diff --git "a/data/test/1600-1699/schupp_schriften_1663.jsonl" "b/data/test/1600-1699/schupp_schriften_1663.jsonl" new file mode 100644--- /dev/null +++ "b/data/test/1600-1699/schupp_schriften_1663.jsonl" @@ -0,0 +1,21496 @@ +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":0,"date":1663,"orig":"Doct: Ioh: Balth:","norm":"Doct: Ioh: bald:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":7.912799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1,"date":1663,"orig":"Schuppii Schrifften","norm":"Schuppii Schriften","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":10.470999717712402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2,"date":1663,"orig":"Erklaͤrung deß Kupfferblats.","norm":"Erklärung des Kupferblatts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.980199813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3,"date":1663,"orig":"GLeich wie gut und ſchlechte Wahren/ Durch deß Meeres Tieffe fahren:","norm":"Gleich wie gut und schlechte Wahren / Durch des Meeres tiefe fahren:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.5192999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4,"date":1663,"orig":"So erfuͤllt die Erden auch Tugendglantz und Laſterꝛauch/ Nicht/ daß Tugend Laſter liebet/ Oder Laſter Tugend uͤbet/ Tugend haßt die Laſterbahn/ Laſter weicht vom Tugendplan/ Doch kan beedes/ von der Erden/ Der Zeit nicht geſondert werden.","norm":"So erfüllt die Erden auch Tugendglanz und Lasterrauch / Nicht / dass Tugend Laster liebet / Oder Laster Tugend übt / Tugend hasst die Lasterbahn / Laster weicht vom Tugendplan / Doch kann beides / von der Erden / Der Zeit nicht gesondert werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.095699787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5,"date":1663,"orig":"Aber/ wie der Schoͤnheit Pracht Uberall iſt werth geacht/ Und/ was heßlich anzuſehen/ Pflegt ein jeder zu verſchmaͤhen Dann der Schoͤnheit guͤldner Schein Nimt das Hertz und Sinnen ein.","norm":"Aber / wie der Schönheit Pracht Überall ist wert geachtet / Und / was hässlich anzusehen / Pflegt ein jeder zu verschmähen dann der Schönheit güldener Schein nimmt das Herz und Sinnen ein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.911499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6,"date":1663,"orig":"Alſo bringt der Tugendzierde Jhr auch hohe Gunſt und Wuͤrde/ Und der Laſter Heßligkeit Macht ſie unwerth allezeit/ Daß ſie Gott und Menſchen haſſen/ Und in Zorn und Feindſchafft faſſen.","norm":"Also bringt der Tugendzierde Ihr auch hohe Gunst und Würde / Und der Laster Heßligkeit Macht sie unwert allezeit / Dass sie Gott und Menschen hassen / Und in Zorn und Feindschaft fassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8059000968933105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7,"date":1663,"orig":"Druͤm/ wann/ auch deß Himmelszelt Gott beleucht der Tugendheld/ Und deß Hoͤchſten Gnadenſtralen/ Gleich der Sonnen/ ſie bemahlen/ Wird das Laſterbild erſchreckt/ Und mit Finſternis bedeckt/ Wie/ wann ſtarcke Winde blaſen Und die Meeres Wellen raſen/ Daß die Schiffe/ riſch! zu grund Eilen in der Hoͤllenſchlund.","norm":"Darum / wann / auch des Himmelszelt Gott beleuchte der Tugendheld / Und des höchsten Gnadenstrahlen / Gleich der Sonnen / sie bemalen / Wird das Lasterbild erschreckt / Und mit Finsternis bedeckt / Wie / wann starke Winde blasen und die Meeres Wellen rasen / Dass die Schiffe / rasch! zu Grund Eilen in der Höllenschlund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.978899955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8,"date":1663,"orig":"Die Jhr demnach eure Sinnen Richtet nach deß Himmels Zinnen/ Haltet mit der Tugend ein/ Laßt die Laſter Laſter ſeyn.","norm":"Die Ihr demnach eure Sinnen richtet nach des Himmels Zinnen / Haltet mit der Tugend ein / Lasst die Laster Laster sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.271100044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9,"date":1663,"orig":"Tugend/ wie die Sonne glaͤntzet/ Jſt mit Ehr und Schmuck bekraͤntzet; Schlangen/ Hunde/ Boͤck und Schwein Als ein Bild der Laſter ſeyn.","norm":"Tugend / wie die Sonne glänzet / Ist mit Ehre und Schmuck bekränzet; Schlangen / Hunde / Böck und Schwein als ein Bild der Laster sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.540900230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10,"date":1663,"orig":"J. C. A.","norm":"J. C. A.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":2.691800117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11,"date":1663,"orig":"Regiſter theils denckwuͤrdigen Sachen und Hiſtorien/ in dieſem Werck begriffen.","norm":"Register teils denkwürdigen Sachen und Historien / in diesem Werk begriffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.924699783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12,"date":1663,"orig":"A.","norm":"A.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":3.075200080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13,"date":1663,"orig":"DEſinentia in A. Anna, Suſanna, &c. bonæ mentis impedimenta. pag. 123","norm":"Desinentia in A. Anna, Susanna, & c. bonae mentis impedimenta . pag . 123","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"gd","lang_de":0,"norm_lmscore":5.946199893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14,"date":1663,"orig":"Abgunſt. 440","norm":"Abgunst . 440","lang_fastText":"eu","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"ga","lang_de":0,"norm_lmscore":9.072799682617188} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15,"date":1663,"orig":"Abraham/ wie viel er Perſonen alle Tage geſpeiſet. 154","norm":"Abraham / wie viel er Personen alle Tage gespeist . 154","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.172900199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16,"date":1663,"orig":"Abraham Buchholtzers Spruch auff ſeinem Todtbett. 442","norm":"Abraham Buchholzers Spruch auf seinem Totbett . 442","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.425200462341309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17,"date":1663,"orig":"Abyſſinorum Rex, wo er herkomme. 96","norm":"Abyssinorum Rex, wo er herkomme . 96","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.563199996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18,"date":1663,"orig":"Academia Oxonienſis. 5. Cantabrigienſis. ib. haben nicht ſo viel ſtudirt als Cromwel. ibid. Academiſche Kuͤnſte ſeynd theuer/ und weiß nicht ein jedweder Eſel was ſie koſten.","norm":"Academia Oxoniensis. 5. Cantabrigiensis. ib. haben nicht so viel studiert als Cromwel. ibid. akademische Künste sind teuer / und weiß nicht ein jedweder Esel was sie kosten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.548999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19,"date":1663,"orig":"546. Weißheit.","norm":"546. Weisheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.873300075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20,"date":1663,"orig":"547. Jſt groß/ wann die Studenten wiſſen/ daß das Roſtocker Bier beſſer/ als das Naumburgiſche. ibid. Academici, wann ſie alt/ was ſie ſeynd. 267","norm":"547. Ist groß / wann die Studenten wissen / dass das Rostocker Bier besser / als das Naumburgische. ibid. Academici, wann sie alt / was sie sind . 267","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.269800186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21,"date":1663,"orig":"Action eines Koͤnigs macht die Diener zu Maͤnnern. 34","norm":"Aktion eines Königs macht die Diener zu Männern . 34","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.612500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":22,"date":1663,"orig":"Adams-Aepffel. 98","norm":"Adamsäpfel . 98","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"hu","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":9.546099662780762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":23,"date":1663,"orig":"Advocaten/ wie ſie gemaͤſtet werden.","norm":"Advokaten / wie sie gemästet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.318699836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":24,"date":1663,"orig":"304. werden reich mit der Unterthanen Verarmung. 24","norm":"304. werden reich mit der Untertanen Verarmung . 24","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.054399967193603} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":25,"date":1663,"orig":"Ægiſtus, warumb er ſey ein Ehebrecher worden. 339","norm":"Aegistus, warum er sei ein Ehebrecher worden . 339","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.73799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":26,"date":1663,"orig":"Agrippaͤ Lebens Lauff und Unzucht. 528","norm":"Agrippä Lebens Lauf und Unzucht . 528","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.762299537658691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":27,"date":1663,"orig":"Alexander Magnus, worin er ſeine Hoffart habe ſehen laſſen. ibid. Alexandri Erbe/ Krafft ſeines letzten Willens. 529","norm":"Alexander Magnus, worin er seine Hoffart habe sehen lassen . ibid. Alexandri Erbe / Kraft seines letzten Willens . 529","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.738500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":28,"date":1663,"orig":"Alexander von Ersken bedient im Anfange eine geringe Charge.","norm":"Alexander von Ersken bedient im Anfange eine geringe Charge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.703999996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":29,"date":1663,"orig":"35. hat der Schwediſchen Nation mehr Dienſt geleiſtet/ als zehen Rittmeiſter mit ihren Piſtolen. ibid.","norm":"35. hat der schwedischen Nation mehr Dienst geleistet / als zehn Rittmeister mit ihren Pistolen . ibid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.246600151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":30,"date":1663,"orig":"Sein Raub in Teutſchland iſt ein Brieffe-Raub geweſen. ibid. Allmoſen/ wie es ſol angeleget werden. 447","norm":"Sein Raub in Deutschland ist ein Brieffe-Raub gewesen . ibid. Almosen / wie es soll angelegt werden . 447","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.24429988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":31,"date":1663,"orig":"Ammen meiſtentheils loſe leichtfertige Huren.","norm":"Ammen meistenteils lose leichtfertige Huren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5346999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":32,"date":1663,"orig":"464. Wie ſie der Autor wolle ſtraffen und zuͤchtigen. 463","norm":"464. Wie sie der Autor wolle strafen und züchtigen . 463","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.059800148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":33,"date":1663,"orig":"Amſter damer Kauffleute Symbolum. 45","norm":"Amster Dame Kaufleute Symbol . 45","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ky","lang_de":0.333,"norm_lmscore":12.976400375366211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":34,"date":1663,"orig":"Andaͤchtiger/ frommer Hurenjaͤger. 467","norm":"Andächtiger / frommer Hurenjäger . 467","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"sv","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.581500053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":35,"date":1663,"orig":"Anfechtung hat auch groſſe/ hochbegabte Leute uͤberfallen. 436","norm":"Anfechtung hat auch große / hochbegabte Leute überfallen . 436","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.261199951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":36,"date":1663,"orig":"Anliegen in ſich freſſen/ iſt niemand nuͤtzlich. 42","norm":"Anliegen in sich fressen / ist niemand nützlich . 42","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.510899543762207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":37,"date":1663,"orig":"Antenor wil ein Cantzler werden.","norm":"Antenor will ein Kanzler werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.096399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":38,"date":1663,"orig":"15. Spitzt das Maul.","norm":"15. Spitzt das Maul.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.621699810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":39,"date":1663,"orig":"114. Kan nicht gezwungen werden ſeinen Stylum in politiſchen Schrifften zu richten nach eines andern lyripipio.","norm":"114. Kann nicht gezwungen werden seinen Stylum in politischen Schriften zu richten nach eines anderen lyripipio.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.477799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":40,"date":1663,"orig":"128.","norm":"128.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.5460000038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":41,"date":1663,"orig":"Gibt einem jedern Privilegium und Freyheit/ ſeine Tractaͤtlein zu leſen/ oder ligen zu laſſen. ibid. Antenors ſplendida miſeria. 91","norm":"Gibt einem jeden Privilegium und Freiheit / seine Traktätlein zu lesen / oder liegenzulassen. ibid. Antenors splendida miseria . 91","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.534299850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":42,"date":1663,"orig":"Anthon Guͤnther/ Graf zu Oldenburg/ ein guter Haußhalter. 28","norm":"Anthon Günther / Graf zu Oldenburg / ein guter Haushalter . 28","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.760700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":43,"date":1663,"orig":"Antiqua novo modo proponiren. 626","norm":"Antiqua novo modo proponieren . 626","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"gl","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.4456000328063965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":44,"date":1663,"orig":"Apffel- und Birnbaͤume ſchuͤtteln. 576","norm":"Apffel- und Birnbäume schütteln . 576","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.672500133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":45,"date":1663,"orig":"Apothecker verkauffen Maͤußdreck fuͤr Pfeffer. 539","norm":"Apotheker verkaufen Mäusdreck für Pfeffer . 539","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.164999961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":46,"date":1663,"orig":"Archivum, ſo wol angeordnet/ ſollen Fuͤrſten und Herꝛn haben. 44","norm":"Archivum, so wohl angeordnet / sollen Fürsten und Herrn haben . 44","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.792500019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":47,"date":1663,"orig":"Argwohn iſt eine ſchaͤdliche Gifft. 388","norm":"Argwohn ist eine schädliche Gift . 388","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.045299530029297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":48,"date":1663,"orig":"Ariſtoteles wird verworffen/ und warumb. 5","norm":"Aristoteles wird verworfen / und warum . 5","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.744699954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":49,"date":1663,"orig":"Armeé der Schweden/ wil ein jeder in der Buttermilch auffſreſſen/ als wann es Hollaͤndiſche Zweybaͤcke weren. 361","norm":"Armee der Schweden / will ein jeder in der Buttermilch auffressen / als wann es holländische Zwiebäcke wären . 361","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.703999996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":50,"date":1663,"orig":"Arndt ſol die Kunſt Gold zu machen gewuſt haben.","norm":"Arndt soll die Kunst Gold zu machen gewusst haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.385900020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":51,"date":1663,"orig":"117. der Proceſs ſol in ſeiner Poſtill mit verdeckten Worten ſtehen. 117","norm":"117. der Prozess soll in seiner Postille mit verdeckten Worten stehen . 117","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.869100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":52,"date":1663,"orig":"Aſtrologia, warumb ſie keine Kunſt ſey. 613","norm":"Astrologia, warum sie keine Kunst sei . 613","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"sw","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.577700138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":53,"date":1663,"orig":"Augſpurgiſche Confeſſion, was ſie denen Schweden im dreyſſigjaͤhrigen Kriege genutzet. 395","norm":"Augsburgische Konfession, was sie denen Schweden im Dreißigjährigen Kriege genutzt . 395","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.165800094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":54,"date":1663,"orig":"Aurelius, Kaͤyſer/ iſt ſcharff wider die Ehebrecher. 513","norm":"Aurelius, Kaiser / ist scharf wider die Ehebrecher . 513","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.9197998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":55,"date":1663,"orig":"Aurelii, Kaͤyſers Leutſeligkeit. 23","norm":"Aurelii, Kaisers Leutseligkeit . 23","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"ga","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.716300010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":56,"date":1663,"orig":"Außlegung der Wort:","norm":"Auslegung der Wort:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.173699855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":57,"date":1663,"orig":"Nolite confidere in Principibus, &c. 46","norm":"Nolite confidere in Principibus, & c. 46","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":5.65310001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":58,"date":1663,"orig":"Author hat einen hitzigen Kopff/ aber ein ehrlich Gemuͤth und Hertz.","norm":"Autor hat einen hitzigen Kopf / aber ein ehrlich Gemüt und Herz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.431700229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":59,"date":1663,"orig":"593. laͤſt ſeinen Sohn durch einen Cavallier, und einen Gelahrten fragen/ was er ſtudiren wolle.","norm":"593. lässt seinen Sohn durch einen Cavalier, und einen Gelahrten fragen / was er studieren wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.583000183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":60,"date":1663,"orig":"595. lernet Toback mit ſeiner Frau im Mund kaͤuhen.","norm":"595. lernet Tabak mit seiner Frau im Mund käuhen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.831099987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":61,"date":1663,"orig":"631. bekommet ihnen nicht wol. ibid. Authori geht es in Hamburg/ wie den Oldenburgiſchen Pferden. 630","norm":"631. bekommet ihnen nicht wol. ibid. Authori geht es in Hamburg / wie den Oldenburgischen Pferden . 630","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.241600036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":62,"date":1663,"orig":"Authoritaͤt offt beſſer als Gold.","norm":"Autorität oft besser als Gold.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.574999809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":63,"date":1663,"orig":"19. kommt von Gott. 20","norm":"19. kommt von Gott . 20","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.957799911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":64,"date":1663,"orig":"B.","norm":"B.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"uk","lang_de":0,"norm_lmscore":2.506200075149536} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":65,"date":1663,"orig":"BAeume/ ſo weggeſchencket/ geben ferner dem alten Herꝛn keine Fruͤchte mehr. 92","norm":"Bäume / so weggeschenkt / geben ferner dem alten Herrn keine Früchte mehr . 92","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.253300189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":66,"date":1663,"orig":"Bancquerottirer ſind endlich die beſten und reichſten. 160","norm":"Bancquerottirer sind endlich die besten und reichsten . 160","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.036100387573242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":67,"date":1663,"orig":"Bauer auß Weſtphalen ißt lieber Speck und Bon pour-Nicol, als Zucker und Nudeln.","norm":"Bauer aus Westfalen isst lieber Speck und Bon pour-Nicol, als Zucker und Nudeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.944499969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":68,"date":1663,"orig":"273. in Polen/ kan nicht beten.","norm":"273. in Polen / kann nicht beten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.178699970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":69,"date":1663,"orig":"369. wann er ſeine Polniſche Muͤtze fuͤr einem Crucifix abziehet/ meynet er/ er habe einen Schluͤſſel zum Himmel verdienet. ibid. Bauren/ wann ſie von Fuͤrſten geſchunden/ wie ſie muͤſſen eingeſaltzen werden.","norm":"369. wann er seine polnische Mütze für einem Kruzifix abziehet / meinet er / er habe einen Schlüssel zum Himmel verdienet . ibid. Bauern / wann sie von Fürsten geschunden / wie sie müssen eingesalzen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.813000202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":70,"date":1663,"orig":"43. das Fell uͤber die Ohren ziehen. 492","norm":"43. das Fell über die Ohren ziehen . 492","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.086900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":71,"date":1663,"orig":"Baumeiſter im Regiment/ ſonderlich im Geiſtlichen Stand/ muß von unten anfahen. 187","norm":"Baumeister im Regiment / sonderlich im geistlichen Stand / muss von unten anfangen . 187","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.508299827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":72,"date":1663,"orig":"Baͤyeriſche Churfuͤrſt wil nicht Salomo ſeyn. 32","norm":"Bayerische Kurfürst will nicht Salomo sein . 32","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"az","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.09630012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":73,"date":1663,"orig":"Bettler/ welche lahm/ ſollen doch Handwercker lernen/ dabey ſie ſitzen muͤſſen.","norm":"Bettler / welche lahm / sollen doch Handwerker lernen / dabei sie sitzen müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.914400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":74,"date":1663,"orig":"342 zwey/ reiſen miteinander.","norm":"342 zwei / reisen miteinander.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.262999534606934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":75,"date":1663,"orig":"347. wollen den heiligen Biſchoff Epiphanium umb ein Allmoſen betruͤgen/ daruͤber einer muß das Leben laſſen. ibid. wuͤnſchen Hiob Frantzoſen/ Außſatz und alles Ungluͤck an Hals. 170","norm":"347. wollen den heiligen Bischof Epiphanium um ein Almosen betrügen / darüber einer muss das Leben lassen . ibid. wünschen Hiob Franzosen / Aussatz und alles Unglück an Hals . 170","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.400199890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":76,"date":1663,"orig":"Beutelſchneideriſche Klugheit. 143","norm":"Beutelschneiderische Klugheit . 143","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.710700035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":77,"date":1663,"orig":"Beutrich/ ein Obriſter/ explicirt an deß Pfaltzgrafen Hoff einen Lateiniſchen Spruch. 15","norm":"Beutrich / ein Oberster / expliziert an des Pfalzgrafen Hof einen lateinischen Spruch . 15","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.005799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":78,"date":1663,"orig":"Bibel iſt die vollkommenſte Politic.","norm":"Bibel ist die vollkommenste Politik.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.595600128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":79,"date":1663,"orig":"2. lehret uns Philoſophiam practicam.","norm":"2. lehrt uns Philosophiam practicam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"ms","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.189499855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":80,"date":1663,"orig":"4. muß allen eine Norm und Richtſchnur deß Vorhabens ſeyn.","norm":"4. muss allen eine Norm und Richtschnur des Vorhabens sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.889400005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":81,"date":1663,"orig":"38. iſt nicht allein den Leviten im alten Teſtament/ ſondern allen Menſchen zum hoͤchſten commendirt. ibid. Blanquet den Cantzlern zuzuſchicken/ iſt denen Herꝛn gefaͤhrlich/ und meiſtentheils ein Machiavelliſches Stuͤcklein darhinder. 40","norm":"38. ist nicht allein den Leviten im alten Testament / sondern allen Menschen zum höchsten kommentiert . ibid. Blanquet den Kanzlern zuzuschicken / ist denen Herrn gefährlich / und meistenteils ein Machiavellisches Stücklein dahinter . 40","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.138800144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":82,"date":1663,"orig":"Blinden eine Brill verehren. 567","norm":"Blinden eine Brille verehren . 567","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.90880012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":83,"date":1663,"orig":"Bocksbeutel der Frauen ratio Statûs. 8","norm":"Bocksbeutel der Frauen ratio Status . 8","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.111899852752685} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":84,"date":1663,"orig":"Bratwuͤrſte zu Franckfurt in der Judengaſſe verkauffen. 333","norm":"Bratwürste zu Frankfurt in der Judengasse verkaufen . 333","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.473599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":85,"date":1663,"orig":"Braubacher Fuͤrſt hat etwas/ das man in gantz Gambrivia nicht hat. 47","norm":"Braubacher Fürst hat etwas / das man in ganz Gambrivia nicht hat . 47","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.602700233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":86,"date":1663,"orig":"Bremer und Vehrder ſeynd den Schweden nicht gut. 384","norm":"Bremer und Vehrder sind den Schweden nicht gut . 384","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.6539998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":87,"date":1663,"orig":"Bruͤderſchafft ſauffen iſt nichts nutz. 224","norm":"Brüderschaft saufen ist nichts Nutz . 224","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":10.00409984588623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":88,"date":1663,"orig":"Bruͤſte der Weiber/ warumb ſie nahe ans Hertz geſetzet. 477","norm":"Brüste der Weiber / warum sie nahe ans Herz gesetzt . 477","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.696400165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":89,"date":1663,"orig":"Buchfuͤhrer ſollen keine Schmaͤh-Schrifften verkauffen/ ſondern ſolche Schrifften ungeleſen und unverkaufft verbrennen/ oder der Obrigkeit ad inquirendum uͤberliefern. 621","norm":"Buchführer sollen keine Schmähschriften verkaufen / sondern solche Schriften ungelesen und unverkauft verbrennen / oder der Obrigkeit ad inquirendum überliefern . 621","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.189899921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":90,"date":1663,"orig":"Buͤrgermeiſter ſol Buͤrgermeiſterliche Gedancken haben. 181","norm":"Bürgermeister soll Bürgermeisterliche Gedanken haben . 181","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.365400314331055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":91,"date":1663,"orig":"Bundswagen muß ungleiche Beſchwerung tragen. 46","norm":"Bundswagen muss ungleiche Beschwerung tragen . 46","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.673399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":92,"date":1663,"orig":"Burchard von Gramm/ Fuͤrſtlicher Stadthalter zu Marpurg. 341. kan keine Muͤſſiggaͤnger leiden. ibid.","norm":"Burchard von Gramm / Fürstlicher Statthalter zu Marpurg. 341 . kann keine Müßiggänger leiden . ibid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.484099864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":93,"date":1663,"orig":"C.","norm":"C.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.427599906921386} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":94,"date":1663,"orig":"CAbinet zu bauen/ und zu zieren/ darinnen man koͤnne ſacra tractiren, und ſich der weltlichen Gedancken entſchlagen. 49","norm":"Kabinett zu bauen / und zu zieren / darinnen man könne sacra traktieren, und sich der weltlichen Gedanken entschlagen . 49","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.051700115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":95,"date":1663,"orig":"Calender auff die Franckfurter Meß machen. 547","norm":"Kalender auf die Frankfurter Messe machen . 547","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.360799789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":96,"date":1663,"orig":"Calender-Schreiber machen ein groſſes parturiunt montes von der Finſternus im Auguſto 1654.","norm":"Kalenderschreiber machen ein großes parturiunt montes von der Finsternis im Augusto 1654.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.177899837493896} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":97,"date":1663,"orig":"289. wird von einem Kauffmann zu Schanden gemacht.","norm":"289. wird von einem Kaufmann zu Schanden gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.488800048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":98,"date":1663,"orig":"574. werden von Jacob Andreaͤ unter die Zeichendeuter gezogen. 613","norm":"574. werden von Jacob Andreä unter die Zeichendeuter gezogen . 613","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.919899940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":99,"date":1663,"orig":"Calepinus aller Bacchanten Troͤſter und Patron. 670","norm":"Calepinus aller Bacchanten Tröster und Patron . 670","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.491799831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":100,"date":1663,"orig":"Calviniſten werffen keinen Goldguͤlden weg/ darauff das Bild S. Laurentii ſtehet. 47","norm":"Calvinisten werfen keinen Goldgülden weg / darauf das Bild S. Laurentii steht . 47","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.361700057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":101,"date":1663,"orig":"Cammerdiener ſeynd gemeiniglich hoffaͤrtig.","norm":"Kammerdiener sind gemeiniglich hoffärtig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.089099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":102,"date":1663,"orig":"43. Einer am Frantzoͤſiſchen Hof wird von Clement Marotten wol bezahlet. ibid.","norm":"43. Einer am französischen Hof wird von Clément Marotten wohl bezahlet . ibid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.289299964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":103,"date":1663,"orig":"Campanella gibt dem Koͤnig in Spanien einen Rath. 37","norm":"Campanella gibt dem König in Spanien einen Rat . 37","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.401999950408935} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":104,"date":1663,"orig":"Cantzler und Raͤthe/ wann ſie mehr im Machiavello, oder im Reinicke Fuchs/ und Froſchmeuſeler geleſen haben/ als in der Bibel/ da wird es allenthalben verkehrt. 39","norm":"Kanzler und Räte / wann sie mehr im Machiavello, oder im Reinnicke Fuchs / und Froschmeuseler gelesen haben / als in der Bibel / da wird es allenthalben verkehrt . 39","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.026400089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":105,"date":1663,"orig":"Capellans ratio Statûs. 8","norm":"Capellans ratio Status . 8","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.763700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":106,"date":1663,"orig":"Capaunen Freſſer/ der Teutſche. 46","norm":"Kapaunen Fresser / der Deutsche . 46","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.62660026550293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":107,"date":1663,"orig":"Capell im Schloß zu Braubach/ darinnen die gantze Theologia durch ſchoͤne figuren und Gemaͤhlde repræſentiret wurde. 48","norm":"Kapelle im Schloss zu Braubach / darinnen die ganze Theologia durch schöne Figuren und Gemälde repräsentieret wurde . 48","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4456000328063965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":108,"date":1663,"orig":"Cardano, wird der Kopff mit warmer ſcharffer Lauge gezwaget. 177","norm":"Cardano, wird der Kopf mit warmer scharfer Lauge gezwaget . 177","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.724699974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":109,"date":1663,"orig":"Carolus, Koͤnig in Schweden/ hat viel mit ſeiner Gegenwart in Schlachten außgerichtet. 20","norm":"Carolus, König in Schweden / hat viel mit seiner Gegenwart in Schlachten ausgerichtet . 20","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.583199977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":110,"date":1663,"orig":"Caſſeler Marck. 63","norm":"Gasseler Mark . 63","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"su","lang_de":0,"norm_lmscore":8.743499755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":111,"date":1663,"orig":"Catecheticus bonus eſt bonus Theologus. 192","norm":"Catecheticus bonus est bonus Theologus . 192","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.473599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":112,"date":1663,"orig":"Catechiſmus Ubung unter den Armen anzuſtellen.","norm":"Catechismus Übung unter den Armen anzustellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.269700050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":113,"date":1663,"orig":"187. am Sontag zu erhalten. ibid. gilt bey den Statiſten nicht viel.","norm":"187. am Sonntag zu erhalten. ibid. gilt bei den Statisten nicht viel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.860300064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":114,"date":1663,"orig":"395. deß Teuffels iſt der Politicorum ratio ſtatûs. 336","norm":"395. des Teufels ist der Politicorum ratio stataus . 336","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"lv","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.517199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":115,"date":1663,"orig":"Cantzlar und Raͤthe ſol ein Fuͤrſt halten.","norm":"Cantzlar und Räte soll ein Fürst halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.32829999923706} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":116,"date":1663,"orig":"34. war bey einem Herꝛn ein rechter Ahitophel.","norm":"34. war bei einem Herrn ein rechter Ahitophel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.473100185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":117,"date":1663,"orig":"40. braucht ſich der Machiavelliſchen Stuͤcklein. ibid. und einen Theologum zu ſeiner Leichtfertigkeit. ibid. Carolus, Hertzog/ hat ſeine Secreta keinem offenbaren wollen.","norm":"40. braucht sich der Machiavellischen Stücklein. ibid. und einen Theologum zu seiner Leichtfertigkeit. ibid. Carolus, Herzog / hat seine Secreta keinem offenbaren wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.608399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":118,"date":1663,"orig":"42. und was es ihm geſchadet. ibid. Carolus der fuͤnffte verliert den Sturm vor Metz. 22","norm":"42. und was es ihm geschadet. ibid. Carolus der fünfte verliert den Sturm vor Metz . 22","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.185400009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":119,"date":1663,"orig":"Cavallier im Felde/ was er in acht zu nehmen. 35","norm":"Cavalier im Felde / was er in Acht zu nehmen . 35","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.019400119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":120,"date":1663,"orig":"Charte wird offt durch die dritte und vierdte Hand vermiſchet. 253","norm":"Charte wird oft durch die dritte und vierte Hand vermischet . 253","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.293499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":121,"date":1663,"orig":"Chiler Umbſchlag. 63. Holſteiner ihr Wucher. ibid. Chriſten-Blut vergieſſen in nomine Domini. 380","norm":"Chiler Umbschlag . 63. Holsteiner ihr Wucher . ibid . Christenblut vergießen in nomine Domini . 380","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.702199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":122,"date":1663,"orig":"Chriſtian/ der Vierdte/ Koͤnig in Dennemarck/ der Daͤniſche Joſaphat.","norm":"Christian / der vierte / König in Dänemark / der Dänische Josaphat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.848999977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":123,"date":1663,"orig":"5. ein ſemiſecularis Monarcha. 20","norm":"5. ein semisecularis Monarch . 20","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nn","lang_cld3":"cy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.41100025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":124,"date":1663,"orig":"Chriſtian/ Graff zu Rantzow/ ein guter Haußhalter. 28","norm":"Christian / Graf zu Rantzow / ein guter Haushalter . 28","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.320700168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":125,"date":1663,"orig":"Chriſtophorus Scheiblerus, Superintendens zu Dortmund. 216","norm":"Christophorus Scheiblerus, Superintendens zu Dortmund . 216","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.633600234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":126,"date":1663,"orig":"Churfuͤrſt zu Sachſen heiliget die Sontaͤg. 182","norm":"Kurfürst zu Sachsen heiliget die Sontäg . 182","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.3725004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":127,"date":1663,"orig":"Citronen-Freſſer der Spanier. 46","norm":"Zitronen-Fresser der Spanier . 46","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.929500102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":128,"date":1663,"orig":"Clauß Narꝛ redet vernuͤnfftig vom Krieg und Fried. 381","norm":"Klaus Narr redet vernünftig vom Krieg und Frieden . 381","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.100899696350098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":129,"date":1663,"orig":"Clement Marott iſt am Frantzoͤſiſchen Hoffe ſo nutz geweſen/ als ein Koͤniglicher Rath und Hofprediger.","norm":"Clément Marotte ist am französischen Hoffe so Nutz gewesen / als ein königlicher Rat und Hofprediger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7210001945495605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":130,"date":1663,"orig":"43. Sagt dem Koͤniglichen Frauenzimmer zu Paris/ mit einem hoͤfflichen Schertz die Warheit. ibid.","norm":"43. Sagt dem königlichen Frauenzimmer zu Paris / mit einem höflichen Scherz die Wahrheit . ibid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.638999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":131,"date":1663,"orig":"Kan wol leiden/ daß ihm ein Narꝛ zur Rechten gehe. 43","norm":"Kann wohl leiden / dass ihm ein Narr zur Rechten gehe . 43","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.6880998611450195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":132,"date":1663,"orig":"Clerici bey den Papiſten laſſen ſich offt mehr in weltlichen Haͤndeln gebrauchen/ als uff der Cantzel.","norm":"Clerici bei den Papisten lassen sich oft mehr in weltlichen Händeln gebrauchen / als auf der Kanzel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7540998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":133,"date":1663,"orig":"37. wollen alles thun. 37","norm":"37. wollen alles tun . 37","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"fi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.571000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":134,"date":1663,"orig":"Cleſel/ Cardinal am Kaͤyſ. Hoff in groſſem Anſehen. 37","norm":"Clesel / Kardinal am Käys. Hoffe in großem Ansehen . 37","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ku","lang_de":0.333,"norm_lmscore":9.15410041809082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":135,"date":1663,"orig":"Cloſter-Bruͤdern/ welche faul/ leget der Koͤnig in Franckreich drey Fragen vor. 95","norm":"Kloster-Brüdern / welche faul / leget der König in Frankreich drei Fragen vor . 95","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.403800010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":136,"date":1663,"orig":"Cloſter-Gut/ ſo unrecht an ſich bracht/ oder verparthirt/ kommt nicht an den dritten Erben. 54","norm":"Kloster-Gut / so unrecht an sich brachte / oder partiert / kommt nicht an den dritten Erben . 54","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.033899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":137,"date":1663,"orig":"Coburger Marck. 63","norm":"Coburger Mark . 63","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"su","lang_de":0,"norm_lmscore":9.470100402832031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":138,"date":1663,"orig":"Columbus erlanget durch ſeine Wiſſenſchafft in der Aſtronomie, und durch Propheceiung eines Monden-Finſternus Proviant von Jamaizenſern. 557","norm":"Columbus erlanget durch seine Wissenschaft in der Astronomie, und durch Prophezeiung eines Mondän-Finsternis Proviant von Jamaizensern . 557","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.362199783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":139,"date":1663,"orig":"Comet/ welcher Anno 1652. geſehen worden/ und deſſen Bedeutung. 285","norm":"Komet / welcher Anno 1652 . gesehen worden / und dessen Bedeutung . 285","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.939700126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":140,"date":1663,"orig":"Complementen ſeynd nichts nutz.","norm":"Komplementen sind nichts Nutz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.281700134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":141,"date":1663,"orig":"257. verſchertzen ein Koͤnigreich. 324","norm":"257. verscherzen ein Königreich . 324","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.422299861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":142,"date":1663,"orig":"Complementiren iſt offtmals Narꝛheit. 545","norm":"Komplementieren ist oftmals Narrheit . 545","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"nl","lang_de":0,"norm_lmscore":7.890900135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":143,"date":1663,"orig":"Conterfayt der hoͤlliſchen Qual. 49","norm":"konterfeit der höllischen Qual . 49","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.559700012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":144,"date":1663,"orig":"Corinna gehet in die Badſtube. 480","norm":"Corinna geht in die Badstube . 480","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"af","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.1596999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":145,"date":1663,"orig":"Corinther verſpotten der Roͤmer Legaten.","norm":"Korinthe verspotten der Römer Legaten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.560999870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":146,"date":1663,"orig":"196. begieſſen ſie mit Cammerlauge. ibid. deren Straff. ibid. Corydon bildet ſich ein/ ſeine Galata ſey die Schoͤnſte. 403","norm":"196. begießen sie mit Cammerlauge. ibid. deren Straff. ibid. Corydon bildet sich ein / seine Galata sei die Schönste . 403","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.277900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":147,"date":1663,"orig":"Crobyle fuͤhrt die Tochter zur Hurerey an. 480","norm":"Crobyle führt die Tochter zur Hurerei an . 480","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.604400157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":148,"date":1663,"orig":"Cromwel Protector in Engelland.","norm":"Cromwel Protektor in England.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":7.206600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":149,"date":1663,"orig":"5. ſeine reſolution. ibid. ſeine Kunſt. ibid. ſeiner Schuͤler Diſputationes. ibid. mit ſeinen Conſiliis durchzutringen.","norm":"5. seine resolution. ibid. seine Kunst. ibid. seiner Schüler Disputationes. ibid. mit seinen Consiliis durchzudringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.095499992370605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":150,"date":1663,"orig":"93. braucht an ſtatt deß Dintenfaſſes Mußqueten und brennende Lunden. ibid. Cuͤſtriner Jahrmarckt. 63","norm":"93. braucht anstatt des Tintenfasses Musketen und brennende Lunden. ibid. Cüstriner Jahrmarkt . 63","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.256800174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":151,"date":1663,"orig":"D.","norm":"D.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":3.690500020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":152,"date":1663,"orig":"DAennemarck hat die Natur den Ruͤcken frey gemacht.","norm":"Dänemark hat die Natur den Rücken frei gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.020999908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":153,"date":1663,"orig":"392. Wer den Daͤnen ins Geſicht ſchlagen wil/ muß von fornen kommen. ibid. Dantzig wird zur Demuth ermahnet.","norm":"392. Wer den Dänen ins Gesicht schlagen will / muss von vorne kommen . ibid. Danzig wird zur Demut ermahnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.835899829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":154,"date":1663,"orig":"377. Eine andere Propheceiung. 376","norm":"377. Eine andere Prophezeiung . 376","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.140100002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":155,"date":1663,"orig":"Dario, dem Koͤnige in Perſien bringet ein armer Mann einen Hut voll Waſſers zum Geſchenck. 402","norm":"Dario, dem Könige in Persien bringt ein armer Mann einen Hut voll Wassers zum Geschenk . 402","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.326499938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":156,"date":1663,"orig":"David muſte im Anfang ſeiner Regierung ſich nach dem Wind richten.","norm":"David musste im Anfang seiner Regierung sich nach dem Wind richten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.554100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":157,"date":1663,"orig":"16. verachtete guten Rath/ drauff that er einen ſchweren Fall/ und brachte ſein Koͤnigreich in Noth und Plage.","norm":"16. verachtete guten Rat / drauf tat er einen schweren Fall / und brachte sein Königreich in Not und Plage.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.370299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":158,"date":1663,"orig":"34. bekommt bißweilen einen Achitophel an die Seite.","norm":"34. bekommt bisweilen einen Achitophel an die Seite.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.183199882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":159,"date":1663,"orig":"37. in welche Gedancken er in ſeinem Elend gerathen. 260","norm":"37. in welche Gedanken er in seinem Elend geraten . 260","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.0756001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":160,"date":1663,"orig":"Dennemarck befoͤrderte vor dieſem nur die Edelleute und Landkinder.","norm":"Dänemark beförderte vor diesem nur die Edelleute und Landkinder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.771900177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":161,"date":1663,"orig":"36. kriegt dardurch einen groſſen Stoß. ibid. Deſperatio ad honeſtè moriendum, incitamentum. 394","norm":"36. kriegt dardurch einen großen Stoß. ibid. Desperatio ad honeste moriendum, incitamentum . 394","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"ht","lang_cld3":"lv","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.296000003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":162,"date":1663,"orig":"Diebe und Schelmen-Zuſammenkunfft. 63","norm":"Diebe und Schelmen-Zusammenkunft . 63","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.781099796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":163,"date":1663,"orig":"Diener/ wenns einer/ ſo iſts ein gantzer/ ſinds zwey/ ſo iſts ein halber/ ſinds drey/ ſo hat man keinen. 351","norm":"Diener / wenn es einer / so ist es ein ganzer / sind es zwei / so ist es ein halber / sind es drei / so hat man keinen . 351","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.804800033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":164,"date":1663,"orig":"Dieb ſtielt in Hamburg etwas Bley vom Dach in der Kirch zu S.","norm":"Dieb stielt in Hamburg etwas Blei vom Dach in der Kirche zu S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.179699897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":165,"date":1663,"orig":"Jacob. 602. welchem Herꝛ Schupp in der Predigt eine ſolche Lection laſe/ daß er das Bley wider vor die Kirche brachte. ibid. Diebs-Schluͤſſel. 201","norm":"Jacob . 602. welchem Herr Schupp in der Predigt eine solche Lektion las / dass er das Blei wieder vor die Kirche brachte . ibid . Diebsschlüssel . 201","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.343699932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":166,"date":1663,"orig":"Diogenes Cynicus, ein Schulfuchs.","norm":"Diogenes Cynicus, ein Schulfuchs.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.220900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":167,"date":1663,"orig":"241. hoffaͤrtiger als Plato und Alexander Magnus. ibid. worin er ſeine Hoffart hat ſehen laſſen. ibid. Directorium, bey deß Koͤnigs Joas Hoff/ fuͤhrte der fromme Theologus, Jojada. 37","norm":"241. hoffärtiger als Plato und Alexander Magnus. ibid. worin er seine Hoffart hat sehen lassen . ibid. Direktorium, bei des Königs Joas Hoffe / führte der fromme Theologus, Jojada . 37","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.934700012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":168,"date":1663,"orig":"Diſputationes œconomicæ auff Univerſitaͤten Pedanterey. 6","norm":"Disputationes oeconomicae auf Universitäten Pedanterie . 6","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ro","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.611999988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":169,"date":1663,"orig":"Diſputationes politıcæ auff Univerſitaͤten ſeynd Pedanterey. 5","norm":"Disputationes politicae auf Universitäten sind Pedanterie . 5","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"is","lang_de":0,"norm_lmscore":6.205599784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":170,"date":1663,"orig":"Diſputationes auff Univerſitaͤten de numero Elementorum & motu, vergeblich. 44","norm":"Disputationes auf Universitäten de numero Elementorum & motu, vergeblich . 44","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.841400146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":171,"date":1663,"orig":"Doctorandi hochgelehrte Leut. 546","norm":"Doctorandi hochgelehrte Leute . 546","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"eu","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.640899658203125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":172,"date":1663,"orig":"Doctor, wie man koͤnne werden. 267","norm":"Doktor, wie man könne werden . 267","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.645600318908691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":173,"date":1663,"orig":"Doctores dienen nicht zu Inſpectorn der Haußhaltung.","norm":"Doctores dienen nicht zu Inspektoren der Haushaltung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.75600004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":174,"date":1663,"orig":"29. koͤnnen nicht alle das einmal Eins.","norm":"29. können nicht alle das einmal Eins.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.682600021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":175,"date":1663,"orig":"29. auff Univerſitaͤten/ warumb ſie gemacht werden/ und hernach nichts verſtehen. 114","norm":"29. auf Universitäten / warum sie gemacht werden / und hernach nichts verstehen . 114","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.533999919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":176,"date":1663,"orig":"Domitiani Propheceiung von der Geburt ſeines Sohns Neronis. 528","norm":"Domitiani Prophezeiung von der Geburt seines Sohns Neronis . 528","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.32859992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":177,"date":1663,"orig":"Donau iſt aller Waſſer Frau. 575","norm":"Donau ist aller Wasser Frau . 575","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"cy","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":9.241000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":178,"date":1663,"orig":"Dorffprediger/ wil auß dem Daniele und Apocalypſi ſagen/ was Guſtavi Krieg im Teutſchlande fuͤr einen Außgang gewinnen werde 361.","norm":"Dorfprediger / will aus dem Daniele und Apocalypsi sagen / was Gustavi Krieg im Deutschlande für einen Ausgang gewinnen werde 361.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.153500080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":179,"date":1663,"orig":"Nach geſchloſſenem Prager Friede weiß er nichts. ibid. Dorff zur Stadt machen. 45","norm":"Nach geschlossenem Prager Friede weiß er nichts. ibid. Dorf zur Stadt machen . 45","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.898600101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":180,"date":1663,"orig":"Dreßdener Jahrmarckt. 63","norm":"Dreßdener Jahrmarkt . 63","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.538000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":181,"date":1663,"orig":"Dreſcher wird ein General. 182","norm":"Drescher wird ein General . 182","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.995499610900879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":182,"date":1663,"orig":"Duc de Alba tractirt die Niederlaͤnder auff Spaniſch.","norm":"Duc de Alba traktiert die Niederländer auf Spanisch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.138000011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":183,"date":1663,"orig":"384. Bieten dem Koͤnige in Spanien die Spitze vom Degen. ibid. Dudlejus, kan boͤſe Werck mit guten Worten uͤberzuckern. 17","norm":"384. Bieten dem Könige in Spanien die Spitze vom Degen. ibid. Dudlejus, kann böse Werk mit guten Worten überzuckern . 17","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.077899932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":184,"date":1663,"orig":"Dumbshirn/ Fuͤrſtl. Sachſen-Aldenburgiſcher Cantzler. 18","norm":"Dumbshirn / Fürstl. Sachsen-Aldenburgischer Kanzler . 18","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"is","lang_de":0,"norm_lmscore":7.25} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":185,"date":1663,"orig":"Dutzbruͤder ſeynd nichts nutz. 224","norm":"Duzbrüder sind nichts Nutz . 224","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":12.078300476074219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":186,"date":1663,"orig":"E.","norm":"E.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":3.858900070190429} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":187,"date":1663,"orig":"ECbertus, der Sachſen Marggraff/ wird in einer Muͤhlen umbringet/ und von Kaͤyſer Heinrichs Trabanten getoͤdtet. 387","norm":"Ecbertus, der Sachsen Markgraf / wird in einer Mühlen umbringet / und von Kaiser Heinrichs Trabanten getötet . 387","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.540900230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":188,"date":1663,"orig":"Edelleute in Thuͤringen lecken die Finger nach einem Hering. 500","norm":"Edelleute in Thüringen lecken die Finger nach einem Hering . 500","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.051000118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":189,"date":1663,"orig":"Edelleute koͤnnen nicht alle das einmal Eins. 29","norm":"Edelleute können nicht alle das einmal Eins . 29","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.279200077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":190,"date":1663,"orig":"Edelmann/ ſo bey Hoff nicht vorkommen koͤnnen/ was er an die Cantzeley und Rentkammer geſchrieben. 16","norm":"Edelmann / so bei Hof nicht vorkommen können / was er an die Kanzlei und Rentekammer geschrieben . 16","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.814899921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":191,"date":1663,"orig":"Edelmann in Teutſchland hat groſſen Mangel/ und woher. 32","norm":"Edelmann in Deutschland hat großen Mangel / und woher . 32","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.162699699401855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":192,"date":1663,"orig":"Edelmann fragt ſeine Schweſter/ wie es dem krancken Schwager gehe. 609","norm":"Edelmann fragt seine Schwester / wie es dem kranken Schwager gehe . 609","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4679999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":193,"date":1663,"orig":"Ehe mit ungleichen Glaubens-Perſonen iſt gefaͤhrlich. 23","norm":"Ehe mit ungleichen Glaubens-Personen ist gefährlich . 23","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.268799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":194,"date":1663,"orig":"Ehebrecher/ wird der Teuffel holen/ wenn ſie ſich nicht beſſern. 464","norm":"Ehebrecher / wird der Teufel holen / wenn sie sich nicht besseren . 464","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.039700031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":195,"date":1663,"orig":"Ehebrecher von Hauß auß.","norm":"Ehebrecher von Haus aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.452400207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":196,"date":1663,"orig":"466. ſo viel graue Haar er hat/ ſo viel hat er Bußprediger. 466","norm":"466. so viel graue Haar er hat / so viel hat er Büßprediger . 466","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.919099807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":197,"date":1663,"orig":"Ehebrecherey/ woher ſie komme. 339","norm":"Ehebrecherei / woher sie komme . 339","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.048600196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":198,"date":1663,"orig":"Ehebrecherinnen werden die Naſen abgeſchnitten. 513","norm":"Ehebrecherinnen werden die Nasen abgeschnitten . 513","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.831500053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":199,"date":1663,"orig":"Ehebrecher beſchoͤnen ihre Huren mit der H. 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Schrift . 486","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.436399936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":200,"date":1663,"orig":"Ehrenhold prediget den Huren und Ammen ſcharff. 480","norm":"Ehrenhold prediget den Huren und Ammen scharf . 480","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.241799831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":201,"date":1663,"orig":"Einfalt iſt nicht Froͤmmigkeit. 143","norm":"Einfalt ist nicht Frömmigkeit . 143","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.247300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":202,"date":1663,"orig":"Eiſenacher Jahrmarckt. 63","norm":"Eisenacher Jahrmarkt . 63","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.7846999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":203,"date":1663,"orig":"Elend zu verſuͤſſen. 421","norm":"Elend zu versüßen . 421","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.9629998207092285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":204,"date":1663,"orig":"Eliſabetha, die Fuͤrſtin von Heſſen/ iſt freygebig. 429","norm":"Elisabetha, die Fürstin von Hessen / ist freigebig . 429","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"cy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.154099941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":205,"date":1663,"orig":"Eliſeus Aurimontanus, ein Dantziger Kind.","norm":"Eliseus Aurimontanus, ein Danziger Kind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"la","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.9008002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":206,"date":1663,"orig":"377. Vermahnet ſein Vaterland zur Demuth. ibid. Elkos/ ein Dorff.","norm":"377. Vermahnet sein Vaterland zur Demuth. ibid. Elkos / ein Dorf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.813000202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":207,"date":1663,"orig":"400.","norm":"400.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":3.396699905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":208,"date":1663,"orig":"Deß Propheten Jonaͤ Vaterland. ibid. Eltern haben die gebrechliche Kinder am liebſten. 403","norm":"Des Propheten Jonä Vaterland. ibid. Eltern haben die gebrechliche Kinder am liebsten . 403","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.23799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":209,"date":1663,"orig":"Emaͤnuel/ in Portugal Koͤnig/ hat in den wichtigſten und vornehmſten Legationen Geiſtliche gebrauchet. 37","norm":"Emänuel / in Portugal König / hat in den wichtigsten und vornehmsten Legationen Geistliche gebraucht . 37","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.077300071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":210,"date":1663,"orig":"Empſonus, ein armer Schropper. 17","norm":"Empsonus, ein armer Schrapper . 17","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.550600051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":211,"date":1663,"orig":"Ernſt/ Fuͤrſt von Schaumburg. 9","norm":"Ernst / Fürst von Schaumburg . 9","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.380099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":212,"date":1663,"orig":"Eſel entlaufft dem Muͤller.","norm":"Esel entlauft dem Müller.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.084099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":213,"date":1663,"orig":"352. wird vom Hirſchen gewarnet. ibid. Eſel kommt ſeiner Einfaͤltigkeit halben nicht auß der Muͤhle vom Sacktragen. 143","norm":"352. wird vom Hirschen gewarnt . ibid. Esel kommt seiner Einfältigkeit halben nicht aus der Mühle vom Sacktragen . 143","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.337399959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":214,"date":1663,"orig":"Eſel/ wann er ein Bein zubricht. 351","norm":"Esel / wann er ein Bein zubricht . 351","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.756500244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":215,"date":1663,"orig":"Ethan/ ein guter Poet/ Componiſt und Muſicant. 44","norm":"Ethan / ein guter Poet / Komponist und Musikant . 44","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.937900066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":216,"date":1663,"orig":"Ethica Ariſtotelis wird verworffen.","norm":"Ethica Aristotelis wird verworffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"el-Latn","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.081600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":217,"date":1663,"orig":"5. Moſes/ beſſer als Ariſtoteles. 5","norm":"5. Moses / besser als Aristoteles . 5","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"hy","lang_cld3":"es","lang_de":0,"norm_lmscore":7.276599884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":218,"date":1663,"orig":"Executio der Koͤniglichen Sententz zu Paris gegen Clement Marotten. 43","norm":"Executio der Königlichen Sentenz zu Paris gegen Clément Marotten . 43","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.008500099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":219,"date":1663,"orig":"Extra-Geld der Studenten. 546","norm":"Extrageld der Studenten . 546","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.492300033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":220,"date":1663,"orig":"Eyd/ welcher falſch/ von einer Perſon wegen 2. Marck Luͤbſch. 134","norm":"Eid / welcher falsch / von einer Person wegen 2. Mark Lübsch . 134","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.22819995880127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":221,"date":1663,"orig":"F.","norm":"F.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"mt","lang_de":0,"norm_lmscore":3.85260009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":222,"date":1663,"orig":"F Abulæ deſcriptio. 670","norm":"F Abulae descriptio . 670","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"ga","lang_de":0,"norm_lmscore":6.622900009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":223,"date":1663,"orig":"Famam quidam merentur, quidam habent. 267","norm":"Famam quidam merentur, Quidam habent . 267","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.093999862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":224,"date":1663,"orig":"Faullentzer. 338","norm":"Faulenzer . 338","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.896900177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":225,"date":1663,"orig":"Fauſt wil einen Geiſt haben/ der ſo geſchwind ſey/ als deß Menſchen Gedancken. 162","norm":"Faust will einen Geist haben / der so geschwind sei / als des Menschen Gedanken . 162","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.605199813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":226,"date":1663,"orig":"Fechten geſchiehet auff zweyerley Weiß. 271","norm":"Fechten geschieht auf zweierlei Weiß . 271","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.46560001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":227,"date":1663,"orig":"Feder in Hoſenſack ſtecken. 271","norm":"Feder in Hosensack stecken . 271","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.320099830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":228,"date":1663,"orig":"Feldprediger wird eine Hure zum Lohn verſprochen. 38","norm":"Feldprediger wird eine Hure zum Lohn versprochen . 38","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.250199794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":229,"date":1663,"orig":"Feldpredigers unter den Chriſten vocation. 380","norm":"Feldpredigers unter den Christen Vokation . 380","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"sv","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.046699523925781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":230,"date":1663,"orig":"Fenſter auff der Bruſt. 253","norm":"Fenster auf der Brust . 253","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.519499778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":231,"date":1663,"orig":"Feſt feyren und heiligen iſt ein Unterſchied.","norm":"Fest feiern und heiligen ist ein Unterschied.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.143899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":232,"date":1663,"orig":"191. und Feyertaͤg/ was ſie ſeyn? 190","norm":"191. und Feiertag / was sie sein? 190","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":7.327600002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":233,"date":1663,"orig":"Finnlaͤndiſchen Soldaten Sprichwort. 576","norm":"Finnländischen Soldaten Sprichwort . 576","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.394499778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":234,"date":1663,"orig":"Fiſcher-Himmel der beſte. 580","norm":"Fischerhimmel der beste . 580","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":10.336700439453125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":235,"date":1663,"orig":"Fleiſch bey dem Metzger holen.","norm":"Fleisch bei dem Metzger holen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.483699798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":236,"date":1663,"orig":"121. ſo geraͤuchert. 135","norm":"121. so geräuchert . 135","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"az","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.8867998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":237,"date":1663,"orig":"Flohſtreit mit dem Frauenzimmer.","norm":"Flohstreit mit dem Frauenzimmer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.805099964141846} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":238,"date":1663,"orig":"576.","norm":"576.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":4.786799907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":239,"date":1663,"orig":"Gehet ihnen wie den Roͤmern/ welche Hannibal bey Cannas erſchluge. ibid. Fluͤſſe ſeynd commune malum literatorum. 630","norm":"Gehet ihnen wie den Römern / welche Hannibal bei Cannas erschlüge . ibid. Flüsse sind commune malum litteratorum . 630","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.948699951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":240,"date":1663,"orig":"Fragen/ wie ſie am beſten zubeantworten. 32","norm":"Fragen / wie sie am besten zubeantworten . 32","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.210499763488769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":241,"date":1663,"orig":"Franciſcus I. Koͤnig in Franckreich/ hat ein Theatrum gehabt/ daß er/ wann er darauff ſpatzieret/ von einer jeden materia ex tempore ingeniosè & prolixè hab peroriren koͤnnen. 48","norm":"Franciscus I. König in Frankreich / hat ein Theatrum gehabt / dass er / wann er darauf spazieret / von einer jeden materia ex tempore ingeniose & prolixe habe perorieren können . 48","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.935400009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":242,"date":1663,"orig":"Franckreich/ wie lang es beſtehen werde. 17","norm":"Frankreich / wie lang es bestehen werde . 17","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.083100318908691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":243,"date":1663,"orig":"Franckfurter Meß. 63. eine Entheiligung deß Sabbats. ibid. Frantzoſen werden von Francken und Teutſchen gelehret/ wie ſie die Weinſtoͤcke recht ſollen ſchneiden/ pfalen/ binden/ blaten. 98","norm":"Frankfurter Mess. 63. eine Entheiligung des Sabbats. ibid. Franzosen werden von Franken und Deutschen gelehrt / wie sie die Weinstöcke recht sollen schneiden / pfalen / binden / blatten . 98","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.08489990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":244,"date":1663,"orig":"Frantzoſen Kranckheit bekommen auch fromme Leut.","norm":"Franzosen Krankheit bekommen auch fromme Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"hu","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.622300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":245,"date":1663,"orig":"164.","norm":"164.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.95740008354187} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":246,"date":1663,"orig":"Woher ſie ihren Anfang und Urſprung. ibid. Frantzoſenhauß. 167","norm":"Woher sie ihren Anfang und Ursprung. ibid. Franzosenhaus . 167","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.97599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":247,"date":1663,"orig":"Frauenzimmer am Koͤniglichen Frantzoͤſiſchen Hof huren.","norm":"Frauenzimmer am Königlichen französischen Hof huren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.705100059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":248,"date":1663,"orig":"43. wird von Clement Marotten erwieſen. ibid. iſt rachgierig.","norm":"43. wird von Clément Marotten erwiesen . ibid. ist rachgierig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.282400131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":249,"date":1663,"orig":"43. kan ihr Anligen nicht allezeit mit Nutz und Frucht durch einen Legaten offenbaren/ ſie muͤſſen die Viſite ſelber ablegen.","norm":"43. kann ihr Anliegen nicht allezeit mit Nutz und Frucht durch einen Legaten offenbaren / sie müssen die Visite selber ablegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.107699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":250,"date":1663,"orig":"96. wann es den groͤſten Streit mit den Floͤhen habe. 576","norm":"96. wann es den größten Streit mit den Flöhen habe . 576","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.34060001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":251,"date":1663,"orig":"Frauen/ wenn ſie in Harniſch gejagt/ bey denen iſt keine Gnade/ keine Barmhertzigkeit/ kein Quartier. 576","norm":"Frauen / wenn sie in Harnisch gejagt / bei denen ist keine Gnade / keine Barmherzigkeit / kein Quartier . 576","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.388700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":252,"date":1663,"orig":"Freund/ ſo alt/ die beſten. 224","norm":"Freund / so alt / die besten . 224","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.367899894714355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":253,"date":1663,"orig":"Freyen ins Ampt. 569","norm":"Freien ins Amt . 569","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"tr","lang_cld3":"ht","lang_de":0,"norm_lmscore":7.6041998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":254,"date":1663,"orig":"Freyheit iſt nicht jederman bequem. 352","norm":"Freiheit ist nicht jedermann bequem . 352","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.336600303649902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":255,"date":1663,"orig":"Friderich, Churfuͤrſt/ wil ſeinen Bruder nicht erſchieſſen laſſen. 389","norm":"Friderich, Kurfürst / will seinen Bruder nicht erschießen lassen . 389","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.654099941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":256,"date":1663,"orig":"Froͤmmigkeit ſelbſt. 143","norm":"Frömmigkeit selbst . 143","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.753899574279785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":257,"date":1663,"orig":"Fruͤchte/ deß Tages zweymal. ib. in Spanien deß Jahres zweymal. 47","norm":"Früchte / des Tages zweimal . ib. in Spanien des Jahres zweimal . 47","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.27239990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":258,"date":1663,"orig":"Fuchs bekommet ſchlechte Belohnung von einem Bauer.","norm":"Fuchs bekommet schlechte Belohnung von einem Bauer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.71150016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":259,"date":1663,"orig":"836. huͤtet ſeines Balgs. 46","norm":"836. hütet seines Balgs . 46","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.55150032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":260,"date":1663,"orig":"Fuͤrſten ſollen bißweilen auff die Jagt ziehen.","norm":"Fürsten sollen bisweilen auf die Jagt ziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.936500072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":261,"date":1663,"orig":"25. wie ſie ſich ex retroactis & rerum ante geſtarum ſerie koͤnnen und ſollen informiren laſſen.","norm":"25. wie sie sich ex retroactis & rerum ante gestarum serie können und sollen informieren lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.516499996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":262,"date":1663,"orig":"44. ſollen getreue Dienſt nicht vergeſſen. ibid. das Boͤſe ſtraffen. ibid. und Herꝛen ſind elende Leute/ weil ſie die Warheit ſelten hoͤren. 561","norm":"44. sollen getreue Dienst nicht vergessen. ibid. das Böse strafen . ibid. und Herren sind elende Leute / weil sie die Wahrheit selten hören . 561","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.008100032806396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":263,"date":1663,"orig":"Fuͤrſt ſol einen Sperling fangen.","norm":"Fürst soll einen Sperling fangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.179800033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":264,"date":1663,"orig":"32. wie er ſol Leut zu Maͤnnern machen.","norm":"32. wie er soll Leute zu Männern machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.387800216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":265,"date":1663,"orig":"36. wie er koͤnne gantze Laͤnder zu ſeinem Willen bringen. ibid. und gute Correſpondentz machen. ibid. wie er koͤnne ein Herꝛ werden/ aller Chur- und Fuͤrſtlichen Hoͤfen.","norm":"36. wie er könne ganze Länder zu seinem Willen bringen . ibid. und gute Korrespondenz machen. ibid. wie er könne ein Herr werden / aller Chur- und Fürstlichen Höfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7221999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":266,"date":1663,"orig":"36. ſol an Tugenden weit anſehnlicher ſeyn/ als andere gemeine Leute.","norm":"36. soll an Tugenden weit ansehnlicher sein / als andere gemeine Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.30620002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":267,"date":1663,"orig":"97. ſol Fuͤrſtliche Gedancken haben. 181","norm":"97. soll fürstliche Gedanken haben . 181","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.866000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":268,"date":1663,"orig":"Fuhrmann muß nicht allein den Weg wol wiſſen/ und gute Pferd und Wagen haben; ſondern er muß nach Gelegenheit deß Wegs und Wetters Wagen und Pferde/ bald langſam/ bald ſchnell gehen laſſen. 97","norm":"Fuhrmann muss nicht allein den Weg wohl wissen / und gute Pferd und Wagen haben; sondern er muss nach Gelegenheit des Wegs und Wetters Wagen und Pferde / bald langsam / bald schnell gehen lassen . 97","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.501500129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":269,"date":1663,"orig":"Fundament der Kirchen/ wie es heutiges Tages ſolle geleget werden. 48","norm":"Fundament der Kirchen / wie es heutiges Tages solle gelegt werden . 48","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.45389986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":270,"date":1663,"orig":"Fußkratzen und complementiren ſeynd offtmals Falſchheit. 545","norm":"Fußkratzen und komplementieren sind oftmals Falschheit . 545","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.657700061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":271,"date":1663,"orig":"G.","norm":"G.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"zh","lang_de":0,"norm_lmscore":3.7980000972747803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":272,"date":1663,"orig":"GAlgen/ fuͤr die Kramerjungen.","norm":"Galgen / für die Kramerjungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.396999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":273,"date":1663,"orig":"204. fuͤr die Knechte und Maͤgde. ibid. Gammelmatt. 135","norm":"204. für die Knechte und Mägde. ibid. Gammelmatt . 135","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.932799816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":274,"date":1663,"orig":"Ganß legt guͤldene Eyer. 833","norm":"Gans legt güldene Eier . 833","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"tr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.857999801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":275,"date":1663,"orig":"Gardelebener Jahrmarckt. 63","norm":"Gardelebener Jahrmarkt . 63","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.622499942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":276,"date":1663,"orig":"Gedancken deß Hertzens ſeynd Gott unverborgen. 444","norm":"Gedanken des Herzens sind Gott unverborgen . 444","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.994200229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":277,"date":1663,"orig":"Gegenwart thut viel. 20","norm":"Gegenwart tut viel . 20","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.82859992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":278,"date":1663,"orig":"Gehorſam erlangt ein Koͤnigreich. 324","norm":"Gehorsam erlangt ein Königreich . 324","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.9390997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":279,"date":1663,"orig":"Geiſtliche meynen bißweilen/ ſie ſeyen Legati Dei & hominum, und koͤnnen mit ihren langen Maͤnteln viel Dings bedecken. 37","norm":"Geistliche meinen bisweilen / sie seien Legati Dei & hominum, und können mit ihren langen Mänteln viel Dings bedecken . 37","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.613399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":280,"date":1663,"orig":"Geld kan alles verꝛichten.","norm":"Geld kann alles verrichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.61269998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":281,"date":1663,"orig":"113. iſt haͤrter als Felſen. ibid. iſt der Politicorum hoͤchſte Kunſt und Weißheit. ibid. iſt gemeiniglich aller Reichstaͤg und aller Landtaͤge Schluß. ibid. wird am erſten zur Anſtellung Krieges erfordert. ibid.","norm":"113. ist härter als Felsen. ibid. ist der Politicorum höchste Kunst und Weißheit. ibid. ist gemeiniglich aller Reichstag und aller Landtage Schluss. ibid. wird am ersten zur Anstellung Krieges erfordert . ibid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7195000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":282,"date":1663,"orig":"Mit Geld kan einer ein Obriſter ſeyn/ der nur ein Nußſchale voll Hirn im Kopff/ und ein wenig Hertz im Leibe hat. ibid. dutzt den Wirth.","norm":"Mit Geld kann einer ein Oberster sein / der nur ein Nussschale voll Hirn im Kopf / und ein wenig Herz im Leibe hat. ibid. duzt den Wirt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.220399856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":283,"date":1663,"orig":"113. im finſtern zehlen. 577","norm":"113. im finsteren Zählen . 577","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.447400093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":284,"date":1663,"orig":"Gelehrte unter Lutheranern/ was ſie außſtehen muͤſſen/ eh ſie promovirt werden.","norm":"Gelehrte unter Lutheranern / was sie ausstehen müssen / ehe sie promoviert werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.987500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":285,"date":1663,"orig":"15. dienen nicht zu Cammermeiſtern und Inſpectorn der Oeconomi.","norm":"15. dienen nicht zu Kammermeistern und Inspektoren der Oeconomi.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.583000183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":286,"date":1663,"orig":"28. 29","norm":"28. 29","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.370200157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":287,"date":1663,"orig":"General, laͤſt viel Mußquetirer hencken.","norm":"General, lässt viel Musketierer henken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.790900230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":288,"date":1663,"orig":"131. ihm wurde ein kaltes Eiſen durchs Hertz geſtoſſen/ und kam in einem moment und Augenblick umb Ehre/ Gluͤck/ Leib/ und Leben. ibid. General Majeur, muß ſeiner Braut in der Heuraths-Notul verſprechen/ daß er im Treffen nicht außreiſſen wolle. 244","norm":"131. ihm wurde ein kaltes Eisen durchs Herz gestoßen / und kam in einem moment und Augenblick um Ehre / Glück / Leib / und Leben . ibid . General Majeur, muss seiner Braut in der Heurathsnotul versprechen / dass er im Treffen nicht ausreißen wolle . 244","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.420599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":289,"date":1663,"orig":"Generalia ſpecialibus appliciren, iſt eine Kunſt. 627","norm":"Generalia specialibus applizieren, ist eine Kunst . 627","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.767099857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":290,"date":1663,"orig":"Genealogien ſollen groſſe Herꝛen richtig haben. 44","norm":"Genealogien sollen große Herren richtig haben . 44","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.281200408935547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":291,"date":1663,"orig":"Georg von Bonin/ Churfl.","norm":"Georg von Bonin / Kurfl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.197299957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":292,"date":1663,"orig":"Brandenburgiſcher geheimder Rath und Legatus zu den General Staden in Holland. 10","norm":"Brandenburgischer geheimer Rat und Legatus zu den General Staden in Holland . 10","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4278998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":293,"date":1663,"orig":"Gerechtigkeit die Grundfeſte aller Sachen. 17","norm":"Gerechtigkeit die Grundfeste aller Sachen . 17","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.134500026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":294,"date":1663,"orig":"Geſchicht beſchreibungen ſollen Fuͤrſten fleiſſig haben. 44","norm":"Geschichte Beschreibungen sollen Fürsten fleißig haben . 44","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":11.82129955291748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":295,"date":1663,"orig":"Glaſers Tractaͤtlein. 626","norm":"Glasers Traktätlein . 626","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ga","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.041800022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":296,"date":1663,"orig":"Glockengieſſer ſeynd die Directores in Cantzleyen und die Politici. 41","norm":"Glockengießer sind die Directores in Kanzleien und die Politici . 41","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.319499969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":297,"date":1663,"orig":"Gluͤck iſt wie ein jung Weib.","norm":"Glück ist wie ein jung Weib.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.731100082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":298,"date":1663,"orig":"22. kan auß einem Poſtknecht einen Pabſt/ und auß einem Schmiedeknecht einen Kaͤyſer machen. ibid. wann es einen Puͤffel kroͤnet/ ſo muß jederman der Kron gebuͤhrende Reverentz machen.","norm":"22. kann aus einem Postknecht einen Papst / und aus einem Schmiedeknecht einen Kaiser machen. ibid. wann es einen Büffel krönet / so muss jedermann der Krone gebührende Reverenz machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.576700210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":299,"date":1663,"orig":"23. iſt bey Hofe nicht deren/ die es verdienen/ ſondern deren/ denen es beſchehret iſt. 41","norm":"23. ist bei Hofe nicht deren / die es verdienen / sondern deren / denen es bescheret ist . 41","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.486800193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":300,"date":1663,"orig":"Gobandus mit ſeiner Hofmaͤnniſchen Art und Complementen oder Frantzoͤſerey verſchertzt ein Koͤnigreich. 324","norm":"Geobantus mit seiner Hofmännischen Art und Komplementen oder Frantzöserey verscherzt ein Königreich . 324","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.603099822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":301,"date":1663,"orig":"Goldmacher Klage. 117. laſſen viel durch den Schornſtein fliehen. ib. ſchneiden mit dem groſſen Meſſer. 539","norm":"Goldmacher Klage. 117. lassen viel durch den Schornstein fliehen . ib. schneiden mit dem großen Messer . 539","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.48829984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":302,"date":1663,"orig":"Goldmachen koͤnnen die Politici. 113","norm":"Goldmachen können die Politici . 113","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.590800285339355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":303,"date":1663,"orig":"Gott iſt in Translatione Dominiorum wunderbar.","norm":"Gott ist in Translatione Dominiorum wunderbar.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":5.521999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":304,"date":1663,"orig":"6. klopfft den Frommen jehands auff die Finger/ und warumb.","norm":"6. klopft den Frommen jehands auf die Finger / und warum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.165900230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":305,"date":1663,"orig":"23. wann Gott ein Potentaten und ſeinem Land wol wil/ ſo gibt er einen frommen Theologiſchen Mann.","norm":"23. wann Gott ein Potentaten und seinem Land wohl will / so gibt er einen frommen theologischen Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.450099945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":306,"date":1663,"orig":"37. zum Freund/ iſt der beſte Troſt.","norm":"37. zum Freund / ist der beste Trost.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.752699851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":307,"date":1663,"orig":"130. iſt der eintzige Freund/ welcher in der Noth getreu verbleibet.","norm":"130. ist der einzige Freund / welcher in der Not getreu verbleibet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.118100166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":308,"date":1663,"orig":"257. iſt nicht muͤſſig. 338","norm":"257. ist nicht müßig . 338","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"vi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.470699787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":309,"date":1663,"orig":"Gottes Freundſchafft genieſſen/ das hoͤchſte und beſte. 563","norm":"Gottes Freundschaft genießen / das höchste und beste . 563","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.668700218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":310,"date":1663,"orig":"Gottloſe Leut/ woher ſie kommen. 39","norm":"Gottlose Leute / woher sie kommen . 39","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.564300060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":311,"date":1663,"orig":"Graͤfliche Dame ſchreibt ſchoͤn an Schuppen/ wegen ſeiner vocationen nacher Augſpurg und nacher Hamburg. 687","norm":"Gräfliche Dame schreibt schön an Schuppen / wegen seiner Vokationen nachher Augsburg und nachher Hamburg . 687","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.336600303649902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":312,"date":1663,"orig":"Guͤter haben bißweilen Fuͤrſtliche und Koͤnigliche Schulden. 26","norm":"Güter haben bisweilen fürstliche und königliche Schulden . 26","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.588900089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":313,"date":1663,"orig":"Grammatiſten Tyranney. 708","norm":"Grammatisten Tyrannei . 708","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.584799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":314,"date":1663,"orig":"Graß/ ſo hoch als eine Pique/ in Liefland. 635","norm":"Gras / so hoch als eine Pike / in Livland . 635","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.896900177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":315,"date":1663,"orig":"Groll. 440","norm":"Groll . 440","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"be","lang_de":0,"norm_lmscore":11.062199592590332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":316,"date":1663,"orig":"Gruͤtz freſſen. 188","norm":"Grütz fressen . 188","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ht","lang_de":0.333,"norm_lmscore":10.680800437927246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":317,"date":1663,"orig":"Guſtavus/ Koͤnig in Schweden hat viel mit ſeiner Gegenwart in Schlachten außgerichtet.","norm":"Gustavus / König in Schweden hat viel mit seiner Gegenwart in Schlachten ausgerichtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3024001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":318,"date":1663,"orig":"20. lißt im Felde den Hugonem Grotium de jure belli.","norm":"20. lißt im Felde den Hugonem Grotium de jure belli.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"no","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.733500003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":319,"date":1663,"orig":"34. weiß/ was fuͤr ein Unterſchied ſey inter Theoriam & Praxin. ibid. weiß/ daß eine Hand/ das Schwerdt und die Feder nicht zugleich fuͤhren koͤnne.","norm":"34. weiß / was für ein Unterschied sei inter Theoriam & Praxin. ibid. weiß / dass eine Hand / das Schwert und die Feder nicht zugleich führen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.83459997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":320,"date":1663,"orig":"34. Sparte kein Geld/ die alleredelſte Ingenia, ſo wol unter den Soldaten/ als unter den Gelehrten an ſich zu ziehen. ibid. wil mit einem Studenten nicht Lateiniſch/ ſondern Teutſch reden.","norm":"34. Sparte kein Geld / die alleredelste Ingenia, so wohl unter den Soldaten / als unter den Gelehrten an sich zu ziehen. ibid. will mit einem Studenten nicht Lateinisch / sondern Deutsch reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.394599914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":321,"date":1663,"orig":"34. wie er ſich gegen Gott verhalten/ ehe er eine Feldſchlacht angegangen. 368","norm":"34. wie er sich gegen Gott verhalten / ehe er eine Feldschlacht angegangen . 368","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.094900131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":322,"date":1663,"orig":"Gut verloren/ nichts verloren. 160","norm":"Gut verloren / nichts verloren . 160","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.588299751281738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":323,"date":1663,"orig":"H.","norm":"H.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":3.726900100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":324,"date":1663,"orig":"HAelſe einander brechen in nomine Domini. 380","norm":"Hälse einander brechen in nomine Domini . 380","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.078399658203125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":325,"date":1663,"orig":"Hamburg hat die ſchoͤnſten Luſtgaͤrten in Teutſchland. 688","norm":"Hamburg hat die schönsten Lustgärten in Deutschland . 688","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.649199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":326,"date":1663,"orig":"Hamburger Bier. 7","norm":"Hamburger Bier . 7","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"sv","lang_de":0,"norm_lmscore":7.422999858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":327,"date":1663,"orig":"Hamburger koͤnnen nicht Honigkuchen machen wie zu Nuͤrnberg.","norm":"Hamburger können nicht Honigkuchen machen wie zu Nürnberg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.696300029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":328,"date":1663,"orig":"47. Wucher/ Schinderey und Betruͤgerey am Chriſt-Abend in der Thumbkirchen.","norm":"47. Wucher / Schinderei und Betrügerei am Christabend in der Tumbkirchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.677599906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":329,"date":1663,"orig":"63. Bier ſauffen. 188","norm":"63. Bier saufen . 188","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.487500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":330,"date":1663,"orig":"Hammer/ der ſilbern/ bricht ein eiſern Thor. 113","norm":"Hammer / der silbern / bricht ein eisern Tor . 113","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.770699977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":331,"date":1663,"orig":"Handel und Wandel muß zu Waſſer und Land getrieben werden. 46","norm":"Handel und Wandel muss zu Wasser und Land getrieben werden . 46","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.452499866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":332,"date":1663,"orig":"Handwercker ihre ratio ſtatûs. 8","norm":"Handwercker ihre ratio stataus . 8","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":9.201000213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":333,"date":1663,"orig":"Handwercksgeſellen ſtehet es wol an/ wann ſie wandern. 352","norm":"Handwerksgesellen steht es wohl an / wann sie wandern . 352","lang_fastText":"oc","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":6.402900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":334,"date":1663,"orig":"Hannas und Caiphas/ Schwiegervater und Tochtermann/ Hoheprieſter zu Jeruſalem.","norm":"Hannas und Caiphas / Schwiegervater und Tochtermann / Hohepriester zu Jerusalem.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.857500076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":335,"date":1663,"orig":"642. Erkauffen das Prieſterthumb umb eine gewiſſe Summa Gelds von Roͤmern. ibid. Hauß von der Muͤhle. 114","norm":"642. Erkaufen das Priestertum um eine gewisse Summa Gelds von Römern. ibid. Haus von der Mühle . 114","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.221199989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":336,"date":1663,"orig":"Hanß der Kuhlengraͤber auff dem Kirchhoff zu S. Jacob. 593","norm":"Hanß der Kuhlengräber auf dem Kirchhof zu S. Jacob . 593","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.702600002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":337,"date":1663,"orig":"Haß. 440","norm":"Hass . 440","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"az","lang_de":0.667,"norm_lmscore":11.606100082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":338,"date":1663,"orig":"Havemannus, General Superintendens im Hertzogthumb Bremen und Verden. 612","norm":"Havemannus, General Superintendens im Herzogtum Bremen und Verden . 612","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.493299961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":339,"date":1663,"orig":"Haupt/ wann es wurmſtichig iſt/ ſo ſind alle Glieder kranck. 97","norm":"Haupt / wann es wurmstichig ist / so sind alle Glieder krank . 97","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.149899959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":340,"date":1663,"orig":"Hauptkuͤſſen frommer ſterbenden Chriſten. 442","norm":"Hauptküssen frommer sterbenden Christen . 442","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.491399765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":341,"date":1663,"orig":"Haußhalten/ eine groſſe Kunſt. 6","norm":"Haushalten / eine große Kunst . 6","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.598600387573242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":342,"date":1663,"orig":"Haußvaͤtter/ die beſte und reichſte/ ſo einmal ſind abgebrandt. 160","norm":"Hausväter / die beste und reichste / so einmal sind abgebrannt . 160","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.728000164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":343,"date":1663,"orig":"Heinrich kriegt eins an ein Ohr. 236","norm":"Heinrich kriegt eins an ein Ohr . 236","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.957099914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":344,"date":1663,"orig":"Heinrich der Kaͤyſer/ wird vom Pabſt verfolgt/ und von allen verlaſſen.","norm":"Heinrich der Kaiser / wird vom Papst verfolgt / und von allen verlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5355000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":345,"date":1663,"orig":"387. bleibet doch. ibid. Heinrich der Siebende/ Koͤnig in Engelland/ wil ſeinen Vater vom Pabſt canoniſiren, und unter die Heiligen im Calender ſetzen laſſen.","norm":"387. bleibt doch. ibid. Heinrich der Siebende / König in England / will seinen Vater vom Papst kanonisieren, und unter die Heiligen im Kalender setzen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.727099895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":346,"date":1663,"orig":"143. wird vom heiligen Vater Pabſt abgeſchlagen. ibid. Heinrichs/ deß VII. Koͤnigs in Engelland/ zweene Sugigel. 16","norm":"143. wird vom Heiligen Vater Papst abgeschlagen . ibid. Heinrichs / des VII. Königs in England / zwei Sugigel . 16","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.910900115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":347,"date":1663,"orig":"Heinricus Erneſtus, Profeſſor auff der Koͤniglichen Daͤniſchen Ritterſchul zu Sora. 217","norm":"Heinricus Ernestus, Professor auf der Königlichen dänischen Ritterschule zu Sora . 217","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.083799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":348,"date":1663,"orig":"Heinſius, General Majeur in dem bello Grammaticali. 267","norm":"Heinsius, General Majeur in dem bello Grammaticali . 267","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"co","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.091899871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":349,"date":1663,"orig":"Helvicianıſche Schul-reformation wird gelobt. 686","norm":"Helvicianische Schulreformation wird gelobt . 686","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.129500389099121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":350,"date":1663,"orig":"Henrich/ Koͤnig in Engelland.","norm":"Henrich / König in England.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.574999809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":351,"date":1663,"orig":"393. wird von denen Frantzoſen umbringt. ibid.","norm":"393. wird von denen Franzosen umbringt . ibid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.041900157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":352,"date":1663,"orig":"Bitt umb freyen Paß/ und wil alle Beute zuruͤck geben/ kans aber nicht erhalten. ibid. Ficht deſperat, und ſchlaͤgt mit 8000. 60000.","norm":"Bitte um freien Pass / und will alle Beute zurückgeben / kann es aber nicht erhalten. ibid. Ficht desperat, und schlägt mit 8000 . 60000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.46750020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":353,"date":1663,"orig":"Frantzoſen. ibid. Hercules hat offt zweyen auf einmal nicht koͤnnen genugſam Widerſtand thun. 393","norm":"Frantzosen. ibid. Herkules hat oft zweien auf einmal nicht können genügsam Widerstand tun . 393","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.354300022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":354,"date":1663,"orig":"Herman/ Hertzog auß Lothringen/ lehnt ſich auff wider Kaͤyſer Heinrichen.","norm":"Herman / Herzog aus Lothringen / lehnt sich auf wider Kaiser Heinrich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.764500141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":355,"date":1663,"orig":"387. fliehet in die Neumarck/ und begibt ſich ins Fuͤrſtenthumb Luͤtzelburg. ibid. wird von einem Weibe mit einem Stein von einem Thurn herab zu todt geworffen. ibid. Herodes macht ſeinen Bruder Philippum zum Hanrey. 654","norm":"387. fliehet in die Neumark / und begibt sich ins Fürstentum Lützelburg. ibid. wird von einem Weibe mit einem Stein von einem Turm herab zu tot geworffen. ibid. Herodes macht seinen Bruder Philippum zum Hahnrei . 654","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4633002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":356,"date":1663,"orig":"Herꝛen machens offtmals/ gleichwie im Evangelio denen Arbeitern im Weinberg geſchach.","norm":"Herren machen es oftmals / gleichwie im Evangelio denen Arbeitern im Weinberg geschah.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.730000019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":357,"date":1663,"orig":"41. Warumb ſie gnaͤdige Herꝛen genennet werden. ibid. Vertrauen ihr Anligen denen/ von welchen ſie verſichert ſind/ daß ſie ihnen nicht in die Karte gucken werden 41. warumb ſie offt keinem Menſchen mehr trauen.","norm":"41. warum sie gnädige Herren genannt werden . ibid. Vertrauen ihr Anliegen denen / von welchen sie versichert sind / dass sie ihnen nicht in die Karte gucken werden 41. warum sie oft keinem Menschen mehr trauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5503997802734375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":358,"date":1663,"orig":"42. werden offt zorniger uͤber Wildſchuͤtzen/ als uͤber Menſchenmoͤrder.","norm":"42. werden oft zorniger über Wildschützen / als über Menschenmörder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.057799816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":359,"date":1663,"orig":"42. warumb ſie ſo ſelten die Warheit hoͤren.","norm":"42. warum sie so selten die Wahrheit hören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.188700199127197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":360,"date":1663,"orig":"42. wie ſie koͤnnen verhuͤten/ daß keine widerwertige oder ungerechte Reſcripta, Decreta und Beſcheid erfolgen moͤgen.","norm":"42. wie sie können verhüten / dass keine widerwärtige oder ungerechte Rescripta, Decreta und Bescheid erfolgen mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.456600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":361,"date":1663,"orig":"44.","norm":"44.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.669100046157837} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":362,"date":1663,"orig":"Jſt ihnen viel daran gelegen/ daß ſie richtige Genealogien, und Geburt-Regiſter haben. ibid. haben nach Lutheri reformation die Guͤter uͤbel angewendet.","norm":"Ist ihnen viel daran gelegen / dass sie richtige Genealogien, und Geburtregister haben . ibid . haben nach Luthers Reformation die Güter übel angewendet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.401000022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":363,"date":1663,"orig":"54. woran man ihn erkennen ſolle.","norm":"54. woran man ihn erkennen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.040999889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":364,"date":1663,"orig":"21. wann ſie Narꝛen ſind/ wie man ſagt. 143","norm":"21. wann sie Narren sind / wie man sagt . 143","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"pl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.253399848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":365,"date":1663,"orig":"Hertzogthumb Wuͤrtemberg iſt ein rechtes Seminarium der Evangeliſchen Religion. 54","norm":"Herzogtum Würtemberg ist ein rechtes Seminarium der evangelischen Religion . 54","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.74429988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":366,"date":1663,"orig":"Hettan/ ein ſtattlicher Hoff oder Fuhrwerck bey Jeruſalem.","norm":"Hettan / ein stattlicher Hof oder Fuhrwerk bei Jerusalem.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.415299892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":367,"date":1663,"orig":"99. dahin Salomo mit ſeinem Koͤniglichen Apparat ſich deß morgens fruͤh/ angethan in weiſſen Kleidern/ fuͤhren laſſen. 99","norm":"99. dahin Salomo mit seinem königlichen Apparat sich des morgens früh / angetan in weißen Kleidern / führen lassen . 99","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.861299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":368,"date":1663,"orig":"Hindernuß in der Haußhaltung. 155","norm":"Hindernis in der Haushaltung . 155","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.34689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":369,"date":1663,"orig":"Hiob ein redlicher Mann.","norm":"Hiob ein redlicher Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.71150016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":370,"date":1663,"orig":"146. hat eine boͤſe Frau. ibid.","norm":"146. hat eine böse Frau . ibid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.819799900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":371,"date":1663,"orig":"Wer ſie geweſen. ibid. Schilt ihn auß/ wie den aͤrgſten Lotterbuben.","norm":"Wer sie gewesen. ibid. Schilt ihn aus / wie den ärgsten Lotterbuben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.416399955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":372,"date":1663,"orig":"148. hat die Gicht/ und das Podagra gehabt.","norm":"148. hat die Gicht / und das Podagra gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.667399883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":373,"date":1663,"orig":"165. Jtem die Laͤußſucht. ibid. hat ihm der Odem geſtuncken. ibid. iſt mit dem Nierenſtein geplagt geweſen. ibid. hat eine beſchwerliche dyſenteriam gehabt. ib.","norm":"165. Item die Läußsucht. ibid. hat ihm der Odem gestunken . ibid. ist mit dem Nierenstein geplagt gewesen . ibid. hat eine beschwerliche dysenteriam gehabt . ib.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.093699932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":374,"date":1663,"orig":"Grind und Außſatz.","norm":"Grind und Aussatz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.770999908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":375,"date":1663,"orig":"163. die Frantzoſen. ibid. Warumb Hiob die Zung geſund blieben ſey. ibid. hat ſaciem Hippocraticam gehabt.","norm":"163. die Frantzosen. ibid. Warum Hiob die Zunge gesund blieben sey. ibid. hat saciem Hippocraticam gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.374800205230713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":376,"date":1663,"orig":"164. hat Blut und Eyter außgeſpien.","norm":"164. hat Blut und Eiter ausgespien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.364299774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":377,"date":1663,"orig":"166. hat ein groſſes Seitenſtechen gehabt. ibid. und hat wegen der vielen boͤſen Blattern nicht wol ſitzen oder ligen koͤnnen. ibid. hat nicht ſchlaffen koͤnnen. ibid. iſt durch erſchreckliche Traͤum geplaget worden. ibid. hat keinen Appetit zum Eſſen gehabt. ibid. hat nichts zu eſſen gehabt/ das ihm Krafft gegeben haͤtte. ibid. Hiobs Epitaphium.","norm":"166. hat ein großes Seitenstechen gehabt . ibid. und hat wegen der vielen bösen Blattern nicht wohl sitzen oder liegen können. ibid. hat nicht schlafen können . ibid. ist durch erschreckliche Traum geplagt worden . ibid. hat keinen Appetit zum Essen gehabt . ibid. hat nichts zu essen gehabt / das ihm Kraft gegeben hätte . ibid. Hiobs Epitaphium.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.99429988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":378,"date":1663,"orig":"178. groͤſter Troſt.","norm":"178. größter Trost.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"ku","lang_de":0,"norm_lmscore":8.387999534606934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":379,"date":1663,"orig":"130. Reichthumb. 150","norm":"130. Reichtum . 150","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"en","lang_de":0.333,"norm_lmscore":9.687100410461426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":380,"date":1663,"orig":"Hiobs Koͤchin wil fort und wandern/ weil er weder Saltz noch Schmaltz/ weder Kraut noch Speck mehr hat. 170","norm":"Hiobs Köchin will fort und wandern / weil er weder Salz noch Schmalz / weder Kraut noch Speck mehr hat . 170","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.860099792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":381,"date":1663,"orig":"Hiram ein mercurialiſcher Geiſt. 92","norm":"Hiram ein mercurialischer Geist . 92","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.542600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":382,"date":1663,"orig":"Hirams und Salomons Freundſchafft hat ſich nicht weiter erſtreckt/ als auff die Commercia, und Kauffmanſchafft. 46","norm":"Hirams und Salomons Freundschaft hat sich nicht weiter erstreckt / als auf die Commercia, und Kaufmannschaft . 46","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.040699958801269} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":383,"date":1663,"orig":"Hirſch warnet das Schaaf und den Eſel fuͤr die Freyheit. 352","norm":"Hirsch warnet das Schaf und den Esel für die Freiheit . 352","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.471099853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":384,"date":1663,"orig":"Hiſtoricos ſollen groſſe Herꝛen leſen.","norm":"Historicos sollen große Herren lesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"ro","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.573500156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":385,"date":1663,"orig":"42. was unterweilens ein Cantzlar nicht wil ſagen/ und was ein Hofprediger nicht darff oder ſich erkuͤhnt zu ſagen/ das ſagt ein Hiſtoricus.","norm":"42. was Unterweilens ein Cantzlar nicht will sagen / und was ein Hofprediger nicht darf oder sich erkühnt zu sagen / das sagt ein Historicus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.515900135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":386,"date":1663,"orig":"42. Hiſtoricus ſagt/ es ſey geſchehen. ibid. Hoff/ wie er ſol wol beſtellt ſeyn.","norm":"42. Historicus sagt / es sei geschehen. ibid. Hoffe / wie er soll wohl bestellt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.7093000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":387,"date":1663,"orig":"26. iſt ein Paradiß der Fuͤchſe/ eine Hoͤlle der Einfaͤltigen/ ein Fegfeuer der Wollebenden.","norm":"26. ist ein Paradies der Füchse / eine Hölle der Einfältigen / ein Fegfeuer der Wollabenden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8343000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":388,"date":1663,"orig":"561. deß Hoffs hoͤchſtes Kunſtſtuͤck. ibid. Hoffaͤrtig was es heiſſe. 492","norm":"561. des Hoffs höchstes Kunststück. ibid. Hoffärtig was es heiße . 492","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.9182000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":389,"date":1663,"orig":"Hoffburſche koͤnnen eine Stadt mit Ammen verſehen. 512","norm":"Hoffbursche können eine Stadt mit Ammen versehen . 512","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.659799575805664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":390,"date":1663,"orig":"Hoffhaltungs Verderben. 30","norm":"Hofhaltung Verderben . 30","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.723400115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":391,"date":1663,"orig":"Hoffprediger ſchaͤrfft einem vornehmen Fuͤrſten das Geſetz/ und wie es abgelauffen.","norm":"Hoffprediger schärft einem vornehmen Fürsten das Gesetz / und wie es abgelaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.89769983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":392,"date":1663,"orig":"15. warumb ſie offt von den Hoffdienern befoͤrdert werden.","norm":"15. warum sie oft von den Hoffdienern befördert werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.909599781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":393,"date":1663,"orig":"38. wiſſen ſich bißweilen in die Leute zu ſchicken.","norm":"38. wissen sich bisweilen in die Leute zu schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.903299808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":394,"date":1663,"orig":"244. ſeynd etliche/ wie ein Wuͤrffel/ man werffe ſie/ wie man wolle/ gibt es Augen ibid. laſſen unterweilens fuͤnff gerade ſeyn. ibid. wiſſen eine Theologiſche Prudentz und moderation zugebrauchen. ibid.","norm":"244. sind etliche / wie ein Würfel / man werfe sie / wie man wolle / gibt es Augen ibid. lassen Unterweilens fünf gerade seyn. ibid. wissen eine Theologische Prudentz und Moderation zu gebrauchen . ibid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.250800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":395,"date":1663,"orig":"Hoffſchrantzen koͤnnen ihre Herꝛen bißweilen auff rothwelſch vexiren. 25","norm":"Hofschranzen können ihre Herren bisweilen auf Rotwelsch vexieren . 25","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.60260009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":396,"date":1663,"orig":"Hollaͤndiſche Complemente. 91","norm":"Holländische Complemente . 91","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.887599945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":397,"date":1663,"orig":"Homo omnium horarum. 91","norm":"Homo omnium horarum . 91","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"pt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.555799961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":398,"date":1663,"orig":"Hopffen in Jtalien fuͤhren. 333","norm":"Hopfen in Italien führen . 333","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.069299697875977} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":399,"date":1663,"orig":"Hufeyſen bedecken das Koͤnigreich Polen. 373","norm":"Hufeisen bedecken das Königreich Polen . 373","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.629300117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":400,"date":1663,"orig":"Hugo Grote, recommendirt einem jungen Herꝛn ein Buch/ darauß er die Politic lerne. 6","norm":"Hugo Grote, rekommandiert einem jungen Herrn ein Buch / daraus er die Politik lerne . 6","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.185400009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":401,"date":1663,"orig":"Hugonis Rede an einen Doctor. 668","norm":"Hugonis Rede an einen Doktor . 668","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.531400203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":402,"date":1663,"orig":"Hund zauſen den Letzten. 46","norm":"Hund zausen den Letzten . 46","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":10.271900177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":403,"date":1663,"orig":"Hunde hoͤret man heulen/ an Oertern/ die vor dieſem heilig waren. 54","norm":"Hunde höret man heulen / an Orten / die vor diesem heilig waren . 54","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9415998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":404,"date":1663,"orig":"Hure/ kommt ſie ins Hertz/ ſo kommt ſie auch in Beutel. 507","norm":"Hure / kommt sie ins Herz / so kommt sie auch in Beutel . 507","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.331399917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":405,"date":1663,"orig":"Hurer Außrede. 204","norm":"Hurer Ausrede . 204","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.670700073242188} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":406,"date":1663,"orig":"Hurer/ wird der Teuffel holen/ wenn ſie ſich nicht beſſern. 464","norm":"Hurer / wird der Teufel holen / wenn sie sich nicht besseren . 464","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.496399879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":407,"date":1663,"orig":"Huren und Buben/ wann ſie zuſammen kommen. 63","norm":"Huren und Buben / wann sie zusammen kommen . 63","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.905799865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":408,"date":1663,"orig":"Huren werden Ammen.","norm":"Huren werden Ammen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.360899925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":409,"date":1663,"orig":"198. ſollen ihre Kinder leben laſſen. ibid. regieren manchem im Hertzen und Geldkaſten.","norm":"198. sollen ihre Kinder leben lassen. ibid. regieren manchem im Herzen und Geldkasten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9644999504089355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":410,"date":1663,"orig":"462. wollen nicht bekennen/ daß ſie Suͤnderin ſeynd. 464","norm":"462. wollen nicht bekennen / dass sie Sünderin sind . 464","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.069900035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":411,"date":1663,"orig":"Huren-Acciß.","norm":"Huren-Acciß.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"ca","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.042099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":412,"date":1663,"orig":"512.","norm":"512.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":4.205800056457519} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":413,"date":1663,"orig":"Milch. 480. 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Jagthunde/ Jaͤgergezeug was ſie koſten. 42","norm":"42. werden weder in heiliger Schrift / noch in Historien gelobet . ibid. Jagthunde / Jägergezeug was sie kosten . 42","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.497499942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":420,"date":1663,"orig":"Ja-Herꝛen. 41","norm":"Ja-Herren . 41","lang_fastText":"ds","lang_py3langid":"ro","lang_cld3":"fi","lang_de":0,"norm_lmscore":9.406900405883789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":421,"date":1663,"orig":"Jeder vor ſich. 46","norm":"Jeder vor sich . 46","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.42140007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":422,"date":1663,"orig":"Jeremias der Prophet/ warnet den Koͤnig Jojakim. 17","norm":"Jeremias der Prophet / warnet den König Jojakim . 17","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.511600017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":423,"date":1663,"orig":"Jerobeam/ der Koͤnig/ einer Wittiden Sohn.","norm":"Jerobeam / der König / einer Wittiden Sohn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.89900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":424,"date":1663,"orig":"124. Ein armer Tropff. ibid. Jehu agirt einen Statiſten. 9","norm":"124. Ein armer Tropff. ibid. Jehu agiert einen Statisten . 9","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.431700229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":425,"date":1663,"orig":"Jeſuitiſchen Geiſt muß man mit Gewalt nicht außtreiben.","norm":"Jesuitischen Geist muss man mit Gewalt nicht austreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.201399803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":426,"date":1663,"orig":"369. wañ er außgetrieben/ was er anſtelle. ibid. Jnſtrument von Eyſen/ dardurch den Leuten der Schlund und Gurgel erweitert werde/ daß ſie an ſtatt der kleinen Pillulen groſſe Kuͤr- bis einſchlucken koͤnnen. 127","norm":"369. wann er ausgetrieben / was er anstelle. ibid. Instrument von Eisen / dadurch den Leuten der Schlund und Gurgel erweitert werde / dass sie anstatt der kleinen Pillulen große Kür- bis Einschlucken können . 127","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.444499969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":427,"date":1663,"orig":"Johann/ Graff von Naſſau/ laͤſt auff ſeinem Beylager die Bernheuter wol tractiren. 31","norm":"Johann / Graf von Nassau / lässt auf seinem Beilager die Bernheuter wohl traktieren . 31","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.254300117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":428,"date":1663,"orig":"Johann Landgraff/ auß dem Heſſen-Darmſtaͤttiſchen Hauß/ ein guter Haußhalter. 28","norm":"Johann Landgraf / aus dem Hessendarmstättischen Haus / ein guter Haushalter . 28","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.464900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":429,"date":1663,"orig":"Johann Schopp zu Hamburg ein guter Muſicus. 45","norm":"Johann Schopp zu Hamburg ein guter Musikus . 45","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.594299793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":430,"date":1663,"orig":"Johannis deß Taͤuffers in der Wuͤſten erſter Text. 504","norm":"Johannis des Täufers in der Wüssten erster Text . 504","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.338600158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":431,"date":1663,"orig":"Jonas/ der Prophet/ eines Bauren-Sohn.","norm":"Jonas / der Prophet / eines Bauernsohn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.4878997802734375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":432,"date":1663,"orig":"400. auß dem Dorff Elkos. ibid. Joſeph/ lieber Joſeph mein.","norm":"400. aus dem Dorf Elkos. ibid. Joseph / lieber Joseph mein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.657700061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":433,"date":1663,"orig":"260. was er geweſen/ wann Gott nicht bey ihm geweſen were. ibid. in Egypten mit welchem Griff zur Unzucht er vom Verſuchungs-Teuffel ſey angefochten worden. 516","norm":"260. was er gewesen / wann Gott nicht bei ihm gewesen were. ibid. in Ägypten mit welchem Griff zur Unzucht er vom Versuchungs-Teuffel sei angefochten worden . 516","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.468299865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":434,"date":1663,"orig":"Jtalien der Frantzoſen Kirchhoff. 369","norm":"Italien der Franzosen Kirchhof . 369","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.969399929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":435,"date":1663,"orig":"Juden/ getaufft und ungetaufft. 56","norm":"Juden / getauft und ungetauft . 56","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.286699771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":436,"date":1663,"orig":"Juͤdiſche Doctor zu Hamburg ſol ein Chriſt werden.","norm":"Jüdische Doktor zu Hamburg soll ein Christ werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.778800010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":437,"date":1663,"orig":"593. wird von der Koͤnigin Chriſtina geprellet. ibid. Jugend wird wol erzogen/ wo Kirchen und Schulen in gutem flor ſind. 39","norm":"593. wird von der Königin Christina geprellt . ibid. Jugend wird wohl erzogen / wo Kirchen und Schulen in gutem flor sind . 39","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.301599979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":438,"date":1663,"orig":"Julius Cæſar, mit der Feder ſo fertig als mit dem Schwerdt.","norm":"Julius Cäsar, mit der Feder so fertig als mit dem Schwert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.693299770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":439,"date":1663,"orig":"21. ſtoͤſt ſeine Gemahlin von ſich.","norm":"21. stößt seine Gemahlin von sich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.973899841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":440,"date":1663,"orig":"512. warumb er ſie nicht widerumb wil zu ſich nehmen. ibid. Jungfrau/ welche ein paar Kinder im Leibe getragen. 577","norm":"512. warum er sie nicht wiederum will zu sich nehmen. ibid. Jungfrau / welche ein paar Kinder im Leibe getragen . 577","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.39109992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":441,"date":1663,"orig":"Jungfrauen-Schaͤnder nimbt ſelten ein gut End. 663","norm":"Jungfrauen-Schänder nimmt selten ein gut Ende . 663","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.91379976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":442,"date":1663,"orig":"Jungens ratio ſtatûs. 8","norm":"Jungen ratio stataus . 8","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"nl","lang_de":0,"norm_lmscore":9.739399909973145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":443,"date":1663,"orig":"Juris Licentiati dienen nicht zu Inſpectorn der Haußhaltung.","norm":"Juris Lizentiate dienen nicht zu Inspektoren der Haushaltung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.220799922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":444,"date":1663,"orig":"29. ſind wenig/ aber viel Procuratores und Zungendreſcher. 305","norm":"29. sind wenig / aber viel Procuratores und Zungendrescher . 305","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.215000152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":445,"date":1663,"orig":"Juſtitia iſt heute nirgends beſſer zu finden/ als in Herꝛn-Kuͤchen. 16","norm":"Justitia ist heute nirgends besser zu finden / als in Herren-Küchen . 16","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"co","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.642600059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":446,"date":1663,"orig":"Juſtitiam zur Huren machen. 271","norm":"Justitiam zur Huren machen . 271","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.696200370788574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":447,"date":1663,"orig":"K.","norm":"K.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"sl","lang_de":0,"norm_lmscore":3.576900005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":448,"date":1663,"orig":"KAckenbroͤ freſſen die Schweden.","norm":"Kackenbrö fressen die Schweden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.12559986114502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":449,"date":1663,"orig":"350. ſo lang ſie das freſſen ſind ſie getreu/ und ſticht ſie der Haber nicht. ibid. Kaͤſekraͤmer hat ſeine rationem ſtatûs. 8","norm":"350. solang sie das Fressen sind sie getreu / und sticht sie der Hafer nicht. ibid. Käsekrämer hat seine rationem stataus . 8","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.381800174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":450,"date":1663,"orig":"Katz auß Cypern/ die wol mauſen kan. 36","norm":"Katz aus Zypern / die wohl mausen kann . 36","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.43970012664795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":451,"date":1663,"orig":"Kauffleute/ ſo verdorben/ geben die beſten Inſpectorn der Oeconomi.","norm":"Kaufleute / so verdorben / geben die besten Inspektoren der Oeconomi.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.609600067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":452,"date":1663,"orig":"29. dencken mehr an credit und debet, als an Gott.","norm":"29. denken mehr an credit und debet, als an Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.406599998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":453,"date":1663,"orig":"63. auff der Franckfurter Meß/ wenn andere Leute in der Kirchen ſeynd/ packen ſie ein/ und machen ſich fertig auff die Ruͤckreiſe/ oder auff die Leipziger Meß.","norm":"63. auf der Frankfurter Messe / wenn andere Leute in der Kirchen sind / packen sie ein / und machen sich fertig auf die Rückreise / oder auf die Leipziger Messe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.642600059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":454,"date":1663,"orig":"66. auß der Leipziger Meß wollen Gottes Wind und Wetter verachten.","norm":"66. aus der Leipziger Messe wollen Gottes Wind und Wetter verachten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.167799949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":455,"date":1663,"orig":"361. werden darumb von Soldaten geſtrafft und abgeſetzet. ibid. Kind ſchlacht das andere. 653","norm":"361. werden darum von Soldaten gestraft und abgesetzet. ibid. Kind Schlacht das andere . 653","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.766600131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":456,"date":1663,"orig":"Kinder ſagen die Warheit. 42","norm":"Kinder sagen die Wahrheit . 42","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.864799976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":457,"date":1663,"orig":"Kirchen werden heutiges Tages bey den Lutheranern nicht recht erbauet.","norm":"Kirchen werden heutiges Tages bei den Lutheranern nicht recht erbauet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8770999908447275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":458,"date":1663,"orig":"48. Sollen heutiges Tages achteckigt oder rund gebauet werden. 49","norm":"48. Sollen heutiges Tages achteckig oder rund gebaut werden . 49","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.393799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":459,"date":1663,"orig":"Kirche mit Bildern zieren/ keine Suͤnde. 47","norm":"Kirche mit Bildern zieren / keine Sünde . 47","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.832699775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":460,"date":1663,"orig":"Klinklums der Stadt Loͤbenicht. 497","norm":"Klinklums der Stadt Löbenicht . 497","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.332200050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":461,"date":1663,"orig":"Knecht/ wie er koͤnne treu erhalten werden. 350","norm":"Knecht / wie er könne treu erhalten werden . 350","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.111499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":462,"date":1663,"orig":"Knuͤttel bey dem Hund. 147","norm":"Knüttel bei dem Hund . 147","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.683199882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":463,"date":1663,"orig":"Koch ſol kleine Pflaſter machen. 128","norm":"Koch soll kleine Pflaster machen . 128","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":10.529999732971191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":464,"date":1663,"orig":"Koͤchin nehmen eines Dienſts wegen. 645","norm":"Köchin nehmen eines Diensts wegen . 645","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.554699897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":465,"date":1663,"orig":"Koͤchins ratio ſtatûs. 8","norm":"Köchins ratio stataus . 8","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"lv","lang_de":0,"norm_lmscore":9.448800086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":466,"date":1663,"orig":"Koͤnige Kunſt. 45. ſeynd Amptleute und Stadthalter Gottes Reichs auff Erden.","norm":"Könige Kunst. 45. sind Amtleute und Statthalter Gottes Reichs auf Erden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.43720006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":467,"date":1663,"orig":"39. ſollen ſeyn cuſtodes utriuſque Tabulæ. 38","norm":"39. sollen sein custodes utriusque Tabulae . 38","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.180500030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":468,"date":1663,"orig":"Koͤnig in Spanien hat die Sonne Tag und Nacht. 665","norm":"König in Spanien hat die Sonne Tag und Nacht . 665","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.92110013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":469,"date":1663,"orig":"Koͤnig in Franckreich/ wie viel er werth.","norm":"König in Frankreich / wie viel er wert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.484899997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":470,"date":1663,"orig":"95. was er im Sinn habe. ibid. Koͤnigin auß Arabien/ warumb ſie dem Koͤnig Salomoni die Viſite gegeben.","norm":"95. was er im Sinn habe. ibid. Königin aus Arabien / warum sie dem König Salomoni die Visite gegeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8734002113342285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":471,"date":1663,"orig":"96.","norm":"96.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":3.7934999465942383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":472,"date":1663,"orig":"Jhre Bitte bey ihrem Abzuge. ibid. Koͤnigsmarck ein guter Haußhalter.","norm":"Ihre Bitte bei ihrem Abzuge. ibid. Königsmark ein guter Haushalter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.652699947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":473,"date":1663,"orig":"28. weiß/ wie man der Muͤcken ſol zur Adern laſſen. ibid. ſitzet in Prag. 385","norm":"28. weiß / wie man der Mücken soll zur Adern lassen . ibid. sitzet in Prag . 385","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.879499912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":474,"date":1663,"orig":"Kohlen bey dem Schmiede kauffen. 121","norm":"Kohlen bei dem Schmiede kaufen . 121","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.070300102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":475,"date":1663,"orig":"Kohltraͤger hat ſeine rationem ſtatûs. 8","norm":"Kohlträger hat seine rationem stataus . 8","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.721199989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":476,"date":1663,"orig":"Korbtraͤger hat ſeine rationem ſtatûs. 8","norm":"Korbträger hat seine rationem stataus . 8","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lv","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.48859977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":477,"date":1663,"orig":"Ka in der Judengaſſe zu Franckfurt mit Schincken/ Brat- und Leberwuͤrſten auffſchlagen. 333","norm":"Ka in der Judengasse zu Frankfurt mit Schinken / Brat- und Leberwürsten aufschlagen . 333","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.990499973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":478,"date":1663,"orig":"Kranckheit der Septentrionaliſchen Politicorum. 388","norm":"Kranckheit der Septentrionalischen Politicorum . 388","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8277997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":479,"date":1663,"orig":"Kranckheiten deß Leibes/ und der Glieder kommen vom Haupt her. 97","norm":"Krankheiten des Leibes / und der Glieder kommen vom Haupt her . 97","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.896500110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":480,"date":1663,"orig":"Kratzenberger Wein zu Rems und zu Lohnſtein/ oder zu Lorſch im Epſteiner Lande. 98","norm":"Kratzenberger Wein zu Rems und zu Lohnstein / oder zu Lorsch im Epsteiner Lande . 98","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.508900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":481,"date":1663,"orig":"Krieg mit Schweden und Polen.","norm":"Krieg mit Schweden und Polen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.045700073242187} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":482,"date":1663,"orig":"360. was davon zu halten. ibid. Krieges-Fuͤrſt und Soldat/ wann er einen Fuß in einem Lande hat ſtehen/ ſo wil er den andern gern hernach ziehen. 92","norm":"360. was davon zu halten . ibid . Kriegsfürst und Soldat / wann er einen Fuß in einem Lande hat stehen / so will er den anderen gern hernach ziehen . 92","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.161699771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":483,"date":1663,"orig":"Kuͤchen-Latein/ da die Katzen und Hunde von ſterben. 544","norm":"Küchenlatein / da die Katzen und Hunde von sterben . 544","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9893999099731445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":484,"date":1663,"orig":"Kunſt/ ſo heutiges Tags Ducaten machen. 712","norm":"Kunst / so heutiges Tags Dukaten machen . 712","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.374099731445312} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":485,"date":1663,"orig":"Kuͤſter/ auff einem Dorff ſagt zu ſeinem Superintendenten bey der Viſitation, guten Morgen Herꝛ Collega! 270","norm":"Küster / auf einem Dorf sagt zu seinem Superintendenten bei der Visitation, guten Morgen Herr Collega! 270","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.506999969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":486,"date":1663,"orig":"Kuͤſters ratio ſtatûs. 8","norm":"Küsters ratio stataus . 8","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"lv","lang_de":0,"norm_lmscore":8.823399543762207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":487,"date":1663,"orig":"Kuhlbarſch in der Weichſel mit guͤldenen Hamen wollen fangen. 373","norm":"Kuhlbarsch in der Weichsel mit güldenen Hamen wollen fangen . 373","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.11840009689331} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":488,"date":1663,"orig":"Kunſt zu ſchweigen ſolte man auff Univerſitaͤten ehe lehren/ als die Kunſt zu reden. 558","norm":"Kunst zu schweigen sollte man auf Universitäten ehe lehren / als die Kunst zu reden . 558","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.821000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":489,"date":1663,"orig":"Kupler. 346","norm":"Kuppler . 346","lang_fastText":"tr","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"no","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.25629997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":490,"date":1663,"orig":"Kuplerin ihre Art. 208","norm":"Kupplerin ihre Art. 208","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"tr","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.350500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":491,"date":1663,"orig":"Kurtzweilige Raͤthe. 42","norm":"Kurzweilige Räte . 42","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"eu","lang_de":0.667,"norm_lmscore":10.521300315856934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":492,"date":1663,"orig":"Kuͤtzel/ wie er ſol vertrieben werden. 340","norm":"Kitzel / wie er soll vertrieben werden . 340","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.244199752807617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":493,"date":1663,"orig":"L.","norm":"L.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"mt","lang_de":0,"norm_lmscore":4.347799777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":494,"date":1663,"orig":"LAmbertus Simnellus ſtehet Koͤnig Heinrich dem VII. in Engelland nach dem Leben.","norm":"Lambertus Simnellus steht König Heinrich dem VII. in England nach dem Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.863399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":495,"date":1663,"orig":"606. wird bekommen/ und ihm das Leben geſchenckt. ibid. muß in der Kuͤch die Braten wenden. ibid. wird zum Falconirer gemacht.","norm":"606. wird bekommen / und ihm das Leben geschenkt . ibid. muss in der Küche die Braten wenden . ibid. wird zum Falconirer gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.390399932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":496,"date":1663,"orig":"Lampadius, ein auffrichtiger Braunſchweigiſcher JCtus.","norm":"Lampadius, ein aufrichtiger Braunschweigischer Iktus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.374000072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":497,"date":1663,"orig":"305. fuͤhret einen ſchoͤnen Diſcurs vom Mißbrauch der Juris prudentz. ib.","norm":"305. führt einen schönen Diskurs vom Missbrauch der Juris prudentz . ib.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.40850019454956} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":498,"date":1663,"orig":"Lana Caprina, was es fuͤr ein Ding ſey. 414","norm":"Lana Caprina, was es für ein Ding sei . 414","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.6579999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":499,"date":1663,"orig":"Landes-Wolfahrt worin es beſtehe. 39","norm":"Landes-Wohlfahrt worin es bestehe . 39","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.469599723815918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":500,"date":1663,"orig":"Landgraff Johann wil mit Venetianiſchem Geld eine Armée auff die Bein bringen.","norm":"Landgraf Johann will mit venezianischem Geld eine Armee auf die Bein bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.735599994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":501,"date":1663,"orig":"253. wil erſtlich ſeinem Herꝛn Bruder einen Reuterdienſt thun. ibid. und hernach zu den Venetianern gehen. ibid. Landsknecht ſieden und braten. 12","norm":"253. will erstlich seinem Herrn Bruder einen Reiterdienst thun. ibid. und hernach zu den Venezianern gehen. ibid. Landsknecht sieden und braten . 12","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.291600227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":502,"date":1663,"orig":"Land und Leut nicht wegzuſchencken. 92","norm":"Land und Leute nicht wegzuschenken . 92","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.236100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":503,"date":1663,"orig":"Lang iſt nicht ewig. 130","norm":"Lang ist nicht ewig . 130","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"jv","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.251800060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":504,"date":1663,"orig":"Lateiniſche Haſen.","norm":"Lateinische Hasen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.147899627685547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":505,"date":1663,"orig":"424. wie ſie zu fangen ibid.","norm":"424. wie sie zu fangen ibid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.96750020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":506,"date":1663,"orig":"Laternen nahmen die Leute zu Hamburg am hellen Tage mit in die Kirche fuͤr Furcht der propheceyten Finſternus. 289","norm":"Laternen nahmen die Leute zu Hamburg am hellen Tage mit in die Kirche für Furcht der prophezeiten Finsternis . 289","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.083499908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":507,"date":1663,"orig":"Laͤuſe hat mancher bißweilen mehr/ als Roſenobel in den Hoſen. 352","norm":"Läuse hat mancher bisweilen mehr / als Rosenobel in den Hosen . 352","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.41510009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":508,"date":1663,"orig":"Lauge der Juriſten und Advocaten. 304","norm":"Lauge der Juristen und Advokaten . 304","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.905300140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":509,"date":1663,"orig":"Laurembergius, Profeſſor zu Sora/ ein guter Arithmeticus. 29","norm":"Laurembergius, Professor zu Sora / ein guter Arithmeticus . 29","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.2316999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":510,"date":1663,"orig":"Lauß/ mehr als zwey Ducaten werth.","norm":"Laus / mehr als zwei Dukaten wert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.968400001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":511,"date":1663,"orig":"241. dieſelben ſchlagen hernach ab/ und gelten weniger. ibid. Lauteniſtens-Fuͤſſe werden uͤberguͤldet und verſilbert. 407","norm":"241. dieselben schlagen hernach ab / und gelten weniger . ibid. Lautenistens-Füsse werden übergüldet und versilbert . 407","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.589399814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":512,"date":1663,"orig":"Lazarus ward von Laͤuſen/ Muͤcken/ Blaern/ Schweren/ Hunger und Kummer geplaget. 321","norm":"Lazarus wurde von Läusen / Mücken / Blaern / Schweren / Hunger und Kummer geplagt . 321","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.580100059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":513,"date":1663,"orig":"Leberwuͤrſte zu Franckfurt in der Judengaſſe verkauffen. 333","norm":"Leberwürste zu Frankfurt in der Judengasse verkaufen . 333","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.679900169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":514,"date":1663,"orig":"Legat hat eine ſeltzame Bibel.","norm":"Legat hat eine seltsame Bibel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.608500003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":515,"date":1663,"orig":"39. ſtellt ſich in der Kirch als ob ſein gantzes Hertz voll Kyrie Eleiſon were. 40","norm":"39. stellt sich in der Kirche als ob sein ganzes Herz voll Kyrie Eleison wäre . 40","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.396500110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":516,"date":1663,"orig":"Legat in Griechenland ſiehet einen Mann/ der ſchweigen kan. 22","norm":"Legat in Griechenland sieht einen Mann / der schweigen kann . 22","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.833000183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":517,"date":1663,"orig":"Leipziger Marck. 63","norm":"Leipziger Mark . 63","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"jv","lang_de":0,"norm_lmscore":7.868000030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":518,"date":1663,"orig":"Leopoldus, mit der Kaͤyſerlichen Hofſtatt/ heiliget die Sontaͤg. 182","norm":"Leopoldus, mit der Kaiserlichen Hofstatt / heiliget die Sontäg . 182","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.4257001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":519,"date":1663,"orig":"Leuchten-Traͤger locken die Schweden. 385","norm":"Leuchtenträger locken die Schweden . 385","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.9931001663208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":520,"date":1663,"orig":"Leute werden gefunden/ gleich denen Mußqueten. 225","norm":"Leute werden gefunden / gleich denen Musketen . 225","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.476400375366211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":521,"date":1663,"orig":"Leyrendrehers Thun auff einem Dorff zur Kirchweyh. 4","norm":"Leierendrehers Tun auf einem Dorf zur Kirchweih . 4","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.20419979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":522,"date":1663,"orig":"Liebe erwirbt Liebe.","norm":"Liebe erwirbt Liebe.","lang_fastText":"st","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.051499843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":523,"date":1663,"orig":"225. iſt ein Magnet. ibid. Lieder/ welche Salomo gemacht/ was ſie ſeynd geweſen. 272","norm":"225. ist ein Magnet. ibid. Lieder / welche Salomo gemacht / was sie sind gewesen . 272","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.2515997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":524,"date":1663,"orig":"Lilie der Frantzoſen kan auff Jtaliaͤniſchem Boden nicht recht wachſen/ ſeyd den Jeſuiten ein paar Boſſen in Franckreich begegnet. ib.","norm":"Lilie der Franzosen kann auf italienischem Boden nicht recht wachsen / seid den Jesuiten ein paar Bossen in Frankreich begegnet . ib.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.498499870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":525,"date":1663,"orig":"Loth bleibet fromm unter den gottloſen Sodomiten. 142","norm":"Lot bleibt fromm unter den gottlosen Sodomiten . 142","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.320799827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":526,"date":1663,"orig":"Lucia verſpricht am Sontag nicht ſpatzieren zu gehen. 438","norm":"Lucia verspricht am Sonntag nicht spazieren zu gehen . 438","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.37309980392456} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":527,"date":1663,"orig":"Lucifer hat geſuͤndiget im Himmel/ an dem allerheiligſten Ort. 142","norm":"Luzifer hat gesündigt im Himmel / an dem allerheiligsten Ort . 142","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.636300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":528,"date":1663,"orig":"Luͤgenteuffel kan man nit beſſer refutiren, als mit Verachtung. 635","norm":"Lügenteufel kann man nicht besser refutieren, als mit Verachtung . 635","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.389999866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":529,"date":1663,"orig":"Lumpengeſindlein/ wann es zuſammen kommt. 63","norm":"Lumpengesindlein / wann es zusammen kommt . 63","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.317099571228027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":530,"date":1663,"orig":"Lutherus hat keine Capitalia auff Renten geleget. 588","norm":"Luther hat keine Capitalia auf Renten gelegt . 588","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.403599739074707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":531,"date":1663,"orig":"Lutheri Schuhe ſeynd nicht einem jeden Dorff-Prieſter gerecht. 607","norm":"Luthers Schuhe sind nicht einem jeden Dorfpriester gerecht . 607","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.414100170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":532,"date":1663,"orig":"Lutheraner ihr Mangel/ daß die Theologi nicht recht erzogen werden.","norm":"Lutheraner ihr Mangel / dass die Theologen nicht recht erzogen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.701900005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":533,"date":1663,"orig":"14. pecciren in defectu mit Einmiſchung in frembde Haͤndel. 37","norm":"14. pekzieren in defectu mit Einmischung in fremde Händel . 37","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"tr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.79640007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":534,"date":1663,"orig":"M.","norm":"M.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.598700046539306} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":535,"date":1663,"orig":"MAchiavelliſche Stuͤcklein.","norm":"Machiavellische Stücklein.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.917099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":536,"date":1663,"orig":"40. wie ſie ein Director der Cantzeley gebrauchet. ibid. Magd mit ihrem groſſen Arß. 537","norm":"40. wie sie ein Direktor der Kanzlei gebraucht . ibid. Magd mit ihrem großen Ars . 537","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.216700077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":537,"date":1663,"orig":"Maͤgden ſtehet es nicht wol an/ wann ſie wandern. 357","norm":"Mägden steht es nicht wohl an / wann sie wandern . 357","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.104599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":538,"date":1663,"orig":"Maͤgdlein/ welches zu Hamburg ein Kind umbbrachte/ klagte ſich bey der Obrigkeit ſelbſt an. 602","norm":"Mägdlein / welches zu Hamburg ein Kind umbrachte / klagte sich bei der Obrigkeit selbst an . 602","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.828800201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":539,"date":1663,"orig":"Maͤrcke zu Straßburg/ Franckfurt/ Leipzig/ ſeynd Entheiligung deß Sabbats und der Feyertaͤgen. 63","norm":"Merke zu Straßburg / Frankfurt / Leipzig / sind Entheiligung des Sabbats und der Feiertagen . 63","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.748199939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":540,"date":1663,"orig":"Magiſter iſt kein geringes/ ſonderlich der primus bey der Promotıon geweſen. 240","norm":"Magister ist kein geringes / sonderlich der primus bei der Promotion gewesen . 240","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.536499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":541,"date":1663,"orig":"Magiſtrı auff Univerſitaͤten/ warumb ſie gemacht werden/ und hernach nichts verſtehen. 114","norm":"Magistri auf Universitäten / warum sie gemacht werden / und hernach nichts verstehen . 114","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.546899795532227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":542,"date":1663,"orig":"Magiſtri noſtri, noſtrique Magiſtri zu Erfurt. 66","norm":"Magistri nostri, nostrique Magistri zu Erfurt . 66","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"vi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.615799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":543,"date":1663,"orig":"Mercurius, Kaͤyſer/ faͤhret ſcharff wider die Ehebrecher. 513","norm":"Mercurius, Kaiser / fährt scharf wider die Ehebrecher . 513","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.923399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":544,"date":1663,"orig":"Malvetzi/ ein Jtaliaͤniſcher Marggraff. 10","norm":"Malvetzi / ein italienischer Markgraf . 10","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.538999557495117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":545,"date":1663,"orig":"Mann Oberherꝛ im Hauß. 123","norm":"Mann Oberherr im Haus . 123","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.751399993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":546,"date":1663,"orig":"Mann/ ſo klein/ mit einem groſſen Stock.","norm":"Mann / so klein / mit einem großen Stock.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.26800012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":547,"date":1663,"orig":"43. der ſich wol verdienet/ wie man ihn ſolle belohnen.","norm":"43. der sich wohl verdienet / wie man ihn solle belohnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.692299842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":548,"date":1663,"orig":"92. der ſo viel Roſenobel werth/ ſo viel Haar er auffm Kopffe hat. 240","norm":"92. der so viel Rosenobel wert / so viel Haar er aufm Kopfe hat . 240","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.028800010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":549,"date":1663,"orig":"Marggraff verfolget die Pfaffen.","norm":"Markgraf verfolget die Pfaffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.933499813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":550,"date":1663,"orig":"362. warumb. ibid. Martins-Ganß hat Gehirn im Kopff. 495","norm":"362. warumb . ibid . Martinsgans hat Gehirn im Kopf . 495","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"mt","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.960700035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":551,"date":1663,"orig":"Maul ſpitzen. 114","norm":"Maul spitzen . 114","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"eu","lang_cld3":"fy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.884200096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":552,"date":1663,"orig":"Maul in Hoſenſack ſtecken. 271","norm":"Maul in Hosensack stecken . 271","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"az","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.4008002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":553,"date":1663,"orig":"Maulchriſten. 641","norm":"Maulchristen . 641","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fi","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.788700103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":554,"date":1663,"orig":"Mauleſel ruͤhmt ſeine Eltern und Vorfahren. 36","norm":"Maulesel rühmt seine Eltern und Vorfahren . 36","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.093699932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":555,"date":1663,"orig":"Mauß/ welche noch jung/ wil wandern. 15","norm":"Maus / welche noch jung / will wandern . 15","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.206500053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":556,"date":1663,"orig":"Mazarini/ am koͤniglichen Frantzoͤſiſchen Hof Cardinal in groſſer æſtim. 37","norm":"Mazarini / am königlichen französischen Hof Kardinal in großer aestim . 37","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ku","lang_de":0,"norm_lmscore":8.69320011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":557,"date":1663,"orig":"Medicus, der 70. Jahr alt ward/ was er in ein Stammbuch geſchrieben. 361","norm":"Medikus, der 70. Jahr alt wurde / was er in ein Stammbuch geschrieben . 361","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.841800212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":558,"date":1663,"orig":"Mehl bey dem Becker kauffen. 121","norm":"Mehl bei dem Becker kaufen . 121","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.112000465393066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":559,"date":1663,"orig":"Meineidige Leute. 621. ſchweren umb einen Rthlr/ oder umb zwey Marck Luͤbſch willen einen falſchen Eyd. ibid. Meiſters Tochter zur Ehe nehmen. 569","norm":"Meineidige Leute. 621. schweren um einen Rthlr / oder um zwei Mark Lübsch Willen einen falschen Eyd. ibid. Meisters Tochter zur Ehe nehmen . 569","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.643599987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":560,"date":1663,"orig":"Melchiſedechs Vater/ wer er geweſen.","norm":"Melchisedechs Vater / wer er gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.911099910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":561,"date":1663,"orig":"32. und deſſen Mutter. ibid. Menelaus/ deß alten reichen Euclionis Sohn/ mit ſeinen ſchoͤnen gelben Haaren. 483","norm":"32. und dessen Mutter. ibid. Menelaus / des alten reichen Euclionis Sohn / mit seinen schönen gelben Haaren . 483","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6280999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":562,"date":1663,"orig":"Mendax omnis homo. 46","norm":"Mendax omnis homo . 46","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"lt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":8.330300331115723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":563,"date":1663,"orig":"Menſch hat in dieſem Leben drey ſtarcke/ geſchwinde und verſchlagene Feinde. 436","norm":"Mensch hat in diesem Leben drei starke / geschwinde und verschlagene Feinde . 436","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.775199890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":564,"date":1663,"orig":"Menſchen-Diebe die greulichſten Suͤnder. 346","norm":"Menschendiebe die greulichsten Sünder . 346","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.637499809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":565,"date":1663,"orig":"Mephiboſeths Page oder Kammerdiener.","norm":"Mephiboseths Page oder Kammerdiener.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.609499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":566,"date":1663,"orig":"637. verfuchſchwaͤntzet ſeinen Herꝛn. ibid. Mercurio werden Mandelſchalen geopffert. 54","norm":"637. verfuchschwäntzet seinen Herrn. ibid. Mercurio werden Mandelschalen geopfert . 54","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.473599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":567,"date":1663,"orig":"Mertz hat Eylff Bruͤder. 576","norm":"März hat Eylff Brüder . 576","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":10.327099800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":568,"date":1663,"orig":"Meß zu Franckfurt.","norm":"Messe zu Frankfurt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.275300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":569,"date":1663,"orig":"65. da laufft Judas mit ſeinem Spieß durch alle Gaſſen. ibid. da laufft mancher nach dem Roͤmer zu/ und begehrt arreſt, bald auff dieſen/ bald auff jenen. ibid. Meſſerwetzer zu Marpurg. 342","norm":"65. da lauft Judas mit seinem Spieß durch alle Gassen. ibid. da lauft mancher nach dem Römer zu / und begehrt Arrest, bald auf diesen / bald auf jenen. ibid. Messerwetzer zu Marpurg . 342","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.692299842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":570,"date":1663,"orig":"Metwuͤrſt. 7","norm":"Metwürst . 7","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"jv","lang_cld3":"fy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":9.866000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":571,"date":1663,"orig":"Midæjudicium. 128","norm":"Midaejudicium . 128","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"lv","lang_de":0,"norm_lmscore":8.69890022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":572,"date":1663,"orig":"Mindener Jahrmarckt. 63","norm":"Mindener Jahrmarkt . 63","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.885499954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":573,"date":1663,"orig":"Minen im Leſen eines Secretarii koͤnnen den Herꝛn verfuͤhren/ daß er die Sache anders auffnimbt/ als ſie iſt. 25","norm":"Minen im Lesen eines Secretarii können den Herrn verführen / dass er die Sache anders aufnimmt / als sie ist . 25","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.295599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":574,"date":1663,"orig":"Moͤnch dantzen im Namen deß Herꝛn.","norm":"Mönch dantzen im Namen des Herrn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.262100219726562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":575,"date":1663,"orig":"380. in Franckreich erſtummet mit ſeiner Oration fuͤr dem Koͤnig in Franckreich. 34","norm":"380. in Frankreich erstummet mit seiner Oration für dem König in Frankreich . 34","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.543600082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":576,"date":1663,"orig":"Moͤnch-Leben. 343","norm":"Mönchleben . 343","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"hu","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.272299766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":577,"date":1663,"orig":"Moritz/ Printz von Uranien/ hat den Spinola zu Gaſt.","norm":"Moritz / Prinz von Uranien / hat den Spinola zu Gast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.390200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":578,"date":1663,"orig":"47. tractirt ihn mit Butter/ Milch und Kaͤß. ibid. Moſes ein hochbegabter Cavallier.","norm":"47. traktiert ihn mit Butter / Milch und Käß. ibid. Moses ein hochbegabter Cavalier.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.393599987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":579,"date":1663,"orig":"33. wird am koͤniglichen Hoffe in Egypten als ein koͤnigliches Kind aufferzogen. ibid. wird von Gott zu einem Ambaſſadeur gemacht. ibid. zu einem General uͤber ſechsmal hundert tauſend Mann. ib. hat trefflich wol ſtudirt ib. iſt ein geplagter Mann. ibid. gibt dem Volck von Morgen an biß auff den Abend Audientz. ibid. Muͤckenſchmaltz macht nicht reich. 31","norm":"33. wird am königlichen Hoffe in Ägypten als ein königliches Kind auferzogen . ibid. wird von Gott zu einem Ambassadeur gemacht . ibid. zu einem General über sechsmal hunderttausend Mann. ib. hat trefflich wohl studiert ib. ist ein geplagter Mann. ibid. gibt dem Volk von Morgen an bis auf den Abend Audientz. ibid. Mückenschmalz macht nicht reich . 31","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.806300163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":580,"date":1663,"orig":"Muͤller gemeiniglich Diebe. 114","norm":"Müller gemeiniglich Diebe . 114","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":10.194899559020996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":581,"date":1663,"orig":"Muͤller loͤſet deß Koͤnigs in Franckreich Fragen auff. 95","norm":"Müller löset des Königs in Frankreich Fragen auf . 95","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.292099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":582,"date":1663,"orig":"Muͤller-Hanß ein guter Partheygaͤnger.","norm":"Müller-Hanß ein guter Parteigänger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.700099945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":583,"date":1663,"orig":"114. ein Obriſt-Lieutenant. ibid. macht ein Spaniſch Geſicht. ibid. Muͤllers-Eſel zu Braubach.","norm":"114. ein Obrist-Lieutenant. ibid. macht ein Spanisch Gesicht. ibid. Müllers-Esel zu Braubach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.501999855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":584,"date":1663,"orig":"47. ſol ſpaniſchen Wein ſauffen. ibid.","norm":"47. soll spanischen Wein saufen . ibid.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.046800136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":585,"date":1663,"orig":"Muͤſſiggang deß Teuffels Ruhebanck. 339","norm":"Müßiggang des Teufels Ruhebank . 339","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"tl","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.708799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":586,"date":1663,"orig":"Muͤtter/ wann ſie ihre Bruͤſte anſehen/ was ſie gedencken ſollen. 479","norm":"Mütter / wann sie ihre Brüste ansehen / was sie Gedenken sollen . 479","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.741700172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":587,"date":1663,"orig":"Hic Mulier, hæc Vir. 123","norm":"Hic Mulier, haec Vir . 123","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":8.012200355529785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":588,"date":1663,"orig":"Mundus regitur opinionibus. 689","norm":"Mundus regitur opinionibus . 689","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.110300064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":589,"date":1663,"orig":"Muſa Serapionis. 98","norm":"Musa Serapionis . 98","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lt","lang_de":0,"norm_lmscore":7.393899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":590,"date":1663,"orig":"Muſicanten-Fuͤſſe werden uͤberguͤldet und verſilbert. 407","norm":"Musikanten-Füsse werden übergüldet und versilbert . 407","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.076700210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":591,"date":1663,"orig":"Muſicanten oder Fiedlers Frau wil von Hiob wegen ihres Manns bezahlt ſeyn. 169","norm":"Musikanten oder Fiedlers Frau will von Hiob wegen ihres Manns bezahlt sein . 169","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.543799877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":592,"date":1663,"orig":"Mußquetirer ſol auff den Eſel ſitzen. 606","norm":"Musketierer soll auf den Esel sitzen . 606","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.699100017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":593,"date":1663,"orig":"N.","norm":"N.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":4.418499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":594,"date":1663,"orig":"NAchbar an der Wand/ beſſer als der Bruder uͤber Land. 45","norm":"Nachbar an der Wand / besser als der Bruder über Land . 45","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.240799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":595,"date":1663,"orig":"Nachgeſchmack vom Pfefferſack. 91","norm":"Nachgeschmack vom Pfeffersack . 91","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.574900150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":596,"date":1663,"orig":"Narꝛ am Kaͤyſerlichen Hoff. 43","norm":"Narr am Kaiserlichen Hof . 43","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.162600040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":597,"date":1663,"orig":"Narꝛen ſollen groſſe Herꝛen halten.","norm":"Narren sollen große Herren halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.827199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":598,"date":1663,"orig":"42. warumb. ibid. ſie ſagen/ was noch geſchehen ſol. ibid. Poetiſche Narꝛen die beſten/ und groſſen Herꝛen am nuͤtzlichſten. ibid. Narꝛen ſagen die Warheit. ibid. Naſenſtuͤber außtheilen. 788","norm":"42. warumb. ibid. sie sagen / was noch geschehen sol. ibid. Poetische Narren die besten / und großen Herren am nützlichsten. ibid. Narren sagen die Warheit. ibid. Nasenstüber austeilen . 788","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.887800216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":599,"date":1663,"orig":"Nathan/ der Prophet/ warumb er ſich bißweilen in Politiſche Haͤndel gemiſcht. 13","norm":"Nathan / der Prophet / warum er sich bisweilen in politische Händel gemischt . 13","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.141200065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":600,"date":1663,"orig":"Neid. 440","norm":"Neid . 440","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"fy","lang_de":0,"norm_lmscore":11.081899642944336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":601,"date":1663,"orig":"Nerva/ Kaͤyſer/ hat ſich in boͤſen Zeiten wol verhalten. 142","norm":"Nerva / Kaiser / hat sich in bösen Zeiten wohl verhalten . 142","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.070300102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":602,"date":1663,"orig":"Neſe/ Cantzler deß Fuͤrſt Ernſten von Schaumburg. 9","norm":"Nese / Kanzler des Fürst ernsten von Schaumburg . 9","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":10.23859977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":603,"date":1663,"orig":"Netz/ damit man die Lateiniſchen Haſen kan fangen. 424","norm":"Netz / damit man die lateinischen Hasen kann fangen . 424","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.122900009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":604,"date":1663,"orig":"Nichts iſt vollkommen. 403","norm":"Nichts ist vollkommen . 403","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.41319990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":605,"date":1663,"orig":"D. Nicolaus Jndig Schuppen Medicus. 687","norm":"D. Nicolaus Jndig Schuppen Medikus . 687","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.939599990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":606,"date":1663,"orig":"Niederlands Redner von Wem? 717","norm":"Niederlands Redner von Wem? 717","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.582699775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":607,"date":1663,"orig":"Niederlande/ was dieſelbe auß deß Koͤnigs in Spanien Haͤnden bracht. 384","norm":"Niederlande / was dieselbe aus des Königs in Spanien Händen brachte . 384","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.68589973449707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":608,"date":1663,"orig":"Niemand/ was er fuͤr ein Kerl. 155","norm":"Niemand / was er für ein Kerl . 155","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.300399780273437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":609,"date":1663,"orig":"Nocumenta der verdorbenen Kauffleute ſeynd documenta. 29","norm":"Nocumenta der verdorbenen Kaufleute sind documenta . 29","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.542900085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":610,"date":1663,"orig":"Nonnen-Leben. 343","norm":"Nonnenleben . 343","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.416600227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":611,"date":1663,"orig":"Nova antiquo modo proponiren. 626","norm":"Nova antiquo modo proponieren . 626","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"eu","lang_de":0,"norm_lmscore":6.603899955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":612,"date":1663,"orig":"Nuͤrnberger koͤnnen nicht Bier brauen/ wie zu Hamburg. 47","norm":"Nürnberger können nicht Bier brauen / wie zu Hamburg . 47","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6219000816345215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":613,"date":1663,"orig":"Nuͤrnberger Kauffleute kommen nach Franckfurt Schacherey/ und ihren Juͤdiſchen Wucher zu treiben. 56","norm":"Nürnberger Kaufleute kommen nach Frankfurt Schacherei / und ihren jüdischen Wucher zu treiben . 56","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.328000068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":614,"date":1663,"orig":"O.","norm":"O.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"sm","lang_de":0,"norm_lmscore":3.577300071716308} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":615,"date":1663,"orig":"OBadias/ deß Koͤnigs Achabs Hofmeiſter.","norm":"Obadias / des Königs Achabs Hofmeister.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lv","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.894100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":616,"date":1663,"orig":"505. verſorget die Prediger. ibid. Obrigkeit iſt wie ein Nagel an der Wand.","norm":"505. versorgt die Prediger. ibid. Obrigkeit ist wie ein Nagel an der Wand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.715700149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":617,"date":1663,"orig":"23. die ſaͤumig und langſam iſt/ vergleicht ſich mit einem langſamen Artzt. 24","norm":"23. die säumig und langsam ist / vergleicht sich mit einem langsamen Arzt . 24","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.0914998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":618,"date":1663,"orig":"Obrigkeiten ſollen ſeyn cuſtodes utriuſque Tabulæ. 38","norm":"Obrigkeiten sollen sein custodes utriusque Tabulae . 38","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"cy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.829500198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":619,"date":1663,"orig":"Obriſte/ was er nicht thut/ thut ſein Obriſt-Leutenant. 113","norm":"Oberste / was er nicht tut / tut sein Oberstleutnant . 113","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.5904998779296875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":620,"date":1663,"orig":"Ochſen Lung. 417","norm":"Ochsen Lunge . 417","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":9.725199699401855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":621,"date":1663,"orig":"Ochſenſtirns Sprichwort/ in den hoͤchſten Conſiliis publicis. 612","norm":"Ochsensterns Sprichwort / in den höchsten Consiliis publicis . 612","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":7.423099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":622,"date":1663,"orig":"Ockes Bockes der Amſterdammer. 717","norm":"Ockes Bockes der Amsterdamer . 717","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"sv","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.25100040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":623,"date":1663,"orig":"Officirer/ ſo Salomon gehabt/ ſeynd alle zu finden/ außgenommen der Jaͤgermeiſter. 42","norm":"Offizier / so Salomon gehabt / sind alle zu finden / ausgenommen der Jägermeister . 42","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.038000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":624,"date":1663,"orig":"Officirer wirbt der Teuffel.","norm":"Offizier wirbt der Teufel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.25029993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":625,"date":1663,"orig":"351. haͤlt ihnen aber nicht parole. ibid. Ohrfeigen außtheilen.","norm":"351. hält ihnen aber nicht parole. ibid. Ohrfeigen austeilen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.951499938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":626,"date":1663,"orig":"788. auff Rechnung nehmen und bekommen. 797","norm":"788. auf Rechnung nehmen und bekommen . 797","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.5258002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":627,"date":1663,"orig":"Oldenburgiſche Graffſchafft ein kleines Land/ doch fuͤhret deſſelben Herꝛ und Graf durch ſeine gute Haußhaltung faſt einen koͤniglichen Eſtat. 32","norm":"Oldenburgische Grafschaft ein kleines Land / doch führt desselben Herr und Graf durch seine gute Haushaltung fast einen königlichen Estat . 32","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.820300102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":628,"date":1663,"orig":"Oration eines Studenten an den Koͤnig in Schweden/ umb Kriegsdienſt. 34","norm":"Oration eines Studenten an den König in Schweden / um Kriegsdienst . 34","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.5665998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":629,"date":1663,"orig":"Ort hindert nicht an der Froͤmmigkeit. 142","norm":"Ort hindert nicht an der Frömmigkeit . 142","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.887899875640869} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":630,"date":1663,"orig":"Oxenſtirn/ Reichs Cantzler in Schweden/ hat dem Koͤnigreiche mehr genuͤtzet als eine gantze Armes 21. thut mehr mit der Feder/ als mit dem Schwerdt. ibid.","norm":"Oxenstirn / Reichs Kanzler in Schweden / hat dem Königreiche mehr genützt als eine ganze Armes 21. tut mehr mit der Feder / als mit dem Schwert . ibid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9670000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":631,"date":1663,"orig":"P.","norm":"P.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.824199914932251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":632,"date":1663,"orig":"PAbſt Gregorius VII. thut Kaͤyſer Heinrichen in Bann.","norm":"Papst Gregorius VII. tut Kaiser Heinrich in Bann.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.65880012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":633,"date":1663,"orig":"387. Jhn gereuet endlich der Schimpff. ibid. Beicht einem Cardinal die Suͤnde/ und bitt/ daß ihm der Kaͤyſer verzeihen wolle ibid. Pabſthumb iſt voll Domine, Domine. 640","norm":"387. Ihn gereuet endlich der Schimpff. ibid. Beichte einem Kardinal die Sünde / und bitte / dass ihm der Kaiser verzeihen wolle ibid. Pabsthumb ist voll Domine, Domine . 640","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.173799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":634,"date":1663,"orig":"Papiſten/ pecciren in exceſſu mit Einmiſchung in frembde Haͤndel. 37","norm":"Papisten / pekzieren in excessu mit Einmischung in fremde Händel . 37","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.002900123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":635,"date":1663,"orig":"Parlaments-Herꝛn in Brittannien ſitzen an ſtatt der Baͤncken auff Wollſaͤcken. 424","norm":"Parlaments-Herrn in Britannien sitzen anstatt der Bänken auf Wollsäcken . 424","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.835700035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":636,"date":1663,"orig":"Patientia, ein gutes Kraut und Mittel im Creutz. 159","norm":"Patientia, ein gutes Kraut und Mittel im Kreuz . 159","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.157000064849853} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":637,"date":1663,"orig":"Paulus hat beſſer gewuſt/ was Virtutes & Vitia ſeyn/ als Ariſtoteles. 5","norm":"Paulus hat besser gewusst / was Virtutes & Vitia sein / als Aristoteles . 5","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.329400062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":638,"date":1663,"orig":"Pauli eintziger Wunſch beſſer als aller Philoſophorum Buͤcher. 177","norm":"Pauli einziger Wunsch besser als aller Philosophorum Bücher . 177","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.574999809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":639,"date":1663,"orig":"Pennal regnets ins Maul.","norm":"Pennal regnet ins Maul.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"en","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.651199817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":640,"date":1663,"orig":"19. ſtirbt ein Pferd/ welches hat die Hunger-leidens-Kunſt ſollen lernen. 117","norm":"19. stirbt ein Pferd / welches hat die Hunger-leidens-Kunst sollen lernen . 117","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.157899856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":641,"date":1663,"orig":"Perlenfang durch ſonderbare Compendia. 24","norm":"Perlenfang durch sonderbare Compendia . 24","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"it","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.813300132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":642,"date":1663,"orig":"Petrus iſt gelehrter geweſen als Ariſtoteles. 5","norm":"Petrus ist gelehrter gewesen als Aristoteles . 5","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.853300094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":643,"date":1663,"orig":"Petrus Tornarius kan die Juden nicht erdulden. 495","norm":"Petrus Tornarius kann die Juden nicht erdulden . 495","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.297399997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":644,"date":1663,"orig":"Pfaffen im Pabſtthumb ſchreien uͤber Eraſmum. 497","norm":"Pfaffen im Papsttum schreien über Erasmum . 497","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.216599941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":645,"date":1663,"orig":"Pfeffer umb Kreiden verwechſeln. 29","norm":"Pfeffer um Kreiden verwechseln . 29","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.883399963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":646,"date":1663,"orig":"Pferſichkern Oel gut fuͤr das Podagram. 577","norm":"Pfersichkern Öl gut für das Podagram . 577","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.099200248718262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":647,"date":1663,"orig":"Pflaſter einem/ der uͤbern Kopff gehauen/ auff den lincken Elenbogen legen. 333","norm":"Pflaster einem / der übern Kopf gehauen / auf den linken Elenbogen legen . 333","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.593100070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":648,"date":1663,"orig":"Pflaſtertreter. 338","norm":"Pflastertreter . 338","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"ht","lang_cld3":"sn","lang_de":0,"norm_lmscore":10.654399871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":649,"date":1663,"orig":"Philips deß Landgrafen Rede an ſeine Raͤth.","norm":"Philips des Landgrafen Rede an seine Rät.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.909800052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":650,"date":1663,"orig":"22. der Großmuͤtige/ macht Anſtallt im Cloſter Hayna.","norm":"22. der Großmütige / macht Anstalt im Kloster Haine.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.51140022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":651,"date":1663,"orig":"54. Thut den jenigen einen ſonderlichen Fluch/ der die Cloſter-Guͤter uͤbel anlegt. ibid. Philips-Ecker Wein/ ſo gut als im Rinkau. 98","norm":"54. Tut denjenigen einen sonderlichen Fluch / der die Klostergüter übel anlegt . ibid . Philips-Ecker Wein / so gut als im Rinkau . 98","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.121399879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":652,"date":1663,"orig":"Philippus Boſquirio, Moͤnch in Braband.","norm":"Philippus Bosquirio, Mönch in Braband.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.150499820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":653,"date":1663,"orig":"373. Beweiſt daß der periodus ſatalis deß Tuͤrckiſchen Reichs herzu nahe. ibid. Philoſophi heutiges Tages/ wer ſie ſeynd mit ihrem Poetiſiren. 410","norm":"373. Beweist dass der periodus satalis des türkischen Reichs herzu nahe. ibid. Philosophie heutiges Tages / wer sie sind mit ihrem Poetisieren . 410","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.489399909973144} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":654,"date":1663,"orig":"Phyſic, iſt von unſern Philoſophis noch nicht recht excolirt. ibid. Pickelherings-Poſſen auff der Cantzel. 642","norm":"Physik, ist von unseren Philosophis noch nicht recht excolirt. ibid. Pickelherings-Possen auf der Kanzel . 642","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6890997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":655,"date":1663,"orig":"Placet-Bruͤder. 41","norm":"Plazet-Brüder . 41","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.920299530029297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":656,"date":1663,"orig":"Plato, was er vor ein naͤrꝛiſcher Mann geweſen.","norm":"Plato, was er vor ein närrischer Mann gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.505000114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":657,"date":1663,"orig":"6. Beruͤhmter Schulfuchs. 7","norm":"6. Berühmter Schulfuchs . 7","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"co","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.064199924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":658,"date":1663,"orig":"Pocken-Hauß. 167","norm":"Pockenhaus . 167","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"sv","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.812299728393555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":659,"date":1663,"orig":"Podagra/ wie es zu heilen. 577","norm":"Podagra / wie es zu heilen . 577","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.869800090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":660,"date":1663,"orig":"Poͤckelfleiſch welches alt/ darzu kan man keine Luſt/ noch Liebe haben. 509","norm":"Pökelfleisch welches alt / dazukann man keine Lust / noch Liebe haben . 509","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.388199806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":661,"date":1663,"orig":"Poet/ ſo einen armſeligen Bart hatte. 609. wil doch nicht 200. Rthlr. darfuͤr nehmen. ibid. ſol vom Bartputzer durch Befehl eines Fuͤrſten abgeſchoren werden. ibid. wird durch Schuppens-Schertzrede erꝛettet. 610","norm":"Poet / so einen armseligen Bart hatte. 609 . will doch nicht 200. Rthlr . dafür nehmen . ibid. soll vom Bartputzer durch Befehl eines Fürsten abgeschoren werden . ibid. wird durch Schuppens-Schertzrede errettet . 610","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.579599857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":662,"date":1663,"orig":"Poeten koͤnnen die Luͤgen in einen warhafftigen Schein metamorphoriſiren.","norm":"Poeten können die Lügen in einen wahrhaftigen Schein metamorphorisiren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.390200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":663,"date":1663,"orig":"395. machen offt zwiſchen groſſen und kleinen rechte Verbitterung. ibid. Poetiſcher Luͤgen-Geiſt/ wird in der Hoͤlle loß.","norm":"395. machen oft zwischen großen und kleinen rechte Verbitterung . ibid . Poetischer Lügengeist / wird in der Hölle los.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.59119987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":664,"date":1663,"orig":"395. zu Zeiten deß Daͤniſch-Schwediſchen Kriegs. ibid. Polen/ wie es haͤtte zur Lutheriſchen Religion koͤnnen gebracht werden.","norm":"395. zu Zeiten des Dänisch-Schwedischen Kriegs. ibid. Polen / wie es hätte zur lutherischen Religion können gebracht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.141200065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":665,"date":1663,"orig":"369. iſt nicht werth/ daß ſo mancher Teutſcher und Schwediſcher Held darinnen iſt umbkommen.","norm":"369. ist nicht wert / dass so mancher Deutscher und schwedischer Held darinnen ist umkommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.379899978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":666,"date":1663,"orig":"372. Jn Polen iſt nichts mehr zu holen ibid. Politic, worauß ſie ſol gelernet werden. 7","norm":"372. In Polen ist nichts mehr zu holen ibid. Politik, woraus sie soll gelernt werden . 7","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.177299976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":667,"date":1663,"orig":"Politicus braucht in ſeinen Sachen einen Theologum zum executore.","norm":"Politicus braucht in seinen Sachen einen Theologum zum executore.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.478799819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":668,"date":1663,"orig":"37. und warumb. ibid. Politici ſeynd groſſe Thoren.","norm":"37. und warumb. ibid. Politici sind große Toren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"cy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.347400188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":669,"date":1663,"orig":"40. dienen ihrem Herꝛn beſſer und treulicher als Gott. ibid. fahren endlich umb ihres Herꝛn willen zum Teuffel in die Hoͤlle. ibid. Wiſſen nicht den Unterſcheid zwiſchen funfftzig/ ſechtzig oder achtzig Jahren/ und der Ewigkeit. ibid. wie ſie ihr Machiavelliſches Stuͤcklein anſtellen. 641","norm":"40. dienen ihrem Herrn besser und treulicher als Gott. ibid. fahren endlich um ihres Herrn willen zum Teufel in die Hölle. ibid. Wissen nicht den Unterschied zwischen fünfzig / Sechzig oder achtzig Jahren / und der Ewigkeit. ibid. wie sie ihr Machiavellisches Stücklein anstellen . 641","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.881199836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":670,"date":1663,"orig":"Polniſcher Bauren Lebens-Lauff in Reimen beſchrieben. 366","norm":"Polnischer Bauern Lebenslauf in Reimen beschrieben . 366","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.56149959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":671,"date":1663,"orig":"Polniſche Suppen ſind verſaltzen. 373","norm":"Polnische Suppen sind versalzen . 373","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.365499973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":672,"date":1663,"orig":"Poma Paradiſi. 98","norm":"Poma Paradisi . 98","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"lt","lang_de":0,"norm_lmscore":9.172800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":673,"date":1663,"orig":"Pompeji Magni, letzte und groͤſte faute.","norm":"Pompeji Magni, letzte und größte faute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"it","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.136499881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":674,"date":1663,"orig":"393. Wil Julii Cæſaris Kopff haben. ibid. verliert ſeinen eigenen Kopff. ibid. Pompilius Geitzkefeler/ Doctor. 492. thut Holoferni die Leichpredigt. ibid. Præceptores fuͤhren per ambages die Schuͤler herumb.","norm":"393. Will Julii Caesaris Kopf haben. ibid. verliert seinen eigenen Kopff. ibid. Pompileus Geitzkefeler / Doctor. 492. tut Holoferni die Leichpredigt. ibid. Praeceptores führen per ambages die Schüler herum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.354700088500977} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":675,"date":1663,"orig":"4. Pedantiſche. ibid. Praͤlat proponirt.","norm":"4. Pedantische. ibid. Prälat proponiert.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"sv","lang_cld3":"mt","lang_de":0,"norm_lmscore":6.130499839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":676,"date":1663,"orig":"31. ein guter Kerl reſolvirt. ibid.","norm":"31. ein guter Kerl resolviert . ibid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.508699893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":677,"date":1663,"orig":"Praͤſent eines im Heſſenland. 46","norm":"Präsent eines im Hessenland . 46","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.962900161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":678,"date":1663,"orig":"Prager-Marckt. 63","norm":"Prager-Marckt . 63","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.227299690246582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":679,"date":1663,"orig":"Predigen de qualibet materia Theologica ex tempore, durch eine ſonderliche invention.","norm":"Predigen de qualibet materia Theologica ex tempore, durch eine sonderliche invention.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.535299777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":680,"date":1663,"orig":"48. haben die Papiſten wenig geacht. ib. Prediger ſol man nicht verfolgen. 196","norm":"48. haben die Papisten wenig geacht. ib. Prediger soll man nicht verfolgen . 196","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.493100166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":681,"date":1663,"orig":"Prediger-Schaͤnder nimbt ſelten ein gut End. 663","norm":"Prediger-Schänder nimmt selten ein gut Ende . 663","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.859600067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":682,"date":1663,"orig":"Priamus in Jtalien/ warumb er verjagt worden. 560","norm":"Priamus in Italien / warum er verjagt worden . 560","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.452700138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":683,"date":1663,"orig":"Proceß mit den Jeſuiten/ welche in Polen die Schwediſche veruͤbet/ wil dem Autori nicht gefallen. 368","norm":"Prozess mit den Jesuiten / welche in Polen die Schwedische verübet / will dem Autori nicht gefallen . 368","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.70989990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":684,"date":1663,"orig":"Procuratores werden reich mit der Unterthanen Verarmung.","norm":"Procuratores werden reich mit der Untertanen Verarmung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8734002113342285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":685,"date":1663,"orig":"24. und Advocati bißweilen Gewiſſenloß. 270","norm":"24. und Advocati bißweilen Gewissenloß . 270","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.057499885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":686,"date":1663,"orig":"Profeſſores auff Univerſitaͤten lehren die Kunſt zu reden.","norm":"Professoren auf Universitäten lehren die Kunst zu reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.070099830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":687,"date":1663,"orig":"21. ſollen die Kunſt zu ſchweigen lehren. ibid. Protocolla, ſol ein Fuͤrſt richtig haben. 44","norm":"21. sollen die Kunst zu schweigen lehren . ibid. Protokolle, soll ein Fürst richtig haben . 44","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.189099788665771} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":688,"date":1663,"orig":"Providentz Gottes. 47","norm":"Providenz Gottes . 47","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"bg-Latn","lang_de":0.333,"norm_lmscore":9.025099754333496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":689,"date":1663,"orig":"Q.","norm":"Q.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.566999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":690,"date":1663,"orig":"Quintlein Authoritaͤt offt groͤſſer als ein Centner Goldes. 19","norm":"Quintlein Autorität oft größer als ein Zentner Goldes . 19","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.054800033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":691,"date":1663,"orig":"R.","norm":"R.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":4.26230001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":692,"date":1663,"orig":"RAethen fehlt es offt nicht an Verſtand und Redligkeit/ ſondern am Gluͤck. 20","norm":"retten fehlt es oft nicht an Verstand und Redlichkeit / sondern am Glück . 20","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.093500137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":693,"date":1663,"orig":"Raͤthe und Veraͤchter ſeynd denen Herꝛn und Fuͤrſten gefaͤhrlich/ und ſich fuͤr ihnen zu huͤten. 41","norm":"Räte und Verächter sind denen Herrn und Fürsten gefährlich / und sich für ihnen zu hüten . 41","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.191100120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":694,"date":1663,"orig":"Rath gibt einen Zeiger in eine Uhr. 21","norm":"Rat gibt einen Zeiger in eine Uhr . 21","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8368000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":695,"date":1663,"orig":"Rath der Stadt Athen hat offt unwitzige und unbeſonnene Anſchlaͤge gehabt.","norm":"Rat der Stadt Athen hat oft unwitzige und unbesonnene Anschläge gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.29010009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":696,"date":1663,"orig":"21. welcher der juͤngſte bey Cantzeley.","norm":"21. welcher der jüngste bei Kanzlei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.447800159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":697,"date":1663,"orig":"40. muß am erſten ſein votum geben. ibid. redet offt was ihm vom Cantzlar oder Directore in Mund gegeben.","norm":"40. muss am ersten sein votum geben. ibid. redet oft was ihm vom Cantzlar oder Directore in Mund gegeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.271100044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":698,"date":1663,"orig":"41. Jſt ein Ja-Herꝛ. ibid. Rauher Weg/ auff welchen man nach den Sternen zufaͤhret. 796","norm":"41. Ist ein Ja-Herr. ibid. Rauher Weg / auf welchen man nach den Sternen zufährt . 796","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.615200042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":699,"date":1663,"orig":"Rechenmeiſter ein Fuͤrſtlicher Rath.","norm":"Rechenmeister ein fürstlicher Rat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.946400165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":700,"date":1663,"orig":"30. Jhm wurde von allen Fuͤrſtlichen Dienern geopffert. ibid.","norm":"30. Ihm wurde von allen fürstlichen Dienern geopfert . ibid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.305500030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":701,"date":1663,"orig":"Recht wil jeder im Krieg haben/ und deßwegen ſchlagen ſie ſich umb die Koͤpffe. 361","norm":"Recht will jeder im Krieg haben / und deswegen schlagen sie sich um die Köpfe . 361","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.872300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":702,"date":1663,"orig":"Reben an Rheinſtrom werden in Spanien gepflantzet.","norm":"Reben an Rheinstrom werden in Spanien gepflanzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.512199878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":703,"date":1663,"orig":"98. von Muſcateller Art in der Graffſchafft Epſtein gepflantzet. ibid. Regent hat noͤthig guten Rath und gluͤcklichen Fortgang.","norm":"98. von Muskateller Art in der Grafschaft Epstein gepflanzt . ibid. Regent hat nötig guten Rat und glücklichen Fortgang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6468000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":704,"date":1663,"orig":"20. iſt reich/ wo Buͤrger und Bauren auch reich ſind. 39","norm":"20. ist reich / wo Bürger und Bauern auch reich sind . 39","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4207000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":705,"date":1663,"orig":"Reicher/ mit hundert tauſend Reichsthalern wil verzagen. 139","norm":"Reicher / mit hunderttausend Reichstalern will verzagen . 139","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.315599918365478} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":706,"date":1663,"orig":"Reich/ wie man kan werden. 6","norm":"Reich / wie man kann werden . 6","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.411499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":707,"date":1663,"orig":"Reinhard Koͤnig von Rinteln/ Magiſter. 9. Jßt auß der Hand. ibid. Reinking/ Cantzler/ warumb er ſeine Bibliſche Politic geſchrieben. 5","norm":"Reinhard König von Rinteln / Magister. 9. Isst aus der Hand. ibid. Reinking / Kanzler / warum er seine biblische Politik geschrieben . 5","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.165200233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":708,"date":1663,"orig":"Religion-Frieden zu erhalten/ was Koͤnig Heinrich der Vierdt zu ſeinen Raͤthen geredet. 19","norm":"Religionsfrieden zu erhalten / was König Heinrich der viert zu seinen Räten geredet . 19","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.395800113677978} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":709,"date":1663,"orig":"Religion macht Freundſchafft. 45","norm":"Religion macht Freundschaft . 45","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.967100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":710,"date":1663,"orig":"Religionis diſparitatem haben Salomo und Hiram nicht geſcheuet. 45","norm":"Religionis disparitatem haben Salomo und Hiram nicht gescheuet . 45","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.886000156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":711,"date":1663,"orig":"Remigius vom Erſten Koͤnig in Franckreich gefragt/ wie lang Franckreich beſtehen werde. 17","norm":"Remigius vom ersten König in Frankreich gefragt / wie lang Frankreich bestehen werde . 17","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.71589994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":712,"date":1663,"orig":"Rentcammer taug bißweilen nichts. 26","norm":"Rentcammer taug bisweilen nichts . 26","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":10.111900329589844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":713,"date":1663,"orig":"Reputations-Krieg/ der Schwediſch-Polniſche Krieg.","norm":"Reputationskrieg / der Schwedisch-Polnische Krieg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.763999938964843} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":714,"date":1663,"orig":"381. Ob man mit gutem Gewiſſen thun koͤnne/ daß man umb der Reputation willen/ ſo viel tauſend Chriſten auff die Saͤttel ſetzet/ und laͤſſet mit Piſtolen nach ihnen ſchieſſen. 381.","norm":"381. Ob man mit gutem Gewissen tun könne / dass man um der Reputation willen / so viel tausend Christen auf die Sättel setzet / und lässt mit Pistolen nach ihnen schießen . 381.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.748799800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":715,"date":1663,"orig":"Mancher Cavallier ſitzt in der Hoͤllen/ der umb Reputation willen ſich eine Kugel hat durch den Kopff laſſen ſchieſſen. ibid. Richelieu, Cardinal in Franckreich/ hat denen Frantzoſen mehr genuͤtzet/ als eine gantze Armee.","norm":"Mancher Cavalier sitzt in der Höllen / der um Reputation Willen sich eine Kugel hat durch den Kopf lassen schießen . ibid. Richelieu, Kardinal in Frankreich / hat denen Franzosen mehr genützt / als eine ganze Armee.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.604100227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":716,"date":1663,"orig":"21. Thut ſeine Thaten mit der Feder. ibid. am Frantzoͤſiſchen Hoff in groſſer Authoritaͤt. 37","norm":"21. Tut seine Taten mit der Feder . ibid . am französischen Hof in großer Autorität . 37","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.593699932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":717,"date":1663,"orig":"Ritterſchafft auß Arcadia. 492","norm":"Ritterschaft aus Arcadia . 492","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.110799789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":718,"date":1663,"orig":"Ronſard, ein vortrefflicher Poet. 403","norm":"Ronsard, ein vortrefflicher Poet . 403","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.523200035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":719,"date":1663,"orig":"Rudolphus ſicht wider Kaͤyſer Heinrichen/ ſeinen Herꝛn.","norm":"Rudolphus Sicht wider Kaiser Heinrich / seinen Herrn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.019200325012207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":720,"date":1663,"orig":"387. daruͤber bleibt ihm die rechte Hand auff dem Platz. ibid. Worauß er ſeine Untreu erkennt. ibid. deſſen Wort in Mersburg an die Biſchoffe/ ſo ihn wider den Kaͤyſer angehetzet. ibid. Ruthen/ wenn einer darmit geſtrichen/ wird in Churland fuͤr eine Ehr gehalten. 797","norm":"387. darüber bleibt ihm die rechte Hand auf dem Platz . ibid . Woraus er seine Untreu erkennt . ibid . dessen Wort in Mersburg an die Bischöfe / so ihn wieder den Kaiser angehetzt . ibid . Ruten / wenn einer damit gestrichen / wird in Kurland für eine Ehre gehalten . 797","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.502600193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":721,"date":1663,"orig":"S.","norm":"S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"sr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.961800098419189} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":722,"date":1663,"orig":"SAbud/ der Sohn Rathan/ deß Prieſters/ deß Koͤnigs Freund. 41.","norm":"Sabud / der Sohn Rathan / des Priesters / des Königs Freund. 41.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.12440013885498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":723,"date":1663,"orig":"Ein gut Kerles. ibid. Sackpfeiffe/ welche klinget/ wie man drein blaͤſet. 97","norm":"Ein gut Kerles. ibid. Sackpfeife / welche klinget / wie man drein bläst . 97","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.01140022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":724,"date":1663,"orig":"Sackpfeiffer/ wie es ihm ergehet/ wann er auff ein Dorff zur Kirchweyh kombt. 4","norm":"Sackpfeifer / wie es ihm ergehet / wann er auf ein Dorf zur Kirchweih kommt . 4","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.442200183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":725,"date":1663,"orig":"Salluſtius Bartaſius. 403","norm":"Sallustius Bartasius . 403","lang_fastText":"ms","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.224599838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":726,"date":1663,"orig":"Salomo/ deß Koͤnigs/ warumb nicht gedacht werde bey denen Heydniſchen Scribenten.","norm":"Salomo / des Königs / warum nicht gedacht werde bei denen Heidnischen Skribenten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.349599838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":727,"date":1663,"orig":"44. Hat ihm gemangelt an guten Hiſtoriographis. ibid. Salomo ein tapfferer Courtiſan, weil er ſo viel Weiber und Kebsweiber hab contentiren koͤnnen. 96","norm":"44. Hat ihm gemangelt an guten Historiographis. ibid. Salomo ein tapferer Courtisan, weil er so viel Weiber und Kebsweiber habe kontentieren können . 96","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.885000228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":728,"date":1663,"orig":"Salomons Hofnarꝛ/ oder kurtzweiliger Rath.","norm":"Salomons Hofnarr / oder kurzweiliger Rat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.709700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":729,"date":1663,"orig":"42. Jagten.","norm":"42. Jagten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.967400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":730,"date":1663,"orig":"42. 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Hat niemals uͤber 16000.","norm":"400. Hat niemals über 16000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.859300136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":737,"date":1663,"orig":"Mañ zuſammen gehabt/ und hat die Tuͤrckiſche Armee 22. mal geſchlagen. ibid.","norm":"Mann zusammen gehabt / und hat die türkische Armee 22. Mal geschlagen . ibid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.289400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":738,"date":1663,"orig":"Scarabæus zerbricht dem Adler die Eyer. 316","norm":"Skarabäus zerbricht dem Adler die Eier . 316","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.664899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":739,"date":1663,"orig":"Schaͤfer/ wird zu Gefattern gebeten. 10","norm":"Schäfer / wird zu Gefattern gebeten . 10","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.446100234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":740,"date":1663,"orig":"Schaff entlaufft dem Hirten.","norm":"Schaffe entlauft dem Hirten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.566299915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":741,"date":1663,"orig":"352. Wird vom Hirſchen gewarnet. ib.","norm":"352. Wird vom Hirschen gewarnt . ib.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.3317999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":742,"date":1663,"orig":"Schantzkoͤrbe der Studenten. 816","norm":"Schanzkörbe der Studenten . 816","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.401500225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":743,"date":1663,"orig":"Scheiblerus, autor perſpicuus.","norm":"Scheiblerus, autor perspicuus.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.322299957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":744,"date":1663,"orig":"816. darauß kan man mehr lernen/ als auß allen Scholaſticis, ſive veteribus, ſive neotericis. ibid. Schelmen und Diebe wann und wo ſie zuſammen kommen. 63","norm":"816. daraus kann man mehr lernen / als aus allen Scholasticis, sive veteribus, sive neotericis. ibid. Schelmen und Diebe wann und wo sie zusammen kommen . 63","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.303999900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":745,"date":1663,"orig":"Scherenſchleiffer hat ſeine rationem ſtatûs. 8","norm":"Scherenschleifer hat seine rationem stataus . 8","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.513400077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":746,"date":1663,"orig":"Schertzrede richt offt mehr auß bey groſſen Herꝛen/ als Catones mit ihrem groſſen Ernſt. 609","norm":"Scherzrede richtet oft mehr aus bei großen Herren / als Catones mit ihrem großen Ernst . 609","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.680799961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":747,"date":1663,"orig":"Schinden. 7","norm":"Schinden . 7","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.9798002243042} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":748,"date":1663,"orig":"Schincken zu Franckfurt in der Judengaſſen verkauffen. 333","norm":"Schinken zu Frankfurt in der Judengassen verkaufen . 333","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.81879997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":749,"date":1663,"orig":"Schippers Complementen gegen Koͤnig Chriſtian dem Vierdten in Dennemarck. 792","norm":"Schippers Komplementen gegen König Christian dem vierten in Dänemark . 792","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.6579999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":750,"date":1663,"orig":"Schlachcicen.","norm":"Schlachcicen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.887800216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":751,"date":1663,"orig":"366. Edelleute/ welche ihre arme Bauren und Knechte tractiren, wie die Hunde ibid. Schloß-Kirche zu Torgau wird eingeweihet. 62","norm":"366. Edelleute / welche ihre arme Bauern und Knechte traktieren, wie die Hunde ibid . Schlosskirche zu Torgau wird eingeweiht . 62","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.194600105285644} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":752,"date":1663,"orig":"Schlucker iſt offt einem groſſen Herꝛen nuͤtzlich/ der ehrliches Gemuͤths gegen ſeinem Fuͤrſten iſt. 42","norm":"Schlucker ist oft einem großen Herren nützlich / der ehrliches Gemüts gegen seinem Fürsten ist . 42","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.602499961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":753,"date":1663,"orig":"Schmalhanß Kuͤchenmeiſter in deß Pythagoræ Schul.","norm":"Schmalhans Küchenmeister in des Pythagorae Schule.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.030099868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":754,"date":1663,"orig":"812. Feldmarſchall.","norm":"812. Feldmarschall.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"az","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.700300216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":755,"date":1663,"orig":"577. bißweilen Oberauffſeher der gemeinen Knecht und Diener.","norm":"577. bisweilen Oberaufseher der gemeinen Knecht und Diener.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.107200145721435} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":756,"date":1663,"orig":"31. Kuͤchenmeiſter und Cammerſchreiber. 49","norm":"31. Küchenmeister und Kammerschreiber . 49","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.628600120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":757,"date":1663,"orig":"Schmalkaldiſche Bund. 46","norm":"Schmalkaldische Bund . 46","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.781899929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":758,"date":1663,"orig":"Schneider zu Franckfurt lobt den guten rothen Wein im wilden Mann.","norm":"Schneider zu Frankfurt lobt den guten roten Wein im wilden Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.904900074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":759,"date":1663,"orig":"497. ſo weit gereiſet/ bekommt zu Gieſſen fuͤr alte Hoſen zu flicken/ nicht mehr als ein ander. 547","norm":"497. so weit gereist / bekommt zu Gießen für alte Hosen zu flicken / nicht mehr als ein ander . 547","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.736299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":760,"date":1663,"orig":"Schneider hat ſeine rationem ſtatûs. 8","norm":"Schneider hat seine rationem stataus . 8","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.299200057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":761,"date":1663,"orig":"Schnupffen ſol der jenige nicht haben/ ſo etwas riechen wil. 804","norm":"Schnupfen soll derjenige nicht haben / so etwas riechen will . 804","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.184299945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":762,"date":1663,"orig":"Scholaſtiſche Hoffart. 797","norm":"Scholastische Hoffart . 797","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.702199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":763,"date":1663,"orig":"Schreiben deß Legaten der Proteſtirendẽ Churfuͤrſten und Staͤnden an den Autorem, wegen der Danckſagung nach geſchloſſenem Frieden zu Oßnabrug und Muͤnſter. 216","norm":"Schreiben des Legaten der protestierenden Kurfürsten und Ständen an den Autor, wegen der Danksagung nach geschlossenem Frieden zu Oßnabrug und Münster . 216","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.035900115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":764,"date":1663,"orig":"Schreibers ratio ſtatûs. 8","norm":"Schreibers ratio stataus . 8","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"nl","lang_de":0,"norm_lmscore":8.324000358581543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":765,"date":1663,"orig":"Schreibers-Schreiber ſind bißweilen gar viel. 27","norm":"Schreibers-Schreiber sind bisweilen gar viel . 27","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.374599933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":766,"date":1663,"orig":"Schronderus kan die Dicta Scripturæ nicht wol behalten. 671","norm":"Schronderus kann die Dicta Scripturae nicht wohl behalten . 671","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.438799858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":767,"date":1663,"orig":"Schulen genug in Teutſchland. 801","norm":"Schulen genug in Deutschland . 801","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.6356000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":768,"date":1663,"orig":"Schulfuͤchſerey einem Koͤnig nichts nuͤtze.","norm":"Schulfuchserei einem König nichts nütze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.558499813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":769,"date":1663,"orig":"46. deren ſollen ſich die armen Schulmeiſter bemuͤhen/ die das Brodt nicht ſatt zu freſſen haben. ibid. Schulfuͤchſiſche Gedancken. 241","norm":"46. deren sollen sich die armen Schulmeister bemühen / die das Brot nicht satt zu fressen haben. ibid. Schulfüchsische Gedanken . 241","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.492400169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":770,"date":1663,"orig":"Schulfuͤchſiſcher Narꝛ. 796","norm":"Schulfüchsischer Narr . 796","lang_fastText":"ja","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"ku","lang_de":0,"norm_lmscore":8.616800308227539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":771,"date":1663,"orig":"Schulmeiſter hat das ærarium Poëticum Weinrichíi gefreſſen. 699","norm":"Schulmeister hat das aerarium Poeticum Weinrichii gefressen . 699","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.101799964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":772,"date":1663,"orig":"Schulmeiſter wil gelahrter ſeyn/ als ſein Paſtor.","norm":"Schulmeister will gelahrter sein / als sein Pastor.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"jv","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.802700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":773,"date":1663,"orig":"18. ſo hoffaͤrtig/ wil etwas ſonderliches im ewigen Leben haben.","norm":"18. so hoffärtig / will etwas Sonderliches im ewigen Leben haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.895199775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":774,"date":1663,"orig":"241. lernt ſeine Schuͤler nicht auff die alte Manier/ ſondern botz, di, co, lo, mi, ni ſingen. ib.","norm":"241. lernt seine Schüler nicht auf die alte Manier / sondern botz, di, co, lo, mi, ni singen . ib.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.540599822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":775,"date":1663,"orig":"Schulmeiſters ratio ſtatus 8","norm":"Schulmeisters ratio status 8","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"nl","lang_de":0,"norm_lmscore":7.834499835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":776,"date":1663,"orig":"Schulmeiſtern wird Eſels-Arbeit auffgeleget/ und kriegen Zeißleins- Futter. 54","norm":"Schulmeistern wird Eselsarbeit aufgelegt / und kriegen Zeißleins-Futter . 54","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.442999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":777,"date":1663,"orig":"Schulwitz deß Ariſtotelis. 6","norm":"Schulwitz des Aristotelis . 6","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"el-Latn","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.920400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":778,"date":1663,"orig":"Schuſter hat ſeine rationem ſtatûs. 8","norm":"Schuster hat seine rationem stataus . 8","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.275500297546387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":779,"date":1663,"orig":"Schwabe nimbt fuͤr lieb mit einem warmen Bruͤhlein/ Leberle/ Luͤngle/ Schuͤſſel voll Nuͤß/ Nudeln und dergleichen. 273","norm":"Schwabe nimmt für lieb mit einem warmen Brühlein / Leberle / Lüngle / Schüssel voll Nüsse / Nudeln und dergleichen . 273","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.996600151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":780,"date":1663,"orig":"Schwaͤgerſchafft thut viel. 642","norm":"Schwägerschaft tut viel . 642","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.655200004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":781,"date":1663,"orig":"Schweden wordurch es in flor kommen. 36","norm":"Schweden wodurch es in flor kommen . 36","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":10.368399620056152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":782,"date":1663,"orig":"Schweden groͤſſeſte Weißheit.","norm":"Schweden größte 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ihre Pferde an die Polniſche Zaͤune.","norm":"361. binden ihre Pferde an die Polnische Zäune.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.354800224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":786,"date":1663,"orig":"376. hat die Natur den Ruͤcken frey gemachet.","norm":"376. hat die Natur den Rücken frei gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.061100006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":787,"date":1663,"orig":"392. wer ihnen ins Geſicht ſchlagen wil/ muß ſelbſt kommen. ibid. Schweigen eine groſſe Kunſt.","norm":"392. wer ihnen ins Gesicht schlagen will / muss selbst kommen. ibid. Schweigen eine große Kunst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.21019983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":788,"date":1663,"orig":"21. nicht jedermans Dings. ibid. kan der Koͤnig in Dennemarck. 24","norm":"21. nicht jedermanns Dings. ibid. kann der König in Dänemark . 24","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7291998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":789,"date":1663,"orig":"Sebaſtian Friderich von Koͤtteritz/ Hochgr.","norm":"Sebastian Friderich von Köteritz / Hochgr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.584099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":790,"date":1663,"orig":"Oldenburgiſcher Rath. 10","norm":"Oldenburgischer Rat . 10","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"is","lang_de":0,"norm_lmscore":7.410200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":791,"date":1663,"orig":"Secretarius ſchreib ſeines Fuͤrſten Namen in die Narꝛen-Chronic. 117","norm":"Sekretarius schreibe seines Fürsten Namen in die Narrenchronik . 117","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.644400119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":792,"date":1663,"orig":"Secretarii ſeynd nicht allezeit ihren Herꝛen getreu/ und helffen die Machiavelliſche Stuͤcklein tapffer practiciren. 40","norm":"Secretarii sind nicht allezeit ihren Herren getreu / und helfen die Machiavellische Stücklein tapfer praktizieren . 40","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.637199878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":793,"date":1663,"orig":"Seel hat auch ihre Speiß. 434","norm":"Seele hat auch ihre Speise . 434","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.211900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":794,"date":1663,"orig":"Seelen/ wie ſie auß dem Pabſtthumb zu erꝛetten. 54","norm":"Seelen / wie sie aus dem Papsttum zu erretten . 54","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.219600200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":795,"date":1663,"orig":"Seelenſchatz. 442","norm":"Seelenschatz . 442","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"eu","lang_cld3":"hu","lang_de":0,"norm_lmscore":8.549799919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":796,"date":1663,"orig":"Seulen in den Kirchen ſeynd den Lutheranern und Calviniſten hinderlich 48. den Papiſten nuͤtzlich. ibid.","norm":"Säulen in den Kirchen sind den Lutheranern und Calvinisten hinderlich 48. den Papisten nützlich . ibid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.56689977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":797,"date":1663,"orig":"Seyde bey den Kammerjungfern kauffen. 121","norm":"Seide bei den Kammerjungfern kaufen . 121","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.329400062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":798,"date":1663,"orig":"Simplicem inter & Sanctum iſt ein groſſer Unterſchied. 143","norm":"Simplicem inter & Sanctum ist ein großer Unterschied . 143","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.068299770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":799,"date":1663,"orig":"Socrates, iſt ein Narꝛ geweſen 6.","norm":"Socrates, ist ein Narr gewesen 6.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.29580020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":800,"date":1663,"orig":"Seine groſſe Weißheit die Welt zu regieren.","norm":"Seine große Weisheit die Welt zu regieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.860300064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":801,"date":1663,"orig":"6. Beruͤhmter Schulfuchs. 7","norm":"6. Berühmter Schulfuchs . 7","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"co","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.064199924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":802,"date":1663,"orig":"Sohn macht ſeinem Vater eine wunderliche Rechnung. 29","norm":"Sohn macht seinem Vater eine wunderliche Rechnung . 29","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5578999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":803,"date":1663,"orig":"Soldat/ ſo gottloß.","norm":"Soldat / so gottlos.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.754000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":804,"date":1663,"orig":"271. wann cauſa belli legitima iſt/ ſo iſt er executor juſtitiæ.","norm":"271. wann causa belli legitima ist / so ist er executor justitiae.","lang_fastText":"no","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":5.289700031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":805,"date":1663,"orig":"360. kan Gott im Kriege eben ſo wol dienen/ als ein Pfarꝛer auff der Cantzel. ibid. ſtielt dem Bauer eine Kuhe/ und warumb. 362","norm":"360. kann Gott im Kriege eben so wohl dienen / als ein Pfarrer auf der Cantzel. ibid. stielt dem Bauer eine Kuh / und warum . 362","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.668700218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":806,"date":1663,"orig":"Soldaten/ die beſten/ die einmal oder etliche geſchlagen ſind.","norm":"Soldaten / die besten / die einmal oder etliche geschlagen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.857500076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":807,"date":1663,"orig":"160. ſollen ſich ins Gewehr ſtellen.","norm":"160. sollen sich ins Gewehr stellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.923299789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":808,"date":1663,"orig":"804. wollen heutiges Tages nichts von Gott hoͤren.","norm":"804. wollen heutiges Tages nichts von Gott hören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.423299789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":809,"date":1663,"orig":"368. ihre boͤſe Sitten. ibid. fechten wol durch die deſperation. 376","norm":"368. ihre böse Sitten. ibid. fechten wohl durch die Desperation . 376","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.232600212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":810,"date":1663,"orig":"Soltwedeler Jahrmarck. 63","norm":"Soltwedeler Jahrmark . 63","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.96619987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":811,"date":1663,"orig":"Sontaͤge und Feyertaͤge ſeynd von Gott mit einem ſonderlichen NB zu halten befohlen. 63","norm":"Sontäge und Feiertage sind von Gott mit einem sonderlichen NB zu halten befohlen . 63","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.61870002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":812,"date":1663,"orig":"Sontag zu feyren/ laͤſt Kaͤyſerliche Majeſtaͤt zu Wien ein Decret außgehen. 182","norm":"Sonntag zu feiern / lässt kaiserliche Majestät zu Wien ein Dekret ausgehen . 182","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.371000289916992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":813,"date":1663,"orig":"Spanier und Teutſcher kommen in einem Wirthshauß zuſammen. 46","norm":"Spanier und Deutscher kommen in einem Wirtshaus zusammen . 46","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.116399765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":814,"date":1663,"orig":"Spaniſch Geſicht machen. 114","norm":"Spanisch Gesicht machen . 114","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":10.136699676513672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":815,"date":1663,"orig":"Sparſamkeit ein groſſer Zoll. 31","norm":"Sparsamkeit ein großer Zoll . 31","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.494799613952637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":816,"date":1663,"orig":"Speck. 135. freſſen. 188","norm":"Speck. 135. fressen . 188","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"ht","lang_de":0,"norm_lmscore":8.532600402832031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":817,"date":1663,"orig":"Sperling iſt kluͤger als Plato und Socrates. 7","norm":"Sperling ist klüger als Plato und Socrates . 7","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.261099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":818,"date":1663,"orig":"Sperling an einem Fuͤrſtlichen Hoff eine Urſache alles Mangels. 32","norm":"Sperling an einem Fürstlichen Hof eine Ursache alles Mangels . 32","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.6666998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":819,"date":1663,"orig":"wigt einen Centner. 816","norm":"wiegt einen Zentner . 816","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4008002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":820,"date":1663,"orig":"Spinnen/ daß das Blut auß den Naͤgeln herauß gehet. 429","norm":"Spinnen / dass das Blut aus den Nägeln heraus geht . 429","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4593000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":821,"date":1663,"orig":"Spinola hat Printz Moritzen von Uranien zu Gaſt.","norm":"Spinola hat Prinz Moritzen von Uranien zu Gast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.61959981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":822,"date":1663,"orig":"47. tractirt ihn mit Citronen und Pommerantzen. ibid. Stadt fragt Landgraff Philipſen den Großmuͤtigen umb Rath/ als der Schmalkaldiſche Bund zerꝛiſſen wurde. 46","norm":"47. traktiert ihn mit Zitronen und Pommerantzen. ibid. Stadt fragt Landgraf Philipsen den Großmütigen um Rat / als der Schmalkaldische Bund zerrissen wurde . 46","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.092999935150146} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":823,"date":1663,"orig":"Statiſten ſeynd die Koͤnige in Jſrael geweſen.","norm":"Statisten sind die Könige in Israel gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.31689977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":824,"date":1663,"orig":"2. im Tacito und Machiavello.","norm":"2. im Tacito und Machiavello.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.656700134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":825,"date":1663,"orig":"2. ſeynd deß Teuffels liebe Getreue. ibid. Statiſten gehet es wie den alten Damen zu Paris.","norm":"2. sind des Teufels liebe Getreue. ibid. Statisten geht es wie den alten Damen zu Paris.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.918300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":826,"date":1663,"orig":"4. nicht allein an Herꝛnhoͤffen/ ſondern allenthalben.","norm":"4. nicht allein an Herrenhöfen / sondern allenthalben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9394001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":827,"date":1663,"orig":"7. wie ſie ihr Machiavelliſches Stuͤcklein anſtellen.","norm":"7. wie sie ihr Machiavellisches Stücklein anstellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.444900035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":828,"date":1663,"orig":"641. ſeynd nicht zu bekehren.","norm":"641. sind nicht zu bekehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.315199851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":829,"date":1663,"orig":"38. wie er muß bekehret werden. ibid. Stadt Junckern. 338","norm":"38. wie er muss bekehret werden . ibid. Stadt Junkern . 338","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6809000968933105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":830,"date":1663,"orig":"Statûs ratio heutiger Soldaten. 8","norm":"Status ratio heutiger Soldaten . 8","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.664899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":831,"date":1663,"orig":"Status Ratio Machiavelli iſt nichts neues.","norm":"Status Ratio Machiavelli ist nichts Neues.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"la","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.247900009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":832,"date":1663,"orig":"7. iſt Decalogus inverſus. ibid.","norm":"7. ist Decalogus inversus . ibid.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.756700038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":833,"date":1663,"orig":"Steinberger macht gute Calender. 574","norm":"Steinberger macht gute Kalender . 574","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.952799797058105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":834,"date":1663,"orig":"Sterbkittel frommer ſterbenden Ehriſten. 442","norm":"Sterbkittel frommer sterbenden Ehristen . 442","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.941900253295898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":835,"date":1663,"orig":"Sterne am Himmel/ wie viel. 95","norm":"Sterne am Himmel / wie viel . 95","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.377099990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":836,"date":1663,"orig":"Stocknarꝛen. 43","norm":"Stocknarren . 43","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"tr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":9.797499656677246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":837,"date":1663,"orig":"Straßburger Marckt. 63","norm":"Straßburger Markt . 63","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.063399791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":838,"date":1663,"orig":"Stroͤmling eſſen die Schweden.","norm":"Strömling essen die Schweden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.268799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":839,"date":1663,"orig":"350. So lang ſie ihn eſſen/ ſind ſie getreu. ibid.","norm":"350. Solang sie ihn essen / sind sie getreu . ibid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"sw","lang_cld3":"vi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.744800090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":840,"date":1663,"orig":"Student wil ein Reuter werden.","norm":"Student will ein Reuter werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.119200229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":841,"date":1663,"orig":"34. Ein verdorbener kan wol ein guter Soldat werden. ibid. Studenten koͤnnen eine Stadt mit Ammen verſehen. 512","norm":"34. Ein verdorbener kann wohl ein guter Soldat werden. ibid. Studenten können eine Stadt mit Ammen versehen . 512","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.989999771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":842,"date":1663,"orig":"Studenten Beutel nimmt mehr ab/ als zu. 574","norm":"Studenten Beutel nimmt mehr ab / als zu . 574","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.952099800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":843,"date":1663,"orig":"Studenten verehrt Schupp zum Neuen Jahr eyſerne Koͤpff/ guͤldene Beutel/ bleyerne Hoſen. 668","norm":"Studenten verehrt Schupp zum Neuen Jahr eiserne Köpf / güldene Beutel / bleierne Hosen . 668","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.794300079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":844,"date":1663,"orig":"Studenten/ ſo durſtig/ kommen in Mitternacht zu einem Pennal in ſeine Stuben.","norm":"Studenten / so durstig / kommen in Mitternacht zu einem Pennal in seine Stuben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.438499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":845,"date":1663,"orig":"372. werden hoͤniſch abgewieſen. ibid.","norm":"372. werden höhnisch abgewiesen . ibid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.137400150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":846,"date":1663,"orig":"Studıum Philoſophiæ practicæ, Hiſtoriarum und Eloquentiæ, wie man es recht angreiffen ſolle. 3","norm":"Studium Philosophiae practicae, Historiarum und Eloquentiae, wie man es recht angreifen solle . 3","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.990699768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":847,"date":1663,"orig":"Stylum nach eines Lyripipio formiren. 500","norm":"Stylum nach eines Lyripipio formieren . 500","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.564200401306152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":848,"date":1663,"orig":"Suarez gibt Schuppen einen Schantzkorb. 816","norm":"Suarez gibt Schuppen einen Schanzkorb . 816","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.823500156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":849,"date":1663,"orig":"Supplicationes von den armen Unterthanen hat Koͤnig Chriſtian der Vierdte in Dennemarck ſelbſt angenommen und geleſen. 24","norm":"Supplicationes von den armen Untertanen hat König Christian der vierte in Dänemark selbst angenommen und gelesen . 24","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9542999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":850,"date":1663,"orig":"Syllogiſmi in Darapti und Felapton geben keinen Wechſel nach Amſterdam und Venedig. 29","norm":"Syllogismi in Darapti und Felapton geben keinen Wechsel nach Amsterdam und Venedig . 29","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.640600204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":851,"date":1663,"orig":"Syntaxis. 45","norm":"Syntaxis . 45","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"en","lang_de":0,"norm_lmscore":7.259200096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":852,"date":1663,"orig":"T.","norm":"T.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.048399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":853,"date":1663,"orig":"TAciti Spruch vom Kaͤyſer Galba. 18","norm":"Taciti Spruch vom Kaiser Galba . 18","lang_fastText":"ls","lang_py3langid":"sk","lang_cld3":"sk","lang_de":0,"norm_lmscore":8.09630012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":854,"date":1663,"orig":"Tantz nimmt offt den Jungfern den Krantz. 198","norm":"Tanz nimmt oft den Jungfern den Kranz . 198","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":10.108499526977539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":855,"date":1663,"orig":"Tauben eine Laute verehren. 567","norm":"Tauben eine Laute verehren . 567","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.090199947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":856,"date":1663,"orig":"Teuffel außtreiben durch Beelzebub.","norm":"Teufel austreiben durch Beelzebub.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.6212000846862793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":857,"date":1663,"orig":"54. ſo kranck/ wil eine Paſtete haben von Procurator-Zungen.","norm":"54. so krank / will eine Pastete haben von Prokuratorzungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.39870023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":858,"date":1663,"orig":"305. ſchlaͤgt mit der Trummel Laͤrm.","norm":"305. schlägt mit der Trommel Lärm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"hu","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.096199989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":859,"date":1663,"orig":"351. iſt ein Schelm.","norm":"351. ist ein Schelm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0100998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":860,"date":1663,"orig":"159. ſol man die Spruͤche der H. Schrift entgegen halten.","norm":"159. soll man die Sprüche der H. Schrift entgegenhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7596001625061035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":861,"date":1663,"orig":"443. ſol eine Hure werden.","norm":"443. soll eine Hure werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.384300231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":862,"date":1663,"orig":"463. warten auff fromme Leute/ dieſelbe zu quaͤlen.","norm":"463. warten auf fromme Leute / dieselbe zu quälen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.0100998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":863,"date":1663,"orig":"565. kommt mit Verß machen nicht in den Himmel. 653. bey der Cantzeley zu Marpurg der Stadthalter. 792","norm":"565. kommt mit Vers machen nicht in den Himmel. 653 . bei der Kanzlei zu Marpurg der Statthalter . 792","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.13670015335083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":864,"date":1663,"orig":"Teuffels-Großmutter Werckſtatt. 305","norm":"Teuffels-Großmutter Werkstatt . 305","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"sw","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.333399772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":865,"date":1663,"orig":"Teutſche laͤſt einen Capaunen braten.","norm":"Deutsche lässt einen Kapaunen braten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fi","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.201499938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":866,"date":1663,"orig":"46. macht Affen umbs Geld.","norm":"46. macht Affen ums Geld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.990099906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":867,"date":1663,"orig":"114. Libertaͤt/ was ſie denen Schweden im dreyſſigjaͤhrigen Krieg genutzet. 395","norm":"114. Libertät / was sie denen Schweden im Dreißigjährigen Krieg genutzt . 395","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.103799819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":868,"date":1663,"orig":"Teutſche/ haben vorzeiten Hurerey hefftig geſtraffet. 513","norm":"Deutsche / haben vorzeiten Hurerei heftig gestraft . 513","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.049799919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":869,"date":1663,"orig":"Teutſchlands Poeten von wem? 717","norm":"Deutschlands Poeten von wem? 717","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.238100051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":870,"date":1663,"orig":"Text/ auff der Danckſagung deß geſchloſſenen Friedens zu Oſnabrug und Muͤnſter. 217","norm":"Text / auf der Danksagung des geschlossenen Friedens zu Osnabrug und Münster . 217","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.840400218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":871,"date":1663,"orig":"Thema auß H. Schrifft wird offt Ethicè und Politicè tractiret. 128","norm":"Thema auß H. Schrifft wird offt Ethice und Politice traktiert . 128","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.042900085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":872,"date":1663,"orig":"Themiſtocles wolte erweiſen/ daß ſein Sohn der Maͤchtigſte ſey under allen Griechen. 36","norm":"Themistocles wollte erweisen / dass sein Sohn der Mächtigste sei unter allen Griechen . 36","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.006100177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":873,"date":1663,"orig":"Themiſtoclis Kunſt. 45","norm":"Themistoclis Kunst . 45","lang_fastText":"gd","lang_py3langid":"sw","lang_cld3":"lt","lang_de":0,"norm_lmscore":8.500399589538574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":874,"date":1663,"orig":"Theologus, welcher fromm iſt/ ſo lang er das Directorium fuͤhret/ gehet es wol daher/ ſo bald aber er das Haupt legt/ gehet alles den Krebsgang.","norm":"Theologus, welcher fromm ist / so lang er das Direktorium führt / geht es wohl daher / so bald aber er das Haupt legt / geht alles den Krebsgang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.3368000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":875,"date":1663,"orig":"37. bitt auff der Cantzel Gott/ daß er ſeinen Churfuͤrſten fuͤr Raͤthe und Verꝛaͤther behuͤten wolle.","norm":"37. bitte auf der Kanzel Gott / dass er seinen Kurfürsten für Räte und Verräter behüten wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.458600044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":876,"date":1663,"orig":"41. hat ſeinen Herꝛen mehr geliebt als ſeine Fortun und Leben. ibid. Theologi unter den Lutheranern geringer Leut Kinder.","norm":"41. hat seinen Herren mehr geliebt als seine Fortun und Leben. ibid. Theologen unter den Lutheranern geringer Leute Kinder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.504300117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":877,"date":1663,"orig":"14. werden offt mißbraucht durch die Machiavelliſche Politici, deren Leichtfertigkeit zubeſchoͤnen 40. fliehen offtmals fuͤr der Ehr/ allein ſie haben nichts liebers/ als daß man ſie mit der Ehr jage. 241","norm":"14. werden oft missbraucht durch die Machiavellische Politici, deren Leichtfertigkeit zu beschönen 40. fliehen oftmals für der Ehre / allein sie haben nichts Lieberes / als dass man sie mit der Ehre jage . 241","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.942200183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":878,"date":1663,"orig":"Theologia iſt mehr eine Erfahrung/ als Wiſſenſchafft. 134","norm":"Theologia ist mehr eine Erfahrung / als Wissenschaft . 134","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.246099948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":879,"date":1663,"orig":"Thomas Lindemannus, ein vornehmer Jure Conſultus zu Roſtock. 8","norm":"Thomas Lindemanus, ein vornehmer Jure Consultus zu Rostock . 8","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.279900074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":880,"date":1663,"orig":"Thorheit einen Kleck anhencken. 415","norm":"Torheit einen Kleck anhängen . 415","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.07040023803711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":881,"date":1663,"orig":"Thuͤrhuͤters ratio ſtatûs. 8","norm":"Thürhüters ratio stataus . 8","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":9.765000343322754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":882,"date":1663,"orig":"Thuͤringen reich von Heringen. 816","norm":"Thüringen reich von Heringen . 816","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.793399810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":883,"date":1663,"orig":"Titul ſeynd nicht viel werth. 545","norm":"Titel sind nicht viel wert . 545","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8394999504089355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":884,"date":1663,"orig":"Tochter heulet einen Diſcant, und die Mutter einen Alt. 813","norm":"Tochter heulet einen Discant, und die Mutter einen Alt . 813","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.460999965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":885,"date":1663,"orig":"Todtenkopff. 49","norm":"Totenkopf . 49","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"nl","lang_de":0,"norm_lmscore":7.024099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":886,"date":1663,"orig":"Tonſor, Doctor in Schola lucis & crucis. 365","norm":"Tonsor, Doktor in Schola lucis & crucis . 365","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.446800231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":887,"date":1663,"orig":"Torgauer Jahrmarckt. 63","norm":"Torgauer Jahrmarkt . 63","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.726200103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":888,"date":1663,"orig":"Transmutatio der Juſtitiæ. 17","norm":"Transmutatio der Justitiae . 17","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"co","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.152500152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":889,"date":1663,"orig":"Trompeter wird gehenckt.","norm":"Trompeter wird gehängt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.981100082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":890,"date":1663,"orig":"305. weil er mit ſeiner Trompeten Schaden gethan. ibid.","norm":"305. weil er mit seiner Trompeten Schaden getan . ibid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.491199970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":891,"date":1663,"orig":"Trunckenbold ſollen das Reich Gottes nicht ererben. 658","norm":"Trunkenbold sollen das Reich Gottes nicht ererben . 658","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8856000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":892,"date":1663,"orig":"Tuͤrcken/ geleati lepores. 373","norm":"Türcken / geleati lepores . 373","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.738900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":893,"date":1663,"orig":"Tylli bey Leipzig gehet loß auff Koͤnig Guſtavüm. 816","norm":"Tylli bei Leipzig geht los auf König Gustavüm . 816","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"az","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.149299621582031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":894,"date":1663,"orig":"V. 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U.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ru-Latn","lang_de":0,"norm_lmscore":3.8991000652313232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":895,"date":1663,"orig":"VAgant leidet Hunger und Kummer. 338","norm":"Vagant leidet Hunger und Kummer . 338","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"no","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.086600303649902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":896,"date":1663,"orig":"Uberſchwang deß einen/ muß deß andern Mangel erſtatten. 46","norm":"Überschwang des einen / muss des anderen Mangel erstatten . 46","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.7153000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":897,"date":1663,"orig":"Venediger Kauffleute Eigenſchafft. 45","norm":"Venediger Kaufleute Eigenschaft . 45","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.15880012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":898,"date":1663,"orig":"Venetianer geben dem Landgrafen Johann eine Antwort/ wie der Dephiſche Apollo. 253","norm":"Venezianer geben dem Landgrafen Johann eine Antwort / wie der Dephische Apollo . 253","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.453999996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":899,"date":1663,"orig":"Veraͤnderung iſt gefaͤhrlich. 351","norm":"Veränderung ist gefährlich . 351","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.124899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":900,"date":1663,"orig":"Verzug machet die Sachen verworꝛen. 24","norm":"Verzug macht die Sachen verworren . 24","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.406400203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":901,"date":1663,"orig":"Veſpaſianus kommt in Verdacht deß Geitzes. 20","norm":"Vespasianus kommt in Verdacht des Geizes . 20","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.410600185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":902,"date":1663,"orig":"Veſtung koͤnte ein Fuͤrſt leichtlich bauen.","norm":"Festung könnte ein Fürst leichtlich bauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.126200199127197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":903,"date":1663,"orig":"467. durch Beſtraffung der Hurer und Ehebrecher. ibid. Vettel/ oder verlogener Cammermagd wird offt mehr geglaubt als einem ehrlichen Gemuͤth. 548","norm":"467. durch Bestrafung der Hurer und Ehebrecher. ibid. Vettel / oder verlogener Kammermagd wird oft mehr geglaubt als einem ehrlichen Gemüt . 548","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.403299808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":904,"date":1663,"orig":"Vetterſchafft thut viel. 642","norm":"Vetterschaft tut viel . 642","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":9.211299896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":905,"date":1663,"orig":"Viol-Streicher. 44","norm":"Viole-Streicher . 44","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.921500205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":906,"date":1663,"orig":"Viſite/ der Koͤnigin auß Reich Arabia/ die ſie dem Koͤnig Salomo gethan/ wird vor einen ſonderlichen Vorwitz gehalten. 95","norm":"Visite / der Königin aus Reich Arabia / die sie dem König Salomo getan / wird vor einen sonderlichen Vorwitz gehalten . 95","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9004998207092285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":907,"date":1663,"orig":"Viſiten/ von hohen Perſonen/ helffen nichts. 257","norm":"Visiten / von hohen Personen / helfen nichts . 257","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.702799797058105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":908,"date":1663,"orig":"Vitium primæ concoctionis non corrigitur in ſecunda. 589","norm":"Vitium primae concoctionis non corrigitur in secunda . 589","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.384300231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":909,"date":1663,"orig":"Viva! 667","norm":"Viva! 667","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"et","lang_de":0,"norm_lmscore":6.989200115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":910,"date":1663,"orig":"Unterſchied zwiſchen der Copey und dem Original.","norm":"Unterschied zwischen der Kopie und dem Original.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.235100030899048} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":911,"date":1663,"orig":"47. zwiſchen einem Doctor, und einem weiſen Mann. 668","norm":"47. zwischen einem Doktor, und einem weisen Mann . 668","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.327499866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":912,"date":1663,"orig":"Uneinigkeit nimmer gewinnet/ wo die Koͤpff nicht einig ſind. 46","norm":"Uneinigkeit nimmer gewinnet / wo die Köpf nicht einig sind . 46","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.308000087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":913,"date":1663,"orig":"Ungerechtigkeit die Hauptquell aller Unruhe. 17","norm":"Ungerechtigkeit die Hauptquell aller Unruhe . 17","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.820000171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":914,"date":1663,"orig":"Univerſitaͤten ihre Pedanterey.","norm":"Universitäten ihre Pedanterie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.534999847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":915,"date":1663,"orig":"5. wie ſie anzuſtellen. 801","norm":"5. wie sie anzustellen . 801","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.110499858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":916,"date":1663,"orig":"Voͤlcker in einem Sacke durch die Lufft tragen. 384","norm":"Völker in einem Sacke durch die Luft tragen . 384","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.795300006866455} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":917,"date":1663,"orig":"Urtheil uͤber die Huren.","norm":"Urteil über die Huren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.282199859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":918,"date":1663,"orig":"467. und Ehebrecher. ibid. Vulteji Kunſt. 627","norm":"467. und Ehebrecher. ibid. Vulteji Kunst . 627","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"sw","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.539999961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":919,"date":1663,"orig":"W.","norm":"W.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"pl","lang_de":0,"norm_lmscore":4.267899990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":920,"date":1663,"orig":"WAembſer/ ſo zerſchnitten/ zu Guſtavi Zeiten ſehr gemein. 376","norm":"Wämser / so zerschnitten / zu Gustavi Zeiten sehr gemein . 376","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.060199737548828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":921,"date":1663,"orig":"Wagen mit Holtz ſchicket ein Prediger im Heſſenland einem andern zum Praͤſent. 46","norm":"Wagen mit Holz schicket ein Prediger im Hessenland einem anderen zum Präsent . 46","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.8053998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":922,"date":1663,"orig":"Wallenſtein der General wird gelobt.","norm":"Wallenstein der General wird gelobt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.749000072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":923,"date":1663,"orig":"181. wird mit dem Hertzogthumb Meckelnburg belehnet.","norm":"181. wird mit dem Herzogtum Meckelnburg belehnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.177700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":924,"date":1663,"orig":"805. was ein Meckelburgiſcher Edelmann darvon geſagt. ibid. Warheit iſt wie ein kalter Braten.","norm":"805. was ein Meckelburgischer Edelmann davon gesagt . ibid. Wahrheit ist wie ein kalter Braten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.993199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":925,"date":1663,"orig":"128. iſt bitter.","norm":"128. ist bitter.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.444300174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":926,"date":1663,"orig":"495. dieſelbe mit Zucker uͤberziehen. ibid. weil ſie bitter/ iſt den Leuten nicht annehmlich/ es ſey dann/ daß man ſie mit Wurmkraut/ wie Honig oder Zucker eingiebet. 506","norm":"495. dieselbe mit Zucker überziehen . ibid. weil sie bitter / ist den Leuten nicht annehmlich / es sei dann / dass man sie mit Wurmkraut / wie Honig oder Zucker eingibt . 506","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.870500087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":927,"date":1663,"orig":"Wechſel kan man nicht machen nach Amſterdam oder Venedig mit Syllogiſmıs in Barbara & Celarent. 29","norm":"Wechsel kann man nicht machen nach Amsterdam oder Venedig mit Syllogismis in Barbara & Celarent . 29","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.609399795532227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":928,"date":1663,"orig":"Weg im Rechten/ iſt der beſte und gewiſſeſte/ der kuͤrtzeſte. 24","norm":"Weg im Rechten / ist der beste und gewisseste / der kürzeste . 24","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.541500091552734} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":929,"date":1663,"orig":"Weiber bitten offt umb ein Ding/ das ihnen nicht nutz iſt.","norm":"Weiber bitten oft um ein Ding / das ihnen nicht Nutz ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.553899765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":930,"date":1663,"orig":"15. 16. keine Menſchen.","norm":"15. 16. keine Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.203100204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":931,"date":1663,"orig":"147. ſondern Engelchen. ibid. ſo die Naſe nicht putzen.","norm":"147. sondern Engelchen. ibid. so die Nase nicht putzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.247300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":932,"date":1663,"orig":"196. ſo arm/ im Hoſpital zu S. Eliſabeth in Marpurg. 240","norm":"196. so arm / im Hospital zu S. Elisabeth in Marpurg . 240","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.524799823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":933,"date":1663,"orig":"Weiberregiment vel clàm, vel vi, vel precariò. 123","norm":"Weiberregiment vel clam, vel vi, vel precario . 123","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"ca","lang_cld3":"bg-Latn","lang_de":0,"norm_lmscore":5.158199787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":934,"date":1663,"orig":"Weiber-Rath unterweilen wol gelungen. 12","norm":"Weiberrat unterweilen wohl gelungen . 12","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.863699913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":935,"date":1663,"orig":"Weidmann locket anders den Wachteln/ anders den Grammets- Voͤgeln. 273","norm":"Weidmann locket anders den Wachteln / anders den Grammets-Vögeln . 273","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.898399829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":936,"date":1663,"orig":"Weinmariſche Bibel. 49","norm":"Weimarische Bibel . 49","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.219599723815918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":937,"date":1663,"orig":"Wein und Weiber bethoͤren die Weiſen. 123","norm":"Wein und Weiber betören die Weisen . 123","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.938499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":938,"date":1663,"orig":"Wein-Beer ſo groß als ein Ey. 98","norm":"Weinbeere so groß als ein Ei . 98","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.676700115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":939,"date":1663,"orig":"Wein in Franckreich/ woher er dem Wein am Rheinſtrom nacharte.","norm":"Wein in Frankreich / woher er dem Wein am Rheinstrom nacharte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.232600212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":940,"date":1663,"orig":"98. weiſſe Paſtert. ibid. Peter Simen. ibid. Weißheit mit Loͤffeln freſſen.","norm":"98. weiße Pastert. ibid. Peter Simen. ibid. Weisheit mit Löffeln fressen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.5954999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":941,"date":1663,"orig":"145. wird nicht allzeit erblich fortgepflantzet. 96","norm":"145. wird nicht allzeit erblich fortgepflanzt . 96","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.555699825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":942,"date":1663,"orig":"Wellich/ freſſen die Schweden.","norm":"Wellich / fressen die Schweden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.05210018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":943,"date":1663,"orig":"350. ſo lang ſie ihn freſſen/ ſind ſie getreu. ibid. Welt/ wie lang ſie werde ſtehen. 48","norm":"350. solang sie ihn fressen / sind sie getreu. ibid. Welt / wie lang sie werde stehen . 48","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.156400203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":944,"date":1663,"orig":"Welt/ wer wil kennen lernen/ muß die Welt ſehen. 267","norm":"Welt / wer will kennen lernen / muss die Welt sehen . 267","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.599800109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":945,"date":1663,"orig":"Wild ſchirmen/ und den Leuten ſchaden/ iſt deß Teuffels Freud. 42. wer es liebet/ der wird gemeiniglich auch wild. ibid. was geſchoſſen/ wann ein Wild geleget wird. ibid. weſſen Bild es ſey. ibid. Wildpret/ das Pfund einen Reichsthaler. 42","norm":"Wild schirmen / und den Leuten schaden / ist des Teufels Freud. 42 . wer es liebet / der wird gemeiniglich auch wild. ibid. was geschossen / wann ein Wild gelegt wird. ibid. wessen Bild es sey. ibid. Wildbret / das Pfund einen Reichstaler . 42","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.172800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":946,"date":1663,"orig":"Wilhelm/ Landgraff der Weiſe/ hat ſeine Politic auß der Bibel gelernet. 5","norm":"Wilhelm / Landgraf der Weise / hat seine Politik aus der Bibel gelernt . 5","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.495900154113769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":947,"date":1663,"orig":"Wind/ der Hiob plagete und Ungluͤck zufuͤgete/ ein uͤbernatuͤrlicher Wind. 159","norm":"Wind / der Hiob plagte und Unglück zufügte / ein übernatürlicher Wind . 159","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.170100212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":948,"date":1663,"orig":"Wittbe oder eines Tochter zur Ehe nehmen muͤſſen wegen eines Dienſts iſt crudele genus miſericordiæ. 644","norm":"Wittib oder eines Tochter zur Ehe nehmen müssen wegen eines Diensts ist crudele Genus misericordiae . 644","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.280900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":949,"date":1663,"orig":"Wittben haben ein kurtz Gedaͤchtnus. 577","norm":"Wittiben haben ein kurz Gedächtnis . 577","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.464799880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":950,"date":1663,"orig":"Witz der Alten befeſtiget ein Regiment.","norm":"Witz der Alten befestiget ein Regiment.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.735099792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":951,"date":1663,"orig":"525. beſtehet nicht in der Lateiniſchen Sprach. 527","norm":"525. bestehet nicht in der lateinischen Sprache . 527","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6570000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":952,"date":1663,"orig":"Witzebuͤrger/ einfaͤltige Leute. 142","norm":"Witzebürger / einfältige Leute . 142","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.493000030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":953,"date":1663,"orig":"Wolff mit bloſſen Fuͤſſen begegnen. 577","norm":"Wolff mit bloßen Füßen begegnen . 577","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.985899925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":954,"date":1663,"orig":"Wollſaͤcke in Brittania. 424","norm":"Wollsäcke in Britannia . 424","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":6.869500160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":955,"date":1663,"orig":"Woton/ ein Engellaͤndiſcher Abgeſandter an die Herꝛn von Venedig ſchreibt nachdencklich in ein Stammbuch. 423","norm":"Woton / ein Engelländischer Abgesandter an die Herrn von Venedig schreibt nachdenklich in ein Stammbuch . 423","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.241099834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":956,"date":1663,"orig":"Wucher-Juden unter den Chriſten.","norm":"Wucherjuden unter den Christen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.77810001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":957,"date":1663,"orig":"145. Seynd aͤrger als die Portugieſen. ibid. Wuͤrm-Kraut mit Zucker und Honig vermiſcht. 273","norm":"145. Sind ärger als die Portugiesen. ibid. Würm-Kraut mit Zucker und Honig vermischt . 273","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.981200218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":958,"date":1663,"orig":"Wuͤrſt. 135","norm":"Würste . 135","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"hy","lang_de":0,"norm_lmscore":9.60509967803955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":959,"date":1663,"orig":"Wuͤrtembergiſche Hertzoge haben die Cloͤſter auß dem abuſu in den rechten uſum bracht. 54","norm":"Württembergische Herzoge haben die Klöster aus dem abusu in den rechten usum brachte . 54","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.986400127410889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":960,"date":1663,"orig":"X.","norm":"X.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"uk","lang_de":0,"norm_lmscore":3.188600063323974} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":961,"date":1663,"orig":"XErxes, laͤſſet das Helleſpontiſche Meer mit Geiſſeln zuͤchtigen und ſtraffen. 415","norm":"Xerxes, lässt das Hellespontische Meer mit Geißeln züchtigen und strafen . 415","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.627600193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":962,"date":1663,"orig":"Xerxis Spruch zu ſeinen Raͤthen. 19","norm":"Xerxis Spruch zu seinen Räten . 19","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.807600021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":963,"date":1663,"orig":"Z.","norm":"Z.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"sl","lang_de":0,"norm_lmscore":3.287699937820434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":964,"date":1663,"orig":"ZEißleins-Futter kriegen die Schulmeiſter/ aber Eſels-Arbeit muͤſſie tragen. 54","norm":"ZEißleins-Futter kriegen die Schulmeister / aber Eselsarbeit müssie tragen . 54","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.360599994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":965,"date":1663,"orig":"Zeitungtraͤger. 407","norm":"Zeitungträger . 407","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.352100372314453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":966,"date":1663,"orig":"Zeleucus macht ein Geſetz wider die Ehebrecher.","norm":"Zeleucus macht ein Gesetz wider die Ehebrecher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.69890022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":967,"date":1663,"orig":"513. ſein eigener Sohn wird im Ehebruch ergriffen. ibid. Zidoniter/ gute Holtzhauer. 46","norm":"513. sein eigener Sohn wird im Ehebruch ergriffen . ibid. Zidoniter / gute Holzhauer . 46","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6230998039245605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":968,"date":1663,"orig":"Zierde einer Koͤniglichen Hoffſtadt. 97","norm":"Zierde einer Königlichen Hoffstadt . 97","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.453100204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":969,"date":1663,"orig":"ENDE.","norm":"ENDE.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"be","lang_de":0,"norm_lmscore":3.048700094223022} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":970,"date":1663,"orig":"Regiſter der Tractaͤtlein/ ſo hierinnen begriffen.","norm":"Register der Traktätlein / so hierinnen begriffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.101500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":971,"date":1663,"orig":"Salomo, oder Regenten-Spiegel/ vorgeſtellt auß denen eilff erſten Capituln deß erſten Buchs der Koͤnigen. pag. 1","norm":"Salomo, oder Regentenspiegel / vorgestellt aus denen elf ersten Capituln des ersten Buchs der Königen . pag . 1","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.598100185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":972,"date":1663,"orig":"Der geplagte Hiob/ das iſt/ Fůrſtellung deß groſſen Creutztragers Hiobs/ und der manchfaltigen/ ſchmertzhaften und jammervollen Begegnůſſen/ mit denen er auff die Gedultprob geſetzet worden. 129","norm":"Der geplagte Hiob / das ist / Fuhrstellung des großen Kreuztragers Hiobs / und der mannigfaltigen / schmerzhaften und jammervollen Begegnussen / mit denen er auf die Gedultprob gesetzt worden . 129","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.368100166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":973,"date":1663,"orig":"Gedenck daran Hamburg/ oder eine Catechiſmus- Predigt/ von dem dritten Gebot/ am Freytag nach Mariaͤ Heimſuchung/ im Jahr 1656. in der Kirchen zu S. Jacob in Hamburg gehalten. 180","norm":"Gedenk daran Hamburg / oder eine Catechismus-Predigt / von dem dritten Gebot / am Freitag nach Marias Heimsuchung / im Jahr 1656 . in der Kirchen zu S. Jacob in Hamburg gehalten . 180","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.99399995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":974,"date":1663,"orig":"Sendſchreiben/ an die ſaͤmptliche Alterleute/ und andere Ampts-Brůder/ der Aempter/ Brůderſchafften und Zůnfften im Kirchſpiel Jacobi/ in Hamburg. 218","norm":"Sendschreiben / an die sämtliche Alterleute / und andere Ampts-Bruder / der Ämter / Bruderschaften und Zünften im Kirchspiel Jacobi / in Hamburg . 218","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.135499954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":975,"date":1663,"orig":"Freund in der Noth. 222","norm":"Freund in der Not . 222","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.820199966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":976,"date":1663,"orig":"Der rachgierige und unverſoͤhnliche Lucidor, erinnert und ermahnt durch Antenorn/ einen Liebhaber der H. Schrifft. 269","norm":"Der rachgierige und unversöhnliche Lucidor, erinnert und ermahnt durch Antenorn / einen Liebhaber der H. Schrift . 269","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.323500156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":977,"date":1663,"orig":"Sieben boͤſe Geiſter/ welche heutiges Tages Knechte und Maͤgde regieren und verfůhren. 329","norm":"Sieben böse Geister / welche heutiges Tages Knechte und Mägde regieren und verfuhren . 329","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.985799789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":978,"date":1663,"orig":"Ambroſii Mellilambii Sendſchreiben an einen vornehmen Cavallier/ betreffend die Schwediſche und Polniſche Waffen. 360","norm":"Ambrosii Mellilambii Sendschreiben an einen vornehmen Cavalier / betreffend die Schwedische und polnische Waffen . 360","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.563799858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":979,"date":1663,"orig":"Ein Hollaͤndiſch Pratgen/ von dem vorigen Krieg/ zwiſchen den beyden Nordiſchen Koͤnigreichen. 380","norm":"Ein holländisch Braten / von dem vorigen Krieg / zwischen den beiden nordischen Königreichen . 380","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.019000053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":980,"date":1663,"orig":"Von dem Lobe und Wůrde deß Woͤrtlein Nichts. 402","norm":"Von dem Lobe und Wurde des Wortlein nichts . 402","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.6697001457214355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":981,"date":1663,"orig":"De Lana Caprina, Ein anmuthiger ſehr luſtiger Diſcurs, gehalten von der Lana Caprina, das iſt/ von einem Dinge/ ſo nichts wuͤrdig/ noch werth iſt/ daß man davon rede/ und gleichwol oͤffters groſſer Hader und Zanck/ ja Mord und Todtſchlag davon entſpringe und herkommet. 414","norm":"De Lana Caprina, ein anmutiger sehr lustiger Diskurs, gehalten von der Lana Caprina, das ist / von einem Dinge / so nichts würdig / noch wert ist / dass man davon rede / und gleichwohl öfters großer Hader und Zank / ja Mord und Totschlag davon entspringe und herkommet . 414","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.49970006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":982,"date":1663,"orig":"Die Krancken-Waͤrterin/ oder/ Eine Außlegung deß heiligen Vater unſers/ wie man es mit einfaͤltigen krancken Leuten beten kan/ alſo/ daß ſie es nicht obenhin/ und auß Gewonheiten ohne Verſtand/ ohne Andacht daher ſagen/ ſondern auch wiſſen/ was fůr Betrachtung ſie dabey haben/ und wie ſie darauß ihren Glauben und Vertrauen zu Gott ſtaͤrcken und mehren ſollen. 425","norm":"Die Krankenwärterin / oder / Eine Auslegung des Heiligen Vater unseres / wie man es mit einfältigen kranken Leuten beten kann / also / dass sie es nicht obenhin / und aus Gewohnheiten ohne Verstand / ohne Andacht daher sagen / sondern auch wissen / was für Betrachtung sie dabei haben / und wie sie daraus ihren Glauben und Vertrauen zu Gott stärken und mehren sollen . 425","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.171299934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":983,"date":1663,"orig":"Golgatha/ oder eine kurtze Anleitung/ wie ein krancker Menſch ihm die Sieben Wort/ welche der HErr JEſus am Stamm deß heiligen Creutzes geſprochen hat/ auff ſeinem Todtbette ſolle zu Nutze machen. 449","norm":"Golgatha / oder eine kurze Anleitung / wie ein kranker Mensch ihm die Sieben Wort / welche der Herr Jesus am Stamm des heiligen Kreuzes gesprochen hat / auf seinem Totbette solle zu Nutze machen . 449","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.799600124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":984,"date":1663,"orig":"Corinna, die erbare und ſcheinheilige Hure/ beſchrieben/ und allen unkeuſchen zur Warnung/ mit einer Vorꝛede/ und einem Anhang vorgeſtellet. 461","norm":"Corinna, die ehrbare und scheinheilige Hure / beschrieben / und allen unkeuschen zur Warnung / mit einer Vorrede / und einem Anhang vorgestellt . 461","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.208300113677978} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":985,"date":1663,"orig":"Die andere Rede von der erbaren und ſcheinheiligen Hure Corinna, allen Huren und Ehebrecherinnen zu treuhertziger Warnung und Vermahnung angeſtellet. 490","norm":"Die andere Rede von der ehrbaren und scheinheiligen Hure Corinna, allen Huren und Ehebrecherinnen zu treuherziger Warnung und Vermahnung angestellt . 490","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.460000038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":986,"date":1663,"orig":"Von der Einbildung/ oder vorgefaſten eingebildeten Meynung der Menſchen. 521","norm":"Von der Einbildung / oder vorgefassten eingebildeten Meinung der Menschen . 521","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.065400123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":987,"date":1663,"orig":"Relation auß dem Parnaſſo, welche bey jůngſter Poſt Mercurius anbracht hat von Verfolgung ANTENORS, welche ihm begegnet iſt von Nectario Butyrolambio, oder vielmehr Stercorilambio. 564","norm":"Relation aus dem Parnasso, welche bei jüngster Post Mercurius anbracht hat von Verfolgung ANTENORS, welche ihm begegnet ist von Nectario Butyrolambio, oder vielmehr Stercorilambio . 564","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.38700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":988,"date":1663,"orig":"Calender/ an ſeinen vielgeliebten Sohn Anton- Menonem Schuppium, als er auff der Univerſitaͤt Gieſſen ſtidiret. 573","norm":"Kalender / an seinen vielgeliebten Sohn Anton-Menonem Schuppium, als er auf der Universität Gießen stidiret . 573","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.782599925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":989,"date":1663,"orig":"Eilfertiges Sendſchreiben/ an den Calenderſchreiber zu Leipzig. 603","norm":"Eilfertiges Sendschreiben / an den Kalenderschreiber zu Leipzig . 603","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.045700073242187} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":990,"date":1663,"orig":"Abgenoͤtigte Ehrenrettung. 618","norm":"Abgenötigte Ehrenrettung . 618","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.974100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":991,"date":1663,"orig":"Von der Kunſt reich zu werden. 690","norm":"Von der Kunst reich zu werden . 690","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.453700065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":992,"date":1663,"orig":"Sermon von der Siebenzehenden dieſes hundertjaͤhrigen Zeitlauffs Glůckſeligkeit Beſchreibung. 775","norm":"Sermon von der Siebenzehenden dieses hundertjährigen Zeitlaufs Gluckseligkeit Beschreibung . 775","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.542399883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":993,"date":1663,"orig":"Erſte und eilfertige Antwort/ auff M. Bernhard Schmids diſcurs de Reputatione Academica. 785","norm":"Erste und eilfertige Antwort / auf M. Bernhard Schmieds Diskurs de Reputation Academica . 785","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.94950008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":994,"date":1663,"orig":"Teutſcher Lucianus. 808","norm":"Deutscher Lucianus . 808","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":8.586000442504883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":995,"date":1663,"orig":"Fabul-Hans/ oder eine ſchoͤne anmutige Predigt von der Fabul/ welche Jotham den Buͤrgern zu Sichem erzehlet hat/ Jud. 9. 824","norm":"Fabul-Hans / oder eine schöne anmutige Predigt von der Fabel / welche Jotham den Bürgern zu Sichem erzählt hat / Jud. 9. 824","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.119100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":996,"date":1663,"orig":"Der ungeſchickte Redner/ mit Einwilligung ſeines Meiſters ůberſetzet von M. B. Kindermann. 848","norm":"Der ungeschickte Redner / mit Einwilligung seines Meisters übersetzet von M. B. Kindermann . 848","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.176199913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":997,"date":1663,"orig":"Deß Prieſters Heli Belials-Buben/ das iſt: Kurtzer und gruͤndlicher Bericht de Vera RATIO- NE STATUS: Warumb mancher/ bey den Lutheriſchen/ Kirchendienſt vergeblich ſuchen muß/ und nicht finden kan? 872","norm":"Des Priesters Heli Belials-Buben / das ist: kurzer und gründlicher Bericht de Vera RATIO-NE STATUS: Warum mancher / bei den Lutherischen / Kirchendienst vergeblich suchen muss / und nicht finden kann? 872","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.085999965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":998,"date":1663,"orig":"Einfaͤltige Erklaͤrung der Litaney/ den Kindern/ Knechten/ Maͤgden/ und andern einfaͤltigen gemeinen Leuten im Kirchſpiel zu S. Jacob in Hamburg/ zum neuen Jahr mitgetheilet. 889","norm":"Einfältige Erklärung der Litanei / den Kindern / Knechten / Mägden / und anderen einfältigen gemeinen Leuten im Kirchspiel zu S. Jacob in Hamburg / zum neuen Jahr mitgeteilt . 889","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.25600004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":999,"date":1663,"orig":"J. B. Schuppens fruͤhtaͤgiges Selbgeſpraͤch. 926","norm":"J. B. Schuppens frühtägiges Selbgespräch . 926","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"et","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.026199817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1000,"date":1663,"orig":"Doctoris Schuppii Morgen- und Abend-Lieder. 933","norm":"Doktor Schuppii Morgen- und Abendlieder . 933","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.986499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1001,"date":1663,"orig":"Doctoris Schuppii Paſſion-Buß-Troſt-Bitt- und Danck-Lieder. 945","norm":"Doktor Schuppii Passion-Buß-Trost-Bitt- und Dancklieder . 945","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.504700183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1002,"date":1663,"orig":"Der Lobwuͤrdige Loͤw/ einem vornehmen Freund zu Ehren eylend abgemahlet. 971","norm":"Der Lobwürdige Löwe / einem vornehmen Freund zu Ehren eilend abgemalt . 971","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.418600082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1003,"date":1663,"orig":"Luſtiger und anmuthiger Diſcurs von der eingebildeten Academiſcher Hoheit und Reputation eines unvorſichtigen Studentens. 979","norm":"Lustiger und anmutiger Diskurs von der eingebildeten akademischer Hoheit und Reputation eines unvorsichtigen Studenten . 979","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.418200016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1004,"date":1663,"orig":"Der Bůcher-Dieb/ gewarnet und ermahnet durch J. B. Schuppium, D. 988","norm":"Der Bucher-Dieb / gewarnt und ermahnet durch J. B. Schuppium, D. 988","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.621399879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1005,"date":1663,"orig":"SALOMO Oder Regenten-Spiegel/ Vorgeſtellt Auß denen eilff erſten Capituln deß erſten Buchs der Koͤnigen: Andern Gottes fuͤrchtigen und ſinnreichen Politicis außzufuͤhren und genauer zu elaboriren uͤberlaſſen/ Von J. B. Schuppium D.","norm":"SALOMO Oder Regentenspiegel / Vorgestellt aus denen elf ersten Capituln des ersten Buchs der Königen: Anderen Gottes fürchten und sinnreichen Politicis auszuführen und genauer zu elaborieren überlassen / Von J. B. Schuppium D.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.586299896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1006,"date":1663,"orig":"Dem Hoch- und Wolgebornen Grafen und Herrn/ Herrn Chriſtian/ Grafen zu Rantzau/ Herrn auff Breitenburg/ ꝛc. Rittern/ der Roͤm. Kaiſ. auch zu Dennemarck/ Norwegen Koͤn. Mayt. Mayt. reſpectivè geheimten und Land-Rath/ Stadthaltern in den Fuͤrſtenthumen Schleßwig/ Holſtein/ Cammer-Herrn/ Ambtmann und Gouverneurn zu Steinburg/ in Sudertheil Dithmarſen und auff Langeland/ ꝛc. Meinem Gnaͤdigen Grafen und Herrn.","norm":"Dem Hoch- und Wohlgebornen Grafen und Herrn / Herrn Christian / Grafen zu Rantzau / Herrn auf Breitenburg / etc. Rittern / der Röm . Kais . auch zu Dänemark / Norwegen Kön . Mayt . Mayt . respektive geheimen und Landrat / Statthaltern in den Fürstentum Schleswig / Holstein / Kammerherrn / Amtmann und Gouverneuren zu Steinburg / in Sudertheil Dithmarsen und auf Langeland / etc. Meinem gnädigen Grafen und Herrn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7540998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1007,"date":1663,"orig":"Hoch- und Wolgeborner Graf/ Gnaͤdiger Graf und Herr.","norm":"Hoch- und Wolgeborner Graf / Gnädiger Graf und Herr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.53879976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1008,"date":1663,"orig":"ES iſt die Gnad und Ehr/ welche E. Hochgr. Excell. mir und den Meinigen erwieſen haben/ ſo groß/ daß ich laͤngſt mich ſchuldig erkant/ deroſelben und ihrem gantzen Hochgr.","norm":"Es ist die Gnade und Ehre / welche E. Hochgr. Excell. mir und den Meinigen erwiesen haben / so groß / dass ich längst mich schuldig erkannt / derselben und ihrem ganzen Hochgr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.559000015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1009,"date":1663,"orig":"Hauſe/ ein publicum monumentum meiner unterthaͤnigen Danckbarkeit auffzurichten/ alſo daß es weder Zeit oder Neid niderwerffen koͤnne.","norm":"Hause / ein publicum monumentum meiner untertänigen Dankbarkeit aufzurichten / also dass es weder Zeit oder Neid niederwerfen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.618800163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1010,"date":1663,"orig":"Jn dem ich aber mich darzu bereitete/ und auff etwas ſonderliches gedencke/ iſt mir gegenwaͤrtiges Tractaͤtlein in die Hand kommen/ welches ich vergangenen Sommer/ als mir eben eine ſonderbare Viſite geſchehen/ innerhalb wenig Tagen/ meinem Diener/ nach der Mahlzeit/ inter obambulandum, in die Feder dictirt hab.","norm":"Indem ich aber mich dazu bereitete / und auf etwas Sonderliches gedenke / ist mir gegenwärtiges Traktätlein in die Hand kommen / welches ich vergangenen Sommer / als mir eben eine sonderbare Visite geschehen / innerhalb wenig Tagen / meinem Diener / nach der Mahlzeit / inter obambulandum, in die Feder diktiert habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.23360013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1011,"date":1663,"orig":"Jch weiß gar wol/ was dran mangele.","norm":"Ich weiß gar wohl / was dran mangele.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.900599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1012,"date":1663,"orig":"Jch haͤtte viel Ding leichtlich elaboriren koͤnnen.","norm":"Ich hätte viel Ding leichtlich elaborieren können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.379199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1013,"date":1663,"orig":"Allein/ ich hab es mit Fleiß nicht thun wollen.","norm":"Allein / ich habe es mit Fleiß nicht tun wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.929900169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1014,"date":1663,"orig":"Nur zu dem End/ daß ich einen Gotttsfuͤrchtigen/ und an groſſer Herren Hoͤfe erfahrnen und durchtriebenen Politicum auffmuntern moͤge/ der uͤber dieſe meine Schulfuͤchſerey lachen/ und in dieſer nobili materia ſeinen gantzen eſprit employren koͤnne.","norm":"Nur zu dem Ende / dass ich einen Gottesfürchtigen / und an großer Herren Höfe erfahrenen und durchtriebenen Politicum aufmuntern möge / der über diese meine Schulfuchserei lachen / und in dieser nobili materia seinen ganzen esprit employren könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.004000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1015,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ daß keine vollkommenere Politic zu finden ſey/ als in der Bibel.","norm":"Ich halte dafür / dass keine vollkommenere Politik zu finden sei / als in der Bibel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.771999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1016,"date":1663,"orig":"Die Koͤnige in Jſrael ſind alleſamt Statiſten geweſen.","norm":"Die Könige in Israel sind allesamt Statisten gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.621600151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1017,"date":1663,"orig":"Wer ihr Leben recht betrachtet/ wird eben das darin finden was die Statiſtiſche Politici im Tacito oder Machiavello ſuchen.","norm":"Wer ihr Leben recht betrachtet / wird eben das darin finden was die Statistische Politici im Tacito oder Machiavello suchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.86870002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1018,"date":1663,"orig":"Der Teuffel iſt ein Betrieger/ ein Luͤgner und ein Moͤrder von Anfang geweſen.","norm":"Der Teufel ist ein Betrüger / ein Lügner und ein Mörder von Anfang gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6666998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1019,"date":1663,"orig":"Und die Statiſten ſind ſeine liebe Getreue.","norm":"Und die Statisten sind seine liebe Getreue.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.355199813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1020,"date":1663,"orig":"Jch haͤtte groſſen Luſten/ ſolches der Welt fuͤr Augen zu ſtellen/ und der Koͤnige in Juda/ und deren in Jſrael Leben zu conferiren.","norm":"Ich hätte großen Lüsten / solches der Welt für Augen zu stellen / und der Könige in Juda / und deren in Israel Leben zu conferieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.931700229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1021,"date":1663,"orig":"Allein meine jetzige Profeſſion wil es nicht allerdings leiden.","norm":"Allein meine jetzige Profession will es nicht allerdings leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.937600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1022,"date":1663,"orig":"Jch weiß aber daß allerhand hochverſtaͤndige Cavallier/ und andere gelahrte und curioſe Leut auß allerley Plaͤtzen/ bey E. Hochgr. Excell. Hofſtatt pflegen ſich zu ſamlen.","norm":"Ich weiß aber dass allerhand hochverständige Cavalier / und andere gelahrte und kuriose Leute aus allerlei Plätzen / bei E. Hochgr. Excell. Hofstatt pflegen sich zu sammeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.421299934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1023,"date":1663,"orig":"Als hab ich dieſes nur entworffene/ und nicht elaborirte Tractaͤtlein/ mit demuͤtigſter Hand/ zu E. Hochgr. Excell. Fuͤſſen legen wollen/ verhoffend es werde nicht allein durch Deroſelben hoch- und vielgeltende Authoritaͤt fuͤr Naſeweiſer Maulaffen unzeitigen Urtheil an dieſen Orten ſicher ſeyn/ ſondern es werden auch durch E. Hochgr. Excell. hochvernuͤnfftiges Zuſprechen/ andere vielmehr geſegnete Ingenia auffgemuntert werden/ dieſem edlen themati weiter nachzuſinnen.","norm":"Als habe ich dieses nur entworfene / und nicht elaborierte Traktätlein / mit demütigster Hand / zu E. Hochgr. Excell. Füßen legen wollen / verhoffend es werde nicht allein durch Derselben hoch- und vielgeltende Autorität für naseweiser Maulaffen unzeitigen Urteil an diesen Orten sicher sein / sondern es werden auch durch E. Hochgr. Excell. hochvernünftiges Zusprechen / andere vielmehr gesegnete Ingenia aufgemuntert werden / diesem edlen themati weiter nachzusinnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.511600017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1024,"date":1663,"orig":"Der treue Huͤter Jſrael/ der nicht ſchlaͤfft noch ſchlummert/ erhalte E. Hochgr. Excell. bey aller ſelbſt erwuͤnſchten Wolfahrt.","norm":"Der treue Hüter Israel / der nicht schläft noch schlummert / erhalte E. Hochgr. Excell. bei aller selbst erwünschten Wohlfahrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.241700172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1025,"date":1663,"orig":"Er decke ſie mit ſeinen Fittichen/ und laſſe ſie ihre Zuverſicht haben unter ſeinen Fluͤgeln.","norm":"Er decke sie mit seinen Fittichen / und lasse sie ihre Zuversicht haben unter seinen Flügeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.440899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1026,"date":1663,"orig":"Er ſey ihr Schirm und Schild/ daß keine Plage zu Jhrem Hauſe ſich nahe/ daß ſie deß Tages die Sonne nicht ſteche/ noch der Mond deß Nachts.","norm":"Er sei ihr Schirm und Schild / dass keine Plage zu Ihrem Hause sich nahe / dass sie des Tages die Sonne nicht steche / noch der Mond des Nachts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.042300224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1027,"date":1663,"orig":"Uñ ob ſchon tauſend fallẽ zu ihrer Seitẽ/ und zehen tauſend zu ihrer Rechten/ daß ſie es dennoch nicht treffe.","norm":"Und ob schon tausend fallen zu ihrer Seiten / und zehntausend zu ihrer Rechten / dass sie es dennoch nicht treffe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.327099800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1028,"date":1663,"orig":"Er ſaͤttige ſie mit langem Leben/ und zeige ihr ſein Heyl.","norm":"Er sättige sie mit langem Leben / und zeige ihr sein Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.736299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1029,"date":1663,"orig":"Er ſende ihr Huͤlff von ſeinem Heiligthumb/ und ſtaͤrcke ſie auß Zion.","norm":"Er sende ihr Hilfe von seinem Heiligtum / und stärke sie aus Zion.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.967100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1030,"date":1663,"orig":"Er ſegne ſie/ daß ſie ſehen das Gluͤck Jeruſalem ihr lebenlang.","norm":"Er segne sie / dass sie sehen das Glück Jerusalem ihr Leben lang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.292200088500977} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1031,"date":1663,"orig":"Daß ſie ſehen ihrer Kinder Kinder/ und Fried uͤber Jſrael.","norm":"Dass sie sehen ihrer Kinder Kinder / und Frieden über Israel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.088699817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1032,"date":1663,"orig":"Summa Er fuͤhre E. Hochgr. Excell. auß einer Gluͤckſeligkeit in die andere.","norm":"Summa er führe E. Hochgr. Excell. aus einer Glückseligkeit in die andere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.933300018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1033,"date":1663,"orig":"Welches ich von Grund meiner Seelen wuͤnſche/ und werde hinfuͤhro/ geliebt es Gott/ darauff bedacht ſeyn/ wie ich mit einem andern publico documento literario zeugen koͤnne/ daß ich ſey","norm":"Welches ich von Grund meiner Seelen wünsche / und werde hinfür / geliebt es Gott / darauf bedacht sein / wie ich mit einem anderen publico documento Literario zeugen könne / dass ich sei","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.481900215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1034,"date":1663,"orig":"E. Hochgr. Excell. Unterthaͤniger/ gehorſamer/ gantzergebener/ demuͤtigſter Knecht/ Diener und Vorbitter bey Gott/ J. B. S. D.","norm":"E. Hochgr. Excell. Untert��niger / gehorsamer / gantzergebener / demütigster Knecht / Diener und Vorbitter bei Gott / J. B. S. D.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.045899868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1035,"date":1663,"orig":"ANTENOR, ein Liebhaber der H. Schrifft/ hatte einsmals einen muͤſſigen und ruhigen Tag/ da kam Philanderſon/ ein Edler/ ſinnreicher/ ſehr gelahrter und beſcheidener Juͤngling zu ihm/ und bracht ihm einen Brieff von ſeinem Vater Philander.","norm":"ANTENOR, ein Liebhaber der H. Schrift / hatte einsmals einen müßigen und ruhigen Tag / da kam Philanderson / ein Edler / sinnreicher / sehr gelahrter und bescheidener Jüngling zu ihm / und brachte ihm einen Brief von seinem Vater Philander.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.037300109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1036,"date":1663,"orig":"Als Antenor das Schreiben laſe/ wurd er hoͤchlich erfreuet/ daß ſein alter groſſer Freund noch lebe/ und einen ſolchen artigen Sohn erzogen habe/ auß deſſen Phyſiognomi, hoͤflichen Reden und Geberden erſchiene/ daß er Philanders Sohn ſey/ und dermaleius in ſeines Vatern loͤbliche Fußſtapffen treten werde.","norm":"Als Antenor das Schreiben las / wurde er höchlich erfreuet / dass sein alter großer Freund noch lebe / und einen solchen artigen Sohn erzogen habe / aus dessen Physiognomie, höflichen Reden und Gebärden erschiene / dass er Philanders Sohn sei / und dermaleius in seines Vaters löbliche Fußstapfen treten werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.792799949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1037,"date":1663,"orig":"Er erinnerte ſich was Sirach ſagt cap. 30. Wann einer ſein Kind zeucht/ das verdreuſt ſeinen Feind/ und erfreuet ſeinen Freund.","norm":"Er erinnerte sich was Sirach sagt cap. 30. Wann einer sein Kind zieht / das verdrießt seinen Feind / und erfreuet seinen Freund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.770100116729736} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1038,"date":1663,"orig":"Dann wo ſein Vater ſtirbt/ ſo iſts/ als were er nicht geſtorben.","norm":"Dann wo sein Vater stirbt / so ist es / als wäre er nicht gestorben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.533899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1039,"date":1663,"orig":"Dann er hat ſeines gleichen hinter ſich gelaſſen.","norm":"Dann er hat seinesgleichen hinter sich gelassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.961100101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1040,"date":1663,"orig":"Es begehrte aber Philander in ſeinem Brieff/ daß Antenor ſich der alten gepflogenen treuen Freundſchafft erinnern/ und dieſem ſeinem Sohn welcher auff Univerſitaͤten reiſen ſolle/ einen guten Rath geben wolle/ wie er das Studium Philoſophiæ practica, Hiſtoriarum und Eloquentiæ recht angreiffen und tractiren ſolle/ und wolle ihn hernacher ferner an gute Freunde in Ober-Teutſchland recommandiren.","norm":"Es begehrte aber Philander in seinem Brief / dass Antenor sich der alten gepflogenen treuen Freundschaft erinnern / und diesem seinem Sohn welcher auf Universitäten reisen solle / einen guten Rat geben wolle / wie er das Studium Philosophiae practica, Historiarum und Eloquentiae recht angreifen und traktieren solle / und wolle ihn hernach ferner an gute Freunde in Oberteutschland rekommandieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.892099857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1041,"date":1663,"orig":"Antenor empfieng den Philanderſon freundlich/ und bezeugte ihm mit vielen Worten/ wie lieb es ihm ſey/ daß er ihn ſehe/ und betheurte hoͤchlich/ daß ſeines Vatern Freundſchafft ihm hiebevor lieber geweſen ſey/ als Frauen Lieb.","norm":"Antenor empfing den Philanderson freundlich / und bezeugte ihm mit vielen Worten / wie lieb es ihm sei / dass er ihn sehe / und beteuerte höchlich / dass seines Vaters Freundschaft ihm hiervor lieber gewesen sei / als Frauen Liebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.194399833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1042,"date":1663,"orig":"Allein ſagt er/ mein Herꝛ Philanderſon/ wie kombt euer Vater auff die Gedancken/ daß er ſolche Ding von mir begehret?","norm":"Allein sagt er / mein Herr Philanderson / wie kommt euer Vater auf die Gedanken / dass er solche Ding von mir begehret?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.40310001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1043,"date":1663,"orig":"Was das ſtudium Eloquentiæ und Hiſtoriarum anlanget/ darin hab ich hiebevor unterweilens ein paar gute Stunden verderbet.","norm":"Was das studium Eloquentiae und Historiarum anlanget / darin habe ich hiervor Unterweilens ein paar gute Stunden verderbet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.045199871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1044,"date":1663,"orig":"Jch kam als ein Scheler unter die Blinden/ und gieng mir wie einem Sackpfeiffer oder Leyrendreher/ der auf ein Dorfkombt/ da Kirchweyh gehalten wird/ da mag er leicht ein Liedlein ſpielen/ daß Knecht und Maͤgd darnach tantzen/ wann kein beſſer Muſicant da iſt.","norm":"Ich kam als ein Scheler unter die Blinden / und ging mir wie einem Sackpfeifer oder Leierendreher / der auf ein Dorfkombt / da Kirchweih gehalten wird / da mag er leicht ein Liedlein spielen / dass Knecht und Mägde danach tanzen / wann kein besser Musikant da ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.06879997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1045,"date":1663,"orig":"Und als ich meine imperfection kennen lernete/ und ſahe wie meine Pedantiſche Præceptores mich in der Jugend per tot ambages ſo uͤbel angefuͤhret hatten/ da dacht ich wie ich allerhand ſerperaſtra erfinden/ und die Jugend auff den rechten Weg fuͤhren moͤge.","norm":"Und als ich meine Imperfektion kennen lernte / und sah wie meine Pedantische Praeceptores mich in der Jugend per tot ambages so übel angeführt hatten / da dachte ich wie ich allerhand serperastra erfinden / und die Jugend auf den rechten Weg führen möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.819399833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1046,"date":1663,"orig":"Es faͤhret oftmals ein Schiffer viel Jahr lang durch die See/ und laͤſt ihm ſein Leben blutſaur werden/ allein er leidet offtmals Schiffbruch/ und kan es nicht dahin bringen/ wohin es Salomons Knechte brachten/ welche auß Ophir nach Jeruſalem kamen/ und brachten auff einmal 420. Centner Goldes.","norm":"Es fährt oftmals ein Schiffer viel Jahr lang durch die See / und lässt ihm sein Leben blutsaur werden / allein er leidet oftmals Schiffbruch / und kann es nicht dahin bringen / wohin es Salomons Knechte brachten / welche aus Ophir nach Jerusalem kamen / und brachten auf einmal 420. Zentner Goldes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.856800079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1047,"date":1663,"orig":"Gleichwol lernet ein ſolcher ungluͤckſeliger Schiffer auß der Erfahrung viel Dinges/ und kan einem jungen Schiffer ſagen/ wo er Klippen funden habe/ wo und wie der junge ſich hinfuͤhro vorſehen/ huͤten uñ behutſam fahrẽ ſolle.","norm":"Gleichwohl lernet ein solcher unglückseliger Schiffer aus der Erfahrung viel Dinges / und kann einem jungen Schiffer sagen / wo er Klippen fanden habe / wo und wie der junge sich hinfür vorsehen / hüten und behutsam fahren solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.359600067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1048,"date":1663,"orig":"Es kan auch offtmals ein Schwertfeger/ oder Meſſerſchmid einem Cavallier einen guten Degen machen/ damit dem Cavallier ſehr wol gedient iſt/ allein der Schwertfeger iſt doch unterdeſſen kein Fechter.","norm":"Es kann auch oftmals ein Schwertfeger / oder Messerschmidt einem Cavalier einen guten Degen machen / damit dem Cavalier sehr wohl gedient ist / allein der Schwertfeger ist doch unterdessen kein Fechter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.105599880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1049,"date":1663,"orig":"Wann ich die verfloſſene Jahr wider bekommen koͤnt/ und ſolt itzo anfangen zu ſtudiren/ ſo wolt ich Zeit und Unkoſten viel beſſer anwenden.","norm":"Wann ich die verflossene Jahr wieder bekommen könnt / und sollt jetzt anfangen zu studieren / so wollte ich Zeit und Unkosten viel besser anwenden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.291500091552734} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1050,"date":1663,"orig":"Jch wolte den Weg gehen/ den ich manchem ehrlichen Kerl gezeiget hab/ darauff er ſich auch wol befunden hat/ und wolte mit Gottes Huͤlff in kurtzer Zeit thun/ was ich hiebevor in vielen Jahren/ nach angewendeter vieler Arbeit nit gethan hab.","norm":"Ich wollte den Weg gehen / den ich manchem ehrlichen Kerl gezeigt habe / darauf er sich auch wohl befunden hat / und wollte mit Gottes Hilfe in kurzer Zeit tun / was ich hiervor in vielen Jahren / nach angewendeter vieler Arbeit nicht getan habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.580699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1051,"date":1663,"orig":"Currimus ſæpè, ſed currimus extra viam.","norm":"Currimus saepe, sed currimus extra viam.","lang_fastText":"oc","lang_py3langid":"oc","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":7.394800186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1052,"date":1663,"orig":"Wie ihr euch im ſtudio Eloquentiæ & Hiſtoriarum hinfuͤro mit Nutz uͤben koͤñet/ davon wil ich euch mit nechſter Gelegenheit meine Gedancken ſchrifftlich com̃uniciren.","norm":"Wie ihr euch im studio Eloquentiae & Historiarum hinfür mit Nutz üben könnet / davon will ich euch mit nächster Gelegenheit meine Gedanken schriftlich kommunizieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2494001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1053,"date":1663,"orig":"Allein/ daß euer Vater von mir begehret/ daß ich euch einen Weg zeigen ſolle im ſtudio Philoſophiæ practicæ, daruͤber verwundere ich mich hoͤchlich.","norm":"Allein / dass euer Vater von mir begehret / dass ich euch einen Weg zeigen solle im studio Philosophiae practicae, darüber verwundere ich mich höchlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.083300113677978} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1054,"date":1663,"orig":"Weiß er nit/ daß er ein alter Hofmañ/ ein alter durchtriebener Politicus, ich haͤtte bald geſagt ein alter Machiavelliſcher Statiſt ſey?","norm":"Weiß er nicht / dass er ein alter Hofmann / ein alter durchtriebener Politicus, ich hätte bald gesagt ein alter Machiavellischer Statist sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.218800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1055,"date":1663,"orig":"Vos hypocritæ, quid tentatis me?","norm":"Vos hypocritae, quid tentatis me?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"es","lang_de":0,"norm_lmscore":6.173799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1056,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich/ daß es den alten Statiſten offt gehe/ wie den alten Damen zu Paris/ welche/ wann ſie lang mit den Cavallier/ converſiret haben/ dencken ſie endlich das Ding thue kein gut/ legen den Amadis zuruͤck/ und gehen in ein Cloſter/ und leſen in ihrem Alter den Pſalter.","norm":"Ich erinnere mich / dass es den alten Statisten oft gehe / wie den alten Damen zu Paris / welche / wann sie lang mit den Cavalier / konversieret haben / denken sie endlich das Ding tue kein gut / legen den Amadis zurück / und gehen in ein Kloster / und lesen in ihrem Alter den Psalter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.119400024414062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1057,"date":1663,"orig":"Lieber ſchreibt doch eurem Vater/ Jch hab geſagt/ die gantze Philoſophiam practicam koͤnne man nicht beſſer lernen als auß der Bibel.","norm":"Lieber schreibt doch eurem Vater / Ich habe gesagt / die ganze Philosophiam practicam könne man nicht besser lernen als aus der Bibel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.702700138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1058,"date":1663,"orig":"Wie Gott den Koͤnigẽ das Geſetz zu leſen anbefohlen hab/ koͤnnet ihr ſehen Deut.","norm":"Wie Gott den Königen das Gesetz zu lesen anbefohlen habe / könnet ihr sehen Deut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.650400161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1059,"date":1663,"orig":"17. v. 18.","norm":"17. v. 18.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"sk","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":4.005899906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1060,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig muſte es mit eigener Hand abſchreiben/ muſte alle Tag darin leſen/ uñ es allenthalben bey ſich haben.","norm":"Der König musste es mit eigener Hand abschreiben / musste alle Tag darin lesen / und es allenthalben bei sich haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.738100051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1061,"date":1663,"orig":"Nic. Cauſſinus ſagt:","norm":"Nic. Caussinus sagt:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"lv","lang_de":0,"norm_lmscore":7.468900203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1062,"date":1663,"orig":"In ſola ſacra Scriptura contineri omnem ſapientiam, Hebræi contendebant Nec permittebant curioſorum ingenia extra hunc ſcopum vagari, inde Iſmael, Doctor illius gentis celeberrimus, ſororis filio quærenti, an perceptâ lege Moyſis, Græcorum leges poſſet legere? reſpondit: Potes, ſi eam horam impenderis, quæ nec di ei ſit nec noctis.","norm":"In sola sacra Scriptura contineri omnem sapientiam, Hebraei contendebant Nec permittebant curiosorum ingenia extra hunc scopum vagari, inde Ismael, Doktor illius gentis celeberrimus, sororis filio quaerenti, an percepta lege Moysis, Graecorum leges posset legere? respondit: Potes, sie eam horam impenderis, quae nec di ei sit nec noctis.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.485300064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1063,"date":1663,"orig":"Nam ſcriptum eſt: in lege Dei meditabitur die & nocte.","norm":"Nam scriptum est: in lege Dei meditabitur die & nocte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.019700050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1064,"date":1663,"orig":"Es iſt hier wol in acht zu nehmen/ daß der Koͤnig/ wann er zum Regiment kommen/ und ſchon ein Exemplar von dem Geſetz/ von ſeinen Eltern und Vorfahren ererbt hat/ ſo hat er es doch von den Prieſtern und Leviten nehmen/ und auff ein Buch muͤſſen ſchreiben/ und hat darin ſollen leſen ſein Lebenlang.","norm":"Es ist hier wohl in Acht zu nehmen / dass der König / wann er zum Regiment kommen / und schon ein Exemplar von dem Gesetz / von seinen Eltern und Vorfahren ererbt hat / so hat er es doch von den Priestern und Leviten nehmen / und auf ein Buch müssen schreiben / und hat darin sollen lesen sein Leben lang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.332499980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1065,"date":1663,"orig":"Der hochgelahrte Mann Henricus Ernſtius, Profeſſor in der Ritter-Schul zu Sora/ ruͤhmt deßwegen in ſeinem Tractat de Sabbatho/ Koͤnig Chriſtian den Vierten in Dennemarck/ und nennet ihn den Daͤniſchen Joſaphat/ und ſagt: Certum eſt, eum tanto Verbi divini flagraſſe deſiderio, ut non modo Codice ſacro perpetuo comite uſus fuerit, ſed etiam conſiliorum ſuorum moderatore.","norm":"Der hochgelahrte Mann Henricus Ernstius, Professor in der Ritter-Schul zu Sora / rühmt deswegen in seinem Traktat de Sabbatho / König Christian den Vierten in Dennemarck / und nennt ihn den Dänischen Josaphat / und sagt: Certum est, eum tanto Verbi divini flagrasse desiderio, ut non modo Codice sacro perpetuo comite usus fuerit, sed etiam consiliorum suorum moderatore.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.997099876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1066,"date":1663,"orig":"Ipſe enim quoties Regium conclave ingreſſus ſum, ſemper in menſa reperi, tam domi quam foris in itinere, Biblia, quorum lectione fortiſſimus ille Heros mirificè delectabatur.","norm":"Ipse enim quoties Regium conclave ingressus sum, semper in mensa reperi, tam domi quam foris in itinere, Biblia, quorum lectione fortissimus ille Heros mirifice delectabatur.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.355599880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1067,"date":1663,"orig":"Herr Cantzler Reinking hat mir offt erzehlet/ daß die jetzt regierende Koͤnigl. Majeſt. in Dennemarck/ durch Jhre bey der Tafel gefuͤhrte Politiſche Diſcurs auß der Bibel/ ihm Anlaß geben haben ſeine Bibliſche Politic zu ſchreiben.","norm":"Herr Kanzler Reinking hat mir oft erzählt / dass die jetzt regierende Königl. Majest. in Dänemark / durch Ihre bei der Tafel geführte politische Diskurs aus der Bibel / ihm Anlass geben haben seine biblische Politik zu schreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.904099941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1068,"date":1663,"orig":"Wilhelm der weiſe Landgraff zu Heſſen hat pflegen zu ſagen:","norm":"Wilhelm der weise Landgraf zu Hessen hat pflegen zu sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.300000190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1069,"date":1663,"orig":"Er habe die Politic auß keinem Buch beſſer lernen koͤnnen als auß der Bibel/ ꝛc.","norm":"Er habe die Politik aus keinem Buch besser lernen können als aus der Bibel / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.945300102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1070,"date":1663,"orig":"Es iſt Pedanterey/ daß man auff Univerſitaͤten viel diſputirens macht auß dem Ariſtotele, de Virtutibus & Vitiis.","norm":"Es ist Pedanterie / dass man auf Universitäten viel Disputierens macht aus dem Aristoteles, de Virtutibus & Vitiis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lv","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.87939977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1071,"date":1663,"orig":"Man explicire der Jugend die zehen Gebot recht/ und laſſe ſie fleiſſig in die Kirch gehen.","norm":"Man expliziere der Jugend die zehn Gebot recht / und lasse sie fleißig in die Kirche gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.376699924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1072,"date":1663,"orig":"Solte Petrus und Paulus nicht beſſer gewuſt haben was Virtutes & Vitia ſeyn als Ariſtoteles?","norm":"Sollte Petrus und Paulus nicht besser gewusst haben was Virtutes & Vitia sein als Aristoteles?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.859799861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1073,"date":1663,"orig":"Oder iſt Moſes deßwegen ein Narꝛ/ oder ein hoͤfflicher Bauer geweſen/ weil er deß Ariſtotelis Ethic nicht geleſen hat?","norm":"Oder ist Moses deswegen ein Narr / oder ein höflicher Bauer gewesen / weil er des Aristotelis Ethik nicht gelesen hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.044400215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1074,"date":1663,"orig":"Es iſt Pedanterey/ daß man auff Univerſitaͤten groſſe Diſputationes politicas haͤlt/ und diſputirt, an Monarchia ſit præferenda Ariſtocratiæ?","norm":"Es ist Pedanterie / dass man auf Universitäten große Disputationes politicas hält / und disputiert, an Monarchia sit praeferenda Aristocratiae?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.611599922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1075,"date":1663,"orig":"An fœminæ ſint capaces imperii? und was dergleichen Ding mehr ſind.","norm":"An foeminae sint capaces imperii? und was dergleichen Ding mehr sind.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.06059980392456} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1076,"date":1663,"orig":"Wañ die gantze Academia Oxonienſis & Cantabrigienſis wuͤrden nach Londen kommen/ und wuͤrden alle ihre Scalas prædicamentales anwerffen und Sturm lauffen/ ſo wuͤrden ſie doch nicht Meiſter in Londen werden/ oder deß Protectors reſolution aͤndern/ ſondern er wuͤrde ſagen/ ihr Herren Magiſtri noſtri, noſtrique Magiſtri, Jch hab da funfftzig tauſend Scholarn, welche Mußqueten tragen/ Kugeln im Mund und im Sack/ brennende Lunten und Pulver genug bey ſich haben/ die ſollen euch auff eure Syllogiſmos, welche ihr gemacht habt in Barbara & Celarent, in Darapti & Felapton genugſam antworten.","norm":"Wann die ganze Academia Oxoniensis & Cantabrigiensis würden nach London kommen / und würden alle ihre Scalas praedicamentales anwerfen und Sturm laufen / so würden sie doch nicht Meister in London werden / oder des Protektors Resolution ändern / sondern er würde sagen / ihr Herren Magistri nostri, nostrique Magistri, Ich habe da fünfzigtausend Scholaren, welche Musketen tragen / Kugeln im Mund und im Sack / brennende Lunten und Pulver genug bei sich haben / die sollen euch auf eure Syllogismos, welche ihr gemacht habt in Barbara & Celarent, in Darapti & Felapton genügsam antworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.178199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1077,"date":1663,"orig":"Glaubet mir Philanderſon die Studenten auff Univerſitaͤten/ werden mit ihrer Ariſtoteliſchen Schulwitz die Welt nicht reformiren/ und auß einer Monarchia eine Ariſtocratiam, oder auß einer Ariſtoeratia eine Monarchiam machen/ Gott iſt in translatione Dominiorum ein wunderbarer und verborgener Gott/ und laͤſt offt groſſe Herꝛn ſehen/ daß die Koͤnigreich ſtehen in ſeiner Hand/ und er gebe ſie wem er wolle.","norm":"Glaubet mir Philanderson die Studenten auf Universitäten / werden mit ihrer aristotelischen Schulwitz die Welt nicht reformieren / und aus einer Monarchia eine Aristokratjam, oder aus einer Aristoeratia eine Monarchiam machen / Gott ist in translatione Dominiorum ein wunderbarer und verborgener Gott / und lässt oft große Herrn sehen / dass die Königreich stehen in seiner Hand / und er gebe sie wem er wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.439799785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1078,"date":1663,"orig":"Es faͤllt mir itzo ein der weltberuͤhmte Politicus, Hugo Grote, der iſt einsmals von einem jungen Herꝛn gebeten worden/ er wolle ihm doch ein Buch recommendiren/ darauß er die Politic lernen koͤnne.","norm":"Es fällt mir jetzt ein der weltberühmte Politicus, Hugo Grote, der ist einsmals von einem jungen Herrn gebeten worden / er wolle ihm doch ein Buch rekommendieren / daraus er die Politik lernen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.256499767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1079,"date":1663,"orig":"Da hat er ihm geantwortet; Jch recommendire euch ein Buch weiß Papier/ das nehmt und gehet durch die Welt/ und gebt Achtung auff alle actiones publicas, und was ihr hoͤret/ das notiret wol.","norm":"Da hat er ihm geantwortet; Ich rekommandiere euch ein Buch weiß Papier / das nehmt und geht durch die Welt / und gebt Achtung auf alle actiones publicas, und was ihr höret / das notieret wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.400599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1080,"date":1663,"orig":"Es iſt Pedanterey daß man auff den Univerſitaͤten groſſe Diſputationes Oeconomicus haͤlt/ und auß dem Ariſtotele diſputiret/ wie eine gluͤckſelige Haußhaltung anzuſtellen ſey/ und wie man einen groſſen Herꝛen reich machen ſolle.","norm":"Es ist Pedanterie dass man auf den Universitäten große Disputationes Oeconomicus hält / und aus dem Aristoteles disputieret / wie eine glückselige Haushaltung anzustellen sei / und wie man einen großen Herren reich machen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.689799785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1081,"date":1663,"orig":"Wie ein jeglicher ſein Ampt in einer ordentlichen wolbeſtalten Haußhaltung thun ſolle/ das kan man beſſer lernen auß der Haußtafel im Catechiſmo/ als auß dem Ariſtotele oder Platone.","norm":"Wie ein jeglicher sein Amt in einer ordentlichen wohlbestalten Haushaltung tun solle / das kann man besser lernen aus der Haustafel im Catechismo / als aus dem Aristoteles oder Platon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.441400051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1082,"date":1663,"orig":"Und wie man reich werden ſol/ das kan der alte Fiſcher Petrus am beſten lehren.","norm":"Und wie man reich werden soll / das kann der alte Fischer Petrus am besten lehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.348599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1083,"date":1663,"orig":"Denn der war ein Stuͤmper und ein Pluͤmper/ er arbeitete ſich die gantze Nacht muͤde/ und konte doch keine Fiſch bekommen/ biß daß er Chriſti Predigt mit Andacht hoͤrte/ ſeinẽ Worte gehorchte/ in nomine Domini das Netz außwarff/ und Gott den Segen gab.","norm":"Denn der war ein Stümper und ein Plumper / er arbeitete sich die ganze Nacht müde / und konnte doch keine Fisch bekommen / bis dass er Christi Predigt mit Andacht hörte / seinen Worte gehorchte / in nomine Domini das Netz auswarf / und Gott den Segen gab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.747099876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1084,"date":1663,"orig":"Salom. ſagt Prov.","norm":"Salom. sagt Prof.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"pt","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.945000171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1085,"date":1663,"orig":"24. Durch ordentlich Haußhalten werden alle Cammern voll.","norm":"24. Durch ordentlich Haushalten werden alle Kammern voll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.63700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1086,"date":1663,"orig":"Wer aber ordentlich Haußhalten wil/ der muß am Himmel anfangen/ und folgen der Regul Chriſti die er gibt Matt.","norm":"Wer aber ordentlich Haushalten will / der muss am Himmel anfangen / und folgen der Regel Christi die er gibt Matt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.715099811553955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1087,"date":1663,"orig":"6. und ſagt: Trachtet am erſten nach dem Reich Gottes/ und nach ſeiner Gerechtigkeit/ ſo wird euch das ander alles zufallen.","norm":"6. und sagt: Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes / und nach seiner Gerechtigkeit / so wird euch das ander alles zufallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.7253000736236572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1088,"date":1663,"orig":"Cætera adjicientur vobis, es wird euch zugeworffen werden als eine Zugab.","norm":"Caetera adjicientur vobis, es wird euch zugeworfen werden als eine Zugab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.919400215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1089,"date":1663,"orig":"Plato iſt hiebevor auff allen Schulen und Univerſitaͤten fuͤr den weiſeſten Mann gehalten worden/ und wird noch von vielen Philoſophis vor einen weiſen Politicum gehalten.","norm":"Plato ist hiervor auf allen Schulen und Universitäten für den weisesten Mann gehalten worden / und wird noch von vielen Philosophis vor einen weisen Politicum gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.149700164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1090,"date":1663,"orig":"Allein wann Plato were Roͤmiſcher Kayſer worden/ ſo wuͤrde er eine ſolche ſchoͤne Regierung angeſtellet haben.","norm":"Allein wann Plato wäre römischer Kaiser worden / so würde er eine solche schöne Regierung angestellt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.246399879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1091,"date":1663,"orig":"Erſtlich wuͤrde er das Mein und Dein als die Quell aller Uneinigkeit abgeſchaffet und verboten haben/ daß niemand nichts eigenes haben/ ſondern alles gemein ſeyn ſolle an ligenden und fahrenden Guͤtern.","norm":"Erstlich würde er das Mein und Dein als die Quell aller Uneinigkeit abgeschafft und verboten haben / dass niemand nichts Eigenes haben / sondern alles gemein sein solle an Liegenden und fahrenden Gütern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.580900192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1092,"date":1663,"orig":"Zum andern wuͤrde er befohlen haben/ daß alle Mann- und Weibsperſonen gegeneinander gemein ſeyn ſolten.","norm":"Zum anderen würde er befohlen haben / dass alle Mann- und Weibspersonen gegeneinander gemein sein sollten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.075699806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1093,"date":1663,"orig":"Denn er vermeynt/ darauß wuͤrde erfolgen/ daß die Lieb der Menſchen wuͤrde gegen alle gemein ſeyn/ und es wuͤrde ein uͤberauß lieblich und gut Leben erwachſen.","norm":"Denn er vermeint / daraus würde erfolgen / dass die Liebe der Menschen würde gegen alle gemein sein / und es würde ein überaus lieblich und gut Leben erwachsen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.389200210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1094,"date":1663,"orig":"Das iſt die groſſe Weißheit/ dadurch der gelahrte Plato und ſein Conſort Socrates die Welt haben regieren wollen!","norm":"Das ist die große Weisheit / dadurch der gelahrte Plato und sein Konsorte Socrates die Welt haben regieren wollen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.013800144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1095,"date":1663,"orig":"Was meynt ihr mein lieber Philanderſon/ ſolten nicht die Thier im Wald/ und die Voͤgel in der Lufft beſſere Regenten geben als dieſe beyde Philoſophi, und in aller Welt beruͤhmte Schulfuͤchs?","norm":"Was meint ihr mein lieber Philanderson / sollten nicht die Tier im Wald / und die Vögel in der Luft bessere Regenten geben als diese beide Philosophie, und in aller Welt berühmte Schulfüchse?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.671199798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1096,"date":1663,"orig":"Ein Sperling iſt ein kleines Voͤgelein/ es hat ein klein Koͤpfflein/ ein kleines Gehirn/ gleichwol iſt es kluͤger in dieſem Stuͤck als Plato und Socrates geweſen ſind.","norm":"Ein Sperling ist ein kleines Vögelein / es hat ein klein Köpflein / ein kleines Gehirn / gleichwohl ist es klüger in diesem Stück als Plato und Socrates gewesen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.775700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1097,"date":1663,"orig":"Dann die Natur lehret ein ſolch Voͤglein daß es ſein eigen Neſt ſucht/ daß es ſich zu ſeiner Gattung haͤlt.","norm":"Dann die Natur lehrt ein solch Vöglein dass es sein eigen Nest sucht / dass es sich zu seiner Gattung hält.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.426700115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1098,"date":1663,"orig":"Wann ich die Politic lernen ſolt/ ſo wolt ich fleiſſig leſen die Spruͤch Salomonis/ die Buͤcher Samuelis/ die Buͤcher der Koͤnige und der Chronic.","norm":"Wann ich die Politik lernen sollt / so wollte ich fleißig lesen die Sprüche Salomonis / die Bücher Samuelis / die Bücher der Könige und der Chronik.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.014900207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1099,"date":1663,"orig":"Jch wolte mit allem Fleiß betrachten alle Koͤnige in Juda und in Jſrael/ was ſie fuͤr ein Regiment gefuͤhret haben/ und was es fuͤr einen Außgang mit ihnen gewonnen hab.","norm":"Ich wollte mit allem Fleiß betrachten alle Könige in Juda und in Israel / was sie für ein Regiment geführt haben / und was es für einen Ausgang mit ihnen gewonnen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.640200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1100,"date":1663,"orig":"Jch wolte genau Achtung geben/ mit welches Juͤdiſchen oder Jſraelitiſchen Koͤnigs Leben uͤberein kaͤme das Leben deß Herrn und Potentaten/ welchem ich diente/ und darauß wolte ich ohngefehr Prognoſticiren/ ob meines Herrn Regiment endlich auff ein Lami außgehen werde/ oder nicht?","norm":"Ich wollte genau Achtung geben / mit welches Jüdischen oder israelitischen Königs Leben überein käme das Leben des Herrn und Potentaten / welchem ich diente / und daraus wollte ich ungefähr Prognostizieren / ob meines Herrn Regiment endlich auf ein Lami ausgehen werde / oder nicht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.37309980392456} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1101,"date":1663,"orig":"Dann gemeiniglich wo gleiche Suͤnde ſind/ da folgen auch gleiche Straffen.","norm":"Dann gemeiniglich wo gleiche Sünde sind / da folgen auch gleiche Strafen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.745100021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1102,"date":1663,"orig":"Dem Koͤnig Baeſa ließ Gott der HErr ſagen/ weil er wandele in den Wegen Jerobeams/ der Jſrael habe ſuͤndigen gemacht/ ſo wolle er das Hauß Baeſa machen wie das Hauß Jerobeams.","norm":"Dem König Bässe ließ Gott der Herr sagen / weil er wandele in den Wegen Jerobeams / der Israel habe sündigen gemacht / so wolle er das Haus Bässe machen wie das Haus Jerobeams.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.207099914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1103,"date":1663,"orig":"Jch muß bekennen/ daß dieſes offtmals nicht alsbald geſchehe.","norm":"Ich muss bekennen / dass dieses oftmals nicht alsbald geschehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.479000091552734} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1104,"date":1663,"orig":"Habet Deus ſuas horas & moras.","norm":"Habet Deus suas horas & moras.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"pt","lang_de":0,"norm_lmscore":6.226600170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1105,"date":1663,"orig":"Aber es bleibt doch endlich nicht auß.","norm":"Aber es bleibt doch endlich nicht aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8277997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1106,"date":1663,"orig":"Wann Gott langſam kombt/ ſo kombt er doch gewiß/ & tarditatem ſupplicii gravitate compenſat.","norm":"Wann Gott langsam kombt / so kommt er doch gewiss / & tarditatem supplicii gravitate compensat.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.501500129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1107,"date":1663,"orig":"Verſichert euch Philanderſon/ die Koͤnige in Jſrael ſind lauter Statiſten geweſen.","norm":"Versichert euch Philanderson / die Könige in Israel sind lauter Statisten gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.825699806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1108,"date":1663,"orig":"Die Machiavelliſche Ratio Status iſt nichts neues/ ſondern ein alt Werck/ das von Anfang der Welt gewehret hat/ wie Herr Cantzler Reinking in ſeiner Bibliſchen Politic erweiſet.","norm":"Die Machiavellische Ratio Status ist nichts Neues / sondern ein alt Werk / das von Anfang der Welt gewehrt hat / wie Herr Kanzler Reinking in seiner biblischen Politik erweiset.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.685299873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1109,"date":1663,"orig":"Fragt ihr was die Machiavelliſche Ratio Status ſey?","norm":"Fragt ihr was die Machiavellische Ratio Status sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.888199806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1110,"date":1663,"orig":"Es iſt nichts anders als inverſus Decalogus.","norm":"Es ist nichts anders als inversus Decalogus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.40910005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1111,"date":1663,"orig":"Und ich muß lachen daß die Politici meynen es gebe nur Statiſten an groſſer Herren Hoͤfen.","norm":"Und ich muss lachen dass die Politici meinen es gebe nur Statisten an großer Herren Höfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.459199905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1112,"date":1663,"orig":"Jch ſag euch/ daß kein Stand in der Welt ſey/ in welchem es nicht Statiſten gebe.","norm":"Ich sage euch / dass kein Stand in der Welt sei / in welchem es nicht Statisten gebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.941400051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1113,"date":1663,"orig":"Die Landleut in den vier Landen zwiſchen Hamburg und Luͤbeck/ haben ihre Rationes Status.","norm":"Die Landleut in den vier Landen zwischen Hamburg und Lübeck / haben ihre Rationes Status.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.930500030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1114,"date":1663,"orig":"Jhr Ratio Status bringt mit ſich/ daß ſie wollen Schincken/ Metwuͤrſt und dergleichen ſatt zu freſſen/ und Hamburger Bier ſatt zu ſauffen haben/ und wollen gern ſich/ ihre Weiber und Kinder buͤrgerlich halten/ und nicht gern viel arbeiten/ oder ihrer Obrigkeit viel geben.","norm":"Ihr Ratio Status bringt mit sich / dass sie wollen Schinken / Mettwürste und dergleichen satt zu fressen / und Hamburger Bier satt zu saufen haben / und wollen gern sich / ihre Weiber und Kinder bürgerlich halten / und nicht gern viel arbeiten / oder ihrer Obrigkeit viel geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.224999904632568} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1115,"date":1663,"orig":"Wann der Apoſtel Paulus kaͤme/ und wolte ihnen in dieſen oder andern Stuͤcken zuwider ſeyn/ ſo wuͤrden ſie ihn nicht fuͤr ihren Freund halten/ ſondern dencken er handele wider raiſon ihres Eſtats.","norm":"Wann der Apostel Paulus käme / und wollte ihnen in diesen oder anderen Stücken zuwider sein / so würden sie ihn nicht für ihren Freund halten / sondern denken er handele wieder raison ihres Estats.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.547399997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1116,"date":1663,"orig":"Jhr werdet ſelten in einer groſſen Armee einen Mußquetirer finden/ der nicht ſeine Rationem Status hat.","norm":"Ihr werdet selten in einer großen Armee einen Musketierer finden / der nicht seine Rationem Status hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.136300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1117,"date":1663,"orig":"Johannes der Taͤuffer gab den Soldaten dieſe Lection Luc. 3. und ſagt/ Thut niemand Gewalt und Unrecht/ und laſt euch begnuͤgen an eurem Sold.","norm":"Johannes der Täufer gab den Soldaten diese Lektion Luc. 3. und sagt / Tut niemand Gewalt und Unrecht / und lässt euch begnügen an eurem Sold.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6682000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1118,"date":1663,"orig":"Weil aber ein armer Mußquetirer offt in vielen Monaten keinẽ Sold bekombt/ und er kan ſich nicht mit Heuſchrecken und wildem Honig contentiren/ wie Johannes der Taͤuffer in der Wuͤſten/ ſondern wolte gern wann er von der Wacht kombt/ Taback/ Bier und Brantewein haben/ ſo denckt er ſeine Ratio Status erfordere daß er zugreiffe/ ſtele und nehme/ wo ers bekommen koͤnne.","norm":"Weil aber ein armer Musketierer oft in vielen Monaten keinen Sold bekommt / und er kann sich nicht mit Heuschrecken und wildem Honig kontentieren / wie Johannes der Täufer in der Wüssten / sondern wollte gern wann er von der Wacht kommt / Tabak / Bier und Branntwein haben / so denkt er seine Ratio Status erfordere dass er zugreife / Stelle und nehme / wo er es bekommen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.413899898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1119,"date":1663,"orig":"Der Bocksbeutel zu N. iſt nichts anders/ als der Frauen Ratio Status.","norm":"Der Bocksbeutel zu N. ist nichts anders / als der Frauen Ratio Status.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.434599876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1120,"date":1663,"orig":"Dann Gottes Wort erfordert/ daß ſie ſollen der Maͤnner Gehuͤlffin ſeyn/ daß ſie ſollen helffen arbeiten/ und die Haußhaltung helffen fuͤhren/ und den Maͤnnern unterthan ſeyn.","norm":"Dann Gottes Wort erfordert / dass sie sollen der Männer Gehilfin sein / dass sie sollen helfen arbeiten / und die Haushaltung helfen führen / und den Männern untertan sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.798600196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1121,"date":1663,"orig":"Allein es iſt ihnen offtmals nicht gelegen/ drumb bringt ihr Bocksbeutel/ ihre Ratio Status etwas anders auff die Bahn.","norm":"Allein es ist ihnen oftmals nicht gelegen / darum bringt ihr Bocksbeutel / ihre Ratio Status etwas anders auf die Bahn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.955399990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1122,"date":1663,"orig":"Jch mag euch nicht auffhalten/ ich wolte ſonſt gehen durch alle Staͤnd/ und wolt euch remonſtriren/ daß im geiſtlichen Stand ſelten ein Capellan/ ein Schulmeiſter/ oder ein Kuͤſter ſey; daß im weltlichen Stand ſelten ein Schreiber oder ein Thuͤrhuͤter ſey; daß im Haußſtand ſelten eine Koͤchin oder ein Jung ſey/ die nicht ihre ſonderbare Rationem Status haben.","norm":"Ich mag euch nicht aufhalten / ich wollte sonst gehen durch alle Stände / und wollt euch remonstrieren / dass im geistlichen Stand selten ein Kaplan / ein Schulmeister / oder ein Küster sei; dass im weltlichen Stand selten ein Schreiber oder ein Türhüter sei; dass im Hausstand selten eine Köchin oder ein Jung sei / die nicht ihre sonderbare Rationem Status haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.629799842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1123,"date":1663,"orig":"Ja ich wolte gehen durch alle Handwercke und Zuͤnffte/ und euch zeigen/ wie da die Ratio Status dominire, was da nicht allein der Schuſter und Schneider und anderer Handwercksleute/ ſondern auch der Kaͤſekraͤmer/ der Kohl- und Korntraͤger/ der Scherenſchleiffer und anderer Leute Ratio Status ſey.","norm":"Ja ich wollte gehen durch alle Handwerke und Zünfte / und euch zeigen / wie da die Ratio Status dominiere, was da nicht allein der Schuster und Schneider und anderer Handwerksleute / sondern auch der Käsekrämer / der Kohl- und Kornträger / der Scherenschleifer und anderer Leute Ratio Status sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.612400054931641} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1124,"date":1663,"orig":"Wann in mancher groſſen Stadt ein Handwercksmann eine Tochter hat/ die weder zu ſieden oder zu braten taug/ und allen Laſtern ergeben iſt/ und weder ihrer Eltern oder Lehrer und Prediger treue Ermahnung hoͤren wil/ ſo trotzt ſie gleichwol/ und ſagt/ ſie werde noch wol einmal einen Mann bekommen.","norm":"Wann in mancher großen Stadt ein Handwerksmann eine Tochter hat / die weder zu sieden oder zu braten taug / und allen Lastern ergeben ist / und weder ihrer Eltern oder Lehrer und Prediger treue Ermahnung hören will / so trotzt sie gleichwohl / und sagt / sie werde noch wohl einmal einen Mann bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.181900024414062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1125,"date":1663,"orig":"Warumb?","norm":"Warum?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"mt","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.435899972915649} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1126,"date":1663,"orig":"Es koͤnne niemand ins Ampt kommen/ er nehme dann eines Meiſters Tochter.","norm":"Es könne niemand ins Amt kommen / er nehme dann eines Meisters Tochter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.656199932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1127,"date":1663,"orig":"Und das gibt gemeiniglich boͤſe Eheleut/ boͤſe Meiſter/ Himpler und Stimpler.","norm":"Und das gibt gemeiniglich böse Eheleut / böse Meister / Himmler und Stempler.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.71750020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1128,"date":1663,"orig":"Allein Ratio Status, deß Ampts Herkommen bringt es alſo mit ſich.","norm":"Allein Ratio Status, des Amts Herkommen bringt es also mit sich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.755000114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1129,"date":1663,"orig":"Und ich werde vielleicht hievon an einem andern Ort reden.","norm":"Und ich werde vielleicht hiervon an einem anderen Ort reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.758900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1130,"date":1663,"orig":"Was Jerobeam/ deß Koͤnigs Salomons Sueceſſor und deſſen Nachkommen fuͤr Statiſten geweſen ſeyn/ davon wil ich auch anderswo reden.","norm":"Was Jerobeam / des Königs Salomons Suecessor und dessen Nachkommen für Statisten gewesen sein / davon will ich auch anderswo reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.206099987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1131,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich/ daß einsmals der vornehme Iure Conſultus zu Roſtock/ Thomas Lindemannus, bey ſeinem Tiſch ſagte/ Er glaube nicht daß ein Schelmſtuͤcklein in der Welt geſchehe/ das nicht in der Bibel ſtehe.","norm":"Ich erinnere mich / dass einsmals der vornehme Eure Consultus zu Rostock / Thomas Lindemanus, bei seinem Tisch sagte / Er glaube nicht dass ein Schelmstücklein in der Welt geschehe / das nicht in der Bibel stehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.567500114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1132,"date":1663,"orig":"Jch war damals noch ein junger Student/ und aͤrgerte mich an dieſen Worten ſehr/ und verwunderte mich/ daß der hochgelahrte Mann alſo redete.","norm":"Ich war damals noch ein junger Student / und ärgerte mich an diesen Worten sehr / und verwunderte mich / dass der hochgelahrte Mann also redete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.543600082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1133,"date":1663,"orig":"Allein als ich ein wenig weiter in die Welt kam/ und die Bibel recht laß/ da fand ich/ daß freylich alle Tugend und Laſter in der Bibel beſchrieben ſtehen/ und viel Dings in der Bibel erzehlt/ aber nicht gelobt werde.","norm":"Allein als ich ein wenig weiter in die Welt kam / und die Bibel recht lass / da fand ich / dass freilich alle Tugend und Laster in der Bibel beschrieben stehen / und viel Dings in der Bibel erzählt / aber nicht gelobt werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.664700031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1134,"date":1663,"orig":"Jch halte darfuͤr/ daß in den Buͤchern der Koͤnige ſo viel Politiſche arcana ſtecken als im Tacito.","norm":"Ich halte dafür / dass in den Büchern der Könige so viel Politische arcana stecken als im Tacito.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.334799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1135,"date":1663,"orig":"Jch ſage nochmals/ daß die Koͤnige in Jſrael lauter Statiſten geweſen ſeyn.","norm":"Ich sage nochmals / dass die Könige in Israel lauter Statisten gewesen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7519001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1136,"date":1663,"orig":"Wie Jehu/ welchen Gott erweckte/ daß er ſolte das Geſchlecht Ahab außrotten/ gleichwol einen Statiſten agirt habe/ davon wil ich anderswo reden.","norm":"Wie Jehu / welchen Gott erweckte / dass er sollte das Geschlecht Ahab ausrotten / gleichwohl einen Statisten agiert habe / davon will ich anderswo reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.350599765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1137,"date":1663,"orig":"Wuͤnſchen moͤcht ich/ daß ein ehrlicher/ gewiſſenhaffter/ in der Welt erfahrner/ und nicht im Schulſtaub auffgewachſener Politicus/ dieſe Buͤcher recht erklaͤren moͤchte.","norm":"Wünschen möchte ich / dass ein ehrlicher / gewissenhafter / in der Welt erfahrener / und nicht im Schulstaub aufgewachsener Politicus / diese Bücher recht erklären möchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.103000164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1138,"date":1663,"orig":"Aber und abermals moͤchte ich wuͤnſchen/ daß nicht etwan ein Magiſter Reinhard Koͤnig von Rinteln/ der mit groſſen Herꝛn niemals umbgangen/ ſondern ein erfahrner/ in Hiſtorien wol beleſener/ und durch die Welt wol getriebener Mann/ dieſe vor eine Sontags- Arbeit halten/ und alle Sontag nach der Predigt zu Papier bringen moͤchte ſeine Gedancken von einem Koͤnig in Juda oder in Jſrael.","norm":"Aber und abermals möchte ich wünschen / dass nicht etwan ein Magister Reinhard König von Rinteln / der mit großen Herrn niemals umgegangen / sondern ein erfahrener / in Historien wohl belesener / und durch die Welt wohl getriebener Mann / diese vor eine Sontags-Arbeit halten / und alle Sonntag nach der Predigt zu Papier bringen möchte seine Gedanken von einem König in Juda oder in Israel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.351200103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1139,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich anitzo an Magiſter Koͤnig/ deſſen Politic Fuͤrſt Ernſt von Schaumburg geſehen/ und begehrt/ daß er moͤge zu ihm kommen/ wie mich Herꝛ Vice Cantzler Neſen bericht hat.","norm":"Ich erinnere mich anjetzt an Magister König / dessen Politik Fürst Ernst von Schaumburg gesehen / und begehrt / dass er möge zu ihm kommen / wie mich Herr Vice Kanzler Nasen Bericht hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.300000190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1140,"date":1663,"orig":"Als nun der gute und gelahrte Magiſter nach Hoff kommen/ und nicht alsbald zur Audientz habe gelangen koͤnnen/ da habe er ſein Wiſchtuͤchlein auß dem Sack gezogen/ und ein Stuͤck Schincken und Brodt in die Hand genommen/ und hab ſo wol und begierig davon geſſen/ als wann er bey Fuͤrſt Ernſten uͤber Tafel geſeſſen hab.","norm":"Als nun der gute und gelahrte Magister nach Hof kommen / und nicht alsbald zur Audienz habe gelangen können / da habe er sein Wischtüchlein aus dem Sack gezogen / und ein Stück Schinken und Brot in die Hand genommen / und habe so wohl und begierig davon gegessen / als wann er bei Fürst ernsten über Tafel gesessen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.75540018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1141,"date":1663,"orig":"Fuͤrſt Ernſt habe ohngefehr auß dem Fenſter geſehen/ und gefragt/ wer der Kerl ſey/ der da gehe/ und auß der Hand freſſe?","norm":"Fürst Ernst habe ungefähr aus dem Fenster gesehen / und gefragt / wer der Kerl sei / der da gehe / und aus der Hand fresse?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.609099864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1142,"date":1663,"orig":"Da ſey ihm geantwortet worden/ es ſey Magiſter Koͤnig/ der weitberuͤhmte Politicus.","norm":"Da sei ihm geantwortet worden / es sei Magister König / der weitberühmte Politicus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.797699928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1143,"date":1663,"orig":"Fuͤrſt Ernſt hab ſich hefftig erzuͤrnt/ und hab einen Pagen zu ihm geſchickt/ und ihm ſagen laſſen/ er ſolle wider nach Rinteln ziehen/ Jhre Fuͤrſtl. Gnaden wolten ihm Jhre Meynung ſchrifftlich zuſchicken.","norm":"Fürst Ernst habe sich heftig erzürnt / und habe einen Pagen zu ihm geschickt / und ihm sagen lassen / er solle wieder nach Rinteln ziehen / Ihre Fürstl . Gnaden wollten ihm Ihre Meinung schriftlich zuschicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.833899974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1144,"date":1663,"orig":"Als dieſer Page zu Magiſter Koͤnig kommen/ und dieſe Oration bey ihm anbracht habe/ ſey Magiſter Koͤnig erſchrocken/ wie deß Kaͤyſers Hadriani animula, blandula, nudula, vagula, hoſpes comesque corporis.","norm":"Als dieser Page zu Magister König kommen / und diese Oration bei ihm anbracht habe / sei Magister König erschrocken / wie des Kaisers Hadriani animula, blandula, nudula, vagula, hospes comesque corporis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.808599948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1145,"date":1663,"orig":"Jch bin zwar nicht eben heut in die Welt kommen/ ſondern ich habe wol ehe mit einem groſſen Herꝛn geredet/ und ihn uͤberꝛedet/ daß er reſolviret hat zu thun/ was er zuvor durchauß nicht thun wolte.","norm":"Ich bin zwar nicht eben heute in die Welt kommen / sondern ich habe wohl ehe mit einem großen Herrn geredet / und ihn überredet / dass er resolvieret hat zu tun / was er zuvor durchaus nicht tun wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7459001541137695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1146,"date":1663,"orig":"Allein das Leben der Koͤnige in Juda und Jſrael recht zu betrachten/ uñ auß Politiſchen und Theologiſchen Fundamenten alles zu erinneren/ auß andern Hiſtorien und auß eigener Experientz/ alles was offt in einem ſchlechten ohnanſehnlichen Wort verborgen ſteckt zu erklaͤren/ dazu befinde ich mich nicht ſufficient.","norm":"Allein das Leben der Könige in Juda und Israel recht zu betrachten / und aus Politischen und theologischen Fundamenten alles zu erinnern / aus anderen Historien und aus eigener Experientz / alles was oft in einem schlechten unansehnlichen Wort verborgen steckt zu erklären / dazu befinde ich mich nicht sufficient.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.238900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1147,"date":1663,"orig":"Jch habe unter andern drey vornehme groſſe Freund/ welche Verſtand und Vermoͤgen gnug haͤtten dieſes Werck zu vollfuͤhren/ welche nicht allein hiebevor auff Univerſitaͤten wol ſtudirt haben/ ſondern auch noch heutiges Tages in dem groſſen Weltbuch lernen/ an groſſer Herꝛen Hoͤfen leben/ und taͤglich ſehen was in Politicis fuͤr ein Unterſcheid ſey inter Theoriam & Praxiń.","norm":"Ich habe unter anderen drei vornehme große Freund / welche Verstand und Vermögen genug hätten dieses Werk zu vollführen / welche nicht allein hiervor auf Universitäten wohl studiert haben / sondern auch noch heutiges Tages in dem großen Weltbuch lernen / an großer Herren Höfen leben / und täglich sehen was in Politicis für ein Unterschied sei inter Theoriam & Praxen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.047100067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1148,"date":1663,"orig":"Der erſte unter ihnen iſt Herꝛ Georg von Bonin/ Churfuͤrſtl. Brandenburgiſcher geheimter Rath und Legatus zu den General Staaden in Holland.","norm":"Der erste unter ihnen ist Herr Georg von Bonin / Churfürstl. Brandenburgischer geheimer Rat und Legatus zu den General Staaten in Holland.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.735499858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1149,"date":1663,"orig":"Der ander iſt Herr Chriſtoph Vitzthumb von Eckſtadt/ Churfuͤrſtl. Saͤchſiſcher Rath/ ꝛc.","norm":"Der ander ist Herr Christoph Vitzthumb von Eckstadt / Churfürstl. Sächsischer Rat / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"hu","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.951200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1150,"date":1663,"orig":"Der dritte iſt Herr Sebaſtian Friederich von Koͤtteritz/ Hochgraͤfl. Oldenburgiſcher Rath/ deſſen hohen Qualitaͤten Jhre Hochgr.","norm":"Der dritte ist Herr Sebastian Friederich von Köteritz / Hochgräfl. Oldenburgischer Rat / dessen hohen Qualitäten Ihre Hochgr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.715000152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1151,"date":1663,"orig":"Gnaden von Oldenburg in unterſchiedenen Legationen und expeditionen gar nuͤtzlich gebraucht haben.","norm":"Gnaden von Oldenburg in unterschiedenen Legationen und Expeditionen gar nützlich gebraucht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.380899906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1152,"date":1663,"orig":"Wann einer unter dieſen dreyen ſolche Arbeit als ein Sontaͤgliches exer citium auff ſich nehmen wolt/ zweiffelte ich nicht/ er wuͤrde ſo viel/ oder noch vielmehr hervor bringen/ als der Jtaliaͤniſche Marggraff Malvetzi in ſeinem verfolgten David.","norm":"Wann einer unter diesen drei solche Arbeit als ein Sonntägliches exer citium auf sich nehmen wollt / zweifelte ich nicht / er würde so viel / oder noch vielmehr hervorbringen / als der italienische Markgraf Malvetzi in seinem verfolgten David.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.056000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1153,"date":1663,"orig":"Jch zweiffele aber ob dieſer hochweiſen Cavallier andere Geſchaͤfften zulaſſen werden dieſes ins Werck zu ſtellen.","norm":"Ich zweifele aber ob dieser hochweisen Cavalier andere Geschäften zulassen werden dieses ins Werk zu stellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.239399909973144} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1154,"date":1663,"orig":"Drumb Herr Philander/ ſchreibt eurem Vater/ weil er/ als mein alter groſſer Freund/ mich provocirt hab/ euch einen Weg zu zeigen in der Philoſophia practica, ſo laſſe ich ihn freundlich bitten/ er wolle mir denſelben Weg ſelbſt zeigen.","norm":"Darum Herr Philander / schreibt eurem Vater / weil er / als mein alter großer Freund / mich provoziert habe / euch einen Weg zu zeigen in der Philosophia practica, so lasse ich ihn freundlich bitten / er wolle mir denselben Weg selbst zeigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.885300159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1155,"date":1663,"orig":"Wann euer Vater und ich Papiſten weren/ und ich were ſein Beichtvater/ ſo wolt ich ihm zur Poͤnitentz aufflegen/ daß er dieſe materi zu ſeiner Sontags-Arbeit auff ſich nehme/ und elaborirte.","norm":"Wann euer Vater und ich Papisten wären / und ich wäre sein Beichtvater / so wollte ich ihm zur Pönitenz auflegen / dass er diese Materie zu seiner Sonntags-Arbeit auf sich nehme / und elaborierte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7403998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1156,"date":1663,"orig":"Wann ich ein Politicus were/ wolt ich das Leben aller Koͤnigen in Juda und Jſrael fuͤr mich nehmen/ und daſſelbe betrachten/ wie Plutarchus betrachtet hat das Leben unterſchiedener vornehmer Helden.","norm":"Wann ich ein Politicus wäre / wollte ich das Leben aller Königen in Juda und Israel für mich nehmen / und dasselbe betrachten / wie Plutarchus betrachtet hat das Leben unterschiedener vornehmer Helden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.268499851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1157,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich/ daß eins mals ein vornehmer weltberuͤhmter an Kaͤyſerlichen und allen Chur- und Fuͤrſtlichen Hoͤfen im Roͤmiſchen Reich hochgehaltener Mann/ mich in meiner Jugend fragte/ ob ich auch den Plutarchum geleſen habe?","norm":"Ich erinnere mich / dass eins Mals ein vornehmer weltberühmter an Kaiserlichen und allen Chur- und Fürstlichen Höfen im Römischen Reich hochgehaltener Mann / mich in meiner Jugend fragte / ob ich auch den Plutarchum gelesen habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.025400161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1158,"date":1663,"orig":"Jch antwortete Ja/ und erzehlete ihm eins und anders auß den Moralibus.","norm":"Ich antwortete Ja / und erzählte ihm eins und anders aus den Moralibus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.234700202941894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1159,"date":1663,"orig":"Allein er ſagte mir/ daß da er allbereit in ſeinem Ampt geſeſſen/ hab er offtmals einen gantzen Tag zugebracht/ daß er ein folium in den Vitis Plutarchi geleſen/ und hab genugſam zu thun gehabt/ daß er demſelben nachgedacht/ und es recht verſtanden habe.","norm":"Allein er sagte mir / dass da er allbereits in seinem Amt gesessen / habe er oftmals einen ganzen Tag zugebracht / dass er ein folium in den Vitis Plutarchi gelesen / und habe genügsam zu tun gehabt / dass er demselben nachgedacht / und es recht verstanden habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.125199794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1160,"date":1663,"orig":"Jch verſichere euch/ es ſteckt eine uͤberauß groſſe Politiſche Weißheit/ in den Buͤchern der Koͤnigen.","norm":"Ich versichere euch / es steckt eine überaus große politische Weisheit / in den Büchern der Königen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.417699813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1161,"date":1663,"orig":"Allein Chriſtus ſaget Joh. 5. Scrutamini, leſet es nicht oben hin/ ſed Scrutamini.","norm":"Allein Christus sagt Joh. 5. Scrutamini, leset es nicht oben hin / sed Scrutamini.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"co","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.359099864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1162,"date":1663,"orig":"Und zu ſolchen Dingen habe ich itzo nicht Zeit.","norm":"Und zu solchen Dingen habe ich jetzt nicht Zeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.847599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1163,"date":1663,"orig":"Mein itzige Profeſſion wil nicht zulaſſen/ ſolchen Dingen nachzudencken.","norm":"Mein jetzige Profession will nicht zulassen / solchen Dingen nachzudenken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.797300338745117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1164,"date":1663,"orig":"Jhr aber/ lieber Philanderſon/ ſeyd noch ein junger ſinnreicher Juͤngling/ und koͤnt einmal eine ſolche nuͤtzliche Arbeit auff euch nehmen. Euer Vater koͤnte zwar als ein alter Reinicke/ der vor allerhand Fuchshoͤlen geweſen/ und von allerhand Jaͤgern iſt durch die Welt gejaget worden/ auß vielfaͤltiger Erfahrung viel gute Erinnerung thun.","norm":"Ihr aber / lieber Philanderson / seid noch ein junger sinnreicher Jüngling / und könnt einmal eine solche nützliche Arbeit auf euch nehmen . Euer Vater könnte zwar als ein alter Reinnicke / der vor allerhand Fuchshöhlen gewesen / und von allerhand Jägern ist durch die Welt gejagt worden / aus vielfältiger Erfahrung viel gute Erinnerung tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.612100124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1165,"date":1663,"orig":"Allein ich kenne ihn/ ich weiß wol wie er es machet.","norm":"Allein ich kenne ihn / ich weiß wohl wie er es macht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.225900173187256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1166,"date":1663,"orig":"Er machet es faſt eben wie jener Schaͤfer/ welcher zu Gefattern gebeten wurde.","norm":"Er macht es fast eben wie jener Schäfer / welcher zu Gefattern gebeten wurde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.375199794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1167,"date":1663,"orig":"Als er nun bey der Tauffe ſtund/ und gefragt wurde/ Hans/ widerſageſt du dem Teuffel/ allen ſeinen Wercken/ Weſen und Willen?","norm":"Als er nun bei der Taufe stand / und gefragt wurde / Hans / widersagest du dem Teufel / allen seinen Werken / Wesen und Willen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.943299770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1168,"date":1663,"orig":"Da antwortet er Nein.","norm":"Da antwortet er Nein.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.888500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1169,"date":1663,"orig":"Der Prieſter fragte nochmals/ Hans/ widerſageſtu dem Teuffel/ ꝛc.","norm":"Der Priester fragte nochmals / Hans / widersagest dem Teufel / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.621799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1170,"date":1663,"orig":"Der Schaͤfer antwortet:","norm":"Der Schäfer antwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.36460018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1171,"date":1663,"orig":"Herr Johann/ ihr hoͤrt wol/ Nein.","norm":"Herr Johann / ihr hört wohl / Nein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.048600196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1172,"date":1663,"orig":"Der Prieſter ſagt/ warumb?","norm":"Der Priester sagt / warum?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"mt","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.241700172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1173,"date":1663,"orig":"Der Schaͤfer antwortet/ Herr Johann/ ihr wiſſet wol daß ich ein armer Schaͤfer bin/ und muß Tag und Nacht im Felde ſeyn.","norm":"Der Schäfer antwortet / Herr Johann / ihr wisset wohl dass ich ein armer Schäfer bin / und muss Tag und Nacht im Felde sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.137599945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1174,"date":1663,"orig":"Nun iſt der Teuffel ein Schelm/ er moͤcht mir leichtlich einmal einen Poſſen thun.","norm":"Nun ist der Teufel ein Schelm / er möchte mir leichtlich einmal einen Possen tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.440899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1175,"date":1663,"orig":"Dieſes wil ich zwar thun/ ich wil ihm im Hertzen heimlich feind ſeyn/ aber daß ich es ſo oͤffentlich ſagen ſol/ das werdet ihꝛ mich nicht heiſſen/ Herꝛ Johann.","norm":"Dieses will ich zwar tun / ich will ihm im Herzen heimlich Feind sein / aber dass ich es so öffentlich sagen soll / das werdet ihr mich nicht heißen / Herr Johann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.134900093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1176,"date":1663,"orig":"Faſt eben alſo macht es euer Vater.","norm":"Fast eben also macht es euer Vater.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.452000141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1177,"date":1663,"orig":"Er ſiehet zwar viel Dings was an ſeines Herrn Hoff vorgehet/ und hat keinen Gefallen dran/ ſondern denckt wie der Schaͤfer/ was ſol ich machen/ der Teuffel iſt ein Schelm/ ſagt man viel/ ſo muß man viel verantwoꝛten.","norm":"Er sieht zwar viel Dings was an seines Herrn Hof vorgehet / und hat keinen Gefallen dran / sondern denkt wie der Schäfer / was soll ich machen / der Teufel ist ein Schelm / sagt man viel / so muss man viel verantworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.819699764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1178,"date":1663,"orig":"Drumb bitt ich euch Philanderſon/ ihr wollet euch hier ein wenig bey niederſetzen.","norm":"Darum bitte ich euch Philanderson / ihr wollet euch hier ein wenig bei Niedersetzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.408699989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1179,"date":1663,"orig":"Nolite ſpernere lactucam meam.","norm":"Nolite spernere lactucam meam.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.887800216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1180,"date":1663,"orig":"Eſſet ein Stuͤck Brodt mit mir/ ſo gut ich es habe.","norm":"Esset ein Stück Brot mit mir / so gut ich es habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.592299938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1181,"date":1663,"orig":"Wir wollen euers ehrlichen Vaters ferner gedencken.","norm":"Wir wollen eures ehrlichen Vaters ferner gedenken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.697500228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1182,"date":1663,"orig":"Unterdeſſen wil ich meine Bibel holen laſſen/ und euch ein wenig zeigen/ wie ihr hinfuͤhro die Politic auß der Bibel lernen koͤnnet.","norm":"Unterdessen will ich meine Bibel holen lassen / und euch ein wenig zeigen / wie ihr hinfür die Politik aus der Bibel lernen könnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.765500068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1183,"date":1663,"orig":"Wir wollen anſehen das erſte Buch der Koͤnige/ darin deß weiſen Koͤnigs Salomons Regiment beſchrieben wird/ und wollen ein Capitul nach dem andern durchgehen/ nicht zu dem End/ daß ich euch in dieſer kurtzen Zeit einen Commentarium uͤber ein jeglich Capitul mache/ ſondern daß ich euch obiter gleichſam mit Fingern zeige/ was ihr hinfuͤhrd in einem und andern Capitul betrachten/ und ferner examiniren ſollet.","norm":"Wir wollen ansehen das erste Buch der Könige / darin des weisen Königs Salomons Regiment beschrieben wird / und wollen ein Capitul nach dem anderen durchgehen / nicht zu dem Ende / dass ich euch in dieser kurzen Zeit einen Commentarium über ein jeglich Capitul mache / sondern dass ich euch obiter gleichsam mit Fingern zeige / was ihr hinführt in einem und anderen Capitul betrachten / und ferner examinieren sollet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.268700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1184,"date":1663,"orig":"Wir wollen erſtlich anſehen.","norm":"Wir wollen erstlich ansehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.328800201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1185,"date":1663,"orig":"Das I. Capitul.","norm":"Das I. Capitul.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ro","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.511199951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1186,"date":1663,"orig":"WAnn ich dieſes erſte Capitul betrachte/ ſehe ich daß groſſe Herꝛen viel Dings thun/ worauß man keine Regul oder Geſetz machen duͤrffe.","norm":"Wann ich dieses erste Capitul betrachte / sehe ich dass große Herren viel Dings tun / woraus man keine Regel oder Gesetz machen dürfe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5366997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1187,"date":1663,"orig":"Dann da der Koͤnig David/ Salomons Vater/ alt war/ und wol betaget/ konte er nicht warm werden/ ob man ihn ſchon mit Kleidern bedecket.","norm":"Dann da der König David / Salomons Vater / alt war / und wohl betaget / konnte er nicht warm werden / ob man ihn schon mit Kleidern bedecket.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.304800033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1188,"date":1663,"orig":"Da ſprachen ſeine Knechte zu ihm/ laſt ſie meinem Herꝛn Koͤnig eine Dirne/ eine Jungfrau ſuchen/ die fuͤr dem Koͤnig ſtehe/ und ſein pflege/ und ſchlaffe in ſeinen Armen/ und waͤrme meinen Herꝛn den Koͤnig.","norm":"Da sprachen seine Knechte zu ihm / lässt sie meinem Herrn König eine Dirne / eine Jungfrau suchen / die für dem König stehe / und sein pflege / und schlaffe in seinen Armen / und wärme meinen Herrn den König.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.899099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1189,"date":1663,"orig":"Und ſie ſuchten eine ſchoͤne Dirne in allen Grentzen Jſrael/ und funden Abiſag von Sunem/ und brachten ſie dem Koͤnig.","norm":"Und sie suchten eine schöne Dirne in allen Grenzen Israel / und fanden Abisag von Sunem / und brachten sie dem König.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.690700054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1190,"date":1663,"orig":"Und ſie war eine ſchoͤne Dirne/ und pflegte deß Koͤnigs/ und dienet ihm.","norm":"Und sie war eine schöne Dirne / und pflegte des Königs / und dient ihm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.879300117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1191,"date":1663,"orig":"Hier iſt die Frag/ was von dieſem Werck/ von der ſchoͤnen Dirnen und dem alten Mann zu halten ſey?","norm":"Hier ist die Frag / was von diesem Werk / von der schönen Dirnen und dem alten Mann zu halten sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.060200214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1192,"date":1663,"orig":"Was die Erwaͤrmung anlangt/ dazu haͤtte ja wol David andere Mittel finden koͤnnen.","norm":"Was die Erwärmung anlangt / dazu hätte ja wohl David andere Mittel finden können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.960000038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1193,"date":1663,"orig":"Bevorab weil nicht allein die ſchoͤne Bathſeba/ Uriaͤ Weib/ in welche er ſich zuvor ſo ſehr verliebet hatte/ noch lebte/ ſondern es lebte auch noch die freundliche wolberedte Abigail die Carmelitin.","norm":"Vorab weil nicht allein die schöne Bathseba / Uriä Weib / in welche er sich zuvor so sehr verliebet hatte / noch lebte / sondern es lebte auch noch die freundliche wohlberedte Abigail die Karmelitin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.983699798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1194,"date":1663,"orig":"Hat es aber David nur zu ungebuͤhrlicher Luſt/ zur Augenweid/ zur titillation angenommen/ ſo were es eine unverantwortliche Suͤnde.","norm":"Hat es aber David nur zu ungebührlicher Lust / zur Augenweide / zur titillation angenommen / so wäre es eine unverantwortliche Sünde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.122799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1195,"date":1663,"orig":"Darauff iſt zu wiſſen/ daß nicht der Koͤnigliche Hoffprediger Nathan/ oder ein ander Prophet/ dem David dieſen Rath geben/ ſondern ſeine Knechte/ ſeine Aertzte/ ſeine Hoffdiener.","norm":"Darauf ist zu wissen / dass nicht der Königliche Hoffprediger Nathan / oder ein ander Prophet / dem David diesen Rat geben / sondern seine Knechte / seine Ärzte / seine Hoffdiener.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.474699974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1196,"date":1663,"orig":"Und iſt ein pur menſchlicher Rath/ wie dergleichen Ding an Fuͤrſtl. Hoͤfen viel vorgehen/ darauß keine Regul zu machen iſt.","norm":"Und ist ein pur menschlicher Rat / wie dergleichen Ding an Fürstl. Höfen viel vorgehen / daraus keine Regel zu machen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.124800205230713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1197,"date":1663,"orig":"Und meynt D.","norm":"Und meint D.","lang_fastText":"uk","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.360000133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1198,"date":1663,"orig":"Luther/ damit ſich diß Ding deſto beſſer verantworten laſſe/ hab ſich der Koͤnig mit ſeiner Abiſag ehlich eingelaſſen.","norm":"Luther / damit sich dies Ding desto besser verantworten lasse / habe sich der König mit seiner Abisag ehelich eingelassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.304500102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1199,"date":1663,"orig":"Und nachdem die Kebsweiber von Abſolon geſchaͤndet waren/ hab er ſie uͤber die andere Weiber genommen.","norm":"Und nachdem die Kebsweiber von Absolon geschändet waren / habe er sie über die andere Weiber genommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.242099761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1200,"date":1663,"orig":"Und es iſt glaublich/ daß er ſie geehlicht hab/ weil hernach ſein Sohn Adonia ohn groß Ergernuͤß ſie nicht konte zum Weib nehmen/ wie Cap. 2. zu ſehen iſt.","norm":"Und es ist glaublich / dass er sie geehelicht habe / weil hernach sein Sohn Adonia ohne groß Ärgernis sie nicht konnte zum Weib nehmen / wie Cap. 2. zu sehen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.774600028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1201,"date":1663,"orig":"Zum andern ſehe ich in eben dieſem Capitul/ daß ſich Adonia zum Koͤnig auffgeworffen/ da ſey Nathan zu Bathſeba Salomonis Mutter kommen/ und geſagt: Haſtu nicht gehoͤrt/ daß Adonia der Sohn Hagith iſt Koͤnig worden/ und unſer Herꝛ David weiß nichts darumb? Hin/ und gehe zum David hinein/ und ſprich zu ihm: Haſt du nicht deiner Magd geſchworen/ und geredt: Dein Sohn Salomon ſol nach mir Koͤnig ſeyn?","norm":"Zum anderen sehe ich in eben diesem Capitul / dass sich Adonia zum König aufgeworfen / da sei Nathan zu Bathseba Salomonis Mutter kommen / und gesagt: Hast du nicht gehört / dass Adonia der Sohn Hagith ist König worden / und unser Herr David weiß nichts darum? Hin / und gehe zum David hinein / und sprich zu ihm: Hast du nicht deiner Magd geschworen / und geredet: Dein Sohn Salomon soll nach mir König sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.457699775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1202,"date":1663,"orig":"Und weil du noch da biſt/ und mit dem Koͤnig redeſt/ wil ich dir nach hinein kommen/ und vollend dein Wort außreden.","norm":"Und weil du noch da bist / und mit dem König redest / will ich dir nach hineinkommen / und vollende dein Wort ausreden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.107500076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1203,"date":1663,"orig":"Hier erinnere ich mich deß alten Sprichworts der Teutſchen/ welche ſagen:","norm":"Hier erinnere ich mich des alten Sprichworts der Deutschen / welche sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.408400058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1204,"date":1663,"orig":"Wo Landsknecht ſieden und braten/ Und Pfaffen zu weltlichen Dingen rathen/ Und Weiber fuͤhren das Regiment/ Da nimbt es ſelten ein gut End.","norm":"Wo Landsknecht sieden und braten / Und Pfaffen zu weltlichen Dingen raten / Und Weiber führen das Regiment / Da nimmt es selten ein gut Ende.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.005599975585937} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1205,"date":1663,"orig":"Allein Herꝛ Cantzler Reinking diſcurrirt in ſeiner Bibliſchen Policey lib. I. axiom. 35. ſehr wol davon/ daß der geiſtliche Stand unterweilens auch muͤſſe auf der Welt Haͤndel/ uñ der weltlichen Obrigkeit actiones achtung geben.","norm":"Allein Herr Kanzler Reinking diskurriert in seiner biblischen Polizei lib. I. axiom. 35. sehr wohl davon / dass der geistliche Stand Unterweilens auch müsse auf der Welt Händel / und der weltlichen Obrigkeit actiones Achtung geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.435299873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1206,"date":1663,"orig":"Und ziehet dieſes Exempel an/ daß da Adonia ſich hab wollen zum Koͤnig machen/ da hab Nathan der Koͤnigin Bathſeba gerathen/ ſie ſol geſchwind zum Koͤnig gehen/ und wann ſie noch mit dem Koͤnig rede/ wolle er hernach geſchlichen kommen.","norm":"Und ziehet dieses Exempel an / dass da Adonia sich habe wollen zum König machen / da habe Nathan der Königin Bathseba geraten / sie soll geschwind zum König gehen / und wann sie noch mit dem König rede / wolle er hernach geschlichen kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.076700210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1207,"date":1663,"orig":"Jn dem Woͤrtlein ſchleichen oder hernach geſchlichen kommen/ duͤnckt mich/ ſtecke eine ſonderliche emphaſis verborgen.","norm":"In dem Wortlein schleichen oder hernach geschlichen kommen / dünkt mich / stecke eine sonderliche Emphase verborgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9604997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1208,"date":1663,"orig":"Anitzo Ehrengemeldter Herꝛ Cantzler beweiſet lib. 2. axiom. 68. daß Pfaffen- und Weiber-Rath unterweilen wol gelungen ſey.","norm":"Anjetzt Ehrengemeldter Herr Kanzler beweiset lib . 2. axiom . 68. dass Pfaffen- und Weiberrat unterweilen wohl gelungen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.224699974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1209,"date":1663,"orig":"Unter den Weibern ruͤhmt er eine weiſe Frau/ welche die gantze Stadt Abel conſervirt/ daß ſie Joab nicht rumirte/ 2. Sam. 20.","norm":"Unter den Weibern rühmt er eine weise Frau / welche die ganze Stadt Abel konserviert / dass sie Joab nicht rumirrte / 2. Sam. 20.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2941999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1210,"date":1663,"orig":"Und daß ſich Nathan zu dieſen weltlichen Haͤndeln hat brauchen laſſen/ daran hat er nicht unrecht gethan.","norm":"Und dass sich Nathan zu diesen weltlichen Händeln hat brauchen lassen / daran hat er nicht unrecht getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.15369987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1211,"date":1663,"orig":"Dann erſtlich iſt ein jeder/ der einem Herꝛn dienet/ ſchuldig/ daß er fuͤr die Warheit ſtreite/ und boͤſe Practiquen/ ſo zu Untergang der Religion und deß Vaterlauds gemeynt ſind/ verhindern helffe.","norm":"Dann erstlich ist ein jeder / der einem Herrn dient / schuldig / dass er für die Wahrheit streite / und böse Praktiken / so zu Untergang der Religion und des Vaterlauts gemeint sind / verhindern helfe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.600100040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1212,"date":1663,"orig":"Zum andern war Nathan ein Prophet/ und Davids beſtallter Hoffprediger und Seelſorger/ wie Hieronymus ſagt/ daß David/ da er zu Bathſeba hinein gengen/ ſie zu troͤſten/ nach Abſterben ihres Baſterlein/ 2 Sam. 24.","norm":"Zum anderen war Nathan ein Prophet / und Davids bestallter Hoffprediger und Seelsorger / wie Hieronymus sagt / dass David / da er zu Bathseba hineingingen / sie zu trösten / nach Absterben ihres Basteleien / 2 Sam. 24.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.359499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1213,"date":1663,"orig":"Da hab er ihr geſchworen/ daß ihr erſter Sohn ſol Koͤnig werden/ damit ſie ſich deſto zu frieden gebe wegen ihres Manns und verſtorbenen Kindleins.","norm":"Da habe er ihr geschworen / dass ihr erster Sohn soll König werden / damit sie sich desto zu Frieden gebe wegen ihres Manns und verstorbenen Kindleins.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.048999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1214,"date":1663,"orig":"Weil nun David geſchworen hatte/ daß Salomon ihm im Regiment ſuccediren ſolte/ und der Koͤnig daher ein unruhig Gewiſſen haͤtte bekommen koͤnnen/ wann dieſem gethanen Eydſchwur were zuwider gehandelt worden/ als hat ſich Nathan dieſer Conſcientz Sachen billich angenommen.","norm":"Weil nun David geschworen hatte / dass Salomon ihm im Regiment sukzedieren sollte / und der König daher ein unruhig Gewissen hätte bekommen können / wann diesem getanen Eidschwur wäre zuwider gehandelt worden / als hat sich Nathan dieser Conscientz Sachen billig angenommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.057000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1215,"date":1663,"orig":"Zwar es ſtehet den Theologis uͤbel an/ wann ſie ſich in alle Politiſche Haͤndel miſchen/ und einen Fuß auff der Cantzeley oder Rathhauß/ den andern auff der Cantzel haben wollen.","norm":"Zwar es steht den Theologis übel an / wann sie sich in alle politische Händel mischen / und einen Fuß auf der Kanzlei oder Rathaus / den anderen auf der Kanzel haben wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.296299934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1216,"date":1663,"orig":"Allein/ daß ſie armen nothleidenden Leuten/ Witben und Waiſen durch Commendation dienen/ und ein Wort bey groſſen Herꝛen fuͤr ſie reden/ und alſo deß Blinden Aug/ deß Lahmen Fuͤſſe ſind/ das iſt nicht zu improbiren, ſondern vielmehr zu loben/ wiewol es den Politicis offt ein Dorn im Aug/ und ein Floh im Ohr iſt/ wann ſie ſehen und hoͤren/ daß der Pfaff taͤglich bey dem Fuͤrſten ſey/ und gute Audientz bey ihm habe.","norm":"Allein / dass sie armen notleidenden Leuten / Wittiben und Waisen durch Commendation dienen / und ein Wort bei großen Herren für sie reden / und also des Blinden Auge / des Lahmen Füße sind / das ist nicht zu improbiren, sondern vielmehr zu loben / wiewohl es den Politicis oft ein Dorn im Auge / und ein Floh im Ohr ist / wann sie sehen und hören / dass der Pfaff täglich bei dem Fürsten sei / und gute Audienz bei ihm habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.52869987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1217,"date":1663,"orig":"Da der Prophet Eliſa gegen ſeine Wirthin die Sunamit in wolte Danckbar ſeyn/ ließ er ihr durch ſeinen Diener ſagen: Sihe/ du haſt uns alle dieſen Dienſt gethan/ was ſol ich dur thun?","norm":"Da der Prophet Elisa gegen seine Wirtin die Sunamit in wollte dankbar sein / ließ er ihr durch seinen Diener sagen: Siehe / du hast uns alle diesen Dienst getan / was soll ich Dur tun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.48360013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1218,"date":1663,"orig":"Haſtu eine Sache an den Koͤnig/ oder an den Feldhauptmann?","norm":"Hast du eine Sache an den König / oder an den Feldhauptmann?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.417600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1219,"date":1663,"orig":"2. Reg. 4.","norm":"2. Reg. 4.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"uk","lang_de":0,"norm_lmscore":4.290599822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1221,"date":1663,"orig":"Da der Koͤnig Belſazar die Deutung der Wort wiſſen wolte/ welche eine herfuͤrgangene Hand in dem koͤniglichen Saal an die Wand geſchrieben/ und von keinem ſeiner Chaldeer konte daſſelbe erfahren/ da gab die Koͤnigin ihrem Herꝛn und Koͤnig den Rath/ er ſolle den Propheten Daniel davon hoͤren/ und von demſelben als einem von Gott hochbegabten Mann die Deutung vernehmen/ Dan. 5.","norm":"Da der König Belsazar die Deutung der Wort wissen wollte / welche eine herfürgangene Hand in dem königlichen Saal an die Wand geschrieben / und von keinem seiner Chaldäer konnte dasselbe erfahren / da gab die Königin ihrem Herrn und König den Rat / er solle den Propheten Daniel davon hören / und von demselben als einem von Gott hochbegabten Mann die Deutung vernehmen / Dan. 5.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5920000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1222,"date":1663,"orig":"Da war Weiber-Rath und Pfaffen-Rath ein guter Rath/ und was der jenige/ der im Frauenzimmer gut addreſſe hat/ thun koͤnne/ erweiſet Herr Cantzler Reinking lib. 2. axiom. 69.","norm":"Da war Weiberrat und Pfaffen-Rat ein guter Rat / und was derjenige / der im Frauenzimmer gut Adresse hat / tun könne / erweiset Herr Kanzler Reinking lib . 2. axiom . 69.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.972700119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1223,"date":1663,"orig":"Die Politici geben vor/ es ſey unrecht/ daß ein Prediger auff der Cantzel groſſer Herꝛen Laſter beruͤhre/ und ſtraffe offentlich was an ihrem Hofe vorgehe.","norm":"Die Politici geben vor / es sei Unrecht / dass ein Prediger auf der Kanzel großer Herren Laster berühre / und Strafe öffentlich was an ihrem Hofe vorgehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.105000019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1224,"date":1663,"orig":"Dann Saul hab zu dem Samuel geſagt/ 1. Sam. 15. Jch habe geſuͤndiget/ aber honora me coram populo, ehre mich doch itzt vor den Elteſten meines Volcks und Jſrael.","norm":"Dann Saul habe zu dem Samuel gesagt / 1. Sam. 15. Ich habe gesündigt / aber honora me coram populo, ehre mich doch jetzt vor den ältesten meines Volks und Israel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.53819990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1225,"date":1663,"orig":"Allein ihr Herꝛn Politici, quæ, qualis, quanta?","norm":"Allein ihr Herrn Politici, quae, qualis, quanta?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.16540002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1226,"date":1663,"orig":"Saul war ein gottloſer Herꝛ/ der Geiſt Gottes war von ihm gewichen/ und er redete an dieſem Ort wie ein Machiavelliſcher Statiſt.","norm":"Saul war ein gottloser Herr / der Geist Gottes war von ihm gewichen / und er redete an diesem Ort wie ein Machiavellischer Statist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.572000026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1227,"date":1663,"orig":"Wann er nur Ehr und Reputation bey ſeinen Landſtaͤnden und Unterthanen haͤtte erhalten koͤnnen/ ſo haͤtte er nichts darnach gefragt/ wann er ſchon einen ungnaͤdigen Gott gehabt haͤtte.","norm":"Wann er nur Ehre und Reputation bei seinen Landständen und Untertanen hätte erhalten können / so hätte er nichts danach gefragt / wann er schon einen ungnädigen Gott gehabt hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.784800052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1228,"date":1663,"orig":"Er brauchte endlich die Zauberin zu Endor zu ſeinem geheimen Rath/ und hieß bey ihm/ flectere ſi nequeo ſuperos, Acheronta movebo.","norm":"Er brauchte endlich die Zauberin zu Endor zu seinem geheimen Rat / und hieß bei ihm / flectere sie nequeo superos, Acheronta movebo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.655900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1229,"date":1663,"orig":"Allein Samuel hatte als ein Prophet deß HErꝛn den außtruͤcklichen Befehl/ daß er ihm ſagen ſolt/ der HErꝛ hat das Koͤnigreich heut von dir geriſſen/ und deinem Nechſten gegeben/ der beſſer iſt denn du.","norm":"Allein Samuel hatte als ein Prophet des Herrn den ausdrücklichen Befehl / dass er ihm sagen sollt / der Herr hat das Königreich heute von dir gerissen / und deinem Nächsten gegeben / der besser ist denn du.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.233099937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1230,"date":1663,"orig":"Johannes der Taͤuffer kehrte ſich nichts an ſolche Politicos, ſondern als Herodes ſeinen Bruder Philippum hatte zum Hahnrey gemacht/ da ſagt er ihm oͤffentlich ins Geſicht/ es ſey nicht recht.","norm":"Johannes der Täufer kehrte sich nichts an solche Politicos, sondern als Herodes seinen Bruder Philippum hatte zum Hahnrei gemacht / da sagt er ihm öffentlich ins Gesicht / es sei nicht recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.735799789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1231,"date":1663,"orig":"Und ich halte dafuͤr/ daß die Hure und das Hurenkind dabey geſeſſen ſey/ als Johannes dieſes geſaget.","norm":"Und ich halte dafür / dass die Hure und das Hurenkind dabei gesessen sei / als Johannes dieses gesagt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.258999824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1232,"date":1663,"orig":"Dann alſo muthmaſſe ich auß der action die bey Herodis Geburts-Tag vorgangen/ da dieſe Blutſchaͤnderin/ ihr Hurenkind informirt hatte/ daß ſie dem guten frommen Johanni den Kopff abtantzen ſolle/ damit ſie ſolcher Predigten hinfuͤhro nicht mehr hoͤren duͤrffe.","norm":"Dann also mutmaße ich aus der Aktion die bei Herodis Geburtstag vorgegangen / da diese Blutschänderin / ihr Hurenkind informiert hatte / dass sie dem guten frommen Johanni den Kopf abtanzen solle / damit sie solcher Predigten hinfür nicht mehr hören dürfe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.785699844360352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1233,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht gnug daß ein Prediger auff der Cantzel ſtehe/ und eine Stund lang daher ſchwatze/ worin ſich die Unterthanen gegen ihre Obrigkeit verſuͤndigen/ ſondern er muß auch der Obrigkeit ſagen/ was ihr zu ſagen iſt/ Marc. 6. ſtehet/ Herodes habe Johannem gern gehoͤrt/ wann er vielleicht von ſolchen Dingen geprediget hat/ die Herodem oder ſeine Hofſchrantzen nicht angangen.","norm":"Es ist nicht genug dass ein Prediger auf der Kanzel stehe / und eine Stunde lang daher schwatze / worin sich die Untertanen gegen ihre Obrigkeit versündigen / sondern er muss auch der Obrigkeit sagen / was ihr zu sagen ist / Marc . 6. steht / Herodes habe Johannes gern gehört / wann er vielleicht von solchen Dingen gepredigt hat / die Herodem oder seine Hofschranzen nicht angegangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.783599853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1234,"date":1663,"orig":"Da wird Herodes/ wann er auß der Predigt kommen iſt/ gegen ſeinen Hoff Junckern geruͤhmt haben den hohen und gewaltigen Geiſt Johannis deß Taͤuffers.","norm":"Da wird Herodes / wann er aus der Predigt kommen ist / gegen seinen Hof Junkern gerühmt haben den hohen und gewaltigen Geist Johannis des Täufers.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.953400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1235,"date":1663,"orig":"Er ſey zwar noch ein junger Mann/ allein wann er werde in die Ubung kommen/ werde er es ſeinem Vater dem Prieſter Zachariaͤ weit zuvor thun.","norm":"Er sei zwar noch ein junger Mann / allein wann er werde in die Übung kommen / werde er es seinem Vater dem Priester Zachariä weit zuvor tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.529300212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1236,"date":1663,"orig":"Da werden die Hoff Junckern gefragt haben/ Ob Jhre Fuͤrſtl. Gn. nicht in acht genommen haben/ wie er dem Pontio Pilato/ dem Hohenprieſter Hannas/ und den ſaͤmptlichen Pfaffen zu Jeruſalem/ ſo artige Stich gegeben habe?","norm":"Da werden die Hoffe Junkern gefragt haben / Ob Ihre Fürstl. Gn. nicht in Acht genommen haben / wie er dem Pontio Pilato / dem Hohepriester Hannas / und den sämtlichen Pfaffen zu Jerusalem / so artige Stich gegeben habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8018999099731445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1237,"date":1663,"orig":"Aber da Johannes dem Herodi ſelbſt auf den Fuß trat/ da war er kein guter Prediger mehr.","norm":"Aber da Johannes dem Herodi selbst auf den Fuß trat / da war er kein guter Prediger mehr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.814799785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1238,"date":1663,"orig":"Das iſt ein groſſer Mangel und Gebrech unter den Lutheranern/ daß die Theologi gemeiniglich nicht recht erzogen werden.","norm":"Das ist ein großer Mangel und Gebrech unter den Lutheranern / dass die Theologen gemeiniglich nicht recht erzogen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.431399822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1239,"date":1663,"orig":"Bey den Papiſten geben ſich die alleredelſte und vornehmſte Jngenia auff die Theologi.","norm":"Bei den Papisten geben sich die alleredelste und vornehmste Jngenia auf die Theologen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.515500068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1240,"date":1663,"orig":"Da ſteigen wol Graͤfliche und andere hohes Standes Perſonen auff die Cantzel und predigen.","norm":"Da steigen wohl Gräfliche und andere hohes Standes Personen auf die Kanzel und predigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.617099761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1241,"date":1663,"orig":"Allein bey den Lutheranern meynt mancher vornehmer Mann/ das ſey ihm und ſeiner gantzen Familiæ ein Schimpff/ wann er ſeinen Sohn ſolle laſſen einen Prediger werden.","norm":"Allein bei den Lutheranern meint mancher vornehmer Mann / das sei ihm und seiner ganzen Familiae ein Schimpf / wann er seinen Sohn solle lassen einen Prediger werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.548500061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1242,"date":1663,"orig":"Daher geben ſich bey den Lutheranern auff die Theologi nur gemeiner oder armer Leute Kinder/ welche ſich in den Communitaͤten oder durch Præceptoriren durchfreſſen muͤſſen.","norm":"Daher geben sich bei den Lutheranern auf die Theologen nur gemeiner oder armer Leute Kinder / welche sich in den Kommunitäten oder durch Praeceptorirren durchfressen müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.463699817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1243,"date":1663,"orig":"Und wann dann ſolche Leute endlich in ein Officium, und ſonderlich an groſſer Herꝛen Hoͤfe kommen/ da gehet es ihnen eben wie der jungen Mauß/ welche wandern wolt/ und als ſie den erſten Abend in eines groſſen Herꝛn Kuͤche kam/ und eine Katz und einen Hahn antraff/ da wuſte ſie keinen Unterſcheid zu machen unter der Katz und dem Hahn/ und da der Hahn anfieng zu ſchreyen/ meynte ſie/ das Thier wuͤrde ſie freſſen/ und mit Haut und Haar lebendig verſchlingen.","norm":"Und wann dann solche Leute endlich in ein Officium, und sonderlich an großer Herren Höfe kommen / da geht es ihnen eben wie der jungen Maus / welche wandern wollt / und als sie den ersten Abend in eines großen Herrn Küche kam / und eine Katz und einen Hahn antraf / da wusste sie keinen Unterschied zu machen unter der Katz und dem Hahn / und da der Hahn anfing zu schreien / meinte sie / das Tier würde sie fressen / und mit Haut und Haar lebendig verschlingen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.59089994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1244,"date":1663,"orig":"Jch bekenne euch Philanderſon/ ich were nimmermehr kein Geiſtlicher worden/ wann mich nicht meine ſelige Eltern darzu gezwungen haͤtten.","norm":"Ich bekenne euch Philanderson / ich wäre nimmermehr kein Geistlicher worden / wann mich nicht meine selige Eltern dazu gezwungen hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7322998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1245,"date":1663,"orig":"Jn meiner Jugend hatte ich kein groͤſſer Creutz/ als daß ich nicht darnach trachten duͤrffte/ wie ich einmal ein Cantzler werden koͤnne.","norm":"In meiner Jugend hatte ich kein größer Kreuz / als dass ich nicht danach trachten dürfte / wie ich einmal ein Kanzler werden könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.748199939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1246,"date":1663,"orig":"Allein nun dancke ich Gott/ daß er es verhindert hat/ und achte mein Ampt hoͤher/ als wann ich proximus à Rege were.","norm":"Allein nun danke ich Gott / dass er es verhindert hat / und achte mein Amt höher / als wann ich proximus à Rege wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7108001708984375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1247,"date":1663,"orig":"Ein Prediger der die Welt kennet/ kan durch Gottes Segen bey groſſen Herꝛn viel thun.","norm":"Ein Prediger der die Welt kennet / kann durch Gottes Segen bei großen Herrn viel tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.149400234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1248,"date":1663,"orig":"Jch weiß daß einmal ein Hofprediger einem vornehmen Fuͤrſten in der Predigt das Geſetz ſchaͤrffte.","norm":"Ich weiß dass einmal ein Hofprediger einem vornehmen Fürsten in der Predigt das Gesetz schärfte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.364699840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1249,"date":1663,"orig":"Nach der Predigt ließ der Fuͤrſt dem Hofprediger ſagen/ er ſolle bey der Tafel bleiben.","norm":"Nach der Predigt ließ der Fürst dem Hofprediger sagen / er solle bei der Tafel bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.53000020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1250,"date":1663,"orig":"Uber der Tafel ſaß der Fuͤrſt in tieffen Gedancken/ und ſahe ſehr ſauer auß.","norm":"Über der Tafel saß der Fürst in tiefen Gedanken / und sah sehr sauer aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5721001625061035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1251,"date":1663,"orig":"Die Edelleute und andere anweſende Officirer und Auffwaͤrter dachteten/ das gelte dem Hofprediger/ der werde hinfuͤhro mit dem Geſind freſſen muͤſſen.","norm":"Die Edelleute und andere anwesende Offizier und Aufwärter dachtet / das gelte dem Hofprediger / der werde hinfür mit dem Gesinde fressen müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.1717000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1252,"date":1663,"orig":"Der Fuͤrſt werde ihm ſagen wie er groſſe Herrn tractiren ſolle.","norm":"Der Fürst werde ihm sagen wie er große Herrn traktieren solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.359499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1253,"date":1663,"orig":"Allein als die Tafel auffgehoben wurde/ ließ der Fuͤrſt ſein Mundglaß einſchencken/ brachte es dem Hofprediger/ und ſagte/ Jhr habt mir heute einen prafen in Peltz geben.","norm":"Allein als die Tafel aufgehoben wurde / ließ der Fürst sein Mundglaß einschenken / brachte es dem Hofprediger / und sagte / Ihr habt mir heute einen prafen in Pelz geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.633699893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1254,"date":1663,"orig":"Der Hofprediger neigete ſich gegen dem Fuͤrſten/ und antwortete:","norm":"Der Hofprediger neigte sich gegen dem Fürsten / und antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.505799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1255,"date":1663,"orig":"Gnaͤdiger Fuͤrſt und Herꝛ/ das iſt mir von Hertzen leyd.","norm":"Gnädiger Fürst und Herr / das ist mir von Herzen leid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.337699890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1256,"date":1663,"orig":"Warumb iſt es euch leyd/ ſagt der Fuͤrſt?","norm":"Warum ist es euch leid / sagt der Fürst?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.940999984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1257,"date":1663,"orig":"Thut euer Ampt.","norm":"Tut euer Amt.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.101200103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1258,"date":1663,"orig":"Es ſind deß Tages zwoͤlff Stunden/ werden wir heut nicht froͤmmer/ ſo werden wir etwa morgen froͤmmer.","norm":"Es sind des Tages zwölf Stunden / werden wir heute nicht frommer / so werden wir etwa morgen frommer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.995100021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1259,"date":1663,"orig":"Ja ſagte der Hofprediger/ Gnaͤdiger Fuͤrſt und Herꝛ/ ich wolte gern mein Ampt thun/ allein es iſt mir leyd/ daß es heute morgen ſo uͤbel abgelauffen iſt.","norm":"Ja sagte der Hofprediger / Gnädiger Fürst und Herr / ich wollte gern mein Amt tun / allein es ist mir leid / dass es heute Morgen so übel abgelaufen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.3317999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1260,"date":1663,"orig":"Dañ ich habe auff Euer Fuͤrſtl. Gnaden Hertz gezielet/ und es iſt nur in Beltz gangen.","norm":"Dann ich habe auf Euer Fürstl. Gnaden Herz gezielt / und es ist nur in Beltz gegangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.096399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1261,"date":1663,"orig":"Obrigkeiten muͤſſen Hunde haben die ſie zu ihrem Ampt auffwecken.","norm":"Obrigkeiten müssen Hunde haben die sie zu ihrem Amt aufwecken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.29040002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1262,"date":1663,"orig":"Wann die Hund nicht bellen/ ſo verſchlaffen ſie ihr Ampt.","norm":"Wann die Hund nicht bellen / so verschlafen sie ihr Amt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.859799861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1263,"date":1663,"orig":"Der Obriſte Beutrich iſt einsmals an Pfaltzgraff Caſimirs Hoff gefragt worden/ was das heiſſe/ Potentes potenter punientur:","norm":"Der Oberste Beutrich ist einsmals an Pfalzgraf Casimirs Hof gefragt worden / was das heiße / Potentes potenter punientur:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.174099922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1264,"date":1663,"orig":"Da hat er geantwortet/ es heiſt/ wann groſſe Herꝛn kein gut thun/ und ihr Ampt und Gewiſſen nicht in acht nehmen/ ſo wird ſie der Teuffel holen mit Leib und Seel.","norm":"Da hat er geantwortet / es heißt / wann große Herrn kein guttun / und ihr Amt und Gewissen nicht in Acht nehmen / so wird sie der Teufel holen mit Leib und Seele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.155099868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1265,"date":1663,"orig":"Leſet hiervon ferner Cauſſini diſſert.","norm":"Leset hiervon ferner Caussini Dessert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":10.18690013885498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1266,"date":1663,"orig":"42. de regno Dei.","norm":"42 de regno Dei.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":7.263400077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1267,"date":1663,"orig":"Cap. II.","norm":"Cap II.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"eu","lang_de":0,"norm_lmscore":5.102799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1268,"date":1663,"orig":"JN dem andern Capitul ſehe ich unter andern/ daß Weiber offt nicht wiſſen was ſie bitten.","norm":"In dem anderen Capitul sehe ich unter anderen / dass Weiber oft nicht wissen was sie bitten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.430200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1269,"date":1663,"orig":"Sie bitten offt umb ein Ding/ das iſt ihnen ſo nuͤtz als einem Kind ein ſpitz Meſſer.","norm":"Sie bitten oft um ein Ding / das ist ihnen so nütze als einem Kind ein spitz Messer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.219799995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1270,"date":1663,"orig":"Bathſeba intercedirte bey Salomon fuͤr Adonia/ daß er ihm Abiſag von Sunem zum Weibe gebe.","norm":"Bathseba interzedierte bei Salomon für Adonia / dass er ihm Abisag von Sunem zum Weibe gebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.355000019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1271,"date":1663,"orig":"Das war eine Unbedachtſamkeit und ungereimtes Begehren/ daß ein Sohn ſolte ſeines Vatern Eheweib haben.","norm":"Das war eine Unbedachtsamkeit und ungereimtes Begehren / dass ein Sohn sollte seines Vaters Eheweib haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.761099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1272,"date":1663,"orig":"Wann ſchon David die Abiſag von Sunem nicht erkant hat/ ſo war ſie doch fuͤr Gott ſein Eheweib. Nam conſenſus facit matrimonium, non concubitus.","norm":"Wann schon David die Abisag von Sunem nicht erkannt hat / so war sie doch für Gott sein Eheweib. Nam consensus facit matrimonium, non concubitus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.08489990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1273,"date":1663,"orig":"Zum andern ſucht Adonia mit dieſer Bitt viel etwas anders als Bathſeba meynte/ welches ihr und ihrem Sohn zur Ruin gereicht haͤtte/ wann er es erlangt haͤtte.","norm":"Zum anderen sucht Adonia mit dieser Bitte viel etwas anders als Bathseba meinte / welches ihr und ihrem Sohn zur Ruin gereicht hätte / wann er es erlangt hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.095099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1274,"date":1663,"orig":"Drumb ſol das Frauenzimmer nicht alsbald das Maul haͤngen/ wann ſie von den ihrigen eine abſchlaͤgige Antwort bekommen/ ſie ſollen nicht ſagen wie deß Simſons Braut/ du haſt mich nicht lieb/ du biſt mir gram/ ꝛc. Ferner ſehe ich/ wie David/ welcher im Anfang ſeiner Regierung/ da ſein Eſtat noch nicht recht gefaſſet war/ per raiſon de eſtat, ein wenig laviren, und ſich nach dem Wind richten muſte/ dem Salomo endlich befohlen hab/ den Joab zu toͤdten/ welcher den Abner und Amaſa erwuͤrget hatte/ da habe Salomon zu Benaja dem Sohn Jojada geſagt/ ſchlag ihn/ und begrab ihn/ ꝛc. auff daß ihr/ nemlich deß Abners und deß Amaſa Blut/ bezahlt werde auff den Kopff Joab/ aber David und ſein Same/ ſein Hauß und ſein Stuel/ Frieden haben ewiglich von dem HErꝛn.","norm":"Darum soll das Frauenzimmer nicht alsbald das Maul hängen / wann sie von den ihrigen eine abschlägige Antwort bekommen / sie sollen nicht sagen wie des Simsons Braut / du hast mich nicht lieb / du bist mir gram / etc. Ferner sehe ich / wie David / welcher im Anfang seiner Regierung / da sein Estat noch nicht recht gefasst war / per raison de estat, ein wenig lavieren, und sich nach dem Wind richten musste / dem Salomo endlich befohlen habe / den Joab zu töten / welcher den Abner und Amasa erwürget hatte / da habe Salomon zu Benaja dem Sohn Jojada gesagt / Schlag ihn / und begrabe ihn / etc. auf dass ihr / nämlich des Abners und des Amasa Blut / bezahlt werde auf den Kopf Joab / aber David und sein Same / sein Haus und sein Stuel / Frieden haben ewiglich von dem Herrn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.495100021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1275,"date":1663,"orig":"Hier ſehen groſſe Herꝛen/ daß wann Obrigkeit Blutſchanden und andere Suͤnden und Ubelthaten ungeſtrafft laͤſt/ und durch die Finger ſiehet/ ſo lade ſie lauter Unfried uͤber ſich/ und uͤber ihr Land und Leute.","norm":"Hier sehen große Herren / dass wann Obrigkeit Blutschanden und andere Sünden und Übeltaten ungestrafft lässt / und durch die Finger sieht / so lade sie lauter Unfriede über sich / und über ihr Land und Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.239699840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1276,"date":1663,"orig":"Durch Gerechtigkeit aber wird ein Koͤniglich oder Fuͤrſtlicher Thron beſtaͤtiget/ Prov. 16. v. 12. Drumb ließ Salomo dieſen Moͤrder ſtraffen/ auff daß ſein Stul Frieden habe:","norm":"Durch Gerechtigkeit aber wird ein Königlich oder fürstlicher Thron bestätiget / Prov. 16. v. 12. Darum ließ Salomo diesen Mörder strafen / auf dass sein Stuhl Frieden habe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.68209981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1277,"date":1663,"orig":"Diſcite Iuſtitiam moniti Es ſind erſchreckliche Wort/ welche Gott Jerem. 48. der Obrigkeit ſagen laͤſt:","norm":"Discite Iustitiam moniti es sind erschreckliche Wort / welche Gott Jerem. 48. der Obrigkeit sagen lässt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.537399768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1278,"date":1663,"orig":"Verflucht ſey der ſein Schwerdt auffhaͤlt/ daß es nicht Blut vergieſſe/ wann nemlich das Ubel an Gottes ſtatt zu ſtraffen iſt.","norm":"Verflucht sei der sein Schwert aufhält / dass es nicht Blut vergieße / wann nämlich das Übel an Gottes statt zu strafen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.80649995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1279,"date":1663,"orig":"Heutiges Tages wird die Iuſtitia nirgends beſſer beobachtet/ als in groſſer Herꝛen Kuͤchen.","norm":"Heutiges Tages wird die Justitia nirgends besser beobachtet / als in großer Herren Küchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.267199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1280,"date":1663,"orig":"Ibi enim ſuum cuique jus tribuitur.","norm":"Ibi enim suum cuique jus tribuitur.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.468100070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1281,"date":1663,"orig":"Wie ſonſten die luſtitia verkaufft werde/ davon mag ich nicht weitlaͤufftig reden.","norm":"Wie sonsten die lustitia verkauft werde / davon mag ich nicht weitläufig reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.652299880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1282,"date":1663,"orig":"Dann es machet groſſe Herꝛen und ihre Grandes melancholiſch.","norm":"Dann es macht große Herren und ihre Grandes melancholisch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5355000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1283,"date":1663,"orig":"Jch kenne einen Edelmann/ der an eines groſſen Herꝛn Hof zu thun hatte/ und kont nirgend fortkommen/ da ſchrieb er mit Kreiden an die Cantzeley/ und an die Rentkammer/ Date, & Dabitur Vobis, ſetzte ſich damit auff ſein Pferd/ und ritte wider davon.","norm":"Ich kenne einen Edelmann / der an eines großen Herrn Hof zu tun hatte / und konnte nirgend fortkommen / da schrieb er mit Kreiden an die Kanzlei / und an die Rentekammer / Dato, & Dabitur Vobis, setzte sich damit auf sein Pferd / und ritt wieder davon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.966800212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1284,"date":1663,"orig":"Der Baron Fr. Baconus erzehlet in Hiſt. Regni Henr. VII.","norm":"Der Baron Fr. Baconus erzählt in Hist. Regni Henr. VII.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.969900131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1285,"date":1663,"orig":"Angliæ Regis, daß der Koͤnig/ nachdem er mit Schottland/ Spanien und Burgundien wol geſtanden/ und der Krieg ſich in Jtalien gezogen/ ſein gantzes Gemuͤth dahin gewendet habe/ wie er groſſe Schaͤtze ſamlen koͤnne.","norm":"Angliae Regis, dass der König / nachdem er mit Schottland / Spanien und Burgundien wohl gestanden / und der Krieg sich in Italien gezogen / sein ganzes Gemüt dahin gewendet habe / wie er große Schätze sammeln könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.246200084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1286,"date":1663,"orig":"Und zu dieſem Zweck habe er zwey Sanguiſugos oder Sugigel bekommen/ welche kuͤhn geweſen/ und nichts darnach gefragt haben/ was man von ihnen geſagt habe.","norm":"Und zu diesem Zweck habe er zwei Sanguisugos oder Sugigel bekommen / welche kühn gewesen / und nichts danach gefragt haben / was man von ihnen gesagt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.757999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1287,"date":1663,"orig":"Sie haben ihren Koͤnig reich gemacht/ aber ſie haben ihrer ſelbſt dabey nicht vergeſſen.","norm":"Sie haben ihren König reich gemacht / aber sie haben ihrer selbst dabei nicht vergessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.378099918365478} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1288,"date":1663,"orig":"Der erſte ſey geweſen der Dudlejus, ein Mann auß einer vornehmen Familia, der boͤſe Wercke mit guten Worten hab koͤnnen uͤberzuckern.","norm":"Der erste sei gewesen der Dudlejus, ein Mann aus einer vornehmen Familia, der böse Werke mit guten Worten habe können überzuckern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.688799858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1289,"date":1663,"orig":"Der ander aber ſey geweſen der Empſonus, ein armer Schropper/ cui lucri odor bonus fuit ex re qualibet.","norm":"Der ander aber sei gewesen der Empsonus, ein armer Schropper / cui lucri odor bonus fuit ex re qualibet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.923600196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1290,"date":1663,"orig":"Von dieſen beyden ſagt er:","norm":"Von diesen beiden sagt er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.673600196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1291,"date":1663,"orig":"Hi duo, ſcientia Iurisperiti, authoritate Conſiliarii, (quemadmodum corruptio rerum optimarum eſt peſſima) Legem & Iuſtitiam in abſynthium & rapinam verterunt.","norm":"Hi duo, scientia Iurisperiti, authoritate Consiliarii, (quemadmodum corruptio rerum optimarum est pessima) Legem & Iustitiam in absynthium & rapinam verterunt.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.690499782562256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1292,"date":1663,"orig":"Groſſe Herꝛn haben ſich in dieſem Stuͤck wol vorzuſehen/ daß ſie die Iuſtitiam wol mainteniren, als welche nechſt dem wahren Gottesdienſt/ die einige Grundfeſte iſt aller Regimenter und Herꝛſchafften auff dieſer Welt/ wie Herꝛ Cantzler Reinking in ſeiner Bibliſchen Policey davon diſcurrirt lib. 2. axiom. 33.","norm":"Große Herrn haben sich in diesem Stück wohl vorzusehen / dass sie die Iustitiam wohl mainteniren, als welche nächst dem wahren Gottesdienst / die einige Grundfeste ist aller Regimenter und Herrschaften auf dieser Welt / wie Herr Kanzler Reinking in seiner biblischen Polizei davon diskurriert lib. 2. axiom. 33.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.959099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1293,"date":1663,"orig":"Wir leſen von dem erſten Koͤnig in Franckreich/ daß er den heiligen Remigium gefragt hab/ wie lang wol das Koͤnigreich Franckreich beſtehen werde?","norm":"Wir lesen von dem ersten König in Frankreich / dass er den heiligen Remigium gefragt habe / wie lang wohl das Königreich Frankreich bestehen werde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.402400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1294,"date":1663,"orig":"Da habe Remigius geantwortet/ ſo lang darin die heilſame Iuſtitia, Recht und Gerechtigkeit im Schwang gehen werde.","norm":"Da habe Remigius geantwortet / so lang darin die heilsame Justitia, Recht und Gerechtigkeit im Schwang gehen werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5416998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1295,"date":1663,"orig":"Wiewol Gott wegen allerley Suͤnd und Laſter/ die Herꝛſchafften/ Land und Leute ſtraffet/ ſo iſt doch in der Schrifft hin und wider/ ſonderlich bey den Propheten zu leſen/ daß es vornemlich geſchehe wegen ihrer Ungerechtigkeit.","norm":"Wiewohl Gott wegen allerlei Sünde und Laster / die Herrschaften / Land und Leute straft / so ist doch in der Schrift hin und wieder / sonderlich bei den Propheten zu lesen / dass es vornehmlich geschehe wegen ihrer Ungerechtigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.516200065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1296,"date":1663,"orig":"Dem Koͤnig Jojakim ließ Gott durch den Propheten Jeremiam ſagen:","norm":"Dem König Jojakim ließ Gott durch den Propheten Jeremiam sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.552999973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1297,"date":1663,"orig":"Wehe dem/ der ſein Hauß mit Suͤnden bauet/ und ſeine Gemach mit Unrecht/ der ſeinen Neheſten umbſonſt arbeiten laͤſt/ und gibt ihm ſeinen Lohn nicht.","norm":"Wehe dem / der sein Haus mit Sünden bauet / und seine Gemach mit Unrecht / der seinen Nächsten umsonst arbeiten lässt / und gibt ihm seinen Lohn nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.691200017929077} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1298,"date":1663,"orig":"Und dencket/ wolan/ ich wil mir ein groß Hauß bauen/ und weite Pallaͤſt/ und laͤſt ihm Fenſter darein bauen/ und mit Cedern taͤfeln/ und roth mahlen.","norm":"Und denket / wohlan / ich will mir ein groß Haus bauen / und weite Paläste / und lässt ihm Fenster darein bauen / und mit Zedern täfeln / und rot malen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.19320011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1299,"date":1663,"orig":"Meyneſtu/ du wolleſt Koͤnig ſeyn/ weil du mit Cedern prangeſt?","norm":"Meinest / du wollest König sein / weil du mit Zedern prangest?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"se","lang_cld3":"cy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.496099948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1300,"date":1663,"orig":"Hat dein Vater (der Koͤnig Joſias) nicht auch geſſen und getruncken?","norm":"Hat dein Vater (der König Josias) nicht auch gegessen und getrunken?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.915899991989135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1301,"date":1663,"orig":"Und hielt dennoch uͤber dem Recht und Gerechtigkeit/ und gieng ihm wol?","norm":"Und hielt dennoch über dem Recht und Gerechtigkeit / und ging ihm wohl?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.073299884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1302,"date":1663,"orig":"Er halff dem Elenden und Armen zu recht/ und gieng ihm wol/ Jer. 22. v. 13. & ſeqq.","norm":"Er half dem Elenden und Armen zu Recht / und ging ihm wohl / Jer. 22. v. 13. & seqq.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.379300117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1303,"date":1663,"orig":"Es ließ Gott dieſem Koͤnig Jojakim außtruͤcklich ſagen/ man werde ihn nicht beklagen/ ach Herꝛ!","norm":"Es ließ Gott diesem König Jojakim ausdrücklich sagen / man werde ihn nicht beklagen / ach Herr!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.863500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1304,"date":1663,"orig":"ach Edler!","norm":"ach 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Koͤnigin: Setzet euch herunter.","norm":"Sagt dem König und der Königin: Setzet euch herunter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.210400104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1308,"date":1663,"orig":"Denn die Kron der Herꝛligkeit iſt von eurem Haupte gefallen.","norm":"Denn die Krone der Herrlichkeit ist von eurem Haupte gefallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.011099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1309,"date":1663,"orig":"Herꝛ Cantzler Reinking ſagt in ſeiner Bibliſchen Policey: Gleich- wie die Gerechtigkeit die vornehmſte baſis und Grundfeſte iſt/ darauff gleichſam alle Koͤnigreich/ Herꝛſchafften und Regimenter ruhen/ in Friede und gutem Weſen erhalten werden/ alſo iſt die Ungerechtigkeit/ Gewalt und Unrecht/ die Hauptquell aller Unruhe und uͤbeln Zuſtandes/ dadurch Koͤnigreich/ Fuͤrſtenthumb und Laͤnder geaͤndert/ umbgekehret/ verwuͤſtet und auff frembde tranſportiret und gebracht werden.","norm":"Herr Kanzler Reinking sagt in seiner biblischen Polizei: Gleich- wie die Gerechtigkeit die vornehmste basis und Grundfeste ist / darauf gleichsam alle Königreich / Herrschaften und Regimenter ruhen / in Friede und gutem Wesen erhalten werden / also ist die Ungerechtigkeit / Gewalt und Unrecht / die Hauptquell aller Unruhe und üblen Zustandes / dadurch Königreich / Fürstentum und Länder geändert / umgekehrt / verwüstet und auf fremde transportieret und gebracht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.475800037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1310,"date":1663,"orig":"Allein ich erinnere mich/ was der Hoch-Edelgeborne Herꝛ/ Herꝛ Dumbshirn/ Fuͤrſtl. Sachſen-Aldenburgiſcher hoͤchſtverdienter Cantzler/ mein ſonderbarer groſſer Patron/ einsmals an mich geſchrieben/ wie dieſe gantze Bibliſche Policey an vieler groſſer Herꝛn Hoͤfen gebraucht und mißbraucht werde.","norm":"Allein ich erinnere mich / was der Hoch-Edelgeborne Herr / Herr Dumbshirn / Fürstl . Sachsen-Aldenburgischer höchstverdienter Kanzler / mein sonderbarer großer Patron / einsmals an mich geschrieben / wie diese ganze biblische Polizei an vieler großer Herrn Höfen gebraucht und missbraucht werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.224599838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1311,"date":1663,"orig":"Cap. III.","norm":"Cap. III.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"nl","lang_de":0,"norm_lmscore":5.167699813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1312,"date":1663,"orig":"JN dem dritten Capitul ſehet ihr/ wie der HErꝛ Salomon erſchienen ſey/ und geſagt habe/ bitte/ was ich dir geben ſol.","norm":"In dem dritten Capitul sehet ihr / wie der Herr Salomon erschienen sei / und gesagt habe / bitte / was ich dir geben soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.120699882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1313,"date":1663,"orig":"Und Salomo habe gebeten umb Weißheit.","norm":"Und Salomo habe gebeten um Weisheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.029900074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1314,"date":1663,"orig":"Das gefiel dem HErꝛn wol.","norm":"Das gefiel dem Herrn wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.800099849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1315,"date":1663,"orig":"O wie weißlich thaͤt Salomo/ daß er umb Weißheit bat/ und nicht umb Reichthumb.","norm":"O wie weißlich täte Salomo / dass er um Weisheit bat / und nicht um Reichtum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.423999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1316,"date":1663,"orig":"Mancher bildet ihm ein/ er habe zwey Salomon im Kopff/ uñ wann er Land und Leute regieren ſolte/ er wolte es beſſer machen als heutiges Tages geſchehe.","norm":"Mancher bildet ihm ein / er habe zwei Salomon im Kopf / und wann er Land und Leute regieren sollte / er wollte es besser machen als heutiges Tages geschehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.60699987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1317,"date":1663,"orig":"Allein wann er zu einem geringen Aemptlein kombt/ ſo gehet es ihm wie jenem vorwitzigen Schulmeiſter/ welcher immer gelahrter ſeyn wolte als ſein Paſtor.","norm":"Allein wann er zu einem geringen Ämtlein kommt / so geht es ihm wie jenem vorwitzigen Schulmeister / welcher immer gelahrter sein wollte als sein Pastor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.549399852752685} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1318,"date":1663,"orig":"Als ihn nun die Bauren uͤberreden wolten/ er ſolte doch einmal predigen/ da entſchuldiget er ſich lang/ er kenne nicht/ ſondern er koͤnne ſo wol diſputiren als der Paſtor.","norm":"Als ihn nun die Bauern überreden wollten / er sollte doch einmal predigen / da entschuldiget er sich lang / er kenne nicht / sondern er könne so wohl disputieren als der Pastor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9527997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1319,"date":1663,"orig":"Die Bauren antworteten/ er koͤnne eben ſo wol predigen/ er ſolle es nur einmal verſuchen.","norm":"Die Bauern antworteten / er könne eben so wohl predigen / er solle es nur einmal versuchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.077099800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1320,"date":1663,"orig":"Der Schulmeiſter ließ ſich uͤberꝛeden/ und trat auff die Cantzel/ da vermeynet er/ die gantze Kirche lige ihm auff dem Hals/ und konte nicht ein Wort reden.","norm":"Der Schulmeister ließ sich überreden / und trat auf die Kanzel / da vermeinet er / die ganze Kirche liege ihm auf dem Hals / und konnte nicht ein Wort reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.246900081634521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1321,"date":1663,"orig":"Als er endlich offt gehuſtet/ und den Mantel zurecht geruͤcket hatte/ ſagte er:","norm":"Als er endlich oft gehustet / und den Mantel zurechtgerückt hatte / sagte er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.346399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1322,"date":1663,"orig":"Jhr liebe Nachbarn/ ihr habt immer geſagt/ ich koͤnne es.","norm":"Ihr liebe Nachbarn / ihr habt immer gesagt / ich könne es.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2093000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1323,"date":1663,"orig":"Ey wie ſchoͤne kan ich es nun?","norm":"Ei wie schöne kann ich es nun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.43209981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1324,"date":1663,"orig":"Und damit gieng er wider von der Cantzel.","norm":"Und damit ging er wieder von der Kanzel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.0345001220703125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1325,"date":1663,"orig":"Von dem Kayſer Gatba ſagt Tacitus: Eum omnium conſenſu capacem fuiſſe imperii, niſi imperaſſet.","norm":"Von dem Kaiser Gatba sagt Tacitus: Eum omnium consensu capacem fuisse imperii, nisi imperasset.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ro","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.051300048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1326,"date":1663,"orig":"Jener fabuliret, S. Peter habe einmal die Welt regieren wollen/ da hab ihm unſer HErꝛ Gott zur Prob eine Ziegen gegeben/ deren er huͤten ſollen/ die Ziege habe ihm ſo viel zu thun gemachet/ daß er deß Welt-Regiments gern vergeſſen hab.","norm":"Jener fabulieret, S. Peter habe einmal die Welt regieren wollen / da habe ihm unser Herr Gott zur Probe eine Ziegen gegeben / deren er hüten sollen / die Ziege habe ihm so viel zu tun gemacht / dass er des Welt-Regiments gern vergessen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.049600124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1327,"date":1663,"orig":"Es haben unterdeſſen bey der Bitt Salomonis groſſe Herꝛen zu lernen/ daß wann eine Regierung ſolle wol angefangen werden/ und gluͤcklich fort gehen/ ſo muͤſſe alles vom HErꝛn erbeten ſeyn.","norm":"Es haben unterdessen bei der Bitte Salomonis große Herren zu lernen / dass wann eine Regierung solle wohl angefangen werden / und glücklich fort gehen / so müsse alles vom Herrn erbeten sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.178500175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1328,"date":1663,"orig":"Dann alles was dazu noͤthig iſt/ das ſtehet in Gottes Haͤnden.","norm":"Dann alles was dazu nötig ist / das steht in Gottes Händen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.719900131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1329,"date":1663,"orig":"Weißheit iſt dazu noͤthig/ und die ſtehet in Gottes Haͤnden.","norm":"Weisheit ist dazu nötig / und die steht in Gottes Händen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.932600021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1330,"date":1663,"orig":"So jemand von euch Weißheit mangelt/ der bitte ſie von Gott/ der gibt einfaͤltig jederman/ und ruͤckets niemand auff/ Jacob.","norm":"So jemand von euch Weisheit mangelt / der bitte sie von Gott / der gibt einfältig jedermann / und rücket niemand auf / Jacob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6392998695373535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1331,"date":1663,"orig":"1. Gott weiß den Weg darzu (zur Weißheit) und kennet ihre Stette/ Job. 28.","norm":"1. Gott weiß den Weg dazu (zur Weisheit) und kennet ihre Stette / Job. 28.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.193399906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1332,"date":1663,"orig":"Zum andern/ hat ein Regent von noͤthen ein ſehend Auge/ und ein hoͤrend Ohr.","norm":"Zum anderen / hat ein Regent vonnöten ein sehend Auge / und ein hörend Ohr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8531999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1333,"date":1663,"orig":"Das koͤmbt auch von Gott/ Prov. 28. v. 12.","norm":"Das kommt auch von Gott / Prov. 28. v. 12.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"sk","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.651000022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1334,"date":1663,"orig":"Wie viel haben das Ungluͤck/ daß ſie von denen am meiſten betrogen werden/ welchen ſie die groͤſte Gnad anthun?","norm":"Wie viel haben das Unglück / dass sie von denen am meisten betrogen werden / welchen sie die größte Gnade antun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.280200004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1335,"date":1663,"orig":"Bey vielen heiſt es: Video meliora proboque, deteriora ſequor, Mancher groſſer Herꝛ weiß von Reichsſachen ſehr vernuͤnfftig zu reden.","norm":"Bei vielen heißt es: Video meliora proboque, deteriora sequor, mancher großer Herr weiß von Reichssachen sehr vernünftig zu reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.910099983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1336,"date":1663,"orig":"Allein wann man ihm ſagt/ was zu ſeines eigenen Landes Wolfahrt diene/ und zeigt ihm gleichſam mit Fingern/ wie er nur den Beutel/ und ſeine Leute das Geld haben; wie ſeine Dienern auß Betlern und Schurcken reiche Leute werden; wie es ſonſten in ſeinem Lande hergehe/ ſo iſt kein hoͤrendes Ohr/ und kein ſehendes Auge da/ ſondern wann Gott groſſe Herrn und ihre Raͤthe ſonderlich ſtraffen wil/ ſo thut er ihnen die Augen zu/ und blendet ſie/ daß es ihnen bey Geſchaͤfften gehet/ als wann man einem der leſen kan/ einen Brieff zu leſen gibt/ der verſiegelt iſt/ oder einem der nicht leſen kan/ ſo wird einer ſo viel davon wiſſen und verſtehen als der ander.","norm":"Allein wann man ihm sagt / was zu seines eigenen Landes Wohlfahrt diene / und zeigt ihm gleichsam mit Fingern / wie er nur den Beutel / und seine Leute das Geld haben; wie seine Dienern aus Bettlern und Schurken reiche Leute werden; wie es sonsten in seinem Lande hergehe / so ist kein hörendes Ohr / und kein sehendes Auge da / sondern wann Gott große Herrn und ihre Räte sonderlich strafen will / so tut er ihnen die Augen zu / und blendet sie / dass es ihnen bei Geschäften geht / als wann man einem der lesen kann / einen Brief zu lesen gibt / der versiegelt ist / oder einem der nicht lesen kann / so wird einer so viel davon wissen und verstehen als der ander.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.649199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1337,"date":1663,"orig":"Von dieſer Straff leſet Eſa. 27. v. 9. & ſeqq. Philips der alte großmuͤtige und hochweiſe Heſſiſche Held/ hat auß der Kaͤyſerlichen Cuſtodi ſehr weißlich an ſeine Herꝛn Soͤhne geſchrieben:","norm":"Von dieser Strafe leset Esa. 27. v. 9. & seqq. Philips der alte großmütige und hochweise hessische Held / hat aus der Kaiserlichen Custodi sehr weißlich an seine Herrn Söhne geschrieben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7083001136779785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1338,"date":1663,"orig":"Gluͤckſelig iſt der Mann/ der zu rechter Zeit Ja ſagen kan.","norm":"Glückselig ist der Mann / der zu rechter Zeit Ja sagen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.175300121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1339,"date":1663,"orig":"Allein wo man ſtehet unter einem Hauffen Schulfuͤchſe/ welche ein hauffen dubia moviren und nicht ſolviren, welche keine reſolution faſſen koͤnnen/ da iſt Hopffen und Maltz verloren.","norm":"Allein wo man steht unter einem Haufen Schulfüchse / welche ein Haufen dubia movieren und nicht solvieren, welche keine Resolution fassen können / da ist Hopfen und Malz verloren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.70959997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1340,"date":1663,"orig":"Manſagt/ daß einsmals ein Pennal auff einer Landkutſchen ſey nach Straßburg gefahren/ welcher die Gewonheit gehabt/ daß er immer das Maul offen gehalten.","norm":"Mansagt / dass einsmals ein Pennal auf einer Landkutschen sei nach Straßburg gefahren / welcher die Gewohnheit gehabt / dass er immer das Maul offen gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.944699764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1341,"date":1663,"orig":"Als nun ein Regen kommen/ hab der Pennal geruffen/ Kutſcher es regnet mir ins Maul.","norm":"Als nun ein Regen kommen / habe der Pennal gerufen / Kutscher es regnet mir ins Maul.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.772900104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1342,"date":1663,"orig":"Der Kutſcher hab geantwortet/ ey Herꝛ/ thut das Maul zu.","norm":"Der Kutscher habe geantwortet / ei Herr / tut das Maul zu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.206999778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1343,"date":1663,"orig":"Wann man manchem vornehmen Herꝛn/ ich weiß nicht was/ ins Maul/ oder gar in Hals ſtecken wolt/ und ſeine getreuſte Leute rieffen/ Gnaͤdiger Herꝛ/ Euer Gnaden thun doch das Maul zu/ und laſſen ihr doch das Ding nicht in Hals ſtecken/ ſo hat der Herꝛ kein hoͤrendes Ohr.","norm":"Wann man manchem vornehmen Herrn / ich weiß nicht was / ins Maul / oder gar in Hals stecken wollt / und seine getreuste Leute riefen / Gnädiger Herr / Euer Gnaden tun doch das Maul zu / und lassen ihr doch das Ding nicht in Hals stecken / so hat der Herr kein hörendes Ohr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.789000034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1344,"date":1663,"orig":"Das iſt ein groſſer Gebrech/ und eine groſſe Straffe Gottes.","norm":"Das ist ein großer Gebrech / und eine große Strafe Gottes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.599299907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1345,"date":1663,"orig":"Zum dritten hat ein Regent vonnoͤthen Authoritaͤt und Anſehen.","norm":"Zum dritten hat ein Regent vonnöten Autorität und Ansehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.891200065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1346,"date":1663,"orig":"Ein Fuͤrſt kan offt mit einem Quintlein Authoritaͤt mehr außrichten/ als mit einem Centner Goldes.","norm":"Ein Fürst kann oft mit einem Quintlein Autorität mehr ausrichten / als mit einem Zentner Goldes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.963699817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1347,"date":1663,"orig":"Koͤnig Xerxes ſagte einsmals zu ſeinen Raͤthen: Ne viderer meo tantum conſilio uſus, ideo vos vocavi.","norm":"König Xerxes sagte einsmals zu seinen Räten: Eine viderer meo tantum consilio usus, ideo vos vocavi.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.359899997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1348,"date":1663,"orig":"Sed parendum magis eſſe mementote quam ſuadendum.","norm":"Sed parendum magis esse mementote quam suadendum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.4141998291015625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1349,"date":1663,"orig":"Und mit ſeiner Authoritaͤt/ mit ſeinem Anſehen/ trung er damals durch.","norm":"Und mit seiner Autorität / mit seinem Ansehen / Truong er damals durch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.782400131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1350,"date":1663,"orig":"Von Koͤnig Heinrichen dem Vierdteu in Franckreich wird geſchrieben/ daß er den Religion-Frieden zu erhalten/ in ſeiner Staͤnd Verſamlung alſo geredet:","norm":"Von König Heinrich dem Vierdteu in Frankreich wird geschrieben / dass er den Religionsfrieden zu erhalten / in seiner Stände Versammlung also geredet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.613399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1351,"date":1663,"orig":"Jch bin euer Koͤnig/ Jch rede ſelbſt mit euch/ und wil/ daß ihr mir eurem Koͤnig Gehorſam leiſtet/ und meinen Willen ſo viel laſſet gelten/ als viel andere Urſachen und Bewegnuͤſſen/ die erdacht werden koͤnnen.","norm":"Ich bin euer König / Ich rede selbst mit euch / und will / dass ihr mir eurem König Gehorsam leistet / und meinen Willen so viel lasst gelten / als viel andere Ursachen und Bewegnüssen / die erdacht werden können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.914899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1352,"date":1663,"orig":"Und mit ſeiner Authoritaͤt/ mit ſeinem Anſehen trung er durch.","norm":"Und mit seiner Autorität / mit seinem Ansehen Truong er durch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.397299766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1353,"date":1663,"orig":"Koͤnig Chriſtian den Vierten in Dennemarck/ welcher ein Semiſecularis Monarcha geweſen/ hat Gott mit ſonderlicher Authoritaͤt bey ſeinen Staͤnden und Unterthanen geſegnet.","norm":"König Christian den Vierten in Dänemark / welcher ein Semisecularis Monarch gewesen / hat Gott mit sonderlicher Autorität bei seinen Ständen und Untertanen gesegnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.342299938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1354,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ wann unterweilens ein Reichsrath oder vornehmer vom Adel/ ſeine Conſilia nicht alsbald habe approbiren wollen/ ſo habe er ihm geantwortet:","norm":"Man sagt / wann Unterweilens ein Reichsrat oder vornehmer vom Adel / seine Consilia nicht alsbald habe approbieren wollen / so habe er ihm geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.499199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1355,"date":1663,"orig":"Was wiltu ſagen?","norm":"Was willst du sagen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":2.390599966049194} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1356,"date":1663,"orig":"Jch habe deinen Großvater commandiret!","norm":"Ich habe deinen Großvater kommandieret!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.36460018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1357,"date":1663,"orig":"Multum præſentia Turni potuit.","norm":"Multum praesentia Turni potuit.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":5.763700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1358,"date":1663,"orig":"Was Koͤnig Guſtavus/ und der itzige Koͤnig Carolus/ die beyde Schwediſche Helden/ mit ihrer Praͤſentz/ mit ihrer Authoritaͤt/ mit ihrem Anſehen auß gerichtet/ wie offt ihre Perſon ſo viel gegolten/ und ſo viel Schrecken gemacht habe als zehen tauſend Mann im Feld/ das iſt der gantzen Welt bekandt.","norm":"Was König Gustavus / und der jetzige König Carolus / die beide schwedische Helden / mit ihrer Präsenz / mit ihrer Autorität / mit ihrem Ansehen aus gerichtet / wie oft ihre Person so viel gegolten / und so viel Schrecken gemacht habe als zehntausend Mann im Feld / das ist der ganzen Welt bekannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.047699928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1359,"date":1663,"orig":"Anſehen aber und Authoritaͤt kombt auch von Gott/ 1. Sam. 10. ſagt Samuel zu dem Eſeltreiber Saul/ da er ihn zum Koͤnig ſalbete:","norm":"Ansehen aber und Autorität kommt auch von Gott / 1. Sam. 10. sagt Samuel zu dem Eseltreiber Saul / da er ihn zum König salbte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9440999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1360,"date":1663,"orig":"Wann du in die Stadt kombſt/ wird der Geiſt deß HErꝛn uͤber dich gerathen/ ꝛc. da wirſtu ein ander Mann werden.","norm":"Wann du in die Stadt kommst / wird der Geist des Herrn über dich geraten / etc. da wirst du ein ander Mann werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9514000415802} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1361,"date":1663,"orig":"Gott machte dem Koͤnig David einen groſſen Namen/ 2. Sam. 7. Dagegen wann Gott Land und Leute ſtraffen wil/ ſo ſchuͤttet er Verachtung auff die Fuͤrſten/ Job. 12. Leſet hievon diſſert.","norm":"Gott machte dem König David einen großen Namen / 2. Sam. 7. Dagegen wann Gott Land und Leute strafen will / so schüttet er Verachtung auf die Fürsten / Job. 12. Leset hiervon Dessert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.308000087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1362,"date":1663,"orig":"51. Cauſſini de regno Dei.","norm":"51. Caussini de regno Dei.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":5.929299831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1363,"date":1663,"orig":"Da Gott ſein Volck ſonderlich ſtraffen wolt/ ſagt er Eſa. 3.","norm":"Da Gott sein Volk sonderlich strafen wollt / sagt er Esa. 3.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.581500053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1364,"date":1663,"orig":"Er wolle demſelben nehmen virum honorabilem vultu, die anſehnliche Leute.","norm":"Er wolle demselben nehmen virum Honorabelem vultu, die ansehnliche Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.012100219726562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1365,"date":1663,"orig":"Es iſt eine groſſe Gnad/ wann Gott einem Regenten im Anfang ſeiner Regierung Authoritaͤt gibt.","norm":"Es ist eine große Gnade / wann Gott einem Regenten im Anfang seiner Regierung Autorität gibt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.44890022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1366,"date":1663,"orig":"Tacitus ſagt/ ut initia proveniunt, ſic fama in cætera durat.","norm":"Tacitus sagt / ut initia proveniunt, sic fama in caetera durat.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"sw","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.399099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1367,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer Veſpaſtanus iſt im Anfang ſeiner Regierung in Verdacht kommen/ daß er geitzig ſey.","norm":"Kaiser Vespastanus ist im Anfang seiner Regierung in Verdacht kommen / dass er geizig sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.060100078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1368,"date":1663,"orig":"Und dieſen Ruff hat er hernach mit vielen milden Gaben nicht außleſchen koͤnnen.","norm":"Und diesen Ruf hat er hernach mit vielen milden Gaben nicht auslöschen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.468600034713745} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1369,"date":1663,"orig":"Zum vierdten hat ein Regent noͤthig guten Rath und gluͤcklichen Fortgang.","norm":"Zum vierten hat ein Regent nötig guten Rat und glücklichen Fortgang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.402699947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1370,"date":1663,"orig":"Jener Conſiliarius wuſte von Politiſchen Sachen ſehr ſubtil und vernuͤnfftig zu reden.","norm":"Jener Consiliarius wusste von politischen Sachen sehr subtil und vernünftig zu reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9070000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1371,"date":1663,"orig":"Allein wann er Hand anlegen/ und ſeine Conſilia ins Werck ſetzen ſolt/ wolt es nirgend fort.","norm":"Allein wann er Hand anlegen / und seine Consilia ins Werk setzen sollt / wollt es nirgend fort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.655799865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1372,"date":1663,"orig":"Als er gefragt wurde/ wie das zugehe:","norm":"Als er gefragt wurde / wie das zugehe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.60069990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1373,"date":1663,"orig":"Da antwortet er:","norm":"Da antwortet er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.882199764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1374,"date":1663,"orig":"Jch bin ein Meiſter meiner Reden/ aber nicht deß Gluͤcks.","norm":"Ich bin ein Meister meiner Reden / aber nicht des 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und Redligkeit/ ſondern am Gluͤck.","norm":"Ich habe solcher Rät viel gekannt / welchen es nicht gemangelt hat an Verstand und Redlichkeit / sondern am Glück.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.34060001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1378,"date":1663,"orig":"Paterculus ſchreibt lib. 2. von dem Livio Druſo, Senatore ſummo Reipublicæ Romanæ, mit dieſen Worten: Meliore in omnibus ingenio, quam fortuna uſus.","norm":"Paterculus schreibt lib. 2. von dem Livio Druso, Senatore summo Reipublicae Romanae, mit diesen Worten: Meliore in omnibus ingenio, quam fortuna usus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.195400238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1379,"date":1663,"orig":"In iis ipſis, quæ pro Senatu moliebatur, Senatum habuit adverſarium, non intelligentem, ſi quæ de plebis commodis ab eo agerentur, ineſcandæ illiciendæque multitudinis cauſa fieri, ut minoribus perceptis majora promitteret.","norm":"In iis ipsis, quae pro Senatu moliebatur, Senatum habuit adversarium, non intelligentem, sie quae de plebis commodis ab eo agerentur, inescandae illiciendaeque multitudinis causa fieri, ut minoribus perceptis majora promitteret.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.527100086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1380,"date":1663,"orig":"Denique ea fortuna Druſi fuit, ut malefacta Collegarum quàm ejus optimè cogitata Senatus probaret magis.","norm":"Denique ea fortuna Drusi fuit, ut malefacta Collegarum quam ejus optime cogitata Senatus probaret magis.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"ca","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.494500160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1381,"date":1663,"orig":"Als ich dieſes geleſen/ habe ich mich erinnert an den Poeten/ der da ſagt:","norm":"Als ich dieses gelesen / habe ich mich erinnert an den Poeten / der da sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.665900230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1382,"date":1663,"orig":"‒‒‒ Caſſandræ dedit Augur Apollo Eſſe bonam Vatem, ſed non credenda profari.","norm":"‒‒‒ Cassandrae dedit Augur Apollo esse bonam Vatem, sed non credenda profari.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.564199924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1383,"date":1663,"orig":"Dagegen wird von dem Rath der Grichiſchen Stadt Athen geſchrieben/ daß ſie offt unwitzige und unbeſonnene Anſchlaͤge gehabt haben.","norm":"Dagegen wird von dem Rat der griechischen Stadt Athen geschrieben / dass sie oft unwitzige und unbesonnene Anschläge gehabt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.343599796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1384,"date":1663,"orig":"Aber ihre Goͤttin Minerva habe dieſelbe ſtaͤts gluͤcklich regieret/ und zu erſprießlichem Ende gebracht.","norm":"Aber ihre Göttin Minerva habe dieselbe stets glücklich regieret / und zu ersprießlichem Ende gebracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.697800159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1385,"date":1663,"orig":"Solcher tollen unwitzigen Ding/ gehen offt in geheimen Cantzeleyen viel fuͤr/ davon ein Regiment muͤſte uͤbern Hauffen fallen/ wann Gott das Boͤſe nicht zum guten lenckte.","norm":"Solcher tollen unwitzigen Ding / gehen oft in geheimen Kanzeleien viel für / davon ein Regiment müsste übern Haufen fallen / wann Gott das Böse nicht zum guten lenkte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.342400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1386,"date":1663,"orig":"Gottes Weißheit und der Menſchen Thorheit/ regieren die Welt.","norm":"Gottes Weisheit und der Menschen Torheit / regieren die Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.953000068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1387,"date":1663,"orig":"Zum fuͤnfften hat ein Regent vonnoͤthen gute Raͤth und Diener.","norm":"Zum fünften hat ein Regent vonnöten gute Rät und Diener.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.065199851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1388,"date":1663,"orig":"Die werden auch von Gott beſchehrt/ Syr. ſagt Cap. 10.","norm":"Die werden auch von Gott beschert / Syr. sagt Cap. 10.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.267399787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1389,"date":1663,"orig":"Es ſtehet in Gottes Haͤnden/ daß es einem Regenten gerathe/ derſelbe gibt ihm einen loͤblichen Cantzler.","norm":"Es steht in Gottes Händen / dass es einem Regenten gerate / derselbe gibt ihm einen löblichen Kanzler.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.43779993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1390,"date":1663,"orig":"Der einige Reichs Cantzler in Schweden/ Herꝛ Graf Axel Oxenſtirn/ hat dem Koͤnigreich Schweden mehr genuͤtzt/ als eine gantze Armee.","norm":"Der einige Reichs Kanzler in Schweden / Herr Graf Axel Oxenstirn / hat dem Königreich Schweden mehr genützt / als eine ganze Armee.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.505099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1391,"date":1663,"orig":"Was der Koͤnig und andere Cavallier thaͤten mit dem Schwerdt/ das thaͤt er bey Schweden/ und bey Franckreich der Cardinal Richelieu/ mit der Feder.","norm":"Was der König und andere Cavalier täten mit dem Schwert / das täte er bei Schweden / und bei Frankreich der Kardinal Richelieu / mit der Feder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.954800128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1392,"date":1663,"orig":"Und wann das Schwerdt und die Feder zugleich/ mit tapffern und weiſen Haͤnden gefuͤhret werden/ ſo geſchehen groſſe Ding.","norm":"Und wann das Schwert und die Feder zugleich / mit tapferen und weisen Händen geführt werden / so geschehen große Ding.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.167399883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1393,"date":1663,"orig":"Jch zweiffel dran/ ob den erſten Roͤmiſchen Monarchen den Iulium Cæſarem, das Schwerdt groͤſſer gemacht habe als die Feder?","norm":"Ich Zweifel dran / ob den ersten Römischen Monarchen den Iulium Caesarem, das Schwert größer gemacht habe als die Feder?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.798699855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1394,"date":1663,"orig":"Hochgedachter Herꝛ Reichs Cantzler haͤtte einen guten Zeiger in eine Uhr geben/ dann ſeine Anſchlaͤg kont man nicht mercken/ biß ſie ſchlugen.","norm":"Hochgedachter Herr Reichs Kanzler hätte einen guten Zeiger in eine Uhr geben / dann seine Anschläge konnte man nicht merken / bis sie schlugen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.208899974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1395,"date":1663,"orig":"Er war im Rathen wie ein Schneck/ und in Thaten wie ein Vogel in der Lufft/ oder wie ein Pfeil vom Bogen.","norm":"Er war im Raten wie ein Schneck / und in Taten wie ein Vogel in der Luft / oder wie ein Pfeil vom Bogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.664700031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1396,"date":1663,"orig":"Wann ich betrachte/ wie Koͤnigin Chriſtina ihm einen Pfeil und Bogen in ſein Graͤfliches Wappen gegeben/ erinnere ich mich was David von Jonathan ſagt:","norm":"Wann ich betrachte / wie Königin Christina ihm einen Pfeil und Bogen in sein Gräfliches Wappen gegeben / erinnere ich mich was David von Jonathan sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6066999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1397,"date":1663,"orig":"Der Bogen Jonathan hat nie gefehlet.","norm":"Der Bogen Jonathan hat nie gefehlt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.564700126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1398,"date":1663,"orig":"Und ferner ſagt David von Saul und Jonathan/ daß ſie ſeyn geweſen leichter dann die Adler/ und ſtaͤrcker dann die Loͤwen/ 2. Sam. 1. Jch halte das fuͤr der Schweden groͤſſeſte Weißheit/ daß ſie ihre Conſilia geheim halten/ und es machen wie die Wildſchuͤtzen/ da Knall und Fall ein Ding iſt.","norm":"Und ferner sagt David von Saul und Jonathan / dass sie sein gewesen leichter dann die Adler / und stärker dann die Löwen / 2. Sam. 1. Ich halte das für der Schweden größte Weisheit / dass sie ihre Consilia geheim halten / und es machen wie die Wildschützen / da Knall und Fall ein Ding ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.527100086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1399,"date":1663,"orig":"An andern Hoͤfen ſagt man offt bey der Tafel was geſchehen ſolle.","norm":"An anderen Höfen sagt man oft bei der Tafel was geschehen solle.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.862599849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1400,"date":1663,"orig":"Da muͤſſen es die Pagen und Laqueyen anhoͤren.","norm":"Da müssen es die Pagen und Lakaien anhören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.284999847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1401,"date":1663,"orig":"Verſchweigt es aber der Herꝛ bey der Tafel/ ſo ſagt es der Rath ſeiner Frauen/ inter oſcula & amplexus, die Frau ſagt es der Magd/ und alſo weiß es der Magd Courtiſan, und von dem Courtiſan erfaͤhret es die gantze Welt.","norm":"Verschweigt es aber der Herr bei der Tafel / so sagt es der Rat seiner Frauen / inter oscula & amplexus, die Frau sagt es der Magd / und also weiß es der Magd Courtisan, und von dem Courtisan erfährt es die ganze Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9492998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1402,"date":1663,"orig":"Auff Univerſitaͤten haͤlt man die Profeſſores, welche die Jugend lehren die Kunſt zu reden.","norm":"Auf Universitäten hält man die Professoren, welche die Jugend lehren die Kunst zu reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.034900188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1403,"date":1663,"orig":"Es were gut/ wann auch Profeſſores gehalten wuͤrden/ welche lehrten die Kunſt zu ſchweigen.","norm":"Es wäre gut / wann auch Professoren gehalten würden / welche lehrten die Kunst zu schweigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.177000045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1404,"date":1663,"orig":"Nam nulli tacuiſſe nocet, nocet eſſe locutum.","norm":"Nam nulli tacuisse nocet, nocet esse locutum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.508800029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1405,"date":1663,"orig":"Res magnæ ab eo peragi nequeunt, cui tacere pœna eſt.","norm":"Res magnae ab eo peragi nequeunt, cui tacere poena est.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":7.75540018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1406,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß hiebevor in Griechenland zu einem frembden Legato kommen ſeyn etliche Philoſophi/ deren jeder ſeine Weißheit zu oſtentiren, ſeinen Schul-Sack voll Kuͤnſte außgeſchuͤttet haben/ einer aber ſey unter ihnen geweſen/ welcher gantz ſtill geſeſſen/ der Legat habe zu ihm geſagt/ was ſol ich deñ meinem Herꝛn referiren/ das ich von dir gehoͤret habe?","norm":"Man sagt / dass hiervor in Griechenland zu einem fremden Legato kommen sein etliche Philosophie / deren jeder seine Weisheit zu ostentiren, seinen Schul-Sack voll Künste ausgeschüttet haben / einer aber sei unter ihnen gewesen / welcher ganz still gesessen / der Legat habe zu ihm gesagt / was soll ich denn meinem Herrn referieren / das ich von dir gehöret habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6066999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1407,"date":1663,"orig":"Da habe er zur Antwort geben/ ſage deinem Koͤnig/ daß du in Griechenland habeſt einen Mann geſehen/ der habe ſchweigen koͤnnen.","norm":"Da habe er zur Antwort geben / sage deinem König / dass du in Griechenland habest einen Mann gesehen / der habe schweigen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.276899814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1408,"date":1663,"orig":"Schweigen koͤnnen/ iſt fuͤrwar eine groſſe Kunſt.","norm":"Schweigen können / ist fürwahr eine große Kunst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8867998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1409,"date":1663,"orig":"Jch habe einen vornehmen Mann gekant/ welcher weiß und verſtaͤndig gnug war/ aber er konte nicht ſchweigen.","norm":"Ich habe einen vornehmen Mann gekannt / welcher weiß und verständig genug war / aber er konnte nicht schweigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7042999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1410,"date":1663,"orig":"Einsmals gieng etwas bey Hofe fuͤr/ da er mit im Rath geweſen war/ und ein ander meiner guten Bekandten bate mich/ ich wolle doch von ihm erfahren/ was eigentlich im Rath vorgangen ſey?","norm":"Einsmals ging etwas bei Hofe für / da er mit im Rat gewesen war / und ein ander meiner guten bekannten bat mich / ich wolle doch von ihm erfahren / was eigentlich im Rat vorgegangen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.466100215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1411,"date":1663,"orig":"Jch antwortet/ Mein Herꝛ/ gehet mit mir/ wir wollen ihm die viſite geben/ ſo ſol er es euch ſelbſt ſagen.","norm":"Ich antwortet / Mein Herr / geht mit mir / wir wollen ihm die visite geben / so soll er es euch selbst sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.906499862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1412,"date":1663,"orig":"Dann ich weiß/ es gehet ihm wie einem cacaturienti, er kan nichts bey ſich behalten.","norm":"Dann ich weiß / es geht ihm wie einem cacaturienti, er kann nichts bei sich behalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.695300102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1413,"date":1663,"orig":"Als wir zu ihm kamen/ nahm er mich bey der Hand/ fuͤhrte mich bey ein Fenſter/ und ſagt/ wolt ihr es bey euch behalten/ ſo wil ich euch ſagen was heute bey Hofe vorgangen ſey?","norm":"Als wir zu ihm kamen / nahm er mich bei der Hand / führte mich bei ein Fenster / und sagt / wollt ihr es bei euch behalten / so will ich euch sagen was heute bei Hofe vorgegangen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.439700126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1414,"date":1663,"orig":"Jch ſagte/ Nein.","norm":"Ich sagte / Nein.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.76200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1415,"date":1663,"orig":"Koͤnt ihr es ſelbſt nicht bey euch behalten/ wie ſolt ich es bey mir behalten?","norm":"könnt ihr es selbst nicht bei euch behalten / wie sollte ich es bei mir behalten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.868099927902221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1416,"date":1663,"orig":"Jn dem ließ er einen Trunck Wein holen/ und als er ein paar Becher außgetruncken hatte/ da brach er loß/ eben wie einer/ der eine Purgation eingenommen/ und uͤber eine Stunde ein warm Bruͤhlein darauff einnimbt/ daß die Purgation deſto beſſer operire.","norm":"In dem ließ er einen Trunk Wein holen / und als er ein paar Becher ausgetrunken hatte / da brach er los / eben wie einer / der eine Purgation eingenommen / und über eine Stunde ein warm Brühlein darauf einnimmt / dass die Purgation desto besser operiere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.958700180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1417,"date":1663,"orig":"Zum ſechſten/ hat ein groſſer Herꝛ vonnoͤthen Gluͤck und Sieg im Krieg.","norm":"Zum sechsten / hat ein großer Herr vonnöten Glück und Sieg im Krieg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.701600074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1418,"date":1663,"orig":"Das kombt auch von Gott/ Pſal. 144. v. 2. ſagt David der tapffere Kriegsheld:","norm":"Das kommt auch von Gott / Psal. 144. v. 2. sagt David der tapfere Kriegsheld:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.375400066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1419,"date":1663,"orig":"Gelobet ſey der HErꝛ/ der meine Hand lehret ſtreiten/ und meine Fauſt kriegen.","norm":"Gelobet sei der Herr / der meine Hand lehrt streiten / und meine Faust kriegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.393700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1420,"date":1663,"orig":"Meine Guͤte/ mein Burg/ mein Erretter/ mein Schild/ der mein Volck unter mich zwinget:","norm":"Meine Güte / mein Burg / mein Erretter / mein Schild / der mein Volk unter mich zwinget:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.691699981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1421,"date":1663,"orig":"da er ins Alter kam/ und ſein Leben betrachtete/ ſagte er/ 2. Samuel. 22.","norm":"da er ins Alter kam / und sein Leben betrachtete / sagte er / 2. Samuel. 22.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.834799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1422,"date":1663,"orig":"Mit dir kan ich Kriegsvolck zerſchmeiſſen/ uñ mit meinem Gott uͤber die Manren ſpringen.","norm":"Mit dir kann ich Kriegsvolk zerschmeißen / und mit meinem Gott über die Manren springen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.374499797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1423,"date":1663,"orig":"Sehet doch/ was haben groſſe Herꝛen/ wann ſie es nicht von Gott haben?","norm":"Sehet doch / was haben große Herren / wann sie es nicht von Gott haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.146699905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1424,"date":1663,"orig":"Da Kaͤyſer Carolus der fuͤnffte den Sturm vor Metz verlohr/ troͤſtet ihn Don Johann Medices/ und ſagte unter andern/ das Gluͤck ſey wie ein jung Weib/ Es liebe die junge Maͤnner/ und laſſe die alte fahren.","norm":"Da Kaiser Carolus der fünfte den Sturm vor Metz verlor / tröstet ihn Don Johann Medices / und sagte unter anderen / das Glück sei wie ein jung Weib / Es liebe die junge Männer / und lasse die alte fahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.935699939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1425,"date":1663,"orig":"Allein David redete in ſeinem Alter viel anders von der Sach.","norm":"Allein David redete in seinem Alter viel anders von der Sache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.305699825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1426,"date":1663,"orig":"Sieg und Gluͤck kombt von Gott.","norm":"Sieg und Glück kommt von Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.612500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1427,"date":1663,"orig":"Und Gluͤck bedarff keinen Rath.","norm":"Und Glück bedarf keinen Rat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.874199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1428,"date":1663,"orig":"Als Philips der Großmuͤtige Landgraf zu Heſſen einsmalseine groſſe Sache fuͤrhatte/ und ſeine Raͤthe einmuͤtig darwider waren/ ſagte er/ rathet ihr was ihr wolt/ ſo thue Jch was Jch wil.","norm":"Als Philips der großmütige Landgraf zu Hessen einsmalseine große Sache vorhatte / und seine Räte einmütig dawider waren / sagte er / ratet ihr was ihr wollt / so tue Ich was Ich will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6203999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1429,"date":1663,"orig":"Laſſet esin Gottes Namen gehen.","norm":"Lasst esin Gottes Namen gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"eu","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.342100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1430,"date":1663,"orig":"Jch wil nichts verderben.","norm":"Ich will nichts verderben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.31850004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1431,"date":1663,"orig":"Und gieng ihm damals gluͤcklich ab.","norm":"Und ging ihm damals glücklich ab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.730500221252441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1432,"date":1663,"orig":"Das Gluͤck kan auß einem Poſtknecht einen Pabſt/ auß einem Hirten und Schmiede einen Kayſer machen.","norm":"Das Glück kann aus einem Postknecht einen Papst / aus einem Hirten und Schmiede einen Kaiser machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.205999851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1433,"date":1663,"orig":"Das Gluͤck brachte den David von ſeiner Schaͤfer-Huͤtten auff einen Koͤniglichen Thron/ und machte auß einem Schaͤfer-Jungen einen gewaltigen General im Feld.","norm":"Das Glück brachte den David von seiner Schäferhütten auf einen königlichen Thron / und machte aus einem Schäferjungen einen gewaltigen General im Feld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.487100124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1434,"date":1663,"orig":"Wann das Gluͤck einen Puͤffel kroͤnt/ ſo muß jederman der Kron gebuͤhrende Reverentz machẽ.","norm":"Wann das Glück einen Büffel krönt / so muss jedermann der Krone gebührende Reverenz machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.808599948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1435,"date":1663,"orig":"Sagt mir aber was iſt das Gluͤck?","norm":"Sagt mir aber was ist das Glück?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.84060001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1436,"date":1663,"orig":"Zwar es haben auch offtmals gottloſe Herꝛen Gluͤck und Sieg/ gleichwie die Koͤnige von Aſſyrien/ durch welche Gott offt ſein Volck heimſuchte/ und nennet ſie Eſa. 7. v. 20. ein gemitet Scheermeſſer.","norm":"Zwar es haben auch oftmals gottlose Herren Glück und Sieg / gleichwie die Könige von Assyrien / durch welche Gott oft sein Volk heimsuchte / und nennt sie Esa. 7. v. 20. ein gemietet Schermesser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.409200191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1437,"date":1663,"orig":"Der Tuͤrck verlaͤſt ſich auff ſeinen Mahomet/ und hat offt groͤſſer Sieg und Gluͤck als die Chriſten.","norm":"Der Türk verlässt sich auf seinen Mohammed / und hat oft größer Sieg und Glück als die Christen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.488900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1438,"date":1663,"orig":"Allein ſolchen Leuten gibt Gott ihren Theil in dieſer Welt/ wie dem reichen Schlemmer/ Luc. 16. Frommen Koͤnigen und Regenten aber/ welche er gern im Himmel haben wolte/ klopffet er jehands auff die Finger/ daß ſie erkennen/ daß alles Gluͤck und aller Segen komme von GOTT/ daß von Jhm und durch Jhn und in Jhm ſeyn alle Ding.","norm":"Allein solchen Leuten gibt Gott ihren Teil in dieser Welt / wie dem reichen Schlemmer / Luc. 16. Frommen Königen und Regenten aber / welche er gern im Himmel haben wollte / klopfet er jehands auf die Finger / dass sie erkennen / dass alles Glück und aller Segen komme von GOTT / dass von Ihm und durch ihn und in ihm sein alle Ding.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.195799827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1439,"date":1663,"orig":"Jn dieſem Capitel wird auch gedacht von deß Koͤnigs Salomons Heyrath.","norm":"In diesem Kapitel wird auch gedacht von des Königs Salomons Heirat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.575799942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1440,"date":1663,"orig":"Ob wol die Ehe zugelaſſen iſt/ mit ungleichen Glaubens- Perſonen/ und ſelbige an ihr ſelbſt kein Suͤnd iſt.","norm":"Ob wohl die Ehe zugelassen ist / mit ungleichen Glaubens-Personen / und selbige an ihr selbst kein Sünde ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.1717000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1441,"date":1663,"orig":"Dennoch geſchiehet es nicht ohne Gefahr/ wie Herꝛ Cantzler Reinking in ſeiner Bibliſchen Policey lib. III. axiom. 5. mit unterſchiedenen Exempeln beweiſet.","norm":"Dennoch geschieht es nicht ohne Gefahr / wie Herr Kanzler Reinking in seiner biblischen Polizei lib. III. axiom. 5. mit unterschiedenen Exempeln beweiset.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.825699806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1442,"date":1663,"orig":"Und wir ſehen Cap. XI. daß die unglaͤubige Weiber/ den glaͤubigen Salomon verfuͤhret haben.","norm":"Und wir sehen Cap. XI. dass die ungläubige Weiber / den gläubigen Salomon verführet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.634099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1443,"date":1663,"orig":"Es iſt kein Liſt uͤber Weiberliſt/ Syr. 25.","norm":"Es ist kein List über Weiberlist / Syr. 25.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.555299758911133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1444,"date":1663,"orig":"Hat Eva den weiſen Adam/ der im Paradiß im Stand der Unſchuld mit dem Ebenbild Gottes/ und mit hoͤchſter Weißheit begabt war/ verfuͤhret?","norm":"Hat Eva den weisen Adam / der im Paradies im Stand der Unschuld mit dem Ebenbild Gottes / und mit höchster Weisheit begabt war / verführet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9969000816345215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1445,"date":1663,"orig":"Hat Pharao Tochter den weiſen Salomon verfuͤhret?","norm":"Hat Pharao Tochter den weisen Salomon verführet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.417600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1446,"date":1663,"orig":"Was iſt dann nicht bey denen zu beſoꝛgen/ die ſo weiß und ſo verſtaͤndig nicht ſind als Adam und Salomo?","norm":"Was ist dann nicht bei denen zu besorgen / die so weiß und so verständig nicht sind als Adam und Salomo?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.569699764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1447,"date":1663,"orig":"Drumb hat man ſich im Freyen wol vorzuſehen.","norm":"Darum hat man sich im Freien wohl vorzusehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7743000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1448,"date":1663,"orig":"Eben zu der zeit kamen zwo Huren fuͤr den Koͤnig und traten fuͤr ihn.","norm":"Eben zu der Zeit kamen zwei Huren für den König und traten für ihn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.250100135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1449,"date":1663,"orig":"Dabey ſehen groſſe Herꝛen/ daß ſie ohn Unterſcheid der Perſonen ihre Unterthanen hoͤren ſollen/ es moͤgen nun Huren/ Zauberin oder ander Lumpen Volck ſeyn.","norm":"Dabei sehen große Herren / dass sie ohne Unterschied der Personen ihre Untertanen hören sollen / es mögen nun Huren / Zauberin oder ander Lumpen Volk sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.263999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1450,"date":1663,"orig":"Dann die Obrigkeit iſt wie ein Nagel an der Wand/ daran ein jeder haͤnget was ihm beſchwerlich iſt.","norm":"Dann die Obrigkeit ist wie ein Nagel an der Wand / daran ein jeder hänget was ihm beschwerlich ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.343900203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1451,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer Aurelius ſagt/ daß ers auß der Erfahrung wiſſe/ daß die Herꝛn/ ſo nicht gern Audientz geben/ ſeyn unwehrt worden/ und verdorben/ aber keiner der ſich leutſelig gehalten.","norm":"Kaiser Aurelius sagt / dass er es aus der Erfahrung wisse / dass die Herrn / so nicht gern Audienz geben / sein Unwert worden / und verdorben / aber keiner der sich leutselig gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.947700023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1452,"date":1663,"orig":"Es haben etliche Kaͤyſer und Koͤnige dieſe goͤttliche Richtſchnur im Rechtſprechen ſtaͤts fuͤr Augen und im Hertzen gehabt:","norm":"Es haben etliche Kaiser und Könige diese göttliche Richtschnur im Rechtsprechen stets für Augen und im Herzen gehabt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.537799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1453,"date":1663,"orig":"Was du wilt das man dir thun ſol/ das ſoltu einem andern auch thun/ und Rechtſprechen.","norm":"Was du willst das man dir tun soll / das sollst du einem anderen auch tun / und Rechtsprechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.673600196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1454,"date":1663,"orig":"Was dir nicht ſol geſchehen/ das ſolt du auch keinem andern zu geſchehen verſtatten/ oder Recht erkennen.","norm":"Was dir nicht soll geschehen / das sollt du auch keinem anderen zu geschehen verstatten / oder Recht erkennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.098800182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1455,"date":1663,"orig":"Wann dieſe Regel in acht genommen wuͤrde/ ſo wuͤrde mancher Gewiſſenloſer Procurator und Advocat, nicht mit einem fetten Maul dem Fenſter hinauß gupen.","norm":"Wann diese Regel in Acht genommen würde / so würde mancher gewissenloser Prokurator und Advokat, nicht mit einem fetten Maul dem Fenster hinaus gupen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.99459981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1456,"date":1663,"orig":"Jacobus VI. Koͤnig in Groß Britanien/ hat deßwegen in ſeinem Teſtament ſehr Chriſtlich ſeine Herꝛn Soͤhne ermahnet/ und unter andern vom Rechtſprechen alſo geredet:","norm":"Jacobus VI. König in Großbritannien / hat deswegen in seinem Testament sehr Christlich seine Herrn Söhne ermahnet / und unter anderen vom Rechtsprechen also geredet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.123700141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1457,"date":1663,"orig":"Jch verſehe mich mit der Huͤlffe Gottes/ immerdar dieſe Chriſtliche Regul zu halten/ daß ich andern thue/ wie ich wolte daß mir geſchehe.","norm":"Ich versehe mich mit der Hilfe Gottes / immerdar diese christliche Regel zu halten / dass ich anderen tue / wie ich wollte dass mir geschehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.946899890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1458,"date":1663,"orig":"Jtem/ der Obrigkeit Ampt gegen die Unterthanen hat allein im Rechtſprechen mit der Frag zu thun/ was mein und dein iſt/ und ſolt in Erkaͤntnuͤs weder zur Rechten noch zur Lincken lencken.","norm":"Item / der Obrigkeit Amt gegen die Untertanen hat allein im Rechtsprechen mit der Frag zu tun / was mein und dein ist / und sollt in Erkenntnis weder zur Rechten noch zur Linken lenken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.205900192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1459,"date":1663,"orig":"Jtem/ zu ſeinem Sohn:","norm":"Item / zu seinem Sohn:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"hi-Latn","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.776800155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1460,"date":1663,"orig":"Jch rathe euch/ daß ihr jedes Jahr euer Koͤnigreich beſucht/ die Beſchwerden der Unterthanen hoͤret und erlediget.","norm":"Ich rate euch / dass ihr jedes Jahr euer Königreich besucht / die Beschwerden der Untertanen höret und erlediget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.510900020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1461,"date":1663,"orig":"Haltet euer Gerichts-Beſitzung und habt fleiſſig acht/ wie es an den Orten zugehet/ und befoͤrdert perſoͤnlich die Expedition deß Rechtens/ und ſonderlich da es den Armen zu gut geſchicht/ die von den Maͤchtigen betraͤngt werden.","norm":"Haltet euer Gerichts-Besitzung und habt fleißig acht / wie es an den Orten zugehet / und befördert persönlich die Expedition des rechtens / und sonderlich da es den Armen zu gut geschieht / die von den Mächtigen bedrängt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.700900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1462,"date":1663,"orig":"Jtem/ laſſet ſchlecht und ſchleunig Recht ergehen/ hoͤret den Advocaten in ihren verzuͤglichen Außfluͤchten nicht zu.","norm":"Item / lasst schlecht und schleunig Recht ergehen / höret den Advokaten in ihren züglichen Ausflüchten nicht zu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.112199783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1463,"date":1663,"orig":"Laſſet die Partheyen ſelbſt ihre Nothdurfft fuͤrbringen.","norm":"Lasst die Parteien selbst ihre Notdurft vorbringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7221999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1464,"date":1663,"orig":"Weigert euch auch nicht ihre Beſchwerden ſelbſt zu hoͤren und zu entſcheiden/ aut ne ſis Rex.","norm":"Weigert euch auch nicht ihre Beschwerden selbst zu hören und zu entscheiden / aut ne sis Rex.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.498799800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1465,"date":1663,"orig":"Jtem/ bemuͤhet euch alle Recht und Rechtſachen abzukuͤrtzen.","norm":"Item / bemühet euch alle Recht und Rechtsachen abzukürzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.069799900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1466,"date":1663,"orig":"Der kuͤrtzte Weg im Rechten iſt der beſte und gewiſſeſte/ der Verzug machet die Sachen verworꝛen/ und die Advocaten und Procuratores werden reich mit der Unterthanen Verarmung.","norm":"Der kürzte Weg im Rechten ist der beste und gewisseste / der Verzug macht die Sachen verworren / und die Advokaten und Procuratores werden reich mit der Untertanen Verarmung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.295499801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1467,"date":1663,"orig":"Eine Obrigkeit die ſaͤumig und langſam iſt in Entſcheidung der Rechtſachen/ vergleicht ſich mit einem langſamen Artzt/ bey deſſen Cur einer lieber moͤchte ſterben als geſund werden.","norm":"Eine Obrigkeit die säumig und langsam ist in Entscheidung der Rechtsachen / vergleicht sich mit einem langsamen Arzt / bei dessen Kur einer lieber möchte sterben als gesund werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.596799850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1468,"date":1663,"orig":"Damit hat ſich Koͤnig Chriſtian der Vierdte in Dennemarck bey ſeinen Unterthanen beliebt gemacht/ daß er die Supplicationes von den armen Unterthanen ſelbſt angenommen und geleſen/ die Partheyen gegeneinander ſelbſt gehoͤret hat.","norm":"Damit hat sich König Christian der vierte in Dänemark bei seinen Untertanen beliebt gemacht / dass er die Supplicationes von den armen Untertanen selbst angenommen und gelesen / die Parteien gegeneinander selbst gehöret hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.325900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1469,"date":1663,"orig":"Jch hab einen Kauffmann zu Hamburg gekant/ H. H. B. welcher mein guter Freund/ und in Geographia und Hydrographia uͤber alle maſſen wol beſchlagen war.","norm":"Ich habe einen Kaufmann zu Hamburg gekannt / H. H. B. welcher mein guter Freund / und in Geographia und Hydrographie über alle Maßen wohl beschlagen war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.799699783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1470,"date":1663,"orig":"Der hatte einsmals Jhrer Koͤniglichen Maj. einen Vorſchlag geben/ wie ſie eine Schiffahrt an einen ſonderbaren weit abgelegenen Ort thun/ und im Perlenfang ſonderbare Compendia brauchen koͤnten.","norm":"Der hatte einsmals Ihrer Königlichen Maj. einen Vorschlag geben / wie sie eine Schifffahrt an einen sonderbaren weit abgelegenen Ort tun / und im Perlenfang sonderbare Compendia brauchen könnten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.680600166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1471,"date":1663,"orig":"Allein der Kauffmann hatte fuͤr Eroͤffnung ſeines Vorſchlages eine Koͤnigl. recompens begehret/ der Koͤnig hatte ihm viel dubia opponiret, der Kaufmann hatte zwar drauff geantwortet/ allein der Koͤnig hatte es zu beſſerer conſideration ziehen wollen/ endlich hatte der Kauffmann an den Koͤnig geſchrieben/ wann Jhre Koͤnigl. Majeſt. die angebotene invention nicht annehmlich ſey/ ſo bitte er Jhre Majeſt.","norm":"Allein der Kaufmann hatte für Eröffnung seines Vorschlages eine Königl. Rekompens begehret / der König hatte ihm viel dubia opponieret, der Kaufmann hatte zwar drauf geantwortet / allein der König hatte es zu besserer Konsideration ziehen wollen / endlich hatte der Kaufmann an den König geschrieben / wann Ihre Königl. Majest. die angebotene Invention nicht annehmlich sei / so bitte er Ihre Majest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.420100212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1472,"date":1663,"orig":"Sie wollen alles was er bißher mit Jhr geredet habe/ ingeheim halten.","norm":"Sie wollen alles was er bisher mit Ihr geredet habe / insgeheim halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.981400012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1473,"date":1663,"orig":"Darauff hatte der Koͤnig alsbald mit eigenen Haͤnden auff deß Kauffmanns Brieff geſchrieben: Kanſtu ſchweigen?","norm":"Darauf hatte der König alsbald mit eigenen Händen auf des Kaufmanns Brief geschrieben: Kannst du schweigen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.901400089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1474,"date":1663,"orig":"Jch auch!","norm":"Ich auch!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.170400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1475,"date":1663,"orig":"Chriſtian.","norm":"Christian.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":5.750899791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1476,"date":1663,"orig":"Und hatte darnach den Brieff unter einem Coverto dem Kauffmann wider zugeſchickt.","norm":"Und hatte danach den Brief unter einem Coverto dem Kaufmann wieder zugeschickt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.251800060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1477,"date":1663,"orig":"Glaubt mir Philanderſon/ ein Herꝛ/ der mit frembden Augen ſtehet/ und mit frembden Ohren hoͤret/ kan leicht betrogen werden.","norm":"Glaubt mir Philanderson / ein Herr / der mit fremden Augen steht / und mit fremden Ohren höret / kann leicht betrogen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.234700202941894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1478,"date":1663,"orig":"Ein Secretarius der auß einer Supplication dem Herꝛn referiren ſol/ kan deß Supplicanten formalia verba referiren, und kan in favorem Adverſarii, in der pronunciation, oder mit den minen und Geberden den Herꝛn verfuͤhren/ daß er die Sache anders auffnimbt als ſie iſt.","norm":"Ein Sekretarius der aus einer Supplikation dem Herrn referieren soll / kann des Supplikanten formalia verba referieren, und kann in favorem Adversarii, in der pronunciation, oder mit den meinen und Gebärden den Herrn verführen / dass er die Sache anders aufnimmt als sie ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.903900146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1479,"date":1663,"orig":"Jch habe einsmals einen Hoffſchrantzen gekant/ welcher ſeinen Herꝛn/ der ſonſt weiß und vernuͤnfftig genug war/ auff Rothwelſch vexiren konte/ wann er etwas bey ihm muͤndlich anbringen wolte/ ſo erzehlt er ihm erſtlich ein hauffen Dinges/ damit er den Herꝛn luſtig machte/ wann er nun Abſchied nahm/ dem Herꝛn die Hand gekuͤſſet/ und die Thuͤr in der Hand hatte/ ſtellete er ſich als ob er noch etwas vergeſſen haͤtte/ und proponirte das principal.","norm":"Ich habe einsmals einen Hofschranzen gekannt / welcher seinen Herrn / der sonst weiß und vernünftig genug war / auf Rotwelsch vexieren konnte / wann er etwas bei ihm mündlich anbringen wollte / so erzählt er ihm erstlich ein Haufen Dinges / damit er den Herrn lustig machte / wann er nun Abschied nahm / dem Herrn die Hand geküsst / und die Tür in der Hand hatte / stellte er sich als ob er noch etwas vergessen hätte / und proponierte das Prinzipal.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.748799800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1480,"date":1663,"orig":"Werck/ umb welches willen er zu dem Herꝛn kommen war/ und der Herꝛ/ welcher zuvor lauter Schertz mit ihm getrieben/ und alle ſeine Reden mit Lachen angehoͤret hatte/ pflag gemeiniglich dieſen ſeinen letzten Vortrag/ darin offt ehrliche Leute belogen und betrogen wurden/ zu approbiren.","norm":"Werk / um welches Willen er zu dem Herrn kommen war / und der Herr / welcher zuvor lauter Scherz mit ihm getrieben / und alle seine Reden mit Lachen angehört hatte / pflegte gemeiniglich diesen seinen letzten Vortrag / darin oft ehrliche Leute belogen und betrogen wurden / zu approbieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.471499919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1481,"date":1663,"orig":"Wann er etwas ſchrifftlich bey ſeinem Herꝛn ſuchen wolte/ ſo machte er ihm erſtlich einen groſſen Firlefantz/ de egregio quodam NIHILO, und ſchrieb etwas/ das ſeinem Herꝛn zu vernehmen angenehm war/ es mochte wahr ſeyn oder nicht.","norm":"Wann er etwas schriftlich bei seinem Herrn suchen wollte / so machte er ihm erstlich einen großen Firlefanz / de egregio quodam NIHILO, und schrieb etwas / das seinem Herrn zu vernehmen angenehm war / es mochte wahr sein oder nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.005599975585937} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1482,"date":1663,"orig":"Endlich machte er ein poſt ſcriptum, und proponirte ſeine Principal-Sache/ und umb der zuvor geſchriebenen anmutigen Luͤgen willen/ erlangt er gemeiniglich was er begehrte.","norm":"Endlich machte er ein post scriptum, und proponierte seine Prinzipal-Sache / und um der zuvor geschriebenen anmutigen Lügen Willen / erlangt er gemeiniglich was er begehrte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.547399997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1483,"date":1663,"orig":"Mundus vult decipi, das iſt/ Groſſe Herꝛn wollen hoͤflich betrogen ſeyn.","norm":"Mundus vult decipi, das ist / Große Herrn wollen höflich betrogen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.259900093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1484,"date":1663,"orig":"Weil nun offtmals die gottloſe Hofſchrantzen/ mit ihrem referiren einen frommen Herꝛn betriegen/ und einem armen Mann Audientz abſchneiden.","norm":"Weil nun oftmals die gottlose Hofschranzen / mit ihrem referieren einen frommen Herrn betrügen / und einem armen Mann Audienz abschneiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.674200057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1485,"date":1663,"orig":"Als hat der Hochweiſe Heſſiſche Held/ Philips der Großmuͤtige/ in ſeinem Fuͤrſtlichen Teſtament fuͤr gut angeſehen/ daß ſeine Herꝛn Soͤhne unterweilens auff die Jagd ziehen/ und ſich dabey erluſtigen.","norm":"Als hat der Hochweise hessische Held / Philips der Großmütige / in seinem fürstlichen Testament für gut angesehen / dass seine Herrn Söhne Unterweilens auf die Jagd ziehen / und sich dabei erlustigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.93779993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1486,"date":1663,"orig":"Dann dadurch kan/ in Abweſenheit der Schreiber und Doctor/ ein armer Bauer oder ander Unterthan/ offt Gelegenheit gewinnen/ ſeinem Herꝛn ſeine Sache und ſein Anligen ſelbſt fuͤrzutragen.","norm":"Dann dadurch kann / in Abwesenheit der Schreiber und Doktor / ein armer Bauer oder ander Untertan / oft Gelegenheit gewinnen / seinem Herrn seine Sache und sein Anliegen selbst vorzutragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.408699989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1487,"date":1663,"orig":"Und wer ein weiſer Herꝛ iſt/ der wird es nicht machen wie jener geitzige Graff/ welcher zu Erſparung der Unkoſten/ keinen Rath hielte/ ſondern alle Sachen ſelbſt anhoͤrete/ als nun zwey ſeiner Bauern einen Streit hatten/ ſupplicirte der eine an ſeinen Herꝛn/ und legte in die Supplication einen Goldguͤlden.","norm":"Und wer ein weiser Herr ist / der wird es nicht machen wie jener geizige Graf / welcher zu Ersparung der Unkosten / keinen Rat hielte / sondern alle Sachen selbst anhörte / als nun zwei seiner Bauern einen Streit hatten / supplizierte der eine an seinen Herrn / und legte in die Supplikation einen Goldgülden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9274001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1488,"date":1663,"orig":"Da antwortete der Graff: Du haſt recht.","norm":"Da antwortete der Graf: Du hast recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.176199913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1489,"date":1663,"orig":"Komm kuͤnfftigen Mitwochen/ ich wil deinen Widerpart citiren laſſen/ und dem Schelmen ſchon ſagen was ihm zu ſagen iſt.","norm":"Komme künftigen Mitwochen / ich will deinen Widerpart zitieren lassen / und dem Schelmen schon sagen was ihm zu sagen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.075300216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1490,"date":1663,"orig":"Als der Widerpart das vernommen/ macht er auch eine Supplication an den Grafen/ und legte einen Ducaten darein.","norm":"Als der Widerpart das vernommen / macht er auch eine Supplikation an den Grafen / und legte einen Dukaten darein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5644001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1491,"date":1663,"orig":"Als ſie am Mitwochen zuſammen kamen/ wolte der Graf weder deß Goldguͤlden oder deß Ducaten entrathen/ ſondern ſchuͤttelte den Kopff/ und ſagte:","norm":"Als sie am Mitwochen zusammen kamen / wollte der Graf weder des Goldgülden oder des Dukaten entraten / sondern schüttelte den Kopf / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.268899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1492,"date":1663,"orig":"Jhr Schelme/ ihr habt alle beyde recht.","norm":"Ihr Schelme / ihr habt alle beide recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7399001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1493,"date":1663,"orig":"Vertragt euch miteinander.","norm":"Vertragt euch miteinander.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.463599920272827} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1494,"date":1663,"orig":"Allein gnug hievon.","norm":"Allein genug hiervon.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.383399963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1495,"date":1663,"orig":"Laſt uns gehen zu dem vierdten Capitul.","norm":"Last uns gehen zu dem vierten Capitul.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.041699886322021} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1496,"date":1663,"orig":"Cap. IV.","norm":"Cap. IV.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.395999908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1497,"date":1663,"orig":"DJeſes Capitul iſt ein rechter Ehren-Spiegel einer wolbeſtellten Hof-Ordnung.","norm":"Dieses Capitul ist ein rechter Ehrenspiegel einer wohlbestellten Hofordnung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.757699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1498,"date":1663,"orig":"Wann ein Hof ſol wol beſtellet ſeyn/ ſo muß ein Herꝛ haben 1. Leute/ die fuͤr die Religion ſorgen.","norm":"Wann ein Hof soll wohl bestellet sein / so muss ein Herr haben 1. Leute / die für die Religion sorgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.022999763488769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1499,"date":1663,"orig":"2. Leute die das Juſtitien-Weſen wol beſtellen.","norm":"2. Leute die das Justitien-Wesen wohl bestellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8403000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1500,"date":1663,"orig":"3. Leute die den Krieg verſtehen/ und das Land beſchuͤtzen koͤnnen.","norm":"3. Leute die den Krieg verstehen / und das Land beschützen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.54449987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1501,"date":1663,"orig":"4. Leute/ die eine gute Haußhaltung anſtellen koͤnnen.","norm":"4. Leute / die eine gute Haushaltung anstellen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.417399883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1502,"date":1663,"orig":"Das ſind die vier Raͤder/ darauff ein Herꝛ ſeine Wolfahrt fuͤhret.","norm":"Das sind die vier Räder / darauf ein Herr seine Wohlfahrt führt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.876999855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1503,"date":1663,"orig":"Mangelt eines unter dieſen vier Raͤdern/ ſo gehet der Wagen ſchon nicht recht.","norm":"Mangelt eines unter diesen vier Rädern / so geht der Wagen schon nicht recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.07859992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1504,"date":1663,"orig":"Es bate mich einsmaln ein guter Freund/ daß ich bey einem vornehmen Herꝛn/ bey dem er eine Schuldforderung hatte/ eine interceſſion fuͤr ihn thun ſolle/ daß er zu ſeiner Bezahlung kommen moͤge.","norm":"Es bat mich einsmals ein guter Freund / dass ich bei einem vornehmen Herrn / bei dem er eine Schuldforderung hatte / eine Interzession für ihn tun solle / dass er zu seiner Bezahlung kommen möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.795599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1505,"date":1663,"orig":"Jch redete deßwegen einen vornehmen Rath an/ der ſagte mit lachendem Munde: Lieber Antenor, laſſet euch doch mit dieſer Commiſſion nicht beladen/ ihr werdet keinen Danck verdienen/ wir haben zwar Graͤfliche und hochanſehnliche Guͤter/ aber Fuͤrſtliche und Koͤnigliche Schulden: und wir haben dieſe maxim.","norm":"Ich redete deswegen einen vornehmen Rat an / der sagte mit lachendem Munde: Lieber Antenor, lasst euch doch mit dieser Kommission nicht beladen / ihr werdet keinen Dank verdienen / wir haben zwar Gräfliche und hochansehnliche Güter / aber fürstliche und königliche Schulden: und wir haben diese Maxime.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.113500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1506,"date":1663,"orig":"Die alte Schulden bezahlen wir nicht/ und die neue laſſen wir alt werden/ kombt jemand in Perſon zu uns/ der Schuld fordern wil/ ſo muß unſer Hoffmeiſter ſeiner alten Gurgel zuſprechen/ und muß den Creditoren Tag und Nacht voll ſauffen/ und ihn allezeit Weingruͤn halten/ biß er gantz abgemattet worden/ ſich beſorget/ er moͤge todt geſoffen werden/ uñ Gott danckt/ wann er mit gnaͤdigen Complementen mit etwa einem Haſen oder einer Rehekeul dimittirt, und ihm ein Trompeter zugegeben wird/ der ihn wid er ſicher nach Hauß geleitet/ und ſeiner Frauen ſagt/ was fuͤr groſſe Gnaden ihrem Hertzliebſten bey Hofe begegnet ſey.","norm":"Die alte Schulden bezahlen wir nicht / und die neue lassen wir alt werden / kommt jemand in Person zu uns / der Schuld fordern will / so muss unser Hoffmeister seiner alten Gurgel zusprechen / und muss den Kreditoren Tag und Nacht voll saufen / und ihn allezeit Weingrün halten / bis er ganz abgemattet worden / sich besorget / er möge tot gesoffen werden / und Gott dankt / wann er mit gnädigen Komplementen mit etwa einem Hasen oder einer Rehekeul dimittiert, und ihm ein Trompeter zugegeben wird / der ihn Wit er sicher nach Haus geleitet / und seiner Frauen sagt / was für große Gnaden ihrem Herzliebsten bei Hofe begegnet sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.251200199127197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1507,"date":1663,"orig":"Es iſt in unſerm Lande alles wol beſtellet:","norm":"Es ist in unserem Lande alles wohl bestellet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.249300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1508,"date":1663,"orig":"Der Herꝛ Hoffprediger iſt ein erwuͤndſchter Mann/ er thut ſolche herꝛliche Predigten/ daß offt die Leute in der Kirchen ſitzen und weinen.","norm":"Der Herr Hoffprediger ist ein erwünschter Mann / er tut solche herrliche Predigten / dass oft die Leute in der Kirchen sitzen und weinen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.155200004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1509,"date":1663,"orig":"Uber die Raͤthe und Cantzeley wird niemand klagen.","norm":"Über die Räte und Kanzlei wird niemand klagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9095001220703125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1510,"date":1663,"orig":"Die heylſame Juſtitia wird wol in acht genommen.","norm":"Die heilsame Justitia wird wohl in Acht genommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8317999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1511,"date":1663,"orig":"Unſer Schulweſen kan ich nicht gnugſam ruͤhmen.","norm":"Unser Schulwesen kann ich nicht genugsam rühmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.998700141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1512,"date":1663,"orig":"Unſer Rector hat kaum 100. Guͤlden Beſoldung/ allein er thut Eſels Arbeit.","norm":"Unser Rektor hat kaum 100. Gülden Besoldung / allein er tut Esels Arbeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.262700080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1513,"date":1663,"orig":"Er iſt ein Mann von ſolchen Qualitaͤten/ daß es Schad iſt/ daß er nicht ſol ein Profeſſor auff Univerſitaͤten ſeyn.","norm":"Er ist ein Mann von solchen Qualitäten / dass es Schad ist / dass er nicht soll ein Professor auf Universitäten sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.718100070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1514,"date":1663,"orig":"Er bringt unſere Kinder allhier ſo weit/ daß wann ſie auff Univerſitaͤten nur ihr Pennaljahr abgeleget haben/ ſo koͤnnen ſie alsbald Magiſtri werden.","norm":"Er bringt unsere Kinder allhier so weit / dass wann sie auf Universitäten nur ihr Pennaljahr abgelegt haben / so können sie alsbald Magistri werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.150700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1515,"date":1663,"orig":"Summa/ es iſt alles allhier wolbeſtellt.","norm":"Summa / es ist alles allhier wohlbestellt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.180500030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1516,"date":1663,"orig":"Allein einen einigen Mangel haben wir.","norm":"Allein einen einigen Mangel haben wir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.059400081634521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1517,"date":1663,"orig":"Die Rent- Cammer taug nichts.","norm":"Die Rent-Kammer taug nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.111499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1518,"date":1663,"orig":"Die Cammer Raͤth und Rentmeiſter ſind gar deß Teuffels.","norm":"Die Kammer rät und Rentmeister sind gar des Teufels.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.991300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1519,"date":1663,"orig":"Wil man einen Reichsthaler haben/ ſo fluchen und ſchweren ſie/ es ſey in vier Wochen nicht uͤber ein Reichsthaler in der Rent Cammer geweſen.","norm":"Will man einen Reichstaler haben / so fluchen und schweren sie / es sei in vier Wochen nicht über ein Reichstaler in der Rent Kammer gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.441299915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1520,"date":1663,"orig":"Unterdeſſen ſind der Cam̃er Raͤth/ der Cammer Schreiber und Schreibers Schreiber ſo viel/ daß ſie in vier Wochen nicht einen/ ſondern ſo viel Reichsthaler zu ihrer Beſoldung einnehmen!","norm":"Unterdessen sind der Kammer rät / der Kammer Schreiber und Schreibers Schreiber so viel / dass sie in vier Wochen nicht einen / sondern so viel Reichstaler zu ihrer Besoldung einnehmen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.320099830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1521,"date":1663,"orig":"Wozu dienen ſie dann?","norm":"Wozu dienen sie dann?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.031300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1522,"date":1663,"orig":"Nur daß ſie den in der Rent Cammer uͤbrigen Reichsthaler verwahren?","norm":"Nur dass sie den in der Rent Kammer übrigen Reichstaler verwahren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.359499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1523,"date":1663,"orig":"Alles iſt in allen Staͤnden bey uns wol formirt.","norm":"Alles ist in allen Ständen bei uns wohl formiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.127099990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1524,"date":1663,"orig":"Außgenommen die Rent Cammer die taug nichts.","norm":"Ausgenommen die Rent Kammer die taug nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.982399940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1525,"date":1663,"orig":"Das iſt unſer einiger Mangel!","norm":"Das ist unser einiger Mangel!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.58519983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1526,"date":1663,"orig":"Jch hoͤrt ihm mit groſſer Gedult zu/ und ſagte/ Mein Herꝛ/ ich erinnere mich/ daß mir ein vornehmer Mann geſagt/ es ſey Herꝛ Schroderus, der hochgelahrte Mann/ welcher Prediger zu Schweinfurt und Nuͤrnberg geweſen/ und das ſchoͤne Buͤchlein de Communicatione Idiomatum geſchrieben/ einsmals als er noch ein Student geweſen/ zu dem alten D. Ægid.","norm":"Ich hört ihm mit großer Geduld zu / und sagte / Mein Herr / ich erinnere mich / dass mir ein vornehmer Mann gesagt / es sei Herr Schroderus, der hochgelahrte Mann / welcher Prediger zu Schweinfurt und Nürnberg gewesen / und das schöne Büchlein de Communicatione Idiomatum geschrieben / einsmals als er noch ein Student gewesen / zu dem alten D. Ägide.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.94789981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1527,"date":1663,"orig":"Hunnio kommen/ und habe geſagt:","norm":"Hunnio kommen / und habe gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.41379976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1528,"date":1663,"orig":"Herꝛ Doctor/ ich kan Gott Lob in der Theologi wol zu recht kommen.","norm":"Herr Doktor / ich kann Gott Lob in der Theologen wohl zu Recht kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.053400039672852} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1529,"date":1663,"orig":"Allein ich hab einen einigen Mangel/ ich kan die dicta Scripturæ nicht behalten/ D. Hunnius habe auff gut Schwaͤbiſch ihm geantwortet: Herꝛ Magiſchter/ es iſcht ein groſſer Mangel.","norm":"Allein ich habe einen einigen Mangel / ich kann die dicta Scripturae nicht behalten / D. Hunnius habe auf gut Schwäbisch ihm geantwortet: Herr Magischer / es ist ein großer Mangel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.627500057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1530,"date":1663,"orig":"Es iſt fuͤrwar auch ein groſſer Mangel/ wann ein Herꝛ kein Geld hat/ wann ſeine Rent- Cammer nicht wol beſtellet iſt.","norm":"Es ist fürwahr auch ein großer Mangel / wann ein Herr kein Geld hat / wann seine Rent-Kammer nicht wohl bestellet ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.087999820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1531,"date":1663,"orig":"Da gehet es lauſicht her in allen andern Staͤnden.","norm":"Da geht es lausig her in allen anderen Ständen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.451200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1532,"date":1663,"orig":"Die gemeine Leute zu Hamburg ſegẽ:","norm":"Die gemeine Leute zu Hamburg Segen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.7993998527526855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1533,"date":1663,"orig":"Wer hat das da klingt/ der bekombt leichtlich einen der da ſingt.","norm":"Wer hat das da klingt / der bekommt leichtlich einen der da singt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.034200191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1534,"date":1663,"orig":"Herꝛ Cantzler Reinking ſagt in ſeiner Policey lib. 2. axiom. 56. Groſſe Herꝛen haben groſſe Einnahmen/ ſie haben aber auch groſſe Außgaben/ derowegen ſie mit allem Fleiß/ wann ſie ihre Regierung gluͤcklich fuͤhren wollen/ die Außgaben nach der Einnahme alſo proportioniren und einrichten muͤſſen/ daß jene dieſe nicht uͤbertreffen/ bey Graͤflichen Einnahmen keine Fuͤrſtliche/ oder bey Fuͤrſtlichen Einnahmen/ Koͤnigliche Außgaben thun/ ſondern dahin trachten/ daß noch alle Jahr etwas im Vorꝛath verbleibe/ im Fall der Noth ſolches haben anzugreiffen.","norm":"Herr Kanzler Reinking sagt in seiner Polizei lib. 2. axiom. 56. Große Herren haben große Einnahmen / sie haben aber auch große Ausgaben / derowegen sie mit allem Fleiß / wann sie ihre Regierung glücklich führen wollen / die Ausgaben nach der Einnahme also proportionieren und einrichten müssen / dass jene diese nicht übertreffen / bei Gräflichen Einnahmen keine Fürstliche / oder bei fürstlichen Einnahmen / Königliche Ausgaben tun / sondern dahin trachten / dass noch alle Jahr etwas im Vorrat verbleibe / im Fall der Not solches haben anzugreifen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.498300075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1535,"date":1663,"orig":"Er erzehlet an ſelbigem Ort unterſchiedene Exempel/ ſo wol auß der Bibel/ als auch auß etlichen Fuͤrſtlichen Teſtamenten/ wie groſſe Herꝛn wol Hauß gehalten/ und auch ihre Nachkommen in guter Haußhaltung ermahnet haben/ lib. 2. axiom. 67. erinnert er auß den Sprichwoͤrtern Salomonis/ wie durch ordentlich Haußhalten alle Cammern voll werden aller koͤſtlicher lieblicher Reichthumb.","norm":"Er erzählt an selbigem Ort unterschiedene Exempel / sowohl aus der Bibel / als auch aus etlichen fürstlichen Testamenten / wie große Herrn wohl Haus gehalten / und auch ihre Nachkommen in guter Haushaltung ermahnet haben / lib. 2. axiom. 67. erinnert er aus den Sprichwörtern Salomonis / wie durch ordentlich Haushalten alle Kammern voll werden aller köstlicher lieblicher Reichtum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4567999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1536,"date":1663,"orig":"Er ſagt ferner auß Luthero/ Wann es ordentlich im Hauſe gehalten wird/ das ſchaffet mehr dann groſſe Arbeit.","norm":"Er sagt ferner aus Luther / Wann es ordentlich im Hause gehalten wird / das schaffet mehr dann große Arbeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.936800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1537,"date":1663,"orig":"Als wann man gibt/ wo/ wann/ wem man ſol/ ꝛc. Wann aber groſſe Herrn oder andere Haußhalter/ dieſe drey Stuͤck nicht in acht nehmen/ und ohne Unterſcheid/ ohne Bedacht/ und bloß nach Affecten und nicht nach Verdienſt/ auch zur Unzeit alles weggeben/ deren Cammern werden und bleiben ledig/ wann mans ſchon mit Millionen hinein braͤchte.","norm":"Als wann man gibt / wo / wann / wem man soll / etc. Wann aber große Herrn oder andere Haushalter / diese drei Stück nicht in Acht nehmen / und ohne Unterschied / ohne Bedacht / und bloß nach Affekten und nicht nach Verdienst / auch zur Unzeit alles weggeben / deren Kammern werden und bleiben ledig / wann man es schon mit Millionen hineinbrächte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.32480001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1538,"date":1663,"orig":"Denn wo es unordentlich zugehet/ da iſt von Gott/ der ein Gott iſt guter Ordnung/ kein Segen/ daran doch alles gelegen/ zu erwarten/ ſondern muß alles verſchmeltzen und zerrinnen.","norm":"Denn wo es unordentlich zugehet / da ist von Gott / der ein Gott ist guter Ordnung / kein Segen / daran doch alles gelegen / zu erwarten / sondern muss alles verschmelzen und zerrinnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.969699859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1539,"date":1663,"orig":"Welches ſonderlich groſſe Herrn wol in acht zu nehmen.","norm":"Welches sonderlich große Herrn wohl in Acht zu nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.01609992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1540,"date":1663,"orig":"Jch habe die Ehre gehabt/ dem tapffern und großmuͤtigen Helden/ Herꝛn Landgraf Johannſen auß dem Heſſen-Darmſtaͤttiſchen Hauß auffzuwarten/ welcher ein extraordinari guter Haußhalter war/ und alle ſeine Leute wol tractirte.","norm":"Ich habe die Ehre gehabt / dem tapferen und großmütigen Helden / Herrn Landgraf Johansen aus dem Hessendarmstättischen Haus aufzuwarten / welcher ein extraordinär guter Haushalter war / und alle seine Leute wohl traktierte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.206999778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1541,"date":1663,"orig":"Er hatte Leute in allen Staͤnden/ die er vor andere groſſe Potentaten mit Reputation fuͤhren konte.","norm":"Er hatte Leute in allen Ständen / die er vor andere große Potentaten mit Reputation führen konnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.537700176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1542,"date":1663,"orig":"Er konte einem jeden einen Hering braten/ nachdem der Mann war.","norm":"Er konnte einem jeden einen Hering braten / nachdem der Mann war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.783199787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1543,"date":1663,"orig":"Er machte es alſo/ daß keiner groſſe Urſach hatte uͤber ihn zu klagen.","norm":"Er machte es also / dass keiner große Ursache hatte über ihn zu klagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.366399765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1544,"date":1663,"orig":"Er machte daß jederman ſeinem Stande nach die Nothturfft hatte.","norm":"Er machte dass jedermann seinem Stande nach die Notdurft hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4278998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1545,"date":1663,"orig":"Allein Uberfluß konte er auch nicht leiden.","norm":"Allein Überfluss konnte er auch nicht leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.725800037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1546,"date":1663,"orig":"Alle Morgen lieſſe er ſich die Rechnung bringen/ was deß vorigen Tages auffgangen ſey in Kuͤchen und Keller.","norm":"Alle Morgen ließe er sich die Rechnung bringen / was des vorigen Tages aufgegangen sei in Küchen und Keller.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.627799987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1547,"date":1663,"orig":"Seine Leute meyneten er leſe es alle Morgen durch.","norm":"Seine Leute meinten er lese es alle Morgen durch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.106400012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1548,"date":1663,"orig":"Allein ich habe ihm offt deß Morgens etliche Stunden auffgewartet/ da ich geſehen/ daß die Rechnunge auff dem Tiſch gelegen/ welche er nicht angeſehen/ ſondern etwa uͤber eine Stunde dem Pagen geruffen/ und befohlen/ er ſol ſie wider hinbringen/ da dann jederman meynte es ſey alles wol durchſehen/ und von Jhrer Fuͤrſtlichen Gn. examinirt.","norm":"Allein ich habe ihm oft des Morgens etliche Stunden aufgewartet / da ich gesehen / dass die Rechnung auf dem Tisch gelegen / welche er nicht angesehen / sondern etwa über eine Stunde dem Pagen gerufen / und befohlen / er soll sie wieder hinbringen / da dann jedermann meinte es sei alles wohl durchsehen / und von Ihrer Fürstlichen Gn . examiniert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.240799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1549,"date":1663,"orig":"Allein/ wann Jhre Fuͤrſtl. Gn. Zeit hatten dieſe Ding zu durchſehen/ oder der woͤchentlichen oder monatlichen Rechnung beyzuwohnen/ und funden etwas darin/ das Jhr nicht gefiele/ ſo war auch Pumpes die Loſung.","norm":"Allein / wann Ihre Fürstl. Gn. Zeit hatten diese Ding zu durchsehen / oder der wöchentlichen oder monatlichen Rechnung beizuwohnen / und fanden etwas darin / das Ihr nicht gefiele / so war auch Pumps die Losung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.810800075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1550,"date":1663,"orig":"Were dieſer Fuͤrſt/ ein Churfuͤrſt zu Mayntz oder Trier geweſen/ er haͤtte groſſe Faͤſſer voll Gold geſamlet/ und alle ſeine Leute haͤtten ihr Contentement gehabt.","norm":"Wäre dieser Fürst / ein Kurfürst zu Mainz oder Trier gewesen / er hätte große Fässer voll Gold gesammelt / und alle seine Leute hätten ihr Contentement gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.319399833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1551,"date":1663,"orig":"Koͤnig Chriſtian der Vierdte in Dennemarck/ hat gemeiniglich die Rechnung ſelbſt abgehoͤrt.","norm":"König Christian der vierte in Dänemark / hat gemeiniglich die Rechnung selbst abgehört.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5152997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1552,"date":1663,"orig":"Einsmals iſt ein beruͤhmter Iurisconſultus, welcher ſich der temperanz ſehr befleiſſiget/ und ſeine Diæt gar genau in acht nimbt/ zu ihm geſchickt worden.","norm":"Einsmals ist ein berühmter Iurisconsultus, welcher sich der temperanz sehr befleißiget / und seine Diät gar genau in Acht nimmt / zu ihm geschickt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.864799976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1553,"date":1663,"orig":"Als nach ſeinem Abzug der Koͤnig die Rechnung begehrt/ hatte der Kellermeiſter auffgeſetzet/ dem Herꝛn Legato zum Fruͤhſtuͤck ſo viel/ zum Schlafftrunck ſo viel.","norm":"Als nach seinem Abzug der König die Rechnung begehrt / hatte der Kellermeister aufgesetzt / dem Herrn Legato zum Frühstück so viel / zum Schlafftrunk so viel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.116799831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1554,"date":1663,"orig":"Was? hatte der Koͤnig geſagt/ ſol der Kerl den Wein geſoffen haben?","norm":"Was? hatte der König gesagt / soll der Kerl den Wein gesoffen haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.508399963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1555,"date":1663,"orig":"Den Wein hat der Kerl nicht geſoffen/ Jch habe ihn probirt/ Jch weiß was in ihn gehet.","norm":"Den Wein hat der Kerl nicht gesoffen / Ich habe ihn probiert / Ich weiß was in ihn geht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.2519001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1556,"date":1663,"orig":"Jch habe einsmals einem jungen Herꝛn gerathen/ wann er wiſſen wolte/ wie ein Herꝛ recht haußhalten ſolle/ ſo wolle er betrachten das Exempel deß alten Chur. von Beyern/ Fuͤrſt Ernſten von Schaumburg/ der Regentin von Caſſel/ Graf Anthon Guͤnthers zu Oldenburg/ Graf Chriſtians zu Ranzow/ und wann ihm geliebe/ ſo koͤnne er einmal Graf Koͤnigsmarck die viſite geben/ da werde er ſehen/ daß dieſer Held/ und in aller Welt beruͤhmte Soldat/ auch wiſſe/ wie man der Muͤcken ſolle zur Adern laſſen.","norm":"Ich habe einsmals einem jungen Herrn geraten / wann er wissen wollte / wie ein Herr recht haushalten solle / so wolle er betrachten das Exempel des alten Kür . von Bayern / Fürst ernsten von Schaumburg / der Regentin von Kassel / Graf Anthon Günthers zu Oldenburg / Graf Christians zu Ranzow / und wann ihm Geliebe / so könne er einmal Graf Königsmark die visite geben / da werde er sehen / dass dieser Held / und in aller Welt berühmte Soldat / auch wisse / wie man der Mücken solle zur Adern lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.535699844360352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1557,"date":1663,"orig":"Groſſe Herꝛn begehen gemeiniglich in ihrer Haußhaltung die faute, daß ſie zu Cammermeiſtern und Jnſpectorn der Oeconomi annehmen/ gelahrte Leute/ Doctores oder Licentiatis Iuris.","norm":"Große Herrn begehen gemeiniglich in ihrer Haushaltung die faute, dass sie zu Kammermeistern und Inspektoren der Oeconomi annehmen / gelahrte Leute / Doctores oder Lizentiates Juris.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.508299827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1558,"date":1663,"orig":"Allein ich habe auß Erfahrung gelernet/ daß man mit Syllogiſmis in Barbara & Celarent, in Darapti & Felapton, und mit allen titulis & regulis Iuris, keinem Herꝛn ein Wechſel auff Amſterdam oder Venedig machen/ oder etwas auff die Tafel ſchaffen koͤnne.","norm":"Allein ich habe aus Erfahrung gelernt / dass man mit Syllogismus in Barbara & Celarent, in Darapti & Felapton, und mit allen titulis & regulis Juris, keinem Herrn ein Wechsel auf Amsterdam oder Venedig machen / oder etwas auf die Tafel schaffen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8846001625061035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1559,"date":1663,"orig":"Eben dieſer Herꝛ wird ſich einmal erinnern/ daß Seiner Gnaden ich getreulich gerathen habe/ daß ſie zu einem Inſpectorn der Oeconomi annehmen wollen/ einen verdorbenen Kauffmann/ der hiebevor groſſe Ding gethan habe/ und zuruͤck kommen ſey/ der wiſſe was in der Welt Kauff und Lauff ſey/ wie man Pfeffer umb Kreiden verwechſeln/ recht Buch halten/ und eine proportion unter Credit und debet anſtellen ſolle.","norm":"Eben dieser Herr wird sich einmal erinnern / dass seiner Gnaden ich getreulich geraten habe / dass sie zu einem Inspektoren der Oeconomi annehmen wollen / einen verdorbenen Kaufmann / der hiervor große Ding getan habe / und zurück kommen sei / der wisse was in der Welt Kauf und Lauf sei / wie man Pfeffer um Kreiden verwechseln / recht Buch halten / und eine Proportion unter Kredit und debet anstellen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.626999855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1560,"date":1663,"orig":"Solchen Kauffleuten ſind ihre nocumenta lauter documenta, und wann ſie ehrlich tractiret werden/ koͤnnen ſie nicht allein einem Herꝛn helffen/ ſondern auch ſich ſelbſt.","norm":"Solchen Kaufleuten sind ihre nocumenta lauter documenta, und wann sie ehrlich traktiert werden / können sie nicht allein einem Herrn helfen / sondern auch sich selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.707900047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1561,"date":1663,"orig":"Ob ich hierin wol oder uͤbel gerathen habe/ wird die Zeit eroͤffnen.","norm":"Ob ich hierin wohl oder übel geraten habe / wird die Zeit eröffnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.820899963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1562,"date":1663,"orig":"Jch wil euch das unterdeſſen gleichſam in das Ohr ſagen/ mein lieber Philanderſon/ begebt euch mit allem Fleiß auff die Arithmetic, und ſehet daß kein Kauffmann oder kein Jud in gantz Franckfurt/ in gantz Hamburg/ in gantz Amſterdam/ euch im rechnen uͤbertreffe.","norm":"Ich will euch das unterdessen gleichsam in das Ohr sagen / mein lieber Philanderson / begebt euch mit allem Fleiß auf die Arithmetik, und sehet dass kein Kaufmann oder kein Jude in ganz Frankfurt / in ganz Hamburg / in ganz Amsterdam / euch im Rechnen übertreffe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.095499992370605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1563,"date":1663,"orig":"Zu dem End/ nehmet fuͤr euch die Arithmetic, deß in allen Wiſſenſchafften hoͤchſtgeuͤbten Philoſophi, Iohannis Laurembergii, Koͤniglichen Profeſſoris zu Sora/ darauß werdet ihr euch nicht allein in der Arithmetic perfectioniren, ſondern auch eine groſſe Hiſtoriſche Wiſſenſchafft ſchoͤpffen koͤnnen.","norm":"Zu dem Ende / nehmet für euch die Arithmetik, des in allen Wissenschaften höchstgeübten Philosophie, Johannis Laurembergii, Königlichen Professoris zu Sora / daraus werdet ihr euch nicht allein in der Arithmetik perfektionieren, sondern auch eine große historische Wissenschaft schöpfen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.345399856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1564,"date":1663,"orig":"Wann groſſe Herꝛn ihre Rechnungen laſſen abhoͤren/ ſo wohnen ſie gemeiniglich denſelben nicht ſelbſt bey/ ſondern deputiren dazu etwa ein paar vom Adel/ und ein paar Doctores oder Raͤthe.","norm":"Wann große Herrn ihre Rechnungen lassen abhören / so wohnen sie gemeiniglich denselben nicht selbst bei / sondern deputieren dazu etwa ein paar vom Adel / und ein paar Doctores oder Räte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.924699783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1565,"date":1663,"orig":"Solche Edelleute und Doctores wollen dann das Anſehen nicht haben/ daß ſie das Einmal Eins nicht wiſſen/ ſitzen da wie die guͤldene Kaͤlber zu Bethel/ und laſſen ſich in die Naſe vexiren/ wann Summa Summarum gemacht wird.","norm":"Solche Edelleute und Doctores wollen dann das Ansehen nicht haben / dass sie das einmal Eins nicht wissen / sitzen da wie die güldene Kälber zu Bethel / und lassen sich in die Nase vexieren / wann Summa Summarum gemacht wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8927998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1566,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich jetzo an einen guten Kerl/ welchem ſein Vater zehen Reichsthaler auff die Univerſitaͤt ſchickte.","norm":"Ich erinnere mich jetzt an einen guten Kerl / welchem sein Vater zehn Reichstaler auf die Universität schickte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.962100028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1567,"date":1663,"orig":"Der gute Kerl machte ſich alsbald luſtig mit ſeinen Freunden.","norm":"Der gute Kerl machte sich alsbald lustig mit seinen Freunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.57420015335083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1568,"date":1663,"orig":"Deß andern Tages kam ſein Vater hernach/ und ſagte/ gib meinem Kutſcher einen Reichsthaler.","norm":"Des anderen Tages kam sein Vater hernach / und sagte / gib meinem Kutscher einen Reichstaler.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.085000038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1569,"date":1663,"orig":"Der Student antwortete/ lieber Vater/ ich habe kein Geld.","norm":"Der Student antwortete / lieber Vater / ich habe kein Geld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.417600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1570,"date":1663,"orig":"Der Vater ſagte/ haſtu dann die zehen Reichsthaler geſtern nicht empfangen?","norm":"Der Vater sagte / hast du dann die zehn Reichstaler gestern nicht empfangen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.661399841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1571,"date":1663,"orig":"Der Sohn antwortet/ Ja/ ich habe ſie empfangen/ allein ich hab ſie wider außgeben.","norm":"Der Sohn antwortet / Ja / ich habe sie empfangen / allein ich habe sie wieder ausgeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.764800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1572,"date":1663,"orig":"Jch hab etwas Geld zu meiner unumbgaͤnglichen Nothturfft entlehnet/ welches ich heute wider bezahlet habe.","norm":"Ich habe etwas Geld zu meiner unumgänglichen Notdurft entlehnet / welches ich heute wieder bezahlet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.774199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1573,"date":1663,"orig":"Der Vater ſagte/ wolan/ ſo thue Rechnung davon.","norm":"Der Vater sagte / wohlan / so tue Rechnung davon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.395299911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1574,"date":1663,"orig":"Der Sohn/ der die zehen Reichsthaler mit einer Compagni verzehret hatte/ und nicht rechnen konte/ nahm Papier und Dinte/ und ſetzte dieſe Rechnung auff: Erſtlich/ dem Profeſſori Eloquentiæ fuͤr ſeine Information, zwey Reichsthl.","norm":"Der Sohn / der die zehn Reichstaler mit einer Compagnie verzehret hatte / und nicht rechnen konnte / nahm Papier und Tinte / und setzte diese Rechnung auf: Erstlich / dem Professori Eloquentiae für seine Information, zwei Reichsthl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.135499954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1575,"date":1663,"orig":"Jtem/ fuͤr Feder und Dinte/ 4. Reichsthl.","norm":"Item / für Feder und Tinte / 4. Reichsthl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.191999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1576,"date":1663,"orig":"Jtem/ dem Medico der mich curirt hat/ als ich einen gefaͤhrlichen Schaden am lincken Elenbogen hatte/ 2. Reichsth.","norm":"Item / dem Medico der mich kuriert hat / als ich einen gefährlichen Schaden am linken Elenbogen hatte / 2. Reichst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.831600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1577,"date":1663,"orig":"Jtem/ in den Klingelbeutel/ welches ich von meinem Stubengeſell entlehnt/ anderthalb Reichsthaler.","norm":"Item / in den Klingelbeutel / welches ich von meinem Stubengesell entlehnt / anderthalb Reichstaler.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.954800128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1578,"date":1663,"orig":"Jtem/ meinem Beichtvater/ welches ich auch entlehnt habe/ juͤngſt gegebẽ ein Reichsthaler.","norm":"Item / meinem Beichtvater / welches ich auch entlehnt habe / jüngst gegeben ein Reichstaler.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.944499969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1579,"date":1663,"orig":"Jtem/ der Frau Doctorin/ als ſie angebunden wurde/ fuͤr mein Part/ einen Ducaten geben.","norm":"Item / der Frau Doktorin / als sie angebunden wurde / für mein Part / einen Dukaten geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.966400146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1580,"date":1663,"orig":"Jtem/ fuͤr Schwaͤrtze/ meine Schue und Stiefel zu ſchwaͤrtzen einen Reichsthaler.","norm":"Item / für Schwärze / meine Schu und Stiefel zu schwärzen einen Reichstaler.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.849100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1581,"date":1663,"orig":"Jn dem er noch alſo ſchriebe/ nahm ihm der Vater den Brieff hinweg/ laſe ihn durch/ ſchuͤttelte den Kopff/ und ſagte: Liebes Kind/ ſchweig ſtill/ ich wil gern ſchweigen/ ich ſehe wol/ daß ich dir ſchuldig ſey/ und dir noch etwas herauß geben muͤſſe.","norm":"Indem er noch also schriebe / nahm ihm der Vater den Brief hinweg / las ihn durch / schüttelte den Kopf / und sagte: Liebes Kind / schweige still / ich will gern schweigen / ich sehe wohl / dass ich dir schuldig sei / und dir noch etwas herausgeben müsse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.126999855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1582,"date":1663,"orig":"Lieber Philanderſon/ wann ihr euch mit dem corpore Iuris conſiderabel gemacht/ und in opinion gebracht habt/ ſo ſehet fuͤr allen Dingen/ daß ihr dem Herꝛn/ dem ihr dienen werdet/ die impreſſion machet/ daß ihr wol wiſſet das Einmal Ein/ daß euch ſey alle Rechnung gemein.","norm":"Lieber Philanderson / wann ihr euch mit dem corpore Juris konsiderabel gemacht / und in opinion gebracht habt / so sehet für allen Dingen / dass ihr dem Herrn / dem ihr dienen werdet / die Impression macht / dass ihr wohl wisset das Einmal ein / dass euch sei alle Rechnung gemein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.541399955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1583,"date":1663,"orig":"Jch habe einsmals einen vornehmen Freund gehabt/ welchem das Darapti und Felapton, die Tituli und Regulæ Iuris den Kopff nicht viel zerriſſen hatten.","norm":"Ich habe einsmals einen vornehmen Freund gehabt / welchem das Darapti und Felapton, die Tituli und Regulae Juris den Kopf nicht viel zerrissen hatten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.480199813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1584,"date":1663,"orig":"Allein/ er war ein Fuͤrſtl Rath/ und war eines Kauffmanns Sohn/ und konte extraordinari wol rechnen/ und wol Buch halten.","norm":"Allein / er war ein Fürstl Rat / und war eines Kaufmanns Sohn / und konnte extraordinär wohl rechnen / und wohl Buch halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3694000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1585,"date":1663,"orig":"Als das der Fuͤrſt vermerckte/ braucht er ihn/ alle Rechnungen im Lande abzuhoͤren.","norm":"Als das der Fürst vermerkte / braucht er ihn / alle Rechnungen im Lande abzuhören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.884099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1586,"date":1663,"orig":"Dadurch machte er ſich zu einem Abgott/ daß alle Beampte/ alle Rentmeiſter und andere berechnete Diener im gantzen Lande/ ihn nicht allein anbeteten/ ſondern ihm auch opfferten/ ſo offt eine Rechnung ſolle abgehoͤret werden.","norm":"Dadurch machte er sich zu einem Abgott / dass alle Beamte / alle Rentmeister und andere berechnete Diener im ganzen Lande / ihn nicht allein anbeteten / sondern ihm auch opferten / so oft eine Rechnung solle abgehört werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.757800102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1587,"date":1663,"orig":"Und wer ihm nicht opffern wolte/ in deſſen Rechnung konte er leichtlich einen Mangel finden/ den klagte er alsbald an/ als einen ungerechten Haußhalter/ und ſeine Ungenad war allen Beampten im Land/ wie das Bruͤllen eines jungen Loͤwen.","norm":"Und wer ihm nicht Opfern wollte / in dessen Rechnung konnte er leichtlich einen Mangel finden / den klagte er alsbald an / als einen ungerechten Haushalter / und seine Ungnade war allen Beamten im Land / wie das Brüllen eines jungen Löwen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.779600143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1588,"date":1663,"orig":"Sonſten beluſtiget mich die ſchoͤne Ordnung im Hoffhalten/ deren Koͤnig Salomo gebraucht hat.","norm":"Sonsten belustiget mich die schöne Ordnung im Hoffhalten / deren König Salomo gebraucht hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8302001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1589,"date":1663,"orig":"Von dem wird in dieſem Capitul gedacht/ daß er ſein Koͤnigreich in zwoͤlff Aempter oder Kreyß außgetheilet/ und zwoͤlff Ober-Amptleute daruͤber geſetzt/ die den Koͤnig und ſein Hauß verſorget/ und ſolches mit dieſer feinen Ordnung/ weil zwoͤlff Monat im Jahr/ daß ein jeder die Nothturfft auff einen Monat lang zur Haußhaltung/ in Kuͤchen/ Kellern/ und ſonſt herbey ſchaffen/ und dieſelbe mit aller Nothturfft verſehen muͤſſen.","norm":"Von dem wird in diesem Capitul gedacht / dass er sein Königreich in zwölf Ämter oder Kreis ausgeteilt / und zwölf Ober-Amptleute darüber gesetzt / die den König und sein Haus versorgt / und solches mit dieser feinen Ordnung / weil zwölf Monat im Jahr / dass ein jeder die Notdurft auf einen Monat lang zur Haushaltung / in Küchen / Kellern / und sonst herbeischaffen / und dieselbe mit aller Notdurft versehen müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.920499801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1590,"date":1663,"orig":"Jch zweiffle nicht daran/ Salomon werde ſelbſt unterweilens viſitirt haben/ wie es in Kuͤchen und Keller/ und anderswo hergehe/ daß der Groſſe ſo wol verſorget werde als der Kleine.","norm":"Ich zweifle nicht daran / Salomon werde selbst Unterweilens visitiert haben / wie es in Küchen und Keller / und anderswo hergehe / dass der Große so wohl versorgt werde als der Kleine.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.819300174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1591,"date":1663,"orig":"Wann groſſe Herren in ihrer Haußhaltung reformiren wollen/ ſo ſchaffen ſie etwan ein paar Stalljungen ab/ oder kuͤrtzen etwa den Kuͤchenjungen etwas von ihrer Beſoldung/ und nehmen dagegen einen muͤſſigen Brodtfreſſer an/ der die Hoſen mit Gold verbremt hat/ der ihm ſo viele nuͤtze iſt/ als dem Wagen das fuͤnffte Rad/ und geben ihm mehr Beſoldung als zehen Kuͤchenjungen bekommen.","norm":"Wann große Herren in ihrer Haushaltung reformieren wollen / so schaffen sie etwan ein paar Stalljungen ab / oder kürzen etwa den Küchenjungen etwas von ihrer Besoldung / und nehmen dagegen einen müßigen Brotfresser an / der die Hosen mit Gold verbrämt hat / der ihm so viele nütze ist / als dem Wagen das fünfte Rad / und geben ihm mehr Besoldung als zehn Küchenjungen bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.768099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1592,"date":1663,"orig":"Jener Hofmann wolt einsmals menagiren, und befahl dem Hofſchneider er ſolle den Pagen und Lacqueyẽ nur einen Schubſack in die Hoſen machen/ das uͤbrige koͤnne man ſparen.","norm":"Jener Hofmann wollt einsmals menagieren, und befahl dem Hofschneider er solle den Pagen und Lacqueyen nur einen Schubsack in die Hosen machen / das Übrige könne man sparen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.499000072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1593,"date":1663,"orig":"Und wann der Hoffmeiſter die Schubſaͤck in der Laqueyen Kleidung nicht erſparet haͤtte/ ſein Herꝛ haͤtte uͤbel geſtanden.","norm":"Und wann der Hoffmeister die Schubsäcke in der Lakaien Kleidung nicht ersparet hätte / sein Herr hätte übel gestanden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.689499855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1594,"date":1663,"orig":"Die Sparſamkeit aber/ war wie ein groſſer Zoll.","norm":"Die Sparsamkeit aber / war wie ein großer Zoll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.314899921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1595,"date":1663,"orig":"Allein Salomo hat von ſolchem Muͤckenſchmaltz nicht reich werden wollen/ ſondern hat ohne Zweiffel gedacht/ komme er uͤber den Hund/ ſo kom̃e er auch uͤber den Schwantz.","norm":"Allein Salomo hat von solchem Mückenschmalz nicht reich werden wollen / sondern hat ohne Zweifel gedacht / komme er über den Hund / so komme er auch über den Schwanz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.769400119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1596,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß/ da der alte Graf Johann von Naſſau habe Beylager gehalten/ habe er immer geruffen:","norm":"Man sagt / dass / da der alte Graf Johann von Nassau habe Beilager gehalten / habe er immer gerufen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.001200199127197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1597,"date":1663,"orig":"Sehet daß ihr mir die Bernheuter wol tractirt.","norm":"Sehet dass ihr mir die Bernheuter wohl traktiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.227499961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1598,"date":1663,"orig":"Dann die werden mich entweder loben oder ſchelten/ wañ ihre Herꝛn ſtill ſchweigen.","norm":"Dann die werden mich entweder loben oder schelten / wann ihre Herrn still schweigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.359700202941894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1599,"date":1663,"orig":"Es ſcheinet daß es Salomo auch alſo gemacht hab/ dann es ſtehet in dieſem Capitul: Juda und Jſrael das war viel wie Sand am Meer/ und aſſen und truncken/ und waren froͤlich/ und Salomo war ein Herꝛ uͤber alle Koͤnigreiche/ von dem Waſſer an in der Philiſter Lande/ biß an die Grentze Egypti/ die ihm Geſchenck zubrachten/ und dieneten ihm ſein Lebenlang.","norm":"Es scheinet dass es Salomo auch also gemacht habe / dann es steht in diesem Capitul: Juda und Israel das war viel wie Sand am Meer / und aßen und trunken / und waren fröhlich / und Salomo war ein Herr über alle Königreiche / von dem Wasser an in der Philister Lande / bis an die Grenze Egypti / die ihm Geschenk zubrachten / und dienten ihm sein Leben lang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.225500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1600,"date":1663,"orig":"Weil nun ſo viel Viſiten ihm geſchehen/ und ihm ſo viel Geſchenck geſchickt wordẽ/ wird er ohne Zweiffel geſehen haben/ daß nicht allein die Geſandten/ ſondern auch ihre Diener ſind wol tractirt und regaliret worden.","norm":"Weil nun so viel Visiten ihm geschehen / und ihm so viel Geschenk geschickt worden / wird er ohne Zweifel gesehen haben / dass nicht allein die Gesandten / sondern auch ihre Diener sind wohl traktiert und regalieret worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.127900123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1601,"date":1663,"orig":"Bey Hofe pflegt es ſonſt ſo zu gehen/ daß die Officirer zuſammen halten/ und der Koch zu dem Kellerknecht ſagt/ Leſche du mir den Durſt/ ſo brat ich dir eine Wurſt.","norm":"Bei Hofe pflegt es sonst so zu gehen / dass die Offizier zusammen halten / und der Koch zu dem Kellerknecht sagt / Lösche du mir den Durst / so brat ich dir eine Wurst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.377699851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1602,"date":1663,"orig":"Und beſtellen unterdeſſen Schmalhanſen zu einem Oberauffſeher der gemeinen Knechte und Diener.","norm":"Und bestellen unterdessen Schmalhansen zu einem Oberaufseher der gemeinen Knechte und Diener.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.184700012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1603,"date":1663,"orig":"Jch muß in dieſem Stuͤck ruͤhmen den Koͤnig im Graͤflichen Stand/ Herꝛn Grafen Anthon Guͤnther zu Oldenburg/ deſſen Hofhaltung/ in Auffwartung eines vornehmen Koͤniglichen Legati, ich ein einigmal geſehen/ und alsbald verſpuͤret habe/ daß er wiſſe wie man einem jeden einen Hering bratẽ ſolle/ nachdem der Mann iſt.","norm":"Ich muss in diesem Stück rühmen den König im Gräflichen Stand / Herrn Grafen Anthon Günther zu Oldenburg / dessen Hofhaltung / in Aufwartung eines vornehmen Königlichen Legati, ich ein einige Mal gesehen / und alsbald verspüret habe / dass er wisse wie man einem jeden einen Hering braten solle / nachdem der Mann ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.243500232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1604,"date":1663,"orig":"Jch wil dieſem Herꝛn nicht flattiren, allein ich habe gemerckt/ daß ſein Aug ſeine Pferde fuͤttern/ und ſein Fuß ſeine Aecker fruchtbar machen.","norm":"Ich will diesem Herrn nicht flattieren, allein ich habe gemerkt / dass sein Auge seine Pferde füttern / und sein Fuß seine Äcker fruchtbar machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.819399833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1605,"date":1663,"orig":"Jch kan mich nicht gnugſam verwundern uͤber ſeine ſonderbare Rhetoriſche Kuͤnſte/ und wie er offtmals mit einem Geſpann ſchoͤner Pferde mehr habe zuwege bringen koͤñen/ und ſein gantzes Land mitten in dem Teutſchen Kriegsfeuer beſſer conſervirt habe/ als wann Cicero und Ariſtoteles mit ihrem Vtili & Inutili, mit ihrem Darapti & Felapton ihm haͤtten als Cantzler oder Raͤth aſſiſtiren wollen.","norm":"Ich kann mich nicht genugsam verwundern über seine sonderbare rhetorische Künste / und wie er oftmals mit einem Gespann schöner Pferde mehr habe zuwege bringen können / und sein ganzes Land mitten in dem Deutschen Kriegsfeuer besser konserviert habe / als wann Cicero und Aristoteles mit ihrem Vtili & Inutili, mit ihrem Darapti & Felapton ihm hätten als Kanzler oder rät assistieren wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.611100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1606,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ es ſey ein vornehmer Praͤlat zu Rom geweſen/ welcher etliche Beneficia zuvergeben macht gehabt.","norm":"Man sagt / es sei ein vornehmer Prälat zu Rom gewesen / welcher etliche Beneficia zuvergeben macht gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.781300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1607,"date":1663,"orig":"Da habe ein guter Kerl ein Beneficium von ihm bitten wollen.","norm":"Da habe ein guter Kerl ein Beneficium von ihm bitten wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.888999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1608,"date":1663,"orig":"Deß Praͤlaten Cammer-Diener aber habe gefragt/ ob er auch wiſſe Antwort zu gebẽ auff die Frag/ welche der Herꝛ Praͤlat pflege in dem examine zu proponiren:","norm":"Des Prälaten Kammerdiener aber habe gefragt / ob er auch wisse Antwort zu geben auf die Frag / welche der Herr Prälat pflege in dem examine zu proponieren:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.386600017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1609,"date":1663,"orig":"Der gute Kerl habe gefragt/ was dañ das fuͤr eine Frag ſey?","norm":"Der gute Kerl habe gefragt / was dann das für eine Frag sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.690000057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1610,"date":1663,"orig":"Der Cammerdiener habe geantwortet:","norm":"Der Kammerdiener habe geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.972099781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1611,"date":1663,"orig":"Er pflege zu fragen wer Melchiſedechs Vater geweſen ſey?","norm":"Er pflege zu fragen wer Melchisedechs Vater gewesen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.477499961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1612,"date":1663,"orig":"Wann er darauff nicht antworten koͤnne/ ſo werde er ſchwerlich zu dem Beneficio gelangen.","norm":"Wann er darauf nicht antworten könne / so werde er schwerlich zu dem Beneficio gelangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.77209997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1613,"date":1663,"orig":"Der gute Kerl habe gebeten/ er wolle nur bey dem Praͤlaten ihm Audientz erlangen/ er wolle hernach ſchon ſehen/ wie er mit ihm zurecht komme.","norm":"Der gute Kerl habe gebeten / er wolle nur bei dem Prälaten ihm Audienz erlangen / er wolle hernach schon sehen / wie er mit ihm zurecht komme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.96150016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1614,"date":1663,"orig":"Und als er zur Audientz admittirt, und vom Praͤlaten gefragt worden/ ob er auch wiſſe wer Melchiſedechs Vater geweſen ſey?","norm":"Und als er zur Audienz admittirt, und vom Prälaten gefragt worden / ob er auch wisse wer Melchisedechs Vater gewesen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.87470006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1615,"date":1663,"orig":"Da hab er mit der rechten Hand einen Beutel voll Ducaten auff den Tiſch gelegt/ und geſagt/ das war ſein Vater/ und mit der lincken Hand/ habe er gleichfals einen Beutel mit Ducaten auff den Tiſch geſetzt/ und geſagt/ das war ſeine Mutter.","norm":"Da habe er mit der rechten Hand einen Beutel voll Dukaten auf den Tisch gelegt / und gesagt / das war sein Vater / und mit der linken Hand / habe er gleichfalls einen Beutel mit Dukaten auf den Tisch gesetzt / und gesagt / das war seine Mutter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.650799989700317} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1616,"date":1663,"orig":"Der Praͤlat habe ſich druͤber verwundert und geſagt:","norm":"Der Prälat habe sich drüber verwundert und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5746002197265625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1617,"date":1663,"orig":"So ingeniosè hab ihm noch keiner auff dieſe Frage geantwortet.","norm":"So ingeniose habe ihm noch keiner auf diese Frage geantwortet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.703000068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1618,"date":1663,"orig":"Wann ihr durch die Grafſchafft Oldenburg reiſet/ ſo betrachtet/ was es fuͤr ein kleines Land ſey.","norm":"Wann ihr durch die Grafschaft Oldenburg reiset / so betrachtet / was es für ein kleines Land sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.201600074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1619,"date":1663,"orig":"Gleichwol fuͤhret dieſer Herꝛ durch ſeine gute Haußhaltung faſt einen koͤniglichen Eſtat/ und hat Correſpondentz in gantz Europa.","norm":"Gleichwohl führt dieser Herr durch seine gute Haushaltung fast einen königlichen Estat / und hat Korrespondenz in ganz Europa.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.930300235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1620,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ es habe einer dem alten Churfuͤrſten von Beyern flattiren wollen/ und habe geſagt/ er ſey der Teutſche Salomo.","norm":"Man sagt / es habe einer dem alten Kurfürsten von Bayern flattieren wollen / und habe gesagt / er sei der Deutsche Salomo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1407999992370605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1621,"date":1663,"orig":"Der Churfuͤrſt habe ſich hoͤchlich druͤber erzuͤrnet/ und geſagt/ was Salomo?","norm":"Der Kurfürst habe sich höchlich drüber erzürnet / und gesagt / was Salomo?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.869100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1622,"date":1663,"orig":"Jch bin kein Salomo.","norm":"Ich bin kein Salomo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ha","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.78980016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1623,"date":1663,"orig":"Jch bin aber auch kein Narꝛ.","norm":"Ich bin aber auch kein Narr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.45110011100769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1624,"date":1663,"orig":"Jch nehme das meinige in acht.","norm":"Ich nehme das meinige in acht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.866799831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1625,"date":1663,"orig":"Ein ander mag es auch thun.","norm":"Ein ander mag es auch tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.605199813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1626,"date":1663,"orig":"Wann ein junger Herr wil das ſeinige in acht nehmen/ ſo ſehe er dieſes alten Grafen von Oldenburg Exempel an.","norm":"Wann ein junger Herr will das seinige in Acht nehmen / so sehe er dieses alten Grafen von Oldenburg Exempel an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.136199951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1627,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ wann ein Frantzoß oder Jtaliaͤner/ ſo viel Land haͤtte als mancher Edelmann in Teutſchland hat/ er wuͤrde einen Eſtat fuͤhren wie ein Marggraf/ da hergegen der Edelmann in Teutſchland groſſen Mangel in Kuͤchen und Keller hat.","norm":"Ich halte dafür / wann ein Franzose oder Italiener / so viel Land hätte als mancher Edelmann in Deutschland hat / er würde einen Estat führen wie ein Markgraf / da hingegen der Edelmann in Deutschland großen Mangel in Küchen und Keller hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.620800018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1628,"date":1663,"orig":"Woher kombt das?","norm":"Woher kommt das?","lang_fastText":"lt","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":1.827600002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1629,"date":1663,"orig":"Von der boͤſen Haußhaltung.","norm":"Von der bösen Haushaltung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.126399993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1630,"date":1663,"orig":"Jch kenne ein vornehmes Fuͤrſtliches Hauß in Teutſchland/ darinn einsmals ein abgetheilter Herꝛ an ſeinen aͤlteſten Herꝛn Bruder geſchrieben hatte/ er koͤnne nicht zurecht kommen/ es mangele ihm in Kuͤchen und Keller/ im Marſtall/ in der Rent Cammer und allenthalben.","norm":"Ich kenne ein vornehmes fürstliches Haus in Deutschland / darin einsmals ein abgeteilter Herr an seinen ältesten Herrn Bruder geschrieben hatte / er könne nicht zurecht kommen / es mangele ihm in Küchen und Keller / im Marstall / in der Rent Kammer und allenthalben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.088600158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1631,"date":1663,"orig":"Darauff hatte ihm der aͤlteſter Herꝛ Bruder geantwortet:","norm":"Darauf hatte ihm der ältester Herr Bruder geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.334199905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1632,"date":1663,"orig":"Es ſey ihm leid/ daß es Seiner Liebd. alſo ergehe.","norm":"Es sei ihm leid / dass es Seiner liebt . also ergehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.7469000816345215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1633,"date":1663,"orig":"Allein er wolle Seiner Liebd. ſagen was die Urſach ſey.","norm":"Allein er wolle seiner liebt . sagen was die Ursache sei.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.257900238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1634,"date":1663,"orig":"Es ſey an Jhrer Liebden Hof ein weiſſer Sperling/ oder wie man an demſelbigen Ort redet/ eine weiſſe Spatz.","norm":"Es sei an Ihrer Liebden Hof ein weißer Sperling / oder wie man an demselbigen Ort redet / eine weiße Spatz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8454999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1635,"date":1663,"orig":"So lange dieſe weiſſe Spatz an Jhrem Hof bleiben werde/ werde kein Gluͤck in ihrer Hoffhaltung ſeyn.","norm":"Solange diese weiße Spatz an Ihrem Hof bleiben werde / werde kein Glück in ihrer Hoffhaltung sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.401999950408935} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1636,"date":1663,"orig":"Darumb rathe Er Jhrer Liebden/ Sie wollen alle Tag einmal/ in ihre Kuͤche/ in ihren Keller/ auff ihre Kornſpeicher/ in ihren Marſtall/ auff ihre Rent Cammer gehen/ und ſehen/ ob ſie die weiſſe Spatz fangen koͤnten/ ſo wuͤrde alles beſſer werden.","norm":"Darum rate er Ihrer Liebden / Sie wollen alle Tag einmal / in ihre Küche / in ihren Keller / auf ihre Kornspeicher / in ihren Marstall / auf ihre Rent Kammer gehen / und sehen / ob sie die weiße Spatz fangen könnten / so würde alles besser werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.878300189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1637,"date":1663,"orig":"Gab damit zu verſtehen/ daß er ſolte beſſer auff ſeine Sachen achtung geben/ und nicht alles durch frembde Augen ſehen.","norm":"Gab damit zu verstehen / dass er sollte besser auf seine Sachen Achtung geben / und nicht alles durch fremde Augen sehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.287499904632568} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1638,"date":1663,"orig":"Ein Herꝛ muß zwar ſelbſt mit zuſehen/ aber er kan die Laſt der Regierung gleichwol nicht allein tragen/ ſondern muß geiſtliche und weltliche Raͤth/ Beampte und Diener haben.","norm":"Ein Herr muss zwar selbst mit zusehen / aber er kann die Last der Regierung gleichwohl nicht allein tragen / sondern muss geistliche und weltliche rät / Beamte und Diener haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.378799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1639,"date":1663,"orig":"Dann wo nicht Rath iſt/ da gehet das Volck unter/ Prov. 11. v. 14. und wer verſtaͤndig iſt der laͤſt ihm rathen/ Prov. 1. v. 5. Herꝛ Cantzler Reinking ſagt in ſeiner Bibliſchen Policey lib. 2. axiom. 56. Je groͤſſer ein Herꝛ iſt/ je mehr Land und Leute er zu regieren hat/ je mehr Raͤthe/ Beampte und Diener bedarff er.","norm":"Dann wo nicht Rat ist / da geht das Volk unter / Prov. 11. v. 14. und wer verständig ist der lässt ihm raten / Prov. 1. v. 5. Herr Kanzler Reinking sagt in seiner biblischen Polizei lib. 2. axiom. 56. Je größer ein Herr ist / je mehr Land und Leute er zu regieren hat / je mehr Räte / Beamte und Diener bedarf er.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.082600116729736} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1640,"date":1663,"orig":"Ein Regent iſt nur ein Mann/ kan auff einmal nur an einem Orte ſeyn/ und muß in ſeiner Regierung das meiſte mit andern Augen ſehen/ mit andern Ohren hoͤren/ und darzu treue Raͤthe/ Amptleute und Bediente gebrauchen.","norm":"Ein Regent ist nur ein Mann / kann auf einmal nur an einem Orte sein / und muss in seiner Regierung das meiste mit anderen Augen sehen / mit anderen Ohren hören / und dazu treue Räte / Amtleute und Bediente gebrauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.122200012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1641,"date":1663,"orig":"Hierin gleichen ſie in etwas Gott/ dem allerhoͤchſten Regenten.","norm":"Hierin gleichen sie in etwas Gott / dem allerhöchsten Regenten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.210599899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1642,"date":1663,"orig":"Dann obwol derſelbe alles in allem iſt/ auch Himmel und Erden mit ſeinem Weſen erfuͤllet/ ſo thut er doch nicht alles ohne Mittel/ ſondern bedienet ſich in vielen der heiligen Engel/ der Natur und Menſchen Es ſind viel Regenten/ Fuͤrſten und Herꝛen/ die halten darvor/ weil ſie Gott zu groſſen Herꝛn gemacht/ ſo habe er ſie auch mit gnugſamen darzu gehoͤrigem hohen Verſtand und Weißheit außgeruͤſtet und erleuchtet/ daß ſie es vor ſich allein ſelber wol verſtehen.","norm":"Dann obwohl derselbe alles in allem ist / auch Himmel und Erden mit seinem Wesen erfüllet / so tut er doch nicht alles ohne Mittel / sondern bedienet sich in vielen der heiligen Engel / der Natur und Menschen es sind viel Regenten / Fürsten und Herren / die halten davor / weil sie Gott zu großen Herrn gemacht / so habe er sie auch mit genugsamen dazugehörigem hohen Verstand und Weisheit ausgerüstet und erleuchtet / dass sie es vor sich allein selber wohl verstehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.914100170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1643,"date":1663,"orig":"Sie bedencken aber nicht darbey/ daß ſie auch Menſchen ſeyn/ die leichtlich fehlen/ fallen und irꝛen koͤnnen.","norm":"Sie bedenken aber nicht dabei / dass sie auch Menschen sein / die leichtlich fehlen / fallen und irren können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.445799827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1644,"date":1663,"orig":"Moſes war ein hochbegabter Cavallier.","norm":"Moses war ein hochbegabter Cavalier.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.409899950027466} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1645,"date":1663,"orig":"Er war am koͤniglichen Hofe in Egypten als ein koͤnigliches Kind aufferzogen.","norm":"Er war am königlichen Hofe in Ägypten als ein königliches Kind auferzogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.253099918365478} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1646,"date":1663,"orig":"Gott machte ihn zu einem Ambaſſadeur/ und ſchickte ihn in einer hochwichtigen Sache an den groſſen Koͤnig Pharao.","norm":"Gott machte ihn zu einem Ambassadeur / und schickte ihn in einer hochwichtigen Sache an den großen König Pharao.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.039899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1647,"date":1663,"orig":"Er machte ihn zu einem General uͤber ſechsmal hundert tauſend Mann.","norm":"Er machte ihn zu einem General über sechsmal hunderttausend Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.23360013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1648,"date":1663,"orig":"Es wuſte Moſes nit nur das Schwerdt/ ſondern auch die Federn zu fuͤhren/ er hatte trefflich wol ſtudiret/ er war beſchlagen in aller Weißheit der Chaldeer und Egyptier.","norm":"Es wusste Moses nicht nur das Schwert / sondern auch die Federn zu führen / er hatte trefflich wohl studiert / er war beschlagen in aller Weisheit der Chaldäer und Ägypter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.723599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1649,"date":1663,"orig":"Gott ſelbſten hat ſich unterſchiedliche mal in Diſcurs mit ihm eingelaſſen.","norm":"Gott selbst hat sich unterschiedliche Mal in Diskurs mit ihm eingelassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.677700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1650,"date":1663,"orig":"Als aber ſein Schwieger Vater der Prieſter Jethro/ ihn beſuchte/ in der Wuͤſten/ am Berge Gottes/ und ſahe was Moſes fuͤr ein geplagter Mann ſey/ wie er in Perſon dem Volcke/ von Morgen an biß auff den Abend Audientz gabe/ da ſagte Jethro:","norm":"Als aber sein Schwieger Vater der Priester Jethro / ihn besuchte / in der Wüsten / am Berge Gottes / und sah was Moses für ein geplagter Mann sei / wie er in Person dem Volke / von Morgen an bis auf den Abend Audienz gab / da sagte Jethro:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.634699821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1651,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht gut/ das du thuſt.","norm":"Es ist nicht gut / das du tust.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.462699890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1652,"date":1663,"orig":"Du macheſt dich zu muͤde/ dazu das Volck auch/ das mit dir iſt.","norm":"Du machest dich zu müde / dazu das Volk auch / das mit dir ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.442800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1653,"date":1663,"orig":"Das Geſchaͤfft iſt dir zu ſchwer/ du kanſt es allein nicht außrichten.","norm":"Das Geschäft ist dir zu schwer / du kannst es allein nicht ausrichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.567500114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1654,"date":1663,"orig":"Aber gehorche meiner Stimm/ ich wil dir rathen/ und Gott wird mit dir ſeyn.","norm":"Aber gehorche meiner Stimme / ich will dir raten / und Gott wird mit dir sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.561599969863891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1655,"date":1663,"orig":"Pflege du deß Volcks fuͤr Gott/ und bringe die Geſchaͤffte fuͤr Gott.","norm":"Pflege du des Volks für Gott / und bringe die Geschäfte für Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.586999893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1656,"date":1663,"orig":"Und ſtelle ihnen Rechte und Geſetze/ daß du ſie lehreſt den Weg/ darin ſie wandeln/ und die Wercke/ die ſie thun ſollen.","norm":"Und stelle ihnen Rechte und Gesetze / dass du sie lehrest den Weg / darin sie wandeln / und die Werke / die sie tun sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.563299894332885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1657,"date":1663,"orig":"Siehe dich aber umb/ unter allem Volcke/ nach redlichen Leuten/ die Gott fuͤrchten/ warhafftig/ und dem Geitz feind ſind.","norm":"Siehe dich aber um / unter allem Volke / nach redlichen Leuten / die Gott fürchten / wahrhaftig / und dem Geiz Feind sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.741300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1658,"date":1663,"orig":"Die ſetze uͤber ſie/ etliche uͤber tauſend/ uͤber hundert/ uͤber funfftzig/ und uͤber zehen.","norm":"Die setze über sie / etliche über tausend / über hundert / über fünfzig / und über zehn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.497499942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1659,"date":1663,"orig":"Daß ſie das Volck allezeit richten.","norm":"Dass sie das Volk allezeit richten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.947500228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1660,"date":1663,"orig":"Wo aber eine groſſe Sache iſt/ daß ſie dieſelbe an dich bringen/ und ſie alle geringe Sachen richten/ ſo wird dirs leichter werden/ und ſie mit dir tragen.","norm":"Wo aber eine große Sache ist / dass sie dieselbe an dich bringen / und sie alle geringe Sachen richten / so wird dir es leichter werden / und sie mit dir tragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.621799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1661,"date":1663,"orig":"Wirſt du das thun/ ſo kanſtu außrichten/ was dir Gott gebeut/ und alle diß Volck kan mit Frieden an ſeinen Ort kommen.","norm":"Wirst du das tun / so kannst du ausrichten / was dir Gott gebietet / und alle dies Volk kann mit Frieden an seinen Ort kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.549200057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1662,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig David und Salomo ſind ſonders erleuchtete hochweiſe Koͤnige geweſen/ dennoch haben ſie ihre Cantzler und Raͤthe gehalten/ dieſelbe immer umb ſich gehabt/ und ſie zu Rath gezogen.","norm":"Der König David und Salomo sind besonders erleuchtete hochweise Könige gewesen / dennoch haben sie ihre Kanzler und Räte gehalten / dieselbe immer um sich gehabt / und sie zu Rat gezogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.138999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1663,"date":1663,"orig":"Und als David einsmals guten Rath verachtete/ und nicht folgen wolte/ that er einen ſchweren Fall/ und brachte ſein Koͤnigreich in Noth und Plage/ 2. Chron. 22. v 6. ꝛc. hingegen folgete er gutem Rath/ und gereuete ihn nicht/ 2. Sam. cap. 18. v. 3. 4. Guſtavus der groſſe Koͤnig in Schweden/ war ein Herꝛ von hohem Verſtande.","norm":"Und als David einsmals guten Rat verachtete / und nicht folgen wollte / tat er einen schweren Fall / und brachte sein Königreich in Not und Plage / 2. Chron. 22. v 6. etc. hingegen folgte er gutem Rat / und gereute ihn nicht / 2. Sam. cap. 18. v. 3 . 4. Gustavus der große König in Schweden / war ein Herr von hohem Verstande.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.694900035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1664,"date":1663,"orig":"Er wuſte aber wol daß eine Hand das Schwerdt und die Feder nicht zugleich/ und zu einer Zeit fuͤhren koͤnne.","norm":"Er wusste aber wohl dass eine Hand das Schwert und die Feder nicht zugleich / und zu einer Zeit führen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.370699882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1665,"date":1663,"orig":"Drumb ſparte er kein Geld oder Fleiß/ die alleredelſte Ingenia/ ſo wol unter den Soldatẽ/ als unter den Gelehrten an ſich zu ziehen/ und die action, die affaire, deß Koͤnigs Auffmunterung und Anweiſung machten ſie zu Maͤnnern/ und vermehrte alſo die Macht deß gantzen Koͤnigreichs.","norm":"Darum sparte er kein Geld oder Fleiß / die alleredelste Ingenia / so wohl unter den Soldaten / als unter den Gelehrten an sich zu ziehen / und die Aktion, die Affäre, des Königs Aufmunterung und Anweisung machten sie zu Männern / und vermehrte also die Macht des ganzen Königreichs.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.784599781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1666,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß dieſer Held einsmals im Felde habe den Hugonem Grotium de jure belli geleſen/ und habe geſagt:","norm":"Man sagt / dass dieser Held einsmals im Felde habe den Hugonem Grotium de jure belli gelesen / und habe gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.500199794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1667,"date":1663,"orig":"Jch wolte wuͤndſchen/ daß jetzo Hugo Grotius bey mir were/ ich wolte ihm zeigen was fuͤr ein Unterſcheid ſey inter theoriam & praxin, wie leichtlich ſich ein Ding ſchreiben laſſe/ und wie ſchwer es ſey zu practiciren und ins Werck zu ſetzen.","norm":"Ich wollte wünschen / dass jetzt Hugo Grotius bei mir wäre / ich wollte ihm zeigen was für ein Unterschied sei inter theoriam & Praxen, wie leichtlich sich ein Ding schreiben lasse / und wie schwer es sei zu praktizieren und ins Werk zu setzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.158899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1668,"date":1663,"orig":"Als ich zu Koͤnigsberg in Preuſſen ſtudierte/ lag die koͤnigliche Schwediſche Armee in Preuſſen/ und ich hatte einen guten Freud/ der bekam kein Geld von Hauß.","norm":"Als ich zu Königsberg in Preußen studierte / lag die königliche schwedische Armee in Preußen / und ich hatte einen guten Freude / der bekam kein Geld von Haus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.485499858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1669,"date":1663,"orig":"Einsmals kam er zu mir/ und war gar melancholiſch/ und ſagte: Bruder/ ſo und ſo geht es mir.","norm":"Einsmals kam er zu mir / und war gar melancholisch / und sagte: Bruder / so und so geht es mir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.788399934768676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1670,"date":1663,"orig":"Jch weiß keinen beſſern Rath/ als daß ich in Krieg ziehe/ und laß mich todt ſchieſſen.","norm":"Ich weiß keinen besseren Rat / als dass ich in Krieg ziehe / und lass mich tot schießen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.07289981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1671,"date":1663,"orig":"Mache mir doch eine kleine Oration.","norm":"Mache mir doch eine kleine Oration.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.193099975585937} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1672,"date":1663,"orig":"Jch wil hin zur Schwediſchen Armee gehen/ und wil den Koͤnig auff Lateiniſch anreden.","norm":"Ich will hin zur schwedischen Armee gehen / und will den König auf Lateinisch anreden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.348999977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1673,"date":1663,"orig":"Jch machte ihm ein Oratiunculam, er remorirte ſie/ und recitirte ſie etliche mal clara voce, in meiner Gegenwart/ und es gieng ihm wol ab.","norm":"Ich machte ihm ein Oratiunculam, er remorirte sie / und rezitierte sie etliche Mal clara voce, in meiner Gegenwart / und es ging ihm wohl ab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.325900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1674,"date":1663,"orig":"Als er aber vor den Koͤnig kam/ da gieng es ihm wie jenem Moͤnch in Franckreich/ der wolte einsmals vor Koͤnig Heinrich dem Vierdten peroriren, und etwas vor ſein Kloſter außbitten.","norm":"Als er aber vor den König kam / da ging es ihm wie jenem Mönch in Frankreich / der wollte einsmals vor König Heinrich dem vierten perorieren, und etwas vor sein Kloster ausbitten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.816800117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1675,"date":1663,"orig":"Als er nun zu dem Koͤnig kam/ machte er ein Reverentz/ und ſagte: Herꝛ Koͤnig/ als Alexander Magnus in Aſiam zog.","norm":"Als er nun zu dem König kam / machte er ein Reverenz / und sagte: Herr König / als Alexander Magnus in Asiam zog.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.18090009689331} 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folgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.203999996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1680,"date":1663,"orig":"Da antwortet Koͤnig Heinrich/ Ja/ Ja/ Alexander Magnus hatte damals gefruͤhſtuͤcket/ Jch habe aber heute noch nicht gefruͤhſtuͤcket/ wann ich geſſen habe ſo komme wider.","norm":"Da antwortet König Heinrich / Ja / Ja / Alexander Magnus hatte damals gefrühstückt / Ich habe aber heute noch nicht gefrühstückt / wann ich gegessen habe so komme wieder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.335599899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1681,"date":1663,"orig":"Eben alſo gieng es dieſem guten Bruder auch.","norm":"Eben also ging es diesem guten Bruder auch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.83489990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1682,"date":1663,"orig":"Die Oration blieb im Halſe ſtecken/ und wolte nicht fort.","norm":"Die Oration blieb im Halse stecken / und wollte nicht fort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.283899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1683,"date":1663,"orig":"Da antwortet Koͤnig Guſtavus:","norm":"Da antwortet König Gustavus:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.620200157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1684,"date":1663,"orig":"Mein Kerl/ ich kan auch nicht viel Latein.","norm":"Mein Kerl / ich kann auch nicht viel Latein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.677499771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1685,"date":1663,"orig":"Laß uns Teutſch mit einander reden.","norm":"Lass uns Deutsch miteinander 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verdorbenen Studenten kan man noch wol einen guten Soldaten machen.","norm":"Wohl / sagt der König / aus einem verdorbenen Studenten kann man noch wohl einen guten Soldaten machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.207099914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1694,"date":1663,"orig":"Ja Jhr Majeſtaͤt/ antwortet der Student/ ich habe aber kein Pferd und auch kein Geld.","norm":"Ja Ihr Majestät / antwortet der Student / ich habe aber kein Pferd und auch kein Geld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.377399921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1695,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig antwortete:","norm":"Der König antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.38640022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1696,"date":1663,"orig":"Jch wil dir ſchon helffen.","norm":"Ich will dir schon helfen.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":3.83489990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1697,"date":1663,"orig":"Warumb wiltu aber nicht beym ſtudiren bleiben?","norm":"Warum willst du aber nicht beim Studieren bleiben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.873100042343139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1698,"date":1663,"orig":"Der Student antwortete:","norm":"Der Student antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.623499870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1699,"date":1663,"orig":"Jhr Majeſtaͤt/ ich habe mehr Luſt zum Kriegsweſen als zum ſtudiren.","norm":"Ihr Majestät / ich habe mehr Lust zum Kriegswesen als zum Studieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.261499881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1700,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig antwortete/ Ja/ ja Optat ephippia bos piger, optat arare caballus.","norm":"Der König antwortete / Ja / ja Optat ephippia bos piger, optat arare caballus.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"et","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.393300056457519} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1701,"date":1663,"orig":"Vielleicht koͤnteſt du mir mehr Dienſt thun mit deiner Feder/ als mit deinem Degen.","norm":"Vielleicht könntest du mir mehr Dienst tun mit deiner Feder / als mit deinem Degen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.037700176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1702,"date":1663,"orig":"Und hat alſo der hochweiſe Held darvor gehalten/ daß ein Herꝛ auch im Kriege/ gelahrte Leute vonnoͤthen habe.","norm":"Und hat also der hochweise Held davor gehalten / dass ein Herr auch im Kriege / gelahrte Leute vonnöten habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.487299919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1703,"date":1663,"orig":"Der einige Alexander von Ersken/ (welchen ich damals wol gekant habe/ als er von Koͤnigsberg auß zu der Schwediſchen Armee in Preuſſen gieng/ und im Anfange eine geringe charge hatte) hat der Schwediſchen Nation mehr Dienſt geleiſtet als zehen Rittmeiſter mit ihren Piſtolen.","norm":"Der einige Alexander von Ersken / (welchen ich damals wohl gekannt habe / als er von Königsberg aus zu der schwedischen Armee in Preußen ging / und im Anfange eine geringe karge hatte) hat der schwedischen Nation mehr Dienst geleistet als zehn Rittmeister mit ihren Pistolen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.369100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1704,"date":1663,"orig":"Er ſagte einsmals zu Muͤnſter zu mir: Den Raub den ich in Teutſchland gethan habe/ iſt ein Brieffe- Raub.","norm":"Er sagte einsmals zu Münster zu mir: Den Raub den ich in Deutschland getan habe / ist ein Brieffe-Raub.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.977499961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1705,"date":1663,"orig":"Wann wir mit der Armee an einem Ort/ ſonderlich in ein Kloſter oder Jeſuiter Collegium kamen/ habe ich alſobald geeilet nach dem Archiv zu/ und habe alle Brieffe eingepacket.","norm":"Wann wir mit der Armee an einem Ort / sonderlich in ein Kloster oder Jesuiter Kollegium kamen / habe ich alsobald geeilt nach dem Archiv zu / und habe alle Briefe eingepackt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.538700103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1706,"date":1663,"orig":"Wann ich dann Zeit gehabt/ habe ich ſie durchgeleſen/ dadurch bin ich hinter ſo viel arcana hinter ſo viel Stuͤcklein kommen/ daß ihr es nicht wol glauben koͤnnet.","norm":"Wann ich dann Zeit gehabt / habe ich sie durchgelesen / dadurch bin ich hinter so viel arcana hinter so viel Stücklein kommen / dass ihr es nicht wohl glauben könnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.997799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1707,"date":1663,"orig":"Ehe der Koͤnig Nebucadnezar das Jſraelitiſche Volck uͤberzogen/ hat er vorhin fleiſſig Rath gehalten/ Judith.","norm":"Ehe der König Nebukadnezar das israelitische Volk überzogen / hat er vorhin fleißig Rat gehalten / Judith.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.335000038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1708,"date":1663,"orig":"2. v. 2. Hingegen meldet die Schrifft/ wann Gott ein Koͤnigreich und Land ſtraffen wolle/ ſo laſſe ers vorhin an gutem Rath und Rathgeben ermangeln/ daß alsdann weder Geſetz bey den Prieſtern/ noch Rath mehr bey den Alten zu finden ſey/ Ezech. 7. v. 26. Dahero als Gott das Koͤnigreich Juda zur Straffe ziehẽ wolte/ ſagt der Prophet Eſaias/ daß der HErꝛ werde von Zion wegnehmen/ Richter/ Prophetẽ/ Raͤthe/ Elteſten/ Hauptleute/ Starcke/ Kriegs- und ehrliche Leute/ c. 3. v. 1. 2. 3. Es hat nicht allein ein Regent in Friedens/ ſondern auch ein General und Cavallier im Felde in acht zu nehmen die Lehre Syr. der da ſagt c. 33. v. 24. Thue nichts ohne Rath/ ſo gereut dichs nicht nach der That.","norm":"2. v. 2. Hingegen meldet die Schrift / wann Gott ein Königreich und Land strafen wolle / so lasse er es vorhin an gutem Rat und Ratgeben ermangeln / dass alsdann weder Gesetz bei den Priestern / noch Rat mehr bei den Alten zu finden sei / Ezech. 7. v. 26. Daher als Gott das Königreich Juda zur Strafe ziehen wollte / sagt der Prophet Esaias / dass der Herr werde von Zion wegnehmen / Richter / Propheten / Räte / ältesten / Hauptleute / starke / Kriegs- und ehrliche Leute / c. 3. v. 1. 2 . 3. Es hat nicht allein ein Regent in Friedens / sondern auch ein General und Cavalier im Felde in Acht zu nehmen die Lehre Syr. der da sagt c. 33. v. 24. Tue nichts ohne Rat / so gereut dich es nicht nach der Tat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.636600017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1709,"date":1663,"orig":"Weil nun ein Herꝛ allerley Leute haben muß/ und Salomo ein guter Haußhalter geweſen/ und in ſeiner Rent Cammer keinen Mangel gehabt hat/ als wird er ſich ohne Zweiffel umbgeſehen haben nach den allerbeſten Leuten/ und wird damit alle andere Aempter beſtellt haben.","norm":"Weil nun ein Herr allerlei Leute haben muss / und Salomo ein guter Haushalter gewesen / und in seiner Rent Kammer keinen Mangel gehabt hat / als wird er sich ohne Zweifel umgesehen haben nach den allerbesten Leuten / und wird damit alle andere Ämter bestellt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8084001541137695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1710,"date":1663,"orig":"Er wird ohne Zweiffel gefolgt haben den Fußſtapffen ſeines Vatern deß Koͤnigs Davids/ der in ſeinem ſchoͤnen Regenten Pſalm ſagt; Meine Augen ſehen nach den Treuen im Land/ daß ſie bey mir wohnen/ und hab gern from̃e Diener/ Pſal. 101.","norm":"Er wird ohne Zweifel gefolgt haben den Fußstapfen seines Vaters des Königs Davids / der in seinem schönen Regenten Psalm sagt; Meine Augen sehen nach den Treuen im Land / dass sie bei mir wohnen / und habe gern fromme Diener / Psal. 101.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.880300045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1711,"date":1663,"orig":"Dann ſagt Salomoſelbſt Prov. 12. v. 6.","norm":"Dann sagt Salomoselbst Prov. 12. v. 6.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"sk","lang_de":0,"norm_lmscore":6.359300136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1712,"date":1663,"orig":"Was die Gottloſen rathen das treugt.","norm":"Was die Gottlosen raten das trugt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.751699924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1713,"date":1663,"orig":"Und Prov. 22. v. 11. ſaget er/ Wer ein treu Hertz und liebliche Rede hat/ deß Freund iſt der Koͤnig.","norm":"Und Prov. 22. v. 11. sagt er / Wer ein treu Herz und liebliche Rede hat / des Freund ist der König.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.293900012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1714,"date":1663,"orig":"Es wird aber Salomo ohne Zweiffel wol gewuſt haben/ daß ſein Vater der Koͤnig David durch die Treuen im Lande verſtanden hab/ nicht nur die Einheimiſche/ ſondern auch die Außlaͤndiſche.","norm":"Es wird aber Salomo ohne Zweifel wohl gewusst haben / dass sein Vater der König David durch die Treuen im Lande verstanden habe / nicht nur die Einheimische / sondern auch die ausländische.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.665299892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1715,"date":1663,"orig":"Dann er wol gewuſt hat/ daß Joſeph ein Frembder geweſen/ und ihn der Koͤnig Pharao gleichwol uͤber ſein gantzes Hauß geſetzet/ und ihn deß Landes Vater genennet/ Gen. 41. Jch erinnere mich/ daß einem vornehmen Fuͤrſten geſaget wurde/ Jhre Fuͤrſtl. Gnaden wolten doch die Landkinder fuͤr andern befoͤrdern/ da antwortete er/ ich bedarff keine Kinder/ ſondern ich muß Maͤnner haben/ die da thun koͤnnen/ was ſie thun ſollen.","norm":"Dann er wohl gewusst hat / dass Joseph ein fremder gewesen / und ihn der König Pharao gleichwohl über sein ganzes Haus gesetzt / und ihn des Landes Vater genannt / Gen. 41. Ich erinnere mich / dass einem vornehmen Fürsten gesagt wurde / Ihre Fürstl. Gnaden wollten doch die Landkinder für anderen befördern / da antwortete er / ich bedarf keine Kinder / sondern ich muss Männer haben / die da tun können / was sie tun sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.845600128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1716,"date":1663,"orig":"Eine frembde Cypriſche Katz die wol mauſen kan/ iſt einem Haußvater nuͤtzlicher/ als alle in ſeinem Hauſe geheckete einheimiſche Ratten und Maͤuſe.","norm":"Eine fremde Zyprische Katz die wohl mausen kann / ist einem Hausvater nützlicher / als alle in seinem Hause geheckte einheimische Ratten und Mäuse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.055500030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1717,"date":1663,"orig":"Jch hab einsmals einen vornehmen Politicum gekant/ der gab ſeinem Herꝛn den Rath/ er wolle ein ſonderliches Aug auff ſeiner Ritterſchafft Kinder werffen/ und wolle ſehen wer zum Krieg/ zu den Studiis/ oder zu dem Hofleben geneigt ſey?","norm":"Ich habe einsmals einen vornehmen Politicum gekannt / der gab seinem Herrn den Rat / er wolle ein sonderliches Auge auf seiner Ritterschaft Kinder werfen / und wolle sehen wer zum Krieg / zu den Studiis / oder zu dem Hofleben geneigt sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.955999851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1718,"date":1663,"orig":"Und wolle einen an dieſen General oder Kriegs-Obriſten/ den andern an dieſen oder jenen Koͤnigl. Chur- und Fuͤrſtl. Hof recommandiren.","norm":"Und wolle einen an diesen General oder Kriegsobristen / den anderen an diesen oder jenen Königl . Chur- und Fürstl . Hof rekommandieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.877299785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1719,"date":1663,"orig":"Alſo wuͤrden dieſe junge Leute Maͤnner werden.","norm":"Also würden diese junge Leute Männer werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.349199771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1720,"date":1663,"orig":"Und der Fuͤrſt koͤnne durch ſie gantze Armeen/ gantze Laͤnder und Koͤnigreich zu ſeinem Willen bringen/ oder zum wenigſten gute Correſpondentz dadurch maͤchen.","norm":"Und der Fürst könne durch sie ganze Armeen / ganze Länder und Königreich zu seinem Willen bringen / oder zum wenigsten gute Korrespondenz dadurch Mägen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.762400150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1721,"date":1663,"orig":"Dann es koͤnne ſich leichtlich zutragen/ daß einer unter dieſen Leuten an einem Hofe emergire, und ſeinen Herꝛn in Contribution bringe/ durch dieſen koͤnne der Lands-Fuͤrſt den andern Herꝛn leicht gewinnen/ und koͤnne alſo ſeyn ein Herꝛ aller Chur- und Fuͤrſtlichen Hoͤfe.","norm":"Dann es könne sich leichtlich zutragen / dass einer unter diesen Leuten an einem Hofe emergiere, und seinen Herrn in Kontribution bringe / durch diesen könne der Landesfürst den anderen Herrn leicht gewinnen / und könne also sein ein Herr aller Chur- und Fürstlichen Höfe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.504799842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1722,"date":1663,"orig":"Themiſtocles wolte einsmals erweiſen/ daß ſein Sohn ſey der Maͤchtigſte unter allen Griechen.","norm":"Themistocles wollte einsmals erweisen / dass sein Sohn sei der Mächtigste unter allen Griechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.932499885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1723,"date":1663,"orig":"Dann ſagt er/ Jch befehle den Griechen/ mir mein Weib/ meinem Weib mein Sohn.","norm":"Dann sagt er / Ich befehle den Griechen / mir mein Weib / meinem Weib mein Sohn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.487500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1724,"date":1663,"orig":"Drumb iſt mein Sohn maͤchtiger als ich oder alle Griechen.","norm":"Darum ist mein Sohn mächtiger als ich oder alle Griechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.929800033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1725,"date":1663,"orig":"Und fuͤrwar das gibt dem Koͤnigreich Dennemarck einen groſſen Stoß/ daß ſie nicht leichtlich jemand in Krieg- oder Friedens-Zeiten zu hohen Aemptern employren, er ſey dann ein Edelmann oder Landkind.","norm":"Und fürwahr das gibt dem Königreich Dänemark einen großen Stoß / dass sie nicht leichtlich jemand in Krieg- oder Friedenszeiten zu hohen Ämtern employren, er sei dann ein Edelmann oder Landkind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.657199859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1726,"date":1663,"orig":"Dagegen bringt das das Koͤnigreich Schweden in groſſen Flor/ daß ſie nicht fragen/ Wer war dein Vater?","norm":"Dagegen bringt das das Königreich Schweden in großen Flor / dass sie nicht fragen / Wer war dein Vater?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5503997802734375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1727,"date":1663,"orig":"Wer war dein Großvater?","norm":"Wer war dein Großvater?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.6837000846862793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1728,"date":1663,"orig":"Sondern ſie fragen/ wer biſtu?","norm":"Sondern sie fragen / wer bist du?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.942200183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1729,"date":1663,"orig":"Kanſtu die Dinge/ darzu wir deiner noͤthig haben?","norm":"Kannst du die Dinge / dazu wir deiner nötig haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.089900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1730,"date":1663,"orig":"Qui genus jactat ſuum, aliena laudat.","norm":"Qui Genus jactat suum, aliena laudat.","lang_fastText":"ca","lang_py3langid":"lt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.691100120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1731,"date":1663,"orig":"Jener Mauleſel ruͤhmte ſich/ daß ſeine Eltern und Vorfahren ſo gute Neapolitaniſche Pferd geweſen ſeyn.","norm":"Jener Maulesel rühmte sich / dass seine Eltern und Vorfahren so gute neapolitanische Pferd gewesen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.030900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1732,"date":1663,"orig":"Allein er war unterdeſſen kein Pferd.","norm":"Allein er war unterdessen kein Pferd.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8155999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1733,"date":1663,"orig":"Unter den Fuͤrſten die Salomo umb ſich gehabt/ wird erſtlich genant Aſaria/ der Sohn Zadock deß Prieſters/ hernach werden genandt ſeine Cantzler und Raͤth/ ſein General oder Feldmarſchalck/ ſeine Hofprediger und andere vornehme Bediente zu Hofe.","norm":"Unter den Fürsten die Salomo um sich gehabt / wird erstlich genannt Asaria / der Sohn Zadock des Priesters / hernach werden genannt seine Kanzler und rät / sein General oder Feldmarschalk / seine Hofprediger und andere vornehme Bediente zu Hofe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.730100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1734,"date":1663,"orig":"Aſaria aber der Sohn Zadock deß Prieſters wird der erſte unter den Fuͤrſten nach dem Koͤnige genandt.","norm":"Asaria aber der Sohn Zadock des Priesters wird der erste unter den Fürsten nach dem Könige genannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.748700141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1735,"date":1663,"orig":"Da wil ich nun nicht ſagen/ daß dieſer Aſaria/ als ein Geiſtlicher bey Salomon geweſen ſey/ wie hiebevor der Cardinal Cleſel am Kaͤyſerl. Hof/ und der Cardinal Richelieu oder Mazarini am Koͤnigl. Hof in Franckreich.","norm":"Da will ich nun nicht sagen / dass dieser Asaria / als ein Geistlicher bei Salomon gewesen sei / wie hiervor der Kardinal Clesel am Käyserl. Hof / und der Kardinal Richelieu oder Mazarini am Königl. Hof in Frankreich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.364399909973144} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1736,"date":1663,"orig":"Allein ich ſehe in heiliger Schrifft/ daß wann Gott einem Potentaten und ſeinem Land wol wolle/ ſo geb er einen frommen Theologiſchen Mann/ einen Joſeph oder Naemann/ der umb ihn ſey/ und alsdann gehet und geraͤth alles wol.","norm":"Allein ich sehe in heiliger Schrift / dass wann Gott einem Potentaten und seinem Land wohl wolle / so gebe er einen frommen theologischen Mann / einen Joseph oder Naemann / der um ihn sei / und alsdann geht und gerät alles wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.577899932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1737,"date":1663,"orig":"So lang der fromme Theologus Jojada bey deß Koͤnigs Joas Hof das Directorium fuͤhrte/ gieng es wol daher/ und Koͤnig Joas thaͤte was dem HErꝛn wol geſiel/ ſo bald aber Jojada das Haupt legte/ gieng alles den Krebsgang/ 2. Reg. c. 11.","norm":"Solang der fromme Theologus Jojada bei des Königs Joas Hof das Direktorium führte / ging es wohl daher / und König Joas täte was dem Herrn wohl gefiel / so bald aber Jojada das Haupt legte / ging alles den Krebsgang / 2. Reg. c. 11.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.954500198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1738,"date":1663,"orig":"2. Par. 24. v. 2.","norm":"2. Par. 24. v. 2.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"sk","lang_cld3":"da","lang_de":0,"norm_lmscore":4.486000061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1739,"date":1663,"orig":"So lange der vornehme Theologus oder der Lehrer in den Geſichten Gottes/ den Sacharia lebete/ regierte der Koͤnig Uſia wol.","norm":"Solange der vornehme Theologus oder der Lehrer in den Gesichtern Gottes / den Sacharie lebete / regierte der König Usia wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.078800201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1740,"date":1663,"orig":"So bald aber Sacharia todt war/ machte es der Koͤnig uͤbel/ 2. Par. 26. v. 5. Jn dieſem Paß pecciren die Papiſten offtmals in exceſſu, die Lutheraner in defectu.","norm":"So bald aber Sacharie tot war / machte es der König übel / 2. Par. 26. v. 5. In diesem Pass pekzieren die Papisten oftmals in excessu, die Lutheraner in defectu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.195700168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1741,"date":1663,"orig":"Bey den Papiſten wollen die Clerici alles thun/ die laſſen ſich offt mehr in weltlichen Haͤndeln gebrauchen als auff der Cantzel.","norm":"Bei den Papisten wollen die Clerici alles tun / die lassen sich oft mehr in weltlichen Händeln gebrauchen als auf der Kanzel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.905900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1742,"date":1663,"orig":"K. Emanuel in Portugal hat gemeiniglich in den wichtigſten und vornehmſten Legationen Geiſtliche gebrauchet/ er hat darfuͤr gehalten/ daß keine groſſe Unkoſten auff ſie gehen.","norm":"K. Emanuel in Portugal hat gemeiniglich in den wichtigsten und vornehmsten Legationen Geistliche gebraucht / er hat dafür gehalten / dass keine große Unkosten auf sie gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.46560001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1743,"date":1663,"orig":"Dann ſie duͤrffen ſich ſo praͤchtig nicht halten als andere/ und unterdeſſen haben ſie die opinion, daß ſie ſeyn Legati Dei & Regis, all ihr Vordringen habe einen Schein der Gottesfurcht/ und ſie koͤnnen mit ihren langen Maͤnteln viel Dings bedecken.","norm":"Dann sie dürfen sich so prächtig nicht halten als andere / und unterdessen haben sie die opinion, dass sie sein Legati Dei & Regis, all ihr Vordringen habe einen Schein der Gottesfurcht / und sie können mit ihren langen Mänteln viel Dings bedecken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.418900012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1744,"date":1663,"orig":"Eben dieſen Rath gibt Campanella dem Koͤnig in Spanien/ in ſeinem Tractat von der Spaniſchen Monarchi.","norm":"Eben diesen Rat gibt Campanella dem König in Spanien / in seinem Traktat von der spanischen Monarchie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9095001220703125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1745,"date":1663,"orig":"Jch habe einsmals einen weltberuͤhmten Politicum gekant/ (ob er ein Papiſt oder Lutheraner geweſen ſey/ das laſſe ich ungeſagt) welcher dieſes Stuͤcklein practicirte/ und wann er etwas fuͤrhatte/ das nichts taugte/ ſo brauchte er einen Theologum zu einem executore.","norm":"Ich habe einsmals einen weltberühmten Politicum gekannt / (ob er ein Papist oder Lutheraner gewesen sei / das lasse ich ungesagt) welcher dieses Stücklein praktizierte / und wann er etwas vorhatte / das nichts taugte / so brauchte er einen Theologum zu einem executore.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.279600143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1746,"date":1663,"orig":"Haͤtte er einen Politicum gebraucht/ der haͤtte ihm in die Karte geguckt/ und haͤtte von ſeinem de ſe in participiren wollen.","norm":"Hätte er einen Politicum gebraucht / der hätte ihm in die Karte geguckt / und hätte von seinem de se in Partizipieren wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.564000129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1747,"date":1663,"orig":"Aber wann er die execution einem frommen Theologo anbefahl/ und ihm zur recompens etwa ein hundert Reichsthlr. verehrte/ da verꝛichtete der Theologus alles mit hoͤchſtem Fleiß/ und verſprach fuͤr ſeinen Patron viel tauſend Vater unſer zu beten/ da hergegen ein Statiſt und Politicus ihm nicht gedanckt haͤtte/ wann er ſchon an ſtatt der hundert Reichsthaler/ tauſend Ducaten bekommen haͤtte.","norm":"Aber wann er die Exekution einem frommen Theologo anbefahl / und ihm zur Rekompens etwa einhundert Reichsthlr . verehrte / da verrichtete der Theologus alles mit höchstem Fleiß / und versprach für seinen Patron viel tausend Vater unser zu beten / da hingegen ein Statist und Politicus ihm nicht gedankt hätte / wann er schon anstatt der hundert Reichstaler / tausend Dukaten bekommen hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.441800117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1748,"date":1663,"orig":"Sehet/ lieber Philanderſon/ alſo gehet es in der Welt!","norm":"Sehet / lieber Philanderson / also geht es in der Welt!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.583099842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1749,"date":1663,"orig":"Wann Gott einen groſſen Potentaten/ und ſeine Land und Leute ſonderlich ſtraffen wil/ ſo gibt er auch einem frommen David einen Achitophel an die Seite/ der ſich alſo ſtellen kan/ als redete Gott durch ihn.","norm":"Wann Gott einen großen Potentaten / und seine Land und Leute sonderlich strafen will / so gibt er auch einem frommen David einen Achitophel an die Seite / der sich also stellen kann / als redete Gott durch ihn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.12909984588623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1750,"date":1663,"orig":"An manchem Ort fragt man hergegen nichts oder gar wenig nach den Dienern Gottes.","norm":"An manchem Ort fragt man hingegen nichts oder gar wenig nach den Dienern Gottes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.299300193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1751,"date":1663,"orig":"Offt bemuͤhen ſich die Politici, daß ein Herꝛ zu einem Hofprediger annehme einen guten Mann/ der gute Gaben hat auß einer Poſtill zu predigen/ und im uͤbrigen fuͤnffe laͤſt gerad ſeyn/ uñ ihm nicht in die Charte guckt.","norm":"Oft bemühen sich die Politici, dass ein Herr zu einem Hofprediger annehme einen guten Mann / der gute Gaben hat aus einer Postille zu predigen / und im übrigen Fünf lässt gerade sein / und ihm nicht in die Charte guckt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.508299827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1752,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich itzo an einen vornehmen Cavallier/ welcher ein Generals-Perſon im Feld war/ der nahm einen Feldprediger an/ welcher vermeynte er ſey bey Jhrer Excellentz in groſſen Genaden/ und in ſolchem reſpect und Anſehen/ wie Ambroſius bey dem Kaͤyſer Theodoſio.","norm":"Ich erinnere mich jetzt an einen vornehmen Cavalier / welcher ein Generalsperson im Feld war / der nahm einen Feldprediger an / welcher vermeinte er sei bei Ihrer Exzellenz in großen Gnaden / und in solchem Respekt und Ansehen / wie Ambrosius bei dem Kaiser Theodosio.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.959700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1753,"date":1663,"orig":"Kurtz hernach nahm der Cavallier eine Concubin an/ zu welcher er ſol geſagt haben: Haltet euch wol/ und haltet euch nur einig und allein zu mir.","norm":"Kurz hernach nahm der Cavalier eine Concubin an / zu welcher er soll gesagt haben: Haltet euch wohl / und haltet euch nur einig und allein zu mir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.16480016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1754,"date":1663,"orig":"Jch wil euch ſchon zu Ehren helffen.","norm":"Ich will euch schon zu Ehren helfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.057300090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1755,"date":1663,"orig":"Jch hab einen praven luſtigen Pfaffen/ den wil ich euch dermaleins zufreyen.","norm":"Ich habe einen braven lustigen Pfaffen / den will ich euch dermaleinst zufreien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.988500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1756,"date":1663,"orig":"Ware das nicht eine groſſe Ehre/ die der Seelſorger haben ſolt?","norm":"Ware das nicht eine große Ehre / die der Seelsorger haben sollt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.310200214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1757,"date":1663,"orig":"Jch hab einsmals einen vornehmen Legaten hoͤren ſagen:","norm":"Ich habe einsmals einen vornehmen Legaten hören sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.70550012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1758,"date":1663,"orig":"Eine Armee laſſe ſich nicht mit der Bibel ſchlagen/ und Land und Leut koͤnne man nicht mit Vater unſer beten regieren.","norm":"Eine Armee lasse sich nicht mit der Bibel schlagen / und Land und Leute könne man nicht mit Vater unser Beten regieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.106500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1759,"date":1663,"orig":"Ein ander vornehmer Legatus/ ſagte einsmals zu einem Hofprediger:","norm":"Ein ander vornehmer Legatus / sagte einsmals zu einem Hofprediger:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.263400077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1760,"date":1663,"orig":"Ja/ ich hoͤre wol/ ihr meynt es gut.","norm":"Ja / ich höre wohl / ihr meint es gut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5142998695373535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1761,"date":1663,"orig":"Allein ihr moͤgt predigen biß an juͤngſten Tag/ ſo werdet ihr keinen Statiſten bekehren/ ſo lang er ein Statiſt iſt.","norm":"Allein ihr mögt predigen bis an jüngsten Tag / so werdet ihr keinen Statisten bekehren / so lang er ein Statist ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.782599925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1762,"date":1663,"orig":"Wann Gott einen Statiſten bekehren wil/ ſo muß er ihn vom Pferd herunter werffen wie den ſchnaubenden Saul/ daß er gantz zu Boden ligt/ und nicht weiß ob er hinter ſich oder vor ſich falle.","norm":"Wann Gott einen Statisten bekehren will / so muss er ihn vom Pferd herunterwerfen wie den schnaubenden Saul / dass er ganz zu Boden liegt / und nicht weiß ob er hinter sich oder vor sich falle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.706200122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1763,"date":1663,"orig":"Alsdann ſchlaͤgt er in ſich/ und ſagt: HErꝛ was wiltu das ich thun ſol?","norm":"Alsdann schlägt er in sich / und sagt: Herr was willst du das ich tun soll?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.66480016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1764,"date":1663,"orig":"So lang er aber noch im Sattel ſitz/ ſo lang meynt er die Zehen Gebot ſeyn nicht ihm oder ſeinem Herꝛn vorgeſchrieben/ ſondern nur den armen Buͤrgern und Bauren.","norm":"Solang er aber noch im Sattel Sitz / so lang meint er die Zehn Gebot sein nicht ihm oder seinem Herrn vorgeschrieben / sondern nur den armen Bürgern und Bauern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9105000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1765,"date":1663,"orig":"Allein wil ein Herꝛ ſeine actiones weißlich/ gluͤcklich/ ordentlich/ nach Gottes Willen/ und mit gutem von Gott geſegnetem Succeß fuͤhren/ ſo muß er den treuen Rath der Geiſtlichen nicht verachten/ ſondern die Bibel muß die Norm und Richtſchnur ſeines Vorhabens ſeyn.","norm":"Allein will ein Herr seine actiones weißlich / glücklich / ordentlich / nach Gottes Willen / und mit gutem von Gott gesegnetem Success führen / so muss er den treuen Rat der Geistlichen nicht verachten / sondern die Bibel muss die Norm und Richtschnur seines Vorhabens sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.851900100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1766,"date":1663,"orig":"Gott hat ſein Geſetzbuch/ nicht allein den Leviten im alten Teſtament/ ſondern auch allen Menſchen/ ſonderlich aber den Koͤnigen/ Regenten und Herꝛſchafften/ die da ſind/ und ſeyn ſollen/ Cuſtodes utriuſque Tabulæ, Huͤter und Waͤchter uͤber beyde Tafeln deß Geſetzes/ zum hoͤchſten commendirt/ und ernſtlich anbefohlen/ und durch Moſen und Joſuam den kuͤnfftigen Koͤnigen deß Volcks/ laͤnger als dreyhundert Jahr vorhin/ ehe ſie einen Koͤnig bekommen/ und insgemein allen Koͤnigen/ Fuͤrſten und Regentẽ es nachgeſetzter maſſen/ in der Bibel auffzeichnen und publiciren laſſen:","norm":"Gott hat sein Gesetzbuch / nicht allein den Leviten im alten Testament / sondern auch allen Menschen / sonderlich aber den Königen / Regenten und Herrschaften / die da sind / und sein sollen / Custodes utriusque Tabulae, Hüter und Wächter über beide Tafeln des Gesetzes / zum höchsten kommentiert / und ernstlich anbefohlen / und durch Moosen und Josuam den künftigen Königen des Volks / länger als dreihundert Jahr vorhin / ehe sie einen König bekommen / und insgemein allen Königen / Fürsten und Regenten es nachgesetzter Maßen / in der Bibel aufzeichnen und publizieren lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.899799823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1767,"date":1663,"orig":"Wann der Koͤnig ſitzen wird auff dem Stul ſeines Koͤnigreichs/ ſol er diß Geſetz von den Prieſtern nehmen/ und auff ein Buch ſchreiben laſſen.","norm":"Wann der König sitzen wird auf dem Stuhl seines Königreichs / soll er dies Gesetz von den Priestern nehmen / und auf ein Buch schreiben lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.003200054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1768,"date":1663,"orig":"Das ſol bey ihm ſeyn/ und ſol darin leſen ſein Lebenlang: Warumb?","norm":"Das soll bei ihm sein / und soll darin lesen sein Leben lang: warum?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"az","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.500899791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1769,"date":1663,"orig":"Auff daß er lerne fuͤrchten/ den HErꝛn ſeinẽ Gott/ daß er halte alle Wort dieſes Geſetzes und dieſe Rechte.","norm":"Auf dass er lerne fürchten / den Herrn seinen Gott / dass er halte alle Wort dieses Gesetzes und diese Rechte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.471399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1770,"date":1663,"orig":"Daß er darnach thue/ er ſol nicht weichen von den Geboten/ weder zur Rechten/ noch zur Lincken/ auff daß er ſeine Tage verlaͤnge/ auff ſeinem Koͤnigreiche/ er und ſeine Kinder/ Deut. 17.","norm":"Dass er danach tue / er soll nicht weichen von den Geboten / weder zur Rechten / noch zur Linken / auf dass er seine Tage länge / auf seinem Königreiche / er und seine Kinder / Deut. 17.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.539999961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1771,"date":1663,"orig":"Und dieſes hat Gott hernacher widerholet/ und den Joſua alſo ermahnet:","norm":"Und dieses hat Gott hernach wiederholet / und den Josua also ermahnet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.009600162506103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1772,"date":1663,"orig":"Laß das Buch dieſes Geſetzes nicht von deinem Munde kommen/ auff daß du weißlich handeln moͤgeſt in allem/ das du thun ſolt/ ſondern betrachte es Tag und Nacht/ alsdann wird dir gelingen in allem/ was du thuſt/ und wirſt weißlich handeln koͤnnen/ ꝛc. Joſ. c. 1. v. 8. Worauß dann gnugſam zu ſehen/ wie hoch Gott den Koͤnigen und Regenten/ als ſeines Reichs Amptleuten und Stadthaltern auff Erden/ im Buch der Weißheit cap. 6. v. 5.","norm":"Lass das Buch dieses Gesetzes nicht von deinem Munde kommen / auf dass du weißlich handeln mögest in allem / das du tun sollt / sondern betrachte es Tag und Nacht / alsdann wird dir gelingen in allem / was du tust / und wirst weißlich handeln können / etc. Jos. c. 1. v. 8. Woraus dann genugsam zu sehen / wie hoch Gott den Königen und Regenten / als seines Reichs Amtleuten und Statthaltern auf Erden / im Buch der Weisheit cap. 6. v. 5.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.367599964141846} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1773,"date":1663,"orig":"Das Geſetzbuch/ das iſt/ die gantze Heil.","norm":"Das Gesetzbuch / das ist / die ganze Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.201700210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1774,"date":1663,"orig":"Schrifft/ zu einer richtigen Jnſtruction/ in dem Regiment/ daſſelbe nach ſeinem Willen weißlich und gluͤcklich zu fuͤhren/ und davon weder zur Rechten oder zur Lincken abzuweichen anbefohlen.","norm":"Schrift / zu einer richtigen Instruktion / in dem Regiment / dasselbe nach seinem Willen weißlich und glücklich zu führen / und davon weder zur Rechten oder zur Linken abzuweichen anbefohlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.335999965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1775,"date":1663,"orig":"Wol dem Land darin Moſes und Aaron Bruͤder ſind.","norm":"Wohl dem Land darin Moses und Aaron Brüder sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.791900157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1776,"date":1663,"orig":"Wol dem Land/ darin die Politici darnach trachten/ daß Kirche und Schulen befoͤrdert/ und Buͤrger und Bauren reich werden.","norm":"Wohl dem Land / darin die Politici danach trachten / dass Kirche und Schulen befördert / und Bürger und Bauern reich werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.778200149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1777,"date":1663,"orig":"Wo Buͤrger und Bauren reich ſind/ wo man ſie nit gar zu ſehr mit Contribution außſaugt/ ſondern ihnen Mittel an die Hand gibt/ daß ſie einen Stuͤber erwerben koͤnnen/ wie die Hollaͤnder thun/ da iſt der Herꝛ oder Regent auch reich.","norm":"Wo Bürger und Bauern reich sind / wo man sie nicht gar zu sehr mit Kontribution aussaugt / sondern ihnen Mittel an die Hand gibt / dass sie einen Stüber erwerben können / wie die Holländer tun / da ist der Herr oder Regent auch reich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.658699989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1778,"date":1663,"orig":"Wo Kirchen und Schulen in gutem Flor ſind/ da wird die Jugend wol erzogen.","norm":"Wo Kirchen und Schulen in gutem Flor sind / da wird die Jugend wohl erzogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.193399906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1779,"date":1663,"orig":"Wo die Jugend wol erzogen wird/ da gibt es fromme Juͤngling und Jungfrauen.","norm":"Wo die Jugend wohl erzogen wird / da gibt es fromme Jüngling und Jungfrauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6539998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1780,"date":1663,"orig":"Wo fromme Juͤngling und Jungfrauen ſind/ da gibt es fromme Eheleute/ welche es machen wie Abraham/ von welchem Gott ſelbſt ſagt/ Gen. 17. v. 18. Jch weiß er wird ſeinen Kindern und ſeinem Hauſe nach ihm defehlen/ daß ſie deß HErꝛn Wege halten/ und thun was recht uñ gut iſt.","norm":"Wo fromme Jüngling und Jungfrauen sind / da gibt es fromme Eheleute / welche es machen wie Abraham / von welchem Gott selbst sagt / Gen. 17. v. 18. Ich weiß er wird seinen Kindern und seinem Hause nach ihm defehlen / dass sie des Herrn Wege halten / und tun was recht und gut ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.462699890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1781,"date":1663,"orig":"Wo Junge und Alte auf deß HErꝛn Wegen wandeln/ da wandelt Gott unter und mit ihnen/ da theilt er den Segen auß/ welchen Moſes Deut. 28. erzehlet/ da trieffen ſeine Fußſtapffen von Fett.","norm":"Wo Junge und Alte auf des Herrn Wegen wandeln / da wandelt Gott unter und mit ihnen / da teilt er den Segen aus / welchen Moses Deut. 28. erzählt / da triefen seine Fußstapfen von Fett.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.141300201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1782,"date":1663,"orig":"Wo aber Cantzler und Raͤth mehr im Machiavello oder im Reineke Fuchs und Froſch-Meußler geleſen haben als in der Bibel/ da wird es allenthalben voll gottloſer Lente/ da kommen und treffen endlich nacheinander die Fluͤche/ welche Moſes Deut. 28. v. 25. & ſeqq. erzehlet.","norm":"Wo aber Kanzler und rät mehr im Machiavello oder im Reineke Fuchs und Frosch-Meußler gelesen haben als in der Bibel / da wird es allenthalben voll gottloser Lente / da kommen und treffen endlich nacheinander die Flüche / welche Moses Deut. 28. v. 25. & seqq. erzählt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.735400199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1783,"date":1663,"orig":"Ein vornehmer Legat bate einsmals einen Edelmann und mich zu Gaſte.","norm":"Ein vornehmer Legat bat einsmals einen Edelmann und mich zu Gaste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6107001304626465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1784,"date":1663,"orig":"Da wir uns als gehorſame Land-Staͤnde einſtelleten/ gab ihm eben ein ander Legatus die viſite.","norm":"Da wir uns als gehorsame Landstände einstellten / gab ihm eben ein ander Legatus die visite.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.613900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1785,"date":1663,"orig":"Als hatte er ſeinem Secretario befohlen/ wann wir kommen/ ſo ſolle er uns ins Gemach fuͤhren/ und bey uns bleiben/ biß er auch komme.","norm":"Als hatte er seinem Secretario befohlen / wann wir kommen / so solle er uns ins Gemach führen / und bei uns bleiben / bis er auch komme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5524001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1786,"date":1663,"orig":"Als wir ins Gemach kamen/ lag ein Buch auff dem Tiſch/ da ſagte der Edelmann/ was iſt doch das fuͤr ein Buch?","norm":"Als wir ins Gemach kamen / lag ein Buch auf dem Tisch / da sagte der Edelmann / was ist doch das für ein Buch?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.738899946212768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1787,"date":1663,"orig":"Jch habe etlichmal geſehen/ daß Jhre Excellentz darin geleſen haben nach der Predigt/ wann das gemeine Gebet geſchiehet.","norm":"Ich habe etliche mal gesehen / dass Ihre Exzellenz darin gelesen haben nach der Predigt / wann das gemeine Gebet geschieht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.042900085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1788,"date":1663,"orig":"Ja/ ſagt der Secretarius/ was ſol es fuͤr ein Buch ſeyn/ es iſt meines Herꝛn Bibel.","norm":"Ja / sagt der Sekretarius / was soll es für ein Buch sein / es ist meines Herrn Bibel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.87470006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1789,"date":1663,"orig":"Als wir das Buch uffthaͤten/ und nach dem Titul ſahen/ da befanden wir/ daß es ein Frantzoͤſiſcher Scribent/ und zwar ein Satyricus ſey/ deſſen Namen ich itzo gewiſſer Urſachen halben nicht nennen wil.","norm":"Als wir das Buch auftäten / und nach dem Titel sahen / da befanden wir / dass es ein französischer Scribent / und zwar ein Satyricus sei / dessen Namen ich jetzt gewisser Ursachen halben nicht nennen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.845699787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1790,"date":1663,"orig":"Der Edelmann ſagte/ das iſt ja eine ſeltzame Bibel.","norm":"Der Edelmann sagte / das ist ja eine seltsame Bibel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.965400218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1791,"date":1663,"orig":"Ja/ ſagt der Secretarius/ meynt ihr/ daß ſich mein Herꝛ mit der gemeinen Bauren Bibel contentiren werde?","norm":"Ja / sagt der Sekretarius / meint ihr / dass sich mein Herr mit der gemeinen Bauern Bibel kontentieren werde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3028998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1792,"date":1663,"orig":"Jch bate den Edelmann/ er wolle doch auff den kuͤnfftigen Sontag achtung drauff geben/ ob auch der Legat das Frantzoͤſiſche Buch wider in das Gemach darin geprediget wurde/ bringen werde.","norm":"Ich bat den Edelmann / er wolle doch auf den künftigen Sonntag Achtung drauf geben / ob auch der Legat das französische Buch wieder in das Gemach darin gepredigt wurde / bringen werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.86959981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1793,"date":1663,"orig":"Am Sontag ſtunden wir an einem Ort nicht weit von dem Legaten/ da wir alles wol ſehen konten was er that.","norm":"Am Sonntag standen wir an einem Ort nicht weit von dem Legaten / da wir alles wohl sehen konnten was er tat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.791900157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1794,"date":1663,"orig":"Als die Predigt beſchloſſen war/ und fuͤr unterſchiedene hohe Haͤupter gebetet wurde/ da nahm der Legat ſeinen Frantzoͤſiſchen Satyricum in die Hand/ und laſe ſo andaͤchtig darin/ als ob es Johann Arnd vom wahren Chriſtenthumb oder deſſen Paradiß-Gaͤrtlein were.","norm":"Als die Predigt beschlossen war / und für unterschiedene hohe Häupter gebetet wurde / da nahm der Legat seinen französischen Satyricum in die Hand / und las so andächtig darin / als ob es Johann Arnd vom wahren Christentum oder dessen Paradiß-Gärtlein wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.804999828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1795,"date":1663,"orig":"Unterweilens fieng er an zu ſeufftzen/ und ſtellte ſich als ob ſein gantzes Hertz voll Kyrie Eleiſon ſey.","norm":"Unterweilens fing er an zu seufzen / und stellte sich als ob sein ganzes Herz voll Kyrie Eleison sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5304999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1796,"date":1663,"orig":"Was ſol ich hierzu ſagen?","norm":"Was soll ich hierzu sagen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.060699939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1797,"date":1663,"orig":"Die Thoren/ die groſſe politiſche Thoren/ ſagen zwar nicht offentlich mit dem Munde/ ſondern in ihrem Hertzen ſprechen ſie/ es iſt kein Gott.","norm":"Die Toren / die große politische Toren / sagen zwar nicht öffentlich mit dem Munde / sondern in ihrem Herzen sprechen sie / es ist kein Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.183800220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1798,"date":1663,"orig":"Sind das nicht Thoren/ die ihrem Herꝛn beſſer und treulicher dienen als Gott/ und endlich umb ihres Herꝛn willen zum Teuffel in die Hoͤlle fahren?","norm":"Sind das nicht Toren / die ihrem Herrn besser und treulicher dienen als Gott / und endlich um ihres Herrn willen zum Teufel in die Hölle fahren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.779699802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1799,"date":1663,"orig":"Sind das nicht Thoren/ welche nicht betrachten/ was fuͤr ein Unterſcheid ſey zwiſchen funfftzig/ ſechtzig oder achtzig Jahren/ und der Ewigkeit?","norm":"Sind das nicht Toren / welche nicht betrachten / was für ein Unterschied sei zwischen fünfzig / Sechzig oder achtzig Jahren / und der Ewigkeit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.568900108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1800,"date":1663,"orig":"Sind das nicht Thoren/ welche nicht betrachten/ daß Gott alles ſehe/ hoͤre und verſtehe/ was ſie thun/ reden und gedencken?","norm":"Sind das nicht Toren / welche nicht betrachten / dass Gott alles sehe / höre und verstehe / was sie tun / reden und Gedenken?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.388899803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1801,"date":1663,"orig":"Jch kenne einen vornehmen Hof/ da einsmals ein rechter Ahitophel Director der Cantzeley/ und faſt deß gantzen Landes war.","norm":"Ich kenne einen vornehmen Hof / da einsmals ein rechter Ahitophel Direktor der Kanzlei / und fast des ganzen Landes war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5578999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1802,"date":1663,"orig":"Wann der ein Machiavelliſches Stuͤcklein/ dabey er ſein Intereſſe ſuchete/ ins Werck ſetzen wolte/ ſo nahm er allezeit das tempo wol in acht/ wann ſein Herꝛ luſtig war/ und etwan auff die Jagd reiten/ oder ſonſt eine Kurtzweil mit ſeinen Edelleuten ſuchen wolte.","norm":"Wann der ein Machiavellisches Stücklein / dabei er sein Interesse suchte / ins Werk setzen wollte / so nahm er allezeit das tempo wohl in acht / wann sein Herr lustig war / und etwan auf die Jagd reiten / oder sonst eine Kurzweil mit seinen Edelleuten suchen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.404099941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1803,"date":1663,"orig":"Ja er ſtellet offtmals einen an/ der dem Herꝛn einen Rauſch zubringen muſte/ und wann es dann in Floribus gieng/ ſo ſchickte er etwan einen Secretarium oder ſonſten einen jungen Rath zu dem Herꝛn/ und ließ ihm ſagen/ die und die Negocia ſeyn zu traetiren/ die und die Schreiben muͤſſen nothwendig abgehen/ er ſey deßwegen da/ daß er fuͤr den Herꝛn ſorge und arbeite/ der Herꝛ ſol nur luſtig ſeyn/ und ihm ein paar Blanquet zuſchicken/ er wolle alles wol verꝛichten.","norm":"Ja er stellet oftmals einen an / der dem Herrn einen Rausch zubringen musste / und wann es dann in Floribus ging / so schickte er etwan einen Secretarium oder sonsten einen jungen Rat zu dem Herrn / und ließ ihm sagen / die und die Negocia sein zu trätieren / die und die Schreiben müssen notwendig abgehen / er sei deswegen da / dass er für den Herrn Sorge und arbeite / der Herr soll nur lustig sein / und ihm ein paar Blanquet zuschicken / er wolle alles wohl verrichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.351200103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1804,"date":1663,"orig":"Wann der Herꝛ auffſeyt geſchafft war/ ſo wurde dann ein geheimer Rath angeſtellet/ da ließ der Director etliche junge Raͤth zu ſich kommen/ und gab ihnen in den Mund was ſie reden ſolten.","norm":"Wann der Herr aufseiet geschafft war / so wurde dann ein geheimer Rat angestellt / da ließ der Direktor etliche junge Rät zu sich kommen / und gab ihnen in den Mund was sie reden sollten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.861400127410889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1805,"date":1663,"orig":"Da muſte auch wol ein Theologus darzu kommen/ und erſtlich beten/ Komm H. Geiſt/ ꝛc. darnach fieng man an zu votiren, da muſte der juͤngſte Rath am erſten ſein Votum geben/ welcher redete was ihm in Mund gegeben/ die andern ſagten Ja dazu.","norm":"Da musste auch wohl ein Theologus dazukommen / und erstlich beten / Komme H. Geist / etc. danach fing man an zu votieren, da musste der jüngste Rat am ersten sein Votum geben / welcher redete was ihm in Mund gegeben / die anderen sagten Ja dazu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.660999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1806,"date":1663,"orig":"Hernach kam es an den Theologum/ der muſte ein Spruͤchlein oder ein Exempel auß der Bibel bringen/ und ſagen/ daß der Koͤnig David auch einmal dergleichen gethan habe.","norm":"Hernach kam es an den Theologum / der musste ein Spr��chlein oder ein Exempel aus der Bibel bringen / und sagen / dass der König David auch einmal dergleichen getan habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.623700141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1807,"date":1663,"orig":"Endlich kam es etwa an einen Adelichen Rath/ der ſich bey der Tafel voll geſoffen hatte/ der ſtunde dann auff/ machte gegen dem Directorn ein Reverentz/ und ſagte/ placet.","norm":"Endlich kam es etwa an einen adeligen Rat / der sich bei der Tafel voll gesoffen hatte / der stand dann auf / machte gegen dem Direktoren ein Reverenz / und sagte / placet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.997300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1808,"date":1663,"orig":"Da war die Glock gegoſſen.","norm":"Da war die Glocke gegossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.862199783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1809,"date":1663,"orig":"Da wurde dem Herꝛn/ wann er wider von der Jagd kam/ von dem Directore referirt/ dieſes Negocium ſey von geiſtlichen und weltlichen Raͤthen/ im Namen und mit Anruffung der heiligen Dreyfaltigkeit ventilirt, und ſo und ſo fuͤr gut befunden worden.","norm":"Da wurde dem Herrn / wann er wieder von der Jagd kam / von dem Directore referiert / dieses Negocium sei von geistlichen und weltlichen Räten / im Namen und mit Anrufung der heiligen Dreifaltigkeit ventiliert, und so und so für gut befunden worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.805200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1810,"date":1663,"orig":"Chriſtoph Lehmann ſagt in ſeinem Florilegio politico part. 1. pag. 631. daß ein beruͤhmter Theologus zu Wittenberg/ habe pflegen auff der Cantzel das Volck alſo zu ermahnen:","norm":"Christoph Lehmann sagt in seinem Florilegio politico part. 1. pag. 631. dass ein berühmter Theologus zu Wittenberg / habe pflegen auf der Kanzel das Volk also zu ermahnen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.553299903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1811,"date":1663,"orig":"Laſſet uns auch bitten fuͤr unſern gnaͤdigſten Herꝛn den Churfuͤrſten/ daß ſeine Churfuͤrſtl. Gnaden ſich moͤgen vorſehen/ fuͤr Jhren Raͤthen und Verꝛaͤthern.","norm":"Lasst uns auch bitten für unseren gnädigsten Herrn den Kurfürsten / dass seine Churfürstl. Gnaden sich mögen vorsehen / für Ihren Räten und Verrätern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.190899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1812,"date":1663,"orig":"Das ſind harte Worte!","norm":"Das sind harte Worte!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.159500122070312} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1813,"date":1663,"orig":"Jch moͤchte gerne wiſſen/ wer der Theologus geweſen ſey?","norm":"Ich möchte gerne wissen / wer der Theologus gewesen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.097499847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1814,"date":1663,"orig":"Er muß ſeinen Herꝛn mehr geliebet haben als ſeine Fortun und ſein Leben.","norm":"Er muss seinen Herrn mehr geliebt haben als seine Fortun und sein Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.308800220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1815,"date":1663,"orig":"Jn eben dieſem Capitel ſtehet:","norm":"In eben diesem Kapitel steht:","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.196000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1816,"date":1663,"orig":"Sabud der Sohn Nathan deß Prieſters/ war deß Koͤnigs Freund.","norm":"Sabud der Sohn Nathan des Priesters / war des Königs Freund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.042900085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1817,"date":1663,"orig":"Er war deß Koͤnigs Freund/ das iſt/ er war ein gut Kerles/ bey dem der Koͤnig unterweilens ſein Hertz außſchuͤttete.","norm":"Er war des Königs Freund / das ist / er war ein gut Kerles / bei dem der König Unterweilens sein Herz ausschüttete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1818,"date":1663,"orig":"Daß ihr dieſe Worte/ er war deß Koͤnigs Freund/ recht verſtehet/ ſo leſet und mercket wol/ was der Baron Baconus de Sapientia Veterum Cap. VIII. ſagt von dem Endymione.","norm":"Dass ihr diese Worte / er war des Königs Freund / recht verstehet / so leset und merkt wohl / was der Baron Baconus de Sapientia Veterum Cap. VIII. sagt von dem Endymione.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.808000087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1819,"date":1663,"orig":"Groſſe Herꝛn haben gemeiniglich jemand den ſie ſonderlich lieben und erheben/ wann er ſchon keine ſonderbare Qualitaͤten an ſich hat/ oder ihnen keine ſonderbare Dienſte thut oder thun kan.","norm":"Große Herrn haben gemeiniglich jemand den sie sonderlich lieben und erheben / wann er schon keine sonderbare Qualitäten an sich hat / oder ihnen keine sonderbare Dienste tut oder tun kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.569399833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1820,"date":1663,"orig":"Dagegen haben ſie offtmals hoch qualificirte Leute/ die ſich umb Sie und Jhr Land und Leute wol verdienet machen/ und ſie muͤſſen es ſelbſt erkennen/ gleichwol fragen ſie nichts nach ihnen/ erweiſen ihnen keinen Gnade/ ſondern laſſen ſie gehen wo ſie gehen.","norm":"Dagegen haben sie oftmals hoch qualifizierte Leute / die sich um Sie und Ihr Land und Leute wohl verdienet machen / und sie müssen es selbst erkennen / gleichwohl fragen sie nichts nach ihnen / erweisen ihnen keinen Gnade / sondern lassen sie gehen wo sie gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.895899772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1821,"date":1663,"orig":"Der Poet ſagt:","norm":"Der Poet sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.786600112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1822,"date":1663,"orig":"Non ame te Voluſi, nec poſſum dicere quare, Hoc tantum poſſum dicere, non amo te.","norm":"Non ame te Volusi, nec possum dicere quare, Hoc tantum possum dicere, non amo te.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.26800012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1823,"date":1663,"orig":"Das Gluͤck iſt bey Hofe nicht deren/ die es verdienen/ ſondern deren/ denen es beſchehret iſt.","norm":"Das Glück ist bei Hofe nicht deren / die es verdienen / sondern deren / denen es bescheret ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.837699890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1824,"date":1663,"orig":"Es machen es groſſe Herꝛn offtmals/ gleichwie der HErꝛ im Evangelio mit ſeinen Arbeitern im Weinberg.","norm":"Es machen es große Herrn oftmals / gleichwie der Herr im Evangelio mit seinen Arbeitern im Weinberg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.039899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1825,"date":1663,"orig":"Sie geben dem/ der den gantzẽ Tag gearbeitet/ ſo viel als dem/ der faſt nichts gearbeitet hat.","norm":"Sie geben dem / der den ganzen Tag gearbeitet / so viel als dem / der fast nichts gearbeitet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.407000064849853} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1826,"date":1663,"orig":"Und darumb nennet man ſie Gnaͤdige Herꝛn.","norm":"Und darum nennt man sie gnädige Herrn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.990699768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1827,"date":1663,"orig":"Jch kan unterdeſſen groſſe Herꝛn nicht verdencken/ daß ſie Jhn einen Freund erwehlen/ dem ſie unterweilens das Anligen ihres Hertzens offenbaren/ und von ihm verſichert ſind/ daß er ihn nicht in die Karte gucken/ oder ihnen groſſen Schaden thun werde.","norm":"Ich kann unterdessen große Herrn nicht verdenken / dass sie ihn einen Freund erwählen / dem sie Unterweilens das Anliegen ihres Herzens offenbaren / und von ihm versichert sind / dass er ihn nicht in die Karte gucken / oder ihnen großen Schaden tun werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.045100212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1828,"date":1663,"orig":"Dann ſie ſind Menſchen/ ſo wol als wir.","norm":"Dann sie sind Menschen / so wohl als wir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.895699977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1829,"date":1663,"orig":"Und wann ein privat Menſch ein Anligen hat/ und offenbaret es einem guten Freunde/ ſo duͤncket ihn es ſey ihm ſchon halb geholffen/ wiewol ihm der Freund nicht helffen kan.","norm":"Und wann ein privat Mensch ein Anliegen hat / und offenbaret es einem guten Freunde / so dünket ihn es sei ihm schon halb geholfen / wiewohl ihm der Freund nicht helfen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3495001792907715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1830,"date":1663,"orig":"Cominæus ſagt von ſeinem alten Herꝛn/ Hertzog Carolo/ daß er ſeine Secreta keinem Menſchen habe offenbahren wollen.","norm":"Cominaeus sagt von seinem alten Herrn / Herzog Karolus / dass er seine Secreta keinem Menschen habe offenbaren wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.387899875640869} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1831,"date":1663,"orig":"Et hanc animi obtectionem poſterioribus vitæ annis, intellectum ipſius nonnihil debilitaſſe & vitiaſſe.","norm":"Et hanc animi obtectionem posterioribus vitae annis, intellectum ipsius nonnihil debilitasse & vitiasse.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.021200180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1832,"date":1663,"orig":"Groſſe Herꝛn/ welche groſſe negocia tractiret haben/ und ſo offt ſind betrogen worden/ gerathen endlich dahin/ daß ſie gar zu ſuſpicios und argwoͤhniſch werden/ und keinem Menſchen mehr trauen.","norm":"Große Herrn / welche große negocia traktiert haben / und so oft sind betrogen worden / geraten endlich dahin / dass sie gar zu suspicios und argwöhnisch werden / und keinem Menschen mehr trauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.080399990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1833,"date":1663,"orig":"Wann ſie nun ein Anliegen haben/ ſo verkochen ſie es bey ſich ſelbſt/ und freſſen gleichſam ihr eigen Hertz.","norm":"Wann sie nun ein Anliegen haben / so verkochen sie es bei sich selbst / und fressen gleichsam ihr eigen Herz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.091100215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1834,"date":1663,"orig":"Darumb iſt es gut/ wann ſie unterweilens einen guten ehrlichen Schlucker haben/ den ſie wol leiden moͤgen/ bey dem ſie ihr Hertz außſchuͤtten/ und daſſelbe erleichtern koͤnnen.","norm":"Darum ist es gut / wann sie Unterweilens einen guten ehrlichen Schlucker haben / den sie wohl leiden mögen / bei dem sie ihr Herz ausschütten / und dasselbe erleichtern können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7505998611450195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1835,"date":1663,"orig":"Es werden in dieſem Capitel namhafft gemachet alle hohe Officirer/ welche Salomo im geiſtlichen und weltlichen Stande gehabt.","norm":"Es werden in diesem Kapitel namhaft gemacht alle hohe Offizier / welche Salomo im geistlichen und weltlichen Stande gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.171599864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1836,"date":1663,"orig":"Allein ich kan nicht finden wer Jaͤgermeiſter geweſen ſey?","norm":"Allein ich kann nicht finden wer Jägermeister gewesen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.605100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1837,"date":1663,"orig":"Es ſagte einsmals ein vornehmer vom Adel zu mir/ er glaube nicht daß ſein Herꝛ jemals ein Stuͤck von einem Wild anff ſeiner Tafel gehabt habe/ davon ihn nicht das Pfund zum wenigſten ein Reichsthaler gekoſtet habe/ wann er rechnen wolle was deß Jahrs uͤber/ auff Jaͤger/ Jagthunde und Jagezeug ſpendiret werde.","norm":"Es sagte einsmals ein vornehmer vom Adel zu mir / er glaube nicht dass sein Herr jemals ein Stück von einem Wild auf seiner Tafel gehabt habe / davon ihn nicht das Pfund zum wenigsten ein Reichstaler gekostet habe / wann er rechnen wolle was des Jahrs über / auf Jäger / Jagthunde und Jagezeug spendieret werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.609399795532227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1838,"date":1663,"orig":"Dann die werden auch Jaͤger genandt die nichts fangen.","norm":"Dann die werden auch Jäger genannt die nichts fangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.419300079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1839,"date":1663,"orig":"Es ſcheint daß Salomo nach dieſer koſtbaren Luſt nicht viel gefraget habe/ ſondern ſeine Schaͤfereyen deſto beſſer beſtellet habe.","norm":"Es scheint dass Salomo nach dieser kostbaren Lust nicht viel gefragt habe / sondern seine Schäfereien desto besser bestellet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.743899822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1840,"date":1663,"orig":"Jagen zur Luſt/ und den armen Leuten zu Leid/ das Wild ſchirmen und den Leuten ſchaden/ davon hat der Teuffel Freud.","norm":"Jagen zur Lust / und den armen Leuten zu Leid / das Wild schirmen und den Leuten schaden / davon hat der Teufel Freude.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.541200160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1841,"date":1663,"orig":"Und wer Wild ſo ſehr liebet/ der wird gemeiniglich auch wild.","norm":"Und wer Wild so sehr liebet / der wird gemeiniglich auch wild.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.665999889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1842,"date":1663,"orig":"Jaͤger werden weder in heiliger Schrifft oder in Hiſtorien viel gelobet.","norm":"Jäger werden weder in heiliger Schrift oder in Historien viel gelobet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.018099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1843,"date":1663,"orig":"Wer einen Menſchen toͤdtet/ der toͤdtet ein Bild Gottes und Glied Chriſti.","norm":"Wer einen Menschen tötet / der tötet ein Bild Gottes und Glied Christi.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5665998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1844,"date":1663,"orig":"Wer aber ein Wild ſcheuſt/ der toͤdtet ein Bild deß Jaͤgers.","norm":"Wer aber ein Wild scheust / der tötet ein Bild des Jägers.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.688799858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1845,"date":1663,"orig":"Und groſſe Herꝛen werden heutiges Tages offt zorniger uͤber Wildſchuͤtzen als uͤber Menſchenmoͤrder/ und wolten jene gern haͤrter ſtraffen als dieſe.","norm":"Und große Herren werden heutiges Tages oft zorniger über Wildschützen als über Menschenmörder / und wollten jene gern härter strafen als diese.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.009699821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1846,"date":1663,"orig":"Zum andern wird auch nicht gedacht wer kurtzweiliger Rath oder Hof Narꝛ geweſen ſey/ bey Salomons Hofſtatt.","norm":"Zum anderen wird auch nicht gedacht wer kurzweiliger Rat oder Hof Narr gewesen sei / bei Salomons Hofstatt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.948800086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1847,"date":1663,"orig":"Es ſagte einsmals ein vornehmer Politicus, ein groſſer Herꝛ ſolle entweder Hiſtoricos leſen oder Narꝛen halten.","norm":"Es sagte einsmals ein vornehmer Politicus, ein großer Herr solle entweder Historicos lesen oder Narren halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7378997802734375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1848,"date":1663,"orig":"Dann was unterweilens ein Cantzler nicht wil ſagen/ und was ein Hofprediger nicht darff oder ſich erkuͤhnt zu ſagen/ das ſagt ein Narꝛ und ein Hiſtoricus.","norm":"Dann was Unterweilens ein Kanzler nicht will sagen / und was ein Hofprediger nicht darf oder sich erkühnt zu sagen / das sagt ein Narr und ein Historicus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.291600227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1849,"date":1663,"orig":"Ein Hiſtoricus ſagt/ es ſey geſchehen.","norm":"Ein Historicus sagt / es sei geschehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.094600200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1850,"date":1663,"orig":"Ein Narꝛ ſagt/ es geſchehe noch.","norm":"Ein Narr sagt / es geschehe noch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.134600162506103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1851,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ Kinder und Narꝛen ſagen die Warheit.","norm":"Man sagt / Kinder und Narren sagen die Wahrheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.884900093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1852,"date":1663,"orig":"Weil nun Cantzler und Raͤth oder andere Grandes/ Hofprediger und Superintendens/ nicht wollen fuͤr Kinder oder Narꝛen angeſehen werden/ daher kombt es/ daß groſſe Herren ſo ſelten die Warheit hoͤren.","norm":"Weil nun Kanzler und rät oder andere Grandes / Hofprediger und Superintendens / nicht wollen für Kinder oder Narren angesehen werden / daher kommt es / dass große Herren so selten die Wahrheit hören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.321700096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1853,"date":1663,"orig":"Sonderlich koͤnnen die Poetiſche und gelahrte Narꝛen/ welche gute Einfaͤlle haben/ wie Clement Marott in Franckreich/ an groſſer Herren Hoͤfen offt groſſen Nutzen ſchaffen.","norm":"Sonderlich können die Poetische und gelahrte Narren / welche gute Einfälle haben / wie Clément Marotte in Frankreich / an großer Herren Höfen oft großen Nutzen schaffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.348999977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1854,"date":1663,"orig":"Dieſer Clement Marott iſt am Frantzoͤſiſchen Hofe ſo nutze geweſen als ein koͤniglicher Rath und Hofprediger.","norm":"Dieser Clément Marotte ist am französischen Hofe so nutze gewesen als ein königlicher Rat und Hofprediger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.533100128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1855,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß er einsmals dem koͤniglichen Frauenzimmer zu Paris/ mit einem hoͤfflichen Schertz die Warheit geſagt habe.","norm":"Man sagt / dass er einsmals dem königlichen Frauenzimmer zu Paris / mit einem höflichen Scherz die Wahrheit gesagt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.245699882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1856,"date":1663,"orig":"Das Frauenzimmer aber iſt gemeiniglich rachgierig/ und wer Frauen und Jungfrauen die Warheit zeigt/ dem ſchlagen ſie den Fidelbogen auff den Kopff.","norm":"Das Frauenzimmer aber ist gemeiniglich rachgierig / und wer Frauen und Jungfrauen die Wahrheit zeigt / dem schlagen sie den Fiedelbogen auf den Kopf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.787600040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1857,"date":1663,"orig":"Alſo iſt es dem guten Clement Marott auch gangen Das Frauenzimmer hat ihn ſo lang bey dem Koͤnig verleumbdet/ biß der Koͤnig eine Ungenad auff ihn geworffen/ und befohlen daß er ſolle mit Ruthen geſtrichen werden.","norm":"Also ist es dem guten Clément Marotte auch gegangen das Frauenzimmer hat ihn so lang bei dem König verleumdet / bis der König eine Ungnade auf ihn geworfen / und befohlen dass er solle mit Ruten gestrichen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.862100124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1858,"date":1663,"orig":"Clement Marott hat dem Koͤnig einen Fußfall gethan/ und gebeten/ daß ehe die Execution vorgehe/ der Koͤnig ihn einer einigen Bitt gewehren wolle/ darin er nicht umb Perdon bitten wolle/ ſondern nur daß die Execution der Koͤniglichen Sententz mit guter Manier moͤge vollzogen werden.","norm":"Clément Marotte hat dem König einen Fußfall getan / und gebeten / dass ehe die Exekution vorgehe / der König ihn einer einigen Bitte gewähren wolle / darin er nicht um Pardon bitten wolle / sondern nur dass die Exekution der Königlichen Sentenz mit guter Manier möge vollzogen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.693600177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1859,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig hatte geantwortet/ ſo ſolle er dann bitten/ es ſol ihm nicht abgeſchlagen werden.","norm":"Der König hatte geantwortet / so solle er dann bitten / es soll ihm nicht abgeschlagen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.866700172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1860,"date":1663,"orig":"Da hatte Marott gebeten/ daß der Koͤnig befehlen wolle/ daß die jenige in dem Koͤnigl. Frauenzimmer/ welche mit einem theuren Eyd bezeugen koͤnne/ daß ſie keine Hure ſey/ ihm moͤge den erſten Streich geben.","norm":"Da hatte Marotte gebeten / dass der König befehlen wolle / dass diejenige in dem Königl. Frauenzimmer / welche mit einem teuren Eid bezeugen könne / dass sie keine Hure sei / ihm möge den ersten Streiche geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.912899971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1861,"date":1663,"orig":"Weil nun keine im Frauenzimmer ſchweren wolt/ blieb Marott ungeſtrichen.","norm":"Weil nun keine im Frauenzimmer schweren wollt / blieb Marotte ungestrichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.9903998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1862,"date":1663,"orig":"Einsmals gieng er ſpatzieren mit einem koͤniglichen Cammerdiener/ und gieng ihm auff der rechten Seiten.","norm":"Einsmals ging er spazieren mit einem königlichen Kammerdiener / und ging ihm auf der rechten Seiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.98390007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1863,"date":1663,"orig":"Der Cammerdiener war etwas hoffaͤrtig/ und ſagte: Marott/ ich kan nicht leiden/ daß mir ein Narꝛ zur Rechten gehe.","norm":"Der Kammerdiener war etwas hoffärtig / und sagte: Marotte / ich kann nicht leiden / dass mir ein Narr zur Rechten gehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8302998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1864,"date":1663,"orig":"O ſagte Marott/ das kan ich gar wol leiden/ und gieng ihm geſchwinde zur lincken Seiten.","norm":"O sagte Marotte / das kann ich gar wohl leiden / und ging ihm geschwinde zur Linken Seiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.661300182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1865,"date":1663,"orig":"Jch dencke itzo an einen vornehmen hoͤchgelaͤhrten Mañ/ welcher einsmals einen Marſtall beſehen wolt/ und nachdem er etwas kurtz von Perſon/ und damals der Brauch war lange Spaniſche Rieth oder Stoͤck zu tragen/ als hatte dieſer einen Stock/ der viel laͤnger war als er ſelbſt.","norm":"Ich denke jetzt an einen vornehmen hochgelehrten Mann / welcher einsmals einen Marstall besehen wollt / und nachdem er etwas kurz von Person / und damals der Brauch war lange Spanische riet oder Stöcke zu tragen / als hatte dieser einen Stock / der viel länger war als er selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.493199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1866,"date":1663,"orig":"Jndem er nun die ſchoͤne Pferde beſahe/ kam ein alter Koͤnig dazu/ und wolte den Marſtall auch beſehen.","norm":"Indem er nun die schöne Pferde besah / kam ein alter König dazu / und wollte den Marstall auch besehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.066699981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1867,"date":1663,"orig":"Als nun der Koͤnig dieſe Perſon mit dem langen Stock ſahe/ ſagte er:","norm":"Als nun der König diese Person mit dem langen Stock sah / sagte er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.025100231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1868,"date":1663,"orig":"Wann du den Stock nicht haͤtteſt/ ſo koͤnteſt du nicht fortkommen auff der Straſſen.","norm":"Wann du den Stock nicht hättest / so könntest du nicht fortkommen auf der Straßen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.215499877929687} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1869,"date":1663,"orig":"Dieſer gute Mann neigte ſich gegen dem Koͤnig/ und ſagte: Euer Majeſtaͤt haben ſo viel Narꝛen in ihren Koͤnigreichen und Provintzẽ/ alſo werden ſie auch noch einen Stock-Narꝛen paſſiren laſſen.","norm":"Dieser gute Mann neigte sich gegen dem König / und sagte: Euer Majestät haben so viel Narren in ihren Königreichen und Provinzen / also werden sie auch noch einen Stocknarren passieren lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.866799831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1870,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig antwortete/ Siehe da Compe.","norm":"Der König antwortete / Siehe da komme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.132399559020996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1871,"date":1663,"orig":"Das haͤtte ich hinter dir nicht geſucht.","norm":"Das hätte ich hinter dir nicht gesucht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.208700180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1872,"date":1663,"orig":"Am Kaͤyſerlichen Hofe iſt einsmals ein artiger Narꝛ geweſen.","norm":"Am kaiserlichen Hofe ist einsmals ein artiger Narr gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.963799953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1873,"date":1663,"orig":"Als der gehoͤrt/ daß uͤber einen Fuͤrſten geklagt worden/ daß er kein Saltz auß ſeinem Land verkauffen/ und den Benachbarten umbs Geld wolle folgen laſſen/ da antwortet er: Lieben Herꝛen/ er hat das Saltz ſelbſt vonnoͤthen.","norm":"Als der gehört / dass über einen Fürsten geklagt worden / dass er kein Salz aus seinem Land verkaufen / und den Benachbarten ums Geld wolle folgen lassen / da antwortet er: Lieben Herren / er hat das Salz selbst vonnöten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.167399883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1874,"date":1663,"orig":"Wiſſet ihr nicht/ wie er ſeine Bauern ſchinde?","norm":"Wisset ihr nicht / wie er seine Bauern schinde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.611100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1875,"date":1663,"orig":"Wann er ſie nicht wird einſaltzen laſſen/ ſo wird es einen groſſen Geſtanck im gantzen Lande geben.","norm":"Wann er sie nicht wird einsalzen lassen / so wird es einen großen Gestank im ganzen Lande geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.303699970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1876,"date":1663,"orig":"Ridendo dicere verum, quis vetat?","norm":"Ridendo dicere verum, quis vetat?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.073699951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1877,"date":1663,"orig":"Sonſten wird auch in dieſem Capitul gedacht/ von Salomons Weißheit/ daß ſie ſey groͤſſer geweſen/ als aller Kinder gegen Morgen/ und aller Egyptier Weißheit.","norm":"Sonsten wird auch in diesem Capitul gedacht / von Salomons Weisheit / dass sie sei größer gewesen / als aller Kinder gegen Morgen / und aller Ägypter Weisheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.509099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1878,"date":1663,"orig":"Daß er ſey weiſer geweſen als alle Menſchen/ auch weiſer dann die Dichter Ethan der Eſraiter/ Heman/ Chalchael und Darda.","norm":"Dass er sei weiser gewesen als alle Menschen / auch weiser dann die Dichter Ethan der Esraiter / Heman / Chalchael und Darda.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.216000080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1879,"date":1663,"orig":"Und daß er ſey beruͤhmt geweſen unter allen Heyden umbher/ daß er geredet habe drey tauſend Spruͤche/ und ſeiner Lieder ſeyn geweſen tauſend und fuͤnff.","norm":"Und dass er sei berühmt gewesen unter allen Heiden umher / dass er geredet habe dreitausend Sprüche / und seiner Lieder sein gewesen tausendundfünf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.53000020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1880,"date":1663,"orig":"Und er habe geredet von Baͤumen/ von Cedern an zu Libanon biß an den Jſop/ der auß der Wand waͤchſt.","norm":"Und er habe geredet von Bäumen / von Zedern an zu Libanon bis an den Ysop / der aus der Wand wächst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.809999942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1881,"date":1663,"orig":"Auch habe er geredet von Vieh/ von Voͤgeln/ von Gewuͤrmen/ von Fiſchen.","norm":"Auch habe er geredet von Vieh / von Vögeln / von Gewürmen / von Fischen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.310999870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1882,"date":1663,"orig":"Und es ſeyn kommen auß allen Voͤlckern zu hoͤren die Weißheit Salomonis/ von allen Koͤnigen auff Erden/ die von ſeiner Weißheit gehoͤrt hatten.","norm":"Und es sein Kommen aus allen Völkern zu hören die Weisheit Salomonis / von allen Königen auf Erden / die von seiner Weisheit gehört hatten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.180799961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1883,"date":1663,"orig":"Hier fallen mir zwey Fragen ein/ erſtlich weil Salomo iſt beruͤhmt geweſen unter allen Heyden/ und auß allen Voͤlckern von allen Koͤnigen auff Erden kommen ſind ſeine Weißheit zu hoͤren/ warumb dann kein einiger Heydniſcher Scribent deß Salomonis in Hiſtorien gedacht habe?","norm":"Hier fallen mir zwei Fragen ein / erstlich weil Salomo ist berühmt gewesen unter allen Heiden / und aus allen Völkern von allen Königen auf Erden kommen sind seine Weisheit zu hören / warum dann kein einiger Heidnischer Scribent des Salomonis in Historien gedacht habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.268700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1884,"date":1663,"orig":"Nenne mir einer einen Roͤmiſchen oder Griechiſchen Scribenten/ der Salomons mit einem Wort gedacht habe.","norm":"Nenne mir einer einen Römischen oder Griechischen Skribenten / der Salomons mit einem Wort gedacht habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.223999977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1885,"date":1663,"orig":"Es ſehen hier groſſe Herꝛn/ was ihnen gelegen ſey an guten Hiſtoriographis.","norm":"Es sehen hier große Herrn / was ihnen gelegen sei an guten Historiographie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.7484002113342285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1886,"date":1663,"orig":"Hectora quis noſſet, ſi non vixiſſet Homerus?","norm":"Hectora quis nosset, sie non vixisset Homer?","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":6.606599807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1887,"date":1663,"orig":"Was ſonderlich einem groſſen Herꝛn daran gelegen ſey/ daß er ein wolangeordnetes Archivum, und darin richtige Protocolla, Geſchichtbeſchreibung und Diaria habe/ daß man auff begebende neue emergentia und zweiffelhaffte Haͤndel darin nachzuſuchen/ und alſo ex retroactis & rerum ante geſtarum ſerie ſich koͤnne informiren laſſen/ daß gute getreue Dienſt nicht vergeſſen/ das Boͤſe geſtrafft/ und auß Unwiſſenheit vorgangener Geſchichten keine widerwaͤrtige oder ungerechte Reſcripta, Decreta und Beſcheid erfolgen moͤgen.","norm":"Was sonderlich einem großen Herrn daran gelegen sei / dass er ein wohlangeordnetes Archivum, und darin richtige Protokolle, Geschichtebeschreibung und Diaria habe / dass man auf begebende neue emergentia und zweifelhafte Händel darin nachzusuchen / und also ex retroactis & rerum ante gestarum serie sich könne informieren lassen / dass gute getreue Dienst nicht vergessen / das Böse gestraft / und aus Unwissenheit vorgegangener Geschichten keine widerwärtige oder ungerechte Rescripta, Decreta und Bescheid erfolgen mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.964300155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1888,"date":1663,"orig":"Jtem/ was groſſen Herꝛn daran gelegen ſey/ daß ſie richtige Genealogien und Geburt-Regiſter haben/ davon diſcurrirt Herꝛ Reinking in ſeiner Policey/ lib. 2. axiom. 52. & 53. Jch moͤchte gern Salomons Phyſic ſehen und leſen/ darin er diſcurrirt hat/ von den Cedern in Libanon/ biß an den Jſop der auß der Wand waͤchſt.","norm":"Item / was großen Herrn daran gelegen sei / dass sie richtige Genealogien und Geburtregister haben / davon diskurriert Herr Reinking in seiner Polizei / lib . 2. axiom . 52. & 53. Ich möchte gern Salomons Physik sehen und lesen / darin er diskurriert hat / von den Zedern in Libanon / bis an den Ysop der aus der Wand wächst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.582600116729736} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1889,"date":1663,"orig":"Mich duͤnckt die Phyſic ſey von unſern Philoſophis noch nicht recht excolirt.","norm":"Mich dünkt die Physik sei von unseren Philosophis noch nicht recht excolirt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.024700164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1890,"date":1663,"orig":"Was iſt das/ daß man auff Univerſitaͤten groſſe Diſputationes anſtellt de numero elementorum, de motu, und dergleichen?","norm":"Was ist das / dass man auf Universitäten große Disputationes anstellt de numero elementorum, de motu, und dergleichen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.448500156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1891,"date":1663,"orig":"Darnach moͤcht jemand fragen/ warumb der Heilige Geiſt ſo hoch ruͤhme/ daß Salomo ſey weiſer geweſen/ als Ethan/ Heman/ Chalchal und Darda/ und habe tauſend und fuͤnff Lieder gemacht?","norm":"Danach möchte jemand fragen / warum der Heilige Geist so hoch rühme / dass Salomo sei weiser gewesen / als Ethan / Heman / Chalchal und Darda / und habe tausendundfünf Lieder gemacht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.140999794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1892,"date":1663,"orig":"Ethan iſt ein guter Poet/ ein guter Componiſt/ ein guter Muſicant geweſen.","norm":"Ethan ist ein guter Poet / ein guter Komponist / ein guter Musikant gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.703399896621704} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1893,"date":1663,"orig":"Was were nun das fuͤr ein Lob/ wann einer ſagen wolte/ der Koͤnig in Franckreich koͤnne beſſere Verſe machen als Ronſaro, er koͤnne beſſere Lieder machen als Clement Marett/ und koͤnne beſſer auff der Viol ſtreichen und muſiciren als Johann Schop zu Hamburg?","norm":"Was wäre nun das für ein Lob / wann einer sagen wollte / der König in Frankreich könne bessere Verse machen als Ronsaro, er könne bessere Lieder machen als Clément Marett / und könne besser auf der Viol streichen und musizieren als Johann schob zu Hamburg?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.766200065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1894,"date":1663,"orig":"Da wurde macher Politicus heutiges Tages ſagen/ das ſey kein Ding/ davon man einen Koͤnig commendiren ſolle.","norm":"Da wurde Macher Politicus heutiges Tages sagen / das sei kein Ding / davon man einen König kommenderen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.709700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1895,"date":1663,"orig":"Einem Koͤntgreich ſey wenig darmit gedienet/ wann der Koͤnig ein hauffen Darapti, Felapton im Kopff habe/ wann er etwa eine Grammatic ſchreibe/ die Sterne zu nennen wiſſe/ wol pfeiffe/ Verß mache/ oder dergleichen Schulfuͤchſerey treibe/ mit welchen arme Schulmeiſter ſich bemuͤhen/ die nicht ſatt Brodt zu freſſen haben.","norm":"Einem Köntgreich sei wenig damit gedient / wann der König ein Haufen Darapti, Felapton im Kopf habe / wann er etwa eine Grammatik schreibe / die Sterne zu nennen wisse / wohl pfeife / Vers mache / oder dergleichen Schulfuchserei treibe / mit welchen arme Schulmeister sich bemühen / die nicht satt Brot zu fressen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.773900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1896,"date":1663,"orig":"Ein Koͤnig ſolle Hiſtoricos und Politicos leſen und ſehen/ ut juſtè, ut fortiter, ut feliciter imperet.","norm":"Ein König solle Historicos und Politicos lesen und sehen / ut juste, ut fortiter, ut feliciter imperet.","lang_fastText":"ds","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.492700099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1897,"date":1663,"orig":"Das ſey der Koͤnige Kunſt/ welche andern Kuͤnſten ſo weit fuͤrzuziehen ſey als die Sonn den kleinen Sternen.","norm":"Das sei der Könige Kunst / welche anderen Künsten so weit vorzuziehen sei als die Sonne den kleinen Sternen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.767000198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1898,"date":1663,"orig":"Clariſſimus Vir, Dominus Syntaxis, ſage zwar bey der Regul, Etiam nuneupandi verba paſſiva & quæ ſimilem vim habent utrinque Nominativum adſciſcunt, ut:","norm":"Clarissimus Vir, Dominus Syntaxis, sage zwar bei der Regel, Etiam nuneupandi verba passiva & quae similem vim habent utrinque Nominativum adsciscunt, ut:","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"lv","lang_de":0,"norm_lmscore":6.243000030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1899,"date":1663,"orig":"Themiſtocles cum in Epulis, recuſaſſet lyram, habitus eſt indoctior.","norm":"Themistocles cum in Epulis, recusasset lyram, habitus est indoctior.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.177499771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1900,"date":1663,"orig":"Allein der tapffere und weiſe Themiſtocles habe geantwortet/ Fidibus ſe neſcire.","norm":"Allein der tapfere und weise Themistocles habe geantwortet / Fidibus se nescire.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.627500057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1901,"date":1663,"orig":"Cæterum poſſe oppidum parvum in magnam civitatem evehere.","norm":"Caeterum posse oppidum parvum in magnam civitatem evehere.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.704800128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1902,"date":1663,"orig":"Das ſey eines Koͤnigs hoͤchſte Kunſt/ daß er wiſſe/ wie man auß einem Dorff eine Stadt machen ſolle.","norm":"Das sei eines Königs höchste Kunst / dass er wisse / wie man aus einem Dorf eine Stadt machen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.812300205230713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1903,"date":1663,"orig":"Virgilius ſagt Æneid. lib. VI.","norm":"Virgilius sagt AEneid. lib. VI.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"et","lang_de":0,"norm_lmscore":7.718500137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1904,"date":1663,"orig":"Excudent alii ſpirantia mollius æra, Orabunt cauſas melius, cælique meatus Deſcribent radio, & ſurgentia ſydera dicent:","norm":"Excudent alii spirantia mollius aera, Orabunt causas melius, caelique meatus Describent radio, & surgentia sydera dicent:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.347499847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1905,"date":1663,"orig":"Tu regere imperio populos Romane memento.","norm":"Tu regere imperio populos Romane Memento.","lang_fastText":"ia","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.092100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1906,"date":1663,"orig":"Allein ich laſſe hier dem heiligen Geiſt die Ehre/ daß er verſtaͤndiger ſey als ich/ und bekenne/ daß ich den Machiavelliſchen Politicis allhier nicht zu antworten wiſſe.","norm":"Allein ich lasse hier dem Heiligen Geist die Ehre / dass er verständiger sei als ich / und bekenne / dass ich den Machiavellischen Politicis allhier nicht zu antworten wisse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.541600227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1907,"date":1663,"orig":"Und gehe zum fuͤnfften Capitel.","norm":"Und gehe zum fünften Kapitel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.595399856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1908,"date":1663,"orig":"Cap. V.","norm":"Cap V.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":6.413300037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1909,"date":1663,"orig":"JN dieſem Capitel ſehe ich/ daß Salomo und Koͤnig Hiram haben gute Freundſchafft und Nachbarſchafft mit einander gehalten.","norm":"In diesem Kapitel sehe ich / dass Salomo und König Hiram haben gute Freundschaft und Nachbarschaft miteinander gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.763299942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1910,"date":1663,"orig":"Das gefaͤllt Gott und Menſchen wol/ wann Nachbarn ſich lieb haben.","norm":"Das gefällt Gott und Menschen wohl / wann Nachbarn sich lieb haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.348700046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1911,"date":1663,"orig":"Beſſer ein guter Nachbar an der Wand/ als ein Bruder uͤber Land.","norm":"Besser ein guter Nachbar an der Wand / als ein Bruder über Land.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.342700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1912,"date":1663,"orig":"Hiram war zwar nicht der rechten Religion/ dennoch hielte nicht allein Salomo Correſpondentz mit ihm/ ſondern auch ſein Vater der Koͤnig David.","norm":"Hiram war zwar nicht der rechten Religion / dennoch hielte nicht allein Salomo Korrespondenz mit ihm / sondern auch sein Vater der König David.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.675300121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1913,"date":1663,"orig":"Dann ſagt der heilige Geiſt alsbald im Anfang dieſes Capitels: Hiram liebte David ſein Lebenlang.","norm":"Dann sagt der Heilige Geist alsbald im Anfang dieses Kapitels: Hiram liebte David sein Leben lang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6265997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1914,"date":1663,"orig":"Mich wundert daß David und Salomo allhier nicht geſcheuet haben diſparitatem religionis, ſonderlich weil die von Tyro Kauffleute waren/ wie die von Amſterdam oder Venedig/ qui plerumque amicitias utilitate probant.","norm":"Mich wundert dass David und Salomo allhier nicht gescheut haben disparitatem religionis, sonderlich weil die von Tyro Kaufleute waren / wie die von Amsterdam oder Venedig / qui plerumque amicitias utilitate probant.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.510300159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1915,"date":1663,"orig":"Jener Alte reymete alſo:","norm":"Jener Alte reimte also:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"eo","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.268700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1916,"date":1663,"orig":"Es iſt der Freundſchafft Cron/ Einigkeit in der Religion.","norm":"Es ist der Freundschaft Krone / Einigkeit in der Religion.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.163300037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1917,"date":1663,"orig":"Der Glaub ſchmeltzt zuſamm die Hertzen/ Zum Ernſt/ und zugleich zum ſchertzen/ Dann wo die Koͤpff nicht einig ſind/ Uneinigkeit nimmer gewint.","norm":"Der Glaube schmelzt zusammen die Herzen / Zum Ernst / und zugleich zum Scherzen / Dann wo die Köpf nicht einig sind / Uneinigkeit nimmer gewinnt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.336100101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1918,"date":1663,"orig":"Der Pſalmiſt hat Hohen und Niedern/ eine ſehr nuͤtzliche weiſe Lehre in Buͤndnuͤſſen fuͤrgeſchrieben/ da er ſagt:","norm":"Der Psalmist hat Hohen und Niederen / eine sehr nützliche weise Lehre in Bündnissen vorgeschrieben / da er sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.228199958801269} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1919,"date":1663,"orig":"Notite confidere in Principibus.","norm":"Notite confidere in Principibus.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":6.078700065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1920,"date":1663,"orig":"Das legte ein Theologus alſo auß:","norm":"Das legte ein Theologus also aus:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"el-Latn","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.5167999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1921,"date":1663,"orig":"Jhr groſſe Staͤdte verlaſſet euch nicht auff die Fuͤrſten.","norm":"Ihr große Städte verlasset euch nicht auf die Fürsten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.796199798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1922,"date":1663,"orig":"Neque in filiis hominum.","norm":"Neque in filiis hominum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.97599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1923,"date":1663,"orig":"Und ihr Fuͤrſten verlaſſet euch nicht auff die Staͤdte/ in quibus non eſt ſalus.","norm":"Und ihr Fürsten verlasset euch nicht auf die Städte / in quibus non est salus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.340799808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1924,"date":1663,"orig":"Ratio utriuſque partis.","norm":"Ratio utriusque partis.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"pt","lang_cld3":"pt","lang_de":0,"norm_lmscore":4.879799842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1925,"date":1663,"orig":"Quia omnis homo mendax.","norm":"Quia omnis homo mendax.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"lt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.627600193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1926,"date":1663,"orig":"Ein jeder wil/ ſonderlich wo ungleiche Religion iſt/ ſeine Beſchwerung auff den Bundswagen laden/ und damit ſeinen Vortheil gewinnen/ und dardurch geſchiehet/ daß offt einer mit dem andern in Dreck faͤllt.","norm":"Ein jeder will / sonderlich wo ungleiche Religion ist / seine Beschwerung auf den Bundswagen laden / und damit seinen Vorteil gewinnen / und dadurch geschieht / dass oft einer mit dem anderen in Dreck fällt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.576700210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1927,"date":1663,"orig":"Als der Schmalkaldiſche Bund zerꝛiſſen wurde/ fragte eine Stadt/ Landgraf Philipſen den Großmuͤtigen umb Rath/ was ſie nun thun ſollen?","norm":"Als der Schmalkaldische Bund zerrissen wurde / fragte eine Stadt / Landgraf Philipsen den Großmütigen um Rat / was sie nun tun sollen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.661399841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1928,"date":1663,"orig":"Da antwortet er/ Ein jeder Fuchs huͤte ſeines Balgs.","norm":"Da antwortet er / Ein jeder Fuchs hüte seines Balgs.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.796999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1929,"date":1663,"orig":"Jeder vor ſich/ Gott mit uns allen.","norm":"Jeder vor sich / Gott mit uns allen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.374199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1930,"date":1663,"orig":"Den letzten zauſen die Hund.","norm":"Den letzten zausen die Hund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.8323001861572275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1931,"date":1663,"orig":"Ob man mit gutem Gewiſſen/ mit Tuͤrcken/ Tartarn und andern Unglaubigen/ Buͤndnuͤs machen koͤnne/ davon fuͤhret Herꝛ Cantzler Reinking einen ſchoͤnen und weitlaͤufftigen Diſcurß in ſeiner Bibliſchen Policey lib 2. axiom. 205. Jch halte dafuͤr/ daß dieſe Freundſchafft und Alliance mit Hiram und Salomon ſich weiter nicht erſtrecket habe/ als auff die Commercia und Kauffmanſchafft.","norm":"Ob man mit gutem Gewissen / mit Türken / Tataren und anderen Ungläubigen / Bündnis machen könne / davon führt Herr Kanzler Reinking einen schönen und weitläufigen Diskurs in seiner biblischen Polizei lieb 2. axiom . 205. Ich halte dafür / dass diese Freundschaft und Allianz mit Hiram und Salomon sich weiter nicht erstrecket habe / als auf die Commercia und Kaufmannschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.948200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1932,"date":1663,"orig":"Dann Salomo ſchickte zu ihm/ und ließ ihm unter andern ſagen: Du weiſt daß niemand bey uns iſt/ der Holtz zu hauen wiſſe wie die Zidomter.","norm":"Dann Salomo schickte zu ihm / und ließ ihm unter anderen sagen: Du weist dass niemand bei uns ist / der Holz zu hauen wisse wie die Zidomter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.580599784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1933,"date":1663,"orig":"Gott hat es/ wie unter den Leuten ſelbſt/ alſo auch unter den Laͤndern/ weißlich und wunderlich außgetheilet/ daß eines nicht alles hat/ ſondern Handel und Wandel muß zu Waſſer und Land getrieben werden/ und deß einen Uberſchwang muß deß andern Mangel erſtatten/ wie Paulus redet 2. Corinth. 8. v. 24. Jch erinnere mich/ daß einsmals ein ehrlicher/ gelahrter Prediger im Heſſenland/ wolte einem andern guten Mann ein Praͤſent thun/ und es war res anguſta domi.","norm":"Gott hat es / wie unter den Leuten selbst / also auch unter den Ländern / weißlich und wunderlich ausgeteilt / dass eines nicht alles hat / sondern Handel und Wandel muss zu Wasser und Land getrieben werden / und des einen Überschwang muss des anderen Mangel erstatten / wie Paulus redet 2. Corinth. 8. v. 24. Ich erinnere mich / dass einsmals ein ehrlicher / gelahrter Prediger im Hessenland / wollte einem anderen guten Mann ein Präsent tun / und es war res angusta domi.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.005000114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1934,"date":1663,"orig":"Da ſchickte er ihm einen Wagen mit Holtz/ und ſchrieb dabey:","norm":"Da schickte er ihm einen Wagen mit Holz / und schrieb dabei:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6697998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1935,"date":1663,"orig":"India mittit ebur, molles Sua thura Sabæi.","norm":"India mittit ebur, molles Sua thura Sabaei.","lang_fastText":"pt","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.9899001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1936,"date":1663,"orig":"Haſſia neſcit ebur, lignum pro thure reponit.","norm":"Hassia nescit ebur, lignum pro thure reponit.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":6.678999900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1937,"date":1663,"orig":"Womit iſt dem Menſchen am meinſten gedienet/ mit Holtz oder mit Weyrauch?","norm":"Womit ist dem Menschen am Meinesten gedient / mit Holz oder mit Weihrauch?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2316999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1938,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß einsmals ein Spanier und ein Teutſcher ſeyn in einem Wirthshauß zuſammen kommen.","norm":"Man sagt / dass einsmals ein Spanier und ein Deutscher sein in einem Wirtshaus zusammen kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.978300094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1939,"date":1663,"orig":"Der Teutſche habe einen Capaunen braten laſſen/ und denſelben geſſen.","norm":"Der Deutsche habe einen Kapaunen braten lassen / und denselben gegessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.132199764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1940,"date":1663,"orig":"Der Spanier habe eine Citrone geſſen/ und zu dem Teutſchen geſagt: Herꝛ/ es iſt ſchad/ daß ihr keine Citrone habt.","norm":"Der Spanier habe eine Zitrone gegessen / und zu dem Deutschen gesagt: Herr / es ist schad / dass ihr keine Zitrone habt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.466000080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1941,"date":1663,"orig":"Der Teutſche habe geantwortet/ Herꝛ/ es iſt ſchad/ daß ihr keinen Capaunen habt.","norm":"Der Deutsche habe geantwortet / Herr / es ist schad / dass ihr keinen Kapaunen habt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7393999099731445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1942,"date":1663,"orig":"Es wird euch bekandt ſeyn/ daß Spinola einsmals Printz Moritzen von Uranien zu Gaſt gebeten/ ihn mit Citronen und Pomerantzen tractiret und geſagt habe Er ſolle ſehen was Spanien fuͤr ein Land ſey?","norm":"Es wird euch bekannt sein / dass Spinola einsmals Prinz Moritzen von Uranien zu Gast gebeten / ihn mit Zitronen und Pomeranzen traktiert und gesagt habe er solle sehen was Spanien für ein Land sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.828700065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1943,"date":1663,"orig":"Dieſe Frucht koͤnnen ſie alle Jahr zweymal haben.","norm":"Diese Frucht können sie alle Jahr zweimal haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.653800010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1944,"date":1663,"orig":"Printz Moritz habe Spinola wider zu Gaſt gebeten/ Jhn mit Butter/ Milch und Kaͤß tractirt/ und geſagt/ er ſolle ſehen was Holland fuͤr ein Land ſey.","norm":"Prinz Moritz habe Spinola wieder zu Gast gebeten / ihn mit Butter / Milch und Käse traktiert / und gesagt / er solle sehen was Holland für ein Land sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.483099937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1945,"date":1663,"orig":"Dieſe Speiſe koͤnnen ſie alle Tage zweymal haben.","norm":"Diese Speise können sie alle Tage zweimal haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.955699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1946,"date":1663,"orig":"Der tapffere Fuͤrſt/ mein Herꝛ Landgraf Johann zu Heſſen-Braubach/ ließ mich einsmals fragen/ wie es mir in Gambrivia ergehe?","norm":"Der tapfere Fürst / mein Herr Landgraf Johann zu Hessen-Braubach / ließ mich einsmals fragen / wie es mir in Gambrivia ergehe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.015900135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1947,"date":1663,"orig":"Jch danckte unterthaͤnig fuͤr die gnaͤdige Nachfrag/ und antwortete/ ich ſey wol zu frieden.","norm":"Ich dankte untertänig für die gnädige Nachfrage / und antwortete / ich sei wohl zu Frieden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.153200149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1948,"date":1663,"orig":"Allein ich wuͤnſche unterweilens/ daß ich den Sauerbronnen haben moͤge/ welchen deß Muͤllers Eſel zu Braubach ſauffe.","norm":"Allein ich wünsche Unterweilens / dass ich den Sauerbronnen haben möge / welchen des Müllers Esel zu Braubach saufe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.146699905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1949,"date":1663,"orig":"Jch wolte dem Eſel gern Spaniſchen Wein dafuͤr goͤnnen.","norm":"Ich wollte dem Esel gern spanischen Wein dafür gönnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.643099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1950,"date":1663,"orig":"Daruͤber hatte ſich der hochſelige Fuͤrſt hoͤchlich beluſtiget/ daß er gleichwol etwas zu Braubach habe/ das man in gantz Gambrivia nicht habe.","norm":"Darüber hatte sich der hochselige Fürst höchlich belustiget / dass er gleichwohl etwas zu Braubach habe / das man in ganz Gambrivia nicht habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.70959997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1951,"date":1663,"orig":"Es ſcheinet darauß Gottes ſonderbare Providentz/ daß gleichwie in einem Lande nicht alles waͤchſt/ alſo kan man an einem Ort offtmals nicht das thun was am andern geſchiehet.","norm":"Es scheinet daraus Gottes sonderbare Providenz / dass gleichwie in einem Lande nicht alles wächst / also kann man an einem Ort oftmals nicht das tun was am anderen geschieht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.336299896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1952,"date":1663,"orig":"Als zum Exempel/ daß man zu Hamburg nicht kan Honigkuchen machen wie zu Nuͤrnberg/ und daß man zu Nuͤrnberg nicht kan Bier brauen wie zu Hamburg.","norm":"Als zum Exempel / dass man zu Hamburg nicht kann Honigkuchen machen wie zu Nürnberg / und dass man zu Nürnberg nicht kann Bier brauen wie zu Hamburg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.604300022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1953,"date":1663,"orig":"Man verſucht zwar offt etwas anderswo nachzu machen.","norm":"Man versucht zwar oft etwas anderswo nachzu machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.951700210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1954,"date":1663,"orig":"Allein es iſt doch ein Unterſcheid/ wie zwiſchen einer Copey und dem Original.","norm":"Allein es ist doch ein Unterschied / wie zwischen einer Kopie und dem Original.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.149099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1955,"date":1663,"orig":"Laſſet uns zum ſechſten Capitel gehen.","norm":"Lasst uns zum sechsten Kapitel gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.258900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1956,"date":1663,"orig":"Cap. VI.","norm":"Cap. VI.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.873700141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1957,"date":1663,"orig":"JN dieſem Capitel wird gedacht/ wie Salomo den Tempel zu Jeruſalem gebauet habe.","norm":"In diesem Kapitel wird gedacht / wie Salomo den Tempel zu Jerusalem gebaut habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8368000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1958,"date":1663,"orig":"An allen Waͤnden deß Hauſes umb und umb/ ließ Salomo Schnitzwerck machen von außgeholten Cherubim.","norm":"An allen Wänden des Hauses um und um / ließ Salomo Schnitzwerk machen von ausgeholten Cherubim.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.65910005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1959,"date":1663,"orig":"Hier ſehen die Bilderſtuͤrmer/ welche die Bilder nicht wollen in den Kirchen leiden/ daß Salomo habe Cherubim oder Engel an allen Waͤnden im Tempel machen laſſen.","norm":"Hier sehen die Bilderstürmer / welche die Bilder nicht wollen in den Kirchen leiden / dass Salomo habe Cherubim oder Engel an allen Wänden im Tempel machen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.526899814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1960,"date":1663,"orig":"Da ſehen ſie/ daß eine Kirche mit Bildern zieren keine Suͤnde ſey/ ſonſt haͤtte Salomo alle Abgoͤtterey geſtifftet.","norm":"Da sehen sie / dass eine Kirche mit Bildern zieren keine Sünde sei / sonst hätte Salomo alle Abgötterei gestiftet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5254998207092285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1961,"date":1663,"orig":"Daß man die Bilder anbete/ iſt verbotten.","norm":"Dass man die Bilder anbete / ist verboten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.040800094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1962,"date":1663,"orig":"Aber daß man ſie zum Zierat und zur Gedaͤchtnuͤs einer oder andern Hiſtori ſich dabey zu erinnern/ auffhenge/ das iſt nicht verboten.","norm":"Aber dass man sie zum Zierrat und zur Gedächtnis einer oder anderen Historie sich dabei zu erinnern / aufhänge / das ist nicht verboten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.065700054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1963,"date":1663,"orig":"Wie kommt es/ daß die Calviniſten die Bilder nicht wollen leiden in den Kirchen/ und koͤnnen ſie wol leiden auff der Muͤntz?","norm":"Wie kommt es / dass die Calvinisten die Bilder nicht wollen leiden in den Kirchen / und können sie wohl leiden auf der Münze?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.351399898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1964,"date":1663,"orig":"Jch habe noch von keinem Calviniſten gehoͤrt/ daß er einen alten Goldguͤlden habe weggeworffen/ deßwegen/ weil das Bild S. Laurentii darauff geſtanden hat.","norm":"Ich habe noch von keinem Calvinisten gehört / dass er einen alten Goldgülden habe weggeworfen / deswegen / weil das Bild S. Laurentii darauf gestanden hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.10200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1965,"date":1663,"orig":"Ja/ ſagen etliche Calviniſten/ Salomo hat Cherubim laſſen ſchnitzen/ inwendig im Heiligen und Allerheiligſten/ dahin niemand vom gemeinẽ Volck kommen konte/ da man ſich nicht zu beſorgen haͤtte/ daß jemand dahin kaͤme/ und Abgoͤtterey triebe/ und ſie anbete.","norm":"Ja / sagen etliche Calvinisten / Salomo hat Cherubim lassen schnitzen / inwendig im Heiligen und Allerheiligsten / dahin niemand vom gemeinen Volk kommen konnte / da man sich nicht zu besorgen hätte / dass jemand dahin käme / und Abgötterei triebe / und sie anbete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.50439977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1966,"date":1663,"orig":"Allein leſet v. 35. da ſtehet/ daß Salomo außwendig an die zwo Thuͤren habe Schnitzwerck laſſen machen von Cherubim.","norm":"Allein leset v. 35. da steht / dass Salomo auswendig an die zwei Türen habe Schnitzwerk lassen machen von Cherubim.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.578199863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1967,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß Franciſcus I. der Koͤnig in Franckreich habe ein Theatrum gehabt/ wann er darauff ſpatzieret/ hab er ex tempore von einer jeden materia ingeniosè & prolixè peroriren koͤnnen.","norm":"Mann sagt / dass Franciscus I. der König in Frankreich habe ein Theatrum gehabt / wann er darauf spazieret / habe er ex tempore von einer jeden materia ingeniose & prolixe perorieren können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.881700038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1968,"date":1663,"orig":"Von dieſem Theatro redet Iacobus Gohorius, ein gelahrter Frantzoß in ſeinem Buch/ de Vſu & Myſteriis notarum, alſo:","norm":"Von diesem Theatro redet Iacobus Gohorius, ein gelahrter Franzose in seinem Buch / de Vsu & Mysteriis notarum, also:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.982100009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1969,"date":1663,"orig":"Hoc genus expeditum docendi, noſtra quoque ætate Iulius quidam Camillus in Eloquentiæ diſciplina tentavit, extructo adfabre Regi Franciſco amphitheatro ligneo, in cujus partibus miro ordine condebat velut copiæ quoddam cornu, quod promere promptum eſſet, adde quacunque repropoſita ornatè capioſeque dicendum.","norm":"Hoc Genus expeditum docendi, nostra quoque aetate Iulius quidam Camillus in Eloquentiae disciplina tentavit, extructo adfabre Regi Francisco amphitheatro ligneo, in cujus partibus miro ordine condebat velut copiae quoddam cornu, quod promere promptum esset, adde quacunque reproposita ornate capioseque dicendum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.760300159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1970,"date":1663,"orig":"Mich duͤnckt faſt/ ich wiſſe/ wie dieſes Theatrum ſey angeordnet geweſen.","norm":"Mich dünkt fast / ich wisse / wie dieses Theatrum sei angeordnet gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.682300090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1971,"date":1663,"orig":"Und auß dieſem fundament habe ich einsmals meinem Gnaͤdigen Fuͤrſten und Herꝛn/ Herꝛn Johannſen Landgrafen zu Heſſen/ eine invention an die Hand gegeben/ wie Jhre Fuͤrſtliche Gnaden koͤnten im Schloß zu Braubach eine Capell bauẽ/ darinnen die gantze Theologia durch ſchoͤne Figuren und Gemaͤhlde koͤnte repræſentiret werden/ alſo/ daß/ wann Jhre Fuͤrſtliche Gnaden an ihrem wochentlichen Faſt- und Bettag in dieſer Capell herumb ſpatzierten/ Sie auß dieſen picturis allerhand geiſtliche Gedancken ſchoͤpffen koͤnnen/ und wann der Hofprediger auff der Cantzel ſtuͤnde/ koͤnte er durch dieſes Mittel ex tempore peroriren und predigen de qualibet materia Theologica.","norm":"Und aus diesem Fundament habe ich einsmals meinem Gnädigen Fürsten und Herrn / Herrn Johansen Landgrafen zu Hessen / eine Invention an die Hand gegeben / wie Ihre fürstliche Gnaden könnten im Schloss zu Braubach eine Kapelle bauen / darinnen die ganze Theologia durch schöne Figuren und Gemälde könnte repräsentieret werden / also / dass / wann Ihre fürstliche Gnaden an ihrem wochentlichen Fast- und Bettag in dieser Kapelle herumspazierten / Sie aus diesen picturis allerhand geistliche Gedanken schöpfen können / und wann der Hofprediger auf der Kanzel stünde / könnte er durch dieses Mittel ex tempore perorieren und predigen de qualibet materia Theologica.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.918700218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1972,"date":1663,"orig":"Und der gottſelige Fuͤrſt ließ die Capell zwar bauen/ allein eh ſie zu ihrer perfection kam/ ſtarb der tapffere und hochweiſe Held/ in welchem ein Kaͤyſerlich und Koͤnigliches Gemuͤth war.","norm":"Und der gottselige Fürst ließ die Kapelle zwar bauen / allein ehe sie zu ihrer Perfektion kam / starb der tapfere und hochweise Held / in welchem ein Kaiserlich und königliches Gemüt war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.205100059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1973,"date":1663,"orig":"Die Kirchen werden heutiges Tages bey den Lutheranern nicht recht erbauet.","norm":"Die Kirchen werden heutiges Tages bei den Lutheranern nicht recht erbauet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.631199836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1974,"date":1663,"orig":"Die alten Kirchen/ welche wir haben/ die ſind im Pabſtthumb erbauet worden/ nach ihrer intention, mit vielen Seulen und Pfeilern.","norm":"Die alten Kirchen / welche wir haben / die sind im Papsttum erbauet worden / nach ihrer Intention, mit vielen Säulen und Pfeilern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.602399826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1975,"date":1663,"orig":"So manche Seul/ ſo manchen Pfeiler ſie gehabt/ ſo manch Altar haben ſie bauẽ laſſen/ uñ ſo viel Meſſen ſind zu der Pfaffen Vortheil gehalten wordẽ.","norm":"So manche Seul / so manchen Pfeiler sie gehabt / so manch Altar haben sie bauen lassen / und so viel Messen sind zu der Pfaffen Vorteil gehalten worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.065899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1976,"date":1663,"orig":"Das predigen haben ſie wenig geachtet.","norm":"Das Predigen haben sie wenig geachtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.706900119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1977,"date":1663,"orig":"An ſolchen Seulen und Pfeilern aber ſtoͤſſet ſich deß Predigers Stimm/ daß nicht alle Leute in der Kirchen recht hoͤren koͤnnen.","norm":"An solchen Säulen und Pfeilern aber stößt sich des Predigers Stimme / dass nicht alle Leute in der Kirchen recht hören können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.632199764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1978,"date":1663,"orig":"Und es machet einen Prediger ſehr muͤde.","norm":"Und es macht einen Prediger sehr müde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.757299900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1979,"date":1663,"orig":"Es iſt in dieſer nechſten Kirchen ein vollkommenes Orgel- Werck/ deßgleichen nach der Luͤbecker und Ulmer Orgel vielleicht in Teutſchland nicht zu finden.","norm":"Es ist in dieser nächsten Kirchen ein vollkommenes Orgel-Werk / desgleichen nach der Lübecker und Ulmer Orgel vielleicht in Deutschland nicht zu finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.028299808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1980,"date":1663,"orig":"Jhr werdet aber hoͤren/ Herꝛ Philanderſon/ wann auff einem hohen Feſt die Kirche mit ſo viel tauſend Seelen erfuͤllet iſt/ wie die Orgel ſo bedumpffet laute?","norm":"Ihr werdet aber hören / Herr Philanderson / wann auf einem hohen Fest die Kirche mit so viel tausend Seelen erfüllet ist / wie die Orgel so bedampfet laute?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.826300144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1981,"date":1663,"orig":"Wie ſolte dann eines Menſchen Stimm nicht geſchwaͤchet werden?","norm":"Wie sollte dann eines Menschen Stimme nicht geschwächt werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.643899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1982,"date":1663,"orig":"Wann ich einem groſſen Herꝛn diente/ der eine Kirche wolte bauen laſſen/ ſo wolte ich ihm rathen/ er ſolle nicht viel Geld unter die Erde ſtecken/ ein groſſes Fundament zu legen.","norm":"Wann ich einem großen Herrn diente / der eine Kirche wollte bauen lassen / so wollte ich ihm raten / er solle nicht viel Geld unter die Erde stecken / ein großes Fundament zu legen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.616300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1983,"date":1663,"orig":"Dann die Welt wird kein tauſend Jahr mehr ſtehen.","norm":"Dann die Welt wird kein tausend Jahr mehr stehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.762800216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1984,"date":1663,"orig":"Jch wolte rathen daß die Kirche achteckicht oder rund gebauer wurde/ wie ein Theatrum Anatomicum, und die Cantzel ſolte in der mitten ſtehen.","norm":"Ich wollte raten dass die Kirche achteckig oder rund gebauer wurde / wie ein Theatrum Anatomicum, und die Kanzel sollte in der mitten stehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5117998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1985,"date":1663,"orig":"Wann ich einmal uͤbrig Geld bekaͤm/ ſo wolte ich mir ein eigen Cabinet laſſen zurichten/ darin wolt ich nichts anders thun als beten/ und wann ich da hinein gehen wolte/ wolte ich vor der Thuͤr alle weltliche Gedancken auß dem Sinn ſchlagen/ und in dieſem Cabinet wolte ich nur ſacra tractiren.","norm":"Wann ich einmal übrig Geld bekäme / so wollte ich mir ein eigen Cabinet lassen zurichten / darin wollte ich nichts anders tun als beten / und wann ich da hineingehen wollte / wollte ich vor der Tür alle weltliche Gedanken aus dem Sinn schlagen / und in diesem Cabinet wollte ich nur sacra traktieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.644899845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1986,"date":1663,"orig":"Jn dieſem Cabinet ſolten an der einen Wand etliche Fenſter ſeyn mit weiß in ſchwartz vermengten Vorhaͤngen/ bedeckt/ damit das Logiament etwas dunckel wuͤrde/ und das Gemuͤth alsbald in primo ingreſſu einen ſacrum horrorem empfinde.","norm":"In diesem Cabinet sollten an der einen Wand etliche Fenster sein mit weiß in schwarz vermengten Vorhängen / bedeckt / damit das Logiament etwas dunkel würde / und das Gemüt alsbald in primo ingressu einen sacrum horrorem empfinde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.707499980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1987,"date":1663,"orig":"Umb die Fenſter her ſolten ſtehen allerhand Figuren/ welche mich erinnern koͤnten an das Elend deß menſchlichen Lebens/ welches offt nicht nur die jenigen betrifft/ welche einen leinen Kittel anhaben/ ſondern auch die/ welche Seiden und Kron tragen.","norm":"Um die Fenster her sollten stehen allerhand Figuren / welche mich erinnern könnten an das Elend des menschlichen Lebens / welches oft nicht nur diejenigen betrifft / welche einen leinen Kittel anhaben / sondern auch die / welche Seiden und Krone tragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.167900085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1988,"date":1663,"orig":"An der andern Wand ſolten ſtehen allerhand ſchoͤne Gemaͤlde/ wie der Todt ſo ploͤtzlich und unverſchens/ auff ſo vielerley Art und Manier die Menſchen uͤberfalle.","norm":"An der anderen Wand sollten stehen allerhand schöne Gemälde / wie der Tod so plötzlich und unverschens / auf so vielerlei Art und Manier die Menschen überfalle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.035600185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1989,"date":1663,"orig":"Auff der dritten Wand ſolte ſtehen ein Gemaͤld von dem Juͤngſten Gericht/ wie da Kaͤyſer und Koͤnige/ Geiſtliche und Weltliche/ muͤſſen Rechenſchafft geben von allen ihren Wercken/ Worten und Gedancken.","norm":"Auf der dritten Wand sollte stehen ein Gemälde von dem Jüngsten Gericht / wie da Kaiser und Könige / Geistliche und Weltliche / müssen Rechenschaft geben von allen ihren Werken / Worten und Gedanken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.102099895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1990,"date":1663,"orig":"Auff der vierdten Wand ſolte ſtehen ein erſchreckliches Conterfayt der hoͤlliſchen Quaal.","norm":"Auf der vierten Wand sollte stehen ein erschreckliches konterfeit der höllischen Qual.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.527299880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1991,"date":1663,"orig":"Oben ſolten ſtehen allerhand ſchoͤne Gemaͤld von der Freud der Kinder Gottes im ewigen Leben.","norm":"Oben sollten stehen allerhand schöne Gemälde von der Freude der Kinder Gottes im ewigen Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.422200202941894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1992,"date":1663,"orig":"Jn der Mitte ſolte ſtehen ein Tiſch mit einem ſchwartzen Teppich bedecket/ darauff ſolte ligen die Weimariſche Bibel/ und allerhand ſchoͤne Gebetbuͤcher/ ein Todtenkopff/ und andere zur Andacht bewegende Ding.","norm":"In der Mitte sollte stehen ein Tisch mit einem schwarzen Teppich bedecket / darauf sollte liegen die Weimarische Bibel / und allerhand schöne Gebetbücher / ein Totenkopf / und andere zur Andacht bewegende Ding.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.734399795532227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1993,"date":1663,"orig":"Darneben ſolte ein Stul ſtehen/ der auff eine ſonderbare Art gemachet ſey/ daß ich mich daran lehnen/ und auff den Knien ſitzend beten koͤnte.","norm":"Daneben sollte ein Stuhl stehen / der auf eine sonderbare Art gemacht sei / dass ich mich daran lehnen / und auf den Knien sitzend beten könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.295100212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1994,"date":1663,"orig":"Jch dencke jetzo an ein Philoſophiſches Haͤußlein/ an deſſen Thuͤr eine auß ihrem Haͤußlein kriechende Schnecke ſtund/ und oben druͤber: Parva, ſed mea.","norm":"Ich denke jetzt an ein Philosophisches Häuslein / an dessen Tür eine aus ihrem Häuslein kriechende Schnecke stand / und oben drüber: Parva, sed mea.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.264400005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1995,"date":1663,"orig":"Das gantze Haͤußlein erfuͤlleten allerhand emblemata, und ingenioſæ in criptiones, dadurch faſt die gantze Philoſophia practica rrpræſentirt wurde.","norm":"Das ganze Häuslein erfüllten allerhand emblemata, und ingeniosae in criptiones, dadurch fast die ganze Philosophia practica rrpraesentirt wurde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.118800163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1996,"date":1663,"orig":"Wann der Poſſeſſor in dieſem Haͤußlein herumb ſpatzierte/ gaben ihm die emblemata anlaß/ zu allerhand guten meditationen.","norm":"Wann der Possessor in diesem Häuslein herumspazierte / gaben ihm die emblemata Anlass / zu allerhand guten Meditationen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.310200214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1997,"date":1663,"orig":"Objecta movent ſenſus.","norm":"Objecta movent sensus.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"mt","lang_de":0,"norm_lmscore":6.456099987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1998,"date":1663,"orig":"Et nihil eſt in intellectu, quod non prius fuit in ſenſu.","norm":"Et nihil est in intellectu, quod non prius fuit in sensu.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.424900054931641} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":1999,"date":1663,"orig":"Allein der Krieg/ der leidige Krieg/ zerſtoͤrete dieſe Luſt/ und iſt ein emblema hier/ das ander dorthin kommen.","norm":"Allein der Krieg / der leidige Krieg / zerstörte diese Lust / und ist ein emblema hier / das ander dorthin kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.47730016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2000,"date":1663,"orig":"Sonſten hatte der Poſſeſſor ihm vorgenommen/ dieſe emblemata in Kupffer kommen zulaſſen/ und dabey kurtzweilige meditationes zu ſetzen/ daß man rein Papier darzwiſchen ſchieſſen/ und es wie ein Stammbuch brauchen koͤnne.","norm":"Sonsten hatte der Possessor ihm vorgenommen / diese emblemata in Kupfer kommen zulassen / und dabei kurzweilige meditationes zu setzen / dass man rein Papier dazwischen schießen / und es wie ein Stammbuch brauchen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.74970006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2001,"date":1663,"orig":"Wann ich gedencke an die ſinnreiche tabulan Cebetis, deß Thebaniſchen Philoſophi, ſo duͤncket mich/ man koͤnne eine Schul erbauen/ darin die gantze Philoſophia koͤnne durch Figuren repræſentirt werden/ durch eine beſſere Art/ als hiebevor die Jeſuiten/ die Logic, die Phyſic und Metaphyſic repræſentirt haben.","norm":"Wann ich gedenke an die sinnreiche tabulan Cebetis, des Thebanischen Philosophie, so dünket mich / man könne eine Schule erbauen / darin die ganze Philosophia könne durch Figuren repräsentiert werden / durch eine bessere Art / als hiervor die Jesuiten / die Logik, die Physik und Metaphysik repräsentiert haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9878997802734375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2002,"date":1663,"orig":"Wer ſolche Ding verachtet/ der weiß nicht worin der alten Egyptier Philoſophia Hieroglyphica beſtanden/ welche Moſes am koͤmglichen Hofe gelernet hat/ welche ſie nicht gemein machten/ ſondern der Koͤnigen/ Fuͤrſten und groſſen Herꝛen Kinder wurden nur darin informirt.","norm":"Wer solche Ding verachtet / der weiß nicht worin der alten Ägypter Philosophia Hieroglyphik bestanden / welche Moses am kömglichen Hofe gelernt hat / welche sie nicht gemein machten / sondern der Königen / Fürsten und großen Herren Kinder wurden nur darin informiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9893999099731445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2003,"date":1663,"orig":"Wann die Bilderſchul/ welche die Gottsfuͤrchtige Saͤchſtſche Helden in Kupffer haben bringen laſſen/ zu dem Ende/ daß darauß die Jugend in dem Fundament deß Chriſtenthumbs unterꝛichtet werde/ in eines jungen Herꝛn Gemach gemahlt/ und ins groſſe gebracht wuͤrde/ und der Præceptor immer mit lebendiger Stimm/ den jungen Herꝛn erinnerte/ was das und das bedeute/ ſo hielte ich dafuͤr/ der junge Herꝛ wuͤrde ihm ein memoriam localem machen/ und in kurtzer Zeit mehr von der Theologi wiſſen als zehen Dorffprieſter.","norm":"Wann die Bilderschule / welche die Gottesfürchtige Sächstsche Helden in Kupfer haben bringen lassen / zu dem Ende / dass daraus die Jugend in dem Fundament des Christentums unterrichtet werde / in eines jungen Herrn Gemach gemalt / und ins Große gebracht würde / und der Präzeptor immer mit lebendiger Stimme / den jungen Herrn erinnerte / was das und das bedeute / so hielte ich dafür / der junge Herr würde ihm ein memoriam localem machen / und in kurzer Zeit mehr von der Theologen wissen als zehn Dorfpriester.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.298900127410889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2004,"date":1663,"orig":"Viſus & Auditus, ſum duo fideliſſimi miniſtri memoriæ.","norm":"Visus & Auditus, sum duo fidelissimi ministri memoriae.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":5.078000068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2005,"date":1663,"orig":"Wann die Kinder in Jtalien drey Jahr alt ſeynd/ ſo koͤnnen ſie gut Jtaliaͤniſch reden.","norm":"Wann die Kinder in Italien drei Jahr alt sind / so können sie gut Italienisch reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0177001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2006,"date":1663,"orig":"Woher lernen ſie das?","norm":"Woher lernen sie das?","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.361400127410889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2007,"date":1663,"orig":"Nicht auß der Grammatic, nicht auß den Buͤchern/ ſondern auß dem Gehoͤr.","norm":"Nicht aus der Grammatik, nicht aus den Büchern / sondern aus dem Gehör.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.2778000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2008,"date":1663,"orig":"Was ſie taͤglich ſehen und hoͤren/ das koͤnnen ſie leicht behalten.","norm":"Was sie täglich sehen und hören / das können sie leicht behalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.803199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2009,"date":1663,"orig":"Man darff ſie deßwegen nicht ſtaͤupen.","norm":"Man darf sie deswegen nicht stäupen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.3445000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2010,"date":1663,"orig":"Der Weltberuͤhmte Kupfferſtecher Mattheus Merian/ hat viel gethan mit ſeinen Bibliſchen Figuren/ dadurch man auch den jungen Kindern die vornehmſte Bibliſche Geſchichte gar leicht und anmuthig ins Gebaͤchtnuͤs bringen kan/ ſonderlich wann die dexteritaͤt eines vivi præceptoris darzu kombt.","norm":"Der weltberühmte Kupferstecher Mattheus Merian / hat viel getan mit seinen biblischen Figuren / dadurch man auch den jungen Kindern die vornehmste biblische Geschichte gar leicht und anmutig ins Gebächtnüs bringen kann / sonderlich wann die dexterität eines vivi praeceptoris dazukommt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.306900024414062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2011,"date":1663,"orig":"Die Kinder moͤgen doch gern mit ſchoͤnen Bildern zu thun haben.","norm":"Die Kinder mögen doch gern mit schönen Bildern zu tun haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.228600025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2012,"date":1663,"orig":"Und es kan ein kluger Præceptor ihnen auff ſolche Art/ mit Spielen und mit Luſt beybringen/ was ein ander mit ſeinen Ruthen/ und mit ſeinem Buͤtteliſchen/ Henckermaͤſſigen/ tyranniſchen Wuͤten und Toben nicht thun kan.","norm":"Und es kann ein kluger Präzeptor ihnen auf solche Art / mit Spielen und mit Lust beibringen / was ein ander mit seinen Ruten / und mit seinem Bütteleschen / Henkermäßigen / tyrannischen Wüten und Toben nicht tun kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.820199966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2013,"date":1663,"orig":"O wie manch edles Ingenium, wird durch Scholaſtiſche Tyrannen/ von den Studiis abgeſchreckt!","norm":"O wie manch edles Ingenium, wird durch Scholastische Tyrannen / von den Studiis abgeschreckt!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.470099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2014,"date":1663,"orig":"Die alte Lateiner haben eine Schul genandt Ludum, und nicht Carnificinam, oder eine Schinderey und Buͤtteley.","norm":"Die alte Lateiner haben eine Schule genannt Ludum, und nicht Carnificinam, oder eine Schinderei und Büttelei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.312399864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2015,"date":1663,"orig":"Allein ich wolte wuͤndſchen/ daß ich mit dem ehrlichen Merian/ welcher mein guter Freund war/ ware bekandt geweſen/ als er dieſe Bibliſchen Figuren in Kupffer bracht/ ich wolte ihm eine Invention und einen ſonderbaren Handgriff gezeiget haben/ wie er die gantze Bibel in vier groſſe Tabellen bringen koͤnne/ alſo daß man damit ein Logament zieten/ und die Tabellen einem Knaben auffs hoͤchſte in einem vierthei Jahr ins Gedaͤchtnuͤs bringen koͤnne/ daß er wiſſe/ wovon in einem jeglichen Capitel im Alten und Neuen Teſtament gehandelt werde/ ſonderlich wann der Præceptor mit lebendiger Stimm/ und mit fleiſſiger repetltion das ſeinige thun wolle.","norm":"Allein ich wollte wünschen / dass ich mit dem ehrlichen Merian / welcher mein guter Freund war / war bekannt gewesen / als er diese biblischen Figuren in Kupfer brachte / ich wollte ihm eine Invention und einen sonderbaren Handgriff gezeigt haben / wie er die ganze Bibel in vier große Tabellen bringen könne / also dass man damit ein Logament zittern / und die Tabellen einem Knaben aufs höchste in einem vierthei Jahr ins Gedächtnis bringen könne / dass er wisse / wovon in einem jeglichen Kapitel im Alten und Neuen Testament gehandelt werde / sonderlich wann der Präzeptor mit lebendiger Stimme / und mit fleißiger repetltion das seinige tun wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.18120002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2016,"date":1663,"orig":"Was man in der Chronologi, in der Geographia, in Sprachen und andern Dingen/ durch ſolche Inventiones thun koͤnne/ das iſt manchem unglaublich.","norm":"Was man in der Chronologie, in der Geographia, in Sprachen und anderen Dingen / durch solche Inventiones tun könne / das ist manchem unglaublich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.837100028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2017,"date":1663,"orig":"Der hochgelahrte Mann Paſchaſius Groſippus, oder vielmehr Caſpar Scioppius in Jtalien/ zeigt/ daß nicht unmoͤglich ſey/ daß man einen in einem Jahr die Lateiniſche Sprache lehre.","norm":"Der hochgelahrte Mann Paschasius Grosippus, oder vielmehr Caspar Scioppius in Italien / zeigt / dass nicht unmöglich sei / dass man einen in einem Jahr die lateinische Sprache Lehre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.797100067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2018,"date":1663,"orig":"Aber wie plagen unſere Schulfuͤchs die Jugend ſo viel Jahr damit?","norm":"Aber wie plagen unsere Schulfüchse die Jugend so viel Jahr damit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.138599872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2019,"date":1663,"orig":"O daß die Sahlbader/ die Jeſuiten/ ſich nicht beſſer angreiffen/ allerhand Ding zu excoliren, und ihnen beſſer nachzuſinnen!","norm":"O dass die Salbader / die Jesuiten / sich nicht besser angreifen / allerhand Ding zu excoliren, und ihnen besser nachzusinnen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.300099849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2020,"date":1663,"orig":"Sie ſind ohn alle Sorge/ und mangelt ihnen nichts.","norm":"Sie sind ohne alle Sorge / und mangelt ihnen nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.309700012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2021,"date":1663,"orig":"Aber wann ſchon bey den Unſerigen ein ehrlicher Kerl etwas thun wil/ ſo mangelt es ihm bald hier/ bald da/ an Mitteln und Befoͤrderung!","norm":"Aber wann schon bei den Unsrigen ein ehrlicher Kerl etwas tun will / so mangelt es ihm bald hier / bald da / an Mitteln und Beförderung!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5725998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2022,"date":1663,"orig":"Fragt ihr/ warumb unter den Lutheranern wenig Ariſtoteles gefunden werden?","norm":"Fragt ihr / warum unter den Lutheranern wenig Aristoteles gefunden werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.109899997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2023,"date":1663,"orig":"Darumb/ weil ſte keine Alexandros antreffen koͤnnen.","norm":"Darum / weil steh keine Alexandros antreffen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.271400451660156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2024,"date":1663,"orig":"Die Jeſuiten aber haben Leute/ welche ihnen mit aller Befoͤrderung an die Hand gehen.","norm":"Die Jesuiten aber haben Leute / welche ihnen mit aller Beförderung an die Hand gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4653000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2025,"date":1663,"orig":"Allein mich wundert/ daß ſie nicht mehr thun/ als ſie thun.","norm":"Allein mich wundert / dass sie nicht mehr tun / als sie tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.940999984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2026,"date":1663,"orig":"Alle artes illiberales, alle Handwerck und andere Ding/ werden von Tag zu Tag beſſer excolirt, und ſteigen immer hoͤher.","norm":"Alle artes illiberales, alle Handwerk und andere Ding / werden von Tag zu Tag besser excolirt, und steigen immer höher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.842400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2027,"date":1663,"orig":"Die Artillorey iſt in kurtzer Zeit ſo hoch kommen/ und werden dadurch ſolche Ding gethan/ daß alles was von den Alten in dieſer Kunſt geſchehen iſt/ nur Kinderſpiel iſt gegen den heutigen Inventionen Aber in artibus liber alibus, geiget man immer auff der alten Geigen.","norm":"Die Artillorey ist in kurzer Zeit so hoch kommen / und werden dadurch solche Ding getan / dass alles was von den Alten in dieser Kunst geschehen ist / nur Kinderspiel ist gegen den heutigen Inventionen Aber in artibus lieber alibus, geiget man immer auf der alten Geigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.905200004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2028,"date":1663,"orig":"Hier practicirt einer plus ultra, Ob ihr muͤſſige Jeſuiten!","norm":"Hier praktiziert einer plus ultra, ob ihr müßige Jesuiten!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.857399940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2029,"date":1663,"orig":"Facile eſt inventis aliquid addere.","norm":"Facile est inventis aliquid addere.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.616300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2030,"date":1663,"orig":"Ein Zwerch/ der auff eines Rteſen Schultern ſtehet/ kan ehe uͤber einen Zaun als der Rieſe ſelbſt.","norm":"Ein Zwerch / der auf eines Rtesen Schultern steht / kann ehe über einen Zaun als der Riese selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.838799953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2031,"date":1663,"orig":"Jhr habt ſo vieler gelahrten Leute inventiones fuͤr euch/ ihr ſtehet auff ihren Schultern/ ſo ſagt uns doch auch einmal etwas was ihr geſehen habt/ das die Alten nicht geſehen haben?","norm":"Ihr habt so vieler gelahrten Leute inventiones für euch / ihr steht auf ihren Schultern / so sagt uns doch auch einmal etwas was ihr gesehen habt / das die Alten nicht gesehen haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0644001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2032,"date":1663,"orig":"Verzeihet mir Philanderſon, daß ich alſo rede.","norm":"Verzeihet mir Philanderson, dass ich also rede.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"sk","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.087100028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2033,"date":1663,"orig":"Jch bin kein gelahrter Mann.","norm":"Ich bin kein gelahrter Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.280700206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2034,"date":1663,"orig":"Allein ich habe allerhand Thorheiten in der Welt geſehen und verſucht/ und weiß was Pedanterey ſey und nicht tauge.","norm":"Allein ich habe allerhand Torheiten in der Welt gesehen und versucht / und weiß was Pedanterie sei und nicht tauge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5167999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2035,"date":1663,"orig":"Wiewol es nun zu ſpat iſt/ daß ich fuͤr meine Perſon meine Studia wider von ueuem anfange/ und alles weißlicher angreiffe/ ſo duͤnckt mich doch/ ich wolle es einem andern ſagen/ wie er es machen ſolle/ daß er in kurtzer Zeit/ mit leichter Muͤhe/ thun koͤnne/ was ich hiebevor in vielen Jahren mit groſſer Muͤhe und Arbeit nicht habe thun koͤnnen.","norm":"Wiewohl es nun zu spät ist / dass ich für meine Person meine Studia wieder von ueuem anfange / und alles weißlicher angreife / so dünkt mich doch / ich wolle es einem anderen sagen / wie er es machen solle / dass er in kurzer Zeit / mit leichter Mühe / tun könne / was ich hiervor in vielen Jahren mit großer Mühe und Arbeit nicht habe tun können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.489500045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2036,"date":1663,"orig":"Daß das keine Auffſchneiderey ſey/ wil ich mit lebendigen Exempeln/ und mit jungen Leuten beweiſen/ an welchen ich es probirt habe.","norm":"Dass das keine Aufschneiderei sei / will ich mit lebendigen Exempeln / und mit jungen Leuten beweisen / an welchen ich es probiert habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.692200183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2037,"date":1663,"orig":"Eine Statua Mercurialis kan ernem Wandersmann wol den Weg zeigen/ wiewol ſie den Weg ſelbſt nicht gangen.","norm":"Eine Statue Merkuriales kann ernem Wandersmann wohl den Weg zeigen / wiewohl sie den Weg selbst nicht gegangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.498700141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2038,"date":1663,"orig":"Ein ander Mann iſt/ der einen Degen machet/ ein ander der ihn brauchet und den Feind ſchlaͤgt.","norm":"Ein ander Mann ist / der einen Degen macht / ein ander der ihn brauchet und den Feind schlägt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.863100051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2039,"date":1663,"orig":"Wann ich einen vornehmen Herꝛn antreffen koͤnte/ der etwas darauff ſpendiren wolte/ wie Herꝛ Loys de Gerre auff Herꝛn Comenium, und wolte mir ein paar gelahrte Studenten erhalten/ die da thaͤten was ich ihnen ſagte/ ich wolte mit GOttes Huͤlffe zeigen/ was man in kurtzer Zeit bey der Jugend mit Luſt und leichter Muͤhe thun koͤnne/ alſo daß ſich Herꝛ Comenius ſelbſt damit beluſtigen/ und mir Beyfall geben ſolte.","norm":"Wann ich einen vornehmen Herrn antreffen könnte / der etwas darauf spendieren wollte / wie Herr Loys de Gere auf Herrn Comenium, und wollte mir ein paar gelahrte Studenten erhalten / die da täten was ich ihnen sagte / ich wollte mit Gottes Hilfe zeigen / was man in kurzer Zeit bei der Jugend mit Lust und leichter Mühe tun könne / also dass sich Herr Comenius selbst damit belustigen / und mir Beifall geben sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.821400165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2040,"date":1663,"orig":"Allein/ wer iſt unter den Luthertſchen groſſen Herꝛen/ der ſolche Ding achtet?","norm":"Allein / wer ist unter den Lutherischen großen Herren / der solche Ding achtet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.588200092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2041,"date":1663,"orig":"Sinite vadere ſicut vadit, ſagte jener Moͤnch.","norm":"Sinite vadere sicut vadit, sagte jener Mönch.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"et","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":6.183000087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2042,"date":1663,"orig":"Jch habe einsmahls einem jungen Herrn aus einem alten Hauſe den Vorſchlag geben/ wie er ſein gantzes vaͤterliches Schloß und Stammhauß renoviren, und darin durch allerhand Emblemata und ſchoͤne Inſcriptiones, ihm eine Bibliſche Ethic und Politic, und gleichſam ein memorial fuͤr Augen ſtellen koͤnne/ wie er ſeine gantze Regierung und Hoffhaltung weißlich und Chriſtlich fuͤhren koͤnne/ was fuͤr Gemaͤhld/ Inſcriptiones und cippi in der Cantzeley/ in ihrem Gemach/ in der Tafel-Stub/ in der Rent-Cammer/ in Kuͤchen und Keller und anderswo ſtehen ſollen/ ja wie auch allerhand mobilia mit ſchoͤnen inſcriptionen und Embiematiſchen Inventionen koͤnnen gezieret werden/ daß er taͤglich eine gute Erinnerung dabey haben koͤnne.","norm":"Ich habe einsmals einem jungen Herrn aus einem alten Hause den Vorschlag geben / wie er sein ganzes väterliches Schloss und Stammhaus renovieren, und darin durch allerhand Emblemata und schöne Inscriptiones, ihm eine biblische Ethik und Politik, und gleichsam ein memorial für Augen stellen könne / wie er seine ganze Regierung und Hoffhaltung weißlich und christlich führen könne / was für Gemälde / Inscriptiones und cippi in der Kanzlei / in ihrem Gemach / in der Tafel-Stub / in der Rentcammer / in Küchen und Keller und anderswo stehen sollen / ja wie auch allerhand mobilia mit schönen Inskriptionen und Embiematischen Inventionen können geziert werden / dass er täglich eine gute Erinnerung dabei haben könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.184899806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2043,"date":1663,"orig":"Herr Doctor Mengring haͤlt in ſeinen Scrutinio Conſcientiæ, ſolche Inventiones mit Gemaͤhlden/ nicht alletn fuͤr nuͤtzlich und gut/ und ſagt ein groſſer Herr koͤnne etwa in ſeine Stube darin er Tafel haͤlt/ mahlen laſſen das Panqvet des Koͤnig Belſazars/ Jtem/ das Leben des reichen Manns/ welcher zwar ſtattlich panqvetierete/ aber nun muß er im helliſchen Feuer/ alle eingeſchluckte Lecker-Bißlein wieder außſchwitzen/ etc. ſondern er gibt auch den Raht/ daß ein rechtſchaffener Chriſt ihm auff ſeinen Nahmen und Zunahmen/ etliche Glaubens und Lebens-Spruͤche/ ſolle von ſeinem Beichtvatter und Seelſorger auffzeichnen laſſen/ die er jmmer (nach Gottes Befehl/ Deut. 6. v. 7. 8. vor Augen haben/ und betrachten koͤnne.","norm":"Herr Doktor Mengring hält in seinen Scrutinio Conscientiae, solche Inventiones mit Gemälden / nicht alletn für nützlich und gut / und sagt ein großer Herr könne etwa in seine Stube darin er Tafel hält / malen lassen das Panqvet des König Belsazars / Item / das Leben des reichen Manns / welcher zwar stattlich panqvetierete / aber nun muss er im höllischen Feuer / alle eingeschluckte Leckerbisslein wieder ausschwitzen / etc. sondern er gibt auch den Rat / dass ein rechtschaffener Christ ihm auf seinen Namen und Zunahmen / etliche Glaubens und Lebens-Sprüche / solle von seinem Beichtvater und Seelsorger aufzeichnen lassen / die er immer (nach Gottes Befehl / Deut . 6. v. 7 . 8. vor Augen haben / und betrachten könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.326700210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2044,"date":1663,"orig":"Dazu dann der Seelſorger wol wuͤrde Raht wiſſen/ der ſeines Zuhoͤrers oder Beichtkindes Stand/ Natur/ Sitten/ Art/ Lauff und Wandel erkuͤndiger haͤtte.","norm":"Dazu dann der Seelsorger wohl würde Rat wissen / der seines Zuhörers oder Beichtkindes Stand / Natur / Sitten / Art / Lauf und Wandel Erkundiger hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.184100151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2045,"date":1663,"orig":"Als zum Exempel/ wann einer mit ſeinem Tauff-Namen hieſſe HANS, ſo ſol er ihm bey dieſem ſeinem Tauff-Namen dieſe Troſt- und Glaubens-Spruͤche bekandt machen:","norm":"Als zum Exempel / wann einer mit seinem Taufnamen hieße HANS, so soll er ihm bei diesem seinem Taufnamen diese Trost- und Glaubens-Sprüche bekannt machen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.440100193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2046,"date":1663,"orig":"Hoffet auff ihn/ liebe Leut/ Pſal 62.","norm":"Hoffet auf ihn / liebe Leute / Psal 62.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.095699787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2047,"date":1663,"orig":"Alſo hat Gott die Welt geliebet/ ꝛc. Johan. 3. Nun wir dann ſind gerecht worden/ ꝛc. Rom. 5.","norm":"Also hat Gott die Welt geliebt / etc. Johan. 3. Nun wir dann sind gerecht worden / etc. Rom. 5.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.24370002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2048,"date":1663,"orig":"So wahr ich lebe ſpricht Gott der HERR/ Ezech. 33.","norm":"So wahr ich lebe spricht Gott der Herr / Ezech. 33.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.004199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2049,"date":1663,"orig":"Und bey dem Zunamen/ koͤnte man auff ſolche Art auch etliche Spruͤche/ welche zu gottſeligem Leben und Wandel ermahnen/ ſich bekant machen.","norm":"Und bei dem Zunamen / könnte man auf solche Art auch etliche Sprüche / welche zu gottseligem Leben und Wandel ermahnen / sich bekannt machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.26669979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2050,"date":1663,"orig":"Weltkinder werden/ wann ſie dieſes hoͤren/ meiner lachen.","norm":"Weltkinder werden / wann sie dieses hören / meiner lachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.054299831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2051,"date":1663,"orig":"Allein ich verſichere einen frommen Chriſten/ daß dieſes Werck einen groſſen Nutzen habe.","norm":"Allein ich versichere einen frommen Christen / dass dieses Werk einen großen Nutzen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.162899971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2052,"date":1663,"orig":"Jſt es nicht wahr/ ſagt D.","norm":"Ist es nicht wahr / sagt D.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.274400234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2053,"date":1663,"orig":"Mengring/ daß offt bey groſſer Beſtuͤrtzung/ Schrecken und Angſt/ auch auß Liſt deß Satans/ einem auch die wol bekanteſten Spruͤche und Exempel auß der Bibel nicht einfallen wollen?","norm":"Mengring / dass oft bei großer Bestürzung / Schrecken und Angst / auch aus List des Satans / einem auch die wohl bekanntesten Sprüche und Exempel aus der Bibel nicht einfallen wollen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6545000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2054,"date":1663,"orig":"Das widerfaͤhret offt dem vornehmſten Theologo, daß er in ſolche hohe Anfechtung/ in ſolche confuſion ſeines Gemuͤths geraͤth/ daß ihm kein Troſtſpruch einfallen wil.","norm":"Das widerfährt oft dem vornehmsten Theologo, dass er in solche hohe Anfechtung / in solche Konfusion seines Gemüts gerät / dass ihm kein Trostspruch einfallen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.095300197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2055,"date":1663,"orig":"Meynt ihr/ daß Gott vergebens ſeinem Volck befohlen habe/ daß ſie ihn allerhand memorial machen ſollen/ als Deut. 6. v. 7. 8. 9. Joſuaͤ Cap. 4. und anderswo?","norm":"meint ihr / dass Gott vergebens seinem Volk befohlen habe / dass sie ihn allerhand memorial machen sollen / als Deut. 6. v. 7 . 8. 9. Josuä Cap. 4. und anderswo?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.425000190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2056,"date":1663,"orig":"Sed tranſeant hæc.","norm":"Sed transeant haec.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":9.331600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2057,"date":1663,"orig":"Laſt uns gehen zu dem nachfolgenden Capitel.","norm":"Last uns gehen zu dem nachfolgenden Kapitel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.149899959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2058,"date":1663,"orig":"Das VII. Capitul.","norm":"Das VII. Capitul.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"la","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.514900207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2059,"date":1663,"orig":"BJßher hat Salomo den Tempel erbauet.","norm":"Bisher hat Salomo den Tempel erbauet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"es","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.947499990463257} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2060,"date":1663,"orig":"An ſeinem Hauſe aber bauete Salomo dreyzehen Jahr.","norm":"An seinem Hause aber baute Salomo dreizehn Jahr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.45389986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2061,"date":1663,"orig":"Salomo bauete erſt die Kirche/ darnach ſein Hauß.","norm":"Salomo baute erst die Kirche / danach sein Haus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.711900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2062,"date":1663,"orig":"Die Kirche muß erſt gebauet ſeyn/ ſonſt iſt kein Segen da.","norm":"Die Kirche muss erst gebaut sein / sonst ist kein Segen da.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.000500202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2063,"date":1663,"orig":"Wann man heutiges Tages in eine durch den Krieg ruinirte Stadt oder Dorff kombt/ ſo ſiehet man wie das Wirthshauß/ deß Fuͤrſten Kellerey/ ꝛc. wider repariret ſey/ aber die Kirche ſtehet da/ und hat kein Dach/ die Schule hat keine Wand oder Fenſter/ und was die Alten gebauet haben/ das wollen die Nachkommen nicht in Dach und Fach erhalten.","norm":"Wann man heutiges Tages in eine durch den Krieg ruinierte Stadt oder Dorf kommt / so sieht man wie das Wirtshaus / des Fürsten Kellerei / etc. wieder reparieret sei / aber die Kirche steht da / und hat kein Dach / die Schule hat keine Wand oder Fenster / und was die Alten gebaut haben / das wollen die Nachkommen nicht in Dach und Fach erhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5046000480651855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2064,"date":1663,"orig":"Allein daher kombt es auch/ daß Schmalhans an manchem Ort Kuͤchenmeiſter und Cam̃erſchreiber wird/ uñ es in manchem Lande gehet wie im Juͤdiſchen Lande/ nach der Babyloniſchen Gefaͤnguuͤs/ da der Prophet Haggai aufftreten und ſagen muſt/ ſehet wie es euch gehet.","norm":"Allein daher kommt es auch / dass Schmalhans an manchem Ort Küchenmeister und Kammerschreiber wird / und es in manchem Lande geht wie im jüdischen Lande / nach der Babylonischen Gefänguüs / da der Prophet Haggai auftreten und sagen musst / sehet wie es euch geht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.987599849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2065,"date":1663,"orig":"Salomo ſagt Prov. 3. Ehre den HErrn von deinen Guͤtern/ und von den Erſtlingen deiner Einkunfft/ ſo werden den deine Scheuren voll ſeyn/ und deine Keltern mit Moſt uͤberlauffen.","norm":"Salomo sagt Prov. 3. Ehre den Herrn von deinen Gütern / und von den Erstlingen deiner Einkunft / so werden den deine Scheuern voll sein / und deine Keltern mit Most überlaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.321000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2066,"date":1663,"orig":"Fuͤrſten und Potentaten wollen heutiges Tages den HErrn nicht ehren von den Erſtlingen ihrer Einkuͤnffte/ ſie wollen nichts anwenden zu Gottes Ehre/ ſondern was die Vorfahren zu Kirchen uñ Schulen geſtifftet haben/ das verwenden ſie offt zu weltlichen Dingẽ.","norm":"Fürsten und Potentaten wollen heutiges Tages den Herrn nicht ehren von den Erstlingen ihrer Einkünfte / sie wollen nichts anwenden zu Gottes Ehre / sondern was die Vorfahren zu Kirchen und Schulen gestiftet haben / das verwenden sie oft zu weltlichen Dingen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.273499965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2067,"date":1663,"orig":"Allein ſie thun doch einmal die Augen auff/ und ſehen/ wie thnen Gott der HErr Schmalhanſen uͤbern Hals ſchicke/ und der Duͤrre ruffe uͤber ihre Berge/ uͤber ihr Land/ uͤber ihr Korn/ uͤber ihren Moſt/ uͤber Menſchen und Viehe/ und uͤber alle Arbeit ihrer Haͤnd/ daß es nirgend zureichen/ und alles was man anfaͤngt/ nicht recht fortgehen wil.","norm":"Allein sie tun doch einmal die Augen auf / und sehen / wie ihnen Gott der Herr Schmalhansen übern Hals schicke / und der Dürre rufe über ihre Berge / über ihr Land / über ihr Korn / über ihren Most / über Menschen und Viehe / und über alle Arbeit ihrer Hände / dass es nirgend zureichen / und alles was man anfängt / nicht recht fortgehen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.082900047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2068,"date":1663,"orig":"Jch mag nicht hoͤren/ wann man unterweilens ſagt:","norm":"Ich mag nicht hören / wann man Unterweilens sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.627200126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2069,"date":1663,"orig":"Der und der Fuͤrſt/ hat zu Luthert Zeiten die und die Schul geſtifftet!","norm":"Der und der Fürst / hat zu Ludert Zeiten die und die Schule gestiftet!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.111800193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2070,"date":1663,"orig":"Ja wol geſtifftet!","norm":"Ja wohl gestiftet!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"jv","lang_cld3":"uk","lang_de":0.333,"norm_lmscore":10.29069995880127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2071,"date":1663,"orig":"Wann ich an dieſes Stifften gedencke/ ſo erinnere ich mich an jenen Griechen/ der einsmals auffs Feld gieng/ und fand einen groſſen Schatz von Gold/ da thaͤt er dem Mercurio ein Geluͤbd/ wann er wider etwas fuͤnde/ ſo wol er es dem Mercurio auffopffern.","norm":"Wann ich an dieses stiften gedenke / so erinnere ich mich an jenen Griechen / der einsmals aufs Feld ging / und fand einen großen Schatz von Gold / da täte er dem Mercurio ein Gelübde / wann er wieder etwas finde / so wohl er es dem Mercurio aufopfern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.492700099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2072,"date":1663,"orig":"Einsmals gieng er wider auffs Feld/ und fand ein hauffen Mandeln/ da nahm er die Mandeln/ und wolt ſie dem Mercurio opffern.","norm":"Einsmals ging er wieder aufs Feld / und fand ein Haufen Mandeln / da nahm er die Mandeln / und wollt sie dem Mercurio Opfern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6209001541137695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2073,"date":1663,"orig":"Allein unterwegen kam ihn ein Hunger an/ und biſſe eine Mandel nach der andern auff/ und fraß ſie.","norm":"Allein unterwegen kam ihn ein Hunger an / und bisse eine Mandel nach der anderen auf / und fraß sie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.121900081634521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2074,"date":1663,"orig":"Endlich da er bey den Altar deß Mercurii kam/ machte er ein tieff Reverentz/ und opfferte dem Mercurio die Mandelſchalen.","norm":"Endlich da er bei den Altar des Mercurii kam / machte er ein tief Reverenz / und opferte dem Mercurio die Mandelschalen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.047100067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2075,"date":1663,"orig":"Eben alſo kombt mir dieſes Stifften fuͤr/ welches mancher groſſer Herꝛ nach Lutheri Reformation angefangen hat.","norm":"Eben also kommt mir dieses stiften für / welches mancher großer Herr nach Luthers Reformation angefangen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.736400127410889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2076,"date":1663,"orig":"Wann ſie die Wildbahne/ die Fiſchereyen und andere gute Jntraden zu ſich gezogen haben/ haben ſie vermeynt/ damit werden ſie einen Stul im Himmel nechſt bey dem Koͤnig David verdienen/ wann ſie die uͤbrige Broͤcklein nehmen/ und ein paar Schulmeiſter davon erhalten/ und legen ihnen Eſelsarbeit auff/ und geben ihnen Zeißleins Futter.","norm":"Wann sie die Wildbahn / die Fischereien und andere gute Intraden zu sich gezogen haben / haben sie vermeint / damit werden sie einen Stuhl im Himmel nächst bei dem König David verdienen / wann sie die übrige Bröcklein nehmen / und ein paar Schulmeister davon erhalten / und legen ihnen Eselsarbeit auf / und geben ihnen Zeisleins Futter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.292200088500977} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2077,"date":1663,"orig":"Jch ſage nicht/ daß es an allen Orten geſchehen ſey.","norm":"Ich sage nicht / dass es an allen Orten geschehen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.175300121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2078,"date":1663,"orig":"Dañ noch mancher frommer Fuͤrſt die geiſtliche Guͤter ſehr wol angelegt hat.","norm":"Dann noch mancher frommer Fürst die geistliche Güter sehr wohl angelegt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.659900188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2079,"date":1663,"orig":"Unter welchen ich ſonderlich ruͤhmen muß Philipſen/ den Großmuͤtigen Landgrafen zu Heſſen/ deſſen Anſtalt im Cloſter Hayna mich alſo contentirt hat/ daß ich hiebevor die Tafel/ darin er einen ſonderlichen Fluch dem/ der dieſe Cloſter-Guͤter mißbrauche/ gethan hat/ faſt nicht ohne Thraͤnen hab leſen koͤnnen/ und hab meine ſonderbare conſider ation dabey gehabt/ wie gemeiniglich die Vorſteher/ die bey dieſem Cloſter reich worden/ ihr Gut nicht haben an den dritten Erben bracht.","norm":"Unter welchen ich sonderlich rühmen muss Philipsen / den großmütigen Landgrafen zu Hessen / dessen Anstalt im Kloster Haine mich also kontentiert hat / dass ich hiervor die Tafel / darin er einen sonderlichen Fluch dem / der diese Klostergüter missbrauche / getan hat / fast nicht ohne Tränen habe lesen können / und habe meine sonderbare consider ation dabei gehabt / wie gemeiniglich die Vorsteher / die bei diesem Kloster reich worden / ihr Gut nicht haben an den dritten Erben brachte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.482500076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2080,"date":1663,"orig":"Darnach muß ich loben die Hertzoge von Wuͤrtenberg/ welche ihre Kloͤſter auß dem abuſu in den rechten uſum bracht haben/ alſo daß das Hertzogthumb Wuͤrtenberg ein rechtes Seminarium iſt der Evangeliſchen Religion.","norm":"Danach muss ich loben die Herzoge von Württemberg / welche ihre Klöster aus dem abusu in den rechten usum brachte haben / also dass das Herzogtum Württemberg ein rechtes Seminarium ist der evangelischen Religion.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.751999855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2081,"date":1663,"orig":"Allein wie viel Oerter ſind dagegen/ da hiebevor etwa ein paar einfaltige Jungfern geſeſſen/ und in ihrer Einfalt ein paar Vater unſer gebetet haben/ da man nun hoͤret Hunde heulen/ Pferde ſchreyen/ Jaͤger Hoͤrner blaſen/ und das heiſt dann reformirt!","norm":"Allein wie viel Orte sind dagegen / da hiervor etwa ein paar einfaltige Jungfern gesessen / und in ihrer Einfalt ein paar Vater unser gebetet haben / da man nun höret Hunde heulen / Pferde schreien / Jäger Hörner blasen / und das heißt dann reformiert!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5543999671936035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2082,"date":1663,"orig":"O daß doch groſſe Herꝛen die Augen wolten auffthun/ und ſehen/ daß ſie bey ſolchen Kirchen/ Schulen und den armen gewiedmeten Guͤtern kein Gluͤck oder Segen haben/ ſondern daß es lauter Adlers Federn ſeyn/ die ihn das ihrige conſumiren.","norm":"O dass doch große Herren die Augen wollten auftun / und sehen / dass sie bei solchen Kirchen / Schulen und den armen gewidmeten Gütern kein Glück oder Segen haben / sondern dass es lauter Adlers Federn sein / die ihn das ihrige konsumieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.61929988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2083,"date":1663,"orig":"Ohn iſt es nicht/ daß die bona Eccleſiaſtica im Pabſtthumb ſind in groſſen abuſum gerathen.","norm":"Ohne ist es nicht / dass die bona Ecclesiastica im Pabstthumb sind in großen abusum geraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"vi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.88700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2084,"date":1663,"orig":"Allein wann man ſie ex hoc abuſu wil transferiren in alium abuſum, das heiſt Teuffel außgetrieben durch Beelzebub.","norm":"Allein wann man sie ex hoc abusu will transferieren in alium abusum, das heißt Teufel ausgetrieben durch Beelzebub.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6707000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2085,"date":1663,"orig":"Wann ein jeder groſſer Herr/ von den Seculariſirten Guͤtern/ einen einigen Ort in ſeinem Land machte zu einem aſylo, dahin fliehen und thren nothduͤrfftigen Unterhalt haben koͤnten die jenige/ welche im Pabſtthumb ſich in ihrem Gewiſſen gravirt befinden/ ich weiß es wuͤrden tauſend und abermal tauſend Seelen auß dem Pabſtthumb errettet werdeu.","norm":"Wann ein jeder großer Herr / von den säkularisierten Gütern / einen einigen Ort in seinem Land machte zu einem asylo, dahin fliehen und thren notdürftigen Unterhalt haben könnten diejenige / welche im Papsttum sich in ihrem Gewissen graviert befinden / ich weiß es würden tausend und abermals tausend Seelen aus dem Papsttum errettet werdeu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7480998039245605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2086,"date":1663,"orig":"Allein/ wer wil dem Loͤwen den Raub abjagen?","norm":"Allein / wer will dem Löwen den Raub abjagen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.429100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2087,"date":1663,"orig":"Hoͤrt doch/ ihr groſſe Herꝛen/ was Salomo that:","norm":"Hört doch / ihr große Herren / was Salomo tat:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fy","lang_de":0,"norm_lmscore":5.980999946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2088,"date":1663,"orig":"Der bauete erſtlich mit groſſen Unkoſten deß HErꝛn Hauß/ darnach bauete er ſein Hauß.","norm":"Der baute erstlich mit großen Unkosten des Herrn Haus / danach baute er sein Haus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.025499820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2089,"date":1663,"orig":"Wann das Gottes Hauß gebauet iſt/ ſo mag Gott wol leiden/ daß ein jeder ſeinem Stand nach Haͤuſer/ Veſtunge/ Luſthaͤuſer und dergleichen baue/ wie Salomo/ jedoch daß er zuvor fleiſſig leſe das 14. Capitel Lucaͤ.","norm":"Wann das Gottes Haus gebaut ist / so mag Gott wohl leiden / dass ein jeder seinem Stand nach Häuser / Vestunge / Lusthäuser und dergleichen baue / wie Salomo / jedoch dass er zuvor fleißig lese das 14. Kapitel Luke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.932799816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2090,"date":1663,"orig":"Jener ſagt:","norm":"Jener sagt:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"da","lang_de":0,"norm_lmscore":5.993199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2091,"date":1663,"orig":"Bauen iſt eine Luſt/ aber daß es ſo viel koſt/ hab ich nicht gewuſt.","norm":"Bauen ist eine Lust / aber dass es so viel kost / habe ich nicht gewusst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.322100162506103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2092,"date":1663,"orig":"Der hat Gluͤck/ der auß eines reichen Herꝛn Beutel lernet bauen.","norm":"Der hat Glück / der aus eines reichen Herrn Beutel lernet bauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.295000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2093,"date":1663,"orig":"Die Jtaliaͤner pflegen zu ſagen:","norm":"Die Italiener pflegen zu sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.436999797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2094,"date":1663,"orig":"Schaffe dir ein Hauß/ das außgebauet iſt/ und ein Weib/ das noch zu einer Frauen zu machen iſt.","norm":"Schaffe dir ein Haus / das ausgebaut ist / und ein Weib / das noch zu einer Frauen zu machen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.324999809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2095,"date":1663,"orig":"Ædificare domos, & paſcere corpora multa, Ad paupertatem proximus eſt aditus.","norm":"Aedificare domos, & pascere corpora multa, Ad paupertatem proximus est aditus.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.179200172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2096,"date":1663,"orig":"Ein gemaͤſtetes Schwein/ und ein außgebautes Hauß/ wollen ſelten widerumb ſo viel gelten/ als ſie gekoſtet haben.","norm":"Ein gemästetes Schwein / und ein ausgebautes Haus / wollen selten wiederum so viel gelten / als sie gekostet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.014800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2097,"date":1663,"orig":"Wil einer bauen/ ſo ſehe er zu/ daß er mit Bedacht baue/ nec diruat, ædificet, mutet, quadrata rotundis.","norm":"Will einer bauen / so sehe er zu / dass er mit Bedacht baue / nec diruat, aedificet, mutet, quadrata Rotunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.868599891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2098,"date":1663,"orig":"Viel ſtattliche Gebaͤu ſind alſo gemacht/ daß man ſtehet/ wie kein Geld/ ſondern nur Vernunfft daran geſparet worden ſey.","norm":"Viel stattliche Gebäude sind also gemacht / dass man steht / wie kein Geld / sondern nur Vernunft daran gespart worden sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.544300079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2099,"date":1663,"orig":"Wann ihr Zeit habt/ ſo beſehet das Graͤfliche Rantzowiſche Hauß Breitenburg.","norm":"Wann ihr Zeit habt / so besehet das Gräfliche Rantzowische Haus Breitenburg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.580699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2100,"date":1663,"orig":"Herꝛ Graf Rantzow iſt iſt zwar nicht bauſichtig/ ſondern pflegt zu ſagen:","norm":"Herr Graf Rantzow ist ist zwar nicht bausichtig / sondern pflegt zu sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.972499847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2101,"date":1663,"orig":"Ein Hauß ſey ein boͤſes Capital.","norm":"Ein Haus sei ein böses Kapital.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.484000205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2102,"date":1663,"orig":"Allein das Hauß Breitenburg iſt ſehr ordentlich gebauet/ und ihr werdet koͤnigliche mobilia darin ſehen.","norm":"Allein das Haus Breitenburg ist sehr ordentlich gebaut / und ihr werdet königliche mobilia darin sehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.387599945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2103,"date":1663,"orig":"Weil hter eben der Plutarchus auff dem Tiſch ligt/ muß ich vitam Marci Craſſi auffſchlagen/ und euch zeigen/ wie derſelbe ſey reich worden.","norm":"Weil hter eben der Plutarchus auf dem Tisch liegt / muss ich vitam Marci Crassi aufschlagen / und euch zeigen / wie derselbe sei reich worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.405700206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2104,"date":1663,"orig":"Nachdem Plutarchus erzehlt/ wie hoch ſich Marci Craſſi jaͤhrliche Jntraden erſtreckt haben/ ehe er in den Parthiſchen Krieg gezogen/ ſagt er:","norm":"Nachdem Plutarchus erzählt / wie hoch sich Marci Crassi jährliche Intraden erstreckt haben / ehe er in den Bartischen Krieg gezogen / sagt er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.451000213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2105,"date":1663,"orig":"Wann er die rechte Warheit ſagen ſolle/ ſo habe Marcus Craſſus ſeinen Reichthumb vermehret ex igne & bello & publicis calamitatibus.","norm":"Wann er die rechte Wahrheit sagen solle / so habe Marcus Crassus seinen Reichtum vermehret ex igne & bello & publicis calamitatibus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.585599899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2107,"date":1663,"orig":"Als hab er einen hauffen Knecht allerley Handwerck/ ſo zum Bauen noͤthig/ lernen laſſen/ und hab hernach den Roͤmern die Plaͤtz und die Knecht/ welche Schmiede/ Maͤurer und dergleichen geweſen/ ſo theur verkaufft als er gewolt.","norm":"Als habe er einen Haufen Knecht allerlei Handwerk / so zum Bauen nötig / lernen lassen / und habe hernach den Römern die Plätz und die Knecht / welche Schmiede / Maurer und dergleichen gewesen / so teuer verkauft als er gewollt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8333001136779785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2108,"date":1663,"orig":"Er aber fuͤr ſeine Perſon/ hab nichts gebauet/ als ſein eigen Hauß/ und habe geſagt:","norm":"Er aber für seine Person / habe nichts gebaut / als sein eigen Haus / und habe gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.083600044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2109,"date":1663,"orig":"Wann man einen verderben wolle/ ſo ſolle man ihn auff das Bauen bringen/ alsdann ruinire er ſich ſelbſt ſine adverſario.","norm":"Wann man einen verderben wolle / so solle man ihn auf das Bauen bringen / alsdann ruiniere er sich selbst sine adversario.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.85260009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2110,"date":1663,"orig":"Leſet den Text ſelbſt im Plutarcho.","norm":"Leset den Text selbst im Plutarcho.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.733399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2111,"date":1663,"orig":"Jn Koͤnig Salomons Hauſe waren Fenſter gegen die Riegen/ je drey gegen drey verſ. 4. Jch hab mir ſagen laſſen daß alles/ was in der Architectur ſonderlich in acht zu nehmen ſey/ das ſey im Tempel und Hauſe Salomonis zu ſehen geweſen.","norm":"In König Salomons Hause waren Fenster gegen die Riegen / je drei gegen drei vers. 4. Ich habe mir sagen lassen dass alles / was in der Architektur sonderlich in Acht zu nehmen sei / das sei im Tempel und Hause Salomonis zu sehen gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.480700016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2112,"date":1663,"orig":"Es ſagt einmal ein groſſer Herꝛ:","norm":"Es sagt einmal ein großer Herr:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.817800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2113,"date":1663,"orig":"Jm Bauen ſol man ſehẽ erſtlich auf commoditaͤt uñ Bequemligkeit/ zum andern/ anff Nothwendigkeit/ zum dritten auff Zierde und plaiſir.","norm":"Im Bauen soll man sehen erstlich auf commodität und Bequemlichkeit / zum anderen / auf Notwendigkeit / zum dritten auf Zierde und plaisir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.63640022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2114,"date":1663,"orig":"Die Teutſchen bauen nur fuͤr den Winter/ die Jtaliaͤner aber bauen fuͤr Winter und Sommer.","norm":"Die Deutschen bauen nur für den Winter / die Italiener aber bauen für Winter und Sommer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.695199966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2115,"date":1663,"orig":"Pompejus Magnus kam einsmals in den Pallaſt deß Luculli, da gefiel ihm alles wol/ und ſagte:","norm":"Pompejus Magnus kam einsmals in den Palast des Luculli, da gefiel ihm alles wohl / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.526700019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2116,"date":1663,"orig":"Optimè procul dubio, hic habitatur æſtate.","norm":"Optime procul dubio, hic habitatur aestate.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":6.412799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2117,"date":1663,"orig":"Sed quomodo hyemem toleras?","norm":"Sed quomodo hyemem toleras?","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.190700054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2118,"date":1663,"orig":"Lucullus antwortet: Quid?","norm":"Lucullus antwortet: Quid?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.00570011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2119,"date":1663,"orig":"Num me putas avium prudentiam non aſſequt, quarum nonnullæ hyeme ingruente ſedes mutant?","norm":"Num me putas avium prudentiam non assequt, quarum nonnullae hyeme ingruente sedes mutant?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.762199878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2120,"date":1663,"orig":"Was zu commoditaͤt eines guten Gebaͤues erfordert werde/ davon redet der Baron Baconus in ſeinen Ser monibus fidelibus cap. 43. pag. 232. Beſehet auch hierin Herrn Joſeph Fuͤrtenbachs opera in Kupfferſtuͤcken.","norm":"Was zu commodität eines guten Gebäudes erfordert werde / davon redet der Baron Baconus in seinen Sehr monibus fidelibus cap. 43. pag. 232. Besehet auch hierin Herrn Joseph Fürtenbachs opera in Kupferstücken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.558300018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2121,"date":1663,"orig":"Es ſagte einsmals ein vornehmer Baumeiſter von Hanau zu mir; Wann man in ein Hauß komme/ und wolle wiſſen/ ob der Bauherꝛ ſich auff das Bauen verſtanden hab/ ſo ſol man Achtung geben auff drey S. wie nemlich die Stegen/ die Schornſtein/ und die Secret beſchaffen ſeyn?","norm":"Es sagte einsmals ein vornehmer Baumeister von Hanau zu mir; Wann man in ein Haus komme / und wolle wissen / ob der Bauherr sich auf das Bauen verstanden habe / so soll man Achtung geben auf drei S. wie nämlich die Stegen / die Schornstein / und die Sekret beschaffen sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.58650016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2122,"date":1663,"orig":"Zu Franckfurt am Mayn und anderswo/ hab ich viel ſchoͤne Haͤuſer geſehen.","norm":"Zu Frankfurt am Main und anderswo / habe ich viel schöne Häuser gesehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.863900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2123,"date":1663,"orig":"Allein ſie hatten einen Geruch ſo wol als angezuͤndeter Weyrauch/ es roche aber nicht ſo lieblich und anmuthig als Weyrauch.","norm":"Allein sie hatten einen Geruch so wohl als angezündeter Weihrauch / es röche aber nicht so lieblich und anmutig als Weihrauch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.77400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2124,"date":1663,"orig":"Uber das muß man auch im Bauen ſehen auff Geſundheit/ daß man nicht baue auff ſumpffige ungeſunde Oerter.","norm":"Über das muss man auch im Bauen sehen auf Gesundheit / dass man nicht baue auf sumpfige ungesunde Orte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.019800186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2125,"date":1663,"orig":"Qui domum elegantem ædificat, in ſitu malo, carceri ſe ipſum mancipat.","norm":"Qui domum elegantem aedificat, in situ malo, carceri se ipsum mancipat.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":4.678500175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2126,"date":1663,"orig":"Ferner muß man im Bauen dahin ſehen/ daß wañ der Vogel waͤchſt/ ob er auch die Fluͤgel auß dem Neſt recken/ oder das Neſt erweitern/ und ſonſt etwas an ſich bringen koͤnne/ das ihm dienlich?","norm":"Ferner muss man im Bauen dahin sehen / dass wann der Vogel wächst / ob er auch die Flügel aus dem Nest recken / oder das Nest erweitern / und sonst etwas an sich bringen könne / das ihm dienlich?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.035200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2127,"date":1663,"orig":"Jener bauete eine Muͤhl auff einen Berg/ und als die Muͤhl faſt außgebauet war/ da dachte er allererſt dran/ woher er Waſſer nehmen koͤnne/ das die Muͤhlraͤder triebe?","norm":"Jener baute eine Mühle auf einen Berg / und als die Mühle fast ausgebaut war / da dachte er allererst dran / woher er Wasser nehmen könne / das die Mühlräder triebe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.860799789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2128,"date":1663,"orig":"Und wann er ſchon Waſſer hab/ woher die Mahlgaͤſt kommen wuͤrden/ die bey ihm Korn wuͤrden mahlen laſſen?","norm":"Und wann er schon Wasser habe / woher die Mahlgäste kommen würden / die bei ihm Korn würden malen lassen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.520400047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2129,"date":1663,"orig":"Endlich muß man auch im Bauen ſehen auff den Beſtand/ daß man ſo baue/ daß auch die Poſteritaͤt darin bleiben koͤnne.","norm":"Endlich muss man auch im Bauen sehen auf den Bestand / dass man so baue / dass auch die Posterität darin bleiben könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.015900135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2130,"date":1663,"orig":"Mancher bauet ein Hauß/ und iſt der erſte drauß.","norm":"Mancher bauet ein Haus / und ist der erste daraus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.017499923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2131,"date":1663,"orig":"Das begegnet gemeiniglich den jenigen/ die mit an derer Leut oder ungerechtem Gut bauen.","norm":"Das begegnet gemeiniglich denjenigen / die mit an derer Leute oder ungerechtem Gut bauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.58050012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2132,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich/ daß mir einsmals ein vornehmer Baumeiſter ſagte/ er hab es erfahren/ daß das Hauß ſeinen Bauherꝛn oder ſeine Kinder bald außſpeye/ zu deſſen Erbauung arme Leut Stein und Ziegel zufuͤhren muͤſſen/ und der Kalck mit Witben Thraͤnen geleſcht werde.","norm":"Ich erinnere mich / dass mir einsmals ein vornehmer Baumeister sagte / er habe es erfahren / dass das Haus seinen Bauherrn oder seine Kinder bald ausspeie / zu dessen Erbauung arme Leute Stein und Ziegel zuführen müssen / und der Kalk mit Wittiben Tränen gelöscht werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.263999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2133,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß ein vornehmer Cavallier in Franckreich/ ein Murnæus vom Geſchlecht/ hab viel Geld im Krieg erworben/ alſo daß er nicht gewuſt/ was er mit dem vielen Gold hab machen ſollen.","norm":"Man sagt / dass ein vornehmer Cavalier in Frankreich / ein Murnaeus vom Geschlecht / habe viel Geld im Krieg erworben / also dass er nicht gewusst / was er mit dem vielen Gold habe machen sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1041998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2134,"date":1663,"orig":"Endlich hab er ein ſchoͤn Hauß bauen/ und uͤber die Thuͤr ſchreiben laſſen dieſe Wort:","norm":"Endlich habe er ein schön Haus bauen / und über die Tür schreiben lassen diese Wort:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.803199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2135,"date":1663,"orig":"Hæc domus à Murna, multis extructa rapinis, Corruet, aut alius raptor habebit eam.","norm":"Haec domus à Murna, multis extructa rapinis, Corruet, aut alius raptor habebit eam.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.846499919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2136,"date":1663,"orig":"Jm Land zu Heſſen iſt ein Edelmann geweſen/ ein Roltzhauſen vom Geſchlecht.","norm":"Im Land zu Hessen ist ein Edelmann gewesen / ein Roltzhausen vom Geschlecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.169899940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2137,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß er in ſeiner Jugend ſehr arm geweſen ſey/ alſo daß er den Pflug unterweilens gefuͤhret.","norm":"Man sagt / dass er in seiner Jugend sehr arm gewesen sei / also dass er den Pflug Unterweilens geführt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.111800193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2138,"date":1663,"orig":"Endlich ſey er deß elenden Feldlebens uͤberdruͤſſig worden/ und hab gehoͤrt/ daß eine Trommel geruͤhret und Werber da ſeyn/ da hab er von ſeiner Mutter Abſchied genommen.","norm":"Endlich sei er des elenden Feldlebens überdrüssig worden / und habe gehört / dass eine Trommel gerührt und Werber da sein / da habe er von seiner Mutter Abschied genommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.219699859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2139,"date":1663,"orig":"Die Mutter habe ihm achtzehen Turnes geben/ welches ein Art Geld geweſen im Heſſen Land/ und habe geſagt: Lieber Sohn/ ich hah nicht mehr.","norm":"Die Mutter habe ihm achtzehn Turne geben / welches ein Art Geld gewesen im Hessen Land / und habe gesagt: lieber Sohn / ich hah nicht mehr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.30079984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2140,"date":1663,"orig":"Ziehe hin/ Gott gebe dir Gluͤck und Segen.","norm":"Ziehe hin / Gott gebe dir Glück und Segen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.776599884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2141,"date":1663,"orig":"Er iſt hernach ein tapfferer Cavallier worden/ und zu Zeiten Philips/ deß Großmuͤtigen Landgrafen zu Heſſen/ mit einer Armee in Franckreich kommen/ da er ſich ſehr tapffer und maͤnnlich gehalten/ und bey Freunden und Feinden ein groſſes Lob erlanget.","norm":"Er ist hernach ein tapferer Cavalier worden / und zu Zeiten Philips / des großmütigen Landgrafen zu Hessen / mit einer Armee in Frankreich kommen / da er sich sehr tapfer und männlich gehalten / und bei Freunden und Feinden ein großes Lob erlanget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.378200054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2142,"date":1663,"orig":"Thuanus gedenckt ſeiner ruͤhmlich/ und nennet ihn den Roltzhuſenum.","norm":"Thuanus gedenkt seiner rühmlich / und nennt ihn den Roltzhusenum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.724100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2143,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß er viel Mauleſel mit Cronen beladen/ hab ins Heſſen Land geſchickt/ und ein Hauß erbauen laſſen/ welches damals iſt klein Franckreich genennet worden.","norm":"Man sagt / dass er viel Maulesel mit Kronen beladen / habe ins Hessen Land geschickt / und ein Haus erbauen lassen / welches damals ist klein Frankreich genannt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.757199764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2144,"date":1663,"orig":"Allein/ nun ſtehet das Hauß/ und erinnert die Poſteritaͤt/ was das Soldaten Gut ſey?","norm":"Allein / nun steht das Haus / und erinnert die Posterität / was das Soldaten Gut sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.253200054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2145,"date":1663,"orig":"Salomo ließ zu ſeinem Bauweſen holen Hiram von Tyro/ der war ein Meiſter in Ertz/ voll Weißheit und Verſtand und Kunſt zu arbeiten allerley Ertzwerck.","norm":"Salomo ließ zu seinem Bauwesen holen Hiram von Tyro / der war ein Meister in Erz / voll Weisheit und Verstand und Kunst zu arbeiten allerlei Erzweck.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.999000072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2146,"date":1663,"orig":"Ein groſſer Herr thut weißlich/ wann er gute Kuͤnſtler und Werckmeiſter liebet und befoͤrdert.","norm":"Ein großer Herr tut weißlich / wann er gute Künstler und Werkmeister liebet und befördert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5655999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2147,"date":1663,"orig":"Ein guter Meiſter macht ein Ding recht:","norm":"Ein guter Meister macht ein Ding recht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2148,"date":1663,"orig":"Aber wer einen Huͤmpler dingt/ dem wirds verderbet/ Prov. 26.","norm":"Aber wer einen Hümpler dingt / dem wird es verderbet / Prov. 26.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.792600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2149,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht leicht außzuſprechen/ was einem Land und einer Stadt gelegen ſey an guten Handwersleuten.","norm":"Es ist nicht leicht auszusprechen / was einem Land und einer Stadt gelegen sei an guten Handwersleuten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.838500022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2150,"date":1663,"orig":"Ein guter Meiſter iſt wie eine gute Pflantze/ oder wie eine Tulipan.","norm":"Ein guter Meister ist wie eine gute Pflanze / oder wie eine Tulipan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.087500095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2151,"date":1663,"orig":"Wann man eine Zwiebel von einer ſchoͤnen Tulipan hat/ und man nimbt die wol in acht/ ſo kan man uͤber ein Jahr oder etzliche deren viel im Garten haben.","norm":"Wann man eine Zwiebel von einer schönen Tulipan hat / und man nimmt die wohl in acht / so kann man über ein Jahr oder etliche deren viel im Garten haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.468100070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2152,"date":1663,"orig":"Alſo wann ein guter Kuͤnſtler in ein Land kombt/ der macht ſo viel Lehrjungen und diſcipul, daß hernach die Kunſt im gantzen Land außgebreitet wird.","norm":"Also wann ein guter Künstler in ein Land kommt / der macht so viel Lehrjungen und discipul, dass hernach die Kunst im ganzen Land ausgebreitet wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.96560001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2153,"date":1663,"orig":"Wie viel Oratores ſind in den Niederlanden hiebevor kommen von dem einigen Lipſio?","norm":"Wie viel Oratores sind in den Niederlanden hiervor kommen von dem einigen Lipsio?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.572400093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2154,"date":1663,"orig":"Wie viel Mahler ſind in Teutſchland kommen von Albert Durer von Nuͤrnberg?","norm":"Wie viel Maler sind in Deutschland kommen von Albert Durer von Nürnberg?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.986599922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2155,"date":1663,"orig":"Da der Duc de Alba in den Niederlanden tyranniſirt hat/ da hat ſich ein Barchen-Weber geſetzt nach Mainungen in die Grafſchafft Henneberg/ und hat dem Churfuͤrſten verſprochen von einer jeden Ell Barchen einen Pfenning zu geben.","norm":"Da der Duc de Alba in den Niederlanden tyrannisiert hat / da hat sich ein Barchenweber gesetzt nach Meinungen in die Grafschaft Henneberg / und hat dem Kurfürsten versprochen von einer jeden El Barchen einen Pfennig zu geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.289199829101562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2156,"date":1663,"orig":"Dieſer Barchen-Weber hat etzliche Knecht gehabt/ welche ſich in Eheſtand begeben/ und haben Kinder gezeuget/ dadurch iſt das gantze Staͤdtlein zierlich gebauet worden.","norm":"Dieser Barchenweber hat etliche Knecht gehabt / welche sich in Ehestand begeben / und haben Kinder gezeugt / dadurch ist das ganze Städtlein zierlich gebaut worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.875800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2157,"date":1663,"orig":"Und dieſer Pfenning hat deß Jahrs keine gemeine Summ gemacht.","norm":"Und dieser Pfennig hat des Jahrs keine gemeine Summe gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.081200122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2158,"date":1663,"orig":"Es ſind keine beſſere Bergwerck in gantz Teutſchland/ als in der Grafſchafft Waldeck/ welches abzuehmen iſt auß dem Goldſand/ welch er in der Edder gefunden wird.","norm":"Es sind keine bessere Bergwerk in ganz Deutschland / als in der Grafschaft Waldeck / welches abzuehmen ist aus dem Goldsand / welch er in der Edder gefunden wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.996500015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2159,"date":1663,"orig":"Jch hab einmal mit dem auffrichtigen Teutſchen Helden/ Herꝛn Graf Philipſen/ von Waldeck hochſel.","norm":"Ich habe einmal mit dem aufrichtigen Deutschen Helden / Herrn Graf Philipsen / von Waldeck hochsel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.717899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2160,"date":1663,"orig":"Gedaͤchtnuͤs davon geredet/ und ſagte:","norm":"Gedächtnis davon geredet / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.45419979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2161,"date":1663,"orig":"Jch ſehe/ daß zu Wildungen eine gute Schul ſey.","norm":"Ich sehe / dass zu Wildungen eine gute Schule sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9166998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2162,"date":1663,"orig":"Jch rathe Jhr Hochgraͤfl. Gnaden/ daß Sie den Buͤrgern zureden/ daß ſie ihre Kinder nicht alle/ wann ſie die Logic und Grammatic verſtuͤnden/ auff Univerſitaͤten ſchickten/ ſondern den einen nach Augſpurg/ den andern nach Nuͤrnberg/ den dritten nach Franckfurt/ den vierdten nach Hamburg ſchickten/ und lieſſen ſie ſolche manufacturen und Handwerck lernen/ dazu man die Metallen haben muͤſſe.","norm":"Ich rate Ihr Hochgräfl. Gnaden / dass Sie den Bürgern zureden / dass sie ihre Kinder nicht alle / wann sie die Logik und Grammatik verstünden / auf Universitäten schickten / sondern den einen nach Augsburg / den anderen nach Nürnberg / den dritten nach Frankfurt / den vierten nach Hamburg schickten / und ließen sie solche Manufakturen und Handwerk lernen / dazu man die Metallen haben müsse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.014999866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2163,"date":1663,"orig":"Und wann die Kinder keine Mittel haͤtten ſolches zu lernen/ ſolten Jhr Hochgraͤfliche Gnaden ihnen die Mittel auß ihrer Cammer vorſchieſſen.","norm":"Und wann die Kinder keine Mittel hätten solches zu lernen / sollten Ihr Hochgräfliche Gnaden ihnen die Mittel aus ihrer Kammer vorschießen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.239699840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2164,"date":1663,"orig":"Sie koͤnten hernach Leut von Coͤlln und Franckfurt an ſich ziehen/ die dieſe Bergwerck verlegten/ dadurch werde Geld ins Land kommen/ und wann Buͤrger und Bauren im Lande Geld haben/ ſo ſey der Herr auch reich.","norm":"Sie könnten hernach Leute von Köln und Frankfurt an sich ziehen / die diese Bergwerk verlegten / dadurch werde Geld ins Land kommen / und wann Bürger und Bauern im Lande Geld haben / so sei der Herr auch reich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.014800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2165,"date":1663,"orig":"Allein der tapffere Held zohe zu Felde/ und wurde erſchoſſen.","norm":"Allein der tapfere Held zog zu Felde / und wurde erschossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.380899906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2166,"date":1663,"orig":"Wer die Kauffingnſchafft befoͤrdern/ und Geld in ein Land bringen wil/ der ſehe/ daß er gute Kuͤnſtler gute Handwercksleut hinein bringe.","norm":"Wer die Kauffingnschafft befördern / und Geld in ein Land bringen will / der sehe / dass er gute Künstler gute Handwerksleute hinein bringe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.111199855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2167,"date":1663,"orig":"Woher iſt das Ulmer Geld kommen/ als von Handwercksleuten/ ſonderlich von den Barchenwebern?","norm":"Woher ist das Ulmer Geld kommen / als von Handwerksleuten / sonderlich von den Barchenwebern?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5655999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2168,"date":1663,"orig":"Woher iſt Nuͤrnberg auff dem magern und ſandigen Boden ſo groß worden/ als durch die Kuͤnſtler und Handwercksleut?","norm":"Woher ist Nürnberg auf dem mageren und sandigen Boden so groß worden / als durch die Künstler und Handwerksleute?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.266200065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2169,"date":1663,"orig":"Woher iſt hiebevor der Augſpurger Pracht kommen/ als von den Kuͤnſtlern und Handwercksleuten?","norm":"Woher ist hiervor der Augspurger Pracht kommen / als von den Künstlern und Handwerksleuten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.007299900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2170,"date":1663,"orig":"Ein Handwerck hat einen guͤldenen Boden/ und es kan ehe ein guter fleiſſiger Handwercksmann zu Hauß und Hoff kommen/ als ein gemachter Graf zu einer Grafſchafft.","norm":"Ein Handwerk hat einen güldenen Boden / und es kann ehe ein guter fleißiger Handwerksmann zu Haus und Hof kommen / als ein gemachter Graf zu einer Grafschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.808199882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2171,"date":1663,"orig":"Jch halte mehr von einem guten Kuͤnſtler/ von einem ingenioſen Hand wercksmann/ als von zehen halbgelahrten Doctorn oder Licentiaten.","norm":"Ich halte mehr von einem guten Künstler / von einem ingeniösen Hand Werksmann / als von zehn halbgelahrten Doktoren oder Lizentiaten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.835400104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2172,"date":1663,"orig":"Mancher meynt/ der ſey nur fuͤr einen weiſen Mann zu halten/ der auß dem Syntax wiſſe die Regul/ Nominativus præcedit, oder der auß dem Ramo wiſſe zu ſagen/ qualia ſint argumenta Logica, Pater habet filium?","norm":"Mancher meint / der sei nur für einen weisen Mann zu halten / der aus dem Syntax wisse die Regel / Nominativus praecedit, oder der aus dem Ramo wisse zu sagen / qualia sint argumenta Logica, Pater habet filium?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.773399829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2173,"date":1663,"orig":"Allein Hiram von Tyro/ wuſte von ſolcher Schulfuͤchſerey nicht/ gleichwol ſagt der H. Geiſt/ er ſey geweſen ein Mann/ voll Weißheit und Verſtand.","norm":"Allein Hiram von Tyro / wusste von solcher Schulfuchserei nicht / gleichwohl sagt der H. Geist / er sei gewesen ein Mann / voll Weisheit und Verstand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.153500080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2174,"date":1663,"orig":"Und Exod. 28. ſagt Gott zu Moſe: Du ſolt Aaron/ deinem Bruder/ heilige Kleider machen/ die herrlich und ſchoͤn ſeyn.","norm":"Und Exod. 28. sagt Gott zu Mose: Du sollt Aaron / deinem Bruder / heilige Kleider machen / die herrlich und schön sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.040599822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2175,"date":1663,"orig":"Und ſolt reden mit allen die weiſes Hertzen ſind/ die ich mit dem Geiſt der Weißheit erfuͤllet hab/ daß ſie Aaron Kleider machen zu ſeiner Weyhe/ daß er mein Prieſter ſey.","norm":"Und sollt reden mit allen die weises Herzen sind / die ich mit dem Geist der Weisheit erfüllet habe / dass sie Aaron Kleider machen zu seiner Weyhe / dass er mein Priester sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.310400009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2176,"date":1663,"orig":"Sehet Philanderſon/ da nennet der Heilige Geiſt die Schneider weiſe Leut.","norm":"Sehet Philanderson / da nennt der Heilige Geist die Schneider weise Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.319499969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2177,"date":1663,"orig":"Exod. 31. ſagt Gott zu Moſe:","norm":"Exod. 31. sagt Gott zu Mose:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.214900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2178,"date":1663,"orig":"Jch hab mit Namen beruffen Bezaleel den Sohn Uri/ deß Sohns Hur/ vom Stamm Juda/ und hab ihn erfuͤllet mit dem Geiſt Gottes/ mit Weißheit und Verſtand und Erkaͤntnuͤs/ und mit allerley Werck kuͤnſtlich zu arbeiten am Gold/ Silber/ Ertz/ kuͤnſtlich Stein zu ſchneiden und einzuſetzen/ und kuͤnſtlich zu zimmern am Holtze Sehet Philanderſon/ das war einer auß dem Stamm Juda/ darauß Koͤnige entſproſſen ſind/ der war ein Gowſchmied und Zimmermann.","norm":"Ich habe mit Namen berufen Bezaleel den Sohn Uri / des Sohns Hure / vom Stamm Juda / und habe ihn erfüllet mit dem Geist Gottes / mit Weisheit und Verstand und Erkenntnis / und mit allerlei Werk künstlich zu arbeiten am Gold / Silber / Erz / künstlich Stein zu schneiden und einzusetzen / und künstlich zu zimmern am Holze sehet Philanderson / das war einer aus dem Stamm Juda / daraus Könige entsprossen sind / der war ein Gowschmied und Zimmermann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.577000141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2179,"date":1663,"orig":"Und GOtt ſagt/ daß er dieſen Goldſchmied und Zimmermann erfuͤllet hab mit dem Geiſt Gottes/ mit Weißheit und Verſtand.","norm":"Und Gott sagt / dass er diesen Goldschmied und Zimmermann erfüllet habe mit dem Geist Gottes / mit Weisheit und Verstand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.318699836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2180,"date":1663,"orig":"Die Niederlande ſind hiebevor in geringem Zuſtand geweſen.","norm":"Die Niederlande sind hiervor in geringem Zustand gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.163099765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2181,"date":1663,"orig":"Die Einwohner ſind wol zu frieden geweſen/ wann das Jahr umb geweſen iſt/ und Einnahme und Außgabe iſt gegeneinander auffgangen.","norm":"Die Einwohner sind wohl zu Frieden gewesen / wann das Jahr um gewesen ist / und Einnahme und Ausgabe ist gegeneinander aufgegangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.320899963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2182,"date":1663,"orig":"Als ſie aber durch die Tyranney deß Duc de Alba/ von ihren ordinari Mitteln bracht worden/ und ſie Noth gezwungen hat/ auff extraordinari Mittel zudencken/ haben ſie ihre Kinder laſſen allerley Kuͤnſt und Handwerck lernen.","norm":"Als sie aber durch die Tyrannei des Duc de Alba / von ihren ordinari Mitteln brachte worden / und sie Not gezwungen hat / auf extraordinär Mittel zudenken / haben sie ihre Kinder lassen allerlei Künste und Handwerk lernen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.570199966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2183,"date":1663,"orig":"Dadurch iſt die Kauffmanſchafft und Schiffart befoͤrdert worden.","norm":"Dadurch ist die Kaufmannschaft und Schifffahrt befördert worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.931600093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2184,"date":1663,"orig":"Und die Kauffmanſchafft und Schiffart hat gemacht/ daß ſie nun mit den Einkuͤnfften ihres Landes nicht zu frieden ſind/ ſondern novos orbes neue Koͤnigreiche ſuchen wollen.","norm":"Und die Kaufmannschaft und Schifffahrt hat gemacht / dass sie nun mit den Einkünften ihres Landes nicht zu Frieden sind / sondern novos orbes neue Königreiche suchen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.951499938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2185,"date":1663,"orig":"Wie mercklich iſt das Koͤnigreich Schweden in kurtzer Zeit verbeſſert wvrden durch die manufacturen und Handwercks Leut?","norm":"Wie merklich ist das Königreich Schweden in kurzer Zeit verbessert wurden durch die Manufakturen und Handwerks Leute?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.444600105285644} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2186,"date":1663,"orig":"Es wil heutiges Tages eines jeden Bauren Sohn ſtudieren/ hernach lauffen ſie durch die Welt und betteln/ und klagen daß es ihnen an promotion mangele.","norm":"Es will heutiges Tages eines jeden Bauern Sohn studieren / hernach laufen sie durch die Welt und betteln / und klagen dass es ihnen an Promotion mangele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.538300037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2187,"date":1663,"orig":"Warumb lernen ſie nicht neben den freyen Kuͤnſten ein Handwerck?","norm":"Warum lernen sie nicht neben den freien Künsten ein Handwerk?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.330399990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2188,"date":1663,"orig":"Der Evangeliſt Lucas war ein Theologus, er war daneben ein Medicus und Mahler.","norm":"Der Evangelist Lucas war ein Theologus, er war daneben ein Medikus und Maler.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.819499969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2189,"date":1663,"orig":"Paulus hatte in ſeiner Jugend die Theologiam ſtudirt zu den Fuͤſſen Gamalielis/ er war darneben ein Teppichmacher.","norm":"Paulus hatte in seiner Jugend die Theologiam studiert zu den Füßen Gamalielis / er war daneben ein Teppichmacher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.546999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2190,"date":1663,"orig":"Was fuͤr ein Kuͤnſtler war Kaͤyſer Rudolphus der Ander?","norm":"Was für ein Künstler war Kaiser Rudolphus der Ander?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.487500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2191,"date":1663,"orig":"Er hat darneben das Roͤmiſche Reich gluͤcklich und wol regiert.","norm":"Er hat daneben das Römische Reich glücklich und wohl regiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.216400146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2192,"date":1663,"orig":"Koͤnig Chriſtian der Vierdte in Dennemarck/ hat von allen Handwercken alſo judiciren koͤnnen/ als ob Er bey einem jeden ein Lehrjung geweſen were/ und hat daneben nicht allein groſſe Kriege gefuͤhret/ ſondern auch ſeine Koͤnigreich und Fuͤrſtenthuͤmer mit ſolcher Weißheit und dexteritaͤt gubernirt, daß ſeine Unterthanen Jhn fuͤr einen Spiegel eines weiſen und ſorgfaͤltigen Regenten gehalten.","norm":"König Christian der vierte in Dänemark / hat von allen Handwerken also judizieren können / als ob Er bei einem jeden ein Lehrjung gewesen wäre / und hat daneben nicht allein große Kriege geführt / sondern auch seine Königreich und Fürstentümer mit solcher Weisheit und dexterität gubernirt, dass seine Untertanen ihn für einen Spiegel eines weisen und sorgfältigen Regenten gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.167099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2193,"date":1663,"orig":"Wann ich ein Politicus were/ und einem groſſen Herꝛn diente/ wolt ich rathen/ 1. daß keiner im gantzen Land ſolt Kauffmanſchafft treiben/ er habe dann in ſeiner Jugend ein Handwerck gelernet.","norm":"Wann ich ein Politicus wäre / und einem großen Herrn diente / wollte ich raten / 1. dass keiner im ganzen Land sollt Kaufmannschaft treiben / er habe dann in seiner Jugend ein Handwerk gelernt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.663000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2194,"date":1663,"orig":"Dann das Gluͤck iſt rund/ dem einen lauffts ins Hauß/ dem andern drauß.","norm":"Dann das Glück ist rund / dem einen lauft ins Haus / dem anderen daraus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.018700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2195,"date":1663,"orig":"Und Kauffmansgut iſt wie Ebbe und Flut.","norm":"Und Kaufmannsgut ist wie Ebbe und Flut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7758002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2196,"date":1663,"orig":"Wann es nun einem Kauffmann mißlingt/ daß er Bancorot macht/ ſo leugt er und treugt/ und thut nichts anders/ als daß er and ere Leut umb das Zeitliche/ und ſich offtmals umb das Ewige bringt.","norm":"Wann es nun einem Kaufmann misslingt / dass er Bancorot macht / so lügt er und trugt / und tut nichts anders / als dass er and Ehre Leute um das Zeitliche / und sich oftmals um das Ewige bringt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.942500114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2197,"date":1663,"orig":"Dann er hat ſonſt nichts anders gelernet/ damit er Weib und Kinder koͤnne ernehren.","norm":"Dann er hat sonst nichts anders gelernt / damit er Weib und Kinder könne ernähren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.092100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2198,"date":1663,"orig":"Zum andern/ wolt ich rathen/ daß keines gemeinẽ Mannes Sohn ſolle ſtudiren/ er lerne dann ein Handwerck darbey.","norm":"Zum anderen / wollte ich raten / dass keines gemeinen Mannes Sohn solle studieren / er lerne dann ein Handwerk dabei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.080599784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2199,"date":1663,"orig":"Vorzeiten duͤrffte bey den alten Chaldaͤern/ Egyptiern und andern weiſen Voͤlckern niemand ſtudieren/ er ſey dann auß koͤniglichem oder anderm hohem Geſchlecht.","norm":"Vorzeiten dürfte bei den alten Chaldäern / Ägyptern und anderen weisen Völkern niemand studieren / er sei dann aus königlichem oder anderem hohem Geschlecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.112100124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2200,"date":1663,"orig":"Jetzo wil faſt eines jeden Bettlers Sohn ſtudiren/ und hernach ſauffen ſie durch die Welt/ und ſingen fuͤr den Thuͤren.","norm":"Jetzt will fast eines jeden Bettlers Sohn studieren / und hernach saufen sie durch die Welt / und singen für den Türen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.497200012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2201,"date":1663,"orig":"Warumb ziehen ſie nicht in Hollſtein/ da klagen die die Edelleut/ daß ſie bey dieſen Kriegszeiten/ da die Werbungen ſo ſtarck fortgehen/ faſt keine Leut haben koͤnnen/ die ihnen die Frucht außdreſchen/ oder das alte Korn auff den Boden herum wenden:","norm":"Warum ziehen sie nicht in Hollstein / da klagen die die Edelleut / dass sie bei diesen Kriegszeiten / da die Werbungen so stark fortgehen / fast keine Leute haben können / die ihnen die Frucht ausdreschen / oder das alte Korn auf den Boden herumwenden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.947000026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2202,"date":1663,"orig":"Ein ſolches exercitium corporis wuͤrde ihnen ja ſo nutz ſeyn/ als der Rath/ welchen die Schola Sahlbaderiana, oder Salernitana, den Studenten gibt/ und ſagt: Poſt cœnam ſtabis, aut paſſus mille meabis.","norm":"Ein solches exercitium corporis würde ihnen ja so Nutz sein / als der Rat / welchen die Schola Sahlbaderiana, oder Salernitana, den Studenten gibt / und sagt: Post coenam stabis, aut passus mille meabis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.771599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2203,"date":1663,"orig":"Mich deuchte ein im Schweiß deß Angeſichts erworbenes Stuͤck Brodt/ wuͤrde mir beſſer ſchmecken/ als ein Stuͤck Bettelbrodt.","norm":"Mich dünkte ein im Schweiß des Angesichts erworbenes Stück Brot / würde mir besser schmecken / als ein Stück Bettelbrot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.720699787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2204,"date":1663,"orig":"Wann eine Verfolgung komt/ daß ein Schulmeiſter oder Prieſter ins Exilium getrieben wird/ ſo meynt er/ es ſey kein ander Mittel ſich zuernehren/ als betteln.","norm":"Wann eine Verfolgung kommt / dass ein Schulmeister oder Priester ins Exilium getrieben wird / so meint er / es sei kein ander Mittel sich zuernähren / als betteln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5015997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2205,"date":1663,"orig":"Wann er ſolte einem Brauer helffen Bier brauen/ oder einem Maurmann Handreichung thun/ das haͤlt er vor ein Gewiſſens-Werck/ und meynt/ das heiſſe die Hand vom Pflug abziehen und zuruck ſehen.","norm":"Wann er sollte einem Brauer helfen Bier brauen / oder einem Mauermann Handreichung tun / das hält er vor ein Gewissens-Werk / und meint / das heiße die Hand vom Pflug abziehen und zurücksehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.787700176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2206,"date":1663,"orig":"Allein/ wie macht es in ſolchem Fall der Apoſtel Paulus/ der hocherleuchte Mann/ der außerwehlte Ruͤſtzeug Gottes/ der tapffer Theologus und Orator?","norm":"Allein / wie macht es in solchem Fall der Apostel Paulus / der hocherlauchte Mann / der auserwählte Rüstzeug Gottes / der tapfer Theologus und Orator?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8495001792907715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2207,"date":1663,"orig":"Jch bin bißhero ein ſonderbarer Patron der Vaganten geweſen.","norm":"Ich bin bisher ein sonderbarer Patron der Vaganten gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.038300037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2208,"date":1663,"orig":"Allein ich ſehe/ daß man dieſe faule Schluͤngel nur ſtaͤrcke in ihrer Faullentzerey/ und ihnen zu andern Laſtern Anlaß gebe.","norm":"Allein ich sehe / dass man diese faule Schlingel nur stärke in ihrer Faulenzerei / und ihnen zu anderen Lastern Anlass gebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.904699802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2209,"date":1663,"orig":"Muͤſſigang iſt aller Laſter Anfang.","norm":"Müssigang ist aller Laster Anfang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"vi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.591700077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2210,"date":1663,"orig":"Wann hinfuͤro ein Vagant zu mir kombt/ ſo wil ich ihm kein Geld/ ſondern ein Stuͤck zu eſſen geben laſſen/ und wil ihm ſagen/ wo er hingehen koͤnne/ da er alle Tag ein Marck Luͤbſch verdienen koͤnne/ wann er arbeiten wolle.","norm":"Wann hinfür ein Vagant zu mir kommt / so will ich ihm kein Geld / sondern ein Stück zu essen geben lassen / und will ihm sagen / wo er hingehen könne / da er alle Tag ein Mark Lübsch verdienen könne / wann er arbeiten wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.613999843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2211,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ es ſey einsmals ein Magiſter zu einem Schuſter kommen/ und hab ihn umb einen viaticum gebeten.","norm":"Man sagt / es sei einsmals ein Magister zu einem Schuster kommen / und habe ihn um einen viaticum gebeten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.020199775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2212,"date":1663,"orig":"Der Schuſter hab geſagt:","norm":"Der Schuster habe gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.853099822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2213,"date":1663,"orig":"Was biſtu fuͤr einer?","norm":"Was bist du für einer?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.317399978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2214,"date":1663,"orig":"Der Magiſter hab geantwortet:","norm":"Der Magister habe geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.213200092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2215,"date":1663,"orig":"Jch bin ein Meiſter der ſieben freyen Kuͤnſten.","norm":"Ich bin ein Meister der sieben freien Künsten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.120800018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2216,"date":1663,"orig":"Der Schuſter ſey zornig worden/ hab den Leyſt/ welchen er in der Hand gehabt/ hinter die Thuͤr geworffen/ und geſagt: Du rechter Lemmel/ haſtu ſieben Kuͤnſt gelernet/ und bettelſt?","norm":"Der Schuster sei zornig worden / habe den Leist / welchen er in der Hand gehabt / hinter die Tür geworfen / und gesagt: Du rechter Lemmel / hast du sieben Künste gelernt / und bettelst?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.864999771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2217,"date":1663,"orig":"Jch hab nur ein Kunſt gelernet/ und kan mich/ mein Weib/ und meine Kinder davon ernehren/ und hab noch etwas uͤbrig.","norm":"Ich habe nur ein Kunst gelernt / und kann mich / mein Weib / und meine Kinder davon ernähren / und habe noch etwas übrig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7657999992370605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2218,"date":1663,"orig":"Wann ein Schneider wandern wil/ und hat ein Dutzent Nadeln/ einen Fingerhut nnd eine Scheer/ ſo kan er kommen biß nach Conſtantinopel.","norm":"Wann ein Schneider wandern will / und hat ein Dutzend Nadeln / einen Fingerhut und eine Scher / so kann er kommen bis nach Konstantinopel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.441999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2219,"date":1663,"orig":"Wañ ein Varbirer durch die Welt wil/ und hat nur ſein Bindzeug/ eine paar gute Scheermeſſer/ eine Scheer und ein paar gute Laeßeiſen/ ſo kombt er in kein Dorff/ da er nicht einen findet/ dem er den Bart ſcheeren/ zur Adern laſſen/ der ihm einen Rath geben kan/ wie er die Frantzoſen curiren ſolle.","norm":"Wann ein Varbirer durch die Welt will / und hat nur sein Bindzeug / eine paar gute Schermesser / eine Scher und ein paar gute Laeßeisen / so kommt er in kein Dorf / da er nicht einen findet / dem er den Bart scheren / zur Adern lassen / der ihm einen Rat geben kann / wie er die Franzosen kurieren solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.826399803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2220,"date":1663,"orig":"Und gibt er ihm kein Geld/ ſo gibt er ihm zum wenigſten einmal zu freſſen/ und ſagt ihm Danck.","norm":"Und gibt er ihm kein Geld / so gibt er ihm zum wenigsten einmal zu fressen / und sagt ihm Dank.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.568299770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2221,"date":1663,"orig":"Allein/ wie wird doch mancher Student coujonirt, wann er ſein gantz Patrimontum auff Unwer ſitaͤten verzehret hat/ und endlich ein Dienſtiein ſucht/ und den collatoribus die Haͤnde nicht verguͤlden kan?","norm":"Allein / wie wird doch mancher Student kujoniert, wann er sein ganz Patrimontum auf Unwer sitäten verzehret hat / und endlich ein Dienstjein sucht / und den collatoribus die Hände nicht vergülden kann?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.009500026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2222,"date":1663,"orig":"Wie muß er ſich doch offt fuͤr einen kahlen Dintenſieder/ fuͤr einem Schreiber oder Stiefelſchmierer buͤcken/ und den Hut ſo tieff abziehen/ wann er ihn bey ſeinem Herꝛn anmelden ſol/ bey welchem er Promotion ſucht?","norm":"Wie muss er sich doch oft für einen kahlen Dintensieder / für einem Schreiber oder Stiefelschmierer bücken / und den Hut so tief abziehen / wann er ihn bei seinem Herrn anmelden soll / bei welchem er Promotion sucht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.48199987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2223,"date":1663,"orig":"Und wañ er mit vielen Betteln und Flehen Promotion erlangt/ ſo heiſt es/ Domine Iohannes, ihr ſolt zwar den Dienſt haben: Allein ihr muͤſt Jungfer Margraͤtlein/ meiner Gnaͤdigen Frauen Kammer-Maͤgdlein heyrathen.","norm":"Und wann er mit vielen Betteln und Flehen Promotion erlangt / so heißt es / Domine Johannes, ihr sollt zwar den Dienst haben: Allein ihr müsst Jungfer Margrätlein / meiner gnädigen Frauen Kammermägdlein heiraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.925099849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2224,"date":1663,"orig":"Wir wollen euch hernach alleſambt ferner befoͤrdern helffen.","norm":"Wir wollen euch hernach allesamt ferner befördern helfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5152997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2225,"date":1663,"orig":"Vielleicht nicht ohne Urſach/ dann Jungfer Margraͤtlein hat vielleicht hiebevor Herꝛn und Knecht bey Tag und Nacht einen Reuterdienſt geleiſtet.","norm":"Vielleicht nicht ohne Ursache / dann Jungfer Margrätlein hat vielleicht hiervor Herrn und Knecht bei Tag und Nacht einen Reiterdienst geleistet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.480599880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2226,"date":1663,"orig":"Wann ich ſolche Ding hoͤre und ſehe/ gehet es mir durch Hertz/ Seel/ Marck und Bein/ und verdreuſt mich/ daß ich ſtudirt hab.","norm":"Wann ich solche Ding höre und sehe / geht es mir durch Herz / Seele / Mark und Bein / und verdrießt mich / dass ich studiert habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.970600128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2227,"date":1663,"orig":"Und wann ich meine verfloſſene Jahre wider herbey bringen/ und mein Leben auffs neu anfangen koͤnt/ wolt ich neben den Studiis ein Handwerck lernen/ nnd wann mich die undanckbare/ gottloſe Welt verfolgte/ wolt ich mahlen/ oder den Leuten Purgationes eingeben/ wie der Evangeliſt Lucas/ oder wolt Teppich machen/ wie Paulus/ und wolte mich an der Politicorum und Weltkinder Gunſt oder Ungunſt nicht kehren.","norm":"Und wann ich meine verflossene Jahre wieder herbeibringen / und mein Leben aufs neu anfangen könnt / wollte ich neben den Studiis ein Handwerk lernen / und wann mich die undankbare / gottlose Welt verfolgte / wollte ich malen / oder den Leuten Purgationes eingeben / wie der Evangelist Lucas / oder wollt Teppich machen / wie Paulus / und wollte mich an der Politicorum und Weltkinder Gunst oder Ungunst nicht kehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.444799900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2228,"date":1663,"orig":"Vielweniger wolte ich ihnen gute Wort geben/ daß ſie mein oder der Meinigen Promotores ſeyn wolten.","norm":"Viel weniger wollte ich ihnen gute Wort geben / dass sie mein oder der Meinigen Promotors sein wollten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7266998291015625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2229,"date":1663,"orig":"Es kam juͤngſt ein ehrlicher Kerl zu mir/ welcher lang in der Welt herumb gelauffen/ Jtalien/ Franckreich und Niderland wol beſehen/ unterſchiedene Sprachen gelernet/ in Hiſtorien und in der fortification ſich wol geuͤbt hatte.","norm":"Es kam jüngst ein ehrlicher Kerl zu mir / welcher lang in der Welt herumgelaufen / Italien / Frankreich und Niederland wohl besehen / unterschiedene Sprachen gelernt / in Historien und in der Fortifikation sich wohl geübt hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8994998931884775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2230,"date":1663,"orig":"Er kan alle Monarche in den vier Monarchien/ nach der Reyhe her erzehlen/ und weiß/ in welchem Jahr ein jeder zur Regierung kommen ſey/ und wie lang er regiert hab.","norm":"Er kann alle Monarch in den vier Monarchien / nach der Reihe her erzählen / und weiß / in welchem Jahr ein jeder zur Regierung kommen sei / und wie lang er regiert habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.908699989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2231,"date":1663,"orig":"Er hat zweyen vornehmen Fuͤrſten fuͤr einen Kammerdiener auffgewartet/ und einem andern vornehmen Fuͤrſten hiebevor auch als ein Laquey gedienet.","norm":"Er hat zweien vornehmen Fürsten für einen Kammerdiener aufgewartet / und einem anderen vornehmen Fürsten hiervor auch als ein Lakai gedient.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.520299911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2232,"date":1663,"orig":"Er iſt an vielen Graͤflichen und andern Hoͤfen wol bekant.","norm":"Er ist an vielen Gräflichen und anderen Höfen wohl bekannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.412899971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2233,"date":1663,"orig":"Er hat etzlichen vornehmen reichen Daͤniſchen Cavalliern in frembden Landen auffgewartet/ welche ihn nicht nur fuͤr einen Kammərdtener/ ſondern gleichſam wie einen geheimen Rath gehalten haben.","norm":"Er hat etlichen vornehmen reichen dänischen Kavalieren in fremden Landen aufgewartet / welche ihn nicht nur für einen Kammerteer / sondern gleichsam wie einen geheimen Rat gehalten haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.570899963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2234,"date":1663,"orig":"Als er nun juͤngſt zu mir kam/ und ich nach vielen Diſcurſen fragte/ wo ſeine Reiſe hingehe?","norm":"Als er nun jüngst zu mir kam / und ich nach vielen Diskursen fragte / wo seine Reise hingehe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.296500205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2235,"date":1663,"orig":"Da ſagt er:","norm":"Da sagt er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"is","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.41729998588562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2236,"date":1663,"orig":"Jch wil in Holland/ und alsdann in Franckreich/ und wil ein Schneider werden Jch lachte von Grund meiner Seelen.","norm":"Ich will in Holland / und alsdann in Frankreich / und will ein Schneider werden Ich lachte von Grund meiner Seelen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.871500015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2237,"date":1663,"orig":"Allein er remonſtrirte mir vernuͤnfftig/ was ihn darzu bewege.","norm":"Allein er remonstrierte mir vernünftig / was ihn dazu bewege.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.884099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2238,"date":1663,"orig":"Als ſagt ich:","norm":"Als sagt ich:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.327499866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2239,"date":1663,"orig":"Nun ſo ziehet hin in Gottes Namen.","norm":"Nun so ziehet hin in Gottes Namen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"eu","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.337999820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2240,"date":1663,"orig":"Die Jtaliaͤniſche Sprache wird euch an dem Ort nicht reich machen.","norm":"Die italienische Sprache wird euch an dem Ort nicht reich machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.982900142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2241,"date":1663,"orig":"Allein Nadel und Scheer kan euch einmal etwas eintragen.","norm":"Allein Nadel und Scher kann euch einmal etwas eintragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.225500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2242,"date":1663,"orig":"Und ihr koͤnnet doch dabey thun/ was ihr bißhero gethan.","norm":"Und ihr könnet doch dabei tun / was ihr bisher getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.260499954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2243,"date":1663,"orig":"Mein Vater Sel. hatte einsmals einen Dreſcher/ der war beym H. Grab geweſen/ und verſtunde unterſchiedene Sprachen.","norm":"Mein Vater Sel . hatte einsmals einen Drescher / der war beim H. Grab gewesen / und verstand unterschiedene Sprachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.794000148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2244,"date":1663,"orig":"Allein/ mein Vater Sel. gab ihm nicht mehr Lohn/ als dem andern Dreſcher/ der nicht mehr wuſte als ſeine Mutterſprach/ und uͤber zwey Meilwegs nicht kommen war von ſeines Vatern Miſthauffen.","norm":"Allein / mein Vater Sel . gab ihm nicht mehr Lohn / als dem anderen Drescher / der nicht mehr wusste als seine Muttersprache / und über zwei Meilwegs nicht kommen war von seines Vaters Misthaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.010900020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2245,"date":1663,"orig":"Wer ſeine Fortun auff groſſer Herꝛen Gnad einig und allein bauet/ der legt ein ſchlecht Fundament/ und bauet nicht auff einen Felſen.","norm":"Wer seine Fortun auf großer Herren Gnade einig und allein bauet / der legt ein schlecht Fundament / und bauet nicht auf einen Felsen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.217599868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2246,"date":1663,"orig":"Ein loͤblicher Kaͤyſer auß dem Hauſe Oeſterꝛetch/ hat einen Bader gehabt/ welchen er ſeiner guten Einfaͤll halben ſonderlich geliebt hat.","norm":"Ein löblicher Kaiser aus dem Hause Oesterretch / hat einen Bader gehabt / welchen er seiner guten Einfälle halben sonderlich geliebt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.843100070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2247,"date":1663,"orig":"Einsmals hat er einen Cammerherꝛn zu dem Bader geſchickt/ und ihm ſagen laſſen/ Jhre Majeſtaͤt wollen zu Bezeugung Jhrer ſonderbaren Genad ihn in den Stand deß Adels erheben.","norm":"Einsmals hat er einen Kammerherrn zu dem Bader geschickt / und ihm sagen lassen / Ihre Majestät wollen zu Bezeugung Ihrer sonderbaren Gnade ihn in den Stand des Adels erheben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.146100044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2248,"date":1663,"orig":"Der Bader war erſchrocken/ und hatte geſagt/ er bitte allerunterthaͤnigſt/ und umb Gottes willen/ Jhre Kaͤyſerliche Majeſtaͤt wolle ihn doch nicht ſo hart ſtraffen.","norm":"Der Bader war erschrocken / und hatte gesagt / er bitte alleruntertänigst / und um Gottes willen / Ihre kaiserliche Majestät wolle ihn doch nicht so hart strafen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.397600173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2249,"date":1663,"orig":"Dann wann er ein Edelmann wuͤrde/ ſo muͤſſe er endlich das Baderhandwerck quittiren.","norm":"Dann wann er ein Edelmann würde / so müsse er endlich das Baderhandwerk quittieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.61299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2250,"date":1663,"orig":"Er ſey nicht verſichert/ wie lang er die Kaͤyſerliche Genad erhalten werde.","norm":"Er sei nicht versichert / wie lang er die kaiserliche Gnade erhalten werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.822000026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2251,"date":1663,"orig":"Wann er nun einmal bey Jhrer Kaͤyſerl. Maj. in Ungenad komme/ und in ſeinem Vaterland/ in dem Laͤndlein ob der Ens/ wider ein gemeiner Bauren-Bader werden ſolt/ ſo ſtuͤnde es uͤbel/ wann die Bauern ſagten?","norm":"Wann er nun einmal bei Ihrer Käyserl. Maj. in Ungnade komme / und in seinem Vaterland / in dem Ländlein ob der Ens / wider ein gemeiner Bauern-Bader werden sollt / so stünde es übel / wann die Bauern sagten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9390997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2252,"date":1663,"orig":"Juncker Hans/ kombt und krauet mir ein wenig auff dem Ruͤcken.","norm":"Junker Hans / kommt und krauet mir ein wenig auf dem Rücken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.619900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2253,"date":1663,"orig":"Ein Handwerck/ ein Handwerck/ ſag ich/ hat einen guͤldenen Boden.","norm":"Ein Handwerk / ein Handwerk / sage ich / hat einen güldenen Boden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.186999797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2254,"date":1663,"orig":"Das VIII. Capitul.","norm":"Das VIII. Capitul.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ro","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.542900085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2255,"date":1663,"orig":"SAlomo weyhete den Tempel ein/ und ſagte unter andern: Du wolleſt hoͤren das Gebet/ das dein Knecht an dieſer Staͤtt thut.","norm":"Salomo weihte den Tempel ein / und sagte unter anderen: Du wollest hören das Gebet / das dein Knecht an dieser Stät tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.150300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2256,"date":1663,"orig":"Zwar im Neuen Teſtament ſind wir an keinen gewiſſen Ort gebunden/ ſondern koͤnnen an allen Orten beten/ und ſollen an allen Orten auffheben heilige Haͤnde.","norm":"Zwar im Neuen Testament sind wir an keinen gewissen Ort gebunden / sondern können an allen Orten beten / und sollen an allen Orten aufheben heilige Hände.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7515997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2257,"date":1663,"orig":"Jedoch weil die allgemeine Zucht-Verſamlunge zum Zucht-Geſetz gehoͤren/ iſt ein jeder verbunden/ dieſelben/ wo muͤglich/ nicht zu verſaͤumen.","norm":"Jedoch weil die allgemeine Zucht-Versamlunge zum Zuchtgesetz gehören / ist ein jeder verbunden / dieselben / wo möglich / nicht zu versäumen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.023600101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2258,"date":1663,"orig":"Lutherns ſagt bey Einweyhung der Schloß-Kirchen zu Torgau:","norm":"Lutherns sagt bei Einweihung der Schlosskirchen zu Torgau:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.369500160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2259,"date":1663,"orig":"Es muß der Chriſtliche Hauff einen gewiſſen Ort und Stund haben/ wann und wo ſie zuſammen kommen koͤnnen.","norm":"Es muss der Christliche Hauff einen gewissen Ort und Stunde haben / wann und wo sie zusammen kommen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.606299877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2260,"date":1663,"orig":"Und wann dann die Chriſten alſo zuſammen kommen/ ſo iſt das Gebet noch eins ſo ſtarck/ als ſonſt.","norm":"Und wann dann die Christen also zusammen kommen / so ist das Gebet noch eins so stark / als sonst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.553500175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2261,"date":1663,"orig":"Man kan und ſol zwar an allen Orten beten/ aber das Gebet iſt nie ſo ſtarck und ſo kraͤffeig/ als wo der gantze Hauffe eintraͤchtig miteinander betet.","norm":"Man kann und soll zwar an allen Orten beten / aber das Gebet ist nie so stark und so kräffeig / als wo der ganze Haufe einträchtig miteinander betet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9131999015808105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2262,"date":1663,"orig":"Fieri non poteſt, ut domi tam benè ores quàm in Eccleſia; ubi clamor multorum excitat Deum, ſagt Chryſoſt.","norm":"Fieri non potest, ut domi tam bene ores quam in Ecclesia; ubi clamor multorum excitat Deum, sagt Chrysost.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.31279993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2263,"date":1663,"orig":"Hat Gott verheiſſen ſonderlich zu hoͤren/ wann zwey oder drey auf Erden eins werden/ umb etwas zu bitten/ wie vielmehr wird er erhoͤren/ wann zwey oder drey tauſend umb ein Ding bitten.","norm":"Hat Gott verheißen sonderlich zu hören / wann zwei oder drei auf Erden eins werden / um etwas zu bitten / wie vielmehr wird er erhören / wann zwei oder dreitausend um ein Ding bitten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.75} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2264,"date":1663,"orig":"Jn dem ich an die Einweihung deß Tempels zu Jeruſalem gedencke/ faͤllt mir ein/ ein groſſer Greuel/ welche ich ſehe bey Lutheranern/ Papiſten und Calviniſten/ und bitt euch umb Gottes Ehr/ und der Lieb Jeſu Chriſti willen/ ihr wollet/ wann ihr der maleins in einen Ehrenſtand kommet/ groſſe Herꝛn und andere Politicos dran erinnern.","norm":"Indem ich an die Einweihung des Tempels zu Jerusalem gedenke / fällt mir ein / ein großer Gräuel / welche ich sehe bei Lutheranern / Papisten und Calvinisten / und bitte euch um Gottes Ehre / und der Liebe Jesu Christi Willen / ihr wollet / wann ihr der Maleins in einen Ehrenstand kommet / große Herrn und andere Politicos dran erinnern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.195799827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2265,"date":1663,"orig":"Wann unter uns erbaren Chriſten ein Tag widerkombt/ an welchem eine Kirche iſt eingeweihet worden/ ſo kommen allerhand Kaͤuffer und Verkaͤuffer zuſammen/ treiben Wucher und Schinderey.","norm":"Wann unter uns ehrbaren Christen ein Tag wiederkommt / an welchem eine Kirche ist eingeweiht worden / so kommen allerhand Käufer und Verkäufer zusammen / treiben Wucher und Schinderei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.297200202941894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2266,"date":1663,"orig":"Da kommen allerhand Lumpen Geſindlein/ Huren und Buben/ Diebe und Schelmen/ die ſich ſonſt nicht duͤrffen ſehen laſſen/ zuſam̃en/ freſſen/ ſauffen/ und treiben andere Uppigkeit/ und beruffen ſich auff der Roͤm.","norm":"Da kommen allerhand Lumpen Gesindlein / Huren und Buben / Diebe und Schelmen / die sich sonst nicht dürfen sehen lassen / zusammen / fressen / saufen / und treiben andere Üppigkeit / und berufen sich auf der Röm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8383002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2267,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer und and anderer Poͤtentaten Privilegien.","norm":"Kaiser und and anderer Potentaten Privilegien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.151899814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2268,"date":1663,"orig":"Und das geſchiehet gemeiniglich am Sontag/ und andern hohen Feyertagen/ welche Gott der HErꝛ mit einem ſonderlichen N B. mit einem ſonderlichen Memento zu feyren/ und mit heiligen Wercken/ Worten und Gedancken zuzubringen im dritten Gebot ernſtlich befohlen hat.","norm":"Und das geschieht gemeiniglich am Sonntag / und anderen hohen Feiertagen / welche Gott der Herr mit einem sonderlichen N B. mit einem sonderlichen Memento zu feiern / und mit heiligen Werken / Worten und Gedanken zuzubringen im dritten Gebot ernstlich befohlen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.036900043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2269,"date":1663,"orig":"Nehmt den Calender fuͤr euch/ da werdet thr finden/ daß Straßburg/ Leipzig/ Coburg/ halten Marck am Neujaͤhrs Tag.","norm":"Nehmt den Kalender für euch / da werdet thr finden / dass Straßburg / Leipzig / Coburg / halten Mark am Neujahrs Tag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.314599990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2270,"date":1663,"orig":"Die Fuͤrſtl. Heſſiſche Reſidentz-Stadt Caſſel haͤlt Marck auff H. drey Koͤntgtag/ da die Heyden zu der Erkaͤntnuͤs Chriſti kommen/ da ſie nach Jeruſalem kommen und gefragt haben: Wo iſt der neugeborne Koͤnig der Juden?","norm":"Die Fürstl . Hessische Residenzstadt Kassel hält Mark auf H. drei Köntgtag / da die Heiden zu der Erkenntnis Christi kommen / da sie nach Jerusalem kommen und gefragt haben: Wo ist der neugeborene König der Juden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.488399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2271,"date":1663,"orig":"Der Chiler Umbſchlag/ dahin die vornehmſte Holſteiniſche Ritterſchafft/ der Kern und Außbund der Kauffleut auß Hamburg/ auß Luͤbeck/ auß gantz Holſtein kombt/ faͤngt an auff Trium Regum.","norm":"Der Chiler Umschlag / dahin die vornehmste holsteinische Ritterschaft / der Kern und Ausbund der Kaufleut aus Hamburg / aus Lübeck / aus ganz Holstein kommt / fängt an auf Trium Regum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.712200164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2272,"date":1663,"orig":"Was ein gantz Jahr uͤber geborgt iſt/ das muß auff dieſen Chiler Umbſchlag bezahlt werdẽ.","norm":"Was ein ganz Jahr über geborgt ist / das muss auf diesen Chiler Umschlag bezahlt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.572800159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2273,"date":1663,"orig":"Wer in gantz Holſtein wuchern wil/ der ſetzt gemeiniglich den Termin auff den Chiler Umbſchlag.","norm":"Wer in ganz Holstein wuchern will / der setzt gemeiniglich den Termin auf den Chiler Umschlag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.990200042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2274,"date":1663,"orig":"Wann nun die Leut/ welche auff den Chiler Umbſchlag ziehen ſollen/ auff den Chriſttag ſollen in die Kirch gehen/ ſo dencken ſie mehr an Credit und Debet, als an das Kindelein ſo loͤbelich/ das uns geboren heute/ von einer Jungfrau ſaͤuberlich/ zu Troſt uns armen Leuten.","norm":"Wann nun die Leute / welche auf den Chiler Umschlag ziehen sollen / auf den Christtag sollen in die Kirche gehen / so denken sie mehr an Kredit und Debet, als an das Kindlein so löblich / das uns geboren heute / von einer Jungfrau säuberlich / zu Trost uns armen Leuten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.270699977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2275,"date":1663,"orig":"Wann wird groͤſſerer Wucher/ groͤſſere Schinderey und Betriegerey in Hamburg getrieben/ als an dem Chriſttag Abend/ in der Thumbkirchen/ wann das Kindlein Jeſus/ Frauen/ Kindern und Geſind etwas beſchehren ſol?","norm":"Wann wird größerer Wucher / größere Schinderei und Betrügerei in Hamburg getrieben / als an dem Christtag Abend / in der Tumbkirchen / wann das Kindlein Jesus / Frauen / Kindern und Gesinde etwas bescheren soll?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.390200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2276,"date":1663,"orig":"Nehmt den Calender fuͤr euch/ ihr werdet finden/ daß in der koͤniglichen Boͤhmiſchen Reſidentz Stadt Prag werde Jahrmarckt gehalten auff Mariaͤ Liechtineß.","norm":"Nehmt den Kalender für euch / ihr werdet finden / dass in der königlichen böhmischen Residenz Stadt Prag werde Jahrmarkt gehalten auf Marias Liechtineß.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3917999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2277,"date":1663,"orig":"Wunder iſt es/ daß ſie ſich fuͤr der Jungfrau Mariaͤ Zorn nicht fuͤrchten.","norm":"Wunder ist es / dass sie sich für der Jungfrau Marias Zorn nicht fürchten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.552999973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2278,"date":1663,"orig":"Jhr werdet finden/ daß Cuͤſtrin/ die vornehme Churbrandenburgiſche Veſtung/ und die Churfuͤrſtliche Stadt Soltwedel/ halte Jahrmarckt am Sontag Septuageſtma.","norm":"Ihr werdet finden / dass Küsterin / die vornehme Kurbrandenburgische Festung / und die kurfürstliche Stadt Soltwedel / halte Jahrmarkt am Sonntag Septuagestma.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.743000030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2279,"date":1663,"orig":"Jhr werdet finden/ daß die Churfuͤrſtliche Saͤchſiſche Reſidentz-Stadt Dreßden Jahrmarckt halte am Faſtnachts-Sontag.","norm":"Ihr werdet finden / dass die Kurfürstliche sächsische Residenzstadt Dresden Jahrmarkt halte am Fastnachts-Sonntag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.836599826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2280,"date":1663,"orig":"Jhr werdet finden/ daß die Fuͤrſtl. Heſſiſche Stadt Caſſel Jahrmarckt halte am Sontag Jnvocavit.","norm":"Ihr werdet finden / dass die Fürstl. Hessische Stadt Kassel Jahrmarkt halte am Sonntag Jnvocavit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.556300163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2281,"date":1663,"orig":"Jhr werdet finden/ daß Eiſenach/ Franckfurt an der Oder/ Torgau/ Zwickau/ Jahrmarckt halten am Sontag Reminiſcere.","norm":"Ihr werdet finden / dass Eisenach / Frankfurt an der Oder / Torgau / Zwickau / Jahrmarkt halten am Sonntag Reminiscere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8196001052856445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2282,"date":1663,"orig":"Jhr werdet finden/ daß Gardeleben/ Minden/ Merſeburg Jahrmarckt halten am Sontage Oculi.","norm":"Ihr werdet finden / dass Gardeleben / Minden / Merseburg Jahrmarkt halten am Sonntage Oculi.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.796800136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2283,"date":1663,"orig":"Jhr werdet finden/ daß der Jahrmarckt zu Amſterdam und die Franckfurter Meß anfangen am Sontag Laͤtare.","norm":"Ihr werdet finden / dass der Jahrmarkt zu Amsterdam und die Frankfurter Messe anfangen am Sonntag Lätare.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.76140022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2284,"date":1663,"orig":"Jhr werdet finden/ daß zu Helmſtaͤdt auff der weitberuͤhmten Univerſitaͤt/ welche bißhero eine Mutter und Saͤugamme geweſen ſo vieler vornehmer hochgelahrten Leut/ werde Jaͤhrmarckt gehalten am Sontag Judica.","norm":"Ihr werdet finden / dass zu Helmstedt auf der weitberühmten Universität / welche bisher eine Mutter und Säugamme gewesen so vieler vornehmer hochgelahrten Leute / werde Jährmarkt gehalten am Sonntag Judica.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.473499774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2285,"date":1663,"orig":"Jhr werdet finden daß Altenburg/ die Fuͤrſtl. Saͤchſiſche Reſidentz-Stadt Gardeleben/ Hertzberg/ ꝛc. Jaͤhrmarckt halten am Sontag Judica.","norm":"Ihr werdet finden dass Altenburg / die Fürstl . Sächsische Residenzstadt Gardeleben / Herzberg / etc. Jährmarkt halten am Sonntag Judica.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.821000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2286,"date":1663,"orig":"Jhr werdet finden/ daß in der Fuͤrſtl. Mecklenburgiſchen Reſidentz-Stadt Schwerin Jahrmarckt gehalten werde am gruͤnen Donnerſtage/ an welchem unſerer Seelen Heyl und Seligkeit hat angefangen zu gruͤnen/ an welchem Tag unſer Erloͤſer und Seligmacher das letzte mal das Oſterlaͤmb geſſen mit ſeinen Juͤngern/ und hat das H. Abendmal eingeſetzet/ darinnen er uns ſpeiſet und traͤncket mit ſeinem Leib und Blut.","norm":"Ihr werdet finden / dass in der Fürstl . Mecklenburgischen Residenzstadt Schwerin Jahrmarkt gehalten werde am grünen Donnerstage / an welchem unserer Seelen Heil und Seligkeit hat angefangen zu grünen / an welchem Tag unser Erlöser und Seligmacher das letzte Mal das Osterlämb gegessen mit seinen Jüngeren / und hat das H. Abendmahl eingesetzt / darinnen er uns speist und tränket mit seinem Leib und Blut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.078000068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2287,"date":1663,"orig":"An dem Tag ſag ich/ wird ein Jahrmarckt gehalten/ an welchem der Sohn Gottes ſeinen Juͤngern die Fuͤß gewaſchen/ und uns ein Exempel der Liebe hinterlaſſen hat.","norm":"An dem Tag sage ich / wird ein Jahrmarkt gehalten / an welchem der Sohn Gottes seinen Jüngeren die Füße gewaschen / und uns ein Exempel der Liebe hinterlassen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.684800148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2288,"date":1663,"orig":"An dem Tag/ ſag ich/ wird ein Jahrmarckt gehaͤlten/ daran wir gedencken/ wie Chriſtus ſey von ſeinem Juͤnger verrathen/ auff daß uns wuͤrde durch Jhn gerathen.","norm":"An dem Tag / sage ich / wird ein Jahrmarkt gehalten / daran wir Gedenken / wie Christus sei von seinem Jünger verraten / auf dass uns würde durch ihn geraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.677000045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2289,"date":1663,"orig":"Wie er ſey geweſt betruͤbt biß in den Todt/ auff daß wir in Gott erfreuet wuͤrden.","norm":"Wie er sei gewesen betrübt bis in den Tod / auf dass wir in Gott erfreuet würden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.828499794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2290,"date":1663,"orig":"Wie er in ſeiner Angſt hab blutigen Schweiß geſchwitzt/ auff daß wir in aller unſer Muͤh und Arbeit den Heiligen Geiſt haben.","norm":"Wie er in seiner Angst habe blutigen Schweiß geschwitzt / auf dass wir in aller unser Mühe und Arbeit den Heiligen Geist haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.735899925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2291,"date":1663,"orig":"Wie Er ſey von dem Engel geſtaͤrcket/ auff daß wir uns auch derſelben ſollen getroͤſten.","norm":"Wie Er sei von dem Engel gestärkt / auf dass wir uns auch derselben sollen trösten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.79640007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2292,"date":1663,"orig":"Wie Er ſich von dem Verraͤther kuͤſſen/ und mit falſchem Hertzen einen Meiſter habe nennen laſſen/ auff daß wir ihn duͤrffen vor einen Erloͤſer gruͤſſen/ und warhafftiglich vor einen Heyland bekennen.","norm":"Wie Er sich von dem Verräter küssen / und mit falschem Herzen einen Meister habe nennen lassen / auf dass wir ihn dürfen vor einen Erlöser grüßen / und wahrhaftig vor einen Heiland bekennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.774899959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2293,"date":1663,"orig":"Wie Er ſich von den Juͤden hab laſſen fangen und binden/ auff daß Er uns moͤchte frey machen von den Banden der Suͤnden.","norm":"Wie Er sich von den Juden habe lassen fangen und binden / auf dass Er uns möchte frei machen von den Banden der Sünden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.035399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2294,"date":1663,"orig":"Wie Er im Garten am Oelberg hab den Anfang ſeines Leidens gemacht/ damit er wider gut machte/ was Adam/ der ungluͤckſelige Gaͤrtner/ im Paradiß verderbet hatte.","norm":"Wie Er im Garten am Oelberg habe den Anfang seines Leidens gemacht / damit er wieder gut machte / was Adam / der unglückselige Gärtner / im Paradies verderbet hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.933800220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2295,"date":1663,"orig":"An dem Tag/ ſag ich/ wird in der vornehmen Fuͤrſtl. Reſidentz-Stadt Schwerin ein Jahrmarckt gehalten/ da wir betrachten ſolten/ wie der Sohn Gottes im Garten/ am Oelberg ſey herumb gangen/ wie ein einſames Voͤgelein/ davon David geweiſſaget hat im 102. Pſalm/ da er ſagt:","norm":"An dem Tag / sage ich / wird in der vornehmen Fürstl . Residenzstadt Schwerin ein Jahrmarkt gehalten / da wir betrachten sollten / wie der Sohn Gottes im Garten / am Oelberg sei herumgegangen / wie ein einsames Vögelein / davon David geweissagt hat im 102. Psalm / da er sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.968400001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2296,"date":1663,"orig":"Jch wache und bin wie ein einſamer Vogel auff dem Tache.","norm":"Ich wache und bin wie ein einsamer Vogel auf dem Tage.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.813199996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2297,"date":1663,"orig":"Da wir betrachten ſolten/ wie dieſe vortreffliche Nachtigal die Buͤſch/ und den gantzen Garten mit ihrer lieblichen Stimm erfuͤllet hat.","norm":"Da wir betrachten sollten / wie diese vortreffliche Nachtigall die Büsch / und den ganzen Garten mit ihrer lieblichen Stimme erfüllet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.710400104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2298,"date":1663,"orig":"Wie ihre Seufftzer ſeyn geweſen der Baß/ ihr Schreyen/ der Alt/ ihr Weinen/ der Tenor/ ihr Gebet/ der Diſcant/ und die Lieb uns zu erloͤſen/ hab den Tact gehalten.","norm":"Wie ihre Seufzer sein gewesen der Bass / ihr Schreien / der Alt / ihr Weinen / der Tenor / ihr Gebet / der Discant / und die Liebe uns zu erlösen / habe den Takt gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.846799850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2299,"date":1663,"orig":"O liebliche Muſic, O ſuͤſſe Melodey/ Eben um die Zeit da wir die allergroͤſte Wolthaten betrachten ſolten/ welche dem Menſchlichen Geſchlecht begegnet ſind/ iſt der Zahlungs-Termin in der Franckfurter Meß.","norm":"O liebliche Musik, O süße Melodei / Eben um die Zeit da wir die allergrößte Wohltaten betrachten sollten / welche dem menschlichen Geschlecht begegnet sind / ist der Zahlungstermin in der Frankfurter Messe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.589399814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2300,"date":1663,"orig":"Da laufft Judas mit ſeinem Spieß durch alle Straſſen Franckfurt/ da redet man nur von dreyſſig Silberlingen/ da laͤufft mancher nach dem Roͤmer zu/ und begehret da Arreſt bald auff dieſen/ bald uff jenen.","norm":"Da lauft Judas mit seinem Spieß durch alle Straßen Frankfurt / da redet man nur von Dreißig Silberlingen / da läuft mancher nach dem Römer zu / und begehret da Arrest bald auf diesen / bald auf jenen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9608001708984375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2301,"date":1663,"orig":"Da heiſt es:","norm":"Da heißt es:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":3.119800090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2302,"date":1663,"orig":"O cives cives, quærenda pecunia primùm, virtus poſt nummos.","norm":"O cives cives, quaerenda pecunia primum, virtus post nummos.","lang_fastText":"no","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"pt","lang_de":0,"norm_lmscore":5.749199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2303,"date":1663,"orig":"Were es Wunder/ daß Gott der HErr einmahl mit Donner und Blitz unter ſolche get auffte Juden ſchluͤge/ oder daß er eine Peitſche machte/ und ſie tractirte/ wie die Kaͤuffer in dem Tempel zu Jeruſalem?","norm":"Wäre es Wunder / dass Gott der Herr einmal mit Donner und Blitz unter solche geht auffte Juden schlüge / oder dass er eine Peitsche machte / und sie traktierte / wie die Käufer in dem Tempel zu Jerusalem?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.250899791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2304,"date":1663,"orig":"Allein/ Er braucht die Leutſeligkeit bey ihnen/ wie er bey dem Verraͤhter Juda brauchte/ welcher dreyſſig Silberling hoͤher achtete als ſeinen Erloͤſer und Seligmacher.","norm":"Allein / Er braucht die Leutseligkeit bei ihnen / wie er bei dem Verräter Juda brauchte / welcher Dreißig Silberling höher achtete als seinen Erlöser und Seligmacher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.745299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2305,"date":1663,"orig":"Zu dieſem Geitzhaltz ſagte der Sohn Gottes/ als er im Garten am Oelberg zu Jhm kam/ und nichts guts im Sinn hatte:","norm":"Zu diesem Geizhalts sagte der Sohn Gottes / als er im Garten am Oelberg zu ihm kam / und nichts Gutes im Sinn hatte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9471001625061035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2306,"date":1663,"orig":"Freund warumb biſtu zu mir kommen?","norm":"Freund warum bist du zu mir kommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.23960018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2307,"date":1663,"orig":"O wunderbare Gedult und groſſe Barmhertzigkeit des HERRN!","norm":"O wunderbare Geduld und große Barmherzigkeit des HERRN!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8582000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2308,"date":1663,"orig":"Er ſiehet dieſen Verraͤhter und Boͤſewicht kommen/ und zuͤrnet nicht uͤber ihn/ Er drohet ihm auch nicht/ ſondern Er redet ihn mit freundlichen Worten an/ und nennet ihn einen Freund.","norm":"Er sieht diesen Verräter und Bösewicht kommen / und zürnet nicht über ihn / Er drohet ihm auch nicht / sondern Er redet ihn mit freundlichen Worten an / und nennt ihn einen Freund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.865000009536743} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2309,"date":1663,"orig":"Freund/ ſagt Er/ warumb biſt du kommen? Hab ich das umb dich verdienet?","norm":"Freund / sagt er / warum bist du kommen? Hab ich das um dich verdienet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0903000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2310,"date":1663,"orig":"Was hab ich dir zu Leid gethan?","norm":"Was habe ich dir zu Leid getan?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.621000051498413} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2311,"date":1663,"orig":"Hab ich dich damit offendirt, daß ich mich fuͤr dir gebuͤcket/ und dir die Fuͤß gewaſchen und getrucknet habe?","norm":"Hab ich dich damit offendirt, dass ich mich für dir gebückt / und dir die Füße gewaschen und getrocknet habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.907400131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2312,"date":1663,"orig":"Oder hab ich dich damit offendirt, daß ich dir meinen Leib zur Speiß gegeben/ und dich mit meinem Blut getraͤncket hab?","norm":"Oder habe ich dich damit offendirt, dass ich dir meinen Leib zur Speise gegeben / und dich mit meinem Blut getränkt habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.929399967193603} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2313,"date":1663,"orig":"O Juda!","norm":"O Juda!","lang_fastText":"pt","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"uz","lang_de":0,"norm_lmscore":7.90880012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2314,"date":1663,"orig":"wie haſt du mich ſo veraͤchtlich gehalten/ daß du mich umb kahle dreiſſig Silberling meinen Feinden verkauffet haſt?","norm":"wie hast du mich so verächtlich gehalten / dass du mich um kahle dreißig Silberling meinen Feinden verkaufet hast?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.346399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2315,"date":1663,"orig":"Welches Pferd/ welcher Ochs wird im Juͤdiſchen Land verkauffet umb dreyſſig Silberling?","norm":"Welches Pferd / welcher Ochs wird im jüdischen Land verkaufet um Dreißig Silberling?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.049300193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2316,"date":1663,"orig":"O daß doch die Kaufleut zu Franckfurt umb dieſe Zeit recht betrachten wolten/ daß die dreyſſig Silberling dem Juda endlich nichts nutz geweſen ſeyn/ daß er es ſelbſt fuͤr ein Blut geld gehalten hab/ daß er endlich gehangen hab zwiſchen Himmel und Erden! den Himmel hatte er verlohren/ des Jrrdiſchen konte er auch nicht genieſſen.","norm":"O dass doch die Kaufleut zu Frankfurt um diese Zeit recht betrachten wollten / dass die Dreißig Silberling dem Juda endlich nichts Nutz gewesen sein / dass er es selbst für ein Blut Geld gehalten habe / dass er endlich gehangen habe zwischen Himmel und Erden! den Himmel hatte er verloren / des Irdischen konnte er auch nicht genießen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.173500061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2317,"date":1663,"orig":"Mich dunckt/ der Sohn Gottes/ der zur Rechten ſeines himmliſchen Vaters ſitzt/ habe noch heutiges Tages von ſolchen Kauffleuten ſolche Gedancken/ und dencke: Mein Freund/ warum̃ biſt du kommen?","norm":"Mich dünkt / der Sohn Gottes / der zur Rechten seines himmlischen Vaters sitzt / habe noch heutiges Tages von solchen Kaufleuten solche Gedanken / und denke: Mein Freund / warum bist du kommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.105999946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2318,"date":1663,"orig":"Warumb biſtu von Hamburg/ von Leipzig/ von Straßburg/ von Nuͤrnberg nach Franckfurth kommen/ und treibeſt deine Schacherey/ deinen Juͤdiſchen Wucher eben zu der Zeit/ da du betrachten ſolteſt die Allerhoͤchſte Wolthaten/ die ich dir und dem gantzen Menſchlichen Geſchlecht erwieſen habe/ die groͤſte Schmach/ die mir von den Juͤden umb deinet willen begegnet iſt?","norm":"Warum bist du von Hamburg / von Leipzig / von Straßburg / von Nürnberg nach Frankfurt kommen / und treibest deine Schacherei / deinen jüdischen Wucher eben zu der Zeit / da du betrachten solltest die Allerhöchste Wohltaten / die ich dir und dem ganzen menschlichen Geschlecht erwiesen habe / die größte Schmach / die mir von den Juden um dienet Willen begegnet ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.779399871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2319,"date":1663,"orig":"Da du betrachten ſolteſt/ wie ich deinetwegen ſey gepeitſchet worden biß auffs Blut/ wie ich umb deinet willen hab eine Dornen Crone getragen/ wie ich umb deinet willen am Stamm des Creutzes hab gehangen/ angenagelt an Haͤnden und Fuͤſſen?","norm":"Da du betrachten solltest / wie ich deinetwegen sei gepeitscht worden bis aufs Blut / wie ich um dienet Willen habe eine Dornen Krone getragen / wie ich um dienet Willen am Stamm des Kreuzes habe gehangen / angenagelt an Händen und Füßen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9095001220703125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2320,"date":1663,"orig":"Wie umb deinet willen mir ein Speer ſey durchs Hertz gangen?","norm":"Wie um dienet Willen mir ein Speer sei durchs Herz gegangen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.043899536132812} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2321,"date":1663,"orig":"Mein Freund/ wie biſtu eben umb die Zeit hieher nach Franckfurt kommen umb deiner Schacherey willen/ eben umb die Zeit/ da du mit deinem Weib und Kindern dieſe dir erzeigte Wolthat betrachten/ und mir darfuͤr dancken ſolteſt?","norm":"Mein Freund / wie bist du eben um die Zeit hierher nach Frankfurt kommen um deiner Schacherei Willen / eben um die Zeit / da du mit deinem Weib und Kindern diese dir erzeigte Wohltat betrachten / und mir dafür danken solltest?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.098100185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2322,"date":1663,"orig":"Mein Freund/ dencke was thuſtu?","norm":"Mein Freund / denke was tust du?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.6433000564575195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2323,"date":1663,"orig":"Wann andere Leut iu der Kirchen ſitzen und ſingen/ Chriſt iſt erſtanden/ von der Marter alle/ des ſollen wir alle froh ſeyn/ Chriſtus wil unſer Troſt ſeyn/ ſo bleibeſt du zu Hauß und packeſt ein/ und machſt dich bereit zu der Reiſe nach der Leipziger Meſſe zu.","norm":"Wann andere Leute iu der Kirchen sitzen und singen / Christ ist erstanden / von der Marter alle / des sollen wir alle froh sein / Christus will unser Trost sein / so bleibest du zu Haus und packest ein / und machst dich bereit zu der Reise nach der Leipziger Messe zu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.035900115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2324,"date":1663,"orig":"O groſſer Greuel!","norm":"O großer Gräuel!","lang_fastText":"pt","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ga","lang_de":0,"norm_lmscore":7.927800178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2325,"date":1663,"orig":"O ſchaͤndliche Undanckbarkeit!","norm":"O schändliche Undankbarkeit!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.055500030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2326,"date":1663,"orig":"Nehmt weiter den Calender fuͤr euch/ Herr Philanderſon, da werdet ihr finden/ daß zu Querfurt auff der Eſels-Wieſen auf der Mittwoch nach Oſtern werde Jahrmarckt gehalten.","norm":"Nehmt weiter den Kalender für euch / Herr Philanderson, da werdet ihr finden / dass zu Querfurt auf der Esels-Wiesen auf der Mittwoch nach Ostern werde Jahrmarkt gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.783199787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2327,"date":1663,"orig":"Wer nun auff die Eſels-Wieſe zum Marckt wil ziehen/ der muß zum wenigſten am Oſter-Dienſtag zu ruͤck ſetzen die gruͤne Aue/ davon David gedenckt im 23. Pſalm.","norm":"Wer nun auf die Eselswiese zum Markt will ziehen / der muss zum wenigsten am Osterdienstag zu rück setzen die grüne Aue / davon David gedenkt im 23. Psalm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.089300155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2328,"date":1663,"orig":"Nehmt den Calender fuͤr euch/ da werdet ihr finden/ daß zu Bremen/ zu Coburg/ zu Vehrden/ zu Zerbſt werde Jahrmarckt gehalten auff Quaſimodogeniti, daß zu Wittenberg/ da Lutherus gelebt und gelehret hat/ Jahrmarckt gehalten werde auff Miſericor dias Domini.","norm":"Nehmt den Kalender für euch / da werdet ihr finden / dass zu Bremen / zu Coburg / zu Vehrden / zu Zerbst werde Jahrmarkt gehalten auf Quasimodogeniti, dass zu Wittenberg / da Luther gelebt und gelehrt hat / Jahrmarkt gehalten werde auf Misericor dias Domini.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.803199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2329,"date":1663,"orig":"Daß der Marckt zu Leipzig und Luͤneburg angehe auff den Sontag Iubilate.","norm":"Dass der Markt zu Leipzig und Lüneburg angehe auf den Sonntag Iubilate.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.085400104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2330,"date":1663,"orig":"Daß der Pferdmarckt zu Hamburg angehe auff Chriſti Himmelfahrts-Tag.","norm":"Dass der Pferdmarkt zu Hamburg angehe auf Christi Himmelfahrtstag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.288899898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2331,"date":1663,"orig":"Daß an demſelben Tag Jahrmarckt gehalten werde zu Bremen/ zu Berlin/ in der Chur Brandenburgiſchen/ und zu Schwerin/ in der Fuͤrſtl. Mecklenb. Reſidentz Stadt.","norm":"Dass an demselben Tag Jahrmarkt gehalten werde zu Bremen / zu Berlin / in der Kür Brandenburgischen / und zu Schwerin / in der Fürstl. Mecklenb. Residenz Stadt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.145699977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2332,"date":1663,"orig":"Jhr werdet finden/ daß zu Weymar/ in der Fuͤrſtlich.","norm":"Ihr werdet finden / dass zu Weimar / in der Fürstlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.462600231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2333,"date":1663,"orig":"Saͤchſiſch.","norm":"Sächsisch.","lang_fastText":"ja","lang_py3langid":"hy","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":4.695099830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2334,"date":1663,"orig":"Reſidentz-Stadt werde Jahrmarckt gehalten auff den Sontag Exaudi.","norm":"Residenzstadt werde Jahrmarkt gehalten auf den Sonntag Exaudi.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.998799800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2335,"date":1663,"orig":"Jhr werdet finden/ daß am Pfingſttag der Jahrmarckt werde angehen in der vornehmen alten Stadt Antorff/ und in der Kayſerlichen Reſidentz-Stadt Wien.","norm":"Ihr werdet finden / dass am Pfingsttag der Jahrmarkt werde angehen in der vornehmen alten Stadt Antorff / und in der kaiserlichen Residenzstadt Wien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.579599857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2336,"date":1663,"orig":"Jhr werdet finden/ daß auff den Pfingſt-Montag der Jahrmarckt angehe in der alten Weltberuͤhmten Univerſitaͤt Roſtock.","norm":"Ihr werdet finden / dass auf den Pfingstmontag der Jahrmarkt angehe in der alten weltberühmten Universität Rostock.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.734300136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2337,"date":1663,"orig":"Jhr werdet finden/ daß auf den Sonntag Trinitatis werde Jahrmarckt gehalten zu Coburg und zu Erfurt/ auff der uhralten Univerſitaͤt.","norm":"Ihr werdet finden / dass auf den Sonntag Trinitatis werde Jahrmarkt gehalten zu Coburg und zu Erfurt / auf der uralten Universität.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.768400192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2338,"date":1663,"orig":"Zu Erfurt/ ſag ich/ und die Magiſtri noſtri, noſtrique Magiſtri haben es nicht abgeſchafft.","norm":"Zu Erfurt / sage ich / und die Magistri nostri, nostrique Magistri haben es nicht abgeschafft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.928800106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2339,"date":1663,"orig":"Summa/ beſehet den Calender wol/ ſo werdet ihr finden/ daß in gantz Teutſchland die allervornehmſten Jahrmaͤrckt werden am Sonntag und an den allerhoͤchſten Feyertagen gehalten.","norm":"Summa / besehet den Kalender wohl / so werdet ihr finden / dass in ganz Deutschland die vornehmsten Jahrmärkte werden am Sonntag und an den allerhöchsten Feiertagen gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.977700233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2340,"date":1663,"orig":"Jhr werdet vielleicht gedencken/ das ſey eine alte Gewonheit/ die ſo viel hundert Jahr hero gewehret hab/ und die Jahrmaͤrckt ſeyn gemeiniglich privilegirt von Roͤmiſchen Kaͤyſern/ Fuͤrſten und Herren/ und es haben ſo viel vornehme Theologi hiebevor gelebt/ und haben dieſes Ding nicht abſchaffen koͤnnen/ es werde ſich auch nun ſchwerlich laſſen abſchaffen.","norm":"Ihr werdet vielleicht Gedenken / das sei eine alte Gewohnheit / die so viel hundert Jahr her gewehrt habe / und die Jahrmärkte sein gemeiniglich privilegiert von römischen Kaisern / Fürsten und Herren / und es haben so viel vornehme Theologen hiervor gelebt / und haben dieses Ding nicht abschaffen können / es werde sich auch nun schwerlich lassen abschaffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.922599792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2341,"date":1663,"orig":"Allein/ ihr ſolt wiſſen/ daß ein alte Gewonheit/ die Gottes Wort zuwider iſt/ nichts anders ſey/ als ein alter Jrꝛthum.","norm":"Allein / ihr sollt wissen / dass ein alte Gewohnheit / die Gottes Wort zuwider ist / nichts anders sei / als ein alter Irrtum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7164998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2342,"date":1663,"orig":"Chriſtus hat uns nicht gewieſen an die alten Gewonheiten/ ſondern an die Heilige Schrifft/ und ſaget Joh. 5. Forſchet in der Schrifft/ dann ihr meinet/ ihr habt das ewige Leben darinnen/ und ſie iſts/ die von mir zeuget.","norm":"Christus hat uns nicht gewiesen an die alten Gewohnheiten / sondern an die Heilige Schrift / und sagt Joh. 5. Forschet in der Schrift / dann ihr meinet / ihr habt das ewige Leben darinnen / und sie ist es / die von mir zeuget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.948800086975097} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2343,"date":1663,"orig":"Er ſagt auch nicht/ Jch bin die Gewonheit/ ſondern Er ſagt:","norm":"Er sagt auch nicht / Ich bin die Gewohnheit / sondern Er sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.863999843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2344,"date":1663,"orig":"Jch bin die Warheit Joh. 14.","norm":"Ich bin die Wahrheit Joh. 14.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.094200134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2345,"date":1663,"orig":"Was hundert Jahr unrecht geweſen iſt/ das iſt nicht eine Stunde recht.","norm":"Was hundert Jahr Unrecht gewesen ist / das ist nicht eine Stunde recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.019899845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2346,"date":1663,"orig":"Jhr habt gehoͤrt/ was Gott der HErr nicht vor 100. nicht vor 1000. ſondern mehr als vor 3000.","norm":"Ihr habt gehört / was Gott der Herr nicht vor 100. nicht vor 1000 . sondern mehr als vor 3000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.939700126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2347,"date":1663,"orig":"Jahren auff dem Berg Sinai geſagt hab: Gedencke des Sabbaths/ daß du ihn heiligeſt.","norm":"Jahren auf dem Berg Sinai gesagt habe: gedenke des Sabbats / dass du ihn heiligest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.189899921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2348,"date":1663,"orig":"Und das iſt die aͤlteſte Gewonheit/ die in der Kirchen Gottes iſt in acht genommen worden.","norm":"Und das ist die älteste Gewohnheit / die in der Kirchen Gottes ist in Acht genommen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.03980016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2349,"date":1663,"orig":"Durch ſolche Gewonheiten aber mit den Jahrmaͤrckten am Sonntag wird der Sabbath nicht geheiliget.","norm":"Durch solche Gewohnheiten aber mit den Jahrmärkten am Sonntag wird der Sabbat nicht geheiligt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.502399921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2350,"date":1663,"orig":"Darumb kan ich ſolche Gewonheit nicht gut heiſſen/ ſie mag nun zwey/ drey oder mehr hundert Jahr gewehrt haben.","norm":"Darum kann ich solche Gewohnheit nicht gutheißen / sie mag nun zwei / drei oder mehr hundert Jahr gewehrt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.235099792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2351,"date":1663,"orig":"Jch wil euch aber kuͤrtzlich erzehlen/ woher dieſer Gebrauch/ dieſe Gewonheit kommen/ daß die Kirchweyhe auff den Doͤrffern/ und die Jahrmaͤrckt in den Staͤdten gemeiniglich an den Sonntagen und Feyertagen gehalten werden.","norm":"Ich will euch aber kürzlich erzählen / woher dieser Gebrauch / diese Gewohnheit kommen / dass die Kirchweyhe auf den Dörfern / und die Jahrmärkte in den Städten gemeiniglich an den Sonntagen und Feiertagen gehalten werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.247000217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2352,"date":1663,"orig":"Alle boͤſe Gebraͤuch kommen gemeiniglich her von guten Gebraͤuchen.","norm":"Alle böse Gebräuche kommen gemeiniglich her von guten Gebräuchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.028600215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2353,"date":1663,"orig":"Gleich wie auß den Engeln ſind Teuffel worden/ und auß den Jungfrauen Huren werden/ alſo kommen gemeiniglich auß den guten Gebꝛaͤuchen boͤſe Mißbraͤuche.","norm":"Gleich wie aus den Engeln sind Teufel worden / und aus den Jungfrauen Huren werden / also kommen gemeiniglich aus den guten Gebräuchen böse Missbräuche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.829500198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2354,"date":1663,"orig":"Das Werck mit den Kirchweyhen iſt im Anfang nicht boͤß gemeint geweſen/ ſondern wann eine Kirche iſt gebauet/ und zum erſten mal drinn geprediget worden/ ſind die Leut zuſammen kommen/ haben Gott dafuͤꝛ gedancket/ und nach verrichtetem Gottesdienſt hat ein Freund den andern zu Gaſt gebeten/ und ſind in dem HErrn froͤlich geweſen.","norm":"Das Werk mit den Kirchweihen ist im Anfang nicht böse gemeint gewesen / sondern wann eine Kirche ist gebaut / und zum ersten Mal drin gepredigt worden / sind die Leute zusammen kommen / haben Gott dafür gedankt / und nach verrichtetem Gottesdienst hat ein Freund den anderen zu Gast gebeten / und sind in dem Herrn fröhlich gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.373700141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2355,"date":1663,"orig":"Und dieſen Tag/ da ihnen dieſe Wolthat begegnet iſt/ haben ſie alle Jahr in acht genommen/ haben ihre Danckſagung zu GOtt wiederholet/ und ſind nach verrichtetem Gottesdienſt gute Freund abermal zuſammen kommen/ und haben betrachtet/ was Nehemias und die Geiſtliche zu Jeruſalem dem Juͤdiſchen Volck ſagten:","norm":"Und diesen Tag / da ihnen diese Wohltat begegnet ist / haben sie alle Jahr in Acht genommen / haben ihre Danksagung zu Gott wiederholet / und sind nach verrichtetem Gottesdienst gute Freund abermals zusammen kommen / und haben betrachtet / was Nehemias und die Geistliche zu Jerusalem dem jüdischen Volk sagten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.009500026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2356,"date":1663,"orig":"Dieſer Tag iſt heilig dem HErrn eurem Gott/ drumb ſeyd nicht trauria/ und weinet nicht.","norm":"Dieser Tag ist heilig dem Herrn eurem Gott / darum seid nicht Trauria / und weinet nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.957399845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2357,"date":1663,"orig":"Gehet hin und eſſet das Fette/ und trincket das Suͤſſe/ und ſendet denen auch ein Theil/ die nichts vor ſich bereitet haben.","norm":"Gehet hin und esset das Fette / und trinket das Süße / und sendet denen auch ein Teil / die nichts vor sich bereitet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.922600030899048} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2358,"date":1663,"orig":"Dann dieſer Tag iſt heilig unſerm HErrn.","norm":"Dann dieser Tag ist heilig unserem Herrn.","lang_fastText":"ds","lang_py3langid":"br","lang_cld3":"ga","lang_de":0,"norm_lmscore":5.156599998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2359,"date":1663,"orig":"Drumb bekuͤmmert euch nicht/ dann die Freud im HErrn iſt euer Staͤrck/ Neh. 8. Hernach iſt mit der Zeit der Gebrauch auffkommen/ daß die Benachbarte an die Oerter/ da ein Kirchmeß iſt gehalten worden/ ſind gezogen/ und haben allerhand Victualien, als Huͤner und Gaͤnß/ Eyer/ Butter und dergleichen zuverkauffen bracht.","norm":"Darum bekümmert euch nicht / dann die Freude im Herrn ist euer Stärk / Neh. 8. Hernach ist mit der Zeit der Gebrauch aufkommen / dass die Benachbarte an die Orte / da ein Kirchmeß ist gehalten worden / sind gezogen / und haben allerhand Viktualien, als Hühner und Gens / Eier / Butter und dergleichen zuverkaufen brachte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.672699928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2360,"date":1663,"orig":"Endlich iſt das Ding gar auff eine Kraͤmerey und Kauffmanſchafft außgelauffen.","norm":"Endlich ist das Ding gar auf eine Krämerei und Kaufmannschaft ausgelaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.285999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2361,"date":1663,"orig":"Alſo daß die Leut nicht nur zur Kirchmeß bracht haben Victualien, ſondern Sammet und Seiden/ und kommen nun zur Kirchmeß Leyrendreher/ Sackpfeiffer/ Huren und Buben/ Keſſelflicker/ Seiltantzer/ Gauckeler/ und ander leichtfertig Geſind/ welches im allergeringſten nicht dran gedenckt/ was das vor eine groſſe Wolthat ſey/ daß GOtt der HErr dieſer oder jener Stadt/ dieſem oder jenem Dorff habe eine Kirch bauen laſſen/ darin die Einwohner alle Sonntag zuſammen kommen/ und GOttes Wort hoͤren koͤnnen.","norm":"Also dass die Leute nicht nur zur Kirchmeß brachte haben Viktualien, sondern Samt und Seiden / und kommen nun zur Kirchmeß Leierendreher / Sackpfeifer / Huren und Buben / Kesselflicker / Seiltanzer / Gaukeler / und ander leichtfertig Gesinde / welches im allergeringsten nicht dran gedenkt / was das vor eine große Wohltat sei / dass Gott der Herr dieser oder jener Stadt / diesem oder jenem Dorf habe eine Kirche bauen lassen / darin die Einwohner alle Sonntag zusammen kommen / und Gottes Wort hören können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8856000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2362,"date":1663,"orig":"Jm Anfang/ nach dem Himmel und Erden erſchaffen war/ hatte das Volck GOttes keine ſonderbare offentliche Kirche in die 2000.","norm":"Im Anfang / nach dem Himmel und Erden erschaffen war / hatte das Volk Gottes keine sonderbare öffentliche Kirche in die 2000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.284299850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2363,"date":1663,"orig":"Jahr lang/ ſondern von Adam biß auff Moſen/ haben die heilige Patriarchen und Ertzvaͤter ihren Gottesdienſt mit ihren Weib und Kindern/ mit Knecht und Maͤgden verrichtet unter dem freyen Himmel/ oder etwan unter einem gruͤnen ſchattichten Baum/ oder in ihren Haͤuſern und Huͤtten.","norm":"Jahr lang / sondern von Adam bis auf Moosen / haben die heilige Patriarchen und Erzväter ihren Gottesdienst mit ihren Weib und Kindern / mit Knecht und Mägden verrichtet unter dem freien Himmel / oder etwan unter einem grünen schattigen Baum / oder in ihren Häusern und Hütten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.517600059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2364,"date":1663,"orig":"Endlich hat Gott der HErr nach dem Er dem Moſi auf dem Berg Sinai das Geſetz gegeben/ im nechſtfolgenden Jahr die Huͤtte des Stiffts/ ſampt ihren zugehoͤrigen geiſtlichen Kirchen-Geraͤth zu machen befohlen/ und demnach dieſelbe alſo gemacht/ daß man ſie auß und abſchlagen/ fuͤhren und tragen koͤnnen/ wohin man gewolt/ ſo haben damahl die Juͤden nicht allein in der Wuͤſten/ ſondern auch hernach/ als ſie das Land Canaan eingenommen haben/ ſich derſelben in die 480. Jahr zu ihrem Gottesdienſt gebraucht/ biß endlich Salomo im vierten Jahr ſeines Koͤnigreichs/ nemlich im 2932.","norm":"Endlich hat Gott der Herr nach dem Er dem Mosi auf dem Berg Sinai das Gesetz gegeben / im nächstfolgenden Jahr die Hütte des Stifts / samt ihren zugehörigen geistlichen Kirchengerät zu machen befohlen / und demnach dieselbe also gemacht / dass man sie aus und abschlagen / führen und tragen können / wohin man gewollt / so haben damals die Juden nicht allein in der Wüsten / sondern auch hernach / als sie das Land Kanaan eingenommen haben / sich derselben in die 480. Jahr zu ihrem Gottesdienst gebraucht / bis endlich Salomo im vierten Jahr seines Königreichs / nämlich im 2932.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.124499797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2365,"date":1663,"orig":"Jahr nach Erſchaffung der Welt/ den Tempel zu Jeruſalem zu bauen angefangen mit 2000000. Mann.","norm":"Jahr nach Erschaffung der Welt / den Tempel zu Jerusalem zu bauen angefangen mit 2000000 . Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3429999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2366,"date":1663,"orig":"Und hat ihn in ſieben Jahren mit groſſen Koſten auffs herrlichſte und praͤchtigſte außgefuͤhret.","norm":"Und hat ihn in sieben Jahren mit großen Kosten aufs herrlichste und prächtigste ausgeführt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.763500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2367,"date":1663,"orig":"Zu dieſem Bau hat ihm ſein Vater/ der Koͤnig David/ ein groſſen Schatz und Vorrath geſamlet und hinterlaſſen.","norm":"Zu diesem Bau hat ihm sein Vater / der König David / ein großen Schatz und Vorrat gesammelt und hinterlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.455800056457519} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2368,"date":1663,"orig":"Die Gelahrte rechnen auß/ daß David ſeinem Sohn Salomon zum Bau des Tempels zu Jeruſalem verlaſſen hab an Gold 6480.","norm":"Die Gelahrte rechnen aus / dass David seinem Sohn Salomon zum Bau des Tempels zu Jerusalem verlassen habe an Gold 6480.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.793399810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2369,"date":1663,"orig":"Tonnen Goldes und 10000.","norm":"Tonnen Goldes und 10000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.585400104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2370,"date":1663,"orig":"Ungariſche Guͤlden.","norm":"Ungarische Gülden.","lang_fastText":"no","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.423099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2371,"date":1663,"orig":"An Silber hat er ihm zu dieſem Bau verlaſſen/ tauſend mal tauſend und ſiebenzehen tauſend Centner/ die machen ſieben hundert tauſend mal tauſend/ zwey und ſechtzig tauſend mal tauſend/ ſieben hundert und funfftztg Reichsthaler/ ohne Eiſen und Ertz/ das nicht zu zehlen geweſen iſt/ wie davon zuleſen 1. Regum.","norm":"An Silber hat er ihm zu diesem Bau verlassen / tausend Mal tausend und Siebenzehen tausend Zentner / die machen siebenhundert tausend Mal tausend / zweiundsechzig tausend Mal tausend / siebenhundert und funfftztg Reichstaler / ohne Eisen und Erz / das nicht zu zählen gewesen ist / wie davon zulesen 1. Regum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.242599964141846} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2372,"date":1663,"orig":"5. & 6. 1. Chron. 25. & 30. Capitel.","norm":"5. & 6. 1. Chron. 25. & 30. Kapitel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"sr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.312600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2373,"date":1663,"orig":"Nachdem aber dieſer Salomoniſche Tempel/ als er 427. Jahr geſtanden/ vom Koͤnig Nebucadnezar beraubt/ gepluͤndert/ verbrant/ die Stadt Jeruſalem zerſtoͤrt/ und das Juͤdiſche Volck ins Gefaͤngnuͤß gefuͤhret wurde/ da hat Serubabel nach der 70. Jaͤhrigen Gefaͤngnuͤß/ den Tempel wieder von neuem zu bauen angefangen.","norm":"Nachdem aber dieser Salomonische Tempel / als er 427. Jahr gestanden / vom König Nebukadnezar beraubt / geplündert / verbrannt / die Stadt Jerusalem zerstört / und das jüdische Volk ins Gefängnis geführt wurde / da hat Serubabel nach der 70. Jährigen Gefängnis / den Tempel wieder von neuem zu bauen angefangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.236499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2374,"date":1663,"orig":"Und als das Juͤdiſche Volck ſich in Aufferbauung deſſelben/ etwas nachlaͤſſig erzeigte/ hatten ſie kein Gluͤck oder Segen in ihrer Haußhaltung.","norm":"Und als das jüdische Volk sich in Auferbauung desselben / etwas nachlässig erzeigte / hatten sie kein Glück oder Segen in ihrer Haushaltung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8649001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2375,"date":1663,"orig":"Und der Prophet Haggai trate auff/ und muſte ihnen auf Gottes Befehl ſagen:","norm":"Und der Prophet Haggai trat auf / und musste ihnen auf Gottes Befehl sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6981000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2376,"date":1663,"orig":"Schauet wie es euch gehet.","norm":"Schauet wie es euch geht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.405600070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2377,"date":1663,"orig":"Jhr ſeet viel/ und bringet wenig ein/ ihr eſſet und werdet doch nicht ſatt/ ihr trincket/ und werdet doch nicht truncken/ ihr kleidet euch/ und koͤnt euch doch nicht erwaͤrmen/ und welcher Geld verdienet/ der legt es in einen loͤcherichten Beutel.","norm":"Ihr sät viel / und bringt wenig ein / ihr esset und werdet doch nicht satt / ihr trinket / und werdet doch nicht trunken / ihr kleidet euch / und könnt euch doch nicht erwärmen / und welcher Geld verdienet / der legt es in einen löcherigen Beutel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.413000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2378,"date":1663,"orig":"So ſpricht der HERR Zebaoth: Schauet wie es euch gehet.","norm":"So spricht der Herr Zebaoth: Schauet wie es euch geht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.163100004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2379,"date":1663,"orig":"Gehet hin auff das Gebirge/ und holet Holtz/ und bauet das Hauß/ das ſol mir angenehm ſeyn/ und wil meine Ehre erzeigen/ ſpricht der HErr.","norm":"Gehet hin auf das Gebirge / und holet Holz / und bauet das Haus / das soll mir angenehm sein / und will meine Ehre erzeigen / spricht der Herr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.2609000205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2380,"date":1663,"orig":"Dann ihr wartet wol auff viel/ und ſieht/ es wird wenig/ und ob ihr es ſchon heim bringet/ ſo zerſtaͤube ichs doch.","norm":"Dann ihr wartet wohl auf viel / und sieht / es wird wenig / und ob ihr es schon heim bringt / so zerstäube ich es doch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.029500007629394} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2381,"date":1663,"orig":"Warumb das/ ſpricht der HErr Zebaoth?","norm":"Warum das / spricht der Herr Zebaoth?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.970900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2382,"date":1663,"orig":"Darumb daß mein Hauß ſo wuͤſt ſtehet/ und ein jeglicher eylet auff ſein Hauß.","norm":"Darum dass mein Haus so wüst steht / und ein jeglicher eilet auf sein Haus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.680300235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2383,"date":1663,"orig":"Darumb hat der Himmel uͤber euch den Thau verhalten/ und das Erdreich ſein Gewaͤchs.","norm":"Darum hat der Himmel über euch den Tau verhalten / und das Erdreich sein Gewächs.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.8838000297546382} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2384,"date":1663,"orig":"Und ich habe die Duͤrre geruffen/ beyde uͤber Land und uͤber Berge/ uͤber Korn/ Moſt/ Oel und uͤber alles was auff Erden komt/ auch uͤber Leute und Viehe/ und uͤber alle Arbeit der Haͤnde.","norm":"Und ich habe die Dürre gerufen / beide über Land und über Berge / über Korn / Most / Öl und über alles was auf Erden kommt / auch über Leute und Viehe / und über alle Arbeit der Hände.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.33459997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2385,"date":1663,"orig":"Als nun dieſer ander Tempel zu Jeruſalem außgebauet war/ hat er zwar geſtanden biß zu den Zeiten Chriſti/ er iſt aber dem Salomoniſchen an Schmuck und Zierrath nicht gleich geweſen/ wiewol er auch ſo praͤchtig gezieret geweſen/ daß ihn die Apoſteln dem HErrn Chriſto gezeigt haben/ als ein Wunder-Gebaͤu/ und haben Jhm dadurch Anlaß geben von deſſen Zerſtoͤrung zu weiſſagen Matth. 24.","norm":"Als nun dieser ander Tempel zu Jerusalem ausgebaut war / hat er zwar gestanden bis zu den Zeiten Christi / er ist aber dem Salomonischen an Schmuck und Zierrat nicht gleich gewesen / wiewohl er auch so prächtig geziert gewesen / dass ihn die Aposteln dem Herrn Christo gezeigt haben / als ein Wunder-Gebäu / und haben ihm dadurch Anlass geben von dessen Zerstörung zu weissagen Matth. 24.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.783999919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2386,"date":1663,"orig":"Marc. 13.","norm":"Marc. 13.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.119200229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2387,"date":1663,"orig":"Dieſen Tempel abzubrechen/ hat Chriſtus nicht geboten/ vielweniger hat Er den Chriſten verbotten/ Kirchen auffzubauen/ ſondern Er hat auß dem Tempel zu Jeruſalem die Kaͤuffer und Verkaͤuffer gejagt/ und geſagt/ Sein Hauß ſolle ein Bet-Hauß ſeyn.","norm":"Diesen Tempel abzubrechen / hat Christus nicht geboten / viel weniger hat er den Christen verboten / Kirchen aufzubauen / sondern Er hat aus dem Tempel zu Jerusalem die Käufer und Verkäufer gejagt / und gesagt / Sein Haus solle ein Bethaus sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.497099876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2388,"date":1663,"orig":"Er hat taͤglich im Tempel gelehret/ herrliche Zeichen und Wunder darin gethan/ wie Er bekennet Matth. 26.","norm":"Er hat täglich im Tempel gelehrt / herrliche Zeichen und Wunder darin getan / wie Er bekennet Matth. 26.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.488500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2389,"date":1663,"orig":"Nach der Himmelfahrt Chriſtt haben die Apoſtel auch ihren Convent im Tempel gehalten/ wie Act. 2. & 5. zu ſehen iſt.","norm":"Nach der Himmelfahrt Christ haben die Apostel auch ihren Konvent im Tempel gehalten / wie Act. 2. & 5. zu sehen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.82889986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2390,"date":1663,"orig":"Jngleichen haben zu der Apoſtel Zeiten die Chriſten ihre offene gemeine Kirche gehabt/ darinnen ſie zuſammen kommen ſind/ gelehret/ gebetet/ und das H. Abendmal gehalten haben/ wie unter andern das Exempel/ deren zu Corintho außweiſet 1. Cor. 11.","norm":"Ingleichen haben zu der Apostel Zeiten die Christen ihre offene gemeine Kirche gehabt / darinnen sie zusammen kommen sind / gelehrt / gebetet / und das H. Abendmahl gehalten haben / wie unter anderen das Exempel / deren zu Corintho ausweiset 1. Cor. 11.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.353600025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2391,"date":1663,"orig":"Zwar nach der Apoſtel Zeiten/ als der Tempel zu Jeruſalem/ bey Regterung des Kaͤyſers Veſpaſiani, zerſtoͤret worden/ und die Roͤmiſche Kaͤyſer und Tyrannen/ als Nero, Maximinus Thrax, Domitianus, Trajanus, Adrianus, Diocletianus, und andere/ ſich mit aller Macht unterſtanden haben/ das Evangelium zuvertilgen/ haben die Chriſten keine offentliche Kirche bauen duͤrffen/ ſondern haben ſich unterweilens in Hoͤlen und Kluͤfften verkrochen/ und daſelbſt ihren Gottesdienſt verrichtet unterweilens/ wenns wol gerathen iſt/ ſind ſie bey den Todten-Graͤbern der Maͤrtyrer zuſammen kommen/ haben da/ wie Theodoretus meldet/ ihre bretterne Beth-Haͤuſer auffgeſchlagen/ Gottes Wort geprediget/ die Sacramenten außgeſpendet und gebetet.","norm":"Zwar nach der Apostel Zeiten / als der Tempel zu Jerusalem / bei Regterung des Kaisers Vespasiani, zerstöret worden / und die Römische Kaiser und Tyrannen / als Nero, Maximinus Thrax, Domitianus, Trajanus, Adrianus, Diocletianus, und andere / sich mit aller Macht unterstanden haben / das Evangelium zuvertilgen / haben die Christen keine öffentliche Kirche bauen dürfen / sondern haben sich Unterweilens in Höhlen und Klüften verkrochen / und daselbst ihren Gottesdienst verrichtet Unterweilens / wenn es wohl geraten ist / sind sie bei den Totengräbern der Märtyrer zusammen kommen / haben da / wie Theodoretus meldet / ihre bretterne Bet-Häuser aufgeschlagen / Gottes Wort gepredigt / die Sakramenten ausgespendet und gebetet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.277500152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2392,"date":1663,"orig":"Und ob wol unter den guͤtigen Kaͤyſern/ als Galieno, Flavio, Claudio, Aureliano, &c. die Chriſten hin und wieder feine zierliche Kirchen erbauet/ ſo hat doch/ wie Euſebius ſchretbet/ der grauſame Wuͤterich/ der Bluthund/ der Chriſten-Feind Diocletianus, der in einem Monat hat 17000.","norm":"Und ob wohl unter den gütigen Kaisern / als Galieno, Flavio, Claudio, Aureliano, & c. die Christen hin und wieder feine zierliche Kirchen erbauet / so hat doch / wie Eusebius schretbet / der grausame Wüterich / der Bluthund / der Christenfeind Diocletianus, der in einem Monat hat 17000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7718000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2393,"date":1663,"orig":"Chriſten erwuͤrgen laſſen/ wiederumb gemacht/ daß alle der Chriſten Kirchen im gantzen Roͤmiſchen Reich auff den heiligen Oſter-Tag ſolten angezuͤndet und verbrennet werden.","norm":"Christen erwürgen lassen / wiederum gemacht / dass alle der Christen Kirchen im ganzen Römischen Reich auf den heiligen Ostertag sollten angezündet und verbrennet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.116499900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2394,"date":1663,"orig":"Dieſer Jammer hat gewaͤhret biß ins Jahr nach Chriſti Geburt 306.","norm":"Dieser Jammer hat gewähret bis ins Jahr nach Christi Geburt 306.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.273900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2395,"date":1663,"orig":"Da Kaͤyſer Conſtantinus der Groſſe zur Regierung kommen/ der hat endlich ein Edict laſſen außgehen/ daß alle Heydniſche Goͤtzen- Tempel im Roͤmiſchen Reich ſolten in Chriſtliche Kirchen verwandelt werden/ und wo die Chriſten keine Kirche haben/ da ſolle man ihnen eine auff des Roͤmiſchen Reichs Unkoſten bauen.","norm":"Da Kaiser Constantinus der Große zur Regierung kommen / der hat endlich ein Edikt lassen ausgehen / dass alle Heidnische Götzen-Tempel im Römischen Reich sollten in christliche Kirchen verwandelt werden / und wo die Christen keine Kirche haben / da solle man ihnen eine auf des Römischen Reichs Unkosten bauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.867599964141846} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2396,"date":1663,"orig":"Dieſem loͤblichen Exempel haben andere Chriſtliche Keyſer in Orient nachgefolget/ ſonderlich Keyſers Conſtantini Mutter/ die Helena/ welche zu Jeruſalem/ zu Bethlehem/ am Oelberge/ und anders wo dreyſſig koſtbahre ſchoͤne Kirchen erbauet hat/ unter welchen der Tempel des heiligen Grabes alle andere an Schoͤnhett uͤbertroffen hat/ als welcher geſtanden hat auff drey und ſiebentzig Marmorſteinern Seulen/ und iſt mit einem guͤldenen Dach und mit einem koſtbahren guͤldenen Altar auffs praͤchtigſte gezieret geweſen/ dadurch der gantzen Chriſtenheit ein groſſer Ruff und Namen iſt gemacht worden.","norm":"Diesem löblichen Exempel haben andere christliche Kaiser in Orient nachgefolgt / sonderlich Kaisers Constantini Mutter / die Helena / welche zu Jerusalem / zu Bethlehem / am Ölberge / und anders wo Dreißig kostbare schöne Kirchen erbauet hat / unter welchen der Tempel des heiligen Grabes alle andere an Schönhett übertroffen hat / als welcher gestanden hat auf dreiundsiebzig Marmorsteinern Säulen / und ist mit einem güldenen Dach und mit einem kostbaren güldenen Altar aufs prächtigste geziert gewesen / dadurch der ganzen Christenheit ein großer Ruf und Namen ist gemacht worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.747200012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2397,"date":1663,"orig":"Endlich iſt vor acht hundert Jahren Kaͤyſer Carol der Groſſe kommen/ welcher die Sachſen zum Chriſtlichen Glauben gebracht hat.","norm":"Endlich ist vor achthundert Jahren Kaiser Carol der Große kommen / welcher die Sachsen zum christlichen Glauben gebracht hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.29610013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2398,"date":1663,"orig":"Der hat von dem jenigen/ was er mit ſeinem Schwerd erworben/ ſo viel erſpart/ daß er manche Kirche davon erbauet/ und mit reichlichen Einkunfften verſehen hat/ wie zu ſehen iſt zu Bremen/ zu Hamburg/ zu Luͤbeck/ und anderswo.","norm":"Der hat von demjenigen / was er mit seinem Schwert erworben / so viel erspart / dass er manche Kirche davon erbauet / und mit reichlichen Einkünften versehen hat / wie zu sehen ist zu Bremen / zu Hamburg / zu Lübeck / und anderswo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.456600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2399,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß Kayſer Carol ſo manche Kirch erbauet habe/ ſo mancher Buchſtab im A. B. C. iſt.","norm":"Man sagt / dass Kaiser Carol so manche Kirche erbauet habe / so mancher Buchstab im A. B. C. ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"vi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.29449987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2400,"date":1663,"orig":"Es haben aber die Canonicaten und Thumſtiffter nichts anders ſeyn ſollen als Catechiſmus-Schulen.","norm":"Es haben aber die Kanonikaten und Thumstiffter nichts anders sein sollen als Katechismus-Schulen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.776199817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2401,"date":1663,"orig":"Und haben die Canonici nichts anders ſeyn ſollen/ als Lehrer und Schulmeiſter/ welche die Sachſen und andere Jugend in der Chriſtlichen Religion haben unterweiſen ſollen/ welches ihre Titul ausweiſen/ da der eine wird genant Decanus, ein ander Scholaſter, ein ander Cantor, und ſo fortan.","norm":"Und haben die Canonici nichts anders sein sollen / als Lehrer und Schulmeister / welche die Sachsen und andere Jugend in der christlichen Religion haben unterweisen sollen / welches ihre Titel ausweisen / da der eine wird genannt Decanus, ein ander Scholaster, ein ander Kantor, und so fortan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.162000179290771} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2402,"date":1663,"orig":"Wie aber mancher Canonicus dieſer Ordnung des Fundatoris nachkomme/ mit was fuͤr Gewiſſen er des redlichen Kaͤyſers Carols Allmoſen freſſe/ mit was vor Gewiſſen die Edelleute dieſe Allmoſen unter ſich allein theilen/ und niemand in hohe Stiffter laſſen kommen/ er ſey dann ein Alter vom Adel/ davon wird ihn dermaleins ihr eigen Hertz predigen/ wann ſie auffs Todt-Bett kommen.","norm":"Wie aber mancher Kanoniker dieser Ordnung des Fundatories nachkomme / mit was für Gewissen er des redlichen Kaisers Carols Almosen fresse / mit was vor Gewissen die Edelleute diese Almosen unter sich allein teilen / und niemand in hohe Stifter lassen kommen / er sei dann ein Alter vom Adel / davon wird ihn dermaleinst ihr eigen Herz predigen / wann sie aufs Totenbett kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.658299922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2403,"date":1663,"orig":"Als jener vornehme Canonicus auff dem Tod-Bett lag/ da ſagt er:","norm":"Als jener vornehme Kanoniker auf dem Todbett lag / da sagt er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.043200016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2404,"date":1663,"orig":"Jch hab in meinem Canonicat allzeit drey ſchoͤne H. gehabt/ nemlich ſchoͤne Huren/ ſchoͤne Hengſt und ſchoͤne Hund.","norm":"Ich habe in meinem Kanonikat allzeit drei schöne H. gehabt / nämlich schöne Huren / schöne Hengst und schöne Hund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.159599781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2405,"date":1663,"orig":"Nun werd ich das vierdte H. zuerwarten haben/ nemlich eine ſchoͤne Hoͤll.","norm":"Nun werde ich das vierte H. zuerwarten haben / nämlich eine schöne Höll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.649499893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2406,"date":1663,"orig":"Heutiges Tages wil niemand etwas zu Kirchen und Schulen ſtifften/ ſondern das/ was hiebevor geſtifftet iſt/ wil ein jeder zu ſich raffen/ und wie Pilati Kriegs-Knecht umb Chriſti Kleider ſpielen.","norm":"Heutiges Tages will niemand etwas zu Kirchen und Schulen stiften / sondern das / was hiervor gestiftet ist / will ein jeder zu sich raffen / und wie Pilati Kriegs-Knecht um Christi Kleider spielen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.630199909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2407,"date":1663,"orig":"Vorzeiten muſten die Juden den Geiſtlichen den Zehenden geben.","norm":"Vorzeiten mussten die Juden den Geistlichen den Zehenden geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.806600093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2408,"date":1663,"orig":"Wann heutiges Tages einer/ der tauſend Reichsthaler jaͤhrlicher Jntraden hat/ ſolte hundert davon zu Unterhaltung Kirchen und Schulen ſpendiren/ er wuͤrde meynen/ er muͤſſe nothwendig ein Bettler werden.","norm":"Wann heutiges Tages einer / der tausend Reichstaler jährlicher Intraden hat / sollte hundert davon zu Unterhaltung Kirchen und Schulen spendieren / er würde meinen / er müsse notwendig ein Bettler werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.398200035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2409,"date":1663,"orig":"Es iſt auch ſonſt kein rechter Ernſt/ kein rechter Eyfer bey groſſen Herren/ Kirchen und Schulen zu befoͤrdern.","norm":"Es ist auch sonst kein rechter Ernst / kein rechter Eifer bei großen Herren / Kirchen und Schulen zu befördern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.652500152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2410,"date":1663,"orig":"Groſſe Herrn haben gern/ daß man die Unterthanen ermahne/ daß ſie dem Kaͤyſer geben was des Kaͤyſers iſt.","norm":"Große Herrn haben gern / dass man die Untertanen ermahne / dass sie dem Kaiser geben was des Kaisers ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.990699768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2411,"date":1663,"orig":"Allein/ wann man ſie ermahnt/ daß ſie auch GOtt ſollen geben was GOttes iſt/ ſo hoͤren ſie es gemeiniglich mit tauben Ohren.","norm":"Allein / wann man sie ermahnt / dass sie auch Gott sollen geben was Gottes ist / so hören sie es gemeiniglich mit tauben Ohren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.160099983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2412,"date":1663,"orig":"Jch moͤchte wuͤnſchen/ daß ich einmal predigen duͤrfft an einem Ort/ da der Roͤmiſche Kaͤyſer/ alle Geiſtliche und Weltliche Chur-Fuͤrſten und Staͤnde des gantzen Roͤmiſchen Reichs verſamlet weren/ ich wolte ſie ein wenig fragen/ warumb ſie ſich Cuſtodes utriusq́z Tabulæ Decalogi nennen laſſen?","norm":"Ich möchte wünschen / dass ich einmal predigen dürft an einem Ort / da der Römische Kaiser / alle Geistliche und weltliche Kurfürsten und Stände des ganzen Römischen Reichs versammelt wären / ich wollte sie ein wenig fragen / warum sie sich Custodes utriusqz Tabulae Decalogi nennen lassen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.287300109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2413,"date":1663,"orig":"Der ſiebende Tag iſt des HErrn Tag.","norm":"Der siebende Tag ist des Herrn Tag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.243800163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2414,"date":1663,"orig":"Warumb laſt ihr Herren Cuſtodes utriusq́z Tabulæ Decalogi, dem HErrn ſeinen Tag ſo liederlich ſtehlen durch Jahrmaͤrckt und andere Uppigkeit?","norm":"Warum lässt ihr Herren Custodes utriusqz Tabulae Decalogi, dem Herrn seinen Tag so liederlich stehlen durch Jahrmärkte und andere Üppigkeit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.339900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2415,"date":1663,"orig":"Pabſt Alexandern habe ich bey dem Frieden-Schluß zu Muͤnſter wol geſehen/ da er Nuncius Apoſtolicus genennet wurde/ und wider den Frieden proteſtirte.","norm":"Papst Alexander habe ich bei dem Friedenschluss zu Münster wohl gesehen / da er Nuntius Apostolicus genannt wurde / und wieder den Frieden protestierte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.240300178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2416,"date":1663,"orig":"Wann ich jetzo einmal bey ihm were/ ſo wolt ich ſagen:","norm":"Wann ich jetzt einmal bei ihm wäre / so wollte ich sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.105700016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2417,"date":1663,"orig":"Domine Papa Alexander, ich bin der jenige/ welchen Eure Liebe Getreue zu Muͤnſter einen Ketzer nenneten/ der die Leute verfuͤhre/ und endlich von ihm außſprengten/ er ſey toll worden/ und lauffe bey Coͤlln in einem Wald herumb/ wie ein wilder Menſch.","norm":"Domine Papa Alexander, ich bin derjenige / welchen Eure Liebe Getreue zu Münster einen Ketzer nennten / der die Leute verführe / und endlich von ihm aussprengten / er sei toll worden / und laufe bei Köln in einem Wald herum / wie ein wilder Mensch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.256400108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2418,"date":1663,"orig":"Jch lebe/ GOTT Lob annoch/ und biu noch geſund.","norm":"Ich lebe / GOTT Lob annoch / und Boy noch gesund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.400400161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2419,"date":1663,"orig":"Jch bilde mir zwar keine groſſe Weißheit ein/ aber ich bin auch gleichwol/ GOtt Lob/ nicht toll.","norm":"Ich bilde mir zwar keine große Weisheit ein / aber ich bin auch gleichwohl / Gott Lob / nicht toll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.196899890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2420,"date":1663,"orig":"Jch frag euch aber/ und bitt euch/ antwortet mir ohne Schertz und in rechtem Ernſt/ ob ihr euch warhafftig einbildet/ daß ihr Chriſti Stadthalter und Petri Succeſſor ſeyet?","norm":"Ich frag euch aber / und bitte euch / antwortet mir ohne Scherz und in rechtem Ernst / ob ihr euch wahrhaftig einbildet / dass ihr Christi Statthalter und Petri Successor seiet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.879199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2421,"date":1663,"orig":"Zu Rom ſind viel monumenta darauff dieſe Literæ ſtehen S. P. Q. R.","norm":"Zu Rom sind viel monumenta darauf diese Literae stehen S. P. Q. R.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.837100028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2422,"date":1663,"orig":"Jch halt dafuͤr/ dieſe literæ ſollen ſo viel bedeuten/ Sancte Pater Quare Rides?","norm":"Ich halte dafür / diese literae sollen so viel bedeuten / Sankt Pater Quare Rides?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.9222002029418945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2423,"date":1663,"orig":"Und zuruͤck heiſſet es ſoviel:","norm":"Und zurück heißt es soviel:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.541800022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2424,"date":1663,"orig":"Rideo Quia Papa Sum.","norm":"Rideo Quia Papa Sum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"et","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":9.04740047454834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2425,"date":1663,"orig":"Wer hat euch Servis Servorum die Macht gegeben? daß ihr ſollet Kaͤyſer und Koͤnige kroͤnẽ/ nnd nach eurem Gefallen von ihrem Thron ſtoſſen?","norm":"Wer hat euch Servis Servorum die Macht gegeben? dass ihr sollet Kaiser und Könige krönen / und nach eurem Gefallen von ihrem Thron stoßen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.557499885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2426,"date":1663,"orig":"Hat Petrus auch Kaͤyſer Neronem erſtlich in ſe iner Hoͤlen gekroͤnet/ ehe er iſt gemartert worden?","norm":"Hat Petrus auch Kaiser Neronem erstlich in se jener Höhlen gekrönt / ehe er ist gemartert worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.454899787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2427,"date":1663,"orig":"Sancte Pater Quare Rides?","norm":"Sankt Pater Quare Rides?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":8.148599624633789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2428,"date":1663,"orig":"Domine Papa Alexander audi, Jch halt euch viel zu klug darzu/ daß ihr ſolche Fabulas glaͤuben ſollet/ welche eure Anteceſſores dem Volck eingebildet haben/ eben als wann es Evangelia weren.","norm":"Domine Papa Alexander audi, Ich halte euch viel zu klug dazu / dass ihr solche Fabulas glauben sollet / welche eure Antecessores dem Volk eingebildet haben / eben als wann es Evangelia wären.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.406899929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2429,"date":1663,"orig":"Sondern ich glaͤube/ daß ihr unterweilens heimlich bey euch ſelbſten lachet/ quod mundus ita velit decipi.","norm":"Sondern ich glaube / dass ihr Unterweilens heimlich bei euch selbst lachet / quod mundus ita velit decipi.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.490200042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2430,"date":1663,"orig":"Jſt aber das eure ernſte Meynung/ daß ihr Chriſti Stadthalter und Petri Succeſſor ſey/ ſo dencke/ daß Chriſtus am Juͤngſten Tag/ wann ER kommen wird/ zu richten die Lebendigen und die Todten/ werde fragen:","norm":"Ist aber das eure ernste Meinung / dass ihr Christi Statthalter und Petri Successor sei / so denke / dass Christus am jüngsten Tag / wann ER kommen wird / zu richten die Lebendigen und die Toten / werde fragen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.138299942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2431,"date":1663,"orig":"Pabſt Alexander, biſtu Petri Succeſſor geweſen?","norm":"Papst Alexander, bist du Petri Successor gewesen?","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"ku","lang_de":0,"norm_lmscore":6.288700103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2432,"date":1663,"orig":"So ſag/ wie haſtu dann meine Schaaff/ meine Laͤmmer geweidet?","norm":"So sage / wie hast du dann meine Schaf / meine Lämmer geweidet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4096999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2433,"date":1663,"orig":"Haſtu auch gemacht/ daß ſie am Sonntag mein Wort gehoͤret haben/ oder haſtu zugeben/ daß ſie am Sonntag den Taͤntzen und Jahrmaͤrckten nachgangen ſind?","norm":"Hast du auch gemacht / dass sie am Sonntag mein Wort gehöret haben / oder hast du zugeben / dass sie am Sonntag den Tänzen und Jahrmärkten nachgegangen sind?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.099800109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2434,"date":1663,"orig":"Pabſt Alexander, wie werdet ihr alsdann beſtehen?","norm":"Papst Alexander, wie werdet ihr alsdann bestehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.43720006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2435,"date":1663,"orig":"Eben wie Butter an der Sonnen.","norm":"Eben wie Butter an der Sonnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.529399871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2436,"date":1663,"orig":"Hoͤrt Pabſt Alexander, hat euer Anteceſſor Pabſt Gregorius den Calender reformirt, ſo reformirt ihr ihn weiter/ und helfft/ daß die Jahrmaͤrckt auff den Sonntagen und Feyertagen abgeſchafft werden.","norm":"Hört Papst Alexander, hat euer Antecessor Papst Gregorius den Kalender reformiert, so reformiert ihr ihn weiter / und helft / dass die Jahrmärkte auf den Sonntagen und Feiertagen abgeschafft werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.672399997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2437,"date":1663,"orig":"Helfft daß die Franckfurter Meß nicht in der Marterwochen/ ſondern zu einer andern Zeit gehalten werde/ oder ihr werdet es nimmer verant worten koͤnnen.","norm":"Hälfte dass die Frankfurter Messe nicht in der Marterwochen / sondern zu einer anderen Zeit gehalten werde / oder ihr werdet es nimmer verrannt Worten können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.279300212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2438,"date":1663,"orig":"Jch hab neulich einen Brieff geleſen/ welchen ihr geſchrieben an alle Patriarchen/ Ertz-Biſchoͤffe ꝛc. welcher alſo anfaͤngt:","norm":"Ich habe neulich einen Brief gelesen / welchen ihr geschrieben an alle Patriarchen / Erzbischöfe etc. welcher also anfängt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.31820011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2439,"date":1663,"orig":"Venerabiles Fratres, dilecti filii, Salutem & Apoſtolicam benedictionem.","norm":"Venerabiles Fratres, dilecti filii, Salutem & Apostolicam benedictionem.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.976099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2440,"date":1663,"orig":"E ſummo Apoſtolatus faſtigio, orbem univerſum, noſtras videlicet curas, ſolicite circum ſpicientibus no- bis, miſera ſanè, luctuꝙ plena ſe offert Chriſtianæ Reipublicæ facies.","norm":"E summo Apostolatus fastigio, orbem universum, nostras videlicet curas, solicite circum spicientibus no- bis, misera sane, luctu plena se offert Christianae Reipublicae facies.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"gl","lang_de":0,"norm_lmscore":5.124100208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2441,"date":1663,"orig":"Domine Papa Alexander, wann ihr orbem univerſum, veſtras videlicet curas anſehet/ ſo ſetzet doch einen Brill auff/ und ſehet an die Greuel/ welche am Sonntage in der Chriſtenheit vorgehen.","norm":"Domine Papa Alexander, wann ihr orbem universum, vestras videlicet curas ansehet / so setzet doch einen Brille auf / und sehet an die Gräuel / welche am Sonntage in der Christenheit vorgehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.656400203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2442,"date":1663,"orig":"Welcher Jud thut an ſeinem Sabbath/ was zu Rom und anderswo geſchihet am Sonntag?","norm":"Welcher Jude tut an seinem Sabbat / was zu Rom und anderswo geschehet am Sonntag?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.413000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2443,"date":1663,"orig":"Wann mancher am Sabbath koͤnte tauſend Roſanobel durch Wucher erwerben/ er wuͤrde es nicht thun.","norm":"Wann mancher am Sabbat könnte tausend Rosanobel durch Wucher erwerben / er würde es nicht tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.46019983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2444,"date":1663,"orig":"Allein den Chriſten iſt auff ihren Jahrmaͤrckten/ welche gemeiniglich am Sonntag und an den hoͤchſten Feyer-Tagen gehalten werden lucri bonus ex re qualibet odor.","norm":"Allein den Christen ist auf ihren Jahrmärkten / welche gemeiniglich am Sonntag und an den höchsten Feiertagen gehalten werden lucri bonus ex re qualibet odor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.250999927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2445,"date":1663,"orig":"Denckt doch/ Herr Philanderſon, was fuͤr ein ſchoͤn Exempel geben wir Chriſten/ unter Lutheranern/ Papiſten und Calviniſten/ den verſtockten Juden/ welche unſern guten Wandel anſehen/ und auß der mit uns gepflogenen converſation ſolten Anlaß nehmen ſich zu bekehren!","norm":"denkt doch / Herr Philanderson, was für ein schön Exempel geben wir Christen / unter Lutheranern / Papisten und Calvinisten / den verstockten Juden / welche unseren guten Wandel ansehen / und aus der mit uns gepflogenen conversation sollten Anlass nehmen sich zu bekehren!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.944200038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2446,"date":1663,"orig":"Jch lobe hierinn den frommen/ guͤtigen und Hochweiſen Fuͤrſten/ Herrn Georgen/ Landgrafen zu Heſſen/ Darmſtat/ deſſen Fuͤrſtliche Gnaden alle Jahrmaͤrckt/ ſo hieberor auff den Sonntag ſind gehalten worden/ haben transferirt auff den nachfolgenden Mitwochen.","norm":"Ich lobe hierin den frommen / gütigen und Hochweisen Fürsten / Herrn Georg / Landgrafen zu Hessen / Darmstat / dessen fürstliche Gnaden alle Jahrmärkte / so hieberor auf den Sonntag sind gehalten worden / haben transferiert auf den nachfolgenden Mitwochen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.876399993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2447,"date":1663,"orig":"Gott fuͤhre den loͤblichen Fuͤrſten auß einer Gluͤckſeligkeit in die ander/ und erwecke hin und wider eyferige Nehemias/ welche befoͤrdern helffen/ daß Gott gegeben werde/ was Gottes iſt/ und dem Kaͤyſer/ was deß Kaͤyſers iſt.","norm":"Gott führe den löblichen Fürsten aus einer Glückseligkeit in die ander / und erwecke hin und wieder eifrige Nehemias / welche befördern helfen / dass Gott gegeben werde / was Gottes ist / und dem Kaiser / was des Kaisers ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.889599800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2448,"date":1663,"orig":"Allein wo gerath ich hin?","norm":"Allein wo gerat ich hin?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.48199987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2449,"date":1663,"orig":"Verzeihet mir Philanderſon/ daß ich euch mit meinen Diſcurſen allzulang auffgehalten hab.","norm":"Verzeihet mir Philanderson / dass ich euch mit meinen Diskursen allzu lang aufgehalten habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.648900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2450,"date":1663,"orig":"Bleibt noch ein Stuͤndlein hier/ und eſſet einen Biſſen Brodt mit mir/ und kombt morgen umb zwey Uhr wider zu mir.","norm":"Bleibt noch ein Stündlein hier / und esset einen Bissen Brot mit mir / und kommt morgen um zwei Uhr wieder zu mir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.921999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2451,"date":1663,"orig":"Jch pfleg deß Abends kein groß Weſen anzuſtellen.","norm":"Ich pfleg des Abends kein groß Wesen anzustellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.954999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2452,"date":1663,"orig":"Ein freundliches Geſpraͤch und ein guter Will/ werden die beſten tractamenta ſeyn.","norm":"Ein freundliches Gespräch und ein guter Will / werden die besten Traktamente sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.908899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2453,"date":1663,"orig":"Bey waͤhrender Abendmahlzeit ruͤhmte Antenor die freygebige Haͤnde deß Koͤnigs Davids/ welcher ſo gewaltige Kriege gefuͤhret/ ſind unter den Waffen etwas zu Befoͤrderung deß Gottesdienſt geſamlet/ er ruͤhmte die Freygebigkeit deß Koͤnigs Salomonis/ und der Fuͤrſten in Jſrael/ welche ſo reichlich zu Erbauung deß Tempels zu Jeruſalem geben.","norm":"Bei währender Abendmahlzeit rühmte Antenor die freigebige Hände des Königs Davids / welcher so gewaltige Kriege geführt / sind unter den Waffen etwas zu Beförderung des Gottesdienst gesammelt / er rühmte die Freigebigkeit des Königs Salomonis / und der Fürsten in Israel / welche so reichlich zu Erbauung des Tempels zu Jerusalem geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.012700080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2454,"date":1663,"orig":"Er klagte darneben/ daß heutiges Tages die Lutheriſche Koͤnige/ und die Lutheriſche Churfuͤrſten und Staͤnde ſo kaltſinnig ſeyen in Befoͤrderung Kirchen und Schulen.","norm":"Er klagte daneben / dass heutiges Tages die Lutherische Könige / und die Lutherische Kurfürsten und Stände so kaltsinnig seien in Beförderung Kirchen und Schulen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6717000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2455,"date":1663,"orig":"Sie geben nicht allein nichts zu Befoͤrderung Kirchen und Schulen/ ſondern was die alte Vorfahren darzu gegeben haben/ das wird heutiges Tages an manchem Ort wunderlich employrt.","norm":"Sie geben nicht allein nichts zu Beförderung Kirchen und Schulen / sondern was die alte Vorfahren dazugegeben haben / das wird heutiges Tages an manchem Ort wunderlich employrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4415998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2456,"date":1663,"orig":"Wann ein reicher vom Adel oder ein ander Herr gar wol etwas ſtifften koͤnte zu Befoͤrderung der Ehre Gottes/ ſo unterlaͤſt er es nicht allein/ ſondern hilfft auch ſelbſt freſſen die Allmoſen/ welche Kaͤyſer Carol der Groſſe zu Befoͤrderung der Kirchen und Schulen gewiedmet hat.","norm":"Wann ein reicher vom Adel oder ein ander Herr gar wohl etwas stiften könnte zu Beförderung der Ehre Gottes / so unterlässt er es nicht allein / sondern hilft auch selbst fressen die Almosen / welche Kaiser Carol der Große zu Beförderung der Kirchen und Schulen gewidmet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.421800136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2457,"date":1663,"orig":"Ja/ ſagen ſie/ unſere Vorfahren haben dieſer Ding auch genoſſen.","norm":"Ja / sagen sie / unsere Vorfahren haben dieser Ding auch genossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.596399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2458,"date":1663,"orig":"Allein ich frag ſie/ was thaͤten ihre Vorfahren?","norm":"Allein ich frag sie / was täten ihre Vorfahren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.719699859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2459,"date":1663,"orig":"Sie ſtiegen auff die Cantzel und predigten/ wie Fuͤrſt Georg von Anhalt/ und unterꝛichteten die Jugend/ in den fundamenten deß Chriſtenthumbs/ ſie lehrten ſie die freye Kuͤnſte/ wie noch heutiges Tages die Papiſtiſche Fuͤrſten und Herꝛen thun.","norm":"Sie stiegen auf die Kanzel und predigten / wie Fürst Georg von Anhalt / und unterrichteten die Jugend / in den Fundamenten des Christentums / sie lehrten sie die freie Künste / wie noch heutiges Tages die Papistische Fürsten und Herren tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.696300029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2460,"date":1663,"orig":"Es iſt juͤngſt eine Theologiſche Diſputation de Simonia gehalten worden zu Roſtock/ welche wol werth were/ daß ſie in Teutſch Sprach verſetzt/ und an alle der Augſpurgiſchen Confeſſion zugethane Hoͤf geſchickt wuͤrde.","norm":"Es ist jüngst eine theologische Disputation de Simonia gehalten worden zu Rostock / welche wohl wert wäre / dass sie in Deutsch Sprache versetzt / und an alle der Augsburgischen Konfession zugetane Höfe geschickt würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.717899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2461,"date":1663,"orig":"Es macht mancher groſſer Herꝛ viel Weſens von dem Iure Epiſcopali.","norm":"Es macht mancher großer Herr viel Wesens von dem Eure Episcopali.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.402500152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2462,"date":1663,"orig":"Allein/ die lieben Herꝛn werden am juͤngſten Tag erfahren/ was ſie von dem Iure Epiſcopali vor Rechenſchafft zu geben haben.","norm":"Allein / die lieben Herrn werden am jüngsten Tag erfahren / was sie von dem Eure Episcopali vor Rechenschaft zu geben haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.021900177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2463,"date":1663,"orig":"Jch muß euch einen Traum erzehlen/ welchen ich vor wenig Wochen gehabt hab.","norm":"Ich muss euch einen Traum erzählen / welchen ich vor wenig Wochen gehabt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.170599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2464,"date":1663,"orig":"Mich dauchte/ ich gieng im Feld ſpatzieren/ und hatte allerhand Speculationen.","norm":"Mich tauchte / ich ging im Feld spazieren / und hatte allerhand Spekulationen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.137700080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2465,"date":1663,"orig":"Ehe ich mich verſahe/ kam ein groſſer Troup Reuter/ welches lauter anſehnliche Leut waren/ von einer halben Rieſen Art/ hatten alleſambt groſſe lange Baͤrt/ ritten in ihren ſchoͤnen Kuͤraſſen/ und hatten groſſe Schlachtſchwerdter bey ſich.","norm":"Ehe ich mich versah / kam ein großer Traub Reuter / welches lauter ansehnliche Leute waren / von einer halben Riesen Art / hatten allesamt große lange Bert / ritten in ihren schönen Kürassen / und hatten große Schlachtschwerter bei sich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.492000102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2466,"date":1663,"orig":"Der jenige/ welcher den Troup fuͤhrte/ war ein uͤber alle maſſen anſehnlicher und Majeſtaͤtiſcher Cavallier.","norm":"Derjenige / welcher den Traub führte / war ein über alle Maßen ansehnlicher und majestätischer Cavalier.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.355100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2467,"date":1663,"orig":"So bald er mich ſahe/ ſagt er:","norm":"Sobald er mich sah / sagt er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.113800048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2468,"date":1663,"orig":"Was biſtu fuͤr einer?","norm":"Was bist du für einer?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.317399978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2469,"date":1663,"orig":"Jch machte ein tieff Reverentz und ſagte: Mein Herꝛ verzeihe mir/ wann ich auß Unwiſſenheit peccire, und ihm gebuͤhrenden Titul und reſpect nicht gebe.","norm":"Ich machte ein tief Reverenz und sagte: Mein Herr verzeihe mir / wann ich aus Unwissenheit peccire, und ihm gebührenden Titel und Respekt nicht gebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.252699851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2470,"date":1663,"orig":"Jch bin ein Liebhaber der H. Schrifft/ und heiſſe Antenor.","norm":"Ich bin ein Liebhaber der H. Schrift / und heiße Antenor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.075500011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2471,"date":1663,"orig":"Er antwortete: Du biſt mir willkommen/ du ehrlicher Kerl.","norm":"Er antwortete: Du bist mir willkommen / du ehrlicher Kerl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.783899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2472,"date":1663,"orig":"Du muſt mit mir ziehen.","norm":"Du musst mit mir ziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.2964999675750732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2473,"date":1663,"orig":"Jch muß von allerhand Dingen mit dir reden.","norm":"Ich muss von allerhand Dingen mit dir reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.439799785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2474,"date":1663,"orig":"Du Sattelknecht gib thm eins von meinen Handpferden/ gib ihm den Stumpffohr/ und laß thn drauff ſitzen.","norm":"Du Sattelknecht gib thm eins von meinen Handpferden / gib ihm den Stumpfohr / und lass thn drauf sitzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.914400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2475,"date":1663,"orig":"Jch weigerte mich im Anfang/ allein/ ich muſte wider meinen Willen auffſitzen/ und mit reiten.","norm":"Ich weigerte mich im Anfang / allein / ich musste wider meinen Willen aufsitzen / und mit reiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.691800117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2476,"date":1663,"orig":"Jch gab dem Sattelknecht meinen Rock/ und bate ihn/ er wolle ihn hinter den Sattel binden.","norm":"Ich gab dem Sattelknecht meinen Rock / und bat ihn / er wolle ihn hinter den Sattel binden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.947700023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2477,"date":1663,"orig":"Jndem er den Rock auffband/ ſagt ich zu ihm: Mein Freund/ wer iſt doch der Cavallier?","norm":"Indem er den Rock aufband / sagt ich zu ihm: Mein Freund / wer ist doch der Cavalier?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6265997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2478,"date":1663,"orig":"Er antwortete:","norm":"Er antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.494100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2479,"date":1663,"orig":"Es iſt Kaͤyſer Carol/ der Groſſe.","norm":"Es ist Kaiser Carol / der Große.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"is","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.34660005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2480,"date":1663,"orig":"Jch erſchrack/ und ſagte:","norm":"Ich erschrak / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.570499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2481,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer Carol der Groſſe?","norm":"Kaiser Carol der Große?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"ku","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.092299938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2482,"date":1663,"orig":"Der iſt ja ſchon vor 800. Jahren geſtorben!","norm":"Der ist ja schon vor 800. Jahren gestorben!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.422599792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2483,"date":1663,"orig":"Jch muſte alsbald hinter dem Kaͤyſer herꝛeiten/ und er fragte mich von allerhand Dingen/ und wolte wiſſen/ wie es itzo in der Welt hergehe?","norm":"Ich musste alsbald hinter dem Kaiser herreiten / und er fragte mich von allerhand Dingen / und wollte wissen / wie es jetzt in der Welt hergehe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4475998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2484,"date":1663,"orig":"Jch ſagte: Allergnaͤdigſter Kaͤyſer und Herꝛ: Alſo iſt es unter Euer Kaͤyſ. Maj. Regierung in Teutſchland gangen in dem und dem Jahr/ an dem und dem Ort.","norm":"Ich sagte: Allergnädigster Kaiser und Herr: Also ist es unter Euer Käys. Maj. Regierung in Deutschland gegangen in dem und dem Jahr / an dem und dem Ort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.789899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2485,"date":1663,"orig":"Allein/ nun gehet es ſo und ſo.","norm":"Allein / nun geht es so und so.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.871799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2486,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer lachte/ und ſagte:","norm":"Der Kaiser lachte / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.983099937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2487,"date":1663,"orig":"Wer hat dir von dieſen Dingen geſagt?","norm":"Wer hat dir von diesen Dingen gesagt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.351700067520141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2488,"date":1663,"orig":"Jch hoͤre wol/ daß du die Ding/ welche damals vorgangen/ eben ſo wol wiſſeſt/ als wann du mein Cantzley-Schreiber oder Secretarius geweſen wereſt.","norm":"Ich höre wohl / dass du die Ding / welche damals vorgegangen / eben so wohl wissest / als wann du mein Kanzlei-Schreiber oder Sekretarius gewesen Werst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.519899845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2489,"date":1663,"orig":"Jch mercke wol/ daß du die Naſe in die Hiſtorienſchreiber geſteckt haſt.","norm":"Ich merke wohl / dass du die Nase in die Historienschreiber gesteckt hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.871200084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2490,"date":1663,"orig":"Jch muß hinfuͤro weiter mit dir reden.","norm":"Ich muss hinfür weiter mit dir reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.119999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2491,"date":1663,"orig":"Als wir noch etzliche Stunden geritten hatten/ kamen wir gegen Abend an einen Ort/ da ein Papiſtiſches Thum-Capitel war/ welches der Kaͤyſer vor Zeiten geſtifftet hatte.","norm":"Als wir noch etliche Stunden geritten hatten / kamen wir gegen Abend an einen Ort / da ein Papistisches Thum-Capitel war / welches der Kaiser vor Zeiten gestiftet hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3927001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2492,"date":1663,"orig":"Da ſtunden etzliche Concubinen und zanckten ſich/ welche der andern auff der rechten Hand gehen ſolte?","norm":"Da standen etliche Konkubinen und zankten sich / welche der anderen auf der rechten Hand gehen sollte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.969200134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2493,"date":1663,"orig":"Die eine ſagte:","norm":"Die eine sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.616199970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2494,"date":1663,"orig":"Sie ſey deß Thum-Dechants Concubine/ drumb gebuͤhre ihr billich der Vorzug.","norm":"Sie sei des Thum-Dechants Concubine / darum gebühre ihr billig der Vorzug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.161499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2495,"date":1663,"orig":"Wann ein junges Maͤgdlein von achtzehen Jahren nur eine Nacht bey einem Doctor geſchlaffen hab/ ſo nenne man ſie deß Morgens Frau Doctorin.","norm":"Wann ein junges Mägdlein von achtzehn Jahren nur eine Nacht bei einem Doktor geschlafen habe / so nenne man sie des Morgens Frau Doktorin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.652100086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2496,"date":1663,"orig":"Nun ſeye ſie eine alte erbare Matron/ und hab ſo viel Jahr lang bey dem Dechant alle Nacht geſchlaffen/ und den Decanum nenne man Hoch Ehrwuͤrdiger Herꝛ/ warumb ſie nicht auch ſolle genennet werden/ Hoch Ehrwuͤrdige Frau?","norm":"Nun sei sie eine alte ehrbare Matrone / und habe so viel Jahr lang bei dem Dechant alle Nacht geschlafen / und den Decanum nenne man Hoch ehrwürdiger Herr / warum sie nicht auch solle genannt werden / Hoch ehrwürdige Frau?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.901899814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2497,"date":1663,"orig":"Die andere ſagte:","norm":"Die andere sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.292500019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2498,"date":1663,"orig":"Was ſolt du den Vorzug haben/ und Hochwuͤrdige Frau genennet werden?","norm":"Was sollt du den Vorzug haben / und Hochwürdige Frau genannt werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.265399932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2499,"date":1663,"orig":"Du ſolt wiſſen/ wann ich ſchon itzo nur bey dem Cantor bin/ ſo bin ich doch hiebevor eines Ertzbiſchoffs Concubin geweſen/ eines Herꝛn/ der auß Fuͤrſtl. Stamm und Gebluͤt entſproſſen.","norm":"Du sollt wissen / wann ich schon jetzt nur bei dem Kantor bin / so bin ich doch hiervor eines Erzbischofs Concubin gewesen / eines Herrn / der aus Fürstl. Stamm und Geblüt entsprossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.625100135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2500,"date":1663,"orig":"Wol/ ſagt deß Dechants Concubin/ weil du eines Ertzbiſchoffs Concubin geweſen biſt/ ſo ſoltu hinfuͤro die Ertzhur genennet werden.","norm":"Wohl / sagt des Dechant Concubin / weil du eines Erzbischofs Concubin gewesen bist / so sollst du hinfür die Ertzhur genannt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.444600105285644} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2501,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer hoͤret dieſes Gezaͤnck an/ und fragte ein wenig nach/ wie es an dem Ort hergehe?","norm":"Der Kaiser höret dieses Gezänk an / und fragte ein wenig nach / wie es an dem Ort hergehe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.855999946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2502,"date":1663,"orig":"Da wurd ihm unter andern geantwortet:","norm":"Da wurde ihm unter anderen geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.827300071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2503,"date":1663,"orig":"Es ſey einsmals ein Nuncius Apoſtolicus in dieſes Stifft geſchickt worden/ daß er im Namen deß Pabſts ſolle eine Reformation anfangen/ da ſeyn die Canonici ſonderlich im Geſchrey geweſen/ wegẽ der Concubinen.","norm":"Es sei einsmals ein Nuntius Apostolicus in dieses Stift geschickt worden / dass er im Namen des Papsts solle eine Reformation anfangen / da sein die Canonici sonderlich im Geschrei gewesen / wegen der Konkubinen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.100399971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2504,"date":1663,"orig":"Als habe der Nuncius ihnen eine Straffe aufferleget/ daß ein jeglicher unter ihnen 200. Ducaten geben ſolle.","norm":"Als habe der Nuntius ihnen eine Strafe auferleget / dass ein jeglicher unter ihnen 200. Dukaten geben solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5289998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2505,"date":1663,"orig":"Es ſey aber ein alter Canonicus geweſon/ der habe hoch und theuer geſchworẽ/ er hab ſein Lebetag kein Weibesbild beruͤhret.","norm":"Es sei aber ein alter Kanoniker geweson / der habe hoch und teuer geschworen / er habe sein Lebetag kein Weibesbild berühret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.497399806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2506,"date":1663,"orig":"Und er ſey deßwegen ein Canonicus worden/ weil er in bello Veneris und ihres Sohns Cupidinis Koͤcher und Pfeil nicht brauchen koͤnne.","norm":"Und er sei deswegen ein Kanoniker worden / weil er in bello Veneris und ihres Sohns Cupidinis Köcher und Pfeil nicht brauchen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.970300197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2507,"date":1663,"orig":"Der Nuncius Apoſtolicus aber habe geantwortet:","norm":"Der Nuntius Apostolicus aber habe geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.624499797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2508,"date":1663,"orig":"Solve quod debes.","norm":"Solve quod debes.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"sr","lang_de":0,"norm_lmscore":6.468299865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2509,"date":1663,"orig":"Si non habuiſti, cura ut habeas.","norm":"Si non habuisti, cura ut habeas.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.208700180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2510,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer ſchuͤttelte den Kopff/ und redete etwas ingeheim mit den Canonicis, welches ich nicht vernehmen konte.","norm":"Der Kaiser schüttelte den Kopf / und redete etwas insgeheim mit den Canonicis, welches ich nicht vernehmen konnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.278600215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2511,"date":1663,"orig":"Allein ich ſahe/ daß die Papiſtiſche Canonici ſehr ſchamroth wurden.","norm":"Allein ich sah / dass die Papistische Canonici sehr schamrot wurden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.407100200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2512,"date":1663,"orig":"Deß andern Tages reiſeten wir weiter/ und kamen an einen Ort/ da ein Lutheriſch Thum Capitel war/ da kamen dem Kaͤyſer die Canonici entgegen/ in ihren beſten Kleidungen/ und empfiengen ihn.","norm":"Des anderen Tages reisten wir weiter / und kamen an einen Ort / da ein Lutherisch Thum Kapitel war / da kamen dem Kaiser die Canonici entgegen / in ihren besten Kleidungen / und empfingen ihn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.658400058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2513,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer ſagte zu mir/ wer ſind die Kerle?","norm":"Der Kaiser sagte zu mir / wer sind die Kerle?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.04610013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2514,"date":1663,"orig":"Jch machte eine tieffe Reverentz und ſagte:","norm":"Ich machte eine tiefe Reverenz und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.10699987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2515,"date":1663,"orig":"Allergnaͤdigſter Kaͤyſer und Herꝛ/ es ſind Canonici auß dem Stifft/ das E. 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M. hiervor gestiftet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.980999946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2516,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer ſagte:","norm":"Der Kaiser sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.985899925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2517,"date":1663,"orig":"Warumb ziehen ſie dann ſo auff in Kleidungen/ als wann es Courtiſane auß Franckreich weren?","norm":"Warum ziehen sie dann so auf in Kleidungen / als wann es Kurtisane aus Frankreich wären?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.291200160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2518,"date":1663,"orig":"Jch antwortete: Allergnaͤdigſter Kaͤyſer und Herꝛ/ es iſt nicht mehr ein Papiſtiſches Stift/ ſondern es iſt reformirt.","norm":"Ich antwortete: Allergnädigster Kaiser und Herr / es ist 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Allergnaͤdigſter Kaͤyſer und Herꝛ/ das weiß ich nicht.","norm":"Ich antwortete: Allergnädigster Kaiser und Herr / das weiß ich nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4217000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2523,"date":1663,"orig":"Die Frag iſt mir viel zu hoch.","norm":"Die Frag ist mir viel zu hoch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.741199970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2524,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer fragte recht nach/ was ſie thun?","norm":"Der Kaiser fragte recht nach / was sie tun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.34119987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2525,"date":1663,"orig":"und wurde uͤber alle maſſen zornig/ und ſagte:","norm":"und wurde über alle Maßen zornig / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.6705000400543213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2526,"date":1663,"orig":"Jhr Kerle/ was macht ihr hier?","norm":"Ihr Kerle / was macht ihr hier?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.239399909973144} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2527,"date":1663,"orig":"Jch ſehe/ daß in meinen Stifftern/ welche Papiſtiſch ſind/ die Canonici noch etwas thun/ und gehen alle Tag in die Kirch/ und ſingen einen Pſalm/ und beten ein Vater unſer.","norm":"Ich sehe / dass in meinen Stiftern / welche Papistisch sind / die Canonici noch etwas tun / und gehen alle Tag in die Kirche / und singen einen Psalm / und beten ein Vater unser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.600900173187256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2528,"date":1663,"orig":"Aber was thut 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Kirchen und Schulen erbauet/ und hab Leut darein geſetzt/ und ihnen reichen Unterhalt verſchafft/ zu dem End/ daß ſie und ihre Nachkommen die Leut im Catechiſmo/ und in dem Fundament deß Chriſtenthumbs recht unterweiſen ſollen/ und ihr Blackſcheiſſer wolt mit Muͤſſiggehen verfreſſen/ was mir im Regen und Schnee/ unter Spieß und Schwerdtern/ bey Tag und Nacht zn erwerben/ ſo blutſauer worden iſt?","norm":"Ich bin im Regen und Schnee herumgeritten / ich habe mein Leib und Leben gewagt / und was ich mit meinem Schwert erworben habe / davon ich Kirchen und Schulen erbauet / und habe Leute darein gesetzt / und ihnen reichen Unterhalt verschafft / zu dem Ende / dass sie und ihre Nachkommen die Leute im Catechismo / und in dem Fundament des Christentums recht unterweisen sollen / und ihr Blackscheisser wollt mit Müßiggehen verfressen / was mir im Regen und Schnee / unter Spieß und Schwertern / bei Tag und Nacht zn erwerben / so blutsauer worden 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sehet / dass meine Almosen nicht ganz und gar mit Sünden gefressen werden / oder ihr sollt sehen / was ich mit euch anfangen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.555600166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2535,"date":1663,"orig":"Wiſſet ihr nicht/ daß S. Paulus an ſeinen Theſſalonicher geſchrieben:","norm":"Wisset ihr nicht / dass S. Paulus an seinen Thessaloniker geschrieben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.528200149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2536,"date":1663,"orig":"Wer nicht arbeitet/ der ſol nicht eſſen?","norm":"Wer nicht arbeitet / der soll nicht essen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.353000164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2537,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer lieſſe zu Pferd blaſen/ und wolte weiter fort/ da kamen etzliche vornehme Cavallier in langen Sammeten Roͤcken/ in Stiefel und Sporn/ mit verguͤldeten Degen und ſchoͤnen Federbuͤſchen.","norm":"Der Kaiser ließe zu Pferd blasen / und wollte weiter fort / da kamen etliche vornehme Cavalier in langen samten Röcken / in Stiefel und Sporn / mit vergüldeten Degen und schönen Federbüschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.504499912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2538,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer ſagte:","norm":"Der Kaiser sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.985899925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2539,"date":1663,"orig":"Wer ſeyd ihr?","norm":"Wer seid ihr?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.3092000484466553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2540,"date":1663,"orig":"Sie antworteten: Allergnaͤdigſter Kaͤyſer und Herꝛ/ wir ſind Canonici.","norm":"Sie antworteten: Allergnädigster Kaiser und Herr / wir sind Canonici.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.892399787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2541,"date":1663,"orig":"Was ſagt der Kaͤyſer/ 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worteten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.8557000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2545,"date":1663,"orig":"Nein allergnaͤdigſter Kaͤyſer und Herꝛ/ das iſt unſer Gelegenheit nicht/ daß wir uns umb ſolche Ding viel bemuͤhen.","norm":"Nein allergnädigster Kaiser und Herr / das ist unser Gelegenheit nicht / dass wir uns um solche Ding viel bemühen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.114099979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2546,"date":1663,"orig":"Wir ſind Cavallier/ theils auß Fuͤrſtlichen und Graͤflichen/ theils auß uhralten Adelichen Geſchlechtern.","norm":"Wir sind Cavalier / teils aus Fürstlichen und Gräflichen / teils aus uralten adeligen Geschlechtern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.949999809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2547,"date":1663,"orig":"Wol/ ſagt der Kaͤyſer/ weil ihr Cavallier ſeyd/ ſo wil ich euch brauchen als Cavallier.","norm":"Wohl / sagt der Kaiser / weil ihr Cavalier seid / so will ich euch brauchen als Cavalier.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.05210018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2548,"date":1663,"orig":"Jch wil euch mit in Thraciam nehmen/ und den Ort wider einnehmen/ welchen Conſtantinus/ der groſſe Chriſtliche Held erbauet hat.","norm":"Ich will euch mit in Thraciam nehmen / und den Ort wieder einnehmen / welchen Constantinus / der große christliche Held erbauet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.01140022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2549,"date":1663,"orig":"Da wil ich euch mit Gottes Huͤlff gnugſam contentiren.","norm":"Da will ich euch mit Gottes Hilfe genugsam kontentieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.225299835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2550,"date":1663,"orig":"Die Allmoſen hab ich nicht geſtifftet vor Cavallier/ ſondern vor Prieſter und Schulmeiſter/ welche meine ehrliche Sachſen in den fundamenten deß Chriſtenthumbs/ und in andern freyen Kuͤnſten recht unterꝛichten ſollen.","norm":"Die Almosen habe ich nicht gestiftet vor Cavalier / sondern vor Priester und Schulmeister / welche meine ehrliche Sachsen in den Fundamenten des Christentums / und in anderen freien Künsten recht unterrichten sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.363900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2551,"date":1663,"orig":"Den dritten Tag kamen wir an einen Ort/ da wohneten Ritter deß Teutſchen Ordens.","norm":"Den dritten Tag kamen wir an einen Ort / da wohnten Ritter des Deutschen Ordens.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.293200016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2552,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer ſagte zu mir:","norm":"Der Kaiser sagte zu mir:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.601099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2553,"date":1663,"orig":"Was ſind das vor Kerle?","norm":"Was sind das vor Kerle?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9532999992370605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2554,"date":1663,"orig":"Jch antwortete: Allergnaͤdigſter Kaͤyſer und Herꝛ/ Muͤnſterus und andere ſchreiben/ daß er A. 1190. oder wie etliche wollen 1216. die Chriſten eine groſſe Niderlag in Syrien erlitten/ da ſey deß Roͤmiſchen Reichs Armee geruͤckt in Preuſſen/ und haben allda geſtritten wider die damalige barbariſche Heydniſche Voͤlcker/ die Preuſſen/ die Reuſſen/ die Littauen/ die Churlaͤnder/ etc.","norm":"Ich antwortete: Allergnädigster Kaiser und Herr / Münsterus und andere schreiben / dass er A. 1190 . oder wie etliche wollen 1216 . die Christen eine große Niederlage in Syrien erlitten / da sei des Römischen Reichs Armee gerückt in Preußen / und haben allda gestritten wider die damalige barbarische heidnische Völker / die Preußen / die Reussen / die Litauen / die Kurländer / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.237299919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2555,"date":1663,"orig":"Als nun ein groſſes Sterben in das Kaͤyſerliche Laͤger kommen/ haben ſich etliche guthertzige Kriegsknecht zuſammen rottirt/ und allda eine Huͤtte gebauet auß einem alten Schiff/ und haben darunter die Krancken getragen Damit ſie aber deſtobeſſer threr warten koͤnten/ haben ſie bey Rittern und andern Kriegslenten ein Allmoſen geſamlet.","norm":"Als nun ein großes Sterben in das Kaiserliche Lager kommen / haben sich etliche gutherzige Kriegsknecht zusammen rotiert / und allda eine Hütte gebaut aus einem alten Schiff / und haben darunter die Kranken getragen damit sie aber desto besser threr warten könnten / haben sie bei Rittern und anderen Kriegslenden ein Almosen gesammelt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.414700031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2556,"date":1663,"orig":"Wann es aber Alarm geben/ und der Feind vorhanden geweſen/ ſo haben ſich dieſe guthertzige Kriegsknecht fornen an der Spitz finden laſſen/ und auß einem recht Chriſtlichen Eifer tapffer und maͤnnlich gefochten wider die Feinde deß Chriſtenthumbs.","norm":"Wann es aber Alarm geben / und der Feind vorhanden gewesen / so haben sich diese gutherzige Kriegsknecht vorne an der Spitz finden lassen / und aus einem recht christlichen Eifer tapfer und männlich gefochten wider die Feinde des Christentums.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.505799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2557,"date":1663,"orig":"Da ſey dieſe Rotte bey andern vornehmen Kriegshelden ſehr geliebt und geruͤhmt worden/ weil ſie geſehen/ daß ſie ſich ſo tapffer und maͤñlich verhalten gegen ihre Feinde/ und ſo guthertzig gegen ihre arme Freunde.","norm":"Da sei diese Rotte bei anderen vornehmen Kriegshelden sehr geliebt und gerühmt worden / weil sie gesehen / dass sie sich so tapfer und männlich verhalten gegen ihre Feinde / und so gutherzig gegen ihre arme Freunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.568699836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2558,"date":1663,"orig":"Daß alſo mancher Teutſcher redlicher Soldat/ auch gern die Ehr haben wollen/ in dieſer ihrer Geſellſchafft zu ſeyn.","norm":"Dass also mancher Deutscher redlicher Soldat / auch gern die Ehre haben wollen / in dieser ihrer Gesellschaft zu sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.073699951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2559,"date":1663,"orig":"Und dieſe Geſellſchafft habe ſo zugenommen/ ſeye von Kaͤyſer und Papſt alſo privilegirt worden/ habe mit Kriegen und Siegen ſich ſo bereicht/ daß ſie gantze Fuͤrſtenthuͤmer unter ſich bracht haben/ und ihre Macht faſt koͤniglich worden ſey.","norm":"Und diese Gesellschaft habe so zugenommen / sei von Kaiser und Papst also privilegiert worden / habe mit Kriegen und Siegen sich so bereichert / dass sie ganze Fürstentümer unter sich brachte haben / und ihre Macht fast königlich worden sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.871399879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2560,"date":1663,"orig":"Da haben ſie/ ſonderlich in Preuſſen/ viel Kirchen und Hoſpitalia gebauet/ haben den Armen viel Guts gethan/ und die Chriſtliche Religion auff vielerley Art befoͤrdert.","norm":"Da haben sie / sonderlich in Preußen / viel Kirchen und Hospitalia gebaut / haben den Armen viel Gutes getan / und die christliche Religion auf vielerlei Art befördert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.228799819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2561,"date":1663,"orig":"Endlich haben ſie niemand in dieſen Orden genom̃en/ er ſey dann Teutſch vom Gebluͤt/ und Edel von Herkommen und Gemuͤth.","norm":"Endlich haben sie niemand in diesen Orden genommen / er sei dann Deutsch vom Geblüt / und edel von Herkommen und Gemüt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.353300094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2562,"date":1663,"orig":"Und dieſe werden nunmehr genennt die Ritter deß Teutſchen Ordens.","norm":"Und diese werden nunmehr genannt die Ritter des Deutschen Ordens.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.443600177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2563,"date":1663,"orig":"Und ſie haben endlich ein Geſetz gemacht/ daß wann ein junger vom Adel in dieſen Orden genommen wurde/ ſo ſolle er angeloben und ſchweren/ daß er allezeit wolle bereit ſeyn/ zu ſtreiten wider die Feinde deß Creutzes Chriſti/ und den Armen guts zu thun.","norm":"Und sie haben endlich ein Gesetz gemacht / dass wann ein junger vom Adel in diesen Orden genommen wurde / so solle er angeloben und schweren / dass er allezeit wolle bereit sein / zu streiten wider die Feinde des Kreuzes Christi / und den Armen Gutes zu tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.078100204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2564,"date":1663,"orig":"Sebaſtian Franck ſchreibt von dieſem Orden/ daß ſie ein ſolches Leben gefuͤhrt haben mit Beten/ mit Allmoſen geben und Pflegung der Armen und Krancken/ daß wann ein Teutſcher vom Adel ſey an einen Ort kommen/ da Teutſche Herꝛen gewohnet haben/ hab er faſt nicht ſo viel Raum funden/ da er hab koͤnnen allein ſeyn/ und daſelbſt ſeinen Harniſch fuͤglichen außziehen/ ſo voll ſey es allenthalben geweſen von Krancken/ oder andern Leuten/ ſo auff ihren Knien geſeſſen und gebetet.","norm":"Sebastian Franck schreibt von diesem Orden / dass sie ein solches Leben geführt haben mit Beten / mit Almosen geben und Pflegung der Armen und Kranken / dass wann ein Deutscher vom Adel sei an einen Ort kommen / da Deutsche Herren gewohnt haben / habe er fast nicht so viel Raum fanden / da er habe können allein sein / und daselbst seinen Harnisch füglichen ausziehen / so voll sei es allenthalben gewesen von Kranken / oder anderen Leuten / so auf ihren Knien gesessen und gebetet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.940400123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2565,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer fragte/ ob ſie es noch thaͤten?","norm":"Der Kaiser fragte / ob sie es noch täten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.441800117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2566,"date":1663,"orig":"Jch machte eine tieffe Reverentz/ und ſagte:","norm":"Ich machte eine tiefe Reverenz / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8709001541137695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2567,"date":1663,"orig":"Allergnaͤdigſter Kaͤyſer und Herꝛ/ dieſe Frag iſt mir viel zu hoch.","norm":"Allergnädigster Kaiser und Herr / diese Frag ist mir viel zu hoch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.076200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2568,"date":1663,"orig":"Ey ſagt der Kaͤyſer/ ich bin kommen/ das Orientaliſche Kaͤyſerthumb wider einzunehmen/ welches der Tuͤrck/ der Bluthund/ der Chriſtenheit entzogen hat/ und hat ſo viel ſchoͤne Kirchen/ welche die Apoſteln erbauet/ ruinirt, und an ſtatt der Chriſtlichen Lehr/ die verfluchte Mahometiſche Religion eingefuͤhret.","norm":"Ei sagt der Kaiser / ich bin kommen / das Orientalische Käyserthumb wieder einzunehmen / welches der Türk / der Bluthund / der Christenheit entzogen hat / und hat so viel schöne Kirchen / welche die Aposteln erbauet / ruiniert, und an statt der christlichen Lehre / die verfluchte Mahometische Religion eingeführt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.691100120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2569,"date":1663,"orig":"Jch muß die Teutſche Ritter/ ſonderlich die jenige/ welche ſich Evangeliſch nennen/ mit in Krieg nehmen/ und wil unterdeſſen an dieſen und andern Orten gute Ritter- Schulen anſtellen/ daß der Edelleut Kinder wol erzogen werden/ damit ich ihrer in Krieg- und Friedens-Zeiten wol gebrauchen koͤnne.","norm":"Ich muss die Deutsche Ritter / sonderlich diejenige / welche sich Evangelisch nennen / mit in Krieg nehmen / und will unterdessen an diesen und anderen Orten gute Ritter-Schulen anstellen / dass der Edelleut Kinder wohl erzogen werden / damit ich ihrer in Krieg- und Friedenszeiten wohl gebrauchen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.902200222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2570,"date":1663,"orig":"Wann nun ein Ritter deß Teutſchen Ordens im Krieg wider die Feinde deß Creutzes Chriſti krumm oder lahm geſchoſſen wird/ ſo wil ich ſchon Anſtalt machen/ daß er an einem ſolchen Ort ſeinen guten Unterhalt haben ſol/ wie die Cavallier in Holland/ und ſol nicht noͤthig haben/ ſich eben todt zu ſauffen.","norm":"Wann nun ein Ritter des Deutschen Ordens im Krieg wider die Feinde des Kreuzes Christi krumm oder lahm geschossen wird / so will ich schon Anstalt machen / dass er an einem solchen Ort seinen guten Unterhalt haben soll / wie die Cavalier in Holland / und soll nicht nötig haben / sich eben tot zu saufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.893799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2571,"date":1663,"orig":"Den vierdten Tag kamen wir in ein Cloſter/ darin ware eine groſſe Anzahl Jungfrauen.","norm":"Den vierten Tag kamen wir in ein Kloster / darin war eine große Anzahl Jungfrauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.743000030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2572,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer nahm ſein Quartier bey einer Jungfrauen/ welche das gantze Hauß gezieret hatte mit Conterfayten von allerhand Cavalliren/ welche theils in ihren Kuͤraſſen/ theils in ledernen Kollern/ und mit groſſen Federbuͤſchen abgemahlet waren/ in Lebens Groͤß.","norm":"Der Kaiser nahm sein Quartier bei einer Jungfrauen / welche das ganze Haus geziert hatte mit Conterfayten von allerhand Cavaliren / welche teils in ihren Kürassen / teils in ledernen Kollern / und mit großen Federbüschen abgemalt waren / in Lebens Größe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.153500080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2573,"date":1663,"orig":"Jch verwunderte mich erſtlich druͤber/ und gieng mir faſt wie jenem einfaͤltigen Edelmann/ welcher in eine Kirch kam/ darin die zwoͤlff Apoſteln in Alabaſter abgebildet ſtunden/ da ſagte der Edelmann/ iſt S.","norm":"Ich verwunderte mich erstlich drüber / und ging mir fast wie jenem einfältigen Edelmann / welcher in eine Kirche kam / darin die zwölf Aposteln in Alabaster abgebildet standen / da sagte der Edelmann / ist S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.269000053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2574,"date":1663,"orig":"Jacob auch ein Soldat geweſen?","norm":"Jacob auch ein Soldat gewesen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.582499980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2575,"date":1663,"orig":"Jch ſagte: Warumb ſol er ein Soldat geweſen ſeyn?","norm":"Ich sagte: Warum soll er ein Soldat gewesen sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.691099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2576,"date":1663,"orig":"Er antwortete:","norm":"Er antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.494100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2577,"date":1663,"orig":"Da ſtehet ja/ daß er ein Majeur geweſen ſey.","norm":"Da steht ja / dass er ein Majeur gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"tr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.268400192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2578,"date":1663,"orig":"Sehet ihr nicht/ daß da ſtehet mit guͤldenen Buchſtaben: Iacobus Major.","norm":"Sehet ihr nicht / dass da steht mit güldenen Buchstaben: Iacobus Major.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.933199882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2579,"date":1663,"orig":"Jſt er ein Majeur geweſen/ ſo hat er es weiter im Krieg bracht als ich.","norm":"Ist er ein Majeur gewesen / so hat er es weiter im Krieg brachte als ich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.530600070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2580,"date":1663,"orig":"Jch hab ſo lang mitgelauffen im Krieg/ und bin weiter nichts worden als ein Rittmeiſter.","norm":"Ich habe so lang mitgelaufen im Krieg / und bin weiter nichts worden als ein Rittmeister.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.415200233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2581,"date":1663,"orig":"Als ich alſo mit Verwunderung die Conterfayt im Cloſter anſahe/ kam Kaͤyſer Carol und ſagte:","norm":"Als ich also mit Verwunderung die konterfeit im Kloster ansah / kam Kaiser Carol und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.031099796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2582,"date":1663,"orig":"Was ſind das fuͤr Heilige?","norm":"Was sind das für Heilige?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.631299972534179} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2583,"date":1663,"orig":"Jſt etwa der Ritter S. Georg drunter?","norm":"Ist etwa der Ritter S. Georg drunter?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.337900161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2584,"date":1663,"orig":"Jch antwortete: Nein gnaͤdigſter Kaͤyſer und Herꝛ/ ich weiß wol wie die Mahler S. Georgen abmahlen.","norm":"Ich antwortete: Nein gnädigster Kaiser und Herr / ich weiß wohl wie die Maler S. Georg abmalen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.521699905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2585,"date":1663,"orig":"Aber ich finde weder den Rittern S. Georgen/ oder den alten Chriſtlichen Frantzoͤſiſchen Cavallier S. Martin unter dieſen Conterfaytẽ.","norm":"Aber ich finde weder den Rittern S. Georg / oder den alten Christlichen französischen Cavalier S. Martin unter diesen Conterfayten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.963099956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2586,"date":1663,"orig":"Ey/ ſagte der Kaͤyſer/ was iſt das?","norm":"Ei / sagte der Kaiser / was ist das?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.7947998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2587,"date":1663,"orig":"Jch muß hier eine ſchoͤne Ritterſchul anordnen/ daß junge Edelleut wol aufferzogen werden/ daß ſie ihre Feder und ihren Degen wol zu brauchen wiſſen wider den Tuͤrcken.","norm":"Ich muss hier eine schöne Ritterschule anordnen / dass junge Edelleut wohl auferzogen werden / dass sie ihre Feder und ihren Degen wohl zu brauchen wissen wider den Türken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.585100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2588,"date":1663,"orig":"Alsdann koͤnnen ſie thre Schweſtern reichlich außſteuren/ und ihnen tapffere Cavallirer geben.","norm":"Alsdann können sie thre Schwestern reichlich aussteuern / und ihnen tapfere Cavallirer geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.106100082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2589,"date":1663,"orig":"Dann ich ſehe doch/ daß manche unter ihnen ſey/ welcher mehr gedient were mit einem tapffern jungen Cavallier/ als einem hungerigen Bettler mit einem Stuͤck Speck oder Brodt.","norm":"Dann ich sehe doch / dass manche unter ihnen sei / welcher mehr gedient wäre mit einem tapferen jungen Cavalier / als einem hungrigen Bettler mit einem Stück Speck oder Brot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.240600109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2590,"date":1663,"orig":"Wir kamen an einem andern Ort/ da abermals ein Capitul war/ welches der Kaͤyſer geſtifftet hatte.","norm":"Wir kamen an einem anderen Ort / da abermals ein Capitul war / welches der Kaiser gestiftet hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.49560022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2591,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer war kaum vom Pferd geſtiegen/ da kam einer und klagte/ daß ihm von hoher Hand eine kleine præbende gegoͤnnet ſey.","norm":"Der Kaiser war kaum vom Pferd gestiegen / da kam einer und klagte / dass ihm von hoher Hand eine kleine praebende gegönnt sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.980500221252441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2592,"date":1663,"orig":"Allein die Canonici fordern ſo viel Statuten-Gelder/ daß er nicht wiſſe/ ob er ſo lang leben werde/ daß er ſo viel wider einnehme/ als er itzo außgeben ſolle.","norm":"Allein die Canonici fordern so viel Statuten-Gelder / dass er nicht wisse / ob er so lang leben werde / dass er so viel wieder einnehme / als er jetzt ausgeben solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.774199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2593,"date":1663,"orig":"Bevorab/ weil er innerhalb zweyen Jahren expectiren muͤſſe/ und unterdeſſen nichts zu erheben hab.","norm":"Vorab / weil er innerhalb zweien Jahren expectiren müsse / und unterdessen nichts zu erheben habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.779799938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2594,"date":1663,"orig":"Der Kayſer ſagte zu mir: Jſt das recht Antenor?","norm":"Der Kaiser sagte zu mir: Ist das recht Antenor?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5524001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2595,"date":1663,"orig":"Jch antwortete: Allergnaͤdigſter Kaͤyſer und Herr:","norm":"Ich antwortete: Allergnädigster Kaiser und Herr:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.954699993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2596,"date":1663,"orig":"Die Theologiſche Facultaͤt zu Jena iſt einsmals gefraget worden/ An liceat Canonicatus interventu pecuniæ acquirere?","norm":"Die Theologische Fakultät zu Jena ist einsmals gefraget worden / An liceat Canonicatus interventu pecuniae acquirere?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.007800102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2597,"date":1663,"orig":"Darauff haben ſie geantwortet:","norm":"Darauf haben sie geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.813999891281128} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2598,"date":1663,"orig":"So wenig die heilige Schrifft denen es gebilliget und recht geheiſſen/ welche ihre Haͤnde fuͤlleten und Prieſter wurden 2. Chron. 13. v. 9. daß ſie hernacher/ als Geweyhete/ ihren Unterhalt vom Opffer haben moͤchten/ noch viel weniger wolte ſich beym Liecht deß Evangelii in reformirten Stifftern entſchuldigen la��ſen/ wann man ſich in dieſelbe mit gewiſſen Summen Geldes einkauffen/ oder davon bleiben muͤſte.","norm":"So wenig die heilige Schrift denen es gebilligt und recht geheißen / welche ihre Hände füllten und Priester wurden 2. Chron. 13. v. 9. dass sie hernach / als Geweihte / ihren Unterhalt vom Opfer haben möchten / noch viel weniger wollte sich beim Licht des Evangelii in reformierten Stiftern entschuldigen lassen / wann man sich in dieselbe mit gewissen Summen Geldes einkaufen / oder davon bleiben müsste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.348199844360352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2599,"date":1663,"orig":"Die alte Canones halten es vor eine Simoni, und es haben nicht allein E. Kayſ. M. hiebevor ernſtlich verbotten/ ſondern es iſt auch im Concilio Chalcedonenſi decretirt worden/ ut non oporteat Epiſcopum aut quemlibet ex Clero per pecuniam or dinari, quia utrique deponendi ſunt; & qui ordinat & qui ordinatur, nec non qui Mediator eſt inter eos.","norm":"Die alte Canones halten es vor eine Simoni, und es haben nicht allein E. Kays. M. hiervor ernstlich verbotten / sondern es ist auch im Concilio Chalcedonensi decretirt worden / ut non oporteat Episcopum aut quemlibet ex Clero per pecuniam or dinari, quia utrique deponendi sunt; & qui ordinat & qui ordinatur, nec non qui Mediator est inter eos.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.706699848175049} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2600,"date":1663,"orig":"Jn dem ich noch alſo redete/ und noch mehr reden wolte/ kam ein junger Kerl/ und thaͤt dem Kaͤyſer einen Fußfall/ und ſagte/ daß er ein armer Geſell ſey/ ſein Gemuͤth ſey groß und trachte nach Ehr und Tugend.","norm":"Indem ich noch also redete / und noch mehr reden wollte / kam ein junger Kerl / und täte dem Kaiser einen Fußfall / und sagte / dass er ein armer Gesell sei / sein Gemüt sei groß und trachte nach Ehre und Tugend.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4593000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2601,"date":1663,"orig":"Allein Armuth mache ihm allenthalben gleichſam einen Zaum/ daß er nicht fortkommen koͤnne auff dem Weg nach dem Tempel der Ehr/ der Tugend und Unſterbligkeit.","norm":"Allein Armut mache ihm allenthalben gleichsam einen Zaum / dass er nicht fortkommen könne auf dem Weg nach dem Tempel der Ehre / der Tugend und Unsterblichkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.014500141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2602,"date":1663,"orig":"Sein Vater ſey ein ehrlicher/ redlicher Mann geweſen/ und hab ihm mit groſſer Muͤhe ein Vicariat zuwegen gebracht/ und die Statuten Gelder erlegt/ und er hab vermeynt/ er hab daran ein Stipendium, davon er auf Univerſitaͤten leben/ und ſeine ſtudia fortſetzen koͤnne.","norm":"Sein Vater sei ein ehrlicher / redlicher Mann gewesen / und habe ihm mit großer Mühe ein Vikariat zuwegen gebracht / und die Statuten Gelder erlegt / und er habe vermeint / er habe daran ein Stipendium, davon er auf Universitäten leben / und seine studia fortsetzen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7129998207092285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2603,"date":1663,"orig":"Allein die Canonici ſagen:","norm":"Allein die Canonici sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.50570011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2604,"date":1663,"orig":"Es ſey nichts in Corpore, er koͤnne dieſes Dings nicht genieſſen/ wann er nicht in loco ſey.","norm":"Es sei nichts in Corpore, er könne dieses Dings nicht genießen / wann er nicht in loco sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.217700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2605,"date":1663,"orig":"Nun diene der Ort nicht zu Fortſetzung ſeiner Studien.","norm":"Nun diene der Ort nicht zu Fortsetzung seiner Studien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.519000053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2606,"date":1663,"orig":"Sondern er muͤſſe auff Univerſitaͤten und unter gelahrten Leuten ſeyn.","norm":"Sondern er müsse auf Universitäten und unter gelahrten Leuten sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.070199966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2607,"date":1663,"orig":"Seine Mutter aber ſey eine ehrliche/ von vornehmen Eltern entſproſſene Frau/ welche ihr Brodt mit Spinnen erwerbe/ und den Faden offtmals mit den Thraͤnen netze/ bey welcher der gute Will/ ihm zu helffen/ zwar groß/ aber das Vermoͤgen gar zu klein und zu gering ſey.","norm":"Seine Mutter aber sei eine ehrliche / von vornehmen Eltern entsprossene Frau / welche ihr Brot mit Spinnen erwerbe / und den Faden oftmals mit den Tränen netze / bei welcher der gute Will / ihm zu helfen / zwar groß / aber das Vermögen gar zu klein und zu gering sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.061699867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2608,"date":1663,"orig":"Und dieſes Vicariats wolte er gern entrathen/ wann er etwas gelernet hab/ daß er groſſen Herꝛen und Potentaten auffwarten und dienen koͤnne.","norm":"Und dieses Vikariats wollte er gern entraten / wann er etwas gelernt habe / dass er großen Herren und Potentaten aufwarten und dienen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.502299785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2609,"date":1663,"orig":"Allein itzo mangele es ihm an Mitteln.","norm":"Allein jetzt mangele es ihm an Mitteln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.8422999382019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2610,"date":1663,"orig":"Als bitte er allerunterthaͤnigſt/ Jhre Kaͤyſerl. Maj. wollen ſich uͤber ihn erbarmen/ und befehlen/ daß dieſes Vicariat ihme auff hohen Schulen moͤge gereichet werden.","norm":"Als bitte er alleruntertänigst / Ihre Käyserl. Maj. wollen sich über ihn erbarmen / und befehlen / dass dieses Vikariat ihm auf hohen Schulen möge gereichet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.532299995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2611,"date":1663,"orig":"Er wolle mit Huͤlff und Beyſtand deß Heiligen Geiſtes darnach ſtreben/ daß er ſich qualificirt mache/ Jhrer Kaͤyſerl. Majeſt. allerunterthaͤnigſt und getreulich auffzuwarten/ und wolle unterdeſſen fuͤr Jhre Kaͤyſerl. Majeſt. beten/ daß Sie Gott auß einem Gluͤck/ auß einem Sieg und Triumph in den andern fuͤhren wolle Als der Kaͤyſer dieſes hoͤrte/ wurde er uͤber alle maſſen zornig/ hub ſeinen Stab auff/ als wann er auff die Canonicos zuſchlagen wolte/ und ſagte:","norm":"Er wolle mit Hilfe und Beistand des Heiligen Geistes danach streben / dass er sich qualifiziert mache / Ihrer Käyserl. Majest. alleruntertänigst und getreulich aufzuwarten / und wolle unterdessen für Ihre Käyserl. Majest. beten / dass Sie Gott aus einem Glück / aus einem Sieg und Triumph in den anderen führen wolle als der Kaiser dieses hörte / wurde er über alle maßen zornig / hob seinen Stab auf / als wann er auf die Canonicos zuschlagen wollte / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.058800220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2612,"date":1663,"orig":"Jhr Blackſcheiſſer!","norm":"Ihr Blackscheisser!","lang_fastText":"pt","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":9.04640007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2613,"date":1663,"orig":"Jſt keine diſcretion uñ conſcientz bey euch?","norm":"Ist keine Diskretion und conscientz bei euch?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.414599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2614,"date":1663,"orig":"Jch habe itzo etwas anders zu thun.","norm":"Ich habe jetzt etwas anders zu tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.254600048065185} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2615,"date":1663,"orig":"Allein/ komm ich ein wenig in Ruhe/ ich wil euch die Conſonantes anders expliciren.","norm":"Allein / komme ich ein wenig in Ruhe / ich will euch die Consonantes anders explizieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.000199794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2616,"date":1663,"orig":"Wozu koͤnnen die Vicariat beſſer gebraucht werden/ als daß arme Studenten auff Univerſitaͤten davon leben?","norm":"Wozu können die Vikariat besser gebraucht werden / als dass arme Studenten auf Universitäten davon leben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.677800178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2617,"date":1663,"orig":"Mich dauchte endlich/ wir ſeyen ins Stiffe Bremen uñ Vehrden kommen.","norm":"Mich tauchte endlich / wir seien ins Stiffe Bremen und Vehrden kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.71560001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2618,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer ritte von einẽ Ort zum andern/ ſchuͤttelte den Kopf/ uñ ſagte:","norm":"Der Kaiser ritt von einen Ort zum anderen / schüttelte den Kopf / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.7701001167297363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2619,"date":1663,"orig":"Was iſt dz fuͤr eine wunderbare Verenderung?","norm":"Was ist das für eine wunderbare Veränderung?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.0627999305725098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2620,"date":1663,"orig":"Jch ſehe wol/ hier iſt alles auff einen andern Fuß geſetzt.","norm":"Ich sehe wohl / hier ist alles auf einen anderen Fuß gesetzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.162899971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2621,"date":1663,"orig":"Du Antenor, ſag mir doch/ wie iſt das Ding zugangen?","norm":"Du Antenor, sage mir doch / wie ist das Ding zugegangen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.445099830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2622,"date":1663,"orig":"Jch/ erzehle ordentlich/ was hiebevor und bißhero geſchehen/ und was zu dieſer Enderung Anlaß geben habe.","norm":"Ich / erzähle ordentlich / was hiervor und bisher geschehen / und was zu dieser Änderung Anlass geben habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.474999904632568} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2623,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer ſchuͤttelte den Kopff/ und ſagte: Nein/ ihr redliche und Edle Nordiſche Helden/ das gehet nicht an!","norm":"Der Kaiser schüttelte den Kopf / und sagte: Nein / ihr redliche und Edle nordische Helden / das geht nicht an!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.838799953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2624,"date":1663,"orig":"Das hat manchen tapffern Helden ſein Blut gekoſtet/ biß ich die ſtreitbare Sachſen bezwungen/ und Kirchen und Schulen erbauet und reichlich begabt hab.","norm":"Das hat manchen tapferen Helden sein Blut gekostet / bis ich die streitbare Sachsen bezwungen / und Kirchen und Schulen erbauet und reichlich begabt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.876699924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2625,"date":1663,"orig":"Jch muß ſehen/ daß ich euch uͤberꝛede/ daß ihr dieſe geiſtliche Guͤter auß dem Mißbrauch widerumb in den rechten Brauch bringet/ alſo daß eurem gantzen Koͤnigreich/ eurer gantzen Nation damit gedienet ſey.","norm":"Ich muss sehen / dass ich euch überrede / dass ihr diese geistliche Güter aus dem Missbrauch wiederum in den rechten Brauch bringt / also dass eurem ganzen Königreich / eurer ganzen Nation damit gedient sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.492800235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2626,"date":1663,"orig":"Dann ich ſehe/ daß dieſe Guͤter etzliche Leut beſitzen/ welche keinen todten Mann im Feld geſehen haben/ als etwan am Galgen/ und daß die Cron/ oder das Koͤnigreich Schweden weder Nutz oder Danck von ihnen hab Sol nun ein Schreiber/ ein Blackſcheiſſer/ itzo mit Muͤſſiggang verfreſſen/ was meine Helden hiebevor ſo blutſauer erworben haben?","norm":"Dann ich sehe / dass diese Güter etliche Leute besitzen / welche keinen toten Mann im Feld gesehen haben / als etwan am Galgen / und dass die Krone / oder das Königreich Schweden weder Nutz oder Dank von ihnen habe Soll nun ein Schreiber / ein Blackscheisser / jetzt mit Müßiggang verfressen / was meine Helden hiervor so blutsauer erworben haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8007001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2627,"date":1663,"orig":"Jch werde euch rathen/ daß ihr einen Anſtalt machet/ daß ein jeglicher/ der bißhero meiner Allmoſen genoſſen/ etwas wider herauß gebe/ damit erſtlich ein paar anſehnliche Hoſpitalia angeordnet werden/ daß wann ein armer Cavallier im Krieg krumm und lahm geſchoſſen worden/ den Degen nicht mehr fuͤhren/ und ſein devoir im Felde thun kan/ er dahin ſeine Zuflucht nehmen koͤnne/ und nicht als ein Bettler/ ſondern als ein Cavallier die Zeit ſeines uͤbrigen Lebens tractiret werde.","norm":"Ich werde euch raten / dass ihr einen Anstalt macht / dass ein jeglicher / der bisher meiner Almosen genossen / etwas wieder herausgebe / damit erstlich ein paar ansehnliche Hospitalia angeordnet werden / dass wann ein armer Cavalier im Krieg krumm und lahm geschossen worden / den Degen nicht mehr führen / und sein devoir im Felde tun kann / er dahin seine Zuflucht nehmen könne / und nicht als ein Bettler / sondern als ein Cavalier die Zeit seines übrigen Lebens traktiert werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.932000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2628,"date":1663,"orig":"Dann das hat mir allezeit mißfallen/ daß man einen ſtreitbaren Mann/ der ſein Leben vor das Vaterland und die Religion gewagt hat/ endlich laͤſt Mangel und Armuth leiden.","norm":"Dann das hat mir allezeit missfallen / dass man einen streitbaren Mann / der sein Leben vor das Vaterland und die Religion gewagt hat / endlich lässt Mangel und Armut leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.879700183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2629,"date":1663,"orig":"Zum andern werde ich rathen/ daß ihr an dieſem Ort eine gute Ritterſchul anordnet.","norm":"Zum anderen werde ich raten / dass ihr an diesem Ort eine gute Ritterschule anordnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.311999797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2630,"date":1663,"orig":"Jch hoͤre von dem koͤniglichen Printzen in Schweden/ daß er allbereit in der Wiegen ſtattliche Anzeigungen von ſich gebe/ daß ihn ein groſſer Held gezeuget hab/ und daß einer unter ſeinen Voreltern Roͤmiſcher Kaͤyſer geweſen ſey.","norm":"Ich höre von dem königlichen Prinzen in Schweden / dass er allbereits in der Wiegen stattliche Anzeigungen von sich gebe / dass ihn ein großer Held gezeugt habe / und dass einer unter seinen Voreltern römischer Kaiser gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.759500026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2631,"date":1663,"orig":"Als werde ich ſehen/ daß ich die Nordiſche Helden uͤberꝛede/ daß ſie von den Guͤtern/ die ich mit meinem Schwerdt erworben/ eine ſchoͤne Ritterſchul anordnen/ und darin den koͤniglichen Printzen/ und der vornehmſten Schwediſchen Reichs Raͤth Kinder nicht Schulfuͤchsſiſch/ ſondern Koͤniglich und Fuͤrſtlich/ und ihrem Stand gemaͤß aufferziehen/ daß auch von ihnen dermal eins koͤnne geſagt werden/ was die Heldin und Richterin Debora ſambt dem Barack ruͤhmeten/ und ſungen in ihrem Triumphlied:","norm":"Als werde ich sehen / dass ich die Nordische Helden überrede / dass sie von den Gütern / die ich mit meinem Schwert erworben / eine schöne Ritterschule anordnen / und darin den königlichen Prinzen / und der vornehmsten schwedischen Reichs rät Kinder nicht Schulfüchssisch / sondern königlich und fürstlich / und ihrem Stand gemäß auferziehen / dass auch von ihnen dermal eins könne gesagt werden / was die Heldin und Richterin Debora samt dem Barak rühmten / und sangen in ihrem Triumphlied:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.203400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2632,"date":1663,"orig":"Von Machir ſind Regenten kommen/ und von Sebulon Regierer worden durch die Schreibfeder.","norm":"Von Machir sind Regenten kommen / und von Sebulon Regierer worden durch die Schreibfeder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.054999828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2633,"date":1663,"orig":"Moſes iſt am koͤniglichen Hof Pharaonis aufferzogen worden/ nicht Schulfuͤchſiſch/ ſondern Koͤniglich.","norm":"Moses ist am königlichen Hof Pharaonis auferzogen worden / nicht Schulfüchsisch / sondern Königlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.46999979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2634,"date":1663,"orig":"Deß Koͤnigs Schweſter ließ ihn in aller Weißheit der Egyptter unterꝛichten/ daß er maͤchtig wurde in Worten und Wercken/ wie ihm deſſen S.","norm":"Des Königs Schwester ließ ihn in aller Weisheit der Ägypter unterrichten / dass er mächtig wurde in Worten und Werken / wie ihm dessen S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.603499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2635,"date":1663,"orig":"Stephanus Zeugnus gibt Actor.","norm":"Stephanus Zeugnus gibt Actor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.174300193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2636,"date":1663,"orig":"7. Jch weiß nicht was groſſer Herꝛen Kinder fuͤr ein ſonderliches Ungluͤck haben/ daß ſie gemeiniglich Pedante zu Præceptorn bekommen/ welche ſie lehren ſubtile Garn ſtricken/ welche zu nichts anders nuͤtz ſind/ als daß man Lateiniſche Haſen und Schulfuͤchs damit fange.","norm":"7. Ich weiß nicht was großer Herren Kinder für ein sonderliches Unglück haben / dass sie gemeiniglich Pedante zu Praeceptoren bekommen / welche sie lehren subtile Garn stricken / welche zu nichts anders nütze sind / als dass man lateinische Hasen und Schulfüchse damit fange.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.557199954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2637,"date":1663,"orig":"Jch ſehe/ daß der groſſen Herꝛn Kinder nicht recht aufferzogen werden/ ſondern wachſen auff/ entweder im Frauenzimmer/ inter adulationes & delicias muliebres, oder unter einem hauffen Schulfuͤchſe/ welche ſie anfuͤhren/ als ob ſie auch nothwendig muͤſten Magiſtri werden! und ihr Land und Leut mit der Metaphyſic regieren/ wie M. Iacobus, der Koͤnig in Engeland.","norm":"Ich sehe / dass der großen Herrn Kinder nicht recht auferzogen werden / sondern wachsen auf / entweder im Frauenzimmer / inter adulationes & delicias muliebres, oder unter einem Haufen Schulfüchse / welche sie anführen / als ob sie auch notwendig müssten Magistri werden! und ihr Land und Leute mit der Metaphysik regieren / wie M. Iacobus, der König in England.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.297299861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2638,"date":1663,"orig":"Ein edel Pferd/ das in Turnier und Ritterſpielen ſol gebraucht werden/ muß man viel anders abrichten/ als ein gemein Baurenpferd/ daß in einem Miſtkarn ſol gebraucht werden.","norm":"Ein edel Pferd / das in Turnier und Ritterspielen soll gebraucht werden / muss man viel anders abrichten / als ein gemein Bauernpferd / dass in einem Mistkaren soll gebraucht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.554200172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2639,"date":1663,"orig":"Wann eine Nachteul ſolte einen Adler informiren, ſo wuͤrde ſie ihm nicht ſagen/ wie er die Augen gegen die Sonn halten/ und uͤber die Cederbaͤum fliegen ſolle/ ſondern wie er aller Voͤgel Geſellſchafft meiden/ und ſich ſtill und einſam halten ſolle.","norm":"Wann eine Nachteule sollte einen Adler informieren, so würde sie ihm nicht sagen / wie er die Augen gegen die Sonne halten / und über die Cederbäum fliegen solle / sondern wie er aller Vögel Gesellschaft meiden / und sich still und einsam halten solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.93310022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2640,"date":1663,"orig":"Zu guter Aufferziehung groſſer Herꝛen/ muß man nicht Pedanten brauchen/ welche die Herꝛen anweiſen/ wie ſie ſollen eine Grammatic ſchreiben/ oder wie ſie ſollen diſputiren, anparticula benè abundet in definitione Logicæ? an vox diſſerendi ſit Metaphorica? und was der Schulfuͤchſereyen mehr ſind.","norm":"Zu guter Auferziehung großer Herren / muss man nicht Pedanten brauchen / welche die Herren anweisen / wie sie sollen eine Grammatik schreiben / oder wie sie sollen disputieren, anparticula bene abundet in definitione Logicae? an vox disserendi sit Metaphorica? und was der Schulfuchsereien mehr sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.682400226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2641,"date":1663,"orig":"Sondern groſſer Herꝛen Kinder muͤſſen auff eine ſonderliche Art aufferzogen werden/ und nur ſolche Ding thun/ welche dienen zu ihrem Zweck.","norm":"Sondern großer Herren Kinder müssen auf eine sonderliche Art auferzogen werden / und nur solche Ding tun / welche dienen zu ihrem Zweck.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.074600219726562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2642,"date":1663,"orig":"Wann eine ſchoͤne Ritterſchul in dieſem Land angeſtellet wuͤrde/ und wuͤrde darin der koͤnigliche Printz und der Kern deß Schwediſchen Adels aufferzogen/ was vor einen unſchaͤtzbaren Nutzen wuͤrde das in gantz Septentrion bringen?","norm":"Wann eine schöne Ritterschule in diesem Land angestellt würde / und würde darin der königliche Prinz und der Kern des schwedischen Adels auferzogen / was vor einen unschätzbaren Nutzen würde das in ganz Septentrion bringen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.410600185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2643,"date":1663,"orig":"Jch halte darfuͤr/ daß das Robur Summi Imperii vor dem juͤngſten Tag werde im Septentrion ſeyn.","norm":"Ich halte dafür / dass das Robur Summi Imperii vor dem jüngsten Tag werde im Septentrion sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.53879976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2644,"date":1663,"orig":"Wie die Religion und die Muſæ von einem Ort der Welt zum andern vagirt, alſo hat auch das Summum Imperium vagirt.","norm":"Wie die Religion und die Musae von einem Ort der Welt zum anderen vagiert, also hat auch das Summum Imperium vagiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.75439977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2645,"date":1663,"orig":"Und ich halte darfuͤr/ daß Gott in der alten kalten Welt/ vor dem Juͤngſten Tag/ in den kalten Nordlaͤndern werde ſeine Kirche und Gemein groß machen/ und auch noch einen gnaͤdigen Anblick in Orient thun.","norm":"Und ich halte dafür / dass Gott in der alten kalten Welt / vor dem Jüngsten Tag / in den kalten Nordländern werde seine Kirche und Gemein groß machen / und auch noch einen gnädigen Anblick in Orient tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.230599880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2646,"date":1663,"orig":"Jch wuͤntſche nur/ daß die groſſen Herꝛen in Septentrion moͤgen wol erzogen werden/ ſo wol in der wahren Gottesfurcht/ als auch in allerhand guten Kuͤnſten/ Sprachen und ritterlichen exercitiis.","norm":"Ich wünsche nur / dass die großen Herren in Septentrion mögen wohl erzogen werden / sowohl in der wahren Gottesfurcht / als auch in allerhand guten Künsten / Sprachen und ritterlichen exercitiis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.527100086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2647,"date":1663,"orig":"Und wann ſie das thun wollen/ ſo muͤſſen ſie nicht Schulfuͤchs zu Præceptorn gebrauchen/ ſondern Leut/ welche GOTT und die Welt kennen.","norm":"Und wann sie das tun wollen / so müssen sie nicht Schulfüchse zu Praeceptoren gebrauchen / sondern Leute / welche GOTT und die Welt kennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.78410005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2648,"date":1663,"orig":"Sie muͤſſen es machen/ wie der Koͤnig Nebucadnezar/ der Monarch/ deſſen Macht groͤſſer war/ als deß Koͤnigs in Spamen/ welcher/ als er eine gute Ritterſchul anſtellen wolte/ nicht zu einem Inſpectorn derſelben annahm/ einen Pedanten, ſondern einen unter ſeinen vornehmſten Leuten am Hoff/ den Aſpenas/ und nach ihm erhub er den Daniel in den Fuͤrſtenſtand/ und ſein Sohn und Succeſſor im Reich/ ließ dieſen Daniel in Purpur kleiden/ regalirte ihn mit einer guͤldenen Ketten/ und machte ein koͤniglich Decret, daß dieſer Daniel ſolle der dritte Grandis oder groſſe Herꝛ im gantzen Lande ſeyn.","norm":"Sie müssen es machen / wie der König Nebukadnezar / der Monarch / dessen Macht größer war / als des Königs in Spammen / welcher / als er eine gute Ritterschule anstellen wollte / nicht zu einem Inspektoren derselben annahm / einen Pedanten, sondern einen unter seinen vornehmsten Leuten am Hof / den Aspenas / und nach ihm erhob er den Daniel in den Fürstenstand / und sein Sohn und Successor im Reich / ließ diesen Daniel in Purpur kleiden / regalierte ihn mit einer güldenen Ketten / und machte ein königlich Dekret, dass dieser Daniel solle der dritte Grandis oder große Herr im ganzen Lande sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5854997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2649,"date":1663,"orig":"Und dieſer Daniel war Inſpector uͤber die Schulen.","norm":"Und dieser Daniel war Inspektor über die Schulen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.295000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2650,"date":1663,"orig":"Aber ich ſehe wol/ wann heutiges Tages ein Lumpenhund iſt/ der weder zu ſieden oder zu braten taug/ den macht man zu einem Schulmeiſter/ nnd ſol offtmals groſſe Herꝛen und vornehmer Leut Kinder lehren/ was er ſelbſt nicht weiß/ oder gelernet hat.","norm":"Aber ich sehe wohl / wann heutiges Tages ein Lumpenhund ist / der weder zu sieden oder zu braten taug / den macht man zu einem Schulmeister / und soll oftmals große Herren und vornehmer Leute Kinder lehren / was er selbst nicht weiß / oder gelernt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.13539981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2651,"date":1663,"orig":"Wann ein Koͤnigreich eine ſolche ſchoͤne Ritterſchul anordnete/ daß ein Koͤniglicher Printz/ und die vornehmſte junge Edelleut mit und neben einander aufferzogen wuͤrden/ was wuͤrde da von Kindheit an vor eine Lieb/ Treu und gute Vertrauligkeit erwachſen zwiſchen dem Haupt und ſeinen Gliedern unter ſich ſelbſt?","norm":"Wann ein Königreich eine solche schöne Ritterschule anordnete / dass ein königlicher Prinz / und die vornehmste junge Edelleut mit und nebeneinander auferzogen würden / was würde da von Kindheit an vor eine Liebe / Treue und gute Vertraulichkeit erwachsen zwischen dem Haupt und seinen Gliedern unter sich selbst?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.627999782562256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2652,"date":1663,"orig":"Lieb und Freundſchafft die in der Kindheit und erſten Jugend gewachſen/ die hat gemeiniglich tieffe Wurtzeln.","norm":"Liebe und Freundschaft die in der Kindheit und ersten Jugend gewachsen / die hat gemeiniglich tiefe Wurzeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.042900085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2653,"date":1663,"orig":"Wann groſſe Herꝛen und auch gemeiner Leut Kinder recht aufferzogen wuͤrden/ ſo haͤtten wir innerhalb zwantzig Jahren eine neue Welt.","norm":"Wann große Herren und auch gemeiner Leute Kinder recht auferzogen würden / so hätten wir innerhalb zwanzig Jahren eine neue Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.242199897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2654,"date":1663,"orig":"Was duͤnckt dich Antenor?","norm":"Was dünkt dich Antenor?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.311800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2655,"date":1663,"orig":"Jch beugte mich ſehr tieff/ und ſagte:","norm":"Ich beugte mich sehr tief / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.170300006866455} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2656,"date":1663,"orig":"Allergnaͤdigſter Kaͤyſer und Herꝛ/ Euer Kaͤyſerliche Majeſt. haben von zweyen Dingen gar hochweißlich geredet: Erſtlich von Anſtellung reputirlicher Hoſpitaͤlen/ darin ein redlicher Cavallier ſeinen Unterhalt haben koͤnne/ wann er in Ungluͤck komme.","norm":"Allergnädigster Kaiser und Herr / Euer kaiserliche Majest. haben von zweien Dingen gar hochweißlich geredet: Erstlich von Anstellung reputierlicher Hospitälern / darin ein redlicher Cavalier seinen Unterhalt haben könne / wann er in Unglück komme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.937099933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2657,"date":1663,"orig":"Zum andern/ von einer ſchoͤnen Ritterſchul.","norm":"Zum anderen / von einer schönen Ritterschule.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.903200149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2658,"date":1663,"orig":"Das ſind rechte Kaͤyſerliche/ oder/ wie die Schrifft redet/ Fuͤrſtliche Gedancken/ welche/ wann ſie ins Werck geſetzet werden/ manchen tapffern Helden zu groſſen Thaten animiren werden.","norm":"Das sind rechte kaiserliche / oder / wie die Schrift redet / Fürstliche Gedanken / welche / wann sie ins Werk gesetzt werden / manchen tapferen Helden zu großen Taten animieren werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.547699928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2659,"date":1663,"orig":"Es iſt keine groͤſſer Anfechtung/ die ein Edles Gemuͤth mehr piquirt als Armuth.","norm":"Es ist keine größer Anfechtung / die ein edles Gemüt mehr pikiert als Armut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.307499885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2660,"date":1663,"orig":"Der Todt iſt einem Generoſen Gemuͤth ſo beſchwerlich nicht als Armuth.","norm":"Der Tod ist einem generösen Gemüt so beschwerlich nicht als Armut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8109002113342285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2661,"date":1663,"orig":"Wann nun ein ehrlicher Cavallier wuͤſte/ daß wann er nicht alsbald im Krieg todt/ ſondern krum und lahm geſchoſſen wuͤrde/ und er koͤnte ſeinen ehrlichen dem Cavalliriſchen Stand gebuͤhrlichen Unterhalt haben/ das wuͤrde manchen ſtreitbaren Mann zu groſſen Heldenthaten auffmuntern.","norm":"Wann nun ein ehrlicher Cavalier wüsste / dass wann er nicht alsbald im Krieg tot / sondern krumm und lahm geschossen würde / und er könnte seinen ehrlichen dem Cavallirischen Stand gebührlichen Unterhalt haben / das würde manchen streitbaren Mann zu großen Heldentaten aufmuntern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.325900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2662,"date":1663,"orig":"Was die Aufferziehung der groſſen Herꝛen anlangt/ davon hab ich bißhero viel heimlicher Seufftzer gehen laſſen/ und groſſe Herꝛen werden am Juͤngſten Tag eine groſſe Rechenſchafft geben muͤſſen/ daß ſie unterweilens ihre Kinder nicht alſo erziehen/ daß ſie gerathen/ wie die Pfeil in der Hand eines Starcken.","norm":"Was die Auferziehung der großen Herren anlangt / davon habe ich bisher viel heimlicher Seufzer gehen lassen / und große Herren werden am jüngsten Tag eine große Rechenschaft geben müssen / dass sie Unterweilens ihre Kinder nicht also erziehen / dass sie geraten / wie die Pfeil in der Hand eines starken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.12060022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2663,"date":1663,"orig":"Da David/ der Potentat und Mann nach dem Willen und Hertzen Gottes auff dem Todtbette lag/ da ſagt er zu ſeinem Sohn Salomon:","norm":"Da David / der Potentat und Mann nach dem Willen und Herzen Gottes auf dem Totbette lag / da sagt er zu seinem Sohn Salomon:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.234899997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2664,"date":1663,"orig":"Jch gehe hin den Weg aller Welt.","norm":"Ich gehe hin den Weg aller Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.589000225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2665,"date":1663,"orig":"Sey getroſt/ und ſey ein Mann/ und warte auff die Hut deß HErꝛn deines Gottes/ daß du wandelſt in ſeinen Wegen/ und halteſt ſeine Sitten/ Gebot/ Rechte und Zeugnuͤs.","norm":"Sei getrost / und sei ein Mann / und warte auf die Hut des Herrn deines Gottes / dass du wandelst in seinen Wegen / und haltest seine Sitten / Gebot / Rechte und Zeugnis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.304800033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2666,"date":1663,"orig":"Auff daß du klug ſeyeſt in allem was du thuſt/ und wo du dich hinwendeſt.","norm":"Auf dass du klug seiest in allem was du tust / und wo du dich hinwendest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.4814999103546143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2667,"date":1663,"orig":"Auff daß der HErꝛ ſein Wort erwecke/ das er uͤber mich geredt hat/ und geſagt: Werden deine Kinder ihre Wege behuͤten/ daß ſie fuͤr mir treulich und von gantzem Hertzen wandeln/ ſo ſol von dir nimmer gebrechen ein Mann auff dem Stul Jſrael/ im 1. B. der Koͤnig. c. 2. v. 1, & ſeqq.","norm":"Auf dass der Herr sein Wort erwecke / das er über mich geredet hat / und gesagt: Werden deine Kinder ihre Wege behüten / dass sie für mir treulich und von ganzem Herzen wandeln / so soll von dir nimmer gebrechen ein Mann auf dem Stuhl Israel / im 1. B. der König. c. 2. v. 1, & seqq.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.755300045013427} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2668,"date":1663,"orig":"Von den Koͤnigen/ die ſich Jſraelit en nennen/ und ihre Ankunfft von dem Koͤnig Salomo deduciren wollen/ ſchreibt Bodinus libr. 6. de Republica cap. 5 daß deren junge Herꝛſchafft uñ Kinder auf dem hohen Berg Anga/ in einem feſten wolverwartẽ Schloß erzogẽ/ in den freyen Kuͤnſten/ Sprachẽ und andern tugendhafften exercitien unterꝛichtet und angefuͤhret werden.","norm":"Von den Königen / die sich Israelit en nennen / und ihre Ankunft von dem König Salomo deduzieren wollen / schreibt Bodinus libr. 6. de Republik cap. 5 dass deren junge Herrschaft und Kinder auf dem hohen Berg Anga / in einem festen Wohlverwarten Schloss erzogen / in den freien Künsten / Sprachen und anderen tugendhaften Exercitien unterrichtet und angeführt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.610599994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2669,"date":1663,"orig":"So bald nun der Thron durch Todtesfaͤlle erlediget/ wird der tug endhafftigſte und Geſchickligſte auß den koͤniglichen Kindern/ den andern vor/ und zum Regiment gezogen.","norm":"So bald nun der Thron durch Todtesfälle erlediget / wird der tug endhafftigste und Geschicklichste aus den königlichen Kindern / den anderen vor / und zum Regiment gezogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.052199840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2670,"date":1663,"orig":"Wie nun eine gute education und Kinderzucht viel Gutes wircket/ alſo ſchaffet eine boͤſe Aufferziehung viel Ubels.","norm":"Wie nun eine gute education und Kinderzucht viel Gutes wirket / also schaffet eine böse Auferziehung viel Übels.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6149001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2671,"date":1663,"orig":"Gar ſtarck ließ Gott der HErꝛ ſeinem Volck durch den Propheten Ezechiel verweiſen/ die boͤſe education und Aufferziehung ihrer Koͤnige/ daß ſie von ihren Muͤttern/ gleich den Loͤwinnen unter den jungen Loͤwen/ das iſt zu aller crudelitaͤt und Tyranney erzogen/ ſo die Leut zerꝛiſſen und gefreſſen/ die Staͤdte verwuͤſtet/ daß das Land/ und was darinnen iſt/ fuͤr der Stimme ihres Bruͤllens ſich entſetzet/ Ezech. c. 19. v. 2. 3. 4. 7. dahero Gott die Heyden uͤber ſie geſchickt/ die ihnen Gruben gegraben/ ein Netz uͤber ſie geworffen/ ſie gefangen und in ein Gatter geſtoſſen/ und zum Koͤnig in Babel gefuͤhret/ v. 8. 9. & ſeqq.","norm":"Gar stark ließ Gott der Herr seinem Volk durch den Propheten Ezechiel verweisen / die böse education und Auferziehung ihrer Könige / dass sie von ihren Müttern / gleich den Löwinnen unter den jungen Löwen / das ist zu aller crudelität und Tyrannei erzogen / so die Leute zerrissen und gefressen / die Städte verwüstet / dass das Land / und was darinnen ist / für der Stimme ihres Brüllens sich entsetzet / Ezech. c. 19. v. 2 . 3. 4 . 7. daher Gott die Heiden über sie geschickt / die ihnen Gruben gegraben / ein Netz über sie geworfen / sie gefangen und in ein Gatter gestoßen / und zum König in Babel geführt / v. 8. 9. & seqq.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.399899959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2672,"date":1663,"orig":"Von Ahaſia/ dem Koͤnig in Juda Jorams juͤngſten Sohn/ meldet die Schrifft/ daß er gewandelt in den Suͤnden deß Hauſes Ahabs.","norm":"Von Ahasia / dem König in Juda Jorams jüngsten Sohn / meldet die Schrift / dass er gewandelt in den Sünden des Hauses Ahabs.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.274799823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2673,"date":1663,"orig":"Die Urſache wird dabey geſetzt:","norm":"Die Ursache wird dabei gesetzt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.167200088500977} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2674,"date":1663,"orig":"Weil ſeine Mutter vom Hauſe Ahabs ihn darzu gehalten/ erzogen und Rath darzu gegeben/ daß er gottloß worden/ 2. Chron. 22. v. 3. und 4.","norm":"Weil seine Mutter vom Hause Ahabs ihn dazu gehalten / erzogen und Rat dazugegeben / dass er gottlos worden / 2. Chron. 22. v. 3. und 4.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.179699897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2675,"date":1663,"orig":"Es iſt die Jugend hohes und geringern Standes gleich einem Wachs/ wie Baſilius Magnus erinnert.","norm":"Es ist die Jugend hohes und geringeren Standes gleich einem Wachs / wie Basilius Magnus erinnert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.729800224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2676,"date":1663,"orig":"Was man einmal in Wachs drucket/ das bleibet wol.","norm":"Was man einmal in Wachs drucket / das bleibt wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.64769983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2677,"date":1663,"orig":"Die Jugend iſt gleich einem neuen Hafen oder Geſchirꝛ/ was einmal drein gegoſſen wird/ davon es den Geſchmack an ſich nimbt/ denſelben behaͤlt es wol eine gute Zeit/ und iſt ſchwer darauß zu bringen/ wie davon eines Chriſtlichen Koͤnigs Cantzler an einem Ort redet.","norm":"Die Jugend ist gleich einem neuen Hafen oder Geschirr / was einmal drein gegossen wird / davon es den Geschmack an sich nimmt / denselben behält es wohl eine gute Zeit / und ist schwer daraus zu bringen / wie davon eines christlichen Königs Kanzler an einem Ort redet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.947999954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2678,"date":1663,"orig":"Der Edle Ritter und Hoffmann Cominæus, ſchreibt von Koͤnig Ludwigen dem Eilfften in Franckreich/ daß die gute Aufferziehung am Burgundiſchen Hof/ da er ſechs Jahr ſich auffhalten muͤſſen/ viel darzu gethan hab/ daß er ein guter Regent worden.","norm":"Der Edle Ritter und Hoffmann Cominaeus, schreibt von König Ludwig dem Elften in Frankreich / dass die gute Auferziehung am Burgundischen Hof / da er sechs Jahr sich aufhalten müssen / viel dazugetan habe / dass er ein guter Regent worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.380799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2679,"date":1663,"orig":"Dann wann er in Franckreich unter der Fuchsſchwaͤntzerey oder Schmeicheley/ und unter den Vanitaͤten deß Frantzoͤſiſchen Adels were aufferzogen worden/ ſo wuͤrde er ſchwerlich zu den groſſen Qualitaͤten kommen ſeyn.","norm":"Dann wann er in Frankreich unter der Fuchsschwänzerei oder Schmeichelei / und unter den Vanitäten des französischen Adels wäre auferzogen worden / so würde er schwerlich zu den großen Qualitäten kommen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.567399978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2680,"date":1663,"orig":"Und der hochweiſe Cavallier Cominæus ſchleuſt endlich dieſen diſcurs, und ſagt: Indubitatum eſſe, eos qui in ullare unquam excelluerunt, maturè puerilibus annis ad eam rem acceſſiſſe.","norm":"Und der hochweise Cavallier Cominaeus schleust endlich diesen discurs, und sagt: Indubitatum esse, eos qui in ullare unquam excelluerunt, mature puerilibus annis ad eam rem accessisse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.602700233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2681,"date":1663,"orig":"Totum hoc conſiſtere primum in beneficio Dei, proximè in educatione.","norm":"Totum hoc consistere primum in beneficio Dei, proxime in educatione.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":4.851900100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2682,"date":1663,"orig":"Wann Euer Kaͤyſerlichen Majeſtaͤt beliebt/ wil derſelben ich meine Gedancken zu Papier bringen/ wie ein junger Herꝛ nicht allein in der wahren Gottesfurcht/ ſondern auch in andern im nuͤtzlichen Kuͤnſten/ durch allerhand ſchoͤne Compendia mit Luſt und Anmuth/ und ohne Weitlaͤufftigkeit koͤnne informiret werden/ daß er nicht noͤthig hab/ ſich mit der Grammatic, und mit dem Maſcula ſunt panis, penis, crinis, cinis, ignis, &c. zu plagen/ zu der Zeit wann er ſich mit dem Degen uͤben/ und andere Realia tractiren ſolle.","norm":"Wann Euer kaiserlichen Majestät beliebt / will derselben ich meine Gedanken zu Papier bringen / wie ein junger Herr nicht allein in der wahren Gottesfurcht / sondern auch in anderen im nützlichen Künsten / durch allerhand schöne Compendia mit Lust und Anmut / und ohne Weitläufigkeit könne informieret werden / dass er nicht nötig habe / sich mit der Grammatik, und mit dem Mascula sunt panis, penis, crinis, cinis, ignis, & c. zu plagen / zu der Zeit wann er sich mit dem Degen üben / und andere Realia traktieren solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.839000225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2683,"date":1663,"orig":"Der jetzige Koͤnig in Franckreich iſt durch allerhand Chartenſpiel/ in unterſchiedenen Wiſſenſchafften informirt worden.","norm":"Der jetzige König in Frankreich ist durch allerhand Chartenspiel / in unterschiedenen Wissenschaften informiert worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.89739990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2684,"date":1663,"orig":"Allein/ die Frantzoͤſiſche inventiones koͤnnen mercklich verbeſſert werden/ wie Euer Kaͤyſerlichen Majeſtaͤt ich remonſtriren wil/ daß es Jhre Augen ſehen/ und Jhre Haͤnde gleichſam greiffen koͤnnen.","norm":"Allein / die französische inventiones können merklich verbessert werden / wie Euer kaiserlichen Majestät ich remonstrieren will / dass es Ihre Augen sehen / und Ihre Hände gleichsam greifen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.817800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2685,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer antwortete: Antenor, das ſol mir ſehr lieb ſeyn.","norm":"Der Kaiser antwortete: Antenor, das soll mir sehr lieb sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.797800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2686,"date":1663,"orig":"Mache nur/ daß ich es deß nechſten Tages ſehe.","norm":"Mache nur / dass ich es des nächsten Tages sehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.921299934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2687,"date":1663,"orig":"Darauff wurde wider zu Pferde geblaſen/ und der Kaͤyſer ritte fort.","norm":"Darauf wurde wieder zu Pferde geblasen / und der Kaiser ritt fort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.788099765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2688,"date":1663,"orig":"Es war mir aber gantz und gar nicht gelegen.","norm":"Es war mir aber ganz und gar nicht gelegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.433599948883056} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2689,"date":1663,"orig":"Dann ich war deß Reitens endlich muͤd.","norm":"Dann ich war des Reitens endlich müde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.177700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2690,"date":1663,"orig":"Allein ich muſte mit ihm fort.","norm":"Allein ich musste mit ihm fort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7571001052856445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2691,"date":1663,"orig":"Wir kamen gegen Mittag an einen Ort/ in ein Cloſter/ darin ein alter Schreiber war/ welchen der Kaͤyſer examinirte/ und ſagte: Freund/ wie komſt du herein/ und haſt kein hochzeitlich Kleid an?","norm":"Wir kamen gegen Mittag an einen Ort / in ein Kloster / darin ein alter Schreiber war / welchen der Kaiser examinierte / und sagte: Freund / wie kommst du herein / und hast kein hochzeitlich Kleid an?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.229800224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2692,"date":1663,"orig":"Was haſt du dem gemeinen Vaterland fuͤr groſſe Dienſt gethan/ damit du dieſes Cloſter verdient haſt?","norm":"Was hast du dem gemeinen Vaterland für große Dienst getan / damit du dieses Kloster verdient hast?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.491899967193603} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2693,"date":1663,"orig":"Haſt du das mit deiner Blackſcheiſſerey/ mit deiner Feder und Dinten verdient?","norm":"Hast du das mit deiner Blackscheisserei / mit deiner Feder und dienten verdient?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.219600200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2694,"date":1663,"orig":"Allein/ er verſtummte/ und konte nicht ein Wort antworten.","norm":"Allein / er verstummte / und konnte nicht ein Wort antworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.17710018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2695,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer ſagte zu mir?","norm":"Der Kaiser sagte zu mir?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.426799774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2696,"date":1663,"orig":"Antenor/ weiſt du/ wie dieſer Kerl zu dieſem ſchoͤnen geiſtlichen Gut kommen ſey?","norm":"Antenor / weist du / wie dieser Kerl zu diesem schönen geistlichen Gut kommen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.95419979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2697,"date":1663,"orig":"Jch antwortete: Allergnaͤdigſter Kaͤyſer und Herꝛ/ das weiß ich nicht.","norm":"Ich antwortete: Allergnädigster Kaiser und Herr / das weiß ich nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4217000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2698,"date":1663,"orig":"Es iſt einsmals ein bekandter Fuͤrſt Papiſtiſch worden.","norm":"Es ist einsmals ein bekannter Fürst Papistisch worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.803199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2699,"date":1663,"orig":"Und man ſagt/ daß er einsmals Koͤnig Chriſtian/ den Vierdten in Dennemarck beſucht hab.","norm":"Und man sagt / dass er einsmals König Christian / den vierten in Dänemark besucht habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.442500114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2700,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig habe zu ihm geſagt: Vetter/ wie biſt du darzu kommen/ daß du biſt Papiſtiſch worden?","norm":"Der König habe zu ihm gesagt: Vetter / wie bist du dazukommen / dass du bist Papistisch worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.642000198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2701,"date":1663,"orig":"Der Fuͤrſt habe geantwortet: Jhre Majeſt. Jch bin bey dem Trunck darbey bracht worden.","norm":"Der Fürst habe geantwortet: Ihre Majest. Ich bin bei dem Trunk dabei brachte worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.013999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2702,"date":1663,"orig":"Vielleicht iſt dieſer gute Mann auch bey dem Trunck darzu genoͤthiget worden/ daß er dieſes Geiſtliche Gut hat annehmen muͤſſen.","norm":"Vielleicht ist dieser gute Mann auch bei dem Trunk dazu genötigt worden / dass er dieses geistliche Gut hat annehmen müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8414998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2703,"date":1663,"orig":"Wer kan wider Gewalt?","norm":"Wer kann wieder Gewalt?","lang_fastText":"sv","lang_py3langid":"id","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.677700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2704,"date":1663,"orig":"Ey/ ſagt der Kaͤyſer/ die Allmoſen/ die du bißhero gefreſſen haſt/ geſegne dir Gott.","norm":"Ei / sagt der Kaiser / die Almosen / die du bisher gefressen hast / gesegne dir Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.600200176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2705,"date":1663,"orig":"Allein du muſt deß Dings nicht mehr mißbrauchen.","norm":"Allein du musst des Dings nicht mehr missbrauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.815899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2706,"date":1663,"orig":"Dann gegenwaͤrtiger Antenor hat mir erzehlt/ daß einsmals die Theologiſche Facultaͤt auff der Univerſitaͤt Gieſſen ſey gefragt worden/ was von dieſer Allmoſen-Freſſerey zu halten ſey?","norm":"Dann gegenwärtiger Antenor hat mir erzählt / dass einsmals die Theologische Fakultät auf der Universität Gießen sei gefragt worden / was von dieser Almosen-Fresserei zu halten sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.390999794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2707,"date":1663,"orig":"Da hab ſie/ wie beym Dedekenn. Vol. 1 zu leſen iſt/ gar nachdencklich und geiſtreich drauff geantwortet/ daß man geiſtliche Guͤter nicht koͤnne mit gutem Gewiſſen zu weltlichen Dingen anwenden.","norm":"Da habe sie / wie beim Dedekenn. Vol. 1 zu lesen ist / gar nachdenklich und geistreich drauf geantwortet / dass man geistliche Güter nicht könne mit gutem Gewissen zu weltlichen Dingen anwenden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8246002197265625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2708,"date":1663,"orig":"Und fuͤrwar/ was zu Gottes Ehren/ der Kirchen Erbauung und deß Gottesdienſtes Erhaltung gewiedmet/ das wird billich dabey gelaſſen/ und kan ohne ſchwere Suͤnde nicht entwendet/ und zu gantz frembden oder widrigem Ende gezogen werden.","norm":"Und fürwahr / was zu Gottes Ehren / der Kirchen Erbauung und des Gottesdienstes Erhaltung gewidmet / das wird billig dabei gelassen / und kann ohne schwere Sünde nicht entwendet / und zu ganz fremden oder widrigem Ende gezogen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5767998695373535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2709,"date":1663,"orig":"Dann ob ſchon in Vorjahren unter dem finſtern Bapſtthumb viel Jrꝛthumb und Mißbraͤuche bey ſolchen Stifftungen mit untergelauffen/ die nunmehr durch das Liecht deß Evangelii entdecket und abgeſchaffet worden/ ſo bleibet doch der ſcopus generalis allzeit richtig/ nemlich die Erhaltung deß Gottesdienſtes/ darzu ſolche Beneficia geordnet/ und gleichſam unſers HErꝛn Chriſti Kleider ſind/ damit ſein Predigſtul/ Kirchen und Altar gezieret/ und ohne Entbloͤſſung derſelben nicht koͤnnen entzogen/ und zu profan Sachen verwendet werden/ davon bey H. Luthero viel feine treuhertzige Erinnerungen gefunden werden. Tom. IV. Tom. V. Tom. VII. Edit.","norm":"Dann ob schon in Vorjahren unter dem finsteren Papsttum viel Irrtum und Missbräuche bei solchen Stiftungen mit untergelaufen / die nunmehr durch das Licht des Evangelii entdecket und abgeschafft worden / so bleibt doch der Skopus generalis allzeit richtig / nämlich die Erhaltung des Gottesdienstes / dazu solche Beneficia geordnet / und gleichsam unseres Herrn Christi Kleider sind / damit sein Predigstuhl / Kirchen und Altar geziert / und ohne Entblössung derselben nicht können entzogen / und zu profan Sachen verwendet werden / davon bei H. Luther viel feine treuherzige Erinnerungen gefunden werden . Tom. IV. Tom. V. Tom. VII. Edit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.446499824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2710,"date":1663,"orig":"Ienenſ.","norm":"Jenes.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.7581000328063965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2711,"date":1663,"orig":"Anno 1581. fol. 416. ſchreibt er/ daß Kaͤyſer/ Fuͤrſten/ Herꝛen und fromme Leut/ ohn Zweiffel nicht gemeynt noch willens geweſen/ ihre Guͤter zu geben/ damit viel Teuffels Huren oder Abgoͤtterey zu ſtifften/ ꝛc. Sondern die lieben Kirchen und Schulen/ das iſt das H. Gottes Wort/ Predigampt/ und andere Gottesdienſte/ Theologen/ Pfarꝛherꝛn/ Prediger/ daneben auch arme Leute/ Wittwen/ Waͤiſen und Krancken zu unterhalten/ Gott zu Lob und Ehr.","norm":"Anno 1581. fol. 416. schreibt er / dass Kaiser / Fürsten / Herren und fromme Leute / ohne Zweifel nicht gemeint noch Willens gewesen / ihre Güter zu geben / damit viel Teufels Huren oder Abgötterei zu stiften / etc. Sondern die lieben Kirchen und Schulen / das ist das H. Gottes Wort / Predigamt / und andere Gottesdienste / Theologen / Pfarrherrn / Prediger / daneben auch arme Leute / Witwen / Waisen und Kranken zu unterhalten / Gott zu Lob und Ehre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.653200149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2712,"date":1663,"orig":"Diß iſt Teutſch genug geredet/ daß Kirchenguͤter nicht ſollen zu weltlichem Pracht und Uppigkeit mißbraucht/ und leichtfertig verſchwendet/ ſondern zu Gottes Ehren/ ſeiner Diener in Kirchen und Schulen Unterhaltung/ und in Summa alſo angewendet werden/ damit ſie ihrem Namen folgen/ und Kirchen oder geiſtliche Guͤter ſeyn und bleiben.","norm":"Dies ist Deutsch genug geredet / dass Kirchengüter nicht sollen zu weltlichem Pracht und Üppigkeit missbraucht / und leichtfertig verschwendet / sondern zu Gottes Ehren / seiner Diener in Kirchen und Schulen Unterhaltung / und in Summa also angewendet werden / damit sie ihrem Namen folgen / und Kirchen oder geistliche Güter sein und bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.289100170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2713,"date":1663,"orig":"Und heiſſet ſonſt recht: Beneficium datur propter officium.","norm":"Und heißt sonst recht: Beneficium datur propter officium.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.772299766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2714,"date":1663,"orig":"Wer nun kein Ampt dafuͤr thut (NB.) der verzehret ſolche Guͤter mit Unrecht/ und hat ſchwere Rechenſchafft davon zu geben/ welches die Patroni ſelbſt auch billich behertzigen/ damit nicht/ was ihre Chriſtliche Vorfahren unſerm HErꝛn Chriſto und ſeiner Kirchen geſchencket/ ſie daſſelbe ihm von ſeinem Altar hinweg nehmen/ und zu weltlichen Sachen anwendẽ.","norm":"Wer nun kein Amt dafür tut (NB.) der verzehret solche Güter mit Unrecht / und hat schwere Rechenschaft davon zu geben / welches die Patroni selbst auch billig beherzigen / damit nicht / was ihre christliche Vorfahren unserem Herrn Christo und seiner Kirchen geschenkt / sie dasselbe ihm von seinem Altar hinwegnehmen / und zu weltlichen Sachen anwenden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8211002349853525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2715,"date":1663,"orig":"Gottſelige Fuͤrſten wenden ſolche Guͤter loͤblich an/ zu Erhaltung Academien/ Schulen und Hoſpitaͤlen/ und ſihet man in etlichen Reichsſtaͤdten/ daß die Pfarꝛbeſtellung durch die Canonicaten verbeſſert/ und Stipendiaten davon unterhalten werden.","norm":"Gottselige Fürsten wenden solche Güter löblich an / zu Erhaltung Akademien / Schulen und Hospitälern / und sieht man in etlichen Reichsstädten / dass die Pfarrbestellung durch die Kanonikaten verbessert / und Stipendiaten davon unterhalten werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.442500114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2716,"date":1663,"orig":"Derwegen wer dem Altar dienet/ kan und ſol mit gutem Gewiſſen davon leben/ zu Gottes Lob und Erbauung der Menſchen in der Gottſeligkeit.","norm":"Derentwegen wer dem Altar dient / kann und soll mit gutem Gewissen davon leben / zu Gottes Lob und Erbauung der Menschen in der Gottseligkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.863800048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2717,"date":1663,"orig":"Welches/ weil es an ſich ſelbſt klar/ weiter außzufuͤhren unvonnoͤthen.","norm":"Welches / weil es an sich selbst klar / weiter auszuführen unvonnöten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.095099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2718,"date":1663,"orig":"Wer aber von Kirchenguͤtern/ auſſer deren Dienſt/ dem Pracht und Wolluſt nachhaͤngen/ und zu heiligem Ende geſtifftete Guͤter zu profan-Sachen anwenden wil/ ſehe zu/ wie ers fuͤr Gott verantworte.","norm":"Wer aber von Kirchengütern / außer deren Dienst / dem Pracht und Wollust nachhängen / und zu heiligem Ende gestiftete Güter zu Profan-Sachen anwenden will / sehe zu / wie er es für Gott verantworte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.71750020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2719,"date":1663,"orig":"Dann wie die Adlers Federn andere verzehren/ alſo fallen die feurige Kohlen vom Opffer/ und zuͤnden Hauß und Hoff an/ daß Kirchen und Erbguͤter eins mit dem andern verſchwindet/ ꝛc. Leſe ein paar alte fundations- Brieff/ du wirſt finden/ was fuͤr groſſe Fluͤch die fundatores gethan haben/ dem jenigen der dieſe Guͤter in Mißbrauch bringet.","norm":"Dann wie die Adlers Federn andere verzehren / also fallen die feurige Kohlen vom Opfer / und zünden Haus und Hof an / dass Kirchen und Erbgüter eins mit dem anderen verschwindet / etc. Lese ein paar alte fundations-Brief / du wirst finden / was für große Flüche die Fundatores getan haben / demjenigen der diese Güter in Missbrauch bringt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.481100082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2720,"date":1663,"orig":"Sie haben ihm gewuͤndſcht/ daß ihn treffen moͤge der groſſe Fluch/ welchen David dem Joab thaͤte/ daß allzeit jemand muͤſſe in ihrem Geſchlecht ſeyn/ der Mangel an Brodt hab/ der am Stab gehe/ oder einen Eyterfluß habe.","norm":"Sie haben ihm gewünscht / dass ihn treffen möge der große Fluch / welchen David dem Joab täte / dass allzeit jemand müsse in ihrem Geschlecht sein / der Mangel an Brot habe / der am Stab gehe / oder einen Eiterfluss habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.295000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2721,"date":1663,"orig":"Sie haben ihm gewuͤntſchet/ daß ihm moͤge Lung und Leber im Leibe verſehren.","norm":"Sie haben ihm gewünscht / dass ihm möge Lunge und Leber im Leibe versehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.123000144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2722,"date":1663,"orig":"Sie haben gemeiniglich dieſes Formular ge braucht:","norm":"Sie haben gemeiniglich dieses Formular ge braucht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.245500087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2723,"date":1663,"orig":"Wer das thut (nemlich dieſe Guͤter in Mißbrauch bringt) den ��traffe deine (Iuſtè Deus ultor) Hand/ mit Armuth/ Kranckheit/ Schmach und Schande.","norm":"Wer das tut (nämlich diese Güter in Missbrauch bringt) den Strafe deine (Iuste Deus ultor) Hand / mit Armut / Krankheit / Schmach und Schande.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.777400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2724,"date":1663,"orig":"Jch rathe dir treulich/ daß du dieſes geiſtliche Gut freywillig gebeſt in die Hand deß Koͤnigs in Schweden/ und ihn bitteſt/ daß/ wann er ein Hoſpital fuͤr beſchaͤdigte Cavallier/ und eine gute Ritterſchul anordne/ er dir die Gnad thue/ und mit koͤniglicher Hand und Siegel verſpreche/ daß deine Kinder und ihre Nachkommen/ in dieſer Ritterſchul ſollen wol aufferzogen werden.","norm":"Ich rate dir treulich / dass du dieses geistliche Gut freiwillig gebest in die Hand des Königs in Schweden / und ihn bittest / dass / wann er ein Hospital für beschädigte Cavalier / und eine gute Ritterschule anordne / er dir die Gnade tue / und mit königlicher Hand und Siegel verspreche / dass deine Kinder und ihre Nachkommen / in dieser Ritterschule sollen wohl auferzogen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.734899997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2725,"date":1663,"orig":"Und wann ſie in ihrem Alter in Ungluͤck und Armuth gerathen/ daß ſie in dem Hoſpital ſollen unter andern Cavalliren ihren ehrlichen und Adelichen Unterhalt haben.","norm":"Und wann sie in ihrem Alter in Unglück und Armut geraten / dass sie in dem Hospital sollen unter anderen Cavaliren ihren ehrlichen und adeligen Unterhalt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.295499801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2726,"date":1663,"orig":"Dadurch wirſtu deinen Kindern ein Capital anlegen/ welches ihnen mehr Rente bringen wird/ als zwey ſolcher Guͤter.","norm":"Dadurch wirst du deinen Kindern ein Kapital anlegen / welches ihnen mehr Rente bringen wird / als zwei solcher Güter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.124499797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2727,"date":1663,"orig":"Das iſt ein gutes Patrimonium/ welches man im Buſen traͤgt.","norm":"Das ist ein gutes Patrimonium / welches man im Busen trägt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.030600070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2728,"date":1663,"orig":"Wer einem das nimbt/ der muß einem den Hals brechen/ und alsdann bedarff er kein Brodt mehr.","norm":"Wer einem das nimmt / der muss einem den Hals brechen / und alsdann bedarf er kein Brot mehr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.078100204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2729,"date":1663,"orig":"Wann deine Kinder wol erzogen ſind/ und etwas gelernt haben/ ſo werden es ihnen die Nordiſche Koͤnige/ welche bald werden fuͤr einen Mann ſtehen/ an Brodt nicht mangeln laſſen.","norm":"Wann deine Kinder wohl erzogen sind / und etwas gelernt haben / so werden es ihnen die Nordische Könige / welche bald werden für einen Mann stehen / an Brot nicht mangeln lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.130099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2730,"date":1663,"orig":"Dann ſie werden immer qualificirter und geſchickter Leut vonnoͤthen haben.","norm":"Dann sie werden immer qualifizierter und geschickter Leute vonnöten haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.768499851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2731,"date":1663,"orig":"Wir kamen an einen andern Ort/ der mir nicht bekant war/ da kamen etzliche Prieſter auß Arcadia/ welche dem Kaͤyſer klagten/ wie ſie durch das Kriegs weſen in ſo groſſes Elend geſetzt ſeyn.","norm":"Wir kamen an einen anderen Ort / der mir nicht bekannt war / da kamen etliche Priester aus Arcadia / welche dem Kaiser klagten / wie sie durch das Kriegs Wesen in so großes Elend gesetzt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7484002113342285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2732,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer antwortete:","norm":"Der Kaiser antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6458001136779785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2733,"date":1663,"orig":"Jhr liebe Patres, laſt euch nicht wunder nehmen/ daß Gott die Geiſtlichen in Arcadia und anderswo ein wenig angreiffe und muͤrb mache/ wie den Propheten Jonam/ welchen er zuvor im Bauch deß Wall fiſches/ als in einer ſonderbaren Hohenſchul exercirte, eh er ihn zu den groſſen reichen Pralern nach Ninive ſchickte/ und ihn zu einem Doctore gentium machte.","norm":"Ihr liebe Patres, lässt euch nicht Wunder nehmen / dass Gott die Geistlichen in Arcadia und anderswo ein wenig angreife und mürb mache / wie den Propheten Jonam / welchen er zuvor im Bauch des Wall Fisches / als in einer sonderbaren Hohenschul exerzierte, ehe er ihn zu den großen reichen Prahlern nach Ninive schickte / und ihn zu einem Doctore gentium machte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.13129997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2734,"date":1663,"orig":"Was iſt das fuͤr ein Leben/ das in Arcadia gefuͤhret wird?","norm":"Was ist das für ein Leben / das in Arcadia geführt wird?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.739900112152099} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2735,"date":1663,"orig":"Jch ſehe wol/ eure Cavallier/ eure Grandes bild en ſich ein/ Gott muͤſſe ihnen nothwendig ein ſammetes Kuͤſſen in Himmel legen laſſen/ daß ſie dermaleins uͤber ihren Bauren ſitzen koͤnnen/ und ſich der Bauer nicht uͤber den Juncker im ewigen Leben erhebe/ bevorab weil der Juncker ſo artig diſcurrire auß den Buͤchern/ welche heutiges Tages in Jtalien/ in Franckreich und anderſtwo von gottloſen ſpargirt werden/ deren Namen ich nicht nennen mag/ welche dem Teuffel einen Reuterdienſt thun/ und viel dubia moviren, aber nicht ſolviren, und unter andern fragen/ Ob die Seel unſterblich ſey?","norm":"Ich sehe wohl / eure Cavalier / eure Grandes Bild en sich ein / Gott müsse ihnen notwendig ein samtes Küssen in Himmel legen lassen / dass sie dermaleinst über ihren Bauern sitzen können / und sich der Bauer nicht über den Junker im ewigen Leben erhebe / vorab weil der Junker so artig diskurriere aus den Büchern / welche heutiges Tages in Italien / in Frankreich und anderswo von gottlosen spargirt werden / deren Namen ich nicht nennen mag / welche dem Teufel einen Reiterdienst tun / und viel dubia movieren, aber nicht solvieren, und unter anderen fragen / Ob die Seele unsterblich sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5706000328063965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2736,"date":1663,"orig":"An polygamia etiam in Novo Teſtamento ſit licita?","norm":"An polygamia etiam in Novo Testamento sit licita?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"gl","lang_de":0,"norm_lmscore":5.908999919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2737,"date":1663,"orig":"&c. Wañ der Verwalter und die Laqueyen ſolche ihres Junckern Diſcurs anhoͤren/ ſo dencken ſie/ es hab Haͤnd und Fuͤß/ was ihr Juncker ſage/ und ihr Juncker ſey in der Theologi viel beſſer beſchlagen/ als ihr Beichtvater und Prediger/ Herꝛ Johann.","norm":"& c. Wann der Verwalter und die Lakaien solche ihres Junkern Diskurs anhören / so denken sie / es habe Hände und Füße / was ihr Junker sage / und ihr Junker sei in der Theologen viel besser beschlagen / als ihr Beichtvater und Prediger / Herr Johann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.237100124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2738,"date":1663,"orig":"Sie betrachten aber nicht/ daß der Teuffel die H. Schrifft auch hab geleſen und verfaͤlſchen koͤnnen/ er werde aber deßwegen nicht in Himmel kommen.","norm":"Sie betrachten aber nicht / dass der Teufel die H. Schrift auch habe gelesen und verfälschen können / er werde aber deswegen nicht in Himmel kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.410600185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2739,"date":1663,"orig":"Der Teuffel iſt viel als alle eure Politici und Statiſten.","norm":"Der Teufel ist viel als alle eure Politici und Statisten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.05649995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2740,"date":1663,"orig":"Unter allen Griechiſchen und Lateiniſchen Oratorn iſt keiner geweſen/ der es dem Teuffel haͤtte koͤnnen gleich thun.","norm":"Unter allen Griechischen und Lateinischen Oratoren ist keiner gewesen / der es dem Teufel hätte können gleich tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.844099998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2741,"date":1663,"orig":"Dann er hat die allerweiſeſten Leut/ Adam und Eva/ als ſie noch im Stand der Unſchuld/ und mit dem Ebenbild Gottes begabt waren/ uͤberꝛedet/ daß ſie von Gott/ dem Herꝛſcher und Regierer der gantzen Welt/ abgefallen/ und ſich zu ſeiner Parthey geſchlagen haben.","norm":"Dann er hat die allerweisesten Leute / Adam und Eva / als sie noch im Stand der Unschuld / und mit dem Ebenbild Gottes begabt waren / überredet / dass sie von Gott / dem Herrscher und Regierer der ganzen Welt / abgefallen / und sich zu seiner Partei geschlagen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.092100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2742,"date":1663,"orig":"Wo iſt ein ſolcher Hiſtoricus und Geographus wie der Teuffel?","norm":"Wo ist ein solcher Historicus und Geographus wie der Teufel?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.202300071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2743,"date":1663,"orig":"Er weiß was in allen Monarchien/ Koͤnigreichen und Laͤndern von Erſchaffung der Welt vorgangen ſey?","norm":"Er weiß was in allen Monarchien / Königreichen und Ländern von Erschaffung der Welt vorgegangen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.46619987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2744,"date":1663,"orig":"Wo iſt ein ſolcher Philoſophus wie der Teuffel?","norm":"Wo ist ein solcher Philosophus wie der Teufel?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.923299789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2745,"date":1663,"orig":"Wo iſt ein ſolcher Poet wie der Teuffel:","norm":"Wo ist ein solcher Poet wie der Teufel:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.923299789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2746,"date":1663,"orig":"Der Teuffel weiß alles/ was in dem verfluchten Buch de tribus impoſtoribus, oder in dem gottloſen Buch de arte nihil credendi ſtehet.","norm":"Der Teufel weiß alles / was in dem verfluchten Buch de tribus impostoribus, oder in dem gottlosen Buch de arte nihil credendi steht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.766600131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2747,"date":1663,"orig":"Er weiß wie die alte Philoſophi de æternitate mundi diſputirt haben/ er weiß was fuͤr Ketzer in der Welt geweſen ſeyn/ was ſie ihrer Ketzerey fuͤr eine Farb angeſtrichen haben.","norm":"Er weiß wie die alte Philosophie de aeternitate mundi disputiert haben / er weiß was für Ketzer in der Welt gewesen sein / was sie ihrer Ketzerei für eine Farbe angestrichen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.787700176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2748,"date":1663,"orig":"Er weiß wie und durch was occaſion, auß einer alten Ketzerey eine neue entſproſſen.","norm":"Er weiß wie und durch was occasion, aus einer alten Ketzerei eine neue entsprossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.02209997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2749,"date":1663,"orig":"Er weiß/ daß wie im Regimentsweſen nichts neues geſchehe/ ſondern es werde allezeit einerley Comœdi agirt, durch andere Perſonen/ alſo geſchehe auch nichts neues in Eccleſia, ſondern es werde immer einer alten Ketzerey ein neuer Mantel umbgehaͤnget.","norm":"Er weiß / dass wie im Regimentswesen nichts Neues geschehe / sondern es werde allezeit einerlei Comoedi agiert, durch andere Personen / also geschehe auch nichts Neues in Ecclesia, sondern es werde immer einer alten Ketzerei ein neuer Mantel umgehängt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.126200199127197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2750,"date":1663,"orig":"Allein mit aller dieſer Wiſſenſchafft/ kan der Teuffel auff ſeiner Scala prædicament ali nicht in Himmel klettern.","norm":"Allein mit aller dieser Wissenschaft / kann der Teufel auf seiner Scala praedicament ali nicht in Himmel klettern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2751,"date":1663,"orig":"Wie viel tauſend tapffere Cavallirer und weitberuͤhmte Maͤnner/ werden am juͤngſten Tag aufftreten uñ ſagen: HErꝛ/ HErꝛ/ haben wir nicht in deinem Namen geweiſſaget?","norm":"Wie viel tausend tapfere Cavallirer und weitberühmte Männer / werden am jüngsten Tag auftreten und sagen: Herr / Herr / haben wir nicht in deinem Namen geweissagt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.569399833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2752,"date":1663,"orig":"Haben wir nicht in deinem Namen Teuffel außgetrieben?","norm":"Haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.984800100326538} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2753,"date":1663,"orig":"Haben wir nicht in deinem Namen viel Thaten gethan?","norm":"Haben wir nicht in deinem Namen viel Taten getan?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4542999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2754,"date":1663,"orig":"Haben wir nicht wider Tuͤrcken und Bapſt/ und andere Verfolger der wahren Kirchen tapffer und ritterlich gefochten?","norm":"Haben wir nicht wieder Türken und Papst / und andere Verfolger der wahren Kirchen tapfer und ritterlich gefochten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.765900135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2755,"date":1663,"orig":"Haben wir nicht ſchoͤne Hoſpitalia bauen laſſen?","norm":"Haben wir nicht schöne Hospitalia bauen lassen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.664999961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2756,"date":1663,"orig":"Haben wir nicht Kirchen und Schulen alſo dotirt, daß die Gelahrte in ihren Buͤchern/ in ihren Dedicationen, in ihren uns gehaltenen Leichpredigten/ in ihren Carminibus, in ihren Panegyricis und parentationib. nicht gewuſt/ wie ſie es gnugſam ruͤhmen ſollen?","norm":"Haben wir nicht Kirchen und Schulen also dotiert, dass die Gelahrte in ihren Büchern / in ihren Dedikationen, in ihren uns gehaltenen Leichpredigten / in ihren Carminibus, in ihren Panegyricis und parentationib . nicht gewusst / wie sie es genugsam rühmen sollen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.13100004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2757,"date":1663,"orig":"Aber Chriſtus wird ihnen antworten:","norm":"Aber Christus wird ihnen antworten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.311200141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2758,"date":1663,"orig":"Jch hab euch noch nie erkandt.","norm":"Ich habe euch noch nie erkannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.823899984359741} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2759,"date":1663,"orig":"Weichet alle von miꝛ/ ihr Ubelthaͤter.","norm":"Weichet alle von mir / ihr Übeltäter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.420199871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2760,"date":1663,"orig":"Jhr Prieſter muſt das Maul recht auffthun/ oder Gott wird vieler groſſen Herꝛen und reichen Schlemmer Blut von euren Haͤnden fordern.","norm":"Ihr Priester musst das Maul recht auftun / oder Gott wird vieler großen Herren und reichen Schlemmer Blut von euren Händen fordern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.431600093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2761,"date":1663,"orig":"Der Teuffel wird all die Prediger holen/ welche etwa einen Edelmann/ einen Grafen/ oder andere Perſon/ Gott un Himmel vorziehen/ welcher iſt ein Koͤnig und HErꝛ aller Herꝛen/ und umb ſchaͤndliches Genteſſes willen verſchweigen oder unter die Banck ſtecken/ was Gott außtruͤcklich zu reden befohlen hat.","norm":"Der Teufel wird all die Prediger holen / welche etwa einen Edelmann / einen Grafen / oder andere Person / Gott un Himmel vorziehen / welcher ist ein König und Herr aller Herren / und um schändliches Gentesses Willen verschweigen oder unter die Bank stecken / was Gott ausdrücklich zu reden befohlen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.216100215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2762,"date":1663,"orig":"Solche Prediger dienen nicht Chri ſto/ ſie dienen auch nicht den Leuten zu ihrem Beſten/ ſondern ſie dienen ihrem Bauch/ der iſt ihr Gott.","norm":"Solche Prediger dienen nicht Chrie sto / sie dienen auch nicht den Leuten zu ihrem Besten / sondern sie dienen ihrem Bauch / der ist ihr Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.961599826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2763,"date":1663,"orig":"Es ſolte alle Welt ſolchen Leuten von Hertzen feind ſeyn.","norm":"Es sollte alle Welt solchen Leuten von Herzen Feind sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.563300132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2764,"date":1663,"orig":"Dann ſie verachten Gott/ und fragen nichts nach deß Menſchen zeitlicher und ewiger Wolfahrt.","norm":"Dann sie verachten Gott / und fragen nichts nach des Menschen zeitlicher und ewiger Wohlfahrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.770199775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2765,"date":1663,"orig":"Sondern wann ſie Geld bekommen/ ſo fragen ſie nichts darnach/ ob ihre Zuhoͤrer zum Teuffel oder zu ſeiner Mutter fahren.","norm":"Sondern wann sie Geld bekommen / so fragen sie nichts danach / ob ihre Zuhörer zum Teufel oder zu seiner Mutter fahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.459799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2766,"date":1663,"orig":"Als der Kaͤyſer hiervon redete/ holte er einen tieffen Seufftzer/ und ſagte:","norm":"Als der Kaiser hiervon redete / holte er einen tiefen Seufzer / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4029998779296875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2767,"date":1663,"orig":"Jhr groſſe Herꝛen was thut ihr doch/ daß ihr ſolche Leut/ ſolche Prediger ſo gern umb euch leiden moͤget/ welche nach Gott nichts fragen/ eure Suͤnden verſchweigen/ dieſelbe geringſchaͤtzig achten/ daß ihr alſo keine Buß thut/ und keinen Hunger oder Durſt habt/ nach der Barmhertzigkeit Gottes?","norm":"Ihr große Herren was tut ihr doch / dass ihr solche Leute / solche Prediger so gern um euch leiden möget / welche nach Gott nichts fragen / eure Sünden verschweigen / dieselbe geringschätzig achten / dass ihr also keine Buße tut / und keinen Hunger oder Durst habt / nach der Barmherzigkeit Gottes?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.526899814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2768,"date":1663,"orig":"Verſichert euch/ ſolche Leut/ wann ſie es nicht anders machen/ werdẽ euch von Land und Leuten predigen.","norm":"Versichert euch / solche Leute / wann sie es nicht anders machen / werden euch von Land und Leuten predigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.208300113677978} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2769,"date":1663,"orig":"Was hilfft es euch/ daß euch die Prediger die Ohren krauen/ nachdem ſie euch jucken.","norm":"Was hilft es euch / dass euch die Prediger die Ohren krauen / nachdem sie euch jucken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.984899997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2770,"date":1663,"orig":"Wann euch ein Prediger ſchon heuchelt/ und eure Suͤnde verſchweiget/ ſo muͤſſet ihr doch ſterben in euren Suͤnden.","norm":"Wann euch ein Prediger schon heuchelt / und eure Sünde verschweiget / so müsset ihr doch sterben in euren Sünden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.263000011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2771,"date":1663,"orig":"Und euren liebkoſenden Prediger wird der Teuffel eben ſo wol holen/ als euch.","norm":"Und euren liebkosenden Prediger wird der Teufel eben so wohl holen / als euch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.005599975585937} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2772,"date":1663,"orig":"Jndem kam ein armer Prieſter/ welcher ein Kleid an hatte/ als wann er der arme Lazarus were.","norm":"Indem kam ein armer Priester / welcher ein Kleid anhatte / als wann er der arme Lazarus wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.049200057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2773,"date":1663,"orig":"Der thaͤte dem Kaͤyſer einen Fußfall/ und klagte/ daß fuͤr einem Jahr/ ſein Juncker ihn wegen einer Geſetzpredigt/ ſeines Dienſtes entſetzt hab.","norm":"Der täte dem Kaiser einen Fußfall / und klagte / dass für einem Jahr / sein Junker ihn wegen einer Gesetzpredigt / seines Dienstes entsetzt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.700500011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2774,"date":1663,"orig":"Und er muͤſſe mit ſeinem Weib und Kindern Hunger und Mangel leiden.","norm":"Und er müsse mit seinem Weib und Kindern Hunger und Mangel leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3383002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2775,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer ſagte/ wo iſt dein Juncker?","norm":"Der Kaiser sagte / wo ist dein Junker?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.864799976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2776,"date":1663,"orig":"Der Prieſter antwortete:","norm":"Der Priester antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.098499774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2777,"date":1663,"orig":"Allergnaͤdigſter Kaͤyſer und Herꝛ/ er iſt an dieſem Ort.","norm":"Allergnädigster Kaiser und Herr / er ist an diesem Ort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"is","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.446400165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2778,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer befahl ſeinem Cammerdiener/ er ſolle hingehen/ und ſagẽ/ daß der Kerl/ nemlich der Juncker/ alsbald anhero kommen ſolle.","norm":"Der Kaiser befahl seinem Kammerdiener / er solle hingehen / und sagen / dass der Kerl / nämlich der Junker / alsbald anher kommen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.325200080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2779,"date":1663,"orig":"Der Juncker erſchien in ſeinem beſten Schmuck und Zierat/ und hielt es fuͤr eine groſſe Genad/ daß Kaͤyſer Carol der Groſſe ihm die Genad uñ Ehr anthun wolle/ daß er Seiner Kayſ. M. ſtreitbare Hand kuͤſſen ſolle.","norm":"Der Junker erschien in seinem besten Schmuck und Zierrat / und hielt es für eine große Gnade / dass Kaiser Carol der Große ihm die Gnade und Ehre antun wolle / dass er seiner Kays. M. streitbare Hand küssen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.150300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2780,"date":1663,"orig":"Als er vor den Kaͤyſer kam/ bracht er alle Kuͤnſt an/ welche er von der Cerimoni-Meiſtern in Holland/ in Engelland/ zu Pariß und anderswo gelernet hatte.","norm":"Als er vor den Kaiser kam / brachte er alle Künste an / welche er von der Cerimoni-Meistern in Holland / in England / zu Paris und anderswo gelernt hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.950300216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2781,"date":1663,"orig":"Jch zehlte alle Schrit die er thaͤt/ und ſahe/ wie er im Eingang/ im Fortgang/ ſo wol gegen den Kaͤyſerlichen Auffwaͤrtern/ als auch endlich gegen ihrer Kaͤyſerl. Maj. ſelbſt ſich erzeigte.","norm":"Ich zählte alle Schritt die er täte / und sah / wie er im Eingang / im Fortgang / sowohl gegen den kaiserlichen Aufwärtern / als auch endlich gegen ihrer Käyserl. Maj. selbst sich erzeigte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.202400207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2782,"date":1663,"orig":"Als er naͤher zu dem Kaͤyſer kam/ machte er ein ſolches Weſen/ daß ich dachte der Kaͤyſer wuͤrde ihn alsbald zu einem Reichs-Fuͤrſten machen.","norm":"Als er näher zu dem Kaiser kam / machte er ein solches Wesen / dass ich dachte der Kaiser würde ihn alsbald zu einem Reichsfürsten machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.188300132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2783,"date":1663,"orig":"Allein/ der Kaͤyſer kehrte ſich nicht an dieſe Phantaſey/ ſondern ſagte: Warumb haſtu dieſen frommen Prieſter ſeines Dienſtes entſetzt?","norm":"Allein / der Kaiser kehrte sich nicht an diese Phantasie / sondern sagte: Warum hast du diesen frommen Priester seines Dienstes entsetzt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.478199958801269} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2784,"date":1663,"orig":"Der Edelman antwortete:","norm":"Der Edelmann antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.937399864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2785,"date":1663,"orig":"Allergnaͤdigſter Kaͤyſer und Herr/ Jch hab das Ius Epiſcopale.","norm":"Allergnädigster Kaiser und Herr / Ich habe das Jus Episcopale.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.742800235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2786,"date":1663,"orig":"Und dieſer Pfaf iſt ein undiſcreter und unhoͤfflicher Mann.","norm":"Und dieser Pfaff ist ein undiskreter und unhöflicher Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.974900007247925} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2787,"date":1663,"orig":"Jch gehe gern zur Kirchen/ und hoͤre Gottes Wort gern.","norm":"Ich gehe gern zur Kirchen / und höre Gottes Wort gern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.577899932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2788,"date":1663,"orig":"Allein/ das Poltern und Paltern/ das Pochen und Pralen/ ſtehet einem Heyden/ der vom Teuffel beſeſſen iſt/ viel beſſer an/ als einem Prediger.","norm":"Allein / das Poltern und Palten / das Pochen und Prahlen / steht einem Heiden / der vom Teufel besessen ist / viel besser an / als einem Prediger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.646500110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2789,"date":1663,"orig":"Wer wolte das von einem Pfaffen leiden?","norm":"Wer wollte das von einem Pfaffen leiden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.025700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2790,"date":1663,"orig":"Sonderlich ein Cavallier/ der den Pfaffen vociret hat/ und ihm ſeine Beſoldung gibt?","norm":"Sonderlich ein Cavalier / der den Pfaffen vozieret hat / und ihm seine Besoldung gibt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.547599792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2791,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer wurde zornig/ und ſagte:","norm":"Der Kaiser wurde zornig / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.999099969863891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2792,"date":1663,"orig":"was bildeſtu dir ein/ mit deinem Iure Epiſcopali?","norm":"was bildest dir ein / mit deinem Eure Episcopali?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.284500122070312} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2793,"date":1663,"orig":"Meinſtu Stuͤmper/ daß du einen Diener Gottes/ der im Namen JEſu Chriſti geſendet iſt/ zu predigen Buß und Vergebung der Suͤnden/ Macht habeſt abzuſchaffen/ als wann du deinen Bauren Vogt abſchaffeſt?","norm":"Meinst du Stümper / dass du einen Diener Gottes / der im Namen Jesu Christi gesendet ist / zu predigen Buße und Vergebung der Sünden / Macht habest abzuschaffen / als wann du deinen Bauern Vogt abschaffest?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.093900203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2794,"date":1663,"orig":"Und darauff ſing der Kaͤyſer einen weitlaͤufftigen Diſcurs an/ von dem Iure Epicopali welchen ich euch zu einer andern Zeit erzehlen wil/ und es wird euch groſſes Nachdencken geben.","norm":"Und darauf singe der Kaiser einen weitläufigen Diskurs an / von dem Eure Epicopali welchen ich euch zu einer anderen Zeit erzählen will / und es wird euch großes nachdenken geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.910200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2795,"date":1663,"orig":"Der Edelman ſtunde wie das Huͤndlein von Breda/ und machte manche tieffe Reverentz.","norm":"Der Edelmann stand wie das Hündlein von Breda / und machte manche tiefe Reverenz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.067500114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2796,"date":1663,"orig":"Aber es konte dem Kaͤyſer nicht ein Wort antworten.","norm":"Aber es konnte dem Kaiser nicht ein Wort antworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9903998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2797,"date":1663,"orig":"Der Keyſer fuhre fort/ im peroriren, ſagte von vielen Mißbraͤuchen/ welche bald hier/ bald da vorgehen/ und wolte noch mehr reden.","norm":"Der Kaiser Fuhre fort / im perorieren, sagte von vielen Missbräuchen / welche bald hier / bald da vorgehen / und wollte noch mehr reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.958199977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2798,"date":1663,"orig":"Allein es kam ploͤtzlich ein Geſchrey/ daß der Tuͤrck komme.","norm":"Allein es kam plötzlich ein Geschrei / dass der Türk komme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.466700077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2799,"date":1663,"orig":"Da fragte mich der Kaͤyſer/ ob es rahtſam ſey/ daß man einen Krieg wider den Tuͤrcken anfange?","norm":"Da fragte mich der Kaiser / ob es ratsam sei / dass man einen Krieg wider den Türken anfange?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.598899841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2800,"date":1663,"orig":"Jch ſagte: Allergnaͤdigſter Kaͤyſer und Herrꝛ Landgraff Fritz/ ein Fuͤrſt auß dem Hauß Heſſen/ war ein guter Soldat/ und unter ſeinen wunderbaren Reden und Actionen, verſteckte er offtmals ein ſonderlichs acumen.","norm":"Ich sagte: Allergnädigster Kaiser und Herr Landgraf Fritz / ein Fürst aus dem Haus Hessen / war ein guter Soldat / und unter seinen wunderbaren Reden und Aktionen, versteckte er oftmals ein sonderliches acumen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.186100006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2801,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß da er noch unter ſeinem Præceptore, zu Caſſel geweſen/ da hab ihm der Præceptor etzliche Sententias auffgeben/ welche er hatte ſollen auswendig lernen/ darunter war geweſen dieſe Sententz:","norm":"Mann sagt / dass da er noch unter seinem Praeceptore, zu Kassel gewesen / da habe ihm der Präzeptor etliche Sententias aufgeben / welche er hatte sollen auswendig lernen / darunter war gewesen diese Sentenz:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.383600234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2802,"date":1663,"orig":"Melius eſt prævenire, quam præveniri.","norm":"Melius est praevenire, quam praeveniri.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"pt","lang_de":0,"norm_lmscore":4.564300060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2803,"date":1663,"orig":"Als er des Abends dieſe Sententias nicht hatte recitiren koͤnnen/ hatte der Præceptor geſagt: Printz/ ihr muͤſt dieſe Sententias morgens fruͤh/ einmal oder etzlich wieder uͤberleſen.","norm":"Als er des Abends diese Sententias nicht hatte rezitieren können / hatte der Präzeptor gesagt: Prinz / ihr müsst diese Sententias morgens früh / einmal oder ätzlich wieder überlesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.134399890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2804,"date":1663,"orig":"Des Morgens hatte der junge Landgraff wieder ſtudiren ſollen/ und ſeine Martialiſche Gedancken waren anderswo geweſen/ als in der Hoff- Schuel.","norm":"Des Morgens hatte der junge Landgraf wieder studieren sollen / und seine Martialische Gedanken waren anderswo gewesen / als in der Hoff-Schul.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.624000072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2805,"date":1663,"orig":"Als nun der Præceptor begehrt hatte/ Er ſolte dieſe Sententias recitiren, Und der Landgraff ſeinem Præceptori nicht hatte Satisfaction gethan/ da war der Præceptor zornig worden/ und hatte geſagt: Printz/ werdet ihr mir in einer halben Stund/ dieſe Sententias nicht recitiren koͤnnen/ ſo werde ich euch Ohrfeigen geben.","norm":"Als nun der Präzeptor begehrt hatte / Er sollte diese Sententias rezitieren, und der Landgraf seinem Praeceptori nicht hatte Satisfaktion getan / da war der Präzeptor zornig worden / und hatte gesagt: Prinz / werdet ihr mir in einer halben Stunde / diese Sententias nicht rezitieren können / so werde ich euch Ohrfeigen geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.955899953842163} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2806,"date":1663,"orig":"Der Landgraff hatte ſeinem Præceptori alsbald auffs Maul geſchlagen/ und geſagt: Præceptor, Melius eſtprævenire, quam præveniri.","norm":"Der Landgraf hatte seinem Praeceptori alsbald aufs Maul geschlagen / und gesagt: Präzeptor, Melius estpraevenire, quam praeveniri.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.436200141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2807,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer lachte und ſagte:","norm":"Der Kaiser lachte und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.626199960708618} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2808,"date":1663,"orig":"Ja/ ja ich verſteh dich wol.","norm":"Ja / ja ich verstehe dich wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.678199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2809,"date":1663,"orig":"Einem Gelahrten iſt gut predigen.","norm":"Einem Gelahrten ist gut predigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.286499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2810,"date":1663,"orig":"Und darauff rieff der Kaͤyſer mit großmuͤtiger Stimm: Sa! ſa! 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Ihr Brüder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.257900238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2811,"date":1663,"orig":"Fort in JEſu Namen.","norm":"Fort in Jesu Namen.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":4.786900043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2812,"date":1663,"orig":"Conſtantinopel und gantz Thracia ſol unſer ſeyn.","norm":"Konstantinopel und ganz Thracia soll unser sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"az","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.240799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2813,"date":1663,"orig":"Das Orientaliſche und Occidentaliſche Kaͤyſerthumb/ muͤſſen wieder zuſammen ſeyn.","norm":"Das Orientalische und Okzidentalische Käyserthumb / müssen wieder zusammen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.52269983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2814,"date":1663,"orig":"Gott wird einmal erhoͤren die Seufftzer der armen Chriſten in Orient/ welche bißher den Ottomanniſchen Hunden/ nicht allein von ihren Guͤtern/ ſondern von ihren leiblichen Kindern haben Tribut geben/ und im Fleiſch und Blut dem Moloch auffopffern/ und es unter die Janitſcharen ſetzen muͤſſen.","norm":"Gott wird einmal erhören die Seufzer der armen Christen in Orient / welche bisher den Ottomannisschen Hunden / nicht allein von ihren Gütern / sondern von ihren leiblichen Kindern haben Tribut geben / und im Fleisch und Blut dem Moloch aufopfern / und es unter die Janitscharen setzen müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0802001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2815,"date":1663,"orig":"Sa! ſa!","norm":"Sa! sa!","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"ceb","lang_de":0,"norm_lmscore":5.941400051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2816,"date":1663,"orig":"Jhr Bruͤder.","norm":"Ihr Brüder.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.456600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2817,"date":1663,"orig":"Fort in JEſu Namen.","norm":"Fort in Jesu Namen.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":4.786900043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2818,"date":1663,"orig":"Du Antenor/ wann wir auff den Abend ins Haupt-Quartier kommen/ ſo ſtelle dich bey der Tafel ein.","norm":"Du Antenor / wann wir auf den Abend ins Hauptquartier kommen / so stelle dich bei der Tafel ein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.424099922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2819,"date":1663,"orig":"Jch hab noch von vielen Dingen mit dir zu reden.","norm":"Ich habe noch von vielen Dingen mit dir zu reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.186199903488159} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2820,"date":1663,"orig":"Mich dauchte/ mein Schind-Gaul hab entweder ein Eiſen verlohren/ oder mangle ihm ſonſt etwas.","norm":"Mich tauchte / mein Schind-Gaul habe entweder ein Eisen verloren / oder mangle ihm sonst etwas.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.172599792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2821,"date":1663,"orig":"Dann er wolte nicht fort.","norm":"Dann er wollte nicht fort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.002999782562256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2822,"date":1663,"orig":"Und es gieng mir wie den Latetinſchen Reutern.","norm":"Und es ging mir wie den Latetinschen Reutern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.0644001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2823,"date":1663,"orig":"Jndem hoͤrte ich einen Trompeter/ und dachte/ das iſt kein Feld-Trompeter.","norm":"Indem hörte ich einen Trompeter / und dachte / das ist kein Feldtrompeter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.30019998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2824,"date":1663,"orig":"Jch erſchrack/ und dachte/ das wird vielleicht ein Tuͤrckiſcher Trompeter ſeyn/ und ſorge/ es werde vielleicht jetzt ein Tuͤrcke hinter mir herkommen/ und mir mit ſeinem Saͤbel eins uͤber den Kopff geben.","norm":"Ich erschrak / und dachte / das wird vielleicht ein türkischer Trompeter sein / und Sorge / es werde vielleicht jetzt ein Türke hinter mir herkommen / und mir mit seinem Säbel eins über den Kopf geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.532199859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2825,"date":1663,"orig":"Und in dieſem Schrecken erwachte ich/ und hoͤrte/ daß von unterſchiedenen Thuͤrnen/ wie des Morgens umb drey Uhr braͤuchlich iſt/ geblaſen wurde; Jch danck dir lieber HErre/ ꝛc.","norm":"Und in diesem Schrecken erwachte ich / und hörte / dass von unterschiedenen Türmen / wie des Morgens um drei Uhr bräuchlich ist / geblasen wurde; Ich dank dir lieber Herr / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.26609992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2826,"date":1663,"orig":"Es iſt allhier der Brauch/ daß wann vornehme Leut ſterben/ ſo pflegt der Thurnmann des Abends umb neun Uhr etzliche Grab-Lieder auff dem Thurn zu blaſen.","norm":"Es ist allhier der Brauch / dass wann vornehme Leute sterben / so pflegt der Turnmann des Abends um neun Uhr etliche Grab-Lieder auf dem Turm zu blasen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.421299934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2827,"date":1663,"orig":"Einsmals gieng ein trunckener Mann uͤber den Kirchhoff/ da ſolche Lieder geblaſen wurden/ und rieff:","norm":"Einsmals ging ein trunkener Mann über den Kirchhof / da solche Lieder geblasen wurden / und rief:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.344600200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2828,"date":1663,"orig":"O du ehrlicher Mann/ wolte Gott/ daß du meiner boͤſen Frauen dieſe Lieder zu Ehren blaſen moͤchteſt/ ich wolte dir gern einen Roſanobel verehren.","norm":"O du ehrlicher Mann / wollte Gott / dass du meiner bösen Frauen diese Lieder zu Ehren blasen möchtest / ich wollte dir gern einen Rosanobel verehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6890997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2829,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar ich haͤtte einem jeglichen Thurnmann damals gern einen Reichsthaler verehrt/ wann ſie dieſes Blaſen eine halbe Stunde auffgehalten/ und mich nicht auß dem Schlaff erweckt haͤtten.","norm":"Fürwahr ich hätte einem jeglichen Turnmann damals gern einen Reichstaler verehrt / wann sie dieses Blasen eine halbe Stunde aufgehalten / und mich nicht aus dem Schlaf erweckt hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.823999881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2830,"date":1663,"orig":"Dann ich beluſtigte mich in dieſer Phantaſey/ in dieſem ſuͤſſen Traum alſo/ als wann alles warhafftig geſchehen waͤre/ als ich noch ſchlieffe/ und mein Gaul nicht fort wolte/ dachte ich immer/ was doch das ſeyn werde/ davon Kaͤyſer Carol bey der Tafel mit mir reden wolle?","norm":"Dann ich belustigte mich in dieser Phantasie / in diesem süßen Traum also / als wann alles wahrhaftig geschehen wäre / als ich noch schliefe / und mein Gaul nicht fort wollte / dachte ich immer / was doch das sein werde / davon Kaiser Carol bei der Tafel mit mir reden wolle?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.280399799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2831,"date":1663,"orig":"Allein/ da ich erwachte/ dacht ich: Traͤum ſind Traͤum.","norm":"Allein / da ich erwachte / dachte ich: Traum sind Traum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6570000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2832,"date":1663,"orig":"Von vielen andern Dingen diſcurrirte Antenor/ und Philanderſon hoͤrte ihm zu mit groſſer Begierd.","norm":"Von vielen anderen Dingen diskurrierte Antenor / und Philanderson hörte ihm zu mit großer Begierde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.021399974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2833,"date":1663,"orig":"Endlich ſagte Antenor/ daß er beten und auffſtehen muͤſſe/ dann er ſey muͤd/ und muͤſſe ſich zur Ruh begeben.","norm":"Endlich sagte Antenor / dass er beten und aufstehen müsse / dann er sei müde / und müsse sich zur Ruhe begeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.787799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2834,"date":1663,"orig":"Er hab auch/ dieſe Plag in der Welt/ daß er niemals unmuͤſſiger ſey/ als wann er muͤſſig ſeyn/ und einen guten Tag haben wolle.","norm":"Er habe auch / diese Plagen in der Welt / dass er niemals unmüßiger sei / als wann er müßig sein / und einen guten Tag haben wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.691699981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2835,"date":1663,"orig":"Darauff nahm Philanderſon mit ſehr hoͤfflichen Worten und Geberden Abſchied/ und hatte alſo dieſes Geſpraͤch ein.","norm":"Darauf nahm Philanderson mit sehr höflichen Worten und Gebärden Abschied / und hatte also dieses Gespräch ein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.517499923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2836,"date":1663,"orig":"ENDE.","norm":"ENDE.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"be","lang_de":0,"norm_lmscore":3.048700094223022} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2837,"date":1663,"orig":"Das andere Tagwerck/ oder die andere Rede/ welche Antenor gegen Philanderſon gethan/ von dem Leben des Koͤnigs Salomonis. Cap. IX.","norm":"Das andere Tagwerk / oder die andere Rede / welche Antenor gegen Philanderson getan / von dem Leben des Königs Salomonis. Cap. IX.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.471700191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2838,"date":1663,"orig":"WEil Antenor dem Philanderſon verſprochen hatte/ daß er des andern Tages ſeiner wiederumb wolte gewaͤrtig ſeyn/ als/ ſetzte er andere ſerviliſche/ animo & ingenio ſuo indigna negotia zuruͤck/ und ließ die Todten ihre Todten begraben.","norm":"Weil Antenor dem Philanderson versprochen hatte / dass er des anderen Tages seiner wiederum wollte gewärtig sein / als / setzte er andere servilische / animo & ingenio suo indigna negotia zurück / und ließ die Toten ihre Toten begraben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.622300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2839,"date":1663,"orig":"Die beſtimte Zeit und Stunde aber war noch nicht kommen/ als Philanderſon ſich anmelden ließ.","norm":"Die bestimmte Zeit und Stunde aber war noch nicht kommen / als Philanderson sich anmelden ließ.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.276000022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2840,"date":1663,"orig":"Antenor iſt zwar nicht omnium horarum homo, und kan nicht wol leiden/ daß man ihn zu ungelegener Zeit importunire.","norm":"Antenor ist zwar nicht omnium horarum homo, und kann nicht wohl leiden / dass man ihn zu ungelegener Zeit importunere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.542500019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2841,"date":1663,"orig":"Dann er hat gemeiniglich die Zeit und Stunde zu gewiſſen affairen abgetheilet.","norm":"Dann er hat gemeiniglich die Zeit und Stunde zu gewissen Affären abgeteilt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.236499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2842,"date":1663,"orig":"Gleichwol gedachte er an ſeinen alten redlichen Freund den Philandern, ſahe die hoͤfliche Gebaͤrde ſeines Sohns an/ und nach vielen ultro citroq́z gewechſelten freundlichen Complementen, ließ er ſeine Bibel holen/ fuͤhrete ihn in ein Sommer-haͤußlein/ welches er Splendidam miſeriam pfleget zu nennen.","norm":"Gleichwohl gedachte er an seinen alten redlichen Freund den Filanden, sah die höfliche Gebärde seines Sohns an / und nach vielen ultro citroqz gewechselten freundlichen Komplementen, ließ er seine Bibel holen / führte ihn in ein Sommer-Häuslein / welches er Splendidam miseriam pflegt zu nennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.616000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2843,"date":1663,"orig":"Dañ dieſes Haͤußlein hiebevor ein Holtzſtall geweſen iſt/ und iſt nunmehr ein reformirter Stall.","norm":"Dann dieses Häuslein hiervor ein Holzstall gewesen ist / und ist nunmehr ein reformierter Stall.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6930999755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2844,"date":1663,"orig":"Aber es iſt des Churfuͤrſten von Sachſen Stall bey weitem nicht gleich.","norm":"Aber es ist des Kurfürsten von Sachsen Stall bei weitem nicht gleich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.985400199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2845,"date":1663,"orig":"Als ſie in dieſer Splendidâ miſeriâ zuſammen kamen: ſagte Antenor: Mein ehrlicher lieber Herr Philanderſon, geſtern haben wir obiter betrachtet/ was in den acht erſten Capituln des erſten Buchs der Koͤnige von dem weiſen Salomon gedacht werde.","norm":"Als sie in dieser Splendida miseria zusammen kamen: sagte Antenor: Mein ehrlicher lieber Herr Philanderson, gestern haben wir obiter betrachtet / was in den acht ersten Capituln des ersten Buchs der Könige von dem weisen Salomon gedacht werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.818299770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2846,"date":1663,"orig":"Wir wollen nun ſchreiten zu dem neundten Cap.","norm":"Wir wollen nun schreiten zu dem neunten Kap.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.222400188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2847,"date":1663,"orig":"Darinnẽ ſehe ich/ daß Salomo dem Koͤnige Hiram zwantzig Staͤdte verehret hab/ und er zog aus die Staͤdte zu beſehen/ und ſie gefielen ihm nicht/ und ſagte/ was ſind das fuͤr Staͤdte/ mein Bruder/ die du mir gegeben haſt?","norm":"Darinnen sehe ich / dass Salomo dem Könige Hiram zwanzig Städte verehret habe / und er zog aus die Städte zu besehen / und sie gefielen ihm nicht / und sagte / was sind das für Städte / mein Bruder / die du mir gegeben hast?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.201700210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2848,"date":1663,"orig":"Das iſt faſt etwas unhoͤflich geredet und gehandelt von Hiram.","norm":"Das ist fast etwas unhöflich geredet und gehandelt von Hiram.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.029799938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2849,"date":1663,"orig":"Es iſt ein recht Hollaͤndiſch Complement, welches ein Nachgeſchmack von einem Pfefferſack von Tyro hat.","norm":"Es ist ein recht holländisch Komplement, welches ein Nachgeschmack von einem Pfeffersack von Tyro hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.703400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2850,"date":1663,"orig":"Geſchencktem Gaulo non debes inſpicere maulo.","norm":"Geschencktem Gaulo non debes inspicere maulo.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.375400066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2851,"date":1663,"orig":"Landgraff Philipps der Großmuͤhtige hat in ſeinem Teſtament ſeinen Herren Soͤhnen befohlen/ ſie ſolten kein Land oder Leut wegſchencken/ ſondern wann ſie einem wolverdienten Manne wolten eine Gnade anthun/ ſo ſolten ſie ihm eine jaͤhrliche Penſion auß der Kammer verehren.","norm":"Landgraf Philipps der Großmütige hat in seinem Testament seinen Herren Söhnen befohlen / sie sollten kein Land oder Leute wegschenken / sondern wann sie einem wohlverdienten Manne wollten eine Gnade antun / so sollten sie ihm eine jährliche Pension aus der Kammer verehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.521599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2852,"date":1663,"orig":"Dann/ ſagt er/ wann man einem ein paar Koͤrbe voll Aepfel oder Birn verehret/ ſo tragen die Baͤume uͤbers Jahr wieder.","norm":"Dann / sagt er / wann man einem ein paar Körbe voll Äpfel oder Birnen verehret / so tragen die Bäume übers Jahr wieder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.040200233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2853,"date":1663,"orig":"Aber/ wann die Baͤume weggeſchencket/ ſo hat man uͤbers Jahr nichts mehꝛ zu verſchencken.","norm":"Aber / wann die Bäume weggeschenkt / so hat man übers Jahr nichts mehr zu verschenken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.108200073242187} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2854,"date":1663,"orig":"Jch verwundere mich/ daß Salomo dem Koͤnig Him dieſe Staͤdte verehret hab/ daß er ihm nicht ein anſehnlich ſtuͤcke Geld verehret habe/ damit Hiram als einem Mercurialiſchen Geiſt vielleicht mehr waͤre gedtent geweſen.","norm":"Ich verwundere mich / dass Salomo dem König Him diese Städte verehret habe / dass er ihm nicht ein ansehnlich stücke Geld verehret habe / damit Hiram als einem Merkurialischen Geist vielleicht mehr wäre gedtent gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3007001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2855,"date":1663,"orig":"Wann die von Tyro ſolchen Luſt gehabt haͤtten zu den Waffen als zu der Kauffmanſchafft/ ſie wuͤrden ſich nach Salomons Tode dieſer zwantzig Staͤdte zu Nachtheil des gantzen Juͤdiſchen Volcks beſſer gebraucht haben.","norm":"Wann die von Tyro solchen Lust gehabt hätten zu den Waffen als zu der Kaufmannschaft / sie würden sich nach Salomons Tode dieser zwanzig Städte zu Nachteil des ganzen jüdischen Volks besser gebraucht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.341300010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2856,"date":1663,"orig":"Dann wann ein Soldat und Krieges-Fuͤrſt in einem Lande einen Fuß hat ſtehen/ ſo wil er gerne den andern hernach ziehen.","norm":"Dann wann ein Soldat und Kriegsfürst in einem Lande einen Fuß hat stehen / so will er gerne den anderen hernach ziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2581000328063965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2857,"date":1663,"orig":"Quos jura ponunt limites, arma revellunt.","norm":"Quos jura ponunt limites, arma revellunt.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"lt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.185100078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2858,"date":1663,"orig":"Quo haſtis, quo ſagit tis pertingere poſſunt, ſuos ibi fines ſtatuunt, & metas putant cum ultra progredi nequeunt.","norm":"Quo hastis, quo sagit tis pertingere possunt, suos ibi fines statuunt, & metas putant cum ultra progredi nequeunt.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.543900012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2859,"date":1663,"orig":"Jn eben dieſem Cap. ſehe ich v. 19. daß Salomo habe gebauet Kornhaͤuſer und Staͤdte der Reuter.","norm":"In eben diesem Cap. sehe ich v. 19. dass Salomo habe gebaut Kornhäuser und Städte der Reuter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.503799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2860,"date":1663,"orig":"Das iſt eine groſſe Weißheit eines groſſen Herrn/ daß er in Friedens-Zeiten Proviant-Haͤuſer/ Veſtungen/ Zeug- und Grentzhaͤuſer baue/ damit er im Fall der Noth ſeinem Feind koͤnne alle Stund die Spitze vom Degen zeigen/ und es ihme nicht gehe wie Knecht Ruprecht/ da der wolte ein Reuter werden/ da hatte er keinen Gaul/ da er einen Gaul bekam/ da hatte er keinen Sattel/ da er einen Sattel hatte/ da hatte er keine Stiefel und Sporen/ und da er Stiefel und Sporen bekam/ da hatte er keinen Degen/ ꝛc.","norm":"Das ist eine große Weisheit eines großen Herrn / dass er in Friedenszeiten Provianthäuser / Festungen / Zeug- und Grenzhäuser baue / damit er im Fall der Not seinem Feind könne alle Stunde die Spitze vom Degen zeigen / und es ihm nicht gehe wie Knecht Ruprecht / da der wollte ein Reuter werden / da hatte er keinen Gaul / da er einen Gaul bekam / da hatte er keinen Sattel / da er einen Sattel hatte / da hatte er keine Stiefel und Sporen / und da er Stiefel und Sporen bekam / da hatte er keinen Degen / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.1579999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2861,"date":1663,"orig":"In pace de bello cogitandum.","norm":"In pace de bello cogitandum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"gl","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.705999851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2862,"date":1663,"orig":"Der ehrliche Froſchmaͤußler/ welcher unter ſeinen Poetiſchen Poſſen eine ſchoͤne Politic verſteckt hat/ ſaget:","norm":"Der ehrliche Froschmäusler / welcher unter seinen poetischen Possen eine schöne Politik versteckt hat / sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.987100124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2863,"date":1663,"orig":"Das Regiment war wol bedacht/ Das beym Frieden den Krieg betracht.","norm":"Das Regiment war wohl bedacht / Das beim Frieden den Krieg Betracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.030099868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2864,"date":1663,"orig":"Herr Cantzler Reinking diſcurrirt davon ſehr wol in ſeiner Bibel- Policey lib. 1. axim. 145. p. 534. 535. 536. Jch habe mich offt daruͤber verwundert/ daß die Schweden ihre ſchoͤne Armee/ darunter mancher gemeiner Reuter war/ der mehr geſehen und erfahren hatte/ als hiebevor in den Ungariſchen Kriegen ein Obriſter/ nach dem Muͤnſteriſchen Friedenſchluß abgedancket haben.","norm":"Herr Kanzler Reinking diskurriert davon sehr wohl in seiner Bibel-Polizei lib. 1. axim. 145. p. 534. 535. 536. Ich habe mich oft darüber verwundert / dass die Schweden ihre schöne Armee / darunter mancher gemeiner Reuter war / der mehr gesehen und erfahren hatte / als hiervor in den ungarischen Kriegen ein Oberster / nach dem Münsterischen Friedenschluss abgedankt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.366000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2865,"date":1663,"orig":"Dann das haͤtten ſie leicht dencken koͤnnen/ daß/ nach dem ſie ſo viel herꝛliche Veſtungen quitirt, Mißgunſt und cupido vindictæ ihnen auff dem Fuß nachfolgen werden.","norm":"Dann das hätten sie leicht denken können / dass / nach dem sie so viel herrliche Festungen quittiert, Missgunst und cupido vindictae ihnen auf dem Fuß nachfolgen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.653600215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2866,"date":1663,"orig":"Die Politici halten das fuͤr die groͤſte Faute, welche Iulius Cæſar begangen/ daß/ nach dem er funfftzig Feldſchlachten gehalten/ und allezeit victoriſiret, und endlich perpetuus dictator worden/ da habe er die Waffen nieder gelegt/ und habe ſeine Authoritaͤt nicht conſervirt, dadurch er ſie erworben hatte.","norm":"Die Politici halten das für die größte Faute, welche Iulius Cäsar begangen / dass / nach dem er fünfzig Feldschlachten gehalten / und allezeit victorisiret, und endlich perpetuus dictator worden / da habe er die Waffen niedergelegt / und habe seine Autorität nicht konserviert, dadurch er sie erworben hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.138299942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2867,"date":1663,"orig":"Jch ſehe wol/ der Protector Cromvvel verſtehet beſſer/ wie man mit ſeinen Conſiliis durchdringen koͤnne/ wann man 50000.","norm":"Ich sehe wohl / der Protektor Cromvvel verstehet besser / wie man mit seinen Consiliis durchdringen könne / wann man 50000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.191699981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2868,"date":1663,"orig":"Schreiber bey ſich hat/ welche an ſtatt des Dintefaſſes Mußqueten und brennende Lunde brauchen.","norm":"Schreiber bei sich hat / welche anstatt des Tintefasses Musketen und brennende Lunde brauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.71999979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2869,"date":1663,"orig":"Es ſind aber feſte Staͤdte/ wolbeſtellte Proviant- und Zeughaͤuſer nichts anders als Ovis induta pelle Leonina, niſi gens ipſa ſtirpe ſua & ingenio ſit fortis & militaris.","norm":"Es sind aber feste Städte / wolbestellte Proviant- und Zeughäuser nichts anders als Ovis induta pelle Leonina, nisi gens ipsa stirpe sua & ingenio sit fortis & militaris.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.154200077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2870,"date":1663,"orig":"Nec numerus ipſe copiarum multum juvat, ubi milites imbelles ſunt & ignavi.","norm":"Nec numerus ipse copiarum multum juvat, ubi milites imbelles sunt & ignavi.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.316699981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2871,"date":1663,"orig":"Lupus numerum pecorum nõ curat.","norm":"Lupus numerum pecorum no curat.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"ro","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.26609992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2872,"date":1663,"orig":"Wie das Kꝛiegsweſen wol anzuordnen ſey/ davon leſet den Sinnreichẽ Jeſuiten Cauſſinum, diſp.","norm":"Wie das Kriegswesen wohl anzuordnen sei / davon leset den Sinnreichen Jesuiten Caussinum, disp.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.763199806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2873,"date":1663,"orig":"38. 39. 40. item 75. 76. de regno Dei.","norm":"38. 39. 40. item 75. 76 . de regno Dei.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":5.313399791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2874,"date":1663,"orig":"Mancher Cavallier wird das vor eine Thorheit achten/ daß ein Pfaff/ ein Jeſuit wolle vom Kriegsweſen reden.","norm":"Mancher Cavalier wird das vor eine Torheit achten / dass ein Pfaff / ein Jesuit wolle vom Kriegswesen reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.242700099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2875,"date":1663,"orig":"Allein er redet davon auß Gottes Wort.","norm":"Allein er redet davon aus Gottes Wort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.255499839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2876,"date":1663,"orig":"Und es kan wol einer ein guter Kriegsrath ſeyn/ der einer gantzen Armee einen guten Rath geben kan/ welchen ein Rittmeiſter im Felde zu keinem Corporal annehmen oder gebrauchen wuͤrde.","norm":"Und es kann wohl einer ein guter Kriegsrat sein / der einer ganzen Armee einen guten Rat geben kann / welchen ein Rittmeister im Felde zu keinem Korporal annehmen oder gebrauchen würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6442999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2877,"date":1663,"orig":"Ein ander Mann iſt der den Degen macht/ ein ander der ihn brauchet und den Feind ſchlaͤgt.","norm":"Ein ander Mann ist der den Degen macht / ein ander der ihn brauchet und den Feind schlägt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.837500095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2878,"date":1663,"orig":"Ferner ſehe ich/ daß Hiram ſeine Knechte/ die gute Schiffleute/ und auff dem Meer erfahren waren/ habe geſandt mit den Knechten Salomonis/ und ſie ſeyn kommen gen Ophir/ und haben geholet 420. Centner Goldes/ und haben es dem Koͤnig Salomo gebracht.","norm":"Ferner sehe ich / dass Hiram seine Knechte / die gute Schiffleute / und auf dem Meer erfahren waren / habe gesandt mit den Knechten Salomonis / und sie sein Kommen gen Ophir / und haben geholt 420. Zentner Goldes / und haben es dem König Salomo gebracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.608399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2879,"date":1663,"orig":"Ob Ophi ſey America geweſen/ davon hab ich geredet in einem Lateiniſchen tractat, welchen ihr bald ſehen werdet.","norm":"Ob Ophi sei Amerika gewesen / davon habe ich geredet in einem Lateinischen tractat, welchen ihr bald sehen werdet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.964099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2880,"date":1663,"orig":"Unterdeſſen iſt die Schiffart eine ſonderbare groſſe Gabe Gottes.","norm":"Unterdessen ist die Schifffahrt eine sonderbare große Gabe Gottes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.578400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2881,"date":1663,"orig":"Die Schiffahrt macht/ daß in Amſterdam iſt klein Aſia, klein Africa, klein America, klein Europa.","norm":"Die Schifffahrt macht / dass in Amsterdam ist Kleinasien, klein Afrika, klein Amerika, klein Europa.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.303400039672852} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2882,"date":1663,"orig":"Die Schiffart macht/ daß Hamburg iſt klein Spanien/ klein Portugal/ klein Franckreich/ klein Engelland/ klein Holland/ klein Schweden/ klein Dennemarck und Norwegen.","norm":"Die Schifffahrt macht / dass Hamburg ist klein Spanien / klein Portugal / klein Frankreich / klein England / klein Holland / klein Schweden / klein Dänemark und Norwegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.187600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2883,"date":1663,"orig":"Was die Natur ſolchen Staͤdten verſagt hat/ das erlangen ſie durch Schiffarth.","norm":"Was die Natur solchen Städten versagt hat / das erlangen sie durch Schifffahrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9567999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2884,"date":1663,"orig":"Und wann ein wolbeladenes Schiff ankoͤmt/ das macht mehr als wann hundert Wagen zu Lande kaͤmen.","norm":"Und wann ein wohlbeladenes Schiff ankömt / das macht mehr als wann hundert Wagen zu Lande kämen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.884200096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2885,"date":1663,"orig":"Und hierinne muß ich loben der Hollaͤnder Prudentz, welche/ was die Natur angefangen hat/ durch Kunſt und Fleiß verbeſſern.","norm":"Und hierin muss ich loben der Holländer Prudentz, welche / was die Natur angefangen hat / durch Kunst und Fleiß verbessern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.592100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2886,"date":1663,"orig":"Als zum Exempel:","norm":"Als zum Exempel:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ca","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.274099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2887,"date":1663,"orig":"Von Leiden biß in Haag konte man Anno 1635. als ich von Leiden abzog/ zu Schiff nicht kommen.","norm":"Von Leiden bis in Haag konnte man Anno 1635 . als ich von Leiden abzog / zu Schiff nicht kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2677001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2888,"date":1663,"orig":"Allein/ nun hoͤre ich/ daß alle Stunden ein Schifflein von Leiden nach dem Haag gehe.","norm":"Allein / nun höre ich / dass alle Stunden ein Schifflein von Leiden nach dem Haag gehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3831000328063965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2889,"date":1663,"orig":"Warumb ſolte nicht mancher Fluß in Teutſchland auch durch Kunſt und Fleiß koͤnnen verbeſſert/ und navigabel gemacht werden?","norm":"warum sollte nicht mancher Fluss in Deutschland auch durch Kunst und Fleiß können verbessert / und navigabel gemacht werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.683800220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2890,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ das der Gen. Tylli einsmals geſagt habe/ er habe hiebevor gehoͤret/ im Land zu Heſſen gebe es groſſe Schuͤſſeln und wenig zu freſſẽ.","norm":"Man sagt / das der Gen. Tylli einsmals gesagt habe / er habe hiervor gehöret / im Land zu Hessen gebe es große Schüsseln und wenig zu fressen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.908299922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2891,"date":1663,"orig":"Allein er ſehe/ dz es ein edles uñ koͤſtliches Land ſey Wañ ſeine Armee ruinirt ſey/ ſo wuͤnſchte er keinẽ beſſern recruten Platz/ als das Land zu Er ſehe/ daß darinnen ſeyn gute Wildbahne/ gute Fiſchereyen/ gute Viehzucht; Daß es ſey ein herꝛliches Kornland; daß Holtz gnug darinnen ſey; daß ein ziemlicher Trunck Wein darin wachſe.","norm":"Allein er sehe / dass es ein edles und köstliches Land sei wann seine Armee ruiniert sei / so wünschte er keinen besseren Rekruten Platz / als das Land zu Er sehe / dass darinnen sein gute Wildbahn / gute Fischereien / gute Viehzucht; dass es sei ein herrliches Kornland; dass Holz genug darinnen sei; dass ein ziemlicher Trunk Wein darin wachse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.907899856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2892,"date":1663,"orig":"Allein es mangele ein Schiffreicher Fluß/ daß ſie das jenige/ was die arbeitſame Unterthanen durch fleiſſigen Ackerbau erziehen/ zu Gelde machen koͤnnen.","norm":"Allein es mangele ein Schiffreicher Fluss / dass sie dasjenige / was die arbeitsame Untertanen durch fleißigen Ackerbau erziehen / zu Gelde machen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.07450008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2893,"date":1663,"orig":"Und daher koͤmmet es/ daß ipſa copia ſey inter cauſas inopiæ.","norm":"Und daher kömmet es / dass ipsa copia sei inter causas inopiae.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"lv","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.74459981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2894,"date":1663,"orig":"Warum dencken aber die ehrlichen Heſſen nicht darauff/ wie ſie mit ihren Nachbarn ſich verbinden und vereinigen/ und den Loͤhnſtrohm koͤnnen navigabel machen biß nach Coblentz/ alſo/ daß ſie koͤnten von Coblentz gehen in den Rhein/ und hernach in die See?","norm":"Warum denken aber die ehrlichen Hessen nicht darauf / wie sie mit ihren Nachbarn sich verbinden und vereinigen / und den Löhnstrom können navigabel machen bis nach Koblenz / also / dass sie könnten von Koblenz gehen in den Rhein / und hernach in die See?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.126200199127197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2895,"date":1663,"orig":"Wann ich auff eine Bauren-Kirchmeſſe im Heſſenlande kaͤme/ und den Bauren davon ſagte/ ſo wuͤrden ſie mich alleſampt außlachen/ und ſagen:","norm":"Wann ich auf eine Bauern-Kirchmesse im Hessenlande käme / und den Bauern davon sagte / so würden sie mich allesamt auslachen / und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.791299819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2896,"date":1663,"orig":"Die Alten ſeyn keine Narren geweſen.","norm":"Die Alten sein keine Narren gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.976500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2897,"date":1663,"orig":"Allein liebſter Philanderſon/ wenn wir alles ſolten thun/ was die Alten gethan haben/ ſo wuͤrde es noch in der Welt ſtehen wie in der Arcâ Noæ.","norm":"Allein liebster Philanderson / wenn wir alles sollten tun / was die Alten getan haben / so würde es noch in der Welt stehen wie in der Arca Noahs.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.089499950408935} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2898,"date":1663,"orig":"Die Alten haben Eicheln geſſen.","norm":"Die Alten haben Eicheln gegessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.186699867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2899,"date":1663,"orig":"Wir laſſen die Saͤu Eicheln freſſen und eſſen dafuͤr ein ſtuͤck Weitzen- oder Rockenbrodt.","norm":"Wir lassen die Säue Eicheln fressen und essen dafür ein Stück Weitzen- oder Rockenbrodt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.061800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2900,"date":1663,"orig":"Wann die Alten in den Krieg zogen/ kamen ſie auffgezogen mit ihren Armbruͤſten/ oder mit Schleudern wie David/ da er mit dem Goliath ſtritte.","norm":"Wann die Alten in den Krieg zogen / kamen sie aufgezogen mit ihren Armbrüsten / oder mit Schleudern wie David / da er mit dem Goliath stritte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.690199851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2901,"date":1663,"orig":"Heutiges Tages aber ſtehet man/ daß die Kinder mit Armbruſt und Schleudern ſpielen/ aber Maͤnner brauchen Piſtolen/ Pandlier Roͤhre/ Mußqueten/ Chaꝛthaunen/ Feldſchlangen/ Feuermoͤrſer/ Granaten/ und dergleichen.","norm":"Heutiges Tages aber steht man / dass die Kinder mit Armbrust und Schleudern spielen / aber Männer brauchen Pistolen / Bandelier Röhre / Musketen / Kartaunen / Feldschlangen / Feuermörser / Granaten / und dergleichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.723100185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2902,"date":1663,"orig":"Allein ich erinnere mich jetzo an jenẽ Frantzoͤſiſchen Juriſten/ der ſagt:","norm":"Allein ich erinnere mich jetzt an jenen französischen Juristen / der sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.444799900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2903,"date":1663,"orig":"Germani habent quoddam jus, quod vocant das Herkom̃en.","norm":"Germani habent quoddam jus, quod vocant das Herkommen.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.366300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2904,"date":1663,"orig":"Sonſten halte ich dafuͤr/ daß Salomo bey ſeiner Schiffahrt im Anfange habe eine loͤbliche intention gehabt/ und ſey ihm nicht nur zu thun geweſen um das Gold/ umb die Pfauen und Affen/ die ſie ihm auß Ophier brachten/ ſondern er habe vornemlich dahin geſehen/ daß GOttes Wort/ Geſetz und Erkentnis in ſolchen weitabgelegenen Landen durch ſeine Leute außgebreitet werde/ daß kein Sprach noch Rede ſey/ da man nicht Gottes Stimme hoͤre/ und alles Land ſeiner Ehren voll ſey.","norm":"Sonsten halte ich dafür / dass Salomo bei seiner Schifffahrt im Anfange habe eine löbliche Intention gehabt / und sei ihm nicht nur zu tun gewesen um das Gold / um die Pfauen und Affen / die sie ihm aus Ophier brachten / sondern er habe vornehmlich dahin gesehen / dass Gottes Wort / Gesetz und Erkenntnis in solchen weit abgelegenen Landen durch seine Leute ausgebreitet werde / dass kein Sprache noch Rede sei / da man nicht Gottes Stimme höre / und alles Land seiner Ehren voll sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.836599826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2905,"date":1663,"orig":"Jch habe an einem andern Orte kuͤrtzlich entworffen/ was fuͤr ein Zuſtand der Religion ſey in der gantzen Welt/ in Aſia, Africa, America, und in den Koͤnigreichen und Provintzen in Europa.","norm":"Ich habe an einem anderen Orte kürzlich entworfen / was für ein Zustand der Religion sei in der ganzen Welt / in Asien, Afrika, Amerika, und in den Königreichen und Provinzen in Europa.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.230199813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2906,"date":1663,"orig":"Was meynet ihr wol/ Philanderſon/ wann ein wolbeladenes Schiff in ein ſolch weitabgelegenes Land kaͤme/ und ſie braͤchten einen gelehrten Studenten mit/ der ſich einig und allein drauff gelegt haͤtte/ wie er den Griechen in Moſcovia, oder anderswo den Iacobiten, den Maroniten, den Neſtorianern/ den Chaldæis, den Armeniis, den Cophtis, den Melchitis, den Georgianis, den Circaffiis und Mincreliis, mit guter Beſcheidenheit begegnen koͤnte.","norm":"Was meinet ihr wohl / Philanderson / wann ein wohlbeladenes Schiff in ein solch weitabgelegenes Land käme / und sie brächten einen gelehrten Studenten mit / der sich einig und allein draufgelegt hätte / wie er den Griechen in Moscovia, oder anderswo den Jakobiten, den Maroniten, den Nestorianern / den Chaldaeis, den Armeniis, den Cophtis, den Melchitis, den Georgianis, den Circaffiis und Mincreliis, mit guter Bescheidenheit begegnen könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.583799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2907,"date":1663,"orig":"Waͤre nicht zu hoffen/ daß Gott ihm ſolche gute intention wuͤrde gefallen laſſen/ und daß offt deßwegen ein gantzes Schiff wuͤrde geſegnet ſeyn? quæ non magna per homines ſimplices fecit is, qui potens eſt?","norm":"Wäre nicht zu hoffen / dass Gott ihm solche gute Intention würde gefallen lassen / und dass oft deswegen ein ganzes Schiff würde gesegnet sein? quae non magna per homines simplices fecit is, qui potens est?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.280799865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2908,"date":1663,"orig":"Wie manches Land/ wie manches Koͤnigreich hat Gott durch einen Menſchen zum wahren Glauben bracht?","norm":"Wie manches Land / wie manches Königreich hat Gott durch einen Menschen zum wahren Glauben brachte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.17710018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2909,"date":1663,"orig":"Bißher iſt in Groͤnland mancher groſſer Walfiſch gefangen worden.","norm":"Bisher ist in Grönland mancher großer Walfisch gefangen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.696300029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2910,"date":1663,"orig":"Wie man aber Menſchen in dieſem wettabgelegenen Barbariſchen Lands fangen ſolle/ darumb haben ſich wenig Leute hiebevor bekuͤmmert.","norm":"Wie man aber Menschen in diesem wettabgelegenen barbarischen Lands fangen solle / darum haben sich wenig Leute hiervor bekümmert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.670499801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2911,"date":1663,"orig":"Juͤngſt aber ſind etliche Perſonen auß Groͤnland der jetztregterenden Koͤnigl. Maj. in Dennemarck zugeſchickt worden.","norm":"Jüngst aber sind etliche Personen aus Grönland der jetztregterenden Königl. Maj. in Dänemark zugeschickt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.901599884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2912,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß Jhre Koͤn.","norm":"Man sagt / dass Ihre Kön.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"az","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.250699996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2913,"date":1663,"orig":"Majeſtaͤt ſie in den Fundamenten der Chriſtlichen Religion laſſen informiren/ und wollen ſie wieder in Groͤnland ſchicken.","norm":"Majestät sie in den Fundamenten der christlichen Religion lassen informieren / und wollen sie wieder in Grönland schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.786300182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2914,"date":1663,"orig":"Das iſt ein gutes und loͤbliches Vorhaben.","norm":"Das ist ein gutes und löbliches Vorhaben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.3615000247955322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2915,"date":1663,"orig":"Alſo haben es hiebevor die Cavallier des Teutſchen Ordens gemacht in Preuſſen/ die haben unterweilens einen Einfall in Churland/ in Lieffland/ in Littauen gethan/ und haben ein paar hundert Mann und Weibesperſonen weggefuͤhret/ haben ſie hoͤfflich tractiret/ in dem Chriſtlichen Glauben wol informiret, und haben ſie hernach wiederumb zu den ihrigen lauffen laſſen/ damit ſie ihnen ſagen koͤnnen/ daß der Chriſtliche Glaube kein ungereimtes Ding ſey/ und daß die Chriſten ſolche boͤſe Leute nicht ſeyn/ wie ſie vermeynet haben.","norm":"Also haben es hiervor die Cavalier des Deutschen Ordens gemacht in Preußen / die haben Unterweilens einen Einfall in Kurland / in Livland / in Litauen getan / und haben ein paar hundert Mann und Weibespersonen weggeführt / haben sie höflich traktiert / in dem Christlichen Glauben wohl informieret, und haben sie hernach wiederum zu den ihrigen laufen lassen / damit sie ihnen sagen können / dass der christliche Glaube kein ungereimtes Ding sei / und dass die Christen solche böse Leute nicht sein / wie sie vermeinet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.382299900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2916,"date":1663,"orig":"Das X. Capitul.","norm":"Das X. Capitul.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ro","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.781000137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2917,"date":1663,"orig":"JN dieſem Capitel ſehe ich/ wie die Koͤnigin auß Reich Arabia habe Salomon die Viſite geben.","norm":"In diesem Kapitel sehe ich / wie die Königin aus Reich Arabia habe Salomon die Visite geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.634799957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2918,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich/ daß ich einmal in Herrn Cantzler Reinkings Policey geleſen/ daß er die Viſite dieſer Koͤnigin vor einen ſonderlichen Vorwitz gehalten.","norm":"Ich erinnere mich / dass ich einmal in Herrn Kanzler Reinkings Polizei gelesen / dass er die Visite dieser Königin vor einen sonderlichen Vorwitz gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.080699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2919,"date":1663,"orig":"Des Herrn Cantzlers Worte wollen mir eben jetzo nicht einfallen.","norm":"Des Herrn Kanzlers Worte wollen mir eben jetzt nicht einfallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.708399772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2920,"date":1663,"orig":"Allein ich erinnere mich dabey/ daß einsmals ein Koͤnig in Franckreich geweſen ſey/ der ſey vor einem vornehmen Cloſter voruͤber geritten/ habe gedacht/ das Cloſter koͤnne ſehr dienlich ſeyn zu der Koͤniglichen Hoffſtatt. Habe demnach den Apt des Cloſters zu ſich kommen laſſen/ und geſaget/ er hoͤre/ daß die Bruͤder im Cloſter faule Geſellen ſeyn/ und nicht ſtudierten.","norm":"Allein ich erinnere mich dabei / dass einsmals ein König in Frankreich gewesen sei / der sei vor einem vornehmen Kloster vorüber geritten / habe gedacht / das Kloster könne sehr dienlich sein zu der Königlichen Hoffstatt . Habe demnach den Apt des Klosters zu sich kommen lassen / und gesagt / er höre / dass die Brüder im Kloster faule Gesellen sein / und nicht studierten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.912199974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2921,"date":1663,"orig":"Damit er nun ſte zu beſſerm Fleiß im ſtudieren auffmunterte/ ſo wolle er ihnen drey Fragen vorlegen/ wann ſie ihm darauff nicht antworteten/ wolle er ſie alle auß dem Cloſter jagen:","norm":"Damit er nun steh zu besserem Fleiß im Studieren aufmunterte / so wolle er ihnen drei Fragen vorlegen / wann sie ihm darauf nicht antworteten / wolle er sie alle aus dem Kloster jagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.042200088500977} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2922,"date":1663,"orig":"Erſtlich ſolten ſie ihm ſagen/ wie viel Sterne am Himmel ſeyn?","norm":"Erstlich sollten sie ihm sagen / wie viel Sterne am Himmel sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.573500156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2923,"date":1663,"orig":"Zum andern/ wie viel der Koͤnig werth ſey?","norm":"Zum anderen / wie viel der König wert sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.932000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2924,"date":1663,"orig":"Zum dritten/ was der Koͤnig im Sinn habe?","norm":"Zum dritten / was der König im Sinn habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.738699913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2925,"date":1663,"orig":"Und man ſaget/ der Apt und die Muͤnche ſind uͤber alle maſſen betruͤbt geweſen/ wie ſie auff dieſe Fragen antworten ſollen.","norm":"Und man sagt / der Apt und die Mönche sind über alle Maßen betrübt gewesen / wie sie auf diese Fragen antworten sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.66349983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2926,"date":1663,"orig":"Einsmals ſey der Apt ſehr betruͤbt herumb gegangen/ bey der Muͤhle/ welche dem Kloſter zugehoͤret/ da ſey ihm der Muͤller entgegen gegangen/ und habe gefraget/ warumb er ſo traurig ſey?","norm":"Einsmals sei der Apt sehr betrübt herumgegangen / bei der Mühle / welche dem Kloster zugehöret / da sei ihm der Müller entgegengegangen / und habe gefragt / warum er so traurig sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5117998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2927,"date":1663,"orig":"Der Apt habe ihm geſaget/ was ihn der Koͤnig vor Fragen auffgegeben habe/ und wann ſie zu beſtimter Zeit nicht drauff antworten koͤnnen/ ſo ſey ihr gantzes Cloſter verlohren.","norm":"Der Apt habe ihm gesagt / was ihn der König vor Fragen aufgegeben habe / und wann sie zu bestimmter Zeit nicht drauf antworten können / so sei ihr ganzes Kloster verloren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.773799896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2928,"date":1663,"orig":"Der Muͤller habe dem Apt geantwortet/ er ſolle deßwegen ohne Sorge ſeyn/ er wolle dem Koͤnige ſchon antworten.","norm":"Der Müller habe dem Apt geantwortet / er solle deswegen ohne Sorge sein / er wolle dem Könige schon antworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.642600059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2929,"date":1663,"orig":"Als nun der Muͤller in des Apts Kleidung nach Pariß kommen/ und Audientz erlanget habe/ da habe der Koͤnig gefraget/ wie viel Sterne ſind am Himmel? darauff hab der Muͤller geantwortet/ es ſind 99767000. ꝛc. Wanns der Koͤnig nicht glauben wil/ ſo ſteige er hinauff/ und zehle ſie ſelbſt.","norm":"Als nun der Müller in des Apts Kleidung nach Paris kommen / und Audienz erlanget habe / da habe der König gefragt / wie viel Sterne sind am Himmel? darauf habe der Müller geantwortet / es sind 99767000. etc. Wann es der König nicht glauben will / so steige er hinauf / und zähle sie selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.717800140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2930,"date":1663,"orig":"Wieviel iſt der Koͤnig werth?","norm":"Wie viel ist der König wert?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.405400037765503} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2931,"date":1663,"orig":"Drauff antwortet der Muͤller/ er iſt werth 29. Silberlinge.","norm":"Drauf antwortet der Müller / er ist wert 29. Silberlinge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.584799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2932,"date":1663,"orig":"Dann der Koͤnig aller Koͤnige iſt umb 30. Silberlinge verkaufft worden.","norm":"Dann der König aller Könige ist um 30. Silberlinge verkauft worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.796299934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2933,"date":1663,"orig":"So wird ja nun der Koͤnig in Franckreich noch einen Silberling weniger gelten.","norm":"So wird ja nun der König in Frankreich noch einen Silberling weniger gelten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.368500232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2934,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig habe ferner gefragt/ Was hat der Koͤnig im Sinn?","norm":"Der König habe ferner gefragt / Was hat der König im Sinn?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.244800090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2935,"date":1663,"orig":"Darauff habe der Muͤller geantwortet/ der Koͤnig meynet/ ich ſey der Apt/ aber er irꝛet ſich.","norm":"Darauf habe der Müller geantwortet / der König meinet / ich sei der Apt / aber er irret sich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.446199893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2936,"date":1663,"orig":"Jch bin der Muͤller.","norm":"Ich bin der Müller.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.105299949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2937,"date":1663,"orig":"Dem Koͤnige in Franckreich wurde damals genung geantwortet.","norm":"Dem Könige in Frankreich wurde damals genug geantwortet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.010600090026855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2938,"date":1663,"orig":"Allein es war ihm mit dieſeꝛ Antwort nicht geholffen.","norm":"Allein es war ihm mit dieser Antwort nicht geholfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.799600124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2939,"date":1663,"orig":"Er wolte keine Weißheit des Muͤllers/ ſondern das Cloſter haben.","norm":"Er wollte keine Weisheit des Müllers / sondern das Kloster haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.105500221252441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2940,"date":1663,"orig":"Und ich halte es in dieſem Fall auch mit Herrn Cantzler Reinking/ welcher in ſeiner Policey/ ſo viel ich mich jetzo erinnern kan/ dafuͤr haͤlt/ ſie habe gedacht/ er muͤſſe ein tapfferer Courtiſan ſeyn/ daß er ſo viel Weiber und Kebsweiber habe contentiren koͤnnen.","norm":"Und ich halte es in diesem Fall auch mit Herrn Kanzler Reinking / welcher in seiner Polizei / so viel ich mich jetzt erinnern kann / dafür hält / sie habe gedacht / er müsse ein tapferer Courtisan sein / dass er so viel Weiber und Kebsweiber habe kontentieren können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.224100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2941,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ daß ſie ein heimliches Anliegen gehabt habe/ welches ſie dem Salomon nicht mit Nutz und Frucht durch einen Legaten habe offenbaren koͤnnen Die Philoſophi ſagen:","norm":"Ich halte dafür / dass sie ein heimliches Anliegen gehabt habe / welches sie dem Salomon nicht mit Nutz und Frucht durch einen Legaten habe offenbaren können die Philosophie sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6778998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2942,"date":1663,"orig":"Vnius rei poſſunt eſſe plures fines.","norm":"Vnius rei possunt esse plures fines.","lang_fastText":"ca","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":8.300399780273438} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2943,"date":1663,"orig":"Es meynen etliche gelehrte Leute/ daß von dieſer Koͤnigin herkomme Rex Abyſſinorum, der ſich in ſeinem Titul nennet einen Sohn David/ einen Sohn Salomons.","norm":"Es meinen etliche gelehrte Leute / dass von dieser Königin herkomme Rex Abyssinorum, der sich in seinem Titel nennt einen Sohn David / einen Sohn Salomons.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.664899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2944,"date":1663,"orig":"Es ſagen etzliche/ daß/ da die Koͤnigin auß Arabia den Salomon ſo trefflich beſchencket habe/ da hab er ihr bey ihrem Abzuge wiederum anſehnliche Geſchencke offeriret.","norm":"Es sagen etliche / dass / da die Königin aus Arabia den Salomon so trefflich beschenket habe / da habe er ihr bei ihrem Abzuge wiederum ansehnliche Geschenke offerieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.57859992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2945,"date":1663,"orig":"Allein ſie hab es mit Hoͤfligkeit abgeſchlagen/ und gebeten/ er wolke einmal bey ihr ſchlaffen/ damit ſie von einem ſolchen fuͤrtreflichen und Hochweiſen Potentaten moͤge Erben bekommen.","norm":"Allein sie habe es mit Höflichkeit abgeschlagen / und gebeten / er Wolke einmal bei ihr schlafen / damit sie von einem solchen fürtrefflichen und Hochweisen Potentaten möge Erben bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.444499969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2946,"date":1663,"orig":"Jch laſſe dieſes an ſeinem Orte geſtellet ſeyn.","norm":"Ich lasse dieses an seinem Orte gestellt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ku","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.401100158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2947,"date":1663,"orig":"Das aber iſt gewiß/ daß die Weißheit nicht allzeit erblich auff die Kinder fortgepflantzet werde/ wie an Salomons Sohn dem Rehabeam zu ſehen iſt.","norm":"Das aber ist gewiss / dass die Weisheit nicht allzeit erblich auf die Kinder fortgepflanzt werde / wie an Salomons Sohn dem Rehabeam zu sehen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7642998695373535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2948,"date":1663,"orig":"Da unterdeſſen die Koͤnigin ſahe alle Weißheit Salomo/ und das Hauß/ das er gebauet hatte/ und die Speiſe fuͤr ſeinen Tiſch/ und ſeiner Knechte Wohnung/ und ſeiner Diener Ampt/ und ihre Kleider/ und ſeine Geſchencke/ und ſeine Brand- Opffer/ die er in dem Hauſe des HErrn opfferte/ konte ſie ſich nicht enthalten/ und ſprach zum Koͤnige:","norm":"Da unterdessen die Königin sah alle Weisheit Salomo / und das Haus / das er gebaut hatte / und die Speise für seinen Tisch / und seiner Knechte Wohnung / und seiner Diener Amt / und ihre Kleider / und seine Geschenke / und seine Brand-Opfer / die er in dem Hause des Herrn opferte / konnte sie sich nicht enthalten / und sprach zum Könige:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.7172999382019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2949,"date":1663,"orig":"Es iſt wahr/ was ich in meinem Lande gehoͤret habe von deinem Weſen und von deiner Weißheit.","norm":"Es ist wahr / was ich in meinem Lande gehöret habe von deinem Wesen und von deiner Weisheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.719000101089477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2950,"date":1663,"orig":"Sechſerley ſahe die Koͤnigin auß Arabia an Salomonis Hofe/ und æſtimirte ſie hoch.","norm":"Sechserlei sah die Königin aus Arabia an Salomonis Hofe / und ästimierte sie hoch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"sk","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.896599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2951,"date":1663,"orig":"Erſtlich ſahe ſie an des Koͤnigs Weißheit.","norm":"Erstlich sah sie an des Königs Weisheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4008002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2952,"date":1663,"orig":"Wann der Koͤnig/ ſeine Raͤthe und Diener weiß/ verſtaͤndig und geſchickt ſind/ das iſt eine groſſe Zierde einer Koͤniglichen Hoffſtatt.","norm":"Wann der König / seine Räte und Diener weiß / verständig und geschickt sind / das ist eine große Zierde einer Königlichen Hoffstatt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.844600200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2953,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer Maximilian der erſte hat geſaget/ der Fuͤrſt ſey nicht tauglich Land und Leute zu regieren/ der an Tugenden nicht weit anſehnlicher ſey/ als andere gemeine Leute.","norm":"Kaiser Maximilian der erste hat gesagt / der Fürst sei nicht tauglich Land und Leute zu regieren / der an Tugenden nicht weit ansehnlicher sei / als andere gemeine Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6234002113342285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2954,"date":1663,"orig":"So viel hoͤher der Fuͤrſt ſey/ ſo viel hoͤher und anſehnlicher ſoll ſeyn ſeine Gottesfurcht/ Juſtitz/ Clementz/ Weißheit/ Milde und Freundligkeit gegen die Niedern.","norm":"So viel höher der Fürst sei / so viel höher und ansehnlicher soll sein seine Gottesfurcht / Justiz / Clementz / Weisheit / Milde und Freundlichkeit gegen die Niederen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.920400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2955,"date":1663,"orig":"Non eſt potentior, niſi qui eſt melior.","norm":"Non est potentior, nisi qui est melior.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"gl","lang_de":0,"norm_lmscore":5.92080020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2956,"date":1663,"orig":"Und das macht einem Potentaten bey Einheimiſchen und Außlaͤndiſchen groſſe reputation, wann er einen Hoff hat/ der wol beſtellt iſt mit Officirern und Raͤthen/ die weiſe/ verſtaͤndig/ geuͤbt/ erfahren und beſcheiden ſind/ und gegen die Unterthanen ſich redlich und freundlich verhalten.","norm":"Und das macht einem Potentaten bei Einheimischen und ausländischen große Reputation, wann er einen Hof hat / der wohl bestellt ist mit Offizieren und Räten / die weise / verständig / geübt / erfahren und bescheiden sind / und gegen die Untertanen sich redlich und freundlich verhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.078700065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2957,"date":1663,"orig":"Plerumq́z qualis Rex, talis grex.","norm":"Plerumqz qualis Rex, talis grex.","lang_fastText":"gl","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"mt","lang_de":0,"norm_lmscore":8.463899612426758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2958,"date":1663,"orig":"Wann das Haupt wurmſtichig iſt/ ſo ſind alle Glieder kranck.","norm":"Wann das Haupt wurmstichig ist / so sind alle Glieder krank.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.263899803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2959,"date":1663,"orig":"Die groͤſten Kranck heiten des Leibes und der Glieder kommen vom Haupt her Es iſt in dieſem Fall ein elend Werck bey vielen groſſen Staͤdten/ Vbi Docti & prudentes conſulunt, indocti & imprudentes judicant.","norm":"Die größten krank heiten des Leibes und der Glieder kommen vom Haupt her es ist in diesem Fall ein elend Werk bei vielen großen Städten / Vbi Docti & prudentes consulunt, indocti & imprudentes judicant.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.557600021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2960,"date":1663,"orig":"Gleich wie nicht gnug iſt daß ein Fuhrman den Weg wol wiſſe/ und dazu gute Pferde und Wagen habe.","norm":"Gleich wie nicht genug ist dass ein Fuhrman den Weg wohl wisse / und dazu gute Pferde und Wagen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.048799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2961,"date":1663,"orig":"Sondern er muß auch nach Gelegenheit des Wetters/ Wagen und Pferde bald langſam/ bald ſchnell gehen laſſen/ ſonſt wuͤrde er bald alles zu ſcheitern fahren.","norm":"Sondern er muss auch nach Gelegenheit des Wetters / Wagen und Pferde bald langsam / bald schnell gehen lassen / sonst würde er bald alles zu scheitern fahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.583799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2962,"date":1663,"orig":"Alſo iſt nicht gnug/ daß ein Regent wiſſe/ wie es ſeine Vorfahren gemacht haben/ und daneben gute Raͤthe und Diener hab/ ſondern er muß auch fuͤr ſeine Perſon weiſe und verſtaͤndig ſeyn.","norm":"Also ist nicht genug / dass ein Regent wisse / wie es seine Vorfahren gemacht haben / und daneben gute Räte und Diener habe / sondern er muss auch für seine Person weise und verständig sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.419899940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2963,"date":1663,"orig":"Ein ungeſchickter Regent/ der ſelbſt nichts verſtehet/ iſt wie eine Sackpfeiffe/ welche klinget wie man drein blaͤſet.","norm":"Ein ungeschickter Regent / der selbst nichts verstehet / ist wie eine Sackpfeife / welche klinget wie man drein bläst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.649499893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2964,"date":1663,"orig":"Zum andern ſahe ſie an ſein Hauß.","norm":"Zum anderen sah sie an sein Haus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.291399955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2965,"date":1663,"orig":"Wann ein Herꝛ anſehnliche und doch nuͤtzliche Gebaͤue auffrichtet/ das iſt auch eine Anzeigung eines guten Verſtandes.","norm":"Wann ein Herr ansehnliche und doch nützliche Gebäude aufrichtet / das ist auch eine Anzeigung eines guten Verstandes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.309500217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2966,"date":1663,"orig":"Was aber Salomo gebauet habe bey und neben ſeinem Hauſe/ davon redet er in ſeinem Prediger/ und ſagt/ er hab gepflantzet 1. Weinberge.","norm":"Was aber Salomo gebaut habe bei und neben seinem Hause / davon redet er in seinem Prediger / und sagt / er habe gepflanzt 1. Weinberge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.732500076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2967,"date":1663,"orig":"Was das fuͤr Weinberge geweſen ſeyn/ kan ich eigendlich auß H. Schrifft nicht ſehen.","norm":"Was das für Weinberge gewesen sein / kann ich eigentlich aus H. Schrift nicht sehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.810800075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2968,"date":1663,"orig":"Das iſt gewiß/ daß im Land Canaan ein herꝛlicher Weinwachs geweſen ſey/ wie dann zu ſehen an den mercklichen Trauben/ welche die Kundſchaffer/ die Moſes ins Land geſchicket hatte/ am Bache Eſcol abgeſchnitten/ und auff einem Stecken in die Wuͤſten bracht haben/ dem Volcke Jſrael des Landes Fruchtbarkeit dadurch zu remonſtriren, Num. 13.","norm":"Das ist gewiss / dass im Land Kanaan ein herrlicher Weinwachs gewesen sei / wie dann zu sehen an den merklichen Trauben / welche die Kundschafter / die Moses ins Land geschickt hatte / am Bache Escol abgeschnitten / und auf einem Stecken in die Wüssten brachte haben / dem Volke Israel des Landes Fruchtbarkeit dadurch zu remonstrieren, Num. 13.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.284599781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2969,"date":1663,"orig":"Weil aber Salomo die Pflantzung der Weinberge in ſeinem Prediger Cap. 2. fuͤr ein ſonderlich groſſes Werck haͤlt/ ſo halt ich dafuͤr/ er ſey mit den Trauben in ſeinem Koͤnigreiche nicht content geweſen/ ſondern hab andere Reben darin gepflantzet/ gleich wie etzliche die Reben am Rheinſtrom in Spanien gepflantzet haben.","norm":"Weil aber Salomo die Pflanzung der Weinberge in seinem Prediger Cap. 2. für ein sonderlich großes Werk hält / so halte ich dafür / er sei mit den Trauben in seinem Königreiche nicht content gewesen / sondern habe andere Reben darin gepflanzt / gleich wie etliche die Reben am Rheinstrom in Spanien gepflanzt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.019100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2970,"date":1663,"orig":"Mein hochſeliger Herꝛ Landgraff Johann/ lieſſe nicht allein zu Braubach/ ſondern auch in der Herꝛſchafft Epſtein/ gantze Felder mit Reben von Muſcateller Art beſetzen.","norm":"Mein hochseliger Herr Landgraf Johann / ließe nicht allein zu Braubach / sondern auch in der Herrschaft Epstein / ganze Felder mit Reben von Muskateller Art besetzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.694900035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2971,"date":1663,"orig":"Jch zweifele nicht daran/ die Trauben werden eine beſſere Art haben/ als der alte Kratzenberger zu Renns und zu Lohnſtein/ oder zu Lorſch im Epſteiner Lande.","norm":"Ich zweifele nicht daran / die Trauben werden eine bessere Art haben / als der alte Kratzenberger zu Renns und zu Lohnstein / oder zu Lorsch im Epsteiner Lande.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.621799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2972,"date":1663,"orig":"Jch habe die Ehre gehabt/ daß ich dem Begraͤbnis des Hochbegabten und Hochweiſen Fuͤrſten/ Herꝛn Philipſen des Dritten Landgrafen zu Heſſen/ im Namen einer vornehmen Umverſitaͤt beygewohnet habe.","norm":"Ich habe die Ehre gehabt / dass ich dem Begräbnis des Hochbegabten und Hochweisen Fürsten / Herrn Philipsen des Dritten Landgrafen zu Hessen / im Namen einer vornehmen Umversität beigewohnt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.923399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2973,"date":1663,"orig":"Da wurde nach dem Begraͤbnis Wein auff die Taſel getragen/ welchen Jhre Fuͤrſtl. Gnaden auf ihrem neuerbauten Schloſſe Philips Eck hatten pflantzen laſſen/ daruͤber ſich jederman verwunderte/ und meynte/ es ſey ein Wein/ der im Rinkauw gewachſen ſey.","norm":"Da wurde nach dem Begräbnis Wein auf die Tafel getragen / welchen Ihre Fürstl. Gnaden auf ihrem neuerbauten Schlosse Philips Eck hatten Pflanzen lassen / darüber sich jedermann verwunderte / und meinte / es sei ein Wein / der im Rinkauw gewachsen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.794400215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2974,"date":1663,"orig":"Es hat mir hiebevor ein vornehmer Kauffmann am Rheinſtrom geſagt/ daß in dem Teutſchen Kriege viel Leute auß Francken und von dem Rheinſtrom ſeyn in Franckreich gezogen/ und haben die Frantzoſen gelehret/ wie ſie die Weinſtoͤcke recht ſollen ſchneiden/ pfalen/ binden/ blaten/ ꝛc.","norm":"Es hat mir hiervor ein vornehmer Kaufmann am Rheinstrom gesagt / dass in dem Deutschen Kriege viel Leute aus Franken und von dem Rheinstrom sein in Frankreich gezogen / und haben die Franzosen gelehrt / wie sie die Weinstöcke recht sollen schneiden / pfalen / binden / blatten / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.13129997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2975,"date":1663,"orig":"Und daher komme es/ daß der Frantzoͤſiſche Wein itzo an vielen Orten dem Rheiniſchen Wein nacharte/ und ſie koͤnnen es am Rheinſtrom wol mercken/ daß itzo nicht mehr ſo viel Wein abgeholet werde als zuvor.","norm":"Und daher komme es / dass der französische Wein jetzt an vielen Orten dem rheinischen Wein nacharte / und sie können es am Rheinstrom wohl merken / dass jetzt nicht mehr so viel Wein abgeholt werde als zuvor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.124199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2976,"date":1663,"orig":"Was iſt der weiſſe Paſtart?","norm":"Was ist der weiße Bastard?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.973400115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2977,"date":1663,"orig":"Was iſt der Peter Simen?","norm":"Was ist der Peter Simen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.569300174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2978,"date":1663,"orig":"Es ſagen etliche gelehrte Leute/ daß Salomo ſolche Weinberge hab pflantzen laſſen in der Landſchafft Enkaddi/ welche 37. Meilen von Jeruſalem nechſt am todten Meer gelegen.","norm":"Es sagen etliche gelehrte Leute / dass Salomo solche Weinberge habe Pflanzen lassen in der Landschaft Enkaddi / welche 37. Meilen von Jerusalem nächst am Toten Meer gelegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.33519983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2979,"date":1663,"orig":"Und die Trauben/ ſo er darinn gehabt/ ſey geweſen das Gewaͤchs/ welches in den Kraͤuterbuͤchern genent wird Muſa Serapionis, Item Poma Paradiſi. oder wie die Wahlen reden Poma del Adamo, das iſt/ Adamsaͤpffel.","norm":"Und die Trauben / so er darin gehabt / sei gewesen das Gewächs / welches in den Kräuterbüchern genannt wird Musa Serapionis, Item Poma Paradisi . oder wie die Wahlen reden Poma del Adamo, das ist / Adamsäpfel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.79010009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2980,"date":1663,"orig":"Brocurdus ſaget in Beſchreibung des gelobten Landes/ daß die Frucht ſey wie eine groſſe Traube/ wachſe ſo gror wie ein ziemlicher Kuͤrbs/ und die Kern daran ſeyn/ wie die Aepffel/ und hangen an manchem ein hundert/ ſie ſtecken ineinander wie die Beer in den Trauben/ jede Beer oder Apffel ſey ſo groß als ein Ey.","norm":"Brocurdus sagt in Beschreibung des gelobten Landes / dass die Frucht sei wie eine große Traube / wachse so gror wie ein ziemlicher Kürbis / und die Kern daran sein / wie die Äpfel / und hingen an manchem einhundert / sie stecken ineinander wie die Beer in den Trauben / jede Beer oder Apfel sei so groß als ein Ei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.217599868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2981,"date":1663,"orig":"Und weil hin und wieder in H. Schrifft gedacht wird/ daß gemeine Leute ihre Weingaͤrten umbzaͤunet/ ihre Luſthaͤuſer oder Thuͤrn darinn gehabt/ und es fuͤr eine Gluͤckſeligkeit gehalten/ wann einer unter ſeinem Weinſtock und Feigenbaum hat ſicher ſitzen koͤnnen/ ſo wird Salomo ohne Zweiffel ſeine Weinberge auch alſo angeordnet haben/ daß er darinne mit Luſthaͤuſern/ ſchoͤnen Spatziergaͤngen/ Luͤfftern und andern Dingen ſeine Koͤnigliche Luſt gehabt hat. II.","norm":"Und weil hin und wieder in H. Schrift gedacht wird / dass gemeine Leute ihre Weingärten umzäunet / ihre Lusthäuser oder Türen darin gehabt / und es für eine Glückseligkeit gehalten / wann einer unter seinem Weinstock und Feigenbaum hat sicher sitzen können / so wird Salomo ohne Zweifel seine Weinberge auch also angeordnet haben / dass er darin mit Lusthäusern / schönen Spaziergängen / Lüftern und anderen Dingen seine königliche Lust gehabt hat. II.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8144001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2982,"date":1663,"orig":"Sagt Salomo in ſeinem Prediger/ Er habe ihm gemacht Gaͤrten und Luſtgaͤrten/ und darinnen gepflantzet allerley fruchtbare Baͤume.","norm":"Sagt Salomo in seinem Prediger / Er habe ihm gemacht Gärten und Lustgärten / und darinnen gepflanzt allerlei fruchtbare Bäume.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5945000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2983,"date":1663,"orig":"Wie es mit dieſen Gaͤrten Salomonis eigentlich bewandt geweſen ſey/ wird gleichfalls in H. Schrifft nit namhafftig gemacht.","norm":"Wie es mit diesen Gärten Salomonis eigentlich bewandt gewesen sei / wird gleichfalls in H. Schrift nicht namhaft gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.252500057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2985,"date":1663,"orig":"Von dieſen Gaͤrten ſagen gelehrte Leute/ daß ſie gelegen haben im Thal Hermon/ welches ein ſchoͤner luſtiger Ort geweſen/ welcher vor Zeiten iſt genennet worden des Koͤnigs-Thal.","norm":"Von diesen Gärten sagen gelehrte Leute / dass sie gelegen haben im Tal Hermon / welches ein schöner lustiger Ort gewesen / welcher vor Zeiten ist genannt worden des Königs-Tal.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.166399955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2986,"date":1663,"orig":"Die alten Juͤden haben es genennet einen Ort der Erquickung des Koͤniges.","norm":"Die alten Juden haben es genannt einen Ort der Erquickung des Königes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.125999927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2987,"date":1663,"orig":"Was das fuͤr herꝛliche Luſt geweſen ſey/ die Salomo in dieſen ſeinen Luſtgaͤrten gehabt/ koͤnnet ihr darauß abnehmen/ weil Salomo nicht allein der reichſte und maͤchtigſte/ ſondern auch der allerweiſeſte verſtaͤndigſte Koͤnig/ ſonderlich aber ein herꝛlicher Phyſicus und Herbarius, Natur- und Kraͤuter-Kuͤndiger geweſen.","norm":"Was das für herrliche Lust gewesen sei / die Salomo in diesen seinen Lustgärten gehabt / könnet ihr daraus abnehmen / weil Salomo nicht allein der reichste und mächtigste / sondern auch der allerweiseste verständigste König / sonderlich aber ein herrlicher Physicus und Herbarius, Natur- und Kräuter-Kündiger gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.030300140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2988,"date":1663,"orig":"Dann er hat diſcurriret und geredet von allen Baͤumen/ Gewaͤchſen und Kraͤutern/ von Cedern an zu Libanon/ biß an den Jſop/ der auß der Wand waͤchſt/ 1. Reg. 4. 35.","norm":"Dann er hat diskurrieret und geredet von allen Bäumen / Gewächsen und Kräutern / von Zedern an zu Libanon / bis an den Ysop / der aus der Wand wächst / 1. Reg. 4. 35.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.970600128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2989,"date":1663,"orig":"Das iſt von dem hoͤchſten und groͤſten biß zu dem unterſten und geringſten/ dergleichen kein Herbarius, Gaͤrtner und ſimpliciſt nimmer wiſſen/ vielweniger thun koͤnnen.","norm":"Das ist von dem höchsten und größten bis zu dem untersten und geringsten / dergleichen kein Herbarius, Gärtner und simplicist nimmer wissen / viel weniger tun können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.423900127410889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2990,"date":1663,"orig":"Er hat vielleicht dieſes ſeiner Gemahlin zugefallen gethan/ welche eine Egypterin/ Koͤnig Pharaonis Tochter war/ bey welcher die Pflantzung der Gaͤrten gemein war/ wie Athenæus ſchreibt Heutiges Tages wird unter Privat-Leuten/ ſonderlich in groſſen Staͤdten/ groſſe Vanitaͤt mit Gaͤrten getrieben.","norm":"Er hat vielleicht dieses seiner Gemahlin zugefallen getan / welche eine Egypterin / König Pharaonis Tochter war / bei welcher die Pflanzung der Gärten gemein war / wie Athenaeus schreibt Heutiges Tages wird unter Privatleuten / sonderlich in großen Städten / große Vanität mit Gärten getrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.017300128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2991,"date":1663,"orig":"Wann wir werden Zeit haben Philanderſon/ ſo wil ich euch umb dieſe Stadt herumb ſpatziren fuͤhren/ da werdet ihr ſehen/ daß Buͤrger ſolche Luſtgaͤrten haben/ dergleichen ihr bey zehen Fuͤrſten oder Grafen in Teutſchland nicht finden werdet.","norm":"Wann wir werden Zeit haben Philanderson / so will ich euch um diese Stadt herum spazieren führen / da werdet ihr sehen / dass Bürger solche Lustgärten haben / dergleichen ihr bei zehn Fürsten oder Grafen in Deutschland nicht finden werdet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.487100124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2992,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich daß/ da ich in Holland ſtuͤdirete/ war eine ſonderliche peſtis animorum unter den reichen Leuten/ wegen der Schildereyen und Tulipanen.","norm":"Ich erinnere mich dass / da ich in Holland stüdirete / war eine sonderliche pestis animorum unter den reichen Leuten / wegen der Schildereien und Tulpen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.226500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2993,"date":1663,"orig":"Man ſagt daß einsmals ein weiſer Prediger ſey geweſen in der Warnemuͤnde bey Roſtock/ wann der bey ſeinen Nachbarn und guten Freunden geweſen/ und ſein Hertz bey ihnen habe wollen außſchuͤtten/ habe er geſagt: Lieben Leute/ laſt uns auch beten fuͤr der reichen Leute Kinder zu Roſtock/ auff daß ſie moͤgen toll werden/ damit das Geld unter die Leute komme.","norm":"Man sagt dass einsmals ein weiser Prediger sei gewesen in der Warnemünde bei Rostock / wann der bei seinen Nachbarn und guten Freunden gewesen / und sein Herz bei ihnen habe wollen ausschütten / habe er gesagt: Lieben Leute / lässt uns auch beten für der reichen Leute Kinder zu Rostock / auf dass sie mögen toll werden / damit das Geld unter die Leute komme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.458000183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2994,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar ich halte dafuͤr/ es ſey eine rechte inſania geweſen/ ein rechter Schwindelgeiſt/ welchen Gott damals unter die Hollaͤnder geſchickt/ daß ſie die Tulipane ſo hoch æſtimiret haben/ welche jetzo in vielen Bauren Gaͤrten geſehen werden.","norm":"Fürwahr ich halte dafür / es sei eine rechte insania gewesen / ein rechter Schwindelgeist / welchen Gott damals unter die Holländer geschickt / dass sie die Tulpe so hoch ästimieret haben / welche jetzt in vielen Bauern Gärten gesehen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.004899978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2995,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich/ daß einsmals ein Kauffmãnn zu Amſterdam eine Zwiebel von einer Tulipan gekaufft hatte umb 500. Hollaͤndiſche Guͤlden.","norm":"Ich erinnere mich / dass einsmals ein Kaufmann zu Amsterdam eine Zwiebel von einer Tulipan gekauft hatte um 500. Holländische Gülden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.97130012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2996,"date":1663,"orig":"Kurtz hernach brachte ihm ein Botsman etliche fremde Wahren/ da ließ er ihm einen friſchen Hering geben/ und eine Kanne Bier.","norm":"Kurz hernach brachte ihm ein Bottsman etliche fremde Wahren / da ließ er ihm einen frischen Hering geben / und eine Kanne Bier.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.464000225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2997,"date":1663,"orig":"Nun hatte er dieſe Zwiebel von der Tulipan in das Fenſter geleget.","norm":"Nun hatte er diese Zwiebel von der Tulipan in das Fenster gelegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.804100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2998,"date":1663,"orig":"Der Bohtsman ſahe dieſe Zwiebel an/ und meynet es ſey eine gemeine Zwiebel/ ſchaͤlte ſie/ und fraß ſie zu dem Hering.","norm":"Der Bohtsman sah diese Zwiebel an / und meinet es sei eine gemeine Zwiebel / schälte sie / und fraß sie zu dem Hering.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.950900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":2999,"date":1663,"orig":"Der Kauffmann ſuchte endlich ſeine Zwiebel/ ſeine Tulipan/ uud befand endlich/ daß der Bohtsmann ihm bey dem Hering mehr verfreſſen habe als wenn er den Printzen von Uranien zu gaſte gehabt haͤtte.","norm":"Der Kaufmann suchte endlich seine Zwiebel / seine Tulipan / und befand endlich / dass der Bohtsmann ihm bei dem Hering mehr verfressen habe als wenn er den Prinzen von Uranien zu gaste gehabt hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.628399848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3000,"date":1663,"orig":"Jch bekenne/ daß ich ein groſſer Liehhaber der Gaͤrten ſey.","norm":"Ich bekenne / dass ich ein großer Liehhaber der Gärten sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.07919979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3001,"date":1663,"orig":"Es gehet mir aber wie jener Jungfer/ welche ſagte/ ſie ſey ſchoͤn genug/ Allein ihre Schoͤnheit ſey nicht recht verſetzt.","norm":"Es geht mir aber wie jener Jungfer / welche sagte / sie sei schön genug / Allein ihre Schönheit sei nicht recht versetzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.081900119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3002,"date":1663,"orig":"Das rothe/ daß ſie an den Lippen haben ſolt/ das habe ſie in den Augen/ das ſchwartze/ das ſie in den Augen haben ſolt/ das habe ſie an den Zaͤhnen.","norm":"Das rote / dass sie an den Lippen haben sollt / das habe sie in den Augen / das schwarze / das sie in den Augen haben sollt / das habe sie an den Zähnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.4433999061584473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3003,"date":1663,"orig":"Meine Betteley iſt mir auch unrecht verſetzt.","norm":"Meine Bettelei ist mir auch Unrecht versetzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.811600208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3004,"date":1663,"orig":"Jch wolte daß ich ein paar Plaͤtze/ die ich anderswo habe/ allhie haͤtte/ ſo wolt ich mir anordnen laſſen einen Garten/ darinn wolt ich nur haben lauter Straͤuch und Zwiebelwerck/ welche/ wann man ſie einmal hat/ ſo converſiren ſie ſich ſelbſten/ und man darff nicht alle Fruͤling zum Gaͤrtuer lauffen.","norm":"Ich wollte dass ich ein paar Plätze / die ich anderswo habe / allhier hätte / so wollte ich mir anordnen lassen einen Garten / darin wollte ich nur haben lauter Strauch und Zwiebelwerk / welche / wann man sie einmal hat / so konversieren sie sich selbst / und man darf nicht alle Frühling zum Gärtuer laufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.442599773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3005,"date":1663,"orig":"Zur Luſt wolte ich haben weiſſe Lilien/ Roßmarien/ Roſenſtoͤcke/ Violet und allerhand Negelein oder Grasroſen.","norm":"Zur Lust wollte ich haben weiße Lilien / Roßmarien / Rosenstöcke / Violett und allerhand Negelein oder Grasrosen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.530399799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3006,"date":1663,"orig":"Auff die Tulipan wolt ich nicht einen Doppelſchilling ſpendiren.","norm":"Auf die Tulipan wollte ich nicht einen Doppelschilling spendieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.567699909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3007,"date":1663,"orig":"Sonſten wolte ich mich bemuͤhen umb allerhand ſchoͤne Kuͤchenſpeiſe/ allerhand Sallat/ Kohl/ und dergleichen/ und einen ſchoͤnen Baum- und Kraͤutergarten anrichten/ wie jener Hollaͤndiſche Prediger in der Muffſchantze hatte/ deſſen Nahme mir jtzo nicht einfallen wil/ oder wie Hans Meyland zu Hamburg hat.","norm":"Sonsten wollte ich mich bemühen um allerhand schöne Küchenspeise / allerhand Salat / Kohl / und dergleichen / und einen schönen Baum- und Kräutergarten anrichten / wie jener holländische Prediger in der Muffschanze hatte / dessen Nahme mir jetzt nicht einfallen will / oder wie Hans Meyland zu Hamburg hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.390500068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3008,"date":1663,"orig":"Et prodeſſe debent, & delectare Coloni.","norm":"Et prodesse debent, & delectare Coloni.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":6.258600234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3009,"date":1663,"orig":"Von artiger Anſtalt eines guten nuͤtzlichen und plaiſirlichen Garten/ beſehet die Kupfferſtuͤcke Herrn Furtenbachs/ Herꝛn Petri Laurenbergii Horticultaram, und leſet darneben mit Fleiß/ was der Baron Baconus ſaget in ſeinen Sermonibus fidelibus capit.","norm":"Von artiger Anstalt eines guten nützlichen und plaisirlichen Garten / besehet die Kupferstücke Herrn Furtenbachs / Herrn Petri Laurenbergii Horticultaram, und leset daneben mit Fleiß / was der Baron Baconus sagt in seinen Sermonibus fidelibus capit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.14169979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3010,"date":1663,"orig":"44. de Hortis.","norm":"44. de Hortis.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"gl","lang_de":0,"norm_lmscore":6.559599876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3011,"date":1663,"orig":"III. Saget Salomon in ſeinem Prediger/ Er habe ihm Teiche gemacht/ dar auß zu waͤſſern den Wald der gruͤnen Baͤume.","norm":"III. Sagt Salomon in seinem Prediger / Er habe ihm Teiche gemacht / dar auszuwässern den Wald der grünen Bäume.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.675300121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3012,"date":1663,"orig":"Unter allen Dingen die ein Landgut zierlich/ anſehnlich und nuͤtzlich machen/ ſind erſtlich herꝛliche Fiſchereyen und zum andern luſtige Waͤlder.","norm":"Unter allen Dingen die ein Landgut zierlich / ansehnlich und nützlich machen / sind erstlich herrliche Fischereien und zum anderen lustige Wälder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8105998039245605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3013,"date":1663,"orig":"Dann wann dieſe Stuͤcke einmal in gutem Stande ſind/ ſo koſten ſie wenig oder nichts zu unterhalten/ und tragen jaͤhrlich viel ein.","norm":"Dann wann diese Stücke einmal in gutem Stande sind / so kosten sie wenig oder nichts zu unterhalten / und tragen jährlich viel ein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.500699996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3014,"date":1663,"orig":"Wilhelm von Berenſtein/ ein Boͤhmiſcher Landherꝛ iſt gefragt word en/ welcher Meyerhoff am allernuͤtzlichſten und fuͤrtraͤglichſten ſey?","norm":"Wilhelm von Bernstein / ein böhmischer Landherr ist gefragt word en / welcher Meierhof am nützlichsten und vorträglichsten sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.696800231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3015,"date":1663,"orig":"Da hat er geantwortet/ der/ welcher viel Fiſchteiche oder Weyher habe.","norm":"Da hat er geantwortet / der / welcher viel Fischteiche oder Weyher habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.115600109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3016,"date":1663,"orig":"Dann man koͤnne nicht allein mit geringen Koſten ſie unterhalten/ ſondern auch ehe auß Fiſchen als von Heue/ Gerſten/ Weitzen/ Kraut/ und anderm Gewaͤchſe bahr Geld loͤſen.","norm":"Dann man könne nicht allein mit geringen Kosten sie unterhalten / sondern auch ehe aus Fischen als von Heu / Gersten / Weizen / Kraut / und anderem Gewächse bahr Geld lösen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.553100109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3017,"date":1663,"orig":"Geſtalt denn Jacob von Berenſtein/ dieſes Wilhelmi Bruder/ auß ſeinen Fiſchteichen/ ſo er in Boͤhmen/ Schloͤſten und Maͤhren gehabt/ ein Jahr uͤber 30000.","norm":"Gestalt denn Jacob von Bernstein / dieses Wilhelmi Bruder / aus seinen Fischteichen / so er in Böhmen / Schloßten und Mähren gehabt / ein Jahr über 30000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.334499835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3018,"date":1663,"orig":"Goldguͤlden bahres Geldes geloͤſet hat.","norm":"Goldgülden bares Geldes gelöst hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.135799884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3019,"date":1663,"orig":"Was an den Waͤldern gelegen ſey/ davon hat Philips der großmuͤtige Landgraff zu Heſſen/ in ſeinem Teſtament gar ſonderbare ſorgfaͤltige Gedancken gehabt/ und iſt darauff eine Anordnung im Lande zu Heſſen geſchehen/ daß/ wer einen Baum abhaut/ der ſolle darneben zwey junge Baͤume pflantzen.","norm":"Was an den Wäldern gelegen sei / davon hat Philips der großmütige Landgraf zu Hessen / in seinem Testament gar sonderbare sorgfältige Gedanken gehabt / und ist darauf eine Anordnung im Lande zu Hessen geschehen / dass / wer einen Baum abhaut / der solle daneben zwei junge Bäume Pflanzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.606599807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3020,"date":1663,"orig":"Sagt mir Philanderſon/ was waͤren wir/ wann wir kein Holtz haͤtten?","norm":"Sagt mir Philanderson / was wären wir / wann wir kein Holz hätten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.447500228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3021,"date":1663,"orig":"Jſt auch wol ein Handwerck welches des Holtzes entrahten kan?","norm":"Ist auch wohl ein Handwerk welches des Holzes entraten kann?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.519000053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3022,"date":1663,"orig":"Was macht die Hollſteiniſche Edelleute reich/ als das ſie Holtz/ Wildbraͤt und Fiſche zu Hamburg und Luͤbeck ſo theuer verkauffen koͤnnen?","norm":"Was macht die Holsteinische Edelleute reich / als das sie Holz / Wildbrät und Fische zu Hamburg und Lübeck so teuer verkaufen können?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.837900161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3023,"date":1663,"orig":"Wann mancher Fuͤꝛſt oder Graff in Ober-Deutſchland/ das Holtz/ welches ihm geſtolen wird/ oder in ſeinen Waͤldern vom Winde umbgeworffen wird/ und endlich verfaulet/ zu Hamburg haͤtte/ er koͤnte ſeine gantze Hoffſtatt davon halten.","norm":"Wann mancher Fürst oder Graf in Oberdeutschland / das Holz / welches ihm gestohlen wird / oder in seinen Wäldern vom Winde umgeworfen wird / und endlich verfaulet / zu Hamburg hätte / er könnte seine ganze Hoffstatt davon halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.306700229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3024,"date":1663,"orig":"IV.","norm":"IV.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"zu","lang_de":0,"norm_lmscore":2.057800054550171} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3025,"date":1663,"orig":"Hat Salomo ſchoͤne Meyerhoͤfe gehabt/ und darinnen nicht allein Knechte/ Maͤgde und Jungen/ ſondern auch eine groͤſſere Haabe an Rindern und Schaafen gehabt/ als alle die vor ihm zu Jeruſalem geweſen ſind.","norm":"Hat Salomo schöne Meierhöfe gehabt / und darinnen nicht allein Knechte / Mägde und Jungen / sondern auch eine größere Habe an Rindern und Schafen gehabt / als alle die vor ihm zu Jerusalem gewesen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.249499797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3026,"date":1663,"orig":"Salomo ruͤhmt ſich in ſeinem Prediger von zweyerley Stuͤcken/ die er auff ſeinen Meyerhoͤfen gehabt.","norm":"Salomo rühmt sich in seinem Prediger von zweierlei Stücken / die er auf seinen Meierhöfen gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.314899921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3027,"date":1663,"orig":"Erſtlich/ daß er eine groͤſſere Menge an Knechten und Maͤgden/ zum andern/ daß er eine groͤſſere Heer de an Rindern und Schaafen gehabt habe/ als alle/ die vor ihm zu Jeruſalem geweſen ſind.","norm":"Erstlich / dass er eine größere Menge an Knechten und Mägden / zum anderen / dass er eine größere Heer de an Rindern und Schafen gehabt habe / als alle / die vor ihm zu Jerusalem gewesen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.213200092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3028,"date":1663,"orig":"Was Knechte und Maͤgde anlangt/ ſo waren ſelbige bey den Juͤden ein groſſes Stuͤck des Reichthumbs.","norm":"Was Knechte und Mägde anlangt / so waren selbige bei den Juden ein großes Stück des Reichtums.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.781300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3029,"date":1663,"orig":"Dann ſie waren Leibeigen/ und wann ein reicher Mann eine Tochter außgab/ ſo gab er ihr Knecht und Maͤgde mit zur Brautgabe/ wie zu ſehen an Raguel/ der gab ſeiner Tochter Sara die helffte aller ſeiner Guͤter an Knechten und Maͤgden/ an Vieh/ Camel und Rindern/ Tob. 10.","norm":"Dann sie waren Leibeigen / und wann ein reicher Mann eine Tochter ausgab / so gab er ihr Knecht und Mägde mit zur Brautgabe / wie zu sehen an Raguel / der gab seiner Tochter Sara die Hälfte aller seiner Güter an Knechten und Mägden / an Vieh / Kamel und Rindern / Tob. 10.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.720200061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3030,"date":1663,"orig":"Was die Viehzucht anlangt/ ſo iſt dieſelbe ein ſonderbarer Segen GOttes.","norm":"Was die Viehzucht anlangt / so ist dieselbe ein sonderbarer Segen Gottes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.554500102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3031,"date":1663,"orig":"Da der Ertzvater Jacob auff ſeinem Todbette lag/ und ſeine Kinder vor ſich forderte/ und ſie ſegnete/ und endlich an ſeinen liebſten Sohn Joſeph kam/ da wuͤnſchte er ihm Benedictionem uberum & vulvæ, einen Segen an Bruͤſten und Baͤuchen/ wie es Lutherus gegeben/ Gen. 40. Wol dem der mit dieſem Segen geſchmuͤckt iſt.","norm":"Da der Erzvater Jacob auf seinem Todbette lag / und seine Kinder vor sich forderte / und sie segnete / und endlich an seinen liebsten Sohn Joseph kam / da wünschte er ihm Benedictionem uberum & vulvae, einen Segen an Brüsten und Bäuchen / wie es Luther gegeben / Gen. 40. Wohl dem der mit diesem Segen geschmückt ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5746002197265625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3032,"date":1663,"orig":"Und mit dieſem Segen iſt Salomo reichlich uͤberſchuͤttet geweſen.","norm":"Und mit diesem Segen ist Salomo reichlich überschüttet gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.412300109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3033,"date":1663,"orig":"Er hat einen maͤchtigen Vorꝛath an Rindern und Schaafen gehabt?","norm":"Er hat einen mächtigen Vorrat an Rindern und Schafen gehabt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.710899829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3034,"date":1663,"orig":"Dann er taͤglich zur Speiſe fuͤr ſich und ſeine Hofhaltung zehen gemaͤſtete Rinder/ zwantzig Weyd-Rinder/ und hunbert Schaafe hat haben muͤſſen/ 1. Reg. 4/ 23.","norm":"Dann er täglich zur Speise für sich und seine Hofhaltung zehn gemästete Rinder / zwanzig Weid-Rinder / und hunbert Schafe hat haben müssen / 1. Reg. 4 / 23.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8557000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3035,"date":1663,"orig":"Welches alle Wochen zweyhundert und zehen Rinder/ und ſiebenhundert Schaafe getragen/ ſo jaͤhrlich zehen tauſend/ neun hundert und zwantzig Rinder/ ſechs und dreiſſig tauſend und vierhundert Schaafe gemacht/ ohne das Rindvieh und Schaafe/ ſo er zu gewoͤhnlichem Opffer gebrauchen muͤſſen/ ſo ſich auch auff eine ſtatliche hohe Anzahl wird belauffen haben/ weil er allein bey der Einweihung des Tempels zu Jeruſalem zwey und zwantzig tauſend Ochſen/ und hundert und zwantzig tauſend Schaafe geopffert/ 1. Reg. 6. v. 3.","norm":"Welches alle Wochen zweihundertundzehn Rinder / und siebenhundert Schafe getragen / so jährlich zehntausend / neun hundertundzwanzig Rinder / sechsunddreißig tausend und vierhundert Schafe gemacht / ohne das Rindvieh und Schafe / so er zu gewöhnlichem Opfer gebrauchen müssen / so sich auch auf eine stattliche hohe Anzahl wird belaufen haben / weil er allein bei der Einweihung des Tempels zu Jerusalem zweiundzwanzig tausend Ochsen / und hundertundzwanzig tausend Schafe geopfert / 1. Reg. 6. v. 3.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.759500026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3036,"date":1663,"orig":"Welches in aller Warheit eine groſſe Haabe an Rindern und Schaafen geweſen.","norm":"Welches in aller Wahrheit eine große Habe an Rindern und Schafen gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.160999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3037,"date":1663,"orig":"Und das muß eine ſchoͤne Koͤnigliche Luſt geweſen ſeyn wann Salomo außgefahren und geſehen hat/ wie alles auff ſeinen Meyerhoͤfen lebendig ſey/ wie die Rinder und Schaafe in der Weide gehen/ wie da ſeine Knechte und Hirten gehen und ſich mit ihren Hirtenliedern luſtig machen.","norm":"Und das muss eine schöne königliche Lust gewesen sein wann Salomo ausgefahren und gesehen hat / wie alles auf seinen Meierhöfen lebendig sei / wie die Rinder und Schafe in der Weide gehen / wie da seine Knechte und Hirten gehen und sich mit ihren Hirtenliedern lustig machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.027599811553955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3038,"date":1663,"orig":"Es wird auch ohne zweifel Salomo ſchoͤne Mahrſtaͤlle gehabt haben.","norm":"Es wird auch ohne Zweifel Salomo schöne Marställe gehabt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.682000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3039,"date":1663,"orig":"Denn er in die ſieben und funfftzig tauſend/ und ſechshundert Pferde gehalten/ wie es Lorinus außrechnet.","norm":"Denn er in die siebenundfünfzig tausend / und sechshundert Pferde gehalten / wie es Lorinus ausrechnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.60230016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3040,"date":1663,"orig":"Wie ſonſt ſein Koͤniglicher Saal/ ſein Hoff-Saal/ ſeine Cantzley/ ſein Richthauß ſey beſchaffen geweſen/ davon iſt zu ſehen 1. Reg. 7. und alle dieſe Haͤuſer ſind ohne Zweiffel mit treflichen mobilien geziert geweſen.","norm":"Wie sonst sein königlicher Saal / sein Hoff-Saal / seine Kanzlei / sein Richthaus sei beschaffen gewesen / davon ist zu sehen 1. Reg. 7. und alle diese Häuser sind ohne Zweifel mit trefflichen Mobilien geziert gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.360899925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3041,"date":1663,"orig":"Wie koͤſtlich ſein Koͤniglicher Thron geweſen ſey/ ſehet ihr Cap. 10. v. 18. & ſeqq. Alle Trinck gefaͤſſe des Koͤnigs Salomonis waren guͤlden/ und alle Gefaͤſſe im Hauſe vom Wald Libanon waren auch lauter Gold.","norm":"Wie köstlich sein königlicher Thron gewesen sei / sehet ihr Cap. 10. v. 18. & seqq. Alle Trink Gefäße des Königs Salomonis waren gülden / und alle Gefäße im Hause vom Wald Libanon waren auch lauter Gold.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4054999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3042,"date":1663,"orig":"Denn des Silbers achtet man zu Zeiten Salomo nicht.","norm":"Denn des Silbers achtet man zu Zeiten Salomo nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.928299903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3043,"date":1663,"orig":"Zum dritten ſahe die Koͤnigin an die Speiſe fuͤr ſeinen Tiſch.","norm":"Zum dritten sah die Königin an die Speise für seinen Tisch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.690299987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3044,"date":1663,"orig":"Mich duͤncket/ wenn ich einmahl bey einem groſſen Herꝛn zur Tafel ſey geweſen/ ſo wolte ich ſchon wiſſen die helffte ſeines Eſtats an ſeinem Hofe.","norm":"Mich dünket / wenn ich einmal bei einem großen Herrn zur Tafel sei gewesen / so wollte ich schon wissen die Hälfte seines Estats an seinem Hofe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.693900108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3045,"date":1663,"orig":"Jch dencke jetzo an jenes Herꝛn Koch/ welchem ein Edelman dieſes Epitaphium machte:","norm":"Ich denke jetzt an jenes Herrn Koch / welchem ein Edelmann dieses Epitaphium machte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.473700046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3046,"date":1663,"orig":"Hier lingt Hans Klahr/ Gott ſey ihm gnaͤdig/ Kocht ſelten gar/ Darzu unflaͤtig.","norm":"Hier lingt Hans klar / Gott sei ihm gnädig / Kocht selten gar / Dazu unflätig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.165699958801269} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3047,"date":1663,"orig":"Salomo hat bey der Ornung/ die bey groſſer Herꝛen Tafel gehalten wird/ ſonderbahre Meditationes gehabt.","norm":"Salomo hat bei der Ornung / die bei großer Herren Tafel gehalten wird / sonderbare Meditationes gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.051400184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3048,"date":1663,"orig":"Er ſagt in ſeinem Prediger Cap. 10. Wehe dir Land/ deß Koͤnig ein Kind iſt/ und des Fuͤrſten fruͤhe eſſen.","norm":"Er sagt in seinem Prediger Cap. 10. Wehe dir Land / des König ein Kind ist / und des Fürsten frühe essen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.197700023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3049,"date":1663,"orig":"Wohl dir Land/ des Koͤnig Edel iſt/ und des Fuͤrſten zu rechter Zeit eſſen/ zur Staͤrcke und nicht zur Luſt.","norm":"Wohl dir Land / des König edel ist / und des Fürsten zu rechter Zeit essen / zur Stärke und nicht zur Lust.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.849400043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3050,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß einsmals ein Koch einen vornehmen Herꝛn gefraget habe/ was er auff den Abend eſſen wolle?","norm":"Man sagt / dass einsmals ein Koch einen vornehmen Herrn gefragt habe / was er auf den Abend essen wolle?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.533100128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3051,"date":1663,"orig":"Der Herꝛ habe eben Grillen im Kopffe gehabt/ und habe geantwortet/ einen Dreck wil ich eſſen.","norm":"Der Herr habe eben Grillen im Kopfe gehabt / und habe geantwortet / einen Dreck will ich essen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.220699787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3052,"date":1663,"orig":"Wohl/ habe der Koch geſagt/ ſoll er geſotten oder gebraten ſeyn?","norm":"Wohl / habe der Koch gesagt / soll er gesotten oder gebraten sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9720001220703125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3053,"date":1663,"orig":"Groſſe Herꝛen wiſſen endlich nit/ was ſie offt fuͤr Muthwill eſſen wollen.","norm":"Große Herren wissen endlich nicht / was sie oft für Mutwille essen wollen.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"fy","lang_de":0,"norm_lmscore":7.070799827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3054,"date":1663,"orig":"Jch wil nit ſagen von den Hofpoſſen/ da offt von Fuͤchſen/ Woͤlffen/ Froͤſchen/ Maͤuſen/ Katzen/ ꝛc. auff die Tafel bracht/ und einer oder der ander damit betrogen und vexiret wird.","norm":"Ich will nicht sagen von den Hofpossen / da oft von Füchsen / Wölfen / Fröschen / Mäusen / Katzen / etc. auf die Tafel brachte / und einer oder der ander damit betrogen und vexieret wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.834000110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3055,"date":1663,"orig":"Sondern ich betrachte/ was offt groſſe Herren ſelbſt eſſen/ nicht weil es wohl ſchmecket oder geſund iſt/ ſondern weil es etwas rares iſt/ das die Bauren nicht zu freſſen haben.","norm":"Sondern ich betrachte / was oft große Herren selbst essen / nicht weil es wohl schmecket oder gesund ist / sondern weil es etwas Rares ist / das die Bauern nicht zu fressen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.610000133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3056,"date":1663,"orig":"Jch wil eines einigen Exempels gedencken.","norm":"Ich will eines einigen Exempels gedenken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.808199882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3057,"date":1663,"orig":"Jch weiß/ daß an groſſer Herꝛen Tafel ſind Biberſchwaͤntz geſpeiſet worden/ von deren Krafft und Wuͤrckung die Alten Non mæchabaris, groſſe Auffſchneiderey machẽ.","norm":"Ich weiß / dass an großer Herren Tafel sind Biberschwänze gespeist worden / von deren Kraft und Wirkung die Alten Non maechabaris, große Aufschneiderei machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.239799976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3058,"date":1663,"orig":"Allein ſolche Dinge hat Gott zu eſſen verboten/ Lev. 11. 10.","norm":"Allein solche Dinge hat Gott zu essen verboten / Lev. 11. 10.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.780799865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3059,"date":1663,"orig":"Wir ſind zwar im N. T. an das Levitiſche Geſetz nicht gebunden: Allein ich halte dafuͤr/ daß in dem gantzen XI. Cap. des dritten Buchs Moſes Gott ſeinem Volcke habe zeigen wollen/ welche Speiſe geſund oder ungeſund ſey?","norm":"Wir sind zwar im N. T. an das Levitische Gesetz nicht gebunden: Allein ich halte dafür / dass in dem ganzen XI. Cap. des dritten Buchs Moses Gott seinem Volke habe zeigen wollen / welche Speise gesund oder ungesund sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.129899978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3060,"date":1663,"orig":"Jch muß in dieſem Stuͤck ruͤhmen den groſſen Helden/ Koͤnig Guſtavum Adolphum in Schweden/ welchen ich einsmahls habe ſehen fruͤhſtuͤcken/ da hatte er eine Schuͤſſel mit gekochtem Reiß und einen gebratenen Capaun/ davon aſſe er wol/ und machte kurtze Arbeit.","norm":"Ich muss in diesem Stück rühmen den großen Helden / König Gustavum Adolphum in Schweden / welchen ich einsmals habe sehen frühstücken / da hatte er eine Schüssel mit gekochtem Reis und einen gebratenen Kapaun / davon asse er wohl / und machte kurze Arbeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.168700218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3061,"date":1663,"orig":"Wohl dir Land/ ſagt Salomo/ des Fuͤrſten Eſſen zur Staͤrcke und nicht zur Luſt.","norm":"Wohl dir Land / sagt Salomo / des Fürsten Essen zur Stärke und nicht zur Lust.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.913700103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3062,"date":1663,"orig":"Es wird in H. Schrifft den Chriſten ins gemein/ und alſo auch Koͤnigen/ Fuͤrſten und Herꝛen befohlen/ daß ſie ſollen nuͤchtern und maͤſſig ſeyn.","norm":"Es wird in H. Schrift den Christen ins gemein / und also auch Königen / Fürsten und Herren befohlen / dass sie sollen nüchtern und mäßig sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.254000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3063,"date":1663,"orig":"Seyd nuͤchtern/ ſagt Petrus/ und ſetzet eure Hoffnung gantz auff die Gnade/ die euch angeboten wird/ 1. Pet. 1. 13. Seyd maͤſſig und nuͤchtern/ 1. Pet. 4. 8. Wendet allen Fleiß dran/ daß ihr in eurem Glauben darreichet Tugend/ und in der Tugend Beſcheidenheit/ und in der Beſcheidenheit Maͤſſigkeit/ und in der Maͤſſigkeit Gedult/ und in der Gedult Gottſeligkeit/ 2. Pet. 5. 6. Syrach wil/ daß jederman (und alſo Fuͤrſten und Herꝛen) in Eſſen und Trincken gebuͤhrende Maaſe halten ſolle.","norm":"Seid nüchtern / sagt Petrus / und setzet eure Hoffnung ganz auf die Gnade / die euch angeboten wird / 1. Pet. 1. 13. Seid mäßig und nüchtern / 1. Pet. 4 . 8. Wendet allen Fleiß dran / dass ihr in eurem Glauben darreichet Tugend / und in der Tugend Bescheidenheit / und in der Bescheidenheit Mäßigkeit / und in der Mäßigkeit Geduld / und in der Geduld Gottseligkeit / 2. Pet. 5 . 6. Syrach will / dass jedermann (und also Fürsten und Herren) in Essen und trinken gebührende Maas halten solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.960500001907348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3064,"date":1663,"orig":"Pruͤfe was deinem Leibe geſund iſt/ und ſiehe was ihm ungeſund iſt/ das gib ihm nit.","norm":"Prüfe was deinem Leibe gesund ist / und siehe was ihm ungesund ist / das gib ihm nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.609499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3065,"date":1663,"orig":"Dann allerley dienet nicht jederman/ ſo mag auch nicht jederman alleꝛley.","norm":"Dann allerlei dient nicht jedermann / so mag auch nicht jedermann allerlei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.4394001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3066,"date":1663,"orig":"Uberfuͤlle dich nicht mit allerley niedlicher Speiſe/ und friß nicht zu gierig/ Syrach c. 37. v. 30. 31. 32. Jch war einsmals mit einem vornehmen jungen Grafen bey einem groſſen und reichen Cavallier/ der tractiret uns ſehr wol mit guten Speiſen und gutem Wein.","norm":"Überfülle dich nicht mit allerlei niedlicher Speise / und friss nicht zu gierig / Syrach c. 37. v. 30. 31. 32. Ich war einsmals mit einem vornehmen jungen Grafen bei einem großen und reichen Cavalier / der traktiert uns sehr wohl mit guten Speisen und gutem Wein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9644999504089355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3067,"date":1663,"orig":"Endlich wurde die Tafel beſetzt mit koͤſtlichem candiſirten Confect, und koſtbaren Marcepanen.","norm":"Endlich wurde die Tafel besetzt mit köstlichem candisirten Konfekt, und kostbaren Marcepanen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3917999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3068,"date":1663,"orig":"Allein der Voꝛſchneider ruͤhrete nichts an/ als Aepfel/ Caſtanien/ Kaͤß und Butter.","norm":"Allein der Vorschneider rührte nichts an / als Äpfel / Kastanien / Käse und Butter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6265997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3069,"date":1663,"orig":"Der Confect wurde wieder auffgehoben/ und fein ordentlich an ſeinen Ort getragen.","norm":"Der Konfekt wurde wieder aufgehoben / und fein ordentlich an seinen Ort getragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.633399963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3070,"date":1663,"orig":"Als wir wieder in die Herberge kamen/ fragte ich den Herꝛn Grafen/ was er bey dieſẽ Banq. notirt habe?","norm":"Als wir wieder in die Herberge kamen / fragte ich den Herrn Grafen / was er bei diesen Bank . notiert habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.726099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3071,"date":1663,"orig":"Da antwortet er:","norm":"Da antwortet er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.882199764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3072,"date":1663,"orig":"Jch habe notirt, dz mir ein guter Rauſch ſey zugebracht worden.","norm":"Ich habe notiert, dass mir ein guter Rausch sei zugebracht worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.611299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3073,"date":1663,"orig":"Jch ſagte/ ſo habe ich viel andre Dinge notirt.","norm":"Ich sagte / so habe ich viel andere Dinge notiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.51609992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3074,"date":1663,"orig":"Unter andern haben Ew Gn. dz koͤſtliche/ in ſo koͤſtlichẽ Schalen aufgetragene Confect geſehen.","norm":"Unter anderen haben Euer Gn. dass köstliche / in so köstlichen Schalen aufgetragene Konfekt gesehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.501299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3075,"date":1663,"orig":"Dz hat dieſer Herꝛ vielleicht viel Jahre lang zur Tafel tꝛagẽ laſſẽ.","norm":"Dass hat dieser Herr vielleicht viel Jahre lang zur Tafel tragen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.1539998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3076,"date":1663,"orig":"Und es ſtehet ſehr ſaubeꝛ uñ artig.","norm":"Und es steht sehr sauber und artig.","lang_fastText":"oc","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"lv","lang_de":0,"norm_lmscore":4.622300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3077,"date":1663,"orig":"Allein quid juvat aſpectus, ſi non conceditur eſus?","norm":"Allein quid juvat aspectus, sie non conceditur esus?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.127099990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3078,"date":1663,"orig":"Da ſehen E. Gn. wie vornehme Herꝛen haußhalten ſollen.","norm":"Da sehen E. Gn. wie vornehme Herren haushalten sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.173200130462646} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3079,"date":1663,"orig":"Wann Herꝛen Stands-Perſonen in Ober-Deutſchland ein Panquet halten/ ſo meynen ſie/ das ſey ihnen ein Schimpff/ wann die Tafel auffgehoben werde/ und die Trompeter/ die Muſicanten/ die Pagen und Laqueyen/ und andere nicht alles in thren Sack ſtecken.","norm":"Wann Herren Standspersonen in Oberdeutschland ein Bankett halten / so meinen sie / das sei ihnen ein Schimpf / wann die Tafel aufgehoben werde / und die Trompeter / die Musikanten / die Pagen und Lakaien / und andere nicht alles in thren Sack stecken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9857001304626465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3080,"date":1663,"orig":"Daß ein Herꝛ gute Ordnung bey der Tafel halte/ das iſt ein heimlicher Schatz ſeines Landes.","norm":"Dass ein Herr gute Ordnung bei der Tafel halte / das ist ein heimlicher Schatz seines Landes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.786300182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3081,"date":1663,"orig":"Jch ſage abermals mit Salomon/ Wohl dem Lande/ des fuͤrſten Eſſen zur Staͤrcke und nicht zur Luſt.","norm":"Ich sage abermals mit Salomon / Wohl dem Lande / des Fürsten Essen zur Stärke und nicht zur Lust.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.649199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3082,"date":1663,"orig":"Jch lobe hierinnen den tapffern und weiſen Helden Fuͤrſt Henrich Ludwigen zu Naſſaw Dillenberg/ welcher hiebevor/ als ein Patron des gantzen Grafen-Standes/ von dem Weſterwald/ aus der Wetterau/ und von dem gantzen Rheinſtrom/ viel Viſiten hatte.","norm":"Ich lobe hierinnen den tapferen und weisen Helden Fürst Henrich Ludwig zu Nassau Dellenberg / welcher hiervor / als ein Patron des ganzen Grafenstandes / von dem Westerwald / aus der Wetterau / und von dem ganzen Rheinstrom / viel Visiten hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.823400020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3083,"date":1663,"orig":"Allein/ er iſt gemeiniglich bey ſeiner wolgefaſten Kuͤchen-Ordnung blieben.","norm":"Allein / er ist gemeiniglich bei seiner wohlgefasten Küchen-Ordnung blieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3881001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3084,"date":1663,"orig":"Eben alſo macht es mein hochſeltger Herꝛ Landgraff Johann.","norm":"Eben also macht es mein hochseltger Herr Landgraf Johann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.098999977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3085,"date":1663,"orig":"Wann aber die Herꝛen ein ſonderliches extraordinari Panquet anſtellen wolten/ ſuchten ſie hierbey was zu finden war.","norm":"Wann aber die Herren ein sonderliches extraordinär Bankett anstellen wollten / suchten sie hierbei was zu finden war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.302800178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3086,"date":1663,"orig":"Sonſten blieben ſie immer bey ihrem ordinari tractament.","norm":"Sonsten blieben sie immer bei ihrem ordinari Traktament.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.10099983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3087,"date":1663,"orig":"Wir Privat-Leute aber/ ſonderlich das Frauenzimmer/ meynen offe/ wann ein guter Freund uns ohngefehr beſuche/ ſo muͤſſe man alsbald zehen Paſtetenbecker/ und zehen Bratenwender holen laſſen.","norm":"Wir Privatleute aber / sonderlich das Frauenzimmer / meinen off / wann ein guter Freund uns ungefähr besuche / so müsse man alsbald zehn Pastetenbäcker / und zehn Bratenwender holen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9567999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3088,"date":1663,"orig":"Jch bin allezeit der Meynung geweſen/ wann jemand zu mir komme/ und mein Freund ſey/ ſo nehme er vorlieb mit dem Brod/ das ich hab.","norm":"Ich bin allezeit der Meinung gewesen / wann jemand zu mir komme / und mein Freund sei / so nehme er vorlieb mit dem Brot / das ich habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.747000217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3089,"date":1663,"orig":"Jſt er aber nicht mein Freund/ ſo iſt er auch nicht werth/ daß er das wenige Stuͤck Brod mit mir freſſe/ damit ich mich contentire.","norm":"Ist er aber nicht mein Freund / so ist er auch nicht wert / dass er das wenige Stück Brot mit mir fresse / damit ich mich kontentiere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.492000102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3090,"date":1663,"orig":"Koͤnig Salomo lobet aber nicht allein die Fuͤrſten/ welche zur Staͤrcke und nicht zur Wolluſt eſſen/ ſondern vornemlich auch die jenigen/ welche zu rechter Zeit eſſen.","norm":"König Salomo lobet aber nicht allein die Fürsten / welche zur Stärke und nicht zur Wollust essen / sondern vornehmlich auch diejenigen / welche zu rechter Zeit essen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.890600204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3091,"date":1663,"orig":"Jhr werdet vielleicht gedencken/ mein lieber Philanderſon, ein Fuͤrſt und groſſer Herꝛ habe viel Geſchaͤffte/ und koͤnne ein jeder nicht allemal die rechte Zeit im Eſſen in acht nehmen.","norm":"Ihr werdet vielleicht Gedenken / mein lieber Philanderson, ein Fürst und großer Herr habe viel Geschäfte / und könne ein jeder nicht allemal die rechte Zeit im Essen in Acht nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.166200160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3092,"date":1663,"orig":"Ein jeder Schuſter und Schneider nehme ein ſtuͤck Butter und Brod in die Hand/ wann er Luſt und Appetit zu eſſen habe/ warumb es nicht ein Koͤnig oder Fuͤrſt auch thun ſolle?","norm":"Ein jeder Schuster und Schneider nehme ein Stück Butter und Brot in die Hand / wann er Lust und Appetit zu essen habe / warum es nicht ein König oder Fürst auch tun solle?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.645400047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3093,"date":1663,"orig":"Und ich erinnere mich ſelbſt/ daß ich beym Frortino geleſen habe/ daß Hannibal ſey des Nachts auffgeſtanden/ habe keine Ruhe gehabt den gantzen Tag/ und habe nicht geſſen als gegen Abend in der Daͤmmerung.","norm":"Und ich erinnere mich selbst / dass ich beim Frortino gelesen habe / dass Hannibal sei des Nachts aufgestanden / habe keine Ruhe gehabt den ganzen Tag / und habe nicht gegessen als gegen Abend in der Dämmerung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.52370023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3094,"date":1663,"orig":"Allein es iſt nicht einjeder Fuͤrſt oder Graff ein Hannibal.","norm":"Allein es ist nicht einjeder Fürst oder Graf ein Hannibal.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.054399967193603} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3095,"date":1663,"orig":"Nicht einjeder hat zuthun was Hannibal zu thun hatte.","norm":"Nicht einjeder hat zutun was Hannibal zu tun hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.424200057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3096,"date":1663,"orig":"Darumb ſoll er auch die Zeit im Eſſen nicht aͤndern/ wie Hannibal.","norm":"Darum soll er auch die Zeit im Essen nicht ändern / wie Hannibal.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.160200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3097,"date":1663,"orig":"Erfordert es die hohe Noth/ das iſt fuͤr ſich.","norm":"Erfordert es die hohe Not / das ist für sich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.730599880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3098,"date":1663,"orig":"Wo nicht/ ſo ſoll man bey der Regul bleiben: Woldem Land/ des Fuͤrſten eſſen zu rechter Zeit.","norm":"Wo nicht / so soll man bei der Regel bleiben: Woldem Land / des Fürsten essen zu rechter Zeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.412799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3099,"date":1663,"orig":"Was einem Lande daran gelegen ſey/ daß die Herꝛſchafft zu rechter Zeit eſſe/ davon diſcurrirt Herꝛ Cantzler Reinking in ſeiner Bibliſchen Policey lib. 2. Axiom.","norm":"Was einem Lande daran gelegen sei / dass die Herrschaft zu rechter Zeit esse / davon diskurriert Herr Kanzler Reinking in seiner biblischen Polizei lib. 2. Axiom.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.758500099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3100,"date":1663,"orig":"68. ſehr wol/ und ſaget:","norm":"68. sehr wohl / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.089399814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3101,"date":1663,"orig":"Der Hoff iſt gleich einem Centro, dahin alles/ was im Lande paſſirt, de volviret und berichtet wird.","norm":"Der Hof ist gleich einem Centro, dahin alles / was im Lande passiert, de volvieret und berichtet wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.531899929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3102,"date":1663,"orig":"Dannenhero auch alle Reſolutiones und Anordnungen wider zuruͤcke kommen/ und ſich allenthalben darnach gerichtet werden muß.","norm":"Dannenher auch alle Resolutiones und Anordnungen wieder zurückkommen / und sich allenthalben danach gerichtet werden muss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.317999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3104,"date":1663,"orig":"Ja der Hoff iſt die groſſe Uhr/ nach deſſen Zeiger und Glockenſchlag ſich das gantze Land reguliret.","norm":"Ja der Hof ist die große Uhr / nach dessen Zeiger und Glockenschlag sich das ganze Land regulieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.235400199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3105,"date":1663,"orig":"Wie man die Actiones und Handlungen bey Hof angebracht/ reſolvirt und eingericht werden/ alſo difficultiren und erſtrecken dieſelbe ſich in die Adminiſtration deß gantzen Landes/ und deſſen wolgedeyhliche Regierung.","norm":"Wie man die Actiones und Handlungen bei Hof angebracht / resolviert und Eingericht werden / also difficultiren und erstrecken dieselbe sich in die Administration des ganzen Landes / und dessen wohlgedeihliche Regierung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5015997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3106,"date":1663,"orig":"Gibt nun Gott dem Lande einen ſolchen Herꝛn/ der in allen Dingen/ und ſonderlich auch mit der Tafel und Speiſung gute Ordnung haͤlt/ dabey gute Temperantz und Maͤſſigkeit ſich befleiſſiget/ ſo koͤnnen alle publica, Iuſtici, Cantzley/ Cammer- und andere Amptsgeſchaͤffte/ neben deme/ was zur Hof-Oeconomi, Kuͤchen und Keller gehoͤret/ dem Herꝛn ſuo loco & tempore gebuͤhrlich referiret, deſſen deciſion und Erklaͤrung vernommen/ und eine jede Expedition an gehoͤrigen Orten gefertiget/ und ohne Verzuͤgligkeit/ wohin ſie wider gehoͤren/ ſpendirt und fortgeſchickt werden.","norm":"Gibt nun Gott dem Lande einen solchen Herrn / der in allen Dingen / und sonderlich auch mit der Tafel und Speisung gute Ordnung hält / dabei gute Temperantz und Mäßigkeit sich befleißiget / so können alle publica, Justiz, Kanzlei / Cammer- und andere Amtsgeschäfte / neben dem / was zur Hof-Oeconomi, Küchen und Keller gehöret / dem Herrn suo loco & tempore gebührlich referieret, dessen decision und Erklärung vernommen / und eine jede Expedition an gehörigen Orten gefertigt / und ohne Verzügligkeit / wohin sie wieder gehören / spendiert und fortgeschickt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.311500072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3107,"date":1663,"orig":"Mangelt es aber hierin bey Hofe/ und die Herꝛen leben diſſolut ohne Ordnung/ da kan zu gewoͤhnlicher rechter Zeit nicht ein jedes reportirt, noch Rath gehalten/ vielweniger die Sachen reifflich erwogen/ expedirt, und eine jede an ſeinen Ort gebracht werden/ ſondern es muͤſſen alle Geſchaͤffte ſtecken/ die Botten muͤſſen mit ſchweren Koſten ligen bleiben/ und die Beampten auß Mangel zuruͤck bleibender Ordre ihres verhalten/ viel gute Occaſiones und Bequemligkeiten/ auß Haͤnden laſſen und verſaͤumen; Zu geſchweigen der guten Diæt, davon Geſundheit/ gute diſpoſition Leibes und Verſtandes/ auch dexteritaͤt und Schuldigkeit aller Handlungen nicht wenig dependirt, die aber durch unordentliches Weſen turbirt und zerſtoͤret wird.","norm":"Mangelt es aber hierin bei Hofe / und die Herren leben dissolut ohne Ordnung / da kann zu gewöhnlicher rechter Zeit nicht ein jedes repartiert, noch Rat gehalten / viel weniger die Sachen reiflich erwogen / expediert, und eine jede an seinen Ort gebracht werden / sondern es müssen alle Geschäfte stecken / die Botten müssen mit schweren Kosten liegen bleiben / und die Beamten aus Mangel zurück bleibender Ordre ihres verhalten / viel gute Occasiones und Bequemlichkeiten / aus Händen lassen und versäumen; zu geschweigen der guten Diät, davon Gesundheit / gute Disposition Leibes und Verstandes / auch dexterität und Schuldigkeit aller Handlungen nicht wenig dependiert, die aber durch unordentliches Wesen turbiert und zerstöret wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.59060001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3108,"date":1663,"orig":"An verſchiedenen Teutſchen Hoͤfen iſt vor dieſem gar keine Zeit und Ordnung in der Speiſung in acht genommen.","norm":"An verschiedenen Deutschen Höfen ist vor diesem gar keine Zeit und Ordnung in der Speisung in Acht genommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.888599872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3109,"date":1663,"orig":"Die Herꝛn/ ſo debouchirtes Leben gefuͤhret/ haben bißweilen auß dem Tage die Nacht/ und hinwider auß der Nacht den Tag/ wie der Prophet klaget/ gemacht/ da iſt man insgemein den Abend fuͤr neun oder zehen Uhr nicht zur Tafel geſeſſen/ in die tieffe Nacht/ ja biß an Morgen darbey/ und im Schwarm geblieben.","norm":"Die Herrn / so debouchiertes Leben geführt / haben bisweilen aus dem Tage die Nacht / und hinwider aus der Nacht den Tag / wie der Prophet klaget / gemacht / da ist man insgemein den Abend für neun oder zehn Uhr nicht zur Tafel gesessen / in die tiefe Nacht / ja bis an Morgen dabei / und im Schwarm geblieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.286799907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3110,"date":1663,"orig":"Hinwider die beſte von Gott zur trævaille und Arbeit/ ſonderlich gewiedmete Fruͤhſtunden/ die ſonſt/ wie man im Sprichwort zu ſagen pfleget/ das Gold im Munde fuͤhret/ verſchlaffen/ deß Nachmittags umb zwey oder drey Uhrẽ die Mittagsmahlzeit erſt angeſtellet/ damit biß auff den ſpaͤten Abend angehalten/ und alle Geſchaͤffte ruhen/ und in Confuſione ſtecken laſſen/ ꝛc.","norm":"Hinwider die beste von Gott zur traevaille und Arbeit / sonderlich gewidmete Frühstunden / die sonst / wie man im Sprichwort zu sagen pflegt / das Gold im Munde führt / verschlafen / des Nachmittags um zwei oder drei Uhren die Mittagsmahlzeit erst angestellt / damit bis auf den späten Abend angehalten / und alle Geschäfte ruhen / und in Confusione stecken lassen / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.500899791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3111,"date":1663,"orig":"Da hat offt der Hofprediger biß an den liechten Morgen ſitzen muͤſſen/ damit er das Gebet thue/ wañ die Herꝛen nicht mehr gehen/ ſtehen oder ſprechen koͤnnen.","norm":"Da hat oft der Hofprediger bis an den liegen Morgen sitzen müssen / damit er das Gebet tue / wann die Herren nicht mehr gehen / stehen oder sprechen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.432499885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3112,"date":1663,"orig":"Und wann die Herꝛn geſchlaffen/ hat jederman den Hofprediger importuniren wollen/ daß er bey der Herꝛſchafft eine Interceſſion fuͤr ihm thun wolle.","norm":"Und wann die Herrn geschlafen / hat jedermann den Hofprediger importuneren wollen / dass er bei der Herrschaft eine Interzession für ihm tun wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9029998779296875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3113,"date":1663,"orig":"Da iſt offt der Herꝛen Luſt/ der Diener und Unterthanen Unluſt geweſen.","norm":"Da ist oft der Herren Lust / der Diener und Untertanen Unlust gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.93720006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3114,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar Philanderſon/ alſo gieng es vorzeiten in der Welt.","norm":"Fürwahr Philanderson / also ging es vorzeiten in der Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.374300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3115,"date":1663,"orig":"Ob es noch alſo ergehe/ das weiß ich nicht.","norm":"Ob es noch also ergehe / das weiß ich nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4415998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3116,"date":1663,"orig":"Zum vierdten/ ſahe die Koͤnigin ſeiner Diener Ampt.","norm":"Zum vierten / sah die Königin seiner Diener Amt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.88100004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3117,"date":1663,"orig":"Das iſt auch eine Anzeigung eines guten Regenten/ wann er alle Aempter durch treue und fleiſſige Diener beſtellet/ und wol außtheilet.","norm":"Das ist auch eine Anzeigung eines guten Regenten / wann er alle Ämter durch treue und fleißige Diener bestellet / und wohl austeilet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.827700138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3118,"date":1663,"orig":"Darinnen beſtehet eines Fuͤrſten groͤſte Weißheit/ daß er einen jeglichen brauche/ wozu er qualificirt iſt/ daß er nicht die Lahmen zu Poſtbotten/ die Blinden zu Hofmahlern braucht.","norm":"Darinnen bestehet eines Fürsten größte Weisheit / dass er einen jeglichen brauche / wozu er qualifiziert ist / dass er nicht die Lahmen zu Postbotten / die Blinden zu Hofmalern braucht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.399499893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3119,"date":1663,"orig":"Jn dieſem Stuͤcke muß ich loben Landg.","norm":"In diesem Stücke muss ich loben Landg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.655900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3120,"date":1663,"orig":"Philips den Großmuͤtigen/ welcher in ſeinem Teſtament von ſeinen Dienern artig judicirt hat?","norm":"Philips den Großmütigen / welcher in seinem Testament von seinen Dienern artig judiziert hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.464300155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3121,"date":1663,"orig":"was ſie fuͤr qualitaͤten und Gebrechen haben/ und wozu ſie ſeine Herꝛn Soͤhne hinfuͤro gebrauchen koͤnnen.","norm":"was sie für Qualitäten und Gebrechen haben / und wozu sie seine Herrn Söhne hinfür gebrauchen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.132400035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3122,"date":1663,"orig":"Endlich koͤmt er auff ſeine Hundesjungen/ uñ ſagt: Mein Hundsjunge gibt einen guten Foͤrſter/ denn er kennet die Grentzen wol.","norm":"Endlich kommt er auf seine Hundesjungen / und sagt: Mein Hundsjunge gibt einen guten Förster / denn er kennet die Grenzen wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2494001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3123,"date":1663,"orig":"Jch kenne einen vornehmen Hof in Teutſchland/ den ich deßwegen ſonderlich æſtimirt habe/ weil ich geſehen/ daß alle Aempter beſtellt ſeyn mit ſolchen Perſonen/ die ſufficient waren in ihrem aufgetragenen Ampte/ und nicht weiter.","norm":"Ich kenne einen vornehmen Hof in Deutschland / den ich deswegen sonderlich ästimiert habe / weil ich gesehen / dass alle Ämter bestellt sein mit solchen Personen / die sufficient waren in ihrem aufgetragenen Amte / und nicht weiter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.269499778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3124,"date":1663,"orig":"Erſtlich war da ein alter hitziger hochgelehrter Iuriſt, der allenthalben mit dem Kopff hindurch wolte.","norm":"Erstlich war da ein alter hitziger hochgelehrter Jurist, der allenthalben mit dem Kopf hindurch wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.540200233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3125,"date":1663,"orig":"Darnebẽ war ein vornehmer vom Adel/ ein rechter Statiſt/ der in allen ſeinẽ Actionen gantz kaltſinnig war/ und die hitzige Conſilia deß Iuriſten temperirte.","norm":"Darneben war ein vornehmer vom Adel / ein rechter Statist / der in allen seinen Aktionen ganz kaltsinnig war / und die hitzige Consilia des Juristen temperierte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.005599975585937} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3126,"date":1663,"orig":"Der Cammer Secretarius war ein Mann/ der wol ſtudirt und wol gereiſet hatte/ allerhand frembde Sprachen verſtund/ und dem Marchiavello zimlich in die Charte gekuckt hatte/ derſelbe kunt in Legationen zu den Armeen und andern Herꝛenhoͤfen gar nuͤtzlich gebraucht werden/ geſtalt er dann eine anſehliche Perſon præſentirte.","norm":"Der Kammer Sekretarius war ein Mann / der wohl studiert und wohl gereist hatte / allerhand fremde Sprachen verstand / und dem Marchiavello ziemlich in die Charte gekuckt hatte / derselbe kund in Legationen zu den Armeen und anderen Herrenhöfen gar nützlich gebraucht werden / Gestalt er dann eine ansehnliche Person präsentierte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.052700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3127,"date":1663,"orig":"Der Hofmeiſter war ein reicher Courtiſan, und ließ niemand/ der luſt zu trinckẽ hatte/ Durſt leiden.","norm":"Der Hofmeister war ein reicher Courtisan, und ließ niemand / der Lust zu trinken hatte / Durst leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.348299980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3128,"date":1663,"orig":"Der Cammerſchreiber war in Finantzereyen alſo abgerichtet/ daß ihn kein Juͤde von Franckfart betriegen konte.","norm":"Der Kammerschreiber war in Finanzereien also abgerichtet / dass ihn kein Jude von Franckfart betrügen konnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.779300212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3129,"date":1663,"orig":"Jch hab offt geſagt/ aut Platophilonizat, aut Philo Platonizat, entweder dieſer ehrliche Mañ hat Joſephen den Juͤden im Vogelgeſang zu Franckfurt informirt, oder Joſeph hat ihn informirt.","norm":"Ich habe oft gesagt / aut Platophilonizat, aut Philo Platonizat, entweder dieser ehrliche Mann hat Josephen den Juden im Vogelgesang zu Frankfurt informiert, oder Joseph hat ihn informiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.244200229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3130,"date":1663,"orig":"Der jungen Herꝛn Præceptor war auch ein grundgelehrter Kerl/ ꝛc.","norm":"Der jungen Herrn Präzeptor war auch ein grundgelehrter Kerl / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.172599792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3131,"date":1663,"orig":"Und das iſt eines groſſen Herꝛn hoͤchſte Tugend/ wann er ſeine Leute wol kennet/ und braucht ſie zu den Dingẽ dazu ſie geſchickt ſind.","norm":"Und das ist eines großen Herrn höchste Tugend / wann er seine Leute wohl kennet / und braucht sie zu den Dingen dazu sie geschickt sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.401400089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3132,"date":1663,"orig":"Fuͤrſt Henrich Ludwig zu Naſſau Dillenberg/ laͤſt in dieſem Stuͤcke ſeine ſonderliche Weißheit ſehen/ und beſetzt immer ſeinen Hof mit ſolchen Leuten/ welche qualificirt ſind zu den Dingen/ darzu er ſie brauchen wil/ und fragt nicht/ ob ſie etwas mehr thun koͤnnen.","norm":"Fürst Henrich Ludwig zu Nassau Dellenberg / lässt in diesem Stücke seine sonderliche Weisheit sehen / und besetzt immer seinen Hof mit solchen Leuten / welche qualifiziert sind zu den Dingen / dazu er sie brauchen will / und fragt nicht / ob sie etwas mehr tun können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.081900119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3133,"date":1663,"orig":"Was were dem loͤblichen Fuͤrſten damit gedienet/ wann ſeine Kutſcher uñ Laqueyen wuͤſten/ ob alle deſinentia in A, generis fœminini ſeyn/ oder an particula benè abundet in definitiane Logicæ? genug iſts/ daß ſie wiſſen/ was gute Kutſcher und Laqueyen wiſſen ſollen.","norm":"Was wäre dem löblichen Fürsten damit gedient / wann seine Kutscher und Lakaien wüssten / ob alle desinentia in A, generis foeminini sein / oder an particula bene abundet in definitiane Logicae? genug ist es / dass sie wissen / was gute Kutscher und Lakaien wissen sollen.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.554299831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3134,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß einsmals alle Thiere in Waͤldern und Feldern haben einen Krieg anfangen wollen/ da ſey auch erſchienen der Eſel und der Haaß.","norm":"Man sagt / dass einsmals alle Tiere in Wäldern und Feldern haben einen Krieg anfangen wollen / da sei auch erschienen der Esel und der Hass.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.076900005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3135,"date":1663,"orig":"Die andern Thiere haben dieſe beyde außmuſtern wollen/ als welche zum Krieg nicht geſchickt ſeyn.","norm":"Die anderen Tiere haben diese beide ausmustern wollen / als welche zum Krieg nicht geschickt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.276299953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3136,"date":1663,"orig":"Der Loͤwe aber habe es durchauß nicht geſtatten wollen/ ſondern habe geſagt/ es ſeyn alle Thiere zum Kriege geſchickt/ wann man ſie nur recht brauche.","norm":"Der Löwe aber habe es durchaus nicht gestatten wollen / sondern habe gesagt / es sein alle Tiere zum Kriege geschickt / wann man sie nur recht brauche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.48199987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3137,"date":1663,"orig":"Der Eſel ſey zwar ein faules Thier/ allein er habe eine ſtarcke Stimme/ man koͤnne ihn gebrauchen an ſtatt eines Trompeters oder Herolden:","norm":"Der Esel sei zwar ein faules Tier / allein er habe eine starke Stimme / man könne ihn gebrauchen anstatt eines Trompeters oder Herolden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.900000095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3138,"date":1663,"orig":"Der Haſe ſey zwar ein verzagtes Thier/ allein er koͤnne wol lauffen.","norm":"Der Hase sei zwar ein verzagtes Tier / allein er könne wohl laufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.47569990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3139,"date":1663,"orig":"Man koͤnne ihn gebrauchen an ſtatt eines Poſtilions oder Poſtbotten/ der immer bey der Generalitaͤt Ordre holen koͤnne.","norm":"Man könne ihn gebrauchen anstatt eines Postillions oder Postbotten / der immer bei der Generalität Ordre holen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3516998291015625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3140,"date":1663,"orig":"Zum fuͤnfften ſahe die Koͤnigin an ſeiner Diener Kleider.","norm":"Zum fünften sah die Königin an seiner Diener Kleider.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.128900051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3141,"date":1663,"orig":"Das iſt auch eine Anzeigung eines tapffern Fuͤrſten/ wann ſeine Diener wol mundiret ſind.","norm":"Das ist auch eine Anzeigung eines tapferen Fürsten / wann seine Diener wohl mundieret sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.646599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3142,"date":1663,"orig":"Wo aber die Junckern gehen/ haben Kragen und Hembder an wie die Schornſteinfeger/ die Federn ſind nicht auß den Haaren gekemmet/ die Stiefel ſehen als ob ſie vor vier Wochen gebutzt ſeyn.","norm":"Wo aber die Junkern gehen / haben Kragen und Hemde an wie die Schornsteinfeger / die Federn sind nicht aus den Haaren gekämmt / die Stiefel sehen als ob sie vor vier Wochen geputzt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.720600128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3143,"date":1663,"orig":"Wo man dem Page vor der Tafel auffwartet/ die poſteriora analytica Ariſtotelis beſehen kan/ das iſt die rechte hoͤhe.","norm":"Wo man dem Page vor der Tafel aufwartet / die Posteriora analytica Aristotelis besehen kann / das ist die rechte Höhe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9654998779296875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3144,"date":1663,"orig":"Von dem Wallenſt einer mag ein ander judiciren wie er wil.","norm":"Von dem Wallest einer mag ein ander judizieren wie er will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.679500102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3145,"date":1663,"orig":"Wann ich ihn politicè conſiderire, ſo halte ich dz er ein tapfferer Fuͤrſt geweſen ſey.","norm":"Wann ich ihn politice considerire, so halte ich dass er ein tapferer Fürst gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.526899814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3146,"date":1663,"orig":"Er hatte zwar unterweilens ſeinen Schiefer.","norm":"Er hatte zwar Unterweilens seinen Schiefer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.33549976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3147,"date":1663,"orig":"Allein das muß man einem/ dem ſo vielerley Dinge durch den Kopff gehen/ zu gute halten.","norm":"Allein das muss man einem / dem so vielerlei Dinge durch den Kopf gehen / zugutehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.844799995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3148,"date":1663,"orig":"Nullum ingenium ſine mixtura dementiæ.","norm":"Nullum ingenium sine mixtura dementiae.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.968999862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3149,"date":1663,"orig":"Nullum ingenium ſine furore.","norm":"Nullum ingenium sine furore.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.472099781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3150,"date":1663,"orig":"Etliche beſchuldigen ihn/ daß er untreulich bey der K. Armee/ als ſie bey Nuͤrnberg geſtanden/ gehandelt hab/ in dem er nicht hat ſchlagen wollen.","norm":"Etliche beschuldigen ihn / dass er untreulich bei der K. Armee / als sie bei Nürnberg gestanden / gehandelt habe / in dem er nicht hat schlagen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.083000183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3151,"date":1663,"orig":"Allein ich halte dafuͤr/ daß er daran ſehr weißlich gethan habe.","norm":"Allein ich halte dafür / dass er daran sehr weißlich getan habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.403500080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3152,"date":1663,"orig":"Dann er ſahe/ daß er einen hitzigen Feind an Koͤnig Guſtavo hatte.","norm":"Dann er sah / dass er einen hitzigen Feind an König Gustavo hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.071899890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3153,"date":1663,"orig":"Haͤtte er nun eine Feldſchlacht mit ihm gehalten/ ſo were der Sieg ungewiß geweſen.","norm":"Hätte er nun eine Feldschlacht mit ihm gehalten / so wäre der Sieg ungewiss gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.127399921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3154,"date":1663,"orig":"Als blieb er in ſeinem Vortheil ligen/ ließ ſich die Schwed.","norm":"Als blieb er in seinem Vorteil liegen / ließ sich die Schwede.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.234399795532227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3155,"date":1663,"orig":"Armee ſelbſt conſumiren.","norm":"Armee selbst konsumieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"ku","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.907299995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3156,"date":1663,"orig":"Er hat zwar manchen laſſen hencken.","norm":"Er hat zwar manchen lassen henken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.555200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3157,"date":1663,"orig":"Allein ein Krieg ohne diſciplin iſt eine Glocke ohne Stempel und Klang.","norm":"Allein ein Krieg ohne Disziplin ist eine Glocke ohne Stempel und Klang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.791299819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3158,"date":1663,"orig":"Er erhielt ſeine Authoritaͤt/ præmiis & pœnis, mit groſſen Geſchencken uñ harten Straffen.","norm":"Er erhielt seine Autorität / praemiis & poenis, mit großen Geschenken und harten Strafen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.819799900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3159,"date":1663,"orig":"Dieſer Wallenſtein hat ſich fuͤr ſeine Perſon nicht praͤchtig in Kleidungen gehalten.","norm":"Dieser Wallenstein hat sich für seine Person nicht prächtig in Kleidungen gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.021299839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3160,"date":1663,"orig":"Er hat getragen ein paar rothe Hoſen/ ein Koller/ und darin etwa ein paar weiſſe Ermel von Canefaß.","norm":"Er hat getragen ein paar rote Hosen / ein Koller / und darin etwa ein paar weiße Ärmel von Kanevas.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.526999950408935} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3161,"date":1663,"orig":"Wer weiß nicht/ daß ihm ein Fuͤrſt koͤnne ein gut Kleid machen laſſen?","norm":"Wer weiß nicht / dass ihm ein Fürst könne ein gut Kleid machen lassen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.139200210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3162,"date":1663,"orig":"Aber ſeine Diener hat er ſauber in Kleidung gehalten.","norm":"Aber seine Diener hat er sauber in Kleidung gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.946199893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3163,"date":1663,"orig":"Eben alſo hat es Fuͤrſt Ernſt von Schaumburg gemacht/ der hat nicht leiden koͤnnen/ daß einem ſeiner Diener ein Neſtel gemangelt hat.","norm":"Eben also hat es Fürst Ernst von Schaumburg gemacht / der hat nicht leiden können / dass einem seiner Diener ein Nestel gemangelt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9004998207092285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3164,"date":1663,"orig":"Und wann dieſer Fuͤrſt ſeine Diener hat kleiden laſſen/ ſo hat er nicht nach Rinteln geſchickt/ ſondern nach Hamburg/ und gantze Ballen Tuch bey den Engliſchen/ und andere Dinge an dem rechten Ort kauffen laſſen/ und hat hernach ſeinen Dienern die ſchoͤnſten Kleider machen laſſen/ und ihnen wider abgezogen.","norm":"Und wann dieser Fürst seine Diener hat kleiden lassen / so hat er nicht nach Rinteln geschickt / sondern nach Hamburg / und ganze Ballen Tuch bei den Englischen / und andere Dinge an dem rechten Ort kaufen lassen / und hat hernach seinen Dienern die schönsten Kleider machen lassen / und ihnen wieder abgezogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.383900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3165,"date":1663,"orig":"Alſo hat ein Diener etwa vor 20. Thaler ein Kleid bekom̃en/ welches er ſonſt vor 40. Thaler nicht haͤtte koͤnnen machen laſſen.","norm":"Also hat ein Diener etwa vor 20. Taler ein Kleid bekommen / welches er sonst vor 40. Taler nicht hätte können machen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.34089994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3166,"date":1663,"orig":"Ohne Zweiffel hat Salomo mit ſeiner Diener Kleidern ſonderbaren Pracht getrieben.","norm":"Ohne Zweifel hat Salomo mit seiner Diener Kleidern sonderbaren Pracht getrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.763400077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3167,"date":1663,"orig":"Joſephus/ der Juͤdiſche Geſchichtſchreiber/ und der Ieſuit Pinneda de rebus geſtis Salomonis berichten daß ihm allzeit 6000.","norm":"Josephus / der Jüdische Geschichtsschreiber / und der Jesuit Pinneda de rebus gestis Salomonis berichten dass ihm allzeit 6000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.149400234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3168,"date":1663,"orig":"Reiſigen oder Einſpaͤnniger haben auffwarten muͤſſen/ welche den Koͤnig begleitet/ wann er hat außreiſſen wollen.","norm":"Riesigen oder Einspänniger haben aufwarten müssen / welche den König begleitet / wann er hat ausreißen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.801799774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3169,"date":1663,"orig":"Das ſind nun ſchoͤne junge Leute geweſen/ langer ſtatur, mit langen in Gold eingeflochtenen Haaren/ mit Roͤcken von Sarrana purpura bekleidet/ ſo auch die alleraußerleſenſten ſchoͤnſten Pferde in ihrer Ruͤſtung beritten.","norm":"Das sind nun schöne junge Leute gewesen / langer statur, mit langen in Gold eingeflochtenen Haaren / mit Röcken von Sarrana purpura bekleidet / so auch die auserlesensten schönsten Pferde in ihrer Rüstung beritten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.189700126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3170,"date":1663,"orig":"Die Pferde werden auch mit ſtattlichen Halsbaͤndern/ mit edlen Steinen beſetzt/ geziert geweſen ſeyn/ welches bey den koͤniglichen Pferden in Orient braͤuchlich geweſen/ daß/ wann ſie daher geritten/ ihre Haare wegen deß eingeflochtenen Goldes/ und ihre Ruͤſtunge/ wie die Sonne geglaͤntzet und geflammert.","norm":"Die Pferde werden auch mit stattlichen Halsbändern / mit edlen Steinen besetzt / geziert gewesen sein / welches bei den königlichen Pferden in Orient bräuchlich gewesen / dass / wann sie daher geritten / ihre Haare wegen des eingeflochtenen Goldes / und ihre Rüstung / wie die Sonne geglänzt und geflammert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.547500133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3171,"date":1663,"orig":"Neben denen hat er auch ſeine Trabanten zu Fuß gehabt/ welche ihre guͤldene Schild und Tartſchen/ wañ er außgehen wollen/ getragen/ deren Meldung geſchicht 2. Chr. 12/ 9. uͤber das alles werden ſeine Diener in ſonderbarer ſtattlichen Kleidung ihm bey der Tafel haben auffgewartet/ und er hat gehabt 700. Weiber/ und 300. Kebsweiber/ die werden ein hauffen Kammerjungfern und Kammermaͤgde gehabt haben/ da es je eine der andern in Kleidung hat wollen zuvor thun.","norm":"Neben denen hat er auch seine Trabanten zu Fuß gehabt / welche ihre güldene Schild und Tartschen / wann er ausgehen wollen / getragen / deren Meldung geschieht 2. Chr. 12 / 9. über das alles werden seine Diener in sonderbarer stattlichen Kleidung ihm bei der Tafel haben aufgewartet / und er hat gehabt 700. Weiber / und 300. Kebsweiber / die werden ein Haufen Kammerjungfern und Kammermägde gehabt haben / da es je eine der anderen in Kleidung hat wollen zuvor tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.328400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3172,"date":1663,"orig":"Es ſind etliche/ welche uͤber den 45. Pſ. Davids v. 9. geſchrieben/ uñ dafuͤr halten/ daß er beſondere ehrliche Weibsperſonen und Jungfrauen in ſeinem Comitat gehabt/ welche/ wann er außgefahren/ mit thren koͤſtlichen wolriechenden Salben uñ Balſamwaſſer/ und davon zubereiteten Raͤuch- und Spritzwerck/ die Oerter/ da Salomo fuͤruͤber paſſirt/ beſpritzt uñ begoſſen haben/ wie davon Herꝛ D. Dieterich redet in ſeinen Predigtẽ part. 1. p. 226.","norm":"Es sind etliche / welche über den 45. Ps. Davids v. 9. geschrieben / und dafür halten / dass er besondere ehrliche Weibspersonen und Jungfrauen in seinem Comitat gehabt / welche / wann er ausgefahren / mit thren köstlichen wohlriechenden Salben und Balsamwasser / und davon zubereiteten Räuch- und Spritzwerk / die Orte / da Salomo vorüber passiert / bespritzt und begossen haben / wie davon Herr D. Dietrich redet in seinen Predigten part. 1. p. 226.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.192399978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3173,"date":1663,"orig":"Dieſes alles muß ſehr praͤchtig anzuſehen geweſen ſeyn.","norm":"Dieses alles muss sehr prächtig anzusehen gewesen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.669600009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3174,"date":1663,"orig":"Herꝛ Legat Salvius ſagt mir einsmals/ daß Koͤnigin Chriſtina geſagt habe/ ein Kerl/ der ein gut Kleid am Leibe habe/ und kuͤhn ſey/ der ſey capable gnug durch die Welt zu gehen.","norm":"Herr Legat Salvius sagt mir einsmals / dass Königin Christina gesagt habe / ein Kerl / der ein gut Kleid am Leibe habe / und kühn sei / der sei kapable genug durch die Welt zu gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.440700054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3175,"date":1663,"orig":"Vir benè veſtitus pro veſtibus eſſe peritus, creditur à mille quamvis Idiota ſit ille.","norm":"Vir bene vestitus pro vestibus esse peritus, creditur à mille quamvis Idiota sit ille.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.555799961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3176,"date":1663,"orig":"Es erzehlet mir einmal ein alter Edelmann/ der manche Fuchswurſt bey Hofe gefreſſen hatte/ daß ſein Herꝛ ihn nach Hofe beſchriebẽ habe.","norm":"Es erzählt mir einmal ein alter Edelmann / der manche Fuchswurst bei Hofe gefressen hatte / dass sein Herr ihn nach Hofe beschrieben habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.26800012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3177,"date":1663,"orig":"Deß Morgens/ als er auff das Schloß habe gehen wollen/ hab er einen ſammeten Beltz anziehen/ und eine guͤldene Kette anhengen wollen.","norm":"Des Morgens / als er auf das Schloss habe gehen wollen / habe er einen samten Beltz anziehen / und eine güldene Kette anhängen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.724800109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3178,"date":1663,"orig":"Allein es habe angefangen zu regnen.","norm":"Allein es habe angefangen zu regnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.067399978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3179,"date":1663,"orig":"Da habe er die Kette in Sack geſteckt/ uñ habe ſeinem Diener den Beltz geben/ daß er ihn unter ſeinen Mantel nehme.","norm":"Da habe er die Kette in Sack gesteckt / und habe seinem Diener den Beltz geben / dass er ihn unter seinen Mantel nehme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.076000213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3180,"date":1663,"orig":"Als er auff das Schloß kommen/ ſey er in die Kuͤche gangen/ und hab geſagt: Koch/ kan ich ein wenig Suppe haben?","norm":"Als er auf das Schloss kommen / sei er in die Küche gegangen / und habe gesagt: Koch / kann ich ein wenig Suppe haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.060400009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3181,"date":1663,"orig":"Der Koch hab geantwortet:","norm":"Der Koch habe geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.442599773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3182,"date":1663,"orig":"Ja/ Jch werde einem jeden Schmarotzer eine Suppe machen/ da haͤtte ich viel zu thun.","norm":"Ja / Ich werde einem jeden Schmarotzer eine Suppe machen / da hätte ich viel zu tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.38539981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3183,"date":1663,"orig":"Alsbald ſey er hinauß gangen/ und habe geſagt/ Junge/ gib mir meinen Beltz her/ hab die Ketten angehengt/ ſey wider in die Kuͤche gangen/ und geſagt: Gutẽ Morgen Meiſter Hans!","norm":"Alsbald sei er hinausgegangen / und habe gesagt / Junge / gib mir meinen Beltz her / habe die Ketten angehängt / sei wieder in die Küche gegangen / und gesagt: guten Morgen Meister Hans!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.194900035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3184,"date":1663,"orig":"Der Koch habe ein tieffen Reverentz gemacht/ uñ geſagt:","norm":"Der Koch habe ein tiefen Reverenz gemacht / und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.986100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3185,"date":1663,"orig":"Gott dancke E Strengl.","norm":"Gott danke E Strengl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"no","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.730400085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3186,"date":1663,"orig":"Der Edelmann habe ferner complementirt, und geſagt:","norm":"Der Edelmann habe ferner komplementiert, und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.00600004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3187,"date":1663,"orig":"Kan ich nicht ein Suͤpplein haben/ eh ich zu meinẽ Herꝛn gehe?","norm":"Kann ich nicht ein Süpplein haben / ehe ich zu meinen Herrn gehe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7866997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3188,"date":1663,"orig":"Der Koch hatte ſich nochmals gar tieff geneigt/ und geſagt:","norm":"Der Koch hatte sich nochmals gar tief geneigt / und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.276000022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3189,"date":1663,"orig":"Ja/ was E. Str. geliebt.","norm":"Ja / was E. Str. geliebt.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.045299530029297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3190,"date":1663,"orig":"Jung geſchwind ein Serviet her?","norm":"Jung geschwind ein Serviet her?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.01990032196045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3191,"date":1663,"orig":"Und du Schmalhans lauffe geſchwind zu dem Kuͤchenſchreiber/ und ſage/ ihre Str. ſeyn hier.","norm":"Und du Schmalhans laufe geschwind zu dem Küchenschreiber / und sage / ihre Str. sein hier.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.731400012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3192,"date":1663,"orig":"Es ſey geſtern ein kalter Haſe uͤbrig blieben/ er ſol mir ihn ſchicken.","norm":"Es sei gestern ein kalter Hase übrig blieben / er soll mir ihn schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.595099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3193,"date":1663,"orig":"Bringe ein wenig Capern mit.","norm":"Bringe ein wenig Kapern mit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.299300193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3194,"date":1663,"orig":"Wollen E. Str. ihren Ring dem Haußſchencken zum Warzeichen ſchicken/ er wird gern einẽ Trunck Salbeywein oder Cardebenedictenwein anhero ſchicken?","norm":"Wollen E. Str. ihren Ring dem Hausschenken zum Wahrzeichen schicken / er wird gern einen Trunk Salbeiwein oder Cardebenedictenwein anher schicken?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.787099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3195,"date":1663,"orig":"Nota, der Koch hat vermeynet/ wenn der Salbeywein koͤmt/ ſo wolle er auch eins beſcheid thun.","norm":"Nota, der Koch hat vermeinet / wenn der Salbeiwein kommt / so wolle er auch eins bescheid tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.896100044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3196,"date":1663,"orig":"Und alle dieſe Anſchlaͤge/ welche der Edelmañ und der Koch hatten/ befoͤrderte der ſammete Beltz und die guͤldene Kette.","norm":"Und alle diese Anschläge / welche der Edelmann und der Koch hatten / beförderte der samte Beltz und die güldene Kette.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5868000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3197,"date":1663,"orig":"Es muß ſich aber ein junger Hoffmann wol fuͤrſehen/ daß er nicht peccire in exceſſu oder in defectu.","norm":"Es muss sich aber ein junger Hoffmann wohl vorsehen / dass er nicht peccire in excessu oder in defectu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.865499973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3198,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich/ daß ich einsmals einẽ vornehmen Fuͤrſten auffwartete/ der ſtund in ſeinem Gemach am Fenſter/ uñ ſahe einen fuͤruͤber gehen/ welcher ſchwartz gekleidet gieng/ und das Kleid war mit roth wunderlich verbremet und beſetzet.","norm":"Ich erinnere mich / dass ich einsmals einen vornehmen Fürsten aufwartete / der stand in seinem Gemach am Fenster / und sah einen vorübergehen / welcher schwarz gekleidet ging / und das Kleid war mit rot wunderlich verbrämet und besetzet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.624800205230713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3199,"date":1663,"orig":"Da rieff der Fuͤrſt ſeinem Kammerdiener/ und ſagte: Du/ da gehet ein Haaſe hin/ ſehe/ daß die Hunde nicht herauß gelaſſen werden/ damit ſie ihn nicht anfallen und fangen.","norm":"Da rief der Fürst seinem Kammerdiener / und sagte: Du / da geht ein Hase hin / sehe / dass die Hunde nicht herausgelassen werden / damit sie ihn nicht anfallen und fangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.845799922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3200,"date":1663,"orig":"Lauff geſchwind hernach/ und ſeh/ was es fuͤr einer ſey?","norm":"Lauf geschwind hernach / und sehe / was es für einer sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.013100147247314} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3201,"date":1663,"orig":"Und eben dieſer vornehme Fuͤrſt ſagte/ er halte viel davon/ daß ein junger Kerl ſich nicht eben hoffaͤrtig/ ſondern ſauber in Kleidung halte/ und er lobe die Manier der Frantzoſen/ welche gemeiniglich haben einen guten Hut/ ein gut paar Schuhe und Struͤmpffe/ und ſchoͤn leinen Zeug.","norm":"Und eben dieser vornehme Fürst sagte / er halte viel davon / dass ein junger Kerl sich nicht eben hoffärtig / sondern sauber in Kleidung halte / und er lobe die Manier der Franzosen / welche gemeiniglich haben einen guten Hut / ein gut paar Schuhe und Strümpfe / und schön leinen Zeug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.971199989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3202,"date":1663,"orig":"Das Kleid ſey offtmals nicht 10. Thaler werth.","norm":"Das Kleid sei oftmals nicht 10. Taler wert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.540299892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3203,"date":1663,"orig":"Was die Teutſchen fuͤr Vanitaͤt treiben in Kleidung/ davon leſet/ wo euch beliebet/ das Theatrum Diabolorum part. 2. von dem Kleider-Pauß- und Krauß-Teuffel.","norm":"Was die Deutschen für Vanität treiben in Kleidung / davon leset / wo euch beliebet / das Theatrum Diabolorum part. 2. von dem Kleider-Pauß- und Krauß-Teuffel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.322500228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3204,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß einsmals ein Burgermeiſter auß einer vornehmen Niederſaͤchſiſchen Stadt ſey außgeritten/ und als er durch ein Waͤſſerlein geritten/ und das Pferd ſtill geſtanden ſey/ da habe er fuͤr ſeinem groſſen Kragen nicht ſehen koͤnnen/ was das Pferd mache/ habe demnach zu ſeinem Knechte geſaget/ Hans/ ſupt myn Pert?","norm":"Mann sagt / dass einsmals ein Burgermeister aus einer vornehmen niedersächsischen Stadt sei ausgeritten / und als er durch ein Wässerlein geritten / und das Pferd still gestanden sei / da habe er für seinem großen Kragen nicht sehen können / was das Pferd mache / habe demnach zu seinem Knechte gesagt / Hans / supt mein Pert?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4303998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3205,"date":1663,"orig":"Der Knecht habe geantwortet/ Ja Herꝛ Burgemeiſter/ et ſuͤpt.","norm":"Der Knecht habe geantwortet / Ja Herr Bürgermeister / et süpt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.5177001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3206,"date":1663,"orig":"Mancher vornehmer Fuͤrſt hat ihm fuͤr etzlichẽ Jahren vor einen Ducaten laſſen Umbſchlaͤge machen/ die er ein gantz Jahr hat tragen koͤnnen.","norm":"Mancher vornehmer Fürst hat ihm für ätzlichen Jahren vor einen Dukaten lassen Umschläge machen / die er ein ganz Jahr hat tragen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.348100185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3207,"date":1663,"orig":"Aber in mancher groſſen Stadt kan ein Buͤrger nicht zukommen/ daß er mit einem Ducaten in einem Jahr bezahle die Waͤſcherin/ welche ihm die groſſen Kragen waͤſchet.","norm":"Aber in mancher großen Stadt kann ein Bürger nicht zukommen / dass er mit einem Dukaten in einem Jahr bezahle die Wäscherin / welche ihm die großen Kragen wäscht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.878600120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3208,"date":1663,"orig":"Und das ſol Erbarkeit heiſſen.","norm":"Und das soll Ehrbarkeit heißen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.822000026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3209,"date":1663,"orig":"Zum ſechſten/ ſahe die Koͤnigin an ſeine Brandopffer/ die er in dem Hauſe deß HErrn opfferte.","norm":"Zum sechsten / sah die Königin an seine Brandopfer / die er in dem Hause des Herrn opferte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.69320011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3210,"date":1663,"orig":"Das iſt auch ein Anzeig eines guten Regenten/ wann der Gottesdienſt bey Hofe mit guter Ordnung und zu rechter Zeit beſtellet/ und gute diſciplin und Kirchen- Ordnung im gantzen Lande gehalten wird/ daß die Leute lernen Gott fuͤrchten und lieben.","norm":"Das ist auch ein Anzeige eines guten Regenten / wann der Gottesdienst bei Hofe mit guter Ordnung und zu rechter Zeit bestellet / und gute Disziplin und Kirchen-Ordnung im ganzen Lande gehalten wird / dass die Leute lernen Gott fürchten und lieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.043300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3211,"date":1663,"orig":"Jn dieſem Stuͤcke wird der Chriſtl. Held/ Hertzog Ernſt zu Gotha/ noch manchen Lutheriſchen Fuͤrſten und Herꝛn am juͤngſten Tage ſchamroth machen.","norm":"In diesem Stücke wird der Christl. Held / Herzog Ernst zu Gotha / noch manchen lutherischen Fürsten und Herrn am jüngsten Tage schamrot machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8225998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3212,"date":1663,"orig":"Verſichert euch Philanderſon/ wo keine Gottesfurcht iſt/ da iſt kein rechter Verſtand.","norm":"Versichert euch Philanderson / wo keine Gottesfurcht ist / da ist kein rechter Verstand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.687099933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3213,"date":1663,"orig":"Dann die Furcht deß HErꝛn iſt der Weißheit Anfang.","norm":"Dann die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.751100063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3214,"date":1663,"orig":"Und wo keine Liebe Gottes iſt/ da iſt auch keine rechte Liebe deß Nechſten.","norm":"Und wo keine Liebe Gottes ist / da ist auch keine rechte Liebe des Nächsten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7891998291015625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3215,"date":1663,"orig":"Wer Gott nicht liebet/ der wird auch nimmermehr ſeine Obrigkeit/ ſeine Lehrer und Prediger recht lieben.","norm":"Wer Gott nicht liebet / der wird auch nimmermehr seine Obrigkeit / seine Lehrer und Prediger recht lieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.022900104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3216,"date":1663,"orig":"Ein Weib das Gott nicht liebet/ wird nimmermehr ihren Mann recht lieben/ ſondern es wird nur eine Hurenliebe bey ihr ſeyn.","norm":"Ein Weib das Gott nicht liebet / wird nimmermehr ihren Mann recht lieben / sondern es wird nur eine Hurenliebe bei ihr sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.196599960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3217,"date":1663,"orig":"So lang ihr der Mann gibt was ſie haben wil/ und thut allen ihrem Begehren ein Genuͤgen/ ſo wird ein ſolches Weib ſagen/ ſie habe ihren Mann lieb.","norm":"Solang ihr der Mann gibt was sie haben will / und tut allen ihrem Begehren ein Genügen / so wird ein solches Weib sagen / sie habe ihren Mann lieb.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.66480016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3218,"date":1663,"orig":"Allein wann der Mann in Ungluͤck geraͤth/ ſo wird ihre Liebe ein Ende haben.","norm":"Allein wann der Mann in Unglück gerät / so wird ihre Liebe ein Ende haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.192999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3219,"date":1663,"orig":"Hergegen wo rechte Liebe Gottes bey den Eheleuten iſt/ die werden einander lieben in Gluͤck und Ungluͤck.","norm":"Hergegen wo rechte Liebe Gottes bei den Eheleuten ist / die werden einander lieben in Glück und Unglück.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.385900020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3220,"date":1663,"orig":"Knechte oder Maͤgde/ die Gott nicht fuͤrchten oder lieben/ die werden auch nimmermehr ihrem Herꝛn und Frauen recht treu ſeyn.","norm":"Knechte oder Mägde / die Gott nicht fürchten oder lieben / die werden auch nimmermehr ihrem Herrn und Frauen recht treu sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6859002113342285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3221,"date":1663,"orig":"Drumb/ wo der Gottesdienſt nicht recht beſtellet wird/ uñ die Leute nicht lernen Gott fuͤrcht en oder lieben/ da folget allerhand Thorheit/ Ungehorſam/ Untreu/ und andere Confuſion in allen Staͤnden.","norm":"Darum / wo der Gottesdienst nicht recht bestellet wird / und die Leute nicht lernen Gott fürchte en oder lieben / da folget allerhand Torheit / Ungehorsam / Untreu / und andere Konfusion in allen Ständen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.627299785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3222,"date":1663,"orig":"Summa/ wer in ein jeglich Hauß koͤmt/ und wil wiſſen/ wie die Haußhaltung gefuͤhret werde/ der ſehe wie man ſich zum eſſen und zur Kirchen ſchicke.","norm":"Summa / wer in ein jeglich Haus kommt / und will wissen / wie die Haushaltung geführt werde / der sehe wie man sich zum Essen und zur Kirchen schicke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9131999015808105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3223,"date":1663,"orig":"Gemeiniglich/ wo eine uͤbelbeſtellte Haußhaltung iſt/ da machen es die Haußgenoſſen/ wann ſie zum Tiſch oder in die Kirchen gehen ſollen/ gleich wie jener Schneider/ welcher ein gantz Jahr lang muͤſſig gangen hatte/ als ihm aber am Oſtertage deß morgens vor der Predigt eine Magd ein paar Struͤmpffe brachte/ und begehrte/ daß er ſie flicken ſolle/ da meynte der Schneider/ er habe einẽ groſſen Fiſch gefangen/ und ſagte:","norm":"Gemeiniglich / wo eine übelbestellte Haushaltung ist / da machen es die Hausgenossen / wann sie zum Tisch oder in die Kirchen gehen sollen / gleich wie jener Schneider / welcher ein ganz Jahr lang müßig gegangen hatte / als ihm aber am Ostertage des morgens vor der Predigt eine Magd ein Paar Strümpfe brachte / und begehrte / dass er sie flicken solle / da meinte der Schneider / er habe einen großen Fisch gefangen / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.524499893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3224,"date":1663,"orig":"Wer es kan/ dem koͤmbts.","norm":"Wer es kann / dem kömbts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"hu","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.85860013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3225,"date":1663,"orig":"Da die Koͤnigin auß Reich Arabia alle dieſe Herꝛligkeit und ſchoͤne Ordnung an deß Koͤnig Salomons Hofe ſahe/ ſagte ſie:","norm":"Da die Königin aus Reich Arabia alle diese Herrlichkeit und schöne Ordnung an des König Salomons Hofe sah / sagte sie:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.998700141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3226,"date":1663,"orig":"Es iſt wahr: was ich in meinem Lande gehoͤret habe von deinem Weſen/ uñ von deiner Weißheit.","norm":"Es ist wahr: Was ich in meinem Lande gehöret habe von deinem Wesen / und von deiner Weisheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.862799882888794} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3227,"date":1663,"orig":"Und ich habe es nicht wollen glaͤuben/ biß ich kommen bin/ und habe es mit meinen Augen geſehen.","norm":"Und ich habe es nicht wollen glauben / bis ich kommen bin / und habe es mit meinen Augen gesehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.8148999214172363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3228,"date":1663,"orig":"Und ſtehe/ es iſt nur die Helffte nicht geſagt.","norm":"Und stehe / es ist nur die Hälfte nicht gesagt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.124499797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3229,"date":1663,"orig":"Du haſt mehr Weißheit und Gutes/ denn das Geruͤchte iſt/ das ich gehoͤret habe.","norm":"Du hast mehr Weisheit und Gutes / denn das Gerüchte ist / das ich gehöret habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.410399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3230,"date":1663,"orig":"Man macht offt groſſe Auffſchneiderey von groſſer Herꝛen Qualitaͤten.","norm":"Man macht oft große Aufschneiderei von großer Herren Qualitäten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.745699882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3231,"date":1663,"orig":"Aſt minuit præſentia famam.","norm":"Ast minuit praesentia famam.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":7.257999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3232,"date":1663,"orig":"Als die Koͤnigin auß Reich Arabia aber ſahe und hoͤrte/ was an Salomons Hofe vorgieng/ da ſagte ſie/ ſelig ſind die Leute/ und deine Knechte/ die allezeit fuͤr dir ſtehen/ und deine Weißheit hoͤren.","norm":"Als die Königin aus Reich Arabia aber sah und hörte / was an Salomons Hofe vorging / da sagte sie / selig sind die Leute / und deine Knechte / die allezeit für dir stehen / und deine Weisheit hören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.400599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3233,"date":1663,"orig":"Man ſagt ſonſt ingemein/ wer nahe bey Hofe ſey/ der ſey nahe bey der Hoͤllen.","norm":"Man sagt sonst insgemein / wer nahe bei Hofe sei / der sei nahe bei der Höllen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.314300060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3234,"date":1663,"orig":"Es iſt wahr/ nachdem der Hof iſt/ oder nach dem der Herꝛ iſt.","norm":"Es ist wahr / nachdem der Hof ist / oder nach dem der Herr ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.250500202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3235,"date":1663,"orig":"Jſt der Herꝛ Tugendhafft/ ſo iſt der Hof eine rechte Schule aller Tugenden.","norm":"Ist der Herr Tugendhaft / so ist der Hof eine rechte Schule aller Tugenden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.445300102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3236,"date":1663,"orig":"Und wer nicht an groſſer Herren Hoͤfen geweſen iſt/ der kennet die Welt nicht recht.","norm":"Und wer nicht an großer Herren Höfen gewesen ist / der kennet die Welt nicht recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9145002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3237,"date":1663,"orig":"Gluͤckſelig iſt der jenige Hofmann/ der einen verſtaͤndigen Herꝛn antrifft/ auß deſſen tugendhafften Actionen und diſcurſen er taͤglich etwas gutes lernen kan.","norm":"Glückselig ist derjenige Hofmann / der einen verständigen Herrn antrifft / aus dessen tugendhaften Aktionen und Diskursen er täglich etwas Gutes lernen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.946199893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3238,"date":1663,"orig":"Ohne Zweifel haben Salomons Diener in einem Jahre mehr geſehen und gelernet/ als andere an deß Hahnreys deß Kaͤyſers Titi Claudii, oder an deß Fliegenfaͤngers Kaͤyſers Domitiani Hof in zehen Jahren.","norm":"Ohne Zweifel haben Salomons Diener in einem Jahre mehr gesehen und gelernt / als andere an des Hahnreis des Kaisers Titi Claudii, oder an des Fliegenfängers Kaisers Domitiani Hof in zehn Jahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.89139986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3239,"date":1663,"orig":"Gelehrte Leute halten dafuͤr/ Salomo habe an ſeiner koͤnigl. Tafel erzehlet die Fabulas Æſopi, welche hernach Aſſaph hab zu Papier bracht/ und von demſelben haben ſie die Griechen bekommen/ welche hernach ihrer Gewonheit nach dieſes Gedicht herzu gethan/ daß bey ihnen ein Mann geweſen ſey/ mit Namen Æſop, der dieſe Fabeln erzehlet hab.","norm":"Gelehrte Leute halten dafür / Salomo habe an seiner königl. Tafel erzählt die Fabulas Aesopi, welche hernach Assaf habe zu Papier brachte / und von demselben haben sie die Griechen bekommen / welche hernach ihrer Gewohnheit nach dieses Gedicht herzu getan / dass bei ihnen ein Mann gewesen sei / mit Namen Aesop, der diese Fabeln erzählt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.767199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3240,"date":1663,"orig":"Verſichert euch/ daß in dieſen Fabeln eine groſſe Weißheit verborgen ſtecke.","norm":"Versichert euch / dass in diesen Fabeln eine große Weisheit verborgen stecke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.774600028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3241,"date":1663,"orig":"Jch hab offt in vornehmen Conventen eine ſolche Fabul erzehlet/ und mit andern circumſtantiis amplificirt, und auff das vorhabende Werck applicirt, und hab damit mehr außgericht/ als wañ ich alle Weißheit auß dem Ariſtotele, oder auß deß Ciceronis Oratore perfecto herfuͤr bracht haͤtte.","norm":"Ich habe oft in vornehmen Conventen eine solche Fabel erzählt / und mit anderen circumstantiis amplifiziert, und auf das vorhabende Werk appliziert, und habe damit mehr ausgerecht / als wann ich alle Weisheit aus dem Aristoteles, oder aus des Ciceronis Oratore perfecto herfür brachte hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.715799808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3242,"date":1663,"orig":"Sonſten ſehe ich auch in dieſem Capitul/ daß die Koͤnigin auß Reich Arabia nicht mit ledigen Haͤnden zu Salomon kommen ſey.","norm":"Sonsten sehe ich auch in diesem Capitul / dass die Königin aus Reich Arabia nicht mit ledigen Händen zu Salomon kommen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.831600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3243,"date":1663,"orig":"Glaubt mir Philanderſon:","norm":"Glaubt mir Philanderson:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"cy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.348600387573242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3244,"date":1663,"orig":"Res eſt ingenioſa dare.","norm":"Res est ingeniosa dare.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"jv","lang_cld3":"lt","lang_de":0,"norm_lmscore":5.845600128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3245,"date":1663,"orig":"Munera crede mihi placant hominesque Deosque.","norm":"Munera crede mihi placant hominesque Deosque.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.07889986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3246,"date":1663,"orig":"Wann die Koͤnigin auß Reich Arabia nicht wol ſpendirt haͤtte/ ſo wuͤrden ſie alle Diener Salomonis fuͤr eine Naͤrꝛin gehalten haben/ daß ſie da auß Arabia komme mit ihren Schmalhanſen/ und wolle da einmal zu Jeruſalem ſchmarutzen.","norm":"Wann die Königin aus Reich Arabia nicht wohl spendiert hätte / so würden sie alle Diener Salomonis für eine Närrin gehalten haben / dass sie da aus Arabia komme mit ihren Schmalhansen / und wolle da einmal zu Jerusalem schmarotzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.817500114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3247,"date":1663,"orig":"Allein ſie hat ohne Zweifel nicht allein den Dienern und Auffwaͤrtern wol ſpendirt, ſondern auch den hohen Officirern und dem Koͤnige ſelbſt 120. Cent. Goldes/ und ſehr viel Specerey und Edelgeſteine offerirt, 120. Cent. iſt 7. Tonne Gold/ ohne die koͤſtliche Specerey und Kleinodien.","norm":"Allein sie hat ohne Zweifel nicht allein den Dienern und Aufwärtern wohl spendiert, sondern auch den hohen Offizieren und dem Könige selbst 120. Cent. Goldes / und sehr viel Spezerei und Edelgesteine offeriert, 120. Cent. ist 7. Tonne Gold / ohne die köstliche Spezerei und Kleinodien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.125999927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3248,"date":1663,"orig":"Joſephus ſchreibt/ ſie habe die erſten Pflaͤntzlein deß rechten Balſams Salomoni bracht/ welcher die Krafft gehabt/ daß man damit innerhalb 24. Stunden eine Wunde hat curiren koͤnnen.","norm":"Josephus schreibt / sie habe die ersten Pflänzlein des rechten Balsams Salomoni brachte / welcher die Kraft gehabt / dass man damit innerhalb 24. Stunden eine Wunde hat kurieren können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.26039981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3249,"date":1663,"orig":"Dieſen Balſam haben hernach die Juͤden im gantzen Lande fortgepflantzet/ gleich wie heutiges Tages der Taback in Teutſchland gepflantzet wird.","norm":"Diesen Balsam haben hernach die Juden im ganzen Lande fortgepflanzt / gleich wie heutiges Tages der Tabak in Deutschland gepflanzt wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.231100082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3250,"date":1663,"orig":"Und mit dieſem Balſam haben ſie groſſe Handlung getrieben mit andern Nationen.","norm":"Und mit diesem Balsam haben sie große Handlung getrieben mit anderen Nationen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.692699909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3251,"date":1663,"orig":"Und als hernach Titus mit der Roͤm.","norm":"Und als hernach Titus mit der Röm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.115399837493896} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3252,"date":1663,"orig":"Armee ins Land kommen/ haben ſie dieſen Balſam den Roͤmern nicht gegoͤnt/ ſondern ihn im gantzen Lande außgerottet und vertilget.","norm":"Armee ins Land kommen / haben sie diesen Balsam den Römern nicht gegönnt / sondern ihn im ganzen Lande ausgerottet und vertilget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.565400123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3253,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich hier an den weiſen Themiſtoclem da er ſagte:","norm":"Ich erinnere mich hier an den weisen Themistoclem da er sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.728600025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3254,"date":1663,"orig":"Malo virum ſine pecuniam, quam pecuniam ſine viro.","norm":"Malo virum sine pecuniam, quam pecuniam sine viro.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.5510001182556152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3255,"date":1663,"orig":"Ein weiſer Regent kan ſeinen Dienern und Unterthanen leicht zu Brodt helffen.","norm":"Ein weiser Regent kann seinen Dienern und Untertanen leicht zu Brot helfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.085899829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3256,"date":1663,"orig":"Er gab ſeinen Leuten allerhand Inventiones an die Hand/ wie ſie ſolten einen Stuͤber gewinnen.","norm":"Er gab seinen Leuten allerhand Inventiones an die Hand / wie sie sollten einen Stüber gewinnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.41379976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3257,"date":1663,"orig":"Der Baron Baconus ſagt:","norm":"Der Baron Baconus sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ga","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.7104997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3258,"date":1663,"orig":"Primum eſſe inventione aliqua nova, inundationem quandam Opum interdum largitur, ſicuti contigit primo Saceari excoctori in Canariis.","norm":"Primum esse inventione aliqua nova, inundationem quandam Opum interdum largitur, sicuti contigit primo Saceari excoctori in Canariis.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.701099872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3259,"date":1663,"orig":"Proinde ſi quis ſe peritum Dialecticum præſtare poſſit, ut addat inventioni judicium, magna haud dubie efficiet, præſertim ſitempora ſint propitia.","norm":"Proinde sie quis se peritum Dialecticum praestare possit, ut addat inventioni judicium, magna haud dubie efficiet, praesertim sitempora sint propitia.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.475100040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3260,"date":1663,"orig":"Die guten ehrlichen Heſſen haben angefangen Taback zu pflantzen/ welcher nach Hamburg biß in Pommern gefuͤhrt wird.","norm":"Die guten ehrlichen Hessen haben angefangen Tabak zu pflanzen / welcher nach Hamburg bis in Pommern geführt wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.929500102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3261,"date":1663,"orig":"Das iſt hiebevor nicht geſchehen/ ſo lange Hamburg geſtanden hat.","norm":"Das ist hiervor nicht geschehen / so lange Hamburg gestanden hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.035999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3262,"date":1663,"orig":"Allein ich weiß daß ſie ſich wol dabey befunden haben.","norm":"Allein ich weiß dass sie sich wohl dabei befunden haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.624899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3263,"date":1663,"orig":"Jch wil ihnen aber einen andern Rath geben.","norm":"Ich will ihnen aber einen anderen Rat geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.629199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3264,"date":1663,"orig":"Sie beſaͤen gantze Felder mit Anis und Fenchel/ und fuͤhren es nach Hamburg/ was gilt es/ ob ſie ſich nicht beſſer dabey befinden werden/ als wann ſie ihr Korn und Hafer zu Marcke fuͤhren?","norm":"Sie besäen ganze Felder mit Anis und Fenchel / und führen es nach Hamburg / was gilt es / ob sie sich nicht besser dabei befinden werden / als wann sie ihr Korn und Hafer zu Marke führen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.098800182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3265,"date":1663,"orig":"ohne zweifel hat Salomo viel ſolcher Inventionen ſeinen Leuten gezeiget/ und er machte/ daß deß Silbers zu Jeruſalem ſo viel war wie der Steine.","norm":"ohne Zweifel hat Salomo viel solcher Inventionen seinen Leuten gezeigt / und er machte / dass des Silbers zu Jerusalem so viel war wie der Steine.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.160099983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3266,"date":1663,"orig":"Das iſt eine Probe eines klugen Potentaten/ wann er auch ſeinen Dienern und Unterthanen zu eim Stuͤck Brodt hilfft.","norm":"Das ist eine Probe eines klugen Potentaten / wann er auch seinen Dienern und Untertanen zu einem Stück Brot hilft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.415800094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3267,"date":1663,"orig":"Hierinne ließ Koͤnig Guſtavus der Groſſe ſeine Weißheit ſehen/ der brachte einen hauffen ſchmutzige Kerle auß Schweden herauß/ und wie die Printzen zogen ſie wider hinein.","norm":"Hierin ließ König Gustavus der Große seine Weisheit sehen / der brachte einen Haufen schmutzige Kerle aus Schweden heraus / und wie die Prinzen zogen sie wieder hinein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.502099990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3268,"date":1663,"orig":"Sie brachten Rundſtuͤck herauß/ und nahmen Roſenobel wider mit hinein.","norm":"Sie brachten Rundstück heraus / und nahmen Rosenobel wieder mit hinein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.531899929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3269,"date":1663,"orig":"Das iſt ein kuͤnſtlicher Bergmann/ der Kupffer in Silber und Gold verwandeln kan.","norm":"Das ist ein künstlicher Bergmann / der Kupfer in Silber und Gold verwandeln kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6778998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3270,"date":1663,"orig":"Thales einer auß den ſieben Weiſen in Griechenland hat pflegen zu ſagen:","norm":"Tales einer aus den sieben Weisen in Griechenland hat pflegen zu sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.954599857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3271,"date":1663,"orig":"Sapientem diteſcere poſſe quandocunque vellet, ein weiſer Mann koͤnne reich werden/ wenn er wolle.","norm":"Sapientem ditescere posse quandocunque vellet, ein weiser Mann könne reich werden / wenn er wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.678500175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3272,"date":1663,"orig":"Das hat Thales geredet/ und hat es auch in einem Jahre mit einer Art Kauffmanſchafft wahr gemacht/ und im Wercke erwieſen.","norm":"Das hat Tales geredet / und hat es auch in einem Jahre mit einer Art Kaufmannschaft wahr gemacht / und im Werke erwiesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.934500217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3273,"date":1663,"orig":"Eben ſolche Mittel nahm Salomo an die Hand/ ſeine Weißheit zu offenbaren.","norm":"Eben solche Mittel nahm Salomo an die Hand / seine Weisheit zu offenbaren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.622799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3274,"date":1663,"orig":"Es war zwar das Land Canaan ein gutes Land/ ein Land/ darin Milch und Honig floß.","norm":"Es war zwar das Land Kanaan ein gutes Land / ein Land / darin Milch und Honig floss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.004600048065185} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3275,"date":1663,"orig":"Allein in Holland giebts auch Buttermilch/ und auff der Luͤneburger Heyde gibts auch Honig.","norm":"Allein in Holland gibt es auch Buttermilch / und auf der Lüneburger Heide gibt es auch Honig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.070600032806396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3276,"date":1663,"orig":"Als aber Peter Hein einsmals mit ſeinen wolbeladenen Schiffen in Holland kam/ da brachte er mehr mit als alle die Buttermilch in gantz Holland/ und alle der Honig auf der gantzen Luͤneburger Heide werth iſt.","norm":"Als aber Peter Hein einsmals mit seinen wohlbeladenen Schiffen in Holland kam / da brachte er mehr mit als alle die Buttermilch in ganz Holland / und alle der Honig auf der ganzen Lüneburger Heide wert ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.252799987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3277,"date":1663,"orig":"Und Salomo war ein Herꝛ/ der die Welt kante.","norm":"Und Salomo war ein Herr / der die Welt kannte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.705900192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3278,"date":1663,"orig":"Er wuſte was in der gantzen Welt-Lauff und Kauff ſey/ wie andere Voͤlcker negotiirten.","norm":"Er wusste was in der ganzen Weltlauf und Kauf sei / wie andere Völker negotiirten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.060299873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3279,"date":1663,"orig":"Drumb zeigete er ſeinen Leutẽ/ wie ſie ſolten in Ophir ſegeln/ uñ Gold holen.","norm":"Darum zeigte er seinen Leuten / wie sie sollten in Ophir segeln / und Gold holen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.381100177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3280,"date":1663,"orig":"Dañ er wol wuſte/ daß dieſes verfluchte Metall unterweilens ſey inſtrumentũ virtutis exercendæ, daß man ohne dieſes Metall offtmals nicht fortkommen koͤñe in der Welt.","norm":"Dann er wohl wusste / dass dieses verfluchte Metall Unterweilens sei instrumentu virtutis exercendae, dass man ohne dieses Metall oftmals nicht fortkommen könne in der Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.708799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3281,"date":1663,"orig":"Das iſt meine groͤſte politiſche Faute/ welche ich begangen/ daß ich bißher das Geld ſo gering geachtet habe.","norm":"Das ist meine größte politische Faute / welche ich begangen / dass ich bisher das Geld so gering geachtet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.336299896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3282,"date":1663,"orig":"Jch weiß nicht was fuͤr Philoſophiſche alte Socratiſche Schulfuͤchſche mich dahin bracht haben/ daß ich immerdar mehr geſehen habe auff das honeſtum als auff das utile.","norm":"Ich weiß nicht was für Philosophische alte Sokratische Schulfüchsche mich dahin brachte haben / dass ich immerdar mehr gesehen habe auf das honestum als auf das utile.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.054900169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3283,"date":1663,"orig":"Allein ich ſehe nun/ daß man ohne Geld nicht koͤnne fortkommen in der Welt.","norm":"Allein ich sehe nun / dass man ohne Geld nicht könne fortkommen in der Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2221999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3284,"date":1663,"orig":"Weñ ich jetzo nur kahle 20000.","norm":"Wenn ich jetzt nur kahle 20000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ga","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.277500152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3285,"date":1663,"orig":"Reichsth. haͤtte/ ich wolte Ding thun/ daruͤber ſich die Welt verwundern ſolte/ und ſolte der gantzen Chriſtenheit damit gedienet ſeyn.","norm":"Reichst . hätte / ich wollte Ding tun / darüber sich die Welt verwundern sollte / und sollte der ganzen Christenheit damit gedient sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.128200054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3286,"date":1663,"orig":"Wie mancher kahler Schropper aber iſt/ der zweymal ſo viel im Kaſten hat/ und iſt niemand damit gedient als dem Teufel und ſeiner Mutter.","norm":"Wie mancher kahler Schrapper aber ist / der zweimal so viel im Kasten hat / und ist niemand damit gedient als dem Teufel und seiner Mutter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.672900199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3287,"date":1663,"orig":"Die Welt iſt wie das groſſe Meer/ und Geld iſt der Schiffmann/ der in boͤſem und gutem Winde durchgehen kan wie ein Hollaͤnder.","norm":"Die Welt ist wie das große Meer / und Geld ist der Schiffmann / der in bösem und gutem Winde durchgehen kann wie ein Holländer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9822001457214355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3288,"date":1663,"orig":"Wer Geld hat/ der darff der Freunde Huͤlffe nicht.","norm":"Wer Geld hat / der darf der Freunde Hilfe nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.947199821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3289,"date":1663,"orig":"Geld iſt der beſte Freund auff der Welt.","norm":"Geld ist der beste Freund auf der Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.949300050735473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3290,"date":1663,"orig":"Wer kein GELD hat/ der hat auch keinen Freund.","norm":"Wer kein GELD hat / der hat auch keinen Freund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.085999965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3291,"date":1663,"orig":"Wo GELD kehrt und wend/ da hat alle Freundſchafft ein End.","norm":"Wo GELD kehrt und wend / da hat alle Freundschaft ein Ende.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.236199855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3292,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich jetzo an jenes Weib/ deren Sohn ſolte vom Feinde gefangen werden/ da ſtreuete ſie einen Sack voll Geld ins Hauß.","norm":"Ich erinnere mich jetzt an jenes Weib / deren Sohn sollte vom Feinde gefangen werden / da streute sie einen Sack voll Geld ins Haus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.740300178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3293,"date":1663,"orig":"Jn dem die Feinde das Geld aufflaſen/ kam der Sohn davon.","norm":"In dem die Feinde das Geld auflasen / kam der Sohn davon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.496699810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3294,"date":1663,"orig":"Mit Geld kan man groſſe Schloͤſſer bauen.","norm":"Mit Geld kann man große Schlösser bauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"jv","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.40339994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3295,"date":1663,"orig":"Der alte Doria ließ einen harten Felſen zur Nothdurfft eines Gebaͤues durchbrechen.","norm":"Der alte Doria ließ einen harten Felsen zur Notdurft eines Gebäudes durchbrechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.608500003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3296,"date":1663,"orig":"Viel ſagten es ſey unmuͤglich/ der Stein ſey zu hart.","norm":"Viel sagten es sei unmöglich / der Stein sei zu hart.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.170000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3297,"date":1663,"orig":"Da antwortet Doria, mein Geld iſt noch haͤrter/ Geld kan alles verꝛichten.","norm":"Da antwortet Doria, mein Geld ist noch härter / Geld kann alles verrichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.374199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3298,"date":1663,"orig":"Geld machen/ iſt der Politicorum hoͤchſte Kunſt und Weißheit.","norm":"Geld machen / ist der Politicorum höchste Kunst und Weisheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.940700054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3299,"date":1663,"orig":"Geld iſt gemeiniglich aller Reichstag und aller Landtage Ende und Schluß.","norm":"Geld ist gemeiniglich aller Reichstag und aller Landtage Ende und Schluss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.066400051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3300,"date":1663,"orig":"Geld machet Soldaten.","norm":"Geld macht 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GELD.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.854899883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3304,"date":1663,"orig":"Was mehr?","norm":"Was mehr?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.99970006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3305,"date":1663,"orig":"Geld.","norm":"Geld.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"nl","lang_de":0,"norm_lmscore":3.5592000484466553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3306,"date":1663,"orig":"Was mehr?","norm":"Was mehr?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.99970006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3307,"date":1663,"orig":"Geld.","norm":"Geld.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"nl","lang_de":0,"norm_lmscore":3.5592000484466553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3308,"date":1663,"orig":"Wer kein Geld im Kriege hat/ der gilt auch nichts.","norm":"Wer kein Geld im Kriege hat / der gilt auch nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.097700119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3309,"date":1663,"orig":"Wer aber Geld genug hat/ und hat eine Nußſchale voll Hirn im Kopffe/ und ein wenig Hertz im Leibe/ der iſt capabel gnug ein Obriſter zu ſeyn.","norm":"Wer aber Geld genug hat / und hat eine Nussschale voll Hirn im Kopfe / und ein wenig Herz im Leibe / der ist kapabel genug ein Oberster zu sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.05590009689331} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3310,"date":1663,"orig":"Was er nicht thut/ das thut ſein Obr. Leutenant.","norm":"Was er nicht tut / das tut sein Obr. Leutnant.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.477799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3311,"date":1663,"orig":"Ein ſilbern Hammer bricht ein eiſern Thor/ und iſt keine Veſtung ſo ſtarck/ die man nicht einnehmen kan/ wann ein Eſel mit Gold beladen vorher gangen iſt.","norm":"Ein silbern Hammer bricht ein eisern Tor / und ist keine Festung so stark / die man nicht einnehmen kann / wann ein Esel mit Gold beladen vorher gegangen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.574100017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3312,"date":1663,"orig":"Geld dutzt den Wirth.","norm":"Geld duzt den Wirt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.119100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3313,"date":1663,"orig":"Es ſagte mir einmal ein Gaſtgeber in einer vornehmen groſſen Stadt/ er ſehe nicht gerne/ wann ein frembder Mann zu ihm komme/ und viel Complementc gebrauche/ den Hut immer in der Hand behalte/ und ſage:","norm":"Es sagte mir einmal ein Gastgeber in einer vornehmen großen Stadt / er sehe nicht gerne / wann ein fremder Mann zu ihm komme / und viel Complementc gebrauche / den Hut immer in der Hand behalte / und sage:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.726099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3314,"date":1663,"orig":"Guten Abend/ Herꝛ Wirth: Kan ich wol uͤber Nacht Herberge bey dem Herꝛn haben?","norm":"Guten Abend / Herr Wirt: Kann ich wohl über Nacht Herberge bei dem Herrn haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.321800231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3315,"date":1663,"orig":"Jch wil gerne vorlieb nehmen.","norm":"Ich will gerne vorliebnehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.316500186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3316,"date":1663,"orig":"Wann er ſolche Complemente von einem frembden Gaſt hoͤre/ ſo dencke er alsbald/ daß ſein Beutel die Schwindſucht habe/ und daß er vielleicht Schmalhanſens Bruder ſey.","norm":"Wann er solche Complemente von einem fremden Gast höre / so denke er alsbald / dass sein Beutel die Schwindsucht habe / und dass er vielleicht Schmalhansen Bruder sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.39709997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3317,"date":1663,"orig":"Wann aber einer komme/ poche und ſchnarche/ und ſaget:","norm":"Wann aber einer komme / poche und schnarche / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.366399765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3318,"date":1663,"orig":"Wirth haſtu etwas guts zu freſſen?","norm":"Wirt hast du etwas Gutes zu fressen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.413300037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3319,"date":1663,"orig":"Wo iſt dein Haußknecht/ da laß ihn das Pferd in Stall fuͤhren.","norm":"Wo ist dein Hausknecht / da lass ihn das Pferd in Stall führen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.639400005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3320,"date":1663,"orig":"Alsdann thue ſich ſein Hertz auf/ und dencke/ der bringt Geld.","norm":"Alsdann tue sich sein Herz auf / und denke / der bringt Geld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.250500202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3321,"date":1663,"orig":"Alsdann ruff er allen ſeinen Leuten zu/ und ſchreye/ Hans/ Caſpar/ Margreta/ Volck wo ſeyd ihr?","norm":"Alsdann Ruf er allen seinen Leuten zu / und schreie / Hans / Caspar / Margreta / Volk wo seid ihr?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.22130012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3322,"date":1663,"orig":"Da Jung nimm ihr Gnaden Felleiß/ und trage es auff die Kammer.","norm":"Da Jung nimm ihr Gnaden Felleiß / und trage es auf die Kammer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.26639986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3323,"date":1663,"orig":"Geliebt E. Gn. in die Stube zu ſpatzieren?","norm":"Geliebt E. Gn. in die Stube zu spazieren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.246099948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3324,"date":1663,"orig":"Geld macht Edel.","norm":"Geld macht Edel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.09589958190918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3325,"date":1663,"orig":"Jch habe einmal einen Muͤller gekant/ den hieſſen die Bauren Muͤller Hans.","norm":"Ich habe einmal einen Müller gekannt / den hießen die Bauern Müller Hans.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.386499881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3326,"date":1663,"orig":"Hernach zog er in Krieg/ und war ein gewaltiger Partheygaͤnger/ (wie dann die Muͤller gemeiniglich Diebe ſind) endlich wurde er ein Obr. Leutenant.","norm":"Hernach zog er in Krieg / und war ein gewaltiger Parteigänger / (wie dann die Müller gemeiniglich Diebe sind) endlich wurde er ein Obr. Leutnant.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.370299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3327,"date":1663,"orig":"Und ich reiſete einsmals/ und kam in ein Wirthshauß/ da ſaß Muͤllerhans uͤber Tiſche/ und ſaß oben an/ und machte ein ſolch Spaniſch Geſicht/ als wañ er mich ſein lebtag nit geſehen haͤtte/ da er doch wol wuſte/ daß ich hiebevor mit ſeinem Juncker bekandt geweſen/ uñ mit demſelben offt vor der Muͤhle her ſpatzierte/ da er ſein weiſſes Muͤllerhaͤublein in der Hand hielte/ und mit den Haͤnden und Fuͤſſen Reverentze machte/ eben wie die Handwercksburſche/ wenn ſie in eine Fechtſchule kommen/ und erſtlich ein Auffhebens machen wollen.","norm":"Und ich reiste einsmals / und kam in ein Wirtshaus / da saß Müllerhans über Tische / und saß oben an / und machte ein solch Spanisch Gesicht / als wann er mich sein Lebtag nicht gesehen hätte / da er doch wohl wusste / dass ich hiervor mit seinem Junker bekannt gewesen / und mit demselben oft vor der Mühle her spazierte / da er sein weißes Müllerhäublein in der Hand hielte / und mit den Händen und Füßen Reverenz machte / eben wie die Handwerksbursche / wenn sie in eine Fechtschule kommen / und erstlich ein Aufhebens machen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.406099796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3328,"date":1663,"orig":"Jch dachte/ ich irꝛte etwan in der Perſon/ fragte demnach ſeinen Diener/ und ſagte/ Monſieur/ wer iſt der Cavallier?","norm":"Ich dachte / ich irrte etwan in der Person / fragte demnach seinen Diener / und sagte / Monsieur / wer ist der Cavalier?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.446499824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3329,"date":1663,"orig":"Der Diener antwortet:","norm":"Der Diener antwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.882500171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3330,"date":1663,"orig":"Er iſt einer vom Adel.","norm":"Er ist einer vom Adel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.563899993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3331,"date":1663,"orig":"Er heiſt Hans von der Muͤhlen/ und iſt Obr. Leutenant und Commendant in der Veſtung N. Jch dachte/ du lieber Gott/ haſt du Muͤller-Hanſen geholffen/ ſo wirſt du ja ſonſt einem ehrlichen Kerl auch helffen.","norm":"Er heißt Hans von der Mühlen / und ist Obr . Leutnant und Kommandant in der Festung N. Ich dachte / du lieber Gott / hast du Müller-Hansen geholfen / so wirst du ja sonst einem ehrlichen Kerl auch helfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.19980001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3332,"date":1663,"orig":"Jch tranck ihm eins zu/ da machte er ein ſolch Spamſch Geſicht/ als wann er der Duc de Alba were.","norm":"Ich trank ihm eins zu / da machte er ein solch Spamsch Gesicht / als wann er der Duc de Alba wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.557000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3333,"date":1663,"orig":"Jch hatte ſchon das Maul geſpitzt/ und wolte ſagen: Hans/ kennet ihr mich nicht mehr: Allein ich ſahe daß er ſich ſelbſt nicht mehr kante.","norm":"Ich hatte schon das Maul gespitzt / und wollte sagen: Hans / kennet ihr mich nicht mehr: Allein ich sah dass er sich selbst nicht mehr kannte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.502999782562256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3334,"date":1663,"orig":"Geld/ machet andaͤchtige Prieſter.","norm":"Geld / macht andächtige Priester.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"lv","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.401599884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3335,"date":1663,"orig":"Da der reiche Schlemmer Luc. 16. auff dem Todtbette gelegen/ wird vielleicht mancher Prieſter fuͤr ihn gebetet und ihn taͤglich beſucht haben.","norm":"Da der reiche Schlemmer Luc. 16. auf dem Totbette gelegen / wird vielleicht mancher Priester für ihn gebetet und ihn täglich besucht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.101099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3336,"date":1663,"orig":"Aber wer hat ſich umb den armen Lazarum bekuͤmmert?","norm":"Aber wer hat sich um den armen Lazarus bekümmert?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.056000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3337,"date":1663,"orig":"Geld machet gelahrt:","norm":"Geld macht gelahrt:","lang_fastText":"id","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":9.464799880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3338,"date":1663,"orig":"Wann mancher auff Univerſitaͤten gefreſſen und geſoffen: und iſt etwan einem Profeſſori, bey dem er lange an Tiſch gangen/ ein hundert Thaler oder etzliche ſchuldig/ und der Profeſſor wolt gern daß der Vater Geld ſchicke/ ſo muß er dem Sohne helffen daß er Doctor oder Magiſter werde.","norm":"Wann mancher auf Universitäten gefressen und gesoffen: und ist etwan einem Professori, bei dem er lange an Tisch gegangen / einhundert Taler oder etliche schuldig / und der Professor wollt gern dass der Vater Geld schicke / so muss er dem Sohne helfen dass er Doktor oder Magister werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.993899822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3339,"date":1663,"orig":"Da werden denn bey hellem Tag Fackeln angezuͤndet/ damit man ja die ungelahrte Doctores und Magiſtros ſehen koͤnne.","norm":"Da werden denn bei hellem Tag Fackeln angezündet / damit man ja die ungelahrte Doctores und Magistros sehen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.007599830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3340,"date":1663,"orig":"Da wird ihnen dann im Namen deß Roͤm.","norm":"Da wird ihnen dann im Namen des Röm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.902900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3341,"date":1663,"orig":"Kaͤyſers Macht gegeben/ das gantze Corpus Iuris, oder die gantze Philoſophi und alle freye Kuͤnſte in der Welt zu dociren, und das iſt eben ſo viel als wann ich zu einem Blinden ſagte/ Schau/ oder zu einem Lahmen/ Gehe hin/ oder zu einem Tauben/ Hoͤre.","norm":"Kaisers Macht gegeben / das ganze Corpus Juris, oder die ganze Philosophie und alle freie Künste in der Welt zu dozieren, und das ist ebenso viel als wann ich zu einem Blinden sagte / Schau / oder zu einem Lahmen / Gehe hin / oder zu einem Tauben / Höre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.578999996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3342,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß einsmals ein Schwed.","norm":"Man sagt / dass einsmals ein Schwede.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.4008002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3343,"date":1663,"orig":"Cavallier habe einen Affen auß Teutſchland in Schweden geſchickt.","norm":"Cavalier habe einen Affen aus Deutschland in Schweden geschickt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.632699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3344,"date":1663,"orig":"Als den zwey alte Schwediſche Bauren geſehen/ haben ſie ſich hoͤchlich uͤber dieſes poſſierliche Thier verwundert.","norm":"Als den zwei alte schwedische Bauern gesehen / haben sie sich höchlich über dieses possierliche Tier verwundert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.686999797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3345,"date":1663,"orig":"Der eine habe geſagt? was iſt das?","norm":"Der eine habe gesagt? was ist das?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.626500129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3346,"date":1663,"orig":"Da ſey ihm geant wortet/ es iſt ein Aff/ er iſt auß Teutſchland kommen.","norm":"Da sei ihm geahnt wortet / es ist ein Affe / er ist aus Deutschland kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.398600101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3347,"date":1663,"orig":"Mein Gott/ habe der Schwed.","norm":"Mein Gott / habe der Schwede.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.602200031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3348,"date":1663,"orig":"Bauer geantwortet/ was macht doch der verbante Teutſche nicht umbs Geld?","norm":"Bauer geantwortet / was macht doch der verbannte Deutsche nicht ums Geld?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.901899814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3349,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ wann Salomo kein Geld gehabt haͤtte/ und nicht reich geweſen were/ es wuͤrde mancher ſeine Diſcurſe von den Cedern in Libanon biß an den Jſop/ der auß der Wand waͤchſt/ von den Volucribus, reptilibus & piſcibus fuͤr lauter Phantaſterey und Schulfuͤchſerey gehalten haben.","norm":"Ich halte dafür / wann Salomo kein Geld gehabt hätte / und nicht reich gewesen wäre / es würde mancher seine Diskurse von den Zedern in Libanon bis an den Ysop / der aus der Wand wächst / von den Volucribus, reptilibus & piscibus für lauter Phantasterei und Schulfuchserei gehalten haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.927599906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3350,"date":1663,"orig":"Jhr wollet dieſes nicht alſo auffnehmen/ als ob ich dem Geitz ergeben ſey:","norm":"Ihr wollet dieses nicht also aufnehmen / als ob ich dem Geiz ergeben sei:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.866099834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3351,"date":1663,"orig":"Dieſes Laſter habe ich gehaſſet.","norm":"Dieses Laster habe ich gehasst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.520699977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3352,"date":1663,"orig":"Allein ich ſehe gleichwol was das Geld thun koͤnne.","norm":"Allein ich sehe gleichwohl was das Geld tun könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2342000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3353,"date":1663,"orig":"Cicero redet ſehr ſchoͤn von dem Rabirio poſthumo: und ſaget:","norm":"Cicero redet sehr schön von dem Rabirio posthumo: und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.702700138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3354,"date":1663,"orig":"In ſtudio rei amplificandæ apparebat; non avaritiæ prædam, ſed inſtrumentum bonitati quæri:","norm":"In studio rei amplificandae apparebat; non avaritiae praedam, sed instrumentum bonitati quaeri:","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":5.383900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3355,"date":1663,"orig":"Jch denck itzo an einen guten Kerl/ der ſagete/ er wiſſe nicht wie ihm ſey.","norm":"Ich denk jetzt an einen guten Kerl / der sagte / er wisse nicht wie ihm sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.677599906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3356,"date":1663,"orig":"Wann er nur einen Roſenobel im Sack hab/ ſo ſey er viel mutiger/ viel ingenioſer, alle diſcurs gehen ihm beſſer von ſtatten/ als wañ er nichts habe.","norm":"Wann er nur einen Rosenobel im Sack habe / so sei er viel mutiger / viel ingeniöser, alle Diskurs gehen ihm besser von statten / als wann er nichts habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.559800148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3357,"date":1663,"orig":"Drumb geb ich euch heut einen Theologiſchen und einẽ Politiſchen Raht.","norm":"Darum gebe ich euch heute einen Theologischen und einen politischen Rat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.380099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3358,"date":1663,"orig":"Einen Theologiſchen/ daß ihr allzeit mit Salomo betet/ Armuth und Reichthumb gib mir nicht/ laß mich aber mein beſcheiden Theil dahin nehmen.","norm":"Einen Theologischen / dass ihr allzeit mit Salomo betet / Armut und Reichtum gib mir nicht / lass mich aber mein Bescheiden Teil dahin nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.511300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3359,"date":1663,"orig":"Einen Politiſchen/ daß ihr einmal einen groſſen Herꝛn ſuchet/ der eure Qualitaͤten æſtimiren koͤnne.","norm":"Einen Politischen / dass ihr einmal einen großen Herrn suchet / der eure Qualitäten ästimieren könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.735099792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3360,"date":1663,"orig":"Groſſer Herꝛn Dienſt werffen etwas auß/ wann nur die Herꝛn Mittel haben.","norm":"Großer Herrn Dienst werfen etwas aus / wann nur die Herrn Mittel haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.472399711608887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3361,"date":1663,"orig":"Und wann hat ein Koͤnig oder ein ander Potentat nit Mittel einem armen privat Kerles fortzuhelffen?","norm":"Und wann hat ein König oder ein ander Potentat nicht Mittel einem armen privat Kerles fortzuhelfen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.039700031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3362,"date":1663,"orig":"Wann ein Kauffmann wil reich werden/ ſo thut er beſſer daß er ins Groſſe handele/ als daß er Hoͤckerey treibe/ und Schwefelhoͤltzer verkauffe.","norm":"Wann ein Kaufmann will reich werden / so tut er besser dass er ins Große handele / als dass er Hökerei treibe / und Schwefelhölzer verkaufe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.24970006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3363,"date":1663,"orig":"Jch weiß wol der Studenten Manier/ welche ihre Hoffnung ſetzen auff ein reiches Weib/ und ſagen/ Seyd luſtig ihr lieben Bruͤder/ ein reiches Weib bringt alles wider.","norm":"Ich weiß wohl der Studenten Manier / welche ihre Hoffnung setzen auf ein reiches Weib / und sagen / Seid lustig ihr lieben Brüder / ein reiches Weib bringt alles wieder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.49429988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3364,"date":1663,"orig":"Allein ich hab auß Erfahrung gelernet/ daß es unter zehen nicht einem gelinge.","norm":"Allein ich habe aus Erfahrung gelernt / dass es unter zehn nicht einem gelinge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.663700103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3365,"date":1663,"orig":"Jch hatte hiebevor einen guten Freund/ welchen ich auf unterſchiedenen Univerſitaͤten gekant hatte/ der hatte etzliche Fuder Wein auff Univerſitaͤten innerhalb zehen Jahren getruncken/ auff eine reiche Frau.","norm":"Ich hatte hiervor einen guten Freund / welchen ich auf unterschiedenen Universitäten gekannt hatte / der hatte etliche Fuder Wein auf Universitäten innerhalb zehn Jahren getrunken / auf eine reiche Frau.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8078999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3366,"date":1663,"orig":"Endlich kam er in einer occaſion zu mir/ und ich vernam daß er im Ehſtand lebe/ da ſagt ich zu ihm:","norm":"Endlich kam er in einer occasion zu mir / und ich vernahm dass er im Ehestand lebe / da sagt ich zu ihm:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.189199924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3367,"date":1663,"orig":"Nun mein Bruder/ haſtu nun die reiche Frau?","norm":"Nun mein Bruder / hast du nun die reiche Frau?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.748499870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3368,"date":1663,"orig":"O/ antwortet er/ mein Bruder/ 50. Marck Luͤbiſch iſt auch Geld.","norm":"O / antwortet er / mein Bruder / 50. Mark Lübisch ist auch Geld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.902299880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3369,"date":1663,"orig":"Fuͤr vier Wochen hab ich Kindtauff gehalten/ da hab ich auß dem ſchwartzen taffeten Mantel/ den ich zu Koͤnigsberg in Preuſſen trug/ eine Tauffwindel machen laſſen Du weiſt wol wie es gehet/ wann man auff Univerſitaͤten heyrathet!","norm":"Für vier Wochen habe ich Kindtauff gehalten / da habe ich aus dem schwarzen taften Mantel / den ich zu Königsberg in Preußen trug / eine Taufwindel machen lassen Du weist wohl wie es geht / wann man auf Universitäten heiratet!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.804599761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3370,"date":1663,"orig":"Ein bunten Rock/ einen alten Bock/ ein ſchwartze Kuh/ ein faulen Balg dazu/ einen halben Hopffen-Garten/ hat man von einer Academiſchen Jungfer zuerwarten.","norm":"Ein bunten Rock / einen alten Bock / ein schwarze Kuh / ein faulen Balg dazu / einen halben Hopfengarten / hat man von einer akademischen Jungfer zuerwarten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.655700206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3371,"date":1663,"orig":"Drumb ſehet euch mit Heyrathen wol fuͤr/ mein Herꝛ Philanderſon, und laſt euch Feder und Dinten wol bezahlen.","norm":"Darum sehet euch mit Heiraten wohl für / mein Herr Philanderson, und lässt euch Feder und dienten wohl bezahlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.436200141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3372,"date":1663,"orig":"Jungfern die viel Geld haben/ und von geringem herkommen ſind/ ſagen offtmals:","norm":"Jungfern die viel Geld haben / und von geringem herkommen sind / sagen oftmals:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.117700099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3373,"date":1663,"orig":"was iſt Ehre ohne Geld?","norm":"was ist Ehre ohne Geld?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.743500232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3374,"date":1663,"orig":"Allein ſagt ihr wieder:","norm":"Allein sagt ihr wieder:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.719900131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3375,"date":1663,"orig":"was iſt Geld ohne Ehre?","norm":"was ist Geld ohne Ehre?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.889800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3376,"date":1663,"orig":"Es meynen etliche/ Salomo ſey ein Chymicus geweſen/ und hab den Lapidem philoſophorum gehabt/ dadurch habe er gemacht/ daß deß Silbers zu Jeruſalem ſo viel worden ſey/ als der Steine.","norm":"Es meinen etliche / Salomo sei ein Chymicus gewesen / und habe den Lapidem philosophorum gehabt / dadurch habe er gemacht / dass des Silbers zu Jerusalem so viel worden sei / als der Steine.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.466000080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3377,"date":1663,"orig":"Allein wann Salomo dieſen Stein gehabt hat/ ſo frage ich/ warumb ſein Sohn Rehabeam ſich deſſen nicht gebrauchet habe?","norm":"Allein wann Salomo diesen Stein gehabt hat / so frage ich / warum sein Sohn Rehabeam sich dessen nicht gebraucht habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.465199947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3378,"date":1663,"orig":"Dann ſo bald Salomo todt/ wurde Schmalhans Kuͤchenmeiſter zu Jeruſalem.","norm":"Dann so bald Salomo tot / wurde Schmalhans Küchenmeister zu Jerusalem.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.921000003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3379,"date":1663,"orig":"Und Rehabeam wolte von den armen Bauren reich werden.","norm":"Und Rehabeam wollte von den armen Bauern reich werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.905200004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3380,"date":1663,"orig":"Jch halte ſonſt viel von der Chymia, und halte/ daß keiner die Phyſic recht verſtehe/ als wer die Finger in die Kolen ſteckt.","norm":"Ich halte sonst viel von der Chymia, und halte / dass keiner die Physik recht verstehe / als wer die Finger in die Kohlen steckt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.68179988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3381,"date":1663,"orig":"Was nun auff Univerſitaͤten gemeiniglich daher ſchnackt auß Ariſtotele.","norm":"Was nun auf Universitäten gemeiniglich daher schnackt aus Aristoteles.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.572699546813965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3382,"date":1663,"orig":"Das ſind mir petantereyen/ und weiß ein Bauer auß der Erfahrung mehr zu reden von natuͤrlichen Dingen/ als ein ſolch animal diſputax.","norm":"Das sind mir petantereyen / und weiß ein Bauer aus der Erfahrung mehr zu reden von natürlichen Dingen / als ein solch animal disputax.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.442299842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3383,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr Ariſtoteles hab ſolche Ding geſchrieben/ daß er dem gemeinen Mann ein paar Nuͤß darwerffe/ daß er etwas zu beiſſen hab.","norm":"Ich halte dafür Aristoteles habe solche Ding geschrieben / dass er dem gemeinen Mann ein paar Nüsse darwerffe / dass er etwas zu beißen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.334700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3384,"date":1663,"orig":"Den rechten Kern aber/ hab er fuͤr ſich und Alexandern behalten.","norm":"Den rechten Kern aber / habe er für sich und Alexander behalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.1427001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3385,"date":1663,"orig":"Die Phyſic bringt einem Politico groſſen Nutzen.","norm":"Die Physik bringt einem Politico großen Nutzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.000100135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3386,"date":1663,"orig":"Der vornehme Jtaliaͤniſche Philoſ. Piccolominæus ſagt an einem Ort: Bonus Phyſicus, eſt bonus Politicus.","norm":"Der vornehme Italienische Philos. Piccolominaeus sagt an einem Ort: Bonus Physicus, est bonus Politicus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.025599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3387,"date":1663,"orig":"Nehmt unterdeſſen dieſes einige in acht/ daß nachdem Gott Himmel uñ Erden erſchaffen/ hab er ein Compendium omnium rerum creatarum ſchaffen wollen/ und hab den Menſchen erſchaffen.","norm":"Nehmt unterdessen dieses einige in acht / dass nachdem Gott Himmel und Erden erschaffen / habe er ein Kompendium omnium rerum creatarum schaffen wollen / und habe den Menschen erschaffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4857001304626465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3388,"date":1663,"orig":"Der Menſch iſt die kleine Welt.","norm":"Der Mensch ist die kleine Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.240600109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3389,"date":1663,"orig":"Wer nun recht verſtehet die Natur deß Menſchen/ der keñet die gantze Welt/ und iſt capable gantze Koͤnigreich zu regieren.","norm":"Wer nun recht verstehet die Natur des Menschen / der kennet die ganze Welt / und ist kapable ganze Königreich zu regieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.597599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3390,"date":1663,"orig":"Jch halte nicht dafuͤr/ daß der Teuffel etwas thun koͤnne Supernaturaliter.","norm":"Ich halte nicht dafür / dass der Teufel etwas tun könne Supernaturaliter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.718500137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3391,"date":1663,"orig":"Dann ſonſt were er Allmaͤchtig.","norm":"Dann sonst wäre er allmächtig.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.103300094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3392,"date":1663,"orig":"Sondern ich halte dafuͤr/ was er thue/ das thue er ex Principiis Phyſicis.","norm":"Sondern ich halte dafür / was er tue / das tue er ex Principiis Physicis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.077099800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3393,"date":1663,"orig":"Wann wir nun die Phyſic ſo wol verſtuͤnden als er/ ſo koͤnten wir ſolche Ding thun/ welche die Leut wuͤrden fuͤr Wunderwerck halten.","norm":"Wann wir nun die Physik so wohl verstünden als er / so könnten wir solche Ding tun / welche die Leute würden für Wunderwerk halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.492000102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3394,"date":1663,"orig":"Jch bin nicht darwider/ daß die alte Chaldaͤer und Egyptier etwas von dem Goldmachen gewuſt haben.","norm":"Ich bin nicht dawider / dass die alte Chaldäer und Ägypter etwas von dem Goldmachen gewusst haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.218800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3395,"date":1663,"orig":"Dann Moſes/ der am koͤnigl. Hof in Egypten aufferzogen/ und beſchlagen war in aller Weißheit der Chaldaͤer und Egyptier/ ließ das guͤldene Kalb in der Wuͤſten mit Feuer verbrennen/ uñ zumalmets zu Pulver/ und gabs den Kindern Jſrael zu trincken/ Ex. 32/ 20.","norm":"Dann Moses / der am königl. Hof in Ägypten auferzogen / und beschlagen war in aller Weisheit der Chaldäer und Ägypter / ließ das güldene Kalb in der Wüssten mit Feuer verbrennen / und zumalmet zu Pulver / und gab es den Kindern Israel zu trinken / Ex. 32 / 20.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7453999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3396,"date":1663,"orig":"Es werffe einer ein Ducaten oder etzliche ins Feuer/ er wird finden/ daß ſie zerſchmeltzen/ aber ſie werden nicht zu Pulver werden.","norm":"Es werfe einer ein Dukaten oder etliche ins Feuer / er wird finden / dass sie zerschmelzen / aber sie werden nicht zu Pulver werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.834400177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3397,"date":1663,"orig":"Wer das Gold pulveriſiren kan/ der kan etwas mehr.","norm":"Wer das Gold pulverisieren kann / der kann etwas mehr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.026299953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3398,"date":1663,"orig":"Allein das heutige Gold machen iſt eine Kunſt ohne Kunſt/ derer Anfang beſtehet in vielen ſchwatzen und verſprechen/ das Mittel im Luͤgen und Auffſchneidereyen/ das Ende im betteln.","norm":"Allein das heutige Gold machen ist eine Kunst ohne Kunst / derer Anfang bestehet in vielen schwatzen und versprechen / das Mittel im Lügen und Aufschneidereien / das Ende im Betteln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.649099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3399,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich/ daß einsmals ein Goldmacher ſey zu einem Abgeſandten kommen/ und habe geſagt/ wann er ihm Mittel ſchaffen wolle/ ſo wolle er ihm auß einem Ducaten zwey machen.","norm":"Ich erinnere mich / dass einsmals ein Goldmacher sei zu einem Abgesandten kommen / und habe gesagt / wann er ihm Mittel schaffen wolle / so wolle er ihm aus einem Dukaten zwei machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.058800220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3400,"date":1663,"orig":"Der Abgeſandte hab geantwortet:","norm":"Der Abgesandte habe geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.383200168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3401,"date":1663,"orig":"Jch diene einem groſſen Herꝛn/ der gibt mir deß Jahrs ſo viel Gold/ als ich vonnoͤthen habe.","norm":"Ich diene einem großen Herrn / der gibt mir des Jahrs so viel Gold / als ich vonnöten habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.597499847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3402,"date":1663,"orig":"Jch wil euch aber einen Ducaten verehren.","norm":"Ich will euch aber einen Dukaten verehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.187300205230713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3403,"date":1663,"orig":"Auß dem einen Ducaten machet zwey/ und wann ihr zwey gemacht habt/ ſo macht alsdañ viere/ auß den achten ſechszehen/ auß den ſechszehen macht zwey und dreyſſig/ und continuirt das ein Jahr oder zehen/ ſo habt ihr endlich ſo viel Gold/ als mein Herꝛ und ich.","norm":"Aus dem einen Dukaten macht zwei / und wann ihr zwei gemacht habt / so macht alsdann viere / aus den achten sechzehn / aus den sechzehn macht zweiunddreißig / und kontinuiert das ein Jahr oder zehn / so habt ihr endlich so viel Gold / als mein Herr und ich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.786200046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3404,"date":1663,"orig":"Es kom̃en mir die Goldmacher fuͤr/ wie jener Pennal/ welcher wolt nach Univerſitaͤten ziehen/ und als er in ein groſſe Stadt kam/ und wegen Kriegesgefahr nicht fortkommen konte/ ſondern lange Zeit im Wirthshauſe ſtill liegen muſte/ da daucht jm/ es geh viel auf ſein Pferd.","norm":"Es kommen mir die Goldmacher für / wie jener Pennal / welcher wollt nach Universitäten ziehen / und als er in ein große Stadt kam / und wegen Kriegesgefahr nicht fortkommen konnte / sondern lange Zeit im Wirtshause still liegen musste / da taucht ihm / es gehe viel auf sein Pferd.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.771900177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3405,"date":1663,"orig":"Faſte demnach ein reſolutiõ, er wolle ſein Pferd lehren Hunger leiden/ uñ gab ihm in 9. Tagen nichts zu freſſen/ am 10. Tage ſtarb das Pferd.","norm":"Faste demnach ein resolutio, er wolle sein Pferd lehren Hunger leiden / und gab ihm in 9. Tagen nichts zu fressen / am 10. Tage starb das Pferd.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.129000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3406,"date":1663,"orig":"Da beklagte der Pennal das Pferd/ daß es immer Schade ſey/ daß es in der Schindergruben liege.","norm":"Da beklagte der Pennal das Pferd / dass es immer Schade sei / dass es in der Schindergruben liege.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.254199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3407,"date":1663,"orig":"Dann es habe eben angefangen die Kunſt zu hungern zu begreiffen.","norm":"Dann es habe eben angefangen die Kunst zu hungern zu begreifen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.965099811553955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3408,"date":1663,"orig":"Eben alſo machen es auch die Goldmacher/ wann ſie all das ihrige verdiſtillirt/ und durch den Schornſtein fliehen laſſen/ ſo klagen ſie/ daß es Schade ſey/ daß ſie nicht noch ein paar tauſend Ducaten bekommen koͤnnen.","norm":"Eben also machen es auch die Goldmacher / wann sie all das ihrige destilliert / und durch den Schornstein fliehen lassen / so klagen sie / dass es Schade sei / dass sie nicht noch ein paar tausend Dukaten bekommen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.483799934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3409,"date":1663,"orig":"Dann ſie haben eben angefangen die Kunſt zubegreiffen.","norm":"Dann sie haben eben angefangen die Kunst zubegreifen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5609002113342285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3410,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß ein vornehmer Fuͤrſt in Jtalien/ hab einen eigenen Secretarium gehalten/ der hab ihm eine Narꝛen-Chronic machen/ und auffzeichnen ſollen/ alle Thorheiten/ welche an ſeiner gantzen Hofſtatt vorgiengen.","norm":"Man sagt / dass ein vornehmer Fürst in Italien / habe einen eigenen Secretarium gehalten / der habe ihm eine Narrenchronik machen / und aufzeichnen sollen / alle Torheiten / welche an seiner ganzen Hofstatt vorgingen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0894999504089355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3411,"date":1663,"orig":"Da ſey einsmals ein Goldmacher zu dem Fuͤrſten kommen/ und hab ihm verſprochen/ er wolle ihm Gold machen.","norm":"Da sei einsmals ein Goldmacher zu dem Fürsten kommen / und habe ihm versprochen / er wolle ihm Gold machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.793600082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3412,"date":1663,"orig":"Der Fuͤrſt hab ihm 200. Ducaten geben/ daß er materialia darzu in der nechſten Stadt einkauffen ſolle.","norm":"Der Fürst habe ihm 200. Dukaten geben / dass er materialia dazu in der nächsten Stadt einkaufen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.18559980392456} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3413,"date":1663,"orig":"Da hab der Secretarius ſeines Herꝛn Namen alsbald in die Narꝛen-Chronic geſchrieben.","norm":"Da habe der Sekretarius seines Herrn Namen alsbald in die Narrenchronik geschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.248000144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3414,"date":1663,"orig":"Der Fuͤrſt ſey einsmals luſtig geweſen/ und hab begehrt/ man ſol ihm die Narꝛen-Chronic herbringen Als er ein wenig darin geleſen/ hab er ſeinen eignen Namen drin gefund en/ und hab den Secretarium gefragt/ wie er dazu komme?","norm":"Der Fürst sei einsmals lustig gewesen / und habe begehrt / man soll ihm die Narrenchronik herbringen als er ein wenig darin gelesen / habe er seinen eigenen Namen drin gesund en / und habe den Secretarium gefragt / wie er dazukomme?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.867599964141846} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3415,"date":1663,"orig":"Der Secretarius hab geantwortet/ er halt es vor eine Thorheit/ daß ſeine Altetza einem frembden Kerle haben Geld anvertrauet an einem andern Ort materialia abzuholen/ und Gold darauß zu machen.","norm":"Der Sekretarius habe geantwortet / er halte es vor eine Torheit / dass seine Altetza einem fremden Kerle haben Geld anvertrauet an einem anderen Ort materialia abzuholen / und Gold daraus zu machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.096799850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3416,"date":1663,"orig":"Wann der Kerle wider komme/ und die gute occaſion Geld zu gewinnen/ oder vielmehr zu ſtehlen/ nicht in acht genommen hab/ ſo wol er ſeinen Namen auch in die Narꝛen-Chronic ſchreiben.","norm":"Wann der Kerle wieder komme / und die gute occasion Geld zu gewinnen / oder vielmehr zu stehlen / nicht in Acht genommen habe / so wohl er seinen Namen auch in die Narrenchronik schreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.531899929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3417,"date":1663,"orig":"Jch an meinem Ort/ hab von ſolchen Leutẽ viel diſcurs gehoͤrt/ und hat mich einmal einer uͤberꝛeden wollen/ daß der Geiſtreiche Theologus, H. Joh. Arndt ſel. dieſe Kunſt gewuſt hab/ und der Proceß ſtehe mit verdeckten Worten in ſeiner Poſtill.","norm":"Ich an meinem Ort / habe von solchen Leuten viel Diskurs gehört / und hat mich einmal einer überreden wollen / dass der Geistreiche Theologus, H. Joh. Arndt sel. diese Kunst gewusst habe / und der Prozess stehe mit verdeckten Worten in seiner Postille.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.481800079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3418,"date":1663,"orig":"Und wañ Joh.","norm":"Und wann Joh.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.321000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3419,"date":1663,"orig":"Arndt dieſe Kunſt nicht gewuſt haͤtt/ ſo were ihm ohnmoͤglich geweſen/ ſo viel auff die Armen zu ſpendiren.","norm":"Arndt diese Kunst nicht gewusst hätte / so wäre ihm unmöglich gewesen / so viel auf die Armen zu spendieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.298500061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3420,"date":1663,"orig":"Und ein vornehmer Edelmann/ welcher Notas geſchrieben hat uͤber das Buch/ welches geneñet wird Religio Medici, diſcurrirt hievon p. 228. und ſagt endlich:","norm":"Und ein vornehmer Edelmann / welcher Notas geschrieben hat über das Buch / welches genannt wird Religio Medici, diskurriert hiervon p. 228. und sagt endlich:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.193099975585937} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3421,"date":1663,"orig":"Alius ſe obtulit Auguſto Saxoniæ Electori, & ad probandam artem manifeſtè aurum & argentum confecit, promiſitq; carceri juſſu Electoris incluſus, ſe tantum auri confecturum, quantum Elector juberet, modò dimitteretur, nec ad docendum ſecretum cogeretur.","norm":"Alius se obtulit Augusto Saxoniae Electori, & ad probandam artem manifeste aurum & argentum confecit, promisitq; carceri jussu Electoris inclusus, se tantum auri confecturum, quantum Elector juberet, modo dimitteretur, nec ad docendum secretum cogeretur.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.4096999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3422,"date":1663,"orig":"Hoc, quod ſcribo, habeo à fide digniſſimo Principe.","norm":"Hoc, quod scribo, habeo à fide dignißimo Prinzip.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"pt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.545499801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3423,"date":1663,"orig":"Alſo redet dieſer hochqualificirte Edelmann/ welcher an groſſer Herꝛnhoͤfen/ und ſonderlich in Holſtein wol bekant iſt.","norm":"Also redet dieser hochqualifizierte Edelmann / welcher an großer Herrenhöfen / und sonderlich in Holstein wohl bekannt ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.496799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3424,"date":1663,"orig":"Und wann noch heutiges Tages Leute ſind/ die dieſe Kunſt wiſſen/ und wann Joh.","norm":"Und wann noch heutiges Tages Leute sind / die diese Kunst wissen / und wann Joh.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.389100074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3425,"date":1663,"orig":"Arndt dieſe Kunſt gewuſt/ und damit die Betler hat ſtillen koͤnnen/ ſo wolte ich daß ich auch einen antreffen koͤnt/ der mich dieſelbe lehrte.","norm":"Arndt diese Kunst gewusst / und damit die Bettler hat stillen können / so wollte ich dass ich auch einen antreffen könnt / der mich dieselbe lehrte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.919899940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3426,"date":1663,"orig":"Dann wann der Wind einen Vaganten/ einen vertriebenen Prediger oder Schulmeiſter/ eine arme Witwe/ einen lahm und krumgeſchoſſenen Officirer und Soldaten/ einen verdorbenen Hofſchrantzen/ der Gold an Fingern traͤgt/ und nicht vor einen Schilling werth im Beutel hat/ durch dieſe Stadt treibet/ ſo koͤmbt er zu mir/ uñ wil bey mir reich werden.","norm":"Dann wann der Wind einen Vaganten / einen vertriebenen Prediger oder Schulmeister / eine arme Witwe / einen lahm und krumgeschossenen Offizier und Soldaten / einen verdorbenen Hofschranzen / der Gold an Fingern trägt / und nicht vor einen Schilling wert im Beutel hat / durch diese Stadt treibet / so kommt er zu mir / und will bei mir reich werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.857699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3427,"date":1663,"orig":"Und fuͤrwar Philanderſon, wann ich wuͤſte die Kunſt Gold zu machen/ ich wolte kein Hund ſeyn/ ich wolte es auch nicht mißbrauchen/ ſondern ein gantzes Land ſolt dadurch verbeſſert ſeyn/ und mein Hauß ſolte ehrlichen nothleidenden Leuten offen ſtehẽ/ die von Morgen und Abend/ von Mittag und Mitternacht herkaͤmen.","norm":"Und fürwahr Philanderson, wann ich wüsste die Kunst Gold zu machen / ich wollte kein Hund sein / ich wollte es auch nicht missbrauchen / sondern ein ganzes Land sollt dadurch verbessert sein / und mein Haus sollte ehrlichen notleidenden Leuten offen stehen / die von Morgen und Abend / von Mittag und Mitternacht herkämen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.853899955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3428,"date":1663,"orig":"Allein ich hab in meiner Jugend den Ehrwuͤrdigen Calepinum, die Sylvam vocabulorum und den Dictionariũ Daſypodii zimlich durchblaͤttert.","norm":"Allein ich habe in meiner Jugend den Ehrwürdigen Calepinum, die Sylvam vocabulorum und den Dictionariu Dasypodii ziemlich durchblättert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.321899890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3429,"date":1663,"orig":"Jch bin auch hin und wider geweſen/ da man Speck hat auff Kolen gebraten.","norm":"Ich bin auch hin und wieder gewesen / da man Speck hat auf Kohlen gebraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.305500030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3430,"date":1663,"orig":"Jch hab zwar auff Univerſitaͤten geſehen/ daß/ wann ein Botte ankommen iſt/ und hat von Vater und Mutter Brieffe bracht/ man ein paar Ducaten oder Roſenobel hat auff den Keller geſchickt/ und aurum potabile darauß gemacht.","norm":"Ich habe zwar auf Universitäten gesehen / dass / wann ein Bote ankommen ist / und hat von Vater und Mutter Briefe brachte / man ein paar Dukaten oder Rosenobel hat auf den Keller geschickt / und aurum potabile daraus gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.834799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3431,"date":1663,"orig":"Aber wie man auß andern Metallen ſolle Gold machen/ das hat mich kein Doctor oder Profeſſor lehren wollen/ wiewol ich in dem funffzehend en Jahr meines Alters auff Univerſitaͤten gezogen/ und hernach meine curioſitaͤt mich getrieben hat/ manches vornehmen beruͤhmten Mannes Freundſchafft zu ſuchen/ und mit ihm correſpondentz zu erhalten.","norm":"Aber wie man aus anderen Metallen solle Gold machen / das hat mich kein Doktor oder Professor lehren wollen / wiewohl ich in dem funffzehend en Jahr meines Alters auf Universitäten gezogen / und hernach meine Kuriosität mich getrieben hat / manches vornehmen berühmten Mannes Freundschaft zu suchen / und mit ihm Korrespondenz zu erhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.646900177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3432,"date":1663,"orig":"Und ich rathe euch treulich Philanderſon/ daß ihr euch durch ſolche Betrieger nicht verfuͤhren laſſet.","norm":"Und ich rate euch treulich Philanderson / dass ihr euch durch solche Betrüger nicht verführen lasst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.574399948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3433,"date":1663,"orig":"Dann ihr werdet endlich mit eurem Schaden lernen/ daß ihr gantzes Werck nichts and ers ſey/ als multiplicatio totius per nullam.","norm":"Dann ihr werdet endlich mit eurem Schaden lernen / dass ihr ganzes Werk nichts and er es sei / als multiplicatio totius per nullam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.884900093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3434,"date":1663,"orig":"Jch halte die Leute fuͤr klug/ welche ſich begeben auff die Alkuͤhmiſterey/ und auß Kuͤhmiſt Gold machen.","norm":"Ich halte die Leute für klug / welche sich begeben auf die Alkühmisterey / und aus Kühmist Gold machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.200799942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3435,"date":1663,"orig":"Nummus eſt inſtar fimi.","norm":"Nummus est instar fimi.","lang_fastText":"fi","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"ga","lang_de":0,"norm_lmscore":6.871500015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3436,"date":1663,"orig":"Non fructificat, niſi per terram diſpergatur.","norm":"Non fructificat, nisi per terram dispergatur.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":5.93720006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3437,"date":1663,"orig":"Es hat mir eine vornehme Perſon erzehlt von einem bekanten Manne/ der an eines groſſen Herꝛn Hofe ſehr groß worden/ daß ihm die Alkuͤhmiſterey ſehr gluͤcklich angangen.","norm":"Es hat mir eine vornehme Person erzählt von einem bekannten Manne / der an eines großen Herrn Hofe sehr groß worden / dass ihm die Alkühmisterey sehr glücklich angegangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.864200115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3438,"date":1663,"orig":"Er ſey einsmals zu ihm kommen neben andern Legaten, da hab er ſie ſehr praͤchtig tractirt, nicht allein mit koͤſtlichen Speiſen/ ſondern auch mit allerley Bier und Wein/ mit Zerbſter-Bier/ mit Roſtocker-Bier/ mit Muͤnder-Bier/ mit Rommeldeuß und dergleichen.","norm":"Er sei einsmals zu ihm kommen neben anderen Legaten, da habe er sie sehr prächtig traktiert, nicht allein mit köstlichen Speisen / sondern auch mit allerlei Bier und Wein / mit Zerbster-Bier / mit Rostockerbier / mit Münder-Bier / mit Rommeldeuß und dergleichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.724100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3439,"date":1663,"orig":"Da haben ſie ihn gefragt/ wo er doch die vielerley Bier herbekomme?","norm":"Da haben sie ihn gefragt / wo er doch die vielerlei Bier herbekomme?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.717100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3440,"date":1663,"orig":"Das muͤſſe ja mit groſſen Unkoſten geſchehen?","norm":"Das müsse ja mit großen Unkosten geschehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"hu","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.47790002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3441,"date":1663,"orig":"Da habe er geantwortet/ ſie ſollen nur trincken und ſich luſtig machen/ er wolte es ihnen morgen fruͤh ſagen.","norm":"Da habe er geantwortet / sie sollen nur trinken und sich lustig machen / er wollte es ihnen morgen früh sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.644400119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3442,"date":1663,"orig":"Deß Morgens haben ſie bey ihm angehalten/ und nochmals begehrt zu wiſſen/ woher er die vielfaͤltige Art Bier und Wein bekommen?","norm":"Des Morgens haben sie bei ihm angehalten / und nochmals begehrt zu wissen / woher er die vielfältige Art Bier und Wein bekommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.798600196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3443,"date":1663,"orig":"Da hab er geantwortet: Jch weiß gar wol/ es haͤlt mich mancher fuͤr einen Zauberer.","norm":"Da habe er geantwortet: Ich weiß gar wohl / es hält mich mancher für einen Zauberer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.942299842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3444,"date":1663,"orig":"Allein/ ich wil euch ſagẽ/ worin meine Zauberey beſtehe:","norm":"Allein / ich will euch sagen / worin meine Zauberei bestehe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.680200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3445,"date":1663,"orig":"Jch war ein Jung bey dem uñ dem Edelmañ.","norm":"Ich war ein Jung bei dem und dem Edelmann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.860799789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3446,"date":1663,"orig":"Darnach zog ich in Krieg/ und wurde ein Officierer.","norm":"Danach zog ich in Krieg / und wurde ein Offiziere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.214200019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3447,"date":1663,"orig":"Endlich verheyratet ich mich mit einer alten Witwen/ mit welcher ich ein ehrlich ſtuͤck Geld bekam/ und dieſes Landgut.","norm":"Endlich verheiratet ich mich mit einer alten Witwen / mit welcher ich ein ehrlich Stück Geld bekam / und dieses Landgut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.84089994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3448,"date":1663,"orig":"Da legt ich mich auff die artes Oeconomicas, und befand/ daß was die alten Roͤmer de re ruſtica geſchriebẽ/ ſich nicht allenthalben in Teutſchland practiciren laſſe.","norm":"Da legt ich mich auf die artes Oeconomicas, und befand / dass was die alten Römer de re rustica geschrieben / sich nicht allenthalben in Deutschland praktizieren lasse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.264400005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3449,"date":1663,"orig":"Jch kauffte unterdeſſen 20. paar Ochſen/ und ließ ſie nit alle zugleich in Pflug ſpannen/ ſondern ließ ein paar oder vier anſpannen/ und ein paar Stunde pfluͤgen.","norm":"Ich kaufte unterdessen 20. paar Ochsen / und ließ sie nicht alle zugleich in Pflug spannen / sondern ließ ein paar oder vier anspannen / und ein paar Stunde pflügen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.453000068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3450,"date":1663,"orig":"Hernach ließ ich widerumb andere anſpannen.","norm":"Hernach ließ ich wiederum andere anspannen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.633800029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3451,"date":1663,"orig":"Dardurch kamen die Ochſen nicht vom Leibe/ ſondern nahmen durch dieſe Bewegung deſto beſſer zu.","norm":"Dadurch kamen die Ochsen nicht vom Leibe / sondern nahmen durch diese Bewegung desto besser zu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.136499881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3452,"date":1663,"orig":"Wañ es nun gegen Martini kam/ verkauffte oder ſchlachtete ich etzliche Ochſen/ und zog andere darneben auff/ und hatte unterdeſſen mein Land außgeſtellet/ das iſt meine Zauberey.","norm":"Wann es nun gegen Martini kam / verkaufte oder schlachtete ich etliche Ochsen / und zog andere daneben auf / und hatte unterdessen mein Land ausgestellt / das ist meine Zauberei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.743599891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3453,"date":1663,"orig":"Hier war ein Moraſtiger Ort/ der zu nichts war gebraucht worden/ als daß etwa ein paar Eſel da geweidet hatten/ den hab ich außſtechen/ und zu Fiſchteichen machen/ und mit viel tauſend Karpen beſetzen laſſen/ daß ich nit allein fuͤr mein Hauß/ ſondern fuͤr meine gantze Nachbarſchafft Fiſch genug habe/ das iſt meine Zauberey.","norm":"Hier war ein morastiger Ort / der zu nichts war gebraucht worden / als dass etwa ein paar Esel da geweidet hatten / den habe ich ausstechen / und zu Fischteichen machen / und mit viel tausend Karpfen besetzen lassen / dass ich nicht allein für mein Haus / sondern für meine ganze Nachbarschaft Fisch genug habe / das ist meine Zauberei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4633002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3454,"date":1663,"orig":"Jch wolte gern einen ſchoͤnen Garten anlegen/ und befand/ daß der Buchsbaum den Laͤndern die Feuchtigkeit benehme/ als ließ ich mir einen Ziegelofen machen/ und bekam einen Kerl der mir Kronen/ welche man auf die Kacheloͤfen in den Stuben pflegt zu ſetzen/ brennete und glaſuͤrete/ und ließ damit die Laͤnder beſetzen.","norm":"Ich wollte gern einen schönen Garten anlegen / und befand / dass der Buchsbaum den Ländern die Feuchtigkeit benehme / als ließ ich mir einen Ziegelofen machen / und bekam einen Kerl der mir Kronen / welche man auf die Kachelöfen in den Stuben pflegt zu setzen / brennte und glasurte / und ließ damit die Länder besetzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.192500114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3455,"date":1663,"orig":"Das ſtunde ſehr artig/ hielte die Laͤnder zuſammen/ und benahm ihnen nichts an ihrer Fettigkeit.","norm":"Das stand sehr artig / hielte die Länder zusammen / und benahm ihnen nichts an ihrer Fettigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6774001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3456,"date":1663,"orig":"Als ich nun dieſen Ziegelofen einsmals hatte/ ließ ich Ziegeln brennen/ und proviſionirte damit die gantze Nachbarſchafft/ das iſt meine Zauberey.","norm":"Als ich nun diesen Ziegelofen einsmals hatte / ließ ich Ziegeln brennen / und provisionirte damit die ganze Nachbarschaft / das ist meine Zauberei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.297599792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3457,"date":1663,"orig":"Was das Bier anbelangt/ das bekenne ich/ daß ich es alles ſelbſt gebrauet hab.","norm":"Was das Bier anbelangt / das bekenne ich / dass ich es alles selbst gebraut habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.852200031280517} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3458,"date":1663,"orig":"Man ſagt zwar/ daß man an einem Orte nicht koͤnne Bier brauen wie am andern.","norm":"Man sagt zwar / dass man an einem Orte nicht könne Bier brauen wie am anderen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.209799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3459,"date":1663,"orig":"Allein verſichert euch/ es iſt immer ein Mangel bey denen die da brauen.","norm":"Allein versichert euch / es ist immer ein Mangel bei denen die da brauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.656400203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3460,"date":1663,"orig":"Jch bin ſelbſt hingeritten/ und hab genau Achtung drauff geben/ wie man es mache.","norm":"Ich bin selbst hingeritten / und habe genau Achtung drauf geben / wie man es mache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.977099895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3461,"date":1663,"orig":"Und ob ſchon mein Weſen jenem nicht allerdings gleich iſt/ ſo koͤmbt es ihm doch nahe.","norm":"Und ob schon mein Wesen jenem nicht allerdings gleich ist / so kommt es ihm doch nahe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.674699783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3462,"date":1663,"orig":"Jn allen Cloͤſtern gibt es gut Bier/ darin die alte Nonnen das Waſſer herzu tragen/ uñ die jungen das Maltz.","norm":"In allen Klöstern gibt es gut Bier / darin die alte Nonnen das Wasser herzu tragen / und die jungen das Malz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.861700057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3463,"date":1663,"orig":"Wo aber Simſon das Waſſer herzu traͤgt/ und Lazarus das Maltz/ da gibt es ein elend Getraͤnck.","norm":"Wo aber Simson das Wasser herzu trägt / und Lazarus das Malz / da gibt es ein elend Getränk.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.652200222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3464,"date":1663,"orig":"Von meinem Wein wil ich nicht viel ruͤhmens machen.","norm":"Von meinem Wein will ich nicht viel Rühmens machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.820799827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3465,"date":1663,"orig":"Jch habe nit mehr als ein Faß Wein.","norm":"Ich habe nicht mehr als ein Fass Wein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.5708999633789062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3466,"date":1663,"orig":"Und wann das bald auß iſt/ laß ich ein anders holen/ und wann ein vornehmer Mann zu mir kombt/ ſo laß ich jemands mir ein friſches Venediſch Glaß geben/ da hab ich dañ allerhand Spiritus, und gieß ein paar Tropffen hinein/ ſo hab ich allerley Wein/ und das iſt meine Zauberey.","norm":"Und wann das bald aus ist / lass ich ein anders Holen / und wann ein vornehmer Mann zu mir kommt / so lass ich jemandes mir ein frisches Venedisch Glas geben / da habe ich dann allerhand Spiritus, und gieße ein paar Tropfen hinein / so habe ich allerlei Wein / und das ist meine Zauberei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.56820011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3467,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich itzo an den Engl.","norm":"Ich erinnere mich jetzt an den Engel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.632800102233886} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3468,"date":1663,"orig":"Baron Bacon, der ſagt an einem Ort: Novi ex proceribus Angliæ quendam, cui maximi reditus proveniebàt è re ruſtica.","norm":"Baron Bacon, der sagt an einem Ort: Novi ex proceribus Angliae quendam, cui maximi reditus proveniebat e re rustica.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":6.374899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3469,"date":1663,"orig":"Supra ſubditos cæteros dives erat armentis, ovibus, tam cæduis quam grandioribus; frumento, plumbi & ferri ſodinis; & cum pluribus aliis proventibus ruſticis, adeò ut terra ei inſtar maris erat, merces perpetuo importans.","norm":"Supra subditos caeteros dives erat armentis, ovibus, tam caeduis quam grandioribus; frumento, plumbi & ferri sodinis; & cum pluribus aliis proventibus rusticis, adeo ut terra ei instar maris erat, merces perpetuo importans.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.454500198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3470,"date":1663,"orig":"Rectè à quodam obſervatum, ſe magno cum labore ad exiguas, & nullo ferè ad magnas divitias perveniſſe Poſtquam enim res alicujus nummaria ſic increvit, ut nundinarum & mercatuũ opportunitates præſtolari poſſit, atque eos contractus ſuperare, quibus ob Summæ magnitudinem perpauci admodum homines apti ſunt, atque etiã in laboribus aliorum participare, qui minus pecunia abundant, fieri non poteſt, quin ſupra modum diteſcat.","norm":"Recte à quodam observatum, se magno cum labore ad exiguas, & nullo fere ad magnas divitias pervenisse Postquam enim res alicujus nummaria sic increvit, ut nundinarum & mercatuu opportunitates praestolari possit, atque eos contractus superare, quibus ob Summae magnitudinem perpauci admodum homines apti sunt, atque etia in laboribus aliorum participare, qui minus pecunia abundant, fieri non potest, quin supra modum ditescat.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.989999771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3471,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ daß unter andern Mitteln/ dadurch Salomo reich worden/ das vornehmſte geweſen ſey die Bergwercke/ welche er wol excolirt.","norm":"Ich halte dafür / dass unter anderen Mitteln / dadurch Salomo reich worden / das vornehmste gewesen sei die Bergwerke / welche er wohl excolirt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.755099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3472,"date":1663,"orig":"Von ſolchen Bergwercken iſt das Land Canaan reich geweſen.","norm":"Von solchen Bergwerken ist das Land Kanaan reich gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.091599941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3473,"date":1663,"orig":"Dañ da es Moſes Deut. 8. ruͤhmt/ da ſagt er:","norm":"Dann da es Moses Deut. 8. rühmt / da sagt er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.514999866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3474,"date":1663,"orig":"Der HErr dein Gott fuͤhret dich in ein gut Land/ ein Land da Baͤch und Brunnen und Seen in ſind/ ꝛc. Uñ ſagt endlich v. 9. es ſey ein Land darinnẽ nichts mangele/ ein Land deß Steine Eiſen ſeyn/ da du Ertz auß den Bergen haueſt.","norm":"Der Herr dein Gott führt dich in ein gut Land / ein Land da Bäche und Brunnen und Seen in sind / etc. Und sagt endlich v. 9. es sei ein Land darinnen nichts mangele / ein Land des Steine Eisen sein / da du Erz aus den Bergen hauest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.072000026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3475,"date":1663,"orig":"Manches Land hat groſſe Gutthaten von der Natur.","norm":"Manches Land hat große Guttaten von der Natur.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.067100048065185} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3476,"date":1663,"orig":"Aber die Jawohner wiſſen derſelben nicht zu gebrauchen.","norm":"Aber die Jawohner wissen derselben nicht zu gebrauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.6097002029418945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3477,"date":1663,"orig":"Es hat mir einer meiner Anverwandten erzehlet/ daß der alte D Greg.","norm":"Es hat mir einer meiner Anverwandten erzählt / dass der alte D Greg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.125800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3478,"date":1663,"orig":"Horſtius habe geſaget:","norm":"Horsttaus habe gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.7596001625061035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3479,"date":1663,"orig":"Es ſey ein Jud in Jtalien geweſen/ als der ſterben wollen/ hab er ſeinen beyden Soͤhnen frey geſtellt/ welcher unter ihnen wolle nehmen ſeine Buͤcher von den Bergwerckẽ/ oder ſeine Barſchafft.","norm":"Es sei ein Jude in Italien gewesen / als der sterben wollen / habe er seinen beiden Söhnen frei gestellt / welcher unter ihnen Wolle nehmen seine Bücher von den Bergwerken / oder seine Barschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.825500011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3480,"date":1663,"orig":"Und hab dem juͤngſten Sohn gerathen/ er ſolle die Buͤcher von dem Bergwercke annehmen/ und dem aͤlteſtẽ die Barſchafft uͤberlaſſen. Hab darneben angedeutet/ daß keine beſſere Bergwercke in Teutſchland ſeyn/ als in der Grafſchafft Waldeck.","norm":"Und habe dem jüngsten Sohn geraten / er solle die Bücher von dem Bergwerke annehmen / und dem ältesten die Barschaft überlassen . Hab daneben angedeutet / dass keine bessere Bergwerke in Deutschland sein / als in der Grafschaft Waldeck.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2692999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3481,"date":1663,"orig":"Mancher Bauer werffe einen Stein nach einer Kuh/ und der Stein ſey mehr werth als die Kuh.","norm":"Mancher Bauer werfe einen Stein nach einer Kuh / und der Stein sei mehr wert als die Kuh.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.952899932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3482,"date":1663,"orig":"Allein wer achtet das recht in der Grafſchafft Waldeck?","norm":"Allein wer achtet das recht in der Grafschaft Waldeck?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.284299850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3483,"date":1663,"orig":"Es hat mir ein vornehmer Mañ geſagt/ daß hiebevor die Hoͤllaͤnder viel Schiffe in Schweden von ſolchen Dingen pallaſirt haben/ welches lauter Silber Ertz geweſen ſey/ welches ſie hernach ihnen zu Nutze gemacht/ und in Holland geſchieden haben.","norm":"Es hat mir ein vornehmer Mann gesagt / dass hiervor die Holländer viel Schiffe in Schweden von solchen Dingen pallasirt haben / welches lauter Silber Erz gewesen sei / welches sie hernach ihnen zu Nutze gemacht / und in Holland geschieden haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.543799877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3484,"date":1663,"orig":"Die alten Richter in Jſrael/ Semgar/ Debora/ Barach/ Gideon/ Abimelech/ ꝛc. haben ſolche Dinge nicht geachtet.","norm":"Die alten Richter in Israel / Semgar / Debora / Barach / Gideon / Abimelech / etc. haben solche Dinge nicht geachtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.649600028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3485,"date":1663,"orig":"Aber Salomo wuſte/ wozu das Stro gut ſey.","norm":"Aber Salomo wusste / wozu das Stroh gut sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"rw","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.546199798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3486,"date":1663,"orig":"Weil nun Salomo deß Silbers ſo viel gehabt/ als wird er auch ohne Zweifel gute Muͤntze/ welche an Korn und Schrot richtig geweſen/ geſchlagen haben.","norm":"Weil nun Salomo des Silbers so viel gehabt / als wird er auch ohne Zweifel gute Münze / welche an Korn und Schrot richtig gewesen / geschlagen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.911099910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3487,"date":1663,"orig":"Wie durch das Muͤntzweſen ſo mancher Mann/ ſonderlich in Kirchen und Schulen/ beſchweret und betrogen werde.","norm":"Wie durch das Münzwesen so mancher Mann / sonderlich in Kirchen und Schulen / beschweret und betrogen werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4344000816345215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3488,"date":1663,"orig":"Davon koͤnte ich einen eigenen Tractat ſchreiben.","norm":"Davon könnte ich einen eigenen Traktat schreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.380099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3489,"date":1663,"orig":"Wann hiebevor ein armer Schulmeiſter hat 20. Marck Luͤbiſch Beſoldung gehabt/ das iſt ſo viel geweſen als jetzo 40. M. Luͤb.","norm":"Wann hiervor ein armer Schulmeister hat 20. Mark Lübisch Besoldung gehabt / das ist so viel gewesen als jetzt 40. M. Lüb.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.827600002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3490,"date":1663,"orig":"Und mit 1. M.","norm":"Und mit 1. M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.190999984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3491,"date":1663,"orig":"Luͤbiſch hat er mehr außrichten koͤnnen/ als jetzo mit 4 Von dieſer Ungerechtigkeit diſcurrirt H. Cantzler Reinking in ſeiner Bib. Pol. l. 2. axiom. 44.","norm":"Lübisch hat er mehr ausrichten können / als jetzt mit 4 Von dieser Ungerechtigkeit diskurriert H. Kanzler Reinking in seiner Bib. Pol. l. 2. axiom. 44.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.135700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3492,"date":1663,"orig":"Und ich wil anderswo davon weiter reden/ wie Kirchen und Schulen dadurch gravirt werden.","norm":"Und ich will anderswo davon weiter reden / wie Kirchen und Schulen dadurch graviert werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.201600074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3493,"date":1663,"orig":"Philips der Großm.","norm":"Philips der Großm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.636000156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3494,"date":1663,"orig":"Landg. zu Heſſen/ ſagt in ſeinem Teſtament/ wañ man wiſſen wolte/ was an einem Herm zuthun ſey/ ſo ſoll man ſehen/ was er fuͤr Muͤntze ſchlage/ ob er auch die Straſſen rein halte/ und wie er ſeine Zuſage halte.","norm":"Landg . zu Hessen / sagt in seinem Testament / wann man wissen wollte / was an einem Herm zutun sei / so soll man sehen / was er für Münze schlage / ob er auch die Straßen rein halte / und wie er seine Zusage halte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.804500102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3495,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar dieſe Qualitaͤten muß ich ohne Heucheley an Herꝛn Chriſtian zu Ranzow ruͤhmen.","norm":"Fürwahr diese Qualitäten muss ich ohne Heuchelei an Herrn Christian zu Ranzow rühmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.166399955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3496,"date":1663,"orig":"Was er/ auch inter pocula, zuſagt/ darauff darff man ſich verlaſſen/ als ob er ſeine Hand und Siegel daruͤber gegeben/ und ſeine gantze Graffſchafft verpfaͤndet haͤtte.","norm":"Was er / auch inter pocula, zusagt / darauf darf man sich verlassen / als ob er seine Hand und Siegel darüber gegeben / und seine ganze Grafschaft verpfändet hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.651800155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3497,"date":1663,"orig":"Zum andern halte ich/ daß Salomons Reichthumb nicht wenig zugenommen habe durch die Kauffmanſchafft.","norm":"Zum anderen halte ich / dass Salomons Reichtum nicht wenig zugenommen habe durch die Kaufmannschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.494999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3498,"date":1663,"orig":"Dann man brachte dem Salomon Pferde auß Egypten und allerley Wahren/ und die Kauffleute des Koͤnigs kaufften dieſelben Wahren.","norm":"Dann man brachte dem Salomon Pferde aus Ägypten und allerlei Wahren / und die Kaufleute des Königs kauften dieselben Wahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.888400077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3499,"date":1663,"orig":"Sehet wie der Koͤnig Salomo habe Hauß gehalten!","norm":"Sehet wie der König Salomo habe Haus gehalten!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.190299987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3500,"date":1663,"orig":"Wann ihm ein gut Pferd vonnoͤhten war ſchickte er nicht nach Jeruſalem nach einem Roßtaͤuſcher.","norm":"Wann ihm ein gut Pferd vonnöten war schickte er nicht nach Jerusalem nach einem Rosstäuscher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.284900188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3501,"date":1663,"orig":"Er ſchickte nicht zu einem ſeiner Edelleute/ und ließ ſagen:","norm":"Er schickte nicht zu einem seiner Edelleute / und ließ sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.957200050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3502,"date":1663,"orig":"Hans wiltu mir das Pferd uͤberlaſſen; Wann er andere Wahren vonnoͤhten hatte/ ſchickte er nicht zu einem Kramer zu Jeruſalem/ ſondern er ſchichte ſeine Leute in Egypten/ und ließ ſie Pferd und andere Wahren holen.","norm":"Hans willst du mir das Pferd überlassen; wann er andere Wahren vonnöten hatte / schickte er nicht zu einem Kramer zu Jerusalem / sondern er schichte seine Leute in Ägypten / und ließ sie Pferd und andere Wahren holen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.31879997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3503,"date":1663,"orig":"Wo man bey einer Hoffhaltung Mehl bey dem Becker kaufft/ Kohlen bey dem Schmiede/ Fleiſch bey dem Metzger/ Seyde bey den Kammer-Jungfern/ das iſt theur Wahre.","norm":"Wo man bei einer Hoffhaltung Mehl bei dem Becker kauft / Kohlen bei dem Schmiede / Fleisch bei dem Metzger / Seide bei den Kammerjungfern / das ist teuer Wahre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6743998527526855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3504,"date":1663,"orig":"Und wo man Holtz umb Weynachten/ Korn umb Pfingſten/ und Wein umb Bartholomaͤi kaufft/ da wird Schmalhans endlich Kuͤchenmeiſter.","norm":"Und wo man Holz um Weihnachten / Korn um Pfingsten / und Wein um Bartholomäi kauft / da wird Schmalhans endlich Küchenmeister.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.435100078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3505,"date":1663,"orig":"Salomo wuſte/ wo man ein jeglichs Ding an dem rechten Orthe/ und zu rechter Zeit kauffen ſolte.","norm":"Salomo wusste / wo man ein jegliches Ding an dem rechten Orte / und zu rechter Zeit kaufen sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.910099983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3506,"date":1663,"orig":"Es ſagte einmal ein ehrlich Mann/ er wiſſe ein Mittel/ wie es groſſe Herꝛen machen koͤnnen/ daß ſie fremde Herꝛen taͤglich wohl tractiren koͤnnen/ und duͤrffen doch keinen Wein kauffen.","norm":"Es sagte einmal ein ehrlich Mann / er wisse ein Mittel / wie es große Herren machen können / dass sie fremde Herren täglich wohl traktieren können / und dürfen doch keinen Wein kaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.44189977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3507,"date":1663,"orig":"Als er nun gefraget wurde/ was dann das fuͤr ein Mittel ſey; Da antwortete er: Sie ſolten umb Martini Moſt kauffen/ ſo duͤrfften ſie hernach keinen Wein kauffen.","norm":"Als er nun gefragt wurde / was dann das für ein Mittel sei; da antwortete er: Sie sollten um Martini Most kaufen / so dürften sie hernach keinen Wein kaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.631899833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3508,"date":1663,"orig":"Jch hab geſtern gedacht/ daß die groſſe Herꝛn in Deutſchland nehmen offt zu ihren Kammermeiſtern Doctores Iuris. welche die Leut die etwas zu fodern haben artig vexiren und mit ihnen umb eines geringen Dings willen/ Juriſtiſche Proceß anſtellen koͤnnen.","norm":"Ich habe gestern gedacht / dass die große Herrn in Deutschland nehmen oft zu ihren Kammermeistern Doctores Juris . welche die Leute die etwas zu fordern haben artig vexieren und mit ihnen um eines geringen Dings Willen / Juristische Prozess anstellen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8730998039245605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3509,"date":1663,"orig":"Allein ſolche Leute betrachten nicht/ was fuͤr groſſen Schaden ſie ihren Herꝛn dadurch thun/ in dem ſie dieſelbe umb ihren Credit bringen.","norm":"Allein solche Leute betrachten nicht / was für großen Schaden sie ihren Herrn dadurch tun / in dem sie dieselbe um ihren Kredit bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.756400108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3510,"date":1663,"orig":"Was einem groſſen Herꝛn an Credit gelegen ſey/ das wird einjeder wiſſen/ der nur ein wenig in die Welt gegucket hat.","norm":"Was einem großen Herrn an Kredit gelegen sei / das wird einjeder wissen / der nur ein wenig in die Welt geguckt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.775700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3511,"date":1663,"orig":"Credit iſt ſo gut als baar Geld.","norm":"Kredit ist so gut als bar Geld.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"nl","lang_de":0,"norm_lmscore":5.52810001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3512,"date":1663,"orig":"Als Koͤnig Heinrich der ſiebende in Engeland zur Regierung kommen/ hat es ihm offt am Gelde gemangelt/ da hat ihn die Noth gezwungen/ an einem Orte ein ſtuͤck Geld auffzunehmen/ und ehe der Zahlungs-Termin verfloſſen/ hat er an einem andern Ort etwas auffgenommen/ und hat das erſte bezahlt/ ehe der Zahlungs-Termin herbey kommen.","norm":"Als König Heinrich der siebende in England zur Regierung kommen / hat es ihm oft am Gelde gemangelt / da hat ihn die Not gezwungen / an einem Orte ein Stück Geld aufzunehmen / und ehe der Zahlungstermin verflossen / hat er an einem anderen Ort etwas aufgenommen / und hat das erste bezahlt / ehe der Zahlungstermin herbeikommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.2941999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3513,"date":1663,"orig":"Dadurch hat er ſich in Credit erhalten/ biß ſeine eigene Mittel gewachſen ſind/ und er jederman hat ehrlich contentiren koͤnnen.","norm":"Dadurch hat er sich in Kredit erhalten / bis seine eigene Mittel gewachsen sind / und er jedermann hat ehrlich kontentieren können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6757001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3514,"date":1663,"orig":"Groſſen Herꝛen iſt bey ihren Rent-Kammern mit nichts beſſers gedient/ als mit groſſer oder verdorbener Kauffleute Rath/ welche wiſſen wo Barthel den Moſt hole.","norm":"Großen Herren ist bei ihren Rentekammern mit nichts Besseres gedient / als mit großer oder verdorbener Kaufleute Rat / welche wissen wo Barthel den Most hole.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.089600086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3515,"date":1663,"orig":"Eine gute Haußhaltung iſt nichts anders/ als eine immerwaͤrende Kauffmannſchafft.","norm":"Eine gute Haushaltung ist nichts anders / als eine immerwährende Kaufmannschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.617400169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3516,"date":1663,"orig":"Was hat die hohen Haͤuſer in Jtalien groß gemacht?","norm":"Was hat die hohen Häuser in Italien groß gemacht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9704999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3517,"date":1663,"orig":"Die Kauffmanſchafft.","norm":"Die Kaufmannschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.903900146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3518,"date":1663,"orig":"Wodurch iſt Venedig eine Koͤnigliche Signori worden?","norm":"Wodurch ist Venedig eine Königliche Signori worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.94950008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3519,"date":1663,"orig":"Durch die Kauffmanſchafft.","norm":"Durch die Kaufmannschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.519599914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3520,"date":1663,"orig":"Wodurch ſind die Medices ſo groß worden/ daß Kaͤyſer und Koͤnige ſich mit ihn in Heyrath eingelaſſen haben?","norm":"Wodurch sind die Medices so groß worden / dass Kaiser und Könige sich mit ihn in Heirat eingelassen haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.299499988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3521,"date":1663,"orig":"Durch die Kauffmanſchafft.","norm":"Durch die Kaufmannschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.519599914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3522,"date":1663,"orig":"Salomo trieb eine rechte Kauffmanſchafft.","norm":"Salomo trieb eine rechte Kaufmannschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.554900169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3523,"date":1663,"orig":"Seine Leute brachten ihm auß Egypten je einen Wagen umb ſechtzig Silberlinge/ und ein Pferd umb 150. Silberlinge.","norm":"Seine Leute brachten ihm aus Ägypten je einen Wagen um sechzig Silberlinge / und ein Pferd um 150. Silberlinge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.521900177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3524,"date":1663,"orig":"Was nun Salomo zu ſeiner Koͤniglichen Hoffſtatt bedurffte/ das behielt er.","norm":"Was nun Salomo zu seiner Königlichen Hoffstatt bedurfte / das behielt er.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.434899806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3525,"date":1663,"orig":"Das uͤbrige ſchickte und verkaufft er den Koͤnigen der Hethiter/ und den Koͤnigen in Syrien/ durch der Kauffleute Hand.","norm":"Das Übrige schickte und verkauft er den Königen der Hethiter / und den Königen in Syrien / durch der Kaufleute Hand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.946199893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3526,"date":1663,"orig":"Alſo kam Salomo wieder zu ſeinem außgelegten Gelde/ und was er bey ſeiner Hoffſtatt vonnoͤthen hatte/ das hatte er umbſonſt.","norm":"Also kam Salomo wieder zu seinem ausgelegten Gelde / und was er bei seiner Hoffstatt vonnöten hatte / das hatte er umsonst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.01039981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3527,"date":1663,"orig":"Wie manche Privat-Perſon ſamlet groſſen Reichthumb durch den einigen Weinhandel?","norm":"Wie manche Privatperson sammelt großen Reichtum durch den einigen Weinhandel?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.233200073242187} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3528,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ daß der Weinhandel der Stadt Hamburg oder Luͤbeck mehr eintrage/ als manchem Fuͤrſten oder Grafen ſein gantz Fuͤrſtenthumb oder Graffſchafft.","norm":"Ich halte dafür / dass der Weinhandel der Stadt Hamburg oder Lübeck mehr eintrage / als manchem Fürsten oder Grafen sein ganz Fürstentum oder Grafschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.033400058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3529,"date":1663,"orig":"Wie manche Privat-Perſon wird reich/ durch den Woll-Handel oder Viehe-Handel?","norm":"Wie manche Privatperson wird reich / durch den Wollhandel oder Vieh-Handel?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.489699840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3530,"date":1663,"orig":"Warumb nehmen ſolches groſſe Herꝛn in Deutſchland nicht auch in acht?","norm":"Warum nehmen solches große Herrn in Deutschland nicht auch in acht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.487299919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3531,"date":1663,"orig":"Sonderlich die jentge/ welche ſo viel Freyheiten haben mit Zoͤllen und andern Dingen?","norm":"Sonderlich die jentge / welche so viel Freiheiten haben mit Zöllen und anderen Dingen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.773499965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3532,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer Carol der Vierdte iſt ein Stieff- Vater des Roͤmiſchen Reichs geweſen/ welcher auß Begierd ſeinen unartigen Sohn VVenceslaum zum Kaͤyſerthumb zu befoͤrdern am Rheinſtrom viel Dings mit den Zoͤllen hat geſchehen laſſen/ welches die edle Gaben Gottes ſehr theuer macht.","norm":"Kaiser Carol der vierte ist ein Stieff-Vater des Römischen Reichs gewesen / welcher aus Begierde seinen unartigen Sohn Vvenceslaum zum Käyserthumb zu befördern am Rheinstrom viel Dings mit den Zöllen hat geschehen lassen / welches die edle Gaben Gottes sehr teuer macht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.247700214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3533,"date":1663,"orig":"Wann ihr an den Rheinſtrom kommet nach Braubach oder Lohnſtein/ ſo fragt nach dem Koͤnigsſtul/ da die Churfuͤrſten des Reichs zuſammen kommen/ und obgedachten Wentzel abgeſetzt haben.","norm":"Wann ihr an den Rheinstrom kommet nach Braubach oder Lohnstein / so fragt nach dem Königsstuhl / da die Kurfürsten des Reichs zusammen kommen / und obgedachten Wentzel abgesetzt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.358399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3534,"date":1663,"orig":"Mercket/ daß an dieſem Ort ein Trompeter blaſen koͤnnen/ daß man es in vier Churfuͤrſten Land hoͤre.","norm":"Merkt / dass an diesem Ort ein Trompeter blasen können / dass man es in vier Kurfürsten Land höre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.842400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3535,"date":1663,"orig":"Laſt uns unterdeſſen gehen zu dem nachfolgenden.","norm":"Last uns unterdessen gehen zu dem nachfolgenden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.826600074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3536,"date":1663,"orig":"Cap. XI.","norm":"Cap. XI.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":6.305500030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3537,"date":1663,"orig":"BJßher habt ihr von Salomon gehoͤret lauter Weißheit.","norm":"Bisher habt ihr von Salomon gehöret lauter Weisheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.188799858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3538,"date":1663,"orig":"Nun wollen wir auch hoͤren von ſeiner Thorheit.","norm":"Nun wollen wir auch hören von seiner Torheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.396699905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3539,"date":1663,"orig":"Er liebete viel außlaͤndiſche Weiber/ die Toͤchter Pharao/ und Moabitiſche/ Ammonitiſche/ Edomitiſche/ Zidonitiſche und Hethitiſche.","norm":"Er liebte viel ausländische Weiber / die Töchter Pharao / und moabitische / Ammonittische / Edomitische / Zidonitische und Hethitische.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.581099987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3540,"date":1663,"orig":"Von ſolchen Voͤlckern/ davon der HErr geſaget hatte den Kindern Jſrael:","norm":"Von solchen Völkern / davon der Herr gesagt hatte den Kindern Israel:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.104499816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3541,"date":1663,"orig":"Gehet nicht zu ihnen/ und laſt ſie nicht zu euch kommen/ ſie werden gewiß eure Hertzen neigen ihren Goͤttern nach/ an dieſen hieng Salomo mit Liebe/ und er hatte 700. Weiber zu Frauen/ und 300. Kebsweiber/ und ſeine Weiber neigeten ſein Hertz.","norm":"Gehet nicht zu ihnen / und lässt sie nicht zu euch kommen / sie werden gewiss eure Herzen neigen ihren Göttern nach / an diesen hing Salomo mit Liebe / und er hatte 700. Weiber zu Frauen / und 300. Kebsweiber / und seine Weiber neigten sein Herz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.966399908065796} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3542,"date":1663,"orig":"Ob dieſe Weiber ſeyn Salomons Ehweiber geweſen/ ob ſie Salomo all/ im Ehebette contentiret habe/ oder ob er ſie nach Art der Aſſyriſchen und anderer Koͤnigen nur zum Pracht im Frauenzimmer erhalten habe/ das laß ich an ſeinem Ort geſtellet ſeyn.","norm":"Ob diese Weiber sein Salomons Ehweiber gewesen / ob sie Salomo all / im Ehebette kontentieret habe / oder ob er sie nach Art der Assyrischen und anderer Königen nur zum Pracht im Frauenzimmer erhalten habe / das lass ich an seinem Ort gestellt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.438199996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3543,"date":1663,"orig":"Wir ſehen unterdeſſen/ daß auff keines Menſchen Weißheit und groſſe Gaben zu bauen ſey.","norm":"Wir sehen unterdessen / dass auf keines Menschen Weisheit und große Gaben zu bauen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.779099941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3544,"date":1663,"orig":"Dañ viel laſſen ſich im Anfange wol an/ mit welchẽ es doch ein boͤſes Ende nimpt.","norm":"Dann viel lassen sich im Anfange wohl an / mit welchen es doch ein böses Ende nimmt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.173699855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3545,"date":1663,"orig":"Wann groſſe Leute eine Thorheit begehen/ ſo begehen ſie keine geringe Thorheit.","norm":"Wann große Leute eine Torheit begehen / so begehen sie keine geringe Torheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.985000133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3546,"date":1663,"orig":"Und es iſt des Menſchen Natur/ Witz/ Verſtand und Gedaͤchtnis nimmermehr ſo feſt/ daß es nicht im Alter ſolte geſchwaͤcht werden/ und abnehmen.","norm":"Und es ist des Menschen Natur / Witz / Verstand und Gedächtnis nimmermehr so fest / dass es nicht im Alter sollte geschwächt werden / und abnehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2052001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3547,"date":1663,"orig":"Da Salo mo alt war/ neigeten ſeine Weiber ſein Hertz frembden Goͤttern nach.","norm":"Da Salo Mo alt war / neigten seine Weiber sein Herz fremden Göttern nach.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.764800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3548,"date":1663,"orig":"Wein und Weiber berhoͤren die Weiſen.","norm":"Wein und Weiber behören die Weisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.10069990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3549,"date":1663,"orig":"Was ein Weib bey manchem tapffern Manne thun koͤnne/ wie ſie ihn verſtellen koͤnne/ hat einer artig außgefuͤhret in einem teutſchen Buche/ das nennet er Imperioſus mulier.","norm":"Was ein Weib bei manchem tapferen Manne tun könne / wie sie ihn verstellen könne / hat einer artig ausgeführt in einem deutschen Buche / das nennt er Imperiosus mulier.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.178800106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3550,"date":1663,"orig":"Weiber fuͤhren daß Regiment/ vel clam, vel vi vel precario.","norm":"Weiber führen dass Regiment / vel clam, vel vi vel precario.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.346700191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3551,"date":1663,"orig":"Zu wuͤnſchen waͤre es/ daß in manchem Lande des Ahasveri Koͤniglich Außſchreiben renovirt wuͤrde/ der gebote/ daß ein jeglicher Mann der Oberherꝛ in ſeinem Hauſe waͤre.","norm":"Zu wünschen wäre es / dass in manchem Lande des Ahasvere königlich ausschreiben renoviert würde / der Gebote / dass ein jeglicher Mann der Oberherr in seinem Hause wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7982001304626465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3552,"date":1663,"orig":"Nicht ohne Urſach ſaget Heinſius in ſeinem Aſino aureo: Deſinentia in A, ut Anna, Suſanna &c. bonæ mentis ſunt impedimenta.","norm":"Nicht ohne Ursache sagt Heinsius in seinem Asino aureo: Desinentia in A, ut Anna, Susanna & c. bonae mentis sunt impedimenta.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"gd","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.711900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3553,"date":1663,"orig":"Abimelech hielt es fuͤr eine Schande/ daß von ihm ſolte geſaget werden/ ein Weib habe ihn umbbracht.","norm":"Abimelech hielt es für eine Schande / dass von ihm sollte gesagt werden / ein Weib habe ihn umbracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.519100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3554,"date":1663,"orig":"Judith am 9.","norm":"Judith am 9.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"sv","lang_de":0,"norm_lmscore":3.895900011062622} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3555,"date":1663,"orig":"Aber wie manchen tapffern Helden hat ein Weib ruiniret?","norm":"Aber wie manchen tapferen Helden hat ein Weib ruinieret?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.703400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3556,"date":1663,"orig":"O Adam/ ſehr vollkommen wareſt du im Stand der Unſchuld/ aber durch das ſollicitiren und anhalten der Evaͤ biſt du gefallen.","norm":"O Adam / sehr vollkommen warst du im Stand der Unschuld / aber durch das sollizitieren und anhalten der Evä bist du gefallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.472099781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3557,"date":1663,"orig":"Simſon du tapfferer Held/ der du den Philiſtern ſo manchen Schrecken eingejaget/ der du Riegel und Thor außgehoben/ wer hat dich uͤberwunden?","norm":"Simson du tapferer Held / der du den Philistern so manchen Schrecken eingejagt / der du Riegel und Tor ausgehoben / wer hat dich überwunden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8094000816345215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3558,"date":1663,"orig":"Ein Weib.","norm":"Ein Weib.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.075500011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3559,"date":1663,"orig":"David du heiliger Koͤnig/ du Mann nach dem Hertzen Gottes/ der du konteſt Loͤwen zerreiſſen/ und Rieſen niderwerffen/ wer hat dich zu Fall bracht/ daß du hernach dein Lager mit Thraͤnen netzen muͤſſeſt.","norm":"David du heiliger König / du Mann nach dem Herzen Gottes / der du konntest Löwen zerreißen / und Riesen niederwerfen / wer hat dich zu Fall brachte / dass du hernach dein Lager mit Tränen netzen müssest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.013700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3560,"date":1663,"orig":"Ein Weib.","norm":"Ein Weib.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.075500011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3561,"date":1663,"orig":"Jch hoͤre mit Verdruß/ daß Arcadia bey Edlen und Unedlen/ eine ſonderbare Weiber-Grammatic introduciret ſey/ da das Weib ſagt/ Nommativus præcedit.","norm":"Ich höre mit Verdruss / dass Arcadia bei Edlen und Unedlen / eine sonderbare Weiber-Grammatik introduzieret sei / da das Weib sagt / Nommativus praecedit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.353600025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3562,"date":1663,"orig":"Und es moͤgen alle Cavallier in bello Grammaticali ſtreiten/ ſo lang ſie wollen/ ſo geben ſie doch fuͤr/ man muͤſſe ſagen:","norm":"Und es mögen alle Cavalier in bello Grammaticali streiten / so lang sie wollen / so geben sie doch für / man müsse sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.934100151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3563,"date":1663,"orig":"Hic mulier & hæc vir.","norm":"Hic mulier & haec vir.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":6.506499767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3564,"date":1663,"orig":"Es waͤre nicht gut/ wann ich Roͤm. Kaͤyſ. wuͤrde.","norm":"Es wäre nicht gut / wann ich Röm. Käys. würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.657299995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3565,"date":1663,"orig":"Dann ich wuͤrde alsbald allen Juͤden zu Hamburg/ Gluͤckſtat/ Friedberg/ Franckfurt/ Worms/ Prag/ Wien/ und anderswo befehlen/ daß ſie mit ihrẽ Beſchneidmeſſern parat ſeyn/ und zu allẽ Schweinſchneid. in Weſt phal. befehlẽ/ ſich mit dẽ Judẽ jungirẽ und mein Urtheil exequirten, welches ich wieder die Lemmel wolte ergehen laſſen/ welche nicht in acht nehmen die Ordnung/ welche Gott in dem erſten Stande gemacht/ und zu dem Weibe geſagt: Dein wille ſoll dem Manne unterworffen ſeyn/ und er ſol dein Herr ſeyn.","norm":"Dann ich würde alsbald allen Juden zu Hamburg / Glückstat / Friedberg / Frankfurt / Worms / Prag / Wien / und anderswo befehlen / dass sie mit ihren Beschneidmessern parat sein / und zu allen Schweinschneid . in West Fall . befehlen / sich mit den Juden jungieren und mein Urteil exequierten, welches ich wieder die Lemmel wollte ergehen lassen / welche nicht in Acht nehmen die Ordnung / welche Gott in dem ersten Stande gemacht / und zu dem Weibe gesagt: Dein Wille soll dem Manne unterworfen sein / und er soll dein Herr sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.071100234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3566,"date":1663,"orig":"Und wann die Lemmel wolten ſagen/ ſie muͤſten etwas thun/ den Haußfrieden zu erhalten/ ſo wolte ich ihnen wieder ſagen laſſen:","norm":"Und wann die Lemmel wollten sagen / sie müssten etwas tun / den Hausfrieden zu erhalten / so wollte ich ihnen wieder sagen lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.65749979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3567,"date":1663,"orig":"Gleich wie daß kein rechter Landfriede ſey/ wann ſich der Baueꝛ erhebet uͤber den Edelman/ der Edelman uͤber den Fuͤrſten/ Alſo ſey das kein rechter Haußfriede/ wann das Weib ſich uͤberhebe uͤber den Mann/ und wolle/ daß er ihr den Schulſack nachtragen ſolle.","norm":"Gleich wie dass kein rechter Landfriede sei / wann sich der Bauer erhebet über den Edelmann / der Edelmann über den Fürsten / Also sei das kein rechter Hausfriede / wann das Weib sich überhebe über den Mann / und wolle / dass er ihr den Schulsack nachtragen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.630499839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3568,"date":1663,"orig":"O du weiſer Salomo/ wie kompt es doch/ daß du ein ſo groß Volck weißlich regieren koͤnnen/ und haſt deine Weiber nicht regteren koͤnnen/ ſonderu ſie haben dich regieret.","norm":"O du weiser Salomo / wie kommt es doch / dass du ein so groß Volk weißlich regieren können / und hast deine Weiber nicht rechteren können / sonderu sie haben dich regieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.337999820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3569,"date":1663,"orig":"Regieret haben ſie dich und ruiniret?","norm":"Regieret haben sie dich und ruinieret?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3678998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3570,"date":1663,"orig":"Dann der HErr ward zornig uͤber Salomo/ ſagt der Heil. 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Geist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.898200035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3571,"date":1663,"orig":"Warumb?","norm":"Warum?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"mt","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.435899972915649} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3572,"date":1663,"orig":"Darumb/ daß er ſo ein Weiber-Narꝛ war/ und ſeine Weiber mehr liebete als Gott.","norm":"Darum / dass er so ein Weibernarr war / und seine Weiber mehr liebte als Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.056900024414062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3573,"date":1663,"orig":"Sehet/ wie der zornige Gott dieſen Weiber-Narꝛen geſtrafft habe.","norm":"Sehet / wie der zornige Gott diesen Weibernarren gestraft habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.46750020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3574,"date":1663,"orig":"Er erweckte ihm einen Widerſach er/ Hadad den Edomiter/ Reſon den Sohn Eliada/ Koͤnig in Syrien/ darzu Jerobeam ſeinen eigenen Knecht.","norm":"Er erweckte ihm einen Wiedersache er / Hadad den Edomiter / Reson den Sohn Eliada / König in Syrien / dazu Jerobeam seinen eigenen Knecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.900599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3575,"date":1663,"orig":"Dieſer Jerobeam war einer Witben Sohn/ ſagt der Heil. Geiſt/ er war Salomons Knecht/ und ohne Zweiffel ein armer Tropf.","norm":"Dieser Jerobeam war einer Wittiben Sohn / sagt der Heil. Geist / er war Salomons Knecht / und ohne Zweifel ein armer Tropf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.390200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3576,"date":1663,"orig":"Da die Koͤnigin auß Reich Arabia/ und andere Potentaten dem Salomom die Viſite gegeben haben/ wird es dieſer Jerobeam fuͤr eine groſſe Gnade gehalten haben/ wann er uͤber der Tafel hat ſitzen duͤrffen/ daran der Koͤnigin auß Reich Arabia Kammerdiener und Pagen ſind tractiret worden.","norm":"Da die Königin aus Reich Arabia / und andere Potentaten dem Salomom die Visite gegeben haben / wird es dieser Jerobeam für eine große Gnade gehalten haben / wann er über der Tafel hat sitzen dürfen / daran der Königin aus Reich Arabia Kammerdiener und Pagen sind traktiert worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.311699867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3577,"date":1663,"orig":"O wie wird Jerobeam ſich ſo tieff gebuͤcket haben/ wann ihm der Koͤnig Salomo eine gute mine gegeben/ und befohlen hat/ er ſoll ſehen/ daß der Koͤnigin Kammerdienern wohl auffgewartet werde.","norm":"O wie wird Jerobeam sich so tief gebückt haben / wann ihm der König Salomo eine gute mine gegeben / und befohlen hat / er soll sehen / dass der Königin Kammerdienern wohl aufgewartet werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.448299884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3578,"date":1663,"orig":"Da aber Gott der HErr erzuͤrnet wurde/ ſchuͤttete er ſolche Verachtung auff den groſſen Weltberuͤhmten reichen Koͤnig Salomon/ daß ſein eigener Knecht ihn trillete und vexirte.","norm":"Da aber Gott der Herr erzürnet wurde / schüttete er solche Verachtung auf den großen Weltberühmten reichen König Salomon / dass sein eigener Knecht ihn drillte und vexierte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.621500015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3579,"date":1663,"orig":"Er trillete ihn nicht allein/ ſondern der Koͤnig muſte hoͤren/ daß Gott das Koͤnigreich von ihm reiſſen/ und dieſem ſeinem Knechte geben wolte.","norm":"Er drillte ihn nicht allein / sondern der König musste hören / dass Gott das Königreich von ihm reißen / und diesem seinem Knechte geben wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.863500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3580,"date":1663,"orig":"Einen Stamm ſolte des Koͤnigs Sohn behalten/ die uͤbrige ſoll dieſer ſein Knecht regieren.","norm":"Einen Stamm sollte des Königs Sohn behalten / die übrige soll dieser sein Knecht regieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.991499900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3581,"date":1663,"orig":"Das muſt dem Koͤnig in ſeinem Alter ein groſſer Braſt/ ein groſſes Hertzleid geweſen ſeyn/ der zuvor von Außlaͤndiſchen und Jnheimiſchen hohen Standes-Perſonen ſo hoch reſpectiret war/ muſte nun hoͤren/ daß ſein Knecht ſeinen leiblichen Sohn ſolt uͤber den Kopff wachſen.","norm":"Das musst dem König in seinem Alter ein großer Brast / ein großes Herzleid gewesen sein / der zuvor von ausländischen und Inheimischen hohen Standespersonen so hoch respektieret war / musste nun hören / dass sein Knecht seinen leiblichen Sohn sollt über den Kopf wachsen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.509900093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3582,"date":1663,"orig":"Allein weil er Gott verachtet/ und andere Goͤt ter geehret hatte/ ſo muſte er wieder verachtet werden/ und dazu brachte ihn labelle, Wie ſolte Salomo von ſo vielen Weibern nicht ſein ver fuͤhrt worden/ da die einige Helena ein gantzes Koͤnigreich in die Aſchen gelegt/ und faſt gantz Aſiæ und Europæ zuſchaffen gemacht hat?","norm":"Allein weil er Gott verachtet / und andere Göt ter geehrt hatte / so musste er wieder verachtet werden / und dazu brachte ihn labelle, wie sollte Salomo von so vielen Weibern nicht sein ver führt worden / da die einige Helena ein ganzes Königreich in die Aschen gelegt / und fast ganz Asiae und Europae zuschaffen gemacht hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.711100101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3583,"date":1663,"orig":"Was iſt es wunder/ daß viel boͤſes/ viel Ungerechtigkeit und Unluſt durch unſerer gnaͤdigen Frauen Mit-Regiment angerichtet werde/ da Eva die ſchoͤne/ heilige/ reine/ fromme/ glaͤubige/ Gottsfuͤrchtige/ weiſe/ verſtaͤndige Fraw (wie ſie dann fuͤr dem Fall gewißlich geweſen) dergleichen gethan hat?","norm":"Was ist es Wunder / dass viel Böses / viel Ungerechtigkeit und Unlust durch unserer gnädigen Frauen Mit-Regiment angerichtet werde / da Eva die schöne / heilige / reine / fromme / gläubige / Gottesfürchtige / weise / verständige Frau (wie sie dann für dem Fall gewisslich gewesen) dergleichen getan hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.407800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3584,"date":1663,"orig":"Mich duͤnckt ich hoͤre/ wie die eine bald dieſes/ bald jenes von Salomo begehret habe/ wie ſie geruͤhmet haben den Pracht/ der in dem Frauenzimmer der Koͤnigin in Aſſyrien gefuͤhret werde.","norm":"Mich dünkt ich höre / wie die eine bald dieses / bald jenes von Salomo begehret habe / wie sie gerühmt haben den Pracht / der in dem Frauenzimmer der Königin in Assyrien geführt werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.06850004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3585,"date":1663,"orig":"Da hat vielleicht eine jede dem Koͤnige zugefallen wollen eine Kurtzweile anſtellen.","norm":"Da hat vielleicht eine jede dem Könige zugefallen wollen eine Kurzweile anstellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.537799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3586,"date":1663,"orig":"Da wird der alte Salomo dieſer Kurtzweile beygewohnet haben.","norm":"Da wird der alte Salomo dieser Kurzweile beigewohnt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.731200218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3587,"date":1663,"orig":"Da wird er unterweilens ſelbſt den Damen zugefallen ein Liedlein daher gefiedelt haben.","norm":"Da wird er Unterweilens selbst den Damen zugefallen ein Liedlein daher gefiedelt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.777699947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3588,"date":1663,"orig":"Da wird das Frauenzimmer geruͤhmet haben des Koͤniges hohe Weißheit/ das Ethan und andere vornehme Muſicanten nichts ſeyn gegen dem Koͤnige.","norm":"Da wird das Frauenzimmer gerühmt haben des Königes hohe Weisheit / das Ethan und andere vornehme Musikanten nichts sein gegen dem Könige.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.752099990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3589,"date":1663,"orig":"Da wird er nicht mehr geachtet haben der Schiffart in Ophir.","norm":"Da wird er nicht mehr geachtet haben der Schifffahrt in Ophir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.067299842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3590,"date":1663,"orig":"Hat er ſchon zuvor den Lapidem Philoſophorum gehabt/ ſo wird er hernach lieber im Frauenzimmer als im laboratorio geweſen ſeyn.","norm":"Hat er schon zuvor den Lapidem Philosophorum gehabt / so wird er hernach lieber im Frauenzimmer als im laboratorio gewesen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.950399875640869} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3591,"date":1663,"orig":"Rehabeam der Koͤnigl. Printz wird zu allen Comœdien, zu allen Balleten ſeyn invitirt worden/ und wird ſeine Præceptores nichts geacht haben.","norm":"Rehabeam der Königl. Prinz wird zu allen Komödien, zu allen Balletten sein invitiert worden / und wird seine Praeceptores nichts geachtet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.755099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3592,"date":1663,"orig":"Sondern eine jede im Frauenzimmer wird ihn als Solem orientem angebetet haben/ damit/ wann Salomo die Augen zuthue/ ſie und andere ihre Anverwandte/ welche ſie mit an Koͤnigl. Hoff bracht/ dem jungen Rehabeam im Schoſe ſitzen koͤnnen.","norm":"Sondern eine jede im Frauenzimmer wird ihn als Solem orientem angebetet haben / damit / wann Salomo die Augen zutue / sie und andere ihre Anverwandte / welche sie mit an Königl. Hoffe brachte / dem jungen Rehabeam im Chose sitzen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.0355000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3593,"date":1663,"orig":"Alſo iſt Rehabeam der Koͤnigl. Printz auff Sardanapaliſch erzogen worden/ inter delicias & adulationes muliebres.","norm":"Also ist Rehabeam der Königl. Printz auf Sardanapalisch erzogen worden / inter delicias & adulationes muliebres.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.301799774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3594,"date":1663,"orig":"Wann ſie im Frauenzimmer eine koſtbare Comoͤdi oder Ballet haben anſtellen wollen werden ſie Salomon und Printz Rehabeam geruͤhmet haben/ die luſtige ingenioſe invention, werden den Koͤnig und den Printzen darzu invitirt, aber dabey erinnert haben/ daß Geld dazu erfordert werde.","norm":"Wann sie im Frauenzimmer eine kostbare Komödie oder Ballett haben anstellen wollen werden sie Salomon und Prinz Rehabeam gerühmt haben / die lustige ingeniose invention, werden den König und den Prinzen dazu invitiert, aber dabei erinnert haben / dass Geld dazu erfordert werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.948200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3595,"date":1663,"orig":"Dann wird Salomo vielleicht geſchickt haben zu dem Rentmeiſter Adoram/ welchen als einen rechten Leuteſchinder die Jſraelitiſche Gemeine mit Steinen endlich zu tode warff.","norm":"Dann wird Salomo vielleicht geschickt haben zu dem Rentmeister Adoram / welchen als einen rechten Leuteschinder die Israelitische Gemeine mit Steinen endlich zu Tode warf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8007001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3596,"date":1663,"orig":"Cap. 12. v. 18. Adoram wird ſich entſchuldiget haben/ es ſey kein Geld in der Rent-Kammer/ es ſey in ſo langer Zeit kein Gold auß Ophir kommen.","norm":"Cap . 12. v. 18. Adoram wird sich entschuldiget haben / es sei kein Geld in der Rentkammer / es sei in so langer Zeit kein Gold aus Ophir kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.14900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3597,"date":1663,"orig":"Hiebevor hab jederman jaͤhrlich dem Koͤnige Geſchenck bracht/ ſilbern und Guͤlden Geraͤth/ Kleider und Harniſch/ Wuͤrtz/ Roß und Maͤuler c. 10. v. 25. Jetzo blieb alles aus.","norm":"Hiervor habe jedermann jährlich dem Könige Geschenk brachte / silbern und Gülden Gerät / Kleider und Harnisch / Würz / Ross und Mäuler c. 10. v. 25. Jetzt blieb alles aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.342899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3598,"date":1663,"orig":"Und der Koͤnigliche Eſtat wolle gleichwol gefuͤhret ſeyn.","norm":"Und der Königliche Estat wolle gleichwohl geführt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.335100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3599,"date":1663,"orig":"Er hab ſchon ein groſſes verſchoſſen/ er wiſſe nicht weiter fort zu kommen.","norm":"Er habe schon ein großes verschossen / er wisse nicht weiter fortzukommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.324399948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3600,"date":1663,"orig":"Er wolle das noch tentiren/ er wolle mit ſeinem Gefater Jerobeam reden/ welche Salomo als einen auffrichtigen Mann geſetzt hab/ uͤber alle Laſt des Hauſes Joſeph c. 11. v. 28.","norm":"Er wolle das noch tentieren / er wolle mit seinem Gefater Jerobeam reden / welche Salomo als einen aufrichtigen Mann gesetzt habe / über alle Last des Hauses Joseph c. 11. v. 28.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.42579984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3601,"date":1663,"orig":"Er wolle ſehen/ ob er Mittel wiſſe dem Koͤnig etwas vor zuſchieſſen/ er ſolle es von der Contribution auß dem Stam̃ Benjamin wieder einnehmen.","norm":"Er wolle sehen / ob er Mittel wisse dem König etwas vorzuschießen / er solle es von der Kontribution aus dem Stamm Benjamin wieder einnehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.594099998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3602,"date":1663,"orig":"Jerobeam/ welcher zuvor ein armer Schropper geweſen (ſeine Mutter hieß Zeruja/ und war eine Witbe) wird ſich entſchuldiget haben/ er hab die Mittel nicht.","norm":"Jerobeam / welcher zuvor ein armer Schrapper gewesen (seine Mutter hieß Zeruja / und war eine Wittib) wird sich entschuldiget haben / er habe die Mittel nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.44789981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3603,"date":1663,"orig":"Allein er wolle Jhrer Maj. zu unterthaͤnigen Ehren ſich bemuͤhen/ daß er ein paar tauſend Pfund Silber zuſammen bringe/ wann Jhre Maj. ihm wolle eine Anweiſung an den Stam̃ Benjamin geben/ daß er ſich wieder bezahlt machen koͤnne.","norm":"Allein er wolle Ihrer Maj. zu untertänigen Ehren sich bemühen / dass er ein paar tausend Pfund Silber zusammen bringe / wann Ihre Maj. ihm wolle eine Anweisung an den Stamm Benjamin geben / dass er sich wieder bezahlt machen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3572998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3604,"date":1663,"orig":"Wann dann Jerobeam die Anweiſung gehabt/ wird er die Benjamiter auff Rothwelſch getrillt/ und geſehen haben/ daß er an ſtatt dieſer 2000.","norm":"Wann dann Jerobeam die Anweisung gehabt / wird er die Benjamiter auf Rotwelsch gedrillt / und gesehen haben / dass er anstatt dieser 2000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.874199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3605,"date":1663,"orig":"Pfund. 4000. oder 5000. Pf. wieder bekommen hat.","norm":"Pfund. 4000 . oder 5000. Pf. wieder bekommen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.161499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3606,"date":1663,"orig":"Und als er ſeinen Sack voll gehabt/ wird er in Egypten marchiret ſeyn/ c. 11. v 40. da wird dann auff einen Abend verhuͤpfft/ verſprungen und im Frauenzimmer verdantzt worden ſeyn/ der Schweiß und das Blut eines gantzen Stamms in Jſrael/ welchen der Koͤnig David hiebevor employrte zu ſo groſſen und gewaltigen Thaten!","norm":"Und als er seinen Sack voll gehabt / wird er in Ägypten markieret sein / c. 11. v 40. da wird dann auf einen Abend hüpft / versprungen und im Frauenzimmer vertanzt worden sein / der Schweiß und das Blut eines ganzen Stamms in Israel / welchen der König David hiervor employrte zu so großen und gewaltigen Taten!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.361800193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3607,"date":1663,"orig":"Da die Roͤmer noch in geringen Hauſern wohneten/ da thaͤten ſie tapffere Thaten.","norm":"Da die Römer noch in geringen Hausern wohnten / da täten sie tapfere Taten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.737500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3608,"date":1663,"orig":"Da ſie ſich aber auff den luxum begaben/ und Marmorſteinerne Haͤuſer baueten/ da gieng es mit ihnen auff ein lami.","norm":"Da sie sich aber auf den luxum begaben / und Marmorsteinerne Häuser bauten / da ging es mit ihnen auf ein lami.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.39739990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3609,"date":1663,"orig":"Jhr ſehet auch hier Philanderſon/ was frommer Eltern Segen fuͤr ein groſſes Capjtal ſey.","norm":"Ihr sehet auch hier Philanderson / was frommer Eltern Segen für ein großes Kapital sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.845300197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3610,"date":1663,"orig":"Gott war zwar uͤber Salomon zornig/ aber die Straffe/ die er ihm drohete/ lirß er nicht uͤber ſein Hauß ergehen bey ſeinen Lebzeiten/ umb ſeines Vaters Davids willen.","norm":"Gott war zwar über Salomon zornig / aber die Strafe / die er ihm drohte / lirß er nicht über sein Haus ergehen bei seinen Lebzeiten / um seines Vaters Davids Willen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.451399803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3611,"date":1663,"orig":"Und ſeinem Sohn Rehabeam nam er nicht das gantze Koͤnigreich/ ſondern er ließ ihn bey Brote/ er uberließ ihm den Stam̃ Juda umb ſeines Großvatern Davids willen.","norm":"Und seinem Sohn Rehabeam nahm er nicht das ganze Königreich / sondern er ließ ihn bei Brote / er überließ ihm den Stamm Juda um seines Großvaterin Davids Willen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.427700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3612,"date":1663,"orig":"Sonſt iſt eine Diſputation unter den Gelehrten entſtanden/ ob auch Salomo ſey ſelig worden?","norm":"Sonst ist eine Disputation unter den Gelehrten entstanden / ob auch Salomo sei selig worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.751699924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3613,"date":1663,"orig":"Auguſtinus ſaget/ man koͤnne in der Schrifft von Salomons Bekehrung nichts finden.","norm":"Augustinus sagt / man könne in der Schrift von Salomons Bekehrung nichts finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.326499938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3614,"date":1663,"orig":"Scotus verdampt ihn ſimpliciter.","norm":"Scotus verdammt ihn simpliciter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.835299968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3615,"date":1663,"orig":"Andere ſagen/ daß er habe Buſſe gethan/ und habe nach ſeiner Bekehrung beſchrieben den Prediger Salomon/ und darinne habe er ſeine Vanitaͤten beklagt und bekant.","norm":"Andere sagen / dass er habe Buße getan / und habe nach seiner Bekehrung beschrieben den Prediger Salomon / und darin habe er seine Vanitäten beklagt und bekannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6178998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3616,"date":1663,"orig":"Die Juͤden geben vor/ Salomo habe Buſſe gethan/ und ſeine Diener haben ihn fuͤnffmal durch die Gaſſen zu Jeruſalem ziehen muͤſſen/ ja er ſey mit fuͤnff Ruthen nach dem Tempel gelauffen/ habe die Geſetz-Gelehꝛten gebeten/ daß ſie ihn mit Ruthen ſtreichen ſollen.","norm":"Die Juden geben vor / Salomo habe Buße getan / und seine Diener haben ihn fünfmal durch die Gassen zu Jerusalem ziehen müssen / ja er sei mit fünf Ruten nach dem Tempel gelaufen / habe die Gesetz-Gelehrten gebeten / dass sie ihn mit Ruten streichen sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.619999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3617,"date":1663,"orig":"Als ſie aber die Hand nicht an den Geſalbten des HErꝛn legen wollen/ habe ſich der Koͤnig ſelbſt mit Ruthen geſtrichen.","norm":"Als sie aber die Hand nicht an den Gesalbten des Herrn legen wollen / habe sich der König selbst mit Ruten gestrichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.318299770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3618,"date":1663,"orig":"Lutherus iſt gefragt worden/ ob man etwas von Salomons Buſſe in der Schrifft leſe?","norm":"Luther ist gefragt worden / ob man etwas von Salomons Buße in der Schrift lese?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.098499774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3619,"date":1663,"orig":"Darauff hat er geantwortet/ Nein.","norm":"Darauf hat er geantwortet / Nein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.745100021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3620,"date":1663,"orig":"Aber das leſe man/ er ſey entſchlaffen mit ſeinen Vaͤtern/ darauß muthmaſte er/ daß er ſey ſelig worden.","norm":"Aber das lese man / er sei entschlafen mit seinen Vätern / daraus mutmaßte er / dass er sei selig worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.889599800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3621,"date":1663,"orig":"Dem ſey wie ihm wolle wann es aber ſo iſt/ daß Salomo nicht iſt ſelig worden/ wie Scotus ver. meynt/ ſo wolt ich lieber ein einfaͤltiger Narꝛ ſeyn/ als daß ich ſolt ein reicher weltweiſer Herꝛ ſeyn/ und ſolt ſo viel Silber haben als Stein/ und ſolt darnach zum Teuffel in die Hoͤll fahren.","norm":"Dem sei wie ihm wolle wann es aber so ist / dass Salomo nicht ist selig worden / wie Scotus ver. meint / so wollte ich lieber ein einfältiger Narr sein / als dass ich sollte ein reicher weltweiser Herr sein / und sollt so viel Silber haben als Stein / und sollt danach zum Teufel in die Höll fahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2342000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3622,"date":1663,"orig":"Hier zeitlich dort ewig.","norm":"Hier zeitlich dort ewig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.52400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3623,"date":1663,"orig":"Allein wo geraht ich hin?","norm":"Allein wo gerat ich hin?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.48199987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3624,"date":1663,"orig":"Jch haͤtte auff dieſe Art das Leben Jerobeams betrachten/ und euch zeigen wollen einen Spiegel eines Tyrannen.","norm":"Ich hätte auf diese Art das Leben Jerobeams betrachten / und euch zeigen wollen einen Spiegel eines Tyrannen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.408599853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3625,"date":1663,"orig":"Allein ich ſehe daß die Nacht herein bricht/ ich hab euch gar zu lang auffgehalten mit meinen Reden.","norm":"Allein ich sehe dass die Nacht hereinbricht / ich habe euch gar zu lang aufgehalten mit meinen Reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.196199893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3626,"date":1663,"orig":"Jhr werdet hungerig und durſtig worden ſeyn.","norm":"Ihr werdet hungrig und durstig worden sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.220700025558471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3627,"date":1663,"orig":"Bleibt bey mir/ und nehmt mit einer Platoniſchen Abendmahlzeit vorlieb/ und behaltet zum Beſchluß dieſes einige/ daß unſer Leben ſey eine Comoͤdi/ Wohl dem/ der dieſe Comoͤdi alſo agirt, daß es nicht endlich außlauffe auff eine Tragoͤdi/ und gewinne ein trauriges und boͤſes ENDE.","norm":"Bleibt bei mir / und nehmt mit einer platonischen Abendmahlzeit vorlieb / und behaltet zum Beschluss dieses einige / dass unser Leben sei eine Komödie / Wohl dem / der diese Komödie also agiert, dass es nicht endlich auslaufe auf eine Tragödie / und gewinne ein trauriges und böses ENDE.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.09250020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3628,"date":1663,"orig":"Nachſchrifft an den Leſer.","norm":"Nachschrift an den Leser.","lang_fastText":"zh","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.099599838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3629,"date":1663,"orig":"HOch und vielgeliebter Leſer/ du magſt mein Bekanter oder Unbekanter ſeyn/ Sey tauſendmal freundlich gegruͤſt.","norm":"Hoch und vielgeliebter Leser / du magst mein bekannter oder Unbekannter sein / Sei tausendmal freundlich gegrüßt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.48199987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3630,"date":1663,"orig":"Der erſte Bogen von dieſem Tractaͤtlein/ war allbereit gedruckt/ ehe der Krieg zwiſchen den Nordiſchen Koͤnigen anfieng.","norm":"Der erste Bogen von diesem Traktätlein / war allbereits gedruckt / ehe der Krieg zwischen den nordischen Königen anfing.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.118500232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3631,"date":1663,"orig":"Nach dieſer Zeit iſt mir ein groſſes Ungluͤck begegnet mit einem ſonderlichen vertrauten Freunde/ welches mein Gemuͤth alſo diſtrahirt hat/ daß ich unterweilens der Druckerey nicht hab koͤnnen abwarten/ oder wie ſonſt meine Gewonheit iſt im corrigiren/ ein und andere Worte hab verbeſſern koͤnnen.","norm":"Nach dieser Zeit ist mir ein großes Unglück begegnet mit einem sonderlichen vertrauten Freunde / welches mein Gemüt also distrahiert hat / dass ich Unterweilens der Druckerei nicht habe können abwarten / oder wie sonst meine Gewohnheit ist im Korrigieren / ein und andere Worte habe verbessern können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.368800163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3632,"date":1663,"orig":"Du wirſt demnach mir zu gute halten/ wann von dem Drucker oder mir ſelbſt Fehler begangen ſind.","norm":"Du wirst demnach mir zugutehalten / wann von dem Drucker oder mir selbst Fehler begangen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.422699928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3633,"date":1663,"orig":"Wann ich mit freudigem Geiſte dieſes Tractaͤtlein haͤtte noch einmal uͤberleſen koͤnnen/ wuͤrdeſtu vielleicht damit content geweſen ſeyn.","norm":"Wann ich mit freudigem Geiste dieses Traktätlein hätte noch einmal überlesen können / würdest vielleicht damit content gewesen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.67549991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3634,"date":1663,"orig":"Die Imperfection aber ſchreibe zu dem jenigen/ welche es durch den Druck zu befuͤrdern/ mich vielfaͤltig im portunirt haben/ und dem obgedachten mir zugeſtoſſẽ Ungluͤck.","norm":"Die Imperfektion aber schreibe zu demjenigen / welche es durch den Druck zu befördern / mich vielfältig im portunirt haben / und dem obgedachten mir zugestoßen Unglück.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6407999992370605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3635,"date":1663,"orig":"Jch hab mein Lebtag mancherley Pillulẽ eingeſchluckt.","norm":"Ich habe mein Lebtag mancherlei Pillulen eingeschluckt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.603899955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3636,"date":1663,"orig":"Und der Sinnreiche Jtaliaͤner Trajanus Boccalini gedenckt Cent.","norm":"Und der Sinnreiche Italiener Trajanus Boccalini gedenkt Cent.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.366899967193603} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3637,"date":1663,"orig":"1. re at.","norm":"1. re at.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"fil","lang_de":0,"norm_lmscore":6.823299884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3638,"date":1663,"orig":"1. dz in dem Kauffhauß/ welches die Politici im Parnaſſo angerichtet/ unter andern Wahren ſey verkaufft worden ein eiſern Jnſtrument/ dadurch den Leuten der Schlund und Gurgel erweitert werde/ daß ſie an ſtatt der kleinen Pillulen groſſe Kuͤrbis einſchlucken koͤnnen.","norm":"1. dass in dem Kaufhaus / welches die Politici im Parnasso angerichtet / unter anderen Wahren sei verkauft worden ein eisern Instrument / dadurch den Leuten der Schlund und Gurgel erweitert werde / dass sie anstatt der kleinen Pillulen große Kürbis Einschlucken können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.395299911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3639,"date":1663,"orig":"Und dieſes Jnſtrument ſey allen Gelaͤhrten zu Anſtellung eines tugendhafften Lebens ſehr nutz und dienlich.","norm":"Und dieses Instrument sei allen Gelehrten zu Anstellung eines tugendhaften Lebens sehr Nutz und dienlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.343800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3640,"date":1663,"orig":"Hilfft mir Gott/ daß ich mein Gemuͤthe ein wenig recolligiren kan/ ſo wil ich ſehen/ ob ich dieſe Geſchichte/ nach allen Umbſtaͤnden/ mit beweglichen Warten alſo beſchreiben koͤnne/ daß es die poſteritaͤt mit commiſeration leſen moͤge.","norm":"hilft mir Gott / dass ich mein Gemüte ein wenig recolligiren kann / so will ich sehen / ob ich diese Geschichte / nach allen Umständen / mit beweglichen Warten also beschreiben könne / dass es die Posterität mit Commisration lesen möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.836100101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3641,"date":1663,"orig":"Und als denn ſoltu eine gute Anzahl Teutſcher und Lateiniſcher Tractaͤtlein von meiner Hand zu empfangen haben.","norm":"Und als denn sollst du eine gute Anzahl Deutscher und Lateinischer Traktätlein von meiner Hand zu empfangen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.606599807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3642,"date":1663,"orig":"Jch weiß zwar wol daß viel Naſeweiſe Judicia von dieſer Art zu ſchreiben gefaͤllet werden.","norm":"Ich weiß zwar wohl dass viel Naseweise Judicia von dieser Art zu schreiben gefällt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.138500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3643,"date":1663,"orig":"Allein ich frage dich/ ob du niemals eine Comœdi geleſen habſt von dem Tobia/ von Judith und Holofernes/ oder dergleichen/ da die Perſon/ das Thema oder die propoſition iſt genommen auß H. Schrifft/ und iſt Ethicè und Politicè tractiret worden/ und hat ſich niemand daran geaͤrgert/ ſondern mancher iſt durch gute/ bey ſolcher occaſion angefuͤhrte moralia erluſtiget und erbauet worden?","norm":"Allein ich frage dich / ob du niemals eine Comoedi gelesen habest von dem Tobia / von Judith und Holofernes / oder dergleichen / da die Person / das Thema oder die Proposition ist genommen aus H. Schrift / und ist Ethice und Politice traktiert worden / und hat sich niemand daran geärgert / sondern mancher ist durch gute / bei solcher occasion angeführte moralia erlustiget und erbauet worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.315599918365478} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3644,"date":1663,"orig":"Die VVARHEIT iſt wie ein kalter Braͤten.","norm":"Die VVARHEIT ist wie ein kalter Braten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.907599925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3645,"date":1663,"orig":"Wann man den einen armen hungerigen Manne fuͤrſetzt/ ſo ſaͤttiget er ſeinen Hunger damit/ und dancket GOtt fuͤr das niedliche Bißlein.","norm":"Wann man den einen armen hungrigen Manne vorsetzt / so sättiget er seinen Hunger damit / und danket Gott für das niedliche Bisslein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.055200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3646,"date":1663,"orig":"Aber wann man ihn einem reichen Schlemmer/ einen groſſen Herꝛn zum Fruͤhſtuͤck vorſetzt/ ſo wil er offt nicht davon freſſen/ ſondern der Koch ſoll alsbald kleine Paſteten oder etwas anders dar auß machen.","norm":"Aber wann man ihn einem reichen Schlemmer / einen großen Herrn zum Frühstück vorsetzt / so will er oft nicht davon fressen / sondern der Koch soll alsbald kleine Pasteten oder etwas anders dar aus machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.456600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3647,"date":1663,"orig":"Das hat vielleicht der Prophet Nathan gemerckt.","norm":"Das hat vielleicht der Prophet Nathan gemerkt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.223700046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3648,"date":1663,"orig":"Als der zum Koͤnige David kam/ da ſagt er nicht alsbald/ Koͤnig David/ du biſt ein Moͤrder und ein Ehebrecher.","norm":"Als der zum Könige David kam / da sagt er nicht alsbald / König David / du bist ein Mörder und ein Ehebrecher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.838399887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3649,"date":1663,"orig":"Und die Moͤrder und Ehebrecher werden das Reich G Ottes nicht ererben/ wann ſie nicht Buſſe thun.","norm":"Und die Mörder und Ehebrecher werden das Reich G Ottes nicht ererben / wann sie nicht Buße tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.012700080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3650,"date":1663,"orig":"Sondern er erzehlte ihm ein Parabol/ wor auß der Koͤnig endlich merckete/ was die Glocke geſchlagen habe.","norm":"Sondern er erzählte ihm ein Parabol / wor aus der König endlich merkte / was die Glocke geschlagen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.607600212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3651,"date":1663,"orig":"Es mag ein jeder von dieſen oder dergleichen Tractatlein judiciren wie er wil.","norm":"Es mag ein jeder von diesen oder dergleichen Traktatlein judizieren wie er will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.746200084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3652,"date":1663,"orig":"Jch verweiſe inzwiſchen ſolche Kluͤglinge zu der Vorrede in den LUCI. DOR, und werde ihnen/ geliebtes Gott/ zu anderer Zeit weitlaͤufftiger antworten.","norm":"Ich verweise inzwischen solche Kluglinge zu der Vorrede in den LUCI . DOR, und werde ihnen / geliebtes Gott / zu anderer Zeit weitläufiger antworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.054599761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3653,"date":1663,"orig":"Jch gebe unterdeſſen auß Krafft eines ſonderbaren Diplomatis einem jeden dieſes Privilegium und Freyheit/ daß er Macht und Gewalt haben ſoll/ dieſe Tractaͤtlein zu leſen/ oder nach ſeinem Belieben liegen zu laſſen.","norm":"Ich gebe unterdessen aus Kraft eines sonderbaren Diplomatis einem jeden dieses Privilegium und Freiheit / dass er macht und Gewalt haben soll / diese Traktätlein zu lesen / oder nach seinem Belieben liegenzulassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.204899787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3654,"date":1663,"orig":"Weil nichts darinne iſt/ welches Gottes Wort/ der Augſpurgiſchen Confeſſion und andern libris Symbolicis zuwieder laufft/ verhoffe ich/ es werde kein Roͤmiſcher Kaͤyſer oder ander Potentat mich zwingen/ daß ich meinen Stylum in politiſchen Schrifften regulire nach eines andern lyripipio.","norm":"Weil nichts darin ist / welches Gottes Wort / der Augsburgischen Konfession und anderen libris Symbolicis zuwider lauft / verhoffe ich / es werde kein Römischer Kaiser oder ander Potentat mich zwingen / dass ich meinen Stylum in politischen Schriften reguliere nach eines anderen lyripipio.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.787499904632568} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3655,"date":1663,"orig":"Es ſind noch viel vornehme groſſe Leute/ bey welchen etwas mehr als Schulwitz iſt/ welche wol wiſſen/ wie ſie von ſolchen gewuͤrtzten Tractamenten judiciren ſollen.","norm":"Es sind noch viel vornehme große Leute / bei welchen etwas mehr als Schulwitz ist / welche wohl wissen / wie sie von solchen gewürzten Traktamenten judizieren sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.742499828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3656,"date":1663,"orig":"Denſelben wuͤnſche ich alles was ihr Hertz begehret/ und ihnen nuͤtz und gut iſt.","norm":"Denselben wünsche ich alles was ihr Herz begehret / und ihnen nütze und gut ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.130199909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3657,"date":1663,"orig":"Wann die uͤbrige/ welche/ wie der Koͤnig Midas, unterweilens von einem Dinge judiciren/ wollen dieſes Koͤniges Reichthumb und ſeine andere Herꝛligkeit haben/ ſo wuͤnſche ich ihnen/ daß ſie wol dabey fahren/ und des Neſtoris Jahr und Lebens-Ziel erreichen moͤgen.","norm":"Wann die übrige / welche / wie der König Midas, Unterweilens von einem Dinge judizieren / wollen dieses Königes Reichtum und seine andere Herrlichkeit haben / so wünsche ich ihnen / dass sie wohl dabei fahren / und des Nestoris Jahr und Lebens-Ziel erreichen mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.039400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3658,"date":1663,"orig":"Gehab dich wohl.","norm":"Gehabe dich wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.460499763488769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3659,"date":1663,"orig":"Der geplagte Hiob.","norm":"Der geplagte Hiob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.042799949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3660,"date":1663,"orig":"Das iſt/ Fuͤrſtellung des groſſen Creutztraͤgers Hiobs/ und der manchfaltigen/ ſchmertzhafften und jammervollen Begegniſſen/ mit denen er auff die Gedultprob geſetzet worden.","norm":"Das ist / Vorstellung des großen Kreuzträgers Hiobs / und der mannigfaltigen / schmerzhaften und jammervollen Begegnungen / mit denen er auf die Gedultprob gesetzt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.634099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3661,"date":1663,"orig":"Denen Wohl-Edlen/ Geſtrengen/ auch Edlen/ Veſten und Großachtbarn/ der Augſpurgiſchen Confeſſion Zugethanen/ auß der Niederlaͤndiſchen Nation zu Ambſterdam/ Hamburg/ und Franckfurt am Mayn.","norm":"Denen Wohledlen / Gestrengen / auch Edlen / Festen und Großachtbarn / der Augsburgischen Konfession zugetanen / aus der niederländischen Nation zu Amsterdam / Hamburg / und Frankfurt am Main.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.516900062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3662,"date":1663,"orig":"Meinen inſonders hochgeehrten und wehrten Freunden.","norm":"Meinen insonders hochgeehrten und wehrten Freunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.198299884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3663,"date":1663,"orig":"Zuſchrifft","norm":"Zuschrift","lang_fastText":"ds","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":11.855999946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3664,"date":1663,"orig":"Wohl-Edle/ Geſtrenge/ auch Edle/ Veſte und Groß-Achtbare/ meine inſonders großguͤnſtige hochgeehrte Herꝛen und hochwerthe Freunde und Goͤnner.","norm":"Wohledle / Gestrenge / auch Edle / Feste und Großachtbare / meine insonders großgünstige hochgeehrte Herren und hochwerte Freunde und Gönner.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.053599834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3665,"date":1663,"orig":"ALs ich juͤngſt dieſes Tꝛactaͤtlein von dem Hiob entworffen/ hab ich mich reſolvirt/ der ſaͤmptlichen dero unverenderten Augſpurgiſchen Confeſſion zugeth anen Niederlaͤndiſchen Nation/ es zu dediciren/ und zwar auß ſonderbahrer guter Affection und Betrachtung/ dz ich noch viel vorneme liebe Freunde unter ihnen hab/ und dann/ daß Gott bey der durch den Duc de Alba veruͤbten Tyranney/ uns an ihren Vorfahren ein ſolches Exempel fuͤrgeſtellet hab/ wie an dem Hiob/ welchem GOtt der HErr gab/ und nahm/ und wiedergab.","norm":"Als ich jüngst dieses Traktätlein von dem Hiob entworfen / habe ich mich resolviert / der sämtlichen deren unverendeten Augsburgischen Konfession zugeth anen niederländischen Nation / es zu dedizieren / und zwar aus sonderbarer guter Affektion und Betrachtung / dass ich noch viel vornehme liebe Freunde unter ihnen habe / und dann / dass Gott bei der durch den Duc de Alba verübten Tyrannei / uns an ihren Vorfahren ein solches Exempel vorgestellt habe / wie an dem Hiob / welchem Gott der Herr gab / und nahm / und wiedergab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.156700134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3666,"date":1663,"orig":"Wie mancher iſt unter ihnen/ deſſen vornehme Vor-Eltern haben verlaſſen ihr luſtiges Vaterland/ ihre vornehme alt-Adeliche Freundſchafft/ ihr Vaͤterlichs Haus/ ihr Haab und Gut/ und ſind umb der Religion willen/ mit bloſſen Haͤnden gangen in ein fremdes Land/ und Gott hat ſie darinn mehr geſegnet/ als wann ſie in ihrem Vaterland blieben waͤren/ und hat alſo an thnen erfuͤllet die Verheiſſung die Chriſtus thut Matth. 19. und ſagt.","norm":"Wie mancher ist unter ihnen / dessen vornehme Voreltern haben verlassen ihr lustiges Vaterland / ihre vornehme alt-adelige Freundschaft / ihr väterliches Haus / ihr Hab und Gut / und sind um der Religion willen / mit bloßen Händen gegangen in ein fremdes Land / und Gott hat sie darin mehr gesegnet / als wann sie in ihrem Vaterland blieben wären / und hat also an ihnen erfüllet die Verheißung die Christus tut Matth . 19. und sagt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.521200180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3667,"date":1663,"orig":"Wer verläſt Haͤuſer oder Bruͤder/ oder Schweſter/ oder Vater/ oder Mutter/ oder Weib/ oder Kinder/ oder Aecker/ um meines Namens willen/ der wirds hnndertfältig wieder nehmen und das ewige Leben ererben.","norm":"Wer verlässt Häuser oder Brüder / oder Schwester / oder Vater / oder Mutter / oder Weib / oder Kinder / oder Äcker / um meines Namens willen / der wird es hnndertfältig wieder nehmen und das ewige Leben ererben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.136300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3668,"date":1663,"orig":"Bitte derohalben/ meine hochgeehrte Herꝛen/ wollen dieſes geringe Tractaͤtlein von meiner Hand mit freundlichen Augen annehmen/ und ihre Kinder dabey erinnern/ daß Geld ſey Geld/ Welt ſey Welt/ und ſelig ſey/ der Gott zum Freund behaͤlt.","norm":"Bitte derohalben / meine hochgeehrte Herren / wollen dieses geringe Traktätlein von meiner Hand mit freundlichen Augen annehmen / und ihre Kinder dabei erinnern / dass Geld sei Geld / Welt sei Welt / und selig sei / der Gott zum Freund behält.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.76140022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3669,"date":1663,"orig":"Gott kan einen Reichen bald arm/ und einem Armen bald wieder reich machen/ wie an dem Hiob zuſehen/ dem Gott doppelfaͤltig wiedergab/ was er zuvor verlohren hatte.","norm":"Gott kann einen Reichen bald arm / und einem Armen bald wieder reich machen / wie an dem Hiob zusehen / dem Gott doppelfältig wiedergab / was er zuvor verloren hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.023600101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3670,"date":1663,"orig":"Es iſt Alles gelegen an Gottes Segen.","norm":"Es ist alles gelegen an Gottes Segen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.78410005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3671,"date":1663,"orig":"Und was huͤlff es den Menſchen/ wañ er ſo viel Geld haͤtte/ als der vornehmſte Kauffmann in Ambſterdam oder Venedig?","norm":"Und was hilf es den Menschen / wann er so viel Geld hätte / als der vornehmste Kaufmann in Amsterdam oder Venedig?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.100800037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3672,"date":1663,"orig":"Er waͤre darum noch kein Roͤmiſcher Kaͤyſer oder Koͤnig in Spanien.","norm":"Er wäre darum noch kein Römischer Kaiser oder König in Spanien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.999300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3673,"date":1663,"orig":"Und wann er ſchon Roͤmiſcher Kaͤyſer und Koͤnig in Spanien zugleich waͤre/ ſo waͤre er doch deßwegen noch kein Herꝛ in gantz Europa.","norm":"Und wann er schon römischer Kaiser und König in Spanien zugleich wäre / so wäre er doch deswegen noch kein Herr in ganz Europa.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.276100158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3674,"date":1663,"orig":"Und wann er ſchon ein Herꝛ in gantz Europa waͤre/ ſo waͤre er doch kein Herꝛ der gantzen Welt.","norm":"Und wann er schon ein Herr in ganz Europa wäre / so wäre er doch kein Herr der ganzen Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.405900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3675,"date":1663,"orig":"Und wann er ſchon ein Herꝛ der gantzen Welt waͤre/ was waͤre ihm damit gedient/ wann er Schaden litte an ſeiner Seel?","norm":"Und wann er schon ein Herr der ganzen Welt wäre / was wäre ihm damit gedient / wann er Schaden litte an seiner Seele?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.076399803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3676,"date":1663,"orig":"Matth. 16.","norm":"Matth. 16.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":4.295899868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3677,"date":1663,"orig":"Hier zeitlich/ dort ewig!","norm":"Hier zeitlich / dort ewig!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.154800415039062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3678,"date":1663,"orig":"Es wird einem Menſchen der in dieſer Welt in der Creutz-Stuben ſitzen und ſchwitzen muß/ die Zeit offtmals lang.","norm":"Es wird einem Menschen der in dieser Welt in der Kreuz-Stuben sitzen und schwitzen muss / die Zeit oftmals lang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.270699977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3679,"date":1663,"orig":"Allein Lang iſt nicht Ewig:","norm":"Allein Lang ist nicht ewig:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.062099933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3680,"date":1663,"orig":"Ewig aber das iſt Lang.","norm":"Ewig aber das ist Lang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"jv","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.928199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3681,"date":1663,"orig":"Jn allem Creutz und Truͤbſal/ das einem Chriſten in dieſer Welt begegnet/ iſt das ein kraͤfftiger Hertz und Seelerquickender Troſt/ daß wir um der Gnad GOttes und des Verdienſtes JEſu Chriſti willen/ werden erlangen/ Vergebung der Suͤnden/ Aufferſtehung des Fleiſches/ und ein ewiges Leben.","norm":"In allem Kreuz und Trübsal / das einem Christen in dieser Welt begegnet / ist das ein kräftiger Herz und Seelerquickender Trost / dass wir um der Gnade Gottes und des Verdienstes Jesu Christi Willen / werden erlangen / Vergebung der Sünden / Auferstehung des Fleisches / und ein ewiges Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.478799819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3682,"date":1663,"orig":"Jch ſehe/ daß in dem Concurſu und Zuſammenlauffung allerhand Ungluͤcks/ des Hiobs groͤſter Troſt geweſen ſey/ daß ſein Erloͤſer lebe/ daß er ihn von den Todten aufferwecken werde/ und daß er Gott im ewigen Leben ſehen werde.","norm":"Ich sehe / dass in dem Concursu und Zusammenlaufung allerhand Unglücks / des Hiobs größter Trost gewesen sei / dass sein Erlöser lebe / dass er ihn von den Toten auferwecken werde / und dass er Gott im ewigen Leben sehen werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.713900089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3683,"date":1663,"orig":"Jch hab hiebevor als ich bey der Koͤniglichen Schwediſchen Legation zu Muͤnſter und Oßnabruͤck war/ mit manchem vornehmen Herꝛn diſputirt/ ob eine Aufferſtehung der Todten ſeyn werde?","norm":"Ich habe hiervor als ich bei der Königlichen Schwedischen Legation zu Münster und Osnabrück war / mit manchem vornehmen Herrn disputiert / ob eine Auferstehung der Toten sein werde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.135000228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3684,"date":1663,"orig":"Wann keine Aufferſtehung der Todten waͤre/ ſo wolt ich lieber eines groſſen Potentaten Hund ſeyn/ als ein Menſch.","norm":"Wann keine Auferstehung der Toten wäre / so wollte ich lieber eines großen Potentaten Hund sein / als ein Mensch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.035399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3685,"date":1663,"orig":"Jch weis faſt nicht/ ob ich lachen oder weinen ſolle/ wann ich betrachte wievtel groſſe Narꝛen es gebe/ unter groſſen und reichen Leuten?","norm":"Ich weiß fast nicht / ob ich lachen oder weinen solle / wann ich betrachte wievtel große Narren es gebe / unter großen und reichen Leuten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.86899995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3686,"date":1663,"orig":"Wann ich gedencke an den Duc de Alba/ erinnere ich mich zugleich/ an einen vornehmen General/ der zu unſer Zeit gelebt hat.","norm":"Wann ich gedenke an den Duc de Alba / erinnere ich mich zugleich / an einen vornehmen General / der zu unser Zeit gelebt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.817200183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3687,"date":1663,"orig":"Der hat manchen armen Muſquetirer hencken laſſen/ allein er hat ihm noch vergoͤnnt ein Vater Unſer zu beten/ und hat ihm nicht verwehrt/ daß ehe ihm der Hencker den Strick umb den Hals gemacht/ er ſeine arme Seel GOtt ſeinem Erloͤſer und Seligmacher befohlen.","norm":"Der hat manchen armen Musketierer henken lassen / allein er hat ihm noch vergönnt ein Vater Unser zu beten / und hat ihm nicht verwehrt / dass ehe ihm der Henker den Strick um den Hals gemacht / er seine arme Seele Gott seinem Erlöser und Seligmacher befohlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.184400081634521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3688,"date":1663,"orig":"Wer haͤtte damals geglaubt/ wann einer geſagt haͤtte/ daß dieſer General noch ein ungluͤckſeligers End nehmen werde/ als alle arme Soldaten/ die er hab auffhencken laſſen?","norm":"Wer hätte damals geglaubt / wann einer gesagt hätte / dass dieser General noch ein unglückseligeres Ende nehmen werde / als alle arme Soldaten / die er habe aufhenken lassen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.949900150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3689,"date":1663,"orig":"Er meynte es ſey alles wol mit ihm.","norm":"Er meinte es sei alles wohl mit ihm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.635000228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3690,"date":1663,"orig":"Er war friſch und geſund/ er hatte wol geſſen und getruncken/ er wolte ſich itzo zur Ruhe begeben/ und ſchlaffen/ und meint der Himmel hieng all voll Geigen/ und es ſey kein gluͤckſeliger Fuͤrſt als er.","norm":"Er war frisch und gesund / er hatte wohl gegessen und getrunken / er wollte sich jetzt zur Ruhe begeben / und schlafen / und meint der Himmel hing all voll Geigen / und es sei kein glückseliger Fürst als er.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.424300193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3691,"date":1663,"orig":"Allein es kam ploͤtzlich und unverſehens die ungluͤckſelige Stund/ daß ihm Ungnade angedeutet/ und er fuͤr einen Mann der wider Eyd und Pflicht gehandelt/ gehalten wuͤrde.","norm":"Allein es kam plötzlich und unversehens die unglückselige Stunde / dass ihm Ungnade angedeutet / und er für einen Mann der wider Eid und Pflicht gehandelt / gehalten würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.810800075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3692,"date":1663,"orig":"Da verlieſſen ihn alle ſeine Cavallier/ welche zuvor gethan/ als ob ſie ihn auff den Haͤnden tragen wolten.","norm":"Da verließen ihn alle seine Cavalier / welche zuvor getan / als ob sie ihn auf den Händen tragen wollten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.190999984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3693,"date":1663,"orig":"Es verlieſſen ihn alle ſeine Diener.","norm":"Es verließen ihn alle seine Diener.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.180200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3694,"date":1663,"orig":"Es verließ ihn die gantze Armee/ welche ihm zuvor gehorchte/ wann er nur ein Wort ſprach.","norm":"Es verließ ihn die ganze Armee / welche ihm zuvor gehorchte / wann er nur ein Wort sprach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.424900054931641} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3695,"date":1663,"orig":"Wann er zuvor ſagte/ gehet hin/ ſo gieng die gantze Armee; Wann er ſagte/ kompt her/ ſo kam ſie; und thaͤten wie der Hauptmann zu Capernaum von ſeinen Soldaten ruͤhmte.","norm":"Wann er zuvor sagte / geht hin / so ging die ganze Armee; wann er sagte / kommt her / so kam sie; und täten wie der Hauptmann zu Capernaum von seinen Soldaten rühmte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.860799789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3696,"date":1663,"orig":"Ehe er ſich aber verſahe/ wurde ihm ein kaltes Eiſen durchs Hertz geſtoſſen/ und kam in einem moment und Augenblick/ umb Ehre/ Gluͤck/ Leib und Leben/ und wurde ihm nicht vergoͤnnt/ noch ein Vater Unſer zu beten/ oder an ſeine Bruſt zuſchlagen und mit dem Zoͤllner zu ſagen:","norm":"Ehe er sich aber versah / wurde ihm ein kaltes Eisen durchs Herz gestoßen / und kam in einem moment und Augenblick / um Ehre / Glück / Leib und Leben / und wurde ihm nicht vergönnt / noch ein Vater Unser zu beten / oder an seine Brust zuschlagen und mit dem Zöllner zu sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.428299903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3697,"date":1663,"orig":"GOtt ſey mir Suͤnder gnaͤdig.","norm":"Gott sei mir Sünder gnädig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"sv","lang_cld3":"az","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.332399845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3698,"date":1663,"orig":"Habt ihr auch einen Ungluͤckſeligern Menſchen geſehen?","norm":"Habt ihr auch einen Unglückseligeren Menschen gesehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.362500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3699,"date":1663,"orig":"Jch bilde mir offt ein/ als ob dieſer/ allen groſſen Herrn auß dem Grabe zuruffe und ſage:","norm":"Ich bilde mir oft ein / als ob dieser / allen großen Herrn aus dem Grabe zurufe und sage:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.170400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3700,"date":1663,"orig":"O ihr reiche und gluͤckſelige Leut in der Welt/ ſpiegelt euch doch an mir Ungluͤckſeligen Menſchen/ und lernet was fuͤr ein groſſer Unterſcheid ſey zwiſchen dem zeitlichen und ewigen.","norm":"O ihr reiche und glückselige Leute in der Welt / spiegelt euch doch an mir unglückseligen Menschen / und lernet was für ein großer Unterschied sei zwischen dem zeitlichen und ewigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.049600124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3701,"date":1663,"orig":"Ach was ſind doch die Vanitaͤten/ darum ich mich ſo hoch bemuͤhet hab?","norm":"Ach was sind doch die Vanitäten / darum ich mich so hoch bemühet habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.801599979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3702,"date":1663,"orig":"Wolte Gott daß ich ſo ſehr dar nach getrachtet haͤtte/ daß ich Gottes Gnad erlangen und behalten moͤchte/ als ich geſucht hab Menſchliche Gnad zu haben!","norm":"Wollte Gott dass ich so sehr dar nach getrachtet hätte / dass ich Gottes Gnade erlangen und behalten möchte / als ich gesucht habe menschliche Gnade zu haben!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.229499816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3703,"date":1663,"orig":"Wolte Gott/ daß ich waͤre an ſtatt eines Generals ein armer Gottsfuͤrchtiger Bettler geweſen/ und haͤtte das Brod fuͤr den Thuͤren gebettelt/ wie Lazarus!","norm":"Wollte Gott / dass ich wäre anstatt eines Generals ein armer gottesfürchtiger Bettler gewesen / und hätte das Brot für den Türen gebettelt / wie Lazarus!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.566800117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3704,"date":1663,"orig":"Wolte Gott/ daß ich das Gluͤck in der Welt gehabt haͤtte/ wie der Obriſte Belliſarius/ der Tapffere Held/ welcher dem Kaͤiſer und dem Roͤnuſchen Reich groſſe Dienſt gethan hatte/ alſo/ daß der Kaͤiſer ihm zu Ehren eine Muͤntz ſchlagen/ und Belliſarii Bild drauff praͤgen ließ/ mit dieſen Worten: Belli ſarius, decus Romanorum, das iſt/ der Belliſarius/ die Zierd des Roͤmiſchen Reichs.","norm":"Wollte Gott / dass ich das Glück in der Welt gehabt hätte / wie der Oberste Bellisarius / der tapfere Held / welcher dem Kaiser und dem Rönuschen Reich große Dienst getan hatte / also / dass der Kaiser ihm zu Ehren eine Münze schlagen / und Bellisarii Bild drauf prägen ließ / mit diesen Worten: Belli sarius, decus Romanorum, das ist / der Bellisarius / die Zierde des Römischen Reichs.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.48799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3705,"date":1663,"orig":"Aber endlich ließ er ihm die Augen außſtechen/ und beraubte ihn zwar ſeines Geſichts und aller ſeiner dignitet und zeitlichen Wohlfart: Vergoͤnnt ihm aber doch/ daß er bey der groſſen Kirchen Sophiaͤ zu Conſtantinopel ſitzen/ beten und Brod betteln moͤchte/ mit dieſen Worten; Gebt doch dem armen Obriſten Belliſario ein ſtuͤck Brod/ welchen die Tugend erhoben/ und Mißgunſt geſtuͤrtzet hat.","norm":"Aber endlich ließ er ihm die Augen ausstechen / und beraubte ihn zwar seines Gesichts und aller seiner Dignität und zeitlichen Wohlfahrt: Vergönnt ihm aber doch / dass er bei der großen Kirchen Sophia zu Konstantinopel sitzen / beten und Brot betteln möchte / mit diesen Worten; gebt doch dem armen Obristen Bellisario ein Stück Brot / welchen die Tugend erhoben / und Missgunst gestürzt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8744001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3706,"date":1663,"orig":"Allein ich ungluͤckſeliger Menſch/ hab in einer Stund alles verlohren.","norm":"Allein ich unglückseliger Mensch / habe in einer Stunde alles verloren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.673399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3707,"date":1663,"orig":"Jch bin zwar hoch geſtiegen/ aber auch hoch gefallen; Und es iſt kein Menſch in der Welt/ den man fuͤr gluͤckſelig preiſen koͤnne/ ehe dann er begraben iſt.","norm":"Ich bin zwar hochgestiegen / aber auch hoch gefallen; und es ist kein Mensch in der Welt / den man für glückselig preisen könne / ehe dann er begraben ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.172500133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3708,"date":1663,"orig":"Wer unter reichen und gewaltigen Leuten ſtehet/ der ſehe zu/ daß er nicht falle.","norm":"Wer unter reichen und gewaltigen Leuten steht / der sehe zu / dass er nicht falle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8867998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3709,"date":1663,"orig":"Was mir begegnet iſt/ kan einem andern auch begegnen.","norm":"Was mir begegnet ist / kann einem anderen auch begegnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.210400104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3710,"date":1663,"orig":"Jetzt iſts an mir/ morgen vielleicht an dir.","norm":"Jetzt ist es an mir / morgen vielleicht an dir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.140100002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3711,"date":1663,"orig":"Jch bilde mir offt ein/ daß dieſer Kriegs-Held/ groſſe Herren und Potentaten/ und andere reiche Leut und Mammons-Diener alſo auß ſeinem Grab anrede:","norm":"Ich bilde mir oft ein / dass dieser Kriegsheld / große Herren und Potentaten / und andere reiche Leute und Mammonsdiener also aus seinem Grab anrede:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.792099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3712,"date":1663,"orig":"Welcher verſtaͤndiger Menſch wolte begehren/ Duc de Alba oder dergleichen einer zu ſeyn/ und endlich alſo zu fahren?","norm":"Welcher verständiger Mensch wollte begehren / Duc de Alba oder dergleichen einer zu sein / und endlich also zu fahren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.177199840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3713,"date":1663,"orig":"Jch dancke meinem Gott/ daß er mich nicht zu einem groſſen Herrn hat gemacht/ ſondern meiner nicht vergiſt/ und mir jehands meine Portion Creutz aufflegt.","norm":"Ich danke meinem Gott / dass er mich nicht zu einem großen Herrn hat gemacht / sondern meiner nicht vergisst / und mir jehands meine Portion Kreuz auflegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.250699996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3714,"date":1663,"orig":"Der treue GOtt/ der niemand laͤſt verſuchet werden/ uͤber Vermoͤgen/ hat meinen Ruͤcken gemeſſen/ und weiß daß ich einen ſolchen groſſen und ſtarcken Rucken nicht hab wie der Hiob/ darum wird er mir nicht mehr aufflegen als ich tragen kan.","norm":"Der treue Gott / der niemand lässt versucht werden / über Vermögen / hat meinen Rücken gemessen / und weiß dass ich einen solchen großen und starken Rucken nicht habe wie der Hiob / darum wird er mir nicht mehr auflegen als ich tragen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.846399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3715,"date":1663,"orig":"Jch ſehe daß einem Chriſten/ ſonderlich einem Theologo das Creutz ſo noͤtig ſey/ als die Lufft oder das taͤgliche Brod.","norm":"Ich sehe dass einem Christen / sonderlich einem Theologo das Kreuz so nötig sei / als die Luft oder das tägliche Brot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.67549991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3716,"date":1663,"orig":"Wann einem rechtſchaffenen Chriſten das Creutz ins Hauß kommt/ ſo ſag er nur; Willkomm du heiliges und liebes Creutz!","norm":"Wann einem rechtschaffenen Christen das Kreuz ins Haus kommt / so sage er nur; Willkommen du heiliges und liebes Kreuz!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.178999900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3717,"date":1663,"orig":"Wann ein gluͤckſeliger Menſch/ der Reichthum/ Ehr/ Geſundheit und alles anders hat/ was ſein Hertz in dieſer Welt wuͤnſchet/ wuͤſte/ daß er nicht ſterben doͤrffte/ er wuͤrde GOtt nicht einen Luͤbekſchilling um das ewige Leben geben.","norm":"Wann ein glückseliger Mensch / der Reichtum / Ehre / Gesundheit und alles anders hat / was sein Herz in dieser Welt wünschet / wüsste / dass er nicht sterben dürfte / er würde Gott nicht einen Lübekschilling um das ewige Leben geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.966800212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3718,"date":1663,"orig":"Aber das iſt eine groſſe Gnad/ daß GOtt einem Chriſten Creutz und Tr; bſal zuſchickt/ daß ihm dieſes Leben bitter gemacht werde/ daß er lerne/ daß wir hier keine bleibende ſtaͤtt haben/ ſondern das zukuͤnfftige ſuchen ſollen Hebr. 13. Sonderlich iſt das Creutz einem Theologo nutz.","norm":"Aber das ist eine große Gnade / dass Gott einem Christen Kreuz und Tr; bsal zuschickt / dass ihm dieses Leben bitter gemacht werde / dass er lerne / dass wir hier keine bleibende stet haben / sondern das zukünftige suchen sollen Hebr. 13. Sonderlich ist das Kreuz einem Theologo Nutz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.508500099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3719,"date":1663,"orig":"Ein vornehmer weltberuͤhmter Theologus ſagte einsmals in einer Gaſterey zu Marpuꝛg/ als er zu Straßburg ſtudirt/ hab er einen guten Freund gehabt/ welcher zu einem vornehmen Dienſt im Predig-Ampt ſey beruffen worden/ da ſey er zu ihm kommen gantz betruͤbt/ und hab ihm geklagt/ daß er zu dem vornehmen Ampte beruffen werde/ und das ſey ſein hoͤchſtes Anliegen/ daß er nie kein Creutz gehabt habe/ er werde all da Leut antreffen/ die in Creutz und Truͤbſal ſtecken/ welche er troͤſten ſolle.","norm":"Ein vornehmer weltberühmter Theologus sagte einsmals in einer Gasterey zu Marpurg / als er zu Straßburg studiert / habe er einen guten Freund gehabt / welcher zu einem vornehmen Dienst im Predigampt sei berufen worden / da sei er zu ihm kommen ganz betrübt / und habe ihm geklagt / dass er zu dem vornehmen Amte berufen werde / und das sei sein höchstes Anliegen / dass er nie kein Kreuz gehabt habe / er werde all da Leute antreffen / die in Kreuz und Trübsal stecken / welche er trösten solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.61269998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3720,"date":1663,"orig":"Allein er wiſſe nicht wie einem Creutztraͤger/ einem betruͤbten Menſchen zu Muth ſey?","norm":"Allein er wisse nicht wie einem Kreuzträger / einem betrübten Menschen zu Mut sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2677001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3721,"date":1663,"orig":"Dann er hab nie kein Creutz gehabt.","norm":"Dann er habe nie kein Kreuz gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.523799896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3722,"date":1663,"orig":"Er ſey geſund/ und ſo lang er in ſeines Vaters Hauß geweſen/ hab er gnug gehabt.","norm":"Er sei gesund / und so lang er in seines Vaters Haus gewesen / habe er genug gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.633900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3723,"date":1663,"orig":"So lang er auff Univerſitaͤten geweſen ſey/ hab ihm ſein Vater Geld genug geſchickt.","norm":"Solang er auf Universitäten gewesen sei / habe ihm sein Vater Geld genug geschickt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.636499881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3724,"date":1663,"orig":"Er wiſſe von keinem Creutz.","norm":"Er wisse von keinem Kreuz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4207000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3725,"date":1663,"orig":"Wie er dann die Leute/ die mit Creutz und Truͤbſal uͤberſchuͤttet ſeyen/ troͤſten ſolle?","norm":"Wie er dann die Leute / die mit Kreuz und Trübsal überschüttet seien / trösten solle?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.173699855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3726,"date":1663,"orig":"Jch war damals ein junger Menſch/ und ließ mir auch keine Sorg uͤber das Knie/ vielweniger an das Hertz gehen/ und als dieſes in einer vornehmen Gaſterey erzehlt wurde/ ſchwieg ich ſtille/ ſchuͤttelte den Kopff/ und dachte bey mir ſelbſt:","norm":"Ich war damals ein junger Mensch / und ließ mir auch keine Sorge über das Knie / viel weniger an das Herz gehen / und als dieses in einer vornehmen Gasterey erzählt wurde / schwieg ich stille / schüttelte den Kopf / und dachte bei mir selbst:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.079599857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3727,"date":1663,"orig":"Der Cärles zu Straßburg iſt ein Narꝛ geweſen.","norm":"Der Cärles zu Straßburg ist ein Narr gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.164599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3728,"date":1663,"orig":"Allein ich hab bißher mehr als hundertmal dran gedacht/ daß der Caͤrles kein Narꝛ geweſen ſey.","norm":"Allein ich habe bisher mehr als hundertmal dran gedacht / dass der Cärles kein Narr gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.494100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3729,"date":1663,"orig":"Dann was iſt ein Theologus ohne Erfahrung?","norm":"Dann was ist ein Theologus ohne Erfahrung?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.146500110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3730,"date":1663,"orig":"Was waͤre es/ wann ein Schulmeiſter/ der keinen todten Mann im Feld geſehen alsetwa am Galgen/ aber in Buͤchern geleſen haͤtte/ wie Hannibal die Roͤmer bey Cannas hab geſchlagen/ mit ſolchem Buͤcher-Verſtand zu einem hohen Potentaten gehen/ und ihm Raht geben wolte/ wie er ſeine Feinde wieder auß dem Lande treiben ſolle?","norm":"Was wäre es / wann ein Schulmeister / der keinen toten Mann im Feld gesehen alsetwa am Galgen / aber in Büchern gelesen hätte / wie Hannibal die Römer bei Cannas habe geschlagen / mit solchem Bücherverstand zu einem hohen Potentaten gehen / und ihm Rat geben wollte / wie er seine Feinde wieder aus dem Lande treiben solle?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.970300197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3731,"date":1663,"orig":"Man ſagt daß einsmals ein junger Student in der Land-Charten/ darinn gantz Europa repræſentirt wird/ hab angeſehen die Oſt- und Weſt-See/ und geſagt/ das ſeyen ja kleine Waͤſſerlein/ warum die Leut ſolche groſſe Narꝛen ſeyn/ und begeben ſich in ſo groſſe Gefahr Leib und Guts/ durch die Schiffart?","norm":"Man sagt dass einsmals ein junger Student in der Landkarten / darin ganz Europa repräsentiert wird / habe angesehen die Ost- und Westsee / und gesagt / das seien ja kleine Wässerlein / warum die Leute solche große Narren sein / und begeben sich in so große Gefahr Leib und Gutes / durch die Schifffahrt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.534800052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3732,"date":1663,"orig":"Warum ſie nicht eine Bruͤcke uͤber die Oſt See baueten/ ſo koͤnteman zu Fuß hinuͤber gehen?","norm":"Warum sie nicht eine Brücke über die Ost See bauten / so könteman zu Fuß hinübergehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.550899982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3733,"date":1663,"orig":"Das war ein kindiſcher Buͤcher-Verſtand.","norm":"Das war ein kindischer Bücherverstand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.804699897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3734,"date":1663,"orig":"Ein erfahrner Kauffmann oder Schiffer redet viel anderſt davon.","norm":"Ein erfahrener Kaufmann oder Schiffer redet viel anders davon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.57919979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3735,"date":1663,"orig":"Jener vornehme Prediger ſagt einsmals/ er hab das groͤſte Stuͤck ſeiner Theologiſchen Wiſſenſchafft gelernt beym Galgen und in der Bütteley/ unter leichtfertigen Schelmen/ Dieben/ Moͤrdern/ Straſſenraͤubern/ Hexen und Zauberin/ und dergleichen leichtfertigen Huren und Buben/ welche jetzt haben bey geſundem Leib des Todes erwarten/ und gekoͤpfft/ gehenckt/ verbrant oder geradebꝛecht werden ſollen.","norm":"Jener vornehme Prediger sagt einsmals / er habe das größte Stück seiner theologischen Wissenschaft gelernt beim Galgen und in der Büttelei / unter leichtfertigen Schelmen / Dieben / Mördern / Straßenräubern / Hexen und Zauberin / und dergleichen leichtfertigen Huren und Buben / welche jetzt haben bei gesundem Leib des Todes erwarten / und geköpft / gehängt / verbrannt oder geradebrecht werden sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.08050012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3736,"date":1663,"orig":"Was fragt ein Dieb/ ein Moͤrder/ oder ander boͤſer Bub nach GOtt und ſeinem Wort/ ſo lang ihm ſeine Boßheit gelingt und ſeiner Meynung nach wol von ſtatten gehet?","norm":"Was fragt ein Dieb / ein Mörder / oder ander böser Bub nach Gott und seinem Wort / so lang ihm seine Bosheit gelingt und seiner Meinung nach wohl von statten geht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.970900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3737,"date":1663,"orig":"Wann er aber in der Buͤtteley im Gefaͤngniß ſitzt/ und ſiehet/ daß ſein geſunder Leib am Galgen hangen/ oder auff dem Rad liegen ſolle/ und daß er wol verdient hab/ daß der Teuffel komme/ und ſeine Seel in die Hoͤlle fuͤhre/ da wachet offt das Gewiſſen auff/ und macht einem Prediger/ der zuvor bey einem ſolchen boͤſen Buben gantz veracht geweſen/ das auffwachende Gewiſſen tauſenderley Objectiones.","norm":"Wann er aber in der Büttelei im Gefängnis sitzt / und sieht / dass sein gesunder Leib am Galgen hingen / oder auf dem Rad liegen solle / und dass er wohl verdient habe / dass der Teufel komme / und seine Seele in die Hölle führe / da wachet oft das Gewissen auf / und macht einem Prediger / der zuvor bei einem solchen bösen Buben ganz verachte gewesen / das aufwachende Gewissen tausenderlei Objektiones.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.502299785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3738,"date":1663,"orig":"Es kam einsmals eine Perſon zu mir/ welche umb 2. Marck Luͤbſch wegen/ einen falſchen Eyd geſchworen hatte.","norm":"Es kam einsmals eine Person zu mir / welche um 2. Mark Lübsch wegen / einen falschen Eid geschworen hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.408100128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3739,"date":1663,"orig":"So bald es vor der Obrigkeit geſchehen war/ kam ſie zu mir/ und war voll Hoͤllenangſt.","norm":"Sobald es vor der Obrigkeit geschehen war / kam sie zu mir / und war voll Höllenangst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.949100017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3740,"date":1663,"orig":"Sie meinte/ es waͤr ein gantze Legion Teuffel/ die ſie alsbald in die Hoͤll fuͤhren wolten.","norm":"Sie meinte / es wäre ein ganze Legion Teufel / die sie alsbald in die Höll führen wollten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.785399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3741,"date":1663,"orig":"Dieſe Perſon machte mir mehr zu thun als viel Gelehrten auff Univerſitaͤten/ welche mir in einer andern occaſion opponirt haben.","norm":"Diese Person machte mir mehr zu tun als viel Gelehrten auf Universitäten / welche mir in einer anderen occasion opponiert haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.388999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3742,"date":1663,"orig":"Summa/ die Theologia iſt faſt mehr eine Erfahrung als eine Wiſſenſchafft.","norm":"Summa / die Theologia ist fast mehr eine Erfahrung als eine Wissenschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.701700210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3743,"date":1663,"orig":"Jch dencke jtzo an den Apoſtel Paulum/ der ſagt 2. Cor. 1. Gelobet ſey GOtt und der Vater unſers HErrn JEſu Chriſti/ der Vater der Barmhertzigkeit und Gott alles Troſtes/ der uns troͤſtet in aller unſer Truͤbſal/ daß wir auch troͤſten/ die da ſind in allerley Truͤbſal/ mit dem Troſt/ damit wir getroͤſtet werden von Gott.","norm":"Ich denke jetzt an den Apostel Paulum / der sagt 2. Cor. 1. Gelobet sei Gott und der Vater unseres Herrn Jesu Christi / der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes / der uns tröstet in aller unser Trübsal / dass wir auch trösten / die da sind in allerlei Trübsal / mit dem Trost / damit wir getröstet werden von Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.157399892807007} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3744,"date":1663,"orig":"Dieſem treuen GOtt/ der Gluͤck und Ungluͤck in ſeiner Hand hat/ befehl ich meine Großg.","norm":"Diesem treuen Gott / der Glück und Unglück in seiner Hand hat / Befehl ich meine Großg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.780399799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3745,"date":1663,"orig":"Herren und alle ihre liebe Angehoͤrige in ſeinen ſtarcken Schutz und Vaͤterliche Bewahrung/ und bin","norm":"Herren und alle ihre liebe Angehörige in seinen starken Schutz und väterliche Bewahrung / und bin","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.224500179290771} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3746,"date":1663,"orig":"Meiner Großg. und Hochgeehrten Herꝛn Dienſtwilliger Freund und Vorbitter bey Gott Antenor.","norm":"Meiner Großg . und hochgeehrten Herrn Dienstwilliger Freund und Vorbitter bei Gott Antenor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.3256001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3747,"date":1663,"orig":"An den Leſer.","norm":"An den Leser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.056000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3748,"date":1663,"orig":"GUnſtiger und geehrter Leſer/ wann du recht urtheilen wilſt/ ſo wirſt du verhoffentlich dir dieſe Schrifft nicht zuwider ſeyn laſſen.","norm":"Günstiger und geehrter Leser / wann du recht urteilen willst / so wirst du verhoffentlich dir diese Schrift nicht zuwider sein lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.179500102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3749,"date":1663,"orig":"Es iſt mehr eine Oratoriſche oder Poetiſche als Theologiſche Schrifft/ und zielet dahin/ diejenige zu unterrichten/ welche nicht wiſſen/ was Ungluͤck und Creutz ſey/ ſondern wann ihnen ein geringer rauher Wind unter Augen wehet/ alsbald ſagen/ ich bin der geplagte Hiob.","norm":"Es ist mehr eine Oratorische oder Poetische als theologische Schrift / und zielet dahin / diejenige zu unterrichten / welche nicht wissen / was Unglück und Kreuz sei / sondern wann ihnen ein geringer rauer Wind unter Augen wehet / alsbald sagen / ich bin der geplagte Hiob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.803999900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3750,"date":1663,"orig":"Wie ſchoͤn und artig verſtehen ſie/ was Hiob fuͤr ein Mann geweſen ſey/ ꝛc.","norm":"Wie schön und artig verstehen sie / was Hiob für ein Mann gewesen sei / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.479499816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3751,"date":1663,"orig":"Jener Cardinal wolt einsmals fruͤſtuͤcken/ und wolt ein ſtuͤck von einem gebratenen Phaſan ſchneiden/ und der Phaſan war eben vom Spieß kommen/ daß er ſeine zarte Finger ein wenig verbrente/ da ſagt er:","norm":"Jener Kardinal wollt einsmals früstücken / und wollt ein Stück von einem gebratenen Fasan schneiden / und der Fasan war eben vom Spieß kommen / dass er seine zarte Finger ein wenig verbrennte / da sagt er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.39739990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3752,"date":1663,"orig":"O quàm multa patimur propter regnum Cœlorum!","norm":"O quam multa patimur propter regnum Coelorum!","lang_fastText":"ca","lang_py3langid":"ca","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":5.60069990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3753,"date":1663,"orig":"Jene Graͤfin hoͤrte/ daß ſo viel Leut Hungers ſterben/ da ſagte ſie:","norm":"Jene Gräfin hörte / dass so viel Leute Hungers sterben / da sagte sie:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.6697998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3754,"date":1663,"orig":"Die Leut muͤſten groſſe Narꝛen ſeyn/ daß ſie Hunger ſterben.","norm":"Die Leute müssten große Narren sein / dass sie Hunger sterben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ku","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.534999847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3755,"date":1663,"orig":"Ehe ſie wolte vom Hunger ſterben/ ſie wolte Hollaͤndiſch Kaͤs und Zweybacken eſſen/ und wuſte nicht/ wie mancher frommer Chriſt auff den Oſtertag ſolche Speiſe fuͤr koͤſtliche Tractament halte.","norm":"Ehe sie wollte vom Hunger sterben / sie wollte holländisch Käse und Zweibacken essen / und wusste nicht / wie mancher frommer Christ auf den Ostertag solche Speise für köstliche Traktament halte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.386199951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3756,"date":1663,"orig":"Man ſagt von einem Prieſter in D. daß er geſagt hab:","norm":"Man sagt von einem Priester in D. dass er gesagt habe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.797599792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3757,"date":1663,"orig":"Wann man in Jtalien kommt/ ſo findet man/ in groſſer Meng/ die ſchöne Pomerantzen/ Citronen/ Granaten/ Melonen.","norm":"Wann man in Italien kommt / so findet man / in großer Meng / die schöne Pomeranzen / Zitronen / Granaten / Melonen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.2692999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3758,"date":1663,"orig":"Allein/ was haben wir hier?","norm":"Allein / was haben wir hier?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.203700065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3759,"date":1663,"orig":"Gammelmatt/ Speck/ Wuͤrſt/ geräuchert Fleiſch/ und dergleichen.","norm":"Gammelmatt / Speck / Würste / geräuchert Fleisch / und dergleichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.246300220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3760,"date":1663,"orig":"Was iſt die Urſach?","norm":"Was ist die Ursache?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"af","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.562299966812134} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3761,"date":1663,"orig":"Unſer Suͤnd/ Unſer Sünd.","norm":"Unser Sünde / Unser Sünde.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"vo","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":7.766600131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3762,"date":1663,"orig":"Dieſer gute einfaͤltige Mann hat gemeint/ daß er Hiobs Bruder ſey/ daß er ein groſſer Creutztraͤger ſey/ weil er Gammelmatt eſſen muͤſſe/ und keine Citrone oder Pomerantzen da bey hab.","norm":"Dieser gute einfältige Mann hat gemeint / dass er Hiobs Bruder sei / dass er ein großer Kreuzträger sei / weil er Gammelmatt essen müsse / und keine Zitrone oder Pomeranzen dabei habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.455800056457519} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3763,"date":1663,"orig":"Solchen Leuten den Jrꝛthum zubenehmen/ hab ich dieſes Buͤchlein geſchrieben.","norm":"Solchen Leuten den Irrtum zubenehmen / habe ich dieses Büchlein geschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.46750020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3764,"date":1663,"orig":"Darnach richte alle Reden und Proſopopœias, die ich in dieſem Tractaͤtlein eingefuͤhret hab.","norm":"Danach richte alle Reden und Prosopopoeias, die ich in diesem Traktätlein eingeführt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.761499881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3765,"date":1663,"orig":"Beſpiegel dich an dieſem Hiob/ dem Gott ſelbſt das Zeugniß gab/ daß er ein frommer/ ein ehrlicher und auffrichtiger Mann ſey/ und lerne/ was fuͤr ein vergaͤnglich Ding ſey zeitlich Gluͤck/ Reichthum/ Geld und Gut. Du denckeſt zwar/ du ſeyſt mir guͤldenen Ketten an den Himmel gebunden/ daß du nicht fallen koͤnneſt.","norm":"Bespiegel dich an diesem Hiob / dem Gott selbst das Zeugnis gab / dass er ein frommer / ein ehrlicher und aufrichtiger Mann sei / und lerne / was für ein vergänglich Ding sei zeitlich Glück / Reichtum / Geld und Gut. Du denkest zwar / du seist mir güldenen Ketten an den Himmel gebunden / dass du nicht fallen könnest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.775199890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3766,"date":1663,"orig":"Wann du zu Waſſer oder Land Schaden leideſt/ ſo habſt du deine gewiſſe Renthe.","norm":"Wann du zu Wasser oder Land Schaden leidest / so habest du deine gewisse Rente.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.194300174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3767,"date":1663,"orig":"Bleiben die Renthe auß/ ſo habſt du deine liegende Guͤter.","norm":"Bleiben die Rente aus / so habest du deine liegende Güter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.3383002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3768,"date":1663,"orig":"Wannſchon ein Krieg komme/ Land und Leut verderben/ ſo koͤnne zwar ein Kriegsmann uͤber deine Acker und Wieſen reiten/ aber er koͤnne Acker und Wieſen nicht mitnehmen.","norm":"Wannschon ein Krieg komme / Land und Leute verderben / so könne zwar ein Kriegsmann über deine Acker und Wiesen reiten / aber er könne Acker und Wiesen nicht mitnehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.969699859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3769,"date":1663,"orig":"Du meinſt vielleicht/ du wolleſt dich wol dafuͤr huͤten/ daß es dir oder deinen Kindern nicht gehe wie dem Hiob.","norm":"Du meinst vielleicht / du wollest dich wohl dafür hüten / dass es dir oder deinen Kindern nicht gehe wie dem Hiob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.550000190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3770,"date":1663,"orig":"Allein du weiſt nicht/ was ſich zutragen koͤnne/ ehe denn 24. Stunde vergehen.","norm":"Allein du weist nicht / was sich zutragen könne / ehe denn 24. Stunde vergehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.612500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3771,"date":1663,"orig":"Beſpiegle dich in dieſem Buͤchlein recht und wol/ und wann du reich biſt/ ſo werde nicht hoffaͤrtig.","norm":"Bespiegle dich in diesem Büchlein recht und wohl / und wann du reich bist / so werde nicht hoffärtig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.013999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3772,"date":1663,"orig":"Biſt du arm/ ſo werde nit kleinmuͤtig.","norm":"Bist du arm / so werde nicht kleinmütig.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.61870002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3773,"date":1663,"orig":"Gott iſt und bleibt ein ſolcher Mañ/ der Gluͤck und Ungluͤck in einem moment und Augenblick aͤndern kan.","norm":"Gott ist und bleibt ein solcher Mann / der Glück und Unglück in einem moment und Augenblick ändern kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.823299884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3774,"date":1663,"orig":"Gehab dich wol/ und wann dir der geplagte Hiob nicht Miß faͤllt/ ſo erwarte bald des getroͤſten Hiobs.","norm":"Gehabe dich wohl / und wann dir der geplagte Hiob nicht Miss fällt / so erwarte bald des trösten Hiobs.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.465700149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3775,"date":1663,"orig":"Cum bono Deo.","norm":"Cum bono Deo.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.63539981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3776,"date":1663,"orig":"ES war ein ſchoͤner Tag/ da der Edle und von Gott hochgeſegnete Sabinus ſeinen Freund Antenorn zu Gaſte bate in ſeinen Garten/ darinnen alles alſo angeordnet war/ als wann die Gratiæ ſelbſt waͤren Gaͤrtnerinnen darinn geweſen.","norm":"Es war ein schöner Tag / da der Edle und von Gott hochgesegnete Sabinus seinen Freund Antenorn zu Gaste bat in seinen Garten / darinnen alles also angeordnet war / als wann die Gratiae selbst wären Gärtnerinnen darin gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.766200065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3777,"date":1663,"orig":"Antenor ſahe mit Verwunderung die vielfaͤltige ſchoͤne Blumen an/ er ruͤhmte die ſchoͤne Gemaͤhlde im Luſthauß/ er gieng in dem ſchoͤnen Schatten herum/ er beluſtigte ſich mit den kuͤnſtlichen ſchoͤnen Brunnen und Crottewercken/ und erhub mit ſonderlichen Lobſpruͤchen das Feldleben/ und ſagte/ daß ihn nichts unter allen weltlichen Dingen mehr beluſtigte/ als ein ſchoͤner Garten/ und eine ſchoͤne Muſica.","norm":"Antenor sah mit Verwunderung die vielfältige schöne Blumen an / er rühmte die schöne Gemälde im Lusthaus / er ging in dem schönen Schatten herum / er belustigte sich mit den künstlichen schönen Brunnen und Grottewerken / und erhob mit sonderlichen Lobsprüchen das Feldleben / und sagte / dass ihn nichts unter allen weltlichen Dingen mehr belustigte / als ein schöner Garten / und eine schöne Musik.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.676199913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3778,"date":1663,"orig":"Er ſagte:","norm":"Er sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.275300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3779,"date":1663,"orig":"Wann ich mich in heiliger Schrifft umſehe/ duͤnckt mich/ die Ertzvaͤter und andere fromme Leut haben ihre ſonderbare Luſt in dem Gruͤnen gehabt.","norm":"Wann ich mich in heiliger Schrift umsehe / dünkt mich / die Erzväter und andere fromme Leute haben ihre sonderbare Lust in dem Grünen gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.184000015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3780,"date":1663,"orig":"Die Prophetin Debora wohnete unter den Palmen.","norm":"Die Prophetin Debora wohnte unter den Palmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.379199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3781,"date":1663,"orig":"Da Abraham die drey Maͤnner im Hayn Mamre zu Gaſt bate/ und ſie wol tractiren wolt/ und zu ſeiner Sara ſagte/ eile und menge drey Maaß Semmelmehl/ knete/ und backe Kuchen/ da fuͤhrete er dieſe ſeine angenehme Gaͤſt ins Gruͤne/ und ſagte/ leget euch unter den Baum/ Geneſ. cap. 18. und kurtz hernach ſagt der heilige Geiſt/ und er trat fuͤr ſie unter den Baum/ und ſie aſſen.","norm":"Da Abraham die drei Männer im Hain Mamre zu Gast bat / und sie wohl traktieren wollt / und zu seiner Sara sagte / eile und Menge drei Maß Semmelmehl / knete / und backe Kuchen / da führte er diese seine angenehme Gäste ins Grüne / und sagte / leget euch unter den Baum / Genes. cap. 18. und kurz hernach sagt der Heilige Geist / und er trat für sie unter den Baum / und sie aßen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.924200057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3782,"date":1663,"orig":"Es ſcheinet faſt/ als ob Gott ſelbſt eine ſonderbare Luſt an dem Garten hab.","norm":"Es scheinet fast / als ob Gott selbst eine sonderbare Lust an dem Garten habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.093599796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3783,"date":1663,"orig":"Er iſt der erſte Gaͤrtner geweſen/ und da er ſeinen erſten Gaſt den Adam tractiren wolt/ fuͤhret er ihn in den Garten Eden/ darinn allerhand ſchoͤne fruchtbare Baͤum/ allerhand wolſchmaͤckende Kraͤuter und Erdgewaͤchs waren/ darinnen unterſchiedene Waſſerquellen rauſcheten/ und allerley Art Voͤgel auffs allerlieblichſte muſicirten.","norm":"Er ist der erste Gärtner gewesen / und da er seinen ersten Gast den Adam traktieren wollt / führt er ihn in den Garten Eden / darin allerhand schöne fruchtbare Bäume / allerhand wohlschmeckende Kräuter und Erdgew��chs waren / darinnen unterschiedene Wasserquellen rauschten / und allerlei Art Vögel aufs allerlieblichste musizierten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.865200042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3784,"date":1663,"orig":"Und da der Sohn Gottes auff Erden wandelte/ und offt einen gantzen Tag zu Jeruſalem geprediget hatte/ gieng Er gegen Abend in den Garten am Oelberg.","norm":"Und da der Sohn Gottes auf Erden wandelte / und oft einen ganzen Tag zu Jerusalem gepredigt hatte / ging er gegen Abend in den Garten am Oelberg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.372300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3785,"date":1663,"orig":"Da ſein Leiden angehen ſolte/ gienge er mit ſeinen liebſten Freunden/ mit Petro/ Jacobo und Johanne/ in den Garten.","norm":"Da sein Leiden angehen sollte / ginge er mit seinen liebsten Freunden / mit Petro / Jacobo und Johanne / in den Garten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.477200031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3786,"date":1663,"orig":"ER wurde begraben in einem Garten.","norm":"ER wurde begraben in einem Garten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.109300136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3787,"date":1663,"orig":"Da Er wieder von den Todten aufferſtunde/ zeigete Er ſich der armen bußfertigen Suͤnderin Mariaͤ Magdalenaͤ/ in Geſtalt eines Gaͤrtners.","norm":"Da Er wieder von den Toten auferstünde / zeigte er sich der armen bußfertigen Sünderin Marias Magdalenä / in Gestalt eines Gärtners.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.955399990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3788,"date":1663,"orig":"Ohne Zweiffel hat Er dadurch allen zuverſtehen geben wollen/ daß er mitſeinem Leiden und Sterben wieder gut gemacht hab/ was Adam und Eva im Garten verderbet hatten.","norm":"Ohne Zweifel hat er dadurch allen zu verstehen geben wollen / dass er mitseinem Leiden und Sterben wiedergutgemacht habe / was Adam und Eva im Garten verderbet hatten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.414400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3789,"date":1663,"orig":"Jch gedencke jetzt an das 40. Capitel Eſaiaͤ/ da ſagt eine Stimme/ Predige.","norm":"Ich gedenke jetzt an das 40. Kapitel Esaias / da sagt eine Stimme / Predige.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.06689977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3790,"date":1663,"orig":"Was ſoll ich predigen?","norm":"Was soll ich predigen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.290299892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3791,"date":1663,"orig":"Alles Fleiſch iſt Heu/ und ſeine Guͤte iſt wie eine Blume auf dem Felde.","norm":"Alles Fleisch ist Heu / und seine Güte ist wie eine Blume auf dem Felde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.222799777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3792,"date":1663,"orig":"Das Hen verdorret/ die Blume verwelcket/ denn deß HErrn Geiſt bläſet drein.","norm":"Das Hen verdorrt / die Blume verwelket / denn des Herrn Geist bläst drein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.979300022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3793,"date":1663,"orig":"Ja das Volck iſt das Heu/ das Heu verdorret/ die Blume verwelcket/ aber das Wort unſers Gottes bleibet ewiglich.","norm":"Ja das Volk ist das Heu / das Heu verdorrt / die Blume verwelket / aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.024799823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3794,"date":1663,"orig":"Alles Fleiſch/ ſagt die Stim̃/ das iſt/ alle Kaͤyſer/ Koͤnige/ alle Potentaten/ alle Reiche/ Edie/ anſehnliche Leut/ was ſind die?","norm":"Alles Fleisch / sagt die Stimm / das ist / alle Kaiser / Könige / alle Potentaten / alle Reiche / Edie / ansehnliche Leute / was sind die?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.4145002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3795,"date":1663,"orig":"Sind ſie wie Stahl oder Eiſen?","norm":"Sind sie wie Stahl oder Eisen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.534299850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3796,"date":1663,"orig":"Nein.","norm":"Nein.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":1.322399973869323} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3797,"date":1663,"orig":"Seyn ſie wie Stein oder Felſen?","norm":"Sein sie wie Stein oder Felsen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"pl","lang_cld3":"fy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.6479997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3798,"date":1663,"orig":"Nein.","norm":"Nein.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":1.322399973869323} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3799,"date":1663,"orig":"Was ſind 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Stärk / ihr Schönheit / ihr Ehre / ihr Weisheit / ihr Geschicklichkeit / ihr berufener Nam in der Welt / und alles das / darum sie sich in dieser Welt so hoch bemühen / das ist nicht wie ein Eichbaum im Wald / der oftmals lang steht / ehe denn er verdorrt / oder abgehauen wird / sondern wie eine Blume.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.388500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3802,"date":1663,"orig":"Nicht wie eine Blume im Garten/ darumb ein wolverwahrter Zaun iſt/ ſondern wie eine Blume im Felde/ die leichtlich verwelcken/ oder von einem Ochſen oder Eſel gefreſſen/ oder mit Fuͤſſen eines groben Bauren kan zertreten werden.","norm":"Nicht wie eine Blume im Garten / darum ein wohlverwahrter Zaun ist / sondern wie eine Blume im Felde / die leichtlich verwelken / oder von einem Ochsen oder Esel gefressen / oder mit Füßen eines groben Bauern kann zertreten werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.416800022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3803,"date":1663,"orig":"Auf dem Felde ſtehet eine Blume/ welche die Medici Caput Monachi nennen.","norm":"Auf dem Felde steht eine Blume / welche die Medici Caput Monachi nennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.723100185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3804,"date":1663,"orig":"An etzlichen Orten in Teutſchland wird ſie genant Pfaffenhaͤrlein.","norm":"An etlichen Orten in Deutschland wird sie genannt Pfaffenhärlein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.153800010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3805,"date":1663,"orig":"Wann die Kinder drein blaſen/ ſo zerflattert alles.","norm":"Wann die Kinder drein blasen / so zerflattert alles.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.052800178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3806,"date":1663,"orig":"Eben alſo iſt es Gott nur umb ein Blaſen zu thun/ ſo iſt alles dahin/ darumb ſich der Menſch ſo ſehr bemuͤhet hat.","norm":"Eben also ist es Gott nur um ein Blasen zu tun / so ist alles dahin / darum sich der Mensch so sehr bemühet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"vi","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.796000003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3807,"date":1663,"orig":"Aber ſagt die Stimm beym Propheten Eſaia/ das Wort unſers Gottes bleibet ewiglich.","norm":"Aber sagt die Stimme beim Propheten Esaia / das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.630000114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3808,"date":1663,"orig":"Gold/ Silber/ und Edelgeſtein und andere Vanitaͤten/ die waͤhren nur eine kleine Zeit/ und helffen nicht zur Seligkeit/ aber was wir durch Gottes Wort in unſer Seel ſchreiven/ das bleibet ewiglich.","norm":"Gold / Silber / und Edelgestein und andere Vanitäten / die währen nur eine kleine Zeit / und helfen nicht zur Seligkeit / aber was wir durch Gottes Wort in unser Seele schreiven / das bleibt ewiglich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.024899959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3809,"date":1663,"orig":"David ſagt/ ich hab alles Dings ein End geſehen/ aber dein Wort bleibt ewiglich.","norm":"David sagt / ich habe alles Dings ein Ende gesehen / aber dein Wort bleibt ewiglich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.833199977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3810,"date":1663,"orig":"Und Chriſtus ſagt/ Himmel und Erde vergehen/ aber meine Wort werden nicht vergehen.","norm":"Und Christus sagt / Himmel und Erde vergehen / aber meine Wort werden nicht vergehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8628997802734375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3811,"date":1663,"orig":"Matth. 24.","norm":"Matth. 24.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":5.113900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3812,"date":1663,"orig":"Alles/ was wir ſonſt durch unſer Muͤhe und Arbeit erwecken/ das muͤſſen wir endlich mit dem Ruͤcken anſehen; aber was wir durch Gottes Wort in unſere Seel ſchreiben/ das nehmen wir mit in Himmel.","norm":"Alles / was wir sonst durch unser Mühe und Arbeit erwecken / das müssen wir endlich mit dem Rücken ansehen; aber was wir durch Gottes Wort in unsere Seele schreiben / das nehmen wir mit in Himmel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.91540002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3813,"date":1663,"orig":"Wann groſſe Herrn und andere reiche Leut in ihren Luſtgaͤrten ſpatziereten/ und dieſe einige Predigt/ die beym Propheten Eſaia geſchiehet/ recht behertzigten/ und betrachteten/ ſo wuͤrden ſie zwiſchen dem Geruch ihrer ſchoͤnen Blumen eine hohe Schul haben/ darin ſie weiſer und verſtaͤndiger werden koͤnten/ als Plato und Socrates geweſen.","norm":"Wann große Herrn und andere reiche Leute in ihren Lustgärten spazierten / und diese einige Predigt / die beim Propheten Esaia geschieht / recht beherzigten / und betrachteten / so würden sie zwischen dem Geruch ihrer schönen Blumen eine hohe Schule haben / darin sie weiser und verständiger werden könnten / als Plato und Socrates gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.226200103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3814,"date":1663,"orig":"Sabino gefiel dieſe Rede nicht uͤbel/ wolte dem Antenorn eine ſonderbare Ehr erzeigen.","norm":"Sabino gefiel diese Rede nicht übel / wollte dem Antenorn eine sonderbare Ehre erzeigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.496600151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3815,"date":1663,"orig":"Und weil er hoͤrete/ daß er neben den Gaͤrten/ ſchoͤne Muſicen liebete/ ließ er hinter einem ſchoͤnen anmutigen Puſch/ der von lauter Roſen/ groſſen Roſmarien/ und andern fremden wolriechenden Straͤuchen war/ eine liebliche Muſic anſtellen/ und zwiſchen Lauten/ Violen und andern Jnſtrumenten durch einen jungen Knaben allerhand Lieder ſingen.","norm":"Und weil er hörte / dass er neben den Gärten / schöne Musiken liebte / ließ er hinter einem schönen anmutigen Pusch / der von lauter Rosen / großen Rosmarin / und anderen fremden wohlriechenden Sträuchern war / eine liebliche Musik anstellen / und zwischen Lauten / Violen und anderen Instrumenten durch einen jungen Knaben allerhand Lieder singen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6682000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3816,"date":1663,"orig":"Antenor hoͤrte die Muſic mit ſonderlicher Vergnuͤgung ſeines Gemuͤths/ und als die Muſicanten ihre Jnſtrumenta niderlegten/ und in der groſſen Hitz einen Labtrunck thun wolten/ ſpatzierte Antenor ferner durch den Garten/ gieng durch eine Thuͤr/ und kam auff eine ſchoͤne groſſe Wieſen/ an welcher ein kleines Waͤldlein war/ dadurch ein ſchoͤnes Waͤſſerlein rauſchte.","norm":"Antenor hörte die Musik mit sonderlicher Vergnügung seines Gemüts / und als die Musikanten ihre Instrumente niederlegten / und in der großen Hitze einen Labtrunk tun wollten / spazierte Antenor ferner durch den Garten / ging durch eine Tür / und kam auf eine schöne große Wiesen / an welcher ein kleines Wäldlein war / dadurch ein schönes Wässerlein rauschte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.665200233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3817,"date":1663,"orig":"An dieſem Waͤſſerlein ſaß/ ein anſehnlicher Mann/ in einem ſammeten Kleid.","norm":"An diesem Wässerlein saß / ein ansehnlicher Mann / in einem samten Kleid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7546000480651855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3818,"date":1663,"orig":"Dieſer Mann war im Anfang auch unter der Compagni im Garten geweſen.","norm":"Dieser Mann war im Anfang auch unter der Compagnie im Garten gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.010000228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3819,"date":1663,"orig":"Als aber die Muſic angangen/ hatte er ſich mit ſeiner Lauten von der Geſellſchaft weggeriſſen/ und dieſen einſamen Ort geſucht/ damit er daſelbſt ſeinen traurigen Gedancken deſto beſſer den Lauff laſſen koͤnne.","norm":"Als aber die Musik angegangen / hatte er sich mit seiner Lauten von der Gesellschaft weggerissen / und diesen einsamen Ort gesucht / damit er daselbst seinen traurigen Gedanken desto besser den Lauf lassen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9731998443603525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3820,"date":1663,"orig":"Er ſaß ſo traurig und betruͤbt/ und ließ ſo manchen Seufftzer fahren/ daß Antenor ſich entſetzte.","norm":"Er saß so traurig und betrübt / und ließ so manchen Seufzer fahren / dass Antenor sich entsetzte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.083499908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3821,"date":1663,"orig":"Er ſchlug manch bewegliches trauriges Liedlein auff der Lauten/ und netzte offt die Saite mit Thraͤnen.","norm":"Er schlug manch bewegliches trauriges Liedlein auf der Lauten / und netzte oft die Saite mit Tränen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.627900123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3822,"date":1663,"orig":"Endlich legte er die Laute nieder/ ließ einen Seufftzer nach dem andern fahren/ und ſagte mit klaͤglicher Stimm und gefaltenen Haͤnden:","norm":"Endlich legte er die Laute nieder / ließ einen Seufzer nach dem anderen fahren / und sagte mit kläglicher Stimme und gefalteten Händen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.0690999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3823,"date":1663,"orig":"Wie biſt du dann/ O Gott/ im Zorn auff mich entbrant?","norm":"Wie bist du dann / O Gott / im Zorn auf mich entbrannt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.583700180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3824,"date":1663,"orig":"Jſt deine Guͤte gantz in Eifer umgewandt?","norm":"Ist deine Güte ganz in Eifer umgewandt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.212800025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3825,"date":1663,"orig":"Fuͤr Trauren hab ich faſt kein Marck mehr in den Beinen/ Mein Augen werden Blut/ und ſchwellen auff von Weinen.","norm":"Für Trauern habe ich fast kein Mark mehr in den Beinen / Mein Augen werden Blut / und schwellen auf von Weinen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.642000198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3826,"date":1663,"orig":"Deß Jammers Unmuth hat mir allen Muht genommen/ Fuͤr groſſen Sorgen bin ich von mir ſelbſt gekommen.","norm":"Des Jammers Unmut hat mir allen Mut genommen / Für großen Sorgen bin ich von mir selbst gekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.639200210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3827,"date":1663,"orig":"Wann alles um die Nacht empfindet ſeine Ruh/ So wach ich gantz allein/ und thu kein Auge zu.","norm":"Wann alles um die Nacht empfindet seine Ruhe / So wach ich ganz allein / und tue kein Auge zu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.757400035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3828,"date":1663,"orig":"Dann iſt es mir bequem/ mich inniglich zu kraͤncken/ Dann pfleg ich meiner Noht am meinſten nach zudencken/ Dann uͤberkomm ich Luſt/ die Unluſt nicht zu hemmen/ Dann moͤchte man mich ſehn mein Lager recht durchſchwem̃en.","norm":"Dann ist es mir bequem / mich inniglich zu kränken / Dann pfleg ich meiner Not am Meinesten nach zudenken / Dann überkomm ich Lust / die Unlust nicht zu hemmen / Dann möchte man mich sehen mein Lager recht durchschwemmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.013800144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3829,"date":1663,"orig":"Gott/ heb ich klaͤglich an/ zoͤrnſt du nun ewiglich?","norm":"Gott / hebe ich kläglich an / zürnst du nun ewiglich?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.650599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3830,"date":1663,"orig":"Verbirget gantz und gar dein Gnaden-Antlitz ſich?","norm":"Verbirgt ganz und gar dein Gnadenantlitz sich?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5457000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3831,"date":1663,"orig":"Wie ſtreck ich Nacht und Tag zu dir auß meine Haͤnde?","norm":"Wie strecke ich Nacht und Tag zu dir aus meine 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+{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3850,"date":1663,"orig":"Drumb ſo euch beliebt unter dieſen ſchattichten Baum ein wenig niderzuſitzen/ wil ich das Anligen meines Hertzens gleichſam in euren Schoß ſchuͤtten.","norm":"Darum so euch beliebt unter diesen schattigen Baum ein wenig niederzusitzen / will ich das Anliegen meines Herzens gleichsam in euren Schoß schütten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.208700180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3851,"date":1663,"orig":"Jch bin der arme geplagte/ mit vielerley Ungluͤck uͤberſchuͤttete Hiob.","norm":"Ich bin der arme geplagte / mit vielerlei Unglück überschüttete Hiob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.672599792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3852,"date":1663,"orig":"Der eine bringt mir die Zeitung von dem Verluſt meiner Kinder und Eſelin.","norm":"Der eine bringt mir die Zeitung von dem Verlust meiner Kinder und Eselin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.065000057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3853,"date":1663,"orig":"Der ander von dem Verluſt meiner Schaaf.","norm":"Der ander von dem Verlust meiner Schaf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.742400169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3854,"date":1663,"orig":"Der dritte von dem Verluſt meiner Camel.","norm":"Der dritte von dem Verlust meiner Kamel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.115200042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3855,"date":1663,"orig":"Ach ich ungluͤckſeliger Menſch!","norm":"Ach ich unglückseliger Mensch!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.176300048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3856,"date":1663,"orig":"Warumb bin ich nicht geſtorben von Mutterleibe an?","norm":"Warum bin ich nicht gestorben von Mutterleibe an?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.018300056457519} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3857,"date":1663,"orig":"Warumb bin ich nicht umbkommen/ da ich auß dem Leibe kam?","norm":"Warum bin ich nicht umkommen / da ich aus dem Leibe kam?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.44290018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3858,"date":1663,"orig":"Warumb hat man mich auff den Schoß geſetzt?","norm":"Warum hat man mich auf den Schoß gesetzt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.54010009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3859,"date":1663,"orig":"Warumb bin ich mit Bruͤſten geſaͤuget?","norm":"Warum bin 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wann mein Gluͤck und Vermoͤgen ſo groß were/ als mein guter und treuhertziger Will/ ſo ſolt ihm bald geholffen ſeyn.","norm":"Er verzeihe mir / mein Herr / sein Unfall ist mir zwar herzlich leid / und wann mein Glück und Vermögen so groß wäre / als mein guter und treuherziger will / so sollt ihm bald geholfen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.128399848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3863,"date":1663,"orig":"Allein ich ſehe gleichwol auß ſeinem Habit/ daß er keinen Mangel am Brodt hab.","norm":"Allein ich sehe gleichwohl aus seinem Habit / dass er keinen Mangel am Brot habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9369001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3864,"date":1663,"orig":"Mangel am Brodt? antwortete dieſer betruͤbte Mann.","norm":"Mangel am Brot? antwortete dieser betrübte Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.392199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3865,"date":1663,"orig":"Was iſt das fuͤr eine Rede?","norm":"Was ist das für eine Rede?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.270900011062622} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3866,"date":1663,"orig":"Da behuͤt mich ja der liebe Gott fuͤr/ daß ich Mangel am Brodt haben ſolte.","norm":"Da behüte mich ja der liebe Gott für / dass ich Mangel am Brot haben sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.345399856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3867,"date":1663,"orig":"Jch hab drey Toͤchter/ ich hoffe/ ich wolte noch einer jeden zum wenigſten zwantzig tauſend Reichsth. nachlaſſen.","norm":"Ich habe drei Töchter / ich hoffe / ich wollte noch einer jeden zum wenigsten zwanzigtausend Reichst . nachlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.918799877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3868,"date":1663,"orig":"Allein was iſt das fuͤr die arme Kinder?","norm":"Allein was ist das für die arme Kinder?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.9131999015808105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3869,"date":1663,"orig":"Es gehoͤret mehr zum Dantz/ als ein paar Cordubaniſche Schue.","norm":"Es gehöret mehr zum Dantz / als ein paar Cordubanische Schu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.107999801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3870,"date":1663,"orig":"Jch hab erfahren/ was jaͤhrlich auff eine Haußhaltung gehe.","norm":"Ich habe erfahren / was jährlich auf eine Haushaltung 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geboren bin / und die Nacht / da man sprach:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.654300212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3874,"date":1663,"orig":"Es iſt ein Männlein empfangen.","norm":"Es ist ein Männlein empfangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.908799886703491} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3875,"date":1663,"orig":"Derſelbe Tag muͤſſe finſter ſeyn/ und Gott von oben herab muͤſſe nicht nach ihm fragen.","norm":"Derselbe Tag müsse finster sein / und Gott von oben herab müsse nicht nach ihm fragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.747799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3876,"date":1663,"orig":"Kein Glantz muͤſſe über ihn ſcheinen.","norm":"Kein Glanz müsse über ihn 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kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.038000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3879,"date":1663,"orig":"Sihe/ die Nacht muͤſſe einſam ſeyn/ uñ kein Jauchtzen drinnen ſeyn.","norm":"Siehe / die Nacht müsse einsam sein / und kein Jauchzen drinnen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.019700050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3880,"date":1663,"orig":"Es verfluchen ſie die Verflucher deß Tages/ und die da bereit ſeyn zu erwecken den Leviathan.","norm":"Es verfluchen sie die Verflucher des Tages / und die da bereit sein zu erwecken den Leviathan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.93179988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3881,"date":1663,"orig":"Jhre Sterne muͤſſen finſter ſeyn in ihrer Demmerung/ ſie hoffe auffs Liecht/ und komme nicht/ und müſſe nicht ſehen die Augenbrune der Morgenroͤte.","norm":"Ihre Sterne müssen finster sein in ihrer Dämmerung / sie hoffe aufs Licht / und komme nicht / und müsse nicht sehen die Augenbrune der Morgenröte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.710299968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3882,"date":1663,"orig":"Daß ſie nicht verſchloſſen hat die Tbür meines Leibes/ und nicht verbergen das Unglück für meinen Augen.","norm":"Dass sie nicht verschlossen hat die Tbür meines Leibes / und nicht verbergen das Unglück für meinen Augen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.063899993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3883,"date":1663,"orig":"Warumb bin ich nicht geſtorben von Mutterleibe an?","norm":"Warum bin ich nicht gestorben von Mutterleibe 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+{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3887,"date":1663,"orig":"Antenor wurde zornig/ als er dieſe Wort hoͤrte/ und ſagte:","norm":"Antenor wurde zornig / als er diese Wort hörte / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.893799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3888,"date":1663,"orig":"Mein Herr/ wie heiſt ihr?","norm":"Mein Herr / wie heißt ihr?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.768199920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3889,"date":1663,"orig":"Jch kenne euch zwar von Angeſicht/ und hab euch offt auff der Straſſen geſehen/ aber ich kenne euren Namen nicht.","norm":"Ich kenne euch zwar von Angesicht / und habe euch oft auf der Straßen gesehen / aber ich kenne euren Namen nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.707699775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3890,"date":1663,"orig":"Er antwortet/ ich heiſſe Parmenio/ und bin euer Diener bey Tag und Nacht.","norm":"Er antwortet / ich heiße Parmenio / und bin euer Diener bei Tag und Nacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.54640007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3891,"date":1663,"orig":"Herr Parmenio/ ſagte Antenor/ koͤnnet ihr euren dreyen Toͤchtern ſechtzig tauſend Reichsthaler nachlaſſen/ und vergleicht euch mit dem armen Hiob?","norm":"Herr Parmenio / sagte Antenor / könnet ihr euren drei Töchtern sechzig tausend Reichstaler nachlassen / und vergleicht euch mit dem armen Hiob?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.313499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3892,"date":1663,"orig":"Verzeihet mir/ daß ich teutſch und auffrichtig mit euch rede.","norm":"Verzeihet mir / dass ich deutsch und aufrichtig mit euch rede.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.938600063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3893,"date":1663,"orig":"Das Hertz im Leib wil mir fuͤr Zorn berſten/ wann ich hoͤre daß mancher unerſaͤttlicher Geitzhals/ durch allerhand verbotne Mittel zuſammen ſcharret/ und wann einmal der gerechte Gott auffſtehet/ und blaͤſet in ein ſolch unrecht erworbenes Gut/ daß eins hie/ das ander dort hinfaͤhret/ wie Spreur/ die der Wind zerſtreuet/ und ein ſolcher Wucherer und Geitzhals wil alsdann ſagen/ es gehet mir eben wie dem Hiob/ der HErr hats gegeben/ der HErr hats genommen.","norm":"Das Herz im Leib will mir für Zorn bersten / wann ich höre dass mancher unersättlicher Geizhals / durch allerhand verbotene Mittel zusammen scharret / und wann einmal der gerechte Gott aufstehet / und bläst in ein solch unrecht erworbenes Gut / dass eins hie / das ander dort hinfährt / wie Spreur / die der Wind zerstreuet / und ein solcher Wucherer und Geizhals will alsdann sagen / es geht mir eben wie dem Hiob / der Herr hat es gegeben / der Herr hat es genommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.643099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3894,"date":1663,"orig":"Wann euch geliebt ein wenig mit mir im Gruͤnen herumb zu ſpatzieren/ ſo wil ich euch erzehlen/ was Hiob fuͤr ein Mann geweſen ſey/ und was das fuͤr eine ſchoͤne Vergleichung ſey zwiſchen euch und dem Hiob.","norm":"Wann euch geliebt ein wenig mit mir im Grünen herumzuspazieren / so will ich euch erzählen / was Hiob für ein Mann gewesen sei / und was das für eine schöne Vergleichung sei zwischen euch und dem Hiob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.424499988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3895,"date":1663,"orig":"Hiobs Exempel ſchickt ſich auff euer Perſon wie ein Fauſt auff ein Aug.","norm":"Hiobs Exempel schickt sich auf euer Person wie ein Faust auf ein Auge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.042399883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3896,"date":1663,"orig":"Der H. Geiſt beſchreibt den Hiob/ daß er ſey geweſen ein Mann/ und hab gewohnt im Lande Utz/ ſey geweſen ſchlecht und recht/ darneben Gottsfuͤrchtig/ und hab das Boͤſe gemeidet.","norm":"Der H. Geist beschreibt den Hiob / dass er sei gewesen ein Mann / und habe gewohnt im Lande Utz / sei gewesen schlecht und recht / daneben gottesfürchtig / und habe das Böse gemietet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.05109977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3897,"date":1663,"orig":"Er war ein Mann/ der nicht ein weibiſch/ ſondern ein maͤnnlich Hertz in ſeinem Leib hatte/ der ſich im Gluͤck und Ungluͤck hielt wie ein Mann/ der im Gluͤck demuͤtig/ im Ungluͤck hertzhafftig und gedultig war.","norm":"Er war ein Mann / der nicht ein weibisch / sondern ein männlich Herz in seinem Leib hatte / der sich im Glück und Unglück hielt wie ein Mann / der im Glück demütig / im Unglück herzhaft und geduldig war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.871900081634521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3898,"date":1663,"orig":"Wann ihm Gott Ungluͤck und Widerwertigkeit zuſchickte/ ſo ſaß er nicht und weinte wie ein ingrimmiſches altes Weib/ er rauffte nicht alsbald die Haar auß dem Kopff/ und thaͤt/ als ob unſer HErr Gott geſtorben ſey.","norm":"Wann ihm Gott Unglück und Widerwertigkeit zuschickte / so saß er nicht und weinte wie ein ingrimmisches altes Weib / er raufte nicht alsbald die Haar aus dem Kopf / und täte / als ob unser Herr Gott gestorben sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.162000179290771} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3899,"date":1663,"orig":"Sondern er hielt ſich wie ein Mann.","norm":"Sondern er hielt sich wie ein Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.8101000785827632} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3900,"date":1663,"orig":"Wann ihm auch Gott Gluͤck gab/ ſo uͤberhub er ſich nicht wie die wanckelmuͤtige Weiber/ welche ſich offt in das Gluͤck nicht koͤnnen ſchicken.","norm":"Wann ihm auch Gott Glück gab / so Überhub er sich nicht wie die wankelmütige Weiber / welche sich oft in das Glück nicht können schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.463099956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3901,"date":1663,"orig":"Sondern gibt ihm Gott viel Eyer/ ſo machen ſie viel Dotter/ ſie wollen alle Tag Martini oder Faſtelabend halten/ und thun/ als ob ihr Gut ſich fuͤr dem Juͤngſten Tag nicht verzehren laſſe.","norm":"Sondern gibt ihm Gott viel Eier / so machen sie viel Dotter / sie wollen alle Tag Martini oder Fastelabend halten / und tun / als ob ihr Gut sich für dem Jüngsten Tag nicht verzehren lasse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.475800037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3902,"date":1663,"orig":"Ein ſolch weibiſch Gemuͤth aber hatte Hiob nicht/ ſondern er war ein Mann/ ein Mann/ ſag ich/ der da wuſte/ wie man nicht allein einen Pfennig mit Ehren erwerben/ ſondern auch wie man einen erworbenen Pfennig recht brauchen und anwenden ſolle.","norm":"Ein solch weibisch Gemüt aber hatte Hiob nicht / sondern er war ein Mann / ein Mann / sage ich / der da wusste / wie man nicht allein einen Pfennig mit Ehren erwerben / sondern auch wie man einen erworbenen Pfennig recht brauchen und anwenden solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.036699771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3903,"date":1663,"orig":"Origenes ſagt/ daß in der Griechiſchen Bibel welche die 70. Dolmetſcher dem Koͤnig Philadelpho zu gefallen auß der Hebreiſchen in die Griechiſche Sprach verſetzt haben/ alſo ſtehe:","norm":"Origenes sagt / dass in der griechischen Bibel welche die 70. Dolmetscher dem König Philadelpho zu gefallen aus der Hebreischen in die griechische Sprache versetzt haben / also stehe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.902100086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3904,"date":1663,"orig":"Es war ein Menſch/ und dieſes Woͤrtlein Menſch hab der H. Geiſt gebraucht dem Teuffel zu Schimpff und Spott/ als wolt er ſagen:","norm":"Es war ein Mensch / und dieses Wortlein Mensch habe der H. Geist gebraucht dem Teufel zu Schimpf und Spott / als wollt er sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.542500019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3905,"date":1663,"orig":"Siehe du boͤſer und mißguͤnſtiger Teuffel/ wer iſt es/ mit dem du ſtreiten wilt?","norm":"Siehe du böser und missgünstiger Teufel / wer ist es / mit dem du streiten willst?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.285799980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3906,"date":1663,"orig":"Es iſt ein Menſch/ Staub und Aſchen/ Fleiſch und Blut.","norm":"Es ist ein Mensch / Staub und Aschen / Fleisch und Blut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.107100009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3907,"date":1663,"orig":"Du aber biſt ein Geiſt/ du biſt unſichtbar und unſterblich.","norm":"Du aber bist ein Geist / du bist unsichtbar und unsterblich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.075799942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3908,"date":1663,"orig":"Wann du nun dieſen armen Menſchen/ dieſe ſchwache Creatur uͤberwindeſt/ ſo denck/ was du fuͤr Ehr davon haben werdeſt?","norm":"Wann du nun diesen armen Menschen / diese schwache Kreatur überwindest / so denk / was du für Ehre davon haben werdest?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.029600143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3909,"date":1663,"orig":"Es iſt eine gewaltige Sach einen armen Menſchen uͤberwinden.","norm":"Es ist eine gewaltige Sache einen armen Menschen überwinden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7494001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3910,"date":1663,"orig":"Du wirſt aber endlich befinden/ daß dieſer arme ſchwache Menſch/ nach aller deiner Boßheit/ nach aller deiner Liſt/ nach aller deiner Gewalt nichts fragen/ ſondern dich ũberwinden werde/ Gott zu Ehren/ und dir zu ewiger Schmach und Schand.","norm":"Du wirst aber endlich befinden / dass dieser arme schwache Mensch / nach aller deiner Bosheit / nach aller deiner List / nach aller deiner Gewalt nichts fragen / sondern dich überwinden werde / Gott zu Ehren / und dir zu ewiger Schmach und Schande.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.645999908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3911,"date":1663,"orig":"Diß ſind zwar feine Gedancken/ die Origenes hat/ allein wir bleiben billich bey dem Wort/ das in unſerm Teutſchen Text ſtehet:","norm":"Dies sind zwar feine Gedanken / die Origenes hat / allein wir bleiben billig bei dem Wort / das in unserem Deutschen Text steht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.672599792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3912,"date":1663,"orig":"Es war ein Mann.","norm":"Es war ein Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.176399946212768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3913,"date":1663,"orig":"Dieſer Mann wohnete nicht in Egypten in der Dienſtbarkeit/ oder zu Jeruſalem unter den Jſraeliten/ und Rechtglaͤubigen/ ſondern im Land Utz.","norm":"Dieser Mann wohnte nicht in Ägypten in der Dienstbarkeit / oder zu Jerusalem unter den Israeliten / und Rechtgläubigen / sondern im Land Utz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.868500232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3914,"date":1663,"orig":"Utz aber war ein Heydniſches Land.","norm":"Utz aber war ein heidnisches Land.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.128200054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3915,"date":1663,"orig":"Dann Utz war ein Sohn Nahor/ und als Gott Abraham befahl/ daß er gehen ſolle auß ſeinem Vaterland/ von ſeiner Freundſchafft/ von ſeines Vaters Hauß/ in ein Land das er ihm zeigen wolle/ da ſind die Nachkommen deß Utz in Abgoͤtterey/ in allerley Suͤnd und Laſter/ je laͤnger je tieffer gerathen.","norm":"Dann Utz war ein Sohn Nahor / und als Gott Abraham befahl / dass er gehen solle aus seinem Vaterland / von seiner Freundschaft / von seines Vaters Haus / in ein Land das er ihm zeigen wolle / da sind die Nachkommen des Utz in Abgötterei / in allerlei Sünde und Laster / je länger je tiefer geraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.370200157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3916,"date":1663,"orig":"Das gereicht nun dem Hiob zu ſonderbarem Lob/ daß er mitten unter dieſen gottloſen und boͤſen Leuten ſich der Froͤmmigkeit befliſſen hab.","norm":"Das gereicht nun dem Hiob zu sonderbarem Lob / dass er mitten unter diesen gottlosen und bösen Leuten sich der Frömmigkeit beflissen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6371002197265625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3917,"date":1663,"orig":"Die Weltkinder ſagen/ wer unter den Woͤlffen iſt/ der muß mit ihn heulen.","norm":"Die Weltkinder sagen / wer unter den Wölfen ist / der muss mit ihn heulen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.242400169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3918,"date":1663,"orig":"Si fueris Romæ, Romano vivito more, ſi fueris alibi, vivito ſicut ibi.","norm":"Si fueris Romae, Romano vivito more, sie fueris alibi, vivito sicut ibi.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"eo","lang_de":0,"norm_lmscore":5.230599880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3919,"date":1663,"orig":"Kommſt du nach Rom/ ſo thue/ was zu Rom braͤuchlich iſt/ kommſt du anders wohin/ ſo machs/ wie es die Leute da ſelbſt machen/ Lat di uſe Wyſe gefallen.","norm":"Kommst du nach Rom / so tue / was zu Rom bräuchlich ist / kommst du anders wohin / so mache es / wie es die Leute da selbst machen / Lat di use Wiese gefallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.979100227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3920,"date":1663,"orig":"Lands Brauch/ Lands Ehr.","norm":"Lands Brauch / Lands Ehre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.062899589538574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3921,"date":1663,"orig":"Aber nicht alſo.","norm":"Aber nicht also.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.999300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3922,"date":1663,"orig":"Am Koͤniglichen Babyloniſchen Hof war viel Dings braͤuchlich/ aber Daniel thaͤt es nicht.","norm":"Am Königlichen babylonischen Hof war viel Dings bräuchlich / aber Daniel täte es nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.673299789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3923,"date":1663,"orig":"Am Koͤniglichen Hof in Egypten waren viel boͤſe Braͤuch/ allein Joſeph hielte ſie nicht.","norm":"Am königlichen Hof in Ägypten waren viel böse Bräuche / allein Joseph hielte sie nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.072199821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3924,"date":1663,"orig":"Zu Sodoma waren die Buͤrger loſe Leut/ welche fraſſen/ ſoffen/ hurten/ bubten/ und ſolche Dinge thaͤten/ die Gott endlich nicht durch menſchliche/ ſondern mit eigenen Haͤnden ſtraffte/ und ihnen mit Schwefel und Feur vom Himmel auff die Schwarte brante.","norm":"Zu Sodoma waren die Bürger lose Leute / welche fraßen / soffen / hurten / bubten / und solche Dinge täten / die Gott endlich nicht durch menschliche / sondern mit eigenen Händen strafte / und ihnen mit Schwefel und Feuer vom Himmel auf die Schwarte brannte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.170199871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3925,"date":1663,"orig":"Allein Loth wohnte mitten unter ihnen/ und ließ ihm ihre Weiſe nicht gefallen.","norm":"Allein Lot wohnte mitten unter ihnen / und ließ ihm ihre Weise nicht gefallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.20359992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3926,"date":1663,"orig":"Hiob wohnete im Land Utz mitten unter abgoͤttiſchen boͤſen Leuten/ allein er blieb gleichwol fromm/ und ließ ſich nicht verfuͤhren.","norm":"Hiob wohnte im Land Utz mitten unter abgöttischen bösen Leuten / allein er blieb gleichwohl fromm / und ließ sich nicht verführen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.964000225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3927,"date":1663,"orig":"Und das iſt ein ſonderbares groſſes Lob/ wann ein frommer Chriſt unter boͤſen Leuten wohnt/ und ſich nicht verfuͤhren laͤſt/ ſondern fromm bleibt.","norm":"Und das ist ein sonderbares großes Lob / wann ein frommer Christ unter bösen Leuten wohnt / und sich nicht verführen lässt / sondern fromm bleibt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.484899997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3928,"date":1663,"orig":"Das ruͤhmet Gott an dem Biſchoff zu Pergamon/ daß er wohne an dem Ort/ da deß Satans Schule ſey/ und dennoch halte an dem Namen Gottes/ und den Glauben nicht verlaͤugnet hab.","norm":"Das rühmet Gott an dem Bischof zu Pergamon / dass er wohne an dem Ort / da des Satans Schule sei / und dennoch halte an dem Namen Gottes / und den Glauben nicht verleugnet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.070799827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3929,"date":1663,"orig":"Mancher ſagt/ an groſſer Herren Hoͤfen/ im Krieg/ in groſſen Staͤdten/ kan man das nicht aͤndern/ ſondern man muß ſich in die Leut ſchicken.","norm":"Mancher sagt / an großer Herren Höfen / im Krieg / in großen Städten / kann man das nicht ändern / sondern man muss sich in die Leute schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.789899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3930,"date":1663,"orig":"Allein wird nicht die wahre Kirche/ und ein rechtſchaffenes Glied derſelben/ in heil. Schrifft hin und wider eben deßwegen geruͤhmt/ daß ſie ſey wie eine Lilie unter den Dornen/ wie ein Schaaf unter den Woͤlffen/ wie eine Taube unter den Adlern/ wie eine koͤſtliche Perle unter dem Sand/ wie ein edles Kleinod auff dem Miſten?","norm":"Allein wird nicht die wahre Kirche / und ein rechtschaffenes Glied derselben / in heil. Schrift hin und wider eben deswegen gerühmt / dass sie sei wie eine Lilie unter den Dornen / wie ein Schaf unter den Wölfen / wie eine Taube unter den Adlern / wie eine köstliche Perle unter dem Sand / wie ein edles Kleinod auf dem Misten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.06850004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3931,"date":1663,"orig":"Mancher denckt/ wann ich nur vom Hof/ von dem und dem gottloſen Ort weg were/ ſo wolte ich ein ander Leben fuͤhren:","norm":"Mancher denkt / wann ich nur vom Hof / von dem und dem gottlosen Ort weg wäre / so wollte ich ein ander Leben führen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.178100109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3932,"date":1663,"orig":"Hier iſt es unmoͤglich.","norm":"Hier ist es unmöglich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"es","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.548899888992309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3933,"date":1663,"orig":"Allein was hindert der Ort an der Froͤmmigkeit?","norm":"Allein was hindert der Ort an der Frömmigkeit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.295499801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3934,"date":1663,"orig":"Lucifer hat geſuͤndiget im Himmel/ an dem allerheiligſten Ort.","norm":"Luzifer hat gesündigt im Himmel / an dem allerheiligsten Ort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.498699903488159} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3935,"date":1663,"orig":"Dagegen iſt Loth fromm blieben unter den gottloſen Sodomiten/ und ſuͤndigte groͤvlich/ als er in das kleine Staͤdlein Zoar kam/ und niemand umb ſich hatte als ſeine beyde Toͤchter.","norm":"Dagegen ist Lot fromm blieben unter den gottlosen Sodomiten / und sündigte grövlich / als er in das kleine Städtlein Zoar kam / und niemand um sich hatte als seine beide Töchter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.704800128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3936,"date":1663,"orig":"An dem Kaͤyſer Nerva wird das ſonderlich gelobt/ daß er in boͤſen Zeiten ſich wol verhalten hab.","norm":"An dem Kaiser Nerva wird das sonderlich gelobt / dass er in bösen Zeiten sich wohl verhalten habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9644999504089355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3937,"date":1663,"orig":"Der Poet ſagt von ihm: Temporibusque malis, auſus es, eſſe bonus.","norm":"Der Poet sagt von ihm: Temporibusque malis, ausus es, esse bonus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.380799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3938,"date":1663,"orig":"Cicero ſagt:","norm":"Cicero sagt:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"pt","lang_de":0,"norm_lmscore":4.3125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3939,"date":1663,"orig":"Si habet Aſia ſuſpicionem quandam luxuriæ, non Aſiam nunquam vidiſſe, ſed in Aſia continenter vixiſſe, laudandũ eſt.","norm":"Si habet Asien suspicionem quandam luxuriae, non Asiam nunquam vidisse, sed in Asien continenter vixisse, laudandu est.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":5.445799827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3940,"date":1663,"orig":"Muß einer unter gottloſen Leuten wohnen/ ſo befleiſſige er ſich deſto mehr der Froͤmmigkeit/ und gebe ihm gut Exempel/ wie der Mann thaͤte/ der wohnte ihm Lande Utz/ und hieß Hiob.","norm":"Muss einer unter gottlosen Leuten wohnen / so befleißige er sich desto mehr der Frömmigkeit / und gebe ihm gut Exempel / wie der Mann täte / der wohnte ihm Lande Utz / und hieß Hiob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.060699939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3941,"date":1663,"orig":"Dieſer ſein ehrlicher Nam iſt Gott und Menſchen wol bekandt geweſen/ und iſt noch bekandt in der gantzen Welt/ wo nur Chriſten wohnen.","norm":"Dieser sein ehrlicher Nam ist Gott und Menschen wohl bekannt gewesen / und ist noch bekannt in der ganzen Welt / wo nur Christen wohnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.786399841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3942,"date":1663,"orig":"Er iſt im Himmel auffgeſchrieben/ in das Buch deß Lebens/ darauß ihn niemand außleſchen wird.","norm":"Er ist im Himmel aufgeschrieben / in das Buch des Lebens / daraus ihn niemand auslöschen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.441199779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3943,"date":1663,"orig":"Sein Gedaͤchtnis wird im ewigen Segen bleiben.","norm":"Sein Gedächtnis wird im ewigen Segen bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.711400032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3944,"date":1663,"orig":"Dieſer Hiob war ſchlecht und recht:","norm":"Dieser Hiob war schlecht und recht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.867400169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3945,"date":1663,"orig":"Er war nicht eben einfaͤltig wie jener Witzeburger.","norm":"Er war nicht eben einfältig wie jener Witzeburger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.646999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3946,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß die Witzebuͤrger einsmals haben Contribution geben ſollen.","norm":"Man sagt / dass die Witzebürger einsmals haben Kontribution geben sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.916800022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3947,"date":1663,"orig":"Als ſie nun das Geld zuſammen bracht/ da haben ſie Rath gehalten/ wem ſie es anvertrauen ſollen/ daß er es liefere?","norm":"Als sie nun das Geld zusammen brachte / da haben sie Rat gehalten / wem sie es anvertrauen sollen / dass er es liefere?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.495299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3948,"date":1663,"orig":"Nach vielen Rathſchlaͤgen hab einer angefangen:","norm":"Nach vielen Ratschlägen habe einer angefangen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.83489990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3949,"date":1663,"orig":"Wem koͤnnen wir es beſſer anvertrauen/ als dem jenigen/ dem wir all unſer Viehe anvertrauen/ nemlich dem Kuͤhhirten?","norm":"Wem können wir es besser anvertrauen / als demjenigen / dem wir all unser Viehe anvertrauen / nämlich dem Kühhirten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8902997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3950,"date":1663,"orig":"Dieſe Meynung ſey von andern im Rath fuͤr gut gehalten worden.","norm":"Diese Meinung sei von anderen im Rat für gut gehalten worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.902400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3951,"date":1663,"orig":"Der Hirt ſey darauff fuͤrgefodert/ und ihm Commiſſion auffgetragen worden/ daß er ſolle Ambaſſadeur ſeyn/ und dem und dem Obriſten im Namen Buͤrgermeiſter und Raths von Witzeburg dieſe Satteltaſch voll Geld liefern.","norm":"Der Hirte sei darauf vorgefodert / und ihm Kommission aufgetragen worden / dass er solle Ambassadeur sein / und dem und dem Obristen im Namen Bürgermeister und Rats von Witzeburg diese Satteltasche voll Geld liefern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.842700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3952,"date":1663,"orig":"Der Kuͤhehirt habe verſprochen/ er wolle fleiſſig außrichten/ was ihm befohlen ſey.","norm":"Der Kühehirt habe versprochen / er wolle fleißig ausrichten / was ihm befohlen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.703499794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3953,"date":1663,"orig":"Allein unterwegens haben ihm etzliche Parthiegaͤnger angeſprengt/ und haben ihm die Satteltaſch ſampt dem Geld genommen.","norm":"Allein unterwegs haben ihm etliche Partiegänger angesprengt / und haben ihm die Satteltasche samt dem Geld genommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.169300079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3954,"date":1663,"orig":"Der Kuͤhehirt ſey wider zuruͤck gangen/ und hab geklagt/ wie es ihm ergangen ſey/ daß die Satteltaſch weg ſey.","norm":"Der Kühehirt sei wieder zurückgegangen / und habe geklagt / wie es ihm ergangen sei / dass die Satteltasche weg sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4096999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3955,"date":1663,"orig":"Allein er hab Buͤrgermeiſter und Rath getroͤſtet/ und gebeten/ ſie wollen ſich ſo ſehr nicht betruͤben.","norm":"Allein er habe Bürgermeister und Rat getröstet / und gebeten / sie wollen sich so sehr nicht betrüben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.323699951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3956,"date":1663,"orig":"Dann/ hab er geſagt/ ich hab den Schluͤſſel noch zu der Satteltaſch/ ſie koͤnnen doch nicht bey das Geld kommen.","norm":"Dann / habe er gesagt / ich habe den Schlüssel noch zu der Satteltasche / sie können doch nicht bei das Geld kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.241799831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3957,"date":1663,"orig":"Ein ſolch alber einfaͤltig Blut war der Hiob nicht/ ſondern wuſte wol/ was in der Welt Kauff und Lauff war.","norm":"Ein solch alber einfältig Blut war der Hiob nicht / sondern wusste wohl / was in der Welt Kauf und Lauf war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.77400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3958,"date":1663,"orig":"Er war aber ſonſt ſchlecht und recht/ das iſt/ er war kein Betruͤger/ kein Auffſchneider/ ſondern was er ſagte/ das meynt er/ Hertz und Mund ſtimmete bey ihm uͤberein.","norm":"Er war aber sonst schlecht und recht / das ist / er war kein Betrüger / kein Aufschneider / sondern was er sagte / das meint er / Herz und Mund stimmte bei ihm überein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.473999977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3959,"date":1663,"orig":"Es war bey ihm ein Wort ein Wort/ ein Mann ein Mann.","norm":"Es war bei ihm ein Wort ein Wort / ein Mann ein Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.54040002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3960,"date":1663,"orig":"Mancher meynt/ das ſey eine groſſe Klugheit/ wann er einen andern mit falſchen Worten/ mit liſtigen Rencken und allerley Hilpersgriffen betriegen kan.","norm":"Mancher meint / das sei eine große Klugheit / wann er einen anderen mit falschen Worten / mit listigen Renken und allerlei Hilpersgriffen betrügen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.593299865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3961,"date":1663,"orig":"Aber verflucht ſey ſolche vermeynte Klugheit!","norm":"Aber verflucht sei solche vermeinte Klugheit!","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.424799919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3962,"date":1663,"orig":"Das iſt keine Klugheit/ ſondern eine Boßheit.","norm":"Das ist keine Klugheit / sondern eine Bosheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.208300113677978} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3963,"date":1663,"orig":"Ein jeder redlicher Mann meynt/ wie er geſinnet ſey/ ſo ſey ein ander auch geſinnet.","norm":"Ein jeder redlicher Mann meint / wie er gesinnt sei / so sei ein ander auch gesinnt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.178699970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3964,"date":1663,"orig":"Und Gott hat dem Menſchen kein Fenſter auff die Bruſt geſetzt.","norm":"Und Gott hat dem Menschen kein Fenster auf die Brust gesetzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.088900089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3965,"date":1663,"orig":"Wer kan dann einem jeden Boͤßwicht ins Hertz ſehen?","norm":"Wer kann dann einem jeden Bösewicht ins Herz sehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.268899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3966,"date":1663,"orig":"Solche boßhafftige mit glatten Worten vermiſchte Klugheit brauchte am erſten der Teuffel im Paradieß/ da er unſer erſte Mutter die Evam betrog.","norm":"Solche boshafte mit glatten Worten vermischte Klugheit brauchte am ersten der Teufel im Paradies / da er unser erste Mutter die Evam betrog.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.708399772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3967,"date":1663,"orig":"Aber Gott/ der einen Greuel hat nicht allein an den Blutgierigen/ ſondern auch an den Falſchen/ der hat an ſolcher Beutelſchneideriſchen Klugheit keinen Gefallen/ ſondern wird ihr Leben nicht zur Helfte kommen laſſen.","norm":"Aber Gott / der einen Gräuel hat nicht allein an den Blutgierigen / sondern auch an den Falschen / der hat an solcher Beutelschneiderischen Klugheit keinen Gefallen / sondern wird ihr Leben nicht zur Hälfte kommen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8643999099731445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3968,"date":1663,"orig":"Man muß aber auch nicht meynen/ daß wañ man ſich von einem jeden betriegen laſſe/ daß das fuͤr lauter Froͤmmigkeit zu halten ſey.","norm":"Man muss aber auch nicht meinen / dass wann man sich von einem jeden betrügen lasse / dass das für lauter Frömmigkeit zu halten sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.79040002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3969,"date":1663,"orig":"Es iſt nun ſo weit kommen/ daß wañ ein groſſer reicher Herr ein Narr iſt/ ſo ſagt man/ er iſt ein grundfrommer Herr/ ja die Froͤm̃igkeit ſelbſt/ man kan mit ihm umbgehen wie mit einem Kind.","norm":"Es ist nun so weit kommen / dass wann ein großer reicher Herr ein Narr ist / so sagt man / er ist ein grundfrommer Herr / ja die Frömmigkeit selbst / man kann mit ihm umgehen wie mit einem Kind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.522799968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3970,"date":1663,"orig":"Er iſt ſchlecht und recht wie Hiob.","norm":"Er ist schlecht und recht wie Hiob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.893599987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3971,"date":1663,"orig":"Eben als wañ Hiob ein Narr geweſen were.","norm":"Eben als wann Hiob ein Narr gewesen wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.806300163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3972,"date":1663,"orig":"Der hochweiſe Engellaͤnder/ Franciſcus Baconus/ Baron de Verulamio/ ſagt/ daß Koͤnig Heinrich der Siebende in Engelland hab von dem Bapſt begehrt/ daß er ſeinen Vater canoniſiren/ und unter die Heiligen in Calender ſetzen wolle.","norm":"Der hochweise Engländer / Franciscus Baconus / Baron de Verulamio / sagt / dass König Heinrich der Siebende in England habe von dem Papst begehrt / dass er seinen Vater kanonisieren / und unter die Heiligen in Kalender setzen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.345900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3973,"date":1663,"orig":"Aber der Bapſt habe es ihm abgeſchlagen/ und dafuͤr gehalten/ es ſey ein groſſer Unterſcheid inter ſimplicem & ſanctum, zwiſchen einem albern einfaͤltigen/ und frommen und heiligen Menſchen.","norm":"Aber der Papst habe es ihm abgeschlagen / und dafür gehalten / es sei ein großer Unterschied inter simplicem & sanctum, zwischen einem albern einfältigen / und frommen und heiligen Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.881400108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3974,"date":1663,"orig":"Einfalt und Alberkeit iſt nicht alsbald Froͤmmigkeit.","norm":"Einfalt und Alberkeit ist nicht alsbald Frömmigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.980599880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3975,"date":1663,"orig":"Ein Eſel iſt auch einfaͤltig/ und traͤgt alles/ was man ihm auffladet/ er komt aber deßwegen nicht in Himmel.","norm":"Ein Esel ist auch einfältig / und trägt alles / was man ihm aufladet / er kommt aber deswegen nicht in Himmel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.619999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3976,"date":1663,"orig":"Da Chriſtus ſeine Juͤnger Matth. 10. ſandte zu predigen/ da warnet er ſie fuͤr der liſtigen betrieglichen Welt/ und befahl/ daß ſie behutſam gehen ſollen/ und ſagt: Sihe/ ich ſende euch/ wie Schaf mitten unter die Woͤlffe.","norm":"Da Christus seine Jünger Matth. 10. sandte zu predigen / da warnet er sie für der listigen betrüglichen Welt / und befahl / dass sie behutsam gehen sollen / und sagt: Siehe / ich sende euch / wie Schaf mitten unter die Wölfe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.913099765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3977,"date":1663,"orig":"Drum̃ ſeyd liſtig wie die Schlange/ uñ ohne falſch wie die Daube.","norm":"Drum seid listig wie die Schlange / und ohne falsch wie die Daube.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.367700099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3978,"date":1663,"orig":"Um dieſer Urſachen halben pflegte jener in die Stammbuͤcher zu ſchreiben/ Domine da mihi noſſe TE, noſſe me, noſſe mundum.","norm":"Um dieser Ursachen halben pflegte jener in die Stammbücher zu schreiben / Domine da mihi nosse TE, nosse me, nosse mundum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.033899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3979,"date":1663,"orig":"HErr giebe mir/ daß ich lerne kennen Dich/ Mich/ und die Welt.","norm":"Herr giebe mir / dass ich lerne kennen Dich / Mich / und die Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.257500171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3980,"date":1663,"orig":"Die Welt muͤſſe man lernen kennen/ damit man ſich fuͤr derſelben koͤnne fuͤrſehen und huͤten.","norm":"Die Welt müsse man lernen kennen / damit man sich für derselben könne vorsehen und hüten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.638199806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3981,"date":1663,"orig":"Dann ich hab erfahren/ wie mancher Boͤßwicht in der Welt ſey/ und wann mans ihm ſagt/ ſo verdreuſt es ihn.","norm":"Dann ich habe erfahren / wie mancher Bösewicht in der Welt sei / und wann man es ihm sagt / so verdrießt es ihn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.155300140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3982,"date":1663,"orig":"Lucas der beruͤhmte Mahler zu Witteberg hat/ wie in den Tiſchꝛeden Lutheri zu leſen/ pflegen zu ſagen/ die heilige Schaͤlck ſeyen die alleraͤrgſte.","norm":"Lucas der berühmte Maler zu Wetteberg hat / wie in den Tischreden Luthers zu lesen / pflegen zu sagen / die heilige Schälke seien die allerärgste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.515900135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3983,"date":1663,"orig":"Hiob war nicht wie die Hofleute/ wie die heutige Politici/ die Statiſten/ die boͤſe Chriſten/ welche alle ihr boͤſe Stuͤcklein anfangen in nomine Domini, und muß der theure Name Gottes ihrer Schalckheit Deckel ſeyn/ und die groſſe Wort von der Religion muͤſſen eine Brill ſeyn/ welchen ſie dem gemeinen Mann auff die Naſe ſetzen/ daß er ihre boͤſe Stuͤcklein nicht ſehen ſolle.","norm":"Hiob war nicht wie die Hofleute / wie die heutige Politici / die Statisten / die böse Christen / welche alle ihr böse Stücklein anfangen in nomine Domini, und muss der teure Name Gottes ihrer Schalkheit Deckel sein / und die große Wort von der Religion müssen eine Brille sein / welchen sie dem gemeinen Mann auf die Nase setzen / dass er ihre böse Stücklein nicht sehen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.088900089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3984,"date":1663,"orig":"Es war auch Hiob nicht wie die Phariſeer/ welche Chriſtus Matth. 23. hefftig ſchalt/ und das Wehe uͤber ſie ſchrie.","norm":"Es war auch Hiob nicht wie die Pharisäer / welche Christus Matth. 23. heftig schalt / und das Wehe über sie schrie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.702700138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3985,"date":1663,"orig":"Dann ſagt er/ dicunt & non faciunt, ſie ſagen viel und thuns nicht/ ſondern er war ſchlecht und recht/ er hatte ein ehrlich Hertz und ein auffrichtiges Maul/ und was er ſagte/ das meynte er auch.","norm":"Dann sagt er / dicunt & non faciunt, sie sagen viel und Tuns nicht / sondern er war schlecht und recht / er hatte ein ehrlich Herz und ein aufrichtiges Maul / und was er sagte / das meinte er auch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.830699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3986,"date":1663,"orig":"Er war nicht allein fuͤr ſeine Perſon ſchlecht/ auffrichtig und ohne falſch/ ſondern er war auch barmhertzig und gutthaͤtig gegen ſeinen Nechſten/ er war deß Lahmen Fuß/ deß Blinden Aug/ der Witben Vormund/ der Waiſen und Frembdling Vater.","norm":"Er war nicht allein für seine Person schlecht / aufrichtig und ohne falsch / sondern er war auch barmherzig und guttätig gegen seinen Nächsten / er war des Lahmen Fuß / des Blinden Auge / der Wittiben Vormund / der Waisen und Fremdling Vater.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.54640007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3987,"date":1663,"orig":"Seine Thuͤr ſtund allen ehrlichen und frommen Leuten offen.","norm":"Seine Tür stand allen ehrlichen und frommen Leuten offen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.45419979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3988,"date":1663,"orig":"Er aſſe ſeinen Biſſen nicht allein/ ſondern Witbe/ Waiſe und Frembdling hatten auch einen Theil davon.","norm":"Er asse seinen Bissen nicht allein / sondern Wittib / Waise und Fremdling hatten auch einen Teil davon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.343999862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3989,"date":1663,"orig":"Und mit dieſen Dingen ſuchte er keinen eignen Ruhm/ ſondern ließ offt ſeine lincke Hand nicht wiſſen/ was die rechte thaͤt.","norm":"Und mit diesen Dingen suchte er keinen eigenen Ruhm / sondern ließ oft seine linke Hand nicht wissen / was die rechte täte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.692800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3990,"date":1663,"orig":"Er macht es nicht wie die Heuchler zu Jeruſalem/ welche fuͤr ſich her lieſen Poſaunen blaſen/ wann ſie Allmoſen gaben/ auff daß ſie fuͤr den Leuten geprieſen wurden.","norm":"Er macht es nicht wie die Heuchler zu Jerusalem / welche für sich her Liesen Posaunen blasen / wann sie Almosen gaben / auf dass sie für den Leuten gepriesen wurden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.065299987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3991,"date":1663,"orig":"Er war warhafftig in Worten/ und nahm die Billigkeit in acht in ſeinen Wercken.","norm":"Er war wahrhaftig in Worten / und nahm die Billigkeit in acht in seinen Werken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.841599941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3992,"date":1663,"orig":"Er hielt ſich nach der Regul/ die Chriſtus gibt Matth. 7. und ſagt/ was ihr wolt/ daß euch die Leut thun/ das thut ihr ihnen auch.","norm":"Er hielt sich nach der Regel / die Christus gibt Matth. 7. und sagt / was ihr wollt / dass euch die Leute tun / das tut ihr ihnen auch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.292900085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3993,"date":1663,"orig":"Jn welchem Spruͤchlein verborgen ligt faſt das gantze Corpus Juris.","norm":"In welchem Sprüchlein verborgen liegt fast das ganze Corpus Juris.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.263899803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3994,"date":1663,"orig":"Dieſes Spruͤchlein hat der Roͤmiſche Heydniſche Kaͤyſer Alexander Severus von den Chriſten gehoͤrt/ und hat ihm ſo wol gefallen/ daß er es in allen ſeinen Pallaͤſten hat an die Wand ſchreiben/ und alle Morgen durch einen eignen Herolden in ſeiner Armee außruffen laſſen.","norm":"Dieses Sprüchlein hat der Römische heidnische Kaiser Alexander Severus von den Christen gehört / und hat ihm so wohl gefallen / dass er es in allen seinen Palästen hat an die Wand schreiben / und alle Morgen durch einen eigenen Herolden in seiner Armee ausrufen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.088600158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3995,"date":1663,"orig":"Es war Hiob ein ſolcher Mann/ wie ihn David abmahlt im 15. Pſ. und ſagt: HErr/ wer wird wohnẽ in deiner Huͤtten/ wer wird bleiben auf deinem heiligen Berg? und antwortet: wer ohne Wandel einher gehet und recht thut/ und redet die Warheit von Hertzen.","norm":"Es war Hiob ein solcher Mann / wie ihn David abmalt im 15. Ps. und sagt: Herr / wer wird wohnen in deiner Hütten / wer wird bleiben auf deinem heiligen Berg? und antwortet: Wer ohne Wandel einhergeht und recht tut / und redet die Wahrheit von Herzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7027997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3996,"date":1663,"orig":"Wer mit ſeiner Zungen nicht verleumbdet/ und ſeinem Nechſten kein Arges thut/ und ſeinen Nechſten nicht ſchmaͤhet.","norm":"Wer mit seiner Zungen nicht verleumdet / und seinem Nächsten kein Arges tut / und seinen Nächsten nicht schmähet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.011899948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3997,"date":1663,"orig":"Wer die Gottloſen nichts achtet (ſie ſeyen ſo groß oder ſo reich/ als ſie immer wollen) ſondern ehret die Gottsfuͤrchtigen/ (ſie ſeyen ſo arm und ſo gering/ als ſie wollen/) wer ſeinem Nechſten ſchweret und hälts.","norm":"Wer die Gottlosen nichts achtet (sie seien so groß oder so reich / als sie immer wollen) sondern ehret die Gottesfürchtigen / (sie seien so arm und so gering / als sie wollen /) wer seinem Nächsten Schwert und hält es .","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.544099807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3998,"date":1663,"orig":"Wer ſein Geld nicht auff Wucher gibt/ und nimbt kein Geſchenck über den Unſchuldigen.","norm":"Wer sein Geld nicht auf Wucher gibt / und nimmt kein Geschenk über den Unschuldigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.131700038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":3999,"date":1663,"orig":"Wer das thut/ ſagt David/ der wird wol bleiben.","norm":"Wer das tut / sagt David / der wird wohl bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.278900146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4000,"date":1663,"orig":"Man ſiehet aber und erfaͤhret/ daß offtmals ein Jud/ ein Portugies ſich im Handel und Wandel ehrlicher und auffrichtiger erzeigẽ als mancher Chriſt.","norm":"Man sieht aber und erfährt / dass oftmals ein Jude / ein Portugiese sich im Handel und Wandel ehrlicher und aufrichtiger erzeigen als mancher Christ.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.145299911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4001,"date":1663,"orig":"Jener Samariter war nicht der rechten Religion/ gleichwol thaͤt er dem Menſchen/ der unter die Moͤrder gefallen war/ mehr zu gut als der Prieſter und Levit unter ſeinen Landsleuten und Glaubensgenoſſen.","norm":"Jener Samariter war nicht der rechten Religion / gleichwohl täte er dem Menschen / der unter die Mörder gefallen war / mehr zu gut als der Priester und Levit unter seinen Landsleuten und Glaubensgenossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.521299839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4002,"date":1663,"orig":"Unter den Heyden ſind viel Leut geweſen/ welche ſich alſo gegen ihren Nechſten verhalten haben/ daß niemand uͤber ſie hat klagen koͤnnen.","norm":"Unter den Heiden sind viel Leute gewesen / welche sich also gegen ihren Nächsten verhalten haben / dass niemand über sie hat klagen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6595001220703125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4003,"date":1663,"orig":"Aber davon habẽ ſie bey Gott dem HErrn keinen Nutzen/ weil ſie alles/ was ſie gethan haben/ nicht auß wahrem Glauben und Gott zu Ehren gethan haben.","norm":"Aber davon haben sie bei Gott dem Herrn keinen Nutzen / weil sie alles / was sie getan haben / nicht aus wahrem Glauben und Gott zu Ehren getan haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.079999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4004,"date":1663,"orig":"Drumb ſetzt der H. Geiſt herzu/ und ſagt von dieſem Hiob:","norm":"Darum setzt der H. Geist herzu / und sagt von diesem Hiob:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.545000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4005,"date":1663,"orig":"Er war Gottsfürchtig/ und meidete das Boͤſe.","norm":"Er war gottesfürchtig / und meidet das Böse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.075700044631958} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4006,"date":1663,"orig":"Das iſt/ er hatte in allen ſeinẽ Wercken/ Worten und Gedancken Gott fuͤr Augen/ und dachte/ daß der groſſe HErr und Schoͤpffer Himmels und der Erden/ der Todt und Leben/ Gluͤck und Ungluͤck/ Armuth und Reichthum/ alle unſere Feind/ ſichtbare und unſichtbare/ Himmel und Erden/ Teuffel und Hoͤll/ Engel und Menſchen unter ſeiner Gewalt hat/ allenthalben bey ihm ſey/ und alles ſehe/ hoͤre und verſtehe/ was er thue/ rede oder gedencke.","norm":"Das ist / er hatte in allen seinen Werken / Worten und Gedanken Gott für Augen / und dachte / dass der große Herr und Schöpfer Himmels und der Erden / der Tod und Leben / Glück und Unglück / Armut und Reichtum / alle unsere Feind / sichtbare und unsichtbare / Himmel und Erden / Teufel und Höll / Engel und Menschen unter seiner Gewalt hat / allenthalben bei ihm sei / und alles sehe / höre und verstehe / was er tue / rede oder gedenke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.243199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4007,"date":1663,"orig":"Jch dencke jetzo an das Spruͤchlein:","norm":"Ich denke jetzt an das Sprüchlein:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"sk","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.97189998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4008,"date":1663,"orig":"Die Fürcht deß HErrn iſt der Weißheit Anfang.","norm":"Die Fürchte des Herrn ist der Weisheit Anfang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.52869987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4009,"date":1663,"orig":"O daß doch die allervornehmſte Leut/ welche umb Kaͤyſerliche und Koͤnigliche Thron ſtehẽ/ und den vornehmſten Potentaten Raht geben/ dieſes Spruͤchlein recht wolten verſtehen lernen.","norm":"O dass doch die vornehmste Leute / welche um Kaiserliche und königliche Thron stehen / und den vornehmsten Potentaten Rat geben / dieses Sprüchlein recht wollten verstehen lernen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.434199810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4010,"date":1663,"orig":"Jhr bildet euch offtmals ein/ ihr groſſe reiche und gewaltige Leut/ ihr habt Salomons Weißheit mit Loͤffeln gefreſſen.","norm":"Ihr bildet euch oftmals ein / ihr große reiche und gewaltige Leute / ihr habt Salomons Weisheit mit Löffeln gefressen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.627299785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4011,"date":1663,"orig":"Aber ihr habt noch nicht den Anfang gemacht in der wahren Weißheit.","norm":"Aber ihr habt noch nicht den Anfang gemacht in der wahren Weisheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.223899841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4012,"date":1663,"orig":"Wo iſt ein Stalljung oder ein Kuͤchenjung ſo alber und einfaͤltig/ daß er etwas Boͤſes im Marſtall oder in der Kuͤchen thue/ wann er weiß/ daß der Stallmeiſter/ der Hofmeiſter/ oder der Marſchalck in der Kuͤchen oder im Stall ſey?","norm":"Wo ist ein Stalljung oder ein Küchenjung so alber und einfältig / dass er etwas Böses im Marstall oder in der Küchen tue / wann er weiß / dass der Stallmeister / der Hofmeister / oder der Marschall in der Küchen oder im Stall sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.532700061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4013,"date":1663,"orig":"Jhr aber/ die ihr euch ſo groſſe Weißheit einbildet/ thut eben/ als ob ihr Gott die Augen zubinden/ und alles alſo unter dem Huͤtlein ſpielen wollet/ daß es Gott nicht hoͤren/ nicht ſehen oder verſtehen ſol?","norm":"Ihr aber / die ihr euch so große Weisheit einbildet / tut eben / als ob ihr Gott die Augen zubinden / und alles also unter dem Hütlein spielen wollet / dass es Gott nicht hören / nicht sehen oder verstehen soll?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.308499813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4014,"date":1663,"orig":"Jhr moͤcht euch einbilden/ was ihr wolt/ ſo wiſſet/ daß euch der H. Geiſt fuͤr Thorẽ halte im 14. Pſ.","norm":"Ihr möchte euch einbilden / was ihr wollt / so wisset / dass euch der H. Geist für Toren halte im 14. Ps.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.991000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4015,"date":1663,"orig":"Dann ihr ſprecht zwar nicht mit dem Mund/ ihr denckt aber in eurem Hertzen/ es ſey kein Gott.","norm":"Dann ihr sprecht zwar nicht mit dem Mund / ihr denkt aber in eurem Herzen / es sei kein Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.438499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4016,"date":1663,"orig":"Daun wann ihr glaubt/ daß ein Gott were/ daß dieſer Gott alles ſehe/ hoͤre und verſtehe/ was ihr thut/ redet und gedencket/ ſo wuͤrdet ihr euer Sachen viel anders anſtellen/ als ihr thut.","norm":"Daun wann ihr glaubt / dass ein Gott wäre / dass dieser Gott alles sehe / höre und verstehe / was ihr tut / redet und gedenkt / so würdet ihr euer Sachen viel anders anstellen / als ihr tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8968000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4017,"date":1663,"orig":"Hiob glaubte nicht allein an den wahren Gott/ und wuſte/ daß dieſer Gott nicht allein barmhertzig ſey/ daß ſeine Barmhertzigkeit ſo groß ſey als er ſelber/ daß dieſe ſeine Barmhertzigkeit alle Morgen neu ſey/ ſondern er wuſte auch/ daß er ein gerechter Gott ſey/ daß er den Sünden gram und feind ſey/ und dieſelbe nicht ungeſtrafft laſſe/ daß er den Lucifer und ſeinen gantzen Anhang umb einer einigen Suͤnden willen auß dem Himmel in die Hoͤll/ auß der hoͤchſten Gluͤckſeligkeit in die hoͤchſte Ungluͤckſeligkeit geſtoſſen hab; Er wuſte/ daß nicht alle/ die mit dem Munde ſagen/ HErr/ HErr/ werden ins Himmelreich kom̃en.","norm":"Hiob glaubte nicht allein an den wahren Gott / und wusste / dass dieser Gott nicht allein barmherzig sei / dass seine Barmherzigkeit so groß sei als er selber / dass diese seine Barmherzigkeit alle Morgen neu sei / sondern er wusste auch / dass er ein gerechter Gott sei / dass er den Sünden Gram und Feind sei / und dieselbe nicht ungestrafft lasse / dass er den Luzifer und seinen ganzen Anhang um einer einigen Sünden Willen aus dem Himmel in die Höll / aus der höchsten Glückseligkeit in die höchste Unglückseligkeit gestoßen habe; er wusste / dass nicht alle / die mit dem Munde sagen / Herr / Herr / werden ins Himmelreich kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.762799978256225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4018,"date":1663,"orig":"Drumb ſuͤndiget er nicht auff die Barmhertzigkeit Gottes dahin/ er dachte nicht/ es ſey genug/ wann er in ſeiner letzten Todtesſtund umb Gnad und Verzeihung bitte/ und ſich wie der Schecher am Creutz bekehre/ ſondern er meidete das Boͤſe.","norm":"Darum sündiget er nicht auf die Barmherzigkeit Gottes dahin / er dachte nicht / es sei genug / wann er in seiner letzten Todtesstund um Gnade und Verzeihung bitte / und sich wie der Schächer am Kreuz bekehre / sondern er meidet das Böse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.719799995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4019,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ daß das viel tauſend Menſchen in die Hoͤll bringe/ daß ſie der Barmhertzigkeit Gottes mißbrauchen/ und dencken/ es ſey genug/ daß wann ſie der Welt muͤd/ alt und grau werden/ daß ſie alsdann mit dem Zoͤllner ſagen:","norm":"Ich halte dafür / dass das viel tausend Menschen in die Höll bringe / dass sie der Barmherzigkeit Gottes missbrauchen / und denken / es sei genug / dass wann sie der Welt müde / alt und grau werden / dass sie alsdann mit dem Zöllner sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.502600193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4020,"date":1663,"orig":"Gott ſey mir Suͤnder gnädig!","norm":"Gott sei mir Sünder gnädig!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"sv","lang_cld3":"vi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.317800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4021,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ daß mehr Leut durch Sicherheit in die Hoͤll fahren als durch Verzweiffelung.","norm":"Ich halte dafür / dass mehr Leute durch Sicherheit in die Höll fahren als durch Verzweifelung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.163000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4022,"date":1663,"orig":"Gleichwie die Jſraelitiſche Jungfrauen an ihrem Reihen ſungen/ Saul hat tauſend umbracht/ David aber zehen tauſend/ alſo moͤcht man wol ſagen/ durch Verzweifflung fahren tauſend zur Hoͤllen/ allein durch die fleiſchliche Sicherheit/ durch das fleiſchliche Vertrauen auff Gottes Barmhertzigkeit/ daß man immer in Tag hinein ſuͤndiget/ und dencket/ daß Gott ein barmhertziger Gott ſey/ und wann er wolle Leut im Himmel haben/ ſo muͤſſe er wol Suͤnde vergeben/ das hat zehen tauſend in die Hoͤll bracht.","norm":"Gleichwie die Israelitische Jungfrauen an ihrem Reihen sangen / Saul hat tausend umbracht / David aber zehntausend / also möchte man wohl sagen / durch Verzweiflung fahren tausend zur Höllen / allein durch die fleischliche Sicherheit / durch das fleischliche Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit / dass man immer in Tag hinein sündiget / und denket / dass Gott ein barmherziger Gott sei / und wann er wolle Leute im Himmel haben / so müsse er wohl Sünde vergeben / das hat zehntausend in die Höll brachte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9430999755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4023,"date":1663,"orig":"Hiob wuſte wol/ daß ſein Erloͤſer lebe/ er wuſte/ wer der Erloͤſer ſey/ allein er wuſte auch darneben/ daß das Geſetz ſein Anklaͤger ſey.","norm":"Hiob wusste wohl / dass sein Erlöser lebe / er wusste / wer der Erlöser sei / allein er wusste auch daneben / dass das Gesetz sein Ankläger sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.3592000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4024,"date":1663,"orig":"Drumb meidete er das Boͤſe/ ſo viel in ſeiner menſchlichen Schwachheit moͤglich war.","norm":"Darum meidet er das Böse / so viel in seiner menschlichen Schwachheit möglich war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.678299903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4025,"date":1663,"orig":"Er war ein Mann/ ein redlicher Mann.","norm":"Er war ein Mann / ein redlicher Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.6812000274658203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4026,"date":1663,"orig":"Allein er hatte eine boͤſe Frau.","norm":"Allein er hatte eine böse Frau.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.582900047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4027,"date":1663,"orig":"Die Gelehrten meynen/ daß ſeine Frau/ ſey Jacobs Tochter/ die Dina geweſen/ welche Sichem/ Hemors Sohn/ uͤberwaͤltigte/ uñ ihren Bruͤdern/ Simeon und Levi zu uͤbermaͤſſigem Eifer Urſach gab.","norm":"Die Gelehrten meinen / dass seine Frau / sei Jacobs Tochter / die Dina gewesen / welche Sichem / Hemors Sohn / überwältigte / und ihren Brüdern / Simeon und Levi zu übermäßigem Eifer Ursache gab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.084700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4028,"date":1663,"orig":"Sie mag geweſen ſeyn/ wer ſie wolle/ ſo iſt ſie eine boͤſe Frau geweſen.","norm":"Sie mag gewesen sein / wer sie wolle / so ist sie eine böse Frau gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.998499870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4029,"date":1663,"orig":"Gleichwie von den Dornſtraͤuchen kommen Roſen/ und von boͤſen Eltern fromme Kinder/ alſo kommen offt von frommen Eltern boͤſe Kinder.","norm":"Gleichwie von den Dornstreuchen kommen Rosen / und von bösen Eltern fromme Kinder / also kommen oft von frommen Eltern böse Kinder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.650100231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4030,"date":1663,"orig":"Jſt nun diß Hiobs Weib deß Jacobs Tochter geweſen/ ſo iſt ſie eines frommen Vaters boͤſes Kind geweſen.","norm":"Ist nun dies Hiobs Weib des Jacobs Tochter gewesen / so ist sie eines frommen Vaters böses Kind gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.736499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4031,"date":1663,"orig":"Von dem Frauenzim̃er uͤbel redẽ/ iſt heutiges Tages gefaͤhrlich.","norm":"Von dem Frauenzimmer übel reden / ist heutiges Tages gefährlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.08650016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4032,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß einsmals ein Student auff einer Univerſitaͤt hab eine Diſputation gehalten/ und habe/ wiewol unweißlich und unerbaulich/ wie bißweilen zu geſchehen pflegt/ ein Corollarium angehaͤngt/ daß er beweiſen wolle/ daß die Weiber keine Menſchen ſeyen. Habe ſich auch in der Diſputation alſo verhalten/ daß man ſich uͤber ſein Jngenium verwundert habe.","norm":"Mann sagt / dass einsmals ein Student auf einer Universität habe eine Disputation gehalten / und habe / wiewohl unweißlich und unerbaulich / wie bisweilen zu geschehen pflegt / ein Corollarium angehängt / dass er beweisen wolle / dass die Weiber keine Menschen seien . Habe sich auch in der Disputation also verhalten / dass man sich über sein Ingenium verwundert habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.758800029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4033,"date":1663,"orig":"Als er aber kurtz hernach auff eine Hochzeit kommen/ hab das Frauenzimmer einen tumult angefangen/ und hab ihn wollen todt haben.","norm":"Als er aber kurz hernach auf eine Hochzeit kommen / habe das Frauenzimmer einen Tumult angefangen / und habe ihn wollen tot haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.964799880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4034,"date":1663,"orig":"Haben ihre Maͤnner/ Bruͤder und Freund an ihn gehetzt.","norm":"Haben ihre Männer / Brüder und Freund an ihn gehetzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.259200096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4035,"date":1663,"orig":"Der Student hab angefangen:","norm":"Der Student habe angefangen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.867300033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4036,"date":1663,"orig":"Jhr lieben Frauen und Jungfrauen/ zoͤrnet doch nicht ſo ſehr.","norm":"Ihr lieben Frauen und Jungfrauen / zürnet doch nicht so sehr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.185900211334228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4037,"date":1663,"orig":"Jhr wiſſet nicht/ wie ſehr ich das Frauenzimmer liebe/ reſpectire und ehre.","norm":"Ihr wisset nicht / wie sehr ich das Frauenzimmer liebe / respektiere und ehre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.472700119018554} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4038,"date":1663,"orig":"Jch habe geſagt/ die Weiber ſeyen keine Menſchen.","norm":"Ich habe gesagt / die Weiber seien keine Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.45419979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4039,"date":1663,"orig":"Jch halt dafuͤr/ daß ſie etwas mehr als Menſchen ſeyen/ daß ſie gleichſam Engel ſeyen.","norm":"Ich halte dafür / dass sie etwas mehr als Menschen seien / dass sie gleichsam Engel seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.976799964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4040,"date":1663,"orig":"Dann wann Maͤnner und Jungegeſellen mit ihren liebſten Frauen und Jungfrauen wollen am allerfreundlichſten reden/ ſo ſagen ſie nicht/ hoͤre Menſch/ ſondern ſie ſagen/ hoͤre mein Engelchen/ was wil ich dir ſagen.","norm":"Dann wann Männer und Jungegesellen mit ihren liebsten Frauen und Jungfrauen wollen am allerfreundlichsten reden / so sagen sie nicht / höre Mensch / sondern sie sagen / höre mein Engelchen / was will ich dir sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.287199974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4041,"date":1663,"orig":"Jch halte euch alleſambt/ ſo viel euer auff dieſer Hochzeit ſind/ fuͤr Engel/ ſeyd ihr damit nicht zu frieden?","norm":"Ich halte euch allesamt / so viel euer auf dieser Hochzeit sind / für Engel / seid ihr damit nicht zu Frieden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.02400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4042,"date":1663,"orig":"Ja ſagte das Frauenzimmer/ das iſt ein anders.","norm":"Ja sagte das Frauenzimmer / das ist ein anders.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.420899868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4043,"date":1663,"orig":"Wann ihr es alſo meynet/ ſo ſind wir wol mit euch zu frieden.","norm":"Wann ihr es also meinet / so sind wir wohl mit euch zu Frieden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.847799777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4044,"date":1663,"orig":"Ja ſagte der Student/ alſo meyne ichs.","norm":"Ja sagte der Student / also meine ich es.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.899099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4045,"date":1663,"orig":"Allein ihr muͤſſet auch darneben wiſſen/ daß gute und boͤſe Engel ſeyen.","norm":"Allein ihr müsset auch daneben wissen / dass gute und böse Engel seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.878900051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4046,"date":1663,"orig":"Die gute liebe ich/ die boͤſe verachte ich.","norm":"Die gute liebe ich / die böse verachte ich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.104300022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4047,"date":1663,"orig":"Hiobs Weib war auch ein Engelchen/ aber ein boͤſes Engelchen.","norm":"Hiobs Weib war auch ein Engelchen / aber ein böses Engelchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.813600063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4048,"date":1663,"orig":"Jndem Antenor dieſes redete/ fiel ihm Parmenio in die Rede und ſagte/ iſt der Hiob ein ſolcher frommer Mann geweſen/ warum hat er dann nicht fleiſſiger gebetet/ da er in Eheſtand hat treten wollen?","norm":"Indem Antenor dieses redete / fiel ihm Parmenio in die Rede und sagte / ist der Hiob ein solcher frommer Mann gewesen / warum hat er dann nicht fleißiger gebetet / da er in Ehestand hat treten wollen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.909200191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4049,"date":1663,"orig":"Man ſagt ja/ daß Ehen werden im Himmel gemacht/ und ein vernuͤnfftiges Weib komme von dem HErrn/ und werde dem geben/ der in Gottesfurcht lebt.","norm":"Man sagt ja / dass Ehen werden im Himmel gemacht / und ein vernünftiges Weib komme von dem Herrn / und werde dem geben / der in Gottesfurcht lebt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.529699802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4050,"date":1663,"orig":"Jſt nun Hiob ein ſolcher frommer Mann geweſen/ wie ihr ſagt/ warumb hat ihm dann Gott ein ſolches boͤſes Weib geben?","norm":"Ist nun Hiob ein solcher frommer Mann gewesen / wie ihr sagt / warum hat ihm dann Gott ein solches böses Weib geben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.430500030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4051,"date":1663,"orig":"Drauff antwortet Antenor/ daß Gott der HErr unterweilens ſeine heilige Urſachen habe/ warumb er einem frommen Weib einen boͤſen Mann/ und einem boͤſen Mann ein frommes Weib gebe.","norm":"Drauf antwortet Antenor / dass Gott der Herr Unterweilens seine heilige Ursachen habe / warum er einem frommen Weib einen bösen Mann / und einem bösen Mann ein frommes Weib gebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.509699821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4052,"date":1663,"orig":"Gott henge gemeiniglich den Knuͤppel bey dem Hund/ gleichwie er dem Apoſtel Paulo/ dem hocherleuchteten Mann/ einen Pfal ins Fleiſch geben/ deß Satans Engel/ der ihn mit Faͤuſten ſchlug/ damit er ſich ſeiner Gaben nicht uͤberhebe/ alſo habe er auch ohne Zweiffel dem Hiob/ welcher das ehrliche Geſchlecht deß Patriarchen Jacobs betrachtet/ dieſes boͤſe Kraͤutlein zum Weibe geben/ daß es ihm eine Ubung und Lehrmeiſterin der Gedult ſey.","norm":"Gott hänge gemeiniglich den Knüppel bei dem Hund / gleichwie er dem Apostel Paulo / dem hocherleuchteten Mann / einen Pfahl ins Fleisch geben / des Satans Engel / der ihn mit Fäusten schlug / damit er sich seiner Gaben nicht überhebe / also habe er auch ohne Zweifel dem Hiob / welcher das ehrliche Geschlecht des Patriarchen Jacobs betrachtet / dieses böse Kräutlein zum Weibe geben / dass es ihm eine Übung und Lehrmeisterin der Geduld sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.701499938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4053,"date":1663,"orig":"Hiob hat gemeynt/ der Apffel falle nicht weit vom Stamm/ wie die Eltern ſeyen/ ſo ſey auch das Kind.","norm":"Hiob hat gemeint / der Apfel falle nicht weit vom Stamm / wie die Eltern seien / so sei auch das Kind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.679800033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4054,"date":1663,"orig":"Allein es war weit gefehlt.","norm":"Allein es war weit gefehlt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.573999881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4055,"date":1663,"orig":"Dieſes Weib hatte kein maͤnnlich Hertz/ das ſich in Gluͤck und Ungluͤck ſchicken konte/ ſondern ſo lang Hiob ſie thun hieß/ was ſie wolte/ und gab ihr/ was ſie begehrte/ ſo lang liebte ſie ihn/ ſo lang hielt ſie ihn fuͤr ihren Schatz/ fuͤr ihre Sonne/ fuͤr ihre Wonne/ vor die Kron ihres Haupts/ und ſchwur ihm bey Stein und Bein/ bey allen Elementen/ bey allem dem/ was im Himmel oder auff Erden iſt/ daß ſie ihm im Gluͤck uñ Ungluͤck treu bleiben/ uñ ihn beſtaͤndig lieben wolle/ biß in ihr Gꝛab.","norm":"Dieses Weib hatte kein männlich Herz / das sich in Glück und Unglück schicken konnte / sondern so lang Hiob sie tun hieß / was sie wollte / und gab ihr / was sie begehrte / so lang liebte sie ihn / so lang hielt sie ihn für ihren Schatz / für ihre Sonne / für ihre Wonne / vor die Krone ihres Haupts / und schwor ihm bei Stein und Bein / bei allen Elementen / bei allem dem / was im Himmel oder auf Erden ist / dass sie ihm im Glück und Unglück treu bleiben / und ihn beständig lieben wolle / bis in ihr Grab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.980799913406372} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4056,"date":1663,"orig":"Da hieß es/ Geld/ ich hab dich lieb?","norm":"Da hieß es / Geld / ich habe dich lieb?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9085001945495605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4057,"date":1663,"orig":"Allein da Hiob in Ungluͤck gerieth/ da ſchalte ſie ihn auß wie den aͤrgſten Lotterbuben.","norm":"Allein da Hiob in Unglück geriet / da schalte sie ihn aus wie den ärgsten Lotterbuben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.11840009689331} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4058,"date":1663,"orig":"Da aber Gott den Hiob wider ſegnete/ und reicher machte/ als er zuvor war/ und gab ihm 14000.","norm":"Da aber Gott den Hiob wieder segnete / und reicher machte / als er zuvor war / und gab ihm 14000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.07450008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4059,"date":1663,"orig":"Schaf/ 6000.","norm":"Schaf / 6000.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.665599822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4060,"date":1663,"orig":"Camel/ 1000.","norm":"Kamel / 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Jahren geboren hatte/ da kam ſie hernach wider ins Kindelbett/ und war alles herrlich Ding mit ihrem Hiob/ und gebar ihm Soͤhn und Toͤchter.","norm":"Und da sie in seiner Armut nicht ein einiges Kind innerhalb 7. Jahren geboren hatte / da kam sie hernach wieder ins Kindelbett / und war alles herrlich Ding mit ihrem Hiob / und gebar ihm Söhn und Töchter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.871200084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4065,"date":1663,"orig":"Wann es heutiges Tages den Frauen nicht gehet nach ihrem Kopff/ ſo lauffen ſie hin/ und fragen/ ob ſie ſich von ihren Maͤnnern koͤnnen ſcheiden laſſen.","norm":"Wann es heutiges Tages den Frauen nicht geht nach ihrem Kopf / so laufen sie hin / und fragen / ob sie sich von ihren Männern können scheiden lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.595200061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4066,"date":1663,"orig":"Wañ ich Macht haͤtte/ den Weibern/ die uͤber ihre Maͤnner klagen/ Scheid brieff zu geben/ und ſie von ihren Maͤnnern zu ſcheiden/ ich wolt in einem Jahr ein Schatzreicher Mann werden.","norm":"Wann ich macht hätte / den Weibern / die über ihre Männer klagen / Scheid Brief zu geben / und sie von ihren Männern zu scheiden / ich wollte in einem Jahr ein Schatzreicher Mann werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.197199821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4067,"date":1663,"orig":"Mancher Mann gibt dem Geiſtlichen eine Verehrung/ daß er ihn copulire/ aber er oder ſein Weib geben ihm gern 50. Ducaten oder 50. Roſanobel/ wann er ſie wider voneinander ſcheiden koͤnte.","norm":"Mancher Mann gibt dem Geistlichen eine Verehrung / dass er ihn kopuliere / aber er oder sein Weib geben ihm gern 50. Dukaten oder 50. Rosanobel / wann er sie wieder voneinander scheiden könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.50029993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4068,"date":1663,"orig":"Allein wiſſen die tolle Leut nicht/ was bey der Copulation vor dem Angeſicht der H. Dreyfaltigkeit/ in Gegenwart ihrer vornehmſten und beſten Freund/ ihnen ſey geſagt/ und wie ſie darauf gefragt worden ſeyen.","norm":"Allein wissen die tolle Leute nicht / was bei der Kopulation vor dem Angesicht der H. Dreifaltigkeit / in Gegenwart ihrer vornehmsten und besten Freund / ihnen sei gesagt / und wie sie darauf gefragt worden seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.585599899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4069,"date":1663,"orig":"So ihr nach dem angehoͤrtẽ Befehl Gottes/ auß rechtſchaffner Lieb und Treue allhie gegenwaͤrtig vor Gott und dieſer Chriſtlichen Verſamlung geneigt ſeyd/ gegenwaͤrtigen N. N. zu eurem Ehemann zu nehmen/ und euch nimmermehr von ihm zu ſcheiden/ auch nimmermehr ihn zu verlaſſen/ es ſcheide euch dann GOTT durch den Tod/ ſo ſprecht Ja.","norm":"So ihr nach dem angehörten Befehl Gottes / aus rechtschaffener Liebe und Treue allhier gegenwärtig vor Gott und dieser christlichen Versammlung geneigt seid / gegenwärtigen N. N. zu eurem Ehemann zu nehmen / und euch nimmermehr von ihm zu scheiden / auch nimmermehr ihn zu verlassen / es scheide euch dann GOTT durch den Tod / so sprecht Ja.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.744100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4070,"date":1663,"orig":"Dieſe Verſprechung wird durch deß Prteſters Hand confirmirt im Namen Gottes deß Vaters/ deß Sohns/ und deß H. Geiſtes.","norm":"Diese Versprechung wird durch des Prtesters Hand konfirmiert im Namen Gottes des Vaters / des Sohns / und des H. Geistes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.037899971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4071,"date":1663,"orig":"Das Woͤrtlein Ja/ iſt ein kleines Woͤrtlein/ es hat aber einen groſſen Nachklang.","norm":"Das Wortlein Ja / ist ein kleines Wortlein / es hat aber einen großen Nachklang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.926400184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4072,"date":1663,"orig":"Allein die Leut achten dieſes Wort Ja/ dieſe theure Verſprechung/ die mit Anruffung der H. hochgelobten Dreyfaltigkeit geſchiehet/ eben ſo viel/ als wann es ein Pferdkauff ſey.","norm":"Allein die Leute achten dieses Wort Ja / diese teure Versprechung / die mit Anrufung der H. hochgelobten Dreifaltigkeit geschieht / ebenso viel / als wann es ein Pferdkauf sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.910200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4073,"date":1663,"orig":"Und wann einem oder dem andern etwas zuwider geſchiehet/ ſo wollen ſie alsbald wider voneinander lauffen.","norm":"Und wann einem oder dem anderen etwas zuwider geschieht / so wollen sie alsbald wieder voneinander laufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.872499942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4074,"date":1663,"orig":"Ein ſolch weibiſch unbeſtaͤndig Hertz hatte der Hiob nicht/ ſondern er hatte Mannes-Hertz/ er hatte Manns-Bein/ und konte gute und boͤſe Tage ertragen als ein Mann.","norm":"Ein solch weibisch unbeständig Herz hatte der Hiob nicht / sondern er hatte Manneshertz / er hatte Manns-Bein / und konnte gute und böse Tage ertragen als ein Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.273300170898437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4075,"date":1663,"orig":"Wann ſein Weib were 7. Jahr kranck geweſen/ haͤtte da gelegen auff dem Siechbette/ und haͤtte ſich nicht regen oder bewegen koͤñen/ ſo wuͤrde ſie Hiob deßwegen nicht verachtet oder verſpottet haben/ ſondern er wuͤrde ſie in ihrem Elend ſo wol geliebet haben/ als in freudigen Tagen und bey guter Geſundheit.","norm":"Wann sein Weib wäre 7. Jahr krank gewesen / hätte da gelegen auf dem Siechbette / und hätte sich nicht regen oder bewegen können / so würde sie Hiob deswegen nicht verachtet oder verspottet haben / sondern er würde sie in ihrem Elend so wohl geliebt haben / als in freudigen Tagen und bei guter Gesundheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.642600059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4076,"date":1663,"orig":"Er war ein Mann/ und wiewol ſein Weib nicht allzeit thaͤt/ was ſie thun ſolt/ ſo hielt er ihr doch viel Dings zu gut/ und zanckte ſich nicht alle Tage mit ihr/ ſondern dacht/ daß er ein Mann/ ſie aber ein Weib/ das iſt ein ſchwaches Gefaͤß und Werckzeug ſey.","norm":"Er war ein Mann / und wiewohl sein Weib nicht allzeit täte / was sie tun sollt / so hielt er ihr doch viel Dings zu gut / und zankte sich nicht alle Tage mit ihr / sondern dachte / dass er ein Mann / sie aber ein Weib / das ist ein schwaches Gefäß und Werkzeug sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.106599807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4077,"date":1663,"orig":"Gleichwol aber ließ er ihme nicht von ihr fuͤrſchreiben/ ſondern dachte/ daß er ihr Mañ und nicht ihr Knecht ſey/ und als ſie ihm in ſeinem Ungluͤck unnuͤtze Wort gab/ hielt er es ihr nicht zu gut/ ſondern ſagt: Du redeſt wie die närriſche Weiber reden.","norm":"Gleichwohl aber ließ er ihm nicht von ihr vorschreiben / sondern dachte / dass er ihr Mann und nicht ihr Knecht sei / und als sie ihm in seinem Unglück unnütze Wort gab / hielt er es ihr nicht zu gut / sondern sagt: Du redest wie die närrische Weiber reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.392199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4078,"date":1663,"orig":"Summa/ es war Hiob bey dieſem ſeinen kleinen Haußcreutz/ das er mit ſeinem boͤſen Weib hatte/ nicht allein ein frommer/ ſondern auch ein gluͤckſeliger geſegneter Mann; Dann erſtlich zeugte er 7. Soͤhne und 3. Toͤchter.","norm":"Summa / es war Hiob bei diesem seinen kleinen Hauskreuz / das er mit seinem bösen Weib hatte / nicht allein ein frommer / sondern auch ein glückseliger gesegneter Mann; dann erstlich zeugte er 7. Söhne und 3. Töchter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9120001792907715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4079,"date":1663,"orig":"Kinder aber ſind Zeichen eines ſonderbaren Segens Gottes.","norm":"Kinder aber sind Zeichen eines sonderbaren Segens Gottes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.982999801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4080,"date":1663,"orig":"David ſagt im 127. Pſ. Sihe/ Sihe/ ſagt er/ das iſt/ mercke es wol/ Kinder ſind eine Gabe deß HErrn/ und Leibesfrucht ein Geſchenck/ wie die Pfeile in der Hand eines Starcken/ alſo gerathen die jungen Knaben.","norm":"David sagt im 127. Ps. Siehe / Siehe / sagt er / das ist / merke es wohl / Kinder sind eine Gabe des Herrn / und Leibesfrucht ein Geschenk / wie die Pfeile in der Hand eines starken / also geraten die jungen Knaben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.01230001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4081,"date":1663,"orig":"Wol dem/ der ſeinen Koͤcher derſelben voll hat/ die werden nicht zu Schanden/ wenn ſie mit ihren Feinden handeln im Thor.","norm":"Wohl dem / der seinen Köcher derselben voll hat / die werden nicht zu Schanden / wenn sie mit ihren Feinden handeln im Tor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5644001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4082,"date":1663,"orig":"Da Gott Deut. 28. ſeinem Volck verſpricht/ wie er es ſegnen wolle/ wann ſie ihm gehorchen/ da ſagt er unter andern; Geſegnet ſol ſeyn die Frucht deines Leibes.","norm":"Da Gott Deut. 28. seinem Volk verspricht / wie er es segnen wolle / wann sie ihm gehorchen / da sagt er unter anderen; gesegnet soll sein die Frucht deines Leibes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.781799793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4083,"date":1663,"orig":"Von Obed Edom wird geſagt/ daß er habe gehabt 8. Soͤhn.","norm":"Von Obed Edom wird gesagt / dass er habe gehabt 8. Söhn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.159999847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4084,"date":1663,"orig":"Dann der HErr habe ihn geſegnet/ 1. Chron. 26. und im 128. Pſalm ruͤhmet es der H. Geiſt als einen ſonderbaren Segen/ wann ein Weib iſt wie ein fruchtbar Weinſtock umb ihr Hauß herumb/ und die Kinder ſtehen wie die Oelzweige umb den Tiſch her/ uñ ſagt: Sihe/ alſo geſegnet iſt der Mann/ der den HErrn fuͤrchtet.","norm":"Dann der Herr habe ihn gesegnet / 1. Chron. 26. und im 128. Psalm rühmet es der H. Geist als einen sonderbaren Segen / wann ein Weib ist wie ein fruchtbar Weinstock um ihr Haus herum / und die Kinder stehen wie die Oelzweige um den Tisch her / und sagt: Siehe / also gesegnet ist der Mann / der den Herrn fürchtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.572400093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4085,"date":1663,"orig":"Jch erinner mich/ daß einsmals ein ehrlicher frommer Kauffmann zu mir ſagte/ er halte ſeine Kinder fuͤr ſeinen beſten Schatz/ fuͤr ſeinen groͤſten Reichthumb.","norm":"Ich erinnert mich / dass einsmals ein ehrlicher frommer Kaufmann zu mir sagte / er halte seine Kinder für seinen besten Schatz / für seinen größten Reichtum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.832799911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4086,"date":1663,"orig":"Dann/ ſagt er/ alles/ was ich ſonſt durch Gottes Segen hab/ das muß ich endlich in der Welt laſſen.","norm":"Dann / sagt er / alles / was ich sonst durch Gottes Segen habe / das muss ich endlich in der Welt lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.763199806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4087,"date":1663,"orig":"Allein meine Kinder hoffe ich mit in Him̃el zu nehmen.","norm":"Allein meine Kinder hoffe ich mit in Himmel zu nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1315999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4088,"date":1663,"orig":"Was wird das dem Hiob fuͤr eine Freud/ fuͤr eine Ehr geweſen ſeyn/ wann fuͤrnehme und frembde Leut ihn beſucht haben/ und es haben da 7. junge tapffere Kerle geſtanden/ welche dem Vater auffgewartet haben?","norm":"Was wird das dem Hiob für eine Freude / für eine Ehre gewesen sein / wann fürnehme und fremde Leute ihn besucht haben / und es haben da 7. junge tapfere Kerle gestanden / welche dem Vater aufgewartet haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.08519983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4089,"date":1663,"orig":"Wann Hiob ſeine 7. Soͤhne angeſehen/ wird er gemeynet haben/ er ſehe da ſeine Ruͤſtkammer.","norm":"Wann Hiob seine 7. Söhne angesehen / wird er gemeint haben / er sehe da seine Rüstkammer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.989799976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4090,"date":1663,"orig":"Und ſo viel Soͤhne er habe/ ſo viel Pfeile habe er/ damit er ſich wehren koͤnne/ wider ſeine Feinde.","norm":"Und so viel Söhne er habe / so viel Pfeile habe er / damit er sich wehren könne / wider seine Feinde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.493599891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4091,"date":1663,"orig":"Was wird das der Mutter fuͤr eine Freude ſeyn geweſen/ wenn ſie ihre drey wolerzogene Toͤchter angeſehen hat/ welche ihr in der Kuͤchen und ſonſten in der Haußhaltung haben an die Hand gehen koͤnnen?","norm":"Was wird das der Mutter für eine Freude sein gewesen / wenn sie ihre drei wohlerzogene Töchter angesehen hat / welche ihr in der Küchen und sonsten in der Haushaltung haben an die Hand gehen können?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.53380012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4092,"date":1663,"orig":"Wie mancher tugendhaffter Juͤngling wird dem Hiob und ſeinem Weibe auffgewartet/ Ehr und Reſpect erwieſen haben/ ihrer ſchoͤnen und wolerzogenen Toͤchter halben?","norm":"Wie mancher tugendhafter Jüngling wird dem Hiob und seinem Weibe aufgewartet / Ehre und Respekt erwiesen haben / ihrer schönen und wohlerzogenen Töchter halben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.981800079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4093,"date":1663,"orig":"Die Weiber pflegen gemeiniglich die Kinder nicht wol zuerziehen/ ſonderlich wann ſie reich ſind/ ſo geben ſie ihnen mehr Anlaß zur Untugend als zur Tugend.","norm":"Die Weiber pflegen gemeiniglich die Kinder nicht wohl zuerziehen / sonderlich wann sie reich sind / so geben sie ihnen mehr Anlass zur Untugend als zur Tugend.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.790200233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4094,"date":1663,"orig":"Solche Eltern ſind ihrer Kinder halben nicht gluͤckſelig zu ſchaͤtzen/ und gereicht ihnen die Menge ihrer Kinder offtmals zu groͤſſerer Verdamnis.","norm":"Solche Eltern sind ihrer Kinder halben nicht glückselig zu schätzen / und gereicht ihnen die Menge ihrer Kinder oftmals zu größerer Verdammnis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.259600162506103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4095,"date":1663,"orig":"Denn wenn ſie die Kinder nicht wol aufferzogen/ ſondern in allem Muthwillen haben auffwachſen laſſen/ ſo muͤſſen ſie deßwegen am Juͤngſten Tage eine ſchwere Verantwortung thun.","norm":"Denn wenn sie die Kinder nicht wohl auferzogen / sondern in allem Mutwillen haben aufwachsen lassen / so müssen sie deswegen am jüngsten Tage eine schwere Verantwortung tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.96150016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4096,"date":1663,"orig":"Aber Hiob erzog ſeine Kinder nicht wie ein Weib/ ſondern wie ein Mann/ und gleich- wie er fuͤr ſeine Perſon ſchlecht/ recht und Gottsfuͤrchtig war/ und meidete das Boͤſe: Alſo wolte er auch/ daß ſeine Kinder ihm nacharten ſolten.","norm":"Aber Hiob erzog seine Kinder nicht wie ein Weib / sondern wie ein Mann / und gleich- wie er für seine Person schlecht / recht und gottesfürchtig war / und meidet das Böse: Also wollte er auch / dass seine Kinder ihm nacharten sollten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.247399806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4097,"date":1663,"orig":"Mancher Vater hat zwar Kinder/ aber es mangelt ihm an Brot.","norm":"Mancher Vater hat zwar Kinder / aber es mangelt ihm an Brot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.003099918365478} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4098,"date":1663,"orig":"Hiob aber hatte nicht allein Kinder/ ſondern er hatte auch Brot genug darzu.","norm":"Hiob aber hatte nicht allein Kinder / sondern er hatte auch Brot genug dazu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.121699810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4099,"date":1663,"orig":"Dann ſeines Viehes war 7000.","norm":"Dann seines Viehes war 7000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.951099872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4100,"date":1663,"orig":"Schafe/ 3000.","norm":"Schafe / 3000.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.567700386047363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4101,"date":1663,"orig":"Camel/ 500.","norm":"Kamel / 500.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ru","lang_de":0,"norm_lmscore":6.975500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4102,"date":1663,"orig":"Joch Rinder/ und 500. Eſelin/ und darzu hatte er einen Hauffen Knechte.","norm":"Joch Rinder / und 500. Eselin / und dazu hatte er einen Haufen Knechte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.317500114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4103,"date":1663,"orig":"Die Viehezucht iſt ein ſonderbarer Segen Gottes.","norm":"Die Viehzucht ist ein sonderbarer Segen Gottes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.004499912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4104,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ eine gute Kuh im Stall ſey ein verborgner Schatz im Hauſe.","norm":"Man sagt / eine gute Kuh im Stall sei ein verborgener Schatz im Hause.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.328499794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4105,"date":1663,"orig":"Da der Ertzvater Jacob Gen. 49. auff dem Todtbette lag/ und ſeine Kinder fuͤr ſich foderte/ und ſie ſegnete/ da wuͤnſchte er einem diß/ dem andern das.","norm":"Da der Erzvater Jacob Gen. 49. auf dem Totbette lag / und seine Kinder für sich forderte / und sie segnete / da wünschte er einem dies / dem anderen das.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.327099800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4106,"date":1663,"orig":"Als er aber auff den Joſeph kam/ den er ſonderlich liebte/ dem er in ſeiner Jugend einen bunten Rock machen ließ/ und in ſeinem Alter nicht allein Ehr und Freude an ihm erlebte/ ſondern auch von ihm ernehret wurde/ da er gegen dieſem ſeinen liebſten Sohn gleichſam ſein gantzes Hertz außſchuͤtten wolte/ da wuͤnſchte er ihm einen Segen von Baͤuch- und Bruͤſten/ wie es Lutherus gegeben hat/ das iſt/ daß ihm Gott viel Vieh/ Rinder und Schafe geben wolle/ und daß dieſelben allzeit moͤgen fruchtbar ſeyn/ und er von denſelben nicht allein viel Butter und Kaͤſe/ ſondern auch viel junge Kaͤlber und Laͤmmer habe.","norm":"Als er aber auf den Joseph kam / den er sonderlich liebte / dem er in seiner Jugend einen bunten Rock machen ließ / und in seinem Alter nicht allein Ehre und Freude an ihm erlebte / sondern auch von ihm ernähret wurde / da er gegen diesem seinen liebsten Sohn gleichsam sein ganzes Herz ausschütten wollte / da wünschte er ihm einen Segen von Bäuch- und Brüsten / wie es Luther gegeben hat / das ist / dass ihm Gott viel Vieh / Rinder und Schafe geben wolle / und dass dieselben allzeit mögen fruchtbar sein / und er von denselben nicht allein viel Butter und Käse / sondern auch viel junge Kälber und Lämmer habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.3703999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4107,"date":1663,"orig":"Ohne zweiffel hat der alte Patriarch Jacob/ als ein alter erfahrner Haußvater/ wol gewuſt und betrachtet/ was der Segen an Vieh fuͤr ein ſonderbarer Segen Gottes ſey.","norm":"Ohne Zweifel hat der alte Patriarch Jacob / als ein alter erfahrener Hausvater / wohl gewusst und betrachtet / was der Segen an Vieh für ein sonderbarer Segen Gottes sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.484700202941894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4108,"date":1663,"orig":"Wo aber viel Viehezucht iſt/ da iſt gemeiniglich auch viel Ackerbau.","norm":"Wo aber viel Viehzucht ist / da ist gemeiniglich auch viel Ackerbau.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.922699928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4109,"date":1663,"orig":"Weil nun Hiob ſo viel groß und klein Viehe/ und ſo viel Knechte gehabt hat/ ſo wird er ohne zweiffel auch viel Aecker/ viel Wieſen/ viel Weinberge gehabt haben.","norm":"Weil nun Hiob so viel groß und klein Viehe / und so viel Knechte gehabt hat / so wird er ohne Zweifel auch viel Äcker / viel Wiesen / viel Weinberge gehabt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.585700035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4110,"date":1663,"orig":"Er gedencket hernach auch der Weinberge und Goldklumpen.","norm":"Er gedenkt hernach auch der Weinberge und Goldklumpen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.335899829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4111,"date":1663,"orig":"Vielleicht hat er auch die Bergwerck wol excolirt.","norm":"Vielleicht hat er auch die Bergwerk wohl excolirt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.518400192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4112,"date":1663,"orig":"Und weil die Araber ſeine Nachbarn waren/ hat er ohne zweiffel ſeine Knechte mit den vielen Camelen ins Reich Arabien geſchickt/ welches ein koͤſtlich Land war/ darinnen wuchs der koͤſtliche Weyr auch/ Myrrhen/ Kalmus/ Kaſia/ Zimmet/ die beſte Wuͤrtze/ die koͤſtlichſte Specereyen.","norm":"Und weil die Araber seine Nachbarn waren / hat er ohne Zweifel seine Knechte mit den vielen Camelen ins Reich Arabien geschickt / welches ein köstlich Land war / darinnen wuchs der köstliche Weyr auch / Myrrhen / Kalmus / Kasia / Zimt / die beste Würze / die köstlichste Spezereien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.768199920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4113,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß wann die Schiffleute auff dem hohen Meer noch ferne vom Lande ſeyen/ und der Wind durch diß edle Land ihnen entgegen ſtreiche/ ſo ſol ihnen die Lufft gar eine ſonderbare Krafft geben/ als wann einer koͤſtlichen Balſam vergoſſen haͤtte.","norm":"Man sagt / dass wann die Schiffleute auf dem hohen Meer noch ferne vom Lande seien / und der Wind durch dies edle Land ihnen entgegen streiche / so soll ihnen die Luft gar eine sonderbare Kraft geben / als wann einer köstlichen Balsam vergossen hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.999199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4114,"date":1663,"orig":"Und wiewol Plinius darwider iſt/ ſo bezeugt er doch ſelbſt/ daß die Sabaͤi bey den Weyrauch-Baͤumen und Myrrhen kochen/ wie wir hie bey dem eichen und buͤchen Holtze/ und daß in Staͤdten und Doͤrffern die Lufft von dem Weyrauch rieche.","norm":"Und wiewohl Plinius dawider ist / so bezeugt er doch selbst / dass die Sabäi bei den Weyrauch-Bäumen und Myrrhen kochen / wie wir hie bei dem eichen und Bügen Holze / und dass in Städten und Dörfern die Luft von dem Weihrauch rieche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.94890022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4115,"date":1663,"orig":"Es hat auch dieſes Land Edelgeſteine und das beſte Gold/ damit man groſſe Koͤnige und Potentaten verehret/ wie dann die Koͤnigin auß Reich Arabien dem Koͤnig Salomon mitbrachte 120. Centner Goldes/ ſehr viel Specerey/ uñ Edelgeſteine/ 1. Reg. 10.","norm":"Es hat auch dieses Land Edelgesteine und das beste Gold / damit man große Könige und Potentaten verehret / wie dann die Königin aus Reich Arabien dem König Salomon mitbrachte 120. Zentner Goldes / sehr viel Spezerei / und Edelgesteine / 1. Reg. 10.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8994998931884775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4116,"date":1663,"orig":"Wie wird doch der Hiob von jederman ſo gluͤckſelig geprieſen ſeyn/ wann er im Felde ſpatzirt/ und ſeine Schafe angeſehen/ wie hier 1000. dort 1000. auff den Bergen und Huͤgeln herumb huͤpffen/ wann er gehoͤrt hat/ wie ſeine Schaͤfer und Schaͤferinnen ſich ſo luſtig machen/ wann bald hie/ bald da ein Schaͤfer unter einem Baum mit ſeiner Heerden gehalten/ und ein ſchoͤnes Liedlein geſungen?","norm":"Wie wird doch der Hiob von jedermann so glückselig gepriesen sein / wann er im Felde spaziert / und seine Schafe angesehen / wie hier 1000 . dort 1000 . auf den Bergen und Hügeln herumhüpfen / wann er gehört hat / wie seine Schäfer und Schäferinnen sich so lustig machen / wann bald hie / bald da ein Schäfer unter einem Baum mit seiner Herden gehalten / und ein schönes Liedlein gesungen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.660200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4117,"date":1663,"orig":"Wie wird er ſich beluſtiget haben/ wenn hier 50. dort 100. Joch Rinder gegangen und gepfluͤget haben/ wenn er geſehen/ daß ſeine 500. Eſelin kommen/ wol beladen mit Holtz/ mit Fruͤcht/ mit Obſt/ mit Wein oder dergleichen Victualien?","norm":"Wie wird er sich belustiget haben / wenn hier 50. dort 100. Joch Rinder gegangen und gepflügt haben / wenn er gesehen / dass seine 500. Eselin kommen / wohl beladen mit Holz / mit Früchte / mit Obst / mit Wein oder dergleichen Viktualien?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.086400032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4118,"date":1663,"orig":"Was wird das fuͤr eine Luſt geweſen ſeyn/ wenn ſeine 7. Soͤhne mit ihren drey Schweſtern/ und einem Hauffen Knechten und Maͤgden ſind im Felde ſpatziren geritten auff den groſſen Camelen/ welche vielleicht geſchmuckt ſind geweſen mit allerhand ſchoͤnen Federn/ mit ſilbernen Schellen und ſchoͤnen Decken/ und hernach etwan ein hundert Cameele auß Arabia kommen ſind/ beladen mit Wuͤrtze/ mit Weyrauch und andern koͤſtlichen Wahren?","norm":"Was wird das für eine Lust gewesen sein / wenn seine 7. Söhne mit ihren drei Schwestern / und einem Haufen Knechten und Mägden sind im Felde spazieren geritten auf den großen Camelen / welche vielleicht geschmückt sind gewesen mit allerhand schönen Federn / mit silbernen Schellen und schönen Decken / und hernach etwan einhundert Kamelle aus Arabia kommen sind / beladen mit Würze / mit Weihrauch und anderen köstlichen Wahren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.654600143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4119,"date":1663,"orig":"Dort ſind etwa 100. Camel gangen mit andern Victualien beladen?","norm":"Dort sind etwa 100. Kamel gegangen mit anderen Viktualien beladen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.962200164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4120,"date":1663,"orig":"Von dem Ertzvater Abraham ſagt Moſes/ daß er habe 318. Knechte gehabt/ daheim in ſeinem Hauß geboren.","norm":"Von dem Erzvater Abraham sagt Moses / dass er habe 318. Knechte gehabt / daheim in seinem Haus geboren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.00029993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4121,"date":1663,"orig":"Darauß macht D. Luther die Rechnung/ daß Abraham alle Tage uͤber 1000.","norm":"Daraus macht D. Luther die Rechnung / dass Abraham alle Tage über 1000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7530999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4122,"date":1663,"orig":"Perſonen geſpeiſet habe.","norm":"Personen gespeist habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"hu","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.722099781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4123,"date":1663,"orig":"Jm Buch Hiob aber ſtehet/ daß Hiob ſey maͤchtiger geweſen denn alle/ die gegen Morgen wohnen.","norm":"Im Buch Hiob aber steht / dass Hiob sei mächtiger gewesen denn alle / die gegen Morgen wohnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.268700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4124,"date":1663,"orig":"Darauß iſt abzunehmen/ daß er ein uͤber alle maſſe reicher Mann geweſen ſey/ und ein ſehr groſſes Haußweſen gefuͤhret habe.","norm":"Daraus ist abzunehmen / dass er ein über alle Masse reicher Mann gewesen sei / und ein sehr großes Hauswesen geführt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.756400108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4125,"date":1663,"orig":"Solchen Reichthumb gibt Gott der HErr offtmals guten Leuten/ auff daß jemand ſey/ der ſich der Nothduͤrfftigen annehme/ der dem krancken/ armen/ duͤrfftigen und hungerigen Lazaro die Hand biete/ denſelben ſpeiſe/ traͤncke/ kleide/ und andere matte und krafftloſe Leute erquicke.","norm":"Solchen Reichtum gibt Gott der Herr oftmals guten Leuten / auf dass jemand sei / der sich der Notdürftigen annehme / der dem kranken / armen / dürftigen und hungrigen Lazaro die Hand biete / denselben speise / tränke / kleide / und andere matte und kraftlose Leute erquicke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.660200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4126,"date":1663,"orig":"Wann aber reiche Leut viel Kinder haben/ ſo werden ſie gemeiniglich karg und geitzig/ thun keinem Menſchen nichts zu gute/ als ihren Kindern.","norm":"Wann aber reiche Leute viel Kinder haben / so werden sie gemeiniglich karg und geizig / tun keinem Menschen nichts zu gute / als ihren Kindern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.005300045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4127,"date":1663,"orig":"Sie wuchern/ ſchinden und ſchaben/ wo ſie koͤnnen/ ſie nehmen es nicht allein dem armen Lazaro auß dem Munde/ ſondern auch Gott vom Altar hinweg/ wenn ſie es nur ihren Kindern koͤnnen zuwerffen.","norm":"Sie wuchern / schinden und schaben / wo sie können / sie nehmen es nicht allein dem armen Lazaro aus dem Munde / sondern auch Gott vom Altar hinweg / wenn sie es nur ihren Kindern können zuwerfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.781099796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4128,"date":1663,"orig":"Sie fragen nichts darnach/ ob ſie Schaden leiden an ihrer Seele/ ob ſie umb ihrer Kinder willen zum Teuffel in die Hoͤlle fahren/ ſondern meynen/ wann ſie den Kindern nur groſſe Capitalia verlaſſen/ ſo ſey alles gut.","norm":"Sie fragen nichts danach / ob sie Schaden leiden an ihrer Seele / ob sie um ihrer Kinder willen zum Teufel in die Hölle fahren / sondern meinen / wann sie den Kindern nur große Capitalia verlassen / so sei alles gut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.450900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4129,"date":1663,"orig":"Aber ein ſolcher Narr war Hiob nicht.","norm":"Aber ein solcher Narr war Hiob nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.91510009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4130,"date":1663,"orig":"Er ließ ſich durch die Menge ſeiner Kinder nicht verfuͤhren zum Geitz.","norm":"Er ließ sich durch die Menge seiner Kinder nicht verführen zum Geiz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.953999996185302} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4131,"date":1663,"orig":"Er wolte umb ihren willen nicht zum Teuffel in die Hoͤlle fahren/ ſondern er ſagte hernach zu ſeinen falſchen Freunden/ daß er von ſeinen Guͤtern ſeinem Nechſten auch habe guts gethan/ er habe ſeinen Biſſen nie allein geſſen/ ſondern die Arme/ die Frembde/ die Witben und Waiſen haben allezeit ihr Theil auch dapon gehabt.","norm":"Er wollte um ihren Willen nicht zum Teufel in die Hölle fahren / sondern er sagte hernach zu seinen falschen Freunden / dass er von seinen Gütern seinem Nächsten auch habe Gutes getan / er habe seinen Bissen nie allein gegessen / sondern die Arme / die Fremde / die Wittiben und Waisen haben allezeit ihr Teil auch dapon gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.977799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4132,"date":1663,"orig":"Jch werde von glaubwuͤrdigen Leuten berichtet/ daß wann an etzlichen Orten in groſſen und reichen familien Eheleut ein paar Kinder haben/ ſo verhindern ſie die eheliche Zeuguug mehrer Kinder/ damit der Kinder nicht zu viel kommen/ und die Guͤter zertheilet werden.","norm":"Ich werde von glaubwürdigen Leuten berichtet / dass wann an etlichen Orten in großen und reichen Familien Eheleut ein paar Kinder haben / so verhindern sie die eheliche Zeuguug mehrerer Kinder / damit der Kinder nicht zu viel kommen / und die Güter zerteilet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.281199932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4133,"date":1663,"orig":"Mancher/ der von einer groſſen Familia iſt/ wil ſich nicht in den Eheſtand begeben/ ſondern behilfft ſich mit Huren/ auff daß die Capitalia der Familiaͤ beyeinander bleiben.","norm":"Mancher / der von einer großen Familia ist / will sich nicht in den Ehestand begeben / sondern behilft sich mit Huren / auf dass die Capitalia der Familie beieinander bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.854599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4134,"date":1663,"orig":"Solche Leute/ ſonderlich die jenige/ welche die Frucht in Mutterleibe abtreiben/ weren werth/ daß ſie/ als Moͤrder und Todtſchlaͤger/ an Leib und Leben erſchrecklich geſtrafft wuͤrden.","norm":"Solche Leute / sonderlich diejenige / welche die Frucht in Mutterleibe abtreiben / wären wert / dass sie / als Mörder und Totschläge / an Leib und Leben erschrecklich gestraft würden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9096999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4135,"date":1663,"orig":"Sie ſollen aber unterdeſſen wiſſen/ daß was ſie ingeheim thun/ und fuͤr den Menſchen verbergen/ das werde der Richter der Lebendigen und der Todten/ am Juͤngſten Tage/ fuͤr allen Engeln und Menſchen offenbaren/ und ſie deßwegen ſchamrot machen.","norm":"Sie sollen aber unterdessen wissen / dass was sie insgeheim tun / und für den Menschen verbergen / das werde der Richter der Lebendigen und der Toten / am jüngsten Tage / für allen Engeln und Menschen offenbaren / und sie deswegen schamrot machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.519599914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4136,"date":1663,"orig":"Wehe alsdann und abermals wehe ihrer armen Seelen!","norm":"Wehe alsdann und abermals wehe ihrer armen Seelen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.311500072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4137,"date":1663,"orig":"Wehe ihnen in alle ewige Ewigkeit!","norm":"Wehe ihnen in alle ewige Ewigkeit!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.30679988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4138,"date":1663,"orig":"Ein ſolcher boͤſer Menſch war Hiob nicht/ ſondern er wuſte wol/ wo viel fromme Kinder ſeyen/ da ſey viel Beten.","norm":"Ein solcher böser Mensch war Hiob nicht / sondern er wusste wohl / wo viel fromme Kinder seien / da sei viel Beten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.968800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4139,"date":1663,"orig":"Wo viel Gebet geſchehe/ da beſchehre Gott viel Stuͤck Brodt.","norm":"Wo viel Gebet geschehe / da beschere Gott viel Stück Brot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.740799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4140,"date":1663,"orig":"Er wuſte wol/ daß die Eltern offtmals mit den Kindern eſſen/ und nicht die Kinder mit den Eltern.","norm":"Er wusste wohl / dass die Eltern oftmals mit den Kindern essen / und nicht die Kinder mit den Eltern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.975500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4141,"date":1663,"orig":"Er gedachte nicht/ ſihe/ was ſol ich thun?","norm":"Er gedachte nicht / siehe / was soll ich tun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.264299869537353} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4142,"date":1663,"orig":"Jch habe zwar 7000.","norm":"Ich habe zwar 7000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6596999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4143,"date":1663,"orig":"Schaf/ aber ich habe auch 7. Soͤhne/ was iſt das/ 1000.","norm":"Schaf / aber ich habe auch 7. Söhne / was ist das / 1000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.64900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4144,"date":1663,"orig":"Schafe fuͤr einen Sohn?","norm":"Schafe für einen Sohn?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.499599933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4145,"date":1663,"orig":"Was wollen die arme Dirne/ meine 3. Toͤchter/ haben?","norm":"Was wollen die arme Dirne / meine 3. Töchter / haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.705999851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4146,"date":1663,"orig":"Sondern er wuſte/ daß der Gott/ der ihn geſegnet habe/ noch lebe/ und daß derſelbige Gott zu dem Ertzvater Abraham geſaget habe/ ich bin dein Gott/ und deines Samens nach dir.","norm":"Sondern er wusste / dass der Gott / der ihn gesegnet habe / noch lebe / und dass derselbige Gott zu dem Erzvater Abraham gesagt habe / ich bin dein Gott / und deines Samens nach dir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.957799911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4147,"date":1663,"orig":"Die Gluͤckſeligkeit deß Hiobs iſt auch in dieſem Stuͤck groß geweſen/ daß ſeine Kinder friedlich und eintraͤchtig beyeinander gelebt haben.","norm":"Die Glückseligkeit des Hiobs ist auch in diesem Stück groß gewesen / dass seine Kinder friedlich und einträchtig beieinander gelebt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.347599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4148,"date":1663,"orig":"O wie eine groſſe Qual iſt das einem ehrlichen Vater/ weñ ſeine Kinder untereinander leben wie Katzẽ und Hunde!","norm":"O wie eine große Qual ist das einem ehrlichen Vater / wenn seine Kinder untereinander leben wie Katzen und Hunde!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.425600051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4149,"date":1663,"orig":"Dagegẽ ſteht es trefflich fein/ loͤblich und wol/ wo Bruͤder eins ſind/ und ſich bruͤderlich und freundlich miteinander vertragen.","norm":"Dagegen steht es trefflich fein / löblich und wohl / wo Brüder eins sind / und sich brüderlich und freundlich miteinander vertragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.785399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4150,"date":1663,"orig":"Da gruͤnen und bluͤhen die Hertzen in Guͤte und Liebe/ da verheiſt der HErꝛ Segen und Leben.","norm":"Da grünen und blühen die Herzen in Güte und Liebe / da verheißt der Herr Segen und Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.539999961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4151,"date":1663,"orig":"Dieſe Gluͤckſeligkeit haͤlt der Weiſe Mann Syrach ſonderlich hoch/ und ſagt/ es ſeyen drey Stuͤcke/ die beydes GOtt und Menſchen wolgefallen?","norm":"Diese Glückseligkeit hält der Weise Mann Syrach sonderlich hoch / und sagt / es seien drei Stücke / die beides Gott und Menschen wohlgefallen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.841700077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4152,"date":1663,"orig":"1. Wenn Bruͤder eins ſind/ 2. Wenn Nachbaren ſich lieb haben/ und 3. Mann und Weib ſich miteinander wolbegehen.","norm":"1. Wenn Brüder eins sind / 2. Wenn Nachbarn sich lieb haben / und 3. Mann und Weib sich miteinander wolbegehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.141900062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4153,"date":1663,"orig":"Unſer erſter Vater der Adam/ und die H. Patriarchen/ Abraham/ Jſaac und Jacob hatten dieſe Gluͤckſeligkeit unter ihren Kindern nicht.","norm":"Unser erster Vater der Adam / und die H. Patriarchen / Abraham / Jsaac und Jacob hatten diese Glückseligkeit unter ihren Kindern nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.888400077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4154,"date":1663,"orig":"Wie groß Hertzeleid erlebte doch David an ſeinem Sohn Ammon und Abſalom?","norm":"Wie groß Herzeleid erlebte doch David an seinem Sohn Ammon und Absalom?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.295300006866455} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4155,"date":1663,"orig":"Darumb iſt das fuͤr keine geringe Gluͤckſeligkeit zu halten/ daß des Hiobs Soͤhne und Toͤchter ſich wol mit einander vertragen haben.","norm":"Darum ist das für keine geringe Glückseligkeit zu halten / dass des Hiobs Söhne und Töchter sich wohl miteinander vertragen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.644899845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4156,"date":1663,"orig":"O wie treulich wird ſie hier zu der Vater vermahnet haben?","norm":"O wie treulich wird sie hier zu der Vater vermahnet haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.609499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4157,"date":1663,"orig":"Da wird ein gut Wort eine gute ſtatt funden haben/ das wird dem Vater die hoͤchſte Freude geweſen ſeyn in dieſer Welt.","norm":"Da wird ein gut Wort eine gute stattfanden haben / das wird dem Vater die höchste Freude gewesen sein in dieser Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.666900157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4158,"date":1663,"orig":"Daß aber des Hiobs Kinder untereinander einig geweſen ſeyen/ iſt darauß abzunehmen/ daß der H. Geiſt ſagt/ ſeine Soͤhne haben Wolleben gemacht/ ein jeglicher in ſeinem Hauſe auf ſeinen Tag/ und haben ihre drey Schweſtern geladen mit ihnen zu eſſen und zu trincken.","norm":"Dass aber des Hiobs Kinder untereinander einig gewesen seien / ist daraus abzunehmen / dass der H. Geist sagt / seine Söhne haben Wolleben gemacht / ein jeglicher in seinem Hause auf seinen Tag / und haben ihre drei Schwestern geladen mit ihnen zu essen und zu trinken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.112800121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4159,"date":1663,"orig":"Hier fraget ſichs/ obs auch Suͤnde ſey/ daß gute Freunde zuſammen kommen/ miteinander eſſen und Trincken/ und ſich in Ehren froͤlich machen?","norm":"Hier fraget sich es / obs auch Sünde sei / dass gute Freunde zusammen kommen / miteinander essen und trinken / und sich in Ehren fröhlich machen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.311200141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4160,"date":1663,"orig":"Darauf antworte ich/ Nein/ es iſt fuͤr und an ſich ſelbſt keine Suͤnde.","norm":"Darauf antworte ich / Nein / es ist für und an sich selbst keine Sünde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.854400157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4161,"date":1663,"orig":"Der Pꝛediger Salomon ſagt c. 9. Gehe hin/ iß dein Brod mit Freuden/ trinck deinen Wein mit gutem Muhte/ denn dein Werck gefället Gott wol.","norm":"Der Prediger Salomon sagt c. 9. Gehe hin / esse dein Brot mit Freuden / trink deinen Wein mit gutem Muhte / denn dein Werk gefällt Gott wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.123799800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4162,"date":1663,"orig":"Abraham machte ein groſſes Mahl/ da Jſaac entwehnet ward.","norm":"Abraham machte ein großes Mahl / da Jsaac entwehnet wurde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.7692999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4163,"date":1663,"orig":"Da die drey Maͤnner im Hayn Mamre zu ihm kamen/ bate er ſie zu Gaſte und tractirte ſie ehrlich.","norm":"Da die drei Männer im Hain Mamre zu ihm kamen / bat er sie zu Gaste und traktierte sie ehrlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.912099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4164,"date":1663,"orig":"Er tractirte ſie zwar nicht mit 12. oder 24. warmen Gerichten/ mit Marcepan/ mit Schaueſſen und allerhand Confecturen; er hielt ſie nicht auff von Mittag an biß in die Mitternacht/ er noͤhtigte ſie nicht mit unnoͤtigen Complementen/ daß ſie uͤber Vermoͤgen eſſen und trincken ſolten:","norm":"Er traktierte sie zwar nicht mit 12. oder 24. warmen Gerichten / mit Markepan / mit Schauessen und allerhand Konfekturen; er hielt sie nicht auf von Mittag an bis in die Mitternacht / er nötigte sie nicht mit unnötigen Komplementen / dass sie über Vermögen essen und trinken sollten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.382699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4165,"date":1663,"orig":"Sondern er tractirte ſie mit einem guten Gericht Kalbfleiſch/ mit Milch/ Butter und Kuchen; Gen. 18. er liebte und ehrte ſie/ und ließ ſie ſeinen guten Willen ſehen/ ſo lang ſie bey ihm waren/ als ſie aber Abſchied nehmen wolten/ da hielt er ſie uͤber ihren willen nicht auff/ ſondern ließ ſie gehen/ daß ſie den Abend noch nach Sodom kamen.","norm":"Sondern er traktierte sie mit einem guten Gericht Kalbfleisch / mit Milch / Butter und Kuchen; Gen. 18. er liebte und ehrte sie / und ließ sie seinen guten Willen sehen / so lang sie bei ihm waren / als sie aber Abschied nehmen wollten / da hielt er sie über ihren Willen nicht auf / sondern ließ sie gehen / dass sie den Abend noch nach Sodom kamen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.09660005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4166,"date":1663,"orig":"Da Jethro/ der Prieſter in Midian/ den Moſen/ ſeinen Tochtermann/ in der Wuͤſten beſuchte/ da kam Aaron und die Elteſten in Jſrael zu ihm/ und aſſen das Brod mit ihme.","norm":"Da Jethro / der Priester in Midian / den Moosen / seinen Tochtermann / in der Wüsten besuchte / da kam Aaron und die ältesten in Israel zu ihm / und aßen das Brot mit ihm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8354997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4167,"date":1663,"orig":"Da die Kinder Jacob zu ihrem Bruder Joſeph in Egypten kamen/ da aſſen und truncken ſie miteinander/ biß ſie truncken/ das iſt/ biß daß ſie froͤlich wurden.","norm":"Da die Kinder Jacob zu ihrem Bruder Joseph in Ägypten kamen / da aßen und trunken sie miteinander / bis sie trunken / das ist / bis dass sie fröhlich wurden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.063499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4168,"date":1663,"orig":"Chriſtus der HErꝛ ſelbſt gieng offt zu Gaſte/ bald bey den Phariſeern/ bald bey Simon dem Auſſaͤtzigen/ bald bey Lazaro und ſeinen Schweſtern.","norm":"Christus der Herr selbst ging oft zu Gaste / bald bei den Pharisäern / bald bei Simon dem Aussätzigen / bald bei Lazaro und seinen Schwestern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.290299892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4169,"date":1663,"orig":"Paulus zehlt es unter die guten qualitaͤten eines Biſchoffs oder eines guten Prieſters/ daß er ſolle Gaſtfrey ſeyn.","norm":"Paulus zählt es unter die guten Qualitäten eines Bischofs oder eines guten Priesters / dass er solle Gastfreie sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.791399955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4170,"date":1663,"orig":"Allein gleichwie alle Dinge mißbraucht werden/ alſo gehen auch groſſe Mißbraͤuche bey Gaſtereien fuͤr.","norm":"Allein gleichwie alle Dinge missbraucht werden / also gehen auch große Missbräuche bei Gastereien für.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.120500087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4171,"date":1663,"orig":"Hiob beſorgte ſich/ es moͤchten ſolche Mißbraͤuche bey ſeiner Kinder Gaſterehen auch fuͤrgehen.","norm":"Hiob besorgte sich / es möchten solche Missbräuche bei seiner Kinder Gasterehen auch Vorgehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.065999984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4172,"date":1663,"orig":"Darum wann ein Tag des Wollebens bey ihnen war/ ſandte er hin/ und heiligte ſie.","norm":"Darum wann ein Tag des Wohllebens bei ihnen war / sandte er hin / und heiligte sie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.086299896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4173,"date":1663,"orig":"Diß iſt allen Eltern zum Exempel geſchrieben.","norm":"Dies ist allen Eltern zum Exempel geschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.640100002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4174,"date":1663,"orig":"Hiob hatte zwar ſeine Freude dran/ daß ſeine Kinder einig untereinander lebten.","norm":"Hiob hatte zwar seine Freude dran / dass seine Kinder einig untereinander lebten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.843100070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4175,"date":1663,"orig":"Gleichwol hatte er die Beyſorg/ ſie moͤchten im Eſſen und Trincken zu viel thun/ und wo nicht in Worten oder Wercken/ jedoch mit ſuͤndlichen boͤſen Gedancken an Gott ſich vergreiffen/ er dacht/ ſie moͤchten etwa in ihrem Hertzen Gott ſegnen.","norm":"Gleichwohl hatte er die Beysorg / sie möchten im Essen und trinken zu viel tun / und wo nicht in Worten oder Werken / jedoch mit sündlichen bösen Gedanken an Gott sich vergreifen / er dachte / sie möchten etwa in ihrem Herzen Gott segnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.332499980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4176,"date":1663,"orig":"Segnen heiſt hier ſo viel als fluchen oder Gott laͤſtern/ wie dann dieſes Wort alſo gebraucht wird 1. Reg. 21. da Nabath unſchuldiger Weiſe angeklaget wird/ daß er Gott und den Koͤnig geſegnet/ das iſt/ daß er ihm geflucht haͤtte.","norm":"Segnen heißt hier so viel als fluchen oder Gott lästern / wie dann dieses Wort also gebraucht wird 1. Reg . 21. da Nabath unschuldiger Weise angeklagt wird / dass er Gott und den König gesegnet / das ist / dass er ihm geflucht hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.261899948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4177,"date":1663,"orig":"Die Alten trugen ein ſolch Abſcheu an der Gotteslaͤſterung/ daß ſie dieſe abſcheuliche That auch nicht wolten bey ihrem Namen nennen/ ſondern brauchten ein ander Wort darzu.","norm":"Die Alten trugen ein solch Abscheu an der Gotteslästerung / dass sie diese abscheuliche Tat auch nicht wollten bei ihrem Namen nennen / sondern brauchten ein ander Wort dazu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.795599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4178,"date":1663,"orig":"Offentliche Gotteslaͤſterung oder andere dergleichen Suͤnd haͤtte Hiob durchauß von ſeinen Kindern nicht gelitten/ allein er als ein Mann voll heiliges Geiſtes ſahe/ wie es unterweilen hergehe/ an denen Orten/ da alles vollauff iſt/ daß man ſich allda offt zum wenigſten mit boͤſen Luͤſten/ mit boͤſen Begierden/ mit boͤſen Gedancker verſuͤndige.","norm":"Öffentliche Gotteslästerung oder andere dergleichen Sünde hätte Hiob durchaus von seinen Kindern nicht gelitten / allein er als ein Mann voll heiliges Geistes sah / wie es unterweilen hergehe / an denen Orten / da alles vollauf ist / dass man sich allda oft zum wenigsten mit bösen Lüsten / mit bösen Begierden / mit bösen Gedanke versündige.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.238800048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4179,"date":1663,"orig":"Das war deiner Schweſter Sodom Miſſethat/ Hoffart und alles vollauff/ Ezech. 17. und da braucht dann der Teuffel ſein Meiſterſtuͤck/ daß er einen Menſchen in einem Augenblick zu Fall bringe.","norm":"Das war deiner Schwester Sodom Missetat / Hoffart und alles vollauf / Ezech. 17. und da braucht dann der Teufel sein Meisterstück / dass er einen Menschen in einem Augenblick zu Fall bringe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.480700016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4180,"date":1663,"orig":"Und er hat einen groſſen Vortheil an unſerm Fleiſch und Blut.","norm":"Und er hat einen großen Vorteil an unserem Fleisch und Blut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9351000785827632} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4181,"date":1663,"orig":"Er iſt auch einem Chriſten vielmehr feind als andern Leuten.","norm":"Er ist auch einem Christen vielmehr Feind als anderen Leuten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.513299942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4182,"date":1663,"orig":"Er gehet herum/ und ſuchet/ welchen er verſchlinge.","norm":"Er geht herum / und suchet / welchen er verschlinge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.327199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4183,"date":1663,"orig":"Darum macht ſich Hiob fruͤh auff/ und opfert Brandopfer nach der Zahl ſeiner Kinder.","norm":"Darum macht sich Hiob früh auf / und opfert Brandopfer nach der Zahl seiner Kinder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.173099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4184,"date":1663,"orig":"Alſo ſollen die Eltern taͤglich Gott ihre Kinder treulich in ſeinen Schutz befehlen wider den Teuffel/ und ſollen mehr fuͤr ihre Seel als fuͤr ihren Leib ſorgen.","norm":"Also sollen die Eltern täglich Gott ihre Kinder treulich in seinen Schutz befehlen wider den Teufel / und sollen mehr für ihre Seele als für ihren Leib sorgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.533899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4185,"date":1663,"orig":"Denn iſt die Seel wol verſorget/ ſo iſt der Leib auch verſorget.","norm":"Denn ist die Seele wohl versorgt / so ist der Leib auch versorgt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.2164998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4186,"date":1663,"orig":"Wie David bezeugt im 37. Pſalm/ da er ſagt/ Jch bin jung geweſen und alt worden/ und habe noch nie geſehen den Gerechtẽ verlaſſen/ oder ſeinen Samen nach Brod gehen.","norm":"Wie David bezeugt im 37. Psalm / da er sagt / Ich bin jung gewesen und alt worden / und habe noch nie gesehen den Gerechten verlassen / oder seinen Samen nach Brot gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9886000156402592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4187,"date":1663,"orig":"Es ſind viel grobe unbeſcheidene Eltern/ ſonderlich an dieſen Orten/ welche ihre Kinder tractiren wie das Viehe/ und meinen/ es ſey genug/ wañ ſie ihn den Bauch fuͤllen.","norm":"Es sind viel grobe unbescheidene Eltern / sonderlich an diesen Orten / welche ihre Kinder traktieren wie das Viehe / und meinen / es sei genug / wann sie ihn den Bauch füllen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.607399940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4188,"date":1663,"orig":"Fluchen ihn unterdeſſen hundert tauſend Teuffel an Hals/ und ob die Seel in Him̃el oder in die Hoͤlle fahre/ darum bekuͤmmern ſie ſich weniger als nichts.","norm":"Fluchen ihn unterdessen hunderttausend Teufel an Hals / und ob die Seele in Himmel oder in die Hölle fahre / darum bekümmern sie sich weniger als nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6082000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4189,"date":1663,"orig":"Ach! der Eltern Segen iſt ein groſſes Patrimonium!","norm":"Ach! der Eltern Segen ist ein großes Patrimonium!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.781199932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4190,"date":1663,"orig":"Jch dencke itzo an den Ertz-Vater Jacob/ da der ſeine Soͤhn in Egypten ſchickte/ Getreid zu kauffen/ da war das beſte Zehrgeld/ das er ihn auff den Weg gabe/ ſein Vaͤterlicher Segen/ da er ihnen wuͤnſchte/ daß es ihnen wolgehen moͤge auff dem Wege/ und ſagte/ der Allmaͤchtige Gott gebe euch Barmhertzigkeit vor dem Mann ꝛc. Hiob betet und opfferte fuͤr ſeine Kinder nicht nur einmal/ wann ſie Wolleben gehalten hatten.","norm":"Ich denke jetzt an den Erzvater Jacob / da der seine Söhn in Ägypten schickte / Getreide zu kaufen / da war das beste Zehrgeld / das er ihn auf den Weg gab / sein väterlicher Segen / da er ihnen wünschte / dass es ihnen Wohlgehen möge auf dem Wege / und sagte / der allmächtige Gott gebe euch Barmherzigkeit vor dem Mann etc. Hiob betet und opferte für seine Kinder nicht nur einmal / wann sie Wolleben gehalten hatten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.721499919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4191,"date":1663,"orig":"Sondern der H. Geiſt ſagt/ alſo thät Hiob alle Tag.","norm":"Sondern der H. Geist sagt / also täte Hiob alle Tag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.820799827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4192,"date":1663,"orig":"Jn der Haußhaltung hat man offt allerhand Hinderniß/ die uns zum Gebet faul und verdroſſen/ ja wol gar unwillig machen.","norm":"In der Haushaltung hat man oft allerhand Hindernis / die uns zum Gebet faul und verdrossen / ja wohl gar unwillig machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9832000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4193,"date":1663,"orig":"Wann Hauß-Vaͤter und Hauß-Muͤtter ſehen die Untreu und Boßheit ihres muhwilligen Geſindes/ ſo erzoͤrnen ſie ſich druͤber/ alſo daß ſie offt mehr ſchelten als beten.","norm":"Wann Hausväter und Hausmütter sehen die Untreu und Bosheit ihres muhwilligen Gesindes / so erzürnen sie sich drüber / also dass sie oft mehr schelten als beten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.181300163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4194,"date":1663,"orig":"Dann da zerbricht der Niemand alle Kruͤg/ Glaͤſer und Toͤpff.","norm":"Dann da zerbricht der Niemand alle Krüge / Gläser und Töpfe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.775300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4195,"date":1663,"orig":"Da iſt der Knecht und die Magd diebiſch/ boshafftig/ frech und trotzig.","norm":"Da ist der Knecht und die Magd diebisch / boshaftig / frech und trotzig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.764999866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4196,"date":1663,"orig":"Die Kinder ſind muthwillig.","norm":"Die Kinder sind mutwillig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.581600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4197,"date":1663,"orig":"Die Nachbarn ſind neidiſch und ſpitzig.","norm":"Die Nachbarn sind neidisch und spitzig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.388500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4198,"date":1663,"orig":"Die Magd will Frau ſeyn/ der Knecht will Herr ſeyn.","norm":"Die Magd will Frau sein / der Knecht will Herr sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.97160005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4199,"date":1663,"orig":"Und wann Schaden geſchihet/ ſoll man ſie nicht ſauer drum anſehen.","norm":"Und wann Schaden geschehet / soll man sie nicht sauer darum ansehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.069300174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4200,"date":1663,"orig":"Wo nun viel Geſind iſt/ da verfuͤhrt einer den andern.","norm":"Wo nun viel Gesinde ist / da verführt einer den anderen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.703400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4201,"date":1663,"orig":"Und je beſſer Tag ſie haben/ je trotziger/ muthwilliger und gottloſer ſie werden.","norm":"Und je besser Tag sie haben / je trotziger / mutwilliger und gottloser sie werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.586900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4202,"date":1663,"orig":"Daher die Alte geſagt haben:","norm":"Daher die Alte gesagt haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.224899768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4203,"date":1663,"orig":"Wer einen Knecht hat/ der hat einen gantzen.","norm":"Wer einen Knecht hat / der hat einen ganzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.097099781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4204,"date":1663,"orig":"Wer zwey Knecht hat/ der hat einen halben.","norm":"Wer zwei Knecht hat / der hat einen halben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.508299827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4205,"date":1663,"orig":"Wer drey Knecht hat/ der hat keinen.","norm":"Wer drei Knecht hat / der hat keinen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.658199787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4206,"date":1663,"orig":"Dann es verlaͤſt ſich immer einer auff den andern/ und thut unterdeſſen keiner nichts/ was er thun ſoll.","norm":"Dann es verlässt sich immer einer auf den anderen / und tut unterdessen keiner nichts / was er tun soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.914000034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4207,"date":1663,"orig":"Nun iſt zuvor gedacht worden/ was Hiob fuͤr eine groſſe Haußhaltung gefuͤhrt hab/ was er fuͤr eine groſſe Menge Viehe und Geſind gehabt:","norm":"Nun ist zuvor gedacht worden / was Hiob für eine große Haushaltung geführt habe / was er für eine große Menge Viehe und Gesinde gehabt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.876299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4208,"date":1663,"orig":"Gleichwol hat ihn kein Geſchaͤffte/ kein Unluſt/ kein Haußſorg alſo eingenommen/ daß er deßwegen des Gebets und Opffers einen einigen Tag vergeſſen haͤtte/ ſondern der H. Geiſt ſagt/ alſo thaͤt Hiob alle Tag.","norm":"Gleichwohl hat ihn kein Geschäfte / kein Unlust / kein Haußsorg also eingenommen / dass er deswegen des Gebets und Opfers einen einigen Tag vergessen hätte / sondern der H. Geist sagt / also täte Hiob alle Tag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.427000045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4209,"date":1663,"orig":"O du guͤtiger und barmhertziger GOtt/ verzeihe doch/ um Chriſti JEſu deines lieben Sohns willen/ uns armen Menſchen/ die wir ſo viel nicht zu thun oder zu verwalten haben als Hiob/ wir laſſen uns aber offt durch ein geringes Geſchaͤfft von dem Gebet und Gottesdienſt abhalten!","norm":"O du gütiger und barmherziger Gott / verzeihe doch / um Christi Jesu deines lieben Sohns Willen / uns armen Menschen / die wir so viel nicht zu tun oder zu verwalten haben als Hiob / wir lassen uns aber oft durch ein geringes Geschäft von dem Gebet und Gottesdienst abhalten!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4797000885009775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4210,"date":1663,"orig":"Sehet mir doch den frommen und Gottſeligen Mann den Hiob an/ mein Herr Parmenio!","norm":"Sehet mir doch den frommen und Gottseligen Mann den Hiob an / mein Herr Parmenio!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.388500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4211,"date":1663,"orig":"Wie viel Leut werden damals geweſen ſeyn/ welche ſich fuͤr gluͤckſelig geſchaͤtzt haͤtten/ wann ſie mit dieſem frommen ehrlichen reichen Mann haͤtten koͤnnen Freundſchaft machen/ wann ſie ihre Toͤchter ſeinen Soͤhnen/ und ihre Soͤhne ſeinen Toͤchtern haͤtten geben koͤnnen?","norm":"Wie viel Leute werden damals gewesen sein / welche sich für glückselig geschätzt hätten / wann sie mit diesem frommen ehrlichen reichen Mann hätten können Freundschaft machen / wann sie ihre Töchter seinen Söhnen / und ihre Söhne seinen Töchtern hätten geben können?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.875100135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4212,"date":1663,"orig":"Allein es war um eine kurtze Zeit zuthun/ da wurde auß dem reichen geehrten gluͤckſeligen Hiob ein armer verachteter geplagter Mann.","norm":"Allein es war um eine kurze Zeit zutun / da wurde aus dem reichen geehrten glückseligen Hiob ein armer verachteter geplagter Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.977700233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4213,"date":1663,"orig":"Die Rinder waren weg!","norm":"Die Rinder waren weg!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.848599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4214,"date":1663,"orig":"Die Schaafe waren weg!","norm":"Die Schafe waren weg!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.621799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4215,"date":1663,"orig":"Die Eſel waren weg!","norm":"Die Esel waren weg!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"eu","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.094699859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4216,"date":1663,"orig":"Die Cameel waren weg!","norm":"Die Kamel waren weg!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.27869987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4217,"date":1663,"orig":"Das Geſinde war weg!","norm":"Das Gesinde war weg!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.955699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4218,"date":1663,"orig":"Die Kinder waren tod.","norm":"Die Kinder waren tot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.396699905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4219,"date":1663,"orig":"Das Hauß lag uͤbern Hauffen/ und bot ein Creutz/ ein Ungluͤck dem andern die Hand.","norm":"Das Haus lag übern Haufen / und bot ein Kreuz / ein Unglück dem anderen die Hand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.462999820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4220,"date":1663,"orig":"Dann ſagt der H. 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Geist im Buch Hiob am 1. cap.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.527599811553955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4221,"date":1663,"orig":"Es begab ſich auff einen Tag/ daß die Kinder Gottes kamen/ und fuͤr den HErrn traten/ da kam der Satan auch unter ihnen.","norm":"Es begab sich auf einen Tag / dass die Kinder Gottes kamen / und für den Herrn traten / da kam der Satan auch unter ihnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.15310001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4222,"date":1663,"orig":"Der HERR ſprach zu dem Satan/ wo kommſt du her?","norm":"Der Herr sprach zu dem Satan / wo kommst du her?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.468800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4223,"date":1663,"orig":"Wie das zugehe/ wann GOtt mit den guten Engeln und boͤſen Geiſtern redet/ wann er ihnen einen Befehl gibt/ das weiß ich nicht.","norm":"Wie das zugehe / wann Gott mit den guten Engeln und bösen Geistern redet / wann er ihnen einen Befehl gibt / das weiß ich nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.152100086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4224,"date":1663,"orig":"Jch begehr auch in H. Schrifft nicht vorwitzig nach den Dingen zu forſchen/ die mir nit dienen zu meiner Seligkeit.","norm":"Ich begehre auch in H. Schrift nicht vorwitzig nach den Dingen zu forschen / die mir nicht dienen zu meiner Seligkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.556300163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4225,"date":1663,"orig":"Es redet aber offt der Heil.","norm":"Es redet aber oft der Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.599100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4226,"date":1663,"orig":"Geiſt von verborgenen Dingen auffs Einfaͤltigſte/ eben wie man den Kindern pflegt etwas ein zubilden.","norm":"Geist von verborgenen Dingen aufs Einfältigste / eben wie man den Kindern pflegt etwas ein Zubilden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6203999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4227,"date":1663,"orig":"Alſo beſchreibt David Pſalm 18. das Wetter/ das auff dem Berg Sinai geweſen Exod.","norm":"Also beschreibt David Psalm 18. das Wetter / das auf dem Berg Sinai gewesen Exod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.351200103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4228,"date":1663,"orig":"20. und ſagt/ Gott hab den Himmel geneigt/ und ſey herab gefahren.","norm":"20. und sagt / Gott habe den Himmel geneigt / und sei herab gefahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.143599987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4229,"date":1663,"orig":"Mit dieſen Worten accommodirt ſich der H. 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Geist des gemeinen Manns Verstand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3607001304626465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4230,"date":1663,"orig":"Dann wann ein Ungewitter kommt/ ſo ſcheinets/ der Himmel ſey ſo nidrig/ daß die Wolcken an das Dach am Hauſe ſtoſſen.","norm":"Dann wann ein Ungewitter kommt / so scheint es / der Himmel sei so niedrig / dass die Wolken an das Dach am Hause stoßen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.992300033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4231,"date":1663,"orig":"Drumb wollen wir uns nicht drumb bekuͤmmern/ wie Gott mit dem Satan geredet/ und ihn gefragt/ wo kommſt du her?","norm":"Darum wollen wir uns nicht darum bekümmern / wie Gott mit dem Satan geredet / und ihn gefragt / wo kommst du her?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.007999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4232,"date":1663,"orig":"Sondern ich wil dem H. Geiſt die Ehre laſſen/ daß er gelehrter ſey als ich.","norm":"Sondern ich will dem H. Geist die Ehre lassen / dass er gelehrter sei als ich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.976600170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4233,"date":1663,"orig":"Es hilfft mich nichts zu meiner Seligkeit/ ob ichs wiſſe/ oder nicht wiſſe/ wie dieſes Geſpraͤch geſchehen ſey.","norm":"Es hilft mich nichts zu meiner Seligkeit / ob ich es wisse / oder nicht wisse / wie dieses Gespräch geschehen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.891499996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4234,"date":1663,"orig":"Es ſagt aber der H. Geiſt/ da der Satan ſey gefragt worden/ wo kommeſt du her?","norm":"Es sagt aber der H. Geist / da der Satan sei gefragt worden / wo kommest du her?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.371600151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4235,"date":1663,"orig":"Da hab er geantwortet/ ich hab das Land umbher durchzogen.","norm":"Da habe er geantwortet / ich habe das Land umher durchzogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5472002029418945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4236,"date":1663,"orig":"Der Teuffel iſt nicht geſtorben oder begraben/ er liegt auch nicht in der Hoͤll und ſchlaͤfft/ er rumort auch nicht nur in Tuͤrckey/ in Spanien/ in Franckreich/ in Holland/ zu Paris/ zu Venedig/ zu Ambſterdam/ zu Londen/ ſondern auch hier in dieſer Stadt.","norm":"Der Teufel ist nicht gestorben oder begraben / er liegt auch nicht in der Höll und schläft / er rumort auch nicht nur in Türkei / in Spanien / in Frankreich / in Holland / zu Paris / zu Venedig / zu Amsterdam / zu London / sondern auch hier in dieser Stadt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.578200101852417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4237,"date":1663,"orig":"Er durchwandert die gantze Welt/ und ſihet/ was ihr und ich/ und ein jeglicher in ſeinem Hauß mache.","norm":"Er durchwandert die ganze Welt / und sieht / was ihr und ich / und ein jeglicher in seinem Haus mache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.318699836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4238,"date":1663,"orig":"Er iſt auch nicht ein ſchwacher und geringer Geiſt/ ſondern Chriſtus ſelbſt nennet ihn einen Starcken und Gewaltigen/ und ſagt/ wo er zu ſchwach ſey/ nehm er noch ſieben Geiſter zu ſich/ die aͤrger ſeyen/ Luc. 11.","norm":"Er ist auch nicht ein schwacher und geringer Geist / sondern Christus selbst nennt ihn einen starken und Gewaltigen / und sagt / wo er zu schwach sei / nehme er noch sieben Geister zu sich / die ärger seien / Luc. 11.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.718999862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4239,"date":1663,"orig":"Dieſen Satan fragte Gott ferner/ haſt du nicht Achtung geben auff meinen Knecht Hiob?","norm":"Diesen Satan fragte Gott ferner / hast du nicht Achtung geben auf meinen Knecht Hiob?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.557000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4240,"date":1663,"orig":"Dann es iſt ſeines gleichen nicht im Lande/ ſchlecht und recht/ Gottsfuͤrchtig und meidet das Boͤſe.","norm":"Dann es ist seinesgleichen nicht im Lande / schlecht und recht / Gottesfürchtig und meidet das Böse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.139800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4241,"date":1663,"orig":"Der Teuffel muſte ſelbſt bekennen/ daß Hiob ein frommer Mann ſey/ allein wie der Teuffel ein Luͤgner und Verleumbder von Anbegin geweſen iſt/ alſo wolt er auch den Hiob verleumden/ daß alles/ was er thue/ nur Heucheley ſey.","norm":"Der Teufel musste selbst bekennen / dass Hiob ein frommer Mann sei / allein wie der Teufel ein Lügner und Verleumder von Anbeginn gewesen ist / also wollt er auch den Hiob verleumden / dass alles / was er tue / nur Heuchelei sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.889899969100952} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4242,"date":1663,"orig":"Und ſagt: Meinſt du/ daß Hiob umbſonſt Gott fürchte?","norm":"Und sagt: Meinst du / dass Hiob umsonst Gott fürchte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.37309980392456} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4243,"date":1663,"orig":"Haſt du doch ihn/ und ſein Hauß/ und alles/ was er hat/ rings umbher verwahret/ du haſt dz Werck ſeiner Haͤnd geſegnet/ und ſein Gut hat ſich außgebreitet im Land.","norm":"Hast du doch ihn / und sein Haus / und alles / was er hat / rings umher verwahret / du hast das Werk seiner Hände gesegnet / und sein Gut hat sich ausgebreitet im Land.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.695499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4244,"date":1663,"orig":"Aber recke deine Hand auß/ uñ taſte an alles/ was er hat/ was gilts/ er wird dich ins Angeſicht ſegnen!","norm":"Aber recke deine Hand aus / und taste an alles / was er hat / was gilt es / er wird dich ins Angesicht segnen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.968100070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4245,"date":1663,"orig":"Der HErꝛ ſprach zu Satan: Sihe/ alles/ was er hat/ ſey in deiner Hand/ ohn allein an ihn ſelbſt lege deine Hand nicht.","norm":"Der Herr sprach zu Satan: Siehe / alles / was er hat / sei in deiner Hand / ohne allein an ihn selbst lege deine Hand nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.100599765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4246,"date":1663,"orig":"Als der Teuffel das hoͤrte/ da dacht er/ nun hab er gewonnen Spiel.","norm":"Als der Teufel das hörte / da dachte er / nun habe er gewonnen Spiel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.2846999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4247,"date":1663,"orig":"Erweckte demnach ſeine liebe Getreuen/ daß ſie ihm wieder den Hiob ſtreiten huͤlffen.","norm":"Erweckte demnach seine liebe Getreuen / dass sie ihm wieder den Hiob streiten Hilfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.30049991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4248,"date":1663,"orig":"Und es begab ſich/ da alles im Hauſe Hiob wol auff war/ da ſeine Soͤhne und Toͤchter aſſen und truncken miteinander/ waren luſtig/ froͤlich und guter Ding/ da es wol war mit Vater und Mutter/ da man in Hiobs Hauß unter Knechten und Maͤgden/ unter Menſchen und Vieh/ von keinem Ungluͤck wuſte; Da jederman den Hiob hielt fuͤr den gluͤckſeligſten Mann im Land Utz/ ja im gantzen Morgenland; Da alles/ was ſein Finger anruͤhrte/ geſegnet war: Sihe/ da kam ploͤtzlich und unverſehens ein Bot und ſagte/ die Kinder pfluͤgeten/ die Eſelin giengen an der Weide/ da kamen die auß Reich Arabien/ und nahmen ſie weg/ und ſchlugen die Knaben mit der Schaͤrffe des Schwerds/ und ich bin allein entrunnen/ daß ich dirs anſagte.","norm":"Und es begab sich / da alles im Hause Hiob wohl auf war / da seine Söhne und Töchter aßen und trunken miteinander / waren lustig / fröhlich und guter Ding / da es wohl war mit Vater und Mutter / da man in Hiobs Haus unter Knechten und Mägden / unter Menschen und Vieh / von keinem Unglück wusste; da jedermann den Hiob hielt für den glückseligsten Mann im Land Utz / ja im ganzen Morgenland; da alles / was sein Finger anrührte / gesegnet war: Siehe / da kam plötzlich und unversehens ein Bot und sagte / die Kinder pflügten / die Eselin gingen an der Weide / da kamen die aus Reich Arabien / und nahmen sie weg / und schlugen die Knaben mit der Schärfe des Schwerts / und ich bin allein entronnen / dass ich dir es ansagte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.254600048065185} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4249,"date":1663,"orig":"Wann dem Hiob nur 500. Joch Rinder und 500. Eſelin weren genommen worden/ ſo haͤtte er leicht Raht finden/ und dieſes Ungluͤck verſchmertzen koͤnnen.","norm":"Wann dem Hiob nur 500. Joch Rinder und 500. Eselin wären genommen worden / so hätte er leicht Rat finden / und dieses Unglück verschmerzen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.504499912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4250,"date":1663,"orig":"Dann da haͤtte ſich leicht einer gefunden/ der ihm Credit geben/ und ſo lang etwas von Rindern und Eſelin gelehnt haͤtte/ biß er wieder etzliche aufferzogen haͤtte.","norm":"Dann da hätte sich leicht einer gefunden / der ihm Kredit geben / und so lang etwas von Rindern und Eselin gelehnt hätte / bis er wieder etliche auferzogen hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.632400035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4251,"date":1663,"orig":"Aber daß die Knaben mit der Schaͤrffe des Schwerds geſchlagen waren/ das gab dem Hiob einen harten Stoß ans Hertz.","norm":"Aber dass die Knaben mit der Schärfe des Schwerts geschlagen waren / das gab dem Hiob einen harten Stoß ans Herz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.60260009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4252,"date":1663,"orig":"Man kan wol einen Ochſen oder Eſel wieder bekommen/ aber man kan einem Menſchen das Leben nicht wiedergeben.","norm":"Man kann wohl einen Ochsen oder Esel wieder bekommen / aber man kann einem Menschen das Leben nicht wiedergeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.463900089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4253,"date":1663,"orig":"Es iſt zu muthmaſſen/ daß bey den 500. Joch Rindern/ die gepfluͤgt haben/ ſeyen auch 500. Knecht/ und alſo allzeit zum wenigſten bey einem Pflug ein Knecht geweſen/ der ihn gefuͤhret.","norm":"Es ist zu mutmaßen / dass bei den 500. Joch Rindern / die gepflügt haben / seien auch 500. Knecht / und also allzeit zum wenigsten bei einem Pflug ein Knecht gewesen / der ihn geführt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.613699913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4254,"date":1663,"orig":"Ach wie wird dem Hiob zu Hertzen gangen ſeyn das Blut dieſer erſchlagenen Knecht!","norm":"Ach wie wird dem Hiob zu Herzen gegangen sein das Blut dieser erschlagenen Knecht!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.393700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4255,"date":1663,"orig":"Jn dem er aber noch daruͤber ſeufftzte/ ſihe/ da kam ein ander Bot und ſagte:","norm":"Indem er aber noch darüber seufzte / siehe / da kam ein ander Bot und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.04040002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4256,"date":1663,"orig":"Das Feuer Gottes fiel vom Himmel/ und verzehrte Schaaf und Knaben/ und ich bin allein entrunnen/ daß ich dirs anſagte.","norm":"Das Feuer Gottes fiel vom Himmel / und verzehrte Schaf und Knaben / und ich bin allein entronnen / dass ich dir es ansagte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.316999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4257,"date":1663,"orig":"Dieſes Ungluͤck war mit dem vorigen nicht zu vergleichen.","norm":"Dieses Unglück war mit dem vorigen nicht zu vergleichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.489099979400634} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4258,"date":1663,"orig":"Wann die Araber auch die 7000.","norm":"Wann die Araber auch die 7000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.610799789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4259,"date":1663,"orig":"Schaaf haͤtten geraubt/ were es zwar Ungluͤck genug geweſen.","norm":"Schaf hätten geraubt / wäre es zwar Unglück genug gewesen.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.911600112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4260,"date":1663,"orig":"Allein der Bot ſagt/ das Feuer GOttes fiel vom Himmel/ und verbrant Schaaf und Knaben/ und verzehrte ſie.","norm":"Allein der Bot sagt / das Feuer Gottes fiel vom Himmel / und verbrannt Schaf und Knaben / und verzehrte sie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.579100131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4261,"date":1663,"orig":"Und ich bin allein entrunnen/ daß ich dirs anſagte.","norm":"Und ich bin allein entronnen / dass ich dir es ansagte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.38640022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4262,"date":1663,"orig":"Es meinen etzliche Patres, daß dieſer Bot der Teuffel ſelbſt geweſen/ und dem Hiob in menſchlicher Geſtalt erſchtenen ſey/ damit er ihm auffeinmal das gantze Gemuͤt perturbire/ und ihn auff die Gedancken bringe: Sihe/ nicht allein die Menſchen/ nicht allein die Araber ſind meine Feind/ ſondern Gott ſelbſt iſt mir zuwider/ der ſtraft mich und greift mich an wie die Buͤrger und Gottloſe Buben zu Sodoma und Gomorra.","norm":"Es meinen etliche Patres, dass dieser Bot der Teufel selbst gewesen / und dem Hiob in menschlicher Gestalt erschtenen sei / damit er ihm auffeinmal das ganze Gemüt perturbire / und ihn auf die Gedanken bringe: Siehe / nicht allein die Menschen / nicht allein die Araber sind meine Feind / sondern Gott selbst ist mir zuwider / der straft mich und greift mich an wie die Bürger und gottlose Buben zu Sodoma und Geomora.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.409200191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4263,"date":1663,"orig":"Was hilfft mich mein Opffern?","norm":"Was hilft mich mein Opfern?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.901299953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4264,"date":1663,"orig":"mein Allmoſen geben? meine Froͤmmigkeit? warum bete ich nicht ihre Goͤtter an/ ſo gieng es mir beſſer?","norm":"mein Almosen geben? meine Frömmigkeit? warum bete ich nicht ihre Götter an / so ging es mir besser?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.734000205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4265,"date":1663,"orig":"Aber das Ungluͤck hatte noch kein End/ ſondern da dieſer Bot noch redete/ da kam der dritte Bot/ und brachte noch eine boͤſe Zeitung/ nemlich die Chaldäer hätten 3. Spitzẽ oder 3. Hauffen gemacht/ und hätten die Cameel uͤberfallen und genommen/ und darzu die Knaben mit der Schärffe des Schwerds geſchlagen/ und ſey abermal allein darvon entrunnen/ daß ers ihm anſagen koͤnte.","norm":"Aber das Unglück hatte noch kein Ende / sondern da dieser Bot noch redete / da kam der dritte Bot / und brachte noch eine böse Zeitung / nämlich die Chaldäer hätten 3. Spitzen oder 3. Haufen gemacht / und hätten die Kamel überfallen und genommen / und dazu die Knaben mit der Schärfe des Schwerts geschlagen / und sei abermals allein davon entronnen / dass er es ihm ansagen könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.498300075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4266,"date":1663,"orig":"Das waren nun drey ſchreckliche Zeitungen/ und drey groſſe Ungluͤck auff einen Tag.","norm":"Das waren nun drei schreckliche Zeitungen / und drei große Unglück auf einen Tag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.954599857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4267,"date":1663,"orig":"Die Araber oder Sabaͤer die waren anfaͤnglich von Mittag eingefallen/ und hatten ihm ſeine Rinder und Eſel weggenommen; bald darauff war das Feuer vom Himmel herab gefallen/ und hatte ihm alle ſeine Schaafe und Knaben verbrennet; Jetzt muß er darzu vom dritten Boten hoͤren/ daß auch die Chaldaͤer vom Mitternacht einen Einfall gethan/ und ihm vollends alle ſeine Cameel weggenommen haͤtten.","norm":"Die Araber oder Sabäer die waren anfänglich von Mittag eingefallen / und hatten ihm seine Rinder und Esel weggenommen; bald darauf war das Feuer vom Himmel herab gefallen / und hatte ihm alle seine Schafe und Knaben verbrennet; jetzt muss er dazu vom dritten Boten hören / dass auch die Chaldäer vom Mitternacht einen Einfall getan / und ihm vollends alle seine Kamel weggenommen hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.524199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4268,"date":1663,"orig":"Noch haͤtte ſich der gute Hiob gerne zufrieden gegeben/ er haͤtte den Viehſchaden noch gerne verſchmertzt.","norm":"Noch hätte sich der gute Hiob gerne zufriedengegeben / er hätte den Viehschaden noch gerne verschmerzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.580100059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4269,"date":1663,"orig":"Wir leſen auch im Texte nicht/ daß er ſich uͤber das verlorne Vieh ſo hoch betruͤbt und bekuͤmmert habe/ wañ nur der vierdte Botaußblieben were.","norm":"Wir lesen auch im Texte nicht / dass er sich über das verlorene Vieh so hoch betrübt und bekümmert habe / wann nur der vierte Botaußblieben wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.032899856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4270,"date":1663,"orig":"Dieſer brachte die allererſchrecklichſte Zeitung von ſeinen lieben Kindern mit ſich: Deine Söhne und Toͤchter/ ſagte er/ aſſen und truncken in dem Hauſe ihres Bruders des Erſtgebornen/ und ſihe/ da kam ein groſſer Wind von der Wuͤſten/ und ſtieß auff die 4. Ecken des Hauſes/ und warffs auff die Knaben/ daß ſie ſtürben/ und ich bin allein entrunnen/ daß ich dirs anſagte.","norm":"Dieser brachte die erschrecklichste Zeitung von seinen lieben Kindern mit sich: Deine Söhne und Töchter / sagte er / aßen und trunken in dem Hause ihres Bruders des Erstgeborenen / und siehe / da kam ein großer Wind von der Wüsten / und stieß auf die 4. Ecken des Hauses / und warf auf die Knaben / dass sie stürben / und ich bin allein entronnen / dass ich dir es ansagte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.197199821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4271,"date":1663,"orig":"Das war/ ſag ich/ dem Hiob die allerſchrecklichſte Zeitung/ daß ſeine Kinder eines ſolchen jaͤhen ploͤtzlichen Todes geſtorben.","norm":"Das war / sage ich / dem Hiob die allerschrecklichste Zeitung / dass seine Kinder eines solchen jähen plötzlichen Todes gestorben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.173999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4272,"date":1663,"orig":"Er wird ohne Zweiffel bey ſich gedacht und gefuͤrchtet haben/ ſeine Soͤhne und Toͤchter die wuͤrden ſich etwa in der Gaſterey mit Uppigkeit und uͤbermeſſigem Eſſen und Trincken an Gott dem HErrn ſchwerlich verſuͤndiget haben/ daß er ſie ploͤtzlich mit ſeiner Rach und Straffe uͤberfallen/ und wuͤrden vielleicht dazu ohn alle Buß in ihren Suͤnden dahin gefallen/ und alſo zeitlich und ewig verloren ſeyn.","norm":"Er wird ohne Zweifel bei sich gedacht und gefürchtet haben / seine Söhne und Töchter die würden sich etwa in der Gasterey mit Üppigkeit und übermäßigem Essen und trinken an Gott dem Herrn schwerlich versündiget haben / dass er sie plötzlich mit seiner Rache und Strafe überfallen / und würden vielleicht dazu ohne alle Buße in ihren Sünden dahin gefallen / und also zeitlich und ewig verloren sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.708399772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4273,"date":1663,"orig":"Das iſt etlicher Maſſen auß den vorgehenden Umſtaͤnden zu vernehmen.","norm":"Das ist etlicher Massen aus den vorgehenden Umständen zu vernehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.832099914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4274,"date":1663,"orig":"Deñ kurtz vorher in dem erſten Capitel leſen wir/ daß auch die andern Soͤhne vorher ein Wolleben oder eine Gaſterey gemachet hatten/ ein jeglicher in ſeinem Hauſe auff ſeinen Tag/ und haͤttẽ ihre Schweſtern zu ſich geladen zu eſſen und zu trincken.","norm":"Denn kurz vorher in dem ersten Kapitel lesen wir / dass auch die anderen Söhne vorher ein Wolleben oder eine Gasterey gemacht hatten / ein jeglicher in seinem Hause auf seinen Tag / und hätten ihre Schwestern zu sich geladen zu essen und zu trinken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.676199913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4275,"date":1663,"orig":"Und wann nun ein Tag des Wollebens herum geweſen/ ſo hab Hiob der Vater des Moꝛgens fruͤh hingeſand/ und habe ſeine Soͤhne und Toͤchter geheiliget/ und ein Brandopffer fuͤr ſie geopffert.","norm":"Und wann nun ein Tag des Wohllebens herum gewesen / so habe Hiob der Vater des Morgens früh hingesandt / und habe seine Söhne und Töchter geheiligt / und ein Brandopfer für sie geopfert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9586000442504883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4276,"date":1663,"orig":"Denn er habe bey ſich bedacht:","norm":"Denn er habe bei sich bedacht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.445300102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4277,"date":1663,"orig":"Meine Soͤhne moͤchten geſuͤndiget und Gott geſegnet haben in ihrem Hertzen.","norm":"Meine Söhne möchten gesündigt und Gott gesegnet haben in ihrem Herzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.616199970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4278,"date":1663,"orig":"Alſo wird Hiob ohne Zweiffel auch jetzt bey ſich gedacht haben/ da er gehoͤrt/ daß ſeine Soͤhn und Toͤchter von dem Hauſe weren uͤberfallen und erſchlagen worden eben dazumal/ da ſie gleich in der Gaſterey beyſammen geſeſſen/ und miteinander geſſen und getruncken hatten.","norm":"Also wird Hiob ohne Zweifel auch jetzt bei sich gedacht haben / da er gehört / dass seine Söhn und Töchter von dem Hause wären überfallen und erschlagen worden eben dazumal / da sie gleich in der Gasterey beisammen gesessen / und miteinander gegessen und getrunken hatten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.858799934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4279,"date":1663,"orig":"Schrecklich war auch die Zeitung deßwegen/ weil er hoͤrte/ daß alle ſeine Kinder/ Soͤhne und Toͤchter auff einmal erſchlagen worden/ und daß kein einiges mit dem Leben darvon kommen were.","norm":"Schrecklich war auch die Zeitung deswegen / weil er hörte / dass alle seine Kinder / Söhne und Töchter auf einmal erschlagen worden / und dass kein einiges mit dem Leben davon kommen wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.861100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4280,"date":1663,"orig":"Dieſer Wind iſt nicht ein natuͤrlicher/ ſondern uͤbernatuͤrlicher Wind geweſen.","norm":"Dieser Wind ist nicht ein natürlicher / sondern übernatürlicher Wind gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.403299808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4281,"date":1663,"orig":"Dann er kam nicht nur von Norden oder von Weſten/ ſondern von vier Orten her/ und ſtieß an die vier Ecken des Hauſes.","norm":"Dann er kam nicht nur von Norden oder von Westen / sondern von vier Orten her / und stieß an die vier Ecken des Hauses.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.474100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4282,"date":1663,"orig":"Zwar der ungluͤckſelige Vater David bekam auch einmal die traurige Zeitung/ daß ſein Sohn Amnon bey dem Gaſtgebot ſeines falſchen Bruders Abſaloms von den Knechten ploͤtzlich were uͤberfallen uñ erſchlagen worden/ 2. Sam. 3. bald hernach bekam er auch die Zeitung/ daß der Abſalom ſelber in der Schlacht mit den Haaren an einer Eichen were hangen blieben/ und von dem Joab mit dreyen Spieſſen durchs Hertze durchrennet und durchſtochen worden.","norm":"Zwar der unglückselige Vater David bekam auch einmal die traurige Zeitung / dass sein Sohn Amnon bei dem Gastgebot seines falschen Bruders Absaloms von den Knechten plötzlich wäre überfallen und erschlagen worden / 2. Sam. 3. bald hernach bekam er auch die Zeitung / dass der Absalom selber in der Schlacht mit den Haaren an einer Eichen wäre hängen blieben / und von dem Joab mit drei Spießen durchs Herze durchrennet und durchstochen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1458001136779785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4283,"date":1663,"orig":"2. Sam. 17.","norm":"2. Sam. 17.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"hi-Latn","lang_de":0,"norm_lmscore":5.084099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4284,"date":1663,"orig":"Aber das waren nur zwey Soͤhne.","norm":"Aber das waren nur zwei Söhne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.408599853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4285,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig David hatte noch mehr Kinder uͤbrig/ und waren darzu zwey boͤſe ungerahtene Soͤhne/ die dem Vater groß Jammer und Hertzenleid angerichtet hatten.","norm":"Der König David hatte noch mehr Kinder übrig / und waren dazu zwei böse ungeratene Söhne / die dem Vater groß Jammer und Herzenleid angerichtet hatten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.708899974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4286,"date":1663,"orig":"Hingegen bekam der Hiob die traurige Zeitung/ daß alle ſeine Kinder/ ſieben Soͤhne und drey Toͤchter/ auff einmal erſchlagen worden/ und kein einiges mit dem Leben davon kommen were.","norm":"Hingegen bekam der Hiob die traurige Zeitung / dass alle seine Kinder / sieben Söhne und drei Töchter / auf einmal erschlagen worden / und kein einiges mit dem Leben davon kommen wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.892499923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4287,"date":1663,"orig":"Es werden ohne Zweiffel from̃e wolerzogene Kinder geweſen ſeyn/ an denen der Vater ſeine Luſt und Freude wird geſehenhaben.","norm":"Es werden ohne Zweifel fromme wohlerzogene Kinder gewesen sein / an denen der Vater seine Lust und Freude wird gesehenhaben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.803100109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4288,"date":1663,"orig":"O wie muß das wol dem lieben Vater/ dem Hiob/ ſo ſchmertzlich weh gethan haben!","norm":"O wie muss das wohl dem lieben Vater / dem Hiob / so schmerzlich weh getan haben!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.081999778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4289,"date":1663,"orig":"Was ſolt er machen?","norm":"Was sollt er machen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.285699844360352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4290,"date":1663,"orig":"Er ſtund zwar auff/ und zerriſſe ſeine Kleider/ und rauffte ſein Haupt/ und fiel auff die Erde/ und betet an.","norm":"Er stand zwar auf / und zerrisse seine Kleider / und raufte sein Haupt / und fiel auf die Erde / und betet an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.944700002670288} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4291,"date":1663,"orig":"Allein er erholte ſich baldwieder/ faſte einen groſſen Muth/ und dacht/ es ſey in dieſem Creutz kein beſſer Mittel/ als das Kraͤutlein Patientia.","norm":"Allein er erholte sich baldwieder / faste einen großen Mut / und dachte / es sei in diesem Kreuz kein besser Mittel / als das Kräutlein Patientia.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.570499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4292,"date":1663,"orig":"Sagte demnach/ Nackend bin ich von meiner Mutterleib kommen/ nacket werde ich wieder dahinfahren.","norm":"Sagte demnach / Nackend bin ich von meiner Mutterleib kommen / nackt werde ich wieder dahinfahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.899400234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4293,"date":1663,"orig":"Der HErr hats gegeben/ der HErr hats genommen/ der Name des HErrn ſey gelobet.","norm":"Der Herr hat es gegeben / der Herr hat es genommen / der Name des Herrn sei gelobet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.020400047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4294,"date":1663,"orig":"Das war eine groſſe Reſolution.","norm":"Das war eine große Resolution.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.536399841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4295,"date":1663,"orig":"Sagt mir Herr Parmenio/ haͤtten nicht vier Maͤnner gnugſam zu tragen an der Laſt/ die dem Hiob auff einen Tag iſt auffgelegt worden?","norm":"Sagt mir Herr Parmenio / hätten nicht vier Männer genugsam zu tragen an der Last / die dem Hiob auf einen Tag ist aufgelegt worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.695499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4296,"date":1663,"orig":"Aber hoͤrt doch mit Verwunderung/ was der Teuffel fuͤr ein Schelm ſey!","norm":"Aber hört doch mit Verwunderung / was der Teufel für ein Schelm sei!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.71589994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4297,"date":1663,"orig":"Womit der Teufel taͤglich umgehe/ was ſein Thun und Vornehmen ſey gegen die From̃en/ das bezeugt Chriſtus Luc. 22. da er ſagt/ Simon/ Simon/ ſihe/ der Satan hat euer begehrt/ daß er euch ſichte wie den Weitzen.","norm":"Womit der Teufel täglich umgehe / was sein Tun und Vornehmen sei gegen die Frommen / das bezeugt Christus Luc. 22. da er sagt / Simon / Simon / siehe / der Satan hat euer begehrt / dass er euch sichte wie den Weizen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.205599784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4298,"date":1663,"orig":"Aber ich habe fuͤr dich gebeten/ daß dein Glaube nicht auffhoͤre.","norm":"Aber ich habe für dich gebeten / dass dein Glaube nicht aufhöre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.533100128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4299,"date":1663,"orig":"Diß iſt des Satans Thun und Vornehmen noch heutiges Tages.","norm":"Dies ist des Satans Tun und Vornehmen noch heutiges Tages.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.387899875640869} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4300,"date":1663,"orig":"Er gehet noch heutiges Tages herum wie ein bruͤllender Loͤw/ und ſucht/ welchen er verſchlinge/ 1. Pet. 5.","norm":"Er geht noch heutiges Tages herum wie ein brüllender Löwe / und sucht / welchen er verschlinge / 1. Pet. 5.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.320700168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4301,"date":1663,"orig":"Sehet an den Hiob.","norm":"Sehet an den Hiob.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":4.8703999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4302,"date":1663,"orig":"Es war dem Teuffel nicht genug/ daß er dieſen frommen Mann ſein Haab und Gut/ ſeine Kinder und alles genommen/ und verderbet hatte/ ſondern er begehret auch noch/ daß ihm Gott erlauben wolle/ daß er ihn an ſeinem Leibe angreiffe.","norm":"Es war dem Teufel nicht genug / dass er diesen frommen Mann sein Hab und Gut / seine Kinder und alles genommen / und verderbet hatte / sondern er begehret auch noch / dass ihm Gott erlauben wolle / dass er ihn an seinem Leibe angreife.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.911400079727173} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4303,"date":1663,"orig":"Dann/ ſagt der H. Geiſt/ es begab ſich des Tags/ da die Kinder Gottes kamen/ und traten fuͤr den HErꝛn/ daß Satan auch unter ihnen kam/ und für den HErrn tratt.","norm":"Dann / sagt der H. Geist / es begab sich des Tags / da die Kinder Gottes kamen / und traten für den Herrn / dass Satan auch unter ihnen kam / und für den Herrn trat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.45329999923706} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4304,"date":1663,"orig":"Es fragt ſich allhier/ wann dieſe Zuſammenkunfft geſchehen ſey?","norm":"Es fragt sich allhier / wann diese Zusammenkunft geschehen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.087699890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4305,"date":1663,"orig":"Etzliche Theologi meinen/ es ſey geſchehen/ da der fromme Mann ſeine Rinder/ ſeine Eſelin/ ſeine Schaaf/ ſeine Cameel/ ſeine Kinder/ ſein Geſind verloren hat.","norm":"Etliche Theologen meinen / es sei geschehen / da der fromme Mann seine Rinder / seine Eselin / seine Schaf / seine Kamel / seine Kinder / sein Gesinde verloren hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.642600059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4306,"date":1663,"orig":"Da hab der Teuffel gemeint/ Hiob ſey noch nicht recht probirt/ drumb wolle er von Gott begehren/ er ſolle ihm erlauben/ daß er ihn noch deſſelben Tages an ſeinem Leib angreiffe/ ehe dann er ſich erhole/ und ſein Hertz auß GOttes Wort ſtaͤrcken koͤnne.","norm":"Da habe der Teufel gemeint / Hiob sei noch nicht recht probiert / darum wolle er von Gott begehren / er solle ihm erlauben / dass er ihn noch desselben Tages an seinem Leib angreife / ehe dann er sich erhole / und sein Herz aus Gottes Wort stärken könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.408899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4307,"date":1663,"orig":"Andere ſagen/ es ſey des andern Tages geſchehen/ und es ſey der Teuffel gezwungen worden/ fuͤr Gott zu erſcheinen/ damit ihm in Gegenwart der Kinder Gottes ſein Luͤgenmaul geſtopfft werde/ und daß erwieſen werde/ daß er gelogen hab/ indem er vorgeben/ es ſey mit Hiobs Froͤmmigkeit lauter Heucheley.","norm":"Andere sagen / es sei des anderen Tages geschehen / und es sei der Teufel gezwungen worden / für Gott zu erscheinen / damit ihm in Gegenwart der Kinder Gottes sein Lügenmaul gestopft werde / und dass erwiesen werde / dass er gelogen habe / indem er vorgeben / es sei mit Hiobs Frömmigkeit lauter Heuchelei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.251999855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4308,"date":1663,"orig":"Dann wiewol Haab und Gut/ Kinder und Geſind weg ſey/ ſo ſey er doch noch der alte fromme Hiob.","norm":"Dann wiewohl Hab und Gut / Kinder und Gesinde weg sei / so sei er doch noch der alte fromme Hiob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.130300045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4309,"date":1663,"orig":"Er ſey noch ſchlecht und recht.","norm":"Er sei noch schlecht und recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.872700214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4310,"date":1663,"orig":"Er ſey noch Gottsfuͤrchtig/ er meide noch das Boͤſe.","norm":"Er sei noch gottesfürchtig / er meide noch das Böse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.989700078964233} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4311,"date":1663,"orig":"Wiewol nun Hiob in ſeinem uͤherhaͤufften Creutz ſtandhafftig blieb/ und der Satan zu Schanden gemacht war/ ſo hoͤrt doch der verfluchte Geiſt nicht auff ihn auffs neue zu verklagen/ und ſagte: Haut/ fuͤr Haut/ und alles/ was ein Mann hat/ das laͤſſt er fuͤr ſein Leben.","norm":"Wiewohl nun Hiob in seinem üherhäufften Kreuz standhaft blieb / und der Satan zu Schanden gemacht war / so hört doch der verfluchte Geist nicht auf ihn aufs neue zu verklagen / und sagte: Haut / für Haut / und alles / was ein Mann hat / das lässt er für sein Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.105599880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4312,"date":1663,"orig":"Er wolte ſagen:","norm":"Er wollte sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.171800136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4313,"date":1663,"orig":"Es iſt kein Wunder/ daß Hiob noch fromm iſt/ denn die Truͤbſal iſt ihm noch nicht auff ſein eigen Haut kommen.","norm":"Es ist kein Wunder / dass Hiob noch fromm ist / denn die Trübsal ist ihm noch nicht auf sein eigen Haut kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.439199924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4314,"date":1663,"orig":"Schaaf/ Rinder/ Cameel und ander Viehe kan er wol wieder bekommen.","norm":"Schaf / Rinder / Kamel und ander Viehe kann er wohl wieder bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.776899814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4315,"date":1663,"orig":"Gut verloren/ nichts verloren.","norm":"Gut verloren / nichts verloren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.582799911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4316,"date":1663,"orig":"Es iſt eben/ als ob man einem die Haar abſchneide/ die wachſen in einem Jahr wieder.","norm":"Es ist eben / als ob man einem die Haar abschneide / die wachsen in einem Jahr wieder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.877600193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4317,"date":1663,"orig":"Sind ſchon ſeine Kinder todt was iſt das mehr?","norm":"Sind schon seine Kinder tot was ist das mehr?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.230000019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4318,"date":1663,"orig":"Er iſt noch ein Mann in ſeinem beſten Alter/ er kan wol wieder Kinder zeugen.","norm":"Er ist noch ein Mann in seinem besten Alter / er kann wohl wieder Kinder zeugen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8379998207092285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4319,"date":1663,"orig":"Gleichwie das die beſten Soldaten gibt/ die einmal oder etzliche geſchlagen ſind.","norm":"Gleichwie das die besten Soldaten gibt / die einmal oder etliche geschlagen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.693699836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4320,"date":1663,"orig":"Alſo gibt es offt die beſte und reichſte Hauß- Vaͤter/ die einmal ſind abgebrant/ die einmal bancquerott gemacht haben.","norm":"Also gibt es oft die beste und reichste Hauß-Väter / die einmal sind abgebrannt / die einmal bancquerott gemacht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.243899822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4321,"date":1663,"orig":"Die nehmen hernach ihre Sachen deſto beſſer in acht/ und werden durch Schaden klug.","norm":"Die nehmen hernach ihre Sachen desto besser in acht / und werden durch Schaden klug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.301199913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4322,"date":1663,"orig":"So lang ein Menſch lebt und geſund iſt/ ſo lang muß man an ſeinem Gluͤck nicht verzagen.","norm":"Solang ein Mensch lebt und gesund ist / so lang muss man an seinem Glück nicht verzagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.094799995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4323,"date":1663,"orig":"Gut verlohren/ nichts verlohren/ allein Muth und Geſundheit verlohren/ viel verlohren.","norm":"Gut verloren / nichts verloren / allein Mut und Gesundheit verloren / viel verloren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5096001625061035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4324,"date":1663,"orig":"Wann einer in Kriegsgefahr iſt/ und nacket und bloß davon kommt/ ſo danckt er Gott.","norm":"Wann einer in Kriegsgefahr ist / und nackt und bloß davon kommt / so dankt er Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.236499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4325,"date":1663,"orig":"Da Benhadad/ der Koͤnig in Syrien/ zu Feld zog/ und ihm 32. Koͤnige zu Huͤlff kamen/ und ſeine gantze Armee durch den Koͤnig Ahab geſchlagen wurde/ da fragt er nichts darnach/ weil er fuͤr ſeine Perſon entran/ und ſein Leben davon brachte/ 1. Reg. 20. Wann in Peſtzeiten einem ſein Weib und Kinder ſterben/ und er wird errettet/ ſo iſt er zu frieden.","norm":"Da Benhadad / der König in Syrien / zu Feld zog / und ihm 32. Könige zu Hilfe kamen / und seine ganze Armee durch den König Ahab geschlagen wurde / da fragt er nichts danach / weil er für seine Person entrann / und sein Leben davon brachte / 1. Reg. 20. Wann in Pestzeiten einem sein Weib und Kinder sterben / und er wird errettet / so ist er zu Frieden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.721199989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4326,"date":1663,"orig":"Wann ein Sturm auff dem Meer iſt/ ſo wirfft man alles/ was einem ſonſt lieb iſt/ ins Meer/ daß man das Leben ſalvire/ wie zu ſehen iſt Jon. 1. und Act. 27. Wann man in Feuers Noht iſt/ und einem Hauß und Hoff abbrennt/ und man kan in einem bloſſen Hembd davon kommen/ ſo danckt man Gott.","norm":"Wann ein Sturm auf dem Meer ist / so wirft man alles / was einem sonst lieb ist / ins Meer / dass man das Leben salviere / wie zu sehen ist Jon. 1. und Act. 27. Wann man in Feuers Not ist / und einem Haus und Hoffe abbrennt / und man kann in einem bloßen Hemd davon kommen / so dankt man Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.627900123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4327,"date":1663,"orig":"Loth war ein reicher Mann/ er hatte ſo viel Viehe/ daß er und Abraham nicht hey einander wohnen konten.","norm":"Lot war ein reicher Mann / er hatte so viel Viehe / dass er und Abraham nicht bei einander wohnen konnten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.666399955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4328,"date":1663,"orig":"Ohne Zweifel hat er ein ſchoͤnes Hauß/ ſchoͤne Luſt-Gaͤrten zu Sodoma gehabt/ welches durch Feuer iſt vom Himmel verzehret worden.","norm":"Ohne Zweifel hat er ein schönes Haus / schöne Lustgärten zu Sodoma gehabt / welches durch Feuer ist vom Himmel verzehret worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.277900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4329,"date":1663,"orig":"Allein weil er und ſeine Toͤchter das Leben davon brachten/ war er zufrieden.","norm":"Allein weil er und seine Töchter das Leben davon brachten / war er zufrieden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9679999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4330,"date":1663,"orig":"Wann auch des Menſchen Leib in Gefahr kompt/ ſo laͤſſet er ihm offt ein Arm/ ein Bein/ ein gantzes Glied abloͤſen/ daß er den uͤbrigen Leib ſalvire.","norm":"Wann auch des Menschen Leib in Gefahr kommt / so lässt er ihm oft ein Arm / ein Bein / ein ganzes Glied ablösen / dass er den übrigen Leib salviere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.107999801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4331,"date":1663,"orig":"Wann einer mit einem bloſſen Schwerd auff dich zuhauen will/ ſo wirffſt du offt die Hand fuͤr/ und wilt lieber eine Hand verlieren/ als den Kopff und das Leben.","norm":"Wann einer mit einem bloßen Schwert auf dich zuhauen will / so wirfst du oft die Hand für / und willst lieber eine Hand verlieren / als den Kopf und das Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.316999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4332,"date":1663,"orig":"Das Leben iſt edel/ will der Teufel ſagen.","norm":"Das Leben ist edel / will der Teufel sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.130300045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4333,"date":1663,"orig":"So lang Hiob das Leben/ Verſtand und geſunde Glieder hat/ ſo lang kan er noch wol gedultig und fromb ſeyn.","norm":"So lang Hiob das Leben / Verstand und gesunde Glieder hat / so lang kann er noch wohl geduldig und fromm sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.261000156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4334,"date":1663,"orig":"Aber recke deine Hand auß/ und taſte ſeine Gebeine und Fleiſch an/ was gilts/ er wird dich ins Angeſicht ſegnen/ das iſt/ er wird alsdenn ungedultig werden/ und wird in dieſer Ungedult fluchen/ daß der Himmel davon erzittern und die Erde beben moͤchte.","norm":"Aber recke deine Hand aus / und taste seine Gebeine und Fleisch an / was gilt es / er wird dich ins Angesicht segnen / das ist / er wird alsdann ungeduldig werden / und wird in dieser Ungeduld fluchen / dass der Himmel davon erzittern und die Erde beben möchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.669600009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4335,"date":1663,"orig":"Verzeihet mir/ Herꝛ Parmenio/ daß ich hier in meinen Gedancken ein wenig ſtill ſtehe.","norm":"Verzeihet mir / Herr Parmenio / dass ich hier in meinen Gedanken ein wenig still stehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.781099796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4336,"date":1663,"orig":"Es faͤllt mir ein das zwoͤlffte Capitel in der Offenbarung Johannis/ und erinner mich/ wie uns Menſchen der Teufel bey Gott verklage Tag und Nacht!","norm":"Es fällt mir ein das zwölfte Kapitel in der Offenbarung Johannis / und erinnert mich / wie uns Menschen der Teufel bei Gott verklage Tag und Nacht!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.110700130462646} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4337,"date":1663,"orig":"Hat er den Hiob/ den Mann/ dem GOtt ſelbſt ein gutes Zeugniß ſeiner Froͤmmigkeit gab/ an dem der Teufel ſelbſt nichts zu tadeln wuſte/ außgenommen/ daß er vorgab/ ſeine Froͤmmigkeit kaͤme nicht von Hertzen/ hat er den Mann/ ſag ich/ zum erſten und andern mal vor Gott verklagt/ O wie offt wird er dann uns arme muthwillige Suͤnder verklagen?","norm":"Hat er den Hiob / den Mann / dem Gott selbst ein gutes Zeugnis seiner Frömmigkeit gab / an dem der Teufel selbst nichts zu tadeln wusste / ausgenommen / dass er vorgab / seine Frömmigkeit käme nicht von Herzen / hat er den Mann / sage ich / zum ersten und anderen Mal vor Gott verklagt / O wie oft wird er dann uns arme mutwillige Sünder verklagen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.395800113677978} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4338,"date":1663,"orig":"Sihe/ wird er ſagen/ biſt du ein gerechter Gott/ warum ſtraffeſt du dann nicht einen wie den andern?","norm":"Siehe / wird er sagen / bist du ein gerechter Gott / warum straffest du dann nicht einen wie den anderen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.553699970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4339,"date":1663,"orig":"Um einer einigen Suͤnde willen haſt du mich auß dem Himmel in die Hoͤlle geworffen.","norm":"Um einer einigen Sünde Willen hast du mich aus dem Himmel in die Hölle geworfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.571599960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4340,"date":1663,"orig":"Da ſihe aber ſo viel Gottslaͤſterer/ ſo viel Flucher/ Veraͤchter deines Worts und der Sacramenten/ ſo viel boͤſe Kinder/ Knecht und Maͤgd/ ſo viel Zancker und Haderer/ ſo viel Huren/ Ehebrecher/ ſo viel Betrieger/ Verleumder/ Geitzhaͤls/ ꝛc. die ihre boͤſe Stuͤcklein treiben nicht einmal im Jahr/ oder einmal in der Woche/ ſondern alle Tag/ ſo offt und vielmals!","norm":"Da siehe aber so viel Gottslästerer / so viel Flucher / Verächter deines Worts und der Sakramenten / so viel böse Kinder / Knecht und Mägde / so viel Zanker und Haderer / so viel Huren / Ehebrecher / so viel Betrüger / Verleumder / Geizhälse / etc. die ihre böse Stücklein treiben nicht einmal im Jahr / oder einmal in der Woche / sondern alle Tag / so oft und vielmals!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.099299907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4341,"date":1663,"orig":"Biſt du ein ſtarcker eiveriger Gott/ haſt du einen ſo groſſẽ Greuel an der Suͤnd/ warum ſitzeſt du dann ſo lang ſtill/ und gibſt noch ſo groß Gluͤck den Leuten/ die Unrecht in ſich ſauffen wie Waſſer?","norm":"Bist du ein starker eifriger Gott / hast du einen so großen Gräuel an der Sünde / warum sitzest du dann so lang still / und gibst noch so groß Glück den Leuten / die Unrecht in sich saufen wie Wasser?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.497000217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4342,"date":1663,"orig":"Warumb ſchlaͤgſt du nicht mit Donner/ Hagel und Blitz unter ſie/ und vertilgeſt ſie wie die Buͤrger zu Sodoma und Gomorra?","norm":"Warum schlägst du nicht mit Donner / Hagel und Blitz unter sie / und vertilgest sie wie die Bürger zu Sodoma und Geomora?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.165500164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4343,"date":1663,"orig":"Herꝛ Parmenio ſchlieſt mich auff den Abend in euer Gebet/ ich will auch fuͤr euch beten/ daß uns Gott die Gnad geben wolle/ daß wir uns fuͤr muthwilligen Suͤnden huͤten/ damit wir dem Teufel nicht ſo vielfaͤltige Urſach geben/ uns Tag und Nacht bey Gott zu verklagen.","norm":"Herr Parmenio schließt mich auf den Abend in euer Gebet / ich will auch für euch beten / dass uns Gott die Gnade geben wolle / dass wir uns für mutwilligen Sünden hüten / damit wir dem Teufel nicht so vielfältige Ursache geben / uns Tag und Nacht bei Gott zu verklagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.549499988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4344,"date":1663,"orig":"Jch haͤtte hier noch viel zu reden/ aber/ die Zeit zu employren/ komm ich wieder auf den Hiob.","norm":"Ich hätte hier noch viel zu reden / aber / die Zeit zu employren / komme ich wieder auf den Hiob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.206299781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4345,"date":1663,"orig":"Als der Teufel ſo groß Auffſchneidens machte/ daß Hiob noch nicht recht probirt ſey/ weil er noch nicht in ſeinem Leib angegriffen ſey/ ſo wolte Gott deß Hiobs Standhafftigkeit im Glauben ferner kund machen/ und ſagte zu dem Satan/ ſtehe/ er ſey in deiner Hand.","norm":"Als der Teufel so groß Aufschneidens machte / dass Hiob noch nicht recht probiert sei / weil er noch nicht in seinem Leib angegriffen sei / so wollte Gott des Hiobs Standhaftigkeit im Glauben ferner kund machen / und sagte zu dem Satan / stehe / er sei in deiner Hand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.090000152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4346,"date":1663,"orig":"Das iſt/ plage ſeinen Leib/ wie du wilt/ allein ſchone ſeines Lebens.","norm":"Das ist / plage seinen Leib / wie du willst / allein schone seines Lebens.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.984600067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4347,"date":1663,"orig":"Der Teufel iſt gleichſam Gottes Scharffrichter.","norm":"Der Teufel ist gleichsam Gottes Scharfrichter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.939300060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4348,"date":1663,"orig":"Trotz ſey einem Scharffrichter geboten/ daß er einem armen Suͤnder mehr thue/ als ihm der Richter befohlen hat.","norm":"Trotz sei einem Scharfrichter geboten / dass er einem armen Sünder mehr tue / als ihm der Richter befohlen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.523600101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4349,"date":1663,"orig":"Alſo kan auch der Teufel einem frommen Chriſten nicht ein Haar breit weiter ſchaden/ als ihm Gott verhaͤngt hat.","norm":"Also kann auch der Teufel einem frommen Christen nicht ein Haar breit weiter schaden / als ihm Gott verhängt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.963699817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4350,"date":1663,"orig":"So bald aber der Teufel Erlaubniß von Gott bekam uͤber deß Hiobs Leib/ da war er nicht faul/ ſondern er fuhr auß von dem Angeſicht des HErrn/ wie im Buch Hiob am 2. cap. ſtehet.","norm":"So bald aber der Teufel Erlaubnis von Gott bekam über des Hiobs Leib / da war er nicht faul / sondern er fuhr aus von dem Angesicht des Herrn / wie im Buch Hiob am 2. cap. steht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.893899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4351,"date":1663,"orig":"Dieſes iſt abermals nach menſchlicher Art geredet.","norm":"Dieses ist abermals nach menschlicher Art geredet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.111800193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4352,"date":1663,"orig":"Dann der Teufel kan nirgend hingehen/ dahin ſich nicht Gottes Allmacht erſtrecke.","norm":"Dann der Teufel kann nirgend hingehen / dahin sich nicht Gottes Allmacht erstrecke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.414899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4353,"date":1663,"orig":"Dann Gott erfuͤllet Himmel und Erden.","norm":"Dann Gott erfüllet Himmel und Erden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.951900005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4354,"date":1663,"orig":"Es wird aber durch dieſe Wort angedeutet/ daß GOtt dem Satan Gewalt gegeben hab/ den Hiob an ſeinem Leib zu plagen auff allerley Art und Weiſe.","norm":"Es wird aber durch diese Wort angedeutet / dass Gott dem Satan Gewalt gegeben habe / den Hiob an seinem Leib zu plagen auf allerlei Art und Weise.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.785900115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4355,"date":1663,"orig":"Dieſer Macht und Gewalt gebrauchte ſich der Satan/ und ſaumte ſich nicht lang.","norm":"Dieser Macht und Gewalt gebrauchte sich der Satan / und saumte sich nicht lang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.193399906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4356,"date":1663,"orig":"Dann er iſt ein geſchwinder Geiſt.","norm":"Dann er ist ein geschwinder Geist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"fo","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.998000144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4357,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß D. Fauſt/ der bekandte Zauberer/ einsmals eine Gaſterey habe wollen anſtellen/ und hab einen boͤſen Geiſt beſchworen/ und ihn gefragt/ wie geſchwind biſtu?","norm":"Mann sagt / dass D. Faust / der bekannte Zauberer / einsmals eine Gasterey habe wollen anstellen / und habe einen bösen Geist beschworen / und ihn gefragt / wie geschwind bist du?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.52370023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4358,"date":1663,"orig":"Da hab er geantwortet/ ich bin ſo geſchwind als ein Pfeil vom Bogen.","norm":"Da habe er geantwortet / ich bin so geschwind als ein Pfeil vom Bogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.284299850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4359,"date":1663,"orig":"Fauſt hab geſagt/ du dieneſt fuͤr mich nicht. Hab darauff noch einen beſchworen/ und gefragt/ wie geſchwind biſt du?","norm":"Faust habe gesagt / du dienest für mich nicht. Hab darauf noch einen beschworen / und gefragt / wie geschwind bist du?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.533299922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4360,"date":1663,"orig":"Jch bin ſo geſchwind als der Wind.","norm":"Ich bin so geschwind als der Wind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.488500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4361,"date":1663,"orig":"Fauſt habe geſagt/ du dieneſt auch nicht fuͤr mich.","norm":"Faust habe gesagt / du dienest auch nicht für mich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.817299842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4362,"date":1663,"orig":"Er habe den dritten beſchworen/ und als der erſchienen/ hab er gefragt/ wie geſchwind biſt du?","norm":"Er habe den dritten beschworen / und als der erschienen / habe er gefragt / wie geschwind bist du?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.498199939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4363,"date":1663,"orig":"Jch bin ſo geſchwind/ als der Menſchen Sinn und Gedancken.","norm":"Ich bin so geschwind / als der Menschen Sinn und Gedanken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.452199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4364,"date":1663,"orig":"Da hab Fauſt geſagt/ du biſt recht fuͤr mich.","norm":"Da habe Faust gesagt / du bist recht für mich.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":6.162600040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4365,"date":1663,"orig":"Da gehe hin und ſchaff mir das und das.","norm":"Da gehe hin und schaffe mir das und das.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7600998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4366,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich jetzo an einen vornehmen Herrn in Deutſchland/ der dieſe boͤſe Gewonheit an ſich hatte/ daß er meint/ es wuͤrde ihm auch ſein Cammer-Diener/ ſein Page/ ſein Laquey nicht ein Wort glauben/ wann er nicht zu einem jeglichen Wort ſagte/ der Teufel hole mich.","norm":"Ich erinnere mich jetzt an einen vornehmen Herrn in Deutschland / der diese böse Gewohnheit an sich hatte / dass er meint / es würde ihm auch sein Kammerdiener / sein Page / sein Lakai nicht ein Wort glauben / wann er nicht zu einem jeglichen Wort sagte / der Teufel hole mich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5507001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4367,"date":1663,"orig":"Dieſem Herꝛn hoͤrte einsmals ein vornehmer Grav/ ein gantz ernſthaffter HErꝛ/ in einem vornehmen Convivio mit hoͤchſtem Verdruß zu/ und redet ihn endlich an mit dieſen trucknen Worten/ und ſagte: Vetter/ ich halte dafuͤr/ der Teufel muß ein fauler Bernhaͤuter ſeyn.","norm":"Diesem Herrn hörte einsmals ein vornehmer Graf / ein ganz ernsthafter Herr / in einem vornehmen Convivio mit höchstem Verdruss zu / und redet ihn endlich an mit diesen trocknen Worten / und sagte: Vetter / ich halte dafür / der Teufel muss ein fauler Bärenhäuter sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.012599945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4368,"date":1663,"orig":"Dann ihr begehrt ſein des Tages ſo offt/ daß er euch holen ſoll/ und er kompt doch nicht.","norm":"Dann ihr begehrt sein des Tages so oft / dass er euch holen soll / und er kommt doch nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.27370023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4369,"date":1663,"orig":"Allein verſichert euch Herꝛ Parmenio/ daß der Teufel nicht faul und verdroſſen ſey.","norm":"Allein versichert euch Herr Parmenio / dass der Teufel nicht faul und verdrossen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.188600063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4370,"date":1663,"orig":"Sondern wie ein hungeriger bruͤllender Loͤw gehet er herum und ſuchet/ welchen er verſchlinge.","norm":"Sondern wie ein hungriger brüllender Löwe geht er herum und suchet / welchen er verschlinge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.943099975585937} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4371,"date":1663,"orig":"Der Teufel/ ſag ich/ ſuchet/ welchen er verſchlinge.","norm":"Der Teufel / sage ich / suchet / welchen er verschlinge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.490099906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4372,"date":1663,"orig":"Er fragt nicht viel nach Seelen/ die er alle Tag haben kan/ ſondern er faͤhret in der Welt herum von einem Ort zum andern/ und will gern etwas rares haben.","norm":"Er fragt nicht viel nach Seelen / die er alle Tag haben kann / sondern er fährt in der Welt herum von einem Ort zum anderen / und will gern etwas Rares haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.328800201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4373,"date":1663,"orig":"Er will gern delicate Leckerbißlein haben.","norm":"Er will gern delikate Leckerbisslein haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.521500110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4374,"date":1663,"orig":"Er haͤtte wol 1000. und aber 1000.","norm":"Er hätte wohl 1000 . und aber 1000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.735000133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4375,"date":1663,"orig":"Araber und Chaldaͤer verſchlingen koͤnnen/ allein er dacht/ das ſey wie geraͤuchert Fleiſch/ Speck/ Mettwuͤrſte/ Stockfiſch/ Schollen/ geraͤucherter Lachs/ Hering/ Bickling und dergleichen.","norm":"Araber und Chaldäer verschlingen können / allein er dachte / das sei wie geräuchert Fleisch / Speck / Mettwürste / Stockfisch / Schollen / geräucherter Lachs / Hering / Bückling und dergleichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.120500087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4376,"date":1663,"orig":"Das koͤnne ſich wol uͤber Sommer halten/ und entgehe ihm nicht.","norm":"Das könne sich wohl über Sommer halten / und entgehe ihm nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.544000148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4377,"date":1663,"orig":"Aber wann er den Hiob haͤtte verſchlingen koͤnnen/ das waͤre ihm/ als einem hungerigen Loͤwen/ ein delicates Leckerbißlein geweſen.","norm":"Aber wann er den Hiob hätte verschlingen können / das wäre ihm / als einem hungrigen Löwen / ein delikates Leckerbisslein gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.111800193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4378,"date":1663,"orig":"Drum ließ er die Gottloſe Araber und Chaldaͤer ſo lang lauffen/ und fuhr noch deſſelben Tages von dem Angeſicht des HErrn/ und ſchlug den Hiob mit böſen Schweren von der Fußſohlen an biß auff die Scheitel/ und dachte/ dadurch wolte er ihm zur Ungedult und Gottslaͤſterung bringen.","norm":"Darum ließ er die Gottlose Araber und Chaldäer so lang laufen / und fuhr noch desselben Tages von dem Angesicht des Herrn / und schlug den Hiob mit bösen Schweren von der Fußsohlen an bis auf die Scheitel / und dachte / dadurch wollte er ihm zur Ungeduld und Gottslästerung bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.262199878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4379,"date":1663,"orig":"Die Gelehrte fragen/ was es doch eigentlich fuͤr eine Kranckheit geweſen ſey/ die der Hiob gehabt hab?","norm":"Die Gelehrte fragen / was es doch eigentlich für eine Krankheit gewesen sei / die der Hiob gehabt habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.435299873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4380,"date":1663,"orig":"Etzliche meinen/ es ſey Grind und Außſatz geweſen.","norm":"Etliche meinen / es sei Grind und Aussatz gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.20959997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4381,"date":1663,"orig":"Andere ſagen/ es ſeyen die Frantzoſen geweſen.","norm":"Andere sagen / es seien die Franzosen gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8618998527526855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4382,"date":1663,"orig":"Der H. 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Johann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.021699905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4383,"date":1663,"orig":"de Pineda, ein gelehrter Jeſuit/ (welchen ich ruͤhme nicht als einen Jeſuiten/ ſondern als einen gelehrten Mann/) haͤlt dafuͤr/ daß Hiob nicht nur eine Kranckheit gehabt hab/ ſondern es ſey kein Glied an ſeinem Leib geweſen/ daran er nicht eine ſonderliche Kranckheit gehabt hab.","norm":"de Pineda, ein gelehrter Jesuit / (welchen ich rühme nicht als einen Jesuiten / sondern als einen gelehrten Mann /) hält dafür / dass Hiob nicht nur eine Krankheit gehabt habe / sondern es sei kein Glied an seinem Leib gewesen / daran er nicht eine sonderliche Krankheit gehabt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.159800052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4384,"date":1663,"orig":"Dann der Teuffel hab von Gott begehrt/ daß er antaſten moͤge nicht nur ſein weiches Fleiſch/ ſondern ſeine Gebein.","norm":"Dann der Teufel habe von Gott begehrt / dass er antasten möge nicht nur sein weiches Fleisch / sondern seine Gebein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.166800022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4385,"date":1663,"orig":"Es ſagt dieſer Pineda/ an allen Gliedern hab Hiob einen ſonderlichen Schmertzen gehabt/ außgenommen an der Zung.","norm":"Es sagt dieser Pineda / an allen Gliedern habe Hiob einen sonderlichen Schmerzen gehabt / ausgenommen an der Zunge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.212500095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4386,"date":1663,"orig":"Daß dem Hiob die Zung geſund blieben ſey/ will er beweiſen auß dem 10. Cap. des Buchs Hiobs.","norm":"Dass dem Hiob die Zunge gesund blieben sei / will er beweisen aus dem 10. Cap. des Buchs Hiobs.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.656799793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4387,"date":1663,"orig":"Die Zung aber hab der Sathan mit Kranckheit nicht ſchlagen wollen/ damit er in concurſu hoc calamitatum & dolorum, in dieſer Zuſammenflieſſung allerhand Creutz und Schmertzen/ deſto ehe bewogen wurde/ auß Ungedult Gott zu laͤſterii.","norm":"Die Zunge aber habe der Satan mit Krankheit nicht schlagen wollen / damit er in concursu hoc calamitatum & dolorum, in dieser Zusammenfließung allerhand Kreuz und Schmerzen / desto ehe bewogen wurde / aus Ungeduld Gott zu lästerii.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.002200126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4388,"date":1663,"orig":"Und es iſt nicht ohne/ es ſcheinet/ daß Hiob nicht ein/ ſondern unterſchiedene Kranckheiten gehabt hab.","norm":"Und es ist nicht ohne / es scheinet / dass Hiob nicht ein / sondern unterschiedene Krankheiten gehabt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.17080020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4389,"date":1663,"orig":"Wann im Original-Text von den boͤſen Schweren geredet wird/ ſo wird ein Woͤrtlein gebraucht/ daß auch Deut. 28. ſtehet/ da GOtt ſeinem Volck drohet/ wie er ſie ſtraffen wolle/ und ſagt/ der HErꝛ wird dir zuwenden alle Seüche Egypti/ Deut. 28. v. 35.","norm":"Wann im Originaltext von den bösen Schweren geredet wird / so wird ein Wortlein gebraucht / dass auch Deut . 28. steht / da Gott seinem Volk drohet / wie er sie strafen wolle / und sagt / der Herr wird dir zuwenden alle Seuche Egypti / Deut . 28. v. 35.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.191299915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4390,"date":1663,"orig":"Was iſt das fuͤr eine Seuch geweſen?","norm":"Was ist das für eine Seuche gewesen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.900399923324585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4391,"date":1663,"orig":"Es ſind boͤſe ſchwartze Blaͤttern geweſen/ damit auch die Zauberer ſind geſtraft wurden/ alſo/ daß ſie fuͤr Moſe nicht mehr ſtehen konten/ Exod. 9.","norm":"Es sind böse schwarze Blättern gewesen / damit auch die Zauberer sind gestraft wurden / also / dass sie für Mose nicht mehr stehen konnten / Exod. 9.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.893400192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4392,"date":1663,"orig":"Zu dieſen boͤſen gifftigen brennenden Blattern ſind ohne Zweiffel andere Zufaͤll kommen/ als Rothlauff/ oder das heilige Ding/ der Krebs/ ſtetige Ohnmachte und dergleichen.","norm":"Zu diesen bösen giftigen brennenden Blattern sind ohne Zweifel andere Zufälle kommen / als Rotlauf / oder das heilige Ding / der Krebs / stetige Ohnmacht und dergleichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.13730001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4393,"date":1663,"orig":"Wie dann Hiob uͤber ſolche Ohnmacht klagt c. 17. v. 1. uñ ſagt/ mein Odem iſt ſchwach und meine Tage ſind abgekuͤrtzt/ das Grab iſt da.","norm":"Wie dann Hiob über solche Ohnmacht klagt c. 17. v. 1. und sagt / mein Odem ist schwach und meine Tage sind abgekürzt / das Grab ist da.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.22189998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4394,"date":1663,"orig":"Er iſt offt ſo krafftlos worden/ daß er gemeint hat/ jetzt werde ihm die Seel außgehen.","norm":"Er ist oft so kraftlos worden / dass er gemeint hat / jetzt werde ihm die Seele ausgehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.021100044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4395,"date":1663,"orig":"c. 7. ſagt er v. 21. wann man mich Morgen ſucht/ werde ich nicht da ſeyn.","norm":"c. 7. sagt er v. 21. wann man mich Morgen sucht / werde ich nicht da sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.172299861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4396,"date":1663,"orig":"Zum Andern hat er faciem Hippocraticam gehabt/ wie die Medici reden/ das iſt/ er hat außgeſehen/ als ob er jetzt ſterben werde.","norm":"Zum Anderen hat er faciem Hippocraticam gehabt / wie die Medici reden / das ist / er hat ausgesehen / als ob er jetzt sterben werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.542699813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4397,"date":1663,"orig":"Daher ſeine Freunde/ welche kamen ihn zu beſuchen/ ihn nicht kanten.","norm":"Daher seine Freunde / welche kamen ihn zu besuchen / ihn nicht kannten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.156099796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4398,"date":1663,"orig":"Zum Dritten ſagen die Gelehrte/ daß Hiob den Auſſatz gehabt hab/ und zwar die abſcheulichſte Art des Auſſatzes/ welcher nit nur die Haut/ ſondern auch das Fleiſch durchfriſſt.","norm":"Zum Dritten sagen die Gelehrte / dass Hiob den Aufsatz gehabt habe / und zwar die abscheulichste Art des Aussatzes / welcher nicht nur die Haut / sondern auch das Fleisch durchfrisst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4344000816345215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4399,"date":1663,"orig":"Und dieſe Kranckheit ſoll in Egypten/ in Arabien/ im Lande Uz gar gemein geweſen ſeyn.","norm":"Und diese Krankheit soll in Ägypten / in Arabien / im Lande Uz gar gemein gewesen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.910200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4400,"date":1663,"orig":"Und es ſcheint/ das Hiob uͤber diſe ſchwerliche Kranckheit klagt/ c. 30. da er ſagt/ mein Haut uͤber mir iſt ſchwartz worden/ und mein Gebein ſind verdorret fuͤr Hitz.","norm":"Und es scheint / das Hiob über diese schwerliche Krankheit klagt / c. 30. da er sagt / mein Haut über mir ist schwarz worden / und mein Gebein sind verdorrt für Hitze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.075200080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4401,"date":1663,"orig":"Und hin und wieder klagt er uͤber ſolche accidentia/ die bey den Auſſaͤtzigen ſich ſinden laſſen.","norm":"Und hin und wieder klagt er über solche accidentia / die bei den Aussätzigen sich senden lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.796599864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4402,"date":1663,"orig":"Zum Vierdten ſagt Pineda/ daß Hiob auch die Frantzoſen gehabt hab.","norm":"Zum vierten sagt Pineda / dass Hiob auch die Franzosen gehabt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.435699939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4403,"date":1663,"orig":"Dieſe Kranckheit bekommen auch offt fromme ehrliche Leut.","norm":"Diese Krankheit bekommen auch oft fromme ehrliche Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.053299903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4404,"date":1663,"orig":"Es hat mir ein vornehmer Medicus hiebevor erzehlt/ daß er in einer vornehmen Weltberuͤhmten Stadt manch 100. Reichsthal. verdienet hab von vornehmen Leuten/ welche er an den Frantzoſen curirt hab.","norm":"Es hat mir ein vornehmer Medikus hiervor erzählt / dass er in einer vornehmen weltberühmten Stadt manch 100. Reichstal . verdienet habe von vornehmen Leuten / welche er an den Franzosen kuriert habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.943699836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4405,"date":1663,"orig":"Dann ihre Seug-Ammen/ welche gemeiniglich Huren ſind/ haben die Kinder angeſteckt/ die Kinder haben die Mutter angeſteckt/ die Mutter habe den Mann angeſteckt.","norm":"Dann ihre Seugammen / welche gemeiniglich Huren sind / haben die Kinder angesteckt / die Kinder haben die Mutter angesteckt / die Mutter habe den Mann angesteckt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.272799968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4406,"date":1663,"orig":"Es meinen zwar etliche/ dieſe Kranckheit ſey eine neue und in alten Zeiten unerhoͤrte Kranckheit/ und hab angefangen/ als Carolus der Koͤnig in Franckreich eine Armee hab in Jtalien fuͤhren wollen/ daſey ein Auſſaͤtziger Edelmann zu einer vornehmen Hur gangen/ und alle/ die hernach zu dieſer Hur gangen/ haben dieſe Kranckheit bekommen.","norm":"Es meinen zwar etliche / diese Krankheit sei eine neue und in alten Zeiten unerhörte Krankheit / und habe angefangen / als Carolus der König in Frankreich eine Armee habe in Italien führen wollen / da sei ein aussätziger Edelmann zu einer vornehmen Hure gegangen / und alle / die hernach zu dieser Hure gegangen / haben diese Krankheit bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.58459997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4407,"date":1663,"orig":"Allein andere gelehrte Leut meinen/ daß es eine alte Kranckheit ſey.","norm":"Allein andere gelehrte Leute meinen / dass es eine alte Krankheit sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.526899814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4408,"date":1663,"orig":"Und ſey von der Zeit her mit einem neuen Namen genennet worden.","norm":"Und sei von der Zeit her mit einem neuen Namen genannt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.19980001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4409,"date":1663,"orig":"Es ſcheint/ daß Zophar dem Hiob einen heimlichen Stich deßwegen geben/ und ihm zu Gemuͤt gefuͤhret hab/ daß er in ſeiner Jugend ſolches wol verdient/ indem er ſich vielleicht mit Huren geſchleppt/ und dadurch dieſe Kranckheit an Hals gezogen hab/ da er von den Gottloſen ſagt c.","norm":"Es scheint / dass Zophar dem Hiob einen heimlichen Stich deswegen geben / und ihm zu Gemüt geführt habe / dass er in seiner Jugend solches wohl verdient / indem er sich vielleicht mit Huren geschleppt / und dadurch diese Krankheit an Hals gezogen habe / da er von den Gottlosen sagt c.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.147600173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4410,"date":1663,"orig":"20. Seine Bein werden ſeine heimliche Suͤnd wol bezahlen/ und werden ſich mit ihm in die Erde legen/ Seine heimliche Suͤnde/ ſagt er/ die er in den Hurenwinckeln getrieben/ werden ſeine Beine wol bezahlen.","norm":"20. Seine Bein werden seine heimliche Sünde wohl bezahlen / und werden sich mit ihm in die Erde legen / Seine heimliche Sünde / sagt er / die er in den Hurenwinkeln getrieben / werden seine Beine wohl bezahlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.524700164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4411,"date":1663,"orig":"Zum Fuͤnfften meinen die Gelehrte/ daß Hiob die Gicht oder das Podagra gehabt hab an Haͤnden und Fuͤſſen.","norm":"Zum Fünften meinen die Gelehrte / dass Hiob die Gicht oder das Podagra gehabt habe an Händen und Füßen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.501999855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4412,"date":1663,"orig":"Das werden ihm ſeine Freund auffgeruckt haben/ als ob er durch Sauffen und Hurerey ſolches bekommen.","norm":"Das werden ihm seine Freund aufgerückt haben / als ob er durch Saufen und Hurerei solches bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.040500164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4413,"date":1663,"orig":"Dann die alte Poeten fabuliren/ daß das Podagra ſey des Bacchi und der Veneris Tochter.","norm":"Dann die alte Poeten fabulieren / dass das Podagra sei des Bacchi und der Veneris Tochter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.940000057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4414,"date":1663,"orig":"Daß er Podagriſch geweſen ſey/ iſt daher abzunemen/ daß er offt uͤber die Schmeꝛtzen ſeiner Fuͤſſe klagt/ und die Haͤnd und Naͤgel nicht brauchen kont/ ſeine Schweren/ die ihn juckten/ zukratzen/ ſondern faſſte/ wie er kont/ eine Scherbe/ und ſchabte ſich damit.","norm":"Dass er Podagrisch gewesen sei / ist daher abzunehmen / dass er oft über die Schmerzen seiner Füße klagt / und die Hände und Nägel nicht brauchen konnte / seine Schweren / die ihn juckten / zukratzen / sondern fasste / wie er konnte / eine Scherbe / und schabte sich damit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.750800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4415,"date":1663,"orig":"Zum Sechſten ſagt Tertullianus/ daß Hiob die Laͤusſucht gehabt habe/ daß ihm Laͤuſe haͤuffig/ nicht allein auff dem Kopff/ ſondern auß der Haut des gantzen Leibes gewachſen ſeyen.","norm":"Zum Sechsten sagt Tertullianus / dass Hiob die Läussucht gehabt habe / dass ihm Läuse häufig / nicht allein auf dem Kopf / sondern aus der Haut des ganzen Leibes gewachsen seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.168700218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4416,"date":1663,"orig":"Dieſes will Tertullianus erweiſen auß dem 17. c.","norm":"Dieses will Tertullianus erweisen aus dem 17. c.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"mt","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.618599891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4417,"date":1663,"orig":"Da Hiob ſagt/ die Verweſung heiſſe ich meinen Vater/ und die Wuͤrm/ das iſt/ die Laͤuſe meine Mutter oder Schweſter.","norm":"Da Hiob sagt / die Verwesung heiße ich meinen Vater / und die Wurm / das ist / die Läuse meine Mutter oder Schwester.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.685999870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4418,"date":1663,"orig":"Jtem cap.","norm":"Item cap.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":9.164199829101562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4419,"date":1663,"orig":"17. Mein Fleiſch iſt um und um wurmicht.","norm":"17. Mein Fleisch ist um und um wurmig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.561999797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4420,"date":1663,"orig":"Das iſt eine abſcheuliche Kranckheit/ mit welcher GOtt gemeiniglich hoffaͤrtige Leut geſtrafft/ wie an dem Exempel Herodis und anderer zu ſehen.","norm":"Das ist eine abscheuliche Krankheit / mit welcher Gott gemeiniglich hoffärtige Leute gestraft / wie an dem Exempel Herodis und anderer zu sehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.808000087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4421,"date":1663,"orig":"Da hat nun der Teufel den Hiob auch wollen in Verdacht bringen/ daß er ſich mit heimlicher Hoffart an Gott verſuͤndiget hab.","norm":"Da hat nun der Teufel den Hiob auch wollen in Verdacht bringen / dass er sich mit heimlicher Hoffart an Gott versündiget habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.976399898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4422,"date":1663,"orig":"Zum Siebenden ſagen die Gelehrte/ daß Hiob ein boͤß Geſchwuͤr im Leib gehabt hab/ daß ihm der Odem geſtuncken/ daß niemand hab bey ihm bleiben koͤnnen.","norm":"Zum Siebenden sagen die Gelehrte / dass Hiob ein böse Geschwür im Leib gehabt habe / dass ihm der Odem gestunken / dass niemand habe bei ihm bleiben können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.963399887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4423,"date":1663,"orig":"Sein Weib/ ſeine beſte und liebſte Freund/ wendeten das Angeſicht zuruͤck wann er mit ihm reden wolt.","norm":"Sein Weib / seine beste und liebste Freund / wendeten das Angesicht zurück wann er mit ihm reden wollt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.790900230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4424,"date":1663,"orig":"Daruͤber klagt Hiob c. 19. v. 19. da er ſagt/ alle meine Getreue haben Greuel an mir/ und die ich lieb hatte/ haben ſich wider mich gekehret.","norm":"Darüber klagt Hiob c. 19. v. 19. da er sagt / alle meine Getreue haben Gräuel an mir / und die ich lieb hatte / haben sich wider mich gekehrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.461599826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4425,"date":1663,"orig":"Zum Achten ſagen die Gelehrte/ daß Hiob ſey geplagt geweſen von dem Nierenſtein/ daruͤber klagt er c. 16. v. 13. er hat meine Nieren geſpalten/ und nicht verſchonet.","norm":"Zum Achten sagen die Gelehrte / dass Hiob sei geplagt gewesen von dem Nierenstein / darüber klagt er c. 16. v. 13. er hat meine Nieren gespalten / und nicht verschonet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.027999877929687} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4426,"date":1663,"orig":"Das iſt/ es iſt mit mir eben/ als wann ein Hauffen Schuͤtzen mit Pfeilen auff mich zuſchieſſen/ und ich empfinde ſolchen Schmertzen/ als ob meine Nieren von einander zerꝛiſſen und geſpalten werden.","norm":"Das ist / es ist mit mir eben / als wann ein Haufen Schützen mit Pfeilen auf mich zuschießen / und ich empfinde solchen Schmerzen / als ob meine Nieren voneinander zerrissen und gespalten werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.081900119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4427,"date":1663,"orig":"Zum Neundten ſcheint es auch/ daß er eine beſchwerliche dyſenteriam oder rohte Ruhr mit Reverentz/ gehabt hab/ daruͤber klagt er cay.","norm":"Zum Neunten scheint es auch / dass er eine beschwerliche dysenteriam oder rote Ruhr mit Reverenz / gehabt habe / darüber klagt er Kay.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.697500228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4428,"date":1663,"orig":"16. und ſagt/ du haſt meine Gall/ omnia viſcera mea, auff die Erde geſchuͤttet/ das iſt/ es iſt mir eben geweſt/ als ob alles Gedaͤrm/ alles Eingeweid auß dem Leib wolle.","norm":"16. und sagt / du hast meine Gall / omnia viscera mea, auf die Erde geschüttet / das ist / es ist mir eben gewesen / als ob alles Gedärm / alles eingeweiht aus dem Leib wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.482999801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4429,"date":1663,"orig":"Zum Zehenden ſagen die Gelehrte/ daß Hiob hab Blut und Eiter außgeſpien und ſolchen garſtigen Speichel entweder immer im Munde gehabt/ oder denſelben nicht recht außwerffen koͤnnen.","norm":"Zum Zehenden sagen die Gelehrte / dass Hiob habe Blut und Eiter ausgespien und solchen garstigen Speichel entweder immer im Munde gehabt / oder denselben nicht recht auswerfen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.678500175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4430,"date":1663,"orig":"Daruͤber klagt er c. 7. v. 19. Warumb thuſt du dich nicht von mir/ und laͤſſeſt nit ab/ biß ich meinen Speichel ſchlinge?","norm":"Darüber klagt er c. 7. v. 19. Warum tust du dich nicht von mir / und lässt nicht ab / bis ich meinen Speichel schlinge?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9008002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4431,"date":1663,"orig":"Zum Eilfften ſagen die Gelehrte/ daß Hiob habe ein groſſes Seitenſtechen gehabt/ daß ihm offt geweſen/ als ob ihm der Odem außbleiben wolle/ daruͤber klagt er c. 17. v. 1. Mein Odem iſt ſchwach/ und cap. 30. v. 17. ſagt er/ des Nachts wird meine Gebein/ oder/ wie es andere geben/ mein Eingeweid durchbohrt allenthalben.","norm":"Zum Elften sagen die Gelehrte / dass Hiob habe ein großes Seitenstechen gehabt / dass ihm oft gewesen / als ob ihm der Odem ausbleiben wolle / darüber klagt er c. 17. v. 1. Mein Odem ist schwach / und cap. 30. v. 17. sagt er / des Nachts wird meine Gebein / oder / wie es andere geben / mein eingeweiht durchbohrt allenthalben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.893499851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4432,"date":1663,"orig":"Zum Zwoͤlfften hat Hiob wegen der vielen boͤſen Blattern nicht wol ſitzen oder ligen koͤnnen.","norm":"Zum zwölften hat Hiob wegen der vielen bösen Blattern nicht wohl sitzen oder liegen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.682799816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4433,"date":1663,"orig":"Ach wie eine Qual iſt das/ wann einer ſchon geſund waͤre/ und ſolt ein Tag oder etzliche nicht ſitzen oder ligen/ das waͤre eine unaußſprechliche Qual.","norm":"Ach wie eine Qual ist das / wann einer schon gesund wäre / und sollt ein Tag oder etliche nicht sitzen oder liegen / das wäre eine unaussprechliche Qual.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.185699939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4434,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ es ſey ein reicher Edelmann in Polen geweſen/ der hab ein Kloſter ſtifften und einen ſonderlichen Orden anrichten wollen/ und hab verordnet/ daß die Moͤnch ſolten eſſen und trincken/ was ſie wolten/ allein ſie ſolten weder ſitzen oder liegen/ ſondern immer ſtehen/ oder ſich unterweilens mit dem Ruͤcken an eine Wand oder mit den Armen an einen hohen Stul/ welchen er dazu hab machen laſſen/ lehnen und alſo ſtehend ſchlaffen.","norm":"Man sagt / es sei ein reicher Edelmann in Polen gewesen / der habe ein Kloster stiften und einen sonderlichen Orden anrichten wollen / und habe verordnet / dass die Mönch sollten essen und trinken / was sie wollten / allein sie sollten weder sitzen oder liegen / sondern immer stehen / oder sich Unterweilens mit dem Rücken an eine Wand oder mit den Armen an einen hohen Stuhl / welchen er dazu habe machen lassen / lehnen und also stehend schlafen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.57450008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4435,"date":1663,"orig":"Aber das ſey ein ſolch ſchweres Werck geweſen/ daß keiner im Kloſter hab bleiben wollen/ ſondern ſeyen alle herauß gelauffen.","norm":"Aber das sei ein solch schweres Werk gewesen / dass keiner im Kloster habe bleiben wollen / sondern seien alle herausgelaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.299600124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4436,"date":1663,"orig":"Zum Dreyzehenden hat er nicht ſchlaffen koͤnnen.","norm":"Zum Dreizehnten hat er nicht schlafen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.514599800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4437,"date":1663,"orig":"Daruͤber klagt er c. 7. und ſagt/ elender Naͤcht ſind mir viel worden.","norm":"Darüber klagt er c. 7. und sagt / elender Nächte sind mir viel worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.031899929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4438,"date":1663,"orig":"Wann ich mich legte/ ſprach ich: Wann werd ich auffſtehen/ das iſt/ wann wirds doch einmal wieder Tag werden?","norm":"Wann ich mich legte / sprach ich: Wann werde ich aufstehen / das ist / wann wird es doch einmal wieder Tag werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.380499839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4439,"date":1663,"orig":"Zum Vierzehenden/ wann Hiob ſchon ein wenig eingeſchlummert iſt/ ſo iſt er durch erſchreckliche Traͤum geplagt worden.","norm":"Zum Vierzehenden / wann Hiob schon ein wenig eingeschlummert ist / so ist er durch erschreckliche Traum geplagt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.589799880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4440,"date":1663,"orig":"Daruͤber klagt er c. 7. Wann ich gedachte/ mein Bett ſoll mich troͤſten/ mein Lager ſoll mirs leichtern/ ſo erſchreckſt du mich mit Traͤumen und machſt mir Grauen.","norm":"Darüber klagt er c. 7. Wann ich gedachte / mein Bett soll mich trösten / mein Lager soll mir es leichteren / so erschreckst du mich mit Träumen und machst mir Grauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.956500053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4441,"date":1663,"orig":"Daß meine Seel wuͤnſchte/ erhangen zu ſeyn/ und mein Gebein den Tod.","norm":"Dass meine Seele wünschte / erhangen zu sein / und mein Gebein den Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.039199829101562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4442,"date":1663,"orig":"Zum Funffzehenden hat er keinen Appetit zum Eſſen gehabt.","norm":"Zum Fünfzehenden hat er keinen Appetit zum Essen gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.388299942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4443,"date":1663,"orig":"Daruͤber klagt er cap. 3. v. 24. Wann ich eſſen ſoll/ ſo muß ich ſeufftzen/ und mein Heulen faͤhret herauß wie Waſſer.","norm":"Darüber klagt er cap. 3. v. 24. Wann ich essen soll / so muss ich seufzen / und mein Heulen fährt heraus wie Wasser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.035999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4444,"date":1663,"orig":"Zum Sechzehenden/ wann er ſchon einmal etwas haͤtte eſſen wollen/ ſo hat er nichts gehabt/ das ihm Kraft geben haͤtte.","norm":"Zum Sechzehnten / wann er schon einmal etwas hätte essen wollen / so hat er nichts gehabt / das ihm Kraft geben hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.746300220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4445,"date":1663,"orig":"Daruͤbeꝛ klagt er c. 5. und ſagt/ Das Wild ſchreyet nicht/ wann es Gras hat.","norm":"Darüber klagt er c. 5. und sagt / Das Wild schreiet nicht / wann es Gras hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.928500175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4446,"date":1663,"orig":"Der Ochs bloͤckt nicht wann er ſein Futter hat.","norm":"Der Ochs blökt nicht wann er sein Futter hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.485799789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4447,"date":1663,"orig":"Kan man auch eſſen/ was ungeſaltzen iſt?","norm":"Kann man auch essen / was ungesalzen ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.385300159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4448,"date":1663,"orig":"Oder wer mag koſten das Weiſſe um den Dotter?","norm":"Oder wer mag kosten das Weiße um den Dotter?","lang_fastText":"pt","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.396999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4449,"date":1663,"orig":"Was meiner Seelen widerte anzuruͤhren/ das iſt mein Speiſe fuͤr ſchmertzẽ.","norm":"Was meiner Seelen widerte anzurühren / das ist mein Speise für Schmerzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.581699848175049} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4450,"date":1663,"orig":"Zũ Siebenzehendẽ hat dieſer võ der Fußſolẽ an biß auf den Hauptſcheitel geplagte arme krancke Mann nicht in einem guten Bette gelegen/ oder ſonſt gute Wartung gehabt/ wie noch wol hier in dieſer Stadt arme Leut in den Hoſpitalien haben/ ſondern weil er ſo uͤbel ſtanck/ und voll Auſſatz und anderer boͤſen Schweren war/ wolt niemand/ des groſſen Geſtancks halhen/ bey ihm bleiben/ und jederman fuͤrchtet ſich/ er moͤge angeſteckt werden.","norm":"Zu Siebenzehenden hat dieser von der Fusssolen an bis auf den Hauptscheitel geplagte arme Kranke Mann nicht in einem guten Bette gelegen / oder sonst gute Wartung gehabt / wie noch wohl hier in dieser Stadt arme Leute in den Hospitalien haben / sondern weil er so übel stank / und voll Aufsatz und anderer bösen Schweren war / wollt niemand / des großen Gestanks halhen / bei ihm bleiben / und jedermann fürchtet sich / er möge angesteckt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.475200176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4451,"date":1663,"orig":"Wann er ſeinen annoch uͤbrigen Knechten rieff/ wolten ſie nicht zu ihm kommen.","norm":"Wann er seinen annoch übrigen Knechten rief / wollten sie nicht zu ihm kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.710899829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4452,"date":1663,"orig":"Er ſelbſt konte den groſſen Geſtanck in einem verſchloſſenen Loſament nicht vertragen.","norm":"Er selbst konnte den großen Gestank in einem verschlossenen Losament nicht vertragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.469500064849853} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4453,"date":1663,"orig":"Drum begab er ſich in die freye Luft/ er ſetzte ſich in die Aſchen/ oder/ wie in der Lateiniſchen Bibel ſtehet/ ſedebat in ſterquilinio, er ſaß auff einer Miſten.","norm":"Darum begab er sich in die freie Luft / er setzte sich in die Aschen / oder / wie in der lateinischen Bibel steht / sedebat in sterquilinio, er saß auf einer Misten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.699999809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4454,"date":1663,"orig":"Pineda meinet/ Hiob habe ſich an einen Ort fuͤr der Stadt bringen laſſen/ wie die Auſſaͤtzige pflegen auſſerhalb der Stadt zu wohnen.","norm":"Pineda meinet / Hiob habe sich an einen Ort für der Stadt bringen lassen / wie die Aussätzige pflegen außerhalb der Stadt zu wohnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.396599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4455,"date":1663,"orig":"Dann da ſeine drey Freund von frembden Orten kommen/ haben ſie ihn von fern geſehen.","norm":"Dann da seine drei Freund von fremden Orten kommen / haben sie ihn von fern gesehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.687099933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4456,"date":1663,"orig":"Da ſaß der arme krancke Mann/ da ſaß er auff der Miſten/ und ſchabte ſich mit einer Scherben/ damit er das Eiter wegſchabte/ und ſich kratzte/ weil Finger und Naͤgel gantz geſchwollen waren.","norm":"Da saß der arme Kranke Mann / da saß er auf der Misten / und schabte sich mit einer Scherben / damit er das Eiter wegschabte / und sich kratzte / weil Finger und Nägel ganz geschwollen waren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.270100116729736} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4457,"date":1663,"orig":"Jndem ich dieſes ſag/ und noch mehr davon zu ſagen haͤtte/ werdet ihr vielleicht einen Eckel empfinden/ Herꝛ Parmenio/ und dencken/ ſolche Rede gehoͤren ins Hoſpital/ ins Pocken-Hauß/ ins Frantzoſen Hauß: Geſunden und hoͤflichen Leuten aber ſolle man damit nicht moleſt ſeyn.","norm":"Indem ich dieses sage / und noch mehr davon zu sagen hätte / werdet ihr vielleicht einen Ekel empfinden / Herr Parmenio / und denken / solche Rede gehören ins Hospital / ins Pockenhaus / ins Franzosen Haus: Gesunden und höflichen Leuten aber solle man damit nicht malest sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.451700210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4458,"date":1663,"orig":"Darum brech ich ab.","norm":"Darum breche ich ab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.638099908828735} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4459,"date":1663,"orig":"Jhr werdet aber auß dieſen Weinigen/ was ich geſagt hab/ gnugſam vernommen haben/ was Hiob außgeſtanden hab an ſeinẽ Leib.","norm":"Ihr werdet aber aus diesen Weinigen / was ich gesagt habe / genugsam vernommen haben / was Hiob ausgestanden habe an seinen Leib.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.568299770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4460,"date":1663,"orig":"Weñ ihr euch die Zeit nicht wolt laſſen zu lang werdẽ/ will ich kuͤrtzlich erzehlen/ wie ihm ſein Hertz und Gemuͤht ſey gequaͤlt und gemartert worden.","norm":"Wenn ihr euch die Zeit nicht wollt lassen zu lang werden / will ich kürzlich erzählen / wie ihm sein Herz und Gemüt sei gequält und gemartert worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.98829984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4461,"date":1663,"orig":"Ein Geſchwuͤr am Hertzen/ eine Wunde am Gemuͤt/ thut offt viel mehr wehe als ein Geſchwuͤr odeꝛ Wunde am Leib.","norm":"Ein Geschwür am Herzen / eine Wunde am Gemüt / tut oft viel mehr wehe als ein Geschwür oder Wunde am Leib.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.49970006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4462,"date":1663,"orig":"Mich duͤnckt/ ich ſehe jetzt den Armen und an allen Gliedmaſſen hochgeplagten Mann/ wie er da ſitzt auff der Miſten/ und ſey von aller Welt verlaſſen/ und ſich mit einer Scherben ſchabe/ und das Eiter von den boͤſen Blattern wegnaͤme.","norm":"Mich dünkt / ich sehe jetzt den Armen und an allen Gliedmaßen hochgeplagten Mann / wie er da sitzt auf der Misten / und sei von aller Welt verlassen / und sich mit einer Scherben schabe / und das Eiter von den bösen Blattern wegnähme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7835001945495605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4463,"date":1663,"orig":"Wann ihn nun gedaͤucht hat/ er habe ſo manche gluͤende Kohl an ſeinem Leib/ ſo viel boͤſe Schweren er gehabt hab; Wann der Auſſatz/ die Frantzoſe/ das Podagra/ der Nierenſtein/ das Seitenſtechen und andere abſcheuliche Kranckheiten ihn am hefftigſten geplagt haben; Wann er vermeinet/ die Laͤuſe/ welche ihm auß dem Leib wuchſen/ wolten ihn lebendig freſſen; Wann ihn der beſchwerliche Huſten ankommen/ uñ er vermeint hat/ dz Eiter mit Blut vermiſcht außzuſpeyen/ uñ iſt jm gleichſã im Holtz ſtecken blieben; Wañ er gern etwas guts geſſen uñ getrunckẽ/ uñ ſein mattes Heꝛtz haͤtte erquickẽ wollẽ/ uñ eꝛ hat nichts gehabt:","norm":"Wann ihn nun gedäucht hat / er habe so manche glühende Kohl an seinem Leib / so viel böse schweren er gehabt habe; wann der Aufsatz / die Franzose / das Podagra / der Nierenstein / das Seitenstechen und andere abscheuliche Krankheiten ihn am heftigsten geplagt haben; wann er vermeinet / die Läuse / welche ihm aus dem Leib wuchsen / wollten ihn lebendig fressen; wann ihn der beschwerliche Husten ankommen / und er vermeint hat / das Eiter mit Blut vermischt auszuspeien / und ist ihm gleichsah im Holz stecken blieben; wann er gern etwas Gutes gegessen und getrunken / und sein mattes Herz hätte erquicken wollen / und er hat nichts gehabt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.877500057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4464,"date":1663,"orig":"So werden ein Hauffen Weiber und Kinder von fernen geſtanden und fuͤr dem boͤſen Geſtanck die Naſe zu gehalten haben.","norm":"So werden ein Haufen Weiber und Kinder von fernen gestanden und für dem bösen Gestank die Nase zu gehalten haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.996399879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4465,"date":1663,"orig":"Da wird eine unter ihnen mit lauter Stimm geruffen habẽ: Hiob/ du weiſt/ daß mein Mañ iſt dein Acker-Knecht geweſen/ und hat dir viel Jahrlang treulich gedienet.","norm":"Da wird eine unter ihnen mit lauter Stimme gerufen haben: Hiob / du weist / dass mein Mann ist dein Ackerknecht gewesen / und hat dir viel Jahrlang treulich gedient.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6890997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4466,"date":1663,"orig":"Als nun die Araber deine Rinder und Eſelin wegtrieben/ und deine Knechte mit der Schaͤrfe des Schwerds ſchlugen/ da iſt mein Mann mein allerliebſter Mañ auch erſchlagen worden/ und ich bin mit dieſen meinen vielen Kindern in betruͤbten Witben- und Waiſen-Stand geſetzet worden.","norm":"Als nun die Araber deine Rinder und Eselin wegtrieben / und deine Knechte mit der Schärfe des Schwerts schlugen / da ist mein Mann mein allerliebster Mann auch erschlagen worden / und ich bin mit diesen meinen vielen Kindern in betrübten Witben- und Waisenstand gesetzt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6367998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4467,"date":1663,"orig":"Jch bin ein armes Weib/ und weiß nichts zuverdienen.","norm":"Ich bin ein armes Weib / und weiß nichts zuverdienen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.607699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4468,"date":1663,"orig":"Was ſoll ich mit meinen Kindern eſſen?","norm":"Was soll ich mit meinen Kindern essen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.382699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4469,"date":1663,"orig":"Was ſollen wir trincken?","norm":"Was sollen wir trinken?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"cy","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.046200037002563} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4470,"date":1663,"orig":"Womit ſollen wir uns kleiden?","norm":"Womit sollen wir uns kleiden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.503299951553344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4471,"date":1663,"orig":"Schaffe mir den Lohn/ den mein Mann im Schweiß ſeines Angeſichts verdienet hat.","norm":"Schaffe mir den Lohn / den mein Mann im Schweiß seines Angesichts verdienet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.902699947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4472,"date":1663,"orig":"Dann ein Arbeiter ſeinen Lohn auffhalten/ das iſt eine unter den Suͤnden/ die gen Himmel ſchreyẽ.","norm":"Dann ein Arbeiter seinen Lohn aufhalten / das ist eine unter den Sünden / die gen Himmel schreien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.065000057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4473,"date":1663,"orig":"Und du weiſt/ daß der Witben Geſchrey zu Gott durch die Wolcken dringe.","norm":"Und du weist / dass der Wittiben Geschrei zu Gott durch die Wolken dringe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.086400032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4474,"date":1663,"orig":"Drum ſchaff mir den Lohn/ den mein Mann verdient hat/ oder ich und meine Kinder wollen Tag und Nacht uͤber und wider dich ſchreyen/ und Gott bitten/ daß er dich mit dem Schwerd toͤdte.","norm":"Darum schaffe mir den Lohn / den mein Mann verdient hat / oder ich und meine Kinder wollen Tag und Nacht über und wider dich schreien / und Gott bitten / dass er dich mit dem Schwert töte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.411300182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4475,"date":1663,"orig":"Was wolte Hiob hier machen?","norm":"Was wollte Hiob hier machen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.892899990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4476,"date":1663,"orig":"Patientia.","norm":"Patientia.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.260700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4477,"date":1663,"orig":"Wann er ein ſolches Weib mit groſſer Muͤhe/ mit vielenguten Worten kaum ein wenig geſtillet hat/ ſo wird etwa ein Knab kommen ſeyn/ und geſagt haben: Hiob/ mein Vater iſt der oberſte unter deinen Schaͤfern geweſt.","norm":"Wann er ein solches Weib mit großer Mühe / mit vielenguten Worten kaum ein wenig gestillt hat / so wird etwa ein Knabe kommen sein / und gesagt haben: Hiob / mein Vater ist der oberste unter deinen Schäfern gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.773399829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4478,"date":1663,"orig":"Und du weiſt/ daß er dir treulich diene.","norm":"Und du weist / dass er dir treulich diene.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.259699821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4479,"date":1663,"orig":"Des Tages verſchmachtete er fuͤr Hitz/ und des Nachts fuͤr Froſt/ uñ kam kein Schlaff in ſeine Augen.","norm":"Des Tages verschmachtete er für Hitze / und des Nachts für Frost / und kam kein Schlaf in seine Augen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.296000003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4480,"date":1663,"orig":"Deine Schaaff und Ziegen ſind nicht unfruchtbar geweſen.","norm":"Deine Schaf und Ziegen sind nicht unfruchtbar gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.339200019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4481,"date":1663,"orig":"Die Widder deiner Herd hat er nie geſſen.","norm":"Die Widder deiner Herd hat er nie gegessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.686399936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4482,"date":1663,"orig":"Nun ſihe/ da das Feuer Gottes vom Himmel fiel/ und verzehrete deine Schaaf und Schaͤfer/ da iſt mein Vater auch umbkommen/ und ich bin nun Vaterlos und Mutterlos/ und weiß weder Huͤlff oder Raht.","norm":"Nun siehe / da das Feuer Gottes vom Himmel fiel / und verzehrte deine Schaf und Schäfer / da ist mein Vater auch umkommen / und ich bin nun Vaterlos und Mutterlos / und weiß weder Hilfe oder Rat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.424699783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4483,"date":1663,"orig":"Jch wil unter die Frembde ziehen/ und mein Gluͤck ſuchen.","norm":"Ich will unter die Fremde ziehen / und mein Glück suchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.069699764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4484,"date":1663,"orig":"Mehr aber hab ich nichts als dieſen Schaͤfer-Stab.","norm":"Mehr aber habe ich nichts als diesen Schäferstab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.796999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4485,"date":1663,"orig":"Drumb ſchaffe mir den Lohn/ den mein Vater verdienet hat/ damit ich mir ein gut Kleid an Leib ſchaffe/ und Zehrgeld hab/ biß mir Gott bey guten Leuten unterhilfft.","norm":"Darum schaffe mir den Lohn / den mein Vater verdienet hat / damit ich mir ein gut Kleid an Leib schaffe / und Zehrgeld habe / bis mir Gott bei guten Leuten unterhilfft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.648200035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4486,"date":1663,"orig":"Du weiſt/ daß mein Vater war ein ehrlicher frommer Mann.","norm":"Du weist / dass mein Vater war ein ehrlicher frommer Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.878799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4487,"date":1663,"orig":"Aber wer weiß/ womit du es verdient habſt/ daß dich Gott geſtrafft/ und Feuer vom Himmel auff deine Schaaf geworffen hat/ wie auff die Gottloſe Buͤrger zu Sodoma/ fuͤr welche dein Großvater Abraham ſo hefftig bate/ aber es wolt nichts helffen.","norm":"Aber wer weiß / womit du es verdient habest / dass dich Gott gestraft / und Feuer vom Himmel auf deine Schaf geworfen hat / wie auf die Gottlose Bürger zu Sodoma / für welche dein Großvater Abraham so heftig bat / aber es wollt nichts helfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.292399883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4488,"date":1663,"orig":"Dann ihre Miſſethat war zu groß.","norm":"Dann ihre Missetat war zu groß.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.040800094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4489,"date":1663,"orig":"Jſt es nicht gnug/ daß mein Vater deinet halben iſt umbs Leben kommen/ und du wilt noch dazu machen/ daß ich gar an Bettelſtab gerahte/ und um alle meine zeitliche Wolfahrt komme.","norm":"Ist es nicht genug / dass mein Vater dienet halben ist ums Leben kommen / und du willst noch dazu machen / dass ich gar an Bettelstab gerate / und um alle meine zeitliche Wohlfahrt komme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.098100185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4490,"date":1663,"orig":"O du Bluthund!","norm":"O du Bluthund!","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"ru-Latn","lang_de":0,"norm_lmscore":6.967400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4491,"date":1663,"orig":"Was ſolte Hiob hier machen?","norm":"Was sollte Hiob hier machen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.105599880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4492,"date":1663,"orig":"Patientia.","norm":"Patientia.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.260700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4493,"date":1663,"orig":"Wann dieſer kaum außgeredet/ wird vielleicht ein ander unnuͤtzer Schaͤfer-Knab kommen ſeyn/ und geruffen haben:","norm":"Wann dieser 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für dir bückte / wie er dir so gute Wort gab / bis du ihn zu einem Schäfer annahmst?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.616799831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4495,"date":1663,"orig":"Jtzt ſol ich noch betteln umb den Lobn/ den er verdienet hat?","norm":"Jetzt soll ich noch betteln um den Loben / den er verdienet hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.567800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4496,"date":1663,"orig":"Da gib mir den Lohn/ oder mein Schaͤferſtab und dein Ohr ſollen ein Ding ſeyn.","norm":"Da gib mir den Lohn / oder mein Schäferstab und dein Ohr sollen ein Ding sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.057600021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4497,"date":1663,"orig":"Uber ſolche loſe Wort unnuͤtzer Buben klagt Hiob cap. 30. v. 1. und ſagt/ daß ihn verlachen die jenige/ dern Väter er zuvor veracht hab zu ſtellen unter ſeine Schafhund.","norm":"Über solche lose Wort unnützer Buben klagt Hiob cap. 30. v. 1. und sagt / dass ihn verlachen diejenige / deren Väter er zuvor verachte habe zu stellen unter seine Schafhund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.780300140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4498,"date":1663,"orig":"Allein/ was ſolt Hiob machen?","norm":"Allein / was sollt Hiob machen?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.239099979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4499,"date":1663,"orig":"Patientia.","norm":"Patientia.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.260700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4500,"date":1663,"orig":"Wann ſolche unnuͤtze unverſchaͤmte Buben kaum außgeredet haben/ wird 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Pfund Silber ſchuldig/ dafuͤr ihr habt gut geſprochen/ und ich hab das Weib offt mahnen laſſen/ allein ich kan nichts von ihr bekommen.","norm":"Mein Herr / ich habe hier eine kleine Obligation von des Bildad von Suah Brüdern Wittib / welche mir 20. Pfund Silber schuldig / dafür ihr habt gut gesprochen / und ich habe das Weib oft mahnen lassen / allein ich kann nichts von ihr bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.626699924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4505,"date":1663,"orig":"Und ich hab auff euch geſehen/ ihr ſeyd Buͤrg dafuͤr:","norm":"Und ich habe auf euch gesehen / ihr seid Bürg dafür:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.265500068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4506,"date":1663,"orig":"Und den Buͤrgen ſol man wuͤrgen.","norm":"Und den Bürgen soll man würgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.67710018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4507,"date":1663,"orig":"Wann Hiob geantwortet/ daß er deß Silbers im geringſten nicht genoſſen hab/ ſondern er habe auß gutem Hertzen ſich der Witben erbarmet/ und fuͤr ſie gut geſprochen.","norm":"Wann Hiob geantwortet / dass er des Silbers im Geringsten nicht genossen habe / sondern er habe aus gutem Herzen sich der Wittiben erbarmet / und für sie gut gesprochen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.867499828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4508,"date":1663,"orig":"Er ſol ſich gedulten/ er wolle an die Witbe ſchreiben laſſen/ daß ſie ihn bezahle/ wie ſie ſo theuer verſprochen.","norm":"Er soll sich gedulden / er wolle an die Wittib schreiben lassen / dass sie ihn bezahle / wie sie so teuer versprochen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.748199939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4509,"date":1663,"orig":"Da wird der Kauffmann zornig worden ſeyn/ und mit groſſer vehementz/ mit groſſer importunitaͤt remonſtrirt haben/ daß er weder den Bildad von Suah/ oder ſeinen Bruder/ oder ſeines Bruders Witbe jemals gekant hab/ ſondern er hab auff den Hiob geſehen/ und er wolle ſich da ins Wirthshauß legen/ und auff ihn zehren/ wolle auch nicht weichen oder wancken/ biß er ſeine 20. Pfund Silbers mit allem auffgeſchwollenen Jntereſſe und andern angewendeten Unkoſten wider hab.","norm":"Da wird der Kaufmann zornig worden sein / und mit großer Vehemenz / mit großer Importunität remonstriert haben / dass er weder den Bildad von Suah / oder seinen Bruder / oder seines Bruders Wittib jemals gekannt habe / sondern er habe auf den Hiob gesehen / und er wolle sich da ins Wirtshaus legen / und auf ihn zehren / wolle auch nicht weichen oder wanken / bis er seine 20. Pfund Silbers mit allem aufgeschwollenen Interesse und anderen angewendeten Unkosten wieder habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.984899997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4510,"date":1663,"orig":"Was wolte Hiob hier machen?","norm":"Was wollte Hiob hier machen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.892899990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4511,"date":1663,"orig":"Patientia.","norm":"Patientia.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.260700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4512,"date":1663,"orig":"Als dieſer kaum außgeredet hat/ wird etwa eines Muſicanten oder Spielmanns Witbe kommen ſeyn/ und geſagt haben: Hiob/ als eure Soͤhn und Toͤchter aſſen/ und truncken Wein/ in dem Hauſe ihres Brudern/ deß Erſtgebornen/ da muſt ihm mein Mañ aufwarten mit der Poſaun/ und mein Sohn ſpielete auff der Harffen.","norm":"Als dieser kaum ausgeredet hat / wird etwa eines Musikanten oder Spielmanns Wittib kommen sein / und gesagt haben: Hiob / als eure Söhn und Töchter aßen / und trunken Wein / in dem Hause ihres Brüdern / des Erstgeborenen / da musst ihm mein Mann aufwarten mit der Posaun / und mein Sohn spielte auf der Harfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.197100162506103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4513,"date":1663,"orig":"Als aber ein unnatuͤrlicher Wind/ nicht von einem/ ſondern von vier Orten herkam/ und ſtieß an die vier Ecken deß Hauſes/ und warff es uͤbern Hauffen/ daß deine Soͤhn und Toͤchter ſturben/ da iſt auch mein Mann und mein Sohn blieben/ und alle Coͤrper ſind alſo zerſchmettert worden/ daß ich nicht gewuſt hab/ wer dein Sohn oder mein Sohn geweſen ſey?","norm":"Als aber ein unnatürlicher Wind / nicht von einem / sondern von vier Orten herkam / und stieß an die vier Ecken des Hauses / und warf es übern Haufen / dass deine Söhn und Töchter stürben / da ist auch mein Mann und mein Sohn blieben / und alle Körper sind also zerschmettert worden / dass ich nicht gewusst habe / wer dein Sohn oder mein Sohn gewesen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.349999904632568} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4514,"date":1663,"orig":"Ach denck/ wie ich armes Weib bin betruͤbt worden/ indem ich meinen Mann und meinen Sohn auff einmal verloren hab!","norm":"Ach denk / wie ich armes Weib bin betrübt worden / indem ich meinen Mann und meinen Sohn auf einmal verloren habe!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.674600124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4515,"date":1663,"orig":"Ach ich hab es wol gedacht/ daß es alſo gehen werde.","norm":"Ach ich habe es wohl gedacht / dass es also gehen 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Herr!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.081200122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4522,"date":1663,"orig":"Jch ſehe/ daß ihr unpaͤßlich ſeyd.","norm":"Ich sehe / dass ihr unpässlich seid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"az","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.000699996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4523,"date":1663,"orig":"Gott beſſere es!","norm":"Gott bessere es!","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"hu","lang_de":0,"norm_lmscore":9.401700019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4524,"date":1663,"orig":"Jhr pflegt ſonſt noch wol ein barmhertziger Mann zu ſeyn.","norm":"Ihr pflegt sonst noch wohl ein barmherziger Mann zu sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.535900115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4525,"date":1663,"orig":"Ach erbarmet euch doch itzo meiner und meiner ſieben unerzogenen kleinen/ und theils krancken und breſthafftigen Kinder in meiner groſſen Noth/ und ſteuret mir etwas/ daß ich weiter fortkomme.","norm":"Ach erbarmet euch doch jetzt meiner und meiner sieben unerzogenen kleinen / und teils kranken und bresthaften Kinder in meiner großen Not / und steuert mir etwas / dass ich weiter fortkomme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.39900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4526,"date":1663,"orig":"Jch wil fleiſſig fuͤr euch beten/ daß euch Gott wider zur Geſundheit verhelffe/ und euch und die eurige tauſendfaͤltig ſegne.","norm":"Ich will fleißig für euch beten / dass euch Gott wieder zur Gesundheit verhelfe / und euch und die eurige tausendfältig segne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.528500080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4527,"date":1663,"orig":"Wann Hiob ſich entſchuldiget hat/ daß er ſelbſt nichts hab/ werden dieſe Bettler vermeynt haben/ er ſey geitzig worden/ und werden ihm geflucht und noch groͤſſer Ungluͤck an Hals gewuͤnſcht und gedacht haben/ ſie wolten/ daß er Frantzoſe/ Außſatz/ und andere Kranckheiten behalten moͤge biß in ſein Grab.","norm":"Wann Hiob sich entschuldiget hat / dass er selbst nichts habe / werden diese Bettler vermeint haben / er sei geizig worden / und werden ihm geflucht und noch größer Unglück an Hals gewünscht und gedacht haben / sie wollten / dass er Franzose / Aussatz / und andere Krankheiten behalten möge bis in sein Grab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.143099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4528,"date":1663,"orig":"Was ſolte hier Hiob machẽ?","norm":"Was sollte hier Hiob machen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"es","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.673699855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4529,"date":1663,"orig":"Patientia.","norm":"Patientia.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.260700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4530,"date":1663,"orig":"Jndem dieſes der Bettler Murren noch wird gewaͤhrt haben/ wird etwa ſeine Koͤchin kommen ſeyn/ und geſagt haben: Herr/ ich bin hier nichts mehr nutz.","norm":"Indem dieses der Bettler Murren noch wird gewährt haben / wird etwa seine Köchin kommen sein / und gesagt haben: Herr / ich bin hier nichts mehr Nutz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.475100040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4531,"date":1663,"orig":"Dann hier iſt weder Saltz noch Schmaltz/ weder Kraut noch Speck.","norm":"Dann hier ist weder Salz noch Schmalz / weder Kraut noch Speck.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.656199932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4532,"date":1663,"orig":"Jederman wil von mir eine Supp haben/ allein wo ſol ich Bruͤhe und Brodt hernehmen?","norm":"Jedermann will von mir eine Supp haben / allein wo soll ich Brühe und Brot hernehmen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.373400211334228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4533,"date":1663,"orig":"Die Kuͤch iſt kalt/ der Keller warm/ ich bin eine Koͤchin daß Gott erbarm.","norm":"Die Küche ist kalt / der Keller warm / ich bin eine Köchin dass Gott erbarm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.662399768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4534,"date":1663,"orig":"Gebt mir meinen Lohn/ ſo wil ich meinen Stab fortſetzen/ und ſehen/ wo ich einen andern Herrn bekomme.","norm":"Gebt mir meinen Lohn / so will ich meinen Stab fortsetzen / und sehen / wo ich einen anderen Herrn bekomme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.614200115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4535,"date":1663,"orig":"Was ſolte Hiob hier machen?","norm":"Was sollte Hiob hier machen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.105599880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4536,"date":1663,"orig":"Patientia.","norm":"Patientia.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.260700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4537,"date":1663,"orig":"Als die Koͤchin kaum außgeredet/ wird etwa ein Schneider kommen ſeyn und geſagt haben: Gott gruͤſſe euch mein alter Herr und Patron.","norm":"Als die Köchin kaum ausgeredet / wird etwa ein Schneider kommen sein und gesagt haben: Gott Grüße euch mein alter Herr und Patron.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.791999816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4538,"date":1663,"orig":"Sein Creutz iſt mir hertzlich leid.","norm":"Sein Kreuz ist mir herzlich leid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.043900012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4539,"date":1663,"orig":"Jch hoͤre/ daß ſeine fromme Kinder juͤngſt ſeyen auff einmal ſo jaͤmmerlich umbkommen.","norm":"Ich höre / dass seine fromme Kinder jüngst seien auf einmal so jämmerlich umkommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.928599834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4540,"date":1663,"orig":"Es iſt mir hertzlich leid.","norm":"Es ist mir herzlich leid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.939199924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4541,"date":1663,"orig":"Und fuͤrwar fuͤrwar/ es iſt immer Schad fuͤr die Junckern/ und fuͤr die ſchoͤne fromme Jungfern!","norm":"Und fürwahr fürwahr / es ist immer Schad für die Junkern / und für die schöne fromme Jungfern!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.771599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4542,"date":1663,"orig":"Jch ſehe auch/ daß der Herr ſelbſt gar ſchwach ſey.","norm":"Ich sehe auch / dass der Herr selbst gar schwach sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.962800025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4543,"date":1663,"orig":"Braucht der Herr nichts?","norm":"Braucht der Herr nichts?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.532199859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4544,"date":1663,"orig":"Mein Weib verſtehet ſich trefflich auff die Artzney.","norm":"Mein Weib verstehet sich trefflich auf die Arznei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.847700119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4545,"date":1663,"orig":"Wann es dem Herrn geliebt/ ſol ſie anhero kommen/ und ihm ein Schwitztruͤncklein machen.","norm":"Wann es dem Herrn geliebt / soll sie anher kommen / und ihm ein Schwitztrünklein machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.438499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4546,"date":1663,"orig":"Sonſten/ mein Herr/ hab ich da eine kleine Rechnung/ was mir noch reſtirt.","norm":"Sonsten / mein Herr / habe ich da eine kleine Rechnung / was mir noch restiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.740600109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4547,"date":1663,"orig":"Jch hab den dreyen Jungfern/ und vier juͤngſten Junckern/ ehe ſie zu ihrem aͤlteſten Herrn Bruder zu Gaſt giengen/ etzliche Kleider gemacht/ welche ſie damals noch angehabt/ als leider ihre Luſt in euren Unluſt iſt verwandelt worden.","norm":"Ich habe den drei Jungfern / und vier jüngsten Junkern / ehe sie zu ihrem ältesten Herrn Bruder zu Gast gingen / etliche Kleider gemacht / welche sie damals noch angehabt / als leider ihre Lust in euren Unlust ist verwandelt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7729997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4548,"date":1663,"orig":"Jch hab auch deß Herrn Haußehre/ Frauen Dina/ ein paar Kleider gemacht/ und allerhand an Seiden/ Schnuͤr/ Futter/ Fiſchbein/ Steifftuch uñ dergleichen fuͤr mein Geld dazugethan.","norm":"Ich habe auch des Herrn Hausehre / Frauen Dina / ein paar Kleider gemacht / und allerhand an Seiden / Schnür / Futter / Fischbein / Steiftuch und dergleichen für mein Geld dazugetan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.563399791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4549,"date":1663,"orig":"Wann es dem Herrn zu Paß kaͤme/ moͤcht ich gern meinen Arbeitslohn und mein außgelegt Geld wider haben.","norm":"Wann es dem Herrn zu Pass käme / möchte ich gern meinen Arbeitslohn und mein ausgelegt Geld wieder haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.099800109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4550,"date":1663,"orig":"Was ſolte Hiob hier machen?","norm":"Was sollte Hiob hier machen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.105599880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4551,"date":1663,"orig":"Patientia.","norm":"Patientia.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.260700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4552,"date":1663,"orig":"Jndem alſo Hiob von jederman iſt geplagt worden/ wird er etwa einen unter ſeinen alten Knechten geſehen/ und ihn gebeten haben/ er wolle ihn doch ein wenig zu recht legen.","norm":"Indem also Hiob von jedermann ist geplagt worden / wird er etwa einen unter seinen alten Knechten gesehen / und ihn gebeten haben / er wolle ihn doch ein wenig zu Recht legen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.001900196075439} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4553,"date":1663,"orig":"Allein der Knecht wird gethan haben/ als ob er den Hiob nicht mehr kenne.","norm":"Allein der Knecht wird getan haben / als ob er den Hiob nicht mehr kenne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.095499992370605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4554,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß ein Vogt hier im Land geweſen ſey/ welcher ſeines Dienſtes ſey entſetzt worden.","norm":"Man sagt / dass ein Vogt hier im Land gewesen sei / welcher seines Dienstes sei entsetzt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.668099880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4555,"date":1663,"orig":"Einsmals hab er wollen uͤber Feld reiſen.","norm":"Einsmals habe er wollen über Feld reisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.878600120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4556,"date":1663,"orig":"Als er nun bey ein klein Waͤſſerlein kommen/ welches weil es lange Zeit geregnet/ gewachſen und groß worden ſey/ da hab er lang geſtanden/ und nicht gewuſt/ wie er hindurch kommen ſolle.","norm":"Als er nun bei ein klein Wässerlein kommen / welches weil es lange Zeit geregnet / gewachsen und groß worden sei / da habe er lang gestanden / und nicht gewusst / wie er hindurchkommen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.952000141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4557,"date":1663,"orig":"Endlich habe er einen Bauren geſehem/ hab ihm geruffen und gebeten/ er wolle ihn doch durch das Waſſer tragen.","norm":"Endlich habe er einen Bauern gesehem / habe ihm gerufen und gebeten / er wolle ihn doch durch das Wasser tragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.216300010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4558,"date":1663,"orig":"Der Bauer hab geſagt/ ja Herr Vogt/ das wil ich hertzlich gern thun.","norm":"Der Bauer habe gesagt / ja Herr Vogt / das will ich herzlich gern tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.359899997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4559,"date":1663,"orig":"Und hab den Vogt alsbald auff den Ruͤcken geladen.","norm":"Und habe den Vogt alsbald auf den Rücken geladen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.352399826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4560,"date":1663,"orig":"Als er nun mitten im Waſſer geweſen/ hab der Vogt geſagt:","norm":"Als er nun mitten im Wasser gewesen / habe der Vogt gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.102399826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4561,"date":1663,"orig":"O du ehrlicher Hans/ das belohn dir Gott.","norm":"O du ehrlicher Hans / das belohn dir Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.934999942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4563,"date":1663,"orig":"Was? hab der Bauer geſagt/ biſt du nicht mehr Vogt/ ſo trag dich dieſer oder jener!","norm":"Was? habe der Bauer gesagt / bist du nicht mehr Vogt / so trage dich dieser oder jener!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6132001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4564,"date":1663,"orig":"und hab ihn mitten im Waſſer nidergeworffen.","norm":"und habe ihn mitten im Wasser niedergeworfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.802999973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4565,"date":1663,"orig":"Alſo habens vielleicht Hiobs Knecht auch gemacht und gedacht/ haſt du keine Rinder/ keine Schaaf/ keine Camel mehr/ ſo ſitz/ wo du ſitzeſt.","norm":"Also habens vielleicht Hiobs Knecht auch gemacht und gedacht / hast du keine Rinder / keine Schaf / keine Kamel mehr / so Sitz / wo du sitzest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9359002113342285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4566,"date":1663,"orig":"Uber dieſe ſeiner Knecht Untreu und Unbeſcheidenheit klagt Hiob cap. 19. und ſagt:","norm":"Über diese seiner Knecht untreu und Unbescheidenheit klagt Hiob cap. 19. und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.003600120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4567,"date":1663,"orig":"Jch rieff meinem Knecht/ und er antwortet mir nit.","norm":"Ich rief meinem Knecht / und er antwortet mir nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.080399990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4568,"date":1663,"orig":"Jch muſt ihm flehen mit meinem eigenen Mund.","norm":"Ich musst ihm flehen mit meinem eigenen Mund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.627900123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4569,"date":1663,"orig":"Was wolt er hier machẽ?","norm":"Was wollt er hier machen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8069000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4570,"date":1663,"orig":"Patientia.","norm":"Patientia.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.260700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4571,"date":1663,"orig":"Etzliche Theologi halten dafuͤr/ daß Hiob noch etzliche Kinder gehabt hab/ welche er mit Kebsweibern erzeugt.","norm":"Etliche Theologen halten dafür / dass Hiob noch etliche Kinder gehabt habe / welche er mit Kebseweibern erzeugt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.783999919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4572,"date":1663,"orig":"Dann nachdem ſchon ſeine Soͤhne und Toͤchter erſchlagen waren/ ſagt er gleichwol c. 19. Jch muß flehen den Kindern meines Leibs/ auch die junge Kinder geben nichts auf mich.","norm":"Dann nachdem schon seine Söhne und Töchter erschlagen waren / sagt er gleichwohl c. 19. Ich muss flehen den Kindern meines Leibs / auch die junge Kinder geben nichts auf mich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.616300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4573,"date":1663,"orig":"Wann ich mich wider ſie ſetze/ geben ſie mir boͤſe Wort.","norm":"Wann ich mich wider sie setze / geben sie mir böse Wort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.581399917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4574,"date":1663,"orig":"Allein ich halt nicht dafuͤr/ daß Hiob Kinder von Kebsweibern erzeuget habe.","norm":"Allein ich halte nicht dafür / dass Hiob Kinder von Kebseweibern erzeuget habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.69379997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4575,"date":1663,"orig":"Dann ich leſe nirgend/ daß Hiob mehr als ein Weib gehabt hab.","norm":"Dann ich lese nirgend / dass Hiob mehr als ein Weib gehabt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.434899806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4576,"date":1663,"orig":"Jch halte aber dafuͤr/ daß er durch die Kinder verſtehe ſeine Kindes-Kinder/ welche nicht in ſeines aͤlteſten Sohns Hauß geweſen ſind/ als es uͤbern Hauffen gefallen.","norm":"Ich halte aber dafür / dass er durch die Kinder verstehe seine Kindeskinder / welche nicht in seines ältesten Sohns Haus gewesen sind / als es übern Haufen gefallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.610000133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4577,"date":1663,"orig":"Die Enckel werden in Gottes Wort auch Kinder genennet/ Gen. 48. Alſo nennet auch Tobias ſeines Sohns Kinder Soͤhn/ Tob. 4. dieſe Kindes-Kinder werden unterweilen zu ihm kommen ſeyn/ und bald dieſes/ bald jenes geklagt haben.","norm":"Die Enkel werden in Gottes Wort auch Kinder genannt / Gen . 48. Also nennt auch Tobias seines Sohns Kinder Söhn / Tob . 4. diese Kindeskinder werden unterweilen zu ihm kommen sein / und bald dieses / bald jenes geklagt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.733799934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4578,"date":1663,"orig":"Da wird der eine geſagt haben: Groß-Vater/ der bunte Rock/ den ihr hiebevor mir habt machen laſſen/ iſt nun gantz zerriſſen.","norm":"Da wird der eine gesagt haben: Großvater / der bunte Rock / den ihr hiervor mir habt machen lassen / ist nun ganz zerrissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.255300045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4579,"date":1663,"orig":"Jch kan ihn nicht mehr anziehen.","norm":"Ich kann ihn nicht mehr anziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.202500104904175} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4580,"date":1663,"orig":"Der ander wird geſagt haben: Groß-Vater/ ich hab lang keine Zucker- oder Honig- Kuchen geſſen/ wann gebt ihr mir etwas?","norm":"Der ander wird gesagt haben: Großvater / ich habe lang keine Zucker- oder Honig-Kuchen gegessen / wann gebt ihr mir etwas?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1915998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4581,"date":1663,"orig":"Der dritt wird geſagt haben:","norm":"Der dritt wird gesagt haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.208200454711914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4582,"date":1663,"orig":"O Groß-Vater/ wie ſtincket ihr!","norm":"O Großvater / wie stinket ihr!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.936200141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4583,"date":1663,"orig":"Jch begehre nicht mehr zu euch zu kommen.","norm":"Ich begehre nicht mehr zu euch zu kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.044699907302856} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4584,"date":1663,"orig":"Solche ſeiner Enckel Reden werden ihm ſehr zu Hertzen gangen ſeyn.","norm":"Solche seiner Enkel Reden werden ihm sehr zu Herzen gegangen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.862299919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4585,"date":1663,"orig":"Da wird er ihn offt vaͤterlich zugeſprochen und geſagt haben:","norm":"Da wird er ihn oft väterlich zugesprochen und gesagt haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.236999988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4586,"date":1663,"orig":"Lieben Kinder betet nur fleiſſig/ es wird bald beſſer werden.","norm":"Lieben Kinder betet nur fleißig / es wird bald besser werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.682600021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4587,"date":1663,"orig":"Bittet auch die Groß-Mutter/ daß ſie ja nicht ungedultig werde.","norm":"Bittet auch die Großmutter / dass sie ja nicht ungeduldig werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.551400184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4588,"date":1663,"orig":"Jch weiß/ Gott wird mich nicht verlaſſen.","norm":"Ich weiß / Gott wird mich nicht verlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.691199779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4589,"date":1663,"orig":"Auß ſechs Truͤbſalen wird er mich erretten/ und in der ſiebendẽ wird mich kein Unfall treffen.","norm":"Aus sechs Trübsalen wird er mich erretten / und in der siebenden wird mich kein Unfall treffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.946899890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4590,"date":1663,"orig":"Betet nur fleiſſig.","norm":"Betet nur fleißig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.185299873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4591,"date":1663,"orig":"Dieſes werden die Kinder wol verlacht und geſagt haben:","norm":"Dieses werden die Kinder wohl verlacht und gesagt haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.329599857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4592,"date":1663,"orig":"Der Großvater ſagt immer vom Beten.","norm":"Der Großvater sagt immer vom Beten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.172699928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4593,"date":1663,"orig":"Allein/ da wir hiebevor zu Gaſt giengen/ und unterweilens nicht beteten/ da gieng es uns beſſer als itzo/ da wir alle Tag beten.","norm":"Allein / da wir hiervor zu Gast gingen / und Unterweilens nicht beteten / da ging es uns besser als jetzt / da wir alle Tag beten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.254300117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4594,"date":1663,"orig":"Wann er ſie ſolcher Reden halber hat ſtraffen wollen/ werden ſie ihm vielleicht unnuͤtze Wort geben und geſagt haben:","norm":"Wann er sie solcher Reden halber hat strafen wollen / werden sie ihm vielleicht unnütze Wort geben und gesagt haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.587600231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4595,"date":1663,"orig":"Was frag ich nach dem Groß-Vater/ es iſt nicht mehr umb die Zeit/ da er uns zu Gaſt bate/ und uns bald dieſes/ bald jenes verehrte.","norm":"Was frag ich nach dem Großvater / es ist nicht mehr um die Zeit / da er uns zu Gast bat / und uns bald dieses / bald jenes verehrte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.130199909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4596,"date":1663,"orig":"Er ſagt c. 19. Jch muß flehen den Kindern meines Leibes.","norm":"Er sagt c. 19. Ich muss flehen den Kindern meines Leibes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.456299781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4597,"date":1663,"orig":"Die Eltern haben den Kindern zu befehlen/ aber Hiob muſte ſeinen Kindes-Kindern flehen/ wann ſie ihm etwa einen Trunck Waſſers holen oder ſonſt etwas thun ſolten.","norm":"Die Eltern haben den Kindern zu befehlen / aber Hiob musste seinen Kindeskindern flehen / wann sie ihm etwa einen Trunk Wassers holen oder sonst etwas tun sollten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.914999961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4598,"date":1663,"orig":"Er ſagt:","norm":"Er sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.422800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4599,"date":1663,"orig":"Die junge Kinder achten nichts auff mich/ und wann ich mich wider ſie ſetze/ ſo geben ſie mir boͤſe Wort.","norm":"Die junge Kinder achten nichts auf mich / und wann ich mich wider sie setze / so geben sie mir böse Wort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.080999851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4600,"date":1663,"orig":"Zuvor hat jedes unter den Kindern dem Großvater wollen im Schoß ſitzen.","norm":"Zuvor hat jedes unter den Kindern dem Großvater wollen im Schoß sitzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.484799861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4601,"date":1663,"orig":"Aber hernach gaben ſie ihm nicht ein gut Wort.","norm":"Aber hernach gaben sie ihm nicht ein gut Wort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.746799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4602,"date":1663,"orig":"Was ſolt Hiob hier machen?","norm":"Was sollt Hiob hier machen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.856500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4603,"date":1663,"orig":"Patientia.","norm":"Patientia.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.260700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4604,"date":1663,"orig":"Summa/ mich duͤnckt/ ich ſehe/ wie dieſer Mann gelegen habe mitten im Feuer der Truͤbſal/ und ſey gleich wie auff einem Roſt gebraten worden/ inwendig und außwendig/ am Leib und am Gemuͤth:","norm":"Summa / mich dünkt / ich sehe / wie dieser Mann gelegen habe mitten im Feuer der Trübsal / und sei gleich wie auf einem Rost gebraten worden / inwendig und auswendig / am Leib und am Gemüt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.671999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4605,"date":1663,"orig":"Jch kan mich aber nicht gnug verwundern uͤber ſeine groſſe Gedult/ uͤber ſeine großmuͤtige und heroiſche Reſolution.","norm":"Ich kann mich aber nicht genug verwundern über seine große Geduld / über seine großmütige und heroische Resolution.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.218699932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4606,"date":1663,"orig":"Der Teufel ſelbſt entſatzte ſich gleichſam druͤber/ und ſahe/ daß alle ſeine bißher gebrauchte Pfeil vergebens uñ umbſonſt geweſen ſeyen.","norm":"Der Teufel selbst entsatzte sich gleichsam drüber / und sah / dass alle seine bisher gebrauchte Pfeil vergebens und umsonst gewesen seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.236800193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4607,"date":1663,"orig":"Drum hetzte er endlich ſein Eheweib an ihn.","norm":"Darum hetzte er endlich sein Eheweib an ihn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.932300090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4608,"date":1663,"orig":"Das ward das letzte und groͤſte Geſchuͤtz/ die groͤſte Carthaun/ die er wider ihn loß brennete.","norm":"Das wurde das letzte und größte Geschütz / die größte Kartaune / die er wider ihn losbrennte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.577700138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4609,"date":1663,"orig":"Der Teuffel hat vielleicht gedacht/ hab ich den Adam auß dem Paradeiß bracht durch ein Weib/ da er in der hoͤchſten Gluͤckſeligkeit ſaß/ und nicht vonnoͤthen hatte ſeinem Weib in unbillichen Dingen zu pariren:","norm":"Der Teufel hat vielleicht gedacht / habe ich den Adam aus dem Paradies brachte durch ein Weib / da er in der höchsten Glückseligkeit saß / und nicht vonnöten hatte seinem Weib in unbilligen Dingen zu parieren:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.839200019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4610,"date":1663,"orig":"Warumb ſolt ich nicht den Hiob/ der da auff der Miſten ſitzt/ von aller Welt verlaſſen/ und mit allerley Art Ungluͤck uͤberhaͤufft iſt/ durch ſein Weib dahin bringen koͤnnen/ daß er ungedultig werde/ und Gott fluche?","norm":"Warum sollte ich nicht den Hiob / der da auf der Misten sitzt / von aller Welt verlassen / und mit allerlei Art Unglück überhäuft ist / durch sein Weib dahin bringen können / dass er ungeduldig werde / und Gott fluche?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.650899887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4611,"date":1663,"orig":"Sehet doch mit Verwunderung/ was der Teuffel fuͤr ein ſonderliches Kunſtſtuͤcklein hierin gebraucht hab?","norm":"Sehet doch mit Verwunderung / was der Teufel für ein sonderliches Kunststücklein hierin gebraucht habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.240900039672852} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4612,"date":1663,"orig":"Dem Hiob ſetzt er nicht zu durch ſein Weib/ alsbald da die Rinder/ die Eſelin/ die Schaaf/ die Camel wegkamen/ und da ihm die Kinder ſturben.","norm":"Dem Hiob setzt er nicht zu durch sein Weib / alsbald da die Rinder / die Eselin / die Schaf / die Kamel wegkamen / und da ihm die Kinder stürben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.024799823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4613,"date":1663,"orig":"Dann da haͤtte Hiob ſagen koͤnnen:","norm":"Dann da hätte Hiob sagen können:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.029300212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4614,"date":1663,"orig":"Liebe Dina/ geb dich zu frieden!","norm":"Liebe Dina / gebe dich zu Frieden!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.505499839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4615,"date":1663,"orig":"Du weiſt/ wie es deinem Vater Jacob gangen.","norm":"Du weist / wie es deinem Vater Jacob gegangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.591700077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4616,"date":1663,"orig":"Jn ſeiner Jugend muſt er ſeines Vaters Hauß mit dem Ruͤcken anſehen.","norm":"In seiner Jugend musst er seines Vaters Haus mit dem Rücken ansehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3769001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4617,"date":1663,"orig":"Er kam in ein frembdes Land/ darin muſt er manche ſaure Arbeit thun.","norm":"Er kam in ein fremdes Land / darin musst er manche saure Arbeit tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.089900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4618,"date":1663,"orig":"Deß Tages verſchmachtete er fuͤr Hitz/ deß Nachts fuͤr Froſt/ und kam kein Schlaff in ſeine Augen.","norm":"Des Tages verschmachtete er für Hitze / des Nachts für Frost / und kam kein Schlaf in seine Augen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.497700214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4619,"date":1663,"orig":"Er wurde geneidet und verfolgt von ſeinem eigenen Schwiegervater.","norm":"Er wurde geneidet und verfolgt von seinem eigenen Schwiegervater.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.180799961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4620,"date":1663,"orig":"Sein liebſtes Weib ſtarb ihm in der Geburt auff dem freyen Feld.","norm":"Sein liebstes Weib starb ihm in der Geburt auf dem freien Feld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.568399906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4621,"date":1663,"orig":"Er hatte allerhand Ungluͤck mit ſeinẽ Kindern.","norm":"Er hatte allerhand Unglück mit seinen Kindern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.617300033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4622,"date":1663,"orig":"Er muſte in ſeinem hohen Alter Theurung halben in die Frembde ziehen.","norm":"Er musste in seinem hohen Alter Teuerung halben in die Fremde ziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4730000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4623,"date":1663,"orig":"Allein Gott ließ ihm doch allzeit nach dem Ungewitter die Sonne wider ſcheinen.","norm":"Allein Gott ließ ihm doch allzeit nach dem Ungewitter die Sonne wieder scheinen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.325099945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4624,"date":1663,"orig":"Geb dich zu frieden/ es wird bald beſſer werden.","norm":"Gebe dich zu Frieden / es wird bald besser werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.883999824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4625,"date":1663,"orig":"Aber der Teuffel ſaß ſtill eine geraume Zeit/ ſahe dem Hiob zu/ und wartet/ biß daß es das Anſehen hatte/ daß nun alle Huͤlff/ aller Rath/ alle Hoffnung auß ſeye.","norm":"Aber der Teufel saß still eine geraume Zeit / sah dem Hiob zu / und wartet / bis dass es das Ansehen hatte / dass nun alle Hilfe / aller Rat / alle Hoffnung aus sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9781999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4626,"date":1663,"orig":"Dann wie auß cap. 2. v. 8. zu ſehen/ iſt dieſes Weib lang hernach kommen/ als Hiob in dem Creutzofen ſchon lang gebraten war/ als er ſchon lang mit einer Scherben ſich geſchabt/ und in der Aſchen geſeſſen hatte.","norm":"Dann wie aus cap. 2. v. 8. zu sehen / ist dieses Weib lang hernach kommen / als Hiob in dem Kreuzofen schon lang gebraten war / als er schon lang mit einer Scherben sich geschabt / und in der Aschen gesessen hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3383002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4627,"date":1663,"orig":"Und hat ihm zugeruffen/ hältſt du noch an deiner Froͤmmigkeit?","norm":"Und hat ihm zugerufen / hältst du noch an deiner Frömmigkeit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.826300144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4628,"date":1663,"orig":"Segne Gott/ und ſtirb.","norm":"Segne Gott / und stirb.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.353600025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4629,"date":1663,"orig":"Mich duͤnckt/ ich ſehe/ wie dieſes Weib die Haar außgeraufft/ die Haͤnd gewunden/ oder uͤber dem Kopff zuſammen geſchlagen/ wie ſie geheult/ geweint und geruffen hab:","norm":"Mich dünkt / ich sehe / wie dieses Weib die Haar ausgerauft / die Hände gewunden / oder über dem Kopf zusammen geschlagen / wie sie geheult / geweint und gerufen habe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.715000152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4630,"date":1663,"orig":"Nun ſihe du nichtswuͤrdiger Hiob!","norm":"Nun siehe du nichtswürdiger Hiob!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.504499912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4631,"date":1663,"orig":"Du haſt mich immerdar vertroͤſtet auff Beſſerung.","norm":"Du hast mich immerdar vertröstet auf Besserung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.406300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4632,"date":1663,"orig":"Allein je laͤnger ich warte/ je aͤrger es wird.","norm":"Allein je länger ich warte / je ärger es wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.916600227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4633,"date":1663,"orig":"Mein Brautſchatz/ den ich dir zubracht hab/ iſt weg.","norm":"Mein Brautschatz / den ich dir zubracht habe / ist weg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.791800022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4634,"date":1663,"orig":"Was mir mein Bruder Joſeph/ der koͤnigl. Stadthalter in Egyptẽ/ mitgeben hat/ das iſt weg.","norm":"Was mir mein Bruder Joseph / der königl. Statthalter in Ägypten / mitgeben hat / das ist weg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.045599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4635,"date":1663,"orig":"Meine Kleider und Kleinodien hab ich verkaufft/ damit ich meinen Kindes Kindern Brodt zu eſſen geben koͤnne.","norm":"Meine Kleider und Kleinodien habe ich verkauft / damit ich meinen Kindes Kindern Brot zu essen geben könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.775199890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4636,"date":1663,"orig":"Du ſitzeſt da und biſt voller Laͤuß und voller boͤſen Blatern.","norm":"Du sitzest da und bist voller Läuse und voller bösen Blattern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.270500183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4637,"date":1663,"orig":"Du ſtinckeſt wie ein Aas/ und alles/ was du anfaͤngſt/ das will nicht fortgehen.","norm":"Du stinkest wie ein Aas / und alles / was du anfängst / das will nicht fortgehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.089000225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4638,"date":1663,"orig":"Ach ich armes elendes Weib/ was ſol ich doch anfangen?","norm":"Ach ich armes elendes Weib / was soll ich doch anfangen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.062300205230713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4639,"date":1663,"orig":"O haͤtte doch das mein lieber Vater gewuſt/ daß ich noch einen ſolchẽ untuͤglichen Mann haben wuͤrde/ ſeine graue Haar wuͤrden mit Leid und Traurigkeit unter die Erde kommen ſeyn!","norm":"O hätte doch das mein lieber Vater gewusst / dass ich noch einen solchen untüglichen Mann haben würde / seine graue Haar würden mit Leid und Traurigkeit unter die Erde kommen sein!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.01170015335083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4640,"date":1663,"orig":"Jch hab dir doch offt geſagt/ du ſolleſt nicht einem jeden Bettler zu Willen ſeyn/ ſondern ſparen und auff Rente legen.","norm":"Ich habe dir doch oft gesagt / du sollest nicht einem jeden Bettler zu Willen sein / sondern sparen und auf Rente legen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.216899871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4641,"date":1663,"orig":"Wie manchen Prieſter haſtu begabt?","norm":"Wie manchen Priester hast du begabt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.7733001708984375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4642,"date":1663,"orig":"Wie mancher Witbe haſtu unter die Arme gegriffen?","norm":"Wie mancher Wittib hast du unter die Arme gegriffen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.401899814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4643,"date":1663,"orig":"Wie manchen Frembden haſtu erquickt?","norm":"Wie manchen fremden hast du erquickt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.052800178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4644,"date":1663,"orig":"Sihe nun/ ob ein Pfaff/ ein Witbe oder ein frembder Betler kommen/ und dir wider etwas geben werde?","norm":"Siehe nun / ob ein Pfaff / ein Wittib oder ein fremder Bettler kommen / und dir wieder etwas geben werde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.054900169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4645,"date":1663,"orig":"Die Welt iſt nit mehr alſo/ wie du vermeynet haſt.","norm":"Die Welt ist nicht mehr also / wie du vermeinet hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.979400157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4646,"date":1663,"orig":"Du haſt immerdar auff Gott getrotzt/ und auff ſeine Huͤlff.","norm":"Du hast immerdar auf Gott getrotzt / und auf seine Hilfe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.002200126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4647,"date":1663,"orig":"Allein meynſtu/ daß Gott deinet halben werde Wunderwerck thun/ und werde dir durch die Raben Speiſe zufuͤhren/ oder daß er dir werde Brot vom Himmel regnen laſſen/ oder Waſſer auß den Steinfelſen geben?","norm":"Allein meinst du / dass Gott dienet halben werde Wunderwerk tun / und werde dir durch die Raben Speise zuführen / oder dass er dir werde Brot vom Himmel regnen lassen / oder Wasser aus den Steinfelsen geben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2052001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4648,"date":1663,"orig":"Das ſind Einbildungen.","norm":"Das sind Einbildungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.512199878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4649,"date":1663,"orig":"Mein lieber Hiob.","norm":"Mein lieber Hiob.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.851500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4650,"date":1663,"orig":"Du ſiheſt ja/ daß Gott ſeine Hand von dir abgezogen hab/ daß es je laͤnger je aͤrger werde.","norm":"Du siehst ja / dass Gott seine Hand von dir abgezogen habe / dass es je länger je ärger werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.776500225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4651,"date":1663,"orig":"Du ſiheſt ja/ daß Gott dein Gedaͤchtnis von dem Erdboden außrotten wolle.","norm":"Du siehst ja / dass Gott dein Gedächtnis von dem Erdboden ausrotten wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.851500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4652,"date":1663,"orig":"Damit meine Kinder/ die ich mit Schmertzen geboren/ und mit meinen Bruͤſten geſaͤuget hab/ von denen ich die Hoffnung hatte/ ſie wuͤrden mir ein Stab in meinem Alter ſeyn/ die ſind alleſamt todt.","norm":"Damit meine Kinder / die ich mit Schmerzen geboren / und mit meinen Brüsten gesäugt habe / von denen ich die Hoffnung hatte / sie würden mir ein Stab in meinem Alter sein / die sind allesamt tot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.476799964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4653,"date":1663,"orig":"Und du ſitzeſt da/ und dieneſt ja weder zu ſieden oder zu bratẽ:","norm":"Und du sitzest da / und dienest ja weder zu sieden oder zu braten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.258900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4654,"date":1663,"orig":"Was nuͤtzeſt du auff der Welt?","norm":"Was nützest du auf der Welt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.688399791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4655,"date":1663,"orig":"Es iſt dir nichts beſſer als der Tod.","norm":"Es ist dir nichts besser als der Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.530400037765503} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4656,"date":1663,"orig":"Drumb fluche Gatt/ damit er mit Feuer vom Himmel/ mit Donner und Blitz auff dich zuſchlage/ damit du davon kommeſt.","norm":"Darum fluche Gatt / damit er mit Feuer vom Himmel / mit Donner und Blitz auf dich zuschlage / damit du davon kommest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.701099872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4657,"date":1663,"orig":"Mich duͤnckt/ da der Satan/ der ſich zuvor deß Hiobs halben ſo hoch bemuͤhet hatte/ dieſes Weibs Rede hab angehoͤrt/ werde er die Trompete blaſen/ und die Keſſeldrumm haben ruͤhren laſſen/ und gedacht haben/ nun werde der Scharmuͤtzel recht angehen.","norm":"Mich dünkt / da der Satan / der sich zuvor des Hiobs halben so hoch bemühet hatte / dieses Weibs Rede habe angehört / werde er die Trompete blasen / und die Kesseldrum haben rühren lassen / und gedacht haben / nun werde der Scharmützel recht angehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.32859992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4658,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ boͤſe Schweren/ Außſatz/ Podagra/ Gicht/ Fieber/ Krebs/ Nierenſtein/ Seitenſtechen/ ꝛc. werden dem Hiob ſo wehe nicht gethan haben/ als dieſe ſchnoͤde Wort ſeines Weibs.","norm":"Ich halte dafür / böse schweren / Aussatz / Podagra / Gicht / Fieber / Krebs / Nierenstein / Seitenstechen / etc. werden dem Hiob so wehe nicht getan haben / als diese schnöde Wort seines Weibs.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.364699840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4659,"date":1663,"orig":"Es iſt kein Creutz/ keine Anfechtung ſo groß/ als wann es einem Menſchen uͤbel gehet/ und er wird noch dazu von ſeinen beſten und nechſten Anverwandten/ zu denen er ſich alles liebes und guts verſehen/ geplagt.","norm":"Es ist kein Kreuz / keine Anfechtung so groß / als wann es einem Menschen übel geht / und er wird noch dazu von seinen besten und nächsten Anverwandten / zu denen er sich alles liebes und Gutes versehen / geplagt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.908999919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4660,"date":1663,"orig":"Daruͤber klagt der Koͤnig David Pſ. 55. und ſagt/ wann mich doch mein Feind ſchändet/ ſo wolt ichs leiden/ und wann mich mein Haſſer pochte/ wolt ich mich fuͤr ihm verbergen.","norm":"Darüber klagt der König David Ps. 55. und sagt / wann mich doch mein Feind schändet / so wollte ich es leiden / und wann mich mein Hasser pochte / wollte ich mich für ihm verbergen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8618998527526855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4661,"date":1663,"orig":"Du aber biſt mein Geſell/ mein Pfleger und mein Verwandter.","norm":"Du aber bist mein Gesell / mein Pfleger und mein Verwandter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.219699859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4662,"date":1663,"orig":"Niemand kan davon recht reden/ als wer es ſelbſt verſucht hat.","norm":"Niemand kann davon recht reden / als wer es selbst versucht hat.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.731200218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4663,"date":1663,"orig":"Wañ ein Menſch im Creutz und Truͤbſal ſteckt/ und ſein Ehegatten/ ſeine Blutsfreunde/ die ihn billich troͤſten ſolten/ kommen und fuͤhren ein Hauffen naſenweiſe und hoͤniſche Wort von ihm/ O das durchſchneidet Hertz und Seel/ es durchbohrt Marck und Bein.","norm":"Wann ein Mensch im Kreuz und Trübsal steckt / und sein Ehegatten / seine Blutsfreunde / die ihn billig trösten sollten / kommen und führen ein Haufen nasenweise und höhnische Wort von ihm / O das durchschneidet Herz und Seele / es durchbohrt Mark und Bein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.937900066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4664,"date":1663,"orig":"Der Verluſt der 7000.","norm":"Der Verlust der 7000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.098400115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4665,"date":1663,"orig":"Schaaf/ der 3000.","norm":"Schaf / der 3000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.7347002029418945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4666,"date":1663,"orig":"Camel/ der 500. Joch Rinder/ der 500. Eſelin/ hat dem Hiob bey weitem nicht ſo wehe gethan/ als die ſpitzige naſeweiſe Wort der drey Witzdoͤlpel/ deß Eliphas von Theman/ des Bildads von Suah/ und deß Zophars von Naema/ welche vornehme reiche Leut und deß Hiobs nahe Anverwandte waren/ und kamen ihn zu troͤſten/ ſie gaben ihm aber kein Geld/ ſondern ein Hauffen naſeweiſe Wort/ und warffen ihm fuͤr/ er muͤſſe ein ſonderlicher grober Suͤnder ſeyn/ er muͤſſe mit heimlichen Suͤnden Gott ſonderlich erzoͤrnt haben/ weil er ihn mit ſo vielem Creutz und Ungluͤck uͤberſchuͤtte.","norm":"Kamel / der 500. Joch Rinder / der 500. Eselin / hat dem Hiob bei weitem nicht so wehe getan / als die spitzige naseweise Wort der drei Witztölpel / des Eliphas von Theman / des Bildads von Suah / und des Zophars von Naema / welche vornehme reiche Leute und des Hiobs nahe Anverwandte waren / und kamen ihn zu trösten / sie gaben ihm aber kein Geld / sondern ein Haufen naseweise Wort / und warfen ihm für / er müsse ein sonderlicher grober Sünder sein / er müsse mit heimlichen Sünden Gott sonderlich erzürnt haben / weil er ihn mit so vielem Kreuz und Unglück überschütte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.80109977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4667,"date":1663,"orig":"Aber ich kan mich nicht genugſam verwundern uͤber dieſes Mañs edles und großmuͤtiges Hertz/ uͤber ſeine heroiſche Gedult.","norm":"Aber ich kann mich nicht genügsam verwundern über dieses Manns edles und großmütiges Herz / über seine heroische Geduld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.512700080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4668,"date":1663,"orig":"Den dreyẽ Witzebuͤrgern ſeinen Freunden und Anverwandten/ welchen der Bauch von Weißheit berſten wolt/ antwortet er mit groſſer Vernunfft und Beſcheidenheit.","norm":"Den Dreien Witzebürgern seinen Freunden und Anverwandten / welchen der Bauch von Weisheit bersten wollt / antwortet er mit großer Vernunft und Bescheidenheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.703400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4669,"date":1663,"orig":"Mit ſeinem boͤſen Weib legte er ſich in keine Zanckerey.","norm":"Mit seinem bösen Weib legte er sich in keine Zankerei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.908899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4670,"date":1663,"orig":"Er ſagte nicht/ du Hur/ was plagſt du mich viel?","norm":"Er sagte nicht / du Hure / was plagst du mich viel?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.870699882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4671,"date":1663,"orig":"Weiſt du nicht/ wie du es mit dem Sichem/ Hemors Sohn/ getrieben haſt?","norm":"Weist du nicht / wie du es mit dem Sichem / Hemors Sohn / getrieben hast?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7083001136779785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4672,"date":1663,"orig":"Jſt nun das mein Danck/ daß ich dich wider zu Ehren bracht hab?","norm":"Ist nun das mein Dank / dass ich dich wieder zu Ehren brachte habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.481800079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4673,"date":1663,"orig":"Nein ſolche undiſcrete Wort redet der Hiob nicht/ 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Lippen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.467400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4676,"date":1663,"orig":"Wann es Leuten ſo gar uͤbel gehet/ reden ſie offt etwas/ das doch das Hertz nicht meynt.","norm":"Wann es Leuten so gar übel geht / reden sie oft etwas / das doch das Herz nicht meint.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.021299839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4677,"date":1663,"orig":"Mancher flucht und tobet/ und wann er ſich ein wenig beſinnet/ ſagt er/ O daß mir Gott verzeihe.","norm":"Mancher flucht und tobet / und wann er sich ein wenig besinnet / sagt er / O dass mir Gott verzeihe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.990099906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4678,"date":1663,"orig":"Allein in Uberhaͤuffung alles dieſes Ungluͤcks verſuͤndiget ſich Hiob nicht mit ſeinen Lippen/ er redete nicht ein ungedultig/ nicht ein unbeſcheiden Wort.","norm":"Allein in Überhäufung alles dieses Unglücks versündiget sich Hiob nicht mit seinen Lippen / er redete nicht ein ungeduldig / nicht ein unbescheiden Wort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.608699798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4679,"date":1663,"orig":"O Spiegel einer wunderbaren Gedult!","norm":"O Spiegel einer wunderbaren Geduld!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.482099533081055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4680,"date":1663,"orig":"Jch ſehe in dem Buch Hiob hin und wider/ daß er ein guter Philoſophus/ und ſonderlich ein trefflicher Phyſicus geweſen ſey.","norm":"Ich sehe in dem Buch Hiob hin und wieder / dass er ein guter Philosophus / und sonderlich ein trefflicher Physicus gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.68209981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4681,"date":1663,"orig":"Und vielleicht moͤchte jemand dencken:","norm":"Und vielleicht möchte jemand denken:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.37309980392456} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4682,"date":1663,"orig":"Er wiſſe/ wie Hiob unterweilens deß Nachts/ wann er nicht ſchlaffen koͤnnen/ ihm den Kopff zerbrochẽ/ und nachgeforſchet hab/ ob er hinter die Medicinam univerſalem und den lapidem Philoſophorum kommen/ und alſo nicht allein wider zu ſeiner Geſundheit/ ſondern auch zu Geld gelangen koͤnne; wie er hab Anſchlaͤg gemacht/ wann er den lapidem Philoſophorum bekomme/ ſo wolte er nicht allein alle ſeiner verſtorbenen Knecht Witbe und Waiſen contentiren/ ſondern wolle auch einen Altar bauen zu Ehren dem Gott/ der ihn erhoͤrt hab/ zur Zeit ſeines Truͤbſals/ wie ſein Schwiegervater/ der Patriarch Jacob/ zu Bethel gethan hab/ ja er wolle eine Schul ſtifften/ und darin einen Hauffen arme Kinder aufferziehen laſſen.","norm":"Er wisse / wie Hiob Unterweilens des Nachts / wann er nicht schlafen können / ihm den Kopf zerbrochen / und nachgeforscht habe / ob er hinter die Medicinam universalem und den lapidem Philosophorum kommen / und also nicht allein wieder zu seiner Gesundheit / sondern auch zu Geld gelangen könne; wie er habe Anschläge gemacht / wann er den lapidem Philosophorum bekomme / so wollte er nicht allein alle seiner verstorbenen Knecht Wittib und Waisen kontentieren / sondern wolle auch einen Altar bauen zu Ehren dem Gott / der ihn erhört habe / zur Zeit seines Trübsal / wie sein Schwiegervater / der Patriarch Jacob / zu Bethel getan habe / ja er wolle eine Schule stiften / und darin einen Haufen arme Kinder auferziehen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7617998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4683,"date":1663,"orig":"Allein Hiob war ein Mann/ deſſen Weg verborgen war/ und Gott hatte denſelben fuͤr ihm bedeckt/ Hiob.","norm":"Allein Hiob war ein Mann / dessen Weg verborgen war / und Gott hatte denselben für ihm bedeckt / Hiob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.860300064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4684,"date":1663,"orig":"3. v. 23.","norm":"3. v. 23.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"sk","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":3.867500066757202} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4685,"date":1663,"orig":"Er wuſte endlich nicht/ wo er ſich hinwenden oder kehren/ wo er hinauß ſolle.","norm":"Er wusste endlich nicht / wo er sich hinwenden oder kehren / wo er hinaus solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.592700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4686,"date":1663,"orig":"Unter hundert Anſchlaͤgen wolt ihm nit einer angehen.","norm":"Unter hundert Anschlägen wollt ihm nicht einer angehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.541600227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4687,"date":1663,"orig":"Bey ſeinen Freunden war keine Huͤlff zu finden.","norm":"Bei seinen Freunden war keine Hilfe zu finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.130300045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4688,"date":1663,"orig":"Da er noch reich war/ wird mancher geſagt haben: Bruder Hiob/ haſt du 1000.","norm":"Da er noch reich war / wird mancher gesagt haben: Bruder Hiob / hast du 1000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.63070011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4689,"date":1663,"orig":"Camel oder ein paar 1000.","norm":"Kamel oder ein paar 1000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.702499866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4690,"date":1663,"orig":"Schaaf vonnoͤthen/ ſo ſag es mit einem Wort/ ich wil dir ſie alſobald ſchicken.","norm":"Schaf vonnöten / so sage es mit einem Wort / ich will dir sie alsobald schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.242300033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4691,"date":1663,"orig":"Wann wir uͤber ein Jahr wider zuſammen kommen/ ſo wollen wir deß Kauffs halben ſchon einig werden.","norm":"Wann wir über ein Jahr wieder zusammen kommen / so wollen wir des Kaufs halben schon einig werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.837699890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4692,"date":1663,"orig":"Allein da Hiob im Ungluͤck ſaß/ wolt ihm kein Menſch credit geben/ ſondern alle ſeine Freund thaͤten/ als ob ſie auch ſeyen Bettler worden.","norm":"Allein da Hiob im Unglück saß / wollt ihm kein Mensch credit geben / sondern alle seine Freund täten / als ob sie auch seien Bettler worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.400199890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4693,"date":1663,"orig":"Er ſagt c.","norm":"Er sagt c.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.396399974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4694,"date":1663,"orig":"6.","norm":"6.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.222300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4695,"date":1663,"orig":"Meine Bruͤder gehen veraͤchtlich für mir uͤber/ wie ein Bach/ wie die Waſſerſtroͤm fuͤr uͤber flieſſen.","norm":"Meine Brüder gehen verächtlich für mir über / wie ein Bach / wie die Wasserströme für überfließen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.095799922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4696,"date":1663,"orig":"Jhr Weg gehet beyſeit auß/ ſie treten auffs Ungebante.","norm":"Ihr Weg geht beiseite aus / sie treten aufs Ungebahnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.970799922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4697,"date":1663,"orig":"Wann ſeine Freund haben fuͤr dem Ort ſollen fuͤruͤber reyſen/ da Hiob ſaß/ werden ſie einen andern/ wiewol boͤſen und ungebanten Weg genommen haben.","norm":"Wann seine Freund haben für dem Ort sollen vorüber Reisen / da Hiob saß / werden sie einen anderen / wiewohl bösen und ungebahnten Weg genommen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.030399799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4698,"date":1663,"orig":"Sie ſehen auf die Wege Thema/ auff die Pfad Reich Arabia warten ſie/ die von Thema und auß Reich Arabia werden vielleicht dem Hiob der Religion halben nicht guͤnſtig geweſen ſeyn.","norm":"Sie sehen auf die Wege Thema / auf die Pfad Reich Arabia warten sie / die von Thema und aus Reich Arabia werden vielleicht dem Hiob der Religion halben nicht günstig gewesen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.195499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4699,"date":1663,"orig":"Da wird nun mancher auß Hiobs alten Freunden ſich nicht haben mercken laſſen/ daß er es mit dem Hiob halte/ damit er ihm nicht die von Thema/ und auß Reich Arabia zu Feinden mache.","norm":"Da wird nun mancher aus Hiobs alten Freunden sich nicht haben merken lassen / dass er es mit dem Hiob halte / damit er ihm nicht die von Thema / und aus Reich Arabia zu Feinden mache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.525400161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4700,"date":1663,"orig":"Er klagt nicht ohne Urſach cap. 6. und ſagt:","norm":"Er klagt nicht ohne Ursache cap. 6. und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6570000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4701,"date":1663,"orig":"Welch iſt mein End/ daß ich gedultig ſeyn ſolt.","norm":"Welch ist mein Ende / dass ich geduldig sein sollt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.752200126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4702,"date":1663,"orig":"Jſt doch meine Krafft nicht ſteinern/ ſo iſt mein Fleiſch nit ehern.","norm":"Ist doch meine Kraft nicht steinern / so ist mein Fleisch nicht ehern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.970399856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4703,"date":1663,"orig":"Hab ich doch nirgend keine Hülff/ und mein Vermoͤgen iſt weg.","norm":"Hab ich doch nirgend keine Hilfe / und mein Vermögen ist weg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.09600019454956} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4704,"date":1663,"orig":"Glaubt mir Herr Parmenio/ gemeine Leut haben gemein Creutz/ groſſe Leut haben gemeiniglich groß Creutz.","norm":"Glaubt mir Herr Parmenio / gemeine Leute haben gemein Kreuz / große Leute haben gemeiniglich groß Kreuz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.229199886322021} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4705,"date":1663,"orig":"Hiob war ein Mann von groſſen Qualitaͤten/ allein er ſagt nicht ohne Urſach c. 6. Wann man meinen Jammer woͤge/ und mein Leiden zuſammen in eine Wag legte/ ſo würde es ſchwereꝛ ſeyn als Sand am Meeꝛ.","norm":"Hiob war ein Mann von großen Qualitäten / allein er sagt nicht ohne Ursache c. 6. Wann man meinen Jammer wöge / und mein Leiden zusammen in eine Wage legte / so würde es schwerer sein als Sand am Meer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.246799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4706,"date":1663,"orig":"Wann ich traurig und betruͤbt bin/ ſo zehl ich die vornehmſte Leut mit/ welchem ich bekant bin/ und dencke/ wie gehet es doch jetzo dem Fuͤrſten? dem Grafen? dem Edelmañ? und ſinde offt/ daß ſolche groſſe Herrn ein Creutz auff dem Hals haben ligen/ welches ſo ſchwer/ daß ich mich beſinnen wolt/ ob ich ihr Creutz fuͤr das meinige annehmen und tragen wolt.","norm":"Wann ich traurig und betrübt bin / so zähle ich die vornehmste Leute mit / welchem ich bekannt bin / und denke / wie geht es doch jetzt dem Fürsten? dem Grafen? dem Edelmann? und sind oft / dass solche große Herrn ein Kreuz auf dem Hals haben liegen / welches so schwer / dass ich mich besinnen wollt / ob ich ihr Kreuz für das meinige annehmen und tragen wollt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.644100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4707,"date":1663,"orig":"Etzliche Kirchenvaͤter ſagen/ daß Hiob dieſe ſeine Creutzeslaſt hab getragen ſieben Jahr.","norm":"Etliche Kirchenväter sagen / dass Hiob diese seine Kreuzeslast habe getragen sieben Jahr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.436800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4708,"date":1663,"orig":"Es iſt kein wunder/ daß er ſeine heroiſche Gedult unterweilens mit etzlichen ungedultigen Seufftzern vermiſcht hat.","norm":"Es ist kein Wunder / dass er seine heroische Geduld Unterweilens mit etlichen ungeduldigen Seufzern vermischt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.067599773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4710,"date":1663,"orig":"Sein Weib/ ſeine Freund/ ſeiner verſtorbenen Knecht Witbe und Waiſe/ ja jederman/ im gantzen Morgenland/ der den Hiob gekant hat/ werden gedacht haben/ es ſey nun mit Hiob gantz auß.","norm":"Sein Weib / seine Freund / seiner verstorbenen Knecht Wittib und Waise / ja jedermann / im ganzen Morgenland / der den Hiob gekannt hat / werden gedacht haben / es sei nun mit Hiob ganz aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.509500026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4711,"date":1663,"orig":"Allein Gott fieng an/ ein ander Comoͤdi mit ihm zu ſpielen/ und gab ihm alles/ was er verloren hatte/ doppelt wider.","norm":"Allein Gott fing an / ein ander Komödie mit ihm zu spielen / und gab ihm alles / was er verloren hatte / doppelt wieder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.645100116729736} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4712,"date":1663,"orig":"Da kamen zu ihm alle ſeine Bruͤder/ und alle ſeine Schweſtern/ und alle/ die ihn vorhin kanten/ und aſſen mit ihm in ſeinem Hauß/ und kehrten ſich zu ihm/ und troͤſtetẽ ihn uͤber allem Ubel/ das der HErr uͤber ihn hatte kommen laſſen/ und ein jeglicher gab ihm einen ſchoͤnen Groſchen und ein guͤlden Stirnband/ cap. 42. Sehet/ Herr Parmenio/ alſo gehet es in der Welt!","norm":"Da kamen zu ihm alle seine Brüder / und alle seine Schwestern / und alle / die ihn vorhin kannten / und aßen mit ihm in seinem Haus / und kehrten sich zu ihm / und trösteten ihn über allem Übel / das der Herr über ihn hatte kommen lassen / und ein jeglicher gab ihm einen schönen Groschen und ein gülden Stirnband / cap. 42. Sehet / Herr Parmenio / also geht es in der Welt!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.510600090026855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4713,"date":1663,"orig":"Wer Brodt hat/ dem wird Brod angeboten/ wer nichts hat/ den wil jederman vollends berauben.","norm":"Wer Brot hat / dem wird Brot angeboten / wer nichts hat / den will jedermann vollends berauben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.153900146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4714,"date":1663,"orig":"Da Hiob wider 14000.","norm":"Da Hiob wider 14000.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ha","lang_de":0,"norm_lmscore":7.920499801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4715,"date":1663,"orig":"Schaaf/ 6000.","norm":"Schaf / 6000.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"nl","lang_de":0,"norm_lmscore":7.665599822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4716,"date":1663,"orig":"Camel/ 1000.","norm":"Kamel / 1000.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ru","lang_de":0,"norm_lmscore":7.013700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4717,"date":1663,"orig":"Joch Rinder/ und 1000.","norm":"Joch Rinder / und 1000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.540399551391602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4718,"date":1663,"orig":"Eſel bekam/ da wolt jederman wider ſein Schwager/ ſein Vetter/ ſein Gefatter/ ſein Freund und Bruder ſeyn.","norm":"Esel bekam / da wollt jedermann wieder sein Schwager / sein Vetter / sein Gefatter / sein Freund und Bruder sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.449100017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4719,"date":1663,"orig":"Da kamen die Fuchsſchwaͤntzer/ welche hiebevor auffs Ungebahnte traten/ und ſahen auff die Wege Thema/ und auff die Pfad Reich Arabia.","norm":"Da kamen die Fuchsschwänzer / welche hiervor aufs Ungebahnte traten / und sahen auf die Wege Thema / und auf die Pfad Reich Arabia.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6132001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4720,"date":1663,"orig":"Welche hiebevor flohen fuͤr dem Hiob wie der Teuffel fuͤr dem Weyrauch/ die fiengen wider ihre alte Schmarotzerey in Hiobs Hauß an/ und ein jeglicher verehrte ihm einen ſchoͤnen Groſchen und ein guͤlden Stirnband.","norm":"Welche hiervor flohen für dem Hiob wie der Teufel für dem Weihrauch / die fingen wieder ihre alte Schmarotzerei in Hiobs Haus an / und ein jeglicher verehrte ihm einen schönen Groschen und ein gülden Stirnband.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.05079984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4721,"date":1663,"orig":"Warumb kamen die Luͤmmel nicht und thaͤten ihm ſolche Praͤſent/ da er auff dem Miſthauffen ſaß/ da er nicht ein geſund Glied an ſeinem Leib hatte.","norm":"Warum kamen die Lümmel nicht und täten ihm solche Präsent / da er auf dem Misthaufen saß / da er nicht ein gesund Glied an seinem Leib hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.347099781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4722,"date":1663,"orig":"Da er nichts zu eſſen und zu trincken hatte/ damit er ſein mattes Hertz haͤtte laben und erquicken koͤnnen?","norm":"Da er nichts zu essen und zu trinken hatte / damit er sein mattes Herz hätte laben und erquicken können?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.886399984359741} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4723,"date":1663,"orig":"Damals ſolten ſie kommen ſeyn/ da er cap. 6. 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Creutz.","norm":"Ihr werdet in eurem Herzen und Gewissen nunmehr überzeugt sein / Herr Parmenio / dass euer Kreuz bei weitem nicht zu vergleichen sei mit des Hiobs Kreuz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.259300231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4727,"date":1663,"orig":"Was habt ihr fuͤr Urſach zu klagen?","norm":"Was habt ihr f��r Ursache zu klagen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.07289981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4728,"date":1663,"orig":"Der Teuffel hat eure Kinder nicht beſeſſen/ wie deß Cananeiſchen Weibs Tochter. Euer Haußfrau iſt nicht ein ſolch boͤſes Kraut/ wie deß Hiobs ehelich Gemurr.","norm":"Der Teufel hat eure Kinder nicht besessen / wie des Cananeischen Weibs Tochter . Euer Hausfrau ist nicht ein solch böses Kraut / wie des Hiobs ehelich Gemurre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6819000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4729,"date":1663,"orig":"Jhr ſeyd nicht blind/ wie der fromme Tobias.","norm":"Ihr seid nicht blind / wie der fromme Tobias.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.924699783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4730,"date":1663,"orig":"Jhr habt keinen Mangel an Brodt/ wie Lazarus.","norm":"Ihr habt keinen Mangel an Brot / wie Lazarus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.749899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4731,"date":1663,"orig":"Es hat euch noch kein Wallfiſch auff dem Meer verſchlungen/ wie den Jonam.","norm":"Es hat euch noch kein Wallfisch auf dem Meer verschlungen / wie den Jonam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.719399929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4732,"date":1663,"orig":"Jhr ſeyd in keinem feurigen Ofen geweſen/ wie Sadrach/ Meſech und Abednego.","norm":"Ihr seid in keinem feurigen Ofen gewesen / wie Sadrach / Mesech und Abednego.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.375999927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4733,"date":1663,"orig":"Jhr habt noch nicht Hunger und Durſt gelitten/ ihr habt noch keinen Mangel an Kleidung und Herberg gelitten/ ihr ſeyd noch nicht geſteiniget und mit Ruthen außgeſtrichen/ und mit Faͤuſten geſchlagen worden/ wie der hocherleuchtete Apoſtel Paulus.","norm":"Ihr habt noch nicht Hunger und Durst gelitten / ihr habt noch keinen Mangel an Kleidung und Herberge gelitten / ihr seid noch nicht gesteinigt und mit Ruten ausgestrichen / und mit Fäusten geschlagen worden / wie der hocherleuchtete Apostel Paulus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.893300056457519} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4734,"date":1663,"orig":"Jhr ſeyd noch nicht bey groſſen Herrn in Ungnaden geweſen/ und ins Gefaͤngnis geworffen worden/ wie Johannes der Tauffer/ dem Chriſtus ſelbſt das Zeugnis gab/ daß er der Groͤſte ſey unter allen/ die von Weibern geboren ſind.","norm":"Ihr seid noch nicht bei großen Herrn in Ungnade gewesen / und ins Gefängnis geworfen worden / wie Johannes der Taufer / dem Christus selbst das Zeugnis gab / dass er der Größte sei unter allen / die von Weibern geboren sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.322100162506103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4735,"date":1663,"orig":"Jhr ſeyd noch nicht ſo lang kanck geweſen/ wie jener beym Teich Bethesda/ oder wie das blutfluͤſſige Weiblein.","norm":"Ihr seid noch nicht so lang kanck gewesen / wie jener beim Teich Bethesda / oder wie das blutflüssige Weiblein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.478499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4736,"date":1663,"orig":"Jhr ſeyd reicher und habt beſſere Tag/ als alle Propheten und Apoſteln gehabt haben.","norm":"Ihr seid reicher und habt bessere Tag / als alle Propheten und Aposteln gehabt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.213099956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4737,"date":1663,"orig":"Sagt mir/ was habt ihr fuͤr Urſach zu klagen/ als uͤber eure Suͤnd/ und uͤber den Kampff mit der Suͤnden.","norm":"Sagt mir / was habt ihr für Ursache zu klagen / als über eure Sünde / und über den Kampf mit der Sünden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4542999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4738,"date":1663,"orig":"Der iſt in dieſer Welt reich genug/ edel genug/ gluͤckſelig genug/ der ſagen kan:","norm":"Der ist in dieser Welt reich genug / edel genug / glückselig genug / der sagen kann:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.23390007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4739,"date":1663,"orig":"Gott iſt mein Vater/ Chriſtus iſt mein Bruder/ der H. Geiſt iſt mein Liebhaber/ die H. Engel ſind meine Diener und Auffwarter/ ich bin ein Kind Gottes/ und ein Miterb Chriſti!","norm":"Gott ist mein Vater / Christus ist mein Bruder / der H. Geist ist mein Liebhaber / die H. Engel sind meine Diener und Aufwarter / ich bin ein Kind Gottes / und ein Miterbe Christi!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.081999778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4740,"date":1663,"orig":"Jch hab einsmals bey betruͤbtem Zuſtand geleſen ein Buch deß hochgelahrten Jtaliaͤniſchen Philoſophi Hier. Cardani/ darinn er diſcurrirt/ wie man ſich alles Ungluͤck/ das einem begegne/ zu Nutz machen ſol. Jch verwunderte mich daruͤber wie dem tapffern Mann der Kopff mit ſo mancher ſcharffer Lauge ſey gezwaget worden/ und wie er ſich ſo artig darein hab wiſſen zu ſchicken.","norm":"Ich habe einsmals bei betrübtem Zustand gelesen ein Buch des hochgelahrten italienischen Philosophie hier. Kardane / darin er diskurriert / wie man sich alles Unglück / das einem begegne / zu Nutz machen sol. Ich verwunderte mich darüber wie dem tapferen Mann der Kopf mit so mancher scharfer Lauge sei gezwaget worden / und wie er sich so artig darein habe wissen zu schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.620999813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4741,"date":1663,"orig":"Jch beluſtigte mich ſehr auß dieſem Buch/ allein es wolt mir doch nicht alle Melancholey benehmen.","norm":"Ich belustigte mich sehr aus diesem Buch / allein es wollt mir doch nicht alle Melancholie benehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.140999794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4742,"date":1663,"orig":"Endlich ſchlug ich meine Bibel auff/ da kam mir ohngefehr ins Geſicht der Spruch Pauli in der Epiſt. an die Roͤmer cap.","norm":"Endlich schlug ich meine Bibel auf / da kam mir ungefähr ins Gesicht der Spruch Pauli in der Epist . an die Römer cap.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.140600204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4743,"date":1663,"orig":"8. Wir wiſſen/ daß denen/ die Gott lieben/ alle Ding zum Beſten dienen.","norm":"8. Wir wissen / dass denen / die Gott lieben / alle Ding zum Besten dienen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.747399806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4744,"date":1663,"orig":"Dieſer Spruch gab meinem Gemuͤth mehr Krafft und Troſt/ als alles/ was ich beym Cardano zuvor geleſen hatte.","norm":"Dieser Spruch gab meinem Gemüt mehr Kraft und Trost / als alles / was ich beim Cardano zuvor gelesen hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.521999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4745,"date":1663,"orig":"Herr Parmenio/ liebt ihr Gott/ ſo wiſſet/ daß all der erlittene Schaden und Verluſt euch werde zum beſten dienen.","norm":"Herr Parmenio / liebt ihr Gott / so wisset / dass all der erlittene Schaden und Verlust euch werde zum besten dienen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.390500068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4746,"date":1663,"orig":"Jch haͤtte euch zwar ferner ſagen wollen/ wie ihr nicht allein in dieſem geringen/ ſondern auch in viel groͤſſerm Creutz und Ungluͤck euch troͤſten/ und wider einen guten Muth faſſen ſollet; Allein ſehet/ da kombt unſer Freund Sabinus; welcher vielleicht euch und mich wird geſucht haben!","norm":"Ich hätte euch zwar ferner sagen wollen / wie ihr nicht allein in diesem geringen / sondern auch in viel größerem Kreuz und Unglück euch trösten / und wieder einen guten Mut fassen sollet; allein sehet / da kommt unser Freund Sabinus; welcher vielleicht euch und mich wird gesucht haben!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.357500076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4747,"date":1663,"orig":"Parmenio embraſſirte den Antenorn freundlich/ und bate ihn/ daß er deß nechſten Tages zu ihm in ſeinen Garten kommen/ und von dieſer materia weiter reden wolle.","norm":"Parmenio embrassierte den Antenorn freundlich / und bat ihn / dass er des nächsten Tages zu ihm in seinen Garten kommen / und von dieser materia weiter reden wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.106500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4748,"date":1663,"orig":"Jn dem kam Sabinus/ und verwieſe es beyden/ daß ſie ſich von der guten Compagni abgeriſſen haͤtten/ bate ſie wider in den Garten zu kommen/ und Sabinus wolte die kurtze/ annoch uͤbrige Zeit deß Tags wol employren/ und begehrte an die Muſicanten/ daß ſie ſich mit etzlichen ſchoͤnen Jtaliaͤniſchen Stuͤcken ſolten hoͤren laſſen.","norm":"In dem kam Sabinus / und verwiese es beiden / dass sie sich von der guten Compagnie abgerissen hätten / bat sie wieder in den Garten zu kommen / und Sabinus wollte die kurze / annoch übrige Zeit des Tags wohl employren / und begehrte an die Musikanten / dass sie sich mit etlichen schönen italienischen Stücken sollten hören lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2881999015808105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4749,"date":1663,"orig":"Antenor aber ſagte/ er hab die Natur/ daß eine Muſic alle Affecten bey ihm ernehre und vermehre/ die ſie bey ihm finde.","norm":"Antenor aber sagte / er habe die Natur / dass eine Musik alle Affekten bei ihm ernähre und vermehre / die sie bei ihm finde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.222300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4750,"date":1663,"orig":"Wann er froͤlich ſey/ und hoͤre eine Muſic/ ſo werde alles bey ihm lebendig.","norm":"Wann er fröhlich sei / und höre eine Musik / so werde alles bei ihm lebendig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.148600101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4751,"date":1663,"orig":"Wann er zornig ſey/ und hoͤre eine Muſic/ ſo frag er nichts nach dem Trotzen oder nach den Waffen deß vornehmſten Generals.","norm":"Wann er zornig sei / und höre eine Musik / so frag er nichts nach dem Trotzen oder nach den Waffen des vornehmsten Generals.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9344000816345215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4752,"date":1663,"orig":"Wann er aber traurig ſey/ und hoͤre eine Muſic/ ſo ſey er gleichſam entzuckt/ und hoͤre nicht/ was andere Leut reden.","norm":"Wann er aber traurig sei / und höre eine Musik / so sei er gleichsam entzückt / und höre nicht / was andere Leute reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.398499965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4753,"date":1663,"orig":"Nachdem er nun ſein Gemuͤth auff den geplagten Hiob gewendet hatte/ kehrte er ſich nichts mehr an die Luſt und Lieblichkeit deß Saitenſpiels/ ſondern gieng in tieffen Gedancken/ und ſchrieb endlich mit Kreiden an eine rothe Thuͤr im Garten dieſe Wort:","norm":"Nachdem er nun sein Gemüt auf den geplagten Hiob gewendet hatte / kehrte er sich nichts mehr an die Lust und Lieblichkeit des Saitenspiels / sondern ging in tiefen Gedanken / und schrieb endlich mit Kreiden an eine rote Tür im Garten diese Wort:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.031400203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4754,"date":1663,"orig":"JOBO, Viro optimo.","norm":"JOBO, Viro optimo.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"gl","lang_cld3":"sn","lang_de":0,"norm_lmscore":6.407299995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4755,"date":1663,"orig":"Cum bona, cum mala fortuna compoſito, Utriuſque Victori fortiſſimo, Satanæ triumphatori feliciſſimo, Omnium mortalium patientiſſimo, Abrahamicæ fidei ex ſanguinis hæredi, Prophetæ magno, Monumentum hoc, ad pietatis, & patientiæ memoriam ſempiternam, ſpemque reſurrectionis cum redemptore certiſſimam, poſuerunt duo ejus fratres Chriſtianus & Crucianus.","norm":"Cum bona, cum mala fortuna composito, Utriusque Victori fortissimo, Satanae triumphatori felicissimo, Omnium mortalium patientissimo, Abrahamicae fidei ex sanguinis haeredi, Prophetae magno, Monumentum hoc, ad pietatis, & patientiae memoriam sempiternam, spemque resurrectionis cum redemptore certissimam, posuerunt duo ejus fratres Christianus & Crucianus.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.54640007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4756,"date":1663,"orig":"Sabinus ließ zwar in unterſchiedenen koͤſtlichen geſchnittenen Cryſtallinen Glaͤſern allerhand Jtaliaͤniſche/ Spaniſche und Reiniſche Wein bringen/ er ließ etzliche extraordinari ſchoͤne Lieder ſingen.","norm":"Sabinus ließ zwar in unterschiedenen köstlichen geschnittenen kristallinen Gläsern allerhand Italienische / Spanische und rheinische Wein bringen / er ließ etliche extraordinär schöne Lieder singen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.986800193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4757,"date":1663,"orig":"Allein Antenor kehrte ſich nichts weder an das Trincken/ oder an die Lieder und das Saitenſpiel/ ſondern gieng in tieffſinnigen Gedancken/ und ſchrieb endlich an eine andere Thuͤr im Garten dieſe Vers:","norm":"Allein Antenor kehrte sich nichts weder an das Trinken / oder an die Lieder und das Saitenspiel / sondern ging in tiefsinnigen Gedanken / und schrieb endlich an eine andere Tür im Garten diese Vers:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7382001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4758,"date":1663,"orig":"Qui ſe, qui ſeclum vicit, qui ſæva ſuorum Funera, amicorum jurgia, pauperiem, Ulcera qui carnis, qui Conjugis impia Verba, Qui cœlum iratum mente tulit placidâ, Indomita Virtute Jobum, PATIENTIA virgo, Jam vidua.","norm":"Qui se, qui seclum vicit, qui saeva suorum Funera, amicorum jurgia, pauperiem, Ulcera qui carnis, qui Conjugis impia Verba, Qui coelum iratum mente tulit placida, Indomita Virtute Jobum, PATIENTIA virgo, Jam vidua.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.022200107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4759,"date":1663,"orig":"hoc Sponſum condídít ín tumulo,","norm":"hoc Sponsum condidit in tumulo,","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"cs","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":7.745800018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4760,"date":1663,"orig":"Die gantze Compagni wolte wiſſen/ was das bedeute?","norm":"Die ganze Compagnie wollte wissen / was das bedeute?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.8593997955322275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4761,"date":1663,"orig":"Allein die Nacht nahete herbey/ die Kutſchen waren angeſpannt wider nach der Stadt zu fahren/ und Antenor rieffe:","norm":"Allein die Nacht nahte herbei / die Kutschen waren angespannt wieder nach der Stadt zu fahren / und Antenor riefe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.990600109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4762,"date":1663,"orig":"Ite domum ſaturæ, venít heſperus, ite capellæ.","norm":"Ite domum saturae, venit hesperus, ite capellae.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"is","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":5.147500038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4763,"date":1663,"orig":"Damit eilte ein jeder zu ſeinem beſtellten Wagen/ einer wuͤnſchte dem andern eine gluͤckſelige Nacht und gute Ruhe/ und alſo nahm dieſe Zuſammenkunfft und Gaſterey ein","norm":"Damit eilte ein jeder zu seinem bestellten Wagen / einer wünschte dem anderen eine glückselige Nacht und gute Ruhe / und also nahm diese Zusammenkunft und Gasterey ein","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.317699909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4764,"date":1663,"orig":"ENDE.","norm":"ENDE.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"be","lang_de":0,"norm_lmscore":3.048700094223022} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4765,"date":1663,"orig":"Gedenck daran Hamburg.","norm":"Gedenk daran Hamburg.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"id","lang_cld3":"id","lang_de":0,"norm_lmscore":7.8983001708984375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4766,"date":1663,"orig":"Oder eine Catechiſmus-Predigt/ von dem dritten Gebot/ Am Freytag nach Mariæ Heimſuchung/ im Jahr 1656. in der Kirchen zu S. Jacob in Hamburg gehalten.","norm":"Oder eine Katechismuspredigt / von dem dritten Gebot / Am Freitag nach Marias Heimsuchung / im Jahr 1656 . in der Kirchen zu S. Jacob in Hamburg gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.728799819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4767,"date":1663,"orig":"Denen Edlen/ Hochgelahrten und Wolweiſen Herrn Hieronymo Freſen/ der Recht.","norm":"Denen Edlen / Hochgelahrten und Wohlweisen Herrn Hieronymo Fressen / der Recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.53410005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4768,"date":1663,"orig":"Licent.","norm":"Licent.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":4.725500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4769,"date":1663,"orig":"Und Hn. Herman Langebeck/ beyden deß Raths und Kirchſpiel Herren zu S. Jacob.","norm":"Und Hn. Herman Langebeck / beiden des Rats und Kirchspiel Herren zu S. Jacob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.711900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4770,"date":1663,"orig":"Und dann Denen Ehrenveſten/ Großachtbaren und Weiſen Herren Leichnambs und Kirchgeſchwornen/ der Kirchen zu S. Jacob in Hamburg. Hn. Jacob Simers. Hn. George Schroͤtering. Hn. Frantz Papke. Hn. Peter Goldner. Hn. Dieterich Faßmarn. Hn. Johann Beckhoff. Hn. Joſt Band. Hn. Claus Lueß. Hn. Heinrich Schlebuſch. Hn. Georg Becceler. Hn. Johann Trebbe. Hn. Antoni Ehrhart. Hn. Joachim Botefuͤr. Hn. George Krohmann. Hn. Paul Goldner.","norm":"Und dann denen Ehrenfesten / Großachtbaren und Weisen Herren Leichnams und Kirchgeschworenen / der Kirchen zu S. Jacob in Hamburg. Hn. Jacob Simers. Hn. George Schrötering. Hn. Frantz Papke. Hn. Peter Goldner. Hn. Dietrich Faßmarn. Hn. Johann Beckhoff. Hn. Jost Band. Hn. Claus Lueß. Hn. Heinrich Schlebusch. Hn. Georg Becceler. Hn. Johann Trebbe. Hn. Antoni Ehrhart. Hn. Joachim Botefür. Hn. George Krohmann. Hn. Paul Goldener.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.885200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4771,"date":1663,"orig":"Meinen inſonders großguͤnſtigen hochgeehrten und geliebten Herren und werthen Freunden/ wuͤnſche ich alles Wolergehen in Zeit und Ewigkeit.","norm":"Meinen insonders großgünstigen hochgeehrten und geliebten Herren und werten Freunden / wünsche ich alles Wohlergehen in Zeit und Ewigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9893999099731445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4772,"date":1663,"orig":"Ehrenveſte/ Groß Achtbare/ inſonders Großguͤnſtige Hochgeehrte Herren und werhte Freunde.","norm":"Ehrenfeste / Groß achtbare / insonders Großgünstige hochgeehrte Herren und Werte Freunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.358399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4773,"date":1663,"orig":"JCh habe Gott dem Vater unſers HErrn Jeſu Chriſti gedanckt/ als ein Hochweiſer Rath allhier/ das loͤbliche/ noͤtige und nuͤtzliche decret, von beſſerer Feyrung deß Sabbaths/ von allen Cantzeln hat verleſen und publiciren laſſen.","norm":"Ich habe Gott dem Vater unseres Herrn Jesu Christi gedankt / als ein Hochweiser Rat allhier / das löbliche / nötige und nützliche Dekret, von besserer Feierung des Sabbats / von allen Kanzeln hat verlesen und publizieren lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.30079984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4774,"date":1663,"orig":"GOTT erhalte nur den Schmidt bey guter Geſundheit/ welcher die Handhaben an die Geſetz und Ordnungen Gottes machet.","norm":"GOTT erhalte nur den Schmidt bei guter Gesundheit / welcher die Handhaben an die Gesetz und Ordnungen Gottes macht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3649001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4775,"date":1663,"orig":"Es gehet in groſſen Staͤdten/ ja auch in groſſen Laͤndern und Fuͤrſtenthuͤmern gemeiniglich alſo her/ daß offt zehen Ordnungen nacheinander gemacht werden/ aber es wird kaum eine gehalten/ Lex ſine executione, eſt cam pana ſine piſtillo.","norm":"Es geht in großen Städten / ja auch in großen Ländern und Fürstentümern gemeiniglich also her / dass oft zehn Ordnungen nacheinander gemacht werden / aber es wird kaum eine gehalten / Lex sine executione, est kam pana sine pistillo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.097799777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4776,"date":1663,"orig":"Die Obrigkeit aber/ kan ſich durch kein Ding leichter in Schimpff/ Spott/ deſpect, Verachtung und Verkleinerung bringen/ als wenn ſie Ordnungen macht/ und nicht ſteiff und feſt daruͤber haͤlt.","norm":"Die Obrigkeit aber / kann sich durch kein Ding leichter in Schimpf / Spott / despect, Verachtung und Verkleinerung bringen / als wenn sie Ordnungen macht / und nicht steif und fest darüber hält.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.999300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4777,"date":1663,"orig":"Fuͤrſten ſollen Fuͤrſtliche Gedancken haben/ und daruͤber haltẽ.","norm":"Fürsten sollen fürstliche Gedanken haben / und darüber halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.292699813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4778,"date":1663,"orig":"Buͤrgermeiſter ſollen Buͤrgermeiſterliche Gedancken haben/ und daruͤber halten.","norm":"Bürgermeister sollen Bürgermeisterliche Gedanken haben / und darüber halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.833600044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4779,"date":1663,"orig":"Den Fuͤrſten Wallenſtein mag loben oder ſchelten werda wil.","norm":"Den Fürsten Wallenstein mag loben oder schelten werde will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.003399848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4780,"date":1663,"orig":"Allein wenn ich ſeinen Lebenslauff betrachte/ befinde ich daß er dadurch ſeine Fuͤrſtliche reputation erhalten/ daß/ wann er ordre oder einen Befehl ertheilt hat/ ſo hat es muͤſſen vollzogen werden/ oder der jenige/ welcher es unterlaſſen hat/ iſt der Straffe nicht entgangen/ er mag groß oder klein geweſen ſeyn.","norm":"Allein wenn ich seinen Lebenslauf betrachte / befinde ich dass er dadurch seine fürstliche Reputation erhalten / dass / wann er ordre oder einen Befehl erteilt hat / so hat es müssen vollzogen werden / oder derjenige / welcher es unterlassen hat / ist der Strafe nicht entgangen / er mag groß oder klein gewesen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.598400115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4781,"date":1663,"orig":"Wann nun dieſe loͤbliche Sontags Ordnung ſol gehalten werden/ ſo muͤſſen Regenten und Prediger/ Moſes und Aaron/ Joſua und Eleazar/ Nehemtas und die Leviten zuſammen halten/ und einander die Hand bieten.","norm":"Wann nun diese löbliche sonntags Ordnung soll gehalten werden / so müssen Regenten und Prediger / Moses und Aaron / Josua und Eleazar / Nehemtas und die Leviten zusammen halten / und einander die Hand bieten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.39169979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4782,"date":1663,"orig":"Wann Nehemias gute Ordnung macht/ muͤſſen die Leviten daruͤber halten/ und das Volck zum Gehorſam ermahnen/ oder ſie werden beyderſeits Schimpff und Spott davon haben/ bey Gott/ bey Engeln und Menſchen.","norm":"Wann Nehemias gute Ordnung macht / müssen die Leviten darüber halten / und das Volk zum Gehorsam ermahnen / oder sie werden beiderseits Schimpf und Spott davon haben / bei Gott / bei Engeln und Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.768799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4783,"date":1663,"orig":"Wann Moſes und Aaron zuſammen halten/ koͤnnen ſie bey Pharao/ das iſt/ bey der verſtockten boßhafftigen Welt/ durch Gottes Mitwuͤrckung viel thun und außrichten.","norm":"Wann Moses und Aaron zusammen halten / können sie bei Pharao / das ist / bei der verstockten boshaften Welt / durch Gottes Mitwirkung viel tun und ausrichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.43090009689331} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4784,"date":1663,"orig":"Den Gideon machte Gott auß einem Waͤitzen Dreſcher zu einem tapffern unerſchrocknen Helden/ daß/ wann er wider ſeine Feinde zu Felde zoge/ rieffen ſeine Kriegsknechte mit großmuͤtiger Stimm:","norm":"Den Gideon machte Gott aus einem Wäitzen Drescher zu einem tapferen unerschrockenen Helden / dass / wann er wider seine Feinde zu Felde zog / riefen seine Kriegsknechte mit großmütiger Stimme:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.747000217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4785,"date":1663,"orig":"Hier Schwerdt deß HErrn und Gideon.","norm":"Hier Schwert des Herrn und Gideon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.968999862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4786,"date":1663,"orig":"Als dieſer tapffere Held ſolte die Midiamter angreiffen/ und ſchlagen wie einen eintzelen Mann/ da ſagte er zu ſeinen drey hundert Maͤnnern/ die er bey ſich hatte: Sehet auff mich/ und thut auch alſo.","norm":"Als dieser tapfere Held sollte die Midiamter angreifen / und schlagen wie einen einzeln Mann / da sagte er zu seinen dreihundert Männern / die er bei sich hatte: Sehet auf mich / und tut auch also.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.65339994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4787,"date":1663,"orig":"Jtem/ wie ich thue/ ſo thut ihr auch/ Jud. 7. v. 17.","norm":"Item / wie ich tue / so tut ihr auch / Jud. 7. v. 17.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.976600170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4788,"date":1663,"orig":"Das iſt eine hochloͤbliche Regenten Stimm/ wann Obrigkeit ſagt/ Sehet auff mich/ und thut auch alſo.","norm":"Das ist eine hochlöbliche Regenten Stimme / wann Obrigkeit sagt / Sehet auf mich / und tut auch also.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5619001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4789,"date":1663,"orig":"Dann/ wie der Regent iſt/ ſo ſind auch ſeine Amptleute/ wie der Rath iſt/ ſo ſind auch die Buͤrger/ Syr. c. 10. v. 2.","norm":"Dann / wie der Regent ist / so sind auch seine Amtleute / wie der Rat ist / so sind auch die Bürger / Syr. c. 10. v. 2.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.09089994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4790,"date":1663,"orig":"Wir haben juͤngſt in den wochentlichen Relationen geleſen/ daß die Roͤmiſche Kaͤyſerliche Majeſtaͤt zu Wien haben ein Decret ergehen laſſen/ daß kein Panquet/ Kurtzweil oder Arbeit ſolle vorgehen am Sontage/ biß alle Predigten geendiget ſeyn.","norm":"Wir haben jüngst in den wochentlichen Relationen gelesen / dass die Römische kaiserliche Majestät zu Wien haben ein Dekret ergehen lassen / dass kein Bankett / Kurzweil oder Arbeit solle vorgehen am Sonntage / bis alle Predigten geendigt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.151000022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4791,"date":1663,"orig":"Und dieſes hat der Kaͤyſer nicht nur ſeinen Laqueien/ ſeinen Stalljungen/ ſeinen Bratenwendern in der Kuͤchen/ ſondern auch ſeinen Gewaltigen/ ſeinen geheimbſten Raͤthen/ und vornehmſten Officirern befehlen laſſen.","norm":"Und dieses hat der Kaiser nicht nur seinen Laqueien / seinen Stalljungen / seinen Bratenwendern in der Küchen / sondern auch seinen Gewaltigen / seinen geheimsten Räten / und vornehmsten Offizieren befehlen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.696599960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4792,"date":1663,"orig":"Und der Kaͤyſer ſelbſt ſtellt/ am Sontag keine Panquet an/ er reitet nicht auß ſpatzieren/ ſondern er beſucht die Kirchen/ und erinnert ſich/ daß Gott nicht nur den Sontag Morgen/ ſondern den gantzen Sontag zu heiligen befohlen habe.","norm":"Und der Kaiser selbst stellt / am Sonntag keine Bankett an / er reitet nicht aus spazieren / sondern er besucht die Kirchen / und erinnert sich / dass Gott nicht nur den Sonntagmorgen / sondern den ganzen Sonntag zu heiligen befohlen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.706999778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4793,"date":1663,"orig":"Werden wir hinfuͤro den Sontag nicht beſſer in acht nehmen/ ſo wird Kaͤyſer Leopoldus mit ſeiner Kaͤyſerlichen Hoffſtatt am Juͤngſten Tage aufftreten/ und uns/ die wir uns der Reformation ruͤhmen/ ſchamroth machen.","norm":"Werden wir hinfür den Sonntag nicht besser in Acht nehmen / so wird Kaiser Leopoldus mit seiner Kaiserlichen Hoffstatt am jüngsten Tage auftreten / und uns / die wir uns der Reformation rühmen / schamrot machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.045700073242187} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4794,"date":1663,"orig":"Die Churfl.","norm":"Die Kurfl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.073100090026855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4795,"date":1663,"orig":"Reſidentz-Stadt und Feſtung Dreßden/ wird am Sontag nicht eroͤffnet/ biß alle Nachmittags Predigten geendiget ſind.","norm":"Residenzstadt und Festung Dresden / wird am Sonntag nicht eröffnet / bis alle Nachmittags Predigten geendigt sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.05109977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4796,"date":1663,"orig":"Und da geht der Churfuͤrſt ſelbſt ſeinen Unterthanen mit guten Exempeln vor/ koͤmpt mit ſeiner Churfuͤrſtlichen Gemahlin und Kindern/ und ſeiner gantzen hochanſehnlichen Hoffſtatt in die Kirche/ und hoͤret Gottes Wort an.","norm":"Und da geht der Kurfürst selbst seinen Untertanen mit guten Exempeln vor / kommt mit seiner kurfürstlichen Gemahlin und Kindern / und seiner ganzen hochansehnlichen Hoffstatt in die Kirche / und höret Gottes Wort an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.656599998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4797,"date":1663,"orig":"Werden wir hinfuͤro nicht dergleichen thun/ ſo wird der Churfuͤrſt von Sachſen/ mit allen ſeinen Gewaltigen am Juͤngſten Tage auffſtehen/ und wird uns ſchamroth machen/ daß wir ſo wenig in acht genommen haben/ das dritte Gebot/ welches der ſtarcke eifrige Gott: der da heimſuchet die Suͤnde der Vaͤter an den Kindern biß in das dritte und vierdte Glied/ auff dem Berg Sinai/ unter dem Donner und Blitz gegeben/ und dabey ein ſonderliches Wort geſetzet/ welches bey andern Geboten nicht ſtehet.","norm":"Werden wir hinfür nicht dergleichen tun / so wird der Kurfürst von Sachsen / mit allen seinen Gewaltigen am jüngsten Tage aufstehen / und wird uns schamrot machen / dass wir so wenig in Acht genommen haben / das dritte Gebot / welches der starke eifrige Gott: Der da heimsuchet die Sünde der Väter an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied / auf dem Berg Sinai / unter dem Donner und Blitz gegeben / und dabei ein sonderliches Wort gesetzt / welches bei anderen Geboten nicht steht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.151800155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4798,"date":1663,"orig":"Denn/ ſagt er/ GEDENCK deß Sabbaths/ daß du ihn heiligeſt.","norm":"Denn / sagt er / Gedenk des Sabbats / dass du ihn heiligest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.070300102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4799,"date":1663,"orig":"Zu Caſſel wird die Fuͤrſtl. Feſtung am Sontag nicht eroͤffnet/ biß die Nachmittags Predigten zu end ſind.","norm":"Zu Kassel wird die Fürstl. Festung am Sonntag nicht eröffnet / bis die Nachmittags Predigten zu Ende sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.062600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4800,"date":1663,"orig":"Wie die Engliſche Nation allhier den Sontag in acht nehmen/ iſt denen bekant/ welche mit ihnen converſiren.","norm":"Wie die englische Nation allhier den Sonntag in Acht nehmen / ist denen bekannt / welche mit ihnen konversieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.850900173187256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4801,"date":1663,"orig":"Werden wir den Sontag nicht beſſer feyren/ ſo werden die Calviniſten zu Caſſel/ und die auß der Engliſchen Nation allhier aufftreten/ und werden uns au jenem groſſen Tage ſchamroth machen.","norm":"Werden wir den Sonntag nicht besser feiern / so werden die Calvinisten zu Kassel / und die aus der englischen Nation allhier auftreten / und werden uns au jenem großen Tage schamrot machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.120100021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4802,"date":1663,"orig":"Ja/ der Koͤnig von Ninive wird aufftreten/ und viel tauſend Leute auß Hamburg verdammen.","norm":"Ja / der König von Ninive wird auftreten / und viel tausend Leute aus Hamburg verdammen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.450699806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4803,"date":1663,"orig":"Denn als Jonas nach Niniven kam/ und ſagte Groſſen und Kleinen ſie ſolten Buſſe thun/ oder die Stadt wuͤrde innerhalb 40. Tagen zu Grunde gehen/ da gehorchte der Koͤnig der Stimm dieſes einigen Manns/ ſtunde auff von ſeinem koͤniglichen Thron/ legte ſeinen Purpurmantel/ ſein Scepter und Cron ab/ ließ ſeine koͤnigliche Tafel ungedeckt/ zog einen Sack an/ ſatzte ſich in die Aſchen/ gieng ſeiner gantzen koͤniglichen Hoffſtatt und der gantzen Buͤrgerſchafft mit gutem Exempel vor/ daß ſie ſich bekehrten von ihren boͤſen Wegen/ und alſo die gantze Stadt bey ihrem Flor und weltberuͤhmten Eſtat erhalten wurde.","norm":"Denn als Jonas nach Niniven kam / und sagte Großen und Kleinen sie sollten Buße tun / oder die Stadt würde innerhalb 40. Tagen zu Grunde gehen / da gehorchte der König der Stimme dieses einigen Manns / stand auf von seinem königlichen Thron / legte seinen Purpurmantel / sein Zepter und Krone ab / ließ seine königliche Tafel ungedeckt / zog einen Sack an / setzte sich in die Aschen / ging seiner ganzen königlichen Hoffstatt und der ganzen Bürgerschaft mit gutem Exempel vor / dass sie sich bekehrten von ihren bösen Wegen / und also die ganze Stadt bei ihrem Flor und weltberühmten Estat erhalten wurde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1153998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4804,"date":1663,"orig":"Wie lang hat das gantze Miniſterium allhier geprediget von den Straffen die Gott getrohet hat denen/ welche den Sabbath entheiligen?","norm":"Wie lang hat das ganze Ministerium allhier gepredigt von den Strafen die Gott gedroht hat denen / welche den Sabbat entheiligen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.519499778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4805,"date":1663,"orig":"Allein/ wer lehret ſich recht daran?","norm":"Allein / wer lehrt sich recht daran?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.224599838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4806,"date":1663,"orig":"Die meiſten laſſen in ſich ruffen wie in einen hohlen Baum.","norm":"Die meisten lassen in sich rufen wie in einen hohlen Baum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.884799957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4807,"date":1663,"orig":"Holtz auffleſen am Sabbath/ ſcheint ein geringes Ding zu ſeyn.","norm":"Holz auflesen am Sabbat / scheint ein geringes Ding zu sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.279900074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4808,"date":1663,"orig":"Weil aber ſolches ein geborner Jſraelit in der Wuͤſten thaͤt/ klagten es die andern welche es geſehen hatten/ dem Moſi als ihrem Regenten/ und Aaron als ihrem Seelſorger.","norm":"Weil aber solches ein geborener Israelit in der Wüssten täte / klagten es die anderen welche es gesehen hatten / dem Mosi als ihrem Regenten / und Aaron als ihrem Seelsorger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.348800182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4809,"date":1663,"orig":"Weil dieſes nun damals ein unerhoͤrtes Werck ware/ legte man den Ubelthaͤter gefangen/ biß man klare Antwort von Gott habe/ wie dieſes Laſter zu ſtraffen ſey.","norm":"Weil dieses nun damals ein unerhörtes Werk war / legte man den Übeltäter gefangen / bis man klare Antwort von Gott habe / wie dieses Laster zu strafen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.051199913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4810,"date":1663,"orig":"GOTT erklaͤrte ſich/ der Mann ſolle deß Todtes ſterben/ die gantze Gemeine ſolle ihn ſteinigen auſſer dem Lager/ Num. 15. O guͤtigſter HERR JEſu/ ſolte heutiges Tages ein jeder/ welcher allhier den Sontag entheiliget/ von meiner Volckreichen gantzen Gemein geſteiniget werden/ wo wolte man Steine genug hernehmen?","norm":"GOTT erklärte sich / der Mann solle des Totes sterben / die ganze Gemeine solle ihn steinigen außer dem Lager / Num. 15. O gütigster Herr Jesu / sollte heutiges Tages ein jeder / welcher allhier den Sonntag entheiliget / von meiner Volkreichen ganzen Gemein gesteinigt werden / wo wollte man Steine genug hernehmen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.42609977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4811,"date":1663,"orig":"Es wuͤrde ehe an Steinen/ als an Verbrechern fehlen.","norm":"Es würde ehe an Steinen / als an Verbrechern fehlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.464300155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4812,"date":1663,"orig":"Haſt du ſtarcker und eyfriger GOTT/ dich ſo ſehr erzuͤrnet uͤber einen Mann/ der etwa ein wenig Spaͤn oder Reißlein geſamlet und auffgehoben/ weil es zur UNZEJT geſchehen/ wie vielmehr wird dein gerechter Zorn entbrennen uͤber die/ welche am Sontag freſſen/ ſauffen/ huren/ buben/ ehebrechen/ fluchen/ ſpielen/ tantzen/ fromme Leute in ihren Zuſammenkuͤnfften verleumbden/ und andere Ding treiben/ von welchen Paulus 1. Corinth. 6. und Gal. 5. ſagt/ daß/ die ſolches thun (am Werckeltag/ zugeſchweigen am Sontag) werden das Reich Gottes nicht ererben.","norm":"Hast du starker und eifriger GOTT / dich so sehr erzürnet über einen Mann / der etwa ein wenig Spän oder Reißlein gesammelt und aufgehoben / weil es zur Unzeit geschehen / wie vielmehr wird dein gerechter Zorn entbrennen über die / welche am Sonntag fressen / saufen / huren / Buben / ehebrechen / fluchen / spielen / tanzen / fromme Leute in ihren Zusammenkünften verleumden / und andere Ding treiben / von welchen Paulus 1. Corinth. 6. und Gal. 5. sagt / dass / die solches tun (am Werkeltag / zugeschwiegen am Sonntag) werden das Reich Gottes nicht ererben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8140997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4813,"date":1663,"orig":"Da Gott wegen deß Sabbaths in der groſſen Stadt Jeruſalem eine Reformation anſtellen wolte/ ließ er durch den Propheten Jeremiam c. 17. nicht nur den Poͤbel/ die Knechte und Maͤgde deßwegen anreden/ ſondern er ſagte zu dem Propheten:","norm":"Da Gott wegen des Sabbats in der großen Stadt Jerusalem eine Reformation anstellen wollte / ließ er durch den Propheten Jeremiam c. 17. nicht nur den Pöbel / die Knechte und Mägde deswegen anreden / sondern er sagte zu dem Propheten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.481800079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4814,"date":1663,"orig":"Gehe hin/ und tritt unter das Thor deß Volcks/ dadurch die Koͤnige Juda auß- und eingehen/ und unter alle Thor zu Jeruſalem/ und ſprich zu ihnen:","norm":"Gehe hin / und tritt unter das Tor des Volks / dadurch die Könige Juda auß- und eingehen / und unter alle Tor zu Jerusalem / und sprich zu ihnen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.413000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4815,"date":1663,"orig":"Hoͤret deß HErrn Wort ihr Koͤnige Juda/ und alle Einwohner zu Jeruſalem/ ſo zu dieſem Thor eingehen:","norm":"Höret des Herrn Wort ihr Könige Juda / und alle Einwohner zu Jerusalem / so zu diesem Tor eingehen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5030999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4816,"date":1663,"orig":"So ſpricht der HErr: Huͤtet euch/ und traget keine Laſt am Sabbathstag durch die Thor hinein zu Jeruſalem.","norm":"So spricht der Herr: Hütet euch / und traget keine Last am Sabbatstag durch die Tor hinein zu Jerusalem.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.250100135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4817,"date":1663,"orig":"Und fuͤhre keine Laſt am Sabbathstag auß euren Haͤuſern/ (wie die Kauffleut thun/ welche am Sontag packen und auffladen laſſen/ was am Montag oder wol gar am Sontag ſoll weggefuͤhret werden.)","norm":"Und führe keine Last am Sabbatstag aus euren Häusern / (wie die Kaufleut tun / welche am Sonntag packen und aufladen lassen / was am Montag oder wohl gar am Sonntag soll weggeführt werden.)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.676599979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4818,"date":1663,"orig":"Ob die Juden damals auch unter oder vor ihrem Gottesdienſt ſeyn ſpatzieren gefahren/ und eine Laſt von Ammen/ von Spielleuten/ von Flaſchenfuttern und kalten Kuͤchen/ Koͤrben auß thren Haͤuſerr mitgenommen haben/ das weiß ich nicht.) und thut keine Arbeit/ wie die Handwercksburſch/ welche am Sontag den Leuten umb ein Biergeld etwas arbeiten/ oder wie die Maͤgde/ welche am Sontag ihre Kleider flicken/ und werden deßwegen von ihren Herren und Frauen gelobt/ daß ſie eine Anzeigung von ſich geben/ daß ſie einmal lernen werden wie ſie einem Doppelſchilling nachtrachten ſollen.","norm":"Ob die Juden damals auch unter oder vor ihrem Gottesdienst sein Spazieren gefahren / und eine Last von Ammen / von Spielleuten / von Flaschenfuttern und kalten Küchen / Körben aus thren Häuser mitgenommen haben / das weiß ich nicht .) und tut keine Arbeit / wie die Handwerksbursch / welche am Sonntag den Leuten um ein Biergeld etwas arbeiten / oder wie die Mägde / welche am Sonntag ihre Kleider flicken / und werden deswegen von ihren Herren und Frauen gelobt / dass sie eine Anzeigung von sich geben / dass sie einmal lernen werden wie sie einem Doppelschilling nachtrachten sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.794099807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4819,"date":1663,"orig":"Sondern heiliget den Sabbath/ wie ich euren Vaͤtern geboten hab.","norm":"Sondern heiliget den Sabbat / wie ich euren Vätern geboten habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.527100086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4820,"date":1663,"orig":"Das iſt/ ruhet an dieſem Tag von eurer Handarbeit/ damit die Werck der Heiligung und deß Gottesdienſts nicht verſtoͤrt oder verhindert werden.","norm":"Das ist / ruhet an diesem Tag von eurer Handarbeit / damit die Werk der Heiligung und des Gottesdiensts nicht verstört oder verhindert werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.878799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4821,"date":1663,"orig":"Gott hat euch ſechs Tage helffen arbeiten/ ſo laſt ihn nun am ſiebenden Tage ruhen in eurem Hertzen.","norm":"Gott hat euch sechs Tage helfen arbeiten / so lässt ihn nun am siebenten Tage ruhen in eurem Herzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.21560001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4822,"date":1663,"orig":"Kirchen gehen ſaͤumet nicht.","norm":"Kirchen gehen säumet nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.156799793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4823,"date":1663,"orig":"Wiewol die ungluͤckſeligen Heyden vermeynten/ es were unnuͤtz Ding/ daß man dieſen Tag mit Muͤſſiggang unnuͤtzlich zubraͤchte/ ſo ſol dennoch der zeitlichen Nahrung nichts abgehen/ ſondern vielmehr ſol der uͤbrigen Tage wochentlicher Arbeit deſto mehr gedeyen/ Matth. 6. v. 33.","norm":"Wiewohl die unglückseligen Heiden vermeinten / es wäre unnütz Ding / dass man diesen Tag mit Müßiggang unnützlich zubrächte / so soll dennoch der zeitlichen Nahrung nichts abgehen / sondern vielmehr soll der übrigen Tage wochentlicher Arbeit desto mehr gedeihen / Matth. 6. v. 33.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.014800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4824,"date":1663,"orig":"Es verſpricht Gott der Stadt Jeruſalem in dieſem Cap. wie er ſie ſegnen wolle/ wann ſie dieſem ſeinem Befehl gehorchen.","norm":"Es verspricht Gott der Stadt Jerusalem in diesem Cap. wie er sie segnen wolle / wann sie diesem seinem Befehl gehorchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.373799800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4825,"date":1663,"orig":"Dagegen trohet er ihr/ wie er ſie ſtraffen wolle/ wann ſie in Entheiligung deß Sabbaths fortfahren werde/ und ſagt v. 27. Jch wil ein Feur unter ihren Thoren anſtecken/ daß die Häuſer zu Jeruſalem verzehren/ und nicht geleſcht werden ſoll.","norm":"Dagegen drohet er ihr / wie er sie strafen wolle / wann sie in Entheiligung des Sabbats fortfahren werde / und sagt v. 27. Ich will ein Feuer unter ihren Toren anstecken / dass die Häuser zu Jerusalem verzehren / und nicht gelöscht werden soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.900599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4826,"date":1663,"orig":"Jch/ Jch/ ſagt Er/ will es thun/ Jch will ein Feuer anſtecken/ das ſoll die Haͤuſer verzehren/ und nicht geleſcht werden.","norm":"Ich / Ich / sagt er / will es tun / Ich will ein Feuer anstecken / das soll die Häuser verzehren / und nicht gelöscht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.890399932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4827,"date":1663,"orig":"Es ſoll keine Feuer-Ordnung/ keine Waſſerſpruͤtzen/ kein Segen der alten Weiber/ kein Fleiß der arbeitſeligen Buͤrger helffen/ ſondern wann ſie meinen ſie wollen an einem Ort leſchen/ ſo wird es am andern Ort deſto hefftiger anfangen zu brennen/ GOtt behuͤte die Edle Stadt Hamburg fuͤr allem Ungluͤck/ und gebe allen ihren Einwohnern/ was ich mir und den meinigen wuͤnſche.","norm":"Es soll keine Feuerordnung / keine Wasserspritzen / kein Segen der alten Weiber / kein Fleiß der arbeitseligen Bürger helfen / sondern wann sie meinen sie wollen an einem Ort Leschen / so wird es am anderen Ort desto heftiger anfangen zu brennen / Gott behüte die Edle Stadt Hamburg vor allem Unglück / und gebe allen ihren Einwohnern / was ich mir und den meinigen wünsche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.02400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4828,"date":1663,"orig":"Wann aber Gott die Stadt Hamburg mit groſſer Feuers-Brunſt ſtraffte/ wie koͤnte ſie haͤrter geſtrafft werden?","norm":"Wann aber Gott die Stadt Hamburg mit großer Feuersbrunst strafte / wie könnte sie härter gestraft werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.258699893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4829,"date":1663,"orig":"Wie mancher Muͤſſiggaͤnger iſt in Hamburg/ der das Capital/ welches ſeine Voreltern durch GOTTES Segen im Schweiß ihres Angeſichts erworben hat/ in Haͤuſer geſtecket hat?","norm":"Wie mancher Müßiggänger ist in Hamburg / der das Kapital / welches seine Voreltern durch GOTTES Segen im Schweiß ihres Angesichts erworben hat / in Häuser gesteckt hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.838699817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4830,"date":1663,"orig":"Wann nun Gott ſolche Haͤuſer in die Aſche legte/ wie juͤngſt in der Dtadt Staden/ welche die aͤlteſte unter allen Nieder-Saͤchſiſchen Staͤdten/ und ſchon vor Chriſti Geburt iſt erbauet worden/ oder wie in der nahrhafftigen Stadt Jtzehoͤe oder in dem ſchoͤnen Graͤffltchen Rantzowiſchen Marckflecken Elmshorn/ was wolte ein ſolcher Muͤſſiggaͤnger thun?","norm":"Wann nun Gott solche Häuser in die Asche legte / wie jüngst in der Tat Staden / welche die älteste unter allen Niedersächsischen Städten / und schon vor Christi Geburt ist erbauet worden / oder wie in der nahrhaften Stadt Jtzehöe oder in dem schönen Gräffltchen Rantzowischen Markflecken Elmshorn / was wollte ein solcher Müßiggänger tun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.428100109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4831,"date":1663,"orig":"Er wuͤrde ſagen/ graben mag ich nicht/ ſo ſchaͤme ich mich zu betteln.","norm":"Er würde sagen / graben mag ich nicht / so schäme ich mich zu betteln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4567999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4832,"date":1663,"orig":"Jn dem ich dieſes ſchreibe und mir viel andere Ding einfallen/ Sorge ich es werde mancher hoffaͤrtiger Mammoniſt/ der es leſen wird/ dencken was iſt das fuͤr eine Schnackerey?","norm":"Indem ich dieses schreibe und mir viel andere Ding einfallen / Sorge ich es werde mancher hoffärtiger Mammonist / der es lesen wird / denken was ist das für eine Schnackerei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.63730001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4833,"date":1663,"orig":"Hamburg iſt ſo lang Hamburg geweſen/ und wird wol Hamburg bleiben.","norm":"Hamburg ist so lang Hamburg gewesen / und wird wohl Hamburg bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.411900043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4834,"date":1663,"orig":"Der Sontag iſt alſo zubracht worden/ als ich bey meinem Herrn gedienet hab/ und meines Herrn Hauß iſt biß dato nit vom Feuer verzehret worden.","norm":"Der Sonntag ist also zubracht worden / als ich bei meinem Herrn gedient habe / und meines Herrn Haus ist bis dato nicht vom Feuer verzehret worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.746600151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4835,"date":1663,"orig":"Allein mein guter Freund/ das iſt Gottes ſonderbare Guͤte/ daß Er die Suͤnder nicht alsbald mit der Straff uͤbereilet/ ſondern gibt ihnen Zeit zur Buß.","norm":"Allein mein guter Freund / das ist Gottes sonderbare Güte / dass Er die Sünder nicht alsbald mit der Strafe übereilet / sondern gibt ihnen Zeit zur Buße.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.586100101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4836,"date":1663,"orig":"Den Leuten vor der Suͤndflut gab Er Zeit 120. Jahr.","norm":"Den Leuten vor der Sündflut gab er Zeit 120. Jahr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.186100006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4837,"date":1663,"orig":"Den Juͤden zu Zeiten Jeremiaͤ gab Er Zeit 40. Jahr.","norm":"Den Juden zu Zeiten Jeremiä gab er Zeit 40. Jahr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.452600002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4838,"date":1663,"orig":"Den Leuten zu Jeruſalem gab Chriſtus als Er ſie beweinte/ Zeit zur Buſſe 40. Jahr/ oder wie es etliche außrechnen 38. Jahr.","norm":"Den Leuten zu Jerusalem gab Christus als Er sie beweinte / Zeit zur Buße 40. Jahr / oder wie es etliche ausrechnen 38. Jahr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.78249979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4839,"date":1663,"orig":"Als Chriſtus eben in dieſer Woch/ da Er uͤber die Stadt Jeruſalem geweinet hat/ iſt gecreutziget worden/ werden die Phariſeer und Schrifftgelahrte/ welche gehoͤrt hatten/ was Chriſtus der Stadt Jeruſalem fuͤr einen erbaͤrmlichen Untergang verkuͤndiget hatte/ ſich ohne Zweiffel hoͤniſch daruͤber gemacht/ und geſagt haben: Der arme JEſus von Nazareth iſt kein Politicus kein Eſtatsman/ Er weiß und verſtehet nicht/ was fuͤr ein Eſtat zu Jeruſalem ſey/ was fuͤr eine Real-Veſtung zu Jeruſalem ſey Wer will uns zu Jeruſalem etwas thun?","norm":"Als Christus eben in dieser Woche / da Er über die Stadt Jerusalem geweint hat / ist gekreuzigt worden / werden die Pharisäer und Schriftgelahrte / welche gehört hatten / was Christus der Stadt Jerusalem für einen erbärmlichen Untergang verkündigt hatte / sich ohne Zweifel höhnisch darüber gemacht / und gesagt haben: Der arme Jesus von Nazareth ist kein Politicus kein Estatsman / Er weiß und verstehet nicht / was für ein Estat zu Jerusalem sei / was für eine Realvestung zu Jerusalem sei wer will uns zu Jerusalem etwas tun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7540998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4840,"date":1663,"orig":"Sollen es die Roͤmer thun?","norm":"Sollen es die Römer tun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.354700088500976} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4841,"date":1663,"orig":"Ach die werden mit den Frantzoſen und Deutſchen genug zu thun bekommen ꝛc.","norm":"Ach die werden mit den Franzosen und Deutschen genug zu tun bekommen etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.019800186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4842,"date":1663,"orig":"Allein Chriſtus ſagt nicht/ es werden die Feinde alsbald kommen/ und eine Wagenburg umb Jeruſalem ſchlagen/ ſondern Er ſagt/ es werde die ZEJT kommen.","norm":"Allein Christus sagt nicht / es werden die Feinde alsbald kommen / und eine Wagenburg um Jerusalem schlagen / sondern Er sagt / es werde die Zeit kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.839099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4843,"date":1663,"orig":"Und wann die Leute am allerſicherſten ſind/ iſt gemeiniglich die Straff am aller nechſten.","norm":"Und wann die Leute am allersichersten sind / ist gemeiniglich die Strafe am aller nächsten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.750100135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4844,"date":1663,"orig":"Da die erſte Welt den Ertzvater Noa auffs hoͤchſte verachtete/ da gieng das Waſſerbad an/ und muſte erſauffen/ alles was einen lebendigen Othem hatte/ außgenommen/ was mit Noa war in den Kaſten gangen/ Gen. 7.","norm":"Da die erste Welt den Erzvater Noa aufs höchste verachtete / da ging das Wasserbad an / und musste ersaufen / alles was einen lebendigen Odem hatte / ausgenommen / was mit Noa war in den Kasten gegangen / Gen. 7.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.123799800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4845,"date":1663,"orig":"Da Haman ſeinen groͤſten Stoltz und Hoffart triebe/ muſte er ihm ſelbſt den Galgen zu ſeinem Untergang bauen/ Eſth. 7.","norm":"Da Haman seinen größten Stolz und Hoffart triebe / musste er ihm selbst den Galgen zu seinem Untergang bauen / Esth. 7.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.609399795532227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4846,"date":1663,"orig":"Da Holofernes in ſeiner hoͤchſten Sicherheit lebte/ und auff neue Hurerey und Unzucht dachte/ ſtunde ihm Judith am nechſten/ welche ihm den Kopff abſchlagen ſolte/ Judith, c. 13.","norm":"Da Holofernes in seiner höchsten Sicherheit lebte / und auf neue Hurerei und Unzucht dachte / stand ihm Judith am nächsten / welche ihm den Kopf abschlagen sollte / Judith, c. 13.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.155799865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4847,"date":1663,"orig":"Da die Buͤrger zu Jeruſalem in hoͤchſter Sicherheit lebten/ kam der Roͤmiſche Feldherr Titus; des Kaͤyſers Sohn/ ſchickte ſie mit blutigen Koͤpffen/ oder hungerigen Magen ins Grab/ und legte die gantze Stadt/ welche die beruͤhmteſte und ſchoͤnſte in gantz Orient war/ in die Aſchen.","norm":"Da die Bürger zu Jerusalem in höchster Sicherheit lebten / kam der römische Feldherr Titus; des Kaisers Sohn / schickte sie mit blutigen Köpfen / oder hungrigen Magen ins Grab / und legte die ganze Stadt / welche die berühmteste und schönste in ganz Orient war / in die Aschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7606000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4848,"date":1663,"orig":"GOtt/ der Hertzen und Nieren pruͤfet/ weiß/ daß ich der Stadt Hamburg alles liebs und gutes wuͤnſche.","norm":"Gott / der Herzen und Nieren prüfet / weiß / dass ich der Stadt Hamburg alles Liebs und gutes wünsche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.582200050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4849,"date":1663,"orig":"Jch zweiffle nicht dran/ daß noch viel arme fromme Leut im Gaſthauß und in andern Hoſpitaͤlen ſeyn/ welche fuͤr dieſe Stadt beten/ und daß Gott die arme Kinder im Waͤiſenhauß mit Gnaden anſehen werde/ wie die 12000. kleine Steckenreuter zu Ninive.","norm":"Ich zweifle nicht dran / dass noch viel arme fromme Leute im Gasthaus und in anderen Hospitälern sein / welche für diese Stadt beten / und dass Gott die arme Kinder im Wäisenhauß mit Gnaden ansehen werde / wie die 12000 . kleine Steckereuter zu Ninive.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.893799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4850,"date":1663,"orig":"Jch zweiffle auch nicht daran/ daß noch mancher ehrlicher fremder Mann/ welcher ſeine uͤbrige Baarſchafft in Hamburg zur Verwahrung bracht hat/ fuͤr der Stadt Hamburg Wohlfahrt bete.","norm":"Ich zweifle auch nicht daran / dass noch mancher ehrlicher fremder Mann / welcher seine übrige Barschaft in Hamburg zur Verwahrung brachte hat / für der Stadt Hamburg Wohlfahrt bete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.457699775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4851,"date":1663,"orig":"Da Gott Sodoma und Gomorra mit Feuer vom Himmel verdilgete/ erhielt Er die Stadt Zoar/ (darin vielleicht eben ſo boͤſe Buben waren als zu Sodoma) damit Loth mit den Seinigen dahin fliehen koͤnne/ Gen. 19. Allein/ wer ſich nicht will fuͤrchten fuͤr dem jrꝛdiſchen oder elementariſchen Feuer/ welches den Verbrechern des Sabbaths getrohet wird/ der fuͤrchte ſich fuͤr dem hoͤlliſchen Feuer/ darin der reiche Schlemmer ſitzt/ welcher Moſen und die Propheten ohne Zweiffel nicht hat hoͤren wollen/ weil er von Abraham begehrte/ er ſolle doch ſeinen Bruͤdern etwas ſonderliches machen/ und Lazarum zu ihnen ſenden.","norm":"Da Gott Sodoma und Geomora mit Feuer vom Himmel vertilgte / erhielt er die Stadt Zoar / (darin vielleicht eben so böse Buben waren als zu Sodoma) damit Lot mit den Seinigen dahin fliehen könne / Gen. 19. Allein / wer sich nicht will fürchten für dem irdischen oder elementarischen Feuer / welches den Verbrechern des Sabbats gedroht wird / der fürchte sich für dem höllischen Feuer / darin der reiche Schlemmer sitzt / welcher Moosen und die Propheten ohne Zweifel nicht hat hören wollen / weil er von Abraham begehrte / er solle doch seinen Brüdern etwas Sonderliches machen / und Lazarus zu ihnen senden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.087600231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4852,"date":1663,"orig":"Es muͤſſen Moſes und die Propheten/ Lehrer und Prediger anhalten mit Warnung und Ermahnung bey groſſen und kleinen/ es ſey zu rechter Zeit oder zur Unzeit.","norm":"Es müssen Moses und die Propheten / Lehrer und Prediger anhalten mit Warnung und Ermahnung bei großen und kleinen / es sei zu rechter Zeit oder zur Unzeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.114500045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4853,"date":1663,"orig":"Und damit ich anderer Leute halben nicht zum Teuffel fahre/ und auff mich lade ſo vieler tauſend Menſchen Blut/ als werde ich mir das Maul nicht zubinden laſſen/ ſondern ſagen was zu ſagen iſt/ ich mag Danck oder Undanck in der Welt davon verdienen.","norm":"Und damit ich anderer Leute halben nicht zum Teufel fahre / und auf mich lade so vieler tausend Menschen Blut / als werde ich mir das Maul nicht zubinden lassen / sondern sagen was zu sagen ist / ich mag Dank oder Undank in der Welt davon verdienen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.331600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4854,"date":1663,"orig":"Jch hab offt gedacht/ was dieſer Kirchen zu St. Jacob/ welche ſeint der Zeit/ da mein Seliger Anteceſſor/ Herr Schluter anhero vocirt worden/ mit vielen tauſend Seelen iſt veꝛmehrt woꝛden/ mangle/ nemlich eine gute tꝛivial Schuel und eine Sontaͤgliche Kinderlehr/ oder Catechiſmus Ubung/ was die Urſach dieſer zweyen hochnoͤtigen Dinge ſey/ will ich zu anderer Zeit ſagen.","norm":"Ich habe oft gedacht / was dieser Kirchen zu St. Jacob / welche Saint der Zeit / da mein Seliger Antecessor / Herr Schluter anher voziert worden / mit vielen tausend Seelen ist vermehrt worden / mangle / nämlich eine gute trivial Schul und eine sonntägliche Kinderlehre / oder Catechismus Übung / was die Ursache dieser zweien hochnötigen Dinge sei / will ich zu anderer Zeit sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.622700214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4855,"date":1663,"orig":"Jch bekenne unterdeſſen/ daß die Kirche zu S.","norm":"Ich bekenne unterdessen / dass die Kirche zu S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.988800048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4856,"date":1663,"orig":"Jacob/ in Unterhaltung den Armen jaͤhrlich mehr thue/ als in manchen groſſen Fuͤrſtenthumb in Deutſchland geſchicht.","norm":"Jacob / in Unterhaltung den Armen jährlich mehr tue / als in manchen großen Fürstentum in Deutschland geschieht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.4730000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4857,"date":1663,"orig":"Ob es aber unter lauter Schweſtern und Bruͤdern Chriſti außgetheilet werde/ das weiß Gott der Hertzenkuͤndiger am allerbeſten.","norm":"Ob es aber unter lauter Schwestern und Brüdern Christi ausgeteilt werde / das weiß Gott der Herzenkündiger am allerbesten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.720200061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4858,"date":1663,"orig":"Jch ſorge/ es werden viel im hoͤlliſchen Feuer bey dem reichen Schlemmer ſitzen und ruffen/ ich leide Pein in dieſer Flamm/ welche zu S. Jacob in Hamburg der Allmoſen genoſſen haben.","norm":"Ich sorge / es werden viel im höllischen Feuer bei dem reichen Schlemmer sitzen und rufen / ich leide Pein in dieser Flamm / welche zu S. Jacob in Hamburg der Almosen genossen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.575900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4859,"date":1663,"orig":"Chriſtus ſagt in ſeine Bergpredigt Matth. 5. nicht bloß.","norm":"Christus sagt in seine Bergpredigt Matth. 5. nicht bloß.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.872300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4860,"date":1663,"orig":"Selig ſind die Armen/ ſondern Er ſagt/ Selig ſind die Geiſtlich Arm ſind.","norm":"Selig sind die Armen / sondern Er sagt / Selig sind die geistlich Arm sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.23330020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4861,"date":1663,"orig":"Dann das Himmelreich iſt Jhr.","norm":"Dann das Himmelreich ist Ihr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.854499816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4862,"date":1663,"orig":"Was ſind aber das fuͤr Geiſtliche arme Leute/ welche nicht einmal die Außlegung der Zehen Gebote auß dem Kinder-Catechiſmo Lutheri wiſſen und verſtehen?","norm":"Was sind aber das für Geistliche arme Leute / welche nicht einmal die Auslegung der Zehn Gebote aus dem Kinderkatechismus Luthers wissen und verstehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.949900150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4863,"date":1663,"orig":"Wo kan dann Erkaͤntnis der Suͤnden ſeyn/ da die Leute nicht wiſſen/ was heiſſt Toͤdten/ Ehebrechen/ Stehlen/ ꝛc.","norm":"Wo kann dann Erkenntnis der Sünden sein / da die Leute nicht wissen / was heißt Töten / Ehebrechen / Stehlen / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.03380012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4864,"date":1663,"orig":"Wo nun keine Erkaͤntnis der Suͤnden iſt/ wo kan da ware Reu uͤber die Suͤnde ſeyn?","norm":"Wo nun keine Erkenntnis der Sünden ist / wo kann da wahre Reue über die Sünde sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.12060022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4865,"date":1663,"orig":"Wo keine reu uͤber die Suͤnde iſt/ da iſt auch keine rechte Buſſe.","norm":"Wo keine reu über die Sünde ist / da ist auch keine rechte Buße.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.178100109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4866,"date":1663,"orig":"Wo keine rechte Buß iſt/ da iſt auch keine rechte Vergebung der Suͤnden/ und wann ſchon ein ſolcher Menſch alle Wochen proforma zur Beicht und zum heiligen Abendmal gienge/ ſo hat er doch keinen gnaͤdigen Gott: Wo kan da wahrer Glaub ſeyn/ da keine Notitia, keine Wiſſenſchafft iſt?","norm":"Wo keine rechte Buße ist / da ist auch keine rechte Vergebung der Sünden / und wann schon ein solcher Mensch alle Wochen proforma zur Beichte und zum heiligen Abendmahl ginge / so hat er doch keinen gnädigen Gott: Wo kann da wahrer Glaube sein / da keine Notitia, keine Wissenschaft ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4720001220703125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4867,"date":1663,"orig":"Druͤmb bitte ich die Herren umb der Barmhertzigkeit Gottes/ und umb der Liebe JEſu Chriſti willen/ ſie wollen doch Mitleyden mit dieſen armen Leuten haben/ und nicht nur ſorgen fuͤr ihren Leib/ ſondern auch fuͤr ihre arme Seelen/ und wollen machen/ daß/ wann die Allmoſen unter die Armen ausgetheilet werden/ allemahl einer auß ihrem Mittel der leſen und ſchreiben kan/ aufftrete/ und ihnen ein Hauptſtuͤck auß dem Kinder-Catechiſmo Lutheri mit der Außlegung vorleſe/ und ein Vater Unſer bete/ biß man auff ein beſſer Mittel dencken koͤnne.","norm":"Drum bitte ich die Herren um der Barmherzigkeit Gottes / und um der Liebe Jesu Christi Willen / sie wollen doch Mitleiden mit diesen armen Leuten haben / und nicht nur sorgen für ihren Leib / sondern auch für ihre arme Seelen / und wollen machen / dass / wann die Almosen unter die Armen ausgeteilt werden / allemal einer aus ihrem Mittel der lesen und schreiben kann / auftrete / und ihnen ein Hauptstück aus dem Kinderkatechismus Luthers mit der Auslegung vorlese / und ein Vater unser bete / bis man auf ein besser Mittel denken könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.559299945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4868,"date":1663,"orig":"Es koſtet die Herren oder die Kirche kein Geld/ und wird der armen Leute Seelen Wolfahrt dadurch befoͤrdert/ welches mancher am Juͤngſten Tage mehr ruͤhmen wird/ als das Kleid/ die Kohlen/ oder das Geld welches er jaͤhrlich empfangen hat.","norm":"Es kostet die Herren oder die Kirche kein Geld / und wird der armen Leute Seelen Wohlfahrt dadurch befördert / welches mancher am jüngsten Tage mehr rühmen wird / als das Kleid / die Kohlen / oder das Geld welches er jährlich empfangen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.081399917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4869,"date":1663,"orig":"Ob das allgemeine Werck mit der Catechiſmus-Ubung am Sontag zu erhalten ſey/ das muß ich Gott und meiner ordentlichen Obrigkeit anheim ſtellen Einen Stein den ich nicht heben kan/ muß ich liegen laſſen.","norm":"Ob das allgemeine Werk mit der Catechismus-Ubung am Sonntag zu erhalten sei / das muss ich Gott und meiner ordentlichen Obrigkeit anheimstellen Einen Stein den ich nicht heben kann / muss ich liegen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.917699813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4870,"date":1663,"orig":"Jch halte es unterdeſſen fuͤr ein hochnoͤtiges uñ nuͤtzliches Weꝛck.","norm":"Ich halte es unterdessen für ein hochnötiges und nützliches Werk.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.466100215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4871,"date":1663,"orig":"Wer im Regim. ſonderlich im Geiſtl. Stand/ bauen wil/ der fange von unten an/ von Kindeꝛn/ Knechten und Maͤgden/ und lege ein gut Fundament.","norm":"Wer im Regime . sonderlich im Geistl. Stand / bauen will / der fange von unten an / von Kindern / Knechten und Mägden / und lege ein gut Fundament.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.618299961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4872,"date":1663,"orig":"Dann alte Hunde/ wie man im Sprichwort ſagt/ koͤnnen nicht leicht baͤndig gemacht werden.","norm":"Dann alte Hunde / wie man im Sprichwort sagt / können nicht leicht bändig gemacht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.080999851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4873,"date":1663,"orig":"Ein jeder Haußvater mache von dieſer Catechiſmuß-Ubung am Sontag in ſeinem Hauß einen guten Anfang.","norm":"Ein jeder Hausvater mache von dieser Catechismuß-Ubung am Sonntag in seinem Haus einen guten Anfang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.450900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4874,"date":1663,"orig":"Jch habe zu Befoͤrderung dieſes Wercks/ dieſe juͤngſt heraußgegebene Predigt vom dritten Gebot wieder aufflegen laſſen/ und hab mir fuͤrgenommen/ daß ſo lang ich lebe/ ſolle allezeit am Sontag des Mittags/ ein armer Menſch Brod in meinem Hauſe eſſen/ und ſolle dagegen meinem Volck dieſe einfaͤltige Catechiſmus Predigt/ ſine exordio vorleſen/ und darnach ein Hauptſtuͤck auß dem Kinder-Catechiſmo Lutheri.","norm":"Ich habe zu Beförderung dieses Werks / diese jüngst herausgegebene Predigt vom dritten Gebot wieder auflegen lassen / und habe mir vorgenommen / dass so lang ich lebe / solle allezeit am Sonntag des Mittags / ein armer Mensch Brot in meinem Hause essen / und solle dagegen meinem Volk diese einfältige Catechismus Predigt / sine exordio vorlesen / und danach ein Hauptstück aus dem Kinderkatechismus Luthers.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.997499942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4875,"date":1663,"orig":"Und wer von meinem Geſind/ dieſer Catechiſmus- Ubung nicht beywohnen will/ der ſoll/ ehe die Sonn am Firmament untergehet/ auß meinem Hauß und auß meinem Dienſt gehen/ wann er mir auch ſchon ſo lieb und ſo nuͤtz were/ als mein Aug/ als meine rechte Hand oder mein Fuß/ es ſey dann/ daß ich wuͤſte/ daß ihn ein ſonderbares Nothwerck davon abgehalten haͤtte.","norm":"Und wer von meinem Gesinde / dieser Catechismus-Übung nicht beiwohnen will / der soll / ehe die Sonne am Firmament untergehet / aus meinem Haus und aus meinem Dienst gehen / wann er mir auch schon so lieb und so nütze wäre / als mein Auge / als meine rechte Hand oder mein Fuß / es sei dann / dass ich wüsste / dass ihn ein sonderbares Notwerk davon abgehalten hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.489500045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4876,"date":1663,"orig":"Ein jeder thue in ſeinem Hauß/ was er bey Gott zu verantworten gedenckt.","norm":"Ein jeder tue in seinem Haus / was er bei Gott zu verantworten gedenkt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.469900131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4877,"date":1663,"orig":"Da Paulus an ſeinen Timotheum ſchreibt 1. Tim. 5.","norm":"Da Paulus an seinen Timotheum schreibt 1. Tim. 5.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.520599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4878,"date":1663,"orig":"So aber jemand die Seinen/ ſonderlich ſeine Haußgenoſſen/ nicht verſorget/ der hat den Glauben verlaͤugnet/ und iſt aͤrger denn ein Hey de/ da redet Paulus nicht vornehmlich von der Vorſorge des Leibs/ wie es die Mammoniſten heutiges Tags außlegen/ welche ihren Geitz und Wucher damit faͤrben/ und meynen ſie thun dem Chriſtenthum in dieſem Fall ein uͤbriges genuͤgen/ wann ſie dafuͤr ſorgen/ daß ihre Kinder/ Knecht und Maͤgde am Sontag und in der Wochen/ Speck und Gruͤtz/ Kohl/ Schincken/ Mettwuͤrſte und dergleichen ſieben ſachen ſatt zu freſſen/ und Hamburger Bier zu ſauffen haben/ ſondern der Apoſtel redet fuͤrnemlich von der Vorſorge fuͤr die Seele/ und will daß Haußvaͤter fuͤr allen Dingen dafuͤr ſollen ſorgen/ daß ihre Haußgenoſſen an der Seel reich und ſatt werden moͤgen.","norm":"So aber jemand die Seinen / sonderlich seine Hausgenossen / nicht versorgt / der hat den Glauben verleugnet / und ist ärger denn ein Bei de / da redet Paulus nicht vornehmlich von der Vorsorge des Leibs / wie es die Mammonesten heutiges Tags auslegen / welche ihren Geiz und Wucher damit färben / und meinen sie tun dem Christentum in diesem Fall ein übriges Genügen / wann sie dafür sorgen / dass ihre Kinder / Knecht und Mägde am Sonntag und in der Wochen / Speck und Grütz / Kohl / Schinken / Mettwürste und dergleichen sieben Sachen satt zu fressen / und Hamburger Bier zu saufen haben / sondern der Apostel redet vornehmlich von der Vorsorge für die Seele / und will dass Hausväter für allen Dingen dafür sollen sorgen / dass ihre Hausgenossen an der Seele reich und satt werden mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.920400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4879,"date":1663,"orig":"Der HErr JESUS bleibe bey uns in allen Staͤnden/ deñ es wil Abend werden.","norm":"Der Herr JESUS bleibe bei uns in allen Ständen / denn es will Abend werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.964399814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4880,"date":1663,"orig":"Er breite ſeine Gnadenfluͤgel auß uͤber dieſe Kirche/ uͤber alle dero Angehoͤrige und Zuhoͤrer/ uͤber dieſe gantze Stadt.","norm":"Er breite seine Gnadenflügel aus über diese Kirche / über alle deren Angehörige und Zuhörer / über diese ganze Stadt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.05109977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4881,"date":1663,"orig":"Er gebe den Herren des Raths/ den Herren Leichnambs- und Kirch-Geſchwornen/ alles was ihnen lieb und Nutz iſt an Leib und Seel/ an Ehr und Gut.","norm":"Er gebe den Herren des Rats / den Herren Leichnambs- und Kirchgeschworenen / alles was ihnen lieb und Nutz ist an Leib und Seele / an Ehre und Gut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.941699981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4882,"date":1663,"orig":"Jch will allzeit ſeyn und bleiben","norm":"Ich will allzeit sein und bleiben","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.75629997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4883,"date":1663,"orig":"Der Herren Dienſtwilliger Freund und Vorbitter bey GOtt Hamburg am 11. Sontag nach Trin. 1659.","norm":"Der Herren dienstwilliger Freund und Vorbitter bei Gott Hamburg am 11. Sonntag nach Trine . 1659.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.606400012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4884,"date":1663,"orig":"J. B. Schupp/ D. Prediger zu S. Jacob.","norm":"J. B. Schupp / D. Prediger zu S. Jacob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.094500064849853} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4885,"date":1663,"orig":"TEXTUS.","norm":"TEXTUS.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":8.263999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4886,"date":1663,"orig":"Exod. 20. verſ. 8. 9. 10. 11. GEdencke des Sabbaths daß du ihn heiligeſt.","norm":"Exod. 20. vers. 8 . 9. 10. 11. gedenke des Sabbats dass du ihn heiligest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.760700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4887,"date":1663,"orig":"Sechs Tage ſoltu arbeiten/ und alle deine Ding beſchicken/ Aber am ſiebenden Tag iſt der Sabbath des HErrn deines GOttes/ da ſoltu kein Werck thun/ noch dein Sohn/ noch deine Tochter/ noch dein Knecht/ noch deine Magd/ noch dein Viehe/ noch dein Frembdling der in deinen Thoren iſt.","norm":"Sechs Tage sollst du arbeiten / und alle deine Ding beschicken / Aber am siebenten Tag ist der Sabbat des Herrn deines Gottes / da sollst du kein Werk tun / noch dein Sohn / noch deine Tochter / noch dein Knecht / noch deine Magd / noch dein Viehe / noch dein Fremdling der in deinen Toren ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.697099924087524} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4888,"date":1663,"orig":"Dann in ſechs Tagen hat der HErr Himmel und Erden gemacht/ und das Meer und alles was drinnen iſt/ und ruhete am ſiebenden Tage/ drumb ſegnete der HErr den Sabbath/ und heiliget ihn.","norm":"Dann in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erden gemacht / und das Meer und alles was drinnen ist / und ruhte am siebenten Tage / darum segnete der Herr den Sabbat / und heiliget ihn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.053600072860717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4889,"date":1663,"orig":"JHr Andaͤchtige und Vielgeliebte in Chriſto dem HErrn.","norm":"Ihr Andächtige und Vielgeliebte in Christo dem Herrn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.952700138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4890,"date":1663,"orig":"Als ich am vergangenen Mitwoch von der Cantzel kam/ erzehlte mir einer meineꝛ geehrten Collegen/ daß nunmehr 34. Jahr verfloſſen ſeyn/ da auff den Tag der Heimſuchung Mariaͤ/ etzliche vornehme Leute ſeyn gebeten worden auff ein wohlbeladenes groſſes Schiff/ welches jetzo in Spanien ſegeln wollen.","norm":"Als ich am vergangenen Mittwoch von der Kanzel kam / erzählte mir einer meiner geehrten Kollegen / dass nunmehr 34. Jahr verflossen sein / da auf den Tag der Heimsuchung Marias / etliche vornehme Leute sein gebeten worden auf ein wohlbeladenes großes Schiff / welches jetzt in Spanien segeln wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.762499809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4891,"date":1663,"orig":"Als nun das Schiff mit vielem Pulver beladen geweſen/ und die Schiffer ihrem Brauch nach etzliche Geſchuͤtz geloͤſet/ und wie ſie reden Salve geſchoſſen/ ſey es den anweſenden Frauen und Jungfrauen beſchwerlich geweſen/ und haben gebeten umb Einſtellung des Schieſſens/ haben auch ſo viel erlangt/ daß der Schiffer ſeinem Volck ferner zu ſchieſſen verbotten hab.","norm":"Als nun das Schiff mit vielem Pulver beladen gewesen / und die Schiffer ihrem Brauch nach etliche Geschütz gelöst / und wie sie reden Salve geschossen / sei es den anwesenden Frauen und Jungfrauen beschwerlich gewesen / und haben gebeten um Einstellung des Schießens / haben auch so viel erlangt / dass der Schiffer seinem Volk ferner zu schießen verboten habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.07390022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4892,"date":1663,"orig":"Unter andern ſey eine ſchwangere Fraw auch auff dem Schiff geweſen/ welche geklagt habe/ das Hertz thue ihr ſo wehe/ ſie wiſſe nicht wie ihr zu Muth ſey/ und hab umb GOttes Willen gebeten/ man ſolle ſie wieder an Land bringen.","norm":"Unter anderen sei eine schwangere Frau auch auf dem Schiff gewesen / welche geklagt habe / das Herz tue ihr so wehe / sie wisse nicht wie ihr zu Mut sei / und habe um Gottes willen gebeten / man solle sie wieder an Land bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.444699764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4893,"date":1663,"orig":"So bald ſie an Land kommen/ hab ſie noch einmahl im Schiff hoͤren ſchieſſen/ darauff ſey das Schiff auffgangen/ ohngefehr umb ſechs.","norm":"Sobald sie an Land kommen / habe sie noch einmal im Schiff hören schießen / darauf sei das Schiff aufgegangen / ungefähr um sechs.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.976900100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4894,"date":1663,"orig":"Uhr nach Mittag.","norm":"Uhr nach Mittag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.142199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4895,"date":1663,"orig":"Und ſeyn 37. Perſonen/ darunter 5. Frauen/ zwey Jungfrauen/ ein kleines Maͤgdlein und eine Magd geweſen/ in einem Augenblick todt und lebendig geweſen.","norm":"Und sein 37. Personen / darunter 5. Frauen / zwei Jungfrauen / ein kleines Mägdlein und eine Magd gewesen / in einem Augenblick tot und lebendig gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9008002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4896,"date":1663,"orig":"Und wie ich von andern hoͤre/ hat man weit vom Strande bald hier einen Kopff/ bald da eine Hand mit guͤldenen Ringen gezieret/ funden.","norm":"Und wie ich von anderen höre / hat man weit vom Strande bald hier einen Kopf / bald da eine Hand mit güldenen Ringen geziert / fanden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.224800109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4897,"date":1663,"orig":"Es erzelte eben dieſer alte und ehrliche Mann ferner/ daß damahls der ſelige Hardkopf geweſener Paſtor und Senior zu S. Nicolai allhier/ den nachfolgenden Sontag von dieſem traurigen Fall eine Predigt gehalten/ und in Truck gehen laſſen/ und die Predigt titulirt hab/ Gedenck dran Hamburg.","norm":"Es erzählte eben dieser alte und ehrliche Mann ferner / dass damals der selige Hardkopf gewesener Pastor und Senior zu S. Nicolai allhier / den nachfolgenden Sonntag von diesem traurigen Fall eine Predigt gehalten / und in Druck gehen lassen / und die Predigt tituliert habe / Gedenk dran Hamburg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.573999881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4898,"date":1663,"orig":"Und es lebe niemand mehr/ der damals (als dieſer traurige Fall ſich zugetragen) im Rathſtuel oder im Predigampt geſeſſen hab/ als Er.","norm":"Und es lebe niemand mehr / der damals (als dieser traurige Fall sich zugetragen) im Ratstuhl oder im Predigamt gesessen habe / als Er.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.250599861145019} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4899,"date":1663,"orig":"Gott erhalt uns dieſen guten Ehrlichen Alten noch lange Zeit.","norm":"Gott erhalte uns diesen guten ehrlichen Alten noch lange Zeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3703999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4900,"date":1663,"orig":"Seine Worte haben mir unterdeſſen geſtern und vorgeſtern/ als er mit mir redet/ immer im Sinn gelegen.","norm":"Seine Worte haben mir unterdessen gestern und vorgestern / als er mit mir redet / immer im Sinn gelegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.050099849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4901,"date":1663,"orig":"Jch erinneꝛe mich zwar der Kinder Hiobs/ welche in einem Augenblick von dem einfallenden Hauſe erſchlagen worden.","norm":"Ich erinnere mich zwar der Kinder Hiobs / welche in einem Augenblick von dem einfallenden Hause erschlagen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.050399780273437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4902,"date":1663,"orig":"Jch erinner mich der 18. Maͤnner/ welche der Thurm zu Siloa erſchlug.","norm":"Ich erinnert mich der 18. Männer / welche der Turm zu Siloa erschlug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.3317999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4903,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich der Galileer/ welcher Bluth.","norm":"Ich erinnere mich der Galileer / welcher Blut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.297100067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4904,"date":1663,"orig":"Herodes mit dem Opffer vermiſchte Luc. 13. Wil demnach kein Splitter-Richter ſeyn/ ſondern ich gedencke an das vergangene Sontaͤgliche Evangelium/ da Chriſtus ſagt/ Richtet nicht/ verdammet nicht.","norm":"Herodes mit dem Opfer vermischte Luc . 13. Will demnach kein Splitterrichter sein / sondern ich gedenke an das vergangene sonntägliche Evangelium / da Christus sagt / Richtet nicht / verdammet nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.761199951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4905,"date":1663,"orig":"Jch laſſe mir auch wol gefallen die feinen Gedancken/ die Herꝛ Hardkopff S. in angezogener Predigt davon fuͤhret.","norm":"Ich lasse mir auch wohl gefallen die feinen Gedanken / die Herr Hardkopf S. in angezogener Predigt davon führt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.85129976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4906,"date":1663,"orig":"Allein wann ich betrachte/ wie der Sontag und andere Feyertage an dieſem Orth ſo vielfaͤltlg mißbraucht und entheiliget werden/ ſtehen mir faſt die Haare zu Berg/ und ſorge/ Gott werde dermaleins eine ſonderbare Straffe ergehen laſſen/ daß unſere Nachkommen ſagen werden/ Gedencke dran Hamburg.","norm":"Allein wann ich betrachte / wie der Sonntag und andere Feiertage an diesem Ort so vielfältlg missbraucht und entheiliget werden / stehen mir fast die Haare zu Berg / und Sorge / Gott werde dermaleinst eine sonderbare Strafe ergehen lassen / dass unsere Nachkommen sagen werden / gedenke dran Hamburg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5690999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4907,"date":1663,"orig":"Stobæus erzehlte an einem Orth/ daß einsmals Antiſthenes ſey gefragt worden/ was doch ein Feſt oder Feyertag ſey?","norm":"Stobaeus erzählte an einem Ort / dass einsmals Antistes sei gefragt worden / was doch ein Fest oder Feiertag sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.164199829101562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4908,"date":1663,"orig":"Da hab er geantwortet:","norm":"Da habe er geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.110300064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4909,"date":1663,"orig":"Eſt irritamentum gulæ, & occaſio luxuriæ.","norm":"Est irritamentum gulae, & occasio luxuriae.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":5.56279993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4910,"date":1663,"orig":"Jch laſſe euch ſelbſt urtheilen/ was die Feſt und Feyertage zu Hamburg ſeyn?","norm":"Ich lasse euch selbst urteilen / was die Fest und Feiertage zu Hamburg sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.117899894714355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4911,"date":1663,"orig":"Mancher wird meynen/ ſie ſeyn Anlaß und Gelegenheit zu freſſen und ſauffen/ zu huren und zu buben/ und allerhand Uppigkeit zu treiben.","norm":"Mancher wird meinen / sie sein Anlass und Gelegenheit zu fressen und saufen / zu huren und zu Buben / und allerhand Üppigkeit zu treiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.100800037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4912,"date":1663,"orig":"Sonderlich meynt das gemeine Volck und Handwers-Burſch/ den Sabbath heiligen/ heiſſe ſo viel als nicht arbeiten/ ein new Kleid anziehen/ des Morgens ein wenig in die Kirche gucken/ und hernach in den darzu verordneten Kruͤgen oder Wirtshaͤuſern unter Spielleuten und Blaſiaſten freſſen/ ſauffen/ dantzen/ und andere Uppigkeit treiben/ biß in die ſpaͤte Nacht.","norm":"Sonderlich meint das gemeine Volk und Handwers-Bursch / den Sabbat heiligen / heiße so viel als nicht arbeiten / ein neu Kleid anziehen / des Morgens ein wenig in die Kirche gucken / und hernach in den dazu verordneten Krügen oder Wirtshäusern unter Spielleuten und Blasiasten fressen / saufen / dantzen / und andere Üppigkeit treiben / bis in die späte Nacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.004700183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4913,"date":1663,"orig":"Dann man arbeite ſich doch die gantze Woche uͤber muͤd.","norm":"Dann man arbeite sich doch die ganze Woche über müde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.514100074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4914,"date":1663,"orig":"Drumb muͤſſe man den Sontag wol anlegen/ und ſich etwas zu gut thun/ man bring doch nichts davon.","norm":"Darum müsse man den Sonntag wohl anlegen / und sich etwas zu guttun / man bringe doch nichts davon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.626699924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4915,"date":1663,"orig":"Damit nun ſolche Leute nicht in ihrer Unwiſſenheit ſterben und verderben/ und von ihrem Blut meine Haͤnde beſpruͤtzt werden/ als hab ich mir fuͤrgenommen das dritte Gebot ein wenig zubetrachten/ und ihn zu zeigẽ/ wie wir den Sontag mit heiligen Wercken/ Worten und Gedancken zubringen ſollen.","norm":"Damit nun solche Leute nicht in ihrer Unwissenheit sterben und verderben / und von ihrem Blut meine Hände bespritzt werden / als habe ich mir vorgenommen das dritte Gebot ein wenig zubetrachten / und ihn zu zeigen / wie wir den Sonntag mit heiligen Werken / Worten und Gedanken zubringen sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.845300197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4916,"date":1663,"orig":"Du O HErr lehre mich thun nach deinem Wolgefallen/ denn du biſt mein Gott.","norm":"Du O Herr Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen / denn du bist mein Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.262199878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4917,"date":1663,"orig":"Tua res agitur, Drumb oͤffne mir meine Lippen/ und meinen Zuhoͤrern ihre Ohren.","norm":"Tua res agitur, darum öffne mir meine Lippen / und meinen Zuhörern ihre Ohren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.073400020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4918,"date":1663,"orig":"Thue alles umb deines hochheiligen Namens willen/ Amen.","norm":"Tue alles um deines hochheiligen Namens Willen / Amen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.359300136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4919,"date":1663,"orig":"JCh hab am nechſt verwichenẽ Mitwochen gedacht/ daß Gott bey das Dritte Gebot ein Wort geſetzt/ welches bey andern uͤbrigen Geboten nicht zu finden iſt.","norm":"Ich habe am nächst verwichenen Mitwochen gedacht / dass Gott bei das Dritte Gebot ein Wort gesetzt / welches bei anderen übrigen Geboten nicht zu finden ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.782100200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4920,"date":1663,"orig":"Dann da ſagt Er/ Gedenck des Sabbats daß du ihn heiligeſt.","norm":"Dann da sagt er / Gedenk des Sabbats dass du ihn heiligest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.161300182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4921,"date":1663,"orig":"Sabbat heiſt ſo viel als ein Ruhetag.","norm":"Sabbat heißt so viel als ein Ruhetag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.442200183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4922,"date":1663,"orig":"Dieſes Worts muͤſſen wir bey dieſem Gebot gewohnen.","norm":"Dieses Worts müssen wir bei diesem Gebot gewohnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.510799884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4923,"date":1663,"orig":"Vorzeiten war es der Sonabend.","norm":"Vorzeiten war es der Sonnabend.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.211400032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4924,"date":1663,"orig":"Dañ Gott hat ihm dieſen Wochentag ſelbſt erkohren/ und nach Erſchaffung Himmel und Erden mit ſeiner Ruhe eingeweihet/ wie zu leſen iſt Gen. 2. und Exod 20.","norm":"Dann Gott hat ihm diesen Wochentag selbst erkoren / und nach Erschaffung Himmel und Erden mit seiner Ruhe eingeweiht / wie zu lesen ist Gen. 2. und Exod 20.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6417999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4925,"date":1663,"orig":"Es haben aber die H. Apoſtel dieſen wochentlichen Feyertag vom Sonabend auff den Sontag fort gelegt.","norm":"Es haben aber die H. Apostel diesen wochentlichen Feiertag vom Sonnabend auf den Sonntag fort gelegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.323299884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4926,"date":1663,"orig":"Nicht allein daß ein Unterſcheid ſey zwiſchen den Juden und Chriſten/ ſondern auch zu Ehren den dreyen Artickeln des Chriſtlichen Glaubens/ darzu wir uns offentlich wieder alle Juden und Heyden bekennen.","norm":"Nicht allein dass ein Unterschied sei zwischen den Juden und Christen / sondern auch zu Ehren den drei Artikeln des christlichen Glaubens / dazu wir uns öffentlich wieder alle Juden und Heiden bekennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.237299919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4927,"date":1663,"orig":"Dann am Sontag hat Gott das Werck der Erſchoͤpffung angefangen/ und geſagt Fiat lux, es werde Liecht, Und die Summ und Jnhalt aller Sontags Predigten gehet dahin/ Menſch es werde Liecht in deinem Hertzen/ lerne dich ſelbſt und GOtt in rechtem Liecht erkennen/ daß du wiſſeſt wie du koͤnneſt Chriſtlich leben/ ſelig ſterben/ und ein Kind des ewigen Liechts bleiben.","norm":"Dann am Sonntag hat Gott das Werk der Erschöpfung angefangen / und gesagt Fiat lux, es werde Licht, und die Summe und Inhalt aller Sonntags Predigten geht dahin / Mensch es werde Licht in deinem Herzen / lerne dich selbst und Gott in rechtem Licht erkennen / dass du wissest wie du könnest Christlich leben / selig sterben / und ein Kind des ewigen Lichts bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.97189998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4928,"date":1663,"orig":"Am Sontag iſt unſer Erloͤſer und Seligmacher Chriſtus JEſus von den Todten aufferſtanden/ und zu ſeinen Apoſteln kommen und geſagt:","norm":"Am Sonntag ist unser Erlöser und Seligmacher Christus Jesus von den Toten auferstanden / und zu seinen Aposteln kommen und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.937799930572509} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4929,"date":1663,"orig":"Friede ſey mit euch.","norm":"Friede sei mit euch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.385699987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4930,"date":1663,"orig":"Der Sontag iſt eben der Tag/ da der H. Geiſt ſichtbarlicher Weiſe uͤber die Apoſtel außgegoſſen iſt/ darauff ſie die Magnalia Dei, die groſſe Thaten Gottes/ mit Freuden gepredigt haben.","norm":"Der Sonntag ist eben der Tag / da der H. Geist sichtbarlicher Weise über die Apostel ausgegossen ist / darauf sie die Magnalia Dei, die große Taten Gottes / mit Freuden gepredigt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.32480001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4931,"date":1663,"orig":"Drumb halten wir dieſen Tag billich hoch/ und ſagen auß dem 118 Pſ. Diß iſt der Tag den der HErr gemacht hat.","norm":"Darum halten wir diesen Tag billig hoch / und sagen aus dem 118 Ps. Dies ist der Tag den der Herr gemacht hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.187600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4932,"date":1663,"orig":"An dieſem Tag ſollen wir nun nicht allein ruhen.","norm":"An diesem Tag sollen wir nun nicht allein ruhen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.363100051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4933,"date":1663,"orig":"Dann das koͤnnen auch die Ochſen und die Eſel thun.","norm":"Dann das können auch die Ochsen und die Esel tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.154300212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4934,"date":1663,"orig":"Sondern wir ſollen ihn heiligen/ das iſt/ mit heiligen Gedancken/ mit heiligen Worten/ mit heiligen Wercken ſollen wir nicht nur den Sontags Morgen/ ſondern den gantzen Sontag zubringen/ und des Leibes Ruhe ſoll ſeyn der See, len Werckeltag.","norm":"Sondern wir sollen ihn heiligen / das ist / mit heiligen Gedanken / mit heiligen Worten / mit heiligen Werken sollen wir nicht nur den sonntags Morgen / sondern den ganzen Sonntag zubringen / und des Leibes Ruhe soll sein der See, lehn Werkeltag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.231900215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4935,"date":1663,"orig":"Wann ein Schuſter oder Schneiderknecht des Sonabends bey zeiten Feyerabend macht/ gehet drauff ins Wirtshauß und ſaͤufft ſich voll/ liegt hernach den gantzen Sontag auff der Banck/ und klagt uͤber den Kopff/ das heiſt den Sabbat nicht geheiliget/ wann er ſchon feyret und keine Schue macht/ oder keine Hoſen flickt.","norm":"Wann ein Schuster oder Schneiderknecht des sonnabends beizeiten Feierabend macht / geht drauf ins Wirtshaus und säuft sich voll / liegt hernach den ganzen Sonntag auf der Bank / und klagt über den Kopf / das heißt den Sabbat nicht geheiligt / wann er schon feiert und keine Schu macht / oder keine Hosen flickt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.882500171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4936,"date":1663,"orig":"Drumb mercket wol dieſen Unterſcheid unter dem Feyren und Heiligen/ und ſagt/ gedencke dran.","norm":"Darum merkt wohl diesen Unterschied unter dem Feieren und Heiligen / und sagt / gedenke dran.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.995200157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4937,"date":1663,"orig":"Wann mancher des Sontags Morgens iſt in der Kirchen geweſen/ und hat die Hauptpredigt oder die Fruͤhpredigt gehoͤrt/ ſo ſagt er/ ich habe heut Gott einen Dienſt gethan/ nun wil ich ein wenig außfahren oder ſpatzieren gehen und mich luſtig machen.","norm":"Wann mancher des Sonntags Morgens ist in der Kirchen gewesen / und hat die Hauptpredigt oder die Frühpredigt gehört / so sagt er / ich habe heute Gott einen Dienst getan / nun will ich ein wenig ausfahren oder spazieren gehen und mich lustig machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.554500102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4938,"date":1663,"orig":"O der falſchen Meynung!","norm":"O der falschen Meinung!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.106900215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4939,"date":1663,"orig":"Du haſt mit nichten Gott einen Dienſt gethan/ ſondern Gott hat dir einen Dienſt gethan/ in dem Er dir ſein ſeligmachendes Wort hat fuͤrtragen/ und dich deutlich unterrichten laſſen/ wie du ſolleſt recht glauben/ Chriſtlich leben/ ſelig ſterben/ am Juͤngſten Tag froͤlich aufferſtehen und in Himmel gehen.","norm":"Du hast mit nichten Gott einen Dienst getan / sondern Gott hat dir einen Dienst getan / in dem Er dir sein seligmachendes Wort hat vortragen / und dich deutlich unterrichten lassen / wie du sollest recht glauben / Christlich leben / selig sterben / am jüngsten Tag fröhlich auferstehen und in Himmel gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6367998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4940,"date":1663,"orig":"Und GOtt hat dir nicht befohlen/ daß du nur den Sontags Morgen/ ſondern daß du den gantzen Sonntag/ den gantzen Feyertag heiligen ſolleſt.","norm":"Und Gott hat dir nicht befohlen / dass du nur den sonntags Morgen / sondern dass du den ganzen Sonntag / den ganzen Feiertag heiligen sollest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.454999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4941,"date":1663,"orig":"Wann dir ein Handwercksmann oder ſonſt ein Tagloͤhner in der Woch umb den Taglohn arbeitete/ und arbeitete nur des Morgens/ gieng aber nach Mittag ins Wirtshauß und ſoͤffe ſich voll/ wuͤrdeſtu auch mit ihm zufrieden ſeyn? Nein/ ſondern er muß dir den gantzen Tag arbeiten/ wil er voͤlligen Lohn haben.","norm":"Wann dir ein Handwerksmann oder sonst ein Taglöhner in der Woche um den Taglohn arbeitete / und arbeitete nur des Morgens / ging aber nach Mittag ins Wirtshaus und söffe sich voll / würdest auch mit ihm zufrieden sein? Nein / sondern er muss dir den ganzen Tag arbeiten / will er völligen Lohn haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.719200134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4942,"date":1663,"orig":"Wie wird nun der groſſe Himmels-Koͤnig/ der ſich ſo hoch umb uns verdienet hat/ damit zu frieden ſeyn/ wann wir ihm ſeinen Tag/ daran Er ihm wil gedienet haben/ umb ſo liederlicher Urſach willen ſchmaͤlern und ſtuͤmpeln?","norm":"Wie wird nun der große Himmelskönig / der sich so hoch um uns verdienet hat / damit zu Frieden sein / wann wir ihm seinen Tag / daran er ihm will gedient haben / um so liederlicher Ursache Willen schmälern und stümpeln?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.159999847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4943,"date":1663,"orig":"Jn dem ich dieſes ſage/ wird vielleicht ein einfaͤltiger Menſch gedencken/ ich hab das offt gehoͤrt/ daß GOtt bey das dritte Gebot hab ein Wort geſetzt/ das bey andern Geboten nicht ſtehet.","norm":"Indem ich dieses sage / wird vielleicht ein einfältiger Mensch Gedenken / ich habe das oft gehört / dass Gott bei das dritte Gebot habe ein Wort gesetzt / das bei anderen Geboten nicht steht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.07859992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4944,"date":1663,"orig":"Und es iſt nicht ohne/ wann ein Herꝛ ſeinem Knecht zehenerley Puncta anbeſiel/ und ſetzte bey dem einen ein NB. und ſagte/ das nim ſonderlich in acht/ Was wuͤrde da der Knecht anders thun/ als daß er dieſen Poſt ihm ſonderlich angelegen ſeyn lieſſe?","norm":"Und es ist nicht ohne / wann ein Herr seinem Knecht zehnerlei Puncta anbesiel / und setzte bei dem einen ein NB . und sagte / das nimm sonderlich in acht / Was würde da der Knecht anders tun / als dass er diesen Post ihm sonderlich angelegen sein ließe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8927998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4945,"date":1663,"orig":"Nun geſtehe ich/ das ich Exod. 20. nicht leſe/ Gedenck daß du nicht toͤdteſt.","norm":"Nun gestehe ich / das ich Exod. 20. nicht lese / Gedenk dass du nicht tötest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.896599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4946,"date":1663,"orig":"Gedenck daß du nit ſtehleſt.","norm":"Gedenk dass du nicht stehlest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"se","lang_cld3":"az","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.205399990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4947,"date":1663,"orig":"Gedenck daß du nicht falſch Zeugnuͤß redeſt wieder deinen Nechſten.","norm":"Gedenk dass du nicht falsch Zeugnis redest wieder deinen Nächsten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4217000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4948,"date":1663,"orig":"Sondern bey dem driten Gebot ſtehet/ Gedenck des Sabbats/ daß du ihn heiligeſt.","norm":"Sondern bei dem dritten Gebot steht / Gedenk des Sabbats / dass du ihn heiligest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.351699829101562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4949,"date":1663,"orig":"Darauß ſehe ich/ daß Gott ſonderlich uͤber dem dritten Gebot halte/ und den Sontag wolle gefeyret haben.","norm":"Daraus sehe ich / dass Gott sonderlich über dem dritten Gebot halte / und den Sonntag wolle gefeiert haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.990499973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4950,"date":1663,"orig":"Jch wolt es auch gern thun/ allein ſage mir doch einer einen kurtzen Bericht/ wie ichs dann machen ſoll/ daß ich den Sontag und andere Feyertage loͤblich zubringe?","norm":"Ich wollte es auch gern tun / allein sage mir doch einer einen kurzen Bericht / wie ich es dann machen soll / dass ich den Sonntag und andere Feiertage löblich zubringe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.729400157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4951,"date":1663,"orig":"Wohlan/ mein allerliebſter/ ich wil dir mit Gottes Huͤlff darin dienen/ und wil dich einwenig in deinen Kinder-Catechiſmus fuͤhren/ der ſoll dein Memorial ſeyn.","norm":"Wohlan / mein allerliebster / ich will dir mit Gottes Hilfe darin dienen / und will dich einwenig in deinen Kinderkatechismus führen / der soll dein Memorial sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.822400093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4952,"date":1663,"orig":"Jch habe offtmals geſagt:","norm":"Ich habe oftmals gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.913599967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4953,"date":1663,"orig":"Bonus Catecheticus eſt bonus Theologus, Wer den Catechiſmum recht verſtehet/ und ihm denſelben recht zu Nutz machen kan/ der iſt ein gelaͤhrter Theologus.","norm":"Bonus Catecheticus est bonus Theologus, wer den Catechismum recht verstehet / und ihm denselben recht zu Nutz machen kann / der ist ein Gelehrter Theologus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.442399978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4954,"date":1663,"orig":"Lutherus hat den Catechiſmum pflegen mit in die Kirch zu nemen/ uñ hat offt geſagt:","norm":"Luther hat den Catechismum pflegen mit in die Kirche zu nehmen / und hat oft gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.223199844360352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4955,"date":1663,"orig":"er ſey niemals auß der Kirchen gangen/ daß er nicht etwas auß dem Catechiſmo notirt und gelernet/ daran er zuvor nicht heutigen Lauff nach/ gedacht/ und ob er ſey auß der Predigt gebeſſert worden oder nicht/ ſondern da bringt er viel Subtlitaͤten auff die Cantzel/ daß die Leute ſagen ſollen/ das war eine gelahrte Predigt.","norm":"er sei niemals aus der Kirchen gegangen / dass er nicht etwas aus dem Catechismo notiert und gelernt / daran er zuvor nicht heutigen Lauf nach / gedacht / und ob er sei aus der Predigt gebessert worden oder nicht / sondern da bringt er viel Subtilitäten auf die Kanzel / dass die Leute sagen sollen / das war eine gelahrte Predigt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.127099990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4956,"date":1663,"orig":"Wann ich mich in den Kirchen-Hiſtorien umbſehe/ ſo find ich/ daß in der erſten Chriſtlichen Kirchen das Predigen nicht ſo gemein geweſen ſey als heutiges Tages.","norm":"Wann ich mich in den Kirchenhistorien umsehe / so finde ich / dass in der ersten christlichen Kirchen das Predigen nicht so gemein gewesen sei als heutiges Tages.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.093400001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4957,"date":1663,"orig":"Allein die Ubung des Catechiſmi iſt fleiſſiger getrieben worden als heutiges Tages geſchihet.","norm":"Allein die Übung des Catechismi ist fleißiger getrieben worden als heutiges Tages geschehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.398499965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4958,"date":1663,"orig":"Weil nun viel ehrlicher Leute unter euch/ auch wol unter den jenigen ſind/ welche in Sammet und Seiden gekleidet gehen/ welche gern in den einfaͤltigen Fiſcher-Himmel wolten/ darin der alte Fiſcher Zebedaͤus mit ſeinen Soͤhnen Jacobo und Johanne ſitzt/ als wolt ich gern/ daß ich ihn den Catechiſmum recht erklaͤren koͤnt/ darauß haben ſie genug zu lernen/ der kan ihre Bibliothec/ ihre geiſtliche Ruͤſtkam̃er ſeyn.","norm":"Weil nun viel ehrlicher Leute unter euch / auch wohl unter denjenigen sind / welche in Samt und Seiden gekleidet gehen / welche gern in den einfältigen Fischerhimmel wollten / darin der alte Fischer Zebedäus mit seinen Söhnen Jacobo und Johanne sitzt / als wollte ich gern / dass ich ihn den Catechismum recht erklären könnt / daraus haben sie genug zu lernen / der kann ihre Bibliothek / ihre geistliche Rüstkammer sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.226099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4959,"date":1663,"orig":"Wann nun der Sontag kommt/ ſo nim den Kinder-Catechiſmum fuͤr dich/ betrachte 1. Die zehen Gebot/ und lerne GOtt nach ſeinem Weſen und Willen recht kennen.","norm":"Wann nun der Sonntag kommt / so nimm den Kindercatechismum für dich / betrachte 1. Die zehn Gebot / und lerne Gott nach seinem Wesen und Willen recht kennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6184000968933105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4960,"date":1663,"orig":"Denck immerdar an die Rede S. Pauli Act. 9.","norm":"Denk immerdar an die Rede S. Pauli Act. 9.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"af","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.777299880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4961,"date":1663,"orig":"Da ihn Gott mit Donner und Blitz erſchreckt/ da Er ihn auf die Erde warff/ da auß einem Saul ein Paulus wurde/ da er mit zittern und beben rieff/ und ſagte:","norm":"Da ihn Gott mit Donner und Blitz erschreckt / da Er ihn auf die Erde warf / da aus einem Saul ein Paulus wurde / da er mit zittern und beben rief / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.155700206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4962,"date":1663,"orig":"HErr wer biſtu?","norm":"Herr wer bist du?","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ku","lang_de":0,"norm_lmscore":4.509799957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4963,"date":1663,"orig":"HErr was wiltu das ich thun ſoll?","norm":"Herr was willst du das ich tun soll?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.654099941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4964,"date":1663,"orig":"Gedencke an die Worte die GOtt der HErr geredet Exod. 20. Jch bin der HErr dein GOtt/ du ſolſt kein ander Goͤtter haben neben mir.","norm":"gedenke an die Worte die Gott der Herr geredet Exod. 20. Ich bin der Herr dein Gott / du sollst kein ander Götter haben neben mir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.281300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4965,"date":1663,"orig":"Der HErr dein Gott iſt ein eyferiger Gott/ der heimſucht die Miſſethat der Vaͤter an den Kindern biß ins dritte und vierdte Glied die mich haſſen/ und thut Barmhertzigkeit an vielen Tauſenden die mich lieben und meine Gebot halten.","norm":"Der Herr dein Gott ist ein eifriger Gott / der heimsucht die Missetat der Väter an den Kindern bis ins dritte und vierte Glied die mich hassen / und tut Barmherzigkeit an vielen Tausenden die mich lieben und meine Gebot halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.289200067520141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4966,"date":1663,"orig":"Lerne dieſen Gott recht erkennen/ daß Er nemlich nicht nur ſey ein barmhertziger GOtt/ daß ſeine Barmhertzigkeit zwar wehre fuͤr und fuͤr bey denen die ihn fuͤrchten/ wie wir auß dem Lobgeſang der Jungfrau Mariæ am vergangenen Mitwochen gehoͤret haben.","norm":"Lerne diesen Gott recht erkennen / dass Er nämlich nicht nur sei ein barmherziger Gott / dass seine Barmherzigkeit zwar wehre für und für bei denen die ihn fürchten / wie wir aus dem Lobgesang der Jungfrau Marias am vergangenen Mitwochen gehöret haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.204599857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4967,"date":1663,"orig":"Sondern daß Er auch ſey ein eyferiger und gerechter GOtt/ der die unbußfertige Suͤnder nicht ungeſtrafft laſſe/ der der Suͤnde ſo feind und gram ſey/ daß Er umb einer einigen Suͤnd willen die Engel auß dem Himmel in die Hoͤll/ und unſere erſte Eltern auß dem Paradieß geſtoſſen hab.","norm":"Sondern dass er auch sei ein eifriger und gerechter Gott / der die unbußfertige Sünder nicht ungestrafft lasse / der der Sünde so Feind und Gram sei / dass Er um einer einigen Sünde Willen die Engel aus dem Himmel in die Höll / und unsere erste Eltern aus dem Paradies gestoßen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.826600074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4968,"date":1663,"orig":"Ignoti nulla cupido.","norm":"Ignoti nulla cupido.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.113200187683105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4969,"date":1663,"orig":"Wer GOtt nicht recht kennet/ der wird ihn auch nicht recht lieben/ er wird ſich auch nicht recht fuͤr ihm fuͤrchten/ er wird ihm auch nicht recht vertrauen.","norm":"Wer Gott nicht recht kennet / der wird ihn auch nicht recht lieben / er wird sich auch nicht recht für ihm fürchten / er wird ihm auch nicht recht vertrauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.533900022506714} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4970,"date":1663,"orig":"Jhr Haußvaͤter und Haußmuͤtter ſagt offt/ meine Kinder haben den Catechiſmum gantz außwendig gelernet/ es iſt nichts drin/ das ſie nicht wiſſen und verſtehen.","norm":"Ihr Hausväter und Hausmütter sagt oft / meine Kinder haben den Catechismum ganz auswendig gelernt / es ist nichts drin / das sie nicht wissen und verstehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.645500183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4971,"date":1663,"orig":"Jſt dem alſo?","norm":"Ist dem also?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.000100135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4972,"date":1663,"orig":"ſo ſind ſie gelahrter als ich.","norm":"so sind sie gelahrter als 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wann wir recht verſtuͤnden was heiſſe/ Jch bin der HErr dein Gott.","norm":"Wir Alten / die wir die Kinderschue längst zerrissen haben / würden im Kreuz und Unglück nicht so kleinmütig / im Glück nicht so trotzig und unachtsam sein / wann wir recht verstünden was heiße / Ich bin der Herr dein Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.500400066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4976,"date":1663,"orig":"Gehe die Zehen Gebot ferner durch/ und ſage bey einem jeglichen Gebot mit Paulo:","norm":"Gehe die Zehn Gebot ferner durch / und sage bei einem jeglichen Gebot mit Paulo:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.163300037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4977,"date":1663,"orig":"HErr was wilt du das ich thun ſoll?","norm":"Herr was willst du das ich tun soll?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.654099941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4978,"date":1663,"orig":"Du ſolt erſtlich GOtt uͤber alle Dinge lieben.","norm":"Du sollt erstlich Gott über alle Dinge lieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.243199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4979,"date":1663,"orig":"Nichts in der Welt ſoll dir lieber ſeyn als Gott.","norm":"Nichts in der Welt soll dir lieber sein als Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.452800035476684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4980,"date":1663,"orig":"Du ſolt GOtt uͤber alle Ding fuͤrchten/ und in all deinen Worten/ Wercken und Gedancken betꝛachten/ ſihe/ darff ich das auch thun?","norm":"Du sollt Gott über alle Ding fürchten / und in all deinen Worten / Werken und Gedanken betrachten / siehe / darf ich das auch tun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.107500076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4981,"date":1663,"orig":"Gott iſt da und ſiehet es.","norm":"Gott ist da und sieht es.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.435899972915649} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4982,"date":1663,"orig":"Darff ich auch das reden?","norm":"Darf ich auch das reden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.643800020217895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4983,"date":1663,"orig":"Gott ſtehet da und hoͤret es.","norm":"Gott steht da und höret es.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.693999767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4984,"date":1663,"orig":"Darff ich auch alſo gedencken?","norm":"Darf ich auch also Gedenken?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.428800106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4985,"date":1663,"orig":"Gott der ein Hertzenkuͤndiger iſt/ der weiß und verſtehet all meines Hertzens Gedancken.","norm":"Gott der ein Herzenkündiger ist / der weiß und verstehet all meines Herzens Gedanken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.69320011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4986,"date":1663,"orig":"Die Furcht des HErrn iſt der Weißheit Anfang.","norm":"Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.3403000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4987,"date":1663,"orig":"Dieſes Spruͤchlein hab ich gewuſt als ich noch ein kleiner Knab geweſen.","norm":"Dieses Sprüchlein habe ich gewusst als ich noch ein kleiner Knabe gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.782700061798095} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4988,"date":1663,"orig":"Allein ich bin ſchon Doctor geweſen/ als ich es noch nicht recht betrachtet hab.","norm":"Allein ich bin schon Doktor gewesen / als ich es noch nicht recht betrachtet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.781700134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4989,"date":1663,"orig":"Es iſt kein Kramer-Jung ſo toll/ daß er ſeinem Herrn etwas ſtehle/ wann er weiß/ daß ſein Herr zugegen ſey/ und ihm auff die Haͤnde Achtung gebe.","norm":"Es ist kein Kramer-Jung so toll / dass er seinem Herrn etwas stehle / wann er weiß / dass sein Herr zugegen sei / und ihm auf die Hände Achtung gebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.022999763488769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4990,"date":1663,"orig":"Aber viel groſſe Politici, viel gewaltige reiche Leute thun eben als ob kein GOtt ſey/ der alles ſehe/ hoͤre/ und aller Menſchen Hertzen pruͤfe/ darauß ſchließ ich/ daß ſie noch nicht haben angefangen weiß zu werden.","norm":"Aber viel große Politici, viel gewaltige reiche Leute tun eben als ob kein Gott sei / der alles sehe / höre / und aller Menschen Herzen prüfe / daraus schließe ich / dass sie noch nicht haben angefangen weiß zu werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.464399814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4991,"date":1663,"orig":"Du ſolt GOtt allein vertrauen/ und kein Vertrauen auff einigen Menſchen/ auf einige Creatur ſetzen/ ſondern thun als ob kein ander Menſch mehr/ ſondern unſer HErr Gott/ und du allein in der Welt ſeyn.","norm":"Du sollt Gott allein vertrauen / und kein Vertrauen auf einigen Menschen / auf einige Kreatur setzen / sondern tun als ob kein ander Mensch mehr / sondern unser Herr Gott / und du allein in der Welt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7881999015808105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4992,"date":1663,"orig":"Zum 2. fordert Gott von dir/ daß du ſeinen Namen nicht ſollſt mißbrauchen.","norm":"Zum 2. fordert Gott von dir / dass du seinen Namen nicht sollst missbrauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.702099800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4993,"date":1663,"orig":"Wie aber der Name Gottes mißbraucht werde/ das haſt du bißhere in zweyen unterſchiedenen Predigten gehoͤrt.","norm":"Wie aber der Name Gottes missbraucht werde / das hast du bißhere in zweien unterschiedenen Predigten gehört.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.265900135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4994,"date":1663,"orig":"Es iſt aber nicht genug/ daß du am Sontag nicht flucheſt oder ſchwereſt/ ſondern du ſolt ſonderlich am Sontag den Namen GOttes loben/ preiſen und ehren.","norm":"Es ist aber nicht genug / dass du am Sonntag nicht fluchest oder schwerst / sondern du sollt sonderlich am Sonntag den Namen Gottes loben / preisen und ehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.945499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4995,"date":1663,"orig":"Wann du hoͤreſt zur Kirchen leuten/ ſo ſprich:","norm":"Wann du hörest zur Kirchen Leuten / so sprich:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.41949987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4996,"date":1663,"orig":"Nun kom̃ du H. hochgelobte Dreyfaltigkeit/ kom̃ zu mir/ und mache deine Wohnung in mir.","norm":"Nun komm du H. hochgelobte Dreifaltigkeit / komm zu mir / und mache deine Wohnung in mir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.544300079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4997,"date":1663,"orig":"Du haſt mir nun ſechs Taͤge helffen arbeiten/ ſo ruhe nun auch in meinem Hertzen am ſiebenden Tag/ und laß mich ruhen in dir.","norm":"Du hast mir nun sechs Tage helfen arbeiten / so ruhe nun auch in meinem Herzen am siebenten Tag / und lass mich ruhen in dir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.626299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4998,"date":1663,"orig":"Ach mein hertzliebes JEſulein/ mache dir ein rein ſanfft Bettelein/ zu ruhen in meines Hertzen Schrein/ daß ich nimmer vergeſſe dein.","norm":"Ach mein herzliebes Jesulein / mache dir ein rein sanft Betteleien / zu ruhen in meines Herzen Schrein / dass ich nimmer vergesse dein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.111899852752685} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":4999,"date":1663,"orig":"Weñ du in die Kirche kommeſt/ ſo bitte Gott/ daß Er dir das Hertz eroͤffne/ wie Lydiæ der Purpur-Kraͤmerin Act. 16. daß Er dein Hertz in dir brennend mache/ wie den zweyen Juͤngern die nach Emauß giengen/ Luc. 24. Wann der Prediger auff die Cantzel ſteiget/ ſo ſeufftze und ſage: HErr himmliſcher Vater/ geheiligt werde dein Name!","norm":"Wenn du in die Kirche kommest / so bitte Gott / dass Er dir das Herz eröffne / wie Lydiae der Purpurkrämerin Act . 16. dass Er dein Herz in dir brennend mache / wie den zweien Jüngeren die nach Emauß gingen / Luc . 24. Wann der Prediger auf die Kanzel steiget / so seufze und sage: Herr himmlischer Vater / geheiligt werde dein Name!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.864299774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5000,"date":1663,"orig":"Wann der Prediger auff der Cantzel etwas denckwuͤrdiges ſagt/ ſo ſeufftze uñ dencke in deinem Hertzen/ HErr zukomm dein Reich/ dein Will geſchehe.","norm":"Wann der Prediger auf der Kanzel etwas Denkwürdiges sagt / so seufze und denke in deinem Herzen / Herr zukomme dein Reich / dein Will geschehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.059299945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5001,"date":1663,"orig":"Wann der Prediger die Predigt beſchleuſt/ und ſaget Amen/ ſo ſeufftze du mit der Jungfrau Maria: Mir geſchehe wie du geſaget haſt.","norm":"Wann der Prediger die Predigt beschließt / und sagt Amen / so seufze du mit der Jungfrau Maria: Mir geschehe wie du gesagt hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.323400020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5002,"date":1663,"orig":"Amẽ/ dz iſt/ es werde war/ ſterck unſern glauben immerdar/ auff daß wir ja nicht zweiffeln dran/ was wir anitz gehoͤret han.","norm":"Amen / das ist / es werde war / Stärke unseren glauben immerdar / auf dass wir ja nicht zweifeln dran / was wir anitz gehöret haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.064499855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5003,"date":1663,"orig":"Auff dein Wort in dem Namen dein/ ſo ſprechen wir das Amen fein.","norm":"Auf dein Wort in dem Namen dein / so sprechen wir das Amen fein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4903998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5004,"date":1663,"orig":"Wann die Zettel nach der Predigt abgeleſen werden/ ſo gib genaue achtung drauff/ was fuͤr Leute ſeyn fuͤr welche gebeten werde/ und wann du hernach das Vater Unſer beteſt/ und kommeſt auff die ſiebende Bitt/ ſo denck/ ach lieber Gott/ erbarm dich doch uͤber die fuͤr welche jetzo iſt gebeten worden/ und erloͤſe ſie von allem Ubel.","norm":"Wann die Zettel nach der Predigt abgelesen werden / so gib genaue Achtung drauf / was für Leute sein für welche gebeten werde / und wann du hernach das Vater unser betest / und kommest auf die siebende Bitte / so denck / ach lieber Gott / erbarm dich doch über die für welche jetzt ist gebeten worden / und erlöse sie von allem Übel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.20959997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5005,"date":1663,"orig":"Was du wilt daß man dir thue/ daß thue du einem andeꝛn auch.","norm":"Was du willst dass man dir tue / dass tue du einem andern auch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.929699897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5006,"date":1663,"orig":"Nun haſtu gern/ daß fromme Chriſten fuͤr dich beten wann du in Noͤthen ſteckſt/ drumb muſtu ein andermal fuͤr ihre Noht und Anliegen auch beten/ und zu Gott auch ſchreyen.","norm":"Nun hast du gern / dass fromme Christen für dich beten wann du in Nöten steckst / darum musst du ein andermal für ihre Not und Anliegen auch beten / und zu Gott auch schreien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.616499900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5007,"date":1663,"orig":"Und ein ſolch allgemein Geſchrey kan bey Gott viel außrichten.","norm":"Und ein solch allgemein Geschrei kann bei Gott viel ausrichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.78439998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5008,"date":1663,"orig":"Wil Gott hoͤren wann zwey oder drey auff Erden eins werden umb etwas zu bitten/ wie vielmehr wird Er hoͤren/ wann ſo viel hundert/ ja ſo viel tauſend auff einmal umb ein Ding bitten?","norm":"Will Gott hören wann zwei oder drei auf Erden eins werden um etwas zu bitten / wie vielmehr wird er hören / wann so viel hundert / ja so viel tausend auf einmal um ein Ding bitten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.54449987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5009,"date":1663,"orig":"Zum 3. gehe am Sontage gern in die Kirche/ wann du auch ſo gelahrt waͤreſt als der Apoſtel Paulus/ und wann du ſchon hundert Poſtillen zu Hauß haͤtteſt/ die du leſen koͤnteſt.","norm":"Zum 3. gehe am Sonntage gern in die Kirche / wann du auch so gelahrt wärest als der Apostel Paulus / und wann du schon hundert Postillen zu Haus hättest / die du lesen könntest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.5030999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5010,"date":1663,"orig":"Meynſtu nicht/ daß der Koͤnig David eben ſo wohl Gottes Wort geleſen als du?","norm":"Meinst du nicht / dass der König David eben so wohl Gottes Wort gelesen als du?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.52209997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5011,"date":1663,"orig":"Meynſtu nicht/ daß er gelahrter ſey geweſen als du?","norm":"Meinst du nicht / dass er gelahrter sei gewesen als du?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.409599781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5012,"date":1663,"orig":"Meynſtu nicht/ daß er eben ſo wohl Buͤcher gehabt als du:","norm":"Meinst du nicht / dass er eben so wohl Bücher gehabt als du:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.648399829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5013,"date":1663,"orig":"Dennoch ſagt er: Eins bitte ich vom HErrn das haͤtt ich gern/ daß ich in dem Hauſe Gottes bleiben moͤge mein Lebenlang.","norm":"Dennoch sagt er: Eins bitte ich vom Herrn das hätte ich gern / dass ich in dem Hause Gottes bleiben möge mein Leben lang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.831399917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5014,"date":1663,"orig":"Jch wil lieber der Thuͤr huͤten in meines Gottes Hauſe/ als lange wohnen in der Gottloſen Huͤtten.","norm":"Ich will lieber der Tür hüten in meines Gottes Hause / als lange wohnen in der gottlosen Hütten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.592599868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5015,"date":1663,"orig":"Jch muß allhier etwas ſonderliches erinnern/ daß zu Hamburg ſehr gebraͤuchlich iſt/ da die Kirche offt gebraucht wird wie die Boͤrſch zu Amſterdam.","norm":"Ich muss allhier etwas Sonderliches erinnern / dass zu Hamburg sehr gebräuchlich ist / da die Kirche oft gebraucht wird wie die Börsch zu Amsterdam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.215400218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5016,"date":1663,"orig":"Haltet mir zu gut/ daß ichs erinnere.","norm":"Haltet mir zu gut / dass ich es erinnere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.498300075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5017,"date":1663,"orig":"Es erfordert es Gottes Ehr/ es treibt mich mein Ampt und Gewiſſen dazu/ es dienet zu eurer Wohlfahrt.","norm":"Es erfordert es Gottes Ehre / es treibt mich mein Amt und Gewissen dazu / es dient zu eurer Wohlfahrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.578100204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5018,"date":1663,"orig":"Es ſind viel Leute/ nicht nur unter den gemeinen/ ſondern auch unter den Vornehmen/ welche/ wann ſie in die Kirch kommen/ dencken ſie nicht: HErꝛ du Gott der Heerſcharen/ hier bin ich als dein Knecht und Kind in deinem Hauß/ nach deinem Befehl/ dich zu hoͤren.","norm":"Es sind viel Leute / nicht nur unter den gemeinen / sondern auch unter den Vornehmen / welche / wann sie in die Kirche kommen / denken sie nicht: Herr du Gott der Heerscharen / hier bin ich als dein Knecht und Kind in deinem Haus / nach deinem Befehl / dich zu hören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.250599861145019} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5019,"date":1663,"orig":"So rede nun HErꝛ durch deinen Diener meinen Seelſorger/ Jch dein Knecht und Diener wil hoͤren.","norm":"So rede nun Herr durch deinen Diener meinen Seelsorger / Ich dein Knecht und Diener will hören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.125199794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5020,"date":1663,"orig":"Sondern wann ſie in die Kirch kommen/ und ſich ein wenig unter den Huth verſteckt/ und ein Vater Unſer daher gepiſpelt haben/ da fragt einer den andern von neuen Zeitungen/ was die Dantziger/ die Amſterdammer Brieffe bracht haben?","norm":"Sondern wann sie in die Kirche kommen / und sich ein wenig unter den Hut versteckt / und ein Vater unser daher gepispelt haben / da fragt einer den anderen von neuen Zeitungen / was die Danziger / die Amsterdamer Briefe brachte haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.495699882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5021,"date":1663,"orig":"Die Frauen fragen offt wie es zu Hauß gehe?","norm":"Die Frauen fragen oft wie es zu Haus gehe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.959099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5022,"date":1663,"orig":"Ob Jungfer Margretchen bald Hochzeit halten werde?","norm":"Ob Jungfer Margretchen bald Hochzeit halten werde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.897299766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5023,"date":1663,"orig":"Jch kan nicht uͤber euch klagen/ daß ihr nicht fleiſſig zur Kirchen gehet.","norm":"Ich kann nicht über euch klagen / dass ihr nicht fleißig zur Kirchen geht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.628200054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5024,"date":1663,"orig":"Die Kirch iſt offt ſo voll/ daß ich mich durch das Volck auff die Cantzel dringen muß.","norm":"Die Kirche ist oft so voll / dass ich mich durch das Volk auf die Kanzel dringen muss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.66510009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5025,"date":1663,"orig":"Allein verzeihet mir/ wo ich euch unrecht thue.","norm":"Allein verzeihet mir / wo ich euch Unrecht tue.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.250500202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5026,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ wann das Frauenzimmer duͤrffte auff die Boͤrſch gehen wie die Maͤnner/ es wuͤrde manche Frau nicht ſo fleiſſig in die Kirch kommen.","norm":"Ich halte dafür / wann das Frauenzimmer dürfte auf die Börsch gehen wie die Männer / es würde manche Frau nicht so fleißig in die Kirche kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.631199836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5027,"date":1663,"orig":"Dann da iſt vor und nach der Predigt/ ja wol unter der Predigt/ ein ſolch plaudern als wie auff der Boͤrſch zu Hamburg oder zu Amſterdam.","norm":"Dann da ist vor und nach der Predigt / ja wohl unter der Predigt / ein solch plaudern als wie auf der Börsch zu Hamburg oder zu Amsterdam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.781300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5028,"date":1663,"orig":"Was thun aber ſolche Leute anders/ als daß ſie fremd Feur ins Heiligthum bringen/ wie Nadab und Abihu Aarons Soͤhne/ welche deßwegen von dem HErrn durch ein Feuer verzehret wurden/ Lev. 10. Wann du in die Kirche kommſt/ ſo hoͤre was Gott mit dir rede/ auff daß Er dich wieder hoͤre/ wann du in deinem Gebet mit Jhm redeſt.","norm":"Was tun aber solche Leute anders / als dass sie fremd Feuer ins Heiligtum bringen / wie Nadab und Abihu Aarons Söhne / welche deswegen von dem Herrn durch ein Feuer verzehret wurden / Lev. 10. Wann du in die Kirche kommst / so höre was Gott mit dir rede / auf dass Er dich wieder höre / wann du in deinem Gebet mit Ihm redest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.565100193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5029,"date":1663,"orig":"Wann du auch auß der Kirchen geheſt und die Predigt gehoͤret haſt/ ſo mach es nicht wie die alten Weiber/ welche vor den Spiegel gehen/ und zwar ſehen/ daß ſie ein Rotz oder Troͤpflein in der Naſe haben/ aber ſie begehren ſie doch nicht zu wiſchen.","norm":"Wann du auch aus der Kirchen gehest und die Predigt gehöret hast / so mache es nicht wie die alten Weiber / welche vor den Spiegel gehen / und zwar sehen / dass sie ein Rotz oder Tröpflein in der Nase haben / aber sie begehren sie doch nicht zu wischen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.058199882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5030,"date":1663,"orig":"Sondern ſey nicht nur ein Hoͤrer des Worts/ ſondern auch ein Thaͤter/ wie S.","norm":"Sondern sei nicht nur ein Hörer des Worts / sondern auch ein Täter / wie S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.568399906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5031,"date":1663,"orig":"Jacob ermahnet in ſeiner Epiſtel am 1. Cap.","norm":"Jacob ermahnet in seiner Epistel am 1. Kap.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.2967000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5032,"date":1663,"orig":"Zum 4. Ehre deine Prediger und Seelſorger als deine geiſtliche Vaͤter/ die ein recht Vaͤterliches und Muͤtterliches Hertz zu dir tragen/ Ehre ſie nicht eben mit Hut abziehen/ mit Hand truͤcken/ mit falſchen glatten geſchmierten Worten/ mit hoͤflichen Frantzoͤſiſchen Complementen/ ſondern ehre ſie mit Gehorſamb/ und thue was ſie dir an Gottes ſtatt befehlen.","norm":"Zum 4. Ehre deine Prediger und Seelsorger als deine geistliche Väter / die ein recht Väterliches und mütterliches Herz zu dir tragen / Ehre sie nicht eben mit Hut abziehen / mit Hand drücken / mit falschen glatten geschmierten Worten / mit höflichen französischen Komplementen / sondern ehre sie mit Gehorsam / und tue was sie dir an Gottes statt befehlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.396699905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5033,"date":1663,"orig":"Huͤte dich daß deine Lehrer und Seelſorger nicht uͤber dich ſeufftzen/ dann das iſt dir nicht gut.","norm":"Hüte dich dass deine Lehrer und Seelsorger nicht über dich seufzen / dann das ist dir nicht gut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.610300064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5034,"date":1663,"orig":"Heb. 13. Verachte ſie ja nicht.","norm":"Heb. 13. Verachte sie ja nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.497000217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5035,"date":1663,"orig":"Dann Chriſtus ſagt:","norm":"Dann Christus sagt:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"ga","lang_de":0,"norm_lmscore":6.930200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5036,"date":1663,"orig":"Wer euch verachtet/ der verachtet mich.","norm":"Wer euch verachtet / der verachtet mich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.239500045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5037,"date":1663,"orig":"Wer mich verachtet/ der verachtet den der mich geſand hat.","norm":"Wer mich verachtet / der verachtet den der mich gesandt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.667500019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5038,"date":1663,"orig":"Was kan doch erſchroͤcklicher in menſchliche Gedancken gefaſt werden/ als GOtt den Vater und ſeinen Sohn JEſum Chriſtum verachten?","norm":"Was kann doch erschröcklicher in menschliche Gedanken gefast werden / als Gott den Vater und seinen Sohn Jesus Christus verachten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.192100048065185} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5039,"date":1663,"orig":"Das thut der/ welcher Lehrer und Prediger verachtet.","norm":"Das tut der / welcher Lehrer und Prediger verachtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.503799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5040,"date":1663,"orig":"Paulus ſagt 1. Cor. 4.","norm":"Paulus sagt 1. Cor. 4.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":4.978799819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5041,"date":1663,"orig":"Wir ſind Botſchafften an Chriſti ſtatt/ Botſchafften oder Legaten.","norm":"Wir sind Botschaften an Christi statt / Botschaften oder Legaten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.688499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5042,"date":1663,"orig":"Da die Corinther der Roͤmer Legaten oder Botſchafften verachteten/ und ſie mit Kammerlauge begoſſen/ da wurd ihre gantze Stadt ruinirt und in Grund verderbet.","norm":"Da die Korinthe der Römer Legaten oder Botschaften verachteten / und sie mit Kammerlauge begossen / da wurde ihre ganze Stadt ruiniert und in Grund verderbet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.514900207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5043,"date":1663,"orig":"Verſichere dich/ daß Gott der HErr das nicht ungeſtrafft laͤſt/ wann man Lehrer und Prediger als ſeine Legaten/ Bottſchafften und Abgeſandten veracht und beſchimpfft.","norm":"Versichere dich / dass Gott der Herr das nicht ungestrafft lässt / wann man Lehrer und Prediger als seine Legaten / Botschaften und Abgesandten verachte und beschimpft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.333799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5044,"date":1663,"orig":"Die Alten haben geſagt:","norm":"Die Alten haben gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9959001541137695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5045,"date":1663,"orig":"Wer Prediger und Jungfrauen ſchaͤndet/ der nimt ſelten ein gut End.","norm":"Wer Prediger und Jungfrauen schändet / der nimmt selten ein gut Ende.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.331699848175049} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5046,"date":1663,"orig":"Es ſagt mir juͤngſt einmal ein vornehmer Ehrlicher Mann in Hamburg/ er habe viel Exempel obſervirt/ daß Leute haben Actiones mit Predigern angefangen/ und haben ſie verfolget/ aber ſie haben gemeiniglich nicht lang hernach gelebt/ oder ſeyn verdorben/ uñ an Bettelſtab gerathen.","norm":"Es sagt mir jüngst einmal ein vornehmer ehrlicher Mann in Hamburg / er habe viel Exempel observiert / dass Leute haben Actiones mit Predigern angefangen / und haben sie verfolget / aber sie haben gemeiniglich nicht lang hernach gelebt / oder sein verdorben / und an Bettelstab geraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.164899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5047,"date":1663,"orig":"Welches ich an ſeinen Ort geſtellet ſeyn laſſe/ und erinnere mich des vergangenen Sontaͤglichen Evangelii da Chriſtus ſagt:","norm":"Welches ich an seinen Ort gestellt sein lasse / und erinnere mich des vergangenen sonntäglichen Evangelii da Christus sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.073599815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5048,"date":1663,"orig":"Richtet nit/ Verdammet nicht.","norm":"Richtet nicht / Verdammet nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.202700138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5049,"date":1663,"orig":"Gottes außdruͤckliches Wort aber lehret uns unterdeſſen/ daß man Lehrer und Prediger ehren ſoll/ und ſehen daß ſie ihr Ampt nicht mit Seufftzen thun.","norm":"Gottes ausdrückliches Wort aber lehrt uns unterdessen / dass man Lehrer und Prediger ehren soll / und sehen dass sie ihr Amt nicht mit Seufzen tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.019100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5050,"date":1663,"orig":"Deine Eltern haben dich auff die Welt gebracht/ Lehrer und Prediger aber wolten dich gern in Himmel bringen.","norm":"Deine Eltern haben dich auf die Welt gebracht / Lehrer und Prediger aber wollten dich gern in Himmel bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.634200096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5051,"date":1663,"orig":"Zum 5. Gedenck auch am Sontag/ daß du nicht ſolleſt toͤdten/ darumb ſo rauff/ balge und ſchlage dich nicht am Sontage/ wie die junge Burſch gemeiniglich thut/ und bringen ſich umb ihre geſunde Glieder/ umb Leib und Seel/ und machen ihren Eltern groß Hertzleid/ wie uns dann noch neulich ein trauriges Exempel an einem Sontag iſt vor Augen geſtellet worden.","norm":"Zum 5. Gedenk auch am Sonntag / dass du nicht sollest töten / darum so rauf / balge und schlage dich nicht am Sonntage / wie die junge Bursch gemeiniglich tut / und bringen sich um ihre gesunde Glieder / um Leib und Seele / und machen ihren Eltern groß Herzleid / wie uns dann noch neulich ein trauriges Exempel an einem Sonntag ist vor Augen gestellt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3225998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5052,"date":1663,"orig":"Lauff auch am Sontag nicht nach den Kruͤgen und Wirtshaͤuſern und ſauff dir mit vielem Geſundheit trincken allerley Kranckheiten an den Hals.","norm":"Lauf auch am Sonntag nicht nach den Krügen und Wirtshäusern und sauf dir mit vielem Gesundheit trinken allerlei Krankheiten an den Hals.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.673099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5053,"date":1663,"orig":"Jch bilde mir ein/ der Teufel werde ſich allemahl freuen/ wann es Sontag iſt/ und dencken/ ſiehe Gott hat den Sabbat eingeſetzt/ daß Er den Menſchen an ſelbigen Tag zum Himmel befoͤrdere.","norm":"Ich bilde mir ein / der Teufel werde sich allemal freuen / wann es Sonntag ist / und denken / siehe Gott hat den Sabbat eingesetzt / dass Er den Menschen an selbigen Tag zum Himmel befördere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.658599853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5054,"date":1663,"orig":"Jch aber habe es ſo weit gebracht/ daß der Menſch gemeiniglich am ſelbigen Tag ſich mehr verſuͤndiget als an andern Tagen.","norm":"Ich aber habe es so weit gebracht / dass der Mensch gemeiniglich am selbigen Tag sich mehr versündiget als an anderen Tagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4475998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5055,"date":1663,"orig":"Dann da ſie ſolten Gott dienen mit Anhoͤrung ſeines Worts/ ſo ſetzen ſie ſich nieder zu freſſen und zu ſauffen/ ſtehen auff zu huren/ oder zu ſpielen/ oder ſich zu balgen oder zu ſchlagen.","norm":"Dann da sie sollten Gott dienen mit Anhörung seines Worts / so setzen sie sich niederzufressen und zu saufen / stehen auf zu huren / oder zu spielen / oder sich zu balgen oder zu schlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.778600215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5056,"date":1663,"orig":"Darauß entſtehet offt Mord und Todſchlag.","norm":"Daraus entstehet oft Mord und Totschlag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"en","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.121399879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5057,"date":1663,"orig":"Das iſt meine Luſt anzuſehen/ und alſo wird mein hoͤlliſches Reich vermehret.","norm":"Das ist meine Lust anzusehen / und also wird mein höllisches Reich vermehret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.312399864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5058,"date":1663,"orig":"Zum 6. ſoltu auch auf den Sontag es nicht machen wie die Knechte und Maͤgde hier zu Hamburg/ welche bey ihren Herren und Frauen vorgeben/ ſie wollen in die Mittags-Predigt oder in den Thum gehen/ und lauffen unterdeſſen in die Huren-Winckel.","norm":"Zum 6. sollst du auch auf den Sonntag es nicht machen wie die Knechte und Mägde hier zu Hamburg / welche bei ihren Herren und Frauen vorgeben / sie wollen in die Mittagspredigt oder in den Thum gehen / und laufen unterdessen in die Hurenwinkel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.782899856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5059,"date":1663,"orig":"Verwundert euch/ O Jhr Himmel/ daß heutiges Tages Leute gefunden werden/ welche ſich nach Chriſti Namen nennen laſſen/ welche vorgeben/ daß Huren keine Suͤnde ſey/ ſondern das ſechſte Gebot rede nur von Ehebruch.","norm":"Verwundert euch / O Ihr Himmel / dass heutiges Tages Leute gefunden werden / welche sich nach Christi Namen nennen lassen / welche vorgeben / dass Huren keine Sünde sei / sondern das sechste Gebot rede nur von Ehebruch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.578000068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5060,"date":1663,"orig":"Aber ihr Gottloſes Huren-Volck/ habt ihr nicht gehoͤrt/ daß Paulus nicht nur von den Ehebrechern/ ſondern auch von den Hurern ſagt; daß ſie das Reich GOttes nicht ererben werden 1. Cor. 6. Habt ihr nicht geleſen/ Heb. 13. daß nicht nur die Ehebrecher/ ſondern auch die Hurer werde Gott richten?","norm":"Aber ihr Gottloses Hurenvolk / habt ihr nicht gehört / dass Paulus nicht nur von den Ehebrechern / sondern auch von den Hurern sagt; dass sie das Reich Gottes nicht ererben werden 1. Cor . 6. Habt ihr nicht gelesen / Heb . 13. dass nicht nur die Ehebrecher / sondern auch die Hurer werde Gott richten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.932800054550171} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5061,"date":1663,"orig":"Habt ihr nicht gehoͤrt was Chriſtus ſagt Math. 5. Selig ſind die reines Hertzẽs ſind/ dann ſie werden Gott ſchauen?","norm":"Habt ihr nicht gehört was Christus sagt Math. 5. Selig sind die reines Herzens sind / dann sie werden Gott schauen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.96150016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5062,"date":1663,"orig":"Darauß folgt/ daß ſolche Leute die nicht reines Hertzen ſind/ ſondern ihren Leib der ein Tempel des H. Geiſtes ſeyn ſolte/ mit Huren Lieb verunreinigen/ ſeyn unſelige Leute/ und werden das Angeſicht Gottes nicht ſchauen/ wann ſie nicht umbkehren und Buſſe thun.","norm":"Daraus folgt / dass solche Leute die nicht reines Herzen sind / sondern ihren Leib der ein Tempel des H. Geistes sein sollte / mit Huren Liebe verunreinigen / sein unselige Leute / und werden das Angesicht Gottes nicht schauen / wann sie nicht umkehren und Buße tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.276199817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5063,"date":1663,"orig":"Das betrachtet auff den Sontag wol ihr Huren und Hurer/ ſonderlich ihr Maͤgde und Handwercks Geſellen/ die ihr euch einbildet/ der Sontag/ ſonderlich der Nachmittag am Sontag ſey nur zur Buhlſchafft eingeſetzt.","norm":"Das betrachtet auf den Sonntag wohl ihr Huren und Hurer / sonderlich ihr Mägde und Handwerks Gesellen / die ihr euch einbildet / der Sonntag / sonderlich der Nachmittag am Sonntag sei nur zur Buhlschaft eingesetzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.891900062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5064,"date":1663,"orig":"Wie reimt ſich das zuſammen/ Sontag und Suͤnden-Tag?","norm":"Wie reimt sich das zusammen / Sonntag und Sündentag?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.297599792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5065,"date":1663,"orig":"Solche loſe Leute/ welche des Sontags Morgens in die Kirch gehen/ und nach Mittag ihrem Huren Weſen nachlauffen/ gemahnen mich eben wie das Weib/ Prov. 7.","norm":"Solche lose Leute / welche des Sonntags Morgens in die Kirche gehen / und nach Mittag ihrem Huren Wesen nachlaufen / gemahnen mich eben wie das Weib / Prov. 7.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3927001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5066,"date":1663,"orig":"Welche zu einem Juͤngling ſagt:","norm":"Welche zu einem Jüngling sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.682300090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5067,"date":1663,"orig":"Jch hab heut Danck-Opffer bezahlt fuͤr meine Geluͤbde/ (Jch bin heut in der Kirch geweſen und hab mein Gebet gethan/) drumb bin ich herauß gangen dir zubegegnen/ dein Angeſicht fruͤh zu ſuchen/ und hab dich funden.","norm":"Ich habe heute Dankopfer bezahlt für meine Gelübde / (Ich bin heute in der Kirche gewesen und habe mein Gebet getan /) darum bin ich herausgegangen dir zubegegnen / dein Angesicht früh zu suchen / und habe dich fanden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.3471999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5068,"date":1663,"orig":"Jch hab mein Bette ſchoͤn geſchmuͤckt mit bunten Teppichen auß Egypten.","norm":"Ich habe mein Bette schön geschmückt mit bunten Teppichen aus Ägypten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.220099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5069,"date":1663,"orig":"Jch hab mein Lager mit Myrꝛhen Aloes und Cinamen beſprengt.","norm":"Ich habe mein Lager mit Myrrhen Aloes und Cinamen besprengt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.129600048065185} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5070,"date":1663,"orig":"Komm laß uns genug Buhlen biß an den Morgen/ und laß uns der Lieb pflegen.","norm":"Komme lass uns genug Buhlen bis an den Morgen / und lass uns der Liebe pflegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.392899990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5071,"date":1663,"orig":"Wann allhier ein ehrlicher Hauß-Vater oder Hauß-Mutter ſeine Maͤgde am Sontage nicht wil laſſen gehen zu allerhand leichtfertigen Taͤntzen/ in Kruͤg und Wirshaͤuſer/ da die Handwercksleute/ die Soldaten/ die Boeß-Knechte und andere ſitzen und ſauffen/ da die Spielleut ſitzen/ und ein Huren-Liedlein nach dem andern daher fiedeln/ da allerhand Leichtfertigkeit vorgehet in Worten und Wercken/ wer ſag ich ſein Geſind an ſolche Oerter am Sontag nicht wil gehen laſſen/ den haͤlt man fuͤr einen boͤſen Mann/ vor eine boͤſe Frau/ denen nicht zu dienen ſey.","norm":"Wann allhier ein ehrlicher Hausvater oder Hausmutter seine Mägde am Sonntage nicht will lassen gehen zu allerhand leichtfertigen Tänzen / in Krüge und Wirshäuser / da die Handwerksleute / die Soldaten / die Boeß-Knechte und andere sitzen und saufen / da die Spielleut sitzen / und ein Huren-Liedlein nach dem anderen daher fiedeln / da allerhand Leichtfertigkeit vorgehet in Worten und Werken / wer sage ich sein Gesinde an solche Orte am Sonntag nicht will gehen lassen / den hält man für einen bösen Mann / vor eine böse Frau / denen nicht zu dienen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.610300064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5072,"date":1663,"orig":"Jch lobe hierin die Engliſche Kauffleute/ welche unter uns wohnen.","norm":"Ich lobe hierin die Englische Kaufleute / welche unter uns wohnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.29640007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5073,"date":1663,"orig":"Jch hoͤre daß dieſelbe ihren Maͤgden einen andern Tag in deꝛ Wochen zu einer ehrlichen Ergetzligkeit vergoͤnnen/ und begehren daß ſie am Sontag zu Hauß bleiben ſollen/ und thun was das dritte Gebot erfordert.","norm":"Ich höre dass dieselbe ihren Mägden einen anderen Tag in der Wochen zu einer ehrlichen Ergötzlichkeit vergönnen / und begehren dass sie am Sonntag zu Haus bleiben sollen / und tun was das dritte Gebot erfordert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.178100109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5074,"date":1663,"orig":"Solche Leute ſind zwar in der Religion nicht mit uns einig/ aber mit dieſem Stuͤck machen ſie uns ſchamrot/ fuͤr Gott/ Engel und Menſchen.","norm":"Solche Leute sind zwar in der Religion nicht mit uns einig / aber mit diesem Stück machen sie uns schamrot / für Gott / Engel und Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.521399974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5075,"date":1663,"orig":"Wiſſet ihr nicht wie es der Dina des frommen Patriarchen Jacob einiger Tochter ergienge?","norm":"Wisset ihr nicht wie es der Dina des frommen Patriarchen Jacob einiger Tochter ergienge?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3993000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5076,"date":1663,"orig":"Sie gieng zum Tantz/ und verlohr ihren Jungfern Krantz.","norm":"Sie ging zum Tanz / und verlor ihren Jungfern Kranz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.747799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5077,"date":1663,"orig":"Woher kommts daß ſonderlich dieſes Jahr uͤber ſo viel todte Kinder ſind gefunden worden?","norm":"Woher kommt es dass sonderlich dieses Jahr über so viel tote Kinder sind gefunden worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.306300163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5078,"date":1663,"orig":"Woher kommt es/ daß noch dieſe Woch ein todtes Kind in S.","norm":"Woher kommt es / dass noch diese Woche ein totes Kind in S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.509399890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5079,"date":1663,"orig":"Mariæ Magdalenæ Kirchen iſt gefunden worden?","norm":"Marias Magdalenae Kirchen ist gefunden worden?","lang_fastText":"id","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"da","lang_de":0,"norm_lmscore":6.142099857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5080,"date":1663,"orig":"Ohne Zweiffel kommt es von einer ſolchen Hure/ die es getrieben hat/ wie es im Anfang Maria Magdalena trieb/ O daß doch dieſe Hur auch Buß thun wolt wie Maria Magdalena?","norm":"Ohne Zweifel kommt es von einer solchen Hure / die es getrieben hat / wie es im Anfang Maria Magdalena trieb / O dass doch diese Hure auch Buße tun wollt wie Maria Magdalena?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.05620002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5081,"date":1663,"orig":"Jhr verfluchte Huren/ es geſchihet euch ja umb eurer Hurerey willen nichts.","norm":"Ihr verfluchte Huren / es geschehet euch ja um eurer Hurerei Willen nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.546599864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5082,"date":1663,"orig":"Wie manche Hure wird eine Amme/ und wird umb des Kindes willen/ daß ſie ſaͤuget/ beſſer und delicater mit Eſſen und Trincken tractiret/ als manches Weib deren Mann 100000.","norm":"Wie manche Hure wird eine Amme / und wird um des Kindes willen / dass sie säuget / besser und delikater mit Essen und trinken traktiert / als manches Weib deren Mann 100000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.459799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5083,"date":1663,"orig":"Rthalr.","norm":"Rthalr.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ko","lang_de":0,"norm_lmscore":7.675899982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5084,"date":1663,"orig":"Capital hat?","norm":"Kapital hat?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"bg","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.373000144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5085,"date":1663,"orig":"Wie manches Huren-Kind wird ins Wayſenhauff auffgenommen/ und wol aufferzogen?","norm":"Wie manches Hurenkind wird ins Waisenhauf aufgenommen / und wohl auferzogen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.937699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5086,"date":1663,"orig":"Koͤnnt ihr dann euren Hurenkindern nicht das Leben und die H. Tauffe goͤnnen?","norm":"Könnt ihr dann euren Hurenkindern nicht das Leben und die H. Taufe gönnen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.104499816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5087,"date":1663,"orig":"Jhr Huren/ ich wil eurer Blut nicht auff meiner Seel haben.","norm":"Ihr Huren / ich will eurer Blut nicht auf meiner Seele haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.823400020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5088,"date":1663,"orig":"Drumb ermahn ich euch/ thut Buß.","norm":"Darum ermahn ich euch / tut Buße.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.174099922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5089,"date":1663,"orig":"Aber thut ernſte Buß.","norm":"Aber tut ernste Buße.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.276899814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5090,"date":1663,"orig":"Weinet/ aber weinet nicht auß Gewonheit/ ſondern weinet bitterlich uͤber eure groſſe Suͤnde wie Maria Magdalena die geweſene Suͤnderin thaͤte.","norm":"Weinet / aber weinet nicht aus Gewohnheit / sondern weinet bitterlich über eure große Sünde wie Maria Magdalena die gewesene Sünderin täte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.018499851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5091,"date":1663,"orig":"Weinet wie der Koͤnig David/ der ſein Bett/ ſein Lager netzet mit Thraͤnen.","norm":"Weinet wie der König David / der sein Bett / sein Lager netzet mit Tränen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.420100212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5092,"date":1663,"orig":"Fragt ob zu Sodoma und zu Gomorrha ſolche Dinge geſchehen ſeyn?","norm":"Fragt ob zu Sodoma und zu Gomorrha solche Dinge geschehen sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.646699905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5093,"date":1663,"orig":"Jch leſe von denſelben Leuten daß ſie haben in allerley Wolluſt in allerley Unzucht gelebt.","norm":"Ich lese von denselben Leuten dass sie haben in allerlei Wollust in allerlei Unzucht gelebt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.593400001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5094,"date":1663,"orig":"Aber ich leſe nicht/ daß ſie ihre Huren- Kinder umbgebracht und erwuͤrget haben.","norm":"Aber ich lese nicht / dass sie ihre Huren-Kinder umgebracht und erwürget haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.833799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5095,"date":1663,"orig":"Jn der Offenbarung Johannis am 6. ſtehet/ daß Johannes geſehen habe unter dem Altar/ die Seelen deren die erwuͤrgt worden umb des Worts Gottes willen/ welche mit groſſer Stimm geruffen:","norm":"In der Offenbarung Johannis am 6. steht / dass Johannes gesehen habe unter dem Altar / die Seelen deren die erwürgt worden um des Worts Gottes Willen / welche mit großer Stimme gerufen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.043300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5096,"date":1663,"orig":"HErr du heiliger und warhafftiger/ wie lang richteſtu und raͤcheſt nicht unſer Blut an denen die auf Erden wohnen?","norm":"Herr du heiliger und wahrhaftiger / wie lang richtest und rächest nicht unser Blut an denen die auf Erden wohnen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5229997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5097,"date":1663,"orig":"Was meynt ihr Gottloſe Huren/ wie eure arme erwuͤrgte Huren-Kinder uͤber die Unbarmhertzigkeit ihrer Gottloſen Eltern werden Rach ſchreyen/ welche ihnen nicht allein das zeitliche Leben nicht gegoͤnnet/ ſondern auch gemacht haben/ daß ſie der H. Tauff ſind beraubet worden?","norm":"Was meint ihr Gottlose Huren / wie eure arme erwürgte Hurenkinder über die Unbarmherzigkeit ihrer gottlosen Eltern werden Rache schreien / welche ihnen nicht allein das zeitliche Leben nicht gegönnt / sondern auch gemacht haben / dass sie der H. Taufe sind beraubet worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.017199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5098,"date":1663,"orig":"Zum 7. Wiſſe/ daß dir am Sontag beſſer anſtehe/ wann du nach Mittag die Bibel oder ein Gebet-Buch/ als wann du eine Karte oder ein paar Wuͤrffel in den Haͤnden haſt.","norm":"Zum 7. Wisse / dass dir am Sonntag besser anstehe / wann du nach Mittag die Bibel oder ein Gebetbuch / als wann du eine Karte oder ein paar Würfel in den Händen hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.063499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5099,"date":1663,"orig":"Ja ſprichſtu/ die Zeit wird einẽ ſo lang/ iſt es dann nicht beſſer/ daß man ſpiele/ als daß man ſich doll und voll ſauffe?","norm":"Ja sprichst / die Zeit wird einen so lang / ist es dann nicht besser / dass man spiele / als dass man sich doll und voll saufe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.010200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5100,"date":1663,"orig":"Antwort/ es taug beydes nichts/ ſo wol das Vollſauffen als das Spielen.","norm":"Antwort / es taug beides nichts / so wohl das Vollsaufen als das Spielen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.659599781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5101,"date":1663,"orig":"Es ſind zwey Stuͤck die alle beyde Gott hoͤchlich mißfallen/ und ſie dienen nirgend zu als zur Armuth/ ſie verhindern die Nahrung/ und bringen die Seel in vielfaͤltige Gefahr.","norm":"Es sind zwei Stück die alle beide Gott höchlich missfallen / und sie dienen nirgend zu als zur Armut / sie verhindern die Nahrung / und bringen die Seele in vielfältige Gefahr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.570499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5102,"date":1663,"orig":"Sauffen macht den Leib voll/ Spielen macht den Menſchen doll/ Sauffen macht das Haͤupt ſchwer/ Spielen macht den Beutel leer.","norm":"Saufen macht den Leib voll / Spielen macht den Menschen doll / Saufen macht das Haupt schwer / Spielen macht den Beutel leer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.084700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5103,"date":1663,"orig":"Spieler und Spitzbuben ſind Diebe/ ſo wol die welche gewinnen/ als die welche verſpielen.","norm":"Spieler und Spitzbuben sind Diebe / so wohl die welche gewinnen / als die welche verspielen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.620699882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5104,"date":1663,"orig":"Die welche gewinnen ſind Diebe.","norm":"Die welche gewinnen sind Diebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.6975998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5105,"date":1663,"orig":"Dann ſie ſtehlen ihrem Nechſten das Geld auß dem Beutel/ daß ihnen nicht gebuͤhrt.","norm":"Dann sie stehlen ihrem Nächsten das Geld aus dem Beutel / dass ihnen nicht gebührt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.064199924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5106,"date":1663,"orig":"Die welche verlieren ſind auch Diebe/ dann ſie berauben ihre Weib und Kinder deſſen daß ihnen gebuͤhrt.","norm":"Die welche verlieren sind auch Diebe / dann sie berauben ihre Weib und Kinder dessen dass ihnen gebührt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.134699821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5107,"date":1663,"orig":"Kommt dir dieſe Rede wunderlich vor?","norm":"Kommt dir diese Rede wunderlich vor?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.024400234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5108,"date":1663,"orig":"So wil ich dir noch mehr ſagen.","norm":"So will ich dir noch mehr sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.074899911880493} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5109,"date":1663,"orig":"Spieler und Spitzbuben ſuͤndigen gemeiniglich wieder alle Gebot.","norm":"Spieler und Spitzbuben sündigen gemeiniglich wieder alle Gebot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.065599918365478} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5110,"date":1663,"orig":"1. Suͤndigen ſie wieder das Erſte Gebot/ dann Gott wil daß wir auff Jhn allein unſer Vertrauẽ ſetzen ſollen/ und ſollen im Schweiß unſers Angeſichts unſer Brod eſſen.","norm":"1. Sündigen sie wieder das Erste Gebot / dann Gott will dass wir auf ihn allein unser Vertrauen setzen sollen / und sollen im Schweiß unseres Angesichts unser Brot essen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.146299839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5111,"date":1663,"orig":"Ein Spieler und Spitzbub aber verleſt Gottes Befehl und Ordnung/ iſſet ſein Brod nicht im Schweiß ſeines Angeſichts/ ſondern ſucht ſeine Nahrung/ Geld/ Gluͤck uñ Gewiñ im Spielẽ/ und was er ehrlich erworben und von Gottes Haͤndẽ erlangt hat/ das ſetzt er auff das Spiel/ verſucht Gott/ und komt offt muthwillig um̃ alles was er hat.","norm":"Ein Spieler und Spitzbub aber verlest Gottes Befehl und Ordnung / isst sein Brot nicht im Schweiß seines Angesichts / sondern sucht seine Nahrung / Geld / Glück und Gewinn im Spielen / und was er ehrlich erworben und von Gottes Händen erlangt hat / das setzt er auf das Spiel / versucht Gott / und kommt oft mutwillig um alles was er hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.045400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5112,"date":1663,"orig":"2. Wird bey dẽ Spielẽ Gottes Name vielfaͤltig mißbrauchet mit Zauberey/ die die Spieleꝛ uñ Spitzbubẽ offtmals uͤber Wuͤrffel und Karten Segen ſprechen/ und ihr Ockes Bockes Poſſen treiben.","norm":"2. Wird bei den Spielen Gottes Name vielfältig missbrauchet mit Zauberei / die die Spieler und Spitzbuben oftmals über Würfel und Karten Segen sprechen / und ihr Ockes Bockes Possen treiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.518899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5113,"date":1663,"orig":"Es gehet auch viel Fluchens und Schwerens dabey fuͤr.","norm":"Es geht auch viel Fluchens und Schwärens dabei für.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7916998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5114,"date":1663,"orig":"Wann da einer verlieret/ ſo flucht er offt daß der Himmel und die Erde davon beben moͤchte.","norm":"Wann da einer verlieret / so flucht er oft dass der Himmel und die Erde davon beben möchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.091800212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5115,"date":1663,"orig":"3. Muß jederman bekennen/ daß dieſes Laſter des Spielens mit allen ſeinen Suͤnden/ am meiſten geuͤbt und getrieben werde am Sontage/ da wir nur ſolten trachten nach dem Reich Gottes und nach ſeiner Gerechtigkeit.","norm":"3. Muss jedermann bekennen / dass dieses Laster des Spielens mit allen seinen Sünden / am meisten geübt und getrieben werde am Sonntage / da wir nur sollten trachten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.79010009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5116,"date":1663,"orig":"4. Macht das Spielen/ daß offtmals Kinder und Geſinde ihre Eltern und Herren heimlich beſtehlen/ damit ſie was haben einzuſetzen.","norm":"4. Macht das Spielen / dass oftmals Kinder und Gesinde ihre Eltern und Herren heimlich bestehlen / damit sie was haben einzusetzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.917900085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5117,"date":1663,"orig":"Mancher Vater iſt auff das Spielen alſo erhitzt/ daß er es nicht laſſen kan/ will nicht arbeiten/ ſucht ſein Gluͤck in der Karten/ bringt aber Weib und Kinder dadurch in Armut und Ungluͤck/ und ſich umb ſeine Ehr und Reſpect/ den er bey ſeinen Kindern haben ſolte.","norm":"Mancher Vater ist auf das Spielen also erhitzt / dass er es nicht lassen kann / will nicht arbeiten / sucht sein Glück in der Karten / bringt aber Weib und Kinder dadurch in Armut und Unglück / und sich um seine Ehre und Respekt / den er bei seinen Kindern haben sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.72790002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5118,"date":1663,"orig":"5. Jſt bekand/ daß bey dem Spiel offtmals die allerbeſten Freunde uneins werden/ und umb geringer Urſachen willen aus dem Zanck Schlaͤgerey/ auß der Schlaͤgerey Mord und Todſchlag entſtehe.","norm":"5. Ist bekannt / dass bei dem Spiel oftmals die allerbesten Freunde uneins werden / und um geringer Ursachen Willen aus dem Zank Schlägerei / aus der Schlägerei Mord und Totschlag entstehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.934599876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5119,"date":1663,"orig":"Jch hab ein Exempel erlebt/ daß ein Vornehmer wohlbeguͤterter Mann einen bey dem Spiel erſtach/ und ſeinen Kopff kurtz hernach wiederumb dem Scharffrichter darſtrecken muſte.","norm":"Ich habe ein Exempel erlebt / dass ein Vornehmer wohlbegüterter Mann einen bei dem Spiel erstach / und seinen Kopf kurz hernach wiederum dem Scharfrichter darstrecken musste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1717000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5120,"date":1663,"orig":"6. Macht das Spiel offtmals Uneinigkeit unter Eheleuten/ dadurch der eheliche Glaub und das Band der ehlichen Lieb offtmals zerriſſen wird.","norm":"6. Macht das Spiel oftmals Uneinigkeit unter Eheleuten / dadurch der eheliche Glaube und das Band der ehelichen Liebe oftmals zerrissen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.926000118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5121,"date":1663,"orig":"Dann wann die Frau ſiehet daß der Mann ihrer nicht achtet/ ſondern alles verſaͤuffet und verſpielet/ ſo gibt ſie dem Mann kein gut Wort.","norm":"Dann wann die Frau sieht dass der Mann ihrer nicht achtet / sondern alles versäuft und verspielet / so gibt sie dem Mann kein gut Wort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.274499893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5122,"date":1663,"orig":"Kommt der Mann nach Hauß und hat kein gut Wort von der Frauen/ ſo will er ſtoͤß außtheilen.","norm":"Kommt der Mann nach Haus und hat kein gut Wort von der Frauen / so will er Stöße austeilen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.169600009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5123,"date":1663,"orig":"Hoͤrt die Frau von Stoͤß und Schlaͤgen/ ſo faͤngt ſie an zu donnern und zu fulminiren.","norm":"Hört die Frau von Stöße und Schlägen / so fängt sie an zu donnern und zu fulminiren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.35260009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5124,"date":1663,"orig":"Der Mann kan das Donner-Wetter nicht vertragen/ und ſucht ſeine vorige Spiel-Compagnie die Zeit zu paſſiren.","norm":"Der Mann kann das Donnerwetter nicht vertragen / und sucht seine vorige Spielcompagnie die Zeit zu passieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.657400131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5125,"date":1663,"orig":"Unterdeſſen bleibt die Arbeit liegen/ und wird nichts verdient.","norm":"Unterdessen bleibt die Arbeit liegen / und wird nichts verdient.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.896200180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5126,"date":1663,"orig":"Die Frau kan oder will nicht vom Wind leben/ ſondern haͤngt ſich auch an leichtfertige Leute/ und verdienet Geld wie und wo ſie kan.","norm":"Die Frau kann oder will nicht vom Wind leben / sondern hängt sich auch an leichtfertige Leute / und verdienet Geld wie und wo sie kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6149001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5127,"date":1663,"orig":"7. Gehet bey dem Spiel viel Liſt und Betrug fuͤr/ wer da den andern artig betriegen kan/ der wird fuͤr einen Meiſter gehalten.","norm":"7. Gehet bei dem Spiel viel List und Betrug für / wer da den anderen artig betrügen kann / der wird für einen Meister gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.656400203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5128,"date":1663,"orig":"Ja/ ſagt mancher Spieler/ wann ich recht ſpielte ſo wuͤrde ich wenig Geld behalten/ wolte lieber keine Kart oder Wuͤrffel anruͤhren.","norm":"Ja / sagt mancher Spieler / wann ich recht spielte so würde ich wenig Geld behalten / wollte lieber keine Kart oder Würfel anrühren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.575200080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5129,"date":1663,"orig":"8. Gehet bey dem Spiel viel Verleumdung fuͤr/ da einer den andern beſchuldiget/ eꝛ habe die Kart nicht recht gemiſcht/ nicht recht geben/ er habe ſeinem Cammeraden das Spiel in die Hand geſpielt/ da muß der eine ein Schelm der ander ein Dieb ſeyn.","norm":"8. Gehet bei dem Spiel viel Verleumdung für / da einer den anderen beschuldiget / er habe die Kart nicht recht gemischt / nicht recht geben / er habe seinem Kameraden das Spiel in die Hand gespielt / da muss der eine ein Schelm der ander ein Dieb sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.092599868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5130,"date":1663,"orig":"Es ſuͤndigen auch Spieler und Spitzbuben wieder das 9. und 10. Gebot/ dann ſie begehren des Nechſten Geld und Gut/ und haben von Hertzen Luſt zum Spielen:","norm":"Es sündigen auch Spieler und Spitzbuben wieder das 9. und 10. Gebot / dann sie begehren des Nächsten Geld und Gut / und haben von Herzen Lust zum Spielen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8790998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5131,"date":1663,"orig":"Und wann ein Spitzbub ſeinem leiblichen Bruder koͤnte das Hauß und Hoff auff einen Abend abgewinnen/ er wuͤrde es thun.","norm":"Und wann ein Spitzbub seinem leiblichen Bruder könnte das Haus und Hoffe auf einen Abend abgewinnen / er würde es tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.14139986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5132,"date":1663,"orig":"Sum̃a es iſt am ſpielen nichts guts.","norm":"Summa es ist am Spielen nichts Gutes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.550600051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5133,"date":1663,"orig":"Guter Meynung wirds angefangen/ aber das End ſtimmet ſelten mit dem Anfang uͤberein.","norm":"Guter Meinung wird es angefangen / aber das Ende stimmet selten mit dem Anfang überein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.780399799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5134,"date":1663,"orig":"Drumb rath ich einem jeglichen rechtſchaffenen Chriſten/ daß er ſich ſolches ſpielens/ ſonderlich am Sontag/ enthalte/ dann er moͤchte etwan den Himmel verſpielen/ und die Hoͤlle gewinnen.","norm":"Darum Rat ich einem jeglichen rechtschaffenen Christen / dass er sich solches Spielens / sonderlich am Sonntag / enthalte / dann er möchte etwan den Himmel verspielen / und die Hölle gewinnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.759900093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5135,"date":1663,"orig":"Von Spielern und Spitzbuben/ wird der Sontags Nachmittag ſchaͤndlich entheiliget.","norm":"Von Spielern und Spitzbuben / wird der Sonntags Nachmittag schändlich entheiliget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.039000034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5136,"date":1663,"orig":"Aber ich muß noch einen andern Greuel erzehlen/ welcher deß Sontags fruͤhe offt getrieben wird von alten Weibern und andern loſen Leuten/ welche/ wann Herr und Frau am Sontag in der Kirchen ſind/ in die Haͤuſer lauffen/ Kinder und Geſinde/ Knechte und Maͤgde verfuͤhren/ und ſagen/ gib mir dieſes/ gib mir das/ gib mir Butter/ gib mir Saltz/ gib mir Speck/ gib mir Wuͤrtz/ gib mir Bier/ gib mir Wein/ ich wil etwas ſchoͤnes dafuͤr geben.","norm":"Aber ich muss noch einen anderen Gräuel erzählen / welcher des Sonntags frühe oft getrieben wird von alten Weibern und anderen losen Leuten / welche / wann Herr und Frau am Sonntag in der Kirchen sind / in die Häuser laufen / Kinder und Gesinde / Knechte und Mägde verführen / und sagen / gib mir dieses / gib mir das / gib mir Butter / gib mir Salz / gib mir Speck / gib mir Würz / gib mir Bier / gib mir Wein / ich will etwas Schönes dafür geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.7701001167297363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5137,"date":1663,"orig":"Oder komm zu mir in den und den Garten/ da wollen wir miteinander luſtig ſeyn/ der und die wird auch hinkommen.","norm":"Oder komme zu mir in den und den Garten / da wollen wir miteinander lustig sein / der und die wird auch hinkommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9008002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5138,"date":1663,"orig":"Jch hab einen Schluͤſſel damit kan ich alle Schloͤſſer auffmachen/ der ſchleuſt alle Thuͤren wo er nur hinein gehen kan.","norm":"Ich habe einen Schlüssel damit kann ich alle Schlösser aufmachen / der schleust alle Türen wo er nur hineingehen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.072100162506103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5139,"date":1663,"orig":"Jch habe mit hoͤchſter Beſtuͤrtzung meines Gemuͤths erfahren von jungen Leuten/ welche ich auff Begehren einsmals hab examiniren muͤſſen/ daß viel ſolcher teuffeliſcher verfluchter Leute allhier in Hamburg ſeyn/ die eine Profeſſion darauß machen/ daß ſie den Kauffleuten ihre Diener und Jungen/ andern Haußvaͤtern ihre Soͤhne und Toͤchter/ ihre Knechte und Maͤge verfuͤhren/ und ihre gantze Haußhaltung an Speiß/ Tranck und Kleidung fuͤhren von lauter Diebſtahl/ der Kinder und Geſinde/ Knechte und Maͤgde ihren Herren und Frauen entwenden/ und ihnen zuweiſen.","norm":"Ich habe mit höchster Bestürzung meines Gemüts erfahren von jungen Leuten / welche ich auf Begehren einsmals habe examinieren müssen / dass viel solcher teuflischer verfluchter Leute allhier in Hamburg sein / die eine Profession daraus machen / dass sie den Kaufleuten ihre Diener und Jungen / anderen Hausvätern ihre Söhne und Töchter / ihre Knechte und Mage verführen / und ihre ganze Haushaltung an Speise / Trank und Kleidung führen von lauter Diebstahl / der Kinder und Gesinde / Knechte und Mägde ihren Herren und Frauen entwenden / und ihnen zuweisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6529998779296875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5140,"date":1663,"orig":"Alſo wird mancher ehrlicher Mann offt arm/ und weiß nicht wie?","norm":"Also wird mancher ehrlicher Mann oft arm / und weiß nicht wie?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.594799995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5141,"date":1663,"orig":"Jhr teuffliſche/ gottloſe/ verfluchte Leute/ verflucht ſeyd ihr/ wann ihr ſolches Diebſtahls halben unter der Predigt in die Haͤuſer gehet/ verflucht ſeyd ihr wann ihr widerumb herauß gehet/ verflucht ſey euer Korb und euer Ubriges.","norm":"Ihr teuflische / gottlose / verfluchte Leute / verflucht seid ihr / wann ihr solches Diebstahls halben unter der Predigt in die Häuser geht / verflucht seid ihr wann ihr wiederum herausgeht / verflucht sei euer Korb und euer Übriges.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.572299957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5142,"date":1663,"orig":"Der HErr wird unter euch ſenden Unfall/ Unrath und Ungluͤck in allem dem das ihr fuͤr die Hand nehmet/ biß ihr vertilget werdet/ und bald untergehet umb eures boͤſen Weſens willen.","norm":"Der Herr wird unter euch senden Unfall / Unrat und Unglück in allem dem das ihr für die Hand nehmet / bis ihr vertilget werdet / und bald untergehet um eures bösen Wesens Willen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.470900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5143,"date":1663,"orig":"Der HErr wird euch Sterbdruͤſen anhengen/ biß daß er euch vertilge.","norm":"Der Herr wird euch Sterbdrüsen anhängen / bis dass er euch vertilge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.210599899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5144,"date":1663,"orig":"Der HERR wird euch ſchlagen mit Schwulſt/ Fieber/ Hitz/ Brunſt/ Duͤrre/ gifftiger Lufft und Gelbſucht/ und wird euch und eure Kinder verfolgen/ biß daß Er euch umbbringe.","norm":"Der Herr wird euch schlagen mit Schwülst / Fieber / Hitze / Brunst / Dürre / giftiger Luft und Gelbsucht / und wird euch und eure Kinder verfolgen / bis dass Er euch umbringe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.66129994392395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5146,"date":1663,"orig":"Dann erſtlich ſuͤndiget ihr groͤblich wider das dritte Gebot/ in dem ihr dieſes Diebſtals halben die Predigt verſaͤumet.","norm":"Dann erstlich sündiget ihr gröblich wieder das dritte Gebot / in dem ihr dieses Diebstals halben die Predigt versäumet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.768899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5147,"date":1663,"orig":"David ſagt Pſal.","norm":"David sagt Psal.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":12.830699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5148,"date":1663,"orig":"119. Dein Wort iſt mir lieber denn viel tauſend ſtuͤck Gold und Silber.","norm":"119. Dein Wort ist mir lieber denn viel tausend Stück Gold und Silber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.027200222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5149,"date":1663,"orig":"Euch aber iſt ſolch geſtolen Brodt/ Wein/ Bier und dergleichen/ lieber als eine gute troſtreiche Predigt.","norm":"Euch aber ist solch gestohlen Brot / Wein / Bier und dergleichen / lieber als eine gute trostreiche Predigt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.1427001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5150,"date":1663,"orig":"Der Sohn Gottes iſt in dieſe Welt kommen/ allen armen Suͤndern und Suͤnderinnen zur Buß zu ruffen/ und ihnen den Him̃el auffzuſchlieſſen.","norm":"Der Sohn Gottes ist in diese Welt kommen / allen armen Sündern und Sünderinnen zur Buße zu rufen / und ihnen den Himmel aufzuschließen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.30620002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5151,"date":1663,"orig":"Davon laͤſt Er in der Kirchen predigen/ ihr aber bleibt auß der Kirchen/ geht mit euren Diebsſchluͤſſeln in ehrlicher Leute Haͤuſer/ und verfuͤhret ihre Kinder oder ihr Geſinde.","norm":"Davon lässt er in der Kirchen predigen / ihr aber bleibt aus der Kirchen / geht mit euren Diebsschlüsseln in ehrlicher Leute Häuser / und verführet ihre Kinder oder ihr Gesinde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.929800033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5152,"date":1663,"orig":"Allein hoͤret ihr gottloß Volck mit euren Diebsſchluͤſſeln/ was der Sohn Gottes ſagt Apoc. c. 1. Jch habe die Schluͤſſel der Hoͤllen und deß Todtes.","norm":"Allein höret ihr gottlos Volk mit euren Diebsschlüsseln / was der Sohn Gottes sagt Apoc. c. 1. Ich habe die Schlüssel der Höllen und des Totes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.257599830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5153,"date":1663,"orig":"Gleich wie Er Macht hat allen bußfertigen Suͤndern den Himmel auffzuſchlieſſen/ alſo hat Er auch Macht euch gottloſen Diebsvolck die Hoͤlle auffzuſchlieſſen/ und euch ins hoͤlliſche Feuer zu werffen.","norm":"Gleich wie er macht hat allen bußfertigen Sündern den Himmel aufzuschließen / also hat er auch Macht euch gottlosen Diebsvolk die Hölle aufzuschließen / und euch ins höllische Feuer zu werfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.598800182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5154,"date":1663,"orig":"Jhr Diebsvolck/ ihr verſuͤndiget euch groͤblich wider das vierdte Gebot/ in dem ihr manchem ehrlichen Mann ſeine unverſtaͤndige junge Kinder und Maͤgde verfuͤhret/ ſie zum Diebſtal und andern Leichtfertigkeiten/ zum Luͤgen und Schweren anfuͤhret/ ſie uͤberredet/ es habe nichts zu bedeuten/ es ſey keine Suͤnd/ dann ſagt ihr zu den Kindern und andern/ es ſind ja eure Eltern/ es iſt ja euer Ohm und Anverwandter/ wann ſie ſterben ſo iſt ja doch alles euer/ und unterdeſſen halten ſie euch armes Kind ſo hart und ſo ſparſam/ und ſind gar zu geitzig gegẽ euch.","norm":"Ihr Diebsvolk / ihr versündiget euch gröblich wieder das vierte Gebot / in dem ihr manchem ehrlichen Mann seine unverständige junge Kinder und Mägde verführet / sie zum Diebstahl und anderen Leichtfertigkeiten / zum Lügen und Schweren anführet / sie überredet / es habe nichts zu bedeuten / es sei keine Sünde / dann sagt ihr zu den Kindern und anderen / es sind ja eure Eltern / es ist ja euer Ohm und Anverwandter / wann sie sterben so ist ja doch alles euer / und unterdessen halten sie euch armes Kind so hart und so sparsam / und sind gar zu geizig gegen euch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.550099849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5155,"date":1663,"orig":"Daher kombt denn offtmals ein ohngewoͤhnlicher Ungehorſam bey den Kindern und andern/ die ehrliche Leute an Kindes ſtatt angenommen haben/ daß ſich die Eltern nicht drein ſchicken koͤnnen/ und ſich verwundern/ warumb die Kinder ſo gantz anderer Art ſeyn?","norm":"Daher kommt denn oftmals ein ungewöhnlicher Ungehorsam bei den Kindern und anderen / die ehrliche Leute an Kindes statt angenommen haben / dass sich die Eltern nicht drein schicken können / und sich verwundern / warum die Kinder so ganz anderer Art sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.750500202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5156,"date":1663,"orig":"O ihr ungluͤckſelige Leute/ es were euch beſſer daß ein Muͤhlſtein an eurem Hals hienge/ und weret erſaͤufft im Meer/ da es am tieffſten iſt.","norm":"O ihr unglückselige Leute / es wäre euch besser dass ein Mühlstein an eurem Hals hinge / und wärt ersäuft im Meer / da es am tiefsten ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.717199802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5157,"date":1663,"orig":"Und ihr ungluͤckſelige verfuͤhrte Kinder/ es jammert mich euer von Hertzen.","norm":"Und ihr unglückselige verführte Kinder / es jammert mich euer von Herzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6381001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5158,"date":1663,"orig":"Jhr werdet vielleicht noch nicht gehoͤrt haben/ was Salomon ſagt Prov. 28. Wer Vater und Mutter nimmt/ und ſpricht es ſey nicht Suͤnde/ der iſt deß Verderbens Geſell? Euer Eltern werden arm/ und wiſſen nicht daß ihre leibliche Kinder ihre groͤſte Diebe und Verderber ſeyn/ und das/ was ſie ihnen ſtehlen/ kaum fuͤr den zehenden Pfennig offt verkauffen.","norm":"Ihr werdet vielleicht noch nicht gehört haben / was Salomon sagt Prov. 28. Wer Vater und Mutter nimmt / und spricht es sei nicht Sünde / der ist des Verderbens Gesell? Euer Eltern werden arm / und wissen nicht dass ihre leibliche Kinder ihre größte Diebe und Verderber sein / und das / was sie ihnen stehlen / kaum für den zehnten Pfennig oft verkaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.074399948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5159,"date":1663,"orig":"Jhr meynt ihr betrieget eure Eltern/ allein wen betriegt ihr mehr als euch ſelbſt?","norm":"Ihr meint ihr betrüget eure Eltern / allein wen betrügt ihr mehr als euch selbst?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2754998207092285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5160,"date":1663,"orig":"O weh euch boßhafftigen Leuten/ die ihr Eltern und Kinder alſo ins Verderben fuͤhret!","norm":"O weh euch boshaften Leuten / die ihr Eltern und Kinder also ins Verderben führt!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.70389986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5161,"date":1663,"orig":"Jch weiß wol wie ihr oft kommet zu den Knechten und Maͤgden/ und ſagt:","norm":"Ich weiß wohl wie ihr oft kommet zu den Knechten und Mägden / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5914998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5162,"date":1663,"orig":"O du ehrlicher Hans/ du liebe Margretha/ du muſt Tag und Nacht gnugſam arbeiten/ und dein Herr iſt ein rechter Nabal/ ein rechter Hund/ ein rechter Pharao.","norm":"O du ehrlicher Hans / du liebe Margretha / du musst Tag und Nacht genugsam arbeiten / und dein Herr ist ein rechter Nabal / ein rechter Hund / ein rechter Pharao.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.986999988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5163,"date":1663,"orig":"Da dieſer Hund der Pharao ſeine Knechte die Jſraeliter ſo hart in Egypten hielte/ und ihnen groſſe arbeit aufflegte/ und wenig Lohn gab/ da gab ihnẽ Gott ſelbſt den Rath/ ſie ſolten Gold und Silber von den Egyptiern entlehnen/ und damit davon ziehen/ damit ſie alſo ihren verdienten Lohn bekaͤmen.","norm":"Da dieser Hund der Pharao seine Knechte die Israelit so hart in Ägypten hielte / und ihnen große Arbeit auflegte / und wenig Lohn gab / da gab ihnen Gott selbst den Rat / sie sollten Gold und Silber von den Ägyptern entlehnen / und damit davon ziehen / damit sie also ihren verdienten Lohn bekämen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.605400085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5164,"date":1663,"orig":"Warumb macheſtu es nicht auch alſo?","norm":"Warum machest es nicht auch also?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.989099979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5165,"date":1663,"orig":"Wil dein Herr ſo unbeſcheiden ſeyn/ und wil dir nit geben was du verdieneſt/ ſo nimb du ſelbſt/ und mach dich bezahlt.","norm":"Will dein Herr so unbescheiden sein / und will dir nicht geben was du verdienest / so nimm du selbst / und mache dich bezahlt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.601500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5166,"date":1663,"orig":"Bring mir es/ ich wil dir es wol verwahren/ oder zu Geld machen.","norm":"Bringe mir es / ich will dir es wohl verwahren / oder zu Geld machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.178400039672852} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5167,"date":1663,"orig":"O wie wird doch das Volck in dem uñ dem Hauß ſo wol gehalten!","norm":"O wie wird doch das Volk in dem und dem Haus so wohl gehalten!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.489699840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5168,"date":1663,"orig":"Was bekom̃en ſie nur zum Kindlein Jeſu!","norm":"Was bekommen sie nur zum Kindlein Jesu!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.877299785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5169,"date":1663,"orig":"Was wird ihnen von andern fremdden Gaͤſten verehret!","norm":"Was wird ihnen von anderen fremden Gästen verehret!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.344399929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5170,"date":1663,"orig":"Es iſt uñer ſchad/ daß du nicht an einem ſolchen Ort ſeyn ſolt!","norm":"Es ist under schad / dass du nicht an einem solchen Ort sein sollt!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.575200080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5171,"date":1663,"orig":"Ein Arbeiter iſt ſeines Lohns werth.","norm":"Ein Arbeiter ist seines Lohns wert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5172,"date":1663,"orig":"Wil dir ihn nun dein Herr nicht geben/ ſo nimb du ihn ſelbſt/ und mach es wie die Kinder Jſrael in Egypten.","norm":"Will dir ihn nun dein Herr nicht geben / so nimm du ihn selbst / und mache es wie die Kinder Israel in Ägypten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.726200103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5173,"date":1663,"orig":"Sehet doch ihr Allerliebſte/ was der Teuffel vor ein Schelm ſey?","norm":"Sehet doch ihr Allerliebste / was der Teufel vor ein Schelm sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.811699867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5174,"date":1663,"orig":"Wie kan er die Schrifft anziehen/ wann er ſolch Teuffelsvolck außſchickt/ unverſtaͤndige Leute zu verfuͤhren?","norm":"Wie kann er die Schrift anziehen / wann er solch Teufelsvolk ausschickt / unverständige Leute zu verführen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.626399993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5175,"date":1663,"orig":"Machte er es nicht eben alſo in der Wuͤſten/ als er den Sohn Gottes ſelbſt verfuͤhren/ und von ſeinem himliſchen Vater abwendig machen wolte?","norm":"Machte er es nicht eben also in der Wüssten / als er den Sohn Gottes selbst verführen / und von seinem himmlischen Vater abwendig machen wollte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.424799919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5176,"date":1663,"orig":"Matth. 4. Jhr gottloſe Leute/ ihr Verfuͤhrer der Kinder und Geſindes/ ihr ſuͤndiget groͤblich wider das fuͤnffte Gebot.","norm":"Matth. 4. Ihr gottlose Leute / ihr Verführer der Kinder und Gesindes / ihr sündiget gröblich wider das fünfte Gebot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.546199798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5177,"date":1663,"orig":"Dann ihr macht daß offtermals ein ehrlicher Mann einen boͤſen Verdacht wirfft auff ſein Weib/ oder auff einen ehrlichen Diener/ und ſagt/ wie geht das zu/ ich ſchaffe gnugſam ins Hauß/ und wañ ich meyne man ſolle ein gantz Jahr lang damit außreichen/ ſo kombt man etwan uͤber ein Monat/ und ſagt/ von dem und dem iſt nichts mehr da.","norm":"Dann ihr macht dass öftermals ein ehrlicher Mann einen bösen Verdacht wirft auf sein Weib / oder auf einen ehrlichen Diener / und sagt / wie geht das zu / ich schaffe genugsam ins Haus / und wann ich meine man solle ein ganz Jahr lang damit ausreichen / so kommt man etwan über ein Monat / und sagt / von dem und dem ist nichts mehr da.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.966599941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5178,"date":1663,"orig":"Darauß entſtehet dann Zanck und Uneinigkeit zwiſchen Mann und Weib/ zwiſchen dem Haußvater und ſeinen treuen Dienſtbotten/ daß ſich offtmals ein unſchuldiges Hertz daruͤber zu todt graͤmet.","norm":"Daraus entstehet dann Zank und Uneinigkeit zwischen Mann und Weib / zwischen dem Hausvater und seinen treuen Dienstbotten / dass sich oftmals ein unschuldiges Herz darüber zu tot grämet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6203999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5179,"date":1663,"orig":"Jhr gottloſe und verfluchte Leute/ ihr Verfuͤhrer der Kinder und deß Geſindes/ ihr verſuͤndiget euch groͤblich wider das ſechſte Gebot/ in dem ihr ſolche junge unverſtaͤndige Leute locket auff den Sontag in Garten und andere Oerter/ und freſt dann und ſaufft von dem jenigen was Kinder und Geſinde ihren Eltern und Herren geſtolen haben.","norm":"Ihr gottlose und verfluchte Leute / ihr Verführer der Kinder und des Gesindes / ihr versündiget euch gröblich wider das sechste Gebot / in dem ihr solche junge unverständige Leute locket auf den Sonntag in Garten und andere Orte / und fresst dann und sauft von demjenigen was Kinder und Gesinde ihren Eltern und Herren gestohlen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.814499855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5180,"date":1663,"orig":"Da kombt etwan ein junges Maͤgdlein welches ihrer Mutter das und das geſtohlen hat.","norm":"Da kommt etwan ein junges Mägdlein welches ihrer Mutter das und das gestohlen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5696001052856445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5181,"date":1663,"orig":"Da kombt eine Magd/ die ihrer Frauen das und das auß der Kuͤchen entwendet hat.","norm":"Da kommt eine Magd / die ihrer Frauen das und das aus der Küchen entwendet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.635700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5182,"date":1663,"orig":"Da kombt etwan eines Wuͤrtzkramers Jung/ der ſeinem Herrn ein hauffen Roſinen/ Mandeln/ Feigen/ Confect/ Zucker und Limonien zu kalte Schalen geſtohlen hat.","norm":"Da kommt etwan eines Würzkramers Jung / der seinem Herrn ein Haufen Rosinen / Mandeln / Feigen / Konfekt / Zucker und Limonien zu kalte Schalen gestohlen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.257699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5183,"date":1663,"orig":"Da kombt etwan eines Seidenkramers Jung/ der bringt etwas der Frauen zur Schnuͤrbruſt/ dem Mann etwas zu Außſtaffierung eines Kleides/ er bringt auch allerhand Seiden/ oder ander Band/ Handſchue und der gleichen/ den anweſenden Maͤgden und kleinen jungen Dirnen zum Favor.","norm":"Da kommt etwan eines Seidenkramers Jung / der bringt etwas der Frauen zur Schnürbrust / dem Mann etwas zu Ausstaffierung eines Kleides / er bringt auch allerhand Seiden / oder ander Band / Handschue und der gleichen / den anwesenden Mägden und kleinen jungen Dirnen zum Favor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.987599849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5184,"date":1663,"orig":"Da muͤſſen dann Haͤnßgen und Gretgen einmal miteinander tautzen/ und werden in ihrer zarten Jugend und Kindheit angefuͤhret zu ſolcher Leichtfertigkeit/ davon mancher alter Menſch nichts weiß/ und erſchrickt wann er davon hoͤret.","norm":"Da müssen dann Hänßgen und Gräten einmal miteinander tautzen / und werden in ihrer zarten Jugend und Kindheit angeführt zu solcher Leichtfertigkeit / davon mancher alter Mensch nichts weiß / und erschrickt wann er davon höret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.438499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5185,"date":1663,"orig":"O weh weh euch ihr verfluchtes Volck.","norm":"O weh weh euch ihr verfluchtes Volk.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.455800056457519} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5186,"date":1663,"orig":"O wehe euch abermals ihr gottloſes Volck/ die ihr ſolche arme junge Leute verfuͤhret/ und boͤß Aergernis gebet/ es were euch beſſer/ daß ein Muͤhlſtein an euren Hals gehenckt were/ und wuͤrdet erſaͤufft im Meer da es am tieffſten iſt/ Matth. 18. Jhr verfluchte Leute/ ihr Verfuͤhrer der Kinder und deß Geſindes/ ihr ſuͤndiget groͤblich wider das ſiebende Gebot.","norm":"O wehe euch abermals ihr gottloses Volk / die ihr solche arme junge Leute verführet / und böse Ärgernis Gebet / es wäre euch besser / dass ein Mühlstein an euren Hals gehängt wäre / und würdet ersäuft im Meer da es am tiefsten ist / Matth. 18. Ihr verfluchte Leute / ihr Verführer der Kinder und des Gesindes / ihr sündiget gröblich wider das siebende Gebot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.747300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5187,"date":1663,"orig":"Dann ihr ſeyd nicht allein Diebe/ ſondern ihr macht auch Diebe.","norm":"Dann ihr seid nicht allein Diebe / sondern ihr macht auch Diebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.395500183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5188,"date":1663,"orig":"Jch habe hiebevor geſagt/ wann ich Politiſche Macht haͤtte etwas in dieſer Stadt/ und in dieſem Fall zu befehlen oder anzuordnen/ ſo wolt ich einen doppelten Galgen bauen laſſen/ und an den unterſten Galgen wolt ich hencken laſſen die Kramer- Jungen/ und andere Knechte und Maͤgde die ihren Herrn beſtehlen.","norm":"Ich habe hiervor gesagt / wann ich politische Macht hätte etwas in dieser Stadt / und in diesem Fall zu befehlen oder anzuordnen / so wollte ich einen doppelten Galgen bauen lassen / und an den untersten Galgen wollte ich henken lassen die Kramer-Jungen / und andere Knechte und Mägde die ihren Herrn bestehlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.50629997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5189,"date":1663,"orig":"An den oberſten Galgen aber wolt ich hencken laſſen die jenige/ welche Kindern und Geſinde ihren Diebſtahl abkauffen.","norm":"An den obersten Galgen aber wollte ich henken lassen diejenige / welche Kindern und Gesinde ihren Diebstahl abkaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.237100124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5190,"date":1663,"orig":"Dann ſolche Leute ſind doppelte Diebe.","norm":"Dann solche Leute sind doppelte Diebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.553699970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5191,"date":1663,"orig":"Were kein Hehler/ ſo were auch kein Steler.","norm":"Wäre kein Hehler / so wäre auch kein Stele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.573699951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5192,"date":1663,"orig":"Ja ſagt mancher/ warumb ſolt ich ſolche Ding nicht kauffen?","norm":"Ja sagt mancher / warum sollte ich solche Ding nicht kaufen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.459499835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5193,"date":1663,"orig":"Es kommt doch nicht wider an ſeinen rechten Herrn.","norm":"Es kommt doch nicht wieder an seinen rechten Herrn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2546000480651855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5194,"date":1663,"orig":"Kauffe ich es nicht ſo kaufft es ein ander.","norm":"kaufe ich es nicht so kauft es ein ander.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.330599784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5195,"date":1663,"orig":"Allein/ das iſt eben als wann ich ſagen wolte/ Hure ich nicht/ ſo hurt ein ander.","norm":"Allein / das ist eben als wann ich sagen wollte / Hure ich nicht / so hurt ein ander.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.285799980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5196,"date":1663,"orig":"Es mag dieſer oder jener huren/ ſo wird der Teuffel einen ſo wol holen als den andern/ wann er nicht Buß thut.","norm":"Es mag dieser oder jener huren / so wird der Teufel einen so wohl holen als den anderen / wann er nicht Buße tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.751299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5197,"date":1663,"orig":"Weh euch ihr gottloſe Leute/ ſehet doch was ihr vor Greuel anrichtet/ und thut das gemeiniglich am Sontag!","norm":"Weh euch ihr gottlose Leute / sehet doch was ihr vor Gräuel anrichtet / und tut das gemeiniglich am Sonntag!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.967199802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5198,"date":1663,"orig":"Jch weiß gar wol was ihr ſolchen unverſtaͤndigen Leuten offtmals fuͤr Rath gebet/ ſie ſollen nemlich Achtung drauff geben/ wann ihre Herrn und Frauen mit vielen Geſchaͤfften uͤberhaͤufft ſeyn/ wann ſie frembde vornehme Leute bey ſich haben/ und nicht allenthalben ſelbſt hinkommen koͤnnen/ ſondern euch die Schluͤſſel anvertrauen muͤſſen/ ſo ſollen ſie die Schluͤſſel geſchwind nehmen/ und in Wachs truͤcken/ ſo wollet ihr ihnen einen andern darnach machen laſſen.","norm":"Ich weiß gar wohl was ihr solchen unverständigen Leuten oftmals für Rat Gebet / sie sollen nämlich Achtung drauf geben / wann ihre Herrn und Frauen mit vielen Geschäften überhäuft sein / wann sie fremde vornehme Leute bei sich haben / und nicht allenthalben selbst hinkommen können / sondern euch die Schlüssel anvertrauen müssen / so sollen sie die Schlüssel geschwind nehmen / und in Wachs drücken / so wollet ihr ihnen einen anderen danach machen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.191800117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5199,"date":1663,"orig":"Allein ihr gottloſe Leute/ ſehet was ihr/ in dem ihr ſolchen unverſtaͤndigen Leuten Schluͤſſel machen laſſet zum Diebſtal/ daß ihr nicht den Himmel vor euch zu/ und die Hoͤll auffſchlieſſet.","norm":"Allein ihr gottlose Leute / sehet was ihr / in dem ihr solchen unverständigen Leuten Schlüssel machen lasst zum Diebstahl / dass ihr nicht den Himmel vor euch zu / und die Höll aufschließet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.599100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5200,"date":1663,"orig":"Und ihr ehrliche Kleinſchmiede/ ich bitte euch umb der Liebe Jeſu Chriſti willen/ ihr wollet euren Knechten zureden/ daß ſie ſolchen gottloſen Leuten ja nicht willfahren/ und ſolche in Wachs gedruͤckte Schluͤſſel nachmachen/ und ſich alſo theilhafftig machen ihrer Suͤnd und Miſſethat.","norm":"Und ihr ehrliche Kleinschmiede / ich bitte euch um der Liebe Jesu Christi Willen / ihr wollet euren Knechten zureden / dass sie solchen gottlosen Leuten ja nicht willfahren / und solche in Wachs gedrückte Schlüssel nachmachen / und sich also teilhaftig machen ihrer Sünde und Missetat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.487599849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5201,"date":1663,"orig":"Denckt allezeit an den Sohn Gottes der Apoc. c. 1. ſagt:","norm":"denkt allezeit an den Sohn Gottes der Apoc. c. 1. sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.980199813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5202,"date":1663,"orig":"Jch habe den Schluͤſſel der Hoͤllen und deß Todtes/ deß ewigen Todtes/ dieſer kan den Himmel zu/ und die Hoͤlle auffſchlieſſen.","norm":"Ich habe den Schlüssel der Höllen und des Totes / des ewigen Totes / dieser kann den Himmel zu / und die Hölle aufschließen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.689199924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5203,"date":1663,"orig":"Als ich hiebevor durch die Welt gieng/ lange auff Univerſitaͤten lebte/ an unterſchiedener Herrn Hoͤfe kam/ und viel ſeltzame Ding ſahe/ da bildete ich mir ein/ ich kennete die Welt.","norm":"Als ich hiervor durch die Welt ging / lange auf Universitäten lebte / an unterschiedener Herrn Höfe kam / und viel seltsame Ding sah / da bildete ich mir ein / ich kennte die Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6596999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5204,"date":1663,"orig":"Allein ich ſehe wol/ allhier zu Hamburg muß ich ein neu Pennal-Jahr anfangen/ widerumb in die Schul gehen/ und die gottloſe Welt kennen lernen.","norm":"Allein ich sehe wohl / allhier zu Hamburg muss ich ein neu Pennaljahr anfangen / wiederum in die Schule gehen / und die gottlose Welt kennen lernen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.64739990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5205,"date":1663,"orig":"Jhr reiche Leut/ wann ihr auch den Sontag heiligen wollet/ ſo nehmet euch der Armen an.","norm":"Ihr reiche Leute / wann ihr auch den Sonntag heiligen wollet / so nehmet euch der Armen an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.222000122070312} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5206,"date":1663,"orig":"Fragt nach/ wer die Krancke ſeyn/ fuͤr welche in der Kirchen gebeten wird/ ob es auch gar arme Leut ſeyn?","norm":"Fragt nach / wer die Kranke sein / für welche in der Kirchen gebeten wird / ob es auch gar arme Leute sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.297399997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5207,"date":1663,"orig":"Schickt ihnen etwas von eurem Tiſch.","norm":"Schickt ihnen etwas von eurem Tisch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.413099765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5208,"date":1663,"orig":"Nehmt euch der armen Witwen und Wayſen an.","norm":"Nehmt euch der armen Witwen und Waisen an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.697200059890747} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5209,"date":1663,"orig":"Dann alſo machte es der fromme Hiob/ da es ihm noch gluͤcklich und wol gieng/ der aß ſeinen Biſſen nicht allein/ ſondern frembde Witwen und Wayſen hatten auch einen Theil davon.","norm":"Dann also machte es der fromme Hiob / da es ihm noch glücklich und wohl ging / der aß seinen Bissen nicht allein / sondern fremde Witwen und Waisen hatten auch einen Teil davon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.138199806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5210,"date":1663,"orig":"Thut ihr das nicht/ ſo ſeyd ihr auch Diebe.","norm":"Tut ihr das nicht / so seid ihr auch Diebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.484499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5211,"date":1663,"orig":"Dann wann ihr ein Vater unſer betet/ ſo ſagt ihr nicht/ mein taͤglich Brodt gib mir heut.","norm":"Dann wann ihr ein Vater unser betet / so sagt ihr nicht / mein täglich Brot gib mir heute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.090799808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5212,"date":1663,"orig":"Sondern unſer taͤglich Brodt/ gib uns heut.","norm":"Sondern unser täglich Brot / gib uns heute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.596399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5213,"date":1663,"orig":"Bittet alſo/ daß Gott nicht allein euch ein Stuͤck Brodt beſchehren wolle/ ſondern auch euren armen Mitchriſten.","norm":"Bittet also / dass Gott nicht allein euch ein Stück Brot bescheren wolle / sondern auch euren armen Mitchristen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.653299808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5214,"date":1663,"orig":"Wann nun Gott dieſes Gebet erhoͤret/ und euch ein uͤbrig Stuͤck Brodt beſcheret/ ſo iſt es nicht eurer allein/ ſondern eures armen Nechſten fuͤr den ihr gebetet/ und der auch fuͤr euch gebetet hat.","norm":"Wann nun Gott dieses Gebet erhöret / und euch ein übrig Stück Brot beschert / so ist es nicht eurer allein / sondern eures armen Nächsten für den ihr gebetet / und der auch für euch gebetet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.683000087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5215,"date":1663,"orig":"Jhr wolt offt an dem armen Lazaro etwas ſparen/ und das fuͤhrt der Teuffel hernach durch ſolch Diebsvolck zehenfaltig weg.","norm":"Ihr wollt oft an dem armen Lazaro etwas sparen / und das führt der Teufel hernach durch solch Diebsvolk zehenfaltig weg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.327199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5216,"date":1663,"orig":"Von ſolchem Diebsvolck habt ihr weder Ehr oder Danck.","norm":"Von solchem Diebsvolk habt ihr weder Ehre oder Dank.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.618899822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5217,"date":1663,"orig":"Allein was ihr den Armen gebt/ das wird Chriſtus am Juͤngſten Tag ruͤhmen/ und ſagen/ es ſey ihm ſelbſt geſchehen.","norm":"Allein was ihr den Armen gebt / das wird Christus am jüngsten Tag rühmen / und sagen / es sei ihm selbst geschehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.528299808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5218,"date":1663,"orig":"Matth. 25.","norm":"Matth. 25.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":5.1757001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5219,"date":1663,"orig":"Zum 8. wird auch der Sabbath nicht geheiliget/ wann das Frauenzimmer am Sontag zuſammen kommt/ und einen Gefatternſchnack haͤlt/ und fuͤhren nicht ein ſolch Geſpraͤch von den Wolthaten Gottes/ wie Maria und Eliſabeth/ als ſie zuſammen kamen/ ſondern da muß bald Buͤrgermeiſter und Rath/ bald der Prediger/ bald dieſe oder jene Wittbe uͤber ihre Zunge tantzen.","norm":"Zum 8. wird auch der Sabbat nicht geheiligt / wann das Frauenzimmer am Sonntag zusammen kommt / und einen Gefatternschnack hält / und führen nicht ein solch Gespräch von den Wohltaten Gottes / wie Maria und Elisabeth / als sie zusammen kamen / sondern da muss bald Bürgermeister und Rat / bald der Prediger / bald diese oder jene Wittib über ihre Zunge tanzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.218400001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5220,"date":1663,"orig":"Da muß bald dieſer/ bald jener herhalten/ der deß Morgens in der Kirchen geweſen/ da hat der eine krum gangen/ dem einen hat dieſes dem andern jenes am Kleid gemangelt/ der eine hat zu viel/ der ander zu wenig.","norm":"Da muss bald dieser / bald jener herhalten / der des Morgens in der Kirchen gewesen / da hat der eine krumm gegangen / dem einen hat dieses dem anderen jenes am Kleid gemangelt / der eine hat zu viel / der ander zu wenig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7403998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5221,"date":1663,"orig":"Da muß bald dieſe Jungfer/ bald jene Frau herhalten.","norm":"Da muss bald diese Jungfer / bald jene Frau herhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.111499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5222,"date":1663,"orig":"Da redet man offtmals von ſolchen Dingen mit ſolchen Umbſtaͤnden/ daß man ſchweren ſolte/ die Leute haͤttens mit Augen angeſehen/ wann man aber endlich recht darnach fragt/ ſo iſt es erſtuncken und erlogen.","norm":"Da redet man oftmals von solchen Dingen mit solchen Umständen / dass man schweren sollte / die Leute hätten es mit Augen angesehen / wann man aber endlich recht danach fragt / so ist es erstunken und erlogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.21019983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5223,"date":1663,"orig":"Da ſitzt offtmals eine ehrliche verſtaͤndige Frau und hoͤret mit zu/ merckt wol daß viel Neid und Unwarheit mit unterlaufft/ und meynt ſie wolle ein Ding mit ſtillſchweigen verantworten.","norm":"Da sitzt oftmals eine ehrliche verständige Frau und höret mit zu / merkt wohl dass viel Neid und Unwahrheit mit unterlauft / und meint sie wolle ein Ding mit stillschweigen verantworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.46120023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5224,"date":1663,"orig":"Aber das iſt auch nicht recht.","norm":"Aber das ist auch nicht recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.195800065994262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5225,"date":1663,"orig":"Dann das achte Gebot erfordert/ daß man nicht allein ſeinen Nechſten nicht verleumbden oder ihm Unwarheit nachſagen ſol/ ſondern man ſol auch ſeinen Nechſten/ wann er verleumbdet/ und ihm Unwarheit nachgeſaget wird/ entſchuldigen/ und alles gutes von ihm reden.","norm":"Dann das achte Gebot erfordert / dass man nicht allein seinen Nächsten nicht verleumden oder ihm Unwahrheit nachsagen soll / sondern man soll auch seinen Nächsten / wann er verleumdet / und ihm Unwahrheit nachgesagt wird / entschuldigen / und alles gutes von ihm reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.898099899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5226,"date":1663,"orig":"Jch habe am nechſtverwichenen Sontag gedacht/ daß/ wer ſeinen Nechſten verleumbde und ihm Unwarheit nachrede/ der habe den Teuffel auff der Zungen.","norm":"Ich habe am nächstverwichenen Sonntag gedacht / dass / wer seinen Nächsten verleumde und ihm Unwahrheit nachrede / der habe den Teufel auf der Zungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.142300128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5227,"date":1663,"orig":"Wer aber ſeinen Nechſten nicht entſchuldige/ wann er weiß daß ihm Unwarheit nach geredet werde/ der habe den Teuffel in den Ohren.","norm":"Wer aber seinen Nächsten nicht entschuldige / wann er weiß dass ihm Unwahrheit nach geredet werde / der habe den Teufel in den Ohren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.106900215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5228,"date":1663,"orig":"Wann du nun/ du ehrliche fromme Matrona am Sontage an ſolche Oerter koͤmbſt/ da Krancke nnd Kindbetterin beſucht werden/ da immer etwas neues fuͤrbracht wird/ und du hoͤreſt/ daß jemand/ er ſey wer er wolle/ uͤbel nachgeredet wird/ ſo heilige du den Sabbath/ mach dich ſolcher Leute Suͤnd nicht theilhafftig/ ſondern ſag/ liebe Schweſter/ man ſagt viel/ wer weiß ob es auch wahr ſey?","norm":"Wann du nun / du ehrliche fromme Matrona am Sonntage an solche Orte kömbst / da Kranke und Kindbetterin besucht werden / da immer etwas Neues vorbracht wird / und du hörest / dass jemand / er sei wer er wolle / übel nachgeredet wird / so heilige du den Sabbat / mache dich solcher Leute Sünde nicht teilhaftig / sondern sage / liebe Schwester / man sagt viel / wer weiß ob es auch wahr sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.984499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5229,"date":1663,"orig":"Es ſind unterdeſſen erſchreckliche Wort die Chriſtus redet/ Matt. 12. Jch ſage euch/ daß die Menſchen muͤſſen Rechenſchafft geben am juͤngſten Gericht von einem jeglichen unnuͤtzen Wort das ſie geredet haben.","norm":"Es sind unterdessen erschreckliche Wort die Christus redet / Matt. 12. Ich sage euch / dass die Menschen müssen Rechenschaft geben am jüngsten Gericht von einem jeglichen unnützen Wort das sie geredet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.667900085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5230,"date":1663,"orig":"Zum 9. wird auch der Sontag nicht geheiliget/ wann man alsdañ laͤſt Makeler und andere Leute zu ſich kommen/ und mit ihnen rathſchlaget/ wie man deß Nechſten Haab und Gut durch allerhand Practiquen koͤnne an ſich bringen/ ſondern da ſol dein Hertz nichts begehren was deinem Nechſten ſchaͤdlich iſt/ ſondern dein Hertz ſol rein ſeyn/ von boͤſer Luſt und Begierde/ und ſolt mit Aſſaph ſagen:","norm":"Zum 9. wird auch der Sonntag nicht geheiligt / wann man alsdann lässt Makeler und andere Leute zu sich kommen / und mit ihnen ratschlaget / wie man des Nächsten Hab und Gut durch allerhand Praktiken könne an sich bringen / sondern da soll dein Herz nichts begehren was deinem Nächsten schädlich ist / sondern dein Herz soll rein sein / von böser Lust und Begierde / und sollt mit Assaf sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.790200233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5231,"date":1663,"orig":"HErr wann ich nur dich hab/ ſo frag ich nichts nach Himmel und Erden/ und ob mir gleich Leib und Seel verſchmachtet/ ſo biſtu doch Gott allezeit meines Hertzens Troſt und mein Theil.","norm":"Herr wann ich nur dich habe / so frag ich nichts nach Himmel und Erden / und ob mir gleich Leib und Seele verschmachtet / so bist du doch Gott allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.492499828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5232,"date":1663,"orig":"Zum 10. wird der Sabbath nicht geheiliget/ wann ſich jemand nur bemuͤhet/ daß er am Sontage daher trete/ daß andere Frauen und Jungfrauen ihn in der Kirchen anſchauen ſollen/ oder wann Frauen und Jungfrauen ſich herauß butzen/ und vornemlich darumb in die Kirch gehen/ daß frembde Maͤnner und junge Geſellen ſich in ſie verlieben/ und ſich verfuͤhren laſſen.","norm":"Zum 10. wird der Sabbat nicht geheiligt / wann sich jemand nur bemühet / dass er am Sonntage daher trete / dass andere Frauen und Jungfrauen ihn in der Kirchen anschauen sollen / oder wann Frauen und Jungfrauen sich herausputzen / und vornehmlich darum in die Kirche gehen / dass fremde Männer und junge Gesellen sich in sie verlieben / und sich verführen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.8793001174926762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5233,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich/ daß einsmals eine Jungfer auff einer vornehmen Univerſitaͤt geſagt hatte/ ſie wolle in die Kirch gehen/ und den Studenten Paſſion machen.","norm":"Ich erinnere mich / dass einsmals eine Jungfer auf einer vornehmen Universität gesagt hatte / sie wolle in die Kirche gehen / und den Studenten Passion machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.02810001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5234,"date":1663,"orig":"O du Huͤrlein/ du wirſt einmal Paſſion bekommen/ daß du heulen und wehklagen wirſt.","norm":"O du Hürlein / du wirst einmal Passion bekommen / dass du heulen und wehklagen wirst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.813799858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5235,"date":1663,"orig":"Die Leute wollen gemeiniglich am Sontag am allerhoffaͤrtigſtẽ ſeyn/ da ſie doch am allerdemuͤtigſten ſeyn ſolten/ an dem Tag da ſie in die Kirch gehen/ und vor das Angeſicht deß HErrn treten ſollen.","norm":"Die Leute wollen gemeiniglich am Sonntag am hoffärtigsten sein / da sie doch am allerdemütigsten sein sollten / an dem Tag da sie in die Kirche gehen / und vor das Angesicht des Herrn treten sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.024700164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5236,"date":1663,"orig":"Dañ Gott kan die Hoffart durchauß nicht leiden.","norm":"Dann Gott kann die Hoffart durchaus nicht leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.96750020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5237,"date":1663,"orig":"Warumb wurde Lucifer auß dem Himmel in die Hoͤll verſtoſſen?","norm":"Warum wurde Luzifer aus dem Himmel in die Höll verstoßen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.73959994316101} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5238,"date":1663,"orig":"Umb der Hoffart willen.","norm":"Um der Hoffart Willen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.127699851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5239,"date":1663,"orig":"Hoͤrt ihr jungen Leute was ich euch heut ſage/ und denckt daran alle Sontage wann ihr in die Kirchen gehen wollet:","norm":"Hört ihr jungen Leute was ich euch heute sage / und denkt daran alle Sonntage wann ihr in die Kirchen gehen wollet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.603000164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5240,"date":1663,"orig":"Andacht iſt das allerbeſte Sontags-Kleid.","norm":"Andacht ist das allerbeste Sonntags-Kleid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ga","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.232699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5241,"date":1663,"orig":"Und darin thun es offt die Armen den Reichen weit zuvor.","norm":"Und darin tun es oft die Armen den Reichen weit zuvor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.142199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5242,"date":1663,"orig":"O wie eckelt mich doch das/ daß/ wann die Leute zum H. Abendmal gehen/ und ſich am allertieffſten vor Gott demuͤtigen ſolten/ ſo ſind ſie morgens am allermeiſten bemuͤhet/ wie ſie in der Kirchen prangen koͤnnen/ ſiehe ſolche und dergleichen Gedancken kanſtu am Sontage haben bey den zehen Geboten.","norm":"O wie ekelt mich doch das / dass / wann die Leute zum H. Abendmahl gehen / und sich am tiefsten vor Gott demütigen sollten / so sind sie morgens am allermeisten bemühet / wie sie in der Kirchen prangen können / siehe solche und dergleichen Gedanken kannst du am Sonntage haben bei den Zehn Geboten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.81820011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5243,"date":1663,"orig":"Zum andern nehm am Sontage vor dich die drey Articul deß Chriſtlichen Glaubens.","norm":"Zum anderen nehme am Sonntage vor dich die drei Artikel des christlichen Glaubens.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.973499774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5244,"date":1663,"orig":"Bey dem erſten Articul betrachte/ daß Gott iſt gut/ und du ſolt auch gut ſeyn.","norm":"Bei dem ersten Artikel betrachte / dass Gott ist gut / und du sollt auch gut sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.335899829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5245,"date":1663,"orig":"Gott iſt ein Vater/ darumb ſoltu dich halten wie ſein Kind.","norm":"Gott ist ein Vater / darum sollst du dich halten wie sein Kind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.161799907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5246,"date":1663,"orig":"Gott iſt ein allmaͤchtiger Schoͤpffer/ Er hat dich erſchaffen/ du biſt ſeiner Haͤnde Werck.","norm":"Gott ist ein allmächtiger Schöpfer / Er hat dich erschaffen / du bist seiner Hände Werk.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.379100084304809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5247,"date":1663,"orig":"Er iſt ein Schoͤpffer Himmels und der Erden/ und du wohneſt hier auff ſeinem Grund und Boden/ drumb biſtu auch ſchuldig ihm zu dienen und aufzuwarten.","norm":"Er ist ein Schöpfer Himmels und der Erden / und du wohnest hier auf seinem Grund und Boden / darum bist du auch schuldig ihm zu dienen und aufzuwarten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4456000328063965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5248,"date":1663,"orig":"Siehe nur Himmel und Erden an/ und lerne Gottes Allmacht.","norm":"Siehe nur Himmel und Erden an / und lerne Gottes Allmacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6956000328063965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5249,"date":1663,"orig":"Niemand kan ihm das nachthun.","norm":"Niemand kann ihm das nachtun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.707499980926513} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5250,"date":1663,"orig":"Lerne Gottes Weißheit.","norm":"Lerne Gottes Weisheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.119100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5251,"date":1663,"orig":"Siehe wie Er alles ſo kuͤnſtlich und ordentlich verſetzt habe.","norm":"Siehe wie Er alles so künstlich und ordentlich versetzt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.169899940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5252,"date":1663,"orig":"Lerne Gottes Lieb und Fuͤrſorge gegen uns arme Menſchen.","norm":"Lerne Gottes Liebe und Fürsorge gegen uns arme Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.655300140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5253,"date":1663,"orig":"Denn alles was erſchaffen iſt/ iſt uns zu gut erſchaffen.","norm":"Denn alles was erschaffen ist / ist uns zu gut erschaffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.248199939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5254,"date":1663,"orig":"Bey dem andern Articul betrachte die Wolthaten/ die dir dein Erloͤſer und Seligmacher durch ſeine Menſchwerdung/ Leyden/ Sterben/ Aufferſtehung und Himmelfahrt erworben hat/ und dancke ihm dafuͤr.","norm":"Bei dem anderen Artikel betrachte die Wohltaten / die dir dein Erlöser und Seligmacher durch seine Menschwerdung / Leiden / Sterben / Auferstehung und Himmelfahrt erworben hat / und danke ihm dafür.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.900000095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5255,"date":1663,"orig":"Bey dem dritten Articul dancke Gott dem heiligen Geiſt/ daß Er dir das Hertz eroͤffnet hat/ wie Lidiaͤ der Purpurkraͤmerin/ daß Er auß den ſchlechten einfaͤltigen Worten deines Predigers/ lauter Hertzpriemen gemacht habe/ dadurch dir dein Hertz durchbohret/ und zu wahrer Reu und Buß bewogen worden/ daß er alle angehoͤrte Troſtworte in deinem Hertzen habe lebendig gemacht/ und bitte ihn/ daß er dich bey dieſem Schatz erhalte biß an dein Ende/ daß du durch die Gnade Gottes und umb deß Verdienſts Jeſu Chriſti willen gewißlich glaubeſt eine Vergebung der Suͤnden/ eine Aufferſtehung deß Fleiſches/ nnd ein ewiges Leben.","norm":"Bei dem dritten Artikel danke Gott dem Heiligen Geist / dass Er dir das Herz eröffnet hat / wie Lidiä der Purpurkrämerin / dass Er aus den schlechten einfältigen Worten deines Predigers / lauter Herzpriemen gemacht habe / dadurch dir dein Herz durchbohret / und zu wahrer Reue und Buße bewogen worden / dass er alle angehörte Trostworte in deinem Herzen habe lebendig gemacht / und bitte ihn / dass er dich bei diesem Schatz erhalte bis an dein Ende / dass du durch die Gnade Gottes und um des Verdiensts Jesu Christi Willen gewisslich glaubest eine Vergebung der Sünden / eine Auferstehung des Fleisches / und ein ewiges Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4008002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5256,"date":1663,"orig":"O welche eine tieffe Theologiſche Weißheit ſteckt in dieſen wenig Worten:","norm":"O welche eine tiefe theologische Weisheit steckt in diesen wenig Worten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.961400032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5257,"date":1663,"orig":"Jch glaub eine Vergebung der Suͤnden/ Aufferſtehung deß Fleiſches/ und ein EWJGES Leben!","norm":"Ich glaube eine Vergebung der Sünden / Auferstehung des Fleisches / und ein ewiges Leben!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.30810022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5258,"date":1663,"orig":"Dieſe Worte wil ich mir einmal laſſen auff meinen Grabſtein ſchreiben.","norm":"Diese Worte will ich mir einmal lassen auf meinen Grabstein schreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.068699836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5259,"date":1663,"orig":"Dieſe Worte ſollen mein Troſt ſeyn/ in Noth und Todt/ im Leben und im Sterben.","norm":"Diese Worte sollen mein Trost sein / in Not und Tod / im Leben und im Sterben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.042399883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5260,"date":1663,"orig":"Wann ein Chriſt am Sontage wil außſpatzieren/ und gute Gedancken haben/ ſo koͤnnen ihm dieſe Wort Anlaß genug darzu geben.","norm":"Wann ein Christ am Sonntage will ausspazieren / und gute Gedanken haben / so können ihm diese Wort Anlass genug dazugeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.479300022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5261,"date":1663,"orig":"Zum dritten nim̃ am Sontage den Catechiſmum vor dich/ und betrachte das Gebet deß HErrn.","norm":"Zum dritten nimm am Sonntage den Catechismum vor dich / und betrachte das Gebet des Herrn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.044600009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5262,"date":1663,"orig":"Sage mir/ warumb geheſtu in die Kirche am Sontage?","norm":"Sage mir / warum gehestu in die Kirche am Sonntage?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.902699947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5263,"date":1663,"orig":"Der HErr Jeſus antwortet/ mein Hauß ſol ein Bethauß ſeyn.","norm":"Der Herr Jesus antwortet / mein Haus soll ein Bethaus sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.025300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5264,"date":1663,"orig":"Und Matt.","norm":"Und Matt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5265,"date":1663,"orig":"6. ſagt Er: Trachtet am erſten nach dem Reich GOttes/ und nach ſeiner Gerechtigkeit/ ſo wird euch das ander alles zufallen.","norm":"6. sagt er: Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes / und nach seiner Gerechtigkeit / so wird euch das ander alles zufallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.616300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5266,"date":1663,"orig":"Drumb bete am Sontage fleiſſig/ trachte nach dem Reich Gottes/ nach Vergebung der Suͤnden/ nach Fried und Freud im H. Geiſt/ ſo wird dir das ander alles was du in der kuͤnfftigen Wochen vonnoͤthen haſt/ es ſey Speiß/ Tranck oder Kleidung zugeworffen werden.","norm":"Darum bete am Sonntage fleißig / trachte nach dem Reich Gottes / nach Vergebung der Sünden / nach Frieden und Freude im H. Geist / so wird dir das ander alles was du in der künftigen Wochen vonnöten hast / es sei Speise / Trank oder Kleidung zugeworfen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.05019998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5267,"date":1663,"orig":"Adjicientur tibi, es wird dir zugeworffen werden/ daß du dich druͤber verwundern wirſt wo es herkomme.","norm":"Adjicientur tibi, es wird dir zugeworfen werden / dass du dich drüber verwundern wirst wo es herkomme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.468299865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5268,"date":1663,"orig":"Zum vierdten nimb am Sontage deinen Carechiſmum vor dich/ und betrachte die heilige Tauffe.","norm":"Zum vierten nimm am Sonntage deinen Carechismum vor dich / und betrachte die heilige Taufe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.440499782562256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5269,"date":1663,"orig":"Gedenck was du fuͤr einen Bund in der heiligen Tauffe mit Gott geſchloſſen habeſt/ und ſage/ mit Leib und Seele mein/ wil ich Gott Vater/ Gott Sohn/ Gott heiliger Geiſt ewiglich dein eigen ſeyn.","norm":"Gedenk was du für einen Bund in der heiligen Taufe mit Gott geschlossen habest / und sage / mit Leib und Seele mein / will ich Gott Vater / Gott Sohn / Gott heiliger Geist ewiglich dein eigen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.941199779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5270,"date":1663,"orig":"Gedenck wie da bey der Tauffe dein Gefatter oder Tauff-Path in deinem Namen ſo theur verſprochen/ daß du widerſageſt dem Teuffel/ ſeinen Wercken/ Weſen und Willen/ du glaubeſt an Gott Vater/ Sohn und heiligen Geiſt ꝛc.","norm":"Gedenk wie da bei der Taufe dein Gefatter oder Taufpath in deinem Namen so teuer versprochen / dass du widersagest dem Teufel / seinen Werken / Wesen und Willen / du glaubest an Gott Vater / Sohn und heiligen Geist etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.690000057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5271,"date":1663,"orig":"Denck daß bey deiner Tauffe die heilige hochgelobte Dreyfaltigkeit ſelbſt gegenwertig iſt/ und daß dir gleichſam zum Tauffpfennig geſchenckt und verehret ſey/ die Liebe Gottes deß Vaters/ die bruͤderliche Treu Jeſu Chriſti/ und die Gnade deß heiligen Geiſtes.","norm":"Denk dass bei deiner Taufe die heilige hochgelobte Dreifaltigkeit selbst gegenwärtig ist / und dass dir gleichsam zum Taufpfennig geschenkt und verehret sei / die Liebe Gottes des Vaters / die brüderliche Treue Jesu Christi / und die Gnade des Heiligen Geistes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.19980001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5272,"date":1663,"orig":"Daran gedenck ſo offt du ſieheſt Kinder tauffen/ und mache es nicht wie unſere Hamburger/ wann da auff den Sontag Kinder zur Tauff getragen werden/ ſo ſtehet etwa eine alte Kuplerin/ und beſcheidet eine Magd daß ſie auff den Abend an den und den Ort kommen wolle.","norm":"Daran gedenk so oft du siehst Kinder Taufen / und mache es nicht wie unsere Hamburger / wann da auf den Sonntag Kinder zur Taufe getragen werden / so steht etwa eine alte Kupplerin / und bescheidet eine Magd dass sie auf den Abend an den und den Ort kommen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.36840009689331} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5273,"date":1663,"orig":"Dort ſtehet in der Kirchen ein junger Narr/ und wil ſehen wer zu Gefattern ſtehe/ ob auch Jungfern dabey ſeyn?","norm":"Dort steht in der Kirchen ein junger Narr / und will sehen wer zu Gefattern stehe / ob auch Jungfern dabei sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.779699802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5274,"date":1663,"orig":"Wer unten oder obenan ſtehe?","norm":"Wer unten oder obenan stehe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.667600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5275,"date":1663,"orig":"Summa/ es iſt eine Schande vor Gott und allen ehrlichen Menſchẽ/ was offtmals fuͤr Uppigkeit getrieben werden in dieſer Kirchen/ von Jungen und Alten/ Kindern und Geſinde/ unter der Zeit wann Kinder im Namen Gottes deß Vaters/ deß Sohns/ und deß heiligen Geiſtes getaufft werden.","norm":"Summa / es ist eine Schande vor Gott und allen ehrlichen Menschen / was oftmals für Üppigkeit getrieben werden in dieser Kirchen / von Jungen und Alten / Kindern und Gesinde / unter der Zeit wann Kinder im Namen Gottes des Vaters / des Sohns / und des Heiligen Geistes getauft werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.451099872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5276,"date":1663,"orig":"Wann du aber ein rechtſchaffener Chriſt biſt/ und kombſt am Sontag in die Kirche/ und ſieheſt daß die heilige Tauffe verrichtet werde/ ſo wohne dieſem heiligen Werck mit groſſer Ehrerbietung bey/ dancke dem lieben Gott/ daß Er dich dieſer groſſen Gnade auch theilhafftig gemacht/ und dich durch die heilige Tauffe zu ſeinem Kind angenommen habe.","norm":"Wann du aber ein rechtschaffener Christ bist / und kommst am Sonntag in die Kirche / und siehst dass die heilige Taufe verrichtet werde / so wohne diesem heiligen Werk mit großer Ehrerbietung bei / danke dem lieben Gott / dass Er dich dieser großen Gnade auch teilhaftig gemacht / und dich durch die heilige Taufe zu seinem Kind angenommen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.867700099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5277,"date":1663,"orig":"Dencke wie viel hundert tauſend Menſchen in Aſia/ in Africa/ in America ſeyn/ die nicht glauben und nicht getaufft ſind/ und in ihrem Unglauben dahin fallen/ und ohne Tauffe ſterben/ und in alle ewige Ewigkeit verloren und verdammt bleiben.","norm":"denke wie viel hunderttausend Menschen in Asien / in Afrika / in Amerika sein / die nicht glauben und nicht getauft sind / und in ihrem Unglauben dahin fallen / und ohne Taufe sterben / und in alle ewige Ewigkeit verloren und verdammt bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.46019983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5278,"date":1663,"orig":"Zum fuͤnfften nimb am Sontage deinen Catechiſmum vor dich/ da wirſt du ſehen daß gehandelt werde von der Beicht und Abſolution.","norm":"Zum fünften nimm am Sonntage deinen Catechismum vor dich / da wirst du sehen dass gehandelt werde von der Beichte und Absolution.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.550899982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5279,"date":1663,"orig":"So betrachte nun was du in voriger Woche begangen habeſt/ damit du das hoͤlliſche Feuer verdienet?","norm":"So betrachte nun was du in voriger Woche begangen habest / damit du das höllische Feuer verdienet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.393899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5280,"date":1663,"orig":"Laß dir demnach den Sontag ſeyn einen Verſoͤhntag.","norm":"Lass dir demnach den Sonntag sein einen Versöhntag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.716000080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5281,"date":1663,"orig":"Bitte Gott umb Verzeihung.","norm":"Bitte Gott um Verzeihung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.434599876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5282,"date":1663,"orig":"Schlage mit dem bußfertigen Zoͤllner an deine Bruſt/ und ſage: GOtt ſey mir Suͤnder gnaͤdig.","norm":"Schlage mit dem bußfertigen Zöllner an deine Brust / und sage: Gott sei mir Sünder gnädig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.221099853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5283,"date":1663,"orig":"Zum ſechſten nimb deinen Catechiſmum vor dich/ da wirſt du finden daß gehandelt werde von dem heiligen Abendmal/ da dich der Sohn Gottes ſpeiſet und traͤncket mit ſeinem Leib und Blut/ und hat alſo ſein Fleiſch und Blut in dein Fleiſch und Blut gelegt/ mit allen Wolthaten die Er dir durch ſein bitter Leyden und Sterben erworben hat/ zu gewiſſer Verſicherung/ daß alles was Er gelitten und gethan hat/ das hat Er auch dir zu gut gelitten und gethan/ und ſey alſo auch dein JEſus/ dein Heyland/ dein Erloͤſer/ dein Seligmacher/ alſo daß du getroſt mit Thoma ſagen kanſt/ mein HErr und mein Gott.","norm":"Zum sechsten nimm deinen Catechismum vor dich / da wirst du finden dass gehandelt werde von dem heiligen Abendmahl / da dich der Sohn Gottes speist und tränket mit seinem Leib und Blut / und hat also sein Fleisch und Blut in dein Fleisch und Blut gelegt / mit allen Wohltaten die Er dir durch sein bitter Leiden und Sterben erworben hat / zu gewisser Versicherung / dass alles was Er gelitten und getan hat / das hat er auch dir zu gut gelitten und getan / und sei also auch dein Jesus / dein Heiland / dein Erlöser / dein Seligmacher / also dass du getrost mit Thoma sagen kannst / mein Herr und mein Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.265900135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5284,"date":1663,"orig":"Deſſen troͤſte dich in allen Anfechtungen/ und wann dir der Teuffel zuſetzt/ ſo ſag/ Teuffel/ was hab ich mit dir zu thun?","norm":"Dessen tröste dich in allen Anfechtungen / und wann dir der Teufel zusetzt / so sage / Teufel / was habe ich mit dir zu tun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.408999919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5285,"date":1663,"orig":"So wahr ich den Leib und das wahre Blut JEſu Chriſti empfangen habe/ ſo wahr und gewiß habe ich Vergebung der Suͤnden/ und bin ein Kind deß ewigen Lebens.","norm":"So wahr ich den Leib und das wahre Blut Jesu Christi empfangen habe / so wahr und gewiss habe ich Vergebung der Sünden / und bin ein Kind des ewigen Lebens.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.702800035476684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5286,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ wenn Kaͤyſer Carol ſey zum heiligen Abendmal gangen/ hat er geſagt:","norm":"Man sagt / wenn Kaiser Carol sei zum heiligen Abendmahl gegangen / hat er gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.138400077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5287,"date":1663,"orig":"HErr JEſu/ ich in dir/ du in mir/ deß danck ich dir.","norm":"Herr Jesu / ich in dir / du in mir / des dank ich dir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.353600025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5288,"date":1663,"orig":"Zum ſiebenden wirſtu finden/ daß in deinem Catechiſmo gehandelt werde von dem Morgen- und Abendſegen.","norm":"Zum siebenten wirst du finden / dass in deinem Catechismo gehandelt werde von dem Morgen- und Abendsegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.248899936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5289,"date":1663,"orig":"Da dancke nun Gott fuͤr den Schutz ſeiner heiligen Engel.","norm":"Da danke nun Gott für den Schutz seiner heiligen Engel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8770999908447275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5290,"date":1663,"orig":"Denck wie manches Ungluͤck in voriger Woche von dir abgewendet ſey/ wie dich Gott fuͤr Feuer/ fuͤr Waſſer/ fuͤr Peſtilentz/ und fuͤr anderm Ungluͤck behuͤtet habe/ darin etwan deine Nachbarn und deine Freunde/ deine Bekante hin und wider/ in und auſſer der Stadt umbkommen ſind.","norm":"Denk wie manches Unglück in voriger Woche von dir abgewendet sei / wie dich Gott für Feuer / für Wasser / für Pestilenz / und für anderem Unglück behütet habe / darin etwan deine Nachbarn und deine Freunde / deine bekannte hin und wieder / in und außer der Stadt umkommen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.112599849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5291,"date":1663,"orig":"O ihr liebe Leute/ das iſt uͤberauß viel geredet/ wañ ein Menſch ſagen kan/ Jch danck dir mein lieber himmliſcher Vater/ daß du mich dieſen Tag/ dieſe Nacht/ ſo gnaͤdiglich behuͤtet haſt.","norm":"O ihr liebe Leute / das ist überaus viel geredet / wann ein Mensch sagen kann / Ich dank dir mein lieber himmlischer Vater / dass du mich diesen Tag / diese Nacht / so gnädiglich behütet hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.574999809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5292,"date":1663,"orig":"Dencket nur an den Hiob/ der innerhalb 24. Stunden/ reich und arm/ geſund und kranck war.","norm":"Denket nur an den Hiob / der innerhalb 24. Stunden / reich und arm / gesund und krank war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5096001625061035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5293,"date":1663,"orig":"Deß Morgens war noch alles wol in Hiobs gantzem Hauß.","norm":"Des Morgens war noch alles wohl in Hiobs ganzem Haus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.73799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5294,"date":1663,"orig":"Jederman hielt ihn fuͤr den allergluͤckſeligſten Mann im gantzen Morgenland.","norm":"Jedermann hielt ihn für den allerglückseligsten Mann im ganzen Morgenland.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.159500122070312} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5295,"date":1663,"orig":"Aber gegen Abend war es alles anders.","norm":"Aber gegen Abend war es alles anders.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.359799861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5296,"date":1663,"orig":"Die Kinder waren todt/ das Hauß lag uͤbern hauffen/ Haab und Gut war weg/ und bote ein Creutz dem andern die Hand.","norm":"Die Kinder waren tot / das Haus lag übern Haufen / Hab und Gut war weg / und Bote ein Kreuz dem anderen die Hand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.297599792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5297,"date":1663,"orig":"Und was biſt du gegen Hiob?","norm":"Und was bist du gegen Hiob?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.408999919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5298,"date":1663,"orig":"Was iſt deine Froͤmmigkeit gegen Hiobs Froͤmmigkeit?","norm":"Was ist deine Frömmigkeit gegen Hiobs Frömmigkeit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.935699939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5299,"date":1663,"orig":"Zum achten wirſt du im Catechiſmo finden die Tiſch Gebet.","norm":"Zum achten wirst du im Catechismo finden die Tisch Gebet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.762199878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5300,"date":1663,"orig":"Da ſtehe ſtill in deinem gottſeligen Gedancken/ und dancke dem lieben Gott/ daß Er dir deinen Tiſch mit guten Speiſen/ mit gutem Tranck beſetzen laſſen/ da du wol verdient haͤtteſt/ daß die Teuffel kaͤmen und dir Schwefel und hoͤlliſch Feuer aufftruͤgen.","norm":"Da stehe still in deinem gottseligen Gedanken / und danke dem lieben Gott / dass Er dir deinen Tisch mit guten Speisen / mit gutem Trank besetzen lassen / da du wohl verdient hättest / dass die Teufel kämen und dir Schwefel und höllisch Feuer auftrügen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.111499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5301,"date":1663,"orig":"Gedenck O Menſch/ wie Gott der HERR bißher dein guter Hirt und Wirth geweſen ſey/ daß du und dein Samen nicht haſt duͤrffen nach Brodt gehen.","norm":"Gedenk O Mensch / wie Gott der Herr bisher dein guter Hirte und Wirt gewesen sei / dass du und dein Samen nicht hast dürfen nach Brot gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.648099899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5302,"date":1663,"orig":"Wie viel tauſend fromme Chriſten ſind/ die ſo gut Tractament nicht haben wie du?","norm":"Wie viel tausend fromme Christen sind / die so gut Traktament nicht haben wie du?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.128699779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5303,"date":1663,"orig":"Drumb vergeſſe ja der Danckbarkeit nicht.","norm":"Darum vergesse ja der Dankbarkeit nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.796000003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5304,"date":1663,"orig":"Dann Undanckbarkeit iſt ein im Himmel und auff Erden/ fuͤr Gott/ Engeln und Menſchen verhaßtes und vermaledeytes Laſter.","norm":"Dann Undankbarkeit ist ein im Himmel und auf Erden / für Gott / Engeln und Menschen verhasstes und vermaledeites Laster.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.144000053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5305,"date":1663,"orig":"Zum neundten wirſt du in dem Catechiſino finden die Haußtafel/ da wirſt du ſehen/ was Lehrer und Zuhoͤrer/ Obrigkeit und Unterthanen/ Mann und Weib/ Eltern/ Kinder und Geſinde thun ſollen.","norm":"Zum neunten wirst du in dem Catechisino finden die Haustafel / da wirst du sehen / was Lehrer und Zuhörer / Obrigkeit und Untertanen / Mann und Weib / Eltern / Kinder und Gesinde tun sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.883399963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5306,"date":1663,"orig":"Du klageſt offt uͤber die Prediger daß ſie nicht thun was ſie thun ſollen.","norm":"Du klagest oft über die Prediger dass sie nicht tun was sie tun sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.357699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5307,"date":1663,"orig":"Allein ſie ſind Menſchen.","norm":"Allein sie sind Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.168200016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5308,"date":1663,"orig":"Sie tragen den Prediger Schatz nicht in ſilbern oder guͤldenen/ ſondern in irrdiſchen Gefaͤſſen.","norm":"Sie tragen den Prediger Schatz nicht in silbern oder güldenen / sondern in irdischen Gefäßen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.433599948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5309,"date":1663,"orig":"Was iſts wunder daß ſie unterweilens anſtoſſen?","norm":"Was ist es Wunder dass sie Unterweilens anstoßen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.539299964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5310,"date":1663,"orig":"Drumb nimb deinen Haberman fuͤr dich und bete fuͤr ſie.","norm":"Darum nimm deinen Habeman für dich und bete für sie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"mt","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.650899887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5311,"date":1663,"orig":"Du klageſt offt uͤber die Obrigket.","norm":"Du klagest oft über die Reget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.93120002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5312,"date":1663,"orig":"Allein ſie ſind Menſchen.","norm":"Allein sie sind Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.168200016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5313,"date":1663,"orig":"Was iſts wunder daß ſie fehlen?","norm":"Was ist es Wunder dass sie fehlen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.635200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5314,"date":1663,"orig":"Groſſe Leute fehlen auch.","norm":"Große Leute fehlen auch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.611700057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5315,"date":1663,"orig":"Drumb bete fuͤr ſie/ wie Paulus befohlen 1. Tim. 2. v. 1. 2. 3. Wer war damals die hohe Obrigkeit?","norm":"Darum bete für sie / wie Paulus befohlen 1. Tim. 2. v. 1 . 2. 3. Wer war damals die hohe Obrigkeit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.796599864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5316,"date":1663,"orig":"Es war Nero/ der Bluthund/ der Tyrann/ der Chriſten Feind/ der Mutter-Moͤrder.","norm":"Es war Nero / der Bluthund / der Tyrann / der Christen Feind / der Muttermörder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.340799808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5317,"date":1663,"orig":"Gleichwol wolt Paulus/ daß man fuͤr den Bluthund/ fuͤr den Tyrannen beten ſolt/ weil er Obrigkeit war.","norm":"Gleichwohl wollt Paulus / dass man für den Bluthund / für den Tyrannen beten sollt / weil er Obrigkeit war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.755899906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5318,"date":1663,"orig":"O were ſo gemein fuͤr die Obrigkeit beten/ als gemein iſt denſelben fluchen/ oder wider ſie murren/ es wuͤrde in manchem Land/ in mancher Stadt viel beſſer ſtehen!","norm":"O wäre so gemein für die Obrigkeit beten / als gemein ist denselben fluchen / oder wider sie murren / es würde in manchem Land / in mancher Stadt viel besser stehen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.399600028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5319,"date":1663,"orig":"Du klageſt offt daß es zwiſchen Mann und Weib/ Kinder und Geſinde nicht wol hergehe.","norm":"Du klagest oft dass es zwischen Mann und Weib / Kinder und Gesinde nicht wohl hergehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.717400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5320,"date":1663,"orig":"Mit ſolchen Klagen richteſtu nichts auß.","norm":"Mit solchen Klagen richtest nichts aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.213399887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5321,"date":1663,"orig":"Bete fuͤr ſie.","norm":"Bete für sie.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"et","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":4.104199886322021} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5322,"date":1663,"orig":"Bete/ daß ein jeglicher lerne am Sontag ſeine/ und nicht eine frembde Lection/ daß es moͤge wol im Hauſe und im Gewiſſen ſtahn.","norm":"Bete / dass ein jeglicher lerne am Sonntag seine / und nicht eine fremde Lektion / dass es möge wohl im Hause und im Gewissen stehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.802599906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5323,"date":1663,"orig":"Da ſiheſt du/ daß dich der Kinder-Catechiſmus gnugſam lehre/ wie du den Sabbath heiligen ſolleſt.","norm":"Da siehst du / dass dich der Kinderkatechismus genugsam Lehre / wie du den Sabbat heiligen sollest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.066999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5324,"date":1663,"orig":"Gedencke daran O Hamburg/ gedencke deß Sabbaths/ daß du ihn heiligeſt.","norm":"gedenke daran O Hamburg / gedenke des Sabbats / dass du ihn heiligest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.607999801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5325,"date":1663,"orig":"Dann es hat ihn kein Kaͤyſer/ kein Koͤnig/ kein Buͤrgermeiſter/ ſondern Gott ſelbſt zu heiligen befohlen.","norm":"Dann es hat ihn kein Kaiser / kein König / kein Bürgermeister / sondern Gott selbst zu heiligen befohlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.547599792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5326,"date":1663,"orig":"Gott hat nicht ohn Urſach bey dieſes Gebot geſetzt das Wort Gedenck.","norm":"Gott hat nicht ohne Ursache bei dieses Gebot gesetzt das Wort Gedenk.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.605199813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5327,"date":1663,"orig":"Dann er hat wol gewuſt der Menſchen Gebrechen.","norm":"Dann er hat wohl gewusst der Menschen Gebrechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.834199905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5328,"date":1663,"orig":"Wann man ſchon alle Sontag davon redet/ ſo vergeſſen es doch die Leut leichtlich.","norm":"Wann man schon alle Sonntag davon redet / so vergessen es doch die Leute leichtlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.023099899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5329,"date":1663,"orig":"Gedenck/ gedenck du liebes Hamburg/ gedenck deß Sabbaths daß du ihn heiligeſt.","norm":"Gedenk / gedenk du liebes Hamburg / gedenk des Sabbats dass du ihn heiligest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.499199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5330,"date":1663,"orig":"Sechs Tage ſolt du arbeitẽ/ und all deine Dinge beſchicken/ aber am 7. Tag iſt der Sabbath deß HErrn deines Gottes.","norm":"Sechs Tage sollt du arbeiten / und all deine Dinge beschicken / aber am 7. Tag ist der Sabbat des Herrn deines Gottes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.628599882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5331,"date":1663,"orig":"Wann Gott ſechs Tage haͤtte fuͤr ſich behalten/ und haͤtte dir einen uͤberlaſſen/ ſo wereſtu du ſchuldig ihm zu gehorchen.","norm":"Wann Gott sechs Tage hätte für sich behalten / und hätte dir einen überlassen / so wehrest du schuldig ihm zu gehorchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.917099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5332,"date":1663,"orig":"Nun aber hat Gott der HErr ſechs Tage dir uͤberlaſſen zu deiner Arbeit/ und den 7. Tag ſoltu ihm zu Ehren anwenden/ wie biſtu denn ſo undanckbar/ ſo unbeſcheiden/ daß du dem lieben Gott/ der dir in den ſechs Tagen ſo viel guts erwieſen hat/ am 7. Tag nicht gehorchen wilt?","norm":"Nun aber hat Gott der Herr sechs Tage dir überlassen zu deiner Arbeit / und den 7. Tag sollst du ihm zu Ehren anwenden / wie bist du denn so undankbar / so unbescheiden / dass du dem lieben Gott / der dir in den sechs Tagen so viel Gutes erwiesen hat / am 7. Tag nicht gehorchen willst?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.288899898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5333,"date":1663,"orig":"Gedenck daran O Hamburg.","norm":"Gedenk daran O Hamburg.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"id","lang_cld3":"hi-Latn","lang_de":0,"norm_lmscore":8.208800315856934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5334,"date":1663,"orig":"Gott hat befohlen/ daß den Sabbath heiligen ſollen/ nicht nur Vater und Mutter/ Herren und Frauen/ ſondern auch Soͤhn und Toͤchter/ Knechte und Maͤgde.","norm":"Gott hat befohlen / dass den Sabbat heiligen sollen / nicht nur Vater und Mutter / Herren und Frauen / sondern auch Söhn und Töchter / Knechte und Mägde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.647300004959106} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5335,"date":1663,"orig":"Drumb haltet eure Kinder/ Knechte und Maͤgde nicht ab von dem Gehoͤre deß Worts Gottes, Dann Knechte und Maͤgde ſind eben ſo theur zum Himmel erkaufft als ihr.","norm":"Darum haltet eure Kinder / Knechte und Mägde nicht ab von dem Gehöre des Worts Gottes, dann Knechte und Mägde sind eben so teuer zum Himmel erkauft als ihr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.119100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5336,"date":1663,"orig":"Der Sohn Gottes hat ſein Blut eben ſo wol vergoſſen fuͤr den Knecht Oneſimus/ als fuͤr den Herrn Philemon/ wie auß S. Pauli Ep. zu ſehen/ die er an den Philemon geſchrieben.","norm":"Der Sohn Gottes hat sein Blut eben so wohl vergossen für den Knecht Onesimus / als für den Herrn Philemon / wie aus S. Pauli Ep. zu sehen / die er an den Philemon geschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.919899940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5337,"date":1663,"orig":"Jhr Haußvaͤter und Haußmuͤtter klaget oft uͤber euer boͤſes und untreues Geſind.","norm":"Ihr Hausväter und Hausmütter klaget oft über euer böses und untreues Gesinde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.922299861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5338,"date":1663,"orig":"Allein verſichert euch/ das iſt der Brunnquell aller Untreu bey dem Geſind/ daß ſie am Sontage dem Gottesdienſt nicht recht abwarten/ und nicht lernen Gott fuͤrchten und lieben.","norm":"Allein versichert euch / das ist der Brunnquell aller Untreu bei dem Gesinde / dass sie am Sonntage dem Gottesdienst nicht recht abwarten / und nicht lernen Gott fürchten und lieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.434700012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5339,"date":1663,"orig":"Dañ das iſt eine gewiſſe und unfehlbare Regul/ wo bey einem Knecht oder bey einer Magd keine Gottesfurcht iſt/ da iſt auch keine rechte Liebe gegen ihren Herrn oder Frau.","norm":"Dann das ist eine gewisse und unfehlbare Regel / wo bei einem Knecht oder bei einer Magd keine Gottesfurcht ist / da ist auch keine rechte Liebe gegen ihren Herrn oder Frau.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.752399921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5340,"date":1663,"orig":"Wo keine rechte Liebe iſt/ da iſt auch keine rechte Treu.","norm":"Wo keine rechte Liebe ist / da ist auch keine rechte Treue.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.420499801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5341,"date":1663,"orig":"Wuͤrde der Sontag recht geheiliget/ und die Leute wohnten dem Gottesdienſt mit rechtem Ernſt und Eyfer bey/ ſo wuͤrde man von ſo vielem fluchen und Gotteslaͤſtern nicht hoͤren.","norm":"Würde der Sonntag recht geheiligt / und die Leute wohnten dem Gottesdienst mit rechtem Ernst und Eifer bei / so würde man von so vielem fluchen und Gotteslästern nicht hören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.28350019454956} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5342,"date":1663,"orig":"Eltern uñ Herrn wuͤrden uͤber ungehorſame Kinder und Geſinde nicht ſo viel Klagen fuͤhren.","norm":"Eltern und Herrn würden über ungehorsame Kinder und Gesinde nicht so viel Klagen führen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.073100090026855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5343,"date":1663,"orig":"Die Buͤtteley oder die Gefaͤngnis wuͤrden nicht ſo voll von Moͤrdern/ Huren/ Ehebrechern/ Dieb uñ Straſſenraͤubern ſeyn.","norm":"Die Büttelei oder die Gefängnis würden nicht so voll von Mördern / Huren / Ehebrechern / Dieb und Straßenräubern sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.667099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5344,"date":1663,"orig":"Jch muß euch ein wenig erzehlen/ wie vor Zeiten unſere Voreltern haben pflegen den Sabbath zu heiligen.","norm":"Ich muss euch ein wenig erzählen / wie vor Zeiten unsere Voreltern haben pflegen den Sabbat zu heiligen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.66349983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5345,"date":1663,"orig":"Wann ihr Kinder guter Art ſeyd/ werdet ihr Luſt haben ihn nachzufolgen.","norm":"Wann ihr Kinder guter Art seid / werdet ihr Lust haben ihn nachzufolgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.929999828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5346,"date":1663,"orig":"Wann vorzeiten der Sontag kam/ und zur Veſper gelaͤutet wurde/ ſo wurdẽ alle Kramerladen/ alle Werckſtaͤdt zugeſchloſſen.","norm":"Wann vorzeiten der Sonntag kam / und zur Vesper geläutet wurde / so wurden alle Kramerladen / alle Werkstätte zugeschlossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.427700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5347,"date":1663,"orig":"Die Eltern ſagten zu ihren Kindern/ lieben Kinder raͤumet auff/ nicht allein im Hauſe/ ſondern auch im Hertzen.","norm":"Die Eltern sagten zu ihren Kindern / lieben Kinder räumet auf / nicht allein im Hause / sondern auch im Herzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.938700199127197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5348,"date":1663,"orig":"Der Sontag bricht an/ Gott helff daß wir ihn mit heiligen Wercken/ Zungen und Gedancken begehen Darauff fiengen ſie an zu beten/ zu leſen und zu ſingen/ und wann ſie ſich zu Bette legten/ ſagten ſie/ hilff lieber Gott/ daß wir wol ruhen/ und morgen luſtig ſeyn dein Wort zu hoͤren.","norm":"Der Sonntag bricht an / Gott hilf dass wir ihn mit heiligen Werken / Zungen und Gedanken begehen darauf fingen sie an zu beten / zu lesen und zu singen / und wann sie sich zu Bette legten / sagten sie / hilf lieber Gott / dass wir wohl ruhen / und morgen lustig sein dein Wort zu hören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.042099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5349,"date":1663,"orig":"Wann die Morgenroͤthe anbrach/ hoͤrte man in allen Haͤuſern die Jungen und Alten mit lauter Stimm beten/ und allerhand geiſtliche Lieder ſingen.","norm":"Wann die Morgenröte anbrach / hörte man in allen Häusern die Jungen und Alten mit lauter Stimme beten / und allerhand geistliche Lieder singen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.105299949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5350,"date":1663,"orig":"Wann die Muͤtter ihre Kinder flechteten und ſchmuͤckten/ muſte das Kind ein geiſtlich Lied ſingen/ oder die Mutter ſagte den Kindern etwas fuͤr auß Gottes Wort.","norm":"Wann die Mütter ihre Kinder flechtet und schmückten / musste das Kind ein geistlich Lied singen / oder die Mutter sagte den Kindern etwas für aus Gottes Wort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.165500164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5351,"date":1663,"orig":"Wann die Muͤtter ihren Toͤchtern den Krantz auffſetzten/ ſagten ſie/ Jeſus Chriſtus ſetz dir auch im Himmel die Cron deß ewigen Lebens auff/ wie Valerius Herberger ein beruͤhmter Prediger an einem Ort davon redet.","norm":"Wann die Mütter ihren Töchtern den Kranz aufsetzten / sagten sie / Jesus Christus setze dir auch im Himmel die Krone des ewigen Lebens auf / wie Valerius Herberger ein berühmter Prediger an einem Ort davon redet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.085000038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5352,"date":1663,"orig":"Es machtens damals die Chriſten nicht wie die gemeinen Leut heutiges Tages/ welche deß Sontags erſt nach dem Brantwein ſchicken/ eh ſie in die Kirch gehen/ und eh ihren Leib mit Speiß und Tranck erquicken/ als ihre Seele mit Gottes Wort/ welche offtmals eine trunckene Seele zum Hauſe Gottes bringen/ und wann ſie ſolten mit dem Zoͤllner im Tempel ſeufftzen und ſagen/ Gott ſey mir Suͤnder gnaͤdig/ ſo laſſen ſie einen Ruͤlp fahren von Brantwein oder von Wermuthwein.","norm":"Es machten damals die Christen nicht wie die gemeinen Leute heutiges Tages / welche des Sonntags erst nach dem Branntwein schicken / ehe sie in die Kirche gehen / und ehe ihren Leib mit Speise und Trank erquicken / als ihre Seele mit Gottes Wort / welche oftmals eine trunkene Seele zum Hause Gottes bringen / und wann sie sollten mit dem Zöllner im Tempel seufzen und sagen / Gott sei mir Sünder gnädig / so lassen sie einen Rülp fahren von Branntwein oder von Wermutwein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.293399810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5353,"date":1663,"orig":"Wann offtmals ein Prediger durch ſolche Leut in einer volckreichen Gemein ſich zur Cantzel tringen muß/ ſo ſtincken ſolche Leut vom Brantwein/ daß ein ehrlicher Mann offtmals meynt er muͤſſe in eine Ohnmacht fallen.","norm":"Wann oftmals ein Prediger durch solche Leute in einer Volkreichen Gemein sich zur Kanzel Trinen muss / so stinken solche Leute vom Branntwein / dass ein ehrlicher Mann oftmals meint er müsse in eine Ohnmacht fallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.958499908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5354,"date":1663,"orig":"Wann vor Alters unſere Vorfahren in die Kirch kamen/ ſo hatten ſie nicht einen ſolchen alarm wie die alten Weiber in dieſer Kirch/ welche/ wann ſie in die Kirch kommen/ zancken ſie ſich bald umb die Stuͤl/ balb umb etwas anders/ und iſt ein ſolch Geſchwerm/ als wann man in die Judenſchul zu Franckfurt am Maͤyn kaͤme.","norm":"Wann vor Alters unsere Vorfahren in die Kirche kamen / so hatten sie nicht einen solchen Alarm wie die alten Weiber in dieser Kirche / welche / wann sie in die Kirche kommen / zanken sie sich bald um die Stil / bald um etwas anders / und ist ein solch Geschwerm / als wann man in die Judenschule zu Frankfurt am Mäyn käme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.319200038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5355,"date":1663,"orig":"Sondern wañ unſere Vorfahrẽn in die Kirch kamẽ/ fielen ſie auff ihre Knie/ beteten mit Thraͤnen/ fiengen drauff an die Kirchenlieder mit Andacht zu ſingen/ und wann der Prediger auff die Cantzel trat/ ſo hoͤrten ſie zu wie Falcken/ und giengen nicht auß der Kirchen wider herauß/ biß daß der Segen geſprochen war/ und dieſes Prieſterlichen oder vielmehr Goͤttlichen Segens troͤſteten ſie ſich die gantze Woche uͤber.","norm":"Sondern wann unsere Vorfahren in die Kirche kamen / fielen sie auf ihre Knie / beteten mit Tränen / fingen drauf an die Kirchenlieder mit Andacht zu singen / und wann der Prediger auf die Kanzel trat / so hörten sie zu wie Falken / und gingen nicht aus der Kirchen wieder heraus / bis dass der Segen gesprochen war / und dieses Priesterlichen oder vielmehr göttlichen Segens trösteten sie sich die ganze Woche über.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.283899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5356,"date":1663,"orig":"Wann der Prieſter ſagte:","norm":"Wann der Priester sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.075799942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5357,"date":1663,"orig":"Der HErr ſegne dich/ und behuͤte dich/ ſo nahmen ſie ihm dieſe Wort auß dem Munde/ und ſagten:","norm":"Der Herr segne dich / und behüte dich / so nahmen sie ihm diese Wort aus dem Munde / und sagten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.178800106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5358,"date":1663,"orig":"Der HErr ſegne mich/ und behuͤte mich/ ꝛc.","norm":"Der Herr segne mich / und behüte mich / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.772900104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5359,"date":1663,"orig":"Nach gehaltener Predigt begehrten ſie von ihren Kindern und Geſind zu wiſſen/ was ſie in der Kirchen gehoͤrt und behalten haben.","norm":"Nach gehaltener Predigt begehrten sie von ihren Kindern und Gesinde zu wissen / was sie in der Kirchen gehört und behalten haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.558800220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5360,"date":1663,"orig":"Sie lieſſen nicht allein ihre Knechte und Maͤgde/ ſondern auch ihr Vieh/ und alſo auch ihre Pferde an dieſem Tage ruhen/ wie GOtt der HErr in dem abgeleſenen Terte außtruͤcklich befohlen hat/ daß nicht allein die Knechte und Maͤgde/ ſondern auch das Vieh an dieſem Tag ruhen ſolle.","norm":"Sie ließen nicht allein ihre Knechte und Mägde / sondern auch ihr Vieh / und also auch ihre Pferde an diesem Tage ruhen / wie Gott der Herr in dem abgelesenen Tarte ausdrücklich befohlen hat / dass nicht allein die Knechte und Mägde / sondern auch das Vieh an diesem Tag ruhen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.776599884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5361,"date":1663,"orig":"Sie machten deßwegen ſcharffe Politiſche Geſetz/ und hielten auch daruͤber.","norm":"Sie machten deswegen scharfe politische Gesetz / und hielten auch darüber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.427599906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5362,"date":1663,"orig":"Die alten Teutſchen haben einen Knecht/ wann er am Sontage gearbeitet hat/ gepruͤgelt/ und den Herrn deßwegen dreymal geſtrafft.","norm":"Die alten Deutschen haben einen Knecht / wann er am Sonntage gearbeitet hat / geprügelt / und den Herrn deswegen dreimal gestraft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.120200157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5363,"date":1663,"orig":"Wann aber der Herr zum vierdtenmal iſt verklaget worden/ daß er ſeinen Knecht am Sontag hab arbeiten laſſen/ ſo iſt ihm der vierdte Theil ſeiner Guͤter genommen worden.","norm":"Wann aber der Herr zum vierten Mal ist verklaget worden / dass er seinen Knecht am Sonntag habe arbeiten lassen / so ist ihm der vierte Teil seiner Güter genommen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.443600177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5364,"date":1663,"orig":"Die Beyern haben hiebevor in ihrem Landrecht verordnet/ daß der ienige/ welcher am Sontage vor oder unter dem Gottesdienſt mit einem Wagen fahre/ dafuͤr zwey Pferde geſpannet ſeyn/ ſol er ohn einige Gnade das eine Pferd verlieren.","norm":"Die Bayern haben hiervor in ihrem Landrecht verordnet / dass derjenige / welcher am Sonntage vor oder unter dem Gottesdienst mit einem Wagen fahre / dafür zwei Pferde gespannt sein / soll er ohne einige Gnade das eine Pferd verlieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.601799964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5365,"date":1663,"orig":"Wann er aber nach dieſer Straff noch einmal auff einen Sontag mit einem Wagen fahre/ ſo ſol ihm die rechte Fauſt abgehauen werden.","norm":"Wann er aber nach dieser Strafe noch einmal auf einen Sonntag mit einem Wagen fahre / so soll ihm die rechte Faust abgehauen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.776500225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5366,"date":1663,"orig":"Die Poeten fabuliren von einem Mann der hundert Haͤnde habe.","norm":"Die Poeten fabulieren von einem Mann der hundert Hände habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.74429988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5367,"date":1663,"orig":"Was meynt ihr wol ihr Kutſcher allhier/ wann ihr auch hundert Haͤnde haͤttet/ und das alte Baͤyeriſche Landrecht ſolte allhier zu Hamburg gelten/ ob ihr auch wuͤrdet eine Hand uͤbrig haben/ daß ihr koͤntet ein Pferd zaͤumen und anſpannen?","norm":"Was meint ihr wohl ihr Kutscher allhier / wann ihr auch hundert Hände hättet / und das alte bayerische Landrecht sollte allhier zu Hamburg gelten / ob ihr auch würdet eine Hand übrig haben / dass ihr könntet ein Pferd zäumen und anspannen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.190899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5368,"date":1663,"orig":"O du guter Nehemia/ wann du ſolteſt einmal auff den Sontag bey dem Thor zu Hamburg ſtehen/ du wuͤrdeſt deine Kleider zerreiſſen/ und dich zu todt eyfern.","norm":"O du guter Nehemia / wann du solltest einmal auf den Sonntag bei dem Tor zu Hamburg stehen / du würdest deine Kleider zerreißen / und dich zu tot eifern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.518599987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5369,"date":1663,"orig":"O du guter Prophet Jeremia/ ſolteſt du jetzo leben und einmal auff den Sontag nach Hamburg kommen/ du wuͤrdeſt ſagen/ es gehe da aͤrger zu/ als zu deiner Zeit zu Jeruſalem.","norm":"O du guter Prophet Jeremia / solltest du jetzt leben und einmal auf den Sonntag nach Hamburg kommen / du würdest sagen / es gehe da ärger zu / als zu deiner Zeit zu Jerusalem.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.357900142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5370,"date":1663,"orig":"Ach mich jammert hertzlich/ daß dieſes Volck ſo verderbet iſt/ ich graͤme mich und gehab mich uͤbel.","norm":"Ach mich jammert herzlich / dass dieses Volk so verderbet ist / ich gräme mich und gehabe mich übel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.95989990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5371,"date":1663,"orig":"Jſt keine Salb in Gilead/ oder iſt kein Artzt da/ der dieſem Land und Stadt verderblichen Unheil abhelffen kan oder wil?","norm":"Ist keine Salbe in Gilead / oder ist kein Arzt da / der diesem Land und Stadt verderblichen Unheil abhelfen kann oder will?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.476399898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5372,"date":1663,"orig":"Gleichwie Chriſtus der HErr Matth. 11. anfieng zu ſchelten die Staͤdt in welchen am meiſten ſeiner Thaten geſchehen waren/ und hatten ſich doch nicht gebeſſert/ und ſagte:","norm":"Gleichwie Christus der Herr Matth. 11. anfing zu schelten die Stät in welchen am meisten seiner Taten geschehen waren / und hatten sich doch nicht gebessert / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.779699802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5373,"date":1663,"orig":"Weh dir Corazin/ weh dir Betſaida/ weren ſolche Thaten zu Tyro und Sidon geſchehen/ als bey euch geſchehen ſind/ ſie haͤtten vorzeiten im Sack und in der Aſchen Buſſe gethan.","norm":"Weh dir Corazin / weh dir Bettsaida / wären solche Taten zu Tyro und Sidon geschehen / als bei euch geschehen sind / sie hätten vorzeiten im Sack und in der Aschen Buße getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.662499904632568} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5374,"date":1663,"orig":"Doch ich ſag euch/ es wird Tyro und Sidon ertraͤglicher gehen am juͤngſten Gericht denn euch.","norm":"Doch ich sage euch / es wird Tyro und Sidon erträglicher gehen am jüngsten Gericht denn euch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.228600025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5375,"date":1663,"orig":"Und du Capernaum die du biſt erhoben biß an den Himmel/ du wirſt biß in die Hoͤlle herunter geſtoſſen werden.","norm":"Und du Capernaum die du bist erhoben bis an den Himmel / du wirst bis in die Hölle heruntergestoßen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.691500186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5376,"date":1663,"orig":"Denn ſo zu Sodoma die Thaten geſchehen ſind/ ſie ſtuͤnde noch heutiges Tages.","norm":"Denn so zu Sodoma die Taten geschehen sind / sie stünde noch heutiges Tages.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.55810022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5377,"date":1663,"orig":"Doch ich ſage euch/ es wird der Sodomer Land ertraͤglicher ergehen am juͤngſten Gericht dann dir.","norm":"Doch ich sage euch / es wird der Sodom Land erträglicher ergehen am jüngsten Gericht dann dir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.080800056457519} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5378,"date":1663,"orig":"Alſo haͤtt ich auch jetzt eine groſſe Gelegenheit dich zu ſchelten/ O du liebes Hamburg/ aber ich hab nicht Luſt dich zu ſchelten/ ſondern wann ich Waſſer genug haͤtte in meinem Haupt/ ſo wolt ich dich dieſen gantzen Tag beweinen.","norm":"Also hätte ich auch jetzt eine große Gelegenheit dich zu schelten / O du liebes Hamburg / aber ich habe nicht Lust dich zu schelten / sondern wann ich Wasser genug hätte in meinem Haupt / so wollte ich dich diesen ganzen Tag beweinen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.480400085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5379,"date":1663,"orig":"Jch wolte bitterlich weinen/ wie der HErr JEſus thaͤt/ da Er nahe zur Stadt Jeruſalem kam.","norm":"Ich wollte bitterlich weinen / wie der Herr Jesus täte / da er nahe zur Stadt Jerusalem kam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.645899772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5380,"date":1663,"orig":"Dann das iſt eine gewiſſe und in Gottes Wort gegruͤndete Regul/ wo gleiche Suͤnden ſind/ da folgen auch gleiche Straffen/ wann ſich nemlich die Menſchen nicht beſſern.","norm":"Dann das ist eine gewisse und in Gottes Wort gegründete Regel / wo gleiche Sünden sind / da folgen auch gleiche Strafen / wann sich nämlich die Menschen nicht besseren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.794600009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5381,"date":1663,"orig":"Baeſa dem Koͤnig in Jſrael lieſſe Gott ſagen/ weil er wandele in den Wegen Jerobeam der Jſrael ſuͤndigen machte/ ſo wolle er das Hauß Baeſa machen wie das Hauß Jerobeam.","norm":"Bässe dem König in Israel ließe Gott sagen / weil er wandele in den Wegen Jerobeam der Israel sündigen machte / so wolle er das Haus Bässe machen wie das Haus Jerobeam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.127299785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5382,"date":1663,"orig":"Weil nun ſolche Entheiligung deß Sabbaths und anderer Feyertage allhier vorgehet wie zu Jeruſalem und anderswo/ ſo ſorg ich/ es werden auch ſolche Straffen darauff erfolgen/ die zu Jeruſalem und anderswo erfolget ſind.","norm":"Weil nun solche Entheiligung des Sabbats und anderer Feiertage allhier vorgehet wie zu Jerusalem und anderswo / so sorge ich / es werden auch solche Strafen darauf erfolgen / die zu Jerusalem und anderswo erfolget sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.844299793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5383,"date":1663,"orig":"Hamburg/ du edles Hamburg/ ich ſorg es werden dermaleins die Papiſten aufftreten/ und dich ſchamroth machen.","norm":"Hamburg / du edles Hamburg / ich sorge es werden dermaleinst die Papisten auftreten / und dich schamrot machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.508200168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5384,"date":1663,"orig":"Dann/ welcher Papiſt faͤhret am Sontag auß/ wann er nicht zuvor in der Meß geweſen iſt?","norm":"Dann / welcher Papist fährt am Sonntag aus / wann er nicht zuvor in der Messe gewesen ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.754799842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5385,"date":1663,"orig":"Jch ſorg es werden dermaleins die Calvimſten aufftreten und dich ſchamroth machen.","norm":"Ich sorge es werden dermaleinst die Calvimsten auftreten und dich schamrot machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.539400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5386,"date":1663,"orig":"Dann welcher Engliſchmann thut am Sontage was hier geſchicht?","norm":"Dann welcher Englischmann tut am Sonntage was hier geschieht?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.107500076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5387,"date":1663,"orig":"Jch ſorg es werden einsmals die Juden und Portugieſen aufftreten und dich ſchamroth machen.","norm":"Ich sorge es werden einsmals die Juden und Portugiesen auftreten und dich schamrot machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.711400032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5388,"date":1663,"orig":"Dann welcher Jud thut am Sabbath was hier geſchiehet?","norm":"Dann welcher Jude tut am Sabbat was hier geschieht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.747000217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5389,"date":1663,"orig":"Wann mancher Jud am Sabbath koͤnte tauſend Roſenobel durch Wucher und Schacherey verdienen/ er wuͤrde es nicht thun.","norm":"Wann mancher Jude am Sabbat könnte tausend Rosenobel durch Wucher und Schacherei verdienen / er würde es nicht tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.801700115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5390,"date":1663,"orig":"Aber was geſchiehet allhier?","norm":"Aber was geschieht allhier?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.141499996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5391,"date":1663,"orig":"Lucri odor bonus exre qualibet, & tempore quolibet.","norm":"Lucri odor bonus exre qualibet, & tempore quolibet.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"pt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.346099853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5392,"date":1663,"orig":"Jch gedencke jetzt an den Propheten Jeremiam/ welcher kurtz fuͤr der Babyloniſchen Gefaͤngnis unter die Thor zu Jeruſalem trat/ und den Koͤnig in Juda/ und alle die zu Jeruſalem wohneten/ und alle die durch das Thor zu Jeruſalem auß- und eingiengen/ ermahnte/ ſie ſolten den Sabbath heiligen/ ſo werde ſie Gott ſegnen/ wo nicht/ ſo werde er ein Feuer anzuͤnden unter ihren Thoren/ das werde die Haͤuſer zu Jeruſalem verzehren/ und niemand werde es leſchen/ Jer. 17.","norm":"Ich gedenke jetzt an den Propheten Jeremiam / welcher kurz für der babylonischen Gefängnis unter die Tor zu Jerusalem trat / und den König in Juda / und alle die zu Jerusalem wohnten / und alle die durch das Tor zu Jerusalem auß- und eingingen / ermahnte / sie sollten den Sabbat heiligen / so werde sie Gott segnen / wo nicht / so werde er ein Feuer anzünden unter ihren Toren / das werde die Häuser zu Jerusalem verzehren / und niemand werde es Leschen / Jer. 17.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.036900043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5393,"date":1663,"orig":"Die Juden achteten das damals nichts/ ſondern ſpotteten deß Propheten Jeremiaͤ.","norm":"Die Juden achteten das damals nichts / sondern spotteten des Propheten Jeremiä.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.817699909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5394,"date":1663,"orig":"Aber kurtz hernach kam deß Koͤnigs Nebucad Nezars Kriegsvolck/ und zuͤndeten die Stadt an.","norm":"Aber kurz hernach kam des Königs Nebucad Nezars Kriegsvolk / und zündeten die Stadt an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.328700065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5395,"date":1663,"orig":"Da hieß es Feuer/ Feur/ Feuer.","norm":"Da hieß es Feuer / Feuer / Feuer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.235300064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5396,"date":1663,"orig":"Feuer in dem Tempel/ Feuer in deß Koͤnigs Hauß/ Feuer in dieſer/ Feuer in jener Straſſen.","norm":"Feuer in dem Tempel / Feuer in des Königs Haus / Feuer in dieser / Feuer in jener Straßen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.585299968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5397,"date":1663,"orig":"Aber es war niemand der dieſes Feuer leſchen konte oder wolte.","norm":"Aber es war niemand der dieses Feuer Leschen konnte oder wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.535900115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5398,"date":1663,"orig":"Und die auß dieſem Feuer errettet wurden/ muſten wandern in die Babyloniſche Gefaͤngnis.","norm":"Und die aus diesem Feuer errettet wurden / mussten wandern in die Babylonische Gefängnis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.02239990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5399,"date":1663,"orig":"Und darunter war nicht allein der Koͤnig/ ſondern auch ſeine Fuͤrſten/ Raͤthe/ Frauen/ Jungfrauen/ Edle und Unedle.","norm":"Und darunter war nicht allein der König / sondern auch seine Fürsten / Räte / Frauen / Jungfrauen / Edle und Unedle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.517199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5400,"date":1663,"orig":"Hatten ſie zuvor den ſiebenden Tag nicht wollen heiligen/ ſo muſten ſie hernach ſitzen an den Waſſern zu Babylon/ muſten heulen und weinen/ und ihre Harffen an die Weydenbaͤume haͤngen/ nicht ſieben Tag/ nicht ſieben Wochẽ/ nicht ſieben Monat/ nicht ſieben Jahr/ ſondern ſiebentzig Jahr/ oder ſiebenmal zehen Jahr.","norm":"Hatten sie zuvor den siebenten Tag nicht wollen heiligen / so mussten sie hernach sitzen an den Wassern zu Babylon / mussten heulen und weinen / und ihre Harfen an die Weidenbäume hängen / nicht sieben Tag / nicht sieben Wochen / nicht sieben Monat / nicht sieben Jahr / sondern siebzig Jahr / oder siebenmal zehn Jahr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.984400033950805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5401,"date":1663,"orig":"Jch haͤtte hier noch viel zu reden/ allein ich kan leicht erachten/ warumb ihr mich alſo anſehet.","norm":"Ich hätte hier noch viel zu reden / allein ich kann leicht erachten / warum ihr mich also ansehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.18779993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5402,"date":1663,"orig":"Jhr werdet dencken die Glock hab ſchon lang geſchlagen.","norm":"Ihr werdet denken die Glocke habe schon lang geschlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.887199878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5403,"date":1663,"orig":"Es ſey Zeit zur Boͤrſch.","norm":"Es sei Zeit zur Börsch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.145199775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5404,"date":1663,"orig":"Jhr habt dieſen oder jenen nach der Predigt zu euch beſcheiden/ der werde mit Ungedult warten.","norm":"Ihr habt diesen oder jenen nach der Predigt zu euch bescheiden / der werde mit Ungeduld warten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.457699775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5405,"date":1663,"orig":"Wolan/ weil dann die Glocke geſchlagen hat/ ſo gehet hin.","norm":"wohlan / weil dann die Glocke geschlagen hat / so geht hin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.108399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5406,"date":1663,"orig":"Gott wolle euch auch an euer hartes Hertz ſchlagen/ daß wañ ihr hinfuͤro hoͤret zur Kirchen laͤuten/ ihr gedencket/ daß der Glockenklang nichts anders bedeute/ als gedenck/ gedenck/ gedenck deß Sabbaths/ daß du ihn heiligeſt.","norm":"Gott wolle euch auch an euer hartes Herz schlagen / dass wann ihr hinfür höret zur Kirchen läuten / ihr gedenkt / dass der Glockenklang nichts anders bedeute / als gedenck / gedenk / gedenk des Sabbats / dass du ihn heiligest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.166699886322021} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5407,"date":1663,"orig":"Zwar ich mache mir leicht die Rechnung/ ich werde Hamburg nicht reformiren oder anders machen.","norm":"Zwar ich mache mir leicht die Rechnung / ich werde Hamburg nicht reformieren oder anders machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.800899982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5408,"date":1663,"orig":"Die jenigen/ welche vor mir auff dieſer Cantzel geſtanden/ haben geruffen:","norm":"Diejenigen / welche vor mir auf dieser Kanzel gestanden / haben gerufen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.272900104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5409,"date":1663,"orig":"Gedencke deß Sabbaths daß du ihn heiligeſt.","norm":"gedenke des Sabbats dass du ihn heiligest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.867300033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5410,"date":1663,"orig":"Meine Collegæ ruffen und ſchreyen:","norm":"Meine Collegae rufen und schreien:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.447500228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5411,"date":1663,"orig":"Gedenck deß Sabbaths/ daß du ihn heiligeſt.","norm":"Gedenk des Sabbats / dass du ihn heiligest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.28000020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5412,"date":1663,"orig":"Und ich ſorg/ ich werde mich auch einmal daran zu todte ruffen/ und Hamburg wird doch bey ihrem Schlentrian/ bey ihrem Bocksbeutel bleiben.","norm":"Und ich sorge / ich werde mich auch einmal daran zu Tote rufen / und Hamburg wird doch bei ihrem Schlendrian / bei ihrem Bocksbeutel bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.234499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5413,"date":1663,"orig":"Aber ich nehme heute zu Zeugen an Himmel und Erden/ Sonn/ Mond und Sterne/ die heilige hochgelobte Drey Einigkeit/ Gott Vater/ Sohn und heiligen Geiſt/ Engel und Menſchen/ und ſonderlich euch meine Zuhoͤrer/ daß ich kein ſtummer Hund geweſen/ ſondern meine Stim̃ erhoben hab wie eine Poſaune/ und hab euch zugeruffen:","norm":"Aber ich nehme heute zu Zeugen an Himmel und Erden / Sonne / Mond und Sterne / die heilige hochgelobte Drei Einigkeit / Gott Vater / Sohn und heiligen Geist / Engel und Menschen / und sonderlich euch meine Zuhörer / dass ich kein stummer Hund gewesen / sondern meine Stimm erhoben habe wie eine Posaune / und habe euch zugerufen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.791900157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5414,"date":1663,"orig":"Gedencke deß Sabbaths daß du ihn heiligeſt/ und hab alſo in dieſem Stuͤck meine arme Seele errettet.","norm":"gedenke des Sabbats dass du ihn heiligest / und habe also in diesem Stück meine arme Seele errettet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.371399879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5415,"date":1663,"orig":"Jhr moͤgt hoͤren oder nicht/ ſo ruff und ſchrey ich abermals/ Gedenck deß Sabbaths daß du ihn heiligeſt.","norm":"Ihr mögt hören oder nicht / so Ruf und schrei ich abermals / Gedenk des Sabbats dass du ihn heiligest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.327499866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5416,"date":1663,"orig":"Gedenck daran Hamburg.","norm":"Gedenk daran Hamburg.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"id","lang_cld3":"id","lang_de":0,"norm_lmscore":7.8983001708984375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5417,"date":1663,"orig":"Jch haͤtte zwar ſagen wolleu/ wie in unterſchiedenen Aemptern der Sabbath an dieſem Ort ſo ſchaͤndlich entheiliget werde/ wie mancher ein Nothwerck mache auß einem Ding/ da kein Noth iſt/ wie mancher den Ochſen und Eſel ſelbſt in Brunnen werffe/ und ſag hernach/ es ſey ein Ochs und Eſel am Sontag in Brunnen gefallen/ man muͤſſe ihn nothwendig herauß ziehen.","norm":"Ich hätte zwar sagen wolleu / wie in unterschiedenen Ämtern der Sabbat an diesem Ort so schändlich entheiliget werde / wie mancher ein Notwerk mache aus einem Ding / da kein Not ist / wie mancher den Ochsen und Esel selbst in Brunnen werfe / und sage hernach / es sei ein Ochs und Esel am Sonntag in Brunnen gefallen / man müsse ihn notwendig herausziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9085001945495605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5418,"date":1663,"orig":"Allein/ die Zeit iſt verfloſſen.","norm":"Allein / die Zeit ist verflossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.294700145721435} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5419,"date":1663,"orig":"Jch wil geliebs Gott kuͤnfftigen Freytag davon reden.","norm":"Ich will geliebs Gott künftigen Freitag davon reden.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.366499900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5420,"date":1663,"orig":"Die Gnade unſers HErrn JEſu Chriſti ſey mit euch allen/ Amen.","norm":"Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi sei mit euch allen / Amen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.583499908447265} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5421,"date":1663,"orig":"An den Leſer.","norm":"An den Leser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.056000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5422,"date":1663,"orig":"GUnſtiger und geehrter Leſer.","norm":"Günstiger und geehrter Leser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.668499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5423,"date":1663,"orig":"Was du hier empfaͤngſt/ das iſt mir gleichſam auß der Hand mit Gewalt geriſſen worden.","norm":"Was du hier empfängst / das ist mir gleichsam aus der Hand mit Gewalt gerissen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.235599994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5424,"date":1663,"orig":"Es iſt eine Predigt/ welche ich juͤngſt auff einen Freytag gehaltẽ/ als ich den Mitwochen zuvor/ nemlich am Tag der Verkuͤndigung Mariaͤ gepredigt hatte/ und anderer Geſchaͤfften halben wenig Zeit hatte zu meditiren.","norm":"Es ist eine Predigt / welche ich jüngst auf einen Freitag gehalten / als ich den Mitwochen zuvor / nämlich am Tag der Verkündigung Marias gepredigt hatte / und anderer Geschäften halben wenig Zeit hatte zu meditieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.367400169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5425,"date":1663,"orig":"Daß ſie von etzlichen einfaͤltigen und frommen Zuhoͤrern wol auffgenommen ſey/ danck ich Gott/ welcher die Ehr allein haben wil/ und offtmals wann die Prediger am wenigſten meditirt haben/ macht/ daß die Ohren der Zuhoͤrer gelahrter ſind als die Lippẽ deß Predigers.","norm":"Dass sie von etlichen einfältigen und frommen Zuhörern wohl aufgenommen sei / dank ich Gott / welcher die Ehre allein haben will / und oftmals wann die Prediger am wenigsten meditiert haben / macht / dass die Ohren der Zuhörer gelahrter sind als die Lippen des Predigers.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.065999984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5426,"date":1663,"orig":"Es hat zwar fuͤr wenig Jahren der auffrichtige und weitberuͤhmte Theologus und Orator zu Nuͤrnberg/ Herr Johann Michael Dillherr/ von dieſer Materi/ nemlich von der H. Sontags- Feyer/ ein ſchoͤnes/ geiſtreiches/ nuͤtzliches Buͤchlein herauß gehen laſſen/ dahin ich meine Zuhoͤrer haͤtte weiſen koͤnnen/ ihren geiſtlichen Hunger darauß zu ſtillen.","norm":"Es hat zwar für wenig Jahren der aufrichtige und weitberühmte Theologus und Orator zu Nürnberg / Herr Johann Michael Dillherr / von dieser Materie / nämlich von der H. Sontags-Feier / ein schönes / geistreiches / nützliches Büchlein heraus gehen lassen / dahin ich meine Zuhörer hätte weisen können / ihren geistlichen Hunger daraus zu stillen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.279200077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5427,"date":1663,"orig":"Weil aber fromme einfaltige Leut auß einfaͤltigem Hertzen auch dieſes als ein Zugab von mir begehrt haben/ hab ich es ihnen endlich nicht abſchlagen koͤnnen oder wollen.","norm":"Weil aber fromme einfaltige Leute aus einfältigem Herzen auch dieses als ein Zugab von mir begehrt haben / habe ich es ihnen endlich nicht abschlagen können oder wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.383800029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5428,"date":1663,"orig":"Bißher hat mich niemand uͤberreden koͤnnen/ daß ich eine gehaltene Predigt in Druck kommen lieſſe.","norm":"Bisher hat mich niemand überreden können / dass ich eine gehaltene Predigt in Druck kommen ließe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.470799922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5429,"date":1663,"orig":"Als der nach dem in Teutſchland gefuͤhrten blutigen Krieg/ mit ſo vielen Seufftzen und Thraͤnen erbetene Fried/ zu Muͤnſter unterſchrieben wurde/ auff einem Sonnabend da die Nacht ankam/ und viel Leute uͤber dieſen Frieden murreten/ und ſonderlich ein bekanter Paͤbſtiſcher Praͤlat daruͤber toll und raſend wurde/ und geſagt hatte/ man ſolte bey dieſer ungluͤckſeligen Nacht die Tafel ungedeckt laſſen/ die Liechter außleſchen/ und ſolte keiner ſeiner Diener zu ihm kommen/ wo er ihm nicht ruffe/ da befahl mein gnaͤdiger Graff und Herr/ Herr Graff Johann Oxenſtirn Axelſohn, zu denſelben Friedens Tractaten Gevollmaͤchtigter Koͤnigl. Schwediſcher Legat/ daß ich den nachfolgenden Sontag eine Danckſagungs-Predigt halten ſolt.","norm":"Als der nach dem in Deutschland geführten blutigen Krieg / mit so vielen Seufzen und Tränen erbetene Frieden / zu Münster unterschrieben wurde / auf einem Sonnabend da die Nacht ankam / und viel Leute über diesen Frieden murrten / und sonderlich ein bekannter Päbstischer Prälat darüber toll und rasend wurde / und gesagt hatte / man sollte bei dieser unglückseligen Nacht die Tafel ungedeckt lassen / die Lichter auslöschen / und sollte keiner seiner Diener zu ihm kommen / wo er ihm nicht rufe / da befahl mein gnädiger Graf und Herr / Herr Graf Johann Oxenstirn Axelsohn, zu denselben Friedens Traktaten Gevollmächtigter Königl . Schwedischer Legat / dass ich den nachfolgenden Sonntag eine Danksagungspredigt halten sollt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.075699806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5430,"date":1663,"orig":"Wiewol die Zeit kurtz war/ gab mir der liebe Gott doch ſo viel Einfaͤll/ daß viel unter den Legaten der proteſtirenden Churfuͤrſten und Staͤnden deß Roͤm.","norm":"Wiewohl die Zeit kurz war / gab mir der liebe Gott doch so viel Einfälle / dass viel unter den Legaten der protestierenden Kurfürsten und Ständen des Röm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.401500225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5431,"date":1663,"orig":"Reichs/ es mit ſonderlicher Bewegung anhoͤrten.","norm":"Reichs / es mit sonderlicher Bewegung anhörten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3719000816345215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5432,"date":1663,"orig":"Ja es waren unter gemeinen und vornehmen Leuten/ Frauen und Jungfrauen viel/ die fuͤr Freuden weinten.","norm":"Ja es waren unter gemeinen und vornehmen Leuten / Frauen und Jungfrauen viel / die für Freuden weinten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.332900047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5433,"date":1663,"orig":"Es waren in Muͤnſter viel Nicodemiſche Buͤrger/ welche dieſe Predigt mit hoͤchſter Freud anhoͤrten/ und baten/ ich wolt ſie ihnen geſchrieben geben.","norm":"Es waren in Münster viel Nicodemische Bürger / welche diese Predigt mit höchster Freude anhörten / und baten / ich wollte sie ihnen geschrieben geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.111000061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5434,"date":1663,"orig":"Jch war damals den Pfaffen und Moͤnchen zu Muͤnſter ein ſonderlicher Dorn in Augen/ und wie ich auß meines gnaͤdigſten Herrn/ Herrn Graff Johann Oxenſtirn Hofſtatt/ von glaubwuͤrdigẽ Leuten hernach bin berichtet worden/ haben ſie nach meinem Abzug von Muͤnſter auff Braubach allenthalben vorgegeben/ ich als ein Ketzer ſey toll worden/ und lauffe bey Coͤln in einem Wald herumb wie ein wilder Menſch.","norm":"Ich war damals den Pfaffen und Mönchen zu Münster ein sonderlicher Dorn in Augen / und wie ich aus meines gnädigsten Herrn / Herrn Graf Johann Oxenstirn Hofstatt / von glaubwürdigen Leuten hernach bin berichtet worden / haben sie nach meinem Abzug von Münster auf Braubach allenthalben vorgegeben / ich als ein Ketzer sei toll worden / und laufe bei Köln in einem Wald herum wie ein wilder Mensch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.178199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5435,"date":1663,"orig":"Es ermahnten mich damals ehrliche Leute/ ich ſolte die Friedens-Predigt trucken laſſen/ und den Pfaffen zeigen/ daß ich noch durch Gottes Gnade/ Leben und Verſtand habe.","norm":"Es ermahnten mich damals ehrliche Leute / ich sollte die Friedenspredigt trocken lassen / und den Pfaffen zeigen / dass ich noch durch Gottes Gnade / Leben und Verstand habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.553699970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5436,"date":1663,"orig":"Allein ich habe mich an alle ſolche Ding nicht gekehret.","norm":"Allein ich habe mich an alle solche Ding nicht gekehrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.792600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5437,"date":1663,"orig":"Jch bekenne/ daß viel andere groſſe Leut mich ermahnet haben/ daß ich dieſe Friedens-Predigt ſolle in Druck kommen laſſen.","norm":"Ich bekenne / dass viel andere große Leute mich ermahnet haben / dass ich diese Friedenspredigt solle in Druck kommen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.265100002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5438,"date":1663,"orig":"Jch bekenne daß der weitberuͤhmte Theologus und Philoſophus, Chriſtophorus Scheiblerus, Superintendens zu Dortmund/ mir als ſeinem geweſenen diſcipulo, nach Muͤnſter zugeſchrieben/ und wie Gott bewuſt iſt/ mich mit dieſen Worten gratulirt hab/ daß ich der erſte geweſen ſey/ der die ſpecioſos pedes Evangelizantis pacem erlanget hab/ ꝛc. ſeine andern Wort mag ich nicht herzu ſetzen.","norm":"Ich bekenne dass der weitberühmte Theologus und Philosophus, Christophorus Scheiblerus, Superintendens zu Dortmund / mir als seinem gewesenen discipulo, nach Münster zugeschrieben / und wie Gott bewusst ist / mich mit diesen Worten gratuliert habe / dass ich der erste gewesen sei / der die speciosos pedes Evangelizantis pacem erlanget habe / etc. seine anderen Wort mag ich nicht herzu setzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.342400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5439,"date":1663,"orig":"Jch bekenne daß der proteſtirenden Churfuͤrſten und Staͤnden Legati, mir nach dieſer gehaltenen Predigt ein anſehnlich Præſent uͤberſchickt haben durch den Hochſel.","norm":"Ich bekenne dass der protestierenden Kurfürsten und Ständen Legati, mir nach dieser gehaltenen Predigt ein ansehnlich präsent überschickt haben durch den Hochsel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.76039981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5440,"date":1663,"orig":"Herrn Leubern/ Churfl. Saͤchſ. Abgeſandten/ deſſen Brieff ich noch dieſen Tag unter meinen alten verworffenen Sachen funden/ welcher von Wort zu Wort alſo lautet:","norm":"Herrn Leibern / Kurfl. Sächs. Abgesandten / dessen Brief ich noch diesen Tag unter meinen alten verworfenen Sachen fanden / welcher von Wort zu Wort also lautet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.009699821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5441,"date":1663,"orig":"Τὸ ἐυϖράττειν.","norm":"Τὸ ἐυϖράττειν.","lang_fastText":"el","lang_py3langid":"el","lang_cld3":"el","lang_de":0,"norm_lmscore":3.337699890136718} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5442,"date":1663,"orig":"Reverende pl. & Clariſſime Vir, Domine & amice plurimũ colende, Evangelicorum Statuum Domini Legati gratias agunt T. R. D. maximas, quod nuper habita concione, toto Imperio Romano & ipſis, de pace divinitus conceſſa gratulari & benè precari voluerit.","norm":"Reverende pl. & Clarissime Vir, Domine & amice plurimu colende, Evangelicorum Statuum Domini Legati gratias agunt T. R. D. maximas, quod nuper habita concione, toto Imperio Romano & ipsis, de pace divinitus concessa gratulari & bene precari voluerit.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.653900146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5443,"date":1663,"orig":"Det cœleſte Numen, ut pax illa tendat ad nominis ſui gloriam, & totius Imperii incrementum!","norm":"Det coeleste Numen, ut pax illa tendat ad nominis sui gloriam, & totius Imperii incrementum!","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.909200191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5444,"date":1663,"orig":"Ut autem de gratis adverſus T. R. D. ipſorum animis conſtare poſſit, illam exiguo munuſculo donant, rogantes ut æqui boniq; conſulat, ſtudia ſua alias quovis tempore paratiſſima offerendo.","norm":"Ut autem de gratis adversus T. R. D. ipsorum animis constare possit, illam exiguo munusculo donant, rogantes ut aequi boniq; consulat, studia sua alias quovis tempore paratissima offerendo.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.853000164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5445,"date":1663,"orig":"Dabam Monaſterii die 25. Octobris Anno 1648.","norm":"Dabam Monasterii die 25. Octobris Anno 1648.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.139100074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5446,"date":1663,"orig":"R. T. D. Colens Johann Leuber/ D. Conſil. Elector. Sax.","norm":"R. T. D. Colens Johann Leiber / D. Consil . Elector. Sax.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.933499813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5447,"date":1663,"orig":"Jch bekenne/ daß unterſchiedene Fuͤrſtl. und Graͤfl. Geſandten mich vielfaͤltig adhortirt haben/ ich ſolle ſelbige Predigt trucken laſſen/ uñ ſie ihren Principalen dedìciren.","norm":"Ich bekenne / dass unterschiedene Fürstl. und Gräfl. Gesandten mich vielfältig adhortirt haben / ich solle selbige Predigt trocken lassen / und sie ihren Prinzipalen dedizieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.932700157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5448,"date":1663,"orig":"Allein ich hab mit ſolchen Dingen keine Hoffart oder Kramerey treiben wollen.","norm":"Allein ich habe mit solchen Dingen keine Hoffart oder Kramerei treiben wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.048799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5449,"date":1663,"orig":"Endlich iſt mir die Predigt abhanden kommen/ daß ich nicht weiß/ wer ſie bekommen hab.","norm":"Endlich ist mir die Predigt abhandenkommen / dass ich nicht weiß / wer sie bekommen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.550899982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5450,"date":1663,"orig":"Es iſt hernach eine Friedens-Seul in Druck kommen/ daruͤber ich mich hoͤchlich verwundert hab/ und haͤtte wol Urſach gehabt/ etwas dabey zu erinnern.","norm":"Es ist hernach eine Friedens-Seul in Druck kommen / darüber ich mich höchlich verwundert habe / und hätte wohl Ursache gehabt / etwas dabei zu erinnern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.728300094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5451,"date":1663,"orig":"Sed ſoleo interdum tacendo philoſophari.","norm":"Sed soleo interdum tacendo philosophari.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.778600215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5452,"date":1663,"orig":"Als bey eben dieſem Convent zu Muͤnſter/ das Inſtrumentum pacis extradirt wurde/ befahlen Jhre Hochgr. Excell. der Koͤnigl. Schwediſche Plenipotentiarius, mein gnaͤdiger Herr/ Herꝛ Graff Johan Oxenſtirn, daß ich eine Danckſagungs-Predigt thun ſolle.","norm":"Als bei eben diesem Konvent zu Münster / das Instrumentum pacis extradirt wurde / befahlen Ihre Hochgr . Excell . der Königl . Schwedische Plenipotentiarius, mein gnädiger Herr / Herr Graf Johan Oxenstirn, dass ich eine Danksagungspredigt tun solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.68779993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5453,"date":1663,"orig":"Als nahm ich auß dem Sontaͤglichen Evangelio Luc. 18. dieſe Wort:","norm":"Als nahm ich aus dem sonntäglichen Evangelio Luc. 18. diese Wort:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.07889986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5454,"date":1663,"orig":"Sehet wir gehen hinauff gen Jeruſalem/ und formierte endlich einen Diſcurs:","norm":"Sehet wir gehen hinauf gen Jerusalem / und formierte endlich einen Diskurs:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.970600128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5455,"date":1663,"orig":"Was die Potentaten in Europa numehr bewegen ſolle/ ihre Waffen zu conjungiren, und dem Tuͤrcken den Ort auß den Haͤnden zu reiſſen/ da hiebevor Jeruſalem geſtanden hab?","norm":"Was die Potentaten in Europa nunmehr bewegen solle / ihre Waffen zu konjungieren, und dem Türken den Ort aus den Händen zu reißen / da hiervor Jerusalem gestanden habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.739999771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5456,"date":1663,"orig":"Dieſer Diſcurs war dem jetzigen Hertzog von Venedig/ welcher damals Venetianiſcher Plenipotentiarius zu Muͤnſter war/ zu Ohren kommen/ und hatte ihm/ ohne Ruhm zu melden/ ſo wol gefallen/ daß er zu ihrer Excell. Herrn Bierneklo, welcher damals Koͤnigl. Schwediſcher Reſident zu Muͤnſter war/ geſagt hatte:","norm":"Dieser Diskurs war dem jetzigen Herzog von Venedig / welcher damals Venezianischer Plenipotentiarius zu Münster war / zu Ohren kommen / und hatte ihm / ohne Ruhm zu melden / so wohl gefallen / dass er zu ihrer Excell. Herrn Bieneklo, welcher damals Königl. Schwedischer Resident zu Münster war / gesagt hatte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.967100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5457,"date":1663,"orig":"Illum oportet eſſe hominem inſigniter bonum:","norm":"Illum oportet esse hominem insigniter bonum:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.629499912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5458,"date":1663,"orig":"Oportet habere corverè Catholicum.","norm":"Oportet habere corvere Catholicum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"ht","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.5725998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5459,"date":1663,"orig":"Viel vornehme Leute haben mich damals ermahnt/ ich ſolle auch ſelbige Predigt drucken laſſen.","norm":"Viel vornehme Leute haben mich damals ermahnt / ich solle auch selbige Predigt drucken lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.403200149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5460,"date":1663,"orig":"Allein ich hab mich niemals darzu wollen bewegen laſſen.","norm":"Allein ich habe mich niemals dazu wollen bewegen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.097000122070312} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5461,"date":1663,"orig":"Endlich iſt mir auch dieſe Predigt entwendet worden.","norm":"Endlich ist mir auch diese Predigt entwendet worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.771999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5462,"date":1663,"orig":"Eben alſo iſt es mir gangen mit der Sermon/ welche ich gehalten/ bey der Ehelichen Copulation des Hochgebohrnen Graffen und Herrn/ Herrn Graff Johan Oxenſtirns, Graffen zu Suͤdermoͤhre/ ꝛc. ꝛc. und ſeiner Hoch-Graͤfl. Excell. hertzvielgeliebten Frau Gemahlin/ Frauen Margarethæ Brahe, Graͤfin zu Wiſingsburg ꝛc. und mit vielen Predigten/ welche ich uͤber den Propheten Jonam gehalten.","norm":"Eben also ist es mir gegangen mit der Sermon / welche ich gehalten / bei der Ehelichen Kopulation des hochgeborenen Grafen und Herrn / Herrn Graf Johan Oxenstirns, Grafen zu Südermöhre / etc. etc. und seiner Hochgräfl. Excell . Herzvielgeliebten Frau Gemahlin / Frauen Margarete Brahe, Gräfin zu Wisingsburg etc. und mit vielen Predigten / welche ich über den Propheten Jonam gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.448400020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5463,"date":1663,"orig":"Und kan nicht anders muthmaſſen/ als daß mein damals geweſener Diener geſehen/ daß ich ſolche Dinge nicht achte/ und hab ein Trinckpfenning angenommen/ und ſie den Leuten gegeben/ welche ſie begehrt haben.","norm":"Und kann nicht anders mutmaßen / als dass mein damals gewesener Diener gesehen / dass ich solche Dinge nicht achte / und habe ein Trinkpfennig angenommen / und sie den Leuten gegeben / welche sie begehrt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.768099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5464,"date":1663,"orig":"Du ſieheſt aber hierauß/ lieber Leſer/ daß mich weder Hoffart oder Geitz darzu treibe/ Predigten in Druck kommen zu laſſen/ das iſt bloß geſchehen zu dem End/ daß ich einfaͤltigen frommen Leuten willfahre/ und daß es ſey ein Memorial vor Gott und der Welt/ daß ich keinen Gefallen hab an den Greueln/ welche ich am Sontag in Hamburg ſehe/ und nicht aͤndern oder verbeſſern kan.","norm":"Du siehst aber hieraus / lieber Leser / dass mich weder Hoffart oder Geiz dazu treibe / Predigten in Druck kommen zu lassen / das ist bloß geschehen zu dem Ende / dass ich einfältigen frommen Leuten willfahre / und dass es sei ein Memorial vor Gott und der Welt / dass ich keinen Gefallen habe an den Gräueln / welche ich am Sonntag in Hamburg sehe / und nicht ändern oder verbessern kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5971999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5465,"date":1663,"orig":"Was mich ſonderlich am Sontag allhier eckele/ wirſt du ſehen in meinem Sontaͤglichen Spatziergang/ welcher neben andern unterſchiedlichen Lateiniſchen und deutſchen Tractaͤtlein/ des nechſten Tages herfuͤr kommen wird.","norm":"Was mich sonderlich am Sonntag allhier ekele / wirst du sehen in meinem sonntäglichen Spaziergang / welcher neben anderen unterschiedlichen Lateinischen und deutschen Traktätlein / des nächsten Tages herfür kommen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.741099834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5466,"date":1663,"orig":"Es moͤgen Naſeweiſe Leute/ von dieſer einfaͤltigen Catechiſmus- Predigt reden was ſie wollen.","norm":"Es mögen Naseweise Leute / von dieser einfältigen Catechismus-Predigt reden was sie wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.166399955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5467,"date":1663,"orig":"Jch laſſe ſie unterdeſſen wiſſen/ daß dieſes nicht den Gelahrten/ ſondern den Einfaͤltigen zu gut geſchrieben ſey.","norm":"Ich lasse sie unterdessen wissen / dass dieses nicht den Gelahrten / sondern den Einfältigen zu gut geschrieben sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.522900104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5468,"date":1663,"orig":"Wer gelahrt iſt/ und von dieſer Materi etwas leſen will/ der leſe den ſchoͤnen Tractat des Hochgelahrten Manns/ Heinrici Erneſtii, vornehmen Profeſſoris auff der Koͤniglichen Daͤniſchen Ritterſchuel zu Sora.","norm":"Wer gelahrt ist / und von dieser Materie etwas lesen will / der lese den schönen Traktat des Hochgelahrten Manns / Heinrici Ernestii, vornehmen Professoris auf der Königlichen Dänischen Ritterschuel zu Sora.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.989799976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5469,"date":1663,"orig":"Jch befehl dich hiemit/ lieber Leſer/ in den Schutz JESU Chriſti/ und ſchlieſſe mit den Worten/ damit mein hochgeehrter Herr Dillherr die Vorrede in ſeiner Sontags-Feyer beſchleuſt/ und ſagt:","norm":"Ich Befehl dich hiermit / lieber Leser / in den Schutz Jesu Christi / und schließe mit den Worten / damit mein hochgeehrter Herr Dillherr die Vorrede in seiner Sonntags-Feier beschließt / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.736000061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5470,"date":1663,"orig":"Der Heil.","norm":"Der Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.81350040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5471,"date":1663,"orig":"Geiſt/ erleuchte aller unſer Hertzẽ/ und bereite Uns alſo hier in dieſer ſchnoͤden Zeitligkeit/ wie Er Uns dort haben will in der beſtaͤndigen Ewigkeit-durch Chriſtum JEſum/ AMEN.","norm":"Geist / erleuchte aller unser Herz / und bereite uns also hier in dieser schnöden Zeitlichkeit / wie Er uns dort haben will in der beständigen Ewigkeit- durch Christus Jesus / AMEN.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.673299789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5472,"date":1663,"orig":"Sendſchreiben An Die Erbare und Wolgeachte Saͤmptliche Alter-Leute/ und andere Ampts-Bruͤder/ Der Aempter Bruͤderſchaften und Zuͤnften im Kirchſpiel Jacobi in Hamburg/ Als dieſe Predigt zum erſtenmal gedruckt worden.","norm":"Sendschreiben an Die ehrbare und Wohlgeachtete sämtliche Alterleute / und andere Ampts-Brüder / Der Ämter Bruderschaften und Zünften im Kirchspiel Jacobi in Hamburg / Als diese Predigt zum ersten Mal gedruckt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.966300010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5473,"date":1663,"orig":"Erbahre und Wolgeachte/ Jnſonders guͤnſtige gute Freunde/","norm":"Erbare und Wohlgeachtete / Insonders günstige gute Freunde /","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.496799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5474,"date":1663,"orig":"GLeich wie ich an Eurer und der Eurigen affection gegen mich niemals gezweiffelt/ ſo werdet Jhr auch verſichert ſeyn/ daß ich es mit Euch meyne/ als ein treuer Seelſorger/ und eines jeden armen Handwercks Jungen Seel ſo hoch und theuer ſchaͤtze/ als die Seel des Roͤmiſchen Kaͤyſers/ des Churfuͤrſten von Sachſen/ oder des Buͤrgermeiſters von Hamburg.","norm":"Gleich wie ich an Eurer und der Eurigen Affektion gegen mich niemals gezweifelt / so werdet Ihr auch versichert sein / dass ich es mit Euch meine / als ein treuer Seelsorger / und eines jeden armen Handwerks Jungen Seele so hoch und teuer schätze / als die Seele des römischen Kaisers / des Kurfürsten von Sachsen / oder des Bürgermeisters von Hamburg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.611999988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5475,"date":1663,"orig":"Jch ſchicke euch aber jetzo ein Geſchenck/ welches vielleicht manchem unter euren Dienern ſo lieb ſeyn wird/ als wann ich einem Juden ein paar Schincken oder Bratwuͤrſt verehren wolt.","norm":"Ich schicke euch aber jetzt ein Geschenk / welches vielleicht manchem unter euren Dienern so lieb sein wird / als wann ich einem Juden ein paar Schinken oder Bratwürst verehren wollt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.19320011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5476,"date":1663,"orig":"Was iſt das fuͤr ein Geſchenck?","norm":"Was ist das für ein Geschenk?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.31410002708435} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5477,"date":1663,"orig":"Es iſt meine erſte Predigt die ich in Druck gehen laſſe/ ſo lang ich im Predigampt geweſen bin.","norm":"Es ist meine erste Predigt die ich in Druck gehen lasse / so lang ich im Predigamt gewesen bin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.74429988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5478,"date":1663,"orig":"Ohne Ruhm zu melden/ hab ich unterweilens vor Koͤnigl. Fuͤrſtl. und andern hohen Standes-Perſonen geprediget/ da ehrliche Leute begehrt haben/ ich ſolle die Predigt drucken laſſen/ und ſie dieſem oder jenem groſſen Herren dediciren, Aber ich hab es niemals thun wollen/ gewiſſer Urſachen haben/ darunter nicht die geringſte iſt/ weil die Welt allbereit voll gedruckter Predigten iſt.","norm":"Ohne Ruhm zu melden / habe ich Unterweilens vor Königl . Fürstl . und anderen hohen Standespersonen gepredigt / da ehrliche Leute begehrt haben / ich solle die Predigt drucken lassen / und sie diesem oder jenem großen Herren dedizieren, Aber ich habe es niemals tun wollen / gewisser Ursachen haben / darunter nicht die geringste ist / weil die Welt allbereits voll gedruckter Predigten ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.161900043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5479,"date":1663,"orig":"Jch habe aber fuͤr eine Nothdurfft gehalten/ dieſe einfaͤltige Catechiſmus-Predigt drucken zu laſſen/ und Euch zuzuſchreiben/ nur zu dem End/ daß ein jeglicher unter euch in ſeinem Hauß bey ſeinen Kindern/ bey ſeinen Knechten und Maͤgden thue/ was ich durch Gottes Gnad in der Kirchen gethan hab.","norm":"Ich habe aber für eine Notdurft gehalten / diese einfältige Katechismuspredigt drucken zu lassen / und Euch zuzuschreiben / nur zu dem Ende / dass ein jeglicher unter euch in seinem Haus bei seinen Kindern / bei seinen Knechten und Mägden tue / was ich durch Gottes Gnade in der Kirchen getan habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.160299777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5480,"date":1663,"orig":"Jhr wiſſet wie der Sabbat in dieſer Stadt ſo ſchaͤndlich entheiliget werde/ und das geſchiehet auch von euren Dienern/ Geſellen und Knechten/ welche offt die gantze Wocheuͤber fleiſſig arbeiten/ und bey ihrer Arbeit ein geiſtlich Liedlein ſingen/ aber auff den Sontag thun ſie offt/ als wenn ſie raſend und toll weren/ da ſie doch an dieſem Tag/ am allermeiſten Gott ſolten loben/ ehren und preiſen.","norm":"Ihr wisset wie der Sabbat in dieser Stadt so schändlich entheiliget werde / und das geschieht auch von euren Dienern / Gesellen und Knechten / welche oft die ganze Wocheüber fleißig arbeiten / und bei ihrer Arbeit ein geistlich Liedlein singen / aber auf den Sonntag tun sie oft / als wenn sie rasend und toll wären / da sie doch an diesem Tag / am allermeisten Gott sollten loben / ehren und preisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.26669979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5481,"date":1663,"orig":"Es iſt zwar nicht ohn/ daß eben dieſer H. Tag viel ſchaͤndlicher entheiliget werde unter reichen Leuten/ die auff Kutſchen fahren.","norm":"Es ist zwar nicht ohne / dass eben dieser H. Tag viel schändlicher entheiliget werde unter reichen Leuten / die auf Kutschen fahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.514999866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5482,"date":1663,"orig":"Allein/ wann man denſelben ſchon hievon ſagen will/ ſo will der Samen deß Wortes Gottes unter den Dornen ihres Reichthumbs und ihrer Wolluſt/ keine Frucht bringen/ ſondern ſie wollen hier ihr Himmelreich haben Hab demnach nicht Jhnen/ ſondern Euch dieſe Predigt wollen zuſchicken/ und zweifle nit/ es werde noch mancher frommer/ ehrlicher Haußvater ſich derſelben bedienen/ und Prediger in ſeinem Hauſe ſeyn/ und ſeinem Volck zuruffen/ gedenck deß Sabbats/ daß du ihn heiligeſt.","norm":"Allein / wann man denselben schon hiervon sagen will / so will der Samen des Wortes Gottes unter den Dornen ihres Reichtums und ihrer Wollust / keine Frucht bringen / sondern sie wollen hier ihr Himmelreich haben Hab demnach nicht Ihnen / sondern Euch diese Predigt wollen zuschicken / und zweifle nicht / es werde noch mancher frommer / ehrlicher Hausvater sich derselben bedienen / und Prediger in seinem Hause sein / und seinem Volk zurufen / gedenk des Sabbats / dass du ihn heiligest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.919600009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5483,"date":1663,"orig":"Jhr wiſſet/ daß/ als ich von dieſem Gebot dreymal nach einander geprediget hatte/ und am nechſten Montag hernach mein vielgeliebter Collega/ Herr Magiſter Joachimus Schultz/ predigte/ da geſchahe mitten in der Predigt ein ſolcher erſchrecklicher harter Donnerſchlag in die Kirchẽ/ daß die Kirche voll Feuerflammen war/ die Leute haͤuffig auß der Kirchen lieffen/ und ſich viel in mein Hauß reterirten.","norm":"Ihr wisset / dass / als ich von diesem Gebot dreimal nach einander gepredigt hatte / und am nächsten Montag hernach mein vielgeliebter Collega / Herr Magister Joachimus Schulz / predigte / da geschah mitten in der Predigt ein solcher erschrecklicher harter Donnerschlag in die Kirchen / dass die Kirche voll Feuerflammen war / die Leute häufig aus der Kirchen liefen / und sich viel in mein Haus retirierten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.78249979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5484,"date":1663,"orig":"Jederman meinte im Anfang/ es wuͤrde ein Stuͤck vom Thurn herunter geſchlagen/ oder ſonſt ein Schaden geſchehen ſeyn/ dann man einen ſondeꝛlichen ſchwefelichten Geruch empfand.","norm":"Jedermann meinte im Anfang / es würde ein Stück vom Turm heruntergeschlagen / oder sonst ein Schaden geschehen sein / dann man einen sonderlichen schwefeligen Geruch empfand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.995699882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5485,"date":1663,"orig":"Aber Gott ſey Lob Ehr und Danck/ es war alles ohne Schaden abgangen.","norm":"Aber Gott sei Lob Ehre und Dank / es war alles ohne Schaden abgegangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.127299785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5486,"date":1663,"orig":"Als ich aber die Leut alſo ſahe fliehen und auß der Kirchen lauffen/ da fiel mir ein wie es hergangen ſey/ da Gott das Geſetz geben auff dem Berg Sinai/ da hoͤrete man ein Donnern und Blitzen/ und der gantze Berg Sinai rauchte.","norm":"Als ich aber die Leute also sah fliehen und aus der Kirchen laufen / da fiel mir ein wie es hergegangen sei / da Gott das Gesetz geben auf dem Berg Sinai / da hörte man ein Donnern und Blitzen / und der ganze Berg Sinai rauchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5106000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5487,"date":1663,"orig":"Und das Volck ſahe den Donner und Blitz/ und den Berg rauchen/ und da ſie ſolches ſahen/ flohen ſie/ und ſprachen zu Moſe:","norm":"Und das Volk sah den Donner und Blitz / und den Berg rauchen / und da sie solches sahen / flohen sie / und sprachen zu Mose:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.527600049972534} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5488,"date":1663,"orig":"Rede du mit uns/ wir wollen gehorchen.","norm":"Rede du mit uns / wir wollen gehorchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.118299961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5489,"date":1663,"orig":"Laß Gott nicht mit uns reden/ wir moͤchten ſonſt ſterben.","norm":"Lass Gott nicht mit uns reden / wir möchten sonst sterben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1427998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5490,"date":1663,"orig":"O ihr lieben Leute/ dacht ich/ fliehet ihr jetzt alſo/ und erſchreckt fuͤr einen Donnerſchlag/ was werden dann alle unbußfertige Ubertreter des Geſetzes thun/ wann am Juͤngſten Tage durch den letzten Donnerſchlag/ nicht nur dieſe Kirche/ ſondern auch die gantze Stadt/ nicht nur dieſe Stadt/ ſondern die gantze Welt uͤbern hauffen fallen wird/ da der Richter der Lebendigen und der Todten erſcheinen/ und Rechenſchafft fordern wird/ von allen boͤſen Worten/ Wercken und Gedancken?","norm":"O ihr lieben Leute / dachte ich / fliehet ihr jetzt also / und erschreckt für einen Donnerschlag / was werden dann alle unbußfertige Übertreter des Gesetzes tun / wann am jüngsten Tage durch den letzten Donnerschlag / nicht nur diese Kirche / sondern auch die ganze Stadt / nicht nur diese Stadt / sondern die ganze Welt übern Haufen fallen wird / da der Richter der Lebendigen und der Toten erscheinen / und Rechenschaft fordern wird / von allen bösen Worten / Werken und Gedanken?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.402900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5491,"date":1663,"orig":"Zwar ich mache mir leicht die Rechnung/ ich werde bey Knechten und Maͤgden/ bey Spielleuten/ Kruͤgern/ Bier- und Weinwirthen und dergleichen Leuten/ deren Sontaͤgliche Taͤntz und unordentliche Zuſammenkunfft ich gerne zerſtoͤren oder reformirẽ wolte/ mit dieſer/ und dẽ nachfolgendẽ Predigtẽ ebẽ ſolchẽ Danck verdienẽ/ wie Paulus bey Demetrio/ als erwiderdẽ Tempel der Goͤttin Dianæ predigte.","norm":"Zwar ich mache mir leicht die Rechnung / ich werde bei Knechten und Mägden / bei Spielleuten / Krügen / Bier- und Weinwirten und dergleichen Leuten / deren Sonntägliche Täntz und unordentliche Zusammenkunft ich gerne zerstören oder reformieren wollte / mit dieser / und den nachfolgenden Predigten eben solchen Dank verdienen / wie Paulus bei Demetrio / als erwiderten Tempel der Göttin Dianae predigte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.975399971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5492,"date":1663,"orig":"Allein ich hoffe/ es werde noch manches frommes Hertz ſeyn/ das da betrachten werde/ wann der Sabbat geheiliget/ und Gott das ſeinige geben werde/ ſo gebe GOtt in der nachfolgenden Woche zu aller Arbeit deſtomehr Gluͤck und Segen.","norm":"Allein ich hoffe / es werde noch manches frommes Herz sein / das da betrachten werde / wann der Sabbat geheiligt / und Gott das seinige geben werde / so gebe Gott in der nachfolgenden Woche zu aller Arbeit desto mehr Glück und Segen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9070000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5493,"date":1663,"orig":"Und ich habe das freundliche Vertrauen zu euch/ ihr werdet als ehrliche/ fromme und diſcrete Leute/ der Jugend vernuͤnfftig zuſprechen/ daß das nicht Menſchen/ ſondern Gottes Wort ſeyn: Gedenck des Sabbats/ daß du ihn heiligeſt.","norm":"Und ich habe das freundliche Vertrauen zu euch / ihr werdet als ehrliche / fromme und discrete Leute / der Jugend vernünftig zusprechen / dass das nicht Menschen / sondern Gottes Wort sein: Gedenk des Sabbats / dass du ihn heiligest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8592000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5494,"date":1663,"orig":"Jch hab in den zwey nachfolgenden Predigten einen und andern Stand in particulir etwas hart angeredet/ darzu hat mich die Noth und mein Ampt getrieben.","norm":"Ich habe in den zwei nachfolgenden Predigten einen und anderen Stand in Partikulier etwas hart angeredet / dazu hat mich die Not und mein Amt getrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.442999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5495,"date":1663,"orig":"Es moͤgen es die Leut auffnehmen wie ſie wollen.","norm":"Es mögen es die Leute aufnehmen wie sie wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.369100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5496,"date":1663,"orig":"Der guͤttge Gott/ der in ſechs Tagen Himmel und Erden erſchaffen/ und am ſiebenden Tag geruhet hat/ ſey und bleibe bey euch/ Er ſegne euch/ wann ihr auß und eingehet/ Er ſegne eure Frau und Kinder/ eure Knecht und Maͤgde/ Er ſegne die Arbeit eurer Haͤnde/ Er ſegne euren Korb und euer uͤbriges/ und geb/ daß ihr am erſten trachtet nach dem Reich Gottes und nach ſeiner Gerechtigkeit/ ſo wird euch das andre alles zufallen.","norm":"Der gütige Gott / der in sechs Tagen Himmel und Erden erschaffen / und am siebenten Tag geruht hat / sei und bleibe bei euch / Er segne euch / wann ihr aus und eingehet / Er segne eure Frau und Kinder / eure Knecht und Mägde / Er segne die Arbeit eurer Hände / Er segne euren Korb und euer übriges / und gebe / dass ihr am ersten trachtet nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit / so wird euch das andere alles zufallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.609499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5497,"date":1663,"orig":"Nehmet damit dieſes geringe Præſent von mir an.","norm":"Nehmet damit dieses geringe präsent von mir an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6066999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5498,"date":1663,"orig":"Es iſt zwar eine ſchlechte und einfaͤltige Predigt.","norm":"Es ist zwar eine schlechte und einfältige Predigt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.436299800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5499,"date":1663,"orig":"Allein ich wolt/ daß ich alles noch einfaͤltiger und deutlicher haͤtte vorbringen koͤnnen.","norm":"Allein ich wollte / dass ich alles noch einfältiger und deutlicher hätte vorbringen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.748899936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5500,"date":1663,"orig":"Jch bin deßwegen nicht hier/ daß ich euch gelahrt mache/ ſondern daß ich euch den Weg zur Seligkeit einfaͤltig zeige.","norm":"Ich bin deswegen nicht hier / dass ich euch gelahrt mache / sondern dass ich euch den Weg zur Seligkeit einfältig zeige.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.631199836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5501,"date":1663,"orig":"Es ſoll mir am Juͤngſten Tag Ehre gnug ſeyn/ wenn auß der groſſen Schaar meiner Zuhoͤrer etwa ein paar Handwercks Geſellen oder Handwercks Jungen aufftreten werden/ welche dadurch froͤmmer worden ſind.","norm":"Es soll mir am jüngsten Tag Ehre genug sein / wenn aus der großen Schar meiner Zuhörer etwa ein paar Handwerks Gesellen oder Handwerks Jungen auftreten werden / welche dadurch frommer worden sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.041299819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5502,"date":1663,"orig":"Jch bin unterdeſſen und bleibe allzeit","norm":"Ich bin unterdessen und bleibe allzeit","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.380099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5503,"date":1663,"orig":"Euer aller Dienſtwilliger guter Freund und Vorbitter bey Gott.","norm":"Euer aller Dienstwilliger guter Freund und Vorbitter bei Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.067699909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5504,"date":1663,"orig":"J. 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ſeine Drohungs-Wort’ und Eifer moͤcht entſchlagen.","norm":"Herr Schuppens ganzes Tun ist nur dahin Gericht dass er dich Gottes Grimm und dessen schwere Plagen durch seine Drohungs-Wort ’ und Eifer möchte entschlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.671299934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5522,"date":1663,"orig":"Schau doch mit was vor Angſt dein armer Nachbar ficht.","norm":"Schau doch mit was vor Angst dein armer Nachbar ficht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.488800048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5523,"date":1663,"orig":"Soll dir nicht auch wie ihm und aͤrger noch geſchehen/ So laß dir Schuppens Wort recht wol zu Hertzen gehen.","norm":"Soll dir nicht auch wie ihm und ärger noch geschehen / So lass dir Schuppens Wort recht wohl zu Herzen gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.988399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5524,"date":1663,"orig":"Er hat es dir geſagt.","norm":"Er hat es dir gesagt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":2.705100059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5525,"date":1663,"orig":"Das iſt ein kluger Mann","norm":"Das ist ein kluger Mann","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.657999992370605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5526,"date":1663,"orig":"Der guter Warnung folgt.","norm":"Der guter Warnung folgt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.180299758911133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5528,"date":1663,"orig":"Ach Hamburg denck daran.","norm":"Ach Hamburg denk daran.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"hi-Latn","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.879899978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5529,"date":1663,"orig":"Jhrer Magnificentz zu Ehren in hoͤchſter Eil geſetzet/ und dem Herrn Verleger uͤberſchicket von Godfried Hertzogen/ auß Sittau/ Kaͤyſ. gekroͤnten Poeten/ und Jhrer Hochgraͤflichen Excellentz dem Grafen von Effern Hoff-Meiſter.","norm":"Ihrer Magnifizenz zu Ehren in höchster Eile gesetzt / und dem Herrn Verleger überschicket von Godfried Herzogs / aus Sittau / Käys . gekrönten Poeten / und Ihrer Hochgräflichen Exzellenz dem Grafen von Äffern Hofmeister.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.143099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5530,"date":1663,"orig":"Freund in der Noht.","norm":"Freund in der Not.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.960900068283081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5531,"date":1663,"orig":"Cum Bono Deo.","norm":"Cum Bono Deo.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.5843000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5532,"date":1663,"orig":"DJe beyde Nordiſche Koͤnigreiche/ Schweden und Dennemarck/ hatten eben alle Nachbarliche Freundſchafft auffgehoben/ und einen weit außſehenden Krieg zu Waſſer und Land angefangen/ und durch einen Herolden offentlich angekuͤndiget/ als Philander ſeinen Sohn Aſcanium in die Welt ſchickte/ und ihm (wie jene alte Mauß dem jungen Maͤußlein/ das auch reiſen/ und die Welt beſehen wolte/) allerhand inſtruction gab.","norm":"Die beide nordische Königreiche / Schweden und Dänemark / hatten eben alle Nachbarliche Freundschaft aufgehoben / und einen weit aussehenden Krieg zu Wasser und Land angefangen / und durch einen Herolden öffentlich angekündigt / als Philander seinen Sohn Ascanium in die Welt schickte / und ihm (wie jene alte Maus dem jungen Mäuslein / das auch reisen / und die Welt besehen wollte /) allerhand Instruktion gab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.319200038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5533,"date":1663,"orig":"Aſcanius nahm Abſchied von ſeines Vaters Freunden/ præſentiret ihnen ſein Stam̃-Buch/ welche ihm mit groſſer Hoͤfligkeit promittirten/ daß ſie ſeine Freunde und Befoͤrderer ſeyn wolten/ amore, more, ore re, ad ultimum æternitatis punctum, und noch 25. Jahr druͤber.","norm":"Ascanius nahm Abschied von seines Vaters Freunden / praesentiret ihnen sein Stammbuch / welche ihm mit großer Höflichkeit promittierten / dass sie seine Freunde und Beförderer sein wollten / amore, more, ore re, ad ultimum aeternitatis punctum, und noch 25. Jahr drüber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.174900054931641} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5534,"date":1663,"orig":"Aſcanius wurde hoffaͤrtig/ bildete ſich ein/ daß er von dieſen Verheiſſungen allbereit reich genug ſey/ und ein groſſes Capital habe.","norm":"Ascanius wurde hoffärtig / bildete sich ein / dass er von diesen Verheißungen allbereits reich genug sei / und ein großes Kapital habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.957399845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5535,"date":1663,"orig":"Er dachte/ wie er ſo manchen Brieff geſehen/ welche Fuͤrſten/ Grafen/ und andere groſſe Herrn/ an ſeinen Vater geſchrieben/ und offt mit eigenen Haͤnden/ ſonderliche gnaͤdige complementen darunter geſchrieben haͤtten/ und bildete ſich feſtiglich ein/ wenn ſein Vater einmal eine Bitte an ſie thun wuͤrde/ wie die Mutter der Kinder Zebedæi/ ſie wuͤrde ihme nicht abgeſchlagen werden.","norm":"Er dachte / wie er so manchen Brief gesehen / welche Fürsten / Grafen / und andere große Herrn / an seinen Vater geschrieben / und oft mit eigenen Händen / sonderliche gnädige Komplementen darunter geschrieben hätten / und bildete sich fest ein / wenn sein Vater einmal eine Bitte an sie tun würde / wie die Mutter der Kinder Zebedaei / sie würde ihm nicht abgeschlagen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.235199928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5536,"date":1663,"orig":"Er erinnerte ſich/ wie ſein Vater Philander ſo manchem ehrlichen/ Edlen und Unedlen Kerl/ ſo treulich unter die Arme gegriffen/ und ihm auß Noͤhten geholffen/ oder ſonſten ſein fortun befoͤrdert habe/ und bildete ſich ein/ wann er ſeine und ſeines Vatern Patronos, Freunde/ Schwaͤger/ Gevattern/ Vetter/ Bruͤder/ und alle die jenigen/ welche ſich fuͤr ſeine obligirte Diener außgeben/ zuſammen haͤtte/ er wolle dem Koͤnig in Schweden/ oder dem Koͤnig in Daͤnnemarck/ eine kleine Armée zufuͤhren.","norm":"Er erinnerte sich / wie sein Vater Philander so manchem ehrlichen / Edlen und unedlen Kerl / so treulich unter die Arme gegriffen / und ihm aus Nöten geholfen / oder sonsten sein Fortune befördert habe / und bildete sich ein / wann er seine und seines Vaters Patronos, Freunde / Schwäger / Gevattern / Vetter / Brüder / und alle diejenigen / welche sich für seine obligierte Diener ausgeben / zusammen hätte / er wolle dem König in Schweden / oder dem König in Dänemark / eine kleine Armee zuführen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.585400104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5537,"date":1663,"orig":"Philander hoͤrte die��es/ ſchuͤttelte endlich den Kopff/ und antwortete dem Aſcanio:","norm":"Philander hörte dieses / schüttelte endlich den Kopf / und antwortete dem Ascanio:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.115699768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5538,"date":1663,"orig":"Sohn du biſt nicht klug.","norm":"Sohn du bist nicht klug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.65500020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5539,"date":1663,"orig":"Du biſt noch nicht an den Orten geweſen/ da man Speck auff Kohlen gebraten hat.","norm":"Du bist noch nicht an den Orten gewesen / da man Speck auf Kohlen gebraten hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.842899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5540,"date":1663,"orig":"Du biſt auch nicht in dem Garten geweſen/ darinn Chriſtus mit einem Kuß iſt verrahten worden.","norm":"Du bist auch nicht in dem Garten gewesen / darin Christus mit einem Kuss ist verraten worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.00600004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5541,"date":1663,"orig":"Du weiſt noch nicht/ was es fuͤr ein Unterſcheid ſey/ zwiſchen einem Freund/ und einem Auffſchneider/ oder Complement-macher.","norm":"Du weist noch nicht / was es für ein Unterschied sei / zwischen einem Freund / und einem Aufschneider / oder Komplement-Macher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.411600112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5542,"date":1663,"orig":"Jch wil dir etwas erzehlen/ und es gilt gleich viel/ ob du es fuͤr eine Hiſtori/ oder fuͤr eine Fabel annehmeſt.","norm":"Ich will dir etwas erzählen / und es gilt gleich viel / ob du es für eine Historie / oder für eine Fabel annehmest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.520599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5543,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß einsmals ein junger Menſch auß frembden Landen/ zu ſeinem alten Vater kommen ſey/ und hab geruͤhmet/ wie er ſo manchẽ vornehmen Freund hab/ in Jtalien/ in Franckreich/ in Spanien/ in den Niederlanden/ und anderswo.","norm":"Man sagt / dass einsmals ein junger Mensch aus fremden Landen / zu seinem alten Vater kommen sei / und habe gerühmt / wie er so manchen vornehmen Freund habe / in Italien / in Frankreich / in Spanien / in den Niederlanden / und anderswo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.258600234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5544,"date":1663,"orig":"Mit dem und dem Grafen/ ſey bekandt worden im Ball-Hauſe/ der hab ihm alle Gnad und Ehr erwieſen.","norm":"Mit dem und dem Grafen / sei bekannt worden im Ballhause / der habe ihm alle Gnade und Ehre erwiesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.812699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5545,"date":1663,"orig":"Mit dem und dem Baron, ſeye er bekandt worden auff der Reiſe/ von Pariß nach Lyon/ daß ſie immer bey einander geſchlaffen/ und ſo vertraͤulich miteinander gelebt haͤtten/ als wann ſie leibliche Bruͤder waͤren.","norm":"Mit dem und dem Baron, sei er bekannt worden auf der Reise / von Paris nach Lyon / dass sie immer bei einander geschlafen / und so vertraulich miteinander gelebt hätten / als wann sie leibliche Brüder wären.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.985199928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5546,"date":1663,"orig":"Mit dieſem und jenem Edelmann/ habe er/ auf unterſchiedenen Univerſitaͤten in Teutſchland Freundſchafft gemacht/ und ſie haben miteinander gelebt/ als ob einerley Hertz und eine Seele in zweyen Leibern wohne.","norm":"Mit diesem und jenem Edelmann / habe er / auf unterschiedenen Universitäten in Deutschland Freundschaft gemacht / und sie haben miteinander gelebt / als ob einerlei Herz und eine Seele in zweien Leibern wohne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.375500202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5547,"date":1663,"orig":"Und es ſeyen jetzo noch in der Stadt vieler vornehmer Leute Kinder/ mit welchen er ſolche Freundſchafft halte/ als David mit dem Jonathan.","norm":"Und es seien jetzt noch in der Stadt vieler vornehmer Leute Kinder / mit welchen er solche Freundschaft halte / als David mit dem Jonathan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.771200180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5548,"date":1663,"orig":"Sie ſeyen noch geſtern auff dem Weinkeller beyſammen geweſen/ da ſie von Hertzen luſtig und vertraͤulich mit einander geweſen und die alte Freundſchafft erneuert haben.","norm":"Sie seien noch gestern auf dem Weinkeller beisammen gewesen / da sie von Herzen lustig und vertraulich miteinander gewesen und die alte Freundschaft erneuert haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.142000198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5549,"date":1663,"orig":"Der alte Vater hab dem Sohn eine Zeitlang zugehoͤret/ und hab endlich geſagt:","norm":"Der alte Vater habe dem Sohn eine Zeitlang zugehöret / und habe endlich gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.032299995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5550,"date":1663,"orig":"Mein Sohn/ wie viel Freunde haſtu denn wol?","norm":"Mein Sohn / wie viel Freunde hast du denn wohl?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.640200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5551,"date":1663,"orig":"Der Sohn hab geantwortet: Lieber Vater/ ich weiß/ daß ich in dieſer Stadt uͤber hundert Freunde habe.","norm":"Der Sohn habe geantwortet: Lieber Vater / ich weiß / dass ich in dieser Stadt über hundert Freunde habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.3592000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5552,"date":1663,"orig":"Auſſer der Stadt/ in andern frembden Laͤndern und Koͤnigreichen/ in vornehmen groſſen Staͤdten/ an groſſer Herren Hoͤfen/ auff Univerſitaͤten/ und anderswo/ hab ich etlich tauſend Freunde.","norm":"Außer der Stadt / in anderen fremden Ländern und Königreichen / in vornehmen großen Städten / an großer Herren Höfen / auf Universitäten / und anderswo / habe ich etlich tausend Freunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.390399932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5553,"date":1663,"orig":"Der Vater hab geantwortet:","norm":"Der Vater habe geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.205699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5554,"date":1663,"orig":"Mein Sohn/ ich bin viel aͤlter/ als du:","norm":"Mein Sohn / ich bin viel älter / als du:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.959700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5555,"date":1663,"orig":"Jch habe mit mehr Leuten umgangen/ als du:","norm":"Ich habe mit mehr Leuten umgangen / als du:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.282000064849853} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5556,"date":1663,"orig":"Jch habe mich der Hoͤflichkeït/ und anderer Tugenden/ ſo wol beflieſſen/ als du.","norm":"Ich habe mich der Höflichkeit / und anderer Tugenden / so wohl beflissen / als du.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.436200141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5557,"date":1663,"orig":"Aber/ in der gantzen Welt/ hab ich nit mehr/ als einen einigen Freund.","norm":"Aber / in der ganzen Welt / habe ich nicht mehr / als einen einigen Freund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5177998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5558,"date":1663,"orig":"Und ich will dir einen Raht geben/ wie du probiren koͤnneſt/ wer dein Freund ſey/ oder nicht.","norm":"Und ich will dir einen Rat geben / wie du probieren könnest / wer dein Freund sei / oder nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.059899806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5559,"date":1663,"orig":"Gieng damit hin/ und ſchlachtete ein Kalb/ ſteckte daſſelbe in einen Sack/ daß der Sack gantz blutig wurde/ und ſagte zu ſeinem Sohn/ Er ſolte dieſen Sack gegen Abend auff die Schultern legen/ und zu allen ſeinen Freunden gehen/ mit denen er bißhero gefreſſen und geſoffen habe/ und ſolte vorgeben/ er haͤtte einen erſtochen/ welches ihm leid ſeye/ und er habe ihn in dieſen Sack geſtecket/ und bitte/ daß ſie ihm einen heimlichen Ort zeigen/ in ihrem Hauß/ da er dieſen Todten hin begrabẽ koͤnne/ damit der Todſchlag nit offenbar wuͤrde.","norm":"Ging damit hin / und schlachtete ein Kalb / steckte dasselbe in einen Sack / dass der Sack ganz blutig wurde / und sagte zu seinem Sohn / Er sollte diesen Sack gegen Abend auf die Schultern legen / und zu allen seinen Freunden gehen / mit denen er bisher gefressen und gesoffen habe / und sollte vorgeben / er hätte einen erstochen / welches ihm leid sei / und er habe ihn in diesen Sack gesteckt / und bitte / dass sie ihm einen heimlichen Ort zeigen / in ihrem Haus / da er diesen Toten hin begraben könne / damit der Totschlag nicht offenbar würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.152500152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5560,"date":1663,"orig":"Der Sohn nam den Sack/ uñ ging hin zu einẽ/ mit dẽ er kurtz zuvor auff Bruͤderſchafft getruncken/ der ihm hoch und theuer verſprochen/ er wolle mit ihm in den Tod gehen/ und Gut und Blut ſeinetwegen ungeſparet laſſen.","norm":"Der Sohn nahm den Sack / und ging hin zu einen / mit den er kurz zuvor auf Brüderschaft getrunken / der ihm hoch und teuer versprochen / er wolle mit ihm in den Tod gehen / und Gut und Blut seinetwegen ungespart lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.208000183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5561,"date":1663,"orig":"Als er nun zu ihm kam/ meinte dieſer ſein Sauff-Bruder/ er wolle etwan mit ihm auff dem Bret ſpielen/ oder waͤre auff dem Jagen geweſen/ und bringe einen guten Braten/ den ſie miteinander verzehren/ und dabey luſtig ſeyn koͤnten.","norm":"Als er nun zu ihm kam / meinte dieser sein Saufbruder / er wolle etwan mit ihm auf dem Brett spielen / oder wäre auf dem Jagen gewesen / und bringe einen guten Braten / den sie miteinander verzehren / und dabei lustig sein könnten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.310100078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5562,"date":1663,"orig":"Es ſtellete ſich aber dieſer/ als ob er gantz erſchrocken ſey/ erzehlte ſeinem neuen Dutzbruder mit klaͤglichen Worten/ daß er einen Todſchlag begangen/ und den Erſchlagenen in dieſen Sack geſtecket habe.","norm":"Es stellte sich aber dieser / als ob er ganz erschrocken sei / erzählte seinem neuen Duzbruder mit kläglichen Worten / dass er einen Totschlag begangen / und den Erschlagenen in diesen Sack gesteckt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.291999816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5563,"date":1663,"orig":"Bate ihn demnach/ daß er ihm einen heimlichen Ort zeigen wolle/ da er ihn begraben koͤnne.","norm":"Bat ihn demnach / dass er ihm einen heimlichen Ort zeigen wolle / da er ihn begraben könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.108200073242187} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5564,"date":1663,"orig":"Der Dutzbruder aber/ ſagte: Nein.","norm":"Der Duzbruder aber / sagte: Nein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.424799919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5565,"date":1663,"orig":"Der Hehler iſt ſo gut/ als der Stehler.","norm":"Der Hehler ist so gut / als der Stehler.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.026700019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5566,"date":1663,"orig":"Pack dich/ du Moͤrder/ oder ich will dir Fuͤſſe machen.","norm":"Pack dich / du Mörder / oder ich will dir Füße machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.764400005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5567,"date":1663,"orig":"Von dieſem ſeinem Dutzbruder/ gieng er zu einem ſeiner nahen Verwandten/ welcher ihm ſo offtmals geſchrieben/ daß er/ biß in ſein Grab/ bleiben wolle/ ſein treuer Vetter und Freund.","norm":"Von diesem seinem Duzbruder / ging er zu einem seiner nahen Verwandten / welcher ihm so oftmals geschrieben / dass er / bis in sein Grab / bleiben wolle / sein treuer Vetter und Freund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.828199863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5568,"date":1663,"orig":"Als er ihm aber den Sack zeigte/ und klagte/ daß er in Ungluͤck gerahten ſeye/ da ſagte er nicht mehr: Vetter Johann/ kommt herein/ ſondern/ fuhr ihn an mit rauhen Worten/ und ſagte: Johan/ was bildet ihr euch ein?","norm":"Als er ihm aber den Sack zeigte / und klagte / dass er in Unglück geraten sei / da sagte er nicht mehr: Vetter Johann / kommt herein / sondern / fuhr ihn an mit rauen Worten / und sagte: Johan / was bildet ihr euch ein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.278299808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5569,"date":1663,"orig":"Meinet ihr/ daß ich eurenthalben/ mich/ mein Weib und Kinder/ werde in Gefahr ſetzen?","norm":"Meinet ihr / dass ich eurethalben / mich / mein Weib und Kinder / werde in Gefahr setzen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.695400238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5570,"date":1663,"orig":"Bleibt mir auß dem Hauß/ ihr Moͤrder/ oder ich wil zum Buͤrgermeiſter ſchicken.","norm":"Bleibt mir aus dem Haus / ihr Mörder / oder ich will zum Bürgermeister schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.463399887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5571,"date":1663,"orig":"Die Buͤtteley iſt euer Qnartier/ und nicht eines ehrlichen Mannes Hauß.","norm":"Die Büttelei ist euer Qnartier / und nicht eines ehrlichen Mannes Haus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.951900005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5572,"date":1663,"orig":"Packt euch/ oder ich will alsbald meinen Diener hinſchicken/ der ſoll Leute holen/ die ſollen euch hinfuͤhren/ wo ihr hin gehoͤret.","norm":"Packt euch / oder ich will alsbald meinen Diener hinschicken / der soll Leute holen / die sollen euch hinführen / wo ihr hin gehöret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.714799880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5573,"date":1663,"orig":"Von dieſen ſeinen Vettern/ gieng er zu andern Freunden/ denen er offt die Gurgel geſpielet/ und ihnen auß Noͤhten geholffen hatte.","norm":"Von diesen seinen Vettern / ging er zu anderen Freunden / denen er oft die Gurgel gespielt / und ihnen aus Nöten geholfen hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6132001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5574,"date":1663,"orig":"Allein/ ſie thaͤten/ als ob ſie ihn nicht kenneten/ als ob er neulich auß Arabiẽ/ oder auß Nova Zembla kommen ſey/ als ob er ein Finlaͤnder/ oder Laplaͤnder ſey/ daß ſie ſeine Sprach nicht verſtuͤnden/ und droheten ihm/ er ſolte ihnen auß dem Hauß gehen/ oder ſie wolten ihm was anders weiſen.","norm":"Allein / sie täten / als ob sie ihn nicht kennten / als ob er neulich aus Arabien / oder aus Nova Zembla kommen sei / als ob er ein Finnländer / oder Lapländer sei / dass sie seine Sprache nicht verstünden / und drohten ihm / er sollte ihnen aus dem Haus gehen / oder sie wollten ihm was anders weisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.435500144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5575,"date":1663,"orig":"Der Sohn kam wiederumb zu ſeinem alten Vater/ und klagte/ wie es ihme mit ſeinen falſchen Freunden ergangen ſey.","norm":"Der Sohn kam wiederum zu seinem alten Vater / und klagte / wie es ihm mit seinen falschen Freunden ergangen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.009699821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5576,"date":1663,"orig":"Der Vater ſagte:","norm":"Der Vater sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.566199779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5577,"date":1663,"orig":"Nun wolan!","norm":"Nun wohlan!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"jv","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.793499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5578,"date":1663,"orig":"So nimb den Sack/ und gehe zu meinem einigen Freund/ und ſiehe/ was der thun wolle.","norm":"So nimm den Sack / und gehe zu meinem einigen Freund / und siehe / was der tun wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.450300216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5579,"date":1663,"orig":"Der Sohn gieng hin zu ſeines Vaters Freund/ klagte/ daß er einen Todſchlag unverſehens begangen/ den Erſchlagenen aber in dieſen Sack geſtecket hab/ und bat ihn/ daß er/ um der Freundſchafft willen/ die er mit ſeinem Vater gepflogen/ ihm wolle einen guten Raht geben/ wo er den Erſchlagenen hin begraben/ und ſich ſelbſten verbergen koͤnne/ damit er der Obrigkeit nicht in die Haͤnde gerahte.","norm":"Der Sohn ging hin zu seines Vaters Freund / klagte / dass er einen Totschlag unversehens begangen / den Erschlagenen aber in diesen Sack gesteckt habe / und bat ihn / dass er / um der Freundschaft willen / die er mit seinem Vater gepflegt / ihm wolle einen guten Rat geben / wo er den Erschlagenen hin begraben / und sich selbst verbergen könne / damit er der Obrigkeit nicht in die Hände gerate.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.727499961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5580,"date":1663,"orig":"Des Vaters Freund erſchrack uñ ſagte alsbald:","norm":"Des Vaters Freund erschrak und sagte alsbald:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.435500144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5581,"date":1663,"orig":"Kom herein/ mein Sohn.","norm":"Komme herein / mein Sohn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.519700050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5582,"date":1663,"orig":"Von ſolchen Sachen/ muß man auff der Straß nicht viel reden.","norm":"Von solchen Sachen / muss man auf der Strass nicht viel reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.393799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5583,"date":1663,"orig":"Als er in das Hauß kam/ ſagte er: Bleibe hier im finſtern/ biß ich befohlen hab/ daß all mein Geſind zu Bett gehe.","norm":"Als er in das Haus kam / sagte er: Bleibe hier im finsteren / bis ich befohlen habe / dass all mein Gesinde zu Bett gehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.132800102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5584,"date":1663,"orig":"Kurtz hernach kam er wieder/ bracht eine Hacke/ Spade/ und andere Jnſtrumenta/ fuͤhrte ihn in ein geheimes Gewoͤlb/ und fieng an ein Loch zu machen/ daß er den Erſchlagenen darein begraben koͤnte.","norm":"Kurz hernach kam er wieder / brachte eine Hacke / Spate / und andere Instrumente / führte ihn in ein geheimes Gewölbe / und fing an ein Loch zu machen / dass er den Erschlagenen darein begraben könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.373499870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5585,"date":1663,"orig":"Der Sohn kunte ſich laͤnger nicht enthalten/ fieng an zu weinen/ fiel ihm umb den Hals/ und bat ihn/ er woͤlle ſein Freund ſeyn/ wie er ſeines Vaters Freund bißhero geweſen ſey.","norm":"Der Sohn konnte sich länger nicht enthalten / fing an zu weinen / fiel ihm um den Hals / und bat ihn / er wolle sein Freund sein / wie er seines Vaters Freund bisher gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.883699893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5586,"date":1663,"orig":"Dann/ ſagte er/ ich ſehe wol/ daß ich keinen Freund hab.","norm":"Dann / sagte er / ich sehe wohl / dass ich keinen Freund habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.661799907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5587,"date":1663,"orig":"Mein Vater hat einen einigen Freund.","norm":"Mein Vater hat einen einigen Freund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.513800144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5588,"date":1663,"orig":"Zeigte ihm darauff das geſchlachte Kalb im Sack/ und erzehlte ihm allen Verlauff.","norm":"Zeigte ihm darauf das Geschlachte Kalb im Sack / und erzählte ihm allen Verlauf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.165299892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5589,"date":1663,"orig":"Der Sohn kam wieder zu ſeinem Vater/ beklagte ſein Ungluͤck/ daß er nicht einen rechten Freund/ unter ſo viel tauſend Bekanten/ habe.","norm":"Der Sohn kam wieder zu seinem Vater / beklagte sein Unglück / dass er nicht einen rechten Freund / unter so viel tausend bekannten / habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.024400234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5590,"date":1663,"orig":"Er gratulirte aber ſeinem Vater/ daß er einen einigen treuen Freund in der Welt habe.","norm":"Er gratulierte aber seinem Vater / dass er einen einigen treuen Freund in der Welt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.619200229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5591,"date":1663,"orig":"Der Vater antwortet: Sohn/ du weiſt nicht wie lang ich dieſen einigen Freund behalten werde.","norm":"Der Vater antwortet: Sohn / du weist nicht wie lang ich diesen einigen Freund behalten werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.672900199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5592,"date":1663,"orig":"Jch kenne die Welt/ und weiß/ wie wunderlich der Menſchen Gemuͤhter ſich veraͤndern Er hat dir jetzo einen Puff außgehalten.","norm":"Ich kenne die Welt / und weiß / wie wunderlich der Menschen Gemüter sich verändern er hat dir jetzt einen Puff ausgehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.310999870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5593,"date":1663,"orig":"Wer weiß/ ob er es thun wuͤrde/ wann du zum andernmal kaͤmeſt?","norm":"Wer weiß / ob er es tun würde / wann du zum anderen Mal kämest?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.486499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5594,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar/ ich liebe dieſen meinen Freund von Hertzen.","norm":"Fürwahr / ich liebe diesen meinen Freund von Herzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.422399997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5595,"date":1663,"orig":"Und Liebe erwirbt Liebe.","norm":"Und Liebe erwirbt Liebe.","lang_fastText":"ls","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.648200035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5596,"date":1663,"orig":"Es iſt die Liebe wie ein Magnet.","norm":"Es ist die Liebe wie ein Magnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.928200006484985} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5597,"date":1663,"orig":"Gleich wie ein Magnet Eiſen an ſich ziehet/ alſo ziehet die Liebe ein Hertz an ſich/ das ſo hart und unbeweglich iſt/ als Eiſen.","norm":"Gleich wie ein Magnet Eisen an sich ziehet / also ziehet die Liebe ein Herz an sich / das so hart und unbeweglich ist / als Eisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.514699935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5598,"date":1663,"orig":"Allein/ ich hab erfahren/ daß viel Leute ſeyen/ wie die Huͤndlein/ wann die Jungfrauen dieſelbe im Schoß haben/ und ſpielen mit ihnen/ ſo ſchmeichlẽ ſie ihnẽ wiederum.","norm":"Allein / ich habe erfahren / dass viel Leute seien / wie die Hündlein / wann die Jungfrauen dieselbe im Schoß haben / und spielen mit ihnen / so schmeichle sie ihnen wiederum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.211299896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5599,"date":1663,"orig":"Wann ſie aber dieſelbe zornig machen/ ſo murren ſie/ und beiſſen um ſich.","norm":"Wann sie aber dieselbe zornig machen / so murren sie / und beißen um sich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.211599826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5600,"date":1663,"orig":"Die Erfahrung hat mich gelehret/ daß viel Leute ſeyen/ wie die Mußqueten.","norm":"Die Erfahrung hat mich gelehrt / dass viel Leute seien / wie die Musketen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.437900066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5601,"date":1663,"orig":"Wann die Mußquete ſchon geladen iſt/ ſo thut ſie keinen Schaden.","norm":"Wann die Mußquete schon geladen ist / so tut sie keinen Schaden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.10860013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5602,"date":1663,"orig":"Man darff ſie hinden und vornen angreiffen/ und man verbrennt die Haͤnde nicht.","norm":"Man darf sie hinten und vorne angreifen / und man verbrennt die Hände nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.897900104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5603,"date":1663,"orig":"Aber/ wann man Pulver auff die Pfanne ſchuͤttet/ und die Lunte auffſetzet/ ſo gibt es einen groſſen Knall/ und ſpeyet Feuer und Flamme von ſich.","norm":"Aber / wann man Pulver auf die Pfanne schüttet / und die Lunte aufsetzet / so gibt es einen großen Knall / und speiet Feuer und Flamme von sich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.231400012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5604,"date":1663,"orig":"Jch habe meinen Freund noch nicht erzuͤrnet.","norm":"Ich habe meinen Freund noch nicht erzürnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.396999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5605,"date":1663,"orig":"Wer weiß/ was er thun wuͤrde/ wann ich ihn einmal zornig machte?","norm":"Wer weiß / was er tun würde / wann ich ihn einmal zornig machte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.3632001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5606,"date":1663,"orig":"Als Philander dieſes geſagt/ ſprach er zu dem Aſcanio:","norm":"Als Philander dieses gesagt / sprach er zu dem Ascanio:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.912600040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5607,"date":1663,"orig":"Setze dich/ ich muß dir noch etwas ſagen:","norm":"Setze dich / ich muss dir noch etwas sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.629700183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5608,"date":1663,"orig":"Weil du ſo groſſe Luſt haſt/ die Welt zu beſehen/ und zu wiſſen/ wie es in der Welt hergehe/ ſo muß ich dir erzehlen/ was ſich einsmals auff einer vornehmen Univerſitaͤt zutruge.","norm":"Weil du so große Lust hast / die Welt zu besehen / und zu wissen / wie es in der Welt hergehe / so muss ich dir erzählen / was sich einsmals auf einer vornehmen Universität zutrüge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.998399972915649} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5609,"date":1663,"orig":"Da ſatzten ſich einmal zween auff die Knie/ und truncken miteinander auff Bruͤderſchafft.","norm":"Da sattsten sich einmal zweien auf die Knie / und trunken miteinander auf Brüderschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.381700038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5610,"date":1663,"orig":"Der eine machte groſſe Complementen/ ſchlug an die Bruſt/ und ſagte:","norm":"Der eine machte große Komplementen / schlug an die Brust / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.319600105285644} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5611,"date":1663,"orig":"Sihe da/ mein Bruder/ da haſt du mein Hertz und meine Hand.","norm":"siehe da / mein Bruder / da hast du mein Herz und meine Hand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.575300216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5612,"date":1663,"orig":"Nichts/ als der Tod/ ſoll unſere Freundſchafft ſcheiden und trennen.","norm":"Nichts / als der Tod / soll unsere Freundschaft scheiden und trennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.741600036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5613,"date":1663,"orig":"Befehl mir nur/ und ſage/ wie/ wo/ oder wann/ ich dir dienen koͤnne.","norm":"Befehl mir nur / und sage / wie / wo / oder wann / ich dir dienen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.090400218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5614,"date":1663,"orig":"Nicht nur mein Haab und Gut/ ſoll zu deinen Dienſten ſeyn/ ſondern ich will mein Blut deinetwegen vergieſſen.","norm":"Nicht nur mein Hab und Gut / soll zu deinen Diensten sein / sondern ich will mein Blut deinetwegen vergießen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4816999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5615,"date":1663,"orig":"Als der andere darauff antworten wolte/ fiel ihm der erſte in die Rede/ und ſagte:","norm":"Als der andere darauf antworten wollte / fiel ihm der erste in die Rede / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.806300163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5616,"date":1663,"orig":"O mein Bruder/ trinck fort/ damit wir koͤnnen auffſtehen.","norm":"O mein Bruder / trink fort / damit wir können aufstehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.456500053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5617,"date":1663,"orig":"Dann die Knie thun mir weh.","norm":"Dann die Knie tun mir weh.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"af","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.624199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5618,"date":1663,"orig":"Jch kan nicht laͤnger alſo auff den Knien ſitzen.","norm":"Ich kann nicht länger also auf den Knien sitzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.981300115585327} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5619,"date":1663,"orig":"Der ander lachte/ und ſagte: Mein Bruder/ ich meinte/ du wolteſt fuͤr mich dein Blut vergieſſen?","norm":"Der ander lachte / und sagte: Mein Bruder / ich meinte / du wolltest für mich dein Blut vergießen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.815999984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5620,"date":1663,"orig":"Jſt es dir dann nun beſchwerlich/ meinethalben ein wenig auff den Knien zu ſitzen?","norm":"Ist es dir dann nun beschwerlich / meinethalben ein wenig auf den Knien zu sitzen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.228600025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5621,"date":1663,"orig":"Jch dencke jetzo an einen ehrlichen Mann/ der ſeinen Sohn auff Univerſitaͤten beſuchte.","norm":"Ich denke jetzt an einen ehrlichen Mann / der seinen Sohn auf Universitäten besuchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.87060022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5622,"date":1663,"orig":"Der Sohn legte mit fleiß ſein Stamm-Buch auff den Tiſch/ und gedachte/ der Vater ſolte ſehen/ was er fuͤr ein Kaͤrl ſey/ was fuͤr einen Sohn er erzogen hab/ dem ſo viel redliche Kaͤrle/ ſo viel vom Adel/ in das Stamm-Buch geſchrieben/ und ihn ſeinen Freund und Bruder genennet haben.","norm":"Der Sohn legte mit Fleiß sein Stamm-Buch auf den Tisch / und gedachte / der Vater sollte sehen / was er für ein Kerl sei / was für einen Sohn er erzogen habe / dem so viel redliche Kerle / so viel vom Adel / in das Stamm-Buch geschrieben / und ihn seinen Freund und Bruder genannt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.017799854278564} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5623,"date":1663,"orig":"Allein/ der Vater ſchuͤttelte den Kopff/ und ſagte: Jch ſehe wol/ ſo mancher Frater allhier iſt/ ſo manche Kanne Wein hat es mich gekoſter.","norm":"Allein / der Vater schüttelte den Kopf / und sagte: Ich sehe wohl / so mancher Frater allhier ist / so manche Kanne Wein hat es mich gekoster.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.593200206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5624,"date":1663,"orig":"Glaub mir/ Sohn/ ein Freund/ ein Freund ſag ich/ iſt ein edles Kleinod/ welches mit keinem Geld zu bezahlen iſt.","norm":"Glaube mir / Sohn / ein Freund / ein Freund sage ich / ist ein edles Kleinod / welches mit keinem Geld zu bezahlen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.306000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5625,"date":1663,"orig":"Jch habe dir gerahten/ du ſolleſt dich bekand machen/ mit vornehmen Jubilirern/ und ſehen/ daß du allerhand Edelgeſtein lerneſt kennen/ und von denſelben recht judiciren koͤnneſt.","norm":"Ich habe dir geraten / du sollest dich bekannt machen / mit vornehmen Jubilierern / und sehen / dass du allerhand Edelgestein lernest kennen / und von denselben recht judizieren könnest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.205399990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5626,"date":1663,"orig":"Wann es dir den Nutzen nicht bringet/ den ich dir geſagt hab/ ſo wird er dir doch darzu dienen/ daß du einmal bey groſſen Herren davon diſcuriren/ und ihnen zeigen koͤnteſt/ wie ſie von den Juden/ von Jubilirern und Gold-Arbeitern/ offt ſo ſchaͤndlich betrogen und vexiret werden.","norm":"Wann es dir den Nutzen nicht bringt / den ich dir gesagt habe / so wird er dir doch dazu dienen / dass du einmal bei großen Herren davon diskurieren / und ihnen zeigen könntest / wie sie von den Juden / von Jubilierern und Goldarbeitern / oft so schändlich betrogen und vexieret werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7453999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5627,"date":1663,"orig":"Eine vornehme Graͤfliche Dame/ wolte mich einsmals ſonderlich regaliren/ und hatte zu einem Juden geſchickt/ und begehret/ er ſolle ihr einen Ring mit einem ſchoͤnen Diamant ſchicken.","norm":"Eine vornehme Gräfliche Dame / wollte mich einsmals sonderlich regalieren / und hatte zu einem Juden geschickt / und begehret / er solle ihr einen Ring mit einem schönen Diamant schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.179900169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5628,"date":1663,"orig":"Der Jud kam/ und bracht einen Ring/ welchen er ſehr hochhielt.","norm":"Der Jude kam / und brachte einen Ring / welchen er sehr hochhielt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.178500175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5629,"date":1663,"orig":"Jch halff den Ring bedingen.","norm":"Ich half den Ring bedingen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.597099781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5630,"date":1663,"orig":"Endlich præſentirte ihn die Frau Graͤfin nur/ mit hoͤchſter Hoͤfligkeit.","norm":"Endlich präsentierte ihn die Frau Gräfin nur / mit höchster Höflichkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.372799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5631,"date":1663,"orig":"Jch wuſte in dieſem unverſehenen Fall nicht complementen gnug zu finden/ und mit Worten und Geberden zu dancken.","norm":"Ich wusste in diesem unversehenen Fall nicht Komplementen genug zu finden / und mit Worten und Gebärden zu danken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.649099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5632,"date":1663,"orig":"Jch hatte den Ring lange Zeit bey mir/ und hielte ihn fuͤr einen ſonderbaren Schatz.","norm":"Ich hatte den Ring lange Zeit bei mir / und hielte ihn für einen sonderbaren Schatz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.237800121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5633,"date":1663,"orig":"Endlich wolt ich einmal auch an einem ſonderbaren Ort ein præſent thun/ und wolte auß dem Ring etwas anders machen/ und den Diamant anders verſetzen laſſen/ und redete mit einem vornehmen Jubilirer davon/ der mein treuer Freund war/ der zeigte mir/ daß der Stein oder vermeinte Diamant/ bey weitem nicht ſo viel wehrt ſey/ als das Gold/ darinn er gefaſſet ſey.","norm":"Endlich wollte ich einmal auch an einem sonderbaren Ort ein präsent tun / und wollte aus dem Ring etwas anders machen / und den Diamant anders versetzen lassen / und redete mit einem vornehmen Jubilierer davon / der mein treuer Freund war / der zeigte mir / dass der Stein oder vermeinte Diamant / bei weitem nicht so viel wert sei / als das Gold / darin er gefasst sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.741300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5634,"date":1663,"orig":"Dagegen hab ich einsmals zu Franckfurt einen falſchen Ring umb anderthalb Kopſtuͤck gekaufft/ welcher von Zinck/ und amulirt, und mit einem falſchẽ Diamant beſetzt war/ und fragte einen vornehmen Jubilirer zu N. welcher meint/ er ſey keine Sau in Erkaͤntnis der Kleinodien/ was der Ring wehrt ſey?","norm":"Dagegen habe ich einsmals zu Frankfurt einen falschen Ring um anderthalb Kopstück gekauft / welcher von Zink / und amulirt, und mit einem falschen Diamant besetzt war / und fragte einen vornehmen Jubilierer zu N. welcher meint / er sei keine Sau in Erkenntnis der Kleinodien / was der Ring wert sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.363999843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5635,"date":1663,"orig":"Da ſetzte er ſeinen Brill auff die Naſe/ und ſagte: der Ring?","norm":"Da setzte er seinen Brille auf die Nase / und sagte: der Ring?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.485099792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5636,"date":1663,"orig":"Der Ring iſt unter 50. Reichsthaler nicht gekaufft.","norm":"Der Ring ist unter 50. Reichstaler nicht gekauft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.263400077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5637,"date":1663,"orig":"Jch lachte/ und ſagte: Herr/ ich mache keine profeſſion vom Betriegen/ ſonſten wolt ich heut einen guten Kauffſchlag thun.","norm":"Ich lachte / und sagte: Herr / ich mache keine profession vom Betrügen / sonsten wollte ich heute einen guten Kaufschlag tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.660799980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5638,"date":1663,"orig":"Jch ſehe nun wol/ daß Claus Narꝛ einsmals hab geredet/ nicht wie ein Narꝛ/ ſondern wie ein weiſer Mann.","norm":"Ich sehe nun wohl / dass Claus Narr einsmals habe geredet / nicht wie ein Narr / sondern wie ein weiser Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.53819990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5639,"date":1663,"orig":"Dann/ als ihm einsmals auch ein vornehmer Hofmann einen Diamant von zwantzig Carath zeigete/ und ſagte: Claus/ was meinſt du wol/ wie viel iſt dieſer Stein wehrt?","norm":"Dann / als ihm einsmals auch ein vornehmer Hofmann einen Diamant von zwanzig Karat zeigte / und sagte: Claus / was meinst du wohl / wie viel ist dieser Stein wert?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.438499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5640,"date":1663,"orig":"Da antwortet Claus:","norm":"Da antwortet Claus:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.9928998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5641,"date":1663,"orig":"So viel/ als ein reicher Narr dafuͤr geben will.","norm":"So viel / als ein reicher Narr dafür geben will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.906300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5642,"date":1663,"orig":"Es hat mir juͤngſt eine vornehme Dame/ auß einem hohen Geſchlecht/ etliche koͤſtliche Ring zugeſchicket/ und begehrt/ ich ſolle doch auff dieſe Kleinodien/ ihr bey einem guten Chriſten ein Stuͤck Geld auffnehmen.","norm":"Es hat mir jüngst eine vornehme Dame / aus einem hohen Geschlecht / etliche köstliche Ring zugeschickt / und begehrt / ich solle doch auf diese Kleinodien / ihr bei einem guten Christen ein Stück Geld aufnehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.188000202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5643,"date":1663,"orig":"Jch zeigte dieſe Ringe unterſchiedenen Jubilirern.","norm":"Ich zeigte diese Ringe unterschiedenen Jubilierern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.419400215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5644,"date":1663,"orig":"Allein/ wann ich zu ihnen kam/ dachte ich an jenen Papiſtiſchen Pfaffen/ der ſagte:","norm":"Allein / wann ich zu ihnen kam / dachte ich an jenen Papistischen Pfaffen / der sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.393300056457519} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5645,"date":1663,"orig":"Viel Koͤpffe/ viel Sinne.","norm":"Viel Köpfe / viel Sinne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"mt","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.330499649047852} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5646,"date":1663,"orig":"Endlich dachte ich/ ihr ſeyd entweder alleſamt Narren/ oder boͤſe Chriſten.","norm":"Endlich dachte ich / ihr seid entweder allesamt Narren / oder böse Christen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.327199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5647,"date":1663,"orig":"Einsmals kam ein redlicher Chriſt zu mir/ und klagte/ daß er einen Diamant/ den er um.","norm":"Einsmals kam ein redlicher Christ zu mir / und klagte / dass er einen Diamant / den er um.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.19890022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5648,"date":1663,"orig":"250. Reichsthaler bezahlet/ einem in Nohtfall verſetzet/ und endlich wieder eingeloͤſet habe.","norm":"250. Reichstaler bezahlet / einem in Notfall versetzet / und endlich wieder eingelöst habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.56820011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5649,"date":1663,"orig":"Nach etzlichen Jahren hab er gedacht/ dieſer Ring bringt keine Rente/ er wolle ihn verkauffen/ das Geld außlehnen/ damit ſeine Kinder hinfuͤhro davon ihre Rente bekommen koͤnten.","norm":"Nach etlichen Jahren habe er gedacht / dieser Ring bringt keine Rente / er wolle ihn verkaufen / das Geld außlehnen / damit seine Kinder hinfür davon ihre Rente bekommen könnten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.867400169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5650,"date":1663,"orig":"Als er aber die Jubilirer den Ring hab æſtimiren laſſen/ hab er endlich erfahren muͤſſen/ daß der Stein verwechſelt/ und an ſtatt des vorigen Diamants/ ein weiſſer Saphir eingeſetzt/ welcher nicht einen Ducaten wehrt ſey.","norm":"Als er aber die Jubilierer den Ring habe ästimieren lassen / habe er endlich erfahren müssen / dass der Stein verwechselt / und anstatt des vorigen Diamant / ein weißer Saphir eingesetzt / welcher nicht einen Dukaten wert sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3308000564575195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5651,"date":1663,"orig":"So groſſer Jrꝛthum vorgehet in Kauffung und Verkauffung der Kleinodien/ ſo groſſer Jrꝛthum gehet vor in Erwehlung rechter Freunde.","norm":"So großer Irrtum vorgehet in Kaufung und Verkaufung der Kleinodien / so großer Irrtum geht vor in Erwählung rechter Freunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.629499912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5652,"date":1663,"orig":"Wann ich mein gantzes Leben betrachte/ ſo befinde ich/ dz diejenige/ welche ich am all ermeiſtẽ geliebt/ welche ich die groͤſte Dienſte und Freundſchafft erwieſẽ/ mir das groͤſte Leid angethan/ und alles mit Undanck belohnet haben Allein/ ich ſehe auch/ daß mir der liebe Gott wiederum das nobile vindictæ genus allzeit an die Hand gegeben/ daß ich mich immerdar durch Wolthaten hab raͤchen koͤnnen/ und daß entweder ſie/ oder ihre Kinder/ mich wieder geehret/ und mit heimlichen complementen erkandt haben/ daß ihnen feurige Kohlen auff ihren Kopff geſamlet ſeyen.","norm":"Wann ich mein ganzes Leben betrachte / so befinde ich / das diejenige / welche ich am all ermeisten geliebt / welche ich die größte Dienste und Freundschaft erwiesen / mir das größte Leid angetan / und alles mit Undank belohnet haben allein / ich sehe auch / dass mir der liebe Gott wiederum das nobile vindictae Genus allzeit an die Hand gegeben / dass ich mich immerdar durch Wohltaten habe rächen können / und dass entweder sie / oder ihre Kinder / mich wieder geehrt / und mit heimlichen Komplementen erkannt haben / dass ihnen feurige Kohlen auf ihren Kopf gesammelt seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.855299949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5653,"date":1663,"orig":"Wann ich betrachte/ wie es in der Welt hergehe/ ſo ſehe ich/ daß man unter falſchen Freunden offtmals mehr Gefahr habe/ als unter offentlichen Feinden.","norm":"Wann ich betrachte / wie es in der Welt hergehe / so sehe ich / dass man unter falschen Freunden oftmals mehr Gefahr habe / als unter öffentlichen Feinden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.63730001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5654,"date":1663,"orig":"David meinete/ er habe an ſeinem Schwieger-Vater/ dem Saul/ einen ſolchen Freund/ auff welchen er Haͤuſer bauen koͤnte.","norm":"David meinte / er habe an seinem Schwiegervater / dem Saul / einen solchen Freund / auf welchen er Häuser bauen könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.243800163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5655,"date":1663,"orig":"Allein/ er befande/ daß Saul ſein aͤrgſter Feind ſeye/ der ſeinẽ Sohn Jonathan/ und allẽ ſeinẽ Knechtẽ befolẽ/ dz ſie dẽ armẽ David/ der es mit dẽ Saul uñ ſeinẽ Hauß/ ſo gut meinte/ ſolte den Hals brechẽ.","norm":"Allein / er befand / dass Saul sein ärgster Feind sei / der seinen Sohn Jonathan / und allen seinen Knechten befohlen / dass sie den armen David / der es mit den Saul und seinen Haus / so gut meinte / sollte den Hals brechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.820400238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5656,"date":1663,"orig":"Da muſte er ſich unter die Frembde begeben/ und kam endlich zu der Moabiter Koͤnig/ und bat ihn/ daß er ihn und ſeine Eltern beherbergen/ und fuͤr ſeines Schwieger-Vaters Tyranney ſchuͤtzen wolle/ wie zu leſen iſt/ im 1. Buch Sam. am 2. Cap.","norm":"Da musste er sich unter die Fremde begeben / und kam endlich zu der Moabiter König / und bat ihn / dass er ihn und seine Eltern beherbergen / und für seines Schwieger-Vaters Tyrannei schützen wolle / wie zu lesen ist / im 1. Buch Sam . am 2. Kap.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.494699954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5657,"date":1663,"orig":"Aber der Prophet Gad kam zu David/ und ſprach:","norm":"Aber der Prophet Gad kam zu David / und sprach:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.952199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5658,"date":1663,"orig":"Bleibe nicht in der Burg/ (der Moabiter Koͤnig/ ſondern gehe hin/ und komme ins Land Juda.","norm":"Bleibe nicht in der Burg / (der Moabiter König / sondern gehe hin / und komme ins Land Juda.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.054800033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5659,"date":1663,"orig":"David hatte der Moabiter Koͤnig fuͤr ſeinen beſten Freund gehalten/ und vermeint/ in ſeiner Burg ſey er fuͤr allen Feinden ſicher.","norm":"David hatte der Moabiter König für seinen besten Freund gehalten / und vermeint / in seiner Burg sei er für allen Feinden sicher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.165999889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5660,"date":1663,"orig":"Allein/ der Prophet Gad ſahe/ daß es der Moabiter Koͤnig mit David nicht redlich und auffrichtig meine/ darumb riehte er ihme/ er ſolle wieder ins Juͤdiſche Land kommen.","norm":"Allein / der Prophet Gad sah / dass es der Moabiter König mit David nicht redlich und aufrichtig meine / darum riete er ihm / er solle wieder ins jüdische Land kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.682600021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5661,"date":1663,"orig":"Dann er wuͤrde weniger Gefahr in ſeines offentlichen Feindes/ als in ſeines falſchen Freundes Land haben.","norm":"Dann er würde weniger Gefahr in seines öffentlichen Feindes / als in seines falschen Freundes Land haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.301300048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5662,"date":1663,"orig":"Jch dencke jetzo an Alexandrum Magnum, der war einsmals ſehr verwundet/ und ließ ſich verbinden.","norm":"Ich denke jetzt an Alexandrum Magnum, der war einsmals sehr verwundet / und ließ sich verbinden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.320499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5663,"date":1663,"orig":"Da kam ſein Kriegs-Freund und Obriſter Parmenio zu ihm/ und verwieſe es ihm/ daß er/ mitten unter ſeinen Feinden/ ſich in ſolche Gefahr geſetzt hab.","norm":"Da kam sein Kriegs-Freund und Oberster Parmenio zu ihm / und verwiese es ihm / dass er / mitten unter seinen Feinden / sich in solche Gefahr gesetzt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.571300029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5664,"date":1663,"orig":"Da antwortete Alexander: Hoͤre Parmenio, ſchuͤtze du mich fuͤr meinen falſchen Freunden/ fuͤr meinen offentlichen Feinden/ will ich mich ſchon ſelbſt ſchuͤtzen.","norm":"Da antwortete Alexander: Höre Parmenio, schütze du mich für meinen falschen Freunden / für meinen öffentlichen Feinden / will ich mich schon selbst schützen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6697998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5665,"date":1663,"orig":"Gehe durch die alte Hiſtorien/ du wirſt finden/ daß dem Julio Cæſari, dem Lentulo, dem Pompejo Magno, dem Pyrrho, und andern vornehmen Herren/ ihre groſſe und gewaltige Feinde offt nicht haben ſchaden koͤnnen.","norm":"Gehe durch die alte Historien / du wirst finden / dass dem Julio Caesari, dem Lentulo, dem Pompejo Magnus, dem Pyrrho, und anderen vornehmen Herren / ihre große und gewaltige Feinde oft nicht haben schaden können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.05679988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5666,"date":1663,"orig":"Allein/ ihre Freunde/ welche gleichſam ihre Creaturen waren/ welche ſie befoͤrdert und erhoben hatten/ die haben ſie in das hoͤchſte Ungluͤck/ um ihre Wohlfahrt/ und ihrer ein Theil um ihre Haͤlſe gebracht.","norm":"Allein / ihre Freunde / welche gleichsam ihre Kreaturen waren / welche sie befördert und erhoben hatten / die haben sie in das höchste Unglück / um ihre Wohlfahrt / und ihrer ein Teil um ihre Hälse gebracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.936800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5667,"date":1663,"orig":"Ein Politicus oder Hofmann/ hat ſich ſonderlich wol fuͤrzuſehen/ fuͤr denen/ welche er auß dem Staub erhoben/ und zu Leuten gemacht hat.","norm":"Ein Politicus oder Hofmann / hat sich sonderlich wohl vorzusehen / für denen / welche er aus dem Staub erhoben / und zu Leuten gemacht hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.157100200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5668,"date":1663,"orig":"Dañ/ wann er Ungluͤck hat/ und bey ſeinem Herrn in Ungnad kommt/ ſo ſind gemeiniglich ſeine Creaturen ſeine aͤrgſte Feinde/ und wollen das Anſehen nicht haben/ daß ſie es mit ihm gehalten haben/ damit ſie nicht auch ſich des HErrn Ungnad theilhafftig machen.","norm":"Dann / wann er Unglück hat / und bei seinem Herrn in Ungnade kommt / so sind gemeiniglich seine Kreaturen seine ärgste Feinde / und wollen das Ansehen nicht haben / dass sie es mit ihm gehalten haben / damit sie nicht auch sich des Herrn Ungnade teilhaftig machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.293900012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5669,"date":1663,"orig":"Der Geiſtreiche und auffrichtige Theologus D. Conr. Dieterich/ ſchrieb einsmals an mich:","norm":"Der Geistreiche und aufrichtige Theologus D. Conr. Dietrich / schrieb einsmals an mich:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.061600208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5670,"date":1663,"orig":"Jch moͤchte gern ſehen/ daß ihr bey und neben mir waͤret.","norm":"Ich möchte gern sehen / dass ihr bei und neben mir wäret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.043300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5671,"date":1663,"orig":"Allein/ weil ihr mit mir ſo naher Schwägerſchafft verwandt ſeyd/ ſo kan ich meine hertzliche Begierde nicht wol ins Werck ſtellen.","norm":"Allein / weil ihr mit mir so naher Schwägerschaft verwandt seid / so kann ich meine herzliche Begierde nicht wohl ins Werk stellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.935100078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5672,"date":1663,"orig":"Damit hab ich unter andern meine authoritaͤt in Ulm conſervirt, daß ich keinen meiner Bluts-Freund darinn befoͤrdert hab.","norm":"Damit habe ich unter anderen meine Autorität in Ulm konserviert, dass ich keinen meiner Blutsfreund darin befördert habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.212299823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5673,"date":1663,"orig":"Und ich rahte euch/ wann ihr dermaleins in einen hoͤhern Ehren- Stand tretet/ ſo thut dergleichen.","norm":"Und ich Rate euch / wann ihr dermaleinst in einen höheren Ehren-Stand tretet / so tut dergleichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.834799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5674,"date":1663,"orig":"Sehet N. zu N. an/ der wolte immer ſeine Leut/ ſeine Kinder/ um und bey ſich haben.","norm":"Sehet N. zu N. an / der wollte immer seine Leute / seine Kinder / um und bei sich haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.030099868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5675,"date":1663,"orig":"Und die Leut/ welche er ſeinen Toͤchtern gab/ waren von ſolchen Qualitaͤten/ daß ſie in aller Welt haͤtten/ koͤnnen Befoͤrderung finden.","norm":"Und die Leute / welche er seinen Töchtern gab / waren von solchen Qualitäten / dass sie in aller Welt hätten / können Beförderung finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.126100063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5676,"date":1663,"orig":"Allein/ weil er ſie mit aller Gewalt wolte neben ſich haben/ lude er ihm uñ den ſeinigen groſſe Mißgunſt auff den Hals.","norm":"Allein / weil er sie mit aller Gewalt wollte neben sich haben / lude er ihm und den seinigen große Missgunst auf den Hals.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.834799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5677,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ daß es beſſer ſey/ daß man einen Freund an dieſen/ den andern an jenen Ort befoͤrdere.","norm":"Ich halte dafür / dass es besser sei / dass man einen Freund an diesen / den anderen an jenen Ort befördere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.606800079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5678,"date":1663,"orig":"Urſachen will ich euch hinfuͤro ſagen.","norm":"Ursachen will ich euch hinfür sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.618199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5679,"date":1663,"orig":"Als ich noch ein junger Student zu Marpurg war/ war daſelſt ein armer Menſch/ welcher in Verwirrung des Haupts gerahten war/ und der dolle Johannes genannt wurde.","norm":"Als ich noch ein junger Student zu Marpurg war / war daselst ein armer Mensch / welcher in Verwirrung des Haupts geraten war / und der dolle Johannes genannt wurde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.167200088500977} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5680,"date":1663,"orig":"Er redete gut Latein/ und war in Hiſtorien ziemlich beleſen.","norm":"Er redete gut Latein / und war in Historien ziemlich belesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.522600173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5681,"date":1663,"orig":"Und unterweilens redete er ziemlich vernuͤnfftig.","norm":"Und Unterweilens redete er ziemlich vernünftig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.265999794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5682,"date":1663,"orig":"Dieſer hatte einen Hund/ den nennet er Vulgus.","norm":"Dieser hatte einen Hund / den nennt er Vulgus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.222499847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5683,"date":1663,"orig":"Jch fragte ihn einsmals/ warum er den Hund Vulgus nenne?","norm":"Ich fragte ihn einsmals / warum er den Hund Vulgus nenne?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.212299823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5684,"date":1663,"orig":"Da fieng er an zu lachen/ und ſagte:","norm":"Da fing er an zu lachen / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.224200010299682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5685,"date":1663,"orig":"Vulgus amicitias utilitate probat.","norm":"Vulgus amicitias utilitate probat.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.404300212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5686,"date":1663,"orig":"Wann ich meinem Hund zu freſſen gebe/ ſo iſt er mein guter Freund/ und convoirt mich/ wo ich hingehe.","norm":"Wann ich meinem Hund zu fressen gebe / so ist er mein guter Freund / und convoirt mich / wo ich hingehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.1645002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5687,"date":1663,"orig":"Wann ich aber ſelbſt nichts zu freſſen hab/ ſo hat die Freundſchafft zwiſchen mir und meinem Hunde ein Ende.","norm":"Wann ich aber selbst nichts zu fressen habe / so hat die Freundschaft zwischen mir und meinem Hunde ein Ende.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.758800029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5688,"date":1663,"orig":"Weil du ja in die Welt gehen wilſt/ ſo gehe jederman mit Freundlichkeit und Hoͤfligkeit unter Augen.","norm":"Weil du ja in die Welt gehen willst / so gehe jedermann mit Freundlichkeit und Höflichkeit unter Augen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.047100067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5689,"date":1663,"orig":"Aber halte keinen fuͤr deinen Freund/ du habeſt ihn dann in der Noht probirt.","norm":"Aber halte keinen für deinen Freund / du habest ihn dann in der Not probiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.766499996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5690,"date":1663,"orig":"Verlaß dich auch nicht auff vornehme Leut/ auff Koͤnige/ Fuͤrſten/ und andere groſſe Heren.","norm":"Verlass dich auch nicht auf vornehme Leute / auf Könige / Fürsten / und andere große Herren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.018499851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5691,"date":1663,"orig":"Dann ſie ſind Menſchen.","norm":"Dann sie sind Menschen.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.295899868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5692,"date":1663,"orig":"Und alle Menſchen ſind Luͤgner.","norm":"Und alle Menschen sind Lügner.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.18090009689331} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5693,"date":1663,"orig":"Wann dir ein groſſer Herr etwas zuſagt/ ſo halt es fuͤr gnaͤdige complementen, und dencke/ daß von dieſen Worten/ biß zu dẽ Wercken noch ein weiter Weg ſey.","norm":"Wann dir ein großer Herr etwas zusagt / so halte es für gnädige Komplementen, und denke / dass von diesen Worten / bis zu den Werken noch ein weiter Weg 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höflichen Komplementen abgespeist / und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.14139986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5697,"date":1663,"orig":"Wir bleiben euch allezeit in Gnaden wol gewogẽ.","norm":"Wir bleiben euch allezeit in Gnaden wohl gewogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.801700115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5698,"date":1663,"orig":"Da hab er ſeine Katze in einen Kaſten geſchloſſen/ und ihr nichts zu freſſen gegeben.","norm":"Da habe er seine Katze in einen Kasten geschlossen / und ihr nichts zu fressen gegeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.317100048065185} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5699,"date":1663,"orig":"Die Katze hab im Kaſten keine Maͤuſe fangen koͤnnen.","norm":"Die Katze habe im Kasten keine Mäuse fangen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.246200084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5700,"date":1663,"orig":"Haͤtte gern ein ſtuͤck Speck haben moͤgen/ hab ſich demnach mit ihrem Miau/ hoͤren laſſen/ und ihren Hunger zuverſtehen gegeben/ Nathanael aber hab ihr immer zugeruffen:","norm":"Hätte gern ein Stück Speck haben mögen / habe sich demnach mit ihrem Miau / hören lassen / und ihren Hunger zu verstehen gegeben / Nathanael aber habe ihr immer zugerufen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.584499835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5701,"date":1663,"orig":"Kaͤtzlein/ gib dich zufrieden: Mein gnaͤdigſter Herr iſt mir in Gnaden wol gewogen.","norm":"Kätzlein / gib dich zufrieden: Mein gnädigster Herr ist mir in Gnaden wohl gewogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.027599811553955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5702,"date":1663,"orig":"Endlich ſey die Katz Hungers geſtorben.","norm":"Endlich sei die Katz Hungers gestorben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.803299903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5703,"date":1663,"orig":"Nathanael ſeye kurtz hernach wieder zu ſeinem Herrn kommen/ hab ihm etwas gebracht/ welches er gemacht/ damit ſich der Herr ſehr beluſtiget/ und geſagt hab:","norm":"Nathanael sei kurz hernach wieder zu seinem Herrn kommen / habe ihm etwas gebracht / welches er gemacht / damit sich der Herr sehr belustiget / und gesagt habe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.377900123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5704,"date":1663,"orig":"Nun/ wir bleiben euch in Gnaden 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meinet / die seien seine besten Freunde welche ihn in Gegenwart loben / und ihm die allerbeste Worte geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.009300231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5708,"date":1663,"orig":"Aber ſolche Leute/ machen es offt wie die Katzen/ welche vornen lecken/ und hinden kratzen.","norm":"Aber solche Leute / machen es oft wie die Katzen / welche vorne lecken / und hinten kratzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.540299892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5709,"date":1663,"orig":"Sie loben alles/ und geben gute Worte/ wan ſie bey einem ſind/ aber ſie ſchelten alles/ wann ſie von einem kommen.","norm":"Sie loben alles / und geben gute Worte / wann sie bei einem sind / aber sie schelten alles / wann sie von einem kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.883299827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5710,"date":1663,"orig":"Jener ſagte:","norm":"Jener sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.986100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5711,"date":1663,"orig":"Wer mich lobt in præſenz, und ſchilt mich in abſenz, den erwuͤrg die Peſtilentz.","norm":"Wer mich lobt in Präsenz, und schilt mich in Absenz, den erwürg die Pestilenz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.974100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5712,"date":1663,"orig":"Dieſes begehr ich nicht zu ſagen/ oder zu wuͤnſchen.","norm":"Dieses begehre ich nicht zu sagen / oder zu wünschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.097300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5713,"date":1663,"orig":"Dann/ wann alle die falſchen Leute/ welche mir in Gegenwart die allerbeſten Worte geben/ und in Abweſenheit alles ſchelten und reformiren, ſolte die Peſtilentz anſtoſſen/ ſo wuͤrde an manchem Ort die Peſtilentz ſehr graſſiren.","norm":"Dann / wann alle die falschen Leute / welche mir in Gegenwart die allerbesten Worte geben / und in Abwesenheit alles schelten und reformieren, sollte die Pestilenz anstoßen / so würde an manchem Ort die Pestilenz sehr grassieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.046700000762939} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5714,"date":1663,"orig":"Solche falſche Leute waren die Phariſeer.","norm":"Solche falsche Leute waren die Pharisäer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"gd","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.954999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5715,"date":1663,"orig":"Die ſandten zu Chriſto/ Matth. am 22. Cap. und lieſſen ihm ſagen: Meiſter/ wir wiſſen/ daß du warhafftig biſt/ und lehreſt den Weg Gottes recht/ und du frageſt nach niemand.","norm":"Die sandten zu Christo / Matth. am 22. Cap. und ließen ihm sagen: Meister / wir wissen / dass du wahrhaftig bist / und lehrest den Weg Gottes recht / und du fragest nach niemand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.762200117111206} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5716,"date":1663,"orig":"Denn du achteſt nicht das Anſehen der Menſchen.","norm":"Denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.190099954605102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5717,"date":1663,"orig":"Sage uns/ was duͤncket dich/ iſt es recht/ daß man dem Kaͤyſer Zinß gebe oder nicht?","norm":"Sage uns / was dünket dich / ist es recht / dass man dem Kaiser Zins gebe oder nicht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.030799865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5718,"date":1663,"orig":"Das waren glatte und geſchmuͤckte Wort.","norm":"Das waren glatte und geschmückte Wort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.983399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5719,"date":1663,"orig":"Mancher haͤtte gemeinet/ Chriſtus habe keine beſſere Freund zu Jeruſalem/ als die Phariſeer.","norm":"Mancher hätte gemeint / Christus habe keine bessere Freund zu Jerusalem / als die Pharisäer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.848700046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5720,"date":1663,"orig":"Dann ſie thun ihm ja alle Ehr an.","norm":"Dann sie tun ihm ja alle Ehre an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"gd","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.61929988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5721,"date":1663,"orig":"Aber/ es war lauter Falſchheit und Betrug.","norm":"Aber / es war lauter Falschheit und Betrug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.06879997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5722,"date":1663,"orig":"Darum nennet ſie Chriſtus in nachfolgendem Capitel Heuchler/ und ſchrie achtmal nacheinander das Weh uͤber ſie.","norm":"Darum nennt sie Christus in nachfolgendem Kapitel Heuchler / und schrie achtmal nacheinander das Weh über sie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.908599853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5723,"date":1663,"orig":"Wer ein treuer Freund iſt/ der ſagt ſeinem Freund in Gegenwart/ was ihm nicht wol anſtehet/ und redet dagegen in Anweſenheit/ und hinter ſeinem Ruͤcken/ alles gutes von ihm.","norm":"Wer ein treuer Freund ist / der sagt seinem Freund in Gegenwart / was ihm nicht wohl anstehet / und redet dagegen in Anwesenheit / und hinter seinem Rücken / alles gutes von ihm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.292699813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5724,"date":1663,"orig":"Alſo macht es Chriſtus der HErr.","norm":"Also macht es Christus der Herr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.63040018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5725,"date":1663,"orig":"Der hatte die Juden lieb/ und meynte es/ als ein treuer Freund/ mit ihnen.","norm":"Der hatte die Juden lieb / und meinte es / als ein treuer Freund / mit ihnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.826499938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5726,"date":1663,"orig":"Wann er nun bey ihnen war/ ſo nahm er kein Blat fuͤrs Maul/ ſondern ſagte ihnen/ was ihnen zu ſagen war.","norm":"Wann er nun bei ihnen war / so nahm er kein Blatt fürs Maul / sondern sagte ihnen / was ihnen zu sagen war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.476399898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5727,"date":1663,"orig":"Er ſtellete ihnen ihre Untugend vor Augen.","norm":"Er stellte ihnen ihre Untugend vor Augen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4319000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5728,"date":1663,"orig":"Er ſchalt ſie Teuffels-Kinder/ Joh. 8. und ſagte:","norm":"Er schalt sie Teufelskinder / Joh . 8. und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.345200061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5729,"date":1663,"orig":"Jhr ſeyd von dem Vater dem Teufel/ und nach eures Vaters Luſt wollet ihr thun!","norm":"Ihr seid von dem Vater dem Teufel / und nach eures Vaters Lust wollet ihr tun!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.397600173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5730,"date":1663,"orig":"Wann Er aber von ihnen war/ und bey den Heyden von den Juden redete gar honorificè und wol von ihnen.","norm":"Wann er aber von ihnen war / und bei den Heiden von den Juden redete gar honorifice und wohl von ihnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.085400104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5731,"date":1663,"orig":"Da Er/ Marc. am 7. Cap. mit einem Griechiſchẽ Weib redete/ deren Tochter vom Teufel beſeſſen war/ da redete Er von den Juden gar ehrerbietig.","norm":"Da Er / Marc. am 7. Cap. mit einem griechischen Weib redete / deren Tochter vom Teufel besessen war / da redete er von den Juden gar ehrerbietig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.392399787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5732,"date":1663,"orig":"Er nennete ſeine Kinder/ und ſagte:","norm":"Er nannte seine Kinder / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.438499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5733,"date":1663,"orig":"Laſt zuvor die Kinder ſatt werden.","norm":"Last zuvor die Kinder satt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7967000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5734,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht fein/ daß man der Kinder Brod nehme/ und werffe es vor die Hunde.","norm":"Es ist nicht fein / dass man der Kinder Brot nehme / und werfe es vor die Hunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.676499843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5735,"date":1663,"orig":"Mancher meinet/ der ſey ſein Freund/ der ihm nach dem Munde redet/ und alles/ was er thut/ lobet.","norm":"Mancher meinet / der sei sein Freund / der ihm nach dem Munde redet / und alles / was er tut / lobet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.378099918365478} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5736,"date":1663,"orig":"Allein/ es iſt offt weit gefehlet.","norm":"Allein / es ist oft weit gefehlt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.335899829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5737,"date":1663,"orig":"Eſa. am 3. Cap. ſagt Gott:","norm":"Esa. am 3. Cap. sagt Gott:","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"hu","lang_de":0,"norm_lmscore":6.4507999420166025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5738,"date":1663,"orig":"Mein Volck/ deine Troͤſter/ (das iſt/ die jenige/ die dir nach dem Munde reden/ und ſagen/ was du gerne hoͤreſt) die verfuͤhren dich/ und zerſtoͤren den Weg/ da du gehen ſolt.","norm":"Mein Volk / deine Tröster / (das ist / diejenige / die dir nach dem Munde reden / und sagen / was du gerne hörest) die verführen dich / und zerstören den Weg / da du gehen sollt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.137899875640869} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5739,"date":1663,"orig":"David ſagt im 141. Pſalm:","norm":"David sagt im 141. Psalm:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"lv","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.886300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5740,"date":1663,"orig":"Der Gerechte ſchlage mich freundlich/ und ſtraffe mich/ das wird mir ſo wol thun/ als ein Balſam auf meinẽ Haupt.","norm":"Der Gerechte schlage mich freundlich / und Strafe mich / das wird mir so wohltun / als ein Balsam auf meinen Haupt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.956600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5741,"date":1663,"orig":"Verſtaͤndige Lente halten die jenige fuͤr ihre beſten Freunde/ welche ihnen ihre Gebrechen offenbaren.","norm":"Verständige Lente halten diejenige für ihre besten Freunde / welche ihnen ihre Gebrechen offenbaren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.364999771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5742,"date":1663,"orig":"David hielte den Nathan in hohen Ehren/ der ihm durch eine hoͤfliche Rede zuverſtehen gab/ daß er ein Moͤrder und Ehebrecher ſey.","norm":"David hielte den Nathan in hohen Ehren / der ihm durch eine höfliche Rede zu verstehen gab / dass er ein Mörder und Ehebrecher sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.538000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5743,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer Theodoſius/ liebte und ehrte den Biſchoff Ambroſtum/ der ihn nicht allein in offentlichen Predigten ſchalt und ſtraffte/ ſondern ihn auch einsmals in den Bann that.","norm":"Kaiser Theodosius / liebte und ehrte den Bischof Ambrostum / der ihn nicht allein in öffentlichen Predigten schalt und strafte / sondern ihn auch einsmals in den Bann tat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.177800178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5744,"date":1663,"orig":"Der Samariter meynte es mit dem/ der unter die Moͤrder gefallen war/ als ein Freund.","norm":"Der Samariter meinte es mit dem / der unter die Mörder gefallen war / als ein Freund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.860499858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5745,"date":1663,"orig":"Aber/ er goß ihm in die Wunden nicht nur Oel/ ſondern auch Wein.","norm":"Aber / er goss ihm in die Wunden nicht nur Öl / sondern auch Wein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.664999961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5746,"date":1663,"orig":"Wein iſt ſcharff/ und beiſt.","norm":"Wein ist scharf / und beißt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.962800025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5747,"date":1663,"orig":"Das Oel aber iſt gelinde.","norm":"Das Öl aber ist gelinde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.729499816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5748,"date":1663,"orig":"Alſo muß ein Freund dem andern unterweilens ſcharff zureden/ und ſtraffen/ aber er muß den Wein allezeit mit Oel/ das iſt/ Schaͤrffe und Gelindigkeit vermiſchen Mancher meynet/ diejenige/ bey welchen er ſein Geld verzehret/ ſeyen ſeine beſte Freunde.","norm":"Also muss ein Freund dem anderen Unterweilens scharf zureden / und strafen / aber er muss den Wein allezeit mit Öl / das ist / Schärfe und Gelindigkeit vermischen mancher meinet / diejenige / bei welchen er sein Geld verzehret / seien seine beste Freunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.429399967193603} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5749,"date":1663,"orig":"Dann er werde in ihrem Hauß beſſer tractiret und accomodirt, als in ſeiner leiblichen Eltern.","norm":"Dann er werde in ihrem Haus besser traktiert und akkomodiert, als in seiner leiblichen Eltern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.087299823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5750,"date":1663,"orig":"Allein gedencke/ wie es dem verlohrnen Sohn ergangen?","norm":"Allein gedenke / wie es dem verlorenen Sohn ergangen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.137800216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5751,"date":1663,"orig":"So lang der noch Geld hatte/ wurde er von jederman geehret/ und reſpectiret.","norm":"Solang der noch Geld hatte / wurde er von jedermann geehrt / und respektieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.895999908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5752,"date":1663,"orig":"Da aber das Geld verzehret war/ da jagten ihn ſeine Sauffbruͤder auß dem Hauß hinauß/ und hatten nicht ſo viel Mitleiden mit ihm/ daß ſie ihm ein wenig Treber haͤtten zu freſſen geben/ und ſeinen hungerigen Magen damit gefuͤllet haͤtten.","norm":"Da aber das Geld verzehret war / da jagten ihn seine Saufbrüder aus dem Haus hinaus / und hatten nicht so viel Mitleiden mit ihm / dass sie ihm ein wenig Treber hätten zu fressen geben / und seinen hungrigen Magen damit gefüllt hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.225399971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5753,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich jetzo eines vornehmen vom Adel/ der war ein N. vom Geſchlecht/ und weil er der letzte von ſeiner familia war/ und keine Kinder hatte/ lebte er alle Tage/ wie der reiche Mann/ und dachte/ ſein Gut koͤnte vor dem Juͤngſten Tag nicht verzehret werden.","norm":"Ich erinnere mich jetzt eines vornehmen vom Adel / der war ein N. vom Geschlecht / und weil er der letzte von seiner familia war / und keine Kinder hatte / lebte er alle Tage / wie der reiche Mann / und dachte / sein Gut könnte vor dem Jüngsten Tag nicht verzehret werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.192399978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5754,"date":1663,"orig":"Er hielte demnach taͤglich gleichſam einen offenen Hof/ machte mit jederman Freundſchafft und Bruͤderſchafft.","norm":"Er hielte demnach täglich gleichsam einen offenen Hof / machte mit jedermann Freundschaft und Brüderschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.929299831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5755,"date":1663,"orig":"Endlich gerieth er in Armuht.","norm":"Endlich geriet er in Armut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.004199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5756,"date":1663,"orig":"Da hatte er ſich einsmals beklagt/ daß hiebevor/ da ſeine Braͤter am Feuer allezeit geraſſelt/ und ſein Keller/ ſeine Kuͤch und Speicher voll geweſen ſeye/ da ſeyen viel Grafen und Herren/ viel vornehme vom Adel/ zu ihm kommen/ und haben geſagt:","norm":"Da hatte er sich einsmals beklagt / dass hiervor / da seine Bräter am Feuer allezeit gerasselt / und sein Keller / seine Küche und Speicher voll gewesen sei / da seien viel Grafen und Herren / viel vornehme vom Adel / zu ihm kommen / und haben gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.19350004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5757,"date":1663,"orig":"Bruder N. ich hab nicht unterlaſſen koͤnnen/ wiewol ich ſonſten zu eilen hab/ bey dir einzuſprechen/ und zu vernehmen/ ob du dich mit deiner Liebſten noch wol befindeſt?","norm":"Bruder N. ich habe nicht unterlassen können / wiewohl ich sonsten zu eilen habe / bei dir einzusprechen / und zu vernehmen / ob du dich mit deiner Liebsten noch wohl befindest?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.659999847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5758,"date":1663,"orig":"Allein/ ſagt er/ nach dem ich ſo viel tauſend Reichsthaler/ und ſo viel Fuder Wein/ ihnen durch die Haͤlſe gejaget hatte/ da hieß es nicht mehr/ Bruder N. ſondern/ wann mich einer von weitem/ in ſeinem Hauſe durch das Fenſter ſahe/ ſchlug er das Fenſter zu/ und ſagte zu ſeinen Knechten:","norm":"Allein / sagt er / nach dem ich so viel tausend Reichstaler / und so viel Fuder Wein / ihnen durch die Hälse gejagt hatte / da hieß es nicht mehr / Bruder N. sondern / wann mich einer von weitem / in seinem Hause durch das Fenster sah / schlug er das Fenster zu / und sagte zu seinen Knechten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.369699954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5759,"date":1663,"orig":"Da kommet der alte Schmarotzer N. wann er nach mir fragt/ ſo ſprecht/ ich ſey nicht zu Hauſe.","norm":"Da kommet der alte Schmarotzer N. wann er nach mir fragt / so sprecht / ich sei nicht zu Hause.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.610499858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5760,"date":1663,"orig":"Jch bin mit einem Cavallier bekandt geweſen/ welcher eine Veſtung auffgegeben hatte/ und ſo bald er bey der Generalitaͤt ankame/ des Morgens fuͤr Kriegs-Recht kommmen/ und ſterben ſolt.","norm":"Ich bin mit einem Cavalier bekannt gewesen / welcher eine Festung aufgegeben hatte / und so bald er bei der Generalität ankam / des Morgens für Kriegsrecht kommen / und sterben sollt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.264299869537353} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5761,"date":1663,"orig":"Es lieff allerhand Mißgunſt mit unter/ geſchahe dem ehrlichen Cavallrer Unrecht.","norm":"Es lief allerhand Missgunst mit unter / geschah dem ehrlichen Cavallrer Unrecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.266799926757812} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5762,"date":1663,"orig":"Es waꝛ aber noch nit Tag/ da kam ſeine Liebſte/ uñ bat mich/ daß ich bey der Generalitaͤt eine Supplicat, in jrẽ Namẽ eingebẽ/ uñ dz beſte fuͤr ihren Mann reden wolt/ und klagte mit vielen Thraͤnen und Seufftzen/ daß ihr Mann mit ſo vielen vornehmen Cavalliren ſey bekant geweſen/ welche ihm ſo viel Fuder Reiniſchen Wein außgeſoffen haben.","norm":"Es war aber noch nicht Tag / da kam seine Liebste / und bat mich / dass ich bei der Generalität eine Supplicat, in Iren Namen eingeben / und das beste für ihren Mann reden wollt / und klagte mit vielen Tränen und Seufzen / dass ihr Mann mit so vielen vornehmen Cavaliren sei bekannt gewesen / welche ihm so viel Fuder rheinischen Wein ausgesoffen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8703999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5763,"date":1663,"orig":"Allein/ in dieſer Noht/ ſey ſie von jhnen verlaſſen/ und wolt ihr keiner mit Raht oder Troſt beyſtehen.","norm":"Allein / in dieser Not / sei sie von ihnen verlassen / und wollt ihr keiner mit Rat oder Trost beistehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.094900131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5764,"date":1663,"orig":"Jch thaͤte/ was mir muͤglich war.","norm":"Ich täte / was mir möglich war.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.702400207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5765,"date":1663,"orig":"Jch redete der Generalitaͤt beweglich zu/ und machte/ daß ihm der Degen/ welcher ſolte zerbrochen werden/ wieder geſchenckt wurde.","norm":"Ich redete der Generalität beweglich zu / und machte / dass ihm der Degen / welcher sollte zerbrochen werden / wieder geschenkt wurde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.082399845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5766,"date":1663,"orig":"Da kam ein Sauffer/ welcher mit im Kriegs-Raht geweſen war/ zu dem guten Cavallier/ welcher ſterben ſolte/ und uͤberredete ihn/ er ſolle nur gutes Muhtes ſeyn/ er wuͤrde nur ein wenig geſchreckt werden/ man wuͤrde ihn nur laſſen ein wenig niederknien/ hernach wuͤrde er Perdon erlangen.","norm":"Da kam ein Saufer / welcher mit im Kriegsrat gewesen war / zu dem guten Cavalier / welcher sterben sollte / und überredete ihn / er solle nur Gutes Mutes sein / er würde nur ein wenig geschreckt werden / man würde ihn nur lassen ein wenig niederknien / hernach würde er Pardon erlangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.143400192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5767,"date":1663,"orig":"Der Cavallier war auff dieſes Sauffers Rede luſtig/ trieb allerley Poſſen.","norm":"Der Cavalier war auf dieses Saufers Rede lustig / trieb allerlei Possen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.245999813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5768,"date":1663,"orig":"Allein ich fragte recht nach/ und ſagte: Herr/ ich hab gethan/ was ich gekondt hab.","norm":"Allein ich fragte recht nach / und sagte: Herr / ich habe getan / was ich gekonnt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.470799922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5769,"date":1663,"orig":"Aber/ ihr werdet einen Streich bekommen/ daran die Ewigkeit haͤngt.","norm":"Aber / ihr werdet einen Streiche bekommen / daran die Ewigkeit hängt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.994900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5770,"date":1663,"orig":"Da fiel er mir um den Halß/ kuͤſte mich/ und ſagte:","norm":"Da fiel er mir um den Hals / Küste mich / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.80810022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5771,"date":1663,"orig":"Nun ſehe ich/ daß ihr mein Freund/ und alle meine Sauff-Bruͤder Bernheuter ſeyen.","norm":"Nun sehe ich / dass ihr mein Freund / und alle meine Saufbrüder Bernheuter seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.348499774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5772,"date":1663,"orig":"Aber/ da ſo viel Obriſte mit ihm ſchmauſirten/ da haͤtte er und ſeine Liebſte ſich nicht eingebildet/ daß ſie ihn verlaſſen/ und ich ſein Freund in der Noht ſeyn wuͤrde.","norm":"Aber / da so viel Oberste mit ihm schmausirten / da hätte er und seine Liebste sich nicht eingebildet / dass sie ihn verlassen / und ich sein Freund in der Not sein würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6184000968933105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5773,"date":1663,"orig":"Freundſchafft/ die auff Freſſen und Sauffen/ auff Gewinſt/ auff Gluͤck/ auff Eigennutz gegruͤndet iſt/ die iſt nicht einer Bohnen werth.","norm":"Freundschaft / die auf Fressen und Saufen / auf Gewinst / auf Glück / auf Eigennutz gegründet ist / die ist nicht einer Bohnen wert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.053999900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5774,"date":1663,"orig":"Dann/ ſo bald ſich das Gluͤck endert/ ſo bald endert ſich auch alle Freundſchafft.","norm":"Dann / so bald sich das Glück endet / so bald ändert sich auch alle Freundschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.701000213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5775,"date":1663,"orig":"Hiob redet hievon/ auß der Erfahrung/ ſehr artig/ und ſagt/ im 6. Cap.","norm":"Hiob redet hiervon / aus der Erfahrung / sehr artig / und sagt / im 6. Kap.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.23829984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5776,"date":1663,"orig":"Meine Bruͤder gehen veraͤchtlich vor mir uͤber/ wie ein Bach/ wie die Waſſerſtroͤme voruͤber flieſſen.","norm":"Meine Brüder gehen verächtlich vor mir über / wie ein Bach / wie die Wasserströme vorüber fließen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.427599906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5777,"date":1663,"orig":"Nach meinem wenigen Verſtand/ halt ich dafuͤr/ daß Hiob mit dieſen Worten habe ſo viel ſagen wollen:","norm":"Nach meinem wenigen Verstand / halte ich dafür / dass Hiob mit diesen Worten habe so viel sagen wollen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.899600028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5778,"date":1663,"orig":"Wann es viel nacheinander regnet/ und du wanderſt vor einen Bach voruͤber/ und du biſt ſelber naß/ und wolberegnet/ ſo ſiheſt du/ daß der Bach voll Waſſer ſey/ aber du begehreſt nicht darauß zu trincken.","norm":"Wann es viel nacheinander regnet / und du wanderst vor einen Bach vorüber / und du bist selber nass / und wohlberegnet / so siehst du / dass der Bach voll Wasser sei / aber du begehrest nicht daraus zu trinken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.434000015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5779,"date":1663,"orig":"Wann du aber wiederumb zuruͤck reiſeſt/ und die Sonne ſcheinet heiß/ und du wolteſt gern deinen Durſt leſchen/ ſo iſt offtmals derſelbe Bach gantz außgetrocknet/ und findeſt nicht ein Troͤpflein Waſſers darinnen.","norm":"Wann du aber wiederum zurückreisest / und die Sonne scheinet heiß / und du wolltest gern deinen Durst Leschen / so ist oftmals derselbe Bach ganz ausgetrocknet / und findest nicht ein Tröpflein Wassers darinnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.177199840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5780,"date":1663,"orig":"Alſo/ will der vielgeplagte Hiob ��agen/ machen es auch meine Freund und Bruͤder.","norm":"Also / will der vielgeplagte Hiob sagen / machen es auch meine Freund und Brüder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.396599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5781,"date":1663,"orig":"Da ich ſelbſten reich war/ und der Segen Gottes vom Himmel/ gleichſam auffmich regnete/ da hatte auch einjeder meiner Freunde gnug.","norm":"Da ich selbst reich war / und der Segen Gottes vom Himmel / gleichsam auffmich regnete / da hatte auch einjeder meiner Freunde genug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.660200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5782,"date":1663,"orig":"Da hieß es/ Bruder Hiob/ iſt dir mit tauſend Camelen/ mit ein paar tauſend Schaafen etwas gedienet/ ich wil dir ſi ſchicken.","norm":"Da hieß es / Bruder Hiob / ist dir mit tausend Camelen / mit ein paar tausend Schafen etwas gedient / ich will dir sie schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.782400131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5783,"date":1663,"orig":"Sprich nur ein Wort/ innerhalb Monat-Zeit/ ſolt du ſie ha ben.","norm":"Sprich nur ein Wort / innerhalb Monatszeit / sollt du sie ha ben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.092400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5784,"date":1663,"orig":"Setze es nur à Conto, wir wollen des Kauffs halben ſchon einig werden.","norm":"Setze es nur à Conto, wir wollen des Kaufs halben schon einig werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.476799964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5785,"date":1663,"orig":"Aber/ nach dem ich arm worden bin/ ſo thun alle meine Fꝛeunde/ als ob ſie auch Pracher und Bettler ſeyen/ als ob der Segen Gottes auch bey ihnen verſchwunden ſey.","norm":"Aber / nach dem ich arm worden bin / so tun alle meine Freunde / als ob sie auch Pracher und Bettler seien / als ob der Segen Gottes auch bei ihnen verschwunden sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5507001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5786,"date":1663,"orig":"Cicero vergleicht ſolche Freunde/ lib.","norm":"Cicero vergleicht solche Freunde / lieb.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.300099849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5787,"date":1663,"orig":"4. ad Herennium, den Schwalben.","norm":"4. ad Herennium, den Schwalben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.929299831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5788,"date":1663,"orig":"Wann es Sommer iſt/ ſo kommen die Schwalben/ wohnen bey den Leuten/ und wollen gute Nachbarſchafft mit ihnen halten.","norm":"Wann es Sommer ist / so kommen die Schwalben / wohnen bei den Leuten / und wollen gute Nachbarschaft mit ihnen halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.67519998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5789,"date":1663,"orig":"So bald es aber Winter wird/ ſo fliehen ſie darvon.","norm":"Sobald es aber Winter wird / so fliehen sie davon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.19379997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5790,"date":1663,"orig":"Alſo machen es auch ſolche Freunde.","norm":"Also machen es auch solche Freunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.049900054931641} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5791,"date":1663,"orig":"Wann ſie ſehen/ daß es den Leuten wol gehet/ daß man ſich bey ihrem Feuer waͤrmen koͤnne/ ſo kommen ſie taͤglich gelauffen/ und fragen:","norm":"Wann sie sehen / dass es den Leuten wohl geht / dass man sich bei ihrem Feuer wärmen könne / so kommen sie täglich gelaufen / und fragen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.628300189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5792,"date":1663,"orig":"Jſts noch wol mit ſeiner Liebſten? mit ſeinen Kindern? mit Vater und Mutter auch?","norm":"Ist es noch wohl mit seiner Liebsten? mit seinen Kindern? mit Vater und Mutter auch?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.336699962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5793,"date":1663,"orig":"Gott erhalte ſie lange dabey.","norm":"Gott erhalte sie lange dabei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.343299865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5794,"date":1663,"orig":"Aber/ wann die Sonne ſolchen Leuten nicht mehr ſcheinen wil/ wann ſie frieret nach dem Sonnenſchein/ wann ein ungluͤcklicher Wind nach dem andern daher ſtuͤrmet/ ſo fliehen ſolche Freunde weg/ gleich wie die Schwalben/ wann der Winter kombt.","norm":"Aber / wann die Sonne solchen Leuten nicht mehr scheinen will / wann sie frieret nach dem Sonnenschein / wann ein unglücklicher Wind nach dem anderen daher stürmet / so fliehen solche Freunde weg / gleich wie die Schwalben / wann der Winter kommt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.104100227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5795,"date":1663,"orig":"Wann aber der Fruͤhling wider kombt/ und die Sonn widerumb anfaͤngt etwas zu ſcheinen/ ſo ſtellen ſich ſolche Freunde widerumb ein/ und wollen widerumb Freunde ſeyn/ wie zuvor.","norm":"Wann aber der Frühling wieder kommt / und die Sonne wiederum anfängt etwas zu scheinen / so stellen sich solche Freunde wiederum ein / und wollen wiederum Freunde sein / wie zuvor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.61359977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5796,"date":1663,"orig":"Gleichwie die Schwalben ihre alte Neſter wider ſuchen.","norm":"Gleichwie die Schwalben ihre alte Nester wieder suchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.070499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5797,"date":1663,"orig":"Jch halte aber den fuͤr einen rechtſchaffenẽ Freund/ der in gluͤcklichem Stand zu mir kombt/ wann ich ihn bitte/ und mich in ungluͤcklichem Stande beſuchet unerbetten.","norm":"Ich halte aber den für einen rechtschaffenen Freund / der in glücklichem Stand zu mir kommt / wann ich ihn bitte / und mich in unglücklichem Stande besuchet unerbeten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8531999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5798,"date":1663,"orig":"Ein ſolcher Freund war der Samariter.","norm":"Ein solcher Freund war der Samariter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.038899898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5799,"date":1663,"orig":"Der kam zu dem armen Menſchen/ welcher unter die Moͤrder gefallen war/ ungebeten.","norm":"Der kam zu dem armen Menschen / welcher unter die Mörder gefallen war / ungebeten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5019001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5800,"date":1663,"orig":"Der Verwundete hatte ihm keinen Botten geſchicket.","norm":"Der Verwundete hatte ihm keinen Botten geschickt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.351699829101562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5801,"date":1663,"orig":"Weil er aber ſahe/ daß deß armen Menſchen Elend groß ſey/ ſagte ihm ſein eigenes redliches auffrichtiges Hertz/ was zu thun ſey bey dem Menſchtn/ den er zuvor nicht gekandt hatte.","norm":"Weil er aber sah / dass des armen Menschen Elend groß sei / sagte ihm sein eigenes redliches aufrichtiges Herz / was zu tun sei bei dem Menschtn / den er zuvor nicht gekannt hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.946499824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5802,"date":1663,"orig":"Mancher iſt ſo undiſcret, und wil ſeinem Freund alles auffbuͤrden/ was ihme zu tragen beſchwerlich iſt.","norm":"Mancher ist so undiskret, und will seinem Freund alles aufbürden / was ihm zu tragen beschwerlich ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.688199996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5803,"date":1663,"orig":"Er wil den Dorn auß ſeinem Fuß ziehen/ und ihn in ſeines Freundes Fuß ſtecken.","norm":"Er will den Dorn aus seinem Fuß ziehen / und ihn in seines Freundes Fuß stecken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.590400218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5804,"date":1663,"orig":"Allein/ das iſt auch wider die Geſetz der Freundſchafft gehandelt.","norm":"Allein / das ist auch wieder die Gesetz der Freundschaft gehandelt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.776500225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5805,"date":1663,"orig":"Dann du ſieheſt auß H. Schrifft/ daß du deinen Nechſten lieben ſolleſt/ als dich ſelbſt.","norm":"Dann du siehst aus H. Schrift / dass du deinen Nächsten lieben sollest / als dich selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.438000202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5806,"date":1663,"orig":"Man ſagt: Ein willig Pferd/ ſolle man nicht zuviel bereiten.","norm":"Man sagt: Ein willig Pferd / solle man nicht zu viel bereiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.787799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5807,"date":1663,"orig":"Abraham war ein rechter Freund deß Koͤnigs zu Sodoma.","norm":"Abraham war ein rechter Freund des Königs zu Sodoma.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.906700134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5808,"date":1663,"orig":"Dann/ wiewol er ihm/ als einem Koͤnig/ groſſe Dienſte gethan/ und ſeine Feinde geſchlagen hatte/ ſo wolte er doch deßwegen keinen recompens haben/ ſondern ſagte: Jch hebe meine Haͤnde auff zu dem HErrn/ dem hoͤchſten Gott/ der Himmel und Erden beſitzt/ daß ich von allem dem/ das dein iſt/ nicht einen Faden/ noch einen Schueriemen nehmen wil/ daß du nicht ſageſt/ du habeſt Abraham reich gemacht: Außgenommen/ was die Juͤnglinge verzehret haben/ und die Maͤnner Aner/ Eſcol und Mamre/ die mit mir gezogen ſind/ die laß ihr Theil nehmen/ im 1. B. Moſ. am 14. Cap. Abraham wolte ſeinem Freund/ dem Koͤnig zu Sodoma/ keine Unkoſten machen/ er wolte eben von ihm nicht reich werden.","norm":"Dann / wiewohl er ihm / als einem König / große Dienste getan / und seine Feinde geschlagen hatte / so wollte er doch deswegen keinen Rekompens haben / sondern sagte: Ich hebe meine Hände auf zu dem Herrn / dem höchsten Gott / der Himmel und Erden besitzt / dass ich von allem dem / das dein ist / nicht einen Faden / noch einen Schürriemen nehmen will / dass du nicht sagest / du habest Abraham reich gemacht: ausgenommen / was die Jünglinge verzehret haben / und die Männer Einer / Escol und Mamre / die mit mir gezogen sind / die lass ihr Teil nehmen / im 1. B. Mos. am 14. Cap. Abraham wollte seinem Freund / dem König zu Sodoma / keine Unkosten machen / er wollte eben von ihm nicht reich werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.552700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5809,"date":1663,"orig":"Allein/ er wolte auch ſeines Freundes halben/ keinen Schaden leiden.","norm":"Allein / er wollte auch seines Freundes halben / keinen Schaden leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.519100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5810,"date":1663,"orig":"Mancher meynt/ ſeine Bruͤder/ ſeine Schweſtern/ ſeyen ſeine beſte Freunde.","norm":"Mancher meint / seine Brüder / seine Schwestern / seien seine beste Freunde.","lang_fastText":"pl","lang_py3langid":"cy","lang_cld3":"ku","lang_de":0,"norm_lmscore":5.022200107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5811,"date":1663,"orig":"Dann ſie haben unter einem Hertzen gelegen.","norm":"Dann sie haben unter einem Herzen gelegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.646100044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5812,"date":1663,"orig":"Aber/ es iſt auch offtmals weit gefehlet.","norm":"Aber / es ist auch oftmals weit gefehlt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.436699867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5813,"date":1663,"orig":"Fratrum quoque gratia rara, ſagt jener Poët.","norm":"Fratrum quoque gratia rara, sagt jener Poet.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"sq","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":5.932799816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5814,"date":1663,"orig":"Rechte Freundſchafft unter Bruͤdern/ iſt ein ſeltzam Wildbraͤt.","norm":"Rechte Freundschaft unter Brüdern / ist ein seltsam Wildbrät.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.473400115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5815,"date":1663,"orig":"Man kan nicht wiſſen/ ob einem ein Bruder oder Schweſter treu ſey/ eh man ein Erbgut mit ihnen getheilet hat.","norm":"Man kann nicht wissen / ob einem ein Bruder oder Schwester treu sei / ehe man ein Erbgut mit ihnen geteilt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.250100135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5816,"date":1663,"orig":"Salomon/ dem der Welt Lauff wol bekandt geweſen/ ſagt in ſeinen Spruͤchen am 27. C. Gehe nicht in das Hauß deines Bruders/ wann es dir uͤbel gehet.","norm":"Salomon / dem der Welt Lauf wohl bekannt gewesen / sagt in seinen Sprüchen am 27. C. Gehe nicht in das Haus deines Bruders / wann es dir übel geht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.315299987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5817,"date":1663,"orig":"Mancher wird dencken/ zu wem er ein groͤſſer Vertrauen in Noͤthen haben ſolle/ als zu ſeinem leiblichen Bruder/ ſintemal ihre Seel/ Fleiſch und Blut/ einerley Urſprung habe?","norm":"Mancher wird denken / zu wem er ein größer Vertrauen in Nöten haben solle / als zu seinem leiblichen Bruder / sintemal ihre Seele / Fleisch und Blut / einerlei Ursprung habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.104199886322021} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5818,"date":1663,"orig":"Aber/ der weiſe Salomo gibt den Rath/ man ſolle in Noͤthen eh Huͤlffe ſuchen bey Frembden/ als bey ſeinem Bruder.","norm":"Aber / der weise Salomo gibt den Rat / man solle in Nöten ehe Hilfe suchen bei fremden / als bei seinem Bruder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.161699771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5819,"date":1663,"orig":"Und in ſeinen Spruͤchen am 18. cap. ſagt er:","norm":"Und in seinen Sprüchen am 18. cap. sagt er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.046700000762939} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5820,"date":1663,"orig":"Ein verletzter Bruder haͤlt haͤrter/ dann eine feſte Stadt.","norm":"Ein verletzter Bruder hält härter / dann eine feste Stadt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.019399642944336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5821,"date":1663,"orig":"Wann Bruͤder und Geſchwiſter uneins werden/ ſo iſt es ein Cainiſche Feindſchafft.","norm":"Wann Brüder und Geschwister uneins werden / so ist es ein Cainische Feindschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.770299911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5822,"date":1663,"orig":"Und gleichwie auß dem ſuͤſſeſten Wein/ der ſauerſte Eſſig wird; Alſo werden offtmals auß den beſten und nechſten Blutsverwandten/ die aͤrgſte und gifftigſte Feinde.","norm":"Und gleichwie aus dem süßesten Wein / der sauerste Essig wird; also werden oftmals aus den besten und nächsten blutsverwandten / die ärgste und giftigste Feinde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.906199932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5823,"date":1663,"orig":"Und wo ein ſolcher Widerwill einmal in einem Gebluͤt eingewurtzelt iſt/ da ſolte mancher lieber bey Tuͤrcken und Tartarn Freundſchafft ſuchen/ als bey ſeinen Bruͤdern und Schweſtern.","norm":"Und wo ein solcher Widerwille einmal in einem Geblüt eingewurzelt ist / da sollte mancher lieber bei Türken und Tataren Freundschaft suchen / als bei seinen Brüdern und Schwestern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.748600006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5824,"date":1663,"orig":"Die Alten haben im Sprichwort geſagt:","norm":"Die Alten haben im Sprichwort gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8094000816345215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5825,"date":1663,"orig":"Francos amicos habe, non vicinos.","norm":"Francos amicos habe, non vicinos.","lang_fastText":"ia","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"es","lang_de":0,"norm_lmscore":6.046599864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5826,"date":1663,"orig":"Woher dieſes Sprichwort ſeinen Urſprung habe/ hab ich bißhero nicht koͤnnen erfahren.","norm":"Woher dieses Sprichwort seinen Ursprung habe / habe ich bisher nicht können erfahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.422200202941894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5827,"date":1663,"orig":"Allein/ ich halte darvor/ daß es unterweilens rathſam ſey/ daß man ſeine Bruͤder und Schweſtern zu Freunden hab/ aber nicht zu Nachtbarn.","norm":"Allein / ich halte davor / dass es Unterweilens ratsam sei / dass man seine Brüder und Schwestern zu Freunden habe / aber nicht zu Nachtbarn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.077499866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5828,"date":1663,"orig":"Mancher meynet/ ſeine Vettern und Schwaͤger/ ſeyen ſeine beſte Freunde.","norm":"Mancher meinet / seine Vettern und Schwäger / seien seine beste Freunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.318900108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5829,"date":1663,"orig":"Aber es iſt offt weit gefehlet.","norm":"Aber es ist oft weit gefehlt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.71999979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5830,"date":1663,"orig":"Mancher ſagt im Sprichwort:","norm":"Mancher sagt im Sprichwort:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.672399997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5831,"date":1663,"orig":"Viel Schwaͤger/ viel Knebelſpieſſe.","norm":"Viel Schwäger / viel Knebelspiesse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.141499996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5832,"date":1663,"orig":"Jacob war deß Labans naher Vetter und Anverwandter.","norm":"Jacob war des Labans naher Vetter und Anverwandter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.188199996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5833,"date":1663,"orig":"Er nahm ſeine beyde Toͤchter zur Ehe.","norm":"Er nahm seine beide Töchter zur Ehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.813700199127197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5834,"date":1663,"orig":"Wie haͤtte er ihm naͤher koͤnnen verwandt ſeyn/ als wann er ſein eigener Sohn geweſen were?","norm":"Wie hätte er ihm näher können verwandt sein / als wann er sein eigener Sohn gewesen wäre?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.786499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5835,"date":1663,"orig":"Er that ihm groſſe und getreue Dienſte.","norm":"Er tat ihm große und getreue Dienste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.196300029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5836,"date":1663,"orig":"Er verſchmachtete deß Tages vor Hitz/ deß Nachts vor Froſt/ uñ kam kein Schlaf in ſeine Augen.","norm":"Er verschmachtete des Tages vor Hitze / des Nachts vor Frost / und kam kein Schlaf in seine Augen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.522799968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5837,"date":1663,"orig":"Aber/ er hatte an dem Laban einen groſſen Knebelſpieß.","norm":"Aber / er hatte an dem Laban einen großen Knebelspieß.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.718800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5838,"date":1663,"orig":"Er betrog ihn nicht allein in ſeiner Nahrung/ ſondern auch/ da er von ihm ziehen wolte/ jagte er ihm nach/ und hatte nichts gutes im Sinn.","norm":"Er betrog ihn nicht allein in seiner Nahrung / sondern auch / da er von ihm ziehen wollte / jagte er ihm nach / und hatte nichts Gutes im Sinn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.936000108718872} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5839,"date":1663,"orig":"Jch wil jetzo nichts ſagen/ von alten Bibliſchen Geſchichten/ wie zwiſchen dem Simſon und ſeinem Schwiegervater/ ſchlechte Freundſchafft geweſen ſey/ im B. der Richt. am 14. und 15. c. Jch wil nit ſagen/ wie Saul ſeinen Tochtermann/ den David/ mit einem Spieß an die Wand ſpieſſen/ uñ alſo die vaͤterliche Freundſchaft mit dem Knebelſpieß habe conteſtiren wollen/ 1. B. Sam. 19. v. 10. Jch wil nicht ſagen/ wie der Koͤnig Ptolomæus mit ſeinem Tochtermann/ Koͤnig Alexandro/ umbgegangen/ davon zu leſen 1. Maccab. 11. Jch wil nicht ſagen/ wie der Landhauptmann zu Jericho/ mit ſeinem Schwiegervater Simon/ der Maccabeer Fuͤrſten/ und ſeinen beyden Schwaͤgern/ Matthathia und Juda/ umbgangen ſey/ davon gleichfals zu leſen iſt in angezogenem 1. B. der Maccab. am 16. c. 16. v. Jch wil nicht ſagen wie Julius Cæſar und Pompejus, als Schwiegervater und Tochtermann/ Krieg gefuͤhret haben/ und einer dem andern nach Leib und Leben getrachtet hat.","norm":"Ich will jetzt nichts sagen / von alten biblischen Geschichten / wie zwischen dem Simson und seinem Schwiegervater / schlechte Freundschaft gewesen sei / im B. der Richtet . am 14. und 15. c. Ich will nicht sagen / wie Saul seinen Tochtermann / den David / mit einem Spieß an die Wand spießen / und also die väterliche Freundschaft mit dem Knebelspieß habe kontestieren wollen / 1. B. Sam . 19. v. 10. Ich will nicht sagen / wie der König Ptolomaeus mit seinem Tochtermann / König Alexandro / umgegangen / davon zu lesen 1. Maccab . 11. Ich will nicht sagen / wie der Landhauptmann zu Jericho / mit seinem Schwiegervater Simon / der Makkabäer Fürsten / und seinen beiden Schwägern / Matthathia und Juda / umgegangen sei / davon gleichfalls zu lesen ist in angezogenem 1. B. der Maccab . am 16. c. 16. v. Ich will nicht sagen wie Julius Cäsar und Pompejus, als Schwiegervater und Tochtermann / Krieg geführt haben / und einer dem anderen nach Leib und Leben getrachtet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.025499820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5840,"date":1663,"orig":"Herr Legat Salvius ſagte einsmals:","norm":"Herr Legat Salvius sagte einsmals:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.861800193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5841,"date":1663,"orig":"Ratio Status non agnoſcit patrem aut matrem, non fratres autſorores.","norm":"Ratio Status non agnoscit patrem aut matrem, non fratres autsorores.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.568399906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5842,"date":1663,"orig":"Sihe an/ Koͤnigin Mariam, deß großmuͤtigen Helden/ Koͤnig Heinrichs deß IV. in Franckreich/ nachgelaſſene Wittib.","norm":"Siehe an / Königin Mariam, des großmütigen Helden / König Heinrichs des IV. in Frankreich / nachgelassene Wittib.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.352200031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5843,"date":1663,"orig":"Dieſelbe hatte die allergroͤſſeſte Soͤhn in gantz Europa.","norm":"Dieselbe hatte die allergrößte Söhn in ganz Europa.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.777500152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5844,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig in Franckreich war ihr leiblicher Sohn.","norm":"Der König in Frankreich war ihr leiblicher Sohn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.053500175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5845,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig in Spanien/ der einen Fuß hatte ſtehen in Orient, den andern in Occident, war ihr Tochtermañ.","norm":"Der König in Spanien / der einen Fuß hatte stehen in Orient, den anderen in Okzident, war ihr Tochtermann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.318699836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5846,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig in Groß-Britannien war ihr Tochtermañ.","norm":"Der König in Großbritannien war ihr Tochtermann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.15939998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5847,"date":1663,"orig":"Der Hertzog von Savoyen war ihr Tochtermann.","norm":"Der Herzog von Savoyen war ihr Tochtermann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.638199806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5848,"date":1663,"orig":"Der Cardinal Richelieu, den ſie auß einem armen Capellan/ zu einem groſſen Mañ gemacht hatte/ war ihres Sohns/ deß Koͤnigs in Franckreich vornemſter Rath/ und hatte Geld gnug.","norm":"Der Kardinal Richelieu, den sie aus einem armen Kaplan / zu einem großen Mann gemacht hatte / war ihres Sohns / des Königs in Frankreich vornehmster Rat / und hatte Geld genug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.499300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5849,"date":1663,"orig":"Gleichwol war endlich niemand unter ihren groͤſten Freunden und Anverwandten in gantz Europa, der ſich ihrer in der Noth annehmen wolte.","norm":"Gleichwohl war endlich niemand unter ihren größten Freunden und Anverwandten in ganz Europa, der sich ihrer in der Not annehmen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5640997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5850,"date":1663,"orig":"Wann die Samariter/ die Pfaffen zu Coͤlln/ nicht das beſte bey ihr gethan haͤtten/ ſie haͤtte endlich Mangel an Brodt gehabt.","norm":"Wann die Samariter / die Pfaffen zu Köln / nicht das Beste bei ihr getan hätten / sie hätte endlich Mangel an Brot gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.177199840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5851,"date":1663,"orig":"Wer iſt jetzo unter allen Koͤnigen/ Fuͤrſten und Herren/ der ſich Koͤnigs Caroli auß Schottland treulich annimmet?","norm":"Wer ist jetzt unter allen Königen / Fürsten und Herren / der sich Königs Caroli aus Schottland treulich annimmt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.815800189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5852,"date":1663,"orig":"Zuvor/ da ſein H. Vater drey Koͤn.","norm":"Zuvor / da sein H. Vater drei Kön.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"tr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.193099975585938} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5853,"date":1663,"orig":"Kronen auff ſein Haupt ſetzen kundte/ wolte mancher groſſer Herr von Adam und Eva her/ deriviren und beweiſen/ wie nah er ihme verwandt ſey.","norm":"Kronen auf sein Haupt setzen konnte / wollte mancher großer Herr von Adam und Eva her / derivieren und beweisen / wie nah er ihm verwandt sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.745299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5854,"date":1663,"orig":"Allein/ da ihm der Kopff vor die Fuͤſſe gelegt wurde/ da wolte niemand mehr deß Koͤnigs in Engelland Vetter ſeyn.","norm":"Allein / da ihm der Kopf vor die Füße gelegt wurde / da wollte niemand mehr des Königs in England Vetter sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.120699882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5855,"date":1663,"orig":"Und mag nicht hoͤren/ daß gelehrte Leute ſagen/ das ſey ein Ding/ das nicht geſchehen ſey/ ſo lang die Welt geſtanden habe.","norm":"Und mag nicht hören / dass gelehrte Leute sagen / das sei ein Ding / das nicht geschehen sei / so lang die Welt gestanden habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5152997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5856,"date":1663,"orig":"Solche Leute verrathen ſich ſelbſt/ daß ſie in Hiſtorien ſich nicht recht umbgeſehen haben.","norm":"Solche Leute verraten sich selbst / dass sie in Historien sich nicht recht umgesehen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.032800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5857,"date":1663,"orig":"Die Welt iſt Welt/ und bleibet Welt.","norm":"Die Welt ist Welt / und bleibt Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.462500095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5858,"date":1663,"orig":"Und es geſchiehet nichts neues in der Welt/ ſondern es wird allezeit einerley Comœdi agirt, von andern Perſonen/ und viel tauſend Dinge ſind hiebevor in der Welt geſchehen/ welche eben nicht zu Papier ſind gebracht worden.","norm":"Und es geschieht nichts Neues in der Welt / sondern es wird allezeit einerlei Comoedi agiert, von anderen Personen / und viel tausend Dinge sind hiervor in der Welt geschehen / welche eben nicht zu Papier sind gebracht worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.168300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5859,"date":1663,"orig":"Und wie es unter groſſen Herren gehet/ ſo gehet es auch unter gemeinen Leuten.","norm":"Und wie es unter großen Herren geht / so geht es auch unter gemeinen Leuten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.185699939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5860,"date":1663,"orig":"Freunde in der Noth/ gehen 25. auff ein Loht.","norm":"Freunde in der Not / gehen 25. auf ein Loht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.523900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5861,"date":1663,"orig":"Mancher meynet/ ſein Ehegatte ſey ſein beſter Freund.","norm":"Mancher meinet / sein Ehegatte sei sein bester Freund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.865799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5862,"date":1663,"orig":"Dañ ſie beyde ſeyẽ vor dem Angeſicht Gottes/ in Gegenwart ihrer beſten Freunde/ ſo feſt miteinander verbundẽ/ dz ſie weder Gluͤck oder Ungluͤck/ ſondern Gott allein durch den Todt ſcheiden koͤnne.","norm":"Dann sie beide seien vor dem Angesicht Gottes / in Gegenwart ihrer besten Freunde / so fest miteinander verbunden / dass sie weder Glück oder Unglück / sondern Gott allein durch den Tod scheiden könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.869100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5863,"date":1663,"orig":"Aber es iſt offt weit gefehlet.","norm":"Aber es ist oft weit gefehlt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.71999979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5864,"date":1663,"orig":"Da Hiob in Creutz und Widerwertigkeit gerieth/ war ſein Weib/ das ſo offt in ſeinen Armen geſchlaffen/ das ſo manchen guten Tag in ſeinem Hauſe gehabt hatte/ das Inſtrumenrum und Werckzeug/ dadurch ihm der Teuffel den haͤrteſten Stoß zu ſeinem Hertzen gab.","norm":"Da Hiob in Kreuz und Widerwertigkeit geriet / war sein Weib / das so oft in seinen Armen geschlafen / das so manchen guten Tag in seinem Hause gehabt hatte / das Instrumenrum und Werkzeug / dadurch ihm der Teufel den härtesten Stoß zu seinem Herzen gab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.164100170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5865,"date":1663,"orig":"Jch hab vermeynt/ meine Diener/ denen ich alles Guts gethan/ wuͤrden in der Noht meine beſte Freunde ſeyn/ weil ich ſie offt auß meiner Schuͤſſel eſſen/ und auß meinem Becher habe trincken laſſen.","norm":"Ich habe vermeint / meine Diener / denen ich alles Gutes getan / würden in der Not meine beste Freunde sein / weil ich sie oft aus meiner Schüssel essen / und aus meinem Becher habe trinken lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.947800159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5866,"date":1663,"orig":"Allein/ ich ſehe und ſpuͤre/ daß wir in die letzte Zeiten gerathen ſeyen/ von welchen Chriſtus geweiſſaget/ daß alsdann deß Menſchen Feinde/ werden ſeine eigene Haußgenoſſen ſeyn/ Matth. am 10. Cap. 36. v.","norm":"Allein / ich sehe und spüre / dass wir in die letzte Zeiten geraten seien / von welchen Christus geweissagt / dass alsdann des Menschen Feinde / werden seine eigene Hausgenossen sein / Matth. am 10. Cap. 36. v.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.87529993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5867,"date":1663,"orig":"Mancher meynt/ ſeine Landsleut/ ſeyen unter den Frembden ſeine beſte Freunde.","norm":"Mancher meint / seine Landsleut / seien unter den fremden seine beste Freunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.690100193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5868,"date":1663,"orig":"Allein/ ich hab es erfahren/ daß es heiſt offtmals: Landsmann/ Schandsmann.","norm":"Allein / ich habe es erfahren / dass es heißt oftmals: Landsmann / Schandsmann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.447999954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5869,"date":1663,"orig":"Chriſtus ſagt nicht ohne Urſach/ daß ein Prophet nirgend weniger gelte/ als in ſeinem Vatterlande.","norm":"Christus sagt nicht ohne Ursache / dass ein Prophet nirgend weniger gelte / als in seinem Vaterlande.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.081099987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5870,"date":1663,"orig":"Da der arme Menſch unter die Moͤrder gefallen war/ gieng der Prieſter und Levit/ als ſeine Landsleute/ vor ihm uͤber/ und ſahen ihn nicht einmal an.","norm":"Da der arme Mensch unter die Mörder gefallen war / ging der Priester und Levit / als seine Landsleute / vor ihm über / und sahen ihn nicht einmal an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.583000183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5871,"date":1663,"orig":"Aber der Samariter/ als ein Frembder/ that ein Werck der Barmhertzigkeit an ihm.","norm":"Aber der Samariter / als ein fremder / tat ein Werk der Barmherzigkeit an ihm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.052999973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5872,"date":1663,"orig":"Summa/ warte jederman fleiſſig auff/ begegne ihm hoͤflich.","norm":"Summa / warte jedermann fleißig auf / begegne ihm höflich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.108099937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5873,"date":1663,"orig":"Aber/ halte niemand fuͤr deinen Freund/ du haſt ihn dann in der Noht probiret.","norm":"Aber / halte niemand für deinen Freund / du hast ihn dann in der Not probieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.388299942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5874,"date":1663,"orig":"Jch dencke jetzo an einen vornemẽ alten auffrichtigen Heſſiſchen Edelmann/ einen Schetzel von Geſchlecht/ welcher ein Exemplar und ein Spiegel eines alten Adelichen Teutſchen war.","norm":"Ich denke jetzt an einen vornehmen alten aufrichtigen hessischen Edelmann / einen Schetzel von Geschlecht / welcher ein Exemplar und ein Spiegel eines alten adeligen Deutschen war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.564300060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5875,"date":1663,"orig":"Welcher dem Predigambt wol gewogen/ und damals Ober-Forſtmeiſter/ und Amptmann zu Romrod war.","norm":"Welcher dem Predigamt wohl gewogen / und damals Oberforstmeister / und Amtmann zu Romrod war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.40910005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5876,"date":1663,"orig":"Der war einsmals auß der Predigt kommen/ hatte die Gemeine zuſammen gefordert/ und geſagt:","norm":"Der war einsmals aus der Predigt kommen / hatte die Gemeine zusammen gefordert / und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.535900115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5877,"date":1663,"orig":"Jhr Nachbaren/ es iſt ein Schreiben von Darmſtadt kommen/ daß ein Fuͤrſtlich Fraͤulein geſtorben ſey/ und ſol innerhalb drey Monaten/ alles Seitenſpiel eingeſtellet werden.","norm":"Ihr Nachbarn / es ist ein Schreiben von Darmstadt kommen / dass ein fürstlich Fräulein gestorben sei / und soll innerhalb drei Monaten / alles Seitenspiel eingestellt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.263000011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5878,"date":1663,"orig":"Ob aber die Mauldrummen/ (deren die junge Burſch zu Romrod ſich deß Nachts auff der Straſſen gebrauchte/) auch unter das Saitenſpiel gehoͤren/ das weiß ich nicht.","norm":"Ob aber die Mauldrummen / (deren die junge Bursch zu Romrod sich des Nachts auf der Straßen gebrauchte /) auch unter das Saitenspiel gehören / das weiß ich nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.835999965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5879,"date":1663,"orig":"Gehe hin in die Welt.","norm":"Gehe hin in die Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.850100040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5880,"date":1663,"orig":"Du wirſt auff Univerſitaͤten/ an groſſer Herren Hoͤfen/ in groſſen und kleinen Staͤdten/ noch manchen finden/ der ſagen wird:","norm":"Du wirst auf Universitäten / an großer Herren Höfen / in großen und kleinen Städten / noch manchen finden / der sagen wird:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.745500087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5881,"date":1663,"orig":"Jch hab deinen Vater wol gekant.","norm":"Ich habe deinen Vater wohl gekannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.242800235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5882,"date":1663,"orig":"Du wirſt auch manchen finden/ der wird bekennen muͤſſen/ daß ich ihm treulich unter die Arme gegriffen/ und ihm in Noͤthen mit Rath und That beygeſprungen hab.","norm":"Du wirst auch manchen finden / der wird bekennen müssen / dass ich ihm treulich unter die Arme gegriffen / und ihm in Nöten mit Rat und Tat beigesprungen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.201499938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5883,"date":1663,"orig":"Ob ſie aber deine oder meine Freunde ſeyn werden/ ob ſie Mauldrummel ſeyn/ ob ſie unter das Saitenſpiel gehoͤren/ oder nicht/ das weiß ich nicht.","norm":"Ob sie aber deine oder meine Freunde sein werden / ob sie Mauldrummel sein / ob sie unter das Saitenspiel gehören / oder nicht / das weiß ich nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.467400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5884,"date":1663,"orig":"Jch bin in dem achtzehenden Jahr meines Alters in die Welt gangen/ und in der erſten Reyſe/ bin ich/ mit Gefahr Leibs und Lebens/ per varias ambages, uͤber 250. Meilen zu Fuß gangen/ biß nach Koͤnigsberg in Preuſſen.","norm":"Ich bin in dem achtzehnten Jahr meines Alters in die Welt gegangen / und in der ersten Reise / bin ich / mit Gefahr Leibs und Lebens / per varias ambages, über 250. Meilen zu Fuß gegangen / bis nach Königsberg in Preußen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.250400066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5885,"date":1663,"orig":"Jch haͤtte damals gerne zu Fuß in Franckreich und in Jtalien lauffen wollen.","norm":"Ich hätte damals gerne zu Fuß in Frankreich und in Italien laufen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9191999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5886,"date":1663,"orig":"Dann ich hielte damals dafuͤr/ wer Jtalien und Franckreich nicht geſehen habe/ der kenne die Welt nicht.","norm":"Dann ich hielte damals dafür / wer Italien und Frankreich nicht gesehen habe / der kenne die Welt nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.270400047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5887,"date":1663,"orig":"Allein/ mein Vater ſel. wolte es durchauß nicht leiden/ ſondern ſagte: Auß Jtalien bringe man nichts/ als ein boͤſes Gewiſſen/ einen ungeſunden Leib/ und einen ledigen Beutel.","norm":"Allein / mein Vater sel. wollte es durchaus nicht leiden / sondern sagte: Aus Italien bringe man nichts / als ein böses Gewissen / einen ungesunden Leib / und einen ledigen Beutel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.356299877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5888,"date":1663,"orig":"Jch bin lange Zeit auff Univerſitaͤten geweſen/ da ich bin gehalten worden/ wie bey den Soldaten ein Fenderich.","norm":"Ich bin lange Zeit auf Universitäten gewesen / da ich bin gehalten worden / wie bei den Soldaten ein Fenderich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.277900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5889,"date":1663,"orig":"Wann ein armer Mußquetirer in Noͤthen ſteckt/ ſo ſpricht er gemeiniglich den Fenderich an/ daß er ſein Advocat ſey/ und ein gut Wort bey andern Officirern vor ihn rede, Jch bin mit etzlich tauſend Studenten bekandt geweſen/ welche nun in unterſchiedlichen hohen Ehren-Aemptern ſitzen.","norm":"Wann ein armer Musketierer in Nöten steckt / so spricht er gemeiniglich den Fenderich an / dass er sein Advokat sei / und ein gut Wort bei anderen Offizieren vor ihn rede, Ich bin mit ätzlich tausend Studenten bekannt gewesen / welche nun in unterschiedlichen hohen Ehren-Aemptern sitzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5177998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5890,"date":1663,"orig":"Du wirſt viel vornehme Fuͤrſtliche und Graͤfliche Hoͤfe in Teutſchland finden/ da ich entweder mit der Herrſchafft ſelbſt/ oder mit ihren vornehmſten Leuten bekandt bin.","norm":"Du wirst viel vornehme fürstliche und Gräfliche Höfe in Deutschland finden / da ich entweder mit der Herrschaft selbst / oder mit ihren vornehmsten Leuten bekannt bin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9218997955322275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5891,"date":1663,"orig":"Jch habe nicht allein einem vornehmen Prælaten, ſondern auch zweyen vornehmen Fuͤrſten/ deren einer ein General im Feld geweſen war/ und hernacher einem vornehmen Grafen/ der ein Koͤniglicher Legat war/ gedienet.","norm":"Ich habe nicht allein einem vornehmen Prälaten, sondern auch zweien vornehmen Fürsten / deren einer ein General im Feld gewesen war / und hernach einem vornehmen Grafen / der ein Königlicher Legat war / gedient.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.503699779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5892,"date":1663,"orig":"Jch bin endlich hieher kommen/ da ich eine neue Schule/ eine neue Univerſitaͤt gehabt/ da mich mein lieber Præceptor, Herr OMNIS, viel Dings gelehret/ da ich unterweilens bey der klugen Frauen von Thecoa/ habe in die Schule gehen/ und ihre neue Weißheit anhoͤren muͤſſen/ eben wie die Schuͤler deß Pythagoræ, und hab ihrem Geiſt/ ihrer Weißheit/ nicht widerſtehen doͤrffen.","norm":"Ich bin endlich hierherkommen / da ich eine neue Schule / eine neue Universität gehabt / da mich mein lieber Präzeptor, Herr OMNIS, viel Dings gelehrt / da ich Unterweilens bei der klugen Frauen von Thecoa / habe in die Schule gehen / und ihre neue Weisheit anhören müssen / eben wie die Schüler des Pythagorae, und habe ihrem Geist / ihrer Weisheit / nicht widerstehen dürfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.946499824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5893,"date":1663,"orig":"Jch habe mich unterweilens finden laſſen an den Oertern/ da deß gantzen H. Roͤmiſchen Reichs Legati ſind verſamlet geweſen.","norm":"Ich habe mich Unterweilens finden lassen an den Orten / da des ganzen H. Römischen Reichs Legati sind versammelt gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.734899997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5894,"date":1663,"orig":"Jch bin unterweilens in Sauerbronne/ in Warmebaͤder/ in die Franckfurter Meſſe gezogen/ auß bloſſer curioſitaͤt/ nur zu ſehen/ was fuͤr Leute da ſeyen/ und habe mich mit einem und dem andern bekandt gemacht.","norm":"Ich bin Unterweilens in Sauerbronne / in Warmebäder / in die Frankfurter Messe gezogen / aus bloßer Kuriosität / nur zu sehen / was für Leute da seien / und habe mich mit einem und dem anderen bekannt gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.815000057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5895,"date":1663,"orig":"Und ich ſage dir das zur Nachricht:","norm":"Und ich sage dir das zur Nachricht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.558800220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5896,"date":1663,"orig":"Jn die Sauerbronne oder Warmebaͤder/ ziehen ſelten die arme Bauren von dem Vogelsberg oder von dem Weſterwald/ ſondern groſſe Herren/ reiche Schlemmer/ oder gelehrte Leut/ welche mit ihrem vita ſedentaria ſich allerhand Kranckheiten auff den Hals laden/ welche alsdann alle ihre Sorg an einen Nagel haͤngen.","norm":"In die Sauerbronne oder Warmebäder / ziehen selten die arme Bauern von dem Vogelsberg oder von dem Westerwald / sondern große Herren / reiche Schlemmer / oder gelehrte Leute / welche mit ihrem vita sedentaria sich allerhand Krankheiten auf den Hals laden / welche alsdann alle ihre Sorge an einen Nagel hängen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.333399772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5897,"date":1663,"orig":"Und man hat zu der Zeit die allerbeſte occaſion, bey ihnen ſich zu inſinuiren/ und mit ihnen bekandt zu werden.","norm":"Und man hat zu der Zeit die allerbeste occasion, bei ihnen sich zu insinuieren / und mit ihnen bekannt zu werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.446400165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5898,"date":1663,"orig":"Jch hab zu ſolchen Dingen nicht allein ſonderlich occaſion gehabt/ ſondern ich hab auch correſpondentz gehalten/ mit groſſen und kleinen/ und hab mauch Jahr/ mehr Geld außgeben fuͤr Brieffe/ als fuͤr die Kleidung/ die ich an meinem Leibe getragen habe.","norm":"Ich habe zu solchen Dingen nicht allein sonderlich occasion gehabt / sondern ich habe auch Korrespondenz gehalten / mit großen und kleinen / und habe mauch Jahr / mehr Geld ausgeben für Briefe / als für die Kleidung / die ich an meinem Leibe getragen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.801599979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5899,"date":1663,"orig":"Jch bin unterweilens von groſſen Herren in hochwichtigen Sachen/ theils ſchrifftlich/ theils muͤndlich gefragt worden/ welche meinem Candori zu gut gehalten haben/ was ſie ihrem Cantzl rund Raͤthen nicht zu gut gehalten haͤttẽ.","norm":"Ich bin Unterweilens von großen Herren in hochwichtigen Sachen / teils schriftlich / teils mündlich gefragt worden / welche meinem Candori zu gut gehalten haben / was sie ihrem Cantzl rund Räten nicht zu gut gehalten hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.066199779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5900,"date":1663,"orig":"Es hatte einsmals ein Cavallier zu einem vornehmen Fuͤrſten geſagt:","norm":"Es hatte einsmals ein Cavalier zu einem vornehmen Fürsten gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.292399883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5901,"date":1663,"orig":"Jch wolte dieſes E. Fuͤrſtl. Gn. Schloß nicht geſchenckt nehmen/ daß ich Jhr ſo kuͤhnlich auff ihre Fragen antworten ſolte/ wie Philander unterweilens antwortet.","norm":"Ich wollte dieses E. Fürstl. Gn. Schloss nicht geschenkt nehmen / dass ich Ihr so kühnlich auf ihre Fragen antworten sollte / wie Philander Unterweilens antwortet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.45959997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5902,"date":1663,"orig":"Da hatte der tapffere Hochloͤb.","norm":"Da hatte der tapfere Hochlöb.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.811999797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5903,"date":1663,"orig":"Fuͤrſt geſagt:","norm":"Fürst gesagt:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"sv","lang_cld3":"is","lang_de":0,"norm_lmscore":8.77810001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5904,"date":1663,"orig":"Ja/ ich halte auch nicht jederman zu gute/ was ich Philandern zu gut halt.","norm":"Ja / ich halte auch nicht jedermann zugute / was ich Filanden zu gut halte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.919899940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5905,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht ohne/ Er hat einen hitzigen Kopff/ und ein teutſches Maul/ aber er hat ein ehrlich Hertz.","norm":"Es ist nicht ohne / Er hat einen hitzigen Kopf / und ein deutsches Maul / aber er hat ein ehrlich Herz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.530300140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5906,"date":1663,"orig":"Jch hab ihn mehr/ als in einer occaſion probiret.","norm":"Ich habe ihn mehr / als in einer occasion probieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.977200031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5907,"date":1663,"orig":"Jch verſichere dich/ wañ alle meine Bekandte/ groſſe und kleine/ beyeinander weren/ und wolten Soldaten werden/ ſie koͤnten nicht allein Muͤnſter entſetzen/ und deß Biſchoffs Armée von dannen wegtreiben/ ſondern ſie koͤndten auch einem unter den Nordiſchen Koͤnigen/ mit einem groſſen Succurs begegnẽ/ und ſeine Armée maͤchtig ſtaͤrcken.","norm":"Ich versichere dich / wann alle meine bekannte / große und kleine / beieinander wären / und wollten Soldaten werden / sie könnten nicht allein Münster entsetzen / und des Bischofs Armee von dannen wegtreiben / sondern sie könnten auch einem unter den nordischen Königen / mit einem großen Succurs begegnen / und seine Armee mächtig stärken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.273399829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5908,"date":1663,"orig":"Ob aber unter der Meng und Anzahl Bekandten 10. ſeyen/ welche in der Noht die Prob der Freundſchafft außhalten/ das weiß ich eben ſo wenig/ als der gute ehrliche Ober-Forſtmeiſter Schetzel wuſte/ ob die Mauldrummel unter das Saitenſpiel gehoͤre.","norm":"Ob aber unter der Meng und Anzahl bekannten 10. seien / welche in der Not die Probe der Freundschaft aushalten / das weiß ich ebenso wenig / als der gute ehrliche Oberforstmeister Schetzel wusste / ob die Mauldrummel unter das Saitenspiel gehöre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.98390007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5909,"date":1663,"orig":"Wañ dir der Zehende unter den jenigen/ welchen ich in Gluͤck und Ungluͤck gedienet hab/ wider ein courtoiſi thut/ ſo haſtu ein groſſes Capital.","norm":"Wann dir der Zehnte unter denjenigen / welchen ich in Glück und Unglück gedient habe / wieder ein Courtoisie tut / so hast du ein großes Kapital.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2403998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5910,"date":1663,"orig":"Allein ich ſorg/ es werde kein Jud zu Franckfurt ſeyn/ der dir im Notfall auff dieſes Capital 1. Reichsth. lehnen werde.","norm":"Allein ich sorge / es werde kein Jude zu Frankfurt sein / der dir im Notfall auf dieses Kapital 1. Reichst . lehnen werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.644100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5911,"date":1663,"orig":"Jch wil dir etwas ins Ohr ſagen/ das nimm wol in acht:","norm":"Ich will dir etwas ins Ohr sagen / das nimm wohl in acht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.861100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5912,"date":1663,"orig":"Ejusmodi amici ſunt fures temporis & pecuniæ.","norm":"Ejusmodi amici sunt fures temporis & pecuniae.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.183499813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5913,"date":1663,"orig":"Proinde nulli te facias nimis Sodalem.","norm":"Proinde nulli te facias nimis Sodalem.","lang_fastText":"fi","lang_py3langid":"et","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":8.042799949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5914,"date":1663,"orig":"Ita gaudebis minus, & minus dolebis.","norm":"Ita gaudebis minus, & minus dolebis.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.781599998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5915,"date":1663,"orig":"Unter den Plagen/ welche ich allhier habe/ iſt das nicht die geringſte/ daß/ wann der Wind einen durch dieſe Stadt jagt/ ſo kombt er zu mir/ und ſagt: Philander, ich hab euch zu gruͤſſen von dem und dem/ und ich werde jetzo an den und den Ort reyſen/ ich bitt/ gebt mir eine kleine recommendation an den und den.","norm":"Unter den Plagen / welche ich allhier habe / ist das nicht die geringste / dass / wann der Wind einen durch diese Stadt jagt / so kommt er zu mir / und sagt: Philander, ich habe euch zu grüßen von dem und dem / und ich werde jetzt an den und den Ort Reisen / ich bitte / gebt mir eine kleine recommendation an den und den.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.406700134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5916,"date":1663,"orig":"Wann ihr auff das Paquet Schreiben/ welches ich euch bracht habe/ antworten wolt/ ſo wil ich es abholen.","norm":"Wann ihr auf das Paket Schreiben / welches ich euch brachte habe / antworten wollt / so will ich es abholen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.475900173187256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5917,"date":1663,"orig":"Jhr werdet die liebe Leut ſehr damit erfreuen.","norm":"Ihr werdet die liebe Leute sehr damit erfreuen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.047800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5918,"date":1663,"orig":"Wann mancher Procurator oder Advocat ſo manches Schreiben machte/ als ich ſolcher Leut halben gethan habe/ er wuͤrde ſein Brodt reichlich davon haben.","norm":"Wann mancher Prokurator oder Advokat so manches Schreiben machte / als ich solcher Leute halben getan habe / er würde sein Brot reichlich davon haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9131999015808105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5919,"date":1663,"orig":"Allein/ ich hab bißhero nichts davon gehabt/ als einen Mund voll Wind.","norm":"Allein / ich habe bisher nichts davon gehabt / als einen Mund voll Wind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.729599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5920,"date":1663,"orig":"Und ich will dich keinem meiner Bekandten recommendiren/ ſondern wan̄ du zu jemand kommeſt/ der mich kennet/ ſo gruͤſſe ihn nach Standesgebuͤr/ und ſihe/ daß du dich ſelbſt recommendabel macheſt Jch hab dich unterdeſſen recommendirt dem HErrn/ welcher den Moſen/ der etwan 3. Monat alt war/ als er von ſeinen Eltern in die Welt geſchickt wurde/ wunderlich hervorgezogen hat/ daß er an eines groſſen Potentaten Hof/ wie ein koͤnigliches Kind/ iſt aufferzogen worden/ und endlich ſechsmal hundert tauſend Maͤnnern hat zu befehlen gehabt.","norm":"Und ich will dich keinem meiner bekannten rekommendieren / sondern wann du zu jemand kommest / der mich kennet / so Grüße ihn nach Standesgebür / und siehe / dass du dich selbst recommendabel machest Ich habe dich unterdessen rekommandiert dem Herrn / welcher den Moosen / der etwan 3. Monat alt war / als er von seinen Eltern in die Welt geschickt wurde / wunderlich hervorgezogen hat / dass er an eines großen Potentaten Hof / wie ein königliches Kind / ist auferzogen worden / und endlich sechsmal hunderttausend Männern hat zu befehlen gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.167600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5921,"date":1663,"orig":"Jch bin kein gelehrter Mann.","norm":"Ich bin kein gelehrter Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.9052999019622803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5922,"date":1663,"orig":"Allein/ ich kenne die Welt.","norm":"Allein / ich kenne die Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.854599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5923,"date":1663,"orig":"Jch habe aber gar zuviel Lehrgeld außgeben/ biß ich die Welt hab kennen lernen.","norm":"Ich habe aber gar zu viel Lehrgeld ausgeben / bis ich die Welt habe kennen lernen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.444600105285644} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5924,"date":1663,"orig":"Darumb beſpiegele dich in meinem Exempel/ und lerne von mir die Welt kennen.","norm":"Darum bespiegele dich in meinem Exempel / und lerne von mir die Welt kennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.502500057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5925,"date":1663,"orig":"Und wann ich hoͤren werde/ daß du wiſſeſt einen Unterſcheid zu machen/ zwiſchen einem Freund/ und einem Complementmacher/ ſo wil ich viel von dir halten.","norm":"Und wann ich hören werde / dass du wissest einen Unterschied zu machen / zwischen einem Freund / und einem Komplementmacher / so will ich viel von dir halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.328199863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5926,"date":1663,"orig":"Jch beichte und bekenne dir/ daß ſo lang ich gelebt hab/ ſey ich viermal extraordinari hoffaͤrtig geweſen.","norm":"Ich beichte und bekenne dir / dass so lang ich gelebt habe / sei ich viermal extraordinär hoffärtig gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.213300228118896} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5927,"date":1663,"orig":"Erſtlich war meine Hoffart ſehr groß/ als ich auß dem Pennal- Jahr kam/ und ein Student wurde.","norm":"Erstlich war meine Hoffart sehr groß / als ich aus dem Pennal-Jahr kam / und ein Student wurde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.05109977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5928,"date":1663,"orig":"Jch war damals ein Knab von 16. 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Jahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.644999980926513} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5929,"date":1663,"orig":"Wann ich nun einen alten Studenten ſahe auff den Catheder ſtehen/ den dem Priſciano ein paar Ohrfeigen gab/ das gefiel mir beſſer/ und ich hatte mehr Luſt daran/ als wañ ein Feldmarſchalck hoͤret/ daß ſeine Leut eine Parthey vom Feind geſchlagen haben.","norm":"Wann ich nun einen alten Studenten sah auf den Katheder stehen / den dem Prisciano ein paar Ohrfeigen gab / das gefiel mir besser / und ich hatte mehr Lust daran / als wann ein Feldmarschalk höret / dass seine Leute eine Partei vom Feind geschlagen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.10099983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5930,"date":1663,"orig":"Es war ein hochgelaͤhrter Mann auff der Univerſitaͤt/ welcher in vielen Wiſſenſchafften incomparabel war.","norm":"Es war ein hochgelehrter Mann auf der Universität / welcher in vielen Wissenschaften inkomparabel war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7459001541137695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5931,"date":1663,"orig":"Allein/ es mangelte ihm ein wenig im Latein.","norm":"Allein / es mangelte ihm ein wenig im Latein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.337800025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5932,"date":1663,"orig":"Jn deſſen Lection gieng ich offt/ nicht zu dem End/ daß ich etwas von ihm lernen/ ſondern daß ich hoͤren moͤge/ wie manche Ohrfeig er dem Priſciano geben werde.","norm":"In dessen Lektion ging ich oft / nicht zu dem Ende / dass ich etwas von ihm lernen / sondern dass ich h��ren möge / wie manche Ohrfeig er dem Prisciano geben werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.648099899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5933,"date":1663,"orig":"Jch meynete alle Weißheit ſeye an die Lateiniſche Sprach gebunden/ und wer den Syntaxin nit verſtehe/ der koͤnne nicht in Himmel kommen.","norm":"Ich meinte alle Weisheit sei an die lateinische Sprache gebunden / und wer den Syntaxen nicht verstehe / der könne nicht in Himmel kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.313499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5934,"date":1663,"orig":"Es gieng mir eben/ wie jenem Weſtphaliſchen Pennal, welcher nach Gieſſen kam/ und einen weltberuͤhmten Theologum hoͤrte/ und ſagte:","norm":"Es ging mir eben / wie jenem Westphallischen Pennal, welcher nach Gießen kam / und einen weltberühmten Theologum hörte / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.252399921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5935,"date":1663,"orig":"Es ſey nicht ohn/ er ſey ein gelehrter Mann/ allein/ er rede doch nicht ſo gut Latein/ als der Rector zu Lemgow.","norm":"Es sei nicht ohne / er sei ein gelehrter Mann / allein / er rede doch nicht so gut Latein / als der Rektor zu Lemgow.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8171000480651855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5936,"date":1663,"orig":"Jn meinem Pennal-Jahr/ war ich in meinem Sinn viel gelaͤhrter/ als jetzo.","norm":"In meinem Pennaljahr / war ich in meinem Sinn viel gelehrter / als jetzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.306900024414062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5937,"date":1663,"orig":"Jch gieng nicht mit einem/ ſondern mit zwey oder drey Doctorn ſchwanger.","norm":"Ich ging nicht mit einem / sondern mit zwei oder drei Doktoren schwanger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6417999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5938,"date":1663,"orig":"Es gieng mir wie jener Frauen/ welche fuͤr 100. Reichsthaler Kinderzeug machen ließ/ und das Kinderbett ein gantzes Jahr zubereitet hatte/ aber endlich wurd doch nichts daꝛauß.","norm":"Es ging mir wie jener Frauen / welche für 100. Reichstaler Kinderzeug machen ließ / und das Kinderbett ein ganzes Jahr zubereitet hatte / aber endlich wurde doch nichts daraus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.277900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5939,"date":1663,"orig":"Allein/ je aͤlter ich werde/ je mehꝛ ſehe ich/ was mir mangele.","norm":"Allein / je älter ich werde / je mehr sehe ich / was mir mangele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.91540002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5940,"date":1663,"orig":"Zum andern bin ich extraordinari hoffaͤrtig geweſen/ da ich zu Roſtock Magiſter wurde/ und primum locum hatte.","norm":"Zum anderen bin ich extraordinär hoffärtig gewesen / da ich zu Rostock Magister wurde / und primum locum hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9475998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5941,"date":1663,"orig":"Wann ich damals einen hoffaͤrtigen Kerl auff der Straſſen ſahe/ da dacht ich/ du magſt dir einbilden was du wiltſo biſtu dennoch kein Magiſter.","norm":"Wann ich damals einen hoffärtigen Kerl auf der Straßen sah / da dachte ich / du magst dir einbilden was du wiltso bist du dennoch kein Magister.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.612500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5942,"date":1663,"orig":"O wie ſpitzte ich die Ohren/ wann nach der promotion, bey dem angeſtellten convivio, mein Promotor und groſſer Freund/ der Edle Petrus Lautemberg, ein Glaß mit Wein nahm/ und ſagte: Salus, Herr Magiſter.","norm":"O wie spitzte ich die Ohren / wann nach der Promotion, bei dem angestellten convivio, mein Promotor und großer Freund / der Edle Petrus Lautemberg, ein Glas mit Wein nahm / und sagte: Salus, Herr Magister.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.458399772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5943,"date":1663,"orig":"Da dachte ich alsbald/ das gilt mir.","norm":"Da dachte ich alsbald / das gilt mir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.967400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5944,"date":1663,"orig":"Der Mann bin Jch.","norm":"Der Mann bin Ich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.62470006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5945,"date":1663,"orig":"Zwey gantzer Tag uͤbte ich mich/ biß ich ein ſchoͤnes M. mahlen kundte.","norm":"Zwei ganzer Tag übte ich mich / bis ich ein schönes M. malen konnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5995001792907715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5946,"date":1663,"orig":"Mein Pittſchafft muſte alsbald geaͤndert werden/ und bey meinem Namen ein M ſtehen.","norm":"Mein Petschaft musste alsbald geändert werden / und bei meinem Namen ein M stehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9232001304626465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5947,"date":1663,"orig":"Wann mein Jung/ der mich zuvor Philander genant hatte/ hernach nicht ſagte/ Herr M. Philander, ſo bekam er Ohrfeigen.","norm":"Wann mein Jung / der mich zuvor Philander genannt hatte / hernach nicht sagte / Herr M. Philander, so bekam er Ohrfeigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.073699951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5948,"date":1663,"orig":"Wann ich hernach an einen vornehmen Mann ſchrieb/ ſo wolt ich nicht heiſſen M. Philander, ſondern Philander M.","norm":"Wann ich hernach an einen vornehmen Mann schrieb / so wollte ich nicht heißen M. Philander, sondern Philander M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.86460018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5949,"date":1663,"orig":"Dann ich dachte/ ich ſey keine geringe Sau/ ſondern ich ſey primus bey der promotion geweſen.","norm":"Dann ich dachte / ich sei keine geringe Sau / sondern ich sei primus bei der Promotion gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.573299884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5950,"date":1663,"orig":"Allein/ ich verſichere dich/ daß ich jetzo wuͤnſchen moͤcht/ daß all das Geld/ welches ich auff ſolche Titul ſpendirt hab/ die armen Weiber im Hoſpital zu S. Eliſabeth in Marpurg haͤtten/ und lieſſen ihnen warm Bier dafuͤr machen/ und beteten ein Vater unſer fuͤr mich.","norm":"Allein / ich versichere dich / dass ich jetzt wünschen möchte / dass all das Geld / welches ich auf solche Titel spendiert habe / die armen Weiber im Hospital zu S. Elisabeth in Marpurg hätten / und ließen ihnen warm Bier dafür machen / und beteten ein Vater unser für mich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.899899959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5951,"date":1663,"orig":"Zum dritten/ bin ich extraordinari hoffaͤrtig geweſen/ da du auff die Welt kameſt.","norm":"Zum dritten / bin ich extraordinär hoffärtig gewesen / da du auf die Welt kamst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.832200050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5952,"date":1663,"orig":"Es gieng ſchwer daher.","norm":"Es ging schwer daher.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.295100212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5953,"date":1663,"orig":"Jch ſchickte in die Schul/ und ließ die Kinder beten/ und war ſehr melancholiſch.","norm":"Ich schickte in die Schule / und ließ die Kinder beten / und war sehr melancholisch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.015299797058105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5954,"date":1663,"orig":"Jch hatte nicht vermeynt/ daß dieſes Werck ſo nahe ſeye.","norm":"Ich hatte nicht vermeint / dass dieses Werk so nahe sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.850299835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5955,"date":1663,"orig":"Und hatte nicht mehr als einen einigen Ducaten im Sack.","norm":"Und hatte nicht mehr als einen einigen Dukaten im Sack.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.863399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5956,"date":1663,"orig":"Als aber meine Magd kam/ und ſagte:","norm":"Als aber meine Magd kam / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4994001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5957,"date":1663,"orig":"Herr Philander, Gluͤck zum jungen Sohn!","norm":"Herr Philander, Glück zum jungen Sohn!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"sv","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.9868998527526855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5958,"date":1663,"orig":"Da warff ich ihr dieſen Ducaten alsbald zu/ und ſagte:","norm":"Da warf ich ihr diesen Dukaten alsbald zu / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9770002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5959,"date":1663,"orig":"Sihe da/ da haſt du einen Trinckpfenning fuͤr dieſes Wort.","norm":"siehe da / da hast du einen Trinkpfennig für dieses Wort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.788700103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5960,"date":1663,"orig":"Als hernach der vornehme Politicus, und nunmehr Chur-Fuͤrſtl. Rath/ Herr Johann Luͤncker/ ein extraordinari ſchoͤnes und ſinnreiches Carmen, deiner Geburt halben machte/ und mir von ſo vielen vornehmen Leuten gratulirt wurde/ welche allerhand Complemente machten/ wie du wuͤrdeſt deines Großvatern famam propagiren, und eine Seule meiner gantzen familiæ werden/ und ich ſolche Ding hoͤrte/ da wurde ich noch hoffaͤrtiger/ und hielte dich ſo groß/ als den Jnfant in Spanien.","norm":"Als hernach der vornehme Politicus, und nunmehr Kurfürstl. Rat / Herr Johann Linker / ein extraordinär schönes und sinnreiches Carmen, deiner Geburt halben machte / und mir von so vielen vornehmen Leuten gratuliert wurde / welche allerhand Complemente machten / wie du würdest deines Großvaterin famam propagieren, und eine Seule meiner ganzen familiae werden / und ich solche Ding hörte / da wurde ich noch hoffärtiger / und hielte dich so groß / als den Infant in Spanien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.491799831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5961,"date":1663,"orig":"Jch bauete groſſe Haͤuſer auff dich/ und dachte bey mir ſelbſt:","norm":"Ich baute große Häuser auf dich / und dachte bei mir selbst:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.471799850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5962,"date":1663,"orig":"Nun hab ich einen groſſen Serviteur, der mir auffwarten ſoll und muß.","norm":"Nun habe ich einen großen Serviteur, der mir aufwarten soll und muss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.523900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5963,"date":1663,"orig":"Allein/ ich hab dir bißher manchen bunten Rock machen laſſen/ und du haſt mich gleichwol nicht tractiren koͤnnen/ wie Joſeph ſeinen Vater und Bruͤder in Egypten.","norm":"Allein / ich habe dir bisher manchen bunten Rock machen lassen / und du hast mich gleichwohl nicht traktieren können / wie Joseph seinen Vater und Brüder in Ägypten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.050300121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5964,"date":1663,"orig":"Zum vierdten/ bin ich extraordinari hoffaͤrtig geweſen/ als ich in dieſe groſſe Stadt kam/ und die Leut einen Narren an mir gefreſſen hatten/ und thaͤten/ als wann ſie einen Abgott auß mir machen wolten.","norm":"Zum vierten / bin ich extraordinär hoffärtig gewesen / als ich in diese große Stadt kam / und die Leute einen Narren an mir gefressen hatten / und täten / als wann sie einen Abgott aus mir machen wollten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.398200035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5965,"date":1663,"orig":"Die Kirche nahm an Zuhoͤrern gewaltig zu/ man muſte neue Stuͤle machen laſſen/ dafuͤr die Kirche viel tauſend einnahm.","norm":"Die Kirche nahm an Zuhörern gewaltig zu / man musste neue Stühle machen lassen / dafür die Kirche viel tausend einnahm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.687900066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5966,"date":1663,"orig":"Sie bekamen jaͤhrlich etzlich tauſend mehr in Klingelbeutel/ als zuvor geſchehen war.","norm":"Sie bekamen jährlich ätzlich tausend mehr in Klingelbeutel / als zuvor geschehen war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.922299861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5967,"date":1663,"orig":"Jch war in meiner und anderer Leut Einbildung ein kleiner Joſeph in Egypten/ der ſeinen Herrn reich machte.","norm":"Ich war in meiner und anderer Leute Einbildung ein kleiner Joseph in Ägypten / der seinen Herrn reich machte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5096001625061035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5968,"date":1663,"orig":"Jch gieng einsmals uͤber einen vornehmen Platz/ da ſtunden etzlich Leut/ welche ihre Huͤt abzogen/ und ſehr tieffe Reverentz gegen mir machten.","norm":"Ich ging einsmals über einen vornehmen Platz / da standen ätzlich Leute / welche ihre Hüte abzogen / und sehr tiefe Reverenz gegen mir machten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.592700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5969,"date":1663,"orig":"Einer unter ihnen ſagte/ da gehet ein Mann/ der iſt ſo viel Roſenobel wehrt/ ſo viel Haar er auff ſeinem Kopffe hat.","norm":"Einer unter ihnen sagte / da geht ein Mann / der ist so viel Rosenobel wert / so viel Haar er auf seinem Kopfe hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.089000225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5970,"date":1663,"orig":"Das iſt ein Mann/ der einem die Thraͤnen auß den Augen predigen kan.","norm":"Das ist ein Mann / der einem die Tränen aus den Augen predigen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.260499954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5971,"date":1663,"orig":"Jch bekenne dir/ daß mich damals eine Theologiſche und ſubtile Hoffart uͤberfallen hab.","norm":"Ich bekenne dir / dass mich damals eine Theologische und subtile Hoffart überfallen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.737199783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5972,"date":1663,"orig":"Mercke und lerne jetzo von mir/ was fuͤr ein Unterſcheid ſey/ zwiſchen der Politiſchen und Theologiſchen Hoffart.","norm":"Merke und lerne jetzt von mir / was für ein Unterschied sei / zwischen der Politischen und Theologischen Hoffart.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.717700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5973,"date":1663,"orig":"Die Theologi fliehen offtmals fuͤr der Ehr.","norm":"Die Theologen fliehen oftmals für der Ehre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.329500198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5974,"date":1663,"orig":"Allein ſie haben nichts liebers/ als daß man ſie mit der Ehr jage.","norm":"Allein sie haben nichts Lieberes / als dass man sie mit der Ehre jage.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.815000057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5975,"date":1663,"orig":"Jch ſage nicht/ daß es alle thun/ ſondern/ ich bekenne offenhertzig/ wie Mir damals zu Muth geweſen ſey.","norm":"Ich sage nicht / dass es alle tun / sondern / ich bekenne offenherzig / wie mir damals zu Mut gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.603499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5976,"date":1663,"orig":"Jch konte mich in mich ſelbſt nicht ſchicken.","norm":"Ich konnte mich in mich selbst nicht schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.067100048065185} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5977,"date":1663,"orig":"Jch gedachte offt bey mir ſelbſt: Philander, biſt du ein ſolcher Kerl/ wie die Leut ſagen/ und du haſt es bißhero nicht gewuſt?","norm":"Ich gedachte oft bei mir selbst: Philander, bist du ein solcher Kerl / wie die Leute sagen / und du hast es bisher nicht gewusst?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.315700054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5978,"date":1663,"orig":"Jch glaub/ wann mir damals einer fuͤr eine Lauß/ welche ich deß Morgens auß den Haaren kaͤmte/ zwey Ducaten haͤtte geben wollen/ ich haͤtte mich beſonnen/ ob ich ſie ihm verkauffen wolle.","norm":"Ich glaube / wann mir damals einer für eine Laus / welche ich des Morgens aus den Haaren kämmte / zwei Dukaten hätte geben wollen / ich hätte mich besonnen / ob ich sie ihm verkaufen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.686100006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5979,"date":1663,"orig":"Allein/ jetzo iſt kein Menſch/ der mir fuͤr ein Dutzet Laͤuſe/ begehrt einen Doppelſchilling zu geben.","norm":"Allein / jetzt ist kein Mensch / der mir für ein Dutzend Läuse / begehrt einen Doppelschilling zu geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.72189998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5980,"date":1663,"orig":"Jch bitte/ und ermahne dich treulich und vaͤterlich/ du wolleſt mit allem Fleiß dich vorſehen/ und Gott bitten/ daß Er dich gnaͤdig behuͤte fuͤr ſolcher Theologiſchen und ſubtilen Hoffart/ welche mancher fuͤr keine Hoffart haͤlt.","norm":"Ich bitte / und ermahne dich treulich und väterlich / du wollest mit allem Fleiß dich vorsehen / und Gott bitten / dass Er dich gnädig behüte für solcher Theologischen und subtilen Hoffart / welche mancher für keine Hoffart hält.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.654600143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5981,"date":1663,"orig":"Petrus hat vielleicht gemeynt/ daß er ſich von Chriſto nicht wolle die Fuͤſſe waſchen laſſen/ das ſey eine Demuth.","norm":"Petrus hat vielleicht gemeint / dass er sich von Christo nicht wolle die Füße waschen lassen / das sei eine Demut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.360000133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5982,"date":1663,"orig":"Allein/ ich bilde mir ein/ es ſeye eine demuͤtige Hoffart/ und hoffaͤrtige Demuth geweſen.","norm":"Allein / ich bilde mir ein / es sei eine demütige Hoffart / und hoffärtige Demut gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.532800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5983,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ daß der Schulfuchs/ der Diogenes Cynicus, hoffaͤrtiger geweſen ſey in ſeinem Faß bey Athen/ als Alexander Magnus, Domitor ille Orientis, in ſeinem koͤniglichen Zelt/ und unter ſeiner groſſen Armée.","norm":"Ich halte dafür / dass der Schulfuchs / der Diogenes Cynicus, hoffärtiger gewesen sei in seinem Fass bei Athen / als Alexander Magnus, Domitor ille Orientis, in seinem königlichen Zelt / und unter seiner großen Armee.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.370200157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5984,"date":1663,"orig":"Gleichwie Alexander Magnus ſeine Hoffart darin ſehen lieſſe/ daß er alles haben wolt/ daß er meynte/ die gantze Welt ſey ihm zu eng/ und ſo unmoͤglich es ſey/ daß am Firmament koͤnten zwo Sonnen ſeyn/ ſo unmuͤglich ſey es/ daß in der Welt koͤnten zwey Alexandri ſeyn.","norm":"Gleichwie Alexander Magnus seine Hoffart darin sehen ließe / dass er alles haben wollt / dass er meinte / die ganze Welt sei ihm zu eng / und so unmöglich es sei / dass am Firmament könnten zwei Sonnen sein / so unmöglich sei es / dass in der Welt könnten zwei Alexandri sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.35290002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5985,"date":1663,"orig":"Gleichwie/ ſag ich/ Alexander Magnus in dieſen hoffaͤrtigen Gedancken ſich beluſtigte/ und da er gantz Orient bezwungen hatte/ immer weiter wolte/ alſo hatte der Schulfuchs/ der Diogenes Cynicus, ſeine hoffaͤrtige Schulfuͤchſiſche Gedancken/ und wolte ſich admirabel machen/ omnia contemnendo.","norm":"Gleichwie / sage ich / Alexander Magnus in diesen hoffärtigen Gedanken sich belustigte / und da er ganz Orient bezwungen hatte / immer weiter wollte / also hatte der Schulfuchs / der Diogenes Cynicus, seine hoffärtige Schulfüchsische Gedanken / und wollte sich admirabel machen / omnia contemnendo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.496799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5986,"date":1663,"orig":"Als dieſer Schulfuchs/ der Diogenes, einsmals auff deß Platonis Catheder trate/ und ſagte:","norm":"Als dieser Schulfuchs / der Diogenes, einsmals auf des Platonis Katheder trat / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.744100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5987,"date":1663,"orig":"Jam calco faſtum Platonis.","norm":"Jam calco fastum Platonis.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"lt","lang_de":0,"norm_lmscore":8.639900207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5988,"date":1663,"orig":"Da wurde ihm ſehr weißlich geantwortet: Calcas, ſed alio faſtu.","norm":"Da wurde ihm sehr weißlich geantwortet: Calcas, sed alio fastu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"co","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.606500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5989,"date":1663,"orig":"Nichts in der Welt iſt mir ſo zuwider/ als ſolche Schulfuͤchſiſche Hoffart/ damit der Teuffel ſonderlich die Gelehrte verſucht/ und ſie gleichſam auff die Zinne deß Tempels ſtellet.","norm":"Nichts in der Welt ist mir so zuwider / als solche Schulfüchsische Hoffart / damit der Teufel sonderlich die Gelehrte versucht / und sie gleichsam auf die Zinne des Tempels stellet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.232100009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5990,"date":1663,"orig":"Jener hoffaͤrtige Schulmeiſter meynte/ unſer HErr Gott muͤſte ihm was ſonderliches im ewigen Leben machen/ weil er ſeine Schuͤler nicht auff die alte Manier ſingen ließ/ ut, re, mi, fa, ſol, la, ſondern/ botz, di, co, lo, mi, ni.","norm":"Jener hoffärtige Schulmeister meinte / unser Herr Gott müsste ihm was Sonderliches im ewigen Leben machen / weil er seine Schüler nicht auf die alte Manier singen ließ / ut, re, mi, fa, soll, la, sondern / botz, di, co, lo, mi, ni.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.187699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5991,"date":1663,"orig":"Jch dencke jetzo an ein Weltkind/ einen vom Adel/ welcher auß Franckreich kam/ und fein Vater war eben geſtorben/ und hatte ihm ein ſchoͤnes Dorff hinterlaſſen/ darinnen ein gelehrter Pfarrer war.","norm":"Ich denke jetzt an ein Weltkind / einen vom Adel / welcher aus Frankreich kam / und fein Vater war eben gestorben / und hatte ihm ein schönes Dorf hinterlassen / darinnen ein gelehrter Pfarrer war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.082200050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5992,"date":1663,"orig":"Allein der gute Paſtor hatte auch einen menſchlichen Gebrechen an ſich.","norm":"Allein der gute Pastor hatte auch einen menschlichen Gebrechen an sich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.339499950408935} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5993,"date":1663,"orig":"Er war auff Univerſitaͤten mit einer Hebraͤiſchen Grammatic in die Seite geworffen worden/ und bildete ſich ein/ umb der Hebraͤiſchen Grammatic willen/ muͤſſe man ihn andern Paſtorn in der Nachbarſchafft ſo weit vorziehen/ als die Sonne den kleinen Sternen.","norm":"Er war auf Universitäten mit einer Hebräischen Grammatik in die Seite geworfen worden / und bildete sich ein / um der Hebräischen Grammatik Willen / müsse man ihn anderen Pastoren in der Nachbarschaft so weit vorziehen / als die Sonne den kleinen Sternen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.117400169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5994,"date":1663,"orig":"Er thaͤte keine Predigt/ darin er nicht den Junckern und die Bauren hoͤren ließ/ daß er die Hebraͤiſche Sprach gelernet hab.","norm":"Er täte keine Predigt / darin er nicht den Junkern und die Bauern hören ließ / dass er die Hebräische Sprache gelernt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.206900119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5995,"date":1663,"orig":"Endlich wurde der Edelmann von ſeinem Schultheiſſen zu Gefattern gebeten.","norm":"Endlich wurde der Edelmann von seinem Schultheißen zu Gefattern gebeten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.294700145721435} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5996,"date":1663,"orig":"Und es iſt in dem Land der Brauch/ daß/ wann einer zu Gefattern gebeten wird/ der noch keine Frau hat/ ſo muß ihn der Paſtor examiniren, und ſehen/ ob er auch den Catechiſmum verſtehe.","norm":"Und es ist in dem Land der Brauch / dass / wann einer zu Gefattern gebeten wird / der noch keine Frau hat / so muss ihn der Pastor examinieren, und sehen / ob er auch den Catechismum verstehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.807499885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5997,"date":1663,"orig":"Weil nun dieſer Edelmann noch keine Frau hatte/ als gieng der Paſtor zu ihm/ und wolte ihn auch auß dem Catechiſmo examiniren.","norm":"Weil nun dieser Edelmann noch keine Frau hatte / als ging der Pastor zu ihm / und wollte ihn auch aus dem Catechismo examinieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.889999866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5998,"date":1663,"orig":"Er wolt ihn aber gleichwol nicht tractiren wie einen gemeinen Bauer-Jungen/ und auß dem Catechiſmo fragen/ Biſt du ein Chriſt? ſondern er wolte ihn hoͤfflich tractiren, und ſagte: Juncker/ was ſeyd ihr?","norm":"Er wollt ihn aber gleichwohl nicht traktieren wie einen gemeinen Bauerjungen / und aus dem Catechismo fragen / Bist du ein Christ? sondern er wollte ihn höflich traktieren, und sagte: Junker / was seid ihr?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.083300113677978} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":5999,"date":1663,"orig":"Der Edelmann antwortete:","norm":"Der Edelmann antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.937399864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6000,"date":1663,"orig":"Herr Georg/ ich bin ein Narr.","norm":"Herr Georg / ich bin ein Narr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.652299880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6001,"date":1663,"orig":"Ey/ ſagt der Paſtor, was iſt das?","norm":"Ei / sagt der Pastor, was ist das?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.712500095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6002,"date":1663,"orig":"Jch frage/ was glaubt ihr?","norm":"Ich frage / was glaubt ihr?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.786600112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6003,"date":1663,"orig":"Der Edelmann antwortete:","norm":"Der Edelmann antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.937399864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6004,"date":1663,"orig":"Herr Gorg/ ich glaub/ daß ihr eben ſo wol ein Narr ſeyd/ als ich.","norm":"Herr Gorg / ich glaube / dass ihr eben so wohl ein Narr seid / als ich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8078999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6005,"date":1663,"orig":"Ey/ Ey/ ſagt der Pfarrer/ was ſind das fuͤr rede?","norm":"Ei / Ei / sagt der Pfarrer / was sind das für rede?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.765900135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6006,"date":1663,"orig":"Ja/ ja/ antwortet der Edelmann/ Herr Georg/ das ſind die rechten/ die es nicht geſtehen wollen.","norm":"Ja / ja / antwortet der Edelmann / Herr Georg / das sind die rechten / die es nicht gestehen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.265200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6007,"date":1663,"orig":"Jch wil zwar dieſen Edelmann dieſes diſcurs halben/ welchen er mit ſeinem Pfarrer gewechſelt/ nicht unter die Heiligen im Calender ſetzen.","norm":"Ich will zwar diesen Edelmann dieses Diskurs halben / welchen er mit seinem Pfarrer gewechselt / nicht unter die Heiligen im Kalender setzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.873799800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6008,"date":1663,"orig":"Allein/ verſichere dich/ daß keine poſſierlichere Narren in der Welt ſeyen/ als gelehrte Narren/ welche nicht geſtehen wollen/ daß ſie Narren ſeyen/ ſondern ihre Thorheit mit der Grammatic und der Logic vertheidigen koͤnnen.","norm":"Allein / versichere dich / dass keine possierlichere Narren in der Welt seien / als gelehrte Narren / welche nicht gestehen wollen / dass sie Narren seien / sondern ihre Torheit mit der Grammatik und der Logik verteidigen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.504000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6009,"date":1663,"orig":"Wann ich hoͤren wuͤrde/ daß du koͤnneſt diſcuriren von Cedern in Libanon/ biß an den Jſop/ der auß der Wand waͤchſt/ und merckte darneben/ daß du dir deines Darapti Felaptons halben etwas einbildeſt/ ſo ſey verſichert/ daß ich alle meine affection werde von dir abwenden/ und wird niemand ſeyn/ der dich mehr verſpotten und verachten wird/ als dein leiblicher Vater.","norm":"Wann ich hören würde / dass du könnest diskurieren von Zedern in Libanon / bis an den Ysop / der aus der Wand wächst / und merkte daneben / dass du dir deines Darapti Felaptons halben etwas einbildest / so sei versichert / dass ich alle meine Affektion werde von dir abwenden / und wird niemand sein / der dich mehr verspotten und verachten wird / als dein leiblicher Vater.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.814700126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6010,"date":1663,"orig":"Jch bitte aber/ und ermahne dich nochmals vaͤterlich und treulich/ du wolleſt dich fuͤr ſolcher ſubtilen/ Theologiſchen/ Philoſophiſchen/ oder vielmehr Schulfuͤchſiſchen Hoffart huͤten/ und dich weder groſſer Herren Gnad/ oder deß gemeinen Mannes Gunſt/ darzu bewegen laſſen.","norm":"Ich bitte aber / und ermahne dich nochmals väterlich und treulich / du wollest dich für solcher subtilen / Theologischen / Philosophischen / oder vielmehr Schulfüchsischen Hoffart hüten / und dich weder großer Herren Gnade / oder des gemeinen Mannes Gunst / dazu bewegen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.246600151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6011,"date":1663,"orig":"Jch weiß/ und hab auß Erfahrung gelernet/ daß der jenige/ der auff groſſer Herren Gnad/ und auff deß gemeinen Mannes Gunſt/ Haͤuſer bauen wolle/ der baue nur auff Sand/ und nicht auff einen Felſen.","norm":"Ich weiß / und habe aus Erfahrung gelernt / dass derjenige / der auf großer Herren Gnade / und auf des gemeinen Mannes Gunst / Häuser bauen wolle / der baue nur auf Sand / und nicht auf einen Felsen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.734300136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6012,"date":1663,"orig":"Es mag leicht ein Sturmwind kommen/ ſo ligt die Betteley uͤber ein Hauffen.","norm":"Es mag leicht ein Sturmwind kommen / so liegt die Bettelei über ein Haufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.916200160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6013,"date":1663,"orig":"Betrachte/ wie es Johanni dem Taͤuffer/ welcher der groͤſte war unter allen/ die von Weibern geboren ſind/ bey Hof ergangen ſey?","norm":"Betrachte / wie es Johanni dem Täufer / welcher der größte war unter allen / die von Weibern geboren sind / bei Hof ergangen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.670000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6014,"date":1663,"orig":"Jm Anfang iſt er ohne Zweiffel in groſſen Gnaden geweſen/ bey Herren und Knechten.","norm":"Im Anfang ist er ohne Zweifel in großen Gnaden gewesen / bei Herren und Knechten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.376100063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6015,"date":1663,"orig":"Dann Marc. am 16. C. ſtehet:","norm":"Dann Marc . am 16. C. steht:","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":7.111499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6016,"date":1663,"orig":"Herodes hab ihn gern gehoͤret.","norm":"Herodes habe ihn gern gehöret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.68720006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6017,"date":1663,"orig":"Mich duͤnckt/ ich wiſſe/ wie es damals hergangen ſeye an Herodis Hof.","norm":"Mich dünkt / ich wisse / wie es damals hergegangen sei an Herodis Hof.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.39739990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6018,"date":1663,"orig":"Vielleicht wird Herodes/ wann er auß der Predigt kommen/ zu ſeinem Marſchall geſagt haben:","norm":"Vielleicht wird Herodes / wann er aus der Predigt kommen / zu seinem Marschall gesagt haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.904099941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6019,"date":1663,"orig":"Johannes ſey ein extraordinari guter Prediger.","norm":"Johannes sei ein extraordinär guter Prediger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.224199771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6020,"date":1663,"orig":"Ob der Marſchall gehoͤrt/ und in acht genommen habe/ wie er den beyden ſtoltzen Pfaffen/ dem Hannas und Caiphas/ ſo artige Stich gegeben hab?","norm":"Ob der Marschall gehört / und in Acht genommen habe / wie er den beiden stolzen Pfaffen / dem Hannas und Caiphas / so artige Stich gegeben habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.719699859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6021,"date":1663,"orig":"Da wird denn der Marſchall vielleicht ein Reverentz gemacht/ und geſagt haben:","norm":"Da wird denn der Marschall vielleicht ein Reverenz gemacht / und gesagt haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.117599964141846} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6022,"date":1663,"orig":"Ja/ haben E. Fuͤrſtl. Gn. nicht in acht genommen/ was Pontius Pilatus fuͤr einen bekam?","norm":"Ja / haben E. Fürstl. Gn. nicht in Acht genommen / was Pontius Pilatus für einen bekam?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.541399955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6023,"date":1663,"orig":"Wann andere Hof-Junckern/ Page und Laqueien dieſes gehoͤret/ werden ſie Johannem in ihrem Hertzen venerirt, und wann er kommen/ die allertieffſte Reverentz fuͤr ihm gemacht haben.","norm":"Wann andere Hofjunkern / Page und Laqueien dieses gehöret / werden sie Johannes in ihrem Herzen veneriert, und wann er kommen / die tiefste Reverenz für ihm gemacht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.99459981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6024,"date":1663,"orig":"Dann ſie werden gedacht haben/ er ſey bey Jhr Fuͤrſtl. Gnaden in groſſem reſpect, und in groſſen Gnaden.","norm":"Dann sie werden gedacht haben / er sei bei Ihr Fürstl. Gnaden in großem Respekt, und in großen Gnaden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.783599853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6025,"date":1663,"orig":"Allein/ da Johannes ſein Maul auffthaͤt/ und Herodi und ſeiner Huren ſelbſt ſagte/ was ihnen zu ſagen war/ da war alle Gnad auß; Da kunte Herodes nicht mehr wol predigen.","norm":"Allein / da Johannes sein Maul auftäte / und Herodi und seiner Huren selbst sagte / was ihnen zu sagen war / da war alle Gnade aus; da konnte Herodes nicht mehr wohl predigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.258399963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6026,"date":1663,"orig":"Da werden die Page/ die Laqueien/ die Stiefelſchmierer/ Johannem reformirt, und werden/ wann ſie nach der Tafel auffgewartet/ gegeneinander gedacht haben/ was Johannes fuͤr ein alberer einfaͤltiger Pfaff ſey?","norm":"Da werden die Page / die Laqueien / die Stiefelschmierer / Johannes reformiert, und werden / wann sie nach der Tafel aufgewartet / gegeneinander gedacht haben / was Johannes für ein alberer einfältiger Pfaff sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.967899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6027,"date":1663,"orig":"Mich duͤnckt/ ich ſehe/ wie es damals hergangen ſey.","norm":"Mich dünkt / ich sehe / wie es damals hergegangen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.345799922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6028,"date":1663,"orig":"Da wird die Dame geſeſſen/ bitterlich geweint und geklagt haben/ wie ſie von dem unnuͤtzen Pfaffen/ ſo manch ſchnoͤdes Wort hab hoͤren muͤſſen.","norm":"Da wird die Dame gesessen / bitterlich geweint und geklagt haben / wie sie von dem unnützen Pfaffen / so manch schnödes Wort habe hören müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.572999954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6029,"date":1663,"orig":"Es ſey nicht ohn/ ſie hab ſich bethoͤren und verfuͤhren laſſen, Allein/ ſie ſey ja nicht die erſte Hur/ ſie werde auch nicht die letzte ſeyn.","norm":"Es sei nicht ohne / sie habe sich betören und verführen lassen, allein / sie sei ja nicht die erste Hure / sie werde auch nicht die letzte sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.136000156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6030,"date":1663,"orig":"Sie hoffe den Tag zu erleben/ da ſie dem Pfaffen wolle das Maul ſtopffen/ oͤder wolle keine ehrliche Dame ſeyn.","norm":"Sie hoffe den Tag zu erleben / da sie dem Pfaffen wolle das Maul stopfen / öder wolle keine ehrliche Dame sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.751800060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6031,"date":1663,"orig":"Da wird etwan der Frauenzimmers Hofmeiſter auffgetreten/ und gegen die Hof-Junckern und andere Cavallier gedacht haben/ was das ſeyn ſolle?","norm":"Da wird etwan der Frauenzimmers Hofmeister aufgetreten / und gegen die Hofjunkern und andere Cavalier gedacht haben / was das sein solle?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.401800155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6032,"date":1663,"orig":"Da ſtehe der Pfaff/ und ſchelte Jhre Fuͤrſtliche Gnaden fuͤr einen Ehebrecher und Blutſchaͤnder/ und Jhren Herrn Bruder fuͤr einen Hahnrey!","norm":"Da stehe der Pfaff / und schelte Ihre fürstliche Gnaden für einen Ehebrecher und Blutschänder / und Ihren Herrn Bruder für einen Hahnrei!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.204699993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6033,"date":1663,"orig":"Wie leicht darauß eine Uneinigkeit/ und oͤffentlicher Krieg zwiſchen den beyden Herrn Bruͤdern koͤnne entſtehen/ daß es das gantze Land Galilaͤa und Jturaͤa entgelten muͤſſe?","norm":"Wie leicht daraus eine Uneinigkeit / und öffentlicher Krieg zwischen den beiden Herrn Brüdern könne entstehen / dass es das ganze Land Galiläa und Jturäa entgelten müsse?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.221099853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6034,"date":1663,"orig":"Der Pfaff ſolte das Jhr Fuͤrſtl. Gnaden Herrn Vater/ dem alten Koͤnig Herodi gethan haben/ der wuͤrde ihm etwas anders gezeigt haben. Jhre Fuͤrſtl. Gnaden muͤſſen den tollen Pfaffen nehmen/ und ihn an einen Ort ſetzen/ da ihn weder Sonn noch Mond beſcheine/ daß er lerne/ wie er von Herrn und Potentaten reden ſolle.","norm":"Der Pfaff sollte das Ihr Fürstl. Gnaden Herrn Vater / dem alten König Herodi getan haben / der würde ihm etwas anders gezeigt haben . Ihre Fürstl. Gnaden müssen den tollen Pfaffen nehmen / und ihn an einen Ort setzen / da ihn weder Sonne noch Mond bescheine / dass er lerne / wie er von Herrn und Potentaten reden solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.104800224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6035,"date":1663,"orig":"Da wird etwan ein Hof-Juncker angefangen haben:","norm":"Da wird etwan ein Hofjunker angefangen haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.20419979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6036,"date":1663,"orig":"Der Kerl/ der Johannes ſey ein Phantaſt.","norm":"Der Kerl / der Johannes sei ein Phantast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7129998207092285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6037,"date":1663,"orig":"Man ſehe es wol an ſeinen Kleidungen.","norm":"Man sehe es wohl an seinen Kleidungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.681600093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6038,"date":1663,"orig":"Da komme er auffgezogen mit einem Kleid von Cameel-Haaren.","norm":"Da komme er aufgezogen mit einem Kleid von Kamelhaaren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.231100082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6039,"date":1663,"orig":"O wie werden ſie den ledernen Guͤrtel durch das ABC. gezogen haben!","norm":"O wie werden sie den ledernen Gürtel durch das ABC . gezogen haben!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.835400104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6040,"date":1663,"orig":"Ein ander Hof-Juncker wird etwan geſagt haben: Der gute Mann ſey kein Politicus.","norm":"Ein ander Hofjunker wird etwan gesagt haben: Der gute Mann sei kein Politicus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.1605000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6041,"date":1663,"orig":"Er hab da in der Wuͤſten gelegen/ und hab Heuſchrecken und wild Honig gefreſſen.","norm":"Er habe da in der Wüssten gelegen / und habe Heuschrecken und wild Honig gefressen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.470900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6042,"date":1663,"orig":"Er hab nicht viel mit Leuten converſirt, Er wiſſe und verſtehe nicht/ wie man mit hohẽ Haͤuptern umbgehen ſolle.","norm":"Er habe nicht viel mit Leuten konversiert, er wisse und verstehe nicht / wie man mit hohen Häuptern umgehen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.275199890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6043,"date":1663,"orig":"Wann er noch ein Jahr oder drey bey Hof ſey/ ſo werde er es endlich wol lernen.","norm":"Wann er noch ein Jahr oder drei bei Hof sei / so werde er es endlich wohl lernen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.105199813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6044,"date":1663,"orig":"Der dritte Hof-Juncker wird etwan geſagt haben:","norm":"Der dritte Hofjunker wird etwan gesagt haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.217000007629394} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6045,"date":1663,"orig":"Er wiſſe einen artigen Hofprediger fuͤr Jhre Fuͤrſtl. Gnaden/ der ſey ein artiger Mann/ der ſich wiſſe in die Welt zu ſchicken.","norm":"Er wisse einen artigen Hofprediger für Ihre Fürstl. Gnaden / der sei ein artiger Mann / der sich wisse in die Welt zu schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.089700222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6046,"date":1663,"orig":"Er ſey wie ein Wuͤrffel.","norm":"Er sei wie ein Würfel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.233399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6047,"date":1663,"orig":"Man werffe ihn/ wie man wolle/ ſo gebe es Augen.","norm":"Man werfe ihn / wie man wolle / so gebe es Augen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.475800037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6048,"date":1663,"orig":"Er laſſe unterweilens fuͤnff gerade ſeyn/ und drehe nicht eben alles alſo zu Poltzen/ ſondern wiſſe eine Theologiſche prudenz und moderation zugebrauchen/ und thue treffliche gute Predigten.","norm":"Er lasse Unterweilens fünf gerade sein / und drehe nicht eben alles also zu Poltzen / sondern wisse eine Theologische prudenz und Moderation zu gebrauchen / und tue treffliche gute Predigten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.399700164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6049,"date":1663,"orig":"Mich duͤnckt/ ich ſehe/ wie Herodes ſelbſt in ſeinem Gemach auff und abſpatzieret/ ein hauffen Grillẽ gemacht/ uñ gedacht hab/ wie doch der tolle Pfaff auff den tollen Sinn komme/ daß er ihm da oͤffentlich den Poſſen thue/ und ihn bey ſeiner gantzen Hofſtatt beſchimpffe/ da er ihm doch alle Gnad/ alle Ehr erwieſen habe.","norm":"Mich dünkt / ich sehe / wie Herodes selbst in seinem Gemach auf und abspazieret / ein Haufen Grillen gemacht / und gedacht habe / wie doch der tolle Pfaff auf den tollen Sinn komme / dass er ihm da öffentlich den Possen tue / und ihn bei seiner ganzen Hofstatt beschimpfe / da er ihm doch alle Gnade / alle Ehre erwiesen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.854400157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6050,"date":1663,"orig":"Das muͤſſe man die Pfaffen nicht weiß machen/ daß ſie groſſe Herrn alſo tractiren doͤrffen.","norm":"Das müsse man die Pfaffen nicht weiß machen / dass sie große Herrn also traktieren dürfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.970399856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6051,"date":1663,"orig":"Er wolle ein Exempel an ihm ſtatuiren/ daß ſich ein ander daran ſtoſſen/ und lernen ſol/ wie er ſein Maul im Zaum halten ſolle.","norm":"Er wolle ein Exempel an ihm statuieren / dass sich ein ander daran stoßen / und lernen soll / wie er sein Maul im Zaum halten solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.984299898147583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6052,"date":1663,"orig":"Er wolle ihn in den Kercker werffen/ und mit Waſſer und Brodt der Truͤbſal ſpeiſen laſſen/ biß daß er lerne/ wie er von ſeiner Obrigkeit/ welche Gottes Stadthalterin iſt/ reden ſolle.","norm":"Er wolle ihn in den Kerker werfen / und mit Wasser und Brot der Trübsal speisen lassen / bis dass er lerne / wie er von seiner Obrigkeit / welche Gottes Statthalterin ist / reden solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.444900035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6053,"date":1663,"orig":"Glaub mir ſicherlich/ Sohn/ daß es offt alſo hergehe/ an groſſer Herren Hoͤfen/ da die Herrſchafft im Geſchrey iſt/ daß ſie der Froͤmmigkeit und Gottesfurcht fuͤr andern ergeben ſey.","norm":"Glaube mir sicherlich / Sohn / dass es oft also hergehe / an großer Herren Höfen / da die Herrschaft im Geschrei ist / dass sie der Frömmigkeit und Gottesfurcht für anderen ergeben sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.601600170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6054,"date":1663,"orig":"Groſſer Herren Gnad/ Aprill-Wetter/ der Frauen und Jungfrauen Lieb/ ſind unbeſtaͤndige Dinge/ und aͤndert ſich offt/ wie der Wind/ wie Wuͤrffel- und Kartenſpiel.","norm":"Großer Herren Gnade / Aprill-Wetter / der Frauen und Jungfrauen Liebe / sind unbeständige Dinge / und ändert sich oft / wie der Wind / wie Würffel- und Kartenspiel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.526000022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6055,"date":1663,"orig":"Du weiſt/ daß ich mit einem groſſen Cavallier bekant/ und gar ſamiliar geweſen ſey/ welchen ich itzo Sylvium nennen wil.","norm":"Du weist / dass ich mit einem großen Cavalier bekannt / und gar samiliar gewesen sei / welchen ich jetzt Sylvium nennen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.93209981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6056,"date":1663,"orig":"Dieſer Sylvius ſtack in hoͤchſten Noͤthen.","norm":"Dieser Sylvius steckte in höchsten Nöten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.894000053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6057,"date":1663,"orig":"Das Meſſer war ihm gleichſam an die Gurgel gelegt.","norm":"Das Messer war ihm gleichsam an die Gurgel gelegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.282299995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6058,"date":1663,"orig":"Es waren viel Leut/ welche gleichſam darauff ſtudirten und meditirten/ wie ſie ihn ruiniren koͤnten.","norm":"Es waren viel Leute / welche gleichsam darauf studierten und meditierten / wie sie ihn ruinieren könnten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.34600019454956} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6059,"date":1663,"orig":"Jch hatte dieſen Sylvium laͤngſt gekandt/ und fuͤrwar/ es war ein koͤniglich Gemuͤth/ und koͤnigliche qualitaͤt bey ihm.","norm":"Ich hatte diesen Sylvium längst gekannt / und fürwahr / es war ein königlich Gemüt / und königliche Qualität bei ihm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.828400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6060,"date":1663,"orig":"Er war ein Eſtats-Mañ/ und darneben ein Soldat.","norm":"Er war ein Estats-Mann / und daneben ein Soldat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.538700103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6061,"date":1663,"orig":"Ein ſolcher Soldat/ welcher es nit machte wie jener General Majeur, welcher/ als er zum andernmal heurathen wolte/ ſeiner Braut in der Heuraths-Notul verſprechen muſte/ daß/ wann er in ein Treffen komme/ ſo wolle er nicht mehr außreiſſen.","norm":"Ein solcher Soldat / welcher es nicht machte wie jener General Majeur, welcher / als er zum anderen Mal heiraten wollte / seiner Braut in der Heurathsnotul versprechen musste / dass / wann er in ein Treffen komme / so wolle er nicht mehr ausreißen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.413300037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6062,"date":1663,"orig":"Sondern ſeine Freunde und ſeine Feinde muͤſſen bekennen/ daß er ein Soldat geweſen ſey/ welcher ſich gefreuet/ wann er ſeinem Feind das Weiſſe in den Augen hab beſehen koͤnnen.","norm":"Sondern seine Freunde und seine Feinde müssen bekennen / dass er ein Soldat gewesen sei / welcher sich gefreut / wann er seinem Feind das Weiße in den Augen habe besehen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.736599922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6063,"date":1663,"orig":"Er war in vielen Kuͤnſten und Wiſſenſchafften alſo beſchlagen/ daß/ wann er ein Privat Perſon geweſen wer/ haͤtte er ſich mit ſolchen Dingen admirabel machen koͤnnen.","norm":"Er war in vielen Künsten und Wissenschaften also beschlagen / dass / wann er ein Privatperson gewesen wer / hätte er sich mit solchen Dingen admirabel machen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.589900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6064,"date":1663,"orig":"Einsmals kam er zu mir/ und klagte mir ſeine Noth/ welche ich ſo wol wuſte/ als er felbſt.","norm":"Einsmals kam er zu mir / und klagte mir seine Not / welche ich so wohl wusste / als er falbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9842000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6065,"date":1663,"orig":"Und das iſt mir fatal, daß ich offt andern Leuten Ratte fangen/ aber mir ſelbſt kan ich nicht ein einige Mauß fangen.","norm":"Und das ist mir fatal, dass ich oft anderen Leuten Ratte fangen / aber mir selbst kann ich nicht ein einige Maus fangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.837900161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6066,"date":1663,"orig":"Jch gab Sylvio einen Rath/ wie er auß allen ſeinen difficultaͤten emergiren/ und ſich wider in Sattel ſchwingen koͤnne.","norm":"Ich gab Sylvio einen Rat / wie er aus allen seinen Difficultäten emergieren / und sich wieder in Sattel schwingen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.097300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6067,"date":1663,"orig":"Jch machte ihm unterſchiedene Schreiben/ welche er an Kaͤyſer/ Koͤnige/ Chur- und Fuͤrſten ſchickte.","norm":"Ich machte ihm unterschiedene Schreiben / welche er an Kaiser / Könige / Chur- und Fürsten schickte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.148300170898437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6068,"date":1663,"orig":"Er ſahe den ſucceß mit Augen und groſſer Verwunderung an/ und ich war ſein liebſter Philander.","norm":"Er sah den Success mit Augen und großer Verwunderung an / und ich war sein liebster Philander.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.18120002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6069,"date":1663,"orig":"Er nahm nichts fuͤr/ darzu Philander ſeinen Rath nicht geben muſte.","norm":"Er nahm nichts für / dazu Philander seinen Rat nicht geben musste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5366997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6070,"date":1663,"orig":"Sein Secretarius doͤrffte nicht ein einiges Briefflein fortſchicken/ wann es Philander nicht zuvor geleſen hatte.","norm":"Sein Sekretarius dürfte nicht ein einiges Brieflein fortschicken / wann es Philander nicht zuvor gelesen hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.445400238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6071,"date":1663,"orig":"Jch reyſete ſelbſt/ und ſtellte meinen gegebenen Rath ins Werck/ und hatte viel damit zu thun.","norm":"Ich reiste selbst / und stellte meinen gegebenen Rat ins Werk / und hatte viel damit zu tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.128399848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6072,"date":1663,"orig":"Du kenneſt mein Gemuͤth/ und weiſt/ daß ich jederzeit der Hoffart feind geweſen ſey/ außgenommen/ die vier zuvor gedachte Faͤlle/ nemlich/ da ich auß dem Pennal.","norm":"Du kennest mein Gemüt / und weist / dass ich jederzeit der Hoffart Feind gewesen sei / ausgenommen / die vier zuvor gedachte Fälle / nämlich / da ich aus dem Pennal.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.137499809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6073,"date":1663,"orig":"Jahr gangen/ ein Magiſter worden/ den erſten Sohn bekommen/ und in dieſer Stadt angelangt bin.","norm":"Jahr gegangen / ein Magister worden / den ersten Sohn bekommen / und in dieser Stadt angelangt bin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.538300037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6074,"date":1663,"orig":"Und ich ſage dir/ nicht auß Hoffart/ ſondern zur Nachricht/ damit du die Welt kennen lerneſt/ daß er einsmals/ ſo waar ich lebe/ zu mir geſagt habe:","norm":"Und ich sage dir / nicht aus Hoffart / sondern zur Nachricht / damit du die Welt kennen lernest / dass er einsmals / so wahr ich lebe / zu mir gesagt habe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.401599884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6075,"date":1663,"orig":"Wann ich ein Herr were/ der viel Land und Leute haͤtte/ ich wolte euch nicht zu einem Hofprediger/ ſondern zu einem Cantzler brauchen.","norm":"Wann ich ein Herr wäre / der viel Land und Leute hätte / ich wollte euch nicht zu einem Hofprediger / sondern zu einem Kanzler brauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.933599948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6076,"date":1663,"orig":"Die Welt iſt unrecht getheilet.","norm":"Die Welt ist unrecht geteilt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.293499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6077,"date":1663,"orig":"Sie muß anders getheilet werden.","norm":"Sie muss anders geteilt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.280200004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6078,"date":1663,"orig":"Und ihr muͤſt auch noch ein Stuͤck von der Welt haben!","norm":"Und ihr müsst auch noch ein Stück von der Welt haben!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.89299988746643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6079,"date":1663,"orig":"Zu Rom war ein Orator, der Potamon, bey dem Kaͤyſer Tiberio in ſo groſſen Gnaden/ daß/ als er einsmals in ſein Vaterland Mytilenen reyſen wolt/ ihm der Kaͤyſer einen Paß ſchrieb mit eigenen Haͤnden/ und dieſe Wort brauchte:","norm":"Zu Rom war ein Orator, der Potamon, bei dem Kaiser Tiberio in so großen Gnaden / dass / als er einsmals in sein Vaterland Mytilenen Reisen wollt / ihm der Kaiser einen Pass schrieb mit eigenen Händen / und diese Wort brauchte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.561600208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6080,"date":1663,"orig":"Si quis Potamoni Mytilenæo injuriam fecerit, cogitet, an mihi bellum indicere poſſit.","norm":"Si quis Potamoni Mytilenaeo injuriam fecerit, cogitet, an mihi bellum indicere possit.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"da","lang_de":0,"norm_lmscore":5.530300140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6081,"date":1663,"orig":"Jch dachte damals/ wann Sylvius Roͤmiſcher Kaͤyſer waͤre/ ſo wuͤrde ich in eben ſo groſſen Gnaden bey ihm ſeyn/ als Potamon bey dem Kaͤyſer Tiberio, Sylvius gieng einsmals in einer Kirchen etzliche Stunde lang mit mir ſpatziren/ und unter vielen andern diſcurſen ſagte er: Nun/ mein hochgeehrter Philander, ich dancke euch fuͤr eure Treu uñ affection.","norm":"Ich dachte damals / wann Sylvius römischer Kaiser wäre / so würde ich in eben so großen Gnaden bei ihm sein / als Potamon bei dem Kaiser Tiberio, Sylvius ging einsmals in einer Kirchen etliche Stunde lang mit mir spazieren / und unter vielen anderen Diskursen sagte er: Nun / mein hochgeehrter Philander, ich danke euch für eure Treue und Affektion.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.91379976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6082,"date":1663,"orig":"Hilfft mir Gott widerumb zu Geld/ ſo will ich euch fuͤr eure Muͤhe/ welche ihr meinethalben gehabt/ tauſend Ducaten verehren/ oder will Gottes Angeſicht nicht ſehen im ewigen Leben.","norm":"hilft mir Gott wiederum zu Geld / so will ich euch für eure Mühe / welche ihr meinethalben gehabt / tausend Dukaten verehren / oder will Gottes Angesicht nicht sehen im ewigen Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.034999847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6083,"date":1663,"orig":"Jch machte zwar complemente, und ſagte:","norm":"Ich machte zwar complemente, und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.265600204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6084,"date":1663,"orig":"Das ſey von mir nicht verdient.","norm":"Das sei von mir nicht verdient.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.858399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6085,"date":1663,"orig":"Was ich bißher gethan hab/ das ſey das geringſte Stuͤck meiner Schuldigkeit.","norm":"Was ich bisher getan habe / das sei das geringste Stück meiner Schuldigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.206999778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6086,"date":1663,"orig":"Allein/ wann ich die rechte Warheit bekennen ſoll/ muß ich ſagen/ daß ich damals alsbald mit den tauſend Ducaten habe angefangen im Sinn und in Gedancken zu wuchern/ wie ein armer Jude.","norm":"Allein / wann ich die rechte Wahrheit bekennen soll / muss ich sagen / dass ich damals alsbald mit den tausend Dukaten habe angefangen im Sinn und in Gedanken zu wuchern / wie ein armer Jude.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.598599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6087,"date":1663,"orig":"Es gieng mir eben wie jenem Moͤnch/ welcher in einem Wald ſpatzierte/ und funde in einem hohlen Baum etwas Honig.","norm":"Es ging mir eben wie jenem Mönch / welcher in einem Wald spazierte / und fand in einem hohlen Baum etwas Honig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.362400054931641} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6088,"date":1663,"orig":"Da lieff er alsbald zuruͤck/ er bettelte einen Topff/ und thaͤte den Honig darein.","norm":"Da lief er alsbald zurück / er bettelte einen Topf / und täte den Honig darein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.234600067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6089,"date":1663,"orig":"Dieſen Topff voll Honig hieng er neben ſein Bett/ und beluſtigte ſich fruͤe uñ ſpat mit dieſem ſeinem Reichthumb.","norm":"Diesen Topf voll Honig hing er neben sein Bett / und belustigte sich frühe und spät mit diesem seinem Reichtum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.293300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6090,"date":1663,"orig":"Einsmals kam er von dem Feld/ war muͤd/ hatte einen Stab in der Hand/ legte ſich auf ſein Bett/ und wolte ein wenig ruhen.","norm":"Einsmals kam er von dem Feld / war müde / hatte einen Stab in der Hand / legte sich auf sein Bett / und wollte ein wenig ruhen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.706700086593628} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6091,"date":1663,"orig":"Da ſahe er ſeinen Honigtopff/ ſeinen Reichthumb an/ und dachte/ was mache ich endlich mit dem Honig?","norm":"Da sah er seinen Honigtopf / seinen Reichtum an / und dachte / was mache ich endlich mit dem Honig?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.849400043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6092,"date":1663,"orig":"Jch weiß/ was ich thun will.","norm":"Ich weiß / was ich tun will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.423600196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6093,"date":1663,"orig":"Jch will den Honig verkauffen/ und will ein Huhn dafuͤr kauffen.","norm":"Ich will den Honig verkaufen / und will ein Huhn dafür kaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.880499839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6094,"date":1663,"orig":"Das Huhn kan mir ſo viel Eyer legen.","norm":"Das Huhn kann mir so viel Eier legen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"jv","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.6946001052856445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6095,"date":1663,"orig":"Die Eyer wil ich theils verkauffen/ theils wil ich ſie laſſen außbruͤten/ und junge Huͤhnlein erziehen.","norm":"Die Eier will ich teils verkaufen / teils will ich sie lassen ausbrüten / und junge Hühnlein erziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.308199882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6096,"date":1663,"orig":"Die Huͤhnlein kan ich verkauffen/ und ein Lamb dafuͤr kauffen.","norm":"Die Hühnlein kann ich verkaufen / und ein Lamm dafür kaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.630099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6097,"date":1663,"orig":"Das Lamb/ kan uͤber ein Jahr ein Schaaf werden/ und wider ein Lamb bringen.","norm":"Das Lamm / kann über ein Jahr ein Schaf werden / und wieder ein Lamm bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.140500068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6098,"date":1663,"orig":"Wann ich nun ein Lamb und ein Schaaf hab/ ſo wil ich ſie verkauffen/ und ein kleines Kalb dafuͤr kauffen.","norm":"Wann ich nun ein Lamm und ein Schaf habe / so will ich sie verkaufen / und ein kleines Kalb dafür kaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.357600212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6099,"date":1663,"orig":"Das Kalb ſol mir ein Ochs werden/ den wil ich fett machen.","norm":"Das Kalb soll mir ein Ochs werden / den will ich fett machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.093699932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6100,"date":1663,"orig":"Wañ der Ochs fett iſt/ ſo wil ich ihn verkauffen/ und ein Stuͤck Geld darauß machen.","norm":"Wann der Ochs fett ist / so will ich ihn verkaufen / und ein Stück Geld daraus machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.172699928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6101,"date":1663,"orig":"Wann ich nun das Geld fuͤr den Ochſen hab/ ſo will ich auß dem Kloſter gehen/ und eine Frau nehmen.","norm":"Wann ich nun das Geld für den Ochsen habe / so will ich aus dem Kloster gehen / und eine Frau nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.151800155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6102,"date":1663,"orig":"Wann ich nun eine eigne Frau hab/ ſo ſoll ſie mir einen jungen Sohn/ und k. ine Tochter bringen.","norm":"Wann ich nun eine eigene Frau habe / so soll sie mir einen jungen Sohn / und k. inne Tochter bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1697998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6103,"date":1663,"orig":"Und ich wil ihr ein Maaß geben/ wie groß der Sohn ſeyn ſolle/ wann er auff die Welt kombt.","norm":"Und ich will ihr ein Maß geben / wie groß der Sohn sein solle / wann er auf die Welt kommt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.294400215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6104,"date":1663,"orig":"Er ſol alsbald ſtehen und gehen/ und unterſchiedene Sprachen reden/ oder ich wil ihn nicht fuͤr mein ehelich Kind annehmen und erkennen.","norm":"Er soll alsbald stehen und gehen / und unterschiedene Sprachen reden / oder ich will ihn nicht für mein ehelich Kind annehmen und erkennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.501299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6105,"date":1663,"orig":"Wann ich nun einen Sohn hab/ der ſchon zimlich groß iſt/ ſo ſol er fein zur Schulen gehen/ und fleiſſig ſtudiren/ damit er einmal Pabſt zu Rom werden koͤnne.","norm":"Wann ich nun einen Sohn habe / der schon ziemlich groß ist / so soll er fein zur Schulen gehen / und fleißig studieren / damit er einmal Papst zu Rom werden könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.579100131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6106,"date":1663,"orig":"Wann ich nun einen Sohn hab/ der Pabſt iſt/ ſo kan er mich zu einem 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nehmen / und ihm an Kopf schlagen / er soll es fühlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.436100006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6110,"date":1663,"orig":"Jndem ſchluge er mit ſeinem Stock an Honigtopff/ da zerbrach der Topff/ und der Honig/ und alle ſeine Anſchlaͤge lagen im Dreck.","norm":"Indem schlug er mit seinem Stock an Honigtopf / da zerbrach der Topf / und der Honig / und alle seine Anschläge lagen im Dreck.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.368899822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6111,"date":1663,"orig":"Faſt eben ſolche Anſchlaͤge machte ich mit den tauſend Ducaten/ welche mir Sylvius verſprach.","norm":"Fast eben solche Anschläge machte ich mit den tausend Dukaten / welche mir Sylvius versprach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.172399997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6112,"date":1663,"orig":"Jch ſpeculirte ſchon/ wie ich mich mit einem Kauffmann wolle bekandt machen/ und ihm Anſchlaͤge geben/ wie er koͤnne eine nuͤtzliche Schiffahrt anſtellen/ wie Salomo in Ophir.","norm":"Ich spekulierte schon / wie ich mich mit einem Kaufmann wolle bekannt machen / und ihm Anschläge geben / wie er könne eine nützliche Schifffahrt anstellen / wie Salomo in Ophir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.216599941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6113,"date":1663,"orig":"Zu Befoͤrderung dieſer Schiffahrt/ wolle ich die tauſend Ducaten geben/ welche ich von Sylvio empfangen.","norm":"Zu Beförderung dieser Schifffahrt / wolle ich die tausend Dukaten geben / welche ich von Sylvio empfangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2270002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6114,"date":1663,"orig":"Da ſpeculirte ich ferner/ wie bald das Schiff koͤnne wider kommen.","norm":"Da spekulierte ich ferner / wie bald das Schiff könne wieder kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.72599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6115,"date":1663,"orig":"Jch dachte/ weil nun die Magnet-Nadel und der Compas erfunden ſey/ ſo doͤrffe ein Schiff nicht ſo lange außbleiben/ als zu Salomons Zeiten.","norm":"Ich dachte / weil nun die Magnet-Nadel und der Kompass erfunden sei / so dürfe ein Schiff nicht so lange ausbleiben / als zu Salomons Zeiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.886099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6116,"date":1663,"orig":"Jch dachte/ wie viel Gold und Silber/ wie viel Elfenbein/ wie viel Affen und Pfauen/ wir mit dem Schiff bekommen koͤnten?","norm":"Ich dachte / wie viel Gold und Silber / wie viel Elfenbein / wie viel Affen und Pfauen / wir mit dem Schiff bekommen könnten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.144000053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6117,"date":1663,"orig":"Was ein Aff oder Pfau gelten koͤnne?","norm":"Was ein Affe oder Pfau gelten könne?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.689499855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6118,"date":1663,"orig":"Wie/ und wo wir das Elfenbein widerumb verhandeln koͤnten?","norm":"Wie / und wo wir das Elfenbein wiederum verhandeln könnten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.632900238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6119,"date":1663,"orig":"Jch dachte/ wann wir nun ein Capital bey dieſer Schiffahrt erworben haͤtten/ ſo wolten wir es auff eine andere Manier wagen/ und wolten Schiff in Groͤnland ſchicken/ und alle Wallfiſche laſſen fangen/ daß keiner mehr in der See bleiben ſolt.","norm":"Ich dachte / wann wir nun ein Kapital bei dieser Schifffahrt erworben hätten / so wollten wir es auf eine andere Manier wagen / und wollten Schiff in Grönland schicken / und alle Walfische lassen fangen / dass keiner mehr in der See bleiben sollt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.282000064849853} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6120,"date":1663,"orig":"Wann wir nun mit dem Wallfiſchfang groß Geld erworben haͤtten/ ſo wolt ich dir befehlen/ wie du nach meinem Todt ſolleſt eine Schul bauen/ wie der Hauptmann zu Capernaum/ und ſolleſt armen Studenten mit jaͤhrlichen Stipendiis befoͤrderlich ſeyn.","norm":"Wann wir nun mit dem Wallfischfang groß Geld erworben hätten / so wollte ich dir befehlen / wie du nach meinem Tod sollest eine Schule bauen / wie der Hauptmann zu Capernaum / und sollest armen Studenten mit jährlichen Stipendiis beförderlich sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.761600017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6121,"date":1663,"orig":"Allein/ ſo bald Sylvius widerumb im Sattel ſaſſe/ wurde er auff einmal ſo hoffaͤrtig/ daß ich mich nicht genugſam daruͤber verwundern konte.","norm":"Allein / so bald Sylvius wiederum im Sattel Sasse / wurde er auf einmal so hoffärtig / dass ich mich nicht genügsam darüber verwundern konnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.252099990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6122,"date":1663,"orig":"Jch merckte/ daß er durchauß nicht wolle in der opinion ſeyn/ daß ihn/ nechſt Gott/ ein Blackſchmeiſſer hab in den Sattel gehoben.","norm":"Ich merkte / dass er durchaus nicht wolle in der opinion sein / dass ihn / nächst Gott / ein Blackschmeisser habe in den Sattel gehoben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.879799842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6123,"date":1663,"orig":"Der tauſend Ducaten/ und deß theuren Eydſchwurs/ vergaſſe er gaͤntzlich.","norm":"Der tausend Dukaten / und des teuren Eydschwurs / vergaß er gänzlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.1975998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6124,"date":1663,"orig":"Und ich muſte auch meiner Anſchlaͤg/ welche ich auff die tauſend Ducaten machte/ vergeſſen.","norm":"Und ich musste auch meiner Anschläge / welche ich auf die tausend Dukaten machte / vergessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.855199813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6125,"date":1663,"orig":"Zuvor hatte er immer mit eigenen Haͤnden/ und zierlichen Litern an mich geſchrieben/ und die Brieff auff dieſe oder dergleichen Art geſchloſſen: Jch bleibe meines hochgeehrten Herrn Philanders/ beſtaͤndiger und treuer Diener und Freund/ Sylvius.","norm":"Zuvor hatte er immer mit eigenen Händen / und zierlichen Litern an mich geschrieben / und die Brief auf diese oder dergleichen Art geschlossen: Ich bleibe meines hochgeehrten Herrn Philanders / beständiger und treuer Diener und Freund / Sylvius.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.179999828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6126,"date":1663,"orig":"Wann er mir hernach/ als er widerumb im Sattel ſaſſe/ ein Schreiben beantworten wolte/ ſo muſt es der Secretarius concipiren/ und es war viel/ wann er mit ſolchen Litern, die man nicht recht leſen konte/ nach hoffaͤrtiger Herrn Manier etwas darunter kratzte/ welches ſo viel bedeuten ſolte/ Euer wol affectionirter Sylvius.","norm":"Wann er mir hernach / als er wiederum im Sattel Sasse / ein Schreiben beantworten wollte / so musst es der Sekretarius konzipieren / und es war viel / wann er mit solchen Litern, die man nicht recht lesen konnte / nach hoffärtiger Herrn Manier etwas darunter kratzte / welches so viel bedeuten sollte / Euer wohl affektionierter Sylvius.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.568699836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6127,"date":1663,"orig":"Jch lachte uͤber das Horres morres.","norm":"Ich lachte über das Horres Mores.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.107900142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6128,"date":1663,"orig":"Jch bliebe ihm aber gleichwol treu.","norm":"Ich bliebe ihm aber gleichwohl treu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.951700210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6129,"date":1663,"orig":"Jch ſahe ſein Heroiſches Gemuͤth an/ und erinnerte mich/ wer der erſte Hertzog von Churland geweſen ſey/ und dachte/ ich wolte ihm Anſchlaͤg geben/ wie er in dieſem truͤben Waſſer fiſchen/ und auch einmal ein Fuͤrſt werden koͤnne.","norm":"Ich sah sein heroisches Gemüt an / und erinnerte mich / wer der erste Herzog von Kurland gewesen sei / und dachte / ich wollte ihm Anschläge geben / wie er in diesem trüben Wasser fischen / und auch einmal ein Fürst werden könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.292600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6130,"date":1663,"orig":"Mein alter Diener Hanß Wurſt/ wuſte von dieſer groſſen Vertraulichkeit/ und wolte auch ein Soldat werden/ und dachte/ Sylvius wuͤrde ihn/ umb meinetwillen alsbald zum Rittmeiſter machen.","norm":"Mein alter Diener Hanß Wurst / wusste von dieser großen Vertraulichkeit / und wollte auch ein Soldat werden / und dachte / Sylvius würde ihn / um meinetwillen alsbald zum Rittmeister machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8765997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6131,"date":1663,"orig":"Er wolte mir keine Ruhe laſſen/ biß ich ihn Sylvio recommendirte, und es dahin brachte/ daß er ihn annahm/ und ihn mit einem Pferd und anderer Nothdurfft accommodirte.","norm":"Er wollte mir keine Ruhe lassen / bis ich ihn Sylvio rekommandierte, und es dahin brachte / dass er ihn annahm / und ihn mit einem Pferd und anderer Notdurft akkommodierte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.461599826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6132,"date":1663,"orig":"Wann ich meinem alten Hanß Wurſt zu Sylvio ſchickte/ und ihm etwas ſagen ließ/ kam er wider/ und ſchnaubete/ wie Saul/ da er die Chriſten zu Damaſco verfolgen wolte/ und ſagte: Philander, es hat mich der Cavallier Sylvius gefragt/ ob ich nicht einmal ins Quartier ziehen wolt?","norm":"Wann ich meinem alten Hanß Wurst zu Sylvio schickte / und ihm etwas sagen ließ / kam er wieder / und schnaubte / wie Saul / da er die Christen zu Damasco verfolgen wollte / und sagte: Philander, es hat mich der Cavalier Sylvius gefragt / ob ich nicht einmal ins Quartier ziehen wollt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.108500003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6133,"date":1663,"orig":"Als er einsmals unter meinen andern vielfaͤltigen Geſchaͤfften/ mit ſolchen Worten auffgezogen kam/ antwortete ich: Mein Hanß Wurſt/ ihr ſeyd ein Narr.","norm":"Als er einsmals unter meinen anderen vielfältigen Geschäften / mit solchen Worten aufgezogen kam / antwortete ich: Mein Hanß Wurst / ihr seid ein Narr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.838699817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6134,"date":1663,"orig":"Wann die Bauerweiber im Heſſenland ihre weinende Kinder ſtillen wollen/ ſo ſagen ſie: Troß troß trull/ da kombt der Abt von Fuld.","norm":"Wann die Bauerweiber im Hessenland ihre weinende Kinder stillen wollen / so sagen sie: Tross Tross troll / da kommt der Abt von Fuld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.355999946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6135,"date":1663,"orig":"Jtzo verlangt euch/ biß ihr die Stifelcher/ ſo euch Sylvius hat machen laſſen/ anziehet/ und auff das Pferdigen zu ſitzen kommet.","norm":"Jetzt verlangt euch / bis ihr die Stifelcher / so euch Sylvius hat machen lassen / anziehet / und auf das Pferdchen zu sitzen kommet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.930500030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6136,"date":1663,"orig":"Verſichert euch aber/ daß die Zeit einmal kommen werde/ da ihr mehr an Philandern dencken werdet/ als Philander an euch.","norm":"Versichert euch aber / dass die Zeit einmal kommen werde / da ihr mehr an Filanden denken werdet / als Philander an euch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6137,"date":1663,"orig":"Jhr habt bißhero keine Haͤring freſſen wollen.","norm":"Ihr habt bisher keine Hering fressen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7368998527526855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6138,"date":1663,"orig":"Allein/ was gilt es/ ihr kommet noch einmal an einen Ort/ da ihr Gott dancken werdet/ wann ihr am heiligen Oſtertag einen Haͤring zu freſſen habt/ und euren beſten Cammeraden darauff zu Gaſt werdet bitten koͤnnen.","norm":"Allein / was gilt es / ihr kommet noch einmal an einen Ort / da ihr Gott danken werdet / wann ihr am heiligen Ostertag einen Hering zu fressen habt / und euren besten Kameraden darauf zu Gast werdet bitten können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.38040018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6139,"date":1663,"orig":"Allein/ Hanß Wurſt wolte keine bleibende Staͤtt bey mir haben.","norm":"Allein / Hanß Wurst wollte keine bleibende Stät bei mir haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6140,"date":1663,"orig":"Jch muſte ihn endlich fortziehen laſſen.","norm":"Ich musste ihn endlich fortziehen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.63700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6141,"date":1663,"orig":"Und ich recommendirte ihn Sylvio auffs treulichſte.","norm":"Und ich rekommandierte ihn Sylvio aufs treulichste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.020599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6142,"date":1663,"orig":"Und als er Abſchied nahm/ ſagte ich: Nun/ mein ehrlicher Hanß Wurſt/ weil ihr ja wiſſen wollet/ was der Krieg ſey/ ſo ziehet in Gottes Namen hin.","norm":"Und als er Abschied nahm / sagte ich: Nun / mein ehrlicher Hanß Wurst / weil ihr ja wissen wollet / was der Krieg sei / so ziehet in Gottes Namen hin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.882599830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6143,"date":1663,"orig":"GOTT gebe euch ſeinen Segen/ und befehle ſeinen heiligen Engeln/ daß ſie euch behuͤten auff allen euren Wegen.","norm":"GOTT gebe euch seinen Segen / und befehle seinen heiligen Engeln / dass sie euch behüten auf allen euren Wegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.422800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6144,"date":1663,"orig":"Habt allezeit GOTT vor Augen/ und betet fleiſſig/ und glaubt mir/ daß kein Menſch ſey/ der mehr Urſach hab/ ſich der wahren Gottesfurcht zu befleiſſigen/ und fleiſſig zu beten/ als ein Soldat/ und ein Schiffer.","norm":"Habt allezeit GOTT vor Augen / und betet fleißig / und glaubt mir / dass kein Mensch sei / der mehr Ursache habe / sich der wahren Gottesfurcht zu befleißigen / und fleißig zu beten / als ein Soldat / und ein Schiffer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.97569990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6145,"date":1663,"orig":"Dann ein Schiffer auff der See/ und ein Soldat im Feld/ muß immer dencken:","norm":"Dann ein Schiffer auf der See / und ein Soldat im Feld / muss immer denken:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.905099868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6146,"date":1663,"orig":"Es iſt nur ein Schritt/ zwiſchen mir und dem Todt.","norm":"Es ist nur ein Schritt / zwischen mir und dem Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.263599872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6147,"date":1663,"orig":"Jch weiß gar wol/ wie es jetzo im Krieg hergeh.","norm":"Ich weiß gar wohl / wie es jetzt im Krieg hergeh.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.055699825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6148,"date":1663,"orig":"Groſſe Herren wollen groſſe Kriege fuͤhren/ und geben keinen Sold.","norm":"Große Herren wollen große Kriege führen / und geben keinen Sold.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.497200012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6149,"date":1663,"orig":"Und es gehet ſchwer her/ wann heutiges Tags ein Soldat in acht nehmen ſoll/ die Regul/ welche Johannes der Taͤuffer den Kriegsleuten gab/ als ſie am Jordan zu ihm kamen.","norm":"Und es geht schwer her / wann heutiges Tags ein Soldat in Acht nehmen soll / die Regel / welche Johannes der Täufer den Kriegsleuten gab / als sie am Jordan zu ihm kamen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.404300212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6150,"date":1663,"orig":"Wann ihr nun an einen Ort kombt/ da Schmal-Hanß Kuͤchenmeiſter iſt/ ſo gebt den armen Leuten ein gut Wort.","norm":"Wann ihr nun an einen Ort kommt / da Schmal-Hanß Küchenmeister ist / so gebt den armen Leuten ein gut Wort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.570700168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6151,"date":1663,"orig":"Ein gut Wort/ findet eine gute Staͤtt.","norm":"Ein gut Wort / findet eine gute Stät.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.315100193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6152,"date":1663,"orig":"Sehet vor allen Dingen/ daß ihr mit hoͤflichen/ freundlichen Worten/ brechet den Muthwillen eurer Cammeraden/ welchen ſie offtmals brauchen im Fenſteraußſchlagen/ in Zerſchlagung der Oefen/ der Thuͤr und Thor/ und dergleichen.","norm":"Sehet vor allen Dingen / dass ihr mit höflichen / freundlichen Worten / brechet den Mutwillen eurer Kameraden / welchen sie oftmals brauchen im Fensterausschlagen / in Zerschlagung der Öfen / der Tür und Tor / und dergleichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.95419979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6153,"date":1663,"orig":"Werden die am Juͤngſten Tag in die Hoͤll verwieſen werden/ welche ihren Nechſten nicht geſpeiſet/ getraͤncket und gekleidet haben/ was wird denn denen begegnen/ die dem armen Nechſten ſeine alte Kleider vom Halß geriſſen/ und ihm den uͤbrigen Biſſen Brodt auß dem Munde gezogen haben?","norm":"Werden die am jüngsten Tag in die Höll verwiesen werden / welche ihren Nächsten nicht gespeist / getränkt und gekleidet haben / was wird denn denen begegnen / die dem armen Nächsten seine alte Kleider vom Hals gerissen / und ihm den übrigen Bissen Brot aus dem Munde gezogen haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.642499923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6154,"date":1663,"orig":"Dencket/ wie mancher groſſer Cavallier itzo in der Hoͤlle ſitze/ welcher gepeiniget wird/ wo er ſitzt/ und gelobt und geruͤhmt wird/ wo er nicht ſitzt.","norm":"Denket / wie mancher großer Cavalier jetzt in der Hölle sitze / welcher gepeinigt wird / wo er sitzt / und gelobt und gerühmt wird / wo er nicht sitzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.622900009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6155,"date":1663,"orig":"Wann ihr ſchon ein Obriſt Leutenant weret/ ſo weret ihr doch noch kein General Majeur.","norm":"Wann ihr schon ein Oberst Leutnant wärt / so wärt ihr doch noch kein General Majeur.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.304299831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6156,"date":1663,"orig":"Und wann ihr ſchon ein General Majeur waͤret/ ſo waͤret ihr noch kein Koͤnig.","norm":"Und wann ihr schon ein General Majeur wäret / so wäret ihr noch kein König.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.45550012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6157,"date":1663,"orig":"Und wann ihr ſchon ein Koͤnig waͤret/ ſo waͤret ihr noch kein Herr in gantz Europa.","norm":"Und wann ihr schon ein König wäret / so wäret ihr noch kein Herr in ganz Europa.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.195799827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6158,"date":1663,"orig":"Und wann ihr ſchon ein Herr und Monarch in gantz Europa waͤret/ ſo waͤret ihr doch kein Herr der gantzen Welt.","norm":"Und wann ihr schon ein Herr und Monarch in ganz Europa wäret / so wäret ihr doch kein Herr der ganzen Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.38070011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6159,"date":1663,"orig":"Und wann ihr ſchon ein Herr der gantzen Welt waͤret/ ſo fragt Chriſtus/ Matth. am 16. Capitel:","norm":"Und wann ihr schon ein Herr der ganzen Welt wäret / so fragt Christus / Matth. am 16. Kapitel:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.410600185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6160,"date":1663,"orig":"Was huͤlffe es den Menſchen/ wann er die gantze Welt gewinne/ und litte Schaden an ſeiner Seel?","norm":"Was Hilfe es den Menschen / wann er die ganze Welt gewinne / und litte Schaden an seiner Seele?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.484000205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6161,"date":1663,"orig":"Hanß Wurſt/ hier zeitlich/ und dort Ewig.","norm":"Hanß Wurst / hier zeitlich / und dort ewig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.109999656677246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6162,"date":1663,"orig":"Darnach richtet euch.","norm":"Danach richtet euch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.190199851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6163,"date":1663,"orig":"Jm uͤbrigen/ wartet Sylvio. fleiſſig auff.","norm":"Im übrigen / wartet Sylvio . fleißig auf.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lv","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.660200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6164,"date":1663,"orig":"Jch hab euch ihm/ und allen ſeinen Leuten/ treulich recommendirt.","norm":"Ich habe euch ihm / und allen seinen Leuten / treulich rekommandiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.842700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6165,"date":1663,"orig":"Und kommt nicht wieder zu mir/ ihr ſeyd dann ein Obriſt Lieutenant/ oder zum wenigſten ein Rittmeiſter.","norm":"Und kommt nicht wieder zu mir / ihr seid dann ein Oberst Leutnant / oder zum wenigsten ein Rittmeister.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.30649995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6166,"date":1663,"orig":"Jhr habt mir bißhero auffgewartet/ als ein Diener.","norm":"Ihr habt mir bisher aufgewartet / als ein Diener.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9232001304626465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6167,"date":1663,"orig":"Jch will euch aber hinfuͤro tractiren/ als einen Freund.","norm":"Ich will euch aber hinfür traktieren / als einen Freund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.905900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6168,"date":1663,"orig":"Da ſetzt euch bey mich/ und eſſet zum Valete ein Stuͤck Brod an meinem Tiſch!","norm":"Da setzt euch bei mich / und esset zum Valete ein Stück Brot an meinem Tisch!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.836299896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6169,"date":1663,"orig":"Jn wehrender Mahlzeit/ erzehlte ich ihm allerhand Exempel/ wie auß armen Kaͤrlen ſeyen groſſe Helden worden/ und ermahnte ihn/ daß er ſich der Gottesfurcht/ der Tugend und Tapfferkeit befleiſſigen ſolle/ damit ich einmal Ehr von ihm haben koͤnne.","norm":"In währender Mahlzeit / erzählte ich ihm allerhand Exempel / wie aus armen Kerlen seien große Helden worden / und ermahnte ihn / dass er sich der Gottesfurcht / der Tugend und Tapferkeit befleißigen solle / damit ich einmal Ehre von ihm haben könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.252699851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6170,"date":1663,"orig":"Jch ſagte/ ich wuͤrde mich damit eben ſo wol contentiren und erluſtigen/ wann mein geweſener Diener ein vornehmer Mann wuͤrde/ der Land und Leuten dienen koͤnte/ als wann mein leiblicher Sohn mir gute Hoffnung machte.","norm":"Ich sagte / ich würde mich damit eben so wohl kontentieren und erlustigen / wann mein gewesener Diener ein vornehmer Mann würde / der Land und Leuten dienen könnte / als wann mein leiblicher Sohn mir gute Hoffnung machte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.55620002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6171,"date":1663,"orig":"Als Hanß Wurſt von der Mahlzeit auffſtund/ und hoͤrte/ daß Cavallier Sylvius fort wolte/ ſieng er an bitterlich zu weinen/ und ſagte:","norm":"Als Hanß Wurst von der Mahlzeit aufstand / und hörte / dass Cavalier Sylvius fort wollte / fing er an bitterlich zu weinen / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.84499979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6172,"date":1663,"orig":"O Philander ihr ſeyd nicht mein 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+{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6176,"date":1663,"orig":"Damit ſetzte er ſich auf das Pferd/ und es gieng troß/ tꝛoß/ trull/ da reit der Abt von Fuld.","norm":"Damit setzte er sich auf das Pferd / und es ging Tross / Tross / trull / da reit der Abt von Fuld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.104599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6177,"date":1663,"orig":"Als er weg ritte/ dachte ich/ da reit ein Corporal hin.","norm":"Als er wegritt / dachte ich / da reit ein Korporal hin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.349199771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6178,"date":1663,"orig":"Jch weiß/ Sylvius wird ihn umb meinetwillen bald zu einem Corporal machen.","norm":"Ich weiß / Sylvius wird ihn um meinetwillen bald zu einem Korporal machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.734099864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6179,"date":1663,"orig":"Allein/ als ich Sylvio auß den Augen kame/ kam ich ihm auch auß dem Sinn.","norm":"Allein / als ich Sylvio aus den Augen kam / kam ich ihm auch aus dem Sinn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.737599849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6180,"date":1663,"orig":"Er dachte weder an mich/ oder an Hanß Wurſten.","norm":"Er dachte weder an mich / oder an Hanß Wursten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.255599975585937} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6181,"date":1663,"orig":"Endlich fiel der Edelſte unter den Helden/ der groſſe Sylvius/ in der erſten Bluͤht ſeines Alters/ dahin/ und ſtarb.","norm":"Endlich fiel der Edelste unter den Helden / der große Sylvius / in der ersten Blüht seines Alters / dahin / und starb.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.584199905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6182,"date":1663,"orig":"Jch beklagte ihn fuͤrwar/ wie David den Saul und Jonathan/ und verdroß mich nichts mehr/ als daß ſeine beſte und nechſte Freund ſeinen Tod wenig beklagten/ und uͤber das thaͤten/ als ob ſie mich niemals gekandt haͤtten.","norm":"Ich beklagte ihn fürwahr / wie David den Saul und Jonathan / und verdross mich nichts mehr / als dass seine beste und nächste Freund seinen Tod wenig beklagten / und über das täten / als ob sie mich niemals gekannt hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.117300033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6183,"date":1663,"orig":"Hanß Wurſt kam uͤber ein Jahr wieder zu mir/ und zog auff/ wie der alte Bompur-Nickel/ von welchem die alte Teutſche Lands-Knecht ſungen: Bompur-Nickel iſt wieder kommen/ und hat die Schuh mit Baſt gebunden.","norm":"Hanß Wurst kam über ein Jahr wieder zu mir / und zog auf / wie der alte Bompur-Nickel / von welchem die alte Deutsche Landsknecht sangen: Bompur-Nickel ist wieder kommen / und hat die Schuh mit Bast gebunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.09060001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6184,"date":1663,"orig":"Jch dachte im Anfang/ es ſey eine groſſe Weißheit/ daß er in ſolchen bettelhafftigen Kleidungen auffziehe/ er werde ohne Zweiffel ſein Geld in die Kleider eingenehet haben.","norm":"Ich dachte im Anfang / es sei eine große Weisheit / dass er in solchen bettelhafftigen Kleidungen aufziehe / er werde ohne Zweifel sein Geld in die Kleider eingenäht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.854499816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6185,"date":1663,"orig":"Jch ſahe unterweilens/ daß ein Regiment Ungeriſcher Mußquetirer auff ſeinem Rock daher marchirten/ und dachte bey mir ſelbſt/ wann Hanß Wurſt ſo viel Roſenobel auß dem Krieg bracht hat/ als Laͤuſe/ ſo kan er ſich in Purpur und koͤſtlichen Leinwand kleiden laſſen/ wie der reiche Schlemmer.","norm":"Ich sah Unterweilens / dass ein Regiment Ungrischer Musketierer auf seinem Rock daher marchirten / und dachte bei mir selbst / wann Hanß Wurst so viel Rosenobel aus dem Krieg brachte hat / als Läuse / so kann er sich in Purpur und köstlichen Leinwand kleiden lassen / wie der reiche Schlemmer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.006999969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6186,"date":1663,"orig":"Jch fragte ihn endlich/ ob er ſein Geld etwan per Wechſel an die ſeinige uͤbermacht habe?","norm":"Ich fragte ihn endlich / ob er sein Geld etwan per Wechsel an die seinige übermacht habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.671899795532227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6187,"date":1663,"orig":"Dann ich ſehe/ daß er ſich lang nicht hab kleiden laſſen.","norm":"Dann ich sehe / dass er sich lang nicht habe kleiden lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.263500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6188,"date":1663,"orig":"Da antwortet er auff Polniſch: Nymaſch.","norm":"Da antwortet er auf Polnisch: Nymasch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.370100021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6189,"date":1663,"orig":"Jch ſagte: Sehet/ Hanß Wurſt/ ſo gehet es in der Welt her.","norm":"Ich sagte: Sehet / Hanß Wurst / so geht es in der Welt her.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.444900035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6190,"date":1663,"orig":"Jhr erfahret nun/ was ich und ihr von groſſer Herren Gnad haben.","norm":"Ihr erfahret nun / was ich und ihr von großer Herren Gnade haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.473499774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6191,"date":1663,"orig":"Jener Hofmann ſagte:","norm":"Jener Hofmann sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.583799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6192,"date":1663,"orig":"Lieber Kittel/ reiſſe nicht/ Herren Gunſt erbet nicht.","norm":"Lieber Kittel / reiße nicht / Herren Gunst erbet nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.750800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6193,"date":1663,"orig":"Und ich bitte dich/ mein Sohn/ laß dir dieſes mein und meines Hanß Wurſten friſches Exempel/ dienen zur Lehr/ was man auff groſſer Herren Gunſt bauẽ koͤnne.","norm":"Und ich bitte dich / mein Sohn / lass dir dieses mein und meines Hanß Wursten frisches Exempel / dienen zur Lehre / was man auf großer Herren Gunst bauen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.184800148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6194,"date":1663,"orig":"Wilt du aber wiſſen/ was auff des gemeinen Mannes Gunſt zu bauen ſey/ ſo ſehe/ wie es dem Sohn Gottes ſelbſt/ in dieſer Welt/ mit dem gemeinen Mann ergangen.","norm":"Willst du aber wissen / was auf des gemeinen Mannes Gunst zu bauen sei / so sehe / wie es dem Sohn Gottes selbst / in dieser Welt / mit dem gemeinen Mann ergangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.463799953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6195,"date":1663,"orig":"Da er dem Volck predigte/ Zeichen und Wunder an den Krancken thaͤte/ die Geſunden zu Gaſt lude/ und ihrer bey fuͤnff tauſend auff einmal tractirte, da wolten ſie ihn haſchen/ und zum Koͤnig machen.","norm":"Da er dem Volk predigte / Zeichen und Wunder an den Kranken täte / die Gesunden zu Gast lude / und ihrer bei fünftausend auf einmal traktierte, da wollten sie ihn haschen / und zum König machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.079299926757812} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6196,"date":1663,"orig":"Aber hernach/ da Er leiden und ſterbẽ ſolte/ da war niemand unter dieſem Volck/ der ſich ſeiner annehmen wolte.","norm":"Aber hernach / da Er leiden und sterben sollte / da war niemand unter diesem Volk / der sich seiner annehmen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.520899772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6197,"date":1663,"orig":"Es verlieſſen Jhn auch ſeine Juͤnger/ welche Er ſo treulich geliebt/ und ihnen ſo viel Guts gethan hatte.","norm":"Es verließen ihn auch seine Jünger / welche Er so treulich geliebt / und ihnen so viel Gutes getan hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.963500022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6198,"date":1663,"orig":"Ein unbeſtaͤndig Werck iſt es/ um groſſer Herren Gnad/ noch unbeſtaͤndiger aber/ iſt des gemeinen Mannes Gunſt.","norm":"Ein unbeständig Werk ist es / um großer Herren Gnade / noch unbeständiger aber / ist des gemeinen Mannes Gunst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.868899822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6199,"date":1663,"orig":"Wann der gemeine Mann mit vollem Halß ſchreyet/ Hoſianna, ſo dencke/ daß es bald heiſſen werde/ Creutzige/ Creutzige Jhn.","norm":"Wann der gemeine Mann mit vollem Hals schreiet / Hosianna, so denke / dass es bald heißen werde / Kreuzige / Kreuzige ihn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7683000564575195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6200,"date":1663,"orig":"Jch gedencke an den Tag/ da manche Amme zu ihrer Frauen kommen war/ und geſaget hatte:","norm":"Ich gedenke an den Tag / da manche Amme zu ihrer Frauen kommen war / und gesagt hatte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.91949987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6201,"date":1663,"orig":"Jch bin in der Kirchen geweſen.","norm":"Ich bin in der Kirchen gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.93149995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6202,"date":1663,"orig":"Philander thaͤte eine ſchmucke Predigt.","norm":"Philander täte eine schmucke Predigt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.276299953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6203,"date":1663,"orig":"Allein/ nach dem ich geſagt hab/ daß ihrer viel Huren ſeyn/ daß umb der Hurerey Willen/ der Himmel fuͤr ihnen werde zugeſchloſſen werden/ wann ſie nicht Buſſe thun.","norm":"Allein / nach dem ich gesagt habe / dass ihrer viel Huren sein / dass um der Hurerei willen / der Himmel für ihnen werde zugeschlossen werden / wann sie nicht Buße tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6031999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6204,"date":1663,"orig":"Wann ich Macht uͤber ſie haͤtte/ ſo wolt ich einer jeglichen Amme/ welche durch Hurerey darzu kommen/ ein Ohr abſchneiden laſſen/ damit/ weil das Frauenzimmer vorgibt/ daß man ſie habeu muͤſſe/ und ihrer nicht entrahten koͤnne/ fie gleichwol/ ſo offt ſie nach dem Ohr fuͤhleten/ ſich erinnern koͤnten/ daß ſie Huren ſeyen.","norm":"Wann ich macht über sie hätte / so wollte ich einer jeglichen Amme / welche durch Hurerei dazukommen / ein Ohr abschneiden lassen / damit / weil das Frauenzimmer vorgibt / dass man sie habeu müsse / und ihrer nicht entraten könne / fie gleichwohl / so oft sie nach dem Ohr fühlten / sich erinnern könnten / dass sie Huren seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.279699802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6205,"date":1663,"orig":"Nachdem ich geſagt/ es koͤnne andern Gebrechen des Leibes/ noch etwan geholffen werden.","norm":"Nachdem ich gesagt / es könne anderen Gebrechen des Leibes / noch etwan geholfen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.878900051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6206,"date":1663,"orig":"Allein/ eine Hur koͤnne keine Jungfer wieder werden.","norm":"Allein / eine Hure könne keine Jungfer wieder werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.036699771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6207,"date":1663,"orig":"Und wann ſie ihr Hurenſtuͤcklein nicht hertzlich bereueten und beweineten/ wie Maria Magdalena/ ſo wuͤrde nicht nur ihr Leib/ ſondern auch ihre Seel/ in Ewigkeit geſchaͤndet ſeyn und bleiben.","norm":"Und wann sie ihr Hurenstücklein nicht herzlich bereuten und beweinten / wie Maria Magdalena / so würde nicht nur ihr Leib / sondern auch ihre Seele / in Ewigkeit geschändet sein und bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.67549991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6208,"date":1663,"orig":"Seither ich das geſagt/ ſeyd bin ich bey dem Ammen-Geſchlecht in hoͤchſten Ungnaden geweſen/ und es wird keine mehr ſagen/ daß ich gute Predigten thue/ ſondern/ wann ſie mir die Zung mit Nadeln durchſtechen koͤnten/ es wuͤrde es manche nicht unterlaſſen.","norm":"Seither ich das gesagt / seid bin ich bei dem Ammen-Geschlecht in höchsten Ungnade gewesen / und es wird keine mehr sagen / dass ich gute Predigten tue / sondern / wann sie mir die Zunge mit Nadeln durchstechen könnten / es würde es manche nicht unterlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.907700061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6209,"date":1663,"orig":"Sihe/ habe ich es nicht hoch in der Welt gebracht/ daß ich auch bey den Ammen in Ungnaden bin/ und ſoll ihre Ungnad halten/ wie das Bruͤllen eines jungen Loͤwen?","norm":"Siehe / habe ich es nicht hoch in der Welt gebracht / dass ich auch bei den Ammen in Ungnade bin / und soll ihre Ungnade halten / wie das Brüllen eines jungen Löwen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.865200042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6210,"date":1663,"orig":"Jch habe offt vermeynt/ ich wolle mir durch Gutthaten Leut verbinden/ daß ſie wiederum in Noͤhten meine Freunde ſeyn moͤchten.","norm":"Ich habe oft vermeint / ich wolle mir durch Guttaten Leute verbinden / dass sie wiederum in Nöten meine Freunde sein möchten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.673500061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6211,"date":1663,"orig":"Die Dido ſagt beym Virgilio:","norm":"Die Dido sagt beim Virgilio:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.861800193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6212,"date":1663,"orig":"Non ignara mali, miſeris ſuccurrere diſco.","norm":"Non ignara mali, miseris succurrere disco.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"yo","lang_de":0,"norm_lmscore":5.913099765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6213,"date":1663,"orig":"Aber/ ich hab mir offtmals Feinde mit meinem Geld gekaufft.","norm":"Aber / ich habe mir oftmals Feinde mit meinem Geld gekauft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.578400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6214,"date":1663,"orig":"Als ich noch ein junger Student war/ wolte ich von Dantzig ſegeln in Dennemarck.","norm":"Als ich noch ein junger Student war / wollte ich von Danzig segeln in Dänemark.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.839000225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6215,"date":1663,"orig":"Und als ich von guten Freunden in der Stadt Abſchied nahm/ hielten ſie mich ein wenig zulang auff.","norm":"Und als ich von guten Freunden in der Stadt Abschied nahm / hielten sie mich ein wenig zu lang auf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.196700096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6216,"date":1663,"orig":"Als ichnun in die Dantziger Muͤnde kam/ da lag das Schiff ſchon eine Meil von der Muͤnde/ und hatte Ancker geworffen.","norm":"Als ichnun in die Danziger Münde kam / da lag das Schiff schon eine Meil von der Münde / und hatte Anker geworfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.344600200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6217,"date":1663,"orig":"Da bemuͤhete ich mich ſehr um ein Boht/ daß mich ans Schiff braͤchte.","norm":"Da bemühte ich mich sehr um ein bot / dass mich ans Schiff brächte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.667900085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6218,"date":1663,"orig":"Allein/ es wolt niemand mich dahin bringen.","norm":"Allein / es wollt niemand mich dahin bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.009300231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6219,"date":1663,"orig":"Endlich kam ein junger Mann/ der war wol bekleidet/ und ſahe mich an/ und ſagte: Herr/ ich hoͤre an der Sprach/ daß ihr ein hochteutſcher ſeyet.","norm":"Endlich kam ein junger Mann / der war wohl bekleidet / und sah mich an / und sagte: Herr / ich höre an der Sprache / dass ihr ein hochdeutscher seiet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.226399898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6220,"date":1663,"orig":"Auß was fuͤr einer Stadt ſeyd ihr?","norm":"Aus was für einer Stadt seid ihr?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.316400051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6221,"date":1663,"orig":"Jch antwortete: Monſieur, es gilt gleich viel.","norm":"Ich antwortete: Monsieur, es gilt gleich viel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.82480001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6222,"date":1663,"orig":"Es iſt euch wenig damit gedienet/ daß ihr wiſſet/ wo ich herkomme.","norm":"Es ist euch wenig damit gedient / dass ihr wisset / wo ich herkomme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.164999961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6223,"date":1663,"orig":"Aber/ mir waͤre damit gedienet/ wann ihr mir ſagen woltet/ wie ich in das Schiff kommen ſolle?","norm":"Aber / mir wäre damit gedient / wann ihr mir sagen wolltet / wie ich in das Schiff kommen solle?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.524899959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6224,"date":1663,"orig":"Er antwortete: Verzeihet meiner curioſitaͤt.","norm":"Er antwortete: Verzeihet meiner Kuriosität.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.154399871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6225,"date":1663,"orig":"Mich duͤnckt/ ich hab jemand gehoͤrt/ der eben eine ſolche Art zu reden hatte/ wie ihr.","norm":"Mich dünkt / ich habe jemand gehört / der eben eine solche Art zu reden hatte / wie ihr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.02239990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6226,"date":1663,"orig":"Sagt mir doch/ was ſeyd ihr fuͤr ein Landsmann?","norm":"Sagt mir doch / was seid ihr für ein Landsmann?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5914998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6227,"date":1663,"orig":"Jch nennete ihm mein Vaterland/ und die Stadt/ darin ich geboren bin.","norm":"Ich nannte ihm mein Vaterland / und die Stadt / darin ich geboren bin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.15500020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6228,"date":1663,"orig":"Da ſagte er: Kennet ihr den corpulenten Mann/ der daſelbſt wohnete in dem rohten Eckhauß/ auff dem Marckt?","norm":"Da sagte er: Kennet ihr den korpulenten Mann / der daselbst wohnte in dem roten Eckhaus / auf dem Markt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.543900012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6229,"date":1663,"orig":"Jch ſagte:","norm":"Ich sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.706700086593628} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6230,"date":1663,"orig":"Ja/ es iſt mein Vater.","norm":"Ja / es ist mein Vater.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"la","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.065100193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6231,"date":1663,"orig":"Da antwortet er:","norm":"Da antwortet er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.882199764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6232,"date":1663,"orig":"Nun wolan/ ſo wil ich euch ſelbſt ans Schiff bringen.","norm":"Nun wohlan / so will ich euch selbst ans Schiff bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.5391998291015625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6233,"date":1663,"orig":"Gieng damit hin/ und ſprach einen Kaͤrl um ſein Boht an.","norm":"Ging damit hin / und sprach einen Kerl um sein bot an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.818999767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6234,"date":1663,"orig":"Als wir hinfuhren nach dem Schiff/ erzehlte er/ daß er einsmals dnrch mein Vaterland gereiſet/ und von Soldaten ſey gepluͤndert worden/ da ſey er hungerig und durſtig/ in meines Vaters Hauß kommen/ und mein Vater hab/ neben etzlichen guten Freunden/ unten im Hauß/ nicht weit von der Haußthuͤr/ bey gar warmen Wetter/ geſeſſen/ und haben rohten Wein getruncken/ auß einem verguͤldeten Geſchirꝛ/ welches er mir gar eigentlich beſchrieb/ und mir wol bekandt war.","norm":"Als wir hinfuhren nach dem Schiff / erzählte er / dass er einsmals durch mein Vaterland gereist / und von Soldaten sei geplündert worden / da sei er hungrig und durstig / in meines Vaters Haus kommen / und mein Vater habe / neben etlichen guten Freunden / unten im Haus / nicht weit von der Haustür / bei gar warmen Wetter / gesessen / und haben roten Wein getrunken / aus einem vergüldeten Geschirr / welches er mir gar eigentlich beschrieb / und mir wohl bekannt war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.577499866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6235,"date":1663,"orig":"Da hab er ihm ſeine Noht geklagt.","norm":"Da habe er ihm seine Not geklagt.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.530700206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6236,"date":1663,"orig":"Und ein jeglicher hab ihm ein halb Kopſtuͤck geben/ und er haͤtte einmal von dem rohten Wein trincken muͤſſen.","norm":"Und ein jeglicher habe ihm ein halb Kopstück geben / und er hätte einmal von dem roten Wein trinken müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.990200042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6237,"date":1663,"orig":"Er betheuerte hoch/ daß er damals zwiſchen zwey und drey Uhr Nachmittag geweſen/ und es ſey ſehr warm geweſen/ uñ er hab deſſelben Tages noch nicht zu eſſen gehabt.","norm":"Er beteuerte hoch / dass er damals zwischen zwei und drei Uhr Nachmittag gewesen / und es sei sehr warm gewesen / und er habe desselben Tages noch nicht zu essen gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.405900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6238,"date":1663,"orig":"Allein/ der Durſt habe ihn mehr geplaget/ als der Hunger.","norm":"Allein / der Durst habe ihn mehr geplagt / als der Hunger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.724100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6239,"date":1663,"orig":"Und es duͤnckt ihn/ es hab ihm ſein Lebtag kein Trunck beſſer geſchmeckt/ als derſelbe.","norm":"Und es dünkt ihn / es habe ihm sein Lebtag kein Trunk besser geschmeckt / als derselbe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.29640007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6240,"date":1663,"orig":"Als ich an das Schiff kam/ wolt ich den Mann/ dem das Boht zuſtunde/ bezahlen.","norm":"Als ich an das Schiff kam / wollte ich den Mann / dem das Boot zustunde / bezahlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.17519998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6241,"date":1663,"orig":"Allein/ er wolt es durchauß nicht leiden.","norm":"Allein / er wollt es durchaus nicht leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.323299884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6242,"date":1663,"orig":"Jch machte mein Flaͤſche-Futter auff/ und wolte ihm einen Trunck Spaniſchen Wein zubringen.","norm":"Ich machte mein Fläsch-Futter auf / und wollte ihm einen Trunk spanischen Wein zubringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.557600021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6243,"date":1663,"orig":"Allein/ er wolte nicht/ ſondern ſagte: Jhr werdet euer Flaͤſchen-Futter unterwegens ſelbſt vonnoͤhten haben/ biß ihr in den Sunt kommt.","norm":"Allein / er wollte nicht / sondern sagte: Ihr werdet euer Flaschen-Futter unterwegs selbst vonnöten haben / bis ihr in den Sunt kommt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.794300079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6244,"date":1663,"orig":"Wann ich wieder in die Stadt (nemlich nach Dantzig) komme/ ſo will ich auff eure und euers Vaters Geſundheit trincken.","norm":"Wann ich wieder in die Stadt (nämlich nach Danzig) komme / so will ich auf eure und eures Vaters Gesundheit trinken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.455399990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6245,"date":1663,"orig":"Wuͤnſchte mir damit viel Gluͤck zu der Reiſe.","norm":"Wünschte mir damit viel Glück zu der Reise.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.380000114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6246,"date":1663,"orig":"So bald er weg war/ reuete mich von Hertzen/ daß ich nicht nach ſeinen Namen gefragt hatte.","norm":"Sobald er weg war / reute mich von Herzen / dass ich nicht nach seinen Namen gefragt hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.312099933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6247,"date":1663,"orig":"Jch hab mehr als tauſendmal an den Mann gedacht.","norm":"Ich habe mehr als tausendmal an den Mann gedacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.19789981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6248,"date":1663,"orig":"Und wañ ich wuͤſte/ wer er geweſen ſey/ ich wolt ihm oder ſeinen Kindern wiederum eine courtoiſi erwei��en.","norm":"Und wann ich wüsste / wer er gewesen sei / ich wollte ihm oder seinen Kindern wiederum eine Courtoisie erweisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.296199798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6249,"date":1663,"orig":"Und ich hab oftmals gedacht/ ich wolte dir und deinem Bruder/ mit einem kleinen Capital, ein groß Intereſſe machen/ und wolle unterweilens einen Reichsthaler bey einem guten nohtleidenden Kaͤrl anlegen/ wie mein Vater ſein halb Kopffſtuͤck/ und ſeinen Trunck rohten Land-Wein/ bey dieſem Dantziger.","norm":"Und ich habe oftmals gedacht / ich wollte dir und deinem Bruder / mit einem kleinen Kapital, ein groß Interesse machen / und wolle Unterweilens einen Reichstaler bei einem guten notleidenden Kerl anlegen / wie mein Vater sein halb Kopfstück / und seinen Trunk roten Landwein / bei diesem Danziger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.281300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6250,"date":1663,"orig":"Dann ich hab auß Erfahrung gelernet/ daß Berg und Thal nicht zuſammen kommen.","norm":"Dann ich habe aus Erfahrung gelernt / dass Berg und Tal nicht zusammen kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.076099872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6251,"date":1663,"orig":"Allein/ gute Freund/ ehrliche Leut/ kommen wunderlich in der Welt wieder zuſammen/ und kan keiner wiſſen/ wie oder wo der Arme dem Reichen/ der Reiche dem Armen dienen koͤnne.","norm":"Allein / gute Freund / ehrliche Leute / kommen wunderlich in der Welt wieder zusammen / und kann keiner wissen / wie oder wo der Arme dem Reichen / der Reiche dem Armen dienen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.839700222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6252,"date":1663,"orig":"Allein/ ich wil dir einmal einen eigenen Tractat davon ſchreiben/ wie ich offtmals von ſolchen Leuten/ durch meine Guthertzigkeit/ ſey betrogen worden.","norm":"Allein / ich will dir einmal einen eigenen Traktat davon schreiben / wie ich oftmals von solchen Leuten / durch meine Gutherzigkeit / sei betrogen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.373899936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6253,"date":1663,"orig":"Jch hab offt vermeynt/ ich hab lauter Bruͤder und Schweſtern Chriſti vor mir/ und lehnte Gott ein Capital auf Rente.","norm":"Ich habe oft vermeint / ich habe lauter Brüder und Schwestern Christi vor mir / und lehnte Gott ein Kapital auf Rente.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.106500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6254,"date":1663,"orig":"Jch hab offt vermeynt/ ich wolle in acht nehmen/ was Salomo ſagt/ Prov. 19. v. 17. Wer ſich des Armen erbarmet/ der leihet dem HErrn/ der wird ihm wieder Guts vergelten.","norm":"Ich habe oft vermeint / ich wolle in Acht nehmen / was Salomo sagt / Prov. 19. v. 17. Wer sich des Armen erbarmet / der leihet dem Herrn / der wird ihm wieder Gutes vergelten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.560699939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6255,"date":1663,"orig":"Jch hab offtmals vermeynt/ ich hab Leut vor mir/ wann ich denſelben Guts thue/ ſo werde es der Sohn Gottes alſo annehmen/ als ob es Jhme ſelbſt geſchehen ſeye/ und er werde am Juͤngſten Tag einmal ſagen:","norm":"Ich habe oftmals vermeint / ich habe Leute vor mir / wann ich denselben Gutes tue / so werde es der Sohn Gottes also annehmen / als ob es ihm selbst geschehen sei / und er werde am jüngsten Tag einmal sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.732999801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6256,"date":1663,"orig":"Jch bin hungerig geweſen/ und du haſt mich geſpeiſet.","norm":"Ich bin hungrig gewesen / und du hast mich gespeist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.446199893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6257,"date":1663,"orig":"Jch bin durſtig geweſen/ und du haſt mich getraͤncket.","norm":"Ich bin durstig gewesen / und du hast mich getränkt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.551599979400634} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6258,"date":1663,"orig":"Jch bin nackend geweſen/ und du haſt mich gekleidet.","norm":"Ich bin nackend gewesen / und du hast mich gekleidet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.691699981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6259,"date":1663,"orig":"Allein/ ich hab offt erfahren muͤſſen/ daß ſolche Leute ſeyen Gaudiebe/ Spitzbuben/ Betrieger und Luͤgner geweſen/ und ich ſorge/ daß ſie noch einmal an Galgen/ oder in die Hoͤll kommen werden.","norm":"Allein / ich habe oft erfahren müssen / dass solche Leute seien Gaudiebe / Spitzbuben / Betrüger und Lügner gewesen / und ich sorge / dass sie noch einmal an Galgen / oder in die Höll kommen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.63539981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6260,"date":1663,"orig":"Das ſage ich nicht zu dem/ daß ich dich zu Unbarmhertzigkeit gegen dem Nechſten anreitze/ ſondern/ daß du vorſichtig wandelſt/ und dich nicht alſo betriegen laſſeſt/ wie ich offtmals bin betrogen worden.","norm":"Das sage ich nicht zu dem / dass ich dich zu Unbarmherzigkeit gegen dem Nächsten Anreize / sondern / dass du vorsichtig wandelst / und dich nicht also betrügen lassest / wie ich oftmals bin betrogen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.746399879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6261,"date":1663,"orig":"Jch wil dir eine einige Hiſtori auff dißmal erwehlen/ darauß du ſehen kanſt/ daß man nicht allezeit einem koͤnne ins Hertz ſehen/ weil er kein Fenſter auff der Bruſt hat.","norm":"Ich will dir eine einige Historie auf diesmal erwählen / daraus du sehen kannst / dass man nicht allezeit einem könne ins Herz sehen / weil er kein Fenster auf der Brust hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.632999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6262,"date":1663,"orig":"Als der Krieg zwiſchen den beyden Fuͤrſtlichen Haͤuſern/ Caſſel und Darmſtadt/ angieng/ da wolt ſich der tapffere Held/ mein Herr/ Land-Graff Johann/ hochſeliger Gedaͤchtniß/ in dieſes Werck nicht miſchen/ ſondern reſolvirte ſich/ den Venetianern eine Armee zuzufuͤhren/ und wolte mich/ als einen Hof-Prediger/ mit in Jtalien nehmen.","norm":"Als der Krieg zwischen den beiden fürstlichen Häusern / Kassel und Darmstadt / anging / da wollt sich der tapfere Held / mein Herr / Landgraf Johann / hochseliger Gedächtnis / in dieses Werk nicht mischen / sondern resolvierte sich / den Venezianern eine Armee zuzuführen / und wollte mich / als einen Hofprediger / mit in Italien nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.532800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6263,"date":1663,"orig":"Es moͤchten aber vielleicht Leut ſeyn/ welche ſich in dieſe reſolution nit finden kondten/ ſondern beſorgten/ mein Herr Land-Graff Johann/ wolle mit Venetianiſchem Geld eine Armee auff die Beine bringen/ und wolle erſtlich ſeinem Herrn Bruder einen Ritter-Dienſt thun/ und hernach zu den Venetianern gehen.","norm":"Es möchten aber vielleicht Leute sein / welche sich in diese Resolution nicht finden konnten / sondern besorgten / mein Herr Landgraf Johann / wolle mit venezianischem Geld eine Armee auf die Beine bringen / und wolle erstlich seinem Herrn Bruder einen Ritter-Dienst tun / und hernach zu den Venezianern gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8531999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6264,"date":1663,"orig":"Es mag ſeyn wie es wolle/ ſo wurde die Charte durch die dritte und vierte Hand vermiſcht/ daß es nicht gehen wolt/ wie es gehen ſolt.","norm":"Es mag sein wie es wolle / so wurde die Charte durch die dritte und vierte Hand vermischt / dass es nicht gehen wollt / wie es gehen sollt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.094799995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6265,"date":1663,"orig":"Sondern die Venetianer gaben dem tapffern Helden immer eine Antwort/ wie der Delphiſche Apollo.","norm":"Sondern die Venezianer gaben dem tapferen Helden immer eine Antwort / wie der Delphische Apollo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.033899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6266,"date":1663,"orig":"Endlich ſchickten Jhre Fuͤrſtl. Gn. mich in einer andern Sach nach Muͤnſter und Oſnabruͤck/ mit Creditiven an unterſchiedene Koͤnigliche/ Chur- und Fuͤrſtliche Legaten.","norm":"Endlich schickten Ihre Fürstl. Gn. mich in einer anderen Sache nach Münster und Osnabrück / mit Kreditiven an unterschiedene Königliche / Chur- und Fürstliche Legaten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.028299808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6267,"date":1663,"orig":"Jch reiſete von Coblentz den Rhein hinunter/ und unterwegens hatte ich allerhand Commiſſionen abzulegen/ zu Bon/ am Chur-Fuͤrſtl. Hoff/ zu Duͤſſeldorf/ uñ anderswo Zu Bon kum ein Cavallier zu mir/ der gab ſich fuͤr einen Baron und Obriſten auß/ und wo ich hin kam/ da kam er auch hin.","norm":"Ich reiste von Koblenz den Rhein hinunter / und unterwegs hatte ich allerhand Commissionen abzulegen / zu Bon / am Kurfürstl. Hof / zu Düsseldorf / und anderswo zu Bon kum ein Cavalier zu mir / der gab sich für einen Baron und Obristen aus / und wo ich hinkam / da kam er auch hin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.164000034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6268,"date":1663,"orig":"Wo ich audienz begehrte/ da begehrte er auch audienz.","norm":"Wo ich Audienz begehrte / da begehrte er auch Audienz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.804999828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6269,"date":1663,"orig":"Er reiſete unterweilens ehe weg/ als ich/ und ich weis nicht/ wie es kam/ daß wir immer in einem Wirtshauß wieder zuſammen kamen.","norm":"Er reiste Unterweilens ehe weg / als ich / und ich weiß nicht / wie es kam / dass wir immer in einem Wirtshaus wieder zusammen kamen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.604300022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6270,"date":1663,"orig":"Und weil er vernahm/ daß ich ein Geiſtlicher/ und ein Lutheraner ſey/ machte er ſonderliche Kundſchafft mit mir.","norm":"Und weil er vernahm / dass ich ein Geistlicher / und ein Lutheraner sei / machte er sonderliche Kundschaft mit mir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.01609992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6271,"date":1663,"orig":"Er thaͤt mir ſolche Ehr an/ daß ich mich verwunderte/ daß bey einem Baron und Obriſten eine ſolche Demuth ſey/ welche bey manchem Pedanten nicht zu finden:","norm":"Er täte mir solche Ehre an / dass ich mich verwunderte / dass bei einem Baron und Obristen eine solche Demut sei / welche bei manchem Pedanten nicht zu finden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.622000217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6272,"date":1663,"orig":"Als er zu Muͤnſter von mir Abſcheid nahm/ verehrete ich ihm ein kleines Buͤchlein/ und ſchrieb etzliche hoͤfliche Wort darinn/ mit welchem er hernach manchen ehrlichen Mann betrogen hat.","norm":"Als er zu Münster von mir Abscheide nahm / verehrte ich ihm ein kleines Büchlein / und schrieb etliche höfliche Wort darin / mit welchem er hernach manchen ehrlichen Mann betrogen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.427999973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6273,"date":1663,"orig":"Zwey Jahr hernach/ als ich in dieſe Stadt kommen war/ kam er auch anhero.","norm":"Zwei Jahr hernach / als ich in diese Stadt kommen war / kam er auch anher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.804999828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6274,"date":1663,"orig":"Als er zu guten Leuten kommen/ und gebeten/ daß ſie ihn beherbergen wolten/ da hatte er unter andern gefraget: Kennet ihr Philandern?","norm":"Als er zu guten Leuten kommen / und gebeten / dass sie ihn beherbergen wollten / da hatte er unter anderen gefragt: Kennet ihr Filanden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.622099876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6275,"date":1663,"orig":"Ja/ hatten die guten Leute geantwortet/ warum ſollen wir den nicht kennen?","norm":"Ja / hatten die guten Leute geantwortet / warum sollen wir den nicht kennen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.740799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6276,"date":1663,"orig":"Ach! hatte er geantwortet/ das iſt die Saͤug-Amme meiner Seele.","norm":"Ach! hatte er geantwortet / das ist die Säugamme meiner Seele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.625699996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6277,"date":1663,"orig":"Seinethalben bin ich ſo viel Meile Weges gereiſet.","norm":"Seinethalben bin ich so viel Meile Weges gereist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.390900135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6278,"date":1663,"orig":"Als die gute Leut gehoͤret/ daß er mit mir ſo wol bekandt ſey/ hatten ſie ihm alles guts gethan.","norm":"Als die gute Leute gehöret / dass er mit mir so wohl bekannt sei / hatten sie ihm alles Gutes getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.548600196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6279,"date":1663,"orig":"Des Morgens kam er zu mir/ und als er mich ſahe/ fiel er mir umb den Hals und ſagte:","norm":"Des Morgens kam er zu mir / und als er mich sah / fiel er mir um den Hals und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.546799898147583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6280,"date":1663,"orig":"O du edle Saͤug-Amme meiner Seelen:","norm":"O du edle Säugamme meiner Seelen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.586299896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6281,"date":1663,"orig":"Gluͤckſelig ſey die Stund/ darinn ich dich wiederum ſehe.","norm":"Glückselig sei die Stunde / darin ich dich wiederum sehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7916998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6282,"date":1663,"orig":"Mein betruͤbtes Hertz hat keine Ruhe haben koͤnnen/ biß ich wiederum zu dem kommen/ deſſen Buͤchlein Aurora genant/ mich ſo offt erquicket hat.","norm":"Mein betrübtes Herz hat keine Ruhe haben können / bis ich wiederum zu dem kommen / dessen Büchlein Aurora genannt / mich so oft erquicket hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.464000225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6283,"date":1663,"orig":"Jch hatte eben ſonſt zu thun/ und hatte andere Grillen im Kopff/ haͤtte lieber geſehen/ daß er zu einer andern Zeit kommen waͤre.","norm":"Ich hatte eben sonst zu tun / und hatte andere Grillen im Kopf / hätte lieber gesehen / dass er zu einer anderen Zeit kommen wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.767399787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6284,"date":1663,"orig":"Gleichwol empfing ich ihn demuͤhtig/ und thaͤt ihm Ehre an/ wie einem vornehmen Cavallier und einer Stands-Perſon gebuͤhret/ und fuͤhrete ihn in ein Gemach.","norm":"Gleichwohl empfing ich ihn demütig / und täte ihm Ehre an / wie einem vornehmen Cavalier und einer Standsperson gebühret / und führte ihn in ein Gemach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.041699886322021} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6285,"date":1663,"orig":"Da agirte er nun einen rechten Poetiſchen und Ovidianiſchen Auffſchneider/ und klagte mit vielen Seufftzen und Thraͤnen/ daß er in ein groß Ungluͤck gerahten ſey/ Jn dem er zu Coͤlln mit einem vornehmen Cavallier Kugeln gewechſelt/ und denſelben erſchoſſen hab.","norm":"Da agierte er nun einen rechten Poetischen und Ovidianischen Aufschneider / und klagte mit vielen Seufzen und Tränen / dass er in ein groß Unglück geraten sei / In dem er zu Köln mit einem vornehmen Cavalier Kugeln gewechselt / und denselben erschossen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.445099830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6286,"date":1663,"orig":"Darauff ſey er durchgangen/ und des Entleibten Verwandten haben ihm ſeine Gelder/ welche er zu Coͤlln ſtehen hab/ arreſtiren laſſen/ und er ſey nach dem Kaͤyſerlichen Hoff zugeritten/ da er viel groſſe Freund habe/ und habe ſeine Sach wegen des Entleibten außfuͤhren wollen.","norm":"Darauf sei er durchgegangen / und des entleibten Verwandten haben ihm seine Gelder / welche er zu Köln stehen habe / Arresttieren lassen / und er sei nach dem Kaiserlichen Hof zugeritten / da er viel große Freund habe / und habe seine Sache wegen des Entleibten ausführen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.173399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6287,"date":1663,"orig":"Allein/ er hab zu allem Ungluͤck/ eine Lateiniſche Paſquill bekommen/ welche auff die Jeſuiter ſey gemacht worden.","norm":"Allein / er habe zu allem Unglück / eine Lateinische Pasquill bekommen / welche auf die Jesuiter sei gemacht worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.910299777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6288,"date":1663,"orig":"Nun hab er immerdar Luſt gehabt zu der Teutſchen Poeſi, und hab exercitii gratiâ dieſe Lateiniſche Paſquill in teutſche Vers bracht.","norm":"Nun habe er immerdar Lust gehabt zu der Deutschen Poesi, und habe exercitii gratia diese Lateinische Pasquill in deutsche Vers brachte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.782100200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6289,"date":1663,"orig":"Die teutſche Vers hab er auff dem Tiſch liegen laſſen/ welche ſein Diener geleſen/ nnd ihm als er geſchiaffen/ vollends geſtohlen hab/ was er gehabt/ und ſey ins Jeſuiter-Collegium gangen/ hab den Jeſuitern die teutſche Vers gezeiget/ und geſagt/ die Herren Patres ſolten ſehen/ was der Obriſt N. der eine Hoffnung von ſich geben/ daß er werde zu der Catholiſchen Kirchen treten/ vor eine affection zu ihren Orden trage.","norm":"Die deutsche Vers habe er auf dem Tisch liegen lassen / welche sein Diener gelesen / und ihm als er geschiaffen / vollends gestohlen habe / was er gehabt / und sei ins Jesuiterkollegium gegangen / habe den Jesuiten die deutsche Vers gezeigt / und gesagt / die Herren Patres sollten sehen / was der Oberst N. der eine Hoffnung von sich geben / dass er werde zu der katholischen Kirchen treten / vor eine Affektion zu ihren Orden trage.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.284599781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6290,"date":1663,"orig":"Da ſeyen die Jeſuiten alsbald zu der alten Kaͤyſerin gangen/ und haben geklagt/ wie ihr Orden (darinn gleichwol groſſer Koͤnigen und Fuͤrſten Kinder ſeyn) in dieſen Verſen ſey angegriffen worden.","norm":"Da seien die Jesuiten alsbald zu der alten Käyserin gegangen / und haben geklagt / wie ihr Orden (darin gleichwohl großer Königen und Fürsten Kinder sein) in diesen Versen sei angegriffen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.848700046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6291,"date":1663,"orig":"Und er hab nicht klagen duͤrffen/ daß ſein Diener ihn beſtohlen habe/ ſondern hab ſich muͤſſen auß dem Staub machen.","norm":"Und er habe nicht klagen dürfen / dass sein Diener ihn bestohlen habe / sondern habe sich müssen aus dem Staub machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.411900043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6292,"date":1663,"orig":"Und fieng hernach eine ſolche erbaͤrmliche Klage an/ daß er den Cavallier erſchoſſen/ und alſo einen Todſchlag begangen hab/ daß mich ſeiner von Hertzen jammerte.","norm":"Und fing hernach eine solche erbärmliche Klage an / dass er den Cavalier erschossen / und also einen Totschlag begangen habe / dass mich seiner von Herzen jammerte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.685500144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6293,"date":1663,"orig":"Jch bat ihn unterweilens daß er mit mir vorlieb nehmen/ und ein ſtuͤck Brod mit mir eſſen wolle.","norm":"Ich bat ihn Unterweilens dass er mit mir vorliebnehmen / und ein Stück Brot mit mir essen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.652699947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6294,"date":1663,"orig":"Und wann ich ihn gebetten hatte/ ſo meditirte ich immer vor der Mahlzeit/ wie ich ihn mit kraͤfftigen und durchdringenden Worten recht troͤſten koͤnne.","norm":"Und wann ich ihn gebeten hatte / so meditierte ich immer vor der Mahlzeit / wie ich ihn mit kräftigen und durchdringenden Worten recht trösten könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.622000217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6295,"date":1663,"orig":"Endlich begehrte er/ ich ſolle ihm doch das heilige Abendmal reichen.","norm":"Endlich begehrte er / ich solle ihm doch das heilige Abendmahl reichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.462399959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6296,"date":1663,"orig":"Jch ſagte/ es ſey allhier ein wunderlicheꝛ Brauch/ welchen umzuſtoſſen ich nicht ſtarck gnug ſey.","norm":"Ich sagte / es sei allhier ein wunderlicher Brauch / welchen umzustoßen ich nicht stark genug sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7565999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6297,"date":1663,"orig":"Jch wolle einen meiner Collegen auſprechen/ der es jm reichẽ ſolle.","norm":"Ich wolle einen meiner Kollegen aussprechen / der es ihm reichen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.51669979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6298,"date":1663,"orig":"Uñ ich redete darauff mit einem alten ehrlichen Mann/ und ſagte:","norm":"Und ich redete darauf mit einem alten ehrlichen Mann / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.396699905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6299,"date":1663,"orig":"Herr Collega, es iſt hier ein vornehmer Cavallier, der hat in einem duell einen erſchoſſen/ und traͤgt groß Reu und Leid daruͤber.","norm":"Herr Collega, es ist hier ein vornehmer Cavalier, der hat in einem Duell einen erschossen / und trägt groß Reue und Leid darüber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.313099861145019} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6300,"date":1663,"orig":"Er begehret das heilige Abendmal/ das wolle er ihm doch reichen.","norm":"Er begehret das heilige Abendmahl / das wolle er ihm doch reichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.985000133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6301,"date":1663,"orig":"Er wird ein zerknirſchtes und zerriſſenes Hertz bey ihm finden.","norm":"Er wird ein zerknirschtes und zerrissenes Herz bei ihm finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.299400091171264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6302,"date":1663,"orig":"Darum wolle er mehr von dem Evangelio/ als von dem Geſetz mit ihm reden.","norm":"Darum wolle er mehr von dem Evangelio / als von dem Gesetz mit ihm reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.480599880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6303,"date":1663,"orig":"Mein Collega erzeigte ſich willig/ und konte mir hernach nicht gnugſam ruͤhmen die ſonderbare devotion, welche dieſer Cavallier in der Beicht/ und bey Empfahung deß Heil.","norm":"Mein Collega erzeigte sich willig / und konnte mir hernach nicht genugsam rühmen die sonderbare Devotion, welche dieser Cavalier in der Beichte / und bei Empfang des Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.267899990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6304,"date":1663,"orig":"Abendmals hab ſpuͤhren laſſen.","norm":"Abendmahls habe spüren lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"hu","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.675000190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6305,"date":1663,"orig":"Er kam hernach offt zu mir/ und ſtellte ſich/ als ob er auß meinen troͤſtlichen Evangeliſchen diſcurſen ſeine Seel wiederum zur Ruhe bringe.","norm":"Er kam hernach oft zu mir / und stellte sich / als ob er aus meinen tröstlichen evangelischen Diskursen seine Seele wiederum zur Ruhe bringe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.132599830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6306,"date":1663,"orig":"Er ſchwatzte mir aber immer etwas Geld ab/ und ſagte:","norm":"Er schwatzte mir aber immer etwas Geld ab / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.889800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6307,"date":1663,"orig":"Wann ich ſeinethalben einen Thaler Schaden leiden wuͤrde/ ſo wolle er/ daß das Leiden Chriſti an ihm moͤge verlohren ſeyn.","norm":"Wann ich seinethalben einen Taler Schaden leiden würde / so wolle er / dass das Leiden Christi an ihm möge verloren sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.467199802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6308,"date":1663,"orig":"Er wolle nach Coͤlln/ wolle den Jeſuiten etwas verſprechen/ und ſehen/ daß er ſeine Gelder wiedernm auß dem arreſt bringe/ und hernach wolle er mir nicht allein mein Geld wiedergeben/ ſondern er verhieß/ ich weis nicht/ was fuͤr hohe guͤldene Berge.","norm":"Er wolle nach Köln / wolle den Jesuiten etwas versprechen / und sehen / dass er seine Gelder wiedernm aus dem Arrest bringe / und hernach wolle er mir nicht allein mein Geld wiedergeben / sondern er verhieß / ich weiß nicht / was für hohe güldene Berge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.94950008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6309,"date":1663,"orig":"Jch mag nicht ſagen/ was er fuͤr andere Beutelſchneider- Poſſen mit mir triebe/ und wie er ſo viel ehrliche Leut an andern Orten hab auffgeſetzt/ und ſie uͤberredet/ daß ich und er/ Freunde ſeyen/ wie David und Jonathan.","norm":"Ich mag nicht sagen / was er für andere Beutelschneider-Possen mit mir triebe / und wie er so viel ehrliche Leute an anderen Orten habe aufgesetzt / und sie überredet / dass ich und er / Freunde seien / wie David und Jonathan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.924300193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6310,"date":1663,"orig":"Er hatte meinen gantzen Statum, in der kurtzen Zeit/ wol gelernet/ und hatte den Leuten ſpecialiſſima von mir erzehlen koͤnnen.","norm":"Er hatte meinen ganzen Statum, in der kurzen Zeit / wohl gelernt / und hatte den Leuten specialissima von mir erzählen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.63700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6311,"date":1663,"orig":"Und ich dachte/ wann ich dem Chriſtlichen/ Gewiſſenhafften Cavallier nicht unter die Arm griffe/ ſo wuͤrde mich Gott ſtraffen/ wieden Nabal/ der dem David eine reuterzehrung abſchlug.","norm":"Und ich dachte / wann ich dem Christlichen / Gewissenhaften Cavalier nicht unter die Arm griffe / so würde mich Gott strafen / wieten Nabal / der dem David eine reuterzehrung abschlug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.823999881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6312,"date":1663,"orig":"Allein/ ich hab erfahren muͤſſen/ daß alles/ was er fuͤrbracht ſey erlogen geweſen.","norm":"Allein / ich habe erfahren müssen / dass alles / was er vorbracht sei erlogen gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.629700183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6313,"date":1663,"orig":"Jch habe viel vornehmei Cavallirer, ſo bey unterſchiedener Potentaten Armeen gedienet haben/ gefragt/ ob ſie den Obriſten N. nicht gekant haben?","norm":"Ich habe viel vornehmei Cavallirer, so bei unterschiedener Potentaten Armeen gedient haben / gefragt / ob sie den Obristen N. nicht gekannt haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.767099857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6314,"date":1663,"orig":"Allein/ ich hab vermerckt/ daß er in keinem Krieg in Europa/ ſondern in dem bello Grammaticali gedienet hab/ und daß die vier Imperativi, Dic, Duc, Fac, Fer, ſeine Rittmeiſter geweſen ſeyen.","norm":"Allein / ich habe vermerkt / dass er in keinem Krieg in Europa / sondern in dem bello Grammaticali gedient habe / und dass die vier Imperative, Dic, Duc, Fac, Fer, seine Rittmeister gewesen seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.46120023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6315,"date":1663,"orig":"Jch hatte dieſes Betriegers kaum vergeſſen/ als der Reichstag zu Regenſpurg angieng/ und der Roͤmiſche Koͤnig erwehlet wurde/ da war er nach Regenſpurg kommen/ in ein Wirtshauß/ darinnen ein Kauffmann geweſen/ welcher mich zu Muͤnſter bey den Friedens-Tractaten wol gekandt hatte.","norm":"Ich hatte dieses Betrügers kaum vergessen / als der Reichstag zu Regensburg anging / und der römische König erwählt wurde / da war er nach Regensburg kommen / in ein Wirtshaus / darinnen ein Kaufmann gewesen / welcher mich zu Münster bei den Friedenstraktaten wohl gekannt hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.100299835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6316,"date":1663,"orig":"Dieſer Kauffmann hatte ohngefehr bey der Mahlzeit gedacht/ was ich einsmals in der Predigt zu Muͤnſter geſagt hab.","norm":"Dieser Kaufmann hatte ungefähr bei der Mahlzeit gedacht / was ich einsmals in der Predigt zu Münster gesagt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.241000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6317,"date":1663,"orig":"Da hatte dieſer Betrieger angefangen:","norm":"Da hatte dieser Betrüger angefangen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.815899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6318,"date":1663,"orig":"Mein Herr Heinrich/ kennet ihr dieſen ehrlichen Philander?","norm":"Mein Herr Heinrich / kennet ihr diesen ehrlichen Philander?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.948200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6319,"date":1663,"orig":"Deꝛ gute Heinrich hatte geantwortet:","norm":"Der gute Heinrich hatte geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.886899948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6320,"date":1663,"orig":"Was ſoll ich ihn kennẽ?","norm":"Was soll ich ihn kennen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.701300144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6321,"date":1663,"orig":"Er iſt zu Muͤnſter mein Beichtvater geweſẽ/ uñ bey dieſeꝛ Poſt will ich an ihn ſchreibẽ.","norm":"Er ist zu Münster mein Beichtvater gewesen / und bei dieser Post will ich an ihn schreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.966700077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6322,"date":1663,"orig":"Ey wolan/ hatte dieſer Betriegeꝛ geantwortet/ ich muß auch ein klein Brieflein an ihn thun/ und ich bitte euch/ ſchlieſt es doch in euren Brieff/ ich wil es francciren, und ſehet nur/ daß es wol beſtellet werde.","norm":"Ei wohlan / hatte dieser Betrüger geantwortet / ich muss auch ein klein Brieflein an ihn tun / und ich bitte euch / schließt es doch in euren Brief / ich will es francciren, und sehet nur / dass es wohl bestellet werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.156000137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6323,"date":1663,"orig":"Es iſt vielen frommen redlichen Chriſten ſehr viel daran gelegen.","norm":"Es ist vielen frommen redlichen Christen sehr viel daran gelegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.831900119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6324,"date":1663,"orig":"Der gute ehrliche Heinrich hatte den Brieff an mich geſchrieben/ und als die Poſt abgehen wollen/ hatte er geſagt:","norm":"Der gute ehrliche Heinrich hatte den Brief an mich geschrieben / und als die Post abgehen wollen / hatte er gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.485599994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6325,"date":1663,"orig":"Mein Herr Obriſter/ hat er ſeinen Brieff fertig?","norm":"Mein Herr Oberster / hat er seinen Brief fertig?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.740300178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6326,"date":1663,"orig":"ſo will ich ihn mit einſchlagen/ die Poſt wird bald abgehen.","norm":"so will ich ihn mit einschlagen / die Post wird bald abgehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.173999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6327,"date":1663,"orig":"Da hatte er geantwortet:","norm":"Da hatte er geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.196800231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6328,"date":1663,"orig":"Ach mein Monſieur Heinrich/ ich habe ſonſt ſo viel zu thun/ daß ich auff dißmal an den ehrlichen Philandern nicht ſchreiben kan.","norm":"Ach mein Monsieur Heinrich / ich habe sonst so viel zu tun / dass ich auf diesmal an den ehrlichen Filanden nicht schreiben kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6041998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6329,"date":1663,"orig":"Wann es ihm aber nicht zuwider iſt/ ſo will ich in ſeinen Brieff mit zwey oder drey Worten einen Gruß an ihn ſchreiben.","norm":"Wann es ihm aber nicht zuwider ist / so will ich in seinen Brief mit zwei oder drei Worten einen Gruß an ihn schreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.582699775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6330,"date":1663,"orig":"Jhr werdet doch nichts heimliches an ihn ſchreiben/ daß ich nicht auch wiſſen duͤrfft.","norm":"Ihr werdet doch nichts Heimliches an ihn schreiben / dass ich nicht auch wissen dürft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.154699802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6331,"date":1663,"orig":"Als der gute Heinreich dieſes verwilliget/ hatte er unter ſeinen Brieff mit eigenen Haͤnden geſchrieben dieſe Wort: Mein hochgeehrter Herr:","norm":"Als der gute Heinreich dieses bewilligt / hatte er unter seinen Brief mit eigenen Händen geschrieben diese Wort: Mein hochgeehrter Herr:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.444799900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6332,"date":1663,"orig":"Jch gruͤſſe ihn zu tauſendmalen/ und berichte in hoͤchſter Eil/ daß ich eine hochwichtige Commiſſion an ihn habe/ von der Evangeliſchen gantz eiferigen und andaͤchtigen Gemein zu Preßburg in Ungarn.","norm":"Ich Grüße ihn zu Tausendmalen / und berichte in höchster Eile / dass ich eine hochwichtige Kommission an ihn habe / von der Evangelischen ganz eifrigen und andächtigen Gemein zu Pressburg in Ungarn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5117998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6333,"date":1663,"orig":"Und um ihrent willen werde ich eine Reiſe zu ihm thun/ und bald bey ihm ſeyn.","norm":"Und um ihrent Willen werde ich eine Reise zu ihm tun / und bald bei ihm sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.007699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6334,"date":1663,"orig":"Jch hoffe/ er werde mir nicht abſchlagen/ was ich/ im Namen dieſer redlichen Chriſten/ an ihn begehren werde.","norm":"Ich hoffe / er werde mir nicht abschlagen / was ich / im Namen dieser redlichen Christen / an ihn begehren werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.576000213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6335,"date":1663,"orig":"Er wolle unterdeſſen Herrn Lorentz P. freundlich gruͤſſen/ und ſagen:","norm":"Er wolle unterdessen Herrn Lorentz P. freundlich grüßen / und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.035500049591064} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6336,"date":1663,"orig":"Jch wolle die bewuſte Gelder nicht per Wechſel uͤbermachen laſſen/ ſondern wolle ſelbſt kommen/ und ſie abfordern.","norm":"Ich wolle die bewusste Gelder nicht per Wechsel übermachen lassen / sondern wolle selbst kommen / und sie abfordern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.841100215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6337,"date":1663,"orig":"Als ich dieſe Wort laſe/ dacht ich alſobald:","norm":"Als ich diese Wort las / dachte ich alsobald:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.916100025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6338,"date":1663,"orig":"O du guter ehrlicher Heinrich/ da wirſtu auch eins an ein Ohr bekommen.","norm":"O du guter ehrlicher Heinrich / da wirst du auch eins an ein Ohr bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.939300060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6339,"date":1663,"orig":"Kurtz hernach/ hatte dieſer Betrieger zu dieſem guten Heinrich geſagt:","norm":"Kurz hernach / hatte dieser Betrüger zu diesem guten Heinrich gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.578000068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6340,"date":1663,"orig":"Monſieur Heinrich/ ich muß eilends nach Wien/ und daſelbſt hab ich einen Wechſel zu empfangen.","norm":"Monsieur Heinrich / ich muss eilends nach Wien / und daselbst habe ich einen Wechsel zu empfangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9141998291015625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6341,"date":1663,"orig":"Mein Geld aber/ das ich noch habe/ iſt mir unterwegen vonnoͤhten.","norm":"Mein Geld aber / das ich noch habe / ist mir unterwegen vonnöten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.928500175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6342,"date":1663,"orig":"Mein/ er ſage doch hier gut vor dasjenige/ was ich im Wirtshauß werde ſchuldig ſeyn.","norm":"Mein / er sage doch hier gut vor dasjenige / was ich im Wirtshaus werde schuldig sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.387800216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6343,"date":1663,"orig":"Jnnerhalb vier Wochen/ geliebts Gott/ werde ich wieder zuruͤck kommen/ ſo will ich alsdann Rechnung machen.","norm":"Innerhalb vier Wochen / geliebtes Gott / werde ich wieder zurückkommen / so will ich alsdann Rechnung machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.389200210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6344,"date":1663,"orig":"Heinrich hatte gedacht/ weil er mit mir bekandt ſey/ und bey einem ehrlichen/ wolhabenden Mann/ in einer vornehmen Stadt/ ſo viel Geld ſtehen hab/ ſo ſey er auſſer aller Gefahr.","norm":"Heinrich hatte gedacht / weil er mit mir bekannt sei / und bei einem ehrlichen / wohlhabenden Mann / in einer vornehmen Stadt / so viel Geld stehen habe / so sei er außer aller Gefahr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.698299884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6345,"date":1663,"orig":"Hatte nicht allein dem Wirth ſein parolen geben/ ſondern auch ein gut Fruͤſtuͤck zubereiten laſſen/ und vermeint/ das gehe auff des Obriſten Rechnung.","norm":"Hatte nicht allein dem Wirt sein Parolen geben / sondern auch ein gut Frühstück zubereiten lassen / und vermeint / das gehe auf des Obristen Rechnung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.732999801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6346,"date":1663,"orig":"Und jemehr er geſſen und getruncken hatte/ jemehr hatte er vermeint/ daß er gleichſam wuchere/ und alles umbſonſt eſſe und trincke.","norm":"Und je mehr er gegessen und getrunken hatte / je mehr hatte er vermeint / dass er gleichsam wuchere / und alles umsonst esse und trinke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.357999801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6347,"date":1663,"orig":"Uber eine Zeitlang/ ſchrieb der gute Heinrich an mich/ und fragte/ wo doch der Obriſt N. bleibe?","norm":"Über eine Zeitlang / schrieb der gute Heinrich an mich / und fragte / wo doch der Oberst N. bleibe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4832000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6348,"date":1663,"orig":"Ob er etwan von Wien alsbald zu mir geraͤiſet ſey?","norm":"Ob er etwan von Wien alsbald zu mir gereist sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.446899890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6349,"date":1663,"orig":"Und bat darneneben/ ich wolle Herren Lorentz P. bitten/ daß/ wann er ihm die vier tauſend Reichsthaler außzahle/ ſo ſolle er doch das jenige/ was er haben muͤſſe bey ſich behalten/ biß auff weitern Beſcheid.","norm":"Und bat darneben / ich wolle Herren Lorentz P. bitten / dass / wann er ihm die viertausend Reichstaler auszahle / so solle er doch dasjenige / was er haben müsse bei sich behalten / bis auf weiteren Bescheid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.145599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6350,"date":1663,"orig":"Jch dachte:","norm":"Ich dachte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.200799942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6351,"date":1663,"orig":"O du ehrlicher Heinrich/ iſt es nicht genug/ daß du dich zu Muͤnſter ſo offt haſt betriegen laſſen/ und laͤſſeſt dir auch noch zu Regenſpurg einen Brill auff die Naſe ſetzen?","norm":"O du ehrlicher Heinrich / ist es nicht genug / dass du dich zu Münster so oft hast betrügen lassen / und lässt dir auch noch zu Regensburg einen Brille auf die Nase setzen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.80109977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6352,"date":1663,"orig":"Allein/ wer kan einem jeden ins Hertz ſehen?","norm":"Allein / wer kann einem jeden ins Herz sehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.502399921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6353,"date":1663,"orig":"Weil nun die Welt ſo falſch iſt/ ſo rahte ich dir/ daß du fuͤr allen Dingen ſeheſt/ daß du Gott zum Freunde habeſt.","norm":"Weil nun die Welt so falsch ist / so Rate ich dir / dass du für allen Dingen sehest / dass du Gott zum Freunde habest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.081500053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6354,"date":1663,"orig":"Dann denſelben hab ich in der Noht probirt/ und treu erfunden.","norm":"Dann denselben habe ich in der Not probiert / und treu erfunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.672999858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6355,"date":1663,"orig":"Von demſelben ſagt David im 91. Pſalm.","norm":"Von demselben sagt David im 91. 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oder geriehteſt ſonſt in Ungluͤck/ nnd der Koͤnig ſagte zu dem Marſchalck/ oder einem Kammer-Junckern:","norm":"Wann du an einen Königlichen Hofkämest / und würdest krank / oder gerietest sonst in Unglück / und der König sagte zu dem Marschall / oder einem Kammerjunkern:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.708899974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6359,"date":1663,"orig":"Jhr ſolt auff deß Aſcanit Gemach warten/ und ihn fleiſſig beſuchen.","norm":"Ihr sollt auf des Ascanit Gemach warten / und ihn fleißig besuchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.980100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6360,"date":1663,"orig":"Ja/ der Koͤnig kaͤme ſelbſt in deiner Noht zu dir/ und beſuchte dich/ wie wolteſt du eine ſolche Genad genugſam mit Worten außſprechen und ruͤhmen?","norm":"Ja / der König käme selbst in deiner Not zu dir / und besuchte dich / wie wolltest du eine solche Gnade genügsam mit Worten aussprechen und rühmen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.06879997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6361,"date":1663,"orig":"Allein/ ſag mir/ was iſt ein Kaͤyſer oder Koͤnig gegen Gott?","norm":"Allein / sage mir / was ist ein Kaiser oder König gegen Gott?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.118199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6362,"date":1663,"orig":"Und was iſt ein Marſchall oder Kammer-Juncker gegen einem Engel?","norm":"Und was ist ein Marschall oder Kammerjunker gegen einem Engel?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.548600196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6363,"date":1663,"orig":"Wann du aber Gott zum Freunde haſt/ und bey dem in Gnaden biſt/ ſo will Er ſeinen Engeln befehlen/ daß ſie dich behuͤten auff allen deinen Wegen/ daß ſie dich auff den Händen tragen/ daß du deinen Fuß nicht an einen Stein ſtoſſeſt.","norm":"Wann du aber Gott zum Freunde hast / und bei dem in Gnaden bist / so will er seinen Engeln befehlen / dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen / dass sie dich auf den Händen tragen / dass du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.832999944686889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6364,"date":1663,"orig":"Ja/ der groſſe Gott/ der Schoͤpffer und HErr Himmels und der Erden/ welcher Tod und Leben/ Gluͤck und Ungluͤck/ und alle unſichtbare Feind/ auch Himmel und Erden/ Teufel und Hoͤll/ Engel und Menſchen/ in ſeiner Hand/ und unter ſeiner Gewalt hat/ will ſelbſt bey dir ſeyn in der Noht.","norm":"Ja / der große Gott / der Schöpfer und Herr Himmels und der Erden / welcher Tod und Leben / Glück und Unglück / und alle unsichtbare Feind / auch Himmel und Erden / Teufel und Höll / Engel und Menschen / in seiner Hand / und unter seiner Gewalt hat / will selbst bei dir sein in der Not.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.415999889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6365,"date":1663,"orig":"Da der Prophet Eliſa kranck war/ da beſuchte ihn Joas/ der Koͤnig in Jſrael/ in eigner Perſon.","norm":"Da der Prophet Elisa krank war / da besuchte ihn Joas / der König in Israel / in eigener Person.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.514100074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6366,"date":1663,"orig":"Erſtunde vor ihm/ und weinte/ und ſagte:","norm":"Erstünde vor ihm / und weinte / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.813000202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6367,"date":1663,"orig":"Mein Vater/ mein Vater!","norm":"Mein Vater / mein Vater!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.933499813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6368,"date":1663,"orig":"Wagen Jſrael/ und ſeine Reuter!","norm":"Wagen Israel / und seine Reuter!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.03499984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6369,"date":1663,"orig":"Reg. c. 13. v. 14.","norm":"Reg. c. 13. v. 14.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"sk","lang_cld3":"ru-Latn","lang_de":0,"norm_lmscore":3.295599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6370,"date":1663,"orig":"Das war eine groſſe Ehr/ die der Koͤnig dem Proͤpheten erwieſe.","norm":"Das war eine große Ehre / die der König dem Propheten erwiese.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.999300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6371,"date":1663,"orig":"Er nennte ihn ſeinen Vater/ und gab zu verſtehen/ daß des Propheten Tod/ dem Koͤnigreich ſo ſchaͤdlich werde ſeyn/ als wann die Jſraeliriſche Armee geſchlagen wuͤrde.","norm":"Er nennte ihn seinen Vater / und gab zu verstehen / dass des Propheten Tod / dem Königreich so schädlich werde sein / als wann die Israelirüsche Armee geschlagen würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.605400085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6372,"date":1663,"orig":"Aber was war dem Propheten mit dem Koͤniglichen Viſiten/ mit des Koͤnigs Thraͤnen/ und mit ſeinen gnaͤdigen Complementen gedienet?","norm":"Aber was war dem Propheten mit dem Königlichen Visiten / mit des Königs Tränen / und mit seinen gnädigen Komplementen gedient?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.647799968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6373,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig kondt ihm doch nicht helffen/ ſondern der Prophet ſtarb.","norm":"Der König kondt ihm doch nicht helfen / sondern der Prophet starb.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.888800144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6374,"date":1663,"orig":"Allein/ wann du bey Gott in Gnaden biſt/ ſo will Er nicht allein bey dir ſeyn in der Noht/ ſondern Er will dich auch herauß reiſſen.","norm":"Allein / wann du bei Gott in Gnaden bist / so will er nicht allein bei dir sein in der Not / sondern Er will dich auch herausreißen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.186999797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6375,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß einsmals einer in einen Bronnen gefallen ſey.","norm":"Man sagt / dass einsmals einer in einen Brunnen gefallen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.781599998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6376,"date":1663,"orig":"Da ſey ein guter Bekandter/ ein alter Sauff-Bruder bey dem Bronnen kommen/ und hab geſagt: Mein Bruder/ wie biſt du in den Bronnen kommen?","norm":"Da sei ein guter bekannter / ein alter Saufbruder bei dem Brunnen kommen / und habe gesagt: Mein Bruder / wie bist du in den Brunnen kommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.405900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6377,"date":1663,"orig":"Da hab der im Bronnen geſagt:","norm":"Da habe der im Brunnen gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.059999942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6378,"date":1663,"orig":"Was fragſt du viel/ wie ich herein kommen ſey?","norm":"Was fragst du viel / wie ich hereinkommen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.451499938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6379,"date":1663,"orig":"Sag du mir/ wie ich wieder herauß kommen koͤnne?","norm":"Sage du mir / wie ich wieder herauskommen könne?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.54580020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6380,"date":1663,"orig":"Wann es einem uͤbel gehet/ ſo kommen offt Maul-Freunde/ klagen das Leid/ und ſagen/ es iſt ein groſſes Creutz/ ein groſſes Ungluͤck/ mich jammert deiner.","norm":"Wann es einem übel geht / so kommen oft Maulfreunde / klagen das Leid / und sagen / es ist ein großes Kreuz / ein großes Unglück / mich jammert deiner.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4878997802734375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6381,"date":1663,"orig":"Allein/ ich hab offt in Wiederwertigkeit gedacht/ was iſt mir mit deinen viſiten, mit deinem Leidklagen gedient Jch weis ſelbſt wol/ daß es ein groſſes Creutz/ ein groſſes Ungluͤck ſeye/ darin ich ſtecke.","norm":"Allein / ich habe oft in Widerwärtigkeit gedacht / was ist mir mit deinen Visiten, mit deinem Leidklagen gedient Ich weiß selbst wohl / dass es ein großes Kreuz / ein großes Unglück sei / darin ich stecke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.009500026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6382,"date":1663,"orig":"Wann dich meiner jammert/ ſo ſage/ wie mir zu helffen ſeye?","norm":"Wann dich meiner jammert / so sage / wie mir zu helfen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.618199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6383,"date":1663,"orig":"Die Oratoria iſt faſt nichts anders/ als eine Kunſt/ hoͤflich/ freundlich und ingenioſè zu luͤgen.","norm":"Die Oratoria ist fast nichts anders / als eine Kunst / höflich / freundlich und ingeniose zu lügen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.472599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6384,"date":1663,"orig":"Aber Gott iſt ein warhafftiger/ auffrichtiger Gott.","norm":"Aber Gott ist ein wahrhaftiger / aufrichtiger Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.380399942398071} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6385,"date":1663,"orig":"Er iſt voller Genad und Warheit/ Joh. 1. v. 14.","norm":"Er ist voller Gnade und Wahrheit / Joh. 1. v. 14.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.541900157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6386,"date":1663,"orig":"Und was Er zuſagt/ daß haͤlt Er gewiß.","norm":"Und was Er zusagt / dass hält er gewiss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.664999961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6387,"date":1663,"orig":"Der ſagt von ſeinen nohtleidenden Freunden:","norm":"Der sagt von seinen notleidenden Freunden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.095799922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6388,"date":1663,"orig":"Jch hin bey ihm in der Noht.","norm":"Ich hin bei ihm in der Not.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5391998291015625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6389,"date":1663,"orig":"Jch will ihn herauß reiſſen/ und zu Ehren machen.","norm":"Ich will ihn herausreißen / und zu Ehren machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.200099945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6390,"date":1663,"orig":"Jch will ihn ſaͤttigen mit langem Leben/ und will ihm zeigen mein Heil.","norm":"Ich will ihn sättigen mit langem Leben / und will ihm zeigen mein Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.530900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6391,"date":1663,"orig":"Zwar/ Fleiſch und Blut/ kan das offt nicht faſſen/ daß Gott bey uns ſey in der Noht.","norm":"Zwar / Fleisch und Blut / kann das oft nicht fassen / dass Gott bei uns sei in der Not.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.179100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6392,"date":1663,"orig":"Wann es uns wolgehet/ ſo halten wir unſern HErrn GOtt fuͤr einen guten Mann/ und wollen treflich gute Chriſten ſeyn.","norm":"Wann es uns wolgehet / so halten wir unseren Herrn Gott für einen guten Mann / und wollen trefflich gute Christen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.807000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6393,"date":1663,"orig":"Da wollen wir auff Loͤwen und Ottern gehen/ und treten auff die junge Loͤwen und Drachen.","norm":"Da wollen wir auf Löwen und Ottern gehen / und treten auf die junge Löwen und Drachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.94189977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6394,"date":1663,"orig":"Da wollen wir ſtarck genug ſeyn/ den Behemoth uͤberwinden/ und den Leviathan mit Fuͤſſen zu treten.","norm":"Da wollen wir stark genug sein / den Behemoth überwinden / und den Leviathan mit Füßen zu treten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.739099979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6395,"date":1663,"orig":"Da wollen wir mit Aſſaph ſagen: HErꝛ/ wenn ich nur dich habe/ ſo frag ich nichts nach Himmel und Erden/ und wenn mir gleich Leib und Seel verſchmachtet/ ſo biſt du doch GOTT allezeit meines Hertzens Troſt/ und mein Theil.","norm":"Da wollen wir mit Assaf sagen: Herr / wenn ich nur dich habe / so frag ich nichts nach Himmel und Erden / und wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet / so bist du doch GOTT allezeit meines Herzens Trost / und mein Teil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.95930004119873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6396,"date":1663,"orig":"Da trotzen wir mit David/ und ſagen auß dem 118. Pſ.","norm":"Da trotzen wir mit David / und sagen aus dem 118. Ps.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.448599815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6397,"date":1663,"orig":"Der HErr iſt mit mir/ darum fuͤrcht ich mich nicht.","norm":"Der Herr ist mit mir / darum fürchte ich mich nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.721499919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6398,"date":1663,"orig":"Was koͤnnen mir Menſchen thun?","norm":"Was können mir Menschen tun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.742499828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6399,"date":1663,"orig":"Da ſagen wir auß dem 23. Pſalm:","norm":"Da sagen wir aus dem 23. Psalm:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.132299900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6400,"date":1663,"orig":"Ob ich ſchon wandelt im finſtern Thal/ ſo fuͤrchte ich dennoch kein Ungluͤck.","norm":"Ob ich schon wandelt im finsteren Tal / so fürchte ich dennoch kein Unglück.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.369200229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6401,"date":1663,"orig":"Denn du HErr biſt bey mir.","norm":"Denn du Herr bist bei mir.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"nn","lang_cld3":"ku","lang_de":0,"norm_lmscore":4.761300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6402,"date":1663,"orig":"Da ſagen wir: Mein Zuverſicht/ mein Burg/ mein Gott/ auf den ich hoffe.","norm":"Da sagen wir: Mein Zuversicht / mein Burg / mein Gott / auf den ich hoffe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.122200012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6403,"date":1663,"orig":"Allein/ wann Creutz und Ungluͤck kommt/ und ein Sturmwind nach dem andern uns unter die Augen wehet/ ſo bilden wir uns offtmals ein/ GOtt gehoͤre auch unter die Zahl deren/ von welchen man im Sprichwort ſagt: Freund in der Noht/ gehen 25. auff ein Loth.","norm":"Allein / wann Kreuz und Unglück kommt / und ein Sturmwind nach dem anderen uns unter die Augen wehet / so bilden wir uns oftmals ein / Gott gehöre auch unter die Zahl deren / von welchen man im Sprichwort sagt: Freund in der Not / gehen 25. auf ein Lot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.42519998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6404,"date":1663,"orig":"Da meinen wir offtmals/ Gott ſey nicht mehr ein Allmaͤchtiger/ ſondern ein Ohnmaͤchtiger/ er ſey nit mehr ein barmhertziger/ ſondern ein unbarmhertziger Gott/ uñ er ſey nit mehr bey uns in der Noht/ ſondern Er ſey viel tauſend Meil von uns.","norm":"Da meinen wir oftmals / Gott sei nicht mehr ein Allmächtiger / sondern ein Ohnmächtiger / er sei nicht mehr ein barmherziger / sondern ein unbarmherziger Gott / und er sei nicht mehr bei uns in der Not / sondern Er sei viel tausend Meil von uns.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.49370002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6405,"date":1663,"orig":"Einsmals gieng es im Juͤdiſchen Land bunt und uͤberzwerch her.","norm":"Einsmals ging es im jüdischen Land bunt und überzwerch her.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.401999950408935} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6406,"date":1663,"orig":"Niemand konte unter ſeinem Weinſtock und Feigenbaum ſicher ſitzen.","norm":"Niemand konnte unter seinem Weinstock und Feigenbaum sicher sitzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.524799823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6407,"date":1663,"orig":"Wann jemand das jenige/ welches ihm ſein Feld getragen hatte/ wolte einſamlen/ und ſicher heimbrachte/ ſo muſte er es gleichſam fuͤr eine Beute halten.","norm":"Wann jemand dasjenige / welches ihm sein Feld getragen hatte / wollte einsammeln / und sicher heimbrachte / so musste er es gleichsam für eine Beute halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.426400184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6408,"date":1663,"orig":"Zu derſelben Zeit/ kam der Engel des HErrn/ und ſetzte ſich unter eine Eiche zu.","norm":"Zu derselben Zeit / kam der Engel des Herrn / und setzte sich unter eine Eiche zu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.7960000038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6409,"date":1663,"orig":"Ophra/ die da war Joab/ des Vaters der Eſriter/ und ſein Sohn Gideon draſch weitzen an der Ke ter/ daß er floͤhe fuͤr den Midianitern.","norm":"Ofra / die da war Joab / des Vaters der Esriter / und sein Sohn Gideon drasch Weizen an der Ke ter / dass er flöhe für den Midianitern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.256199836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6410,"date":1663,"orig":"Da erſchien ihm der Engel des HErrn/ und ſprach zu ihm.","norm":"Da erschien ihm der Engel des Herrn / und sprach zu ihm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.555500030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6411,"date":1663,"orig":"Der HErr iſt mit dir/ du ſtreitbarer Held.","norm":"Der Herr ist mit dir / du streitbarer Held.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.941400051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6412,"date":1663,"orig":"Gideon aber ſprach zu ihm: Mein HErr iſt der HErr mit uns?","norm":"Gideon aber sprach zu ihm: Mein Herr ist der Herr mit uns?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.637800216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6413,"date":1663,"orig":"Warum iſt uns denn ſolches alles widerfahren?","norm":"Warum ist uns denn solches alles widerfahren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.662899971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6414,"date":1663,"orig":"Und wo ſind alle ſeine Wunder/ die uns unſer Vaͤter erzehlten/ und ſprachen:","norm":"Und wo sind alle seine Wunder / die uns unser Väter erzählten / und sprachen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.610099792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6415,"date":1663,"orig":"Der HErr hat uns auß Egypten gefuͤhret.","norm":"Der Herr hat uns aus Ägypten geführt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.429100036621093} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6416,"date":1663,"orig":"Nun aber hat uns der HErr verlaſſen/ und unter der Midianiter Haͤnde gegeben.","norm":"Nun aber hat uns der Herr verlassen / und unter der Midianiter Hände gegeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.758300065994262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6417,"date":1663,"orig":"Der HErr aber wandte ſich zu ihm/ und ſprach:","norm":"Der Herr aber wandte sich zu ihm / und sprach:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.399199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6418,"date":1663,"orig":"Gehe hin in dieſer deiner Kraft/ du ſolt Jſrael erloͤſen auß der Midianiter Haͤnde.","norm":"Gehe hin in dieser deiner Kraft / du sollt Israel erlösen aus der Midianiter Hände.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.738399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6419,"date":1663,"orig":"Sihe/ ich habe dich geſandt.","norm":"Siehe / ich habe dich gesandt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.3653998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6420,"date":1663,"orig":"Er aber ſprach zu ihm:","norm":"Er aber sprach zu ihm:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.377500057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6421,"date":1663,"orig":"Mein HErr/ womit ſoll ich Jſrael erloͤſen?","norm":"Mein Herr / womit soll ich Israel erlösen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4166998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6422,"date":1663,"orig":"Sihe/ meine Freundſchafft iſt die geringſie in Manaſſe/ und ich bin der kleineſt in meines Vaters Hauſe.","norm":"Siehe / meine Freundschaft ist die geringsie in Manasse / und ich bin der kleinst in meines Vaters Hause.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.168900012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6423,"date":1663,"orig":"Der HErr aber ſprach zu ihm:","norm":"Der Herr aber sprach zu ihm:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.427700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6424,"date":1663,"orig":"Jch will mit dir ſeyn/ daß du die Midianiter ſchlagen ſolt/ wie einen eintzeln Mann.","norm":"Ich will mit dir sein / dass du die Midianiter schlagen sollt / wie einen einzeln Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8684000968933105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6425,"date":1663,"orig":"Dieſer gute Gideon meinte/ unſer HErr Gott ſey nicht bey ihm in der Noht/ ſondern er ſey von ihm/ und allen Jſraeliten/ viel hundert Meilen gewichen.","norm":"Dieser gute Gideon meinte / unser Herr Gott sei nicht bei ihm in der Not / sondern er sei von ihm / und allen Israeliten / viel hundert Meilen gewichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.847400188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6426,"date":1663,"orig":"Dann/ ſagt er: Jſt der HErr mit uns?","norm":"Dann / sagt er: Ist der Herr mit uns?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.448500156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6427,"date":1663,"orig":"Warum wiederfaͤhrt uns dann dieſes alles?","norm":"Warum widerfährt uns dann dieses alles?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4928998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6428,"date":1663,"orig":"Allein/ du guter Gideon/ was treibt unſern HErrn Gott vor eine Noht darzu/ daß er einem jeglichen ſagt/ warumb Er dieſes oder jenes thue/ oder geſchehen laſſen?","norm":"Allein / du guter Gideon / was treibt unseren Herrn Gott vor eine Not dazu / dass er einem jeglichen sagt / warum er dieses oder jenes tue / oder geschehen lassen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.339399814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6429,"date":1663,"orig":"Es iſt Gott ein verborgener Gott.","norm":"Es ist Gott ein verborgener Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.230500221252441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6430,"date":1663,"orig":"Da dieſer Gideon/ dieſer Weitzendreſcher/ meinte/ er ſey gantz capot gemacht/ es ſey mit ihm und ſeines Vaters Hauß gantz auß/ da gab ihm Gott einen ſonderbaren Helden-Muht/ machte ihn zu einem General/ und animirte ihn alſo/ daß/ wann er wieder ſeine Feinde zu Feld zog/ rieffen ſeine Landsknecht mit großmuͤtiger Stimm; Hier Schwerd des Herrn und Gedeon/ Judic. 6.","norm":"Da dieser Gideon / dieser Weizendrescher / meinte / er sei ganz capot gemacht / es sei mit ihm und seines Vaters Haus ganz aus / da gab ihm Gott einen sonderbaren Heldenmuht / machte ihn zu einem General / und animierte ihn also / dass / wann er wieder seine Feinde zu Feld zog / riefen seine Landsknecht mit großmütiger Stimme; hier Schwert des Herrn und Gedeon / Judic . 6.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.435500144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6431,"date":1663,"orig":"Da Joſeph in Egypten kam/ und ſeinem Herrn/ dem Potiphar/ groſſe und treue Dienſte gethan hatte/ und an ſtatt der Belohnung vor ſeine treue Dienſte/ ins Gefaͤngnis geworffen wurde/ wurde er ihm viel ſeltzame und melancholiſche Gedancken gemacht haben/ wañ er nicht ein gut Gewiſſen gehabt/ und gewuſt haͤtte/ daß Gott bey ihm ſey in dieſer Noht.","norm":"Da Joseph in Ägypten kam / und seinem Herrn / dem Potiphar / große und treue Dienste getan hatte / und an statt der Belohnung vor seine treue Dienste / ins Gefängnis geworfen wurde / wurde er ihm viel seltsame und melancholische Gedanken gemacht haben / wann er nicht ein gut Gewissen gehabt / und gewusst hätte / dass Gott bei ihm sei in dieser Not.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.457699775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6432,"date":1663,"orig":"Dann da wuͤrde er gedacht haben: Sihe/ ich bin hier in einẽ frembdẽ Land/ darein ich nichts bracht hab/ als das bloſſe Lebẽ.","norm":"Dann da würde er gedacht haben: Siehe / ich bin hier in einen fremden Land / darein ich nichts brachte habe / als das bloße Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.910399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6433,"date":1663,"orig":"Schick ich zu meinem Vater Jacob/ und laſſe ihm ſagen/ daß ich noch lebe/ ſo wird er es nicht glauben/ ſondern wird ſagen/ ein wildes Thier hab mich zerriſſen.","norm":"Schick ich zu meinem Vater Jacob / und lasse ihm sagen / dass ich noch lebe / so wird er es nicht glauben / sondern wird sagen / ein wildes Tier habe mich zerrissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.746599912643432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6434,"date":1663,"orig":"Er habe meinen bunten mit Blut beſudelten Rock wol geſehen.","norm":"Er habe meinen bunten mit Blut besudelten Rock wohl gesehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5167999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6435,"date":1663,"orig":"Schick ich zu meinen falfchen Bruͤdern/ und laſſe ſie bitten/ daß ſie mir auß dieſer Noht helffen wollen/ ſo werden ſie es nicht thun/ ſondern werden ſich mit meinem Ungluͤck beluſtigen/ und ſagen:","norm":"Schick ich zu meinen falschen Brüdern / und lasse sie bitten / dass sie mir aus dieser Not helfen wollen / so werden sie es nicht tun / sondern werden sich mit meinem Unglück belustigen / und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.518500089645385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6436,"date":1663,"orig":"Es geſchehe mir recht.","norm":"Es geschehe mir recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.542300224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6437,"date":1663,"orig":"Jch ſey immer von meiner Kindheit an/ ein naſeweiſer Joſeph geweſen/ ein Spitz-Huth/ vide Gen. 37. v. 2. 3. 4. 5. Sie werden an meine Traͤum dencken/ welche ich ihnen von den Garben auff dem Feld/ und von der Sonnen/ von dem Mond/ und den eilff Sternen einsmals erzehlet habe.","norm":"Ich sei immer von meiner Kindheit an / ein naseweiser Joseph gewesen / ein Spitzhut / vide Gen . 37. v. 2 . 3. 4 . 5. Sie werden an meine Traum denken / welche ich ihnen von den Garben auf dem Feld / und von der Sonnen / von dem Mond / und den elf Sternen einsmals erzählt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.873300075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6438,"date":1663,"orig":"Und wann ſie von dieſem meinem Ungluͤck hoͤren/ werden ſie meiner lachen/ und ſagen:","norm":"Und wann sie von diesem meinem Unglück hören / werden sie meiner lachen / und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.709499835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6439,"date":1663,"orig":"Sehet doch den hoffaͤrtigen Traͤumer an/ wie ſeine Traͤum ſo artig erfuͤllet ſeyen?","norm":"Sehet doch den hoffärtigen Träumer an / wie seine Traum so artig erfüllet seien?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.063300132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6440,"date":1663,"orig":"Und Joſeph/ lieber Joſeph mein/ was waͤreſt du doch fuͤr ein armer Joſeph geweſen/ wann Gott nicht bey dir geweſen waͤre?","norm":"Und Joseph / lieber Joseph mein / was wärest du doch für ein armer Joseph gewesen / wann Gott nicht bei dir gewesen wäre?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4197998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6441,"date":1663,"orig":"Aber/ es ſtehet außdruͤcklich/ Gen. 39. v. 20. 21. 22.","norm":"Aber / es steht ausdrücklich / Gen. 39. v. 20. 21. 22.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.874899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6442,"date":1663,"orig":"Er lag im Gefaͤngnis.","norm":"Er lag im Gefängnis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.475500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6443,"date":1663,"orig":"Aber der HErr war mit ihm.","norm":"Aber der Herr war mit ihm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.5841000080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6444,"date":1663,"orig":"Und der HErr war mit Joſeph/ und was er thaͤt/ da gab der HErr Gluͤck zu.","norm":"Und der Herr war mit Joseph / und was er täte / da gab der Herr Glück zu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.476099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6445,"date":1663,"orig":"Koͤnig David geriet in ſeinem Ungluͤck auch in ſolchen Gedancken/ und dachte/ Gott ſey nicht mehr bey ihm.","norm":"König David geriet in seinem Unglück auch in solchen Gedanken / und dachte / Gott sei nicht mehr bei ihm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5578999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6446,"date":1663,"orig":"Er rieff in ſeinem groſſen Elend zu Gott und ſagte im 10. Pſalm:","norm":"Er rief in seinem großen Elend zu Gott und sagte im 10. Psalm:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9581000804901123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6447,"date":1663,"orig":"HErr! warum tritſt du ſo ferne?","norm":"Herr! warum trittst du so ferne?","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":5.211900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6448,"date":1663,"orig":"Und verbirgeſt dich zur Zeit der Noht?","norm":"Und verbirgst dich zur Zeit der Not?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.364999771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6449,"date":1663,"orig":"Da dieſer gute David in ſeinem zehenjaͤhrigen Elend herum wanderte/ manchen boͤſen Tag hatte/ von Vatter und Mutter/ von ſeinem Schwieger-Vater/ von ſeinen leiblichen Bruͤdern verlaſſen war/ da wird er ohne Zweifel unterweilens ſeltzame Gedancken gemacht/ und gedacht haben:","norm":"Da dieser gute David in seinem zehenjährigen Elend herumwanderte / manchen bösen Tag hatte / von Vater und Mutter / von seinem Schwiegervater / von seinen leiblichen Brüdern verlassen war / da wird er ohne Zweifel Unterweilens seltsame Gedanken gemacht / und gedacht haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.34600019454956} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6450,"date":1663,"orig":"Wann Gott bey ihm ſey/ ſo wurde er ſolche Ding/ die der aͤrgſte Bub im gantzen Koͤnigreich nicht recht verſucht habe/ ihm nicht begegnen laſſen/ oder Gott wuͤrde ihm doch alsbald wiederum darauß helffen.","norm":"Wann Gott bei ihm sei / so wurde er solche Ding / die der ärgste Bub im ganzen Königreich nicht recht versucht habe / ihm nicht begegnen lassen / oder Gott würde ihm doch alsbald wiederum daraus helfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.594099998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6451,"date":1663,"orig":"Allein/ Gott ließ ihm durch den Propheten Nathan/ 2. Sam. 7. ſagen:","norm":"Allein / Gott ließ ihm durch den Propheten Nathan / 2. Sam. 7. sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.099199771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6452,"date":1663,"orig":"Jch hab dich genommen von den Schafhirten/ daß du ſolteſt ſeyn ein Fuͤrſt uͤber mein Volck Jſrael.","norm":"Ich habe dich genommen von den Schafhirten / dass du solltest sein ein Fürst über mein Volk Israel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.47629976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6453,"date":1663,"orig":"Und bin mit dir geweſen/ wo du hingangen biſt.","norm":"Und bin mit dir gewesen / wo du hingegangen bist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.877700090408325} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6454,"date":1663,"orig":"Wann du wilt die Welt lernen kennen/ ſo muſt du zuforderſt GOtt recht kennen lernen/ ſonſten wirſt du von der Welt Haͤndeln nicht recht judiciren koͤnnen.","norm":"Wann du willst die Welt lernen kennen / so musst du zuforderst Gott recht kennen lernen / sonsten wirst du von der Welt Händeln nicht recht judizieren können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.931099891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6455,"date":1663,"orig":"Von GOtt/ ſagt der Prophet Eſaias am 25. Cap. Fuͤrwar/ du biſt ein verborgener Gott/ du GOtt Jſrael/ der Heiland.","norm":"Von Gott / sagt der Prophet Esaias am 25. Cap. Fürwahr / du bist ein verborgener Gott / du Gott Israel / der Heiland.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.6315999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6456,"date":1663,"orig":"Dieſe Wort ſind nachdencklich.","norm":"Diese Wort sind nachdenklich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.88100004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6457,"date":1663,"orig":"Der Propyet ſagt:","norm":"Der Propyet sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.68720006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6458,"date":1663,"orig":"Gott ſey ein verborgener Gott.","norm":"Gott sei ein verborgener Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nn","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.119400024414062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6459,"date":1663,"orig":"Gleichwol ſagt er/ er ſey der Heyland/ der Helffer in der Noht!","norm":"Gleichwohl sagt er / er sei der Heiland / der Helfer in der Not!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.244800090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6460,"date":1663,"orig":"Cant. 2. ſtehet: Sihe/ er ſtehet hinter unſer Wand/ und ſihet durchs Fenſter/ und gucket durchs Gitter.","norm":"Cant. 2. steht: Siehe / er steht hinter unser Wand / und sieht durchs Fenster / und gucket durchs Gitter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.372099876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6461,"date":1663,"orig":"Wann wir offt in Creutz und Truͤbſal meinen/ Gott ſey in Spanien oder Weſt-Jndien/ ſo ſtehet Er hinter unſer Wand/ hinter der Wand unſers baufaͤlligen Leibs/ und iſt uns ſo nahe/ als wir uns ſelber ſind.","norm":"Wann wir oft in Kreuz und Trübsal meinen / Gott sei in Spanien oder Westindien / so steht er hinter unser Wand / hinter der Wand unseres baufälligen Leibs / und ist uns so nahe / als wir uns selber sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0756001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6462,"date":1663,"orig":"Dieſen gewaltigen Troſt/ daß Gott der Vater der Barmhertzigkeit/ und Gott alles Troſtes/ der uns troͤſtet und beyſtehet in aller unſer Truͤbſal/ 2. Cor. 1. bey ſeinen Freunden und Liebhabern ſey in aller ihrer Noht/ hab ich nicht auß meinem Gehirn geſponnen/ ſondern er iſt auß dem Munde Gottes des H. Geiſtes hergefloſſen.","norm":"Diesen gewaltigen Trost / dass Gott der Vater der Barmherzigkeit / und Gott alles Trostes / der uns tröstet und beistehet in aller unser Trübsal / 2. Cor. 1. bei seinen Freunden und Liebhabern sei in aller ihrer Not / habe ich nicht aus meinem Gehirn gesponnen / sondern er ist aus dem Munde Gottes des H. Geistes hergeflossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.605100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6463,"date":1663,"orig":"Und damit du nicht meineſt/ ob ſolche Troſt-Wort dem H. Geiſt ohngefehr entfahren ſeyen/ und daß es nicht ſein rechter Ernſt/ ſeine rechte Meynung ſeye/ ſo laͤſt er dieſe ſeine Goͤttliche Meinung in H. Schrifft offt wiederholen/ und erklaͤret ſich jemehr und mehr/ daß er in allen unſern Noͤhten wolle bey uns ſeyn.","norm":"Und damit du nicht meinest / ob solche Trostwort dem H. Geist ungefähr entfahren seien / und dass es nicht sein rechter Ernst / seine rechte Meinung sei / so lässt er diese seine göttliche Meinung in H. Schrift oft wiederholen / und erkläret sich je mehr und mehr / dass er in allen unseren Nöten wolle bei uns sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2895002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6464,"date":1663,"orig":"Dann alſo ſpricht Er/ Eſa. 43. Cap. Fuͤrchte dich nicht/ dann ich hab dich erloͤſet.","norm":"Dann also spricht er / Esa. 43. Cap. Fürchte dich nicht / dann ich habe dich erlöset.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.994100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6465,"date":1663,"orig":"Jch hab dich bey deinem Namen geruffen/ du biſt mein.","norm":"Ich habe dich bei deinem Namen gerufen / du bist mein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.8364999294281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6466,"date":1663,"orig":"Dann ſo du durchs Waſſer geheſt/ will ich bey dir ſeyn/ daß dich die Stroͤme nicht ſollen erſaͤuffen/ und ſo du ins Feuer geheſt/ ſolt du nicht brennen/ und die Flamme ſoll dich nicht anruͤhren.","norm":"Dann so du durchs Wasser gehest / will ich bei dir sein / dass dich die Ströme nicht sollen ersäufen / und so du ins Feuer gehest / sollt du nicht brennen / und die Flamme soll dich nicht anrühren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.461299896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6467,"date":1663,"orig":"Denn ich bin der HErr dein Gott/ der HErr in Jſrael/ dein Heiland.","norm":"Denn ich bin der Herr dein Gott / der Herr in Israel / dein Heiland.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.478199958801269} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6468,"date":1663,"orig":"Und Eſa. am 23. 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Kap.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.171000003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6469,"date":1663,"orig":"Bin ich nicht ein Gott der nahe iſt/ und nicht ein Gott/ der fern iſt?","norm":"Bin ich nicht ein Gott der nahe ist / und nicht ein Gott / der fern ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.6714999675750732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6470,"date":1663,"orig":"Bin ich nit/ der Himmel und Erden erfuͤllet?","norm":"Bin ich nicht / der Himmel und Erden erfüllet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.892000198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6471,"date":1663,"orig":"Und in der Apoſt.","norm":"Und in der Apost.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.998799800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6472,"date":1663,"orig":"Geſchicht am 17. Cap. Gott iſt nicht fern von einem jeglichen unter uns.","norm":"Geschichte am 17. Cap. Gott ist nicht fern von einem jeglichen unter uns.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.30109977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6473,"date":1663,"orig":"Dann in Jhm leben/ weben/ und ſind wir.","norm":"Dann in ihm leben / weben / und sind wir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.532299995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6474,"date":1663,"orig":"Du wirſt zwar dencken/ dieſe Ding haſt du offt gehoͤret und geleſen.","norm":"Du wirst zwar denken / diese Ding hast du oft gehöret und gelesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.180600166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6475,"date":1663,"orig":"Allein/ es iſt ein groſſer Unterſcheid/ zwiſchen einem Fechter/ der ſich auff dem Fecht-Boden uͤbt/ und einem Cavallier/ der in eine Feld-Schlacht kommt.","norm":"Allein / es ist ein großer Unterschied / zwischen einem Fechter / der sich auf dem Fechtboden übt / und einem Cavalier / der in eine Feld-Schlacht kommt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.669500112533569} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6476,"date":1663,"orig":"Dencke einmal an dieſe Wort/ wann du in Noht zu Waſſer oder Land kommeſt/ und meineſt/ es ſey nun alle Huͤlff/ aller Raht verlohren.","norm":"denke einmal an diese Wort / wann du in Not zu Wasser oder Land kommest / und meinest / es sei nun alle Hilfe / aller Rat verloren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.733399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6477,"date":1663,"orig":"Jch dencke jetzo an Moſen/ der bate einsmals GOtt den HErrn/ Er wolle ihn doch ſeine Herrligkeit ſehen laſſen/ im 2. Buch Moſe am 37. Cap. 83.","norm":"Ich denke jetzt an Moosen / der bat einsmals Gott den Herrn / Er wolle ihn doch seine Herrlichkeit sehen lassen / im 2. Buch Mose am 37. Cap. 83.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5883002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6478,"date":1663,"orig":"Da antwortet ihm Gott/ v. 21. und ſagte: Sihe/ es iſt ein Raum bey mir/ da ſolt du auff dem Felß ſtehen.","norm":"Da antwortet ihm Gott / v. 21. und sagte: Siehe / es ist ein Raum bei mir / da sollt du auf dem Fels stehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.710299968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6479,"date":1663,"orig":"Wenn denn nun meine Herrligkeit fuͤrüber gehet/ wil ich dich in der Felſi-Klufft laſſen ſtehen/ und meine Hand ſoll ob dir halten/ biß ich fuͤruͤber gehe.","norm":"Wenn denn nun meine Herrlichkeit vorübergeht / will ich dich in der Felsi-Klufft lassen stehen / und meine Hand soll ob dir halten / bis ich vorübergehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.659999847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6480,"date":1663,"orig":"Und wañ ich meine Hand von dir ab thue/ wirſt du mir hinten nachſehen/ aber mein Angeſicht kan man nicht ſehen.","norm":"Und wann ich meine Hand von dir ab tue / wirst du mir hinten nachsehen / aber mein Angesicht kann man nicht sehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.541299819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6481,"date":1663,"orig":"GOtt muͤſſen wir in dieſer Welt nur à poſteriori lerneu kennen Wann wir in Noht ſtecken/ und wollen GOTT ins Angeſicht ſehen/ ſo meynen wir offtmals/ Gott ſey gar ein unbarmhertziger und unguͤtiger Gott.","norm":"Gott müssen wir in dieser Welt nur à posteriori lernen kennen wann wir in Not stecken / und wollen GOTT ins Angesicht sehen / so meinen wir oftmals / Gott sei gar ein unbarmherziger und ungütiger Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7804999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6482,"date":1663,"orig":"Allein/ wann er ſeine Hand von uns abziehet/ und auffhõret uns zu zuͤchtigen/ und wir ſehen ihm hinten nach/ ſo befinden wir/ wie Er es ſo gut mit uns gemeynet hab/ mitten in der Noht.","norm":"Allein / wann er seine Hand von uns abziehet / und aufhöret uns zu züchtigen / und wir sehen ihm hinten nach / so befinden wir / wie Er es so gut mit uns gemeint habe / mitten in der Not.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.259699821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6483,"date":1663,"orig":"Jch ſtacke einsmals in einer groſſen Noht/ in einem groſſen Ungluͤck/ und konte mit menſchlichen Augen keine Huͤlffe ſehen.","norm":"Ich stake einsmals in einer großen Not / in einem großen Unglück / und konnte mit menschlichen Augen keine Hilfe sehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.355700016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6484,"date":1663,"orig":"Die Melancholey zu vertreiben/ laſe ich den vortreflichen Jtaliaͤniſchen Philoſophum, den Cardanum, De Utilitate ex adverſis capienda.","norm":"Die Melancholey zu vertreiben / las ich den vortrefflichen Jtaliänischen Philosophum, den Cardanum, De Utilitate ex adversis capienda.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.973400115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6485,"date":1663,"orig":"Jch verwunderte mich/ wie dieſem tapffern Mann der Kopff mit ſo mancher ſcharffen Laug gewaſchen ſey/ und wie er ſich ſo artig hab wiſſen darein zu ſchicken.","norm":"Ich verwunderte mich / wie diesem tapferen Mann der Kopf mit so mancher scharfen Laug gewaschen sei / und wie er sich so artig habe wissen darein zu schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.266600131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6486,"date":1663,"orig":"Allein/ als ich das Buch auß der Hand legte/ war mir das Hertz noch ſo ſchwer/ wie zuvor.","norm":"Allein / als ich das Buch aus der Hand legte / war mir das Herz noch so schwer / wie zuvor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.933799982070923} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6487,"date":1663,"orig":"Jch ſchlug endlich die Bibel auff/ da kam mir alsbald ins Geſicht/ der Spruch S.","norm":"Ich schlug endlich die Bibel auf / da kam mir alsbald ins Gesicht / der Spruch S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.384399890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6488,"date":1663,"orig":"Pauli/ Roͤm. 8. Cap. Wir wiſſen/ daß denen/ die Gott lieben/ alle Ding zum beſten dienen.","norm":"Pauli / Röm. 8. Cap. Wir wissen / dass denen / die Gott lieben / alle Ding zum besten dienen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.56820011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6489,"date":1663,"orig":"Jch bin nicht allezeit in der Welt auff Roſen gangen:","norm":"Ich bin nicht allezeit in der Welt auf Rosen gegangen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.074699878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6490,"date":1663,"orig":"ſondern ich halte dafuͤr/ es ſey kein Art Creutz und Widerwertigkeit/ davon ich nicht einen Geſchmack hab/ und weiß/ wie einem zu Muht ſey/ der damit beladen iſt.","norm":"sondern ich halte dafür / es sei kein Art Kreuz und Widerwertigkeit / davon ich nicht einen Geschmack habe / und weiß / wie einem zu Mut sei / der damit beladen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.410799980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6491,"date":1663,"orig":"Allein/ ich bin noch in keiner Noht geweſen/ da ſich nicht endlich mein Gemuͤth wieder auffgerichtet hat/ mit dem Pauliniſchen Spruch: Wir wiſſen/ daß denen/ die Gott lieben/ Alle Ding zum beſten dienen.","norm":"Allein / ich bin noch in keiner Not gewesen / da sich nicht endlich mein Gemüt wieder aufgerichtet hat / mit dem Paulinischen Spruch: Wir wissen / dass denen / die Gott lieben / Alle Ding zum besten dienen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.788099765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6492,"date":1663,"orig":"So liebe nur Gott von gantzem Hertzen/ der wird dich wieder lieben/ und bey dir ſeyn in aller Noht.","norm":"So liebe nur Gott von ganzem Herzen / der wird dich wieder lieben / und bei dir sein in aller Not.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.158899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6493,"date":1663,"orig":"Jch bilde mir gaͤntzlich ein/ mein vaͤterlicher Segen hab dir allbereit ein Hauß erbauet.","norm":"Ich bilde mir gänzlich ein / mein väterlicher Segen habe dir allbereits ein Haus erbauet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.557700157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6494,"date":1663,"orig":"Ob aber dieſes Hauß in Orient oder Occident/ auff dem Vogelsberg oder auff dem Weſterwald/ in Finland oder Lapland/ in Jßland oder in Norwegen/ zu Conſtantinopel oder anderswo ſtehe/ das weiß ich nicht.","norm":"Ob aber dieses Haus in Orient oder Okzident / auf dem Vogelsberg oder auf dem Westerwald / in Finnland oder Lappland / in Jßland oder in Norwegen / zu Konstantinopel oder anderswo stehe / das weiß ich nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.466599941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6495,"date":1663,"orig":"Wilt du das rechte Fundament zu der wahren Weißheit legen/ ſo dencke immer/ daß Gott bey dir ſey/ und alles ſehe/ hoͤre/ und verſtehe/ was du thuſt/ redeſt und gedenckeſt.","norm":"Willst du das rechte Fundament zu der wahren Weisheit legen / so denke immer / dass Gott bei dir sei / und alles sehe / höre / und verstehe / was du tust / redest und gedenkest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6427998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6496,"date":1663,"orig":"Jch weiß/ daß du noch ſo redlich von Gemuͤht ſeyeſt/ daß du nichts boͤſes oder ungebuͤhrliches thun wuͤrdeſt in meiner Gegenwart.","norm":"Ich weiß / dass du noch so redlich von Gemüt seiest / dass du nichts Böses oder ungebührliches tun würdest in meiner Gegenwart.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8028998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6497,"date":1663,"orig":"Allein/ ich kan nicht allzeit bey dir ſeyn/ und ſehen/ was du thuſt.","norm":"Allein / ich kann nicht allzeit bei dir sein / und sehen / was du tust.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.843600034713745} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6498,"date":1663,"orig":"Gottes Augen aber ſind heller als die Sonne/ und ſehen alles/ was im Finſtern und in verborgenen Winckel geſchihet.","norm":"Gottes Augen aber sind heller als die Sonne / und sehen alles / was im Finsteren und in verborgenen Winkel geschehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.889100074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6499,"date":1663,"orig":"Darum/ wann du klug biſt/ ja/ auff daß du klug werdeſt/ ſo dencke immer/ daß Gott bey dir ſeye/ und fuͤrchte dich fuͤr Gott/ vor deſſen Majeſtaͤtiſchen Angeſicht die H. Engel ihr Antlitz verhuͤllen.","norm":"Darum / wann du klug bist / ja / auf dass du klug werdest / so denke immer / dass Gott bei dir sei / und fürchte dich für Gott / vor dessen majestätischen Angesicht die H. Engel ihr Antlitz verhüllen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.311500072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6500,"date":1663,"orig":"Sonſten ſey kein Melancholiſcher Traͤumer/ ſondern ſey allezeit froͤlich und præſentis animi.","norm":"Sonsten sei kein Melancholischer Träumer / sondern sei allezeit fröhlich und praesentis animi.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.995999813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6501,"date":1663,"orig":"Huͤte dich fuͤr Phariſæiſche Heucheley/ welche im Himmel und auff Erden/ bey Gott und Engeln/ und allen verſtaͤndigen ehrlichen Leuten verhaſſet iſt.","norm":"Hüte dich für pharisäische Heuchelei / welche im Himmel und auf Erden / bei Gott und Engeln / und allen verständigen ehrlichen Leuten verhasset ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.60699987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6502,"date":1663,"orig":"Da Chriſtus die Phariſeer/ Matth. 23. hefftig ſchalte/ und 8. mal das Wehe uͤber ſie ſchrie/ ſagte er unter andern: Dicunt, & non faciunt.","norm":"Da Christus die Pharisäer / Matth. 23. heftig schalte / und 8. Mal das Wehe über sie schrie / sagte er unter anderen: Dicunt, & non faciunt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.545199871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6503,"date":1663,"orig":"Jch hab allzeit viel von den Leuten gehalten/ qui faciunt, & non dicunt, qui eſſe malunt. quam videri.","norm":"Jch habe allzeit viel von den Leuten gehalten / qui faciunt, & non dicunt, qui esse malunt . quam videri.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.183400154113769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6504,"date":1663,"orig":"Meide den Muͤſſiggang/ welcher iſt aller Laſter Anfang.","norm":"Meide den Müßiggang / welcher ist aller Laster Anfang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.226799964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6505,"date":1663,"orig":"Bete/ als ob das Studiren nicht helffe/ und ſtudire/ als ob das Beten nicht helffe.","norm":"Bete / als ob das Studieren nicht helfe / und studiere / als ob das Beten nicht helfe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.40339994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6506,"date":1663,"orig":"Sey kein Procraſtinator, ſondern was du heut thun kanſt/ das thue hurtig/ und verſchiebe es nicht auff den morgenden Tag.","norm":"Sei kein Procrastinator, sondern was du heute tun kannst / das tue hurtig / und verschiebe es nicht auf den morgenden Tag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.043499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6507,"date":1663,"orig":"Neſcit tarda molimina Spiritus Sancti gratia.","norm":"Nescit tarda molimina Spiritus Sancti gratia.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"su","lang_de":0,"norm_lmscore":6.551700115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6508,"date":1663,"orig":"Wann du von deiner ordentlichen Arbeit muͤde biſt/ ſo ſuche deine recreation in rebus honeſtis, davon du Nutzen haben kanſt/ als in muſicis, im Mahlen/ in horticulturâ, in allerhand ſchoͤnen mathematiſchen inventionen, und andern Tugendhafften Spielen/ darzu der Hoch-Edle Nuͤrnbergiſche Rahtsherꝛ/ der Sinnreiche und Arbeitſame Harßdoͤrfer/ gute Anleitung gibt/ welchem du einmal in meinem Namen anffwarten/ und ſagen ſolt/ daß er mit ſeinem Spielen mehr außgerichtet hab/ als ein gantz Regiment Pedanten und Schuelfuͤchs mit ihrem Arbeiten/ Schlagen und Plagen.","norm":"Wann du von deiner ordentlichen Arbeit müde bist / so suche deine Rekreation in rebus honestis, davon du Nutzen haben kannst / als in musicis, im Malen / in horticultura, in allerhand schönen mathematischen Inventionen, und anderen tugendhaften Spielen / dazu der Hochedle Nürnbergische Ratsherr / der Sinnreiche und Arbeitsame Harßdörfer / gute Anleitung gibt / welchem du einmal in meinem Namen Anfahrten / und sagen sollt / dass er mit seinem Spielen mehr ausgerichtet habe / als ein ganz Regiment Pedanten und Schülfüchse mit ihrem Arbeiten / Schlagen und Plagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.454999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6509,"date":1663,"orig":"Sehe/ daß du allzeit converſireſt mit Leuten/ die groͤſſer und verſtaͤndiger ſind/ als du.","norm":"Sehe / dass du allzeit konversierest mit Leuten / die größer und verständiger sind / als du.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.77400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6510,"date":1663,"orig":"Greiffe langſam nach dem Beutel und offt nach dem Huth.","norm":"greife langsam nach dem Beutel und oft nach dem Hut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.664700031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6511,"date":1663,"orig":"Gute Wort im Mund/ und den Huth in der Hand/ das koſtet kein Geld/ und bringet einen ehrlichen Kaͤrl offt ſehr weit.","norm":"Gute Wort im Mund / und den Hut in der Hand / das kostet kein Geld / und bringt einen ehrlichen Kerl oft sehr weit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.433700084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6512,"date":1663,"orig":"Sehe/ ſo viel du Gewiſſens halben thun kanſt/ daß du das Frauenzimmer nicht erzuͤrneſt.","norm":"Sehe / so viel du Gewissens halben tun kannst / dass du das Frauenzimmer nicht erzürnest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.246200084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6513,"date":1663,"orig":"Dann ich hab auß Erfahrung gelernet/ daß ein Mann/ er ſey ſo groß als er wolle/ ſich durch ſeine Frau offtmals verſtellen laſſe.","norm":"Dann ich habe aus Erfahrung gelernt / dass ein Mann / er sei so groß als er wolle / sich durch seine Frau oftmals verstellen lasse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.881899833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6514,"date":1663,"orig":"Die Weiber wollen das Regiment haben/ vel clam, vel vi, vel precariò.","norm":"Die Weiber wollen das Regiment haben / vel clam, vel vi, vel precario.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.662700176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6515,"date":1663,"orig":"Jch weiß nicht/ wie es komme/ daß gemeiniglich die vornehmſte/ gelehrteſte Leut/ und die allerbeſte Kuͤnſtler/ das Ungluͤck haben/ welches Socrates hatte/ dem der Teufel ſelbſt das Zeugniß gab/ daß er unter allen Gelehrten zu ſeiner Zeit/ der Vornehmſte ſeye.","norm":"Ich weiß nicht / wie es komme / dass gemeiniglich die vornehmste / gelehrteste Leute / und die allerbeste Künstler / das Unglück haben / welches Socrates hatte / dem der Teufel selbst das Zeugnis gab / dass er unter allen Gelehrten zu seiner Zeit / der Vornehmste sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.351699829101562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6516,"date":1663,"orig":"Jch bin mit vielen groſſen Maͤnnern bekandt geweſen/ welche mich geehret und geliebt haben.","norm":"Ich bin mit vielen großen Männern bekannt gewesen / welche mich geehrt und geliebt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.372700214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6517,"date":1663,"orig":"Allein ich ſahe offt/ daß ſie von ihren Weibern vexirt wurden/ und koͤndte mein deutſches Maul und ehrlich Hertz nicht im Zaum halten/ ſondern ich dachte/ wie ich den Mann liebe/ alſo ſolle ihm auch ſein Weib lieben.","norm":"Allein ich sah oft / dass sie von ihren Weibern vexiert wurden / und könnte mein deutsches Maul und ehrlich Herz nicht im Zaum halten / sondern ich dachte / wie ich den Mann liebe / also solle ihm auch sein Weib lieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.900199890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6518,"date":1663,"orig":"Allein/ mit meinem Reden und Zuſprechen/ erweckte ich nur Krieg und auffruhr.","norm":"Allein / mit meinem Reden und Zusprechen / erweckte ich nur Krieg und Aufruhr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.439799785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6519,"date":1663,"orig":"Darum rahte ich dir/ du wolleſt das Frauenzimmer nicht importuniren.","norm":"Darum Rate ich dir / du wollest das Frauenzimmer nicht importuneren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.19320011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6520,"date":1663,"orig":"Das ſage ich nicht zu dem End/ daß ich dich/ zu ungebuͤhrlicher converſation mit dem Frauenzimmer/ anreitze.","norm":"Das sage ich nicht zu dem Ende / dass ich dich / zu ungebührlicher conversation mit dem Frauenzimmer / Anreize.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.172900199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6521,"date":1663,"orig":"Dafuͤr huͤte dich/ wo dir deine zeitliche und ewige Wolfahrr lieb iſt.","norm":"Dafür hüte dich / wo dir deine zeitliche und ewige Wolfahrr lieb ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.537899971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6522,"date":1663,"orig":"Allein/ wann du mit einem vornehmen Mann converſireſt/ und du ſieheſt/ daß dich ſeine Frau nicht leiden moͤge/ ſo mache dem ehrlichen Mann keinen Unluſten/ ſondern halte den Frauen/ als einem ſchwachen Werckzeug/ welche ein ſchwaches Hirn haben/ etwas zu gut.","norm":"Allein / wann du mit einem vornehmen Mann konversierest / und du siehst / dass dich seine Frau nicht leiden möge / so mache dem ehrlichen Mann keinen Unlusten / sondern halte den Frauen / als einem schwachen Werkzeug / welche ein schwaches Hirn haben / etwas zu gut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.92080020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6523,"date":1663,"orig":"Huͤte dich auch/ daß du nit ein Quarꝛ ſucheſt/ ehe du ein Pfarꝛ habeſt/ oder eine Kuh kauffſt/ ehe du einẽ Stall habeſt.","norm":"Hüte dich auch / dass du nicht ein Quarr suchest / ehe du ein Pfarre habest / oder eine Kuh kaufst / ehe du einen Stall habest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.552700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6524,"date":1663,"orig":"Du wiꝛſt meynen/ dz man auf Univerſitaͤten lauter Weißheit mit Loͤffeln freſſe/ und keine Thorheit in einigem Winckel ſehe.","norm":"Du wirst meinen / dass man auf Universitäten lauter Weisheit mit Löffeln fresse / und keine Torheit in einigem Winkel sehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.214700222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6525,"date":1663,"orig":"Allein/ wan du dahin kommeſt/ muſt du im erſten Jahr ein Narꝛ werden.","norm":"Allein / wann du dahin kommest / musst du im ersten Jahr ein Narr werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.266200065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6526,"date":1663,"orig":"Du weiſt/ daß ich keinen Fleiß/ und kein Geld an dir erſparet hab/ und daß du hinter deines Vaters Ofen nicht auffgewachſen ſeyeſt/ ſondern daß ich dich geſchleppet hab von einem Ort zum andern/ und daß dir wol ehe ein groſſer Herr die Gnad angethan und dich zu ſeiner Tafel geſetzt habe.","norm":"Du weist / dass ich keinen Fleiß / und kein Geld an dir ersparet habe / und dass du hinter deines Vaters Ofen nicht aufgewachsen seiest / sondern dass ich dich geschleppt habe von einem Ort zum anderen / und dass dir wohl ehe ein großer Herr die Gnade angetan und dich zu seiner Tafel gesetzt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.393199920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6527,"date":1663,"orig":"Allein/ deſſen muſt du itzo vergeſſen.","norm":"Allein / dessen musst du jetzt vergessen.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"eu","lang_cld3":"ht","lang_de":0,"norm_lmscore":6.594699859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6528,"date":1663,"orig":"Eſt quædam ſapientiæ pars, cum ſeculo ſuo inſanire, & ſeculi moribus, (quantum illibatâ conſcientià fieri poteſt,) morem gerere.","norm":"Est quaedam sapientiae pars, cum seculo suo insanire, & seculi moribus, (quantum illibata conscientia fieri potest,) morem gerere.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"lv","lang_de":0,"norm_lmscore":5.121799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6529,"date":1663,"orig":"Laſſe dich dieſes Jahr uͤber/ nicht allein auff gut Teutſch/ ſondern auch auff Rohtwelſch trillen und vexiren.","norm":"Lasse dich dieses Jahr über / nicht allein auf gut Deutsch / sondern auch auf Rotwelsch drillen und vexieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.385799884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6530,"date":1663,"orig":"Wañ ein alter Wetterauiſcher oder Vogelsberger Milch-Bengel/ der ſein Lebtag bey ſeiner Mutter Schmant-Toͤpffen geſeſſen/ und Kaͤß-Kuchen und Alants-Birn gefreſſen hat/ biß etwan der alte Muͤller Gerſten-Hanß ihm den Weg nach Gieſſen gewieſen/ kom̃t/ und beut dir Naſenſtiebẽ an/ das laß dir nit frembd fuͤrkommen.","norm":"Wann ein alter Wetterauischer oder Vogelsberger Milch-Bengel / der sein Lebtag bei seiner Mutter Schmant-Töpfen gesessen / und Käß-Kuchen und Alants-Birn gefressen hat / bis etwan der alte Müller Gersten-Hanß ihm den Weg nach Gießen gewiesen / kommt / und beute dir Nasenstieben an / das lass dir nicht fremd vorkommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.259799957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6531,"date":1663,"orig":"Perfer, & obdura, Olim meminiſſe, juvabir.","norm":"Perfer, & obdura, Olim meminisse, juvabir.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"mt","lang_de":0,"norm_lmscore":6.713900089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6532,"date":1663,"orig":"Allein/ diß einige muſt du mir zu gefallen/ und auff meinen ernſten Befehl thun.","norm":"Allein / dies einige musst du mir zu gefallen / und auf meinen ernsten Befehl tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.187900066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6533,"date":1663,"orig":"Du muſt deines Groß-Vatern Theatrum Chronologicum augiren, und wieder aufflegen laſſen.","norm":"Du musst deines Großvatern Theatrum Chronologicum augiren, und wieder auflegen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.021200180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6534,"date":1663,"orig":"Und du ſolt es hinfuͤrd augiren uñ defendirẽ, ſo lang du lebeſt.","norm":"Und du sollt es hinfürd augiren und defendieren, solang du lebest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.368899822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6535,"date":1663,"orig":"Res hæc non patitur morã.","norm":"Res haec non patitur mora.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"is","lang_cld3":"gl","lang_de":0,"norm_lmscore":9.206399917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6536,"date":1663,"orig":"Dañ von unterſchiedenen Ortẽ gedrohet wird/ wañ ich es nit alsbald wolle auflegẽ laſſẽ/ ſo wollẽ ſie es aufflegen.","norm":"Dann von unterschiedenen Orten gedroht wird / wann ich es nicht alsbald Wolle auflegen lassen / so wollen sie es auflegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.875699996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6537,"date":1663,"orig":"Und es iſt allbereit zu Londen in Engeland nachgedruckt worden.","norm":"Und es ist allbereits zu London in England nachgedruckt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.094200134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6538,"date":1663,"orig":"Zum andern/ muſt du dem iapffern Helden/ meinem nunmehr hochſeligen Fuͤrſten und Herrn/ Herrn Johannſen/ Land-Grafen zu Heſſen/ deſſen heroiſches Gemuͤht mir ſonderlich bekandt geweſen iſt/ publicè parentiren.","norm":"Zum anderen / musst du dem iapffern Helden / meinem nunmehr hochseligen Fürsten und Herrn / Herrn Johansen / Landgrafen zu Hessen / dessen heroisches Gemüt mir sonderlich bekannt gewesen ist / publice partieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.098899841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6539,"date":1663,"orig":"Dann ich habe hier keine Gelegenheit darzu.","norm":"Dann ich habe hier keine Gelegenheit dazu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.080699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6540,"date":1663,"orig":"Und dieſes Werck will ſich auch nicht laͤnger auffſchieben laſſen.","norm":"Und dieses Werk will sich auch nicht länger aufschieben lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.610599994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6541,"date":1663,"orig":"Jch will nicht hoffen/ daß ein ehrlicher Kaͤrl ſeyn werde/ der dir dieſes werde uͤbel außdeuten/ bevorab/ weil es nicht auß ambition, ſoudern auß Noht/ und auff meinen Befehl geſchihet.","norm":"Ich will nicht hoffen / dass ein ehrlicher Kerl sein werde / der dir dieses werde übel ausdeuten / vorab / weil es nicht aus Ambition, soudern aus Not / und auf meinen Befehl geschehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.894100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6542,"date":1663,"orig":"Univerſitaͤten-Leben iſt unterweilens ein Leben vor die lange Weil.","norm":"Universitätenleben ist Unterweilens ein Leben vor die lange Weil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.183599948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6543,"date":1663,"orig":"Jch will dir einmal einen eigenen Tractat ſchreiben/ von den Thorheiten/ welche ich auff Univerſitaͤten geſehen hab/ und will dir zeigen die Klippen/ da ich und andere angeſtoſſen/ als wir in der Welt herum geſegelt haben.","norm":"Ich will dir einmal einen eigenen Traktat schreiben / von den Torheiten / welche ich auf Universitäten gesehen habe / und will dir zeigen die Klippen / da ich und andere angestoßen / als wir in der Welt herumgesegelt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.356500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6544,"date":1663,"orig":"Jch warne dich unterdeſſen treulich/ daß wann du auß dem Pennal-Jahr kommeſt/ du dich nicht geſelleſt zu der Schaar der Schoriſten.","norm":"Ich warne dich unterdessen treulich / dass wann du aus dem Pennaljahr kommest / du dich nicht gesellest zu der Schar der Schoristen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.428299903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6545,"date":1663,"orig":"Doctor Meyfart ſagte/ man ſolle Achtung darauff geben/ ob ein Schoriſt oder Pennal-putzer ſey zu einem rechten Ehren-Ampt kommen?","norm":"Doktor Meyfart sagte / man solle Achtung darauf geben / ob ein Schorest oder Pennal-Putzer sei zu einem rechten Ehren-Ampt kommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5655999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6546,"date":1663,"orig":"Oder/ wann er zu einem Ehren- Ampt kommen/ ob es ihm nicht ungluͤcklich gangen?","norm":"Oder / wann er zu einem Ehren-Amt kommen / ob es ihm nicht unglücklich gegangen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.184100151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6547,"date":1663,"orig":"Ob er nicht zum wenigſten etwan ein boͤſes Weib bekom̃en/ welche ihn coujonirt uñ getrillt hab/ da er zuvor gethã/ als ob er dẽ Hoͤrneren Seyfried freſſen wolte.","norm":"Ob er nicht zum wenigsten etwan ein böses Weib bekommen / welche ihn kujoniert und gedrillt habe / da er zuvor Gaeta / als ob er den Hörnern Seifried fressen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.911499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6548,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar/ ich hab derẽ Kerle viel gekant/ welche eine Profeſſion von der Schoriſterey gemacht haben/ und ſind endlich Ertz-Bern heuter worden.","norm":"Fürwahr / ich habe deren Kerle viel gekannt / welche eine Profession von der Schoristerey gemacht haben / und sind endlich Ertz-Bern heute worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.662899971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6549,"date":1663,"orig":"Wann einer auff Univerſitaͤten/ kombt/ muß er ſich alsbald bey dem Rectore angeben/ und einen leiblichen Eyd ſchweren/ daß er die Leges und Statuta Academica obſerviren wolle.","norm":"Wann einer auf Universitäten / kommt / muss er sich alsbald bei dem Rektor angeben / und einen leiblichen Eid schweren / dass er die Leges und Statuta Academica observieren wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.022600173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6550,"date":1663,"orig":"Und dieſes Jurament wird gemeiniglich beſchloſſen mit dieſem formular:","norm":"Und dieses Jurament wird gemeiniglich beschlossen mit diesem Formular:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8480000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6551,"date":1663,"orig":"Ita me Deus adjuvat.","norm":"Ita me Deus adjuvat.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.418499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6552,"date":1663,"orig":"Aber/ ach leider! wie werden ſolche Studenten-Eyd/ von manchem liederlichen Buͤrſchlein/ vor ein lauter Affenwerck und Kinderſpiel gehalten/ da es doch fuͤr Gottes Augen und Gericht/ kein Schertz und Kinderſpiel iſt?","norm":"Aber / ach leider! wie werden solche Studenten-Eid / von manchem liederlichen Bürschlein / vor ein lauter Affenwerk und Kinderspiel gehalten / da es doch für Gottes Augen und Gericht / kein Scherz und Kinderspiel ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.988399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6553,"date":1663,"orig":"Gott kan einem Studenten eine Schuld wol borgen/ biß er alt wird/ und rechnet alsdann mit ihm ab.","norm":"Gott kann einem Studenten eine Schuld wohl borgen / bis er alt wird / und rechnet alsdann mit ihm ab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.940299987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6554,"date":1663,"orig":"Kein Zweiffel iſt es/ ſagt Doctor Balduin conc. 5. in Joſuam pag. 57. daß dieſes/ Ita me Deus adjuvet, manchem den Fluch in ſein Studier-Stuͤblein/ und kuͤnfftig in ſeine Haußhaltung bringt/ ꝛc. Jch rathe dir treulich/ daß du dich nicht lang auff Teutſchen Univerſitaͤten auffhalteſt/ ſondern wann du gute fundamenta in Theologia und Philoſophia gelegt haſt/ ſo begebe dich an einem vornehmen Fuͤrſtl. oder Graͤfl. Hof/ und inſormire ein paar junge Herren/ auff die Art/ welche ich dir gezeigt habe.","norm":"Kein Zweifel ist es / sagt Doktor Balduin conc . 5. in Josuam pag . 57. dass dieses / Ita me Deus adjuvet, manchem den Fluch in sein Studierstüblein / und künftig in seine Haushaltung bringt / etc. Ich rate dir treulich / dass du dich nicht lang auf Deutschen Universitäten aufhaltest / sondern wann du gute fundamenta in Theologia und Philosophia gelegt hast / so begebe dich an einem vornehmen Fürstl . oder Gräfl . Hof / und informiere ein paar junge Herren / auf die Art / welche ich dir gezeigt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.386799812316894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6555,"date":1663,"orig":"Docendo diſcimus.","norm":"Docendo discimus.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"pt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":8.652700424194336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6556,"date":1663,"orig":"Wer nicht ein wenig bey Hof geweſen iſt/ der kennet die Welt nicht recht.","norm":"Wer nicht ein wenig bei Hof gewesen ist / der kennet die Welt nicht recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.271599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6557,"date":1663,"orig":"Ein vornehmer Fuͤrſtl. oder Graͤfl. Hof/ iſt eine hohe Schul/ darin man groſſe Tugenden und groſſe Laſter lernen kan.","norm":"Ein vornehmer Fürstl. oder Gräfl. Hof / ist eine hohe Schule / darin man große Tugenden und große Laster lernen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5680999755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6558,"date":1663,"orig":"Jch hab allzeit viel gehalten von den Leuten/ welche nicht in pulvere Scholaſtico, ſondern in actione, und unter hohen Standsperſonen ſind auffgewachſen/ gleichwie Eraſmus Roterodamus, Julius Cæſar Scaliger, Johann Barclajus, und andere.","norm":"Ich habe allzeit viel gehalten von den Leuten / welche nicht in pulvere Scholastico, sondern in actione, und unter hohen Standspersonen sind aufgewachsen / gleichwie Erasmus Roterodamus, Julius Cäsar Scaliger, Johann Barclajus, und andere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.692800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6559,"date":1663,"orig":"Als D. Martinus Chemnitius, Marggraff Albrecht Friederichen von Brandenburg/ das Examen Conc. Trid. dedicirt, gedenckt er/ daß er uͤber drey Jahr lang an Jhr Fuͤrſtl. Gnad.","norm":"Als D. Martinus Chemnitius, Markgraf Albrecht Friedeichen von Brandenburg / das Examen Conc. Trid. dediziert, gedenkt er / dass er über drei Jahr lang an Ihr Fürstl. Gnade.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.839799880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6560,"date":1663,"orig":"Herrn Vaters Alberti Senioris, Hof geweſen/ und ſich daſelbſt in Matheſi, in Theologia, und im Studio Antiquitatis geuͤbt/ und nicht allein deß Herrn Burggrafen/ Jtem deſſen von Noſtitz/ und anderer Chur- und Fuͤrſtlicher Raͤth converſation und diſcurſen, ſondern auch der ſchoͤnen Chur-Fuͤrſtlichen Bibliothec zu Koͤnigsberg in Preuſſen viel zu dancken habe.","norm":"Herrn Vaters Alberti Senioris, Hof gewesen / und sich daselbst in Mathesi, in Theologia, und im Studio Antiquitatis geübt / und nicht allein des Herrn Burggrafen / Item dessen von Nostitz / und anderer Chur- und fürstlicher rät conversation und Diskursen, sondern auch der schönen Kurfürstlichen Bibliothek zu Königsberg in Preußen viel zu danken habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.334700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6561,"date":1663,"orig":"Jch mercke auß der gantzen Epiſtola Dedicatoria, daß Chemnitius den Brandenburgiſchen Hof fuͤr ſeine beſte Univerſitaͤt gehalten hab.","norm":"Ich merke aus der ganzen Epistola Dedicatoria, dass Chemnitius den brandenburgischen Hof für seine beste Universität gehalten habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.638800144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6562,"date":1663,"orig":"Wann groſſe Herren ſchon nicht ſtudirt haben/ ſo hat ihnen doch die Natur gemeiniglich etwas ſonderliches mitgetheilet.","norm":"Wann große Herren schon nicht studiert haben / so hat ihnen doch die Natur gemeiniglich etwas Sonderliches mitgeteilt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.987599849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6563,"date":1663,"orig":"Jch wil nicht ſagen/ daß mein Gnaͤdigſter und nunmehr hochſeliger Fuͤrſt und Herr/ Herr Johann/ Landgraff zu Heſſen/ ꝛc. mich offtmals in die Schul gefuͤhrt/ und mir zu vielen meditationen Anlaß geben hab/ ſondern ich verſichere dich/ daß mir an unterſchiedenen Hoͤfen/ zu der Zeit/ da ich vermeynte/ ich ſeye keine gemeine Sau/ von dem Fuͤrſtl. oder Graͤfl Frauenzimmer ſolche Dinge ſeyen proponiret worden/ daß ich genug zu thun gehabt/ biß ich ihnen geantwortet/ und mit Ehren von ihnen kommen bin.","norm":"Ich will nicht sagen / dass mein Gnädigster und nunmehr hochseliger Fürst und Herr / Herr Johann / Landgraf zu Hessen / etc. mich oftmals in die Schule geführt / und mir zu vielen Meditationen Anlass geben habe / sondern ich versichere dich / dass mir an unterschiedenen Höfen / zu der Zeit / da ich vermeinte / ich sei keine gemeine Sau / von dem Fürstl. oder Gräfl Frauenzimmer solche Dinge seien proponieret worden / dass ich genug zu tun gehabt / bis ich ihnen geantwortet / und mit Ehren von ihnen kommen bin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.616000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6564,"date":1663,"orig":"Die Natur thut offtmals mehr/ als die Kunſt.","norm":"Die Natur tut oftmals mehr / als die Kunst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.837600231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6565,"date":1663,"orig":"Claus Narr/ ſahe einsmals eine Ziege auff einer Mauren gehen/ und war ſorgfaͤltig/ wie die arme Ziege werde wider herunter kommen/ daß ſie kein Bein zerbreche?","norm":"Claus Narr / sah einsmals eine Ziege auf einer Mauren gehen / und war sorgfältig / wie die arme Ziege werde wieder herunterkommen / dass sie kein Bein zerbreche?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.623600006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6566,"date":1663,"orig":"Stellte demnach eine Leiter bey die Mauer/ und dachte/ die Ziege ſolte auff der Leiter herunter ſteigen/ wie er thun wolte/ wann er auf der Mauer gieng.","norm":"Stellte demnach eine Leiter bei die Mauer / und dachte / die Ziege sollte auf der Leiter heruntersteigen / wie er tun wollte / wann er auf der Mauer ging.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.742000102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6567,"date":1663,"orig":"Allein/ die Ziege kehrte ſich nichts an die Leiter/ und kam doch unbeſchaͤdigt herunter.","norm":"Allein / die Ziege kehrte sich nichts an die Leiter / und kam doch unbeschädigt herunter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.41540002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6568,"date":1663,"orig":"Wann Standsperſonen ſtudiren/ ſo thun ſie nichts gemeines.","norm":"Wann Standspersonen studieren / so tun sie nichts Gemeines.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.504300117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6569,"date":1663,"orig":"Wann du einmal occaſion haſt/ dem Koͤn. Schwed.","norm":"Wann du einmal occasion hast / dem Kön. Schwede.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.491099834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6570,"date":1663,"orig":"Legato Plenipotentiario, Herrn Graf Oxenſtirn/ oder Herrn Baron von Boyneburg/ die Hand zu kuͤſſen/ und auffzuwarten/ ſo wirſt du eine kleine Academi haben.","norm":"Legato Plenipotentiario, Herrn Graf Oxenstirn / oder Herrn Baron von Boyneburg / die Hand zu küssen / und aufzuwarten / so wirst du eine kleine Akademie haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.071499824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6571,"date":1663,"orig":"Du wirſt hoͤren daß Herr Graf Oxenſtirn dir ſo viel Quæſtiones Theologicas proponiren werde/ daß zehen Doctores genug zu thun haben/ darauff zu antworten.","norm":"Du wirst hören dass Herr Graf Oxenstirn dir so viel Quaestiones Theologicas proponieren werde / dass zehn Doctores genug zu tun haben / darauf zu antworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.504799842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6572,"date":1663,"orig":"Du wirſt ſehen/ daß Herr Baron von Boyneburg ein lebendige Bibliothec ſeye/ daß unter 25. beruͤhmter Schulfuͤchſen nicht einer ſey/ der es dieſem Herrn in Antiquitatibus Eccleſiaſticis koͤnne zuvor thun.","norm":"Du wirst sehen / dass Herr Baron von Boyneburg ein lebendige Bibliothek sei / dass unter 25. berühmter Schulfüchsen nicht einer sei / der es diesem Herrn in Antiquitatibus Ecclesiasticis könne zuvor tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.152699947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6573,"date":1663,"orig":"Jch wolte/ daß du einmal der alten Graͤfl. Waldeckiſchen Frau Wittib zu Landau/ oder der Graͤfl. Lippiſchẽ Frau Wittib zu Schwallenberg moͤchteſt auffwarten/ du wuͤrdeſt mit Verwunderung erfahren/ wie eine Dame dich wiſſe in die Schul zu fuͤhren.","norm":"Ich wollte / dass du einmal der alten Gräfl. Waldeckischen Frau Wittib zu Landau / oder der Gräfl. Lieschen Frau Wittib zu Schwallenberg möchtest aufwarten / du würdest mit Verwunderung erfahren / wie eine Dame dich wisse in die Schule zu führen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4496002197265625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6574,"date":1663,"orig":"Bilde dir nicht ein/ daß alle Weißheit an die Univerſitaͤten gebunden ſeye.","norm":"Bilde dir nicht ein / dass alle Weisheit an die Universitäten gebunden sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.607699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6575,"date":1663,"orig":"Sage mir/ wo kamen die gelehrte Leut her/ eh ſo viel Univerſitaͤten in Teutſchland geſtifftet waren?","norm":"Sage mir / wo kamen die gelehrte Leute her / ehe so viel Universitäten in Deutschland gestiftet waren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.580399990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6576,"date":1663,"orig":"Wo kamen die gelehrten Kirchenvaͤter her/ in dem dritten oder vierdten ſeculo nach Chriſti Geburt?","norm":"Wo kamen die gelehrten Kirchenväter her / in dem dritten oder vierten seculo nach Christi Geburt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.351500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6577,"date":1663,"orig":"Wann du einen Mann ſieheſt/ der in einem Ding excellirt, ſo ſehe/ daß du dich ſeiner gebrauchen koͤnneſt/ er mag nun in einem Dorff/ oder in einer Stadt ſitzen.","norm":"Wann du einen Mann siehst / der in einem Ding exzelliert, so sehe / dass du dich seiner gebrauchen könnest / er mag nun in einem Dorf / oder in einer Stadt sitzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.745800018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6578,"date":1663,"orig":"Wann mir ein guter Wein auff den Tiſch gebracht wird/ ſo trinck ich ihn/ und frage nicht/ ob der Wein zu Gambach in der Wetteran/ zu Bacherach am Rhein/ zu Wuͤrtzburg am Stein/ oder zu Klingenberg am Mayn/ gewachſen ſey?","norm":"Wann mir ein guter Wein auf den Tisch gebracht wird / so trink ich ihn / und frage nicht / ob der Wein zu Gambach in der Wetterahn / zu Bacherach am Rhein / zu Würzburg am Stein / oder zu Klingenberg am Main / gewachsen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.471199989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6579,"date":1663,"orig":"Es iſt mir genug/ daß der Wein gut ſey.","norm":"Es ist mir genug / dass der Wein gut sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.718200206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6580,"date":1663,"orig":"Als ich in Holland war/ bande ich mich nicht an die Univerſitaͤten/ ſondern ich hielt mich unterweilens zu Amſterdam auff/ und hoͤrte den alten Voſſium, den hochgeehrten Barlæum, und wo ich ſonſten einen gelehrten Mann antreffen konte/ mit dem machte ich Kundſchafft.","norm":"Als ich in Holland war / Bande ich mich nicht an die Universitäten / sondern ich hielt mich Unterweilens zu Amsterdam auf / und hörte den alten Vossium, den hochgeehrten Barlaeum, und wo ich sonsten einen gelehrten Mann antreffen konnte / mit dem machte ich Kundschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.247399806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6581,"date":1663,"orig":"Und davon hatte ich mehr Nutz/ als von dem groſſen Heinſio, dem Principe Literatorum, welcher von Hoffart/ imagination und Eitelkeit truncken war/ und nicht auff die Lectiones meditirte/ ſondern unterweilens albere Ding auff die Catheder brachte.","norm":"Und davon hatte ich mehr Nutz / als von dem großen Heinsio, dem Prinzip Literatorrum, welcher von Hoffart / Imagination und Eitelkeit trunken war / und nicht auf die Lectiones meditierte / sondern Unterweilens albere Ding auf die Katheder brachte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5528998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6582,"date":1663,"orig":"Die Ohren thun mir wehe/ wann gelehrte Leute ſagen:","norm":"Die Ohren tun mir wehe / wann gelehrte Leute sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.792099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6583,"date":1663,"orig":"Dieſer iſt ein alter Academicus.","norm":"Dieser ist ein alter Academicus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.574900150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6584,"date":1663,"orig":"Ergò, Eben als wann einer/ der ein Jahr oder zehen auff Univerſitaͤten geſoffen hat/ ſich nothwendig muͤſſe zu einem Doctor ſauffen!","norm":"Ergo, eben als wann einer / der ein Jahr oder zehn auf Universitäten gesoffen hat / sich notwendig müsse zu einem Doktor saufen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.59499979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6585,"date":1663,"orig":"Jch verſichere dich bey meiner conſcienz, daß ein Mann zu Amſterdam/ welcher bey den groſſen Grammaticaliſchen Helden ſo verachtet war/ daß ich ſeinen Namen faſt nicht nennen darff/ mein beſter.","norm":"Ich versichere dich bei meiner conscienz, dass ein Mann zu Amsterdam / welcher bei den großen grammatikalischen Helden so verachtet war / dass ich seinen Namen fast nicht nennen darf / mein bester.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.537099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6586,"date":1663,"orig":"Præceptor in Holland geweſen ſey.","norm":"Präzeptor in Holland gewesen sei.","lang_fastText":"et","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.392000198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6587,"date":1663,"orig":"Er hat mir in meinen ſtudiis beſſere Anleitung geben/ als zehen Heinſii.","norm":"Er hat mir in meinen studiis bessere Anleitung geben / als zehn Heinsii.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.309299945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6588,"date":1663,"orig":"Famam quidam merentur, quidam habent.","norm":"Famam quidam merentur, Quidam habent.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.159500122070312} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6589,"date":1663,"orig":"Jch bin nach Leyden gezogen/ nur zu dem Ende/ daß ich die opinion habẽ moͤge/ daß ich mit dem groſſen Heinſio, dem General Majeur in dem bello Grammaticali, ſey bekandt geweſen.","norm":"Ich bin nach Leiden gezogen / nur zu dem Ende / dass ich die opinion haben möge / dass ich mit dem großen Heinsio, dem General Majeur in dem bello Grammaticali, sei bekannt gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.677199840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6590,"date":1663,"orig":"Allein/ Jhr Excell. waren ſo hoffaͤrtig/ daß ich eh bey dem Printzen von Uranien haͤtte audienz erlangen koͤnnen/ als bey ihm.","norm":"Allein / Ihr Excell. waren so hoffärtig / dass ich ehe bei dem Prinzen von Uranien hätte Audienz erlangen können / als bei ihm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.112599849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6591,"date":1663,"orig":"Jch hoͤre/ er hab ſich eingebildet Caſpar Scioppius in Jtalien ſey mein Verwandter.","norm":"Ich höre / er habe sich eingebildet Caspar Scioppius in Italien sei mein Verwandter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.948500156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6592,"date":1663,"orig":"Wann du einmal ein paar junge Herren auß einem groſſen Hauſe durch Holland/ Engelland/ Franckreich uñ Jtalien fuͤhren kanſt/ das halte vor ein groß Gluck.","norm":"Wann du einmal ein paar junge Herren aus einem großen Hause durch Holland / England / Frankreich und Italien führen kannst / das halte vor ein groß Gluck.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.257999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6593,"date":1663,"orig":"Dann man kan ſich ſolcher Herren authoritaͤt gebrauchen/ und man hat mehr occaſion etwas zu ſehen und zu hoͤren/ und mit groſſen Leuten bekandt zu werden/ als wann man auff ſeinen eigenen Beutel reyſet.","norm":"Dann man kann sich solcher Herren Autorität gebrauchen / und man hat mehr occasion etwas zu sehen und zu hören / und mit großen Leuten bekannt zu werden / als wann man auf seinen eigenen Beutel reiset.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.098800182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6594,"date":1663,"orig":"Wann du die Welt wilt kennen lernen/ ſo muſt du die Welt ſehen.","norm":"Wann du die Welt willst kennen lernen / so musst du die Welt sehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.822800159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6595,"date":1663,"orig":"Jch wil dir abſchreiben laſſen/ und mit nechſter Gelegenheit uͤberſchicken/ das Leben Herrn D. Johann Valentin Andreæ/ Fuͤrſtl. Braunſchw. Luͤneb. und Wuͤrtenb.","norm":"Ich will dir abschreiben lassen / und mit nächster Gelegenheit überschicken / das Leben Herrn D. Johann Valentin Andreä / Fürstl. Braunschw. Lüneb. und Würtenb.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.580900192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6596,"date":1663,"orig":"Geiſtlichen Raths/ Abten zu Adelberg/ und General Superintendenten, welches ich/ als ein ſonderbares Kleinod/ auß Handen eines groſſen und Gottsfuͤrchtigen Reichs-Fuͤrſten empfangen.","norm":"Geistlichen Rats / Abte zu Adelberg / und General Superintendenten, welches ich / als ein sonderbares Kleinod / aus Händen eines großen und gottesfürchtigen Reichsfürsten empfangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.948200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6597,"date":1663,"orig":"Darauß wirſt du ſehen/ wie dieſer auß einem vornehmen Hauß entſproſſener/ tapfferer/ aufrichtiger Theologus, und in allen Wiſſenſchafften wolerfahrne Mann/ ſein Leben biß in das 76. Jahr/ ſo loͤblich gefuͤhret/ Teuffel/ Welt/ Mißgunſt/ Verlaͤumbdung/ und andere Widerwertigkeiten/ mit groſſem Heldenmuth uͤberwunden/ und gleichſam mit Fuͤſſen getreten hab.","norm":"Daraus wirst du sehen / wie dieser aus einem vornehmen Haus entsprossener / tapferer / aufrichtiger Theologus, und in allen Wissenschaften wohlerfahrene Mann / sein Leben bis in das 76. Jahr / so löblich geführt / Teufel / Welt / Missgunst / Verleumdung / und andere Widerwertigkeiten / mit großem Heldenmut überwunden / und gleichsam mit Füßen getreten habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.632599830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6598,"date":1663,"orig":"Leſe daſſelbe Manuſcriptum nicht einmal/ ſondern zwey oder deymal.","norm":"Lese dasselbe Manuscriptum nicht einmal / sondern zwei oder deymal.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.679900169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6599,"date":1663,"orig":"Warumb etzliche Schwaben und andere/ dieſen ehrlichen Mann geneidet/ und ihm viel Dings wider die Warheit nachgeredet haben/ wil ich dir zu einer andern Zeit ſagen.","norm":"Warum etliche Schwaben und andere / diesen ehrlichen Mann geneidet / und ihm viel Dings wider die Wahrheit nachgeredet haben / will ich dir zu einer anderen Zeit sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.86959981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6600,"date":1663,"orig":"Es iſt auch einer unter deinen Anverwandten/ welcher ſeinẽ Vater nit 10. Reichsthl. gekoſtet hat.","norm":"Es ist auch einer unter deinen Anverwandten / welcher seinen Vater nicht 10. Reichsthl . gekostet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.117400169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6601,"date":1663,"orig":"Er hat aber einem vornehmen jungen Grafen deß Reichs aufgewartet/ und durch dieſe occaſion die vornehmſte Laͤnder und Koͤnigreiche in Europa geſehen/ mit den vornehmſtẽ Leuten converſirt, hat ſeine Eltern in ihrem hohen Alter erfreuət/ uñ iſt eine Zierd wordẽ/ nit allein ſeiner Familiæ, ſondern auch ſeines gantzẽ Vaterlandes.","norm":"Er hat aber einem vornehmen jungen Grafen des Reichs aufgewartet / und durch diese occasion die vornehmste Länder und Königreiche in Europa gesehen / mit den vornehmsten Leuten konversiert, hat seine Eltern in ihrem hohen Alter erfreuet / und ist eine Zierde worden / nicht allein seiner Familiae, sondern auch seines ganzen Vaterlandes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.334199905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6602,"date":1663,"orig":"Dieſes Exempel ſtelle dir allzeit fuͤr Augẽ.","norm":"Dieses Exempel stelle dir allzeit für Augen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.3765997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6603,"date":1663,"orig":"Jch wil dir mit Gottes Huͤlff addreſſe machen/ ſo lang ich lebe.","norm":"Ich will dir mit Gottes Hilfe Adresse machen / so lang ich lebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.120800018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6604,"date":1663,"orig":"Trachte darnach/ daß du fuͤr allen Dingen die vornehmſte groſſe Reichs- und Anſee-Staͤdte wol beſeheſt/ und wenn du in eine ſolche Stadt kommeſt/ ſo gebe wol Achtung darauff/ wie ſo wol der Status Politicus, als Eccleſiaſticus und Scholaſticus beſchaffen ſey?","norm":"Trachte danach / dass du für allen Dingen die vornehmste große Reichs- und Ansee-Städte wohl besehest / und wenn du in eine solche Stadt kommest / so gebe wohl Achtung darauf / wie so wohl der Status Politicus, als Ecclesiasticus und Scholasticus beschaffen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.09250020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6605,"date":1663,"orig":"Verſichere dich/ du wirſt in einer ſolchen Stadt/ als Hamburg/ Luͤbeck/ Franckfurt am Mayn/ Nuͤrnberg/ Ulm/ Augſpurg/ ꝛc. mehr ſehen und lernen koͤnnen/ als wann du alle Septrionaliſche Koͤnigreich durchreyſeſt.","norm":"Versichere dich / du wirst in einer solchen Stadt / als Hamburg / Lübeck / Frankfurt am Main / Nürnberg / Ulm / Augsburg / etc. mehr sehen und lernen können / als wann du alle Septrionalische Königreich durchreisest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.94320011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6606,"date":1663,"orig":"Jch bin Jahr und Tag in Hamburg geweſen/ und habe nicht gewuſt/ was an Hamburg zu thun ſey.","norm":"Ich bin Jahr und Tag in Hamburg gewesen / und habe nicht gewusst / was an Hamburg zu tun sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.006899833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6607,"date":1663,"orig":"Jch hab nicht gewuſt/ wie mancher kluger Kopff darin verborgen lige.","norm":"Ich habe nicht gewusst / wie mancher kluger Kopf darin verborgen liege.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.85860013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6608,"date":1663,"orig":"Jch hab nicht gewuſt/ daß Hamburg eine kleine Welt ſeye.","norm":"Ich habe nicht gewusst / dass Hamburg eine kleine Welt sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.310800075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6609,"date":1663,"orig":"Verſichere dich/ daß ich offt auß eines Kauffmañs/ oder auß eines Schippers diſcurs mehr gelernet hab/ als hiebevor auff Univerſitaͤten auß groſſen Buͤchern.","norm":"Versichere dich / dass ich oft aus eines Kaufmanns / oder aus eines Schippers Diskurs mehr gelernt habe / als hiervor auf Universitäten aus großen Büchern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.653200149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6610,"date":1663,"orig":"Niemand kennet die Welt recht/ als wer die Welt geſehen hat.","norm":"Niemand kennet die Welt recht / als wer die Welt gesehen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.680200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6611,"date":1663,"orig":"Wilt du dich in controverſiis Theologicis uͤben/ ſo ſehe/ daß du mit den Adverſariis ſelbſt dich in diſputation einlaſſeſt.","norm":"Willst du dich in controversiis Theologicis üben / so sehe / dass du mit den Adversariis selbst dich in Disputation einlassest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.984499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6612,"date":1663,"orig":"Du wirſt endlich ſehen/ was du vor einen Nutzen davon habeſt.","norm":"Du wirst endlich sehen / was du vor einen Nutzen davon habest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.029200077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6613,"date":1663,"orig":"Wann einer zehen Jahr auff dem Fechtboden ſich uͤbte/ ſo wuͤrde er dadurch kein Kriegs-Obriſter werden.","norm":"Wann einer zehn Jahr auf dem Fechtboden sich übte / so würde er dadurch kein Kriegsobrister werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.000100135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6614,"date":1663,"orig":"Aber/ wann er ein Jahr oder etzliche in unterſchiedenen Feldſchlachten geweſen iſt/ ſo kan er noch wol einmal ein Kerl werden.","norm":"Aber / wann er ein Jahr oder etliche in unterschiedenen Feldschlachten gewesen ist / so kann er noch wohl einmal ein Kerl werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.765999794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6615,"date":1663,"orig":"Wann du mir folgen wilt/ ſo rathe ich dir treulich/ daß du dir die Hiſtorias Eccleſiaſticas wol bekandt macheſt.","norm":"Wann du mir folgen willst / so rate ich dir treulich / dass du dir die Historias Ecclesiasticas wohl bekannt machest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.274499893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6616,"date":1663,"orig":"Nechſt der Bibel/ die Patres Græcos & Latinos fleiſſig leſeſt/ und das laſſe den Scopum deiner Studiorum ſeyn/ daß du einmal einen guten Oratorem Eccléſiaſticum agiren koͤnneſt.","norm":"Nächst der Bibel / die Patres Graecos & Latinos fleißig lesest / und das lasse den Scopum deiner Studiorum sein / dass du einmal einen guten Oratorem Ecclesiasticum agieren könnest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.781300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6617,"date":1663,"orig":"Und dieſes alles kanſt du an eines groſſen Herrn Hof/ oder in frembden Landen/ in Jtalien/ in Franckreich/ in Schweden/ oder in Dennemarck/ eben ſo wol thun/ als auff Teutſchen Univerſitaͤten.","norm":"Und dieses alles kannst du an eines großen Herrn Hof / oder in fremden Landen / in Italien / in Frankreich / in Schweden / oder in Dänemark / eben so wohltun / als auf Deutschen Universitäten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.819799900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6618,"date":1663,"orig":"Und du haſt mehr Ehr davon/ wann du mit groſſen Herren/ mit ihren gelehrten Raͤthen/ mit andern in der Welt erfahrnen Cavalliern converſireſt/ als wann du auff Teutſchen Univerſitaͤten ſitzeſt unter einem Hauffen Taback-Sauffern/ welche meynen/ Freſſen und Sauffen/ und ſich deß Nachts auff der Straſſen herumb ſchlagen/ ſey eine unter den ſieben freyen Kuͤnſten.","norm":"Und du hast mehr Ehre davon / wann du mit großen Herren / mit ihren gelehrten Räten / mit anderen in der Welt erfahrenen Kavalieren konversierest / als wann du auf Deutschen Universitäten sitzest unter einem Haufen Tabak-Saufern / welche meinen / Fressen und Saufen / und sich des Nachts auf der Straßen herumschlagen / sei eine unter den sieben freien Künsten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.977499961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6619,"date":1663,"orig":"Jch wil dir nach und nach meine Gedancken eroͤffnen/ wie ich es machen wolte/ wann ich wider jung werden/ und mein Leben auffs neue anſtellen koͤnte.","norm":"Ich will dir nach und nach meine Gedanken eröffnen / wie ich es machen wollte / wann ich wieder jung werden / und mein Leben aufs neue anstellen könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.276800155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6620,"date":1663,"orig":"Gehe hin im Namen Gottes/ und im Geleit ſeiner Engliſchen Heerſcharen.","norm":"Gehe hin im Namen Gottes / und im Geleit seiner englischen Heerscharen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.449299812316894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6621,"date":1663,"orig":"Gott ſchuͤtte uͤber dich auß allen den Segen/ deſſen in der gantzen heiligen Schrifft gedacht wird.","norm":"Gott schütte über dich aus allen den Segen / dessen in der ganzen heiligen Schrift gedacht wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3119001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6622,"date":1663,"orig":"Er ſegne dich wie Ephraim und Manaſſe.","norm":"Er segne dich wie Ephraim und Manasse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.070099830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6623,"date":1663,"orig":"Er ſegne deinen Außgang und Eingang.","norm":"Er segne deinen Ausgang und Eingang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.295199871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6624,"date":1663,"orig":"Damit gehe hin.","norm":"Damit gehe hin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"sw","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.688399791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6625,"date":1663,"orig":"Jn allen deinen actionen ſey vorſichtig und auffrichtig.","norm":"In allen deinen Aktionen sei vorsichtig und aufrichtig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.08459997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6626,"date":1663,"orig":"Buͤcke dich/ und ſchicke dich in die Leut und Zeit.","norm":"Bücke dich / und schicke dich in die Leute und Zeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.215799808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6627,"date":1663,"orig":"Thue alles mit Chriſtlicher diſcretion und Beſcheidenheit.","norm":"Tue alles mit christlicher Diskretion und Bescheidenheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.404399871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6628,"date":1663,"orig":"Adjeu.","norm":"Adieu.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":3.5699000358581543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6629,"date":1663,"orig":"Der Rachgierige Und Unverſoͤhnliche LUCIDOR, Erinnert und ermahnt/ Durch ANTENORN, Einen Liebhaber der H. Schrifft.","norm":"Der Rachgierige und unversöhnliche LUCIDOR, erinnert und ermahnt / Durch ANTENORN, Einen Liebhaber der H. Schrift.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.115499973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6630,"date":1663,"orig":"Denen Ehrnveſten/ Wolgeachteten und Mannhafften/ Saͤmtlichen Buͤrger-Capitainen/ Der Weltberuͤhmten Stadt Hamburg.","norm":"Denen Ehrenfesten / Wohlgeachteten und Mannhaften / Sämtlichen Bürgercapitainen / Der weltberühmten Stadt Hamburg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.070799827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6631,"date":1663,"orig":"Meinen inſonders Großguͤnſtigen Herren und hochgeliebten Freunden.","norm":"Meinen insonders Großgünstigen Herren und hochgeliebten Freunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.991300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6632,"date":1663,"orig":"Ehrnveſte/ Wolgeachtete und Mannhaffte/ inſonders Großguͤnſtige hochgeliebte Herren und Freunde.","norm":"Ehrenfeste / Wohlgeachtete und Mannhafte / insonders Großgünstige hochgeliebte Herren und Freunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.396500110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6633,"date":1663,"orig":"ES hat fuͤr drey Jahren eine hohe Perſon an mich begehret/ daß ich ein Tractaͤtlein ſchreiben wolle wider den Haß/ Rachgier/ Zanck und unverſoͤhnliche Feindſchafft/ und hat mir darneben zuuͤerſtehen geben/ daß ſie zwey Vettern habe/ welche einen Rechtsproceß gegeneinander fuͤhren/ und in ſolcher Verbitterung und uneinigkeit leben/ daß auch ihre Diener wann ſie zuſammen kommen/ einander fuͤr die Koͤpff ſchieſſen.","norm":"Es hat für drei Jahren eine hohe Person an mich begehret / dass ich ein Traktätlein schreiben wolle wider den Hass / Rachgier / Zank und unversöhnliche Feindschaft / und hat mir daneben zuüerstehen geben / dass sie zwei Vettern habe / welche einen Rechtsprozess gegeneinander führen / und in solcher Verbitterung und Uneinigkeit leben / dass auch ihre Diener wann sie zusammen kommen / einander für die Köpf schießen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.157800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6634,"date":1663,"orig":"Die Sach an ſich ſelbſt ſey von geringer Jmportantz/ und koͤnne leicht beygelegt werden/ wann nur die beyde harte Koͤpff koͤnten zur Sanfftmuth bewogen werden/ und die Gewiſſenloſe Procuratores und Advocaten ſie ihres eignen Nutzens halben nicht in ihrer Verbitterung ſtaͤrckten.","norm":"Die Sache an sich selbst sei von geringer Importanz / und könne leicht beigelegt werden / wann nur die beide harte Köpf könnten zur Sanftmut bewogen werden / und die Gewissenlose Procuratores und Advokaten sie ihres eigenen Nutzens halben nicht in ihrer Verbitterung stärkten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.55079984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6635,"date":1663,"orig":"Nachdem ich nun von langer Zeit her/ obhochgedachter Perſon Bitten und Begehren fuͤr ein Gebot oder Geſetz gehalten/ als hab ich dieſes Tractaͤtlein in Eil entworffen/ und ihr uͤberſchickt/ welche es dann mit ſonderbarer Affection und Hoͤffligkeit angenommen/ und begehrt/ ich ſoll es trucken laſſen.","norm":"Nachdem ich nun von langer Zeit her / hochgedachter Person Bitten und Begehren für ein Gebot oder Gesetz gehalten / als habe ich dieses Traktätlein in Eile entworfen / und ihr überschickt / welche es dann mit sonderbarer Affektion und Höflichkeit angenommen / und begehrt / ich soll es trocken lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.176499843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6636,"date":1663,"orig":"Dann es ſey kein Land/ keine Stadt/ kein Dorff/ ja elſten ein Hauß/ darin nicht ein ſolcher rachgieriger und unverſoͤhnlicher Lucidor zu finden ſey/ darin nicht eine ſolche Chriſtliche Vermahnung zu Lieb und Einigkeit vonnoͤthen ſey/ und eben das/ daß die Lieb zwiſchen denen welche Gott und die Natur mit einander verbunden/ alſo erkalte/ das ſey ein Zeichen deß baldherannahenden Juͤngſten Tags.","norm":"Dann es sei kein Land / keine Stadt / kein Dorf / ja elsten ein Haus / darin nicht ein solcher rachgieriger und unversöhnlicher Lucidor zu finden sei / darin nicht eine solche Christliche Vermahnung zu Liebe und Einigkeit vonnöten sei / und eben das / dass die Liebe zwischen denen welche Gott und die Natur miteinander verbunden / also erkalte / das sei ein Zeichen des baldherannahenden Jüngsten Tags.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.582499980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6637,"date":1663,"orig":"Als ich nun dieſer hohen Perſon willfahren/ und es an einem Ort hab wollen trucken laſſen/ haben etliche dafuͤr gehalten/ ich habe die Juriſten hart angegriffen/ welche mich gewaltig anfechten wuͤrden.","norm":"Als ich nun dieser hohen Person willfahren / und es an einem Ort habe wollen trocken lassen / haben etliche dafür gehalten / ich habe die Juristen hart angegriffen / welche mich gewaltig anfechten würden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.00409984588623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6638,"date":1663,"orig":"Allein wann ein jeder Gewiſſenloſer ungelahrter Procurator oder Schadvocat ſich wolte fuͤr einen Juriſten außgeben/ das were eben/ als wann ein Kuͤſter auff einem Dorff zu ſeinem Superintendenten bey der Viſitation ſagen wolt/ guten Morgen/ Herr Collega!","norm":"Allein wann ein jeder Gewissenloser ungelahrter Prokurator oder Schadvocat sich wollte für einen Juristen ausgeben / das wäre eben / als wann ein Küster auf einem Dorf zu seinem Superintendenten bei der Visitation sagen wollt / guten Morgen / Herr Collega!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.067500114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6639,"date":1663,"orig":"Jch weiß gar wol/ was das Wort Juriſt/ fuͤr ein honorable Wort ſey.","norm":"Ich weiß gar wohl / was das Wort Jurist / für ein honorable Wort sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7708001136779785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6640,"date":1663,"orig":"Man gehet durch manche groſſe Stadt/ und ſiehet viel Doctores und Licentiaten, aber wenig Juriſten.","norm":"Man geht durch manche große Stadt / und sieht viel Doctores und Lizentiaten, aber wenig Juristen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.804100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6641,"date":1663,"orig":"Es iſt ein groſſer Unterſcheid inter Doctorem & Doctoratum.","norm":"Es ist ein großer Unterschied inter Doctorem & Doctoratum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.966100215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6642,"date":1663,"orig":"Jener ſagt:","norm":"Jener sagt:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"da","lang_de":0,"norm_lmscore":5.993199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6643,"date":1663,"orig":"In Inſtitutis comparo vos brutis In Digeſtis nihil poteſtis.","norm":"In Institutis comparo vos brutis in Digestis nihil potestis.","lang_fastText":"ia","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"sl","lang_de":0,"norm_lmscore":5.801199913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6644,"date":1663,"orig":"In Codice, ſcitis modice, Jn den Reiches Abſcheid.","norm":"In Codice, scitis modice, in den Reiches Abscheid.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.608399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6645,"date":1663,"orig":"Seyd ihr kommen nicht weit.","norm":"Seid ihr kommen nicht weit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.92140007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6646,"date":1663,"orig":"Et tamen creamini Doctores O tempora! ô mores!","norm":"Et tamen creamini Doctores O tempora! o mores!","lang_fastText":"pt","lang_py3langid":"pt","lang_cld3":"gl","lang_de":0,"norm_lmscore":6.76039981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6647,"date":1663,"orig":"Gott verzeihe es den Profeſſoribus auff Univerſitaͤten/ welche unterweilen der Welt ſolche Brillen verkauffen!","norm":"Gott verzeihe es den Professoribus auf Universitäten / welche unterweilen der Welt solche Brüllen verkaufen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.638299942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6648,"date":1663,"orig":"An meinem wenigen Ort halt ich dafuͤr/ daß das gantze Corpus Juris nichts anders ſey/ als ein Außlegung dieſer Wort: (Liebe Gott uͤber alles/ und deinen Nechſten als dich ſelbſt.","norm":"An meinem wenigen Ort halte ich dafür / dass das ganze Corpus Juris nichts anders sei / als ein Auslegung dieser Wort: (Liebe Gott über alles / und deinen Nächsten als dich selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.30620002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6649,"date":1663,"orig":"Und was du nicht wilt/ daß man dir thue/ das thue du einem andern auch nicht.)","norm":"Und was du nicht willst / dass man dir tue / das tue du einem anderen auch nicht.)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.692800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6650,"date":1663,"orig":"Welcher Zungendraͤſcher/ welcher Procurator/ welcher Advocat nimbt das allzeit in acht? Koͤnnen ſie nicht alsbald ſehen/ worin eine Sache beſtehe/ was ſie fuͤr einen Außgang gewinnen werde/ was ſind ſie dann fuͤr Doctores, ſehen ſie es aber alsbald? warumb fuͤhren ſie dann die Leut in ſolche langwuͤrige Proceß/ die offt zehen und mehr Jahr wehren?","norm":"Welcher Zungendrescher / welcher Prokurator / welcher Advokat nimmt das allzeit in acht? Können sie nicht alsbald sehen / worin eine Sache bestehe / was sie für einen Ausgang gewinnen werde / was sind sie dann für Doctores, sehen sie es aber alsbald? warum führen sie dann die Leute in solche langwierige Prozess / die oft zehn und mehr Jahr wehren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.872499942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6651,"date":1663,"orig":"Jch weiß gar wol daß ein frommer Juriſt ſey eines Landes Heiland/ wie Lutherus redet.","norm":"Ich weiß gar wohl dass ein frommer Jurist sei eines Landes Heiland / wie Luther redet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.658999919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6652,"date":1663,"orig":"Jch weiß wol daß Gott durch ſolche fromme Maͤnner/ Land und Leut regiere.","norm":"Ich weiß wohl dass Gott durch solche fromme Männer / Land und Leute regiere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.632500171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6653,"date":1663,"orig":"Jch weiß gar wol/ daß ſolche fromme Gottsfuͤrchtige Juriſten offtsmals ſeufftzen uͤbeꝛ ſolchen der Gewiſſenloſen Rabularum Geitz/ dadurch offtmals Wittben und Waͤyſen in Armut geſetzt und betruͤbt werden.","norm":"Ich weiß gar wohl / dass solche fromme gottesfürchtige Juristen offtsmals seufzen über solchen der Gewissenlosen Rabularum Geiz / dadurch oftmals Wittiben und Waisen in Armut gesetzt und betrübt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.158199787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6654,"date":1663,"orig":"Es ſey fern von mir/ daß ich von ſolchen frommen Leuten einigen boͤſen Gedancken habẽ ſolt.","norm":"Es sei fern von mir / dass ich von solchen frommen Leuten einigen bösen Gedanken haben sollt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.07390022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6655,"date":1663,"orig":"Allein Gewiſſenloſe Schadvocaten/ die weder Gott oder ihren Nechſten lieben/ ſondern eine jede ungerechte Sache vertheidigen/ nur daß ſie ihren Beutel fuͤllen/ die halt ich fuͤr boͤſe/ Land und Leuten ſchaͤdliche Chriſten/ und bitte Gott: daß er ſie bekehre.","norm":"Allein gewissenlose Schadvocaten / die weder Gott oder ihren Nächsten lieben / sondern eine jede ungerechte Sache verteidigen / nur dass sie ihren Beutel füllen / die halte ich für böse / Land und Leuten schädliche Christen / und bitte Gott: dass er sie bekehre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.21999979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6656,"date":1663,"orig":"Wann nun ſolche Letu/ wie mir hiebevor gedrohet iſt/ mich wollen dieſer Schrifft halben anfechten/ ſo werden ſie es entweder mit der Feder oder mit dem Schwerdt thun.","norm":"Wann nun solche Lest / wie mir hiervor gedroht ist / mich wollen dieser Schrift halben anfechten / so werden sie es entweder mit der Feder oder mit dem Schwert tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.652400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6657,"date":1663,"orig":"(Wollen ſie kommen gegangen mit Spieſſen und mit Stangen/) und wollen mich mit dem Schwerdt angreiffen/ ſo wil ich mich in der Herrn Capitaine Schutz ergeben/ und bitten/ daß ſie fuͤr mich ſtreiten und fechten wollen.","norm":"(Wollen sie kommen gegangen mit Spießen und mit Stangen /) und wollen mich mit dem Schwert angreifen / so will ich mich in der Herrn Capitaine Schutz ergeben / und bitten / dass sie für mich streiten und fechten wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.025899887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6658,"date":1663,"orig":"Jch wil dagegen fuͤr ſie beten.","norm":"Ich will dagegen für sie beten.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.422999858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6659,"date":1663,"orig":"Wann ſie mich aber mit der Feder angreiffen wollen/ ſo will ich die Herren Capitain unbemuͤht laſſen/ und meine Feder und mein Maul nicht in Hoſenſack ſtecken/ ſondern mit Gottes Huͤlff ſehen/ daß ich ihnen allein Manns genug ſey.","norm":"Wann sie mich aber mit der Feder angreifen wollen / so will ich die Herren Kapitän unbemüht lassen / und meine Feder und mein Maul nicht in Hosensack stecken / sondern mit Gottes Hilfe sehen / dass ich ihnen allein Manns genug sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.742700099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6660,"date":1663,"orig":"Jch proteſtire einmal fuͤr allemal/ daß ich in dieſem Tractaͤtlein nicht rede von rechtſchaffenen Gewiſſenhafften Juriſten/ auch nit von frommen Procuratoribus und Advocaten/ welche deß Lahmen Fuß/ deß Blinden Aug ſind/ und ihre Reden/ ihre Diſputationes und Actiones fuͤr der Obrigkeit/ fundiren auff die Lieb Gottes und deß Nechſten/ ſondern ich rede von den Juriſten und Zungendraͤſchern/ welche deß achten Gebots vergeſſen/ und es fuͤr eine Kunſt halten/ wann ſie einer boͤſen Sach/ eine Farb anſtreichen/ ihren Nechſten mit weitlaͤufftigen koſtbaren Proceſſen betruͤben/ die edle Juſtitiam zur Huren machen koͤnnen/ und es machen wie jener gottloſe Soldat/ der da ſagt/ er nehme Geld/ und diene dem Teuffel.","norm":"Ich protestiere einmal für allemal / dass ich in diesem Traktätlein nicht rede von rechtschaffenen gewissenhaften Juristen / auch nicht von frommen Procuratoribus und Advokaten / welche des Lahmen Fuß / des Blinden Auge sind / und ihre Reden / ihre Disputationes und Actiones für der Obrigkeit / fundieren auf die Liebe Gottes und des Nächsten / sondern ich rede von den Juristen und Zungendreschern / welche des achten Gebots vergessen / und es für eine Kunst halten / wann sie einer bösen Sache / eine Farbe anstreichen / ihren Nächsten mit weitläufigen kostbaren Prozessen betrüben / die edle Justitiam zur Huren machen können / und es machen wie jener gottlose Soldat / der da sagt / er nehme Geld / und diene dem Teufel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.742800235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6661,"date":1663,"orig":"Wann ſolche gottloſe Leut/ welche offtmals Hader unter Bruͤdern anrichten oder erhalten/ und ſich nur mit ihres Nechſten Schaden maͤſten und feil machen/ mit dem wenigen davon ich in dieſem Tractaͤtlein gedacht hab/ nit wollen content ſeyn/ ſo koͤnnen ſie ſich nur anmelden/ ſie ſollen ferner hoͤren wie ich ihnen mit Gottes Huͤlff die Conſonantes expliciren werde.","norm":"Wann solche gottlose Leute / welche oftmals Hader unter Brüdern anrichten oder erhalten / und sich nur mit ihres Nächsten Schaden mästen und feil machen / mit dem wenigen davon ich in diesem Traktätlein gedacht habe / nicht wollen content sein / so können sie sich nur anmelden / sie sollen ferner hören wie ich ihnen mit Gottes Hilfe die Consonantes explizieren werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.496799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6662,"date":1663,"orig":"Unterdeſſen wil ich an ſtatt deß Schutzgelds/ den Herrn dieſes Buͤchlein verehrt haben.","norm":"Unterdessen will ich anstatt des Schutzgelds / den Herrn dieses Büchlein verehrt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.549399852752685} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6663,"date":1663,"orig":"Bedancke mich von Hertzen fuͤr ihre gute Affection gegen mich/ welche ich bißher nicht nur auß ihren Worten und Geberden/ ſondern auch auß anſehnlichen Wercken verſpuͤret hab.","norm":"bedanke mich von Herzen für ihre gute Affektion gegen mich / welche ich bisher nicht nur aus ihren Worten und Gebärden / sondern auch aus ansehnlichen Werken verspüret habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.228600025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6664,"date":1663,"orig":"Gott ſegne ſie und alle die/ welche ihnen lieb ſind an Leib und Seel.","norm":"Gott segne sie und alle die / welche ihnen lieb sind an Leib und Seele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.178400039672852} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6665,"date":1663,"orig":"Er ſegne ihren Außgang und Eingang.","norm":"Er segne ihren Ausgang und Eingang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4257001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6666,"date":1663,"orig":"Er ſegne ihren Korb und ihr Ubriges.","norm":"Er segne ihren Korb und ihr Übriges.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.831099987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6667,"date":1663,"orig":"Er gebe ihnen von dem Thau deß Himmels/ und von der Fettigkeit der Erden/ Korn und Weins die Fuͤlle.","norm":"Er gebe ihnen von dem Tau des Himmels / und von der Fettigkeit der Erden / Korn und Weins die Fülle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.288300037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6668,"date":1663,"orig":"Und der Friede Gottes/ welcher hoͤher iſt als alle Vernunfft/ bewahre ihr Hertz und Sinn/ Seel und Leib/ in Chriſto JEſu.","norm":"Und der Friede Gottes / welcher höher ist als alle Vernunft / bewahre ihr Herz und Sinn / Seele und Leib / in Christo Jesu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.51579999923706} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6669,"date":1663,"orig":"Jm uͤbrigen verſicher ich die Herren/ daß mir auch in Mitternacht ein jede occaſion und Gelegenheit lieb ſeyn werde/ darin ich nicht in uͤberfluͤſſigen Worten/ ſondern mit wuͤrcklicher Redligkeit/ ihnen und den ihrigen werde remonſtriren und beweiſen koͤnnen/ daß ich ſey","norm":"Im Übrigen versicher ich die Herren / dass mir auch in Mitternacht ein jede occasion und Gelegenheit lieb sein werde / darin ich nicht in überflüssigen Worten / sondern mit wirklicher Redlichkeit / ihnen und den ihrigen werde remonstrieren und beweisen können / dass ich sei","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.289999961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6670,"date":1663,"orig":"Der Herrn williger treuer Diener und Freund Antenor.","norm":"Der Herrn williger treuer Diener und Freund Antenor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.312399864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6671,"date":1663,"orig":"Lectori S.","norm":"Lectori S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"it","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.864999771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6672,"date":1663,"orig":"GUnſtiger und geehrter Leſer/ ich zweiffle nicht/ es werde dir dieſe Art zu ſchreiben etwas frembd fuͤrkommen/ in dem eine geiſtliche Materia faſt auff eine weltliche Art dir fuͤrgetragen wird.","norm":"Günstiger und geehrter Leser / ich zweifle nicht / es werde dir diese Art zu schreiben etwas fremd vorkommen / in dem eine geistliche Materie fast auf eine weltliche Art dir vorgetragen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.097899913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6673,"date":1663,"orig":"Eh du aber dieſer Sache halben von mir urtheileſt/ bitte ich/ du wolleſt betrachten/ was das fuͤꝛ ein Art zu ſchreiben ſey/ deren Salomo ſich gebraucher in ſeinem Hohenlied?","norm":"Ehe du aber dieser Sache halben von mir urteilest / bitte ich / du wollest betrachten / was das für ein Art zu schreiben sei / deren Salomo sich gebraucher in seinem Hohelied?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.43149995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6674,"date":1663,"orig":"Verzethe mir/ daß ich von einem ſolchen groſſen Werck ein Gleichnus nehme.","norm":"Zet mir / dass ich von einem solchen großen Werk ein Gleichnis nehme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.312699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6675,"date":1663,"orig":"Jch frage dich nur/ warumb iſt Salomo nicht bey der alten Manier blieben?","norm":"Ich frage dich nur / warum ist Salomo nicht bei der alten Manier blieben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.959499835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6676,"date":1663,"orig":"Warumb hat er nicht allezeit einen ſolchen Stylum gefuͤhrt/ wie ſein Vater der Koͤnig David in ſeinen Pſalmen: Toſtatus Abulenſis und audere gelahrte Leute halten dafuͤr/ daß die tauſend und fuͤnff Lieder/ welche Salomo gemacht/ nicht eben Geſaͤnge geweſen ſeyen/ ſondern es ſeyen allerhand Diſcurs geweſen/ welche Salomo auff eine Poetiſche Art/ oder wie wir heutiges Tages reden/ Romain beſchrieben hab.","norm":"Warum hat er nicht allezeit einen solchen Stylum geführt / wie sein Vater der König David in seinen Psalmen: Tostatus Abulensis und audere gelahrte Leute halten dafür / dass die tausendundfünf Lieder / welche Salomo gemacht / nicht eben Gesänge gewesen seien / sondern es seien allerhand Diskurs gewesen / welche Salomo auf eine poetische Art / oder wie wir heutiges Tages reden / Romain beschrieben habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.458600044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6677,"date":1663,"orig":"Das Buͤchlein Tobiæ haͤlt Lutherus fuͤr eine Comœdi/ welche ein frommer Hebreiſcher Poet geſchrieben/ und darinn viel gute Lehren verſtecket habe.","norm":"Das Büchlein Tobiae hält Luther für eine Comoedi / welche ein frommer Hebräischer Poet geschrieben / und darin viel gute Lehren verstecket habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.904799938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6678,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich jetzo eines Diſcurs den einsmals der weitberuͤhmte Polyhiſtor.","norm":"Ich erinnere mich jetzt eines Diskurs den einsmals der weitberühmte Polyhistor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.879799842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6679,"date":1663,"orig":"P. Laurenbergius mit mir wechſelte und wolte auß unterſchiedenẽ Scribenten beweiſen/ daß die Fabulæ Æſopi kommen von Salomon her/ welcher ſie uͤber ſeiner Tafel erzehlet habe/ die habe hernach Aſſaph zu Papier gebracht/ von ihm haben ſie die Griechen bekommen/ welche dieſes Gedicht dazu gethan/ daß bey ihnen ein Mann geweſen ſey mit Namen Æſopus, der dieſe Fabula die Phryges, welches grobe Leute waren/ und nur mit Vieh umbgiengen/ gelehret habe/ uñ habe ſich alſo mit ſeiner Lehr den grobẽ ingeniis accommodiret, welche erfuͤr ſich gehabt/ die etwan groͤſſere Subtilitates nicht faſſen kunten.","norm":"P. Laurenbergius mit mir wechselte und wollte aus unterschiedenen Skribenten beweisen / dass die Fabulae Aesopi kommen von Salomon her / welcher sie über seiner Tafel erzählt habe / die habe hernach Assaf zu Papier gebracht / von ihm haben sie die Griechen bekommen / welche dieses Gedicht dazugetan / dass bei ihnen ein Mann gewesen sei mit Namen Aesopus, der diese Fabula die Phryges, welches grobe Leute waren / und nur mit Vieh umgienen / gelehrt habe / und habe sich also mit seiner Lehre den groben ingeniis akkommodieret, welche erfür sich gehabt / die etwan größere Subtilitates nicht fassen konnten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.189199924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6680,"date":1663,"orig":"Dem ſey wie ihm wolle/ ſo iſt das nichts neues/ daß man es unterweilens mache wie Rebecca/ welche wol wuſte/ was ihrem alten Mann wolſchmeckete/ richtete ihm demnach ein Stuͤck von einem Boͤcklein alſo zu/ daß es der alte Jſaac (der doch ohne Zweiffel mehr Braten geſſen/ und vielleicht den Eſau in ſeiner Jugend zum Weidwerck angefuͤhret hatte) fuͤr Wildpraͤt aſſe.","norm":"Dem sei wie ihm wolle / so ist das nichts Neues / dass man es Unterweilens mache wie Rebecca / welche wohl wusste / was ihrem alten Mann wolschmeckete / richtete ihm demnach ein Stück von einem Böcklein also zu / dass es der alte Jsaac (der doch ohne Zweifel mehr Braten gegessen / und vielleicht den Esau in seiner Jugend zum Weidwerk angeführt hatte) für Wildbret asse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.696400165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6681,"date":1663,"orig":"Gen. 27. Wann ich einen Schwaben zu Gaſte gebeten haͤtte/ ſo wuͤſte ich/ daß er fuͤr lieb nehme/ wann ich ihm ein warmes Bruͤhlein/ ein Leberle/ ein Luͤngle/ eine Schuͤſſel voll Nuͤß/ Nudeln und dergleichen gebackenes/ vorſetzte.","norm":"Gen. 27. Wann ich einen Schwaben zu Gaste gebeten hätte / so wüsste ich / dass er für lieb nehme / wann ich ihm ein warmes Brühlein / ein Leberle / ein Lüngle / eine Schüssel voll Nüsse / Nudeln und dergleichen gebackenes / vorsetzte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.495299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6682,"date":1663,"orig":"Ein Weſtphaͤliſcher Bauer aber wuͤrde kaum dafuͤr dancken/ ſondern lieber ein Stuͤck Speck und Bon pour.","norm":"Ein westfälischer Bauer aber würde kaum dafür danken / sondern lieber ein Stück Speck und Bon pour.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.175399780273437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6683,"date":1663,"orig":"Nicol haben wollen.","norm":"Nicol haben wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6774001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6684,"date":1663,"orig":"Es iſt dieſe Schrifft auffgeſetzet auff Begehren einer hohen Perſon/ welche wol weiß wohin ſie gehoͤre.","norm":"Es ist diese Schrift aufgesetzt auf Begehren einer hohen Person / welche wohl weiß wohin sie gehöre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.844099998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6685,"date":1663,"orig":"Daß ich nun dieſelbige mit etlichen Schertzreden vermiſcht habe/ wolleſt du mir nicht in unbeſtem außdeuten.","norm":"Dass ich nun dieselbige mit etlichen Scherzreden vermischt habe / wollest du mir nicht in unbestem ausdeuten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.367800235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6686,"date":1663,"orig":"Denn ich kenne deß alſo genanten Lucidors humeur, und weiß auß vieler Converſation, wie man ihn angreiffen muͤſſe/ wann man ihn fangen wil.","norm":"Denn ich kenne des also genannten Lucidors humeur, und weiß aus vieler Conversation, wie man ihn angreifen müsse / wann man ihn fangen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7769999504089355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6687,"date":1663,"orig":"Gleichwie ein Weidmann anders locket den Wachteln/ anders den Grammets-Voͤgeln/ alſo muß auch ein Orator ſich ſchicken in die Leute/ welche er fuͤr ſich hat.","norm":"Gleichwie ein Weidmann anders locket den Wachteln / anders den Grammets-Vögeln / also muss auch ein Orator sich schicken in die Leute / welche er für sich hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.204100131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6688,"date":1663,"orig":"Cicero hat anders geredt coram Cæſare, anders coram Senatu, anders coram Populo Romano, und hat doch meiſtentheils auff einen Zweck gezielet.","norm":"Cicero hat anders geredet coram Caesare, anders coram Senatu, anders coram Populo Romano, und hat doch meistenteils auf einen Zweck gezielt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.29640007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6689,"date":1663,"orig":"Wenn man mit Leuten redet von einer Sache/ davon ſie nicht gerne hoͤren/ ſo thun ſie als ob ſie ſchlaffen.","norm":"Wenn man mit Leuten redet von einer Sache / davon sie nicht gerne hören / so tun sie als ob sie schlafen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.288000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6690,"date":1663,"orig":"Darumb rathen die Oratores, daß man unterweilens einen Schertz/ laſſe mit unterlauffen/ und damit/ wie mit einer Spießruthen ihre traͤge Gemuͤther auffwecke.","norm":"Darum raten die Oratores, dass man Unterweilens einen Scherz / lasse mit unterlaufen / und damit / wie mit einer Spießruten ihre träge Gemüter aufwecke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.67710018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6691,"date":1663,"orig":"Haſt du nicht geſehen wie es die Haußmuͤtter machen? wann ſie den Kin dern wollen Wuͤrmkraut eingeben/ ſo vermiſchen ſie es mit Zucker oder Honig.","norm":"Hast du nicht gesehen wie es die Hausmütter machen? wann sie den Kein deren wollen Würmkraut eingeben / so vermischen sie es mit Zucker oder Honig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.698400020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6692,"date":1663,"orig":"Alſo muß man offt die bittere Warheit mit Zucker uͤberziehen/ ſonderlich bey den Leuten/ denen der Kopff/ und das gantze Gemuͤth voll Wuͤrme ſteckt.","norm":"Also muss man oft die bittere Wahrheit mit Zucker überziehen / sonderlich bei den Leuten / denen der Kopf / und das ganze Gemüt voll Würmer steckt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.743599891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6693,"date":1663,"orig":"Jſt jemand dem dieſes Tractaͤtlein nicht gefaͤllt/ der laſſe es ungeleſen/ und wiſſe/ daß ich es ihm zugefallen nicht geſchrieben habe.","norm":"Ist jemand dem dieses Traktätlein nicht gefällt / der lasse es ungelesen / und wisse / dass ich es ihm zugefallen nicht geschrieben habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.760300159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6694,"date":1663,"orig":"Du wirſt ſelten an eine Tafel in einem Wirtshauß kommen/ da du nicht zum wenigſten einen finden wirſt/ der nicht gern Kaͤß eſſe.","norm":"Du wirst selten an eine Tafel in einem Wirtshaus kommen / da du nicht zum wenigsten einen finden wirst / der nicht gern Käse esse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.157100200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6695,"date":1663,"orig":"Solte man aber umb deß einigen willen alle Kaͤßkraͤmer auß Amſterdam/ auß Bremen oder Caſſel jagen? oder den Schweitzern das Kuͤhmelcken verbieten?","norm":"Sollte man aber um des einigen Willen alle Käßkrämer aus Amsterdam / aus Bremen oder Kassel jagen? oder den Schweizern das Kühmelken verbieten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.707300186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6696,"date":1663,"orig":"Das were manchem ehrlichen Mann in Ober-Teutſchland ungelegen.","norm":"Das wäre manchem ehrlichen Mann in Oberteutschland ungelegen.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.610599994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6697,"date":1663,"orig":"Dann iſt einer der keinen Kaͤß iſſet/ ſo ſind ihrer zehen die ihn gerne eſſen/ zu Ende der Mahlzeit/ wenn ſie von andern Speiſen ſatt ſind.","norm":"Dann ist einer der keinen Käse isst / so sind ihrer zehn die ihn gerne essen / zu Ende der Mahlzeit / wenn sie von anderen Speisen satt sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.03410005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6698,"date":1663,"orig":"Es iſt dir ô Cato dieſer Kaͤß nicht angeſetzet/ ſondern dem Lucidor, dem mein gantzes Hertz und Gemuͤth ergeben/ und ſein zeitliche und ewige Wolfahrt zu ſuchen und zu befoͤrdern/ begierig iſt.","norm":"Es ist dir o Cato dieser Käse nicht angesetzt / sondern dem Lucidor, dem mein ganzes Herz und Gemüt ergeben / und sein zeitliche und ewige Wohlfahrt zu suchen und zu befördern / begierig ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.651800155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6699,"date":1663,"orig":"Wann ich aber werde ſpuͤren/ daß dir dieſer Kaͤß nicht mißfalle/ ſo ſolt du mit neheſtem von dergleichen/ eine gute Anzahl von meiner Hand zuerwarten haben.","norm":"Wann ich aber werde spüren / dass dir dieser Käse nicht missfalle / so sollt du mit nehestem von dergleichen / eine gute Anzahl von meiner Hand zuerwarten haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.69350004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6700,"date":1663,"orig":"Jnzwiſchen gehabe dich wol/ und bleibe guͤnſtig.","norm":"Inzwischen gehabe dich wohl / und bleibe günstig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.336699962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6701,"date":1663,"orig":"Geſchrieben im Hemiſpherio Superiori, Jm Jahr Chriſti 1658. in dem Monat/ darinnen ein jeglicher Tag ſeine eigene Plage hatte.","norm":"Geschrieben im Hemispherio Superiore, im Jahr Christi 1658 . in dem Monat / darinnen ein jeglicher Tag seine eigene Plage hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5289998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6702,"date":1663,"orig":"CUM BONO DEO.","norm":"CUM BONO DEO.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.583099842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6703,"date":1663,"orig":"Eine Schaͤfer-Rede/ An den rachgierigen und unverſoͤhnlichen LUCIDOR.","norm":"Eine Schäfer-Rede / An den rachgierigen und unversöhnlichen LUCIDOR.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.093800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6704,"date":1663,"orig":"WAnn ich zu euch komme/ Edler Lucidor, ſo fragt ihr immer dar/ was neues ſey?","norm":"Wann ich zu euch komme / Edler Lucidor, so fragt ihr immer dar / was Neues sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.979400157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6705,"date":1663,"orig":"Allein ich wolte gerne einmal etwas neues von euch hoͤren.","norm":"Allein ich wollte gerne einmal etwas Neues von euch hören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.182199954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6706,"date":1663,"orig":"Jch wolte gern einmal hoͤren/ daß euer altes/ kaltes/ ſteinernes/ und unbewegliches/ unverſoͤhnliches Hertz verwandelt/ daß aller vieljaͤhriger alter Groll darauß vertrieben/ und mit neuer Lieb/ und neuer Freundſchafft gegen eurer Couſin und Anverwandten/ den edlen Schaͤfer Philander erfuͤllet were.","norm":"Ich wollte gern einmal hören / dass euer altes / kaltes / steinernes / und unbewegliches / unversöhnliches Herz verwandelt / dass aller vieljähriger alter Groll daraus vertrieben / und mit neuer Liebe / und neuer Freundschaft gegen eurer Cousin und Anverwandten / den edlen Schäfer Philander erfüllet wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.989699840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6707,"date":1663,"orig":"Jch habe euch hiebevor ein Liedlein geſungen/ daß all euer Kirchengehen/ euer beten/ euer Sacrament empfangen/ euer Allmoſen geben/ euer Dienſt den ihr dem gemeinen Nutzen entweder bey Hof/ oder auff dem Rathhauß/ oder in Kirchen und Schulen/ oder auch ſonſten manchem edlen Schaͤfer in Staͤdten/ in Feldern und Waͤldern leiſtet/ vergebens/ und GOtt dem Hoͤchſten nicht angenehm ſey/ ſo lang ihr das alte rachgierige Hertz wider euren Couſin und Anverwandten behaltet.","norm":"Ich habe euch hiervor ein Liedlein gesungen / dass all euer Kirchengehen / euer Beten / euer Sakrament empfangen / euer Almosen geben / euer Dienst den ihr dem gemeinen Nutzen entweder bei Hof / oder auf dem Rathaus / oder in Kirchen und Schulen / oder auch sonsten manchem edlen Schäfer in Städten / in Feldern und Wäldern leistet / vergebens / und Gott dem Höchsten nicht angenehm sei / so lang ihr das alte rachgierige Herz wider euren Cousin und Anverwandten behaltet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.719600200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6708,"date":1663,"orig":"Diß alte Liedlein muß ich jetzo widerholen/ weil ich ſehe/ daß ihr noch immerdar mit deß Belials Tochter tantzet/ und in dieſem langwirigen Tantz biß an die Pforten der Hoͤllen kommen ſeyd.","norm":"Dies alte Liedlein muss ich jetzt wiederholen / weil ich sehe / dass ihr noch immerdar mit des Belials Tochter tanzet / und in diesem langwierigen Tanz bis an die Pforten der Höllen kommen seid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.799799919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6709,"date":1663,"orig":"Alle Schaͤfer in dieſer Gegend/ ruͤhmen ſonſt euren hohen und von Natur reichlich geſegneten Verſtand/ und ſehen mit Verwunderung an eure hochgeſegnete Heerde/ wie hie tauſend/ dort zehentauſend von euren Laͤmmern und Schaafen/ auff den Bergen und Huͤgeln weiden/ huͤpffen und ſpringen/ wie eure Schaͤfer-Knechte ihre Haͤupter mit ſchoͤnen Kraͤntzen zieren; wie ſie ihre Schalmeyen mit koͤſtlichen Faveurn und ſeidenen Baͤndern umbwinden; wie ſie unter den ſchoͤnen ſchattichten Eychbaͤumen ſitzen/ und ein Liedlein nach dem andern ſingen/ und unterdeſſen eure Heerde je mehr und mehr zunehmen/ alſo/ daß keine Klage von Schaden oder Verluſt in euren Angern und Schaafſtaͤllen gehoͤret werde.","norm":"Alle Schäfer in dieser Gegend / rühmen sonst euren hohen und von Natur reichlich gesegneten Verstand / und sehen mit Verwunderung an eure hochgesegnete Herde / wie hie tausend / dort zehntausend von euren Lämmern und Schafen / auf den Bergen und Hügeln weiden / hüpfen und springen / wie eure Schäferknechte ihre Häupter mit schönen Kränzen zieren; wie sie ihre Schalmeien mit köstlichen Faveurn und seidenen Bändern umwinden; wie sie unter den schönen schattigen Eichbäumen sitzen / und ein Liedlein nach dem anderen singen / und unterdessen eure Herde je mehr und mehr zunehmen / also / dass keine Klage von Schaden oder Verlust in euren Angern und Schafställen gehöret werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.482399940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6710,"date":1663,"orig":"Allein ein jeder verſtaͤndiger Schaͤfer beklager euch/ daß ihr eure Seele ſo gering achtet/ welche Chriſtus mit ſeinem Blut ſo theur erkaufft/ welche mehr werth iſt als alle Schaafe in gantz Arcadia und groß Britannien, mehr als das Orientaliſche und Occidentaliſche Kaͤyſerthumb/ mehr als die gantze Welt.","norm":"Allein ein jeder verständiger Schäfer Beklager euch / dass ihr eure Seele so gering achtet / welche Christus mit seinem Blut so teuer erkauft / welche mehr wert ist als alle Schafe in ganz Arcadia und Großbritannien, mehr als das Orientalische und Okzidentalische Käyserthumb / mehr als die ganze Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.207200050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6711,"date":1663,"orig":"Jch ſehe zwar/ daß ihr offt zur Kirchen kommet/ und dencket/ ihr wollet ein paar Laͤmmer von euer Heerde daran ſpendiren/ und nach angehoͤrter Predigt/ den armen Schaͤflein Chriſti etwas mittheilen/ in Hoffnung der Sohn Gottes/ werde euch deßwegen am Juͤngſten Tag zu ſeiner Rechten unter ſeine Saafe ſtellen/ und ſagen:","norm":"Ich sehe zwar / dass ihr oft zur Kirchen kommet / und denket / ihr wollet ein paar Lämmer von euer Herde daran spendieren / und nach angehörter Predigt / den armen Schäflein Christi etwas mitteilen / in Hoffnung der Sohn Gottes / werde euch deswegen am jüngsten Tag zu seiner Rechten unter seine Save stellen / und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.244999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6712,"date":1663,"orig":"Komm her du geſegnet er meines Vaters/ ererbe das Reich/ welches dir bereitet iſt von Anbegin der Welt.","norm":"Komme her du gesegnet er meines Vaters / ererbe das Reich / welches dir bereitet ist von Anbeginn der Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.148799896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6713,"date":1663,"orig":"Jch bin hungerig geweſen/ und du haſt mich geſpeiſet; Jch bin durſtig geweſen/ und du haſt mich getraͤncket; Jch bin nackend geweſen/ und du haſt mich bekleidet.","norm":"Ich bin hungrig gewesen / und du hast mich gespeist; Ich bin durstig gewesen / und du hast mich getränkt; Ich bin nackend gewesen / und du hast mich bekleidet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.2476999759674072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6714,"date":1663,"orig":"Alles was du gethan haſt einem unter dieſen meinen geringſten Bruͤdern/ das haſt du mir gethan.","norm":"Alles was du getan hast einem unter diesen meinen geringsten Brüdern / das hast du mir getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.334700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6715,"date":1663,"orig":"Aber wiſſet Edler Lucidor, daß Gott keine Gabe achtet/ und nach keinem Opffer fragt/ das von unverſoͤhnlicher und rachgieriger Hand kombt.","norm":"Aber wisset Edler Lucidor, dass Gott keine Gabe achtet / und nach keinem Opfer fragt / das von unversöhnlicher und rachgieriger Hand kommt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.953999996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6716,"date":1663,"orig":"Wann ich all mein Haab den Armen gebe/ und haͤtte der Liebe nicht/ ſo iſt es mir nichts nuͤtze/ ſchreibet der Heyden Apoſtel an ſeine Zuͤhoͤrer/ 1. Corinth. 23. Wollet ihr ein groſſes Allmoſen geben/ ſo vertraget euch miteurem Nechſten.","norm":"Wann ich all mein Hab den Armen gebe / und hätte der Liebe nicht / so ist es mir nichts nütze / schreibet der Heiden Apostel an seine Zuhörer / 1. Corinth. 23. Wollet ihr ein großes Almosen geben / so vertraget euch miteurem Nächsten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.946700096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6717,"date":1663,"orig":"Thut ihr das nicht/ ſo iſt all euer Allmoſen geben und Kirchengehen umbſonſt/ ſondern eben dieſes Kirchengehen/ wenn ihr mit rachgierigen unverſoͤhnlichen Hertzen in die Kirche und auß der Kirchen gehet/ wird euch am Juͤngſten Tage zu deſto groͤſſerer Verdamnis gereichen.","norm":"Tut ihr das nicht / so ist all euer Almosen geben und Kirchengehen umsonst / sondern eben dieses Kirchengehen / wenn ihr mit rachgierigen unversöhnlichen Herzen in die Kirche und aus der Kirchen geht / wird euch am jüngsten Tage zu desto größerer Verdammnis gereichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.506400108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6718,"date":1663,"orig":"Dann da werdet ihr keine Entſchuldigung vorwenden koͤnnen/ ſondern geſtehen muͤſſen/ daß ihr von eurem Seelſorger gnugſam zur bruͤderlichen Verſoͤhnung ſeyd ermahnet worden/ daß ihr genugſam gehoͤret habet/ wie es dem Schalcksknecht ergangen ſey/ der ſich uͤber ſeinen Mitknecht nicht erbarmen wolte.","norm":"Dann da werdet ihr keine Entschuldigung vorwenden können / sondern gestehen müssen / dass ihr von eurem Seelsorger genugsam zur brüderlichen Versöhnung seid ermahnet worden / dass ihr genügsam gehöret habet / wie es dem Schalksknecht ergangen sei / der sich über seinen Mitknecht nicht erbarmen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.437900066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6719,"date":1663,"orig":"Aber ihr habt nichts darnach gefragt.","norm":"Aber ihr habt nichts danach gefragt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9552998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6720,"date":1663,"orig":"Wann nun ein ander unverſoͤhnlicher Menſch/ der nicht gewuſt hat/ was vor ein Greuel vor GOTT ſey/ ein unverſoͤhnliches rachgieriges Hertz/ wird geſtrafft werden/ wie der Schalcksknecht/ Matth. am 18.","norm":"Wann nun ein ander unversöhnlicher Mensch / der nicht gewusst hat / was vor ein Gräuel vor GOTT sei / ein unversöhnliches rachgieriges Herz / wird gestraft werden / wie der Schalksknecht / Matth. am 18.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.372399806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6721,"date":1663,"orig":"So werdet ihr/ der ihr ſo offt in der Kirchen geweſen/ und ſo offt davon gehoͤret habt/ noch viel haͤrter im hoͤlliſchen Feuer geſtraffet werden.","norm":"So werdet ihr / der ihr so oft in der Kirchen gewesen / und so oft davon gehöret habt / noch viel härter im höllischen Feuer gestraft werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.366899967193603} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6722,"date":1663,"orig":"Dann ein Knecht/ der ſeines Herren Willen weiß/ und hat ſich nicht bereitet/ und nach ſeinem Willen gethan/ der wird viel Streiche leiden muͤſſen/ Luc. 12. O LUCIDOR, LUCIDOR, wie ſoll oder kan meine ſchwache Zunge gnugſam außſprechen/ die Groͤſſe/ die Laͤnge/ die Breite und die Tieffe deß Jammers/ darin ihr eure arme Seele ſtuͤrtzet?","norm":"Dann ein Knecht / der seines Herren Willen weiß / und hat sich nicht bereitet / und nach seinem Willen getan / der wird viel Streiche leiden müssen / Luc. 12. O LUCIDOR, LUCIDOR, wie soll oder kann meine schwache Zunge genugsam aussprechen / die Größe / die Länge / die Breite und die Tiefe des Jammers / darin ihr eure arme Seele stürzet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.558499813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6723,"date":1663,"orig":"Jhr meynet/ ihr thut mit eurem Kirchengehen GOTT einen angenehmen Dienſt.","norm":"Ihr meinet / ihr tut mit eurem Kirchengehen GOTT einen angenehmen Dienst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.551199913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6724,"date":1663,"orig":"Aber euer unverſoͤhnliches Hertz machet/ daß ihr eben dieſes Kirchengehens halben deſto hefftiger werdet in der Hoͤlle gepeiniget und gequaͤlet werden.","norm":"Aber euer unversöhnliches Herz macht / dass ihr eben dieses Kirchengehens halben desto heftiger werdet in der Hölle gepeinigt und gequält werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.388999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6725,"date":1663,"orig":"Sehet doch/ was ihr fuͤr eine Thorheit begehet?","norm":"Sehet doch / was ihr für eine Torheit begehet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.453800201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6726,"date":1663,"orig":"Andere verdienen die Hoͤlle mit freſſen und ſauffen/ mit Huren und Buben/ mit Fleiſchesluſt/ mit Augenluſt/ ꝛc. und haben davon ein zeitlang ihre Luſt.","norm":"Andere verdienen die Hölle mit fressen und saufen / mit Huren und Buben / mit Fleischeslust / mit Augenlust / etc. und haben davon ein Zeitlang ihre Lust.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.99399995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6727,"date":1663,"orig":"Allein/ was habt ihr davon fuͤr Luſt/ fuͤr Ergetzlichkeit/ fuͤr Gewinn/ daß ihr ein unverſoͤhnliches Hertz in die Kirche und auß der Kirchen tragt/ und mit eben dem Kirchengehen/ einen Streich oder etzliche mehr in der Hoͤllen verdienet?","norm":"Allein / was habt ihr davon für Lust / für Ergötzlichkeit / für Gewinn / dass ihr ein unversöhnliches Herz in die Kirche und aus der Kirchen tragt / und mit eben dem Kirchengehen / einen Streiche oder etliche mehr in der Höllen verdienet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.962900161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6728,"date":1663,"orig":"Jch ſehe/ daß ihr unterweilen euer verguͤldetes Betbuch in der Hand habt/ und lange darin leſet.","norm":"Ich sehe / dass ihr unterweilen euer vergüldetes Betbuch in der Hand habt / und lange darin leset.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.58459997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6729,"date":1663,"orig":"Aber dieſes leſen und beten iſt vergebens und umbſonſt/ ſo lange ihr euer zornig und rachgieriges Hertze nicht aͤndert.","norm":"Aber dieses lesen und beten ist vergebens und umsonst / so lange ihr euer zornig und rachgieriges Herze nicht ändert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.678500175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6730,"date":1663,"orig":"Dann S.","norm":"Dann S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"mt","lang_cld3":"fy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.275899887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6731,"date":1663,"orig":"Paulus will/ daß die Maͤnner ſollen beten an allen Orten/ und auffheben heilige Haͤnde/ ohne ZORN und ohne Zweiffel/ 2. Timoth. 2.","norm":"Paulus will / dass die Männer sollen beten an allen Orten / und aufheben heilige Hände / ohne ZORN und ohne Zweifel / 2. Timoth. 2.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.887800216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6732,"date":1663,"orig":"Was ſind aber das fuͤr Haͤnde/ die ihr gen Himmel auffhebet/ wenn ihr betet?","norm":"Was sind aber das für Hände / die ihr gen Himmel aufhebet / wenn ihr betet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.830999851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6733,"date":1663,"orig":"Hoͤret was GOTT ſagt Eſa. 1. Wann ihr ſchon eure Haͤnde außbreitet/ ſo verberge ich doch meine Augen fuͤr euch/ und wann ihr ſchon viel betet/ ſo hoͤre ich doch nicht.","norm":"Höret was GOTT sagt Esa. 1. Wann ihr schon eure Hände ausbreitet / so verberge ich doch meine Augen für euch / und wann ihr schon viel betet / so höre ich doch nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.627699851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6734,"date":1663,"orig":"Warumb?","norm":"Warum?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"mt","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.435899972915649} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6735,"date":1663,"orig":"denn eure Haͤnde ſind voll Bluts.","norm":"denn eure Hände sind voll Bluts.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.893800020217895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6736,"date":1663,"orig":"Glaubet nur Lucidor, wann ihr ſchon alle Tage ſiebenmal auff die Knie fielet/ und tauſend Vater unſer betetet/ ſo fragt doch GOTT nichts darnach/ ſondern ſtopffet ſeine Ohren zu/ und mag euer Gebet nicht hoͤren.","norm":"Glaubet nur Lucidor, wann ihr schon alle Tage siebenmal auf die Knie fielet / und tausend Vater unser betetet / so fragt doch GOTT nichts danach / sondern stopfet seine Ohren zu / und mag euer Gebet nicht hören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.093200206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6737,"date":1663,"orig":"Er mag nicht hoͤren wann ihr betet/ und ſprecht Vater unſer.","norm":"Er mag nicht hören wann ihr betet / und sprecht Vater unser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.276700019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6738,"date":1663,"orig":"Jſt GOtt euer Vater?","norm":"Ist Gott euer Vater?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.794000148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6739,"date":1663,"orig":"Warumb verhaltet ihr euch dann nicht als ſein Kind?","norm":"Warum verhaltet ihr euch dann nicht als sein Kind?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.084400177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6740,"date":1663,"orig":"Es fodert ja ſonſten das Geſetz der Natur/ daß ein Sohn ſeinem Vater in Tugenden nacharte.","norm":"Es fordert ja sonsten das Gesetz der Natur / dass ein Sohn seinem Vater in Tugenden nacharte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.382199764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6741,"date":1663,"orig":"Da Æneas der tapffere Held/ ſeinen Sohn Aſcanium wolte zur Tugend auffmuntern/ da ſtellet er ihm ſein und ſeines Vettern Exempel vor/ und redet ihn beym Virgilio mit dieſen heroiſchen Worten an:","norm":"Da Aeneas der tapfere Held / seinen Sohn Ascanium wollte zur Tugend aufmuntern / da stellet er ihm sein und seines Vettern Exempel vor / und redet ihn beim Virgilio mit diesen heroischen Worten an:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.081900119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6742,"date":1663,"orig":"Diſce puer virtutem ex meverumque laborem, Te pater Æneas & avunculus excitet Hector.","norm":"Disce puer virtutem ex meverumque laborem, Te pater Aeneas & avunculus excitet Hector.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.347499847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6743,"date":1663,"orig":"Das iſt ſo viel geſagt:","norm":"Das ist so viel gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"lv","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.379199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6744,"date":1663,"orig":"Lerne lieber Sohn/ lerne Tugend und Tapfferkeit von mir/ kan dich nichts anders dazu bewegen/ ſo laß dich mein und deines Vettern Exempel dazu auffmuntern.","norm":"Lerne lieber Sohn / lerne Tugend und Tapferkeit von mir / kann dich nichts anders dazu bewegen / so lass dich mein und deines Vettern Exempel dazu aufmuntern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.133900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6745,"date":1663,"orig":"Kan nun eines ſterblichen Vaters Tugend einen Sohn zur loͤblichen Nachfolgung erwecken/ wie vielmehr ſolte es thun das Exempel deß himliſchen Vaters/ bey denen/ die ſich Kinder Gottes nennen laſſen?","norm":"Kann nun eines sterblichen Vaters Tugend einen Sohn zur löblichen Nachfolgung erwecken / wie vielmehr sollte es tun das Exempel des himmlischen Vaters / bei denen / die sich Kinder Gottes nennen lassen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.163300037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6746,"date":1663,"orig":"Alexander, der groſſe Macedoniſche Held/ deſſen Tugend und Tapfferkeit in aller Welt erſchollen iſt/ ſahe einsmals einen Juͤngling unter ſeiner Armee/ der auch Alexander hieß/ er hatte aber kein Edel und tugendhafft Gemuͤth.","norm":"Alexander, der große Makedonische Held / dessen Tugend und Tapferkeit in aller Welt erschollen ist / sah einsmals einen Jüngling unter seiner Armee / der auch Alexander hieß / er hatte aber kein Edel und tugendhaft Gemüt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.673099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6747,"date":1663,"orig":"Das verdroß Alexandrum und ſagte zu ihm: Juvenis, aut nomen mutato, aut mores.","norm":"Das verdross Alexandrum und sagte zu ihm: Juvenis, aut nomen mutato, aut mores.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.663000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6748,"date":1663,"orig":"Das iſt ſo viel geſagt: Juͤngling/ laß dich entweder nicht mehr Alexander heiſſen/ oder wann du ja ſo heiſſen wilſt/ wie ich/ ſo befleiſſige dich auch der Tugend/ wie ich thue.","norm":"Das ist so viel gesagt: Jüngling / lass dich entweder nicht mehr Alexander heißen / oder wann du ja so heißen willst / wie ich / so befleißige dich auch der Tugend / wie ich tue.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.627200126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6749,"date":1663,"orig":"Eben alſo moͤchte ich auch zu euch ſagen/ Lucidor, entweder laſſet euch nicht mehr ein Kind Gottes nennen/ oder/ wann ihr dieſen herrlichen Titul fuͤhren/ und ein Kind Gottes wollet genennet ſeyn/ ſo folget dem Exempel euers himmliſchen Vaters nach/ der barmhertzig iſt/ der auch ſeinen Feinden und Beleidigern gutes thut/ der ſeine Sonne laͤſt auffgehen uͤber Boͤſe und Gute/ der regnen laͤſſet uͤber Gerechte und Ungerechte.","norm":"Eben also möchte ich auch zu euch sagen / Lucidor, entweder lasst euch nicht mehr ein Kind Gottes nennen / oder / wann ihr diesen herrlichen Titel führen / und ein Kind Gottes wollet genannt sein / so folget dem Exempel eures himmlischen Vaters nach / der barmherzig ist / der auch seinen Feinden und Beleidigern gutes tut / der seine Sonne lässt aufgehen über Böse und Gute / der regnen lässt über Gerechte und Ungerechte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.169300079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6750,"date":1663,"orig":"Jſt GOTT euer Vater? ſo iſt der Sohn Gottes euer Bruder.","norm":"Ist GOTT euer Vater? so ist der Sohn Gottes euer Bruder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.350100040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6751,"date":1663,"orig":"Dencket aber/ wie es dieſem eurem Bruder gefallen werde/ wann ihr ſo gar auß der Art ſchlaget und nicht thut/ wie er gethan hat?","norm":"Denket aber / wie es diesem eurem Bruder gefallen werde / wann ihr so gar aus der Art schlaget und nicht tut / wie er getan hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.413000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6752,"date":1663,"orig":"Was thaͤt er aber?","norm":"Was täte er aber?","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.546800136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6753,"date":1663,"orig":"Da er am Stamm deß heiligen Creutzes hieng/ da ihm der allergroͤſſeſte Schimpff/ die allergroͤſſeſte Marter begegnete von den Juden; da ihm der Juden Speichel noch im Angeſicht hieng; da ihm die Ohren noch voll waren von den ſchimpfflichen Reden/ derer die voruͤber giengen; da ihm die dornerne Krone noch auff dem Haͤupte ſaß; da ihm das Blut noch uͤber das Angeſicht floß/ und er Fug und Recht genug gehabt haͤtte zu befehlen/ daß die Erde ſich moͤchte auffthun/ ſeine Peiniger lebendig zu verſchlingen/ da wandte er ſich zu ſeinem himmliſchen Vater/ und ſagte VERGJB JH- NEN:","norm":"Da er am Stamm des heiligen Kreuzes hing / da ihm der allergrößte Schimpf / die allergrößte Marter begegnete von den Juden; da ihm der Juden Speichel noch im Angesicht hing; da ihm die Ohren noch voll waren von den schimpflichen Reden / derer die vorübergingen; da ihm die dornerne Krone noch auf dem Haupte saß; da ihm das Blut noch über das Angesicht floss / und er Fug und Recht genug gehabt hätte zu befehlen / dass die Erde sich möchte auftun / seine Peiniger lebendig zu verschlingen / da wandte er sich zu seinem himmlischen Vater / und sagte Vergib JH-NEN:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.410799980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6754,"date":1663,"orig":"Was hatte Chriſtus den Juden gethan?","norm":"Was hatte Christus den Juden getan?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.745500087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6755,"date":1663,"orig":"Nichts.","norm":"Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":1.797299981117248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6756,"date":1663,"orig":"Es geſchach ihm lauter Gewalt und Unrecht.","norm":"Es geschah ihm lauter Gewalt und Unrecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.885200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6757,"date":1663,"orig":"Gleichwol bat Er ſeinen himmliſchen Vater/ Er wolte dieſen boͤſen Buben vergeben.","norm":"Gleichwohl bat er seinen himmlischen Vater / Er wollte diesen bösen Buben vergeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.073200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6758,"date":1663,"orig":"Wollet ihr nun nicht ein ungerathener Sohn Gottes ſeyn/ ſo muͤſt ihr euch verhalten/ wie dieſer euer Bruder.","norm":"Wollet ihr nun nicht ein ungeratener Sohn Gottes sein / so müsst ihr euch verhalten / wie dieser euer Bruder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.744900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6759,"date":1663,"orig":"Ja ſprechet ihr/ das iſt ſchwer!","norm":"Ja sprechet ihr / das ist schwer!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.405700206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6760,"date":1663,"orig":"Allein ich ſage euch/ wann ihr wolt ein rechtſchaffener Chriſt ſeyn/ ſo muͤſſet ihr dieſe Kunſt lernen/ und muͤſſet es machen wie Stephanus/ welcher mit gebogenen Knien fuͤr ſeine Steiniger bate/ eben zu der Zeit/ da ihm die Steine noch umb den Kopff flogen.","norm":"Allein ich sage euch / wann ihr wollt ein rechtschaffener Christ sein / so müsset ihr diese Kunst lernen / und müsset es machen wie Stephanus / welcher mit gebogenen Knien für seine Steiniger bat / eben zu der Zeit / da ihm die Steine noch um den Kopf flogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7683000564575195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6761,"date":1663,"orig":"Gott mag es nicht hoͤren/ wann ihr mit rachgierigem Hertzen betet und ſprechet:","norm":"Gott mag es nicht hören / wann ihr mit rachgierigem Herzen betet und sprechet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.26170015335083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6762,"date":1663,"orig":"Geheiliget werde dein Name.","norm":"Geheiligt werde dein Name.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.441600084304809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6763,"date":1663,"orig":"Dann/ wo koͤnte Gottes Nam mehr entheiliget werden/ als wann ihr euch fuͤr ein Kind Gottes außgebet/ der ein GOTT deß Friedens und der Einigkeit iſt/ und bezeuget doch mit eurem rachgierigen Hertzen/ daß ihr ſeyd ein Kind deß Teuffels/ der ein Moͤrder und Anſtiffter aller Feindſchafft von Anbegin geweſen iſt?","norm":"Dann / wo könnte Gottes Nam mehr entheiliget werden / als wann ihr euch für ein Kind Gottes ausgebet / der ein GOTT des Friedens und der Einigkeit ist / und bezeuget doch mit eurem rachgierigen Herzen / dass ihr seid ein Kind des Teufels / der ein Mörder und Anstifter aller Feindschaft von Anbeginn gewesen ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.644400119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6764,"date":1663,"orig":"Gott mag es nicht hoͤren/ wann ihr unverſoͤhnlicher Lucidor mit rachgierigem Hertzen betet und ſprechet:","norm":"Gott mag es nicht hören / wann ihr unversöhnlicher Lucidor mit rachgierigem Herzen betet und sprechet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.73829984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6765,"date":1663,"orig":"Zukomm uns dein Reich.","norm":"Zukomme uns dein Reich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.397999763488769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6766,"date":1663,"orig":"Dann/ wann ihr euch mit eurem Bruder nicht vertragen wollet/ ſo habt ihr kein Theil am Reich Gottes.","norm":"Dann / wann ihr euch mit eurem Bruder nicht vertragen wollet / so habt ihr kein Teil am Reich Gottes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.395899772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6767,"date":1663,"orig":"Drauſſen ſind die Hunde/ das iſt/ die jenige/ welche wie die zornigen Hunde immerdar murren und bellen/ und ihren Nechſten entweder beiſſen oder freſſen wollen/ die haben keinen Platz im Reich Gottes/ und in dem himmliſchen Jeruſalem/ ſondern muͤſſen drauſſen bleiben.","norm":"draußen sind die Hunde / das ist / diejenige / welche wie die zornigen Hunde immerdar murren und bellen / und ihren Nächsten entweder beißen oder fressen wollen / die haben keinen Platz im Reich Gottes / und in dem himmlischen Jerusalem / sondern müssen draußen bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.256199836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6768,"date":1663,"orig":"Offenbar ſind die Wercke deß Fleiſches/ als da ſind: Zorn/ Zanck/ Zwietracht/ ꝛc.","norm":"Offenbar sind die Werke des Fleisches / als da sind: Zorn / Zank / Zwietracht / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.184100151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6769,"date":1663,"orig":"Von welchen ich euch offt zuvor geſagt habe/ und ſage noch zuvor/ daß/ die ſolches thun/ das Reich Gottes nicht ererben werden/ ſagt Paulus/ Galat.","norm":"Von welchen ich euch oft zuvor gesagt habe / und sage noch zuvor / dass / die solches tun / das Reich Gottes nicht ererben werden / sagt Paulus / Galat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.789599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6770,"date":1663,"orig":"5. und Matth. 18. ſagt Chriſtus:","norm":"5. und Matth. 18. sagt Christus:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.267899990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6771,"date":1663,"orig":"Es ſey denn/ daß ihr wider umbkehret/ und werdet wie die Kinder/ ſo koͤnnet ihr nicht ins Himmelreich kommen.","norm":"Es sei denn / dass ihr wieder umkehret / und werdet wie die Kinder / so könnet ihr nicht ins Himmelreich kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.5920000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6772,"date":1663,"orig":"Wollet ihr nun Theil haben am Reich Gottes/ ſo muͤſt ihr es machen wie die Kinder.","norm":"Wollet ihr nun Teil haben am Reich Gottes / so müsst ihr es machen wie die Kinder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.308599948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6773,"date":1663,"orig":"Wie machen es aber die Kinder?","norm":"Wie machen es aber die Kinder?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.446599960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6774,"date":1663,"orig":"Sie werden zwar unterweilen untereinander uneins/ aber ſie vertragen ſich bald wider.","norm":"Sie werden zwar unterweilen untereinander uneins / aber sie vertragen sich bald wieder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.772600173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6775,"date":1663,"orig":"Eben alſo muͤſſet ihr auch thun/ und muͤſſet/ eh die Sonne am Himmel untergehet/ euch mit eurem Nechſten vertragen.","norm":"Eben also müsset ihr auch tun / und müsset / ehe die Sonne am Himmel untergehet / euch mit eurem Nächsten vertragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.582099914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6776,"date":1663,"orig":"Wo nicht/ und ihr ſterbet mit verbitterten unverſoͤhntem Hertzen/ ſo habt ihr kein Theil am Himmel/ und betet vergebens:","norm":"Wo nicht / und ihr sterbet mit verbitterten unversöhntem Herzen / so habt ihr kein Teil am Himmel / und betet vergebens:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.746300220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6777,"date":1663,"orig":"Zukomm uns dein Reich.","norm":"Zukomme uns dein Reich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.397999763488769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6778,"date":1663,"orig":"Gott mag nicht hoͤren/ wann ihr mit rachgierigem unverſoͤhntem Hertzen betet uñ ſprechet: Dein Wille geſchehe.","norm":"Gott mag nicht hören / wann ihr mit rachgierigem unversöhntem Herzen betet und sprechet: Dein Wille geschehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.227200031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6779,"date":1663,"orig":"Dann das iſt Gottes Wille und Verhaͤngnuß/ daß ihr umb euer anderen laͤngſt zuvor begangenen Suͤnden willen ſolt unrecht leiden/ wie zu ſehen auß dem 28. C. deß 5. B. Moſis/ da Gott erzehlet/ wie er die jenigen/ welche ſich an ihm verſuͤndigen/ ſtraffen wolle/ und unter andern ſagt: Du ſolt Gewalt und Unrecht leiden dein lebenlang/ und ſol dir niemand helffen.","norm":"Dann das ist Gottes Wille und Verhängnis / dass ihr um euer anderen längst zuvor begangenen Sünden Willen sollt Unrecht leiden / wie zu sehen aus dem 28. C. des 5. B. Mosis / da Gott erzählt / wie er diejenigen / welche sich an ihm versündigen / strafen wolle / und unter anderen sagt: Du sollt Gewalt und Unrecht leiden dein Leben lang / und soll dir niemand helfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.792300224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6780,"date":1663,"orig":"Was hatten die Juden den Philiſtern/ den Medianitern/ den Moabitern/ den Koͤnigen von Aſſyrien und anderen gethan?","norm":"Was hatten die Juden den Philistern / den Medianietern / den Moabitern / den Königen von Assyrien und anderen getan?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.657800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6781,"date":1663,"orig":"Was hatten ſie dem Koͤnige Nebucadnezar gethan/ da er ſie in die Babyloniſche Gefaͤngnis fuͤhrete?","norm":"Was hatten sie dem Könige Nebukadnezar getan / da er sie in die Babylonische Gefängnis führte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.298399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6782,"date":1663,"orig":"Was hatten ſie dem Tito gethan/ der ſie mit ſeiner Armee uͤberzog/ das gantze Land verderbete/ und die Hauptſtatt Jeruſalem/ die ſchoͤneſte und beruͤhmſte in gantz Orient/ in die Aſchen legte?","norm":"Was hatten sie dem Tito getan / der sie mit seiner Armee überzog / das ganze Land verderbte / und die Hauptstadt Jerusalem / die schönste und berühmst in ganz Orient / in die Aschen legte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.032000064849853} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6783,"date":1663,"orig":"Nichtes haben ſie ihnen gethan.","norm":"Nichts haben sie ihnen getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.082300186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6784,"date":1663,"orig":"Es war lauter Gewalt und unrecht.","norm":"Es war lauter Gewalt und Unrecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.271599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6785,"date":1663,"orig":"Aber Gott ſtraffete der Juden andere laͤngſt begangene Suͤnde durch Suͤnder Und das iſt auch Gottes Wille/ daß ihr durch andere Leute umb eurer andern Suͤnden willen ſolt geplaget und tribuliret werden.","norm":"Aber Gott strafte der Juden andere längst begangene Sünde durch Sünder und das ist auch Gottes Wille / dass ihr durch andere Leute um eurer anderen Sünden Willen sollt geplagt und tribulieret werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0640997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6786,"date":1663,"orig":"Warumb ergebt ihr euch denn nicht willig und gedultig darein?","norm":"Warum ergebt ihr euch denn nicht willig und geduldig darein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.991600036621093} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6787,"date":1663,"orig":"Warumb machet ihr es nicht wie David/ da ihm der Simei fluchte/ da dachte er/ er habe es anderswo wol verſchuldet/ deß Simei gifftige Zunge ſey ihm ein heilſames Scheermeſſer/ dadurch ihm das Geſchwuͤr ſeines Gewiſſens eroͤffnet wuͤrde.","norm":"Warum macht ihr es nicht wie David / da ihm der Simei fluchte / da dachte er / er habe es anderswo wohl verschuldet / des Simei giftige Zunge sei ihm ein heilsames Schermesser / dadurch ihm das Geschwür seines Gewissens eröffnet würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.673099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6788,"date":1663,"orig":"Er erkant/ daß er an dem Uria hab gehandelt wie ein Bluthund.","norm":"Er erkannt / dass er an dem Uria habe gehandelt wie ein Bluthund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.11460018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6789,"date":1663,"orig":"Darumb wolt er dem Simei damals den Hals nicht brechen laſſen/ ſondern als Abiſai der Sohn Zeruja zu dem Koͤnig ſagte:","norm":"Darum wollt er dem Simei damals den Hals nicht brechen lassen / sondern als Abisai der Sohn Zeruja zu dem König sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.136300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6790,"date":1663,"orig":"Solte dieſer todter Hund meinem Herrn dem Koͤnig fluchen?","norm":"Sollte dieser toter Hund meinem Herrn dem König fluchen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.722099781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6791,"date":1663,"orig":"Jch wil hingehen und ihm den Kopff abreiſſen.","norm":"Ich will hingehen und ihm den Kopf abreißen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.973599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6792,"date":1663,"orig":"Da antwortet der Koͤnig:","norm":"Da antwortet der König:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.92609977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6793,"date":1663,"orig":"Laß ihn fluchen/ dann der HErr hats ihn geheiſſen/ fluche David/ 2. Sam. 16. GOtt mag es nicht hoͤren/ wenn ihr unverſoͤhnlicher Lucidor betet und ſprecht: Unſer taͤglich Brodt gib uns heute.","norm":"Lass ihn fluchen / dann der Herr hat es ihn geheißen / fluche David / 2. Sam. 16. Gott mag es nicht hören / wenn ihr unversöhnlicher Lucidor betet und sprecht: Unser täglich Brot gib uns heute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.266200065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6794,"date":1663,"orig":"Jhr ſprechet nicht mein taͤglich Brot/ ſondern UNSER taͤglich Brodt.","norm":"Ihr sprechet nicht mein täglich Brot / sondern UNSER täglich Brot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.898099899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6795,"date":1663,"orig":"Betet alſo/ daß Gott nicht allein euch/ ſondern auch eurem Feinde ein Stuͤck Brodt beſchehren wolle.","norm":"Betet also / dass Gott nicht allein euch / sondern auch eurem Feinde ein Stück Brot bescheren wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.111299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6796,"date":1663,"orig":"Aber/ was bittet ihr viel/ daß Gott eurem Widerpart Brodt gebe/ da ihr ihm doch die Augen im Kopff nicht goͤnnet?","norm":"Aber / was bittet ihr viel / dass Gott eurem Widerpart Brot gebe / da ihr ihm doch die Augen im Kopf nicht gönnet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3256001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6797,"date":1663,"orig":"GOtt mag es nicht hoͤren/ und die heiligen Engel werden betruͤbet/ wann ihr mit unverſoͤhnlichem rachgierigem Hertzen betet und ſprechet: Vergib uns unſer Schuld/ als wir vergeben unſeren Schuldigern.","norm":"Gott mag es nicht hören / und die heiligen Engel werden betrübet / wann ihr mit unversöhnlichem rachgierigem Herzen betet und sprechet: Vergib uns unser Schuld / als wir vergeben unseren Schuldigern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.953399896621704} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6798,"date":1663,"orig":"Dann/ dencket wie ihr euch in dieſen Worten verfluchet/ verdammet und vermaledeyet?","norm":"Dann / denket wie ihr euch in diesen Worten verfluchet / verdammet und vermaledeiet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.971399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6799,"date":1663,"orig":"Dencket was ihr Gott vor eine pravade machet?","norm":"Denket was ihr Gott vor eine pravade macht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.759399890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6800,"date":1663,"orig":"GOtt wil euch gerne umb ſeines lieben Sohnes willen alle eure Suͤnde vergeben/ mit dem Beding/ daß ihr auch eurem Nechſten vergebet.","norm":"Gott will euch gerne um seines lieben Sohnes Willen alle eure Sünde vergeben / mit dem Beding / dass ihr auch eurem Nächsten vergebet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.992400169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6801,"date":1663,"orig":"Allein ihr wolt nicht/ ſondern begehret/ Gott ſoll ſein Heyl an euch verſuchen/ Er ſolle ſich an euch raͤchen und euch ſtraffen.","norm":"Allein ihr wollt nicht / sondern begehret / Gott soll sein Heil an euch versuchen / Er solle sich an euch rächen und euch strafen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.905399799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6802,"date":1663,"orig":"Gleichwie ihr alle Gelegenheit ſuchen wollet/ euch an eurem Nechſten zu raͤchen und ihn zu ſtraffen.","norm":"Gleichwie ihr alle Gelegenheit suchen wollet / euch an eurem Nächsten zu rächen und ihn zu strafen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.803599834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6803,"date":1663,"orig":"Jch frage euch/ ob euch nicht die Haar zu Berge ſtehen/ ob euch nicht das Hertz im Leibe bebe/ wann ihr dencket an die ſchreckliche Wort Matth. 18. da Chriſtus ſagt: Alſo wird euch mein himmliſcher Vater auch thun/ ſo ihr nicht vergebet von eurem Hertzen/ ein jeglicher ſeinem Bruder ſeine Fehle.","norm":"Ich frage euch / ob euch nicht die Haar zu Berge stehen / ob euch nicht das Herz im Leibe bebe / wann ihr denket an die schreckliche Wort Matth. 18. da Christus sagt: Also wird euch mein himmlischer Vater auch tun / so ihr nicht vergebet von eurem Herzen / ein jeglicher seinem Bruder seine Fehle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.184500217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6804,"date":1663,"orig":"Gott mag es nicht hoͤren/ wann ihr mit unverſoͤhnlichem Hertzen betet und ſprechet:","norm":"Gott mag es nicht hören / wann ihr mit unversöhnlichem Herzen betet und sprechet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.119999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6805,"date":1663,"orig":"Und fuͤhre uns nicht in Verſuchung.","norm":"Und führe uns nicht in Versuchung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.467700004577636} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6806,"date":1663,"orig":"Dencket doch/ wie ihr GOTT verſuchet/ in dem ihr ihm anmuthet/ er ſolle euch verzeihen/ und ihr wollet eurem Nechſten nicht verzeihen.","norm":"Denket doch / wie ihr GOTT versucht / in dem ihr ihm anmutet / er solle euch verzeihen / und ihr wollet eurem Nächsten nicht verzeihen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.49340009689331} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6807,"date":1663,"orig":"Dann ihr wiſſet ja ſelbſt wol/ daß es nicht angehe.","norm":"Dann ihr wisset ja selbst wohl / dass es nicht angehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.176400184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6808,"date":1663,"orig":"Sintemal der Sohn Gottes außtruͤcklich ſagt:","norm":"Sintemal der Sohn Gottes ausdrücklich sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.174499988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6809,"date":1663,"orig":"So ihr den Menſchen ihre Fehle nicht vergebet/ ſo wird euch mein himmliſcher Vater eure Fehler auch nicht vergeben.","norm":"So ihr den Menschen ihre Fehle nicht vergebet / so wird euch mein himmlischer Vater eure Fehler auch nicht vergeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.8548998832702632} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6810,"date":1663,"orig":"Gott mag es nicht hoͤren/ wann ihr mit unverſoͤhnlichem rachgierigem Hertzen betet und ſprechet:","norm":"Gott mag es nicht hören / wann ihr mit unversöhnlichem rachgierigem Herzen betet und sprechet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.185200214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6811,"date":1663,"orig":"Erloͤſe uns von dem Ubel:","norm":"Erlöse uns von dem Übel:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.378099918365478} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6812,"date":1663,"orig":"Dann dencket wie ein groß Ungluͤck das ſey/ in Haß/ Neid und Feindſchafft leben?","norm":"Dann denket wie ein groß Unglück das sei / in Hass / Neid und Feindschaft leben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.083899974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6813,"date":1663,"orig":"Jhr habt ja in eurem Hertzen keine Ruhe/ ſondern gehet und quaͤlet euch Tag und Nacht/ und freſſet euch euer eigen Hertz. Euer rachgierige Gedaucken ſind Ottergezuͤcht/ welche ihr eigene Mutter verzehren.","norm":"Ihr habt ja in eurem Herzen keine Ruhe / sondern geht und quälet euch Tag und Nacht / und fresset euch euer eigen Herz . Euer rachgierige Gedaucken sind Ottergezücht / welche ihr eigene Mutter verzehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.996099948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6814,"date":1663,"orig":"Jſt das nicht Ubel und Ungluͤcks genug?","norm":"Ist das nicht Übel und Unglücks genug?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.753200054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6815,"date":1663,"orig":"Wann kein Himmel oder Hoͤlle were/ ſo gedencket doch/ was das zancken oder rechtfertigen fuͤr Unruhe mache?","norm":"Wann kein Himmel oder Hölle wäre / so gedenkt doch / was das zanken oder rechtfertigen für Unruhe mache?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.590400218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6816,"date":1663,"orig":"Wie manche edle Stunde es verderbe/ die man mit den Procuratoribus und Advocaten, mit verdrießlichem Brieffe ſchreiben/ mit rennen und lauffen zubringen muß?","norm":"Wie manche edle Stunde es verderbe / die man mit den Procuratoribus und Advokaten, mit verdrießlichem Briefe schreiben / mit rennen und laufen zubringen muss?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.287600040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6817,"date":1663,"orig":"Wie offt es den Schlaff breche/ und das gantze Gemuͤth verunruhen?","norm":"Wie oft es den Schlaf breche / und das ganze Gemüt beunruhigen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.553899765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6818,"date":1663,"orig":"O Ubel!","norm":"O Übel!","lang_fastText":"pt","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"fil","lang_de":0,"norm_lmscore":9.754799842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6819,"date":1663,"orig":"O Ungluͤck!","norm":"O Unglück!","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"bs","lang_de":0,"norm_lmscore":8.38010025024414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6820,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß ein Jtaliaͤniſcher Muͤnch zu Rom geweſen ſey/ zu welchem viel Schweitzer in die Beicht kommen ſeyn/ und haben gemeiniglich gebeichtet/ daß ſie ſich offt voll geſoffen haben.","norm":"Man sagt / dass ein Italienischer Münch zu Rom gewesen sei / zu welchem viel Schweizer in die Beichte kommen sein / und haben gemeiniglich gebeichtet / dass sie sich oft voll gesoffen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.043600082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6821,"date":1663,"orig":"Da habe der Muͤnch gedacht/ es muͤſſe das Vollſauffen ein ſonderliche Kurtzweil ſeyn. Habe ſich demnach auch einmal voll geſoffen.","norm":"Da habe der Münch gedacht / es müsse das Vollsaufen ein sonderliche Kurzweil sein . Habe sich demnach auch einmal voll gesoffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.794899940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6822,"date":1663,"orig":"Allein deß andern Tages/ habe er befunden ein ſolches Hauptwehe daß er nicht habe gewuſt/ wo er ſich hinwenden ſolte.","norm":"Allein des anderen Tages / habe er befunden ein solches Hauptwehe dass er nicht habe gewusst / wo er sich hinwenden sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.295599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6823,"date":1663,"orig":"Wann nun widerumb ein Schweitzer zu ihm in die Beicht kommen ſey/ und geklaget habe/ daß er ſich voll geſoſſen/ habe er ihm zur Pœnitentz alſobald aufferleget/ er ſolte ſich noch einmal voll ſauffen.","norm":"Wann nun wiederum ein Schweizer zu ihm in die Beichte kommen sei / und geklagt habe / dass er sich voll Gesosse / habe er ihm zur Pönitenz alsobald auferleget / er sollte sich noch einmal voll saufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.314899921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6824,"date":1663,"orig":"Und hab vermeynet/ damit habe er ihm Straff genug auff den Hals geladen.","norm":"Und habe vermeinet / damit habe er ihm Strafe genug auf den Hals geladen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.145199775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6825,"date":1663,"orig":"Jch will dieſes Moͤnches Namen/ dieſer action halben/ zwar nicht unter den Heiligen im Calender ſuchen.","norm":"Ich will dieses Mönches Namen / dieser Aktion halben / zwar nicht unter den Heiligen im Kalender suchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.923799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6826,"date":1663,"orig":"Allein wann ich einem/ der einen Rechtshandel gegen mich fuͤhret/ etwas boͤſes wuͤnſchen wolte/ und vermoͤge meines Chriſtenthumbs wuͤnſchen koͤnte/ ſo wolt ich ihm wuͤnſchen/ daß er einen Rechtshandel nach dem andern fuͤhren muͤſte.","norm":"Allein wann ich einem / der einen Rechtshandel gegen mich führt / etwas Böses wünschen wollte / und vermöge meines Christentums wünschen könnte / so wollte ich ihm wünschen / dass er einen Rechtshandel nach dem anderen führen müsste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.692500114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6827,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich/ daß einsmals ein vornehmer vom Adel zu mir ſagte?","norm":"Ich erinnere mich / dass einsmals ein vornehmer vom Adel zu mir sagte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.163899898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6828,"date":1663,"orig":"Er habe viel Ungluͤck.","norm":"Er habe viel Unglück.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6149001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6829,"date":1663,"orig":"1. Habe er eine boͤſe Frau.","norm":"1. Habe er eine böse Frau.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.192599773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6830,"date":1663,"orig":"2. Habe er viel Landguͤter und kein baar Geld/ und ſoͤlle in wehrenden Kriegsweſen viel Contribution geben/ und die Guͤter tragen nichts ein.","norm":"2. Habe er viel Landgüter und kein Bargeld / und solle in währenden Kriegswesen viel Kontribution geben / und die Güter tragen nichts ein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.058199882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6831,"date":1663,"orig":"3. Sey er nicht geſund.","norm":"3. Sei er nicht gesund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.708099842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6832,"date":1663,"orig":"4. Habe er einen Rechts-proceß mit ſeinem Vettern.","norm":"4. Habe er einen Rechtsprozess mit seinem Vettern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.229599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6833,"date":1663,"orig":"Allein bey dem Rechts-proceß machten ihm die Procuratores und Advocaten ſo viel zu ſchaffen/ daß er der andern Ungluͤck leicht vergeſſe.","norm":"Allein bei dem Rechtsprozess machten ihm die Procuratores und Advokaten so viel zu schaffen / dass er der anderen Unglück leicht vergesse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.760200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6834,"date":1663,"orig":"Nun ſehet/ von dieſem Ubel/ von dieſem Ungluͤck/ wolte euch Gott gerne erloͤſet ſehen/ befihlet euch demnach/ daß ihr das boͤſe mit gutem uͤberwinden/ und eurem Feind feurige Kohlen auff ſein Haupt ſamlen ſollet/ allein ihr wollet nicht.","norm":"Nun sehet / von diesem Übel / von diesem Unglück / wollte euch Gott gerne erlöset sehen / befiehlt euch demnach / dass ihr das böse mit gutem überwinden / und eurem Feind feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln sollet / allein ihr wollet nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.539599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6835,"date":1663,"orig":"Jch ſehe daß ihr es mit dem gemeinen Nutzen treulich und redlich meinet.","norm":"Ich sehe dass ihr es mit dem gemeinen Nutzen treulich und redlich meinet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.777500152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6836,"date":1663,"orig":"Allein/ ſo lang ihr in Haß und Uneinigkeit mit eurem Nechſten lebet/ iſt alle eure Muͤh und Arbeit/ die ihr des gemeinen beſten wegen anwendet/ vergebens und umbſonſt.","norm":"Allein / so lang ihr in Hass und Uneinigkeit mit eurem Nächsten lebet / ist alle eure Mühe und Arbeit / die ihr des gemeinen besten wegen anwendet / vergebens und umsonst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6828999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6837,"date":1663,"orig":"Dann S.","norm":"Dann S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"mt","lang_cld3":"fy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.275899887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6838,"date":1663,"orig":"Paulus ſagt: Wann ich ſchon meinen Leib brennen ließ/ und haͤtte die Liebe nicht/ ſo iſt es mir nichts nuͤtze.","norm":"Paulus sagt: Wann ich schon meinen Leib brennen ließ / und hätte die Liebe nicht / so ist es mir nichts nütze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.769800186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6839,"date":1663,"orig":"Jedermann gibt euch das Zeugniß/ daß ihr ſonſt in aͤuſſerlichem Handel und Wandel euch erbar erzeiget/ daß ihr kein Flucher/ kein Hurer ſeyd.","norm":"Jedermann gibt euch das Zeugnis / dass ihr sonst in äußerlichem Handel und Wandel euch ehrbar erzeiget / dass ihr kein Flucher / kein Hurer seid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.80649995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6840,"date":1663,"orig":"Allein/ in dem ihr Feindſchafft und Uneinigkeit mit eurem Nechſten lebet/ ſuͤndiget ihr wieder alle Gebot Gottes.","norm":"Allein / in dem ihr Feindschaft und Uneinigkeit mit eurem Nächsten lebet / sündiget ihr wieder alle Gebot Gottes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.775199890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6841,"date":1663,"orig":"Dann das iſt die Summa der Geboten Gottes: Du ſolt GOtt deinen HErrn lieben von gantzem Hertzen/ von gantzer Seele/ von gantzem Gemuͤthe/ und deinen Nechſten als dich ſelbſt.","norm":"Dann das ist die Summa der Geboten Gottes: Du sollt Gott deinen Herrn lieben von ganzem Herzen / von ganzer Seele / von ganzem Gemüte / und deinen Nächsten als dich selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.167900085449218} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6842,"date":1663,"orig":"Die Feindſchaft aber/ ſo ihr zu eurem Nechſten traget/ iſt eine Zerſtoͤrerin der Liebe Gottes.","norm":"Die Feindschaft aber / so ihr zu eurem Nächsten traget / ist eine Zerstörerin der Liebe Gottes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.591000080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6843,"date":1663,"orig":"Dann S. Johannes ſagt:","norm":"Dann S. Johannes sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"ga","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.671899795532227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6844,"date":1663,"orig":"Wer da ſpricht/ er liebe GOtt und haſſet ſeinen Bruder/ der iſt ein Luͤgner.","norm":"Wer da spricht / er liebe Gott und hasset seinen Bruder / der ist ein Lügner.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.7421998977661133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6845,"date":1663,"orig":"Dann wer ſeinen Bruder nicht liebet/ den er ſihet?","norm":"Dann wer seinen Bruder nicht liebet / den er sieht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.282899856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6846,"date":1663,"orig":"Wie ſolt er Gott lieben/ den er nicht ſihet?","norm":"Wie sollt er Gott lieben / den er nicht sieht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.336100101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6847,"date":1663,"orig":"Wo nun nicht iſt die Liebe Gottes und des Nechſten/ da iſt kein Glaube.","norm":"Wo nun nicht ist die Liebe Gottes und des Nächsten / da ist kein Glaube.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.704800128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6848,"date":1663,"orig":"Dann der Glaube iſt durch die Liebe thaͤtig.","norm":"Dann der Glaube ist durch die Liebe tätig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.097499847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6849,"date":1663,"orig":"Wo kein Glaube iſt/ da iſt kein Wollgefallen GOttes. Heb. 11. Ja was nicht auß dem Glauben geſchicht/ das iſt Suͤnde/ Roͤm. am 14.","norm":"Wo kein Glaube ist / da ist kein Wollgefallen GOttes. Heb. 11. Ja was nicht aus dem Glauben geschieht / das ist Sünde / Röm. am 14.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.809000015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6850,"date":1663,"orig":"So lang ihr nun in Uneinigkeit mit eurem Nechſten lebet/ iſt vergebens und umbſonſt/ daß ihr euch ruͤhmet/ ihr ſeyd ein Lutheraner.","norm":"Solang ihr nun in Uneinigkeit mit eurem Nächsten lebet / ist vergebens und umsonst / dass ihr euch rühmet / ihr seid ein Lutheraner.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.49970006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6851,"date":1663,"orig":"Es iſt umbſonſt daß ihr ſprechet/ ihr glaubet alles/ was in der unveraͤnderten Augſpurgiſchen Confeſſion, in deren Apologi, in den Schmalkaldiſchen Artickuln/ in der Formula Concordiæ, in beyden Catechismis Lutheri ſtehet.","norm":"Es ist umsonst dass ihr sprechet / ihr glaubet alles / was in der unveränderten Augsburgischen Konfession, in deren Apologi, in den Schmalkaldischen Artickuln / in der Formula Concordiae, in beiden Catechismis Luthers steht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.238900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6852,"date":1663,"orig":"Sondern Gott hat eben ſo groſſen Mißfallen an euch/ als an Juden und Portugieſen/ an Tuͤrcken und Heyden/ an Arrianern und Photinianern und andern Ketzern.","norm":"Sondern Gott hat eben so großen Missfallen an euch / als an Juden und Portugiesen / an Türken und Heiden / an Arianern und Photinianern und anderen Ketzern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.955999851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6853,"date":1663,"orig":"Dann mit dem Mund ſprechet ihr zwar auß dem Apoſtoliſchen Glauben/ daß ihr glaubet an JEſum Chriſtum/ Gottes eingebornen Sohn/ der da kommen werde zu richten die Lebendigen und die Todten.","norm":"Dann mit dem Mund sprechet ihr zwar aus dem Apostolischen Glauben / dass ihr glaubet an Jesus Christus / Gottes eingeborenen Sohn / der da kommen werde zu richten die Lebendigen und die Toten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.042600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6854,"date":1663,"orig":"Allein ihr unterſtehet euch mit eurem rachgierigen Hertzen Chriſtum ſeines Ampts zu entſetzen/ und von ſeinẽ Richterſtuel zu ſtoſſen.","norm":"Allein ihr unterstehet euch mit eurem rachgierigen Herzen Christus seines Amts zu entsetzen / und von seinen Richterstuel zu stoßen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.150400161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6855,"date":1663,"orig":"Jhr greiffet Gott gleichſam in ſein Schwerd/ und wolt nicht zugeben/ daß Er ſoll Richter ſeyn/ und euch an eurem Feind rechen.","norm":"Ihr greifet Gott gleichsam in sein Schwert / und wollt nicht zugeben / dass er soll Richter sein / und euch an eurem Feind rächen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0971999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6856,"date":1663,"orig":"Da doch Gott außdruͤcklich ſagt:","norm":"Da doch Gott ausdrücklich sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.37529993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6857,"date":1663,"orig":"Die Rach iſt mein/ Jch wil vergelten.","norm":"Die Rache ist mein / Ich will vergelten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.850599765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6858,"date":1663,"orig":"Welchen Spruch S. Paulus auß Moſe widerholet/ und ſchreibet an ſeine Roͤmer Cap. 12. Jſts muͤglich/ ſo viel an euch iſt/ ſo habet mit allen Menſchen Friede.","norm":"Welchen Spruch S. Paulus aus Mose wiederholet / und schreibet an seine Römer Cap. 12. Ist es möglich / so viel an euch ist / so habet mit allen Menschen Friede.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.486499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6859,"date":1663,"orig":"Raͤchet euch ſelbſt nicht/ denn es ſtehet geſchriben: Mein iſt die Rache/ ich wil veꝛgelten/ ſpricht der HErr.","norm":"Rächet euch selbst nicht / denn es steht geschrieben: Mein ist die Rache / ich will vergelten / spricht der Herr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.988199949264526} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6860,"date":1663,"orig":"Gleich wie nun kein Richter leiden kan/ daß ihm ein ander in ſein Ampt greiffe/ alſo kan es Gott viel weniger leiden/ daß ein elender Menſch Jhm nach ſeinem Richter-Stab greiffe/ und Jhm ſein Richterliches Schwerd gleichſam auß der Hand reiſſen wolle.","norm":"Gleich wie nun kein Richter leiden kann / dass ihm ein ander in sein Amt greife / also kann es Gott viel weniger leiden / dass ein elender Mensch ihm nach seinem Richterstab greife / und ihm sein richterliches Schwert gleichsam aus der Hand reißen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.636199951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6861,"date":1663,"orig":"Es faͤllt auch ein ſolcher elender rachgieriger Menſch dadurch ſelbſt in die Hand des ſtrengen Richters der Lebendigen und der Todten/ der ihn darnach in den Kercker wirfft/ und dem Peiniger uͤberantwoͤrtet.","norm":"Es fällt auch ein solcher elender rachgieriger Mensch dadurch selbst in die Hand des strengen Richters der Lebendigen und der Toten / der ihn danach in den Kerker wirft / und dem Peiniger überantwortet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.189499855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6862,"date":1663,"orig":"Summa/ es wird ein unbarmhertzig Gericht uͤber den ergehen/ der keine Barmhertzigkeit gethan hat/ wie der Apoſtel Jacob bezeuget Cap. 2. Umb dieſer Urſachen willen ſind unſere Vorfahren ſo ſorgfaͤltig geweſen/ wann ſie zu jemand kommen/ der hat ſterben wollen/ iſt dieſes eine unter ihren vornembſten Fragen geweſen:","norm":"Summa / es wird ein unbarmherzig Gericht über den ergehen / der keine Barmherzigkeit getan hat / wie der Apostel Jacob bezeuget Cap. 2. Um dieser Ursachen Willen sind unsere Vorfahren so sorgfältig gewesen / wann sie zu jemand kommen / der hat sterben wollen / ist dieses eine unter ihren vornehmsten Fragen gewesen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.317500114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6863,"date":1663,"orig":"Ob ſie auch zu jemand Feindſchafft haben:","norm":"Ob sie auch zu jemand Feindschaft haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4573001861572275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6864,"date":1663,"orig":"Ob ſie auch jedermann verzeihen und vergeben wollen/ damit ſie nicht fallen in die Hand des erſchraͤcklichen Richters der Lebendigen und der Todten/ Lucidor, Lucidor, So oft ihr euꝛen Namen hoͤret nennen/ ſo dencket/ daß euch derſelbige gegeben ſey bey der H. Tauffe.","norm":"Ob sie auch jedermann verzeihen und vergeben wollen / damit sie nicht fallen in die Hand des erschrecklichen Richters der Lebendigen und der Toten / Lucidor, Lucidor, so oft ihr euren Namen höret nennen / so denket / dass euch derselbige gegeben sei bei der H. Taufe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.660200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6865,"date":1663,"orig":"Wann ihr aber in Haß und Uneinigkeit ſtecket/ ſo machet ihr Unluſt der heiligen hochgelobten Dreyfaltigkeit/ Gott dem Vater/ dem Sohn/ und dem H. Geiſt/ in deren Namen ihr getaufft ſeyd.","norm":"Wann ihr aber in Hass und Uneinigkeit stecket / so macht ihr Unlust der heiligen hochgelobten Dreifaltigkeit / Gott dem Vater / dem Sohn / und dem H. Geist / in deren Namen ihr getauft seid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.83459997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6866,"date":1663,"orig":"Die heilige hochgelobte Drey-Einigkeit/ hat Luſt und Gefallen an dreyen Dingen/ 1. Wann Bruͤder eins ſind/ 2. Wann Nachbaren ſich lieb haben/ 3. Wann Mann und Weib ſich wol mit einander begehen.","norm":"Die heilige hochgelobte Dreieinigkeit / hat Lust und Gefallen an drei Dingen / 1. Wann Brüder eins sind / 2. Wann Nachbarn sich lieb haben / 3. Wann Mann und Weib sich wohl miteinander begehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.638999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6867,"date":1663,"orig":"Dann/ wie fein und lieblich iſts/ ſagt David im 133. Pſalm/ wenn Bruͤder (Blutsverwandten und Collegen,) eintraͤchtig bey einander wohnen?","norm":"Dann / wie fein und lieblich ist es / sagt David im 133. Psalm / wenn Brüder (Blutsverwandten und Kollegen,) einträchtig bei einander wohnen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.312099933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6868,"date":1663,"orig":"Wie der koͤſtliche Balſam iſt/ der vom Haupt Aaron herab fleuſt in ſeinen gantzen Bart/ der herab fleuſt in ſein Kleid/ Wie der Tau/ der von Hermon herab faͤllt auff die Berge Zion.","norm":"Wie der köstliche Balsam ist / der vom Haupt Aaron herab fließt in seinen ganzen Bart / der herab fließt in sein Kleid / Wie der Tau / der von Hermon herab fällt auf die Berge Zion.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.144299983978271} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6869,"date":1663,"orig":"Daſelbſt verheiſſet der HErr Segen und Leben immer und ewiglich.","norm":"Daselbst verheißt der Herr Segen und Leben immer und ewiglich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.414299964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6870,"date":1663,"orig":"Wo aber Uneinigkeit/ Zanck und Zwietracht zwiſchen Bruͤdern/ Blutsverwandten/ Nachbarn und Collegen iſt/ da wandert GOtt endlich mit ſeinem Segen hinweg/ und ruffet der Duͤrre/ daß alles unter den Haͤnden verſchwindet.","norm":"Wo aber Uneinigkeit / Zank und Zwietracht zwischen Brüdern / Blutsverwandten / Nachbarn und Kollegen ist / da wandert Gott endlich mit seinem Segen hinweg / und rufet der Dürre / dass alles unter den Händen verschwindet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.793099880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6871,"date":1663,"orig":"Die Hollaͤnder laſſen auff ihre Ducaten praͤgen dieſe Worte:","norm":"Die Holländer lassen auf ihre Dukaten prägen diese Worte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4008002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6872,"date":1663,"orig":"Concordiâ res parvæ creſcunt, das iſt:","norm":"Concordia res parvae crescunt, das ist:","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.594399929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6873,"date":1663,"orig":"Einigkeit macht kleine Dinge groß.","norm":"Einigkeit macht kleine Dinge groß.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.921199798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6874,"date":1663,"orig":"Diß iſt eine Sententz/ die wol wehrt iſt/ daß ſie auff Gold geſchrieben werde.","norm":"Dies ist eine Sentenz / die wohl wert ist / dass sie auf Gold geschrieben werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5742998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6875,"date":1663,"orig":"Aber wann ihr es nicht anders machen wollet/ ſo ſchreibet heute nicht auff Gold/ ſondern in euer Hertz dieſe Wort:","norm":"Aber wann ihr es nicht anders machen wollet / so schreibet heute nicht auf Gold / sondern in euer Herz diese Wort:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.46589994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6876,"date":1663,"orig":"Concordiâ res parvæ creſcunt, Diſcordiâ res magnæ dilabuntur.","norm":"Concordia res parvae crescunt, Discordia res magnae dilabuntur.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.409999847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6877,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6878,"date":1663,"orig":"Einigkeit mehrt kleine Ding/ Zwietracht macht ein groß Gut gering.","norm":"Einigkeit mehrt kleine Ding / Zwietracht macht ein groß Gut gering.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.808300018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6879,"date":1663,"orig":"Verzeihet mir Lucidor, ich muß eine Frage an euch thun.","norm":"Verzeihet mir Lucidor, ich muss eine Frage an euch tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.241899967193603} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6880,"date":1663,"orig":"Wie kompts doch/ daß der Sohn GOttes den Chriſten die Einigkeit ſo hoch anbefohlen hat/ und es iſt unter Juden/ Tuͤrcken und Tartarn ſolche Uneinigkeit nicht/ als unter den Chriſten?","norm":"Wie kommt doch / dass der Sohn Gottes den Christen die Einigkeit so hoch anbefohlen hat / und es ist unter Juden / Türken und Tataren solche Uneinigkeit nicht / als unter den Christen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.874899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6881,"date":1663,"orig":"Wie kompt es doch/ daß die Teuffel untereinander einig ſind/ daß eine gantze Legion Teufel ſich in einem beſeſſenen Menſchen vertragen konte/ alſo/ daß keiner den andern austrieb/ und die Menſchen wollen ſich nicht nebeneinander vertragen?","norm":"Wie kommt es doch / dass die Teufel untereinander einig sind / dass eine ganze Legion Teufel sich in einem besessenen Menschen vertragen konnte / also / dass keiner den anderen austrieb / und die Menschen wollen sich nicht nebeneinander vertragen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.820199966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6882,"date":1663,"orig":"Cain hatte nur einen einigen Bruder.","norm":"Kain hatte nur einen einigen Bruder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.700500011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6883,"date":1663,"orig":"Sie beyde waren reich genug.","norm":"Sie beide waren reich genug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.617800235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6884,"date":1663,"orig":"Die gantze Welt ſtund ihnen offen.","norm":"Die ganze Welt stand ihnen offen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.710400104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6885,"date":1663,"orig":"Gleichwol konte ſich der Cain mit ſeinem Bruder Abel nicht vertragen/ ſondern ſchlug ihn todt/ und erſchlug auf einmal den vierten Theil des gantzẽ menſchlichen Geſchlechts.","norm":"Gleichwohl konnte sich der Kain mit seinem Bruder Abel nicht vertragen / sondern schlug ihn tot / und erschlug auf einmal den vierten Teil des Ganzen menschlichen Geschlechts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.964099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6886,"date":1663,"orig":"Jſmael und Jſaac haͤtten alle beyde in Abrahams Hauß gute Tage haben koͤnnen/ aber Jſmael kunte den Jſaac nicht vertragen/ darumb muſte er fort in die Wuͤſte/ darinn er bey nahe fuͤr Durſt geſtorben waͤre.","norm":"Jsmael und Jsaac hätten alle beide in Abrahams Haus gute Tage haben können / aber Jsmael konnte den Jsaac nicht vertragen / darum musste er fort in die Wüste / darin er bei nahe für Durst gestorben wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.065899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6887,"date":1663,"orig":"Ach wie koͤntet ihr und euer Couſin ſo gute Tage haben/ wañ ihr nur ſelbſt woltet!","norm":"Ach wie könntet ihr und euer Cousin so gute Tage haben / wann ihr nur selbst wolltet!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.919899940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6888,"date":1663,"orig":"Aber wem ſol ich euch vergleichen Lucidor?","norm":"Aber wem soll ich euch vergleichen Lucidor?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.57859992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6889,"date":1663,"orig":"Jhr ſeyd gleich einem wuͤtenden Waſſerſtrom/ wann der uber das Ufer außlaufft/ ſo reiſſet es alles umb/ was er antrifft.","norm":"Ihr seid gleich einem wütenden Wasserstrom / wann der uber das Ufer auslauft / so reißet es alles um / was er antrifft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.089499950408935} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6890,"date":1663,"orig":"Alſo wenn die Wellen der rachgier in eurem Hertzen auffſteigen/ ſo wolt ihr alles uͤberſchwemmen/ und ſchonet offt nicht eurer Eltern/ eures nahen Gebluͤts und anderer/ denen ihr reſpect ſchuldig ſeyd?","norm":"Also wenn die Wellen der Rachgier in eurem Herzen aufsteigen / so wollt ihr alles überschwemmen / und schonet oft nicht eurer Eltern / eures nahen Geblüts und anderer / denen ihr Respekt schuldig seid?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.016799926757812} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6891,"date":1663,"orig":"Wem ſoll ich euch abermals vergleichen?","norm":"Wem soll ich euch abermals vergleichen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.868800163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6892,"date":1663,"orig":"Jhr ſeyd gleich dem Thier bey dem Propheten Daniel/ mit den ſieben Hoͤrnern und eiſern Zaͤhnen/ welches alles zermalmen wil/ was ihm fuͤrkompt.","norm":"Ihr seid gleich dem Tier bei dem Propheten Daniel / mit den sieben Hörnern und eisern Zähnen / welches alles zermalmen will / was ihm vorkommt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.687699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6893,"date":1663,"orig":"O wie werden ſich die Teufel erfreuen/ wann ein ſolcher unverſoͤhnlicher zanckſichtiger Menſch zum H. Abendmal gehet!","norm":"O wie werden sich die Teufel erfreuen / wann ein solcher unversöhnlicher zanksichtiger Mensch zum H. Abendmahl geht!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.026199817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6894,"date":1663,"orig":"Sie werden dencken/ gehe nur hin/ und trincke das Blut JESU Chriſti/ das am Stam̃e des Creutzes fuͤr dich vergoſſen iſt/ ich wil dir einmal einen Kelch des hoͤlliſchen Feuers einſchencken.","norm":"Sie werden denken / gehe nur hin / und trinke das Blut Jesu Christi / das am Stamme des Kreuzes für dich vergossen ist / ich will dir einmal einen Kelch des höllischen Feuers einschenken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.428400039672852} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6895,"date":1663,"orig":"Du biſt Gott deinem HErꝛn bey dieſer Mahlzeit eben ſo wilkom̃en/ als der Verraͤhter Judas/ und die Juden/ welche Chriſtum gecreutziget habẽ.","norm":"Du bist Gott deinem Herrn bei dieser Mahlzeit eben so willkommen / als der Verräter Judas / und die Juden / welche Christus gekreuzigt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.819499969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6897,"date":1663,"orig":"Lucidor, ich liebe euch wie meine eigene Seele.","norm":"Lucidor, ich liebe euch wie meine eigene Seele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.105899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6898,"date":1663,"orig":"Wann aber euer Nacke nicht iſt/ wie eine eiſerne Adel/ wann euer Stirn nicht gantz ehern iſt/ Eſa. 46. ſo bitte ich euch umb euer zeitlichen und ewigen Wolfahrt willen/ ihr wollet betrachten/ was Chriſtus ſagt Matth. 5. Wann du deine Gabe auff den Altar opfferſt/ und wirſt allda eingedenck/ daß dein Bruder etwas wider dich habe/ ſo las deine Gabe vor dem Altar/ und gehe zuvor hin/ und verſoͤhne dich mit deinem Bruder/ und alsdenn komme/ und opffere deine Gabe auff dem Altar.","norm":"Wann aber euer Nacke nicht ist / wie eine eiserne Adel / wann euer Stirn nicht ganz ehern ist / Esa. 46. so bitte ich euch um euer zeitlichen und ewigen Wohlfahrt Willen / ihr wollet betrachten / was Christus sagt Matth. 5. Wann du deine Gabe auf den Altar opferst / und wirst allda eingedenk / dass dein Bruder etwas wider dich habe / so las deine Gabe vor dem Altar / und gehe zuvor hin / und versöhne dich mit deinem Bruder / und alsdann komme / und opfere deine Gabe auf dem Altar.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.601200103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6899,"date":1663,"orig":"Kein Opffer/ kein Opffer/ ſag ich/ iſt Gott angenehm das von rachgierigem Hertzen/ und rachgieriger Hand kommet.","norm":"Kein Opfer / kein Opfer / sage ich / ist Gott angenehm das von rachgierigem Herzen / und rachgieriger Hand kommet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.817599773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6900,"date":1663,"orig":"Gott ruffet Hoſ. 6. Jch habe Luſt an der Liebe und nicht am Opffer.","norm":"Gott rufet Hos. 6. Ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.94320011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6901,"date":1663,"orig":"Und Matth. 7. widerholet der Sohn Gottes dieſe Worte/ und ſagt: Gehet hin und lernet/ was das ſey/ Jch habe Luſt an der Barmhertzigkeit/ und nicht am Opffer.","norm":"Und Matth. 7. wiederholet der Sohn Gottes diese Worte / und sagt: Gehet hin und lernet / was das sei / Ich habe Lust an der Barmherzigkeit / und nicht am Opfer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.028500080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6902,"date":1663,"orig":"Wann ihr auff den Abend zu Bette gehet/ werdet ihr ohne Zweifel den Abendſegen leſen/ und euch Gott auffopffern und anbefehlen mit Leib und Seel/ und allem was ihr habt.","norm":"Wann ihr auf den Abend zu Bette geht / werdet ihr ohne Zweifel den Abendsegen lesen / und euch Gott aufopfern und anbefehlen mit Leib und Seele / und allem was ihr habt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.033699989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6903,"date":1663,"orig":"Das iſt vor und an ſich ſelbſt ein heilig/ lebendig/ Gott wolgefaͤllig Opffer/ wie Paulus redet Rom. 12. Allein/ wann ihr ein unverſoͤhnlich Hertz behaltet/ ſo iſt diß Abendopffer/ diß Abend-Gebet/ ein unheiliges/ todtes/ Gott mißfaͤlliges Opffer/ und Gott wird es eben ſo wenig mit gnaͤdigen Augen anſehen/ als des Bruder-Moͤrders Cains.","norm":"Das ist vor und an sich selbst ein heilig / lebendig / Gott wohlgefällig Opfer / wie Paulus redet Rom . 12. Allein / wann ihr ein unversöhnlich Herz behaltet / so ist dies Abendopfer / dies Abendgebet / ein unheiliges / totes / Gott missfälliges Opfer / und Gott wird es ebenso wenig mit gnädigen Augen ansehen / als des Brudermörders Zains.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.952300071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6904,"date":1663,"orig":"Es iſt heute Sontag/ wann ihr euch nun fuͤr einen rechtſchaffenen Chriſten außgebet/ ſo werdet ihr auch heute/ da ihr zur Predigt habt laͤuten hoͤren/ ohne Zweiffel dieſe oder dergleichen Chriſtliche Gedancken gehabt/ und in eurem Hertzen geſprochen haben:","norm":"Es ist heute Sonntag / wann ihr euch nun für einen rechtschaffenen Christen ausgebet / so werdet ihr auch heute / da ihr zur Predigt habt läuten hören / ohne Zweifel diese oder dergleichen christliche Gedanken gehabt / und in eurem Herzen gesprochen haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.248000144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6905,"date":1663,"orig":"Nun komme du heilige hochgelobte Dreyfaltigkeit/ komme zu mir/ und mache deine Wohnung in mir.","norm":"Nun komme du heilige hochgelobte Dreifaltigkeit / komme zu mir / und mache deine Wohnung in mir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.16510009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6906,"date":1663,"orig":"Du haſt mir ſechs Tage arbeiten helffen/ ruhe nun auch am ſiebenden Tage in meinem Hertzen/ und laß mich ruhen in dir.","norm":"Du hast mir sechs Tage arbeiten helfen / ruhe nun auch am siebenten Tage in meinem Herzen / und lass mich ruhen in dir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.508900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6907,"date":1663,"orig":"Ach mein hertzliebes Jeſulein/ mache dir ein rein ſanfft Bettelein/ zu ruhen in meines Hertzen Schrein/ daß ich nimmermehr vergeſſe dein.","norm":"Ach mein herzliebes Jesulein / mache dir ein rein sanft Betteleien / zu ruhen in meines Herzen Schrein / dass ich nimmermehr vergesse dein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.977200031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6908,"date":1663,"orig":"Allein wenn euer Hertz mit Haß und Rachgier erfuͤllet iſt/ ſo hat Gott keinen Luſt darinnen zu wohnen/ Denn Gott wohnet in der Stille zu Zion.","norm":"Allein wenn euer Herz mit Hass und Rachgier erfüllet ist / so hat Gott keinen Lust darinnen zu wohnen / Denn Gott wohnet in der Stille zu Zion.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.333099842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6909,"date":1663,"orig":"Einem rachgierigen Hertzen aber gehet es wie Babel und Jeruſalem nach ihrer Zerſtoͤrung.","norm":"Einem rachgierigen Herzen aber geht es wie Babel und Jerusalem nach ihrer Zerstörung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.588500022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6910,"date":1663,"orig":"Denn da wurden ſie eine Behauſung aller unreinen Voͤgel/ da huͤpffeten Feld-Teuffel und Drachen.","norm":"Denn da wurden sie eine Behausung aller unreinen Vögel / da hüpften Feldteufel und Drachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.876299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6911,"date":1663,"orig":"Alſo wo die Liebe des Nechſten in einem Hertzen zerſtoͤret iſt/ da wohnen auch allerhand feindſelige Voͤgel/ uñ unter ſolchen Feld-Teuffeln und Drachen mag Gott nicht ruhen.","norm":"Also wo die Liebe des Nächsten in einem Herzen zerstöret ist / da wohnen auch allerhand feindselige Vögel / und unter solchen Feldteufeln und Drachen mag Gott nicht ruhen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.197800159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6912,"date":1663,"orig":"Jch habe einsmals einen vornehmen Theologum hoͤren diſcuriren, der hatte dieſe unvorgreifliche Gedancken/ der Juͤngſte Tag wuͤrde auff einen Sontag kommen/ und wolte ſeine Meynung mit anderer Kirchenvaͤter Gedancken bekraͤfftigen.","norm":"Ich habe einsmals einen vornehmen Theologum hören diskurieren, der hatte diese unvorgreifliche Gedanken / der Jüngste Tag würde auf einen Sonntag kommen / und wollte seine Meinung mit anderer Kirchenväter Gedanken bekräftigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.030300140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6913,"date":1663,"orig":"Jch laſſe ſolche Meynung an ihren Ort geſtellet ſeyn.","norm":"Ich lasse solche Meinung an ihren Ort gestellt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.594200134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6914,"date":1663,"orig":"Und es lebet zwar kein Menſch auff Erden/ es iſt auch kein Engel im Himmel/ auch keine Creatur zwiſchen Himmel und Erden/ die uns eigentlich ſagen koͤnne/ wann der Juͤngſte Tag kommen werde.","norm":"Und es lebet zwar kein Mensch auf Erden / es ist auch kein Engel im Himmel / auch keine Kreatur zwischen Himmel und Erden / die uns eigentlich sagen könne / wann der Jüngste Tag kommen werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.350500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6915,"date":1663,"orig":"Jedoch muthmaſſe ich und halte darvor/ daß der Juͤngſte Tag nicht ferne ſey.","norm":"Jedoch mutmaße ich und halte davor / dass der Jüngste Tag nicht ferne sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.098499774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6916,"date":1663,"orig":"Es iſt mir juͤngſt von einem guten Freunde communiciret worden ein Aſtrologiſch Bedencken von dem Cometen/ der Anno 1652. iſt geſehen worden/ darin finde ich wunderliche Dinge.","norm":"Es ist mir jüngst von einem guten Freunde kommunizieret worden ein astrologisch Bedenken von dem Kometen / der Anno 1652 . ist gesehen worden / darin finde ich wunderliche Dinge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.393300056457519} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6917,"date":1663,"orig":"Es wird vermuhtet/ daß ſelbiges Bedencken auffgeſetzet ſey von demjenigen/ welcher die Apocalypſin reſeratam geſchrieben.","norm":"Es wird vermutet / dass selbiges Bedenken aufgesetzt sei von demjenigen / welcher die Apocalypsin reseratam geschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.510499954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6918,"date":1663,"orig":"Und meynet dieſer Aſtrologus, daß nunmehr werde erfuͤllet werden/ was der Caſſiopææ meretrici Romanæ, dicenti, ſedeo Regina, &c. Apoc. 18. v. 7. getrohet werde.","norm":"Und meinet dieser Astrologus, dass nunmehr werde erfüllet werden / was der Cassiopaeae meretrici Romanae, dicenti, sedeo Regina, & c. Apoc. 18. v. 7. gedroht werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.761300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6919,"date":1663,"orig":"Und daß dieſer Comet, nit weiter gelauffẽ/ ſondern als er an Perſeum uñ zu dẽ abgehauenen Haͤupt Meduſæ kom̃en/ auch Jtaliẽ uñ der Statt Rom Vertical woꝛdẽverſchwunden ſey/ dabey erinnerte er ſich der altẽ Roͤm.","norm":"Und dass dieser Komet, nicht weiter gelaufen / sondern als er an Perseum und zu den abgehauenen Haupt Medusa kommen / auch Jtalien und der Stadt Rom Vertikal wordenverschwunden sei / dabei erinnerte er sich der alten Röm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.897799968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6920,"date":1663,"orig":"Ceremoniẽ/ welche/ wañ ſie einẽ Land einẽ Krieg ankuͤndigẽ/ ſchicketẽ ſie einen Herolden auß/ welcher/ wañ er an des Landes Grentzen kam/ warff er einen Spieß in des Feindes Land/ uñ zog wider davon.","norm":"Zeremonien / welche / wann sie einen Land einen Krieg ankündigen / schickten sie einen Herolden aus / welcher / wann er an des Landes Grenzen kam / warf er einen Spieß in des Feindes Land / und zog wieder davon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.627299785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6921,"date":1663,"orig":"Alſo ſey diſer Comet/ als er uͤber Jtalien und Rom kommen/ verſchwunden/ anzuzeigen/ daß er ſein Ampt verrichtet/ und der Babyloniſchen Hur angekuͤndiget habe/ daß ſie vom Stuel ſolle geſtuͤrtzet werden/ ꝛc.","norm":"Also sei dieser Komet / als er über Italien und Rom kommen / verschwunden / anzuzeigen / dass er sein Amt verrichtet / und der babylonischen Hure angekündigt habe / dass sie vom Stuel solle gestürzt werden / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.05709981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6922,"date":1663,"orig":"Der Schluß ſeines gantzen Diſcurs gehet dahin/ daß nach dieſem Cometen viel Dings ploͤtzlich werde erfuͤllet werden/ davon in der Offenbarung Johannis ſtehet.","norm":"Der Schluss seines ganzen Diskurs geht dahin / dass nach diesem Kometen viel Dings plötzlich werde erfüllet werden / davon in der Offenbarung Johannis steht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.548699855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6923,"date":1663,"orig":"Jch halte zwar ſolche Dinge fuͤr keine Evangelia.","norm":"Ich halte zwar solche Dinge für keine Evangelia.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.292099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6924,"date":1663,"orig":"Sondern halte dafuͤr unvorgreiflich/ daß den Tacitum wenig Politici, und die Offenbarung Johannis wenig Theologi verſtehen.","norm":"Sondern halte dafür unvorgreiflich / dass den Tacitum wenig Politici, und die Offenbarung Johannis wenig Theologen verstehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.8018999099731445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6925,"date":1663,"orig":"Die Offenbarung Johannis iſt eine Propheceyhung/ quæ citius impletur quàm explicatur.","norm":"Die Offenbarung Johannis ist eine Propheceyhung / quae citius impletur quam explicatur.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.438300132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6926,"date":1663,"orig":"Wie viel Leute ſind bißhero geweſen/ welche gar zu ſehr ad ſpecialia gangen/ und ſolche Ding auß der Offenbarung Johannis fuͤrbracht haben/ welche die Zeit ſelbſt widerlegt hat?","norm":"Wie viel Leute sind bisher gewesen / welche gar zu sehr ad specialia gegangen / und solche Ding aus der Offenbarung Johannis vorbracht haben / welche die Zeit selbst widerlegt hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.08519983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6927,"date":1663,"orig":"Der gute Mann/ der mir dieſes Aſtrologiſch Bedencken zeigte/ hielte zwar daſſelbe fuͤr ein ſonderlich Oraculum, und begehꝛt/ ich ſolle ihm ſagen/ ob man nicht auß dem Geſtirn ſolche Ding erforſchen koͤnne?","norm":"Der gute Mann / der mir dieses astrologisch Bedenken zeigte / hielte zwar dasselbe für ein sonderlich Oraculum, und begehrt / ich solle ihm sagen / ob man nicht aus dem Gestirn solche Ding erforschen könne?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.635700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6928,"date":1663,"orig":"Jch ſolle ihm ſagen/ wie die Weiſen auß Morgenland/ an dem Stern/ haben ſehen und mercken koͤnnen/ daß der Koͤnig der Juden/ oder der Meſſias gebohren ſey?","norm":"Ich solle ihm sagen / wie die Weisen aus Morgenland / an dem Stern / haben sehen und merken können / dass der König der Juden / oder der Messias geboren sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.457399845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6929,"date":1663,"orig":"Alſo/ daß da ſie nach Jeruſalem kommen/ nicht gefraget haben/ ob die Juden eines ſonderbaren Koͤnigs erwarteten/ ſondern haben alſo gefraget nach dem Orth/ wo er anzutreffen ſey?","norm":"Also / dass da sie nach Jerusalem kommen / nicht gefragt haben / ob die Juden eines sonderbaren Königs erwarteten / sondern haben also gefragt nach dem Ort / wo er anzutreffen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.323699951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6930,"date":1663,"orig":"Haben alſo in ihrem Hertzen ſich verſichert gehalten/ das er allbereit gebohren ſey.","norm":"Haben also in ihrem Herzen sich versichert gehalten / das er allbereits geboren sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.355700016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6931,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ daß/ da Daniel zu Zeiten der Babyloniſchen Gefaͤngniß/ in den Morgenlaͤndern gelebet/ und in beyden Monarchien der Chaldeer und Perſer ſehr beruͤhmt geweſen/ auch endlich ſeiner hohen Weißheit halben zum Fuͤrſten- Stand erhoben/ und zu einem Oberſten uͤber alle Weiſe zu Babel/ das iſt/ zu einem General-Inſpectorn, aller Schulen im gantzen Koͤnigreich iſt verordnet worden/ da hat er viel gutes geſtifftet/ hat nicht allein alle Aberglaͤubiſche und zauberiſche Kuͤnſte abgeſchaffet/ und dagegen die rechte freye gute Kuͤnſte in Gang und Schwang gebracht/ ſondern hat auch die Lehre von dem zukuͤnfftigen Meſſia in den Morgenlaͤndiſchen Schulen gepflantzet.","norm":"Ich halte dafür / dass / da Daniel zu Zeiten der babylonischen Gefängnis / in den Morgenländern gelebt / und in beiden Monarchien der Chaldäer und Perser sehr berühmt gewesen / auch endlich seiner hohen Weisheit halben zum Fürsten-Stand erhoben / und zu einem Obersten über alle Weise zu Babel / das ist / zu einem General-Inspektoren, aller Schulen im ganzen Königreich ist verordnet worden / da hat er viel Gutes gestiftet / hat nicht allein alle Abergläubische und zauberische Künste abgeschafft / und dagegen die rechte freie gute Künste in Gang und schwang gebracht / sondern hat auch die Lehre von dem zukünftigen Messia in den morgenländischen Schulen gepflanzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.967100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6932,"date":1663,"orig":"Dieſe Lehre iſt in den Orientaliſchen Schulen alſo eingewurtzelt/ daß unter den gelehrten Heyden/ von Danielis Zeiten an/ biß auff Chriſti Geburt/ immer ſind Diſcurs gefuͤhrt worden/ von einem groſſen Koͤnig/ der auß dem Juͤdiſchen Volck erſprieſſen wuͤrde.","norm":"Diese Lehre ist in den orientalischen Schulen also eingewurzelt / dass unter den gelehrten Heiden / von Danielis Zeiten an / bis auf Christi Geburt / immer sind Diskurs geführt worden / von einem großen König / der aus dem jüdischen Volk ersprießen würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.908100128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6933,"date":1663,"orig":"Geſtalt Suetonius bezeiget in ſeinen Hiſtorien vom Kaͤyſer Veſpaſiano, daß in Orient ein uhralt und beſtaͤndig Geſchrey erſchollen ſey/ von einem/ der auß dem Juͤdiſchen Volck kommen/ und den gantzen Erdboden einnehmen wuͤrde.","norm":"Gestalt Suetonius bezeigt in seinen Historien vom Kaiser Vespasiano, dass in Orient ein uralt und beständig Geschrei erschollen sei / von einem / der aus dem jüdischen Volk kommen / und den ganzen Erdboden einnehmen würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.003499984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6934,"date":1663,"orig":"Als nun die Weiſen in Morgenlande dieſen neuen Stern geſehen/ haben ſie ohne Zweifel gedacht/ Gott werde durch dieſen ungewoͤhnlichen Stern etwas ſonderbares andeuten/ das nicht mehr geſchehen ſey/ ſo lang die Welt geſtanden hab.","norm":"Als nun die Weisen in Morgenlande diesen neuen Stern gesehen / haben sie ohne Zweifel gedacht / Gott werde durch diesen ungewöhnlichen Stern etwas Sonderbares andeuten / das nicht mehr geschehen sei / so lang die Welt gestanden habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.055300235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6935,"date":1663,"orig":"Als ſie nun ihre Buͤcher und vielleicht die Prophezeihung Danielis durchſehen/ welche ihnen Daniel ohne Zweiffel ſchrifftlich hinterlaſſen/ und als ein ſonderlich Kleinod recommendiret hat/ werden ſie darauß befunden haben/ daß nichts hoͤhers/ nichts groͤſſers in der Welt zu erwarten ſey/ als dieſer Koͤnig oder Meſſias.","norm":"Als sie nun ihre Bücher und vielleicht die Prophezeiung Danielis durchsehen / welche ihnen Daniel ohne Zweifel schriftlich hinterlassen / und als ein sonderlich Kleinod rekommandieret hat / werden sie daraus befunden haben / dass nichts Höheres / nichts Größeres in der Welt zu erwarten sei / als dieser König oder Messias.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.793900012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6936,"date":1663,"orig":"Wann ſie nun an die Weiſſagung Bileams von dem Stern auß Jacob/ welche ihnen ohne Zweiffel iſt bekandt geweſen/ ſich erinnert/ werden ſie gedacht haben/ das ſey der Stern auß Jacob/ und das ſey ſeine Deutung.","norm":"Wann sie nun an die Weissagung Bileams von dem Stern aus Jacob / welche ihnen ohne Zweifel ist bekannt gewesen / sich erinnert / werden sie gedacht haben / das sei der Stern aus Jacob / und das sei seine Deutung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4619998931884775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6937,"date":1663,"orig":"Der zuvor gedachte Aſtrologus machet ein groß Weſen/ nicht nur von dem juͤngſten Cometen/ und von dem Finſternuͤſſe des 1654.","norm":"Der zuvor gedachte Astrologus macht ein groß Wesen / nicht nur von dem jüngsten Kometen / und von dem Finsternisse des 1654.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.695700168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6938,"date":1663,"orig":"Jahres/ und ſagt: Wenn Gott in dem 1654.","norm":"Jahres / und sagt: wenn Gott in dem 1654.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.275100231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6939,"date":1663,"orig":"Jahre nicht mit ſeinem Juͤngſten Tage erſcheine/ ſo werde Er doch bald hernach kommen.","norm":"Jahre nicht mit seinem Jüngsten Tage erscheine / so werde er doch bald hernach kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.826399803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6940,"date":1663,"orig":"Gleich wie im Jahr 1656. die Suͤndflut kommen/ und die Leute im Waſſer umbkommen ſeyn/ alſo werde im Jahr nach Chriſti Geburt 1656. oder 1657. die Welt im Feuer auffgehen.","norm":"Gleich wie im Jahr 1656 . die Sündflut kommen / und die Leute im Wasser umkommen sein / also werde im Jahr nach Christi Geburt 1656 . oder 1657. die Welt im Feuer aufgehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.51800012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6941,"date":1663,"orig":"Ein bekanter Mann ſetzet dieſe Wort dazu/ Conſ LagratIoM VnDI, darinn ſtecket die Jahrzahl 1657.","norm":"Ein bekannter Mann setzet diese Wort dazu / Cons LagratIoM VnDI, darin stecket die Jahrzahl 1657.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.193399906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6942,"date":1663,"orig":"Es ſagt dieſer Aſtrologus auch/ daß er nach dem Jahr 1655. kein eintzig ſonderbar Zeichen am Himmel auß gewiſſer Nachrichtung ſpuͤren koͤnne.","norm":"Es sagt dieser Astrologus auch / dass er nach dem Jahr 1655 . kein einzig sonderbar Zeichen am Himmel aus gewisser Nachrichtung spüren könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.385300159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6943,"date":1663,"orig":"Wann ich recht Deutſch nach meiner Gewonheit reden ſoll/ ſo halte ich dafuͤr/ daß dieſe Aſtronomiſche Weißheit mit einer ziemlichen Thorheit gekroͤnet ſey.","norm":"Wann ich recht Deutsch nach meiner Gewohnheit reden soll / so halte ich dafür / dass diese astronomische Weisheit mit einer ziemlichen Torheit gekrönt sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.386300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6944,"date":1663,"orig":"Denn wer hat dieſen Mann weiſer gemacht als die Engel/ welche nichts gewiſſes hievon ſagen koͤnnen?","norm":"Denn wer hat diesen Mann weiser gemacht als die Engel / welche nichts Gewisses hiervon sagen können?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.764200210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6945,"date":1663,"orig":"Aber es ſind doch ſtarcke Mutmaſſungen/ daß der Juͤngſte Tag nicht weit ſey/ es moͤgen die Epicurer ſagen was ſie wollen.","norm":"Aber es sind doch starke Mutmassungen / dass der Jüngste Tag nicht weit sei / es mögen die Epikureer sagen was sie wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.389400005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6946,"date":1663,"orig":"Jch weiß zwar wol/ was etliche gelahrte Leute auß der Offenbarung Johannis fuͤr ſubtile Traͤume haben/ und vorgeben/ das und das muͤſſe noch erfuͤllet werden/ ehe der Juͤngſte Tag komme.","norm":"Ich weiß zwar wohl / was etliche gelahrte Leute aus der Offenbarung Johannis für subtile Träume haben / und vorgeben / das und das müsse noch erfüllet werden / ehe der Jüngste Tag komme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.07390022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6947,"date":1663,"orig":"Allein ich ſag nochmals/ daß die Offenbarung Johanis und der Tacitus ſeyen zwo harte Nuͤſſe/ die nicht ein jeder Theologus oder Politicus auffbeiſſen koͤnne.","norm":"Allein ich sage nochmals / dass die Offenbarung Johannis und der Tacitus seien zwei harte Nüsse / die nicht ein jeder Theologus oder Politicus aufbeißen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6483001708984375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6948,"date":1663,"orig":"Jch dencke immer an jenen jungen Edelmann/ welcher erweiſen wolt/ daß das Geſchlecht der Totten das aͤlteſte Geſchlecht der Schweden und Daͤnnemarck ſey.","norm":"Ich denke immer an jenen jungen Edelmann / welcher erweisen wollt / dass das Geschlecht der Toten das älteste Geschlecht der Schweden und Dänemark sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.536399841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6949,"date":1663,"orig":"Dann Peer Totte hab ſchon zu Virgilii Zeiten gelebt.","norm":"Dann Peer Totte habe schon zu Virgilii Zeiten gelebt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.991399765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6950,"date":1663,"orig":"Sintemal im Virgilio ſtehe:","norm":"Sintemal im Virgilio stehe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"sw","lang_cld3":"et","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.139400005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6951,"date":1663,"orig":"Per varios caſus, PER TOT diſcrimina rerum tendimus in Latium.","norm":"Per varios Kasus, PER TOT discrimina rerum tendimus in Latium.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.806099891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6952,"date":1663,"orig":"Wer haͤtte ihm vor wenig Jahren traͤumen laſſen/ von der groſſen aͤnderung in Engeland und in Polen?","norm":"Wer hätte ihm vor wenig Jahren träumen lassen / von der großen Änderung in England und in Polen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.071400165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6953,"date":1663,"orig":"Und ich ſorge/ daß ſolcher Enderungen ſich in kurtzen Zeiten noch ſehr viel zutragen werden.","norm":"Und ich sorge / dass solcher Enderungen sich in kurzen Zeiten noch sehr viel zutragen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.40339994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6954,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich/ daß Anno 1643. ein vornehmer Deutſcher Fuͤrſt mir ein Prognoſticon zeigete/ welches einer im Wuͤrtenberger Lande fuͤr 200. Jahren ſoll geſtellet haben/ welches alſo lautet:","norm":"Ich erinnere mich / dass Anno 1643 . ein vornehmer Deutscher Fürst mir ein Prognosticon zeigte / welches einer im Würtenberger Lande für 200. Jahren soll gestellt haben / welches also lautet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.832099914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6955,"date":1663,"orig":"Anno 1648.","norm":"Anno 1648.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":5.360499858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6956,"date":1663,"orig":"Fiet pax univerſalis in Germaniâ & Aquila ſe conjunget cum turtibus Hiſpaniæ, atque Gallum diſcerpent.","norm":"Fiet pax universalis in Germania & Aquila se conjunget cum turtibus Hispaniae, atque Gallum discerpent.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6957,"date":1663,"orig":"Sed væ tibi Venetia, væ vo- bis rebus publicis, quia corruetis, Was von ſolchen Propheceyungen zu halten ſey/ was fuͤr ein Unterſcheid zwiſchen den alten und neuen Propheten ſey/ was unterweilens fuͤr ſonderliche arcana politica unter ſolchen außgeſprengten Propheceyungen ſtecken/ davon will ich zur andern Zeit reden.","norm":"Sed vae tibi Venetia, vae vo- bis rebus publicis, quia corruetis, was von solchen Prophezeiungen zu halten sei / was für ein Unterschied zwischen den alten und neuen Propheten sei / was Unterweilens für sonderliche arcana politica unter solchen ausgesprengten Prophezeiungen stecken / davon will ich zur anderen Zeit reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.386099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6958,"date":1663,"orig":"Allein ſolcher Ding/ ſolche Veraͤnderungen koͤnnen ſich in einem Tage viel zutragen/ daran man ein gantz Jahr zuvor nicht gedacht haͤtte.","norm":"Allein solcher Ding / solche Veränderungen können sich in einem Tage viel zutragen / daran man ein ganz Jahr zuvor nicht gedacht hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.127299785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6959,"date":1663,"orig":"Wann Chriſtus redet von ſeiner Zukunfft zum Juͤngſten Gericht/ ſo vergleichet er dieſelbe lauter ploͤtzlichen und unverſehens kommenden Dingen.","norm":"Wann Christus redet von seiner Zukunft zum Jüngsten Gericht / so vergleicht er dieselbe lauter plötzlichen und unversehens kommenden Dingen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.315000057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6960,"date":1663,"orig":"Er vergleichet ſie nicht nur einem Dieb in der Nacht; Er vergleichet ſie nicht nur einem Fallſtrick/ der unverſehens uͤberfaͤllt ein Voͤgelein/ wann es meynet/ es wolle jetzt am beſten freſſen von den Koͤrnlein/ die ihm der Vogelfaͤnger vorgeſtreuet hat/ ſondern er vergleichet ſie dem Blitz.","norm":"Er vergleicht sie nicht nur einem Dieb in der Nacht; er vergleicht sie nicht nur einem Fallstrick / der unversehens überfällt ein Vögelein / wann es meinet / es wolle jetzt am besten fressen von den Körnlein / die ihm der Vogelfänger vorgestreut hat / sondern er vergleicht sie dem Blitz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6793999671936035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6961,"date":1663,"orig":"Dencket Lucidor, wie bald faͤhret der Blitz/ wenn es donnert/ in einem Augenblick/ fuͤr ſo viel tauſend Menſchen/ viel Meilweges fuͤruͤber/ wie geſchwind? wie ploͤtzlich?","norm":"Denket Lucidor, wie bald fährt der Blitz / wenn es donnert / in einem Augenblick / für so viel tausend Menschen / viel Meilweges vorüber / wie geschwind? wie plötzlich?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.64169979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6962,"date":1663,"orig":"Wie unverſehens geſchicht das?","norm":"Wie unversehens geschieht das?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.434599876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6963,"date":1663,"orig":"Dencket doch/ wie bald gehet der Blitz von einem Ort der Welt biß ans ander?","norm":"Denket doch / wie bald geht der Blitz von einem Ort der Welt bis ans ander?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.634099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6964,"date":1663,"orig":"Von Orient biß in Occident?","norm":"Von Orient bis in Okzident?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.727499961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6965,"date":1663,"orig":"Beroſus ein alter Scribent meldet/ daß fuͤr den Zeiten Nohæ ein Modell der Archen ſey in Ertz gegoſſen/ und hin und wieder verſchickt worden.","norm":"Berosus ein alter Scribent meldet / dass für den Zeiten Nohae ein Modell der Archen sei in Erz gegossen / und hin und wieder verschickt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.793000221252441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6966,"date":1663,"orig":"Allein es haben ohn Zweiffel die allerweiſeſt Weltleute und Politici den Noha verſpottet/ und fuͤr einen alten Narꝛen gehalten/ biß ihnen das Waſſer der Suͤndfluth biß ins Maul gangen iſt.","norm":"Allein es haben ohne Zweifel die allerweisest Weltleute und Politici den Noah verspottet / und für einen alten Narren gehalten / bis ihnen das Wasser der Sintflut bis ins Maul gegangen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7606000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6967,"date":1663,"orig":"Gleichwie nun eine groſſe Sicherheit war zu Zeiten Nohæ, und jederman aſſe und trancke/ freyete/ und lieſſe ſich freyen/ und niemand Gedancken hatte auff die Suͤndflut/ eben alſo wird ſeyn die Zukunfft des HErꝛn Chriſti zum Juͤngſten Gericht.","norm":"Gleichwie nun eine große Sicherheit war zu Zeiten Nohae, und jedermann asse und Tranke / freite / und ließe sich freien / und niemand Gedanken hatte auf die Sündflut / eben also wird sein die Zukunft des Herrn Christi zum Jüngsten Gericht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.797900199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6968,"date":1663,"orig":"Da wird mancher beym Bretſpiel ſitzen/ mancher wird ein Glas an Mund ſetzen/ mancher wird den Schimmel von den alten Reichsthalern abwiſchen/ und ſich beſinnen/ wie er ſie anlegen koͤnne/ daß er zehen pro Cento bekomme; Mancher wird mit Frauenzimmer ſich in hoͤflichen Diſcurſen und andern Spielen beluſtigen; Mancher wird bey ſeinem Advocaten ſitzen/ und von einer neuen Appellation ſchwatzen/ wie man einen Botten nach Speyer ſchicken/ und dem und dem die Sache recommendiren ſoll.","norm":"Da wird mancher beim Brettspiel sitzen / mancher wird ein Glas an Mund setzen / mancher wird den Schimmel von den alten Reichstalern abwischen / und sich besinnen / wie er sie anlegen könne / dass er zehn pro Cento bekomme; mancher wird mit Frauenzimmer sich in höflichen Diskursen und anderen Spielen belustigen; mancher wird bei seinem Advokaten sitzen / und von einer neuen Appellation schwatzen / wie man einen Botten nach Speyer schicken / und dem und dem die Sache rekommendieren soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.698400020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6969,"date":1663,"orig":"Allein da wird ploͤtzlich erſchallen die allen boßhafftigen menſchlichen Hertzen und Ohren unertraͤgliche Poſaunen-Stimme/ welche alle und jede Menſchen/ die jemals gelebet haben/ die noch leben/ und etwa morgen oder uͤbermorgen/ oder den andern Tag werden geboren werden/ wird zum Gericht fordern.","norm":"Allein da wird plötzlich erschallen die allen boshaften menschlichen Herzen und Ohren unerträgliche Posaunen-Stimme / welche alle und jede Menschen / die jemals gelebt haben / die noch leben / und etwa morgen oder übermorgen / oder den anderen Tag werden geboren werden / wird zum Gericht fordern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.062699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6970,"date":1663,"orig":"Was wird euch alsdann eueꝛ Advocat, Doctor Zanckhard helffen?","norm":"Was wird euch alsdann euer Advokat, Doktor Zanckhard helfen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.12529993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6971,"date":1663,"orig":"Durch dieſe Poſaunen maͤchtiger Schall werden nicht nur die Berge beben/ rauchen und daͤmpffen.","norm":"Durch diese Posaunen mächtiger Schall werden nicht nur die Berge beben / rauchen und dämpfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.27209997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6972,"date":1663,"orig":"Es werden nicht nur die Huͤgel huͤpffen und ſpringen/ wie hiebevor geſchahe/ da die Kinder Jſrael auß Egypten zogen/ und das Geſetz auff dem Berge Sinai gegeben wurde; Sondern Himmel und Erden/ werden mit groſſem Krachen zergehen/ die Elementa werden fuͤr Hitz zerſchmeltzen/ die Erde und alle Wercke ſo darinnen ſind/ werden verbrennen/ GOtt wird mit dem letzten Donnerſchlag uͤbern Hauffen werffen nicht alallein dieſes euer Hauß/ ſondern alle Staͤdt und Schloͤſſer in der gantzen Welt.","norm":"Es werden nicht nur die Hügel hüpfen und springen / wie hiervor geschah / da die Kinder Israel aus Ägypten zogen / und das Gesetz auf dem Berge Sinai gegeben wurde; sondern Himmel und Erden / werden mit großem Krachen zergehen / die Elementa werden für Hitze zerschmelzen / die Erde und alle Werke so darinnen sind / werden verbrennen / Gott wird mit dem letzten Donnerschlag übern Haufen werfen nicht alallein dieses euer Haus / sondern alle Stät und Schlösser in der ganzen Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.669300079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6973,"date":1663,"orig":"Wann ich dieſes ſagte unter Heyden/ die nichts von wahren Gott/ von Himmel oder Hoͤlle wiſſen/ ſo wolte ich mich nichts verwundern/ daß ſie es gering achteten.","norm":"Wann ich dieses sagte unter Heiden / die nichts von wahren Gott / von Himmel oder Hölle wissen / so wollte ich mich nichts verwundern / dass sie es gering achteten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.826000213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6974,"date":1663,"orig":"Allein ihr ſeyd ein Chriſt/ und ſprecht ihr ſeyd ein Chriſt/ und ſprecht ihr glaubt/ daß der Sohn Gottes ploͤtzlich und unverſehens kommen werde/ zurichten die Lebendigen uñ die Todten.","norm":"Allein ihr seid ein Christ / und sprecht ihr seid ein Christ / und sprecht ihr glaubt / dass der Sohn Gottes plötzlich und unversehens kommen werde / zurichten die Lebendigen und die Toten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.5439999103546143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6975,"date":1663,"orig":"Warumb vergebet ihr deñ nicht eurem Widerſacher/ auff daß euch Gott wider vergebe/ Jhr werdet vielleicht dencken/ daß ſey eine alte Schnackerey/ ein alt Gewaͤſch/ man habe lang vom Juͤngſten Tag geredet/ und es ſey doch nichts darauß worden.","norm":"Warum vergebet ihr denn nicht eurem Widersacher / auf dass euch Gott wieder vergebe / Ihr werdet vielleicht denken / dass sei eine alte Schnackerei / ein alt Gewäsch / man habe lang vom Jüngsten Tag geredet / und es sei doch nichts daraus worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6244001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6976,"date":1663,"orig":"Jhr werdet vielleicht dencken an jenem Soldaten/ der da wuͤnſchete/ daß er ſo lang moͤchte Zerbſter Bier und Reiniſchen Wein zu trincken/ und Ducaten zu zehlen haben/ biß der Juͤngſte Tag komme.","norm":"Ihr werdet vielleicht denken an jenem Soldaten / der da wünschte / dass er so lang möchte Zerbster Bier und rheinischen Wein zu trinken / und Dukaten zu zählen haben / bis der Jüngste Tag komme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.195899963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6977,"date":1663,"orig":"Die Calender-Schreiber machten ein groſſes parturiunt montes von der Finſterniß das im Auguſto 1654. geſchehen wuͤrde.","norm":"Die Kalenderschreiber machten ein großes parturiunt montes von der Finsternis das im Augusto 1654 . geschehen würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.236499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6978,"date":1663,"orig":"Um dieſebe Zeit lieffen fromme Leut haͤuffig zur Kirchen/ und dachten der Juͤngſte Tag wuͤrde alsdann kommen.","norm":"Um diesebe Zeit liefen fromme Leute häufig zur Kirchen / und dachten der Jüngste Tag würde alsdann kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.009600162506103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6979,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß auch Weltkluge Leut/ bey der Kirchen ihre Diener mit Laternen haben auffwarten laſſen/ damit ſie ihnen/ wann das Finſternuß kaͤme/ auß der Kirchen nach Hauß leuchten koͤnten.","norm":"Man sagt / dass auch weltkluge Leute / bei der Kirchen ihre Diener mit Laternen haben aufwarten lassen / damit sie ihnen / wann das Finsternis käme / aus der Kirchen nach Haus leuchten könnten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7733001708984375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6980,"date":1663,"orig":"Als aber es alſo nicht erfolgte/ wie die Calenderſchreiber getrohet hatten/ da entſtund ein groſſes Geſpoͤt.","norm":"Als aber es also nicht erfolgte / wie die Kalenderschreiber gedroht hatten / da entstand ein großes Gespött.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.751100063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6981,"date":1663,"orig":"Etliche ſagten es ſey Thorheit/ daß man ſagen wolle/ die Finſternuß ſeyen Zeichen des Juͤngſten Tages.","norm":"Etliche sagten es sei Torheit / dass man sagen wolle / die Finsternis seien Zeichen des jüngsten Tages.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.434100151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6982,"date":1663,"orig":"Dann ſie entſtehen ja auß natuͤrlichen Urſachen.","norm":"Dann sie entstehen ja aus natürlichen Ursachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.770899772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6983,"date":1663,"orig":"Jch wil mit ſolchen Leuten in keine diſputation mich einlaſſen.","norm":"Ich will mit solchen Leuten in keine Disputation mich einlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.545499801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6984,"date":1663,"orig":"Allein ich ſage diß einige/ das das Brauſen des Meers und der Waſſerwogen auch entſtehe auß natuͤrlichen Urſachen.","norm":"Allein ich sage dies einige / das das Brausen des Meers und der Wasserwogen auch entstehe aus natürlichen Ursachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.67609977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6985,"date":1663,"orig":"Gleichwol ſagt Chriſtus/ Luc. 21. daß es werde ſeyn ein Zeichen fuͤrm Juͤngſten Tag.","norm":"Gleichwohl sagt Christus / Luc. 21. dass es werde sein ein Zeichen vorm Jüngsten Tag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.038400173187256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6986,"date":1663,"orig":"Andere ſagten/ wann Finſternuͤß ſind Zeichen des Juͤngſten Tages/ warumb iſt dann ſo manche Finſternuß ſeyd Chriſti Geburt geweſen/ und iſt doch der Juͤngſte Tag nicht darauff erfolget?","norm":"Andere sagten / wann Finsternis sind Zeichen des jüngsten Tages / warum ist dann so manche Finsternis seid Christi Geburt gewesen / und ist doch der Jüngste Tag nicht darauf erfolget?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.952000141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6987,"date":1663,"orig":"Darauff antworte ich kurtz und einfaͤltig: daß ſichs offt zutrage/ daß ein kleiner Knab kranck werde/ und eben von dieſer Kranckheit nicht ſterbe.","norm":"Darauf antworte ich kurz und einfältig: dass sich es oft zutrage / dass ein kleiner Knabe krank werde / und eben von dieser Krankheit nicht sterbe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.002299785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6988,"date":1663,"orig":"Gleichwol ſind und bleiben die Kranckheiten Zeichen des dermaleins zukuͤnfftigen Todes.","norm":"Gleichwohl sind und bleiben die Krankheiten Zeichen des dermaleinst zukünftigen Todes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.709400177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6989,"date":1663,"orig":"Wann ihr ſolche und dergleichen Spoͤtter hoͤret/ ſo leſet das dritte Capitel in der 2. Epiſtel Petri/ und ſchlieſſet eben auß dieſer Spoͤtterey/ daß die letzte Zeiten kommen/ uñ der Juͤngſte Tag nahe ſey/ da Chriſtus kommen werde/ wie ein Dieb in der Nacht/ das iſt unverſehens.","norm":"Wann ihr solche und dergleichen Spötter höret / so leset das dritte Kapitel in der 2. Epistel Petri / und schließet eben aus dieser Spötterei / dass die letzte Zeiten kommen / und der Jüngste Tag nahe sei / da Christus kommen werde / wie ein Dieb in der Nacht / das ist unversehens.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.408899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6990,"date":1663,"orig":"Je mehr unverſoͤhnlicher rachgieriger Koͤpffe ihr in der Welt ſehet/ die es machen wie ihr/ jemehr dencket/ daß der Juͤngſte Tag nahe ſey.","norm":"Je mehr unversöhnlicher rachgieriger Köpfe ihr in der Welt sehet / die es machen wie ihr / je mehr denket / dass der Jüngste Tag nahe sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.263999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6991,"date":1663,"orig":"Denn/ das hat Chriſtus und die Apoſteln vorher geſagt/ daß ſolches Hadern und Zancken werde vor dem Ende der Welt uͤberhand nehmen.","norm":"Denn / das hat Christus und die Aposteln vorher gesagt / dass solches Hadern und Zanken werde vor dem Ende der Welt überhandnehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.716400146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6992,"date":1663,"orig":"Matth. 24. ſagt Chriſtus/ die Liebe werde alsdann in vieler Hertzen erkalten/ und ermahnet uns treulich in ſelbigem gantzen Cap. dz wir uns ſollen immer bereit halten auff die Zukunfft des Sohnes Gottes/ der kommen werde zu der Zeit/ da wir es nicht meynen. O weh! O weh!","norm":"Matth. 24. sagt Christus / die Liebe werde alsdann in vieler Herzen erkalten / und ermahnet uns treulich in selbigem ganzen Cap. dass wir uns sollen immer bereithalten auf die Zukunft des Sohnes Gottes / der kommen werde zu der Zeit / da wir es nicht meinen . O weh! O weh!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.162399768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6993,"date":1663,"orig":"O weh alsdann einer ſolchen rachgierigen Seele!","norm":"O weh alsdann einer solchen rachgierigen Seele!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.242099761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6994,"date":1663,"orig":"Jhr werdet vielleicht dencken/ ſoll ſich einjeder mit ſeinem Naͤchſten vertragen/ und demſelben verzeihen und vergeben/ warum knottern und keiben dann die Prediger alſo?","norm":"Ihr werdet vielleicht denken / soll sich einjeder mit seinem Nächsten vertragen / und demselben verzeihen und vergeben / warum knottern und keiben dann die Prediger also?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.786900043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6995,"date":1663,"orig":"Warumb guͤrten dann die Regenten ihr Schwerd nicht ab?","norm":"Warum gürten dann die Regenten ihr Schwert nicht ab?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.12309980392456} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6996,"date":1663,"orig":"Worzu dienen die Cantzeleyen und Rahtſtuben?","norm":"Wozu dienen die Kanzeleien und Ratstuben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.811100006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6997,"date":1663,"orig":"Wann man allezeit verzeihen und vergeben ſoll/ ſo muß folgen/ daß die Obrigkeit nicht mehr ſtraffen duͤrffe/ wann jemand etwas boͤſes gethan/ es muß folgen/ daß keiner den andern verklagen ſoll/ daß Eltern und Herꝛen ihre Kinder und Geſinde nicht mehr ſtraffen duͤrffen.","norm":"Wann man allezeit verzeihen und vergeben soll / so muss folgen / dass die Obrigkeit nicht mehr strafen dürfe / wann jemand etwas Böses getan / es muss folgen / dass keiner den anderen verklagen soll / dass Eltern und Herren ihre Kinder und Gesinde nicht mehr strafen dürfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.158100128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6998,"date":1663,"orig":"Wann ſich ein ehrlicher Mann nicht erzuͤrnen ſoll/ ſo wird nichts anders darauß erfolgen/ als daß auß den Menſchẽ lauter ſtoltze Eſel werden/ die auff ſich zuſchlagen laſſen: und nicht ein Wort darwider ſprechen.","norm":"Wann sich ein ehrlicher Mann nicht erzürnen soll / so wird nichts anders daraus erfolgen / als dass aus den Menschen lauter stolze Esel werden / die auf sich zuschlagen lassen: und nicht ein Wort dawider sprechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.032899856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":6999,"date":1663,"orig":"Allein darauff muß ich kuͤrtzlich antworten.","norm":"Allein darauf muss ich kürzlich antworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.834799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7000,"date":1663,"orig":"Es iſt ein groſſer Unterſcheid/ zwiſchen einem ordentlichen Ampts- Zorn/ und einem ordentlichen Privat-Zorn.","norm":"Es ist ein großer Unterschied / zwischen einem ordentlichen Ampts-Zorn / und einem ordentlichen Privatzorn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.689899921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7001,"date":1663,"orig":"Es iſt auch ein groſſer Unterſcheid zwiſchen Ampts-Perſonen und andern gemeinen Leuten.","norm":"Es ist auch ein großer Unterschied zwischen Amtspersonen und anderen gemeinen Leuten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.719899892807007} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7002,"date":1663,"orig":"Ein ordentlicher Ampts-Zorn iſt nicht verboten/ ſondern vielmehr geboten.","norm":"Ein ordentlicher Amptszorn ist nicht verboten / sondern vielmehr geboten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.816400051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7003,"date":1663,"orig":"Der H. Geiſt iſt uͤber Chriſtum den Herꝛn kommen in Geſtalt einer Tauben/ uͤber die Apoſtel aber in geſtalt feuriger Zungen.","norm":"Der H. Geist ist über Christus den Herrn kommen in Gestalt einer Tauben / über die Apostel aber in Gestalt feuriger Zungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.407700061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7004,"date":1663,"orig":"Dieſes hat vielleicht ſeine ſonderbare Bedeutung/ daß wir nemlich in etlichen Dingen ſollen ſanfftmuͤtig ſeyn/ wie die Tauben/ in etlicher aber ſollen wir mit einem heiligen Zorn und Eyfer entzuͤndet ſeyn.","norm":"Dieses hat vielleicht seine sonderbare Bedeutung / dass wir nämlich in etlichen Dingen sollen sanftmütig sein / wie die Tauben / in etlicher aber sollen wir mit einem heiligen Zorn und Eifer entzündet sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.014299869537353} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7005,"date":1663,"orig":"Sanfftmuͤtig ſollen wir ſeyn in Dingen die uns nicht allein angehen/ aber zornig und eyferig in Dingen/ dadurch nicht allein Menſchen/ ſondern auch Gott im Himmel beleidiget wird.","norm":"Sanftmütig sollen wir sein in Dingen die uns nicht allein angehen / aber zornig und eifrig in Dingen / dadurch nicht allein Menschen / sondern auch Gott im Himmel beleidiget wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.070600032806396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7006,"date":1663,"orig":"Man findet offtmalen Leute/ die ſich bald erzuͤrnen/ aber ſie ſind auch bald wiederumb zu beguͤtigen.","norm":"Man findet oftmals Leute / die sich bald erzürnen / aber sie sind auch bald wiederum zu begütigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.020699977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7007,"date":1663,"orig":"Es gehet der Zorn fuͤruͤber gleichwie der Wind.","norm":"Es geht der Zorn vorüber gleichwie der Wind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.064899921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7008,"date":1663,"orig":"Der Poet ſagt:","norm":"Der Poet sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.786600112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7009,"date":1663,"orig":"Et faciles motus mens generoſa capit.","norm":"Et faciles motus mens generosa capit.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.305799961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7010,"date":1663,"orig":"Die alleredelſten Gemuͤhter haben gemeiniglich den Gebrechen an ſich/ daß ſie ſich leichtlich erzuͤrnen laſſen/ aber ſie ſind auch bald wiederumb gut.","norm":"Die alleredelsten Gemüter haben gemeiniglich den Gebrechen an sich / dass sie sich leichtlich erzürnen lassen / aber sie sind auch bald wiederum gut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.89300012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7011,"date":1663,"orig":"Wer mit ſolchen Leuten umbgehen will/ dem gibt Salomo der weiſe Koͤnig einen weiſen Rath und ſagt Prov. 15. Mollis reſponſio frangit iram.","norm":"Wer mit solchen Leuten umgehen will / dem gibt Salomo der weise König einen weisen Rat und sagt Prov. 15. Mollis responsio frangit iram.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.457699775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7012,"date":1663,"orig":"Das iſt/ eine gelinde Antwort ſtillet den Zorn/ oder/ wie wir Teutſchen zu reden pflegen/ ein gut Wort/ findet eine gute Stete.","norm":"Das ist / eine gelinde Antwort stillet den Zorn / oder / wie wir Deutschen zu reden pflegen / ein gut Wort / findet eine gute Stete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.117199897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7013,"date":1663,"orig":"Salomo will ſagen/ man ſolle einem ſolchen erzuͤrnetem Gemuͤth antworten/ und ſolle nicht trotzen/ ſauer ſehen/ und ein Spaniſch Geſicht machen.","norm":"Salomo will sagen / man solle einem solchen erzürntem Gemüt antworten / und solle nicht trotzen / sauer sehen / und ein Spanisch Gesicht machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.362100124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7014,"date":1663,"orig":"Man ſoll ihm aber antworten mit Hoͤfligkeit und Beſcheidenheit/ ſo werde alles gut ſeyn.","norm":"Man soll ihm aber antworten mit Höflichkeit und Bescheidenheit / so werde alles gut sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.131800174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7015,"date":1663,"orig":"Mit Leuten die haſtig ſind/ und bald zornig werden/ mag ich gerne converſiren und umbgehen.","norm":"Mit Leuten die hastig sind / und bald zornig werden / mag ich gerne konversieren und umgehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.236100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7016,"date":1663,"orig":"Aber fuͤr den heimlichen Schleichern/ fuͤr den Katzen/ die forne lecken und hinten kratzen/ huͤte ſich Roß und Mann.","norm":"Aber für den heimlichen Schleichern / für den Katzen / die vorne lecken und hinten kratzen / hüte sich Ross und Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.535900115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7017,"date":1663,"orig":"Jch muß auch jetzo eine Fabel erzehlen!","norm":"Ich muss auch jetzt eine Fabel erzählen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.887800216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7018,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß einsmals eine junge Mauß habe Luſt gehabt zu reiſen/ und frembde Laͤnder zubeſehen. Habe demnach ihre Mutter/ eine alte Mauß/ welche nicht allein viel Koͤnigliche und Fuͤrſtliche Hoͤfe/ ſondern auch viel Buͤrger und Baurenhaͤuſer durchwandert/ und ſuͤß und ſaur verſuchet hatte/ gebeten/ ſie wolle ihr doch vergoͤnnen/ daß ſie auch einmal die Welt ein wenig beſehen moͤge.","norm":"Man sagt / dass einsmals eine junge Maus habe Lust gehabt zu reisen / und fremde Länder zubesehen . Habe demnach ihre Mutter / eine alte Maus / welche nicht allein viel Königliche und fürstliche Höfe / sondern auch viel Bürger und Bauernhäuser durchwandert / und süß und sauer versucht hatte / gebeten / sie wolle ihr doch vergönnen / dass sie auch einmal die Welt ein wenig besehen möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.973199844360352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7019,"date":1663,"orig":"Die alte Mauß habe geautwortet/ mein liebes Kind/ ich goͤnne dir alles gutes/ allein du biſt noch zu jung/ du biſt noch nit capabel und geſchickt zu reiſen.","norm":"Die alte Maus habe geautwortet / mein liebes Kind / ich gönne dir alles gutes / allein du bist noch zu jung / du bist noch nicht kapabel und geschickt zu reisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.206600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7020,"date":1663,"orig":"Die junge Mauß aber habe ihrer alten Mutter ſo lange angelegen/ und ſie mit freundlichen Worten dahin beweget/ daß ſie endlich darein gewilliget. Habe ihr demnach allerhand gute Lehren gegeben/ wie ſie ſich in der Welt verhalten ſolle/ und hab ihr damit Gluͤck auff den Weg gewuͤnſchet.","norm":"Die junge Maus aber habe ihrer alten Mutter so lange angelegen / und sie mit freundlichen Worten dahin beweget / dass sie endlich darein gewilligt . Habe ihr demnach allerhand gute Lehren gegeben / wie sie sich in der Welt verhalten solle / und habe ihr damit Glück auf den Weg gewünscht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.928299903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7021,"date":1663,"orig":"Als nun die junge Mauß ſich auff die Reiſe begeben ſey ſie den erſten Abend kommen in eines vornehmen Edelmannes Kuͤche.","norm":"Als nun die junge Maus sich auf die Reise begeben sei sie den ersten Abend kommen in eines vornehmen Edelmannes Küche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.55620002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7022,"date":1663,"orig":"Der Koch aber ſey ein unachtſamer Kaͤrl geweſen/ habe ſie bald dieſes bald jenes freſſen laſſen.","norm":"Der Koch aber sei ein unachtsamer Kerl gewesen / habe sie bald dieses bald jenes fressen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.38670015335083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7023,"date":1663,"orig":"Es ſey aber in der Kuͤchen geweſen ein Hahn und eine Katze.","norm":"Es sei aber in der Küchen gewesen ein Hahn und eine Katze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.365699768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7024,"date":1663,"orig":"Der Hahn habe die Fluͤgel geſchwenget/ und hefftig angefangen zu ſchreyen.","norm":"Der Hahn habe die Flügel geschwängt / und heftig angefangen zu schreien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5233001708984375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7025,"date":1663,"orig":"Daruͤber ſey das junge Maͤußlein erſchrocken/ daß ihr das Hertz im Leibe gezittert/ und gebebet habe.","norm":"Darüber sei das junge Mäuslein erschrocken / dass ihr das Herz im Leibe gezittert / und gebebt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.560500144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7026,"date":1663,"orig":"Und als ſie in dieſer Angſt geweſen/ und vermeynet/ jetzo werde ſie der Hahn aufffreſſen/ und mit Haut und Haar verſchlingen/ da habe ſie die Katze angeſehen/ welche geſeſſen/ und mit ihren Pfoten das Maul geſtrichen/ ſich geputzet/ und mit der Zungen umb ſich gelecket habe/ als wann alles umb ihr Maul her lauter Canarien Zucker ſey.","norm":"Und als sie in dieser Angst gewesen / und vermeinet / jetzt werde sie der Hahn auffressen / und mit Haut und Haar verschlingen / da habe sie die Katze angesehen / welche gesessen / und mit ihren Pfoten das Maul gestrichen / sich geputzt / und mit der Zungen um sich geleckt habe / als wann alles um ihr Maul her lauter Canarie Zucker sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.944399833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7027,"date":1663,"orig":"Da habe das junge Maͤußlein oft gedacht/ ſie wolle ſich zu dieſem lieblichen und holdſeligen Thierlein geſellen/ und bey ihm Freundſchafft/ Huͤlff und aſſiſtentz wider den Tyranniſchen Hahn ſuchen.","norm":"Da habe das junge Mäuslein oft gedacht / sie wolle sich zu diesem lieblichen und holdseligen Tierlein gesellen / und bei ihm Freundschaft / Hilfe und Assistenz wider den tyrannischen Hahn suchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.504499912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7028,"date":1663,"orig":"Allein ſie habe ſich erinnert der vielfaͤltigen Lehren/ welche ihr ihre Mutter/ die alte Mauß gegeben hatte/ als ſie abſchied von ihr genommen/ und habe ſich demnach in ein Loch verkrochen/ biß der Koch zu Bette gangen/ und alles in der Kuͤchen ſtill worden ſey.","norm":"Allein sie habe sich erinnert der vielfältigen Lehren / welche ihr ihre Mutter / die alte Maus gegeben hatte / als sie abschied von ihr genommen / und habe sich demnach in ein Loch verkrochen / bis der Koch zu Bette gegangen / und alles in der Küchen still worden sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.168700218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7029,"date":1663,"orig":"Da ſey ſie wider zurucke gelauffen zu ihrer Mutter/ und habe erzehlet/ wie es ihr in der erſten Herberge ergangen/ habe gewaltig geklaget uͤber den boͤſen Hahn/ wie groſſe Gefahr ſie bey demſelbigen außgeſtanden/ wie er den Hals auffgeſperꝛet/ und ſie jetzt verſchlingen wollen.","norm":"Da sei sie wieder zurucke gelaufen zu ihrer Mutter / und habe erzählt / wie es ihr in der ersten Herberge ergangen / habe gewaltig geklagt über den bösen Hahn / wie große Gefahr sie bei demselbigen ausgestanden / wie er den Hals aufgesperrt / und sie jetzt verschlingen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.33459997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7030,"date":1663,"orig":"Und ſie koͤnne wol von groſſem Gluͤck ſagen/ daß ſie ſeinem auffgeſperꝛeten rachen entrunnen ſey Allein ſie koͤnne nicht gnugſam ruͤhmen/ die groſſe Hoͤfligkeit und Beſcheidenheit des edlen Kaͤtzleins/ dſey da geſeſſen/ hab nit eine boͤſe mine gemacht/ ſondern habe ſich ſo freundlich angeſtellet/ daß ihr gantzes Hertz im Leibe gegen ſie entzuͤndet worden ſey/ und habe immer gedacht:","norm":"Und sie könne wohl von großem Glück sagen / dass sie seinem aufgesperrten Rachen entronnen sei allein sie könne nicht genugsam rühmen / die große Höflichkeit und Bescheidenheit des edlen Kätzleins / dsey da gesessen / habe nicht eine böse mine gemacht / sondern habe sich so freundlich angestellt / dass ihr ganzes Herz im Leibe gegen sie entzündet worden sei / und habe immer gedacht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.711999893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7031,"date":1663,"orig":"O du liebes Schweſterlein/ wie gluͤckſelig wolt ich mich achten/ wenn ich mit dir durch die Welt wandern duͤrffte:","norm":"O du liebes Schwesterlein / wie glückselig wollte ich mich achten / wenn ich mit dir durch die Welt wandern dürfte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.508600234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7032,"date":1663,"orig":"Wir beyde wolten zuſammen halten/ und wann uns ein ſolcher Tyranniſcher Hahn begegnete/ wolten wir mit einander Leib und Leben wagen/ und ihm mit geſampter Hand und Kraͤfften widerſtehen.","norm":"Wir beide wollten zusammen halten / und wann uns ein solcher tyrannischer Hahn begegnete / wollten wir miteinander Leib und Leben wagen / und ihm mit gesamter Hand und Kräften widerstehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.037799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7033,"date":1663,"orig":"Es ſolte uns ein Hahn begegnen/ ich meyne wir wolten ihm Fuͤſſe machen/ wann ich nur mit dir/ O alleredleſtes und liebreiches Kaͤtzlein/ in Freundſchafft ſtuͤnde!","norm":"Es sollte uns ein Hahn begegnen / ich meine wir wollten ihm Füße machen / wann ich nur mit dir / O edelstes und liebreiches Kätzlein / in Freundschaft stünde!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.772500038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7034,"date":1663,"orig":"Die alte Mauß habe dieſe thoͤrichte Rede ihrer unerfahrnen Tochter angehoͤret/ und geſaget:","norm":"Die alte Maus habe diese törichte Rede ihrer unerfahrenen Tochter angehört / und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.540999889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7035,"date":1663,"orig":"Meine liebe Tochter/ ich hoͤre dz du meine Lehre/ die ich dir bey deinem Abſchied gegeben habe/ nicht verſteheſt/ und die Welt noch nicht kenneſt.","norm":"Meine liebe Tochter / ich höre dass du meine Lehre / die ich dir bei deinem Abschied gegeben habe / nicht verstehest / und die Welt noch nicht kennest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.081900119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7036,"date":1663,"orig":"Vor einem vielſchreyenden Hahn haſtu dich nicht zubefuͤrchten/ der wird dir kein Leid thun.","norm":"Vor einem vielschreienden Hahn hast du dich nicht zubefürchten / der wird dir kein Leid tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7804999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7037,"date":1663,"orig":"Aber die Kaͤtzlein/ die ſich ſo freundlich ſtellen/ die fornen lecken und hinten kratzen/ die ſind eben die jenigen/ welche dir und mir/ und unſerm gantzen Geſchlecht nach Haut und Haar/ nach Leib und Leben trachten.","norm":"Aber die Kätzlein / die sich so freundlich stellen / die vorne lecken und hinten kratzen / die sind eben diejenigen / welche dir und mir / und unserem ganzen Geschlecht nach Haut und Haar / nach Leib und Leben trachten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.479400157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7038,"date":1663,"orig":"Verſichert euch Lucidor, daß haſtige und jachzornige Leute nicht alſobald boͤſe Leute ſeyn.","norm":"Versichert euch Lucidor, dass hastige und jachzornige Leute nicht alsobald böse Leute sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.630799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7039,"date":1663,"orig":"Sie ſchreyen zwar und ſperꝛen den Hals auff wie ein Hahn/ aber ſie freſſen doch weder Menſchen noch Vieh/ Gott gebe ihnen/ daß ſie das einige betrachten/ was Paulus ſagt: Zuͤrnet ihr/ ſo ſuͤndiget nicht.","norm":"Sie schreien zwar und sperren den Hals auf wie ein Hahn / aber sie fressen doch weder Menschen noch Vieh / Gott gebe ihnen / dass sie das einige betrachten / was Paulus sagt: Zürnet ihr / so sündiget nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.868500232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7040,"date":1663,"orig":"Wann ich mit ſolchen Leuten umbgehen muß/ ſo gedencke ich an jenes Kammer-Maͤgdlein.","norm":"Wann ich mit solchen Leuten umgehen muss / so gedenke ich an jenes Kammermägdlein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.072999954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7041,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß zu Coͤlln am Rhein ſey ein Kammer-Maͤgdlein zu P. B. in die Beichte kommen.","norm":"Man sagt / dass zu Köln am Rhein sei ein Kammermägdlein zu P. B. in die Beichte kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.827300071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7042,"date":1663,"orig":"Als er nun ſie abſolviret und dimittiret habe/ ſey das Kammer Maͤgdlein wieder zuruͤck gangen/ und habe geſagt:","norm":"Als er nun sie absolvieret und dimittieret habe / sei das Kammer Mägdlein wieder zurückgegangen / und habe gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.339499950408935} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7043,"date":1663,"orig":"Herꝛ Pater ich habe noch eins vergeſſen/ das muß ich auch beichten/ und von meinem Hertzen thun.","norm":"Herr Pater ich habe noch eins vergessen / das muss ich auch beichten / und von meinem Herzen tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.538599967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7044,"date":1663,"orig":"Jch bekenne/ daß ich der Hoffart gar zu ſehr ergeben ſey/ daß ich gar zu hoch hinauß wolle/ und mir gar zu viel einbilde.","norm":"Ich bekenne / dass ich der Hoffart gar zu sehr ergeben sei / dass ich gar zu hoch hinaus wolle / und mir gar zu viel einbilde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.395899772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7045,"date":1663,"orig":"Der Pater hab gefragt/ wie lang hat dieſer Stoltz gewehret?","norm":"Der Pater habe gefragt / wie lang hat dieser Stolz gewehrt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.181399822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7046,"date":1663,"orig":"Das Maͤglein hab geantwortet/ ſo lang ich ein Kammer-Jungfraͤulein geweſen bin Der Pater habe ferner gefraget.","norm":"Das Mäglein habe geantwortet / so lang ich ein Kammer-Jungfräulein gewesen bin der Pater habe ferner gefragt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.046500205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7047,"date":1663,"orig":"Seyd ihr auch reich?","norm":"Seid ihr auch reich?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.639499902725219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7048,"date":1663,"orig":"Nein/ ſagt das Kammer-Maͤgdlein/ Ach! antwortet der Pater, ſo gehet hin in Gottes Namen.","norm":"Nein / sagt das Kammermägdlein / Ach! antwortet der Pater, so geht hin in Gottes Namen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.832499980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7049,"date":1663,"orig":"Dieſer Stoltz wird bald ſich ſelbſt legen/ und von ſich ſelbſt vergehen.","norm":"Dieser Stolz wird bald sich selbst legen / und von sich selbst vergehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.430200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7050,"date":1663,"orig":"Alſo/ wann ich mit ſolchen Leuten zu thun habe/ halte ich ihnen einen Sturm auß/ und dencke ihr Zorn vergehe wol von ſich ſelbſt.","norm":"Also / wann ich mit solchen Leuten zu tun habe / halte ich ihnen einen Sturm aus / und denke ihr Zorn vergehe wohl von sich selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.990799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7051,"date":1663,"orig":"Es kan auch mancher viel vertragen fuͤr ſeine Perſon/ allein Amptshalben muß er zuͤrnen.","norm":"Es kann auch mancher viel vertragen für seine Person / allein Amptshalben muss er zürnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.889800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7052,"date":1663,"orig":"Moſes war ein freundlicher/ holdſeliger/ ſanfftmuͤtiger und hoͤflicher Mann.","norm":"Moses war ein freundlicher / holdseliger / sanftmütiger und höflicher Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.812799930572509} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7053,"date":1663,"orig":"Er war kein Schulfuchs/ kein Saturniniſcher Traͤumer/ ſondern war von Anfang an ein liebliches Kind/ alſo daß ihn des Koͤniges Tochter in Egypten zu einem Sohn annahm/ und ihn an ihres Herꝛn Vatern Hoff Koͤniglich auferziehen ließ.","norm":"Er war kein Schulfuchs / kein Saturninischer Träumer / sondern war von Anfang an ein liebliches Kind / also dass ihn des Königes Tochter in Ägypten zu einem Sohn annahm / und ihn an ihres Herrn Vaters Hof Königlich auferziehen ließ.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.247300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7054,"date":1663,"orig":"Und man ſagt/ wer nicht eine Schuͤſſel voll Senff auff einmal aufffreſſen und darbey lachen koͤnne/ der diene nicht zu einem Hoffmann.","norm":"Und man sagt / wer nicht eine Schüssel voll Senf auf einmal auffressen und dabei lachen könne / der diene nicht zu einem Hoffmann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.355100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7055,"date":1663,"orig":"Ohne Zweifel wird Moſes am Koͤniglichen Hofe viel Mißgunſt und Widerwertigkeit außgeſtanden haben/ da werden ihn viel Egyptiſche Fuͤrſten/ viel Koͤnigliche Raͤhte/ und andere hohe Officirer/ mit mißguͤnſtigen Augen angeſehen haben/ daß das frembde Juͤdiſche Bettel-Kind/ der Moſes/ von des Koͤniges Tochter ſo wol tractiret, ſo hertzlich geliebet werde/ da hergegen ihre Kinder/ die von Egyptiſchem Gebluͤte ſeyen/ derer Eltern und Groß-Eltern dem Koͤnigreich Egypten viel groſſe und getreue Dienſte in Krieg und Friedenszeit geleiſtet haben/ zuruͤck geſetzet werden.","norm":"Ohne Zweifel wird Moses am königlichen Hofe viel Missgunst und Widerwertigkeit ausgestanden haben / da werden ihn viel ägyptische Fürsten / viel königliche Räte / und andere hohe Offizier / mit missgünstigen Augen angesehen haben / dass das fremde jüdische Bettelkind / der Moses / von des Königes Tochter so wohl traktiert, so herzlich geliebt werde / da hingegen ihre Kinder / die von Ägyptischem Geblüt seien / derer Eltern und Großeltern dem Königreich Ägypten viel große und getreue Dienste in Krieg und Friedenszeit geleistet haben / zurückgesetzt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.77370023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7056,"date":1663,"orig":"Allein ich halte dafuͤr/ Moſes werde dieſes alles als ein hoͤflicher Knab mit Freundligkeit uͤberwunden/ ſeinen Feinden und Mißgoͤnnern feurige Kohlen auff ihren Kopff geſamlet/ und geſehen haben/ daß er als ein armer Cavallier, als ein Cavallier de fortun, wie man heutiges Tages redet/ ſich allenthalben durchgefreſſen/ und ſeinen Feinden und Verfolgern fuͤr ihre boͤſe Wercke und falſche Wort gedancket/ und die Hand gekuͤſſet haben.","norm":"Allein ich halte dafür / Moses werde dieses alles als ein höflicher Knabe mit Freundlichkeit überwunden / seinen Feinden und Missgönnern feurige Kohlen auf ihren Kopf gesammelt / und gesehen haben / dass er als ein armer Cavalier, als ein Cavalier de Fortune, wie man heutiges Tages redet / sich allenthalben durchgefressen / und seinen Feinden und Verfolgern für ihre böse Werke und falsche Wort gedankt / und die Hand geküsst haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.816500186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7057,"date":1663,"orig":"Als er endlich auß Heroiſchem Geiſt getrieben/ den Koͤniglichen Hoff quittirete/ und in das Land Midian kam/ und nicht vielmehr hinein brachte/ als das bloſſe Leben/ da erzeigete er ſich ſo hoͤflich/ ſo freundlich in converſation, daß der allervornehmſte Mann im gantzen Land Midian/ ſeine Tochter ihm als einem frembden/ unbekanten/ aber weiſen und gelehrten Mann zur Ehe gab.","norm":"Als er endlich aus heroischem Geist getrieben / den Königlichen Hof quittierte / und in das Land Midian kam / und nicht vielmehr hineinbrachte / als das bloße Leben / da erzeigte er sich so höflich / so freundlich in conversation, dass der vornehmste Mann im ganzen Land Midian / seine Tochter ihm als einem fremden / unbekannten / aber weisen und gelehrten Mann zur Ehe gab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.448299884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7058,"date":1663,"orig":"Es gerieth ihm zwar dieſer Eheſtand im Anfang nicht allerdings.","norm":"Es geriet ihm zwar dieser Ehestand im Anfang nicht allerdings.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.292099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7059,"date":1663,"orig":"Dann er mit dieſent Weibe der Zipora viel zuthun hatte/ biß ſie ſich in ſeinen Stand und in ſeine Religion ſchicken kunte.","norm":"Dann er mit diesent Weibe der Zipora viel zutun hatte / bis sie sich in seinen Stand und in seine Religion schicken konnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.576399803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7060,"date":1663,"orig":"Torniellus der gelehrte Moͤnch ſagt/ daß Moſes damals ſich auff die Philoſophi gegeben/ und ſeinẽ Schwieger-Vater dem Jethro der Schafe gehuͤtet habe/ und habe eine ſolche Wiſſenſchafft von der Viehzucht erlanget/ daß alle Schaͤfer und Vieh-Hirten im gantzen Midianitiſchen Lande ihn entweder geneidet/ oder Raht bey ihm geholet haben.","norm":"Torniellus der gelehrte Mönch sagt / dass Moses damals sich auf die Philosophie gegeben / und seinen Schwiegervater dem Jethro der Schafe gehütet habe / und habe eine solche Wissenschaft von der Viehzucht erlanget / dass alle Schäfer und Viehhirten im ganzen Midianitischen Lande ihn entweder geneidet / oder Rat bei ihm geholt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.039400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7061,"date":1663,"orig":"Er habe auch bey dieſem Schaͤfer-Leben geſchrieben das Buch Hiobs/ welches voll ſtecket von allerhand Philoſophiſcher Wiſſenſchafft.","norm":"Er habe auch bei diesem Schäferleben geschrieben das Buch Hiobs / welches voll stecket von allerhand philosophischer Wissenschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.424399852752685} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7062,"date":1663,"orig":"Von dieſem Buch ſagt Torniellus, daß es Moſes im Lande Midian geſchrieben habe/ und hab es zum Troſt ſeinen Bruͤdern in Egypten geſchicket/ daß ſie darauß Gedult lernen moͤchten.","norm":"Von diesem Buch sagt Torniellus, dass es Moses im Lande Midian geschrieben habe / und habe es zum Trost seinen Brüdern in Ägypten geschickt / dass sie daraus Geduld lernen möchten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.03879976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7063,"date":1663,"orig":"Jch kan zwar dieſer Meynung nicht Beyfall geben.","norm":"Ich kann zwar dieser Meinung nicht Beifall geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.10890007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7064,"date":1663,"orig":"Dann der Stylus, die Art zu reden und zu ſchreiben im Buch Hiob viel anders iſt/ als in den Buͤchern Moſis.","norm":"Dann der Stylus, die Art zu reden und zu schreiben im Buch Hiob viel anders ist / als in den Büchern Mosis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.826099872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7065,"date":1663,"orig":"Es mag wol ſeyn/ daß dieſes Buch Moſes ſeinen Bruͤdern in Egypten zu leſen recommendirt hab.","norm":"Es mag wohl sein / dass dieses Buch Moses seinen Brüdern in Ägypten zu lesen rekommandiert habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.612199783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7066,"date":1663,"orig":"Aber ich laſſe es dahin geſtellt ſeyn/ ob es Moſes ſelbſt gemacht hab.","norm":"Aber ich lasse es dahin gestellt sein / ob es Moses selbst gemacht habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.605999946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7067,"date":1663,"orig":"Hat es aber Moſes ſelbſt gemacht/ ſo wird er ſich ohne Zweiffel erinnert haben ſeines widerwertigen Ehſtandes/ daß es ihm faſt eben gehe/ wie dem Hiob/ dem nichts weher that/ als/ daß ihn ſein eigen Weib in ſeinem Creutz und Ungluͤck verachtete und ſchmaͤhete.","norm":"Hat es aber Moses selbst gemacht / so wird er sich ohne Zweifel erinnert haben seines widerwärtigen Ehstandes / dass es ihm fast eben gehe / wie dem Hiob / dem nichts weher tat / als / dass ihn sein eigen Weib in seinem Kreuz und Unglück verachtete und schmähte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.094200134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7068,"date":1663,"orig":"Dann dieſe Zipora ihm viel Widerwertigkeit gemacht.","norm":"Dann diese Zipora ihm viel Widerwertigkeit gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.858699798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7069,"date":1663,"orig":"Ohn Zweifel wird er ihr entdecket haben/ wie ihm Gott der HErꝛ erſchienen ſey in einer feurigen Flammen/ in dem Puſch/ wie der Puſch mit Feuer gebrand/ und doch nicht verzehret ſey/ wie ihm Gott erinnert habe/ daß er ſey der Gott Abraham/ der Gott Jſaac/ und der Gott Jacob.","norm":"Ohne Zweifel wird er ihr entdecket haben / wie ihm Gott der Herr erschienen sei in einer feurigen Flammen / in dem Pusch / wie der Pusch mit Feuer Gebrand / und doch nicht verzehret sei / wie ihm Gott erinnert habe / dass er sei der Gott Abraham / der Gott Jsaac / und der Gott Jacob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.401400089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7070,"date":1663,"orig":"Nun muͤſſe er bekennen/ daß er von dem Samen Abraham ſey/ daß er auß dem Geſchlechte Abraham/ Jſaac und Jacobs herkomme/ und daß Gott mit dem Ertzvater Abraham einen Bund gemacht/ einen ewigen Bund/ daß Koͤnige auß ſeinem Samen kommen ſollen/ daß er ihnen das gantze Land Canaan zu ewiger Beſitzung eingeben wolle.","norm":"Nun müsse er bekennen / dass er von dem Samen Abraham sei / dass er aus dem Geschlecht Abraham / Jsaac und Jacobs herkomme / und dass Gott mit dem Erzvater Abraham einen Bund gemacht / einen ewigen Bund / dass Könige aus seinem Samen kommen sollen / dass er ihnen das ganze Land Kanaan zu ewiger Besitzung eingeben wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.097099781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7071,"date":1663,"orig":"Allein das wolle er außdruͤcklich gehalten haben/ daß all diejenigen/ die von Abraham herkommen/ ſollen am achten Tag beſchnitten werden.","norm":"Allein das wolle er ausdrücklich gehalten haben / dass all diejenigen / die von Abraham herkommen / sollen am achten Tag beschnitten werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.460299968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7072,"date":1663,"orig":"Wer nicht beſchnittẽ wuͤrde am achten Tag/ des Seel ſolt außgerottet werden auß ſeinem Volck/ das iſt/ er ſolle zeitlich und ewiglich verdorben und verlohren ſeyn.","norm":"Wer nicht beschnitten würde am achten Tag / des Seele sollt ausgerottet werden aus seinem Volk / das ist / er solle zeitlich und ewiglich verdorben und verloren sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0980000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7073,"date":1663,"orig":"Da wird nun Moſes als ein ſanfftmuͤtiger und verſtaͤndiger Mann/ ſeiner Ziporæ genngſam zu Gemuͤthe gefuͤhret haben/ wie ſie Gott erzuͤrne/ wie ſie ſo uͤbel handele mit ihren eigenen Kindern/ die ſie unter ihrem Hertzen getragen/ daß der Kinder Seel/ welche gleichſam ein Stuͤck ſeyen von ihrer Seele in zeitliche und ewige Gefahr geſtuͤrtzet werden/ und wenn ſie nicht beſchnitten wuͤrden/ ſo werde der Himmel vor ihnen zugeſchloſſen werden.","norm":"Da wird nun Moses als ein sanftmütiger und verständiger Mann / seiner Ziporae genngsam zu Gemüte geführt haben / wie sie Gott erzürne / wie sie so übel handele mit ihren eigenen Kindern / die sie unter ihrem Herzen getragen / dass der Kinder Seele / welche gleichsam ein Stück seien von ihrer Seele in zeitliche und ewige Gefahr gestürzt werden / und wenn sie nicht beschnitten würden / so werde der Himmel vor ihnen zugeschlossen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.782700061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7074,"date":1663,"orig":"Und ſie ſeyn jetzo auff der Reiſe nach Egypten zu/ da werde kein Gluͤck/ kein Segen/ kein Gedeyen auff der gantzen Reyſe ſeyn/ wann ſie Gott nicht zum Freunde haben.","norm":"Und sie sein jetzt auf der Reise nach Ägypten zu / da werde kein Glück / kein Segen / kein Gedeihen auf der ganzen Reise sein / wann sie Gott nicht zum Freunde haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.967199802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7075,"date":1663,"orig":"Allein bey dieſem eigenſinnigen Weibe hat keine Erinnerung: kein Bitten oder Flehen helffen wollen/ ſondern wird immer gedacht haben/ das werde den Kindern wehe thun/ und nicht ohne Schmertzen abgehen.","norm":"Allein bei diesem eigensinnigen Weibe hat keine Erinnerung: Kein Bitten oder Flehen helfen wollen / sondern wird immer gedacht haben / das werde den Kindern wehe tun / und nicht ohne Schmerzen abgehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.28000020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7076,"date":1663,"orig":"Als ſie nun auff der Reyſe in der Herberge waren/ erſchien der HErꝛ Moſi und wolt ihn toͤdten.","norm":"Als sie nun auf der Reise in der Herberge waren / erschien der Herr Mosi und wollt ihn töten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.711100101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7077,"date":1663,"orig":"Warumb?","norm":"Warum?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"mt","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.435899972915649} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7078,"date":1663,"orig":"Ohne Zweiffel/ weil er ein ſolcher Weiber-Narꝛe war/ und was Gott außtruͤcklich befohlen hatte/ ſeinem Weibe zugefallen/ unterlaſſen wolte.","norm":"Ohne Zweifel / weil er ein solcher Weiber-Narre war / und was Gott ausdrücklich befohlen hatte / seinem Weibe zugefallen / unterlassen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.427199840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7079,"date":1663,"orig":"Jn dieſer Angſt/ in dieſem Schrecken/ erinnert ſich ohne Zweiffel Zipora, Moſis Weib/ der vielfaͤltigen Warnungen und Ermahnungen/ die ihr Moſes zuvor gethan hatte/ und dachte/ wann Gott ihrem Mann alſo ſtraffen wolle/ der doch gerne und willig ſeines Gottes Gebot habe in acht nehmen wollen/ wieviel mehr werde er ſie ſtraffen/ die GOttes Gebot und ihres Mannes Willen verhindert hab.","norm":"In dieser Angst / in diesem Schrecken / erinnert sich ohne Zweifel Zipora, Mosis Weib / der vielfältigen Warnungen und Ermahnungen / die ihr Moses zuvor getan hatte / und dachte / wann Gott ihrem Mann also strafen wolle / der doch gerne und willig seines Gottes Gebot habe in Acht nehmen wollen / wie viel mehr werde er sie strafen / die Gottes Gebot und ihres Mannes Willen verhindert habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.738399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7080,"date":1663,"orig":"Ergriff demnach bald einen Stein/ oder ein ſcharffes Meſſer das an einem Stein gewetzet war/ und beſchnitt ihrem Sohn die Vorhaut.","norm":"Ergriff demnach bald einen Stein / oder ein scharfes Messer das an einem Stein gewetzt war / und beschnitt ihrem Sohn die Vorhaut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.120299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7081,"date":1663,"orig":"Aber dieſes Ding gieng nicht ohne knottern/ zancken und keiben ab/ ſondern ſie ſchalt/ murrete und kurrete/ und nennete den Moſen ihren Mann einen Blut-Braͤutigam.","norm":"Aber dieses Ding ging nicht ohne knottern / zanken und keiben ab / sondern sie schalt / murrte und kurte / und nannte den Moosen ihren Mann einen Blutbräutigam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.227200031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7082,"date":1663,"orig":"Torniellus der zuvor gedachte gelahrte Moͤnch ſagt/ daß dem Moſi ſeine gantze Seele durch ſolch knottern und keiben ſeines Weibes ſey matt gemacht worden/ habe demnach auff der Reyſe ſich reſolviret, ſein Weib und Kinder wiederum zu ruͤck zu ſeinem Schwieger-Vater dem Jethro zu ſchicken/ ſey darauff fortgezogen in Egypten/ und habe gethan/ was ihm Gott befohlen hatte.","norm":"Torniellus der zuvor gedachte gelahrte Mönch sagt / dass dem Mosi seine ganze Seele durch solch knottern und keiben seines Weibes sei matt gemacht worden / habe demnach auf der Reise sich resolvieret, sein Weib und Kinder wiederum zu rück zu seinem Schwiegervater dem Jethro zu schicken / sei darauf fortgezogen in Ägypten / und habe getan / was ihm Gott befohlen hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.395299911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7083,"date":1663,"orig":"Welches ich fuͤr glaubwuͤrdig halte/ wenn ich was Exod. Cap. 18. ſtehet/ betrachte.","norm":"Welches ich für glaubwürdig halte / wenn ich was Exod. Cap. 18. steht / betrachte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.228199958801269} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7084,"date":1663,"orig":"Da wird ohne Zweiffel die Zipora bey ihrem Vater geklaget haben/ was Moſes fuͤr ein wunderlicher ſeltzamer Mann ſey/ was ſie bey ihm außſtehen muͤſſe/ wie er ſie ſo lange gequaͤlet und geplaget habe/ daß ſie ihre eigene Kinder/ ihr Fleiſch und Blut ſolle blutruͤſtig machen.","norm":"Da wird ohne Zweifel die Zipora bei ihrem Vater geklagt haben / was Moses für ein wunderlicher seltsamer Mann sei / was sie bei ihm ausstehen müsse / wie er sie so lange gequält und geplagt habe / dass sie ihre eigene Kinder / ihr Fleisch und Blut solle blutrüstig machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.59060001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7085,"date":1663,"orig":"Sie habe auch endlich keinen Frieden fuͤr ihm haben koͤnnen/ biß daß ſie ihrem armen Kinde/ dem armen/ lieben/ holdſeligen Elieſerchen ein ſtuͤck von ſeinem Leibe geſchnitten habe/ von einem ſolchen Glied/ daß ſie fuͤr Schamhafftigkeit nicht nennen moͤge.","norm":"Sie habe auch endlich keinen Frieden für ihm haben können / bis dass sie ihrem armen Kinde / dem armen / lieben / holdseligen Elieserchen ein Stück von seinem Leibe geschnitten habe / von einem solchen Glied / dass sie für Schamhaftigkeit nicht nennen möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.216599941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7086,"date":1663,"orig":"Man ſolte doch im gantzen Lande Midian nachfragen/ ob dergleichen darinnen geſchehen ſey/ ſo lange die Welt geſtanden habe?","norm":"Man sollte doch im ganzen Lande Midian nachfragen / ob dergleichen darinnen geschehen sei / so lange die Welt gestanden habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.341599941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7087,"date":1663,"orig":"O du mein liebes Kind/ du liebſtes Elieſerchen/ du Sonne/ du Krone/ du Freude/ du einiger Auffenthalt meines Lebens/ verzeihe doch meiner ungluͤckſeligen Hand/ die deinem Tyranniſchen unbarmhertzigen Vater gehorchet/ und dir ſolche Schmeꝛtzen verurſachet hat.","norm":"O du mein liebes Kind / du liebstes Elieserchen / du Sonne / du Krone / du Freude / du einiger Aufenthalt meines Lebens / verzeihe doch meiner unglückseligen Hand / die deinem Tyrannischen unbarmherzigen Vater gehorchet / und dir solche Schmerzen verursachet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.373600006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7088,"date":1663,"orig":"Ach Elieſer/ Elieſer/ haͤtte ich doch damals fuͤr dich ſterben muͤſſen/ da ich der Stimme deines Tyranniſchen Vaters gehorchet/ und dein Blut/ das von meinem Blut herkommet/ ſo liederlich verſchwendet habe.","norm":"Ach Elieser / Elieser / hätte ich doch damals für dich sterben müssen / da ich der Stimme deines tyrannischen Vaters gehorchet / und dein Blut / das von meinem Blut herkommet / so liederlich verschwendet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.969099998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7089,"date":1663,"orig":"Kanſtu auch zulaſſen du liebſtes Kind/ daß ich deine unbarmhertzige Mutter dich noch einmal kuͤſſe?","norm":"Kannst du auch zulassen du liebstes Kind / dass ich deine unbarmherzige Mutter dich noch einmal küsse?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.297100067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7090,"date":1663,"orig":"Ach mein liebſter Vater/ was habt ihr doch gedacht/ daß ihr mich als eure gehorſame Tochter/ einem ſolchen Mann gegeben habt/ der im geringſten nicht weiß/ wie er eine ehrliche Midianitiſche Dame tractiren ſoll?","norm":"Ach mein liebster Vater / was habt ihr doch gedacht / dass ihr mich als eure gehorsame Tochter / einem solchen Mann gegeben habt / der im Geringsten nicht weiß / wie er eine ehrliche Midianitische Dame traktieren soll?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.46619987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7091,"date":1663,"orig":"Von ſolchen und dergleichen Reden und Lamentationen wird der alte ehrliche Jethro ſeyn bewogen worden/ daß er den Moſen in ſeinem Hertzen verdampt/ und nicht mehr daran wird gedacht haben/ daß die Ehen im Himmel gemacht werden; Daß er als ein weiſer Mann hiebevor ſich ſo hoch erfreuet habe/ daß ſeine Tochter geſegnet ſey mit einem ſolchen Mann/ der beſchlagen ſey in aller Weißheit der Chaldæer und Egyptier.","norm":"Von solchen und dergleichen Reden und Lamentationen wird der alte ehrliche Jethro sein bewogen worden / dass er den Moosen in seinem Herzen verdammt / und nicht mehr daran wird gedacht haben / dass die Ehen im Himmel gemacht werden; dass er als ein weiser Mann hiervor sich so hoch erfreuet habe / dass seine Tochter gesegnet sei mit einem solchen Mann / der beschlagen sei in aller Weisheit der Chaldäer und Ägypter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.572400093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7092,"date":1663,"orig":"Summa/ da wird Allarm geweſen ſeyn in allen Gaſſen und Straſſen des gantzen Landes Midian.","norm":"Summa / da wird Alarm gewesen sein in allen Gassen und Straßen des ganzen Landes Midian.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.775700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7093,"date":1663,"orig":"Da wird Jethro gedacht haben/ du liebſte Tochter/ ich beklage dein Ungluͤck hoͤchlich/ daß ich dich einem ſolchen Loͤwen/ einem ſolchen Baͤren/ einem ſolchen Wolff uͤbergeben habe/ der auch ſeiner eigenen Kinder nicht ſchonet/ ſondern dieſelbige blutruͤſtig machet.","norm":"Da wird Jethro gedacht haben / du liebste Tochter / ich beklage dein Unglück höchlich / dass ich dich einem solchen Löwen / einem solchen Bären / einem solchen Wolff übergeben habe / der auch seiner eigenen Kinder nicht schonet / sondern dieselbige blutrüstig macht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.017899990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7094,"date":1663,"orig":"Da wird Jethro nicht betrachtet haben/ warumb Moſes ſeinem Weib ihren Willen nicht hab laſſen koͤnnen?","norm":"Da wird Jethro nicht betrachtet haben / warum Moses seinem Weib ihren Willen nicht habe lassen können?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7519001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7095,"date":1663,"orig":"Waꝛumb er bewogen worden/ Gott mehr zu gehorchen als ſeinem Weibe.","norm":"warum er bewogen worden / Gott mehr zu gehorchen als seinem Weibe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.609000205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7096,"date":1663,"orig":"Da wird im gantzen Lande Midian/ unter allen alten und jungen Weibern ein Geſchrey erſchollen ſeyn/ was Moſes fuͤr ein wunderlicher boͤſer Mann ſey.","norm":"Da wird im ganzen Lande Midian / unter allen alten und jungen Weibern ein Geschrei erschollen sein / was Moses für ein wunderlicher böser Mann sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7677998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7097,"date":1663,"orig":"Weil er ſeines Weibs Worten nicht gehorchet/ und ſeines lieben Kindes und Soͤhnlein/ nicht verſchonet/ ſondern alſo blutruͤſtig machet.","norm":"Weil er seines Weibs Worten nicht gehorchet / und seines lieben Kindes und Söhnlein / nicht verschonet / sondern also blutrüstig macht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.207600116729736} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7098,"date":1663,"orig":"Jch ſehe oft mit Verwunderung an/ wie der gute Moſes ſein groͤſtes Creutz und Ungluͤck gehabt habe/ und am allermeiſten ſey geplagt worden von dẽ Leuten die er am allerhoͤchſten liebete!","norm":"Ich sehe oft mit Verwunderung an / wie der gute Moses sein größtes Kreuz und Unglück gehabt habe / und am allermeisten sei geplagt worden von den Leuten die er am allerhöchsten liebte!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.192999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7099,"date":1663,"orig":"Was machten ihm ſeine Blutsfreunde/ fein Bruder Aaron/ und ſeine leibliche Schweſter Miriam fuͤr Haͤndel? die goͤnneten ihm nicht was ihm Gott goͤnnete.","norm":"Was machten ihm seine Blutsfreunde / fein Bruder Aaron / und seine leibliche Schwester Miriam für Händel? die gönnten ihm nicht was ihm Gott gönnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.146699905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7100,"date":1663,"orig":"Je mehr ihn Gott erhube/ je mehr ſie jhn verachteten und ſagten:","norm":"Je mehr ihn Gott erhube / je mehr sie ihn verachteten und sagten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.083300113677978} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7101,"date":1663,"orig":"Redet dann der HErr allein durch Moſen? redet er nicht auch durch uns?","norm":"Redet dann der Herr allein durch Moosen? redet er nicht auch durch uns?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.316199779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7102,"date":1663,"orig":"Als wolten ſie ſagen:","norm":"Als wollten sie sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.865499973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7103,"date":1663,"orig":"Was bildet ſich unſer Bruder ein?","norm":"Was bildet sich unser Bruder ein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.229499816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7104,"date":1663,"orig":"Da er zur andern Ehe ſchritte/ und eine Mohrin zum Weib nahm/ wolten dieſe ſeine Geſchwiſter gleichſam ſeine Eheteuffel werden.","norm":"Da er zur anderen Ehe schritte / und eine Mohrin zum Weib nahm / wollten diese seine Geschwister gleichsam seine Eheteuffel werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8105998039245605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7105,"date":1663,"orig":"Wie plagten ihn ſo offt und vielmals ſeine Landsleute/ ſeine Schandsleute/ die ſaͤmptliche Jſraeliter/ mit welchen er es ſo hertzlich gut meynete.","norm":"Wie plagten ihn so oft und vielmals seine Landsleute / seine Schandsleute / die sämtliche Israelit / mit welchen er es so herzlich gut meinte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.764200210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7106,"date":1663,"orig":"Da er ſie auff Gottes Befehl auß der groſſen und ſchweren Dienſtbarkeit gefuͤhrt/ und ihrenthalben groſſe Laſt und Beſchwerung gehabt hatte/ boten ſie ihm endlich Stein auff den Kopff zur Danckſagung an Allein Moſes konte gewaltige Pillulen verſchlucken/ und viel vertragen/ wenn er fuͤr ſeine Perſon beleidiget wurde.","norm":"Da er sie auf Gottes Befehl aus der großen und schweren Dienstbarkeit geführt / und ihrethalben große Last und Beschwerung gehabt hatte / boten sie ihm endlich Stein auf den Kopf zur Danksagung an Allein Moses konnte gewaltige Pillulen verschlucken / und viel vertragen / wenn er für seine Person beleidiget wurde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.431000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7107,"date":1663,"orig":"Aber wann er etwas ſahe/ dadurch Gottes Ehre verletzet wurde/ brauchte er kein Sanfftmuth/ kein Gedult/ ſondern erzuͤrnet ſich gewaltiglich.","norm":"Aber wann er etwas sah / dadurch Gottes Ehre verletzet wurde / brauchte er kein Sanftmut / kein Geduld / sondern erzürnet sich gewaltig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.313499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7108,"date":1663,"orig":"Da er ſahe/ daß ſein Bruder Aaron die Abgoͤtterey mit dem gegoſſenen Kalbe hatte befoͤrdern helffen/ da ward er zornig/ ſo eyferig/ daß er die Tafeln/ die Gott ſelbſten gehauen/ und mit ſeinen Fingern das Geſetze darein geſchrieben hatte/ auß der Hand warff und zerbrach.","norm":"Da er sah / dass sein Bruder Aaron die Abgötterei mit dem gegossenen Kalbe hatte befördern helfen / da wurde er zornig / so eifrig / dass er die Tafeln / die Gott selbst gehauen / und mit seinen Fingern das Gesetze darein geschrieben hatte / aus der Hand warf und zerbrach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.192500114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7109,"date":1663,"orig":"Er ſahe ſeinem Bruder nicht durch die Finger/ ſondern gab ihm einen ſtarcken Verweiß in Gegenwart der gantzen Jſraelitiſchen Gemeine.","norm":"Er sah seinem Bruder nicht durch die Finger / sondern gab ihm einen starken Verweis in Gegenwart der ganzen israelitischen Gemeine.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.839300155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7110,"date":1663,"orig":"Er tractierte das Volck/ das er ſonſten hertzlich liebete nicht mit ſanfftmuth/ ſondern ließ ſeine Anverwandten die Leviten ſchlagen mit der Schaͤrffe des Schwerds.","norm":"Er traktierte das Volk / das er sonsten herzlich liebte nicht mit Sanftmut / sondern ließ seine Anverwandten die Leviten schlagen mit der Schärfe des Schwerts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.447000026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7111,"date":1663,"orig":"Und das war ein Gott wolgefaͤlliger Zorn.","norm":"Und das war ein Gott wohlgefälliger Zorn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.308500051498413} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7112,"date":1663,"orig":"Alſo muß zuͤrnen ein jeglicher treuer Lehrer und Prediger.","norm":"Also muss zürnen ein jeglicher treuer Lehrer und Prediger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.149199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7113,"date":1663,"orig":"Zuͤrnen muß er uͤber falſche Lehrer/ und uͤber die Boßheit ſeiner Zuhoͤrer Chriſtus ſelbſt der ſanfftmuͤtige und demuͤhtige HErꝛ/ ſahe die Phariſeer umbher an mit Zorn/ als Er am Sabbath in die Schule kam/ Marc. 3. Chryſoſtomus ſagt: mit Ketzern in Zwietracht leben/ iſt keine Zwietracht/ ſondern Gottesfurcht.","norm":"Zürnen muss er über falsche Lehrer / und über die Bosheit seiner Zuhörer Christus selbst der sanftmütige und demütige Herr / sah die Pharisäer umher an mit Zorn / als Er am Sabbat in die Schule kam / Marc. 3. Chrysostomus sagt: mit Ketzern in Zwietracht leben / ist keine Zwietracht / sondern Gottesfurcht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.543300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7114,"date":1663,"orig":"Zuͤrnen muß auch eine rechtſchaffene Obrigkeit/ und muß ſeyn eine Raͤcherin zur Strafe uͤber den/ der da boͤſes thut.","norm":"Zürnen muss auch eine rechtschaffene Obrigkeit / und muss sein eine Rächerin zur Strafe über den / der da böses tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.923900127410889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7115,"date":1663,"orig":"Gott verfluchet die Obrigkeit/ welche ihr Schwerd auffhaͤlt/ daß es nicht Blut vergieſſe/ wenn nemlich das Ubel an Gottes ſtatt zu ſtraffen iſt.","norm":"Gott verfluchet die Obrigkeit / welche ihr Schwert aufhält / dass es nicht Blut vergieße / wenn nämlich das Übel an Gottes statt zu strafen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.321899890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7116,"date":1663,"orig":"Jer. 48. v. 10.","norm":"Jer. 48. v. 10.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"sk","lang_cld3":"da","lang_de":0,"norm_lmscore":4.000800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7117,"date":1663,"orig":"Die Hiſtorici ſagen von dem Kaͤyſer Nervâ, daß er dem Roͤmiſchen Reich mehr geſchadet habe/ als Nero und andere Tyrannen/ non quidem faciendo mala, ſed patiendo mala Jch moͤchte gern von ſeinem Politico recht informiret ſeyn/ quæ ſit vera definitio Tyranni?","norm":"Die Historici sagen von dem Kaiser Nerva, dass er dem Römischen Reich mehr geschadet habe / als Nero und andere Tyrannen / non quidem faciendo mala, sed patiendo mala Ich möchte gern von seinem Politico recht informieret sein / quae sit vera definitio Tyranni?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.158599853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7118,"date":1663,"orig":"Wañ dz ein Tyrañ iſt wie ihn die Profeſſores auf Univerſitaͤtẽ gemeiniglich beſchreibẽ/ ſo iſt kein groͤſſer Tyran geweſẽ als Moſes/ Joſua und David/ davon ich zu anderer Zeit mit Gottes Huͤlff weitlaͤufftig reden/ und auß Heil.","norm":"Wann das ein Tyrann ist wie ihn die Professoren auf Universitäten gemeiniglich beschreiben / so ist kein größer Tyran gewesen als Moses / Josua und David / davon ich zu anderer Zeit mit Gottes Hilfe weitläufig reden / und aus Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.738500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7119,"date":1663,"orig":"Schrifft alle Umbſtaͤnde ponderiren wil/ wie ſie offt bey Einnehmung Staͤdt und Laͤnder mit den Leuten procedirt haben.","norm":"Schrift alle Umstände ponderiren will / wie sie oft bei Einnehmung Stät und Länder mit den Leuten prozediert haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.992499828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7120,"date":1663,"orig":"Gott iſt in Veraͤnderung der Koͤnigreich und Fuͤrſtenthumb ein verborgener Gott.","norm":"Gott ist in Veränderung der Königreich und Fürstentum ein verborgener Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.96589994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7121,"date":1663,"orig":"Wann heutiges Tags ein groſſer Herr ſein Ampt nicht weiß in acht zu nehmen/ ſondern ſich etwa von einem Schreiber/ einem altẽ Dintenſieder/ oder ſonſt von einem Jaͤger oder Spatzenfaͤnger regieren laͤſt/ und laͤſt inzwiſchen alles im geiſtlichen und weltlichen Stand gehen/ wie es gehet/ ſo ſagt mancher/ es iſt ein frommer Herr/ er iſt die Froͤmmigkeit ſelbſt.","norm":"Wann heutiges Tags ein großer Herr sein Amt nicht weiß in Acht zu nehmen / sondern sich etwa von einem Schreiber / einem alten Dintensieder / oder sonst von einem Jäger oder Spatzenfänger regieren lässt / und lässt inzwischen alles im geistlichen und weltlichen Stand gehen / wie es geht / so sagt mancher / es ist ein frommer Herr / er ist die Frömmigkeit selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.12440013885498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7122,"date":1663,"orig":"Er iſt ſchlecht und recht wie Hiob.","norm":"Er ist schlecht und recht wie Hiob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.893599987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7123,"date":1663,"orig":"Eben als wenn Hiob ein Narr geweſen were!","norm":"Eben als wenn Hiob ein Narr gewesen wäre!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.626800060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7124,"date":1663,"orig":"So mir recht/ hab ich einsmals bey dem hochweiſen Engellaͤnder Franciſco Bacono geleſen/ daß Heinrich der 7. Koͤnig in Engelland/ an den Pabſt begehret hab/ daß er ſeinen Vater canonifiren, und unter die Heiligen im Calender ſetzen wolle.","norm":"So mir recht / habe ich einsmals bei dem hochweisen Engländer Francisco Bacono gelesen / dass Heinrich der 7. König in England / an den Papst begehret habe / dass er seinen Vater canonifiren, und unter die Heiligen im Kalender setzen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.732600212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7125,"date":1663,"orig":"Aber der Pabſt hab es ihm abgeſchlagen/ und dafuͤr gehalten/ es ſey ein groſſer Unterſcheid inter ſimplicem & ſanctum, zwiſchen einem einfaͤltigen und frommen Menſchen:","norm":"Aber der Papst habe es ihm abgeschlagen / und dafür gehalten / es sei ein großer Unterschied inter simplicem & sanctum, zwischen einem einfältigen und frommen Menschen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.815000057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7126,"date":1663,"orig":"Sardanapalus thaͤt auch fuͤr ſeine Perſon niemand groß Leyd/ ſondern aß und tranck/ und brachte ſeine Zeit zu unter dem Frauenzimmer/ mit ſpielen/ mit tantzen und anderer Fleiſches Luſt.","norm":"Sardanapalus täte auch für seine Person niemand groß Leid / sondern aß und Trank / und brachte seine Zeit zu unter dem Frauenzimmer / mit spielen / mit tanzen und anderer Fleisches Lust.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.435699939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7127,"date":1663,"orig":"Wann etwa ein Fechter/ Tantzer oder Taſchenſpieler/ der ſeiner Concubinen Bruder oder Anverwandter geweſen iſt/ an koͤniglichen Hof iſt kommen/ und er hat ihn zur Tafel gefordert/ und ihm auß ſeinem Mundbecher eines zubracht/ ſo wird ein ſolcher Kerl gedacht haben/ Koͤnig Sardanapalus ſey doch ein grundguͤtiger Herr/ er thut keinem Menſchen kein Leid.","norm":"Wann etwa ein Fechter / Tanzer oder Taschenspieler / der seiner Konkubinen Bruder oder Anverwandter gewesen ist / an königlichen Hof ist kommen / und er hat ihn zur Tafel gefordert / und ihm aus seinem Mundbecher eines zubracht / so wird ein solcher Kerl gedacht haben / König Sardanapalus sei doch ein grundgütiger Herr / er tut keinem Menschen kein Leid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.075300216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7128,"date":1663,"orig":"Sondern geht mit guten armen Schluckern umb/ als ob ſie ſeines gleichen ſeyen.","norm":"Sondern geht mit guten armen Schluckern um / als ob sie seinesgleichen seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.289400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7129,"date":1663,"orig":"Allein weil er redliche Patrioten nicht hoͤrete/ ſondern leichtfertiges Geſindlein regieren ließ; Weil er die Tugend nicht belohnete/ die Laſter nicht ſtraffete/ und ſeinen Ambts-Zorn nicht ſehen ließ/ war er ein Tyran.","norm":"Allein weil er redliche Patrioten nicht hörte / sondern leichtfertiges Gesindlein regieren ließ; weil er die Tugend nicht belohnte / die Laster nicht strafte / und seinen Amts-Zorn nicht sehen ließ / war er ein Tyran.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.677800178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7130,"date":1663,"orig":"Princeps non debet eſſe ut ſit, ſed ut præſit & proſit.","norm":"Princeps non debet esse ut sit, sed ut praesit & prosit.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.314700126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7131,"date":1663,"orig":"Koͤnige/ Fuͤrſten und andere Potentaten/ ſollen ſeyn Paſtores populi, Hirten deß Volcks/ und nicht Miedling.","norm":"Könige / Fürsten und andere Potentaten / sollen sein Pastores populi, Hirten des Volks / und nicht Mietling.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.442399978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7132,"date":1663,"orig":"Wann ich einen Schaͤfer haͤtte/ und er conſervirte, ſchuͤtzte und vermehrte meine Heerde nicht/ ſo wuͤrd ich ihn nicht entſchuldigt halten/ wann er ſagte/ er habe kein Schaaf gefreſſen/ ſondern der Wolff/ ſein Hund und ſein Knecht haben es gethan.","norm":"Wann ich einen Schäfer hätte / und er konservierte, schützte und vermehrte meine Herde nicht / so würde ich ihn nicht entschuldigt halten / wann er sagte / er habe kein Schaf gefressen / sondern der Wolff / sein Hund und sein Knecht haben es getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.76800012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7133,"date":1663,"orig":"Dann warumb iſt er Hirt?","norm":"Dann warum ist er Hirte?","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"br","lang_cld3":"ku","lang_de":0,"norm_lmscore":5.036799907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7134,"date":1663,"orig":"Jch ſage noch einmal/ eine Obrigkeit/ die ihren Ampts- Zorn nicht ſehen laͤſt/ thut eben ſo viel Schaden als die Tyrannen.","norm":"Ich sage noch einmal / eine Obrigkeit / die ihren Ampts-Zorn nicht sehen lässt / tut ebenso viel Schaden als die Tyrannen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.374100208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7135,"date":1663,"orig":"Wann aber ein Regent mit ſeines gleichen/ oder mit andern in privat-Sachen zu thun hat/ muß er auch verzeihen und vergeben.","norm":"Wann aber ein Regent mit seinesgleichen / oder mit anderen in Privat-Sachen zu tun hat / muss er auch verzeihen und vergeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.432799816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7136,"date":1663,"orig":"Alſo macht es Joſeph/ als ein Vice Roy in Egypten/ da ſeine Bruͤder nach ſeines Vatern Todt umb perdon baten/ da vergab er ihnen/ weinete und ſagte:","norm":"Also macht es Joseph / als ein Vice Roy in Ägypten / da seine Brüder nach seines Vaters Tod um perdon baten / da vergab er ihnen / weinte und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.613399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7137,"date":1663,"orig":"Fuͤrchtet euch nicht/ denn ich bin unter Gott. Gen. 50. Sonſten muß auch zuͤrnen ein frommer Hauß- Vater und Hauß-Mutter/ uͤber ihre ungehorſame und muthwillige Kinder uñ Geſinde.","norm":"Fürchtet euch nicht / denn ich bin unter Gott . Gen . 50. Sonsten muss auch zürnen ein frommer Hauß-Vater und Hausmutter / über ihre ungehorsame und mutwillige Kinder und Gesinde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.561500072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7138,"date":1663,"orig":"Zwar koͤñen Haußvaͤter und Haußmuͤtter mit Sanfftmut und Gedult etwas in ihrer Haußhaltung verbeſſern/ ſo iſt es gut.","norm":"Zwar können Hausväter und Hausmütter mit Sanftmut und Geduld etwas in ihrer Haushaltung verbessern / so ist es gut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.442699909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7139,"date":1663,"orig":"Allein in dieſer letzten boͤſen Zeit/ iſt es gefaͤhrlich/ daß man Kinder und Geſinde zu viel nachgebe/ und durch die Finger ſehe.","norm":"Allein in dieser letzten bösen Zeit / ist es gefährlich / dass man Kinder und Gesinde zu viel nachgebe / und durch die Finger sehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8902997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7140,"date":1663,"orig":"Der Poet ſagt:","norm":"Der Poet sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.786600112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7141,"date":1663,"orig":"Blanda patrum ſegnes facit indulgentia natos.","norm":"Blanda patrum segnes facit indulgentia natos.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.268499851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7142,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7143,"date":1663,"orig":"Zu viel uͤberſehen macht keine fromme Kinder.","norm":"Zu viel übersehen macht keine fromme Kinder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.592100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7144,"date":1663,"orig":"Der Hoheprieſter Elt mag wol fuͤr ſeine Perſon ein guter Mann geweſen ſeyn.","norm":"Der Hohepriester Elt mag wohl für seine Person ein guter Mann gewesen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.177299976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7145,"date":1663,"orig":"Jch leſe unterſchiedene Dinge von ihm/ die nicht zu ſchelten/ ſondern vielmehr zu loben ſind.","norm":"Ich lese unterschiedene Dinge von ihm / die nicht zu schelten / sondern vielmehr zu loben sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.08620023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7146,"date":1663,"orig":"Da Hanna Samuels Mutter in das Hauß deß HErrn gen Silo kam und betete/ und ſich auß groſſer Traurigkeit ſo uͤbel geberdete/ da meynet er daß ſie truncken were/ und ſchalte ſie deßwegen.","norm":"Da Hanna Samuels Mutter in das Haus des Herrn gen Silo kam und betete / und sich aus großer Traurigkeit so übel gebärdete / da meinet er dass sie trunken wäre / und schalte sie deswegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.867400169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7147,"date":1663,"orig":"Darauß nehm ich ab/ daß er dem Laſter der Trunckenheit feind geweſen ſey.","norm":"Daraus nehme ich ab / dass er dem Laster der Trunkenheit Feind gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.002699851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7148,"date":1663,"orig":"Er mag auch wol ein guter Patriot geweſen ſeyn/ der es mit dem gantzen Lande wol gemeynet hat.","norm":"Er mag auch wohl ein guter Patriot gewesen sein / der es mit dem ganzen Lande wohl gemeint hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.22130012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7149,"date":1663,"orig":"Dann da er gehoͤret/ daß die Jſraelitiſche Armee geſchlagen/ und daß ſeine beyde Soͤhne Hophni und Pineas blieben ſeyen/ da hat er ſich ohne Zweiffel bekuͤmmert.","norm":"Dann da er gehöret / dass die israelitische Armee geschlagen / und dass seine beide Söhne Hophni und Pineas blieben seien / da hat er sich ohne Zweifel bekümmert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.226900100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7150,"date":1663,"orig":"Allein der H. Geiſt gedencket ſonderlich/ daß/ da er gehoͤret habe/ daß die Lade Gottes genommen ſey/ ſey er vom Stul gefallen/ und hab den Hals gebrochen/ 1. Sam. 4. Darauß abzunehmen iſt/ wie lieb ihm die Wolfahrt der Jſraelitiſchen Kirchen geweſen ſey/ und wie tieff ihm der Verluſt deroſelben zu Hertzen gangen ſey.","norm":"Allein der H. Geist gedenkt sonderlich / dass / da er gehöret habe / dass die Lade Gottes genommen sei / sei er vom Stuhl gefallen / und habe den Hals gebrochen / 1. Sam. 4. daraus abzunehmen ist / wie lieb ihm die Wohlfahrt der israelitischen Kirchen gewesen sei / und wie tief ihm der Verlust derselben zu Herzen gegangen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8780999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7151,"date":1663,"orig":"Allein das hat Gott hoͤchlich an ihm mißfallen/ daß er gar zu ſanfftmuͤtig gegen ſeine boͤſe Kinder geweſen.","norm":"Allein das hat Gott höchlich an ihm missfallen / dass er gar zu sanftmütig gegen seine böse Kinder gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.908199787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7152,"date":1663,"orig":"Er ſchwieg zwar zu ſeiner Kinder Boßheit nicht gar ſtille/ ſondern ſagte: Nicht meine Kinder/ das iſt nicht ein gut Geſchrey/ das ich hoͤre.","norm":"Er schwieg zwar zu seiner Kinder Bosheit nicht gar stille / sondern sagte: Nicht meine Kinder / das ist nicht ein gut Geschrei / das ich höre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.624300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7153,"date":1663,"orig":"Allein der Hoheprieſter Eli kombt mir in dieſem Fall fuͤr wie jener Schneiderknecht.","norm":"Allein der Hohepriester Eli kommt mir in diesem Fall für wie jener Schneiderknecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.058899879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7154,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß einsmals ein Schneider ſeine Geſellen uͤbel mit eſſen und trincken tractiret habe. Habe ihnen nichtes anders als lauter Kraut oder Kohl zu eſſen geben/ den Speck aber oder das Fleiſch/ habe er und ſeine Frau ſelbſt geſſen.","norm":"Man sagt / dass einsmals ein Schneider seine Gesellen übel mit essen und trinken traktiert habe . Habe ihnen nichts anders als lauter Kraut oder Kohl zu essen geben / den Speck aber oder das Fleisch / habe er und seine Frau selbst gegessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.587800025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7155,"date":1663,"orig":"Da ſeyen die Geſellen ungedultig worden/ und haben ſich reſolviret wegzuziehen/ und einen andern Meiſter zu ſuchen.","norm":"Da seien die Gesellen ungeduldig worden / und haben sich resolvieret wegzuziehen / und einen anderen Meister zu suchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.816999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7156,"date":1663,"orig":"Es habe aber einer unter ihnen ſich erbotten/ er wolle zuvor zu dem Meiſter gehen/ und ihm die Urſach ſeines Abzugs anzeigen/ uñ zu Gemuͤthe fuͤhren.","norm":"Es habe aber einer unter ihnen sich erboten / er wolle zuvor zu dem Meister gehen / und ihm die Ursache seines Abzugs anzeigen / und zu Gemüte führen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.526700019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7157,"date":1663,"orig":"Als er nun zu dem Meiſter kommen/ habe er geſagt: Gluͤck zu Meiſter/ gebt ihr uns Kraut/ ſo eſſen wir Kraut.","norm":"Als er nun zu dem Meister kommen / habe er gesagt: Glück zu Meister / gebt ihr uns Kraut / so essen wir Kraut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.059899806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7158,"date":1663,"orig":"Und da er wider zu ſeinen Mitgeſellen kommen/ haben ſie gefraget/ ob er es dem Meiſter geſagt habe?","norm":"Und da er wieder zu seinen Mitgesellen kommen / haben sie gefragt / ob er es dem Meister gesagt habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.70989990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7159,"date":1663,"orig":"Da habe er geantwortet/ Jalich habe ihm tapffer ins Kraut geredet.","norm":"Da habe er geantwortet / Jalich habe ihm tapfer ins Kraut geredet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.105500221252441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7160,"date":1663,"orig":"Alſo meynte Eli auch/ er habe ſeinen Kindern tapffer ins Kraut geredet/ da er ſagte/ Nicht meine Kinder/ das iſt nicht ein gut Geſchrey/ das ich von euch hoͤre.","norm":"Also meinte Eli auch / er habe seinen Kindern tapfer ins Kraut geredet / da er sagte / Nicht meine Kinder / das ist nicht ein gut Geschrei / das ich von euch höre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.096399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7161,"date":1663,"orig":"Da er haͤtte Pruͤgel oder harte ernſte Wort brauchen ſollen/ da brauchte er einen Fuchsſchwantz.","norm":"Da er hätte Prügel oder harte ernste Wort brauchen sollen / da brauchte er einen Fuchsschwanz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.506999969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7162,"date":1663,"orig":"Aber hoͤret mit Verwunderung/ wie Gott dieſen Mann umb ſeiner Conniventz willen geſtraffet hab.","norm":"Aber höret mit Verwunderung / wie Gott diesen Mann um seiner Konnivenz Willen gestraft habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.865300178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7163,"date":1663,"orig":"Er erlebte Krieg und Unruh im Lande/ und ſeine Feinde die Philiſter behielten den Sieg.","norm":"Er erlebte Krieg und Unruhe im Lande / und seine Feinde die Philister behielten den Sieg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.945499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7164,"date":1663,"orig":"Er und ſeine Soͤhne kamen auff einen Tag umb die Haͤlſe.","norm":"Er und seine Söhne kamen auf einen Tag um die Hälse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.725299835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7165,"date":1663,"orig":"Seines Sohns Weib war ſchwanger/ und gieng ihr uͤbel in der Geburt/ daß ſie ſtarb.","norm":"Seines Sohns Weib war schwanger / und ging ihr übel in der Geburt / dass sie starb.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.128499984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7166,"date":1663,"orig":"Dieſes Weib mag wol fuͤr ihre Perſon ein fromm ehrlich Weib geweſen ſeyn/ weil ſie in ihren hoͤchſten Geburtsſchmertzẽ ſo fleiſſig fragte nach der Laden deß Bundes.","norm":"Dieses Weib mag wohl für ihre Person ein fromm ehrlich Weib gewesen sein / weil sie in ihren höchsten Geburtsschmerzen so fleißig fragte nach der Laden des Bundes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.903600215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7167,"date":1663,"orig":"Gleichwol muſte ſie ihres gottloſen Manns und Schwigervaters entgelten.","norm":"Gleichwohl musste sie ihres gottlosen Manns und Schwiegervaters entgelten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.959700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7168,"date":1663,"orig":"Alle deß Eli Nachkommen konten auf keinen gruͤnen Zweig gerathen/ ſondern muſten vor andern niederfallen/ und ſie umb ein Stuͤck Brodts und umb ein ſilbern Pfenning bitten und ſagen: Lieber/ laß mich zu einem Prieſter Theil/ daß ich einen Biſſen Brodt eſſe.","norm":"Alle des Eli Nachkommen konnten auf keinen grünen Zweig geraten / sondern mussten vor anderen niederfallen / und sie um ein Stück Brots und um ein silbern Pfennig bitten und sagen: Lieber / lass mich zu einem Priester Teil / dass ich einen Bissen Brot esse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.886899948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7169,"date":1663,"orig":"Was das Leuten die von hohem Stande und Herkommen ſind/ fuͤr eine Qual ſey/ wann ſie anderer Leute Gnade leben muͤſſen/ das iſt nicht außzuſprechen.","norm":"Was das Leuten die von hohem Stande und Herkommen sind / für eine Qual sei / wann sie anderer Leute Gnade leben müssen / das ist nicht auszusprechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.626699924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7170,"date":1663,"orig":"Wañ einer unter den Nachkommen Eli war ein Mann worden/ daß das gantze Geſchlecht eine gute Hoffnung von ihm gemacht hatte/ er wuͤrde ihnen widerumb auf die Beine helffen/ ſo fiel er dahin in der beſten Bluͤht ſeines Alters uñ ſtarb/ und verwelckete alſo in ihm die Hoffnung der gantzen Familiæ.","norm":"Wann einer unter den Nachkommen Eli war ein Mann worden / dass das ganze Geschlecht eine gute Hoffnung von ihm gemacht hatte / er würde ihnen wiederum auf die Beine helfen / so fiel er dahin in der besten Blüht seines Alters und starb / und verwelkte also in ihm die Hoffnung der ganzen Familiae.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.04040002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7171,"date":1663,"orig":"Alſo ſehet ihr daß zweyerley Zorn ſey/ einer iſt fleiſchlich/ welcher die Wercke deß Fleiſches wuͤrcket/ der ander iſt geiſtlich/ welcher die Wercke deß Geiſtes wuͤrcket.","norm":"Also sehet ihr dass zweierlei Zorn sei / einer ist fleischlich / welcher die Werke des Fleisches wirket / der ander ist geistlich / welcher die Werke des Geistes wirket.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.216899871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7172,"date":1663,"orig":"Jener kombt vom Laſter/ dieſer kombt von Tugend her.","norm":"Jener kommt vom Laster / dieser kommt von Tugend her.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.484799861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7173,"date":1663,"orig":"Die Bewegung deß Gemuͤts kombt mit dem Beweger uͤberein.","norm":"Die Bewegung des Gemüts kommt mit dem Beweger überein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.156300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7174,"date":1663,"orig":"Wann der Geiſt Gottes unſer Gemuͤth beweget/ ſo iſts ein heiliger Zorn/ wegen wichtiger Urſachen erwecket/ und mit gebuͤhrlicher Ordnung gemaͤſſiget.","norm":"Wann der Geist Gottes unser Gemüt beweget / so ist es ein heiliger Zorn / wegen wichtiger Ursachen erwecket / und mit gebührlicher Ordnung gemäßigt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.97599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7175,"date":1663,"orig":"Aber wann der Satan ein Gemuͤth beweget/ ſo erwecket er einen Zorn der unbillich iſt/ oder zum wenigſten uͤbermaͤſſig/ daß ein Menſch weder Ehrerbietung gegen ſeinen Nechſten/ noch Mitleidẽ mit ſich ſelbſt hat/ ein ordentlicher heiliger Ampts- Zorn iſt keine Suͤnde/ ſondern den ordentlichen Ampts-Zorn unterlaſſen/ iſt Suͤnde/ und zwar eine groſſe Suͤnde.","norm":"Aber wann der Satan ein Gemüt beweget / so erwecket er einen Zorn der unbillig ist / oder zum wenigsten übermäßig / dass ein Mensch weder Ehrerbietung gegen seinen Nächsten / noch Mitleiden mit sich selbst hat / ein ordentlicher heiliger Ampts-Zorn ist keine Sünde / sondern den ordentlichen Amptszorn unterlassen / ist Sünde / und zwar eine große Sünde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.866099834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7176,"date":1663,"orig":"Was aber den unordentlichen fleiſchlichen Zorn anlanget/ das auß einem verbitterten rachgierigen Hertzen herkombt/ der iſt von Gott hoͤchlich verboten/ uñ ein ſolcher zorniger/ rachgieriger Menſch wird Matth. 5. geſetzet unter die Zahl der Moͤrder und Todtſchlaͤger/ und der Himmel wird vor ihm zugeſchloſſen/ wann er nicht bey Zeiten umbkehret uñ Buſſe thut.","norm":"Was aber den unordentlichen fleischlichen Zorn anlanget / das aus einem verbitterten rachgierigen Herzen herkommt / der ist von Gott höchlich verboten / und ein solcher zorniger / rachgieriger Mensch wird Matth. 5. gesetzt unter die Zahl der Mörder und Totschläge / und der Himmel wird vor ihm zugeschlossen / wann er nicht beizeiten umkehret und Buße tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.418399810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7177,"date":1663,"orig":"Jch weiß Lucidor, daß ihr von keiner boͤſen Natur ſeyd/ und euch leicht weiſen lieſſet/ wann die Pſeudojuriſten nit thaͤten/ welche euch im̃erdar von euer guten Sache predigen.","norm":"Ich weiß Lucidor, dass ihr von keiner bösen Natur seid / und euch leicht weisen ließet / wann die Pseudojuristen nicht täten / welche euch immerdar von euer guten Sache predigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.645400047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7178,"date":1663,"orig":"Allein daß euer Advocaten und Procuratores euch die Ohren voll ſchreyen/ von euer gerechten Sache/ das laſt euch nicht wunder nehmen.","norm":"Allein dass euer Advokaten und Procuratores euch die Ohren voll schreien / von euer gerechten Sache / das lässt euch nicht Wunder nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.550300121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7179,"date":1663,"orig":"Kennet ihr auch die Pſeudojuriſten?","norm":"Kennet ihr auch die Pseudojuristen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.120500087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7180,"date":1663,"orig":"Jch rede nicht von gewiſſenhafften grundgelehrten Leuten/ ſondern von Rabulis und gemeinen Zungendraͤſchern/ die ſich nur von anderer Leute Zanck und Hader ernehren/ und offt weder Wiſſen oder Gewiſſen haben.","norm":"Ich rede nicht von gewissenhaften grundgelehrten Leuten / sondern von Rabulis und gemeinen Zungendreschern / die sich nur von anderer Leute Zank und Hader ernähren / und oft weder Wissen oder Gewissen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.817399978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7181,"date":1663,"orig":"Mancher unter ihnen (ſie thun es nicht alle) nimbt eine Gans/ und hilfft einem ein gantz Hauß aufffreſſen.","norm":"Mancher unter ihnen (sie tun es nicht alle) nimmt eine Gans / und hilft einem ein ganz Haus auffressen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.263700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7182,"date":1663,"orig":"Wenn ich eine Rechtsſache haͤtte umb ein Hun/ ich wolte ein Ey nehmen und den Handel laſſen geſchlichtet ſeyn.","norm":"Wenn ich eine Rechtssache hätte um ein Huhn / ich wollte ein Ei nehmen und den Handel lassen geschlichtet sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.461299896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7183,"date":1663,"orig":"Der hochgelahrte und ſinnreiche Schalck/ Frantz Rablais, vergleichet die Rechts-Proceß mit dem Wuͤrffelſpiel/ und ſagt/ daß der Außgang einer ſchwebenden Rechtsſache/ ja ſo ungewiß ſey/ als eines ſolchen Gluͤckſpiels.","norm":"Der hochgelahrte und sinnreiche Schalk / Frantz Rablais, vergleicht die Rechtsprozess mit dem Würfelspiel / und sagt / dass der Ausgang einer schwebenden Rechtssache / ja so ungewiss sei / als eines solchen Glückspiels.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.936399936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7184,"date":1663,"orig":"Dann obſchon die Sache gut ſey/ koͤnne ſie vernachtheilet werden/ durch die ſo darin handeln/ als Schreiber/ Advocaten, Procuratores.","norm":"Dann obschon die Sache gut sei / könne sie vernachteiligt werden / durch die so darin handeln / als Schreiber / Advokaten, Procuratores.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.791900157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7185,"date":1663,"orig":"Unterweilen mangelt es auch an dem Richter.","norm":"Unterweilen mangelt es auch an dem Richter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.037600040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7186,"date":1663,"orig":"Drumb meynet Rablais man ſolle wuͤrffeln umb das darumb man rechtet/ ſo werde man mit geringer Muͤhe davon kommen/ und ja ſo gut Recht erlangen/ als von und durch ſolche unterweilens ungerechte Leute.","norm":"Darum meinet Rablais man solle würfeln um das darum man rechtet / so werde man mit geringer Mühe davon kommen / und ja so gut Recht erlangen / als von und durch solche Unterweilens ungerechte Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.307700157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7187,"date":1663,"orig":"Jch bitte euch ihr wollet auffſchlagen die Arg. Barclaji, und leſen den ſchoͤnen Diſcurs welcher im dritten Buch vom 417. biß ans 424. Blat/ bey dem Koͤnig Meleandro, auff Bitt der Landſtaͤnde in Sicilia/ von dieſen Jurgiorum Præceptoribus fuͤhret/ der tapffere Lydiſche Edelmann Ibburranes.","norm":"Ich bitte euch ihr wollet aufschlagen die Arg. Barclaji, und lesen den schönen Diskurs welcher im dritten Buch vom 417. bis ans 424. Blatt / bei dem König Meleandro, auf Bitte der Landstände in Sicilia / von diesen Jurgiorum Praeceptoribus führt / der tapfere Lydische Edelmann Ibburranes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.977399826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7188,"date":1663,"orig":"Er zweiffelt ob der Krieg/ welchen der Koͤnig geſtillet/ dem Koͤnigreich Siciliæ mehr Schaden gethan hab/ als alle dieſe in Friedens-Zeiten?","norm":"Er zweifelt ob der Krieg / welchen der König gestillt / dem Königreich Siciliae mehr Schaden getan habe / als alle diese in Friedenszeiten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.431600093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7189,"date":1663,"orig":"Dann ſagt er/ Unde tanta illa gens vivit, niſi ex injuria populi, ex clade & ſanguine miſerorum?","norm":"Dann sagt er / Und tanta illa gens vivit, nisi ex injuria populi, ex clade & sanguine miserorum?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.991000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7190,"date":1663,"orig":"Jch wil ſeine Wort jetzo nicht hieher ziehen/ und gleichſam zu eigen machen.","norm":"Ich will seine Wort jetzt nicht hierherziehen / und gleichsam zu eigen machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4369001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7191,"date":1663,"orig":"Sondern bitte euch/ wann ihr einmal die Zeit vertreiben wolt/ ihr wollet den Barclajum ſelbſt leſen.","norm":"Sondern bitte euch / wann ihr einmal die Zeit vertreiben wollt / ihr wollet den Barclajum selbst lesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.186200141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7192,"date":1663,"orig":"Wie offt iſt auff Reichstaͤgen/ von dem langwuͤrigen und gleichſam unſterblichen Rechts-Proceſſen geklaget worden?","norm":"Wie oft ist auf Reichstagen / von dem langwürigen und gleichsam unsterblichen Rechtsprozessen geklagt worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.806700229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7193,"date":1663,"orig":"Edler Lucidor, ihr wiſſet in was groſſer Vertrauligkeit und Freundſchafft/ euer und euers Widerpartes Eltern und Voreltern gelebet haben.","norm":"Edler Lucidor, ihr wisset in was großer Vertraulichkeit und Freundschaft / euer und eures Widerpartes Eltern und Voreltern gelebt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.478899955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7194,"date":1663,"orig":"Dieſe Freundſchafft ſolte billich erblich/ die Feindſchafft aber ſterblich ſeyn.","norm":"Diese Freundschaft sollte billig erblich / die Feindschaft aber sterblich sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.792799949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7195,"date":1663,"orig":"Jhr aber wolt/ daß die Freundſchafft ſterblich/ und die Uneinigkeit unſterblich ſey.","norm":"Ihr aber wollt / dass die Freundschaft sterblich / und die Uneinigkeit unsterblich sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.061699867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7196,"date":1663,"orig":"Was ſuchet ihr doch damit?","norm":"Was suchet ihr doch damit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.54040002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7197,"date":1663,"orig":"Wer weiß ob ihr erlebet/ daß dieſer Rechts-Proceß zu Ende komme?","norm":"Wer weiß ob ihr erlebt / dass dieser Rechtsprozess zu Ende komme?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.104599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7198,"date":1663,"orig":"Und wann ihr es ſchon erlebet/ und mit vielem ſpendiren einen Rechtsſpruch erlanget/ ſo frag ich was noch fuͤr ein weiter Weg ſey/ von dem Urtheil biß zur execution?","norm":"Und wann ihr es schon erlebt / und mit vielem spendieren einen Rechtsspruch erlanget / so frag ich was noch für ein weiter Weg sei / von dem Urteil bis zur Exekution?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.135799884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7199,"date":1663,"orig":"Das/ was euer Widerpart ſuchet/ wollet ihr ihm nicht geben.","norm":"Das / was euer Widerpart suchet / wollet ihr ihm nicht geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.093699932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7200,"date":1663,"orig":"Jhr gebts aber den Advocaten und Procuratoren.","norm":"Ihr gebt es aber den Advokaten und Prokuratoren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.766400098800659} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7201,"date":1663,"orig":"Jhr ſupplicirt, ihr replicirt, ihr appellirt, ihr machet es eben wie das Weib vor dem Thron Salomons/ welche eine Rechtsſache anfieng wegen eines Kindes/ das nicht ihr war.","norm":"Ihr suppliziert, ihr repliziert, ihr appelliert, ihr macht es eben wie das Weib vor dem Thron Salomons / welche eine Rechtssache anfing wegen eines Kindes / das nicht ihr war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8582000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7202,"date":1663,"orig":"Und als Salomo den Mund ein wenig auffthaͤte/ und ſagt/ man ſolte das Kind theilen mit dem Schwerdt/ und ſolte einer jeden die Helffte geben.","norm":"Und als Salomo den Mund ein wenig auftäte / und sagt / man sollte das Kind teilen mit dem Schwert / und sollte einer jeden die Hälfte geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.832200050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7203,"date":1663,"orig":"Da dachte das eine Weib welches doch eine ungerechte Sache hatte/ ſie habe nun gewonnen Spiel/ und das komme uͤberein mit dem was ihr die Procuratores fuͤrgeſchwatzet haben/ fuhr demnach in ihrer Halsſtarrigkeit fort und ſagte:","norm":"Da dachte das eine Weib welches doch eine ungerechte Sache hatte / sie habe nun gewonnen Spiel / und das komme überein mit dem was ihr die Procuratores vorgeschwatzt haben / fuhr demnach in ihrer Halsstarrigkeit fort und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.333899974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7204,"date":1663,"orig":"Es ſey weder mein noch dein/ laß es theilen/ 2. Reg. 3. Sagt mir/ Lucidor, ſol ich es eine Boßheit oder eine Thorheit nennen/ daß ihr euch mit eurem geweſenen Freunde zancket/ und das/ was ihr ihm entziehet/ den Advocaten und Procuratoribus in ihren Rachen jaget/ daß es heiſſe/ es ſey weder mein noch dein?","norm":"Es sei weder mein noch dein / lass es teilen / 2. Reg. 3. Sagt mir / Lucidor, soll ich es eine Bosheit oder eine Torheit nennen / dass ihr euch mit eurem gewesenen Freunde zanket / und das / was ihr ihm entziehet / den Advokaten und Procuratoribus in ihren Rachen jaget / dass es heiße / es sei weder mein noch dein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.236499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7205,"date":1663,"orig":"Wem ſol ich doch die Rabulas forenſes vergleichen: Sie ſind gleich dem liſtigen verſchlagenen Ahitophel.","norm":"Wem soll ich doch die Rabulas forenses vergleichen: Sie sind gleich dem listigen verschlagenen Ahitophel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.705399990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7206,"date":1663,"orig":"Dieſer Ahitophel verſprach dem Abſolon deß Koͤnig Davids Sohn/ daß er ihm wolte zu Scepter und Kron/ zu Land und Leuten helffen.","norm":"Dieser Ahitophel versprach dem Absolon des König Davids Sohn / dass er ihm wollte zu Zepter und Krone / zu Land und Leuten helfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8246002197265625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7207,"date":1663,"orig":"Dieſes ins Werck zu ſtellen/ rieth er ihm/ daß er ſeines leiblichen Vaters Kebsweiber oͤffentlich ſchaͤnden ſolte.","norm":"Dieses ins Werk zu stellen / riet er ihm / dass er seines leiblichen Vaters Kebsweiber öffentlich schänden sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.851200103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7208,"date":1663,"orig":"Ahitophel wurde damals fuͤr einen hochweiſen/ hochbegabten und hochgelahrten Mañ gehalten.","norm":"Ahitophel wurde damals für einen hochweisen / hochbegabten und hochgelahrten Mann gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.26039981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7209,"date":1663,"orig":"Wem zu der Zeit Ahitophel einen Rath gab/ das war als wenn man Gott umb etwas gefragt haͤtte/ alſo waren alle Rathſchlaͤge Ahitophels beyde bey David und bey Abſolon.","norm":"Wem zu der Zeit Ahitophel einen Rat gab / das war als wenn man Gott um etwas gefragt hätte / also waren alle Ratschläge Ahitophels beide bei David und bei Absolon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.559299945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7210,"date":1663,"orig":"Jch habe aber offt gedacht/ warumb Ahitophel ſeinem Printzen/ dem Abſolon/ den ſchaͤndlichen Rath geben hab/ daß er bey hellem liechten Tage/ in Gegenwart deß Volcks/ eine ſolche/ redlichen Augen und Ohren abſcheuliche That begehen ſolt?","norm":"Ich habe aber oft gedacht / warum Ahitophel seinem Prinzen / dem Absolon / den schändlichen Rat geben habe / dass er bei hellem liegen Tage / in Gegenwart des Volks / eine solche / redlichen Augen und Ohren abscheuliche Tat begehen sollt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.430600166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7211,"date":1663,"orig":"Es werden ja noch Leute im Koͤnigreich Jſrael geweſen ſeyn/ welche/ wann ſie einen ehrlichen Blutstropffen im Leibe gehabt/ werden gedacht haben/ ſol Abſolon unſer Koͤnig werden/ und thut das?","norm":"Es werden ja noch Leute im Königreich Israel gewesen sein / welche / wann sie einen ehrlichen Blutstropfen im Leibe gehabt / werden gedacht haben / soll Absolon unser König werden / und tut das?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.309599876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7212,"date":1663,"orig":"Sol Ahitophel ſein vornehmſter Rath/ ſeine Zunge/ ſein Fuß/ ſein rechte Hand ſeyn/ und gibt ihm keine beſſere Anſchlaͤge; Das dienet nicht ein Koͤnigreich zu erwerben/ ſondern ein erworbenes zu verlieren.","norm":"Soll Ahitophel sein vornehmster Rat / seine Zunge / sein Fuß / sein rechte Hand sein / und gibt ihm keine bessere Anschläge; das dient nicht ein Königreich zu erwerben / sondern ein erworbenes zu verlieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.566999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7213,"date":1663,"orig":"Allein ich halte dafuͤr/ Ahitophel habe als ein verſchlagener Fuchs nur auff ſeinen eigenen Nutzen geſehen/ und habe gedacht/ David ſey ein tapfferer großmuͤtiger Soldat/ Joab und andere ſeine Kriegesobriſten ſeyen wolverſuchte Cavallier, die ihnen nicht laſſen unter der Naſen gruͤbeln/ ſondern wann ſie in Harniſch gejagt werden/ ſeyen ſie wie ein Beer auff dem Felde/ welchem ſeine Jungen geraubet ſind/ wie Huſai in gehaltenem Kriegesrath dem Abſolon zu Gemuͤthe fuͤhrete/ 2. Sam. 17.","norm":"Allein ich halte dafür / Ahitophel habe als ein verschlagener Fuchs nur auf seinen eigenen Nutzen gesehen / und habe gedacht / David sei ein tapferer großmütiger Soldat / Joab und andere seine Kriegesobristen seien wohlversuchte Cavalier, die ihnen nicht lassen unter der Nasen grübeln / sondern wann sie in Harnisch gejagt werden / seien sie wie ein Beer auf dem Felde / welchem seine Jungen geraubt sind / wie Husai in gehaltenem Kriegesrat dem Absolon zu Gemüte führte / 2. Sam. 17.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2941999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7214,"date":1663,"orig":"Nun koͤnt es ſich leichtlich zutragen/ daß Abſolons Armee geſchlagen wuͤrde/ ſo ſey David ein frommer guͤtiger Herr/ der ſeine Kinder hertzlich liebete/ da wuͤrde nun Abſolon leichtlich wider Perdon und Gnade bey ſeinem Herrn Vater erlangen/ aber uͤber Ahitophel und andere ſeine Rathgeber wuͤrde das Bad außgeſchuͤttet werden.","norm":"Nun könnt es sich leichtlich zutragen / dass Absolons Armee geschlagen würde / so sei David ein frommer gütiger Herr / der seine Kinder herzlich liebte / da würde nun Absolon leichtlich wieder Pardon und Gnade bei seinem Herrn Vater erlangen / aber über Ahitophel und andere seine Ratgeber würde das Bad ausgeschüttet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.144199848175049} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7215,"date":1663,"orig":"Da hat nun Ahitophel vermeynet/ er muͤſſe etwas angeben und vorſchlagen/ daß ein unverſoͤhnlicher Haß/ eine unverſoͤhnliche Feindſchafft zwiſchen Vater und Sohn geſtifftet wuͤrde/ daß jederman dencken koͤnne/ es ſey unmuͤglich daß dieſe beyde wider koͤnten zuſammen verglichen und vereiniget werden.","norm":"Da hat nun Ahitophel vermeinet / er müsse etwas angeben und vorschlagen / dass ein unversöhnlicher Hass / eine unversöhnliche Feindschaft zwischen Vater und Sohn gestiftet würde / dass jedermann denken könne / es sei unmöglich dass diese beide wieder könnten zusammen verglichen und vereiniget werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.547399997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7216,"date":1663,"orig":"Wann dieſes nun geſchehen ſey/ und eine unverſoͤhnliche Feindſchafft zwiſchen Vater und Sohn ſey/ ſo wuͤrde das gemeine Volck dencken:","norm":"Wann dieses nun geschehen sei / und eine unversöhnliche Feindschaft zwischen Vater und Sohn sei / so würde das gemeine Volk denken:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.565200090408325} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7217,"date":1663,"orig":"Plures adorare ſolem orientem quàm occidentem, Abſolon gehe in die Welt/ David aber gehe auß der Welt.","norm":"Plures adorare solem orientem quam occidentem, Absolon gehe in die Welt / David aber gehe auß der Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.897799968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7218,"date":1663,"orig":"David ſey ein alter abgelebter Herr/ der ſein Lebetage groſſe Arbeit gethan habe/ der an allen Kraͤfften deß Leibes taͤglich abnehme und ſchon einẽ Fuß gleichſam im Grabe habe.","norm":"David sei ein alter abgelebter Herr / der sein Lebetage große Arbeit getan habe / der an allen Kräften des Leibes täglich abnehme und schon einen Fuß gleichsam im Grabe habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.344200134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7219,"date":1663,"orig":"Es ſey umb zwey Augen zu thun/ wañ die zugethan ſeyn ſo ſey Abſolon Koͤnig.","norm":"Es sei um zwei Augen zu tun / wann die zugetan sein so sei Absolon König.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.873799800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7220,"date":1663,"orig":"Der werde alsdann all die jenige/ welche es mit David gehalten/ mit ungnaͤdigen Augen anſehen.","norm":"Der werde alsdann all diejenige / welche es mit David gehalten / mit ungnädigen Augen ansehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.319699764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7221,"date":1663,"orig":"Wann aber durch eine ſolche oͤffentliche That/ David ſey ſtinckend gemachet worden/ ſo werde jedermans Hand deſto kuͤhner ſeyn/ und dem Abſolon deſto beſſer beyſtehen.","norm":"Wann aber durch eine solche öffentliche Tat / David sei stinkend gemacht worden / so werde jedermanns Hand desto kühner sein / und dem Absolon desto besser beistehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.512800216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7222,"date":1663,"orig":"Sehet doch/ was dieſer argliſtige Fuchs fuͤr einen boͤſen Anſchlag gegeben habe/ daß er Vater und Sohn zuſammen hetze/ damit er auß ihrer ruin wachſen/ und ſich groß und reich machen moͤge.","norm":"Sehet doch / was dieser arglistige Fuchs für einen bösen Anschlag gegeben habe / dass er Vater und Sohn zusammen hetze / damit er aus ihrer Ruin wachsen / und sich groß und reich machen möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.559199810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7223,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich jetzo an Lutherum der iſt mit den Juriſten zu ſeiner Zeit nicht zu frieden geweſt.","norm":"Ich erinnere mich jetzt an Lutherum der ist mit den Juristen zu seiner Zeit nicht zu Frieden gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.273799896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7224,"date":1663,"orig":"Einsmals ſagt er in Tiſchreden:","norm":"Einsmals sagt er in Tischreden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.888899803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7225,"date":1663,"orig":"Man nehme alle Juriſten auff einen Hauffen in der gantzen Welt/ und ſehe ob einer unter ihnen die Theologiam und H. Schrifft alſo gelobt hab/ wie ich ihre Profeſſion und Kunſt gelobt hab.","norm":"Man nehme alle Juristen auf einen Haufen in der ganzen Welt / und sehe ob einer unter ihnen die Theologiam und H. Schrift also gelobt habe / wie ich ihre Profession und Kunst gelobt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.432400226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7226,"date":1663,"orig":"Ferner ſagt er D. Gregor.","norm":"Ferner sagt er D. Gregor.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"da","lang_de":0,"norm_lmscore":6.272299766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7227,"date":1663,"orig":"Bruͤck/ gib Gott was Gottes iſt/ und dem Kaͤyſer was deß Kaͤyſers iſt.","norm":"Brück / gib Gott was Gottes ist / und dem Kaiser was des Kaisers ist.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"pl","lang_de":0,"norm_lmscore":5.835899829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7228,"date":1663,"orig":"Aber die andern geben Gott nicht/ ſondern ihnen ſelbſt.","norm":"Aber die anderen geben Gott nicht / sondern ihnen selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9446001052856445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7229,"date":1663,"orig":"Und anderswo in Tiſchreden/ thut er eine ſcharffe Vermahnung an ſie und ſagt:","norm":"Und anderswo in Tischreden / tut er eine scharfe Vermahnung an sie und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.036600112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7230,"date":1663,"orig":"Jch wil euch ernſtlich vermahnet haben/ verſucht mich nicht zu hart.","norm":"Ich will euch ernstlich vermahnet haben / versucht mich nicht zu hart.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.803599834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7231,"date":1663,"orig":"Jſt euch zu wol/ ich wil euch den Kuͤtzel wol vertreiben.","norm":"Ist euch zu wohl / ich will euch den Kitzel wohl vertreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8755998611450195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7232,"date":1663,"orig":"Koͤnt ihr es nicht leiden daß ich euch ſchoͤn und weiß gemacht hab/ ey ſo wil euch wol wider ſchwartz machen/ der Teuffel ſol euch ſchaͤnden.","norm":"könnt ihr es nicht leiden dass ich euch schön und weiß gemacht habe / ei so will euch wohl wieder schwarz machen / der Teufel soll euch schänden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.781599998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7233,"date":1663,"orig":"Jch wil dir es wol ſagen/ wo deine Sammetete und Dammaſchen Schauben herkommen.","norm":"Ich will dir es wohl sagen / wo deine Sammetete und Dammaschen Schauben herkommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.416999816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7234,"date":1663,"orig":"Geluͤſtets euch/ ſo biete ich euch Trotz mit mir druͤmb zu kaͤmpffen.","norm":"Gelüstet euch / so biete ich euch Trotz mit mir drum zu kämpfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.82919979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7235,"date":1663,"orig":"Was/ meynt ihr ich wiſſe nicht/ was Juriſten koͤnnen?","norm":"Was / meint ihr ich wisse nicht / was Juristen können?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.276500225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7236,"date":1663,"orig":"Jch wils euch wol ſagen/ ſeyd luͤſtern:","norm":"Ich will es euch wohl sagen / seid lüstern:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"pl","lang_cld3":"cy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.712500095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7237,"date":1663,"orig":"Jch fuͤrchte mich Gott Lob fuͤr keinem Juriſten, er ſey auch wie geſchickt und gelehrt er koͤnne:","norm":"Ich fürchte mich Gott Lob für keinem Juristen, er sei auch wie geschickt und gelehrt er könne:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.056000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7238,"date":1663,"orig":"Setz deine Hoͤrner nur auff biſt du luſtig.","norm":"Setze deine Hörner nur auf bist du lustig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.459400177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7239,"date":1663,"orig":"Jch wil meine auch auffſetzen/ und dich ſtoſſen der Ruͤcke ſoll dir krachen.","norm":"Ich will meine auch aufsetzen / und dich stoßen der Rücke soll dir krachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.194699764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7240,"date":1663,"orig":"Wilt du es nicht glaͤuben ſo verſuche es.","norm":"Willst du es nicht glauben so versuche es.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.300399780273437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7241,"date":1663,"orig":"Alſo redet Lutherus.","norm":"Also redet Luther.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"el-Latn","lang_de":0,"norm_lmscore":8.488300323486328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7242,"date":1663,"orig":"O Luthere/ lebteſt du doch noch anjetzo!","norm":"O Ludere / lebtest du doch noch jetzt!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"cs","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.723299980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7243,"date":1663,"orig":"O wie werden ſich doch die Papiermacher und die Zungendreſcher heutiges Tages erfreuen/ wann ſie hoͤren/ daß zwey reiche Leute in Zanck/ Hader und Rechts-Proceß gerathen!","norm":"O wie werden sich doch die Papiermacher und die Zungendrescher heutiges Tages erfreuen / wann sie hören / dass zwei reiche Leute in Zank / Hader und Rechtsprozess geraten!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.150800228118896} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7244,"date":1663,"orig":"Jhr wiſſet/ daß unter den Spaniern die Biſcajer fuͤr einfaͤltige Leute gehalten werden.","norm":"Ihr wisset / dass unter den Spaniern die Biscajer für einfältige Leute gehalten werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.905200004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7245,"date":1663,"orig":"Und man ſagt/ daß ein Biſcajer anß Armut ſich hab uͤberreden laſſen/ und hab 8. Real genommen/ und in Mangel eines Henckers in einem Staͤdtlein ein Dieb auffgehencket.","norm":"Und man sagt / dass ein Biscajer ans Armut sich habe überreden lassen / und habe 8. Real genommen / und in Mangel eines Henkers in einem Städtlein ein Dieb aufgehenkt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.179100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7246,"date":1663,"orig":"Als aber die 8. Real verzehret geweſen/ ſey er auß Melancholey in die Kirche gangen/ und nach gehaltener Meſſe habe er dem Volck zugeruffen/ er habe fuͤr 14. Tagen einen Dieb auffgehencket fuͤr 8. Real/ und hab es alſo verrichtet/ daß jederman mit ihm zu frieden geweſen ſey.","norm":"Als aber die 8. Real verzehret gewesen / sei er aus Melancholie in die Kirche gegangen / und nach gehaltener Messe habe er dem Volk zugerufen / er habe für 14. Tagen einen Dieb aufgehenkt für 8. Real / und habe es also verrichtet / dass jedermann mit ihm zu Frieden gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.076799869537353} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7247,"date":1663,"orig":"Weil er aber nichts zu thun/ und nichts zu verzehren habe/ ſo laſſe er die Gemeine und ſaͤmptliche Buͤrgerſchafft wiſſen/ daß/ wann ein paar ehrlicher Leute ſeyen/ die ſich wollen hencken laſſen/ ſo wolle er mit ihnen gutes Kauffs handeln/ und wolle gern fuͤr die Perſon zu hencken nur die helffte/ das iſt 4. Real nehmen.","norm":"Weil er aber nichts zu tun / und nichts zu verzehren habe / so lasse er die Gemeine und sämtliche Bürgerschaft wissen / dass / wann ein paar ehrlicher Leute seien / die sich wollen henken lassen / so wolle er mit ihnen gutes Kaufs handeln / und wolle gern für die Person zu henken nur die Hälfte / das ist 4. Real nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.74970006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7248,"date":1663,"orig":"Aber es hat ſich keiner wollen finden laſſen/ der dieſem Biſcajer Anlaß haͤtte geben wollen ſein Handwerck zu uͤben/ wann er auch ſchon nur umb einen Real ihn haͤtte auffhencken wollen.","norm":"Aber es hat sich keiner wollen finden lassen / der diesem Biscajer Anlass hätte geben wollen sein Handwerk zu üben / wann er auch schon nur um einen Real ihn hätte aufhenken wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.100100040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7249,"date":1663,"orig":"Liebſter Lucidor, wie lange wolt ihr die jenigen reich machen/ welche nur ſuchen euer ruin zu befuͤrdern?","norm":"Liebster Lucidor, wie lange wollt ihr diejenigen reich machen / welche nur suchen euer Ruin zu befördern?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.718200206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7250,"date":1663,"orig":"Nicolaus Clenardus ein Brabander/ hat pflegen zu ſagen:","norm":"Nicolaus Clenardus ein Brabander / hat pflegen zu sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.956500053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7251,"date":1663,"orig":"Die Juden verſchwenden ihr Geld mit Feſt-Mahlen/ die Mohren mit Hochzeiten/ die Chriſten mit Rechts-Proceſſen.","norm":"Die Juden verschwenden ihr Geld mit Fest-Malen / die Mohren mit Hochzeiten / die Christen mit Rechtsprozessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.392199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7252,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß einsmals ein Lahmer und ein Blinder haben einen Bund miteinander gemacht/ daß der Blinde den Lahmen tragen ſolle/ und was ſie unterwegs finden/ das wollen ſie zugleich theilen.","norm":"Man sagt / dass einsmals ein Lahmer und ein Blinder haben einen Bund miteinander gemacht / dass der Blinde den Lahmen tragen solle / und was sie unterwegs finden / das wollen sie zugleich teilen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.555300235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7253,"date":1663,"orig":"Einsmals ſeyen ſie miteinander auff einen Jahrmarckt gezogen/ da habe der Lahme ein Oſter auff dem Weg ſehen ligen/ hab demnach dem Blinden geruffen/ ſtehe ſtill/ da ligt etwas.","norm":"Einsmals seien sie miteinander auf einen Jahrmarkt gezogen / da habe der Lahme ein Oster auf dem Weg sehen liegen / habe demnach dem Blinden gerufen / stehe still / da liegt etwas.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.855800151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7254,"date":1663,"orig":"Der Blinde hab ſo lang geſucht/ biß er die Oſter funden/ und hab ſie wollen auffbeiſſen/ er hab aber nicht gekont/ er hab ſein Meſſer herauß gezogen/ und ſie wollen entzwey ſchneiden/ er hab aber auch nicht gekont.","norm":"Der Blinde habe so lang gesucht / bis er die Oster fanden / und habe sie wollen aufbeißen / er habe aber nicht gekonnt / er habe sein Messer herausgezogen / und sie wollen entzweischneiden / er habe aber auch nicht gekonnt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.1579999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7255,"date":1663,"orig":"Der Lahme hab geſagt/ du ſpuͤrſt ja/ daß du mit dem Ding nicht zu recht kommen koͤnneſt/ gib mir es.","norm":"Der Lahme habe gesagt / du spürst ja / dass du mit dem Ding nicht zu recht kommen könnest / gib mir es.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.785999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7256,"date":1663,"orig":"Der Blinde aber hab geſagt/ Nein/ das were wider unſern Contract.","norm":"Der Blinde aber habe gesagt / Nein / das wäre wider unseren Kontrakt.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.332799911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7257,"date":1663,"orig":"Du weiſt daß wir alſo einig worden ſeyn/ daß alles/ was wir finden/ wollen wir gleich theilen/ daß einer ſo viel bekomme als der auder.","norm":"Du weist dass wir also einig worden sein / dass alles / was wir finden / wollen wir gleich teilen / dass einer so viel bekomme als der auder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8628997802734375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7258,"date":1663,"orig":"Nach vielem Zanck ſeyen ſie kommen zu einem Advocaten, und haben ihn gebeten/ daß er ihn das Ding gleich theilen wolle.","norm":"Nach vielem Zank seien sie kommen zu einem Advokaten, und haben ihn gebeten / dass er ihn das Ding gleich teilen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.804900169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7259,"date":1663,"orig":"Der Advocat hab geſagt:","norm":"Der Advokat habe gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.218299865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7260,"date":1663,"orig":"Jhr liebe Leut/ das Ding nennet man allhie eine Oſter.","norm":"Ihr liebe Leute / das Ding nennt man allhier eine Oster.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.1402997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7261,"date":1663,"orig":"Bringt mir ein wenig Saltz und Pfeffer/ ſo wil ich euch bald eine gleiche Abtheilung gemacht haben.","norm":"Bringt mir ein wenig Salz und Pfeffer / so will ich euch bald eine gleiche Abteilung gemacht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.797100067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7262,"date":1663,"orig":"Damit hab er die Oſtern auffge. macht/ und geſagt/ ſehet/ da ligt ein Wurm/ den ihr doch nicht achten werdet/ den behalt ich fuͤr mich/ fuͤr meine Muͤhe und Arbeit.","norm":"Damit habe er die Ostern auffege . macht / und gesagt / sehet / da liegt ein Wurm / den ihr doch nicht achten werdet / den behalte ich für mich / für meine Mühe und Arbeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.927599906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7263,"date":1663,"orig":"Dañ ein Arbeiter iſt ſeines Lohns werth.","norm":"Dann ein Arbeiter ist seines Lohns wert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.15749979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7264,"date":1663,"orig":"Darnach ſind hier zwo Schalen/ deren eine iſt ſo groß als die ander.","norm":"Danach sind hier zwei Schalen / deren eine ist so groß als die ander.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.583600044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7265,"date":1663,"orig":"Davon geb ich eine dem Blinden/ die andere dem Lahmen.","norm":"Davon gebe ich eine dem Blinden / die andere dem Lahmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2778000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7266,"date":1663,"orig":"Alſo iſt es gleich getheilet/ und bekombt keiner mehr als der ander.","norm":"Also ist es gleich geteilt / und bekommt keiner mehr als der ander.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.845200061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7267,"date":1663,"orig":"Waren dieſe beyde nicht groſſe Narren/ daß ſie die Oſter nicht ſelbſt freſſen/ und ſich ohne den Advocaten vertragen wolten?","norm":"Waren diese beide nicht große Narren / dass sie die Oster nicht selbst fressen / und sich ohne den Advokaten vertragen wollten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.058700084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7268,"date":1663,"orig":"Sed mundus vult decipi.","norm":"Sed mundus vult decipi.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.276800155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7269,"date":1663,"orig":"Jch muß abermals mit Luthero reden/ der geuſt in Tiſchreden den Juriſten und Advocaten noch eine ſcharffe Lauge uͤbern Kopff’/ und ſagt:","norm":"Ich muss abermals mit Luther reden / der geust in Tischreden den Juristen und Advokaten noch eine scharfe Lauge übern Kopf / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.231800079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7270,"date":1663,"orig":"Jch ſag noch einmal/ wir verachten Juriſten nicht/ ſondern ſtraffen nur die Mißbraͤuche.","norm":"Ich sage noch einmal / wir verachten Juristen nicht / sondern strafen nur die Missbräuche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.611999988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7271,"date":1663,"orig":"Dafuͤr huͤte du dich/ als lieb dir deine Seligkeit iſt.","norm":"Dafür hüte du dich / als lieb dir deine Seligkeit ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.932000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7272,"date":1663,"orig":"Bete/ ſey treu und fleiſſig in deinem Ampt.","norm":"Bete / sei treu und fleißig in deinem Amt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.119800090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7273,"date":1663,"orig":"Helff die Sachen enden/ nicht verlaͤngern/ wie es gemeiniglich geſchiehet/ daß man ſie etzliche vier Jahr auffſchiebet/ daß bißweilen beyde Part/ und die Advocaten dazu daruͤber aufffliehen und ſterben.","norm":"Hilf die Sachen enden / nicht verlängern / wie es gemeiniglich geschieht / dass man sie etliche vier Jahr aufschiebet / dass bisweilen beide Part / und die Advokaten dazu darüber aufffliehen und sterben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.271599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7274,"date":1663,"orig":"Derhalben verkuͤrtze du die Haͤndel/ und beſchließ mit zweyen oder auffs meiſte mit dreyen Saͤtzen/ zum Urtheil in guter Sach.","norm":"Derethalben verkürze du die Händel / und beschließ mit zweien oder aufs meiste mit drei Sätzen / zum Urteil in guter Sache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.177199840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7275,"date":1663,"orig":"Dann boͤſe Sach ſolt du nicht annehmen/ viel weniger darin dienen noch ſie vertheidigen wider dein Gewiſſen.","norm":"Dann böse Sache sollt du nicht annehmen / viel weniger darin dienen noch sie verteidigen wider dein Gewissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.958099842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7276,"date":1663,"orig":"Ja moͤchteſt du ſagen/ thu ichs nicht/ ſo thuts ein ander/ der nimbt unterdeſſen die Thaler und fuͤhrt die Sach.","norm":"Ja möchtest du sagen / tue ich es nicht / so tut es ein ander / der nimmt unterdessen die Taler und führt die Sache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.48330020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7277,"date":1663,"orig":"Es iſt leider allzuwahr/ und das iſts auch daruͤber ich klage.","norm":"Es ist leider allzu wahr / und das ist es auch darüber ich klage.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.147999763488769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7278,"date":1663,"orig":"Allein wilt du ein Chriſt ſeyn/ und nicht ewig verdambt werden/ ſo gib dich nicht auff ſolche Plackerey und Rauberey/ dadurch die Leut außgeſogen/ und Advocaten gemaͤſtet werden.","norm":"Allein willst du ein Christ sein / und nicht ewig verdammt werden / so gib dich nicht auf solche Plackerei und Rauberei / dadurch die Leute ausgesogen / und Advokaten gemästet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7118000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7279,"date":1663,"orig":"Dañ es iſt eine rechte Schinderey.","norm":"Dann es ist eine rechte Schinderei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.509300231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7280,"date":1663,"orig":"Lutherus thut ſein Maul weiter auff/ und ſagt:","norm":"Luther tut sein Maul weiter auf / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.620800018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7281,"date":1663,"orig":"Es ſey einsmal ein Schinder zu einem Juriſten kommen/ und hab geſagt: Gluͤck zu/ Gott ehre das Handwerck.","norm":"Es sei einsmal ein Schinder zu einem Juristen kommen / und habe gesagt: Glück zu / Gott ehre das Handwerk.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.63040018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7282,"date":1663,"orig":"Wir ſchinden die todte Thier/ ihr ſchindet die lebendigen Leut.","norm":"Wir schinden die tote Tier / ihr schindet die lebendigen Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.016300201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7283,"date":1663,"orig":"Welches ich fuͤrwar heutiges Tages nicht ſagen wolt.","norm":"Welches ich fürwahr heutiges Tages nicht sagen wollt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.914899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7284,"date":1663,"orig":"Dieſe Wort aber/ welche ich jetzo brauche/ ſind nicht meine/ ſondern Lutheri Wort.","norm":"Diese Wort aber / welche ich jetzt brauche / sind nicht meine / sondern Luthers Wort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.19789981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7285,"date":1663,"orig":"Glaubt mir Lucidor, dieſe Leute/ die Rabulæ forenſes, werden euch nimmermehr rathen/ daß ihr und euers gleichen ſich in der Guͤte vertraget.","norm":"Glaubt mir Lucidor, diese Leute / die Rabulae forenses, werden euch nimmermehr raten / dass ihr und eures gleichen sich in der Güte vertraget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.803100109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7286,"date":1663,"orig":"Denn es wuͤrde ihnen gehen wie jenem Biſcajer/ da ſich niemand von ihm wolt hencken laſſen.","norm":"Denn es würde ihnen gehen wie jenem Biscajer / da sich niemand von ihm wollt henken lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.333000183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7287,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ kurtze Thorheit und kleine Haaſen ſeyen die beſten.","norm":"Mann sagt / kurze Torheit und kleine Hasen seien die besten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.255899906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7288,"date":1663,"orig":"Jhr habt Thorheit gnug getrieben/ in dem ihr euren Advocaten und Procuratoren ſo manches ſchoͤnes Kleid habt machen laſſen/ in dem ihr ihnen offt die Gurgel geſpuͤlet/ und die Haͤnde verſilbert und verguͤldet habt.","norm":"Ihr habt Torheit genug getrieben / in dem ihr euren Advokaten und Prokuratoren so manches schönes Kleid habt machen lassen / in dem ihr ihnen oft die Gurgel gespült / und die Hände versilbert und vergüldet habt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.566500186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7289,"date":1663,"orig":"Hoͤret einmal auff/ und gebet eurem Widerpart/ was ihr dieſen Zungendreſchern gebt/ dadurch werdet ihr euren Nechſten gewinnen/ daß er euer gut Gemuͤth ſehen/ und euch dancken wird.","norm":"Höret einmal auf / und Gebet eurem Widerpart / was ihr diesen Zungendreschern gebt / dadurch werdet ihr euren Nächsten gewinnen / dass er euer gut Gemüt sehen / und euch danken wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.68209981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7290,"date":1663,"orig":"Aber die Juriſten/ die boͤſen Chriſten/ werden euch/ wann ſie euch lange gepfluͤcket/ und eine Feder nach der andern außgezogen haben/ nicht ein gut Wort geben.","norm":"Aber die Juristen / die bösen Christen / werden euch / wann sie euch lange gepflückt / und eine Feder nach der anderen ausgezogen haben / nicht ein gut Wort geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7316999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7291,"date":1663,"orig":"Laſt euch nicht wunder nehmen/ O Lucidor, daß ich wider meine Gewonheit etwas ſcharff rede von ſolchen Leuten/ die euch und andere gute Leut verfuͤhren.","norm":"Last euch nicht Wunder nehmen / O Lucidor, dass ich wider meine Gewohnheit etwas scharf rede von solchen Leuten / die euch und andere gute Leute verführen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.729700088500977} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7292,"date":1663,"orig":"Wiewol ich nicht weiß wer ſie eigentlich ſeyen/ die jenige welcher ihr gebraucht oder vielmehr welche euer mißbrauchen.","norm":"Wiewohl ich nicht weiß wer sie eigentlich seien / diejenige welcher ihr gebraucht oder vielmehr welche euer missbrauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.134099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7293,"date":1663,"orig":"Jch bilde mir gar nicht ein/ daß es rechtſchaffene Juriſten ſeyen/ ſondern ſolche Leut/ von welchen Lutherus ſagt.","norm":"Ich bilde mir gar nicht ein / dass es rechtschaffene Juristen seien / sondern solche Leute / von welchen Luther sagt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.872600078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7294,"date":1663,"orig":"Wenig ſind Juriſten/ aber viel Procuratores und Zungendreſcher.","norm":"Wenig sind Juristen / aber viel Procuratores und Zungendrescher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.421000003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7295,"date":1663,"orig":"Es begibt ſich jetzt alles auff die ſormular und practicken/ umbs Genieß willen.","norm":"Es begibt sich jetzt alles auf die Formular und Praktiken / ums Genieße Willen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.101300239562988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7296,"date":1663,"orig":"Aber ihr Jüriſten werdet auch einen Luther haben muͤſſen wie die Theologi.","norm":"Aber ihr Juristen werdet auch einen Luther haben müssen wie die Theologen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.126599788665771} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7297,"date":1663,"orig":"Und anderswo ſagt er: Wolan/ ſie ſehen ſich fuͤr.","norm":"Und anderswo sagt er: wohlan / sie sehen sich für.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.154900074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7298,"date":1663,"orig":"Jch kan ihn noch wol eins in Bart werffen.","norm":"Ich kann ihn noch wohl eins in Bart werfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.648099899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7299,"date":1663,"orig":"Jch rede hier abermals nicht mit meinen/ ſondern mit Lutheri Worten/ und dieſe Wort Lutheri brauche und applicire ich nicht auff tapffere gewiſſenhaffte JCtos, auch nicht auff fromme erbare Procuratores und Advocaten, ſondern auff ſolche Rabulas, die der edlen Jurisprudentz ſchaͤndlich mißbrauchen.","norm":"Ich rede hier abermals nicht mit meinen / sondern mit Luthers Worten / und diese Wort Luthers brauche und appliziere ich nicht auf tapfere gewissenhafte Jctos, auch nicht auf fromme ehrbare Procuratores und Advokaten, sondern auf solche Rabulas, die der edlen Jurisprudenz schändlich missbrauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.735099792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7300,"date":1663,"orig":"Jch weiß daß viel hochberuͤhmte Juriſten ſeyen/ die ein hertzliches Mißfallen an dieſen Dingen haben/ und wil jetzo nicht anziehen den auffrichtigen und hochweiſen Diſcurs deß tapffern aufrichtigen Braunſchw. JCti Herrn Lampadii, welchen er in ſeiner Ruͤckreyſe von Regensburg bey eines vornehmen Teutſchen Reichs-Fuͤrſten Tafel/ von Mißbrauch der Jurisprudentz gefuͤhrt/ uͤber welchen auffrichtigen auß rechtem teutſchen Hertzen hergefloſſenen Diſcurs, ich offt bey mir ſelbſt heimlich gelacht hab/ ſondern erinner mich an Lutherum, der in Colloquiis ſagt D. M. hab einsmals zu ihm geſagt:","norm":"Ich weiß dass viel hochberühmte Juristen seien / die ein herzliches Missfallen an diesen Dingen haben / und will jetzt nicht anziehen den aufrichtigen und hochweisen Diskurs des tapferen aufrichtigen Braunschw . Jcti Herrn Lampadii, welchen er in seiner Rückreise von Regensburg bei eines vornehmen Deutschen Reichsfürsten Tafel / von Missbrauch der Jurisprudenz geführt / über welchen aufrichtigen aus rechtem deutschen Herzen hergeflossenen Diskurs, ich oft bei mir selbst heimlich gelacht habe / sondern erinnert mich an Lutherum, der in Colloquiis sagt D. M. habe einsmals zu ihm gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.754700183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7301,"date":1663,"orig":"Der Teuffel fuͤhr mich weg/ wo es alſo geſchiehet/ wie es in den Buͤchern ſtehet.","norm":"Der Teufel führe mich weg / wo es also geschieht / wie es in den Büchern steht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.926700115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7302,"date":1663,"orig":"Und mich duͤncket der Teuffel werde ſolche Rabulas, die in ſeiner Großmutter Werckſtatt arbeiten/ und ſich von anderer Leute Zanck ernehren/ in der Hoͤlle obenan ſetzen/ und werde machen wie jener General/ der in einer rencontre etzliche Reuter/ etzliche Partheygaͤnger und Buſchkloͤpffer neben einem Trompeter vom Feinde/ gefangen bekam/ und befahl dem Provos, daß er ſie alle ſolte an einen Baum aufhencken laſſen.","norm":"Und mich dünket der Teufel werde solche Rabulas, die in seiner Großmutter Werkstatt arbeiten / und sich von anderer Leute Zank ernähren / in der Hölle obenan setzen / und werde machen wie jener General / der in einer Rencontre etliche Reuter / etliche Parteigänger und Buschklöpffer neben einem Trompeter vom Feinde / gefangen bekam / und befahl dem Provos, dass er sie alle sollte an einen Baum aufhängen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.587500095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7303,"date":1663,"orig":"Der Trompeter aber entſchuldigte ſich und ſagte:","norm":"Der Trompeter aber entschuldigte sich und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.967999935150146} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7304,"date":1663,"orig":"Herr General, warumb wollen E. Excell. mich auffhencken laſſen?","norm":"Herr General, warum wollen E. Excell. mich aufhenken lassen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.398900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7305,"date":1663,"orig":"Jch habe E. Excellentz nie keinen Mann erſchlagen.","norm":"Ich habe E. Exzellenz nie keinen Mann erschlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.147700309753418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7306,"date":1663,"orig":"Da antwortet der General, haſt du mir ſchon fuͤr deine Perſon keinen Mann erſchlagen/ ſo haſt du doch die jenigen auffgemuntert/ und ihnen mit deiner Trompeten einen Muth gemacht/ welche mir meine Leute erſchlagen haben/ und befahl dem Provos, daß er den Trompeter etwas hoͤher ſolt hencken laſſen als die andern.","norm":"Da antwortet der General, hast du mir schon für deine Person keinen Mann erschlagen / so hast du doch diejenigen aufgemuntert / und ihnen mit deiner Trompeten einen Mut gemacht / welche mir meine Leute erschlagen haben / und befahl dem Provos, dass er den Trompeter etwas höher sollt henken lassen als die anderen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.109700202941894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7307,"date":1663,"orig":"Alſo duͤncket mich der Teuffel in der Hoͤll werde die Rabulas im hoͤlliſchen Feuer etwas hoͤher ſetzen/ welche zwar fuͤr ſich ſelbſt nicht haddern oder zancken/ ſie reitzen aber andere Leute an zum zancken und haddern.","norm":"Also dünket mich der Teufel in der Höll werde die Rabulas im höllischen Feuer etwas höher setzen / welche zwar für sich selbst nicht hadern oder zanken / sie reizen aber andere Leute an zum Zanken und hadern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.207399845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7308,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich/ daß ich einsmals ein Buͤchlein geleſen hab/ welches ein hochgelahrter Juriſt in ſeiner Jugend geſchrieben/ darin er gedenckt einer ſabul, daß der Teuffel einsmals ſey kranck geweſen/ da ſey er gefragt worden was ihm doch beliebe zu eſſen?","norm":"Ich erinnere mich / dass ich einsmals ein Büchlein gelesen habe / welches ein hochgelahrter Jurist in seiner Jugend geschrieben / darin er gedenkt einer sabul, dass der Teufel einsmals sei krank gewesen / da sei er gefragt worden was ihm doch beliebe zu essen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.282599925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7309,"date":1663,"orig":"Ob er Luſt hab zu einem Grammetsvogel/ oder zu einem Bißlein von einem gebratenen Haſen?","norm":"Ob er Lust habe zu einem Grammetsvogel / oder zu einem Bisslein von einem gebratenen Hasen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.709799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7310,"date":1663,"orig":"Oder zu einem Eſſen Gruͤndeln oder Forellen!","norm":"Oder zu einem Essen Gründeln oder Forellen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.401899814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7311,"date":1663,"orig":"Da hab er geantwortet Nein/ ſondern er hab kuͤrtzlich einen Hauffen gottloſer Procuratoren geſehen auff der Cantzeley/ die haben ſo artig liegen und die Leut betriegen koͤnnen/ wann er eine Paſtete haͤtte von Procurator Zungen/ ſo wolt er ſich recht damit erquicken.","norm":"Da habe er geantwortet Nein / sondern er habe kürzlich einen Haufen gottloser Prokuratoren gesehen auf der Kanzlei / die haben so artig liegen und die Leute betrügen können / wann er eine Pastete hätte von Prokurator Zungen / so wollt er sich recht damit erquicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.537300109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7312,"date":1663,"orig":"Zwar Rechts-Proceß auff Cantzleyen/ Rahthaͤuſern und vor andern Richter-Stuͤlen fuͤhren/ iſt von Gott nicht verboten.","norm":"Zwar Rechtsprozess auf Kanzleien / Rathäusern und vor anderen Richterstülen führen / ist von Gott nicht verboten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.794400215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7313,"date":1663,"orig":"Chriſtus ſelbſt/ als er vor dem geiſtlichen Gericht ſtund/ und eine Ohrfeige bekam/ da hielt Er nicht den andern Backen alsbald auch dar/ und ſagte/ gib mir noch eine.","norm":"Christus selbst / als er vor dem geistlichen Gericht stand / und eine Ohrfeige bekam / da hielt er nicht den anderen Backen alsbald auch dar / und sagte / gib mir noch eine.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.793300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7314,"date":1663,"orig":"Sondern Er verantwortet ſich/ und ſagte/ hab ich uͤbel geredet/ ſo beweiſe es/ daß es boͤſe ſey; Hab ich aber recht geredet/ was ſchlaͤgſt du mich?","norm":"Sondern Er verantwortet sich / und sagte / habe ich übel geredet / so beweise es / dass es böse sei; Hab ich aber recht geredet / was schlägst du mich?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.53000020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7315,"date":1663,"orig":"Joh. 18. Paulus goͤnnete den Juden alles gutes/ er hatte ſie hertzlich lieb/ er wuͤnſchet verbannet zu ſeyn von Chriſto fuͤr ſeine Bruͤder/ die ſeine Gefreundte waren nach dem Fleiſch/ Rom. 9/ 3. Gleichwol als er von ihnẽ verſolget und faͤlſchlich verklaget wurde/ brauchte er ſich ordentlicher Rathsmittel.","norm":"Joh. 18. Paulus gönnte den Juden alles gutes / er hatte sie herzlich lieb / er wünschet verbannet zu sein von Christo für seine Brüder / die seine Gefreundete waren nach dem Fleisch / Rom. 9 / 3. Gleichwohl als er von ihnen verfolget und fälschlich verklaget wurde / brauchte er sich ordentlicher Ratschmittel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.072400093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7316,"date":1663,"orig":"Da er ſolte geſtaͤupt und gegeiſſelt werden/ berieff er ſich auff ſeine Privilegia, die er als ein Roͤmiſcher Buͤrger hatte/ Act. 22.","norm":"Da er sollte gestäupt und gegeißelt werden / berief er sich auf seine Privilegia, die er als ein Römischer Bürger hatte / Act. 22.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.901599884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7317,"date":1663,"orig":"Da er vor dem Landpfleger Feſto ſtund/ und die Juden von Jeruſalem viel und ſchwere Klagen wider ihn vorbrachten/ welche ſie nicht kunten beweiſen/ da appellirte er an den Kaͤyſer/ Act. 25.","norm":"Da er vor dem Landpfleger Festo stand / und die Juden von Jerusalem viel und schwere Klagen wider ihn vorbrachten / welche sie nicht konnten beweisen / da appellierte er an den Kaiser / Act. 25.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.65749979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7318,"date":1663,"orig":"Aber liebſter Lucidor, was gehet nicht offt fuͤr Rachgier unter dem Schein deß Rechtens fuͤr?","norm":"Aber liebster Lucidor, was geht nicht oft für Rachgier unter dem Schein des rechtens für?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.183700084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7319,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich jetzo/ daß Abraham und Loth in eine differentz gerathen ſeyen/ da ſagte Abraham/ laß nicht Zanck ſeyn zwiſchen mir und dir/ zwiſchen meinen und deinen Hirten.","norm":"Ich erinnere mich jetzt / dass Abraham und Lot in eine Differenz geraten seien / da sagte Abraham / lass nicht Zank sein zwischen mir und dir / zwischen meinen und deinen Hirten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.23360013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7320,"date":1663,"orig":"Denn wir ſind Gebruͤder.","norm":"Denn wir sind Gebrüder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.978899955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7321,"date":1663,"orig":"Wilſtu zur Rechten/ ſo will ich zur Lincken/ wilſtu zur Lincken/ ſo will ich zur Rechten.","norm":"Willst du zur Rechten / so will ich zur Linken / willst du zur Linken / so will ich zur Rechten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.948600053787231} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7322,"date":1663,"orig":"Sehet/ da gab der Alte dem Jungen nach.","norm":"Sehet / da gab der Alte dem Jungen nach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.577199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7323,"date":1663,"orig":"Ein groſſer Lehrer wiche ſeinem Schuͤler.","norm":"Ein großer Lehrer wiche seinem Schüler.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.31059980392456} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7324,"date":1663,"orig":"Abraham hatte den Loth ins Land gebracht/ und haͤtte ihm befehlen koͤnnen/ wo er ſich hinſetzen ſolle.","norm":"Abraham hatte den Lot ins Land gebracht / und hätte ihm befehlen können / wo er sich hinsetzen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.010200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7325,"date":1663,"orig":"Allein er ließ ihm die Wahl und ſagte: Wilſtu zur Rechten/ ſo will ich zur Lincken.","norm":"Allein er ließ ihm die Wahl und sagte: Willst du zur Rechten / so will ich zur Linken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.836400032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7326,"date":1663,"orig":"Und an dieſem ſanfftmuͤtigen und friedfertigen Abraham machte Gott wahr/ was Chriſtus ſaget/ Matth. 5. Selig ſind die Sanfftmuͤtigen/ denn ſie werden das Erdreich beſitzen.","norm":"Und an diesem sanftmütigen und friedfertigen Abraham machte Gott wahr / was Christus sagt / Matth. 5. Selig sind die Sanftmütigen / denn sie werden das Erdreich besitzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.5216000080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7327,"date":1663,"orig":"Seine Nachkommen bekamen das gantze Land Canaan/ und waren geſegnete Leute/ da hergegen Loths Nachkommen ungluͤckſelige und verfluchte Leute.","norm":"Seine Nachkommen bekamen das ganze Land Kanaan / und waren gesegnete Leute / da hingegen Lots Nachkommen unglückselige und verfluchte Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.096099853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7328,"date":1663,"orig":"Jch habe juͤngſt einen von eurer Parthey gehoͤrt/ der ſagte/ die Pfaffen machen ein ſolch groß Weſen/ daß man ſich mit ſeinem Nechſten vertragen ſolle.","norm":"Ich habe jüngst einen von eurer Partei gehört / der sagte / die Pfaffen machen ein solch groß Wesen / dass man sich mit seinem Nächsten vertragen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.469399929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7329,"date":1663,"orig":"Allein ich ſehe gleichwol wenig Heiligen/ die eine groſſe Profeſſion von Vergebung und Verzeihung der ihnen zugefuͤgten injurien gemacht haben.","norm":"Allein ich sehe gleichwohl wenig Heiligen / die eine große Profession von Vergebung und Verzeihung der ihnen zugefügten Injurien gemacht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.304599761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7330,"date":1663,"orig":"Dann ſehet/ da David auff dem Todtbett lag/ und an nichts mehr gedencken ſolt/ als an die fuͤnffte Bitte im Vatter unſer/ Vergib uns unſer Schuld/ als wir vergeben unſern Schuldigern/ da lag ihm noch im Kopff/ und hatte noch nicht verkochet/ was ihm nicht allein ſein Feldhauptmann Joab gethan habe/ dem er damals per raiſon de eſtat durch die Finger ſahe/ ſondern auch was ihm von Simei begegnet ſey/ da er gen Manachaim gieng.","norm":"Dann sehet / da David auf dem Totbett lag / und an nichts mehr Gedenken sollt / als an die fünfte Bitte im Vater unser / Vergib uns unser Schuld / als wir vergeben unseren Schuldigern / da lag ihm noch im Kopf / und hatte noch nicht verkochet / was ihm nicht allein sein Feldhauptmann Joab getan habe / dem er damals per raison de estat durch die Finger sah / sondern auch was ihm von Simei begegnet sei / da er gen Manachaim ging.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.988900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7331,"date":1663,"orig":"Da Simei dem David am Jordan entgegen gieng/ ſchwur er ihm bey dem HErrn/ und ſagte:","norm":"Da Simei dem David am Jordan entgegenging / schwor er ihm bei dem Herrn / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.941099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7332,"date":1663,"orig":"Jch wil dich nicht toͤdten mit dem Schwerdt.","norm":"Ich will dich nicht töten mit dem Schwert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.40339994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7333,"date":1663,"orig":"Er recommendirte aber auff ſeinem Todtbett dieſe beyde Perſonen ſeinem Sohn Salomon/ und begehrte/ daß er ihre graue Haar nicht mit Frieden ſoll in die Hoͤlle fahren laſſen.","norm":"Er rekommandierte aber auf seinem Totbett diese beide Personen seinem Sohn Salomon / und begehrte / dass er ihre graue Haar nicht mit Frieden soll in die Hölle fahren lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.304999828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7334,"date":1663,"orig":"Wo bleibt da das/ Vergib uns unſer Schuld/ wie wir vergeben unſern Schuldigern?","norm":"Wo bleibt da das / Vergib uns unser Schuld / wie wir vergeben unseren Schuldigern?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.042600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7335,"date":1663,"orig":"Allein Lucidor ich hab euch offt geſagt/ was fuͤr ein Unterſcheid ſey/ zwiſchen Privat- und Ampts-Perſonen.","norm":"Allein Lucidor ich habe euch oft gesagt / was für ein Unterschied sei / zwischen Privat- und Amtspersonen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.980100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7336,"date":1663,"orig":"David hatte dieſen beyden Maͤnnern fuͤr ſeine Privat-Perſon verziehen.","norm":"David hatte diesen beiden Männern für seine Privatperson verziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.428199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7337,"date":1663,"orig":"Allein 1. Reg. 2. wird beſchrieben/ wie er auff ſeinem Todtbette ſein Koͤniglich Ampt beſtellet hab/ welches beſtehet in Handhabung der beyden Tafeln der zehen Gebot/ durch Beſtellung deß reinen Gottesdienſtes in Kirchen und Schulen/ in Beſchuͤtzung und Belohnung der Tugenden/ und in Straff der Laſter.","norm":"Allein 1. Reg. 2. wird beschrieben / wie er auf seinem Totbette sein königlich Amt bestellet habe / welches bestehet in Handhabung der beiden Tafeln der zehn Gebot / durch Bestellung des reinen Gottesdienstes in Kirchen und Schulen / in Beschützung und Belohnung der Tugenden / und in Strafe der Laster.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.217700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7338,"date":1663,"orig":"Und ſchickt ſich dieſes Exempel Davids auff eine Perſon/ wie eine Fauſt auff ein Auge.","norm":"Und schickt sich dieses Exempel Davids auf eine Person / wie eine Faust auf ein Auge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.178199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7339,"date":1663,"orig":"Jch hab einen andern gehoͤrt/ der meynte er trete in die Fußſtapffen deß Koͤnigs Davids/ und laſſe ſein ſonderbare Andacht ſehen/ wann er Morgens und Abends wider ſeine Widerſacher auß dem 109. Pſ. bete und ſage: HErr/ ſetze Gottloſe uͤber ihn/ und der Satan muͤſſe ſtehen zu ſeiner Rechten.","norm":"Ich habe einen anderen gehört / der meinte er trete in die Fußstapfen des Königs Davids / und lasse sein sonderbare Andacht sehen / wann er Morgens und Abends wider seine Widersacher aus dem 109. Ps. bete und sage: Herr / setze Gottlose über ihn / und der Satan müsse stehen zu seiner Rechten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.51639986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7340,"date":1663,"orig":"Seiner Tag muͤſſen wenig werden/ und ſein Ampt muͤſſe ein ander empfangen.","norm":"Seiner Tag müssen wenig werden / und sein Amt müsse ein ander empfangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.322800159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7341,"date":1663,"orig":"Seine Kinder muͤſſen Waͤiſen werden/ und ſein Weib ein Witwe.","norm":"Seine Kinder müssen Waisen werden / und sein Weib ein Witwe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.035999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7342,"date":1663,"orig":"Seine Kinder muͤſſen in der Jrre gehen und betteln/ und ſuchen als die verdorben ſind.","norm":"Seine Kinder müssen in der Irre gehen und betteln / und suchen als die verdorben sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.585299968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7343,"date":1663,"orig":"Es muͤſſe der Wucherer außſaugen alles was er hat/ und Frembde muͤſſen ſeine Guͤter rauben.","norm":"Es müsse der Wucherer aussaugen alles was er hat / und Fremde müssen seine Güter rauben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.337699890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7344,"date":1663,"orig":"Niemand muͤſſe ihm guts thun/ und niemand erbarme ſich ſeiner Waͤiſen.","norm":"Niemand müsse ihm Gutes tun / und niemand erbarme sich seiner Waisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.084000110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7345,"date":1663,"orig":"Seine Nachkommen muͤſſen außgerottet werden/ ihr Name muͤſſe im andern Glied vertilget werden.","norm":"Seine Nachkommen müssen ausgerottet werden / ihr Name müsse im anderen Glied vertilget werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.37529993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7346,"date":1663,"orig":"Seiner Vaͤter Miſſethat muͤſſe gedacht werden fuͤr dem HErrn/ und ſeiner Mutter Suͤnde muͤſſe nicht außgetilget werden/ ꝛc.","norm":"Seiner Väter Missetat müsse gedacht werden für dem Herrn / und seiner Mutter Sünde müsse nicht ausgetilgt werden / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.661099910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7347,"date":1663,"orig":"Er ziehe den Fluch an wie ſein Hembd/ derſelbe gehe in ſein inwendiges wie Waſſer/ und wie Oel in ſein Gebein.","norm":"Er ziehe den Fluch an wie sein Hemd / derselbe gehe in sein inwendiges wie Wasser / und wie Öl in sein Gebein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.231500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7348,"date":1663,"orig":"Er werde ihm wie ein Kleid das er an hat/ und ſey ihm wie ein Gurtel/ damit er ſich allzeit guͤrte.","norm":"Er werde ihm wie ein Kleid das er anhat / und sei ihm wie ein Gürtel / damit er sich allzeit gürte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.424300193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7349,"date":1663,"orig":"Allein von wem redet David in dieſem Pſalm?","norm":"Allein von wem redet David in diesem Psalm?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.643499851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7350,"date":1663,"orig":"Er redet als ein Prophet von dem Verraͤther Juda (Actor.","norm":"Er redet als ein Prophet von dem Verräter Juda (Actor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.713099956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7351,"date":1663,"orig":"1. verſ. 20.) und von denen die Chriſtum gefangen/ gebunden und gecreutziget haben.","norm":"1. vers. 20.) und von denen die Christus gefangen / gebunden und gekreuzigt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.479599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7352,"date":1663,"orig":"Und wer auß rachgierigem Hertzen alſo betet/ der hoͤre was David in eben dieſem Pſalm v. 7. ſagt:","norm":"Und wer aus rachgierigem Herzen also betet / der höre was David in eben diesem Psalm v. 7. sagt:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.327000141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7353,"date":1663,"orig":"Sein Gebet muͤſſe Suͤnde ſeyn.","norm":"Sein Gebet müsse Sünde sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.815999984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7354,"date":1663,"orig":"Jch hoͤre auch/ es thue euch ſonderlich wehe/ daß euch dieſer Sachen halben viel Dings nachgeredet werde/ darin ihr unſchuldig ſeyd/ und eben deßwegen wollet ihr/ daß die Sache via Juris geſchlichtet werde/ damit jederman euer Unſchuld ſehe/ in den Dingen/ die euch faͤlſchlich ſeyn nachgeredet worden.","norm":"Ich höre auch / es tue euch sonderlich wehe / dass euch dieser Sachen halben viel Dings nachgeredet werde / darin ihr unschuldig seid / und eben deswegen wollet ihr / dass die Sache via Juris geschlichtet werde / damit jedermann euer Unschuld sehe / in den Dingen / die euch fälschlich sein nachgeredet worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.85699987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7355,"date":1663,"orig":"Allein/ was fraget ihr nach anderer Leute plaudern/ wann ihr unſchuldig ſeyd?","norm":"Allein / was fraget ihr nach anderer Leute plaudern / wann ihr unschuldig seid?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.135499954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7356,"date":1663,"orig":"Wann ich allen den Leuten/ welche mir hinter dem Ruͤcken faͤlſchlich nachreden/ wolte das Maul ſtopffen/ wo wolte ich Dreck oder Heu genug hernehmen?","norm":"Wann ich allen den Leuten / welche mir hinter dem Rücken fälschlich nachreden / wollte das Maul stopfen / wo wollte ich Dreck oder Heu genug hernehmen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.284800052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7357,"date":1663,"orig":"Konte auch die Unſchuld Johannem den Taͤuffer und den Sohn Gottes ſelbſt beſchuͤtzen fuͤr den Laͤſterungen boͤſer Leut?","norm":"konnte auch die Unschuld Johannes den Täufer und den Sohn Gottes selbst beschützen für den Lästerungen böser Leute?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.203199863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7358,"date":1663,"orig":"Wer war Johannes der Taͤuffer?","norm":"Wer war Johannes der Täufer?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.530600070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7359,"date":1663,"orig":"Er war ein heiliger Mann:","norm":"Er war ein heiliger Mann:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.157700061798095} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7360,"date":1663,"orig":"Er war der Vorlaͤuffer und Wegbereiter deß Meſſiaͤ; Er war ein Kleinod der Welt; Er war ein Prophet deß Juͤdiſchen Landes/ ja mehr als ein Prophet; Er war ein treuer und eiferiger Bußprediger; Er war ein Engel deß HErrn; Er war der ander Elias; Er war in Mutterleib voll deß H. Geiſtes; Das Stadt- und Landvolck von Jeruſalem/ auß Judaͤa und den Grentzen deß Jordans/ lieff haͤuffig zu ihm/ und ließ ſich von ihm unterweiſen und tauffen; Er war in groſſem Anſehen zu Jeruſalem/ am Hofe Herodis und anderswo/ bey den Hohenprieſtern/ Phariſeern und Schrifftgelehrten/ bey den Zoͤllnern und Soldaten; Chriſtus ſelbſt ließ ſich von ihm tauffen/ und waren viel die mehr von ihm hielten als von Chriſto; Er fuͤhrete ein eingezogen Leben; Er blieb fuͤr ſich/ und machte ſich auſſerhalb ſeinem Ampt und Beruff mit niemand gemein; Er lebete ſehr ſparſam; Er ſtillete ſeinen Hunger mit Heuſchrecken/ und wild Honig; Er leſchete ſeinen Durſt mit Waſſer auß dem Jordan; Chriſtus ſelbſt gab ihm das Zeugnus/ daß kein groͤſſer von Weibern geboren ſey als er.","norm":"Er war der Vorläufer und Wegbereiter des Messiä; er war ein Kleinod der Welt; er war ein Prophet des jüdischen Landes / ja mehr als ein Prophet; er war ein treuer und eifriger Büßprediger; er war ein Engel des Herrn; er war der ander Elias; er war in Mutterleib voll des H. Geistes; das Stadt- und Landvolk von Jerusalem / aus Judäa und den Grenzen des Jordans / lief häufig zu ihm / und ließ sich von ihm unterweisen und Taufen; er war in großem Ansehen zu Jerusalem / am Hofe Herodis und anderswo / bei den Hohepriestern / Pharisäern und Schriftgelehrten / bei den Zöllnern und Soldaten; Christus selbst ließ sich von ihm Taufen / und waren viel die mehr von ihm hielten als von Christo; er führte ein eingezogen Leben; er blieb für sich / und machte sich außerhalb seinem Amt und Beruf mit niemand gemein; er lebete sehr sparsam; er stillte seinen Hunger mit Heuschrecken / und wild Honig; er laschte seinen Durst mit Wasser aus dem Jordan; Christus selbst gab ihm das Zeugnis / dass kein größer von Weibern geboren sei als er.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.981800079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7361,"date":1663,"orig":"Gleichwol wurde ihm von etzlichen nachgeſagt/ er habe den Teuffel/ das iſt/ er ſey ein Zauberer und Hexenmeiſter.","norm":"Gleichwohl wurde ihm von etlichen nachgesagt / er habe den Teufel / das ist / er sei ein Zauberer und Hexenmeister.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6493000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7362,"date":1663,"orig":"Chriſtus aber war noch groͤſſer als Johannes.","norm":"Christus aber war noch größer als Johannes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.69320011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7363,"date":1663,"orig":"Der gieng mit allerhand Leuten freundlich umb/ er aß und tranck nicht allein mit den falſchen heuchleriſchen Phariſeern/ ſondern auch mit den Zoͤllnern und andern beſchreyten Suͤndern/ und ſuchte allerley occaſion ſie zu beſſern.","norm":"Der ging mit allerhand Leuten freundlich um / er aß und Trank nicht allein mit den falschen heuchlerischen Pharisäern / sondern auch mit den Zöllnern und anderen beschreiten Sündern / und suchte allerlei occasion sie zu besseren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.712699890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7364,"date":1663,"orig":"Allein da muſt er hoͤren/ daß man ihm nachſagte/ er ſey ein Freſſer und Weinſaͤuffer/ der Zoͤllner und Suͤnder Geſell.","norm":"Allein da musst er hören / dass man ihm nachsagte / er sei ein Fresser und Weinsäufer / der Zöllner und Sünder Gesell.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.359399795532227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7365,"date":1663,"orig":"Wolt ihr es beſſer haben als die zwey allervornehmſte Maͤnner/ die jemals auff Erden gangen haben?","norm":"Wollt ihr es besser haben als die zwei vornehmste Männer / die jemals auf Erden gegangen haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.747099876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7366,"date":1663,"orig":"Es iſt ein groſſer Ruhm/ wann ein Menſch alſo lebet/ daß auch andere gezwungen werden ihn zu loben.","norm":"Es ist ein großer Ruhm / wann ein Mensch also lebet / dass auch andere gezwungen werden ihn zu loben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.838799953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7367,"date":1663,"orig":"Aber das iſt auch eine groſſe Kleinmuͤtigkeit/ wann einer ſich einbildet/ er muͤſſe nothwendig von andern Leuten gelobet werden.","norm":"Aber das ist auch eine große Kleinmütigkeit / wann einer sich einbildet / er müsse notwendig von anderen Leuten gelobet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.89709997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7368,"date":1663,"orig":"Gleich- wie der Mond/ der ſein Liecht von der Sonnen entlehnet/ allezeit einer Veraͤnderung unterworffen iſt/ alſo kan auch das Gemuͤth/ welches von dem Othem anderer Leute erhoͤhet und ernidriget wird/ nimmermehr ſtill und content ſeyn.","norm":"Gleich- wie der Mond / der sein Licht von der Sonnen entlehnet / allezeit einer Veränderung unterworfen ist / also kann auch das Gemüt / welches von dem Odem anderer Leute erhöhet und erniedriget wird / nimmermehr still und content sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.921999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7369,"date":1663,"orig":"Wer ein rechtſchaffener Chriſt iſt/ der wird nicht ſtoltz und hoffaͤrtig werden/ wann ihn andere Leute hoͤher ſchaͤtzen und halten/ als er nach Außſatz ſeines eigenen Gewiſſens iſt.","norm":"Wer ein rechtschaffener Christ ist / der wird nicht stolz und hoffärtig werden / wann ihn andere Leute höher schätzen und halten / als er nach Aussatz seines eigenen Gewissens ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.383299827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7370,"date":1663,"orig":"Alſo wird er auch nicht kleinmuͤtig werden/ wann er aͤrger gehalten/ und fuͤr boßhafftiger außgeſchryen wird/ als er in der That iſt.","norm":"Also wird er auch nicht kleinmütig werden / wann er ärger gehalten / und für boshafter ausgeschrien wird / als er in der Tat ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.603499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7371,"date":1663,"orig":"Was fragt ein reicher Mann darnach/ wann man von ihm ſagt er ſey arm?","norm":"Was fragt ein reicher Mann danach / wann man von ihm sagt er sei arm?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.126100063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7372,"date":1663,"orig":"Er ſchleuſt ſeinen Kaſten auff/ und weiß was er drinnen hab.","norm":"Er schleust seinen Kasten auf / und weiß was er drinnen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.736299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7373,"date":1663,"orig":"Alſo fragt auch kein Chriſt darnach/ wann er ſolcher Ding bezuͤchtiget wird/ daran er unſchuldig iſt.","norm":"Also fragt auch kein Christ danach / wann er solcher Ding bezichtiget wird / daran er unschuldig ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.922900199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7374,"date":1663,"orig":"Wie ſolt ein verſtaͤndiger Chriſt auff die Gedancken gerathen/ es ſey mehr Krafft und Nachtruck in frembder Verlaͤumbdung/ als in ſeinem eigenen Gewiſſen?","norm":"Wie sollt ein verständiger Christ auf die Gedanken geraten / es sei mehr Kraft und Nachtruck in fremder Verleumdung / als in seinem eigenen Gewissen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7375,"date":1663,"orig":"Das jenige was euch nachgeredet wird/ iſt entweder wahr/ oder erlogen.","norm":"Dasjenige was euch nachgeredet wird / ist entweder wahr / oder erlogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.990300178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7376,"date":1663,"orig":"Jſt es wahr/ ſo habt ihr Urſach uͤber euch ſelbſt zu zuͤrnen/ ſo offt ihr davon hoͤret.","norm":"Ist es wahr / so habt ihr Ursache über euch selbst zu zürnen / so oft ihr davon höret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.033699989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7377,"date":1663,"orig":"Jſt es aber nicht wahr/ ſo gehet es euch nicht an.","norm":"Ist es aber nicht wahr / so geht es euch nicht an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.151400089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7378,"date":1663,"orig":"Es fallen mir jetzo ein die Wort/ welche im guͤldenen Kleinod ſtehen/ welches Emanuel Sonthomb auß der Engliſchen in die Teutſche Sprach verſetzt hat.","norm":"Es fallen mir jetzt ein die Wort / welche im güldenen Kleinod stehen / welches Emanuel Sonthomb aus der Englischen in die Deutsche Sprache versetzt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.415599822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7379,"date":1663,"orig":"Darin ſagt der Auctor: Wolſt du wol ſo thoͤricht ſeyn/ und dir ein Stuͤck vom Fuß abhauen/ auff daß du einen Schuch/ der irgend zu kurtz gemacht iſt/ koͤnteſt druͤber ziehen?","norm":"Darin sagt der Auctor: Wohlst du wohl so töricht sein / und dir ein Stück vom Fuß abhauen / auf dass du einen Schuh / der irgend zu kurz gemacht ist / könntest drüber ziehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.98360013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7380,"date":1663,"orig":"Viel ein groͤſſere Thorheit iſts/ daß du durch deine ſelbſteigene Rache/ Gott im Himmel ſo mutwilliger weiſe/ und ſo ſchrecklich erzuͤrnen wilt/ und dir die Hoffnung deß ewigen Lebens abſchneiden umb einer Hand voll Ehre willen/ das doch nur ein Schatte/ ein Rauch und Dampff iſt/ der alsbald verſchwindet/ und wolteſt alſo erwehlen vorſetzlich zu ſuͤndigen/ auff daß du Unehre und Schimpff bey den Leuten vermeideſt.","norm":"Viel ein größere Torheit ist es / dass du durch deine selbsteigene Rache / Gott im Himmel so mutwilliger weise / und so schrecklich erzürnen willst / und dir die Hoffnung des ewigen Lebens abschneiden um einer Hand voll Ehre Willen / das doch nur ein Schatte / ein Rauch und Dampf ist / der alsbald verschwindet / und wolltest also erwählen vorsätzlich zu sündigen / auf dass du Unehre und Schimpf bei den Leuten vermeidest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.697299957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7381,"date":1663,"orig":"Gedenckeſt du denn nicht an den Schimpff/ welchen dir der Teuffel in der Hoͤlle dafuͤr thun wird:","norm":"Gedenkest du denn nicht an den Schimpf / welchen dir der Teufel in der Hölle dafür tun wird:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.46150016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7382,"date":1663,"orig":"Achteſt du ſo gering die Ehre/ ſo die Gedult bey Gott und ſeinen heiligen im Himmel wuͤrcket?","norm":"Achtest du so gering die Ehre / so die Geduld bei Gott und seinen heiligen im Himmel wirket?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.322100162506103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7383,"date":1663,"orig":"Was hats die Apoſtel gehindert/ daß ſie ſind veracht und beleidet worden in dieſer Welt?","norm":"Was hat es die Apostel gehindert / dass sie sind verachte und beleidet worden in dieser Welt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.65910005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7384,"date":1663,"orig":"Sitzen ſie nicht jetzo vor dem Throne Gottes im Himmel bey den Cherubim und Seraphim?","norm":"Sitzen sie nicht jetzt vor dem Throne Gottes im Himmel bei den Cherubim und Seraphim?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.596499919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7385,"date":1663,"orig":"Du aber haſt noch lange nicht ſo viel erlitten als ſie/ ꝛc.","norm":"Du aber hast noch lange nicht so viel erlitten als sie / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.63040018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7386,"date":1663,"orig":"Die Alten haben pflegen zu ſagen/ wer ſchweigt der bleibt/ wer vertrug/ hatte genug/ wer raach/ dem gebrach.","norm":"Die Alten haben pflegen zu sagen / wer schweigt der bleibt / wer vertrug / hatte genug / wer raach / dem gebrach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.116199970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7387,"date":1663,"orig":"Dieſe drey R. Raͤchen/ Richten und Ruͤhmen/ wollen Gott allein geziemen.","norm":"Diese drei R. Rächen / Richten und Rühmen / wollen Gott allein geziemen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.368800163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7388,"date":1663,"orig":"Gott weiß am beſten wann es Zeit ſey/ daß er ſolchen Luͤgnern/ ſolchen Plauderern auffs Maul ſchlage/ und zerſchmettere ihre Zaͤhne.","norm":"Gott weiß am besten wann es Zeit sei / dass er solchen Lügnern / solchen Plauderern aufs Maul schlage / und zerschmettere ihre Zähne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.557600021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7390,"date":1663,"orig":"Jhr werdet doch ſchlechten Gewin davon haben.","norm":"Ihr werdet doch schlechten Gewinn davon haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.944200038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7391,"date":1663,"orig":"Es wird euch gehen wie der Thamar.","norm":"Es wird euch gehen wie der Thamar.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.14079999923706} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7392,"date":1663,"orig":"Weil Juda unterließ derſelben ſeinen dritten Sohn zu geben/ verfuͤhrt ſie ihn/ daß er Blutſchande mit ihr trieb.","norm":"Weil Juda unterließ derselben seinen dritten Sohn zu geben / verführt sie ihn / dass er Blutschande mit ihr trieb.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.645599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7393,"date":1663,"orig":"Allein indem ſie den Juda als ihren Schwiegervater ſtraffen wolte/ beſchaͤdiget ſie niemand als ſich ſelbſt.","norm":"Allein indem sie den Juda als ihren Schwiegervater strafen wollte / beschädiget sie niemand als sich selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.848100185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7394,"date":1663,"orig":"Alſo gehet es allen den jenigen die ſich ſelbſt raͤchen wollen.","norm":"Also geht es allen denjenigen die sich selbst rächen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.253699779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7395,"date":1663,"orig":"Laſt boͤſe Leute reden biß ſie muͤde werden.","norm":"Last böse Leute reden bis sie müde werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.984499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7396,"date":1663,"orig":"Dorn und Diſteln/ welche eine jede Hand ſo ſie anruͤhret/ ſtechen/ ſind Fruͤchte der verfluchten Erden Alſo ſind auch die jenige/ welche jederman mit ihrer gifftigen und verlogenen/ verlaͤumbderiſchen Zungen anſtechen/ verfluchte Leute/ und werden von ihren Fruͤchten uͤberzeuget/ daß ſie von der verfluchten Art deß Chams ſeyen.","norm":"Dorn und Disteln / welche eine jede Hand so sie anrühret / stechen / sind Früchte der verfluchten Erden also sind auch diejenige / welche jedermann mit ihrer giftigen und verlogenen / verleumderischen Zungen anstechen / verfluchte Leute / und werden von ihren Früchten überzeugt / dass sie von der verfluchten Art des Chams seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.920300006866455} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7397,"date":1663,"orig":"Ach wie viel ſind die ſich Chriſten nennen/ und dennoch gleich ſind den jenigen/ von welchen der Prophet ſaget:","norm":"Ach wie viel sind die sich Christen nennen / und dennoch gleich sind denjenigen / von welchen der Prophet sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.687900066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7398,"date":1663,"orig":"Der Beſte unter ihnen iſt wie ein Dorn!","norm":"Der Beste unter ihnen ist wie ein Dorn!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9558000564575195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7399,"date":1663,"orig":"Wie viel ſind die vermeynen/ ſie thun ihrem Chriſtenthumb uͤbrig genug/ wann ſie gedultig ſind in dem man ſie nicht beleidiget?","norm":"Wie viel sind die vermeinen / sie tun ihrem Christentum übrig genug / wann sie geduldig sind in dem man sie nicht beleidiget?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.875899791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7400,"date":1663,"orig":"Wann man ſie aber ein wenig anruͤhrt/ ſo ſtechen ſie wie Dorn und Diſteln.","norm":"Wann man sie aber ein wenig anrührt / so stechen sie wie Dorn und Disteln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.496799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7401,"date":1663,"orig":"Wolt ihr auch ein ſolcher Dorn ſeyn?","norm":"Wollt ihr auch ein solcher Dorn sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.200500011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7402,"date":1663,"orig":"Zwar ich kan als ein Expertus Robertus einem ein Liedlein davon ſingen/ wie eine verlaͤumbderiſche falſche Zunge einem ehrlichen Mann ſein Hertz und ſeine Seele verwunden koͤnne.","norm":"Zwar ich kann als ein Expertus Robertus einem ein Liedlein davon singen / wie eine verleumderische falsche Zunge einem ehrlichen Mann sein Herz und seine Seele verwunden könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.409800052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7403,"date":1663,"orig":"Eine verlogene Zunge machet die allerbeſten Freunde uneinig.","norm":"Eine verlogene Zunge macht die allerbesten Freunde uneinig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6656999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7404,"date":1663,"orig":"Durch die Luͤgen deß Satans iſt der erſte Unfried gemacht zwiſchen Gott und Menſchen.","norm":"Durch die Lügen des Satans ist der erste Unfriede gemacht zwischen Gott und Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.848599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7405,"date":1663,"orig":"Solte wider Friede gemacht werden/ ſo muſte die Warheit Chriſtus Menſch werden/ und den Frieden zwiſchen Gott und Menſchen widerumb auffrichten.","norm":"Sollte wieder Friede gemacht werden / so musste die Wahrheit Christus Mensch werden / und den Frieden zwischen Gott und Menschen wiederum aufrichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.671000003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7406,"date":1663,"orig":"Ach was ſind doch Luͤgner fuͤr ſchaͤdliche Leute in der Welt?","norm":"Ach was sind doch Lügner für schädliche Leute in der Welt?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.689199924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7407,"date":1663,"orig":"David vergleichet die luͤgenhafftige Zunge dem Schlangen- und Otterngifft im 140. Pſalm.","norm":"David vergleicht die lügenhafftige Zunge dem Schlangen- und Otterngifft im 140. Psalm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.128200054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7408,"date":1663,"orig":"Wann hundert Schlangen beyeinander weren/ ſo vergifftet keine die ander.","norm":"Wann hundert Schlangen beieinander wären / so vergiftet keine die ander.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.929200172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7409,"date":1663,"orig":"Aber eine verlogene Zunge/ die aͤrger als eine Schlange/ und verletzet offt nicht einen/ ſondern viel ehrliche Leute auff einmal.","norm":"Aber eine verlogene Zunge / die ärger als eine Schlange / und verletzet oft nicht einen / sondern viel ehrliche Leute auf einmal.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.911200046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7410,"date":1663,"orig":"Es iſt ein nachdenckliches Wort/ das Chriſtus Johan 6. redet/ und nennet den Teuffel einen Vater der Luͤgen.","norm":"Es ist ein nachdenkliches Wort / das Christus Johan 6. redet / und nennt den Teufel einen Vater der Lügen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.053400039672852} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7411,"date":1663,"orig":"Warumb redet Chriſtus alſo?","norm":"Warum redet Christus also?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"el-Latn","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.021399974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7412,"date":1663,"orig":"Warumb ſagt er nicht/ daß er ſey der Luͤgen Urſach/ oder Anſtiffter?","norm":"Warum sagt er nicht / dass er sei der Lügen Ursache / oder Anstifter?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.928899765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7413,"date":1663,"orig":"Darumb redet er alſo/ daß die Luͤgner und Verlaͤumbder betrachten ſollen/ welches Geiſtes Kinder ſie ſeyẽ.","norm":"Darum redet er also / dass die Lügner und Verleumder betrachten sollen / welches Geistes Kinder sie seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.043300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7414,"date":1663,"orig":"Welche der Geiſt Gottes treibet/ die ſind Gottes Kinder/ Roͤm. 8.","norm":"Welche der Geist Gottes treibet / die sind Gottes Kinder / Röm. 8.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.335299968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7415,"date":1663,"orig":"Welche aber der Luͤgengeiſt treibet/ die ſind deß Satans Kinder.","norm":"Welche aber der Lügengeist treibet / die sind des Satans Kinder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.267899990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7416,"date":1663,"orig":"Wider ſolche Satans-Kinder hat David den 120. Pſalm gemacht/ und nennet ihn ein Lied im hoͤhern Chor.","norm":"Wider solche Satanskinder hat David den 120. Psalm gemacht / und nennt ihn ein Lied im höheren Chor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6092000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7417,"date":1663,"orig":"Es ſagte einsmals ein vornehmer Theologus, daß die Pſalmen/ welche genennet werden Lieder im hoͤhern Chor/ die Jſraeliten haben pflegen zu ſingen und zu beten/ wann ſie ſeyen nach Jeruſalem auff die hohe Feſt gegangen.","norm":"Es sagte einsmals ein vornehmer Theologus, dass die Psalmen / welche genannt werden Lieder im höheren Chor / die Israeliten haben pflegen zu singen und zu beten / wann sie seien nach Jerusalem auf die hohe Fest gegangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.412700176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7418,"date":1663,"orig":"Es mag wol ſeyn/ daß David dieſen Pſalm gemacht hat kurtz fuͤr einem hohen Feſt/ und hat darin Gott angeruffen/ daß er ſein Seele/ ſeine Seele ſag ich/ erretten wolle von den Luͤgenmaͤulern und falſchen Zungen/ damit ſie nit wie ein ſcharffes Schwerdt ſeine Seele durchtringen/ ihm ſein Hertz verwunden/ und ihn alſo in ſeiner Andacht verhindern.","norm":"Es mag wohl sein / dass David diesen Psalm gemacht hat kurz für einem hohen Fest / und hat darin Gott angerufen / dass er sein Seele / seine Seele sage ich / erretten wolle von den Lügenmäulern und falschen Zungen / damit sie nicht wie ein scharfes Schwert seine Seele durchdringen / ihm sein Herz verwunden / und ihn also in seiner Andacht verhindern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.409800052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7419,"date":1663,"orig":"Jch kan mich nicht gnugſam verwundern uͤber die durchtringende Worte/ welche David in dieſem Pſalm brauchet.","norm":"Ich kann mich nicht genugsam verwundern über die durchdringende Worte / welche David in diesem Psalm brauchet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.969299793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7420,"date":1663,"orig":"Er vergleichet ein Luͤgen- Maul oder eine falſche Zunge einem ſcharffen Pfeil eines Starcken.","norm":"Er vergleicht ein Lügen-Maul oder eine falsche Zunge einem scharfen Pfeil eines starken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.339099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7421,"date":1663,"orig":"Was ein Cavallier mit ſeinem Degen und andern Waffen thut/ das thut ein Luͤgenmaul mit ſeiner falſchen Zunge.","norm":"Was ein Cavalier mit seinem Degen und anderen Waffen tut / das tut ein Lügenmaul mit seiner falschen Zunge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.02269983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7422,"date":1663,"orig":"Ja ein Luͤgner kan mit ſeiner Zungen mehr Schaden thun/ als der ſtaͤrckſte Cavallier mit ſeinem Degen und Piſtolen.","norm":"Ja ein Lügner kann mit seiner Zungen mehr Schaden tun / als der stärkste Cavalier mit seinem Degen und Pistolen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.122200012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7423,"date":1663,"orig":"Denn ein Cavallier ſey ſo tapffer und ſtarck als er wolle/ ſo kan er doch nur mit ſeinem Degen verletzen einen Mann der gegenwertig iſt.","norm":"Denn ein Cavalier sei so tapfer und stark als er wolle / so kann er doch nur mit seinem Degen verletzen einen Mann der gegenwärtig ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.468400001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7424,"date":1663,"orig":"Aber ein Luͤgner kan mit ſeiner gifftigen Zungen verletzen einen ehrlichen Mann/ der 50. oder 100. Meil Weges von ihm iſt.","norm":"Aber ein Lügner kann mit seiner giftigen Zungen verletzen einen ehrlichen Mann / der 50. oder 100. Meil Weges von ihm ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.802700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7425,"date":1663,"orig":"Wann ein Feind vor eine Stadt kompt/ und dieſelbe in Grund verderben wil/ ſo iſt das das letzte und aͤuſſerſte Mittel/ daß er ſie in Brand ſtecke wie Carthago oder Jeruſalem.","norm":"Wann ein Feind vor eine Stadt kommt / und dieselbe in Grund verderben will / so ist das das letzte und äußerste Mittel / dass er sie in Brand stecke wie Karthago oder Jerusalem.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.473599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7426,"date":1663,"orig":"Alſo iſt das das aͤuſſerſte Mittel deß Teuffels/ wann er ein gantzes Hauß/ eine gantze Familiam verderben oder betruͤben wil/ ſo ſchicket er Luͤgner und falſche Zungen hinein.","norm":"Also ist das das äußerste Mittel des Teufels / wann er ein ganzes Haus / eine ganze Familiam verderben oder betrüben will / so schicket er Lügner und falsche Zungen hinein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.007800102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7427,"date":1663,"orig":"Von ſolchen falſchen Zungen ſagt S. Jacob in ſeiner Epiſtel am dritten/ daß ſie groß Ungluͤck anrichten/ und ſeyen wie ein Feuer/ das einen gantzen Wald anzuͤndet.","norm":"Von solchen falschen Zungen sagt S. Jacob in seiner Epistel am dritten / dass sie groß Unglück anrichten / und seien wie ein Feuer / das einen ganzen Wald anzündet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.656899929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7428,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig David aber gebrauchet Pſalm 120. noch kraͤfftigere Wort/ und ſagt/ daß ſolche Zungen ſeyn wie ein Feuer in Wacholdern.","norm":"Der König David aber gebraucht Psalm 120. noch kräftigere Wort / und sagt / dass solche Zungen sein wie ein Feuer in Wacholdern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.801799774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7429,"date":1663,"orig":"Die Naturkuͤndiger wiſſen/ daß in den Wacholdern ſey eine ſonderliche Fettigkeit und Olitaͤt.","norm":"Die Naturkündiger wissen / dass in den Wacholdern sei eine sonderliche Fettigkeit und Olität.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.225500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7430,"date":1663,"orig":"Wann nun ein Feuer in den Wacholdern kompt/ ſo brennet es ſo ſtarck/ daß man es nicht leicht leſchen kan.","norm":"Wann nun ein Feuer in den Wacholdern kommt / so brennet es so stark / dass man es nicht leicht Leschen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.660200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7431,"date":1663,"orig":"Eben ein ſolches Feuer richtet eine verlogene Zunge an.","norm":"Eben ein solches Feuer richtet eine verlogene Zunge an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.516499996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7432,"date":1663,"orig":"Jener alte Teutſche ſagte:","norm":"Jener alte Deutsche sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.595099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7433,"date":1663,"orig":"Dorn und Diſtel ſtechen ſehr/ Falſche Zungen noch vielmehr/ Noch wolt ich lieber unter Dorn und Diſtel baden/ Als mit falſchen Zungen ſeyn beladen.","norm":"Dorn und Distel stechen sehr / Falsche Zungen noch vielmehr / Noch wollte ich lieber unter Dorn und Distel baden / Als mit falschen Zungen sein beladen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.552499771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7434,"date":1663,"orig":"Es ſcheinet faſt/ als ob eben dieſer Meynung der Koͤnig David geweſen ſey.","norm":"Es scheinet fast / als ob eben dieser Meinung der König David gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.785799980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7435,"date":1663,"orig":"Drumb vergleichet er ſich einem Frembdling unter Meſech/ uñ deklagt ſich/ daß ihm eben alſo zu muthe ſey/ gleich wie einem der wohnen muͤſſe/ unter den Huͤtten Kedar.","norm":"Darum vergleicht er sich einem Fremdling unter Mesech / und deklagt sich / dass ihm eben also zu mute sei / gleich wie einem der wohnen müsse / unter den Hütten Kedar.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.443900108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7436,"date":1663,"orig":"Meſech und Kedar ſind die Voͤlcker/ welche heutiges Tages Tartarn/ Saracenen und Tuͤrcken heiſſen.","norm":"Mesech und Kedar sind die Völker / welche heutiges Tages Tataren / Sarazenen und Türken heißen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.015399932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7437,"date":1663,"orig":"Fraget die armen Sclaven/ welche unter den Tuͤrcken gefangen geſeſſen/ wie ſie ſo unbarmhertzig von ihnen tractiret werden?","norm":"Fraget die armen Sklaven / welche unter den Türken gefangen gesessen / wie sie so unbarmherzig von ihnen traktiert werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.733699798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7438,"date":1663,"orig":"Aber ein Tuͤrck kan einem armen frembden Sclaven ſo weh nicht thun/ als ein Verlaͤumbder einem ehrlichen/ redlichen/ unſchuldigen Gemuͤth thut.","norm":"Aber ein Türk kann einem armen fremden Sklaven so weh nicht tun / als ein Verleumder einem ehrlichen / redlichen / unschuldigen Gemüt tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.506100177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7439,"date":1663,"orig":"Dann Sirach ſagt/ Cap. 28. Geiſſeln machen Striemen/ aber ein boͤſes Maul zerſchmettert Bein und alles.","norm":"Dann Sirach sagt / Cap. 28. Geißeln machen Striemen / aber ein böses Maul zerschmettert Bein und alles.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.988800048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7440,"date":1663,"orig":"Wann ein Tuͤrck ſeinen Sclaven geiſſelt/ ſo bekompt er zwar Striemen/ aber ein boͤſes Maul zerſchmettert mit ſeiner gifftigen Zungen Marck und Bein.","norm":"Wann ein Türk seinen Sklaven geißelt / so bekommt er zwar Striemen / aber ein böses Maul zerschmettert mit seiner giftigen Zungen Mark und Bein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.98199987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7441,"date":1663,"orig":"Die Plag/ die ein Tuͤrck ſeinem Sclaven anthut/ iſt zwar groß/ aber Sirach ſagt in eben dieſem Cap. daß die Plag/ die ein Luͤgner einem ehrlichen Gemuͤth anthu/ ſey bitterer als der Todt/ und aͤrger als die Hoͤlle.","norm":"Die Plagen / die ein Türk seinem Sklaven antut / ist zwar groß / aber Sirach sagt in eben diesem Cap. dass die Plagen / die ein Lügner einem ehrlichen Gemüt antue / sei bitterer als der Tod / und ärger als die Hölle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6402997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7442,"date":1663,"orig":"Wann ich in dieſer Stadt auff dem hoͤchſten Thurn ſtuͤnde/ und eine eiſerne Stimm haͤtte/ und von jederman koͤnte gehoͤret werden/ ſo wolte ich ruffen/ und einen gantzen Tag ohn unterlaß kleinen und groſſen zuruffen und zuſchreyen/ was Sirach ſagt/ Cap. 28.","norm":"Wann ich in dieser Stadt auf dem höchsten Turm stünde / und eine eiserne Stimme hätte / und von jedermann könnte gehöret werden / so wollte ich rufen / und einen ganzen Tag ohne unterlass kleinen und großen zurufen und zuschreien / was Sirach sagt / Cap. 28.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9644999504089355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7443,"date":1663,"orig":"Die Ohrenblaͤſer und falſche boͤſe Maͤuler ſind verflucht.","norm":"Die Ohrenbläser und falsche böse Mäuler sind verflucht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.282700061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7444,"date":1663,"orig":"Dann ſie verwirren viel die guten Frieden haben.","norm":"Dann sie verwirren viel die guten Frieden haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.864299774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7445,"date":1663,"orig":"Ein boͤſes Maul machet viel Leute uneins/ und treibet ſie auß einem Land ins ander.","norm":"Ein böses Maul macht viel Leute uneins / und treibet sie aus einem Land ins ander.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.474100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7446,"date":1663,"orig":"Es zubricht feſte Staͤdte/ und zerſtoͤret Fuͤrſtenthuͤme.","norm":"Es zubricht feste Städte / und zerstöret Fürstenthüme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.194300174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7447,"date":1663,"orig":"Ein boͤſes Maul verſtoſſet redliche Weiber/ und beraubet ſie alles/ das ihnen ſauer warden iſt.","norm":"Ein böses Maul verstoßet redliche Weiber / und beraubet sie alles / das ihnen sauer wurden ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.813899993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7448,"date":1663,"orig":"Wer ihm gehorchet/ der hat nimmer Ruh/ und kan nirgend mit Frieden bleiben.","norm":"Wer ihm gehorchet / der hat nimmer Ruhe / und kann nirgend mit Frieden bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.53249979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7449,"date":1663,"orig":"Jch bekenne auch Lucidor, und ſage es unter dieſer Roſen/ daß mich ſolche falſche Mattler/ Luͤgner und Verlaͤumbder offtmals alſo betruͤbt/ und mein gantzes Gemuͤth alſo perturbiret haben/ daß wenn ich Feuer vom Himmel zur Rache uͤber ſie haͤtte erbitten koͤnnen/ ich haͤtte es nicht unterlaſſen.","norm":"Ich bekenne auch Lucidor, und sage es unter dieser Rosen / dass mich solche falsche Mattler / Lügner und Verleumder oftmals also betrübt / und mein ganzes Gemüt also perturbiret haben / dass wenn ich Feuer vom Himmel zur Rache über sie hätte erbitten können / ich hätte es nicht unterlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.288000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7450,"date":1663,"orig":"Allein/ ich hab mich erinnert was Chriſtus ſeinen beyden Bettern Jacobo und Johanni in ſolchem Fall ſagte: Wiſſet ihr nicht/ welches Geiſtes Kinder ihr ſeyd?","norm":"Allein / ich habe mich erinnert was Christus seinen beiden Bettern Jacobo und Johanni in solchem Fall sagte: Wisset ihr nicht / welches Geistes Kinder ihr seid?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.997900009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7451,"date":1663,"orig":"Jch wil euch einen Rath geben/ wie ihr alle Luͤgner und Verlaͤumbder am beſten trillen/ peinigen/ quaͤlen/ und euch an ihnen raͤchen koͤnnet.","norm":"Ich will euch einen Rat geben / wie ihr alle Lügner und Verleumder am besten drillen / peinigen / quälen / und euch an ihnen rächen könnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.054100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7452,"date":1663,"orig":"Erſtlich/ haltet euch alſo/ wie einem ehrlichen Mann gebuͤhret.","norm":"Erstlich / haltet euch also / wie einem ehrlichen Mann gebühret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.673999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7453,"date":1663,"orig":"Damit werdet ihr euch am meiſten nutzen/ und eurem Feind am meiſten wehe thun.","norm":"Damit werdet ihr euch am meisten nutzen / und eurem Feind am meisten wehe tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.866600036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7454,"date":1663,"orig":"Dann/ thut es eurem Feind weh/ wann er ſihet/ daß euer Acker wol gebauet ſey/ wie viel weher wird es ihm thun/ wann er ſihet/ daß euer Hertz und Gemuͤth recht und wol gezieret ſey?","norm":"Dann / tut es eurem Feind weh / wann er sieht / dass euer Acker wohl gebaut sei / wie viel weher wird es ihm tun / wann er sieht / dass euer Herz und Gemüt recht und wohl geziert sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.764800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7455,"date":1663,"orig":"Der Cardinal Bellarminus ſchreibet davon ſehr wol an einem Ort/ und ſagt:","norm":"Der Kardinal Bellarminus schreibet davon sehr wohl an einem Ort / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.107399940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7456,"date":1663,"orig":"Wann dich einer ſchilt/ und ſagt/ du ſeyeſt geitzig/ du ſeyeſt verſoffen/ du ſeyeſt gottlos/ ſo verdreuſt es dich/ und antworteſt alſobald im Zorn:","norm":"Wann dich einer schilt / und sagt / du seiest geizig / du seiest versoffen / du seiest gottlos / so verdrießt es dich / und antwortest alsobald im Zorn:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.930000066757202} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7457,"date":1663,"orig":"Das iſt nicht wahr/ du leugſt.","norm":"Das ist nicht wahr / du lugst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.110700130462646} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7458,"date":1663,"orig":"Jch wil dir mit dieſem meinem Degen/ den ich hier an der Seiten trage/ beweiſen/ daß ich ein frommer und ehrlicher Mann ſey Aber/ ſehet doch/ ſagt Bellarminus, was das fuͤr eine naͤrriſche Art zu antworten ſey!","norm":"Ich will dir mit diesem meinem Degen / den ich hier an der Seiten trage / beweisen / dass ich ein frommer und ehrlicher Mann sei Aber / sehet doch / sagt Bellarminus, was das für eine närrische Art zu antworten sei!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.816400051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7459,"date":1663,"orig":"Warumb wilt du mit deinem Degen beweiſen/ daß du fromm und redlich ſeyeſt?","norm":"Warum willst du mit deinem Degen beweisen / dass du fromm und redlich seiest?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.784900188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7460,"date":1663,"orig":"Was weiß dein Degen von deiner Froͤmmigkeit und Redligkeit?","norm":"Was weiß dein Degen von deiner Frömmigkeit und Redlichkeit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.153600215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7461,"date":1663,"orig":"Wilt du dich an deinem Feind und Verlaͤumbder raͤchen/ ſo brauche nicht einen Degen/ ſondern Gedult.","norm":"Willst du dich an deinem Feind und Verleumder rächen / so brauche nicht einen Degen / sondern Geduld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.981100082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7462,"date":1663,"orig":"Sagt er/ daß du geitzig ſeyeſt/ ſo thu ihm alles gutes/ und erweiſe in der That/ daß du frey gebig und mild ſeyeſt/ Sagt er/ daß du verſoffen ſeyeſt/ ſo lebe maͤſſig/ faſte und bete.","norm":"Sagt er / dass du geizig seiest / so tue ihm alles gutes / und erweise in der Tat / dass du frei gebig und mild seiest / Sagt er / dass du versoffen seiest / so lebe mäßig / faste und bete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.144800186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7463,"date":1663,"orig":"Sagt er/ daß du gottlos ſeyeſt/ ſo gehe deſto fleiſſiger zur Kirchen/ und zum Heil. Abendmal.","norm":"Sagt er / dass du gottlos seiest / so gehe desto fleißiger zur Kirchen / und zum Heil. Abendmahl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.15369987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7464,"date":1663,"orig":"Alſo wirſtu das Boͤſe mit Gutem uͤberwinden.","norm":"Also wirst du das Böse mit Gutem überwinden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.516300201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7465,"date":1663,"orig":"Zum andern verachtet alle Schmach und Verleumbdung/ und kehret euch nichts daran.","norm":"Zum anderen verachtet alle Schmach und Verleumdung / und kehret euch nichts daran.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.050300121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7466,"date":1663,"orig":"Jhr ſehet/ wann ihr vor einem bellenden Hund voruͤber gehet/ und euch nichts an ſein bellen kehret/ ſo wird der Hund bald ſtille.","norm":"Ihr sehet / wann ihr vor einem bellenden Hund vorübergeht / und euch nichts an sein Bellen kehret / so wird der Hund bald stille.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.098499774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7467,"date":1663,"orig":"Aber wann ihr euch viel verthaͤdigen/ und mit Steinen nach ihm werffen wollet/ ſo wird der Hund jemehr und mehr anfangen zu bellen.","norm":"Aber wann ihr euch viel verteidigen / und mit Steinen nach ihm werfen wollet / so wird der Hund je mehr und mehr anfangen zu bellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.710599899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7468,"date":1663,"orig":"Ein Jgel kan ſich nicht beſſer raͤchen/ als wann er den Kopff zwiſchen die Beine ſtecket/ und die Hunde auff ſich zubeiſſen laͤſſet.","norm":"Ein Igel kann sich nicht besser rächen / als wann er den Kopf zwischen die Beine stecket / und die Hunde auf sich zubeissen lässt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.782599925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7469,"date":1663,"orig":"Denn dadurch bekommen die Hunde blutige Maͤuler/ und dem Jgel widerfaͤhret kein Leyd.","norm":"Denn dadurch bekommen die Hunde blutige Mäuler / und dem Igel widerfährt kein Leid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.025100231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7470,"date":1663,"orig":"Eben alſo werdet ihr gleichſam unuͤberwindlich ſeyn/ wann ihr gedultig ſeyd/ und thut als wann ihr nach aller Schmach und Verleumbdung nichts fraget.","norm":"Eben also werdet ihr gleichsam unüberwindlich sein / wann ihr geduldig seid / und tut als wann ihr nach aller Schmach und Verleumdung nichts fraget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.721700191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7471,"date":1663,"orig":"Jch gedencke jetzo an einen vornehmen Mann/ den ein loſer Mann ſchalte/ ſchaͤndete/ und ihm viel Schmachwort ins Angeſicht ſagte.","norm":"Ich gedenke jetzt an einen vornehmen Mann / den ein loser Mann schalte / schändete / und ihm viel Schmachwort ins Angesicht sagte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.23769998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7472,"date":1663,"orig":"Er aber ſchwieg ſtill/ und thaͤt als ob es ihn nichts angienge.","norm":"Er aber schwieg still / und täte als ob es ihn nichts anginge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.274700164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7473,"date":1663,"orig":"Als er aber jetzo zu ſeiner Hauß-Thuͤr eingehen wolte rieff ihm dieſer Verleumbder nach/ und ſagte:","norm":"Als er aber jetzt zu seiner Haustür eingehen wollte rief ihm dieser Verleumder nach / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.714300155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7474,"date":1663,"orig":"Wilt du mir nichts antworten auff das was ich jetzo geſagt habe:","norm":"Willst du mir nichts antworten auf das was ich jetzt gesagt habe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.10200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7475,"date":1663,"orig":"Der vornehme Mann aber wandte ſich herumb/ und ſagte zu dem Verleumbder: Dir will ich nicht ein Wort antworten.","norm":"Der vornehme Mann aber wandte sich herum / und sagte zu dem Verleumder: Dir will ich nicht ein Wort antworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.338399887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7476,"date":1663,"orig":"Jhr umbſtehende Leut aber/ hoͤret was dieſer Verleumbder von mir rede.","norm":"Ihr umstehende Leute aber / höret was dieser Verleumder von mir rede.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.896699905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7477,"date":1663,"orig":"Und ich ſage/ daß alles/ was er redet/ erlogen ſey.","norm":"Und ich sage / dass alles / was er redet / erlogen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.554800033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7478,"date":1663,"orig":"Wem glaubt ihr am meiſten?","norm":"Wem glaubt ihr am meisten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.72979998588562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7479,"date":1663,"orig":"Mir oder Jhm?","norm":"Mir oder ihm?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.842199802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7480,"date":1663,"orig":"Wann ich fuͤr meine Perſon ſchweigen/ gedultig ſeyn/ und die Rache Gott befehlen kan/ ſo duͤncket mich/ ich habe meinem Feind eine toͤdtliche Wunde geſchlagen.","norm":"Wann ich für meine Person schweigen / geduldig sein / und die Rache Gott befehlen kann / so dünket mich / ich habe meinem Feind eine tödliche Wunde geschlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8796000480651855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7481,"date":1663,"orig":"Dann die Erfahrung hat mich gelehret/ daß mir niemand etwas zu Leid gethan habe/ dem es nicht Leid worden ſey/ ehe dann er geſtorben iſt.","norm":"Dann die Erfahrung hat mich gelehrt / dass mir niemand etwas zu Leid getan habe / dem es nicht Leid worden sei / ehe dann er gestorben ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.667699813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7482,"date":1663,"orig":"Und Gott hat mir gemeiniglich das nobile vindictæ genus in die Hand geben/ daß ich mich durch Gutthaten an meinem Feind/ oder an ſeinem Weib und Kindern hab raͤchen koͤnnen.","norm":"Und Gott hat mir gemeiniglich das nobile vindictae Genus in die Hand geben / dass ich mich durch Guttaten an meinem Feind / oder an seinem Weib und Kindern habe rächen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8119001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7483,"date":1663,"orig":"Dieſe edele Art der Rachgier hat mich gelehret der Apoſtel Paulus/ welcher Roͤm. am 12. ſagt: Hungert deinen Feind/ ſo ſpeiſe ihn/ duͤrſtet ihn/ ſo traͤncke ihn/ wirſt du das thun/ ſo wirſt du feurige Kohlen auff ſein Haupt ſamlen.","norm":"Diese edle Art der Rachgier hat mich gelehrt der Apostel Paulus / welcher Röm . am 12. sagt: Hungert deinen Feind / so speise ihn / dürstet ihn / so tränke ihn / wirst du das tun / so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.371699810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7484,"date":1663,"orig":"Jhr glaubt nicht Lucidor, wie ein falſcher Judas-Bruder ſo artig vexiret werde/ wie er ſich endlich in ſein eigen Hertz ſchaͤme/ wie ihn ſein eigen Gewiſſen plage/ wann er ſiehet/ daß er ein ehrlich/ redlich/ auffrichtig Gemuͤth beleidiget habe/ und lauter Gutthaten empfange von demjenigen/ den er heimlich und oͤffentlich mit verlogenen Worten uñ boͤſen Wercken beleidiget habe.","norm":"Ihr glaubt nicht Lucidor, wie ein falscher Judasbruder so artig vexieret werde / wie er sich endlich in sein eigen Herz schäme / wie ihn sein eigen Gewissen plage / wann er sieht / dass er ein ehrlich / redlich / aufrichtig Gemüt beleidiget habe / und lauter Guttaten empfange von demjenigen / den er heimlich und öffentlich mit verlogenen Worten und bösen Werken beleidiget habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.875199794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7485,"date":1663,"orig":"Mit ſolchen feurigen Kohlen ſo man ihm auff ſein Haupt ſamlet/ kan man ſein falſches Hertz/ ſein boͤſes Gewiſſen anzuͤnden/ daß er wider aller Menſchen Gedancken anfaͤngt zu lieben/ welchen er gehaſſet/ verfolgt und angefeindet hat.","norm":"Mit solchen feurigen Kohlen so man ihm auf sein Haupt sammelt / kann man sein falsches Herz / sein böses Gewissen anzünden / dass er wider aller Menschen Gedanken anfängt zu lieben / welchen er gehasst / verfolgt und angefeindet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.518400192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7486,"date":1663,"orig":"Dieſe Kunſt brauchete Joſeph bey ſeinen Bruͤdern in Egypten.","norm":"Diese Kunst brauchte Joseph bei seinen Brüdern in Ägypten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.037300109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7487,"date":1663,"orig":"Er wuſte wol wie ſie hiebevoꝛ gegen ihn waren geſinnet geweſen/ wie ſie ihm den bunten Rock/ den ihm ſein Vater der Patriarch Jacob machen ließ/ ſo ſchwer zu tragen gemacht haben.","norm":"Er wusste wohl wie sie hiebevor gegen ihn waren gesinnt gewesen / wie sie ihm den bunten Rock / den ihm sein Vater der Patriarch Jacob machen ließ / so schwer zu tragen gemacht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.650899887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7488,"date":1663,"orig":"Aber er ſchuͤttet ihnen feurige Kohlen auff ihre Koͤpffe/ da er vor ihnen ſtund und weinete/ da er ſie mit Feyerkleidern und andern Dingen beſchenckete/ da er ſie und ihre Kinder in der Theuꝛung ſtatlich und anſehenlich im Lande Goſen accommodirte.","norm":"Aber er schüttet ihnen feurige Kohlen auf ihre Köpfe / da er vor ihnen stand und weinte / da er sie mit Feierkleidern und anderen Dingen beschenkte / da er sie und ihre Kinder in der Teuerung staatlich und ansehenlich im Lande Gosen akkommodierte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.249499797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7489,"date":1663,"orig":"Eben dieſe Kunſt brauchte David bey dem Koͤnige Saul da er ihm den Zipffel vom Rock abſchnitt/ und ihm hernach dieſen Zipffel zeigte/ da er ihm erwieſe/ daß er ihn hab leichtlich erwuͤrgen koͤnnen/ aber er habe nicht gewolt.","norm":"Eben diese Kunst brauchte David bei dem Könige Saul da er ihm den Zipfel vom Rock abschnitt / und ihm hernach diesen Zipfel zeigte / da er ihm erwiese / dass er ihn habe leichtlich erwürgen können / aber er habe nicht gewollt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.543700218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7490,"date":1663,"orig":"Als Saul dieſes hoͤrete/ wurde alsbald ſein Gemuͤth geaͤndert/ und nennet denjenigen/ welchen er bißhero als ſeinen Feind verfolgt hatte/ ſeinen Sohn/ und ſagte:","norm":"Als Saul dieses hörte / wurde alsbald sein Gemüt geändert / und nennt denjenigen / welchen er bisher als seinen Feind verfolgt hatte / seinen Sohn / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.790500164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7491,"date":1663,"orig":"Jſt das nicht deine Stimme mein Sohn David?","norm":"Ist das nicht deine Stimme mein Sohn David?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.807700157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7492,"date":1663,"orig":"Und Saul hub ſeine Stimme auff und weinete/ und ſprach zu David: Du biſt gerechter denn ich.","norm":"Und Saul hob seine Stimme auf und weinte / und sprach zu David: Du bist gerechter denn ich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.6171998977661133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7493,"date":1663,"orig":"Du haſt mir guts erwieſen/ ich aber habe dir boͤſes erwieſen.","norm":"Du hast mir Gutes erwiesen / ich aber habe dir böses erwiesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.075900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7494,"date":1663,"orig":"Verſichert euch Lucidor, ihr koͤnnet allen euren Feinden keinen aͤrgern Poſſen thun/ als wann ihr euch durch Gutthat an ihnen raͤchet.","norm":"Versichert euch Lucidor, ihr könnet allen euren Feinden keinen ärgern Possen tun / als wann ihr euch durch Guttat an ihnen rächet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.144599914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7495,"date":1663,"orig":"Es faͤllet mir jetzo ein artige Hiſtori ein/ welche ſich in Jdumæa hat zugetragen.","norm":"Es fället mir jetzt ein artige Historie ein / welche sich in Jdumaea hat zugetragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.75029993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7496,"date":1663,"orig":"Es iſt ein Fuͤrſt im Koͤnigreich Neapolis geweſen/ welchen die Hiſtorici Sanſeverinum nennen.","norm":"Es ist ein Fürst im Königreich Neapolis gewesen / welchen die Historici Sanseverinum nennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.211599826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7497,"date":1663,"orig":"Dieſer Furſt hat ihm einsmals vorgenommen/ Er wolle den Berg Sinai beſehen/ auff welchem Gott das Geſetz gegeben hat.","norm":"Dieser Fürst hat ihm einsmals vorgenommen / Er wolle den Berg Sinai besehen / auf welchem Gott das Gesetz gegeben hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.196199893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7498,"date":1663,"orig":"Als er nun in Jdumæam kommen/ hat er einsmals geſehen/ daß ihm auff dem Felde von weitem entgegen kommen ein hauffen Arabiſcher Straſſenraͤuber.","norm":"Als er nun in Jdumaeam kommen / hat er einsmals gesehen / dass ihm auf dem Felde von weitem entgegenkommen ein Haufen Arabischer Straßenräuber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.084700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7499,"date":1663,"orig":"Da hat dieſer Fuͤrſt alſobald ſeinen Dienern befohlen/ ſie ſolten abſteigen/ die kalte Kuͤche und Flaſchenfutter hervor langen/ ein Tiſchlacken auff die Erde decken/ und alles zur Mahlzeit fertig machen.","norm":"Da hat dieser Fürst alsobald seinen Dienern befohlen / sie sollten absteigen / die kalte Küche und Flaschenfutter hervor langen / ein Tischlacken auf die Erde decken / und alles zur Mahlzeit fertig machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.770999908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7500,"date":1663,"orig":"Darauff iſt er mit einem Dolmetſcher den Arabern entgegen gangen/ hat ſie freundlich gegruͤſſet/ und geſagt:","norm":"Darauf ist er mit einem Dolmetscher den Arabern entgegengegangen / hat sie freundlich gegrüßt / und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.789400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7501,"date":1663,"orig":"Er ſehe/ daß ſie Kriegsleute ſeyn/ und er ſey auch ein Soldat/ und ſey zu dem Ende in dieſe frembde Laͤnder gezogen/ daß er erfahre/ was allda Soldaten manier ſey.","norm":"Er sehe / dass sie Kriegsleute sein / und er sei auch ein Soldat / und sei zu dem Ende in diese fremde Länder gezogen / dass er erfahre / was allda Soldaten Manier sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.988800048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7502,"date":1663,"orig":"Hat darauff gebeten ſie wollen doch abſteigen und mit ihm Mahlzeit halten/ er muͤſſe mit ihnen Freundſchafft machen/ und ein wenig vom Kriegsweſen diſcurriren.","norm":"Hat darauf gebeten sie wollen doch absteigen und mit ihm Mahlzeit halten / er müsse mit ihnen Freundschaft machen / und ein wenig vom Kriegswesen diskurrieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.291900157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7503,"date":1663,"orig":"Die Araber haben ſich uͤber die Freundligkeit und Hoͤfligkeit verwundert/ ſind alſobald abgeſtiegen/ und haben mit ihm Mahlzeit gehalten/ und ihm erzehlet/ was ſie fuͤr Liſt und Stratagemata im Kriege gebrauchen.","norm":"Die Araber haben sich über die Freundlichkeit und Höflichkeit verwundert / sind alsobald abgestiegen / und haben mit ihm Mahlzeit gehalten / und ihm erzählt / was sie für List und Stratagemmate im Kriege gebrauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.326799869537353} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7504,"date":1663,"orig":"Nach gehaltener Mahlzeit hat der Fuͤrſt etzliche Buͤchſen/ Piſtolen/ Degen und Trinckgeſchirꝛ ihnen verehret.","norm":"Nach gehaltener Mahlzeit hat der Fürst etliche Büchsen / Pistolen / Degen und Trinkgeschirr ihnen verehret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.707600116729736} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7505,"date":1663,"orig":"Dadurch hat dieſer Fuͤrſt zu wegen gebracht/ daß die Araber ihn geliebet haben als ihren Bruder/ haben ihn convojirt durch das gantze Land/ haben ihm Wege und Stege gezeiget/ und andere Befoͤrderung erwieſen/ welche er mit vielem Gelde nicht haͤtte erlangen koͤnnen.","norm":"Dadurch hat dieser Fürst zu wegen gebracht / dass die Araber ihn geliebt haben als ihren Bruder / haben ihn convojirt durch das ganze Land / haben ihm Wege und Stege gezeigt / und andere Beförderung erwiesen / welche er mit vielem Gelde nicht hätte erlangen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.980299949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7506,"date":1663,"orig":"Jch muß euch noch eine andere Hiſtori erzehlen/ die ich bey Johanne Paulo in ſeinen Jocoſeriis geleſen.","norm":"Ich muss euch noch eine andere Historie erzählen / die ich bei Johanne Paulo in seinen Jocoseriis gelesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.267000198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7507,"date":1663,"orig":"Der ſagt/ daß zwey vornehme Schweitzer ſeyen geweſen/ die haben lange Zeit groſſe Proceß gefuͤhret mit groſſem Unkoſten.","norm":"Der sagt / dass zwei vornehme Schweizer seien gewesen / die haben lange Zeit große Prozess geführt mit großem Unkosten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.498000144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7508,"date":1663,"orig":"Der eine ſey hertzhafft und verſtaͤndig geweſen/ und hab ſeines Widerſachers Thorheit betrachtet/ ſey mit ſeinem Sohn im Harniſch/ mit Wehr und Waffen vor ſeines Feindes Hauß kommen.","norm":"Der eine sei herzhaft und verständig gewesen / und habe seines Widersachers Torheit betrachtet / sei mit seinem Sohn im Harnisch / mit Wehr und Waffen vor seines Feindes Haus kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.746300220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7509,"date":1663,"orig":"Als der Feind erſchrocken/ und ihn durch ſeine Knecht hab fragen laſſen/ was das bedeute?","norm":"Als der Feind erschrocken / und ihn durch seine Knecht habe Fragen lassen / was das bedeute?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.571000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7510,"date":1663,"orig":"Da hab ihm der ander geantwortet/ er hab betrachtet was fuͤr Thorheiten bißhero zwiſchen ihnen vorgangen ſeyn.","norm":"Da habe ihm der ander geantwortet / er habe betrachtet was für Torheiten bisher zwischen ihnen vorgegangen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.706600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7511,"date":1663,"orig":"Nun habe er einen Sohn/ der tapffer von Gemuͤt/ und ſtarck võ Leibe ſey/ uñ er ſein Gegentheil habe eine wolerzogene Tochter.","norm":"Nun habe er einen Sohn / der tapfer von Gemüt / und stark von Leibe sei / und er sein Gegenteil habe eine wohlerzogene Tochter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.45389986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7512,"date":1663,"orig":"Begehre demnach daß er dieſe Tochter ſeinem Sohn zum Weibe gebe/ damit dieſe beyde gleichſam Buͤrge ſeyen/ daß rechte Vertrauligkeit unter ihnen ſeyn und bleiben werde.","norm":"Begehre demnach dass er diese Tochter seinem Sohn zum Weibe gebe / damit diese beide gleichsam Bürge seien / dass rechte Vertraulichkeit unter ihnen sein und bleiben werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.194300174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7513,"date":1663,"orig":"Der Widerpart habe ſich verwundert uͤber dieſe Hoͤflichkeit/ und hab mit allerhoͤchſter Beliebung dieſes alles eingangen/ und ſeyen auß den allerverbitterſten und groͤſten Feinden/ die allerbeſten Freunde worden.","norm":"Der Widerpart habe sich verwundert über diese Höflichkeit / und habe mit allerhöchster Beliebung dieses alles eingegangen / und seien aus den urbittersten und größten Feinden / die allerbesten Freunde worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.526599884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7514,"date":1663,"orig":"Sehet doch/ was Gutthaͤtigkeit und Glimpff/ ſo wol bey Milden und Barbariſchen/ als auch bey ehrlichen Teutſchen Gemuͤhtern thun koͤnne?","norm":"Sehet doch / was Guttätigkeit und Glimpf / sowohl bei Milden und Barbarischen / als auch bei ehrlichen Deutschen Gemütern tun könne?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.696599960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7515,"date":1663,"orig":"Thut ihr euren Feinden guts/ und ſie erkennen ſolches nicht/ ſo wird ſie GOtt deſto haͤrter ſtraffen.","norm":"Tut ihr euren Feinden Gutes / und sie erkennen solches nicht / so wird sie Gott desto härter strafen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.018099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7516,"date":1663,"orig":"Jemehr Gutthaten ihr einen erweiſen werdet/ je mehr feurige Kohlen werdet ihr ihnen auff ihren Kopff ſchuͤtten.","norm":"Je mehr Guttaten ihr einen erweisen werdet / je mehr feurige Kohlen werdet ihr ihnen auf ihren Kopf schütten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.588399887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7517,"date":1663,"orig":"Ach laſſet mich nicht mehr Wort machen Lucidor, ſondern/ wo ihr Gott und mein Freund ſeyn wollet/ ſo gehet hin und verſoͤhnet euch mit eurem Vetter Philander.","norm":"Ach lasst mich nicht mehr Wort machen Lucidor, sondern / wo ihr Gott und mein Freund sein wollet / so geht hin und versöhnet euch mit eurem Vetter Philander.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.176199913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7518,"date":1663,"orig":"Jch weis wol was ihr offtmals geſagt habet/ und werdet jetzund abermals gedencken/ und auß euren gewoͤhnlichen paſſionen ſagen:","norm":"Ich weiß wohl was ihr oftmals gesagt habet / und werdet jetzund abermals Gedenken / und aus euren gewöhnlichen Passionen sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.385700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7519,"date":1663,"orig":"Jch habe den Philander nicht beleidiget/ ſondern Philander hat mich beleidiget.","norm":"Ich habe den Philander nicht beleidiget / sondern Philander hat mich beleidiget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.2778000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7520,"date":1663,"orig":"Soll ich ihm nun nachlauffen? ſoll ich ihm zu Fuſſe fallen? ſoll ich ihn umb Verzeihung bitten?","norm":"Soll ich ihm nun nachlaufen? soll ich ihm zu Fuße fallen? soll ich ihn um Verzeihung bitten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.676399946212768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7521,"date":1663,"orig":"Wer wird mich das heiſſen?","norm":"Wer wird mich das heißen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7642998695373535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7522,"date":1663,"orig":"Allein gedencket Lucidor, wie offt ihr Gott erzuͤrnet habet alle Tag?","norm":"Allein gedenkt Lucidor, wie oft ihr Gott erzürnet habet alle Tag?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.482399940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7523,"date":1663,"orig":"Er iſt pars læſa, der beleidigte Theil.","norm":"Er ist pars laesa, der beleidigte Teil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.813799858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7524,"date":1663,"orig":"Dennoch laͤſt er euch einen Vertrag anbieten.","norm":"Dennoch lässt er euch einen Vertrag anbieten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.649799823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7525,"date":1663,"orig":"Dann Paulus ſagt/ 2. Cor. 5.","norm":"Dann Paulus sagt / 2. Cor. 5.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ga","lang_de":0,"norm_lmscore":6.221399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7526,"date":1663,"orig":"Wir ſind Bottſchaffter an Chriſti ſtatt/ und Gott vermahnet durch uns.","norm":"Wir sind Botschafter an Christi statt / und Gott vermahnet durch uns.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.422399997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7527,"date":1663,"orig":"So bitten wir nun an Chriſti ſtatt/ laſt euch verſoͤhnen mit Gott.","norm":"So bitten wir nun an Christi statt / lässt euch versöhnen mit Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.171000003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7528,"date":1663,"orig":"Schicket nun GOtt der Allerhoͤchſte/ der ſo offt und vielmals von euch iſt beleidiget worden/ zu euch/ ſeine Legation und Bottſchaft/ uñ laͤſt euch einẽ Vertrag anbietẽ/ warum wollet ihr nit widerum Gott zu Ehrẽ uñ Gehorſam euch mit eurē Vetter Philander vertragẽ?","norm":"Schicket nun Gott der Allerhöchste / der so oft und vielmals von euch ist beleidiget worden / zu euch / seine Legation und Bottschaft / und lässt euch einen Vertrag anbieten / warum wollet ihr nicht wiederum Gott zu Ehren und Gehorsam euch mit eure Vetter Philander vertragen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.672800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7529,"date":1663,"orig":"Mich duͤnckt ich ſehe euch an dẽ Munde an/ ihr wollet ſagẽ/ das werde euch vor jederman ſchimpflich ſeyn/ wann ihr Philandern einen Vertrag anbietet.","norm":"Mich dünkt ich sehe euch an den Munde an / ihr wollet sagen / das werde euch vor jedermann schimpflich sein / wann ihr Filanden einen Vertrag anbietet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.224400043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7530,"date":1663,"orig":"Allein/ warumb?","norm":"Allein / warum?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.772200107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7531,"date":1663,"orig":"Solte euch das ſchimpflich ſeyn/ daß Gott ſelbſt darvor haͤlt/ daß es ſeiner Majeſtaͤt ruͤhmlich ſey/ und ihr wol anſtehe?","norm":"Sollte euch das schimpflich sein / dass Gott selbst davor hält / dass es seiner Majestät rühmlich sei / und ihr wohl anstehe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.719299793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7532,"date":1663,"orig":"Dann hoͤret/ alſo ſagt er Hoſ. 11. Jch will nicht thun nach meinem grimmigen Zorn/ noch mich kehren Ephraim zu verderben/ dann ich bin GOtt und kein Menſch.","norm":"Dann höret / also sagt er Hos. 11. Ich will nicht tun nach meinem grimmigen Zorn / noch mich kehren Ephraim zu verderben / dann ich bin Gott und kein Mensch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.566999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7533,"date":1663,"orig":"Jhr werdet vielleicht gedencken/ Philander hab es euch gar zu grob gemacht/ und ihr koͤntet es nicht ſo ungeahntet hingehen laſſen.","norm":"Ihr werdet vielleicht Gedenken / Philander habe es euch gar zu grob gemacht / und ihr könntet es nicht so ungeahndet hingehen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2342000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7534,"date":1663,"orig":"Allein/ geſetzet/ und nicht geſtanden/ daß es alſo ſey/ ſo frag ich/ wie grob ihr es offtmals gegen Gott gemacht habt?","norm":"Allein / gesetzt / und nicht gestanden / dass es also sei / so frag ich / wie grob ihr es oftmals gegen Gott gemacht habt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.507800102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7535,"date":1663,"orig":"Hat Philander etwa 100. Groſchenwerth uͤbels an euch gethan/ ſo lauffen hergegen eure Miſſethat bey Gott auff 1000. Pf.","norm":"Hat Philander etwa 100. Groschenwert Übels an euch getan / so laufen hingegen eure Missetat bei Gott auf 1000 . Pf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.806399822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7536,"date":1663,"orig":"Nun wil der gute Gott euch vergeben/ und einen Strich machen durch eine ſolche groſſe Summa/ wenn ihr waare Reue und Leid daruͤber habt.","norm":"Nun will der gute Gott euch vergeben / und einen Strich machen durch eine solche große Summa / wenn ihr Ware Reue und Leid darüber habt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.605100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7537,"date":1663,"orig":"Warumb wollet ihr euch denn wegern dem ehrlichen Philander zu vergeben/ was er etwa in wehrendem Proceß auß Ungedult und menſchlicher Schwachheit wider euch gethan hat?","norm":"Warum wollet ihr euch denn weigern dem ehrlichen Philander zu vergeben / was er etwa in währendem Prozess aus Ungeduld und menschlicher Schwachheit wider euch getan hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.268799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7538,"date":1663,"orig":"Jhr gedencket vielleicht weiter/ ihr koͤnnet des Philanders wol entrahten/ ihr habet nicht noͤtig euch umb ſeine Gunſt zu bemuͤhen/ ihr koͤnnet wol bleiben ohn ihn.","norm":"Ihr gedenkt vielleicht weiter / ihr könnet des Philanders wohl entraten / ihr habet nicht nötig euch um seine Gunst zu bemühen / ihr könnet wohl bleiben ohne ihn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.098800182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7539,"date":1663,"orig":"Allein/ wer weiß ob ihr ſeiner entrahtẽ koͤnnet?","norm":"Allein / wer weiß ob ihr seiner entraten könnet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.450399875640869} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7540,"date":1663,"orig":"Es bedarf in der Welt der Arme des Reichen/ und der Reiche des Armen.","norm":"Es bedarf in der Welt der Arme des Reichen / und der Reiche des Armen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.400400161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7541,"date":1663,"orig":"Gott gibt nicht alles allen/ ſondern theilet ſeine Gaben auß nach gefallen/ auff daß nicht einer den andern verſchmehe/ ſondern ihm in Noͤhten beyſtehe.","norm":"Gott gibt nicht alles allen / sondern teilet seine Gaben aus nach gefallen / auf dass nicht einer den anderen verschmähe / sondern ihm in Nöten beistehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.803699970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7542,"date":1663,"orig":"Das hat manchen groſſen Mann ruiniret und verderbet/ daß er vermeynet hat/ er koͤnne ſeines Widerſachers wol entrahten/ und hat denſelben fuͤr gering gehalten.","norm":"Das hat manchen großen Mann ruinieret und verderbet / dass er vermeinet hat / er könne seines Widersachers wohl entraten / und hat denselben für gering gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.73199987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7543,"date":1663,"orig":"Die Fabul von Scarabæo, der dem Adler die Eyer zubrach/ welche er dem Jovi in den Schos legte/ iſt wol werth/ daß ſie von euch und eures gleichen wol betrachtet werd.","norm":"Die Fabel von Scarabaeo, der dem Adler die Eier zubrach / welche er dem Jovi in den Schoß legte / ist wohl wert / dass sie von euch und eures gleichen wohl betrachtet werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9653000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7544,"date":1663,"orig":"Sæpè necat morſu ſpacioſum vipera taurum, A cane non magno ſæpè tenetur aper.","norm":"Saepe necat morsu spaciosum vipera taurum, A cane non magno saepe tenetur aper.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"ht","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":5.538599967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7545,"date":1663,"orig":"Gehet Lucidor, oder laſſet Philandern anhero holen.","norm":"Gehet Lucidor, oder lasst Filanden anher holen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.819499969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7546,"date":1663,"orig":"Und glaubt mir/ daß/ ſich ſelbſt uͤberwinden/ ſey die groͤſte Staͤrcke/ und unterweilen von ſeinem Rechten weichen/ ſey die groͤſte Gerechtigkeit.","norm":"Und glaubt mir / dass / sich selbst überwinden / sei die größte Stärke / und unterweilen von seinem Rechten weichen / sei die größte Gerechtigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.266799926757812} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7547,"date":1663,"orig":"Der Schalcksknecht. Mat. 18 hatte auch recht/ weil er aber ſein Recht gar zu hoch ſpannete/ und nicht nachgeben wolte/ wurde der Koͤnig uͤber ihn zornig.","norm":"Der Schalcksknecht. Mat. 18 hatte auch recht / weil er aber sein Recht gar zu hoch spannte / und nicht nachgeben wollte / wurde der König über ihn zornig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.58459997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7548,"date":1663,"orig":"Wann Gott mit euch und mir/ auch alſo gethan/ und ſein recht wider uns behalten haͤtte/ ſo wuͤrden wir alle beyde laͤngſt zum Teufel gefahren ſeyn.","norm":"Wann Gott mit euch und mir / auch also getan / und sein recht wider uns behalten hätte / so würden wir alle beide längst zum Teufel gefahren sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.361599922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7549,"date":1663,"orig":"Aber er hat ſein Recht/ ſo er wider euch und mich hatte/ uͤbergeben/ und will daß wir auch alſo thun ſollen bey unſerm Nechſten.","norm":"Aber er hat sein Recht / so er wider euch und mich hatte / übergeben / und will dass wir auch also tun sollen bei unserem Nächsten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.597799777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7550,"date":1663,"orig":"Jch hoͤre daß ihr pralet von Piſtol und Degen/ und laſt eurem Couſin ſagen/ biſt du ein rechtſchaffener Kerl/ ſo nim ein gut Pſerd/ ein gut Schwerdt/ und ein gut paar Piſtolen/ und komm an den und den Ort/ da wollen wir uns vertragen/ und die Sach austragen.","norm":"Ich höre dass ihr prahlet von Pistole und Degen / und lässt eurem Cousin sagen / bist du ein rechtschaffener Kerl / so nimm ein gut Pferd / ein gut Schwert / und ein gut paar Pistolen / und komme an den und den Ort / da wollen wir uns vertragen / und die Sache austragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.433899879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7551,"date":1663,"orig":"Allein/ wenn ich waͤre wie euer Vetter Philander/ ſo wolt ich euch verachten/ und ſagen/ Vetter/ eben deswegen daß ihr ſehet/ daß ich ein rechtſchaffen Kerl ſey/ will ich nicht kommen/ und will meine Haͤnde mit eurem Blut nicht beſudeln.","norm":"Allein / wenn ich wäre wie euer Vetter Philander / so wollte ich euch verachten / und sagen / Vetter / eben deswegen dass ihr sehet / dass ich ein rechtschaffen Kerl sei / will ich nicht kommen / und will meine Hände mit eurem Blut nicht besudeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.322000026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7552,"date":1663,"orig":"Wann es die Noht des Vaterlands erfordert/ ſo ſolt ihr ſehen/ daß ich keine proſeſſion von einem Bernhaͤuter mache.","norm":"Wann es die Not des Vaterlands erfordert / so sollt ihr sehen / dass ich keine Profession von einem B��renhäuter mache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.269000053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7553,"date":1663,"orig":"Was von ſolchen Balgereyen zu halten ſey/ werdet ihr leſen koͤnnen in der Bibliſchen Politic des Koͤnigl. Daͤnnemar.","norm":"Was von solchen Balgereien zu halten sei / werdet ihr lesen können in der biblischen Politik des Königl. Dännemar.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.870100021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7554,"date":1663,"orig":"Cantzlers Reinkings.","norm":"Kanzlers Reinkings.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"en","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.509799957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7555,"date":1663,"orig":"Jch frage euch inzwiſchen wie es doch komme/ daß mancher Eiſenfreſſer ſey/ der nicht einen Roͤmer Wein trincken koͤnne/ daß er nicht einen fuͤr den Degen fordere.","norm":"Ich frage euch inzwischen wie es doch komme / dass mancher Eisenfresser sei / der nicht einen Römer Wein trinken könne / dass er nicht einen für den Degen forder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.686600208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7556,"date":1663,"orig":"Wann aber ein Feind deß Vaterlands ſich præſentire, gegen welchen er ſich mit gutem Gewiſſen wehren koͤnne/ ſo laufft er fuͤr ihm wie ein Jaghund?","norm":"Wann aber ein Feind des Vaterlands sich praesentire, gegen welchen er sich mit gutem Gewissen wehren könne / so lauft er für ihm wie ein Jaghund?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.742700099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7557,"date":1663,"orig":"Lucidor, wiſſet ihr wo der unverſoͤhnliche Cain ſey?","norm":"Lucidor, wisset ihr wo der unversöhnliche Kain sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.876999855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7558,"date":1663,"orig":"Er ſitzet in der Hoͤlle.","norm":"Er sitzet in der Hölle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.270599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7559,"date":1663,"orig":"Was machet er in der Hoͤlle?","norm":"Was macht er in der Hölle?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.028000116348266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7560,"date":1663,"orig":"Er ruffet in alle Ewigkeit/ Jch leide Pein in dieſer Flammen.","norm":"Er rufet in alle Ewigkeit / Ich leide Pein in dieser Flammen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.202000141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7561,"date":1663,"orig":"Als ich erſtlich in dieſe Weltberuͤhmte Stadt kame/ und mir von guten Leuten viel Ehre begegnete/ wuͤnſchete ich ihnen einsmals/ daß ſie alleſampt moͤchten lebendig zu der Hoͤllen fahren.","norm":"Als ich erstlich in diese weltberühmte Stadt kam / und mir von guten Leuten viel Ehre begegnete / wünschte ich ihnen einsmals / dass sie allesamt möchten lebendig zu der Höllen fahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.018700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7562,"date":1663,"orig":"Dieſe Wort ſind mir damals von unverſtaͤndigen Leuten uͤbel außgedeutet worden/ welche nicht betrachtet haben/ wie ich ſie damals gemeynt und erklaͤret habe.","norm":"Diese Wort sind mir damals von unverständigen Leuten übel ausgedeutet worden / welche nicht betrachtet haben / wie ich sie damals gemeint und erkläret habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.180200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7563,"date":1663,"orig":"Allein ſo wahr Gott der HErꝛ Zebaoth lebt/ fuͤr deſſen Angeſicht ich ſtehe/ ſo liebe ich nicht allein euch/ ſondern auch alle Einwohner dieſer Stadt/ Reiche und Arme/ und wann es muͤglich waͤre/ daß ich euch und alle Einwohner dieſer Stadt auff meinen Ruͤcken tragen koͤnte biß an die Pforten des Himmels/ biß in Abrahams Schos/ ſo wolte ich es thun.","norm":"Allein so wahr Gott der Herr Zebaoth lebt / für dessen Angesicht ich stehe / so liebe ich nicht allein euch / sondern auch alle Einwohner dieser Stadt / Reiche und Arme / und wann es möglich wäre / dass ich euch und alle Einwohner dieser Stadt auf meinen Rücken tragen könnte bis an die Pforten des Himmels / bis in Abrahams Schoß / so wollte ich es tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.014100074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7564,"date":1663,"orig":"Jch wuͤnſch euch aber von Grund meiner Seelen/ daß ihr heut lebendig moͤchtet zur Hoͤllen fahren.","norm":"Ich wünsche euch aber von Grund meiner Seelen / dass ihr heute lebendig möchtet zur Höllen fahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.366799831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7565,"date":1663,"orig":"Zuͤrnet nicht liebſter Lucidor, Jch wuͤnſche euch abermals/ daß ihr moͤchtet zur Hoͤllen fahren mit Gedancken/ und moͤchtet bey euren Lebzeiten wol betrachten/ wie unaußſprechlich/ wie unaußſprechlich groß/ die Pein der Verdampten in der Hoͤlle ſey/ damit ihr nach eurem Tod nicht hinein kommet/ und es im Werck mehr erfahret/ als auß meinen Worten/ was Hoͤlleſey/ und was Ewig ſey.","norm":"Zürnet nicht liebster Lucidor, Ich wünsche euch abermals / dass ihr möchtet zur Höllen fahren mit Gedanken / und möchtet bei euren Lebzeiten wohl betrachten / wie unaussprechlich / wie unaussprechlich groß / die Pein der verdammten in der Hölle sei / damit ihr nach eurem Tod nicht hinein kommet / und es im Werk mehr erfahret / als aus meinen Worten / was Höllesey / und was Ewig sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.622799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7566,"date":1663,"orig":"Wann das gantze Baltiſche und Oceaniſche Meer lauter Dinten waͤre/ wann ein Pappier oder Pergament waͤre ſo groß als Himmel und Erden/ wann ſo viel gelehrte Leute waͤren als Sterne am Himmel/ und haͤtten ſo viel Federn als im Sommer Graß und Blumen auff dem Felde/ und Blaͤtter auff den Baͤumen ſind/ ſo koͤnten ſie in langer Zeit nicht beſchreiben/ wie groß die Pein der Verdammten in der Hoͤlle ſey.","norm":"Wann das ganze Baltische und Ozeanische Meer lauter dienten wäre / wann ein Papier oder Pergament wäre so groß als Himmel und Erden / wann so viel gelehrte Leute wären als Sterne am Himmel / und hätten so viel Federn als im Sommer Gras und Blumen auf dem Felde / und Blätter auf den Bäumen sind / so könnten sie in langer Zeit nicht beschreiben / wie groß die Pein der Verdammten in der Hölle sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4054999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7567,"date":1663,"orig":"Wann jetzo der reiche Mann auß der Hoͤlle anhero kaͤme/ nicht mit Purpur und koͤſtlichen Leinwand/ ſondern mit hoͤlliſchem Feuer bekleidet/ ja wenn der Teufel ſelbſt jetzt in die Stube kaͤme/ wie er vorzeiten unter den Kindern GOttes erſchienen iſt/ als er den Hiob faͤſchlich verklagte/ ſo wuͤrde nicht allein der reiche Mann/ ſondern der Teufel ſelbſt/ der doch ein Luͤgner von Anbeginn iſt/ endlich geſtehen und bekennen muͤſſen (daß das Elementariſche oder Kuͤchenfeuer gegen dem Hoͤlliſchen/ wie ein gemahltes Feuer ſey.","norm":"Wann jetzt der reiche Mann aus der Hölle anher käme / nicht mit Purpur und köstlichen Leinwand / sondern mit höllischem Feuer bekleidet / ja wenn der Teufel selbst jetzt in die Stube käme / wie er vorzeiten unter den Kindern Gottes erschienen ist / als er den Hiob fäschlich verklagte / so würde nicht allein der reiche Mann / sondern der Teufel selbst / der doch ein Lügner von Anbeginn ist / endlich gestehen und bekennen müssen (dass das Elementarische oder Küchenfeuer gegen dem Höllischen / wie ein gemaltes Feuer sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.682300090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7568,"date":1663,"orig":"Was waͤre das fuͤr eine Pein/ wann einer eine gantze Stunde lang einẽ Finger halten ſolte in ein brennendes Wachsliecht?","norm":"Was wäre das für eine Pein / wann einer eine ganze Stunde lang einen Finger halten sollte in ein brennendes Wachslicht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.289199829101562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7569,"date":1663,"orig":"Was waͤre das fuͤr eine Pein/ wann einer eine gantze Hand einen Tag lang ſolte in einer Feuers-Glut halten?","norm":"Was wäre das für eine Pein / wann einer eine ganze Hand einen Tag lang sollte in einer Feuersglut halten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.433300018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7570,"date":1663,"orig":"Was waͤre das fuͤr eine Pein/ wann einer mit ſeinem gantzen Leibe in einem feurigen Ofen hundert Jahr nach einander brennen/ und doch nicht verbrennen ſolte?","norm":"Was wäre das für eine Pein / wann einer mit seinem ganzen Leibe in einem feurigen Ofen hundert Jahr nach einander brennen / und doch nicht verbrennen sollte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.767099857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7571,"date":1663,"orig":"Allein was ſind hundert Jahr gegen der Ewigkeit?","norm":"Allein was sind hundert Jahr gegen der Ewigkeit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.965700149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7572,"date":1663,"orig":"Jch weiß/ daß ihr in der Rechenkunſt wol erfahren ſeyd.","norm":"Ich weiß / dass ihr in der Rechenkunst wohl erfahren seid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.706900119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7573,"date":1663,"orig":"Allein vergebt mir/ daß ich euch einmal examinire in dem Stuͤck/ darinn die Rechenmeiſter am erſten ihre Schuͤler exerciren.","norm":"Allein vergebt mir / dass ich euch einmal examiniere in dem Stück / darin die Rechenmeister am ersten ihre Schüler exerzieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.210999965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7574,"date":1663,"orig":"Saget mir ob ihr auch eine groſſe Summ Zahlen außſprechen koͤnnet?","norm":"Sagt mir ob ihr auch eine große Summe Zahlen aussprechen könnet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.268199920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7575,"date":1663,"orig":"Jch wil euch ein Exempel auffgeben:","norm":"Ich will euch ein Exempel aufgeben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.800000190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7576,"date":1663,"orig":"Sagt mir/ wann ein groſſer breiter Zettel waͤre/ ſo lang daß er umb den gantzen Erdkreiß gieng/ und ſtunden darauff 1 2 3 4 5 6 7 8 9 und ſo viel Nullen dabey als auff dieſen Zettel gehen koͤnten/ meynt ihr wol daß ihr dieſe Zahl außſprechen woltet?","norm":"Sagt mir / wann ein großer breiter Zettel wäre / so lang dass er um den ganzen Erdkreis ging / und standen darauf 1 2 3 4 5 6 7 8 9 und so viel Nullen dabei als auf diesen Zettel gehen könnten / meint ihr wohl dass ihr diese Zahl aussprechen wolltet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.809599876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7577,"date":1663,"orig":"Wann aber ihr ſie außſprechen koͤntet/ ſo waͤre dieſe von dem allerbeſten Rechenmeiſter ſo ſchwerlich außgeſprochene Zahl/ gegen der Ewigkeit zu rechnen/ eben als wann euch einer zehenmal hundert tauſend Reichsthaler ſchuldig waͤre/ und wolt euch einen Pfenning auff Rechnung geben.","norm":"Wann aber ihr sie aussprechen könntet / so wäre diese von dem allerbesten Rechenmeister so schwerlich ausgesprochene Zahl / gegen der Ewigkeit zu rechnen / eben als wann euch einer zehnmal hunderttausend Reichstaler schuldig wäre / und wollt euch einen Pfennig auf Rechnung geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.208600044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7578,"date":1663,"orig":"Wañ Noah und alle Patriarchen/ wann Moſes und alle Propheten/ wann Paulus und alle Apoſteln/ ja wann Gabriel und alle Engel und Ertz- Engel jetzo hieher kaͤmen/ ſo wuͤrden ſie nicht genugſam außſprechen und beſchreiben koͤnnen/ was fuͤr eine lange Zeit die Ewigkeit ſey.","norm":"Wann Noah und alle Patriarchen / wann Moses und alle Propheten / wann Paulus und alle Aposteln / ja wann Gabriel und alle Engel und Ertz-Engel jetzt hierherkämen / so würden sie nicht genügsam aussprechen und beschreiben können / was für eine lange Zeit die Ewigkeit sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.427199840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7579,"date":1663,"orig":"Allein/ was ſag ich/ dz die Ewigkeit eine lange Zeit ſey?","norm":"Allein / was sage ich / dass die Ewigkeit eine lange Zeit sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.843599796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7580,"date":1663,"orig":"Jn der Ewigkeit iſt kein Zeit/ kein Jahr/ kein Tag/ kein Anfang/ kein Ende.","norm":"In der Ewigkeit ist kein Zeit / kein Jahr / kein Tag / kein Anfang / kein Ende.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.425100088119507} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7581,"date":1663,"orig":"Wann ſo viel Jahr verfloſſen waͤren als Haar auff den Koͤpffen gehabt haben alle die Menſchen/ welche von Anſang der Welt gelebt/ und biß zu deren Untergang leben werden/ ſo waͤre es noch nicht die EWJG- KEJT.","norm":"Wann so viel Jahr verflossen wären als Haar auf den Köpfen gehabt haben alle die Menschen / welche von Ansang der Welt gelebt / und bis zu deren Untergang leben werden / so wäre es noch nicht die EWJG-KEJT.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.59089994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7582,"date":1663,"orig":"Sondern die Ewigkeit wird wehren ſo lang als Gott wird Gott ſeyn.","norm":"Sondern die Ewigkeit wird wehren so lang als Gott wird Gott sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.758600234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7583,"date":1663,"orig":"Aber wer wil mir doch dieſes einige Wort EWJG recht erklaͤren und außlegen?","norm":"Aber wer will mir doch dieses einige Wort ewig recht erklären und auslegen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.213500022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7584,"date":1663,"orig":"Solch Erkaͤntniß iſt mir zu wunderlich und zu hoch/ Jch kan es nicht begreiffen Wann ihr in einem ſchoͤnen koͤſtlichen Bette/ zugerichtet von den allerbeſten Pflaumen und Federn/ welche die Schiffer auß Jßland bringen; gezieret mit koͤſtlichen ſeidenen Vorhaͤngen; beſtreuet mit allerhand ſchoͤnen wolriechenden Blumen 100. Jahr nach einander liegen/ und wann ihr wol geſchlaffen/ mit den allerkoͤſtlichſten Speiſen euren Hunger im Bett/ und mit dem beſten Wein euren Durſt ſtillen ſoltet/ ſo wuͤrde euch doch die Zeit lang werden.","norm":"Solch Erkenntnis ist mir zu wunderlich und zu hoch / Ich kann es nicht begreifen wann ihr in einem schönen köstlichen Bette / zugerichtet von den allerbesten Pflaumen und Federn / welche die Schiffer aus Jßland bringen; geziert mit köstlichen seidenen Vorhängen; bestreuet mit allerhand schönen wohlriechenden Blumen 100. Jahr nach einander liegen / und wann ihr wohl geschlafen / mit den allerköstlichsten Speisen euren Hunger im Bett / und mit dem besten Wein euren Durst stillen solltet / so würde euch doch die Zeit lang werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.622799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7585,"date":1663,"orig":"Aber/ wie gehet es rachgierigen unverſoͤhnlichen Leuten in der Hoͤlle?","norm":"Aber / wie geht es rachgierigen unversöhnlichen Leuten in der Hölle?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8445000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7586,"date":1663,"orig":"Sie liegen nicht in einem weichen Bette/ ſie ſitzen nicht auff einem Miſthauffen wie Hiob/ ſondern ſie ſitzen in der hoͤlliſchen Flamm.","norm":"Sie liegen nicht in einem weichen Bette / sie sitzen nicht auf einem Misthaufen wie Hiob / sondern sie sitzen in der höllischen Flamm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.328400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7587,"date":1663,"orig":"Wann ſie hundert tauſend Jahr/ ihr unaußſprechliche/ unaußdenckliche Marter und Qual werden außgeſtanden haben/ und werden an das Wort EWJG gedencken/ ſo werden ſie eine neue Hoͤlle empfinden mitten in der Hoͤlle.","norm":"Wann sie hunderttausend Jahr / ihr unaussprechliche / unausdenkliche Marter und Qual werden ausgestanden haben / und werden an das Wort ewig Gedenken / so werden sie eine neue Hölle empfinden mitten in der Hölle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.011199951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7588,"date":1663,"orig":"O EWJG/ EWJG/ wer kan dieſes Wort mit ſeiner Zungen recht außſprechen/ oder mit ſeinem Verſtande recht begreiffen?","norm":"O ewig / ewig / wer kann dieses Wort mit seiner Zungen recht aussprechen / oder mit seinem Verstande recht begreifen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7589,"date":1663,"orig":"Jn dieſer Welt wehret ein Ding offt lange.","norm":"In dieser Welt wehret ein Ding oft lange.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.922299861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7590,"date":1663,"orig":"Etzliche Gelehrte ſagen/ daß Hiobs Creutz gewehret habe 7. Jahr/ das war LANG.","norm":"Etliche Gelehrte sagen / dass Hiobs Kreuz gewehrt habe 7. Jahr / das war LANG.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.045899868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7591,"date":1663,"orig":"Jene Tochter Abrahams/ die der Satan gebunden hatte/ gieng in dieſem Band 18. Jahr/ das waꝛ LANG.","norm":"Jene Tochter Abrahams / die der Satan gebunden hatte / ging in diesem Band 18. Jahr / das war LANG.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.217800140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7592,"date":1663,"orig":"Jener Krancker lag beym Deich Bethesda 38. Jahr/ das war LANG. Allein LANG iſt nicht EWJG/ EWJG aber das iſt LANG.","norm":"Jener kranker lag beim Deich Bethesda 38. Jahr / das war LANG . Allein LANG ist nicht ewig / ewig aber das ist LANG.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"jv","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.042200088500977} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7593,"date":1663,"orig":"Der ehrliche auffrichtige Englaͤndiſche Cantzler Thomas Morus, ille minimè morus, wolt einsmals in ſeines Koͤnigs boͤſe That nicht willigen.","norm":"Der ehrliche aufrichtige Engländische Kanzler Thomas Morus, ille minime morus, wollt einsmals in seines Königs böse Tat nicht willigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.181900024414062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7594,"date":1663,"orig":"Dadurch kam er bey dem Koͤnig in hoͤchſte Ungnad.","norm":"Dadurch kam er bei dem König in höchste Ungnade.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.000599861145019} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7595,"date":1663,"orig":"Als ihn nun ſeine Freunde/ Ja/ ſein eigen Eheweib ermahneten/ er ſolle doch ſo eigenſinnig nit ſeyn/ und den Koͤnig alſo fuͤr den Kopff ſtoſſen.","norm":"Als ihn nun seine Freunde / Ja / sein eigen Eheweib ermahnten / er solle doch so eigensinnig nicht sein / und den König also für den Kopf stoßen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9334001541137695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7596,"date":1663,"orig":"Da antwortet Morus, wenn ich nun in des Koͤniges That conſentirte, und mein Seel und Gewiſſen beſchwerete/ wie lang koͤnt ich dieſer Koͤniglichen Gnad genieſſen?","norm":"Da antwortet Morus, wenn ich nun in des Königes Tat konsentierte, und mein Seele und Gewissen beschwerte / wie lang könnte ich dieser königlichen Gnade genießen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.130300045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7597,"date":1663,"orig":"Da wird ihm geantwortet:","norm":"Da wird ihm geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.037499904632568} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7598,"date":1663,"orig":"Jhr ſeyd noch ein Mann in eurem beſten Alter/ Jhr koͤnnet noch 30. 40. und mehr Jahr leben.","norm":"Ihr seid noch ein Mann in eurem besten Alter / Ihr könnet noch 30. 40. und mehr Jahr leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.801000118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7599,"date":1663,"orig":"O antwortet Morus, ich dacht/ ihr wuͤrdet ſagen von 100. Jahren!","norm":"O antwortet Morus, ich dachte / ihr würdet sagen von 100. Jahren!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.433599948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7600,"date":1663,"orig":"Und wann ich ſchon noch 100. Jahr leben koͤnt/ was waͤre das gegen der EWJGKEJT?","norm":"Und wann ich schon noch 100. Jahr leben könnt / was wäre das gegen der Ewigkeit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.94320011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7601,"date":1663,"orig":"Lucidor hier zeitlich/ dort ewig/ darnach richt euch.","norm":"Lucidor hier zeitlich / dort ewig / danach richtet euch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.645899772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7602,"date":1663,"orig":"Jſt noch etwas bey eurem harten ſteinern/ unbeweglichen Hertzen zu erhalten/ ſo bitte und ermahne ich euch durch die unermeßliche und unerforſchliche Barmhertzigkeit Gottes/ durch das allerheiligſte Blut/ durch den ſchmaͤhlichen Tod JEſu Chriſti des Sohnes Gottes/ umb eurer Seelen Seligkeit willen/ um des bald herzunahenden Juͤngſten Gerichts willeu/ Jhr wollet in dieſer Abendſtunde/ da die Sonne ſich allgemach zum Untergang neiget/ mit allem Fleiß betrachten/ was Chriſtus fuͤr ein erſchreckliches Urtheil uͤber den Schalcksknecht gefaͤllet/ der ſich uͤber ſeinen Mitknecht nicht erbarmen wolte/ und darneben geruffen:","norm":"Ist noch etwas bei eurem harten steinern / unbeweglichen Herzen zu erhalten / so bitte und ermahne ich euch durch die unermessliche und unerforschliche Barmherzigkeit Gottes / durch das allerheiligste Blut / durch den schmählichen Tod Jesu Christi des Sohnes Gottes / um eurer Seelen Seligkeit Willen / um des bald herzunahenden Jüngsten Gerichts willeu / Ihr wollet in dieser Abendstunde / da die Sonne sich allgemach zum Untergang neiget / mit allem Fleiß betrachten / was Christus für ein erschreckliches Urteil über den Schalksknecht gefällt / der sich über seinen Mitknecht nicht erbarmen wollte / und daneben gerufen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.483399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7603,"date":1663,"orig":"Alſo wird euch (Euch Lucidor, und eures gleichen/ alſo wird euch mein him̃liſcher Vater auch thun/ ſo ihr nicht vergebet von eurem Hertzen/ ein jeglicher ſeinem Bruder ſeine Fehle.","norm":"Also wird euch (Euch Lucidor, und eures gleichen / also wird euch mein himmlischer Vater auch tun / so ihr nicht vergebet von eurem Herzen / ein jeglicher seinem Bruder seine Fehle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.509399890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7604,"date":1663,"orig":"Jhr werdet zwar dencken/ wanns ja nicht anders ſeyn koͤnne/ wollet ihr vergeben/ aber nicht vergeſſen.","norm":"Ihr werdet zwar denken / wann es ja nicht anders sein könne / wollet ihr vergeben / aber nicht vergessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.889699935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7605,"date":1663,"orig":"Jhr wollet eurem Widerpart nichts zu leid/ aber auch nichts zu willen und gefallen thun.","norm":"Ihr wollet eurem Widerpart nichts zu leid / aber auch nichts zu Willen und gefallen tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.505199909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7606,"date":1663,"orig":"Es kom̃e noch einmal die Zeit/ da ihr ihn wider tractiren wollet wie ers verdienet hab.","norm":"Es komme noch einmal die Zeit / da ihr ihn wieder traktieren wollet wie er es verdienet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.106200218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7607,"date":1663,"orig":"Allein was iſt das anders als ein Phariſeiſche Heucheley?","norm":"Allein was ist das anders als ein pharisäische Heuchelei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.28000020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7608,"date":1663,"orig":"Ein ſolcher Heuchler war Abſolon/ der ſtellete ſich als ob er allen Zorn wider ſeinem Bruder Ammon haͤtte ſchwinden laſſen/ und bat ihn zu Gaſt.","norm":"Ein solcher Heuchler war Absolon / der stellte sich als ob er allen Zorn wieder seinem Bruder Ammon hätte schwinden lassen / und bat ihn zu Gast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.19290018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7609,"date":1663,"orig":"Da nun Ammon am froͤlichſten war/ ließ ihn Abſolon uͤber fallen und todtſchlagẽ.","norm":"Da nun Ammon am fröhlichsten war / ließ ihn Absolon überfallen und totschlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.916100025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7610,"date":1663,"orig":"Abex ein ſolch falſch Gemuͤth ſteckt in keinem rechtſchaffenen Chriſten.","norm":"Abex ein solch falsch Gemüt steckt in keinem rechtschaffenen Christen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.338699817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7611,"date":1663,"orig":"Paulus ſagt Rom. 12.","norm":"Paulus sagt Rom . 12.","lang_fastText":"et","lang_py3langid":"is","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.128499984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7612,"date":1663,"orig":"Die Bruͤderliche Liebe ſey hertzlich.","norm":"Die brüderliche Liebe sei herzlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.878399848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7613,"date":1663,"orig":"Und Chriſtus ſagt/ Matth. 5. Thut wol/ thut wol denen/ die euch beleidigen.","norm":"Und Christus sagt / Matth. 5. Tut wohl / tut wohl denen / die euch beleidigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.991199970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7614,"date":1663,"orig":"Er ſagt nicht goͤnnet wol/ ſondern thut wol/ und Matth. 18. ſagt er vom Schalcksknecht/ alſo wird euch mein himmliſcher Vater auch thun/ wo ihr nicht vergebet von Hertzen/ von Hertzen/ ein jeglicher ſeinẽ Bruder ſeine Fehle.","norm":"Er sagt nicht gönnet wohl / sondern tut wohl / und Matth. 18. sagt er vom Schalksknecht / also wird euch mein himmlischer Vater auch tun / wo ihr nicht vergebet von Herzen / von Herzen / ein jeglicher seinen Bruder seine Fehle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.655799865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7615,"date":1663,"orig":"Koͤnnen dieſe Wort euer hartes/ ſteinernes/ unbewegliches Hertz nicht erweichen/ ſo citire und fordere ich euch vor das Juͤngſte Gericht/ und nehme zu Zeugen an Himmel und Erde/ Sonn/ Mond und Sternen/ Engel und Ertz-Engel/ ja den Sohn Gottes ſelbſt/ daß ich mit treuhertziger Warnung und Ermahnung mein Blut und Seele errette/ und euch genugſam geſagt habe/ in was fuͤr Jammer und Elend euch euer rachgieriges Hertz ſtuͤrtzen werde/ aber ihr habt eure Ohren verſtopffet wie eine Schlange fuͤr dem Beſchwerer.","norm":"Können diese Wort euer hartes / steinernes / unbewegliches Herz nicht erweichen / so zitiere und forder ich euch vor das Jüngste Gericht / und nehme zu Zeugen an Himmel und Erde / Sonne / Mond und Sternen / Engel und Erzengel / ja den Sohn Gottes selbst / dass ich mit treuherziger Warnung und Ermahnung mein Blut und Seele errette / und euch genügsam gesagt habe / in was für Jammer und Elend euch euer rachgieriges Herz stürzen werde / aber ihr habt eure Ohren verstopfet wie eine Schlange für dem Beschwerer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.561399936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7616,"date":1663,"orig":"Jhr unbeweglicher/ ihr rachgieriger/ unbarmhertziger Lucidor, weil denn kein gut Wort bey euch hafften wil/ ſo muß ich euch etwas hartes ankuͤndigen/ ihr moͤget es hoͤren oder nicht:","norm":"Ihr unbeweglicher / ihr rachgieriger / unbarmherziger Lucidor, weil denn kein gut Wort bei euch haften will / so muss ich euch etwas Hartes ankündigen / ihr möget es hören oder nicht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.738399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7617,"date":1663,"orig":"Jhr wiſſet/ daß durch eure Unverſoͤhnligkeit Wittwen und Waiſen beleidiget uñ betruͤbet werden.","norm":"Ihr wisset / dass durch eure Unversöhnlichkeit Witwen und Waisen beleidiget und betrübet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.111800193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7618,"date":1663,"orig":"Und Gott hat den Wittwen eine ſonderliche Zuſage gethan/ Exod. 22. daß Er ihr Geſchrey erhoͤren/ und die/ welche ſie beleidigen/ an Leib und Leben/ an Weib und Kindern ſtraffen wolle.","norm":"Und Gott hat den Witwen eine sonderliche Zusage getan / Exod. 22. dass Er ihr Geschrei erhören / und die / welche sie beleidigen / an Leib und Leben / an Weib und Kindern strafen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.143599987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7619,"date":1663,"orig":"Er wil ſie fuͤr ihre Perſon mit dem Schwerdte toͤdten/ und ihre Weiber zu Wittwen/ und ihre Kinder zu Waiſen machen.","norm":"Er will sie für ihre Person mit dem Schwerte töten / und ihre Weiber zu Witwen / und ihre Kinder zu Waisen machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.712100028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7620,"date":1663,"orig":"Jch fuͤrchte mich mehr fuͤr einer weinenden Wittwen/ als fuͤr einem Curaſſiret mit einem bloſſen Schwerd Fragt ihr aber nichts nach ſolchem durch die Wolcken dringenden Geſchrey/ ſo wiſſet/ daß ich ſey eurer Lehrer/ und der Scribent der Epiſtel an die Hebr. ſagt Cap. 13. Gehorchet euren Lehrern und folget ihn/ denn ſie wachen uͤber eure Scelen/ als die davon Rechenſchafft geben ſollen/ auff daß ſie dz mit Freuden thun und nicht mit Seufftzen.","norm":"Ich fürchte mich mehr für einer weinenden Witwen / als für einem Curassiret mit einem bloßen Schwert fragt ihr aber nichts nach solchem durch die Wolken dringenden Geschrei / so wisset / dass ich sei eurer Lehrer / und der Scribent der Epistel an die Hebr. sagt Cap. 13. Gehorchet euren Lehrern und folget ihn / denn sie wachen über eure Scelen / als die davon Rechenschaft geben sollen / auf dass sie dass mit Freuden tun und nicht mit Seufzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7093000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7621,"date":1663,"orig":"Denn das iſt euch nit gut.","norm":"Denn das ist euch nicht gut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.892100095748901} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7622,"date":1663,"orig":"Nun hab ich euch ſo offt zur bruͤderlichen Verſoͤhnung und Einigkeit ermahnet/ aber/ ihr habt nicht hoͤren/ nicht gehorchen wollen.","norm":"Nun habe ich euch so oft zur brüderlichen Versöhnung und Einigkeit ermahnet / aber / ihr habt nicht hören / nicht gehorchen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.719600200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7623,"date":1663,"orig":"Wolan/ ſo werde ich hinfuͤro uͤber und wider euch ſeufftzen/ und dieſes Seufftzen wird euch nicht gut ſeyn/ ſondern es wird euch bekommen wie dem Hund das Gras.","norm":"wohlan / so werde ich hinfür über und wider euch seufzen / und dieses Seufzen wird euch nicht gut sein / sondern es wird euch bekommen wie dem Hund das Gras.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.723599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7624,"date":1663,"orig":"Ach Lucidor! wolte Gott daß ich Waſſer genug haͤtte in meinem Haͤupt/ und meine Augen Thraͤnenquellen waͤren/ ſo wolte ich jetzo eine gantze Stund fuͤr euch ſtehen/ und wolte nur weinen und ſeuftzẽl Wann ich nun matt und muͤde waͤre von ſeufftzen und Weinen/ und meine Haͤnde gleichſam in Thraͤnen gewaſchen haͤtte/ ſo wolt ich mit klaͤglicher und wehmuͤtiger Stimme noch dieſe wenige Worte zu euch ſprechen: Lucidor, Lucidor, hie zeitlich/ dort ewig/ darnach richtet euch.","norm":"Ach Lucidor! wollte Gott dass ich Wasser genug hätte in meinem Haupt / und meine Augen Tränenquellen wären / so wollte ich jetzt eine ganze Stunde für euch stehen / und wollte nur weinen und seuftzenl wann ich nun matt und müde wäre von seufzen und Weinen / und meine Hände gleichsam in Tränen gewaschen hätte / so wollte ich mit kläglicher und wehmütiger Stimme noch diese wenige Worte zu euch sprechen: Lucidor, Lucidor, hie zeitlich / dort ewig / danach richtet euch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.736400127410889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7625,"date":1663,"orig":"Es iſt dem Menſchen geſetzt einmal zu ſterben/ und hernach das Gericht.","norm":"Es ist dem Menschen gesetzt einmal zu sterben / und hernach das Gericht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.007599830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7626,"date":1663,"orig":"Wann am Juͤngſten Tage Himmel und Erde/ gantz Luͤbeck/ gantz Hamburg/ gantz Amſterſtam/ gantz Pariß/ gantz Venedig und die gantze Welt uͤbern hauffen fallen/ und alles in Feuer zergehen wird/ ſo werden auch alle euere Acta, alle eure Regiſter/ alle euere Obligationes verbrennen und wird dann kein Vergleich/ keine guͤtliche Handlund mehr gelten.","norm":"Wann am jüngsten Tage Himmel und Erde / ganz Lübeck / ganz Hamburg / ganz Amsterstam / ganz Paris / ganz Venedig und die ganze Welt übern Haufen fallen / und alles in Feuer zergehen wird / so werden auch alle eure Acta, alle eure Register / alle eure Obligationes verbrennen und wird dann kein Vergleich / keine gütliche Handlund mehr gelten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8180999755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7627,"date":1663,"orig":"Jetzt aber ſeyd ihr mit eurem Widerſacher noch auff dem Wege.","norm":"Jetzt aber seid ihr mit eurem Widersacher noch auf dem Wege.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.730299949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7628,"date":1663,"orig":"Seyd ihr nun klug/ ſo ſeyd wilfaͤrtig und vertraget euch/ ehe ihr beyde den Lauff vollendet.","norm":"Seid ihr nun klug / so seid wilfärtig und vertraget euch / ehe ihr beide den Lauf vollendet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.280099868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7629,"date":1663,"orig":"Wo nicht/ ſo wird euch der Widerſacher dermaleins uͤberantworten dem Richter/ der Richter wird euch uͤberantworten dem Diener/ das iſt/ dem Teufel/ der Teufel wird euch werffen in den Kercker/ das iſt/ in die Hoͤlle.","norm":"Wo nicht / so wird euch der Widersacher dermaleinst überantworten dem Richter / der Richter wird euch überantworten dem Diener / das ist / dem Teufel / der Teufel wird euch werfen in den Kerker / das ist / in die Hölle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.022299766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7630,"date":1663,"orig":"Wañ ihr nun in die Hoͤlle kommet/ werden alle Teufel euch verſpotten/ verſchimpffen/ verhoͤnen/ außlachen und ſagen:","norm":"Wann ihr nun in die Hölle kommet / werden alle Teufel euch verspotten / verschimpffen / verhöhnen / auslachen und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.589700222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7631,"date":1663,"orig":"Willkommen Lucidor! wo kommet ihr her? habt ihr vermeynet die Hoͤlle ſey nicht voll genug/ wann ihr auch nicht hinein kommet?","norm":"Willkommen Lucidor! wo kommet ihr her? habt ihr vermeinet die Hölle sei nicht voll genug / wann ihr auch nicht hinein kommet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.525100231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7632,"date":1663,"orig":"Machet Platz/ machet Platz fuͤr den Edlen/ und in der Welt beruͤhmten Lucidor, daß er beym reichen Mann zu ſitzen komme.","norm":"Macht Platz / macht Platz für den Edlen / und in der Welt berühmten Lucidor, dass er beim reichen Mann zu sitzen komme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.439300060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7633,"date":1663,"orig":"Es wird euch zwar/ Lucidor, die Herberg etwas Spanniſch vorkommen.","norm":"Es wird euch zwar / Lucidor, die Herberge etwas Spanisch vorkommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.859099864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7634,"date":1663,"orig":"Wann die Schiffleute an das fretum Herculeum kommen/ ſo ſagen ſie Cales, males.","norm":"Wann die Schiffleute an das fretum Herculeum kommen / so sagen sie Cales, males.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.922500133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7635,"date":1663,"orig":"Alſo gehet es hier auch.","norm":"Also geht es hier auch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.944299936294555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7636,"date":1663,"orig":"Wir haben hier kein Flaſchenfutter/ keine kalte Kuͤchen.","norm":"Wir haben hier kein Flaschenfutter / keine kalte Küchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.873799800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7637,"date":1663,"orig":"Allein ihr muͤſt fuͤr lieb nehmen/ wann ihr es ſo gut habt/ als Lucifer der Oberſte unter den Teuffeln.","norm":"Allein ihr müsst für lieb nehmen / wann ihr es so gut habt / als Luzifer der Oberste unter den Teufeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.247600078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7638,"date":1663,"orig":"Jhr haͤttet es beſſer haben koͤnnen/ allein ihr habt nicht gewolt.","norm":"Ihr hättet es besser haben können / allein ihr habt nicht gewollt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.447800159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7639,"date":1663,"orig":"Sehet wie dort Lazarus lebt in dem Schos Abrahams!","norm":"Sehet wie dort Lazarus lebt in dem Schoß Abrahams!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.200200080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7640,"date":1663,"orig":"Gott hat euch in der Welt alſo geſegnet/ wann ihr ihm zu Ehren etwas haͤttet ſchwinden laſſen/ und eurem Nechſten vergeben haͤttet/ ſo haͤttet ihr in der Welt nicht ſo armſelig leben doͤrffen/ als Lazarus.","norm":"Gott hat euch in der Welt also gesegnet / wann ihr ihm zu Ehren etwas hättet schwinden lassen / und eurem Nächsten vergeben hättet / so hättet ihr in der Welt nicht so armselig leben dürfen / als Lazarus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.921099901199341} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7641,"date":1663,"orig":"Es gieng euch aber jetzo im Himmel eben ſo wol/ als dem auff der Welt von vielen Laͤuſen/ Muͤcken/ Blattern und Schweren/ Hunger und Kummer geplagten Bettler dem Lazaro.","norm":"Es ging euch aber jetzt im Himmel eben so wohl / als dem auf der Welt von vielen Läusen / Mücken / Blattern und Schweren / Hunger und Kummer geplagten Bettler dem Lazaro.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.237299919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7642,"date":1663,"orig":"Fragt ihr Lucidor, wann der groſſe Gott (deſſen Stul der Himmel iſt/ und die Erde iſt ſein Fußſchemel) wolt ein Kleid machen laſſen/ wie viel Tuch er haben muͤſſe?","norm":"Fragt ihr Lucidor, wann der große Gott (dessen Stuhl der Himmel ist / und die Erde ist sein Fußschemel) wollt ein Kleid machen lassen / wie viel Tuch er haben müsse?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.707099914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7643,"date":1663,"orig":"Jch wolte faſt ſagen/ daß ein paar Brabandiſche Ehl genug ſeyen.","norm":"Ich wollte fast sagen / dass ein paar Brabandische El genug seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.018400192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7644,"date":1663,"orig":"Dann Chriſtus ſagt/ was einem unter ſeinen geringſten Bruͤdern geſchehe/ das geſchehe ihm ſelbſt.","norm":"Dann Christus sagt / was einem unter seinen geringsten Brüdern geschehe / das geschehe ihm selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.150700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7645,"date":1663,"orig":"Wann ihr umb Chriſti willen ein armes Kind haͤttet kleiden laſſen/ ſo were es ſo viel geweſen/ als ob ihr es Gott ſelbſt gethan haͤttet.","norm":"Wann ihr um Christi Willen ein armes Kind hättet kleiden lassen / so wäre es so viel gewesen / als ob ihr es Gott selbst getan hättet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.936899900436401} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7646,"date":1663,"orig":"Allein ihr ſeyd ein ſchoͤner Schneider!","norm":"Allein ihr seid ein schöner Schneider!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.150400161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7647,"date":1663,"orig":"Jhr habt Gott zu Ehren keine Kleider machen laſſen/ und durch euer Zancken habt ihr auch verhindert/ daß ihm andere keine haben machen laſſen.","norm":"Ihr habt Gott zu Ehren keine Kleider machen lassen / und durch euer Zanken habt ihr auch verhindert / dass ihm andere keine haben machen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.314499855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7648,"date":1663,"orig":"Habt alſo auß eueren Wercken ſpuͤren laſſen/ daß weder Glaub oder Lieb bey euch geweſen ſey.","norm":"Habt also aus eueren Werken spüren lassen / dass weder Glaube oder Liebe bei euch gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.88070011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7649,"date":1663,"orig":"Wolan ihr muͤſt euch nun O Lucidor, in die Zeit und in den Ort ſchicken/ Sammete Kuͤſſen haben wir hier nicht.","norm":"wohlan ihr müsst euch nun O Lucidor, in die Zeit und in den Ort schicken / Samte Küssen haben wir hier nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.565700054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7650,"date":1663,"orig":"Jhr werdet zwar an euer koͤſtliches Bett dencken.","norm":"Ihr werdet zwar an euer köstliches Bett denken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.082900047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7651,"date":1663,"orig":"Allein euer Kutſcher und Kammerdiener haben vielleicht vergeſſen/ es euch hernach zu bringen.","norm":"Allein euer Kutscher und Kammerdiener haben vielleicht vergessen / es euch hernach zu bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.329800128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7652,"date":1663,"orig":"Es wird euch alles frembd und wunderlich vorkommen Allein/ es gehet hier nicht anders her.","norm":"Es wird euch alles fremd und wunderlich vorkommen allein / es geht hier nicht anders her.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.22160005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7653,"date":1663,"orig":"Es kam Lucifer und ſeinem gantzen Anhang auch frembd und wunderlich fuͤr/ da ſie nicht umb vieler boͤſen Thaten/ ſondern umb boͤſer hoffaͤrtiger Gedancken willen/ auß der allerhoͤchſten Gluͤck ſeligkeit/ in das aͤuſſerſte Elend/ in einem Moment und Augenblick geworffen wurden/ und alles ſo geſchwind zugieng/ wie der Blitz fahret.","norm":"Es kam Luzifer und seinem ganzen Anhang auch fremd und wunderlich für / da sie nicht um vieler bösen Taten / sondern um böser hoffärtiger Gedanken Willen / aus der allerhöchsten Glück Seligkeit / in das äußerste Elend / in einem Moment und Augenblick geworfen wurden / und alles so geschwind zugig / wie der Blitz fahret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3140997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7654,"date":1663,"orig":"Gedenckt Lucidor, wer war Lucifer der Oberſte Teufel? und wer ſeyd ihr?","norm":"gedenkt Lucidor, wer war Luzifer der Oberste Teufel? und wer seid ihr?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.445000171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7655,"date":1663,"orig":"Lucifer war einer unter Gottes alleredleſten Creaturen/ er war ein helleuchtender Engel/ er war gegen euch zu rechnen wie ein Koͤniglicher Cammer-Juncker gegen einem Schweinhirten auff einem Dorff.","norm":"Luzifer war einer unter Gottes edelsten Kreaturen / er war ein hellleuchtender Engel / er war gegen euch zu rechnen wie ein Königlicher Kammerjunker gegen einem Schweinhirten auf einem Dorf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.852099895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7656,"date":1663,"orig":"Wann ein Schweinhirt einem groſſen Koͤnig etwas zu wider thaͤte/ wuͤrde er ihn viel hoͤher ſtraffen/ als wann es ihm ſein Marſchalck/ ſein Hofmeiſter/ oder einander vornehmer Cavallier thaͤte.","norm":"Wann ein Schweinhirt einem großen König etwas zu wider täte / würde er ihn viel höher strafen / als wann es ihm sein Marschall / sein Hofmeister / oder einander vornehmer Cavalier täte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.232100009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7657,"date":1663,"orig":"Aber euch/ Euch ô Lucidor, hat Gott mehr Gnad erwieſen als unſerm Lucifer, dem Oberſten der Teufel/ und ſeinem Anhang.","norm":"Aber euch / Euch o Lucidor, hat Gott mehr Gnade erwiesen als unserem Luzifer, dem Obersten der Teufel / und seinem Anhang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.222899913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7658,"date":1663,"orig":"Euch hat er ſo offt warnen und zur Buß ermahnen laſſen/ aber es iſt vergebens und umbſonſt geweſen.","norm":"Euch hat er so oft warnen und zur Buße ermahnen lassen / aber es ist vergebens und umsonst gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.085899829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7659,"date":1663,"orig":"Euch hat er ſo viel Bedenckzeit gegeben/ ob ihr euch beſſern wollet.","norm":"Euch hat er so viel Bedenkzeit gegeben / ob ihr euch besseren wollet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.074399948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7660,"date":1663,"orig":"Fuͤr euch hat der Sohn Gottes gebeten und intercediret, fuͤr uns aber hat niemand gebeten/ ſondern da wir nur ein einigmal/ nicht mit Wercken/ ſondern mit Gedancken geſuͤndiget hatten/ iſt es uns ergangen wie einem ſtuͤck Wild/ einem Hirſch oder Rehe/ auff welches der Jaͤger zielet/ und ſo bald er das Rohr loß truͤcket/ ligt das Wild/ und Knall und Fall iſt ein Ding.","norm":"Für euch hat der Sohn Gottes gebeten und interzedieret, für uns aber hat niemand gebeten / sondern da wir nur ein einige Mal / nicht mit Werken / sondern mit Gedanken gesündigt hatten / ist es uns ergangen wie einem Stück Wild / einem Hirsch oder Rehe / auf welches der Jäger zielet / und so bald er das Rohr los drücket / liegt das Wild / und Knall und Fall ist ein Ding.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.009699821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7661,"date":1663,"orig":"Wann in einem Kriegsheer ein Regiment Soldaten rebelliren/ oder nicht tapffer fechten wollen/ ſo laͤſt ſie der General nicht alle auffhencken/ ſondern laͤſt ſie ſpielen/ wer unter ihnen ſterben ſoll/ und ſtraffet etwa den hunderſten oder den zehenden Mann.","norm":"Wann in einem Kriegsheer ein Regiment Soldaten rebellieren / oder nicht tapfer fechten wollen / so lässt sie der General nicht alle aufhenken / sondern lässt sie spielen / wer unter ihnen sterben soll / und straft etwa den hundertsten oder den zehnten Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6458001136779785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7662,"date":1663,"orig":"Allein uns Teufeln hat Gott mit einander geſtrafft/ ſo viel unſer geweſen ſind/ die wir in die naͤrriſche Gedancken und Anſchlaͤge des Lucifers gewilliget habẽ.","norm":"Allein uns Teufeln hat Gott miteinander gestraft / so viel unser gewesen sind / die wir in die närrische Gedanken und Anschläge des Luzifers gewilligt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.498499870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7663,"date":1663,"orig":"Haͤtte uns Gott ſolche Gnade erwieſen als den Menſchen/ O wie wolten wir ihm dafuͤr gedancket haben/ O undanckbarer Lucidor, wie hat ſich doch der Sohn Gottes umb euch bemuͤhet? umb der Teufel willen iſt der Sohn Gottes nicht Menſch worden/ umb ihrent willen hat Er ſich nicht in eine Krippen legen/ in Windeln wickeln/ und von Tyrannen verjagen laſſen.","norm":"Hätte uns Gott solche Gnade erwiesen als den Menschen / O wie wollten wir ihm dafür gedankt haben / O undankbarer Lucidor, wie hat sich doch der Sohn Gottes um euch bemühet? um der Teufel willen ist der Sohn Gottes nicht Mensch worden / um ihrent Willen hat er sich nicht in eine Krippen legen / in Windeln wickeln / und von Tyrannen verjagen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.463200092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7664,"date":1663,"orig":"Umb der Teufel willen hat der Sohn Gottes keinen Hunger und Durſt gelitten/ umb ihrent willen hat Er keinen blutigen Schweiß geſchwitzet/ umb ihrent willen iſt Er nicht gefangen/ gebunden/ gegeiſſelt worden/ umb der Teufel willen hat Er ſich keine Ohrfeige geben laſſen/ umb ihrent willen iſt Jhme das Haupt nicht mit einer Dornen Kron zuriſſen/ nmb ihrentwillen ſind Jhm die Naͤgel nicht durch Haͤnde und Fuͤſſe gangen/ umb ihrentwillen iſt Jhm der Speer nicht durchs Hertz geſtochen/ ſondern umb eurentwillen/ ô Lucidor!","norm":"Um der Teufel willen hat der Sohn Gottes keinen Hunger und Durst gelitten / um ihrent Willen hat er keinen blutigen Schweiß geschwitzt / um ihrent Willen ist er nicht gefangen / gebunden / gegeißelt worden / um der Teufel willen hat er sich keine Ohrfeige geben lassen / um ihrent Willen ist ihm das Haupt nicht mit einer Dornen Krone zerrissen / nmb ihretwillen sind ihm die Nägel nicht durch Hände und Füße gegangen / um ihretwillen ist ihm der Speer nicht durchs Herz gestochen / sondern um euretwillen / o Lucidor!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.3007001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7665,"date":1663,"orig":"Aber/ O ihr Himmel verwundert euch uͤber dieſes Menſchen groſſe Undanckbarkeit.","norm":"Aber / O ihr Himmel verwundert euch über dieses Menschen große Undankbarkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.998899936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7666,"date":1663,"orig":"Und alle ihr Teufel/ alle ihr Verdampten in der gantzen Hoͤlle/ heulet und ſeufftzet mit dem unverſoͤhnlichen Lucidor.","norm":"Und alle ihr Teufel / alle ihr verdammten in der ganzen Hölle / heulet und seufzet mit dem unversöhnlichen Lucidor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.236100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7667,"date":1663,"orig":"Laſt einmal die Hoͤlliſche Muſic mit vollen Stimmen erſchallen und rufft.","norm":"Last einmal die höllische Musik mit vollen Stimmen erschallen und ruft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.573999881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7668,"date":1663,"orig":"O Ewig/ Ewig/ was iſt das fuͤr ein Wort?","norm":"O Ewig / Ewig / was ist das für ein Wort?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.8991000652313232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7669,"date":1663,"orig":"Alſo werden die Teufel ſelbſt euer ſpotten.","norm":"Also werden die Teufel selbst euer spotten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.807799816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7670,"date":1663,"orig":"Ach Lucidor, Jhr achtet dieſes jetzo nicht.","norm":"Ach Lucidor, Ihr achtet dieses jetzt nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.535399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7671,"date":1663,"orig":"Allein/ wer weiß ob ſich nicht dieſe Nacht eure Seele vom Leibe ſcheidet?","norm":"Allein / wer weiß ob sich nicht diese Nacht eure Seele vom Leibe scheidet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.274899959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7672,"date":1663,"orig":"Wann nun die Seele in Rachgier dahin fuͤhre/ wo wuͤrde ſie ſonſt hinkommen als zum Teufel in die Hoͤlle/ da ſie alsbald erfahren wuͤrde/ was ihr jetzo nicht glauben wolt?","norm":"Wann nun die Seele in Rachgier dahin führe / wo würde sie sonst hinkommen als zum Teufel in die Hölle / da sie alsbald erfahren würde / was ihr jetzt nicht glauben wollt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9847002029418945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7673,"date":1663,"orig":"O wie klaͤglich wird eine ſolche Seele ihren Leib am Juͤngſten Tag bey Aufferſtehung der Todten anreden?","norm":"O wie kläglich wird eine solche Seele ihren Leib am jüngsten Tag bei Auferstehung der Toten anreden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.168499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7674,"date":1663,"orig":"O wird ſie ſagen/ du verfluchter Leib/ du Schandgrube vieler Laſter/ du kommeſt jetzo zu mir/ mich niderzuſchlagen und zubetruͤben Jetzt muß ich wider bey dir einkehren/ nicht daß ich mich einwenig bey dir erkuͤhle und erquicke/ ſondern daß ich mit dir die ewige Pein und Qual außſtehe!","norm":"O wird sie sagen / du verfluchter Leib / du Schandegrube vieler Laster / du kommest jetzt zu mir / mich niederzuschlagen und zubetrüben jetzt muss ich wieder bei dir einkehren / nicht dass ich mich einwenig bei dir erkühle und erquicke / sondern dass ich mit dir die ewige Pein und Qual ausstehe!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.905900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7675,"date":1663,"orig":"Ach/ was werden wir nun antworten dem/ der unſerer Rachgierigkeit Zeug und Richter ſeyn wird?","norm":"Ach / was werden wir nun antworten dem / der unserer Rachgierigkeit Zeug und Richter sein wird?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.459799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7676,"date":1663,"orig":"O Erde/ warumb erzitterſtu alſo/ und thuſt dich doch nicht auff/ daß du mich lebendig verſchlingeſt/ wie Core/ Dathan und Abiram?","norm":"O Erde / warum erzitterst also / und tust dich doch nicht auf / dass du mich lebendig verschlingest / wie Core / Dathan und Abiram?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.971499919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7677,"date":1663,"orig":"O/ Jhr Hoͤlliſchen Geiſter zerreiſt mich doch alsbald/ daß ich gantz und gar zu nicht werde.","norm":"O / Ihr höllischen Geister reist mich doch alsbald / dass ich ganz und gar zu nicht werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.095099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7678,"date":1663,"orig":"Jn der Offenbar.","norm":"In der Offenbar.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.763400077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7679,"date":1663,"orig":"Johan. am 6. ſtehen dieſe erſchroͤckliche Wort/ daß die Koͤnige auff Erden/ die Obriſte/ die Reiche und die Hauptleute/ und die Gewaltige/ und andere Knechte und Freyen/ werden zu den Bergen und Felſen ſagen:","norm":"Johan . am 6. stehen diese erschröckliche Wort / dass die Könige auf Erden / die Oberste / die Reiche und die Hauptleute / und die Gewaltige / und andere Knechte und Freien / werden zu den Bergen und Felsen sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.479899883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7680,"date":1663,"orig":"Fallet auff uns/ und bedecket uns/ fuͤr dem Angeſicht deſſen der auff dem Stul ſitzt/ und fuͤr dem Zorn des Lambs.","norm":"Fallet auf uns / und bedecket uns / für dem Angesicht dessen der auf dem Stuhl sitzt / und für dem Zorn des Lamms.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.479800224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7681,"date":1663,"orig":"Was waͤre das fuͤr ein Ungluͤck/ wann ein gantzer Berg auff einen Mann fiele?","norm":"Was wäre das für ein Unglück / wann ein ganzer Berg auf einen Mann fiele?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.756899833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7682,"date":1663,"orig":"Allein an jenem groſſen Tag/ werden alle rachgierige Leut/ es fuͤr eine groſſe Gnad/ fuͤr einen groſſen Troſt halten/ wann Berg und Felſe uͤber ſie fallen und ſie zerſchmettern wolten.","norm":"Allein an jenem großen Tag / werden alle rachgierige Leute / es für eine große Gnade / für einen großen Trost halten / wann Berg und Felsen über sie fallen und sie zerschmettern wollten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.462299823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7683,"date":1663,"orig":"Allein Berg und Felſen werden keine Ohren haben/ und werden ihnen nichts zu willen ſeyn/ ſondern ſolche Leut werden erſchrecken/ und alle ihre Glieder werden zittern/ fuͤr dem Angeſicht deſſen/ der auff dem Stul ſitzet/ und fuͤr dem Zorn des Lambs.","norm":"Allein Berg und Felsen werden keine Ohren haben / und werden ihnen nichts zu Willen sein / sondern solche Leute werden erschrecken / und alle ihre Glieder werden zittern / für dem Angesicht dessen / der auf dem Stuhl sitzet / und für dem Zorn des Lamms.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.440899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7684,"date":1663,"orig":"Was iſt gedultiger und ſanfftmuͤtiger/ als ein Lamb?","norm":"Was ist geduldiger und sanftmütiger / als ein Lamm?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.157299995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7685,"date":1663,"orig":"Allein an dieſem groſſen Tag wird das Lamb Gottes/ das der gantzen Welt Suͤnde traͤgt/ zuͤrnen/ und wird ſagen:","norm":"Allein an diesem großen Tag wird das Lamm Gottes / das der ganzen Welt Sünde trägt / zürnen / und wird sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.009200096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7686,"date":1663,"orig":"Jhr boͤſe giffcige Leut/ ich hab mich fuͤr euch gegebẽ zum Opffer.","norm":"Ihr böse giffcige Leute / ich habe mich für euch gegeben zum Opfer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7266998291015625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7687,"date":1663,"orig":"Jch hab euch mit deꝛ Milch ſo vieler Gutthatẽ getraͤncket.","norm":"Ich habe euch mit der Milch so vieler Guttaten getränkt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.828999996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7688,"date":1663,"orig":"Jch hab mein Fleiſch euch zur Speiſe gebẽ.","norm":"Ich habe mein Fleisch euch zur Speise 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missbraucht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.393799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7692,"date":1663,"orig":"Ach wie wird als dann eine ſolche ungluͤckſelige Seel erſchrecken?","norm":"Ach wie wird als dann eine solche unglückselige Seele erschrecken?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.376399993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7693,"date":1663,"orig":"Sie wird heulen/ aber ſie wird ſelbſt bekennen/ daß ſolch Heulen zu ſpaͤtt ſey/ ſondern wird ſagen:","norm":"Sie wird heulen / aber sie wird selbst bekennen / dass solch Heulen zu spät sei / sondern wird sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8618998527526855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7694,"date":1663,"orig":"All mein Heulen und Wehklagen iſt nun umbſonſt.","norm":"All mein Heulen und Wehklagen ist nun umsonst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.117800235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7695,"date":1663,"orig":"Das Urtheil iſt ſchon gefaͤllet/ der Stab iſt ſchon gebrochen.","norm":"Das Urteil ist schon gefällt / der Stab ist schon gebrochen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.134600162506103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7696,"date":1663,"orig":"Es gehet ſchon nach der Hoͤllen zu.","norm":"Es geht schon nach der Höllen zu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9207000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7697,"date":1663,"orig":"Gute Nacht ihr lieben Freunde.","norm":"Gute Nacht ihr lieben Freunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.10290002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7698,"date":1663,"orig":"Gute Nacht Vater und Mutter.","norm":"Gute Nacht Vater und Mutter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.723999977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7699,"date":1663,"orig":"Ach ſehet euch doch noch einmal uͤmb/ und erbarmet euch uͤber das Fleiſch von eurem Fleiſch/ uͤber die Beine von euren Beinen/ die jetzo umb Zorn und Rachgier willen/ ewig zur Hoͤllen verſtoſſen werden!","norm":"Ach sehet euch doch noch einmal um / und erbarmet euch über das Fleisch von eurem Fleisch / über die Beine von euren Beinen / die jetzt um Zorn und Rachgier Willen / ewig zur Höllen verstoßen werden!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.04010009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7700,"date":1663,"orig":"Allein was mach ich?","norm":"Allein was mache ich?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.033599853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7701,"date":1663,"orig":"Jch ſehe Lucidor, daß ich euch zu lange auffhalte/ und mit meinen Reden eben ſo viel außrichte/ als wann ich bey einem Tauben ein ſtuͤcklein auff der Lauten ſchlagen wolte.","norm":"Ich sehe Lucidor, dass ich euch zu lange aufhalte / und mit meinen Reden ebenso viel ausrichte / als wann ich bei einem Tauben ein Stücklein auf der Lauten schlagen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.507699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7702,"date":1663,"orig":"Wolt ihr mir zuhoͤren/ ſo wil ich euch eine Hiſtori erzehlen.","norm":"Wollt ihr mir zuhören / so will ich euch eine Historie erzählen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.246200084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7703,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ Carolus ein Koͤnig in Franckreich hab den Brauch gehabt/ daß er allezeit nach der Mahlzeit hab pflegen einen geſchelten Apffel zu eſſen.","norm":"Man sagt / Carolus ein König in Frankreich habe den Brauch gehabt / dass er allezeit nach der Mahlzeit habe pflegen einen geschälten Apfel zu essen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2241997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7704,"date":1663,"orig":"Einsmals haben Jhm ſeine drey Soͤhn bey der Tafel auffgewartet/ da hab er probiren wollen/ welcher unter ihnen am gehorſamſten ſey? Hab demnach ein ſtuͤck von einem Apffel auff ein Meſſer geſtecket/ uñ zu ſeinem aͤlteſten Sohn Gobando geſagt/ kom̃ her und nehm dieſen Biſſen auß deines Vaters Hand/ Gobandus hab ſich auff Hofmaͤnniſche und Frantzoͤſiſche Art entſchuldiget/ er ſey nicht werth daß ihm der Koͤnig diene.","norm":"Einsmals haben ihm seine drei Söhn bei der Tafel aufgewartet / da habe er probieren wollen / welcher unter ihnen am gehorsamsten sei? Hab demnach ein Stück von einem Apfel auf ein Messer gesteckt / und zu seinem ältesten Sohn Gobando gesagt / komm her und nehme diesen Bissen aus deines Vaters Hand / Geobantus habe sich auf Hofmännische und französische Art entschuldiget / er sei nicht wert dass ihm der König diene.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.462500095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7705,"date":1663,"orig":"Da hab der Koͤnig ſeinem andern Sohn geruffen/ der hab gedacht/ er ſey ſchuldig alles zu thun/ was ihm ſein Vater befehle. Hab demnach den Mund weit auffgeſperꝛet/ und das ſtuͤck vom Apffel angenommen und geſſen.","norm":"Da habe der König seinem anderen Sohn gerufen / der habe gedacht / er sei schuldig alles zu tun / was ihm sein Vater befehle . Hab demnach den Mund weit aufgesperrt / und das Stück vom Apfel angenommen und gegessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.860799789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7706,"date":1663,"orig":"Da hab der Koͤnig geſagt/ umb dieſes Gehorſams willen/ ſolt du Koͤnig in Franckreich werden.","norm":"Da habe der König gesagt / um dieses Gehorsams Willen / sollt du König in Frankreich werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.952199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7707,"date":1663,"orig":"Darauf hab er ſeinem dritten Sohn Lothario geruffen uud geſagt kom̃ und iß dieſes uͤbrige ſtuͤck Apffel auß deines Vaters Hand: Lotharius ſey alsbald kommen/ und hab das uͤbrige ſtuͤck Apffels geſſen.","norm":"Darauf habe er seinem dritten Sohn Lothario gerufen und gesagt komm und esse dieses übrige Stück Apfel aus deines Vaters Hand: Lotharius sei alsbald kommen / und habe das übrige Stück Apfels gegessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.174799919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7708,"date":1663,"orig":"Da hab der Koͤnig geſagt:","norm":"Da habe der König gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.026599884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7709,"date":1663,"orig":"Nun umb dieſes Gehorſams willen/ ſolt du Hertzog von Lothringen ſeyn.","norm":"Nun um dieses Gehorsams Willen / sollt du Herzog von Lothringen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.741300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7710,"date":1663,"orig":"Da dieſes ſein aͤlteſter Sohn Gobandus geſehen/ hab er geſagt: Herꝛ Vater/ wann euch geliebet/ ſo gebt mir auch ein ſtuͤck Apffel.","norm":"Da dieses sein ältester Sohn Geobantus gesehen / habe er gesagt: Herr Vater / wann euch geliebt / so gebt mir auch ein Stück Apfel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.763999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7711,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig aber hab geantwortet/ Jch hab fuͤr dich keinen Apffel mehr/ auch kein Koͤnigreich.","norm":"Der König aber habe geantwortet / Ich habe für dich keinen Apfel mehr / auch kein Königreich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.20389986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7712,"date":1663,"orig":"Darauff haben die Frantzoſen ein Sprichwort gemacht und geſagt: Gobande du haſt das Maul zu langſam auffgethan.","norm":"Darauf haben die Franzosen ein Sprichwort gemacht und gesagt: Geobande du hast das Maul zu langsam aufgetan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8028998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7713,"date":1663,"orig":"Sehet zu/ Lucidor, daß ihr auch das Maul nicht zu langſam auffthut/ und umb ei ſtuͤck Apffels/ das iſt/ umb eines geringen Dinges willen/ nicht das Reich Gottes verlieret.","norm":"Sehet zu / Lucidor, dass ihr auch das Maul nicht zu langsam auftut / und um ei Stück Apfels / das ist / um eines geringen Dinges Willen / nicht das Reich Gottes verlieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.060299873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7714,"date":1663,"orig":"Jetzt iſt es noch Zeit/ euch zu reſolviren was ihr thun wollet.","norm":"Jetzt ist es noch Zeit / euch zu resolvieren was ihr tun wollet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.273900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7715,"date":1663,"orig":"Wer weis ob es nicht Morgen zu ſpat ſey?","norm":"Wer weiß ob es nicht Morgen zu spät sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5005998611450195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7716,"date":1663,"orig":"Den Niniviten gab Gott Zeit zur Buß 40. Tage.","norm":"Den Niniviten gab Gott Zeit zur Buße 40. Tage.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.727700233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7717,"date":1663,"orig":"Allein wer weiß ob ihr nicht uͤber 40. Stund in der Hoͤllen ſitzet?","norm":"Allein wer weiß ob ihr nicht über 40. Stunde in der Höllen sitzet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.891900062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7718,"date":1663,"orig":"Da David der Edle/ holdſelige Schaͤfer/ und großmuͤtige Cavallier, in ſeinem Elend/ von dem groben/ unhoͤflichen Nabal disguſtiret, und ihm die begehrte Ritterzehrung abgeſchlagen wurde/ da faſſte er einen gewaltigen Zorn und ſagte:","norm":"Da David der Edle / holdselige Schäfer / und großmütige Cavalier, in seinem Elend / von dem groben / unhöflichen Nabal disgustiret, und ihm die begehrte Ritterzehrung abgeschlagen wurde / da fasste er einen gewaltigen Zorn und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.829500198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7719,"date":1663,"orig":"Gott thue diß und noch mehr den Feinden Davids/ wo ich dieſem/ nemlich dem Nabal/ biß Morgen uͤberlaſſe/ einen der an die Wand piſſet/ auß allem das er hat/ 1. Sam. 25.","norm":"Gott tue dies und noch mehr den Feinden Davids / wo ich diesem / nämlich dem Nabal / bis Morgen überlasse / einen der an die Wand pisset / aus allem das er hat / 1. Sam. 25.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9567999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7720,"date":1663,"orig":"Als aber Abigail/ Nabals hoͤfliches und diſcretes Weib/ David entgegen gieng/ mit hoͤflichen zierlichen Worten/ und demuͤtigen Geberden/ da ließ David allen Zorn ſincken/ und ſagte:","norm":"Als aber Abigail / Nabals höfliches und diskretes Weib / David entgegenging / mit höflichen zierlichen Worten / und demütigen Gebärden / da ließ David allen Zorn sinken / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.325900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7721,"date":1663,"orig":"Gelobet ſey der HErꝛ/ der Gott Jſrael/ der dich heutiges Tages mir entgegen geſand hat.","norm":"Gelobet sei der Herr / der Gott Israel / der dich heutiges Tages mir entgegen gesandt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6508002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7722,"date":1663,"orig":"Geſegnet ſey deine Rede/ und geſegnet ſeyſtu/ daß du mir heute erwehlet haſt/ daß ich nicht wider mit Blut kommen bin/ und mich mit eigener Hand erloͤſet habe.","norm":"Gesegnet sei deine Rede / und gesegnet seist / dass du mir heute erwählt hast / dass ich nicht wieder mit Blut kommen bin / und mich mit eigener Hand erlöset habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.724400043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7723,"date":1663,"orig":"Warlich/ ſo waar der HErꝛ der Gott Jſrael lebet/ der mich verhindert hat/ daß ich nicht uͤbel an dir thaͤte/ waͤreſt du nicht eilend mir begegnet/ ſo waͤre dein Nabal nicht uͤberbliebẽ/ auf dieſen liechten Morgen/ noch einer der an die Wand piſſet.","norm":"Wahrlich / so wahr der Herr der Gott Israel lebet / der mich verhindert hat / dass ich nicht übel an dir täte / wärest du nicht eilend mir begegnet / so wäre dein Nabal nicht überblieben / auf diesen liegen Morgen / noch einer der an die Wand pisset.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.234499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7724,"date":1663,"orig":"Zeuch mit Frieden hinauff in dein Hauß.","norm":"Zeig mit Frieden hinauf in dein Haus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.003499984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7725,"date":1663,"orig":"Sihe ich habe deiner Stimme gehorchet/ und deine Perſon angeſehen.","norm":"Siehe ich habe deiner Stimme gehorchet / und deine Person angesehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.002900123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7726,"date":1663,"orig":"Allein Jch ſehe/ daß ich bey euch ſo gluͤckſelig nicht ſeyn koͤnne/ wie Abigail bey dem David.","norm":"Allein Ich sehe / dass ich bei euch so glückselig nicht sein könne / wie Abigail bei dem David.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.501500129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7727,"date":1663,"orig":"Darumb wil ich mich laͤnger nicht auffhalten/ ſondern nehme hiemit Abſchied.","norm":"Darum will ich mich länger nicht aufhalten / sondern nehme hiermit Abschied.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.175399780273437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7728,"date":1663,"orig":"Und wann ich bruͤllen koͤnte wie ein Loͤwe/ wolte ich meine Menſchen-Stimme verwandeln in ein Bruͤllẽ eines Loͤwen/ und euch zu guter Nacht in die Ohren ſchreyen: Lucidor, Lucidor, Die Sonne iſt untergangen!","norm":"Und wann ich brüllen könnte wie ein Löwe / wollte ich meine Menschenstimme verwandeln in ein Brüllen eines Löwen / und euch zu guter Nacht in die Ohren schreien: Lucidor, Lucidor, die Sonne ist untergegangen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.248899936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7729,"date":1663,"orig":"Und wann ein Menſch ſeine letzte Stunde in acht nimt und wol anlegt/ das halte ich hoͤher und beſſer/ als ſein voriges gantzes Leben/ welches offt ploͤtzlich und unverſehens nimt ſein ENDE.","norm":"Und wann ein Mensch seine letzte Stunde in Acht nimmt und wohl anlegt / das halte ich höher und besser / als sein voriges ganzes Leben / welches oft plötzlich und unversehens nimmt sein ENDE.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.061800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7730,"date":1663,"orig":"Nachſchrifft.","norm":"Nachschrift.","lang_fastText":"zh","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"vi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.328999996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7731,"date":1663,"orig":"BUnſtiger/ friedliebender Leſer.","norm":"Bunstiger / friedliebender Leser.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.07829999923706} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7732,"date":1663,"orig":"Von dieſer materiâ waͤre noch weitlaͤufftig zu reden.","norm":"Von dieser materia wäre noch weitläufig zu reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.720900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7733,"date":1663,"orig":"Allein/ ich erinnere mich/ dz wann groſſe Herꝛen vom Frieden tractirẽ wollen/ ſo ſtellẽ ſie erſtlich præliminariaan Geſtalt dann dieſer terminus und modus agendi bey dieſer Zeit/ auch dem Moſcowitter iſt bekant worden/ wie ich auß den geſchribnen Aviſen berichtet werde.","norm":"Allein / ich erinnere mich / das wann große Herren vom Frieden traktieren wollen / so stellen sie erstlich praeliminariaan Gestalt dann dieser terminus und modus agendi bei dieser Zeit / auch dem Moskowiter ist bekannt worden / wie ich aus den geschriebenen Avisen berichtet werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.856500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7734,"date":1663,"orig":"Jch bitte dich/ du wolleſt dieſe Chriſtliche Erinnerunge auch annehmen als præliminaria.","norm":"Ich bitte dich / du wollest diese christliche Erinnerung auch annehmen als praeliminaria.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.290999889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7735,"date":1663,"orig":"Du wirſt mehr ſpecialia finden in einem Tractaͤtlein/ welches bald hernach folgen/ und genant werden wird/ Inſtrumentum Pacis, oder Friedens-Articul/ zwiſchen einem boͤſen Mann/ und einer boͤſen Frauen.","norm":"Du wirst mehr specialia finden in einem Traktätlein / welches bald hernach folgen / und genannt werden wird / Instrumentum Pacis, oder Friedens-Articul / zwischen einem bösen Mann / und einer bösen Frauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.487500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7736,"date":1663,"orig":"Dieſe Friedens-Articul hat der Apoſtel Paulus kurtz verfaſſet/ Eph. 5.","norm":"Diese Friedens-Articul hat der Apostel Paulus kurz verfasset / Eph . 5.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.266499996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7737,"date":1663,"orig":"Da er erſtlich zu den Weibern ſagt:","norm":"Da er erstlich zu den Weibern sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.941800117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7738,"date":1663,"orig":"Die Weiber ſeyn unterthan ihren Maͤnnern als dem HErꝛn.","norm":"Die Weiber sein untertan ihren Männern als dem Herrn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.580699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7739,"date":1663,"orig":"Dann der Mann iſt des Weibes Haupt/ gleich wie auch Chriſtus iſt das Haupt der Gemein/ und er iſt ſeines Leibs Heyland.","norm":"Dann der Mann ist des Weibes Haupt / gleich wie auch Christus ist das Haupt der Gemein / und er ist seines Leibs Heiland.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.466100215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7740,"date":1663,"orig":"Wie nun die Gemein iſt Chriſto unterthan/ alſo auch die Weiber ihren Maͤnnern in allen Dingen.","norm":"Wie nun die Gemein ist Christo untertan / also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.446300029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7741,"date":1663,"orig":"Zum andern ſagt er zu den Maͤnnern:","norm":"Zum anderen sagt er zu den Männern:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.046000003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7742,"date":1663,"orig":"Jhr Maͤnner liebet eure Weiber/ gleich wie Chriſtus geliebet hat die Gemeine/ uñ hat ſich ſelbſt vor ſie gegeben.","norm":"Ihr Männer liebet eure Weiber / gleich wie Christus geliebt hat die Gemeine / und hat sich selbst vor sie gegeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.892600059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7743,"date":1663,"orig":"Jch rinnere mich an Margaretham/ Jan Janſons Tochter/ welche einsmals uͤber Cornelius/ Cornelies Sohn/ ihren Ehemann ſich hefftig beklagte/ und wolte gantz und gar nicht zu frieden ſeyn/ mit den obgedachten Ehepacten/ die der Apoſtel Paulus auffgeſetzet hatte/ Epheſ. 5. Sondern Margaretha/ Jan Janſons Tochter wolte regieren.","norm":"Ich Rinnere mich an Margaretham / Jan Jansons Tochter / welche einsmals über Cornelius / Cornelies Sohn / ihren Ehemann sich heftig beklagte / und wollte ganz und gar nicht zu Frieden sein / mit den obgedachten Ehepakten / die der Apostel Paulus aufgesetzt hatte / Ephes. 5. Sondern Margaretha / Jan Jansons Tochter wollte regieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.481100082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7744,"date":1663,"orig":"Cornelius wolte das nicht leiden.","norm":"Cornelius wollte das nicht leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.290800094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7745,"date":1663,"orig":"Was rahts?","norm":"Was Rats?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"sw","lang_de":0,"norm_lmscore":12.418700218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7746,"date":1663,"orig":"Cicero ſagt/ idem velle & idem nolle, das machet eine vollkommene Freundſchafft.","norm":"Cicero sagt / idem velle & idem nolle, das macht eine vollkommene Freundschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.411300182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7747,"date":1663,"orig":"Allein allhier geſchahe das Gegenſpiel.","norm":"Allein allhier geschah das Gegenspiel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.430200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7748,"date":1663,"orig":"Dann Margaretha wolte die Hoſen/ und das Regiment im Hauß haben.","norm":"Dann Margaretha wollte die Hosen / und das Regiment im Haus haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.216700077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7749,"date":1663,"orig":"Das wolte Cornelius auch haben.","norm":"Das wollte Cornelius auch haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.912199974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7750,"date":1663,"orig":"Cornelius wolte die Hoſen und das Regiment im Hauſe nicht fahren laſſen.","norm":"Cornelius wollte die Hosen und das Regiment im Hause nicht fahren lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.755099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7751,"date":1663,"orig":"Eben das wolte die Margaretha auch nicht thun.","norm":"Eben das wollte die Margaretha auch nicht tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.434899806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7752,"date":1663,"orig":"Und war alſo bey ihnen idem velle & idem nolle.","norm":"Und war also bei ihnen idem velle & idem nolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.929999828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7753,"date":1663,"orig":"Gleichwol war keine gute Freundſchafft und Vertrauligkeit bey ihnen/ ſondern das idem velle & idem nolle, machte einen taͤglichen Krieg/ taͤglichen Zanck/ taͤgliche Uneinigkeit.","norm":"Gleichwohl war keine gute Freundschaft und Vertraulichkeit bei ihnen / sondern das idem velle & idem nolle, machte einen täglichen Krieg / täglichen Zank / tägliche Uneinigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.684800148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7754,"date":1663,"orig":"Man ſagt es gehe ein wilder Mann durch Franckreich/ Engeland/ Daͤnnemarck/ Holſtein/ und die Reichs- und Seeſtaͤdt/ und wolle alle die Maͤnner freſſen/ welche ihren Weibern unterthan und gehorſam ſeyen/ und ihn das Regiment im Hauſe laſſen.","norm":"Man sagt es gehe ein wilder Mann durch Frankreich / England / Dänemark / Holstein / und die Reichs- und Seestädte / und wolle alle die Männer fressen / welche ihren Weibern untertan und Gehorsam seien / und ihn das Regiment im Hause lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.917099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7755,"date":1663,"orig":"Als nun dieſer ehrliche Cornelius mir ſein Hauß-Creutz offenbarte/ befahl ich meinem Volck/ ſie ſolten die Thuͤr wol verſch lieſſen.","norm":"Als nun dieser ehrliche Cornelius mir sein Hauskreuz offenbarte / befahl ich meinem Volk / sie sollten die Tür wohl versch ließen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.888599872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7756,"date":1663,"orig":"Dann ich ſorgete/ wann der wilde Mann/ der die Maͤnner/ welche ſich von ihren Weibern trillen laſſen/ freſſen wolle/ ins Hauß komme/ und uns unter dieſem Geſpraͤch uͤbereilete/ er wuͤrde den armen Cornelius mit Haut und Haar freſſen Jch ermahnte ſeine Margrethen treulich/ ſie ſolle ihrem in ihren Augen unanſehnlichen Mann/ unterthan ſeyn/ und ihn ehren.","norm":"Dann ich sorgte / wann der wilde Mann / der die Männer / welche sich von ihren Weibern drillen lassen / fressen wolle / ins Haus komme / und uns unter diesem Gespräch übereilte / er würde den armen Cornelius mit Haut und Haar fressen Ich ermahnte seine Margrethen treulich / sie solle ihrem in ihren Augen unansehnlichen Mann / untertan sein / und ihn ehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.064199924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7757,"date":1663,"orig":"Dann er ſey ihr Haupt.","norm":"Dann er sei ihr Haupt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.067800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7758,"date":1663,"orig":"Wann einer ein geringes/ ſchorbiges/ boͤſes Haupt hab/ ſo gehe er nicht zum Scharffrichter/ und begehrt daß er ihm den Kopff abhaut/ ſondern er curirt/ ſchmuͤckt und ziert das Haupt/ eben deßwegen/ weil es ſein Haupt ſey.","norm":"Wann einer ein geringes / schorbiges / böses Haupt habe / so gehe er nicht zum Scharfrichter / und begehrt dass er ihm den Kopf abhaut / sondern er kuriert / schmückt und ziert das Haupt / eben deswegen / weil es sein Haupt sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.326900005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7759,"date":1663,"orig":"Und was das grindige/ ſchorbige Haupt begehre/ das thun die andere Glieder.","norm":"Und was das grindige / schorbige Haupt begehre / das tun die andere Glieder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.957900047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7760,"date":1663,"orig":"Wann ein ſolches grindiges Haupt an ſeine geſunde Fuͤß begehre/ daß ſie fortgehen ſollen/ ſo gehen ſie.","norm":"Wann ein solches grindiges Haupt an seine gesunde Füße begehre / dass sie fortgehen sollen / so gehen sie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.875800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7761,"date":1663,"orig":"Wann eben dieſes boͤſe Haupt begehre/ daß die geſunde zarte Haͤnd etwas auffheben ſollen/ ſo thun ſie es.","norm":"Wann eben dieses böse Haupt begehre / dass die gesunde zarte Hände etwas aufheben sollen / so tun sie es.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.917799949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7762,"date":1663,"orig":"Und alſo gehorchen alle andere Glieder ihrem Haupt/ es ſey gut oder boͤß.","norm":"Und also gehorchen alle andere Glieder ihrem Haupt / es sei gut oder böse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.204500198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7763,"date":1663,"orig":"Alſo ſollen redliche Frauen ihrem Mann gehorchen und unterthan ſeyn.","norm":"Also sollen redliche Frauen ihrem Mann gehorchen und untertan sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.963900089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7764,"date":1663,"orig":"Dann er iſt ihr Haupt.","norm":"Dann er ist ihr Haupt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.633500099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7765,"date":1663,"orig":"Was/ ſagt Margaretha/ ſoll ich meinem Mann unterthan ſeyn?","norm":"Was / sagt Margaretha / soll ich meinem Mann untertan sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.691299915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7766,"date":1663,"orig":"Dem Schwein?","norm":"Dem Schwein?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.083999633789062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7767,"date":1663,"orig":"Dem Eſel?","norm":"Dem 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+{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7772,"date":1663,"orig":"Das ſoll er nicht erleben/ ſo lang ich Margaretha/ Jan Janſons Tochter heiſſe.","norm":"Das soll er nicht erleben / so lang ich Margaretha / Jan Jansons Tochter heiße.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.900700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7773,"date":1663,"orig":"Alles was er hat/ das hat er von mir.","norm":"Alles was er hat / das hat er von mir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.940200090408325} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7774,"date":1663,"orig":"Jch hab ihn zu einem Mann gemacht.","norm":"Ich habe ihn zu einem Mann gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.885299921035766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7775,"date":1663,"orig":"Jch antwortete/ Nein/ Frau Margaretha.","norm":"Ich antwortete / Nein / Frau Margaretha.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.995699882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7776,"date":1663,"orig":"Jhr irret euch/ Jhr habt Cornelius nicht zu einem Mann gemacht/ ſondern er hat euch zu einer Frauen gemacht.","norm":"Ihr irret euch / Ihr habt Cornelius nicht zu einem Mann gemacht / sondern er hat euch zu einer Frauen gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.548699855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7777,"date":1663,"orig":"Und er wird nicht von euch Fraͤulein genant/ ſondern ihr werdet von ihm Maͤnnin genennet.","norm":"Und er wird nicht von euch Fräulein genannt / sondern ihr werdet von ihm Männin genannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.603400230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7778,"date":1663,"orig":"Und um Cornelius willen ſeyd ihr in die Welt kommen.","norm":"Und um Cornelius Willen seid ihr in die Welt kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.890399932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7779,"date":1663,"orig":"Das Weib iſt erſchaffen umb des Mannes willen/ und nicht der Mann umb des Weibs willen.","norm":"Das Weib ist erschaffen um des Mannes willen / und nicht der Mann um des Weibs Willen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.343599796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7780,"date":1663,"orig":"Als Cornelius hoͤrte/ daß ich ihm ein wenig beyſtehen wolle/ da fieng er auch Allarm zu blaſen/ und ſchalt die Margaretham alſo/ daß kein hungeriger Hund ein ſtuͤck Brod von ihr angenommen haͤtte.","norm":"Als Cornelius hörte / dass ich ihm ein wenig beistehen wolle / da fing er auch Alarm zu blasen / und schalt die Margaretham also / dass kein hungriger Hund ein Stück Brot von ihr angenommen hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.000400066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7781,"date":1663,"orig":"Jch rieff Cornelius zu/ gemach/ gemach/ Herꝛ Cornelius.","norm":"Ich rief Cornelius zu / gemach / gemach / Herr Cornelius.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.034999847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7782,"date":1663,"orig":"Gott gibt nicht einem jeden ein ſolch hoͤflich und diſcret Weib/ wie dem ungeſchliffenen Luͤmmel dem Nabal.","norm":"Gott gibt nicht einem jeden ein solch höflich und diskret Weib / wie dem ungeschliffenen Lümmel dem Nabal.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.508200168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7783,"date":1663,"orig":"Jhr muͤſt Gedult haben/ und dem ſchwachen Werckzeug etwas zu gut halten.","norm":"Ihr müsst Geduld haben / und dem schwachen Werkzeug etwas zu gut halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.886300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7784,"date":1663,"orig":"Der Apoſtel Paulus befihlt/ daß die Maͤnner ihre Weiber lieben ſollen/ wie Chriſtus die Gemein geliebet hat.","norm":"Der Apostel Paulus befiehlt / dass die Männer ihre Weiber lieben sollen / wie Christus die Gemein geliebt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.785999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7785,"date":1663,"orig":"Eltern/ ſonderlich die Muͤtter/ lieben ihre Kinder hertzlich.","norm":"Eltern / sonderlich die Mütter / lieben ihre Kinder herzlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6915998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7786,"date":1663,"orig":"Kan auch ein Mutter ihres Kinds vergeſſen/ fragt Gott/ Eſa. am 49. Cap. Wann ſchon die Kinder den Muͤttern ihren Schoß unrein machen/ ſo werffen ſie die Kinder nicht weg/ ſondern lieben ſie gleichwol.","norm":"Kann auch ein Mutter ihres Kinds vergessen / fragt Gott / Esa. am 49. Cap. Wann schon die Kinder den Müttern ihren Schoß unrein machen / so werfen sie die Kinder nicht weg / sondern lieben sie gleichwohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.537899971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7787,"date":1663,"orig":"Und der Apoſtel Paulus will/ daß die Maͤnner ihre Weiber mehr lieben ſollen/ als die Muͤtter ihre Toͤchter.","norm":"Und der Apostel Paulus will / dass die Männer ihre Weiber mehr lieben sollen / als die Mütter ihre Töchter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.998500108718872} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7788,"date":1663,"orig":"Sie ſollen ſie lieben/ gleich wie Chriſtus ſeine Gemein.","norm":"Sie sollen sie lieben / gleich wie Christus seine Gemein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.76200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7789,"date":1663,"orig":"Niemand iſt jemals im Lieben hoͤher geſtiegen/ als Chriſtus der HErr.","norm":"Niemand ist jemals im Lieben höher gestiegen / als Christus der Herr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.400300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7790,"date":1663,"orig":"Dann der hat ſeine Gemein alſo geliebt/ daß Er auch ſein Leben fuͤr ſie gelaſſen.","norm":"Dann der hat seine Gemein also geliebt / dass er auch sein Leben für sie gelassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.099500179290771} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7791,"date":1663,"orig":"Die Gemein thut auch nicht allezeit was Chriſtus haben wil.","norm":"Die Gemein tut auch nicht allezeit was Christus haben will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.835599899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7792,"date":1663,"orig":"Gleichwol haͤlt er jhr viel zu gut/ uñ liebt ſie.","norm":"Gleichwohl hält er ihr viel zu gut / und liebt sie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.097499847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7793,"date":1663,"orig":"Alſo muͤſt ihr auch euer Weib lieben/ wann ſie ſchon nicht allezeit thut was ſie ſoll/ und muͤſſt in dieſer Lieb nit ſehen auff euers Weibs Wuͤrdigkeit oder Unwuͤrdigkeit/ ob ſie eurer Lieb werth ſey oder nicht/ ſondern ihr muͤſt ſehen auff Gottes Befehl/ der durch den Apoſtel Paulum nicht ſagen laͤſt/ ihr Maͤnner liebet eure ſchoͤne/ eure hoͤfliche/ eure diſcrete/ eure reiche/ eure auß hohem Stand geborne Meiber/ die euch ſo viel Geld zubracht haben/ und euch mit ſo groſſer Freundligkeit und Holdſeligkeit unter Augen gehen/ durch deren Eltern Befoͤrderung ihr zu hohen Ehren und Dignitaͤten kommen ſeyd/ ſondern er laͤſt ſagen:","norm":"Also müsst ihr auch euer Weib lieben / wann sie schon nicht allezeit tut was sie soll / und müsst in dieser Liebe nicht sehen auf eures Weibs Würdigkeit oder Unwürdigkeit / ob sie eurer Liebe wert sei oder nicht / sondern ihr müsst sehen auf Gottes Befehl / der durch den Apostel Paulum nicht sagen lässt / ihr Männer liebet eure schöne / eure höfliche / eure discrete / eure reiche / eure aus hohem Stand geborene Meiber / die euch so viel Geld zubracht haben / und euch mit so großer Freundlichkeit und Holdseligkeit unter Augen gehen / durch deren Eltern Beförderung ihr zu hohen Ehren und Dignitäten kommen seid / sondern er lässt sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.092000007629394} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7794,"date":1663,"orig":"Jhr Maͤnner liebet eure Weiber/ wie Chriſtus die Gemein.","norm":"Ihr Männer liebet eure Weiber / wie Christus die Gemein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.956999778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7795,"date":1663,"orig":"Jener Buchbinder zu Wittenberg/ wolt immer Latein reden.","norm":"Jener Buchbinder zu Wittenberg / wollt immer Latein reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.68779993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7796,"date":1663,"orig":"Wann ſich nun die Studenten beklagten/ daß er kein gut Pergament zu ihren Buͤchern gebraucht hab/ ſo antwortet er:","norm":"Wann sich nun die Studenten beklagten / dass er kein gut Pergament zu ihren Büchern gebraucht habe / so antwortet er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.47100019454956} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7797,"date":1663,"orig":"Oportet accipere ſicut eſt.","norm":"Oportet accipere sicut est.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.998199939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7798,"date":1663,"orig":"Alterum eſt turpiter, alterum mox laceratur.","norm":"Alterum est turpiter, alterum mox laceratur.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.568699836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7799,"date":1663,"orig":"Der Sonnen Liecht und Schein miß brauchen viel Moͤrder/ Huren/ Ehebrecher und andere loſe Leut.","norm":"Der Sonnen Licht und Schein miss brauchen viel Mörder / Huren / Ehebrecher und andere lose Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.563199996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7800,"date":1663,"orig":"Gleichwol weil es Gott alſo haben will/ leuchtet die Sonn auch den aͤrgſten und laͤſterhafftigſten Leuten.","norm":"Gleichwohl weil es Gott also haben will / leuchtet die Sonne auch den ärgsten und lästerhafftigsten Leuten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.290599822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7801,"date":1663,"orig":"Wañ nun ſchon euere Margaretha/ euꝛer Lieb und guten Affection mißbrauchet/ ſo muͤſt ihr doch auff Gottes Willen und Befehl ſehen/ und muͤſt ſie lieben/ weil es Gottes Ordnung und Befehl iſt/ und weil ſie euer Weib iſt.","norm":"Wann nun schon eure Margaretha / eurer Liebe und guten Affektion missbrauchet / so müsst ihr doch auf Gottes Willen und Befehl sehen / und müsst sie lieben / weil es Gottes Ordnung und Befehl ist / und weil sie euer Weib ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.905799865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7802,"date":1663,"orig":"Was/ ſagte Cornelius/ ſoll ich das Rabenaas noch lieben/ die mir ein taͤglichs Fegfeuꝛ iſt/ die machet/ dz mich duͤnckt/ die Soñ am Firmament werde mir finſter?","norm":"Was / sagte Cornelius / soll ich das Rabenaas noch lieben / die mir ein tägliches Fegefeuer ist / die macht / das mich dünkt / die Sonn am Firmament werde mir finster?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.368199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7803,"date":1663,"orig":"die machet/ daß das Marck in Beinen mir vertrocknet/ daß alle Speiß und Tranck mir im Mund gleichſam zu Gall und Bitterkeit werd/ Soll ich ſie nun noch lieben die Beſtie?","norm":"die macht / dass das Mark in Beinen mir vertrocknet / dass alle Speise und Trank mir im Mund gleichsam zu Gall und Bitterkeit werde / Soll ich sie nun noch lieben die Bestie?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.454599857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7804,"date":1663,"orig":"Ja/ ſagte Margaretha/ freylich bin ich die Beſte unter allen Frauen in dieſer gantzen Nachbarſchafft/ und du ſolteſt mich billich lieben.","norm":"Ja / sagte Margaretha / freilich bin ich die Beste unter allen Frauen in dieser ganzen Nachbarschaft / und du solltest mich billig lieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.342599868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7805,"date":1663,"orig":"Meine Schweſter Anna/ die weiß ihren Mann beſſer zum Gehorſam zu bringen.","norm":"Meine Schwester Anna / die weiß ihren Mann besser zum Gehorsam zu bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.945700168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7806,"date":1663,"orig":"Jn dem erhub ſich ein Tumult zwiſchen Cornelium und Margaretha/ als wann eine neue Feldſchlacht in Pohlen vorgehen ſolt.","norm":"In dem erhob sich ein Tumult zwischen Cornelium und Margaretha / als wann eine neue Feldschlacht in Polen vorgehen sollt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.222099781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7807,"date":1663,"orig":"Wie aber dieſe beyde wieder vertragen/ und zu gutem Frieden/ zu guter Einigkeit und ungefaͤrbter Ehelicher Vertrauligkeit ſeyen gebracht worden/ wirſt du ſehen in obgemeldtem Inſtrumento Pacis, welches du/ geliebtes Gott/ bald bekommen wirſt.","norm":"Wie aber diese beide wieder vertragen / und zu gutem Frieden / zu guter Einigkeit und ungefärbter ehelicher Vertraulichkeit seien gebracht worden / wirst du sehen in obgemeldetem Instrumento Pacis, welches du / geliebtes Gott / bald bekommen wirst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.41379976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7808,"date":1663,"orig":"Unterdeſſen gehab dich wol.","norm":"Unterdessen gehabe dich wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.2941999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7809,"date":1663,"orig":"Sieben boͤſe Geiſter/ Welche heutiges Tages Knechte und Maͤgde regieren und verfuͤhren Zur Abſcheuung vorgeſtellet.","norm":"Sieben böse Geister / Welche heutiges Tages Knechte und Mägde regieren und verführen zur Abschauung vorgestellt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.72790002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7810,"date":1663,"orig":"Denen Ehrenveſten und Großachtbaren/ ſaͤmptlichen Oberalten der hochloͤblichen Stadt Hamburg.","norm":"Denen Ehrenfesten und Großachtbaren / sämtlichen Oberalten der hochlöblichen Stadt Hamburg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.795499801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7811,"date":1663,"orig":"Herrn Joachim Beckmann/ Herrn Magnus Hoermann/ Herrn Garleff Langerbeck/ Herrn Dieterich Schroͤttering/ Herrn Clauß Sylm/ Herrn Georg von Holten/ Herrn Peter von Spreckelſen/ Herrn Heinrich Buſch/ Herrn Georg Schroͤttering/ Herrn Paul Langermann/ Herrn Hieronymo Meurer/ Herrn Dieterich Vaſmer/ Meinen inſonders großguͤnſtigen hochgeehrten Herrn und wolgeneigten Freunden/ wuͤnſche ich zeitliches und ewiges Wolergehen.","norm":"Herrn Joachim Beckmann / Herrn Magnus Hörmann / Herrn Garleff Langerbeck / Herrn Dietrich Schröterring / Herrn Klaus Sylm / Herrn Georg von Holten / Herrn Peter von Spreckelsen / Herrn Heinrich Busch / Herrn Georg Schröterring / Herrn Paul Langermann / Herrn Hieronymo Maurer / Herrn Dietrich Vasmer / Meinen insonders großgünstigen hochgeehrten Herrn und wohlgeneigten Freunden / wünsche ich zeitliches und ewiges Wohlergehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.555099964141846} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7812,"date":1663,"orig":"Ehrnveſte/ Großachtbare/ meine in ſonders großguͤnſtige Herren und werthe Freunde.","norm":"Ehrenfeste / Großachtbare / meine in besonders großgünstige Herren und werte Freunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.711900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7813,"date":1663,"orig":"JCh muß der hochloͤblichen Stadt Hamburg das Zeugnis geben/ daß darin alle Jahr ein groſſes auff die Armen ſpendiret werde.","norm":"Ich muss der hochlöblichen Stadt Hamburg das Zeugnis geben / dass darin alle Jahr ein großes auf die Armen spendieret werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.003799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7814,"date":1663,"orig":"Jch wil nicht ſagen von dem Gaſthauſe/ von dem Wayſenhauſe/ von dem Zuchthauſe/ von dem Peſthauſe/ von dem Pochenhauſe/ darauff jaͤhrlich ein groſſes gehet.","norm":"Ich will nicht sagen von dem Gasthause / von dem Waisenhause / von dem Zuchthause / von dem Pesthause / von dem Pochenhause / darauf jährlich ein großes geht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.521900177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7815,"date":1663,"orig":"Jch wil nicht ſagen von den milden Stifftungen und Teſtamenten/ welche in vorigen Zeiten von privat-Leuten in Hamburg gemachet worden/ da armen Leuten nicht ellein freye Wohnungen/ ſondern auch Kleider/ Hembder/ Kohlen und dergleichen vermachet ſind.","norm":"Ich will nicht sagen von den milden Stiftungen und Testamenten / welche in vorigen Zeiten von Privatleuten in Hamburg gemacht worden / da armen Leuten nicht ellein freie Wohnungen / sondern auch Kleider / Hemde / Kohlen und dergleichen vermachet sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.34089994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7816,"date":1663,"orig":"Sondern ich bedencke/ was deß Jahrs nur bey der Kirchen zu S.","norm":"Sondern ich bedenke / was des Jahrs nur bei der Kirchen zu S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.536300182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7817,"date":1663,"orig":"Jacob Jaͤhrlich auff die Armen gewendet werde.","norm":"Jacob Jährlich auf die Armen gewendet werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.611499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7818,"date":1663,"orig":"Jch ſage das/ daß dergleichen in manchem groſſen Firſtenthumb in Teutſchland nicht geſchehe.","norm":"Ich sage das / dass dergleichen in manchem großen Fürstentum in Deutschland nicht geschehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.456399917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7819,"date":1663,"orig":"Zwar wann ich die Warheit ſagen ſoll/ muß ich bekennen/ daß die Mildigkeit und Freygeligkeit der alten Hamburger viel groͤſſer geweſen ſey/ als der heutigen/ wie ich auß unterſchiedenen Stifftungen und Teſtamenten geſehn habe.","norm":"Zwar wann ich die Wahrheit sagen soll / muss ich bekennen / dass die Milde und Freygeligkeit der alten Hamburger viel größer gewesen sei / als der heutigen / wie ich aus unterschiedenen Stiftungen und Testamenten gesehen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.083700180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7820,"date":1663,"orig":"Vor 50. oder 100. Jahren ſind den zehenden Theil ſo viel Kuͤſchen in Hamburg nicht geweſen/ als itzo.","norm":"Vor 50. oder 100. Jahren sind den zehnten Teil so viel Keuschen in Hamburg nicht gewesen / als jetzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.126599788665771} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7821,"date":1663,"orig":"Allein damals haben privꝛt-Leute Armenhaͤuſer bauen laſſen/ haben Teſtamenta gemachet/ und verordnet/ daß Studenten auff Univ erſitaͤten unterhalten werden/ damit ſie dermaleins Kirchen und Schulen mit gutem Nutzen verſtehen moͤgen.","norm":"Allein damals haben privrt-Leute Armenhäuser bauen lassen / haben Testamenta gemacht / und verordnet / dass Studenten auf Univ ersitäten unterhalten werden / damit sie dermaleinst Kirchen und Schulen mit gutem Nutzen verstehen mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.320300102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7822,"date":1663,"orig":"Heutiges Tages aber ſtirbet mancher Mann/ der viel tauſend hinterlaͤſſet/ und zu Unterhaltung Kirchen und Schulen/ zu Pflegung der Armen/ nicht einen Reichsthaler gibt.","norm":"Heutiges Tages aber stirbt mancher Mann / der viel tausend hinterlässt / und zu Unterhaltung Kirchen und Schulen / zu Pflegung der Armen / nicht einen Reichstaler gibt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.903200149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7823,"date":1663,"orig":"Das iſt deß Geitz-Teuffels Art/ daß er ſeinem lieben getreuen hilfft die Kaſten voll Geld ſamlen/ aber er/ (der Geitz-Teuffel) behaͤlt den Schluͤſſel dazu/ und die Geitzhaͤlſe duͤrffen nichts auß geben denen Perſonen/ welche jn ſein hoͤlliſches Reich zerſtoͤrẽ koͤnnẽ.","norm":"Das ist des Geiz-Teufels Art / dass er seinem lieben getreuen hilft die Kasten voll Geld sammeln / aber er / (der Geizteufel) behält den Schlüssel dazu / und die Geizhälse dürfen nichts aus geben denen Personen / welche ihn sein höllisches Reich zerstören können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.327199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7824,"date":1663,"orig":"Gleichwol erwecket der liebe Gett noch unterweilens mittelmaͤſſiges Gluͤcks-Perſonen/ welche ihr gutes Hertz durch ihre milde Hand darthun und erweiſen.","norm":"Gleichwohl erwecket der liebe geht noch Unterweilens mittelmäßiges Glücks-Personen / welche ihr gutes Herz durch ihre milde Hand dartun und erweisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.531499862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7825,"date":1663,"orig":"Allein da iſt der Teuffel wider geſchaͤfftig/ und machet/ daß es ſolche Leute bekommen/ welche nicht Gott/ ſondern dem Teuffel dienen.","norm":"Allein da ist der Teufel wieder geschäftig / und macht / dass es solche Leute bekommen / welche nicht Gott / sondern dem Teufel dienen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.33650016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7826,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ daß mancher in der Hoͤlle ſitze bey dem reichen Schlemmer/ welcher allhier iſt geſpeiſet/ getraͤncket und gekleidet worden/ wie ich davon weitlaͤufftiger geredet habe in einem Tractaͤtlein/ genant Die Allmoſen-Buͤchſe/ welches bald an das Liecht kommen wird.","norm":"Ich halte dafür / dass mancher in der Hölle sitze bei dem reichen Schlemmer / welcher allhier ist gespeist / getränkt und gekleidet worden / wie ich davon weitläufiger geredet habe in einem Traktätlein / genannt die Almosen-Büchse / welches bald an das Licht kommen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.13640022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7827,"date":1663,"orig":"Das iſt nicht der geringſte Mißbrauch der Allmoſen/ daß dadurch Knechte und Maͤgde in ihrem Muthwillen und Ungehorſam geſtaͤrcket werden/ und wann ein Knecht oder Magd ihrem Herrn und Frauen nicht wollen gehorſam ſeyn/ lauffen ſie zu einer Kuppelerin/ welche faule Eyer und ſtinckende Butter zuſammen bringen muß.","norm":"Das ist nicht der geringste Missbrauch der Almosen / dass dadurch Knechte und Mägde in ihrem Mutwillen und Ungehorsam gestärkt werden / und wann ein Knecht oder Magd ihrem Herrn und Frauen nicht wollen Gehorsam sein / laufen sie zu einer Kuppelerin / welche faule Eier und stinkende Butter zusammen bringen muss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.722099781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7828,"date":1663,"orig":"Da werden dann ein hauffen Bettelkinder gezeuget/ und wie ihr Eheſtand ohne Gott iſt angefangen/ alſo wird er auch ohne Gott fortgefuͤhret/ und da iſt kein Gluͤck oder Segen dabey.","norm":"Da werden dann ein Haufen Bettelkinder gezeugt / und wie ihr Ehestand ohne Gott ist angefangen / also wird er auch ohne Gott fortgeführt / und da ist kein Glück oder Segen dabei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.859799861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7829,"date":1663,"orig":"Das iſt gewiß/ daß wo Ungehorſam iſt/ da iſt lauter Fluch.","norm":"Das ist gewiss / dass wo Ungehorsam ist / da ist lauter Fluch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.586900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7830,"date":1663,"orig":"Der erſte Fluch iſt umb deß Ungehorſams willen in die Welt kommen/ wie zu ſehen iſt auß dem 3. Cap. deß erſten Buchs Moſis/ da Gott zu unſerm erſten Vater Adam ſaget:","norm":"Der erste Fluch ist um des Ungehorsams willen in die Welt kommen / wie zu sehen ist aus dem 3. Cap. des ersten Buchs Mosis / da Gott zu unserem ersten Vater Adam sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.498400211334228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7831,"date":1663,"orig":"Die weil du haſt gehorchet der Stimme deines Weibes/ und geſſen von dem Baum/ davon ich dir verbot/ und ſprach: Du ſolt nicht davon eſſen/ verflucht ſey der Acker umb deinet willen/ mit Kum̃er ſolt du dich davon nehren dein Lebenlang/ Dorn und Diſteln ſol er dir tragen/ und ſolt das Kraut auff dem Felde eſſen/ im Schweiß deines Angeſichts ſolt du dein Brodt eſſen.","norm":"Die weil du hast gehorchet der Stimme deines Weibes / und gegessen von dem Baum / davon ich dir verbot / und sprach: Du sollt nicht davon essen / verflucht sei der Acker um dienet Willen / mit Kummer sollt du dich davon nähren dein Leben lang / Dorn und Disteln soll er dir tragen / und sollt das Kraut auf dem Felde essen / im Schweiß deines Angesichts sollt du dein Brot essen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.0100998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7832,"date":1663,"orig":"Und dieſer Fluch trifft offtmals ungehorſame Knechte und Maͤgde nicht eh/ als wann ſie ſelbſt in Eheſtand kommen.","norm":"Und dieser Fluch trifft oftmals ungehorsame Knechte und Mägde nicht ehe / als wann sie selbst in Ehestand kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.331699848175049} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7833,"date":1663,"orig":"Wann ſie alsdann der Mangel uͤberfaͤllet wie ein gewaffneter Mann/ ſo lauffen ſie zu den Kirchen-Geſchwornen und andern Vorſtehern der Armen Haͤuſer/ und wollen ernehret ſeyn/ und das ſollen Gott wolgefaͤllige Allmoſen ſeyn/ die man gibt ſolchen Leuten/ welche von der Chriſtlichen Religion eben ſo viel wiſſen zu reden/ als der Blinde von der Farbe.","norm":"Wann sie alsdann der Mangel überfället wie ein gewaffneter Mann / so laufen sie zu den Kirchen-Geschworenen und anderen Vorstehern der Armen Häuser / und wollen ernähret sein / und das sollen Gott wohlgefällige Almosen sein / die man gibt solchen Leuten / welche von der christlichen Religion ebenso viel wissen zu reden / als der Blinde von der Farbe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.772200107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7834,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ daß der Stadt Hamburg mercklich dran gelegen ſey/ und daß das Chriſtenthumb daſelbſt mercklich koͤnne befoͤrdert werden/ wann ein Geſetz gemachet wuͤrde/ wie man Knechte und Maͤgde tractiren/ und in diſciplin halten ſolle.","norm":"Ich halte dafür / dass der Stadt Hamburg merklich dran gelegen sei / und dass das Christentum daselbst merklich könne befördert werden / wann ein Gesetz gemacht würde / wie man Knechte und Mägde traktieren / und in Disziplin halten solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.02239990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7835,"date":1663,"orig":"Wie ein Regent haben will/ daß ſeine Unterthanen ſeyen/ alſo laſſe er Kinder und Geſinde/ Knechte und Maͤgde aufferziehen und anfuͤhren.","norm":"Wie ein Regent haben will / dass seine Untertanen seien / also lasse er Kinder und Gesinde / Knechte und Mägde auferziehen und anführen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.76800012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7836,"date":1663,"orig":"Wann Kinder und Geſinde/ Knechte und Maͤgde wol angefuͤhret wuͤrden/ ſo haͤtten wir innerhalb 20. Jahren eine neue Welt.","norm":"Wann Kinder und Gesinde / Knechte und Mägde wohl angeführt würden / so hätten wir innerhalb 20. Jahren eine neue Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.008999824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7837,"date":1663,"orig":"Zu wuͤndſchen were es/ daß ein Ordnung gemachet wuͤrde/ wie viel Lohn man einem Knechte oder Magd geben ſolle/ wie ſie ſich in ihrem Dienſte comportiren ſollen/ und daß kein Haußvater einen Knecht oder Magd annehmen ſolle/ wann ſie nicht Zeugnis haben/ wie ſie ſich in ihrem vorigen Dienſte/ gegen ihre Herrſchafft verhalten haben.","norm":"Zu wünschen wäre es / dass ein Ordnung gemacht würde / wie viel Lohn man einem Knechte oder Magd geben solle / wie sie sich in ihrem Dienste comportiren sollen / und dass kein Hausvater einen Knecht oder Magd annehmen solle / wann sie nicht Zeugnis haben / wie sie sich in ihrem vorigen Dienste / gegen ihre Herrschaft verhalten haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.41540002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7838,"date":1663,"orig":"Jch hoͤre daß juͤngſt auff dem Creiß- Tag zu Luͤneburg etwas davon gedacht ſey.","norm":"Ich höre dass jüngst auf dem Creiß-Tag zu Lüneburg etwas davon gedacht sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.323200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7840,"date":1663,"orig":"Meine hochgeehrte Herren wollen mir vergeben/ und es nicht fuͤr einen Vorwitz außdeuten/ daß ich dieſe Erinnerung thue.","norm":"Meine hochgeehrte Herren wollen mir vergeben / und es nicht für einen Vorwitz ausdeuten / dass ich diese Erinnerung tue.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.580900192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7841,"date":1663,"orig":"Mancher wird dencken/ wann ich etwas ſchreiben wolle/ hab ich nicht noͤthig von ſolchen Dingen zu ſchreiben/ ſondern ſolle wider die Ketzer ſchreiben/ und dieſelbige widerlegen.","norm":"Mancher wird denken / wann ich etwas schreiben wolle / habe ich nicht nötig von solchen Dingen zu schreiben / sondern solle wieder die Ketzer schreiben / und dieselbige widerlegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.785600185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7842,"date":1663,"orig":"Solchen Leuten will ich (geliebts Gott) bald etwas vor die Augen legen/ darauß ſie ſehen ſollen/ daß ich nicht allein gern wolle den Ketzern widerſtreben/ ſondern auch/ daß ich gern wolte der gemeinen Leute zeitliche und ewige Wolfahrt befoͤrdern/ mit denen ich taͤglich umbgehen muß.","norm":"Solchen Leuten will ich (geliebtes Gott) bald etwas vor die Augen legen / daraus sie sehen sollen / dass ich nicht allein gern wolle den Ketzern widerstreben / sondern auch / dass ich gern wollte der gemeinen Leute zeitliche und ewige Wohlfahrt befördern / mit denen ich täglich umgehen muss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.821700096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7843,"date":1663,"orig":"Es iſt verhoffentlich niemand unter meiner Gemeine/ der begehret die Beſchneidung anzunehmen/ und ein Juͤde zu werden.","norm":"Es ist verhoffentlich niemand unter meiner Gemeine / der begehret die Beschneidung anzunehmen / und ein Jude zu werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.972799777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7844,"date":1663,"orig":"Jch weiß auch nicht/ daß viel Arrianer/ Photinianer/ Papiſten und dergleichen unter meiner Gemeine ſeyen.","norm":"Ich weiß auch nicht / dass viel Arianer / Photinianer / Papisten und dergleichen unter meiner Gemeine seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.794899940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7845,"date":1663,"orig":"Allein ich weiß/ daß viel gottloſe und arme Leute in der Roſenſtraſſe/ in der Steinſtraſſe/ und anderswo in den Armenhaͤuſern ligen/ welche ihre Kinder in allem Muthwillen auffwachſen laſſen/ und wollen ſie lieber laſſen betteln/ als andern Leuten laſſen dienen.","norm":"Allein ich weiß / dass viel gottlose und arme Leute in der Rosenstraße / in der Steinstraße / und anderswo in den Armenhäusern liegen / welche ihre Kinder in allem Mutwillen aufwachsen lassen / und wollen sie lieber lassen betteln / als anderen Leuten lassen dienen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.485799789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7846,"date":1663,"orig":"Dadurch wird deß Teuffels Reich gebauet/ und Gottes Reich zerſtoͤret.","norm":"Dadurch wird des Teufels Reich gebaut / und Gottes Reich zerstöret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.167200088500977} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7847,"date":1663,"orig":"Was were es/ wann ich zehen Jahr predigte/ und die Arrianer/ Photinianer/ Neſtorianer/ die Juͤden/ die Tuͤrcken und andere Ketzer und Schwermer widerlegte/ und innerhalb zehen Jahren einen ſolchen Ketzer bekehrete/ und lieſſe unterdeſſen ſo viel tauſend arme Maul-Chriſten zum Teuffel in die Hoͤlle fahren?","norm":"Was wäre es / wann ich zehn Jahr predigte / und die Arianer / Photinianer / Nestorianer / die Juden / die Türken und andere Ketzer und Schwärmer widerlegte / und innerhalb zehn Jahren einen solchen Ketzer bekehrte / und ließe unterdessen so viel tausend arme Maulchristen zum Teufel in die Hölle fahren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.956099987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7848,"date":1663,"orig":"Der Teuffel ſicht auff beyden Seiten wider die Chriſtliche Kirche.","norm":"Der Teufel Sicht auf beiden Seiten wider die christliche Kirche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.852200031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7849,"date":1663,"orig":"Durch falſche Lehre und gottloſes Leben.","norm":"Durch falsche Lehre und gottloses Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4430999755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7850,"date":1663,"orig":"Drumb muß ein treuer Lehrer auff beyden Seiten wehren.","norm":"Darum muss ein treuer Lehrer auf beiden Seiten wehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2093000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7851,"date":1663,"orig":"Und es koſtet ja ſo groſſe Muͤhe/ das Unkraut der Sicherheit und Gottloſigkeit/ als die ketzeriſche Lehre und Jrrthuͤmb auß den Hertzen der Menſchen außzurotten/ wie die Erfahrung gnugſam bezeuget.","norm":"Und es kostet ja so große Mühe / das Unkraut der Sicherheit und Gottlosigkeit / als die ketzerische Lehre und Irrtum aus den Herzen der Menschen auszurotten / wie die Erfahrung genugsam bezeuget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.137100219726562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7852,"date":1663,"orig":"Wann die Ketzer ihre falſche Lehre/ und die Lutheraner ihr gottloſes Leben verdammet/ wer wird denn ſelig werden?","norm":"Wann die Ketzer ihre falsche Lehre / und die Lutheraner ihr gottloses Leben verdammet / wer wird denn selig werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.41540002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7853,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß einsmals ein Marggraff von Baden/ ſeine Raͤthe gefraget habe/ ob es rathſam ſey/ daß er die Juͤden in ſeinem Lande wohnen laſſe?","norm":"Mann sagt / dass einsmals ein Markgraf von Baden / seine Räte gefragt habe / ob es ratsam sei / dass er die Juden in seinem Lande wohnen lasse?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.961299896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7854,"date":1663,"orig":"Endlich habe er auch ſeinen Hofnarren gefragt/ da habe der Narr geantwortet:","norm":"Endlich habe er auch seinen Hofnarren gefragt / da habe der Narr geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.781700134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7855,"date":1663,"orig":"Ja ich halte es fuͤr rathſam/ daß Ew. Fuͤrſtl. Gn. die Schelmen/ die Juͤden in ihren Schutz nehmen.","norm":"Ja ich halte es für ratsam / dass Ew. Fürstl. Gn. die Schelmen / die Juden in ihren Schutz nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.219500064849853} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7856,"date":1663,"orig":"Dañ alſo werden wir alle Religionen im Lande haben/ auß genommen die CHRISTLICHE.","norm":"Dann also werden wir alle Religionen im Lande haben / aus genommen die CHRISTLICHE.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.791900157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7857,"date":1663,"orig":"Der Teuffel kan wol leydẽ/ daß ich unter Hurern und Ehebrechern ſtehe/ und widerlege die Juͤden.","norm":"Der Teufel kann wohl leiden / dass ich unter Hurern und Ehebrechern stehe / und widerlege die Juden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.083199977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7858,"date":1663,"orig":"Das kan der Teufel wol geſchehen laſſen/ daß ich unter Trunckenbolden ſtehe/ und ſchelte die Geitzhaͤlſe?","norm":"Das kann der Teufel wohl geschehen lassen / dass ich unter Trunkenbolden stehe / und schelte die Geizhälse?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.514500141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7859,"date":1663,"orig":"Oder daß ich unter den Kriegsleuten ſtehe/ und ſchelte die Laſter/ welche gemeiniglich den Kauffleuten anhangen.","norm":"Oder dass ich unter den Kriegsleuten stehe / und schelte die Laster / welche gemeiniglich den Kaufleuten anhängen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.219799995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7860,"date":1663,"orig":"Jch wuͤrde dem Teuffel keinen Verdruß anthun/ wann ich unter ungehorſamen Knechten und Maͤgden ſtuͤnde und ſagte/ daß ihre reiche Herren und Frauen ein Leben fuͤhren/ wie die reichen Leute zu Jeruſalem/ von welchen der Prophet Ezechiel ſagt Cap. 16. v. 46. Samaria iſt deine groſſe Schweſter mit ihren Toͤchtern/ die dir zur Lincken wohnet/ und Sodom iſt deine kleine Schweſter mit ihren Toͤchtern/ die zu deiner Rechten wohnet.","norm":"Ich würde dem Teufel keinen Verdruss antun / wann ich unter ungehorsamen Knechten und Mägden stünde und sagte / dass ihre reiche Herren und Frauen ein Leben führen / wie die reichen Leute zu Jerusalem / von welchen der Prophet Ezechiel sagt Cap. 16. v. 46. Samaria ist deine große Schwester mit ihren Töchtern / die dir zur Linken wohnet / und Sodom ist deine kleine Schwester mit ihren Töchtern / die zu deiner Rechten wohnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.982800006866455} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7861,"date":1663,"orig":"Und v. 49. Sihe/ das war deiner Schweſter Sodom Miſſethat/ Hoffart und alles vollauff/ und guter Friede/ den ſie und ihre Toͤchter hatten.","norm":"Und v. 49. Siehe / das war deiner Schwester Sodom Missetat / Hoffart und alles vollauf / und guter Friede / den sie und ihre Töchter hatten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.542600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7862,"date":1663,"orig":"Aber den Armen und Duͤrfftigen hulffen ſie nicht/ ſondern waren ſtoltz und thaͤten Greuel fuͤr mir/ darumb ich ſie auch weggethan habe/ da ich begunt drein zu ſehen.","norm":"Aber den Armen und dürftigen halfen sie nicht / sondern waren stolz und täten Gräuel für mir / darum ich sie auch weggetan habe / da ich begunt drein zu sehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.141600131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7863,"date":1663,"orig":"Es wird darumb nicht wol im Hauſe ſtohn/ wann der Knecht lernt nicht/ ſeine/ ſondern ſeines Herrn Lection.","norm":"Es wird darum nicht wohl im Hause stehen / wann der Knecht lernt nicht / seine / sondern seines Herrn Lektion.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.022900104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7864,"date":1663,"orig":"Dadurch wird das hoͤlliſche Reich nicht zerſtoͤret.","norm":"Dadurch wird das höllische Reich nicht zerstöret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.572400093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7865,"date":1663,"orig":"Wer aber deß Teuffels Reiche Abbruch thun wil/ der muß es machen wie ein kluger Kauffmann/ oder wie ein verſtaͤndiger Wundartzt.","norm":"Wer aber des Teufels Reiche Abbruch tun will / der muss es machen wie ein kluger Kaufmann / oder wie ein verständiger Wundarzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.877600193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7866,"date":1663,"orig":"Ein Kauffmann bringt an jenen Ort ſolche Wahren/ die dem Orte noͤtig ſind.","norm":"Ein Kaufmann bringt an jenen Ort solche Wahren / die dem Orte nötig sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.780200004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7867,"date":1663,"orig":"Were es nicht ein toller Kauffmann/ der zu Franckfurt in der Judengaſſe wolte einen Kram auffſchlagen/ und Schincken/ Bratwuͤrſte uñ Leberwuͤrſte verkauffen?","norm":"Wäre es nicht ein toller Kaufmann / der zu Frankfurt in der Judengasse wollte einen Kram aufschlagen / und Schinken / Bratwürste und Leberwürste verkaufen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.784200191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7868,"date":1663,"orig":"Es wuͤrde kein Juͤd ſeyn/ der ihm einen Weißpfennig oder einẽ Batzen vor alle ſeine Wahre geben wuͤrde.","norm":"Es würde kein Jüd sein / der ihm einen Weißpfennig oder einen Batzen vor alle seine Wahre geben würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.685400009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7869,"date":1663,"orig":"Were der nicht ein toller Kauffmann welcher Hopffen in Jtalien fuͤhren wolte/ da man kein Bier brauet?","norm":"Wäre der nicht ein toller Kaufmann welcher Hopfen in Italien führen wollte / da man kein Bier brauet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.790299892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7870,"date":1663,"orig":"Wann der Hopffen Jahr und Tage zu Rom lege/ der Kauffmann wuͤrde nicht ſo viel dafuͤr bekommen/ daß er im Gaſthauſe eine Mahlzeit bezahlen koͤnte.","norm":"Wann der Hopfen Jahr und Tage zu Rom lege / der Kaufmann würde nicht so viel dafür bekommen / dass er im Gasthause eine Mahlzeit bezahlen könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.738800048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7871,"date":1663,"orig":"Aber in Weſtphalen/ im Brunſchwieger Lande/ und an andern Niderſaͤchſiſchen Orten kan er leichtlich Geld dafuͤr bekommen.","norm":"Aber in Westfalen / im Braunschwieger Lande / und an anderen niedersächsischen Orten kann er leichtlich Geld dafür bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.846099853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7872,"date":1663,"orig":"Ein guter verſtaͤndiger Wundartzt leget ein Pflaſter an den Ort/ da es dem Patienten wehe thut.","norm":"Ein guter verständiger Wundarzt leget ein Pflaster an den Ort / da es dem Patienten wehe tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7266998291015625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7873,"date":1663,"orig":"Were der nicht ein toller Feldſcherer oder Wundartzt/ der einem armen Soldaten/ welcher uͤber den Kopff gehauen/ ein Pflaſter wolte uͤber den lincken Elenbogen legen?","norm":"Wäre der nicht ein toller Feldscherer oder Wundarzt / der einem armen Soldaten / welcher über den Kopf gehauen / ein Pflaster wollte über den linken Elenbogen legen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.305300235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7874,"date":1663,"orig":"Das Pflaſter/ ſo er uͤber den Elenbogen leget/ mag zwar gut ſeyn/ aber die Wunde am Kopff wird nicht dadurch curiret und geheilet.","norm":"Das Pflaster / so er über den Elenbogen leget / mag zwar gut sein / aber die Wunde am Kopf wird nicht dadurch kurieret und geheilt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.471499919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7875,"date":1663,"orig":"Jch bezeuge mit meinem Gewiſſen/ daß wann ich meine Zuhoͤrer auff meinem Ruͤckeu tragen koͤnte biß an die Pforte deß Himmels/ ich wolte es thun.","norm":"Ich bezeuge mit meinem Gewissen / dass wann ich meine Zuhörer auf meinem Rückeu tragen könnte bis an die Pforte des Himmels / ich wollte es tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.180600166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7876,"date":1663,"orig":"Allein ich zweiffele nicht daran/ daß ich mit dieſer Erinnerung bey Knechten und Maͤgden ſchlechten Danck verdienen werde/ und daß ſie mich in der gantzen Stadt werden ſtinckend machen/ gleichwie allbereit die Ammen und Huren an vielen Orten gethan haben.","norm":"Allein ich zweifele nicht daran / dass ich mit dieser Erinnerung bei Knechten und Mägden schlechten Dank verdienen werde / und dass sie mich in der ganzen Stadt werden stinkend machen / gleichwie allbereits die Ammen und Huren an vielen Orten getan haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.338500022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7877,"date":1663,"orig":"Allein ich ergebe mich in den Schutz Gottes/ und meiner großguͤnſtigen Herren/ und bitte/ Sie wollen durch ihre vielgeltende Authoritaͤt bey allerhand Conventen, den gemeinen Mann erinnern/ daß dieſes alles von mir wol gemeynet ſey.","norm":"Allein ich ergebe mich in den Schutz Gottes / und meiner großgünstigen Herren / und bitte / Sie wollen durch ihre vielgeltende Autorität bei allerhand Conventen, den gemeinen Mann erinnern / dass dieses alles von mir wohl gemeint sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.345200061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7878,"date":1663,"orig":"Der guͤtige Gott laſſe ſeinen reichen Segen uͤber dieſe hochloͤbliche Stadt immer fort und fort regnen.","norm":"Der gütige Gott lasse seinen reichen Segen über diese hochlöbliche Stadt immer fort und fort regnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.828499794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7879,"date":1663,"orig":"Er gebe ihr von dem Thau deß Himmels/ und von der Fettigkeit der Erden/ und Korn und Moſt die Fuͤlle.","norm":"Er gebe ihr von dem Tau des Himmels / und von der Fettigkeit der Erden / und Korn und Most die Fülle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.916899919509887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7880,"date":1663,"orig":"Er thue ein Zeichen an ihnen/ daß es ihnen wolgehe/ daß es alle ihre Widerwertige ſehen/ und ſich ſchaͤmen muͤſſen.","norm":"Er tue ein Zeichen an ihnen / dass es ihnen wolgehe / dass es alle ihre Widerwärtige sehen / und sich schämen müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.578499794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7881,"date":1663,"orig":"Unter andern gebe Er meinen hochgeehrten Herren/ und allen ihren lieben Angehoͤrigen/ was ihnen lieb und nuͤtz iſt an Leib und Seele/ an Ehre und Gut.","norm":"Unter anderen gebe er meinen hochgeehrten Herren / und allen ihren lieben Angehörigen / was ihnen lieb und nütze ist an Leib und Seele / an Ehre und Gut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.373499870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7882,"date":1663,"orig":"Jch werde eine jede Gelegenheit mir laſſen lieb und angenehme ſeyn/ darin ich nicht mit Worten/ ſondern mit wuͤrcklicher Redligkeit werde bezeugen koͤnnen/ daß ich ſeye und allezeit zu bleiben gedencke","norm":"Ich werde eine jede Gelegenheit mir lassen lieb und angenehme sein / darin ich nicht mit Worten / sondern mit wirklicher Redlichkeit werde bezeugen können / dass ich sei und allezeit zu bleiben gedenke","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.317200183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7883,"date":1663,"orig":"Meiner hochgeehrten Herren getreuer wol affectionirter Freund und Diener J. B. Schupp. D.","norm":"Meiner hochgeehrten Herren getreuer wohl affektionierter Freund und Diener J. B. Schupp. D.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.263999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7884,"date":1663,"orig":"Vorrede An alle Haußvaͤter und Haußmuͤtter.","norm":"Vorrede an alle Hausväter und Hausmütter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.257199764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7885,"date":1663,"orig":"JHr werdet vielleicht meynen/ als ob ich euch zur Tyranney gegen eure Knechte und Maͤgde mit dieſem Traͤctaͤtlein bewegen wolle/ oder daß ich ſelbſt ein Tyrann in meinem Hauſe ſeye/ und treuen Dienern oder Maͤgden nichts gutes goͤnne.","norm":"Ihr werdet vielleicht meinen / als ob ich euch zur Tyrannei gegen eure Knechte und Mägde mit diesem Träctätlein bewegen wolle / oder dass ich selbst ein Tyrann in meinem Hause sei / und treuen Dienern oder Mägden nichts Gutes gönne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.17519998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7886,"date":1663,"orig":"Allein/ wann ihr ſolche Gedancken von mir faſſet/ thut ihr mir unrecht.","norm":"Allein / wann ihr solche Gedanken von mir fasset / tut ihr mir Unrecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9704999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7887,"date":1663,"orig":"Es ſagt zwar jener Poet:","norm":"Es sagt zwar jener Poet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.696499824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7888,"date":1663,"orig":"Doctorum famuli ſunt omni tem pore tardi, Sudant, quando vorant, frìgeſcunt, quando laborant.","norm":"Doctorum famuli sunt omni tem pore tardi, Sudant, quando vorant, frigescunt, quando laborant.","lang_fastText":"br","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.872499942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7889,"date":1663,"orig":"Jch muß aber bekennen/ daß ich hiebevor unterſchiedene treue Diener gehabt habe/ und ich glaube/ wann ich ihnen befohlen haͤtte/ daß ſie mir zu gefallen durch ein Feuer gehen ſolten/ ſie haͤtten es gethan.","norm":"Ich muss aber bekennen / dass ich hiervor unterschiedene treue Diener gehabt habe / und ich glaube / wann ich ihnen befohlen hätte / dass sie mir zu gefallen durch ein Feuer gehen sollten / sie hätten es getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.451799869537353} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7890,"date":1663,"orig":"Meiner Schweſter Mann/ Herr D. Johann Daniel Horſtius, Fuͤrſtl. Heſſ.","norm":"Meiner Schwester Mann / Herr D. Johann Daniel Horsttaus, Fürstl. Hess.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ku","lang_de":0,"norm_lmscore":6.7210001945495605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7891,"date":1663,"orig":"Leib Medicus und Profeſſor, ſagt einsmals zu mir: Mein Bruder/ woher bekommeſt du doch die Kerles?","norm":"Leib Medikus und Professor, sagt einsmals zu mir: Mein Bruder / woher bekommest du doch die Kerles?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.404300212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7892,"date":1663,"orig":"Sie ſind dir alle ſonderlich treu.","norm":"Sie sind dir alle sonderlich treu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.96150016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7893,"date":1663,"orig":"Und gemeiniglich haben ſie einen ſonderlichen Spiritum.","norm":"Und gemeiniglich haben sie einen sonderlichen Spiritum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.849400043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7894,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar ich habe etzliche ſonderliche ingenia gehabt/ welche mir in ihrer Jugend die Ehre geben und als Diener auffgewartet/ und mir in Gluͤcke und Ungluͤcke treu geweſen/ deren zwey noch itzo im geiſtlichen Stande ſitzen/ und vielleicht ihr Tractament oder Contentament an ihrem Orte ſo wol haben/ als ich an meinem Orte.","norm":"Fürwahr ich habe etliche sonderliche ingenia gehabt / welche mir in ihrer Jugend die Ehre geben und als Diener aufgewartet / und mir in Glücke und Unglücke treu gewesen / deren zwei noch jetzt im geistlichen Stande sitzen / und vielleicht ihr Traktament oder Contentamant an ihrem Orte so wohl haben / als ich an meinem Orte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.658599853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7895,"date":1663,"orig":"Und ich bitte hiemit Gott von Grund meiner Seelen/ daß er ihnen geben wolle/ was ich mir und meinen Kindern wuͤnſche.","norm":"Und ich bitte hiermit Gott von Grund meiner Seelen / dass er ihnen geben wolle / was ich mir und meinen Kindern wünsche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.068399906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7896,"date":1663,"orig":"Treue Hand koͤmbt fort in allem Land.","norm":"Treue Hand kommt fort in allem Land.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"sv","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.890100002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7897,"date":1663,"orig":"Coſmus Medices ein beruͤhmter Jtaliaͤniſcher Fuͤrſt/ iſt einsmals in ſeines Kammerdieners Gemach kommen/ da ein brennendes Liecht auff dem Tiſche geſtanden/ und der Diener iſt nicht darin geweſen/ da hat ſich der Fuͤrſt hefftig erzuͤrnet/ nach dem Diener fragen laſſen/ und als er kommen/ ihm einen ſtarcken Verweiß geben.","norm":"Cosmus Medices ein berühmter italienischer Fürst / ist einsmals in seines Kammerdieners Gemach kommen / da ein brennendes Licht auf dem Tische gestanden / und der Diener ist nicht darin gewesen / da hat sich der Fürst heftig erzürnet / nach dem Diener fragen lassen / und als er kommen / ihm einen starken Verweis geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.867300033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7898,"date":1663,"orig":"Der Diener/ welcher ſonſt in groſſen Gnaden bey ſeinem Herru geweſen war/ hatte geſagt:","norm":"Der Diener / welcher sonst in großen Gnaden bei seinem Herru gewesen war / hatte gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.849699974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7899,"date":1663,"orig":"Warumb ihre Altezza ſich ſo ſehr erzuͤrnen uͤber ein lumpen Liecht?","norm":"Warum ihre Altezza sich so sehr erzürnen über ein lumpen Licht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.431600093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7900,"date":1663,"orig":"Es ſey ja kein Land- Schaden.","norm":"Es sei ja kein Land-Schaden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7692999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7901,"date":1663,"orig":"Was?","norm":"Was?","lang_fastText":"lt","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"en","lang_de":0,"norm_lmscore":2.766000032424926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7902,"date":1663,"orig":"Hatte der Fuͤrſt geantwortet:","norm":"Hatte der Fürst geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.083600044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7903,"date":1663,"orig":"Wer das geringe nicht achtet/ der iſt auch nicht werth/ daß man ihn zu etwas groͤſſers brauche.","norm":"Wer das geringe nicht achtet / der ist auch nicht wert / dass man ihn zu etwas Größeres brauche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.222000122070312} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7904,"date":1663,"orig":"Jch habe das Ungluͤck hier in Hamburg gehabt/ daß mir unterweilens ehrliche Diener und Maͤgde ſind verfuͤhret worden/ und gemeiniglich/ wann ſie von mir kommen/ hat es ſie gereuet.","norm":"Ich habe das Unglück hier in Hamburg gehabt / dass mir Unterweilens ehrliche Diener und Mägde sind verführet worden / und gemeiniglich / wann sie von mir kommen / hat es sie gereuet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6605000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7905,"date":1663,"orig":"Ein jeglicher Haußvater wird das ſeinige empfinden.","norm":"Ein jeglicher Hausvater wird das seinige empfinden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.392600059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7906,"date":1663,"orig":"Es iſt fuͤrwar die Untreu/ der Muthwill und Ungehorſam der Knechte und Maͤgde eine rechte Landplage.","norm":"Es ist fürwahr die Untreu / der Mutwille und Ungehorsam der Knechte und Mägde eine rechte Landplage.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.828000068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7907,"date":1663,"orig":"Jch bitte aber alle Haußvaͤter und Haußmuͤtter/ ſie wollen/ wann ſie dieſes Tractaͤtlein leſen/ zugleich leſen die kurtze Epiſtel S. Pauli an Philemon/ welche nach der Epiſtel an Titum zu finden.","norm":"Ich bitte aber alle Hausväter und Hausmütter / sie wollen / wann sie dieses Traktätlein lesen / zugleich lesen die kurze Epistel S. Pauli an Philemon / welche nach der Epistel an Titum zu finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9532999992370605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7908,"date":1663,"orig":"Und wann ihr Glaube kraͤfftig iſt/ durch Erkaͤntnis alle deß guten/ das ſie haben in Chriſto JEſu/ werden ſie ihre Knechte und Maͤgde nicht tractiren als Hunde/ ſondern werden gedencken/ daß ſie als Haußvaͤter auch einen Herrn im Himmel haben/ fuͤr welchem kein Anſehen der Perſon gilt/ welchem ſie dermaleins Rechenſchafft geben muͤſſen.","norm":"Und wann ihr Glaube kräftig ist / durch Erkenntnis alle des guten / das sie haben in Christo Jesu / werden sie ihre Knechte und Mägde nicht traktieren als Hunde / sondern werden Gedenken / dass sie als Hausväter auch einen Herrn im Himmel haben / für welchem kein Ansehen der Person gilt / welchem sie dermaleinst Rechenschaft geben müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.085700035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7909,"date":1663,"orig":"Wollen es demnach machen wie der fromme Hauptmann zu Capernaum/ welcher ſeinen krancken Knecht nicht ließ ins Gaſthauß oder in das Peſthauß bringen/ ſondern tractiret ihn in ſeinem Hauſe/ und bemuͤhete die aͤlteſten/ oder wie wir itzo reden/ Burgermeiſter und Rath zu Capernaum/ daß ſie bey dem groſſen Artzte Chriſto Jeſu/ eine Vorbitte vor ſeinen Knecht thun wollen/ daß er ihn geſund mache.","norm":"Wollen es demnach machen wie der fromme Hauptmann zu Capernaum / welcher seinen kranken Knecht nicht ließ ins Gasthaus oder in das Pesthaus bringen / sondern traktiert ihn in seinem Hause / und bemühte die ältesten / oder wie wir jetzt reden / Burgermeister und Rat zu Capernaum / dass sie bei dem großen Arzte Christo Jesu / eine Vorbitte vor seinen Knecht tun wollen / dass er ihn gesund mache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.931700229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7910,"date":1663,"orig":"Jch will/ geliebts Gott hinfuͤhro Haußvaͤtern und Haußmuͤttern auch eine Lection geben/ wie ſie ſich gegen ihre Knechte und Maͤgde verhalten ſollen.","norm":"Ich will / geliebtes Gott hinfür Hausvätern und Hausmüttern auch eine Lektion geben / wie sie sich gegen ihre Knechte und Mägde verhalten sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.691800117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7911,"date":1663,"orig":"Unterdeſſen gehabt euch wol.","norm":"Unterdessen gehabt euch wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.908999919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7912,"date":1663,"orig":"TRummel und Trompetenſchall hoͤrete man hin und wider in Norden.","norm":"Trommel und Trompetenschall hörte man hin und wieder in Norden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8983001708984375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7913,"date":1663,"orig":"Es giengen die Werbungen ſtarck fort.","norm":"Es gingen die Werbungen stark fort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.153299808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7914,"date":1663,"orig":"Wer Vater und Mutter nicht hat folgen wollen/ der nahm einen Ducaten/ und folgete einem Kalbsfelle/ als Philemon ſeinem Freunde Antenorn klagte/ daß ſein Diener Oneſimus ihm entlauffen/ und ſich in Krieg begeben habe.","norm":"Wer Vater und Mutter nicht hat folgen wollen / der nahm einen Dukaten / und folgte einem Kalbsfelle / als Philemon seinem Freunde Antenorn klagte / dass sein Diener Onesimus ihm entlaufen / und sich in Krieg begeben habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.087299823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7915,"date":1663,"orig":"Antenor antwortet: Lieber Philemon, laſſe dir das nicht frembd fuͤrkommen.","norm":"Antenor antwortet: Lieber Philemon, lasse dir das nicht fremd vorkommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.828700065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7916,"date":1663,"orig":"Es gehet in dieſer Zeit nicht anders her.","norm":"Es geht in dieser Zeit nicht anders her.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.160399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7917,"date":1663,"orig":"Der Teuffel wil itzt ſeinen ſonderlichen Spaß/ ſeine ſonderliche Luſt und Freude haben unter Knechten und Maͤgden.","norm":"Der Teufel will jetzt seinen sonderlichen Spaß / seine sonderliche Lust und Freude haben unter Knechten und Mägden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.190599918365478} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7918,"date":1663,"orig":"Er weiß wol daß er groſſe Herren und Potentaten/ reiche Schlemmer und Hochgelaͤhrte oder hoffaͤrtige Narren leichtlich in ſein Netz bringen koͤnne.","norm":"Er weiß wohl dass er große Herren und Potentaten / reiche Schlemmer und Hochgelehrte oder hoffärtige Narren leichtlich in sein Netz bringen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.741399765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7919,"date":1663,"orig":"Umb ſolche Leute bekuͤmmert er ſich nicht viel/ ſondern dencket/ ſie werden doch wol zu ihm kommen.","norm":"Um solche Leute bekümmert er sich nicht viel / sondern denket / sie werden doch wohl zu ihm kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.928299903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7920,"date":1663,"orig":"Was fragt der Teuffel nach den Juͤden/ nach Tuͤrcken/ Tartarn und andern unbekehrten Voͤlckern in Aſia/ Africa und America?","norm":"Was fragt der Teufel nach den Juden / nach Türken / Tataren und anderen unbekehrten Völkern in Asien / Afrika und Amerika?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.905700206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7921,"date":1663,"orig":"Den Chriſten/ den Chriſten/ wolte er gern durch ſein hoͤlliſches Heer Abbruch thun.","norm":"Den Christen / den Christen / wollte er gern durch sein höllisches Heer Abbruch tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.243500232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7922,"date":1663,"orig":"Der Teuffel ſihet und weiß gar wol/ was offtmals groſſe Herrn/ par raiſon de eſtat thun/ und daß ein groſſer Herr ſo ſeltzam im Himmel ſey/ als ein Rehebrate in eines armen Mannes Kuͤchen.","norm":"Der Teufel sieht und weiß gar wohl / was oftmals große Herrn / par raison de estat tun / und dass ein großer Herr so seltsam im Himmel sei / als ein Rehebrate in eines armen Mannes Küchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.148900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7923,"date":1663,"orig":"Zepperus ein Calviniſt von Herborn/ hat ein ſchoͤnes und artiges Buch mit hochgelahrter Hand geſchrieben/ de Legibus Forenſibus.","norm":"Zepperus ein Calvinist von Herborn / hat ein schönes und artiges Buch mit hochgelahrter Hand geschrieben / de Legibus Forensibus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.547800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7924,"date":1663,"orig":"Dieſes Buch hat mich an vielen Orten ſehr wol contentirt.","norm":"Dieses Buch hat mich an vielen Orten sehr wohl kontentiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.162799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7925,"date":1663,"orig":"Unter andern ſagt er darin/ daß vorzeiten einer geſagt hab/ daß man zu ſeiner Zeit der guten Koͤnigen und Potentaten Namen/ hab koͤnnen auff einen Ring ſchreiben.","norm":"Unter anderen sagt er darin / dass vorzeiten einer gesagt habe / dass man zu seiner Zeit der guten Königen und Potentaten Namen / habe können auf einen Ring schreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4721999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7926,"date":1663,"orig":"Das glaube er gar wol.","norm":"Das glaube er gar wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.240099906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7927,"date":1663,"orig":"Dann er ſehe/ daß unter dem Volck Gottes/ unter den Koͤnigen in Juda/ nur vier ſeyen/ welche geruͤhmet werden/ daß ſie Gottsfuͤrchtig geweſen ſeyen.","norm":"Dann er sehe / dass unter dem Volk Gottes / unter den Königen in Juda / nur vier seien / welche gerühmt werden / dass sie Gottesfürchtig gewesen seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.254600048065185} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7928,"date":1663,"orig":"Und dieſe vier Koͤnige/ haben groſſe menſchliche Gebrechligkeit und Maͤngel an ſich gehabt.","norm":"Und diese vier Könige / haben große menschliche Gebrechlichkeit und Mängel an sich gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.264500141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7929,"date":1663,"orig":"Von den Koͤnigen in Jſrael aber leſe er in Gottes Wort/ daß ſie ſeyen Leut geweſen/ welche gewandelt in den Wegen Jerobeams/ der Jſrael ſuͤndigen machte.","norm":"Von den Königen in Israel aber lese er in Gottes Wort / dass sie seien Leute gewesen / welche gewandelt in den Wegen Jerobeams / der Israel sündigen machte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.575799942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7930,"date":1663,"orig":"Weil ſie nun eben auff den Wegen gangen/ darauff Jerobeam gangen/ ſo werden ſie ohne Zweiffel kommen ſeyn an den Ort dahin Jerobeam kommen.","norm":"Weil sie nun eben auf den Wegen gegangen / darauf Jerobeam gegangen / so werden sie ohne Zweifel kommen sein an den Ort dahin Jerobeam kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.240799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7931,"date":1663,"orig":"Was fragt der Teuffel darnach/ ob mancher groſſer Herr/ der nur auff raiſon de eſtat ſiehet/ Lutheriſch/ Papiſtiſch oder Calviniſch ſey?","norm":"Was fragt der Teufel danach / ob mancher großer Herr / der nur auf raison de estat sieht / Lutherisch / Papistisch oder Calvinisch sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.05620002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7932,"date":1663,"orig":"Der heutigen Politicorum ratio Status iſt nichts anders als deß Teuffels Catechiſmus.","norm":"Der heutigen Politicorum ratio Status ist nichts anders als des Teufels Catechismus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.348400115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7933,"date":1663,"orig":"Drumb bemuͤhet ſich der Teuffel umb arme Knechte und Maͤgde/ daß er dieſelbe in ſein Garn und Netz bringen koͤnne; und machet/ daß ſie nicht allein hier zeitlich/ ſondern auch dort ewig arm ſeyn moͤgen.","norm":"Darum bemühet sich der Teufel um arme Knechte und Mägde / dass er dieselbe in sein Garn und Netz bringen könne; und macht / dass sie nicht allein hier zeitlich / sondern auch dort ewig arm sein mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.20359992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7934,"date":1663,"orig":"Wie manche arme Hure ſitzet wol itzo in der Hoͤlle bey dem reichẽ Schlemmer/ und ruffet:","norm":"Wie manche arme Hure sitzet wohl jetzt in der Hölle bei dem reichen Schlemmer / und rufet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.357699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7935,"date":1663,"orig":"Jch leide Pein in dieſer Flamme!","norm":"Ich leide Pein in dieser Flamme!","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.195099830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7936,"date":1663,"orig":"Welche nicht in Purpur und koͤſtlichen Leinwand gekleidet geweſen/ und alle Tag herrlich und in Freuden gelebet hat/ ſondern ſie iſt Herren und Frauen ungehorſam geweſen/ iſt endlich mit einem Soldaten davon gelauffen/ hat Hunger und Durſt gelitten/ iſt von den Laͤuſen gefreſſen worden/ und endlich an den Frantzoſen geſtorben?","norm":"Welche nicht in Purpur und köstlichen Leinwand gekleidet gewesen / und alle Tag herrlich und in Freuden gelebt hat / sondern sie ist Herren und Frauen ungehorsam gewesen / ist endlich mit einem Soldaten davon gelaufen / hat Hunger und Durst gelitten / ist von den Läusen gefressen worden / und endlich an den Franzosen gestorben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.685400009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7937,"date":1663,"orig":"Philemons Haußfrau/ die tugendreiche und gottsfuͤrchtige Eulalia hoͤrete dieſes/ und ſagte:","norm":"Philemons Hausfrau / die tugendreiche und gottesfürchtige Eulalia hörte dieses / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7938,"date":1663,"orig":"O liebſter Antenor, was ich offt gedacht habe/ das redet ihr itzo.","norm":"O liebster Antenor, was ich oft gedacht habe / das redet ihr jetzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.176000118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7939,"date":1663,"orig":"Jch bitte euch/ vergoͤnnet mir/ daß ich meines Bruders/ meiner Schweſtern/ und dann meine Knechte und Maͤgde in aller Eyle anhero fordere/ daß ſie eure Rede anhoͤren.","norm":"Ich bitte euch / vergönnet mir / dass ich meines Bruders / meiner Schwestern / und dann meine Knechte und Mägde in aller Eile anher forder / dass sie eure Rede anhören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7281999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7940,"date":1663,"orig":"Jch will euch einen Biſſen Brodt und einen Trunck Wein holen/ ſetzet euch doch und redet mit meinem Liebſten/ ihr ſollet nicht lange auffgehalten werden.","norm":"Ich will euch einen Bissen Brot und einen Trunk Wein holen / setzet euch doch und redet mit meinem Liebsten / ihr sollet nicht lange aufgehalten werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.000899791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7941,"date":1663,"orig":"Jch habe nicht gewuſt/ warumb in dem Kinder-Catechiſmo Lutheri ſtehe/ wann man umb das taͤglich Brodt bitte/ ſolle man auch beten umb fromm Geſind.","norm":"Ich habe nicht gewusst / warum in dem Kinderkatechismus Luthers stehe / wann man um das täglich Brot bitte / solle man auch beten um fromm Gesinde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.142099857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7942,"date":1663,"orig":"Allein nachdem ich und meine Freundſchafft/ auß frembden Landen in dieſe Stadt kommen/ iſt die Erfahrung uns eine Schulmeiſterin und Außlegerin der vierdten Bitte im Vater unſer worden.","norm":"Allein nachdem ich und meine Freundschaft / aus fremden Landen in diese Stadt kommen / ist die Erfahrung uns eine Schulmeisterin und Auslegerin der vierten Bitte im Vater unser worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.241300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7943,"date":1663,"orig":"Meine Zung iſt zu ſchwach/ genugſam außzuſprechen/ was mir das uͤppige ungehorſame Volck fuͤr Unluſten gemacht hab.","norm":"Meine Zunge ist zu schwach / genügsam auszusprechen / was mir das üppige ungehorsame Volk für Unlusten gemacht habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.308800220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7944,"date":1663,"orig":"Es hat mir in meinem Vaterland eine Magd mehr gethan/ als allhie drey thun.","norm":"Es hat mir in meinem Vaterland eine Magd mehr getan / als allhier drei tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.741700172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7945,"date":1663,"orig":"Der Niemand thut mir in meiner Haußhaltung allhier mehr Schaden/ als mancher Soldat ſeinem Bauren/ bey dem er im Quartier ligt/ und ich darff nicht ein Wort darzu ſagen!","norm":"Der Niemand tut mir in meiner Haushaltung allhier mehr Schaden / als mancher Soldat seinem Bauern / bei dem er im Quartier liegt / und ich darf nicht ein Wort dazusagen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.230700016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7946,"date":1663,"orig":"Kurtz hernach/ kam ein hauffen Knecht und Maͤgde/ und wuſten nicht was es bedute.","norm":"Kurz hernach / kam ein Haufen Knecht und Mägde / und wussten nicht was es bedute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.298399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7947,"date":1663,"orig":"Endlich trate Eulalia herfuͤr und ſagte:","norm":"Endlich trat Eulalia herfür und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.98390007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7948,"date":1663,"orig":"Jch preiſe dieſe Stunde fuͤr gluͤckſelig/ darin durch Gottes deß H. Geiſtes Beyſtand/ arme Knechte und Maͤgde koͤnnen befoͤrdert werden zu ihrer zeitlichen und ewigen Wolfahrt.","norm":"Ich preise diese Stunde für glückselig / darin durch Gottes des H. Geistes Beistand / arme Knechte und Mägde können befördert werden zu ihrer zeitlichen und ewigen Wohlfahrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.458099842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7949,"date":1663,"orig":"Antenor du Diener Gottes deß Allerhoͤchſten/ ſage doch in Gegenwart dieſer/ was du zuvor anfiengeſt zu ſagen.","norm":"Antenor du Diener Gottes des Allerhöchsten / sage doch in Gegenwart dieser / was du zuvor anfingest zu sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.001299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7950,"date":1663,"orig":"Jch als eine Haußmutter erkenne mich ſchuldig/ nit allein fuͤr ſolcher Leute Leib/ ſondern auch fuͤr ihre Seelẽ zu ſorgẽ.","norm":"Ich als eine Hausmutter erkenne mich schuldig / nicht allein für solcher Leute Leib / sondern auch für ihre Seelen zu sorgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.076099872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7951,"date":1663,"orig":"Antenor ruͤhmete ihre Chriſtliche Sorgfalt/ und ſagte?","norm":"Antenor rühmte ihre christliche Sorgfalt / und sagte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.172500133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7952,"date":1663,"orig":"Eulalia du Zierde und Kron der Frauen/ Gott laſſe ſeinen reichen Segen uͤber dich regnen/ und gebe daß alle Frauen in deine loͤbliche Fußſtapffen treten/ und nicht nur ſorgen fuͤr ihrer Knechte und Maͤgde Leib/ ſondern auch fuͤr ihre Seele.","norm":"Eulalia du Zierde und Krone der Frauen / Gott lasse seinen reichen Segen über dich regnen / und gebe dass alle Frauen in deine löbliche Fußstapfen treten / und nicht nur sorgen für ihrer Knechte und Mägde Leib / sondern auch für ihre Seele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6184000968933105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7953,"date":1663,"orig":"Jm Theatro Diabolorum ſtehet ein Tractaͤtlein/ welches ein gelahrter Mann M.","norm":"Im Theatro Diabolorum steht ein Traktätlein / welches ein gelahrter Mann M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.394700050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7954,"date":1663,"orig":"Peter Glaſer/ geweſener Prediger zu Dreßden gemachet hat/ und nennet es den Geſind Teuffel.","norm":"Peter Glaser / gewesener Prediger zu Dresden gemacht hat / und nennt es den Gesinde Teufel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.509500026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7955,"date":1663,"orig":"Jn dem ich an dieſes Tractaͤtlein gedencke/ duͤncket mich/ es ſey nicht einer/ ſondern ſieben Teuffel/ welche das gemeine Volck/ Knechte und Maͤgde heutiges Tages regieren und verfuͤhren.","norm":"Indem ich an dieses Traktätlein gedenke / dünket mich / es sei nicht einer / sondern sieben Teufel / welche das gemeine Volk / Knechte und Mägde heutiges Tages regieren und verführen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.604700088500977} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7956,"date":1663,"orig":"Der erſte Teuffel bildet dem gemeinen Volck ein die Suͤſſig- und Liebligkeit deß Muͤſſigganges und der Freyheit.","norm":"Der erste Teufel bildet dem gemeinen Volk ein die Süßig- und Lieblichkeit des Müßigganges und der Freiheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.970600128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7957,"date":1663,"orig":"Er bildet ihnen ein/ das Brodt ſey itzo gut Kauffs/ darneben ſey es ein koͤſtliches Ding/ daß einer daheim ſitzen/ und die Haͤnde in den Schoß legen koͤnne; Daß er duͤrffe ſchlaffen gehen wenn er wolle/ duͤrffe wider auffſtehen/ wann er wolle.","norm":"Er bildet ihnen ein / das Brot sei jetzt gut Kaufs / daneben sei es ein köstliches Ding / dass einer daheim sitzen / und die Hände in den Schoß legen könne; dass er dürfe schlafen gehen wenn er wolle / dürfe wieder aufstehen / wann er wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.751500129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7958,"date":1663,"orig":"Dieſer Teuffel mahlet Knechten und Magden fuͤr/ was das fuͤr ein herrlich Ding ſey/ wann einer Niemand duͤrffe unterthan ſeyn/ wann er duͤrffe gehen wohin er wolle/ wann er duͤrffe reden und thun was er wolle.","norm":"Dieser Teufel malt Knechten und Magden für / was das für ein herrlich Ding sei / wann einer Niemand dürfe untertan sein / wann er dürfe gehen wohin er wolle / wann er dürfe reden und tun was er wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.305699825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7959,"date":1663,"orig":"Daher kommt es/ daß manche Magd ihrer Frauen nicht ein gut Wort gibt/ ſondern wird ſtoltz und hoffaͤrtig/ wie die Hagar.","norm":"Daher kommt es / dass manche Magd ihrer Frauen nicht ein gut Wort gibt / sondern wird stolz und hoffärtig / wie die Hagar.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.222099781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7960,"date":1663,"orig":"Und wann ihr die Frau viel ſagen wil/ ſo gehet ſie davon/ mietet ein eigen Stuͤblein/ wird eine Waͤſcherin oder Naͤtherin/ auß einer Waͤſcherin eine Hure/ auß einer Hure eine Amme.","norm":"Und wann ihr die Frau viel sagen will / so geht sie davon / mietet ein eigen Stüblein / wird eine Wäscherin oder Nätherin / aus einer Wäscherin eine Hure / aus einer Hure eine Amme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.557000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7961,"date":1663,"orig":"Mancher Lemmel/ mancher Vagant leydet Hunger und Kummer/ und wil lieber zu Hauſe trucken Brodt eſſen/ und dabey muͤſſig gehen und frey ſeyn/ als andern dienen/ und eſſen und trincken genug und vollauff haben.","norm":"Mancher Lemmel / mancher Vagant leidet Hunger und Kummer / und will lieber zu Hause trocken Brot essen / und dabei müßig gehen und frei sein / als anderen dienen / und essen und trinken genug und vollauf haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.249300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7962,"date":1663,"orig":"Mancher wil lieber betteln gehen/ als andern dienen/ und unterthan ſeyn.","norm":"Mancher will lieber betteln gehen / als anderen dienen / und untertan sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.015200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7963,"date":1663,"orig":"Solch gottloß Volck ſolte betrachten/ daß der Muͤſſiggang ein ſuͤndhafftig und ſchaͤndlich Ding ſey.","norm":"Solch gottlos Volk sollte betrachten / dass der Müßiggang ein sündhafftig und schändlich Ding sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.605599880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7964,"date":1663,"orig":"Gott hat den Menſchen erſchaffen nicht zum Muͤſſiggange/ ſondern zur Arbeit.","norm":"Gott hat den Menschen erschaffen nicht zum Müßiggange / sondern zur Arbeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.599699974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7965,"date":1663,"orig":"Adam war vor dem Fall ein Herr uͤber die Fiſche im Meer/ uͤber die Voͤgel unter dem Himmel/ uͤber alle Thiere auff Erden.","norm":"Adam war vor dem Fall ein Herr über die Fische im Meer / über die Vögel unter dem Himmel / über alle Tiere auf Erden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.747499942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7966,"date":1663,"orig":"Das Paradieß gab damals gern und willig allerley Gewaͤchſe.","norm":"Das Paradies gab damals gern und willig allerlei Gewächse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8506999015808105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7967,"date":1663,"orig":"Gleichwol wolte Gott nicht haben/ daß er im Paradieß herumb gehen ſolte/ wie heutiges Tages die muͤſſige Stadt- Junckern und andere Pflaſtertreter/ ſondern er ſolte etwas arbeiten/ Gen. 2.","norm":"Gleichwohl wollte Gott nicht haben / dass er im Paradies herumgehen sollte / wie heutiges Tages die müßige Stadt-Junkern und andere Pflastertreter / sondern er sollte etwas arbeiten / Gen. 2.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.985499858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7968,"date":1663,"orig":"Alle die/ welche von Adam und Eva herkommen/ die ſollen im Schweiß ihres Angeſichts ihr Brodt eſſen/ Gen. 3. Hiob ſaget in ſeinem Buche/ Cap. 5.","norm":"Alle die / welche von Adam und Eva herkommen / die sollen im Schweiß ihres Angesichts ihr Brot essen / Gen. 3. Hiob sagt in seinem Buche / Cap 5.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.161200046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7969,"date":1663,"orig":"Der Menſch iſt geboren zur Arbeit/ wie der Vogel zum fliehen.","norm":"Der Mensch ist geboren zur Arbeit / wie der Vogel zum Fliehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.540999889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7970,"date":1663,"orig":"Warumb fliehet ein Vogel/ da er doch auff dem Baume koͤnte ſtill ſitzen/ und ſein Liedlein ſingen?","norm":"Warum fliehet ein Vogel / da er doch auf dem Baume könnte still sitzen / und sein Liedlein singen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.862500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7971,"date":1663,"orig":"Gott hat es alſo verordnet/ daß er ſol fliehen an den Ort/ dahin er ihm ſein Wuͤrmlein oder andere Nahrung geleget hat.","norm":"Gott hat es also verordnet / dass er soll fliehen an den Ort / dahin er ihm sein Würmlein oder andere Nahrung gelegt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6616997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7972,"date":1663,"orig":"Alſo ſol der Menſch auch arbeiten/ lauffen und rennen.","norm":"Also soll der Mensch auch arbeiten / laufen und rennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.38129997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7973,"date":1663,"orig":"Gott wil ihm keine gebratene Tau ben oder Grammetsvoͤgel laſſen in das Maul fliehen/ Exod. 20. ſagt Gott:","norm":"Gott will ihm keine gebratene Tau ben oder Grammetsvögel lassen in das Maul fliehen / Exod. 20. sagt Gott:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.162499904632568} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7974,"date":1663,"orig":"Sechs Tage ſolt du arbeiten und alle deine Werck thun.","norm":"Sechs Tage sollt du arbeiten und alle deine Werk tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.137700080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7975,"date":1663,"orig":"Matth. 25. Ermahnet uns Chriſtus durch ein Gleichnis/ daß wir unſere Gaben/ die uns Gott der HErr verliehen/ nicht ſollen feyren oder verroſten laſſen/ ſonſt werden wir am Juͤngſten Tage ſchwere Rechenſchafft geben muͤſſen.","norm":"Matth. 25. Ermahnet uns Christus durch ein Gleichnis / dass wir unsere Gaben / die uns Gott der Herr verliehen / nicht sollen feiern oder verrosten lassen / sonst werden wir am jüngsten Tage schwere Rechenschaft geben müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.983399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7976,"date":1663,"orig":"Er nennet den jenigen der ſeinen Centner vergraben/ und nichts damit gewuchert hatte/ einen Schalck und faulen Knecht.","norm":"Er nennt denjenigen der seinen Zentner vergraben / und nichts damit gewuchert hatte / einen Schalk und faulen Knecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.499300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7977,"date":1663,"orig":"Paulus ſchreibet an ſeine Theſſalonicher Cap. 3.","norm":"Paulus schreibet an seine Thessaloniker Cap. 3.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.464600086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7978,"date":1663,"orig":"Daß wer nicht wolle arbeiten/ der ſolle auch nicht eſſen.","norm":"Dass wer nicht Wolle arbeiten / der solle auch nicht essen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.85260009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7979,"date":1663,"orig":"Eph. 4. ſagt er: Arbeite mit deinen Haͤnden etwas redliches.","norm":"Eph. 4. sagt er: Arbeite mit deinen Händen etwas redliches.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.10860013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7980,"date":1663,"orig":"Summa: Gott wil in keinem Stande Faullentzer und Muͤſſiggaͤnger haben; Sondern je hoͤher/ je edler der Menſch iſt/ je mehr hat er zu arbeiten.","norm":"Summa: Gott will in keinem Stande Faulenzer und Müßiggänger haben; sondern je höher / je edler der Mensch ist / je mehr hat er zu arbeiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.106800079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7981,"date":1663,"orig":"Gott ſelbſt iſt nicht muͤſſig/ der doch der Allerhoͤchſte iſt/ der ein Schoͤpffer aller Menſchen und Thiere iſt.","norm":"Gott selbst ist nicht müßig / der doch der Allerhöchste ist / der ein Schöpfer aller Menschen und Tiere ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.276100158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7982,"date":1663,"orig":"Dann Chriſtus ſaget Johan. 5. Mein himmliſcher Vater wuͤrcket bißher/ und ich wuͤrcke auch.","norm":"Dann Christus sagt Johan. 5. Mein himmlischer Vater wirket bisher / und ich wirke auch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.024700164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7983,"date":1663,"orig":"Wenn Gott der HErr eine viertel Stunde ſchlieffe/ ſchlummerte und muͤſſig were/ ſo muͤſte die gantze Welt uͤbern Hauffen fallen.","norm":"Wenn Gott der Herr eine viertel Stunde schliefe / schlummerte und müßig wäre / so müsste die ganze Welt übern Haufen fallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0802001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7984,"date":1663,"orig":"Denn Er erhaͤlt alles/ und traͤget alles mit ſeinem kraͤfftigen Worte/ alſo/ daß dir auch kein Haar vom Haͤupte fallen kan/ ohne ſeinen Willen.","norm":"Denn er erhält alles / und trägt alles mit seinem kräftigen Worte / also / dass dir auch kein Haar vom Haupte fallen kann / ohne seinen Willen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.628399848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7985,"date":1663,"orig":"Die heiligen Engel ſind nicht muͤſſig/ ſondern ſie ſind dienſtbare Geiſter/ außgeſandt zum Dienſt umb derer willen/ die ererben ſollen die Seligkeit/ Hebr. 1. GOtt hat allen Creaturen Arbeit auffgelegt.","norm":"Die heiligen Engel sind nicht müßig / sondern sie sind dienstbare Geister / ausgesandt zum Dienst um derer Willen / die ererben sollen die Seligkeit / Hebr. 1. Gott hat allen Kreaturen Arbeit aufgelegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.2428998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7986,"date":1663,"orig":"Siehe an die Sonne am Firmament/ die Voͤgel in der Lufft/ die Thiere in den Feldern und Waͤldern/ die Fiſche im Meer/ ja die Spinne in dem Winckel/ du wirſt finden/ daß keines unter ihnen muͤſſig ſey.","norm":"Siehe an die Sonne am Firmament / die Vögel in der Luft / die Tiere in den Feldern und Wäldern / die Fische im Meer / ja die Spinne in dem Winkel / du wirst finden / dass keines unter ihnen müßig sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.726099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7987,"date":1663,"orig":"Wie kompt es dann du fauler Eſel/ du fauler Sack/ daß du dein Brodt mit Muͤſſiggang eſſen wilt?","norm":"Wie kommt es dann du fauler Esel / du fauler Sack / dass du dein Brot mit Müßiggang essen willst?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.918699979782104} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7988,"date":1663,"orig":"Da die edelſte Creaturen Gottes da Gott ſelbſt/ da die Engel und Ertzengel/ da die Vornehmſten und Edelſten unter den Menſchen/ die Kaͤyſer und die Koͤnige/ die Geiſtliche und die Weltliche/ nicht muͤſſig ſind?","norm":"Da die edelste Kreaturen Gottes da Gott selbst / da die Engel und Erzengel / da die Vornehmsten und Edelsten unter den Menschen / die Kaiser und die Könige / die Geistliche und die Weltliche / nicht müßig sind?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.814500093460083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7989,"date":1663,"orig":"Da ſehet den groſſen Koͤnig auß Norden an/ welcher Knecht/ welche Magd hat ſolche Laſt auff ſeinem Halſe/ als dieſer Held:","norm":"Da sehet den großen König aus Norden an / welcher Knecht / welche Magd hat solche Last auf seinem Halse / als dieser Held:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.70989990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7990,"date":1663,"orig":"David ſagt zwar im 127. Pſalm: Wo der HErr nicht das Hauß bauet/ ſo arbeiten umb ſonſt/ die daran bauen/ wo der HErr nicht die Stadt behuͤtet/ ſo wacht der Waͤchter umbſonſt; Es iſt umbſonſt daß ihr fruͤh auffſtehet und hernach lang ſitzet/ und eſſet euer Brodt mit Sorgen/ denn ſeinen Freunden gibt er es ſchlaffend.","norm":"David sagt zwar im 127. Psalm: Wo der Herr nicht das Haus bauet / so arbeiten um sonst / die daran bauen / wo der Herr nicht die Stadt behütet / so wacht der Wächter umsonst; es ist umsonst dass ihr früh aufstehet und hernach lang sitzet / und esset euer Brot mit Sorgen / denn seinen Freunden gibt er es schlaffend.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.487599849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7991,"date":1663,"orig":"Aber in dieſen Worten verbeut David nicht die Arbeit/ ſondern er wil uns ermahnen/ daß wir nicht ſollen das Vertrauen auff die Arbeit ſetzen/ ſondern auff Gottes Segen und Gedeyen.","norm":"Aber in diesen Worten verbietet David nicht die Arbeit / sondern er will uns ermahnen / dass wir nicht sollen das Vertrauen auf die Arbeit setzen / sondern auf Gottes Segen und Gedeihen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.184299945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7992,"date":1663,"orig":"Denn der Segen Gottes machet reich.","norm":"Denn der Segen Gottes macht reich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.933700084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7993,"date":1663,"orig":"Prov. 10.","norm":"Prov. 10.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"sk","lang_cld3":"fa","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.272600173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7994,"date":1663,"orig":"So ſolten wir nun beten/ als ob keine Arbeit helffe/ und arbeiten/ als ob kein Gebet helffe.","norm":"So sollten wir nun beten / als ob keine Arbeit helfe / und arbeiten / als ob kein Gebet helfe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.445499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7995,"date":1663,"orig":"Es iſt der Muͤſſiggang nicht allein vor ſich ſelbſt Suͤnde/ ſondern iſt auch eine Urſache zu allerley Suͤnden/ Muͤſſiggang iſt aller Laſter Anfang/ und deß Teuffels Ruhebanck.","norm":"Es ist der Müßiggang nicht allein vor sich selbst Sünde / sondern ist auch eine Ursache zu allerlei Sünden / Müßiggang ist aller Laster Anfang / und des Teufels Ruhebank.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.401400089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7996,"date":1663,"orig":"Durch nichts thun lernet man Boͤſes thun.","norm":"Durch nichts tun lernet man Böses tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.042300224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7997,"date":1663,"orig":"Sirach ſaget Cap. 33. Muͤſſiggang lehret viel Boͤſes.","norm":"Sirach sagt Cap. 33. Müßiggang lehrt viel Böses.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"jv","lang_cld3":"vi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.2052998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7998,"date":1663,"orig":"Salomo ſagt Prov. 18. Wer laß iſt in ſeiner Arbeit/ der iſt ein Bruder deſſen der Schaden thut.","norm":"Salomo sagt Prov. 18. Wer lass ist in seiner Arbeit / der ist ein Bruder dessen der Schaden tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.588099956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":7999,"date":1663,"orig":"Bey dem Propheten Ezechiele Cap. 16. wird unter die Suͤnde Sodoma gezehlet/ der Muͤſſiggang/ daß ſie Friede und gute faule Tage gehabt/ dadurch ſie zu den greulichſten ſtummen Suͤnden ſind gebracht worden.","norm":"Bei dem Propheten Ezechiele Cap. 16. wird unter die Sünde Sodoma gezählt / der Müßiggang / dass sie Friede und gute faule Tage gehabt / dadurch sie zu den greulichsten stummen Sünden sind gebracht worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.312099933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8000,"date":1663,"orig":"Quæritur Ægiſtus quare ſit factus adulter?","norm":"Quaeritur Aegistus quare sit factus adulter?","lang_fastText":"no","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.560999870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8001,"date":1663,"orig":"In promptu cauſa eſt; deſidioſus erat.","norm":"In promptu causa est; desidiosus erat.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":6.43209981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8002,"date":1663,"orig":"Frageſt du/ warumb der Ægiſtus ſey ein Ehebrecher worden?","norm":"Fragest du / warum der Aegistus sei ein Ehebrecher worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.088500022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8003,"date":1663,"orig":"Die Urſache iſt dieſe/ er war ein Muͤſſiggaͤnger uñ ein Faullentzer.","norm":"Die Ursache ist diese / er war ein Müßiggänger und ein Faulenzer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.271599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8004,"date":1663,"orig":"Fragſtu was den Koͤnig David dazu bracht habe/ daß ihm offt die Thraͤnen ſo haͤuffig die Backen herab floſſen/ daß er ſein koͤnigliches Bette davon naß machte? Pſal.","norm":"Fragst was den König David dazu brachte habe / dass ihm oft die Tränen so häufig die Backen herab flossen / dass er sein königliches Bette davon nass machte? Psal.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.848800182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8005,"date":1663,"orig":"6. Daß er krum und ſehr gebuͤckt gieng/ und den gantzen Tag traurig war?","norm":"6. Dass er krumm und sehr gebückt ging / und den ganzen Tag traurig war?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.836299896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8006,"date":1663,"orig":"Daß er unterweilens ſeinẽ purpur Mantel/ ſein Scepter uñ Kron weglegte/ ſeine koͤn.","norm":"Dass er Unterweilens seinen purpur Mantel / sein Zepter und Krone weglegte / seine kön.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.09060001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8007,"date":1663,"orig":"Tafe ungedecket ließ/ uñ deß Nachts kein ander Bette begehꝛte als die haꝛte Erde?","norm":"Taffe ungedeckt ließ / und des Nachts kein ander Bette begehrte als die harte Erde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.595200061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8008,"date":1663,"orig":"2. Sam. 12. Moꝛd und Ehebruch brachte ihn dazu.","norm":"2. Sam. 12. Mord und Ehebruch brachte ihn dazu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.335100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8009,"date":1663,"orig":"Was brachte ihn aber zu Mord und Ehebruch?","norm":"Was brachte ihn aber zu Mord und Ehebruch?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.188099861145019} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8010,"date":1663,"orig":"Der Muͤſſiggang.","norm":"Der Müßiggang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"jv","lang_cld3":"vi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.271999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8011,"date":1663,"orig":"Dann er zog damals nicht in Perſon zu Felde/ ſondern wolte ihm gute Tage machen/ ſchlaffen/ ſpatzieren und zum Fenſter hinauß gucken.","norm":"Dann er zog damals nicht in Person zu Felde / sondern wollte ihm gute Tage machen / schlafen / spazieren und zum Fenster hinausgucken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.623499870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8012,"date":1663,"orig":"Otia ſi tollas, periere cupidinis arcus.","norm":"Otia sie tollas, periere cupidinis arcus.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.4039998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8013,"date":1663,"orig":"Wann mancher leichtfertiger Menſch arbeitete/ und nicht muͤſſig gienge/ ſo wuͤrde ihm der Kuͤtzel und der Vorwitz leicht vergehen.","norm":"Wann mancher leichtfertiger Mensch arbeitete / und nicht müßig ginge / so würde ihm der Kitzel und der Vorwitz leicht vergehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.346799850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8014,"date":1663,"orig":"Haͤtte Potiphars Weib etwas zu thun und zu arbeiten gehabt/ ſie haͤtte den Joſeph vielleicht gehen laſſen/ wo er hingieng/ uñ haͤtte ihre unkeuſche Augen nicht auff ihn geworffen.","norm":"Hätte Potiphars Weib etwas zu tun und zu arbeiten gehabt / sie hätte den Joseph vielleicht gehen lassen / wo er hingieng / und hätte ihre unkeusche Augen nicht auf ihn geworfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.761499881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8015,"date":1663,"orig":"Jch kan mich nicht gnugſam verwundern uͤber die vielfaͤltigen Luͤgen/ die offtmals in dieſer Stadt erzehlet werden/ mit ſolchen Umbſtaͤnden/ daß einer ſchweren ſolte/ die Leute haͤtten es mit Augen geſehen.","norm":"Ich kann mich nicht genugsam verwundern über die vielfältigen Lügen / die oftmals in dieser Stadt erzählt werden / mit solchen Umständen / dass einer schweren sollte / die Leute hätten es mit Augen gesehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.255899906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8016,"date":1663,"orig":"Wann man aber eigentlich nachfraget/ ſo iſt es erſtuncken und erlogen.","norm":"Wann man aber eigentlich nachfraget / so ist es erstunken und erlogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.375500202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8017,"date":1663,"orig":"Und das kommet gemeiniglich her von den Muͤſſiggaͤngern/ von den Pflaſtertrettern/ von den muͤſſigen Ammen/ von den muͤſſigen Kinderwaͤrterinnen oder Wartsfrauen/ von den Schnackſchweſtern.","norm":"Und das kommet gemeiniglich her von den Müßiggängern / von den Pflastertretern / von den müßigen Ammen / von den müßigen Kinderwärterinnen oder Wartsfrauen / von den Schnackschwestern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.787300109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8018,"date":1663,"orig":"Dann wann ſie zuſammen kommen/ ſo wollen ſie etwas zu reden haben.","norm":"Dann wann sie zusammen kommen / so wollen sie etwas zu reden haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.152100086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8019,"date":1663,"orig":"Wer nun viel reden wil/ der muß entweder viel wiſſen/ oder viel luͤgen.","norm":"Wer nun viel reden will / der muss entweder viel wissen / oder viel lügen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.601099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8020,"date":1663,"orig":"Wann ſolche Leute arbeiteten/ und thaͤten was ihnen Gott befohlen hat/ ſie wuͤrden anderer Leute wol vergeſſen.","norm":"Wann solche Leute arbeiteten / und täten was ihnen Gott befohlen hat / sie würden anderer Leute wohl vergessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.040299892425537} 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inveniat.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.6479997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8024,"date":1663,"orig":"Das iſt: Siehe/ daß du allzeit etwas thuſt/ damit dich der Teuffel nicht muͤſſig finde.","norm":"Das ist: Siehe / dass du allzeit etwas tust / damit dich der Teufel nicht müßig finde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.101600170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8025,"date":1663,"orig":"Der Teuffel ficht uns vielmehr an/ wann wir muͤſſig gehen/ als wenn wir arbeiten.","norm":"Der Teufel ficht uns vielmehr an / wann wir müßig gehen / als wenn wir arbeiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.253699779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8026,"date":1663,"orig":"Das erfahren wir offtmals/ wenn wir im Bette ligen und nicht ſchlaffen koͤnnen.","norm":"Das erfahren wir oftmals / wenn wir im Bette liegen und nicht schlafen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.471099853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8027,"date":1663,"orig":"Muͤſſige Leut hoͤren den Eingebungen deß Teuffels fleiſſig zu/ und dencken ihm nach.","norm":"Müssige Leute hören den Eingebungen des Teufels fleißig zu / und denken ihm nach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.078000068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8028,"date":1663,"orig":"Das koͤnnen die Arbeitſamen nicht thun.","norm":"Das können die Arbeitsamen nicht tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.219799995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8029,"date":1663,"orig":"Drumb wenn der Teuffel einen Menſchen verfuͤhren will/ ſo ziehet er ihn von der Arbeit/ und uͤberredet ihn/ er koͤnne und duͤrffe nicht arbeiten.","norm":"Darum wenn der Teufel einen Menschen verführen will / so ziehet er ihn von der Arbeit / und überredet ihn / er könne und dürfe nicht arbeiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.940999984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8030,"date":1663,"orig":"Da hat nun der Teuffel ein groſſes gewonnen/ wenn ein ſolcher muͤſſiger Menſch ſitzet/ und ſeinem Einblaſen zuhoͤret.","norm":"Da hat nun der Teufel ein großes gewonnen / wenn ein solcher müßiger Mensch sitzet / und seinem Einblasen zuhöret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.244699954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8031,"date":1663,"orig":"Gott hat wol gewuſt/ daß uns der Muͤſſigang nicht nuͤtze/ ſondern ſchaͤdlich ſey/ darumb hat Er geboten/ ſechs Tage in der Wochen zu arbeiten/ und nur einen Tag zu feyern.","norm":"Gott hat wohl gewusst / dass uns der Müssigang nicht nütze / sondern schädlich sei / darum hat er geboten / sechs Tage in der Wochen zu arbeiten / und nur einen Tag zu feiern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.2982001304626465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8032,"date":1663,"orig":"Hoͤret ihr Regenten/ werdet ihr die Muͤſſiggaͤnger abſchaffen/ ſo werden viel Laſter abgeſchaffet werden.","norm":"Höret ihr Regenten / werdet ihr die Müßiggänger abschaffen / so werden viel Laster abgeschafft werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.393099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8033,"date":1663,"orig":"Jhr koͤnnet es vor Gott am Juͤngſten Tage nicht verantworten/ wenn ihr muthwillige Knechte und Maͤgde/ welche Herrn und Frauẽ nicht ein gut Wort geben/ ſondern ihnen eigene Kammern mieten/ und ihre eigene Herren ſeyn wollen/ unter euer Bottmaͤſſigkeit leydet/ und ihnen Schutz und Schirm goͤnnet.","norm":"Ihr könnet es vor Gott am jüngsten Tage nicht verantworten / wenn ihr mutwillige Knechte und Mägde / welche Herrn und Frauen nicht ein gut Wort geben / sondern ihnen eigene Kammern mieten / und ihre eigene Herren sein wollen / unter euer Botmäßigkeit leidet / und ihnen Schutz und Schirm gönnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.838799953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8034,"date":1663,"orig":"Und ihr gottloſe Knechte und Maͤgde/ die ihr deß Segen Gottes und der wolfeilen Zeit mißbrauchet/ und dencket/ das Brodt ſey itzo gut kauff/ ihr werdet erfahren/ daß einmal der Tag kommen werde/ da euch der Brodtkorb wird hoch genug gehenget werden.","norm":"Und ihr gottlose Knechte und Mägde / die ihr des Segen Gottes und der wohlfeilen Zeit missbrauchet / und denket / das Brot sei jetzt gut Kauf / ihr werdet erfahren / dass einmal der Tag kommen werde / da euch der Brotkorb wird hoch genug gehängt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.139200210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8035,"date":1663,"orig":"Gott wird euch ſeinen Segen entziehen/ und dagegen den Fluch und alles Ungluͤck uͤber den Hals ſchicken.","norm":"Gott wird euch seinen Segen entziehen / und dagegen den Fluch und alles Unglück über den Hals schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.948400020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8036,"date":1663,"orig":"Salomo ſaget Prov. 18. Wer Muͤſſiggang nachgehet/ wird Armut genug haben.","norm":"Salomo sagt Prov. 18. Wer Müßiggang nachgehet / wird Armut genug haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.290599822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8037,"date":1663,"orig":"Wann manche faule Magd der Hafer ſticht/ und ſie die guten Tage/ welche ſie bey Herrn und Frauen hat/ nicht laͤnger ertragen kan/ ſo haͤnget ſie ſich an einen Tuͤgenichts/ an einen ſolchen Muͤſſiggaͤnger.","norm":"Wann manche faule Magd der Hafer sticht / und sie die guten Tage / welche sie bei Herrn und Frauen hat / nicht länger ertragen kann / so hänget sie sich an einen Tügenichts / an einen solchen Müßiggänger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8541998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8038,"date":1663,"orig":"Da kommen denn ein hauffen Bettelkinder/ die ſol man auß dem Gotteskaſten ernehren.","norm":"Da kommen denn ein Haufen Bettelkinder / die soll man aus dem Gotteskasten ernähren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5395002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8039,"date":1663,"orig":"O haͤtte denn ein ſolcher hoffaͤrtiger und muthwilliger Sack auff einen Sontage zu freſſen/ was ſie zuvor auff einen Werckeltag nicht hat eſſen wollen/ was ſie ſo liederlich verſchwendet/ was ſie muthwillig hat verderben laſſen/ oder auff den Goßſtein geſchuͤttet.","norm":"O hätte denn ein solcher hoffärtiger und mutwilliger Sack auf einen Sonntage zu fressen / was sie zuvor auf einen Werkeltag nicht hat essen wollen / was sie so liederlich verschwendet / was sie mutwillig hat verderben lassen / oder auf den Goßstein geschüttet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.739999771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8040,"date":1663,"orig":"Aber es geſchiehet dir recht/ du haͤtteſt in deiner Jugend arbeiten/ deinen Herrn und Frauen treu ſeyn ſollen/ ſo wuͤrden ſich auch nun Leute finden/ die dir die Hand boͤten.","norm":"Aber es geschieht dir recht / du hättest in deiner Jugend arbeiten / deinen Herrn und Frauen treu sein sollen / so würden sich auch nun Leute finden / die dir die Hand böten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.634799957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8041,"date":1663,"orig":"Da du aber zuvor deines Herrn Brodt in Muthwillen und Muͤſſiggang geſſen haſt/ ſo friß nun das Bettelbrodt.","norm":"Da du aber zuvor deines Herrn Brot in Mutwillen und Müßiggang gegessen hast / so friss nun das Bettelbrot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.424600124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8042,"date":1663,"orig":"Alſo muß es allen muthwilligen Muͤſſiggaͤngern ergehen.","norm":"Also muss es allen mutwilligen Müßiggängern ergehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.2718000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8043,"date":1663,"orig":"Salomo ſagt:","norm":"Salomo sagt:","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"ru","lang_de":0,"norm_lmscore":5.23960018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8044,"date":1663,"orig":"Wer Muͤſſiggang liebet/ wird Armut genug haben.","norm":"Wer Müßiggang liebet / wird Armut genug haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.881100177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8045,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß einsmals eine Heuſchrecke den gantzen Sommer uͤber gepfiffen habe/ im Winter aber ſey ſie zu der Ameiſen kommen/ und habe gebeten/ ſie wolle ihr etwas von ihrem Vorrath mittheilen; Die Ameiſe aber habe es ihr abgeſchlagen/ und geſagt:","norm":"Mann sagt / dass einsmals eine Heuschrecke den ganzen Sommer über gepfiffen habe / im Winter aber sei sie zu der Ameisen kommen / und habe gebeten / sie wolle ihr etwas von ihrem Vorrat mitteilen; die Ameise aber habe es ihr abgeschlagen / und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.435699939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8046,"date":1663,"orig":"Warumb haſt du nicht im Sommer eben ſo wol geſamlet/ als ich/ ſo haͤtteſt du im Winter auch etwas zu freſſen.","norm":"Warum hast du nicht im Sommer eben so wohl gesammelt / als ich / so hättest du im Winter auch etwas zu fressen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.990699768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8047,"date":1663,"orig":"Haſt du im Sommer gepfiffen/ ſo tantze nun im Winter.","norm":"Hast du im Sommer gepfiffen / so tanze nun im Winter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.009500026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8048,"date":1663,"orig":"Jch kan nicht ſehen/ wie man mit gutem Gewiſſen/ Teſtament-Gelder theilen koͤnne unter ſolche Muͤſſiggaͤnger/ welche in der Jugend kein gut haben thun wollen/ und ſich muthwillig in Armut geſtuͤrtzet haben.","norm":"Ich kann nicht sehen / wie man mit gutem Gewissen / Testament-Gelder teilen könne unter solche Müßiggänger / welche in der Jugend kein gut haben tun wollen / und sich mutwillig in Armut gestürzt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.16480016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8049,"date":1663,"orig":"Martialís ſaget/ daß das ein koͤſtlich Ding ſey: res non parta labore, ſed relicta.","norm":"Martialis sagt / dass das ein köstlich Ding sei: res non parta labore, sed relicta.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"fo","lang_cld3":"gl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.525700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8050,"date":1663,"orig":"Ein Gut/ das einer ererbt/ oder auß ehrlicher Leute Teſtament bekommen habe/ darumb man nicht viel gearbeitet/ das einem nicht ſauer worden ſey Aber die heilige Schrifft lobet und ruͤhmet die Guͤter/ welche wir durch Muͤhe und Arbeit erworben.","norm":"Ein Gut / das einer ererbt / oder aus ehrlicher Leute Testament bekommen habe / darum man nicht viel gearbeitet / das einem nicht sauer worden sei Aber die heilige Schrift lobet und rühmet die Güter / welche wir durch Mühe und Arbeit erworben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.229499816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8051,"date":1663,"orig":"Der Menſch ſol ſich nehren ſeiner Haͤnde Arbeit.","norm":"Der Mensch soll sich nähren seiner Hände Arbeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.501800060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8052,"date":1663,"orig":"Deine eigene/ und nicht eine frembde Hand dich nehren ſol/ und Gott ſagt dazu:","norm":"Deine eigene / und nicht eine fremde Hand dich nähren soll / und Gott sagt dazu:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.190000057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8053,"date":1663,"orig":"Wol dir/ du haſt es gut.","norm":"Wohl dir / du hast es gut.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"oc","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.003900051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8054,"date":1663,"orig":"Buchard von Gramm/ weiland Fuͤrſtl. Stadthalter zu Marpurg/ iſt ein alter Teutſcher Edelmann geweſen/ welcher mit der Grammatic eben nicht uͤberfluͤſſig den Kopff zerbrochen/ ſondern ſein lebendiges groſſes ingenium in vielen hoͤhern Dingen em ployret, und hat ſeinem Fuͤrſten und dem gantzen Lande alſo vorgeſtanden/ daß ſein Gedaͤchtnuͤs bey den Nachkommen iſt geſegnet blieben.","norm":"Buchard von Gramm / weiland Fürstl. Statthalter zu Marpurg / ist ein alter Deutscher Edelmann gewesen / welcher mit der Grammatik eben nicht überflüssig den Kopf zerbrochen / sondern sein lebendiges großes ingenium in vielen höheren Dingen em ployret, und hat seinem Fürsten und dem ganzen Lande also vorgestanden / dass sein Gedächtnis bei den Nachkommen ist gesegnet blieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.635900020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8055,"date":1663,"orig":"Dieſer hat den Muͤſſiggang durchauß nicht leyden koͤnnen.","norm":"Dieser hat den Müßiggang durchaus nicht leiden können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.125400066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8056,"date":1663,"orig":"Nun iſt zu Marpurg auff dem Marckte ein Ort/ welcher der Cavat genennet wird/ da gemeiniglich faule Buͤrger und Handwercksleute ſtehen/ und ſehen/ was auff dem Marckte fuͤrgehe.","norm":"Nun ist zu Marpurg auf dem Markte ein Ort / welcher der Cavat genannt wird / da gemeiniglich faule Bürger und Handwerksleute stehen / und sehen / was auf dem Markte Vorgehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.402699947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8057,"date":1663,"orig":"Wann nun nichts zu thun oder zu ſehen iſt/ ſo ſtehen ſie etwa und wetzen ihre Meſſer an denſelben Quaterſteinen.","norm":"Wann nun nichts zu tun oder zu sehen ist / so stehen sie etwa und wetzen ihre Messer an denselben Quadersteinen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.31790018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8058,"date":1663,"orig":"Einsmals iſt Burchard von Gramm fuͤruͤber gangen/ hatte einen ſolchen Muͤſſiggaͤnger geſehen/ und geſagt:","norm":"Einsmals ist Burchard von Gramm vorübergegangen / hatte einen solchen Müßiggänger gesehen / und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.116000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8059,"date":1663,"orig":"Was machſt du da?","norm":"Was machst du da?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":1.464300036430358} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8060,"date":1663,"orig":"Der Muͤſſiggaͤnger hatte geantwortet:","norm":"Der Müßiggänger hatte geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.361899852752685} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8061,"date":1663,"orig":"Herr Stadthalter ich wetze mein Meſſer.","norm":"Herr Statthalter ich wetze mein Messer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.064499855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8062,"date":1663,"orig":"Der Stadthalter hatte geſagt?","norm":"Der Statthalter hatte gesagt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.917300224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8063,"date":1663,"orig":"Haſt du ſonſt nichts mehr zu thun?","norm":"Hast du sonst nichts mehr zu tun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.167200088500976} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8064,"date":1663,"orig":"So komm mit mir nach Hauſe/ ich wil dir etwas zu thun machen.","norm":"So komme mit mir nach Hause / ich will dir etwas zu tun machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.078199863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8065,"date":1663,"orig":"Und als er den Muͤſſiggaͤnger in ſein Hauß bracht/ hatte er zu ihm geſagt:","norm":"Und als er den Müßiggänger in sein Haus brachte / hatte er zu ihm gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.8117001056671143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8066,"date":1663,"orig":"Da ligt ein Wagen Holtz/ den haue klein.","norm":"Da liegt ein Wagen Holz / den haue klein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.555200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8067,"date":1663,"orig":"Jch wil dir den Lohn geben/ der einem Holtzhauer gebuͤhret.","norm":"Ich will dir den Lohn geben / der einem Holzhauer gebühret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.348400115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8068,"date":1663,"orig":"Jch glaube daß die Kutſcher in dieſer Stadt auch ein ſolchen Burchard von Gramm noͤthig haben/ der ihren Herren rathe/ daß/ wann ſie fuͤr der Thuͤr ſtehen/ und die fuͤruͤber gehende Maͤgde beſchauen/ ſie dieſelbe zum Holtzhauen antreiben/ und den Holtzhauer Lohn erſparen/ und dieſe muͤſſige Hengſtwarter zur Arbeit antreibe/ und nicht wie jener das Meſſer/ alſo auch dieſe den Ruͤcken an ihrer Herren Haußthuͤr wetzen laſſen.","norm":"Ich glaube dass die Kutscher in dieser Stadt auch ein solchen Burchard von Gramm nötig haben / der ihren Herren rate / dass / wann sie für der Tür stehen / und die vorüber gehende Mägde beschauen / sie dieselbe zum Holzhauen antreiben / und den Holzhauer Lohn ersparen / und diese müßige Hengstwarter zur Arbeit antreibe / und nicht wie jener das Messer / also auch diese den Rücken an ihrer Herren Haustür wetzen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.061399936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8069,"date":1663,"orig":"Plutarchus ſchreibet in vita Solonis, daß Draco ein Geſetz gegeben habe/ daß man die Muͤſſigganger toͤdten ſolle.","norm":"Plutarchus schreibet in vita Solonis, dass Draco ein Gesetz gegeben habe / dass man die Müßiggange töten solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.866199970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8070,"date":1663,"orig":"Und vom Solone ſaget man/ daß er ein Geſetz gegeben habe/ daß die Obrigkeit Jaͤhrlich einen jeden in der Stadt ſolle vor ſich fordern/ und fragen/ was ſein Einkommen und Vermoͤgen ſey/ woher er ſich und die Seinigen ernehre/ und wann man befinde/ daß er dem Muͤſſiggange ergeben ſey/ ſo ſolle man ihn auß der Stadt jagen.","norm":"Und vom Solone sagt man / dass er ein Gesetz gegeben habe / dass die Obrigkeit jährlich einen jeden in der Stadt solle vor sich fordern / und fragen / was sein Einkommen und Vermögen sei / woher er sich und die Seinigen ernähre / und wann man befinde / dass er dem Müßiggange ergeben sei / so solle man ihn aus der Stadt jagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.033199787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8071,"date":1663,"orig":"Hat das die Heydniſche Obrigkeit gethan/ wie vielmehr ſolte es unſere Chriſtliche Obrigkeit thun/ und keinen Muͤſſiggang in der Gemeine leyden; Dieweil ſie wiſſen daß Muͤſſiggang von Gott verboten ſey/ und zu einer jeden Suͤnde Urſach und Anlaß gebe.","norm":"Hat das die heidnische Obrigkeit getan / wie vielmehr sollte es unsere christliche Obrigkeit tun / und keinen Müßiggang in der Gemeine leiden; Dieweil sie wissen dass Müßiggang von Gott verboten sei / und zu einer jeden Sünde Ursache und Anlass gebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.306700229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8072,"date":1663,"orig":"Und deßwegen ſolte man auch keine Bettler leyden/ welche noch arbeiten koͤnnen.","norm":"Und deswegen sollte man auch keine Bettler leiden / welche noch arbeiten können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.534299850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8073,"date":1663,"orig":"Denn die nehmen den rechten nothleidenden/ unvermoͤgenden Armen das Brodt vor dem Maul weg/ und gehen offtmals unter und neben ihrem betteln grobe und abſcheuliche Suͤnden vor/ als Morden/ Brennen/ Diebſtal und dergleichen.","norm":"Denn die nehmen den rechten notleidenden / unvermögenden Armen das Brot vor dem Maul weg / und gehen oftmals unter und neben ihrem betteln grobe und abscheuliche Sünden vor / als Morden / Brennen / Diebstahl und dergleichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.13539981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8074,"date":1663,"orig":"Man ſolte nicht einem jeden der gebrechlich iſt am Leib/ vergoͤnnen zu betteln.","norm":"Man sollte nicht einem jeden der gebrechlich ist am Leib / vergönnen zu betteln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.412300109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8075,"date":1663,"orig":"Dann da ſind viel Taube und Stumme/ welche ſtarck von Leib und zur Arbeit geſchickt ſind.","norm":"Dann da sind viel Taube und Stumme / welche stark von Leib und zur Arbeit geschickt sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.751500129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8076,"date":1663,"orig":"Es ſind viel Lahme/ welche dennoch ſitzen/ und ein Handwerck lernen koͤnnen.","norm":"Es sind viel Lahme / welche dennoch sitzen / und ein Handwerk lernen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.300899982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8077,"date":1663,"orig":"Da ſind viel Blinde/ welche ſehr lehrhafftig ſind/ und zu etzlichen Geſchaͤfften koͤnnen gebraucht werden.","norm":"Da sind viel Blinde / welche sehr lehrhafftig sind / und zu etlichen Geschäften können gebraucht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.45419979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8078,"date":1663,"orig":"Es iſt fuͤr wenig Jahren ein Magiſter zu Koͤnigsberg in Preuſſen geweſen/ welcher nicht allein wol ſtudirt hat/ ſondern iſt faſt in allen Muſicaliſchen Jnſtrumenten geuͤbt geweſen/ und hat dieſelbige ſelbſt machen koͤnnen/ alſo daß er es andern beruͤhmten Meiſtern weit zuvor gethan.","norm":"Es ist für wenig Jahren ein Magister zu Königsberg in Preußen gewesen / welcher nicht allein wohl studiert hat / sondern ist fast in allen musikalischen Instrumenten geübt gewesen / und hat dieselbige selbst machen können / also dass er es anderen berühmten Meistern weit zuvor getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.164100170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8079,"date":1663,"orig":"Wann itzo alle Kirchgeſchworne und Vorſteher der Armenhaͤuſer zugegen weren/ wolte ich ihnen zu Gemuͤthe fuͤhren/ was ihr Ampt fuͤr ein hohes und ſchweres Ampt ſey/ und wolte ſagen ex Act. 7. Jhr Maͤnner eines guten Geruͤchtes/ ihr Maͤnner voll heiligen Geiſtes und Weißheit/ ich bitte und ermahne euch/ daß wenn ihr arme Eltern wiſſet/ die viel Kinder haben/ ihr wollet ſie ermahnen/ daß ſie die Kinder den Leuten laſſen dienen/ und wenn ſie es nicht thun wollen/ ſo gebet ihnen die Allmoſen nicht/ oder ihr werdet euch theilhafftig machen der Laſter/ welche auß ſolcher armer Kinder Muͤſſiggange herkommen/ und wird euch dermaleinſt ſchwer zu verantworten ſeyn.","norm":"Wann jetzt alle Kirchgeschworene und Vorsteher der Armenhäuser zugegen wären / wollte ich ihnen zu Gemüte führen / was ihr Amt für ein hohes und schweres Amt sei / und wollte sagen ex Act. 7. Ihr Männer eines guten Gerüchtes / ihr Männer voll heiligen Geistes und Weisheit / ich bitte und ermahne euch / dass wenn ihr arme Eltern wisset / die viel Kinder haben / ihr wollet sie ermahnen / dass sie die Kinder den Leuten lassen dienen / und wenn sie es nicht tun wollen / so Gebet ihnen die Almosen nicht / oder ihr werdet euch teilhaftig machen der Laster / welche aus solcher armer Kinder Müßiggange herkommen / und wird euch dermaleinst schwer zu verantworten sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.495200157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8080,"date":1663,"orig":"Das iſt der erſte Teuffel/ der heutiges Tages Knechte und Maͤgde regieret/ der ihnen die Suͤſſigkeit deß Muͤſſiggangs ein bildet/ daß ſie nicht dienen wollen.","norm":"Das ist der erste Teufel / der heutiges Tages Knechte und Mägde regieret / der ihnen die Süßigkeit des Müssiggangs ein bildet / dass sie nicht dienen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9893999099731445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8081,"date":1663,"orig":"Der ander Teuffel.","norm":"Der ander Teufel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.83650016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8082,"date":1663,"orig":"WAnn nun die Obrigkeit oder die Eltern dieſem erſten Teuffel widerſtehen/ und ihre Unterthanen und Kinder zwingen daß ſie dienen muͤſſen/ ſo kommet der ander Teuffel/ und uͤberredet ſie/ daß ſie nicht frommen und gottsfuͤrchtigen/ ſondern vielmehr gottloſen Herren dienen ſollen.","norm":"Wann nun die Obrigkeit oder die Eltern diesem ersten Teufel widerstehen / und ihre Untertanen und Kinder zwingen dass sie dienen müssen / so kommet der ander Teufel / und überredet sie / dass sie nicht frommen und gottesfürchtigen / sondern vielmehr gottlosen Herren dienen sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.11840009689331} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8083,"date":1663,"orig":"Dann bey den Gottloſen haben ſie mehr Lohn/ mehr Trinckgeld/ beſſer Eſſen und Trincken/ da halte man immer Gaſterey/ da gebe es gute Compagni von Manns- und Weibesperſonen/ da gehet alles luſtig her/ da tantze man/ da ſinge man/ da ſpringe man/ da fahre man ſpatzieren/ da duͤrffe man thun und reden was man wolle.","norm":"Dann bei den Gottlosen haben sie mehr Lohn / mehr Trinkgeld / besser Essen und trinken / da halte man immer Gasterey / da gebe es gute Compagnie von Manns- und Weibespersonen / da geht alles lustig her / da tanze man / da singe man / da springe man / da fahre man spazieren / da dürfe man tun und reden was man wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.418499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8084,"date":1663,"orig":"Aber bey den frommen und gottsfuͤrchtigen ſey es gar zu ſtill/ da muͤſſe man ſich eingezogen halten in Worten und Wercken; Da muͤſſe man immer auff den Sontage zu Hauſe bleiben/ da duͤrffe man zu keiner luſtigen Compagni gehen.","norm":"Aber bei den frommen und gottesfürchtigen sei es gar zu still / da müsse man sich eingezogen halten in Worten und Werken; da müsse man immer auf den Sonntage zu Hause bleiben / da dürfe man zu keiner lustigen Compagnie gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.229300022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8085,"date":1663,"orig":"Summa/ da ſey es ein recht Moͤnchiſch und Nonniſch Leben.","norm":"Summa / da sei es ein recht Mönchisch und Nonnisch Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.101699829101562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8086,"date":1663,"orig":"Da muͤſſe man bald in der Bibel leſen/ da ſolle man ſingen und beten/ den Catechiſmum lernen/ da ſolle man ſagen/ was man auß der Predigt behalten habe/ da muͤſſe man thun/ als ob man in einem Kloſter ſey/ uñ werde ſeiner jungen Tage nicht froh.","norm":"Da müsse man bald in der Bibel lesen / da solle man singen und beten / den Catechismum lernen / da solle man sagen / was man aus der Predigt behalten habe / da müsse man tun / als ob man in einem Kloster sei / und werde seiner jungen Tage nicht froh.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.139100074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8087,"date":1663,"orig":"Aber ihr unverſtaͤndige Knechte und Maͤgde huͤtet euch fuͤr dieſem Teuffel/ wenn euch eure zeitliche und ewige Wolfahrt lieb iſt.","norm":"Aber ihr unverständige Knechte und Mägde hütet euch für diesem Teufel / wenn euch eure zeitliche und ewige Wohlfahrt lieb ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.872000217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8088,"date":1663,"orig":"Bedencket/ was es euch vor Schaden bringe/ wenn ihr gottloſen Herren und Frauen dienet/ und was ihr vor Nutz davon habet/ wenn ihr frommen Leuten dienet.","norm":"Bedenket / was es euch vor Schaden bringe / wenn ihr gottlosen Herren und Frauen dient / und was ihr vor Nutz davon habet / wenn ihr frommen Leuten dient.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.590799808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8089,"date":1663,"orig":"Es bezeuget die heilige Schrifft/ und es bekennen es auch die Heyden in ihren Buͤchern/ daß man bey frommen Leuten/ Froͤmmigkeit/ Gottesfurcht/ Tugend und Erbarkeit/ bey den Gottloſen aber Suͤnde/ Schande und Laſter lerne.","norm":"Es bezeuget die heilige Schrift / und es bekennen es auch die Heiden in ihren Büchern / dass man bei frommen Leuten / Frömmigkeit / Gottesfurcht / Tugend und Ehrbarkeit / bei den Gottlosen aber Sünde / Schande und Laster lerne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.26170015335083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8090,"date":1663,"orig":"Wer mit Weiſen umbgehet/ der wird weiſe/ wer aber der Narren Geſell iſt/ der wird Ungluͤck haben/ Prov. 12. Wiſſet ihr nicht/ daß ein wenig Sauerteig den gantzen Teig verſaͤuret/ ſaget Paulus 1. Cor. 15. und Gen. 6. leſen wir/ daß die Kinder Gottes/ das iſt die Kinder der Patriarchen und Ertz- Vaͤter/ haben nach den Toͤchtern der Menſchen/ das iſt/ nach den Nachkoͤmmlingen Cains gefreyet/ und ſich zu ihnen geſellet und genommen/ welche ſie gewolt haben.","norm":"Wer mit Weisen umgehet / der wird weise / wer aber der Narren Gesell ist / der wird Unglück haben / Prov . 12. Wisset ihr nicht / dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig versäuert / sagt Paulus 1. Cor . 15. und Gen . 6. lesen wir / dass die Kinder Gottes / das ist die Kinder der Patriarchen und Ertz-Väter / haben nach den Töchtern der Menschen / das ist / nach den Nachkömmlingen Zains gefreit / und sich zu ihnen gesellet und genommen / welche sie gewollt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.543900012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8091,"date":1663,"orig":"Von denſelbigen haben ſie Abgoͤtterey und ein gottloſes Weſen gelernet/ welches Gott zur Suͤndflut verurſachet hat.","norm":"Von denselbigen haben sie Abgötterei und ein gottloses Wesen gelernt / welches Gott zur Sündflut verursachet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.066500186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8092,"date":1663,"orig":"Seneca ſagt:","norm":"Seneca sagt:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"ru","lang_de":0,"norm_lmscore":3.82229995727539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8093,"date":1663,"orig":"Sumuntur à converſantibus mores.","norm":"Sumuntur à conversantibus mores.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.316500186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8094,"date":1663,"orig":"Einer lernet die Sitten derer/ mit welchen er umbgehet.","norm":"Einer lernet die Sitten derer / mit welchen er umgehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.692800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8095,"date":1663,"orig":"Wann man mit gottloſen Leuten umbgehet/ und ſchon offtmals meynet/ man wolle ſich fuͤr ihren Laſtern huͤten/ ſo geſchiehet es doch/ daß wenn man ſolche Dinge taͤglich ſiehet/ man derſelben allgemach gewohnet/ biß man es endlich ſelbſt thut.","norm":"Wann man mit gottlosen Leuten umgehet / und schon oftmals meinet / man wolle sich für ihren Lastern hüten / so geschieht es doch / dass wenn man solche Dinge täglich sieht / man derselben allgemach gewohnt / bis man es endlich selbst tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9909000396728525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8096,"date":1663,"orig":"Nach der That faͤllet man auß einer Suͤnde in die andere/ auß der Suͤnde in Verzweifflung/ auß der Verzweiflung ins ewige Verdamnus.","norm":"Nach der Tat fället man aus einer Sünde in die andere / aus der Sünde in Verzweiflung / aus der Verzweiflung ins ewige Verdammnis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.870300054550171} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8097,"date":1663,"orig":"Bey den gottloſen Herren und Frauen ſiehet das Geſinde kein gut Exempel/ dadurch ſie erbauet wuͤrden in der Gottſeligkeit uñ Erbarkeit.","norm":"Bei den gottlosen Herren und Frauen sieht das Gesinde kein gut Exempel / dadurch sie erbauet würden in der Gottseligkeit und Ehrbarkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.111700057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8098,"date":1663,"orig":"Wie oft geſchiehet es an denen Orten/ da man taͤglich friſt und ſaͤufft/ daß einer ehrlichen Mutterkind umb ihren Ehrenkrantz bracht wird/ entweder durch die muthwilligen Knechte oder durch frembde Gaͤſte?","norm":"Wie oft geschieht es an denen Orten / da man täglich frisst und säuft / dass einer ehrlichen Mutterkind um ihren Ehrenkranz brachte wird / entweder durch die mutwilligen Knechte oder durch fremde Gäste?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.421199798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8099,"date":1663,"orig":"Aber bey gottſeligen/ ſtillen und eingezogenen Herren und Frauen/ kan das Geſinde in der Gottesfurcht und Erbarkeit erbauet und erhalten/ und endlich zur Seligkeit gebracht werden.","norm":"Aber bei gottseligen / stillen und eingezogenen Herren und Frauen / kann das Gesinde in der Gottesfurcht und Ehrbarkeit erbauet und erhalten / und endlich zur Seligkeit gebracht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4274001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8100,"date":1663,"orig":"Das ſolte ja allen Knechten und Maͤgden lieber ſeyn als viel tauſend Stuͤck Gold und Silber.","norm":"Das sollte ja allen Knechten und Mägden lieber sein als viel tausend Stück Gold und Silber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.137700080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8101,"date":1663,"orig":"Uber das ſo ſind bey den gottloſen Herren und Frauen eine groſſe Menge der Teuffel.","norm":"Über das so sind bei den gottlosen Herren und Frauen eine große Menge der Teufel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.356599807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8102,"date":1663,"orig":"Wer ſich nun zu ihnen in Dienſt begibt/ und weiß/ daß ſie gottloß ſind/ der begibt ſich muthwillig zum Teuffel/ und wird von demſelben zu allerley Ungluͤck deß Leibes und der Seelen gebracht.","norm":"Wer sich nun zu ihnen in Dienst begibt / und weiß / dass sie gottlos sind / der begibt sich mutwillig zum Teufel / und wird von demselben zu allerlei Unglück des Leibes und der Seelen gebracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.237899780273437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8103,"date":1663,"orig":"Aber bey den gottſeligen Herren und Frauen ſind die heiligen Engel/ welche ſie und ihre Kinder und Geſinde vor dem boͤſen Feinde ſchuͤtzen und beſchirmen/ wie den Propheten Eliſam und ſeinen Knecht.","norm":"Aber bei den gottseligen Herren und Frauen sind die heiligen Engel / welche sie und ihre Kinder und Gesinde vor dem bösen Feinde schützen und beschirmen / wie den Propheten Elisam und seinen Knecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.322400093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8104,"date":1663,"orig":"Der dritte Teufel.","norm":"Der dritte Teufel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5015997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8105,"date":1663,"orig":"WAnn nun Knechte und Maͤgde ſich reſolvirt haben/ frommen Herꝛen und Frauen zu dienen/ ſo kommet der dritte Teufel/ und macht ihnen dieſen Dienſt zu wieder/ und reitzet ſie an/ daß ſie nicht anziehen oder eintretten ſollen.","norm":"Wann nun Knechte und Mägde sich resolviert haben / frommen Herren und Frauen zu dienen / so kommet der dritte Teufel / und macht ihnen diesen Dienst zu wieder / und reizet sie an / dass sie nicht anziehen oder eintreten sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5543999671936035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8106,"date":1663,"orig":"Da ſchicket der Teufel etwa ein altes Weib/ und laͤſt ſagen:","norm":"Da schicket der Teufel etwa ein altes Weib / und lässt sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.470799922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8107,"date":1663,"orig":"Was wiltu da machen?","norm":"Was willst du da machen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":2.617700099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8108,"date":1663,"orig":"Jch weis einen beſſern Dienſt fuͤr dich.","norm":"Ich weiß einen besseren Dienst für 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gesund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.760900020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8110,"date":1663,"orig":"Allein ihr verlogene Knecht und Maͤgde/ ich will euch treulich gewarnet haben/ daß ihr euch dieſen Teufel nicht verfuͤhren laſſet.","norm":"Allein ihr verlogene Knecht und Mägde / ich will euch treulich gewarnt haben / dass ihr euch diesen Teufel nicht verführen lasst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.621699810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8111,"date":1663,"orig":"Dann das iſt treuloß/ unredlich und unchriſtlich gehandelt.","norm":"Dann das ist treulos / unredlich und unchristlich gehandelt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.762800216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8112,"date":1663,"orig":"Chriſten ſollen warhafftig ſeyn/ wie Gott der 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Rom. 3. Paulus ſaget 1. Cor. 1. und 1. Cor. 10.","norm":"Ps. 115. Rom. 3. Paulus sagt 1. Cor. 1. und 1. Cor. 10.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"zh","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.348199844360352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8114,"date":1663,"orig":"Daß Gott getreu ſey.","norm":"Dass Gott getreu sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.776000022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8115,"date":1663,"orig":"Der HErr Chriſtus ſelbſt nennet ſich die Warheit/ und der H. Geiſt wird ein Geiſt der Warheit genennet.","norm":"Der Herr Christus selbst nennt sich die Wahrheit / und der H. Geist wird ein Geist der Wahrheit genannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.667399883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8116,"date":1663,"orig":"Johan. 14.","norm":"Johan. 14.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"et","lang_cld3":"mn","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.125100135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8117,"date":1663,"orig":"Welche nun Gottes des himliſchen Vaters Kinder ſind/ die arten ihrem Vater nach und ſeynd warhafftige.","norm":"Welche nun Gottes des himmlischen Vaters Kinder sind / die arten ihrem Vater nach und sind wahrhaftige.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.719399929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8118,"date":1663,"orig":"Welche an Chriſtum glaͤuben/ die folgen und gehorchen dem HErꝛn Chriſto/ der die Warheit iſt/ welcher ſaget: Euer Wort ſey Ja/ Ja/ Nein/ Nein.","norm":"Welche an Christus glauben / die folgen und gehorchen dem Herrn Christo / der die Wahrheit ist / welcher sagt: Euer Wort sei Ja / Ja / Nein / Nein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.228899955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8119,"date":1663,"orig":"Welche den H. 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Geistes / Gal. 5.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.13670015335083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8120,"date":1663,"orig":"Solche Luͤgner ſind ein Greuel vor Gott/ und Gott pfleget ſie gewaltig zu ſtraffen.","norm":"Solche Lügner sind ein Gräuel vor Gott / und Gott pflegt sie gewaltig zu strafen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.781499862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8121,"date":1663,"orig":"Du bringeſt umb alle/ die Luͤgen reden/ ſagt David Pſ. 5.","norm":"Du bringest um alle / die Lügen reden / sagt David Ps. 5.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.316199779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8122,"date":1663,"orig":"Der HErꝛ Chriſtus nennet den Teufel einen Vater der Luͤgen.","norm":"Der Herr Christus nennt den Teufel einen Vater der Lügen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.033899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8123,"date":1663,"orig":"Drumb ſind alle Luͤgner des Teufels Kinder.","norm":"Darum sind alle Lügner des Teufels Kinder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.406599998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8124,"date":1663,"orig":"Nun gehoͤret den Kindern von rechtswegen das Erbtheil deß Vaters/ derohalben gehoͤret auch den Luͤgnern des Teufels Erbe/ das iſt die Hoͤlle uud das ewige Verdamniß.","norm":"Nun gehöret den Kindern von Rechts wegen das Erbteil des Vaters / derohalben gehöret auch den Lügnern des Teufels Erbe / das ist die Hölle und das ewige Verdammnis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.373600006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8125,"date":1663,"orig":"Apoc. 21. Stehet außdruͤcklich/ daß der Luͤgner Theil werde ſeyn in dem Pful/ welcher mit Schwefel und Feuer brennet/ welches iſt der ander Tod.","norm":"Apoc. 21. Steht ausdrücklich / dass der Lügner Teil werde sein in dem Pfuhl / welcher mit Schwefel und Feuer brennet / welches ist der ander Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.190800189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8126,"date":1663,"orig":"Solche Knechte und Maͤgde luͤgen nicht bloß und ſchlechter Dinge/ ſondern es geſchihet mit groſſem Schaden ihres Nechſten.","norm":"Solche Knechte und Mägde lügen nicht bloß und schlechter Dinge / sondern es geschehet mit großem Schaden ihres Nächsten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.164899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8127,"date":1663,"orig":"Dann der hat ſich auff ſie verlaſſen/ und unterdeſſen ander und beſſer Geſinde verſaͤumet.","norm":"Dann der hat sich auf sie verlassen / und unterdessen ander und besser Gesinde versäumet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.535099983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8128,"date":1663,"orig":"Da ſolte nun die Chriſtliche Obrigkeit ſolch muthwillig Geſinde zwingen/ daß ſie den Herꝛen/ welchen ſie Dienſt zugeſagt haben/ dienen muͤſten/ wo nicht/ ſo ſolte man ſie mit Gefaͤngniß ſtraffen/ und hernach zur Stadt hinauß jagẽ/ andern zum abſcheulichen Exempel.","norm":"Da sollte nun die christliche Obrigkeit solch mutwillig Gesinde zwingen / dass sie den Herren / welchen sie Dienst zugesagt haben / dienen müssten / wo nicht / so sollte man sie mit Gefängnis strafen / und hernach zur Stadt hinausjagen / anderen zum abscheulichen Exempel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.606400012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8129,"date":1663,"orig":"Und die Kupler und alte Welber/ welche das Geſinde abwendig machen/ ſollen wiſſen/ daß ſie damit groͤblich ſuͤndigen wider Gott und die Liebe deß Nechſten.","norm":"Und die Kuppler und alte Welber / welche das Gesinde abwendig machen / sollen wissen / dass sie damit gröblich sündigen wider Gott und die Liebe des Nächsten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.873700141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8130,"date":1663,"orig":"Jm zehenden Gebot ſaget Gott: Du ſolt dich nicht laſſen geluͤſten deines Nechſten/ Knecht/ Magd ꝛc.","norm":"Im zehnten Gebot sagt Gott: Du sollt dich nicht lassen gelüsten deines Nächsten / Knecht / Magd etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.540800094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8131,"date":1663,"orig":"Und im ſiebenden Gebote ſpricht Er: Du ſolt nicht ſtehlen.","norm":"Und im siebenten Gebote spricht er: Du sollt nicht stehlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.074600219726562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8132,"date":1663,"orig":"Welche nun andern ihre Diener/ ihre Knechte abſpannen/ die ſind Menſchen-Diebe; Und GOTT ſaget Exod. am 21. Capitel Wer einen Menſchen ſtillt/ der ſoll des Todes ſterben.","norm":"Welche nun anderen ihre Diener / ihre Knechte abspannen / die sind Menschendiebe; und GOTT sagt Exod . am 21. Kapitel wer einen Menschen stillt / der soll des Todes sterben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4274001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8133,"date":1663,"orig":"Und S.","norm":"Und S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.85129976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8134,"date":1663,"orig":"Paulus zehlet die Menſchen-Diebe unter die greulichſten Suͤnder/ 1. Tim. 1. Obrigkeit ſolte ſolche Kupler/ ſolche loſe Weiber nicht ungeſtrafft laſſen.","norm":"Paulus zählt die Menschendiebe unter die greulichsten Sünder / 1. Tim . 1. Obrigkeit sollte solche Kuppler / solche lose Weiber nicht ungestrafft lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.954500198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8135,"date":1663,"orig":"Und Eltern handeln nicht Chriſtlich/ wenn ſie zugeben und geſtatten/ daß ihre Kinder ehrlichen Leuten ſolche Untreu erweiſen/ und nicht halten/ was ſie einmal verſprochen haben Herꝛen und Frauen/ die ſolch ungetreu Geſinde mieten/ und wiſſen was ſie andern gethan haben/ beſchweren auch ihr Gewiſſen/ und ſuͤndigen wider das Geſetz der Natur/ welches alſo lautet:","norm":"Und Eltern handeln nicht christlich / wenn sie zugeben und gestatten / dass ihre Kinder ehrlichen Leuten solche Untreu erweisen / und nicht halten / was sie einmal versprochen haben Herren und Frauen / die solch ungetreu Gesinde mieten / und wissen was sie anderen getan haben / beschweren auch ihr Gewissen / und sündigen wider das Gesetz der Natur / welches also lautet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.19379997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8136,"date":1663,"orig":"Was du wilt/ das man dir thue/ das ſolt du einem andern auch nicht thun.","norm":"Was du willst / das man dir tue / das sollt du einem anderen auch nicht tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.960100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8137,"date":1663,"orig":"Ubeꝛ deſſen ſo helffen ſie mit ſolchem mieten die Untreu und Boßheit des Geſindes befoͤrdern und vermehren.","norm":"Uber dessen so helfen sie mit solchem mieten die Untreu und Bosheit des Gesindes befördern und vermehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.100399971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8138,"date":1663,"orig":"Der vierdte Teufel.","norm":"Der vierte Teufel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.600800037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8139,"date":1663,"orig":"WAnn Knechte und Maͤgde ihre Dienſte angetreten haben/ und ſehen/ daß ſie nicht beſſere Gelegenheit haben/ als zuvor/ daß ſie nicht ſo gute Tage haben/ als ſie ihnen eingebildet hatten/ ſondern daß Herꝛen und Frauen eben ſo wol als die vorige haben wollen/ daß man umb den Lohn arbeiten ſolle/ und Nachlaͤſſigkeit und Verwahrloſung nicht leiden koͤnnen/ ſo koͤmmet der vierdte Teufel und uͤberredet ſie/ daß ſie davon lauffen/ oder ſich alſo ſtellen ſollen/ daß Herꝛ und Frau ſelbſt genoͤtiget werden ihnen den Abſchied wieder zu geben.","norm":"Wann Knechte und Mägde ihre Dienste angetreten haben / und sehen / dass sie nicht bessere Gelegenheit haben / als zuvor / dass sie nicht so gute Tage haben / als sie ihnen eingebildet hatten / sondern dass Herren und Frauen eben so wohl als die vorige haben wollen / dass man um den Lohn arbeiten solle / und Nachlässigkeit und Verwahrlosung nicht leiden können / so kommet der vierte Teufel und überredet sie / dass sie davon laufen / oder sich also stellen sollen / dass Herr und Frau selbst genötigt werden ihnen den Abschied wiederzugeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.192200183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8140,"date":1663,"orig":"Wann die Arbeit am allernoͤtigſten iſt/ und man der Knechte und Maͤgde am allerwenigſten entrahten kan/ ſo ſind ſie am aller muthwilligſten/ thun und laſſen/ was ſie wollen.","norm":"Wann die Arbeit am allernötigsten ist / und man der Knechte und Mägde am allerwenigsten entraten kann / so sind sie am aller mutwilligsten / tun und lassen / was sie wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.093299865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8141,"date":1663,"orig":"Wann es denn der HErꝛ nicht leyden will/ ſondern ein Wort dazu redet/ ſo ſetzen ſie ihm alsbald den Stuel vor die Thuͤr/ und ſagen:","norm":"Wann es denn der Herr nicht leiden will / sondern ein Wort dazu redet / so setzen sie ihm alsbald den Stuel vor die Tür / und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.742099761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8142,"date":1663,"orig":"Gebt mir meinen Lohn/ und ſchaffet euch ander Geſinde.","norm":"Gebt mir meinen Lohn / und schaffet euch ander Gesinde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.555500030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8143,"date":1663,"orig":"Allein auch dieſem Teufel ſolte die Obrigkeit billich ſteuren/ und verordnen/ daß man ſolchem Geſinde keinen Lohn gebe/ und daß andere Leute ſolche entlauffene Knechte und Maͤgde nicht wieder in ihre Dienſte annehmen duͤrffen/ damit alſo die Boßheit und der Muthwill des Geſindes nicht geſtaͤrcket wuͤrde.","norm":"Allein auch diesem Teufel sollte die Obrigkeit billig steuern / und verordnen / dass man solchem Gesinde keinen Lohn gebe / und dass andere Leute solche entlaufene Knechte und Mägde nicht wieder in ihre Dienste annehmen dürfen / damit also die Bosheit und der Mutwille des Gesindes nicht gestärkt würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.171999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8144,"date":1663,"orig":"Zwar die H. Schrifft befihlet/ daß man den Arbeitern ihren verdienten Lohn gebe/ Deut. 24. Syrach ſaget:","norm":"Zwar die H. Schrift befiehlt / dass man den Arbeitern ihren verdienten Lohn gebe / Deut. 24. Syrach sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.086100101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8145,"date":1663,"orig":"Wer dem Arbeiter ſeinen Lohn nicht gebe/ der ſey ein Bluthund. Luc. 10. ſtehet:","norm":"Wer dem Arbeiter seinen Lohn nicht gebe / der sei ein Bluthund. Luc. 10. steht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.1493000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8146,"date":1663,"orig":"Ein Arbeiter iſt ſeines Lohns wehrt.","norm":"Ein Arbeiter ist seines Lohns wert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8147,"date":1663,"orig":"Aber man ſaget auch wieder im Sprichwort:","norm":"Aber man sagt auch wieder im Sprichwort:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.479100227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8148,"date":1663,"orig":"Wie einer dienet/ ſo ſoll man ihm lohnen.","norm":"Wie einer dient / so soll man ihm lohnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.61959981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8149,"date":1663,"orig":"Nun dienet ſolch Geſinde nicht wohl/ ſondern thun mit ihrem Weglauffen/ den Herrn groſſen Schaden.","norm":"Nun dient solch Gesinde nicht wohl / sondern tun mit ihrem Weglaufen / den Herrn großen Schaden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.524499893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8150,"date":1663,"orig":"Denn er kan nicht alsbald ander Geſind bekommen/ weil es auſſer der Zeit iſt.","norm":"Denn er kann nicht alsbald ander Gesinde bekommen / weil es außer der Zeit ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.684700012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8151,"date":1663,"orig":"Da ſindet man offtmals Knecht und Maͤgde/ welche gern aus dem Dienſte gehen wolten/ ſtellen ſich demnach/ als ob ſie kranck ſeyen/ liegen ein paar Tage im Bette/ daß die Herren und Frauen verurſachet werden ihnen zu erlauben/ daß ſie moͤgen heim zu ihren Eltern ziehen.","norm":"Da sendet man oftmals Knecht und Mägde / welche gern aus dem Dienste gehen wollten / stellen sich demnach / als ob sie krank seien / liegen ein paar Tage im Bette / dass die Herren und Frauen verursachet werden ihnen zu erlauben / dass sie mögen heim zu ihren Eltern ziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.821899890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8152,"date":1663,"orig":"Da bleiben ſie dann eine zeitlang daheim/ und geben vor/ es wolle ſich nicht mit ihnen beſſern.","norm":"Da bleiben sie dann eine Zeitlang daheim / und geben vor / es wolle sich nicht mit ihnen besseren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.104300022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8153,"date":1663,"orig":"Da werden denn die Herꝛen gezwungen andere zu mieten/ alsdenn werden ſie wieder geſund/ und begeben ſich in andere Dienſte.","norm":"Da werden denn die Herren gezwungen andere zu mieten / alsdann werden sie wieder gesund / und begeben sich in andere Dienste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.917500019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8154,"date":1663,"orig":"Allein ihr gottloſe Knechte und Maͤgde/ ich wil euch eine Hiſtori erzehlen Nicephorus ſaget im 12. Buch der Kirchen-Hiſtorien.","norm":"Allein ihr gottlose Knechte und Mägde / ich will euch eine Historie erzählen Nicephorus sagt im 12. Buch der Kirchenhistorien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.192699909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8155,"date":1663,"orig":"Cap. 46.","norm":"Cap. 46.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.4008002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8156,"date":1663,"orig":"Daß einsmals zwey Bettler mit einander gereiſet haben/ und als ſie geſehen/ daß der Biſchoff Epiphanius ihnen entgegen kommen/ da hat der eine an ſeinen Geſellen begehret/ er ſolle ſich auff die Erde legen/ und ſolle ſich ſtellen/ als ob er todt ſey.","norm":"Dass einsmals zwei Bettler miteinander gereist haben / und als sie gesehen / dass der Bischof Epiphanius ihnen entgegenkommen / da hat der eine an seinen Gesellen begehret / er solle sich auf die Erde legen / und solle sich stellen / als ob er tot sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.56820011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8157,"date":1663,"orig":"Als nun Epiphanius voruͤber gieng/ bate der eine mit klaͤglichen Worten/ Er wolle ihm doch eine Allmoſen geben/ damit er ſeinen verſtorbenen Bruder koͤnne begraben laſſen.","norm":"Als nun Epiphanius vorüberging / bat der eine mit kläglichen Worten / Er wolle ihm doch eine Almosen geben / damit er seinen verstorbenen Bruder könne begraben lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.451700210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8158,"date":1663,"orig":"Epiphanius, welcher milde und willig in Allmoſen geben war/ gab ihm etwas.","norm":"Epiphanius, welcher milde und willig in Almosen geben war / gab ihm etwas.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.676799774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8159,"date":1663,"orig":"Als nun Epiphanius weg war/ fieng der eine Bettler an zu lachen/ lobete ſeinen Geſellen/ daß er ſich ſo artig geſtellet habe/ als ob er recht todt ſey/ und hieß ihn auffſtehen.","norm":"Als nun Epiphanius weg war / fing der eine Bettler anzulachen / lobte seinen Gesellen / dass er sich so artig gestellt habe / als ob er recht tot sei / und hieß ihn aufstehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.678999900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8160,"date":1663,"orig":"Aber er blieb liegen.","norm":"Aber er blieb liegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.494200229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8161,"date":1663,"orig":"Da weckete/ ſtieß und ruͤttelte er ihn/ aber er wolte ſich gar nicht regen/ endlich wurde er gewahr/ daß er warhafftig geſtorben ſey.","norm":"Da weckte / stieß und rüttelte er ihn / aber er wollte sich gar nicht regen / endlich wurde er gewahr / dass er wahrhaftig gestorben sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.206500053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8162,"date":1663,"orig":"Derowegen lieff er zu dem Epiphanio nach/ offenbahret ihren Betrug/ den ſie auß Armuth bewogen/ gebrauchet hetten/ und den Fall/ der ſeinem Geſellen darauff wiederfahren were; Bate/ er wolle es ihm verzeihen/ und den Todten wieder aufferwecken.","norm":"Derowegen lief er zu dem Epiphania nach / offenbaret ihren Betrug / den sie aus Armut bewogen / gebraucht hätten / und den Fall / der seinem Gesellen darauf widerfahren wäre; Bat / er wolle es ihm verzeihen / und den Toten wieder auferwecken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.508399963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8163,"date":1663,"orig":"Aber Epiphanius antwortete:","norm":"Aber Epiphanius antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"el-Latn","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.683000087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8164,"date":1663,"orig":"Gott wolle es nicht aͤndern/ ſondern er ſolle todt bleiben.","norm":"Gott wolle es nicht ändern / sondern er solle tot bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.28350019454956} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8165,"date":1663,"orig":"Verſichert euch ihr leichtfertige Knecht und Maͤgde/ die ihr euch unterweilens kranck ſtellet/ Gott wirds euch gewißlich nicht ſchencken; Straffet Er euch nicht alsbald mit Kranckheit oder mit anderm Ungluͤcke/ ſo wird es doch zu ſeiner Zeit nicht auſſen bleiben.","norm":"Versichert euch ihr leichtfertige Knecht und Mägde / die ihr euch Unterweilens krank stellet / Gott wird es euch gewisslich nicht schenken; straft er euch nicht alsbald mit Krankheit oder mit anderem Unglücke / so wird es doch zu seiner Zeit nicht außen bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.887599945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8166,"date":1663,"orig":"Der fuͤnffte Teufel.","norm":"Der fünfte Teufel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.695799827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8167,"date":1663,"orig":"WAnn auch ſchon das Geſinde ſich vornimmet/ die Zeit ihres Dienſtes außzuhalten/ ſo koͤmmt der fuͤnffte Teufel/ und beweget ſie/ daß ſie in ihrem Dienſte nicht thun/ was ſie ſchuldig ſind.","norm":"Wann auch schon das Gesinde sich vornimmt / die Zeit ihres Dienstes auszuhalten / so kommt der fünfte Teufel / und beweget sie / dass sie in ihrem Dienste nicht tun / was sie schuldig sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.491700172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8168,"date":1663,"orig":"O ihr Knecht und Maͤgde/ ihr habt in der H. Tauffe verſprochen und zugeſaget/ daß ihr wollet wiederſagen dem Teufel/ allen ſeinen Wercken/ Weſen und Willen.","norm":"O ihr Knecht und Mägde / ihr habt in der H. Taufe versprochen und zugesagt / dass ihr wollet wiedersagen dem Teufel / allen seinen Werken / Wesen und Willen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.234000205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8169,"date":1663,"orig":"So widerſaget auch dieſem Teufel/ und gebt ihm kein Gehoͤr.","norm":"So widersaget auch diesem Teufel / und gebt ihm kein Gehör.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.315800189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8170,"date":1663,"orig":"Gott hat im vierdten Gebot befohlen.","norm":"Gott hat im vierten Gebot befohlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.636199951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8171,"date":1663,"orig":"Du ſolt Vater und Mutter ehren/ auff daß dirs wolgehe/ und du lange lebeſt auff Erden.","norm":"Du sollt Vater und Mutter ehren / auf dass dir es wolgehe / und du lange lebest auf Erden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.152400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8172,"date":1663,"orig":"Durch Vater und Mutter aber werden nicht allein verſtanden die natuͤrliche und leibliche Eltern/ ſondern auch Weltliche und Geiſtliche Obrigkeit/ und unter andern die Herren und Frauen.","norm":"Durch Vater und Mutter aber werden nicht allein verstanden die natürliche und leibliche Eltern / sondern auch weltliche und geistliche Obrigkeit / und unter anderen die Herren und Frauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.579899787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8173,"date":1663,"orig":"Die Ehre aber/ welche Knechte und Maͤgde thren Herren ſchuldig ſind/ erfordert erſtlich/ daß ſie dieſelbe vor ihre Oberherꝛn erkennen/ ſie lieben/ ſich fuͤr ihnen fuͤrchten und ſcheuen/ ſie moͤgen auch ſo gering ſeyn/ als ſie immer wollen.","norm":"Die Ehre aber / welche Knechte und Mägde thren Herren schuldig sind / erfordert erstlich / dass sie dieselbe vor ihre Oberherrn erkennen / sie lieben / sich für ihnen fürchten und scheuen / sie mögen auch so gering sein / als sie immer wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.180200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8174,"date":1663,"orig":"Wann uns Gott der HErꝛ einen Stecken darſtellete/ und ſagte: Dieſen Stecken ſolt du ehren umb meynet willen/ ſo muͤſten wir es thun.","norm":"Wann uns Gott der Herr einen Stecken darstellte / und sagte: Diesen Stecken sollt du ehren um meinet Willen / so müssten wir es tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.679100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8175,"date":1663,"orig":"Es mag nun HErꝛ und Frau ſo ſchlecht ſeyn/ als ſie immer wollen/ ſo ſind Knechte und Maͤgde ſchuldig dieſelbe zu ehren/ darumb/ weil es Gott alſo haben will.","norm":"Es mag nun Herr und Frau so schlecht sein / als sie immer wollen / so sind Knechte und Mägde schuldig dieselbe zu ehren / darum / weil es Gott also haben will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.16480016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8176,"date":1663,"orig":"Zum andern beſtehet dieſe Ehre/ welche das Geſinde ihrer Herꝛſchafft ſchuldig iſt/ in Worten.","norm":"Zum anderen bestehet diese Ehre / welche das Gesinde ihrer Herrschaft schuldig ist / in Worten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.401700019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8177,"date":1663,"orig":"Da ſollen ſie ihnen freundlich zuſprechen/ ſollen ſie mit demuͤtigen freundlichen Worten fragen/ und alſo auch antworten.","norm":"Da sollen sie ihnen freundlich zusprechen / sollen sie mit demütigen freundlichen Worten fragen / und also auch antworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.97160005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8178,"date":1663,"orig":"Aber was geſchicht?","norm":"Aber was geschieht?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.379199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8179,"date":1663,"orig":"Der Teufel regieret heutiges Tages das Geſinde/ daß ſie offtmals Herꝛen und Frauen nicht ein gut Wort geben/ fragt man ſie etwas/ ſo antworten ſie mit ſchnurrenden/ kurrenden/ hoͤniſchen/ ſchnippiſchen Worten/ auch offt in Gegenwart ehrlicher Leute und Gaͤſte/ und ſchaͤmen ſich weder vor Gott noch vor der Welt.","norm":"Der Teufel regieret heutiges Tages das Gesinde / dass sie oftmals Herren und Frauen nicht ein gut Wort geben / fragt man sie etwas / so antworten sie mit schnurrenden / Kurrenden / höhnischen / schnippischen Worten / auch oft in Gegenwart ehrlicher Leute und Gäste / und schämen sich weder vor Gott noch vor der Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.308400154113769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8180,"date":1663,"orig":"Die dritte Ehre/ welche das Geſinde ihrer Herꝛſchafft ſchuldig iſt/ beſtehet in Wercken/ daß ſie fleiſſig thun und verꝛichten/ was ihnen befohlen iſt.","norm":"Die dritte Ehre / welche das Gesinde ihrer Herrschaft schuldig ist / bestehet in Werken / dass sie fleißig tun und verrichten / was ihnen befohlen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.638199806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8181,"date":1663,"orig":"S. Paulus ſaget:","norm":"S. Paulus sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"et","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.2382001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8182,"date":1663,"orig":"Jhr Knechte ſeyd gehorſam in allen Dingen euren leiblichen Herꝛen/ nicht mit Dienſte allein fuͤr Augen/ als den Menſchen zu gefallen/ ſondern mit Einfalt des Hertzens/ und mit Gottes Furcht.","norm":"Ihr Knechte seid Gehorsam in allen Dingen euren leiblichen Herren / nicht mit Dienste allein für Augen / als den Menschen zu gefallen / sondern mit Einfalt des Herzens / und mit Gottes Furcht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.697700023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8183,"date":1663,"orig":"Alles was ihr thut/ das thut von Hertzen/ als dem HErꝛn und nicht den Menſchen/ und wiſſet/ daß ihr von dem HErrn empfangen werdet die Vergeltung des Erbes.","norm":"Alles was ihr tut / das tut von Herzen / als dem Herrn und nicht den Menschen / und wisset / dass ihr von dem Herrn empfangen werdet die Vergeltung des Erbes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.555700063705444} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8184,"date":1663,"orig":"Dann ihr dienet dem HErrn Chriſto/ wer aber unrecht thut/ deꝛ wird empfangen/ was er gethan hat/ und gilt kein Anſehen der Perſon.","norm":"Dann ihr dient dem Herrn Christo / wer aber Unrecht tut / der wird empfangen / was er getan hat / und gilt kein Ansehen der Person.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.131100177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8185,"date":1663,"orig":"Daher kommet alle Untreu unter dem Geſinde/ daß ſie ihren Beruff nicht verſtehen/ daß ſie nicht betrachten/ daß ſie GOtt in den Stand geſetzet habe/ daß ſie Gott dermaleins von ihrem Dienſte muͤſſen Rechenſchafft geben/ daß ihnen Gott dermaleinſt ihre Treu oder Untreu belohnen werde.","norm":"Daher kommet alle Untreu unter dem Gesinde / dass sie ihren Beruf nicht verstehen / dass sie nicht betrachten / dass sie Gott in den Stand gesetzt habe / dass sie Gott dermaleinst von ihrem Dienste müssen Rechenschaft geben / dass ihnen Gott dermaleinst ihre Treue oder Untreu belohnen werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.471199989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8186,"date":1663,"orig":"Daß aber Paulus ſaget/ Die Knechte ſollen gehorſam ſeyn ihren Herren in allen Dingen/ das iſt zuverſtehen von den Dingen die nicht wider Gottes außdruͤckliches Wort ſind.","norm":"Dass aber Paulus sagt / Die Knechte sollen Gehorsam sein ihren Herren in allen Dingen / das ist zu verstehen von den Dingen die nicht wider Gottes ausdrückliches Wort sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.097700119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8187,"date":1663,"orig":"Man findet ſonſt vieler gottloſen Herꝛen Diener/ welche ſich zu groben Suͤnden gebrauchen laſſen/ als zu Morden/ Rauben/ zu Befoͤrderung Hurerey und Ehebruch/ zu Diebſtahl/ zu Verꝛaͤhterey/ Luͤgen und falſchen Zeugnuͤß/ ꝛc.","norm":"Man findet sonst vieler gottlosen Herren Diener / welche sich zu groben Sünden gebrauchen lassen / als zu Morden / Rauben / zu Beförderung Hurerei und Ehebruch / zu Diebstahl / zu Verräterei / Lügen und falschen Zeugnis / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1996002197265625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8188,"date":1663,"orig":"Und wann man ſie ermahnet/ ſie ſollen es nicht thun/ dann es ſey groſſe Suͤnde/ ſagen ſie:","norm":"Und wann man sie ermahnet / sie sollen es nicht tun / dann es sei große Sünde / sagen sie:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.851900100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8189,"date":1663,"orig":"Mein Herꝛ hat mich es geheiſſen/ er mag ſehen/ wie er es verantworte.","norm":"Mein Herr hat mich es geheißen / er mag sehen / wie er es verantworte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.119800090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8190,"date":1663,"orig":"Aber damit ſind ſie nicht entſchuldiget/ weder vor GOtt noch vor der Welt.","norm":"Aber damit sind sie nicht entschuldiget / weder vor Gott noch vor der Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.179500102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8191,"date":1663,"orig":"Sie werden ſelbſt davon Rechenſchafft geben muͤſſen/ und wie S.","norm":"Sie werden selbst davon Rechenschaft geben müssen / und wie S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.907299995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8192,"date":1663,"orig":"Paulus redet/ an ihrem Leibe die Vergeltung dafuͤr empfangen/ was ſie gethan haben.","norm":"Paulus redet / an ihrem Leibe die Vergeltung dafür empfangen / was sie getan haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.705999851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8193,"date":1663,"orig":"Sie ſuͤndigen damit doppelt: Erſtlich/ in dem ſie das Boͤſe thun.","norm":"Sie sündigen damit doppelt: Erstlich / in dem sie das Böse tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.389400005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8194,"date":1663,"orig":"Zum andern/ in dem ſie eines Menſchen Befehl hoͤher achten als Gottes Befehl Act. 4. ſagten die Apoſtel: Richtet ihr ſelbſt/ obs vor Gott recht ſey/ daß wir euch mehr gehorchen als Gott/ uud Cap. 5.","norm":"Zum anderen / in dem sie eines Menschen Befehl höher achten als Gottes Befehl Act. 4. sagten die Apostel: Richtet ihr selbst / obs vor Gott recht sei / dass wir euch mehr gehorchen als Gott / und Cap. 5.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0346999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8195,"date":1663,"orig":"Man muß GOtt mehr gehorchen/ deñ den Menſchen.","norm":"Man muss Gott mehr gehorchen / denn den Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.402699947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8196,"date":1663,"orig":"Die vierdte Ehre beſtehet darinn/ daß Knechte und Maͤgde den Herꝛn treu ſeyn/ und ihnen nichts ſtehlen oder veruntreuen.","norm":"Die vierte Ehre bestehet darin / dass Knechte und Mägde den Herrn treu sein / und ihnen nichts stehlen oder veruntreuen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.992399930953979} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8197,"date":1663,"orig":"Und da iſt nicht genug/ daß ein Knecht oder Magd ſelbſt nichts ſtehle/ ſondern ſie mnß auch zuſehen/ damit es andere nicht thun.","norm":"Und da ist nicht genug / dass ein Knecht oder Magd selbst nichts stehle / sondern sie mnß auch zusehen / damit es andere nicht tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.09600019454956} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8198,"date":1663,"orig":"Die fuͤnfte Ehre/ welche das Geſinde ihrer Herꝛſchafft erweiſen ſoll/ iſt dieſe/ daß ſie ihre Straffe zum beſten auffnehmen/ wann ſie haben Schaden gethan/ oder geſchehen laſſen/ und deßwegen geſtrafft und geſcholten werden.","norm":"Die fünfte Ehre / welche das Gesinde ihrer Herrschaft erweisen soll / ist diese / dass sie ihre Strafe zum besten aufnehmen / wann sie haben Schaden getan / oder geschehen lassen / und deswegen gestraft und gescholten werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.788000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8199,"date":1663,"orig":"Da ſollen ſie nicht widerbellen/ wie Paulus außdruͤcklich befohlen hat Tit. 2.","norm":"Da sollen sie nicht wiederbellen / wie Paulus ausdrücklich befohlen hat Tit. 2.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.481200218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8200,"date":1663,"orig":"Aber da findet man manche Magd/ die wil das letzte Wort haben.","norm":"Aber da findet man manche Magd / die will das letzte Wort haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.300099849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8201,"date":1663,"orig":"Schilt man/ ſo ſchilt ſie wieder.","norm":"Schilt man / so schilt sie wieder.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"pl","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":7.213500022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8202,"date":1663,"orig":"Mancher loſer Sack iſt ſo muthwillig/ daß/ wenn ſie ihr Muͤhtlein anders nicht kuͤhlen kan/ ſo kuͤhlet ſie es an den Kindern/ ſtoͤſt und ſchlaͤgt dieſelbe heimlich.","norm":"Mancher loser Sack ist so mutwillig / dass / wenn sie ihr Mühtlein anders nicht kühlen kann / so kühlet sie es an den Kindern / stößt und schlägt dieselbe heimlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.079400062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8203,"date":1663,"orig":"Wiewol es nun die Eltern nicht ſehen/ die Kinder es auch nicht ſagen oder klagen koͤnnen/ ſo ſiehet es doch Gott/ der wird es raͤchen/ ſo ſehen es die heilige Engel/ welche Gott den Kindern zugegeben hat/ und werden dadurch betruͤbet.","norm":"Wiewohl es nun die Eltern nicht sehen / die Kinder es auch nicht sagen oder klagen können / so sieht es doch Gott / der wird es rächen / so sehen es die heilige Engel / welche Gott den Kindern zugegeben hat / und werden dadurch betrübet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.492599964141846} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8204,"date":1663,"orig":"Knechte und Maͤgde ſollen unterweilens Herꝛen und Frauen etwas zu gute halten/ wenn ſie auch ſchon recht haben.","norm":"Knechte und Mägde sollen Unterweilens Herren und Frauen etwas zugutehalten / wenn sie auch schon recht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.081099987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8205,"date":1663,"orig":"Petrus ſaget/ 1. Pet. 2. Jhr Knechte ſeyd unterthan mit aller Furcht den Herꝛen/ nicht allein den Guͤtigen und Gelinden/ ſondern auch den Wunderlichen/ denn ſolches iſt Gnade/ ſo jemand umb des Gewiſſens willen zu Gott das Vbel vertraͤget/ und das Unrecht leidet.","norm":"Petrus sagt / 1. Pet. 2. Ihr Knechte seid untertan mit aller Furcht den Herren / nicht allein den Gütigen und Gelinden / sondern auch den Wunderlichen / denn solches ist Gnade / so jemand um des Gewissens willen zu Gott das Übel verträgt / und das Unrecht leidet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.413899898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8206,"date":1663,"orig":"Da Hagar von ihrer Frau/ der Sara gezuͤchtiget wurde/ und ſie davon lieff/ da ſagte der Engel des HErrn zu ihr/ Hagar Sarai Magd/ wo komſtu her und wo wilt du hin?","norm":"Da Hagar von ihrer Frau / der Sara gezüchtigt wurde / und sie davon lief / da sagte der Engel des Herrn zu ihr / Hagar Sarai Magd / wo kommst her und wo willst du hin?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.530399799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8207,"date":1663,"orig":"Sie ſprach:","norm":"Sie sprach:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"pl","lang_cld3":"gd","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.950699806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8208,"date":1663,"orig":"Jch bin von meiner Frauen Sarai geflohen.","norm":"Ich bin von meiner Frauen Sarai geflohen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.325799942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8209,"date":1663,"orig":"Und der Engel des HErrn ſprach zu ihr:","norm":"Und der Engel des Herrn sprach zu ihr:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.19350004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8210,"date":1663,"orig":"Kehre wieder zu deiner Frauen und demuͤtige dich unter ihre Hand.","norm":"Kehre wieder zu deiner Frauen und demütige dich unter ihre Hand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8709001541137695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8211,"date":1663,"orig":"Die ſechſte Ehre beſtehet darinn/ daß ſie verſchwiegen ſeyen/ und Herren und Frauen zu Ehren nichts auß dem Hauſe waſchen.","norm":"Die sechste Ehre bestehet darin / dass sie verschwiegen seien / und Herren und Frauen zu Ehren nichts aus dem Hause waschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.255000114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8212,"date":1663,"orig":"Die Siebende/ daß ſie Herꝛen und Frauen nicht uneins machen/ nichts reden/ dadurch ein Unwillen erwachſen koͤnne.","norm":"Die Siebende / dass sie Herren und Frauen nicht uneins machen / nichts reden / dadurch ein Unwillen erwachsen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.402900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8213,"date":1663,"orig":"Oder wenn ſie in Unwillen und Uneinigkeit leben/ daß ſie alles zur Verſoͤhnung reden und thun/ was ſie koͤnnen.","norm":"Oder wenn sie in Unwillen und Uneinigkeit leben / dass sie alles zur Versöhnung reden und tun / was sie können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.683199882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8214,"date":1663,"orig":"Chriſtus ſaget Matth. 5. Selig ſind die Friedfertigen/ pacifici, qui pacem faciunt die Friedemacher/ die werdẽ Gotters Kinder heiſſen.","norm":"Christus sagt Matth. 5. Selig sind die Friedfertigen / pacifici, qui pacem faciunt die Friedenmacher / die werden Gottes Kinder heißen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.4770002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8215,"date":1663,"orig":"Darauß ſieheſt du/ was dz vor Chriſtẽ ſeyen/ welche die Leute an einander hetzen und uneinig machen.","norm":"Daraus siehst du / was das vor Christen seien / welche die Leute aneinander hetzen und uneinig machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.158199787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8216,"date":1663,"orig":"Sie moͤgen Knechte oder Freye ſeyn/ ſo ſind ſie nicht Gottes ſondern deß Tenffels Kinder.","norm":"Sie mögen Knechte oder Freie sein / so sind sie nicht Gottes sondern des Tenffels Kinder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.065899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8217,"date":1663,"orig":"Zum Achten/ ſollen ſie mit nothduͤrfftiger und zimlicher Speiſe und Tranck vor lieb nehmen. S.","norm":"Zum Achten / sollen sie mit notdürftiger und ziemlicher Speise und Trank vor lieb nehmen. S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.70989990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8218,"date":1663,"orig":"Bernhardus ſaget in dem Buͤchlein von der Haußſorge: Habe dein Geſinde lieb/ und ſpeiſe ſie/ nicht mit zaͤrtlicher/ ſondern mit gemeiner Speiſe.","norm":"Bernhardus sagt in dem Büchlein von der Haussorge: Habe dein Gesinde lieb / und speise sie / nicht mit zärtlicher / sondern mit gemeiner Speise.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.812099933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8219,"date":1663,"orig":"Denn wer ſeine Knechte und Maͤgde zaͤrtlich haͤlt/ der machet ſie wiederſpenſtig und ungehorſamb.","norm":"Denn wer seine Knechte und Mägde zärtlich hält / der macht sie widerspenstig und Ungehorsam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.297999858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8220,"date":1663,"orig":"Gib ihnen ihren beſcheidenen Theil und nicht druͤber.","norm":"Gib ihnen ihren bescheidenen Teil und nicht drüber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.40939998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8221,"date":1663,"orig":"Dann zuviel iſt ungeſund.","norm":"Dann zu viel ist ungesund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.621600151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8222,"date":1663,"orig":"Salomo ſaget Prov. 29. Wann ein Knecht zaͤrtlich und wolgehalten wird/ ſo wil er darnach bald ein Juncker ſeyn.","norm":"Salomo sagt Prov. 29. Wann ein Knecht zärtlich und wohlgehalten wird / so will er danach bald ein Junker sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.72130012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8223,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich/ daß ich einsmals im Colero geleſen/ welcher ſchreibt/ daß er vermeynt/ er wolle einen treuen Knecht zu groͤſſer Treu verbinden. Hab ihm demnach unterweilens ein gut Bißlein auß ſeiner Schuͤſſel zu eſſen/ und auß ſeinem Becher zu trincken geben.","norm":"Ich erinnere mich / dass ich einsmals im Colero gelesen / welcher schreibt / dass er vermeint / er wolle einen treuen Knecht zu größer Treue verbinden . Hab ihm demnach Unterweilens ein gut Bisslein aus seiner Schüssel zu essen / und aus seinem Becher zu trinken geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.891300201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8224,"date":1663,"orig":"Aber die Erfahrung hab ihn gelehrt/ daß der Knecht nur dadurch muthwillig gemacht und verderbt worden.","norm":"Aber die Erfahrung habe ihn gelehrt / dass der Knecht nur dadurch mutwillig gemacht und verderbt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.095900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8225,"date":1663,"orig":"Drumb halte er es mit den alten Roͤmern/ welche von der Haußhaltung geſchrieben/ und gerahten/ daß man einen Knecht ſolle mit Eſſen und Trincken tractiren/ nicht wie einen Herrn ſondern wie einen Knecht.","norm":"Darum halte er es mit den alten Römern / welche von der Haushaltung geschrieben / und geraten / dass man einen Knecht solle mit Essen und trinken traktieren / nicht wie einen Herrn sondern wie einen Knecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.040699958801269} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8226,"date":1663,"orig":"Jch habe viel lebendige Exempel geſehen unter den Schweden.","norm":"Ich habe viel lebendige Exempel gesehen unter den Schweden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.714700222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8227,"date":1663,"orig":"So land dieſelbige Wellich/ Stroͤmling und Kackenbroͤ freſſen/ ſind ſie gute Knecht/ ſo bald ſie etwas beſſers bekommen/ werden ſie muthwillig/ und wollen ihren Herren kein gut mehr thun/ wie zuvor.","norm":"So Land dieselbige Wellich / Strömling und Kackenbrö fressen / sind sie gute Knecht / so bald sie etwas Besseres bekommen / werden sie mutwillig / und wollen ihren Herren kein gut mehr tun / wie zuvor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.962699890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8228,"date":1663,"orig":"Zum Neundten/ ſoll ſich das Geſinde untereinander friedlich vertragen/ und in Einigkeit mit einander leben/ ſo bilfft eins dem andern/ und gehet die Arbeit deſtobeſſer fort/ und iſt auch mehr Segen dabey; Wo man eins iſt/ da wohnet Gott.","norm":"Zum Neunten / soll sich das Gesinde untereinander friedlich vertragen / und in Einigkeit miteinander leben / so bilfft eins dem anderen / und geht die Arbeit desto besser fort / und ist auch mehr Segen dabei; Wo man eins ist / da wohnet Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.151599884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8229,"date":1663,"orig":"Wo aber das Geſinde uneins iſt/ da gehet es uͤbel zu/ da thut eins dem andern etwas zum Verdruß/ und ſeinem Herrn zum Schaden.","norm":"Wo aber das Gesinde uneins ist / da geht es übel zu / da tut eins dem anderen etwas zum Verdruss / und seinem Herrn zum Schaden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.360300064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8230,"date":1663,"orig":"Eins verraͤht und betreugt das ander/ keins hilfft dem andern/ oder thut dem andern etwas zugefallen/ da ſagt eins zu dem andern:","norm":"Eins verrät und betrugt das ander / keins hilft dem anderen / oder tut dem anderen etwas zugefallen / da sagt eins zu dem anderen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.063300132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8231,"date":1663,"orig":"Das iſt nicht meine Arbeit/ thue du es.","norm":"Das ist nicht meine Arbeit / tue du es.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.047900199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8232,"date":1663,"orig":"Daher kompt das Sprichwort:","norm":"Daher kommt das Sprichwort:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.423099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8233,"date":1663,"orig":"Wer einen Diener hat/ der hat einen gantzen.","norm":"Wer einen Diener hat / der hat einen ganzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.127200126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8234,"date":1663,"orig":"Wer zwey Diener hat/ der hat ein halben.","norm":"Wer zwei Diener hat / der hat ein halben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.000899791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8235,"date":1663,"orig":"Wer drey hat/ der hat keinen.","norm":"Wer drei hat / der hat keinen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.408699989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8236,"date":1663,"orig":"Zum Zehenden/ ſollen Knechte und Maͤgd immerdar gedencken an die Wort Lutheri/ welche bey der Außlegung des vierdten Gebots ſtehen:","norm":"Zum Zehenden / sollen Knechte und Mägde immerdar Gedenken an die Wort Luthers / welche bei der Auslegung des vierten Gebots stehen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.064700126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8237,"date":1663,"orig":"Wir ſollen Gott fuͤrchten und lieben.","norm":"Wir sollen Gott fürchten und lieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.495299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8238,"date":1663,"orig":"Ein Knecht ſoll Gott zu Ehren thun was er thut.","norm":"Ein Knecht soll Gott zu Ehren tun was er tut.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.198200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8239,"date":1663,"orig":"Ein Knecht der Gott nicht liebet/ der liebet auch ſeinen Herrn nicht recht.","norm":"Ein Knecht der Gott nicht liebet / der liebet auch seinen Herrn nicht recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.074600219726562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8240,"date":1663,"orig":"Und wann ein Knecht Gott fuͤrchtet/ ſo darff man keine Kiſten und Kaſten fuͤr ihm zuſchlieſſen.","norm":"Und wann ein Knecht Gott fürchtet / so darf man keine Kisten und Kasten für ihm zuschließen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.987100124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8241,"date":1663,"orig":"Das iſt die Brunnequell aller Untreu ſo unter Knechten und Maͤgden vorgehet/ daß ſie Gott nicht fuͤrchten und lieben.","norm":"Das ist die Brunnequell aller Untreu so unter Knechten und Mägden vorgehet / dass sie Gott nicht fürchten und lieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.338399887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8242,"date":1663,"orig":"Der ſechſte Teufel.","norm":"Der sechste Teufel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"sw","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.067800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8243,"date":1663,"orig":"DEr ſechſte Teufel uͤberredet das Geſinde/ daß wann ſie ein Jahr gedienet/ ſo ſollen ſie weiter fort.","norm":"Der sechste Teufel überredet das Gesinde / dass wann sie ein Jahr gedient / so sollen sie weiter fort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.001299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8244,"date":1663,"orig":"Aber ich rahte ihn/ daß ſie ſich auch dieſen Teufel nicht verfuͤhren laſſen.","norm":"Aber ich Rate ihn / dass sie sich auch diesen Teufel nicht verführen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.747799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8245,"date":1663,"orig":"Jch will euch jetzo eine Fabel erzehlen/ welche ihr nicht im unbeſten auffnehmen wollet.","norm":"Ich will euch jetzt eine Fabel erzählen / welche ihr nicht im unbesten aufnehmen wollet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.050899982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8246,"date":1663,"orig":"Es ſagte einsmals ein vornehmer Cavallier zu mir:","norm":"Es sagte einsmals ein vornehmer Cavalier zu mir:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.519400119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8247,"date":1663,"orig":"Es ſey hiebevor eine groſſe Feldſchlacht vorgangen/ da habe Gott alle Officirer/ welche in der Schlacht blieben/ in Himmel genommen.","norm":"Es sei hiervor eine große Feldschlacht vorgegangen / da habe Gott alle Offizier / welche in der Schlacht blieben / in Himmel genommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.655200004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8248,"date":1663,"orig":"Das habe den Teufel verdroſſen/ daß er nicht auch Part davon haben ſolle/ und habe eine Trummel genommen/ ſey vor den Himmel gangen/ und habe eine gantze Stunde lang getrummelt.","norm":"Das habe den Teufel verdrossen / dass er nicht auch Part davon haben solle / und habe eine Trommel genommen / sei vor den Himmel gegangen / und habe eine ganze Stunde lang getrommelt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.686200141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8249,"date":1663,"orig":"Da ſeyen die Officirer alle auß dem Himmel gelauffen/ und haben gedacht/ ſie wollen bey dieſer neuen Werbung hoͤher ankommen/ wer zuvor Rittmeiſter geweſen ſey/ der koͤnne Obriſter werden.","norm":"Da seien die Offizier alle aus dem Himmel gelaufen / und haben gedacht / sie wollen bei dieser neuen Werbung höher ankommen / wer zuvor Rittmeister gewesen sei / der könne Oberster werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.816999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8250,"date":1663,"orig":"Der Teufel habe ihnen auch groſſe Verſprechung gethan.","norm":"Der Teufel habe ihnen auch große Versprechung getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.767099857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8251,"date":1663,"orig":"Allein da er ſie in die Hoͤlle bracht habe/ haben ſie geſehen/ was vor ein Unterſchied zwiſchen Himmel und Hoͤlle ſey.","norm":"Allein da er sie in die Hölle brachte habe / haben sie gesehen / was vor ein Unterschied zwischen Himmel und Hölle sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6834001541137695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8252,"date":1663,"orig":"Jch rahte euch ihr Knecht und Maͤgde/ daß ihr euch fuͤr dieſem Teufel fuͤrſehet/ wenn er die Trummel ruͤhret und euch groͤſſern Lohn verſpricht.","norm":"Ich Rate euch ihr Knecht und Mägde / dass ihr euch für diesem Teufel vorsehet / wenn er die Trommel rühret und euch größeren Lohn verspricht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.687699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8253,"date":1663,"orig":"Alle Veraͤnderung/ ſo ohne wichtige Urſache geſchiehet/ iſt gefaͤhrlich.","norm":"Alle Veränderung / so ohne wichtige Ursache geschieht / ist gefährlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.641900062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8254,"date":1663,"orig":"Wer halb bleiben kan/ der bleibe.","norm":"Wer halb bleiben kann / der bleibe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.4481000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8255,"date":1663,"orig":"Du weiſt/ was du habeſt/ du weiſt aber nicht/ was du bekommen werdeſt.","norm":"Du weist / was du habest / du weist aber nicht / was du bekommen werdest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.804699897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8256,"date":1663,"orig":"Wenn dem Eſel zu wol iſt/ ſo gehet er auffs Eyß tantzen/ und bricht ein Bein.","norm":"Wenn dem Esel zu wohl ist / so geht er aufs Eis tanzen / und bricht ein Bein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.103499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8257,"date":1663,"orig":"Geſinde kan offtmals gute Tage nicht vertragen/ und meinen/ ſie wollen es verbeſſern/ ſo verboͤſern ſie es.","norm":"Gesinde kann oftmals gute Tage nicht vertragen / und meinen / sie wollen es verbessern / so verbösern sie es.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.740799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8258,"date":1663,"orig":"Etzliche wandern auß einer Stadt in die andere/ auß einem Lande in das andere/ aber ſie treffen es gemeiniglich nicht.","norm":"Etliche wandern aus einer Stadt in die andere / aus einem Lande in das andere / aber sie treffen es gemeiniglich nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.921099901199341} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8259,"date":1663,"orig":"Sonderlich ſtehet es den Maͤgden uͤbel an/ wañ ſie uͤber Land von einem Dienſte zum andern ziehen/ und iſt eine Anzeigung eines frechen und wilden Gemuͤhts.","norm":"Sonderlich steht es den Mägden übel an / wann sie über Land von einem Dienste zum anderen ziehen / und ist eine Anzeigung eines frechen und wilden Gemüts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.246799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8260,"date":1663,"orig":"Von gewanderten Handwercks Geſellen/ halte ich viel/ aber von gewanderten Maͤgden gar nichts.","norm":"Von gewanderten Handwerks Gesellen / halte ich viel / aber von gewanderten Mägden gar nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3343000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8261,"date":1663,"orig":"Vorzeiten hielt es das Geſinde vor einen Ruhm/ an einem Orte lange dienen/ hergegen hielten ſie es vor eine Schande/ von einem Orte zum andern ziehen/ aber jetzt will es nicht gelten.","norm":"Vorzeiten hielt es das Gesinde vor einen Ruhm / an einem Orte lange dienen / hingegen hielten sie es vor eine Schande / von einem Orte zum anderen ziehen / aber jetzt will es nicht gelten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8354997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8262,"date":1663,"orig":"Manchem eckelt vor ſeines Herren Brod/ wie den Jſraeliten vor dem Manna/ und wil in Krieg/ und vermeynet/ da werde er in Schlauraffen Land kommen/ da ſeyn alle Waſſer Wein/ da fliehen gebratene Huͤner/ Gaͤnſe/ Rephuͤner und Gꝛammets-Voͤgel auff den Tiſch/ wann man ihnen nur pfeiffe Allein ich muß euch hier eine Fabel erzehlen/ Man ſagt/ daß ein Schaaf und ein Eſel ſeyen der Dienſtbarkeit uͤberdruͤſſig/ und der Freyheit begierig worden.","norm":"Manchem ekelt vor seines Herren Brot / wie den Israeliten vor dem Manna / und will in Krieg / und vermeinet / da werde er in Schlauraffen Land kommen / da sein alle Wasser Wein / da fliehen gebratene Hühner / Gänse / Rebhühner und Grammets-Vögel auf den Tisch / wann man ihnen nur pfeife allein ich muss euch hier eine Fabel erzählen / Man sagt / dass ein Schaf und ein Esel seien der Dienstbarkeit überdrüssig / und der Freiheit begierig worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.478499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8263,"date":1663,"orig":"Seyen demnach gelauffen in einen wilden Wald.","norm":"Seien demnach gelaufen in einen wilden Wald.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.144000053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8264,"date":1663,"orig":"Der Hirſch habe gefraget/ warumb ſie dahin kommen?","norm":"Der Hirsch habe gefragt / warum sie dahin kommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.333700180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8265,"date":1663,"orig":"Das Schaaf habe geantwortet:","norm":"Das Schaf habe geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.480899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8266,"date":1663,"orig":"Man habe es gemolcken biß auffs Blut/ habe es darneben ſeines natuͤrlichen Rocks/ das iſt/ der Wolle?","norm":"Man habe es gemolken bis aufs Blut / habe es daneben seines natürlichen Rocks / das ist / der Wolle?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.713600158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8267,"date":1663,"orig":"Jaͤhrlich beraubet/ und habe ihm auch gedrohet/ man wolle es endlich zur Schlachtbanck fuͤhren.","norm":"Jährlich beraubet / und habe ihm auch gedroht / man wolle es endlich zur Schlachtbank führen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.192100048065185} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8268,"date":1663,"orig":"Der Eſel habe ſich beklaget uͤber die groſſe Laſt/ welche ihm bey nahe den Ruͤcken zerbrochen/ und uͤber den groſſen Undanck der Menſchen/ daß ſie ihm nichts als Spreu und Diſteln zufreſſen geben haben.","norm":"Der Esel habe sich beklagt über die große Last / welche ihm bei nahe den Rücken zerbrochen / und über den großen Undank der Menschen / dass sie ihm nichts als Spreu und Disteln zufressen geben haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.720099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8269,"date":1663,"orig":"Umb dieſer Urſache willen haben ſie ſich reſolvirt in den Wald zu gehen/ und wie das Wild ſich der Freyheit zu gebrauchen.","norm":"Um dieser Ursache Willen haben sie sich resolviert in den Wald zu gehen / und wie das Wild sich der Freiheit zu gebrauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.327199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8270,"date":1663,"orig":"Der Hirſch habe geantwortet:","norm":"Der Hirsch habe geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.35230016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8271,"date":1663,"orig":"O ihr thoͤrichte Thiere/ Frey heit iſt nicht jederman bequem/ gleich wie alle Speiſen nicht jederman wol bekommen.","norm":"O ihr törichte Tiere / Frey heit ist nicht jedermann bequem / gleich wie alle Speisen nicht jedermann wohl bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.232399940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8272,"date":1663,"orig":"Du armes elendes Schaaf kanſt doch nicht freſſen und ragen wie der Eſel/ und ihr beyde ſeyd Wehrloß vor dem Wolffe/ und ſeyd darzu langſam euer Leben mit Lauffen zu erretten.","norm":"Du armes elendes Schaf kannst doch nicht fressen und ragen wie der Esel / und ihr beide seid Wehrloß vor dem Wolfe / und seid dazu langsam euer Leben mit Laufen zu erretten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.928599834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8273,"date":1663,"orig":"Jhr haͤttet beſſer daran gethan/ daß ihr blieben waͤret/ wo ihr geweſen ſeyd.","norm":"Ihr hättet besser daran getan / dass ihr blieben wäret / wo ihr gewesen seid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.418499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8274,"date":1663,"orig":"Was meynet ihr wol/ wie mancher Handwercks-Geſell bißhero von ſeinem Meiſter gelauffen/ und ſich in den Polniſchen und Daniſchen Krieg begeben/ der jetzo mehr Laͤuſe als Roſenobel in den Hoſen hat/ und wuͤnſchet/ daß er jetzo moͤchte bey ſeinem Meiſter zu Hamburg ſeyn/ und auf einem Sontage ſein Hertz crquicken/ mit dem/ was er auff einem Werckeltag nit hat freſſen oder ſauffen moͤgen.","norm":"Was meinet ihr wohl / wie mancher Handweksgeselle bisher von seinem Meister gelaufen / und sich in den Polnischen und Danischen Krieg begeben / der jetzt mehr Läuse als Rosenobel in den Hosen hat / und wünschet / dass er jetzt möchte bei seinem Meister zu Hamburg sein / und auf einem Sonntage sein Herz crquicken / mit dem / was er auf einem Werkeltag nicht hat fressen oder saufen mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.209799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8275,"date":1663,"orig":"Das iſt nicht anders als eine Straff der Untreue/ welche zu ſeiner Zeit betrifft alle untreue Knechte und Maͤgde/ die Gott nicht lieben und ehren/ und GOtt zu ehren nicht thun/ was Er im vierdten Gebote befohlen hat; Welches Gebot das erſte iſt in der andern Tafel/ und das erſte iſt/ welches Verheiſſung hat/ nemlich außtruͤckliche Verheiſſung/ daß es denen/ welche es in acht nehmen/ ſolle wolgehen.","norm":"Das ist nicht anders als eine Strafe der Untreue / welche zu seiner Zeit betrifft alle untreue Knechte und Mägde / die Gott nicht lieben und ehren / und Gott zu ehren nicht tun / was Er im vierten Gebote befohlen hat; welches Gebot das erste ist in der anderen Tafel / und das erste ist / welches Verheißung hat / nämlich ausdrückliche Verheißung / dass es denen / welche es in Acht nehmen / solle Wohlgehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.43149995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8276,"date":1663,"orig":"Der ſiebende Teufel.","norm":"Der siebende Teufel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.031700134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8277,"date":1663,"orig":"DEr ſiebende Teufel beweget das Geſinde/ das/ weñ ſie von ihren Herren und Frauen haben Abſchied genommen/ reden ſie das aͤrgſte von ihnen und ihren Kindern/ und luͤgen noch zehenmal mehr darzu; Damit es das Anſehen habe/ als ob ſie nicht ohne erhebliche Urſache/ von ihrer Herꝛſchafft Abſchied genommen haben.","norm":"Der siebende Teufel beweget das Gesinde / das / wenn sie von ihren Herren und Frauen haben Abschied genommen / reden sie das ärgste von ihnen und ihren Kindern / und lügen noch zehnmal mehr dazu; damit es das Ansehen habe / als ob sie nicht ohne erhebliche Ursache / von ihrer Herrschaft Abschied genommen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.78849983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8278,"date":1663,"orig":"Aber wenn ihr klug ſeyd/ ſo huͤtet euch vor dieſem Teufel.","norm":"Aber wenn ihr klug seid / so hütet euch vor diesem Teufel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.19789981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8279,"date":1663,"orig":"Dann er machet/ daß ihr groͤblich ſuͤndiget wieder das vierdte Gebot/ in dem ihr eure geweſene Herren und Frauen alſo verunehret.","norm":"Dann er macht / dass ihr gröblich sündiget wieder das vierte Gebot / in dem ihr eure gewesene Herren und Frauen also verunehret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.822500228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8280,"date":1663,"orig":"Zum andern ſuͤndiget ihr wieder das fuͤnffte Gebot/ in dem ihr euren Nechſten mit der Zungen toͤdtet.","norm":"Zum anderen sündiget ihr wieder das fünfte Gebot / in dem ihr euren Nächsten mit der Zungen tötet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.454800128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8281,"date":1663,"orig":"Zum Dritten ſuͤndiget ihr wider das achte Gebot/ in dem ihr euren Nechſten beluͤget; Und ihr thut euch ſelbſt den groͤſten Schaden/ und bringet zu wegen/ daß man nichts von euch haͤlt.","norm":"Zum Dritten sündiget ihr wieder das achte Gebot / in dem ihr euren Nächsten belüget; und ihr tut euch selbst den größten Schaden / und bringt zu wegen / dass man nichts von euch hält.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.619100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8282,"date":1663,"orig":"Denn Herren und Frauen gedencken alſo: Thuſtu das deinem vorigen Herrn und Frauen/ ſo wirſt du mir es auch thun.","norm":"Denn Herren und Frauen Gedenken also: Tust du das deinem vorigen Herrn und Frauen / so wirst du mir es auch tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.491199970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8283,"date":1663,"orig":"Es muß warlich nichts gutes an dir ſeyn.","norm":"Es muss wahrlich nichts Gutes an dir sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.892100095748901} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8284,"date":1663,"orig":"Wann du ſchon von deinem vorigen Herrn/ von deiner vorigen Frauen/ oder von ihren Kindern etwas ungebuͤhrliches geſehen oder gehoͤret haſt/ ſo ſolt du doch deines Nechſten Schande helffen zudecken/ und alles zum beſten kehren.","norm":"Wann du schon von deinem vorigen Herrn / von deiner vorigen Frauen / oder von ihren Kindern etwas ungebührliches gesehen oder gehöret hast / so sollt du doch deines Nächsten Schande helfen zudecken / und alles zum besten kehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.304999828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8285,"date":1663,"orig":"Jn dem ich dieſes ſage/ und noch mehr davon zuſagen haͤtte/ werdet ihr lieben Leute gedencken/ dieſer Mann muß ein rechter Tyrann ſeyn/ er muß Knechten und Maͤgden nichts gutes goͤnnen.","norm":"Indem ich dieses sage / und noch mehr davon zusagen hätte / werdet ihr lieben Leute Gedenken / dieser Mann muss ein rechter Tyrann sein / er muss Knechten und Mägden nichts Gutes gönnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.842100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8286,"date":1663,"orig":"Wer wolte dem Mann dienen?","norm":"Wer wollte dem Mann dienen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.913000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8287,"date":1663,"orig":"Allein verſichert euch/ daß ich es nicht allein mit dem Geſinde in meinem Hauſe/ ſondern auch mit dem Geſinde in der gantzen Stadt hertzlich wol meyne.","norm":"Allein versichert euch / dass ich es nicht allein mit dem Gesinde in meinem Hause / sondern auch mit dem Gesinde in der ganzen Stadt herzlich wohl meine.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.213099956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8288,"date":1663,"orig":"Paulus ſaget:","norm":"Paulus sagt:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"et","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.716399908065796} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8289,"date":1663,"orig":"Wer die ſeinigen nicht verſorge/ der ſey aͤrger als ein Heyde.","norm":"Wer die seinigen nicht versorge / der sei ärger als ein Heide.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.448999881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8290,"date":1663,"orig":"Nun iſt es nit genug/ daß man vor Knechte und Maͤgde ſorge/ daß ſie ſatt Speck und Gruͤtz- Kohl/ Peckelfleiſch und dergleichen Dinge haben; Sondern ſie muͤſſen wiſſen/ daß ſie dermal einſt Gott von ihrem Dienſte Rechenſchaft geben muͤſſen/ daß ihnen Gott ihre Treu und Untreue belohnen werde.","norm":"Nun ist es nicht genug / dass man vor Knechte und Mägde Sorge / dass sie satt Speck und Grütz-Kohl / Peckelfleisch und dergleichen Dinge haben; sondern sie müssen wissen / dass sie dermal einst Gott von ihrem Dienste Rechenschaft geben müssen / dass ihnen Gott ihre Treue und Untreue belohnen werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.006800174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8291,"date":1663,"orig":"Wer belohnet dem Joſua und Joſeph ihre Treue?","norm":"Wer belohnet dem Josua und Joseph ihre Treue?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.611499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8292,"date":1663,"orig":"Wer belohnte dem Gehaſi ſeine Untreue?","norm":"Wer belohnte dem Gehasi seine Untreue?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.139900207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8293,"date":1663,"orig":"Als Moſes geſtorben/ wird vielleicht mancher gedacht haben/ nun ſey des Joſua Patron und Befoͤrderer todt/ nun ſey es auß mit Joſua Aber Gott ſagte zu ihm:","norm":"Als Moses gestorben / wird vielleicht mancher gedacht haben / nun sei des Josua Patron und Beförderer tot / nun sei es aus mit Josua Aber Gott sagte zu ihm:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.393300056457519} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8294,"date":1663,"orig":"Heut wil ich anfangen dich groß zu machen fuͤr dem gantzen Jſrael/ daß ſie ſehen ſollen/ wie ich mit Moſe geweſen bin/ alſo auch mit dir ſey/ Joſ. 3. v. 7.","norm":"Heute will ich anfangen dich groß zu machen für dem ganzen Israel / dass sie sehen sollen / wie ich mit Mose gewesen bin / also auch mit dir sei / Jos. 3. v. 7.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.670599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8295,"date":1663,"orig":"Dem Joſeph wurde ſeine Treue/ Fleiß und Gehorſam/ in Potiphars Hauß nicht belohnt.","norm":"Dem Joseph wurde seine Treue / Fleiß und Gehorsam / in Potiphars Haus nicht belohnt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.059400081634521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8296,"date":1663,"orig":"Allein Gott lohnte ihm/ machte ihn zu einem groſſen Herrn/ daß er nicht allein kondte Vater und Bruͤder ernehren/ ſondern auch die Augen des gantzen Koͤnigreichs Egypten ihm endlich in die Haͤnde ſahen.","norm":"Allein Gott lohnte ihm / machte ihn zu einem großen Herrn / dass er nicht allein konnte Vater und Brüder ernähren / sondern auch die Augen des ganzen Königreichs Ägypten ihm endlich in die Hände sahen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.81879997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8297,"date":1663,"orig":"Es meynen Knecht und Maͤgde/ ihr Stand ſey gar ein beſchwerlicher Stand.","norm":"Es meinen Knecht und Mägde / ihr Stand sei gar ein beschwerlicher Stand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5690999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8298,"date":1663,"orig":"Aber ich frage/ ob ſie nicht wiſſen/ daß auch die H. Engel werden unſere Mitknechte und dienſtbare Geiſter genennet?","norm":"Aber ich frage / ob sie nicht wissen / dass auch die H. Engel werden unsere Mitknechte und dienstbare Geister genannt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.855599880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8299,"date":1663,"orig":"Viel heilige Leute haben in dieſem Stande gelebet.","norm":"Viel heilige Leute haben in diesem Stande gelebt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6682000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8300,"date":1663,"orig":"Der Ertzvater Jacob war in ſeiner Jugend ein Knecht.","norm":"Der Erzvater Jacob war in seiner Jugend ein Knecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.669600009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8301,"date":1663,"orig":"Er dienet dem Laban/ ſeiner Mutter Bruder welcher ihn nicht auff ein Sammets Kuͤſſen ſetzte/ ſondern deß Tages verſchmachtete er fuͤr Hitz/ deß Nachts fuͤr froſt/ und kam kein Schlaff in ſeine Augen.","norm":"Er dient dem Laban / seiner Mutter Bruder welcher ihn nicht auf ein Samts Küssen setzte / sondern des Tages verschmachtete er für Hitze / des Nachts für Frost / und kam kein Schlaf in seine Augen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.376800060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8302,"date":1663,"orig":"Chriſtus ſelbſt hat Knechts Geſtalt an ſich genommen.","norm":"Christus selbst hat Knechts Gestalt an sich genommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.429299831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8303,"date":1663,"orig":"Darumb ſollen Knecht und Maͤgd zuſehen/ daß ſie ſich alſo in ihrem Stande verhalten/ daß ſie am Juͤngſten Tage hoͤren die froͤliche Stimme:","norm":"Darum sollen Knecht und Mägde zusehen / dass sie sich also in ihrem Stande verhalten / dass sie am jüngsten Tage hören die fröhliche Stimme:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.342899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8304,"date":1663,"orig":"Ey du/ frommer und getreuer Knecht/ du biſt uͤber wenigem getreu geweſen/ Jch will dich uͤber viel ſetzen.","norm":"Ei du / frommer und getreuer Knecht / du bist über wenigem getreu gewesen / Ich will dich über viel setzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.10260009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8305,"date":1663,"orig":"Gehe ein zu deines HErren Freude.","norm":"Gehe ein zu deines Herren Freude.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.094799995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8306,"date":1663,"orig":"Knechte und Maͤgde ſolten billich mit danckbarem Hertzen erkennen/ daß ſie es heutiges Tages viel beſſer haben/ als die Knechte und Maͤgde bey den Juͤden im Alten Teſtament/ Jtem bey den Roͤmern und andern.","norm":"Knechte und Mägde sollten billig mit dankbarem Herzen erkennen / dass sie es heutiges Tages viel besser haben / als die Knechte und Mägde bei den Juden im Alten Testament / Item bei den Römern und anderen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.076600074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8307,"date":1663,"orig":"Ja ſie haben es offt beſſer als die Herren.","norm":"Ja sie haben es oft besser als die Herren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.865600109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8308,"date":1663,"orig":"Wann ein Knecht wol geſſen und getruncken hat/ leget er ſich nieder und ſchlaͤfft/ und laͤſſet ſeinen Herren ſich im Bette ohne Schlaff herumb wenden/ und laͤſſet ihn ſorgen vor morgen.","norm":"Wann ein Knecht wohl gegessen und getrunken hat / leget er sich nieder und schläft / und lässt seinen Herren sich im Bette ohne Schlaf herumwenden / und lässt ihn sorgen vor morgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8034000396728525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8309,"date":1663,"orig":"Jch muß euch ein wenig erzehlen/ wie die Knecht und Maͤgde im Alten Teſtament bey den Juͤden ſeyen tractiret worden.","norm":"Ich muss euch ein wenig erzählen / wie die Knecht und Mägde im Alten Testament bei den Juden seien traktiert worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.143499851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8310,"date":1663,"orig":"Erſtlich waren ſie Leibeygen/ und ein reicher Mann zehlete ſeine Knechte und Maͤgde unter ſeinen Reichthumb/ gleich wie Camel/ Eſel/ Rinder und Schaafe.","norm":"Erstlich waren sie Leibeigene / und ein reicher Mann zählte seine Knechte und Mägde unter seinen Reichtum / gleich wie Kamel / Esel / Rinder und Schafe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.640500068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8311,"date":1663,"orig":"Und wann ein Mann eine Tochter außgab/ ſo gab er Knechte und Maͤgde ihr gleichſam zur Brautgabe mit.","norm":"Und wann ein Mann eine Tochter ausgab / so gab er Knechte und Mägde ihr gleichsam zur Brautgabe mit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.926300048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8312,"date":1663,"orig":"Alſo ſtehet von Laban Jacobs Schwieger-Vater/ daß er ſeinen Toͤchtern/ Rahel und Lea habe die Magd Silpa und Bilha mit geben/ Gen. am 29.","norm":"Also steht von Laban Jacobs Schwiegervater / dass er seinen Töchtern / Rahel und Lea habe die Magd Silpa und Bilha mitgeben / Gen . am 29.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.753799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8313,"date":1663,"orig":"Und von Raguel ſtehet geſchrieben/ Tob. 10.","norm":"Und von Raguel steht geschrieben / Tob. 10.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.7708001136779785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8314,"date":1663,"orig":"Daß er ſeiner Tochter Sara habe mit gegeben die Helffte aller ſeiner Guͤter/ an Knechten/ Maͤgden/ an Viehe/ Camelen und Rindern/ und viel Geld.","norm":"Dass er seiner Tochter Sara habe mitgegeben die Hälfte aller seiner Güter / an Knechten / Mägden / an Viehe / Camelen und Rindern / und viel Geld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.374800205230713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8315,"date":1663,"orig":"II. Konten die Knechte und Maͤgde nicht freyen/ als wann und wie es ihren Herren gefiehl/ die gaben ihren Knechten Weiber/ und ihren Maͤgden Maͤnner.","norm":"II. Konten die Knechte und Mägde nicht freien / als wann und wie es ihren Herren gefiel / die gaben ihren Knechten Weiber / und ihren Mägden Männer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.484600067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8316,"date":1663,"orig":"Exod. 21.","norm":"Exod. 21.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"zu","lang_de":0,"norm_lmscore":6.784200191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8317,"date":1663,"orig":"Und die Kinder die ſie zeugeten/ waren der Herren Leibeigene.","norm":"Und die Kinder die sie zeugten / waren der Herren Leibeigene.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9344000816345215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8318,"date":1663,"orig":"III. Konten die Knechte und Maͤgde bey ihren Herren nicht loß werden/ biß ſie frey gegeben wurden/ gleich wie Judith ihre Magd die Abra frey machte/ Judith. 16. IV.","norm":"III. Konten die Knechte und Mägde bei ihren Herren nicht loswerden / bis sie frei gegeben wurden / gleich wie Judith ihre Magd die Abra frei machte / Judith. 16. IV.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6722002029418945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8319,"date":1663,"orig":"Hatte zwar GOtt der HErr von Knechten und Maͤgden ein Geſetz gemacht/ daß ſie nicht ſolten Unmenſchlich/ und gar zu Tyranniſch geſchlagen und verwundet werden/ Exod. 21. Gleichwol wann einer ſeine Knechte und Maͤgde ſchlug/ und ſie daruͤber ſturben/ ſo wurde es ſo hart nicht geſtrafft.","norm":"Hatte zwar Gott der Herr von Knechten und Mägden ein Gesetz gemacht / dass sie nicht sollten Unmenschlich / und gar zu Tyrannisch geschlagen und verwundet werden / Exod. 21. Gleichwohl wann einer seine Knechte und Mägde schlug / und sie darüber stürben / so wurde es so hart nicht gestraft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.666200160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8320,"date":1663,"orig":"Dann ſagt das Geſetz/ es iſt ſein Geld/ Exod. 21. v. 21.","norm":"Dann sagt das Gesetz / es ist sein Geld / Exod. 21. v. 21.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.378099918365478} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8321,"date":1663,"orig":"Das iſt/ es iſt ſein Knecht oder ſeine Magd/ den er umb ſein Geld erkaufft hat.","norm":"Das ist / es ist sein Knecht oder seine Magd / den er um sein Geld erkauft hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.8117001056671143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8322,"date":1663,"orig":"Wann von einem ſtoͤſſigen Ochſen/ Mann oder Weib/ Sohn oder Tochter/ toͤdtlich verwundet wurden/ ſo war der Herr deſſelbigen Ochſens des Todes ſchuldig/ Exod. 21. Wanns aber einen Knecht oder eine Magd betraff/ ſo konte er mit 30. Seckeln Silber davon kommen.","norm":"Wann von einem stößigen Ochsen / Mann oder Weib / Sohn oder Tochter / tödlich verwundet wurden / so war der Herr desselbigen Ochsens des Todes schuldig / Exod. 21. Wann es aber einen Knecht oder eine Magd betraf / so konnte er mit 30. Sekeln Silber davon kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.793000221252441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8323,"date":1663,"orig":"Bey den Heyden hatten die Herren Macht ihre Knecht und Maͤgde zu erwuͤrgen und umbzubringen/ wie auß den legibus 12. tabb.","norm":"Bei den Heiden hatten die Herren Macht ihre Knecht und Mägde zu erwürgen und umzubringen / wie aus den legibus 12. tapp.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.178699970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8324,"date":1663,"orig":"Und auß den inſtit.","norm":"Und aus den instet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.155599594116211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8325,"date":1663,"orig":"Juris de his qui ſui vel alieni juris §. 2. zu erſehen iſt/ welche Strenge und Schaͤrffe hernach perconſtitutionem Cæſarum auffgehoben iſt.","norm":"Juris de his qui sui vel alieni juris §. 2. zu ersehen ist / welche Strenge und Schärfe hernach perconstitutionem Caesarum aufgehoben ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.456399917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8326,"date":1663,"orig":"Summa ein Knecht iſt vorzeiten eine miſerabel Creatur geweſen/ wie auß Terentio, Plauto und andern Scribenten zu ſehen iſt.","norm":"Summa ein Knecht ist vorzeiten eine miserabel Kreatur gewesen / wie aus Terentio, Plauto und anderen Skribenten zu sehen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.728899955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8327,"date":1663,"orig":"Und man kan es noch abnehmen bey den armen Leuten in Boͤhmen/ in Littawen/ in Pohlen/ und bey den Mohren in Spanien.","norm":"Und man kann es noch abnehmen bei den armen Leuten in Böhmen / in Littawen / in Polen / und bei den Mohren in Spanien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.615600109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8328,"date":1663,"orig":"Hiebevor hat man im Juͤdenthumb einen Knecht oder Magd koͤnnen kauffen umb das Geld/ welches heutiges Tages eine Magd zu Hamburg verachtet/ wenn es ihr zum Jahre verehret wird.","norm":"Hiervor hat man im Judentum einen Knecht oder Magd können kaufen um das Geld / welches heutiges Tages eine Magd zu Hamburg verachtet / wenn es ihr zum Jahre verehret wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.652299880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8329,"date":1663,"orig":"Allein ich bitte euch ihr lieben Leute/ ihr wollet betrachten/ was das vierdte Gebot im Munde fuͤhre.","norm":"Allein ich bitte euch ihr lieben Leute / ihr wollet betrachten / was das vierte Gebot im Munde führe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.640200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8330,"date":1663,"orig":"Sehet/ daß ihr euch an GOtt nicht verſuͤndiget/ und Stuͤmpler bleibet euer Lebenlang/ und nimmermehr zu euerem eignen Feuer und Herd kommen moͤget.","norm":"Sehet / dass ihr euch an Gott nicht versündiget / und Stümpler bleibt euer Leben lang / und nimmermehr zu euerem eigenen Feuer und Herd kommen möget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.137700080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8331,"date":1663,"orig":"Umb der Suͤnde willen werden offt frey gebohrne zu Knechten und Maͤgden/ wie wir denn leſen Gen. am 9.","norm":"Um der Sünde willen werden oft frei geborene zu Knechten und Mägden / wie wir denn lesen Gen. am 9.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.358500003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8332,"date":1663,"orig":"Das Chamb und Canaan alſo ſeyen geſtrafft und verfluchet worden.","norm":"Das kam und Kanaan also seien gestraft und verfluchet worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.298999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8333,"date":1663,"orig":"Wie vielmehr wird ein Knecht oder eine Magd der Fluch treffen/ welchen das vierdte Gebot nach ſich ziehet/ daß ihm ſeine Untreu wird belohnet werden/ und er nimmermehr auff einen gruͤnen Zweig wird gerahten koͤnnen?","norm":"Wie vielmehr wird ein Knecht oder eine Magd der Fluch treffen / welchen das vierte Gebot nach sich ziehet / dass ihm seine Untreu wird belohnet werden / und er nimmermehr auf einen grünen Zweig wird geraten können?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.815400123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8334,"date":1663,"orig":"Verſichert euch/ wie einer Herren und Frauen dienet/ alſo wird ihm wieder gedienet werden.","norm":"Versichert euch / wie einer Herren und Frauen dient / also wird ihm wieder gedient werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.16540002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8335,"date":1663,"orig":"Als Antenor dieſes ſagte/ trate Joſeph der Eulalia Schweſter Manns Diener hervor/ weinete bitterlich/ und ſagte: Ehrwuͤrdiger Antenor. ich ſage euch freundlichen Danck vor eure gute Erinnerung.","norm":"Als Antenor dieses sagte / trat Joseph der Eulalia Schwester Manns Diener hervor / weinte bitterlich / und sagte: Ehrwürdiger Antenor . ich sage euch freundlichen Dank vor eure gute Erinnerung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8694000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8336,"date":1663,"orig":"Jch bekenne/ daß ich durch boͤſe Geſellſchafft ſey verfuͤhret worden/ und daß ich nichts guts im Sinne gehabt habe.","norm":"Ich bekenne / dass ich durch böse Gesellschaft sei verführet worden / und dass ich nichts Gutes im Sinne gehabt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.51170015335083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8337,"date":1663,"orig":"Allein ich habe nicht nur eure andere/ ſondern auch eure letzte Wort in acht genommen/ da ihr ſaget:","norm":"Allein ich habe nicht nur eure andere / sondern auch eure letzte Wort in Acht genommen / da ihr sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.466700077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8338,"date":1663,"orig":"Wie einer dienet/ alſo wird ihm dermaleinſt wiederumb gedienet Jch erinnere mich auch/ daß ihr zuvor geſagt:","norm":"Wie einer dient / also wird ihm dermaleinst wiederum gedient Ich erinnere mich auch / dass ihr zuvor gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.314700126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8339,"date":1663,"orig":"Das Knechte und Maͤgde ſonderlich ſollen in acht nehmen/ die Wort/ welche Lutherus in ſeinem Kinder-Catechißmo bey Erklaͤrung eines jeglichen Gebots ſetzet/ und ſaget:","norm":"Das Knechte und Mägde sonderlich sollen in Acht nehmen / die Wort / welche Luther in seinem Kinder-Catechißmo bei Erklärung eines jeglichen Gebots setzet / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.912099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8340,"date":1663,"orig":"Wir ſollẽ Gott fuͤrchtẽ uñ liebẽ.","norm":"Wir sollen Gott fürchten und lieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"az","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.495299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8341,"date":1663,"orig":"Wer Gott liebet und ſich vor Gott fuͤrchtet/ der wird ſeinem Herꝛen nichts ſtehlen/ auch keine andere Untreue ihm beweiſen/ ſondern wird immer dencken:","norm":"Wer Gott liebet und sich vor Gott fürchtet / der wird seinem Herren nichts stehlen / auch keine andere Untreue ihm beweisen / sondern wird immer denken:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.813600063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8342,"date":1663,"orig":"Wenn es ſchon mein Herꝛ nicht ſiehet/ ſo ſiehet es doch Gott/ deſſen helleuchtende Augen ſehen/ was in den verborgenen Winckeln geſchihet.","norm":"Wenn es schon mein Herr nicht sieht / so sieht es doch Gott / dessen hellleuchtende Augen sehen / was in den verborgenen Winkeln geschehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.495500087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8343,"date":1663,"orig":"Jch will hinfuͤro meinem Herꝛn alſo dienen/ gleich wie ich gern wolte/ daß mir wieder gedienet wuͤꝛde Jch wil meſſen mit dem Maaß/ damit ich mir hinfuͤhro meine Diener wieder gern wolte meſſen laſſen.","norm":"Ich will hinfür meinem Herrn also dienen / gleich wie ich gern wollte / dass mir wieder gedient würde Ich will messen mit dem Maß / damit ich mir hinfür meine Diener wieder gern wollte messen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.689700126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8344,"date":1663,"orig":"Antenor lobete des Joſephs guten Vorſatz.","norm":"Antenor lobte des Josephs guten Vorsatz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.658699989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8345,"date":1663,"orig":"Allein die andere Knechte und Maͤgde giengen hinweg mit Kurren und Murren/ und wuͤnſchten dem Antenor/ daß ihm begegnen moͤchten alle Plagen/ welche den Pharao in Egypten troffen haben.","norm":"Allein die andere Knechte und Mägde gingen hinweg mit Kuren und Murren / und wünschten dem Antenor / dass ihm begegnen möchten alle Plagen / welche den Pharao in Ägypten troffen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.906599998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8346,"date":1663,"orig":"Antenor aber lachte/ ſagte:","norm":"Antenor aber lachte / sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.286600112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8347,"date":1663,"orig":"Daß ein unverdienter Fluch nicht treffe/ und wuͤnſchte dem unbeſonnen Volcke/ daß ihnen Gott einen beſſern Sinn geben moͤge.","norm":"Dass ein unverdienter Fluch nicht treffe / und wünschte dem unbesonnen Volke / dass ihnen Gott einen besseren Sinn geben möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6595001220703125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8348,"date":1663,"orig":"Eine unter den Maͤgden war/ welche ſich uͤber alle maſſen beſchwehrt befunde/ wieder bellete dem Antenorn und ſagte/ Antenor ich bin eine ehrliche Magd/ habe meinem Herrn und meiner Frauen nichts geſtohlen.","norm":"Eine unter den Mägden war / welche sich über alle Maßen beschwert Befunde / wieder bellte dem Antenorn und sagte / Antenor ich bin eine ehrliche Magd / habe meinem Herrn und meiner Frauen nichts gestohlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.651199817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8349,"date":1663,"orig":"Jch bin ihnen allzeit treu geweſen.","norm":"Ich bin ihnen allzeit treu gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.607900142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8350,"date":1663,"orig":"Und wann ich Macht uͤber euch haͤtte/ ich wolt euch jetzo etwas anders ſagen.","norm":"Und wann ich macht über euch hätte / ich wollte euch jetzt etwas anders sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.414599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8351,"date":1663,"orig":"Damit gieng ſie in groſſem Zorn zu der Thuͤr hinauß/ und ſchlug die Thuͤr zu/ mit groſſem Ungeſtuͤmb.","norm":"Damit ging sie in großem Zorn zu der Tür hinaus / und schlug die Tür zu / mit großem Ungestüm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"vi","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.601900100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8352,"date":1663,"orig":"Antenor lachte abermals und ſagte: Hochgeehrte Eulalia/ ich dencke jetzund an die Magd/ welche Petrum in des Hohenprieſters Hauß vexirte.","norm":"Antenor lachte abermals und sagte: Hochgeehrte Eulalia / ich denke jetzund an die Magd / welche Petrum in des Hohepriesters Haus vexierte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.611299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8353,"date":1663,"orig":"Dieſelbe war zwar ihrem Herꝛn dem Hohenprieſter treu/ in dem ſie als die Thuͤrhuͤterin fleiſſig Achtung gab/ daß niemand frembdes auß und ein gehe/ daß boͤſe Buben ſich nicht einſchleichen; und etwas rauben.","norm":"Dieselbe war zwar ihrem Herrn dem Hohepriester treu / in dem sie als die Türhüterin fleißig Achtung gab / dass niemand fremdes aus und ein gehe / dass böse Buben sich nicht einschleichen; und etwas rauben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.756499767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8354,"date":1663,"orig":"Das war ihres Ambts.","norm":"Das war ihres Amts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.494999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8355,"date":1663,"orig":"Sie thaͤte daran nicht unrecht.","norm":"Sie täte daran nicht unrecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.339099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8356,"date":1663,"orig":"Allein ſie war Chriſto und ſeinen Dienern untreu.","norm":"Allein sie war Christo und seinen Dienern untreu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.434199810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8357,"date":1663,"orig":"Jn ihrem Beruff war ſie fleiſſig/ Chriſto und ��einen Juͤngern aber/ war ſie gehaͤſſig.","norm":"In ihrem Beruf war sie fleißig / Christo und seinen Jüngeren aber / war sie gehässig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.368299961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8358,"date":1663,"orig":"Was triebe des Hohenprieſters Magd fuͤr eine Noth ſich zubekuͤmmern/ welcher Religion Petrus ſeye?","norm":"Was triebe des Hohepriesters Magd für eine Not sich zubekümmern / welcher Religion Petrus sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.288700103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8359,"date":1663,"orig":"Ob er ein Juͤd oder ein Chriſt ſey?","norm":"Ob er ein Jüd oder ein Christ sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.637399911880493} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8360,"date":1663,"orig":"Und was hat auch dieſe Magd fuͤr Urſach mir zu wiederbellen/ und mit mir zu hadern/ daß ich von boͤſen Knechten und Maͤgden geredet hab?","norm":"Und was hat auch diese Magd für Ursache mir zu wiederbellen / und mit mir zu hadern / dass ich von bösen Knechten und Mägden geredet habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.762199878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8361,"date":1663,"orig":"Jſt ſie nicht unter der Zahl der Boͤſen/ ſo gehet ſie meine Rede nicht an.","norm":"Ist sie nicht unter der Zahl der Bösen / so geht sie meine Rede nicht an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.235700130462646} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8362,"date":1663,"orig":"Jſt ſie aber ein ſolches boͤſes Kraͤutlein/ ſo dencke ſie/ daß ſie auß gutem Hertzen erinnert und ermahnet ſeye/ und beſſere ſich.","norm":"Ist sie aber ein solches böses Kräutlein / so denke sie / dass sie aus gutem Herzen erinnert und ermahnet sei / und bessere sich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.862100124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8363,"date":1663,"orig":"Dadurch wird deß Teufels Reich mercklich vermehrt/ daß die Seminaria des Chriſtenthumbs/ heutiges Tages nicht recht in acht genommen werden/ daß Soͤhn und Toͤchter/ Knecht und Maͤgd nicht recht angefuͤhret werden.","norm":"Dadurch wird des Teufels Reich merklich vermehrt / dass die Seminaria des Christentums / heutiges Tages nicht recht in Acht genommen werden / dass Söhn und Töchter / Knecht und Mägde nicht recht angeführt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.265699863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8364,"date":1663,"orig":"Wer ein Hauß bauen wil/ der muß ein gut Fundament legen.","norm":"Wer ein Haus bauen will / der muss ein gut Fundament legen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.747499942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8365,"date":1663,"orig":"Und wer im geiſtlichen und weltlichen Stand etwas gutes durch Gottes Beyſtand außrichten will/ der muß/ wann er weißlich handeln will/ von unten anfangen/ von Kindern/ Knechten und Maͤgden.","norm":"Und wer im geistlichen und weltlichen Stand etwas Gutes durch Gottes Beistand ausrichten will / der muss / wann er weißlich handeln will / von unten anfangen / von Kindern / Knechten und Mägden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.033199787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8366,"date":1663,"orig":"Wo Kinder/ Knecht uñ Maͤgde wol angefuͤhret werdẽ/ da folgẽ fromme Eheleut.","norm":"Wo Kinder / Knecht und Mägde wohl angeführt werden / da folgen fromme Eheleut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.351399898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8367,"date":1663,"orig":"Wo fromme Eheleut ſind/ da ſind fromme Unterthanen/ welche Gott geben was Gottes iſt/ und dem Kaͤyſer was des Kaͤyſers iſt.","norm":"Wo fromme Eheleut sind / da sind fromme Untertanen / welche Gott geben was Gottes ist / und dem Kaiser was des Kaisers ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.10669994354248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8368,"date":1663,"orig":"Wo fromme Unterthanen ſind/ welche Gott und ihrer Obrigkeit treu ſind/ da wandelt Gott mit ſeinem Segen/ und ſeine Fußſtapffen trieffen von Fett.","norm":"Wo fromme Untertanen sind / welche Gott und ihrer Obrigkeit treu sind / da wandelt Gott mit seinem Segen / und seine Fußstapfen triefen von Fett.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.263599872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8369,"date":1663,"orig":"Und wo die Unterthanen reich/ und von Gott geſegnet ſind/ da hat der Regent einen unaußſchoͤpflichen und immerquellenden Bronnen/ der ihm nuͤtzlicher iſt als der Chymicorum aurum potabile.","norm":"Und wo die Untertanen reich / und von Gott gesegnet sind / da hat der Regent einen unausschöpflichen und emmerquellenden Brunnen / der ihm nützlicher ist als der Chymicorum aurum potabile.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7195000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8370,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht auß zuſprechen/ was gottloſe Maͤgd offtmals thun/ in verfuͤhrung ihrer Herꝛen Kinder.","norm":"Es ist nicht aus zusprechen / was gottlose Mägde oftmals tun / in Verführung ihrer Herren Kinder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.580399990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8371,"date":1663,"orig":"Da verfuͤhren ſie die Kinder offt zur Untreu/ zur Dieberey/ zu Buhlſchafften und Buͤberey/ wann ſie nur einen Gewinſt davon erlangen koͤnnen.","norm":"Da verführen sie die Kinder oft zur Untreu / zur Dieberei / zu Buhlschafte und Büberei / wann sie nur einen Gewinst davon erlangen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.530900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8372,"date":1663,"orig":"Das wuſte jener gar wol/ welcher beym Terentio ſagte:","norm":"Das wusste jener gar wohl / welcher beim Terentio sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.205699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8373,"date":1663,"orig":"Diſciplina eſt eisdem, munerarier 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gottlose Magd ist / welche wann ihrem Herrn ein Kreuz begegnet / die erste ist / welche ihm Untreu wird / wie Hiob klagt / dass ihm seine eigene Mägde im Kreuz für fremde geachtet haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.622900009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8376,"date":1663,"orig":"Wie manche Magd iſt/ welche ihres Herren Kinder verſchimpfft/ wie die untreue Magd Raguels that/ welche ſeine betruͤbte Tochter uͤbel anfuhre und ſchaͤndlich außmachte?","norm":"Wie manche Magd ist / welche ihres Herren Kinder verschimpft / wie die untreue Magd Raguels tat / welche seine betrübte Tochter übel anführe und schändlich ausmachte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.840099811553955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8377,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ daß alle deß Frauenzimmers Hoffart in dieſer Stadt/ komme her von den Maͤgden.","norm":"Ich halte dafür / dass alle des Frauenzimmers Hoffart in dieser Stadt / komme her von den Mägden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.180699825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8378,"date":1663,"orig":"Dann wann die Magd ſich ſo koͤſtlich kleidet/ ſo dencket die Tochter im Hauſe/ warumb ſoll ich das nicht vielmehr thuen?","norm":"Dann wann die Magd sich so köstlich kleidet / so denket die Tochter im Hause / warum soll ich das nicht vielmehr tun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.820000171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8379,"date":1663,"orig":"Und wann eine reiche Frau ſiehet/ daß eines gemeinen Manns Tochter ſich ſo koͤſtlich kleidet/ ſo denckt ſie warumb ſol ich das nicht auch thun/ die ich mehr tauſend hab/ als dieſe hundert hat?","norm":"Und wann eine reiche Frau sieht / dass eines gemeinen Manns Tochter sich so köstlich kleidet / so denkt sie warum soll ich das nicht auch tun / die ich mehr tausend habe / als diese hundert hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5903000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8380,"date":1663,"orig":"Eulalia, du Zierd und Kleinod unter den Frauen/ gruͤſſe deine Bruͤder und Schweſtern meinet wegen/ und ſage/ daß ſie ihre zeitliche Wolfahrt mercklich befoͤrdern werden/ wann ſie in Annehmung Knecht und Maͤgd ſehen auff Gottesfurcht/ und ſie dazu anhalten/ daß ſie den gecreutzigten JEſum recht lernen kennen und lieben.","norm":"Eulalia, du Zierde und Kleinod unter den Frauen / Grüße deine Brüder und Schwestern meinetwegen / und sage / dass sie ihre zeitliche Wohlfahrt merklich befördern werden / wann sie in Annehmung Knecht und Mägde sehen auf Gottesfurcht / und sie dazu anhalten / dass sie den Gekreuzigten Jesus recht lernen kennen und lieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.834700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8381,"date":1663,"orig":"David ſaget Pſal. 102. Jch habe gern fromme Diener.","norm":"David sagt Psal. 102. Ich habe gern fromme Diener.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.027699947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8382,"date":1663,"orig":"Welche Haußmutter gottloſe Maͤgd mietet/ haͤget und haͤlt/ die gibt zu verſtehen was ſie im Schilde fuͤhre.","norm":"Welche Hausmutter gottlose Mägde mietet / heget und hält / die gibt zu verstehen was sie im Schilde führe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.307199954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8383,"date":1663,"orig":"Die weiſe Griechen haben ein Sprichwort gehabt/ welches der hochgelaͤhrte Roͤmiſche Cicero in ſeinen Epiſteln an den Atticum anziehet/ und in deutſcher Sprach ſo viel heiſt:","norm":"Die weise Griechen haben ein Sprichwort gehabt / welches der hochgelehrte Römische Cicero in seinen Episteln an den Atticum anziehet / und in deutscher Sprache so viel heißt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.755799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8384,"date":1663,"orig":"Wie die Frau iſt/ ſo ſind auch die Maͤgd.","norm":"Wie die Frau ist / so sind auch die Mägde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.7428998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8385,"date":1663,"orig":"Nazianzen us nennet die Maͤgde imagines pectoris Dominarum.","norm":"Nazianzen us nennt die Mägde imagines pectoris Dominarum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.833399772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8386,"date":1663,"orig":"Dann/ ſagt er/ gleich wie man/ wann die Schwalben kommen/ erkennet/ daß der Lentz da ſeye/ und die Bluͤten die Fruͤchte bringen.","norm":"Dann / sagt er / gleich wie man / wann die Schwalben kommen / erkennt / dass der Lenz da sei / und die Blüten die Früchte bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.822000026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8387,"date":1663,"orig":"Alſo kan man auch von der Frauen Sitten/ auß den Maͤgden urtheilen.","norm":"Also kann man auch von der Frauen Sitten / aus den Mägden urteilen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.039000034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8388,"date":1663,"orig":"Die alte Deutſche ſagten/ Das Wetter kennet man beym Wind/ den Vater beym Kind/ die Herꝛſchafft beym Geſind.","norm":"Die alte Deutsche sagten / Das Wetter kennet man beim Wind / den Vater beim Kind / die Herrschaft beim Gesinde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.185400009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8389,"date":1663,"orig":"Zum andern ſollen ſie ſich auff Knecht und Maͤgd nicht zu ſehr verlaͤſſen in der Haußhaltung.","norm":"Zum anderen sollen sie sich auf Knecht und Mägde nicht zu sehr verläsen in der Haushaltung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7032999992370605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8390,"date":1663,"orig":"Trau zu viel reit das Pferd weg.","norm":"Traue zu viel reit das Pferd weg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.788300037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8391,"date":1663,"orig":"Ein treuer Knecht/ eine treue Magd kan verfuͤhrt werden/ wann ihnen zu viel getrauet wird.","norm":"Ein treuer Knecht / eine treue Magd kann verführt werden / wann ihnen zu viel getrauet wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.109099864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8392,"date":1663,"orig":"Jener Theologus ſagte.","norm":"Jener Theologus sagte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"af","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.071000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8393,"date":1663,"orig":"Die Frau muß ſelber ſein die Magd/ Wil ſie im Hauſe ſchaffen Rath.","norm":"Die Frau muss selber sein die Magd / Will sie im Hause schaffen Rat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.046800136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8394,"date":1663,"orig":"Zum dritten/ muͤſſen auch Herꝛen und Frauen ſehen/ daß ſie ihren Knechten und Maͤgden nicht Urſach geben zu Suͤnden oder ſie dazu reitzen.","norm":"Zum dritten / müssen auch Herren und Frauen sehen / dass sie ihren Knechten und Mägden nicht Ursache geben zu Sünden oder sie dazu reizen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.495299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8395,"date":1663,"orig":"Eine Schand iſt es/ wann der Haußvater ſich umb der Maͤgde Bett finden laͤſſt.","norm":"Eine Schande ist es / wann der Hausvater sich um der Mägde Bett finden lässt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.402699947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8396,"date":1663,"orig":"Die Frau muß auch ſehen daß ſie nicht mit vorbewuſt der Magd/ den Mann betriege.","norm":"Die Frau muss auch sehen dass sie nicht mit vorbewusst der Magd / den Mann betrüge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.596399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8397,"date":1663,"orig":"Dann das Geſind lernet es bald/ und weiß die krumme Stuͤck hernach zugebrauchen.","norm":"Dann das Gesinde lernet es bald / und weiß die krumme Stück hernach zu gebrauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.229800224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8398,"date":1663,"orig":"Wann nun Frau und Magd/ eine wie die andere gottloſe ſind/ ſo ſoll es auch der Frauen wie der Magd ergehen/ wie Gott durch den Propheten Eſaiam gedrohet hat.","norm":"Wann nun Frau und Magd / eine wie die andere gottlose sind / so soll es auch der Frauen wie der Magd ergehen / wie Gott durch den Propheten Esaiam gedroht hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.874000072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8399,"date":1663,"orig":"Als Antenor noch alſo redete/ ſagte Eulalia:","norm":"Als Antenor noch also redete / sagte Eulalia:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"es","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.537499904632568} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8400,"date":1663,"orig":"Lieber Antenor/ Jch bute dich/ thue mir den Willen und Gefallen/ den Paulus Lydiaͤ der Purpurkraͤmerin erzeigte/ als ihr der HErꝛ das Hertz auffthaͤt/ daß ſie auff ſeine Predigt achtung gab/ Act. 16. v. 15.","norm":"Lieber Antenor / Ich Butte dich / tue mir den Willen und Gefallen / den Paulus Lydiä der Purpurkrämerin erzeigte / als ihr der Herr das Herz auftäte / dass sie auf seine Predigt Achtung gab / Act. 16. v. 15.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.473499774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8401,"date":1663,"orig":"Wir wollen dich nicht tractiren wie die Philippenſer Paulum tractirten/ als er einẽ unſaubern Geiſt von einer Magd außtriebe.","norm":"Wir wollen dich nicht traktieren wie die Philippenser Paulum traktierten / als er einen unsauberen Geist von einer Magd austriebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.071100234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8402,"date":1663,"orig":"Act. 16. v. 22. 23. Antenor danckte ihr freundlich/ und ſagte/ daß er eine nothwendige Arbeit vorhabe/ umb welcher willen er die gantze Nacht uͤber nicht ſchlaffen wolle.","norm":"Act. 16. v. 22. 23. Antenor dankte ihr freundlich / und sagte / dass er eine notwendige Arbeit vorhabe / um welcher Willen er die ganze Nacht über nicht schlafen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.837200164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8403,"date":1663,"orig":"Wuͤnſchte Philemon und Eulalia eine gluͤckſelige Zeit/ und hatte alſo dieſes Geſpraͤch ein E N D E.","norm":"Wünschte Philemon und Eulalia eine glückselige Zeit / und hatte also dieses Gespräch ein E N D E.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.64709997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8404,"date":1663,"orig":"An alle fromme Diener und Maͤgde.","norm":"An alle fromme Diener und Mägde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.783400058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8405,"date":1663,"orig":"JHr lieben Leut.","norm":"Ihr lieben Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.104899883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8406,"date":1663,"orig":"Wann ich ein Fenſter auff meiner Bruſt haͤtte/ wuͤrdet ihr ſehen/ daß ich es nicht anders mit euch meine/ als ein treuer Vater mit ſeinen Kindern.","norm":"Wann ich ein Fenster auf meiner Brust hätte / würdet ihr sehen / dass ich es nicht anders mit euch meine / als ein treuer Vater mit seinen Kindern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.533299922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8407,"date":1663,"orig":"Jch bitte euch leſet fleiſſig was der Hochgelaͤhrte und geiſtreiche Diener Gottes/ Herꝛ Joh. Michael Dilherꝛ zu Nuͤrnberg von Knechten und Maͤgden geſchrieben hat/ und erwartet des nechſten Tags etzliche Gebetlein fuͤr fromme Knecht und Maͤgd.","norm":"Ich bitte euch leset fleißig was der Hochgelehrte und geistreiche Diener Gottes / Herr Joh. Michael Dilherr zu Nürnberg von Knechten und Mägden geschrieben hat / und erwartet des nächsten Tags etliche Gebetlein für fromme Knecht und Mägde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.007299900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8408,"date":1663,"orig":"Wann der Sontag kompt/ ſo ſtehet deſto fruͤher auff/ damit ihr eure Sach beſtellen/ und zur Kirchen gehen koͤnnet/ den gecreutzigten JEſum recht kennen lernet/ und durch denſelben auch frey werdet.","norm":"Wann der Sonntag kommt / so steht desto früher auf / damit ihr eure Sache bestellen / und zur Kirchen gehen könnet / den Gekreuzigten Jesus recht kennen lernet / und durch denselben auch frei werdet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.325300216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8409,"date":1663,"orig":"Dazu gibt euch Anleitung/ der Koͤnig David/ der ſagt/ wie die Augen der Maͤgd ſehen auff die Haͤnd ihrer Frauen/ alſo ſehen unſere Augen auff den HErrn unſern Gott/ Pſ. 123. v. 3. Sehet/ der groſſe Koͤnig nimpt ein Exempel von einer frommen treuen Magd/ welche gern thun wolte was ihrer Frauen gefiehl.","norm":"Dazu gibt euch Anleitung / der König David / der sagt / wie die Augen der Mägde sehen auf die Hände ihrer Frauen / also sehen unsere Augen auf den Herrn unseren Gott / Ps. 123. v. 3. Sehet / der große König nimmt ein Exempel von einer frommen treuen Magd / welche gern tun wollte was ihrer Frauen gefiel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9980998039245605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8410,"date":1663,"orig":"Damit beſchaͤmet er Knecht und Maͤgd/ wann ſie nicht wollen mehr ſehen auff Gott als auff ihren Herren und Frauen.","norm":"Damit beschämet er Knecht und Mägde / wann sie nicht wollen mehr sehen auf Gott als auf ihren Herren und Frauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.969600200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8411,"date":1663,"orig":"Gott ſey mit euch/ und ſegne euch.","norm":"Gott sei mit euch / und segne euch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.97350001335144} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8412,"date":1663,"orig":"Und wann ihr Kinder GOttes ſeyd/ ſo macht es nicht wie manche gottloſe Amme/ welche mich ſchaͤndet und ſchmaͤhet/ ſondern baͤtet fuͤr mich/ der ich eure Wohlfahrt treulich und mit gantzem Hertzen ſuche.","norm":"Und wann ihr Kinder Gottes seid / so macht es nicht wie manche gottlose Amme / welche mich schändet und schmähet / sondern bätet für mich / der ich eure Wohlfahrt treulich und mit ganzem Herzen suche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4328999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8413,"date":1663,"orig":"Adjeu.","norm":"Adieu.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":3.5699000358581543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8414,"date":1663,"orig":"AMBROSII MELLIL AMBII Sendſchreiben/ An einen vornehmen Cavallier/ Betreffend Die Schwediſche und Polniſche Waffen.","norm":"AMBROSII MELLIL AMBII Sendschreiben / An einen vornehmen Cavalier / Betreffend die Schwedische und polnische Waffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.674300193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8415,"date":1663,"orig":"Hoch-Edelgebohrner/ Großmuͤhtiger/ und Mannveſter; Jnſonders hochgeehrter und hochgeneigter Herr/ und Patron.","norm":"Hochedelgeborener / Großmühtiger / und Mannvester; Insonders hochgeehrter und hochgeneigter Herr / und Patron.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.413899898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8416,"date":1663,"orig":"DEſſelben hochgeehrtes Schreiben/ habe ich wol empfangen/ darin Er abermahles von mir begehret/ jhme candidè zu eroͤffnen was ich von dem Kriege zwiſchen Schweden und Pohlen halte/ und zu welcher Parthey ein deutſcher Cavallier ſich ohne Verletzung ſeines Gewiſſens begeben koͤnne?","norm":"Desselben hochgeehrtes Schreiben / habe ich wohl empfangen / darin er abermals von mir begehret / ihm candide zu eröffnen was ich von dem Kriege zwischen Schweden und Polen halte / und zu welcher Partei ein deutscher Cavalier sich ohne Verletzung seines Gewissens begeben könne?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.451200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8417,"date":1663,"orig":"Es iſt eine ſchwere Frag!","norm":"Es ist eine schwere Frag!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.751299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8418,"date":1663,"orig":"Denn/ wenn ein Cavallier einen frembden Potentaten im Kriege mit gutem Gewiſſen dienen ſoll/ ſo muß er wiſſen/ ob auch die cauſa belli legitima ſey?","norm":"Denn / wenn ein Cavalier einen fremden Potentaten im Kriege mit gutem Gewissen dienen soll / so muss er wissen / ob auch die causa belli legitima sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.296500205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8419,"date":1663,"orig":"Jſtdie cauſa belli legitima, ſo iſt ein Soldat nichts anders als executor juſtitiæ, gehet in ſeinem Beruff/ und kan GOtt im Kriege eben ſo wol dienen/ als ein Prediger auff der Cantzel.","norm":"Jstdie causa belli legitima, so ist ein Soldat nichts anders als executor justitiae, geht in seinem Beruf / und kann Gott im Kriege eben so wohl dienen / als ein Prediger auf der Kanzel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.535799980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8420,"date":1663,"orig":"Der Hauptman zu Capernaum war noch in wuͤrcklichen Kriegsdienſten des Roͤmiſchen Kaͤyſers/ der nicht ſeiner Religion war/ gleichwol dienete er Gott mit ſolcher Andacht/ daß Chriſtus ſeinen Glauben vorzoge und groͤſſer hielte/ als aller Pfaffen/ Hoherprieſter und Schrifftgelehrten zu Jeruſalem/ ja im gantzen Juͤdiſchen Lande.","norm":"Der Hauptmann zu Capernaum war noch in wirklichen Kriegsdiensten des römischen Kaisers / der nicht seiner Religion war / gleichwohl diente er Gott mit solcher Andacht / dass Christus seinen Glauben vorzog und größer hielte / als aller Pfaffen / Hohepriester und Schriftgelehrten zu Jerusalem / ja im ganzen jüdischen Lande.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.921599864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8421,"date":1663,"orig":"Wo aber die cauſa belli nicht iſt legitima, da iſt ein ſolcher Krieg nichts anders/ als ein Moͤrdergrube.","norm":"Wo aber die causa belli nicht ist legitima, da ist ein solcher Krieg nichts anders / als ein Mördergrube.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.434700012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8422,"date":1663,"orig":"Wer ſagt uns aber/ die wir weder in der Schwediſchen oder Polniſchen geheimen Cantzeley geweſen/ ob cauſa hujus belli ſey legitima?","norm":"Wer sagt uns aber / die wir weder in der Schwedischen oder Polnischen geheimen Kanzlei gewesen / ob causa hujus belli sei legitima?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.96560001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8423,"date":1663,"orig":"Eben deßwegen ſchlagen ſie ſich umb die Koͤpffe/ weil ein jeder wil recht haben.","norm":"Eben deswegen schlagen sie sich um die Köpfe / weil ein jeder will recht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.742700099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8424,"date":1663,"orig":"Da der Krieg in Polen angieng/ verwunderten ſich viel groſſe Herrn uͤber die gluͤckliche Succeß deß Koͤnigs in Schweden/ hielten es fuͤr ein Goͤttlich Werck/ und dachten/ hie Schwerdt deß HErrn und Gideon.","norm":"Da der Krieg in Polen anging / verwunderten sich viel große Herrn über die glückliche Success des Königs in Schweden / hielten es für ein göttlich Werk / und dachten / hie Schwert des Herrn und Gideon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.191800117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8425,"date":1663,"orig":"Man ſagt gantz Conſtantinopel ſoy damals erſchrocken/ und viel groſſe Herrn haben ihre Schaͤtze in Aſiam minorem geſchicket.","norm":"Man sagt ganz Konstantinopel soy damals erschrocken / und viel große Herrn haben ihre Schätze in Asiam minorem geschickt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.808599948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8426,"date":1663,"orig":"Jetzo aber/ da das Schwerdt bald dieſen/ bald jenen trifft/ meynet faſt ein jeder Bauren-Voigt/ er koͤnne die Schwediſche Armée in der Buttermilch aufffreſſen/ eben als wenn es Hollaͤndiſche Zweybaͤcke weren.","norm":"Jetzt aber / da das Schwert bald diesen / bald jenen trifft / meinet fast ein jeder Bauren-Voigt / er könne die schwedische Armee in der Buttermilch auffressen / eben als wenn es holländische Zwiebäcke wären.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.163599967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8427,"date":1663,"orig":"Eben ſolche Diſcours geſchahen/ da Koͤnig Guſtavus auff teutſchen Boden kam/ da wuſte ein jeder Dorffprediger faſt auß dem Daniele und Apocalypſi zu ſagen/ was es fuͤr einẽ Außgang mit den Schweden und Papiſten gewinnen wuͤrde.","norm":"Eben solche Discours geschahen / da König Gustavus auf deutschen Boden kam / da wusste ein jeder Dorfprediger fast aus dem Daniele und Apocalypsi zu sagen / was es für einen Ausgang mit den Schweden und Papisten gewinnen würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.648099899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8428,"date":1663,"orig":"Allein da der Prager Friede gemachet wurde/ da ſtund nichts mehr im Daniele oder Apocalypſi.","norm":"Allein da der Prager Friede gemacht wurde / da stand nichts mehr im Daniele oder Apocalypsi.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8703999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8429,"date":1663,"orig":"Die Schweden aber hatten nach dieſem Stoß groͤſſer Sieg und Gluͤck als vorhin.","norm":"Die Schweden aber hatten nach diesem Stoß größer Sieg und Glück als vorhin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.572700023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8430,"date":1663,"orig":"Und dieſes ihr jetziges Spiel iſt noch nicht außgeſpielet:","norm":"Und dieses ihr jetziges Spiel ist noch nicht ausgespielt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.380799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8431,"date":1663,"orig":"Die Wuͤrffel ligen noch auff dem Tiſche.","norm":"Die Würfel liegen noch auf dem Tische.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.470099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8432,"date":1663,"orig":"Cadimus ſæpè, ut alacriores ſurgamus, & iras animosq; ſumamus ab ipſo lapſu?","norm":"Cadimus saepe, ut alacriores surgamus, & iras animosq; sumamus ab ipso lapsu?","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"lt","lang_de":0,"norm_lmscore":6.503600120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8433,"date":1663,"orig":"Jch weiß/ daß fuͤr einem Jahr viel vornehme groſſe Herrn/ viel gelahrte und ungelahrte Leute trefflich gut Schwediſch waren/ jetzo aber pfeiffen ſie all anders/ und ſagen/ man haͤtte es ſo und ſo machen ſollen/ ꝛc. Allein ich erinnere mich an jenen Medicum, als der 70. Jahr alt wurde/ ſchrieb er allzeit in die Stammbuͤcher:","norm":"Ich weiß / dass für einem Jahr viel vornehme große Herrn / viel gelahrte und ungelahrte Leute trefflich gut Schwedisch waren / jetzt aber Pfeifen sie all anders / und sagen / man hätte es so und so machen sollen / etc. Allein ich erinnere mich an jenen Medicum, als der 70. Jahr alt wurde / schrieb er allzeit in die Stammbücher:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.289599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8434,"date":1663,"orig":"Non decet Medicum mori juvenem.","norm":"Non decet Medicum mori juvenem.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.69379997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8435,"date":1663,"orig":"Da ſagt ein ander:","norm":"Da sagt ein ander:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.775700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8436,"date":1663,"orig":"Wann der gute Mann das vor 40. Jahren geſchrieben haͤtte/ ſo wolte ich viel von ihme halten.","norm":"Wann der gute Mann das vor 40. Jahren geschrieben hätte / so wollte ich viel von ihm halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.978700160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8437,"date":1663,"orig":"Mancher wil jetzo das Schwediſche Manifeſt examiniren, und fragen/ ob auch die Schweden gnugſame Urſachen gehabt haben/ das Koͤnigreich Polen mit Krieg zu uͤberziehen?","norm":"Mancher will jetzt das schwedische Manifest examinieren, und fragen / ob auch die Schweden genugsame Ursachen gehabt haben / das Königreich Polen mit Krieg zu überziehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.589799880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8438,"date":1663,"orig":"Allein Gott iſt in translatione Dominiorum ein wunderbarer und verborgener Gott.","norm":"Allein Gott ist in translatione Dominiorum ein wunderbarer und verborgener Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.975800037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8439,"date":1663,"orig":"Zwar/ wann ein Statiſt wil Urſache zu einem Krieg haben/ ſo kan er ſie leicht finden:","norm":"Zwar / wann ein Statist will Ursache zu einem Krieg haben / so kann er sie leicht finden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.515399932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8440,"date":1663,"orig":"Einsmals ritten etzliche Kauffleute auß der Leipziger Meſſe; Als nun ein groſſer Regen kam/ ſtelleten ſie ſich mit ihren Pferden unter einen groſſen Eichbaum/ und wolten erwarten/ biß der Regen fuͤruͤber gieng.","norm":"Einsmals ritten etliche Kaufleute aus der Leipziger Messe; als nun ein großer Regen kam / stellten sie sich mit ihren Pferden unter einen großen Eichbaum / und wollten erwarten / bis der Regen vorüberging.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.657299995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8441,"date":1663,"orig":"Kurtz hernach kam eine ſtreiffende Parthey/ und einer unter ihnen gruͤſte die Kauffleute/ und ſagte/ Gluͤck zu ihr Herren/ was machet ihr da?","norm":"Kurz hernach kam eine streifende Partei / und einer unter ihnen grüßte die Kaufleute / und sagte / Glück zu ihr Herren / was macht ihr da?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1493000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8442,"date":1663,"orig":"Einer unter den Kauffleuten antwortete:","norm":"Einer unter den Kaufleuten antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5817999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8443,"date":1663,"orig":"Hier halten wir ein wenig/ biß das boͤſe Wetter fuͤruͤber gehe.","norm":"Hier halten wir ein wenig / bis das böse Wetter vorübergehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.812099933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8444,"date":1663,"orig":"Was? ſagt der Partheygaͤnger; Wollet ihr Gottes Wetter und Wind verachten?","norm":"Was? sagt der Parteigänger; Wollet ihr Gottes Wetter und Wind verachten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7866997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8445,"date":1663,"orig":"Jhr gottloſe Voͤgel/ ihr Gotteslaͤſterer; herunter von den Pferden.","norm":"Ihr gottlose Vögel / ihr Gotteslästerer; herunter von den Pferden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.0756001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8446,"date":1663,"orig":"Herunter/ oder wir wollen euch ſchieſſen/ der Dampff ſol euch dem Hals herauß gehen.","norm":"Herunter / oder wir wollen euch schießen / der Dampf soll euch dem Hals herausgehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.458099842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8447,"date":1663,"orig":"Alſo muſte der theure Name Gottes ein Deckel ihrer Raͤuberey ſeyn.","norm":"Also musste der teure Name Gottes ein Deckel ihrer Räuberei sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.934500217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8448,"date":1663,"orig":"Jener Soldat ſtahl einsmals einem Bauren/ bey welchem er in Quartier lag/ eine Kuhe.","norm":"Jener Soldat stahl einsmals einem Bauern / bei welchem er in Quartier lag / eine Kuh.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.1493000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8449,"date":1663,"orig":"Der Bauer verklagte den Soldaten fuͤr ſeinem Capitain/ und ſagt/ er habe dem Soldaten alles gutes gethan/ gleichwol habe er das Quartier beſtohlen.","norm":"Der Bauer verklagte den Soldaten für seinem Kapitän / und sagt / er habe dem Soldaten alles gutes getan / gleichwohl habe er das Quartier bestohlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.420499801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8450,"date":1663,"orig":"Der Capitain ließ den Soldaten zu ſich kommen/ und ſagt:","norm":"Der Kapitän ließ den Soldaten zu sich kommen / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.916399955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8451,"date":1663,"orig":"Dieſer Baur ſpricht/ er habe dir alles gutes gethan/ was haſtu nun fuͤr Urſach ihm die Kuhe zu nehmen?","norm":"Dieser Bauer spricht / er habe dir alles gutes getan / was hast du nun für Ursache ihm die Kuh zu nehmen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.769999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8452,"date":1663,"orig":"Wol Herr Capitain/ ſagt der Soldat/ wann ein Bauer zwo Kuͤhe hat/ und der Soldat haͤtte gerne eine davon/ iſt das nit Urſach gnug?","norm":"Wohl Herr Kapitän / sagt der Soldat / wann ein Bauer zwei Kühe hat / und der Soldat hätte gerne eine davon / ist das nicht Ursache genug?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.077600002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8453,"date":1663,"orig":"Als hiebevor der Marggraf gefraget wurde/ was ihme die Pfaffen gethan haben/ daß er ſie mit ſeinen Waffen alſo verfolge?","norm":"Als hiervor der Markgraf gefragt wurde / was ihm die Pfaffen getan haben / dass er sie mit seinen Waffen also verfolge?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.204800128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8454,"date":1663,"orig":"Da antwortete er: Sie ſeynd reicher als ich.","norm":"Da antwortete er: Sie sind reicher als ich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.270800113677978} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8455,"date":1663,"orig":"Und wann kan ein Statiſt nicht einen ſcheinbaren prætext finden/ einen Krieg anzufangen?","norm":"Und wann kann ein Statist nicht einen scheinbaren Prätext finden / einen Krieg anzufangen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.83620023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8456,"date":1663,"orig":"Was aber dieſen Schwediſchen Krieg in Polen anlangt/ ſo duͤnckt mich/ es ſey Gottes Finger dabey.","norm":"Was aber diesen schwedischen Krieg in Polen anlangt / so dünkt mich / es sei Gottes Finger dabei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8933000564575195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8457,"date":1663,"orig":"Jch mag zwar von ſolchen Dingen ungern judiciren; Und als mein hochgeehrter Herr/ als ein hochweiſer und verſuchter Cavallier, der ſeine Waffen nun ſo viel Jahr in unterſchiedener Potentaten Dienſte ruͤhmlich getragen hat/ dieſe Frag zum andermale an mich gethan/ und auff die Antwort ſo inſtaͤndig getrungen/ habe ich mich erinnert an jenen Superintendenten in Mecklenburg/ welcher einsmals Viſitation hielt/ und die Leute auß dem Catechiſmo examinirte.","norm":"Ich mag zwar von solchen Dingen ungern judizieren; und als mein hochgeehrter Herr / als ein hochweiser und versuchter Cavalier, der seine Waffen nun so viel Jahr in unterschiedener Potentaten Dienste rühmlich getragen hat / diese Frag zum andermal an mich getan / und auf die Antwort so inständig gedrungen / habe ich mich erinnert an jenen Superintendenten in Mecklenburg / welcher einsmals Visitation hielt / und die Leute aus dem Catechismo examinierte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.371399879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8458,"date":1663,"orig":"Als er nun zu einem alten Bauren kam/ und fragte?","norm":"Als er nun zu einem alten Bauern kam / und fragte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.273300170898437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8459,"date":1663,"orig":"Wie viel ſind Hauptſtuͤcke der Chriſtlichen Lehre?","norm":"Wie viel sind Hauptstücke der christlichen Lehre?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.361199855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8460,"date":1663,"orig":"Da antwortete der Bauer/ Herr Superintendent, das iſt eine ſeltzame Frag:","norm":"Da antwortete der Bauer / Herr Superintendent, das ist eine seltsame Frag:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.573500156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8461,"date":1663,"orig":"das wiſſet ihr beſſer als ich.","norm":"das wisset ihr besser als ich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.745399951934814} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8462,"date":1663,"orig":"Jch zweiffle nicht mein hochgeehrter Herr werde dieſe Sach ſchon laͤngſt reifflich erwogen und uͤberſchlagẽ haben.","norm":"Ich zweifle nicht mein hochgeehrter Herr werde diese Sache schon längst reiflich erwogen und überschlagen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.213300228118896} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8463,"date":1663,"orig":"Weil ihm aber beliebet mich zu verſuchen/ ſo verzeihe er mir/ daß ich hinwiderumb eine Frag an ihn thue.","norm":"Weil ihm aber beliebet mich zu versuchen / so verzeihe er mir / dass ich hinwiederum eine Frag an ihn tue.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.579400062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8464,"date":1663,"orig":"Jch frage/ was hatten die Jſraeliten fuͤr Urſach/ das Land Canaan einzunehmen/ und die Einwohner darauß zu vertilgẽ?","norm":"Ich frage / was hatten die Israeliten für Ursache / das Land Kanaan einzunehmen / und die Einwohner daraus zu vertilgen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.286499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8465,"date":1663,"orig":"Was hatten die Cananiter den Jſraeliten gethan/ als ſie in Egypten giengen/ Stoppeln ſamleten/ und Ziegeln branten/ uñ von deß Pharaonis Voͤigten noch dazu gepruͤgelt und geſchlagen worden?","norm":"Was hatten die Cananiter den Israeliten getan / als sie in Ägypten gingen / Stoppeln sammelten / und Ziegeln brannten / und von des Pharaonis Vöigten noch dazu geprügelt und geschlagen worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.555699825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8466,"date":1663,"orig":"Was hatten die Cananiter den Jſraelitern gethan/ als ſie in der Wuͤſtẽ herumb giengen/ und Manna ſamleten?","norm":"Was hatten die Cananiter den Israeliten getan / als sie in der Wüsten herumgingen / und Manna sammelten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.884099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8467,"date":1663,"orig":"Was hatten ſie ihnen fuͤr Urſach geben/ ſie mit Heerskrafft zu uͤberziehen/ und ihr Hauß und Hof in Brand zu ſtecken?","norm":"Was hatten sie ihnen für Ursache geben / sie mit Heerskraft zu überziehen / und ihr Haus und Hof in Brand zu stecken?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9816999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8468,"date":1663,"orig":"Wie ſchrecklich gieng doch Joſua mit dieſen Leuten umb/ als er ins Land Canaan kam? da er die Stadt Jericho einbekam/ da ſchlug er alles mit der Schaͤrffe deß Schwerdts:","norm":"Wie schrecklich ging doch Josua mit diesen Leuten um / als er ins Land Kanaan kam? da er die Stadt Jericho einbekam / da schlug er alles mit der Schärfe des Schwerts:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.88260006904602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8469,"date":1663,"orig":"Mann und Weib/ jung und alt/ Ochſen/ Schaaf und Eſel.","norm":"Mann und Weib / Jung und Alt / Ochsen / Schaf und Esel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.981300115585327} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8470,"date":1663,"orig":"Die Stadt verbrandten ſie mit Feuer/ und alles was darinnen war.","norm":"Die Stadt verbrannten sie mit Feuer / und alles was darinnen war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.633299827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8471,"date":1663,"orig":"Joſua ſchwur und ſprach:","norm":"Josua schwor und sprach:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.80430006980896} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8472,"date":1663,"orig":"Verflucht ſey der Mann fuͤr dem HErrn der die Stadt Jericho auffrichtet und bauet:","norm":"Verflucht sei der Mann für dem Herrn der die Stadt Jericho aufrichtet und bauet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.552700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8473,"date":1663,"orig":"Wenn er ihren Grund leget/ das koſtet ihn ſeinen erſten Sohn/ und wann er ihre Thor leget/ das koſtet ihn ſeinẽ juͤngſten Sohn/ wie zu leſen iſt Joſuaͤ 6. Wie erſchrecklich gieng ebenfalls der Feldmarſchall Joſua umb mit ihren fuͤnff Koͤnigen/ welche fuͤr ihm flohen/ und verſteckten ſich in die Hoͤle zu Makeda?","norm":"Wenn er ihren Grund leget / das kostet ihn seinen ersten Sohn / und wann er ihre Tor leget / das kostet ihn seinen jüngsten Sohn / wie zu lesen ist Josuä 6. Wie erschrecklich ging ebenfalls der Feldmarschall Josua um mit ihren fünf Königen / welche für ihm flohen / und versteckten sich in die Höhle zu Makeda?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.877200126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8474,"date":1663,"orig":"Man ſagt ſonſt im Sprichwort:","norm":"Man sagt sonst im Sprichwort:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6605000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8475,"date":1663,"orig":"Einem fliehendem Feind baue ein guͤldene Bruͤcke/ damit er gluͤcklich hinuͤber ruͤcke.","norm":"Einem fliehendem Feind baue ein güldene Brücke / damit er glücklich hinüberrücke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.761000156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8476,"date":1663,"orig":"Aber Joſua bauete dieſen fluͤchtigen Koͤnigen keine guͤldene Bruͤcke/ ſondern ließ ſie auß der Hoͤle widerumb herauß holen.","norm":"Aber Josua baute diesen flüchtigen Königen keine güldene Brücke / sondern ließ sie aus der Höhle wiederum heraus holen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.152299880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8477,"date":1663,"orig":"Als ſie nun zu ihm kamen/ und ohne Zweifel umb ſchoͤn Wetter und perdon baten/ da gab er ihnen kein perdon, ſondern ließ ihnen mit Fuͤſſen auff die Haͤlſe treten.","norm":"Als sie nun zu ihm kamen / und ohne Zweifel um schön Wetter und perdon baten / da gab er ihnen kein perdon, sondern ließ ihnen mit Füßen auf die Hälse treten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.137599945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8478,"date":1663,"orig":"Als ſie mit Fuͤſſen getreten waren/ ſchlug und toͤdtet er ſie/ uñ ließ ſie an fuͤnff unterſchieden Baͤume haͤngen.","norm":"Als sie mit Füßen getreten waren / schlug und tötet er sie / und ließ sie an fünf unterschieden Bäume hängen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.019800186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8480,"date":1663,"orig":"Die Steine waren gleichſam Monumenta und Schand ſeulen/ quæloquebantur ad omnẽ poſteritatem, alſo/ daß wer uͤber hundert oder mehr Jahr fuͤruͤber gieng/ ſagen koͤnte/ das iſt die Hoͤle/ darin Joſua die fuͤnf Koͤnige ſtecken ließ/ welche er hatte mit Fuͤſſen treten und auffhencken laſſen.","norm":"Die Steine waren gleichsam Monumenta und Schande Säulen / quaeloquebantur ad omnen posteritatem, also / dass wer über hundert oder mehr Jahr vorüberging / sagen könnte / das ist die Höhle / darin Josua die fünf Könige stecken ließ / welche er hatte mit Füßen treten und aufhenken lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.747300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8481,"date":1663,"orig":"Geſetzt/ daß dieſe Koͤnige ſolche Potentaten nit geweſen ſeyn/ als heutiges Tages etwan ein Koͤnig in Europa/ ſondern daß ihre Macht und Gewalt etwan ſo groß geweſen ſey/ als eines Reichs-Grafen/ oder eines Buͤrgermeiſters zu Amſterdam/ oder eines Buͤrgermeiſters in einer andern vornehmen Reichs Stadt.","norm":"Gesetzt / dass diese Könige solche Potentaten nicht gewesen sein / als heutiges Tages etwan ein König in Europa / sondern dass ihre Macht und Gewalt etwan so groß gewesen sei / als eines Reichsgrafen / oder eines Bürgermeisters zu Amsterdam / oder eines Bürgermeisters in einer anderen vornehmen Reichs Stadt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.360799789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8482,"date":1663,"orig":"Sagt mir aber/ wenn heutiges Tages ein Krieges fuͤrſt kaͤme/ und einen Grafen im Roͤm. Reich/ oder einen Burgermeiſter in einer vornehmen Reichs Stadt alſo tractirte, wie Joſua dieſe 5. Koͤnige tractiret hat/ was wuͤrde davon fuͤr ein Geſchrey gemachet werden in der gantzẽ Welt.","norm":"Sagt mir aber / wenn heutiges Tages ein Krieges Fürst käme / und einen Grafen im Röm. Reich / oder einen Burgermeister in einer vornehmen Reichs Stadt also traktierte, wie Josua diese 5. Könige traktiert hat / was würde davon für ein Geschrei gemacht werden in der ganzen Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4899001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8483,"date":1663,"orig":"Mein Herr leſe doch das gantze 10. Cap. Joſuaͤ mit Fleiß durch/ und ſehe mit Verwunderung an/ wie Joſua als er das Schwerd in die Hand bekommen/ mit groſſen und kleinen umbgangen ſey?","norm":"Mein Herr lese doch das ganze 10. Cap . Josuä mit Fleiß durch / und sehe mit Verwunderung an / wie Josua als er das Schwert in die Hand bekommen / mit großen und kleinen umgegangen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.386000156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8484,"date":1663,"orig":"Die zu Makeda ſchlug er mit der Schaͤrffe deß Schwerdts/ dazu ihren Koͤnig/ und verbannete ſie und alle Seelen/ die darinnen waren/ und ließ niemand uͤberbleiben/ und that dem Koͤnig zu Makeda/ wie er dem Koͤnig zu Jericho gethan hatte.","norm":"Die zu Makeda schlug er mit der Schärfe des Schwerts / dazu ihren König / und verbannte sie und alle Seelen / die darinnen waren / und ließ niemand überbleiben / und tat dem König zu Makeda / wie er dem König zu Jericho getan hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.527400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8485,"date":1663,"orig":"Da zog Joſua uñ das gantze Jſrael mit ihm von Makeda gen Libna/ uñ ſtritt wider ſie.","norm":"Da zog Josua und das ganze Israel mit ihm von Makeda gen Libna / und stritt wider sie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.4430999755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8486,"date":1663,"orig":"Und der HErr gab dieſelbe auch in die Hand Jſrael/ mit ihrem Koͤnige/ uñ er ſchlng ſie mit der ſchaͤrfe deß Schwerdts/ und alle Seelen/ die darinnen waren/ und ließ niemand darinnen uͤberbleiben.","norm":"Und der Herr gab dieselbe auch in die Hand Israel / mit ihrem Könige / und er schlng sie mit der schärfe des Schwerts / und alle Seelen / die darinnen waren / und ließ niemand darinnen überbleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.98859977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8487,"date":1663,"orig":"Darnach zog Joſua und das gantze Jſrael mit ihm von Libna gen Lachis/ und belaͤgerten und beſtritten ſie/ und der HErr gab Lachis auch in die Haͤnde Jſrael/ das ſie deß andern Tages auch gewonnen/ und ſchlugen ſie mit der Schaͤrffe deß Schwerdts/ und alle Seelen die darinnen waren/ allerdings wie er Libna gethan hatte.","norm":"Danach zog Josua und das ganze Israel mit ihm von Libna gen Lache / und belagerten und bestritten sie / und der Herr gab Lache auch in die Hände Israel / das sie des anderen Tages auch gewonnen / und schlugen sie mit der Schärfe des Schwerts / und alle Seelen die darinnen waren / allerdings wie er Libna getan hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.897300004959106} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8488,"date":1663,"orig":"Zu derſelben Zeit zog Horam der Koͤnig zu Geſer/ hinauff/ Lachis zu helffen; Aber Joſua ſchlug ihn mit alle ſeinem Volcke/ biß daß niemand darinnen uͤberbliebe Und Joſua zog von Lachis/ ſampt dem gantzen Jſrael gen Eglon/ und belaͤgert und beſtritt ſie/ und gewan ſie deſſelbigen Tages/ und ſchlug ſie mit der Schaͤrffe deß Schwerdts/ und verbannet alle Seelen/ die darinnen waren/ deſſelbigen Tages/ allerdings/ wie er Lachis gethan hatte.","norm":"Zu derselben Zeit zog Horam der König zu Geser / hinauf / Lache zu helfen; Aber Josua schlug ihn mit alle seinem Volke / bis dass niemand darinnen überbliebe und Josua zog von Lache / samt dem ganzen Israel gen Eglon / und belagert und bestritt sie / und gewann sie desselbigen Tages / und schlug sie mit der Schärfe des Schwerts / und verbannet alle Seelen / die darinnen waren / desselbigen Tages / allerdings / wie er Lache getan hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.132500171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8489,"date":1663,"orig":"Darnach zog Joſua hinauff ſampt dem gantzen Jſrael/ von Eglon gen Hebron/ und beſtritt ſie/ und gewan ſie/ und ſchlug ſie mit der Schaͤrffe deß Schwerdts/ und ihren Koͤnig/ und alle ihre Staͤdte/ und alle Seelen/ die darinnen waren/ und ließ niemand uͤberbleiben/ allerdinge/ wie er Eglon gethan hatte/ und verbannet ſie und alle Seelen die darinnen waren.","norm":"Danach zog Josua hinauf samt dem ganzen Israel / von Eglon gen Hebron / und bestritt sie / und gewann sie / und schlug sie mit der Schärfe des Schwerts / und ihren König / und alle ihre Städte / und alle Seelen / die darinnen waren / und ließ niemand überbleiben / dinge / wie er Eglon getan hatte / und verbannet sie und alle Seelen die darinnen waren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.258100032806396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8490,"date":1663,"orig":"Da kehret Joſua widerumb ſampt dem gantzen Jſrael gen Debir/ und beſtreit ſie/ und gewan ſie ſampt ihrem Koͤnige/ und alle ihre Staͤdte/ und ſchlug ſie mit der Schaͤrffe deß Schwerdts/ und verbannet alle Seelen die darinnen waren/ und ließ niemand uͤberbleiben.","norm":"Da kehret Josua wiederum samt dem ganzen Israel gen Debir / und bestreit sie / und gewann sie samt ihrem Könige / und alle ihre Städte / und schlug sie mit der Schärfe des Schwerts / und verbannet alle Seelen die darinnen waren / und ließ niemand überbleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.037899971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8491,"date":1663,"orig":"Wie er Hebron gethan hatte/ ſo thaͤte er auch Debir und ihrem Koͤnige/ und wie er Libna und ihrem Koͤnige gethan hatte.","norm":"Wie er Hebron getan hatte / so täte er auch Debir und ihrem Könige / und wie er Libna und ihrem Könige getan hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.684900045394897} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8492,"date":1663,"orig":"Alſo ſchlug Joſua alles Land auff dem Gebirge/ und gegen Mittag und an den Bachen/ mit allen ihren Koͤnigen/ und ließ niemand uͤberbleiben/ und verbannet alles was Odem hatte/ wie der HErr der Gott Jſrael geboten hatte.","norm":"Also schlug Josua alles Land auf dem Gebirge / und gegen Mittag und an den Bachen / mit allen ihren Königen / und ließ niemand überbleiben / und verbannet alles was Odem hatte / wie der Herr der Gott Israel geboten hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.296899795532227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8493,"date":1663,"orig":"Und ſchlug ſie von Kades Barnea an/ biß gen Gaſa/ und das gantze Land Goſen/ biß gen Gibeon:","norm":"Und schlug sie von Kades Barnea an / bis gen Gasa / und das ganze Land Gosen / bis gen Gibeon:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.536499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8494,"date":1663,"orig":"und gewan alle dieſe Koͤnige mit ihrem Lande auff einmal:","norm":"und gewann alle diese Könige mit ihrem Lande auf einmal:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.457200050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8495,"date":1663,"orig":"Denn der HErr der Gott Jſrael ſtreit fuͤr Jſrael.","norm":"Denn der Herr der Gott Israel Streit für Israel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"ku","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.911099910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8496,"date":1663,"orig":"Jch frage hier/ was man dazu ſagen wuͤrde/ wann heutiges Tages der Koͤnig in Schweden thaͤte/ was Joſua gethan hat? gleichwol war der Krieg/ den Joſua fuͤhrete/ deß HErrn Krieg/ und der HErr war mit ihme.","norm":"Ich frage hier / was man dazusagen würde / wann heutiges Tages der König in Schweden täte / was Josua getan hat? gleichwohl war der Krieg / den Josua führte / des Herrn Krieg / und der Herr war mit ihm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.841899871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8497,"date":1663,"orig":"Fragt ihr aber/ was die Urſach geweſen ſey dieſes grauſamen Krieges?","norm":"Fragt ihr aber / was die Ursache gewesen sei dieses grausamen Krieges?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.734300136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8498,"date":1663,"orig":"Was die Urſache ſey/ daß Joſua alſo habe muͤſſen metzeln/ Blutvergieſſen/ ſengen und brennen?","norm":"Was die Ursache sei / dass Josua also habe müssen metzeln / Blutvergießen / sengen und brennen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.798900127410889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8499,"date":1663,"orig":"Die Urſache werdet ihr finden/ wann ihr leſet das 18. Capitul im dritten Buch Moſis.","norm":"Die Ursache werdet ihr finden / wann ihr leset das 18. Capitul im dritten Buch Mosis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.288400173187256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8500,"date":1663,"orig":"Da ſtehet der Schweden eigentliches MANIFEST, und Gott ſelbſt iſt der Herold/ der den Krieg in Polen ankuͤndiget.","norm":"Da steht der Schweden eigentliches MANIFEST, und Gott selbst ist der Herold / der den Krieg in Polen ankündiget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.814199924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8501,"date":1663,"orig":"Betrachtet wol/ was Gott ſagt/ in demſelbigen Capitul v. 24. & ſeqq. Jhr ſollet euch in dieſer keinen verunreinigen/ denn in dieſem allem haben ſich verunreiniget die Heyden/ die ich fuͤr euch her wil außſtoſſen: und das Land dadurch verunreiniget iſt.","norm":"Betrachtet wohl / was Gott sagt / in demselbigen Capitul v. 24. & seqq. Ihr sollet euch in dieser keinen verunreinigen / denn in diesem allem haben sich verunreiniget die Heiden / die ich für euch her will ausstoßen: und das Land dadurch verunreiniget ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.537899971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8502,"date":1663,"orig":"Und ich wil ihre Miſſethat an ihnen heimſuchen/ daß das Land ſeine Einwohner außſpeye.","norm":"Und ich will ihre Missetat an ihnen heimsuchen / dass das Land seine Einwohner ausspeie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.378400087356567} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8503,"date":1663,"orig":"Darumb haltet meine Satzung und Rechte/ und thut dieſer Greuel keine/ weder der Einheimiſchen noch der Frembdling unter euch.","norm":"Darum haltet meine Satzung und Rechte / und tut dieser Gräuel keine / weder der Einheimischen noch der Fremdling unter euch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.712900161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8504,"date":1663,"orig":"Dann alle ſolche Greuel haben die Leute dieſes Landes gethan/ die vor euch waren/ und haben das Land verunreiniget.","norm":"Dann alle solche Gräuel haben die Leute dieses Landes getan / die vor euch waren / und haben das Land verunreiniget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.186299800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8505,"date":1663,"orig":"Auff daß euch nicht auch das Land außſpeye/ wenn ihr es verunreiniget/ gleichwie es die Heyden haben außgeſpeyet/ die vor euch waren.","norm":"Auf dass euch nicht auch das Land ausspeie / wenn ihr es verunreiniget / gleichwie es die Heiden haben außgespeyet / die vor euch waren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.354599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8506,"date":1663,"orig":"Dann/ welche dieſe Greuel thun/ deren Seelen ſollen außgerottet werden/ von ihrem Volcke.","norm":"Dann / welche diese Gräuel tun / deren Seelen sollen ausgerottet werden / von ihrem Volke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.072800159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8507,"date":1663,"orig":"Plerumque Regis ad Exemplum totus componitur orbis.","norm":"Plerumque Regis ad Exemplum totus componitur orbis.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.363699913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8508,"date":1663,"orig":"Es ſtehet nicht vergebens ſo offt in der Bibel von den Koͤnigen in Jſrael:","norm":"Es steht nicht vergebens so oft in der Bibel von den Königen in Israel:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.105100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8509,"date":1663,"orig":"Er wandelte in den Wegen Jerobeams/ der Jſrael ſuͤndigen machte/ Gott verzeihe es dem Pabſt und ſeiner Curiæ, welche bißhero unterſchiedene groſſe Herren uͤberredet haben/ daß die Paͤbſtliche Heiligkeit/ ich haͤtte bald geſagt die Paͤbſtliche Heilloſigkeit/ Macht habe/ in ſolchen Dingen zu diſpenſiren.","norm":"Er wandelte in den Wegen Jerobeams / der Israel sündigen machte / Gott verzeihe es dem Papst und seiner Curiae, welche bisher unterschiedene große Herren überredet haben / dass die Päpstliche Heiligkeit / ich hätte bald gesagt die Päpstliche Heillosigkeit / Macht habe / in solchen Dingen zu dispensieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.236599922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8510,"date":1663,"orig":"Wer hat ihme dieſe Macht gegeben?","norm":"Wer hat ihm diese Macht gegeben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.267800092697143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8511,"date":1663,"orig":"Mein Herr ſiehet auß dem Text außtruͤcklich/ daß es nicht Ceremonial- oder weltliche Geſetze ſeyn/ ſondern ſolche Geſetze/ welche auch die Heyden obligiret haben.","norm":"Mein Herr sieht aus dem Text ausdrücklich / dass es nicht Ceremonial- oder weltliche Gesetze sein / sondern solche Gesetze / welche auch die Heiden obligieret haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.337399959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8512,"date":1663,"orig":"Denn Gott ſagt außtruͤcklich:","norm":"Denn Gott sagt ausdrücklich:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.813000202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8513,"date":1663,"orig":"Zu dieſem allen haben ſich verunreiniget die Heydẽ/ die ich vor euch her wil außſtoſſen.","norm":"Zu diesem allen haben sich verunreiniget die Heiden / die ich vor euch her will ausstoßen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.609000205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8514,"date":1663,"orig":"Er ſagt/ das Land werde durch ſolche Ding verunreiniget/ und das Land werde umb ſolcher Ding willen die Einwohner außſpeyen.","norm":"Er sagt / das Land werde durch solche Ding verunreiniget / und das Land werde um solcher Ding Willen die Einwohner ausspeien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.648200035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8515,"date":1663,"orig":"Mein hochgeehrter Herr wolle meinem Candori verzeihen/ daß ich ſo offenhertzig rede.","norm":"Mein hochgeehrter Herr wolle meinem Candori verzeihen / dass ich so offenherzig rede.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3078999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8516,"date":1663,"orig":"Dann ich habe Gottes außtruͤckliches Wort vor mir/ es mag der Pabſt und alle Cardinaͤle/ dazu ſagen was ſie wollen.","norm":"Dann ich habe Gottes ausdrückliches Wort vor mir / es mag der Papst und alle Kardinäle / dazusagen was sie wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.954899787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8517,"date":1663,"orig":"Baeſa dem Koͤnige in Jſrael/ ließ Gott ſagen/ weil er wandele in den Wegen Jerobeams/ der Jſrael ſuͤndigen gemacht/ ſo wolle Er das Hauß Baeſa machen/ wie das Hauß Jerobeams.","norm":"Bässe dem Könige in Israel / ließ Gott sagen / weil er wandele in den Wegen Jerobeams / der Israel sündigen gemacht / so wolle er das Haus Bässe machen / wie das Haus Jerobeams.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.677599906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8518,"date":1663,"orig":"Und das iſt eine gewiſſe unfehlbar in Gottes Wort gegruͤndete Regul: Wo gleiche Suͤnden ſind/ da folgen auch gleiche Straffen/ wo die Leute nicht beyzeiten Buſſe thun/ wie die Niniviter.","norm":"Und das ist eine gewisse unfehlbar in Gottes Wort gegründete Regel: Wo gleiche Sünden sind / da folgen auch gleiche Strafen / wo die Leute nicht beizeiten Buße tun / wie die Niniviter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.584099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8519,"date":1663,"orig":"Nun ſind im Koͤnigreich Polen ſolche Suͤnden vorgangen/ wie im Lande Canaan/ darumb iſt kein wunder/ daß ihme Gott einen ſolchen Medicum zugeſchicket/ der ihm eine Purgation eingeben ſol/ daß das Land ihre Einwohner außſpeye/ wie das Land Canaan.","norm":"Nun sind im Königreich Polen solche Sünden vorgegangen / wie im Lande Kanaan / darum ist kein Wunder / dass ihm Gott einen solchen Medicum zugeschickt / der ihm eine Purgation eingeben soll / dass das Land ihre Einwohner ausspeie / wie das Land Kanaan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.78879976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8520,"date":1663,"orig":"Allein ich zweiffle nicht daran/ es werden noch viel frommer ehrlicher Leute darinnen ſeyn/ welche zu Gott im Sack und in der Aſchen ſeufftzen/ gleichwie die Niniviter/ und/ daß noch viel einfaͤltige unſchuldige Seelen darin ſeyn/ welche Gott in Gnaden anſehen werde/ wie die hundert und zwantzig tauſend Kinder zu Ninive.","norm":"Allein ich zweifle nicht daran / es werden noch viel frommer ehrlicher Leute darinnen sein / welche zu Gott im Sack und in der Aschen seufzen / gleichwie die Niniviter / und / dass noch viel einfältige unschuldige Seelen darin sein / welche Gott in Gnaden ansehen werde / wie die hundertundzwanzig tausend Kinder zu Ninive.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.708600044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8521,"date":1663,"orig":"Jch bin in meiner Jugend durch Polen gereyſet/ und habe geſehen/ daß die Leute/ welche fromm und gottesfuͤrchtig ſeyn/ die laſſen ihnen ihre Gottesfurcht einen Ernſt ſeyn; Welche aber Epicurer ſeyn/ das ſeynd rechte Ertz Epicurer.","norm":"Ich bin in meiner Jugend durch Polen gereist / und habe gesehen / dass die Leute / welche fromm und gottesfürchtig sein / die lassen ihnen ihre Gottesfurcht einen Ernst sein; welche aber Epikureer sein / das sind rechte Erz Epikureer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.386000156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8522,"date":1663,"orig":"Und ſolcher Epicurer ſeynd viel unter den (Schlachcicen) Edelleuten/ welche ihre arme Bauren und andere Knechte tractiren wie die Hunde; uͤberladen ſie mit ſolcher Laſt/ wie Pharao die Kinder Jſrael in Egypten/ alſo/ daß ſie wol ſagen moͤchten/ wie jener Lifflaͤnder:","norm":"Und solcher Epikureer sind viel unter den (Schlachcicen) Edelleuten / welche ihre arme Bauern und andere Knechte traktieren wie die Hunde; überladen sie mit solcher Last / wie Pharao die Kinder Israel in Ägypten / also / dass sie wohl sagen möchten / wie jener Liffländer:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.531799793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8523,"date":1663,"orig":"Jch bin ein Polniſcher Baur/ Mein Leben wird mir ſaur.","norm":"Ich bin ein Polnischer Bauer / Mein Leben wird mir sauer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.87470006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8524,"date":1663,"orig":"Jch ſteige auff den Birckenbaum/ Und haue davon Sattel und Zaum.","norm":"Ich steige auf den Birkenbaum / Und haue davon Sattel und Zaum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.936500072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8525,"date":1663,"orig":"Jch binde meine Schuhe mit Baſt/ Und fuͤlle meinem Juncker den Kaſt; Jch gebe den Pfaffen die Pflicht/ Und weiß von Gott und ſeinem Worte nicht.","norm":"Ich binde meine Schuhe mit Bast / Und fülle meinem Junker den Kast; Ich gebe den Pfaffen die Pflicht / Und weiß von Gott und seinem Worte nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.593299865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8526,"date":1663,"orig":"Allein/ es ſind auch viel fromme/ ehrliche Evangeliſche Hertzen in dieſem Koͤnigreich/ und bin in mancher Kirchen geweſen/ da ich ſonderbare devotion geſehen.","norm":"Allein / es sind auch viel fromme / ehrliche evangelische Herzen in diesem Königreich / und bin in mancher Kirchen gewesen / da ich sonderbare Devotion gesehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.427800178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8527,"date":1663,"orig":"Wann der Prediger etwas notables auff der Cantzel geſagt/ habe ich geſehen/ daß ſie an ihre Bruͤſt geſchlagen/ und in der Kirchen alſo geſeufftzet/ daß es mir ſonderlich zu Hertzen gangen iſt/ ich zweiffele nicht daran/ daß ſolcher Leute Seufftzer zu Gott durch die Wolcken tringen/ und Gott der HErr mitten in ſeinem Zorn werde ſeiner Barmhertzigkeit eingedenck ſeyn/ und ſich uͤber ſie erbarmen/ wie uͤber die Niniviter/ welchen Er Zeit und Stunde hatte beneñen laſſen/ wann/ und wie er ſie wuͤrde ruiniren und verderben wolte.","norm":"Wann der Prediger etwas notables auf der Kanzel gesagt / habe ich gesehen / dass sie an ihre Brüste geschlagen / und in der Kirchen also geseufzt / dass es mir sonderlich zu Herzen gegangen ist / ich zweifele nicht daran / dass solcher Leute Seufzer zu Gott durch die Wolken Trinen / und Gott der Herr mitten in seinem Zorn werde seiner Barmherzigkeit eingedenk sein / und sich über sie erbarmen / wie über die Niniviter / welchen er Zeit und Stunde hatte benennen lassen / wann / und wie er sie würde ruinieren und verderben wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.452899932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8528,"date":1663,"orig":"Aber da Gott ſahe/ wie ſie ſich bekehreten von ihrem boͤſen Wege/ da reuete ihn deß Ubels/ das Er geredet hatte/ ihnen zu thun/ und thaͤts nicht Jon. 3. Jch bitte abermals mein hochgeehrter Herr/ wolle verzeihen meiner Offenhertzigkeit/ welche mich zwinget frey herauß zu redẽ/ und gegen ihm mein Hertz außzuſchuͤtten.","norm":"Aber da Gott sah / wie sie sich bekehrten von ihrem bösen Wege / da reute ihn des Übels / das Er geredet hatte / ihnen zu tun / und thäts nicht Jon. 3. Ich bitte abermals mein hochgeehrter Herr / Wolle verzeihen meiner Offenherzigkeit / welche mich zwinget frei herauszureden / und gegen ihm mein Herz auszuschütten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.864099979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8529,"date":1663,"orig":"Er weiß/ daß ich der Schwediſchen Nation allezeit ſehr affectioniret geweſen ſey/ und habe noch viel groſſe Patronen und Goͤnner unter ihnen; Allein ich ſorge/ es ſeyn der Schweden viel im Anfang etwas hoffaͤrtig geworden/ als ſie in Polen und Preuſſen kommen/ und geſehen/ daß dieſelbe Staͤdte ſeyn wie Feigenbaͤume mit reiffen Feigen/ welche wann man ſie ſchuͤttelt/ deme ins Maul fallen/ der ſie eſſen wil.","norm":"Er weiß / dass ich der schwedischen Nation allezeit sehr affektioniert gewesen sei / und habe noch viel große Patronen und Gönner unter ihnen; allein ich sorge / es sein der Schweden viel im Anfang etwas hoffärtig geworden / als sie in Polen und Preußen kommen / und gesehen / dass dieselbe Städte sein wie Feigenbäume mit reifen Feigen / welche wann man sie schüttelt / dem ins Maul fallen / der sie essen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.197299957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8530,"date":1663,"orig":"Wie Nahum redet Cap. 3. Jch ſorge/ ſie werden abermal hoffaͤrtig worden ſeyn/ wann ſie geſehen haben/ daß das tapffere Polniſche Kriegesvolck ſey zu Weibern worden/ und die Thore ihres Koͤnigreichs/ welche bißhero den Erbfeind deß Chriſtlichen Glaubens auffgehalten haben/ ſeyn mit Verwunderung der gantzen Welt ihnen eroͤffnet worden.","norm":"Wie Nahum redet Cap. 3. Ich sorge / sie werden abermals hoffärtig worden sein / wann sie gesehen haben / dass das tapfere polnische Kriegesvolk sei zu Weibern worden / und die Tore ihres Königreichs / welche bisher den Erbfeind des christlichen Glaubens aufgehalten haben / sein mit Verwunderung der ganzen Welt ihnen eröffnet worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.676000118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8531,"date":1663,"orig":"Jch ſorge/ ſie werden der Chriſtlichen commiſeration ein wenig vergeſſen haben/ als ſie geſehen/ daß es bey nahe dem Koͤnig und der Koͤnigin in Polen/ und allen ihren Gewaltigen ſey ergangen/ wie der Prophet Nahum dem Koͤnigreich Aſſyrien Cap. 2. gedrohet.","norm":"Ich sorge / sie werden der Christlichen Commisration ein wenig vergessen haben / als sie gesehen / dass es bei nahe dem König und der Königin in Polen / und allen ihren Gewaltigen sei ergangen / wie der Prophet Nahum dem Königreich Assyrien Cap. 2. gedroht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.360099792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8532,"date":1663,"orig":"Jch ſorge daß ihr Hertz ſich erhoben habe/ als ſie geſehen/ daß gantz Polen ſey geweſen/ wie ein Teich voll Waſſer/ welches/ wann der Dam̃ loß gehet/ unverſehens verflieſſet/ und darff ſich demnach niemand verwundern/ wann umb ſolcher Hoffart willen Gott der HErr den Schweden auch ein wenig auff die Finger klopffet.","norm":"Ich sorge dass ihr Herz sich erhoben habe / als sie gesehen / dass ganz Polen sei gewesen / wie ein Teich voll Wasser / welches / wann der Damm losgeht / unversehens verfließet / und darf sich demnach niemand verwundern / wann um solcher Hoffart Willen Gott der Herr den Schweden auch ein wenig auf die Finger klopfet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.192999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8533,"date":1663,"orig":"Es kommen offt Leute/ welche der groſſen Cavallier Kuͤnheit ſtaͤrcken auß der Offenbarung Johannis.","norm":"Es kommen oft Leute / welche der großen Cavalier Kühnheit stärken aus der Offenbarung Johannis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.212500095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8534,"date":1663,"orig":"Alſo/ daß ſie meynen/ uñ ſich einbilden/ es muͤſſe alſo ſeyn/ wie der Bauerskrieg.","norm":"Also / dass sie meinen / und sich einbilden / es müsse also sein / wie der Bauerskrieg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.151299953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8535,"date":1663,"orig":"Dann man ſehe in der Offenbarung Johannis/ daß die Babyloniſche Hur werde fallen/ und ſie haben eine gerechte Sach.","norm":"Dann man sehe in der Offenbarung Johannis / dass die babylonische Hure werde fallen / und sie haben eine gerechte Sache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.206500053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8536,"date":1663,"orig":"Drumb koͤnne es ihnen nicht fehlen/ es gehe wie es wolle.","norm":"Darum könne es ihnen nicht fehlen / es gehe wie es wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.422500133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8537,"date":1663,"orig":"Allein/ viel Außleger der Offenbarung Johannis kommen mir fuͤr/ wie jener junger Edelmann/ welcher erweiſen wolte/ daß der TOTTEN Geſchlecht/ das aͤltigſte Geſchlecht ſey in Schweden und Dennemarck.","norm":"Allein / viel Ausleger der Offenbarung Johannis kommen mir für / wie jener junger Edelmann / welcher erweisen wollte / dass der Toten Geschlecht / das ältigste Geschlecht sei in Schweden und Dänemark.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.589700222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8538,"date":1663,"orig":"Dañ PETER TOT, oder wie ſie reden PEER TOTT habe ſchon zu Virgilii Zeiten gelebet.","norm":"Dann PETER TOT, oder wie sie reden PEER Tod habe schon zu Virgilii Zeiten gelebt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.9481000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8539,"date":1663,"orig":"Sintemal im Virgilio ſtehe: Pervarias cauſas, PER TOT diſcrimina rerum, tendimus in latium.","norm":"Sintemal im Virgilio stehe: Pervarias causas, PER TOT discrimina rerum, tendimus in latium.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.033299922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8540,"date":1663,"orig":"Neben dem iſt bey einer rechtmaͤſſigen Urſache zu kriegẽ/ nicht allezeit Gluͤck und Sieg.","norm":"Neben dem ist bei einer rechtmäßigen Ursache zu kriegen / nicht allezeit Glück und Sieg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.837100028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8541,"date":1663,"orig":"Quod juſtum eſt, juſtè exequaris.","norm":"Quod justum est, juste exequaris.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.8034000396728525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8542,"date":1663,"orig":"Was recht und billich iſt/ das muß man auch durch billichmaͤſſige Mittel vollfuͤhren.","norm":"Was recht und billig ist / das muss man auch durch billigmäßige Mittel vollführen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.710299968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8543,"date":1663,"orig":"Es kan die beſte Sach/ malè agendo, oder wann man ſich dabey nicht gottſelig und kluͤglich gouvernirt und verhaͤlt/ boͤſe und ungerecht werden.","norm":"Es kann die beste Sache / male agendo, oder wann man sich dabei nicht gottselig und klüglich gouvernirt und verhält / böse und ungerecht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.667500019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8544,"date":1663,"orig":"Die Kinder Jſrael hatten eine rechtmaͤſſige Urſache zu ſtreiten wider die Benjamiter.","norm":"Die Kinder Israel hatten eine rechtmäßige Ursache zu streiten wider die Benjamiter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.696800231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8545,"date":1663,"orig":"Gleichwol bekamen ſie Stoͤß/ ſie fragten den HErrn/ ob ſie noch einmal außziehen ſoltẽ wider die Kinder Benjamin/ ihre Bruͤder:","norm":"Gleichwohl bekamen sie Stöße / sie fragten den Herrn / ob sie noch einmal ausziehen sollten wider die Kinder Benjamin / ihre Brüder:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.469299793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8546,"date":1663,"orig":"Der HErr antwortet ihnen:","norm":"Der Herr antwortet ihnen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.961900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8547,"date":1663,"orig":"Ja/ ziehet hinauff.","norm":"Ja / ziehet hinauf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"sn","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.994900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8548,"date":1663,"orig":"Allein ſie bekamen abermal Stoͤß.","norm":"Allein sie bekamen abermals Stöße.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.812699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8549,"date":1663,"orig":"Warumb?","norm":"Warum?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"mt","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.435899972915649} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8550,"date":1663,"orig":"dann ſie verlieſſen ſich mehr auff ihre Macht/ als auff Gott.","norm":"dann sie verließen sich mehr auf ihre Macht / als auf Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.769999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8551,"date":1663,"orig":"Da ſie aber Buß thaͤten/ und ſich mit Gott verſoͤhneten/ und zum drittenmal außzogen/ da ſchlugen ſie von den Benjamitern uͤber 120000.","norm":"Da sie aber Buße täten / und sich mit Gott versöhnten / und zum dritten Male auszogen / da schlugen sie von den Benjamitern über 120000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.038099765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8552,"date":1663,"orig":"Mann Jud. 20. Joſua war von Gott erweckt/ daß er das Land Canaan einnehmen und außtheilen ſolte.","norm":"Mann Jud. 20. Josua war von Gott erweckt / dass er das Land Kanaan einnehmen und austeilen sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.751299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8553,"date":1663,"orig":"Joſua thaͤte fuͤr ſeine Perſon/ was dem HErrn wolgefiel:","norm":"Josua täte für seine Person / was dem Herrn wohl gefiel:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.596700191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8554,"date":1663,"orig":"Aber umb einer boͤſen That/ umb eines boͤſen Buben willen/ ergrimmete der Zorn deß HErrn uͤber die Kinder Jſrael/ daß/ da Joſua eine Parthey außſchickte von Jericho gen Ai/ die bey Beth Aven gegen dem Morgen lag fuͤr Bethel/ da ſchlugen die von Ai/ (welche Stadt die Jſraelitiſche Kundſchaffter fuͤr gar gering gehalten hatten/ und dem Joſuæ gerathen/ er ſolte nicht die gantze Armée wider ſie ſchicken;) deß Joſuæ außgeſchickte Trouppen, und jagten ſie biß an das Thor zu Sabarim/ und brachtẽ dadurch ein Schrecken unter die gantze Jſraelitiſche Armée, daß ihr Hertz verzagt und zu Waſſer wurde/ wie Joſ. c. 7. zu leſen.","norm":"Aber um einer bösen Tat / um eines bösen Buben Willen / ergrimmte der Zorn des Herrn über die Kinder Israel / dass / da Josua eine Partei ausschickte von Jericho gen Ai / die bei Bett Auen gegen dem Morgen lag für Bethel / da schlugen die von Ai / (welche Stadt die Israelitische Kundschafter für gar gering gehalten hatten / und dem Josuae geraten / er sollte nicht die ganze Armee wider sie schicken;) des Josuae ausgeschickte Truppen, und jagten sie bis an das Tor zu Sabarim / und brachten dadurch ein Schrecken unter die ganze israelitische Armee, dass ihr Herz verzagt und zu Wasser wurde / wie Jos. c. 7. zu lesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.775400161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8555,"date":1663,"orig":"Als aber Joſua ſeine Kleider zureiß/ fiel neben den Elteſten in Jſrael auff die Erden/ und wurffen Staub auff ihre Haͤupter/ ſeufftzeten zu Gott.","norm":"Als aber Josua seine Kleider zureiße / fiel neben den ältesten in Israel auf die Erden / und würfen Staub auf ihre Häupter / seufzten zu Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.758900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8556,"date":1663,"orig":"Da befand ſich endlich/ daß der einige Dieb der Achan Schuld habe an allem dieſem Ungluͤck.","norm":"Da befand sich endlich / dass der einige Dieb der Achan Schuld habe an allem diesem Unglück.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.781000137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8557,"date":1663,"orig":"Uñ da der Dieb der Achan gebuͤrlich abgeſtraffet war/ da gieng wider alles gluͤcklich fort.","norm":"Und da der Dieb der Achan gebührlich abgestraft war / da ging wieder alles glücklich fort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.836699962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8558,"date":1663,"orig":"Da ſagte Gott Cap. 8. zu Joſua/ fuͤrchte dich nicht/ und zage nicht; Nimm nut dir alles Kriegesvolck/ und mache dich auff/ und zeuch hinauff gen Ai/ ſihe da/ Jch habe den Koͤnig Ai/ ſampt ſeinem Volck in ſeiner Stadt und Land in deine Haͤnde gegeben; und ſolt mit Ai und ihrem Koͤnige thun/ wie du mit Jericho und ihrem Koͤnige gethan haſt.","norm":"Da sagte Gott Cap. 8. zu Josua / fürchte dich nicht / und zage nicht; Nimm Nut dir alles Kriegesvolk / und mache dich auf / und zeig hinauf gen Ai / siehe da / Ich habe den König Ai / samt seinem Volk in seiner Stadt und Land in deine Hände gegeben; und sollt mit Ai und ihrem Könige tun / wie du mit Jericho und ihrem Könige getan hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.65939998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8559,"date":1663,"orig":"Mein Herr verzeihe mir abermales ich rede mit ihme/ als ein armer Studioſus Theologiæ, als ein armer Schulfuchs.","norm":"Mein Herr verzeihe mir abermals ich rede mit ihm / als ein armer Studiosus Theologiae, als ein armer Schulfuchs.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.43310022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8560,"date":1663,"orig":"Qui multa tulit fecitque puer, ſudavit & alſit.","norm":"Qui multa tulit fecitque puer, sudavit & alsit.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.64300012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8561,"date":1663,"orig":"Und er wolle meine Worte eben nicht halten/ als wann es Oracula Delphica weren/ oder Edicta Imperatoria aut Prætoria; Mich duͤncket aber nach meinem Schulfuͤchſiſchem Verſtand/ es gehe jetzo all anders her bey den Schwediſchen Kriegen/ als zu Koͤnig GU- STAVI Zeiten/ da man immer redete/ von der Religion, von der Augſpurgiſchen Confeſſion, da alles einen groͤſſern Schein der Gottesfurcht/ der Andacht und deß Gebets hatte/ als itzo.","norm":"Und er wolle meine Worte eben nicht halten / als wann es Oracula Delphica wären / oder Edicta Imperatoria aut Praetoria; mich dünket aber nach meinem Schulfüchsischem Verstand / es gehe jetzt all anders her bei den schwedischen Kriegen / als zu König GU-STAVI Zeiten / da man immer redete / von der Religion, von der Augsburgischen Konfession, da alles einen größeren Schein der Gottesfurcht / der Andacht und des Gebets hatte / als jetzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.574399948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8562,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig GUSTAVUS iſt manchmal/ wann er in eine Feldſchlacht hat gehen wollen/ vom Pferde geſprungen/ hat ſich auff ſeine Knie geſetzet/ ſeine Haͤnde gen Himmel gehoben/ hat ſein Gebet gethan/ und hernach ſeine Waffen ergriffen/ und mit Freuden angeſetzet.","norm":"Der König GUSTAVUS ist manchmal / wann er in eine Feldschlacht hat gehen wollen / vom Pferde gesprungen / hat sich auf seine Knie gesetzt / seine Hände gen Himmel gehoben / hat sein Gebet getan / und hernach seine Waffen ergriffen / und mit Freuden angesetzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.505199909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8563,"date":1663,"orig":"Roſſe werden zum Streittag bereitet.","norm":"Rosse werden zum Streittag bereitet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.569399833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8564,"date":1663,"orig":"Aber der Sieg kommet vom HErrn/ Prov. 21. v. 31.","norm":"Aber der Sieg kommet vom Herrn / Prov. 21. v. 31.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ru-Latn","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.697299957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8565,"date":1663,"orig":"Der Sieg kommet vom Himmel/ und wird nicht durch groſſe Menge erlanget/ ſagt Judas der Machabeer/ 1. Macc. 3. v. 19. Jetzo aber ſcheints/ als wann man unſern HErrn Gott hintern Ofen ſetze/ und thue/ als wann an ihme nicht viel gelegen ſey.","norm":"Der Sieg kommet vom Himmel / und wird nicht durch große Menge erlanget / sagt Judas der Machaber / 1. Macc. 3. v. 19. Jetzt aber scheint es / als wann man unseren Herrn Gott hinteren Ofen setze / und tue / als wann an ihm nicht viel gelegen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.514500141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8566,"date":1663,"orig":"Man wil nicht dran dencken/ daß Gott allein der jenige ſey/ der den Koͤnigen das Schwerdt abguͤrte/ Eſa. c. 45. v. 1. der den Kriegern den Muth nehme/ Eſa. 19. v. 3. der das Hertz der Heyden in Edom mache/ wie das Hertz einer Frauen in Kindesnoͤthen/ Jer. 49. v. 22. oder den Streitendẽ das Hertz feig mache/ daß ſie ein rauſchend Blat jaget/ daß ſie dafuͤr fliehen/ als jagte ſie das Schwerdt/ Lev. 26. v. 36. Wer den Soldaten itzo von ſolchen Dingen ſagen wil/ der wird nur außgelacht.","norm":"Man will nicht dran denken / dass Gott allein derjenige sei / der den Königen das Schwert abgürte / Esa. c. 45. v. 1. der den Kriegern den Mut nehme / Esa. 19. v. 3. der das Herz der Heiden in Edom mache / wie das Herz einer Frauen in Kindesnöten / Jer. 49. v. 22. oder den Streitenden das Herz feig mache / dass sie ein rauschend Blatt jaget / dass sie dafür fliehen / als jagte sie das Schwert / Lev. 26. v. 36. Wer den Soldaten jetzt von solchen Dingen sagen will / der wird nur ausgelacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.13700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8567,"date":1663,"orig":"Wann itzo ein Soldat deß Morgens ein Vater unſer in den Hut betet/ und hernach ein paar hundert tauſend Sacrament herauß wirfft/ und die Trompeter anfangen zu blaſen/ ſo meynet er/ unſer HErr Gott muͤſte gleichwol/ weil er einem Evangeliſchen Herrn diene/ alsbald Zeichen und Wunder thun/ und die Mauren laſſen uͤbern hauffen fallen/ wie zu Jericho.","norm":"Wann jetzt ein Soldat des Morgens ein Vater unser in den Hut betet / und hernach ein paar hunderttausend Sakrament herauswirft / und die Trompeter anfangen zu blasen / so meinet er / unser Herr Gott müsste gleichwohl / weil er einem evangelischen Herrn diene / alsbald Zeichen und Wunder tun / und die Mauren lassen übern Haufen fallen / wie zu Jericho.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.073500156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8568,"date":1663,"orig":"Jch bekenne dem Herrn auch ingeheim/ daß mir der Proceß mit den Jeuiten/ welche die Schwediſche hier und da auß Polen verjagt/ etwas zu hitzig fuͤrkommen ſey?","norm":"Ich bekenne dem Herrn auch insgeheim / dass mir der Prozess mit den Jeuiten / welche die Schwedische hier und da aus Polen verjagt / etwas zu hitzig vorkommen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.38129997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8569,"date":1663,"orig":"Denn der Herr dencke/ wann ein Potentat einen Churfuͤrſten oder Fuͤrſten im Roͤm. Reiche uͤberzoͤge/ und jagte Prieſter und Schulmeiſter auß dem Lande/ was wuͤrde man davon ſagen?","norm":"Denn der Herr denke / wann ein Potentat einen Kurfürsten oder Fürsten im Röm. Reiche überzöge / und jagte Priester und Schulmeister aus dem Lande / was würde man davon sagen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.186699867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8570,"date":1663,"orig":"Was wuͤrden die Unterthanen fuͤr Affection zu einem ſolchen Potentaten haben?","norm":"Was würden die Untertanen für Affektion zu einem solchen Potentaten haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.625100135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8571,"date":1663,"orig":"Wuͤrden ſie ihme auch treu und hold ſeyn?","norm":"Würden sie ihm auch treu und hold sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.765300035476684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8572,"date":1663,"orig":"Da er fuͤr allen Dingen/ eh ſie beſſer informiret worden/ ihre Gewiſſen turbiret, durch ploͤtzliche Verjagung ihrer gewoͤhnlichen Seelſorger/ von welchem ſie die von Vater und Mutter eingepflantzete/ und gleichſam mit der Muttermilch eingeſogene Opinion gehabt haben/ daß ſie die einige Leute ſeyn/ welche ihnen den Weg zur Seligkeit zeigen koͤnnen?","norm":"Da er für allen Dingen / ehe sie besser informieret worden / ihre Gewissen turbieret, durch plötzliche Verjagung ihrer gewöhnlichen Seelsorger / von welchem sie die von Vater und Mutter eingepflanzte / und gleichsam mit der Muttermilch eingesogene Opinion gehabt haben / dass sie die einige Leute sein / welche ihnen den Weg zur Seligkeit zeigen können?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.10699987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8574,"date":1663,"orig":"Sehet das Koͤnigreich Franckreich an/ ſeyd den Jeſuiten ein paar Poſſen begegnet ſind/ haben ſie nicht betrachtet/ daß Franckreich einen Catholiſchen Koͤnig habe/ ſondern haben mit aller Macht ſich dahin bearbeitet/ daß die Frantz.","norm":"Sehet das Königreich Frankreich an / seid den Jesuiten ein paar Possen begegnet sind / haben sie nicht betrachtet / dass Frankreich einen katholischen König habe / sondern haben mit aller Macht sich dahin bearbeitet / dass die Frantz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.311500072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8575,"date":1663,"orig":"Lilien auff Jtalianiſchen Bodem nicht recht wachſen/ oder gedeyen wollen/ ſondern Jtalien der Frantzoſen Kirchhof worden iſt/ ich hielte dafuͤr/ doch unmaßgeblich/ es were beſſer/ daß man die Leute/ die Jeſuiten und Pfaffen haͤtte an ihrem Ort ſitzen laſſen/ und haͤtte daneben vernuͤnfng reine Lehrer und Prediger vociret, von Koͤnigsberg oder andern Orten in Preuſſen/ da viel Studioſi und Theologi ſind/ welche der Polniſchen und Lateiniſchen Sprache maͤchtig/ welche ſo wol groſſen Herren/ als auch den armen gemeinen Leuten haͤtten durch ſchoͤne bewegliche Oratoriſche Predigten zu Gemuͤthe koͤnnen fuͤhrẽ/ worin unſere Religion beſtehe.","norm":"Lilien auf Italienischen Boden nicht recht wachsen / oder gedeihen wollen / sondern Italien der Franzosen Kirchhof worden ist / ich hielte dafür / doch unmaßgeblich / es wäre besser / dass man die Leute / die Jesuiten und Pfaffen hätte an ihrem Ort sitzen lassen / und hätte daneben vernünfng reine Lehrer und Prediger vozieret, von Königsberg oder anderen Orten in Preußen / da viel Studiosi und Theologen sind / welche der Polnischen und lateinischen Sprache mächtig / welche sowohl großen Herren / als auch den armen gemeinen Leuten hätten durch schöne bewegliche oratorische Predigten zu Gemüte können führen / worin unsere Religion bestehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7220001220703125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8576,"date":1663,"orig":"Unter den groſſen Polniſchen Herren/ ſind viel die nicht wiſſen/ worin unſer Religion beſtehe/ ſondern weil ſie als Laìci, unſerer Theologorum Buͤcher nicht zu leſen bekom̃en/ und die Jeſuiten und andere Pfaffen/ auff den Cantzeln ſtehen und calumniiren, daß wir nichts von guten Wercken halten/ daß wir die Mutter Gottes die Jungfrau Mariam verachten/ und auff ſie ſchmaͤhen/ ꝛc.","norm":"Unter den großen polnischen Herren / sind viel die nicht wissen / worin unser Religion bestehe / sondern weil sie als Laici, unserer Theologorum Bücher nicht zu lesen bekommen / und die Jesuiten und andere Pfaffen / auf den Kanzeln stehen und calumniiren, dass wir nichts von guten Werken halten / dass wir die Mutter Gottes die Jungfrau Mariam verachten / und auf sie schmähen / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.98330020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8577,"date":1663,"orig":"Als meynen die Leute/ daß wir aͤrger ſeyn/ als Tuͤrcken und Juden.","norm":"Als meinen die Leute / dass wir ärger sein / als Türken und Juden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.35099983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8578,"date":1663,"orig":"Was die gemeine Leute anlangt in Polen/ die wiſſen gar nichts von der Religion.","norm":"Was die gemeine Leute anlangt in Polen / die wissen gar nichts von der Religion.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.779300212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8579,"date":1663,"orig":"Der Herr wird unter 100. Poln. Bauren kaum einen finden/ dem die zehen Gebot und der Apoſtoliſche Glaube bekant/ oder der ein Vater unſer zu beten weiß/ ſondern/ wann er fuͤr einem Crucifix, deren es ſehr viel in Polen gibt/ fuͤruͤber faͤhret/ uñ ſeine Poln.","norm":"Der Herr wird unter 100. Poln. Bauern kaum einen finden / dem die zehn Gebot und der apostolische Glaube bekannt / oder der ein Vater unser zu beten weiß / sondern / wann er für einem Kruzifix, deren es sehr viel in Polen gibt / vorüberfährt / und seine Polen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.580100059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8580,"date":1663,"orig":"Muͤtze abziehet/ ſo meynet er/ er habe den Tag einẽ Schluͤſſel zum Himmel verdienet.","norm":"Mütze abziehet / so meinet er / er habe den Tag einen Schlüssel zum Himmel verdienet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.974599838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8581,"date":1663,"orig":"Wann nun neben den Papiſten weren gelahrte gottſelige Leute gehalten wordẽ/ welche Edelleuten und Bauren mit Chriſtlicher Sanfftmut und Beſcheidenheit die Warheit geprediget hatten/ haͤtte es viel tauſend Seelen zu zeitlicher und ewiger Wolfahrt gedeyen koͤnnen.","norm":"Wann nun neben den Papisten wären gelahrte gottselige Leute gehalten worden / welche Edelleuten und Bauern mit christlicher Sanftmut und Bescheidenheit die Wahrheit gepredigt hatten / hätte es viel tausend Seelen zu zeitlicher und ewiger Wohlfahrt gedeihen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.861299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8582,"date":1663,"orig":"Allein es ſcheinet/ daß man jetzo nach ſolchen Dingen unter Trommel/ Pfeiffen und Trompetenſchall nit viel frage/ und aller Feldprediger/ oder anderer Theologorum Conſilia und adhortationes wenig oder nichts geachtet werden.","norm":"Allein es scheinet / dass man jetzt nach solchen Dingen unter Trommel / Pfeifen und Trompetenschall nicht viel frage / und aller Feldprediger / oder anderer Theologorum Consilia und adhortationes wenig oder nichts geachtet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.78980016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8583,"date":1663,"orig":"Jch erinner mich/ daß fuͤr einem Jahr ein vornehmer Cavallier mit ſeinem Regiment in Polen marchirete, da fragt ich ihn/ ob er auch einen Feldprediger hab?","norm":"Ich erinnert mich / dass für einem Jahr ein vornehmer Cavalier mit seinem Regiment in Polen marchirete, da fragt ich ihn / ob er auch einen Feldprediger habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.150899887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8584,"date":1663,"orig":"Er antwortet nein.","norm":"Er antwortet nein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.816699981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8585,"date":1663,"orig":"Nehme ich einen Feldprediger mit/ ſo wil er einen eignen Wagen und Pferde haben/ und ihr glaubt nit/ was heutiges Tages auff die Werbung gehe.","norm":"Nehme ich einen Feldprediger mit / so will er einen eigenen Wagen und Pferde haben / und ihr glaubt nicht / was Heutiges Tages auf die Werbung gehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.214700222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8586,"date":1663,"orig":"Es mangeln mir noch viel Leute/ welche ich vor andern haben muß.","norm":"Es mangeln mir noch viel Leute / welche ich vor anderen haben muss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.554200172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8587,"date":1663,"orig":"Es mangelt mir noch ein Kutſcher.","norm":"Es mangelt mir noch ein Kutscher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.287399768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8588,"date":1663,"orig":"Es mangelt 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er mit lachendem Munde/ das mag der Profoß thun.","norm":"Da antwortete er mit lachendem Munde / das mag der Profoss tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.340000152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8592,"date":1663,"orig":"Mein hochgeehrter Herr verzeihe mir/ er weiß/ daß ich ein armer Socius ſey/ &","norm":"Mein hochgeehrter Herr verzeihe mir / er weiß / dass ich ein armer Socius sei / &","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.67579984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8593,"date":1663,"orig":"Sunt mihi tres fratres, quorum unus in arte Magiſter, Alter adhuc nihil eſt, Tertius ego vocor.","norm":"Sunt mihi tres fratres, quorum unus in Arte Magister, Alter adhuc nihil est, Tertius ego vocor.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.504199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8594,"date":1663,"orig":"Wann ich aber ein Schwediſcher Feldprediger were/ wolte ich ihnen offt zu Gemuͤth fuͤhren das 20. Cap. 1. Reg. da erzehlet wird/ wie Benhadad der Koͤnig zu Syrien verſamlet hab alle ſeine Macht/ und ſeyn bey ihm geweſen 32. Koͤnige mit Roß und Wagen: und ſeyn hinauff gezogen/ und haben Samariam belaͤgert/ und wider ſie geſtritten.","norm":"Wann ich aber ein Schwedischer Feldprediger wäre / wollte ich ihnen oft zu Gemüt führen das 20. Cap. 1. Reg. da erzählt wird / wie Benhadad der König zu Syrien versammelt habe alle seine Macht / und sein bei ihm gewesen 32. Könige mit Ross und Wagen: und sein hinauf gezogen / und haben Samariam belagert / und wider sie gestritten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.387599945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8595,"date":1663,"orig":"Samaria war die Koͤnigl. Reſidentz-Stadt deß Koͤnigs Ahabs.","norm":"Samaria war die Königl . Residenzstadt des Königs Ahabs.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lv","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.961599826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8596,"date":1663,"orig":"Ahab war ein gottloſer Herr; ſeine Gemahlin die Jeſebel war nicht einen Luͤbiſchen Schilling werth.","norm":"Ahab war ein gottloser Herr; seine Gemahlin die Jesebel war nicht einen Lübischen Schilling wert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.685400009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8597,"date":1663,"orig":"Ohn zweiffel hat Gott den Koͤnig Benhadad neben andern 32. Koͤnigen erwecket/ dieſen gottloſen Koͤnig Ahab zu bekriegen.","norm":"Ohne Zweifel hat Gott den König Benhadad neben anderen 32. Königen erwecket / diesen gottlosen König Ahab zu bekriegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.031300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8598,"date":1663,"orig":"Und Benhadad ſandt Botten zu Ahab dem Koͤnig Jſrael in die Stadt/ und ließ ihm ſagen.","norm":"Und Benhadad sandte Botten zu Ahab dem König Israel in die Stadt / und ließ ihm sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.752600193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8599,"date":1663,"orig":"So ſpricht Benhadad: dem Silber und dein Gold iſt mein/ und deine Weiber/ und deine beſte Kinder ſind auch mein.","norm":"So spricht Benhadad: Dem Silber und dein Gold ist mein / und deine Weiber / und deine beste Kinder sind auch mein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.418300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8600,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig Jſrael antwortet und ſprach:","norm":"Der König Israel antwortet und sprach:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9653000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8601,"date":1663,"orig":"Mein Herr Koͤnig/ wie du es geredet haſt; Jch bin dein/ und alles was ich habe.","norm":"Mein Herr König / wie du es geredet hast; Ich bin dein / und alles was ich habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7241997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8602,"date":1663,"orig":"Und die Botten kamen wider/ und ſprachen/ ſo ſpricht Benhadad:","norm":"Und die Botten kamen wieder / und sprachen / so spricht Benhadad:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.979800224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8603,"date":1663,"orig":"Weil ich zu dir geſandt habe/ und laſſen ſagen: Dein Silber und dein Gold/ deine Weiber und deine Kinder ſoltu mir geben:","norm":"Weil ich zu dir gesandt habe / und lassen sagen: Dein Silber und dein Gold / deine Weiber und deine Kinder sollst du mir geben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.425400018692016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8604,"date":1663,"orig":"So wil ich morgen umb dieſe Zeit meine Knechte zu dir ſenden/ daß ſie dein Hauß/ und deiner Unterthanen Haͤuſer beſuchen/ und was dir lieblich iſt/ ſollen ſie in ihre Haͤnde nehmen und wegtragen.","norm":"So will ich morgen um diese Zeit meine Knechte zu dir senden / dass sie dein Haus / und deiner Untertanen Häuser besuchen / und was dir lieblich ist / sollen sie in ihre Hände nehmen und wegtragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.5546998977661133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8605,"date":1663,"orig":"Da rieff der Koͤnig Jſrael alle Elteſten deß Landes und ſprach: Mercket und ſehet/ wie boͤß ers fuͤrnimbt/ er hat zu mir geſandt umb meine Weiber und Kinder/ Silber und Gold/ und ich habe ihm das nit gewehret.","norm":"Da rief der König Israel alle ältesten des Landes und sprach: Merkt und sehet / wie böse er es vornimmt / er hat zu mir gesandt um meine Weiber und Kinder / Silber und Gold / und ich habe ihm das nicht gewehrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9647998809814453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8606,"date":1663,"orig":"Da ſprachen zu ihm alle Alten/ und alles Volck: Du ſolt nicht gehorchen noch bewilligen.","norm":"Da sprachen zu ihm alle Alten / und alles Volk: Du sollt nicht gehorchen noch bewilligen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.802900075912475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8607,"date":1663,"orig":"Und er ſprach zu den Botten Benhadad:","norm":"Und er sprach zu den Botten Benhadad:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.148099899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8608,"date":1663,"orig":"Saget meinem Herrn dem Koͤnige/ alles was du am erſten deinem Knechte entboten haſt/ wil ich thun/ aber diß kan ich nicht thun.","norm":"Sagt meinem Herrn dem Könige / alles was du am ersten deinem Knechte entboten hast / will ich tun / aber dies kann ich nicht tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5096001625061035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8609,"date":1663,"orig":"Und die Botten giengen hin/ und ſagtẽ ſolches wider.","norm":"Und die Botten gingen hin / und sagten solches wieder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.943900108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8610,"date":1663,"orig":"Da ſandte Benhadad zu ihme/ und ließ ihm ſagen:","norm":"Da sandte Benhadad zu ihm / und ließ ihm sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.436100006103515} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8611,"date":1663,"orig":"Die Goͤtter thun mir diß und das/ wo der Staub Samaria gnug ſeyn ſol/ daß alles Volck unter mir eine Handvoll davon bringe.","norm":"Die Götter tun mir dies und das / wo der Staub Samaria genug sein soll / dass alles Volk unter mir eine Handvoll davon bringe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.004799842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8612,"date":1663,"orig":"Aber der Koͤnig Jſrael antwortet und ſprach: Saget/ der den Harniſch anleget/ ſol ſich nicht ruͤhmen/ als der ihn hat abgeleget.","norm":"Aber der König Israel antwortet und sprach: Sagt / der den Harnisch anleget / soll sich nicht rühmen / als der ihn hat abgelegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.78439998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8613,"date":1663,"orig":"Da das Benhadad hoͤret/ und er eben tranck mit den Koͤnigen in den Gezelten/ ſprach er zu den Knechten: ſchicket euch: und ſie ſchickten ſich wider die Stadt.","norm":"Da das Benhadad höret / und er eben trank mit den Königen in den Zelten / sprach er zu den Knechten: schicket euch: und sie schickten sich wider die Stadt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.472599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8614,"date":1663,"orig":"Und ſihe/ ein Prophet trat zu Ahab dem Koͤnige Jſrael/ und ſprach:","norm":"Und siehe / ein Prophet trat zu Ahab dem Könige Israel / und sprach:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7754998207092285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8615,"date":1663,"orig":"So ſpricht der HErr/ du haſt je geſehen allen dieſen groſſen Hauffen:","norm":"So spricht der Herr / du hast je gesehen allen diesen großen Haufen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1596999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8616,"date":1663,"orig":"Siehe ich wil ihn heute in deine Haͤnde geben/ daß du wiſſen ſolt/ ich ſey der HErr.","norm":"Siehe ich will ihn heute in deine Hände geben / dass du wissen sollt / ich sei der Herr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.60260009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8617,"date":1663,"orig":"Ahab ſprach: Durch wen?","norm":"Ahab sprach: durch 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Königen / die ihm zu Hilfe kommen waren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.524400234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8626,"date":1663,"orig":"Und die Knaben der Landvoͤigte zogen am erſten auß.","norm":"Und die Knaben der Landvöigte zogen am ersten aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.811299800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8627,"date":1663,"orig":"Benhadad aber ſandte auß/ und ſie ſagten ihme an und ſprachen:","norm":"Benhadad aber sandte aus / und sie sagten ihm an und sprachen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.586900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8628,"date":1663,"orig":"Es ziehen Maͤnner auß Samaria.","norm":"Es ziehen Männer aus Samaria.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.472300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8629,"date":1663,"orig":"Er ſprach: Greifft ſie lebendig/ ſie ſeyn umb Fried oder Streit willen außgezogen.","norm":"Er sprach: greift sie lebendig / sie sein um Frieden oder Streit Willen ausgezogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.253900051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8630,"date":1663,"orig":"Da aber die Knaben der Landvoͤigte waren außgezogen/ und das Heer ihnen nach: ſchlug ein jeglicher/ wer ihm fuͤrkam:","norm":"Da aber die Knaben der Landvöigte waren ausgezogen / und das Heer ihnen nach: schlug ein jeglicher / wer ihm vorkam:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.477799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8631,"date":1663,"orig":"Und die Syrer flohen/ und Jſrael jaget ihnen nach.","norm":"Und die Syrer flohen / und Israel jaget ihnen nach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.017899990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8632,"date":1663,"orig":"Und Benhadad der Koͤnig zu Syrien entran mit Roſſen und Reutern.","norm":"Und Benhadad der König zu Syrien entrann mit Rossen und Reutern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6946001052856445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8633,"date":1663,"orig":"Und der Koͤnig Jſrael zog auß/ und ſchlug Roß und Wagen/ daß er an den Syrern eine groſſe Schlacht that/ ꝛc. Jch dencke jetzo an den tapffern Helden/ Philipſen/ den großmuͤtigen Landgrafen zu Heſſen/ der hat auß ſeiner Cuſtodi ſeinen Herren Soͤhnen ſagen laſſen:","norm":"Und der König Israel zog aus / und schlug Ross und Wagen / dass er an den Syrern eine große Schlacht tat / etc. Ich denke jetzt an den tapferen Helden / Philipsen / den großmütigen Landgrafen zu Hessen / der hat aus seiner Custodi seinen Herren Söhnen sagen lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9039998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8634,"date":1663,"orig":"Gluͤckſelig iſt der Mann/ Der zu rechter Zeit JAſagen kan.","norm":"Glückselig ist der Mann / Der zu rechter Zeit Jasagen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.901500225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8635,"date":1663,"orig":"Haͤtte Benhadad Ja ſagen koͤnnen/ da ihm Ahab ſein Silber uñ Gold anbot/ ſo haͤtte er mit groſſer Reputation auß dem Koͤnigr eich Jſrael ziehen koͤnnen.","norm":"Hätte Benhadad Ja sagen können / da ihm Ahab sein Silber und Gold anbot / so hätte er mit großer Reputation aus dem Königr eich Israel ziehen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.997900009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8636,"date":1663,"orig":"Da er aber den Bogen gar zu hoch ſpannete/ uñ ſich ſein Hertz gar zu ſehr erhub/ da ſtrafft ihn Gott/ daß ein geringe Parthey von 232. Mann/ ſeine gantze Armee, fuͤr welcher ſich hiebevor gantz Jſrael entſetzete/ in die Flucht ſchluge.","norm":"Da er aber den Bogen gar zu hoch spannte / und sich sein Herz gar zu sehr erhob / da strafft ihn Gott / dass ein geringe Partei von 232. Mann / seine ganze Armee, für welcher sich hiervor ganz Israel entsetzte / in die Flucht schlug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.136099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8637,"date":1663,"orig":"Sum̃a/ were ich ein Schwediſcher Feldprediger/ ſo wolte ich immerdar ruffen:","norm":"Summa / wäre ich ein Schwedischer Feldprediger / so wollte ich immerdar rufen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.28380012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8638,"date":1663,"orig":"Polonicos intra Muros peccatur & extra.","norm":"Polonicos intra Muros peccatur & extra.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"pt","lang_de":0,"norm_lmscore":6.994699954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8639,"date":1663,"orig":"Zu wuͤnſchen were es/ daß beyde Koͤnigreiche Schweden und Polen bey zeitẽ miteinander Friede machten/ und ihre beyde Arméen conjungirten, und wuͤnſcheten erſtlich dem Moſcowiter einen Bonus dies, der an ihnen beyden untreulich gehandelt; der weder den Catholiſchen oder Proteſtirenden treu und hold iſt; Der/ wo er Lufft hat/ aͤrger tyranniſiret als der Tuͤrck:","norm":"Zu wünschen wäre es / dass beide Königreiche Schweden und Polen beizeiten miteinander Friede machten / und ihre beide Armeen konjungierten, und wünschten erstlich dem Moskowiter einen Bonus dies, der an ihnen beiden untreulich gehandelt; der weder den katholischen oder Protestierenden treu und hold ist; der / wo er Luft hat / ärger tyrannisieret als der Türk:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.456999778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8640,"date":1663,"orig":"Der den Roͤmiſch-Catholiſchen eben ſo feind iſt/ als den Lutheranern; Der in Religions-Sachen keine Erinnerung/ keinen beſſern Bericht leiden kan oder wil; Der fuͤrwar den Polen nicht halten wird/ was er ihn zuſagt.","norm":"Der den Römisch-katholischen eben so Feind ist / als den Lutheranern; der in Religionssachen keine Erinnerung / keinen besseren Bericht leiden kann oder will; der fürwahr den Polen nicht halten wird / was er ihn zusagt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.296999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8641,"date":1663,"orig":"Zu wuͤnſchen wer es/ daß wañ die Herren Moſcowiter ein wenig gedemuͤtiget weren/ daß die Schwediſche und Polniſche Armee hernacher fuͤr Conſtantinopel gienge/ und jagte den Tuͤrcken auß gantz Thracia.","norm":"Zu wünschen wer es / dass wann die Herren Moskowiter ein wenig gedemütigt wären / dass die Schwedische und polnische Armee hernach für Konstantinopel ginge / und jagte den Türken aus ganz Thracia.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.438399791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8642,"date":1663,"orig":"Es haben mich glaubhaffte vornehme Schwediſche Cavallier, denẽ der Schwediſche Eſtat wol bekant iſt/ bey ihrem Eyd Gewiſſen verſichert/ daß das J. K. Majeſt. niemals in Sinn kommen ſey/ daß ſie das Koͤnigr. Polen wolten an ſich bringen.","norm":"Es haben mich glaubhafte vornehme Schwedische Cavalier, den der Schwedische Estat wohl bekannt ist / bei ihrem Eid Gewissen versichert / dass das J. K. Majest. niemals in Sinn kommen sei / dass sie das Königr. Polen wollten an sich bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.264400005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8643,"date":1663,"orig":"Und ich glaube es auch wol/ dann was were der Kron Schweden mit dem Koͤnigreich Polen gedienet?","norm":"Und ich glaube es auch wohl / dann was wäre der Krone Schweden mit dem Königreich Polen gedient?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.312600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8644,"date":1663,"orig":"Es wuͤrde dem Koͤnig in Schweden/ wañ er beede Kronen/ die Schwediſche und Polniſche auff ſein Haupt ſetzen wolte/ ergehen/ wie dem Koͤnige in Spanien mit ſeinen vielen Koͤnigreichen/ cui ipſa copia eſt inter cauſas inopiæ.","norm":"Es würde dem König in Schweden / wann er beide Kronen / die Schwedische und Polnische auf sein Haupt setzen wollte / ergehen / wie dem Könige in Spanien mit seinen vielen Königreichen / cui ipsa copia est inter causas inopiae.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.964399814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8645,"date":1663,"orig":"Der Poet ſagt:","norm":"Der Poet sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.786600112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8646,"date":1663,"orig":"Laudato ingentia rura, exiguum colito.","norm":"Laudato ingentia rura, exiguum colito.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.027900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8647,"date":1663,"orig":"Thomas Lanſius erzehlet/ daß/ da Heinricus III. Valenſius, ſey zu einem Koͤnig in Polen erwehlet worden/ ſey eine hochanſehnliche Legation auß Polen in Franckreich kom̃en/ und habẽ unter anderen mit Heinrico III. capituliret, daß er keinen Frantzoſen Landguͤter in Polen zu ſchencken Macht haben ſolle.","norm":"Thomas Lansius erzählt / dass / da Heinricus III. Valensius, sei zu einem König in Polen erwählt worden / sei eine hochansehnliche Legation aus Polen in Frankreich kommen / und haben unter anderen mit Heinrico III. kapitulieret, dass er keinen Franzosen Landgüter in Polen zu schenken Macht haben solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.164299964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8648,"date":1663,"orig":"Allein/ was die Frantzoſen dazu geſagt haben/ als ſie in Polen kommen/ wolle der Herr bey Lanſio ſelbſt leſen.","norm":"Allein / was die Franzosen dazugesagt haben / als sie in Polen kommen / wolle der Herr bei Lansio selbst lesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.995100021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8649,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar gantz Polen iſt nicht werth/ daß ſo mancher edler/ tapffer/ unerſchrockener Teutſcher und Schwediſcher Held/ der wie eine Mauer geſtanden/ wann ihme ein Curaſſirer mit einem bloſſen Schwerdt entgegen kommen/ ſein Leben in wilden Waͤldern und Moraͤſten/ durch die Hand eines Meuchelmoͤrders/ welcher auch in Friedenszeiten alle Polniſche Wildniſſe voll ſind/ ſo elendig hat enden muͤſſen.","norm":"Fürwahr ganz Polen ist nicht wert / dass so mancher edler / tapfer / unerschrockener Deutscher und schwedischer Held / der wie eine Mauer gestanden / wann ihm ein Curassirer mit einem bloßen Schwert entgegenkommen / sein Leben in wilden Wäldern und Morasten / durch die Hand eines Meuchelmörders / welcher auch in Friedenszeiten alle polnische Wildnisse voll sind / so elendig hat enden müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.243599891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8650,"date":1663,"orig":"Jhr liebe Herren/ was ſucht ihr doch in Polen?","norm":"Ihr liebe Herren / was sucht ihr doch in Polen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.432400226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8651,"date":1663,"orig":"Jn Polen iſt nichts mehr zu holen.","norm":"In Polen ist nichts mehr zu holen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.884700059890747} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8652,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß einmals etliche Studenten ſeyen duͤrſtig geweſen/ und ſeyen in Mitternacht zu einem Pennal in ſeine Stuben kommen/ und haben vermeynt/ ſie wollen etwas zu trincken darin finden.","norm":"Mann sagt / dass einmals etliche Studenten seien durstig gewesen / und seien in Mitternacht zu einem Pennal in seine Stuben kommen / und haben vermeint / sie wollen etwas zu trinken darin finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.487500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8653,"date":1663,"orig":"Allein der Pennal hab zu ihnen geſagt:","norm":"Allein der Pennal habe zu ihnen gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.416999816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8654,"date":1663,"orig":"Jhr liebe Herrn was ſucht ihr in meiner Stuben in der Nacht?","norm":"Ihr liebe Herrn was sucht ihr in meiner Stuben in der Nacht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.497499942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8655,"date":1663,"orig":"Jch kan im Tage nichts drin finden.","norm":"Ich kann im Tage nichts drin finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6118998527526855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8656,"date":1663,"orig":"Wann der Koͤnig in Schweden das Koͤnigreich Polen in Ruhe beſitzen wolte/ ſo muͤſte er allezeit eine Armee auff den Beinen halten von 50000. Mann.","norm":"Wann der König in Schweden das Königreich Polen in Ruhe besitzen wollte / so müsste er allezeit eine Armee auf den Beinen halten von 50000 . Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.68720006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8657,"date":1663,"orig":"Ob dieſes Polen/ wann auch ihr Acker im beſten Flor ſtehet/ ertragen koͤnne/ davon laſſe ich andere judiciren.","norm":"Ob dieses Polen / wann auch ihr Acker im besten Flor steht / ertragen könne / davon lasse ich andere judizieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.929599761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8659,"date":1663,"orig":"Die Polniſche Suppen ſind verſaltzen.","norm":"Die polnische Suppen sind versalzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.55019998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8660,"date":1663,"orig":"Der gemeine Mann hat weder Chleba oder Piwa oder Gorſalky.","norm":"Der gemeine Mann hat weder Chleba oder Piwa oder Gorsalky.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.06190013885498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8661,"date":1663,"orig":"Das gantze Koͤnigreich iſt gleichſam bißhero mit Hufeyſen bedeckt geweſen; Es werden viel Jahre dazu gehoͤren/ daß der Ackerbau und die Viehzucht wider in Flor kommen.","norm":"Das ganze Königreich ist gleichsam bisher mit Hufeisen bedeckt gewesen; es werden viel Jahre dazugehören / dass der Ackerbau und die Viehzucht wieder in Flor kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.718200206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8662,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig in Schweden aber hat der gantzen Welt erwieſen/ daß er ein guter Soldat/ ein guter General ſey.","norm":"Der König in Schweden aber hat der ganzen Welt erwiesen / dass er ein guter Soldat / ein guter General sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.261099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8663,"date":1663,"orig":"Wann er nun ein exercitum Leonum Polonicorum, neben ſeinen edlen Teutſchen und wehrhafften/ wolgeuͤbten Schweden koͤnte fuͤr Conſtantinopel fuͤhren/ ſo koͤnte er mit den Schaͤtzen und dem Reichthumb in Conſtantinopel die Polen ſatt contentiren.","norm":"Wann er nun ein exercitum Leonum Polonicorum, neben seinen edlen Deutschen und wehrhaften / wohlgeübten Schweden könnte für Konstantinopel führen / so könnte er mit den Schätzen und dem Reichtum in Konstantinopel die Polen satt kontentieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.647299766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8664,"date":1663,"orig":"Er koͤnte die galeatos Lepores die Tuͤrcken/ nit alleine auß Conſtantinopel/ ſondern auß gantz Aſia jagen.","norm":"Er könnte die galeatos Lepores die Türken / nicht alleine aus Konstantinopel / sondern aus ganz Asien jagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.070199966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8665,"date":1663,"orig":"Er koͤndte das gantze Orientaliſche Kaͤyſerthumb wider einnehmen/ welches der Bluthund der Tuͤrck der Chriſtenheit entzogen hat.","norm":"Er könnte das ganze Orientalische Käyserthumb wieder einnehmen / welches der Bluthund der Türk der Christenheit entzogen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.077099800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8666,"date":1663,"orig":"O wie viel hundert tauſend Chriſten wuͤrden dadurch erfreuet werden/ welche jetzo unter dieſes Bluthundes tyranniſchem Joch ſeufftzen.","norm":"O wie viel hunderttausend Christen würden dadurch erfreuet werden / welche jetzt unter dieses Bluthundes tyrannischem Joch seufzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.006100177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8667,"date":1663,"orig":"Welche ihm nicht allein von ihrer Haab/ von ihren Guͤtern/ ſondern auch von ihren Kindern/ von ihrem Fleiſch und Blut muͤſſen Tribut und Zoll geben/ und dieſelbe dem Moloch auffopffern.","norm":"Welche ihm nicht allein von ihrer Hab / von ihren Gütern / sondern auch von ihren Kindern / von ihrem Fleisch und Blut müssen Tribut und Zoll geben / und dieselbe dem Moloch aufopfern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.943699836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8668,"date":1663,"orig":"Wann das geſchehe/ wolte ich meinem hochgeehrten Herrn rathen/ daß er nicht eine Stunde laͤnger ſitzen bliebe/ ſondern ſeinen Kuͤraß wider anzoͤge/ und zu der Armee eilte.","norm":"Wann das geschehe / wollte ich meinem hochgeehrten Herrn raten / dass er nicht eine Stunde länger sitzen bliebe / sondern seinen Kürass wieder anzöge / und zu der Armee eilte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.22760009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8669,"date":1663,"orig":"Dann das were ein Gott und Engeln und Menſchen wolge faͤlliger Krieg.","norm":"Dann das wäre ein Gott und Engeln und Menschen wohlige fälliger Krieg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.404799938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8670,"date":1663,"orig":"Sehet doch wie Gott die Venetianiſchen Waffen ſegne/ welche ſie gegen dieſen Tyrannen fuͤhren?","norm":"Sehet doch wie Gott die venezianischen Waffen segne / welche sie gegen diesen Tyrannen führen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.104800224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8671,"date":1663,"orig":"Kan dieſe einige Republique dieſem Bluthund ſolchen Widerſtand durch Gottes Huͤlffe thun/ was wuͤrden dieſe maͤchtige und ſtreitbare Voͤlcker nicht thun/ wenn ſie ihre Waffen conjungirten, und fuͤr einen Mann ſtuͤnden.","norm":"Kann diese einige Republique diesem Bluthund solchen Widerstand durch Gottes Hilfe tun / was würden diese mächtige und streitbare Völker nicht tun / wenn sie ihre Waffen konjungierten, und für einen Mann stünden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.988399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8672,"date":1663,"orig":"Daß der periodus fatalis deß Tuͤrckiſchen Reichs herzu nahe/ und daſſelbe einen mercklichen Stoß leyden werde/ hat mit vielen ſcheinbaren Argumenten erwieſen ein gelahrter Moͤnch in Braband Philippus Boſquirio, welche zu finden in ſeinen operibus in folio, und zu leſen wol wuͤrdig ſind.","norm":"Dass der periodus fatalis des türkischen Reichs herzu nahe / und dasselbe einen merklichen Stoß leiden werde / hat mit vielen scheinbaren Argumenten erwiesen ein gelahrter Mönch in Braband Philippus Bosquirio, welche zu finden in seinen operibus in folio, und zu lesen wohl würdig sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.368299961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8673,"date":1663,"orig":"Warumb nehmen ſie dieſe occaſion nicht in acht?","norm":"Warum nehmen sie diese occasion nicht in acht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.500800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8674,"date":1663,"orig":"Wozu dient das/ daß ſie mit guͤldenen Hamen wollen Kuhlbarſch in der Weichſel fangen/ da ſie dort mit eiſern Hamen koͤnten Wallfiſch fangen?","norm":"Wozu dient das / dass sie mit güldenen Hamen wollen Kuhlbarsch in der Weichsel fangen / da sie dort mit eisern Hamen könnten Wallfisch fangen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.389599800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8675,"date":1663,"orig":"Haͤtten die auß Polen gejagte Jeſuiten Luſt/ die Religion fortzupflantzẽ/ ſo moͤchten ſie Conſtantinopel helffen einnehmen/ und in dem Templo Sophiæ predigen laſſen/ und den unſerigen auch ein freyes Exercitium der Religion goͤnnen:","norm":"Hätten die aus Polen gejagte Jesuiten Lust / die Religion fortzupflanzen / so möchten sie Konstantinopel helfen einnehmen / und in dem Templo Sophiae predigen lassen / und den unsrigen auch ein freies Exerzitium der Religion gönnen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.364799976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8676,"date":1663,"orig":"Haͤtten ſie Luſt zu beten/ ſo koͤnten ſie weiter gehen/ und beten auff den Bergen/ auff welchen die Patriarchen/ die Propheten/ die Apoſtelen/ ja Chriſtus ſelbſt/ gebetet haben Wo wolte oder koͤnte doch ein ehrlicher Chriſtlicher Cavallier, ſein Blut mit groͤſſerer Reputation, mit beſſerm Gewiſſen vergieſſen/ als in dem Land/ welches mit dem Blute unſers Erloͤſers und Seligmachers Jeſu Chriſti iſt befeuchtet worden?","norm":"Hätten sie Lust zu beten / so könnten sie weiter gehen / und beten auf den Bergen / auf welchen die Patriarchen / die Propheten / die Aposteln / ja Christus selbst / gebetet haben wo wollte oder könnte doch ein ehrlicher christlicher Cavalier, sein Blut mit größerer Reputation, mit besserem Gewissen vergießen / als in dem Land / welches mit dem Blute unseres Erlösers und Seligmachers Jesu Christi ist befeuchtet worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.140200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8677,"date":1663,"orig":"Allein es ſcheinet daß die hitzige Jeſuiter lieber wollen/ daß die verfluchte Teuffliſche Lehre deß Mahomets fortgepflantzet werde/ als daß ſie UNS/ und unſers Glaubensgenoſſen dulden ſollẽ.","norm":"Allein es scheinet dass die hitzige Jesuiter lieber wollen / dass die verfluchte teuflische Lehre des Mohammeds fortgepflanzt werde / als dass sie UNS / und unseres Glaubensgenossen dulden sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.382999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8678,"date":1663,"orig":"UNS ſag ich/ die wir wiſſen/ daß wir Gott ſollen lieben von gantzem Hertzen/ von gantzer Seelen/ von gantzem Gemuͤte/ und unſern Nechſten als uns ſelbſt: UNS/ die wir alles glauben/ was im Apoſtoliſchẽ Glauben ſtehet: UNS/ die wir das H. Abendmal empfangen/ wie es Chriſtus hat eingeſetzet: UNS/ die wir getaufft ſind im Namen Gottes deß Vaters/ deß Sohns/ uñ deß H. Geiſtes: UNS/ die wir Gott/ der da iſt/ einfaͤltig im Weſen/ und dreyfaltig in Perſonen/ taͤglich anruffen/ mit dem Formular, welches der Sohn Gottes mit ſeinen Lippen geheiliget/ und nicht geſagt hat/ wann ihr beten wollet/ ſo ſprecht Ave Maria, ora pro nobis: Sondern/ wañ ihr beten wollet/ ſo ſprecht:","norm":"UNS sage ich / die wir wissen / dass wir Gott sollen lieben von ganzem Herzen / von ganzer Seelen / von ganzem Gemüte / und unseren Nächsten als uns selbst: UNS / die wir alles glauben / was im apostolischen Glauben steht: UNS / die wir das H. Abendmahl empfangen / wie es Christus hat eingesetzt: UNS / die wir getauft sind im Namen Gottes des Vaters / des Sohns / und des H. Geistes: UNS / die wir Gott / der da ist / einfältig im Wesen / und dreifaltig in Personen / täglich anrufen / mit dem Formular, welches der Sohn Gottes mit seinen Lippen geheiligt / und nicht gesagt hat / wann ihr beten wollet / so sprecht Ave-Maria, ora pro nobis: Sondern / wann ihr beten wollet / so sprecht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.663700103759765} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8679,"date":1663,"orig":"Vater unſer/ der du biſt im Himmel/ ꝛc. UNS/ die wir beten/ nicht nur fuͤr die irrige/ verfuͤhrte und ſchwerglaͤubige/ ſondern auch fuͤr unſere Feinde und Verfolgere/ daß ſie Gott bekehrẽ wolle.","norm":"Vater unser / der du bist im Himmel / etc. UNS / die wir beten / nicht nur für die irrige / verführte und schwergläubige / sondern auch für unsere Feinde und Folgere / dass sie Gott bekehren wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.724699974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8680,"date":1663,"orig":"Wie kombt es doch/ daß ſie zu Rom/ zu Wien/ zu Prag/ und anderswo die Juden paſſiren laſſen/ und wollen UNS nicht leiden?","norm":"Wie kommt es doch / dass sie zu Rom / zu Wien / zu Prag / und anderswo die Juden passieren lassen / und wollen UNS nicht leiden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.983799934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8681,"date":1663,"orig":"Stehet das der Societet Jeſu an?","norm":"Steht das der Sozietät Jesu an?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.125800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8682,"date":1663,"orig":"Hat der HErr Jeſus die Leute alſo zu rechter Religion bracht?","norm":"Hat der Herr Jesus die Leute also zu rechter Religion brachte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.762400150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8683,"date":1663,"orig":"Wie kompt es doch/ daß wir in der Jeſuiter Augen aͤrger und geringer gehalten werden/ als Tuͤrcken und Tartern?","norm":"Wie kommt es doch / dass wir in der Jesuiter Augen ärger und geringer gehalten werden / als Türken und Tarten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.032000064849853} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8684,"date":1663,"orig":"Es geben etliche fuͤr/ daß die Tartern herkommen/ von den zehen Staͤmmen Jſrael/ welche Salmanaſſar der Koͤnig in Aſſyrien gefaͤnglich weggefuͤhret hab.","norm":"Es geben etliche für / dass die Tarten herkommen / von den zehn Stämmen Israel / welche Salmanassar der König in Assyrien gefänglich weggeführt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.543799877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8685,"date":1663,"orig":"Allein dieſer Meynung hab ich anderswo in einem Lateiniſchen Tractaͤtlein widerſprochen.","norm":"Allein dieser Meinung habe ich anderswo in einem Lateinischen Traktätlein widersprochen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.517600059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8686,"date":1663,"orig":"Das aber iſt gewiß/ daß die Tartern ſich beſchneiden laſſen/ und alſo kein Chriſten ſind.","norm":"Das aber ist gewiss / dass die Tarten sich beschneiden lassen / und also kein Christen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.972799777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8687,"date":1663,"orig":"Sie ſind aber auch keine rechte Juͤden/ dann ſie feyren den Sabbath nit/ ſie wiſſen nichts vom Geſetze.","norm":"Sie sind aber auch keine rechte Juden / dann sie feiern den Sabbat nicht / sie wissen nichts vom Gesetze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.887800216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8688,"date":1663,"orig":"Sie nehmen ihre Stieffmutter und leibliche Schweſter zur Ehe.","norm":"Sie nehmen ihre Stiefmutter und leibliche Schwester zur Ehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.424699783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8689,"date":1663,"orig":"Sie freſſen allerley unreine Thiere/ als Pferde/ Hunde/ Katzen/ ꝛc. welche die Juͤden nicht eſſen.","norm":"Sie fressen allerlei unreine Tiere / als Pferde / Hunde / Katzen / etc. welche die Juden nicht essen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.060999870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8690,"date":1663,"orig":"Sie ſauffen Pferde Blut/ ꝛc.","norm":"Sie saufen Pferde Blut / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.311500072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8691,"date":1663,"orig":"Solchen Leuten bauen die unruhige Jeſuiter Bruͤcken/ daß ſie in Chriſtliche Laͤnder und Koͤnigreiche kommen/ ſie wetzen ihnen ihre Schwerdter/ ſie ſpannen ihnen ihre Bogen/ ſie ſeen ihnen/ ſie erndten ihn/ ſie pflantzen ihnen/ ſie halten ihnẽ gleichſam ein Handbecken voll Chriſtenblut vor/ daß ſie ihre Haͤnde darin waſchen.","norm":"Solchen Leuten bauen die unruhige Jesuiter Brücken / dass sie in christliche Länder und Königreiche kommen / sie wetzen ihnen ihre Schwerter / sie spannen ihnen ihre Bogen / sie säen ihnen / sie ernten ihn / sie Pflanzen ihnen / sie halten ihnen gleichsam ein Handbecken voll Christenblut vor / dass sie ihre Hände darin waschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.910299777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8692,"date":1663,"orig":"Sehet doch welche ſchoͤne Sodales Jeſu das ſeyn?","norm":"Sehet doch welche schöne Sodales Jesu das sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.969399929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8693,"date":1663,"orig":"Wunder iſt/ daß ſie nicht zum Teuffel ſelbſt geſchickt/ und geſagt haben: Potentiffime & exercitatiſſime Domine Diabole:","norm":"Wunder ist / dass sie nicht zum Teufel selbst geschickt / und gesagt haben: Potentiffime & exercitatissime Domine Diabole:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.192399978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8694,"date":1663,"orig":"Hieꝛin erſcheint die Societas Jeſu, welche von zweyen Ketzern/ dem Koͤnig in Schweden als einem Lutheraner/ und dem Churfuͤrſten von Brandenburg als einem Calviniſten/ moleſtirt wird.","norm":"Hierin erscheint die Societas Jesu, welche von zweien Ketzern / dem König in Schweden als einem Lutheraner / und dem Kurfürsten von Brandenburg als einem Calvinisten / molestiert wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.063300132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8695,"date":1663,"orig":"Muß demnach eine der Catholiſchen Kirchen nuͤtzliche Reſolution faſſen und ſagen:","norm":"Muss demnach eine der katholischen Kirchen nützliche Resolution fassen und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.025400161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8696,"date":1663,"orig":"Flectere ſi nequeo ſuperos, Acheronta movebo.","norm":"Flectere sie nequeo superos, Acheronta movebo.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"mg","lang_de":0,"norm_lmscore":7.102499961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8697,"date":1663,"orig":"Es haben die Papiſten den Tartern den Weg gezeigt in die Chriſtliche Laͤnder und Koͤnigreich.","norm":"Es haben die Papisten den Tarten den Weg gezeigt in die Christliche Länder und Königreich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.58489990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8698,"date":1663,"orig":"Sie ſehen zu daß ſie nicht bald widerkommen/ und zeigen was das ſey/ wann man den Teuffel einmal zu Gaſt bitte.","norm":"Sie sehen zu dass sie nicht bald wiederkommen / und zeigen was das sei / wann man den Teufel einmal zu Gast bitte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4390997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8699,"date":1663,"orig":"Die Chinenſer bilden ſich ein/ ſie haben zwey Augen/ die Europæer eins/ die uͤbrige Voͤlcker in der Welt ſeyn blind.","norm":"Die Chinese bilden sich ein / sie haben zwei Augen / die Europäer eins / die übrige Völker in der Welt sein blind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.341899871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8700,"date":1663,"orig":"Allein die Tartaren kamen juͤngſt zu dieſen zweyaͤugigen Voͤlckern ungebeten/ und ohne Brill?","norm":"Allein die Tartaren kamen jüngst zu diesen zweiäugigen Völkern ungebeten / und ohne Brille?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.422999858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8701,"date":1663,"orig":"Polonicos intra muros peccatur & extra.","norm":"Polonicos intra muros peccatur & extra.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"pt","lang_de":0,"norm_lmscore":5.4633002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8702,"date":1663,"orig":"Wann ich ein Schwediſcher Feldprediger were/ ſo wolte ich dem Koͤnig und dem Churfuͤrſten immer zuruffen/ daß ſie viel getauffte Chriſten fuͤr ſich haben/ und das Chriſtenblut mit dem Blute deß Sohnes Gottes theuer erkaufft ſey.","norm":"Wann ich ein Schwedischer Feldprediger wäre / so wollte ich dem König und dem Kurfürsten immer zurufen / dass sie viel getaufte Christen für sich haben / und das Christenblut mit dem Blute des Sohnes Gottes teuer erkauft sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.225100040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8703,"date":1663,"orig":"Scipio Africanus ſagte:","norm":"Scipio Africanus sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.994600057601928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8704,"date":1663,"orig":"Se malle unum Civem ſervare, quam mille hoſtes occidere.","norm":"Se malle unum Civem servare, quam mille hostes occidere.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.467100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8705,"date":1663,"orig":"Hat dieſer Heydniſche Cavallier ſeiner Soldaten und Unterthanen Blut ſparen wollen/ wie vielmehr ſol ein Chriſtlicher Potentat mit Chriſten Blut ſparſam und behutſam umbgehen?","norm":"Hat dieser Heidnische Cavalier seiner Soldaten und Untertanen Blut sparen wollen / wie vielmehr soll ein Christlicher Potentat mit Christen Blut sparsam und behutsam umgehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.708099842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8706,"date":1663,"orig":"Jch wolte ſie erinnern an den Spruch deß Livii, der da ſagt:","norm":"Ich wollte sie erinnern an den Spruch des livii, der da sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.591000080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8707,"date":1663,"orig":"Símul parta & ſperata unius horæ fortuna evertere poteſt.","norm":"Simul parta & sperata unius horae fortuna evertere potest.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"is","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":7.079500198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8708,"date":1663,"orig":"Jch wolte ihnen zu Gemuͤthe fuͤhren die Rede beym Quinto Curtio.","norm":"Ich wollte ihnen zu Gemüte führen die Rede beim Quinto Curtio.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.306600093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8709,"date":1663,"orig":"Cave, ne dum ad culmen venire contendis, una cum ipſis ramis, quos com prehenderis, decidas.","norm":"Cave, ne dum ad culmen venire contendis, una cum ipsis ramis, quos com prehenderis, decidas.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.212600231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8710,"date":1663,"orig":"Und wann ich ein Jeſuit were/ ſo wolte ich Koͤnig Caſimir und der gantzen Polniſchen Ritterſchafft zu Gemuͤthe fuͤhren/ daß die Schweden Soldaten ſeyn/ daß ihre Vorfahren wol eher auß den Schwediſchen Steinklippen hervor gangen/ und ihre Spieß auff den Jtaliaͤniſchen Feldern in die Erde geſtecket haben/ daß der Wolff nichts darnach frage/ wann ſchon der Schaafe viel ſeyn: daß es den Schweden gemeiniglich gehe/ wie den Kauffleuten/ welche einmal banquerot ſpielen/ oder Schiffbruch leiden/ die nehmen ſich hernach deſto beſſer in acht/ handeln deſto behutſamer/ und werden offt reicher/ als ſie zuvorn geweſen ſind.","norm":"Und wann ich ein Jesuit wäre / so wollte ich König Casimir und der ganzen polnischen Ritterschaft zu Gemüte führen / dass die Schweden Soldaten sein / dass ihre Vorfahren wohl eher aus den schwedischen Steinklippen hervorgegangen / und ihre Spieß auf den italienischen Feldern in die Erde gesteckt haben / dass der Wolff nichts danach frage / wann schon der Schafe viel sein: dass es den Schweden gemeiniglich gehe / wie den Kaufleuten / welche einmal banquerot spielen / oder Schiffbruch leiden / die nehmen sich hernach desto besser in acht / handeln desto behutsamer / und werden oft reicher / als sie zuvor gewesen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.872799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8711,"date":1663,"orig":"Jch wolte ihnen remonſtriren, daß der Churſuͤrſt von Brandenburg ein maͤchtiger Herr ſey an Land und Leuten/ und faſt den ſiebenden Theil deß Roͤmiſchen Reichs beſitze.","norm":"Ich wollte ihnen remonstrieren, dass der Kurfürst von Brandenburg ein mächtiger Herr sei an Land und Leuten / und fast den siebenten Teil des Römischen Reichs besitze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.677499771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8712,"date":1663,"orig":"Jch wolte ihnen zu Gemuͤthe fuͤhren/ wie nach der Noͤrdlinger Schlacht/ und dem getroffenen Prager Frieden/ Guſtav Horn das Haupt der Schwediſchen Armee gefangen war/ als Hertzog Bernhard ſtarb/ als Landgr. Johann per varias artes von der Armee abduciret wurde/ jederman die Schwediſche Armee habe verſchlingen wollen.","norm":"Ich wollte ihnen zu Gemüte führen / wie nach der Nördlinger Schlacht / und dem getroffenen Prager Frieden / Gustav Horn das Haupt der schwedischen Armee gefangen war / als Herzog Bernhard starb / als Landgr. Johann per varias artes von der Armee abduzieret wurde / jedermann die schwedische Armee habe verschlingen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.783899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8713,"date":1663,"orig":"Allein/ da ſie geſehen/ daß es heiſſe:","norm":"Allein / da sie gesehen / dass es heiße:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5289998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8714,"date":1663,"orig":"Vogel friß oder ſtirb/ da hat ſie die deſperation damals zu rechten Soldaten gemacht/ und zu groſſen Heldenthaten auffgemuntert.","norm":"Vogel friss oder stirb / da hat sie die Desperation damals zu rechten Soldaten gemacht / und zu großen Heldentaten aufgemuntert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.554699897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8715,"date":1663,"orig":"Jch wolte ihnen zu Gemuͤth fuͤhren/ was Seneca ſaget:","norm":"Ich wollte ihnen zu Gemüt führen / was Seneca sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.06689977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8716,"date":1663,"orig":"Nullus pernicioſior eſt hoſtis, quam quem audacem anguſtię facíunt, longeq; violentius ſemper ex neceſſitate, quam ex vírtute corrigimur.","norm":"Nullus perniciosior est hostis, quam quem audacem angustie faciunt, longeq; violentius semper ex necessitate, quam ex virtute corrigimur.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.936100006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8717,"date":1663,"orig":"Majora aut certè paria conatur animus magnus & perditus.","norm":"Majora aut certe paria conatur animus magnus & perditus.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.462900161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8718,"date":1663,"orig":"Jch wolte ihnen zeigen/ daß die Schweden ihre Pferde binden an die Polniſche Zaͤume/ die Polen aber werden viel zu thun habẽ/ biß ſie durch und uͤber die Schwediſche Scheren und Steinklippen kommen.","norm":"Ich wollte ihnen zeigen / dass die Schweden ihre Pferde binden an die Polnische Zäume / die Polen aber werden viel zu tun haben / bis sie durch und über die Schwedische Scheren und Steinklippen kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.892600059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8719,"date":1663,"orig":"Als hiebevor zwiſchen Koͤnig GUSTAVO und Koͤnig SI- GISMUNDO Induciæ gemachet wurden/ war ich eben in Preuſſen/ und es waren damals die zerſchnittene Waͤmbſer ſehr gemein.","norm":"Als hiervor zwischen König GUSTAVO und König SI-GISMUNDO Induciae gemacht wurden / war ich eben in Preußen / und es waren damals die zerschnittene Wämser sehr gemein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.070899963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8720,"date":1663,"orig":"Als ich nun zu Dantzig in ein Wirthshauß kam/ da aſſen zween Polen und diſcurrirten mit einander.","norm":"Als ich nun zu Danzig in ein Wirtshaus kam / da aßen zweien Polen und diskurrierten miteinander.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.47760009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8721,"date":1663,"orig":"Der eine ſagte/ wir haben einen Frieden gemacht/ der unſer Kron nicht reputirlich iſt.","norm":"Der eine sagte / wir haben einen Frieden gemacht / der unser Krone nicht reputierlich ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.818399906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8722,"date":1663,"orig":"Der ander ſagt/ wir muͤſſen ſehen/ daß wir deſto groͤſſer Ehre einlegen in einem Zug wider den Tuͤrcken.","norm":"Der ander sagt / wir müssen sehen / dass wir desto größer Ehre einlegen in einem Zug wider den Türken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.710100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8723,"date":1663,"orig":"Bey dieſem Krieg iſt nichts zu erjagen.","norm":"Bei diesem Krieg ist nichts zu erjagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.546700000762939} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8724,"date":1663,"orig":"Dann bekombt ein Schwed einen Polen gefangen/ ſo findet er bey ihme fuͤr zwey oder drey Mann Kleidung/ aber wann du einen Schweden oder Teutſchen gefangen bekombſt/ ſo hat der Hurenſohn das Wambs ſo zerſchnitten/ daß du nichts darauß machen kanſt.","norm":"Dann bekommt ein Schwede einen Polen gefangen / so findet er bei ihm für zwei oder drei Mann Kleidung / aber wann du einen Schweden oder Deutschen gefangen bekommst / so hat der Hurensohn das Wams so zerschnitten / dass du nichts daraus machen kannst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.520899772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8725,"date":1663,"orig":"Jch wuͤnſche zwar der Stadt Dantzig alles liebes und gutes/ von gantzem Hertzen/ und von gantzer Seelen.","norm":"Ich wünsche zwar der Stadt Danzig alles liebes und gutes / von ganzem Herzen / und von ganzer Seelen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.77209997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8726,"date":1663,"orig":"Dann ich habe in allen Staͤnden viel liebe/ werthe/ alte Freunde darin wohnen.","norm":"Dann ich habe in allen Ständen viel liebe / werte / alte Freunde darin wohnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.002600193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8727,"date":1663,"orig":"Allein/ wann ſich dieſe Stadt auch wolte zu hoch erheben/ und hoffaͤrtig werden/ und den Frieden hindern:","norm":"Allein / wann sich diese Stadt auch wollte zu hoch erheben / und hoffärtig werden / und den Frieden hindern:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5177001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8728,"date":1663,"orig":"Wolte ich ehr rathen/ ſie ſolle ſehen/ daß der Bogen nicht breche/ wann er zu hoch geſpannet werde.","norm":"Wollte ich Ehre raten / sie solle sehen / dass der Bogen nicht breche / wann er zu hoch gespannt werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.440199851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8729,"date":1663,"orig":"Jch wolte ihr zu Gemuͤth fuͤhren/ was Johannes Dantiſcanus, Culmenſis olim & Varimenſis Epiſcopus, perſonam Jonæ Prophetæ mutuatus, der Stadt Dantzig gleichſam propheceyet hat/ da er ſagt:","norm":"Ich wollte ihr zu Gemüt führen / was Johannes Dantiscanus, Culmensis olim & Varimensis Episcopus, personam Jonae Prophetae mutuatus, der Stadt Danzig gleichsam prophezeit hat / da er sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.770599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8730,"date":1663,"orig":"Urbs nova, dives opum Danti ſcum ſive Gedanum, Accipe divina quæ tibi mente loquor.","norm":"Urbs nova, dives opum Danti scum sive Gedanum, Accipe divina quae tibi mente loquor.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":5.516200065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8731,"date":1663,"orig":"Eſt benè Tempus adhuc, ſi non peccata relinques, Hoc quibus exundas tem pore, ſracta rues.","norm":"Est bene Tempus adhuc, sie non peccata relinques, Hoc quibus exundas tem pore, sracta rues.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"oc","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":6.077899932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8732,"date":1663,"orig":"Creviſti cito:","norm":"Crevisti cito:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":6.432400226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8733,"date":1663,"orig":"Sic etiam Superis malè grata, Decreſces.","norm":"Sic etiam Superis male grata, Decresces.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"ht","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.622300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8734,"date":1663,"orig":"Inſtant jam tua fata tibi.","norm":"Instant jam tua fata tibi.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"sw","lang_cld3":"mi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.513299942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8735,"date":1663,"orig":"Impietas, faſtus, luxus, tria monſtra, ruinam.","norm":"Impietas, fastus, luxus, tria monstra, ruinam.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.101099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8736,"date":1663,"orig":"Jam tibi, ni fuerint prorſus abacta, parant, His tribus es jam facta tumens, effrænis & exlex, Hinc quodcunque libet jure licere putas.","norm":"Jam tibi, ni fuerint prorsus abacta, parant, His tribus es jam facta tumens, effraenis & exlex, Hinc quodcunque libet jure licere putas.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.408100128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8737,"date":1663,"orig":"Parſque tui potior tribus his eſt plena Senatus, Humor hic in plebem deviùs inde fluit.","norm":"Parsque tui potior tribus his est plena Senatus, Humor hic in plebem devius inde fluit.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.49429988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8738,"date":1663,"orig":"Interiiſſe prius propter tria funditus iſta, Cum populis urbes, oppida, regna Liquet, Hæcnequit omnipotens tria ſerre diutiùs in TE, Quæ niſi depuleris, TE gravis ira manet. &c.","norm":"Interiisse prius propter tria funditus ista, Cum populis urbes, oppida, regna Liquet, Haecnequit omnipotens tria serre diutius in TE, Quae nisi depuleris, TE gravis ira manet. etc.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.84119987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8739,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ Ninive ſey eine Stadt geweſen/ groͤſſer als Amſterdam/ groͤſſer als Londen/ groͤſſer als Pariß.","norm":"Ich halte dafür / Ninive sei eine Stadt gewesen / größer als Amsterdam / größer als London / größer als Paris.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.277200222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8740,"date":1663,"orig":"Da aber der Prophet Jonas von Ninive weg kam/ und die Leute ſich beſſerten/ und Buſſe thaten/ hernach aber die vorige Suͤnde und Miſſethat wieder trieben/ da muſte der Prophet Nahum aufftreten und ſagen: Meineſtu/ du ſeyeſt beſſer/ denn die Stadt No der Regenten/ die da lag an den Waſſern/ und rings umbher Waſſer hatte/ welcher Mauren und Veſte war das Meer.","norm":"Da aber der Prophet Jonas von Ninive weg kam / und die Leute sich besserten / und Buße taten / hernach aber die vorige Sünde und Missetat wieder trieben / da musste der Prophet Nahum auftreten und sagen: Meinest du / du seiest besser / denn die Stadt No der Regenten / die da lag an den Wassern / und rings umher Wasser hatte / welcher Mauren und Feste war das Meer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.42519998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8741,"date":1663,"orig":"Mohren und Egypten war ihre unzehliche Macht.","norm":"Mohren und Ägypten war ihre unzählige Macht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.152599811553955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8742,"date":1663,"orig":"Put und Lybia war deine Huͤlffe/ noch hat ſie muͤſſen vertrieben werden/ und gefangen wegziehen/ und ſind ihre Kinder auff allen Gaſſen erſchlagen worden/ und umb ihre Edlen warff man das Loos/ und alle ihre Gewaltigen wurden in Ketten und Feſſeln geleget.","norm":"Put und Lybia war deine Hilfe / noch hat sie müssen vertrieben werden / und gefangen wegziehen / und sind ihre Kinder auf allen Gassen erschlagen worden / und um ihre Edlen warf man das Los / und alle ihre Gewaltigen wurden in Ketten und Fesseln gelegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.45389986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8743,"date":1663,"orig":"Es hat die Stadt Dantzig Anno 1638. zur Demuth ermahnet Eliſeus Aurimontanus, ein Dantziger Kind/ in einer Epiſtel/ darin er unter an dern ſagt.","norm":"Es hat die Stadt Danzig Anno 1638 . zur Demut ermahnet Eliseus Aurimontanus, ein Danziger Kind / in einer Epistel / darin er unter an deren sagt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.830399990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8744,"date":1663,"orig":"Vicinam aſpice Pomeraniam, & in re potentiſſimam quandam Metropolim quæ re JULINUM, præclarum (teſte Crantzio) Vandalorum Emporium, circà Annum Chriſti nongenteſimum tantis opibus, mercatorumq́; negotiis frequens, quale vix tota habuit Europa, ſola Conſtantinopoli exceptâ; quære, inquam, nunc tantam Civitatem, & ne locum quidem ejus facile inveneris Cæterum quot noſtro hoc ſeculo in Belgio & Germaniâ præſtantiſſimas Civitates, nobiliſſimas arces, munitiſſima propugnacula, quâ ingenium & aſtus, quâ obſidia & fames, quâ ferrum & flamma decepit, domuit, expugnavit, delevit?","norm":"Vicinam aspice Pomeraniam, & in re potentissimam quandam Metropolim quae re JULINUM, praeclarum (teste Crantzio) Vandalorum Emporium, circa Annum Christi nongentesimum tantis opibus, mercatorumq; negotiis fréquens, quale vix tota habuit Europa, sola Constantinopoli excepta; quaere, inquam, nunc tantam Civitatem, & ne locum quidem ejus facile inveneris Caeterum quot nostro hoc seculo in Belgio & Germania praestantissimas Civitates, nobilissimas arces, munitissima propugnacula, qua ingenium & astus, qua obsidia & fames, qua ferrum & flamma decepit, domuit, expugnavit, delevit?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.17110013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8745,"date":1663,"orig":"Ne itaque mœnibus tuis & Vallis ſuperbias: Ne dixeris:","norm":"Eine itaque moenibus tuis & Vallis superbias: Eine dixeris:","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.644700050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8746,"date":1663,"orig":"Civitas Dantiſcum eſt; & manſura Civitas eſt.","norm":"Civitas Dantiscum est; & mansura Civitas est.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.809100151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8747,"date":1663,"orig":"Magdeburgum memoriâ repete: Quantarum erat Urbs illa virium?","norm":"Magdeburgum memoria repete: Quantarum erat Urbs illa virium?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.121900081634521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8748,"date":1663,"orig":"Quam vaſtis circumdata Vallis?","norm":"Quam vastis circumdata Vallis?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.375199794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8749,"date":1663,"orig":"Quàm firmis coronata muris?","norm":"Quam firmis coronata muris?","lang_fastText":"ca","lang_py3langid":"ca","lang_cld3":"zh","lang_de":0,"norm_lmscore":5.666500091552734} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8750,"date":1663,"orig":"quam altis obducta foſſis? quam multis cincta propugnaculis? quantisque animis Virisque inſtructa, tot olim Imperatorum Ducumque belli deſpectrix?","norm":"quam altis obducta fossis? quam multis cincta propugnaculis? quantisque animis Virisque instructa, tot olim Imperatorum Ducumque belli despectrix?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.105800151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8751,"date":1663,"orig":"& quam paucæ interfluxerunt horæ inter Urbem hanc magnã & nullam?","norm":"& quam paucae interfluxerunt horae inter Urbem hanc magna & nullam?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.762499809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8752,"date":1663,"orig":"An Magdeburgo munitiorem Civitatem tuam exiſtimas?","norm":"An Magdeburgo munitiorem Civitatem tuam existimas?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"tl","lang_cld3":"pt","lang_de":0,"norm_lmscore":6.595799922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8753,"date":1663,"orig":"Si opportuna liberi Maris vicin itas majores animos ſumere jubet; ad modeſtiam OSTENDATE & RU- PELLA vocant:","norm":"Si opportuna liberi Maris vicin itas majores animos sumere jubet; ad modestiam OSTENDATE & RU-PELLA vocant:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.408699989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8754,"date":1663,"orig":"Ita hæc illa meatum inundatum vinculis mare vidit, ut potentiſſimi Regis ſpe-& ventis inflata claſſis, iis rum pendis fuerit impar, adeoque etiamnum mare clauſum ſi bellis editis Angli fateantur:","norm":"Ita haec illa meatum inundatum vinculis mare vidit, ut potentissimi Regis spe-& ventis inflata classis, iis rum pendis fuerit impar, adeoque etiamnum mare clausum sie bellis editis Angli fateantur:","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.862500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8755,"date":1663,"orig":"Si com moditate portus tui Nobilitatem Polonam non poſſe carere exiſtimas; vide ne erres.","norm":"Si com moditate portus tui Nobilitatem Polonam non posse carere existimas; vide ne erres.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"pt","lang_de":0,"norm_lmscore":6.810299873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8756,"date":1663,"orig":"Forte viam monſtrabit, neceſſitas, & alibi, ubi minimè ſperas, portum aperiet.","norm":"Forte viam monstrabit, necessitas, & alibi, ubi minime speras, portum aperiet.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"ht","lang_cld3":"lv","lang_de":0,"norm_lmscore":6.232800006866455} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8757,"date":1663,"orig":"Antvverpia te terreat:","norm":"Antvverpia te terreat:","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"id","lang_de":0,"norm_lmscore":8.918399810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8758,"date":1663,"orig":"Oſtendit circà illam elatis Hiſpanis Batavorum induſtria, portuum celebritatem non tam in ſitu locorum, quàm voluntate dominantium poſitam eſſe.","norm":"Ostendit circa illam elatis Hispanis Batavorum industria, portuum celebritatem non tam in situ locorum, quam voluntate dominantium positam esse.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.167099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8759,"date":1663,"orig":"Plurima nimirum temporum occaſio immutat multaque non rarò etiam Regno utilia, tollunt Reges, ne nimium faſtui alterius conceſſiſſe videantur, &c.","norm":"Plurima nimirum temporum occasio immutat multaque non raro etiam Regno utilia, tollunt reges, ne nimium fastui alterius concessisse videantur, etc.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.209400177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8760,"date":1663,"orig":"Dieſe und andere Dinge wolte ich den Herren Dantzigern zu Gemuͤhte fuͤhren.","norm":"Diese und andere Dinge wollte ich den Herren Dantzigern zu Gemühte führen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.680799961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8761,"date":1663,"orig":"Summa, wann ich auff einem hohen Berge zwiſchen beyden Armeen ſtuͤnde/ wie Abner auff dem Huͤgel Amma/ der fuͤr Giah ligt/ auff dem Wege zur Wuͤſten/ Gibeon 2. Sam. 2. ſo wolte ich ihnen zuruffen/ wie Abner dem Joab: Soll dann das Schwerd ohne Ende freſſen?","norm":"Summa, wann ich auf einem hohen Berge zwischen beiden Armeen stünde / wie Abner auf dem Hügel Amma / der für Giah liegt / auf dem Wege zur Wüssten / Gibeon 2. Sam. 2. so wollte ich ihnen zurufen / wie Abner dem Joab: Soll dann das Schwert ohne Ende fressen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.168000221252441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8762,"date":1663,"orig":"Weiſſeſtu nicht/ daß hernach moͤchte mehr Jammers werden?","norm":"Weißest nicht / dass hernach möchte mehr Jammers werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.381499767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8763,"date":1663,"orig":"Wie lang wiltu dem Volcke nicht ſagen/ daß es ablaſſe/ von ſeinen Bruͤdern?","norm":"Wie lang willst du dem Volke nicht sagen / dass es ablasse / von seinen Brüdern?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.541399955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8764,"date":1663,"orig":"Jchwolte beyden Koͤnigen/ deren Vor-Eltern und Anverwandten unter einem Hertzen gelegen/ und von einem Gebluͤte herkommen/ zuruffen und ſagen:","norm":"Jchwolte beiden Königen / deren Voreltern und Anverwandten unter einem Herzen gelegen / und von einem Geblüt herkommen / zurufen und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.257599830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8765,"date":1663,"orig":"Macht Frieden/ macht Frieden/ oder ihr werdet alleſampt bey dieſem Kriege keine Seide ſpinnen:","norm":"Macht Frieden / macht Frieden / oder ihr werdet allesamt bei diesem Kriege keine Seide spinnen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.660399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8766,"date":1663,"orig":"Sed victus peribit, & victor flebit.","norm":"Sed victus peribit, & victor flebit.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"ca","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.603799819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8767,"date":1663,"orig":"Wolten dann die vnruhige und blutduͤrſtige Eſauvvite fernere Auffwickelung machen/ und mehr Blutvergieſſung anrichten/ ſo wolt ich den Schweden zuruffen/ Wolan!","norm":"wollten dann die unruhige und blutdürstige Esauvvite fernere Aufwickelung machen / und mehr Blutvergießung anrichten / so wollte ich den Schweden zurufen / wohlan!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.195099830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8768,"date":1663,"orig":"Jm Namen unſers GOttes werffet Panir auff.","norm":"Im Namen unseres Gottes werfet Panier auf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.504799842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8769,"date":1663,"orig":"Mit Gott koͤnnet ihr uͤber die Mauren ſpringen.","norm":"Mit Gott könnet ihr über die Mauren springen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.226699829101562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8770,"date":1663,"orig":"Jch wolt ihnen fuͤr Augen ſtellen den Koͤnigl. Propheten David/ welcher im 4. Pſal. frey herauß bekennet/ daß ſeine Vorfahren das Land Canaan haben eingenommen/ nicht durch Schwerdt.","norm":"Ich wollte ihnen für Augen stellen den Königl. Propheten David / welcher im 4. Psal. frei heraus bekennet / dass seine Vorfahren das Land Kanaan haben eingenommen / nicht durch Schwert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6656999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8771,"date":1663,"orig":"Jhr Arm/ ſagt er/ halff ihnen nicht/ ſondern deine Rechte/ dein Arm und das Liecht deines Angeſichts/ dann du hatteſt Wollgefallen an ihnen.","norm":"Ihr Arm / sagt er / half ihnen nicht / sondern deine Rechte / dein Arm und das Licht deines Angesichts / dann du hattest Wollgefallen an ihnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7571001052856445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8772,"date":1663,"orig":"Und ferner ſagt er:","norm":"Und ferner sagt er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.668399810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8773,"date":1663,"orig":"Durch dich wollen wir unſere Feinde zerſtoſſen/ in deinem Namen wollen wir untertreten/ die ſich wider uns ſetzen/ denn ich verlaſſe mich nicht auff meinen Bogen/ und mein Schwerdt kan mir nicht helffen/ ſondern du hilffeſt uns von unſern Feinden/ und machſt zu ſchanden die uns haſſen.","norm":"Durch dich wollen wir unsere Feinde zerstoßen / in deinem Namen wollen wir untertreten / die sich wider uns setzen / denn ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen / und mein Schwert kann mir nicht helfen / sondern du hilfst uns von unseren Feinden / und machst zu Schanden die uns hassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.3431999683380127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8774,"date":1663,"orig":"Jch wolte ihnen zuruffen/ ſie ſolten es machen/ wie der Koͤnig Aſſa/ als der wie der die groſſe Menge der Mohren zu Felde zog/ thaͤte er ein eiferiges Himmelauffreiſſendes Gebet und ſagt: HErꝛ es iſt bey dir kein Unterſcheid/ helffen unter viel/ oder da keine Krafft iſt.","norm":"Ich wollte ihnen zurufen / sie sollten es machen / wie der König Assa / als der wie der die große Menge der Mohren zu Felde zog / täte er ein eifriges Himmelaufreissendes Gebet und sagt: Herr es ist bei dir kein Unterschied / helfen unter viel / oder da keine Kraft ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.340199947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8775,"date":1663,"orig":"Hilff uns HErꝛ unſer Gott.","norm":"Hilfe uns Herr unser Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":6.816800117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8776,"date":1663,"orig":"Dann wir verlaſſen uns auff dich/ und in deinem Namen ſind wir kommen wieder dieſe Menge/ 2. Chron. cap. 14. v. 11.","norm":"Dann wir verlassen uns auf dich / und in deinem Namen sind wir kommen wieder diese Menge / 2. Chron. cap. 14. v. 11.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.668399810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8777,"date":1663,"orig":"Mein Herr verſicher ſich/ die Schweden ſind noch nicht alle todt.","norm":"Mein Herr versicher sich / die Schweden sind noch nicht alle tot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3343000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8778,"date":1663,"orig":"Aſt!","norm":"Ast!","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"hy","lang_de":0,"norm_lmscore":7.488900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8779,"date":1663,"orig":"Manum de Tabula!","norm":"Manum de Tabula!","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"pt","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":7.8668999671936035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8780,"date":1663,"orig":"Jch hoffe bald die Ehre zu haben/ den Herrn Perſoͤhnlich auffzuwarten/ da ich Gelegenheit ſuchen will/ hiervon weiter zu reden.","norm":"Ich hoffe bald die Ehre zu haben / den Herrn persönlich aufzuwarten / da ich Gelegenheit suchen will / hiervon weiter zu reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.370299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8781,"date":1663,"orig":"Befehl inzwiſchen meinen hochgeehrten Herꝛn in hoͤchſter Eil in den Schutz Chriſti/ und bleibe allezeit","norm":"Befehl inzwischen meinen hochgeehrten Herrn in höchster Eile in den Schutz Christi / und bleibe allezeit","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.945499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8782,"date":1663,"orig":"Meines hochgeehrten Herrn treuer und willigſter Diener und Knecht Ambroſius Mellilambius Lutgen-Dethlavienſis Saxo, Sanioris Phil.","norm":"Meines hochgeehrten Herrn treuer und willigster Diener und Knecht Ambrosius Mellilambius Lutgen-Dethlaviensis Saxo, Sanioris Phil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.085299968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8783,"date":1663,"orig":"& SS. Th. Studioſus, & nunc deſignatus Ludimoderator in Friedenvvaldt.","norm":"& SS. Th. Studiosus, & nunc designatus Ludimoderator in Friedenvvaldt.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.86959981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8784,"date":1663,"orig":"Ein Hollaͤndiſch Pratgen/ Von dem vorigen Krieg zwiſchen den beyden Nordiſchen Koͤnigreichen.","norm":"Ein holländisch Braten / Von dem vorigen Krieg zwischen den beiden nordischen Königreichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.361100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8785,"date":1663,"orig":"CUM BONO DEO.","norm":"CUM BONO DEO.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.583099842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8786,"date":1663,"orig":"Ein Hollaͤndiſch Pratgens/ zwiſchen Peter Janſon einem Kauffmann von Amſterdam/ und Magiſter Peer einem beruffenem Feldprediger/ gehalten am IV. Sontag nach Trin.","norm":"Ein holländisch Bratens / zwischen Peter Janson einem Kaufmann von Amsterdam / und Magister Peer einem berufenem Feldprediger / gehalten am IV. Sonntag nach Trine.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7347002029418945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8787,"date":1663,"orig":"Anno 1657.","norm":"Anno 1657.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":4.401199817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8788,"date":1663,"orig":"NAch dem M.","norm":"Nach dem M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.874899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8789,"date":1663,"orig":"Peer lange Zeit zu Leiden ſtudirt hatte/ und die beyde Noꝛdiſche Koͤnige alle Nachbarliche Freundſchafft auffhoben/ und einen oͤffentlichen weitaußſehenden Krieg zu Waſſer und Land anfiengen/ da wurde er vocirt zu einem Feldprediger/ daß er bey der Armee beten/ und GOttes Wort predigen ſolte.","norm":"Peer lange Zeit zu Leiden studiert hatte / und die beide nordische Könige alle Nachbarliche Freundschaft aufhoben / und einen öffentlichen weitaussehenden Krieg zu Wasser und Land anfingen / da wurde er voziert zu einem Feldprediger / dass er bei der Armee beten / und Gottes Wort predigen sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.214000225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8790,"date":1663,"orig":"Dann wie vorzeiten die Muͤnch im Namen des HErrn dantzten/ alſo wollen heutiges Tages die Chriſtliche Potentaten/ In Nomine Domini einander die Haͤlſe brechen/ und im Namen des HErrn Chriſten Blut vergieſſen/ welches der Sohn GOttes mit ſeinem Blut ſo theur erkaufft hat. M.","norm":"Dann wie vorzeiten die Münch im Namen des Herrn tanzten / also wollen heutiges Tages die Christliche Potentaten / In Nomine Domini einander die Hälse brechen / und im Namen des Herrn Christen Blut vergießen / welches der Sohn Gottes mit seinem Blut so teuer erkauft hat. M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.250800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8791,"date":1663,"orig":"Peer konte ſich nicht recht reſolviren dieſe Vocation anzunehmen.","norm":"Peer konnte sich nicht recht resolvieren diese Vokation anzunehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.539299964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8792,"date":1663,"orig":"Gleichwol begab er ſich in Geſellſchaft Peter Janſons/ eines gelahrten reichen und beruͤhmten Kauffmanns auff den Weg/ und reiſete von Amſterdam nach Bremen.","norm":"Gleichwohl begab er sich in Gesellschaft Peter Jansons / eines gelahrten reichen und berühmten Kaufmanns auf den Weg / und reiste von Amsterdam nach Bremen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.506999969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8793,"date":1663,"orig":"Als ſie in die erſte Herberge kamen/ und bey der Mahlzeit allerhand Novellen erzehlt wurden/ und Peter Janſon ſeiner Hollaͤndiſchen Manieren nach/ von groſſen und kleinen ſo libere judicirte, als wann er zu Amſterdam auff der Boͤrſch waͤre/ da fragte ihn M.","norm":"Als sie in die erste Herberge kamen / und bei der Mahlzeit allerhand Novellen erzählt wurden / und Peter Janson seiner holländischen Manieren nach / von großen und kleinen so libere judizierte, als wann er zu Amsterdam auf der Börsch wäre / da fragte ihn M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.830999851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8794,"date":1663,"orig":"Peer/ was er von dem neuen Krieg/ zwiſchen den Nordiſchen Koͤnigreichen/ halte.","norm":"Peer / was er von dem neuen Krieg / zwischen den nordischen Königreichen / halte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.115699768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8795,"date":1663,"orig":"Peter Janſon/","norm":"Peter Janson /","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"lt","lang_de":0,"norm_lmscore":6.72790002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8796,"date":1663,"orig":"MEin Herꝛ/ Jch dencke immer an Clauß Narren/ welcher fragte/ was man endlich mache/ wann man lang Krieg gefuͤhret hab?","norm":"Mein Herr / Ich denke immer an Klaus Narren / welcher fragte / was man endlich mache / wann man lang Krieg geführt habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.29640007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8797,"date":1663,"orig":"Da wurde ihm geantwortet?","norm":"Da wurde ihm geantwortet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.602799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8798,"date":1663,"orig":"Man macht wieder Fried und gute Freundſchafft.","norm":"Man macht wieder Frieden und gute Freundschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.217299938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8799,"date":1663,"orig":"Clauß Narꝛ fragte ferner:","norm":"Klaus Narr fragte ferner:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.497900009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8800,"date":1663,"orig":"Warumb thut man das nicht/ ehe man Land und Leut verderdt/ und ſo viel Chriſten-Blut vergeuſt?","norm":"Warum tut man das nicht / ehe man Land und Leute verderdt / und so viel Christenblut vergeust?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.001399993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8801,"date":1663,"orig":"Jch ſehe dieſen Krieg hinten und fornen an/ und duͤnckt mich/ es ſey nichts anders als ein Reputations-Krieg.","norm":"Ich sehe diesen Krieg hinten und vorne an / und dünkt mich / es sei nichts anders als ein Reputationskrieg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4928998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8802,"date":1663,"orig":"Sagt mir aber/ mein Herr M.","norm":"Sagt mir aber / mein Herr M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.027200222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8803,"date":1663,"orig":"Peer/ ob man das mit gutem Gewiſſen thun koͤnne/ daß man umb der Reputation willen/ ſo viel tauſend Chriſten auff die Saͤttel ſetzet/ und laͤſſet mit Piſtolen nach ihnen ſchieſſen?","norm":"Peer / ob man das mit gutem Gewissen tun könne / dass man um der Reputation willen / so viel tausend Christen auf die Sättel setzet / und lässt mit Pistolen nach ihnen schießen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.537099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8804,"date":1663,"orig":"Wie mancher tapffer Cavallier ſitzt wol in der Hoͤllen/ der umb Reputation willen ſich eine Kugel hat durch den Kopff ſchieſſen laſſen/ und hat ſein Leben geendet wie Virgilius ſein Buch/ Vitaque cum gemitu fugit indignata ſub umbras, wie mancher tapffer großmuͤtiger Held/ der hiebevor mit unerſchrockenem Muth auff ſeinen Feind zugangen/ biß er ihm das weiſſe in Augen geſehen/ nur zu dem End/ daß er ſeine Reputation erhalten/ iſt umb Reputationwillen unverſehens zur Hoͤllen gefahren/ und wuͤnſchet jetzt in der Hoͤll/ daß er der alleraͤrmſte Schroͤbber/ der allerverachteſte Baͤrnhaͤuter in der Welt ſeyn moͤchte/ wann er nur Zeit haben moͤchte Buß zu thun/ und ſein Leben auffs neu und alſo anzuſtellen/ daß er dermaleins im Himmel bey dem armen Bettler dem Lazaro ſitzen koͤnne?","norm":"Wie mancher tapfer Cavalier sitzt wohl in der Höllen / der um Reputation Willen sich eine Kugel hat durch den Kopf schießen lassen / und hat sein Leben geendet wie Virgilius sein Buch / Vitaque cum gemitu fugit indignata sub umbras, wie mancher tapfer großmütiger Held / der hiervor mit unerschrockenem Mut auf seinen Feind zugegangen / bis er ihm das weiße in Augen gesehen / nur zu dem Ende / dass er seine Reputation erhalten / ist um Reputationwillen unversehens zur Höllen gefahren / und wünschet jetzt in der Höll / dass er der allerärmste Schröbber / der verachtest Bärenhäuter in der Welt sein möchte / wann er nur Zeit haben möchte Buße zu tun / und sein Leben aufs neu und also anzustellen / dass er dermaleinst im Himmel bei dem armen Bettler dem Lazaro sitzen könne?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.118899822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8805,"date":1663,"orig":"Es muß entweder nicht wahr ſeyn/ was die Prædicanten von der ewigen himmliſchen Freud/ von der unaußſprechlichen Hoͤllenpein/ von der Chriſtlichen Lieb/ von der bruͤderlichen Verſoͤhnung reden/ oder es muͤſſen heut zu Tage wenig rechte Chriſten in der Welt ſeyn.","norm":"Es muss entweder nicht wahr sein / was die Prädikanten von der ewigen himmlischen Freude / von der unaussprechlichen Höllenpein / von der christlichen Liebe / von der brüderlichen Versöhnung reden / oder es müssen heute zu Tage wenig rechte Christen in der Welt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.016900062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8806,"date":1663,"orig":"Schreyet eines einigen Menſchen vergoſſenes Blut zu Gott im Himmel/ was wird denn thun/ ſo 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als eine mit dem Blut Jesu Christi so teuer erkaufte Seele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.124899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8808,"date":1663,"orig":"Gleichwol wollen die allervornehmſte Leute offt lieber Schaden leiden an ihrer Seel/ als an andern ihren vergaͤnglichen Guͤtern.","norm":"Gleichwohl wollen die vornehmste Leute oft lieber Schaden leiden an ihrer Seele / als an anderen ihren vergänglichen Gütern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.382500171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8809,"date":1663,"orig":"M. 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Peer.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":6.109600067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8810,"date":1663,"orig":"MEin Herr/ ich bin ein Student, und hab mich in der heiligen Schrifft und im predigen ein wenig geuͤbt/ und als ich einsmals auff Begehren eines groſſen Herren/ der mir Gnad und Befoͤrderung hatte zugeſagt/ unter vielen vornehmen Cavalliren eine Probe thun und predigen muſte.","norm":"Mein Herr / ich bin ein Student, und habe mich in der heiligen Schrift und im Predigen ein wenig geübt / und als ich einsmals auf Begehren eines großen Herren / der mir Gnade und Beförderung hatte zugesagt / unter vielen vornehmen Cavaliren eine Probe tun und predigen musste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.183599948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8811,"date":1663,"orig":"Da redete ich auch von dieſer Materi/ und meinete ich haͤtte es wol auß gerichtet.","norm":"Da redete ich auch von dieser Materie / und meinte ich hätte es wohl aus gerichtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.404699802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8812,"date":1663,"orig":"Als ich aber zu meinem Herrn zur Tafel kam/ da gab er mir ein Amptsgeſicht/ und ſagte: M.","norm":"Als ich aber zu meinem Herrn zur Tafel kam / da gab er mir ein Amtsgesicht / und sagte: M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.004199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8813,"date":1663,"orig":"Peer/ ihr doͤrfft noch wol einen guten Prediger geben/ aber nicht fuͤr Cavallier und Standesp erſonen/ ſondern fuͤr Coujonen/ fuͤi Hundsklincken und Bernhaͤuter/ welche ihrer Haut fuͤrchten/ und nicht wiſſen/ was Ratio Status mit ſich bringe.","norm":"Peer / ihr dürft noch wohl einen guten Prediger geben / aber nicht für Cavalier und Standespe ersonnen / sondern für Kujonen / füi Hundsklinken und Bärenhäuter / welche ihrer Haut fürchten / und nicht wissen / was Ratio Status mit sich bringe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.714399814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8814,"date":1663,"orig":"Jm Cavallier Stande/ kan man ſolche Dinge/ davon ihr redet/ nicht in acht nehmen/ Euer predigen dienet zu nichts anders/ als daß ihr mir das Land voll Coujonen/ voll Bernhaͤuter/ voll verzagte Lemmel macht.","norm":"Im Cavalier Stande / kann man solche Dinge / davon ihr redet / nicht in Acht nehmen / Euer Predigen dient zu nichts anders / als dass ihr mir das Land voll Kujonen / voll Bärenhäuter / voll verzagte Lemmel macht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.977499961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8815,"date":1663,"orig":"Jhr muͤſt euch ein wenig lernen ſchicken in die Zeit und in die Leute.","norm":"Ihr müsst euch ein wenig lernen schicken in die Zeit und in die Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.930600166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8816,"date":1663,"orig":"Jhr muͤſſet predigen wie Mag. Jeſper/ der Hoffprediger zu N.","norm":"Ihr müsset predigen wie Mag. Jesper / der Hoffprediger zu N.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.430200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8817,"date":1663,"orig":"Oder es ſoll mir leid ſeyn/ daß ich einen Thaler auff Univerſitaͤten auff euch ſpendirt hab.","norm":"Oder es soll mir leid sein / dass ich einen Taler auf Universitäten auf euch spendiert habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.484099864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8818,"date":1663,"orig":"Dieſer/ meines Herꝛn Reden erinnere ich mich jetzo mit ſeufftzen/ und dencke/ wie es mir hinfuͤhro ergehen werde?","norm":"Dieser / meines Herrn Reden erinnere ich mich jetzt mit seufzen / und denke / wie es mir hinfür ergehen werde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.96019983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8819,"date":1663,"orig":"Denn ich bin jetzo in Krieg beruffen/ einen Feldprediger zu agiren, Jch weiß aber nicht/ wie mir das Hertz ſo ſchwer ſey/ und wie mir dieſe Vocation ſo gar zu wieder ſey.","norm":"Denn ich bin jetzt in Krieg berufen / einen Feldprediger zu agieren, Ich weiß aber nicht / wie mir das Herz so schwer sei / und wie mir diese Vokation so gar zu wieder sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.063799858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8820,"date":1663,"orig":"Peter Janſon.","norm":"Peter Janson.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"lt","lang_de":0,"norm_lmscore":5.429299831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8821,"date":1663,"orig":"WOl mein Herr/ jhr ſeyd noch jung.","norm":"wohl mein Herr / ihr seid noch jung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6890997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8822,"date":1663,"orig":"Solt ihr allbereit ein Prædicant werden?","norm":"Sollte ihr allbereits ein Praedicant werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.440400123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8823,"date":1663,"orig":"ſo werdet ihr bald und gar zu fruͤhezeitig erfahren/ warumb Chriſtus Matt.","norm":"so werdet ihr bald und gar zu frühezeitig erfahren / warum Christus Matt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.372000217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8824,"date":1663,"orig":"10. ſagt: Sihe ich ſende euch wie Schaafe mitten unter die Woͤlffe.","norm":"10. sagt: Siehe ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.98580002784729} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8825,"date":1663,"orig":"Wie alt ſeyd ihr wol.","norm":"Wie alt seid ihr wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.55109977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8826,"date":1663,"orig":"M. 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Peer.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":6.109600067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8827,"date":1663,"orig":"MEin Herr/ Jch weiß ſelbſt nicht/ wann ich geboren ſey.","norm":"Mein Herr / Ich weiß selbst nicht / wann ich geboren sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.223999977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8828,"date":1663,"orig":"Allein ich halte dafuͤr/ Jch ſey aͤlter als Methuſalah.","norm":"Allein ich halte dafür / Ich sei älter als Methusalem.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.277999877929687} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8829,"date":1663,"orig":"Dann als ich noch ein junger Student war/ und die Univerſitaͤten in Teutſchland beſehen wolt/ reiſete ich durch Muͤnſter/ eben zu der Zeit/ da nach vieler Muͤhe/ nach vielem Unkoſten/ der Friede geſchloſſen wurde.","norm":"Dann als ich noch ein junger Student war / und die Universitäten in Deutschland besehen wollt / reiste ich durch Münster / eben zu der Zeit / danach vieler Mühe / nach vielem Unkosten / der Friede geschlossen wurde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.135300159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8830,"date":1663,"orig":"Da gratulirte jederman wegen des ewigen Frieden.","norm":"Da gratulierte jedermann wegen des ewigen Frieden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.8678998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8831,"date":1663,"orig":"Es ſcheinet aber daß dieſer ewige Friede ein End gewinnen/ und der Betteldantz im Roͤmiſchen Reich und anderswo wieder angehen werde.","norm":"Es scheinet aber dass dieser ewige Friede ein Ende gewinnen / und der Betteldantz im Römischen Reich und anderswo wieder angehen werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.742499828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8832,"date":1663,"orig":"Weil ich nun ein End dieſes ewigen Friedens erlebt habe/ ſo kan ich ja wol ſagen/ daß ich aͤlter ſey als Methuſalah/ der zwar 969. Jahr/ aber nicht Ewig in dieſer Welt gelebet hat.","norm":"Weil ich nun ein Ende dieses ewigen Friedens erlebt habe / so kann ich ja wohl sagen / dass ich älter sei als Methusalem / der zwar 969. Jahr / aber nicht ewig in dieser Welt gelebt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.482800006866455} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8833,"date":1663,"orig":"Peter Janſon.","norm":"Peter Janson.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"lt","lang_de":0,"norm_lmscore":5.429299831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8834,"date":1663,"orig":"ALt genug/ M.","norm":"Alt genug / M.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"ru","lang_de":0,"norm_lmscore":7.268499851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8835,"date":1663,"orig":"Peer/ alt genug.","norm":"Peer / alt genug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"et","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.492300033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8836,"date":1663,"orig":"Gehet nur hin und prediget/ und entſetzt euch nicht/ wenn ihr fuͤr Koͤnige und Fuͤrſten gefuͤhret werdet umb des HErrn JEſu willen/ ſondern leſet und betrachtet wol/ was Chriſtus ſeinen Juͤngern Matth. 10. ſagt/ als er ſie außſandte zu predigen.","norm":"Gehet nur hin und prediget / und entsetzt euch nicht / wenn ihr für Könige und Fürsten geführt werdet um des Herrn Jesu Willen / sondern leset und betrachtet wohl / was Christus seinen Jüngeren Matth. 10. sagt / als er sie aussandte zu predigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.661600112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8837,"date":1663,"orig":"Jch erinner mich/ daß ich einsmals zu Helmſtedt in der Kirchen war/ da trat ein junger Student auff die Cantzel/ welcher ſich fuͤr einen halben Oratorn außgab.","norm":"Ich erinnert mich / dass ich einsmals zu Helmstedt in der Kirchen war / da trat ein junger Student auf die Kanzel / welcher sich für einen halben Oratoren ausgab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.076200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8838,"date":1663,"orig":"Als er nun den Text verleſen hatte/ fieng er an mit dieſen Worten:","norm":"Als er nun den Text verlesen hatte / fing er an mit diesen Worten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.237199783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8839,"date":1663,"orig":"Wovon ſoll ich predigen? was ſoll ich ſagen? wo ſoll ich zu reden anfangen?","norm":"Wovon soll ich predigen? was soll ich sagen? wo soll ich zu reden anfangen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.9774999618530273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8840,"date":1663,"orig":"Da war ein altes Weiblein in der Kirch/ das vermeinte/ der Student hab nichts auff die Predigt meditiret, ſtund demnach auff/ und rieff in der Kirchen:","norm":"Da war ein altes Weiblein in der Kirche / das vermeinte / der Student habe nichts auf die Predigt meditieret, stand demnach auf / und rief in der Kirchen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.812699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8841,"date":1663,"orig":"O mein lieber Sohn/ das iſt nun allzu ſpat/ allzu ſpat daß ihr jetzt darauf dencken wollet/ was ihr predigen ſollet/ jhr hettet darauff dencken ſollen/ ehe ihr auff die Cantzel kamet.","norm":"O mein lieber Sohn / das ist nun allzu spät / allzu spät dass ihr jetzt darauf denken wollet / was ihr predigen sollet / ihr hättet darauf denken sollen / ehe ihr auf die Kanzel kamt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.447400093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8842,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar es iſt auch allzu ſpaͤt/ daß ihr jetzt darauff dencken wollet/ wie es ench im Predig-Ampte ergehen ſolle/ wann ihr unter groſſe Herren/ unter Cavallier/ unter Eſtats-Perſonen/ unter Soldaten kommet.","norm":"Fürwahr es ist auch allzu spät / dass ihr jetzt darauf denken wollet / wie es eng im Predigampte ergehen solle / wann ihr unter große Herren / unter Cavalier / unter Estats-Personen / unter Soldaten kommet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.06790018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8843,"date":1663,"orig":"So bald Jhr euch reſolvirt habt/ ein Studioſus Theologiæ zu werden/ ſobald haͤttet ihr euch reſolviren ſollen/ daß ihr im Predigampte nichts darnach fragen wollet/ ob ihr reich oder arm werdet/ ob ihr geehret oder verachtet werdet.","norm":"Sobald Ihr Euch resolviert habt / ein Studiosus Theologiae zu werden / sobald hättet ihr euch resolvieren sollen / dass ihr im Predigamte nichts danach fragen wollet / ob ihr reich oder arm werdet / ob ihr geehrt oder verachtet werdet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.613699913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8844,"date":1663,"orig":"Gehet nur hin/ trauet Gott und euerm ordentlichen Beruff/ und wiſſet daß ihr ein Legat und Abgeſandter ſeyd des HErrn der Heerſcharen/ und daß Gott dem Predigampte die Macht gegeben habe/ nicht nur die Bauren oder gemeine Mußquetirer/ ſondern die WELT zu ſtraffen.","norm":"Gehet nur hin / trauet Gott und eurem ordentlichen Beruf / und wisset dass ihr ein Legat und Abgesandter seid des Herrn der Heerscharen / und dass Gott dem Predigamte die Macht gegeben habe / nicht nur die Bauern oder gemeine Musketierer / sondern die WELT zu strafen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.695300102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8845,"date":1663,"orig":"Drumb ſagt es einem ſo wol als dem andern.","norm":"Darum sagt es einem so wohl als dem anderen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.672999858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8846,"date":1663,"orig":"Jch weiß zwar nicht/ ob ihr zu Schwediſcher oder Daͤniſcher Parthey beruffen ſeyd.","norm":"Ich weiß zwar nicht / ob ihr zu Schwedischer oder dänischer Partei berufen seid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.696599960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8847,"date":1663,"orig":"Jch wuͤnſchte beyden Theilen mehr Conſcientz, und weniger Eſtatiſterey.","norm":"Ich wünschte beiden Teilen mehr Conscientz, und weniger Estatisterey.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.959400177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8848,"date":1663,"orig":"Was die Schweden anlangt/ ſo haben ſie die geiſtliche Guͤter im Stifft Bremen alſo angewendet/ daß kein Wunder waͤre/ wann es ihnen GOtt der HErr wiederumb auß den Haͤnden riſſe/ oder/ wie man im Sprichwort ſaget/ daß die Heiligen ihr Wachs wieder holeten?","norm":"Was die Schweden anlangt / so haben sie die geistliche Güter im Stift Bremen also angewendet / dass kein Wunder wäre / wann es ihnen Gott der Herr wiederum aus den Händen risse / oder / wie man im Sprichwort sagt / dass die Heiligen ihr Wachs wieder holten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.348199844360352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8849,"date":1663,"orig":"Ohne iſt es nicht/ daß die Kirchenguͤter zuvor in groſſen Mißbrauch ſeyn gebracht worden/ allein wann man ſie auß dieſem Mißbrauch wil bringen in einen andern Mißbrauch/ das heiſt Teufel außgetrieben durch Beelzebub.","norm":"Ohne ist es nicht / dass die Kirchengüter zuvor in großen Missbrauch sein gebracht worden / allein wann man sie aus diesem Missbrauch will bringen in einen anderen Missbrauch / das heißt Teufel ausgetrieben durch Beelzebub.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.422100067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8850,"date":1663,"orig":"Zum andern iſt die Laſt/ welche den Unterthanen iſt aufferleget worden/ ſehr groß worden/ der eine hat ſie gezuͤchtiget mit Peitſchen/ der ander mit Scorpionen.","norm":"Zum anderen ist die Last / welche den Untertanen ist auferleget worden / sehr groß worden / der eine hat sie gezüchtigt mit Peitschen / der ander mit Skorpionen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.634699821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8851,"date":1663,"orig":"Und der gedruckten Leute ſeufftzen dringen endlich durch die Wolcken/ und wann die Laſt auffs hoͤchſte kompt/ ſo ſchicket Gott einen Moſen.","norm":"Und der gedruckten Leute seufzen dringen endlich durch die Wolken / und wann die Last aufs höchste kommt / so schicket Gott einen Moosen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.420400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8852,"date":1663,"orig":"Solche Leute/ welche von vielen Zeiten her nicht unter einem Scepter/ ſondern unter einem krummen Stab gelebet haben/ ſind der Freyheit gewohnet/ und wollen lieber ſterben/ als ſerviliſch tractiret werden.","norm":"Solche Leute / welche von vielen Zeiten her nicht unter einem Zepter / sondern unter einem krummen Stab gelebt haben / sind der Freiheit gewohnt / und wollen lieber sterben / als servilisch traktiert werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.622399806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8853,"date":1663,"orig":"Sehet die Niederlande an:","norm":"Sehet die Niederlande an:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"af","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.837200164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8854,"date":1663,"orig":"Was hat dieſelbige auß des Koͤnigs in Spanien Haͤnden bracht/ als daß man die Unterthanen gar zu ſerviliſch tractiren wollen?","norm":"Was hat dieselbige aus des Königs in Spanien Händen brachte / als dass man die Untertanen gar zu servilisch traktieren wollen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.122399806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8855,"date":1663,"orig":"Sie waren freye und treue Leute: Sie waren mit dem ihrigen content, Sie waren wol zu frieden/ wann das Jahr umb war/ und Einnahm und Außgab gegen einander auffgieng.","norm":"Sie waren freie und treue Leute: Sie waren mit dem ihrigen content, Sie waren wohl zu Frieden / wann das Jahr um war / und einnahm und ausgab gegen einander aufging.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.321700096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8856,"date":1663,"orig":"Aber als der Duc de Alba ſie auff Spaniſch/ und gar zu ſerviliſch tractiren wolte/ da warffen ſie dieſes Joch mit Gewalt von ihren Schultern/ thaͤten die Augen auff/ und ſahen was ihnen die Natur fuͤr beneficia gegoͤnnet habe/ excolirten die Schiffart/ die Handwercke/ und Kauffmannsſchafft/ bohten dem Koͤnige die Spitze vom Degen/ und waren hernach nicht content mit ihren Laͤndern/ ſondern ſuchten neue Jnſuln/ neue Laͤnder.","norm":"Aber als der Duc de Alba sie auf Spanisch / und gar zu servilisch traktieren wollte / da warfen sie dieses Joch mit Gewalt von ihren Schultern / täten die Augen auf / und sahen was ihnen die Natur für beneficia gegönnt habe / excolirten die Schifffahrt / die Handwerke / und Kaufmannsschaft / boten dem Könige die Spitze vom Degen / und waren hernach nicht content mit ihren Ländern / sondern suchten neue Inseln / neue Länder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.295700073242187} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8857,"date":1663,"orig":"Daß der Koͤnig in Schweden ein tapfferer weiſer und unerſchrockener Kriegsheld ſey/ muß die gantze Welt bekennen.","norm":"Dass der König in Schweden ein tapferer weiser und unerschrockener Kriegsheld sei / muss die ganze Welt bekennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.32859992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8858,"date":1663,"orig":"Und es iſt ein groſſer Unterſchied zwiſchen einem geuͤbten und ungeuͤbten Soldaten.","norm":"Und es ist ein großer Unterschied zwischen einem geübten und ungeübten Soldaten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.143699884414673} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8859,"date":1663,"orig":"Allein ich halte dafuͤr/ wann ſchon Jhr Koͤn. Mayt. bey Poſſeſſion dieſer Laͤnder ſich durch Jhre Waffen conſerviren, ſo werde ſie doch nim̃ermehr Gottes beſtaͤndigen Segen/ und der Unterthanen rechte Affection haben/ wann ſie ihnen nicht Hoffnung zeigen/ daß ihnen die Laſt ſoll erleichtert werden/ und dann die Kirchenguͤter widerumb in ihren rechten Brauch gebracht werden.","norm":"Allein ich halte dafür / wann schon Ihr Kön. Mayt. bei Possession dieser Länder sich durch Ihre Waffen konservieren, so werde sie doch nimmermehr Gottes beständigen Segen / und der Untertanen rechte Affektion haben / wann sie ihnen nicht Hoffnung zeigen / dass ihnen die Last soll erleichtert werden / und dann die Kirchengüter wiederum in ihren rechten Brauch gebracht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.691299915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8860,"date":1663,"orig":"Gebet Gott was Gottes iſt/ und dem Koͤnig/ was des Koͤnigs iſt.","norm":"Gebet Gott was Gottes ist / und dem König / was des Königs ist.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.9217000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8861,"date":1663,"orig":"Jch verſichere euch/ daß unter 100. Menſchen im Hertzogthum Bremen und Vehrden nicht 10. ſeyn/ welche der Schwediſchen Nation von Hertzen gewogen/ und fuͤr ſie beten.","norm":"Ich versichere euch / dass unter 100. Menschen im Herzogtum Bremen und Vehrden nicht 10. sein / welche der schwedischen Nation von Herzen gewogen / und für sie beten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.96750020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8862,"date":1663,"orig":"M. Peer.","norm":"M. Peer.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":6.109600067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8863,"date":1663,"orig":"MEin Herr/ es mag wol ſeyn/ daß im Hertzogthum Bremen und Vehrden viel Dings vorgangen ſey/ davon Jhre Koͤn. Mayt. theils nicht wiſſen/ tbeils es nicht aͤndern koͤnnen.","norm":"Mein Herr / es mag wohl sein / dass im Herzogtum Bremen und Vehrden viel Dings vorgegangen sei / davon Ihre Kön. Mayt. teils nicht wissen / tbeils es nicht ändern können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.419600009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8864,"date":1663,"orig":"Dann/ nachdem ſie bey Antretung jhrer muͤheſeligen Regierung ſich in die Waffen geſtellt/ und Volck werben muͤſſen/ haben ſie die Voͤlcker nicht in einem Sacke durch die Lufft tragen koͤnnen/ ſondern haben das Land mit Muſterplaͤtzen/ Einquartierungen/ und andern Dingen beſchweren muͤſſen.","norm":"Dann / nachdem sie bei Antretung ihrer müheseligen Regierung sich in die Waffen gestellt / und Volk werben müssen / haben sie die Völker nicht in einem Sacke durch die Luft tragen können / sondern haben das Land mit Musterplätzen / Einquartierungen / und anderen Dingen beschweren müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.319399833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8865,"date":1663,"orig":"Und Gott verzeihe es denen Beampten/ welche unterweilens Danck verdienen wollen/ und die Obrigkeit uͤberreden/ das und das koͤnne das Land tragen.","norm":"Und Gott verzeihe es denen Beamten / welche Unterweilens Dank verdienen wollen / und die Obrigkeit überreden / das und das könne das Land tragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.005599975585937} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8866,"date":1663,"orig":"Jch zweiffel nicht daran/ daß Jhr. Koͤnigl. Maͤyt. in Schweden allezeit darauff bedacht geweſen/ wie ſie denen Unterthanen in dem Hertzogthum Bremen und Vehrden vor dieſe getragene Laſt eine Ergetzligkeit/ und Recompens wolten hinfuͤhro wiederfahren laſſen.","norm":"Ich Zweifel nicht daran / dass Jhr. Königl. Mäyt . in Schweden allezeit darauf bedacht gewesen / wie sie denen Untertanen in dem Herzogtum Bremen und Vehrden vor diese getragene Last eine Ergötzlichkeit / und Rekompens wollten hinfür widerfahren lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5208001136779785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8867,"date":1663,"orig":"Wer weis auch/ ob Gott der HErr nicht hab ſtraffen wollen/ die Untreu/ welche hiebevor die Unterſaſſe im Stifft Bremen ihrem alten guͤtigen Herrn erwieſen haben.","norm":"Wer weiß auch / ob Gott der Herr nicht habe strafen wollen / die Untreu / welche hiervor die Untersasse im Stift Bremen ihrem alten gütigen Herrn erwiesen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.614699840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8868,"date":1663,"orig":"Wie murren die Leute im Lande alſo?","norm":"Wie murren die Leute im Lande also?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.253799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8869,"date":1663,"orig":"Ein jeglicher murre wider ſich und ſeine Suͤnd.","norm":"Ein jeglicher murre wieder sich und seine Sünde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.758999824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8870,"date":1663,"orig":"Wann ich im Hertzogthum Bremen gebohren und erzogen waͤre/ ſo wolte ich ihnen dieſe Frage Fuͤrhalten/ Ob auch ein Unterthan/ wann er von ſeiner Obrigkeit gar zu hart beſchweret wird/ deßwegen ihr ſolt untreu werden/ ſich an eine andere Herrſchafft haͤngen/ und wieder geleiſtete Eyd und Pflicht handeln?","norm":"Wann ich im Herzogtum Bremen geboren und erzogen wäre / so wollte ich ihnen diese Frage Vorhalten / Ob auch ein Untertan / wann er von seiner Obrigkeit gar zu hart beschweret wird / deswegen ihr sollt untreu werden / sich an eine andere Herrschaft hängen / und wieder geleistete Eid und Pflicht handeln?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.111700057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8871,"date":1663,"orig":"Jch wolte ſie fragen/ wer damals die hohe Obrigkeit geweſen ſey/ als Paulus die Epiſtel an die Roͤmer geſchrieben/ und befohlen/ daß die der Obrigkeit unterthan und Gehorſamb ſeyn ſolten?","norm":"Ich wollte sie fragen / wer damals die hohe Obrigkeit gewesen sei / als Paulus die Epistel an die Römer geschrieben / und befohlen / dass die der Obrigkeit untertan und Gehorsam sein sollten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.135300159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8872,"date":1663,"orig":"Wer damals Obrigkeit geweſen ſey/ als Paulus die Epiſtel an Timotheum geſchrieben/ und begehret/ daß man ſolle thun Bitte/ Gebet/ Vorbitt und Danckſagung fuͤr die Koͤnige/ und vor alle Obrigkeit?","norm":"Wer damals Obrigkeit gewesen sei / als Paulus die Epistel an Timotheum geschrieben / und begehret / dass man solle tun Bitte / Gebet / Vorbit und Danksagung für die Könige / und vor alle Obrigkeit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.184700012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8873,"date":1663,"orig":"Jch wolte fragen/ ob nicht Kaͤyſer Nero zu Rom damals ſey Obrigkeit geweſen der Bluthund/ der Tyrann/ der Chriſten Feind/ der Muttermoͤrder?","norm":"Ich wollte fragen / ob nicht Kaiser Nero zu Rom damals sei Obrigkeit gewesen der Bluthund / der Tyrann / der Christen Feind / der Muttermörder?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.265600204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8874,"date":1663,"orig":"Gleichwol wolte Paulus haben/ man ſolte dem Tyrannen unterthan/ und gehorſamb ſeyn/ und ſolle vor ihn beten.","norm":"Gleichwohl wollte Paulus haben / man sollte dem Tyrannen untertan / und Gehorsam sein / und solle vor ihn beten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.115799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8875,"date":1663,"orig":"Leſet die Klaglieder Jeremiæ/ und ſagt mir/ ob auch faſt ein Ungluͤck/ ein Jammer und Elend in dieſer Welt zu erdencken ſey/ als Nebucadnezar der Stadt Jeruſalem und des Juͤdiſchen Lands ſich bemaͤchtigte.","norm":"Leset die Klaglieder Jeremiae / und sagt mir / ob auch fast ein Unglück / ein Jammer und Elend in dieser Welt zu erdenken sei / als Nebukadnezar der Stadt Jerusalem und des jüdischen Lands sich bemächtigte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.583099842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8876,"date":1663,"orig":"Gleichwol ermahnte der Prophet Jeremias und ſein Diener Baruch die Juͤden immer/ daß ſie dieſem Koͤnig ſolten treu/ hold und gehorſamb ſeyn/ und fuͤr ſeine und ſeines Sohns Leben beten.","norm":"Gleichwohl ermahnte der Prophet Jeremias und sein Diener Baruch die Juden immer / dass sie diesem König sollten treu / hold und Gehorsam sein / und für seine und seines Sohns Leben beten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.176499843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8877,"date":1663,"orig":"Es ſind die Leute im Stifft Bremen von der Schwediſchen Nation gleichwol alſo nicht tractiret worden/ wie die Niederlaͤnder von dem Duc de Alba.","norm":"Es sind die Leute im Stift Bremen von der schwedischen Nation gleichwohl also nicht traktiert worden / wie die Niederländer von dem Duc de Alba.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.649700164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8878,"date":1663,"orig":"Es hat ſie niemand in ihrer Religion turbiret, das Band iſt durch einem Friedenſchluß mit Conſens des gantzen Roͤmiſchen Reichs den Schwediſchen uͤbergeben.","norm":"Es hat sie niemand in ihrer Religion turbieret, das Band ist durch einem Friedenschluss mit Konsens des ganzen Römischen Reichs den Schwedischen übergeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.275700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8879,"date":1663,"orig":"Eben zu der Zeit/ da die Schwediſche Armee in ſummo victoriarum curſu war.","norm":"Eben zu der Zeit / da die schwedische Armee in summo victoriarum cursu war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.981500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8880,"date":1663,"orig":"Da Graff Koͤnigsmarck in Prag ſaſſe/ da es ſich anſehen ließ/ als ob Gott der Koͤnigin Chriſtinæ Zepter und Cron und das gantze Koͤnigreich Boͤhmen in den Schoß ſchuͤtten wolte/ haben ſie dieſes Land durch das Inſtrumentum Pacis erlangt/ und dagegen ſo viel herꝛliche Veſtungen quitirt.","norm":"Da Graf Königsmark in Prag Sasse / da es sich ansehen ließ / als ob Gott der Königin Christinae Zepter und Krone und das ganze Königreich Böhmen in den Schoß schütten wollte / haben sie dieses Land durch das Instrumentum Pacis erlangt / und dagegen so viel herrliche Festungen quittiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.220300197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8881,"date":1663,"orig":"Es iſt auch bekandt/ wie etliche Leuchten-Traͤger hiebevor die Schwediſchen gelocket haben.","norm":"Es ist auch bekannt / wie etliche Leuchtenträger hiervor die Schwedischen gelockt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5472002029418945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8882,"date":1663,"orig":"Geſetzt nun/ daß ſie von der Schwediſchen Nation waͤren zu ſehr gravirt worden/ ſo kan ich nicht ſehen/ wie deßwegen ein redlicher Unterthan ihnen ſol untreu werden/ und wider ſein Eyd und Pflicht thun.","norm":"Gesetzt nun / dass sie von der schwedischen Nation wären zu sehr graviert worden / so kann ich nicht sehen / wie deswegen ein redlicher Untertan ihnen soll untreu werden / und wieder sein Eid und Pflicht tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.243199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8883,"date":1663,"orig":"Die Haar ſtehen mir zu Berge/ wann ich gedencke/ wie man heutiges Tages mit Iuramenten ſpielt.","norm":"Die Haar stehen mir zu Berge / wann ich gedenke / wie man heutiges Tages mit Juramenten spielt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3628997802734375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8884,"date":1663,"orig":"Da Koͤnig Carl Guſtav in Pohlen mit ſeiner Armee kam/ da fielen ihm die vornembſte und maͤchtigſte unter den Polniſchen Staͤnden zu/ ſchwuren ſo viel theure Eyd/ daß alles was mit Polniſcher Zungen rede/ ſolle dem Koͤnige in Schweden treu und hold ſeyn.","norm":"Da König Carl Gustav in Polen mit seiner Armee kam / da fielen ihm die vornehmste und mächtigste unter den polnischen Ständen zu / schwuren so viel teure Eid / dass alles was mit polnischer Zungen rede / solle dem Könige in Schweden treu und hold sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8790998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8885,"date":1663,"orig":"Wer es nicht thun wolte/ den wolten ſie mit Feuer und Schwerdt verfolgen.","norm":"Wer es nicht tun wollte / den wollten sie mit Feuer und Schwert verfolgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.38539981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8886,"date":1663,"orig":"Ehe man ſichs aber verſahe/ fielen ſie wieder ab/ und vergaſſen aller dieſer theuren Eydſchwuͤr!","norm":"Ehe man sich es aber versah / fielen sie wieder ab / und vergaßen aller dieser teuren Eydschwür!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.666200160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8887,"date":1663,"orig":"Und ſehet doch/ wie es jetzo in Pohlen gehe?","norm":"Und sehet doch / wie es jetzt in Polen gehe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.300000190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8888,"date":1663,"orig":"Da werden nicht etliche 100. ſondern etliche 1000.","norm":"Da werden nicht etliche 100. sondern etliche 1000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.000800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8889,"date":1663,"orig":"Staͤdte und Doͤrffer in die Aſche gelegt.","norm":"Städte und Dörfer in die Asche gelegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.3881001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8890,"date":1663,"orig":"Nicht 1000. ſondern mehr als 100000.","norm":"Nicht 1000 . sondern mehr als 100000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.727399826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8891,"date":1663,"orig":"Menſchen von Edlen und Unedlen/ ſind ſeyd der Ragotziſchen Conjunction von Coſacken und andern erwuͤrget/ und geſchlachtet worden.","norm":"Menschen von Edlen und Unedlen / sind seid der Ragotzischen Konjunktion von Kosaken und anderen erwürget / und geschlachtet worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.700200080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8892,"date":1663,"orig":"Viel arme Pohlen/ welche ſich auß Furcht in den groſſen Wildniſſen und Moraſten auffgehalten/ ſind wie das Wild von den Jaghunden außgeſpuͤhret/ und jaͤmmerlich geſchlachtet/ und erwuͤrget worden/ wie mich ein vornehmer/ glaubwuͤrdiger Mann berichtet/ und daneben hoch betheuret/ daß die Koͤnigl. Mayt. in Schweden dieſem Unweſen weder mit guten Worten/ oder mit harten Draͤuungen habe ſteuren koͤnnen.","norm":"Viel arme Polen / welche sich aus Furcht in den großen Wildnissen und Morasten aufgehalten / sind wie das Wild von den Jaghunden ausgespürt / und jämmerlich geschlachtet / und erwürget worden / wie mich ein vornehmer / glaubwürdiger Mann berichtet / und daneben hoch beteuert / dass die Königl. Mayt. in Schweden diesem Unwesen weder mit guten Worten / oder mit harten Dräuungen habe steuern können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.070700168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8893,"date":1663,"orig":"Wann ich dieſes brennende Zornfeuer Gottes betrachte/ ſo ſorge ich/ es moͤge etwa in andern Laͤndern auch angehen.","norm":"Wann ich dieses brennende Zornfeuer Gottes betrachte / so Sorge ich / es möge etwa in anderen Ländern auch angehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.098499774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8894,"date":1663,"orig":"Dann Gott kan und wil die Entheiligung ſeines Namens nicht leiden/ und laͤſt Eydbruch nicht ungeſtrafft/ und ſolte es auch bey den Nachkommen im zehenden Glied geſtrafft werden.","norm":"Dann Gott kann und will die Entheiligung seines Namens nicht leiden / und lässt Eydbruch nicht ungestrafft / und sollte es auch bei den Nachkommen im zehnten Glied gestraft werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.372200012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8895,"date":1663,"orig":"Gebt ihr achtung drauff/ und ſagt es euren Kindern/ Herr Peter Janſon/ wie Gott dem Moſcowiter noch werde auff die Finger klopffen/ umb des mit der Cron Schweden auffgerichteten und mit ſo theuren Iuramenten hiebevor bekraͤfftigten/ und nunmehr ſo liederlich gebrochenen Buͤndniß willen.","norm":"Gebt ihr Achtung drauf / und sagt es euren Kindern / Herr Peter Janson / wie Gott dem Moskowiter noch werde auf die Finger klopfen / um des mit der Krone Schweden aufgerichteten und mit so teuren Juramenten hiervor bekräftigten / und nunmehr so liederlich gebrochenen Bündnis Willen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.06279993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8896,"date":1663,"orig":"Wann ich in Hiſtorien mich umbſehe/ ſo befinde ich/ daß es den Unterthanen nimmermehr wol gangen/ welche ihrer Obrigkeit untreu worden/ und wieder ihr Eyd und Pflicht gehandelt haben.","norm":"Wann ich in Historien mich umsehe / so befinde ich / dass es den Untertanen nimmermehr wohl gegangen / welche ihrer Obrigkeit untreu worden / und wieder ihr Eid und Pflicht gehandelt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.816199779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8897,"date":1663,"orig":"Wie gieng es den jenigen/ welche ſich wider ihre Obrigkeit Kaͤyſer Adolphum Naſſavocum ſetzten/ und ihn bekriegten?","norm":"Wie ging es denjenigen / welche sich wider ihre Obrigkeit Kaiser Adolphum Nassavocum setzten / und ihn bekriegten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8765997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8898,"date":1663,"orig":"Alle ſo ſich wieder ihn verbunden/ und dazu Vorſchub gethan/ ſeynd geſtrafft worden.","norm":"Alle so sich wieder ihn verbunden / und dazu Vorschub getan / sind gestraft worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3881001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8899,"date":1663,"orig":"Graff Albrecht von Heyerlach iſt erſchlagen.","norm":"Graf Albrecht von Heyerlach ist erschlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.320899963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8900,"date":1663,"orig":"Graf Otto von Ochſenſtein kam in der Schlacht umb.","norm":"Graf Otto von Ochsenstein kam in der Schlacht um.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.873600006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8901,"date":1663,"orig":"Der Graf von Zweybruͤck iſt im Waſſer erſoffen.","norm":"Der Graf von Zweibrücke ist im Wasser ersoffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.952499866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8902,"date":1663,"orig":"Gerhard der Ertzbiſchoff zu Maͤyntz wurd auff ſeinem Stuel vom Schlag geruͤhret.","norm":"Gerhard der Erzbischof zu Mainz wurde auf seinem Stuel vom Schlag gerührt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.404600143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8903,"date":1663,"orig":"Conrad der Ertzbiſchoff von Straßburg wurd von einem Bauren vor Friedberg erſchlagen.","norm":"Conrad der Erzbischof von Straßburg wurde von einem Bauern vor Friedberg erschlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.10099983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8904,"date":1663,"orig":"Der Graf von Lenningen geriehte in Aberwitz.","norm":"Der Graf von Lenningen geriete in Aberwitz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.669300079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8905,"date":1663,"orig":"Albertus Adolphi Nachfolger im Reich/ wurd von ſeines leiblichen Brudern Sohn entleibet/ ꝛc.","norm":"Albertus Adolphi Nachfolger im Reich / wurde von seines leiblichen Brüdern Sohn entleibet / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.633900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8906,"date":1663,"orig":"Was widerfuhr dem maͤchtigen Heer/ welches von Mauritio ihrem Kaͤyſer ab/ und zu Phoca fiel/ und ein Urſach war/ daß Mauritius neben Weib und Kindern/ jaͤmmerlich umbs Leben bracht wurde?","norm":"Was widerfuhr dem mächtigen Heer / welches von Mauritio ihrem Kaiser ab / und zu Phoca fiel / und ein Ursache war / dass Mauritius neben Weib und Kindern / jämmerlich ums Leben brachte wurde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.85699987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8907,"date":1663,"orig":"Jhrer etliche ſind in der Schlacht/ etliche durchs Feuer/ etliche durch Armuth und Hunger/ etliche durchs Schwerdt umbkommen/ und daß zu verwundern iſt/ als nach 8. Jahren Heraclius, welcher Phocæ Nachfolger geweſen/ das Kriegs Regiment antrate/ hat er nur zween auß der gantzen Meng/ ſo ihren Herꝛn Kaͤyſer Mauritium verlaſſen/ uͤdrig und beym Leben funden:","norm":"Ihrer etliche sind in der Schlacht / etliche durchs Feuer / etliche durch Armut und Hunger / etliche durchs Schwert umkommen / und dass zu verwundern ist / als nach 8. Jahren Heraclius, welcher Phocae Nachfolger gewesen / das Kriegs Regiment antrat / hat er nur zweien aus der ganzen Meng / so ihren Herrn Kaiser Mauritium verlassen / üdrig und beim Leben fanden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.964200019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8908,"date":1663,"orig":"Wie giengs zun Zeiten Kaͤyſer Heinrichs des vierdten?","norm":"Wie ging es zun Zeiten Kaiser Heinrichs des vierten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.820799827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8909,"date":1663,"orig":"Es fiel faſt alles von ihm ab/ als/ Anno 1069. die Wenden/ Anno 1070.","norm":"Es fiel fast alles von ihm ab / als / Anno 1069 . die Wenden / Anno 1070.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9517998695373535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8910,"date":1663,"orig":"Hertzog Otto in Baͤyern/ die Sachſen/ die Thuͤringer und die Schwaben Pabſt Gregorius VII. thaͤt ihn in Bann/ entſetzt ihn des Kaͤyſerthumbs und ſetzte Anno 1077. an ſeine ſtatt Rudolphum Hertzogen in Schwaben/ mit Uberſchickung einer Kron/ an welcher dieſe Verß geſtanden:","norm":"Herzog Otto in Bayern / die Sachsen / die Thüringer und die Schwaben Papst Gregorius VII. täte ihn in Bann / entsetzt ihn des Käyserthumbs und setzte Anno 1077 . an seine statt Rudolphum Herzogs in Schwaben / mit Überschickung einer Krone / an welcher diese Vers gestanden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.065499782562256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8911,"date":1663,"orig":"Petra dedit Petro, Petrus diadema Rudolpho,","norm":"Petra dedit Petro, Petrus diadema Rudolpho,","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"ca","lang_cld3":"ms","lang_de":0,"norm_lmscore":6.025000095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8912,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8913,"date":1663,"orig":"Chriſtus dem Petrogab die Cron/ Hab du ſolche Rudolph zu Lohn.","norm":"Christus dem Petrogabe die Krone / Hab du solche Rudolph zu Lohn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.967300415039062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8914,"date":1663,"orig":"Es lehnete ſich auch gegen ihn auff Hertzog Herman auß Lothringen.","norm":"Es lehnte sich auch gegen ihn auf Herzog Herman aus Lothringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.255000114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8915,"date":1663,"orig":"Wiewol es viel dafuͤr hielten/ daß die Fuͤrſten deß Reichs einen rechtmaͤſſigen und zulaͤſſigen Krieg wider dieſen Kaͤyſer fuͤhreten/ auch dahin den Außgang/ daß er von Heinrico V. ſeinem eigenen Sohn mit Kriegsmacht verfolget/ und gefaͤnglich biß in den Todt behalten worden/ anzogen.","norm":"Wiewohl es viel dafür hielten / dass die Fürsten des Reichs einen rechtmäßigen und zulässigen Krieg wider diesen Kaiser führten / auch dahin den Ausgang / dass er von Heinrico V. seinem eigenen Sohn mit Kriegsmacht verfolget / und gefänglich bis in den Tod behalten worden / anzogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.44379997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8916,"date":1663,"orig":"So haben ihn doch die Fuͤrſten anfaͤnglich/ und zu dero Zeit wol muͤſſen bleiben laſſen:","norm":"So haben ihn doch die Fürsten anfänglich / und zu deren Zeit wohl müssen bleiben lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.302700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8917,"date":1663,"orig":"Rudolpho blieb die rechte Hand daruͤber auff dem Platz; Worauß er ſeine Untreu erkant/ die abgehaute Hand anſahe/ und zu den Biſchoffen/ ſo ihn wider den Kaͤyſer angehetzet/ in Meersburg ſprachꝛ Sehet/ das iſt die Hand/ damit ich meinen Kaͤyſer Heinrico einen leiblichen Eyd geſchworen; Sehet/ ich verlaſſe ſein Reich/ und mein Leben.","norm":"Rudolpho blieb die rechte Hand darüber auf dem Platz; woraus er seine Untreu erkannt / die abgehaute Hand ansah / und zu den Bischof / so ihn wider den Kaiser angehetzt / in Meersburg sprachr sehet / das ist die Hand / damit ich meinen Kaiser Heinrico einen leiblichen Eid geschworen; sehet / ich verlasse sein Reich / und mein Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8918,"date":1663,"orig":"Bedencket nur wol/ wohin ihr mich durch euer Antreiben gebracht habt.","norm":"Bedenket nur wohl / wohin ihr mich durch euer Antreiben gebracht habt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.469099998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8919,"date":1663,"orig":"Hertzog Herman auß Lothringen flohe in die Neumarck/ darnach begab er ſich ins Fuͤrſtenthumb Luͤtzelburg/ und ward letzlich von einem Weibe mit einem Stein von einem Thurn herab zu Tod geworffen/ Ecbertus, der Sachſen Marggraff/ iſt in einer Muͤhlen nahe bey Brannſchweig von des Kaͤyſers Trabanten umbringet/ und jaͤmmerlich hingerichtet worden/ wie auch alle Raͤdelsfuͤhrer/ ſo nicht durch die Flucht entkommen.","norm":"Herzog Herman aus Lothringen floh in die Neumark / danach begab er sich ins Fürstentum Lützelburg / und wurde letztlich von einem Weibe mit einem Stein von einem Turm herab zu Tod geworfen / Ecbertus, der Sachsen Markgraf / ist in einer Mühlen nahe bei Brannschweig von des Kaisers Trabanten umbringet / und jämmerlich hingerichtet worden / wie auch alle Rädelsführer / so nicht durch die Flucht entkommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.916299819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8920,"date":1663,"orig":"Ja den Pabſt ſelbſt hat endlich der Schimpff gereuet/ hat einem Cardinal die Suͤnde gebeichtet/ und gebeten/ daß ihm der Kaͤyſer verzeihen wolle.","norm":"Ja den Papst selbst hat endlich der Schimpf gereuet / hat einem Kardinal die Sünde gebeichtet / und gebeten / dass ihm der Kaiser verzeihen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9791998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8921,"date":1663,"orig":"Summa, ich habe niemahls geleſen oder gehoͤret/ daß es Unterthanen/ welche wieder ihre Eyd und Pflicht gehandelt/ und ihrer Obrigkeit untreu worden/ wol ergangen ſey/ ſondern Gottes Wort lehret/ daß Unterthane ihren weltlichen Herren ſollen treu/ hold und gehorſam ſeyn/ nicht nur den guͤtigen und gelinden/ ſondern auch den wunderlichen.","norm":"Summa, ich habe niemals gelesen oder gehöret / dass es Untertanen / welche wieder ihre Eid und Pflicht gehandelt / und ihrer Obrigkeit untreu worden / wohl ergangen sei / sondern Gottes Wort lehrt / dass Untertane ihren weltlichen Herren sollen treu / hold und Gehorsam sein / nicht nur den gütigen und gelinden / sondern auch den wunderlichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.789999961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8922,"date":1663,"orig":"Peter Janſon.","norm":"Peter Janson.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"lt","lang_de":0,"norm_lmscore":5.429299831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8923,"date":1663,"orig":"JCh halte zwar nicht dafuͤr/ daß die Leute im Stifft Bremen und in Pommern einen frembden Herrn werdẽ ruffen.","norm":"Ich halte zwar nicht dafür / dass die Leute im Stift Bremen und in Pommern einen fremden Herrn werden rufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.066400051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8924,"date":1663,"orig":"Allein ich halt dafuͤr/ wann einer kommen wuͤrde/ der ſie etwas gelinder tractirte, ſie wuͤrden ihn nicht von ſich ſtoſſen/ Solte das eben Meineyd und Untreu ſeyn?","norm":"Allein ich halte dafür / wann einer kommen würde / der sie etwas gelinder traktierte, sie würden ihn nicht von sich stoßen / Sollte das eben Meineid und Untreu sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.488900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8925,"date":1663,"orig":"Es ſcheinet/ daß die Schweden bißher etwas hoffaͤrtig worden ſeyn/ und die Cron Daͤnnemarck und andere Voͤlcker faſt gar zu gering gehalten haben.","norm":"Es scheinet / dass die Schweden bisher etwas hoffärtig worden sein / und die Krone Dänemark und andere Völker fast gar zu gering gehalten haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.329500198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8926,"date":1663,"orig":"Und waͤre kein Wunder/ wann Gott der HErr ſolche Hoffart ſtraffe!","norm":"Und wäre kein Wunder / wann Gott der Herr solche Hoffart Strafe!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.60890007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8927,"date":1663,"orig":"Was ſind doch fuͤr hoffaͤrtige Wort zu Copenhagen und anderswo gefallen?","norm":"Was sind doch für hoffärtige Wort zu Kopenhagen und anderswo gefallen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.806300163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8928,"date":1663,"orig":"M. Peer.","norm":"M. Peer.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":6.109600067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8929,"date":1663,"orig":"ES mag wol ſeyn/ daß von jungen hitzigen Leuten offt hitzige Wort herauß geſtoſſen ſeyn/ uͤber dieſes iſt die Intemperies Suſpicionum eine alte Kranckheit der Septentrionaliſchen Politicorum.","norm":"Es mag wohl sein / dass von jungen hitzigen Leuten oft hitzige Wort heraus gestoßen sein / über dieses ist die Intemperies Suspicionum eine alte Krankheit der Septentrionaleschen Politicorum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.806700229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8930,"date":1663,"orig":"Argwohn/ Argwohn ſag ich/ iſt ein Gifft und Peſtilentz/ welche unter dieſen beyden Nationen offt groffen Schaden gethan.","norm":"Argwohn / Argwohn sage ich / ist ein Gift und Pestilenz / welche unter diesen beiden Nationen oft großen Schaden getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.44980001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8931,"date":1663,"orig":"Waͤre demnach zu wuͤnſchen/ daß beyde Koͤnige in Perſon einmal zuſammen kommen/ und ſich ſelbſt ſprechen moͤchten.","norm":"Wäre demnach zu wünschen / dass beide Könige in Person einmal zusammen kommen / und sich selbst sprechen möchten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.440599918365478} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8932,"date":1663,"orig":"Die Cron Schweden/ hat hiebevor der Cron Daͤnnemarck zehen mal hundert tauſend Reichsthaler geben/ daß ſie Calmar und andere Orter wieder bekommen.","norm":"Die Krone Schweden / hat hiervor der Krone Dänemark zehn Mal hunderttausend Reichstaler geben / dass sie Kalmar und andere Orter wieder bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.285699844360352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8933,"date":1663,"orig":"Wer weiß wann beyde Koͤnige in Perſon zuſammen kaͤmen/ ob nicht ein Mittel zu treffen/ daß der Cron Daͤnnemarck ihre Laͤnder reſtituirt wuͤrden/ und die beyden Potentaten ihre Macht conjungirten, und andere groſſe Ding thaͤten/ Dreſſerus ſchreibt von Friedrich dem Andern/ Churfuͤrſten zu Sachſen/ genant Placidus, daß er mit VVilhelmo ſeinem juͤngſten Bruder in Uneinigkeit gerahten/ wegen des Thuͤringer Landes/ wem daſſelbige in der Theilung zukommen ſoll.","norm":"Wer weiß wann beide Könige in Person zusammen kämen / ob nicht ein Mittel zu treffen / dass der Krone Dänemark ihre Länder restituiert würden / und die beiden Potentaten ihre Macht konjungierten, und andere große Ding täten / Dresserus schreibt von Friedrich dem Anderen / Kurfürsten zu Sachsen / genannt Placidus, dass er mit Vvilhelmo seinem jüngsten Bruder in Uneinigkeit geraten / wegen des Thüringer Landes / wem dasselbe in der Teilung zukommen soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.639100074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8934,"date":1663,"orig":"Daruͤber ſey ein gefaͤhrlicher Krieg entſtanden.","norm":"Darüber sei ein gefährlicher Krieg entstanden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.88129997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8935,"date":1663,"orig":"Denn wie Fridericus das Thuͤringer Land mit Gewalt eingenommen/ hat VVilhelmus mit ſeinem Anhang in Meiſſen groſſen Schaden gethan/ alſo daß auff einen Tag wol 60. Doͤrffer in den Brand geſteckt worden.","norm":"Denn wie Fridericus das Thüringer Land mit Gewalt eingenommen / hat Vvilhelmus mit seinem Anhang in Meißen großen Schaden getan / also dass auf einen Tag wohl 60. Dörfer in den Brand gesteckt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7540998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8936,"date":1663,"orig":"Als es nun zur offenbahren Feldſchlacht kommen ſolte/ und man beyderſeits darzu in Thuͤringen allbereit gegen einander hielte/ hat in des Churfuͤrſten Lager ſich ein Conſtabel vernehmen laſſen/ wenn es der Churfuͤrſt zu frieden/ wolte er ſeinem Bruder VVilhelmo bald eine Kugel ſchencken/ ſo waͤre dem Krieg ein Loch gemacht.","norm":"Als es nun zur offenbaren Feldschlacht kommen sollte / und man beiderseits dazu in Thüringen allbereits gegen einander hielte / hat in des Kurfürsten Lager sich ein Constabel vernehmen lassen / wenn es der Kurfürst zu Frieden / wollte er seinem Bruder Vvilhelmo bald eine Kugel schenken / so wäre dem Krieg ein Loch gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.482999801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8937,"date":1663,"orig":"Allein Churfuͤrſt Friederich hat zur Antwort geben/ er ſoll treffen wen er wolle/ allein ſeines Bruders/ des Hertzogen/ ſolle er ſchonen.","norm":"Allein Kurfürst Friederich hat zur Antwort geben / er soll treffen wen er wolle / allein seines Bruders / des Herzogs / solle er schonen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6743998527526855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8938,"date":1663,"orig":"Dieſe Rede des Churfuͤrſten kam fuͤr ſeinen Bruder Hertzog Willhelm in ſein Lager/ dadurch er bewogen wurde auff Mittel zu gedencken/ wie er mit ſeinem Bruder ſelbſten reden moͤchte.","norm":"Diese Rede des Kurfürsten kam für seinen Bruder Herzog Wilhelm in sein Lager / dadurch er bewogen wurde auf Mittel zu gedenken / wie er mit seinem Bruder selbst reden möchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.003699779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8939,"date":1663,"orig":"Kamen derwegen auß beyden Feldlaͤgern auff einem Huͤgel zuſammen/ da ſie beyde gar alleine auß ihren Kuͤraſſen mit einander redeten/ und wie nun allerley bewegliche Reden gefallen/ warumb ſie doch als leibliche Bruͤder/ ſolch ein ſchreckliches Blutbad anrichten wolten?","norm":"Kamen derentwegen aus beiden Feldlegern auf einem Hügel zusammen / da sie beide gar alleine aus ihren Kürassen miteinander redeten / und wie nun allerlei bewegliche Reden gefallen / warum sie doch als leibliche Brüder / solch ein schreckliches Blutbad anrichten wollten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5055999755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8940,"date":1663,"orig":"Ob denn die Sachen nicht durch ſchiedliche Mittel beygelegt werden koͤnten/ ꝛc. Wurden ſie beyderſeits bewogen/ daß ſie einander umb den Hals fielen/ ſich hertzten vnd kuͤſſeten/ und mit einander Frieden machten.","norm":"Ob denn die Sachen nicht durch schiedliche Mittel beigelegt werden könnten / etc. Wurden sie beiderseits bewogen / dass sie einander um den Hals fielen / sich herzten und küssten / und miteinander Frieden machten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.564599990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8941,"date":1663,"orig":"Jch wuͤnſche von Hertzen/ daß Gott der Koͤnigin in Schweden/ welche ſich abermals geſegnetes Leibes befindet/ ein wolgeſtaltes Koͤnigl. Fraͤulein beſcheren wolle/ damit einmal eine Heyraht koͤnne getroffen werden/ mit dem Koͤnigl. Printzen von Daͤnnemarck/ welchen jederman ruͤhmet/ daß Koͤnig Chriſtians des Vierdten/ Heroiſche Tapferkeit/ und Koͤnig Friederichs Froͤmmigkeit und Weißheit auß ihm leuchte/ und daß denn die Ritterſchafft in Schweden ſich verheyrahtete an den Adel in Daͤnnemarck/ und wuͤrde alſo eine rechte Vertrauligkeit zwiſchen dieſen beyden Chriſtlichen und Evangeliſchẽ Koͤnigreichen geſtifftet.","norm":"Ich wünsche von Herzen / dass Gott der Königin in Schweden / welche sich abermals gesegnetes Leibes befindet / ein wohlgestalltes Königl. Fräulein bescheren wolle / damit einmal eine Heirat könne getroffen werden / mit dem Königl. Prinzen von Dänemark / welchen jedermann rühmet / dass König Christians des vierten / Heroische Tapferkeit / und König Friederichs Frömmigkeit und Weisheit aus ihm leuchte / und dass denn die Ritterschaft in Schweden sich verheiratete an den Adel in Dänemark / und würde also eine rechte Vertraulichkeit zwischen diesen beiden Christlichen und evangelischen Königreichen gestiftet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.636300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8942,"date":1663,"orig":"Es iſt mir zwar bekant der Erbliche Neyd und Haß/ welcher zwiſchen beyden Nationen mit der Muttermilch gleichſam eingeſogen/ und von den Eltern auff die Kinder und Kinds- Kinder bißher iſt derivirt worden/ alſo/ daß eine Nation die andere eben ſo wenig leiden kan/ als ein Frantzoß einen Spannier.","norm":"Es ist mir zwar bekannt der erbliche Neid und Hass / welcher zwischen beiden Nationen mit der Muttermilch gleichsam eingesogen / und von den Eltern auf die Kinder und Kinds-Kinder bisher ist deriviert worden / also / dass eine Nation die andere ebenso wenig leiden kann / als ein Franzose einen Spanier.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.747700214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8943,"date":1663,"orig":"Allein/ wann ich ruffen koͤnt/ daß man es in Schweden und Daͤnnemarck hoͤren koͤnt/ ſo wolt ich ruffen und ſagen/ daß eben dieſer angeerbter/ immerwehrender/ bald heimlicher/ bald oͤffentlicher Haß und Neid/ eine Anzeigung ſey/ daß in Schweden und in Daͤnnemarck wenig rechte Chriſten ſeyn/ wiewol ſie ſagen/ ſie ſeyn der unveraͤnderten Augſpurgiſchen Conſeſſion zugethan.","norm":"Allein / wann ich rufen könnt / dass man es in Schweden und Dänemark hören könnt / so wollte ich rufen und sagen / dass eben dieser angeerbter / immerwährender / bald heimlicher / bald öffentlicher Hass und Neid / eine Anzeigung sei / dass in Schweden und in Dänemark wenig rechte Christen sein / wiewohl sie sagen / sie sein der unveränderten Augsburgischen Confession zugetan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.862299919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8944,"date":1663,"orig":"Dann wo angeerbter immerwaͤrender Haß und Neid iſt/ da iſt keine Lieb.","norm":"Dann wo angeerbter immerwährender Hass und Neid ist / da ist keine Liebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.477799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8945,"date":1663,"orig":"Wo keine Lieb iſt/ da iſt kein Glaub.","norm":"Wo keine Liebe ist / da ist kein Glaube.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.803800106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8946,"date":1663,"orig":"Dann der Glaube iſt durch die Liebe thaͤtig.","norm":"Dann der Glaube ist durch die Liebe 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+{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8950,"date":1663,"orig":"Jhr liebe Lutheraner in beyden Koͤnigreichen/ Jch frage euch/ ob euch das Lutherus auß Gottes Wort gelehret hab/ daß ihr euch untereinander alſo haſſen/ neiden und anfeinden ſollet?","norm":"Ihr liebe Lutheraner in beiden Königreichen / Ich frage euch / ob euch das Luther aus Gottes Wort gelehrt habe / dass ihr euch untereinander also hassen / neiden und anfeinden sollet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.091000080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8951,"date":1663,"orig":"Lutherus hat uns auß Gottes Wort gelehrt/ daß wir Chriſten ſeyen/ begabt mit einem Geiſt der Lieb und Sanfftmuth/ Eph. 4. v. 4.","norm":"Luther hat uns aus Gottes Wort gelehrt / dass wir Christen seien / begabt mit einem Geist der Liebe und Sanftmut / Eph. 4. v. 4.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.05079984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8952,"date":1663,"orig":"Daß wir haben eine Tauffe empſangen/ dadurch wir als Gliedmaſſe eines Leibs/ unſerm HErꝛn Chriſto einverleibt ſind/ Gal. 3. v. 27. 1. Cor. 12. v. 13. Wann aber ein Gliedmaß dem andern ſchadet/ ſo ſchadet es dem gantzen Leib/ ja ihm ſelbſt.","norm":"Dass wir haben eine Taufe empfangen / dadurch wir als Gliedmaße eines Leibs / unserem Herrn Christo einverleibt sind / Gal. 3. v. 27. 1. Cor. 12. v. 13. Wann aber ein Gliedmaß dem anderen schadet / so schadet es dem ganzen Leib / ja ihm selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7692999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8953,"date":1663,"orig":"1. Corint.","norm":"1. Corint.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"zh","lang_de":0,"norm_lmscore":6.138400077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8954,"date":1663,"orig":"12. v. 15. 16. 21. 25 Wir ſind eines geſegneten Brods und Kelchs theilhafftig worden/ dadurch wir als eines Leibes Gliedmaſſen zur Bruͤderlichen Lieb verbunden ſind/ 1. Cor. 10. v. 17.","norm":"12. v. 15. 16. 21. 25 Wir sind eines gesegneten Brots und Kelchs teilhaftig worden / dadurch wir als eines Leibes Gliedmaßen zur brüderlichen Liebe verbunden sind / 1. Cor. 10. v. 17.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.333199977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8955,"date":1663,"orig":"Wir fuͤhren unſern Namen und hoͤchſten Ehrentitul von einem HErrn Chriſto/ der ſo hoch und inniglich fuͤr uns gebeten hat/ daß wir eins ſeyen/ wie Er und der Vater/ Johan. 17. v. 22.","norm":"Wir führen unseren Namen und höchsten Ehrentitul von einem Herrn Christo / der so hoch und inniglich für uns gebeten hat / dass wir eins seien / wie er und der Vater / Johan. 17. v. 22.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.805600166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8956,"date":1663,"orig":"Dieſer unſer HErr Chriſtus hat uns nirgend gelehrt/ daß wir umb Reputation willen ſollen Krieg anfangen/ ſondern ſollen von ihm lernen ſanfftmuͤtig und von Hertzen demuͤtig ſeyn.","norm":"Dieser unser Herr Christus hat uns nirgend gelehrt / dass wir um Reputation Willen sollen Krieg anfangen / sondern sollen von ihm lernen sanftmütig und von Herzen demütig sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.140100002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8957,"date":1663,"orig":"Matth. 11. Wolt ihr dann euch fuͤr Menſchen/ ja fuͤr Chriſten außgeben/ und aͤrger ſeyn als die unvernuͤnftige Thier?","norm":"Matth. 11. Wollt ihr dann euch für Menschen / ja für Christen ausgeben / und ärger sein als die unvernünftige Tier?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.851500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8959,"date":1663,"orig":"Aber ein Chriſt/ ein Lutheraner wil jetzo den andern freſſen und verderben.","norm":"Aber ein Christ / ein Lutheraner will jetzt den anderen fressen und verderben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.321599960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8960,"date":1663,"orig":"Die Teufel/ durch welche alle Einigkeit zwiſchen Gott und Menſchen zerriſſen iſt/ durch welche auch die Einigkeit zwiſchen Menſchen und Menſchen zerbrochen wird/ ſind ſo einig unter ſich ſelbſt/ daß auch eine gantze Legion Teufel ſich in einem beſeſſenen Menſchen beholffen/ und keiner den andern auß getrieben hat.","norm":"Die Teufel / durch welche alle Einigkeit zwischen Gott und Menschen zerrissen ist / durch welche auch die Einigkeit zwischen Menschen und Menschen zerbrochen wird / sind so einig unter sich selbst / dass auch eine ganze Legion Teufel sich in einem besessenen Menschen beholfen / und keiner den anderen aus getrieben hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.828000068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8961,"date":1663,"orig":"Allein die Chriſten/ und zwar die/ welche die beſte Chriſten ſeyn wollen/ handeln heutiges Tages aͤrger als die Teufel.","norm":"Allein die Christen / und zwar die / welche die beste Christen sein wollen / handeln heutiges Tages ärger als die Teufel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8024001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8962,"date":1663,"orig":"Ein Chriſt/ ein Lutheraner/ jagt den andern von Hauß und Hoff/ von Land und Leuten.","norm":"Ein Christ / ein Lutheraner / jagt den anderen von Haus und Hof / von Land und Leuten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.593200206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8963,"date":1663,"orig":"Das thut kein Teufel dem andern/ ſondern weil die Teufel wiſſen/ daß ſie in eine Hoͤll gehoͤren/ ſo halten ſie gute Cameradſchafft mit einander.","norm":"Das tut kein Teufel dem anderen / sondern weil die Teufel wissen / dass sie in eine Höll gehören / so halten sie gute Kameradschaft miteinander.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.011199951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8964,"date":1663,"orig":"Warumb koͤnt ihr Schwede und Daͤhne dann nicht auch gute Freundſchafft und Einigkeit mit einander halten/ da ihr doch vorgebet/ daß ihr in einen Himmel wollet?","norm":"Warum könnt ihr Schwede und Däne dann nicht auch gute Freundschaft und Einigkeit miteinander halten / da ihr doch vorgebet / dass ihr in einen Himmel wollet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3144001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8965,"date":1663,"orig":"Der Rhein ſcheidete hiebevor die Teutſche und Frantzoſen; Die Pyrenæiſche Berge ſcheiden die Spanier und Welſche; Das Meer ſcheidet die Engelaͤnder von den Frantzoſen; Allein alle dieſe Ding koͤnnen keinen Unterſchied machen zwiſchen Menſchen und Menſchen/ zwiſchen Chriſten und Chriſten.","norm":"Der Rhein scheitete hiervor die Deutsche und Franzosen; die Pyrenäische Berge scheiden die Spanier und Welsche; das Meer scheidet die Engeländer von den Franzosen; allein alle diese Ding können keinen Unterschied machen zwischen Menschen und Menschen / zwischen Christen und Christen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.422699928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8966,"date":1663,"orig":"So ſagt mir doch nun Jhr Septentrionaliſche Helde/ was das eigentlich ſey/ daß den Unterſcheid in Norden mache zwiſchen Nachbar und Nachbarn/ zwiſchen Chriſten und Chriſten/ zwiſchen Evangeliſchen und Evangeliſchen?","norm":"So sagt mir doch nun Ihr Septentrionalische Held / was das eigentlich sei / dass den Unterschied in Norden mache zwischen Nachbar und Nachbarn / zwischen Christen und Christen / zwischen Evangelischen und Evangelischen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.445799827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8967,"date":1663,"orig":"Wann ſolchen Jammer/ welchen wir ſchon vor Augen ſehen/ anrichtete/ der gemeine Poͤbel/ ſo muſte man es ſeiner Unwiſſenheit zuſchreiben.","norm":"Wann solchen Jammer / welchen wir schon vor Augen sehen / anrichtete / der gemeine Pöbel / so musste man es seiner Unwissenheit zuschreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.063300132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8968,"date":1663,"orig":"Wann es junge Leute anfiengen/ muſte man es ihrer Unerfahrenheit beylegen.","norm":"Wann es junge Leute anfingen / musste man es ihrer Unerfahrenheit beilegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.47130012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8969,"date":1663,"orig":"Wann es die Heyden thaͤten/ muſte man dencken/ ihre Heydenſchafft bringe nichts anders mit ſich.","norm":"Wann es die Heiden täten / musste man denken / ihre Heidenschaft bringe nichts anders mit sich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.718100070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8970,"date":1663,"orig":"Allein was ſol ich ſagen/ wann es Chriſten thun?","norm":"Allein was soll ich sagen / wann es Christen tun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.505000114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8971,"date":1663,"orig":"Was ſoll ich ſagen/ wann es diejenige thuen/ welchen am meiſten obligt alle unziembliche Empoͤrungen zu ſtillen?","norm":"Was soll ich sagen / wann es diejenige tun / welchen am meisten obliegt alle unziembliche Empörungen zu stillen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2428998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8972,"date":1663,"orig":"Jhr beyde gekroͤhnte Haͤupter/ ihr Pfleger und Saͤug-Amme der wahren Chriſtlichen Kirchen.","norm":"Ihr beide gekrönte Häupter / ihr Pfleger und Säugamme der wahren christlichen Kirchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.468299865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8973,"date":1663,"orig":"Jch bitt Euch umb der Barmhertzigkeit Gottes des Vaters/ und umb der Liebe JEſu Chriſti willen/ bedenckt Euch was ihr thut.","norm":"Ich bitte Euch um der Barmherzigkeit Gottes des Vaters / und um der Liebe Jesu Christi Willen / bedenkt Euch was ihr tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5721001625061035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8974,"date":1663,"orig":"Gott der Vater reichet ſeine Hand gleichſam durch die Wolcken/ und rufft/ macht Frieden/ macht Frieden.","norm":"Gott der Vater reichet seine Hand gleichsam durch die Wolken / und ruft / macht Frieden / macht Frieden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.742199897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8975,"date":1663,"orig":"Aber Jhr ſtehet zuruͤck.","norm":"Aber Ihr steht zurück.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"eu","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":6.15369987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8976,"date":1663,"orig":"Der Sohn Gottes/ welcher den groſſen Unfrieden zwiſchen Gott und uns/ durch Vergieſſung ſeines Bluts geſtillet/ auff daß wir durch den Glauben gerechtfertiget/ mit Gott Frieden haben moͤchten/ Rom. 5. v. 1. rufft euch zu/ Pax vobiſcum.","norm":"Der Sohn Gottes / welcher den großen Unfrieden zwischen Gott und uns / durch Vergießung seines Bluts gestillt / auf dass wir durch den Glauben gerechtfertigt / mit Gott Frieden haben möchten / Rom. 5. v. 1. ruft euch zu / Pax vobiscum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.564899921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8977,"date":1663,"orig":"Aber ihr ſprechet/ bellum nobiſcum.","norm":"Aber ihr sprechet / bellum nobiscum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.797500133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8978,"date":1663,"orig":"Der H. Geiſt wil das Oel der Sanfftmuth in eure Hertzen gieſſen/ und ihr ſchlieſſet das Gefaͤß eures Hertzen zu.","norm":"Der H. Geist will das Öl der Sanftmut in eure Herzen gießen / und ihr schließet das Gefäß eures Herzen zu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.402599811553955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8979,"date":1663,"orig":"Die Fuͤſſe deren/ die den Frieden ankuͤndigen/ ſtehen vor euch/ aber ihr wollet ſie nicht hoͤren.","norm":"Die Füße deren / die den Frieden ankündigen / stehen vor euch / aber ihr wollet sie nicht hören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.901800155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8980,"date":1663,"orig":"Ach erbarmet euch doch uͤber euern Leib.","norm":"Ach erbarmet euch doch über euren Leib.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.985599994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8981,"date":1663,"orig":"Erbarmet euch doch uͤber euer Seel.","norm":"Erbarmet euch doch über euer Seele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"sv","lang_cld3":"sv","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.467599868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8982,"date":1663,"orig":"Erbarmet euch uͤber euer Kinder/ erbarmet euch uͤber euer Nachkommen/ erbarmet euch uͤber euer Buͤrger und Bauren.","norm":"Erbarmet euch über euer Kinder / erbarmet euch über euer Nachkommen / erbarmet euch über euer Bürger und Bauern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.781899929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8983,"date":1663,"orig":"Philipps der Großmuͤhtige Landgraff zu Heſſen/ iſt ein tapfferer unerſchrockener Soldat geweſen.","norm":"Philipps der großmütige Landgraf zu Hessen / ist ein tapferer unerschrockener Soldat gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.178100109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8984,"date":1663,"orig":"Allein er hat ſeine Herꝛn Soͤhn in ſeinem Teſtament/ welches voll ſchoͤner Politiſchen Reguln iſt/ treulich davon abgemahnet mit dieſen Worten:","norm":"Allein er hat seine Herrn Söhn in seinem Testament / welches voll schöner politischen Regeln ist / treulich davon abgemahnt mit diesen Worten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.900599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8985,"date":1663,"orig":"Es iſt unſer treuer Rath/ Vaͤterliches Bedencken und Verordnung/ daß ſich unſere Soͤhn in in alle Wege fuͤr Krieg wollen huͤten/ und keinen anfangen.","norm":"Es ist unser treuer Rat / Väterliches Bedenken und Verordnung / dass sich unsere Söhn in in alle Wege für Krieg wollen hüten / und keinen anfangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.089600086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8986,"date":1663,"orig":"Dann es iſt nicht mehr als vorzeiten.","norm":"Dann es ist nicht mehr als vorzeiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.512199878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8987,"date":1663,"orig":"Das Kriegsvolck iſt zu theuer/ und man kans nicht mehr erhalten/ der Finantzen ſind zu viel.","norm":"Das Kriegsvolk ist zu teuer / und man kann es nicht mehr erhalten / der Finanzen sind zu viel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.40880012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8988,"date":1663,"orig":"Drumb wollen ſie das Sprichwort mercken:","norm":"Darum wollen sie das Sprichwort merken:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.419000148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8989,"date":1663,"orig":"Dulce bellum inexpertis, und ſich fuͤr Kriegen huͤten ſo viel moͤglich/ ſie muͤſtens dann thun/ ſo ſie uͤberzogen wuͤrden/ Als hernach ſein aͤlteſter Sohn/ Wilhelm der weiſe Landgꝛaff zu Heſſen/ von etlichen Staͤnden des Reichs/ durch ſonderbahre Geſandſchafften/ zu dem Elſſaſſiſchen Krieg invitirt wurde/ und bey der Tafel allerhand diſcurs von dieſem Krieg und deſſen verhofften Außgang gewechſelt wurden/ da war der Landgraff ein wenig eingeſchlummert/ und als er erwachte und dieſe diſcurs anhoͤrte/ ſagt er auß dem bekanten Kirchengeſang:","norm":"Dulce bellum inexpertis, und sich für Kriegen hüten so viel möglich / sie Mistens dann tun / so sie überzogen würden / Als hernach sein ältester Sohn / Wilhelm der weise Landgraf zu Hessen / von etlichen Ständen des Reichs / durch sonderbare Gesandtschaften / zu dem Elssassischen Krieg invitiert wurde / und bei der Tafel allerhand Diskurs von diesem Krieg und dessen verhofften Ausgang gewechselt wurden / da war der Landgraf ein wenig eingeschlummert / und als er erwachte und diese Diskurs anhörte / sagt er aus dem bekannten Kirchengesang:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.34660005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8990,"date":1663,"orig":"Jſt dir wol ſo bleib davon/ Daß du nicht kriegeſt boͤſen Lohn.","norm":"Ist dir wohl so bleibe davon / Dass du nicht kriegest bösen Lohn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ht","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.2677998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8991,"date":1663,"orig":"Jch muß mit Luthero dem Mann GOttes reden/ der ſagt alſo:","norm":"Ich muss mit Luther dem Mann Gottes reden / der sagt also:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.423799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8992,"date":1663,"orig":"Sonderlich muß man es in der Chriſtenheit nit leichtlich zu einem Kꝛieg kommen laſſen/ darin ein Chriſt den andern ja ein Bruder den andern jaͤmmerlich erwuͤrget.","norm":"Sonderlich muss man es in der Christenheit nicht leichtlich zu einem Krieg kommen lassen / darin ein Christ den anderen ja ein Bruder den anderen jämmerlich erwürget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.102200031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8993,"date":1663,"orig":"Traͤglicher iſt es/ wann ein Chriſt wider einen Heyden oder Tuͤrcken fechtet.","norm":"Traglicher ist es / wann ein Christ wieder einen Heiden oder Türken fechtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.501800060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8994,"date":1663,"orig":"Da waͤre noch Hoffnung/ daß unſer HErr GOtt eine Seel davon krieget.","norm":"Da wäre noch Hoffnung / dass unser Herr Gott eine Seele davon krieget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.298099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8995,"date":1663,"orig":"Wo aber ein Chriſt wieder den andern ficht/ da iſt zu beſorgen/ daß deꝛ Teufel ein zweyfaͤltig Opfer und Beute bekomme.","norm":"Wo aber ein Christ wieder den anderen ficht / da ist zu besorgen / dass der Teufel ein zwiefältig Opfer und Beute bekomme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.502600193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8996,"date":1663,"orig":"Chriſtus nennet ſich einen guten Hirtẽ/ und uns ſeine Schaf.","norm":"Christus nennt sich einen guten Hirten / und uns seine Schaf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.552499771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8997,"date":1663,"orig":"Wer hat aber je geſehen/ daß ſich die Schaafe untereinander gebiſſen und zuriſſen haben?","norm":"Wer hat aber je gesehen / dass sich die Schafe untereinander gebissen und zerrissen haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.656599998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8998,"date":1663,"orig":"Was wuͤrden die Woͤlffe thun/ wann ſie ſolches innen wuͤrdẽ?","norm":"Was würden die Wölfe tun / wann sie solches innen würden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.781899929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":8999,"date":1663,"orig":"Was meynt ihr lieben Chriſten/ was der Türck dencke und im Sinn habe/ wann er ſiehet/ daß die Chriſten mit Unfried und Krieg alſo untereinander wuͤten und toben?","norm":"Was meint ihr lieben Christen / was der Türk denke und im Sinn habe / wann er sieht / dass die Christen mit Unfriede und Krieg also untereinander wüten und toben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.379000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9000,"date":1663,"orig":"Alſo redet Lutherus.","norm":"Also redet Luther.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"el-Latn","lang_de":0,"norm_lmscore":8.488300323486328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9001,"date":1663,"orig":"Und fuͤrwar es iſt eine uͤberauß groſſe und ſchwere Verantwortung umb Reputation und eyteler Ehr willen Krieg anfangen/ das edle Chriſten-Blut wie Waſſer vergieſſen/ und ſo viel tauſend Menſchen ins Elend und in Armuth ſetzen.","norm":"Und fürwahr es ist eine überaus große und schwere Verantwortung um Reputation und Eiteler Ehre Willen Krieg anfangen / das edle Christenblut wie Wasser vergießen / und so viel tausend Menschen ins Elend und in Armut setzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.349899768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9002,"date":1663,"orig":"Schwer/ ſchwer ſag ich/ werden es diejenige/ welche es thun/ zu verant worten haben.","norm":"Schwer / schwer sage ich / werden es diejenige / welche es tun / zu verrannt Worten haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.981299877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9003,"date":1663,"orig":"Der ſo aller HErr iſt/ wird keines Perſon fuͤrchten/ noch die Macht ſcheuen.","norm":"Der so aller Herr ist / wird keines Person fürchten / noch die Macht scheuen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.417600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9004,"date":1663,"orig":"Er hat beyde die Kleine und groſſen gemacht/ und ſoꝛget fuͤꝛ alle gleich.","norm":"Er hat beide die Kleine und großen gemacht / und sorget für alle gleich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.112899780273437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9005,"date":1663,"orig":"Uber die Maͤchtigen aber wird ein ſtarck Gericht gehalten werden/ wie der Koͤnigl. Daͤniſche Cantzler Herꝛ Dieterich Reinking in ſeiner Bibliſchen Policey pag. 529. davon diſcurrirt, welches (wie auch das 146. und 147. axioma) wol wehrt iſt/ daß es die Hoff- und Feldprediger in beyden Kriegs Lagern wol leſen und betrachten/ und ihrer Herꝛſchafft fleiſſig und beweglich vorhalten.","norm":"Über die Mächtigen aber wird ein stark Gericht gehalten werden / wie der Königl. Dänische Kanzler Herr Dietrich Reinking in seiner biblischen Polizei pag. 529. davon diskurriert, welches (wie auch das 146. und 147. axioma) wohl wehrt ist / dass es die Hoff- und Feldprediger in beiden Kriegs Lagern wohl lesen und betrachten / und ihrer Herrschaft fleißig und beweglich vorhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.574100017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9006,"date":1663,"orig":"Wann dieſe beyde Nationen wolten zuſammen halten/ ſie koͤnten die gantze Welt bezwingen.","norm":"Wann diese beide Nationen wollten zusammen halten / sie könnten die ganze Welt bezwingen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2270002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9007,"date":1663,"orig":"Dann die Natur hat ihnen den Ruͤcken frey gemacht/ wer ihnen ins Angeſicht ſchlagen wolt/ der muͤſte ſelbſt kommen.","norm":"Dann die Natur hat ihnen den Rücken frei gemacht / wer ihnen ins Angesicht schlagen wollt / der müsste selbst kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.389900207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9008,"date":1663,"orig":"Wann Koͤnig Carol Guſtav wolte fechten wie Romulus, und Koͤnig Friederich wolte die wahre Religion befoͤrdern und fortpflantzen/ wie Numa Pompilius ſeine Heidniſche Religion befoͤrdert hat/ was koͤnten dieſe groſſe Potentaten nicht thun in Fortpflantzung der Evangeliſchen Kirchen/ von welcher Lutherus immer geredet/ daß ſie in den letzten Zeit in Septentrion wachſen werde?","norm":"Wann König Carol Gustav wollte fechten wie Romulus, und König Friederich wollte die wahre Religion befördern und fortpflanzen / wie Numa Pompileus seine heidnische Religion befördert hat / was könnten diese große Potentaten nicht tun in Fortpflanzung der Evangelischen Kirchen / von welcher Luther immer geredet / dass sie in den letzten Zeit in Septentrion wachsen werde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.668700218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9009,"date":1663,"orig":"Sie koͤnten den Tuͤrcken auß gantz Thracia jagen/ und das Land/ welches die erſte Schuel der Chriſtlichen Religion geweſen iſt/ wieder einnehmen.","norm":"Sie könnten den Türken aus ganz Thracia jagen / und das Land / welches die erste Schul der christlichen Religion gewesen ist / wieder einnehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.211599826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9010,"date":1663,"orig":"Allein wie werden doch die Jeſuiter in die Fauſt lachen/ daß dieſe beyde Lutheriſche Koͤnige an einander gehetzt ſeyn/ und ſich ſelbſt ruiniren wollen?","norm":"Allein wie werden doch die Jesuiter in die Faust lachen / dass diese beide lutherische Könige aneinander gehetzt sein / und sich selbst ruinieren wollen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.694200038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9011,"date":1663,"orig":"Peter Janſon.","norm":"Peter Janson.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"lt","lang_de":0,"norm_lmscore":5.429299831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9012,"date":1663,"orig":"MEin/ nein/ das muß auch nicht ſeyn.","norm":"Mein / nein / das muss auch nicht sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9573001861572275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9013,"date":1663,"orig":"Es muͤſſen die Koͤnige durch ſolch Verbuͤndnis nicht zu groß werden/ ſonſt duͤrfften ſie wol uns Hollaͤnder ein wenig zu bruͤden faſſen/ und uns wegen der Commercien in der Oſt See/ allerhand difficultaͤten machen.","norm":"Es müssen die Könige durch solch Bündnis nicht zu groß werden / sonst dürften sie wohl uns Holländer ein wenig zu brüten fassen / und uns wegen der Commercien in der Ost See / allerhand Difficultäten machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.116300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9014,"date":1663,"orig":"Es wird auch Dennemarck den hoffaͤrtigen Schweden ſo viel Ehre nicht goͤnnen/ daß ſie ſolche Alliance und Verbuͤndnis mit ihnen mache.","norm":"Es wird auch Dänemark den hoffärtigen Schweden so viel Ehre nicht gönnen / dass sie solche Allianz und Bündnis mit ihnen mache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.328000068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9015,"date":1663,"orig":"Die Schweden muͤſſen einmal recht gedemuͤtiget werden/ ſonſten wird dem Koͤnige in Dennemarck die Kron auff ſeinem Haͤupte nicht feſt ſtehen.","norm":"Die Schweden müssen einmal recht gedemütigt werden / sonsten wird dem Könige in Dänemark die Krone auf seinem Haupte nicht fest stehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.102200031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9016,"date":1663,"orig":"Und jetzo iſt eben die rechte Zeit darzu/ da alle ihre Erbfeinde in Waffen ſtehen/ eine Wagenburg umb ſie ſchlagen/ und ſie an allen Orten aͤngſtigen werden.","norm":"Und jetzt ist eben die rechte Zeit dazu / da alle ihre Erbfeinde in Waffen stehen / eine Wagenburg um sie schlagen / und sie an allen Orten ängstigen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.588200092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9017,"date":1663,"orig":"Was wollen ſie machen? viel Hunde ſind der Haſen Todt.","norm":"Was wollen sie machen? viel Hunde sind der Hasen Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3993000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9018,"date":1663,"orig":"M. Peer.","norm":"M. Peer.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":6.109600067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9019,"date":1663,"orig":"ES iſt wahr!","norm":"Es ist wahr!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"es","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.174099922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9020,"date":1663,"orig":"Viel Hunde ſind der Haſen Todt/ aber nicht alsbald der Loͤwen.","norm":"Viel Hunde sind der Hasen Tod / aber nicht alsbald der Löwen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6346001625061035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9021,"date":1663,"orig":"Und hier kommen nicht Haſen und Hund zuſammen/ ſondern Loͤwen wit Loͤwen.","norm":"Und hier kommen nicht Hasen und Hund zusammen / sondern Löwen mit Löwen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8354997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9022,"date":1663,"orig":"Es wird einen blutigen Krieg geben.","norm":"Es wird einen blutigen Krieg geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.651700019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9023,"date":1663,"orig":"Und wickelt ſich Koͤnig Carl auß dieſen difficultaͤten/ ſo hat er wol Urſach Gottes Huͤlff zu ruͤhmen.","norm":"Und wickelt sich König Carl aus diesen Difficultäten / so hat er wohl Ursache Gottes Hilfe zu rühmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.24459981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9024,"date":1663,"orig":"Hercules ſelbſt hat offt zweyen auff einmal nicht gnugſam Widerſtand thun koͤnnen.","norm":"Herkules selbst hat oft zweien auf einmal nicht genugsam Widerstand tun können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.435299873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9025,"date":1663,"orig":"Was wird uns dann allhie fuͤr Muͤhe koſten/ da ſo viel maͤchtige Koͤnigreich und Laͤnder ſich auff einmal wider Schweden empoͤren?","norm":"Was wird uns dann allhier für Mühe kosten / da so viel mächtige Königreich und Länder sich auf einmal wider Schweden empören?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3846001625061035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9026,"date":1663,"orig":"Allein ich ſehe auß Hiſtorien/ daß die weiſeſte Kaͤyſer und Kriegshelde immer gerathen/ daß man einen tapffern General und ſtreitbares Kriegsvolck nicht ſolle zur deſperation kommen laſſen/ oder den Bogen zu hoch ſpannen.","norm":"Allein ich sehe aus Historien / dass die weiseste Kaiser und Kriegsheld immer geraten / dass man einen tapferen General und streitbares Kriegsvolk nicht solle zur Desperation kommen lassen / oder den Bogen zu hoch spannen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.962100028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9027,"date":1663,"orig":"Das war die letzte und groͤſte faute, welche Pompejus Magnus begieng/ der ſpannete den Bogen zu hoch/ und wolte von keinem Frieden hoͤren/ man bringe ihm denn Julii Cæſaris Kopff.","norm":"Das war die letzte und größte faute, welche Pompejus Magnus beging / der spannte den Bogen zu hoch / und wollte von keinem Frieden hören / man bringe ihm denn Julii Caesaris Kopf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6697998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9028,"date":1663,"orig":"Er fuhr herauß mit dieſen ſtoltzen Worten und ſagt: Nobis niſi Cæſaris capite relato, pax nulla eſſe poteſt.","norm":"Er fuhr herauß mit diesen stoltzen Worten und sagt: Nobis nisi Caesaris capite relato, pax nulla esse potest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.156499862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9029,"date":1663,"orig":"Aber es war weit gefehlt.","norm":"Aber es war weit gefehlt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.076900005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9030,"date":1663,"orig":"Er wurde von Julio Cæſare geſchlagen/ und verlohr nicht allein ſeinen reſpect, ſeine dignitaͤt/ ſondern auch ſeinen eigenen Kopff.","norm":"Er wurde von Julio Caesare geschlagen / und verlor nicht allein seinen Respekt, seine Dignität / sondern auch seinen eigenen Kopf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.661499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9031,"date":1663,"orig":"Jch dencke jetzo an Koͤnig Henrichen in Engelland/ der war von den Frantzoſen alſo umbringt/ daß er alles verlaſſen wolt/ was er in Franckreich eingenommen hatte/ wann ſie ihm und den Seinigen nur einen freyen Abzug vergoͤnnen wolten.","norm":"Ich denke jetzt an König Henrichen in England / der war von den Franzosen also umbringt / dass er alles verlassen wollt / was er in Frankreich eingenommen hatte / wann sie ihm und den Seinigen nur einen freien Abzug vergönnen wollten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.996099948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9032,"date":1663,"orig":"Allein die Frantzoſen wolten nicht.","norm":"Allein die Franzosen wollten nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6290998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9033,"date":1663,"orig":"Da ſprach er ſeinen Soldaten zu/ und ſagte:","norm":"Da sprach er seinen Soldaten zu / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.093800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9034,"date":1663,"orig":"Fliehen koͤnnen wir nicht.","norm":"Fliehen können wir nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.802500009536743} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9035,"date":1663,"orig":"Wir koͤnnen auch keinen freyen Abzug von dem Feind erlangen.","norm":"Wir können auch keinen freien Abzug von dem Feind erlangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.493599891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9036,"date":1663,"orig":"Allein unſere Waffen muͤſſen uns verthaͤdigen.","norm":"Allein unsere Waffen müssen uns verteidigen.","lang_fastText":"ds","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.898099899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9037,"date":1663,"orig":"Gehet hin/ und bekenne einer dem andern ſeine Suͤnde/ und reiche einer dem andern ein Stuͤck Erden/ zum Gedaͤchtnis deß H. Abendmals.","norm":"Gehet hin / und bekenne einer dem anderen seine Sünde / und reiche einer dem anderen ein Stück Erden / zum Gedächtnis des H. Abendmahls.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.130799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9038,"date":1663,"orig":"Der gerechte Gott wird unſerer gerechten Sache beyſtehen.","norm":"Der gerechte Gott wird unserer gerechten Sache beistehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.53819990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9039,"date":1663,"orig":"Jhr habt euch nicht zu fuͤrchten fuͤr der groſſen Menge unſer Feinde.","norm":"Ihr habt euch nicht zu fürchten für der großen Menge unser Feinde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.054299831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9040,"date":1663,"orig":"Morgen wird der HErr Ehre einlegen und Rath ſchaffen.","norm":"Morgen wird der Herr Ehre einlegen und Rat schaffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.703100204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9041,"date":1663,"orig":"Deß andern Morgens fruͤhe/ griff er die Frantzoſen an/ und ſchlug deren 60000.","norm":"Des anderen Morgens frühe / griff er die Franzosen an / und schlug deren 60000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.996500015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9042,"date":1663,"orig":"Mann mit 8. tauſend der Seinigen/ und es wurde faſt alle Ritterſchafft der Frantzoſen gefangen.","norm":"Mann mit 8. tausend der Seinigen / und es wurde fast alle Ritterschaft der Franzosen gefangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.262100219726562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9043,"date":1663,"orig":"Deſperatio ad honeſte morien dum incitamentum eſt.","norm":"Desperatio ad honeste morien dum incitamentum est.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.840799808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9044,"date":1663,"orig":"Die Deſperation macht/ daß man nicht nach Lehrern und Botten Gottes fragt/ wie zu ſehen an den Jſraeliten/ welche Moſen und Aaron hart anfuhren in ihrer ſchweren Dienſtbarkeit/ Exod. 5. v. 21. und ſie fuͤr Seufftzen/ Angſt und harter Arbeit nicht hoͤreten/ Exod. 6. v. 9.","norm":"Die Desperation macht / dass man nicht nach Lehrern und Botten Gottes fragt / wie zu sehen an den Israeliten / welche Moosen und Aaron hart anfuhren in ihrer schweren Dienstbarkeit / Exod. 5. v. 21. und sie für Seufzen / Angst und harter Arbeit nicht hörten / Exod. 6. v. 9.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2204999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9045,"date":1663,"orig":"Die Deſperation brachte den Razias dahin/ daß er ſeines eigenen Lebens nicht verſchonete/ ſondern von der Mauer herab unter die Feinde ſprang/ daß ihm das Eingeweide auß ſeinem Leibe fiel/ und er ſterben muſte/ 2. Maccab. 14.","norm":"Die Desperation brachte den Razzias dahin / dass er seines eigenen Lebens nicht verschonte / sondern von der Mauer herab unter die Feinde sprang / dass ihm das Eingeweide aus seinem Leibe fiel / und er sterben musste / 2. Maccab. 14.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6819000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9046,"date":1663,"orig":"Die Deſperation machte/ daß Meſa der Moabiter Koͤnig/ auch ſeines erſten Sohns/ der an ſeine ſtatt ſolte Koͤnig werden/ nicht verſchonete/ ſondern opfferte ihn zum Brandopffer auff der Mauren/ 2. Reg. 3. Wann die Leute deſperat ſpielen/ ſo fragen ſie nichts darnach/ daß die Religion in Gefahr geſetzet werde/ wie zu ſehen an den Kindern Jſrael.","norm":"Die Desperation machte / dass Mesa der Moabiter König / auch seines ersten Sohns / der an seine statt sollte König werden / nicht verschonte / sondern opferte ihn zum Brandopfer auf der Mauren / 2. Reg. 3. Wann die Leute desperat spielen / so fragen sie nichts danach / dass die Religion in Gefahr gesetzt werde / wie zu sehen an den Kindern Israel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8333001136779785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9047,"date":1663,"orig":"Als ihnen Rehabeam zu hart zuſetzen wolte/ da begaben ſie ſich an Jerobeam/ und kamen dadurch umb den wahren Gottesdienſt/ 1. Reg. 12. Jch ſorge/ wann der Koͤnig in Schweden ſehe/ daß Jhm ein jeder auff einmal auff die Haut tringen wolle/ er faſſe deſperata confilia, und bringe einen Hauffen Coſacken herauß/ und das iſt ein Volck/ welches keiner Ordre parirt, deſſen man nicht wider loß werden kan/ wann man wil.","norm":"Als ihnen Rehabeam zu hart zusetzen wollte / da begaben sie sich an Jerobeam / und kamen dadurch um den wahren Gottesdienst / 1. Reg . 12. Ich sorge / wann der König in Schweden sehe / dass ihm ein jeder auf einmal auf die Haut Trinen wolle / er fasse desperata confilia, und bringe einen Haufen Kosaken heraus / und das ist ein Volk / welches keiner Ordre pariert, dessen man nicht wieder loswerden kann / wann man will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.604100227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9048,"date":1663,"orig":"Peter Janſon.","norm":"Peter Janson.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"lt","lang_de":0,"norm_lmscore":5.429299831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9049,"date":1663,"orig":"JA eben das iſt es/ damit die Schweden umbgehen.","norm":"JA eben das ist es / damit die Schweden umgehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.662799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9050,"date":1663,"orig":"Sie haben eine Ambaſſada an die Ottomanniſche Porte geſchickt/ und ruffen den Tuͤrcken umb Huͤlff und Beyſtand an.","norm":"Sie haben eine Ambassade an die Ottomannische Porte geschickt / und rufen den Türken um Hilfe und Beistand an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.080999851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9051,"date":1663,"orig":"Es iſt mir ein Kauffmann genennet worden/ welcher die Wechſel nach Conſtantinopel uͤbermacht habe.","norm":"Es ist mir ein Kaufmann genannt worden / welcher die Wechsel nach Konstantinopel übermacht habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.160900115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9052,"date":1663,"orig":"Heiſt das nicht den Teuffel zu Gefattern gebeten?","norm":"Heißt das nicht den Teufel zu Gefattern gebeten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.094399929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9053,"date":1663,"orig":"M. 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Kaͤyſer/ der Koͤnig in Franckreich/ die Hollaͤnder/ ihre Oratores und Legatos nach Conſtantinopel geſchickt?","norm":"Wie oft hat der Röm. Kaiser / der König in Frankreich / die Holländer / ihre Oratores und Legatos nach Konstantinopel geschickt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.219299793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9057,"date":1663,"orig":"Haben ſie deßwegen den Tuͤrcken umb Huͤlff angeruffen?","norm":"Haben sie deswegen den Türken um Hilfe angerufen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7316999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9058,"date":1663,"orig":"Daß die Schweden den Tuͤrcken umb Huͤlff anruffen ſolten/ dazu halt ich ſie viel zu klug.","norm":"Dass die Schweden den Türken um Hilfe anrufen sollten / dazu halte ich sie viel zu klug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.708600044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9059,"date":1663,"orig":"Dann das were nicht Theologice noch Politice aut Macchiavellice gehandelt.","norm":"Dann das wäre nicht Theologice noch Politice aut Macchiavellice gehandelt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.999300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9060,"date":1663,"orig":"Jch wil nicht von der Theologi oder von dem Catechiſmo ſagen/ welcher bey den Statiſten nicht viel gilt.","norm":"Ich will nicht von der Theologen oder von dem Catechismo sagen / welcher bei den Statisten nicht viel gilt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.458199977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9061,"date":1663,"orig":"Wann euch geliebt/ ſo leſet davon einen wolgefaſten diſcurs in Herrn Cantzler Reinkings Bibliſcher Policey/ p. 683. & ſeqq. darin er handelt/ ob und welcher geſtalt man ſich mit dem Tuͤrcken und andern Unglaubigen verbinden koͤnne.","norm":"Wann euch geliebt / so leset davon einen wohlgefasten Diskurs in Herrn Kanzler Reinkings biblischer Polizei / p. 683. & seqq. darin er handelt / ob und welcher Gestalt man sich mit dem Türken und anderen Ungläubigen verbinden könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.282899856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9062,"date":1663,"orig":"Jch frage unterdeſſen ob das Politice gehandelt were/ wann die Kron Schweden ſich jetzo wolte an den Tuͤrcken haͤngen/ und deſſen Huͤlff und aſſiſtentz wider die Chriſten brauchen?","norm":"Ich frage unterdessen ob das Politice gehandelt wäre / wann die Krone Schweden sich jetzt wollte an den Türken hängen / und dessen Hilfe und Assistenz wieder die Christen brauchen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.936100006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9063,"date":1663,"orig":"Wuͤrde ſie nicht auff einmal verlieren alle opinion, welche ſo viel betrangte Evangeliſche Chriſten von ihr gemacht haben?","norm":"Würde sie nicht auf einmal verlieren alle opinion, welche so viel betrangte evangelische Christen von ihr gemacht haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5183000564575195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9064,"date":1663,"orig":"Geſetzt/ daß vielen unter der Schwediſchen Nation/ die Fortpflantzung der wahren Religion nicht von Hertzen gehe.","norm":"Gesetzt / dass vielen unter der schwedischen Nation / die Fortpflanzung der wahren Religion nicht von Herzen gehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.207200050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9065,"date":1663,"orig":"So wiſſen doch alle Macchiavelliſtẽ/ was Opinio propagãdæ religionis fuͤr ein ſcheinbarer prætext ſey?","norm":"So wissen doch alle Macchiavellisten / was Opinio propagadae religionis für ein scheinbarer Prätext sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.720600128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9066,"date":1663,"orig":"Womit hat ſich Numa Pompilius.","norm":"Womit hat sich Numa Pompileus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.365799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9067,"date":1663,"orig":"Mahomet und andere Heydniſche Potentaten groß gemacht/ als mit dem prætext von der Religion?","norm":"Mohammed und andere heidnische Potentaten groß gemacht / als mit dem Prätext von der Religion?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.084799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9068,"date":1663,"orig":"Wann ſie die Coſacken auff Teutſchen Boden braͤchten/ das were viel.","norm":"Wann sie die Kosaken auf Deutschen Boden brächten / das wäre viel.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.811500072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9069,"date":1663,"orig":"Allein die Coſacken ſind gleichwol noch auff den Namen Chriſti getaufft.","norm":"Allein die Kosaken sind gleichwohl noch auf den Namen Christi getauft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.042900085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9070,"date":1663,"orig":"Der Tuͤrck aber iſt ein Erbfeind deß Chriſtlichen Namens.","norm":"Der Türk aber ist ein Erbfeind des christlichen Namens.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5503997802734375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9071,"date":1663,"orig":"Solten nun die Schweden dieſen Erbfeind der Chriſten umb Huͤlffe anruffen?","norm":"sollten nun die Schweden diesen Erbfeind der Christen um Hilfe 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allererſt die Schweden ſolche Kinder werden/ und wegen deß Tuͤrcken ſolche albere Conſilia faſſen?","norm":"sollten nun allererst die Schweden solche Kinder werden / und wegen des Türken solche albere Consilia fassen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.218599796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9075,"date":1663,"orig":"Es iſt heutiges Tages ein Poetiſcher Luͤgengeiſt in der Hoͤll loß worden/ welcher die Luͤgen in einen warhafftigen Schein metamorphoſiren kan/ beſſer als Ovidius, und das machet offt zwiſchen groſſen und kleinen/ groſſe Verbitterung.","norm":"Es ist heutiges Tages ein poetischer Lügengeist in der Höll los worden / welcher die Lügen in einen wahrhaftigen Schein metamorphosieren kann / besser als Ovidius, und das macht oft zwischen großen und kleinen / große Verbitterung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.143300056457519} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9076,"date":1663,"orig":"Wann man aber endlich recht darnach fragt/ ſo iſt es nur Wind oder ein Schatten.","norm":"Wann man aber endlich recht danach fragt / so ist es nur Wind oder ein Schatten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5346999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9077,"date":1663,"orig":"Gott/ der aller Potentaten Hertz in ſeiner Hand hat/ ſchicke es doch nach ſeinem H. Willen und Wolgefallen/ daß dieſe beyde Koͤnige einmal in Perſon zu ſammen kommen/ ſich ſelbſten miteinander beſprechen/ vertrauliche Freundſchafft miteinander machen/ und den Tuͤrcken nicht in die Chriſtenheit locken/ ſondern ihn zu Conſtantinopel beſuchen/ und unterdeſſen ihre eigene Koͤnigreich in Ruhe und guten Frieden ſetzen.","norm":"Gott / der aller Potentaten Herz in seiner Hand hat / schicke es doch nach seinem H. Willen und Wohlgefallen / dass diese beide Könige einmal in Person zu sammen kommen / sich selbst miteinander besprechen / vertrauliche Freundschaft miteinander machen / und den Türken nicht in die Christenheit locken / sondern ihn zu Konstantinopel besuchen / und unterdessen ihre eigene Königreich in Ruhe und guten Frieden setzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.18149995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9078,"date":1663,"orig":"Peter Janſon.","norm":"Peter Janson.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"lt","lang_de":0,"norm_lmscore":5.429299831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9079,"date":1663,"orig":"WAs Frieden?","norm":"Was Frieden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.746500015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9080,"date":1663,"orig":"wer wil dem Koͤnig in Dennemarck nun rathẽ/ daß er Frieden mache/ nachdem er mit ſo groſſen Unkoſten ein volckreiche anſehnliche Armee und Kriegsmacht zu Waſſer und Land zuſammen gebracht hat?","norm":"wer will dem König in Dänemark nun raten / dass er Frieden mache / nachdem er mit so großen Unkosten ein Volkreiche ansehnliche Armee und Kriegsmacht zu Wasser und Land zusammen gebracht hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.146299839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9081,"date":1663,"orig":"Das muͤſte ein rechter Narr ſeyn/ der davon reden wolt.","norm":"Das müsste ein rechter Narr sein / der davon reden wollt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.621300220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9082,"date":1663,"orig":"Er muͤſte nicht wiſſen was zu ſolcher anſehnlichen Werbung gehoͤre?","norm":"Er müsste nicht wissen was zu solcher ansehnlichen Werbung gehöre?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.209700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9083,"date":1663,"orig":"M. 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Peer.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":6.109600067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9084,"date":1663,"orig":"EBen ſolche Gedancken hatte Koͤnig Amazias/ da der einen Krieg angefangen hatte.","norm":"Eben solche Gedanken hatte König Amazias / da der einen Krieg angefangen hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.723899841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9085,"date":1663,"orig":"Und als ihm derſelbe von einem Propheten widerrathen wuͤrde/ gab er fuͤr/ er habe ſchon hundert Centner Silbers an den Krieg gewendet/ er koͤnne ihn nun nicht ſitzen laſſen.","norm":"Und als ihm derselbe von einem Propheten widerraten würde / gab er für / er habe schon hundert Zentner Silbers an den Krieg gewendet / er könne ihn nun nicht sitzen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.321000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9086,"date":1663,"orig":"Allein der Prophet antwortet ihm:","norm":"Allein der Prophet antwortet ihm:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.438000202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9087,"date":1663,"orig":"Der HErr hat noch mehr denn das iſt/ das er dir geben kan/ 2. Chron. 25. Jch weiß daß Jhre Koͤnigl Mayſt. in Dennemarck ein Chriſtlicher gottſeliger/ und in H. Schrifft wolerfahrner Potentat ſeye.","norm":"Der Herr hat noch mehr denn das ist / das er dir geben kann / 2. Chron. 25. Ich weiß dass Ihre Königl Mayst. in Dänemark ein Christlicher gottseliger / und in H. Schrift wohlerfahrener Potentat sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.69920015335083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9088,"date":1663,"orig":"Und wann ich vor beyden Nordiſchen Koͤnigen auff einmal predigen ſolte/ wolt ich unter andern ſagen:","norm":"Und wann ich vor beiden nordischen Königen auf einmal predigen sollte / wollte ich unter anderen sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7957000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9089,"date":1663,"orig":"Jhr beyde gekroͤnte Haͤupter/ Jhr Pfleger und Saͤugammen der wahren Evangeliſchen Chriſtlichen Kirchen.","norm":"Ihr beide gekrönte Häupter / Ihr Pfleger und Säugammen der wahren Evangelischen christlichen Kirchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.80810022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9090,"date":1663,"orig":"Wann viel tauſend arme Leute in euren Koͤnigreichen und Provintzien/ mit einem Munde reden koͤnten/ ſo wuͤrden ſie euch mit gebogenen Knien/ mit gefaltenen Haͤnden/ mit einmuͤtiger Stimm anruffen/ ihr wollet euch uͤber ſie erbarmen/ und wollet Frieden machen und erhalten.","norm":"Wann viel tausend arme Leute in euren Königreichen und Provinzen / mit einem Munde reden könnten / so würden sie euch mit gebogenen Knien / mit gefalteten Händen / mit einmütiger Stimme anrufen / ihr wollet euch über sie erbarmen / und wollet Frieden machen und erhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.180699825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9091,"date":1663,"orig":"Werdet ihr dieſer armen Leute Schreyen erhoͤren/ ſo wird euch Gott wider hoͤren/ wann ihr in Leibes oder Seelennoͤthen zu ihm ſchreyet.","norm":"Werdet ihr dieser armen Leute Schreien erhören / so wird euch Gott wieder hören / wann ihr in Leibes oder Seelennöten zu ihm schreiet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.015399932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9092,"date":1663,"orig":"Alles was ihr uͤmb dieſer armen Leute willen thun werdet/ das wird Gott alſo annehmen/ als ob es ihm zu Gefallen geſchehen ſey.","norm":"Alles was ihr um dieser armen Leute Willen tun werdet / das wird Gott also annehmen / als ob es ihm zu Gefallen geschehen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.297200202941894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9093,"date":1663,"orig":"Wer ſich deß Duͤrfftigen annimbt/ der leihet dem HErrn/ der wird ihm wider gutes vergelten/ ſagt der weiſe Koͤnig Salomo/ Prov. 19.","norm":"Wer sich des dürftigen annimmt / der leihet dem Herrn / der wird ihm wieder gutes vergelten / sagt der weise König Salomo / Prov . 19.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.938300132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9094,"date":1663,"orig":"Solche duͤrfftige Leute werden fuͤr eure zeitliche und ewige Wolfahrt deſto fleiſſiger bitten/ und es wird unmuͤglich ſeyn/ daß ſo vieler Leute Gebet nicht ſolt erhoͤret werden.","norm":"Solche dürftige Leute werden für eure zeitliche und ewige Wohlfahrt desto fleißiger bitten / und es wird unmöglich sein / dass so vieler Leute Gebet nicht sollt erhöret werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.584400177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9095,"date":1663,"orig":"Weil Chriſtus Matth. 25. verſprochen/ daß er am Juͤngſten Tage ruͤhmen wolle was ſeinen geringſten Bruͤdern geſchehen/ und wolle es alſo annehmen/ als ob es ihm ſelbſt begegnet ſey/ als werdet ihr ſo viel Lobſpruͤche am Juͤngſten Tage hoͤren/ ſo viel arme Leute ihr durch Fried und Einigkeit/ bey Hauß und Hoff/ bey Speiß und Tranck/ bey Kleider und Schuh erhaltet/ welches alles ihnen mangeln wuͤrde/ wann ihr Krieg anfanget und lang continuiret.","norm":"Weil Christus Matth . 25. versprochen / dass er am jüngsten Tage rühmen wolle was seinen geringsten Brüdern geschehen / und wolle es also annehmen / als ob es ihm selbst begegnet sei / als werdet ihr so viel Lobsprüche am jüngsten Tage hören / so viel arme Leute ihr durch Frieden und Einigkeit / bei Haus und Hof / bei Speise und Trank / bei Kleider und Schuh erhaltet / welches alles ihnen mangeln würde / wann ihr Krieg anfanget und lang kontinuiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.995299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9096,"date":1663,"orig":"Jhr werdet euch durch Fried und Einigkeit meritirt machen/ nicht allein umb eure lebendige Unterthanen/ ſondern auch umb ihre noch in Mutterleib ligende Kinder/ und umb ihre gantze poſteritet.","norm":"Ihr werdet euch durch Frieden und Einigkeit meritiert machen / nicht allein um eure lebendige Untertanen / sondern auch um ihre noch in Mutterleib liegende Kinder / und um ihre ganze Posterität.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.917799949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9097,"date":1663,"orig":"Die werden eure Aſchen unter der Erden ſegnen/ und euren Nachkommen widerumb alles Gluͤck und Wolergehen wuͤnſchen.","norm":"Die werden eure Aschen unter der Erden segnen / und euren Nachkommen wiederum alles Glück und Wohlergehen wünschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.01039981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9098,"date":1663,"orig":"Jhr werdet/ wann ihr Fried und Einigkeit erhaltet/ gluͤckſelig ſeyn fuͤr eure Perſon/ und gluͤckſelig wegen eurer Unterthanen.","norm":"Ihr werdet / wann ihr Frieden und Einigkeit erhaltet / glückselig sein für eure Person / und glückselig wegen eurer Untertanen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.485499858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9099,"date":1663,"orig":"Gluͤckſelig werdet ihr ſeyn fuͤr euer Perſon/ wann ihr euch an dem jenigen/ was euch von Gott beſchehret iſt/ begnuͤgen/ und das jenige/ was Jhr mit Willen und Frieden nicht haben koͤnt/ fahren laſſet.","norm":"Glückselig werdet ihr sein für euer Person / wann ihr euch an demjenigen / was euch von Gott bescheret ist / begnügen / und dasjenige / was Ihr mit Willen und Frieden nicht haben könnt / fahren lasst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.521999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9100,"date":1663,"orig":"Der Poet Auſonius ſagt:","norm":"Der Poet Ausonius sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.268499851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9101,"date":1663,"orig":"Felicem ſcivi non qui quod vellet haberet; Sed qui per ſatum non data, non cuperet.","norm":"Felicem scivi non qui quod vellet haberet; Sed qui per satum non data, non cuperet.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.394100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9102,"date":1663,"orig":"Gluͤckſelig werdet ihr ſeyn wegen euer Unterthanen/ wann ihr dieſelbe in guter Ruhe und Wolfahrt erhaltet.","norm":"Glückselig werdet ihr sein wegen euer Untertanen / wann ihr dieselbe in guter Ruhe und Wohlfahrt erhaltet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.181700229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9103,"date":1663,"orig":"Dann der iſt recht gluͤcklich/ der vielen Gluͤck bringt/ vielen guts thut/ und viel in Ruhe ſetzet.","norm":"Dann der ist recht glücklich / der vielen Glück bringt / vielen Gutes tut / und viel in Ruhe setzet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.863999843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9104,"date":1663,"orig":"Jederman wird euch hoch preiſen und ruͤhmen als großmuͤtige Helden/ wann ihr euer eigen Hertz uͤberwindet/ welches der hoͤchſte Sieg iſt uͤber alle weltliche Siege.","norm":"Jedermann wird euch hochpreisen und rühmen als großmütige Helden / wann ihr euer eigen Herz überwindet / welches der höchste Sieg ist über alle weltliche Siege.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6930999755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9105,"date":1663,"orig":"Die Hiſtorienſchreiber werdẽ es den Nachkommenden ruͤhmen/ daß Geld oder Ehrgeitz ſolche hohe Gemuͤther nicht voneinander geſchieden hab/ welche die Natur und das Gebluͤt und die Religion miteinander verbunden hat.","norm":"Die Historienschreiber werden es den Nachkommenden rühmen / dass Geld oder Ehrgeiz solche hohe Gemüter nicht voneinander geschieden habe / welche die Natur und das Geblüt und die Religion miteinander verbunden hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.189499855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9106,"date":1663,"orig":"Jhr werdet euch beliebt machen nicht nur bey euren Unterthanen/ ſondern auch bey den Angrentzenden/ von welchen ihr durch dieſen Frieden abwenden werdet alles das Ungluͤck/ welches die jenige betruͤbt/ welche mit Einquartirungen und Durchzuͤgen moleſtirt werden.","norm":"Ihr werdet euch beliebt machen nicht nur bei euren Untertanen / sondern auch bei den Angrenzenden / von welchen ihr durch diesen Frieden abwenden werdet alles das Unglück / welches diejenige betrübt / welche mit Einquartierungen und Durchzügen molestiert werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.918099880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9107,"date":1663,"orig":"So viel arme fromme Leute ihr durch dieſen Frieden erfreuet/ ſo viel Vorbitter werdet ihr haben/ welche euch durch ihr Gebet auffnehmen werden in die ewige Huͤtten/ Luc. 16. v. 9. Jhr werdet euch beliebt machen bey den H. Engeln/ welche ſind Engel deß Friedens/ welche nichts liebers ſehen und wuͤnſchen/ als wann Bruͤder und Religions-Verwandte in Fried und Einigkeit leben.","norm":"So viel arme fromme Leute ihr durch diesen Frieden erfreuet / so viel Vorbitter werdet ihr haben / welche euch durch ihr Gebet aufnehmen werden in die ewige Hütten / Luc . 16. v. 9. Ihr werdet euch beliebt machen bei den H. Engeln / welche sind Engel des Friedens / welche nichts Lieberes sehen und wünschen / als wann Brüder und Religionsverwandte in Frieden und Einigkeit leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.289400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9108,"date":1663,"orig":"Jhr werdet von dieſem Frieden Ruhm und Ehre haben bey den Jetztlebenden und Nachkommenden.","norm":"Ihr werdet von diesem Frieden Ruhm und Ehre haben bei den Jetztlebenden und Nachkommenden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.458700180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9109,"date":1663,"orig":"Die Jetztlebende werden euch zuruffen und euch langes Leben und alle proſperitaͤt wuͤnſchen.","norm":"Die Jetztlebende werden euch zurufen und euch langes Leben und alle Prosperität wünschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.074399948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9110,"date":1663,"orig":"Sie werden euch wuͤnſchen/ daß euch der Name deß Gottes Jacob ſchuͤtzen/ daß er euch Huͤlffe ſenden wolle von ſeinem Heiligthumb/ und euch ſtaͤrcken auß Zion.","norm":"Sie werden euch wünschen / dass euch der Name des Gottes Jacob schützen / dass er euch Hilfe senden wolle von seinem Heiligtum / und euch stärken aus Zion.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.898799896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9111,"date":1663,"orig":"Daß er wolle beſtaͤtigen eure Koͤnigliche Thron/ und wolle euch auß einer Gluͤckſeligkeit in die ander fuͤhren.","norm":"Dass er wolle bestätigen eure königliche Thron / und wolle euch aus einer Glückseligkeit in die ander führen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9085001945495605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9112,"date":1663,"orig":"Sie werden euch wuͤnſchen/ daß ihr moͤget ſehen Kindes Kinder/ und daß euch nicht mangeln moͤge ein Mann der auff eurem Stul ſitze/ ſo lang die Tage deß Himmels waͤhren.","norm":"Sie werden euch wünschen / dass ihr möget sehen Kindeskinder / und dass euch nicht mangeln möge ein Mann der auf eurem Stuhl sitze / so lang die Tage des Himmels währen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.664700031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9113,"date":1663,"orig":"Sie werden euch nennen Vaͤter und Pflantzer deß Landes/ Beſchuͤtzer der Armen/ Helffer der Wittiben und Waͤiſen/ Erquicker der Betruͤbten und Nothleidenden.","norm":"Sie werden euch nennen Väter und Pflanzer des Landes / Beschützer der Armen / Helfer der Wittiben und Waisen / Erquicker der Betrübten und Notleidenden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.466599941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9114,"date":1663,"orig":"Die jetztlebenden Eltern werden es ihren Kindern/ und deren Kinder ihren Kindern er zehlen/ wie viel Jammer und Elend ihr durch dieſen Frieden von ihnen abgewendet habt.","norm":"Die jetztlebenden Eltern werden es ihren Kindern / und deren Kinder ihren Kindern er zählen / wie viel Jammer und Elend ihr durch diesen Frieden von ihnen abgewendet habt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.220900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9115,"date":1663,"orig":"Der Himmel wird ſich freuen/ daß er euren Koͤnigreichen und Laͤndern/ nicht vergebens/ ſondern zu ihrer Fruchtbarkeit Waͤrme und Gedeyen geben werde.","norm":"Der Himmel wird sich freuen / dass er euren Königreichen und Ländern / nicht vergebens / sondern zu ihrer Fruchtbarkeit Wärme und Gedeihen geben werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.190000057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9116,"date":1663,"orig":"Die Erde werdet ihr in euren Koͤnigreichen mit unerſchrockenem Fuß betreten koͤnnen/ als deren ihr mit Vergieſſung vieles unſchuldigen Chriſten Bluts verſchonet habet.","norm":"Die Erde werdet ihr in euren Königreichen mit unerschrockenem Fuß betreten können / als deren ihr mit Vergießung vieles unschuldigen Christen Bluts verschonet habet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.349699974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9117,"date":1663,"orig":"Alle die jenige/ welchen es in dieſer Zeit gehet wie dem Gideon/ welcher in ſeiner Scheurẽ ſtund uñ druſche Weitzen/ auff daß er floͤhe fuͤr den Midianitern/ die werden euch Geſundheit und alles koͤnigliches Wolergehen wuͤnſchen/ wann ſie unter ihrem Weinſtock und Feigenbaum ſitzen/ und ihren Biſſen mit Friedẽ werden eſſen koͤnnen.","norm":"Alle diejenige / welchen es in dieser Zeit geht wie dem Gideon / welcher in seiner Scheuern stand und drasche Weizen / auf dass er flöhe für den Midianitern / die werden euch Gesundheit und alles königliches Wohlergehen wünschen / wann sie unter ihrem Weinstock und Feigenbaum sitzen / und ihren Bissen mit Frieden werden essen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2870001792907715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9118,"date":1663,"orig":"Alles was einen lebendigen Athem hat/ wiꝛd euch fuͤr gute Ruhe und Sicherheit dancken.","norm":"Alles was einen lebendigen Atem hat / wird euch für gute Ruhe und Sicherheit danken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.520400047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9119,"date":1663,"orig":"Als Anno 1473. eine Zuſammenkunfft zu Leipzig war/ und Churfuͤrſt Ernſt und Hertzog Albrecht zu Sachſen miteinander ſolten vertragen werden/ da kam Hertzog Wilhelm zu Sachſen dazu/ und zog ſein eigen Exempel an/ wie er mit ſeinem Bruder Friderico II. lang in Unfried gelebet habe/ ſie haͤtten aber nichts als Landverderblichen Schadẽ davon gehabt.","norm":"Als Anno 1473 . eine Zusammenkunft zu Leipzig war / und Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht zu Sachsen miteinander sollten vertragen werden / da kam Herzog Wilhelm zu Sachsen dazu / und zog sein eigen Exempel an / wie er mit seinem Bruder Friderico II. lang in Unfriede gelebt habe / sie hätten aber nichts als Landverderblichen Schaden davon gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.866399765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9120,"date":1663,"orig":"Vermahnet demnach beyde Bruͤder ernſtlich/ ſie ſolten ſich bruͤderlich vertragen/ und einer dem andern verzethen.","norm":"Vermahnet demnach beide Brüder ernstlich / sie sollten sich brüderlich vertragen / und einer dem anderen verzethen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.934100151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9121,"date":1663,"orig":"Befahl hierauff den Staͤnden das Vaterland/ und ſagte/ wann es umb das Vaterland wol ſtuͤnde/ ſo were allen geholffen.","norm":"Befahl hierauf den Ständen das Vaterland / und sagte / wann es um das Vaterland wohl stünde / so wäre allen geholfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.038300037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9122,"date":1663,"orig":"Beſchuͤtzten ſie ihrer Fuͤrſten dignitaͤt und Wuͤrde/ ſo beſchuͤtzten ſie auch zugleich ihre eigene/ und ſagte dazu:","norm":"Beschützten sie ihrer Fürsten Dignität und Würde / so beschützten sie auch zugleich ihre eigene / und sagte dazu:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.463799953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9123,"date":1663,"orig":"Nullum majus bonum civibus, quàm pax: nullum præſidium tutius, quàm fortis Princeps.","norm":"Nullum majus bonum civibus, quam pax: nullum praesidium tutius, quam fortis Princeps.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.274099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9124,"date":1663,"orig":"Als dieſer loͤbliche Fuͤrſt/ Hertzog Wilhelm wider vom Rahthauß zu Leipzig gieng/ ſagte er zu Hertzog Albrechten (deſſen hitziges Gemuͤth ihm bekandt war) du wirſt einmal bekennen/ daß ich die Warheit geredet habe.","norm":"Als dieser löbliche Fürst / Herzog Wilhelm wieder vom Rathaus zu Leipzig ging / sagte er zu Herzog Albrechten (dessen hitziges Gemüt ihm bekannt war) du wirst einmal bekennen / dass ich die Wahrheit geredet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2154998779296875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9125,"date":1663,"orig":"Jch bitte aber Gott/ daß du moͤgeſt vom Kriege reicher werden als ich/ Ach!","norm":"Ich bitte aber Gott / dass du mögest vom Kriege reicher werden als ich / Ach!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.814700126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9126,"date":1663,"orig":"Verleih uns Frieden gnaͤdiglich/ HErr Gott/ zu unſern Zeiten.","norm":"Verleih uns Frieden gnädiglich / Herr Gott / zu unseren Zeiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.240900039672852} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9127,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich jetzo an Franciſcum den erſten Koͤnig in Franckreich.","norm":"Ich erinnere mich jetzt an Franciscum den ersten König in Frankreich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.402900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9128,"date":1663,"orig":"Als der vom Kaͤyſer Caroli dem V. gefangen war/ und man deliberirte, ob und wie er wider loß zu laſſen ſey/ da fielen ungleiche Meynungen.","norm":"Als der vom Kaiser Caroli dem V. gefangen war / und man deliberierte, ob und wie er wieder loszulassen sei / da fielen ungleiche Meinungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.855800151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9129,"date":1663,"orig":"Deß Kaͤyſers Cantzler Mercurius Gattinara riethe/ man ſol den Koͤnig nicht loß laſſen/ oder ſich mit ihm vertragen/ ſondern mit dem Pabſt und Venetianern ein Buͤndnuͤs machen.","norm":"Des Kaisers Kanzler Mercurius Gattinara riete / man soll den König nicht loslassen / oder sich mit ihm vertragen / sondern mit dem Papst und Venezianern ein Bündnis machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.967800140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9130,"date":1663,"orig":"Allein Lanojus, der Vice Roy zu Neapolis/ riethe dem Kaͤyſer/ er ſolle den Koͤnig nit allein loß laſſen/ ſondern ſoltẽ ihm noch dazu ſeine Schweſter Fr. Eleonoram vermaͤhlen.","norm":"Allein Lanojus, der Vice Roy zu Neapolis / riete dem Kaiser / er solle den König nicht allein loslassen / sondern sollten ihm noch dazu seine Schwester Fr. Eleonoram vermählen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.206600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9131,"date":1663,"orig":"Dadurch wurde der Koͤnig in Franckreich zur ewigen Danckbarkeit verbunden werden/ ſich fuͤr deß Kaͤyſers Waffen fuͤrchten/ und nicht leicht etwas neues anfangen.","norm":"Dadurch wurde der König in Frankreich zur ewigen Dankbarkeit verbunden werden / sich für des Kaisers Waffen fürchten / und nicht leicht etwas Neues anfangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.808599948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9132,"date":1663,"orig":"Wuͤrde aber der Koͤnig in Franckreich dagegen undanckbar ſeyn/ und widerumb neue Haͤndel anfangen/ ſo haͤtte der Kaͤyſer ewigen Ruhm davon/ daß er einen ſo maͤchtigen Koͤnig in Haͤnden gehabt/ und loß gelaſſen haͤtte.","norm":"Würde aber der König in Frankreich dagegen undankbar sein / und wiederum neue Händel anfangen / so hätte der Kaiser ewigen Ruhm davon / dass er einen so mächtigen König in Händen gehabt / und los gelassen hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.085000038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9133,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ das Koͤnigreich Dennemarck habe in vielen Jahren keine beſſere Occaſion gehabt/ einen reputirlichen Frieden und Vertrag mit Schweden zu machen als jetzo/ da ſie ihre Macht ſehen laſſen zu Waſſer und Land.","norm":"Ich halte dafür / das Königreich Dänemark habe in vielen Jahren keine bessere Okkasion gehabt / einen reputierlichen Frieden und Vertrag mit Schweden zu machen als jetzt / da sie ihre Macht sehen lassen zu Wasser und Land.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9721999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9135,"date":1663,"orig":"Und wañ die Schweden hinfuͤro etwas neues anfiengen/ den Frieden widerumb brechen wuͤrden/ ſo wuͤrden ſie ſchlechte Ehre davon haben.","norm":"Und wann die Schweden hinfür etwas Neues anfingen / den Frieden wiederum brechen würden / so würden sie schlechte Ehre davon haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.321000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9136,"date":1663,"orig":"Geſetzet/ daß die Daͤniſche den Schweden jetzo alles im Hertzogthumb Bremẽ und in Pommern wegnehmen/ ja das halbe Koͤnigreich Schweden occupirten, ſo wird es doch nur geborgt/ und nicht geſchenckt ſeyn.","norm":"Gesetzt / dass die Dänische den Schweden jetzt alles im Herzogtum Bremen und in Pommern wegnehmen / ja das halbe Königreich Schweden okkupierten, so wird es doch nur geborgt / und nicht geschenkt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.032700061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9137,"date":1663,"orig":"Es wird nur groͤſſer Verbitterung.","norm":"Es wird nur größer Verbitterung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.627999782562256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9138,"date":1663,"orig":"Viel Kriegsvolck/ groß Geld und Gut/ ſind nicht die Mauren eines Koͤnigreichs/ ſondern gute Freund/ welche nicht durch Waffen koͤnnen erzwungen/ oder durch Geld erkaufft werden/ ſondern ſie muͤſſen durch Treu und guten Willen zu wege gebracht werden.","norm":"Viel Kriegsvolk / groß Geld und Gut / sind nicht die Mauren eines Königreichs / sondern gute Freund / welche nicht durch Waffen können erzwungen / oder durch Geld erkauft werden / sondern sie müssen durch Treue und guten Willen zu Wege gebracht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.90369987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9139,"date":1663,"orig":"Hiero der Syracuſiſche Koͤnig/ iſt in dieſem Fall ein weiſer Herr geweſen.","norm":"Hier der Syrakusische König / ist in diesem Fall ein weiser Herr gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8948001861572275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9140,"date":1663,"orig":"Nam integer potius quàm victus pacem fecit, & rationem quàm fortunam ſequi maluit.","norm":"Nam integer potius quam victus pacem fecit, & rationem quam fortunam sequi maluit.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"ca","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.504199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9141,"date":1663,"orig":"Hergegen ſind die Lateiner in dieſem Stuͤck recht ungluͤcklich geweſen.","norm":"Hergegen sind die Lateiner in diesem Stück recht unglücklich gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.999199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9142,"date":1663,"orig":"Dann wann ſie mit den Roͤmern keinen Frieden haben machen ſollen/ ſo haben ſie Frieden gemacht/ und wann ſie nicht haben kriegen ſollen/ ſo haben ſie Krieg mit ihnen angefangen.","norm":"Dann wann sie mit den Römern keinen Frieden haben machen sollen / so haben sie Frieden gemacht / und wann sie nicht haben kriegen sollen / so haben sie Krieg mit ihnen angefangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.180799961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9143,"date":1663,"orig":"Habẽ alſo gemacht/ daß ihn der Roͤmer Feindſchaft und Freundſchaft iſt ſchaͤdlich geweſen.","norm":"Haben also gemacht / dass ihn der Römer Feindschaft und Freundschaft ist schädlich gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.972300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9144,"date":1663,"orig":"Demades hat pflegen zu ſagẽ/ daß die Athenienſer niemals Friedẽ machtẽ/ niſi pullis veſtibus induti.","norm":"Demades hat pflegen zu sagen / dass die Athener niemals Frieden machten / nisi pullis vestibus induti.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.370900154113769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9145,"date":1663,"orig":"Das iſt allzuſpat/ und wann alles verderbet ſey.","norm":"Das ist allzu spät / und wann alles verderbet sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.529600143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9146,"date":1663,"orig":"Was zancken ſich doch die Chriſtliche Potentaten hie umb ein paar kahle Staͤdte?","norm":"Was zanken sich doch die Christliche Potentaten hie um ein paar kahle Städte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.718599796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9147,"date":1663,"orig":"Der einige Tyrann/ welcher Conſtantinopel eingenommen/ hat faſt XII. Koͤnigreiche und 200. Staͤdte der Chriſtenheit entzogen.","norm":"Der einige Tyrann / welcher Konstantinopel eingenommen / hat fast XII. Königreiche und 200. Städte der Christenheit entzogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.901500225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9148,"date":1663,"orig":"Warumb ziehen ſie nicht dahin/ und nehmen ſie wider ein:","norm":"Warum ziehen sie nicht dahin / und nehmen sie wieder ein:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.803999900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9149,"date":1663,"orig":"Was fuͤr ein Schwindelgeiſt muß doch die Jeſuiten regieren/ daß ſie ſich ſo hoch bemuͤhen/ die Catholiſche/ und zwar Teutſche Potentaten/ wider in die Waffen zu bringen/ und gegen die Evangeliſche zu kriegen?","norm":"Was für ein Schwindelgeist muss doch die Jesuiten regieren / dass sie sich so hoch bemühen / die katholische / und zwar Deutsche Potentaten / wieder in die Waffen zu bringen / und gegen die Evangelische zu kriegen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.559100151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9150,"date":1663,"orig":"Sol nun das mit ſo vielen Unkoſten auffgerichtete Inſtrumentum pacís, ein Inſtrumentum belli werden?","norm":"Soll nun das mit so vielen Unkosten aufgerichtete Instrumentum pacis, ein Instrumentum belli werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.568999767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9151,"date":1663,"orig":"Warumb perſuadiren ſie nit groſſe Herren/ daß ſie miteinander hingehen/ und nehmen das gantze Orientaliſche Kaͤyſerthumb wider ein?","norm":"Warum persuadieren sie nicht große Herren / dass sie miteinander hingehen / und nehmen das ganze Orientalische Käyserthumb wieder ein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5528998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9152,"date":1663,"orig":"Wiſſen ſie auch warumb die Roͤm.","norm":"Wissen sie auch warum die Röm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.778299808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9153,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer werden Auguſti genant?","norm":"Kaiser werden Augusti genannt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.705900192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9154,"date":1663,"orig":"Dieſer Titul iſt am erſten geben worden dem Auguſto Cæſari, als er auß Orient, als ein Triumphator wider kam/ und der Cleopatræ Kinder fuͤr ſeinem Triumphwagen hergiengen.","norm":"Dieser Titel ist am ersten geben worden dem Augusto Caesari, als er aus Orient, als ein Triumphator wieder kam / und der Cleopatrae Kinder für seinem Triumphwagen hergienen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.103600025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9155,"date":1663,"orig":"So mag nun der kuͤnfftige Roͤm.","norm":"So mag nun der künftige Röm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.306900024414062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9156,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer ſehen/ daß er das Orientaliſche Kaͤyſerthumb wider zu der Chriſtenheit bringe/ oder man wird ihn nicht Auguſtum ſondern Anguſtum nennen.","norm":"Kaiser sehen / dass er das Orientalische Käyserthumb wieder zu der Christenheit bringe / oder man wird ihn nicht Augustum sondern Angustum nennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.637400150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9157,"date":1663,"orig":"Wiſſet ihr nicht ihr redliche Teutſche/ (ihr moͤgt Catholiſch oder Lutheriſch ſeyn/) wiſſet ihr nicht ihr tapffere Schweden/ und ihr alte Daͤnen/ daß ihr Maͤnner ſeyet/ die Tuͤrcken aber ſind Weiber/ welche unter ihren vielen Concubinen das Hertz verlieren?","norm":"Wisset ihr nicht ihr redliche Deutsche / (ihr mögt katholisch oder lutherisch sein /) wisset ihr nicht ihr tapfere Schweden / und ihr alte Dänen / dass ihr Männer seiet / die Türken aber sind Weiber / welche unter ihren vielen Konkubinen das Herz verlieren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.531899929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9158,"date":1663,"orig":"Da Julius Cæſ.","norm":"Da Julius Caes.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":7.725299835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9159,"date":1663,"orig":"i Aſiã kam/ ſchrieb er herauß: Veni, vidi, vici.","norm":"i Asia kam / schrieb er heraus: Veni, vidi, vici.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"co","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.731500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9160,"date":1663,"orig":"Der einigẽ Epirota, der Scanderbeck/ hat niemals uͤber 16000.","norm":"Der einigen Epirota, der Scanderbeck / hat niemals über 16000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.733399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9161,"date":1663,"orig":"Mann zuſammen gehabt/ und hat die Tuͤrckiſche Armee/ welche damals faſt unzehlich war/ 22. mal geſchlagen.","norm":"Mann zusammen gehabt / und hat die türkische Armee / welche damals fast unzählig war / 22. Mal geschlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.007100105285644} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9162,"date":1663,"orig":"Jn dem M. Peer hiervon redete/ und noch mehr reden wolte/ fieng Peter Janſon an: Ja M. Peer/ ihr predigt ſo was her.","norm":"In dem M. Peer hiervon redete / und noch mehr reden wollte / fing Peter Janson an: Ja M. Peer / ihr Predigt so was her.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.261099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9163,"date":1663,"orig":"Die Soldaten werden ſagen/ es ſolle euch vor dieſes predigen/ ich weiß nicht wer/ dancken/ und ich muß ſchlaffen gehen.","norm":"Die Soldaten werden sagen / es solle euch vor dieses predigen / ich weiß nicht wer / danken / und ich muss schlafen gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.222300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9164,"date":1663,"orig":"Gute Nacht M. Peer.","norm":"Gute Nacht M. Peer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fi","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.941299915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9165,"date":1663,"orig":"Alſo hat dieſes Hollaͤndiſche Pratgen ein ENDE.","norm":"Also hat dieses Holländische Braten ein ENDE.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.907899856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9166,"date":1663,"orig":"An den Leſer.","norm":"An den Leser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.056000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9167,"date":1663,"orig":"GUnſtiger lieber Leſer.","norm":"Günstiger lieber Leser.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"ku","lang_de":0,"norm_lmscore":6.7846999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9168,"date":1663,"orig":"Die widerwertige Kriegsheer auß Norden/ waren mit ihren Waffen noch nicht aneinander gerathen/ als M.","norm":"Die widerwärtige Kriegsheer aus Norden / waren mit ihren Waffen noch nicht aneinander geraten / als M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7017998695373535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9169,"date":1663,"orig":"Peer dieſes Pratgen in einem halben Tag zu Papier brachte.","norm":"Peer dieses Braten in einem halben Tag zu Papier brachte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.014900207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9170,"date":1663,"orig":"Jch zweiffle nicht daran/ es werden unterſchiedene Urtheil gefaͤllet werden von ſeiner freyen Feder.","norm":"Ich zweifle nicht daran / es werden unterschiedene Urteil gefällt werden von seiner freien Feder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.35129976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9171,"date":1663,"orig":"Die weltliche Potentaten und ihre Grandes, ſind nicht alſo geſinnet/ wie der gewaltige Koͤnig Belſazar.","norm":"Die weltliche Potentaten und ihre Grandes, sind nicht also gesinnt / wie der gewaltige König Belsazar.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4430999755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9172,"date":1663,"orig":"Als der Prophet Daniel nicht allein ſeinen Herrn Vater dem Koͤnig Nebucadnezar/ ſondern auch ihm ſelbſten die Warheit ſagte/ und ihnen ihre rum ins Geſicht verkuͤndigte/ da warff er keine Ungnade auff den Daniel/ ſondern regalirte ihn ſtattlich/ er beſchenckte ihn mit Purpur und guͤldenen Ketten/ er zog ihn herfuͤr/ daß er der dritte Grandis oder Herr im Lande ſeyn ſolte/ Dan. 5. v. 27. Sondern/ wer heutiges groſſen Herrn/ Cavallierern und Statiſten die Warheit geigt/ dem ſchlaͤgt man gemeiniglich den Fidelbogen auff den Kopff.","norm":"Als der Prophet Daniel nicht allein seinen Herrn Vater dem König Nebukadnezar / sondern auch ihm selbst die Wahrheit sagte / und ihnen ihre rum ins Gesicht verkündigte / da warf er keine Ungnade auf den Daniel / sondern regalierte ihn stattlich / er Beschenkte ihn mit Purpur und güldenen Ketten / er zog ihn herfür / dass er der dritte Grandis oder Herr im Lande sein sollte / Dan. 5. v. 27. Sondern / wer heutiges großen Herrn / Kavalieren und Statisten die Wahrheit geigt / dem schlägt man gemeiniglich den Fiedelbogen auf den Kopf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.868199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9173,"date":1663,"orig":"Gleichwol gebraucht Gott offt geringe Jnſtrument/ dadurch er gantze Staͤdte und gantze Koͤnigreiche fuͤr ihrer ruin warnen laͤſſet.","norm":"Gleichwohl gebraucht Gott oft geringe Instrument / dadurch er ganze Städte und ganze Königreiche für ihrer Ruin warnen lässt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.621099948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9174,"date":1663,"orig":"Da der Prophet Jonas/ welcher eines Bauren Sohn/ auß dem geringen Dorff Elkos war/ in die Stadt Niniven kam/ welche war Domina & Regina totius Orientis. und trat in ſeinem Rock/ (welcher ohne Zweiffel im Bauch deß Wallfiſches gantz ſchmutzigt und ſchmieregt worden war/) vor den Koͤnig/ vor ſeine Grandes und Statiſten, vor ſeine Cavallier/ vor die reiche in Sammet und Seiden gekleidete Kauffleute zu Ninive/ und ſagt ihnen/ wie ſie es machen ſolten/ wann ſie nicht wolten zu Grund und Boden gehen/ da gehorchte der Koͤnig dieſem ſchmutzigen Propheten/ trat von ſeinem Koͤniglichen Thron/ legte ſeinen Purpurmantel/ ſein Scepter und Kron ab/ ließ ſeine Koͤnigliche Tafel ungedeckt/ legte ſich in die Aſche/ zog einen Sack an/ faſtete und thaͤt wahre Buß/ gab allen ſeinen Leuten ein gutes Exempel/ und ſeine Unterthanen folgten ihm nach.","norm":"Da der Prophet Jonas / welcher eines Bauern Sohn / aus dem geringen Dorf Elkos war / in die Stadt Niniven kam / welche war Domina & Regina totius Orientis . und trat in seinem Rock / (welcher ohne Zweifel im Bauch des Wallfisches ganz schmutzig und schmiegt worden war /) vor den König / vor seine Grandes und Statisten, vor seine Cavalier / vor die reiche in Samt und Seiden gekleidete Kaufleute zu Ninive / und sagt ihnen / wie sie es machen sollten / wann sie nicht wollten zu Grund und Boden gehen / da gehorchte der König diesem schmutzigen Propheten / trat von seinem königlichen Thron / legte seinen Purpurmantel / sein Zepter und Krone ab / ließ seine königliche Tafel ungedeckt / legte sich in die Asche / zog einen Sack an / fastete und täte wahre Buße / gab allen seinen Leuten ein gutes Exempel / und seine Untertanen folgten ihm nach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.726399898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9175,"date":1663,"orig":"Und durch dieſes einige Mittel blieb damals Nimve mit ihren groſſen Mauren/ ihren koͤſtlichen Pallaͤſten/ ihren trefflichen mobilien und Reichthumben ſtehen wie es ſtund.","norm":"Und durch dieses einige Mittel blieb damals Nimve mit ihren großen Mauren / ihren köstlichen Palästen / ihren trefflichen Mobilien und Reichtümer stehen wie es stand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.173099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9176,"date":1663,"orig":"Und der Koͤnig ſelbſt/ ſeine Reichs und andere Raͤthe/ ſeine vornehme Kriegs-Officirer/ ſeine Factor/ Caſſierer und alle groſſe Kauffleute/ welche ihm hiebevor in Krieg- uñ Friedenszeitẽ/ ſo groſſen Boꝛſchuß hatten gethan/ haͤtten die Stadt Niniven mit aller ihren Statiſterey/ mit aller ihrer Artillerey/ mit allem ihrem Volck nicht conſerviren koͤnnen/ wann ſie deß Propheten Jonaͤ Rath nicht in acht genommen haͤtten.","norm":"Und der König selbst / seine Reichs und andere Räte / seine vornehme Kriegsoffiziere / seine Faktor / Kassierer und alle große Kaufleute / welche ihm hiervor in Krieg- und Friedenszeiten / so großen Borschuss hatten getan / hätten die Stadt Niniven mit aller ihren Statisterie / mit aller ihrer Artillerei / mit allem ihrem Volk nicht konservieren können / wann sie des Propheten Jonä Rat nicht in Acht genommen hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.62939977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9177,"date":1663,"orig":"Und fuͤrwar in dieſem angezuͤndeten Kriegsfeur wil keine Machiavelliſche Statiſterye/ keine Pralerey der Cavallierer helffen/ ſondern das einige Mittel/ welches Jonas den Ninivitern gezeigt hat/ das muß helffen/ und die Bußthraͤnen der Unterthanen muͤſſen dieſes Feuer loͤſchen/ oder der Uberwundene wird zu grund gehen/ und der Uberwinder wird von ſeinem Sieg ſchlechten Vortheil haben.","norm":"Und fürwahr in diesem angezündeten Kriegsfeuer will keine Machiavellische Statisterie / keine Prahlerei der Cavallierer helfen / sondern das einige Mittel / welches Jonas den Ninivitern gezeigt hat / das muss helfen / und die Bußthränen der Untertanen müssen dieses Feuer löschen / oder der Überwundene wird zu Grund gehen / und der Überwinder wird von seinem Sieg schlechten Vorteil haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.278600215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9178,"date":1663,"orig":"Gehab dich wol.","norm":"Gehabe dich wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.460499763488769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9179,"date":1663,"orig":"Von dem Lobe und Wuͤrde deß Woͤrtlein Nichts.","norm":"Von dem Lobe und Würde des Wortlein nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.464700222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9180,"date":1663,"orig":"GLeichwie goͤnſtige liebe Zuhoͤrer mir nichts liebers iſt/ als eure hertzliche Zuneigung die ihr zu mir traget/ alſo ſolle mir nichts hoͤhers noch mehrers angelegen ſeyn/ als euer tragendes Verlangen und Wunſch mit meinem Fleiß zu erfuͤllen/ es wird aber dieſes nicht genug ſeyn/ ſondern werdet bey dieſer inſtehenden Neuen Jahrszeit auch ein Neu Jahr Geſchencke von mir erwarten wollen/ dieweil ihr aber bißhero zimlich nachlaͤſſig im ſtudiren geweſen/ alſo ſollet ihr haben Nichts.","norm":"Gleichwie günstige liebe Zuhörer mir nichts Lieberes ist / als eure herzliche Zuneigung die ihr zu mir traget / also solle mir nichts Höheres noch mehreres angelegen sein / als euer tragendes Verlangen und Wunsch mit meinem Fleiß zu erfüllen / es wird aber dieses nicht genug sein / sondern werdet bei dieser einstehenden neuen Jahrszeit auch ein Neujahr Geschenke von mir erwarten wollen / dieweil ihr aber bisher ziemlich nachlässig im Studieren gewesen / also sollet ihr haben nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.113399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9181,"date":1663,"orig":"Als dem großmaͤchtigen Dario, Koͤnige in Perſien von allen ſeinen Unterthanen Geſchencke zugetragen ward/ brachte unter andern ein armer Mann einen Hut voll Waſſers/ welches der Koͤnig nicht verachtet/ ſondern hochgehalten hat; wann ich mich zu euch recht verſehe/ und eurer Liebe mich verſichere/ werdet ihr auch in gleichem nicht verachten mein Nichts: Sondern werdet vielmehr betrachten was das vor einen herrlichen Nutzen durch das gantze menſchliche Leben hindurch habe/ und was vor eine Fuͤrtreffligkeit.","norm":"Als dem großmächtigen Dario, Könige in Persien von allen seinen Untertanen Geschenke zugetragen wurde / brachte unter anderen ein armer Mann einen Hut voll Wassers / welches der König nicht verachtet / sondern hochgehalten hat; wann ich mich zu euch recht versehe / und eurer Liebe mich versichere / werdet ihr auch in gleichem nicht verachten mein Nichts: Sondern werdet vielmehr betrachten was das vor einen herrlichen Nutzen durch das ganze menschliche Leben hindurch habe / und was vor eine Fürtrefflichkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.311699867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9182,"date":1663,"orig":"Es iſt viel daran gelegen/ wo und an welchem Orte einer gezeuget und geboren/ ſo gar daß ein vornehmer Rechtsgelehrter darfuͤr gehalten hat/ man haͤtte auß deß Menſchen Vaterlande/ wann dieſes beruͤchtiget oder nicht/ abezunehmen und zu ſchlieſſen/ ob einer unter die Folter zu legen ſeye oder nicht?","norm":"Es ist viel daran gelegen / wo und an welchem Orte einer gezeugt und geboren / so gar dass ein vornehmer Rechtsgelehrter dafür gehalten hat / man hätte aus des Menschen Vaterlande / wann dieses berüchtigt oder nicht / abzunehmen und zu schließen / ob einer unter die Folter zu legen sei oder nicht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.10200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9183,"date":1663,"orig":"Nicht weniger iſt angelegen/ von welchen Eltern jemanden geboren; ob er von einem Agamemnone und tapffern Helden/ oder von Therſite einem ſchlechten und geringen Manne gezeuget und geboren?","norm":"Nicht weniger ist angelegen / von welchen Eltern jemanden geboren; ob er von einem Agamemnone und tapferen Helden / oder von Thersite einem schlechten und geringen Manne gezeugt und geboren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.799499988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9184,"date":1663,"orig":"Dann die Tugend von den Eltern in die Kinder/ auch von Pferden und Loͤwen in die Jungen gepflantzet und eingetrucket wird.","norm":"Dann die Tugend von den Eltern in die Kinder / auch von Pferden und Löwen in die Jungen gepflanzt und eingedruckt wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.344399929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9185,"date":1663,"orig":"Gleichwie nun auß Tapffern/ tapffere/ auß Frommen/ fromme entſprieſſen/ alſo entſpringet und enſprieſſet ſich Nichts auß Nichts.","norm":"Gleichwie nun aus Tapferen / tapfere / aus Frommen / fromme entsprießen / also entspringet und entsprießet sich Nichts aus Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.051000118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9186,"date":1663,"orig":"Es pflegen die Oratores und Redener in ihren Diſcurſen, dardurch ſie den Zuhoͤrer zu bewegen ſich befleiſſigen/ nicht das geringſte fundament und Schlußrede herzu nehmen von der antiquitet und eines Dinges Alterthumb.","norm":"Es pflegen die Oratores und Redner in ihren Diskursen, dadurch sie den Zuhörer zu bewegen sich befleißigen / nicht das geringste Fundament und Schlussrede herzu nehmen von der Antiquität und eines Dinges Altertum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.61460018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9187,"date":1663,"orig":"Jch zwar habe je und allzeit dafuͤr gehalten/ daß das Alterthum eines Dinges/ ſolches weder boͤß noch gut mache.","norm":"Ich zwar habe je und allzeit dafür gehalten / dass das Altertum eines Dinges / solches weder böse noch gut mache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.47160005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9188,"date":1663,"orig":"Dañ wann alles/ was nur alt/ gut were/ ſo were der Teuffel auch gut.","norm":"Dann wann alles / was nur alt / gut wäre / so wäre der Teufel auch gut.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.892399787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9189,"date":1663,"orig":"Wañ alles was alt boͤß/ were auch Gott ſelbſt boͤß/ der doch den Namen hat vom Guten/ und iſt kein boͤſes an ihm.","norm":"Wann alles was alt böse / wäre auch Gott selbst böse / der doch den Namen hat vom Guten / und ist kein böses an ihm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.461400032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9190,"date":1663,"orig":"Wann ihr dann liebe Zuhoͤrer etwas hoͤren woͤllet von dem Alterthumb deß Nichtes/ ſo wiſſet/ daß vorder Erſchaffung der Welt geweſen iſt Nichts/ und daß die gantze Welt erſchaffen worden ſeye auß Nichts.","norm":"Wann ihr dann liebe Zuhörer etwas hören wollt von dem Altertum des Nichts / so wisset / dass vorder Erschaffung der Welt gewesen ist nichts / und dass die ganze Welt erschaffen worden sei aus Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.920000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9191,"date":1663,"orig":"Neulich beſahe ich deß Rechtsgelehrten Jacob Catztens nachdenckliche und herrliche Sinnbilder/ unter andern erſahe ich einen Affen/ der ſeine Jungen hefftig truͤckete und kuͤſſete/ daß ihme auch das Maul von dem vielen kuͤſſen und lecken/ Blutroth; darunter waren dieſe Worte geſchrieben: Nunq. deformis amica; das was man liebet/ iſt allezeit ſchoͤn; deme dann iſt alſo/ daß jedweden das/ was ſeine und von ihme deu Urſprung hat/ das ſchoͤneſte und beſte zu ſeyn duͤncket.","norm":"Neulich besah ich des Rechtsgelehrten Jacob Catztens nachdenkliche und herrliche Sinnbilder / unter anderen ersah ich einen Affen / der seine Jungen heftig drückte und küsste / dass ihm auch das Maul von dem vielen küssen und lecken / Blutrot; darunter waren diese Worte geschrieben: Nunq . deformis amica; das was man liebet / ist allezeit schön; dem dann ist also / dass jedweden das / was seine und von ihm den Ursprung hat / das schönste und beste zu sein dünket.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.340199947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9192,"date":1663,"orig":"Der Corydon doch bildet ihme ein/ ſeiner Galata ſeye ſchoͤner Nichts.","norm":"Der Corydon doch bildet ihm ein / seiner Galata sei schöner nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.847599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9193,"date":1663,"orig":"Es ſey wie ihm woͤlle:","norm":"Es sei wie ihm wolle:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5472002029418945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9194,"date":1663,"orig":"ſo ſehen wir daß Eltern die Kinder/ die da bocklicht/ ſchaͤl/ kroͤpficht/ oder ſonſt gebrechlich viel beſſer und reicher außſteuren/ nur damit ſie Freyers dran bringen/ die haben und beſitzen Nichts. Fuͤrwar; in allen Wiſſenſchafften/ Kuͤnſten und erbarn Sitten iſt vollkommẽ Nichts.","norm":"so sehen wir dass Eltern die Kinder / die da bucklig / schäl / kröpfig / oder sonst gebrechlich viel besser und reicher aussteuern / nur damit sie Freiers dran bringen / die haben und besitzen nichts . Fürwahr; in allen Wissenschaften / Künsten und ehrbaren Sitten ist vollkommen nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.633600234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9195,"date":1663,"orig":"Joſeph Scaliger iſt ſo gelehrt und geſchickt geweſen/ daß er in allen Sprachen/ als mit Juͤden/ mit Arabern/ mit Syrern/ mit Jndianern/ Chaldeern/ Moren/ Griechen/ Lateinern/ Frantzoſen/ Engellaͤndern/ Spaniern/ Niderlaͤndern reden koͤnnen/ hat dieſes zu ſonderlichem ſeinem Denckſpruch gefuͤhret.","norm":"Joseph Scaliger ist so gelehrt und geschickt gewesen / dass er in allen Sprachen / als mit Juden / mit Arabern / mit Syrern / mit Indianern / Chaldäern / Mohren / Griechen / Lateinern / Franzosen / Engländern / Spaniern / Niederländern reden können / hat dieses zu sonderlichem seinem Denkspruch geführt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.944799900054931} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9196,"date":1663,"orig":"Quantum eſt quod ignoramus?","norm":"Quantum est quod ignoramus?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.427000045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9197,"date":1663,"orig":"Wie viel mit mehrerm Fug und Recht moͤchte dieſes ſagen Herr Lips/ der da gelernet hat Nichts.","norm":"Wie viel mit mehrerem Fug und Recht möchte dieses sagen Herr Lips / der da gelernt hat nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.291100025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9198,"date":1663,"orig":"Wilnelm Salluſtius Bartaſius, von Geburt ein Frantzoß/ ein von loͤblichen Kriegsthaten und Poeſi tapfferer Mann hatte in einem Buch Hebdoma genant/ die Erſchaffung der Welt beſchrieben; als Ronſard ein vortrefflicher Poet gefragt wurde/ was er von ſolchem Buch hielte? antwortete Ronſard; Er Bartaſius hat in einer Woche/ verſtehe ſein Buch/ mehr gearbeitet und verrichtet/ als ich die gantze Zeit meines Lebens/ zoge alſo dieſem Buch fuͤr Nichts.","norm":"Wilnelm Sallustius Bartasius, von Geburt ein Franzose / ein von löblichen Kriegstaten und Poesi tapferer Mann hatte in einem Buch Hebdoma genannt / die Erschaffung der Welt beschrieben; als Ronsard ein vortrefflicher Poet gefragt wurde / was er von solchem Buch hielte? antwortete Ronsard; er Bartasius hat in einer Woche / verstehe sein Buch / mehr gearbeitet und verrichtet / als ich die ganze Zeit meines Lebens / zog also diesem Buch für Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.19379997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9199,"date":1663,"orig":"Nichts iſt ſo beredt/ ſo da allen alles und zu jeden Zeiten beliebet machen und uͤberreden koͤnte.","norm":"Nichts ist so beredt / so da allen alles und zu jeden Zeiten beliebet machen und überreden könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.324299812316894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9200,"date":1663,"orig":"Es wurden einsmals zu Urbano dem Fuͤnfften dieſes Namens/ der damals kranck darnider und im Bette lage zween Botſchaffter von Avenion geſendet/ ward ihnen angeſaget/ ſie ſolten ſehen/ daß ſie ihre obhabende Geſchaͤfftsverrichtunge auff das allerkuͤrtzeſt vorbrechten.","norm":"Es wurden einsmals zu Urbano dem Fünften dieses Namens / der damals krank danieder und im Bette Lage zweien Botschafter von Avenion gesendet / wurde ihnen angesagt / sie sollten sehen / dass sie ihre habende Geschäftsverrichtung auf das kürzest vorbrechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.415500164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9201,"date":1663,"orig":"Der eine aber als der deß Pabſts krancken Zuſtand wenig achtete noch betrachtete/ machte mit ſeiner uͤberauß langen Rede ſelben zimlich matt und verdroſſen:","norm":"Der eine aber als der des Papsts Kranken Zustand wenig achtete noch betrachtete / machte mit seiner überaus langen Rede selben ziemlich matt und verdrossen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.987599849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9202,"date":1663,"orig":"Der ander aber/ als der deß uͤberauß ſehr heiligen Vaters ſehr verdrießliches Anhoͤren wol vermercket/ haͤngete dieſe/ als der ander zu reden auffhoͤrete/ wenige und kurtze Wort an: Allerheiligſter Vater/ wir haben auch noch dieſes in Befehl/ daß wann Jhr uns und gethanem unſerm Anbringen nicht bald ein Genuͤge leiſten werdet/ daß mein Collega alſobald ſeine gethane Rede noch einmal von vorne und neuem anfahen und widerholen ſolle/ und ſolle es noch viel laͤnger als zuvor machen.","norm":"Der ander aber / als der des überaus sehr heiligen Vaters sehr verdrießliches Anhören wohl vermerket / hängte diese / als der ander zu reden aufhörte / wenige und kurze Wort an: Allerheiligster Vater / wir haben auch noch dieses in Befehl / dass wann Ihr uns und getanem unserem Anbringen nicht bald ein Genüge leisten werdet / dass mein Collega alsobald seine getane Rede noch einmal von vorne und neuem anfangen und wiederholen solle / und solle es noch viel länger als zuvor machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.611400127410889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9203,"date":1663,"orig":"Hierauff hat der Pabſt ihnen lieber willfahren wollen/ nur darumb/ daß ſie ſagten Nichts.","norm":"Hierauf hat der Papst ihnen lieber willfahren wollen / nur darum / dass sie sagten nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.473899841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9204,"date":1663,"orig":"Es hatte ein Ritter auß Arragonia bey dem Spaniſchen Hofe Geſchaͤffte zu verrichten/ als er aber von Schreibern und Raͤthen deß Koͤnigs lange umbgetrieben/ hat er dem Koͤnige einen Fußfall gethan/ und deme ſeine Sache ſelbſt vorgetragẽ.","norm":"Es hatte ein Ritter aus Arragonia bei dem spanischen Hofe Geschäfte zu verrichten / als er aber von Schreibern und Räten des Königs lange umgetrieben / hat er dem Könige einen Fußfall getan / und dem seine Sache selbst vorgetragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8846001625061035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9205,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig nickte das Haupt/ und ſagte du ſolſt haben Nichts; da ſtund er froͤlich von der Erden auff und ſagte dem Koͤnige unterthaͤnigſten Danck:","norm":"Der König nickte das Haupt / und sagte du sollst haben nichts; da stand er fröhlich von der Erden auf und sagte dem Könige untertänigsten Dank:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.481800079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9206,"date":1663,"orig":"Hoͤre aber ſagt der Koͤnig/ du ſolſt haben Nichts?","norm":"Höre aber sagt der König / du sollst haben nichts?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.426400184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9207,"date":1663,"orig":"Ja/ ſagt der Ritter/ allergnaͤdigſter Koͤnig/ darumb ſage ich unterthaͤnigſten Danck/ dann mit dieſem einigen Wort/ hat E. Majeſtaͤt ſechshundert Luͤgen ihrer Hofraͤthe widerleget/ die eine auß der andern gleichſam geſogen.","norm":"Ja / sagt der Ritter / allergnädigster König / darum sage ich untertänigsten Dank / dann mit diesem einigen Wort / hat E. Majestät sechshundert Lügen ihrer Hofräte widerleget / die eine aus der anderen gleichsam gesogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.573999881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9208,"date":1663,"orig":"Haͤtte ich dieſes Anfangs/ als ich anhero nacher Hof kommen/ gehoͤret/ haͤtte ich nicht alleine groſſe Zeit vieler Monate/ ſondern auch ſo viel tauſend Cronen erſparet gehabt.","norm":"Hätte ich dieses Anfangs / als ich anher nachher Hof kommen / gehöret / hätte ich nicht alleine große Zeit vieler Monate / sondern auch so viel tausend Kronen ersparet gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.217599868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9209,"date":1663,"orig":"Es moͤgen andere reden und ruͤhmen der Roͤmer und Griechen Tapfferkeit.","norm":"Es mögen andere reden und rühmen der Römer und Griechen Tapferkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.913300037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9210,"date":1663,"orig":"Was iſt wol edler als ſo viel tapffere Helden/ die jetzo unſere Zeit geſehen hat?","norm":"Was ist wohl edler als so viel tapfere Helden / die jetzt unsere Zeit gesehen hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.226600170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9211,"date":1663,"orig":"Nichts.","norm":"Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":1.797299981117248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9212,"date":1663,"orig":"Wo Nichts iſt/ da hat der Kaͤyſer und der Biſchof ſein Recht verloren.","norm":"Wo nichts ist / da hat der Kaiser und der Bischof sein Recht verloren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.171599864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9213,"date":1663,"orig":"Gaſto Foxius war ein ſolcher tapfferer Held/ der da eher ein General als ein gemeiner Soldat; eher ein Siegsherr/ als Befehlhaber.","norm":"Gasto Foxius war ein solcher tapferer Held / der da eher ein General als ein gemeiner Soldat; eher ein Siegsherr / als Befehlhabe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9222002029418945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9214,"date":1663,"orig":"Was hat er endlich auß der bey Ravenna gehaltener Schlacht/ nach ſolcher ſeiner Mannhafftigkeit darvon getragen?","norm":"Was hat er endlich aus der bei Ravenna gehaltener Schlacht / nach solcher seiner Mannhaftigkeit davon getragen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.513899803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9215,"date":1663,"orig":"Nichts.","norm":"Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":1.797299981117248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9216,"date":1663,"orig":"Von dem Bruͤllenreiſſer Luciano wird fabuliret, daß deß Philoſophi Pythagoræ Seele durch allerhand Leiber Maͤnner und Weiber/ vierfuͤſſigten und zweyfuͤſſigter Thiere gewandert und gewallet habe; endlich bekennet er/ er habe nie beſſer gelebet/ als da er ein Froſch geweſen/ und beſſer als da er Koͤnig.","norm":"Von dem Brillenreisser Luciano wird fabulieret, dass des Philosophie Pythagorae Seele durch allerhand Leiber Männer und Weiber / vierfüßigen und zweifüssiger Tiere gewandert und gewallt habe; endlich bekennet er / er habe nie besser gelebt / als da er ein Frosch gewesen / und besser als da er König.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9731998443603525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9217,"date":1663,"orig":"Und das gewiß nicht ohne ſonderliche Urſach; dann der Froſch als der im Waſſer lebet/ wann er den Durſt geſtillet/ trincket er Nichts.","norm":"Und das gewiss nicht ohne sonderliche Ursache; dann der Frosch als der im Wasser lebet / wann er den Durst gestillt / trinket er nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.922299861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9218,"date":1663,"orig":"Dieſe herrliche Freyheit aber kan uñ mag dem vernuͤnfftigen Menſchen/ abſonderlich aber dem Teutſchen nicht widerfahren.","norm":"Diese herrliche Freiheit aber kann und mag dem vernünftigen Menschen / absonderlich aber dem Deutschen nicht widerfahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.50570011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9219,"date":1663,"orig":"Es iſt ein koͤſtliches/ aber gar ein ſeltzames Wilpret umb einen getreuen Freund; Einem treuen Freund aber was iſt getreuer?","norm":"Es ist ein köstliches / aber gar ein seltsames Wilpret um einen getreuen Freund; einem treuen Freund aber was ist getreuer?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.228499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9220,"date":1663,"orig":"Nichts.","norm":"Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":1.797299981117248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9221,"date":1663,"orig":"Es zoge einsmals ein armer Menſch/ der das Brodt bettelte einen Hund auf/ und nennet ihn Vulgus, das iſt/ Hans Omnis, oder Hans hinter der Mauren.","norm":"Es zog einsmals ein armer Mensch / der das Brot bettelte einen Hund auf / und nennt ihn Vulgus, das ist / Hans Omnis, oder Hans hinter der Mauren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.68179988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9222,"date":1663,"orig":"Als er darumb gefraget ward/ antwortete; Vulgus amicitias utilitate probat, das iſt; Der gẽmeine Poͤbel/ der achtet und haͤlt Freundſchafft umb Nutz und Genieſſes willen.","norm":"Als er darum gefragt wurde / antwortete; Vulgus amicitias utilitate probat, das ist; der gemeine Pöbel / der achtet und hält Freundschaft um Nutz und Genieße Willen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.470900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9223,"date":1663,"orig":"Wann ich den Hund ſpeiſe/ folget er mir; wann mich aber hungert/ begleitet mich auſſer meinem Muͤller Floͤhen/ Nichts.","norm":"Wann ich den Hund speise / folget er mir; wann mich aber hungert / begleitet mich außer meinem Müller Flöhen / Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.928100109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9224,"date":1663,"orig":"Zu dieſer Zeit verendern die Knechte zwar ihre Herren/ aber nicht ihren Stand.","norm":"Zu dieser Zeit verändern die Knechte zwar ihre Herren / aber nicht ihren Stand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.077799797058105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9225,"date":1663,"orig":"Euclio das iſt Hans nimmer ſatt/ der wil haben Dienſtbotten/ die da haben Hirſchfuͤſſe/ Eſelsohren/ Haͤnde ohne Pech/ und ein verſchloſſen Maul/ ſollen aber eſſen und ſchlucken Nichts.","norm":"Euclio das ist Hans nimmersatt / der will haben Dienstbotten / die da haben Hirschfüsse / Eselsohren / Hände ohne Pech / und ein verschlossen Maul / sollen aber essen und schlucken nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.913099765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9226,"date":1663,"orig":"Dionyſius Koͤnig in Sicilien/ zog dem Abgott Jupiter ſeinen von Gold gemachten Mantel abe/ und legte dem ein wollenen an; dann ſagt er/ im Sommer iſt das Gold zu ſchwer/ im Winter aber zu kalt/ zu beyden Zeiten aber iſt gerecht/ entweder der wollene oder Nichts.","norm":"Dionysius König in Sizilien / zog dem Abgott Jupiter seinen von Gold gemachten Mantel ab / und legte dem ein wollenen an; dann sagt er / im Sommer ist das Gold zu schwer / im Winter aber zu kalt / zu beiden Zeiten aber ist gerecht / entweder der wollene oder nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.294600009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9227,"date":1663,"orig":"Der Großmaͤchtige Xerxes iſt mit ſeinem ſehr groſſen Kriegsheer von Pythio Lydo mit einem herrlichen und ſtattlichen Mahl tractiret worden; und als er den bate wolte doch ſeinen juͤngern Sohne deß Heerzugs befreyen/ da lieſſe er ſolchen zerſtuͤcket auffhencken/ und den Vater zwiſchen durchgehen.","norm":"Der Großmächtige Xerxes ist mit seinem sehr großen Kriegsheer von Pythia Lido mit einem herrlichen und stattlichen Mahl traktiert worden; und als er den bat wollte doch seinen jüngern Sohne des Heerzugs befreien / da ließe er solchen zerstücket aufhenken / und den Vater zwischen durchgehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.359499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9228,"date":1663,"orig":"Hat darmit als kurtzen Begriff gezeiget/ wie undanckbare Menſchẽ nach erdachteter Liſt der Beleidigung vor empfangene Wolthaten ſollen vergelten Nichts.","norm":"Hat damit als kurzen Begriff gezeigt / wie undankbare Menschen nach erdachtet List der Beleidigung vor empfangene Wohltaten sollen vergelten nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.199299812316894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9229,"date":1663,"orig":"Carolus der V. ward erinnert/ den Teutſchen Geſetz und Ordnung deß Vollſauffens halben zu machen und vorzuſchreiben/ antwortete/ es wuͤrde eben ſo viel fruchten und nutzen/ als wann er den Spaniern gebieten wolte/ daß ſie ſtehlen Nichts.","norm":"Carolus der V. wurde erinnert / den Deutschen Gesetz und Ordnung des Vollsaufens halben zu machen und vorzuschreiben / antwortete / es würde ebenso viel fruchten und nutzen / als wann er den Spaniern gebieten wollte / dass sie stehlen nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.638899803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9230,"date":1663,"orig":"Churfuͤrſt Friderich von Sachſen ließ zu Coͤllen bey Kroͤnung Kaͤyſer Carls den Eraſmum Roterodamum zu ſich beruffen/ und ſagte zu ihme; Was hat doch mein armer Moͤnch D. Martin Luther geſuͤndiget? dann ich ſehe daß ihme alle auffſetzig und gehaͤſſig ſeynd?","norm":"Kurfürst Friderich von Sachsen ließ zu Zöllen bei Krönung Kaiser Karls den Erasmum Roterodamum zu sich berufen / und sagte zu ihm; was hat doch mein armer Mönch D. Martin Luther gesündigt? dann ich sehe dass ihm alle auffsetzig und gehässig sind?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9106998443603525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9231,"date":1663,"orig":"Antwortete Eraſmus; Er hat zwey ſchreckliche groſſe Suͤnden gethan.","norm":"Antwortete Erasmus; er hat zwei schreckliche große Sünden getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.944200038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9232,"date":1663,"orig":"Er hat dem Vater Pabſt die Krone; und den Moͤnchen den Bauch genommen:","norm":"Er hat dem Vater Papst die Krone; und den Mönchen den Bauch genommen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.933899879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9233,"date":1663,"orig":"die werden nun an vielen Orten haben Nichts.","norm":"die werden nun an vielen Orten haben nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.751100063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9234,"date":1663,"orig":"Neulicher Zeit begegnete den Kauffleuten auff der offenbaren See ein mit dem Teuffel beladenes Schiff/ die Kauffleute erſchracken fuͤr ſolchem ohngewoͤhnlichen Kauffartirer/ und fragten.","norm":"Neulicher Zeit begegnete den Kaufleuten auf der offenbaren See ein mit dem Teufel beladenes Schiff / die Kaufleute erschraken für solchem ungewöhnlichen Kauffartirer / und fragten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.402400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9235,"date":1663,"orig":"Wo er hin wolte? der Teuffel ſprach/ ich fahre nacher Holland/ und zwar nacher Dortrecht; dann ſagt er weiter/ ich habe als ein bruͤllender Loͤwe den gantzen Erdkreiß umbfahren/ bin geweſt und habe mich finden laſſen bey Dieben/ Straſſenfegern/ Hurern/ Vollſauffern/ und bey allem dergleichen erbarn Geſindlein; endlich haben etliche/ die Buſſe gethan/ geſagt Der Teuffel hat mich verfuͤhret.","norm":"Wo er hin wollte? der Teufel sprach / ich fahre nachher Holland / und zwar nachher Dortrecht; dann sagt er weiter / ich habe als ein brüllender Löwe den ganzen Erdkreis umfahren / bin gewesen und habe mich finden lassen bei Dieben / Strassenfegern / Hurern / Vollsauffern / und bei allem dergleichen ehrbaren Gesindlein; endlich haben etliche / die Buße getan / gesagt der Teufel hat mich verführet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.03980016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9236,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht zu ſagen/ wie greulich ſie mich armen Hundsfutt verfolget und angefeindet/ wil derhalben zu den Herren von Dortrecht gehen/ allwo die Herren Geiſtlichen diſputiren, daß Gott ein Urheber der Suͤnden ſeye; wann dann die Menſchen die Suͤnde Gotte zuſchreiben und meſſen/ ſo werden ſie mir zuſchreiben Nichts.","norm":"Es ist nicht zu sagen / wie gräulich sie mich armen Hundsfott verfolget und angefeindet / will derethalben zu den Herren von Dortrecht gehen / wo die Herren Geistlichen disputieren, dass Gott ein Urheber der Sünden sei; wann dann die Menschen die Sünde Gotte zuschreiben und messen / so werden sie mir zuschreiben nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.205599784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9237,"date":1663,"orig":"Der heiligſte Vater zu Rom zerplaget und vexiret die arme Moͤnche ſehr ſchlecht/ hat darbey ſo viel Nachtdienerin/ ſo viel ihme beliebet/ und laͤſt den armen Bruͤdern Nichts.","norm":"Der heiligste Vater zu Rom plaget und vexieret die arme Mönche sehr schlecht / hat dabei so viel Nachtdienerin / so viel ihm beliebet / und lässt den armen Brüdern nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.638999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9238,"date":1663,"orig":"Wida hat das Schacht ſpiel gar artlich beſchrieben:","norm":"Wida hat das Schacht Spiel gar artlich beschrieben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.665800094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9239,"date":1663,"orig":"man haͤlt aber dafuͤr/ daß dieſes Spiel ſeye erfunden worden bey der Belaͤgerung der ſchoͤnen Stadt Troja/ nur damit die Griechiſchen Soldaten ſolten vermeynen ſie haͤtten gethan und verrichtet Nichts.","norm":"man hält aber dafür / dass dieses Spiel sei erfunden worden bei der Belagerung der schönen Stadt Troja / nur damit die griechischen Soldaten sollten vermeinen sie hätten getan und verrichtet nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.330599784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9240,"date":1663,"orig":"Democritus ward gefragt/ ob die Philoſophi auch gebackenes eſſen?","norm":"Democritus wurde gefragt / ob die Philosophie auch gebackenes essen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.831099987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9241,"date":1663,"orig":"was antwortete er/ meyneſtu daß die Bienen das Honig nur den Narren machen/ den andern aber Nichts.","norm":"was antwortete er / meinest dass die Bienen das Honig nur den Narren machen / den anderen aber Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.521699905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9242,"date":1663,"orig":"Hortenſius ſchaffete ihme eine uͤberauß koſtbare Bibliothec/ und iſt gleich einem hoͤckrichten/ der ſeinen Hocker oder Bockel/ die Laſt/ ſo er auff dem Ruͤcken traͤget/ nimmer ſiehet; dañ auch dieſer in allen ſeinen Buͤchern lieſet Nichts.","norm":"Hortensius schaffte ihm eine überaus kostbare Bibliothek / und ist gleich einem höckrigen / der seinen Hocker oder Buckel / die Last / so er auf dem Rücken trägt / nimmer sieht; dann auch dieser in allen seinen Büchern liest nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.422599792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9243,"date":1663,"orig":"Bey dem Buͤrgermeiſter Ambte deß Vatinii zu Rom war ein groſſes Wunderwerck; dann ſo lange er Buͤrgermeiſter/ war weder Sommer/ Fruͤling/ noch Herbſt/ fragt ſichs/ was Vatinius Zeit ſeines Burgermeiſter Ambts fuͤr Kirſchen außgeben? Antw.","norm":"Bei dem Bürgermeister Amte des Vatinii zu Rom war ein großes Wunderwerk; dann so lange er Bürgermeister / war weder Sommer / Frühling / noch Herbst / fragt sich es / was Vatinius Zeit seines Burgermeister Amts für Kirschen ausgeben? Antw.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.332600116729736} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9244,"date":1663,"orig":"Nichts.","norm":"Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":1.797299981117248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9245,"date":1663,"orig":"Audacem Fortuna juvat, wer waget/ der gewinnet/ die Speiſe fuͤllet den Vielfraß/ wann du wilſt ſeyn Nichts/ iß Nichts/ wage Nichts.","norm":"Audacem Fortuna juvat, wer waget / der gewinnet / die Speise füllt den Vielfraß / wann du willst sein Nichts / esse nichts / wage nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5177998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9246,"date":1663,"orig":"Der Reiche verſchaffet in ſeinem Teſtament ſeinen nechſten Freunden alle ſeine Guͤter/ koͤnte er dieſe mit ſich nehmẽ/ er verlieſſe ihnẽ Nichts.","norm":"Der Reiche verschaffet in seinem Testament seinen nächsten Freunden alle seine Güter / könnte er diese mit sich nehmen / er verließe ihnen Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.701900005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9247,"date":1663,"orig":"Pontius gibt ſeiner Galatæ Nichts/ ſagt wolle ihr alles geben nach ſeinem Todt.","norm":"Pontius gibt seiner Galatae nichts / sagt wolle ihr alles geben nach seinem Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.960400104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9248,"date":1663,"orig":"Warumb ſtirbeſtu dann nicht einmal ſpricht Galata; der bald gibt/ gibt zweymal; wer aber ſich lange bedenckt/ ob er geben wolle/ der gibt Nichts.","norm":"Warum stirbst dann nicht einmal spricht Galata; der bald gibt / gibt zweimal; wer aber sich lange bedenkt / ob er geben wolle / der gibt nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.145400047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9249,"date":1663,"orig":"Die zu der Ehe ſchreiten/ verkauffen offters ihre Freyheit umb eine geringe Außſteur/ offters heurathen ſie alte Witben/ damit ſie deſto ehender huſten lernen.","norm":"Die zu der Ehe schreiten / verkaufen öfters ihre Freiheit um eine geringe Aussteuer / öfters heiraten sie alte Wittiben / damit sie desto eher husten lernen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.319799900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9250,"date":1663,"orig":"Unterweilen werden ſie eiferſichtig/ und fuͤrchtẽ daß nicht etwan der Goͤtz Jupiter ein Schwan werde; offters ruͤhmen und pralen ſie von groſſen Aeckern und Guͤtern/ die doch die allzuwolſehende Natur in Ewigkeit nit geſehen hat.","norm":"Unterweilen werden sie eifersichtig / und fürchten dass nicht etwan der Götz Jupiter ein Schwan werde; öfters rühmen und prahlen sie von großen Äckern und Gütern / die doch die wohlsehende Natur in Ewigkeit nicht gesehen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.586999893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9251,"date":1663,"orig":"Wollet ihr dieſem allen entgehen/ ſo liebet Nichts.","norm":"Wollet ihr diesem allen entgehen / so liebet nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.843800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9252,"date":1663,"orig":"Phyllis ſchreyet und klaget den gantzẽ Tag/ es ſeye Nichts ſchwerer als der Eheſtand.","norm":"Phyllis schreiet und klaget den ganzen Tag / es sei nichts schwerer als der Ehestand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.568900108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9253,"date":1663,"orig":"Die gantze Nacht aber durch widerrufft ſie dieſes/ ſprechende/ es ſeye Nichts ſuͤſſer und anmutiger dann der Todt.","norm":"Die ganze Nacht aber durch widerruft sie dieses / sprechende / es sei nichts süßer und anmutiger dann der Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.648399829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9254,"date":1663,"orig":"Daß dein Eheſtand gluͤcklich und friedlich ſeye/ iſt vonnoͤthen/ daß das Weib erlange alles/ und erlange Nichts.","norm":"Dass dein Ehestand glücklich und friedlich sei / ist vonnöten / dass das Weib erlange alles / und erlange nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.731200218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9255,"date":1663,"orig":"Mich wundert offt/ warumb doch ein ehrlicher Mann/ manchmal umb Naͤſchigkeit willen deß Weibes ein Cornut, das iſt/ der traͤgt ein ſpitzigen Hut heiſſen muͤſſe/ dann gewißlich/ das was wir nicht ſelbſt verrichten vix ea noſtra puto, was vermag es der fromme Mañ/ wann er die Frau nicht meiſtern kan.","norm":"Mich wundert oft / warum doch ein ehrlicher Mann / manchmal um Näschigkeit Willen des Weibes ein Cornut, das ist / der trägt ein spitzigen Hut heißen müsse / dann gewisslich / das was wir nicht selbst verrichten vix ea nostra puto, was vermag es der fromme Mann / wann er die Frau nicht meistern kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.656499862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9256,"date":1663,"orig":"Warumb weiſet dann jederman mit Fingern auff ihn/ und zerreiſſet das Maul/ da er doch niemandẽ gethan hat Nichts.","norm":"Warum weiset dann jedermann mit Fingern auf ihn / und zerreißet das Maul / da er doch niemanden getan hat nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.337800025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9257,"date":1663,"orig":"Der Hirſch wechſelt und aͤndert ſein Geweih alle Jahr; der Gelliæ Mann aber alle Tage.","norm":"Der Hirsch wechselt und ändert sein Geweih alle Jahr; der Gelliae Mann aber alle Tage.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.451700210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9258,"date":1663,"orig":"Fraget ihr mich was gedultiger als dieſer Mann?","norm":"Fraget ihr mich was geduldiger als dieser Mann?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7307000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9259,"date":1663,"orig":"Nichts.","norm":"Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":1.797299981117248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9260,"date":1663,"orig":"Dem Pfaffen muß man beichten die Suͤnde/ dem Juriſten muß man erzehlen der Sachen rechten Verlauff; dem Medico die Kranckheit.","norm":"Dem Pfaffen muss man beichten die Sünde / dem Juristen muss man erzählen der Sachen rechten Verlauf; dem Medico die Krankheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.615099906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9261,"date":1663,"orig":"Wollet ihr retten eure Seele/ euer Haab und Nahrung/ euren Leib uñ Geſundheit/ ſo verſchweiget denen Nichts.","norm":"Wollet ihr retten eure Seele / euer Hab und Nahrung / euren Leib und Gesundheit / so verschweiget denen Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.491099834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9262,"date":1663,"orig":"Corydon ſaget und offenbaret/ was er ſchweigen ſolte/ ſeinem Freunde/ den bittet er nachmals vor uñ nach Gott/ daß er das/ was er von ihme gehoͤrt wol verſchweigen wolte.","norm":"Corydon sagt und offenbaret / was er schweigen sollte / seinem Freunde / den bittet er nachmals vor und nach Gott / dass er das / was er von ihm gehört wohl verschweigen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.130799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9263,"date":1663,"orig":"Wilſtu guter Corydon/ daß ein ander ſchweige/ ſo ſchweige/ ſo ſchweige erſt ſelbſt/ und rede Nichts.","norm":"Willst du guter Corydon / dass ein ander schweige / so schweige / so schweige erst selbst / und rede nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.743100166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9264,"date":1663,"orig":"Der Zeitungtraͤger lauffet den gantzẽ Tag die Stadt umb/ fraget menniglich/ was guts neues? in dem er allen glaubet/ machet er daß ihme geglaubet wird Nichts.","norm":"Der Zeitungträger lauft den ganzen Tag die Stadt um / fraget menniglich / was Gutes neues? in dem er allen glaubet / macht er dass ihm geglaubt wird nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.325699806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9265,"date":1663,"orig":"Der Welt weiſe deſperiret und trauet kluͤglich nicht/ hoffet doch tapffer alles/ und ſiehet ſich in allem wol vor/ und alſo fuͤrchtet er endlichẽ Nichts.","norm":"Der Welt weise desperiret und trauet klüglich nicht / hoffet doch tapfer alles / und sieht sich in allem wohl vor / und also fürchtet er endlichen Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.928899765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9266,"date":1663,"orig":"Wann ihr klug und verſtaͤndig ſeyd/ ſo thut alles behutſam und bald/ verwegen und furchtſam aber/ zu fruͤe und zu ſpat Nichts.","norm":"Wann ihr klug und verständig seid / so tut alles behutsam und bald / verwegen und furchtsam aber / zu frühe und zu spät nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.532899856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9267,"date":1663,"orig":"Fraget ihr/ was ihr ohne Gottes Huͤlffe und Segen außrichten koͤnnet?","norm":"Fraget ihr / was ihr ohne Gottes Hilfe und Segen ausrichten könnet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.425600051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9268,"date":1663,"orig":"Nichts.","norm":"Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":1.797299981117248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9269,"date":1663,"orig":"Unter den Chriſten verdammet etliche die Lehr/ etliche das Leben.","norm":"Unter den Christen verdammet etliche die Lehre / etliche das Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.019499778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9270,"date":1663,"orig":"Es ſind ihrer viel/ die ihre Religion biß zu dem Scheiterhauffen vertheidigen excluſive, wann das Feuer nur nicht heiß were.","norm":"Es sind ihrer viel / die ihre Religion bis zu dem Scheiterhaufen verteidigen exclusive, wann das Feuer nur nicht heiß wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.917600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9271,"date":1663,"orig":"Zu verwundern iſt es/ daß die rechte reine Religion die wahre Gottesfurcht zwar lehret/ erhaͤlt aber damit gemeiniglich Nichts.","norm":"Zu verwundern ist es / dass die rechte reine Religion die wahre Gottesfurcht zwar lehrt / erhält aber damit gemeiniglich nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.375800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9272,"date":1663,"orig":"Man findet Leute die allezeit luſtig nunq. traurig/ im̃er wol bezechet/ ſchwermicht: wann aber ein boͤſes Stuͤndlein kombt/ lauffen ſie zu den Betbuͤchern/ die offters von zimlichem Staube uͤberzogen/ ſimuliren groſſe Andacht/ ſeufftzen und ſuchen die Gebete/ die ſich wol raͤumen auff das vorgefallene Creutz/ zehlen die Blaͤtter/ ſind ſie aber zu lang/ ſuchen ſie die ſo fein kurtz/ oder legẽ das Buch gar hin; dieſe weil Mund und Hertz nicht uͤberein ſtim̃en/ ſind ſie auch wuͤrdig/ daß ſie von Gott empfangen Nichts.","norm":"Man findet Leute die allezeit lustig nunq . traurig / immer wohl bezechet / schwermicht: wann aber ein böses Stündlein kommt / laufen sie zu den Betbüchern / die öfters von ziemlichem Staube überzogen / simulieren große Andacht / seufzen und suchen die Gebete / die sich wohl räumen auf das vorgefallene Kreuz / zählen die Blätter / sind sie aber zu lang / suchen sie die so fein kurz / oder legen das Buch gar hin; diese weil Mund und Herz nicht überein stimmen / sind sie auch würdig / dass sie von Gott empfangen nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.665800094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9273,"date":1663,"orig":"Wann ſo offt man uͤbels thue/ die Augen außgegraben wuͤrden/ wuͤrde in gar kurtzem die gantze Welt ſehen Nichts.","norm":"Wann so oft man Übels tue / die Augen ausgegraben würden / würde in gar kurzem die ganze Welt sehen nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.742700099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9274,"date":1663,"orig":"An dem letzten Gerichte werden viel reiche ſagen/ daß ſie ihr Gold uñ Silber als ein Anreitzung alles uͤbeln zu deß Lauteniſtens und Muſicantens Fuͤſſe gelegt; dem Armẽ aber und Duͤrfftigen haͤtten ſie geben Nichts.","norm":"An dem letzten Gerichte werden viel reiche sagen / dass sie ihr Gold und Silber als ein Anreizung alles üblen zu des Lautenistens und Musikanten Füße gelegt; dem Armen aber und dürftigen hätten sie geben nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.204500198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9275,"date":1663,"orig":"Schultheiſen/ Keller und Ambtleute pflegen ihren Patronẽ und Cammerraͤthen gemeiniglich gut Federvieh/ Huͤner/ Gaͤnſe/ ꝛc. zuſchicken/ den armen aber Nichts; O ihr Thoren/ wann ihr wollet Gaben und Geſchenck ſchicken/ gebt den Armen Speiſen; euern Patronen aber den Hunger oder Nichts Die Duͤnge iſt ein Dreck/ den- noch nicht unnuͤtzlich/ dann ohne den hat der Zackermann Nichts.","norm":"Schultheißen / Keller und Amtleute pflegen ihren Patronen und Kammerräten gemeiniglich gut Federvieh / Hühner / Gänse / etc. zuschicken / den armen aber Nichts; O ihr Toren / wann ihr wollet Gaben und Geschenk schicken / gebt den Armen Speisen; euren Patronen aber den Hunger oder nichts Die Dünge ist ein Dreck / den- noch nicht unnützlich / dann ohne den hat der Zackermann nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.803999900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9276,"date":1663,"orig":"Die Rechtsgelehrten tractiren uñ ziehen den proceß ſo lange umb/ als ſolte er kein Ende haben/ verlieret der Client, fordern ſie dannoch die Beſoldung/ nur weil ſie etwan einmal daruͤber roth worden.","norm":"Die Rechtsgelehrten traktieren und ziehen den Prozess so lange um / als sollte er kein Ende haben / verlieret der Klient, fordern sie dennoch die Besoldung / nur weil sie etwan einmal darüber rot worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.097000122070312} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9277,"date":1663,"orig":"Wann der Cliens witzig/ gibt er ihnen zur Danckbarkeit Nichts.","norm":"Wann der Cliens witzig / gibt er ihnen zur Dankbarkeit nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.391200065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9278,"date":1663,"orig":"Die Politici die Franckreich uñ Welſchland beſuchet und durchwandert haben/ wañ ſie widerkommen/ hoͤren ſie die Floͤhe huſten/ und wiſſen nichts als von neuen Dingen zu ſchwaͤtzen/ nicht das ſie gut/ ſondern daß ſie neu; machens gleich wie der Tropff Orbilius, der die Grammatic muſtern und reformiren wolte/ der wolte nicht/ daß ſeine Schuͤler ſagen ſolten/ Sum, es, eſt; ſondern Sum, ſus, ſut: deme ein alter Teutſcher in das Ohr blieſe; Sum, ſus, ſut, thut kein gut; Sum, es, eſt, laß es bleiben/ wie es iſt geweſt.","norm":"Die Politici die Frankreich und Welschland besuchet und durchwandert haben / wann sie wiederkommen / hören sie die Flöhe husten / und wissen nichts als von neuen Dingen zu schwätzen / nicht das sie gut / sondern dass sie neu; machen es gleich wie der Tropf Orbilius, der die Grammatik mustern und reformieren wollte / der wollte nicht / dass seine Schüler sagen sollten / Sum, es, est; sondern Sum, sus, Sud: Dem ein alter Deutscher in das Ohr bliese; Sum, sus, Sud, tut kein gut; Sum, es, est, lass es bleiben / wie es ist gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.027299880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9279,"date":1663,"orig":"Aber die Politici in deme ſie alles verwerffen und vernichten/ verehren und halten ſie hoch Nichts.","norm":"Aber die Politici in dem sie alles verwerfen und vernichten / verehren und halten sie hoch Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.206999778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9280,"date":1663,"orig":"Viele ſind gut Pompeiſch/ ſo lange Pompejus ſieget; wañ Cæſar, ſind ſie Cæſarianiſch: wollet ihr wiſſen/ was ſich ihre Obrigkeit zu ſolchen zu verſehen haben?","norm":"Viele sind gut Pompeisch / so lange Pompejus sieget; wann Cäsar, sind sie Käsarianisch: wollet ihr wissen / was sich ihre Obrigkeit zu solchen zu versehen haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5005998611450195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9281,"date":1663,"orig":"Nichts.","norm":"Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":1.797299981117248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9282,"date":1663,"orig":"Der Tempel der Dianæ zu Epheſo beſchirmete die Schuldener vor den Glaubigern; wollet ihr wiſſen welches hierinnen der beſte Schirm ſeye? auſſer der Sparſamkeit Nichts.","norm":"Der Tempel der Dianae zu Epheso beschirmte die Schuldner vor den Glaubegern; wollet ihr wissen welches hierinnen der beste Schirm sei? außer der Sparsamkeit nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.378300189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9283,"date":1663,"orig":"Der Kauffmann wann er von der Banck auffſtehet/ Glauben und credit verlieret cantíllat vacuus coram latrone viator iſt ſicher vor allen Raubern/ Sturm und Ungewitter/ weil er ſiehet/ daß ihme reſtire Nichts.","norm":"Der Kaufmann wann er von der Bank aufstehet / Glauben und credit verlieret cantillat vacuus coram latrone viator ist sicher vor allen Raubern / Sturm und Ungewitter / weil er sieht / dass ihm restiere nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.241899967193603} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9284,"date":1663,"orig":"Die alte Teutſchen liehen Geld auß ohne Verſchreib- und Verſiglung; jetzo aber ohne dieſe beyde Nichts.","norm":"Die alte Deutschen liehen Geld aus ohne Verschreib- und Versiglung; jetzt aber ohne diese beide Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.816500186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9285,"date":1663,"orig":"Jch bin dem Dindymo allezeit in Gluͤck und Ungluͤck treu verblieben/ er aber beginnet mir Untreu zu werden.","norm":"Ich bin dem Dindymo allezeit in Glück und Unglück treu verblieben / er aber beginnt mir Untreu zu werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.817399978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9286,"date":1663,"orig":"Wann ich frage warumb? antwortet er:","norm":"Wann ich frage warum? antwortet er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.572999954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9287,"date":1663,"orig":"Proximus egomet mihi; ſo ſeye dann/ ſprich ich dein und nicht mein Nechſter.","norm":"Proximus egomet mihi; so sei dann / sprich ich dein und nicht mein nächster.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.706399917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9288,"date":1663,"orig":"Jch mag ſo ein Schelmen zum Nachbar nicht haben; entweder einen treuen Freund und Nachbar oder Nichts.","norm":"Ich mag so ein Schelmen zum Nachbar nicht haben; entweder einen treuen Freund und Nachbar oder nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.848499774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9289,"date":1663,"orig":"Der Franckfurter Catalogus muß alle Meß Zeiten voll ſeyn: wolt ihr wiſſen was heutiges Tages die meiſten ſchreiben oder vielmehr außſchreiben das nicht ſchon zuvor geſchrieben?","norm":"Der Frankfurter Catalogus muss alle Messe Zeiten voll sein: wollt ihr wissen was Heutiges Tages die meisten schreiben oder vielmehr ausschreiben das nicht schon zuvor geschrieben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9293999671936035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9290,"date":1663,"orig":"Nichts.","norm":"Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":1.797299981117248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9291,"date":1663,"orig":"Warumb wollen ſo viel grobe Eſel der Minerva opffern/ weil ſie in der Schul Socratis gelernet Nichts.","norm":"Warum wollen so viel grobe Esel der Minerva Opfern / weil sie in der Schule Socrates gelernt nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.89769983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9293,"date":1663,"orig":"Viele unter der gelahrten Hauffen wiſſen Nichts/ wollen doch nicht wiſſen/ daß ſie wiſſen Nichts.","norm":"Viele unter der gelahrten Haufen wissen nichts / wollen doch nicht wissen / dass sie wissen nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.484799861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9294,"date":1663,"orig":"Viele unter den Scribenten haben und tragen grvſſe Beluſtigung an ihren groſſen Buͤchern; da andere darinnen loben Nichts.","norm":"Viele unter den Skribenten haben und tragen grvsse Belustigung an ihren großen Büchern; da andere darinnen loben nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.007699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9295,"date":1663,"orig":"Jch wuͤrde verlachens werth ſeyn/ wann ich zu einem Tauben ſagte/ hoͤre/ zum Blinden/ ſehe/ zum Lahmen/ komm her; dannoch habe ich viel zu Doctoren und Magiſtros ſehen machen/ wann ſie haben ſollen eine oder die andere Wiſſenſchaft lehren/ habẽ ſie darzu auſſer dẽ wollen bracht Nichts.","norm":"Ich würde Verlachens wert sein / wann ich zu einem Tauben sagte / höre / zum Blinden / sehe / zum Lahmen / komme her; dennoch habe ich viel zu Doktoren und Magistros sehen machen / wann sie haben sollen eine oder die andere Wissenschaft lehren / haben sie dazu außer den wollen brachte nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.856800079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9296,"date":1663,"orig":"Eine ſehr groſſe Unbeſtaͤndigkeit iſt in allen menſchlichen Faͤllen.","norm":"Eine sehr große Unbeständigkeit ist in allen menschlichen Fällen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.674099922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9297,"date":1663,"orig":"Das Gluͤck jetzt lachts/ jetzt iſt es murꝛiſch und grauſam: fraget man was in demſelben beſtaͤndig?","norm":"Das Glück jetzt lacht / jetzt ist es mürrisch und grausam: fraget man was in demselben beständig?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.423399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9298,"date":1663,"orig":"Nichts.","norm":"Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":1.797299981117248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9299,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht eine Bequemligkeit/ die nit auf dem Ruͤckẽ nach ſich fuͤhret ſeine Ungelegenheit.","norm":"Es ist nicht eine Bequemlichkeit / die nicht auf dem Rücken nach sich führt seine Ungelegenheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.207699775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9300,"date":1663,"orig":"Die ſtattliche Jnſul E gypten hat in ſich den herrlichẽ Strom Nilus, der das Land ſelbſt beduͤnget und fruchtbar machet/ noch zielet er das zu Waſſer und Land hochgefaͤhrliche Thier den Crocodil.","norm":"Die stattliche Insel E gypten hat in sich den herrlichen Strom Nilus, der das Land selbst bedinget und fruchtbar macht / noch zielet er das zu Wasser und Land hochgefährliche Tier den Krokodil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.739999771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9301,"date":1663,"orig":"Die Cyreneiſche Gegend bringet herfuͤr die wolriechende Roſen und den beſten Balſam/ ziehet aber auch den Baſiliſcen, der Menſchen und Fruͤchten gefaͤhrlich und aufretzet; Das Land Arabien/ hat wegen des herꝛlichen Geruchs/ den es weit und breit von ſich gibt/ erlanget/ daß es mit ſeinem Beynahmen die Gluͤckliche genennet worden/ wird aber dermaſſen von vergiffteten Schlangen angefeindet/ daß offters die Lufft davon angeſteckt/ groſſe Peſtilentzen entſtehen/ daß es dahero billicher die Ungluͤckliche heiſſen moͤchte.","norm":"Die Cyreneische Gegend bringt herfür die wohlriechende Rosen und den besten Balsam / ziehet aber auch den Basilisken, der Menschen und Früchten gefährlich und aufrätst; das Land Arabien / hat wegen des herrlichen Geruchs / den es weit und breit von sich gibt / erlanget / dass es mit seinem Beinamen die Glückliche genannt worden / wird aber dermaßen von vergifteten Schlangen angefeindet / dass öfters die Luft davon angesteckt / große Pestilenzen entstehen / dass es daher billiger die Unglückliche heißen möchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.013800144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9302,"date":1663,"orig":"Das Koͤnigreich China iſt das allerfruchtbareſte und gantz Orients Speißkammer; Die Jnwohner ſollen von ſo groſſer Fehigkeit des Verſtandes ſeyn/ das ſie im Brauch zu ſagen pflegen/ daß die Chinenſer haͤtten zwey/ die Europæiſche Voͤlcker aber nur ein Auge; die uͤbrigen alle miteinander waͤren blind.","norm":"Das Königreich China ist das fruchtbarste und ganz Orients Speiskammer; die Einwohner sollen von so großer Fähigkeit des Verstandes sein / das sie im Brauch zu sagen pflegen / dass die Chinese hätten zwei / die Europäische Völker aber nur ein Auge; die übrigen alle miteinander wären blind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5518999099731445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9303,"date":1663,"orig":"Aber hilff ewiger Gott/ was fuͤr Gefahr muß dieſes Koͤnigreich nicht alleine wegen der Benachbarten außſtehen/ ſondern auch von auſſer Zweifel Goͤttlicher Verhaͤngnuͤß/ fallen offters groſſe Feuerballen von Himmel/ die nicht alleine Doͤrffer/ ſondern gantze Staͤdte verzehren und aufffreſſen.","norm":"Aber Hilfe ewiger Gott / was für Gefahr muss dieses Königreich nicht alleine wegen der Benachbarten ausstehen / sondern auch von außer Zweifel göttlicher Verhängnis / fallen öfters große Feuerballen von Himmel / die nicht alleine Dörfer / sondern ganze Städte verzehren und auffressen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.500100135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9304,"date":1663,"orig":"Es geſchehen Wolckenbruͤche und Waſſergiſſe/ die Staͤdte und Landſchafften uͤberſchwemmen/ ja Erdboͤben und dardurch eroͤffnete Klufften verſchlingen Doͤrffer/ Menſchen und Vieh.","norm":"Es geschehen Wolkenbrüche und Wassergüsse / die Städte und Landschaften überschwemmen / ja Erdbeben und dadurch eröffnete Kluften verschlingen Dörfer / Menschen und Vieh.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.516900062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9305,"date":1663,"orig":"Begehret man zu wiſſen was denn auff allen Seiten ſeye vollkommen?","norm":"Begehret man zu wissen was denn auf allen Seiten sei vollkommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.99399995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9306,"date":1663,"orig":"Antwort/ Nichts.","norm":"Antwort / Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.340400218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9307,"date":1663,"orig":"Die Kinder halten einen Leckkuchen hoͤher als Gold und Silber; doch iſt ſuͤſſer als Honig Nichts.","norm":"Die Kinder halten einen Leckkuchen höher als Gold und Silber; doch ist süßer als Honig nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5991997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9308,"date":1663,"orig":"Nichts iſt ſo koͤſtliches Geſchmackes/ daß nicht erfordere Saltz und Gewuͤrtz.","norm":"Nichts ist so köstliches Geschmackes / dass nicht erfordere Salz und Gewürz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.422100067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9309,"date":1663,"orig":"Ein Patient oder Krancker mag offters weder Geſottens oder Gebratens/ weder Lerchen noch Grammetsvoͤgel/ wenn man fraget/ was er denn begehre?","norm":"Ein Patient oder kranker mag öfters weder gesotten oder Gebratens / weder Lerchen noch Grammetsvögel / wenn man fraget / was er denn begehre?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.558300018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9310,"date":1663,"orig":"Antwortet er Nichts.","norm":"Antwortet er nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8495001792907715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9311,"date":1663,"orig":"Jch weis nicht durch was Vorſichtigkeit die Natur den jungen Knaben eingebildet hat die Liebe Nichts:","norm":"Ich weiß nicht durch was Vorsichtigkeit die Natur den jungen Knaben eingebildet hat die Liebe Nichts:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.138899803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9312,"date":1663,"orig":"Denn wenn ſie was außgerichtet oder angeſtellt haben/ und der Præceptor hinter ſie kompt mit der Ruhten/ ſo ſprechen ſie gleich; Ach lieber Herꝛ Magiſter, ſchonet doch/ ich hab gethan Nichts.","norm":"Denn wenn sie was ausgerichtet oder angestellt haben / und der Präzeptor hinter sie kommt mit der Ruhten / so sprechen sie gleich; ach lieber Herr Magister, schonet doch / ich habe getan nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7444000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9313,"date":1663,"orig":"Die Chymiſten oder Goldmacher verdominiren all ihr Gut nur umb eines Steins willen/ multipliciren das totum cum NI- HILO nach angewendeten groſſen Koſten und Auffſchneiden/ bringen ſie zu wege Nichts.","norm":"Die Chymisten oder Goldmacher dominieren all ihr Gut nur um eines Steins Willen / multiplizieren das totum cum NI-HILO nach angewendeten großen Kosten und aufschneiden / bringen sie zu Wege nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.833899974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9314,"date":1663,"orig":"Fata regunt fatuos, ſapiens dominabitur Aſtris, das iſt/ Gott regieret die Narꝛen/ der Weiſe herſchet auch uͤber das Geſtirn:","norm":"Fata regunt fatuos, sapiens dominabitur Astris, das ist / Gott regieret die Narren / der Weise herrschet auch über das Gestirn:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.873499870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9315,"date":1663,"orig":"DAſtrologi reden von zukuͤnfftigen Dingen/ und wiſſen nicht was ihnen vor der Thuͤr liegt.","norm":"Dastrologi reden von zukünftigen Dingen / und wissen nicht was ihnen vor der Tür liegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.475100040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9316,"date":1663,"orig":"Wollet ihr wiſſen was ich ihnen in ihren Luͤgen-Calendern glaube?","norm":"Wollet ihr wissen was ich ihnen in ihren Lügen-Kalendern glaube?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.869200229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9317,"date":1663,"orig":"Nichts.","norm":"Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":1.797299981117248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9318,"date":1663,"orig":"Unſere Studioſi Philoſophici, ob ihnen ihre von Geld leere Beutel zwar wol bewuſt/ machen ſie doch Syllogiſmos und Schlußreden in Darapti und Felapton, damit ſie beweiſen wollen/ daß in der gantzen Natur ſey die Lehr Nichts.","norm":"Unsere Studiosi Philosophici, ob ihnen ihre von Geld leere Beutel zwar wohl bewusst / machen sie doch Syllogismos und Schlussreden in Darapti und Felapton, damit sie beweisen wollen / dass in der ganzen Natur sei die Lehre nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.34660005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9319,"date":1663,"orig":"Bey den Niederlaͤndern habe ich einen Philoſophum gekennet/ der durch zwantzig Jaͤhrigen angewendeten groſſen Fleiß der gantzen Welt ein herꝛlich Werck erwieſen und erforſchet hat/ daß in dem gantzen Homero nur ein Verß geleſen werde/ darinnen weſentliche Stuͤcke einer vollkommenen Rede verfaſſet und begriffen ſind.","norm":"Bei den Niederländern habe ich einen Philosophum gekannt / der durch zwanzig Jährigen angewendeten großen Fleiß der ganzen Welt ein herrlich Werk erwiesen und erforschet hat / dass in dem ganzen Homero nur ein Vers gelesen werde / darinnen wesentliche Stücke einer vollkommenen Rede verfasset und begriffen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.443600177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9320,"date":1663,"orig":"Jener Philologus lebet von dem Calender leſen/ wie der Chamæleon von der Lufft/ der wil lieber Doͤrmaͤulen als nicht wiffen tapffer auffzuſchneiden/ fraget jhr was er von den Herren Hollaͤndern vor Belohnung davon?","norm":"Jener Philologus lebet von dem Kalender lesen / wie der Chamaeleon von der Luft / der will lieber Dörmäulen als nicht wissen tapfer aufzuschneiden / fraget ihr was er von den Herren Holländern vor Belohnung davon?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.835100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9321,"date":1663,"orig":"Nichts.","norm":"Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":1.797299981117248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9322,"date":1663,"orig":"Tullius Cicero ſagt; Es ſeye Nichts laͤnger und verdrießlicher als eines ungeſchickten Oratoris Kuͤrtze.","norm":"Tullius Cicero sagt; es sei nichts länger und verdrießlicher als eines ungeschickten Oratoris Kürze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.128600120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9323,"date":1663,"orig":"Jch aber ſage daß des Tullii Orationen kuͤrtzer und lieblicher ſeye Nichts.","norm":"Ich aber sage dass des Tullii Orationen k��rzer und lieblicher sei nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.774600028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9324,"date":1663,"orig":"Geſtern durchſuchte ich alle meine Kiſten und Kaſten/ und wolte ſehen was ich mit meinen Boſſen-Zotten verdienet haͤtt/ fraget ihr was ich gefunden?","norm":"Gestern durchsuchte ich alle meine Kisten und Kasten / und wollte sehen was ich mit meinen Bossen-Zotten verdienet hätte / fraget ihr was ich gefunden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.023799896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9325,"date":1663,"orig":"Nichts.","norm":"Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":1.797299981117248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9326,"date":1663,"orig":"Diejenige die an ihrem zeitlichen und ewigen Gluͤck verzagen/ die weder der Theologorum noch Medicorum Troſt auffrichten kan/ die Ruch- und Gottlos ſind in dieſem Leben/ die wird in dem kuͤnfftigen Leben Nichts helffen.","norm":"Diejenige die an ihrem zeitlichen und ewigen Glück verzagen / die weder der Theologorum noch Medicorum Trost aufrichten kann / die Ruch- und Gottlos sind in diesem Leben / die wird in dem künftigen Leben nichts helfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.286499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9327,"date":1663,"orig":"Der Reiche mit Sammet und Seyden bekleidete Schlemmer wird begraben/ was hat er auß Mutterleibe mitbracht?","norm":"Der Reiche mit Samt und Seide bekleidete Schlemmer wird begraben / was hat er aus Mutterleibe mitbracht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.900000095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9328,"date":1663,"orig":"Nichts.","norm":"Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":1.797299981117248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9329,"date":1663,"orig":"Dem Schlecker ſchmecket in der gantzen Stadt kein Wein beſſer/ als der Nichts koſtet.","norm":"Dem Schlecker schmecket in der ganzen Stadt kein Wein besser / als der Nichts kostet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.690499782562256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9330,"date":1663,"orig":"Jn der Schulen der Grammaticorum wird geſagt daß Verſprechen und Betruͤgen Verba ſeynd; Nichts aber ein Nomen:","norm":"In der Schulen der Grammaticorum wird gesagt dass Versprechen und Betrügen Verba sind; nichts aber ein Nomen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.297699928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9331,"date":1663,"orig":"Wie ſind aber die Kinder dieſer Welt ſo wunderliche Grammatici?","norm":"Wie sind aber die Kinder dieser Welt so wunderliche Grammatici?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.660399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9332,"date":1663,"orig":"Denn in dem ſie Wort geben/ geben ſie Nichts.","norm":"Denn in dem sie Wort geben / geben sie Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.462999820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9333,"date":1663,"orig":"Warumb wird der Geitzhals auß dem Himmel geſchloſſen?","norm":"Warum wird der Geizhals aus dem Himmel geschlossen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.313399791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9334,"date":1663,"orig":"Weil er Nichts außgeben mag/ und uͤber den iſt Nichts.","norm":"Weil er nichts ausgeben mag / und über den ist nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.593200206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9335,"date":1663,"orig":"Die Ehrſichtigen/ die da meynen ſie haben ihre Adeliche Schild und Wapen in der Suͤndfluth verlohren/ und dieſe auff den Hartz- oder Schwartzwald wiederfunden/ wollen gerne vor reich angeſehen werden/ da ſie doch zu Hauſe den ſchwartzen Hunger leiden/ endlichen wenn ſie ſterben ſo hinterlaſſen ſie Nichts ihren Erben.","norm":"Die Ehrsichtigen / die da meinen sie haben ihre adelige Schild und Wappen in der Sintflut verloren / und diese auf den Hartz- oder Schwarzwald Wiederfunden / wollen gerne vor reich angesehen werden / da sie doch zu Hause den Schwarzen Hunger leiden / endlichen wenn sie sterben so hinterlassen sie Nichts ihren Erben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9156999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9336,"date":1663,"orig":"Wenn man bey den Mitternaͤchtigen Voͤlckern in eine oder andere Schule und Gymnaſium kommet/ kommet ein alter Greißbart einem entgegen deſſen Kopff gantz mit Syllogiſmis angefuͤllet/ daß ich dafuͤr halte/ das auch deß Jupiters Kopff nicht ſo voll geweſen iſt/ als er die Palpadem gebohren und den Vulcanum umb ſein Beil bate; wann du den gruͤſſeſt und ſagſt: Multùm, plus, plurimum ſalvus fortunatusq́; ſis Ornatiſſime, Doctiſſime, ſimulque Humaniſſime Domine Magiſter.","norm":"Wenn man bei den Mitternächtigen Völkern in eine oder andere Schule und Gymnasium kommet / kommet ein alter Greisbart einem entgegen dessen Kopf ganz mit Syllogismus angefüllt / dass ich dafür halte / das auch des Jupiters Kopf nicht so voll gewesen ist / als er die Palpadem geboren und den Vulcanum um sein Beil bat; wann du den grüßest und sagst: Multum, plus, plurimum salvus fortunatusq; sis Ornatissime, Doctissime, simulque Humanissime Domine Magister.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.592299938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9337,"date":1663,"orig":"Denn wird er ſeinen gantzen Schuelſack durchſuchen/ ob er koͤnne argumenta pro & contra zuſammen bringen/ und ſich wol bedencken/ ob es der gantzen loͤblichen Republic nuͤtzlich ſeye/ daß er dir antworte?","norm":"Denn wird er seinen ganzen Schülsack durchsuchen / ob er könne argumenta pro & contra zusammen bringen / und sich wohl bedenken / ob es der ganzen löblichen Republik nützlich sei / dass er dir antworte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.458300113677978} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9338,"date":1663,"orig":"Nachdem er nun den Bart wol wird gewiſchet und geputzet haben/ und nach vielem groſſen Gereiſpere wird er ſagen.","norm":"Nachdem er nun den Bart wohl wird gewischt und geputzt haben / und nach vielem großen Gereispere wird er sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.084099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9339,"date":1663,"orig":"Ago vobis gratias Litteratiſſime Domine Iohannes.","norm":"Ago vobis gratias Litteratissime Domine Johannes.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.991300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9340,"date":1663,"orig":"Wenn nun das Gluͤck gut/ daß du etwann durch der Frauen oder der Magd geneigte Gunſt in ſeine Freundſchafft kommeſt; wird er dir ſeine Schuel-Weißheit umbs Geld eroͤffnen/ nicht anders als die Seiltaͤntzer in der Franckfurter Meſſe/ die keinem die tantzende Baͤren weiſen/ als der Geld darzehlet.","norm":"Wenn nun das Glück gut / dass du etwan durch der Frauen oder der Magd geneigte Gunst in seine Freundschaft kommest; wird er dir seine Schül-Weißheit ums Geld eröffnen / nicht anders als die Seiltänzer in der Frankfurter Messe / die keinem die tanzende Bären weisen / als der Geld darzehlet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8703999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9341,"date":1663,"orig":"Wenn er deñ nun zum oͤfftern geſprochen/ alſo ſtatuiret Berhuſius, ita ſentit Keckermannus; dieſes meynet Heizo Buſcherus, tandem de ſuo addet NIHIL.","norm":"Wenn er denn nun zum öfftern gesprochen / also statuiret Berhusius, ita sentit Keckermannus; dieses meynet Heizo Buscherus, tandem de suo addet NIHIL.","lang_fastText":"ls","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.558199882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9342,"date":1663,"orig":"Ziphuſi den Weiſen biſtu ein Narꝛ/ und den Narꝛen biſtu weiß/ was biſtu dir denn ſelbſt?","norm":"Ziphusi den Weisen bist du ein Narr / und den Narren bist du weiß / was bist du dir denn selbst?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.678699970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9343,"date":1663,"orig":"Du ſprichſt/ ich habe gantze Volumina der Schuel-Lehrer durchleſen.","norm":"Du sprichst / ich habe ganze Volumina der Schül-Lehrer durchlesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.88640022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9344,"date":1663,"orig":"Aber mein lieber Ziphuſi, gleich wie ein uͤbel beſtelter und kalter Magen/ allerley Speiſe iſſet/ dauet aber nichts; Alſo auch haſtu zwar viel geleſen/ verſteheſt aber Nichts.","norm":"Aber mein lieber Ziphusi, gleich wie ein übel bestellter und kalter Magen / allerlei Speise isst / tauet aber nichts; also auch hast du zwar viel gelesen / verstehest aber nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.007999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9345,"date":1663,"orig":"Alle Ehr iſt beſchwer; Die Laſten werden gemeiniglich dem Eſel und nicht dem Pferde auffgeleget/ aber es hat nicht nur einem gegluͤcket/ der in andern Orten hoch empor kommen/ der in ſeinem Vaterland Nichts war.","norm":"Alle Ehre ist beschwer; die Lasten werden gemeiniglich dem Esel und nicht dem Pferde aufgelegt / aber es hat nicht nur einem geglückt / der in anderen Orten hoch empor kommen / der in seinem Vaterland nichts war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.334400177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9346,"date":1663,"orig":"Mann ſagt/ Orbilius ſeye mit einem feurigen Verſtand begabet/ wolt ihr wiſſen/ warumb ich ſolches glaube; dieweil auß dem Feuer Nichts gebohren wird.","norm":"Mann sagt / Orbilius sei mit einem feurigen Verstand begabt / wollt ihr wissen / warum ich solches glaube; dieweil aus dem Feuer nichts geboren wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.168200016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9347,"date":1663,"orig":"Die Mißgoͤnſtige ziehen ihre Mißgunſt offters nicht auff der Urſachen Beſchaffenheit/ ſondern auff die Perſon gleiche Affecten und Begierligkeit der Menſchen ſind und werden der Zeit und der Perſonen Unterſcheid nach jetzt vor Laſter denn vor Tugenden gehalten.","norm":"Die Missgünstige ziehen ihre Missgunst öfters nicht auf der Ursachen Beschaffenheit / sondern auf die Person gleiche Affekten und Begierlichkeit der Menschen sind und werden der Zeit und der Personen Unterschied nach jetzt vor Laster denn vor Tugenden gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.334000110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9348,"date":1663,"orig":"Wollet ihr vor dem Stachel der Mißgunſt befreyet ſeyn/ diſcite NIHIL, poſſidete habt Nichts.","norm":"Wollet ihr vor dem Stachel der Missgunst befreiet sein / discite NIHIL, possidete habt nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.009500026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9349,"date":1663,"orig":"Viele trincken bey groſſen Gaſtungen groſſer Herrn Geſundheit/ Morgens thut denen der Kopff wehe; Wollet ihr dieſem Ubel entweichen bibite NIHIL.","norm":"Viele trinken bei großen Gastunen großer Herrn Gesundheit / Morgens tut denen der Kopf wehe; Wollet ihr diesem Übel entweichen bibite NIHIL.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.535799980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9350,"date":1663,"orig":"Wie in den Comœdien bißweilen der Verſtaͤndigſte die Perſon des Narren agiret/ der Narꝛ die Perſon eines Koͤniges oder ſonſt eines groſſen Cantzlers; Alſo werden ins gemein die Digniteten und Wuͤrden in der Welt außgetheilet.","norm":"Wie in den Komödien bisweilen der Verständigste die Person des Narren agieret / der Narr die Person eines Königes oder sonst eines großen Kanzlers; also werden ins gemein die Dignitäten und Würden in der Welt ausgeteilt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.274899959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9351,"date":1663,"orig":"Mancher kompt zu einem ſtattlichen Ehren-Ampt per Genitivum, das iſt durch Freund und Schwaͤgerſchafftꝛ Mancher per Dativum, durch Gifft und Gaben/ ein ander ſonſt durchs Gluͤcks Gewogenheit.","norm":"Mancher kommt zu einem stattlichen Ehren-Ampt per Genitivum, das ist durch Freund und Schwägerschaftre mancher per Dativum, durch Gift und Gaben / ein ander sonst durchs Glücks Gewogenheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.333899974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9352,"date":1663,"orig":"Die leben denn herꝛlich als die Herꝛen Canonici im Pabſtumb/ und nutzen dem gemeinen Weſen Nichts.","norm":"Die leben denn herrlich als die Herren Canonici im Pabstumb / und nutzen dem gemeinen Wesen nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.690700054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9353,"date":1663,"orig":"Es redete einsmals ein Knecht wegen einer erledigten Dienſtſtelle ſeinen Herꝛn/ der ihm lange Zeit getreulich und wolgedienet alſo an; Gnaͤdiger Herꝛ/ es iſt ein dienſtlein unter euch offen/ welches eben gerecht waͤre fuͤr mich:","norm":"Es redete einsmals ein Knecht wegen einer erledigten Dienststelle seinen Herrn / der ihm lange Zeit getreulich und wohlgedient also an; gnädiger Herr / es ist ein Dienstlein unter euch offen / welches eben gerecht wäre für mich:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.88730001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9354,"date":1663,"orig":"Spreche ich euch darumb an/ ſo gelte ich nichts/ ſchweige ich/ ſo kennet man mich nicht:","norm":"Spreche ich euch darum an / so gelte ich nichts / schweige ich / so kennet man mich nicht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.174099922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9355,"date":1663,"orig":"Bitte derhalben ſehr demuͤtig/ mir behuͤlflich zu ſeyn und guͤnſtig zuverhelffen/ wie ich doch eim ſtuͤcklein Brod erlangen und zu dieſem Dienſt kommen moͤge.","norm":"Bitte derethalben sehr demütig / mir behilflich zu sein und günstig zuverhelfen / wie ich doch einem Stücklein Brot erlangen und zu diesem Dienst kommen möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.605500221252441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9356,"date":1663,"orig":"Der Herꝛ fragete:","norm":"Der Herr fragte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"am","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.838600158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9357,"date":1663,"orig":"was es denn fuͤr ein Dienſt ſeye/ und als er vernommen/ ſprach er; Ey lieber und getreuer Knecht/ du meritireſt und biſt viel eines beſſern wuͤrdig/ ich wil dich viel mit einem beſſeren bedencken/ der arme Knecht glaubete ſolchen Worten/ empfing und bekam zu letzt Nichts.","norm":"was es denn für ein Dienst sei / und als er vernommen / sprach er; Ei lieber und getreuer Knecht / du meritierest und bist viel eines besseren würdig / ich will dich viel mit einem besseren bedenken / der arme Knecht glaubte solchen Worten / empfing und bekam zuletzt Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.554500102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9358,"date":1663,"orig":"Dieſe Klugheit der Politicorum iſt ruͤhmens werth/ die immerdar/ damit ſie die Gemuͤter erwecken und zu loͤblichen Dingen auffmuntern/ neue Belohnungs-Arten erſinnen/ den- noch dem gemeinen Weſen ſchaden Nichts.","norm":"Diese Klugheit der Politicorum ist Rühmens wert / die immerdar / damit sie die Gemüter erwecken und zu löblichen Dingen aufmuntern / neue Belohnungs-Arten ersinnen / den- noch dem gemeinen Wesen schaden nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.263999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9359,"date":1663,"orig":"Wo nicht iſt der Tugend-Belohnunge/ da iſt auch darzu kein Luſt noch Liebe: Wo keine Luſt noch Liebe zu der Tugend/ da iſt auch zu der Tugend kein Eyffer; Wo kein Eyfer/ da zerfaͤllet die Tugend gantz und gar/ und wird Nichts.","norm":"Wo nicht ist der Tugend-Belohnunge / da ist auch dazu kein Lust noch Liebe: Wo keine Lust noch Liebe zu der Tugend / da ist auch zu der Tugend kein Eifer; wo kein Eifer / da zerfällt die Tugend ganz und gar / und wird nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.947700023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9360,"date":1663,"orig":"Wollet ihr wiſſen/ was da ſchwer ſey zu verrichten/ und dennoch ohne Hoffnung der Belohnunge leicht ſeye?","norm":"Wollet ihr wissen / was da schwer sei zu verrichten / und dennoch ohne Hoffnung der Belohnung leicht sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.138899803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9361,"date":1663,"orig":"Nichts.","norm":"Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":1.797299981117248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9362,"date":1663,"orig":"Thaidi der weitbekanten Huren mangelt auſſer dem Willen fromb und redlich zu ſeyn Nichts.","norm":"Thaidi der weitbekannten Huren mangelt außer dem Willen fromm und redlich zu sein Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.437099933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9363,"date":1663,"orig":"Dem Zwerch Nano fehlet auſſer dem koͤnnen groß zu ſeyn Nichts.","norm":"Dem Zwerch Nano fehlet außer dem können groß zu sein Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.964700222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9364,"date":1663,"orig":"Die hochkluge verſtaͤndige Natur hat uns Menſchen geben eine Zunge und zwo Haͤnde/ daß wir ſollen wenig verſprechen thun und verrichten viel.","norm":"Die hochkluge verständige Natur hat uns Menschen geben eine Zunge und zwei Hände / dass wir sollen wenig versprechen tun und verrichten viel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.032800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9365,"date":1663,"orig":"Ein theil Leute aber vermeinen ſie haben eine Hand und zwo Zungen/ dannenhero verſprechen ſie viel/ und halten Nichts.","norm":"Ein Teil Leute aber vermeinen sie haben eine Hand und zwei Zungen / dannenher versprechen sie viel / und halten nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.352399826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9366,"date":1663,"orig":"Promiſſis dives quilibet eſſe poteſt; Es iſt leichter etwas verſprechen/ als halten: in deme mir aber viel von vielen verſprochen worden/ habe und beſitze ich Nichts.","norm":"Promissis dives quilibet esse potest; es ist leichter etwas versprechen / als halten: in dem mir aber viel von vielen versprochen worden / habe und besitze ich nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.597400188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9367,"date":1663,"orig":"Wir betruͤben und beleidigen die leben uñ unſchuldig ſind/ und loben eben dieſe wenn ſie todt und verſtorben ſind.","norm":"Wir betrüben und beleidigen die leben und unschuldig sind / und loben eben diese wenn sie tot und verstorben sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.315700054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9368,"date":1663,"orig":"Darum halte ich/ daß dasjenige/ was tunckeler als das Leben/ und weiſſer als der Tod ſeyn ſolte/ were Nichts.","norm":"Darum halte ich / dass dasjenige / was tunckeler als das Leben / und weißer als der Tod sein sollte / wäre nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.422599792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9369,"date":1663,"orig":"Damit ich mit dem hochgelehrten Jordano Bruno von dem heiligen Vater zu Rom nicht dem Feuer zu theil werde/ ſtatuire und glaube ich/ daß der Himmel ſich bewege; die Erde aber ſtehe und ſchlieſſe daher daß etliche Weiber/ ja auch etliche Maͤnner him̃liſche Gemuͤhter haben/ weil ſie ſich alle Augenblick veraͤndern und die aller unbeſtaͤndigſten ſind/ haben ſie auſſer Zweifel von jrꝛdiſchen an ſich Nichts.","norm":"Damit ich mit dem hochgelehrten Jordano Bruno von dem Heiligen Vater zu Rom nicht dem Feuer zuteilwerde / statuiere und glaube ich / dass der Himmel sich bewege; die Erde aber stehe und schließe daher dass etliche Weiber / ja auch etliche Männer himmlische Gemüter haben / weil sie sich alle Augenblick verändern und die aller unbeständigsten sind / haben sie außer Zweifel von irdischen an sich Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.696300029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9370,"date":1663,"orig":"Was wird in dem Himmel vor eine Freundſchafft ſeyn/ wenn allhier auff Erden reiner keuſcher Eheliebe fuͤſſer und anmuhtiger Nichts.","norm":"Was wird in dem Himmel vor eine Freundschaft sein / wenn allhier auf Erden reiner keuscher Eheliebe Füße und anmutiger nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5569000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9371,"date":1663,"orig":"Du Eſel weil ich von der Welt Sitten lehre und ſchreibe/ achteſt du mich fuͤr Nichts; Fragſtu wie hoch ich dich achte?","norm":"Du Esel weil ich von der Welt Sitten Lehre und schreibe / achtest du mich für nichts; fragst wie hoch ich dich achte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.381999969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9372,"date":1663,"orig":"Nichts.","norm":"Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":1.797299981117248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9373,"date":1663,"orig":"Deñ das an dir zu loben/ hoch zu halten/ uñ zu lieben ſehe ich Nichts Es erzehlet mir ein kunſtreicher Mann/ der jetzo bey eines vornehmen Fuͤrſten Hoffe Capellmeiſter worden iſt/ daß er in ſeiner Jugend nit das Verbum und Nomen koͤnnen unterſcheiden/ doch habe ihn der Præceptor gezeiget und geſaget/ daß das ein Verbum ſeye/ wo man koͤnne hinzu ſetzen:","norm":"Denn das an dir zu loben / hochzuhalten / und zu lieben sehe ich nichts Es erzählt mir ein kunstreicher Mann / der jetzt bei eines vornehmen Fürsten Hoffe Kapellmeister worden ist / dass er in seiner Jugend nicht das Verbum und Nomen können unterscheiden / doch habe ihn der Präzeptor gezeigt und gesagt / dass das ein Verbum sei / wo man könne hinzusetzen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.235599994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9374,"date":1663,"orig":"Jch/ Du/ Er/ einsmals habe der Magiſter ihn gefraget; ſtultus ob es ein Verbum oder Nomen ſeye?","norm":"Ich / Du / Er / einsmals habe der Magister ihn gefragt; stultus ob es ein Verbum oder Nomen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.438700199127197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9375,"date":1663,"orig":"Antwort/ Verbum.","norm":"Antwort / Verbum.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.964799880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9376,"date":1663,"orig":"Cur, dieweil ich ſagen kan/ ich Nar/ du Nar/ er Nar/ ob dieſem gleich der gantze Hellhauffe der Grammaticorum wiederſpricht/ ſo halte ich doch dieſe Rede vor wahr.","norm":"Kur, dieweil ich sagen kann / ich Nar / du Nar / er Nar / ob diesem gleich der ganze Hellhaufe der Grammaticorum wiederspricht / so halte ich doch diese Rede vor wahr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.112800121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9377,"date":1663,"orig":"Narravere patres noſtri; & nos narravimus omnes.","norm":"Narravere patres nostri; & nos narravimus omnes.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.258900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9378,"date":1663,"orig":"Und die deme nicht beypflichten woͤllen/ gehen andern an Thoͤrheit weit vor.","norm":"Und die dem nicht beipflichten wollen / gehen anderen an Torheit weit vor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.354599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9379,"date":1663,"orig":"Wolt ihr aber berichtet ſeyn/ was doch dieſes ſonderliche Privilegium halte/ allezeit und uͤberall weiß und klug ſeye?","norm":"Wollt ihr aber berichtet sein / was doch dieses sonderliche Privilegium halte / allezeit und überall weiß und klug sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.418900012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9380,"date":1663,"orig":"Nichts.","norm":"Nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":1.797299981117248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9381,"date":1663,"orig":"Jn dem Sendſchreiben obſcurorum virorum hocherleuchteten Maͤnner vel quaſi, exclamirt und ſagt einer:","norm":"In dem Sendschreiben obscurorum virorum hocherleuchteten Männer vel quasi, exklamiert und sagt einer:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.276199817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9382,"date":1663,"orig":"In mundo mirabiliter vadit, und wie koͤnte ich/ weñ ich wolte die Segel meiner Oration ſo weit fliegen laſſen; Ader Plato befihlt hiervon zu reden Nichts.","norm":"In mundo mirabiliter vadit, und wie könnte ich / wenn ich wollte die Segel meiner Oration so weit fliegen lassen; Ader Plato befiehlt hiervon zu reden nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.951600074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9383,"date":1663,"orig":"Jhr wiſſet daß ich auffrichtig und freyes Mundes ſeye/ aber es hat mir bißhero Nichts geholffen.","norm":"Ihr wisset dass ich aufrichtig und freies Mundes sei / aber es hat mir bisher Nichts geholfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.528500080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9384,"date":1663,"orig":"Derohalben wenn ich in die Franckfurter Meß ziehe/ will ich mir einen Papagey kauffen/ von dem will ich lernen entweder anderer Leute Rede nachaͤffen und nachlallen/ oder Nichts reden.","norm":"Derohalben wenn ich in die Frankfurter Messe ziehe / will ich mir einen Papagei kaufen / von dem will ich lernen entweder anderer Leute Rede nachäffen und nachlallen / oder nichts reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.245299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9385,"date":1663,"orig":"Ja ihr habet bißhero Nichts von mir gelernet.","norm":"Ja ihr habet bisher nichts von mir gelernt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.189599990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9386,"date":1663,"orig":"Wenn ihr dafuͤr haltet/ daß ihr bißdato Nichts wiſſet/ wollen wir mit Beyſtand und Huͤlffe GOttes hinfuͤhro lernen Etwas.","norm":"Wenn ihr dafür haltet / dass ihr bißdato nichts wisset / wollen wir mit Beistand und Hilfe Gottes hinfür lernen etwas.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.204100131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9387,"date":1663,"orig":"Gott befohlen!","norm":"Gott befohlen!","lang_fastText":"ms","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"no","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.650000095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9388,"date":1663,"orig":"Und ſo viel von dem Woͤrtlein Nichts/ ſo an ſich ſelbſt klein gering und veracht und doch in der gantzen Welt/ in der gantzen Natur/ in dem gantzen menſchlichen Leben nichts gemeiners/ nichts offters gehoͤret noch geredet wird/ als das Woͤrtlein Nichts.","norm":"Und so viel von dem Wortlein nichts / so an sich selbst klein gering und verachte und doch in der ganzen Welt / in der ganzen Natur / in dem ganzen menschlichen Leben nichts Gemeines / nichts öfters gehöret noch geredet wird / als das Wortlein nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.584499835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9389,"date":1663,"orig":"DE LANA CAPRINA,","norm":"DE LANA CAPRINA,","lang_fastText":"ie","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":5.052800178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9390,"date":1663,"orig":"Ein anmuhtiger ſehr luſtiger Diſcurs/ gehalten von der Lana Caprina, das iſt von einem Dinge ſo nichts wuͤrdig noch werth iſt/ daß man davon rede/ und gleichwol oͤffters groſſer Hader und Zanck/ ja Mord und Todſchlag davon entſpringe und herkommet.","norm":"Ein anmutiger sehr lustiger Diskurs / gehalten von der Lana Caprina, das ist von einem Dinge so nichts würdig noch wert ist / dass man davon rede / und gleichwohl öfters großer Hader und Zank / ja Mord und Totschlag davon entspringe und herkommet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.701900005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9391,"date":1663,"orig":"WAs verwundert jhr euch liebe Zuhoͤrer uͤber dieſes frembde und unverhoffte Wort; die Lana Caprina zu Teutſch/ das ſo viel iſt und auff ſich hat/ als ein Ziegenhar iſt/ ſeyn mag/ daß wir deſſen eine Beſchreibung thun und geben:","norm":"Was verwundert ihr euch liebe Zuhörer über dieses fremde und unverhoffte Wort; die Lana Caprina zu Deutsch / das so viel ist und auf sich hat / als ein Ziegenhar ist / sein mag / dass wir dessen eine Beschreibung tun und geben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.127799987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9392,"date":1663,"orig":"So iſt Lana Caprina ein ſolches Ding/ das da/ allen Koͤnigreichen/ Provincien/ Fuͤrſtenthumben/ allen und jeden Republicken bekandt und gemein iſt, ein ſolches Ding/ ſo bißweilen graͤßlich und grauſam; bißweilen aber ſehr angenehm und anmuhtig.","norm":"So ist Lana Caprina ein solches Ding / das da / allen Königreichen / Provinzen / Fürstentümer / allen und jeden Republiken bekannt und gemein ist, ein solches Ding / so bisweilen grässlich und grausam; bisweilen aber sehr angenehm und anmutig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.845900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9393,"date":1663,"orig":"Es tragen die Lanam Caprinam in Hoſen und Wambs/ Koͤnige/ Fuͤrſten/ Obrigkeiten und Unterthanen.","norm":"Es tragen die Lanam Caprinam in Hosen und Wams / Könige / Fürsten / Obrigkeiten und Untertanen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.0802001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9394,"date":1663,"orig":"An der Lana Caprina ergetzen und erfreuen ſich die Moͤnche/ Politici, Scholaſtici und Oeconomici, und die im Haußſtande ſich befinden/ und iſt keiner unter euch allen miteinander der nicht ehemalen waͤre mit der Lana Caprina bekleidet einher gangen.","norm":"An der Lana Caprina ergötzen und erfreuen sich die Mönche / Politici, Scholastici und Oeconomici, und die im Hausstand sich befinden / und ist keiner unter euch allen miteinander der nicht ehemals wäre mit der Lana Caprina bekleidet einhergegangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.218999862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9395,"date":1663,"orig":"Lana Caprina iſt dasjenige Ding/ ſo alles regiret und beherſchet/ darumb alles was nur iſt/ ſich muͤheſam und geſchaͤfftig bezeuget/ dahin alle Dinge zielen und gereichen/ die die Wuͤrckung und Frucht iſt vieler Verꝛichtungen/ das auch alles zerſtoͤret und verwuͤſtet/ iſt doch gleichwol noch nicht jrgent wo geweſen/ wird auch nicht kuͤnfftig ſeyn noch ſich finden.","norm":"Lana Caprina ist dasjenige Ding / so alles regieret und beherrschet / darum alles was nur ist / sich mühsam und geschäftig bezeuget / dahin alle Dinge zielen und gereichen / die die Wirkung und Frucht ist vieler Verrichtungen / das auch alles zerstöret und verwüstet / ist doch gleichwohl noch nicht irgendwo gewesen / wird auch nicht künftig sein noch sich finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.481299877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9396,"date":1663,"orig":"Es ſind greuliche ſchꝛoͤckliche und ſchwere Wort/ die ich rede/ ihr aber liebe Zuhoͤrer werdet eben das was ich rede/ auch reden und meinen/ wenn ihr gleichſam als in einer Tabelle alle Geſchaͤffte der gantzen Welt durchſehen und betrachten werdet.","norm":"Es sind gräuliche schreckliche und schwere Wort / die ich rede / ihr aber liebe Zuhörer werdet eben das was ich rede / auch reden und meinen / wenn ihr gleichsam als in einer Tabelle alle Geschäfte der ganzen Welt durchsehen und betrachten werdet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.545599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9397,"date":1663,"orig":"Denn lieber ſaget mir woher kompts/ daß dieſes oder jenes Koͤnigreich der Fuͤrſtenthumbe dieſen oder jenen Herꝛn und Monarchen zu theil werde/ als allein wegen der Lana Caprina.","norm":"Denn lieber sagt mir woher kommt / dass dieses oder jenes Königreich der Fürstentum diesen oder jenen Herrn und Monarchen zuteilwerde / als allein wegen der Lana Caprina.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.708399772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9398,"date":1663,"orig":"Dieſer kommet darzu und bemaͤchtiget ſich deſſen unter dem Schein der Huͤlffe und Rettungs Zuſprung/ nachgehends befleiſſiget und bemuͤhet er ſich/ wie er ſolches Reich außmergele/ und deme die Schwingen zu fliegen wol und genau beſchneide/ zu letzt aber es umb ſeine libertet und Freyheit gar bringe und raube.","norm":"Dieser kommet dazu und bemächtiget sich dessen unter dem Schein der Hilfe und Rettung zusprang / nachgehend befleißiget und bemühet er sich / wie er solches Reich außmergele / und dem die Schwingen zu fliegen wohl und genau beschneide / zuletzt aber es um seine Libertät und Freiheit gar bringe und raube.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.272500038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9399,"date":1663,"orig":"Ein ander nimmet ein und anders mit unrecht/ doch wol unter einem herꝛlichen Schein/ Namen und Titul.","norm":"Ein ander nimmt ein und anders mit Unrecht / doch wohl unter einem herrlichen Schein / Namen und Titel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.985899925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9400,"date":1663,"orig":"Ein ander nimmet ſich groſſer Beleidigung an/ damit er mit dem Schwerdt andere frembde Guͤter und Herꝛſchafften gewinne und an ſich ziehe/ oder Tyranniſirt wol gar in die Seinige.","norm":"Ein ander nimmt sich großer Beleidigung an / damit er mit dem Schwert andere fremde Güter und Herrschaften gewinne und an sich ziehe / oder tyrannisiert wohl gar in die Seinige.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.00600004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9401,"date":1663,"orig":"Bey friedlichen Zeiten verhuͤten und wehren etwan noch ab/ die herꝛlich gegebene Reichs und Fundamental-Geſetze/ loͤblicher Staͤnde Authoritaͤt und Anſehen/ und anderer Ordnungen Dignitaͤt und Wuͤrde/ damit der Fuͤrſt und Potentat nicht alles/ was ihm nur geluͤſte und in den Sinn komme/ thue und verꝛichte.","norm":"Bei friedlichen Zeiten verhüten und wehren etwan noch ab / die herrlich gegebene Reichs und Fundamentalgesetze / löblicher Stände Autorität und Ansehen / und anderer Ordnungen Dignität und Würde / damit der Fürst und Potentat nicht alles / was ihm nur gelüste und in den Sinn komme / tue und verrichte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.488399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9402,"date":1663,"orig":"Wenn es aber nun zum Krieg und Waffen kommen/ wird alles mit einander etwan nur etlichen wenigen in die Hand geſpielet/ die nachmalen alles eigenem Luͤſten und Belieben nach alles was ſie nur wollen thun und außuͤben Beſchauet und beſehet doch was die Lana Caprina fuͤr einen greulichen Nachdruck habe/ bey der Election und Wahl eines Potentaten?","norm":"Wenn es aber nun zum Krieg und Waffen kommen / wird alles miteinander etwan nur etlichen wenigen in die Hand gespielt / die nachmalen alles eigenem Lüsten und Belieben nach alles was sie nur wollen tun und ausüben Beschauet und besehet doch was die Lana Caprina für einen gräulichen Nachdruck habe / bei der Elektion und Wahl eines Potentaten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.877500057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9403,"date":1663,"orig":"Vitellius hatte bey den Ernſthafften/ das Anſehen/ als waͤre er demuͤtig und ſehr leutſelig; die/ die ihm goͤnſtig und gewogen waren/ nenneten es eine Guͤtigkeit und Freundligkeit/ da er alles vergeudete/ das ſeinige verſchenckte/ anderer Leute Guͤter hier und daraußtheilete.","norm":"Vitellius hatte bei den Ernsthaften / das Ansehen / als wäre er demütig und sehr leutselig; die / die ihm günstig und gewogen waren / nennten es eine Gütigkeit und Freundlichkeit / da er alles vergeudete / das seinige verschenkte / anderer Leute Güter hier und daraußtheilete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.728499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9404,"date":1663,"orig":"Ja bey dieſer groſſen Begierligkeit zu dem Regiment/ wurden die Laſter fuͤr Tugenden gehalten und geprieſen.","norm":"Ja bei dieser großen Begierlichkeit zu dem Regiment / wurden die Laster für Tugenden gehalten und gepriesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.965799808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9405,"date":1663,"orig":"Waren dieſe Stimmen und Vota nicht De Lana Caprina?","norm":"Waren diese Stimmen und Vota nicht De Lana Caprina?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.297800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9406,"date":1663,"orig":"Jch wil hier nicht anfuͤhren noch gedencken/ des hochmuͤtigen und ſtoltzen Xerxis tolles und kuͤhnes Beginnen/ der dem Athomonti trotzige Brieffe zuſchriebe und das Hellespontiſche Meer mit Geiſſeln zuͤchtigen und ſtraffen lieſſe.","norm":"Ich will hier nicht anführen noch Gedenken / des hochmütigen und stolzen Xerxis tolles und kühnes Beginnen / der dem Athomonti trotzige Briefe zuschriebe und das Hellespontische Meer mit Geißeln züchtigen und strafen ließe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.954899787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9407,"date":1663,"orig":"Wenn ich ſolche naͤrꝛiſche Zoten auff die Bahn bringen ſolte/ wuͤrde ich das Anſehen gewinnen/ als wolte ich der Thorheit ſelbſten einen Kleck anhencken.","norm":"Wenn ich solche närrische Zoten auf die Bahn bringen sollte / würde ich das Ansehen gewinnen / als wollte ich der Torheit selbst einen Kleck anhängen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1350998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9408,"date":1663,"orig":"So iſt dieſes mein Vorhaben auch gar zumal nicht/ mich zu erkuͤhnen und in groſſer Herꝛen und Fuͤrſten-Haͤndel curios zu ſeyn.","norm":"So ist dieses mein Vorhaben auch gar zumal nicht / mich zu erkühnen und in großer Herren und Fürsten-Händel kurios zu sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.95550012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9409,"date":1663,"orig":"Deñ jener nit unbillig ſtatuiret und gelehret/ das es ſicherer und beſſer/ daß was Gott thut und lehret/ zu glauben/ als davon wiſſen und diſputiren.","norm":"Denn jener nicht unbillig statuieret und gelehrt / das es sicherer und besser / dass was Gott tut und lehrt / zu glauben / als davon wissen und disputieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.206600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9410,"date":1663,"orig":"Jch halte es auch viel zutraͤglicher zu ſeyn den Unterthanen/ ihrer Obrigkeiten Geheiß und Befehl zu gehorſamen und zuverrichten/ als darinnen zu gruͤbeln/ oder das der Poͤbel von der Regier- Kunſt/ darzu man offters uͤber alles Verhoffen gelangen muß/ naßweiſe und fuͤrwitzig ſey.","norm":"Ich halte es auch viel zuträglicher zu sein den Untertanen / ihrer Obrigkeiten Geheiß und Befehl zu gehorsamen und zuverrichten / als darinnen zu grübeln / oder das der Pöbel von der Regier-Kunst / dazu man öfters über alles Verhoffen gelangen muss / naßweise und fürwitzig sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.262800216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9411,"date":1663,"orig":"Unterdeſſen und hinzwiſchen iſt gleichwol bey den Fuͤrſtenthumen/ bey Land und Leuten der Gebrauch der Lanæ Caprinæ nicht gantz und gar zu verwerffen/ ſondern offters ſehr nothwendig und zu rahten.","norm":"Unterdessen und hinzwischen ist gleichwohl bei den Fürstentum / bei Land und Leuten der Gebrauch der Lanae Caprinae nicht ganz und gar zu verwerfen / sondern öfters sehr notwendig und zu raten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.834400177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9412,"date":1663,"orig":"Denn wie koͤnte doch offtermalen ein eintziger und bißweilen ſchwacher und alter Menſch/ ſo vielen Voͤlckern und Landen/ die ihme offters auffſetzig und gehaͤſſig ſind/ fuͤr ſtehen und regieren/ wenn die Lana Caprina durch ihre Wuͤrdigkeit ihme nicht ein Anſehen machte/ dieſes vermehrete und ſolches beſchuͤtzte?","norm":"Denn wie könnte doch oftmals ein einziger und bisweilen schwacher und alter Mensch / so vielen Völkern und Landen / die ihm öfters auffsetzig und gehässig sind / für stehen und regieren / wenn die Lana Caprina durch ihre Würdigkeit ihm nicht ein Ansehen machte / dieses vermehrte und solches beschützte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5980000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9413,"date":1663,"orig":"Wie wolte und koͤnte doch der Fiſcus und das Einkommen außlangen und genung ſeyn/ ſo viele Raͤhte/ und ſo viele Soldaten/ und ſo eine groſſe anſehnliche Guardie zu unterhalten/ wenn es nicht geſchehe und gleichſam erkaufft wuͤrde durch leere Titul eines Freyherꝛns/ durch Verleihung eines Adel-Brieffs/ oder ſonſt durch andere dergleichen groſſe Promeſſen und Verſprechungen/ offters auch durch ein gnaͤdiges zu wincken und geneigte minen, ja wenn nicht die Lana Caprina die meiſten gleichſam bezauberte/ und dieſe alle zu ſonderlichẽ Fleiß auffmunterte.","norm":"Wie wollte und könnte doch der Fiscus und das Einkommen auslangen und genug sein / so viele Räte / und so viele Soldaten / und so eine große ansehnliche Guardie zu unterhalten / wenn es nicht geschehe und gleichsam erkauft würde durch leere Titel eines Freiherrn / durch Verleihung eines Adel-Briefs / oder sonst durch andere dergleichen große Promessen und Versprechungen / öfters auch durch ein gnädiges zu winken und geneigte meinen, ja wenn nicht die Lana Caprina die meisten gleichsam bezauberte / und diese alle zu sonderlichen Fleiß aufmunterte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.13100004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9414,"date":1663,"orig":"Haben dannenhero wir alſo wol Urſach/ den Fuͤrſten und Herꝛen die Lanam Caprinam zu goͤnnen und zu uͤberlvſen/ dieweil ein ſo groſſes Heyl und Wolfahrt dem Menſchen darauß entſpringet und herfliſſet.","norm":"Haben dannenher wir also wohl Ursache / den Fürsten und Herren die Lanam Caprinam zu gönnen und zu überlvsen / dieweil ein so großes Heil und Wohlfahrt dem Menschen daraus entspringet und herfließet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.373300075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9415,"date":1663,"orig":"Hoch zu beklagen und zu beweinen aber iſt es/ daß ſo viel herꝛliche und ſtattliche ingenia ſich um dieſe Lanam Caprinam bemuͤhet und erlanget haben.","norm":"Hoch zu beklagen und zu beweinen aber ist es / dass so viel herrliche und stattliche ingenia sich um diese Lanam Caprinam bemühet und erlanget haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.615300178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9416,"date":1663,"orig":"Die Moͤnche und andere mehr/ wie viel Buͤcher haben ſie doch geſchrieben/ und mit nichtigen vergeblichen diſputiren angefuͤllet/ dadurch ſie nicht die Ehre Gottes/ ſondern ihre eigene Ehredes Verſtands und ihrer Wiſſenſchafft geſuchet haben?","norm":"Die Mönche und andere mehr / wie viel Bücher haben sie doch geschrieben / und mit nichtigen vergeblichen disputieren angefüllt / dadurch sie nicht die Ehre Gottes / sondern ihre eigene Ehredes Verstands und ihrer Wissenschaft gesucht haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.374599933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9417,"date":1663,"orig":"Daß ein gelehrter Theologus hieruͤber wol geredet und geſagt hat/ daß mehr Andacht/ Glauben und Gottesfurcht ſeye/ bey des armen Mannes Andacht/ als bey allen ſolchen groſſen Schrifften und Buͤchern/ durch welche die rechte Furcht Gottes nicht erbauet/ ſondern mehr zu Boden gerichtet und uͤbern Hauffen geworffen wird.","norm":"Dass ein gelehrter Theologus hierüber wohl geredet und gesagt hat / dass mehr Andacht / Glauben und Gottesfurcht sei / bei des armen Mannes Andacht / als bei allen solchen großen Schriften und Büchern / durch welche die rechte Furcht Gottes nicht erbauet / sondern mehr zu Boden gerichtet und übern Haufen geworfen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.645999908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9418,"date":1663,"orig":"Neulicher Zeit begab ich mich zu erluſtiren und zu erfriſchen/ hinter die Juriſten/ und derer Heimligkeiten zu erforſchen/ werde ich gleich Anfangs etlicher dieſer ſchweren und vortreflichen Fragen gewahr/ ob der Iuſtinianus von ſeinem Großvater Iuſtino alſo genennet ſeye worden?","norm":"Neulicher Zeit begab ich mich zu erlustieren und zu erfrischen / hinter die Juristen / und derer Heimlichkeiten zu erforschen / werde ich gleich Anfangs etlicher dieser schweren und vortrefflichen Fragen gewahr / ob der Iustinianus von seinem Großvater Iustino also genannt sei worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6940999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9419,"date":1663,"orig":"Item; Ob der Iuſtinianus auß Thracien oder Dalmatien gebuͤrtig?","norm":"Item; ob der Iustinianus aus Thracien oder Dalmatien gebürtig?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lv","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.2895002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9420,"date":1663,"orig":"Oder auß Pannonia oder Ungarn?","norm":"Oder aus Pannonia oder Ungarn?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.540299892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9421,"date":1663,"orig":"Item, Wie viel die alte Juriſtiſche Buͤcher Verſicul gehabt.","norm":"Item, wie viel die alte juristische Bücher Versicul gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.428699970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9422,"date":1663,"orig":"Frage demnach nicht unbillich/ ob dieſes nicht ſeye De Lana Caprina diſputiren?","norm":"Frage demnach nicht unbillig / ob dieses nicht sei De Lana Caprina disputieren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.888400077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9423,"date":1663,"orig":"Ob nicht offtermahlen die Medici De Lana Caprina diſputiren, in deme ſie erſtlich als De Lana Caprina diſputiren, und zwar ſo lange/ daß dem Krancken die Seele daruͤber außgehet/ und der arme Krancke unter ſo vielerley Meinung nicht alleine mit der Wolle und den Haren/ ſondern mit der Haut bezahlen muß/ laſſe ich euch ſelbſt judiciren.","norm":"Ob nicht oftmals die Medici De Lana Caprina disputieren, in dem sie erstlich als De Lana Caprina disputieren, und zwar so lange / dass dem Kranken die Seele darüber ausgehet / und der arme Kranke unter so vielerlei Meinung nicht alleine mit der Wolle und den Haaren / sondern mit der Haut bezahlen muss / lasse ich euch selbst judizieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.713500022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9424,"date":1663,"orig":"Es wehre denn Sache/ daß ihr ſagen woltet/ daß ſie die Schaafe nicht ſchaͤren/ ſondern gar die Haut abziehen thaͤten.","norm":"Es wehre denn Sache / dass ihr sagen wolltet / dass sie die Schafe nicht schären / sondern gar die Haut abziehen täten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.921999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9425,"date":1663,"orig":"Was ſoll ich hier ſagen von den Philoſophis, derer ſo viel Koͤpffe/ ſo vielerley Meinung ſind.","norm":"Was soll ich hier sagen von den Philosophis, derer so viel Köpfe / so vielerlei Meinung sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.203800201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9426,"date":1663,"orig":"Die Madephyſici diſputiren zum oͤffterſten von der Lana Caprina, de Ente & non Ente.","norm":"Die Madephysici disputieren zum öftesten von der Lana Caprina, de Ente & non Ente.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.294400215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9427,"date":1663,"orig":"Die Logici in deme ſie fragen/ ob die Logica das iſt/ die Diſputir-Kunſt/ ſeye Ars vel ſcientia eine Kunſt oder Wiſſenſchafft ſeye? diſputiren De Lana Caprina.","norm":"Die Logici in dem sie fragen / ob die Logica das ist / die Disputierkunst / sei Ars vel scientia eine Kunst oder Wissenschaft sei? disputieren De Lana Caprina.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ku","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.335599899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9428,"date":1663,"orig":"Es iſt neulicher Zeit unter den beyden vortreflichen Philoſophis, dem Scaliger und Cardano ein groſſer Streit und Zwietraͤcht entſtanden/ wer mehr Haar in dem Bart haͤtte/ die Geiß oder der Bock?","norm":"Es ist neulicher Zeit unter den beiden vortrefflichen Philosophis, dem Scaliger und Cardano ein großer Streit und Zwietracht entstanden / wer mehr Haar in dem Bart hätte / die Geiß oder der Bock?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.465799808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9429,"date":1663,"orig":"Zu verwundern iſt es/ wie ſo trefliche ingenia ſolchen naͤrꝛiſchen Zotten abwarten moͤgen?","norm":"Zu verwundern ist es / wie so treffliche ingenia solchen närrischen Zotten abwarten mögen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.798799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9430,"date":1663,"orig":"Jch fuͤr mich wolte eher alles beydes glauben/ als der Geiſſen die Haar zehlen.","norm":"Ich für mich wollte eher alles beides glauben / als der Geißen die Haar zählen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.346499919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9431,"date":1663,"orig":"Ein herꝛliches ſtattliches Ding iſt es umb die Philoſophia practica; dergeſtalt/ daß ein guter auß den bewehrten Hiſtorien hergenommener und gemachter Rahtſchluß mehr vermag und außrichte/ als bißweilen ein gantzes Kriegsheer/ bevorab wenn eine Beredſamkeit darzu koͤmmet.","norm":"Ein herrliches stattliches Ding ist es um die Philosophia practica; dergestalt / dass ein guter aus den bewehrten Historien hergenommener und gemachter Ratschluss mehr vermag und ausrichte / als bisweilen ein ganzes Kriegsheer / vorab wenn eine Beredsamkeit dazu kommet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.306300163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9432,"date":1663,"orig":"Es iſt aber auch hierunter viel von der Lana Caprina kommen; in dem etliche dafuͤr halten es ſeye genung/ wenn ſie nur ſchlechter Dinge/ wie die Sache an ſich ſelbſt iſt/ reden; theils aber meinen man muͤſſe darbey die zierliche Wohlredenheit auch in Obacht halten/ woher aber ſolche zunehmen/ da iſt es bey ihnen gantz ſtille/ dergeſtalt/ daß wir uns uͤber die Lanam Caprinam umbſonſt bemuͤht befinden.","norm":"Es ist aber auch hierunter viel von der Lana Caprina kommen; in dem etliche dafür halten es sei genug / wenn sie nur schlechter Dinge / wie die Sache an sich selbst ist / reden; teils aber meinen man müsse dabei die zierliche Wohlredenheit auch in Obacht halten / woher aber solche zunehmen / da ist es bei ihnen ganz stille / dergestalt / dass wir uns über die Lanam Caprinam umsonst bemüht befinden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.573699951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9433,"date":1663,"orig":"Einer ſchlaͤgt darzu fuͤr das Lexicon Daſipodii, ein ander den Calepinum, der dritte ein ander Mittel darzu zugelangen/ welche außwendig zu lernen weder Zeit noch Gedaͤchtnuͤſſe wir genung haͤtten/ und wenn dieſes ſchon waͤre/ ſo hatte man deſſen doch keinen Nutzen/ und waͤre die Muͤhe und Arbeit De Lana Caprina.","norm":"Einer schlägt dazu für das Lexikon Dasipodii, ein ander den Calepinum, der dritte ein ander Mittel dazu zugelangen / welche auswendig zu lernen weder Zeit noch Gedächtnisse wir genug hätten / und wenn dieses schon wäre / so hatte man dessen doch keinen Nutzen / und wäre die Mühe und Arbeit De Lana Caprina.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.114699840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9434,"date":1663,"orig":"Die Philologi, wie geſchaͤfftig die ſind mit der Lana Caprina, iſt abzunehmen/ in deme neulich einer in den Calapinum commendiret, und als er kommen auff das Wort refrigerium, eine Kuͤhlung.","norm":"Die Philologi, wie geschäftig die sind mit der Lana Caprina, ist abzunehmen / in dem neulich einer in den Calapinum kommentieret, und als er kommen auf das Wort refrigerium, eine Kühlung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.969299793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9435,"date":1663,"orig":"Hat er auff den Rand hinzu geſetzt; rectius eine Ochſen Lung/ und dieſes hat mir keiner obſerviret.","norm":"Hat er auf den Rand hinzugesetzt; rectius eine Ochsen Lunge / und dieses hat mir keiner observieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6722002029418945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9436,"date":1663,"orig":"Eine trefliche Arbeit!","norm":"Eine treffliche Arbeit!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.190899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9437,"date":1663,"orig":"Und in dem ſie ſo Phantaſtiſche und vergebliche Arbeit fuͤrnehmen und verrichten/ bilden ſie ſich doch/ weis nicht was ein.","norm":"Und in dem sie so Phantastische und vergebliche Arbeit fürnehmen und verrichten / bilden sie sich doch / weiß nicht was ein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.33050012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9438,"date":1663,"orig":"Jch werde berichtet/ daß eben dieſer Schulfuchs ſeinen Witz habe wollen ſehen laſſen in Durchhechelung eines Oratorn, Aber man wird nichts als ein Krieg De Lana Caprina ſehen.","norm":"Ich werde berichtet / dass eben dieser Schulfuchs seinen Witz habe wollen sehen lassen in Durchhechelung eines Oratoren, Aber man wird nichts als ein Krieg De Lana Caprina sehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9394001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9439,"date":1663,"orig":"Und gemahnet mich oder kompt mir nicht anders fuͤr/ als daß es den Criticis (das iſt die nur mit Wort-Gezaͤnck umbgehen/) nicht anderſten ergehe als den Kindern/ die alle huͤbſche Steinlein auff der Gaſſe zuſammen leſen/ und dieſe ſo genau bewahren/ daß einer dem Herculi ehender ſeine Keule abnehme/ als denen derer eintziges Steinlein/ nachdem aber ſolche erwachſen/ werffen ſie ſolche vor ſelbſt hinweg/ uñ erkennen ihre Thorheit.","norm":"Und gemahnet mich oder kommt mir nicht anders für / als dass es den Criticis (das ist die nur mit Wort-Gezänk umgehen /) nicht antesten ergehe als den Kindern / die alle hübsche Steinlein auf der Gasse zusammen lesen / und diese so genau bewahren / dass einer dem Herculi eher seine Keule abnehme / als denen derer einziges Steinlein / nachdem aber solche erwachsen / werfen sie solche vor selbst hinweg / und erkennen ihre Torheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.878499984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9440,"date":1663,"orig":"Eben dermaſſen/ iſt es mit eurer Arbeit/ vergebet mir ihr Herren Philologi, auch bewand.","norm":"Eben dermaßen / ist es mit eurer Arbeit / vergebet mir ihr Herren Philologi, auch bewand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.696499824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9441,"date":1663,"orig":"Deñ nachdem etliche geſehen/ daß der hochgelehrte Scaliger, Lipſius, Berneccerus und andere hoch bemuͤhet geweſen/ das/ was der faulen Moͤnche ihre ignoranz und derer ungeſchickte Schreiber bey den alten Scribenten eingefuͤhret/ wieder zu verbeſſern/ haben ſie ſich auch dieſem Studio gantz ergeben.","norm":"Denn nachdem etliche gesehen / dass der hochgelehrte Scaliger, Lipsius, Berneccerus und andere hoch bemühet gewesen / das / was der faulen Mönche ihre Ignoranz und derer ungeschickte Schreiber bei den alten Skribenten eingeführt / wieder zu verbessern / haben sie sich auch diesem Studio ganz ergeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.542300224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9442,"date":1663,"orig":"Und ſind dieſe nicht ungleich jenem Bauren/ der das Unkraut in die Scheuren ſamlet/ die gute Frucht aber drauſſen liegen lieſſe.","norm":"Und sind diese nicht ungleich jenem Bauern / der das Unkraut in die Scheuern sammelt / die gute Frucht aber draußen liegen ließe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.743199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9443,"date":1663,"orig":"Solche ingenia haben und leiden nit geringen Verluſt/ daß wenn ſie hoͤhern uñ wichtigen Sachen obligen und ſich mehr angelegenen Wiſſenſchafften ergeben/ waͤre kein Zweiffel/ daß ſie der poſteritet mit ihren koͤſtlichen Schrifften viel Nutzen ſchaffen moͤchten.","norm":"Solche ingenia haben und leiden nicht geringen Verlust / dass wenn sie höheren und wichtigen Sachen obliegen und sich mehr angelegenen Wissenschaften ergeben / wäre kein Zweifel / dass sie der Posterität mit ihren köstlichen Schriften viel Nutzen schaffen möchten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.253099918365478} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9444,"date":1663,"orig":"Aber es iſt der heutigẽ Welt Schwachheit und Gebrechen/ daß viele nichts/ die meiſten etwas/ alle in das geſampt aber alles mit Unordnung thun.","norm":"Aber es ist der heutigen Welt Schwachheit und Gebrechen / dass viele nichts / die meisten etwas / alle in das Gesamt aber alles mit Unordnung tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7052998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9445,"date":1663,"orig":"Aller Studien und Wiſſenſchafften Zweck gehet dahin/ daß man erlerne was das nothwendigſte iſt/ und das mit einer feinen kuͤrtzerern Verfaſſung/ als ins gemein geſchihet.","norm":"Aller Studien und Wissenschaften Zweck geht dahin / dass man erlerne was das notwendigste ist / und das mit einer feinen kürzeren Verfassung / als ins gemein geschehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.583799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9446,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich/ daß als ich noch ein Kind/ die Wartfrau mir eine Fabel erzehlet hat von einem guͤldenen Berge unglaͤublicher groͤſſe in Utopia, den die Zwerglein bewohneten und inne haͤtten/ dieſe wuͤrden von den Goͤttern vor Glaͤſern gehalten und zu allerhand Arbeit verdammet.","norm":"Ich erinnere mich / dass als ich noch ein Kind / die Wartfrau mir eine Fabel erzählt hat von einem güldenen Berge unglaublicher Größe in Utopia, den die Zwerglein bewohnten und innehätten / diese würden von den Göttern vor Gläsern gehalten und zu allerhand Arbeit verdammet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.125699996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9447,"date":1663,"orig":"Derer ein Theil pruͤfeten/ welches die beſte Erde waͤre/ und die verſchlingen ſie/ darvon der uͤbrige Leib gantz verdorrete/ der Bauch abeꝛ wuͤchſe und wuͤrde uͤber die maſſe groß/ biß er endlich zerbarſtete.","norm":"Derer ein Teil prüften / welches die beste Erde wäre / und die verschlingen sie / davon der übrige Leib ganz verdorrte / der Bauch aber wüchse und würde über die Masse groß / bis er endlich zerbarstet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.654600143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9448,"date":1663,"orig":"Da waͤren denn die uͤbrige da/ die das uͤbrige mit froͤlichem Angeſichte raubeten/ was die andern geſamlet und zuſammen getragen haͤtten/ brauchten und nutzten ſolches nach unterſcheid der Naturen; Etliche machten darauß was ſie geraubet/ zu Weintrauben/ ſich aber zu Weinfaͤſſern.","norm":"Da wären denn die übrige da / die das Übrige mit fröhlichem Angesichte raubten / was die anderen gesammelt und zusammen getragen hätten / brauchten und nutzten solches nach Unterschied der Naturen; etliche machten daraus was sie geraubt / zu Weintrauben / sich aber zu Weinfässern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.311699867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9449,"date":1663,"orig":"Viele deꝛſelbeu machten auß dem was ſie alſo geraubet/ ſchoͤne Luſtgaͤrten/ da ihnen Geſichter oder Larven gleich den Verliebten vorkaͤmen/ die ſie nicht anruͤhren duꝛfftẽ/ ehe und zuvor ſie ſich in garſtigen Pfuͤtzen gedauget und gewaſchen haͤtten.","norm":"Viele derselbeu machten aus dem was sie also geraubt / schöne Lustgärten / da ihnen Gesichter oder Larven gleich den Verliebten vorkämen / die sie nicht anrühren durften / ehe und zuvor sie sich in garstigen Pfützen getaugt und gewaschen hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.515500068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9450,"date":1663,"orig":"Darauß ſie denn (es iſt nicht zu ſagen) wie ſchoͤn ſie wuͤrden an allen Gliedern/ ſo ſchoͤn und helle allen anzuſchauen waͤren/ auſſer denen/ die etwan beſſer Bruͤllen braucheten; Endlich wenn man ſie kuͤſſen wolte/ nichts als Rauch und Aſche wurden.","norm":"Daraus sie denn (es ist nicht zu sagen) wie schön sie würden an allen Gliedern / so schön und helle allen anzuschauen wären / außer denen / die etwan besser Brüllen brauchten; endlich wenn man sie küssen wollte / nichts als Rauch und Asche wurden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.733099937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9451,"date":1663,"orig":"Es ſollen auch viele der kleinen Menſchlicher ſeyn/ die ſich euſſerſten nicht ohne ſondere groſſe Gefahr und Arbeit bemuͤhen uͤber die Hoͤhe des Berges zu kommen/ derer wenig ohne fallen die Spitze ergreiffen/ und die fallen wegen groſſer Schlipffrigkeit des Weges in eine Gruben/ durch welche ſie in einem Augenblick mit Lebens-Gefahr zu unterſt des Berges fallen/ da denn kaum einer oder der ander zu unterſt des Berges doch nit ohne Arbeit ſein Leben fuͤhrete.","norm":"Es sollen auch viele der kleinen Menschlicher sein / die sich äußersten nicht ohne sondere große Gefahr und Arbeit bemühen über die Höhe des Berges zu kommen / derer wenig ohne fallen die Spitze ergreifen / und die fallen wegen großer Schlüpfrigkeit des Weges in eine Gruben / durch welche sie in einem Augenblick mit Lebensgefahr zu unterst des Berges fallen / da denn kaum einer oder der ander zu unterst des Berges doch nicht ohne Arbeit sein Leben führte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.497700214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9452,"date":1663,"orig":"Bey Herbſtzeit aber wenn die Nordwinde ſich erheben und wehen/ werden ſie von dieſem wider die Felſen geſchmiſſen und alſo zernichtet.","norm":"Bei Herbstzeit aber wenn die Nordwinde sich erheben und wehen / werden sie von diesem wider die Felsen geschmissen und also zernichtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.217100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9453,"date":1663,"orig":"Denn die Goͤtter einem jeden unter ihnen ein Jahr ſeines Lebens beſtimmet haben.","norm":"Denn die Götter einem jeden unter ihnen ein Jahr seines Lebens bestimmet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.291100025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9454,"date":1663,"orig":"Daß dieſes ein Gedicht und Fabel/ iſt niemand in Abrede/ es waͤre denn daß er ſeinen Verſtand in den Fuͤſſen haͤtte.","norm":"Dass dieses ein Gedicht und Fabel / ist niemand in Abrede / es wäre denn dass er seinen Verstand in den Füßen hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.26609992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9455,"date":1663,"orig":"Dieſe Fabel haben die lieben Alten/ den jungen Leuten nicht ohne Urſach vorgebildet; Jrre ich/ oder haben ſie die Macht und Gewalt der Lanæ Caprinæ uͤber alle Menſchen dadurch beſchreiben wollen?","norm":"Diese Fabel haben die lieben Alten / den jungen Leuten nicht ohne Ursache vorgebildet; Irre ich / oder haben sie die Macht und Gewalt der Lanae Caprinae über alle Menschen dadurch beschreiben wollen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.730199813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9456,"date":1663,"orig":"Denn derer Leben ſehꝛ kurtz/ und gleichwol ſind derer wenig die ſolches weißlich gebrauchen und genieſſen.","norm":"Denn derer Leben sehr kurz / und gleichwohl sind derer wenig die solches weißlich gebrauchen und genießen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8983001708984375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9457,"date":1663,"orig":"Andeꝛe ſchwaͤchen ſolches durch eitele Sorge und Gram/ die doch keine Ergetzligkeit jemaln erfreyet und erluſtiget; ſondern laſſen das/ was ſie zuſammen erſchunden und erſchabet ihren Erben/ ſo ſie nachgehends luſtig verpraſſen und verſchlemmen/ und wacker durch die Gurgel jagen.","norm":"Andere schwächen solches durch eitle Sorge und Gram / die doch keine Ergötzlichkeit jemals erfreyet und erlustiget; sondern lassen das / was sie zusammen erschunden und erschobt ihren Erben / so sie nachgehend lustig verprassen und verschlemmen / und wacker durch die Gurgel jagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.780300140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9458,"date":1663,"orig":"Der groͤſſeſte Theil der Menſchen/ der ſuchet durch groſſen Schweiß und Muͤhe die Staffel der Ehren/ von welchen ſie offtermalẽ durch Herꝛen Ungunſt und Ungnade/ biß gar zu unterſt geſtoſſẽ uñ geworffen werden.","norm":"Der größte Teil der Menschen / der suchet durch großen Schweiß und Mühe die Staffel der Ehren / von welchen sie öftermals durch Herren Ungunst und Ungnade / bis gar zu unterst gestoßen und geworfen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.899799823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9459,"date":1663,"orig":"Alſo dienet und iſt dienſtbaꝛ unterworfen der Lanæ Caprinæ die gantze weite Welt.","norm":"Also dient und ist dienstbar unterworfen der Lanae Caprinae die ganze weite Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7108001708984375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9460,"date":1663,"orig":"Und dieweil ich verſpuͤre/ daß ihr gefallen traget an den Fabeln/ wil ich hier anfuͤhren was ſich neulich bey der groſſen Hitze in einem Wald nicht weit von dem Avellino begeben und zugetragen.","norm":"Und dieweil ich verspüre / dass ihr gefallen traget an den Fabeln / will ich hier anführen was sich neulich bei der großen Hitze in einem Wald nicht weit von dem Avellino begeben und zugetragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.246799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9461,"date":1663,"orig":"Es erzehlet Mercurius, es ſeyen unlaͤngſten etliche Geſandten in den Parnaſſum kommen/ die haͤtten mit groſſer Beredſamkeit erzehlet den ſehr erbaͤrmlichen Zuſtand des Teuſchlandes/ welcher vielmahlen nirgends anders herkaͤme als von der Lana Caprina.","norm":"Es erzählt Mercurius, es seien unlängsten etliche Gesandten in den Parnassum kommen / die hätten mit großer Beredsamkeit erzählt den sehr erbärmlichen Zustand des Täuschlandes / welcher vielmals nirgends anders herkäme als von der Lana Caprina.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.468299865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9462,"date":1663,"orig":"Der eine haͤtte diſcurriret, wie ſo ein groſſer hauffen Menſchen jaͤmmerlich erwuͤrget wuͤrden und umbkaͤmen ꝛ Der ander wie Tugenden und freye Kuͤnſte niedergetruͤcket wuͤrden/ ſo gar daß ſich auch der Apollo ſelbſten des weinen hieruͤber nit enthalten koͤnnen/ und nachdeme faſt keine Hoffnung einer Beſſerung zu hoffen/ haͤtten ſie Apollinem mit ſehr demuͤtigen Worten um guten Raht hierinnen zu geben und mit zutheilen gebeten/ wie doch allem dieſem Unheil geſteuret und gewehret werden koͤnte?","norm":"Der eine hätte diskurrieret, wie so ein großer Haufen Menschen jämmerlich erwürget würden und umkämen et der ander wie Tugenden und freie Künste niedergedrückt würden / so gar dass sich auch der Apollo selbst des weinen hierüber nicht enthalten können / und nachdem fast keine Hoffnung einer Besserung zu hoffen / hätten sie Apollinem mit sehr demütigen Worten um guten Rat hierinnen zu geben und mit zuteilen gebeten / wie doch allem diesem Unheil gesteuert und gewehrt werden könnte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.708600044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9463,"date":1663,"orig":"A pollo (als der dieſer Nation/ wegen Tapferkeit als derer eigentlichen Zierath/ mit welcher ſie die Liebe zu freyen Kuͤnſten verknuͤpfften/ jederzeit wol geneiget geweſen) lieſſe alſobalden ſeine Raͤhte beruffen und Raht halten/ da funden ſich von ſtund an die allerweiſeſten und vernuͤnfftigſten die jemahlen gelebet/ und brachten dar allerhand Opinionen und Meinungen/ jeder nach ſeiner Natur und Zuneigung nach in das Mittel.","norm":"A pollo (als der dieser Nation / wegen Tapferkeit als derer eigentlichen Zierrat / mit welcher sie die Liebe zu freien Künsten verknüpften / jederzeit wohl geneigt gewesen) ließe alsobald seine Räte berufen und Rat halten / da fanden sich von stand an die allerweisesten und vernünftigsten die jemals gelebt / und brachten dar allerhand Opinionen und Meinungen / jeder nach seiner Natur und Zuneigung nach in das Mittel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.892199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9464,"date":1663,"orig":"Unter andern kamen auch herbey der Heraclitus und der Democritus deren einer hielte und gab fuͤr/ daß man das menſchliche Elend koͤnte paſſiren uñ vertreibẽ mit ſtetigẽ Weinẽ; der ander aber; mit im̃er Lachẽ.","norm":"Unter anderen kamen auch herbei der Heraclitus und der Democritus deren einer hielte und gab für / dass man das menschliche Elend könnte passieren und vertreiben mit stetigen Weinen; der ander aber; mit immer Lachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.340700149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9465,"date":1663,"orig":"Juvenalis aber als er es gehoͤret/ ſchuͤttelte den Kopff; und habe derer Meinung mit folgenden Gruͤnden und Schluß-Reden hintertrieben und wiederleget.","norm":"Juvenalis aber als er es gehöret / schüttelte den Kopf; und habe derer Meinung mit folgenden Gründen und Schlussreden hintertrieben und widerleget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.14300012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9466,"date":1663,"orig":"Was meinſtu Heraclite?","norm":"Was meinst du Heraclite?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.678500175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9467,"date":1663,"orig":"Was du Democrite?","norm":"Was du Democrite?","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"es","lang_de":0,"norm_lmscore":9.020000457763672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9468,"date":1663,"orig":"Jch wil nit ſagen/ daß das uͤbrige Heulen und Weinen ein Weibliches Gebrechen; und das uͤbrige Lachen ein Kenn- und Merckzeichen ſeye der Thor- und Narꝛheit/ und einem tapfern Manne uͤbelanſtaͤndig und nit gezieme; zu was Ende wollet ihr denn das Geſichte verderbẽ/ der eine mit Weinen und Traurigkeit/ der ander mit Lachen und Froͤligkeit?","norm":"Ich will nicht sagen / dass das übrige Heulen und Weinen ein weibliches Gebrechen; und das übrige Lachen ein Kenn- und Merkzeichen sei der Thor- und Narrheit / und einem tapferen Manne übelanständig und nicht gezieme; zu was Ende wollet ihr denn das Gesichte verderben / der eine mit Weinen und Traurigkeit / der ander mit Lachen und Fröhlichkeit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.794600009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9469,"date":1663,"orig":"Wenn ihr meinetet/ daß dieſes Labſal und Erleuchterung ſeyen gegen zufallende Anſtoͤſſe und Laſter der Menſchen?","norm":"Wenn ihr meintet / dass dieses Labsal und Erleichterung seien gegen zufallende Anstösse und Laster der Menschen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4029998779296875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9470,"date":1663,"orig":"Jrret und fehlet ihr weit.","norm":"Irret und fehlet ihr weit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.882800102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9471,"date":1663,"orig":"Durch ſtetiges Trauren/ wird der Schmertz nicht gemindert/ ſondern vermehret.","norm":"Durch stetiges Trauern / wird der Schmerz nicht gemindert / sondern vermehret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.014800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9472,"date":1663,"orig":"Das Lachen ob es wol mit einem ſuͤſſern Gifft verzehret/ ſo verzehret es doch/ in dem es den Menſchen zu groͤſſerm Schimpff uñ Spott der Leute bringet.","norm":"Das Lachen ob es wohl mit einem süßeren Gift verzehret / so verzehret es doch / in dem es den Menschen zu größerem Schimpf und Spott der Leute bringt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.813600063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9473,"date":1663,"orig":"Wollet ihr einwenden/ daß Jhr nicht euch zugefallen alleine geboren ſeyd/ haͤttet dannenhero ſorgfaͤltig zu ſeyn/ wie ihr moͤchtet ſolchen Verderb- und Unheil mit ſcharffen Pflaſtern zu Huͤlffe kommen/ welche die lange Zeit und Ubung eingefuͤhret und verurſachet haben.","norm":"Wollet ihr einwenden / dass Ihr nicht euch zugefallen alleine geboren seid / hättet dannenher sorgfältig zu sein / wie ihr möchtet solchen Verderb- und Unheil mit scharfen Pflastern zu Hilfe kommen / welche die lange Zeit und Übung eingeführt und verursachet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.406199932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9474,"date":1663,"orig":"Es iſt aber dieſes euer Beginnen auch vergeblich und umbſonſt.","norm":"Es ist aber dieses euer Beginnen auch vergeblich und umsonst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.015500068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9475,"date":1663,"orig":"Es ſind die menſchliche Laſter und Boßheiten ſo groß und ſo tieff eingewurtzelt/ daß dieſe euere Mittel und Artzney darzu viel zu ſchwach und unkraͤfftig; Dannenhero weit andere hier von noͤten ſind.","norm":"Es sind die menschliche Laster und Bosheiten so groß und so tief eingewurzelt / dass diese eure Mittel und Arznei dazu viel zu schwach und unkräftig; Dannenher weit andere hier vonnöten sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.085800170898437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9476,"date":1663,"orig":"Wollet ihr mir folgen/ ſo wil von noͤhten ſeyn/ daß wir allerhand Scripta Satyrica (das iſt Schrifften dadurch aller Menſchen Thun/ Leben und Wandel taxiret/ gemuſtert und angriffen werden.) in die Welt außbreiten.","norm":"Wollet ihr mir folgen / so will vonnöten sein / dass wir allerhand Scripta Satyrica (das ist Schriften dadurch aller Menschen Tun / Leben und Wandel taxieret / gemustert und angriffen werden .) in die Welt ausbreiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.512400150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9477,"date":1663,"orig":"Der eine taxire und gruͤbele in die Geheimniß und Staat-Sachen vornehmer Fuͤrſten und Herꝛen/ dardurch ſie dem gemeinen Mann die Augen verkleiſtern und verſchmieren.","norm":"Der eine taxiere und grübele in die Geheimnis und Staat-Sachen vornehmer Fürsten und Herren / dadurch sie dem gemeinen Mann die Augen verkleistern und verschmieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.799499988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9478,"date":1663,"orig":"Der ander mache ſich hinter die Hofſchrantzen/ hechele/ muſtere und ziehe wacker herdurch dero Betriegligkeiten/ die jetzo Politiſch genennet werden und heiſſen muͤſſen:","norm":"Der ander mache sich hinter die Hofschranzen / hechele / mustere und ziehe wacker herdurch deren Betriegligkeiten / die jetzt Politisch genannt werden und heißen müssen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.369999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9479,"date":1663,"orig":"Aber leider Gott erbarm es!","norm":"Aber leider Gott erbarm es!","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"nn","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.164000034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9480,"date":1663,"orig":"Es werden ſich alsdenn auch welche finden/ die der Schule und derer Lehrer Jrꝛthumb hernehmen werden/ und ſagen/ wo es ihnen ſitze.","norm":"Es werden sich alsdann auch welche finden / die der Schule und derer Lehrer Irrtum hernehmen werden / und sagen / wo es ihnen sitze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.456399917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9481,"date":1663,"orig":"Andere werden ſich an des gemeinen Poͤbels Laſter machen/ und dieſe alſo mit ihren eigenen Farben beſchreiben und herauß ſtreichen/ daß einjeder der es nur lieſet/ ſolche kennen und mit Haͤnden greiffen wird/ und daꝛuͤber gleichſam erſchrecken.","norm":"Andere werden sich an des gemeinen Pöbels Laster machen / und diese also mit ihren eigenen Farben beschreiben und herausstreichen / dass einjeder der es nur liest / solche kennen und mit Händen greifen wird / und darüber gleichsam erschrecken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.185400009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9482,"date":1663,"orig":"Solche und dergleichen Buͤcher/ wuͤrden der Menſchẽ Luͤſte und Begierden gewaltig und uͤberauß beſſern/ die derer Lection/ ſo bißher mit groſſem Fleiß von etlichen unterdruͤckt worden/ eroͤffnen und derer Abſcheuligkeit an den hellen Tag legen wuͤrde.","norm":"Solche und dergleichen Bücher / würden der Menschen Lüste und Begierden gewaltig und überaus besseren / die derer Lektion / so bisher mit großem Fleiß von etlichen unterdrückt worden / eröffnen und derer Abscheulichkeit an den hellen Tag legen würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.013299942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9483,"date":1663,"orig":"Es iſt aber der Iuvenalis in deme er alſo peroriret, von dem Seneca turbiret und jrꝛ gemacht worden/ der von dẽ Einwohnern des Parnaſſi leicht erlangete/ daß dem Iuvenali ſilentium und das Stillſchweigen auferleget worden:","norm":"Es ist aber der Iuvenalis in dem er also perorieret, von dem Seneca turbieret und irr gemacht worden / der von den Einwohnern des Parnassi leicht erlangte / dass dem Iuvenali silentium und das Stillschweigen auferleget worden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.050899982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9484,"date":1663,"orig":"Als er nun dieſes erlanget/ hat Seneca weit andere und hoͤhere Sachen herfuͤr bracht und erwieſen/ das die jetzige Zeiten bey weitem nicht ſo arg und ſchlim/ als vorzeiten bey Regierung Tiberii, Caligulæ, Claudii, Vitellii und Domitiani.","norm":"Als er nun dieses erlanget / hat Seneca weit andere und höhere Sachen herfür brachte und erwiesen / das die jetzige Zeiten bei weitem nicht so arg und schlimm / als vorzeiten bei Regierung Tiberii, Caligulae, Claudii, Vitellii und Domitiani.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.403800010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9485,"date":1663,"orig":"Es waͤren derer noch ſehr viel/ die etwan beſſer lebeten und den Tugenden nachhiengen/ wenn ſie erſehen koͤnten/ daß ihre ruͤhmliche Thaten belohnet und erkennet werden moͤchten.","norm":"Es wären derer noch sehr viel / die etwan besser lebten und den Tugenden nachhingen / wenn sie ersehen könnten / dass ihre rühmliche Taten belohnet und erkennt werden möchten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.091100215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9486,"date":1663,"orig":"Es ſeye demnach hoch nothwendig und viel daran gelegen/ das die ſo da Tugendhafft/ ſolche lehren und denen auch rechtſchaffen folgen in Werth und Ehren gehalten und gehandhabet werden.","norm":"Es sei demnach hoch notwendig und viel daran gelegen / das die so da Tugendhaft / solche lehren und denen auch rechtschaffen folgen in Wert und Ehren gehalten und gehandhabt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.054599761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9487,"date":1663,"orig":"Tacitus und andere vortrefliche Scribenten mehr/ haͤtten der Zeiten darinnen ſie gelebet/ Laſter und Gebreben wol gewuſt/ haͤtten doch lieber die wollen verſchweigen/ als ſolch ſeculum diffamiren und außſchreyen/ und den Nachkoͤmlingen Wege und Gelegenheit zu ſolchen Ergernuͤſſen zeigen und weiſen.","norm":"Tacitus und andere vortreffliche Skribenten mehr / hätten der Zeiten darinnen sie gelebt / Laster und Gebreben wohl gewusst / hätten doch lieber die wollen verschweigen / als solch seculum diffamieren und ausschreien / und den Nachkömmlingen Wege und Gelegenheit zu solchen Ärgernissen zeigen und weisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.401700019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9488,"date":1663,"orig":"Endlich und zuletzt/ habe er ernſtlich vermahnet und erinnert/ es ſeye wider das Ungluͤck kein beſſer remediũ als die Tugend/ die die allerheilſamſte vorſchlaͤge thue und gebe/ und eine getreueſte Gefertin ſeye/ alle Laſter zu uͤberwindẽ/ auch alles andere Ubel uñ Unheil uͤberweltige.","norm":"Endlich und zuletzt / habe er ernstlich vermahnet und erinnert / es sei wider das Unglück kein besser remediu als die Tugend / die die heilsamste Vorschläge tue und gebe / und eine getreueste Gefertin sei / alle Laster zu überwinden / auch alles andere Übel und Unheil überwältige.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.44290018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9489,"date":1663,"orig":"Es hatte Seneca zu reden noch nicht auffgehoͤret; hat Apollo in herꝛlicher Kuͤrtze alſo angefangen.","norm":"Es hatte Seneca zu reden noch nicht aufgehört; hat Apollo in herrlicher Kürze also angefangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.981299877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9490,"date":1663,"orig":"Zwey Dinge ſeyen/ die alles Elend und Widerwertigkeit in eine anmuhtige Liebligkeit veraͤndern und verwaͤchslen; Die Liebe Gottes und die Arbeit.","norm":"Zwei Dinge seien / die alles Elend und Widerwertigkeit in eine anmutige Lieblichkeit verändern und verwechsle; die Liebe Gottes und die Arbeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.036399841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9491,"date":1663,"orig":"Was ſchadets/ wenn dieſer oder jener unbekandt/ verborgen ligt und wenig geachtet wird; was iſt ſich zu verwundern/ wenn das viel unter Creutz und Elend ſeufftzen?","norm":"Was schadet / wenn dieser oder jener unbekannt / verborgen liegt und wenig geachtet wird; was ist sich zu verwundern / wenn das viel unter Kreuz und Elend seufzen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5391998291015625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9492,"date":1663,"orig":"Das dieſe von Tag zu Tag wachſen und zuneymen.","norm":"Das diese von Tag zu Tag wachsen und zuneymen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.963699817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9493,"date":1663,"orig":"Es ſtehet dahin/ ob der kluge ſpitzfindige Machiavellus mit allen ſeinem Anhang/ Lachens oder Mitleidens wuͤrdig und werth ſeye?","norm":"Es steht dahin / ob der kluge spitzfindige Machiavellus mit allen seinem Anhang / Lachens oder Mitleidens würdig und wert sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7519001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9494,"date":1663,"orig":"Gleich als wenn der politicorum ſimuliren und diſſimuliren mehꝛ vermoͤchten als die Goͤttliche Allmacht/ die in einem Augenblick alle dieſe Spitzfindigkeit und Argeliſt zu nichts machen und in ſolcher Urheber kehren und wenden kan.","norm":"Gleich als wenn der politicorum simulieren und dissimulieren mehr vermöchten als die göttliche Allmacht / die in einem Augenblick alle diese Spitzfindigkeit und Argelist zu nichts machen und in solcher Urheber kehren und wenden kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.722799777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9495,"date":1663,"orig":"O ihr liebe Teutſche/ erinnert euch euerer Teutſchen Redlig- und Aufrichtigkeit/ und laſſet den Welſchen ihr ſimuliren und betruͤgen/ lernet und pflantzet in euren Hertzen/ die rechte und wahre Liebe Gottes.","norm":"O ihr liebe Deutsche / erinnert euch eurer Deutschen Redlig- und Aufrichtigkeit / und lasst den Welschen ihr simulieren und betrügen / lernet und pflanzet in euren Herzen / die rechte und wahre Liebe Gottes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.26579999923706} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9496,"date":1663,"orig":"O welchen groſſen Nutzen werdet ihr davon haben.","norm":"O welchen großen Nutzen werdet ihr davon haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.577099800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9497,"date":1663,"orig":"Bey euch wird ſeyn die unbetruͤgliche Hoffnung des ewigen ſeligen Lebens.","norm":"Bei euch wird sein die unbetrügliche Hoffnung des ewigen seligen Lebens.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.419099807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9498,"date":1663,"orig":"Was kan doch ſuͤſſer/ was kan immer lieblicher ſeyn/ als dieſe?","norm":"Was kann doch süßer / was kann immer lieblicher sein / als diese?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.967299938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9499,"date":1663,"orig":"Was iſt koͤſtlicher als dieſe?","norm":"Was ist köstlicher als diese?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.424799919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9500,"date":1663,"orig":"Sie wird euch das Creutz zu lauterem Gluͤck machen.","norm":"Sie wird euch das Kreuz zu lauterem Glück machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8593997955322275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9501,"date":1663,"orig":"Mit einem Worte/ wenn ihr weiſe ſeyet/ ſo ehret Gott alſo/ als huͤlffe keine Arbeit/ und arbeitet alſo/ als huͤlffe Gott nicht.","norm":"Mit einem Worte / wenn ihr weise seiet / so ehret Gott also / als Hilfe keine Arbeit / und arbeitet also / als Hilfe Gott nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.228700160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9502,"date":1663,"orig":"Arbeitet ſage ich/ denn ehrlich arbeiten iſt beſſer als Muͤſſiggang/ Trincken und Buhlſchafften.","norm":"Arbeitet sage ich / denn ehrlich arbeiten ist besser als Müßiggang / trinken und Buhlschafte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.093599796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9503,"date":1663,"orig":"Muͤſſiggang bringt entweder Furcht oder boͤſe Hoffnung.","norm":"Müßiggang bringt entweder Furcht oder böse Hoffnung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.844600200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9504,"date":1663,"orig":"Die Furcht vermehret die zuſtoſſende Ungluͤck/ oder daß wir ſcheuen/ das was uns nie nicht ſchadet.","norm":"Die Furcht vermehret die zustoßende Unglück / oder dass wir scheuen / das was uns nie nicht schadet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.901500225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9505,"date":1663,"orig":"Die Geilheit und unziemliche Buhlſchafft aber iſt eine kurtze Empfindligkeit/ hingegen ein immerwehrender Schmertzen/ und unendliche Schande.","norm":"Die Geilheit und unziemliche Buhlschaft aber ist eine kurze Empfindlichkeit / hingegen ein immerwährender Schmerzen / und unendliche Schande.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.669099807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9506,"date":1663,"orig":"Das viele zu trincken/ wird mitten in der Ergoͤtzligkeit bitter.","norm":"Das viele zu trinken / wird mitten in der Ergötzlichkeit bitter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.336599826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9507,"date":1663,"orig":"Die Arbeit aber/ abſonderlich wenn ſie zulaͤſſig und ehrlich iſt/ iſt lieb und angenehm bey Anfang und Ende eines Dinges.","norm":"Die Arbeit aber / absonderlich wenn sie zulässig und ehrlich ist / ist lieb und angenehm bei Anfang und Ende eines Dinges.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.488500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9508,"date":1663,"orig":"Ohne die Tugend iſt alles verdrießlich und unwehrt.","norm":"Ohne die Tugend ist alles verdrießlich und Unwert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.330800056457519} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9509,"date":1663,"orig":"Mit dieſer aber alles anmuhtig/ lieb und angenehme.","norm":"Mit dieser aber alles anmutig / lieb und angenehme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.61929988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9510,"date":1663,"orig":"Derowegen O ihr liebe Teutſche/ ergreiffet die/ liebet die/ ehret die!","norm":"Derowegen O ihr liebe Deutsche / ergreifet die / liebet die / ehret die!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.199900150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9511,"date":1663,"orig":"Dieſes haͤtte Apollo geredet/ ſagte Mercurius, der neulicher Tage auß dem Parnaſſo wider zuruͤck kommen waͤre/ und weil er muͤde von der Reiſe und matt von der Hitze/ wolte er einwenig ruhen uñ ſich in dem gruͤnen Graſe erfriſchen; ſiehe da koͤmpt Corydon und wolte eben auch unter dieſes Baums Schatten mit ſeinen Schaafen ruhen.","norm":"Dieses hätte Apollo geredet / sagte Mercurius, der neulicher Tage aus dem Parnasso wieder zurückkommen wäre / und weil er müde von der Reise und matt von der Hitze / wollte er einwenig ruhen und sich in dem grünen Grase erfrischen; siehe da kommt Corydon und wollte eben auch unter dieses Baums Schatten mit seinen Schafen ruhen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.275300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9512,"date":1663,"orig":"Kurtz darauff komt Thyrſis mit ſeinen Ziegen/ und waren kaum unter den Baum kommen/ und als er den Bock melckte/ hielte Menalcus das Sieb unter.","norm":"Kurz darauf kommt Thyrsis mit seinen Ziegen / und waren kaum unter den Baum kommen / und als er den Bock melkte / hielte Menalcus das Sieb unter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.07450008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9513,"date":1663,"orig":"Da konte ſich Corydon des Lachens nit enthalten/ nahm derohalben ſeine Pfeiffe/ fieng an und ſange von der eytelen Arbeit der Menſchen/ die da viel geringer ſind als die Lana Caprina.","norm":"Da konnte sich Corydon des Lachens nicht enthalten / nahm derohalben seine Pfeife / fing an und Sange von der Eitelen Arbeit der Menschen / die da viel geringer sind als die Lana Caprina.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.549900054931641} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9514,"date":1663,"orig":"O Lana Caprina, O du liebe Geißmilch/ exclarnirte er/ worzu bringet ihr doch nicht die Hertzen der Menſchen?","norm":"O Lana Caprina, O du liebe Geißmilch / exclarnirte er / wozu bringt ihr doch nicht die Herzen der Menschen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.809299945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9515,"date":1663,"orig":"Jch kan kaum das Lachen laſſen/ wenn ich betrachte/ wie mancher der Dinten feil gehabt/ oder einen Marckſchreyer agiret hat und den Bauren Zanck uñ uneinigkeit verkaufft/ anjetzo aber weis nicht durch weſſen Gunſt und Gewogenheit/ ſo Stoltz und Hochmuͤhtig iſt/ daß er auch nicht weiß wo und wie er gehen ſolle; und wartet bey Hofe fleiſſig auff/ und ſparet keinen Koſten/ ſondern laͤuffet bald dem bald jenem zu Hauſe/ damit er einen Vorbitter erwerbe/ durch welchen er ein oͤffentlich Zeugni�� ſeiner Thorheit und Eytelkeit erlange.","norm":"Ich kann kaum das Lachen lassen / wenn ich betrachte / wie mancher der dienten feil gehabt / oder einen Markschreier agieret hat und den Bauern Zank und Uneinigkeit verkauft / jetzt aber weiß nicht durch wessen Gunst und Gewogenheit / so Stolz und Hochmütig ist / dass er auch nicht weiß wo und wie er gehen solle; und wartet bei Hofe fleißig auf / und sparet keinen Kosten / sondern läuft bald dem bald jenem zu Hause / damit er einen Vorbitter erwerbe / durch welchen er ein öffentlich Zeugnis seiner Torheit und Eitelkeit erlange.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.006100177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9516,"date":1663,"orig":"Sehet doch wie ſauer es ſich der Ziphuſius werden laͤſſet/ indeme er etliche Schulfragen zuſammen raſpelt/ nur damit er die Ehre pulveris ſcholaſtici erlange/ und wenn er denn zu oͤffentlichen Aemptern gebrauchet wird/ ſolte er alsdeñ ſolcher Schulzottẽ vergeſſen?","norm":"Sehet doch wie sauer es sich der Ziphusius werden lässt / indem er etliche Schulfragen zusammen raspelt / nur damit er die Ehre pulveris scholastici erlange / und wenn er denn zu öffentlichen Ämtern gebraucht wird / sollte er alsdann solcher Schulzotten vergessen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.671599864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9517,"date":1663,"orig":"Da muß denn die Bulla Scholaſtica oder Schulſack fuͤr ein ſtuͤck ſonderlicher Witz uñ Weißheit gehalten werden.","norm":"Da muss denn die Bulla Scholastica oder Schulsack für ein Stück sonderlicher Witz und Weisheit gehalten werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.067599773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9518,"date":1663,"orig":"Und fuͤrwar wenn Seneca, Socrates, Horatius und andere gelehrte Leute anjetzo lebeten/ denen der Verſtand in pectore non in ore verſirte, ſie wuͤrden kaum Baccalaurei, es waͤre denn/ daß ſie in die heutigen Schulen giengen und ſubtil ſcoticiren lerneten:","norm":"Und fürwahr wenn Seneca, Socrates, Horatius und andere gelehrte Leute jetzt lebten / denen der Verstand in pectore non in ore versierte, sie würden kaum Baccalaurei, es wäre denn / dass sie in die heutigen Schulen gingen und subtil scoticiren lernten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.067399978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9519,"date":1663,"orig":"Der Eſel hat Ohren Du haſt Ohren/ Ergo Biſtu ein Eſel.","norm":"Der Esel hat Ohren Du hast Ohren / Ergo bist du ein Esel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.654699802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9520,"date":1663,"orig":"Diogenes moͤchte wol hierauf antworten, fange von dir an/ alsdenn wird der Schluß recht.","norm":"Diogenes möchte wohl hierauf antworten, fange von dir an / alsdann wird der Schluss recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.356200218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9521,"date":1663,"orig":"Hilff Gott mit was fuͤr Bitten/ Flehen/ Geſchenck und Gaben/ erkauffet mancher den Titul eines Rahts; ich ſage titul um ſine vitulo.","norm":"Hilfe Gott mit was für Bitten / Flehen / Geschenk und Gaben / erkaufet mancher den Titel eines Rats; ich sage Titel um sine vitulo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.40910005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9522,"date":1663,"orig":"Man hat vorzeiten viel geſpoͤttelt uͤber die Doctores Bullatos, macht man denn auch jetzo Bullatos Conſiliarios?","norm":"Man hat vorzeiten viel gespöttelt über die Doctores Bullatos, macht man denn auch jetzt Bullatos Consiliarios?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.447700023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9523,"date":1663,"orig":"Aber was iſt es Wunder/ wenn kluge und verſtaͤndige Regenten ſolcher Thorheit Gehoͤr und Genuͤgen geben?","norm":"Aber was ist es Wunder / wenn kluge und verständige Regenten solcher Torheit Gehör und Genügen geben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7118000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9524,"date":1663,"orig":"Die von Wind und Lufft leben koͤnnen/ ſind keiner andern Speiſe wuͤrdig.","norm":"Die von Wind und Luft leben können / sind keiner anderen Speise würdig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.060100078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9525,"date":1663,"orig":"Als ich vorzeiten meines Vaters Schaafe in Arcadia huͤtete/ kennete ich einen Medicum, der ſo viel Titul hatte/ daß ich dieſe ſchwerlich ohne Tabelle oder ��onſten Gedaͤchtnuͤs-Zettelein zehlen koͤnte/ Er war und nennete ſich ſo vieler Fuͤrſten Raht und Conſiliarium; daß ich offters bey mir nachdachte/ was er doch immermehr ſolchen ſeinen Fuͤrſten fuͤr Raht gebe?","norm":"Als ich vorzeiten meines Vaters Schafe in Arcadia hütete / kennte ich einen Medicum, der so viel Titel hatte / dass ich diese schwerlich ohne Tabelle oder sonsten Gedächtnüs-Zettelein zählen könnte / Er war und nannte sich so vieler Fürsten Rat und Consiliarium; dass ich öfters bei mir nachdachte / was er doch immer mehr solchen seinen Fürsten für Rat gebe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.470900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9526,"date":1663,"orig":"Die Lateiner nennen ſolche nicht allerdinges recht Conſiliarios, ſondern wenn man recht Teutſch reden wolte/ ſolte man ſie das fuͤnffte Rad an den Wagen nennen.","norm":"Die Lateiner nennen solche nicht Dinges recht Consiliarios, sondern wenn man recht Deutsch reden wollte / sollte man sie das fünfte Rad an den Wagen nennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.987599849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9527,"date":1663,"orig":"Wenn demnach Ehre der Kunſt und Geſchickligkeit/ und hinwieder Kunſt und Geſchickligkeit der Ehre geziemet und gebuͤhret; fraget ſichs nicht unrecht warum heutiges Tages den Tituln weniger als in den Vorzeitẽ zu trauen iſt?","norm":"Wenn demnach Ehre der Kunst und Geschicklichkeit / und hinwieder Kunst und Geschicklichkeit der Ehre geziemet und gebühret; fraget sich es nicht unrecht warum heutiges Tages den Titeln weniger als in den Vorzeiten zu trauen ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.558300018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9528,"date":1663,"orig":"Worauß zu ſehen/ was es umb alle Dinge fuͤr groſſe Eytelkeit ſeye und habe!","norm":"Woraus zu sehen / was es um alle Dinge für große Eitelkeit sei und habe!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.257100105285644} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9529,"date":1663,"orig":"Die ſo andern Schuhe machen/ lauffen unterweilens ſelbſt parfuß; und ſo ſchlecht und liederlich einer was gelernet/ deſto beſſer lebet er davon und bringet ſich damit auß.","norm":"Die so anderen Schuhe machen / laufen Unterweilens selbst barfuß; und so schlecht und liederlich einer was gelernt / desto besser lebet er davon und bringt sich damit aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.038099765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9530,"date":1663,"orig":"Wie kompts daß die Manufacturen und Handwercker von Tage zu Tage zunehmen?","norm":"Wie kommt dass die Manufakturen und Handwerker von Tage zu Tage zunehmen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.691199779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9531,"date":1663,"orig":"Freye Kuͤnſte hergegen ſind Wegweiſer/ die der Wandersman zwar anſiehet/ aber von ſolchen nicht befoͤrdert wird?","norm":"Freie Künste hingegen sind Wegweiser / die der Wandersmann zwar ansieht / aber von solchen nicht befördert wird?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.878799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9532,"date":1663,"orig":"Wie kompts daß ein Handwerck ſeinen Mann nehre/ Freyer Kuͤnſte Wiſſenſchafft aber gibt ihren Liebhabern nichts als famam & famem; Geruͤcht und Duͤnfftigkeit? ja noch wol kaum daß man von ihnen wiſſe.","norm":"Wie kommt dass ein Handwerk seinen Mann nähre / Freier Künste Wissenschaft aber gibt ihren Liebhabern nichts als famam & famem; Gerücht und Dünfftigkeit? ja noch wohl kaum dass man von ihnen wisse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.05649995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9533,"date":1663,"orig":"Denn wieviel herꝛliche ingenia liegen wol in verborgen/ dieweil ſie von der Armuth gedruckt werden; oder weil etlicher Mißgunſt ſo groß/ damit ſie andere freye und treuere ingenia unterdruͤckten.","norm":"Denn wie viel herrliche ingenia liegen wohl in verborgen / dieweil sie von der Armut gedruckt werden; oder weil etlicher Missgunst so groß / damit sie andere freie und treuere ingenia unterdrückten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.611599922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9534,"date":1663,"orig":"Jch halte den fuͤr toll und unſinnig/ der ſich an des Schiffes Loͤchern und Ritzẽ/ uñ wenn das Waſſer allgemach hinein dringet/ ergetzet/ da er weiß/ da er auch bald ſterben und untergehen muͤſſe.","norm":"Ich halte den für toll und unsinnig / der sich an des Schiffes Löchern und Ritzen / und wenn das Wasser allgemach hinein dringet / ergötzt / da er weiß / da er auch bald sterben und untergehen müsse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.230199813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9535,"date":1663,"orig":"Jch hoͤrte und notirte noch andere Sachen mehr/ die der Corydon/ nach dem die Schaͤfer alſo muͤſſig umher ſtunden/ redete/ der ergriff denn ſeine Schalmeye und ſange/ (in dem etliche Waͤgen und Gutſchen frembder Leute vorbey fuhren) etliche Dylle/ Dylle/ Dyllia.","norm":"Ich hörte und notierte noch andere Sachen mehr / die der Corydon / nach dem die Schäfer also müßig umher standen / redete / der ergriff denn seine Schalmeie und Sange / (in dem etliche Wägen und Kutschen fremder Leute vorbeifuhren) etliche Dille / Dille / Dyllia.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.934100151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9536,"date":1663,"orig":"Der eine von den Schaͤfern fragete heimlich auß einen/ wer doch die frembde Herꝛen waͤren/ der antworte/ es wehre Heinrich VVoton auß Engeland/ der als er einsmals an die Herꝛen von Venedig Geſandten weiß geſchicket und durch Augſpurg reiſete/ auf Begehren in ein Stambuch geſchrieben/ und was ein Legat oder Abgeſchickter ſeye beſchrieben; nemblich; ein Geſandter ſey/ der ſo abgeſchicket wird frey und tapffer zu Luͤgen um gemeinen Beſtens.","norm":"Der eine von den Schäfern fragte heimlich aus einen / wer doch die fremde Herren wären / der antworte / es wehre Heinrich Vvoton aus England / der als er einsmals an die Herren von Venedig Gesandten weiß geschickt und durch Augsburg reiste / auf Begehren in ein Stammbuch geschrieben / und was ein Legat oder abgeschickter sei beschrieben; nämlich; ein Gesandter sei / der so abgeschickt wird frei und tapfer zu Lügen um gemeinen Bestens.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.249000072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9538,"date":1663,"orig":"VVelſer gegeben und zu Londen gedruckt war/ gezeuget/ darinnen eben dieſer VVoton darthaͤte und erwieſe/ daß dieſe definition und Beſchreibunge nicht falſch und tadelhafft waͤre.","norm":"Vvelser gegeben und zu London gedruckt war / gezeugt / darinnen eben dieser Vvoton dartäte und erwiese / dass diese Definition und Beschreibung nicht falsch und tadelhaft wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.323599815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9539,"date":1663,"orig":"Daß die Schaͤfer in Brittanien ſehr angenehm und in hohem Werth ſeyn/ habe ich vielmalen gehoͤret und auch geleſen.","norm":"Dass die Schäfer in Britannien sehr angenehm und in hohem Wert sein / habe ich vielmals gehöret und auch gelesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7729997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9540,"date":1663,"orig":"Die alten Brittanier/ als die wol wuſten und verſtunden/ was vor Reichthumb dieſem ihrem Reich auß kuͤnſtlicher Bereitung der Wolle zuwuchſe/ ſagt man/ hatten verordnet und ein Geſetz gegeben/ daß die Parlaments-Herren an ſtatt der Baͤncke auff Wollſaͤcken ſitzen ſolten/ damit ſie ſich ſtetiges erinnerten/ weme ſie ihren Reichthumb zu zuſchreiben/ und woher er kaͤme?","norm":"Die alten Brittanier / als die wohl wussten und verstanden / was vor Reichtum diesem ihrem Reich aus künstlicher Bereitung der Wolle zuwüchse / sagt man / hatten verordnet und ein Gesetz gegeben / dass die Parlamentsherren anstatt der Bänke auf Wollsäcken sitzen sollten / damit sie sich stetiges erinnerten / wem sie ihren Reichtum zuzuschreiben / und woher er käme?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.550099849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9541,"date":1663,"orig":"Corydon hatte ſich in ſeiner Jugend in Britannia auch auffgehalten und gehuͤtet/ dannenhero er etlichen auß des Geſandten bey ſich habenden Dienern bekandt war/ mit denen er unterſchiedliche diſcurſe fuͤhrete/ die ich erzehlen wolte/ aber daß ich die Warheit bekenne/ ſie waren De Lana Caprina.","norm":"Corydon hatte sich in seiner Jugend in Britannia auch aufgehalten und gehütet / dannenher er etlichen aus des Gesandten bei sich habenden Dienern bekannt war / mit denen er unterschiedliche discurse führte / die ich erzählen wollte / aber dass ich die Wahrheit bekenne / sie waren De Lana Caprina.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.514400005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9542,"date":1663,"orig":"Dieweil ihr denn nun genug von der Lana Caprina gehoͤret habet/ wil ich den Faden meiner Oration abreiſſen.","norm":"Dieweil ihr denn nun genug von der Lana Caprina gehöret habet / will ich den Faden meiner Oration abreißen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.914700031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9543,"date":1663,"orig":"Habet ihr mich willig und gerne gehoͤret/ ſage ich euch hohen und gꝛoſſen Danck/ wo aber nicht/ ſo will ich mich Angeſichts raͤchen/ und wil nicht alleine alles das/ was ich geredet/ anhero wiederholen/ ſondern will auch noch mehr reden von der Lana Caprina.","norm":"Habet ihr mich willig und gerne gehöret / sage ich euch hohen und großen Dank / wo aber nicht / so will ich mich Angesichts rächen / und will nicht alleine alles das / was ich geredet / anher wiederholen / sondern will auch noch mehr reden von der Lana Caprina.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.797800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9544,"date":1663,"orig":"Koͤnigreiche/ Fuͤrſtenthume/ Laͤnder/ Staͤdte und Provincien werden mit Schreibfedern/ Helmen und Lantzen regteret.","norm":"Königreiche / Fürstentum / Länder / Städte und Provinzen werden mit Schreibfedern / Helmen und Lanzen regtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.425899982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9545,"date":1663,"orig":"Die Waffen weꝛden verzehret von Roſt/ wann nicht jeweilen Krieg gefuͤhret wird De Lana Caprina; und was waͤren freye Kuͤnſte/ wenn nicht bißweilen die Lana Caprina muͤſſige ingenia erwecket und auffgemuntert haͤtte.","norm":"Die Waffen werden verzehret von Rost / wann nicht jeweilen Krieg geführt wird De Lana Caprina; und was wären freie Künste / wenn nicht bisweilen die Lana Caprina müßige ingenia erwecket und aufgemuntert hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.978499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9546,"date":1663,"orig":"Der groͤſſeſte Theil der Gelehrten/ ſonderlichen der Schulen thut nichts anders/ als daß ſie Netze ſtricken auß der Lana Caprina, die zu nichts anders dienen und nutzen/ als daß mit denenſelben die Lateiniſche Haſen gefangen werden.","norm":"Der größte Teil der Gelehrten / sonderlichen der Schulen tut nichts anders / als dass sie Netze stricken aus der Lana Caprina, die zu nichts anders dienen und nutzen / als dass mit denselben die Lateinische Hasen gefangen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.718299865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9547,"date":1663,"orig":"Jch habe jene recht zu ſtricken angefangen/ wer ſie wil gantz außſtricken/ thue es!","norm":"Ich habe jene recht zu stricken angefangen / wer sie will ganz ausstrecken / tue es!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.160600185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9548,"date":1663,"orig":"Dixi!","norm":"Dixi!","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.997300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9549,"date":1663,"orig":"Die Krancken Waͤrterin/ Oder Eine Außlegung deß Heiligen Vater unſers/ wie man es mit armen einfaͤltigen krancken Leuten beten kan/ alſo daß ſie es nicht obenhin und auß Gewonheit/ ohne Verſtand/ ohne Andacht daher ſagen/ ſondern auch wiſſen was fuͤr Betrachtung ſie dabey haben/ und wie ſie darauß ihren Glauben und Vertrauen zu Gott ſtaͤrcken und mehren ſollen.","norm":"Die Kranken Wärterin / Oder eine Auslegung des Heiligen Vater unseres / wie man es mit armen einfältigen kranken Leuten beten kann / also dass sie es nicht obenhin und aus Gewohnheit / ohne Verstand / ohne Andacht daher sagen / sondern auch wissen was für Betrachtung sie dabei haben / und wie sie daraus ihren Glauben und Vertrauen zu Gott stärken und mehren sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.065499782562256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9550,"date":1663,"orig":"Den armen und krancken Bruͤdern und Schweſtern JEſu Chriſti im Peſthof zu Hamburg.","norm":"Den armen und kranken Brüdern und Schwestern Jesu Christi im Pesthof zu Hamburg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.063300132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9551,"date":1663,"orig":"VErehre ich dieſes Buͤchlein zum neuen Jahre/ und ermahne ſie? daß ſie allezeit im Gedaͤchtnis haben den HErrn JEſum/ welcher in dieſer Welt auch verſuchet hat was Armut ſey.","norm":"Verehre ich dieses Büchlein zum neuen Jahre / und ermahne sie? dass sie allezeit im Gedächtnis haben den Herrn Jesus / welcher in dieser Welt auch versucht hat was Armut sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.389599800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9552,"date":1663,"orig":"Wir haben nicht einen Hohenprieſter der nicht koͤnte Mitleiden haben mit unſerer Schwachheit/ ſondern der verſucht iſt gleich wie wir/ doch ohne Suͤnde.","norm":"Wir haben nicht einen Hohepriester der nicht könnte Mitleiden haben mit unserer Schwachheit / sondern der versucht ist gleich wie wir / doch ohne Sünde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.781400203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9553,"date":1663,"orig":"Drumb laſſet uns hinzu treten mit Freudigkeit zu dem Gnadenſtul/ auff daß wir Barmhertzigkeit empfangen/ und Gnade finden auff die Zeit/ wann uns Huͤlffe noth ſeyn wird.","norm":"Darum lasst uns hinzutreten mit Freudigkeit zu dem Gnadenstul / auf dass wir Barmherzigkeit empfangen / und Gnade finden auf die Zeit / wann uns Hilfe Not sein wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.575099945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9554,"date":1663,"orig":"Jhr wiſſet ihr arme Leut daß der Sohn Gottes/ ob er wol reich iſt/ ward er doch arm umb euert willen/ auff daß ihr durch ſeine Armut reich wuͤrdet/ wie Paulus ſchreibet 2. an Corinth. am 8. Cap.","norm":"Ihr wisset ihr arme Leute dass der Sohn Gottes / ob er wohl reich ist / wurde er doch arm um euert Willen / auf dass ihr durch seine Armut reich würdet / wie Paulus schreibet 2. an Corinth. am 8. Kap.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1427001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9555,"date":1663,"orig":"Der HErr JEſus iſt in Armut geboren/ in einem Stall/ und hat ligen muͤſſen in einer Krippen.","norm":"Der Herr Jesus ist in Armut geboren / in einem Stall / und hat liegen müssen in einer Krippen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.89169979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9556,"date":1663,"orig":"Jhr habt noch ein gut Logiament/ und ſchlaffet deß Nachts in einem zimlich guten Bett.","norm":"Ihr habt noch ein gut Logiament / und schlaffet des Nachts in einem ziemlich guten Bett.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.032800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9557,"date":1663,"orig":"Der HErr JEſus hatte kein Brodt da ihn in der Wuͤſten hungerte/ Matth. am 4. Jhr aber habet keinen Mangel am Brodt/ und werdet offtmals beſſer geſpeiſet als der groſſe Wunderprophet Elias/ unter dem Wacholderbaum/ und der hocherleuchtete Prophet Daniel in der Loͤwengrube.","norm":"Der Herr Jesus hatte kein Brot da ihn in der Wüsten hungerte / Matth . am 4. Ihr aber habet keinen Mangel am Brot / und werdet oftmals besser gespeist als der große Wunderprophet Elias / unter dem Wacholderbaum / und der hocherleuchtete Prophet Daniel in der Löwengrube.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.781599998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9558,"date":1663,"orig":"Jhr werdet beſſer tractiret als der Apoſtel Paulus/ das außerwehlte Ruͤſtzeug Gottes/ welcher ſeinen Corinthiern klagt und ſagt/ biß auff dieſen Tag leiden wir Hunger und Durſt/ ſeynd nackend/ und werden geſchlagen/ und haben keine gewiſſe Stett.","norm":"Ihr werdet besser traktiert als der Apostel Paulus / das auserwählte Rüstzeug Gottes / welcher seinen Korinthern klagt und sagt / bis auf diesen Tag leiden wir Hunger und Durst / sind nackend / und werden geschlagen / und haben keine gewisse Stet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.78410005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9559,"date":1663,"orig":"Dancket davor dem lieben Gott/ und ſehet/ daß ihr vor allen Dingen werdet an euren Seelen reich/ ſo habt ihr gnug hie und dort ewiglich.","norm":"Danket davor dem lieben Gott / und sehet / dass ihr vor allen Dingen werdet an euren Seelen reich / so habt ihr genug hie und dort ewiglich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.967599868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9560,"date":1663,"orig":"Gott wird noch offt ein barmhertziges Huͤndlein erwecken/ welches eure Schweren lecken/ und eure Schmertzen lindern wird/ wie dem armen Lazaro.","norm":"Gott wird noch oft ein barmherziges Hündlein erwecken / welches eure Schweren lecken / und eure Schmerzen lindern wird / wie dem armen Lazaro.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.93120002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9561,"date":1663,"orig":"Jhr werdet erfahren/ daß die Natur ſich zu euren Dienſten umbwenden werde/ und daß euch ein kalter Trunck Waſſer beſſer bekommen werde/ als einem andern eine koͤſtliche Artzney und Hertzſtaͤrckung auß der Apoteck.","norm":"Ihr werdet erfahren / dass die Natur sich zu euren Diensten umwenden werde / und dass euch ein kalter Trunk Wasser besser bekommen werde / als einem anderen eine köstliche Arznei und Herzstärkung aus der Apoteck.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.896599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9562,"date":1663,"orig":"Die heilige Engel werden euch dienen und auffwarten/ und werden dermaleins eure Seelen tragen in Abrahams Schoß.","norm":"Die heilige Engel werden euch dienen und aufwarten / und werden dermaleinst eure Seelen tragen in Abrahams Schoß.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9822001457214355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9563,"date":1663,"orig":"Da werdet ihr ſein Chriſti Miterben.","norm":"Da werdet ihr sein Christi Miterben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.011499881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9564,"date":1663,"orig":"Und ich halte dafuͤr daß dieſer Zeit Leiden nicht werth ſey der Herrligkeit die alsdann an uns ſol offenbaret werden.","norm":"Und ich halte dafür dass dieser Zeit Leiden nicht wert sei der Herrlichkeit die alsdann an uns soll offenbaret werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.153600215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9565,"date":1663,"orig":"Drumb ſeyd nur guts Muths/ und ſagt bey dem Anfang dieſes Jahrs:","norm":"Darum seid nur Gutes Muts / und sagt bei dem Anfang dieses Jahrs:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.880199909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9566,"date":1663,"orig":"JEſulein du bringeſt allen/ Freude mit auß deinem Thron/ Als ein reicher Gottes Sohn/ Laß uns bald von hinnen wallen/","norm":"Jesulein du bringest allen / Freude mit aus deinem Thron / Als ein reicher Gottes Sohn / Lass uns bald von hinnen wallen /","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.90910005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9567,"date":1663,"orig":"Daß wir mit der Engelſchar:","norm":"Dass wir mit der Engelschar:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.938600063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9568,"date":1663,"orig":"Loben dich viel tauſend Jahr.","norm":"Loben dich viel tausend Jahr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.413399696350098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9569,"date":1663,"orig":"An den Leſer.","norm":"An den Leser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.056000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9570,"date":1663,"orig":"HOchgeliebter und geehrter Leſer!","norm":"Hochgeliebter und geehrter Leser!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.173099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9571,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß als der gottloſe und Weltweiſe Florentiner, Nicolaus Machiavellus auff dem Todtbette gelegen habe/ da ſey ein einfaͤltiger guthertziger Moͤnch zu ihm kommen/ und habe ihn ermahnet/ daß er ſeine arme Seele bedencken/ ſich zu einem ſeligen Abſcheid bereiten ſolle/ damit er nach dieſem Leben eine Stelle im Himmel unter den außerwehlten Kindern Gottes haben/ und in Ewigkeit beſitzen koͤnne.","norm":"Man sagt / dass als der gottlose und Weltweise Florentiner, Nicolaus Machiavellus auf dem Totbette gelegen habe / da sei ein einfältiger gutherziger Mönch zu ihm kommen / und habe ihn ermahnet / dass er seine arme Seele bedenken / sich zu einem seligen Abscheide bereiten solle / damit er nach diesem Leben eine Stelle im Himmel unter den auserwählten Kindern Gottes haben / und in Ewigkeit besitzen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.49970006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9572,"date":1663,"orig":"Da habe Machiavellus geantwortet?","norm":"Da habe Machiavellus geantwortet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.865200042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9573,"date":1663,"orig":"Mein lieber Herr Pater, was ſind das vor Leute/ welche in den Himmel kommen?","norm":"Mein lieber Herr Pater, was sind das vor Leute / welche in den Himmel kommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.938799858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9574,"date":1663,"orig":"Der Moͤnch habe geantwortet/ es ſind die geiſtlich Armen/ die welche da Leyd tragen/ und in der Welt betruͤbt geweſen ſind/ die Sanfftmuͤtigen/ die welche hungert und duͤrſtet nach der Gerechtigkeit/ die Barmhertzige/ die welche reines Hertzen ſind/ die Friedfertigen/ die welche umb Gerechtigkeit willen verfolget werden.","norm":"Der Mönch habe geantwortet / es sind die geistlich Armen / die welche da Leid tragen / und in der Welt betrübt gewesen sind / die Sanftmütigen / die welche hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit / die Barmherzige / die welche reines Herzen sind / die Friedfertigen / die welche um Gerechtigkeit Willen verfolget werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.86269998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9575,"date":1663,"orig":"O hatte Machiavellus geantwortet/ ſo hoͤre ich wol/ daß lauter arme Bettler und gemeine Leute in den Himmel kommen.","norm":"O hatte Machiavellus geantwortet / so höre ich wohl / dass lauter arme Bettler und gemeine Leute in den Himmel kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.869200229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9576,"date":1663,"orig":"Dann alle die Qualitaͤten/ welche ihr itzo erzehlet habt/ ſtehen keinem groſſen Herrn und Cavallier an.","norm":"Dann alle die Qualitäten / welche ihr jetzt erzählt habt / stehen keinem großen Herrn und Cavalier an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6427998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9577,"date":1663,"orig":"Welcher groſſer Herr begehrt arm zu ſeyn?","norm":"Welcher großer Herr begehrt arm zu sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.8165998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9578,"date":1663,"orig":"Welcher begehrt Leyd zu tragen/ und nicht vielmehr Luſt und recreation zu ſuchen: Sanfftmuͤtig/ barmhertzig/ eines reinen Hertzen ſeyn/ und ſich deß frembden Frauenzimmers gaͤntzlich entſchlagen/ friedfertig ſeyn/ ſich umb Gerechtigkeit willen verfolgen laſſen/ das thut unter hundert groſſen Herren und Cavalliern kaum einer.","norm":"Welcher begehrt Leid zu tragen / und nicht vielmehr Lust und Rekreation zu suchen: Sanftmütig / barmherzig / eines reinen Herzen sein / und sich des fremden Frauenzimmers gänzlich entschlagen / friedfertig sein / sich um Gerechtigkeit Willen verfolgen lassen / das tut unter hundert großen Herren und Kavalieren kaum einer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.050099849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9579,"date":1663,"orig":"Drumb mercke ich/ daß die Schaar uñ Anzahl der armen Bettler/ und gemeinen Leute im Himmel groͤſſer ſey/ als der groſſen Herren/ Cavallier und Eſtats Perſonen.","norm":"Darum merke ich / dass die Schar und Anzahl der armen Bettler / und gemeinen Leute im Himmel größer sei / als der großen Herren / Cavalier und Estats Personen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.95989990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9580,"date":1663,"orig":"Jch bin ein Edelmann/ und bin von meiner Jugend an bey groſſer Herren Hoͤfen aufferzogen.","norm":"Ich bin ein Edelmann / und bin von meiner Jugend an bei großer Herren Höfen auferzogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.29449987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9581,"date":1663,"orig":"Es wuͤrde mir unmoͤglich ſeyn unter ſolchen Canalien oder lumpen Volck ein Jahr zu bleiben/ wil geſchweigen in Ewigkeit.","norm":"Es würde mir unmöglich sein unter solchen Canalien oder lumpen Volk ein Jahr zu bleiben / will geschweigen in Ewigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.753900051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9582,"date":1663,"orig":"Jch muß machen/ daß ich an den Ort komme/ da mein Herr der Hertzog von Florentz iſt.","norm":"Ich muss machen / dass ich an den Ort komme / da mein Herr der Herzog von Florentz ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.422399997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9583,"date":1663,"orig":"Dann er weiß/ wie er Cavallier und Eſtats Perſonen tractiren ſolle/ und ſo lange er ein Stuͤck Brodt hat/ wird er mich nicht Mangel leiden laſſen.","norm":"Dann er weiß / wie er Cavalier und Estats Personen traktieren solle / und so lange er ein Stück Brot hat / wird er mich nicht Mangel leiden lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.389999866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9584,"date":1663,"orig":"O ungluͤckſeliger Machiavelle, wie/ wann dein Herr etwan ſein Quartier genommen haͤtte an dem Ort/ da der reiche Schlemmer ſitzet/ und bettelt umb ein Troͤpflein Waſſers/ und ruff in Ewigkeit/ ich leide Pein in dieſer Flammen.","norm":"O unglückseliger Machiavelle, wie / wann dein Herr etwan sein Quartier genommen hätte an dem Ort / da der reiche Schlemmer sitzet / und bettelt um ein Tröpflein Wassers / und Ruf in Ewigkeit / ich leide Pein in dieser Flammen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.018499851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9585,"date":1663,"orig":"Jch wil lieber den Ort erwehlen/ da der arme Bettler der Lazarus ſitzet/ und wuͤrde mir eine groſſe Freude und ein groſſer Troſt in allen meinen Widerwertigkeiten ſeyn/ wann ich wuͤſte/ daß ich dermaleins am juͤngſten Tage meinem HErrn Chriſto/ eine Compagnie oder etliche von armen Bettlern/ Witwen/ Waͤiſen/ und andern nothleidenden Leuten zufuͤhren koͤnte/ welche bezeugen koͤnten/ daß ſie von mir/ als einem Diener Gottes ſeyen in der wahren Religion geſtaͤrcket/ in Jrꝛthumben unterꝛichtet/ zu allem guten ermahnet/ vor Laſter und Suͤnden gewarnet/ und in ihrem Creutz und Anligen getroͤſtet ſeyen.","norm":"Ich will lieber den Ort erwählen / da der arme Bettler der Lazarus sitzet / und würde mir eine große Freude und ein großer Trost in allen meinen Widerwertigkeiten sein / wann ich wüsste / dass ich dermaleinst am jüngsten Tage meinem Herrn Christo / eine Compagnie oder etliche von armen Bettlern / Witwen / Waisen / und anderen notleidenden Leuten zuführen könnte / welche bezeugen könnten / dass sie von mir / als einem Diener Gottes seien in der wahren Religion gestärkt / in Irrtume unterrichtet / zu allem guten ermahnet / vor Laster und Sünden gewarnt / und in ihrem Kreuz und Anliegen getröstet seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.86460018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9586,"date":1663,"orig":"Jch mercke aber daß unterweilens ſich mehr Leute bekuͤmmern umb die Reiche als umb die Arme/ und gehet offtmals wie zu Jeruſalem/ da vielleicht viel Hoheprieſter/ Phariſeer und Schrifftgelehrten den reichen Schlemmer/ als er auff dem Todtbette gelegen/ fleiſſig werden beſucht/ und bey ſeiner Begraͤbnus werden hoͤchlich geruͤhmet haben/ wie er ſo fleiſſig gebetet/ ſo viel ſchoͤne Spruͤche auß Moſe/ den Propheten und Pſalmẽ habe anziehen koͤnnen/ und ſo ein ſeliges End genommen habe.","norm":"Ich merke aber dass Unterweilens sich mehr Leute bekümmern um die Reiche als um die Arme / und geht oftmals wie zu Jerusalem / da vielleicht viel Hohepriester / Pharisäer und Schriftgelehrten den reichen Schlemmer / als er auf dem Totbette gelegen / fleißig werden besucht / und bei seiner Begräbnis werden höchlich gerühmt haben / wie er so fleißig gebetet / so viel schöne Sprüche aus Mose / den Propheten und Psalmen habe anziehen können / und so ein seliges Ende genommen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.245699882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9587,"date":1663,"orig":"Allein wer bekuͤmmerte ſich groß umb den armen Lazarum?","norm":"Allein wer bekümmerte sich groß um den armen Lazarus?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.70989990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9588,"date":1663,"orig":"Wer mich recht kennt/ wird mir Zeugnus geben/ daß ich gerne umbgehe mit armen duͤrfftigen und gemeinen Leuten.","norm":"Wer mich recht kennt / wird mir Zeugnis geben / dass ich gerne umgehe mit armen dürftigen und gemeinen Leuten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.920599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9589,"date":1663,"orig":"Jch ſehe daß mein HErr Chriſtus dergleichen gethan hat/ der hat nit gefragt nach Herode oder Pontio Pilato/ ſondern den Schaͤfern hat er ſeine Geburt am erſten ankuͤndigen laſſen.","norm":"Ich sehe dass mein Herr Christus dergleichen getan hat / der hat nicht gefragt nach Herode oder Pontio Pilato / sondern den Schäfern hat er seine Geburt am ersten ankündigen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.787099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9590,"date":1663,"orig":"Zu ſeinen Collegen und Schuͤlern hat er angenommen unterſchiedene Fiſcher/ mit welchen er taͤglich umbgangen/ und ſie alſo unterrichtet hat/ daß ſie mehr von Gottes Wort/ Wercken und Willen gewuſt haben als viel groſſe Doctores auff Umverſitaͤten.","norm":"Zu seinen Kollegen und Schülern hat er angenommen unterschiedene Fischer / mit welchen er täglich umgegangen / und sie also unterrichtet hat / dass sie mehr von Gottes Wort / Werken und Willen gewusst haben als viel große Doctores auf Umversitäten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7829999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9591,"date":1663,"orig":"Als er ſeinen Namen wolte tragen laſſen vor die Heyden/ vor die Koͤnige/ vor die Kinder von Jſrael/ brauchte er darzu nicht einen vornehmen Fuͤrſten/ ſondern Paulum der ſeines Handwercks ein Teppichmacher war.","norm":"Als er seinen Namen wollte tragen lassen vor die Heiden / vor die Könige / vor die Kinder von Israel / brauchte er dazu nicht einen vornehmen Fürsten / sondern Paulum der seines Handwerks ein Teppichmacher war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.614500045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9592,"date":1663,"orig":"Sein Pflegvater war ein Zimmermann/ welchem er halff arbeiten/ Summa ich finde bey allen Evangeliſten/ daß die groſſe Phariſeer und Sadduceer nach Chriſto nichts gefragt haben/ aber das arme gemeine Volck hat ihm angehangen.","norm":"Sein Pflegvater war ein Zimmermann / welchem er half arbeiten / Summa ich finde bei allen Evangelisten / dass die große Pharisäer und Sadduzäer nach Christo nichts gefragt haben / aber das arme gemeine Volk hat ihm angehangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.732699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9593,"date":1663,"orig":"Jch erfahre als ein armer unwuͤrdiger Diener Chriſti/ daß ich es nicht beſſer haben koͤnne als mein Meiſter.","norm":"Ich erfahre als ein armer unwürdiger Diener Christi / dass ich es nicht besser haben könne als mein Meister.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.40749979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9594,"date":1663,"orig":"Die groſſe reiche Hanſen/ welche einem die Haͤnde mit Reichsthalern oder Roſenobeln fuͤllen koͤnnen/ ſchicken auff ihrem Todtbette nicht zu mir.","norm":"Die große reiche Hansen / welche einem die Hände mit Reichstalern oder Rosenobeln füllen können / schicken auf ihrem Totbette nicht zu mir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.356100082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9595,"date":1663,"orig":"Dann ſie wiſſen daß ich ihnen die Warheit nicht verſchweige.","norm":"Dann sie wissen dass ich ihnen die Wahrheit nicht verschweige.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.586800098419189} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9596,"date":1663,"orig":"Arme Leute aber fuͤrchten ſich mich zu ſich zu beruffen/ weil ſie mir die Haͤnde nicht fuͤllen koͤnnen.","norm":"Arme Leute aber fürchten sich mich zu sich zu berufen / weil sie mir die Hände nicht füllen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.828800201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9597,"date":1663,"orig":"Was ſol ich ſagen?","norm":"Was soll ich sagen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":1.858999967575073} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9598,"date":1663,"orig":"Jn groſſen volckreichen Staͤdten iſt faſt unmoͤglich/ daß Lehrer und Prediger in alle Keller und Winckel kriechen/ und nach armer krancker Leute Zuſtand fragen koͤnnen.","norm":"In großen Volkreichen Städten ist fast unmöglich / dass Lehrer und Prediger in alle Keller und Winkel kriechen / und nach armer kranker Leute Zustand fragen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.01230001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9599,"date":1663,"orig":"Als habe ich dieſen andern Sontag deß Advents darzu anwenden/ und armen einfaͤltigen Leuten an handgeben wollen/ wie ſie etwan ein paar Stuͤndlein am Sontag anwenden/ ihre arme krancke Mitbruͤder oder Schweſtern/ ſonderlich die/ welche in ihrer Blutfreundſchafft/ oder in ihrer Nachbarſchafft ſind/ beſuchen/ und ihnen ein Vater unſer mit Nutz und Andacht vorbeten koͤnnen.","norm":"Als habe ich diesen anderen Sonntag des Advents dazu anwenden / und armen einfältigen Leuten an Handgeben wollen / wie sie etwan ein paar Stündlein am Sonntag anwenden / ihre arme Kranke Mitbrüder oder Schwestern / sonderlich die / welche in ihrer Blutfreundschaft / oder in ihrer Nachbarschaft sind / besuchen / und ihnen ein Vater unser mit Nutz und Andacht vorbeten können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.746399879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9600,"date":1663,"orig":"Der fromme und einfaͤltige Leſer wolle es zum beſten außdeuten.","norm":"Der fromme und einfältige Leser wolle es zum besten ausdeuten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.00600004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9601,"date":1663,"orig":"Was Saduceer und Statiſten/ Phariſeer/ Schrifftgelehrte und Heuchler davon ſagen werden/ das gilt mir gleich viel.","norm":"Was Saduceer und Statisten / Pharisäer / Schriftgelehrte und Heuchler davon sagen werden / das gilt mir gleich viel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.003399848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9602,"date":1663,"orig":"GOtt mit uns allen.","norm":"Gott mit uns allen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.923399925231933} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9603,"date":1663,"orig":"CUM BONO DEO.","norm":"CUM BONO DEO.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.583099842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9604,"date":1663,"orig":"SErapion ein Liebhaber der Armen/ hatte einsmals unterſchiedene Reden gefuͤhret/ wie man Allmoſen geben/ und den Armen guts thun ſolle.","norm":"Serapion ein Liebhaber der Armen / hatte einsmals unterschiedene Reden geführt / wie man Almosen geben / und den Armen Gutes tun solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.115600109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9605,"date":1663,"orig":"Dann das ſey ein Kennzeichen eines rechtſchaffenen Chriſten/ wann er ſeinen Nechſten liebe/ und demſelben nach Vermoͤgen gutes thue.","norm":"Dann das sei ein Kennzeichen eines rechtschaffenen Christen / wann er seinen Nächsten liebe / und demselben nach Vermögen gutes tue.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.460499763488769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9606,"date":1663,"orig":"Wo keine Lieb deß Nechſten ſey/ da ſey auch kein Glaube.","norm":"Wo keine Liebe des Nächsten sei / da sei auch kein Glaube.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.757400035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9607,"date":1663,"orig":"Dann der Glaube ſey durch die Liebe thaͤtig/ Gal. 5.","norm":"Dann der Glaube sei durch die Liebe tätig / Gal. 5.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.22730016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9608,"date":1663,"orig":"Wo kein Glaube ſey/ da ſey nur ein Maul Chriſtenthumb/ und es ſey unmuͤglich Gott ohne Glauben gefallen.","norm":"Wo kein Glaube sei / da sei nur ein Maul Christentum / und es sei unmöglich Gott ohne Glauben gefallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.902100086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9609,"date":1663,"orig":"Kurtz hernach kam Lucia/ eine fromme gottsfuͤrchtige/ aber blutarme Wittib zu ihm/ und ſagte/ Serapion, wann mein Vermoͤgen ſo groß were als mein guter Will/ ſo wolt ich euern Reden wegen deß Allmoſen gebens in allen Stuͤcken gehorſam ſeyn.","norm":"Kurz hernach kam Lucia / eine fromme gottesfürchtige / aber blutarme Wittib zu ihm / und sagte / Serapion, wann mein Vermögen so groß wäre als mein guter Will / so wollte ich euren Reden wegen des Almosen Gebens in allen Stücken Gehorsam sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.275700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9610,"date":1663,"orig":"Allein ich bin eine arme Witbe/ ein Weib das Leyd traͤgt/ mein Mann iſt mir geſtorben.","norm":"Allein ich bin eine arme Wittib / ein Weib das Leid trägt / mein Mann ist mir gestorben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.108500003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9611,"date":1663,"orig":"Jch ſitze in eines frembden Mannes Hauß/ mit vielen unerzogenen Kindern/ und hab offt die Sonn eh im Hauß als das taͤgliche Brodt.","norm":"Ich sitze in eines fremden Mannes Haus / mit vielen unerzogenen Kindern / und habe oft die Sonne ehe im Haus als das tägliche Brot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.042900085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9612,"date":1663,"orig":"Was ich und meine arme Kinder eſſen oder trincken/ das muͤſſen wir mit ſpinnen erwerben/ und machen offt den Faden/ welchen wir ſpinnen/ mit unſern Thraͤnen naß.","norm":"Was ich und meine arme Kinder essen oder trinken / das müssen wir mit spinnen erwerben / und machen oft den Faden / welchen wir spinnen / mit unseren Tränen nass.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.349899768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9613,"date":1663,"orig":"O wann ich das Vermoͤgen haͤtte/ wie manche vornehme Purpurkraͤmerin in der reichen Straſſen zu Alexandria/ ich wolte mich der Armen mit ſo treuem Hertzen/ mit ſo freygebiger und gutthaͤtiger Hand annehmen als die Kaͤyſerin Placilla oder Eliſabetha die Fuͤrſtin von Heſſen/ deß Koͤnigs in Ungarn Tochter/ davon ihr juͤngſt gedacht habt.","norm":"O wann ich das Vermögen hätte / wie manche vornehme Purpurkrämerin in der reichen Straßen zu Alexandria / ich wollte mich der Armen mit so treuem Herzen / mit so freigebiger und guttätiger Hand annehmen als die Käyserin Placilla oder Elisabetha die Fürstin von Hessen / des Königs in Ungarn Tochter / davon ihr jüngst gedacht habt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.388700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9614,"date":1663,"orig":"Allein ich bin ein armes Weib/ weil ich nun meinen Glauben mit Wercken der Liebe und Barmhertzigkeit gegen meinen Nechſten nicht erweiſen kan/ ſo ſorge ich/ ich ſey keine rechte Chriſtin.","norm":"Allein ich bin ein armes Weib / weil ich nun meinen Glauben mit Werken der Liebe und Barmherzigkeit gegen meinen Nächsten nicht erweisen kann / so Sorge ich / ich sei keine rechte Christin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.678199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9615,"date":1663,"orig":"Zwar ich und meine arme Kinder wollen ſpinnen/ daß uns das Blut ſol auß den Naͤgeln herauß gehen/ und wann wir mit unſerer blutſauren Arbeit durch Gottes Segen ſo viel erwerben/ daß wir ein Stuͤcklein Brodt uͤbrig haben/ ſo wollen wir unſerm Nechſten davon mitzutheilen nicht vergeſſen.","norm":"Zwar ich und meine arme Kinder wollen spinnen / dass uns das Blut soll aus den Nägeln heraus gehen / und wann wir mit unserer blutsauren Arbeit durch Gottes Segen so viel erwerben / dass wir ein Stücklein Brot übrig haben / so wollen wir unserem Nächsten davon mitzuteilen nicht vergessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.982699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9616,"date":1663,"orig":"Serapion ſagte: fromme Lucia/ ich halte davor/ daß Gott einen ſonderlichen Wolgefallen daran habe/ wann ein armer Bettler dem andern gutes thut:","norm":"Serapion sagte: fromme Lucia / ich halte davor / dass Gott einen sonderlichen Wohlgefallen daran habe / wann ein armer Bettler dem anderen gutes tut:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.487500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9617,"date":1663,"orig":"Da Gott den groſſen Wunderpropheten/ der mit ſeinem Gebet den Himmel auff und zuſchloß/ tractiren wolte/ da ſchickt er ihn nicht an den Hof deß Koͤnigs Achabs und ließ ihm ſagen/ er ſolle dieſem Propheten freye Tafel geben/ ſondern er ſchickt ihn zu einer armen Witwen/ die ſelbſt nichts oder doch wenig hatte/ die muſt dem groſſen Mann/ der bey Gott in ſo groſſen Gnaden war/ daß er ihn lebendig mit Leib und Seel ließ in den Himmel holen/ die Tafel decken/ und ihn ernehren.","norm":"Da Gott den großen Wunderpropheten / der mit seinem Gebet den Himmel auf und zuschloss / traktieren wollte / da schickt er ihn nicht an den Hof des Königs Achabs und ließ ihm sagen / er solle diesem Propheten freie Tafel geben / sondern er schickt ihn zu einer armen Witwen / die selbst nichts oder doch wenig hatte / die musst dem großen Mann / der bei Gott in so großen Gnaden war / dass er ihn lebendig mit Leib und Seele ließ in den Himmel holen / die Tafel decken / und ihn ernähren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.806399822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9618,"date":1663,"orig":"Wiſſet ihr nicht/ daß dem Sohn Gottes/ als er bey dem Gotteskaſten zu Jeruſalem geſeſſen/ beſſer gefallen haben die zwey Schaͤrfflein/ als die groſſe Stuͤcker Geldes/ mit welchen die groſſe reiche Praler daſelbſt ſich wolten ſehen laſſen.","norm":"Wisset ihr nicht / dass dem Sohn Gottes / als er bei dem Gotteskasten zu Jerusalem gesessen / besser gefallen haben die zwei Scherflein / als die große Stücker Geldes / mit welchen die große reiche Prahler daselbst sich wollten sehen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.441999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9619,"date":1663,"orig":"Thabea war faſt eben ein ſolch Weib wie ihr.","norm":"Thabea war fast eben ein solch Weib wie ihr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.855000019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9620,"date":1663,"orig":"Sie war eine Naͤterin oder Wirckerin/ uñ erwarbe ihr Brodt mit der Nadel.","norm":"Sie war eine Näterin oder Wirkerin / und erwarb ihr Brot mit der Nadel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.376699924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9621,"date":1663,"orig":"Gleichwol wird ſie geruͤhmt Act. 9. daß ſie ſey geweſen voll Allmoſen und guter Wercke.","norm":"Gleichwohl wird sie gerühmt Act. 9. dass sie sei gewesen voll Almosen und guter Werke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.570499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9622,"date":1663,"orig":"Allmoſen geben heiſt nicht nur ein Stuͤck Brodt/ oder ein Stuͤck Geld geben/ ſondern dem Nechſten die Werck der Chriſtlichen Liebe und Barmhertzigkeit erweiſen.","norm":"Almosen geben heißt nicht nur ein Stück Brot / oder ein Stück Geld geben / sondern dem Nächsten die Werk der christlichen Liebe und Barmherzigkeit erweisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.324399948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9623,"date":1663,"orig":"Wann ihr wolt euren Glauben mit Wercken der Liebe und Barmhertzigkeit erweiſen/ und hoͤret/ daß etwan eine unter euren armen Mitſchweſtern in einem armen Haͤußlein kranck und elend darnider lige/ und offtmals von geiſtlichen und weltlichen verlaſſen und nicht geachtet werde/ ſo gehet ihr hin und beſuchet ſie/ machet ihr etwa das Bette zurecht/ holet ihr einen kalten Trunck Waſſers/ haltet ihr einen troͤſtlichen Spruch vor/ betet ein andaͤchtiges Vater unſer mit ihr/ ſo habt ihr ein groſſes Allmoſen gegeben/ welches der Sohn Gottes am Juͤngſten Tage eben ſo wol ruͤhmen wird/ als wann ihr die Hungerigen geſpeiſet/ die Duͤrſtige getraͤncket/ die Nackenden gekleidet haͤttet.","norm":"Wann ihr wollt euren Glauben mit Werken der Liebe und Barmherzigkeit erweisen / und höret / dass etwan eine unter euren armen Mitschwestern in einem armen Häuslein krank und elend danieder liege / und oftmals von geistlichen und weltlichen verlassen und nicht geachtet werde / so geht ihr hin und besuchet sie / macht ihr etwa das Bette zurecht / holet ihr einen kalten Trunk Wassers / haltet ihr einen tröstlichen Spruch vor / betet ein andächtiges Vater unser mit ihr / so habt ihr ein großes Almosen gegeben / welches der Sohn Gottes am jüngsten Tage eben so wohl rühmen wird / als wann ihr die Hungrigen gespeist / die Durstige getränkt / die Nackenden gekleidet hättet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6595001220703125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9624,"date":1663,"orig":"Matth. 25.","norm":"Matth. 25.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":5.1757001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9625,"date":1663,"orig":"Und weil ich vermercke/ daß das arme Volck offtmals die Fundament deß Chriſtenthumbs nicht verſtehe/ wiſſe die zehen Gebot nicht mit der Außlegung/ und weil ſie alſo die zehẽ Gebot nicht verſtehen/ ſich nicht recht pruͤfen/ ob und wie ſie wider dieſelbige geſuͤndiget haben/ und beten zwar unterweilens ein Vater unſer/ aber ſie beten es ohne Verſtand.","norm":"Und weil ich Vermerke / dass das arme Volk oftmals die Fundament des Christentums nicht verstehe / wisse die zehn Gebot nicht mit der Auslegung / und weil sie also die zähen Gebot nicht verstehen / sich nicht recht prüfen / ob und wie sie wider dieselbige gesündigt haben / und beten zwar Unterweilens ein Vater unser / aber sie beten es ohne Verstand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.99560022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9626,"date":1663,"orig":"Es hat dieſes herrliche und ſchoͤne Gebet der HErr Chriſtus die ewige Weißheit ſelbſt gemacht/ und iſt alles darin begriffen/ was die Kinder Gottes auff Erden von ihrem lieben Vater im Himmel zu bitten haben.","norm":"Es hat dieses herrliche und schöne Gebet der Herr Christus die ewige Weisheit selbst gemacht / und ist alles darin begriffen / was die Kinder Gottes auf Erden von ihrem lieben Vater im Himmel zu bitten haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.194499969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9627,"date":1663,"orig":"Es iſt auch inſonderheit kraͤfftig den himliſchen Vater zu bewegen/ und in allem Anligen von ihm zu erhalten/ was man zur Seligkeit nach ſeinem Willen begehren kan.","norm":"Es ist auch in Sonderheit kräftig den himmlischen Vater zu bewegen / und in allem Anliegen von ihm zu erhalten / was man zur Seligkeit nach seinem Willen begehren kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.487400054931641} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9628,"date":1663,"orig":"So thut doch nun das (Gott zu Ehren/) ſonderlich auff den Sontag/ da andere reiche Leute ſpatziern fahren/ und ſich den Wolluͤſten ergeben/ und wendet ein Stuͤndlein darzu an/ und beſuchet einen armen krancken Menſchen/ und betet ein Vater unſer mit ihm/ aber alſo/ daß er verſtehe/ was er bete/ und mit Andacht bete.","norm":"So tut doch nun das (Gott zu Ehren /) sonderlich auf den Sonntag / da andere reiche Leute spazieren fahren / und sich den Wollüsten ergeben / und wendet ein Stündlein dazu an / und besuchet einen armen kranken Menschen / und betet ein Vater unser mit ihm / aber also / dass er verstehe / was er bete / und mit Andacht bete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.936299800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9629,"date":1663,"orig":"Dazu wil ich euch eine kurtze Anleitung geben/ wie ihr einem Krancken die Meynung deß Vater unſers erklaͤren/ und alles auff ſeinen Zuſtand alſo ziehen koͤnnet/ daß ſein Glaube/ Hoffnung und Gedult darauß geſtaͤrcket werde.","norm":"Dazu will ich euch eine kurze Anleitung geben / wie ihr einem Kranken die Meinung des Vater unseres erklären / und alles auf seinen Zustand also ziehen könnet / dass sein Glaube / Hoffnung und Geduld daraus gestärkt werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.509200096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9630,"date":1663,"orig":"Erſtlich ſagen wir darein:","norm":"Erstlich sagen wir darein:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.326399803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9631,"date":1663,"orig":"Vater unſer/ der du biſt im Himmel.","norm":"Vater unser / der du bist im Himmel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.520699977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9632,"date":1663,"orig":"ALlmaͤchtiger ewiger Gott/ wir ſind zwar von Natur nach der erſten fleiſchlichen Geburt Kinder deß Zorns/ und deine Feinde geweſen umb der Suͤnde willen.","norm":"Allmächtiger ewiger Gott / wir sind zwar von Natur nach der ersten fleischlichen Geburt Kinder des Zorns / und deine Feinde gewesen um der Sünde willen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.665599822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9633,"date":1663,"orig":"Aber du haſt uns nach deiner unaußſprechlichen Barmhertzigkeit durch das Bad der Widergeburt zu deinen Kindern und Erben angenommen/ daß wir dich nun durch Chriſtum deinen einigen natuͤrlichen Sohn nicht vor einen ungnaͤdigen Richter/ ſondern vor unſern lieben guͤtigen Vater erkennen/ der vielmehr und treulicher vor uns ſorget/ dann ein Vater auff Erden vor ſein Kind ſorgen kan.","norm":"Aber du hast uns nach deiner unaussprechlichen Barmherzigkeit durch das Bad der Widergeburt zu deinen Kindern und Erben angenommen / dass wir dich nun durch Christus deinen einigen natürlichen Sohn nicht vor einen ungnädigen Richter / sondern vor unseren lieben gütigen Vater erkennen / der vielmehr und treulicher vor uns sorget / dann ein Vater auf Erden vor sein Kind sorgen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4704999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9634,"date":1663,"orig":"Der uns auch nach dieſem Leben die Erbſchafft im Himmelreich umb Chriſti willen verordnet hat/ da wir als ſeine Miterben mit dir leben ſollen in Ewigkeit.","norm":"Der uns auch nach diesem Leben die Erbschaft im Himmelreich um Christi Willen verordnet hat / da wir als seine Miterben mit dir leben sollen in Ewigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.603099822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9635,"date":1663,"orig":"Du wilt auch/ daß wir allhier in deinem Hauß/ in dero Chriſtlichen Kirchen als deine gehorſame Kinder in rechter Lieb und Treue/ wie natuͤrliche Bruͤder und Schweſtern freundlich miteinander leben/ auch unſere Hertzen von allen vergaͤnglichen Dingen abziehen/ und zu der himmliſchen Erbſchafft hinauff erheben/ und in allem Anligen zu dir unſere Zuflucht nehmen ſollen.","norm":"Du willst auch / dass wir allhier in deinem Haus / in deren christlichen Kirchen als deine gehorsame Kinder in rechter Liebe und Treue / wie natürliche Brüder und Schwestern freundlich miteinander leben / auch unsere Herzen von allen vergänglichen Dingen abziehen / und zu der himmlischen Erbschaft hinauf erheben / und in allem Anliegen zu dir unsere Zuflucht nehmen sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.780300140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9636,"date":1663,"orig":"Du biſt unſer Vater.","norm":"Du bist unser Vater.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.239900112152099} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9637,"date":1663,"orig":"Drumb verſehen wir uns zu dir einer vaͤterlichen Zuneigung/ und alles liebes und gutes.","norm":"Darum versehen wir uns zu dir einer väterlichen Zuneigung / und alles liebes und gutes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.623899936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9638,"date":1663,"orig":"Du biſt auch im Himmel/ da du nicht allein als ein Allmaͤchtiger GOTT herrſcheſt uͤber alle Creaturen/ ſondern auch dannenhero ein Auffſehen haſt auff uns deine arme Kinder/ und iſt dir derowegen alle unſere Gelegenheit wol bekant.","norm":"Du bist auch im Himmel / da du nicht allein als ein Allmächtiger GOTT herrschest über alle Kreaturen / sondern auch dannenher ein Aufsehen hast auf uns deine arme Kinder / und ist dir derowegen alle unsere Gelegenheit wohl bekannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2221999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9639,"date":1663,"orig":"Sihe guͤtiger und getreuer Vater!","norm":"Siehe gütiger und getreuer Vater!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.606199979782104} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9640,"date":1663,"orig":"Jch bin auch derſelben deiner armen Kinder eins/ die du auß Gnaden zu deinen Erben und Miterben Chriſti angenommen haſt.","norm":"Ich bin auch derselben deiner armen Kinder eins / die du aus Gnaden zu deinen Erben und Miterben Christi angenommen hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7957000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9641,"date":1663,"orig":"Darumb nehme ich auch zu dir meine Zuflucht in dieſer meiner Noth.","norm":"Darum nehme ich auch zu dir meine Zuflucht in dieser meiner Not.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.878700017929077} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9642,"date":1663,"orig":"Du haſt mich mit dieſer Kranckheit heimgeſucht.","norm":"Du hast mich mit dieser Krankheit heimgesucht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.765399932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9643,"date":1663,"orig":"Jch weiß aber nicht/ wo du mit mir hinauß wolleſt.","norm":"Ich weiß aber nicht / wo du mit mir hinaus wollest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8547000885009775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9644,"date":1663,"orig":"Ach Vater thu deinen gnaͤdigen Willen mit mir.","norm":"Ach Vater tue deinen gnädigen Willen mit mir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.725599765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9645,"date":1663,"orig":"Laß mich nur dein Kind bleiben/ und die Erbſchafft deß Himmelreichs nicht verlieren.","norm":"Lass mich nur dein Kind bleiben / und die Erbschaft des Himmelreichs nicht verlieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.58050012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9646,"date":1663,"orig":"Jch habe mich zwar nicht gehalten in kindlichem Gehorſam wie ſichs gebuͤhret haͤtte.","norm":"Ich habe mich zwar nicht gehalten in kindlichem Gehorsam wie sich es gebühret hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9243998527526855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9647,"date":1663,"orig":"Jch bekenne es und iſt mir leid.","norm":"Ich bekenne es und ist mir leid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.804200172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9648,"date":1663,"orig":"Komme derowegen itzo zu dir wie der arme verlorne Sohn/ begehre Gnade und kein Recht.","norm":"Komme derowegen jetzt zu dir wie der arme verlorene Sohn / begehre Gnade und kein Recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.940199851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9649,"date":1663,"orig":"Thue dein vaͤterlich Hertz auff gegen mich.","norm":"Tue dein väterlich Herz auf gegen mich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.205900192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9650,"date":1663,"orig":"Erwecke in mir durch deinen Heiligen Geiſt ein kindlich Vertrauen zu dir als meinem lieben Vater/ der du im Himmel biſt/ damit ich mich jetzt/ und in meinem letzten Stuͤndlein umb Chriſti Jeſu meines HErrn und Bruders willen/ deiner vaͤterlichen Zuneigung troͤſten koͤnne.","norm":"Erwecke in mir durch deinen Heiligen Geist ein kindlich Vertrauen zu dir als meinem lieben Vater / der du im Himmel bist / damit ich mich jetzt / und in meinem letzten Stündlein um Christi Jesu meines Herrn und Bruders Willen / deiner väterlichen Zuneigung trösten könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.561800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9651,"date":1663,"orig":"Guͤtigſter Vater erkenne mich alsdann inſonderheit vor dem Kind/ wann mich alle Creaturen verlaſſen werden.","norm":"Gütigster Vater erkenne mich alsdann in Sonderheit vor dem Kind / wann mich alle Kreaturen verlassen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.603000164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9652,"date":1663,"orig":"Ziehe auch mein Hertz gar ab von allen vergaͤnglichen Dingen/ und zuͤnde in mir an ein hertzliches inbruͤnſtiges Verlangen nach der ewigen Erbſchafft/ die du mir droben im Himmel bereitet haſt.","norm":"Ziehe auch mein Herz gar ab von allen vergänglichen Dingen / und zünde in mir an ein herzliches inbrünstiges Verlangen nach der ewigen Erbschaft / die du mir droben im Himmel bereitet hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.301700115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9653,"date":1663,"orig":"Jch bin doch nur ein Frembdling auff Erden.","norm":"Ich bin doch nur ein Fremdling auf Erden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.159699916839599} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9654,"date":1663,"orig":"Der Himmel iſt mein warhafftig Vaterland/ da hab ich dich meinen rechten Vater und das ewige Erbtheil/ das mir dein einiger lieber Sohn mit ſeinem Todt und Blut erworben hat.","norm":"Der Himmel ist mein wahrhaftig Vaterland / da habe ich dich meinen rechten Vater und das ewige Erbteil / das mir dein einiger lieber Sohn mit seinem Tod und Blut erworben hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.603400230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9655,"date":1663,"orig":"Nimm mich dahin guͤtiger Vater/ wenn ich auß dieſem Jammerthal ſcheiden ſol/ auff daß ich dich daſelbſt mit andern deinen außerwehlten Kindern loben und preiſen moͤge ewiglich.","norm":"Nimm mich dahin gütiger Vater / wenn ich aus diesem Jammertal scheiden soll / auf dass ich dich daselbst mit anderen deinen auserwählten Kindern loben und preisen möge ewiglich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.263000011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9656,"date":1663,"orig":"Geheiliget werde dein Name.","norm":"Geheiligt werde dein Name.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.441600084304809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9657,"date":1663,"orig":"ES iſt ja billich/ lieber Vater/ daß wir vor allen uñ in allen Dingen deine und deines heiligen Namens Ehre ſuchen.","norm":"Es ist ja billig / lieber Vater / dass wir vor allen und in allen Dingen deine und deines heiligen Namens Ehre suchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.251800060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9658,"date":1663,"orig":"Nun ſehen wir/ daß derſelbige Name vielen Leuten auff Erden unbekant iſt/ von vielen auch auff allerley Weiſe verunheiliget/ geſchmaͤhet/ verhoͤnet und gelaͤſtert wird.","norm":"Nun sehen wir / dass derselbige Name vielen Leuten auf Erden unbekannt ist / von vielen auch auf allerlei Weise verunheiliget / geschmäht / verhöhnet und gelästert wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.973900079727173} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9659,"date":1663,"orig":"Solches thut uns ja billich weh.","norm":"Solches tut uns ja billig weh.","lang_fastText":"fi","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.331900119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9660,"date":1663,"orig":"Wir wuͤnſchen derohalben/ und bitten von Grund deß Hertzens/ du wolleſt deinen heiligen Namen in aller Welt bekant und herrlich machen/ wolleſt auch Genad verleihen/ daß alle Verunheiligung und Laͤſterung deines theuren Namens/ welche mit Fluchen/ Schweren/ Leichtfertigkeit/ Zauberey/ Aberglauben/ auch mit Ketzerey/ Jrꝛthumb und falſcher Lehre/ oder mit einigen dergleichen andern Dingen geſchiehet/ dazu dein Name mißbrauchet wird/ auffhoͤre und abgeſchaffet werde.","norm":"Wir wünschen derohalben / und bitten von Grund des Herzens / du wollest deinen heiligen Namen in aller Welt bekannt und herrlich machen / wollest auch Gnade verleihen / dass alle Verunheiligung und Lästerung deines teuren Namens / welche mit Fluchen / Schweren / Leichtfertigkeit / Zauberei / Aberglauben / auch mit Ketzerei / Irrtum und falscher Lehre / oder mit einigen dergleichen anderen Dingen geschieht / dazu dein Name missbrauchet wird / aufhöre und abgeschafft werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.654600143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9661,"date":1663,"orig":"Regiere uns auch durch deinen H. Geiſt/ daß wir in allem Thun und Laſſen nicht unſere/ ſondern allein deine goͤttliche Ehre ſuchen/ daß auch dein Name durchauß in allen Creaturen geehret und geheiliget werde.","norm":"Regiere uns auch durch deinen H. Geist / dass wir in allem Tun und Lassen nicht unsere / sondern allein deine göttliche Ehre suchen / dass auch dein Name durchaus in allen Kreaturen geehrt und geheiligt werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.709099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9662,"date":1663,"orig":"So gib nun Gedult lieber HErr in dieſer Leibesſchwachheit/ auff daß ich nichts gedencke/ rede/ thue/ oder vornehme/ dadurch dein heiliger Name moͤchte verunehret und entheiliget werden.","norm":"So gib nun Geduld lieber Herr in dieser Leibesschwachheit / auf dass ich nichts gedenke / rede / tue / oder vornehme / dadurch dein heiliger Name möchte verunehret und entheiliget werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.280399799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9663,"date":1663,"orig":"Laß meine Kranckheit zu deines theuren Namens Heiligung und Ehre hinauß gehen/ es gedeye nun zum Leben oder zum Todte.","norm":"Lass meine Krankheit zu deines teuren Namens Heiligung und Ehre hinausgehen / es gedeye nun zum Leben oder zum Tote.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.971399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9664,"date":1663,"orig":"Hilff daß ich alle Schmertzen/ alle Angſt und Noth von deiner vaͤterlichen Hand gerne und willig annehme/ und dabey deinen heiligen Namen nicht allein anruffe/ ſondern auch allenthalben preiſe und ehre/ und in allem meinem Leyden mit dem frommen und gedultigen Hiob von Hertzen ſagen:","norm":"Hilfe dass ich alle Schmerzen / alle Angst und Not von deiner väterlichen Hand gerne und willig annehme / und dabei deinen heiligen Namen nicht allein anrufe / sondern auch allenthalben preise und ehre / und in allem meinem Leiden mit dem frommen und geduldigen Hiob von Herzen sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.73390007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9665,"date":1663,"orig":"Wie es dem HErrn gefallen hat/ ſo iſt es geſchehen.","norm":"Wie es dem Herrn gefallen hat / so ist es geschehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.312300205230713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9666,"date":1663,"orig":"Deß HErrn Name ſey gelobet und gebenedeyet:","norm":"Des Herrn Name sei gelobet und gebenedeit:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.475800037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9667,"date":1663,"orig":"Gib auch/ daß ich deinen theuren Namen mit Unglauben/ mit Mißtrauen oder Verzweiffelung/ ſonderlich an meinem letzten End nicht verunehre und entheilige.","norm":"Gib auch / dass ich deinen teuren Namen mit Unglauben / mit Misstrauen oder Verzweifelung / sonderlich an meinem letzten Ende nicht verunehre und entheilige.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.422100067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9668,"date":1663,"orig":"Und wo ich jemals mit meinem Leben und Wandel deinen heiligen Namen verunehret habe/ welches/ wie ich bekennen muß/ gar offt und vielmals geſchehen.","norm":"Und wo ich jemals mit meinem Leben und Wandel deinen heiligen Namen verunehret habe / welches / wie ich bekennen muss / gar oft und vielmals geschehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.36870002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9669,"date":1663,"orig":"Ach ſo verzeihe mir mein guͤtiger Vater/ und laß mir zu Ehre deines Namens Gnade widerfahren.","norm":"Ach so verzeihe mir mein gütiger Vater / und lass mir zu Ehre deines Namens Gnade widerfahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.320199966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9670,"date":1663,"orig":"Gedencke in meinem letzten Stuͤndlein auch daran/ daß dein heiliger Name in der Tauffe uͤber mich angeruffen iſt/ und laß meine Seele darauß kraͤfftigen Troſt ſchoͤpffen/ dadurch ſie in den hoͤchſten Noͤthen wider alle Anfechtungen erhalten werde.","norm":"gedenke in meinem letzten Stündlein auch daran / dass dein heiliger Name in der Taufe über mich angerufen ist / und lass meine Seele daraus kräftigen Trost schöpfen / dadurch sie in den höchsten Nöten wider alle Anfechtungen erhalten werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.505300045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9671,"date":1663,"orig":"Zukomme dein Reich.","norm":"Zukomme dein Reich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.8933000564575195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9672,"date":1663,"orig":"DU biſt ein HErr aller Herren/ ein Koͤnig aller Koͤnige/ und haſt die Herrſchafft uͤber alle Creaturen/ wiewol ſolches nicht allenthalben erkant wird.","norm":"Du bist ein Herr aller Herren / ein König aller Könige / und hast die Herrschaft über alle Kreaturen / wiewohl solches nicht allenthalben erkannt wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.888099908828735} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9673,"date":1663,"orig":"Derowegen laß ſich dein geiſtliches Reich je mehr und mehr außbreiten in dieſer Welt.","norm":"Derowegen lass sich dein geistliches Reich je mehr und mehr ausbreiten in dieser Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.658699989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9674,"date":1663,"orig":"Wehre und ſteure allen unglaͤubigen Juden/ Tuͤrcken/ Ketzern und andern Widerwertigen/ welche dieſem deinem Reich mit Liſt und Gewalt feindlich zuſetzen/ und wolten es gerne unterdrucken.","norm":"Wehre und steure allen ungläubigen Juden / Türken / Ketzern und anderen widerwärtigen / welche diesem deinem Reich mit List und Gewalt feindlich zusetzen / und wollten es gerne Unterdrucken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.50570011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9675,"date":1663,"orig":"Laß ihnen ihre Anſchlaͤge nicht gelingen.","norm":"Lass ihnen ihre Anschläge nicht gelingen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.55210018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9676,"date":1663,"orig":"Nimb auch ein und regiere unſere Hertzen durch deinen Heiligen Geiſt.","norm":"Nimm auch ein und regiere unsere Herzen durch deinen Heiligen Geist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.516900062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9677,"date":1663,"orig":"Ertoͤdte den alten Menſchen mit ſeinen Geſchaͤfften/ und alles was deine goͤttliche Regierung in uns verhindern wil.","norm":"Ertöte den alten Menschen mit seinen Geschäften / und alles was deine göttliche Regierung in uns verhindern will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.594399929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9678,"date":1663,"orig":"Staͤrcke uns inwendig mit deiner himmliſchen Krafft/ auff daß die Suͤnde nicht herrſche in unſerm ſterblichen Leibe.","norm":"Stärke uns inwendig mit deiner himmlischen Kraft / auf dass die Sünde nicht herrsche in unserem sterblichen Leibe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.769200086593628} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9679,"date":1663,"orig":"Zerſtoͤre das Reich deß Satans je mehr und mehr/ und nimb uns endlich auß dieſem elenden Jammerthal in dein Reich/ da alle Außerwehlte mit dir werden herrſchen und regieren ewiglich.","norm":"Zerstöre das Reich des Satans je mehr und mehr / und nimm uns endlich aus diesem elenden Jammertal in dein Reich / da alle Auserwählte mit dir werden herrschen und regieren ewiglich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.413099765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9680,"date":1663,"orig":"Ach du guͤtigſter HErr und Gott/ dir ſey von mir armen krancken Menſchen Lob/ Ehr und Danck geſagt/ daß du mich von deß Satans Tyranney befreyet/ und durch das Bad der Widergeburt zum Reich deines einigen lieben Sohns JEſu Chriſti deß Ehren-Koͤnigs beruffen/ auch zum Erben deß Himmelreichs angenommen haſt.","norm":"Ach du gütigster Herr und Gott / dir sei von mir armen kranken Menschen Lob / Ehre und Dank gesagt / dass du mich von des Satans Tyrannei befreiet / und durch das Bad der Widergeburt zum Reich deines einigen lieben Sohns Jesu Christi des Ehrenkönigs berufen / auch zum Erben des Himmelreichs angenommen hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.749199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9681,"date":1663,"orig":"Gib daß ich demſelbigen Ehrenkoͤnig ſtarck im Glauben/ feurig in der Liebe/ unbeweglich in der Hoffnung anhange/ und mich durch keine Liſt oder Gewalt von ſeinem Gnadenreich der Chriſtlichen Kirchen verfuͤhren laſſe.","norm":"Gib dass ich demselbigen Ehrenkönig stark im Glauben / feurig in der Liebe / unbeweglich in der Hoffnung anhing / und mich durch keine List oder Gewalt von seinem Gnadenreich der christlichen Kirchen verführen lasse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.536399841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9682,"date":1663,"orig":"Regiere du auch all mein Thun und Laſſen/ alle meine Begierde/ Gedancken und inwendige Bewegungen/ und wo noch etwas in meinem Fleiſch und Blut verborgen iſt/ das ſich deiner heilſamen Regierung und der ſcharffen doͤrnern Kron nicht wil unterwerffen/ Ach HERR/ das toͤdte du/ und fange in mir an ein geiſtlich Reich/ dadurch alle meine auß- und inwendige Kraͤffte dir zumal unterworffen werden.","norm":"Regiere du auch all mein Tun und Lassen / alle meine Begierde / Gedanken und inwendige Bewegungen / und wo noch etwas in meinem Fleisch und Blut verborgen ist / das sich deiner heilsamen Regierung und der scharfen Törnern Krone nicht will unterwerfen / Ach Herr / das töte du / und fange in mir an ein geistlich Reich / dadurch alle meine auß- und inwendige Kräfte dir zumal unterworfen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.878699779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9683,"date":1663,"orig":"Laß hinfuͤro den Satan und die Suͤnde nicht mehr in mir herꝛſchen/ ſondern dein heiliger Geiſt regiere und fuͤhre mich auff dem rechten und ewigen Weg zur Seligkeit.","norm":"Lass hinfür den Satan und die Sünde nicht mehr in mir herrschen / sondern dein heiliger Geist regiere und führe mich auf dem rechten und ewigen Weg zur Seligkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.45359992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9684,"date":1663,"orig":"Und wann ich in dieſer Kranckheit dahin ſcheiden ſol/ ſo laß mir dieſen Todt einen Durchgang ſeyn auß dieſem Reich der Gnaden zum ewigen Reich der Herrligkeit/ das du deinen Außerwehlten im Himmel bereitet haſt.","norm":"Und wann ich in dieser Krankheit dahin scheiden soll / so lass mir diesen Tod einen Durchgang sein aus diesem Reich der Gnaden zum ewigen Reich der Herrlichkeit / das du deinen Auserwählten im Himmel bereitet hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.607800006866455} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9685,"date":1663,"orig":"Dein Will geſchehe/ wie im Himmel/ alſo auch auff Erden.","norm":"Dein Will geschehe / wie im Himmel / also auch auf Erden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.780200004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9686,"date":1663,"orig":"WJr wiſſen/ O HErr/ daß du allmachtig biſt.","norm":"Wir wissen / O Herr / dass du allmachtig bist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"az","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.801700115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9687,"date":1663,"orig":"Niemand kan deinem Willen widerſtreben.","norm":"Niemand kann deinem Willen widerstreben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.202199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9688,"date":1663,"orig":"Du thuſt alles was du wilt/ im Himmel/ auff Erden/ und durchauß in allen Creaturen.","norm":"Du tust alles was du willst / im Himmel / auf Erden / und durchaus in allen Kreaturen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.884700059890747} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9689,"date":1663,"orig":"Darumb iſt derſelbige dein Wille allein heilig und gut.","norm":"Darum ist derselbige dein Wille allein heilig und gut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nn","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.46560001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9690,"date":1663,"orig":"Aber unſer Wille/ ſo weit er deinem Willen nicht wil unterworffen ſeyn/ iſt fleiſchlich/ unartig/ und zum Boͤſen geneigt.","norm":"Aber unser Wille / so weit er deinem Willen nicht will unterworfen sein / ist fleischlich / unartig / und zum Bösen geneigt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.805099964141846} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9691,"date":1663,"orig":"Derowegen lehre uns durch den H. Geiſt/ unſern eigenen Willen brechen/ und deinen Goͤttlichen Willen gantz und gar unterwerffen; gleichwie die lieben Engel und Außerwehlten im Himmel/ mit deinem Willen durchauß vereinigt/ und demſelbigen vollkomlich unterworffen ſind.","norm":"Derowegen Lehre uns durch den H. Geist / unseren eigenen Willen brechen / und deinen göttlichen Willen ganz und gar unterwerfen; gleichwie die lieben Engel und Auserwählten im Himmel / mit deinem Willen durchaus vereinigt / und demselbigen vollkomlich unterworfen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.321800231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9692,"date":1663,"orig":"Hilff daß wir uns mit Leib und Seele/ mit allem/ was wir auß und inwendig haben/ deinen lieben Willen gehoͤrſamlich aufftragen/ und mit demſelbigen in Gluͤck und Ungluͤck/ in Lieb und Leyd durchauß vereinigt ſtehen biß in den Todt; daß wir auch allen Dingen abſterben/ dadurch wir moͤchten an der Vereinigung mit deinem heiligen Willen gehindert werden.","norm":"Hilfe dass wir uns mit Leib und Seele / mit allem / was wir aus und inwendig haben / deinen lieben Willen gehörsamlich auftragen / und mit demselbigen in Glück und Unglück / in Liebe und Leid durchaus vereinigt stehen bis in den Tod; dass wir auch allen Dingen absterben / dadurch wir möchten an der Vereinigung mit deinem heiligen Willen gehindert werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.583399772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9693,"date":1663,"orig":"Du haſt mich mit dieſer Kranckheit heimgeſucht/ guͤtiger Vater/ ich weiß/ es iſt alſo dein goͤttlicher Wille:","norm":"Du hast mich mit dieser Krankheit heimgesucht / gütiger Vater / ich weiß / es ist also dein göttlicher Wille:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.201700210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9694,"date":1663,"orig":"Gib mir Gnade/ daß ich mit demſelbigẽ wol zu frieden ſeyn mag.","norm":"Gib mir Gnade / dass ich mit demselbigen wohl zu Frieden sein mag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.213300228118896} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9695,"date":1663,"orig":"Das Fleiſch iſt zwar ſchwach/ und wolte wol gern deß Creutzes entladen ſeyn.","norm":"Das Fleisch ist zwar schwach / und wollte wohl gern des Kreuzes entladen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.109899997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9696,"date":1663,"orig":"Aber ich habe mich einmal in deinem Willen ergeben/ habe deßfals einen Außgang auß mir gethan; Behuͤte mich/ daß ich nicht auß Ungedult widerumb zuruͤck trete in meinen eigenen Willen/ und mich alſo wider deine Goͤttliche Ordnung vergreiffe.","norm":"Aber ich habe mich einmal in deinem Willen ergeben / habe desfalls einen Ausgang aus mir getan; Behüte mich / dass ich nicht aus Ungeduld wiederum zurücktrete in meinen eigenen Willen / und mich also wider deine göttliche Ordnung vergreife.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7342000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9697,"date":1663,"orig":"Mein Leben und Todt ſtehet in deinen Haͤnden!","norm":"Mein Leben und Tod steht in deinen Händen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.953399896621704} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9698,"date":1663,"orig":"ſo weiß ich nicht/ wo ſichs mit dieſer Kranckheit hinauß tragen werde.","norm":"so weiß ich nicht / wo sich es mit dieser Krankheit hinaustragen werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.829800128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9699,"date":1663,"orig":"Diß einige bitte ich/ du wolleſt mit mir machen/ wie es nicht meinem ſondern deinem Willen ehnlich/ und meiner Seele ſelig iſt.","norm":"Dies einige bitte ich / du wollest mit mir machen / wie es nicht meinem sondern deinem Willen ähnlich / und meiner Seele selig ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.746699810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9700,"date":1663,"orig":"Wiltu mich widerumb auffrichten/ ſo verleihe mir Gnade/ daß ich in der Vereinigung mit deinem Willen mehr und mehr beſtaͤtigt werde.","norm":"Willst du mich wiederum aufrichten / so verleihe mir Gnade / dass ich in der Vereinigung mit deinem Willen mehr und mehr bestätigt werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.561100006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9701,"date":1663,"orig":"Jſt aber die Zeit hie/ daß ich in dieſer Kranckheit auß der Welt ſcheiden ſol/ HErr/ ſo geſchehe dein Wille/ und laß deinen Diener im Friede fahren.","norm":"Ist aber die Zeit hie / dass ich in dieser Krankheit aus der Welt scheiden soll / Herr / so geschehe dein Wille / und lass deinen Diener im Friede fahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.933199882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9702,"date":1663,"orig":"Sehen deine Augen etwas an mir/ das noch nicht mit deinem Willen durchauß vereinigt iſt/ daſſelbige beſſere du mein Gott/ damit ich ein willig und ſelig Scheiden thue auß dieſem Zeitlichen in das ewige Leben.","norm":"Sehen deine Augen etwas an mir / das noch nicht mit deinem Willen durchaus vereinigt ist / dasselbe bessere du mein Gott / damit ich ein willig und selig Scheiden tue aus diesem Zeitlichen in das ewige Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3850998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9703,"date":1663,"orig":"Unſer taͤglichs Brodt gib uns heute.","norm":"Unser tägliches Brot gib uns heute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":1.9016000032424922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9704,"date":1663,"orig":"SO lang wir in dieſer Welt leben/ muß der Leib ſeine zeitliche Nahrung haben: die wir nirgends anders her/ dann auß deinen Haͤnden nehmen koͤnnen.","norm":"Solang wir in dieser Welt leben / muss der Leib seine zeitliche Nahrung haben: Die wir nirgends anders her / dann aus deinen Händen nehmen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.416900157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9705,"date":1663,"orig":"Daß wir uͤberfluͤſſigen Reichthumb begehren ſolten/ wil uns nicht gebuͤhren:","norm":"Dass wir überflüssigen Reichtum begehren sollten / will uns nicht gebühren:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.273900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9706,"date":1663,"orig":"Nothturfft wirſt du deinen Kindern nicht verſagen.","norm":"Notdurft wirst du deinen Kindern nicht versagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.060999870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9707,"date":1663,"orig":"Wir bitten auch nicht mehr/ dann umb unſer taͤglichs Brodt/ was uns zu Unterhaltung dieſes zeitlichen Lebens vonnoͤthen iſt.","norm":"Wir bitten auch nicht mehr / dann um unser tägliches Brot / was uns zu Unterhaltung dieses zeitlichen Lebens vonnöten ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9380998611450195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9708,"date":1663,"orig":"Laß ſich deine vaͤterliche Sorge fuͤr uns dahin auch ſtrecken/ daß wir auß deiner milden Hand Speiſe/ Tranck/ und Kleidung haben moͤgen/ ſo lang wir leben auff Erden.","norm":"Lass sich deine väterliche Sorge für uns dahin auch strecken / dass wir aus deiner milden Hand Speise / Trank / und Kleidung haben mögen / so lang wir leben auf Erden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.874499797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9709,"date":1663,"orig":"Gib auch der Seele ihre Speiſe/ dadurch ſie bey ihrem geiſtlichen Leben muß erhalten werden.","norm":"Gib auch der Seele ihre Speise / dadurch sie bei ihrem geistlichen Leben muss erhalten werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.272999763488769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9710,"date":1663,"orig":"Dieſe Speiſe iſt deine himliſche Gnade/ und dein goͤttlichs Wort/ ſambt den heiligen Sacramenten:","norm":"Diese Speise ist deine himmlische Gnade / und dein göttliches Wort / samt den heiligen Sakramenten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.313899993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9711,"date":1663,"orig":"Damit ſpeiſe auch unſere Seelen zur Nothturfft/ auff daß wir nicht auff der Reyſe zum wahren Vaterland in dieſem Jammerthal erligen.","norm":"Damit speise auch unsere Seelen zur Notdurft / auf dass wir nicht auf der Reise zum wahren Vaterland in diesem Jammertal erliegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.604100227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9712,"date":1663,"orig":"Guͤtiger Vater/ ich wil alle meine Sorge auff dich weꝛffen/ der gewiſſen Zuverſicht/ weil du mich auß Gnaden zum Kinde angenom̃en haſt/ ſo wirſtu mir auch meine Nothturfft fuͤr Leib und Seele ſchaffen/ zwar was den Leib angehet/ der iſt faſt ſchwach; So wil ich mich umb ihn nicht hoch bekuͤmmern:","norm":"Gütiger Vater / ich will alle meine Sorge auf dich werfen / der gewissen Zuversicht / weil du mich aus Gnaden zum Kinde angenommen hast / so wirst du mir auch meine Notdurft für Leib und Seele schaffen / zwar was den Leib angehet / der ist fast schwach; so will ich mich um ihn nicht hoch bekümmern:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.538899898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9713,"date":1663,"orig":"Gib ihm gleichwol ſeine Nothturfft O HERR ſo lang das Leben darinnen iſt/ aber die Seele/ und ihre Nothturfft ſol mir ja billich hoͤher angelegen ſeyn:","norm":"Gib ihm gleichwohl seine Notdurft O Herr so lang das Leben darinnen ist / aber die Seele / und ihre Notdurft soll mir ja billig höher angelegen sein:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.265100002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9714,"date":1663,"orig":"Dieſelbige hungert und duͤrſtet nach dir/ wil ſich auch mit keinem Ding erſaͤttigen laſſen/ dann allein mit dir dem lebendigen Gott.","norm":"Dieselbige hungert und dürstet nach dir / will sich auch mit keinem Ding ersättigen lassen / dann allein mit dir dem lebendigen Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.793799877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9715,"date":1663,"orig":"Du haſt ſie geſpeiſet mit deinem H. Wort/ und mit dem lebendigen Himmelbrodt/ dem wahren Leib Jeſu Chriſti/ auch mit deiner Gnade und Goͤttlichen Troſt vom Himmel; Dafuͤr dir Lob und Danck ſey in Ewigkeit.","norm":"Du hast sie gespeist mit deinem H. Wort / und mit dem lebendigen Himmelbrot / dem wahren Leib Jesu Christi / auch mit deiner Gnade und göttlichen Trost vom Himmel; dafür dir Lob und Dank sei in Ewigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.184999942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9716,"date":1663,"orig":"Jch bitte auch barmhertziger Vater/ du wolleſt ſie derſelbigen himliſchen Speiſe keinen Mangel haben laſſen/ damit ſie auff dieſer Reyſe/ inſonderheit wann die letzten Zuͤge herangehen/ nicht matt und krafftloß werde/ und in den euſſerſten Aengſten erlige/ ſondern freudig hindurch tringe zu dir dem hoͤchſten Gott/ und ſich alsdann mit Beſchauung deines Goͤttlichen Angeſichts recht erſaͤttige.","norm":"Ich bitte auch barmherziger Vater / du wollest sie derselbigen himmlischen Speise keinen Mangel haben lassen / damit sie auf dieser Reise / in Sonderheit wann die letzten Züge herangehen / nicht matt und kraftlos werde / und in den äußersten Ängsten erliege / sondern freudig hindurchdringe zu dir dem höchsten Gott / und sich alsdann mit Beschauung deines göttlichen Angesichts recht ersättige.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7993998527526855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9717,"date":1663,"orig":"Vergib uns unſere Schuld/ als wir vergeben unſern Schuldigern.","norm":"Vergib uns unsere Schuld / als wir vergeben unseren Schuldigern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.053200006484985} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9718,"date":1663,"orig":"WEnn wir das Buch unſers Gewiſſens auffthun/ ſo findet ſich eine groſſe Schuld/ damit wir deiner Goͤttlichen Majeſtaͤt verpflichtet ſind.","norm":"Wenn wir das Buch unseres Gewissens auftun / so findet sich eine große Schuld / damit wir deiner göttlichen Majestät verpflichtet sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.81879997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9719,"date":1663,"orig":"Dann wir fallen taͤglich/ und hauffen im̃er eine Suͤnde uͤber die andere.","norm":"Dann wir fallen täglich / und Haufen immer eine Sünde über die andere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.841300010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9720,"date":1663,"orig":"Derowegen bitten wir umb Gnade/ O HErr; dann wann das recht gehen ſolte/ ſo were es mit uns verloren ewiglich/ wir koͤnnen dir nicht eins fuͤr tauſend antworten; Ja es wuͤrde kein lebendiger Menſch rechtfertig erfunden fuͤr deinen Augen.","norm":"Derowegen bitten wir um Gnade / O Herr; dann wann das recht gehen sollte / so wäre es mit uns verloren ewiglich / wir können dir nicht eins für tausend antworten; Ja es würde kein lebendiger Mensch rechtfertig erfunden für deinen Augen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.869200229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9721,"date":1663,"orig":"Aber du biſt barmhertzig und von groſſer Guͤte/ haſt auch deine Gnade allẽ bußfertigen Suͤndern verheiſſen:","norm":"Aber du bist barmherzig und von großer Güte / hast auch deine Gnade allen bußfertigen Sündern verheißen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.666299819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9722,"date":1663,"orig":"Darumb erlaß uns die Schuld/ umb deines lieben Sohns Jeſu Chriſti willen.","norm":"Darum erlasse uns die Schuld / um deines lieben Sohns Jesu Christi Willen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.423299789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9723,"date":1663,"orig":"Weil du auch haben wilt/ daß wir uns der bruͤderlichen Liebe befleiſſigen ſollen/ und einer dem andern ſeine Maͤngel verzeihen; ſo wollen wir uns auch alſo widerumb gegen unſern Nechſten erzeigen/ wie wir in dieſem Fall von dir begehren.","norm":"Weil du auch haben willst / dass wir uns der brüderlichen Liebe befleißigen sollen / und einer dem anderen seine Mängel verzeihen; so wollen wir uns auch also wiederum gegen unseren Nächsten erzeigen / wie wir in diesem Fall von dir begehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.06850004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9724,"date":1663,"orig":"Was einer gegen den andern verſchulden kan in dieſer Welt/ das iſt ja ein gerings gegẽ dem/ damit wir uns gegen deine hohe Majeſtaͤt vergreiffen/ begehren derwegen auch nit anders/ dañ daß du uns thuſt/ wie wir unſerm Nechſten thun; deme wir gern von Hertzen vergeben/ auff daß wir auch Gnade und Vergebung unſer Suͤnde von dir erlangen.","norm":"Was einer gegen den anderen verschulden kann in dieser Welt / das ist ja ein geringes gegen dem / damit wir uns gegen deine hohe Majestät vergreifen / begehren derentwegen auch nicht anders / dann dass du uns tust / wie wir unserem Nächsten tun; dem wir gern von Herzen vergeben / auf dass wir auch Gnade und Vergebung unser Sünde von dir erlangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.963099956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9725,"date":1663,"orig":"HERR/ ich weiß/ daß niemand mit dir kan vereinigt werden/ er muß auch mit ſeinem Nechſten verſoͤnet ſeyn/ und keinen Haß tragen auff einigen Menſchen in dieſer Welt.","norm":"Herr / ich weiß / dass niemand mit dir kann vereinigt werden / er muss auch mit seinem Nächsten versöhnet sein / und keinen Hass tragen auf einigen Menschen in dieser Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.354800224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9726,"date":1663,"orig":"Darumb vergebe ich von Hertzen allen denen/ die mich jemal beleidiget haben:","norm":"Darum vergebe ich von Herzen allen denen / die mich jemal beleidiget haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.135000228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9727,"date":1663,"orig":"Wolte auch gern alle die umb Verzeihung bitten/ wann ſie hie weren/ die etwas wider mich haben moͤgen.","norm":"Wollte auch gern alle die um Verzeihung bitten / wann sie hie wären / die etwas wider mich haben mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.718200206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9728,"date":1663,"orig":"Vergib mir auch meine Suͤnde/ O HErr/ damit ich deine Goͤttliche Majeſtaͤt erzuͤrnet habe.","norm":"Vergib mir auch meine Sünde / O Herr / damit ich deine göttliche Majestät erzürnet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.442699909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9729,"date":1663,"orig":"Erlaß mir meine groſſe Schuld/ umb deines heiligen Namens willen/ auff daß ſie mir nicht im Letzten/ auch am Juͤngſten Tage auffgeruͤckt/ und nach der Schaͤrffe deiner Gerechtigkeit/ zu meiner Verdamnus nachgehalten werde.","norm":"Erlasse mir meine große Schuld / um deines heiligen Namens Willen / auf dass sie mir nicht im Letzten / auch am jüngsten Tage aufgerückt / und nach der Schärfe deiner Gerechtigkeit / zu meiner Verdammnis nachgehalten werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.111199855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9730,"date":1663,"orig":"Staͤrcke in meinem Hertzen das Vertrauen auff deine unendliche Barmhertzigkeit/ daß mich ja die ſchwere Laſt meiner Suͤnde im Letzten nicht gar verdruͤcke.","norm":"Stärke in meinem Herzen das Vertrauen auf deine unendliche Barmherzigkeit / dass mich ja die schwere Last meiner Sünde im Letzten nicht gar verdrücke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.150700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9731,"date":1663,"orig":"Wehre auch/ guͤtiger Vater/ dem liſtigen Ertzfeind/ dem Laͤſterer und Anklaͤger der Bruͤder; Laß ihn hinforder keinen Anſpruch an mir haben umb der Miſſethat willen/ dafuͤr dein einiger Sohn Jeſus Chriſtus ſein Blut vergoſſen/ und uͤberfluͤſſige Bezahlung gethan hat.","norm":"Wehre auch / gütiger Vater / dem listigen Erzfeind / dem Lästerer und Ankläger der Brüder; Lass ihn hinfordere keinen Anspruch an mir haben um der Missetat willen / dafür dein einiger Sohn Jesus Christus sein Blut vergossen / und überflüssige Bezahlung getan hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9079999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9732,"date":1663,"orig":"Laß die Handſchrifft meiner Suͤnde mit demſelbigen Blut alſo durchgeſtrichen und nichtig gemacht ſeyn/ daß ſie beyd im euſerſten Scheiden/ und an jenem Tage deß Gerichts krafftloß erfunden werden.","norm":"Lass die Handschrift meiner Sünde mit demselbigen Blut also durchgestrichen und nichtig gemacht sein / dass sie beide im äußersten Scheiden / und an jenem Tage des Gerichts kraftlos erfunden werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.330399990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9733,"date":1663,"orig":"Fůhre uns nicht in Verſuchung.","norm":"Fuhre uns nicht in Versuchung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.77150011062622} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9734,"date":1663,"orig":"WJr haben drey ſtarcke/ geſchwinde/ und verſchlagene Feinde/ die uns hefftig zuſetzen/ ſo lang wir leben auff Erden; Das ſind/ der leidige Satan/ die betruͤgliche Welt/ und das bloͤde Fleiſch.","norm":"Wir haben drei starke / geschwinde / und verschlagene Feinde / die uns heftig zusetzen / so lang wir leben auf Erden; das sind / der leidige Satan / die betrügliche Welt / und das blöde Fleisch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.575900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9735,"date":1663,"orig":"Jhrer ſind wol drey; aber ſie gehen doch auff ein Ziel/ und haben ein Werck fuͤr/ nemlich/ daß ſie uns gern von dir/ dem hoͤchſten Gut abwenden/ und in die Verdamnis bringen wollen.","norm":"Ihrer sind wohl drei; aber sie gehen doch auf ein Ziel / und haben ein Werk für / nämlich / dass sie uns gern von dir / dem höchsten Gut abwenden / und in die Verdammnis bringen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.31790018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9736,"date":1663,"orig":"Nu ſind dieſe Feinde gar maͤchtig und vetſchlagen; Alſo daß wir von ihnen/ ohne deinen Beyſtand/ nicht unbeſchaͤdigt bleiben koͤnnen.","norm":"Nun sind diese Feinde gar mächtig und vetschlagen; also dass wir von ihnen / ohne deinen Beistand / nicht unbeschädigt bleiben können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.082200050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9738,"date":1663,"orig":"Laß uns ja nicht zu hoch/ und uͤber Vermoͤgen verſucht werden/ ſondern gib nach deinem Goͤttlichen Willen ein Außkommen mit der Verſuchung/ daß wirs koͤnnen ertragen.","norm":"Lass uns ja nicht zu hoch / und über Vermögen versucht werden / sondern gib nach deinem Göttlichen Willen ein auskommen mit der Versuchung / dass wir es können ertragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.531199932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9739,"date":1663,"orig":"Wir wiſſen/ daß auch wol groſſe hochbegabte Leute in Anfechtung gefallen ſind; Darumb wollen wir dieſes falls nicht auff uns ſelbſt/ ſondern auff deine Gnade bauen.","norm":"Wir wissen / dass auch wohl große hochbegabte Leute in Anfechtung gefallen sind; darum wollen wir dieses falls nicht auf uns selbst / sondern auf deine Gnade bauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.936699867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9740,"date":1663,"orig":"Daß wir gar keine Verſuchung haben ſolten/ ſolches wil in dieſem Leben nicht ſeyn: Fuͤhre uns nur nicht zu weit hinein/ O HErr/ und erhalte uns in allen Anfechtungen/ daß wir nicht erligen.","norm":"Dass wir gar keine Versuchung haben sollten / solches will in diesem Leben nicht sein: Führe uns nur nicht zu weit hinein / O Herr / und erhalte uns in allen Anfechtungen / dass wir nicht erliegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.535699844360352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9741,"date":1663,"orig":"Wenn mit mir der letzte Streit herangehen/ und mir der kalte Todtesſchweiß außbrechen wird/ O guͤtiger Gott/ ſo ſey du ja nicht weit/ ſondern reiche mir alsdann deine Goͤttliche Hand wider alle Anfechtung/ damit mir der leidige Ertzfeind in den euſſerſten Noͤthen zuſetzen mag.","norm":"Wenn mit mir der letzte Streit herangehen / und mir der kalte Todtesschweiß ausbrechen wird / O gütiger Gott / so sei du ja nicht weit / sondern reiche mir alsdann deine göttliche Hand wider alle Anfechtung / damit mir der leidige Erzfeind in den äußersten Nöten zusetzen mag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.065800189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9742,"date":1663,"orig":"Erhalte mich zu der Zeit durch deine Goͤttliche Krafft/ daß ich dem Verſucher im geringſten ja nicht weiche/ oder einiger maſſen Raum gebe: Sondern ihm tapffer Widerſtand thue/ und getroſt unter Augen trete/ ſo lang das Leben in mir iſt.","norm":"Erhalte mich zu der Zeit durch deine göttliche Kraft / dass ich dem Versucher im Geringsten ja nicht weiche / oder Maßen Raum gebe: Sondern ihm tapfer Widerstand tue / und getrost unter Augen trete / so lang das Leben in mir ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0258002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9743,"date":1663,"orig":"Und wanns dahin koͤmbt/ daß meine Seele auff einer Seiten durch den antringenden Todt zur Außfahrt genoͤthiget/ und auff der andern vom boͤſen Geiſt hart angefochten wird/ ſo ſtehe du mir treulich bey/ mein HErr und Gott/ und laß mich in der Anfechtung nicht zu weit gehen; Sondern regiere und ſtaͤrcke mich mit deinem H. Geiſt/ und gib Gnade/ daß ich die Todtesangſt und Schmertzen ertragen/ und in allen Anfechtungen beſtehen koͤnne biß zum ſeligen Ende.","norm":"Und wann es dahin kommt / dass meine Seele auf einer Seiten durch den andringenden Tod zur Ausfahrt genötigt / und auf der anderen vom bösen Geist hart angefochten wird / so stehe du mir treulich bei / mein Herr und Gott / und lass mich in der Anfechtung nicht zu weit gehen; sondern regiere und stärke mich mit deinem H. Geist / und gib Gnade / dass ich die Todtesangst und Schmerzen ertragen / und in allen Anfechtungen bestehen könne bis zum seligen Ende.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4156999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9744,"date":1663,"orig":"Sondern erloͤſe uns von dem Boͤſen.","norm":"Sondern erlöse uns von dem Bösen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.965800046920776} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9745,"date":1663,"orig":"ERloͤſe uns/ lieber HErr/ von allem/ das fuͤr deinen Augen boͤſe iſt/ dadurch wir moͤgen am guten/ an der ewigen Seligkeit behindert/ und von deiner Gnade geſchieden werden.","norm":"Erlöse uns / lieber Herr / von allem / das für deinen Augen böse ist / dadurch wir mögen am guten / an der ewigen Seligkeit behindert / und von deiner Gnade geschieden werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.09119987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9746,"date":1663,"orig":"Behuͤte uns fuͤr allem Unheil an Leib und Seele; Wende alles von uns ab/ das der Ertzfeind/ oder boͤſe Menſchen erfinden/ und fuͤrnehmen koͤnnen/ dadurch ſie uns an der zeitlichen und ewigen Wolfahrt Schaden zufuͤgen moͤchten.","norm":"Behüte uns vor allem Unheil an Leib und Seele; Wende alles von uns ab / das der Erzfeind / oder böse Menschen erfinden / und fürnehmen können / dadurch sie uns an der zeitlichen und ewigen Wohlfahrt Schaden zufügen möchten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.779799938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9747,"date":1663,"orig":"Erloͤſe uns von dem Haͤupt aller Boßheit/ dem Satan/ von ſeinem wuͤten/ toben/ und nachſtellen; Auch von dem Boͤſen/ das uns als eine wolverdiente Straffe der Suͤnde/ ſo vielfaͤltig unter Augen ſtoſſet auff Erden; und von der boͤſen Neigung/ die in uns wohnet/ damit wir immer geplagt/ und zum Boͤſen faſt getrieben werden/ endlich auch von dem ewigen Todt.","norm":"Erlöse uns von dem Haupt aller Bosheit / dem Satan / von seinem wüten / toben / und nachstellen; auch von dem Bösen / das uns als eine wohlverdiente Strafe der Sünde / so vielfältig unter Augen stoßet auf Erden; und von der bösen Neigung / die in uns wohnet / damit wir immer geplagt / und zum Bösen fast getrieben werden / endlich auch von dem ewigen Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.3684000968933105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9748,"date":1663,"orig":"Wir koͤnnen ja nicht allerding von dem Boͤſen erloͤſet werden/ ſo lang wir in dieſem Leben ſind; Bitten derowegen du wolleſt uns durch deine Gnad erhalten/ und in allen Dingen/ ſo uns beſchwerlich zufallen/ ein Außkommen verleihen/ daß wir endlich zu dir dem hoͤchſten Gut kommen.","norm":"Wir können ja nicht allerdings von dem Bösen erlöset werden / so lang wir in diesem Leben sind; Bitten derowegen du wollest uns durch deine Gnade erhalten / und in allen Dingen / so uns beschwerlich zufallen / ein auskommen verleihen / dass wir endlich zu dir dem höchsten Gut kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9567999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9749,"date":1663,"orig":"Jch weiß nicht/ HErr/ was du mit mir vorhaſt/ und wo dieſe meine Kranckheit hinauß gehen ſol:","norm":"Ich weiß nicht / Herr / was du mit mir vorhast / und wo diese meine Krankheit hinausgehen soll:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7221999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9750,"date":1663,"orig":"Wilt du mich widerumb auffrichten/ und nicht laͤnger in dieſem Elend laſſen/ ſo kanſt du mich bald von allen Schmertzen/ und von der Kranckheit ſelbſt erloͤſen.","norm":"Willst du mich wiederum aufrichten / und nicht länger in diesem Elend lassen / so kannst du mich bald von allen Schmerzen / und von der Krankheit selbst erlösen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.047900199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9751,"date":1663,"orig":"Haſtdu mir aber mein Ende in dieſer Schwachheit beſtimbt/ ſo komm lieber HErr/ wann du wilt/ erloͤſe mich zugleich von der Kranckheit/ und von dieſer baufaͤlligen ſchwachen Huͤtten/ auch von der argen Welt/ die biß oben an aller Boßheit voll iſt/ von allem Elend/ Jammer/ Leyden und Beſchwerniſſen/ damit diß zeitliche Leben behafft iſt/ von meiner Schwachheit/ von allen Suͤnden/ von deinem gerechten Zorn/ und zuletzt von dem ewigen Todt.","norm":"Hastdu mir aber mein Ende in dieser Schwachheit bestimmt / so komme lieber Herr / wann du willst / erlöse mich zugleich von der Krankheit / und von dieser baufälligen schwachen Hütten / auch von der argen Welt / die bis oben an aller Bosheit voll ist / von allem Elend / Jammer / Leiden und Beschwernissen / damit dies zeitliche Leben behafte ist / von meiner Schwachheit / von allen Sünden / von deinem gerechten Zorn / und zuletzt von dem ewigen Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.685800075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9752,"date":1663,"orig":"Diß alles kanſtu außrichten mit einem gnaͤdigen Auffloͤſen/ dadurch du meine Seele auß dem Kercker dieſes ſterblichen Leibs erloͤſeſt/ und nehmeſt ſie zu dir ins Himmelreich/ daß ſie mit dir und allen Außerwehlten/ in ewigen Freuden lebe.","norm":"Dies alles kannst du ausrichten mit einem gnädigen auflösen / dadurch du meine Seele aus dem Kerker dieses sterblichen Leibs erlösest / und nehmest sie zu dir ins Himmelreich / dass sie mit dir und allen Auserwählten / in ewigen Freuden lebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.296800136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9753,"date":1663,"orig":"Amen.","norm":"Amen.","lang_fastText":"ds","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ca","lang_de":0.333,"norm_lmscore":0.8082000017166131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9754,"date":1663,"orig":"DJß alles laß uns alſo von dir erhalten/ ewiger Gott; Dieweil wir nicht im Vertrauen auf unſere eigene Gerechtigkeit und Verdienſte/ ſondern auff den Befehl deines einigen liebẽ Sohns/ und auff deine gnaͤdige Verheiſſungen/ fuͤr deinen Augen erſcheinen.","norm":"Dies alles lass uns also von dir erhalten / ewiger Gott; Dieweil wir nicht im Vertrauen auf unsere eigene Gerechtigkeit und Verdienste / sondern auf den Befehl deines einigen lieben Sohns / und auf deine gnädige Verheißungen / für deinen Augen erscheinen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6940999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9755,"date":1663,"orig":"Derowegen erhoͤre unſer Gebet lieber Vater/ und wircke in uns auch ein ſtarck und kraͤfftig Vertrauen/ damit es nicht allein fuͤr deinem Goͤttlichem Angeſicht/ ſondern auch in unſerm Hertzen Amen/ das iſt/ war heiſſen und ſein moͤge.","norm":"Derowegen erhöre unser Gebet lieber Vater / und wirke in uns auch ein stark und kräftig Vertrauen / damit es nicht allein für deinem göttlichem Angesicht / sondern auch in unserem Herzen Amen / das ist / war heißen und sein möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.932300090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9756,"date":1663,"orig":"HErr/ ich habe dein Angeſicht geflebet von gantzem Hertzen/ erbarm dich mein nach deinem Wort/ und weiſe mich nicht ungetroſt von dir.","norm":"Herr / ich habe dein Angesicht geflebet von ganzem Herzen / erbarm dich mein nach deinem Wort / und weise mich nicht ungetrost von dir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.563799858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9757,"date":1663,"orig":"Jch ergebe mich gar in deinen lieben Goͤttlichen Willen/ und iſt meine Meynung/ nichts zu gedencken/ viel weniger von dir zu bitten/ das demſelbigen zuwider ſey.","norm":"Ich ergebe mich gar in deinen lieben göttlichen Willen / und ist meine Meinung / nichts zu gedenken / viel weniger von dir zu bitten / das demselbigen zuwider sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.986400127410889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9758,"date":1663,"orig":"Aber weil uns dein lieber Sohn alſo hat heiſſen beten/ und daneben die troͤſtliche Verheiſſung gethan/ was wir dich in ſeinem Namen bitten werden/ das ſol uns widerfahren:","norm":"Aber weil uns dein lieber Sohn also hat heißen beten / und daneben die tröstliche Verheißung getan / was wir dich in seinem Namen bitten werden / das soll uns widerfahren:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.116099834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9759,"date":1663,"orig":"So komme ich nun auch/ guͤtiger Gott/ als ein Miterbe und Bruder meines HErrn Jeſu Chriſti/ zu dir/ als zu meinem guͤtigen lieben Vater/ und ſchuͤtte mein Hertz auß fuͤr deinem Angeſicht.","norm":"So komme ich nun auch / gütiger Gott / als ein Miterbe und Bruder meines Herrn Jesu Christi / zu dir / als zu meinem gütigen lieben Vater / und schütte mein Herz aus für deinem Angesicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.107399940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9760,"date":1663,"orig":"Ach ſihe mich mit gnaͤdigen Augen an.","norm":"Ach siehe mich mit gnädigen Augen an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.275000095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9761,"date":1663,"orig":"Sprich zu meiner Seele/ Jch bin dein Heyl/ laß es mit meinem Gebet fuͤr deinen Gnadenthron/ Amen/ und Ja ſeyn.","norm":"Sprich zu meiner Seele / Ich bin dein Heil / lass es mit meinem Gebet für deinen Gnadenthron / Amen / und Ja sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.424200057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9762,"date":1663,"orig":"Gib auch meinem Hertzen ein kindlich Vertrauen/ dadurch ich mich an deinen Verheiſſungen/ ohn einig Wancken im Glauben getroſt und freudig halte/ und nicht allein das/ Amen/ wider alle Anfechtung kraͤfftig fuͤhle/ ſondern auch darauff eine ſelige Außfahrt thue/ auß dieſem ſterblichen Leibe in die ewige Freude.","norm":"Gib auch meinem Herzen ein kindlich Vertrauen / dadurch ich mich an deinen Verheißungen / ohne einig Wanken im Glauben getrost und freudig halte / und nicht allein das / Amen / wider alle Anfechtung kräftig fühle / sondern auch darauf eine selige Ausfahrt tue / aus diesem sterblichen Leibe in die ewige Freude.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.854100227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9763,"date":1663,"orig":"Das geſchehe/ wann du wilt/ guͤtiger Vater/ umb deines allerliebſten Sohns Jeſu Chriſti willen/ der mit dir und dem heiligen Geiſt/ ein warhafftiger Gott herrſchet und regieret in Ewigkeit/ Amen.","norm":"Das geschehe / wann du willst / gütiger Vater / um deines allerliebsten Sohns Jesu Christi Willen / der mit dir und dem Heiligen Geist / ein wahrhaftiger Gott herrschet und regieret in Ewigkeit / Amen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.09689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9764,"date":1663,"orig":"Lucia nahm dieſes Gebet zu Danck an/ und verſprach/ daß ſie hinfuͤhro am Sontag Nachmittag nicht wolle ſpatziren gehen/ ſondern wolle nach vollendeten Predigten arme krancke Leut beſuchen/ und ſich bey denſelbigen dieſes Gebets bedienen.","norm":"Lucia nahm dieses Gebet zu Dank an / und versprach / dass sie hinfür am Sonntagnachmittag nicht Wolle spazieren gehen / sondern wolle nach vollendeten Predigten arme Kranke Leute besuchen / und sich bei denselbigen dieses Gebets bedienen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.44290018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9765,"date":1663,"orig":"Kurtz hernach kam ſie widerumb zu Serapion, und ſagte/ das Gebet ſey vielen armen Krancken angenehm geweſen/ allein ſie ſey unterweilens zu krancken Leuten kommen/ welche ſo krafftloß geweſen/ daß ſie ihr dieſes Gebet/ weil es etwas weitlaͤufftig ſey/ nicht haben nachſprechen koͤnnen.","norm":"Kurz hernach kam sie wiederum zu Serapion, und sagte / das Gebet sei vielen armen Kranken angenehm gewesen / allein sie sei Unterweilens zu kranken Leuten kommen / welche so kraftlos gewesen / dass sie ihr dieses Gebet / weil es etwas weitläufig sei / nicht haben nachsprechen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.166999816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9766,"date":1663,"orig":"Serapion antwortete/ Lucia euch ſol auch hierin geholffen werden.","norm":"Serapion antwortete / Lucia euch soll auch hierin geholfen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.894599914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9767,"date":1663,"orig":"Wann ihr zu gantz krafftloſen armen Leuten kommet/ ſo ſprecht/ laſſet uns beten.","norm":"Wann ihr zu ganz kraftlosen armen Leuten kommet / so sprecht / lasst uns beten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.61460018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9768,"date":1663,"orig":"Vater unſer/ der du biſt im Himmel.","norm":"Vater unser / der du bist im Himmel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.520699977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9769,"date":1663,"orig":"Allmaͤchtiger ewiger Gott und Vater/ der du uns erſtlich erſchaffen/ und hernach umb deines natuͤrlichen Sohns Jeſu Chriſti willen auß Gnaden zu Kindern und Erben angenommen haſt; Du biſt im Himmel/ und ſieheſt herab auff uns/ deine Kinder/ haͤltſt uns auch in deinem vaͤterlichen Schutz und Schirm/ und kan uns keine Creatur wider deinen Willen beſchaͤdigen.","norm":"Allmächtiger ewiger Gott und Vater / der du uns erstlich erschaffen / und hernach um deines natürlichen Sohns Jesu Christi Willen aus Gnaden zu Kindern und Erben angenommen hast; Du bist im Himmel / und siehst herab auf uns / deine Kinder / hältst uns auch in deinem väterlichen Schutz und Schirm / und kann uns keine Kreatur wider deinen Willen beschädigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.435200214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9770,"date":1663,"orig":"Du traͤgeſt Sorge fuͤr uns/ wie ein Vater fuͤr ſeine Kinder; Daher wir keines Dings Mangel haben muͤſſen an Leib und Seele: Du wirſt uns auch endlich zu dir nehmen in den Himmel/ da wir unſer Erb- und Kindtheil/ als Miterben Chriſti/ in Ewigkeit beſitzen werden.","norm":"Du trägest Sorge für uns / wie ein Vater für seine Kinder; daher wir keines Dings Mangel haben müssen an Leib und Seele: Du wirst uns auch endlich zu dir nehmen in den Himmel / da wir unser Erb- und Kindteil / als Miterben Christi / in Ewigkeit besitzen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.482699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9771,"date":1663,"orig":"Ob du mich wol durch dieſe Kranckheit heimgeſucht haſt/ ſo biſt du gleichwol noch mein Vater/ und wirſt mich auß der Zahl deiner Kinder nicht verſtoſſen.","norm":"Ob du mich wohl durch diese Krankheit heimgesucht hast / so bist du gleichwohl noch mein Vater / und wirst mich aus der Zahl deiner Kinder nicht verstoßen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.487400054931641} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9772,"date":1663,"orig":"Darumb komme ich auch in dieſem Anligen zu dir/ wie ein Kind zu ſeinem Vater.","norm":"Darum komme ich auch in diesem Anliegen zu dir / wie ein Kind zu seinem Vater.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.061100006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9773,"date":1663,"orig":"Und weil du im Himmel biſt/ ſo erhebe ich mein Hertz da hinauff zu dir.","norm":"Und weil du im Himmel bist / so erhebe ich mein Herz da hinauf zu dir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.019499778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9774,"date":1663,"orig":"Erzeige mir deine vaͤterliche Zuneigung/ und erwecke auch in mir ein kindlich Vertrauen auff deine unendliche Barmhertzigkeit.","norm":"Erzeige mir deine väterliche Zuneigung / und erwecke auch in mir ein kindlich Vertrauen auf deine unendliche Barmherzigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.455599784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9775,"date":1663,"orig":"1. Geheiliget werde dein Name.","norm":"1. Geheiligt werde dein Name.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.161999940872192} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9776,"date":1663,"orig":"Gleichwie wir erſtlich durch Anruffung deines heiligen Namens/ in dem Blut JEſu Chriſti geheiliget ſind; Alſo werde dein Name widerumb in und durch uns geheiligt/ ſo lang wir leben auff Erden.","norm":"Gleichwie wir erstlich durch Anrufung deines heiligen Namens / in dem Blut Jesu Christi geheiligt sind; also werde dein Name wiederum in und durch uns geheiligt / so lang wir leben auf Erden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.449399948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9777,"date":1663,"orig":"Gib daß wir all unſer Thun und Laſſen allein zu deines Namens Ehr richten.","norm":"Gib dass wir all unser Tun und Lassen allein zu deines Namens Ehre richten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.241199970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9778,"date":1663,"orig":"Das ſich auch deſſelbigen Namens Erkaͤntnis und Herrligkeit immerdar mehr und mehr außbreite.","norm":"Das sich auch desselbigen Namens Erkenntnis und Herrlichkeit immerdar mehr und mehr ausbreite.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.395899772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9779,"date":1663,"orig":"O HErr laß dieſe Kranckheit/ und alle meine Schmertzen/ Angſt/ Noth und Leyden zu ſolchem Ende hinauß gehen/ daß dein Name dadurch geehret und geheiliget werde.","norm":"O Herr lass diese Krankheit / und alle meine Schmerzen / Angst / Not und Leiden zu solchem Ende hinausgehen / dass dein Name dadurch geehrt und geheiligt werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.960999965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9780,"date":1663,"orig":"Thu mit mir/ nicht was ich wil/ ſondern was deines Namens Ehr fodert; Es gerathe nun zum Leben oder zum Todt/ ſo ſey dein Name gebenedeyet.","norm":"Tue mit mir / nicht was ich will / sondern was deines Namens Ehre fordert; es gerate nun zum Leben oder zum Tod / so sei dein Name gebenedeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.895299911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9781,"date":1663,"orig":"2. Zukomme dein Reich.","norm":"2. Zukomme dein Reich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.902500152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9782,"date":1663,"orig":"Erhalte deine heilige Kirche auff Erden/ die dein Reich iſt:","norm":"Erhalte deine heilige Kirche auf Erden / die dein Reich ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.849299907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9783,"date":1663,"orig":"Regiere ſie durch deinen H. Geiſt/ und raͤume alles auß dem Wege/ was dieſelbige Regierung behindern wil.","norm":"Regiere sie durch deinen H. Geist / und räume alles aus dem Wege / was dieselbige Regierung behindern will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.227099895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9784,"date":1663,"orig":"Regiere uns auch durch deine Gnade/ und nimb uns endlich zu dir in dein ewiges Reich/ das du deinen Freunden im Himmel bereitet haſt.","norm":"Regiere uns auch durch deine Gnade / und nimm uns endlich zu dir in dein ewiges Reich / das du deinen Freunden im Himmel bereitet hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.805099964141845} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9785,"date":1663,"orig":"Nimm mein Hertz ein durch den H. Geiſt/ der mich/ als ein Glied deines geiſtlichen Reichs/ regiere in meinem Thun und Laſſen/ auch alles in mir toͤdte/ was ſich ihm widerſetzt.","norm":"Nimm mein Herz ein durch den H. Geist / der mich / als ein Glied deines geistlichen Reichs / regiere in meinem Tun und Lassen / auch alles in mir töte / was sich ihm widersetzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.836599826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9786,"date":1663,"orig":"Erkenne mich auch im letzten fuͤr deines heiligen Reichsgenoſſen/ und fuͤhre mich auß dieſem Elend ins ewige Leben/ das mir der Ehrenkoͤnig dein Sohn/ mit ſeinem bittern Todt erworben hat.","norm":"Erkenne mich auch im letzten für deines heiligen Reichsgenossen / und führe mich aus diesem Elend ins ewige Leben / das mir der Ehrenkönig dein Sohn / mit seinem bitteren Tod erworben hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.021100044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9787,"date":1663,"orig":"3. Dein Wille geſchehe/ wie im Himmel/ alſo auch auff Erden.","norm":"3. Dein Wille geschehe / wie im Himmel / also auch auf Erden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.649899959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9788,"date":1663,"orig":"Gib HErr/ daß wir Menſchen auff Erden dir gehorſam/ und deinem Willen in allen Dingen unterworffen ſeyn/ wie deine lieben Engel und Außerwehlten im Himmel.","norm":"Gib Herr / dass wir Menschen auf Erden dir Gehorsam / und deinem Willen in allen Dingen unterworfen sein / wie deine lieben Engel und Auserwählten im Himmel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.599400043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9789,"date":1663,"orig":"Und weil dein Wille allein gut iſt; Der unſer aber boͤſe; So laß allenthalben in allen Dingen deinen Willen fuͤr/ und den unſern hinder ſich gehen/ wo er mit deinem Willen nicht uͤberein ſtimmet.","norm":"Und weil dein Wille allein gut ist; der unser aber böse; so lass allenthalben in allen Dingen deinen Willen für / und den unseren hinter sich gehen / wo er mit deinem Willen nicht überein stimmet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.157700061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9790,"date":1663,"orig":"Jch lige hie in deiner Gewalt; Wann du wilt/ ſo kanſt du mich wol geſund machen:","norm":"Ich liege hie in deiner Gewalt; wann du willst / so kannst du mich wohl gesund machen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.243800163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9791,"date":1663,"orig":"Wo nicht/ ſo geſchehe auch dein Wille.","norm":"Wo nicht / so geschehe auch dein Wille.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.762499809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9792,"date":1663,"orig":"Ertoͤdte alles in mir/ was mit deinem heiligen Willen noch nicht gar vereinigt iſt.","norm":"Ertöte alles in mir / was mit deinem heiligen Willen noch nicht gar vereinigt ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.055799961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9793,"date":1663,"orig":"Und wann ſich etwan mein ſchwaches Fleiſch wider deinen Willen regen wolte/ ſo treibe du ſolche Bewegung hinter ſich:","norm":"Und wann sich etwan mein schwaches Fleisch wider deinen Willen regen wollte / so treibe du solche Bewegung hinter sich:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.509099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9794,"date":1663,"orig":"Auff daß ich bey dir bleibe im Leben und im Todt.","norm":"Auf dass ich bei dir bleibe im Leben und im Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.472599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9795,"date":1663,"orig":"4. Unſer taͤglich Brodt gib uns heute.","norm":"4. Unser täglich Brot gib uns heute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.590500116348266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9796,"date":1663,"orig":"Es muß alles von dir kommen/ damit unſer Leib und Seele geſpeiſet/ ernehret/ und beym Leben erhalten wird.","norm":"Es muss alles von dir kommen / damit unser Leib und Seele gespeist / ernähret / und beim Leben erhalten wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.119900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9797,"date":1663,"orig":"Darumb bitten wir/ gib uns taͤgliche Nahrung/ Speiſe/ Tranck/ und Kleidung/ was dieſes Lebens Nothturfft fodert.","norm":"Darum bitten wir / gib uns tägliche Nahrung / Speise / Trank / und Kleidung / was dieses Lebens Notdurft fordert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.841899871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9798,"date":1663,"orig":"Gib auch der Seele ihre Speiſe/ daß ſie nicht in dieſem Jammerthal auff der Pilgerſchafft erlige.","norm":"Gib auch der Seele ihre Speise / dass sie nicht in diesem Jammertal auf der Pilgerschaft erliege.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.950300216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9799,"date":1663,"orig":"Dir ſey Lob und Danck/ guͤtiger Vater/ daß du mich bißher mit dem Zeitlichen verſehen haſt: Sol ich laͤnger leben/ ſo bitte ich umbs taͤgliche Brodt zur Nothturfft.","norm":"Dir sei Lob und Dank / gütiger Vater / dass du mich bisher mit dem Zeitlichen versehen hast: Soll ich länger leben / so bitte ich ums tägliche Brot zur Notdurft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.29040002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9800,"date":1663,"orig":"Uberfluß wil ich nicht begehren.","norm":"Überfluss will ich nicht begehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.406799793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9801,"date":1663,"orig":"Und gleichwie du meine Seele mit deinem Wort/ und dem heiligen Fronleichnam Jeſu Chriſti geſpeiſet haſt; Alſo laß mich auch hernach uͤber deinem Tiſch/ das Brodt der Außerwehlten eſſen im ewigen Leben.","norm":"Und gleichwie du meine Seele mit deinem Wort / und dem heiligen Fronleichnam Jesu Christi gespeist hast; also lass mich auch hernach über deinem Tisch / das Brot der Auserwählten essen im ewigen Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.487400054931641} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9802,"date":1663,"orig":"5. Vergib uns unſere Schuld/ als wir vergeben unſern Schuldigern.","norm":"5. Vergib uns unsere Schuld / als wir vergeben unseren Schuldigern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.537400007247925} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9803,"date":1663,"orig":"Wir ſind dir mehr ſchuldig/ dann wir immer bezahlen koͤnnen; Begehren derwegen Gnad und kein Recht; So wollen wir unſerm Nechſten auch gern vergeben/ was er gegen uns geſuͤndiget hat.","norm":"Wir sind dir mehr schuldig / dann wir immer bezahlen können; Begehren derentwegen Gnade und kein Recht; so wollen wir unserem Nächsten auch gern vergeben / was er gegen uns gesündigt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.981400012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9804,"date":1663,"orig":"Nimm allen Groll/ Haß/ Neid und Abgunſt auß unſerm Hertzen hinweg/ das wir nach der Liebe geartet ſeyn/ und keinen Menſchen haſſen auff Erden.","norm":"Nimm allen Groll / Hass / Neid und Abgunst aus unserem Herzen hinweg / das wir nach der Liebe geartet sein / und keinen Menschen hassen auf Erden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.894899845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9805,"date":1663,"orig":"Gehe nicht mit mir ins Gericht/ O HErr/ ſonſt werde ich fuͤr dir nicht beſtehen koͤnnen.","norm":"Gehe nicht mit mir ins Gericht / O Herr / sonst werde ich für dir nicht bestehen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.801400184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9806,"date":1663,"orig":"Gedencke an deine grundloſe Barmhertzigkeit/ und erlaß mir alle meine Schuld.","norm":"gedenke an deine grundlose Barmherzigkeit / und erlasse mir alle meine Schuld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.114500045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9807,"date":1663,"orig":"Verzeihe auch allen denen/ die mich jemahl beleidiget haben.","norm":"Verzeihe auch allen denen / die mich jemals beleidiget haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.439799785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9808,"date":1663,"orig":"Jch wil es ihnen auch von Hertzen gern vergeben.","norm":"Ich will es ihnen auch von Herzen gern vergeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.310100078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9809,"date":1663,"orig":"6. Fuͤhre uns nicht in Verſuchung.","norm":"6. Führe uns nicht in Versuchung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"co","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.704900026321411} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9810,"date":1663,"orig":"Wir koͤnnen zwar ohne Streit und Verſuchung nicht ſeyn auff Erden:","norm":"Wir können zwar ohne Streit und Versuchung nicht sein auf Erden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.53879976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9811,"date":1663,"orig":"Wir haben aber drey Ertzfeinde/ den Satan/ die Welt/ und unſer eigen Fleiſch/ die fechten uns an/ ſo lang wir leben.","norm":"Wir haben aber drei Erzfeinde / den Satan / die Welt / und unser eigen Fleisch / die fechten uns an / so lang wir leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.070199966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9812,"date":1663,"orig":"HErr ſtehe du uns bey/ daß uns der Streit nicht zu ſchwer falle/ ſondern daß wir/ als Ritter Chriſti/ das Feld behalten/ und die Kron der Gerechtigkeit davon bringen.","norm":"Herr stehe du uns bei / dass uns der Streit nicht zu schwerfalle / sondern dass wir / als Ritter Christi / das Feld behalten / und die Krone der Gerechtigkeit davon bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.853000164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9813,"date":1663,"orig":"O HErꝛ/ gib mir Weißheit und Staͤrcke/ daß ich in allen Anfechtungen wieder die Liſt und Gewalt des Satans beſtehen koͤnne.","norm":"O Herr / gib mir Weisheit und Stärke / dass ich in allen Anfechtungen wieder die List und Gewalt des Satans bestehen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.360899925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9814,"date":1663,"orig":"Jnſonderheit ſtehe mir bey/ wenn mich der Feind im letzten Zuͤgen anfechten wil/ und laß mich ja durch keine Verſuchung von dir geſchieden werden.","norm":"Insonderheit stehe mir bei / wenn mich der Feind im letzten Zügen anfechten will / und lass mich ja durch keine Versuchung von dir geschieden werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.095200061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9815,"date":1663,"orig":"7. Sondern erloͤſe uns von dem Boͤſen.","norm":"7. Sondern erlöse uns von dem Bösen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.100500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9816,"date":1663,"orig":"Behuͤte uns HErr/ fuͤr allem Unheil und Schaden/ ſo uns moͤchte an Leib und Seel/ an zeitlicher und ewiger Wolfahrt/ durch den Satan/ oder einige Creatur zugefuͤgt werden.","norm":"Behüte uns Herr / vor allem Unheil und Schaden / so uns möchte an Leib und Seele / an zeitlicher und ewiger Wohlfahrt / durch den Satan / oder einige Kreatur zugefügt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7393999099731445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9817,"date":1663,"orig":"Erloͤſe uns auch endlich von allem Elend dieſes zeitlichen Lebens/ von der Suͤnde/ vom Tod/ und ins gemein von allem/ das man Boͤſe nennen kan; Und fuͤhre uns nach dieſem Leben/ zu dem einigen/ ewigen/ und allerhoͤchſten Gut.","norm":"Erlöse uns auch endlich von allem Elend dieses zeitlichen Lebens / von der Sünde / vom Tod / und ins gemein von allem / das man Böse nennen kann; und führe uns nach diesem Leben / zu dem einigen / ewigen / und allerhöchsten Gut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.825900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9818,"date":1663,"orig":"Jch bin mit groſſem Elende umbgeben.","norm":"Ich bin mit großem Elende umgeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.447299957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9819,"date":1663,"orig":"Leib und Seel iſt mit allerley Schwachheit behafft.","norm":"Leib und Seele ist mit allerlei Schwachheit behafte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.151700019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9820,"date":1663,"orig":"Daneben ſchlaͤfft der leidige Ertzfeind nicht/ ſondern ſtellet mir nach auff allen Seiten:","norm":"Daneben schläft der leidige Erzfeind nicht / sondern stellet mir nach auf allen Seiten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.159500122070312} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9821,"date":1663,"orig":"So beſchweret mich auch meine vielfaͤltige Suͤnde.","norm":"So beschweret mich auch meine vielfältige Sünde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.457600116729736} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9822,"date":1663,"orig":"O HErꝛ zeuch mich einmal auß dieſen Beſchwernuͤſſen.","norm":"O Herr zeig mich einmal aus diesen Beschwernissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.776800155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9823,"date":1663,"orig":"Erloͤſe mich von allem Boͤſen/ wie und wenn du wilt/ und fuͤhre mich auß dieſem Jammerthal zum ewigen Leben.","norm":"Erlöse mich von allem Bösen / wie und wenn du willst / und führe mich aus diesem Jammertal zum ewigen Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.333600044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9824,"date":1663,"orig":"Amen.","norm":"Amen.","lang_fastText":"ds","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ca","lang_de":0.333,"norm_lmscore":0.8082000017166131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9825,"date":1663,"orig":"WJr bitten/ lieber Vater/ laß es zugleich fuͤr dem Thron deiner Mayeſtaͤt im Himmel/ auch in unſern Hertzen/ Amen und Ja ſeyn.","norm":"Wir bitten / lieber Vater / lass es zugleich für dem Thron deiner Majestät im Himmel / auch in unseren Herzen / Amen und Ja sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.538700103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9826,"date":1663,"orig":"Wollen uns auch gaͤntzlich zu dir verſehen/ du werdeſt uns/ deine arme elende Kinder/ nicht abweiſen/ ſondern gnaͤdiglich erhoͤren/ umb JEſu Chriſti/ deines einigen lieben Sohnes willen/ der uns alſo zu dir hat beten heiſſen Amen.","norm":"Wollen uns auch gänzlich zu dir versehen / du werdest uns / deine arme elende Kinder / nicht abweisen / sondern gnädiglich erhören / um Jesu Christi / deines einigen lieben Sohnes Willen / der uns also zu dir hat beten heißen Amen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.567299842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9827,"date":1663,"orig":"Erhoͤr mein Gebet/ guͤtiger Vater.","norm":"Erhör mein Gebet / gütiger Vater.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.254799842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9828,"date":1663,"orig":"Erwecke auch ein ſtarck Vertrauen in mir/ daß ich auff alles/ was ich in dieſer meiner Noht/ nach deinem Willen gebeten habe/ nicht allein jetzt/ ſondern in den euſſerſten Zuͤgen/ ein vertraulich und troͤſtlich Amen in meinem Hertzen ſprechen und fuͤhlen moͤge/ Amen.","norm":"Erwecke auch ein stark Vertrauen in mir / dass ich auf alles / was ich in dieser meiner Not / nach deinem Willen gebeten habe / nicht allein jetzt / sondern in den äußersten Zügen / ein vertraulich und tröstlich Amen in meinem Herzen sprechen und fühlen möge / Amen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.181900024414062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9829,"date":1663,"orig":"Wann ihr alſo mit dem armen Krancken gebetet habt/ ſo haltet ihm fuͤr den gewaltigen Troſtſpruch des HErꝛn Chriſti/ der Joh. 3. ſagt/ Alſo hat Gott die Welt geliebt/ daß er ſeinen eingebohrnen Sohn gab/ auff das alle/ die an ihn glaͤuben/ nicht ſollen verlohren werden/ ſondern das ewige Leben haben.","norm":"Wann ihr also mit dem armen Kranken gebetet habt / so haltet ihm für den gewaltigen Trostspruch des Herrn Christi / der Joh. 3. sagt / Also hat Gott die Welt geliebt / dass er seinen eingeborenen Sohn gab / auf das alle / die an ihn glauben / nicht sollen verloren werden / sondern das ewige Leben haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.051499843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9830,"date":1663,"orig":"Darauff ſaget mit Petro auß dem 6. Capit. Johan.","norm":"Darauf sagt mit Petro aus dem 6. Capit. Johan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"mt","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.031599998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9831,"date":1663,"orig":"HERR wo ſollen wir hingehen/ du haſt Worte des ewigen Lebens.","norm":"Herr wo sollen wir hingehen / du hast Worte des ewigen Lebens.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.907899856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9832,"date":1663,"orig":"Es iſt dieſer Spruch ſo gemeine/ daß ihn auch die Kinder von 5. oder 6. Jahren wiſſen/ wie vielmehr ſollen ihm die Alte recht verſtehen lernen.","norm":"Es ist dieser Spruch so gemeine / dass ihn auch die Kinder von 5. oder 6. Jahren wissen / wie vielmehr sollen ihm die Alte recht verstehen lernen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.644100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9833,"date":1663,"orig":"Selten hoͤꝛet man/ daß ein alter betagter Chriſt von dieſer Welt abgeſchieden ſey/ der nicht ein halbes Himmelreich auß dieſem Spruch auff ſeinem Lager gehabt haͤtte.","norm":"Selten höret man / dass ein alter betagter Christ von dieser Welt abgeschieden sei / der nicht ein halbes Himmelreich aus diesem Spruch auf seinem Lager gehabt hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.16379976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9834,"date":1663,"orig":"Gemeiniglich muß dieſer Spruch aller frommen ſterbenden Chriſten Seelenſchatz/ Hauptkuͤſſen/ und Sterbkittel ſeyn/ Mau lieſet von Koͤnigl. und Fuͤrſtl. Perſonen/ daß ſie auff ihrem Todbette befohlen/ man ſolle ihn dieſen Spruch auff eine Taffel ſchreiben/ daß ſie ihn immer in Augen und Gedaͤchtnuͤß haben koͤnnen.","norm":"Gemeiniglich muss dieser Spruch aller frommen sterbenden Christen Seelenschatz / Hauptküssen / und Sterbkittel sein / Mau liest von Königl. und Fürstl. Personen / dass sie auf ihrem Todbette befohlen / man solle ihn diesen Spruch auf eine Tafel schreiben / dass sie ihn immer in Augen und Gedächtnis haben können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.706299781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9835,"date":1663,"orig":"Lutheꝛus/ der dieſen Spruch in ſeiner Haußpoſtill hoͤchlich gelobet/ hat auff ſeinem Todbette geſagt/ dieſer Spruch iſt mein liebeſt Cordial oder Hertzſtaͤrckung.","norm":"Lutherus / der diesen Spruch in seiner Hauspostille höchlich gelobet / hat auf seinem Todbette gesagt / dieser Spruch ist mein liebest Kordial oder Herzstärkung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.098199844360352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9836,"date":1663,"orig":"Da Abraham Buchholtzer/ der vornehme Theologus auffs Todbett kam/ hatte er dieſen Spruch immer im Mund/ und wiederholte zum oͤfftern die Wort/ nicht verlohren/ nicht verlohren.","norm":"Da Abraham Buchholzer / der vornehme Theologus aufs Todbett kam / hatte er diesen Spruch immer im Mund / und wiederholte zum Öfteren die Wort / nicht verloren / nicht verloren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.730299949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9837,"date":1663,"orig":"Auß dieſem Nachſpruch kan ein Chriſt alſo ſchlieſſen.","norm":"Aus diesem Nachspruch kann ein Christ also schließen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.871600151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9838,"date":1663,"orig":"Hat Gott die Welt geliebt/ ſo hat er auch mich geliebet/ denn ich gehoͤre auch zur Welt.","norm":"Hat Gott die Welt geliebt / so hat er auch mich geliebt / denn ich gehöre auch zur Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.201900005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9839,"date":1663,"orig":"Sollen alle/ ſo an den eingebohrnen Sohn Gottes glaͤuben/ nit verlohren werden/ ſondern das ewige Leben haben/ ſo werde ich auch nicht verlohren werden/ ſondern das ewige Leben haben/ denn ich glaͤube an ihn.","norm":"Sollen alle / so an den eingeborenen Sohn Gottes glauben / nicht verloren werden / sondern das ewige Leben haben / so werde ich auch nicht verloren werden / sondern das ewige Leben haben / denn ich glaube an ihn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.552299976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9840,"date":1663,"orig":"Dieſen Troſtſpruch wolte uns der Teufel gerne auß dem Hertzen reiſſen.","norm":"Diesen Trostspruch wollte uns der Teufel gerne aus dem Herzen reißen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.750400066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9841,"date":1663,"orig":"Er iſt der Menſchen abgeſagter Feind/ er gehet herum wie ein bruͤllender Loͤwe/ und ſuchet welchen er verſchlinge.","norm":"Er ist der Menschen abgesagter Feind / er geht herum wie ein brüllender Löwe / und suchet welchen er verschlinge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.632599830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9842,"date":1663,"orig":"Sonderlich iſt er geſchaͤfftig/ wann ein Menſch kranck und dem Tode nahe iſt.","norm":"Sonderlich ist er geschäftig / wann ein Mensch krank und dem Tode nahe ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.166800022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9843,"date":1663,"orig":"Dann trit er auff mit Verſuchung und ſaget/ biſt du ein Chriſt?","norm":"Dann tritt er auf mit Versuchung und sagt / bist du ein Christ?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3917999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9844,"date":1663,"orig":"Wo iſt dann dein Chriſtliches Leben:","norm":"Wo ist dann dein christliches Leben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8643999099731445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9845,"date":1663,"orig":"Siehe alſo haſtu gelebet in deme und dem Jahre/ das haſtu gethan an dem und dem Orth.","norm":"Siehe also hast du gelebt in dem und dem Jahre / das hast du getan an dem und dem Ort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.631199836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9846,"date":1663,"orig":"Ey du ſchoͤner Chriſt/ dencke wie es dir die Phariſeer zuvor gethan/ mit Beten/ Faſten und Allmoſen geben/ mit Kirchen gehen/ und Chriſtus ſaget doch/ es ſey dann euer Gerechtigkeit beſſer als der Phariſeer/ ſo koͤnnet ihr nicht in das Himmelreich kommen/ Ey du ſchoͤner Chriſt/ wilt du dich nach Chriſti Namen nennen/ ſo muſtu auch Chriſti Nachfolger ſeyn.","norm":"Ei du schöner Christ / denke wie es dir die Pharisäer zuvor getan / mit Beten / Fasten und Almosen geben / mit Kirchen gehen / und Christus sagt doch / es sei dann euer Gerechtigkeit besser als der Pharisäer / so könnet ihr nicht in das Himmelreich kommen / Ei du schöner Christ / willst du dich nach Christi Namen nennen / so musst du auch Christi Nachfolger sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.344299793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9847,"date":1663,"orig":"Dann er ſagt/ wer mir dienen wil/ der folge mir nach:","norm":"Dann er sagt / wer mir dienen will / der folge mir nach:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.125800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9848,"date":1663,"orig":"Nun dencke zuruͤcke/ wie du Chriſto nachgefolget haſt/ was habe ich dir zu gute gethan?","norm":"Nun denke zurück / wie du Christo nachgefolgt hast / was habe ich dir zu gute getan?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.798799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9849,"date":1663,"orig":"Jch habe umb deinet willen keine Doͤrnere Krone getragen/ ich habe mich nicht umb deinent willen an das Creutz ſchlagen und martern laſſen.","norm":"Ich habe um dienet Willen keine Dörnere Krone getragen / ich habe mich nicht um dienend Willen an das Kreuz schlagen und martern lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.077000141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9850,"date":1663,"orig":"Gleichwol haſtu mir mehr gefolget als Chriſto.","norm":"Gleichwohl hast du mir mehr gefolgt als Christo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.025700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9851,"date":1663,"orig":"Du unverſchaͤmbter Menſch/ wiltu nun erſt anfangen deinen HErrn Chriſto nach zufolgen/ da du allda auff dem Bette liegeſt/ und deine krancke Knochen nicht mehr recht regen kanſt?","norm":"Du unverschämter Mensch / willst du nun erst anfangen deinen Herrn Christo nach zufolgen / da du allda auf dem Bette liegest / und deine Kranke Knochen nicht mehr recht regen kannst?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2631001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9852,"date":1663,"orig":"Es wird dir doch nicht gelingen.","norm":"Es wird dir doch nicht gelingen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.27150011062622} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9853,"date":1663,"orig":"Weiſtu nicht/ wie offt in der Kirchen ſey geſungen worden/ wann der Menſch nicht mehr leben mag/ ſo faͤngt er an eine groſſe Klag/ wil ſich erſt Gott ergeben/ ich fuͤrcht fuͤrwar die Goͤttliche Gnad/ die er allzeit verſpottet hat/ wird ſchwerlich ob ihm ſchweben.","norm":"Weist nicht / wie oft in der Kirchen sei gesungen worden / wann der Mensch nicht mehr leben mag / so fängt er an eine große Klage / will sich erst Gott ergeben / ich fürchte fürwahr die göttliche Gnade / die er allzeit verspottet hat / wird schwerlich ob ihm schweben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9633002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9854,"date":1663,"orig":"Die fuͤnff thoͤrichte Jungfrauen klopfften eben ſo an/ als du thuſt/ aber es war zu ſpaͤht.","norm":"Die fünf törichte Jungfrauen klopften eben so an / als du tust / aber es war zu spät.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.957300186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9855,"date":1663,"orig":"Du thoͤrichter Menſch/ wie ſolte dir der himmliſche Braͤutigam die Thuͤre des Himmels eroͤffnen/ da er hiebevor ſo offt vor der Thuͤr deines Hertzens geſtanden/ und angeklopffet hat/ und du haſt ihn nicht wollen auffthun.","norm":"Du törichter Mensch / wie sollte dir der himmlische Bräutigam die Türe des Himmels eröffnen / da er hiervor so oft vor der Tür deines Herzens gestanden / und angeklopft hat / und du hast ihn nicht wollen auftun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.198699951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9856,"date":1663,"orig":"Wann der Teuffel einem armen krancken Menſchen ſolche Gedancken einblaͤſt/ ſo haltet ihm vor den troͤſtlichen Troſtſpruch in 1. Joh. 2.","norm":"Wann der Teufel einem armen kranken Menschen solche Gedanken einbläst / so haltet ihm vor den tröstlichen Trostspruch in 1. Joh. 2.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.371399879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9857,"date":1663,"orig":"Ob jemand ſuͤndiget/ ſo haben wir einen Fuͤrſprecher bey dem Vater JEſum Chriſt/ der gerecht iſt/ und derſelbige iſt die Verſoͤhnung fuͤr unſere Suͤnde/ nicht allein aber fuͤr die unſere/ ſondern auch fuͤr der gantzen Welt.","norm":"Ob jemand sündiget / so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater Jesus Christ / der gerecht ist / und derselbige ist die Versöhnung für unsere Sünde / nicht allein aber für die unsere / sondern auch für der ganzen Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.258599996566772} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9858,"date":1663,"orig":"Dieſen Spruch ſolte ein armer Suͤnder nicht umb eine Tonne Goldes entrahten.","norm":"Diesen Spruch sollte ein armer Sünder nicht um eine Tonne Goldes entraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.791500091552734} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9859,"date":1663,"orig":"Laſt den Teufel plaudern und anklagen.","norm":"Last den Teufel plaudern und anklagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.882400035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9860,"date":1663,"orig":"Wir haben einen Vorſprecher bey dem Vater JEſum Chriſt/ der gerecht iſt/ und derſelbige iſt die Verſoͤhnung fuͤr unſer Suͤnde/ nicht allein aber fuͤr die unſere/ ſondern auch fuͤr der gantzen Welt.","norm":"Wir haben einen Vorsprecher bei dem Vater Jesus Christ / der gerecht ist / und derselbige ist die Versöhnung für unser Sünde / nicht allein aber für die unsere / sondern auch für der ganzen Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9860000610351562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9861,"date":1663,"orig":"Wann ich ſchon ſo viel Suͤnd gethan haͤtte als alle Menſchen in der Welt/ ſo iſt JEſus Chriſtus der Gerechte/ die Verſoͤhnung vor der gantzen Welt Suͤnde.","norm":"Wann ich schon so viel Sünde getan hätte als alle Menschen in der Welt / so ist Jesus Christus der Gerechte / die Versöhnung vor der ganzen Welt Sünde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.2846999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9862,"date":1663,"orig":"Haltet ihm vor das Exempel des Schaͤchers am Creutze/ welcher ein boͤſer Bube war/ und haͤtte wol verdienet gehabt/ daß alle Teufel kaͤmen und ihn lebendig vom Creutz geholt/ und ihm hinunter in die unterſte Hoͤlle geworffen haͤtten.","norm":"Haltet ihm vor das Exempel des Schächers am Kreuze / welcher ein böser Bube war / und hätte wohl verdienet gehabt / dass alle Teufel kämen und ihn lebendig vom Kreuz geholt / und ihm hinunter in die unterste Hölle geworfen hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.174600124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9863,"date":1663,"orig":"Aber da er ſich mit bußglaͤubigem Hertzen zu Chriſto kehrete/ nam er ihn zu Gnaden an/ und kam noch deſſelben Tages in das himmliſche Paradieß.","norm":"Aber da er sich mit Büßgläubigem Herzen zu Christo kehrte / nahm er ihn zu Gnaden an / und kam noch desselben Tages in das himmlische Paradies.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.989999771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9864,"date":1663,"orig":"Haltet ihm vor den 130. Pſalm Davids/ der alſo lautet.","norm":"Haltet ihm vor den 130. Psalm Davids / der also lautet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.416800022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9865,"date":1663,"orig":"Auß der Tieffen ruffe ich HErr zu dir/ HErr hoͤre meine Stimme/ laß deine Ohren mercken auff die Stimme meines Flehens.","norm":"Aus der tiefen rufe ich Herr zu dir / Herr höre meine Stimme / lass deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.615900039672852} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9866,"date":1663,"orig":"So du wilt HErꝛ Suͤnde zu rechnen/ HErꝛ wer wird beſtehen?","norm":"So du willst Herr Sünde zu rechnen / Herr wer wird bestehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.150499820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9867,"date":1663,"orig":"Denn bey dir iſt die Vergebung/ daß man dich fuͤrchte.","norm":"Denn bei dir ist die Vergebung / dass man dich fürchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.205100059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9868,"date":1663,"orig":"Jch harre des HErren/ meine Seele harꝛet/ und ich hoffe auff ſein Wort.","norm":"Ich harre des Herren / meine Seele harret / und ich hoffe auf sein Wort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.580899953842163} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9869,"date":1663,"orig":"Meine Seele wartet auff den HErren/ von einer Morgenwache biß zur andern.","norm":"Meine Seele wartet auf den Herren / von einer Morgenwache bis zur anderen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.748499870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9870,"date":1663,"orig":"Jſrael hoffe auff den HErꝛen:","norm":"Israel hoffe auf den Herren:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.939199924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9871,"date":1663,"orig":"Bey dem HErren iſt die Gnade/ und viel Erloͤſung bey ihm/ und er wird Jſrael erloͤſen auß allen ſeinen Suͤnden.","norm":"Bei dem Herren ist die Gnade / und viel Erlösung bei ihm / und er wird Israel erlösen aus allen seinen Sünden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.372099876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9872,"date":1663,"orig":"Darauf betet mit jhm alſo: HErr Gott himmliſcher Vater/ wohin ſol ich mich wenden/ oder wo ſol ich bleiben fuͤr meinẽ vielfaͤltigẽ ſchwerẽ Suͤndẽ/ der mehr ſind/ als Haar auf meinẽ Haͤupt?","norm":"Darauf betet mit ihm also: Herr Gott himmlischer Vater / wohin soll ich mich wenden / oder wo soll ich bleiben für meinen vielfältigen schweren Sünden / der mehr sind / als Haar auf meinen Haupt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.139900207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9873,"date":1663,"orig":"Wenn ich in mein Gewiſſen ſehe/ ſo befinde ich mich mit unzahlbar vielen und groſſen Ubelthaten beladen.","norm":"Wenn ich in mein Gewissen sehe / so befinde ich mich mit unzahlbar vielen und großen Übeltaten beladen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.702300071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9874,"date":1663,"orig":"Neben dem/ ſo ſind deine Goͤttliche Augen uͤberaus ſcharffſichtig O HErꝛ/ und ſehen ohne Zweifel noch vielmehr an mir/ denn ich ſelbſt erkennen kan.","norm":"Neben dem / so sind deine Göttliche Augen überaus scharfsichtig O Herr / und sehen ohne Zweifel noch vielmehr an mir / denn ich selbst erkennen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.690199851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9875,"date":1663,"orig":"Jch weiß auch/ daß alle meine Suͤnde/ damit ich dich mein gantzes Lebenlang erzuͤrnet habe/ fuͤr deinen Augen offenbar ſind/ und hell am Tag liegen.","norm":"Ich weiß auch / dass alle meine Sünde / damit ich dich mein ganzes Leben lang erzürnet habe / für deinen Augen offenbar sind / und hell am Tag liegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.990200042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9876,"date":1663,"orig":"Ja meines Hertzens innerſte Geheimnuͤß/ und allertieffſte verborgene Gedancken/ ſind dir unverborgen.","norm":"Ja meines Herzens innerste Geheimnis / und tiefste verborgene Gedanken / sind dir unverborgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.06190013885498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9877,"date":1663,"orig":"Wie ſoll ichs denn immer machen/ mein HErꝛ und Gott?","norm":"Wie soll ich es denn immer machen / mein Herr und Gott?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.540299892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9878,"date":1663,"orig":"Wohin ſoll ich meine Zuflucht nehmen?","norm":"Wohin soll ich meine Zuflucht nehmen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.825900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9879,"date":1663,"orig":"Komme ich zu dir/ ſo ſchrecket mich deine ſcharffe Gerechtigkeit/ der niemand erharren kan/ dein wolverdienter Zorn/ den niemand ertragen kan/ dein ſtrenges Angeſicht/ dafuͤr niemand beſtehen kan.","norm":"Komme ich zu dir / so schrecket mich deine scharfe Gerechtigkeit / der niemand erharren kann / dein wohlverdienter Zorn / den niemand ertragen kann / dein strenges Angesicht / dafür niemand bestehen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.853400230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9880,"date":1663,"orig":"Gehe ich aber von dir/ ſo ſtehet mir nichts anders fuͤr/ denn die Hoͤlle/ der ewige Todt/ und die gewiſſe Verdamnuͤß.","norm":"Gehe ich aber von dir / so steht mir nichts anders für / denn die Hölle / der ewige Tod / und die gewisse Verdammnis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.521900177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9881,"date":1663,"orig":"Eine Außflucht ſehe ich allhier guͤtiger Vater.","norm":"Eine Ausflucht sehe ich allhier gütiger Vater.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.397200107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9882,"date":1663,"orig":"Wenn wir armen elenden Suͤnder dich nicht haͤtten/ ſo waͤre unſer kein Rath/ und muͤſten unter deinem Zorn gar verſincken.","norm":"Wenn wir armen elenden Sünder dich nicht hätten / so wäre unser kein Rat / und müssten unter deinem Zorn gar versinken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.692200183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9883,"date":1663,"orig":"Es iſt Gnade bey dir/ und uͤberfluͤſſige Erloͤſung.","norm":"Es ist Gnade bei dir / und überflüssige Erlösung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"lv","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.840700149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9884,"date":1663,"orig":"Du biſt barmhertzig und gnaͤdig/ gedultig von groſſer Erbarmung/ und laͤſſeſt dich gern verſoͤhnen/ wenn wir uns nur in die Buß ſchicken.","norm":"Du bist barmherzig und gnädig / geduldig von großer Erbarmung / und lässt dich gern versöhnen / wenn wir uns nur in die Buße schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.92709994316101} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9885,"date":1663,"orig":"Ja du biſt viel williger die Suͤnde zuvergeben/ denn wir ſind deine Hulde zu ſuchen/ und die Beſſerung fuͤr zunehmen.","norm":"Ja du bist viel williger die Sünde zuvergeben / denn wir sind deine Huld zu suchen / und die Besserung für Zunehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.262400150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9886,"date":1663,"orig":"Darauff demuͤtige ich mich fuͤr deinem Angeſicht/ und bitte um Gnade: Weiſe mich nicht ab in deinem Zorn/ ſondern nimb mich an/ wie ein armes verirretes Schaͤflein/ und vergib mir alle meine Suͤnde umb deines heiligen theuren Namens willen.","norm":"Darauf demütige ich mich für deinem Angesicht / und bitte um Gnade: Weise mich nicht ab in deinem Zorn / sondern nimm mich an / wie ein armes verirrtes Schäflein / und vergib mir alle meine Sünde um deines heiligen teuren Namens Willen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9647998809814453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9887,"date":1663,"orig":"O HErꝛ/ laß den heilſamen unerſchoͤpflichen Brunn deiner Gottlichen Barmhertzigkeit/ den du allen bußfertigen Suͤndern ſo mildiglich offen zeigeſt/ gegen mir nicht verſperret ſeyn.","norm":"O Herr / lass den heilsamen unerschöpflichen Brunnen deiner Gottlichen Barmherzigkeit / den du allen bußfertigen Sündern so mildiglich offen zeigest / gegen mir nicht versperret sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.573599815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9888,"date":1663,"orig":"Das bitte ich dich/ durch JEſum Chriſtum deinen lieben Sohn/ der mit dir und dem H. Geiſt/ lebet und regieret in Ewigkeit/ AMEN.","norm":"Das bitte ich dich / durch Jesus Christus deinen lieben Sohn / der mit dir und dem H. Geist / lebet und regieret in Ewigkeit / AMEN.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.687399864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9889,"date":1663,"orig":"II.","norm":"II.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"xh","lang_de":0,"norm_lmscore":1.316900014877319} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9890,"date":1663,"orig":"Ein ander Gebet eines armen Suͤnders/ gerichtet auf den Spruch Davids im 143. Pſalm:","norm":"Ein ander Gebet eines armen Sünders / gerichtet auf den Spruch Davids im 143. Psalm:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6203999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9891,"date":1663,"orig":"Gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht/ dann fuͤr dir iſt kein Lebendiger gerecht.","norm":"Gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht / dann für dir ist kein Lebendiger gerecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.102099895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9892,"date":1663,"orig":"ALlmaͤchtiger ewiger Gott/ wenn ich meine vielfaͤltige groſſe Suͤnde uͤberlege/ und dagegen anſehe den ſtrengen Ernſt deiner Gerechtigkeit/ ſo entfaͤlt mir Hertz und Muth/ daß ich daruͤber fuͤr Wehemuth und Traurigkeit bey nahe verſincken moͤchte.","norm":"Allmächtiger ewiger Gott / wenn ich meine vielfältige große Sünde überlege / und dagegen ansehe den strengen Ernst deiner Gerechtigkeit / so entfällt mir Herz und Mut / dass ich darüber für Wehmut und Traurigkeit bei nahe versinken möchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.098999977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9893,"date":1663,"orig":"Jch habe dich nicht uͤber alles geliebet/ geehret/ gefuͤchtet/ bin dir nicht gehorſam geweſen/ habe dir nicht gedienet/ noch deine Gebote gehalten.","norm":"Ich habe dich nicht über alles geliebt / geehrt / gefeuchtet / bin dir nicht Gehorsam gewesen / habe dir nicht gedient / noch deine Gebote gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.218900203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9894,"date":1663,"orig":"Ja HErꝛ was ſol ich ſagen?","norm":"Ja Herr was soll ich sagen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.072800159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9895,"date":1663,"orig":"Jch habe nicht viel gutes gethan/ des boͤſen aber iſt kein Zahl.","norm":"Ich habe nicht viel Gutes getan / des bösen aber ist kein Zahl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.823200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9896,"date":1663,"orig":"Meine Suͤnde ſind mannigfaltig/ wie der Sand am wilden Meer.","norm":"Meine Sünde sind mannigfaltig / wie der Sand am wilden Meer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.927499771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9897,"date":1663,"orig":"Siehe HErꝛ/ alſo ſtehen meine Sachen/ das erkenne und bekenne ich fuͤr deinen Augen.","norm":"Siehe Herr / also stehen meine Sachen / das erkenne und bekenne ich für deinen Augen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.994900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9898,"date":1663,"orig":"Wenn du mich nun fuͤhren wolteſt fuͤr den Thron deiner ſtrengen Gerechtigkeit/ und gehen mit mir ins Gericht/ oder handeln mit mir nach meinen Verdienſten; Ach lieber HErꝛ/ wo ſolte ich denn immer bleiben/ weil ich dir nicht eines fuͤr tauſend antworten koͤnte?","norm":"Wenn du mich nun führen wolltest für den Thron deiner strengen Gerechtigkeit / und gehen mit mir ins Gericht / oder handeln mit mir nach meinen Verdiensten; ach lieber Herr / wo sollte ich denn immer bleiben / weil ich dir nicht eines für tausend antworten könnte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.992700099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9899,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar es were mit mir verlohren/ du wuͤrdeſt mich mit allen Fuͤgen/ von deinem Angeſicht zum hoͤlliſchen Feuer verweiſen in Ewigkeit.","norm":"Fürwahr es wäre mit mir verloren / du würdest mich mit allen Fügen / von deinem Angesicht zum höllischen Feuer verweisen in Ewigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1691999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9900,"date":1663,"orig":"Denn in demſelbigen deinem Gericht fuͤr dem Thron deiner Gerechtigkeit/ mag kein lebendiger Menſch beſtehen/ oder fuͤr gerecht erkant werden.","norm":"Denn in demselbigen deinem Gericht für dem Thron deiner Gerechtigkeit / mag kein lebendiger Mensch bestehen / oder für gerecht erkannt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.475800037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9901,"date":1663,"orig":"Alles muß da niederliegen/ Es ſey auch ſo herꝛlich fromb und gerecht fuͤr den Menſchen/ als es immer wolle.","norm":"Alles muss da Niederliegen / Es sei auch so herrlich fromm und gerecht für den Menschen / als es immer wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.01039981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9902,"date":1663,"orig":"Wie ſolt es mir denn ergehen/ der ich mein Leben in Suͤnden hingebracht/ und Ungerechtigkeit wie Waſſer getruncken habe?","norm":"Wie sollt es mir denn ergehen / der ich mein Leben in Sünden hingebracht / und Ungerechtigkeit wie Wasser getrunken habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.201099872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9903,"date":1663,"orig":"Derowegen beruffe ich mich von dem Thron deiner ſcharffen Gerechtigkeit zu dem Gnadenthron/ der in dem Blut deines einigen Sohnes JEſu Chriſti auffgerichtet iſt/ dahin nehme ich meine Zuflucht/ da vertrau ich meine Sache zum guten Ende hinauß zu fuͤhren.","norm":"Derowegen Berufe ich mich von dem Thron deiner scharfen Gerechtigkeit zu dem Gnadenthron / der in dem Blut deines einigen Sohnes Jesu Christi aufgerichtet ist / dahin nehme ich meine Zuflucht / da vertraue ich meine Sache zum guten Ende hinauszuführen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.533899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9904,"date":1663,"orig":"Will auch nicht anders mit dir handeln/ denn auff Gnade und Barmhertzigkeit.","norm":"Will auch nicht anders mit dir handeln / denn auf Gnade und Barmherzigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.879700183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9905,"date":1663,"orig":"Verleihe miꝛ/ daß ich mich võ dieſem Gnadenthꝛon/ durch keine Liſt und Behendigkeit des Satans zuruͤck fuͤhren/ auch nit durch einige ſeine Macht und Gewalt davon abtringen laſſe.","norm":"Verleihe mir / dass ich mich von diesem Gnadenthron / durch keine List und Behändigkeit des Satans zurückführen / auch nicht durch einige seine Macht und Gewalt davon Abtringen lasse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.143499851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9906,"date":1663,"orig":"Und damit gleichwol auch deiner Gerechtigkeit/ die ewig iſt/ kein Abbruch durch mich geſchehe/ ſo ſtelle ich dir fuͤr die Verdienſte deines lieben Sohns JEſu Chriſti/ der fuͤr mich den Tod gelitten/ und fuͤr meine Suͤnde uͤberfluͤſſige Bezahlung gethan hat.","norm":"Und damit gleichwohl auch deiner Gerechtigkeit / die ewig ist / kein Abbruch durch mich geschehe / so stelle ich dir für die Verdienste deines lieben Sohns Jesu Christi / der für mich den Tod gelitten / und für meine Sünde überflüssige Bezahlung getan hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.070199966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9907,"date":1663,"orig":"Wende dein Angeſicht von meinen Suͤnden/ und ſiehe dieſen meinen/ ja der gantzen Welt Heyland an.","norm":"Wende dein Angesicht von meinen Sünden / und siehe diesen meinen / ja der ganzen Welt Heiland an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.851500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9908,"date":1663,"orig":"Jch begehre wol Gnade/ O HErꝛ.","norm":"Ich begehre wohl Gnade / O Herr.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.573200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9909,"date":1663,"orig":"Aber gleichwol nicht ohne Verdienſt.","norm":"Aber gleichwohl nicht ohne Verdienst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.670899868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9910,"date":1663,"orig":"Mein Verdienſt iſt der Tod/ das Blut/ und Sterben meines HErren JEſu Chriſti/ das er mir durch ſeine unaußſprechliche Barmhertzigkeit und Liebe geſchencket hat.","norm":"Mein Verdienst ist der Tod / das Blut / und Sterben meines Herren Jesu Christi / das er mir durch seine unaussprechliche Barmherzigkeit und Liebe geschenkt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.821500062942505} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9911,"date":1663,"orig":"Darauff/ und nicht anders/ wil ich mit dir ins Gericht gehen/ und eines gnaͤdigen Urtheils gewaͤrtig ſeyn.","norm":"Darauf / und nicht anders / will ich mit dir ins Gericht gehen / und eines gnädigen Urteils gewärtig sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.960400104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9912,"date":1663,"orig":"O HErꝛ/ laß mich daruͤber nicht zu Schanden werden/ AMEN.","norm":"O Herr / lass mich darüber nicht zu Schanden werden / AMEN.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.734300136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9913,"date":1663,"orig":"III.","norm":"III.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"xh","lang_de":0,"norm_lmscore":1.069100022315979} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9914,"date":1663,"orig":"Ein ander Gebet eines armen Suͤnders/ gerichtet auff die Worte Johannis des Taͤuffers/ welcher ſahe JEſum zu ihm kommen und ſprach:","norm":"Ein ander Gebet eines armen Sünders / gerichtet auf die Worte Johannis des Täufers / welcher sah Jesus zu ihm kommen und sprach:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.886099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9915,"date":1663,"orig":"Siehe das iſt Gottes Lamb/ welches der Welt Suͤnde traͤgt/ 1. Joh. am 1. Cap.","norm":"Siehe das ist Gottes Lamm / welches der Welt Sünde trägt / 1. Joh. am 1. Kap.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.164199829101562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9916,"date":1663,"orig":"HERR JEſu Chriſte/ du Lamb Gottes/ der du die Suͤnde der gantzen Welt am Creutz getragen haſt/ erbarme dich uͤber mich armen elenden Suͤnder/ und laß mich durch die Laſt meiner Miſſethat nicht zu hart gedruckt werden.","norm":"Herr Jesu Christ / du Lamm Gottes / der du die Sünde der ganzen Welt am Kreuz getragen hast / erbarme dich über mich armen elenden Sünder / und lass mich durch die Last meiner Missetat nicht zu hart gedruckt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9907000064849854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9917,"date":1663,"orig":"Jch erkenne und bekenne fuͤr dir/ daß ich leider vielfaͤltig und ſchwerlich geſuͤndigt habe.","norm":"Ich erkenne und bekenne für dir / dass ich leider vielfältig und schwerlich gesündigt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.654900074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9918,"date":1663,"orig":"Aber verſtoß du mich darumb gleichwol nicht/ guͤtiger JEſu.","norm":"Aber verstoß du mich darum gleichwohl nicht / gütiger Jesu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.223800182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9919,"date":1663,"orig":"Las deinen bittern unſchuldigen Todt und Blutvergieſſen an mir nicht verlohren ſeyn.","norm":"Las deinen bitteren unschuldigen Tod und Blutvergießen an mir nicht verloren sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.589200019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9920,"date":1663,"orig":"Wende zu mir deine gnadenreiche Augen/ damit du denheiligen Petrum bey ſeinem ſchweren Fall/ auch die Suͤnderin Mariam Magdalenam zu deinen Fuͤſſen/ und den Schecher am Creutz zu deiner Rechten angeſehen haſt.","norm":"Wende zu mir deine gnadenreiche Augen / damit du Dehnheiligen Petrum bei seinem schweren Fall / auch die Sünderin Mariam Magdalenam zu deinen Füßen / und den Schächer am Kreuz zu deiner Rechten angesehen hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.606299877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9921,"date":1663,"orig":"Mit denſelbigen Augen ſihe mich auch an/ jetzt und in den euſſerſten Todesnoͤhten/ wenn mich der boͤſe Geiſt mit meinen Suͤnden anfechten und beſchweren will.","norm":"Mit denselbigen Augen siehe mich auch an / jetzt und in den äußersten Todesnöhten / wenn mich der böse Geist mit meinen Sünden anfechten und beschweren will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.668399810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9922,"date":1663,"orig":"Laß mich alsdenn einen kraͤfftigen Eintruck deiner Gnade empfinden/ dadurch mein Hertz wieder alle Anfechtung geſtaͤrcket werde/ auf daß es von den feurigen Pfeilen deß Boͤſewichts unbeſchaͤdigt bleibe.","norm":"Lass mich alsdann einen kräftigen Eindruck deiner Gnade empfinden / dadurch mein Herz wieder alle Anfechtung gestärkt werde / auf dass es von den feurigen Pfeilen des Bösewichts unbeschädigt bleibe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.36870002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9923,"date":1663,"orig":"Verhenge ja dem Ertzfeinde nicht/ daß er mich im letzten zu ſchwerlich druͤcken moͤge mit meinen Suͤnden/ die du unſchuldiges Laͤmlein von mir genommen/ und am Stamm des heiligen Creutzes getragen haſt.","norm":"Verhänge ja dem Erzfeinde nicht / dass er mich im letzten zu schwerlich drücken möge mit meinen Sünden / die du unschuldiges Lämmlein von mir genommen / und am Stamm des heiligen Kreuzes getragen hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.955100059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9924,"date":1663,"orig":"Erkenne meine Seele in der letzten Außfahrt/ nimb ſie zu dir/ weil ſie mit deinem theuren Blut bezeichnet iſt/ das du fuͤr die Suͤnde der gantzen Welt vergoſſen haſt/ und laß ſie auch in Ewigkeit auß deinen Haͤnden nicht geriſſen werden/ Amen.","norm":"Erkenne meine Seele in der letzten Ausfahrt / nimm sie zu dir / weil sie mit deinem teuren Blut bezeichnet ist / das du für die Sünde der ganzen Welt vergossen hast / und lass sie auch in Ewigkeit aus deinen Händen nicht gerissen werden / Amen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.880500078201294} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9925,"date":1663,"orig":"IV.","norm":"IV.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"zu","lang_de":0,"norm_lmscore":2.057800054550171} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9926,"date":1663,"orig":"Noch ein Gebet eines armen Suͤnders auff die Gleichnuͤß des verlohrnen Sohns. Luc. am 15. Cap. gerichtet.","norm":"Noch ein Gebet eines armen Sünders auf die Gleichnis des verlorenen Sohns. Luc. am 15. Cap. gerichtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.249199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9927,"date":1663,"orig":"ALlmaͤchtiger/ ewiger/ barmhertziger Gott und Vater/ ich bin der arme verlohrne Sohn/ der nackt/ bloß/ arm und elend/ ja von aller Welt verlaſſen/ wieder zu dir kehret.","norm":"Allmächtiger / ewiger / barmherziger Gott und Vater / ich bin der arme verlorene Sohn / der nackt / bloß / arm und elend / ja von aller Welt verlassen / wieder zu dir kehret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.874599933624267} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9928,"date":1663,"orig":"Wie darff ich dir doch immer unter Augen kommen/ weil ich mich ſo uͤbel gehalten/ und mein Erbtheil ſo ſchaͤndlich hindurch gebracht habe?","norm":"Wie darf ich dir doch immer unter Augen kommen / weil ich mich so übel gehalten / und mein Erbteil so schändlich hindurchgebracht habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.212299823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9929,"date":1663,"orig":"Du haſt mich erſtlich/ da ich dein Feind war/ auß Gnaden zu deinem Kinde und Erben/ und zum Miterben Chriſti JEſu/ deines einigen Sohns angenommen.","norm":"Du hast mich erstlich / da ich dein Feind war / aus Gnaden zu deinem Kinde und Erben / und zum Miterben Christi Jesu / deines einigen Sohns angenommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7342000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9930,"date":1663,"orig":"Dafuͤr ſolte ich dir ja billich danckbar geweſen ſeyn/ und deiner Goͤttlichen Majeſtaͤt/ wie ein gehorſam Kind/ in Gerechtigkeit und Heiligkeit gedienet haben mein Lebenlang.","norm":"Dafür sollte ich dir ja billig dankbar gewesen sein / und deiner göttlichen Majestät / wie ein Gehorsam Kind / in Gerechtigkeit und Heiligkeit gedient haben mein Leben lang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.252799987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9931,"date":1663,"orig":"Aber da iſts/ leider/ weit anders mit mir gefallen.","norm":"Aber da ist es / leider / weit anders mit mir gefallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.636199951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9932,"date":1663,"orig":"Denn ich habe dir meinem lieben guͤtigen Vater/ muhtwillig den Ruͤcken gewent/ habe mich wieder deinen Willen zu der boͤſen Welt/ und ihren Viehiſchen Luͤſten gekehret/ und mich in denſelbigen ſo weit vertieffet/ daß ich endlich zugleich deine Gnade/ und mein Kindlich Erbtheil im Himmel verlohren habe:","norm":"Denn ich habe dir meinem lieben gütigen Vater / mutwillig den Rücken gewent / habe mich wieder deinen Willen zu der bösen Welt / und ihren Viehischen Lüsten gekehrt / und mich in denselbigen so weit vertiefet / dass ich endlich zugleich deine Gnade / und mein kindlich Erbteil im Himmel verloren habe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8790998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9933,"date":1663,"orig":"Bin alſo in die euſſerſte Noht und Armuht gerahten; Darin ich auch gewißlich verderben muͤſte/ wenn keine Gnade bey dir zu finden waͤre.","norm":"Bin also in die äußerste Not und Armut geraten; darin ich auch gewisslich verderben müsste / wenn keine Gnade bei dir zu finden wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.735000133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9934,"date":1663,"orig":"Nun guͤtiger Vater/ ich habe in den Himmel geſuͤndiget/ und fuͤr dir; bin auch nicht wehrt/ daß ich dein Kind ſoll genennet werden.","norm":"Nun gütiger Vater / ich habe in den Himmel gesündigt / und für dir; bin auch nicht wert / dass ich dein Kind soll genannt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.261000156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9935,"date":1663,"orig":"Wann ich mich und meine Gelegenheit anſehe/ ſo habe ich billig ſcheu fuͤr die Augen deiner Majeſtaͤt zu kommen.","norm":"Wann ich mich und meine Gelegenheit ansehe / so habe ich billig scheu für die Augen deiner Majestät zu kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.46150016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9936,"date":1663,"orig":"Aber wenn ich dargegen gedencke an deine unendliche Barmhertzigkeit/ an deine Vaͤterliche Liebe und freundliche Neigung/ die du auch deinen Ungehorſamen und verlauffenen Kindern pflegeſt zuerzeigen/ wenn ſie nur wiederum hinder ſich treten/ und von Hertzen Gnade begehren; So machet mir ſolches einẽ Muht/ dz ich mich auch gleichwol alles guten zu dir verſehen darff.","norm":"Aber wenn ich dagegen gedenke an deine unendliche Barmherzigkeit / an deine väterliche Liebe und freundliche Neigung / die du auch deinen Ungehorsamen und verlaufenen Kindern pflegest zu erzeigen / wenn sie nur wiederum hinter sich treten / und von Herzen Gnade begehren; so macht mir solches einen Mut / dass ich mich auch gleichwohl alles guten zu dir versehen darf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.71999979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9937,"date":1663,"orig":"Hierauff komme ich zu dir/ lieber Vater/ ich kom̃e als ein ungehorſam verlauffen Kind/ als ein armes verirretes Schaͤflein/ als ein groſſer Suͤnder/ der nach deiner Gerechtigkeit den ewigen Tod und die Verdamniß verdienet hat.","norm":"Hierauf komme ich zu dir / lieber Vater / ich komme als ein ungehorsam verlaufen Kind / als ein armes verirrtes Schäflein / als ein großer Sünder / der nach deiner Gerechtigkeit den ewigen Tod und die Verdammnis verdienet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.032199859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9938,"date":1663,"orig":"Jch komme auff deine freundliche uñ troͤſtliche Verheiſſungen/ die du allen Bußfertigen und Gnadenduͤrſtigen Suͤndern/ ſo vielfaͤltig und reichlich in der H. Schrifft gethan haſt.","norm":"Ich komme auf deine freundliche und tröstliche Verheißungen / die du allen Bußfertigen und Gnadendürstigen Sündern / so vielfältig und reichlich in der H. Schrift getan hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.568999767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9939,"date":1663,"orig":"Ach guͤtiger Vater/ nim mich wiederum zu Gnaden an/ auff daß ich in meinem Elend und ſchweren Suͤnden nicht gar verderbe.","norm":"Ach gütiger Vater / nimm mich wiederum zu Gnaden an / auf dass ich in meinem Elend und schweren Sünden nicht gar verderbe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.62470006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9940,"date":1663,"orig":"Laß ſich dein Vaͤterlich Hertz zur Eꝛbaꝛmung bewegen/ und beweiſe mit der That an mir/ daß du ſo guͤtig/ milde/ barmhertzig und gnaͤdig biſt/ auch ſo willig die Miſſethat zuverzeihen/ als du dich in deinem H. Wort erklaͤreſt.","norm":"Lass sich dein väterlich Herz zur Erbarmung bewegen / und beweise mit der Tat an mir / dass du so gütig / milde / barmherzig und gnädig bist / auch so willig die Missetat zuverzeihen / als du dich in deinem H. Wort erklärest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.188099861145019} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9941,"date":1663,"orig":"Jch glaͤubs auch ohne das O HErꝛ/ aber weil ich jetzt deiner Huͤlffe uñ Gnade zum hoͤchſten beduͤrftig bin/ ſo gib mir deine Gnade und ſey mir barmhertzig um JEſu Chriſti willen Amen.","norm":"Ich gläubs auch ohne das O Herr / aber weil ich jetzt deiner Hilfe und Gnade zum höchsten bedürftig bin / so gib mir deine Gnade und sei mir barmherzig um Jesu Christi Willen Amen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.018199920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9942,"date":1663,"orig":"Alſo Lucia beſuchet die Arme Krancken/ ſonderlich wann ihr am Sontag auß der Mittags Predigt kompt.","norm":"Also Lucia besuchet die Arme Kranken / sonderlich wann ihr am Sonntag aus der Mittags Predigt kommt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.087599754333496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9943,"date":1663,"orig":"Das wird Gott ſo angenehm ſeyn/ als ob ihr ein groſſes Allmoſen außgegeben haͤttet.","norm":"Das wird Gott so angenehm sein / als ob ihr ein großes Almosen ausgegeben hättet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.312600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9944,"date":1663,"orig":"Der Sohn Gottes wird am Juͤngſten Tag nit nur zu den Prieſtern/ zu Lehrern und Predigern/ ſondern auch zu allen rechtſchaffenen Chriſten/ zu allẽ Geſegnetẽ ſeines Vaters/ zu allen den jenigen welche er am Juͤngſten Tag zu ſeiner rechten Hand ſtellen wird/ ſagen.","norm":"Der Sohn Gottes wird am jüngsten Tag nicht nur zu den Priestern / zu Lehrern und Predigern / sondern auch zu allen rechtschaffenen Christen / zu allen Gesegneten seines Vaters / zu allen denjenigen welche er am jüngsten Tag zu seiner rechten Hand stellen wird / sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.5336999893188468} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9945,"date":1663,"orig":"Jch bin kranck geweſen/ und ihr habt mich beſucht/ Matth. am 25. Cap Es wird mancher Gewiſſenloſer Prediger am Juͤngſten Tag zur lincken Hand Chriſti ſtehen/ und wird mit Verwunderung ſagen/ HERR/ HERR/ habe ich nicht in deinem Namen Thaten gethan? Habe ich nicht die Krancken offtmals beſuchet?","norm":"Ich bin krank gewesen / und ihr habt mich besucht / Matth. am 25. Kap es wird mancher gewissenloser Prediger am jüngsten Tag zur linken Hand Christi stehen / und wird mit Verwunderung sagen / Herr / Herr / habe ich nicht in deinem Namen Taten getan? Habe ich nicht die Kranken oftmals besuchet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.11269998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9946,"date":1663,"orig":"Aber der HERR wird ihm antworten/ dafuͤr haſtu Geld bekommen/ wer dir nicht hat Geld geben koͤnnen/ umb den haſtu dich wenig bekuͤmmert.","norm":"Aber der Herr wird ihm antworten / dafür hast du Geld bekommen / wer dir nicht hat Geld geben können / um den hast du dich wenig bekümmert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.354599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9947,"date":1663,"orig":"Was du nicht gethan haſt einem unter dieſen geringſten Bruͤdern/ das haſtu mir auch nicht gethan.","norm":"Was du nicht getan hast einem unter diesen geringsten Brüdern / das hast du mir auch nicht getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9948,"date":1663,"orig":"Lucia thut als eine ehrliche/ fromme Chriſtin/ und beſucht ſolche Leute auff den Sontag fleiſſig.","norm":"Lucia tut als eine ehrliche / fromme Christin / und besucht solche Leute auf den Sonntag fleißig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2153000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9949,"date":1663,"orig":"Sprecht mir unterweilen zu/ und berichtet mich wie ihr einen oder den andern befunden habt.","norm":"Sprecht mir unterweilen zu / und berichtet mich wie ihr einen oder den anderen befunden habt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.661099910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9950,"date":1663,"orig":"Jch wil euch hinfuͤhro geliebts GOtt weiter unterrichten.","norm":"Ich will euch hinfür geliebtes Gott weiter unterrichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.208199977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9951,"date":1663,"orig":"Jetzo habe ich nicht weiter Zeit mit euch zu reden.","norm":"Jetzt habe ich nicht weiter Zeit mit euch zu reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9952,"date":1663,"orig":"Gehet hin im Frieden.","norm":"Gehet hin im Frieden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.487299919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9953,"date":1663,"orig":"Die Gnade unſers HErꝛn JEſu Chriſti ſey mit uns allen/ AMEN.","norm":"Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi sei mit uns allen / AMEN.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"co","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.307600021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9954,"date":1663,"orig":"GOLGATHA Oder Eine kurtze Anleitung/ wie ein krancker Menſch ihm die Sieben Wort/ Welche Der HErr JEſus am Stamm des Heiligen Creůtzes geſprochen hat/ auff ſeinem Todbette ſolle zu Nutze machen.","norm":"GOLGATHA Oder eine kurze Anleitung / wie ein kranker Mensch ihm die Sieben Wort / Welche der Herr Jesus am Stamm des Heiligen Kreuzes gesprochen hat / auf seinem Todbette solle zu Nutze machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4899001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9955,"date":1663,"orig":"ES war ein wunderlicher Winter.","norm":"Es war ein wunderlicher Winter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.702100038528442} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9956,"date":1663,"orig":"Es ſchlichen allerley Kranckheiten herumb/ und es kam heran die Zeit/ da man in Orient und in Occident prediget von dem Leyden und Sterben JEſu Chriſti/ als Simplicius ein frommer Chriſt/ Serapion ſagen ließ/ daß er ſehr kranck ſey/ und beklage/ daß er nicht zur Kirchen kommen/ und die Paſſions-Predigten anhoͤren koͤnne.","norm":"Es schlichen allerlei Krankheiten herum / und es kam heran die Zeit / da man in Orient und in Okzident prediget von dem Leiden und Sterben Jesu Christi / als Simplicius ein frommer Christ / Serapion sagen ließ / dass er sehr krank sei / und beklage / dass er nicht zur Kirchen kommen / und die Passionspredigten anhören könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.065299987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9957,"date":1663,"orig":"Serapion ließ Simplicio ſagen/ er wolle ihn den nachfolgenden Tag beſuchen.","norm":"Serapion ließ Simplicio sagen / er wolle ihn den nachfolgenden Tag besuchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.660200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9958,"date":1663,"orig":"Als er zu Simplicio kam/ ſagte er nach weitlaͤufftiger Bezeugung ſeiner Condolentz und abgelegtem Wunſch:","norm":"Als er zu Simplicio kam / sagte er nach weitläufiger Bezeugung seiner Kondolenz und abgelegtem Wunsch:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.21750020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9959,"date":1663,"orig":"Jch hoͤre gern/ daß ihr ſo groß Verlangen tragt/ die Paſſions-Predigten anzuhoͤren.","norm":"Ich höre gern / dass ihr so groß Verlangen tragt / die Passionspredigten anzuhören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.451200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9960,"date":1663,"orig":"Wann ich betrachte/ was der Kern/ der Safft und der Jnhalt der gantzen Heiligen Schrifft ſey/ ſo befinde ich/ daß es ſey JEſus Chriſtus der gecreutzigte.","norm":"Wann ich betrachte / was der Kern / der Saft und der Inhalt der ganzen Heiligen Schrift sei / so befinde ich / dass es sei Jesus Christus der Gekreuzigte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.695499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9961,"date":1663,"orig":"Der hocherleuchtete Paulus ſagt/ Jch hielte nicht dafuͤr/ daß ich etwas unter euch wuͤſte/ ohn allein JEſum Chriſtum den Gecreutzigten.","norm":"Der hocherleuchtete Paulus sagt / Ich hielte nicht dafür / dass ich etwas unter euch wüsste / ohne allein Jesus Christus den Gekreuzigten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1427001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9962,"date":1663,"orig":"Jch bin jetzo mit vielen Geſchaͤfften und Wiederwaͤrtigkeiten uͤberhaͤufft.","norm":"Ich bin jetzt mit vielen Geschäften und Widerwärtigkeiten überhäuft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.870100021362304} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9963,"date":1663,"orig":"So lang ich im Predig-Ampt geweſen bin/ hat mir der Teufel immerdar jemand an Hals geſchickt/ wann die Paſſions-Zeit herzu kommen iſt/ mit welchem ich hab kaͤmpffen und ſtreiten muͤſſen.","norm":"Solang ich im Predigampt gewesen bin / hat mir der Teufel immerdar jemand an Hals geschickt / wann die Passionszeit herzu kommen ist / mit welchem ich habe kämpfen und streiten müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1691999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9964,"date":1663,"orig":"Jch werde euch nicht alle Tage beſuchen koͤnnen.","norm":"Ich werde euch nicht alle Tage besuchen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.7739999294281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9965,"date":1663,"orig":"Allein nehmet euer Toͤchterlein zum Hoffprediger an/ und laſſt euch dieſe Gebetlein taͤglich vorſprechen/ welche gerichtet ſind auff die letzte Wort/ welche unſer Erloͤſer am Stamm des H. Creutzes geſprochen hat/ deren ich ſelbſt gebrauchen will/ wann ich auff das Todbette gerahte.","norm":"Allein nehmet euer Töchterlein zum Hoffprediger an / und lasst euch diese Gebetlein täglich vorsprechen / welche gerichtet sind auf die letzte Wort / welche unser Erlöser am Stamm des H. Kreuzes gesprochen hat / deren ich selbst gebrauchen will / wann ich auf das Todbette gerate.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.56279993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9966,"date":1663,"orig":"I.","norm":"I.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"mg","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.600199937820434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9967,"date":1663,"orig":"Luc. 23. Vater/ vergib ihnen/ dann ſie wiſſen nicht/ was ſie thun.","norm":"Luc. 23. Vater / vergib ihnen / dann sie wissen nicht / was sie tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.30079984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9968,"date":1663,"orig":"GUtiger HErꝛ JEſu Chriſte/ der du am Creutz fuͤr deine aͤrgſte Feinde/ welche dir groſſe Schmach/ Spott und Hohn/ auch unſegliche Marter und Pein/ und zuletzt den allerbitterſten und ſchmaͤhlichen Tod angethan haben/ mit dieſen Worten gebeten haſt: Vateꝛ/ vergib ihnen/ denn ſie wiſſen nicht/ was ſie thun.","norm":"Gütiger Herr Jesu Christ / der du am Kreuz für deine ärgste Feinde / welche dir große Schmach / Spott und Hohn / auch unsägliche Marter und Pein / und zuletzt den bittersten und schmählichen Tod angetan haben / mit diesen Worten gebeten hast: Vater / vergib ihnen / denn sie wissen nicht / was sie tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.820499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9969,"date":1663,"orig":"Da du doch Fug und Macht gehabt haͤtteſt der Erden zu befehlen/ daß ſie ſich auffthue und deine Peiniger lebendig verſchlinge/ wie Core/ Dathan und Abiron.","norm":"Da du doch Fug und Macht gehabt hättest der Erden zu befehlen / dass sie sich auftue und deine Peiniger lebendig verschlinge / wie Core / Dathan und Abiron.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.55049991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9970,"date":1663,"orig":"Verleihe mir Gnade/ daß ich auch nach derſelbigen deiner groſſen Liebe und Sanfftmuͤtigkeit geartet ſey/ und allen denen von Hertzen vergebe/ die mir jemahl gethan/ oder mich einiger maſſen am Leib/ Gut/ Ehren/ und ſonſt beſchaͤdigt haben; Auff daß ich auch von dir Vergebung aller Suͤnde/ damit ich deine Majeſtaͤt viel ſchwerlicher beleidiget habe/ denn ein Menſch den andern beleidigen kan auff Erden/ erhalten/ und mich deiner Gnade troͤſten koͤnne.","norm":"Verleihe mir Gnade / dass ich auch nach derselbigen deiner großen Liebe und Sanftmütigkeit geartet sei / und allen denen von Herzen vergebe / die mir jemals getan / oder mich Maßen am Leib / Gut / Ehren / und sonst beschädigt haben; auf dass ich auch von dir Vergebung aller Sünde / damit ich deine Majestät viel schwerlicher beleidiget habe / denn ein Mensch den anderen beleidigen kann auf Erden / erhalten / und mich deiner Gnade trösten könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.862400054931641} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9971,"date":1663,"orig":"Dieweil du auch fuͤr die boͤſen Leute/ welche deine groͤſte Feinde waren/ ſolche Sorge getragen/ und ſo fleiſſig gebeten haſt/ daß ſie Gnade erlangen moͤchten/ ſo wil ich die gewiſſe Zuverſicht haben/ du werdeſt mich auch nicht zuruͤcke weiſen/ der ich deiner Gnade von Hertzen begierig bin/ und ſuche dieſelbe nach meinem beſten Vermoͤgen/ AMEN.","norm":"Dieweil du auch für die bösen Leute / welche deine größte Feinde waren / solche Sorge getragen / und so fleißig gebeten hast / dass sie Gnade erlangen möchten / so will ich die gewisse Zuversicht haben / du werdest mich auch nicht zurückweisen / der ich deiner Gnade von Herzen begierig bin / und suche dieselbe nach meinem besten Vermögen / AMEN.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.806399822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9972,"date":1663,"orig":"II.","norm":"II.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"xh","lang_de":0,"norm_lmscore":1.316900014877319} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9973,"date":1663,"orig":"Johan. 13.","norm":"Johan. 13.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"et","lang_cld3":"mn","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.0903000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9974,"date":1663,"orig":"Da nun JEſus ſeine Mutter ſahe/ und den Juͤnger dabey ſtehen/ den Er lieb hatte/ ſpricht Er zu ſeiner Mutter/ Weib ſiehe das iſt dein Sohn; Darnach ſpricht er zu dem Juͤnger: Siehe/ das iſt deine Mutter.","norm":"Da nun Jesus seine Mutter sah / und den Jünger dabei stehen / den Er lieb hatte / spricht Er zu seiner Mutter / Weib siehe das ist dein Sohn; danach spricht er zu dem Jünger: Siehe / das ist deine Mutter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.072999954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9975,"date":1663,"orig":"Und von der Stund an nahm ſie der Juͤnger zu ſich.","norm":"Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.496799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9976,"date":1663,"orig":"HHErr JEſu Chriſte/ der du in der hoͤchſten Noht/ auch fuͤr deine Mutter Sorge getragen/ und ſie deinem lieben Juͤnger Johanni befohlen haſt:","norm":"Herr Jesu Christ / der du in der höchsten Not / auch für deine Mutter Sorge getragen / und sie deinem lieben Jünger Johanni befohlen hast:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.830599784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9977,"date":1663,"orig":"Jch bitte dich durch das bitter Leyden und unſeglich Marter/ darin du der Zeit am Creutz geweſen biſt/ und durch die Lieb/ welche du zu deiner heiligen Mutter getragen/ gib Gnade/ daß ich meinen Leib und meine Seele/ mit allem was ich bin und habe/ dir in deine Goͤttliche Vorſichtigkeit/ und vaͤterliche Sorge vollkoͤmlich aufftrage/ dich auch gantz und gar mit mir walten laſſe/ und mich nunmehr nirgends mit bekuͤmmere/ denn mit dir meinem HErrn und Heyland allein.","norm":"Ich bitte dich durch das bitter Leiden und unsäglich Marter / darin du der Zeit am Kreuz gewesen bist / und durch die Liebe / welche du zu deiner heiligen Mutter getragen / gib Gnade / dass ich meinen Leib und meine Seele / mit allem was ich bin und habe / dir in deine göttliche Vorsichtigkeit / und väterliche Sorge vollkommen auftrage / dich auch ganz und gar mit mir walten lasse / und mich nunmehr nirgends mit bekümmere / denn mit dir meinem Herrn und Heiland allein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.552199840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9978,"date":1663,"orig":"Wann ich auch in dieſer Kranckheit von der Welt ſcheiden ſol/ ſo laß dir alle die/ dafuͤr ich bißher geſorget/ in deinen Goͤttlichen Schutz und Schirm/ auch in deine Vaͤterliche Sorge befohlen ſeyn/ und gib Gnade/ daß ich ſie mir nun nicht hoͤher angelegen ſeyn laſſe/ deñ meine jetzige Gelegenheit leiden kan/ Amen.","norm":"Wann ich auch in dieser Krankheit von der Welt scheiden soll / so lass dir alle die / dafür ich bisher gesorgt / in deinen göttlichen Schutz und Schirm / auch in deine väterliche Sorge befohlen sein / und gib Gnade / dass ich sie mir nun nicht höher angelegen sein lasse / denn meine jetzige Gelegenheit leiden kann / Amen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.03950023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9979,"date":1663,"orig":"III.","norm":"III.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"xh","lang_de":0,"norm_lmscore":1.069100022315979} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9980,"date":1663,"orig":"Warlich/ ich ſage dir/ heute wirſtu mit mir im Paradieß ſeyn.","norm":"Wahrlich / ich sage dir / heute wirst du mit mir im Paradies sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.23169994354248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9981,"date":1663,"orig":"BArmhertziger HErꝛ JEſu Chriſte/ der du den Schecher am Creutz auch in der letzten Stunde/ da er ſeine Suͤnde bereuet/ zu Gnaden angenommen/ und mit dieſen Worten vertroͤſtet haſt: Warlich ich ſage dir/ heut wirſtu mit mir ſeyn im Paꝛadeiß.","norm":"Barmherziger Herr Jesu Christ / der du den Schächer am Kreuz auch in der letzten Stunde / da er seine Sünde bereuet / zu Gnaden angenommen / und mit diesen Worten vertröstet hast: Wahrlich ich sage dir / heute wirst du mit mir sein im Paradies.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.889800071716308} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9982,"date":1663,"orig":"Gedencke an mich in dieſen meinen Noͤhten/ und laß mich auch den unerſchoͤpflichen Abgrund deiner Barmhertzigkeit/ den du in deinen heiligen Wunden den Schecher geoͤffnet haſt/ nicht verſperret/ oder mich von deiner Gnade außgeſchloſſen ſeyn.","norm":"gedenke an mich in diesen meinen Nöten / und lass mich auch den unerschöpflichen Abgrund deiner Barmherzigkeit / den du in deinen heiligen Wunden den Schächer geöffnet hast / nicht versperret / oder mich von deiner Gnade ausgeschlossen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.589700222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9983,"date":1663,"orig":"Und wenn es mit mir zum letzten gehet/ daß die Seele vom Leibe ihre Außfahrt thun ſoll/ ſo laß auch dieß ſuͤſſe gnadenreiche Wort in meinen inwendigen Ohren klingen:","norm":"Und wenn es mit mir zum letzten geht / dass die Seele vom Leibe ihre Ausfahrt tun soll / so lass auch dies süße gnadenreiche Wort in meinen inwendigen Ohren klingen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.229700088500977} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9984,"date":1663,"orig":"Heut wirſtu bey mir ſeyn im Paradeiß.","norm":"Heute wirst du bei mir sein im Paradies.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"cy","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.341900110244751} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9985,"date":1663,"orig":"Thue ſonſt mit mir/ was du wilt: Laß mich nur in Ewigkeit nicht von dir geſchieden werden/ Amen.","norm":"Tue sonst mit mir / was du willst: Lass mich nur in Ewigkeit nicht von dir geschieden werden / Amen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.603300094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9986,"date":1663,"orig":"IV.","norm":"IV.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"zu","lang_de":0,"norm_lmscore":2.057800054550171} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9987,"date":1663,"orig":"Matth. 27.","norm":"Matth. 27.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":4.884900093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9988,"date":1663,"orig":"Umb die neundte Stunde ſchreye JESUS laut und ſprach:","norm":"Um die neunte Stunde schreie JESUS laut und sprach:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.083499908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9989,"date":1663,"orig":"Eli/ Eli lama aſabthani? das iſt; Mein Gott/ mein Gott/ warumb haſtu mich verlaſſen.","norm":"Eli / Eli lama asabthani? das ist; Mein Gott / mein Gott / warum hast du mich verlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"mt","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.4944000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9990,"date":1663,"orig":"ALlerliebſter HErꝛ JEſu Chriſte/ der du am Creutz ſo hoch in Angſt und Noht kommen/ und ſo tieff in Leyden geſuncken biſt/ daß du/ als ein warhafftiger Menſch/ zu deinem Vater geruffen haſt:","norm":"Allerliebster Herr Jesu Christ / der du am Kreuz so hoch in Angst und Not kommen / und so tief in Leiden gesunken bist / dass du / als ein wahrhaftiger Mensch / zu deinem Vater gerufen hast:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.884399890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9991,"date":1663,"orig":"Mein Gott/ mein Gott/ wiehaͤſtu mich verlaſſen?","norm":"Mein Gott / mein Gott / wiehästu mich verlassen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.334199905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9992,"date":1663,"orig":"Jch bitte dich durch die hohe bittere Angſt/ unſegliche Marter/ Zittern und Zagen/ damit du biſt am Creutz von allen Seiten haͤuffig/ wie mit einer ſtarcken Waſſerfluth/ uͤberſchwemmet/ und zu dieſem Gebet biſt gedrungen worden/ du wolleſt mich inſonderheit im letzten/ fuͤr dem allergreulichſten Laſter der Verzweiffelung behuͤten; und weil umb die Zeit die Gefahr am groͤſten iſt/ der Satan auch mit ſeinen feurigen Pfeilen/ mit dem Schrecken der Hoͤlle und des ewigen Todes/ am allerhefftigſten andringt und wuͤtet/ ſo verlaß mich alsdann nicht/ guͤtiger JEſu/ ſondern erhalte mich in den hoͤchſten Aengſten/ daß mich der Hoͤllen Abgrund ja nicht verſchlinge.","norm":"Ich bitte dich durch die hohe bittere Angst / unsägliche Marter / Zittern und Zagen / damit du bist am Kreuz von allen Seiten häufig / wie mit einer starken Wasserflut / überschwemmet / und zu diesem Gebet bist gedrungen worden / du wollest mich in Sonderheit im letzten / für dem greulichsten Laster der Verzweifelung behüten; und weil um die Zeit die Gefahr am größten ist / der Satan auch mit seinen feurigen Pfeilen / mit dem Schrecken der Hölle und des ewigen Todes / am heftigsten andringt und wütet / so verlass mich alsdann nicht / gütiger Jesu / sondern erhalte mich in den höchsten Ängsten / dass mich der Höllen Abgrund ja nicht verschlinge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.323299884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9993,"date":1663,"orig":"Und weñ mir gleich der leidige Sathan/ oder mein eigen Fleiſch und Blut/ die Gedancken machen wolte/ als wann ich von dir keine Huͤlffe oder Troſt haben wuͤrde/ ſondern endlich unter der Laſt der Anfechtung verſincken muͤſte; So gib du Gnade/ HErr JEſu/ und ſtrecke mich mit deinem Geiſt/ daß ich gleichwol wieder alle Hoffnung in die Hoffnung glaͤube/ und mich durch keine Waſſerwogen der Anfechtung/ wie grauſam ſie auch von allen Seiten zufallen moͤgen/ von dir abtreiben laſſe.","norm":"Und wenn mir gleich der leidige Satan / oder mein eigen Fleisch und Blut / die Gedanken machen wollte / als wann ich von dir keine Hilfe oder Trost haben würde / sondern endlich unter der Last der Anfechtung versinken müsste; so gib du Gnade / Herr Jesu / und strecke mich mit deinem Geist / dass ich gleichwohl wieder alle Hoffnung in die Hoffnung glaube / und mich durch keine Wasserwogen der Anfechtung / wie grausam sie auch von allen Seiten zufallen mögen / von dir abtreiben lasse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.666800022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9994,"date":1663,"orig":"Amen.","norm":"Amen.","lang_fastText":"ds","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ca","lang_de":0.333,"norm_lmscore":0.8082000017166131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9995,"date":1663,"orig":"V.","norm":"V.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":2.73140001296997} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9996,"date":1663,"orig":"Johannis 19. Mich duͤrſtet.","norm":"Johannis 19. Mich dürstet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.014900207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9997,"date":1663,"orig":"HHErr JEſu Chriſte/ der du am Creutz geruffen haſt:","norm":"Herr Jesu Christ / der du am Kreuz gerufen hast:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.606299877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9998,"date":1663,"orig":"Mich duͤrſtet; Dadurch du deinen leiblichen und geiſtlichen Durſt haſt wollen zu erkennen geben; Wiewol dich vielmehr nach der Menſchen Seligkeit/ denn nach einigen euſſerlichen Tranck geduͤrſtet hat.","norm":"Mich dürstet; dadurch du deinen leiblichen und geistlichen Durst hast wollen zu erkennen geben; wiewohl dich vielmehr nach der Menschen Seligkeit / denn nach einigen äußerlichen Trank gedürstet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.863900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":9999,"date":1663,"orig":"Der leibliche Durſt hat durch den Tod in dir auffgehoͤret; Und haſt denſelben darumb am Creutz leiden wollen/ weil wir im Paradieß/ in unſern erſten Eltern/ mit dem Fras geſuͤndigethatten/ und dadurch in die ewige Verdamnuͤß gefallen waren.","norm":"Der leibliche Durst hat durch den Tod in dir aufgehört; und hast denselben darum am Kreuz leiden wollen / weil wir im Paradies / in unseren ersten Eltern / mit dem Fraß gesündigethatten / und dadurch in die ewige Verdammnis gefallen waren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7743000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10000,"date":1663,"orig":"Aber der geiſtliche Durſt wehret nochmal an dir/ wird auch nicht auffhoͤren biß zum Ende der Welt; Jſt anders nicht/ denn eine hertzliche und bruͤnſtige Begierde nach unſer Seligkeit; O HErr JEſu gib Gnade/ daß ich dieſen deinen heiligen Durſt/ ſo viel mich angehet/ ſtillen mag.","norm":"Aber der geistliche Durst wehret nochmal an dir / wird auch nicht aufhören bis zum Ende der Welt; ist anders nicht / denn eine herzliche und brünstige Begierde nach unser Seligkeit; O Herr Jesu gib Gnade / dass ich diesen deinen heiligen Durst / so viel mich angehet / stillen mag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.349299907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10001,"date":1663,"orig":"Erwecke auch in mir einen Durſt/ nach dem theuren lebendigen Waſſer/ das auß dem ewigen unerſchoͤpflichen Brunnen des Lebens/ der allein bey Gott iſt/ durch deine heilige Wunden reichlich daher quellet; Traͤncke mich auch mit demſelbigen Waſſer dem kraͤfftigen Himmel-Tranck/ jetzt und in der letzten Stunde meines Todes/ auff daß mich nicht duͤrſte in Ewigkeit. Amen","norm":"Erwecke auch in mir einen Durst / nach dem teuren lebendigen Wasser / das aus dem ewigen unerschöpflichen Brunnen des Lebens / der allein bei Gott ist / durch deine heilige Wunden reichlich daher quellet; Tränke mich auch mit demselbigen Wasser dem kräftigen Himmeltrank / jetzt und in der letzten Stunde meines Todes / auf dass mich nicht dürste in Ewigkeit . Amen","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.785299777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10002,"date":1663,"orig":"VI.","norm":"VI.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":1.959800004959106} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10003,"date":1663,"orig":"Johannis 19.","norm":"Johannis 19.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"et","lang_cld3":"haw","lang_de":0,"norm_lmscore":5.369900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10004,"date":1663,"orig":"Da nun JEſus den Eſſig genommen hatte/ ſprach er:","norm":"Da nun Jesus den Essig genommen hatte / sprach er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.643700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10005,"date":1663,"orig":"Es iſt vollbracht.","norm":"Es ist vollbracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.413100004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10006,"date":1663,"orig":"HHErꝛ JEſu Chriſte/ der du alles erfuͤllet haſt/ was von dir und deinem bittern Leyden geſchrieben war/ haſt alſo eine uͤberfluͤſſige Bezahlung gethan fuͤr unſere Miſſethat/ und darauff endlich das koͤſtliche und blutige Opffer deines Leydens geſchloſſen/ mit dieſen Worten:","norm":"Herr Jesu Christ / der du alles erfüllet hast / was von dir und deinem bitteren Leiden geschrieben war / hast also eine überflüssige Bezahlung getan für unsere Missetat / und darauf endlich das köstliche und blutige Opfer deines Leidens geschlossen / mit diesen Worten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.977399826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10007,"date":1663,"orig":"Es iſt vollbracht.","norm":"Es ist vollbracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.413100004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10008,"date":1663,"orig":"Alſo haſtu das Werck der Erloͤſung vollzogen/ dadurch der gantzen Welt das Heyl und die Seligkeit erworben iſt:","norm":"Also hast du das Werk der Erlösung vollzogen / dadurch der ganzen Welt das Heil und die Seligkeit erworben ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.85699987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10009,"date":1663,"orig":"Laß auch daſſelbige Werck an mir ſeine Krafft haben/ daß ich mich in allen Anfechtungen getroſt auff dieſe uͤberfluͤſſige Erloͤſung verlaſſen kan.","norm":"Lass auch dasselbe Werk an mir seine Kraft haben / dass ich mich in allen Anfechtungen getrost auf diese überflüssige Erlösung verlassen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.978300094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10010,"date":1663,"orig":"Verleihe mir auch Gnade/ und deinen H. Geiſt/ daß ich in ſolchem Vertrauen auff denſelbigen deinen bittern Tod/ auch in Gedult im Leyden/ und ſonſt in einem guten Willen und ſeligen Stande beſtaͤndiglich verharre biß zum Ende/ und alſo die ewige Seligkeit ererbe/ Amen.","norm":"Verleihe mir auch Gnade / und deinen H. Geist / dass ich in solchem Vertrauen auf denselbigen deinen bitteren Tod / auch in Geduld im Leiden / und sonst in einem guten Willen und seligen Stande beständig verharre bis zum Ende / und also die ewige Seligkeit ererbe / Amen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.668000221252441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10011,"date":1663,"orig":"VII.","norm":"VII.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.952300071716308} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10012,"date":1663,"orig":"Lue. 23. JEſus rieff laut und ſprach:","norm":"Lue. 23. Jesus rief laut und sprach:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.594099998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10013,"date":1663,"orig":"Vater ich befehle meinen Geiſt in deine Haͤnde.","norm":"Vater ich befehle meinen Geist in deine Hände.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7104997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10014,"date":1663,"orig":"HHErr JEſu Chriſte/ der du dein Leben mit dieſen Worten geſchloſſen haſt: Vater in deine Haͤnde befehl ich meinen Geiſt: Und damit allen Außerwehlten ein Exempel gegeben/ wie ſie ſich zu der letzten Außfahrt ſchicken ſollen.","norm":"Herr Jesu Christ / der du dein Leben mit diesen Worten geschlossen hast: Vater in deine Hände Befehl ich meinen Geist: Und damit allen Auserwählten ein Exempel gegeben / wie sie sich zu der letzten Ausfahrt schicken sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.326099872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10015,"date":1663,"orig":"Laß deinen Tod mein Leben ſeyn; Und wenn es auch mit mir dahin kompt/ daß meine Seele nach deinem Goͤttlichen Willen/ von dieſem Leibe ſcheiden ſoll/ ſo ſey du nicht weit von mir guͤtiger JEſu/ und laß ſie dir in deine Haͤnde befohlen ſeyn.","norm":"Lass deinen Tod mein Leben sein; und wenn es auch mit mir dahin kommt / dass meine Seele nach deinem Göttlichen Willen / von diesem Leibe scheiden soll / so sei du nicht weit von mir gütiger Jesu / und lass sie dir in deine Hände befohlen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.417500019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10016,"date":1663,"orig":"Wehre und ſteure auch den boͤſen Geiſtern/ daß ſie dieſelbige meine Seele in den allereuſſerſten Todszuͤgen/ auch in der allerletzten Außfahrt nicht beſchaͤdigen/ oder auß deinen Haͤnden hinwegreiſſen/ ſondern erhalte du ſie fuͤr ihrem Wuͤten zum ewigen Leben.","norm":"Wehre und steure auch den bösen Geistern / dass sie dieselbige meine Seele in den äußersten Todszügen / auch in der allerletzten Ausfahrt nicht beschädigen / oder aus deinen Händen hinwegreißen / sondern erhalte du sie für ihrem Wüten zum ewigen Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.96999979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10017,"date":1663,"orig":"Amen.","norm":"Amen.","lang_fastText":"ds","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ca","lang_de":0.333,"norm_lmscore":0.8082000017166131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10018,"date":1663,"orig":"NAch dem Serapion mit Simplicio auß GOttes Wort eine Zeitlang geredet hatte/ nahm er von ihm Abſcheid/ wuͤnſchet ihm eine gute Ruhe/ kam am drittẽ Tag hernach wider zu jm und befands/ daß der Geiſt Gottes ſeinen Glauben und Gedult alſo geſtaͤrcket habe/ daß er ſich daruͤber erfreuete.","norm":"Nach dem Serapion mit Simplicio aus Gottes Wort eine Zeitlang geredet hatte / nahm er von ihm Abscheide / wünschet ihm eine gute Ruhe / kam am dritten Tag hernach wieder zu ihm und befand / dass der Geist Gottes seinen Glauben und Geduld also gestärkt habe / dass er sich darüber erfreute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.531799793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10019,"date":1663,"orig":"Der ehrliche Simplicius faltete ſeine Haͤnde zuſammen und ſagte.","norm":"Der ehrliche Simplicius faltete seine Hände zusammen und sagte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.252399921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10020,"date":1663,"orig":"Serapion ich bin ein krancker Mann.","norm":"Serapion ich bin ein kranker Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.791399955749511} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10021,"date":1663,"orig":"Allein ich bin Gottlob noch bey geſundem Verſtand.","norm":"Allein ich bin Gottlob noch bei gesundem Verstand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.104800224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10022,"date":1663,"orig":"Darumb ſtelle ich mich jetzo bey meinem guten Verſtande fuͤr den Gnaden-Thron/ der Geſtalt wie ich in der letzten Außfahrt und am Juͤngſten Tage in der gemeinen Aufferſtehung fuͤr dem Richterſtul JEſu Chriſti erſcheinen werde/ und bezeuge offentlich fuͤr Gott dem Vater/ dem Sohn/ und dem H. Geiſt/ dem einigen/ ewigen/ wahren Gott/ daß ich mich fuͤr ſeinen des Allmaͤchtigen Gottes Augen nicht anders/ denn fuͤr einen armen elenden verlohrnen Suͤnder erkenne.","norm":"Darum stelle ich mich jetzt bei meinem guten Verstande für den Gnadenthron / der Gestalt wie ich in der letzten Ausfahrt und am jüngsten Tage in der gemeinen Auferstehung für dem Richterstuhl Jesu Christi erscheinen werde / und bezeuge öffentlich für Gott dem Vater / dem Sohn / und dem H. Geist / dem einigen / ewigen / wahren Gott / dass ich mich für seinen des allmächtigen Gottes Augen nicht anders / denn für einen armen elenden verlorenen Sünder erkenne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.793099880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10023,"date":1663,"orig":"Jch habe nicht alſo gelebt/ wie ich vermoͤge meines Tauff-Bunds bin ſchuldig geweſen; Sondern habe mein Lebelang viel boͤſes/ und wenig gutes gethan:","norm":"Ich habe nicht also gelebt / wie ich vermöge meines Taufbunds bin schuldig gewesen; sondern habe mein Lebelang viel Böses / und wenig Gutes getan:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.485300064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10024,"date":1663,"orig":"Alſo daß meiner Suͤnde vielmehr ſind/ denn ich ſelbſt nimmer eꝛkennen kan.","norm":"Also dass meiner Sünde vielmehr sind / denn ich selbst nimmer erkennen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.026199817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10025,"date":1663,"orig":"Alle dieſelbige mir bekante und unbekante Suͤnde/ wie ſie Gott an mir weiß/ faſſe ich zuſammen/ und gebe mich alſo ſchuldig/ wie mich der Allmaͤchtige ſchuldig erkennen mag.","norm":"Alle dieselbige mir bekannte und unbekannte Sünde / wie sie Gott an mir weiß / fasse ich zusammen / und gebe mich also schuldig / wie mich der Allmächtige schuldig erkennen mag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.888500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10026,"date":1663,"orig":"Jch halte es auch ungezweiffelt dafuͤr/ daß ich mit denſelbigen Suͤnden meinen HErren und Gott ſchwerlich erzuͤrnet/ und nach ſeiner Gerechtigkeit die ewige Verdamnuͤß ſo offt verdienet habe/ als ich eine Tod- Suͤnde begangen.","norm":"Ich halte es auch ungezweifelt dafür / dass ich mit denselbigen Sünden meinen Herren und Gott schwerlich erzürnet / und nach seiner Gerechtigkeit die ewige Verdammnis so oft verdienet habe / als ich eine Tod-Sünde begangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.456299781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10027,"date":1663,"orig":"Wenn auch der HErr mit mir haͤtte wollen ins Gericht gehen/ und nach meinen Verdienſten/ in ſeinem gerechten Zorn wieder mich verfahren/ ſo weiß ich wol/ und bekenne gern/ ich waͤre vorlaͤngſt vor ſeinem Angeſicht verſtoſſen worden/ und ins hoͤlliſch Feur geworffen.","norm":"Wenn auch der Herr mit mir hätte wollen ins Gericht gehen / und nach meinen Verdiensten / in seinem gerechten Zorn wieder mich verfahren / so weiß ich wohl / und bekenne gern / ich wäre vorlängst vor seinem Angesicht verstoßen worden / und ins höllisch Feuer geworfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4217000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10028,"date":1663,"orig":"Aber da dancke ich meinem lieben guͤtigen Vater und treuen Gott/ wil ihm auch dafuͤr Lob und Ehr ſagen in Ewigkeit/ daß er mir Zeit und Raum zur Beſſerung gegeben/ und mein biß auff dieſe Zeit verſchonet hat.","norm":"Aber da danke ich meinem lieben gütigen Vater und treuen Gott / will ihm auch dafür Lob und Ehre sagen in Ewigkeit / dass er mir Zeit und Raum zur Besserung gegeben / und mein bis auf diese Zeit verschonet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.302599906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10029,"date":1663,"orig":"Es iſt eine hohe unverdiente Gnade/ die vielen Leuten nicht wiederfaͤhret/ welche etwann ploͤtzlich durchs Schwerd/ Feuer/ Waſſer/ oder andere Zufaͤlle hinweg genommen werden/ ehe denn ſie einmal in ihre Suͤnde gedencken/ und ſich mit Gott vereinigen koͤnnen.","norm":"Es ist eine hohe unverdiente Gnade / die vielen Leuten nicht widerfährt / welche etwan plötzlich durchs Schwert / Feuer / Wasser / oder andere Zufälle hinweggenommen werden / ehe denn sie einmal in ihre Sünde Gedenken / und sich mit Gott vereinigen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.287799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10030,"date":1663,"orig":"Jch bezeuge auch wieder den leidigen Satan/ und alle ſeine verdampte Geſellſchafft/ wieder die Hoͤlle/ den Todt/ und die Suͤnde/ endlich wieder mein eigen Fleiſch und Blut/ mit allen ſeinen Gedancken/ daß michs gereuet/ und mir von Grund meines Hertzen leid iſt/ daß ich meinen lieben HErꝛen und Gott ſo vielfaͤltig und ſchwerlich erzuͤrnet habe/ bin auch Vorhabens durch Beyſtand ſeiner Gnade mein Leben/ wann es mir der liebe Gott erlaͤngern wil/ hinfuͤrder zu beſſern/ und mich ſo viel immer moͤglich/ fuͤr Suͤnden zu huͤten.","norm":"Ich bezeuge auch wieder den leidigen Satan / und alle seine verdammte Gesellschaft / wieder die Hölle / den Tod / und die Sünde / endlich wieder mein eigen Fleisch und Blut / mit allen seinen Gedanken / dass mich es gereuet / und mir von Grund meines Herzen leid ist / dass ich meinen lieben Herren und Gott so vielfältig und schwerlich erzürnet habe / bin auch Vorhabens durch Beistand seiner Gnade mein Leben / wann es mir der liebe Gott Erlangern will / hinfürder zu besseren / und mich so viel immer möglich / für Sünden zu hüten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.765900135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10031,"date":1663,"orig":"Jch glaͤube/ daß fuͤr mich und meine Suͤnde geſtorben iſt Jeſus Chriſtus/ des lebendigen Gottes und Mariæ Sohn; Dafuͤr ich ihm auch von Hertzen dancke.","norm":"Ich glaube / dass für mich und meine Sünde gestorben ist Jesus Christus / des lebendigen Gottes und Marias Sohn; dafür ich ihm auch von Herzen danke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.320300102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10032,"date":1663,"orig":"Jch halte fuͤr gewiß/ daß nichts iſt im Himmel/ auff Erden und in allen Creaturen/ dadurch meine/ oder einiges Menſchen Suͤnde/ moͤgen vergeben oder außgetilget werden/ dann allein das koͤſtliche Roſenfarbe theure Blut/ deſſelbigen meines HErren und Heylandes JEſu Chriſti; Daß ich auch die Vergebung meiner Suͤnde und folgends die ewige Seligkeit nicht haben kan; Denn allein durch ſeinen bittern Tod.","norm":"Ich halte für gewiss / dass nichts ist im Himmel / auf Erden und in allen Kreaturen / dadurch meine / oder einiges Menschen Sünde / mögen vergeben oder ausgetilgt werden / dann allein das köstliche Rosenfarbe teure Blut / desselbigen meines Herren und Heilandes Jesu Christi; dass ich auch die Vergebung meiner Sünde und folgendes die ewige Seligkeit nicht haben kann; denn allein durch seinen bitteren Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.697500228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10033,"date":1663,"orig":"Jch glaͤube auch daß deſſelbigen unſchuldigen Tods-Safft/ Krafft und Wuͤrckung in der Chriſtlichen Kirchen/ auß ſeinen blutigen Wunden/ den Glauben und gehorſamen Gliedern des Leibs Chriſti zufleuſt und mit getheilet wird.","norm":"Ich glaube auch dass desselbigen unschuldigen Tods-Saft / Kraft und Wirkung in der christlichen Kirchen / aus seinen blutigen Wunden / den Glauben und gehorsamen Gliedern des Leibs Christi zuflust und mitgeteilt wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.359700202941894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10034,"date":1663,"orig":"Und weil ich mir derſelbigen Mittel nach Ordnung der heiligen Kirchen gebrauche/ ſo wil ich auch das Vertrauen haben/ derſelbige mein Heyland Chriſtus JEſus werde ſeinem theuren Blut/ daß er fuͤr mich und alle Menſchen am Stamm des H. Creutzes ſo reichlich vergoſſen hat/ an meiner Seele ſeine Wuͤrckung und Krafft goͤnnen/ und den lebendigen Brunnen ſeiner muͤndlichen Barmhertzigkeit/ den er aller Welt in ſeinen Wunden offen zeiget/ fuͤr mich nicht verſperret halten.","norm":"Und weil ich mir derselbigen Mittel nach Ordnung der heiligen Kirchen gebrauche / so will ich auch das Vertrauen haben / derselbige mein Heiland Christus Jesus werde seinem teuren Blut / dass er für mich und alle Menschen am Stamm des H. Kreuzes so reichlich vergossen hat / an meiner Seele seine Wirkung und Kraft gönnen / und den lebendigen Brunnen seiner mündlichen Barmherzigkeit / den er aller Welt in seinen Wunden offen zeiget / für mich nicht versperret halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.042300224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10035,"date":1663,"orig":"Hierauff verlaſſe ich mich/ hierauff baue und vertraue ich/ in dieſe bluttrieffende Wunden/ und durch dieſelbige in den heilſamen Gnadenbrunn des Lebens erſencke ich mich gantz und gar/ mit Leib und Seele/ mit allem was ich habe und bin; Und bezeuge gleich wie vor dem Richtſtuel JEſu Chriſti ſtehend/ daß ich anders nicht/ denn in dieſem Vertrauen auff ſein theur Blut/ von der Welt ſcheiden/ ja in ſeinen Tod gar verborgen und eingewickelt/ auß dieſer ſterblichen Huͤtten in Gottes Gewalt dahin fahren wil/ das erklaͤre ich mich jetzt fuͤr Gott dem Allmaͤchtigen/ fuͤr allen Engeln und Außerwehlten im Himmel/ auch fuͤr allen denen/ ſo dieſe meine proteſtation hoͤren auf Erden/ weil ich mein Witz/ Vernunfft/ und guten Verſtand habe.","norm":"Hierauf verlasse ich mich / hierauf baue und vertraue ich / in diese bluttriefende Wunden / und durch dieselbige in den heilsamen Gnadenbrunn des Lebens ersencke ich mich ganz und gar / mit Leib und Seele / mit allem was ich habe und bin; und bezeuge gleich wie vor dem Richtstuel Jesu Christi stehend / dass ich anders nicht / denn in diesem Vertrauen auf sein teuer Blut / von der Welt scheiden / ja in seinen Tod gar verborgen und eingewickelt / aus dieser sterblichen Hütten in Gottes Gewalt dahin fahren will / das erkläre ich mich jetzt für Gott dem Allmächtigen / für allen Engeln und Auserwählten im Himmel / auch für allen denen / so diese meine Protestation hören auf Erden / weil ich mein Witz / Vernunft / und guten Verstand habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.769100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10036,"date":1663,"orig":"Diß ſoll gleichwie mein Teſtament/ und mein letzter Wille ſeyn/ den ich durch Gottes Gnade in Ewigkeit nicht gedencke zu endern.","norm":"Dies soll gleichwie mein Testament / und mein letzter Wille sein / den ich durch Gottes Gnade in Ewigkeit nicht gedenke zu ändern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.372799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10037,"date":1663,"orig":"Und wann mir etwan fuͤr meinem Ende die Sprache entfallen moͤchte/ daß ich dieſe meine Erklaͤrung bey den euſſerſten Zuͤgen nicht alſo wiederholen koͤnte/ ſo ſollens alle die/ welche der Zeit bey mir ſeyn werden/ gewißlich dafuͤr halten/ daß mein Hertz alsdann nicht anders gedencke/ denn ich mich jetzt mit gutem Vorbedacht Muͤndlich erklaͤre; Sollen auch den HERREN fuͤr mich bitten/ daß ich mich ja durch keine Gewalt/ oder Liſt und betriegliche Rencke des Ertzfeindes/ von dieſem ungezweiffelten Vertrauen auff das Blut und Sterben JEſu Chriſti abfuͤhren laſſe/ ſondern darauff eine ſelige Außfahrt thue auß dieſem Zeitlichen in das ewige Leben.","norm":"Und wann mir etwan für meinem Ende die Sprache entfallen möchte / dass ich diese meine Erklärung bei den äußersten Zügen nicht also wiederholen könnte / so sollens alle die / welche der Zeit bei mir sein werden / gewisslich dafür halten / dass mein Herz alsdann nicht anders gedenke / denn ich mich jetzt mit gutem Vorbedacht mündlich erkläre; sollen auch den HERREN für mich bitten / dass ich mich ja durch keine Gewalt / oder List und betrügliche Ränke des Erzfeindes / von diesem ungezweifelten Vertrauen auf das Blut und Sterben Jesu Christi abführen lasse / sondern darauf eine selige Ausfahrt tue aus diesem Zeitlichen in das ewige Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.037799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10038,"date":1663,"orig":"Jm Fall ſich auch etwan zutragen wuͤrde/ daß mir wegen der Kranckheit/ oder einiger Anfechtung/ oder ſonſt durch andere Zufaͤlle/ wie die Namen haben moͤgen/ mein Witz und Verſtand entſincke (dafuͤr ich gleichwol den lieben GOtt treulich wil gebeten haben/) und alsdann bey ſolcher Gelegenheit etwas von mir gehoͤret/ oder an meinem euſſerlichen Weſen geſpuͤhret werden moͤchte/ daß dieſer Proteſtation und Erklaͤrung zuwieder/ oder nicht ehnlich waͤre; So bezeuge ich jetzt bey meinem guten voͤlligen Verſtande/ daß ſolches ohne mein Wiſſen/ auch wieder meinen Willen geſchehe/ und derwegen fuͤr Gott oder den Menſchen nichts gelten/ noch einige Krafft haben ſolle.","norm":"Im Fall sich auch etwan zutragen würde / dass mir wegen der Krankheit / oder einiger Anfechtung / oder sonst durch andere Zufälle / wie die Namen haben mögen / mein Witz und Verstand entsinke (dafür ich gleichwohl den lieben Gott treulich will gebeten haben /) und alsdann bei solcher Gelegenheit etwas von mir gehöret / oder an meinem äußerlichen Wesen gespürt werden möchte / dass dieser Protestation und Erklärung zuwider / oder nicht ähnlich wäre; so bezeuge ich jetzt bei meinem guten völligen Verstande / dass solches ohne mein Wissen / auch wieder meinen Willen geschehe / und derentwegen für Gott oder den Menschen nichts gelten / noch einige Kraft haben solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.846399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10039,"date":1663,"orig":"Ja wann ich auch ſchon bey meinem bleibenden Verſtande/ durch langweilige und ſchwere Anfechtung/ in ſolche Angſt und Noht geriehte/ (dafuͤr mich dennoch der treue Gott behuͤten wolle/ nach ſeinem Willen/) daß meinem Hertzen fuͤrſtuͤnde/ es waͤre gar mit mir verlohren/ der HErr haͤtte mich von ſeinen Augen verworffen/ ꝛc. und mir darauff auß Kleinmuͤhtigkeit und Angſt einige bedenckliche Wort entfuͤhren/ darauß man etwas unchriſtlichs oder ungebuͤhrlichs Argwohnen moͤchte: Auff ſolchen Fall erklaͤre ich mich hiemit/ daß ich gleichwol in dem innerſten Grund meines Hertzens/ meinen lieben treuen Heyland JEſum Chriſtum/ mit meinem Willen/ in Ewigkeit nicht gedencke zuverlaſſen/ wann ich auch unter der Angſttodt bleiben muͤſte; und das gemeldte Kleinmuͤhtige Wort keinen andern Sinn haben ſollen/ denn des HErren Chriſti Wort am Creutz/ da er in ſolcher hoͤchſten Angſt geruffen hat.","norm":"Ja wann ich auch schon bei meinem bleibenden Verstande / durch langweilige und schwere Anfechtung / in solche Angst und Not geriete / (dafür mich dennoch der treue Gott behüten wolle / nach seinem Willen /) dass meinem Herzen vorstünde / es wäre gar mit mir verloren / der Herr hätte mich von seinen Augen verworfen / etc. und mir darauf aus Kleinmütigkeit und Angst einige bedenkliche Wort entführen / daraus man etwas unchristliches oder ungebührliches Argwohnen möchte: Auf solchen Fall erkläre ich mich hiermit / dass ich gleichwohl in dem innersten Grund meines Herzens / meinen lieben treuen Heiland Jesus Christus / mit meinem Willen / in Ewigkeit nicht gedenke zuverlassen / wann ich auch unter der Angsttod bleiben müsste; und das gemeldete Kleinmütige Wort keinen anderen Sinn haben sollen / denn des Herren Christi Wort am Kreuz / da er in solcher höchsten Angst gerufen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.867300033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10040,"date":1663,"orig":"Mein Gott/ mein Gott/ wie haſtu mich verlaſſen? und des H. Propheten Davids/ da er zu GOtt ſprach in ſeintn Noͤhten:","norm":"Mein Gott / mein Gott / wie hast du mich verlassen? und des H. Propheten Davids / da er zu Gott sprach in seintn Nöten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.360400199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10041,"date":1663,"orig":"Jch bin von deinen Augen verſtoſſen.","norm":"Ich bin von deinen Augen verstoßen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.149600028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10042,"date":1663,"orig":"Will auch hiemit den Vater der Barmhertzigkeit/ und Gott alles Troſtes/ umb ſeines einigen Sohns JEſu Chriſti Willen/ gebeten haben/ wenn er ſolches ja uͤber mich verhengen wil/ ſo wolle er mir auch dieſelbige durchbrechende Menſchliche Bloͤdigkeit/ nicht zur Suͤnde rechuen/ oder mich darumb von ſeinem Angeſicht verwerffen; ſondern wolle mich in ſolchen hohen Aengſten gleichwol auff die Weiſe erhalten/ wie er in ſeinem unerforſchlichen geheimen Raht weiß/ daß es zu ſeiner Ehr und meiner Seligkeit am dienlichſten ſeyn mag.","norm":"Will auch hiermit den Vater der Barmherzigkeit / und Gott alles Trostes / um seines einigen Sohns Jesu Christi Willen / gebeten haben / wenn er solches ja über mich verhängen will / so wolle er mir auch dieselbige durchbrechende menschliche Blödigkeit / nicht zur Sünde rechuen / oder mich darum von seinem Angesicht verwerfen; sondern wolle mich in solchen hohen Ängsten gleichwohl auf die Weise erhalten / wie er in seinem unerforschlichen geheimen Rat weiß / dass es zu seiner Ehre und meiner Seligkeit am dienlichsten sein mag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.843200206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10043,"date":1663,"orig":"Zu dem/ was mir nun hinfuͤrder biß in mein letzt Stuͤndlein fuͤr Gedancken einkommen moͤgen/ welche mit dieſem meinem Teſtament und letzten Willen nicht uͤbereinſtimmen/ dieſelbigen wil ich jetzt alsdann/ und dann als jetzt fuͤr des leidigen Sathans Eingeben halten/ wil ihnen auch durch die Gnade Gottes/ mit Wiſſen oder Willen nimmer Raum geben in meinem Hertzen/ oder einigen Beyfall thun in Ewigkeit.","norm":"Zu dem / was mir nun hinfürder bis in mein letzt Stündlein für Gedanken einkommen mögen / welche mit diesem meinem Testament und letzten Willen nicht übereinstimmen / dieselbigen will ich jetzt alsdann / und dann als jetzt für des leidigen Satans Eingeben halten / will ihnen auch durch die Gnade Gottes / mit Wissen oder Willen nimmer Raum geben in meinem Herzen / oder einigen Beifall tun in Ewigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.343800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10044,"date":1663,"orig":"Darauff wil ich meine Seele/ weil ſie im Leibe iſt/ und ich nun noch meine Sprache und Verſtand habe/ dem Allmaͤchtigen liebẽ Gott in ſeine Haͤnde befehlen/ demuͤtig und flehentlich bittend/ er wolle ſie im Letzten durch keine Anfechtung/ Liſt/ Betrug oder Gewalt deß Satans/ auß denſelbigen ſeinen Haͤnden reiſſen laſſen/ ſondern bewahren zum ewigen Leben.","norm":"Darauf will ich meine Seele / weil sie im Leibe ist / und ich nun noch meine Sprache und Verstand habe / dem Allmächtigen lieben Gott in seine Hände befehlen / demütig und flehentlich bittend / er wolle sie im Letzten durch keine Anfechtung / List / Betrug oder Gewalt des Satans / aus denselbigen seinen Händen reißen lassen / sondern bewahren zum ewigen Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.404900074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10045,"date":1663,"orig":"Vater ich befehle meinen Geiſt in deine Haͤnd.","norm":"Vater ich befehle meinen Geist in deine Hände.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7104997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10046,"date":1663,"orig":"Ach laſſe dieſes letzte Wort/ welches dein lieber Sohn am Stamm deß heiligen Creutzes geſprochen hat/ auch mein letztes Wort in dieſer Welt ſeyn.","norm":"Ach lasse dieses letzte Wort / welches dein lieber Sohn am Stamm des heiligen Kreuzes gesprochen hat / auch mein letztes Wort in dieser Welt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.683899879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10047,"date":1663,"orig":"Vater ich befehle meinen Geiſt in deine Haͤnde.","norm":"Vater ich befehle meinen Geist in deine Hände.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7104997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10048,"date":1663,"orig":"Vater/ Vater ich befehle meinen Geiſt in deine Haͤnde.","norm":"Vater / Vater ich befehle meinen Geist in deine Hände.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.281799793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10049,"date":1663,"orig":"Damit wendete ſich Simplicius zu der Wand/ und war gantz ſtille.","norm":"Damit wendete sich Simplicius zu der Wand / und war ganz stille.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.687300205230713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10050,"date":1663,"orig":"Serapion vermeynte/ daß er vom Reden muͤde worden ſey/ und wolle ein wenig ſchlaffen und ruhen.","norm":"Serapion vermeinte / dass er vom Reden müde worden sei / und wolle ein wenig schlafen und ruhen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.96619987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10051,"date":1663,"orig":"Allein er ſahe endlich daß es ein Schlaff ſey/ davon er nicht erwachen werde biß an den Juͤngſten Tag.","norm":"Allein er sah endlich dass es ein Schlaf sei / davon er nicht erwachen werde bis an den Jüngsten Tag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.943999767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10052,"date":1663,"orig":"Frau und Kinder fiengen hefftig an zu weinen.","norm":"Frau und Kinder fingen heftig an zu weinen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.475600004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10053,"date":1663,"orig":"Serapion aber ſagte Still! Still! Still! ihr werdet nicht verlaſſen ſeyn.","norm":"Serapion aber sagte Still! Still! Still! ihr werdet nicht verlassen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.096099853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10054,"date":1663,"orig":"Trotz ſey dem geboten/ der euch hinfuͤro ein Haar kruͤmmen/ oder das geringſte Leyd anthun wird.","norm":"Trotz sei dem geboten / der euch hinfür ein Haar krümmen / oder das geringste Leid antun wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.748300075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10055,"date":1663,"orig":"Er wird es nicht mit Menſchen/ ſondern mit Gott zu thun haben/ welcher ein Vater und Richter der Witben und Waͤyſen iſt.","norm":"Er wird es nicht mit Menschen / sondern mit Gott zu tun haben / welcher ein Vater und Richter der Wittiben und Waisen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.607399940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10056,"date":1663,"orig":"Apoc. 14. ſtehet.","norm":"Apoc. 14. steht.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"hu","lang_de":0,"norm_lmscore":6.022999763488769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10057,"date":1663,"orig":"Selig ſind die Todten die in dem HErrn ſterben/ von nun an.","norm":"Selig sind die Toten die in dem Herrn sterben / von nun an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.444799900054931} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10058,"date":1663,"orig":"Der Geiſt ſagt/ daß ſie ruhen von ihrer Arbeit.","norm":"Der Geist sagt / dass sie ruhen von ihrer Arbeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.273300170898437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10059,"date":1663,"orig":"Dieſe Ruhe muͤſt ihr dem ehrlichen Mann nicht mißgoͤnnen.","norm":"Diese Ruhe müsst ihr dem ehrlichen Mann nicht missgönnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.150499820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10060,"date":1663,"orig":"Jch wil euch Morgen geliebts Gott widerumb beſuchen.","norm":"Ich will euch Morgen geliebtes Gott wiederum besuchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.493299961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10061,"date":1663,"orig":"Unterdeſſen dancket Gott ihr Kinder/ daß euers ehrlichen Vaters Jammer/ Truͤbſal und Elend iſt kommen zu einem ſeligen ENDE.","norm":"Unterdessen danket Gott ihr Kinder / dass eures ehrlichen Vaters Jammer / Trübsal und Elend ist kommen zu einem seligen ENDE.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.34689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10062,"date":1663,"orig":"An den Leſer.","norm":"An den Leser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.056000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10063,"date":1663,"orig":"GUnſtiger und geehrter lieber Leſer/ nachdem ich befunden/ daß noch etzliche Blaͤtter werden ledig bleiben/ als hab ich dieſe Gebetlein/ welche auff das Leyden und Sterben JEſu Chriſti gerichtet ſind/ anhaͤngen wollen.","norm":"Günstiger und geehrter lieber Leser / nachdem ich befunden / dass noch etliche Blätter werden ledig bleiben / als habe ich diese Gebetlein / welche auf das Leiden und Sterben Jesu Christi gerichtet sind / anhängen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.084400177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10064,"date":1663,"orig":"Jch bitte meine Zuhoͤrer/ ſie wollen ihnen dieſelbigeloſſen recommendirt ſeyn/ ſo wol bey geſundem Leib/ als in Kranckheiten.","norm":"Ich bitte meine Zuhörer / sie wollen ihnen dieselbigelossen rekommandiert sein / so wohl bei gesundem Leib / als in Krankheiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.251399993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10065,"date":1663,"orig":"I. 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Gebet zu Gott dem Vater.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pt","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10066,"date":1663,"orig":"GUtiger Vater/ ich bekenne dir alle meine Suͤnde/ damit ich deinen Zorn erwecket habe.","norm":"Gütiger Vater / ich bekenne dir alle meine Sünde / damit ich deinen Zorn erwecket habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.341300010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10067,"date":1663,"orig":"Ach!","norm":"Ach!","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"gd","lang_de":0,"norm_lmscore":3.069200038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10068,"date":1663,"orig":"ich armer unſeliger Menſch habe die abſcheuliche Miſſethat begangen/ dafuͤr dein lieber Sohn ſolche groſſe Marter hat leiden muͤſſen.","norm":"ich armer unseliger Mensch habe die abscheuliche Missetat begangen / dafür dein lieber Sohn solche große Marter hat leiden müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.242499828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10069,"date":1663,"orig":"Jch bin dir undanckbar geweſen/ fuͤr alle deine Liebe/ Guͤtigkeit/ und Treue/ die du mir erzeiget haſt.","norm":"Ich bin dir undankbar gewesen / für alle deine Liebe / Gütigkeit / und Treue / die du mir erzeiget hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.970099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10070,"date":1663,"orig":"Aber ich bitte dich/ barmhertziger Vater/ gedencke nicht an die vielfaͤltige Schmach und Unehr/ die ich dir mit meinen Suͤnden angethan habe.","norm":"Aber ich bitte dich / barmherziger Vater / gedenke nicht an die vielfältige Schmach und Unehre / die ich dir mit meinen Sünden angetan habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.608400106430053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10071,"date":1663,"orig":"Wende zu mir die Augen deiner Goͤttlichen Guͤtigkeit/ und nimb mich widerumb zu Gnaden; dann ich ſetze jetzt auff/ mein Leben durch deine Huͤlffe zu beſſern.","norm":"Wende zu mir die Augen deiner Göttlichen Gütigkeit / und nimm mich wiederum zu Gnaden; dann ich setze jetzt auf / mein Leben durch deine Hilfe zu besseren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.761600017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10072,"date":1663,"orig":"O HErr/ ich bin arm/ elende/ und ſchwach; es iſt nichts gutes an mir; Jch bin in Suͤnden empfangen/ in Elend geboren/ und in der Boßheit auffgewachſen.","norm":"O Herr / ich bin arm / elende / und schwach; es ist nichts Gutes an mir; Ich bin in Sünden empfangen / in Elend geboren / und in der Bosheit aufgewachsen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.305300235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10073,"date":1663,"orig":"Zuͤrne doch nicht wider ein Blat/ das der Wind hinweg wehet:","norm":"Zürne doch nicht wider ein Blatt / das der Wind hinwegwehet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5630998611450195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10074,"date":1663,"orig":"Vergiß nicht meiner Armut und Schwachheit/ und entzeuch mir die Huͤlffe deiner Gnade nicht.","norm":"Vergiss nicht meiner Armut und Schwachheit / und entseuch mir die Hilfe deiner Gnade nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.227799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10075,"date":1663,"orig":"Erbarme dich mein/ mein Gott/ erbarme dich mein/ durch deinen lieben Sohn meinen HErrn Jeſum Chriſtum.","norm":"Erbarme dich mein / mein Gott / erbarme dich mein / durch deinen lieben Sohn meinen Herrn Jesus Christus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.442199945449829} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10076,"date":1663,"orig":"Reinige mich/ mache mich geſund/ gib mir Krafft und Staͤrcke/ ſtreite fuͤr mich/ wircke in mir/ und handele mit mir nach deinem Wolgefallen.","norm":"Reinige mich / mache mich gesund / gib mir Kraft und Stärke / streite für mich / wirke in mir / und handele mit mir nach deinem Wohlgefallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.382699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10077,"date":1663,"orig":"Sihe ich gebe mich dir gantz und gar uͤber/ dir opffer ich mich gar/ ſo wol ich kan/ mit vollkommener Liebe/ zu einem lebendigen Opffer/ bin auch willig und bereit/ hinfuͤrder nach deinem allerliebſten Willen zu leben/ und alles zu leiden/ was mir durch Zulaſſung deiner Guͤtigkeit uͤberkommen mag.","norm":"Siehe ich gebe mich dir ganz und gar über / dir Opfer ich mich gar / so wohl ich kann / mit vollkommener Liebe / zu einem lebendigen Opfer / bin auch willig und bereit / hinfürder nach deinem allerliebsten Willen zu leben / und alles zu leiden / was mir durch Zulassung deiner Gütigkeit überkommen mag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.15310001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10078,"date":1663,"orig":"Jch begehre nicht/ O HErr/ daß meine begangene Miſſethat und Boßheit allerding ungeſtraffet bleibe.","norm":"Ich begehre nicht / O Herr / dass meine begangene Missetat und Bosheit allerdings ungestrafft bleibe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.03819990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10079,"date":1663,"orig":"Straffe mich nur darumb/ daß ich mich an dir verſuͤndiget habe; Dann ich wil mich demuͤtiglich deiner gnaͤdigen Ruthen unterwerffen.","norm":"Strafe mich nur darum / dass ich mich an dir versündiget habe; dann ich will mich demütig deiner gnädigen Ruten unterwerfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.868800163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10080,"date":1663,"orig":"Jch weiß ja fuͤrwar/ mir koͤnnen ſo viel Straffen nicht uͤber den Hals kommen/ ich hab ihrer noch viel mehr mit meinen Suͤnden verdienet.","norm":"Ich weiß ja fürwahr / mir können so viel Strafen nicht über den Hals kommen / ich habe ihrer noch viel mehr mit meinen Sünden verdienet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.117800235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10081,"date":1663,"orig":"Derohalben begehre ich auß Grund meines Hertzens anders nichts/ dann Gnade/ und bitte du wolleſt deine Gerechtigkeit und Barmhertzigkeit freundlich untereinander gehen laſſen.","norm":"Derohalben begehre ich aus Grund meines Herzens anders nichts / dann Gnade / und bitte du wollest deine Gerechtigkeit und Barmherzigkeit freundlich untereinander gehen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.926400184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10082,"date":1663,"orig":"Was ſol ich dir aber widerumb vergelten/ guͤtiger Vater/ fuͤr alle deine Gaben/ die du mir gegeben haſt?","norm":"Was soll ich dir aber wiederum vergelten / gütiger Vater / für alle deine Gaben / die du mir gegeben hast?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.864300012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10083,"date":1663,"orig":"Jch finde fuͤrwar nichts im Himmel oder auff Erden/ das wuͤrdiger und dir lieber ſey/ dann dein einiger und lieber Sohn.","norm":"Ich finde fürwahr nichts im Himmel oder auf Erden / das würdiger und dir lieber sei / dann dein einiger und lieber Sohn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.987299919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10084,"date":1663,"orig":"Darumb opffere ich dir denſelben/ mit ſolcher Demut und Danckſagung/ als ich immer kan/ in Einigkeit der Liebe/ dadurch du ihn mir geſchenckt/ und auß deinem vaͤterlichen Hertzen in dieſe Welt geſandt haſt/ daß er die menſchliche Natur annehmen/ und den bittern Todt ſterben ſolte.","norm":"Darum opfere ich dir denselben / mit solcher Demut und Danksagung / als ich immer kann / in Einigkeit der Liebe / dadurch du ihn mir geschenkt / und aus deinem väterlichen Herzen in diese Welt gesandt hast / dass er die menschliche Natur annehmen / und den bitteren Tod sterben sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.237800121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10085,"date":1663,"orig":"Jch opffere dir die Verdienſte ſeiner Menſchwerdung/ ſeines gantzen Lebens/ ſeines Leydens und Todts.","norm":"Ich opfere dir die Verdienste seiner Menschwerdung / seines ganzen Lebens / seines Leidens und Tods.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4145002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10086,"date":1663,"orig":"Jch opffere dir ſeine ſchmaͤhliche Marter/ ſeinen gutwilligen Gehorſam/ ſeine unaußſprechliche Demut/ ſeine unbegreiffliche Gedult/ ſeine feurige Liebe.","norm":"Ich opfere dir seine schmähliche Marter / seinen gutwilligen Gehorsam / seine unaussprechliche Demut / seine unbegreifliche Geduld / seine feurige Liebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.973900079727173} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10087,"date":1663,"orig":"Jch opffere dir ſeine harte Bande/ und alles was er gelitten hat/ da er iſt von ſeinen Feinden geſchlagen/ geſtoſſen/ getreten/ verachtet/ beſpeyet/ verlachet/ und gelaͤſtert worden.","norm":"Ich opfere dir seine harte Bande / und alles was er gelitten hat / da er ist von seinen Feinden geschlagen / gestoßen / getreten / verachtet / bespeiet / verlachet / und gelästert worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.556099891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10088,"date":1663,"orig":"Diß alles opffere ich dir/ als ein wuͤrdig Opffer/ zu deiner hoͤchſten Ehr/ fuͤr alle meine Miſſethat und Verſaͤumnis/ und bitte dich/ du wolleſt die theure Verdienſte deines eingebornen Sohnes annehmen fuͤr meine vielfaͤltige abſcheuliche Suͤnde.","norm":"Dies alles opfere ich dir / als ein würdig Opfer / zu deiner höchsten Ehre / für alle meine Missetat und Versäumnis / und bitte dich / du wollest die teure Verdienste deines eingeborenen Sohnes annehmen für meine vielfältige abscheuliche Sünde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.083099842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10089,"date":1663,"orig":"Dann was ich boͤſes gethan/ das alles hat er mit ſeinem Leyden bezahlet/ und außgetilget/ hat auch alle meine Maͤngel und Gebrechen erſtattet und uͤbergetragen:","norm":"Dann was ich böses getan / das alles hat er mit seinem Leiden bezahlet / und ausgetilgt / hat auch alle meine Mängel und Gebrechen erstattet und übergetragen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.141499996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10090,"date":1663,"orig":"Ja er hat dir vielmehr bezahlet/ dann ich ſchuldig war.","norm":"Ja er hat dir vielmehr bezahlet / dann ich schuldig war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.658999919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10091,"date":1663,"orig":"Ach wann du meine Boßheit/ und ſeine Guͤtigkeit; meine Suͤnde/ und ſeine Verdienſte/ gegeneinander auff die Wage legen wolleſt/ fuͤrwar ſo wuͤrden ſeine Verdienſten viel ſchwerer ſeyn/ dann meine Ubelthaten.","norm":"Ach wann du meine Bosheit / und seine Gütigkeit; meine Sünde / und seine Verdienste / gegeneinander auf die Waage legen wollest / fürwahr so würden seine Verdiensten viel schwerer sein / dann meine Übeltaten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.292099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10092,"date":1663,"orig":"Und wie kan einige Miſſethat ſo groß und ſchrecklich ſeyn auff Erden/ dafuͤr die groſſe Marter deines einigen Sohnes/ zur Außſoͤhnung nicht ſolte gnug ſeyn?","norm":"Und wie kann einige Missetat so groß und schrecklich sein auf Erden / dafür die große Marter deines einigen Sohnes / zur Aussöhnung nicht sollte genug sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4415998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10093,"date":1663,"orig":"Welche ſuͤndige Flecken moͤgen ſo ſchaͤndlich ſeyn/ die ſein theur Blut nicht ſolt abwaſchen koͤnnen?","norm":"Welche sündige Flecken mögen so schändlich sein / die sein teuer Blut nicht sollt abwaschen können?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8703999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10094,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar ſein Leiden und Todt uͤberwindet alle Suͤnde:","norm":"Fürwahr sein Leiden und Tod überwindet alle Sünde:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.839600086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10095,"date":1663,"orig":"Der grundloſe Schatz ſeiner Verdienſte uͤbertrifft alle Miſſethat und Verſaͤumnis.","norm":"Der grundlose Schatz seiner Verdienste übertrifft alle Missetat und Versäumnis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.630799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10096,"date":1663,"orig":"Derowegen opffere ich dir den unſchuldigen Todt deines allerliebſten Sohns/ und was er ſonſt in der angenommenen menſchlichen Natur gewircket hat.","norm":"Derowegen opfere ich dir den unschuldigen Tod deines allerliebsten Sohns / und was er sonst in der angenommenen menschlichen Natur gewirkt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.047200202941894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10097,"date":1663,"orig":"Das alles opffere ich dir fuͤr meine Suͤnde/ und bitte dich/ du wolleſt mich zu Gnaden nehmen/ damit ich dich mit allen Außerwehlten/ umb deiner Barmhertzigkeit willen/ moͤge preiſen und loben in Ewigkeit/ Amen.","norm":"Das alles opfere ich dir für meine Sünde / und bitte dich / du wollest mich zu Gnaden nehmen / damit ich dich mit allen Auserwählten / um deiner Barmherzigkeit willen / möge preisen und loben in Ewigkeit / Amen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.265600204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10098,"date":1663,"orig":"II. Gebet zu Gott dem Sohn.","norm":"II. Gebet zu Gott dem Sohn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"eu","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.926700115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10099,"date":1663,"orig":"HDu Sohn deß lebendigen Gottes/ du Koͤnig der Ehren Jeſu Chriſte/ erbarme dich uͤber mich armen Suͤnder.","norm":"du Sohn des lebendigen Gottes / du König der Ehren Jesu Christ / erbarme dich über mich armen Sünder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.002600193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10100,"date":1663,"orig":"Dann ich bin nicht wehrt/ daß ich lebe auff Erden/ weil ich dir bißher ſo undanckbar geweſen bin/ und habe kein Scheuen getragen/ umb einer augenblicklichen Freude willen/ die Ubelthat zubegehen/ welche du haſt mit deinem Blut bezahlen/ und mit deinem Todt abtragen muͤſſen.","norm":"Dann ich bin nicht wert / dass ich lebe auf Erden / weil ich dir bisher so undankbar gewesen bin / und habe kein Scheuen getragen / um einer augenblicklichen Freude Willen / die Übeltat zubegehen / welche du hast mit deinem Blut bezahlen / und mit deinem Tod abtragen müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.273900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10101,"date":1663,"orig":"O guͤtiger Jeſu ich bin mit unzehlbar vielen Suͤnden beſchweret und beſtricket:","norm":"O gütiger Jesu ich bin mit unzehlbar vielen Sünden beschweret und bestricket:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.287099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10102,"date":1663,"orig":"Wohin ſol ich dann fliehen/ dann zu dir/ der du voller Barmhertzigkeit?","norm":"Wohin soll ich dann fliehen / dann zu dir / der du voller Barmherzigkeit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.400300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10103,"date":1663,"orig":"Derohalben werffe ich alle meine Suͤnde/ alle meine Undanckbarkeit und Ungehorſam/ in den tieffen Abgrund deiner Gnade/ und in deine bluttrieffende Wunden:","norm":"Derohalben werfe ich alle meine Sünde / alle meine Undankbarkeit und Ungehorsam / in den Tiefen Abgrund deiner Gnade / und in deine bluttriefende Wunden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.61359977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10104,"date":1663,"orig":"Jch bitte dich/ du wolleſt alles mit deinem theuerbaren Blute dergeſtalt abwaſchen/ und durch die Verdienſte deines bittern Leydens alſo außtilgen/ daß du nimmermehr widerumb dran gedenckeſt.","norm":"Ich bitte dich / du wollest alles mit deinem teuerbaren Blute dergestalt abwaschen / und durch die Verdienste deines bitteren Leidens also austilgen / dass du nimmermehr wiederum dran gedenkest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.813499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10105,"date":1663,"orig":"O allerliebſter HERR Jeſu Chriſte/ mein einiger Troſt/ ſihe ich komme zu dir mit einem hertzlichen Verlangen/ daß ich dich inbruͤnſtig lieben moͤge/ und alles meiden/ das mich von deiner Liebe zuruͤcke halten und abziehen kan.","norm":"O allerliebster Herr Jesu Christ / mein einiger Trost / siehe ich komme zu dir mit einem herzlichen Verlangen / dass ich dich inbrünstig lieben möge / und alles meiden / das mich von deiner Liebe zurückhalten und abziehen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4730000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10106,"date":1663,"orig":"O wie groß iſt deine Liebe gegen mich geweſen?","norm":"O wie groß ist deine Liebe gegen mich gewesen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.337100028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10107,"date":1663,"orig":"Du haſt meine Natur angenommen/ du biſt mein Bruder worden/ auff daß du mich erloͤſeteſt.","norm":"Du hast meine Natur angenommen / du bist mein Bruder worden / auf dass du mich erlöstest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.592299938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10108,"date":1663,"orig":"Du biſt traurig geweſen/ auff daß ich froͤlich wuͤrde/ du biſt verwund worden/ auff daß ich geheilet wuͤrde/ du haſt dein heiliges Blut vergoſſen/ auff daß ich gereiniget wuͤrde/ du haſt ſterben wollen/ auff daß ich lebte.","norm":"Du bist traurig gewesen / auf dass ich fröhlich würde / du bist wund worden / auf dass ich geheilt würde / du hast dein heiliges Blut vergossen / auf dass ich gereinigt würde / du hast sterben wollen / auf dass ich lebte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.411999940872192} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10109,"date":1663,"orig":"Und wie hab ich doch ſo blind von Hertzen ſeyn koͤnnen/ mein Gott/ daß ich mich von dir (von welchem mir doch die Seligkeit/ und alles gut koͤmbt) abgewendet/ und zu irdiſchen vergaͤnglichen Dingen gekehret habe/ darauß ich nichts/ dann Verderben/ und alles Elend erwarten kan?","norm":"Und wie habe ich doch so blind von Herzen sein können / mein Gott / dass ich mich von dir (von welchem mir doch die Seligkeit / und alles gut kommt) abgewendet / und zu irdischen vergänglichen Dingen gekehrt habe / daraus ich nichts / dann Verderben / und alles Elend erwarten kann?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4832000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10110,"date":1663,"orig":"Wunder iſts/ daß ich nu Luſt habe/ an etwas anders zu gedencken/ dann an deine unmeßliche Wolthaten/ die du mir erzeiget haſt: Oder daß ich in einigen andern Dingen Troſt und Ergetzung deß Gemuͤths ſuche/ dann in deinem allerheiligſten Leben und Todt/ in deinen ſuͤſſen und honigflieſſenden Wunden.","norm":"Wunder ist es / dass ich nun Lust habe / an etwas anders zu gedenken / dann an deine unmassliche Wohltaten / die du mir erzeiget hast: Oder dass ich in einigen anderen Dingen Trost und Ergötzung des Gemüts suche / dann in deinem allerheiligsten Leben und Tod / in deinen süßen und honigfließenden Wunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4704999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10111,"date":1663,"orig":"O guͤtiger Jeſu/ ſtehe mir bey/ und ſtaͤrcke dein armes ſchwaches Geſchoͤpffe:","norm":"O gütiger Jesu / stehe mir bei / und stärke dein armes schwaches Geschöpfe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.894100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10112,"date":1663,"orig":"dann du biſt meine gantze Hoffnung und Zuverſicht:","norm":"dann du bist meine ganze Hoffnung und Zuversicht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.121099948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10113,"date":1663,"orig":"Wie mich meine Suͤnde betruͤben und nidertrucken/ alſo erfreuet/ und richtet mich widerumb auff deine unendliche Guͤtigkeit/ und dein allerheiligſt Leyden.","norm":"Wie mich meine Sünde betrüben und Niederdrucken / also erfreuet / und richtet mich wiederum auf deine unendliche Gütigkeit / und dein heiligst Leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.905200004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10114,"date":1663,"orig":"Dann alles was ich boͤſes gethan habe/ das iſt mit deinem bittern Todte außgetilget:","norm":"Dann alles was ich böses getan habe / das ist mit deinem bitteren Tote ausgetilgt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.247900009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10115,"date":1663,"orig":"Was mir mangelt/ das wird durch die Verdienſte deines allerheiligſten Leydens reichlich erfuͤllet.","norm":"Was mir mangelt / das wird durch die Verdienste deines allerheiligsten Leidens reichlich erfüllet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.003600120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10116,"date":1663,"orig":"Und ob wol meine Suͤnde groß und unzehlbar viel ſind; ſo ſind ſie gleichwol gering zu achten/ weil ſie gegen deine unermeßlich Barmhertzigkeit gehalten werden/ daher ich das Vertrauen habe/ zu deiner unmeßlichen Guͤtigkeit/ du wirſt mich nimmermehr verderben laſſen/ weil du mich nach deinem Ebenbild erſchaffen/ und mit ſolcher Muͤhe auch ſo theuer erkaufft haſt.","norm":"Und ob wohl meine Sünde groß und unzehlbar viel sind; so sind sie gleichwohl geringzuachten / weil sie gegen deine unermesslich Barmherzigkeit gehalten werden / daher ich das Vertrauen habe / zu deiner unmasslichen Gütigkeit / du wirst mich nimmermehr verderben lassen / weil du mich nach deinem Ebenbild erschaffen / und mit solcher Mühe auch so teuer erkauft hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.758900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10117,"date":1663,"orig":"Ach guͤtiger JEſu/ verwunde mein Hertz mit den Pfeilen deiner Liebe/ daß ich dich ſo feurig liebe/ wie du von mir wilt geliebet ſeyn.","norm":"Ach gütiger Jesu / verwunde mein Herz mit den Pfeilen deiner Liebe / dass ich dich so feurig liebe / wie du von mir willst geliebt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.351399898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10118,"date":1663,"orig":"Entzuͤnde mich gar/ daß ich in mir ſelbſt zergehe/ auch allerding durch die Liebe in dich verwandelt werde/ und alſo ein Geiſt mit dir ſey.","norm":"Entzünde mich gar / dass ich in mir selbst zergehe / auch allerdings durch die Liebe in dich verwandelt werde / und also ein Geist mit dir sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4969000816345215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10119,"date":1663,"orig":"Jedoch lieber HErr/ nicht mein ſondern dein Wille geſchehe.","norm":"Jedoch lieber Herr / nicht mein sondern dein Wille geschehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.768799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10120,"date":1663,"orig":"Sihe ich ergebe mich dir gantz und gar; Handle mit mir nach deinem Goͤttlichen Wolgefallen.","norm":"Siehe ich ergebe mich dir ganz und gar; Handle mit mir nach deinem göttlichen Wohlgefallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.784499883651733} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10121,"date":1663,"orig":"Ja HErr/ es geſchehe in und mit mir dein allerliebſter Wille/ jetzt und hernach in Ewigkeit/ AMEN.","norm":"Ja Herr / es geschehe in und mit mir dein allerliebster Wille / jetzt und hernach in Ewigkeit / AMEN.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.091300010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10122,"date":1663,"orig":"CORINNA, Die erbare und ſcheinheilige Hure/ Beſchrieben/ und allen unkeuſchen Leuten zur Warnung Mit einer Vorrede/ und einem Anhang/ vorgeſtellet.","norm":"CORINNA, die ehrbare und scheinheilige Hure / Beschrieben / und allen unkeuschen Leuten zur Warnung mit einer Vorrede / und einem Anhang / vorgestellt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.688600063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10123,"date":1663,"orig":"Zuſchrifft Dem Durchleuchtigen/ Hochgebornen Fuͤrſten und Herrn/ Herrn Ferdinand Albrechten/ Hertzogen zu Braunſchweig und Luͤneburg/ ꝛc. Meinem Gnaͤdigſten Fuͤrſten und Herrn.","norm":"Zuschrift dem Durchlauchtigen / Hochgeborenen Fürsten und Herrn / Herrn Ferdinand Albrechten / Herzogs zu Braunschweig und Lüneburg / etc. Meinem gnädigsten Fürsten und Herrn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.003600120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10124,"date":1663,"orig":"Durchleuchtiger/ Hochgeborner Fuͤrſt/ Gnaͤdigſter Fuͤrſt und Herr.","norm":"Durchlauchtiger / Hochgeborener Fürst / Gnädigster Fürst und Herr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.864699840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10125,"date":1663,"orig":"ES hat mir vor etlichen Jahren ein vornehmer reicher Mann/ welchen ich itzo Simplicium Chriſtianum nennen wil/ ingeheim entdecket/ daß einer ſeiner Anverwandten eine geraume Zeit im Witwerſtand gelebet habe/ und der Huren-Teuffel fuͤhre ihn alſo an ſeinen Stricken/ daß wiewol ihm anſehnliche Perſonen vorgeſchlagen worden/ welche an Froͤmmigkeit/ Reichthumb/ Schoͤnheit/ Ehre/ alten Geſchlecht und anderen Eigenſchafften/ welche ein Fraͤulich Bild zieren/ keinen Mangel haben/ ſo koͤnne er ſich dennoch zu einem ehrlichen Heyrath/ nicht entſchlieſſen/ ſondern die Hure regiere in ſeinem Hertzen/ und in ſeinem Geldkaſten.","norm":"Es hat mir vor etlichen Jahren ein vornehmer reicher Mann / welchen ich jetzt Simplicium Christianum nennen will / insgeheim entdecket / dass einer seiner Anverwandten eine geraume Zeit im Witwerstand gelebt habe / und der Hurenteufel führe ihn also an seinen Stricken / dass wiewohl ihm ansehnliche Personen vorgeschlagen worden / welche an Frömmigkeit / Reichtum / Schönheit / Ehre / alten Geschlecht und anderen Eigenschaften / welche ein fraulich Bild zieren / keinen Mangel haben / so könne er sich dennoch zu einem ehrlichen Heirat / nicht entschließen / sondern die Hure regiere in seinem Herzen / und in seinem Geldkasten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.563899993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10126,"date":1663,"orig":"Weil dann ſeine artigen und ſinnreichen Kinder ſich hoͤchlich daran aͤrgerten/ als bitte er/ ich wolle ihn/ weil er itzo zu Hamburg ſey/ einmal beſuchen/ ihm das Geſetz ſchaͤrffen/ und von dieſem an Leib/ Seel/ Ehre und Gut hochſchaͤdlichen Huren-Weſen abwendig machen.","norm":"Weil dann seine artigen und sinnreichen Kinder sich höchlich daran ärgerten / als bitte er / ich wolle ihn / weil er jetzt zu Hamburg sei / einmal besuchen / ihm das Gesetz schärfen / und von diesem an Leib / Seele / Ehre und Gut hochschädlichen Hurenwesen abwendig machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.372600078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10127,"date":1663,"orig":"Jch antwortete:","norm":"Ich antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.803599834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10128,"date":1663,"orig":"Jch wil zwar Gelegenheit dazu ſuchen.","norm":"Ich will zwar Gelegenheit dazu suchen.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.654600143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10129,"date":1663,"orig":"Allein jener wird mir es ſehr uͤbel außdeuten/ und ſagen/ ich ſey ein vorwitziger Pfaffe/ wer mir ſeine Seele anvertrauet habe.","norm":"Allein jener wird mir es sehr übel ausdeuten / und sagen / ich sei ein vorwitziger Pfaffe / wer mir seine Seele anvertrauet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.214200019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10130,"date":1663,"orig":"Er habe Moſen und die Propheten/ welche er taͤglich hoͤre.","norm":"Er habe Moosen und die Propheten / welche er täglich höre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.874599933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10131,"date":1663,"orig":"Er habe ſeinen Superintendenten und ſeinen Beichtvater.","norm":"Er habe seinen Superintendenten und seinen Beichtvater.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.282700061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10132,"date":1663,"orig":"Der Superintendens ſey ein Hochgelehrter Mann/ welchen er als ſeinen Vater ehre/ und er werde ihm das Zeugnuͤs geben/ daß kein Monat hingehe/ daß er ihm nicht etwas ſchicke und verehre. Seinem Beichtvater gebe er alle Quartal einen Ducatẽ/ der lege ihm die Haͤnde auf/ und ſpreche ihn von allen ſeinen Suͤnden frey/ ledig und loß.","norm":"Der Superintendens sei ein hochgelehrter Mann / welchen er als seinen Vater ehre / und er werde ihm das Zeugnis geben / dass kein Monat hingehe / dass er ihm nicht etwas schicke und verehre . Seinem Beichtvater gebe er alle Quartal einen Dukaten / der lege ihm die Hände auf / und spreche ihn von allen seinen Sünden frei / ledig und los.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.515999794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10133,"date":1663,"orig":"Ob nun ich Naſenweiſer ſeyn wolle/ als dieſe beyde alte hochgelehrte und hochbegabte Maͤnner?","norm":"Ob nun ich Nasenweiser sein wolle / als diese beide alte hochgelehrte und hochbegabte Männer?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.119500160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10134,"date":1663,"orig":"Simplicius Chriſtianus hielte inſtaͤndig bey mir an/ ich aber wolte mich nicht gern dazu bringen laſſen.","norm":"Simplicius Christianus hielte inständig bei mir an / ich aber wollte mich nicht gern dazu bringen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7769999504089355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10135,"date":1663,"orig":"Als ich nach Hauß kam/ ſatzte ich mich nider/ ſchrieb dieſes Tractaͤtlein/ und verfaſſete es in 2. Theile.","norm":"Als ich nach Haus kam / setzte ich mich nieder / schrieb dieses Traktätlein / und verfasste es in 2. Teile.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.239200115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10136,"date":1663,"orig":"Nachdem obgedachten meinem Patron und Freunde Simplicio Chriſtiano ich ſolches gezeiget hatte/ wolte er mir keine Ruhe laſſen/ ſondern begehrete/ ich ſolle es alſo bald zum Druck befoͤrdern.","norm":"Nachdem obgedachten meinem Patron und Freunde Simplicio Christiano ich solches gezeigt hatte / wollte er mir keine Ruhe lassen / sondern begehrte / ich solle es also bald zum Druck befördern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.736599922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10137,"date":1663,"orig":"Damit es nun deſto eher fertig werde/ ſolle ich einen Theil zu Hamburg/ den andern zu Gluͤckſtatt/ Staden/ oder anderswo unter die Preſſe bringen.","norm":"Damit es nun desto eher fertig werde / solle ich einen Teil zu Hamburg / den anderen zu Glückstatt / Staden / oder anderswo unter die Presse bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.588799953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10138,"date":1663,"orig":"Als ich den einen Theil an einen Ort in die Cenſur gabe/ und die Herren Cenſores nicht wuſten/ was in dem andern Theil begriffen war/ wurden diverſa & adverſa judicia daruͤber gefaͤllet/ alſo/ daß ich es endlich verachtete/ und es unter der Banck und ungedruckt wolte ligen laſſen.","norm":"Als ich den einen Teil an einen Ort in die Zensur gab / und die Herren Censores nicht wussten / was in dem anderen Teil begriffen war / wurden diversa & adversa judicia darüber gefällt / also / dass ich es endlich verachtete / und es unter der Bank und ungedruckt wollte liegen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.190800189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10139,"date":1663,"orig":"Es iſt mir aber der erſte Theil dieſes Tractaͤtleins entwendet/ und vielleicht von meinem Studierſtuͤblein/ durch mein untreues von meinen Neidhaͤmmeln mit Geld beſtochenes Geſindlein/ geſtolen worden/ und iſt zum erſten ſchrifftlich in vieler Leute Haͤnde/ und hernach gar in offentlichen Druck kommen/ und hat es ein loſer Mann zum andernmal wider auffgeleget.","norm":"Es ist mir aber der erste Teil dieses Tractätleins entwendet / und vielleicht von meinem Studierstüblein / durch mein untreues von meinen Neidhammeln mit Geld bestochenes Gesindlein / gestohlen worden / und ist zum ersten schriftlich in vieler Leute Hände / und hernach gar in öffentlichen Druck kommen / und hat es ein loser Mann zum anderen Mal wieder aufgelegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.759200096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10140,"date":1663,"orig":"E. Hoch Fuͤrſtl. Gn. werden ſich verwundern/ daß ſolche boͤſe Leute gefunden werden/ welche ihrem Haußvater/ der ihnen alles liebes und gutes thut/ ſolche Untreue erweiſen.","norm":"E. Hoch Fürstl. Gn. werden sich verwundern / dass solche böse Leute gefunden werden / welche ihrem Hausvater / der ihnen alles liebes und gutes tut / solche Untreue erweisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.478799819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10141,"date":1663,"orig":"Allein ich habe dieſes Ungluͤck allhier erfahren muͤſſen/ daß Leute/ welche ſonſt geitzig genug ſind/ ihre Silberlinge angewendet haben/ nur Judas-Bruͤder in- und auſſer Hauſe zuerwecken.","norm":"Allein ich habe dieses Unglück allhier erfahren müssen / dass Leute / welche sonst geizig genug sind / ihre Silberlinge angewendet haben / nur Judasbrüder in- und außer Hause zuerwecken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.543499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10142,"date":1663,"orig":"Sonderlich komme ich in Erfahrung/ daß gottloſe Leute/ wann ſie Brieffe auff der Poſt ſo an mich gehoͤret/ geſehen/ dieſelben haben abfodern und bezahlen laſſen/ nur zu ſehen/ was von Correſpondentz ich mit den Leuten pflege.","norm":"Sonderlich komme ich in Erfahrung / dass gottlose Leute / wann sie Briefe auf der Post so an mich gehöret / gesehen / dieselben haben abfordern und bezahlen lassen / nur zu sehen / was von Korrespondenz ich mit den Leuten pflege.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.81689977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10143,"date":1663,"orig":"Gott der Hertzen und Nieren pruͤfet/ weiß/ daß der erſte Theil dieſer Corinnæ nicht mit meiner Bewilligung gedruckt ſey/ und daß ich mich hoͤchlich daruͤber verwundert/ als ich dieſelbe Schrifft zum erſtenmal im Druck geſehen habe.","norm":"Gott der Herzen und Nieren prüfet / weiß / dass der erste Teil dieser Corinnae nicht mit meiner Bewilligung gedruckt sei / und dass ich mich höchlich darüber verwundert / als ich dieselbe Schrift zum ersten Mal im Druck gesehen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7093000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10144,"date":1663,"orig":"Der gerechte Gott wolle dem Werckſteller als einen ehrloſen leichtfertigen Mann ſeinen verdienten Lohn geben.","norm":"Der gerechte Gott wolle dem Werksteller als einen ehrlosen leichtfertigen Mann seinen verdienten Lohn geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.537199974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10145,"date":1663,"orig":"Nachdem auch ein Geſchrey erſchollen/ daß es ſolch ein aͤrgerliches Buͤchlein ſey/ darin ich die Jugend zur Hurerey anfuͤhre/ alſo/ daß es kein zuͤchtiger Menſch ſonder ſchamroth werden/ leſen koͤnne.","norm":"Nachdem auch ein Geschrei erschollen / dass es solch ein ärgerliches Büchlein sei / darin ich die Jugend zur Hurerei anführe / also / dass es kein züchtiger Mensch sonder schamrot werden / lesen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.833399772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10146,"date":1663,"orig":"Als habe E. Hoch Fuͤrſtl. Gn. daſſelbe/ als einem weiſen und tugendreichen Fuͤrſten/ ich es unterthaͤnigſt zuſchreiben wollen/ nicht halb/ ſondern gantz/ wie ich es damals eingerichtet hatte.","norm":"Als habe E. Hoch Fürstl. Gn. dasselbe / als einem weisen und tugendreichen Fürsten / ich es untertänigst zuschreiben wollen / nicht halb / sondern ganz / wie ich es damals eingerichtet hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.549399852752685} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10147,"date":1663,"orig":"E. Hoch Fuͤrſtl. Gn. werden darauß erſehen/ daß es eine Schrifft ſey/ gleich einer Tragœdia/ darin erſtlich gemeldet wird/ wie es in der Welt hergehe/ wie es auch billich gehen ſolte/ und wie nach boͤſer Arbeit boͤſer Lohn folge.","norm":"E. Hoch Fürstl. Gn. werden daraus ersehen / dass es eine Schrift sei / gleich einer Tragoedia / darin erstlich gemeldet wird / wie es in der Welt hergehe / wie es auch billig gehen sollte / und wie nach böser Arbeit böser Lohn folge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.316100120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10148,"date":1663,"orig":"Es wiſſen alle Huren/ und ſonderlich die groſſe Schaar und Anzahl der Ammen in Hamburg/ daß ich ihr Patron nicht ſey.","norm":"Es wissen alle Huren / und sonderlich die große Schar und Anzahl der Ammen in Hamburg / dass ich ihr Patron nicht sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4328999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10149,"date":1663,"orig":"Es ſagte mir einſten eine Amme ins Geſicht/ wann alle Leute den Huren ſo feind als ich weren/ moͤchte der Teuffel eine Hure werden.","norm":"Es sagte mir einst eine Amme ins Gesicht / wann alle Leute den Huren so Feind als ich wären / möchte der Teufel eine Hure werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.603099822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10150,"date":1663,"orig":"Wann in Hamburg ich etwas zu befehlen haͤtte/ ſo ſolte innerhalb 24. Stunden/ keine Amme/ welche durch Hurerey dazu kommen/ daß ſie Kinder ſaͤugen kan/ ihre beyde Ohren behalten:","norm":"Wann in Hamburg ich etwas zu befehlen hätte / so sollte innerhalb 24. Stunden / keine Amme / welche durch Hurerei dazukommen / dass sie Kinder säugen kann / ihre beide Ohren behalten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.580699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10151,"date":1663,"orig":"Jch wolte auß den umbligenden Staͤdten alle Buͤttel beruffen laſſen/ welche einer jeglichen Amme/ ſo durch Hurerey zu ihrem Ambt gelanget/ ein Ohr abſchneiden/ und ſie mit Paknadeln und Bindgarn zuſammen hefften/ und an den oberſten Galgen hengen ſolten/ damit dieſe leichtfertige Huren/ wann ſie mit ihren Herren und Frauen auff Kutſchen/ nach dem Luſtgarten und bey dem Galgen vorbey fahren/ ihre hoffaͤrtige Augen niderſchlagen und dencken muͤſten/ ſiehe da henget Fleiſch von meinem Fleiſch/ und Bein von meinem Bein.","norm":"Ich wollte aus den umliegenden Städten alle Büttel berufen lassen / welche einer jeglichen Amme / so durch Hurerei zu ihrem Amt gelangt / ein Ohr abschneiden / und sie mit Packnadeln und Bindgarn zusammen heften / und an den obersten Galgen hängen sollten / damit diese leichtfertige Huren / wann sie mit ihren Herren und Frauen auf Kutschen / nach dem Lustgarten und bei dem Galgen vorbeifahren / ihre hoffärtige Augen niederschlagen und denken müssten / siehe da hängt Fleisch von meinem Fleisch / und Bein von meinem Bein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8119001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10152,"date":1663,"orig":"Es iſt leyder dahin kommen/ daß dieſes groſſe Laſter/ umb welches willen Gott offtmals groſſe Staͤdte/ gantze Laͤnder und Koͤnigreiche erſchrecklich geſtrafft hat/ vor keine oder doch gar kleine Suͤnde geachtet wird.","norm":"Es ist leider dahin kommen / dass dieses große Laster / um welches Willen Gott oftmals große Städte / ganze Länder und Königreiche erschrecklich gestraft hat / vor keine oder doch gar kleine Sünde geachtet wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.581200122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10153,"date":1663,"orig":"Es iſt mir von meinem Doeg dem Butyrolambio vorgeworffen worden/ ich ſolte wider die Juden und Papiſten predigen.","norm":"Es ist mir von meinem Doeg dem Butyrolambio vorgeworfen worden / ich sollte wider die Juden und Papisten predigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.868599891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10154,"date":1663,"orig":"Allein was fraget der Teuffel darnach/ ob ich wider die Juden predige?","norm":"Allein was fraget der Teufel danach / ob ich wider die Juden predige?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.435299873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10155,"date":1663,"orig":"Es begehret kein Jude auß Hamburg oder Altenau in die Kirche zu kommen/ wann ich predige.","norm":"Es begehret kein Jude aus Hamburg oder Altenau in die Kirche zu kommen / wann ich predige.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.737199783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10156,"date":1663,"orig":"Jch glaͤube auch nicht/ daß einer unter meinen Zuhoͤrern ſey/ der ſich beſchneiden laſſen/ und ein Jud werden wolle.","norm":"Ich glaube auch nicht / dass einer unter meinen Zuhörern sei / der sich beschneiden lassen / und ein Jude werden wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.052899837493896} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10157,"date":1663,"orig":"Allein Hurer/ Ehebrecher/ Diebe/ Betruͤger und dergleichen gottloſes Volck/ ſehe ich immerdar vor mir/ wann ich predigen ſol/ und der Teufel wird Hurer und Ehebrecher/ wann ſie nicht umbkehren/ noch Buſſe thun/ eben ſo wol holen/ und in das hoͤlliſche Feuer ſetzen/ als Juden und andere Ketzer.","norm":"Allein Hurer / Ehebrecher / Diebe / Betrüger und dergleichen gottloses Volk / sehe ich immerdar vor mir / wann ich predigen soll / und der Teufel wird Hurer und Ehebrecher / wann sie nicht umkehren / noch Buße tun / eben so wohl holen / und in das höllische Feuer setzen / als Juden und andere Ketzer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.167799949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10158,"date":1663,"orig":"Weil auch ich vermercket/ daß unter hundert Statiſtiſchen Ehebrechern/ unter hundert Huren und Ammen kaum eine eintzige iſt/ welche in der Beichte bekenne/ daß das eine grobe Suͤnde ſey/ daß ſie mit dieſer eintzigen Suͤnde verdienet haben/ daß Gott den Himmel vor ihnen zuſchlieſſe/ gleichwie vor den fuͤnff thoͤrichten Jungfrauen/ als bin ich deſtomehr bewogen und auffgemuntert worden/ dieſes Tractaͤtlein zu ſchreiben/ damit alle unkeuſche Leute ſich darin ſpiegeln und ſehen moͤgen/ wie gering und kurtz die ſtinckende Luſt ſey/ dadurch ſie ſich verluſtig machen/ nicht nur ihrer Ehre/ ihres Geldes und Gutes/ ihrer Geſundheit/ ihrer andern zeitlichen Wolfahrt/ ſondern auch der ewigen Freude und Seligkeit.","norm":"Weil auch ich vermerket / dass unter hundert statistischen Ehebrechern / unter hundert Huren und Ammen kaum eine einzige ist / welche in der Beichte bekenne / dass das eine grobe Sünde sei / dass sie mit dieser einzigen Sünde verdienet haben / dass Gott den Himmel vor ihnen zuschließe / gleichwie vor den fünf törichten Jungfrauen / als bin ich desto mehr bewogen und aufgemuntert worden / dieses Traktätlein zu schreiben / damit alle unkeusche Leute sich darin spiegeln und sehen mögen / wie gering und kurz die stinkende Lust sei / dadurch sie sich verlustig machen / nicht nur ihrer Ehre / ihres Geldes und Gutes / ihrer Gesundheit / ihrer anderen zeitlichen Wohlfahrt / sondern auch der ewigen Freude und Seligkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.160200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10159,"date":1663,"orig":"Jch bin von vielen vornehmen Leuten berichtet worden/ habe auch auß unterſchiedenen E. Hoch Fuͤrſtl. Gn. an meine Wenigkeit gethanen Fuͤrſtl. Handſchreiben vermercket/ daß die Gottesfurcht/ und auß derſelben andere quellende Tugenden/ in Jhrem Fuͤrſtl. Hertzen Wohnunge gemachrt haben/ und daß ſie recht patriſiren/ mit welchem eintzigen Wort ich groſſe Dinge außſpreche. Habe demnach E. Hoch- Fuͤrſtl. Gn. zu einem Schutz-Herrn uͤber dieſes Tractaͤtlein erwehlen/ und unterthaͤnigſt bitten wollen/ Sie geruhen es mit Jhrer Fuͤrſtlichen Authoritaͤt wider alle Verlaͤumbder zu ſchuͤtzen und handzuhaben.","norm":"Ich bin von vielen vornehmen Leuten berichtet worden / habe auch aus unterschiedenen E. Hoch Fürstl . Gn . an meine Wenigkeit getanen Fürstl . Handschreiben vermerket / dass die Gottesfurcht / und aus derselben andere quellende Tugenden / in Ihrem Fürstl . Herzen Wohnung gemachrt haben / und dass sie recht patrisiren / mit welchem einzigen Wort ich große Dinge ausspreche . Habe demnach E. Hoch-Fürstl . Gn . zu einem Schutzherren über dieses Traktätlein erwählen / und untertänigst bitten wollen / Sie geruhen es mit Ihrer fürstlichen Autorität wider alle Verleumder zu schützen und Handzuhaben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.071700096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10160,"date":1663,"orig":"Jch habe die Ehre gehabt vor kurtzer Zeit/ als E. Hoch Fuͤrſtliche Gn. in Franckreich waren/ den Fuͤrſtlichen Hof zu Wolfenbuͤttel zu ſehen/ und hat mich bedeucht/ daß ich kommen ſey an den Hof deß loͤblichen Kaͤyſers Theodoſij/ von welchem die Geſchichtſchreiber ſagen/ daß ſein Kaͤyſerliches Hoflager mehr einem ſtillen/ ordentlichen Kloſterleben/ als einer Hofhaltunge gleich geweſen ſey.","norm":"Ich habe die Ehre gehabt vor kurzer Zeit / als E. Hoch fürstliche Gn. in Frankreich waren / den fürstlichen Hof zu Wolfenbüttel zu sehen / und hat mich bedeucht / dass ich kommen sei an den Hof des löblichen Kaisers Theodosij / von welchem die Geschichtsschreiber sagen / dass sein Kaiserliches Hoflager mehr einem stillen / ordentlichen Klosterleben / als einer Hofhaltung gleich gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.737100124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10161,"date":1663,"orig":"Jch habe mich damals an dem angeſtellten Buß-Feſt- und Bet-Tage beluſtiget mit der ſchoͤnen Kirchen-Ordnung/ und mit dem Eifer und der Andacht/ damit Groſſe und Kleine zum Hauſe deß HErrn eileten.","norm":"Ich habe mich damals an dem angestellten Buß-Fest- und Bet-Tage belustiget mit der schönen Kirchenordnung / und mit dem Eifer und der Andacht / damit große und Kleine zum Hause des Herrn eilten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.693900108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10162,"date":1663,"orig":"Jch beklagte/ daß ich nicht Zeit genug haͤtte/ mein gantz Gemuͤthe zuerfreuen/ zu der Fuͤrſtlichen Bibliotheca/ welche in Warheit ein ſonderliches ornamentum Germaniæ kan genennet werden.","norm":"Ich beklagte / dass ich nicht Zeit genug hätte / mein ganz Gemüte zuerfreuen / zu der Fürstlichen Bibliotheca / welche in Wahrheit ein sonderliches ornamentum Germaniae kann genannt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.512499809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10163,"date":1663,"orig":"Wann nun dieſes Tractaͤtlein an dem Hoch Fuͤrſtlichen Hof zu Wolffenbuͤttel wol auffgenommen wird/ ſo wil ich nichts darnach fragen/ was andere Ignoranten oder Calumnianten anderswo davon reden.","norm":"Wann nun dieses Traktätlein an dem Hoch fürstlichen Hof zu Wolfenbüttel wohl aufgenommen wird / so will ich nichts danach fragen / was andere Ignoranten oder Calumnianten anderswo davon reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.390699863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10164,"date":1663,"orig":"Der guͤt- und barmhertzige Gott/ der Jhr Hoch Fuͤrſtl. Gn. gnaͤdigen und hoͤchſtgeehrteſten Herrn Vater/ den gemeinen Lauff der Natur/ davon Moſes redet/ nemlich das achtzigſte Jahr ihres Alters hat uͤberſchreiten laſſen/ und in ſo hohem Alter bey ſo groſſen Kraͤfften deß Leibes und deß Gemuͤthes erhaͤlt/ daß uͤber dero continuirliche Arbeit ich mich nicht gnugſam habe verwundern koͤnnen/ der wolle ferner Jhre Durchl. mit allerley Segen uͤberſchuͤtten/ und E. Hoch- Fuͤrſtl. Gnaden/ wie auch dem gantzen Hoch Fuͤrſtlichen Hauſe Braunſchweig-Luͤneburg geben/ was Jhnen meine gantze Seele wuͤnſchet.","norm":"Der güt- und barmherzige Gott / der Ihr Hoch Fürstl . Gn . gnädigen und höchstgeehrtesten Herrn Vater / den gemeinen Lauf der Natur / davon Moses redet / nämlich das achtzigste Jahr ihres Alters hat überschreiten lassen / und in so hohem Alter bei so großen Kräften des Leibes und des Gemütes erhält / dass über deren kontinuierliche Arbeit ich mich nicht genugsam habe verwundern können / der wolle ferner Ihre Durchl . mit allerlei Segen überschütten / und E. Hoch-Fürstl . Gnaden / wie auch dem ganzen Hoch fürstlichen Hause Braunschweig-Lüneburg geben / was Ihnen meine ganze Seele wünschet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.060400009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10165,"date":1663,"orig":"Jch werde mir eine jegliche Gelegenheit lieb ſeyn laſſen/ darin ich vor die juͤngſtgenoſſene Fuͤrſtliche Gnade und hohe Wolthaten meine unterthaͤnigſte ſchuldige Danckbarkeit werde erweiſen koͤnnen/ und werde biß in mein Grab bleiben","norm":"Ich werde mir eine jegliche Gelegenheit lieb sein lassen / darin ich vor die jüngstegenossene fürstliche Gnade und hohe Wohltaten meine untertänigste schuldige Dankbarkeit werde erweisen können / und werde bis in mein Grab bleiben","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.81220006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10166,"date":1663,"orig":"E. Hoch-Fůrſtl.","norm":"E. Hoch-Furstl.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"cs","lang_cld3":"gl","lang_de":0,"norm_lmscore":6.090499877929687} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10167,"date":1663,"orig":"Gn. Hamburg/ 16. Junij 1660.","norm":"Gn. Hamburg / 16. Juni 1660.","lang_fastText":"sl","lang_py3langid":"bs","lang_cld3":"sv","lang_de":0,"norm_lmscore":5.511600017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10168,"date":1663,"orig":"Unterthaͤnigſter/ gehorſamſter treuer Knecht und Diener J. B. Schupp. S. S. Th. D. Prediger daſelbſt.","norm":"Untertänigster / gehorsamster treuer Knecht und Diener J. B. Schupp. S. S. Th. D. Prediger daselbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.201600074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10169,"date":1663,"orig":"Vorrede an die Hurer und Ehebrecher.","norm":"Vorrede an die Hurer und Ehebrecher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.53380012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10170,"date":1663,"orig":"GUten Tag ihr Reichen und ihr Armen/ ihr Edelen und Unedelen/ Hurenjaͤger und Ehebrecher/ Huren und Ehebrecherinnen.","norm":"Guten Tag ihr Reichen und ihr Armen / ihr Edlen und Unedelen / Hurenjäger und Ehebrecher / Huren und Ehebrecherinnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.028800010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10171,"date":1663,"orig":"Jch kam einsmals an einen vornehmen Ort/ da viele vornehme Hurenjaͤger verſamlet waren/ welche bey dem gemeinen Mann das Anſehen hatten/ daß ſie vor Seulen deß Vaterlandes/ vor Liechter der Welt gehalten waren/ ohn welche das gantze Land im Finſtern ſitzen/ und das gantze Regierungsweſen uͤbern Hauffen fallen muͤſſe/ wann ſie ihre Atlantiſche Schultern nicht darunter ſtiltzeten.","norm":"Ich kam einsmals an einen vornehmen Ort / da viele vornehme Hurenjäger versammelt waren / welche bei dem gemeinen Mann das Ansehen hatten / dass sie vor Säulen des Vaterlandes / vor Lichter der Welt gehalten waren / ohne welche das ganze Land im Finsteren sitzen / und das ganze Regierungswesen übern Haufen fallen müsse / wann sie ihre atlantische Schultern nicht darunter stiltzeten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.228000164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10172,"date":1663,"orig":"Es war ein alter Hofmann/ ein alter Ehebrecher unter ihnen/ welcher mich fragete/ ob das recht ſey/ daß der N. von N. ein andere Gemahlin genommen habe/ da doch ſeine erſte Gemahlin noch lebe.","norm":"Es war ein alter Hofmann / ein alter Ehebrecher unter ihnen / welcher mich fragte / ob das recht sei / dass der N. von N. ein andere Gemahlin genommen habe / da doch seine erste Gemahlin noch lebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.701000213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10173,"date":1663,"orig":"Jch antwortete/ wie ſolte es recht ſeyn?","norm":"Ich antwortete / wie sollte es recht sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.429900169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10174,"date":1663,"orig":"Der Pabſt hat ihn deßwegen in den Bann thun wollen/ er aber hat ſich entſchuldiget/ und vorgeben/ er ſey kein rechter Chriſt/ dann als er geboren worden/ ſey ein Meß-Pfaffe in N. geweſen/ der habe die Kinder in Lateiniſcher Sprache/ und zwar in deß boͤſen Feindes Namen getauffet.","norm":"Der Papst hat ihn deswegen in den Bann tun wollen / er aber hat sich entschuldiget / und vorgeben / er sei kein rechter Christ / dann als er geboren worden / sei ein Meßpfaffe in N. gewesen / der habe die Kinder in lateinischer Sprache / und zwar in des bösen Feindes Namen getauft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.912499904632568} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10175,"date":1663,"orig":"Eben dieſer Meß-Pfaffe habe ihn auch getaufft.","norm":"Eben dieser Meßpfaffe habe ihn auch getauft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.774499893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10176,"date":1663,"orig":"Darumb werde er ihn ohn Zweiffel in deß boͤſen Geiſtes Namen getaufft haben.","norm":"Darum werde er ihn ohne Zweifel in des bösen Geistes Namen getauft haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.953400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10177,"date":1663,"orig":"Wann er nun nicht recht getaufft/ ſey er auch kein rechter Chriſt/ ja es ſey auch die Ehe ſo er mit der erſten Gemahlin getroffen/ keine rechte Ehe geweſen.","norm":"Wann er nun nicht recht getauft / sei er auch kein rechter Christ / ja es sei auch die Ehe so er mit der ersten Gemahlin getroffen / keine rechte Ehe gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.359000205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10178,"date":1663,"orig":"Dann die Ehe ſey nach der Meynung deß Pabſts ein Sacrament.","norm":"Dann die Ehe sei nach der Meinung des Papsts ein Sakrament.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.654900074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10179,"date":1663,"orig":"Die Sacramenta aber ſeyn Guͤter/ die nur zur Kirche gehoͤren.","norm":"Die Sacramenta aber sein Güter / die nur zur Kirche gehören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.747700214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10180,"date":1663,"orig":"Weil nun ſeine vorige Gemahlin unfruchtbar geweſen/ und ſeinem Hauſe daran gelegen ſey/ daß er Kinder habe/ als hat er nothwendig eine andere Gemahlin erwehlen muͤſſen.","norm":"Weil nun seine vorige Gemahlin unfruchtbar gewesen / und seinem Hause daran gelegen sei / dass er Kinder habe / als hat er notwendig eine andere Gemahlin erwählen müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.730400085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10181,"date":1663,"orig":"Jch redete ein wenig weitlaͤufftiger von dieſer Sache.","norm":"Ich redete ein wenig weitläufiger von dieser Sache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.846099853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10182,"date":1663,"orig":"Da ſtriche der alte Ehebrecher ſeinen grauen Bart/ und ſagte:","norm":"Da striche der alte Ehebrecher seinen grauen Bart / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.11959981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10183,"date":1663,"orig":"Ja/ ich muß es bekennen/ es iſt unrecht.","norm":"Ja / ich muss es bekennen / es ist unrecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.767000198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10184,"date":1663,"orig":"Ein Ehebrecher von Hauſe auß ſeyn/ das gehet noch wol hin.","norm":"Ein Ehebrecher von Hause aus sein / das geht noch wohl hin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.721499919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10185,"date":1663,"orig":"Allein/ wann man es ſo offentlich thun wil/ wie der N. von N. das iſt allzu grob.","norm":"Allein / wann man es so öffentlich tun will / wie der N. von N. das ist allzu grob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.462999820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10186,"date":1663,"orig":"Jch antwortete mit laͤchlendem Munde:","norm":"Ich antwortete mit lächelndem Munde:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.540599822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10187,"date":1663,"orig":"Jhr alter Ehebrecher von Hauſe auß/ laſſet euch ein jedes graues Haar einen Bußprediger ſeyn; Es iſt itzo noch Zeit Buſſe zu thun/ wer weiß/ ob nicht uͤber 40. Tage/ ja ob nicht uͤber 40. Stunden es zu ſpaͤt ſey.","norm":"Ihr alter Ehebrecher von Hause aus / lasst euch ein jedes graues Haar einen Büßprediger sein; es ist jetzt noch Zeit Buße zu tun / wer weiß / ob nicht über 40. Tage / ja ob nicht über 40. Stunden es zu spät sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.735400199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10188,"date":1663,"orig":"Werdet ihr dem Teuffel ferner dienen von Hauſe auß/ ſo moͤchte es einmal unverſehens kommen/ daß er euch von Hauſe auß holete/ und euch die Haußbeſtallung im ewigen hoͤlliſchen Feuer bezahlete.","norm":"Werdet ihr dem Teufel ferner dienen von Hause aus / so möchte es einmal unversehens kommen / dass er euch von Hause aus holte / und euch die Hausbestallung im ewigen höllischen Feuer bezahlte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.032999992370605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10189,"date":1663,"orig":"Es war ein ander adelicher und hochgelehrter Ehebrecher von Hauſe auß dabey/ welcher vermeynete/ dieſes ſey etwas zu hart geredet/ und ſagte.","norm":"Es war ein ander adeliger und hochgelehrter Ehebrecher von Hause aus dabei / welcher vermeinte / dieses sei etwas zu hart geredet / und sagte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.299600124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10190,"date":1663,"orig":"Ach mein/ was thaͤte David/ der Mann nach dem Hertzen und Willen Gottes? zwar da er kam ins Alter/ da machte er den Pſalter.","norm":"Ach mein / was täte David / der Mann nach dem Herzen und Willen Gottes? zwar da er kam ins Alter / da machte er den Psalter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.368500232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10191,"date":1663,"orig":"Allein/ dieſes war eine ſonderbare Gabe Gottes.","norm":"Allein / dieses war eine sonderbare Gabe Gottes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.702600002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10192,"date":1663,"orig":"Wann ich die Gabe haͤtte/ Pſalmen zu machen/ es ſolte kein Tag hingehẽ/ da ich nicht ein paar Pſalmen verfertigen wolte.","norm":"Wann ich die Gabe hätte / Psalmen zu machen / es sollte kein Tag hingehen / da ich nicht ein paar Psalmen verfertigen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.971700191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10193,"date":1663,"orig":"Allein/ die Gabe habe ich nicht/ darumb muß ich es unterlaſſen.","norm":"Allein / die Gabe habe ich nicht / darum muss ich es unterlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.455100059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10194,"date":1663,"orig":"Ein anderer vornehmer Ehebrecher thaͤte ſeinen Mund auff und ſagte:","norm":"Ein anderer vornehmer Ehebrecher täte seinen Mund auf und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.199600219726562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10195,"date":1663,"orig":"Wir haben juͤngſt bey der Cantzeley einen caſum gehabt/ da war ein ehrlicher Haußmann/ welcher ſich durch ſeine Magd hatte verfuͤhren laſſen/ und bekante gegen mich/ daß er die Ehe zwar nicht gebrochen/ aber dieſelbe gewaltig gebeuget habe/ und bate umb ein gnaͤdiges Urtheil.","norm":"Wir haben jüngst bei der Kanzlei einen casum gehabt / da war ein ehrlicher Haußmann / welcher sich durch seine Magd hatte verführen lassen / und bekannte gegen mich / dass er die Ehe zwar nicht gebrochen / aber dieselbe gewaltig gebeugt habe / und bat um ein gnädiges Urteil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.526700019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10196,"date":1663,"orig":"Es wurde ihm zuerkant/ daß er 1. offentliche Kirchenbuſſe thun/ die Chriſtl. Gemeine/ welche er geaͤrgert habe/ offentlich umb Verzeihung bitten/ und hernach 2. Jahr deß Lands verwieſen ſeyn ſolte.","norm":"Es wurde ihm zuerkannt / dass er 1. öffentliche Kirchenbuße tun / die Christl. Gemeine / welche er geärgert habe / öffentlich um Verzeihung bitten / und hernach 2. Jahr des Lands verwiesen sein sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.887199878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10197,"date":1663,"orig":"Seine Frau aber bate vor ihn/ und ſagte:","norm":"Seine Frau aber bat vor ihn / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.229000091552734} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10198,"date":1663,"orig":"er ſey allezeit ein from̃er Mann geweſen/ ſie wiſſe nicht/ wie ihn der Teuffel alſo verfuͤhret habe.","norm":"er sei allezeit ein frommer Mann gewesen / sie wisse nicht / wie ihn der Teufel also verführet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.361599922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10199,"date":1663,"orig":"Bate demnach/ daß ihm doch ein andere Straffe moͤge aufferleget werden/ dabey er im Lande bleiben koͤnne.","norm":"Bat demnach / dass ihm doch ein andere Strafe möge auferleget werden / dabei er im Lande bleiben könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.303599834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10200,"date":1663,"orig":"Als haben an Jhre Durchl. wir geſchrieben und gebeten/ daß Jhre Durchl. ihn dahin condemniren moͤge/ daß er 2. Jahre im Karn gehen/ und auff dem Wall zu N. arbeiten muͤſſe.","norm":"Als haben an Ihre Durchl. wir geschrieben und gebeten / dass Ihre Durchl. ihn dahin kondemnieren möge / dass er 2. Jahre im Karen gehen / und auf dem Wall zu N. arbeiten müsse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.593500137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10201,"date":1663,"orig":"Lieber ſagt mir/ was haltet ihr von dieſem Urtheil?","norm":"Lieber sagt mir / was haltet ihr von diesem Urteil?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.230700016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10202,"date":1663,"orig":"Jch antwortete/ es iſt ein gutes Urthel.","norm":"Ich antwortete / es ist ein gutes Urteil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.683800220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10203,"date":1663,"orig":"Jch wolte wuͤnſchen/ daß J. Durchl. ein gemein Geſetz machetẽ/ daß alle Hurer und Ehebrecher im gantzen Lande alſo geſtraffet wuͤrden.","norm":"Ich wollte wünschen / dass J. Durchl. ein gemein Gesetz Macheten / dass alle Hurer und Ehebrecher im ganzen Lande also gestraft würden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.392399787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10204,"date":1663,"orig":"Jch hielte davor/ daß Jhre Durchl. innerhalb 2. Jahren/ eine vortreffliche Veſtung zu N. haben wuͤrden.","norm":"Ich hielte davor / dass Ihre Durchl. innerhalb 2. Jahren / eine vortreffliche Festung zu N. haben würden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.009099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10205,"date":1663,"orig":"Allein Hochedler Herr/ es iſt immermehr Schade/ vor den ſchoͤnen koͤſtlichen ſammeten mit Zobeln gefuͤtterten Rock.","norm":"Allein Hochedler Herr / es ist immer mehr schade / vor den schönen köstlichen samten mit Zobeln gefütterten Rock.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.292500019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10206,"date":1663,"orig":"Wann E. Hoched.","norm":"Wann E. Hoched.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"en","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.526200294494629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10207,"date":1663,"orig":"Geſtr. und Jhr Herr Bruder 2. Jahre in dem Karn gehen/ und auff dem Wall arbeiten ſolten/ wie bald wuͤrden dieſe koͤſtliche Roͤck verderbet werden.","norm":"Gestr. und Ihr Herr Bruder 2. Jahre in dem Karen gehen / und auf dem Wall arbeiten sollten / wie bald würden diese köstliche Röcke verderbet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.090000152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10208,"date":1663,"orig":"Es traten etliche andere hochgelehrte Ehebrecher von Hauſe auß auff/ und warffen mit etlichen Spruͤchen der H. Schrifft umb ſich/ welche ſie anzogen/ auß dem gottloſen Tractat deß Bernhardi Ochini/ darin er beweiſen wil/ quod polygamia etiam in N. T. ſit licita.","norm":"Es traten etliche andere hochgelehrte Ehebrecher von Hause aus auf / und warfen mit etlichen Sprüchen der H. Schrift um sich / welche sie anzogen / aus dem gottlosen Traktat des Bernhardi Ochini / darin er beweisen will / quod polygamia etiam in N. T. sit licita.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.432000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10209,"date":1663,"orig":"Jch wuͤnſche von Grund meiner Seelen/ daß ein vornehmer Candidat oder Profeſſor Theologiæ dieſes gottloſe Buch mit allem Fleiß refutiren, und denen gelehrten Ehebrechern von Hauſe auß/ das Maul ſtopffen moͤchte.","norm":"Ich wünsche von Grund meiner Seelen / dass ein vornehmer Kandidat oder Professor Theologiae dieses gottlose Buch mit allem Fleiß refutieren, und denen gelehrten Ehebrechern von Hause aus / das Maul stopfen möchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.613800048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10210,"date":1663,"orig":"Er wuͤrde Gott ſo einen angenehmen Dienſt thun/ als wann er Photinianer/ Juͤden/ Papiſten und andere widerleget haͤtte.","norm":"Er würde Gott so einen angenehmen Dienst tun / als wann er Photinianer / Juden / Papisten und andere widerleget hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.831200122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10211,"date":1663,"orig":"Dann Hurer und Ehebrecher von Hauſe auß/ werden unter allen Religionsverwandten gefunden.","norm":"Dann Hurer und Ehebrecher von Hause aus / werden unter allen Religionsverwandten gefunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.853300094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10212,"date":1663,"orig":"Als ich noch mit einem und anderm Ehebrecher ſtritte/ wurde mir ein vornehmer Mann gezeiget/ welchen ich vor ein Exemplar eines rechtſchaffenen guten Chriſten gehalten habe/ von dem geſaget/ daß er eben ſo wol als N. unter die Zahl der Ehebrecher von Hauſe auß/ gehoͤre.","norm":"Als ich noch mit einem und anderem Ehebrecher stritte / wurde mir ein vornehmer Mann gezeigt / welchen ich vor ein Exemplar eines rechtschaffenen guten Christen gehalten habe / von dem gesagt / dass er eben so wohl als N. unter die Zahl der Ehebrecher von Hause aus / gehöre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.741300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10213,"date":1663,"orig":"Dann er halte eine Concubine.","norm":"Dann er halte eine Concubine.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.335299968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10214,"date":1663,"orig":"Und wann er deß Abends lange gebetet/ geſungen/ in der Biblia etliche Capitel geleſen/ und eine geraume Zeit in S. Joh. Arnds Chriſtenthumb/ in deſſen Paradeißgaͤrtlein mit lauter Stimme geplappert/ ſo gehe er endlich mit der Concubine zu Bette: wann er dann deß Morgens auffſtehe/ fange er widerumb an zu ſingen/ zu beten/ und in der Bibel zu leſen/ und gehe darauff nach der Kirche.","norm":"Und wann er des Abends lange gebetet / gesungen / in der Biblia etliche Kapitel gelesen / und eine geraume Zeit in S. Joh. Arnds Christentum / in dessen Paradeißgärtlein mit lauter Stimme geplappert / so gehe er endlich mit der Concubine zu Bette: wann er dann des Morgens aufstehe / fange er wiederum an zu singen / zu beten / und in der Bibel zu lesen / und gehe darauf nach der Kirche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.558599948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10215,"date":1663,"orig":"Jch kunte mich daruͤber nicht gnugſam verwundern/ ſondern dachte bey mir ſelbſt/ du andaͤchtiger from̃er Hurenjaͤger/ du Ehꝛwuͤrdiger/ und in der Bibel ſo wol beleſener Ehebrecher/ meyneſtu/ daß der Teufel dir etwas ſonderliches im hoͤlliſchen Feuer machen werde/ weil du ſo fleiſſig zur Kirche gangen/ ſo fleiſſig in der Bibel/ und in Johann Arnds Schrifften geleſen haſt?","norm":"Ich konnte mich darüber nicht genugsam verwundern / sondern dachte bei mir selbst / du andächtiger frommer Hurenjäger / du ehrwürdiger / und in der Bibel so wohl belesener Ehebrecher / meinest / dass der Teufel dir etwas Sonderliches im höllischen Feuer machen werde / weil du so fleißig zur Kirche gegangen / so fleißig in der Bibel / und in Johann Arnds Schriften gelesen hast?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8403000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10216,"date":1663,"orig":"Nein/ ſondern du als ein Knecht/ der deß HErrn (ſeines Gottes) Willen gewuſt/ und nicht darnach gethan haſt/ wirſt deſtomehr Streiche in der Hoͤllen leiden muͤſſen.","norm":"Nein / sondern du als ein Knecht / der des Herrn (seines Gottes) Willen gewusst / und nicht danach getan hast / wirst desto mehr Streiche in der Höllen leiden müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7596001625061035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10217,"date":1663,"orig":"Du wirſt die geringe ſtinckende Luſt nicht tauſend/ oder hundert tauſend Jahre/ ſondern ſo lange als Gott wird Gott ſeyn/ (das iſt ewig und ohn alles Ende) bereuen.","norm":"Du wirst die geringe stinkende Lust nicht tausend / oder hunderttausend Jahre / sondern so lange als Gott wird Gott sein / (das ist ewig und ohne alles Ende) bereuen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.993199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10218,"date":1663,"orig":"Denen alleraͤrgeſten Heyden wird es im hoͤlliſchen Feuer ertraͤglicher/ weder dir/ ergehen.","norm":"Denen ärgsten Heiden wird es im höllischen Feuer erträglicher / weder dir / ergehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.140900135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10219,"date":1663,"orig":"Du wirſt wie der geiſtreiche und hochgelehrte Theologus/ Herr Dilherr zu Nuͤrnberg redet/ mit dem gantzen verdambten hoͤlliſchen Heer/ in alle Ewigkeit ruffen und ſchreyen:","norm":"Du wirst wie der geistreiche und hochgelehrte Theologus / Herr Dilherr zu Nürnberg redet / mit dem ganzen verdammten höllischen Heer / in alle Ewigkeit rufen und schreien:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.21750020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10220,"date":1663,"orig":"Jch wil der gifftigen Spinnen-Safft/ Der bleichen Nattern boͤſe Krafft/ Die gelben Molch und Scorpionen Zu eſſen/ meiner nicht verſchonen.","norm":"Ich will der giftigen Spinnen-Saft / Der bleichen Nattern böse Kraft / Die gelben Molch und Skorpionen zu essen / meiner nicht verschonen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.331900119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10221,"date":1663,"orig":"Gib Gifft her/ ſo das Leben nimmt/ Gib Pech das erſt vom Feuer kommt/ Jch ſcheue nicht deß Drachen Blut/ Wil ſchlingen Kolen von der Glut/ Den Rooſt beym Feuer flieh ich nicht/ Und daß ein Spieß mich gantz durchſticht/ Es mag mein Grab ein Holtzſtoß werden Zerſtuͤckle meinen Leib mit Pferden/ Ein gluͤend Pfahl/ deß Schwefels Pein/ Der Sarg/ mag meine Marter ſeyn; Jch wil Durſt/ Hunger und die Plagen/ Der Meſſer und der Hacken tragen/ Und dieſes tauſend Jahr ohn Ruh/ Und tauſend Jahre noch darzu.","norm":"Gib Gift her / so das Leben nimmt / Gib Pech das erst vom Feuer kommt / Ich scheue nicht des Drachen Blut / Will schlingen Kohlen von der Glut / Den Rost beim Feuer fliehe ich nicht / Und dass ein Spieß mich ganz durchsticht / Es mag mein Grab ein Holzstoß werden Zerstückle meinen Leib mit Pferden / Ein glühend Pfahl / des Schwefels Pein / Der Sarg / mag meine Marter sein; Ich will Durst / Hunger und die Plagen / Der Messer und der Hacken tragen / Und dieses tausend Jahr ohne Ruhe / Und tausend Jahre noch dazu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.096399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10222,"date":1663,"orig":"Jm Fall ich hoffen kan und wiſſen/ Die Zeit werd endlich noch verflieſſen.","norm":"Im Fall ich hoffen kann und wissen / Die Zeit werde endlich noch verfließen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.848599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10223,"date":1663,"orig":"Die Marter ſey auch wie ſie wil/ So hofft man/ hat ſie nur ein Ziel/ Die Ewigkeit iſts/ die mich plaget/ Die Tag und Nacht mein Hertze naget.","norm":"Die Marter sei auch wie sie will / So hofft man / hat sie nur ein Ziel / Die Ewigkeit ist es / die mich plaget / Die Tag und Nacht mein Herze naget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.543300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10224,"date":1663,"orig":"Sie/ ſie macht erſt die Hoͤllenpein/ Sie heiſt das Creutz ein Creutzgen ſeyn: Sie rufft die Straffen gantz zuſammen/ Und haͤuffet ihre grimme Flammen.","norm":"Sie / sie macht erst die Höllenpein / Sie heißt das Kreuz ein Kreuzen sein: Sie ruft die Strafen ganz zusammen / Und häufet ihre grimme Flammen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.586900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10225,"date":1663,"orig":"Jhr Reichen und ihr Armen/ ihr Edelen und Unedelen/ Huren und Ehebrecher/ ich bitte euch umb der Liebe Gottes willen/ ihr wollet eure zeitliche und ewige Wolfahrt betrachten/ und in euren Hurenwinckeln an das eintzige Wort EWJG gedencken: und wann ihr dieſes Buͤchlein leſet/ ſo wollet ihr es nicht halb/ ſondern biß zu Ende/ und zwar mit auffmerckſamen und wolbewegenden Hertzen leſen/ und euch der Crobyle und der Corinnaͤ erbaͤrmlichen Beyſpiele/ eine treuhertzige Warnunge ſeyn laſſen.","norm":"Ihr Reichen und ihr Armen / ihr Edlen und Unedelen / Huren und Ehebrecher / ich bitte euch um der Liebe Gottes Willen / ihr wollet eure zeitliche und ewige Wohlfahrt betrachten / und in euren Hurenwinkeln an das einzige Wort ewig Gedenken: und wann ihr dieses Büchlein leset / so wollet ihr es nicht halb / sondern bis zu Ende / und zwar mit aufmerksamen und wohlbewegenden Herzen lesen / und euch der Crobyle und der Corinnä erbärmlichen Beispiele / eine treuherzige Warnung sein lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.706699848175049} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10226,"date":1663,"orig":"Und ihr Herren Hofprediger und Thumprediger/ die ihr ſolchen Herren: welche in Lutheriſchen Stifften leben/ und Concubinen halten/ und gleichwol zum H. Abendmal ſchlenteren/ jedoch von ihren Suͤnden nicht begehren abzuſtehen/ ſaget mir mit was vor einem Gewiſſen ihr dieſelben abſolviret!","norm":"Und ihr Herren Hofprediger und Thumprediger / die ihr solchen Herren: welche in Lutherischen stiften leben / und Konkubinen halten / und gleichwohl zum H. Abendmahl schlendere / jedoch von ihren Sünden nicht begehren abzustehen / sagt mir mit was vor einem Gewissen ihr dieselben absolvieret!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.057300090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10227,"date":1663,"orig":"Sapienti pauca.","norm":"Sapienti pauca.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.749199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10228,"date":1663,"orig":"Gott bekehre alle Suͤnder und Suͤnderinnen/ und ſey uns allen gnaͤdig.","norm":"Gott bekehre alle Sünder und Sünderinnen / und sei uns allen gnädig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.4458999633789062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10229,"date":1663,"orig":"ES war ein heiliger Tag/ als Crobyle eine alte Kuplerin/ welche in der Neuſtadt zu Ninive wohnete/ deß Morgens fruͤhe auffſtunde/ und ihre Tocht er Corinnem ermahnete/ daß ſie mit ihr in die alte Stad in die Kirche gehen/ und Gottes Wort anhoͤren ſolle.","norm":"Es war ein heiliger Tag / als Crobyle eine alte Kupplerin / welche in der Neustadt zu Ninive wohnte / des Morgens frühe aufstünde / und ihre Docht er Corinnem ermahnte / dass sie mit ihr in die alte Stadt in die Kirche gehen / und Gottes Wort anhören solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.714399814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10230,"date":1663,"orig":"Corinna klagte/ daß ſie kein Kleid habe/ darin ſie ſich an Feyertagen duͤrffe unter den Leuten ſehen laſſen/ bate demnach die Mutter/ daß ſie ihrer verſchonen wolle/ ſie wolle/ weil es doch kalt ſey/ und ſie kein Holtz oder Feuer haben/ die Poſtill im Bette leſen/ und im Bette beten und ſingen.","norm":"Corinna klagte / dass sie kein Kleid habe / darin sie sich an Feiertagen dürfe unter den Leuten sehen lassen / bat demnach die Mutter / dass sie ihrer verschonen wolle / sie wolle / weil es doch kalt sei / und sie kein Holz oder Feuer haben / die Postille im Bette lesen / und im Bette beten und singen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.672800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10231,"date":1663,"orig":"Crobyle fieng an zu ſeufftzen/ und ſagte:","norm":"Crobyle fing an zu seufzen / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.070600032806396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10232,"date":1663,"orig":"Ja/ meine Tochter/ ich weiß gar wol/ daß wir kein Holtz haben/ Brodt und Bier iſt auch wenig vorhanden/ und ich habe kein Geld und keinen Credit.","norm":"Ja / meine Tochter / ich weiß gar wohl / dass wir kein Holz haben / Brot und Bier ist auch wenig vorhanden / und ich habe kein Geld und keinen Kredit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.194300174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10233,"date":1663,"orig":"Wir muͤſſen hinfuͤro anders haußhalten/ Philinus dein Vater ſeliger iſt nun zwey Jahre todt geweſen/ als er noch lebete/ gieng es uns gluͤcklich und wol/ jederman hielt ihn fuͤr einen kunſtreichen Meiſter/ Frembde und Einheimiſche ſagten/ es ſey weit und breit ein ſolcher Kleinſchmid nicht zu finden/ als Philinus allein.","norm":"Wir müssen hinfür anders haushalten / Philinus dein Vater seliger ist nun zwei Jahre tot gewesen / als er noch lebete / ging es uns glücklich und wohl / jedermann hielt ihn für einen kunstreichen Meister / Fremde und Einheimische sagten / es sei weit und breit ein solcher Kleinschmid nicht zu finden / als Philinus allein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.177899837493896} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10234,"date":1663,"orig":"Du weiſt/ wie wir in dieſen zweyen Jahren/ ſeyd wir im Witwen- und Waͤyſenſtande geſeſſen/ uns ſo kuͤmmerlich haben behelffen muͤſſen/ den Ambos/ die Zange und Hammer habe ich verkaufft/ daß ich dir unterweilens ein Kleid habe koͤnnen machen laſſen.","norm":"Du weist / wie wir in diesen zweien Jahren / seid wir im Witwen- und Wäysenstande gesessen / uns so kümmerlich haben behelfen müssen / den Amboss / die Zange und Hammer habe ich verkauft / dass ich dir Unterweilens ein Kleid habe können machen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.646299839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10235,"date":1663,"orig":"Du weiſſeſt/ wie ſorgfaͤltig ich Morgens und Abends dein Angeſicht gewaſchen habe/ mit einem Waſſer/ deſſen ſich das Frauenzimmer an eines groſſen Potentaten Hofe gebrauchet/ und es fuͤr ein ſonderlich Secret gehalten.","norm":"Du weißest / wie sorgfältig ich Morgens und Abends dein Angesicht gewaschen habe / mit einem Wasser / dessen sich das Frauenzimmer an eines großen Potentaten Hofe gebraucht / und es für ein sonderlich Sekret gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.864299774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10236,"date":1663,"orig":"Und damit du meine muͤtterliche Liebe gegen dich im Wercke ſpuͤren moͤgeſt/ wil ich dir zeigen/ wie du dieſes Waſſer ſelbſt zubereiten/ ein ſchoͤnes Angeſicht machen und erhalten/ und alſo dein Patrimonium und Erbgut im Angeſicht zeigen und herumb tragen koͤnneſt.","norm":"Und damit du meine mütterliche Liebe gegen dich im Werke spüren mögest / will ich dir zeigen / wie du dieses Wasser selbst zubereiten / ein schönes Angesicht machen und erhalten / und also dein Patrimonium und Erbgut im Angesicht zeigen und herumtragen könnest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.991600036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10237,"date":1663,"orig":"Nimb recht friſche oder gantz neugelegte Eyer/ ſo viel du wilt/ laß ſolche acht Tage in gar ſcharffen Weineſſig ligen/ oder aber biß die Schalen gantz weich werden/ wie ein Schwam/ alsdann nimb eins nach dem andern herauß in die Hand/ zerſtich es uͤber und uͤber mit einer Nehnadel/ und laß das klare Waſſer/ ſo viel darin iſt/ herauß rinnen/ ſamle daſſelbe in ein Glaß/ oben wol verwahret/ und ſetze es an die warme Sonne/ oder zur Winterzeit ſonſt auff eine warme Stelle/ jedoch wird es beſſer in der Sonne/ je laͤnger es an der Sonne ſtehet/ je beſſer es wird/ und ſich gleichſam diſtilliret.","norm":"Nimm recht frische oder ganz neugelegte Eier / so viel du willst / lass solche acht Tage in gar scharfen Weinessig liegen / oder aber bis die Schalen ganz weich werden / wie ein Schwamm / alsdann nimm eins nach dem anderen heraus in die Hand / zerstich es über und über mit einer Nähnadel / und lass das klare Wasser / so viel darin ist / herausrinnen / sammle dasselbe in ein Glas / oben wohl verwahret / und setze es an die warme Sonne / oder zur Winterzeit sonst auf eine warme Stelle / jedoch wird es besser in der Sonne / je l��nger es an der Sonne steht / je besser es wird / und sich gleichsam destillieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4704999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10238,"date":1663,"orig":"Von ſolchem Waſſer nimb alle Morgen und Abend/ und waſche damit dem Angeſicht mit einem feinen leinen Tuͤchlein/ ſolches macht ein wunderſchoͤnes Angeſicht/ und erhaͤlt die Haut klar.","norm":"Von solchem Wasser nimm alle Morgen und Abend / und wasche damit dem Angesicht mit einem feinen leinen Tüchlein / solches macht ein wunderschönes Angesicht / und erhält die Haut klar.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.276400089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10239,"date":1663,"orig":"Wer aber wil/ mag unter dieſes Waſſer ein wenig Goffer (das iſt Kampffer) thun/ inſonderheit wann man im Angeſicht was blaͤtterich und außgefahren iſt.","norm":"Wer aber will / mag unter dieses Wasser ein wenig Gaffer (das ist Kampfer) tun / in Sonderheit wann man im Angesicht was blätterig und ausgefahren ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.894100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10240,"date":1663,"orig":"Ach Corinna/ du mein einiges und allerliebſtes Kind/ was habe ich doch bißhero umb deinet willen nicht gethan? fruͤh und ſpat liget mir nur meine Corinna im Sinne/ und bitte Gott/ daß es ihr wolgehen moͤge.","norm":"Ach Corinna / du mein einiges und allerliebstes Kind / was habe ich doch bisher um dienet Willen nicht getan? früh und spät liegt mir nur meine Corinna im Sinne / und bitte Gott / dass es ihr Wohlgehen möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.224299907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10241,"date":1663,"orig":"Corinna/ Corinna/ wie manches ſchoͤnes Liedlein habe ich dich gelehret? wie manche Stunde habe ich zugebracht/ daß ich dir zeigete/ wie du recht tantzen/ wie du dich fuͤr einem vornehmen Cavallier recht neigen und Reverentz machen ſolleſt? wie manche Nacht habe ich geſeſſen/ biß die Glocke zwoͤlffe geſchlagen/ und habe neben dir geſponnen/ damit wir deß Morgens etwas zu eſſen haͤtten.","norm":"Corinna / Corinna / wie manches schönes Liedlein habe ich dich gelehrt? wie manche Stunde habe ich zugebracht / dass ich dir zeigte / wie du recht tanzen / wie du dich für einem vornehmen Cavalier recht neigen und Reverenz machen sollest? wie manche Nacht habe ich gesessen / bis die Glocke Zwölf geschlagen / und habe neben dir gesponnen / damit wir des Morgens etwas zu essen hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.991199970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10242,"date":1663,"orig":"Alles hab ich gethan/ was eine treue Mutter thun kan/ zu dem Ende/ daß/ wann du nun erwachſen/ ich an dir einen Stecken und Stab in meinem Alter habe/ und du mich als deine alte Mutter/ welche ſich ſo wol umb dich verdient gemacht/ ernehren und mich pflegen koͤnneſt/ und thun/ wie die jungen Stoͤrche bey den Alten thun.","norm":"Alles habe ich getan / was eine treue Mutter tun kann / zu dem Ende / dass / wann du nun erwachsen / ich an dir einen Stecken und Stab in meinem Alter habe / und du mich als deine alte Mutter / welche sich so wohl um dich verdient gemacht / ernähren und mich pflegen könnest / und tun / wie die jungen Störche bei den Alten tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.747499942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10243,"date":1663,"orig":"Corinna liebſte Tochter/ ich habe dich neun Monat unter meinem Hertzen getragen/ ich habe dich mit meinen eigenen Bruͤſten geſaͤuget/ und weil du mein einiges Kind biſt/ habe ich mein muͤtterliches Hertz nicht zertheilet/ ſondern dir allein gantz und gar ergeben.","norm":"Corinna liebste Tochter / ich habe dich neun Monat unter meinem Herzen getragen / ich habe dich mit meinen eigenen Brüsten gesäugt / und weil du mein einiges Kind bist / habe ich mein mütterliches Herz nicht zerteilet / sondern dir allein ganz und gar ergeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.067200183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10244,"date":1663,"orig":"Sage mir/ ob du meinem muͤtterlichen Rath folgen wolleſt? ſo wil ich dir zeigen/ wie du nicht allein fuͤr deine Perſon gluͤckſelig ſeyn/ ſondern auch mich als deine Mutter ernehren koͤnneſt/ die ich nun alt werde/ und nicht thun kan/ was ich zuvor gethan habe.","norm":"Sage mir / ob du meinem mütterlichen Rat folgen wollest? so will ich dir zeigen / wie du nicht allein für deine Person glückselig sein / sondern auch mich als deine Mutter ernähren könnest / die ich nun alt werde / und nicht tun kann / was ich zuvor getan habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.891900062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10245,"date":1663,"orig":"Corinna fieng an zu weinen/ und ſagte: Hertzliebſte Mutter/ ich bancke euch billich fuͤr gute Aufferziehung/ und alle muͤtterliche Wolthaten/ ich wil auch gerne thun/ was einer gehorſamen Tochter gebuͤhret.","norm":"Corinna fing an zu weinen / und sagte: Herzliebste Mutter / ich Bank euch billig für gute Auferziehung / und alle mütterliche Wohltaten / ich will auch gerne tun / was einer gehorsamen Tochter gebühret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.026100158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10246,"date":1663,"orig":"Allein womit ſol ich arme Dirne mich ernehren.","norm":"Allein womit soll ich arme Dirne mich ernähren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4232001304626465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10247,"date":1663,"orig":"Crobyle antwortete:","norm":"Crobyle antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.737600326538086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10248,"date":1663,"orig":"Kind/ uͤber vier Wochen wirſt du achtzehen Jahre alt ſeyn/ du biſt alt und verſtaͤndig genug mich zuernehren.","norm":"Kind / über vier Wochen wirst du achtzehn Jahre alt sein / du bist alt und verständig genug mich zuernähren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.445000171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10249,"date":1663,"orig":"Es mangelt dir nicht am Vermoͤgen/ ſondern nur am guten Willen.","norm":"Es mangelt dir nicht am Vermögen / sondern nur am guten Willen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9608001708984375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10250,"date":1663,"orig":"Folge nur meinem Rath/ und mache es wie unſers Nachbarn Daphinidis Tochter/ die Lyra.","norm":"Folge nur meinem Rat / und mache es wie unseres Nachbarn Daphinidis Tochter / die Lyra.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.757699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10251,"date":1663,"orig":"Jch dencke an den Tag/ da dieſe Lyra eine blutarme Dirne war/ ihre Eltern hatten offt die Sonne eher im Hauſe/ als das liebe Brodt/ ſie hatte ein Kleid von Licentiſchem Atlaß/ welches ſie anzog/ wann ſie zur Kirche gieng/ im uͤbrigen war es Betteley mit ihr.","norm":"Ich denke an den Tag / da diese Lyra eine blutarme Dirne war / ihre Eltern hatten oft die Sonne eher im Hause / als das liebe Brot / sie hatte ein Kleid von Licentischem Atlas / welches sie anzog / wann sie zur Kirche ging / im Übrigen war es Bettelei mit ihr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.739299774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10252,"date":1663,"orig":"Bald hatte ſie kein rechte Haarbaͤnder/ bald hatte ſie alte Schuhe an/ bald taugten die Struͤmpffe nichts.","norm":"Bald hatte sie kein rechte Haarbänder / bald hatte sie alte Schuhe an / bald taugten die Strümpfe nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.952099800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10253,"date":1663,"orig":"Jtzo aber/ da ſie gelernet hat/ wie ſie ſich in die Leute recht ſchicken ſolle/ iſt ſie uñ ihr gantzes vaͤterliches Hauß reich.","norm":"Jetzt aber / da sie gelernt hat / wie sie sich in die Leute recht schicken solle / ist sie und ihr ganzes väterliches Haus reich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.657700061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10254,"date":1663,"orig":"Sie haͤlt drey Maͤgde/ welche ihr auffwarten.","norm":"Sie hält drei Mägde / welche ihr aufwarten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.175099849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10255,"date":1663,"orig":"Alle Tage hat ſie ein ander Kleid an/ koͤmbt eine neue modo auß Franckreich/ ſo iſt Lyra eine unter den erſten/ die es haben.","norm":"Alle Tage hat sie ein ander Kleid an / kommt eine neue modo aus Frankreich / so ist Lyra eine unter den ersten / die es haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.351399898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10256,"date":1663,"orig":"Wann ein ſchoͤner Tag iſt/ ſihet man die Lyram ſpatziren fahren/ ſie wird zu allen Comœdien/ zu allen Palletten, zu andern luſtigen Compagnien gebeten/ ihre alte Eltern werdẽ umb ihrentwillen reſpectirt.","norm":"Wann ein schöner Tag ist / sieht man die Lyram spazieren fahren / sie wird zu allen Komödien / zu allen Paletten, zu anderen lustigen Kompanien gebeten / ihre alte Eltern werden um ihretwillen respektiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.948500156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10257,"date":1663,"orig":"Jch habe juͤngſt geſehen/ daß ihre Mutter/ welche hiebevor von allen Nachbarn verachtet/ und Thrin Magerkohl (Catharina Magerkraut) genennet wurde/ von vornehmen Cavalliern reſpectiret und geehret wurde/ als wann ſie eine von Adel were.","norm":"Ich habe jüngst gesehen / dass ihre Mutter / welche hiervor von allen Nachbarn verachtet / und Trine Magerkohl (Katharina Magerkraut) genannt wurde / von vornehmen Kavalieren respektieret und geehrt wurde / als wann sie eine von Adel wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5868000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10258,"date":1663,"orig":"Einer unter ihnen kuͤſſete ihr die Hand/ hub ſie in den Wagen/ und thaͤt ihr und ihrer Tochter Lyra ſolche Ehre an/ als wann ſie Princeſſinnen auß einem koͤniglichen Hauſe weren.","norm":"Einer unter ihnen küsste ihr die Hand / hob sie in den Wagen / und täte ihr und ihrer Tochter Lyra solche Ehre an / als wann sie Prinzessinnen aus einem königlichen Hause wären.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.358500003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10259,"date":1663,"orig":"Und ſihe Corinna/ ſolche Gluͤckſeligkeit koͤnteſt du auch haben/ wann du mir/ als deiner alten und in der Welt wol erfahrnen Mutter folgen/ und guten Rath annehmen wolteſt.","norm":"Und siehe Corinna / solche Glückseligkeit könntest du auch haben / wann du mir / als deiner alten und in der Welt wohl erfahrenen Mutter folgen / und guten Rat annehmen wolltest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.233699798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10260,"date":1663,"orig":"Corinna antwortete: Liebſte Mutter/ das vierdte Gebot erinnert mich/ daß ich meiner Mutter Ehre/ Danckbarkeit und Gehorſam ſchuldig ſey.","norm":"Corinna antwortete: Liebste Mutter / das vierte Gebot erinnert mich / dass ich meiner Mutter Ehre / Dankbarkeit und Gehorsam schuldig sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.409800052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10261,"date":1663,"orig":"Allein man ſaget von der Lyra/ daß ſie eine Hure ſey.","norm":"Allein man sagt von der Lyra / dass sie eine Hure sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.986800193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10262,"date":1663,"orig":"Und ihr wiſſet/ liebſte Mutter/ wie mein ſeliger Vater pflag die Huren zu ſchelten/ zu verdammen und zu verfluchen: und mich zu vermahnen/ daß ich ſol keine Hure werden/ ſondern keuſch und zuͤchtig leben/ oder ich wuͤrde nicht in Himmel kommen.","norm":"Und ihr wisset / liebste Mutter / wie mein seliger Vater pflegte die Huren zu schelten / zu verdammen und zu verfluchen: und mich zu vermahnen / dass ich soll keine Hure werden / sondern keusch und züchtig leben / oder ich würde nicht in Himmel kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.188899993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10263,"date":1663,"orig":"Ey/ ſagte Crobyle/ was iſt das?","norm":"Ei / sagte Crobyle / was ist das?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"es","lang_de":0,"norm_lmscore":6.663400173187256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10264,"date":1663,"orig":"die grobe plumpe Teutſchen/ welche nicht wiſſen/ was Hoͤfligkeit ſey/ pflegen dieſes grobe Wort zu gebrauchen/ und wañ ſie ein Weibsbild ſehen/ das freundlich in Worten/ Wercken und Geberden iſt/ ſagen ſie alsbald/ daß ſie eine Hure ſey.","norm":"die grobe plumpe Deutschen / welche nicht wissen / was Höflichkeit sei / pflegen dieses grobe Wort zu gebrauchen / und wann sie ein Weibsbild sehen / das freundlich in Worten / Werken und Gebärden ist / sagen sie alsbald / dass sie eine Hure sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9182000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10265,"date":1663,"orig":"Jn Franckreich/ da die rechte Schule der Civilitaͤt und Hoͤfligkeit iſt/ nennet man ſie eine Maiſtreſſe oder eine Galante Dame.","norm":"In Frankreich / da die rechte Schule der Civilität und Höflichkeit ist / nennt man sie eine Mätresse oder eine galante Dame.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.186600208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10266,"date":1663,"orig":"Jch bekenne dir Corinna/ daß ich keine Jungfer geweſen ſey/ da mich dein Vater zur Ehe nahm.","norm":"Ich bekenne dir Corinna / dass ich keine Jungfer gewesen sei / da mich dein Vater zur Ehe nahm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.291999816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10267,"date":1663,"orig":"Jch war Kammermaͤgdlein bey einem vornehmen und reichen Edelmanne.","norm":"Ich war Kammermägdlein bei einem vornehmen und reichen Edelmanne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.328700065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10268,"date":1663,"orig":"Wann nun meine Frau im Kindbette lag/ oder ſonſten kranck war/ und ich dem Juncker das Bette waͤrmen ſolte/ nahm er mir unterweilens die Bettpfanne auß der Hand/ klopffte mir auff die Backen/ und ſagte:","norm":"Wann nun meine Frau im Kindbette lag / oder sonsten krank war / und ich dem Junker das Bette wärmen sollte / nahm er mir Unterweilens die Bettpfanne aus der Hand / klopfte mir auf die Backen / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.45550012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10269,"date":1663,"orig":"Komm her/ meine liebſte Crobyle/ waͤrme mich einmal/ wie Abiſag von Sunem den Koͤnig David waͤrmete.","norm":"Komme her / meine liebste Crobyle / wärme mich einmal / wie Abisag von Sunem den König David wärmte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.952700138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10270,"date":1663,"orig":"Wann ich nun zu ihme ins Bette kam/ erzeigete er ſich gegen mir nicht tyranniſch/ als wann ſonſt ein Kammermaͤgdlein zu ihrem Juncker kommet; ſondern er tractirte mich ſo hoͤflich/ ſo freundlich/ als wann ich eine vornehme adeliche Braut were/ und zu meinem Braͤutigam kaͤme.","norm":"Wann ich nun zu ihm ins Bette kam / erzeigte er sich gegen mir nicht tyrannisch / als wann sonst ein Kammermägdlein zu ihrem Junker kommet; sondern er traktierte mich so höflich / so freundlich / als wann ich eine vornehme adelige Braut wäre / und zu meinem Bräutigam käme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.470099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10271,"date":1663,"orig":"Was ſolte ich da thun?","norm":"Was sollte ich da tun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":2.497999906539917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10272,"date":1663,"orig":"Solte ich mich ſtellen als eine unhoͤfliche Baurendirne?","norm":"Sollte ich mich stellen als eine unhöfliche Bauerndirne?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.622000217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10273,"date":1663,"orig":"Nein/ ſondern wann ich gegruͤſſet wurde/ danckte ich dafuͤr.","norm":"Nein / sondern wann ich gegrüßt wurde / dankte ich dafür.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.657599925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10274,"date":1663,"orig":"Jch hatte keinen Schaden davon/ ſondern wann einer kam/ der meinem Junckern Renten brachte/ warff mir der Juncker unterweilens einen Roſenobel dar/ und ſagte:","norm":"Ich hatte keinen Schaden davon / sondern wann einer kam / der meinem Junkern Renten brachte / warf mir der Junker Unterweilens einen Rosenobel dar / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.079299926757812} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10275,"date":1663,"orig":"Sihe da Crobyle/ ich ſehe/ daß du meiner Liebſten treulich und fleiſſig auffwarteſt/ kauffe dir dafuͤr einen Jahrmarckt/ und ſey ferner fleiſſig und fromm.","norm":"siehe da Crobyle / ich sehe / dass du meiner Liebsten treulich und fleißig aufwartest / kaufe dir dafür einen Jahrmarkt / und sei ferner fleißig und fromm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.073200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10276,"date":1663,"orig":"Er ließ endlich ein ſchoͤnes Luſthauß bauen/ und dein Vater Philinus/ welcher von Nuͤrnberg kam/ arbeitete ihm/ und er hatte ſonderlichen Gefallen an ſeiner Arbeit.","norm":"Er ließ endlich ein schönes Lusthaus bauen / und dein Vater Philinus / welcher von Nürnberg kam / arbeitete ihm / und er hatte sonderlichen Gefallen an seiner Arbeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.469099998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10277,"date":1663,"orig":"Einsmals ließ er ihn zur Tafel kommen/ brachte ihm einen guten Rauſch bey/ und ſagte: Philine/ ich ſehe/ daß ihr ein guter Meiſter und unverheyratet ſeyd/ ihr weret wol werth/ daß ihr eine ſchoͤne tugendhaffte wolerzogene zuͤchtige Jungfer zum Weib bekaͤmet/ was duͤncket euch umb meine 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ſaß/ als wann er gantz entzuckt were.","norm":"Sobald ich aber auf Befehl meines Junkern mich zu ihm setzte / drückte er mir die Hand / und saß / als wann er ganz entzückt wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.130899906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10283,"date":1663,"orig":"Mein Juncker ſtund einmals auff/ da fieng er an mit mir zu reden/ und ich (auß Jungferlicher Zuͤchtigkeit) konte nicht verſtehen was er (auß inbruͤnſtiger und doch forchtſamer Liebe) redete/ ich glaube/ er habe es ſelbſten nicht gewuſt/ das hoͤrete ich endlich/ daß er begehrete zu wiſſen/ ob ich ihn zur Ehe nehmen/ und in Lieb und Leid/ in Gluͤck und Ungluͤck ihm treu ſeyn wolle?","norm":"Mein Junker stand einmals auf / da fing er an mit mir zu reden / und ich (aus Jungferlicher Züchtigkeit) konnte nicht verstehen was er (aus inbrünstiger und doch furchtsamer Liebe) redete / ich glaube / er habe es selbst nicht gewusst / das hörte ich endlich / dass er begehrte zu wissen / ob ich ihn zur Ehe nehmen / und in Liebe und Leid / in Glück und Unglück ihm treu sein wolle?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.053800106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10284,"date":1663,"orig":"Jch antwortete: Wann es Gott alſo verſehen habe/ und meines Junckern Wille ſey/ muͤſſe ich meinen Willen Gottes und meines Junckern Willen unterwerffen.","norm":"Ich antwortete: Wann es Gott also versehen habe / und meines Junkern Wille sei / müsse ich meinen Willen Gottes und meines Junkern Willen unterwerfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.231500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10285,"date":1663,"orig":"So bald mein Juncker wieder ins Gemach kam/ thaͤt der Vater Philinus/ als ob er ihm die Fuͤſſe kuͤſſen wolte/ und ſagte:","norm":"So bald mein Junker wieder ins Gemach kam / täte der Vater Philinus / als ob er ihm die Füße küssen wollte / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.090400218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10286,"date":1663,"orig":"Wann er Gnade funden habe fuͤr ſeinen Augen/ ſo bitte er zum demuͤtigſten/ er wolle ſeine gantze Seele erfreuen/ und ihm der Crobyle Gunſt erwerben/ welche er hoͤher achte/ als der Venetianer ihren Schatz zu S. Marco.","norm":"Wann er Gnade fanden habe für seinen Augen / so bitte er zum demütigsten / er wolle seine ganze Seele erfreuen / und ihm der Crobyle Gunst erwerben / welche er höher achte / als der Venezianer ihren Schatz zu S. Marco.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.653500080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10287,"date":1663,"orig":"Mein Juncker ſagte: Philine/ ihr ſeyd ein ehrlicher und verſtaͤndiger Kerl/ und ſeyd einer ehrlichen keuſchen und zuͤchtigen Jungfrauen wol wehrt.","norm":"Mein Junker sagte: Philine / ihr seid ein ehrlicher und verständiger Kerl / und seid einer ehrlichen keuschen und züchtigen Jungfrauen wohl wert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5121002197265625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10288,"date":1663,"orig":"Allein ich muß gleichwol mit meiner Liebſten und der Crobyle ſelbſt davon reden.","norm":"Allein ich muss gleichwohl mit meiner Liebsten und der Crobyle selbst davon reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.09499979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10289,"date":1663,"orig":"Mein Juncker gieng hin zu meiner Frauen/ und ließ mich bey deinem Vater allein/ da verſprach mir dein Vater/ er wolte mich halten fuͤr ſeine Kaͤyſerin/ fuͤr ſeine Koͤnigin/ er wolte Tag und Nacht arbeiten/ damit ich wol ruhen und ſchlaffen/ etwas gutes eſſen und trincken/ und ein gut Kleid anziehen koͤnne.","norm":"Mein Junker ging hin zu meiner Frauen / und ließ mich bei deinem Vater allein / da versprach mir dein Vater / er wollte mich halten für seine Käyserin / für seine Königin / er wollte Tag und Nacht arbeiten / damit ich wohl ruhen und schlafen / etwas Gutes essen und trinken / und ein gut Kleid anziehen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.339099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10290,"date":1663,"orig":"Als mein Juncker wieder kam/ und meiner hochgeehrten Frauen Conſens und Bewilligung erlanget hatte/ nahm er mich bey der Hand/ und fuͤhrete mich bey ein Fenſter/ und ſagte: Crobyle/ ich will nicht hoffen/ daß du eine ſolche Naͤrrin ſeyeſt/ und ein ſolches Gluͤck außſchlagen werdeſt/ der Kerl iſt jetzo voll/ ich will ihm vollends die letzte Oelung geben/ da haſtu einen Ring/ den gib ihm/ und ſiehe/ daß er dir wieder etwas gebe.","norm":"Als mein Junker wieder kam / und meiner hochgeehrten Frauen Konsens und Bewilligung erlanget hatte / nahm er mich bei der Hand / und führte mich bei ein Fenster / und sagte: Crobyle / ich will nicht hoffen / dass du eine solche Närrin seiest / und ein solches Glück ausschlagen werdest / der Kerl ist jetzt voll / ich will ihm vollends die letzte Oelung geben / da hast du einen Ring / den gib ihm / und siehe / dass er dir wieder etwas gebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.481299877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10291,"date":1663,"orig":"Damit wante ſich mein Juncker zu deinem Vater Philino und ſagte:","norm":"Damit wandte sich mein Junker zu deinem Vater Philino und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.203100204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10292,"date":1663,"orig":"Mein lieber Meiſter Philine/ eure Kunſt und Wiſſenſchafft/ eure Redligkeit und Auffrichtigkeit hat mich alſo contentiret und begnuͤget/ daß ich euch liebe/ als ob ihr mein leiblicher Sohn waͤret:","norm":"Mein lieber Meister Philine / eure Kunst und Wissenschaft / eure Redlichkeit und Aufrichtigkeit hat mich also kontentieret und begnüget / dass ich euch liebe / als ob ihr mein leiblicher Sohn wäret:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.535900115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10293,"date":1663,"orig":"Wann ihr ein Cavallier waͤret/ und ich haͤtte eine Tochter/ welche euch anſtuͤnde/ ich wolte ſie euch nicht verſagen.","norm":"Wann ihr ein Cavalier wäret / und ich hätte eine Tochter / welche euch anstünde / ich wollte sie euch nicht versagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.652200222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10294,"date":1663,"orig":"Nun aber/ da ihr von Buͤrgerlichen Stande/ und gleichwol von groſſem ſinnreichen Gemuͤhte ſeyd/ wil ich gleichwol bey euch thun als ein Vater.","norm":"Nun aber / da ihr von bürgerlichen Stande / und gleichwohl von großem sinnreichen Gemühte seid / will ich gleichwohl bei euch tun als ein Vater.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.871699810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10295,"date":1663,"orig":"Hier iſt Crobyle/ die Zuͤchtigſte und Tugendhaffteſte unter allen meiner Liebſten Auffwaͤrterinnen/ welche ich euch hiemit verſpreche/ daß ſie eure getreue Gehuͤlffin in Beten und Arbeiten ſeyn ſoll.","norm":"Hier ist Crobyle / die Züchtigste und Tugendhaffteste unter allen meiner Liebsten Aufwärterinnen / welche ich euch hiermit verspreche / dass sie eure getreue Gehilfin in Beten und Arbeiten sein soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.223899841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10296,"date":1663,"orig":"Crobyle/ ich habe deine Treue und Redligkeit/ ſo lange du meiner Liebſten auffgewartet haſt/ genugſam verſpuͤhret/ und ich habe juͤngſt in der Kirche gehoͤrt/ daß/ wer die ſeinigen/ das iſt/ ſeine Haußgenoſſen/ nicht verſorge/ der ſey aͤrger als ein Heyde/ und habe den Glauben verlaͤugnet.","norm":"Crobyle / ich habe deine Treue und Redlichkeit / so lange du meiner Liebsten aufgewartet hast / genügsam verspüret / und ich habe jüngst in der Kirche gehört / dass / wer die seinigen / das ist / seine Hausgenossen / nicht versorge / der sei ärger als ein Heide / und habe den Glauben verleugnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.703400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10297,"date":1663,"orig":"Damit du nun ſeheſt/ daß ich nicht als ein Heyde/ ſondern als ein Vater bey dir handele/ ſo rahte ich dir/ daß du Meiſter Philinum zu einem Ehgemahl annehmeſt/ welcher iſt ein Meiſter/ ein Meiſter ſage ich/ welcher iſt erfuͤllet mit Weißheit und Verſtand zu arbeiten an Eiſen und Ertz/ er iſt/ ſage ich nochmals ein Meiſter/ und heiſſet billich Meiſter Philinus/ dann das Werck lobet den Meiſter/ damit gute Nacht/ bleibet bey einander/ und macht euch mit einander bekant.","norm":"Damit du nun sehest / dass ich nicht als ein Heide / sondern als ein Vater bei dir handele / so Rate ich dir / dass du Meister Philinum zu einem Ehegemahl annehmest / welcher ist ein Meister / ein Meister sage ich / welcher ist erfüllet mit Weisheit und Verstand zu arbeiten an Eisen und Erz / er ist / sage ich nochmals ein Meister / und heißt billig Meister Philinus / dann das Werk lobet den Meister / damit gute Nacht / bleibt bei einander / und macht euch miteinander bekannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.772500038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10298,"date":1663,"orig":"Es war kaum Tag worden/ da kam ein Prieſter auß der Nachbarſchafft/ und muſte uns eilends copuliren (zuſammengeben) darauff ließ mein Juncker ein Fruͤhſtuͤck anrichten/ und war den gantzen Tag mit dem Paſtorn und allen ſeinen Leuten luſtig.","norm":"Es war kaum Tag worden / da kam ein Priester aus der Nachbarschaft / und musste uns eilends kopulieren (zusammengeben) darauf ließ mein Junker ein Frühstück anrichten / und war den ganzen Tag mit dem Pastoren und allen seinen Leuten lustig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.030799865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10299,"date":1663,"orig":"Jederman verwunderte ſich das Philinus und Crobyle ſeyn Eheleute worden/ eher man gehoͤret habe/ daß ſie Braut und Braͤutigam ſeyn/ allein mein Juncker wolte es alſo haben.","norm":"Jedermann verwunderte sich das Philinus und Crobyle sein Eheleute worden / eher man gehöret habe / dass sie Braut und Bräutigam sein / allein mein Junker wollte es also haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.459799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10300,"date":1663,"orig":"Als wir uns nun allhier zu Ninive niederſetzten/ das Buͤrgerrecht/ und die Schmiedezunfft nahmen/ da kam mein Juncker offt zu uns/ und nahm ſeine Herberge bey uns/ und ich hatte keinen Schaden davon/ ich verdiente offt in einer Stunde mehr/ als dein Vater mit ſeinem Schmiedehammer in einem gantzen Monat.","norm":"Als wir uns nun allhier zu Ninive niedersetzten / das Bürgerrecht / und die Schmiedezunft nahmen / da kam mein Junker oft zu uns / und nahm seine Herberge bei uns / und ich hatte keinen Schaden davon / ich verdiente oft in einer Stunde mehr / als dein Vater mit seinem Schmiedehammer in einem ganzen Monat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.473999977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10301,"date":1663,"orig":"Endlich wurde mein Juncker etwas hoffaͤrtig/ und ſagte zu mir: Crobyle/ biſt du nicht mit jungen luſtigen Frauenzimmer bekant?","norm":"Endlich wurde mein Junker etwas hoffärtig / und sagte zu mir: Crobyle / bist du nicht mit jungen lustigen Frauenzimmer bekannt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.261199951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10302,"date":1663,"orig":"Bitte ſie doch einmal zu Gaſte/ ich wil gern alles bezahlen.","norm":"Bitte sie doch einmal zu Gaste / ich will gern alles bezahlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.843100070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10303,"date":1663,"orig":"Jch bate die vornehmſten Frauen und Jungfrauen zu Gaſte/ und mein Juncker war ein artiger Courtiſan, welcher lang in Jtalien und Franckreich geweſen war/ und wuſte/ wie er dem Frauenzimmer auffwarten ſolte:","norm":"Ich bat die vornehmsten Frauen und Jungfrauen zu Gaste / und mein Junker war ein artiger Courtisan, welcher lang in Italien und Frankreich gewesen war / und wusste / wie er dem Frauenzimmer aufwarten sollte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.664700031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10304,"date":1663,"orig":"Zuvor hatte meiner niemand viel geachtet/ allein wann ich hernach durch die vornehmſten Straſſen gieng/ und mir eine vornehme Frau oder Jungfrau begegnete/ ſtund ſie ſtill/ und ſagte:","norm":"Zuvor hatte meiner niemand viel geachtet / allein wann ich hernach durch die vornehmsten Straßen ging / und mir eine vornehme Frau oder Jungfrau begegnete / stand sie still / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.69379997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10305,"date":1663,"orig":"Guten Tag Crobyle/ iſt es noch wohl mit euch und den eurigen?","norm":"Guten Tag Crobyle / ist es noch wohl mit euch und den eurigen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.536200046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10306,"date":1663,"orig":"Koͤmmet euer Juncker nicht bald wieder hieher?","norm":"Kommet euer Junker nicht bald wieder hierher?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.376800060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10307,"date":1663,"orig":"Ach wie geht es doch dem ehrlichen 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gefallen / und mein Junker war ihm endlich nicht mehr günstig / sondern sagte ihm ins Gesichte / er sei ein alter melancholischer Lemmel / er sei nicht wert / dass er eine solche Edle Dame haben solle / wie Crobyle sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.697999954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10310,"date":1663,"orig":"Dein Vater antwortete immer auß der Bibel/ aber mein Juncker lachte darzu.","norm":"Dein Vater antwortete immer aus der Bibel / aber mein Junker lachte dazu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.744200229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10311,"date":1663,"orig":"Endlich ſtarb dein Vater ploͤtzlich/ wie du wol weiſt/ und mein Juncker hat mir geholffen/ daß ich ihn ehrlich habe begraben laſſen/ nach ſeinem Tode beſuchte er mich offt als eine arme verlaſſene Witwe.","norm":"Endlich starb dein Vater plötzlich / wie du wohl weist / und mein Junker hat mir geholfen / dass ich ihn ehrlich habe begraben lassen / nach seinem Tode besuchte er mich oft als eine arme verlassene Witwe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5756001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10312,"date":1663,"orig":"Allein die Leute und ſonderlich die Pfaffen/ deuteten es uͤbel auß/ was aber ſolte ich machen?","norm":"Allein die Leute und sonderlich die Pfaffen / deuteten es übel aus / was aber sollte ich machen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6296000480651855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10313,"date":1663,"orig":"Wann er kam und ich betruͤbet war/ ſagte er: Crobyle ich ſehe/ daß du nicht mehr die alte Crobyle ſeyeſt/ laß doch ein paar Jungfrauen herkommen/ die mit mir eſſen/ und mir die Zeit vertreiben.","norm":"Wann er kam und ich betrübet war / sagte er: Crobyle ich sehe / dass du nicht mehr die alte Crobyle seiest / lass doch ein paar Jungfrauen herkommen / die mit mir essen / und mir die Zeit vertreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.473599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10314,"date":1663,"orig":"Jch gieng hin und bat eine oder die andere/ der mehr damit gedienet war als mir.","norm":"Ich ging hin und bat eine oder die andere / der mehr damit gedient war als mir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.508399963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10315,"date":1663,"orig":"Und als er juͤngſt ſo hertzlich luſtig war/ und unterſchiedene Frauen und Jungfrauen bey ſich hatte/ und vielleicht gar zu viel gebuhlet und getruncken hatte/ ſtieg er auff ſein Pferd und ritte mit dem Thorſchlieſſen auß der Stadt/ ſeine Diener muſten ſporenſtreichs nachfolgen.","norm":"Und als er jüngst so herzlich lustig war / und unterschiedene Frauen und Jungfrauen bei sich hatte / und vielleicht gar zu viel gebuhlt und getrunken hatte / stieg er auf sein Pferd und ritt mit dem Thorschliessen aus der Stadt / seine Diener mussten spornstreichs nachfolgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.906899929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10316,"date":1663,"orig":"Aber leider/ leider!","norm":"Aber leider / leider!","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"ga","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.5929999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10317,"date":1663,"orig":"Als er kaum einen Canonenſchuß von der Stadt kommen/ iſt er von dem Pferde geſtuͤrtzet/ und den Hals gebrochen.","norm":"Als er kaum einen Kanonenschuss von der Stadt kommen / ist er von dem Pferde gestürzt / und den Hals gebrochen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.844799995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10318,"date":1663,"orig":"Viel Splitterrichter ſagen zwar jetzo/ er ſey ein groſſer Hurer und Ehebrecher geweſen/ dazu ein Trunckenbold und Moͤrder/ der unterſchiedene vor der Fauſt niedergeſtoſſen habe/ und wie der Baum falle/ ſo werde er liegen.","norm":"Viel Splitterrichter sagen zwar jetzt / er sei ein großer Hurer und Ehebrecher gewesen / dazu ein Trunkenbold und Mörder / der unterschiedene vor der Faust niedergestoßen habe / und wie der Baum falle / so werde er liegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.083799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10319,"date":1663,"orig":"Allein/ ich habe einsmals in der Kirche gehoͤret/ daß der Paſtor ſagte:","norm":"Allein / ich habe einsmals in der Kirche gehöret / dass der Pastor sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.688199996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10320,"date":1663,"orig":"Richtet nicht/ ſo werdet ihr auch nicht gerichtet/ verdammet nicht/ ſo werdet ihr auch nicht verdammet.","norm":"Richtet nicht / so werdet ihr auch nicht gerichtet / verdammet nicht / so werdet ihr auch nicht verdammet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.450900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10321,"date":1663,"orig":"Sein Paſtor und Beichtvater hat ihm ein uͤberauß gut Zeugniß gegeben/ wie er ein ſo guter Chriſt geweſen ſey/ wie er armen Leuten ſo viel gutes gethan habe/ unter welchen Gutthaten ich ein lebendiges Exempel bin.","norm":"Sein Pastor und Beichtvater hat ihm ein überaus gut Zeugnis gegeben / wie er ein so guter Christ gewesen sei / wie er armen Leuten so viel Gutes getan habe / unter welchen Guttaten ich ein lebendiges Exempel bin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.324699878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10322,"date":1663,"orig":"Ach wie manche ehrliche Jungfrau/ wie manche ehrliche Frau und Wittwe iſt/ welche er uͤber Nacht hoͤflich tractiret hat/ welche ſeinen Tod jetzo bitterlich beweinen.","norm":"Ach wie manche ehrliche Jungfrau / wie manche ehrliche Frau und Witwe ist / welche er über Nacht höflich traktiert hat / welche seinen Tod jetzt bitterlich beweinen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3317999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10323,"date":1663,"orig":"Stehe auff Corinne/ nim dein Regenkleid/ und gehe mit mir nach der Kirche/ wir wollen ein wenig bey der Kirche ſtehen bleiben/ wann eine Dame koͤmmt/ und ich ſage: Wir ſind Menſchen:","norm":"Stehe auf Corinne / nimm dein Regenkleid / und gehe mit mir nach der Kirche / wir wollen ein wenig bei der Kirche stehen bleiben / wann eine Dame kommt / und ich sage: Wir sind Menschen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.445400238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10324,"date":1663,"orig":"ſo wiſſe alsbald/ daß mein Juncker etliche Nacht bey ihr geſchlaffen habe/ aber du muſt nicht gedencken/ als ob ſie alsbald eine Hure ſey.","norm":"so wisse alsbald / dass mein Junker etliche Nacht bei ihr geschlafen habe / aber du musst nicht Gedenken / als ob sie alsbald eine Hure sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.583000183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10325,"date":1663,"orig":"Corinne ſtund auff/ zog ihre Kleider an/ und gieng mit ihrer Mutter nach der Kirche.","norm":"Corinne stand auf / zog ihre Kleider an / und ging mit ihrer Mutter nach der Kirche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.173999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10326,"date":1663,"orig":"Als ſie eine zeitlang bey der Kirche geſtanden hatten/ kam eine garſtige Magd/ da ſagte Crobyle:","norm":"Als sie eine Zeitlang bei der Kirche gestanden hatten / kam eine garstige Magd / da sagte Crobyle:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.662300109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10327,"date":1663,"orig":"Wir ſind Menſchen.","norm":"Wir sind Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.6949000358581543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10328,"date":1663,"orig":"Corinne verwunderte ſich daruͤber/ daß ein Edelman ſich an ein ſolch garſtiges Schwein kehren ſolle/ allein Crobyle ſagte nochmal/ Wir ſind Menſchen.","norm":"Corinne verwunderte sich darüber / dass ein Edelmann sich an ein solch garstiges Schwein kehren solle / allein Crobyle sagte nochmal / Wir sind Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.354400157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10329,"date":1663,"orig":"Bald kam eine Adeliche Wittwe/ von welcher die gantze Stadt ſagte/ daß ſie nicht wiederum heyrahten/ ſondern wie eine Turteltaube leben wolte; da ſagte Crobyle zu ihrer Tochter:","norm":"Bald kam eine adelige Witwe / von welcher die ganze Stadt sagte / dass sie nicht wiederum heiraten / sondern wie eine Turteltaube leben wollte; da sagte Crobyle zu ihrer Tochter:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.528900146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10330,"date":1663,"orig":"Wir ſind Menſchen.","norm":"Wir sind 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auß wie ein rechter ſchoͤner Engel/ es iſt wol eher auß den armen Waͤyſen-Kindern ein vortrefflicher groſſer Mann entſproſſen/ Gott ſegne dich an Leib und Seele.","norm":"Ich bin gestern mit dieser Jungfer im Hospital gewesen / da unterschiedene arme Kinder ernähret werden / da gab diese Jungfer einem jeden Kinde einen Groschen / allein da sie zu ihrem eigenen Kinde kam / gab sie ihm zwei Dukaten / und sagte: Du liebes Kind / du siehst aus wie ein rechter schöner Engel / es ist wohl eher aus den armen Wäysen-Kindern ein vortrefflicher großer Mann entsprossen / Gott segne dich an Leib und Seele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.268499851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10333,"date":1663,"orig":"Der Hoſpital-Meiſter konte ſich in dieſe Freygebigkeit nicht ſchicken/ zog ſeinen Hut ab und ſagte:","norm":"Der Hospital-Meister konnte sich in diese Freigebigkeit nicht schicken / zog seinen Hut ab und 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lachte Crobyle und Corinna verbiss das Maul auch ein wenig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.004899978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10337,"date":1663,"orig":"Kurtz hernach lam eine erbare Witwe/ da ſagte Crobyle:","norm":"Kurz hernach lahm eine ehrbare Witwe / da sagte Crobyle:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.568699836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10338,"date":1663,"orig":"Wir ſind Menſchen.","norm":"Wir sind Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.6949000358581543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10339,"date":1663,"orig":"Bald kam eines frembden Edelmans Tochter/ da ſagte Crobyle:","norm":"Bald kam eines fremden Edelmans Tochter / da sagte Crobyle:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.780700206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10340,"date":1663,"orig":"Wir ſind Menſchen.","norm":"Wir sind Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.6949000358581543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10341,"date":1663,"orig":"Es kamen wol zehen Jungfrauen auß der Stadt/ da Crobyle immer ſagte/ Wir ſind Menſchen.","norm":"Es kamen wohl zehn Jungfrauen aus der Stadt / da Crobyle immer sagte / Wir sind Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.182499885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10342,"date":1663,"orig":"Corinna antwortete endlich: Liebſte Mutter/ weil ſo viel Menſchen zur Kirche gehen/ ſo laſſet uns doch auch zur Kirche gehen/ Gottes Wort anhoͤren/ und beten/ daß unſer Vorhaben gluͤcklich von ſtatten gehe.","norm":"Corinna antwortete endlich: Liebste Mutter / weil so viel Menschen zur Kirche gehen / so lasst uns doch auch zur Kirche gehen / Gottes Wort anhören / und beten / dass unser Vorhaben glücklich von statten gehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4095001220703125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10343,"date":1663,"orig":"Als ſie in die Kirche kamen/ ſtund der Prieſter Ehrenhold auß Gambrivia auff der Cantzel/ und ſchalt gewaltig auf die Maͤgde/ welche ſich zu Huren machen laſſen/ auff daß ſie Ammen werden und gute Tage haben koͤnnen.","norm":"Als sie in die Kirche kamen / stand der Priester Ehrenhold aus Gambrivia auf der Kanzel / und schalt gewaltig auf die Mägde / welche sich zu Huren machen lassen / auf dass sie Ammen werden und gute Tage haben können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.667600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10344,"date":1663,"orig":"Unter andern ſagte er:","norm":"Unter anderen sagte er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.202400207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10345,"date":1663,"orig":"Jhr Haußmuͤtter/ ich bitte euch umb Gottes Ehre/ und um euer eigen Wolfahrt Seelen Seligkeit willen/ betrachtet/ wie uͤbel ihr an den Ammen/ an eueren Kindern und an euch ſelbſten thut.","norm":"Ihr Hausmütter / ich bitte euch um Gottes Ehre / und um euer eigen Wohlfahrt Seelen Seligkeit Willen / betrachtet / wie übel ihr an den Ammen / an eueren Kindern und an euch selbst tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.738699913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10346,"date":1663,"orig":"Ubel handelt ihr bey den Ammen/ dann ihr gebet ihnen Anlaß/ daß ſie ihr beſtes Kleinod/ ihren Ehrenkrantz gering achten und Huren werden.","norm":"Übel handelt ihr bei den Ammen / dann ihr Gebet ihnen Anlass / dass sie ihr bestes Kleinod / ihren Ehrenkranz gering achten und Huren werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.343400001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10347,"date":1663,"orig":"Allen Gebrechen des Leibes kan etwa ein Medicus noch Rath ſchaffen/ allein eine Hure kan keine Jungfer wieder werden.","norm":"Allen Gebrechen des Leibes kann etwa ein Medikus noch Rat schaffen / allein eine Hure kann keine Jungfer wieder werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.106500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10348,"date":1663,"orig":"Wie viel tauſend Ammen ſind wol in dieſer Stadt? ſaget mir aber/ ob unter tauſend Ammen funfftzig oder hundert ſeyn/ welche nicht durch Hurerey dazu kommen?","norm":"Wie viel tausend Ammen sind wohl in dieser Stadt? sagt mir aber / ob unter tausend Ammen fünfzig oder hundert sein / welche nicht durch Hurerei dazukommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.246600151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10349,"date":1663,"orig":"Was ſagt aber der Geiſt Gottes von den Huren?","norm":"Was sagt aber der Geist Gottes von den Huren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.467000007629394} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10350,"date":1663,"orig":"Wir wiſſen aus 1. Cor. 6. daß die Huren/ wenn ſie nemlich nicht wahre Buſſe thun/ das Reich Gottes nicht ererben ſollen.","norm":"Wir wissen aus 1. Cor. 6. dass die Huren / wenn sie nämlich nicht wahre Buße tun / das Reich Gottes nicht ererben sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.543000221252441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10351,"date":1663,"orig":"Wer aber das Reich Gottes nicht ererbet/ der iſt des Teufels mit Leib und Seele.","norm":"Wer aber das Reich Gottes nicht ererbet / der ist des Teufels mit Leib und Seele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.713200092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10352,"date":1663,"orig":"Jch frage die Beichtvaͤter/ ob unter hundert Ammen eine ſey/ die im Beichtſtuel bekenne/ daß ſie Hurerey getrieben/ und dadurch Gottes Gnade verſchertzet/ und ſich der ewigen Seligkeit habe verluſtig gemacht? ob ſie ſich nicht einbilden/ daß ſey keine Suͤnde/ dann Ammen muͤſſe man eben ſo wol in der Stadt haben/ als Buͤrgermeiſter und Rahtsherꝛen/ Prieſter und Schulmeiſter/ die Kinder wollen geſaͤuget ſeyn/ wann man zehen Jungfern bey einander habe/ ſo koͤnnen ſie nicht ein Kind ſaͤugen.","norm":"Ich frage die Beichtväter / ob unter hundert Ammen eine sei / die im Beichtstühle bekenne / dass sie Hurerei getrieben / und dadurch Gottes Gnade verscherzet / und sich der ewigen Seligkeit habe verlustig gemacht? ob sie sich nicht einbilden / dass sei keine Sünde / dann Ammen müsse man eben so wohl in der Stadt haben / als Bürgermeister und Ratsherren / Priester und Schulmeister / die Kinder wollen gesäugt sein / wann man zehn Jungfern bei einander habe / so können sie nicht ein Kind säugen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.291999816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10353,"date":1663,"orig":"Ja manche Amme bildet ihr ein/ daß ſie ein Werck der Barmhertzigkeit an einem frembden Kind thue/ daß ſie daſſelbe mit ihrer Hurenmilch ſaͤuge.","norm":"Ja manche Amme bildet ihr ein / dass sie ein Werk der Barmherzigkeit an einem fremden Kind tue / dass sie dasselbe mit ihrer Hurenmilch säuge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.101900100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10354,"date":1663,"orig":"Und iſt alſo keine rechte Erkaͤntniß der Suͤnden oder Hurerey bey ihr.","norm":"Und ist also keine rechte Erkenntnis der Sünden oder Hurerei bei ihr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.094200134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10355,"date":1663,"orig":"Wo nun keine ware Erkaͤntnis der Suͤnden iſt/ da iſt auch keine wahre Reue/ wo keine wahre Reue iſt/ da iſt auch kein wahre Buſſe/ wo keine wahre Buſſe iſt/ da iſt auch keine wahre Vergebung der Suͤnden/ wann du auch ſchon zwoͤlfmal in Beichtſtuel giengeſt: Wo keine wahre Vergebung der Suͤnden iſt/ da iſt kein gnaͤdiger GOtt/ kein ewiges Leben/ kein ewige Seligkeit.","norm":"Wo nun keine wahre Erkenntnis der Sünden ist / da ist auch keine wahre Reue / wo keine wahre Reue ist / da ist auch kein wahre Buße / wo keine wahre Buße ist / da ist auch keine wahre Vergebung der Sünden / wann du auch schon zwölfmal in Beichtstühle giengest: Wo keine wahre Vergebung der Sünden ist / da ist kein gnädiger Gott / kein ewiges Leben / kein ewige Seligkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.17549991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10356,"date":1663,"orig":"Jhr unbußfertigen Huren/ ihr Ammen/ die ihr durch Hurerey Ammen worden ſeyd/ ihr moͤget mir guͤnſtig oder unguͤnſtig ſeyn/ ſo wiſſet/ daß mich euer jammert/ wann ich betrachte/ daß euer Leib und Seele ewig ſoll geſchaͤndet bleiben.","norm":"Ihr unbußfertigen Huren / ihr Ammen / die ihr durch Hurerei Ammen worden seid / ihr möget mir günstig oder ungünstig sein / so wisset / dass mich euer jammert / wann ich betrachte / dass euer Leib und Seele ewig soll geschändet bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.672999858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10357,"date":1663,"orig":"Jch muß euch auß mitleidendem Hertzen vor Augen ſtellen die Reimen des frommen und gelehrten Mannes Cyriaci Spangenbergs/ welche alſo lauten:","norm":"Ich muss euch aus mitleidendem Herzen vor Augen stellen die Reimen des frommen und gelehrten Mannes Cyriaci Spangenbergs / welche also lauten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7164998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10358,"date":1663,"orig":"Bedenck die Kuͤrtz des Lebens dein/ Vielleicht kompt heut die Stunde dein/ Daß du fuͤr Gotts Gerichtſtul muſt/ Was hilfft dich denn dein kleine Luſt/ Wenn du dafuͤr ſolt ewig quaͤlen/ Schon deines Leibs/ ſchon deiner Seelen/ Schon andeer Leut/ ſchon Gottes Ehr/ Jag nicht von dir der Engel Heer/ Wo Suͤnd regiert der Engel weicht/ Hierum alsbald der Teufel ſchleicht.","norm":"Bedenk die Kürz des Lebens dein / Vielleicht kommt heute die Stunde dein / Dass du für Gotts Gerichtstuhl musst / Was hilft dich denn dein kleine Lust / Wenn du dafür sollt ewig quälen / Schon deines Leibs / schon deiner Seelen / Schon ander Leute / schon Gottes Ehre / Jag nicht von dir der Engel Heer / Wo Sünde regiert der Engel weicht / Hierum alsbald der Teufel schleicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.862199783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10359,"date":1663,"orig":"O ihr Haußmuͤtter/ wie thut ihr ſo uͤbel an den jungen unverſtaͤndigen Dirnen/ daß ihr ihnen Anlaß gebet/ daß ſie ſich den Hurenteufel alſo verfuͤhren laſſen?","norm":"O ihr Hausmütter / wie tut ihr so übel an den jungen unverständigen Dirnen / dass ihr ihnen Anlass Gebet / dass sie sich den Hurenteufel also verführen lassen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.092400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10360,"date":1663,"orig":"Wie manche Amme wird im hoͤlliſchen Feuer Ach und Weh ſchreyen uͤber ihre Frau und Kind/ und ſagen: Haͤtten die Frauen in der und der groſſen Stadt ihre Kinder ſelbſt geſaͤuget/ ſo haͤtte ich nicht Hoffnung gehabt/ daß ich beſſer wuͤrde tractiret werden/ wann ich eine Amme waͤre/ als wann ich ſonſt ein Dienſtmaͤgdlein blieben/ ſo haͤtte ich mich nicht laſſen zur Hure machen.","norm":"Wie manche Amme wird im höllischen Feuer Ach und Weh schreien über ihre Frau und Kind / und sagen: Hätten die Frauen in der und der großen Stadt ihre Kinder selbst gesäugt / so hätte ich nicht Hoffnung gehabt / dass ich besser würde traktiert werden / wann ich eine Amme wäre / als wann ich sonst ein Dienstmägdlein blieben / so hätte ich mich nicht lassen zur Hure machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4274001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10361,"date":1663,"orig":"Ubel/ uͤbel thut ihr nicht allein an den Ammen/ ſondern auch an eueren Kindern/ wann ihr ſie nicht ſelbſt ſaͤuget.","norm":"Übel / übel tut ihr nicht allein an den Ammen / sondern auch an eueren Kindern / wann ihr sie nicht selbst säuget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.532800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10362,"date":1663,"orig":"Dann das iſt gewiß/ daß die Kinder in Mutterleibe durch oder mit Blut ernehret werden/ auß demſelben Blut aber wird die Milch.","norm":"Dann das ist gewiss / dass die Kinder in Mutterleibe durch oder mit Blut ernähret werden / aus demselben Blut aber wird die Milch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.235000133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10363,"date":1663,"orig":"Wann nun die Muͤtter ihre Kinder ſelbſt ſaͤugen/ ſo bleiben die Kinder bey ihrer natuͤrlichen Nahrung/ deren ſie im Mutterleibe gewohnet ſind/ das bekoͤmpt ihnen beſſer/ und die Kinder gedeyen beſſer/ als von frembder Milch.","norm":"Wann nun die Mütter ihre Kinder selbst säugen / so bleiben die Kinder bei ihrer natürlichen Nahrung / deren sie im Mutterleibe gewohnt sind / das bekommt ihnen besser / und die Kinder gedeihen besser / als von fremder Milch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.131499767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10364,"date":1663,"orig":"Daher haben die Alten pflegen zu ſagen:","norm":"Daher haben die Alten pflegen zu sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.1828999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10365,"date":1663,"orig":"Ein Kind ſey nicht beſſer verſorget/ als an ſeiner Mutter Bruſt/ oder in ihrem Schos.","norm":"Ein Kind sei nicht besser versorgt / als an seiner Mutter Brust / oder in ihrem Schoß.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.241499900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10366,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht ohne ſonderbare Urſache geſchehen/ daß Gott den Muͤttern ihre Bruͤſte nahe ans Hertz geſetzet hat/ den unvernuͤnfftigen Thieren aber hangen die Eyter unten am Bauche.","norm":"Es ist nicht ohne sonderbare Ursache geschehen / dass Gott den Müttern ihre Brüste nahe ans Herz gesetzt hat / den unvernünftigen Tieren aber hingen die Eiter unten am Bauche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.57889986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10367,"date":1663,"orig":"Es hangen einer Frauen die Bruͤſte nahe am Hertzen/ damit ſie unter dem Saͤugen ihre hertzliche Liebe den Kindern mit ihrer Milch gleichſam eingieſſen/ die Kinder aber hinwiederum die Liebe von ihnen ſaͤugen.","norm":"Es hingen einer Frauen die Brüste nahe am Herzen / damit sie unter dem Säugen ihre herzliche Liebe den Kindern mit ihrer Milch gleichsam eingießen / die Kinder aber hinwiederum die Liebe von ihnen säugen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.145500183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10368,"date":1663,"orig":"Es wird eine jegliche ſaͤugende Mutter in der That erfahren und geſtehen muͤſſen/ daß/ in dem ſie ihr Kind ſaͤuget/ ſo werde ihre Liebe gegen das Kind mercklich entzuͤndet und vermehret/ und wann das Kind an ihren Bruͤſten eine zeitlang gehangen und geſogen/ ſo oͤffne ihr Hertz alſo ſich gegen ihr Kind/ daß ſie faſt nicht ſatt werden kan daſſelbige zu kuͤſſen und zu lieben.","norm":"Es wird eine jegliche säugende Mutter in der Tat erfahren und gestehen müssen / dass / in dem sie ihr Kind säuget / so werde ihre Liebe gegen das Kind merklich entzündet und vermehret / und wann das Kind an ihren Brüsten eine Zeitlang gehangen und gesogen / so öffne ihr Herz also sich gegen ihr Kind / dass sie fast nicht satt werden kann dasselbe zu küssen und zu lieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.207900047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10369,"date":1663,"orig":"Es bezeuget auch die Erfahrung daß die Kinder/ welche ihre Mutter ſelbſt geſaͤuget hat die Mutter mehr lieben/ als die jenige/ welche von einer Amme geſaͤuget ſeyn.","norm":"Es bezeuget auch die Erfahrung dass die Kinder / welche ihre Mutter selbst gesäugt hat die Mutter mehr lieben / als diejenige / welche von einer Amme gesäugt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.393599987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10370,"date":1663,"orig":"Und wie kan es eine Mutter uͤber ihr Hertz bringen/ wenn ſie ihr Kind in ihren Armen haͤlt/ und das ſchreyet um die Mutter Bruͤſte/ die ihm von Gott/ Natur und Rechtswegen gebuͤhren/ daß ſie ihm dieſelbe verſagt?","norm":"Und wie kann es eine Mutter über ihr Herz bringen / wenn sie ihr Kind in ihren Armen hält / und das schreiet um die Mutter Brüste / die ihm von Gott / Natur und Rechtswegen gebühren / dass sie ihm dieselbe versagt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.548999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10371,"date":1663,"orig":"O du unbarmhertzige Mutter/ wann du dein Kind alſo ſchreyen und weinen hoͤreſt/ ſo wiſſe/ daß deine Unbarmhertzigkeit deine Untreue fuͤr Gott und Menſchen anklage/ und dir verweiſe/ daß du dein Muͤtterliches Ampt verlaſſeſt/ und nicht thuſt/ wie eine Mutter an ihrem leiblichen Kinde billich thun ſolte.","norm":"O du unbarmherzige Mutter / wann du dein Kind also schreien und weinen hörest / so wisse / dass deine Unbarmherzigkeit deine Untreue für Gott und Menschen anklage / und dir verweise / dass du dein mütterliches Amt verlassest / und nicht tust / wie eine Mutter an ihrem leiblichen Kinde billig tun sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.308199882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10372,"date":1663,"orig":"Wie offt geſchicht es/ daß eine Mutteꝛ viel Kinder hat/ und eines nicht geſinnet wie das andere/ das koͤmt offtmals her von den unterſchiedenen Ammen/ und ſchlagen die Kinder offt mehr den Ammen nach/ als der Mutter.","norm":"Wie oft geschieht es / dass eine Mutter viel Kinder hat / und eines nicht gesinnt wie das andere / das kommt oftmals her von den unterschiedenen Ammen / und schlagen die Kinder oft mehr den Ammen nach / als der Mutter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.743599891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10373,"date":1663,"orig":"Das Kaͤyſer Tyberius ſo ſtarck geſoffen/ das haben die Roͤmer ſeiner verſoffenen Amme zugeſchrieben/ welche den Kannen gern den Boden beſehen.","norm":"Das Kaiser Tyberius so stark gesoffen / das haben die Römer seiner versoffenen Amme zugeschrieben / welche den Kannen gern den Boden besehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.000699996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10374,"date":1663,"orig":"Man probire es nur/ und laſſe eine junge Ziege an einem Schaafe ſaugen/ man wird befinden/ daß ſie ſo feine gelinde Haar bekommen werde/ wie die Wolle:","norm":"Mann probiere es nur / und lasse eine junge Ziege an einem Schafe saugen / man wird befinden / dass sie so feine gelinde Haar bekommen werde / wie die Wolle:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.380899906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10375,"date":1663,"orig":"Hergegen laſſe man ein Lamb an einer Ziege ſaugen/ und ſehe/ ob die Wolle werde ſeyn wie andere Wolle.","norm":"Hergegen lasse man ein Lamm an einer Ziege saugen / und sehe / ob die Wolle werde sein wie andere Wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.992199897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10376,"date":1663,"orig":"Jhr Muͤtter/ uͤbel/ uͤbel handelt ihr an euren Kindern/ wann ihr ſie nicht ſelbſt ſaͤuget.","norm":"Ihr Mütter / übel / übel handelt ihr an euren Kindern / wann ihr sie nicht selbst säuget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6645002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10377,"date":1663,"orig":"Jhr handelt an dieſem Stuͤck wider Gottes Ordnung.","norm":"Ihr handelt an diesem Stück wider Gottes Ordnung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.388800144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10378,"date":1663,"orig":"Gott hat es alſo nach ſeinem heiligen Rath und Willen verordnet/ daß die Muͤtter die Kinder nicht allein zur Welt tragen und gebaͤhren/ ſondern auch mit ihrer Muͤtterlichen Milch und Speiſe ernehren ſollen.","norm":"Gott hat es also nach seinem heiligen Rat und Willen verordnet / dass die Mütter die Kinder nicht allein zur Welt tragen und gebären / sondern auch mit ihrer mütterlichen Milch und Speise ernähren sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.228099822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10379,"date":1663,"orig":"Ein Drache iſt ein boͤſes Thier/ gleichwol ſaͤuget und ernehret er ſeine Jungen ſelbſt.","norm":"Ein Drache ist ein böses Tier / gleichwohl säuget und ernähret er seine Jungen selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.453000068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10380,"date":1663,"orig":"Dann Jeremias in den Klagl. c. 4. v. 3. 4. ſaget.","norm":"Dann Jeremias in den Klagl. c. 4. v. 3 . 4. sagt.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.428599834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10381,"date":1663,"orig":"Die Drachen reichen ihre Bruͤſte den Jungen dar/ uñ ſaͤugen ſie:","norm":"Die Drachen reichen ihre Brüste den Jungen dar / und säugen sie:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.216100215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10382,"date":1663,"orig":"Aber die Tochter meines Volcks muß unbarmhertzig ſeyn/ wie ein Straus in der Wuͤſten.","norm":"Aber die Tochter meines Volks muss unbarmherzig sein / wie ein Strauß in der Wüssten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7332000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10383,"date":1663,"orig":"Von dem Strauſſe lieſet man nicht allein in dem Buch Hiob. c. 39. ſondern auch von Alberto Magno, und andern Naturkuͤndigern/ daß er ſeine Eyer auff die Erde in den Sand lege/ und verlaſſe ſie/ wenn ſie von der Sonnen erhitzt ſeyn.","norm":"Von dem Strauße liest man nicht allein in dem Buch Hiob. c. 39. sondern auch von Alberto Magnus, und anderen Naturkündigern / dass er seine Eier auf die Erde in den Sand lege / und verlasse sie / wenn sie von der Sonnen erhitzt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.155700206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10384,"date":1663,"orig":"Daß Muͤtter ſolche Strauſſen-Art an ſich nehmen/ und ihre Kinder/ wann ſie dieſelbe zur Welt gebracht haben/ ſollen liegen laſſen wie die Strauſſen ihre Eyer/ das hat Gott nirgend befohlen; ſondern er wil daß es die Muͤtter machen wie andere Thiere/ welche ihre Jungen mit ihrer Milch ſelbſt ſaͤugen und ſpeiſen/ biß ſie ſtarck werden.","norm":"Dass Mütter solche Straussenart an sich nehmen / und ihre Kinder / wann sie dieselbe zur Welt gebracht haben / sollen liegen lassen wie die Straußen ihre Eier / das hat Gott nirgend befohlen; sondern er will dass es die Mütter machen wie andere Tiere / welche ihre Jungen mit ihrer Milch selbst säugen und speisen / bis sie stark werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7718000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10385,"date":1663,"orig":"Saget mir ihr Muͤtter/ warumb hat die Natur dem Frauenzimmer ihre Bruͤſte gegeben?","norm":"Sagt mir ihr Mütter / warum hat die Natur dem Frauenzimmer ihre Brüste gegeben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.889400005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10386,"date":1663,"orig":"Warumb werden dieſelbe/ wann ſie ſchwanger ſind/ mit Milch erfuͤllet?","norm":"Warum werden dieselbe / wann sie schwanger sind / mit Milch erfüllet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.357500076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10387,"date":1663,"orig":"Jſt es nicht wahr/ daß es deßwegen geſchehe/ daß ſie ihre Kinder/ wann ſie gebohren ſind/ ſelbſt ſaͤugen koͤnnen und ſollen.","norm":"Ist es nicht wahr / dass es deswegen geschehe / dass sie ihre Kinder / wann sie geboren sind / selbst säugen können und sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.2758002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10388,"date":1663,"orig":"Die Natur thut nichts vergebens und umbſonſt/ darumb hat ſie auch den Muͤttern ihre mit Milch erfuͤllete Bruͤſte nicht vergebens und umbſonſt gegeben/ ſondern ſie hat es zu dem Ende gethan/ daß ſie ihrer Kinder Milch- und Speiſe-Toͤpffe ſeyn/ darauß die Kinder ihre Nahrung haben ſollen.","norm":"Die Natur tut nichts vergebens und umsonst / darum hat sie auch den Müttern ihre mit Milch erfüllte Brüste nicht vergebens und umsonst gegeben / sondern sie hat es zu dem Ende getan / dass sie ihrer Kinder Milch- und Speise-Töpfe sein / daraus die Kinder ihre Nahrung haben sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.482200145721435} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10389,"date":1663,"orig":"Wann die Muͤtter ihre Bruͤſte an ihrem Hertzen anſehen/ ſollen ſie ſich ihres Ampts erinnern/ daß ſie von Natur ſchuldig ſeyn/ ihre Kinder/ ſo unter ihrem Hertzen gelegen/ mit ihren eigenen Bruͤſten zu ſpeiſen.","norm":"Wann die Mütter ihre Brüste an ihrem Herzen ansehen / sollen sie sich ihres Amts erinnern / dass sie von Natur schuldig sein / ihre Kinder / so unter ihrem Herzen gelegen / mit ihren eigenen Brüsten zu speisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.563799858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10390,"date":1663,"orig":"Ubel handelt ihr Muͤtter an euch ſelbſt/ wann ihr euere Kinder/ welche ihr zur Welt bringet/ nicht ſelbſt ſaͤuget.","norm":"Übel handelt ihr Mütter an euch selbst / wann ihr eure Kinder / welche ihr zur Welt bringt / nicht selbst säuget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.135700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10391,"date":1663,"orig":"Dann in dem ihr die Kinder den Ammen uͤbergebet/ behaltet ihr die Milch bey euch: wann ihr die Milch bey euch behaltet/ wird ſie corrumpiret, und verderbet/ wann die Milch verderbet iſt/ entſtehen darauß allerhand Bruſtſchwachheiten/ dazu offt Krebs und andere beſchwerliche Zufaͤlle kommen.","norm":"Dann in dem ihr die Kinder den Ammen übergebet / behaltet ihr die Milch bei euch: wann ihr die Milch bei euch behaltet / wird sie korrumpieret, und verderbet / wann die Milch verderbet ist / entstehen daraus allerhand Brustschwachheiten / dazu oft Krebs und andere beschwerliche Zufälle kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.630300045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10392,"date":1663,"orig":"Alle verſtaͤndige ehrliche Leute halten es euch fuͤr uͤbel/ wann ihr Ammen haltet/ und euere Kinder nicht ſelbſt ſaͤuget/ da ihr doch geſund ſeyd/ und es wohl thun koͤntet.","norm":"Alle verständige ehrliche Leute halten es euch für übel / wann ihr Ammen haltet / und eure Kinder nicht selbst säuget / da ihr doch gesund seid / und es wohltun könntet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.457099914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10393,"date":1663,"orig":"Ein anders iſt es/ wann eine ehrliche Matron es nicht thun kan/ da hat die Noth kein Geſetz.","norm":"Ein anders ist es / wann eine ehrliche Matrone es nicht tun kann / da hat die Not kein Gesetz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.156799793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10394,"date":1663,"orig":"Aber was hat eine Mutter/ die geſund iſt fuͤr Urſache/ daß ſie ihr Kind nit ſelbſt ſaͤugen wil/ da ſie es doch wol thun kan?","norm":"Aber was hat eine Mutter / die gesund ist für Ursache / dass sie ihr Kind nicht selbst säugen will / da sie es doch wohl tun kann?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.207099914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10395,"date":1663,"orig":"Sie giebet dadurch zuverſtehen/ daß ſie entweder ein hoffaͤrtiges oder ein faules Weib ſey/ entweder ſie thut es darum/ daß ihr an ihrer Schoͤnheit nichts abgehe/ oder daß ſie des Nachts in ihrer Ruhe nicht verſtoͤret werde.","norm":"Sie gibt dadurch zu verstehen / dass sie entweder ein hoffärtiges oder ein faules Weib sei / entweder sie tut es darum / dass ihr an ihrer Schönheit nichts abgehe / oder dass sie des Nachts in ihrer Ruhe nicht verstöret werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.420899868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10396,"date":1663,"orig":"O ihr ſtoltzen hoffaͤrtigen und faulen Frauen/ ſehet doch die Sara an/ des Patriarchen Abrahams Weib/ was war das fuͤr eine vornehme Frau?","norm":"O ihr stolzen hoffärtigen und faulen Frauen / sehet doch die Sara an / des Patriarchen Abrahams Weib / was war das für eine vornehme Frau?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.64109992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10397,"date":1663,"orig":"Lutherus rechnet es auß/ daß Abraham alle Tag uͤber tauſend Perſonen in ſeinem Hauſe geſpeiſet habe/ gleichwol da ſein Weib Sara einen Sohn gebahr/ da dachte ſie an keine Amme/ ſondern war willens/ jhn ſelbſt zu ſaͤugen/ und ſprach:","norm":"Luther rechnet es aus / dass Abraham alle Tag über tausend Personen in seinem Hause gespeist habe / gleichwohl da sein Weib Sara einen Sohn gebar / da dachte sie an keine Amme / sondern war Willens / ihn selbst zu säugen / und sprach:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.192500114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10398,"date":1663,"orig":"Wer doͤrffte das von Abraham ſagen/ daß Sara Kinder ſaͤuget?","norm":"Wer dürfte das von Abraham sagen / dass Sara Kinder säuget?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.363500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10399,"date":1663,"orig":"1. Buch Moſe am 21. v. 7.","norm":"1. Buch Mose am 21. v. 7.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":4.946199893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10400,"date":1663,"orig":"Allein ihr Schuſter und Schneider Frauen/ und ihr andere Weiber/ die ihr offt nichts habet/ als was eure Maͤnner taͤglich mit ihrer Hand verdienen/ wollet nothwendig eine Amme haben/ damit ihr glat und ſchoͤn bleibet/ und des Nachts wol ſchlaffen koͤnnet.","norm":"Allein ihr Schuster und Schneider Frauen / und ihr andere Weiber / die ihr oft nichts habet / als was eure Männer täglich mit ihrer Hand verdienen / wollet notwendig eine Amme haben / damit ihr glatt und schön bleibt / und des Nachts wohl schlafen könnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.722599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10401,"date":1663,"orig":"Wann ich ein Weib waͤre/ ſo wolte ich mich eher zehen mal in die Zunge beiſſen/ eher ich mein Kind/ das im keuſchen Ehebette gezeuget/ einer Huren uͤbergeben/ und mit Huren-Milch wolte aufferziehen und ernehren laſſen.","norm":"Wann ich ein Weib wäre / so wollte ich mich eher zehnmal in die Zunge beißen / eher ich mein Kind / das im keuschen Ehebette gezeugt / einer Huren übergeben / und mit Hurenmilch wollte auferziehen und ernähren lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.184800148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10402,"date":1663,"orig":"Wann ein Potentat vor Ninive kaͤme mit einem groſſen Kriegesheer/ und eroberte Ninive/ und jagte alle Ammen herauß/ legte dargegen ſo viel Soldaten darein/ als bißhero Ammen darin geweſen/ und ſagte:","norm":"Wann ein Potentat vor Ninive käme mit einem großen Kriegesheer / und eroberte Ninive / und jagte alle Ammen heraus / legte dagegen so viel Soldaten darein / als bisher Ammen darin gewesen / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.394700050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10403,"date":1663,"orig":"Dieſe Soldaten ſolt ihr mit Speiß und Tranck und andern Dingen bekoͤſtigen/ wie ihr bißhero eure Ammen geſpeiſet/ und ſolt ihnen jaͤhrlich ſo viel Geld geben/ als ihr den Ammen gegeben habt/ ſo wuͤrdet ihr ſagen/ das ſey eine groſſe Tyranney/ eine ſchwere unertraͤgliche Laſt.","norm":"Diese Soldaten sollt ihr mit Speise und Trank und anderen Dingen beköstigen / wie ihr bisher eure Ammen gespeist / und sollt ihnen jährlich so viel Geld geben / als ihr den Ammen gegeben habt / so würdet ihr sagen / das sei eine große Tyrannei / eine schwere unerträgliche Last.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.144999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10404,"date":1663,"orig":"Allein ſolche Laſt/ leget ihr eurer Stadt ſelbſt auff.","norm":"Allein solche Last / leget ihr eurer Stadt selbst auf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.002399921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10405,"date":1663,"orig":"Koͤnnet ihr der Huren nicht entrahten/ wie werden endlich ihre Hurenkinder ernehret/ als von Allmoſen?","norm":"Könnet ihr der Huren nicht entraten / wie werden endlich ihre Hurenkinder ernähret / als von Almosen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.700500011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10406,"date":1663,"orig":"Als die Predigt beſchloſſen war/ und Crobyle mit ihrer Tochter wieder auß der Kirche gieng/ ſagte Corinna:","norm":"Als die Predigt beschlossen war / und Crobyle mit ihrer Tochter wieder aus der Kirche ging / sagte Corinna:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2565999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10407,"date":1663,"orig":"Meine allerliebſte Mutter/ mein Hertz zittert und bebet mir/ habt ihr nicht in acht genommen/ was Ehrenhold unſer Prieſter ſagte von Huren und Ammen?","norm":"Meine allerliebste Mutter / mein Herz zittert und bebet mir / habt ihr nicht in Acht genommen / was Ehrenhold unser Priester sagte von Huren und Ammen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.340499877929687} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10408,"date":1663,"orig":"Crobyle lachte/ und ſagte: Liebſte Corinna/ kehre dich an ſolch Geplerre nicht.","norm":"Crobyle lachte / und sagte: Liebste Corinna / kehre dich an solch Geplärre nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.462800025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10409,"date":1663,"orig":"Der Prieſter Ehrenhold wird allgemach alt und kalt/ und fraget nach ſolchen Dingen nicht vielmehr/ wer weis wie er es in der Jugend getrieben hat?","norm":"Der Priester Ehrenhold wird allgemach alt und kalt / und fraget nach solchen Dingen nicht vielmehr / wer weiß wie er es in der Jugend getrieben hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.549600124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10410,"date":1663,"orig":"Da David kam ins Alter/ vergaß er des Dinges auch und machte Pſalter.","norm":"Da David kam ins Alter / vergaß er des Dinges auch und machte Psalter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.744699954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10411,"date":1663,"orig":"Zum andern weiſſeſt du/ daß die Pfaffen ins gemein geitzig ſeyn/ vielleicht hat dieſem Pfaſſen ſein Weib ein Kind im Alter bracht/ und da wird er gern die Unkoſten ſparen wollen/ und begehren/ daß das arme Weib das Kind ſelbſt ſaͤugen und ernehren ſoll/ allein eine Naͤrrin iſt ſie/ wann ſie es thut.","norm":"Zum anderen weißest du / dass die Pfaffen ins gemein geizig sein / vielleicht hat diesem Pfassen sein Weib ein Kind im Alter brachte / und da wird er gern die Unkosten sparen wollen / und begehren / dass das arme Weib das Kind selbst säugen und ernähren soll / allein eine Närrin ist sie / wann sie es tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.027400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10412,"date":1663,"orig":"Folge du mir Corinna/ und gehe mit mir in die Badſtube/ da ſolt du dich huͤbſch waſchen und reinigen/ morgen wollen wir in eine andere Kirche gehen/ da wirſtu einen rechten troſtreichen Prediger hoͤren/ der nicht alſo poltert und ballert wie dieſer unſinnige Pfaffe/ ſondern redet immerdar von der Suͤſſigkeit des ewigen Lebens und der ewigen Seeligkeit.","norm":"Folge du mir Corinna / und gehe mit mir in die Badstube / da sollt du dich hübsch waschen und reinigen / morgen wollen wir in eine andere Kirche gehen / da wirst du einen rechten trostreichen Prediger hören / der nicht also poltert und ballert wie dieser unsinnige Pfaffe / sondern redet immerdar von der Süßigkeit des ewigen Lebens und der ewigen Seligkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.531700134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10413,"date":1663,"orig":"Corinna gieng mit ihrer Mutter in die Badſtuben/ und deſſelbigen Tages verliebte ſich in ſie ein alter Jubilirer/ welcher mit ihr nach Hauſe gieng/ und ihr ein paar ſchoͤne mit Edelgeſteinen verſetzte Armbaͤnd verehrete.","norm":"Corinna ging mit ihrer Mutter in die Badstuben / und desselbigen Tages verliebte sich in sie ein alter Jubilierer / welcher mit ihr nach Hause ging / und ihr ein paar schöne mit Edelgesteinen versetzte Armbänd verehrte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.745800018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10414,"date":1663,"orig":"Corinna gefiel das Werck treflich wol/ dantzte mit ihren Armbaͤndern herum/ ſahe dieſelben an/ und dachte ſie ſey nunmehro eine Kaͤyſerin.","norm":"Corinna gefiel das Werk trefflich wohl / dantzte mit ihren Armbändern herum / sah dieselben an / und dachte sie sei nunmehr eine Käyserin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.265200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10415,"date":1663,"orig":"Jhre Mutter ſchickte alsbald einen halben Reichsthaler ins Hoſpital/ und ließ dancken fuͤr eine Sache/ daran Witwen und Waͤyſen gelegen ſey/ welche in guter Beſſerung ſtehe.","norm":"Ihre Mutter schickte alsbald einen halben Reichstaler ins Hospital / und ließ danken für eine Sache / daran Witwen und Waisen gelegen sei / welche in guter Besserung stehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.552199840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10416,"date":1663,"orig":"Es kam Thais/ eine beruͤhmte Kuplerin/ welcher etliche Knaben auff der Straſſe nachlieffen/ ſie mit Steinen warffen/ und rieffen:","norm":"Es kam Thais / eine berühmte Kupplerin / welcher etliche Knaben auf der Straße nachliefen / sie mit Steinen warfen / und riefen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.349199771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10417,"date":1663,"orig":"Da gehet die Frau hin/ welche den Jungfern die Kinder abtreibet/ jetzo ſol ſie in die Buͤtteley gefuͤhret werden.","norm":"Da geht die Frau hin / welche den Jungfern die Kinder abtreibet / jetzt soll sie in die Büttelei geführt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.804800033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10418,"date":1663,"orig":"Thais nahm ihre Zuflucht in Crobyle Hauß/ Crobyle erinnerte ſie der alten gepflogenen Freundſchafft/ und ſagte: Liebſte Gefatterin/ ich bin eine arme Wittwe/ thut ein Werck der Barmhertzigkeit an mir und weiſet mir Nahrung zu vor andern/ und ſehet da meine Tochter Corinna/ die iſt nun ſo weit kommen/ daß ſie ein Stuͤck Brod verdienen kan/ meine liebſte Gefatterin/ goͤnnet ihr die Nahrung fuͤr andern auch bekanten Jungfern.","norm":"Thais nahm ihre Zuflucht in Crobyle Haus / Crobyle erinnerte sie der alten gepflogenen Freundschaft / und sagte: Liebste Gefatterin / ich bin eine arme Witwe / tut ein Werk der Barmherzigkeit an mir und weiset mir Nahrung zu vor anderen / und sehet da meine Tochter Corinna / die ist nun so weit kommen / dass sie ein Stück Brot verdienen kann / meine liebste Gefatterin / gönnet ihr die Nahrung für anderen auch bekannten Jungfern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.034500122070312} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10419,"date":1663,"orig":"Die Kuplerin ſchwur bey Stein und Bein daß/ eher der Hahn zweymal krehe/ ſie ihre Affection gegen Mutter und Tochter nicht im Worte/ ſondern im Werck bezeugen wolle/ damit nahm ſie alsbald Abſchied/ und verſprach ihnen/ des andern Tages wiederum die Viſite zu geben.","norm":"Die Kupplerin schwor bei Stein und Bein dass / eher der Hahn zweimal krähe / sie ihre Affektion gegen Mutter und Tochter nicht im Worte / sondern im Werk bezeugen wolle / damit nahm sie alsbald Abschied / und versprach ihnen / des anderen Tages wiederum die Visite zu geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.203100204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10420,"date":1663,"orig":"Es war kaum eine Stunde verfloſſen/ da Corydon/ eines Seidenkramers Sohn ſich bey Crobyle anmeldete/ und ſagte/ daß Thais ſeiner Mutter Schweſter ſey.","norm":"Es war kaum eine Stunde verflossen / da Corydon / eines Seidenkramers Sohn sich bei Crobyle anmeldete / und sagte / dass Thais seiner Mutter Schwester sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.209199905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10421,"date":1663,"orig":"Und weil er hoͤre/ daß Crobyle ihre gute Freundin ſey/ wolle er auch gute Freundſchafft mit ihr und den ihrigen machen.","norm":"Und weil er höre / dass Crobyle ihre gute Freundin sei / wolle er auch gute Freundschaft mit ihr und den ihrigen machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.46619987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10422,"date":1663,"orig":"Und nach vielen gewechſelten Complementen verehrete er Corinna/ welche er auch fuͤr eine Schweſter angenommen hatte/ ein Stuͤck Atlaß/ ein paar ſeidene Struͤmpffe/ und zehen ſtuͤcker Band.","norm":"Und nach vielen gewechselten Komplementen verehrte er Corinna / welche er auch für eine Schwester angenommen hatte / ein Stück Atlas / ein paar seidene Strümpfe / und zehn Stücker Band.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.385200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10423,"date":1663,"orig":"Corinna ſahe es mit Verwunderung an/ und ſagte: Bruder Corydon/ hat dir das dein Vater geben?","norm":"Corinna sah es mit Verwunderung an / und sagte: Bruder Corydon / hat dir das dein Vater geben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.807499885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10424,"date":1663,"orig":"Nein/ ſagte Corydon/ das muß man die Alten nicht wiſſen laſſen/ mein Vater iſt ſo karg und geitzig/ daß er ſein Lebtage keine ſeidene Struͤmpffe an ſeine Fuͤſſe gezogen/ er weiß nicht/ wie er ſich ſein Geld und Gut zu nutze machen ſolle.","norm":"Nein / sagte Corydon / das muss man die Alten nicht wissen lassen / mein Vater ist so karg und geizig / dass er sein Lebtage keine seidene Strümpfe an seine Füße gezogen / er weiß nicht / wie er sich sein Geld und Gut zu Nutze machen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.129600048065185} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10425,"date":1663,"orig":"Er hat Geld im Kaſten/ allein der Teufel hat den Schluͤſſel darzu/ aber mir hat Gott die Gnade gegeben/ daß ich weiß/ wie man Geld und Gut wol anlegen und gebrauchen ſolle/ darum nim/ meine Schweſter Corinna/ dieſe geringe Gabe von der Hand deines Bruders/ welcher dir biß in den Tod getreu und auffwaͤrtig bleiben wird.","norm":"Er hat Geld im Kasten / allein der Teufel hat den Schlüssel dazu / aber mir hat Gott die Gnade gegeben / dass ich weiß / wie man Geld und Gut wohl anlegen und gebrauchen solle / darum nimm / meine Schwester Corinna / diese geringe Gabe von der Hand deines Bruders / welcher dir bis in den Tod getreu und auffwärtig bleiben wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.680300235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10426,"date":1663,"orig":"Corinna hatte noch ein Fuͤncklein eines Gewiſſens bey ihr/ und ſagte: Bruder Corydon/ ich bin juͤngſt in der Kirche geweſen/ da der Prieſter Ehrenhold gewaltig ſchalt die Kinder/ welche ihren Eltern etwas heimlich entwenden/ und zog den Spruch an aus Proverb. am 25. Cap. Wer Vater und Mutter nimmet/ und ſpricht/ es iſt nicht Suͤnde/ der iſt des Verderbens Geſell.","norm":"Corinna hatte noch ein Fünklein eines Gewissens bei ihr / und sagte: Bruder Corydon / ich bin jüngst in der Kirche gewesen / da der Priester Ehrenhold gewaltig schalt die Kinder / welche ihren Eltern etwas heimlich entwenden / und zog den Spruch an aus Proverb . am 25. Cap. Wer Vater und Mutter nimmt / und spricht / es ist nicht Sünde / der ist des Verderbens Gesell.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.24560022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10427,"date":1663,"orig":"Und dieſen Spruch fuͤhrte er alſo auß/ daß ich lieber Hunger und Durſt leiden wolte/ als meiner Mutter etwas heimlich nehmen/ und ſie da durch arm machen.","norm":"Und diesen Spruch führte er also aus / dass ich lieber Hunger und Durst leiden wollte / als meiner Mutter etwas heimlich nehmen / und sie da durch arm machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.831399917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10428,"date":1663,"orig":"Corydon lachte/ und ſagte: Liebſte Schweſter Corinna/ Ehrenhold iſt ein wunderlicher Pfaff/ er meinet/ er wolle die gantze Welt from̃ machen/ und wer weiß ob er ſelbſt fromm ſey/ er thut das Maul zu weit auff/ ſeine eigene Collegæ ſind nicht mit ihm zu frieden.","norm":"Corydon lachte / und sagte: Liebste Schwester Corinna / Ehrenhold ist ein wunderlicher Pfaff / er meinet / er wolle die ganze Welt fromm machen / und wer weiß ob er selbst fromm sei / er tut das Maul zu weit auf / seine eigene Collegae sind nicht mit ihm zu Frieden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.885300159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10429,"date":1663,"orig":"Nim/ Schweſter Corinna/ die dieſes geringe præſent, und verſichere dich/ daß ich dein Bruder und Diener leben und ſterben werde.","norm":"Nimm / Schwester Corinna / die dieses geringe präsent, und versichere dich / dass ich dein Bruder und Diener leben und sterben werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.589799880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10430,"date":1663,"orig":"Jch bin meines Vaters einiger Sohn/ was meines Vaters iſt/ das iſt auch mein/ und was mein iſt/ daran wirſt du auch allezeit ein Theil haben.","norm":"Ich bin meines Vaters einiger Sohn / was meines Vaters ist / das ist auch mein / und was mein ist / daran wirst du auch allezeit ein Teil haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.000699996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10431,"date":1663,"orig":"Corinna ſahe den Atlaß/ die Seidene Struͤmpffe/ und das ſchoͤne mit Gold gewirckte Band an/ wie Eva den Apffel im Paradieß/ und thaͤte Corydon zu gefallen was er begehrte.","norm":"Corinna sah den Atlas / die Seidene Strümpfe / und das schöne mit Gold gewirkte Band an / wie Eva den Apfel im Paradies / und täte Corydon zu gefallen was er begehrte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.124100208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10432,"date":1663,"orig":"Als der Tag anbrach/ muſte Corydon nach Hauſe eylen/ damit ſein alter Vater nicht erfahre/ daß er extra gangen ſey.","norm":"Als der Tag anbrach / musste Corydon nach Hause eilen / damit sein alter Vater nicht erfahre / dass er extra gegangen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.462600231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10433,"date":1663,"orig":"Crobyle ermahnete ihre Tochter/ daß ſie mit ihr zur Kirche gehen und Gottes Wort anhoͤren ſolte/ ſchickte dabeneben zwoͤlff Schillinge und ein Brieflein in die Kirche daß man Gott dancken ſolle fuͤr eine Sache/ welche Witwen und Waͤyſen angehet/ und einen guten Anfang genommen habe.","norm":"Crobyle ermahnte ihre Tochter / dass sie mit ihr zur Kirche gehen und Gottes Wort anhören sollte / schickte dabeneben zwölf Schillinge und ein Brieflein in die Kirche dass man Gott danken solle für eine Sache / welche Witwen und Waisen angehet / und einen guten Anfang genommen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.89169979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10434,"date":1663,"orig":"Als Crobyle auß der Kirche kam/ fragte ſie ihre Tochter/ was ſie auß der Predigt behalten habe?","norm":"Als Crobyle aus der Kirche kam / fragte sie ihre Tochter / was sie aus der Predigt behalten habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.333399772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10435,"date":1663,"orig":"Corinna antwortete: Liebſte Mutter/ habt ihr nicht gehoͤrt/ wie der Prieſer ſchalt auff die Juden/ und ſagte/ daß ſie vergebens warteten auff den Meſſias/ die Zeit/ da der Meſſias kommen ſollen/ ſey laͤngſt verfloſſen/ uñ alle Propheceyung/ im A. Teſt. von Meſſia/ ſeyn in JEſu von Nazareth erfuͤllet/ Jeſus von Nazareth ſey der wahre Meſſias/ Heyland und Seligmacher der Welt.","norm":"Corinna antwortete: Liebste Mutter / habt ihr nicht gehört / wie der Priese schalt auf die Juden / und sagte / dass sie vergebens warteten auf den Messias / die Zeit / da der Messias kommen sollen / sei längst verflossen / und alle Prophezeiung / im A. Test. von Messia / sein in Jesu von Nazareth erfüllet / Jesus von Nazareth sei der wahre Messias / Heiland und Seligmacher der Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.115099906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10436,"date":1663,"orig":"Habt ihr auch nicht gehoͤrt/ wie er auff die Photinianer ſchalt?","norm":"Habt ihr auch nicht gehört / wie er auf die Photinianer schalt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1803998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10437,"date":1663,"orig":"Solche Teufelskinder finden ſich haͤuffig in Pohlen.","norm":"Solche Teufelskinder finden sich häufig in Polen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.65339994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10438,"date":1663,"orig":"Wann ich dieſen Ketzern und Teufelskindern dieſes Meſſer im Leibe herumb wenden koͤnte/ ich wolte es thun.","norm":"Wann ich diesen Ketzern und Teufelskindern dieses Messer im Leibe herumwenden könnte / ich wollte es tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.171500205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10439,"date":1663,"orig":"Crobyle antwortete:","norm":"Crobyle antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.737600326538086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10440,"date":1663,"orig":"Meine gontze Seele freuet ſich/ in dem ich hoͤre deinen groſſen Eyffer wegen der Religion/ fahre fort meine liebſte Tochter/ und bleibe fromm/ die Gottesfurcht hat Verheiſſung dieſes und des zukuͤnfftigen Lebens.","norm":"Meine gontze Seele freuet sich / in dem ich höre deinen großen Eifer wegen der Religion / fahre fort meine liebste Tochter / und bleibe fromm / die Gottesfurcht hat Verheißung dieses und des zukünftigen Lebens.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.700200080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10441,"date":1663,"orig":"Crobyle hatte kaum außgeredet/ als Corinna ſagte:","norm":"Crobyle hatte kaum ausgeredet / als Corinna sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.812699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10442,"date":1663,"orig":"Liebſte Mutter/ mit dem Atlaß/ welchen mir Corydon geſtern verehret hat/ koͤnnen wir uns gar wol kleiden laſſen/ allein ſaget mir/ wer machet uns ſolche Kleyder?","norm":"Liebste Mutter / mit dem Atlas / welchen mir Corydon gestern verehret hat / können wir uns gar wohl kleiden lassen / allein sagt mir / wer macht uns solche Kleider?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.225500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10443,"date":1663,"orig":"Crobyle antwortet:","norm":"Crobyle antwortet:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.753399848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10444,"date":1663,"orig":"Corinna liebſte Tochter/ dazu wird Thais meine Gefatterin Rath ſchaffen.","norm":"Corinna liebste Tochter / dazu wird Thais meine Gefatterin Rat schaffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.502799987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10445,"date":1663,"orig":"Es wohnet in der Alten Stadt ein Schneider/ welcher juͤngſt von Paris kommen iſt/ und der alamodo Schneider genennet wird/ ein luſtiger Courtiſan, den ſol Thais meine Gefatterin zu uns bitten/ wann er nun koͤmt/ wirſt du ihm nicht begegnen als eine grobe teutſche Bauermagd/ ſondern wirſt gedencken/ daß er der Mann ſey/ welcher der Frantzoͤſiſchen Civilitaͤt und Hoͤfligkeit gewohnet.","norm":"Es wohnet in der Alten Stadt ein Schneider / welcher jüngst von Paris kommen ist / und der alamodo Schneider genannt wird / ein lustiger Courtisan, den soll Thais meine Gefatterin zu uns bitten / wann er nun kommt / wirst du ihm nicht begegnen als eine grobe deutsche Bauermagd / sondern wirst Gedenken / dass er der Mann sei / welcher der französischen Civilität und Höflichkeit gewohnt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7642998695373535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10446,"date":1663,"orig":"Es waren kaum zwey Tage verfloſſen/ als Corinna ihr Kleid fertig hatte/ und zur Kirche gieng/ mit hoͤchſter Verwunderung ihrer Nachbarn/ Thais commendirte ihꝛ einen Fꝛeund nach dem andeꝛn/ welche ihr Geſchencke brachten/ wie die Koͤnige auß Reich Arabien dem Koͤnig Salomon.","norm":"Es waren kaum zwei Tage verflossen / als Corinna ihr Kleid fertig hatte / und zur Kirche ging / mit höchster Verwunderung ihrer Nachbarn / Thais kommentierte ihr einen Freund nach dem andern / welche ihr Geschenke brachten / wie die Könige aus Reich Arabien dem König Salomon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.923999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10447,"date":1663,"orig":"Corinna ſchlieff nimmer allein/ wann aber der Tag anbrach/ und ihre Serviteurs Abſchied nahmen/ ermahnete ſie Crobyle/ daß ſie mit ihr in die Kirche gehen/ Gottes Wort anhoͤren/ und Gott dancken ſolle fuͤr den reichen Segen/ welchen er uͤber ſie gleichſam regnen laſſe.","norm":"Corinna schlief nimmer allein / wann aber der Tag anbrach / und ihre Serviteurs Abschied nahmen / ermahnte sie Crobyle / dass sie mit ihr in die Kirche gehen / Gottes Wort anhören / und Gott danken solle für den reichen Segen / welchen er über sie gleichsam regnen lasse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.724100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10448,"date":1663,"orig":"Einsmals kam Crobyle mit ihrer Tochter auß der Kirche/ und ſagte: Corinna was haſt du auß der Predigt behalten? haſt du auch gehoͤrt/ wie der Prieſter Ehrenhold die Hoffart verdammet?","norm":"Einsmals kam Crobyle mit ihrer Tochter aus der Kirche / und sagte: Corinna was hast du aus der Predigt behalten? hast du auch gehört / wie der Priester Ehrenhold die Hoffart verdammet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.569499969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10449,"date":1663,"orig":"Dieſes nim in acht/ du haſt auch ein ziemliches hoffaͤrtiges Koͤpflein:","norm":"Dieses nimm in acht / du hast auch ein ziemliches hoffärtiges Köpflein:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4527997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10450,"date":1663,"orig":"Als neulich der Schiffer Jan von Amſterdam kam/ verehrete uns die ſchoͤnen Hollaͤndiſchen Kaͤſe und die Zweybacken/ und wolte Freundſchafft mit dir machen/ da hielteſt du ihn ſo hoͤniſch/ daß mich ſeiner jammerte:","norm":"Als neulich der Schiffer Jan von Amsterdam kam / verehrte uns die schönen holländischen Käse und die Zweibacken / und wollte Freundschaft mit dir machen / da hieltest du ihn so höhnisch / dass mich seiner jammerte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.042399883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10451,"date":1663,"orig":"Aber als Menelaus des alten reichen Euclionis Sohn kam/ mit ſeinen ſchoͤnen gelben Haaren/ da thaͤteſt du/ als ob du dein Hertz mit ihm theileſt und ihn auß Liebe freſſen wollen.","norm":"Aber als Menelaus des alten reichen Euclionis Sohn kam / mit seinen schönen gelben Haaren / da tätest du / als ob du dein Herz mit ihm teilest und ihn aus Liebe fressen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.201000213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10452,"date":1663,"orig":"Was bildeſt du dir ein/ daß du Schiffer Jan alſo verachteſt?","norm":"Was bildest du dir ein / dass du Schiffer Jan also verachtest?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.441699981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10453,"date":1663,"orig":"Wir haͤtten ſeiner noch offt genieſſen koͤnnen; Meyneſt du/ daß du immer werdeſt achtzehen Jahre alt bleiben?","norm":"Wir hätten seiner noch oft genießen können; Meinest du / dass du immer werdest achtzehn Jahre alt bleiben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.005499839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10454,"date":1663,"orig":"Was gibt dir Menelaus?","norm":"Was gibt dir Menelaus?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.544899940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10455,"date":1663,"orig":"Jch habe zwar gehoͤrt/ wie er juͤngſt geſchworen/ wann ſein Vater Euclio ſterbe/ wolle er dich zur Ehe nehmen; Allein wann der Schlachter koͤmt/ und will das Fleiſch bezahlet haben/ welches bey ihm geholet/ wann unſer Haußwirth die Haußzinſen wil bezahlet haben/ ſo ſage/ wann der alte Eublio ſtirbet/ ſolt ihr ehrlich bezahlet werden/ und ſiehe/ ob ſie ſich mit dieſer ungewiſſen Hoffnung werden bezahlen oder abweiſen laſſen.","norm":"Ich habe zwar gehört / wie er jüngst geschworen / wann sein Vater Euclio sterbe / wolle er dich zur Ehe nehmen; allein wann der Schlachter kommt / und will das Fleisch bezahlet haben / welches bei ihm geholt / wann unser Hauswirt die Hauszinsen will bezahlet haben / so sage / wann der alte Eublio stirbt / sollt ihr ehrlich bezahlet werden / und siehe / ob sie sich mit dieser ungewissen Hoffnung werden bezahlen oder abweisen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.199900150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10456,"date":1663,"orig":"O Corinna/ Demut machet Menſchen zu Engeln/ aber Hoffart machet Engel zu Teufeln.","norm":"O Corinna / Demut macht Menschen zu Engeln / aber Hoffart macht Engel zu Teufeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.086299896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10457,"date":1663,"orig":"Damit nun Corinna den Muͤſſiggang/ welcher iſt aller Laſter Anfang/ meidete/ ließ ſie Crobyle in allerhand kuͤnſtlichen Sachen unterꝛichten.","norm":"Damit nun Corinna den Müßiggang / welcher ist aller Laster Anfang / meidet / ließ sie Crobyle in allerhand künstlichen Sachen unterrichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.436999797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10458,"date":1663,"orig":"Corinna war von Natur faͤhig allerley Kuͤnſte zu lernen/ und brachte es in kurtzer Zeit ſo weit/ daß in Kloͤppeln/ in Naͤhen/ in Stricken/ in Wachspouſiren/ in Kochen/ in Paſteten backen/ und andern Dingen/ ihres gleichen war nicht in gantz Ninive.","norm":"Corinna war von Natur fähig allerlei Künste zu lernen / und brachte es in kurzer Zeit so weit / dass in Klöppeln / in Nähen / in Stricken / in Wachspausieren / in Kochen / in Pasteten backen / und anderen Dingen / ihresgleichen war nicht in ganz Ninive.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.34250020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10459,"date":1663,"orig":"Jederman wolte die Tugendreiche Corinna bey ſich haben/ Der eine ſagte/ ſie ſey die Diana, der ander ſagte/ ſie ſey die Penelope, der dritte ſagte/ ſie uͤbertreffe mit ihren Tugenden alle Chriſtliche Jungfrauen/ welche unter den zehen heydniſchen Kaͤyſern ſind gemartert worden.","norm":"Jedermann wollte die Tugendreiche Corinna bei sich haben / Der eine sagte / sie sei die Diana, der ander sagte / sie sei die Penelope, der dritte sagte / sie übertreffe mit ihren Tugenden alle christliche Jungfrauen / welche unter den zehn heidnischen Kaisern sind gemartert worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.938199996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10460,"date":1663,"orig":"Und ſie verſaͤumete keine Predigt/ machte ſich mit dem gantzen Miniſterio bekant/ und in allen ihren Reden koͤnte ſie einen Spruch auß der Bibel anziehen.","norm":"Und sie versäumte keine Predigt / machte sich mit dem ganzen Ministerio bekannt / und in allen ihren Reden könnte sie einen Spruch aus der Bibel anziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.874199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10461,"date":1663,"orig":"Alle Frauen hielten Crobylem fuͤr gluͤckſelig/ daß ſie eine ſolche Gottsfuͤrchtige Tugendreiche Tochter aufferzogen habe.","norm":"Alle Frauen hielten Crobylem für glückselig / dass sie eine solche gottesfürchtige Tugendreiche Tochter auferzogen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.740799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10462,"date":1663,"orig":"Endlich aber ward Crobyle kranck/ und gerieth in groſſe Anfechtung/ welche ſie lange Zeit niemand offenbaren wolte.","norm":"Endlich aber wurde Crobyle krank / und geriet in große Anfechtung / welche sie lange Zeit niemand offenbaren wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.164299964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10463,"date":1663,"orig":"Sie bildete ihr ein/ daß ihre Suͤnde groͤſſer ſey/ als daß ſie ihr koͤnten vergeben werden.","norm":"Sie bildete ihr ein / dass ihre Sünde größer sei / als dass sie ihr könnten vergeben werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.350100040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10464,"date":1663,"orig":"Das Gewiſſen wachte auff/ und ſie empfand in ihrem Hertzen eine rechte Hoͤllen-Angſt/ ſie vermeynte/ daß die Funcken des hoͤlliſchen Feuers ihr allbereit in das Angeſicht floͤgen.","norm":"Das Gewissen wachte auf / und sie empfand in ihrem Herzen eine rechte Höllenangst / sie vermeinte / dass die Funken des höllischen Feuers ihr allbereits in das Angesicht flögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.450300216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10465,"date":1663,"orig":"Sie beklagt nicht allein/ wie ſie es in ihrer Jugend mit ihrem Juncker getrieben/ und wie ſie ihren Ehemann im Ehebett untreu worden/ ſondern daß ſie auch ihre Tochter/ ihr eigen Fleiſch und Blut/ dem Molech auffgeopffert/ und zur Hurerey angefuͤhret habe.","norm":"Sie beklagt nicht allein / wie sie es in ihrer Jugend mit ihrem Junker getrieben / und wie sie ihren Ehemann im Ehebett untreu worden / sondern dass sie auch ihre Tochter / ihr eigen Fleisch und Blut / dem Molch aufgeopfert / und zur Hurerei angeführt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.098100185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10466,"date":1663,"orig":"Thais beſuchte ſie einsmals/ da klagte ſie ihr die Angſt ihres Hertzens:","norm":"Thais besuchte sie einsmals / da klagte sie ihr die Angst ihres Herzens:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.833499908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10467,"date":1663,"orig":"Thais ſagte:","norm":"Thais sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lt","lang_cld3":"gd","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.34499979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10468,"date":1663,"orig":"Liebſte Gefatterin/ ſchicket alſobald zu dem Prieſter Ehrenhold/ der kan nicht allein die Suͤnder erſchrecken/ ſondern auch die Erſchrockenen gewaltig troͤſten.","norm":"Liebste Gefatterin / schicket alsobald zu dem Priester Ehrenhold / der kann nicht allein die Sünder erschrecken / sondern auch die Erschrockenen gewaltig trösten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.65749979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10469,"date":1663,"orig":"Crobyle befahl ihre Tochter Corinna/ daß ſie Ehrenhold bitten ſolle/ daß er ſie beſuchen/ und auß Gottes Wort troͤſten wolle.","norm":"Crobyle befahl ihre Tochter Corinna / dass sie Ehrenhold bitten solle / dass er sie besuchen / und aus Gottes Wort trösten wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.392000198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10470,"date":1663,"orig":"Als Corinna zu Ehrenhold kam/ war er alsbald bereit/ und eylte zu ihrer Mutter/ allein Crobyle lag in den letzten Zuͤgen.","norm":"Als Corinna zu Ehrenhold kam / war er alsbald bereit / und eilte zu ihrer Mutter / allein Crobyle lag in den letzten Zügen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.611499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10471,"date":1663,"orig":"Ehrenhold bat Gott/ Er wolle Barmhertzigkeit erweiſen an Crobyle/ wie an dem Schecher am Creutze.","norm":"Ehrenhold bat Gott / Er wolle Barmherzigkeit erweisen an Crobyle / wie an dem Schächer am Kreuze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.379799842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10472,"date":1663,"orig":"Er rieff der Crobyle allerhand Troſt-Spruͤche in die Ohren/ er begehrte/ daß ſie nur mit Geberden wolle zuverſtehen geben/ ob ſie ſich fuͤr eine arme Suͤnderin erkenne/ ob ihre Suͤnden ihr hertzlich leid ſeyn/ ob ſie feſtiglich glaͤube/ daß der Sohn Gottes fuͤr alle ihre Suͤnde habe bezahlet und genug gethan?","norm":"Er rief der Crobyle allerhand Trostsprüche in die Ohren / er begehrte / dass sie nur mit Gebärden wolle zu verstehen geben / ob sie sich für eine arme Sünderin erkenne / ob ihre Sünden ihr herzlich leid sein / ob sie fest glaube / dass der Sohn Gottes für alle ihre Sünde habe bezahlet und genug getan?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.033199787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10473,"date":1663,"orig":"Allein Crobyle ſperꝛete die Augen auff/ es warkeine Empfindligkeit mehr bey ihr/ und nach vielen wunderlichen Geberden ſchied ihre ungluͤckſelige Seele von ihr.","norm":"Allein Crobyle sperrte die Augen auf / es warkeine Empfindlichkeit mehr bei ihr / und nach vielen wunderlichen Gebärden schied ihre unglückselige Seele von ihr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.545499801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10474,"date":1663,"orig":"Corinna rauffte ihre Haare auß/ ſchlug die Haͤnde uͤber den Kopff zuſammen/ klagte/ daß ſie nun ein armes verlaſſenes Waͤyſelein ſey/ und die Ungluͤckſeligſte unter allen Creaturen.","norm":"Corinna raufte ihre Haare aus / schlug die Hände über den Kopf zusammen / klagte / dass sie nun ein armes verlassenes Wäyselein sei / und die Unglückseligste unter allen Kreaturen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.567500114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10475,"date":1663,"orig":"Und ſagte zu Ehrenhold: Ehrwuͤrdiger Vater/ wann ihr mich verlaſſet/ ſo bin ich von Gott und allen Menſchen verlaſſen.","norm":"Und sagte zu Ehrenhold: Ehrwürdiger Vater / wann ihr mich verlasset / so bin ich von Gott und allen Menschen verlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.611299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10476,"date":1663,"orig":"Aber ich weiß/ wie ihr offt auff der Cantzel Wittwen und Waͤyſen das Wort geredet habet.","norm":"Aber ich weiß / wie ihr oft auf der Kanzel Witwen und Waisen das Wort geredet habet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.242199897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10477,"date":1663,"orig":"Ach mein Vater/ nehmet auch mich armes verlaſſenes Waͤyſelein in euren vaͤterlichen Schutz/ ich beuge meine Knie vor euch/ und ſchwere bey Himmel und Erden/ daß ich wil danckbar ſeyn/ und fuͤr euch beten/ ſo lang ein warmer Bluts-tropffen bey mir iſt.","norm":"Ach mein Vater / nehmet auch mich armes verlassenes Wäyselein in euren väterlichen Schutz / ich beuge meine Knie vor euch / und schwere bei Himmel und Erden / dass ich will dankbar sein / und für euch beten / so lang ein warmer Bluts-Tropfen bei mir ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.787099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10478,"date":1663,"orig":"Jch muß aber/ O Vater/ mein Hertz bey euch außſchuͤtten:","norm":"Ich muss aber / O Vater / mein Herz bei euch ausschütten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.189899921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10479,"date":1663,"orig":"Jch bekenne/ daß ich eine Hure ſey/ auß Anfuͤhrung meiner ungluͤckſeligen Mutter/ mich dahin bringen laſſen/ daß ich Hurerey getrieben habe/ nicht nur mit jungen Geſellen/ ſondern auch mit Ehemaͤnnern.","norm":"Ich bekenne / dass ich eine Hure sei / aus Anführung meiner unglückseligen Mutter / mich dahin bringen lassen / dass ich Hurerei getrieben habe / nicht nur mit jungen Gesellen / sondern auch mit Ehemännern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.027999877929687} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10480,"date":1663,"orig":"Thais meiner Mutter Gefatterin hat mir immer gerahten/ ich ſolte nit ſehen allein nach jungen Geſellen/ ſondern auch nach alten Suſannen-Bruͤdern/ dann dieſelbe koͤnnen ſpendiren.","norm":"Thais meiner Mutter Gefatterin hat mir immer geraten / ich sollte nicht sehen allein nach jungen Gesellen / sondern auch nach alten Susannen-Brüdern / dann dieselbe können spendieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.986800193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10481,"date":1663,"orig":"Nun aber wachet mein Gewiſſen auff/ und wann ich dencke/ daß ihr offt auff der Cantzel gedacht habet/ daß Gott die Hurer und Ehebrecher richten werde/ duͤncket mich/ es dringe ſich ein ſcharffes Schwerd durch meine Seele.","norm":"Nun aber wachet mein Gewissen auf / und wann ich denke / dass ihr oft auf der Kanzel gedacht habet / dass Gott die Hurer und Ehebrecher richten werde / dünket mich / es dringe sich ein scharfes Schwert durch meine Seele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.96150016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10482,"date":1663,"orig":"Allein ehrwuͤrdiger Vater/ ich muß euch ſagen/ was mein Troſt geweſen ſey/ wann ſo viel alte voruehme reiche Ehebrecher zu mir kamen.","norm":"Allein ehrwürdiger Vater / ich muss euch sagen / was mein Trost gewesen sei / wann so viel alte vorrühme reiche Ehebrecher zu mir kamen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.951099872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10483,"date":1663,"orig":"Meine Mutter kam einsmals nach Hauß/ und brachte einen vornehmen Cavallier mit ihr/ welcher nach gehaltener Mahlzeit bey mir ſchlaffen wolte/ ich hoͤrte/ daß er Frau und Kinder habe/ dachte demnach an die Worte/ welche ihr juͤngſt auff der Cantzel erklaͤret habet/ daß die Hurer und Ehebrecher/ und alſo auch die Huren und Ehebrecherinnen/ das Reich Gottes nicht ererben werden.","norm":"Meine Mutter kam einsmals nach Haus / und brachte einen vornehmen Cavalier mit ihr / welcher nach gehaltener Mahlzeit bei mir schlafen wollte / ich hörte / dass er Frau und Kinder habe / dachte demnach an die Worte / welche ihr jüngst auf der Kanzel erkläret habet / dass die Hurer und Ehebrecher / und also auch die Huren und Ehebrecherinnen / das Reich Gottes nicht ererben werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.994400024414062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10484,"date":1663,"orig":"Allein er ließ alsbald die Bibel holen/ und zeiget mir Joh. am 8. Cap. daß die Schrifftgelehrten und Phariſeer ein Weib bracht haben/ welche im offentlichem Ehebruch begriffen worden/ und der Evangeliſt ſaget/ daß die Phariſeer und Schrifftgelehrten geſagt haben: Meiſter/ diß Weib iſt begriffen auff friſcher That im Ehebruch/ Moſes aber hat uns geboten im Geſetz/ ſolche zu ſteinigen/ was ſageſt du?","norm":"Allein er ließ alsbald die Bibel holen / und zeiget mir Joh. am 8. Cap. dass die Schriftgelehrten und Pharisäer ein Weib brachte haben / welche im öffentlichem Ehebruch begriffen worden / und der Evangelist sagt / dass die Pharisäer und Schriftgelehrten gesagt haben: Meister / dies Weib ist begriffen auf frischer Tat im Ehebruch / Moses aber hat uns geboten im Gesetz / solche zu steinigen / was sagest du?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.191100120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10485,"date":1663,"orig":"Das ſprachen ſie aber ihn zu verſuchen/ auff daß ſie Urſache zu ihm haͤtten. Aber JEſus buͤcket ſich nieder/ und ſchrieb mit dem Finger auff die Erden.","norm":"Das sprachen sie aber ihn zu versuchen / auf dass sie Ursache zu ihm hätten . Aber Jesus bücket sich nieder / und schrieb mit dem Finger auf die Erden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.909200191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10486,"date":1663,"orig":"Als ſie nun anhielten ihn zu fragen/ richtet er ſich auff/ und ſprach zu ihnen:","norm":"Als sie nun anhielten ihn zu fragen / richtet er sich auf / und sprach zu ihnen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.987600088119507} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10487,"date":1663,"orig":"Wer unter euch ohne Suͤnde iſt/ der werffe den erſten Stein auff ſie.","norm":"Wer unter euch ohne Sünde ist / der werfe den ersten Stein auf sie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.895400047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10488,"date":1663,"orig":"Und buͤcket ſich wieder nieder/ und ſchreib auff die Erden.","norm":"Und bücket sich wieder nieder / und schreibe auf die Erden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.678100109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10489,"date":1663,"orig":"Da ſie aber das hoͤreten/ giengen ſie hinauß/ und JEſus ward gelaſſen alleine/ und das Weib im mitten ſtehen.","norm":"Da sie aber das hörten / gingen sie hinaus / und Jesus wurde gelassen alleine / und das Weib im mitten stehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6869001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10490,"date":1663,"orig":"JEſus aber richtet ſich auff/ und da er niemand ſahe/ dann das Weib/ ſprach er zu ihr: Weib/ wo ſind ſie/ deine Anklaͤger?","norm":"Jesus aber richtet sich auf / und da er niemand sah / dann das Weib / sprach er zu ihr: Weib / wo sind sie / deine Ankläger?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.682799816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10491,"date":1663,"orig":"Hat dich niemand verdammet?","norm":"Hat dich niemand verdammet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.138899803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10492,"date":1663,"orig":"Sie aber ſprach: HErꝛ/ niemand.","norm":"Sie aber sprach: Herr / niemand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"pl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.843999862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10493,"date":1663,"orig":"JEſus aber ſprach:","norm":"Jesus aber sprach:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.086400032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10494,"date":1663,"orig":"ſo verdam̃e ich dich auch nicht/ gehe hin/ und ſuͤndige fort nicht mehr.","norm":"so verdamme ich dich auch nicht / gehe hin / und sündige fort nicht mehr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.343299865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10495,"date":1663,"orig":"Hat nun der Sohn Gottes/ dieſe arme Ehebrecherin nicht verdammet/ warum will er dann mich verdammen?","norm":"Hat nun der Sohn Gottes / diese arme Ehebrecherin nicht verdammet / warum will er dann mich verdammen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.229300022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10496,"date":1663,"orig":"Ehrenhold antwortete: Corinna/ ich hoͤre ungern dieſe Worte von euch/ ich habe vermeinet/ wann ich mit einer angezuͤndeten Fackel wolte herum gehen/ wie Diogenes zu Athen/ und wolte eine keuſche Jungfrau ſuchen/ ſo wuͤrde mir Corinna begegnen/ ich beklage aber hoͤchlich/ daß ich in meiner Meinung alſo betrogen ſey/ ihr ziehet die Schrifft an Corinna/ wie der Teufel.","norm":"Ehrenhold antwortete: Corinna / ich höre ungern diese Worte von euch / ich habe vermeinet / wann ich mit einer angezündeten Fackel wollte herumgehen / wie Diogenes zu Athen / und wollte eine keusche Jungfrau suchen / so würde mir Corinna begegnen / ich beklage aber höchlich / dass ich in meiner Meinung also betrogen sei / ihr ziehet die Schrift an Corinna / wie der Teufel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.693399906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10497,"date":1663,"orig":"Jhr ſollet wiſſen/ daß in dieſen Worten Chriſtus der HErꝛ den Huren und Ehebrecherinnen keines weges das Wort geredet/ ſondern Chriſtus hat allein dieſes reden wollen/ daß er nicht auff Erden kommen ſey/ leibliche und weltliche Suͤnden zu ſtraffen/ ſondern das wolle er der weltlichen Obrigkeit hingeſtellet ſeyn laſſen/ ebener maß wie er Luc. 12. v. 13. 14. zu dem/ von welchem er verſucht wurde der Erbtheilung beyzuwohnen/ ſagte:","norm":"Ihr sollet wissen / dass in diesen Worten Christus der Herr den Huren und Ehebrecherinnen keines Weges das Wort geredet / sondern Christus hat allein dieses reden wollen / dass er nicht auf Erden kommen sei / leibliche und weltliche Sünden zu strafen / sondern das wolle er der weltlichen Obrigkeit hingestellt sein lassen / ebener Maß wie er Luc. 12. v. 13. 14. zu dem / von welchem er versucht wurde der Erbteilung beizuwohnen / sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.745100021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10498,"date":1663,"orig":"Menſch/ wer hat mich zum Richter oder Erbſchichter uͤber euch geſetzet?","norm":"Mensch / wer hat mich zum Richter oder Erbschichter über euch gesetzt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.992499828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10499,"date":1663,"orig":"Welche Erklaͤrung auß den vorigen Worten abzunehmen/ da der HErꝛ Chriſtus zu dem Weib alſo ſpricht.","norm":"Welche Erklärung aus den vorigen Worten abzunehmen / da der Herr Christus zu dem Weib also spricht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.253699779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10500,"date":1663,"orig":"Hat dich niemand verdammet/ ſo verdamme ich dich auch nicht; Das iſt/ ſo die weltliche Obrigkeit ihr Ampt hindan ſetzet/ und die Suͤnde mit leiblicher Straffe nicht beleget/ ſo wil mirs nicht gebuͤhren/ dieſelbe jemand auffzulegen/ dann ich bin nicht kommen weltliche Gericht zu uͤben/ ſondern die Suͤnder zur Buſſe zu ruffen.","norm":"Hat dich niemand verdammet / so verdamme ich dich auch nicht; das ist / so die weltliche Obrigkeit ihr Amt hintan setzet / und die Sünde mit leiblicher Strafe nicht beleget / so will mir es nicht gebühren / dieselbe jemand aufzulegen / dann ich bin nicht kommen weltliche Gericht zu üben / sondern die Sünder zur Buße zu rufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.46560001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10501,"date":1663,"orig":"Bleibet demnach gewiß und unwiederſprechlich/ daß Gott alle Uneinigkeit/ Hurerey und Ehebruch mit groſſem Ernſt geſtraffet und verbotten/ und dannenhero jederman ſchuldig ſey/ fuͤr ſolcher Suͤnden mit allem Fleiß ſich zuhuͤten:","norm":"Bleibt demnach gewiss und unwidersprechlich / dass Gott alle Uneinigkeit / Hurerei und Ehebruch mit großem Ernst gestraft und verboten / und dannenher jedermann schuldig sei / für solcher Sünden mit allem Fleiß sich zuhüten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.172999858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10502,"date":1663,"orig":"Dann die Hurer und Ehebrecher wird Gott richten.","norm":"Dann die Hurer und Ehebrecher wird Gott richten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.978400230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10503,"date":1663,"orig":"Ebr. 13. 4. Gott/ ſage ch/ der da iſt ein gerechter eyfferiger Gott/ wird die Hurer und Eheibrecher richten.","norm":"Ebr. 13. 4. Gott / sage ch / der da ist ein gerechter eifriger Gott / wird die Hurer und Eheibrecher richten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.936800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10504,"date":1663,"orig":"Corinna ſagte:","norm":"Corinna sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.36899995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10505,"date":1663,"orig":"Ach Ehrwuͤrdiger Vater/ mein gantzes Hertz iſt durch den Hammer des Geſetzes zerknirſchet und geſchlagen/ euere ſcharffe Geſetz-Predigten habe ich offt hiebevorn angehoͤret/ allein ich bekenne/ daß ich und meine Mutter ein Geſpoͤtt damit getrieben haben/ wann wir wieder nach Hauſe kommen ſind/ ſonderlich wann ein junger Courtiſan oder ein alter Suſannen-Bruder zu uns kommen iſt:","norm":"Ach ehrwürdiger Vater / mein ganzes Herz ist durch den Hammer des Gesetzes zerknirschet und geschlagen / eure scharfe Gesetzpredigten habe ich oft hiebevorn angehört / allein ich bekenne / dass ich und meine Mutter ein Gespött damit getrieben haben / wann wir wieder nach Hause kommen sind / sonderlich wann ein junger Courtisan oder ein alter Susannenbruder zu uns kommen ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.320700168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10506,"date":1663,"orig":"Nun aber kommen alle dieſe Predigten wieder vor meine Ohren/ wie ein harter Donnerſchlag/ und mich duͤncket/ die gantze Stadt Ninive wolle mir zu enge werden.","norm":"Nun aber kommen alle diese Predigten wieder vor meine Ohren / wie ein harter Donnerschlag / und mich dünket / die ganze Stadt Ninive wolle mir zu enge werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.956600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10507,"date":1663,"orig":"Wann ich wuͤſte ein gantz Keyſerthum zu gewinnen/ ich wolte nicht wiederum thun/ was ich zuvor gethan habe/ itzt/ itzt betrachtet mein Hertz/ was ihr offtmals geſaget habet auß Matth. 16. v. 26.","norm":"Wann ich wüsste ein ganz Keyserthum zu gewinnen / ich wollte nicht wiederum tun / was ich zuvor getan habe / jetzt / jetzt betrachtet mein Herz / was ihr oftmals gesagt habet aus Matth. 16. v. 26.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2932000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10508,"date":1663,"orig":"Was huͤlffe es dem Menſchen/ ſo er die gantze Welt gewinne/ und nehme Schaden an ſeiner Seele?","norm":"Was Hilfe es dem Menschen / so er die ganze Welt gewinne / und nehme Schaden an seiner Seele?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.008100032806396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10509,"date":1663,"orig":"Ach du meine edele Seele/ die du mit dem Blute JEſu Chriſti ſo theuer erkauffet biſt/ wie habe ich dich ſo gering geachtet?","norm":"Ach du meine edle Seele / die du mit dem Blute Jesu Christi so teuer erkaufet bist / wie habe ich dich so gering geachtet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.033999919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10510,"date":1663,"orig":"Ach mein Gott/ ſol es ja ſo ſeyn/ daß Straff und Pein auff Suͤnde folgen muͤſſen/ ſo fahr hie fort/ und ſchone dort/ und laß mich hie wol buͤſſen.","norm":"Ach mein Gott / soll es ja so sein / dass Strafe und Pein auf Sünde folgen müssen / so fahre hie fort / und schone dort / und lass mich hie wohl büßen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.580599784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10511,"date":1663,"orig":"Ach ehꝛwuͤrdiger Vater/ iſt keine Huͤlffe/ kein Raht/ kein Troſt mehr uͤbrig fuͤr meine arme betruͤbte Seele?","norm":"Ach ehrwürdiger Vater / ist keine Hilfe / kein Rat / kein Trost mehr übrig für meine arme betrübte Seele?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.8572001457214355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10512,"date":1663,"orig":"Jch erkenne und bekenne/ daß ich geſuͤndiget habe/ wie Maria Magdalena; ich bin eine Suͤnderin/ wie die jenige war/ derer Luc. 7. v. 37. gedacht wird.","norm":"Ich erkenne und bekenne / dass ich gesündigt habe / wie Maria Magdalena; ich bin eine Sünderin / wie diejenige war / derer Luc. 7. v. 37. gedacht wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.739299774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10513,"date":1663,"orig":"Ach wehe Himmel/ ach wehe Erde/ ach wehe/ ach wo werde ich mich nun hinwenden? hebe ich meine Augen zu dem Himmel/ ſo muß ich bekennen/ daß ich denſelben mit meinen Suͤnden verſchertzet habe, wende ich meine Augen zu der Erde/ ſo muß ich bekennen/ daß ich wol verdienet habe/ daß die Erde ſich auffthue/ und mich lebendig verſchlinge/ wie Core/ Dathan/ und Abiram/ 4. Moſe 16. 30. 31. 32. 33. Ach daß ich Waſſer genug haͤtte in meinem Haͤupt/ und meine Augen Thraͤnenquellen waͤren/ ſo wolte ich meine begangene Suͤnde bitterlich beweinen wie Maria Magdalena: damit fieng Corinna an bitterlich zu weinen und zu heulen/ daß Ehrenhold ſein Hertz zu Mitleiden bewogen ward/ und ſagte: Corinna/ habt ihr wie Maria Magdalena geſuͤndiget/ ſo gebe ich euch den Rath/ daß ihr wie Maria Magdalena wahre Buſſe thut/ wann ihr ſchon offt geſuͤndiget habet/ wie alle Huren in Amſterdam und in Hamburg/ ſo hoͤret/ was der troͤſtliche Prediger S. Johannes ſchreibet in ſeiner 1. Ep. am 2. Cap. v. 1. 2.","norm":"Ach wehe Himmel / ach wehe Erde / ach wehe / ach wo werde ich mich nun hinwenden? hebe ich meine Augen zu dem Himmel / so muss ich bekennen / dass ich denselben mit meinen Sünden verscherzet habe, wende ich meine Augen zu der Erde / so muss ich bekennen / dass ich wohl verdienet habe / dass die Erde sich auftue / und mich lebendig verschlinge / wie Core / Dathan / und Abiram / 4. Mose 16. 30. 31. 32. 33. Ach dass ich Wasser genug hätte in meinem Haupt / und meine Augen Tränenquellen wären / so wollte ich meine begangene Sünde bitterlich beweinen wie Maria Magdalena: damit fing Corinna an bitterlich zu weinen und zu heulen / dass Ehrenhold sein Herz zu Mitleiden bewogen wurde / und sagte: Corinna / habt ihr wie Maria Magdalena gesündigt / so gebe ich euch den Rat / dass ihr wie Maria Magdalena wahre Buße tut / wann ihr schon oft gesündigt habet / wie alle Huren in Amsterdam und in Hamburg / so höret / was der tröstliche Prediger S. Johannes schreibet in seiner 1. Ep. am 2. Cap. v. 1 . 2.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.940599918365478} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10514,"date":1663,"orig":"Meine Kindlein/ ſolches ſchreibe ich euch/ auf daß ihr nicht ſuͤndiget:","norm":"Meine Kindlein / solches schreibe ich euch / auf dass ihr nicht sündiget:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.922800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10515,"date":1663,"orig":"Und ob jemand ſuͤndiget/ ſo haben wir einen Fuͤrſprecher bey dem Vater/ JEſum Chriſt/ der gerecht iſt/ und derſelbige iſt die Verſoͤhnung fuͤr unſere Suͤnde/ nicht allein fuͤr die unſere/ ſondern auch fuͤr der gantzen Welt Suͤnde.","norm":"Und ob jemand sündiget / so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater / Jesus Christ / der gerecht ist / und derselbige ist die Versöhnung für unsere Sünde / nicht allein für die unsere / sondern auch für der ganzen Welt Sünde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.16890001296997} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10516,"date":1663,"orig":"Dencket an den Schecher am Creutz/ welcher ſein lebtage ein boͤſer Bube geweſen war/ allein da er ſich in ſeiner letzten Stunde mit glaͤubigem bußfertigem Hertzen zu Chriſto wante/ kam er noch denſelbigen Tag in Himmel.","norm":"Denket an den Schächer am Kreuz / welcher sein Lebtage ein böser Bube gewesen war / allein da er sich in seiner letzten Stunde mit gläubigem bußfertigem Herzen zu Christo wandte / kam er noch denselbigen Tag in Himmel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.209700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10517,"date":1663,"orig":"Corinna ſagte:","norm":"Corinna sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.36899995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10518,"date":1663,"orig":"Ach ehrwuͤrdiger Vater/ ich erkenne/ daß ich nicht allein in Suͤnden empfangen und gebohren/ ſondern auch mein gantzes Leben biß auff dieſe gegenwaͤrtige Stunde mit vielen groben wiſſentlichen und unwiſſentlichen Suͤnden gebracht habe/ und erkenne/ daß/ wann der gerechte Gott mit mir handeln wolte nach ſeiner ſtrengen Gerechtigkeit/ ſo waͤre ich werth des ewiges Todes und der ewigen Verdamniß/ allein ich appellire von ſeiner ſtrengen Gerechtigkeit zu ſeiner grundloſen Guͤte/ Gnad und Barmhertzigkeit/ Jch erinnere mich der groſſen Liebe Gottes des Vaters/ der die gantze Welt alſo geliebet hat/ daß er ihr ſeinen eingebornen Sohn gegeben/ daß alle/ die an ihn glaͤuben/ nicht verlohren werden/ ſondern das ewige Leben haben.","norm":"Ach ehrwürdiger Vater / ich erkenne / dass ich nicht allein in Sünden empfangen und geboren / sondern auch mein ganzes Leben bis auf diese gegenwärtige Stunde mit vielen groben wissentlichen und unwissentlichen Sünden gebracht habe / und erkenne / dass / wann der gerechte Gott mit mir handeln wollte nach seiner strengen Gerechtigkeit / so wäre ich wert des ewiges Todes und der ewigen Verdammnis / allein ich appelliere von seiner strengen Gerechtigkeit zu seiner grundlosen Güte / Gnade und Barmherzigkeit / Ich erinnere mich der großen Liebe Gottes des Vaters / der die ganze Welt also geliebt hat / dass er ihr seinen eingeborenen Sohn gegeben / dass alle / die an ihn glauben / nicht verloren werden / sondern das ewige Leben haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.072199821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10519,"date":1663,"orig":"Jch bin auch ein Stuͤck von der Welt/ darumb hat Er auch mich geliebet/ ich glaͤube auch an den Sohn Gottes/ darumb ſoll auch ich nicht verlohren werden.","norm":"Ich bin auch ein Stück von der Welt / darum hat er auch mich geliebt / ich glaube auch an den Sohn Gottes / darum soll auch ich nicht verloren werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.7720999717712402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10520,"date":1663,"orig":"Jch halte dem lieben Gott fuͤr ſeine theure Verheiſſung/ die er bey dem Propheten Ezechiel thut/ und ſaget:","norm":"Ich halte dem lieben Gott für seine teure Verheißung / die er bei dem Propheten Ezechiel tut / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.85669994354248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10521,"date":1663,"orig":"So wahr ich lebe/ das iſt/ ſo wahr ich warhafftiger GOtt bin/ wil ich nicht den Tod des Suͤnders/ ſondern daß er ſich bekehre und lebe.","norm":"So wahr ich lebe / das ist / so wahr ich wahrhaftiger Gott bin / will ich nicht den Tod des Sünders / sondern dass er sich bekehre und lebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.370500087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10522,"date":1663,"orig":"Als Corinna ſolches ſagte/ ein weitlaͤufftiges Bekaͤntnis ihrer Suͤnden thaͤt/ und ſich des theurẽ Verdienſtes JEſu Chriſti troͤſtete/ ſagte Ehrenhold:","norm":"Als Corinna solches sagte / ein weitläufiges Bekenntnis ihrer Sünden täte / und sich des teuren Verdienstes Jesu Christi tröstete / sagte Ehrenhold:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.654799938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10523,"date":1663,"orig":"Wolan Corinna/ wann ihr ein bußfertiges und glaͤubiges Hertz habet/ wie Maria Magdalena/ ſo ſpreche ich/ als ein ordentlicher beruffener Diener der Gemeine JEſu Chriſti/ euch von allen euren Suͤnden frey ledig und loß/ daß ſie euch allzumal ſollen verziehen und vergeben ſeyn/ ſo reichlich und vollkommen/ als Jeſus Chriſtus dafuͤr gelitten hat/ und geſtorben iſt/ ſo gehe nun hin/ meine Tochter/ dir ſind deine Suͤnde vergeben/ Luc. 7. v. 50. dein Glaube hat dir geholffen/ gehe hin mit Frieden.","norm":"wohlan Corinna / wann ihr ein bußfertiges und gläubiges Herz habet / wie Maria Magdalena / so spreche ich / als ein ordentlicher berufener Diener der Gemeine Jesu Christi / euch von allen euren Sünden frei ledig und los / dass sie euch allzumal sollen verziehen und vergeben sein / so reichlich und vollkommen / als Jesus Christus dafür gelitten hat / und gestorben ist / so gehe nun hin / meine Tochter / dir sind deine Sünde vergeben / Luc. 7. v. 50. dein Glaube hat dir geholfen / gehe hin mit Frieden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.442800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10524,"date":1663,"orig":"Corinna antwortete: Ehrwuͤrdiger Vater/ mir geſchehe wie ihr geſaget habt; Dieſe Worte ſind meinem von Reu und Traurigkeit zerknirſchten und verſchmachteten Hertzen/ wie ein friſcher Tau und heilſames Pflaſter.","norm":"Corinna antwortete: Ehrwürdiger Vater / mir geschehe wie ihr gesagt habt; diese Worte sind meinem von Reue und Traurigkeit zerknirschten und verschmachteten Herzen / wie ein frischer Tau und heilsames Pflaster.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.678800106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10525,"date":1663,"orig":"Jch bin des feſten Fuͤrſatzes/ mein Leben hinfuͤhro durch Huͤlff und Beyſtand des H. Geiſtes mercklich zu beſſern/ und ſo viel in dieſer menſchlichen Schwachheit immer moͤglich iſt/ mich nit allein fuͤr Hurerey/ ſondern auch fuͤr andern groben Suͤnden zu huͤtẽ/ Gott wolle meiner Schwachheit zu huͤlffe kommen/ um des Blutes und Todes JEſu Chriſti willen.","norm":"Ich bin des festen Vorsatzes / mein Leben hinfür durch Hilfe und Beistand des H. Geistes merklich zu besseren / und so viel in dieser menschlichen Schwachheit immer möglich ist / mich nicht allein für Hurerei / sondern auch für anderen groben Sünden zu hüten / Gott wolle meiner Schwachheit zu Hilfe kommen / um des Blutes und Todes Jesu Christi Willen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.052199840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10526,"date":1663,"orig":"Allein Ehrwuͤrdiger Vater/ ich muß euch meine Noht und groſſes Elend ferner klagen/ ich habe euch offenbaret die Wunden meiner Seelen/ ich muß euch auch ſagen die Gebrechen meines ungluͤckſeligen Leibes.","norm":"Allein ehrwürdiger Vater / ich muss euch meine Not und großes Elend ferner klagen / ich habe euch offenbaret die Wunden meiner Seelen / ich muss euch auch sagen die Gebrechen meines unglückseligen Leibes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.178299903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10527,"date":1663,"orig":"Jch bin ein kranckes mattes Kind/ von der Fußſohlen biß auff die Scheitel iſt nichts geſundes an mir.","norm":"Ich bin ein krankes mattes Kind / von der Fußsohlen bis auf die Scheitel ist nichts Gesundes an mir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.422500133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10528,"date":1663,"orig":"Ehrenhold ſagte:","norm":"Ehrenhold sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.248000144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10529,"date":1663,"orig":"Was mangelt euch dann?","norm":"Was mangelt euch dann?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.253499984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10530,"date":1663,"orig":"Corinna antwortet: Ehrwuͤrdiger Vater/ ich ſchlage meine Augen nieder/ und ſchaͤme mich fuͤr Gott und euch/ allein ich muß es euch ſagen:","norm":"Corinna antwortet: Ehrwürdiger Vater / ich schlage meine Augen nieder / und schäme mich für Gott und euch / allein ich muss es euch sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.413099765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10531,"date":1663,"orig":"Es iſt ein Barbir er bey mir geweſen/ der ſaget/ ich habe die Frantzoſen/ die haben ſo uͤberhand genommen/ daß er nicht wiſſe/ wie mir zu helffen ſey/ und ich habe in meinem Vermoͤgen nicht mehr/ als einen halben Reichsthaler.","norm":"Es ist ein Barbier er bei mir gewesen / der sagt / ich habe die Franzosen / die haben so überhandgenommen / dass er nicht wisse / wie mir zu helfen sei / und ich habe in meinem Vermögen nicht mehr / als einen halben Reichstaler.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.164299964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10532,"date":1663,"orig":"Als bitte ich euch/ mein Vater/ ihr wollet doch eine Fuͤrbitte fuͤr mich thun/ bey den Herren Vorſtehern euerer Kirche/ daß ſie mir armen verlaſſenem Waͤyſelein mit einem milden Allmoſen wollen beyſpringen.","norm":"Als bitte ich euch / mein Vater / ihr wollet doch eine Fürbitte für mich tun / bei den Herren Vorstehern eurer Kirche / dass sie mir armen verlassenem Wäyselein mit einem milden Almosen wollen beispringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.09089994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10533,"date":1663,"orig":"Ehrenhold antwortete Corinna/ ich habe heut einen Reichsthaler eingenommen/ welchen mir eine ehrliche Frau geſchicket hat/ die auß Kindesnoͤhten iſt erloͤſet worden.","norm":"Ehrenhold antwortete Corinna / ich habe heute einen Reichstaler eingenommen / welchen mir eine ehrliche Frau geschickt hat / die aus Kindesnöten ist erlöset worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.791900157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10534,"date":1663,"orig":"Nehmet dieſen Reichsthaleꝛ/ und verſchonet meiner mit dieſer Bitte.","norm":"Nehmet diesen Reichstaler / und verschonet meiner mit dieser Bitte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.363500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10535,"date":1663,"orig":"Dann wann ich bey den Herꝛen Vorſtehern meiner Kirche fuͤr euch bitten ſol/ muß ich die Warheit reden/ und kan eurenthalben nicht luͤgen; Wann ich nun ſagen werde/ daß ihr eine Dame ſeyd/ welche die Frantzoſen habe/ koͤnnet leichtlich erachten/ daß ſie meiner werden lachen.","norm":"Dann wann ich bei den Herren Vorstehern meiner Kirche für euch bitten soll / muss ich die Wahrheit reden / und kann eurethalben nicht lügen; wann ich nun sagen werde / dass ihr eine Dame seid / welche die Franzosen habe / könnet leichtlich erachten / dass sie meiner werden lachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.742700099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10536,"date":1663,"orig":"Corinna antwortete:","norm":"Corinna antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.307499885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10537,"date":1663,"orig":"Ach ja Ehrwuͤrdiger Vater/ ich bin nicht wehꝛt/ euerer und anderer Leute Gutthaten/ verflucht ſeyn die gottloſen alten Ehebrecher/ welche in groſſen ſteinern Haͤuſern wohnen/ in Sammet und Seide daher gehen/ welche mich armes Maͤgdlein hiebevorn verfuͤhret/ mir ſolche groſſe Zuſage gethan haben/ und laſſen mich nun gehen und ligen wie einen Hund/ Gott der Gerechte hat Urſachen genug/ mich alſo zu zuͤchtigen/ zu ſtraffen und heimſuchen.","norm":"Ach ja ehrwürdiger Vater / ich bin nicht wert / eurer und anderer Leute Guttaten / verflucht sein die gottlosen alten Ehebrecher / welche in großen steinern Häusern wohnen / in Samt und Seide daher gehen / welche mich armes Mägdlein hiebevorn verführet / mir solche große Zusage getan haben / und lassen mich nun gehen und liegen wie einen Hund / Gott der Gerechte hat Ursachen genug / mich also zu züchtigen / zu strafen und heimsuchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.893700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10538,"date":1663,"orig":"Jſt irgend eine Hiſtoria/ darin wir Gottes Zorn ſpuͤren und ſehen gegen Unzucht und Ehebrecherey/ ſo mag mans ſehen in der Hiſtoria vom Koͤnig Davig:","norm":"Ist irgendeine Historia / darin wir Gottes Zorn spüren und sehen gegen Unzucht und Ehebrecherei / so mag man es sehen in der Historia vom König Davig:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6184000968933105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10539,"date":1663,"orig":"Dann ſo bald er dem frommen Mann Uria ſein Weib nahm/ da giengen die Straffen daher: das Kindlein ſtarb/ der Prophet kuͤndigte ihm Gottes Ungnade an/ biß er ſich bekehrete/ und die Suͤnde ihm ließ leyd ſeyn.","norm":"Dann so bald er dem frommen Mann Uria sein Weib nahm / da gingen die Strafen daher: Das Kindlein starb / der Prophet kündigte ihm Gottes Ungnade an / bis er sich bekehrte / und die Sünde ihm ließ leid sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.018599987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10540,"date":1663,"orig":"Ein Bruder ermordet den andern/ der Bruder beſchlieff ſeine Schweſter/ Abſolon richtete Auffruhr an/ der Vater muß ins Elend/ viel Leute wurden jaͤmmerlich ermordet/ David muß hoͤren Scheltworte/ er were ein Bluthund und Belialskind/ ſeine Kebsweiber wurden ihm geſchaͤndet/ Abſolon blieb mit den Haaren an der Eichen behangen/ und erhub ſich alſo unſaͤglicher Jammer im gantzen Koͤnigreiche/","norm":"Ein Bruder ermordet den anderen / der Bruder beschlief seine Schwester / Absolon richtete Aufruhr an / der Vater muss ins Elend / viel Leute wurden jämmerlich ermordet / David muss hören Scheltworte / er wäre ein Bluthund und Belialskind / seine Kebsweiber wurden ihm geschändet / Absolon blieb mit den Haaren an der Eichen behangen / und erhob sich also unsäglicher Jammer im ganzen Königreiche /","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.073699951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10542,"date":1663,"orig":"Das moͤgen wir behertzigen/ und unſer Leben nach Gottes Wort und Befehl anſtellen/ und uns fuͤr ſolcher Schande huͤten/ ſonſt werden wir Gottes Zorn auch nicht entlauffen.","norm":"Das mögen wir beherzigen / und unser Leben nach Gottes Wort und Befehl anstellen / und uns für solcher Schande hüten / sonst werden wir Gottes Zorn auch nicht entlaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.560500144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10543,"date":1663,"orig":"Hat Gott ſeines Dieners Davids nicht verſchonet/ ſondern hat ihn umb ſeiner Unzucht willen ſo hart geſtrafft/ was iſts dann wunder/ daß ich armes Maͤgdlein ſo hart geſtrafft werde/ umb der vielen und groſſen Unzucht willen/ welche ich getrieben habe?","norm":"Hat Gott seines Dieners Davids nicht verschonet / sondern hat ihn um seiner Unzucht willen so hart gestraft / was ist es dann Wunder / dass ich armes Mägdlein so hart gestraft werde / um der vielen und großen Unzucht Willen / welche ich getrieben habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.098599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10544,"date":1663,"orig":"Jch wil deß HErrn Zorn tragen/ dann ich habe wider ihn geſuͤndiget.","norm":"Ich will des Herrn Zorn tragen / dann ich habe wider ihn gesündigt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.969600200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10545,"date":1663,"orig":"Aber Ehrwuͤrdiger Vater/ erbarmet euch uͤber mich/ und ſehet nicht an meine Unwuͤrdigkeit/ ſondern meine Duͤrfftigkeit.","norm":"Aber ehrwürdiger Vater / erbarmet euch über mich / und sehet nicht an meine Unwürdigkeit / sondern meine Dürftigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.023200035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10546,"date":1663,"orig":"Jch bitte euch/ ihr Diener Gottes deß Allerhoͤchſten/ ihr wollet doch alle vornehme und reiche Huren in gantz Ninive treulich warnen und ermahnen/ daß ſie bey Zeiten in ihr Gewiſſen gehen/ und betrachten/ was fuͤr ein Unterſchied ſey zwiſchen dem Zeitlichen und Ewigen.","norm":"Ich bitte euch / ihr Diener Gottes des Allerhöchsten / ihr wollet doch alle vornehme und reiche Huren in ganz Ninive treulich warnen und ermahnen / dass sie beizeiten in ihr Gewissen gehen / und betrachten / was für ein Unterschied sei zwischen dem Zeitlichen und Ewigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.3225998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10547,"date":1663,"orig":"Ehrenhold ſprach der Corinne troͤſtlich zu/ ermahnete ſie zur Beſtaͤndigkeit/ und ſagte/ er wolle ihr mit huͤlfflicher Hand beyſtehen/ nach ſeinem geringen Vermoͤgen.","norm":"Ehrenhold sprach der Corinne tröstlich zu / ermahnte sie zur Beständigkeit / und sagte / er wolle ihr mit hilflicher Hand beistehen / nach seinem geringen Vermögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.081799983978271} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10548,"date":1663,"orig":"Venuſta der Corinnaͤ Magd kam hernach offt zu Ehrenhold/ und klagte/ daß Corinna kein geſundes Glied an ihrem Leibe habe/ daß ihr auß den Blattern an ihrem Leibe Laͤuſe wachſen/ daß kein Barbirer ſich ihrer recht annehmen wolle.","norm":"Venusta der Corinnä Magd kam hernach oft zu Ehrenhold / und klagte / dass Corinna kein gesundes Glied an ihrem Leibe habe / dass ihr aus den Blattern an ihrem Leibe Läuse wachsen / dass kein Barbirer sich ihrer recht annehmen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.209700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10549,"date":1663,"orig":"Ehrenhold ſchickte ihr nach ſeinem Vermoͤgen.","norm":"Ehrenhold schickte ihr nach seinem Vermögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.025700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10550,"date":1663,"orig":"Endlich ſchickte die Corinna durch ihre Magd an Ehrenhold einen Brieff/ der alſo lautet: Ehrwuͤrdiger Vater/ meine gantze Seele dancket euch fuͤr alle mir erwieſene Wolthaten/ ihr ſeyd mein geiſtlicher Vater/ und ſonſten mein Vormund und treuer Beyſtand geweſen/ meine durch das Blut JEſu Chriſti gereinigte Seele wird bald ſeyn in den Haͤnden Gottes/ da ſie keine Qual anruͤhren wird/ allein mein ſo offt geſchaͤndeter Leib iſt nicht werth/ daß er unter rechtſchaffenen Chriſten ligen ſol/ werth were er/ daß er unter den Galgen begraben wuͤrde/ er mag aber begraben werden wo er wil/ ſo bitte ich euch/ Ehrwuͤrdiger Vater/ daß ihr gantz Gambrivia wollet kundbar machen/ daß Corinna ſey geweſen eine groſſe Hure/ welche nicht weꝛth geweſen/ daß ſie die Erde getragen.","norm":"Endlich schickte die Corinna durch ihre Magd an Ehrenhold einen Brief / der also lautet: Ehrwürdiger Vater / meine ganze Seele danket euch für alle mir erwiesene Wohltaten / ihr seid mein geistlicher Vater / und sonsten mein Vormund und treuer Beistand gewesen / meine durch das Blut Jesu Christi gereinigte Seele wird bald sein in den Händen Gottes / da sie keine Qual anrühren wird / allein mein so oft geschändeter Leib ist nicht wert / dass er unter rechtschaffenen Christen liegen soll / wert wäre er / dass er unter den Galgen begraben würde / er mag aber begraben werden wo er will / so bitte ich euch / Ehrwürdiger Vater / dass ihr ganz Gambrivia wollet kündbar machen / dass Corinna sei gewesen eine große Hure / welche nicht wert gewesen / dass sie die Erde getragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5065999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10551,"date":1663,"orig":"Jch ſehe und ſpuͤre/ daß das Ende meines Lebens nahe ſey/ ich befehle euch und euer gantzes Hauß in den Schutz JEſu Chriſti/ eure mir erwieſene Wolthat wil ich am Juͤngſten Tage ruͤhmen.","norm":"Ich sehe und spüre / dass das Ende meines Lebens nahe sei / ich befehle euch und euer ganzes Haus in den Schutz Jesu Christi / eure mir erwiesene Wohltat will ich am jüngsten Tage rühmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5229997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10552,"date":1663,"orig":"Unter dieſem thue ich noch dieſe einige und letzte Bitte an euch:","norm":"Unter diesem tue ich noch diese einige und letzte Bitte an euch:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.475200176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10553,"date":1663,"orig":"Jhr wollet gantz Ninive kund und offenbar machen/ daß Corinna unter viel tauſend Huren die gluͤckſeligſte geweſen ſey/ darumb/ weil ſie Gott in dieſer Welt geſtraffet/ und ihr boͤſes Leben hat genommen ein gutes ENDE.","norm":"Ihr wollet ganz Ninive kund und offenbar machen / dass Corinna unter viel tausend Huren die glückseligste gewesen sei / darum / weil sie Gott in dieser Welt gestraft / und ihr böses Leben hat genommen ein gutes ENDE.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.411699771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10554,"date":1663,"orig":"Die andere Rede Von der erbaren und ſcheinheiligen Hure CORINNA, Allen Hurern und Ehebrechern/ Huren und Ehebrecherinnen zu treuhertziger Warnung und Vermahnung angeſtellet/ Durch J. B. Schuppium, D.","norm":"Die andere Rede von der ehrbaren und scheinheiligen Hure CORINNA, allen Hurern und Ehebrechern / Huren und Ehebrecherinnen zu treuherziger Warnung und Vermahnung angestellt / Durch J. B. Schuppium, D.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.879000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10555,"date":1663,"orig":"ALs Corinna von Gott zeitlich heimgeſuchet/ mit groſſem Schimpff und Verachtung beleget/ mit abſcheulicher Schwachheit befallen: darin ſie endlich in groſſer Armut ohn Labſal/ ohn Artzeneyen und andere Wartung/ und nun (jedoch durch Beyſtand und Huͤlffe deß H. Geiſtes/ auff Zueigung deß Verdienſtes ihres Heylandes JEſu Chriſti ſelig) verſtorben war/ entſtund eine groſſe Diſputation/ wer ſie ſolle begraben laſſen?","norm":"Als Corinna von Gott zeitlich heimgesucht / mit großem Schimpf und Verachtung beleget / mit abscheulicher Schwachheit befallen: darin sie endlich in großer Armut ohne Labsal / ohne Arzneien und andere Wartung / und nun (jedoch durch Beistand und Hilfe des H. Geistes / auf Zueigung des Verdienstes ihres Heilandes Jesu Christi selig) verstorben war / entstand eine große Disputation / wer sie solle begraben lassen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.441800117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10556,"date":1663,"orig":"Das Hoſpital ſagte/ Corinna habe ſich hiebevor bey ihnen nicht angegeben/ darumb koͤnnen die Vorſteher ſie nicht beerdigen laſſen.","norm":"Das Hospital sagte / Corinna habe sich hiervor bei ihnen nicht angegeben / darum können die Vorsteher sie nicht beerdigen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.047100067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10557,"date":1663,"orig":"Sie haben allbereit eine groſſe Anzahl von Huren/ welche die Frantzoſen Kranckheit halb auffgefreſſen haͤtten/ zu deren Heylung und Pflegung ein groſſes erfodert werde.","norm":"Sie haben allbereits eine große Anzahl von Huren / welche die Franzosen Krankheit halb aufgefressen hätten / zu deren Heilung und Pflegung ein großes erfordert werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.835899829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10558,"date":1663,"orig":"Venuſta/ der Corinnaͤ Magd gieng in das Waiſen-Hauß/ und klagte/ daß ein Waͤißlein geſtorben ſey/ und ſie begraben laſſen/ und von Gott die Belohnung erwarten/ die Er verſprochen habe/ dem jenigen/ der ſich armer Kinder und Waͤiſen annehme.","norm":"Venusta / der Corinnä Magd ging in das Waisenhaus / und klagte / dass ein Weißlein gestorben sei / und sie begraben lassen / und von Gott die Belohnung erwarten / die Er versprochen habe / demjenigen / der sich armer Kinder und Waisen annehme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.761000156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10559,"date":1663,"orig":"Die Vorſteher deß Waͤiſen-Hauſes aber/ waren kluͤger/ als Venuſta der Corinnaͤ Magd.","norm":"Die Vorsteher des Weisen-Hauses aber / waren klüger / als Venusta der Corinnä Magd.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.366000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10560,"date":1663,"orig":"Sie wuſten wol/ daß offt loſe Leute kom̃en/ und geben vor/ ihre Eltern oder Kinder ſeyn geſtorben/ und bitten umb ein Allmoſen/ daß ſie dieſelbe koͤnnen begraben laſſen.","norm":"Sie wussten wohl / dass oft lose Leute kommen / und geben vor / ihre Eltern oder Kinder sein gestorben / und bitten um ein Almosen / dass sie dieselbe können begraben lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.201499938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10561,"date":1663,"orig":"Wann man aber recht nachfrage/ ſey kein Todter da/ als ſchickten die Vorſteher hin/ und wolten vernehmen 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Leichtfertigkeit gerate / wie ihr verstorbene Dame / die Corinna.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.959199905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10563,"date":1663,"orig":"Es war eben in den Hundstagen/ die Hitze ſehr groß/ und Corinna lag etliche Tage wie ein ſtinckendes Aas.","norm":"Es war eben in den Hundstagen / die Hitze sehr groß / und Corinna lag etliche Tage wie ein stinkendes Aas.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8277997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10564,"date":1663,"orig":"Jhre Courtiſanes/ ihr Serviteures/ welche ſie hiebevor gleichſam zu einer Goͤttinne machen wolten/ und beynahe gar angebetet haͤtten/ thaͤten als ob ſie niemals gehoͤret/ daß eine Dame in der Welt geweſen ſey/ welche Corinna geheiſſen.","norm":"Ihre Courtisanes / ihr Serviteurs / welche sie hiervor gleichsam zu einer Göttinnen machen wollten / und beinahe gar angebetet hätten / täten als ob sie niemals gehöret / dass eine Dame in der Welt gewesen sei / welche Corinna geheißen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.395899772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10565,"date":1663,"orig":"Sie haͤtten nicht einen Sechsling (Dreyer oder Creutzer) dazu geben/ daß ihr ein Sarg were gemacht worden.","norm":"Sie hätten nicht einen Sechsling (Dreier oder Kreuzer) dazugeben / dass ihr ein Sarg wäre gemacht worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.041100025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10566,"date":1663,"orig":"Endlich wurde ſie bey Nacht von etlichen Bettelvoͤgten ſine Lux & ſine Crux (ohn Geſang und Klang) begraben.","norm":"Endlich wurde sie bei Nacht von etlichen Bettelvögten sine Lux & sine Crux (ohne Gesang und Klang) begraben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.839600086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10567,"date":1663,"orig":"Mancher hielt dafuͤr/ Corinna muͤſte unter einer boͤſen Conſtellation geboren ſeyn/ weil ſie eine ſchoͤne/ hoͤfliche/ qualificirte (und wolgeſchickte) Dame geweſen/ jedoch in ſo groſſer Armut und Elend geſtorben ſey.","norm":"Mancher hielt dafür / Corinna müsste unter einer bösen Konstellation geboren sein / weil sie eine schöne / höfliche / qualifizierte (und wohlgeschickte) Dame gewesen / jedoch in so großer Armut und Elend gestorben sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.109600067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10568,"date":1663,"orig":"Ehrenhold aber ſagte/ daß Corinna gluͤckſeliger als Juncker Holofernes/ gluͤckſeliger als ihre Mutter Crobyle geweſen ſey.","norm":"Ehrenhold aber sagte / dass Corinna glückseliger als Junker Holofernes / glückseliger als ihre Mutter Crobyle gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7083001136779785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10569,"date":1663,"orig":"Dann Corinna ſey zwar von Gott in dieſer Welt geſtraffet worden/ an ihrem ſo offt geſchaͤndetem Leibe/ ſie aber habe ihre groſſe Suͤnde und Miſſethaten hertzlich und ſchmertzlich erkant und bekant/ habe dieſelbe mit Maria Magdalena bitterlich beweinet/ und ihr Leib ſey zwar durch die Bettelvoͤgte ins Grab geworffen/ aber ihre durch das Blut JEſu Chriſti gereinigte Seele/ ſey durch die H. Engel in Abrahams Schoß getragen worden.","norm":"Dann Corinna sei zwar von Gott in dieser Welt gestraft worden / an ihrem so oft geschändetem Leibe / sie aber habe ihre große Sünde und Missetaten herzlich und schmerzlich erkannt und bekannt / habe dieselbe mit Maria Magdalena bitterlich beweinet / und ihr Leib sei zwar durch die Bettelvögte ins Grab geworfen / aber ihre durch das Blut Jesu Christi gereinigte Seele / sei durch die H. Engel in Abrahams Schoß getragen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.240300178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10570,"date":1663,"orig":"Jch zweifle nicht daran/ ſagte Ehrenhold/ es werde Freude im Himmel geweſen ſeyn/ Freude bey Gott dem Vater/ Freude bey Gott dem Sohn/ Freude bey Gott dem H. Geiſt/ Freude bey den H. Engelen/ bey den Thronen und Herrſchafften/ bey den Cherubim und Seraphinen/ Freude bey allen andern außerwehlten Kindern Gottes/ als dieſes durch ihre eigene Mutter verfuͤhꝛtes armes Schaͤfelein/ widerumb zu der Herde Chriſti iſt gebracht worden.","norm":"Ich zweifle nicht daran / sagte Ehrenhold / es werde Freude im Himmel gewesen sein / Freude bei Gott dem Vater / Freude bei Gott dem Sohn / Freude bei Gott dem H. Geist / Freude bei den H. Engelen / bei den Thronen und Herrschaften / bei den Cherubim und Seraphine / Freude bei allen anderen auserwählten Kindern Gottes / als dieses durch ihre eigene Mutter verführtes armes Schäflein / wiederum zu der Herde Christi ist gebracht worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.228899955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10571,"date":1663,"orig":"Ungluͤckſeliger aber iſt zu ſchaͤtzen/ Juncker Holofernes!","norm":"Unglückseliger aber ist zu schätzen / Junker Holofernes!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.054900169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10572,"date":1663,"orig":"Dann als er zum letzten mal zu Ninive in der Corinnaͤ Hauſe war/ die gantze Nacht Hurerey getrieben/ den gantzen Tag gefreſſen und geſoffen/ gefluchet/ und ſich wol hundert mal dem Teuffel ergeben hatte/ und gegen Abend auß der Stadt ritte/ fiel er vom Pferde und brach den Hals/ beſchloß alſo ſein Leben/ wie Virgilius ſein Buch:","norm":"Dann als er zum letzten Mal zu Ninive in der Corinnä Hause war / die ganze Nacht Hurerei getrieben / den ganzen Tag gefressen und gesoffen / geflucht / und sich wohl hundertmal dem Teufel ergeben hatte / und gegen Abend aus der Stadt ritt / fiel er vom Pferde und brach den Hals / beschloss also sein Leben / wie Virgilius sein Buch:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.730599880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10573,"date":1663,"orig":"Vitaque cum gemitu fugit indignata ſub umbras.","norm":"Vitaque cum gemitu fugit indignata sub umbras.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"pt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.257500171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10574,"date":1663,"orig":"Sein Leib wurde zwar praͤchtig und anſehnlich begraben/ die Ritterſchafft auß gantz Arcadia wohneten ſeinem Begraͤbnuͤß bey/ die Poeten nahmen Geld/ und machten Ehren-Reime/ ſie ruͤhmeten ſein uhraltes Geſchlecht/ ſeine ritterlichen Thaten/ und die getreuen Dienſte/ die er ſeinem Vaterland zu gutem/ in Krieg und Friedenszeiten erwieſen haͤtte.","norm":"Sein Leib wurde zwar prächtig und ansehnlich begraben / die Ritterschaft aus ganz Arcadia wohnten seinem Begräbnis bei / die Poeten nahmen Geld / und machten Ehren-Reime / sie rühmten sein uraltes Geschlecht / seine ritterlichen Taten / und die getreuen Dienste / die er seinem Vaterland zu gutem / in Krieg und Friedenszeiten erwiesen hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.093800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10575,"date":1663,"orig":"Kurtz geſagt/ alle ſeine Laſter verwandelten ſie in Tugenden.","norm":"Kurz gesagt / alle seine Laster verwandelten sie in Tugenden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.861700057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10576,"date":1663,"orig":"Daß Holofernes hoffaͤrtig geweſen war/ das legeten ſie alſo auß:","norm":"Dass Holofernes hoffärtig gewesen war / das legten sie also aus:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.041800022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10577,"date":1663,"orig":"Er ſey ein Mann geweſen/ der ſeine Reputation habe wiſſen in acht zu nehmen.","norm":"Er sei ein Mann gewesen / der seine Reputation habe wissen in Acht zu nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.070000171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10578,"date":1663,"orig":"Er ſey ipſa Gravitas.","norm":"Er sei ipsa Gravitas.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"vi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.593800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10579,"date":1663,"orig":"(die Tapfferkeit ſelbſt) geweſen.","norm":"(die Tapferkeit selbst) gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.782299995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10580,"date":1663,"orig":"Daß er ſeine Bauren biß auffs Blut geſchoren/ und etlichen das Fell gar uͤber die Ohren gezogen/ legten ſie alſo auß:","norm":"Dass er seine Bauern bis aufs Blut geschoren / und etlichen das Fell gar über die Ohren gezogen / legten sie also aus:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.474299907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10581,"date":1663,"orig":"Er ſey ein guter Haußhalter geweſen/ er habe die Einnahme in ſeinem Regiſter weit hoͤher gebracht/ als ſein ſeliger Herr Vater jemals haͤtte bringen koͤnnen.","norm":"Er sei ein guter Haushalter gewesen / er habe die Einnahme in seinem Register weit höher gebracht / als sein seliger Herr Vater jemals hätte bringen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9217000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10582,"date":1663,"orig":"Daß er Hurerey und Ehebruch getrieben/ gefreſſen und geſoffen/ deuteten ſie alſo:","norm":"Dass er Hurerei und Ehebruch getrieben / gefressen und gesoffen / deuteten sie also:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.680799961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10583,"date":1663,"orig":"Er ſey ein hoͤflicher Cavalliere geweſen/ der eine gute Compagni nicht verſtoͤret habe.","norm":"Er sei ein höflicher Kavaliere gewesen / der eine gute Compagnie nicht verstöret habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.631400108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10584,"date":1663,"orig":"Das Adeliche Frauenzimmer habe ihn allenthalben und jederzeit gern wiſſen/ ſehen und leiden moͤgen.","norm":"Das adelige Frauenzimmer habe ihn allenthalben und jederzeit gern wissen / sehen und leiden mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.621399879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10585,"date":1663,"orig":"Deß Holofernes geweſener Prieſter und Beichtvater M. Simplicius war nicht gut genug ihm die Leich-Predigt zu thun/ ſondern es wurde auß der Nachbarſchafft geholet/ Doctor Pompilius Geitzkefeler/ der bekam drey Portugaloͤſer/ daß er die Leich-Predigt thaͤte:","norm":"Des Holofernes gewesener Priester und Beichtvater M. Simplicius war nicht gut genug ihm die Leichpredigt zu tun / sondern es wurde aus der Nachbarschaft geholt / Doktor Pompileus Geitzkefeler / der bekam drei Portugalöser / dass er die Leichpredigt täte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.464300155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10586,"date":1663,"orig":"Als nun die Predigt beſchloſſen war/ und die Perſonalia ſolten abgeleſen werden/ machte D. Geitzkefeler den Holofernes zu einem Heiligen/ und wann noch Platz im Calender/ und D. Geitzkefeler Pabſt geweſen were/ haͤtte Holofernes nothwendig roth im Calender ſtehen muͤſſen.","norm":"Als nun die Predigt beschlossen war / und die Personalia sollten abgelesen werden / machte D. Geitzkefeler den Holofernes zu einem Heiligen / und wann noch Platz im Kalender / und D. Geitzkefeler Papst gewesen wäre / hätte Holofernes notwendig rot im Kalender stehen müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.785399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10587,"date":1663,"orig":"Er ruͤhmete ſeine ſonderbare Gottesfurcht/ und daß er die Bibel und andere Theologiſche Schrifften wol geleſen/ habe offtmals von Theologiſchen Sachen/ mit einem groſſen acumine (ſcharff und gruͤndlich) diſputiren und reden koͤnnen:","norm":"Er rühmte seine sonderbare Gottesfurcht / und dass er die Bibel und andere theologische Schriften wohl gelesen / habe oftmals von theologischen Sachen / mit einem großen acumine (scharf und gründlich) disputieren und reden können:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.203100204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10588,"date":1663,"orig":"Ob die Seele unſterblich ſey?","norm":"Ob die Seele unsterblich sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.88100004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10589,"date":1663,"orig":"Ob eine Aufferſtehung der Todten ſeyn werde?","norm":"Ob eine Auferstehung der Toten sein werde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.276599884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10590,"date":1663,"orig":"Ob nicht im N. Teſtament erlaubt ſey/ mehr als eine Frau auff einmal zu nehmen/ oder Kebsweiber zu halten/ gleichwie David der fromme Koͤnig und Prophet gethan habe?","norm":"Ob nicht im N. Testament erlaubt sei / mehr als eine Frau auf einmal zu nehmen / oder Kebsweiber zu halten / gleichwie David der fromme König und Prophet getan habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.107100009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10591,"date":1663,"orig":"Von ſolchen und dergleichen Dingen/ habe er mit ſolcher Subtilitaͤt/ diſcurriren koͤnnen/ daß er als ein Doctor und Magiſter nicht gewuſt habe/ wie er ihm antworten ſolle?","norm":"Von solchen und dergleichen Dingen / habe er mit solcher Subtilität / diskurrieren können / dass er als ein Doktor und Magister nicht gewusst habe / wie er ihm antworten solle?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.93310022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10592,"date":1663,"orig":"Summa/ er machte ein ſolches Weſen/ als ob man Platz im Himmel bereiten muͤſſe/ daß Holofernes der naͤheſte bey dem Koͤnig David ſeyn moͤge.","norm":"Summa / er machte ein solches Wesen / als ob man Platz im Himmel bereiten müsse / dass Holofernes der nähest bei dem König David sein möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.797800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10593,"date":1663,"orig":"Daß er in voller Weiſe den Hals geſtuͤrtzet/ das hielte er zwar fuͤr einen klaͤglichen/ und dem gantzen Vaterland hochſchaͤdlichen Fall.","norm":"Dass er in voller Weise den Hals gestürzt / das hielte er zwar für einen kläglichen / und dem ganzen Vaterland hochschädlichen Fall.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.501100063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10594,"date":1663,"orig":"Allein/ er vergliche ihn mit dem Fall der Kinder Hiob/ welche als ſie geſſen und getruncken hatten/ in dem Hauſe ihres Bruders deß Erſtgebornen/ von dem einfallenden Hauſe erſchlagen/ und doch ſelig worden ſeyn.","norm":"Allein / er vergliche ihn mit dem Fall der Kinder Hiob / welche als sie gegessen und getrunken hatten / in dem Hause ihres Bruders des Erstgeborenen / von dem einfallenden Hause erschlagen / und doch selig worden sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.892499923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10595,"date":1663,"orig":"Dann Gott habe dem Hiob alles zwiefaͤltig wider geben.","norm":"Dann Gott habe dem Hiob alles zwiefältig wieder geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.784800052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10596,"date":1663,"orig":"Da er zuvor ſiebentauſend Schaafe gehabt/ habe ihm Gott vierzehentauſend geben.","norm":"Da er zuvor siebentausend Schafe gehabt / habe ihm Gott Vierzehntausend geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.273900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10597,"date":1663,"orig":"Da er fuͤnffhundert Joch Rinder gehabt/ habe ihm Gott tauſend Joch Rinder wider gegeben.","norm":"Da er Fünfhundert Joch Rinder gehabt / habe ihm Gott tausend Joch Rinder wieder gegeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.109300136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10598,"date":1663,"orig":"Aber die Kinder habe er ihm nicht zwiefaͤltig widergeben/ darauß man ſchlieſſen koͤnne/ daß die Kinder nicht ſeyn verloren geweſen.","norm":"Aber die Kinder habe er ihm nicht zwiefältig wiedergeben / daraus man schließen könne / dass die Kinder nicht sein verloren gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.388700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10599,"date":1663,"orig":"Alſo ſey auch Juncker Holofernes nicht verloren/ oder verdambt/ ob ſchon er ſich zu Ninive ein wenig luſtig gemachet/ und in dieſer Luſt (gleichſam in ſeinem Beruff) von dem Todte dem Menſchenwuͤrger uͤbereilet worden:","norm":"Also sei auch Junker Holofernes nicht verloren / oder verdammt / ob schon er sich zu Ninive ein wenig lustig gemacht / und in dieser Lust (gleichsam in seinem Beruf) von dem Tote dem Menschenwürger übereilet worden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5346999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10600,"date":1663,"orig":"ſondern dieweil er Gott lieb geweſen/ habe er ihn auß dieſem elenden und muͤheſamen Jammerthal ab- und in ſein himliſches Reich gefodert/ und ſitze numehro ſeine erleuchtete Seele in Abrahams (Gottes)","norm":"sondern dieweil er Gott lieb gewesen / habe er ihn aus diesem elenden und mühsamen Jammertal ab- und in sein himmlisches Reich gefordert / und sitze nunmehr seine erleuchtete Seele in Abrahams (Gottes)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.86899995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10601,"date":1663,"orig":"Schoß/ daſelbſt ihn noch Schmertzen/ noch Qual/ noch irgend eine Hitze beruͤhre/ ſondern in aller erwuͤnſchten Freude/ Luſt und Wonne/ Herrligkeit und Seligkeit/ jauchtze und lebe in alle Ewigkeit.","norm":"Schoß / daselbst ihn noch Schmerzen / noch Qual / noch irgendeine Hitze berühre / sondern in aller erwünschten Freude / Lust und Wonne / Herrlichkeit und Seligkeit / jauchze und lebe in alle Ewigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.901400089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10602,"date":1663,"orig":"Ehrenhold ſagte/ als er dieſe Leichpredigt angehoͤret/ habe er eine Fauſt gemachet/ und ſie auff ſein Auge geleget.","norm":"Ehrenhold sagte / als er diese Leichpredigt angehört / habe er eine Faust gemacht / und sie auf sein Auge gelegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.389400005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10603,"date":1663,"orig":"Sein Nachbar habe alsbald gemercket/ was er mit dieſen Geberden andeuten wolle/ und habe geſaget:","norm":"Sein Nachbar habe alsbald gemerkt / was er mit diesen Gebärden andeuten wolle / und habe gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.626100063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10604,"date":1663,"orig":"Bruder Ehrenhold/ du biſt ein Spoͤtter.","norm":"Bruder Ehrenhold / du bist ein Spötter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.816299915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10605,"date":1663,"orig":"Weiſtu nicht/ was Matth. 7/ 1. 2. geſchrieben ſtehet:","norm":"Weist nicht / was Matth. 7 / 1. 2. geschrieben steht:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.343599796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10606,"date":1663,"orig":"Richtet nicht/ ſo werdet ihr nicht gerichtet/ verdammet nicht/ ſo werdet ihr nicht verdammet.","norm":"Richtet nicht / so werdet ihr nicht gerichtet / verdammet nicht / so werdet ihr nicht verdammet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.736900091171264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10607,"date":1663,"orig":"Ehrenhold habe geantwortet:","norm":"Ehrenhold habe geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6234002113342285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10608,"date":1663,"orig":"Ja ich habe es gar wol geleſen.","norm":"Ja ich habe es gar wohl gelesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.548500061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10609,"date":1663,"orig":"Allein Chriſtus ſaget daß der Weg zum ewigen Leben ſchmal ſey.","norm":"Allein Christus sagt dass der Weg zum ewigen Leben schmal sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.155900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10610,"date":1663,"orig":"Wann nun ein voller Kerl uͤber einen ſchmalen Weg oder Steg gehe/ ſo gehe es gefaͤhrlich her.","norm":"Wann nun ein voller Kerl über einen schmalen Weg oder Steg gehe / so gehe es gefährlich her.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.226500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10611,"date":1663,"orig":"Jch hatte im Jahr 1649. einen Diener/ eines gelehrten Mannes Sohn/ welcher dem Trunck gar zu ſehr ergeben war; wann ich ihm ſagte/ daß er voll ſey/ ſchwur er hoch und theuer/ er habe nichts getruncken/ als gering Bier: als ſatzte ich ihn endlich auff die Prob/ und wann ich eigentlich wiſſen wolte/ ob er voll ſey/ begehrete ich/ daß er meſſen ſolle/ wie viel Schuchlang meine Stube ſey? wann er nun anfieng die Fuͤſſe zu ſetzen und zu meſſen/ lag er alsbald auff dem Boden.","norm":"Ich hatte im Jahr 1649 . einen Diener / eines gelehrten Mannes Sohn / welcher dem Trunk gar zu sehr ergeben war; wann ich ihm sagte / dass er voll sei / schwor er hoch und teuer / er habe nichts getrunken / als gering Bier: als setzte ich ihn endlich auf die Probe / und wann ich eigentlich wissen wollte / ob er voll sei / begehrte ich / dass er messen solle / wie viel Schuchlang meine Stube sei? wann er nun anfing die Füße zu setzen und zu messen / lag er alsbald auf dem Boden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.608799934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10612,"date":1663,"orig":"Konte mein Diener die Stube nicht meſſen/ da er doch nur halb voll war/ und fuͤr nuͤchtern wolte angeſehen ſeyn/ ſo moͤchte ich gern wiſſen/ wie es Holofernes gemachet habe/ der gantz blind voll und toll geweſen/ als er auff das Pferd geſtiegen/ daß er den Weg zum ewigen Leben getroffen?","norm":"konnte mein Diener die Stube nicht messen / da er doch nur halb voll war / und für nüchtern wollte angesehen sein / so möchte ich gern wissen / wie es Holofernes gemacht habe / der ganz blind voll und toll gewesen / als er auf das Pferd gestiegen / dass er den Weg zum ewigen Leben getroffen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.77810001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10613,"date":1663,"orig":"Corinna/ Corinna du arme Hure/ ich halte dich viel tauſendmal gluͤckſeliger/ weder Juncker Holofernes geweſen iſt.","norm":"Corinna / Corinna du arme Hure / ich halte dich viel tausendmal glückseliger / weder Junker Holofernes gewesen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6992998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10614,"date":1663,"orig":"Du biſt auch viel tauſendmal gluͤckſeliger/ als deine Mutter Crobyle.","norm":"Du bist auch viel tausendmal glückseliger / als deine Mutter Crobyle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.702300071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10615,"date":1663,"orig":"Dann du haſt ſie zwar von deinem uͤbrigen und geringen Vorrath ehrlich begraben laſſen.","norm":"Dann du hast sie zwar von deinem übrigen und geringen Vorrat ehrlich begraben lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9832000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10616,"date":1663,"orig":"Allein/ wie und wohin/ wird wol ihre arme Seele gefahren ſeyn?","norm":"Allein / wie und wohin / wird wohl ihre arme Seele gefahren sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.426300048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10617,"date":1663,"orig":"Wann ſie in der hoͤlliſchen Flamme ihre Augen auffheben/ und dich in Abrahams Schoß ſehen wird/ wird ſie ruffen und ſagen:","norm":"Wann sie in der höllischen Flamme ihre Augen aufheben / und dich in Abrahams Schoß sehen wird / wird sie rufen und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5167999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10618,"date":1663,"orig":"O Corinna/ wann ich die Frantzoſen/ die du an deinem Leibe gehabt haſt/ hundert tauſend Jahre haben/ und an einem Stab gehen/ und Brodt fuͤr den Thuͤren betteln ſolte/ ſo wolte ich mich gluͤckſelig ſchaͤtzen/ aber was ſind die Frantzoſen gegen der hoͤlliſchen Pein/ und was ſind hundert tauſend Jahre gegen der Ewigkeit?","norm":"O Corinna / wann ich die Franzosen / die du an deinem Leibe gehabt hast / hunderttausend Jahre haben / und an einem Stab gehen / und Brot für den Türen betteln sollte / so wollte ich mich glückselig schätzen / aber was sind die Franzosen gegen der höllischen Pein / und was sind hunderttausend Jahre gegen der Ewigkeit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.770899772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10619,"date":1663,"orig":"Damit Ehrenhold andere junge Leute/ welche heutigen Tags die Hurerey fuͤr keine Suͤnde halten/ warne und erſchrecke/ brachte er das Leben der Corinnaͤ zu Papier/ und ſtellete es der Jugend fuͤr/ zu einem abſcheulichen Beyſpiel.","norm":"Damit Ehrenhold andere junge Leute / welche heutigen Tags die Hurerei für keine Sünde halten / warne und erschrecke / brachte er das Leben der Corinnä zu Papier / und stellte es der Jugend für / zu einem abscheulichen Beispiel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.378399848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10620,"date":1663,"orig":"Als er es aber in Druck geben wolte/ wurde es ihm von unterſchiedenen gelehrten Leuten ſehr uͤbel außgedeutet/ welche dafuͤr hielten/ die Jugend wuͤrde dadurch lernen Unzucht treiben/ und andere Leute wuͤrden ſich an dieſer Schrifft aͤrgern.","norm":"Als er es aber in Druck geben wollte / wurde es ihm von unterschiedenen gelehrten Leuten sehr übel ausgedeutet / welche dafür hielten / die Jugend würde dadurch lernen Unzucht treiben / und andere Leute würden sich an dieser Schrift ärgern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.995100021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10621,"date":1663,"orig":"Ehrenhold lachte dazu und ſagte:","norm":"Ehrenhold lachte dazu und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.146999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10622,"date":1663,"orig":"Wer zu Ninive wil Unzucht treiben/ der darff es nicht auß Buͤchern lernen.","norm":"Wer zu Ninive will Unzucht treiben / der darf es nicht aus Büchern lernen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.374100208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10623,"date":1663,"orig":"Die Knaben und Maͤgdlein fuͤhren auff der Straſſe ſolche Reden davon/ daß ich mich offt daruͤber entſetzet habe.","norm":"Die Knaben und Mägdlein führen auf der Straße solche Reden davon / dass ich mich oft darüber entsetzet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.715700149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10624,"date":1663,"orig":"Allein ſie haben keine Ohren zu hoͤren/ was ich ihnen offt geſaget/ und abermals ſage/ daß ſie das Reich Gottes nicht ererben werden.","norm":"Allein sie haben keine Ohren zu hören / was ich ihnen oft gesagt / und abermals sage / dass sie das Reich Gottes nicht ererben werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.90939998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10625,"date":1663,"orig":"Jch kenne einen guten Mann/ der heiſſet Petrus Tornarius, welcher etlichmal in Spanien/ Portugal/ in Jtalien geweſen/ kan wol rechnen und ſchreiben/ und die Commiſſiones (Verrichtungen) welche ihm die Kauffleute aufftragen/ hat er offt ſehr wol außgerichtet.","norm":"Ich kenne einen guten Mann / der heißt Petrus Tornarius, welcher etliche Mal in Spanien / Portugal / in Italien gewesen / kann wohl rechnen und schreiben / und die Commissiones (Verrichtungen) welche ihm die Kaufleute auftragen / hat er oft sehr wohl ausgerichtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.310699939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10626,"date":1663,"orig":"Allein/ er hat unterweilen ſeine ſonderliche raptus, inſonderheit kan er die Juden nicht erdulden.","norm":"Allein / er hat unterweilen seine sonderliche raptus, in Sonderheit kann er die Juden nicht erdulden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.034299850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10627,"date":1663,"orig":"Einsmals kam er auß der Kirchen in meine Behauſung/ warff ſeinen Hut auff den Tiſch/ war ſehr grimmig und zornig/ und ſagte:","norm":"Einsmals kam er aus der Kirchen in meine Behausung / warf seinen Hut auf den Tisch / war sehr grimmig und zornig / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.7802999019622803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10628,"date":1663,"orig":"Ninive du biſt reiff zur Straffe!","norm":"Ninive du bist reif zur Straffe!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"sl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.960100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10629,"date":1663,"orig":"Es wird nicht lange anſtehen/ Gott muß dich wie Sodoma und Gomorra ſtraffen.","norm":"Es wird nicht lange anstehen / Gott muss dich wie Sodoma und Geomora strafen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.928199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10630,"date":1663,"orig":"Da bin ich in der Kirche geweſen/ da ſagte einer/ Chriſtus komme nach dem Fleiſch von den Juͤden her!","norm":"Da bin ich in der Kirche gewesen / da sagte einer / Christus komme nach dem Fleisch von den Juden her!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.082499980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10631,"date":1663,"orig":"Sol mein Erloͤſer und Seligmacher von den Schelmen/ den Juͤden herkommen?","norm":"Soll mein Erlöser und Seligmacher von den Schelmen / den Juden herkommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.554800033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10632,"date":1663,"orig":"Wann nun jemand dieſe Schrifft von der Corinna liſet/ der ein judicium hat/ wie Petrus Tornarius oder von Affecten und præconceptis opinionibus truncken iſt/ und ſich daran aͤrgert/ mit dem muß man billich Mitleiden tragen: wer aber geſunden Verſtand/ und nur ſo viel Gehirn in ſeinem Kopff hat/ als eine Martinsgans/ und ohn Affecten urtheilen und richten wil/ der wird leichtlich ſehen/ daß es eine Schrifft/ gleich einer Tragœdiæ ſey/ darin eine Mutter und Tochter auff den Schauplatz bracht worden! welche vermeynen/ weil ſie fleiſſig zur Kirche gehen/ fleiſſig in Bethuͤchern leſen/ Morgens und Abends geiſtliche Lieder ſingen/ ſich ander Tugenden befleiſſigen/ ſo koͤnne ihnen die Hurerey nicht ſchaden/ dann ſie muͤſſen es auß Noth thun/ und triebe ſie die bittere Armut dazu.","norm":"Wann nun jemand diese Schrift von der Corinna liest / der ein judicium hat / wie Petrus Tornarius oder von Affekten und praeconceptis opinionibus trunken ist / und sich daran ärgert / mit dem muss man billig Mitleiden tragen: Wer aber gesunden Verstand / und nur so viel Gehirn in seinem Kopf hat / als eine Martinsgans / und ohne Affekten urteilen und richten will / der wird leichtlich sehen / dass es eine Schrift / gleich einer Tragoediae sei / darin eine Mutter und Tochter auf den Schauplatz brachte worden! welche vermeinen / weil sie fleißig zur Kirche gehen / fleißig in Bethüchern lesen / Morgens und Abends geistliche Lieder singen / sich ander Tugenden befleißigen / so könne ihnen die Hurerei nicht schaden / dann sie müssen es aus Not tun / und triebe sie die bittere Armut dazu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.108399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10633,"date":1663,"orig":"Solchen Leuten habe ich gleichſam in einem Spiegel zeigen wollen/ was auff ſolche Arbeit/ und auff ſolche Handthierung erfolge/ und daß die jenige Hure/ Ehebrecherin und Kuplerin fuͤr gluͤckſelig zu ſchaͤtzen ſey: welche Gott in dieſer Welt/ mit Frantzofen Kranckheit/ mit Armut/ mit Verachtung und andern Straffen beleget/ und ihrer dort in jenem ewigen Todte/ mit dem hoͤlliſchen Feeuer verſchonet.","norm":"Solchen Leuten habe ich gleichsam in einem Spiegel zeigen wollen / was auf solche Arbeit / und auf solche Hantierung erfolge / und dass diejenige Hure / Ehebrecherin und Kupplerin für glückselig zu schätzen sei: Welche Gott in dieser Welt / mit Frantzofen Krankheit / mit Armut / mit Verachtung und anderen Strafen beleget / und ihrer dort in jenem ewigen Tote / mit dem höllischen Feuer verschonet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.204899787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10634,"date":1663,"orig":"Allein/ Ehrenhold konte nicht gehoͤret werden.","norm":"Allein / Ehrenhold konnte nicht gehöret werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.513400077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10635,"date":1663,"orig":"Er gieng zu Nicodemo einem fuͤrtrefflichen Rechtserfahrnen und hochgelehrten Politico, welcher ſonſt bey ſeinen Freunden von Ehrenholds Schrifften gar honorificè judicirte, aber er wolte es nicht offentlich ſagen/ auß Furcht fuͤr den Juͤden.","norm":"Er ging zu Nicodemo einem fürtrefflichen Rechtserfahrenen und hochgelehrten Politico, welcher sonst bei seinen Freunden von Ehrenholds Schriften gar honorifice judizierte, aber er wollte es nicht öffentlich sagen / aus Furcht für den Juden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.50570011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10636,"date":1663,"orig":"Nicodemus empfieng den Ehrenhold freundlich und ſagte:","norm":"Nicodemus empfing den Ehrenhold freundlich und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.282899856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10637,"date":1663,"orig":"Mein guter Ehrenhold/ ich mercke wol deine gute intention.","norm":"Mein guter Ehrenhold / ich merke wohl deine gute Intention.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.83620023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10638,"date":1663,"orig":"Du wilt die bittere Warheit mit Zucker uͤberziehen.","norm":"Du willst die bittere Wahrheit mit Zucker überziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.390100002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10639,"date":1663,"orig":"Es iſt ein ſonderlich genus ſcribendi, deſſen Barclajus in ſeiner Argenide; und der ſinnreiche Jtalianer Trajanus Boccalini in ſeinen Zeitungen auß dem Parnaß/ ſich gebrauchen.","norm":"Es ist ein sonderlich Genus scribendi, dessen Barclajus in seiner Argenide; und der sinnreiche Jtalianer Trajanus Boccalini in seinen Zeitungen aus dem Parnass / sich gebrauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.484700202941894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10640,"date":1663,"orig":"Jch mercke/ daß du dieſer Art zu ſchreiben/ in Teutſcher Sprache wolleſt nachaͤffen.","norm":"Ich merke / dass du dieser Art zu schreiben / in Deutscher Sprache wollest nachäffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.145599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10641,"date":1663,"orig":"Jch bekenne/ daß dieſes ſeculum ſolch eine Art zu ſchreiben/ erfodere.","norm":"Ich bekenne / dass dieses seculum solch eine Art zu schreiben / erfordere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.190499782562256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10642,"date":1663,"orig":"Dann die Welt iſt voll Phariſeer und Sadduceer.","norm":"Dann die Welt ist voll Pharisäer und Sadduzäer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.185800075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10643,"date":1663,"orig":"Der Sadduceiſche Geiſt/ regieret heutigen Tages unter den Statiſten und Mammoniſten/ und iſt ein boͤſer Geiſt.","norm":"Der Sadduzäische Geist / regieret heutigen Tages unter den Statisten und Mammonesten / und ist ein böser Geist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8454999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10644,"date":1663,"orig":"Aber der Phariſeiſche Geiſt/ welcher ſich in einen Engel deß Liechts verſtellen kan/ iſt noch ein viel aͤrgerer Geiſt/ die Sadduceer oder die Statiſten und Mammoniſten leſen keine Theologiſche Schrifften/ die Phariſeer aber meynen/ wann ſie nicht ihre Eltern verfolgen/ wie Abſalom; ihre Bruͤder todtſchlagen/ wie Cain; ſo ſeyn ſie ſaubere Knaͤblein/ und Gott muͤſſe ihnen nothwendig den Himmel einraͤumen.","norm":"Aber der pharisäische Geist / welcher sich in einen Engel des Lichts verstellen kann / ist noch ein viel ärgerer Geist / die Sadduzäer oder die Statisten und Mammonesten lesen keine Theologische Schriften / die Pharisäer aber meinen / wann sie nicht ihre Eltern verfolgen / wie Absalom; ihre Brüder totschlagen / wie Kain; so sein sie saubere Knäblein / und Gott müsse ihnen notwendig den Himmel einräumen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.972700119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10645,"date":1663,"orig":"Wann man nun dieſen beyden Geiſtern wil widerſtehen/ muß man es machen/ wie die Bienen/ welche nicht allein Honig bringen/ ſondern auch wann ſie ein wenig geſumſet haben/ einen Stachel hinter ſich laſſen.","norm":"Wann man nun diesen beiden Geistern will widerstehen / muss man es machen / wie die Bienen / welche nicht allein Honig bringen / sondern auch wann sie ein wenig gesumst haben / einen Stachel hinter sich lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8520002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10646,"date":1663,"orig":"Da der Prophet Elias den Baalspfaffen lang geprediget hatte/ und ſie ſich nichts daran kehreten/ da ſpottete er ihrer endlich.","norm":"Da der Prophet Elias den Baalspfaffen lang gepredigt hatte / und sie sich nichts daran kehrten / da spottete er ihrer endlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.523399829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10647,"date":1663,"orig":"Als ſie von Morgen an/ biß auff den Mittag geruffen hatten:","norm":"Als sie von Morgen an / bis auf den Mittag gerufen hatten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.279399871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10648,"date":1663,"orig":"Baal erhoͤre uns/ da ſagte Elias: ruffet laut/ dann er iſt ein Gott/ er dichtet/ oder hat zu ſchaffen/ oder iſt uͤber Feld/ oder ſchlaͤfft vielleicht/ daß er auffwache/ 2. Koͤn. 18/26. ꝛc.","norm":"Baal erhöre uns / da sagte Elias: rufet laut / dann er ist ein Gott / er dichtet / oder hat zu schaffen / oder ist über Feld / oder schläft vielleicht / dass er aufwache / 2. Kön. 18/26. etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.110000133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10649,"date":1663,"orig":"Da Lutherus ſahe/ daß es ein verſtocktes und deſperat-Weſen mit dem Pabſt und ſeinem Anhang ſey/ da verachtete und verlachete er ſie.","norm":"Da Luther sah / dass es ein verstocktes und Desperat-Wesen mit dem Papst und seinem Anhang sei / da verachtete und verlachte er sie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.553699970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10650,"date":1663,"orig":"Hat Lutherus alle Phraſes auß der Bibel genommen?","norm":"Hat Luther alle Phrases aus der Bibel genommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2916998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10652,"date":1663,"orig":"Es ſagt mir zwar juͤngſt einer/ Lutheri Schuhe ſeynd nicht einem jeden Bauren-Prediger gerecht und zu Maſſe.","norm":"Es sagt mir zwar jüngst einer / Luthers Schuhe sind nicht einem jeden Bauernprediger gerecht und zu Masse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.531899929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10653,"date":1663,"orig":"Allein/ ich antwortete ihm alſobald/ ob er dann vermeyne/ daß Ehrenhold eben ein gemeiner Bauren-Prediger ſey?","norm":"Allein / ich antwortete ihm alsobald / ob er dann vermeine / dass Ehrenhold eben ein gemeiner Bauernprediger sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.292200088500977} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10654,"date":1663,"orig":"Ehrenhold/ es gehet dir wie jenem Buͤrger zu Koͤnigsberg in Preuſſen.","norm":"Ehrenhold / es geht dir wie jenem Bürger zu Königsberg in Preußen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.77239990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10655,"date":1663,"orig":"Du weiſſeſt/ daß dieſe Stadt in 3. Theile in die alte Stadt/ dem Kneiphoff und Loͤbenicht/ begriffen ſey.","norm":"Du weißest / dass diese Stadt in 3. Teile in die alte Stadt / dem Kneifoff und Löbenicht / begriffen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.488500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10656,"date":1663,"orig":"Die Buͤrger im Loͤbenicht werden gemeiniglich die Bauren (ſpottweiſe) von den andern Buͤrgern genennet.","norm":"Die Bürger im Löbenicht werden gemeiniglich die Bauern (spottweise) von den anderen Bürgern genannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.78380012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10657,"date":1663,"orig":"Einsmals bauete ein ehrlicher Mann im Loͤbenicht ein Hauß/ und ſtarb/ eh es außgebauet war.","norm":"Einsmals baute ein ehrlicher Mann im Löbenicht ein Haus / und starb / ehe es ausgebaut war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.421199798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10658,"date":1663,"orig":"Sein Sohn Bonifacius ſtudirete/ als aber der Vater ſtarb/ muſte er die Studia verlaſſen/ ſeines Vaters Handel annehmen/ und ſeiner Mutter die Haußhaltung helffen fuͤhren.","norm":"Sein Sohn Bonifazius studierte / als aber der Vater starb / musste er die Studia verlassen / seines Vaters Handel annehmen / und seiner Mutter die Haushaltung helfen führen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.803899765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10659,"date":1663,"orig":"Dieſer nun bauete das Hauß vollends auß/ und weil er in Poeten beleſen war/ hatte er ſeine ſondere Speculation/ und ließ auff das Hauß den Neptunum mit ſeinem Tridente ſetzen.","norm":"Dieser nun baute das Haus vollends aus / und weil er in Poeten belesen war / hatte er seine sondere Spekulation / und ließ auf das Haus den Neptunum mit seinem Tridente setzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.576700210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10660,"date":1663,"orig":"Einsmals giengen zween Buͤrger voruͤber/ der eine ſahe den Neptunum an/ und ſagte: Sihe/ was bildet ihm der Kerl ein?","norm":"Einsmals gingen zweien Bürger vorüber / der eine sah den Neptunum an / und sagte: Siehe / was bildet ihm der Kerl ein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.477700233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10661,"date":1663,"orig":"Er meynet vielleicht/ weil er ein wenig Latein gelernet habe/ ſo wolle er mehr ſeyn/ als wir.","norm":"Er meinet vielleicht / weil er ein wenig Latein gelernt habe / so wolle er mehr sein / als wir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.881100177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10662,"date":1663,"orig":"Sihe/ da wil er uns vexiren/ und hat einen Bauren mit einer Miſtgabel/ uns zum Schimpff auff das Hauß ſetzen laſſen.","norm":"Siehe / da will er uns vexieren / und hat einen Bauern mit einer Mistgabel / uns zum Schimpf auf das Haus setzen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.692299842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10663,"date":1663,"orig":"Der ander Buͤrger ſagte/ daß ihn dieſer und jener hole/ der Bauer ſol vom Hauſe herunter/ bevor die Sonne untergehet/ oder ich wil meinen Kopff nicht behalten.","norm":"Der ander Bürger sagte / dass ihn dieser und jener hole / der Bauer soll vom Hause herunter / bevor die Sonne untergehet / oder ich will meinen Kopf nicht behalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.55709981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10664,"date":1663,"orig":"Damit giengen ſie zu den andern Nachbarn/ und zeugeten ihnen an/ daß dieſer Kerl der Stadt Loͤbenicht zum Spott einen Bauren mit einer Miſtgabel auff ſein Hauß habe ſetzen laſſen.","norm":"Damit gingen sie zu den anderen Nachbarn / und zeugten ihnen an / dass dieser Kerl der Stadt Löbenicht zum Spott einen Bauern mit einer Mistgabel auf sein Haus habe setzen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.854400157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10665,"date":1663,"orig":"Das Geſchrey gieng geſchwind durch die gantze Stadt/ und es lieffen zuſammen/ Maͤnner und Weiber/ mit Spieſſen/ Stangen/ Spiñrocken und dergleichen/ und wolten dem guten Kerl das Hauß ſtuͤrmen.","norm":"Das Geschrei ging geschwind durch die ganze Stadt / und es liefen zusammen / Männer und Weiber / mit Spießen / Stangen / Spinnrocken und dergleichen / und wollten dem guten Kerl das Haus stürmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.686100006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10666,"date":1663,"orig":"Der gute Bonifacius ſahe ohngefehr durch das Fenſter/ uñ wurde der groſſen Menge Volckes gewahr/ rieff und ſagte:","norm":"Der gute Bonifazius sah ungefähr durch das Fenster / und wurde der großen Menge Volkes gewahr / rief und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.459799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10667,"date":1663,"orig":"Jhr lieben Nachbarn/ was bedeutet das? die Gemeine antwortete/ was ſol es bedeuten? den Bauren vom Hauſe!","norm":"Ihr lieben Nachbarn / was bedeutet das? die Gemeine antwortete / was soll es bedeuten? den Bauern vom Hause!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.460100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10668,"date":1663,"orig":"Bomfacius antwortete:","norm":"Bomfacius antwortete:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":9.925200462341309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10669,"date":1663,"orig":"Jhr lieben Nachbarn/ es iſt kein Bauer/ ſondern der Neptunus.","norm":"Ihr lieben Nachbarn / es ist kein Bauer / sondern der Neptun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.245100021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10670,"date":1663,"orig":"Was? antwortete die Gemeine/ was ſagſtu von dem Klinklums; den Bauren vom Hauſe/ oder wir wollen dir etwas anders zeigen.","norm":"Was? antwortete die Gemeine / was sagst du von dem Klinklums; den Bauern vom Hause / oder wir wollen dir etwas anders zeigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.265600204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10671,"date":1663,"orig":"Eben alſo gehet es dir mit deinen Schrifften.","norm":"Eben also geht es dir mit deinen Schriften.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.254000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10672,"date":1663,"orig":"Etliche leſen ſie/ allein die Art zu ſchreiben koͤmt ihnen etwas frembd fuͤr/ wie den Loͤbenichtern der Klinklums.","norm":"Etliche lesen sie / allein die Art zu schreiben kommt ihnen etwas fremd für / wie den Löbenichtern der Klinklums.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.797999858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10673,"date":1663,"orig":"Ja viele reden uͤbel davon/ und haben ſie doch nicht geleſen/ ſondern machen es wie jener Schneider zu Franckfurt am Maͤyn/ welcher zu andern Schneidern kam/ und ſagte:","norm":"Ja viele reden übel davon / und haben sie doch nicht gelesen / sondern machen es wie jener Schneider zu Frankfurt am Mäyn / welcher zu anderen Schneidern kam / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.395199775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10674,"date":1663,"orig":"Ach in der Schnurgaſſe/ im wilden Mann/ iſt ein koͤſtlicher guter Trunck rother Wein.","norm":"Ach in der Schnurgasse / im wilden Mann / ist ein köstlicher guter Trunk roter Wein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.116700172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10675,"date":1663,"orig":"Die andern Schneider ſagten: Meiſter Hans/ wie lang iſt es/ daß ihr den Wein verſuchet habet?","norm":"Die anderen Schneider sagten: Meister Hans / wie lang ist es / dass ihr den Wein versucht habet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.496099948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10676,"date":1663,"orig":"Meiſter Hans antwortete/ ich hab ihn nit verſucht/ ſondern meines Vaters Bruder Sohn/ der kleine Peterman/ hat geſehen/ daß etliche Leute ihn getruncken haben/ und allezeit die Glaͤſer rein außgeleeret/ darauß ſchlieſſe ich/ daß es ohn allen Zweiffel ein koͤſtlicher Wein ſeyn muͤſſe.","norm":"Meister Hans antwortete / ich habe ihn nicht versucht / sondern meines Vaters Bruder Sohn / der kleine Petermann / hat gesehen / dass etliche Leute ihn getrunken haben / und allezeit die Gläser rein ausgeleert / daraus schließe ich / dass es ohne allen Zweifel ein köstlicher Wein sein müsse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.792600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10677,"date":1663,"orig":"Glaube mir Ehrenhold/ mancher ſchreyet uͤber euch auß Unverſtande/ wie hiebevor die Pfaffen im Pabſtthumb/ uͤber Eraſmum ſchryen/ und ſagten:","norm":"Glaube mir Ehrenhold / mancher schreiet über euch aus Unverstand / wie hiervor die Pfaffen im Papsttum / über Erasmum schrien / und sagten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.886499881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10678,"date":1663,"orig":"Die Welt ſey gar zu boͤſe worden/ es muͤſſe der Juͤngſte Tag/ oder ſonſt eine groſſe Straffe nicht weit ſeyn/ dann die Bauren freſſen Laͤmmer und junge Huͤnlein in der Faſten/ ſie bringen den Zehenden zu rechter Zeit nicht ein/ und Eraſmus von Roterdam komme/ und ſchriebe Colloquia.","norm":"Die Welt sei gar zu böse worden / es müsse der Jüngste Tag / oder sonst eine große Strafe nicht weit sein / dann die Bauern fressen Lämmer und junge Hühnlein in der Fasten / sie bringen den Zehenden zu rechter Zeit nicht ein / und Erasmus von Rotterdam komme / und schriebe Colloquia.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.369100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10679,"date":1663,"orig":"Ehrenhold/ deine Schrifften werden von vielen hohen Standes- Perſonen geleſen/ du redeſt oder ſchreibeſt nichts/ das Gottes Wort oder der Augſpurgiſchen Confeſſion zuwider laufft, ſondern du redeſt die Warheit mit lachendem Munde.","norm":"Ehrenhold / deine Schriften werden von vielen hohen Standes-Personen gelesen / du redest oder schreibest nichts / das Gottes Wort oder der Augsburgischen Konfession zuwider lauft, sondern du redest die Wahrheit mit lachendem Munde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.191100120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10680,"date":1663,"orig":"Es iſt mir juͤngſt/ als ich von deinen Schrifften redete/ vorgeworffen worden/ daß Elias Praͤtorius als ein Feind deß Predigambts von ſolchen Dingen Anlaß nehmen werde/ von dem Predigambt ſchimpflich zu reden und zu ſchreiben.","norm":"Es ist mir jüngst / als ich von deinen Schriften redete / vorgeworfen worden / dass Elias Prätorius als ein Feind des Predigamts von solchen Dingen Anlass nehmen werde / von dem Predigamt schimpflich zu reden und zu schreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7957000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10681,"date":1663,"orig":"Allein/ ich habe dich entſchuldiget/ du ſeyeſt Mannes genug dem Elia Praͤtorio ſeinen Schultheiſen das Maul zu ſtopffen/ wann er ſo toll ſeyn und etwas wider dich ſchreiben wolle.","norm":"Allein / ich habe dich entschuldiget / du seiest Mannes genug dem Elia Prätorio seinen Schultheißen das Maul zu stopfen / wann er so toll sein und etwas wider dich schreiben wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.138400077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10682,"date":1663,"orig":"Jch zweiffle nicht du werdeſt dem Eliaͤ Praͤtorio Trutz unter Augen bieten/ daß er nur ſo toll werde/ und wider dich in Particulier ſchreibe.","norm":"Ich zweifle nicht du werdest dem Eliä Prätorio Trutz unter Augen bieten / dass er nur so toll werde / und wider dich in Particulier schreibe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.526000022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10683,"date":1663,"orig":"Jch achte wol/ du in ſolchem Fall deine Feder nicht in den Hoſenſack ſtecken werdeſt.","norm":"Ich achte wohl / du in solchem Fall deine Feder nicht in den Hosensack stecken werdest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.475299835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10684,"date":1663,"orig":"Allein/ was ſol ich ſagen?","norm":"Allein / was soll ich sagen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.543700218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10685,"date":1663,"orig":"Es iſt an dieſem Ort und in dieſer Stadt nicht Herkommens/ daß man alſo ſchreibe.","norm":"Es ist an diesem Ort und in dieser Stadt nicht Herkommens / dass man also schreibe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.226799964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10686,"date":1663,"orig":"Ehrenhold antwortete: Du edler Nicodeme/ ich habe dich allzeit fuͤr meinen groſſen Patron gehalten/ du biſt ein Mann von groſſem Verſtande/ von vieler Wiſſenſchafft/ von vieler Erfahrung/ und weiſeſt/ was fuͤr ein Unterſchied ſey/ inter ves & va, ich bitte dich/ ſetze deine Gunſt zu mir ferner fort/ und mache dadurch in der Welt kunddar/ daß noch Leute zu Ninive ſeyn/ welche ohn Affecten judiciren koͤnnen.","norm":"Ehrenhold antwortete: Du edler Nicodeme / ich habe dich allzeit für meinen großen Patron gehalten / du bist ein Mann von großem Verstande / von vieler Wissenschaft / von vieler Erfahrung / und weisest / was für ein Unterschied sei / inter ves & va, ich bitte dich / setze deine Gunst zu mir ferner fort / und mache dadurch in der Welt kunddar / dass noch Leute zu Ninive sein / welche ohne Affekten judizieren können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.998199939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10687,"date":1663,"orig":"Ninive iſt eine Stadt Gottes/ wie der Prophet Jonas redet/ eine Stadt/ darin Gott viele groſſe Gaben geſchuͤttet hat/ und ich werde Ninive biß an meinen Todt getreu verbleiben/ wann ich auch ſchon in Orient oder in Occident kommen ſolte.","norm":"Ninive ist eine Stadt Gottes / wie der Prophet Jonas redet / eine Stadt / darin Gott viele große Gaben geschüttet hat / und ich werde Ninive bis an meinen Tod getreu verbleiben / wann ich auch schon in Orient oder in Okzident kommen sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.849299907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10688,"date":1663,"orig":"Aber Nicodeme/ du edler und hochweiſer Weltmann/ erklaͤre mir doch das Wort Herkommens/ ſage mir doch/ wie ſol ich das recht verſtehen/ daß du ſprichſt/ es ſey zu Ninive nicht Herkommens/ daß man alſo ſchreibe?","norm":"Aber Nicodeme / du edler und hochweiser Weltmann / erkläre mir doch das Wort Herkommens / sage mir doch / wie soll ich das recht verstehen / dass du sprichst / es sei zu Ninive nicht Herkommens / dass man also schreibe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.388299942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10689,"date":1663,"orig":"Jch habe einen Studenten gekant/ welcher eines Schmides Sohn war/ auß einem Land-Staͤtgen/ der behalff ſich auff Univerſitaͤten gar elend/ und ſtudirte ſehr fleiſſig/ er brachte es endlich ſo weit/ daß er mit hoͤchſtem Ruhm ein Doctor der beyden Rechten werden koͤnte.","norm":"Ich habe einen Studenten gekannt / welcher eines Schmiedes Sohn war / aus einem Land-Stätten / der behalf sich auf Universitäten gar elend / und studierte sehr fleißig / er brachte es endlich so weit / dass er mit höchstem Ruhm ein Doktor der beiden Rechten werden könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.03000020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10690,"date":1663,"orig":"Er ſchrieb an ſeinen Vater/ und hate ihn hoͤchlich/ er wolle doch ſein euſſerſtes Vermoͤgen angreiffen/ und ihm befoͤrderlich ſeyn/ daß er Doctor werden koͤnne.","norm":"Er schrieb an seinen Vater / und hatte ihn höchlich / er wolle doch sein äußerstes Vermögen angreifen / und ihm beförderlich sein / dass er Doktor werden könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.500800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10691,"date":1663,"orig":"Er wolle hernach mit Gottes Huͤlffe widerumb ſein und ſeines Hauſes Joſeph ſeyn.","norm":"Er wolle hernach mit Gottes Hilfe wiederum sein und seines Hauses Joseph sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.550899982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10692,"date":1663,"orig":"Der Vater ließ die gantze Zunfft der Schmide zuſammen kommen/ und fragte:","norm":"Der Vater ließ die ganze Zunft der Schmiede zusammen kommen / und fragte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.51039981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10693,"date":1663,"orig":"Obwol hiebevor geſchehen/ daß eines Schmides Sohn Doctor worden ſey?","norm":"Obwohl hiervor geschehen / dass eines Schmiedes Sohn Doktor worden sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.120299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10694,"date":1663,"orig":"Da antwortete ihm die gantze Zunfft der Schmide/ Nein/ das ſey in ihrer Stadt nicht Herkommens/ ſondern es ſey ein unerhoͤrtes/ ungereimtes Ding/ in ihrer gantzen Stad/ daß Schmidskinder Doctores wuͤrdẽ/ uñ man ſolle es billich bey dem Herkom̃en/ (bey der alten loͤblichen Gewonheit) verbleiben laſſen.","norm":"Da antwortete ihm die ganze Zunft der Schmiede / Nein / das sei in ihrer Stadt nicht Herkommens / sondern es sei ein unerhörtes / ungereimtes Ding / in ihrer ganzen Stadt / dass Schmiedskinder Doctores würden / und man solle es billig bei dem Herkommen / (bei der alten löblichen Gewohnheit) verbleiben lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.882900238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10695,"date":1663,"orig":"Der Vater antwortete:","norm":"Der Vater antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.343800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10697,"date":1663,"orig":"Darauff ſchrieb er alsbald an ſeinen Sohn: Lieber Sohn/ ich vernehme ungern/ daß du Doctor werden wolleſt/ ich habe alle meine Zunfftbruͤder/ ſonderlich den alten Meiſter Peter gefraget/ was ſie darumb duͤncke? welche einmuͤtiglich mit geantwortet/ daß das nicht Herkommens in dieſer Stadt ſey/ daß der Schmide Kinder Doctor werden.","norm":"Darauf schrieb er alsbald an seinen Sohn: Lieber Sohn / ich vernehme ungern / dass du Doktor werden wollest / ich habe alle meine Zunftbrüder / sonderlich den alten Meister Peter gefragt / was sie darum dünke? welche einmütig mit geantwortet / dass das nicht Herkommens in dieser Stadt sei / dass der Schmiede Kinder Doktor werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.495200157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10698,"date":1663,"orig":"Als bitte und ermahne ich dich vaͤterlich und treulich/ daß du deinem Vaterlande den Schimpff nicht anhaͤngeſt/ und etwas neues anfangeſt.","norm":"Als bitte und ermahne ich dich väterlich und treulich / dass du deinem Vaterlande den Schimpf nicht anhängest / und etwas Neues anfangest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.275300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10699,"date":1663,"orig":"Jch rathe dir auch treulich/ daß du nicht naſeweiſer werdeſt/ weder unſer Stadtſchreiber und der alte Procurator/ Schreiber Hans/ derer keiner ein Doctor iſt/ und ſind doch ehrliche vornehme Leute/ welche gnugſam in die Milch zubrocken haben.","norm":"Ich rate dir auch treulich / dass du nicht naseweiser werdest / weder unser Stadtschreiber und der alte Prokurator / Schreiber Hans / derer keiner ein Doktor ist / und sind doch ehrliche vornehme Leute / welche genugsam in die Milch zubrocken haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.39079999923706} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10700,"date":1663,"orig":"Wirſt du meiner vaͤterlichen Vermahnung zuwider handeln/ ſo wil ich dich vor meinen Sohn nicht erkennen.","norm":"Wirst du meiner väterlichen Vermahnung zuwider handeln / so will ich dich vor meinen Sohn nicht erkennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.260200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10701,"date":1663,"orig":"Gott befohlen.","norm":"Gott befohlen.","lang_fastText":"ds","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"no","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.368500232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10702,"date":1663,"orig":"Jch kan nicht gnugſam außſprechen/ wie der ehrliche Kerl betruͤbet war/ als er dieſen ſeines einfaͤltigen Vaters Briefflaſe.","norm":"Ich kann nicht genugsam aussprechen / wie der ehrliche Kerl betrübet war / als er diesen seines einfältigen Vaters Briefflas.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.806700229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10703,"date":1663,"orig":"Sage mir doch/ Edler Nicodeme/ wer kan mich darzu zwingen/ daß ich vor dem Abgort welcher das Herkommen genennet wird/ niderfalle und ihn anbete/ eben wie die Leute im Koͤnigreich Jſrael/ ihre Knie fuͤr dem Baal beugeten/ und ihn kuͤſſeten/ wann es die Koͤnigin Jeſabel befahl/ 1. Koͤn. 9/18.","norm":"Sage mir doch / Edler Nicodeme / wer kann mich dazu zwingen / dass ich vor dem Abgort welcher das Herkommen genannt wird / niederfalle und ihn anbete / eben wie die Leute im Königreich Israel / ihre Knie für dem Baal beugten / und ihn küssten / wann es die Königin Jesabel befahl / 1. Kön. 9/18.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.860899925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10704,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich itzo an die Worte/ welche der Herold zu Babel/ Dan. 3/4.","norm":"Ich erinnere mich jetzt an die Worte / welche der Herold zu Babel / Dan. 3/4.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.583199977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10705,"date":1663,"orig":"5. gebrauchete und uͤberlaut rieff/ das laſſet euch geſaget ſeyn/ ihr Voͤlcker/ Leute und Zungen/ wann ihr hoͤren werdet/ den Schall der Poſaunen/ Trompeten/ Harffen/ Geigen/ Pſalter/ Lauten und allerhand Seitenſpiel/ ſo ſollet ihr niderfallen/ und das guͤldene Bild anbeten/ das der Koͤnig Nebucadnezar hat ſetzen laſſen.","norm":"5. gebrauchte und überlaut rief / das lasst euch gesagt sein / ihr Völker / Leute und Zungen / wann ihr hören werdet / den Schall der Posaunen / Trompeten / Harfen / Geigen / Psalter / Lauten und allerhand Seitenspiel / so sollet ihr niederfallen / und das güldene Bild anbeten / das der König Nebukadnezar hat setzen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9042999744415283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10706,"date":1663,"orig":"Sol ich nun auch alsbald anbeten das Goͤtzenbild/ nemlich das Herkommen/ welches der gemeine Mann in Staͤdten und Doͤrffern auffgerichtet hat.","norm":"Soll ich nun auch alsbald anbeten das Götzenbild / nämlich das Herkommen / welches der gemeine Mann in Städten und Dörfern aufgerichtet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.693600177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10707,"date":1663,"orig":"Habe ich in meinen Tractaͤtlein unrecht geredet/ ſo beweiſet mir es: habe ich aber recht geredet/ warumb ſchlaͤget mich dann mancher mit ſeiner gifftigẽ Zunge?","norm":"Habe ich in meinen Traktätlein unrecht geredet / so beweiset mir es: habe ich aber recht geredet / warum schlägt mich dann mancher mit seiner giftigen Zunge?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.653200149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10708,"date":1663,"orig":"Jch bin nit unter Schulfuͤchſen hinder dem Ofen auffgewachſen/ ſondern unter allerhand Standes-Perſonen/ und kenne die Welt.","norm":"Ich bin nicht unter Schulfüchsen hinter dem Ofen aufgewachsen / sondern unter allerhand Standespersonen / und kenne die Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.537499904632568} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10709,"date":1663,"orig":"Die Erfahrung hat mich gelehret/ daß die Welt voll Phariſeiſcher Muͤckenſaͤuger und Sadduceiſcher Camelſchlucker ſey.","norm":"Die Erfahrung hat mich gelehrt / dass die Welt voll Pharisäischer Mückensäuger und Sadduzäischer Kamelschlucker sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.095200061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10710,"date":1663,"orig":"Daß ich nun ſo wol den Muͤckenſaͤugern als den Camelverſchluckern die Larve vom Angeſicht reiſſe/ ſie mit Farben abmahle/ und ſie gern zu Erkaͤntnuͤs ihrer ſelbſt bringen/ meinen Neheſten warnen/ uñ deß Teuffels Reich zerſtoͤren wolte/ das iſt ein Werck/ welches niemand mißfallen kan/ als den Phariſeern und Sadduceern.","norm":"Dass ich nun so wohl den Mückensäugern als den Kamelverschluckern die Larve vom Angesicht reiße / sie mit Farben abmale / und sie gern zu Erkenntnis ihrer selbst bringen / meinen Nächsten warnen / und des Teufels Reich zerstören wollte / das ist ein Werk / welches niemand missfallen kann / als den Pharisäern und Sadduzäern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.818999767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10711,"date":1663,"orig":"Wann andere Leute bey ihren Weibern geſchlaffen und wol geruhet haben/ habe ich unterweilens biß in die ſpaͤte Nacht/ ja biß die Morgenroͤthe wider hat anbrechen wollen/ geſeſſen/ und ein Tractaͤtlein oder zwantzig in Lateiniſch- oder Teutſcher Sprache von unterſchiedlichen nuͤtzlichen Dingen verfertiget.","norm":"Wann andere Leute bei ihren Weibern geschlafen und wohl geruht haben / habe ich Unterweilens bis in die späte Nacht / ja bis die Morgenröte wieder hat anbrechen wollen / gesessen / und ein Traktätlein oder zwanzig in Lateinisch- oder Deutscher Sprache von unterschiedlichen nützlichen Dingen verfertiget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.837399959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10712,"date":1663,"orig":"Dieſelben wil ich nun meiner dummen und unverſtaͤndigen Mißgoͤnner halben/ nicht unter die Banck ſtecken/ ſondern ſie an deß Tagesliecht kommen laſſen/ rumpantur ut ilia Momo.","norm":"Dieselben will ich nun meiner dummen und unverständigen Missgönner halben / nicht unter die Bank stecken / sondern sie an des Tageslicht kommen lassen / rumpantur ut ilia Momo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.872300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10713,"date":1663,"orig":"Jch habe meinen Ehrentitul von zweyen unterſchiedenen Univerſitaͤten in Teutſchland/ welche im Namen der Roͤmiſch.","norm":"Ich habe meinen Ehrentitul von zweien unterschiedenen Universitäten in Deutschland / welche im Namen der Römisch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4842000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10714,"date":1663,"orig":"Kaͤyſerl- Maj. mir Freyheit gegeben haben/ nicht allein die heilige Schrifft rein/ lauter und unverfaͤlſcht zu lehren/ ſondern auch die freyen Kuͤnſten und andere Philoſophiſche Wiſſenſchafften nach meinem Vermoͤgen fortzupflantzen.","norm":"Käyserl-Maj. mir Freiheit gegeben haben / nicht allein die heilige Schrift rein / lauter und unverfälscht zu lehren / sondern auch die freien Künsten und andere philosophische Wissenschaften nach meinem Vermögen fortzupflanzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.325200080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10716,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer klagen.","norm":"Kaiser klagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"is","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.454000473022461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10717,"date":1663,"orig":"Jch ſtelle einem jeden frey/ wie er ſtyliſtren wolle/ alſo ſol und muß auch mir ein jeder dieſe Freyheit laſſen.","norm":"Ich stelle einem jeden frei / wie er Stylistre wolle / also soll und muss auch mir ein jeder diese Freiheit lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.874000072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10718,"date":1663,"orig":"Wer hat hiebevor Joh. Reuchlin und Eraſmum von Roterdam gezwungen/ daß ſie alſo ſtyliſiren ſolten/ wie M.","norm":"Wer hat hiervor Joh. Reuchlin und Erasmum von Rotterdam gezwungen / dass sie also stilisieren sollten / wie M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.621500015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10719,"date":1663,"orig":"Ortwinus Gratius, Johann Pfefferkorn und andere Muͤckenſaͤuger und Camelſchlucker?","norm":"Ortwinus Gratius, Johann Pfefferkorn und andere Mückensäuger und Kamelschlucker?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.021900177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10720,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ daß Reuchlin und Eraſmus/ dem Pabſtthumb faſt eben ſo groſſen Abbruch mit ihrem Schertz gethan haben/ als Lutherus mit ſeinem Ernſt und Eyfer.","norm":"Ich halte dafür / dass Reuchlin und Erasmus / dem Papsttum fast eben so großen Abbruch mit ihrem Scherz getan haben / als Luther mit seinem Ernst und Eifer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.386499881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10721,"date":1663,"orig":"Wem meine Schrifften mißgefallen/ der laſſe ſie ungeleſen.","norm":"Wem meine Schriften missgefallen / der lasse sie ungelesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.769899845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10722,"date":1663,"orig":"Jn den Seeſtaͤdten ſind viel Kutſcher/ Korntraͤger und andere muthwillige Knechte und Maͤgde/ welche keine Heringe freſſen wollen.","norm":"In den Seestädten sind viel Kutscher / Kornträger und andere mutwillige Knechte und Mägde / welche keine Heringe fressen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.664400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10723,"date":1663,"orig":"Allein wann in Thuͤringen ein Edelmann oder Praͤlat einen friſchen Hering auff der Tafel hat/ lecket er die Finger darnach.","norm":"Allein wann in Thüringen ein Edelmann oder Prälat einen frischen Hering auf der Tafel hat / lecket er die Finger danach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.978499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10724,"date":1663,"orig":"Sol man nun umb deß gemeinen Volckes willen/ in den Seeſtaͤdten den Heringsfang verbieten?","norm":"Soll man nun um des gemeinen Volkes willen / in den Seestädten den Heringsfang verbieten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.872499942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10725,"date":1663,"orig":"Das were manchem vornehmen und ehrlichen Thuͤringer ungelegen/ welcher offt einen Braten ſtehen laͤſſet/ und ſich mit einem Hering vergnuͤget.","norm":"Das wäre manchem vornehmen und ehrlichen Thüringer ungelegen / welcher oft einen Braten stehen lässt / und sich mit einem Hering vergnüget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.230899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10726,"date":1663,"orig":"Jch wil dir ſagen/ edler Nicodeme/ was mich dazu getrieben habe/ das Leben der Corinnaͤ zubeſchreiben/ und dieſes Tractaͤtlein meinem Diener in die Feder zu dictiren.","norm":"Ich will dir sagen / edler Nicodeme / was mich dazu getrieben habe / das Leben der Corinnä zubeschreiben / und dieses Traktätlein meinem Diener in die Feder zu diktieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.838799953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10727,"date":1663,"orig":"Jch kenne zwey vornchme Damen/ welche auß zweyen alten Haͤuſern entſproſſen.","norm":"Ich kenne zwei vornchme Damen / welche aus zweien alten Häusern entsprossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.120999813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10728,"date":1663,"orig":"Allein ſie ſind ihrer Mittel und vaͤterlichen Guͤter beraubet worden; ihre Gemuͤther ſind groß/ das Gluͤck aber iſt gering/ ſie gehen fleiſſig zur Kirche/ ſie ehren die Geiſtlichen/ ſie dienen armen Leuten mit Artzneyen/ wann ſie etwas uͤbriges haben/ helffen ſie damit Witwen/ Waͤiſen und andern nothleidenden Leuten; mit einem Wort aber zu ſagen: Sie ſeynd Huren.","norm":"Allein sie sind ihrer Mittel und väterlichen Güter beraubet worden; ihre Gemüter sind groß / das Glück aber ist gering / sie gehen fleißig zur Kirche / sie ehren die Geistlichen / sie dienen armen Leuten mit Arzneien / wann sie etwas Übriges haben / helfen sie damit Witwen / Waisen und anderen notleidenden Leuten; mit einem Wort aber zu sagen: Sie sind Huren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.691999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10729,"date":1663,"orig":"Wann aber ich ihnen dieſes ſagen ſolte/ wuͤrden ſie ihre/ an groſſer Herren Hoͤfen/ hochanſehnliche Verwandten mir an den Hals haͤngen/ welche einen Injurien Proceß mit nur wuͤrden anfangen wollen.","norm":"Wann aber ich ihnen dieses sagen sollte / würden sie ihre / an großer Herren Höfen / hochansehnliche Verwandten mir an den Hals hängen / welche einen Injurien Prozess mit nur würden anfangen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.320099830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10730,"date":1663,"orig":"Jch kenne auch eine Dame/ welche eines vornehmen Cavalliers Tochter iſt/ welcher mein guter und vornehmer Freund war/ und ich weiß/ daß ihr Vater nicht 100. Reichsthaler verlaſſen/ gleichwol lebet ſie und ihre Muter wol/ ſie eſſen und trincken wol/ ſie kleiden ſich wol/ ſie fahren offters ſpatzieren/ und thun es den fuͤnehmen Damen gleich.","norm":"Ich kenne auch eine Dame / welche eines vornehmen Kavaliers Tochter ist / welcher mein guter und vornehmer Freund war / und ich weiß / dass ihr Vater nicht 100. Reichstaler verlassen / gleichwohl lebet sie und ihre Mutter wohl / sie essen und trinken wohl / sie kleiden sich wohl / sie fahren öfters spazieren / und tun es den fünehmen Damen gleich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.646699905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10731,"date":1663,"orig":"Wann ich nun zu der Dame und ihrer Mutter ſagen wolte:","norm":"Wann ich nun zu der Dame und ihrer Mutter sagen wollte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.462500095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10732,"date":1663,"orig":"Jhr lieben Freundinnen/ wie hoͤre ich das von euch:","norm":"Ihr lieben Freundinnen / wie höre ich das von euch:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.764800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10733,"date":1663,"orig":"Jch hoͤre/ daß ihr Unzucht und Hurerey treibet/ ſo wuͤrden ſie mich verfluchen und verdammen/ und ſagen/ daß ſie uͤber mich ſchreyen und weinen wolten/ als uͤber einen Beleidiger der Witwen und Waͤiſen/ Gott werde mich an Leib und Leben/ an Weib und Kindern ſtraffen/ und meine Frau wider zu einer Witwe/ und ihre Kinder zu Waͤiſen machen.","norm":"Ich höre / dass ihr Unzucht und Hurerei treibet / so würden sie mich verfluchen und verdammen / und sagen / dass sie über mich schreien und weinen wollten / als über einen Beleidiger der Witwen und Waisen / Gott werde mich an Leib und Leben / an Weib und Kindern strafen / und meine Frau wieder zu einer Witwe / und ihre Kinder zu Waisen machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.8136000633239746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10734,"date":1663,"orig":"Das Ding ſolle ihnen in Ewigkeit nicht koͤnnen erwieſen werden.","norm":"Das Ding solle ihnen in Ewigkeit nicht können erwiesen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.843599796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10735,"date":1663,"orig":"Jch kenne auch einen vornehmen Herrn/ der ſeinem Land und Leuten wol fuͤrſtehet/ er iſt ein ernſthaffter und weiſer Herr/ ein Liebhaber der Geiſtlichen/ er beſuchet die Predigten fleiſſig/ er haͤlt ſeine taͤglichen Betſtunden/ er iſt ein Handhaber der Gerechtigkeit/ Witwen uñ Waͤiſen ruͤhmen/ daß ſie an ihm einen Vater haben/ viele andere arme Leute preiſen ſeine Gutthaͤtigkeit und ſagen/ daß er deß Blinden Auge/ deß Lahmen Fuß: allein jederman der ihn kennet/ muß bezeugen/ daß er ein Ertzhurenjaͤger ſey.","norm":"Ich kenne auch einen vornehmen Herrn / der seinem Land und Leuten wohl vorstehet / er ist ein ernsthafter und weiser Herr / ein Liebhaber der Geistlichen / er besuchet die Predigten fleißig / er hält seine täglichen Betstunden / er ist ein Handhaber der Gerechtigkeit / Witwen und Waisen rühmen / dass sie an ihm einen Vater haben / viele andere arme Leute preisen seine Guttätigkeit und sagen / dass er des Blinden Auge / des Lahmen Fuß: allein jedermann der ihn kennet / muss bezeugen / dass er ein Ertzhurenjäger sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5817999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10736,"date":1663,"orig":"Jch weiß nicht/ ob es recht geredt daß ſie ihn einen Hurenjaͤger nennen/ ſondern halte dafuͤr/ daß ſeine fromme gottfuͤrchtige Gemahlin vielmehr eine Hurenjaͤgerin zu nennen ſey.","norm":"Ich weiß nicht / ob es recht geredet dass sie ihn einen Hurenjäger nennen / sondern halte dafür / dass seine fromme gottfürchtige Gemahlin vielmehr eine Hurenjägerin zu nennen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.869500160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10737,"date":1663,"orig":"Dann wann dieſer Herr eine frembde Hure herbey gelocket hat/ ſo bemuͤhet ſich ſeine Gemahlin/ umb dieſe Hure wider wegzujagen/ ſie hat aber das Hertz nicht/ daß ſie es ihrem Herrn recht ſage/ und ihr Prieſter wil auch keinen Undanck verdienen.","norm":"Dann wann dieser Herr eine fremde Hure herbeigelockt hat / so bemühet sich seine Gemahlin / um diese Hure wieder wegzujagen / sie hat aber das Herz nicht / dass sie es ihrem Herrn recht sage / und ihr Priester will auch keinen Undank verdienen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.804100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10738,"date":1663,"orig":"Jch zwar wolte es ihm gern ſagen/ allein/ er iſt ein ehrgeitziger Herr/ und wuͤrde einen Proceß gegen mich anfangen/ und viel tauſend Reichsthaler darauff ſpendiren/ biß ich ihm erweiſen koͤnte/ daß er ein Hurenjaͤger ſey.","norm":"Ich zwar wollte es ihm gern sagen / allein / er ist ein ehrgeiziger Herr / und würde einen Prozess gegen mich anfangen / und viel tausend Reichstaler darauf spendieren / bis ich ihm erweisen könnte / dass er ein Hurenjäger sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.856299877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10739,"date":1663,"orig":"Er wuͤrde ſagen/ was ich fuͤr eine vocation ihn zu reformiren habe?","norm":"Er würde sagen / was ich für eine Vokation ihn zu reformieren habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.769700050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10740,"date":1663,"orig":"Er habe ſeinen Hofprediger.","norm":"Er habe seinen Hofprediger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.271299839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10741,"date":1663,"orig":"Jch kenne einen andern groſſen Herrn/ welcher in 10. Jahren das H. Abendmal nicht empfangen hatte/ der fiel an einem Ort/ da ich war/ in eine gefaͤhrliche Krauckheit.","norm":"Ich kenne einen anderen großen Herrn / welcher in 10. Jahren das H. Abendmahl nicht empfangen hatte / der fiel an einem Ort / da ich war / in eine gefährliche Krauckheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.378799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10742,"date":1663,"orig":"Die Medici ſagten/ er wuͤrde ſchwerlich wider aufftommen/ ſeine Cavalliers und andere Diener baten ihn/ er wolle doch das H. Abendmal empfangen.","norm":"Die Medici sagten / er würde schwerlich wieder aufftommen / seine Kavaliers und andere Diener baten ihn / er wolle doch das H. Abendmahl empfangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.260499954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10743,"date":1663,"orig":"Allein/ er ſagte immer/ er wolle es noch uͤber Nacht anſehen/ und vermeynete/ wann er das H. Abendmal empfangen/ muͤſſe er nothwendig ſterben.","norm":"Allein / er sagte immer / er wolle es noch über Nacht ansehen / und vermeinte / wann er das H. Abendmahl empfangen / m��sse er notwendig sterben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.648499965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10744,"date":1663,"orig":"Es kam eine fuͤrnehme Dame/ die bate ihn ſehr hoch/ er wolle doch bedencken/ daß ſie ihm manchen treuen Ehrendienſt erwieſen/ und wolle ihr zu gefallen das H. Abendmal empfangen.","norm":"Es kam eine fürnehme Dame / die bat ihn sehr hoch / er wolle doch bedenken / dass sie ihm manchen treuen Ehrendienst erwiesen / und wolle ihr zu gefallen das H. Abendmahl empfangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.372200012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10745,"date":1663,"orig":"Er antwortete:","norm":"Er antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.494100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10746,"date":1663,"orig":"Nun wolan/ laſſet mir Ehrenhold herkommen/ der iſt gewohnt/ mit Standes-Perſonen zu converſiren.","norm":"Nun wohlan / lasst mir Ehrenhold herkommen / der ist gewohnt / mit Standespersonen zu konversieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.080699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10747,"date":1663,"orig":"Allein ſaget ihm/ er ſolle nicht viel Kribbes Krabbes daher machen/ ſondern einfaͤltig bey Gottes Wort bleiben.","norm":"Allein sagt ihm / er solle nicht viel Kribbes Krabbe daher machen / sondern einfältig bei Gottes Wort bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.753499984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10748,"date":1663,"orig":"Jch bin ein Suͤnder.","norm":"Ich bin ein Sünder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ha","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.339799880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10749,"date":1663,"orig":"Dabey bleibe es.","norm":"Dabei bleibe es.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.342700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10750,"date":1663,"orig":"Damit hat er zu ſeinem Kammerdiener geſagt:","norm":"Damit hat er zu seinem Kammerdiener gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.680299997329712} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10751,"date":1663,"orig":"Gehe hin/ zu N. N. dem Goldſchmid/ und laß dir eine ſilberne Kanne von etwa 50. in 60. Loht geben.","norm":"Gehe hin / zu N. N. dem Goldschmied / und lass dir eine silberne Kanne von etwa 50. in 60. Loht geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.136899948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10752,"date":1663,"orig":"Jch wil ſie Ehrenhold verehren.","norm":"Ich will sie Ehrenhold verehren.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.725299835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10753,"date":1663,"orig":"Vielleicht hat er gedacht/ weil er in 10. Jahren das H. Abendmal nicht empfangen/ uñ ſolchen Beichtpfenning erſparet habe/ wolle er ſeine Freygebigkeit auff einmal ſehen laſſen.","norm":"Vielleicht hat er gedacht / weil er in 10. Jahren das H. Abendmahl nicht empfangen / und solchen Beichtpfennig ersparet habe / wolle er seine Freigebigkeit auf einmal sehen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.957399845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10754,"date":1663,"orig":"Als der Kammerdiener zu dem Goldſchmide kom̃en war/ hat er geſagt:","norm":"Als der Kammerdiener zu dem Goldschmiede kommen war / hat er gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.386499881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10755,"date":1663,"orig":"Was machet euer Herr/ iſt es bald wider beſſer mit ihm.","norm":"Was macht euer Herr / ist es bald wieder besser mit ihm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.867199897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10756,"date":1663,"orig":"Der Kammerdiener hatte geantwortet:","norm":"Der Kammerdiener hatte geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.905600070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10757,"date":1663,"orig":"Ach nein/ er iſt ſehr kranck.","norm":"Ach nein / er ist sehr krank.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.563600063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10758,"date":1663,"orig":"Er hat zu Ehrenhold geſchicket/ und wil das H. Abendmal empfangen.","norm":"Er hat zu Ehrenhold geschickt / und will das H. Abendmahl empfangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.351900100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10759,"date":1663,"orig":"O weh/ hat er zu Ehrenhold geſchicket/ ſo wolte ich ihm nicht einen Schilling (Weißpfenning) umb ſein Leben geben.","norm":"O weh / hat er zu Ehrenhold geschickt / so wollte ich ihm nicht einen Schilling (Weißpfennig) um sein Leben geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.398799896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10760,"date":1663,"orig":"Ehrenhold kam/ da gieng ihm der Hofmeiſter entgegen/ und ſagte:","norm":"Ehrenhold kam / da ging ihm der Hofmeister entgegen / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.249100208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10761,"date":1663,"orig":"Ach mein Herr Ehrenhold/ wie ſeyd ihr uns ſo willkommen und angenehm/ mein Herr liget faſt in den letzten Zuͤgen/ wir haben geſorget/ er moͤge ſterben/ eh dann ihr ankommet.","norm":"Ach mein Herr Ehrenhold / wie seid ihr uns so willkommen und angenehm / mein Herr liegt fast in den letzten Zügen / wir haben gesorgt / er möge sterben / ehe dann ihr ankommet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.002799987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10762,"date":1663,"orig":"Ach ſehet doch/ daß dieſe Seele errettet werde/ und er das H. Abendmal empfange/ ach machet doch nicht viel Worte/ ſondern ſchreitet alsbald zum Werck ſelbſt/ Kelch und alles iſt bereit bey der Hand.","norm":"Ach sehet doch / dass diese Seele errettet werde / und er das H. Abendmahl empfange / ach macht doch nicht viel Worte / sondern schreitet alsbald zum Werk selbst / Kelch und alles ist bereit bei der Hand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.73330020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10763,"date":1663,"orig":"Ehrenhold antwortete Herr Hofmeiſter/ das kan ich nicht thun.","norm":"Ehrenhold antwortete Herr Hofmeister / das kann ich nicht tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.55810022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10764,"date":1663,"orig":"Jhr wiſſet was euer Herr fuͤr ein ruchloſes Leben jederzeit gefuͤhrt/ in Hurerey und Ehebruch und andern oͤffentlichen Laſtern gelebet/ manchen armen Knecht/ manchen armen Baur wie einen Hund/ darnider geſtoſſen/ und niemals daruͤber ihm Gewiſſen gemachet habe/ und ſol ihm itzo alſobald das H. Abendmal reichen/ da ich doch nicht weiß/ ob er zu rechter Erkaͤntnuͤs ſeiner Suͤnden kommen ſey?","norm":"Ihr wisset was euer Herr für ein ruchloses Leben jederzeit geführt / in Hurerei und Ehebruch und anderen öffentlichen Lastern gelebt / manchen armen Knecht / manchen armen Bauer wie einen Hund / danieder gestoßen / und niemals darüber ihm Gewissen gemacht habe / und soll ihm jetzt alsobald das H. Abendmahl reichen / da ich doch nicht weiß / ob er zu rechter Erkenntnis seiner Sünden kommen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.172299861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10765,"date":1663,"orig":"Lutherus ſaget:","norm":"Luther sagt:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.76039981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10766,"date":1663,"orig":"Ein treuer Prediger muͤſſe nicht nur ein Oſterprediger/ ſondern auch ein Pfingſtprediger ſeyn/ das iſt:","norm":"Ein treuer Prediger müsse nicht nur ein Osterprediger / sondern auch ein Pfingstprediger sein / das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.993799924850464} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10767,"date":1663,"orig":"Er muͤſſe nicht nur das Evangelium/ ſondern auch das Geſetz (mit feuriger Zunge) predigen.","norm":"Er müsse nicht nur das Evangelium / sondern auch das Gesetz (mit feuriger Zunge) predigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.204100131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10768,"date":1663,"orig":"Chriſtus ſaget:","norm":"Christus sagt:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":3.892800092697143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10769,"date":1663,"orig":"Jhr ſolt das Heiligthumb nicht den Hunden geben/ noch die Perlen fuͤr die Saͤue werffen.","norm":"Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben / noch die Perlen für die Säue werfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.708399772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10770,"date":1663,"orig":"Paulus meldet:","norm":"Paulus meldet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"no","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.941500186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10771,"date":1663,"orig":"Wer unwuͤrdig iſſet und trincket/ der iſſet und trincket ihm ſelbſt das Gericht/ das iſt:","norm":"Wer unwürdig isst und trinket / der isst und trinket ihm selbst das Gericht / das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.478700160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10772,"date":1663,"orig":"Es gereichet ihm zu groͤſſer Verdamnuͤs.","norm":"Es gereichet ihm zu größer Verdammnis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.267199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10773,"date":1663,"orig":"Der Hofmeiſter ſagte:","norm":"Der Hofmeister sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.576499938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10774,"date":1663,"orig":"Ey Ehrenhold/ was iſt das? wollet ihr alſo allhier ſtehen/ und meinen Herrn fuͤr einen Ehebrecher/ fuͤr einen Moͤrder/ fuͤr einen Hund/ fuͤr eine Sau ſchelten?","norm":"Ei Ehrenhold / was ist das? wollet ihr also allhier stehen / und meinen Herrn für einen Ehebrecher / für einen Mörder / für einen Hund / für eine Sau schelten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.447800159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10775,"date":1663,"orig":"Jch bitte euch/ kommet herein/ bevor mein Herr ſtirbet; als Ehrenhold zu ihm bey das Bette kam/ machte er erſtlich wie bey groſſen Herren braͤuchlich iſt/ hoͤfliche Complementen.","norm":"Ich bitte euch / kommet herein / bevor mein Herr stirbt; als Ehrenhold zu ihm bei das Bette kam / machte er erstlich wie bei großen Herren bräuchlich ist / höfliche Komplementen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.647200107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10776,"date":1663,"orig":"Hernach fieng er an/ kuͤrtzlich zu diſcuriren von dem Elende deß menſchlichen Lebens/ von dem Greuel der Suͤnden/ von der Gewißheit deß Todtes/ von der Ungewißheit der Stunde/ von der Hoͤllen und von der Ewigkeit.","norm":"Hernach fing er an / kürzlich zu diskurieren von dem Elende des menschlichen Lebens / von dem Gräuel der Sünden / von der Gewissheit des Totes / von der Ungewissheit der Stunde / von der Höllen und von der Ewigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.918699979782104} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10777,"date":1663,"orig":"Der Herr wandte ſich etliche mal im Bette herumb/ und ſagte endlich:","norm":"Der Herr wandte sich etliche Mal im Bette herum / und sagte endlich:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.446700096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10778,"date":1663,"orig":"Mein Herr Ehrenhold/ was hoͤret man neues auß Engelland?","norm":"Mein Herr Ehrenhold / was höret man neues aus England?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.379000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10779,"date":1663,"orig":"Jch moͤchte gern erleben und ſehen/ wo das Ding endlich hinauß wolle?","norm":"Ich möchte gern erleben und sehen / wo das Ding endlich hinaus wolle?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.226200103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10780,"date":1663,"orig":"Der gute Koͤnig in Schotland iſt uͤbel daran.","norm":"Der gute König in Schottland ist übel daran.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.13539981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10781,"date":1663,"orig":"Jch wuͤſte ihm keinen beſſern Rath zu geben/ als daß er Papiſtiſch werde.","norm":"Ich wüsste ihm keinen besseren Rat zu geben / als dass er Papistisch werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.362100124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10782,"date":1663,"orig":"Wann ich haͤtte ein Papiſt wollen werden/ ich wolte zu hohen Dignitaͤten kommen ſeyn.","norm":"Wann ich hätte ein Papist wollen werden / ich wollte zu hohen Dignitäten kommen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.92579984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10783,"date":1663,"orig":"Allein ich bin mein lebtage ein Feind und Verfolger der Jeſuiten/ der Moͤnche und Pfaffen geweſen/ und wil als ein Lutheraner leben und ſterben.","norm":"Allein ich bin mein Lebtage ein Feind und Verfolger der Jesuiten / der Mönche und Pfaffen gewesen / und will als ein Lutheraner leben und sterben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.105100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10784,"date":1663,"orig":"Jch antwortete: Gnaͤdiger Herr!","norm":"Ich antwortete: gnädiger Herr!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.303800106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10785,"date":1663,"orig":"Jch bitte E. Gn. unterthaͤnig und umb Chriſti willen/ Sie wollen mir erlauben/ daß ich auß einem auffrichtigen Theologiſchen Hertzen mit ihr rede.","norm":"Ich bitte E. Gn. untertänig und um Christi Willen / Sie wollen mir erlauben / dass ich aus einem aufrichtigen theologischen Herzen mit ihr rede.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.203199863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10786,"date":1663,"orig":"Meynen E. Gnaden nicht/ daß der Teuffel auch ſolche Leute hole/ welche ſich Lutheraner nennen?","norm":"Meinen E. Gnaden nicht / dass der Teufel auch solche Leute hole / welche sich Lutheraner nennen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.041299819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10787,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht genug/ daß wir die rechte Lehre wiſſen/ ſondern wir muͤſſen auch unſer Leben darnach anſtellen; Chriſtus ſaget/ Luc. 12/47.","norm":"Es ist nicht genug / dass wir die rechte Lehre wissen / sondern wir müssen auch unser Leben danach anstellen; Christus sagt / Luc. 12/47.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.124300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10788,"date":1663,"orig":"Der Knecht/ der ſeines Herrn Willen weiß/ und hat ſich nicht bereitet/ auch nicht nach ſeinem Willen gethan/ der wird viel Streiche leyden muͤſſen.","norm":"Der Knecht / der seines Herrn Willen weiß / und hat sich nicht bereitet / auch nicht nach seinem Willen getan / der wird viel Streiche leiden müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.953999996185302} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10789,"date":1663,"orig":"Der es aber nicht weiß/ und hat doch gethan/ das der Streiche werth iſt/ wird wenig Streiche leyden.","norm":"Der es aber nicht weiß / und hat doch getan / das der Streiche wert ist / wird wenig Streiche leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.951499938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10790,"date":1663,"orig":"Und ferner ſaget Chriſtus/ Matth. 7/21.","norm":"Und ferner sagt Christus / Matth. 7/21.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.029699802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10791,"date":1663,"orig":"Es werden nicht alle/ die da ſagen:","norm":"Es werden nicht alle / die da sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.140200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10792,"date":1663,"orig":"HErr/ HErr/ in das Himmelreich kommen/ ſondern die den Willen thun meines Vaters im Himmel.","norm":"Herr / Herr / in das Himmelreich kommen / sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.376800060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10793,"date":1663,"orig":"Das iſt aber der Wille Gottes/ daß wir wahre Buſſe thun/ und an Chriſtum glaubẽ/ und rechtſchaffene Fruͤchte unſerer Buſſe bringen.","norm":"Das ist aber der Wille Gottes / dass wir wahre Buße tun / und an Christus glauben / und rechtschaffene Früchte unserer Buße bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.362200021743774} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10794,"date":1663,"orig":"Das erfodere Gott von uns mit hoͤchſtem Ernſt/ das iſt ſein Wille/ ſein Befehl.","norm":"Das erfordere Gott von uns mit höchstem Ernst / das ist sein Wille / sein Befehl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.348999977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10795,"date":1663,"orig":"So wahr ich lebe/ ſagt er/ Ezech. 18/32. c. 33/11.","norm":"So wahr ich lebe / sagt er / Ezech. 18/32. c. 33/11.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.081600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10796,"date":1663,"orig":"Jch hab keinen Gefallen an dem Tode deß Gottloſen/ ſondern daß er ſich bekehre/ und lebe.","norm":"Ich habe keinen Gefallen an dem Tode des Gottlosen / sondern dass er sich bekehre / und lebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.084000110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10797,"date":1663,"orig":"So bekehret euch doch nun/ von eurem boͤſen Weſen/ warumb wollet ihr ſterben/ ihr vom Hauſe Jſrael.","norm":"So bekehret euch doch nun / von eurem bösen Wesen / warum wollet ihr sterben / ihr vom Hause Israel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4166998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10798,"date":1663,"orig":"Da Johannes der Taͤuffer anfieng zu predigen in der Wuͤſten deß Juͤdiſchen Landes/ da war dieſer ſein erſter Text:","norm":"Da Johannes der Täufer anfing zu predigen in der Wüsten des jüdischen Landes / da war dieser sein erster Text:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.842700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10799,"date":1663,"orig":"Thut Buſſe; und als die Praͤlaten und Stattſten von Jeruſalem/ das iſt/ die Phariſeer und Sadduceer zu ihm kamen/ da ſagte er:","norm":"Tut Buße; und als die Prälaten und Stattesten von Jerusalem / das ist / die Pharisäer und Sadduzäer zu ihm kamen / da sagte er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.670400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10800,"date":1663,"orig":"Jhr Ottergezuͤchte/ wer hat dann euch geweiſet/ daß ihr dem kuͤnfftigen Zorn enrtinnen werdet?","norm":"Ihr Ottergezüchte / wer hat dann euch geweißt / dass ihr dem künftigen Zorn enrtinnen werdet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.757500171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10801,"date":1663,"orig":"Sehet zu/ thut rechtſchaffene Fruͤchte der Buſſe.","norm":"Sehet zu / tut rechtschaffene Früchte der Buße.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.8881001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10802,"date":1663,"orig":"Dencket nur nicht/ daß ihr bey euch ſagen wollet:","norm":"Denket nur nicht / dass ihr bei euch sagen wollet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.164899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10803,"date":1663,"orig":"Wir haben Abraham zum Vater/ ich ſage euch/ Gott vermag dem Abraham auß dieſen Steinen Kinder zu erwecken.","norm":"Wir haben Abraham zum Vater / ich sage euch / Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.092299938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10804,"date":1663,"orig":"Es iſt ſchon die Axt dem Baum an die Wurtzel geleget/ darumb welcher Baum nicht gute Fruͤchte bringet/ wird abgehauen/ und ins Feuer geworffen.","norm":"Es ist schon die Axt dem Baum an die Wurzel gelegt / darum welcher Baum nicht gute Früchte bringt / wird abgehauen / und ins Feuer geworfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.847899913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10805,"date":1663,"orig":"Matth. 3/7.","norm":"Matth. 3/7.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":4.426799774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10806,"date":1663,"orig":"9.","norm":"9.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.257699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10807,"date":1663,"orig":"Der Herr wandte ſich abermals im Bette herumb/ und fieng wider an zu reden/ von dem Eſtat in Engelland/ kam endlich auff die Schweden/ von denen Schweden auff den Pabſt/ und fieng ſolch einen Politiſchen Diſeurs an/ als ob er mit dem Koͤnige in Spanien redete/ und wolte ihm Vorſchlaͤge geben/ wie er ſich zu einem Monarchen in gantz Europa machen koͤnne.","norm":"Der Herr wandte sich abermals im Bette herum / und fing wieder an zu reden / von dem Estat in England / kam endlich auf die Schweden / von denen Schweden auf den Papst / und fing solch einen politischen Diseurs an / als ob er mit dem Könige in Spanien redete / und wollte ihm Vorschläge geben / wie er sich zu einem Monarchen in ganz Europa machen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.692699909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10808,"date":1663,"orig":"Endlich ſagte er: Mein Herr Ehrenhold/ vergebet mir/ ich halte euch auff.","norm":"Endlich sagte er: Mein Herr Ehrenhold / vergebet mir / ich halte euch auf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.530700206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10809,"date":1663,"orig":"Jch weiß/ daß ihr viel zu thun habet/ ich habe mich heute ſehr uͤbel befunden.","norm":"Ich weiß / dass ihr viel zu tun habet / ich habe mich heute sehr übel befunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.903800010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10810,"date":1663,"orig":"Jch dachte/ ich wolte das H. Abendmal empfangẽ.","norm":"Ich dachte / ich wollte das H. Abendmahl empfangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.924099922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10811,"date":1663,"orig":"Allein es hat ſich/ Gott Lob/ zimlich mit mir gebeſſeꝛt/ ich wil es nun anſehen/ biß Morgen/ und wil ihm durch meinen Kammerdiener wider ſagen laſſen.","norm":"Allein es hat sich / Gott Lob / ziemlich mit mir gebessert / ich will es nun ansehen / bis Morgen / und will ihm durch meinen Kammerdiener widersagen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.04580020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10812,"date":1663,"orig":"Jch bitte/ er ſchlieſſe mich doch in ſein andaͤchtiges Gebet/ ich wil danckbar ſeyn.","norm":"Ich bitte / er schließe mich doch in sein andächtiges Gebet / ich will dankbar sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.119999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10813,"date":1663,"orig":"Ehrenhold thaͤte noch eine kurtze Theologiſche Sermon/ und meynete ihm dadurch das Gewiſſen zuerwecken/ machte darauff Politiſche Complementen/ und nahm unterthaͤnigen und hoͤflichen Abſchied.","norm":"Ehrenhold täte noch eine kurze Theologische Sermon / und meinte ihm dadurch das Gewissen zuerwecken / machte darauf politische Komplementen / und nahm untertänigen und höflichen Abschied.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.91379976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10814,"date":1663,"orig":"Es war aber Ehrenhold kaum auß dem Gemach kommen/ da dieſer Herr geſagt hatte:","norm":"Es war aber Ehrenhold kaum aus dem Gemach kommen / da dieser Herr gesagt hatte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.10230016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10815,"date":1663,"orig":"Ach/ der Kerl hat mich ja mit ſeinem Catechiſmo wolgebruͤet/ ich habe vermeynet/ er ſey ein Hoͤfling und ein Eſtats Mann/ allein ich ſehe/ daß er auch ein Pedant iſt.","norm":"Ach / der Kerl hat mich ja mit seinem Catechismo wolgebrüet / ich habe vermeinet / er sei ein Höfling und ein Estats Mann / allein ich sehe / dass er auch ein Pedant ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.044600009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10816,"date":1663,"orig":"Junge/ ſage Hanſen dem Kammerdiener/ er ſolle dieſe Kanne nehmen/ und ſie dem Goldſchmied wider bringen/ und ſagen.","norm":"Junge / sage Hansen dem Kammerdiener / er solle diese Kanne nehmen / und sie dem Goldschmied wieder bringen / und sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.183800220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10817,"date":1663,"orig":"Daß ich ihrer nunmehr nicht vonnoͤthen habe.","norm":"Dass ich ihrer nunmehr nicht vonnöten habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.812699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10818,"date":1663,"orig":"Der langmuͤtige Gott/ halff dieſem Herrn widerumb auff die Beine/ und er empfieng von ſeinem Prieſter Herrn Georgen das H. Abendmal/ allein er blieb einen Weg wie den andern/ und eine Zeit wie die andere/ ein Hurenjaͤger.","norm":"Der langmütige Gott / half diesem Herrn wiederum auf die Beine / und er empfing von seinem Priester Herrn Georg das H. Abendmahl / allein er blieb einen Weg wie den anderen / und eine Zeit wie die andere / ein Hurenjäger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.335499763488769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10819,"date":1663,"orig":"Jch fragte Herr Georgen/ ob er ihm nicht zu Gemuͤthe gefuͤhret habe/ daß er ein Hurer ſey/ und in andern Laſtern ſtecke?","norm":"Ich fragte Herr Georg / ob er ihm nicht zu Gemüte geführt habe / dass er ein Hurer sei / und in anderen Lastern stecke?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.150800228118896} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10820,"date":1663,"orig":"Da antwortete er:","norm":"Da antwortete er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.319900035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10821,"date":1663,"orig":"Ja Ehrenhold/ ihr habt gut reden/ der Madenſack muß ernehret ſeyn.","norm":"Ja Ehrenhold / ihr habt gut reden / der Madensack muss ernähret sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.041100025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10822,"date":1663,"orig":"Jhr wiſſet/ daß er ein wunderlicher Herꝛ ſey.","norm":"Ihr wisset / dass er ein wunderlicher Herr sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.44379997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10823,"date":1663,"orig":"Wann ich ihm von ſolchen Dingen in der Beichte ſagete/ wuͤrde er mich bey ſcheinender Sonne/ mit Weib und Kindern wegjagen/ und ins Elend treiben.","norm":"Wann ich ihm von solchen Dingen in der Beichte sagte / würde er mich bei scheinender Sonne / mit Weib und Kindern wegjagen / und ins Elend treiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.811500072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10824,"date":1663,"orig":"Jch ſage ihm genugſam/ daß Gott im 6. Gebot befohlen habe: Du ſolt nicht Ehebrechen.","norm":"Ich sage ihm genügsam / dass Gott im 6. Gebot befohlen habe: Du sollt nicht Ehebrechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.148399829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10825,"date":1663,"orig":"Wer Ohren hat zu hoͤꝛen/ der hoͤre.","norm":"Wer Ohren hat zu hören / der höre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.219099998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10826,"date":1663,"orig":"Ehrenhold antwortete/ das iſt nicht genug/ ſondern ein treuer Lehrer und Prediger muß unterweilens zu dem David ſelbſt/ zu dem Achab ſelbſt/ zu der Jeſebel ſelbſt/ zu dem Herodes und ſeiner Hure ſelbſt gehen/ und ſagen: Du/ du biſt der Mann/ du du biſt die Frau/ die das und das thut.","norm":"Ehrenhold antwortete / das ist nicht genug / sondern ein treuer Lehrer und Prediger muss Unterweilens zu dem David selbst / zu dem Achab selbst / zu der Jesebel selbst / zu dem Herodes und seiner Hure selbst gehen / und sagen: Du / du bist der Mann / du du bist die Frau / die das und das tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.825699806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10827,"date":1663,"orig":"Herꝛ Georg antwortete:","norm":"Herr Georg antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.166200160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10828,"date":1663,"orig":"O Ehrenhold/ das Ding laͤſſet ſich leichtlich ſagen/ aber ſchwerlich verpracticiren.","norm":"O Ehrenhold / das Ding lässt sich leichtlich sagen / aber schwerlich praktizieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4720001220703125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10829,"date":1663,"orig":"Jch redete juͤngſt auf der Cantzel von Hurerey und Ehebruch/ und mein Schwiegervater/ welcher meines Herꝛen Kuͤchenmeiſter iſt/ merckte wol/ wo es hinging bate mich nach der Predigt zu Gaſt/ und ſagte: Sohn/ ihr werdet mich und eure Kinder uͤm unſere zettliche Wolfahrt bringen.","norm":"Ich redete jüngst auf der Kanzel von Hurerei und Ehebruch / und mein Schwiegervater / welcher meines Herren Küchenmeister ist / merkte wohl / wo es hinging bat mich nach der Predigt zu Gast / und sagte: Sohn / ihr werdet mich und eure Kinder um unsere zettliche Wohlfahrt bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.956399917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10830,"date":1663,"orig":"Hat nicht der Abt zu N. auch eine Concubin?","norm":"Hat nicht der Abt zu N. auch eine Concubin?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.946199893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10831,"date":1663,"orig":"Hat nicht der Biſchoff zu N. eine Concubin/ gleichwol gehen ſie zur Beicht und zum H. Abendmal/ und ihre Prieſter abſolviren ſie/ und ſtellen ein ſolches Naſenweiſes Weſen nicht an/ als ihr?","norm":"Hat nicht der Bischof zu N. eine Concubin / gleichwohl gehen sie zur Beichte und zum H. Abendmahl / und ihre Priester absolvieren sie / und stellen ein solches Nasenweises Wesen nicht an / als ihr?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.661200046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10832,"date":1663,"orig":"O haͤtte ich doch meine liebe Tochter/ mein gehorſames Kind zum Grabe begleiten muͤſſen/ als ich ſie zur Copulation (Trauung) fuͤhrete/ ach haͤtte ich doch ihrer ſeligen Mutter gefolget/ welche immer ſagte:","norm":"O hätte ich doch meine liebe Tochter / mein gehorsames Kind zum Grabe begleiten müssen / als ich sie zur Kopulation (Trauung) führte / ach hätte ich doch ihrer seligen Mutter gefolgt / welche immer sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.421999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10833,"date":1663,"orig":"Jch ſolte mich fuͤr Pfaffen huͤten/ und mein Kind Georgen dem Rentſchreiber geben/ bey dem koͤnne ſie Eyer und Fett haben.","norm":"Ich sollte mich für Pfaffen hüten / und mein Kind Georg dem Renteschreiber geben / bei dem könne sie Eier und Fett haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.396200180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10834,"date":1663,"orig":"Ja mein lieber Ehrenhold/ ihr wiſſet nicht/ wie es einem armẽ Geſellen gehe/ der ein Hauffen Kinder; der einen boͤſen ungnaͤdigen Herꝛen/ der eine boͤſe ſtoltze und hoffaͤrtige Frau: und einen eigennuͤtzigen geitzigen Schwiegervater hat/ der nicht allein als ein Vater und Befoͤrderer/ ſondern gar als ein Regent des Landes herſchen und regteren wil.","norm":"Ja mein lieber Ehrenhold / ihr wisset nicht / wie es einem armen Gesellen gehe / der ein Haufen Kinder; der einen bösen ungnädigen Herren / der eine böse stolze und hoffärtige Frau: und einen eigennützigen geizigen Schwiegervater hat / der nicht allein als ein Vater und Beförderer / sondern gar als ein Regent des Landes herrschen und rechteren will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.753699779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10835,"date":1663,"orig":"Ach das iſt eine Laſt/ daran drey oder vier gnug zutragen haͤtten.","norm":"Ach das ist eine Last / daran drei oder vier genug zutragen hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4567999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10836,"date":1663,"orig":"Jch ſchuͤttelte den Kopff/ und konte mich nicht gnugſam verwundern/ uͤber den Kuͤchenmeiſter/ welcher ein groſſer Heiligen-Freſſer ſeyn wolte/ und ſo fleiſſig in der Bibel laſe/ daß er ſeinen Tochtermann uͤbel außgedeutet/ daß er ſein Ampt gethan/ und die Warheit auff der Cantzel geredet habe.","norm":"Ich schüttelte den Kopf / und konnte mich nicht genugsam verwundern / über den Küchenmeister / welcher ein großer Heiligen-Fresser sein wollte / und so fleißig in der Bibel las / dass er seinen Tochtermann übel ausgedeutet / dass er sein Amt getan / und die Wahrheit auf der Kanzel geredet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.223700046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10837,"date":1663,"orig":"Jch dachte/ wann in dieſem gantzen Lande Prediger verfolget wuͤrden/ ſo wuͤrde dieſer Kuͤchenmeiſter es machen/ wie des Koͤniges Achabs Hoffmeiſter Obadias/ und wuͤrde ſie mit Waſſer und Brod verſorgen.","norm":"Ich dachte / wann in diesem ganzen Lande Prediger verfolget würden / so würde dieser Küchenmeister es machen / wie des Königes Achabs Hoffmeister Obadias / und würde sie mit Wasser und Brot versorgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.744699954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10838,"date":1663,"orig":"Allein weit gefehlet.","norm":"Allein weit gefehlt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.1940999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10839,"date":1663,"orig":"Weil nun Eltern/ und Schwieger-Eltern ihre Kinder/ wann ſie im Predigampt ſind/ fuͤr ungerahtene Kinder halten/ wann ſie ihr Ampt thun/ und fuͤr Auffwiegeler und Verwirꝛer des Landes gehalten wuͤrden/ wie Elias/ 1. Koͤn. 18. 17. wann ſie fuͤr Zaͤncker gehalten wuͤrden/ wie Jeremias/ Jerem. 15. 10. c. 26. 10. c. 38. 4. wann ſie fuͤr Schaͤnder und Schmaͤher gehalten wuͤrden/ wie Micha/ 1. Koͤn. 22. 8. wann ſie fuͤr Auffruͤhrer und Meutmacher/ wie Amos/ Amos.","norm":"Weil nun Eltern / und Schwiegereltern ihre Kinder / wann sie im Predigamt sind / für ungeratene Kinder halten / wann sie ihr Amt tun / und für Aufwiegler und Verwirrer des Landes gehalten würden / wie Elias / 1. Kön . 18. 17. wann sie für Zänker gehalten würden / wie Jeremias / Jerem . 15. 10. c. 26. 10. c. 38. 4. wann sie für Schänder und Schmäher gehalten würden / wie Micha / 1. Kön . 22. 8. wann sie für Aufrührer und Meutemacher / wie Amos / Amos.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.748899936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10840,"date":1663,"orig":"7. 10. wann ſie fuͤr halsſtarꝛig wie Daniel und ſeine Geſellen/ Dan. 3. 18. fuͤr unhoͤfliche Hoff-Prediger/ wie Johannis der Taͤuffer/ Marc. 6. 18. fuͤr Raſende/ wie Paulus/ Ap. Geſch. 26. 14. gehalten wuͤrden.","norm":"7. 10. wann sie für halsstarrig wie Daniel und seine Gesellen / Dan . 3. 18. für unhöfliche Hofprediger / wie Johannis der Täufer / Marc . 6. 18. für Rasende / wie Paulus / Ap . Gesch . 26. 14. gehalten würden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1072998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10841,"date":1663,"orig":"Weil dabeneben die Warheit bitter iſt/ und viele Leute ſind/ wie die Kinder/ welche das Wurmkraut nicht einnehmen wollen/ wann es ihnen ihre Mutter nicht mit Zucker oder Honig eingtebet.","norm":"Weil dabeneben die Wahrheit bitter ist / und viele Leute sind / wie die Kinder / welche das Wurmkraut nicht einnehmen wollen / wann es ihnen ihre Mutter nicht mit Zucker oder Honig eingtebet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.781000137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10842,"date":1663,"orig":"Als habe ich dieſes Tractaͤtlein von der Corinna geſchrieben/ und darin gezeiget/ wie ſolche Huren-Arbeit eudlich belohnet werde.","norm":"Als habe ich dieses Traktätlein von der Corinna geschrieben / und darin gezeigt / wie solche Huren-Arbeit eidlich belohnet werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.321800231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10843,"date":1663,"orig":"Mancher wird dencken/ worzu iſt das noͤhtig/ daß man um ſolche Dinge willen/ eine ſolche ungewoͤhnliche Schrifft mache?","norm":"Mancher wird denken / wozu ist das nötig / dass man um solche Dinge Willen / eine solche ungewöhnliche Schrift mache?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.184800148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10844,"date":1663,"orig":"Sagen die Prediger nicht immer auff der Cantzel: Du ſolt nicht Ehebrechen?","norm":"Sagen die Prediger nicht immer auf der Kanzel: Du sollt nicht Ehebrechen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.065899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10845,"date":1663,"orig":"Darauff antworte ich/ daß der Koͤnig David auch gewuſt uñ offt gehoͤret habe/ daß Gott auff dem Berg Sinai/ unter Donner und Blitz/ unter dem Thon der Poſaunen/ und dem Rauchen des Berges/ unter dem Schrecken des gantzen Jſraelitiſchen Volckes ernſtlich geboten habe: Du ſolt nicht toͤdten.","norm":"Darauf antworte ich / dass der König David auch gewusst und oft gehöret habe / dass Gott auf dem Berg Sinai / unter Donner und Blitz / unter dem Ton der Posaunen / und dem Rauchen des Berges / unter dem Schrecken des ganzen israelitischen Volkes ernstlich geboten habe: Du sollt nicht töten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.304699897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10846,"date":1663,"orig":"Du ſolt nicht Ehebrechen.","norm":"Du sollt nicht Ehebrechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.642099857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10847,"date":1663,"orig":"Allein/ da er dem Uriaͤ die beyden Poſſen erwieſe/ da vermeynete er nicht/ daß er ein Moͤrder und Ehebrecher ſey/ ſondern hat vielleicht gedacht/ er ſey ein Koͤnig/ und habe eine Armee im Felde/ welcher er Ordre zugeben Macht habe.","norm":"Allein / da er dem Uriä die beiden Possen erwiese / da vermeinte er nicht / dass er ein Mörder und Ehebrecher sei / sondern hat vielleicht gedacht / er sei ein König / und habe eine Armee im Felde / welcher er Ordre zugeben Macht habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.71560001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10848,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ daß der Urias kein gemeiner Soldat/ ſondern ein vornehmer Cavallier geweſen ſey/ weil ihn der Feldmarſchall auf empfangene Ordre zu dem Koͤnig geſchickt/ daß er ihm Relation thue/ von dem Zuſtande der Koͤniglichen Armee/ und der Koͤnig hat ihn zu ſeiner Koͤniglichen Tafel kommen laſſen.","norm":"Ich halte dafür / dass der Urias kein gemeiner Soldat / sondern ein vornehmer Cavalier gewesen sei / weil ihn der Feldmarschall auf empfangene Ordre zu dem König geschickt / dass er ihm Relation tue / von dem Zustande der königlichen Armee / und der König hat ihn zu seiner königlichen Tafel kommen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.804699897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10849,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ doch ſonder Maßgebnug/ daß der Koͤnig werde gedacht haben/ er wolle dem Uriã die Avantguarde (den Vortropp) wie wir heutiges Tages reden/ zufuͤhren anbefehlen.","norm":"Ich halte dafür / doch sonder Maßgebnug / dass der König werde gedacht haben / er wolle dem Uria die Avantguarde (den Vortrupp) wie wir heutiges Tages reden / zuführen anbefehlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.220300197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10850,"date":1663,"orig":"Das wird Urias fuͤr eine ſondere hohe Ehre gehalten haben/ daß ihm der Koͤnig nicht allein bey der Tafel einen guten Rauſch zugebracht/ ſondern ihm auch eine ſolche hohe Charge (Ampt) anbefehle/ da wird Urias/ als er zu Felde gezogen/ gedacht haben: Er wolle erweiſen/ daß er ein Caval lier ſey/ und ſeinem Koͤnig beſſer im Felde/ als bey der Tafel auffwarten koͤnne.","norm":"Das wird Urias für eine sondere hohe Ehre gehalten haben / dass ihm der König nicht allein bei der Tafel einen guten Rausch zugebracht / sondern ihm auch eine solche hohe Charge (Amt) anbefehle / da wird Urias / als er zu Felde gezogen / gedacht haben: Er wolle erweisen / dass er ein Caval lier sei / und seinem König besser im Felde / als bei der Tafel aufwarten könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.783100128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10852,"date":1663,"orig":"Es gehe im Kriege alſo her.","norm":"Es gehe im Kriege also her.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.801599979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10853,"date":1663,"orig":"Das Schwerd freſſe bald dieſen/ bald jenen.","norm":"Das Schwert fresse bald diesen / bald jenen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.28439998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10854,"date":1663,"orig":"Jn ſolchen Waſſern fange man ſolche Fiſche.","norm":"In solchen Wassern fange man solche Fische.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"ht","lang_de":0,"norm_lmscore":5.415200233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10855,"date":1663,"orig":"Daß er dem guten Uriaͤ Hoͤrner auffgeſetzet/ wird er fuͤr einen Hoffpoſſen gehalten haben.","norm":"Dass er dem guten Uriä Hörner aufgesetzt / wird er für einen Hoffpossen gehalten haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.602799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10856,"date":1663,"orig":"Jch zweiffele nicht/ daß er unter der Zeit offtmals von ſeinem Hoffprediger und anderen wird gehoͤret haben/ daß die Moͤrder und Ehebrecher/ das Reich Gottes nicht ererben werden.","norm":"Ich zweifele nicht / dass er unter der Zeit oftmals von seinem Hoffprediger und anderen wird gehöret haben / dass die Mörder und Ehebrecher / das Reich Gottes nicht ererben werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.499899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10857,"date":1663,"orig":"Allein er wird gedacht haben/ das gehe ihn nicht an.","norm":"Allein er wird gedacht haben / das gehe ihn nicht an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3719000816345215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10858,"date":1663,"orig":"Endlich/ da der Prophet Nathan zu ihm kam/ erzehlete ihm eiue Parabel und ſagte: Du biſt der Mann:","norm":"Endlich / da der Prophet Nathan zu ihm kam / erzählte ihm eiue Parabel und sagte: Du bist der Mann:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.212600231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10859,"date":1663,"orig":"Da fieng er an zu weinen/ daß ſein Bette naß wurde/ und da ſein Baſtart kranck war/ legete er ſeine Krone/ und ſeinen Koͤniglichen Mantel ab/ ließ ſeine Tafel ungedeckt/ und begehrte kein ander Bette/ als die harte Erde.","norm":"Da fing er an zu weinen / dass sein Bette nass wurde / und da sein Bastard krank war / legte er seine Krone / und seinen königlichen Mantel ab / ließ seine Tafel ungedeckt / und begehrte kein ander Bette / als die harte Erde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.341800212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10860,"date":1663,"orig":"Meine Zuhoͤrer werden ſich erinnern daß ich ihnen offt zu Gemuͤhte gefuͤhret habe/ daß Gott der HErꝛ die Unzucht/ Hurerey und Ehebruch nicht ungeſtraſſt laſſet/ ſondern daß umb dieſes Laſters halben/ offt gantze Staͤdte/ Laͤnder und Koͤnigreiche ſeynd ruiniret worden.","norm":"Meine Zuhörer werden sich erinnern dass ich ihnen oft zu Gemühte geführt habe / dass Gott der Herr die Unzucht / Hurerei und Ehebruch nicht ungestrasst lasst / sondern dass um dieses Lasters halben / oft ganze Städte / Länder und Königreiche sind ruinieret worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.658599853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10861,"date":1663,"orig":"Jch habe ihnen offt zu Gemuͤht gefuͤhret/ daß Gott die Hurer und Ehebrecher zuſtraffen pflege/ an ihrem Leibe mit Kranckheit/ mit Frantzoſen/ mit Bruͤchen/ mit Kraͤtze/ Auſſatz/ Duͤrre und dergleichẽ/ oder an ihren Kindern/ daß ihr Geſchlecht abnimbt/ vertilget und außgerottet wird Semen peregrinum non agit altas radices.","norm":"Ich habe ihnen oft zu Gemüt geführt / dass Gott die Hurer und Ehebrecher zustraffen pflege / an ihrem Leibe mit Krankheit / mit Franzosen / mit Brüchen / mit Krätze / Aufsatz / Dürre und dergleichen / oder an ihren Kindern / dass ihr Geschlecht abnimmt / vertilget und ausgerottet wird Semen peregrinum non agit altas radices.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.173099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10862,"date":1663,"orig":"Et peccata ſeminis, puniuntur in ſemine.","norm":"Et peccata seminis, puniuntur in semine.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.428400039672852} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10863,"date":1663,"orig":"Der Same auß unrechtem Bette/ wird vertilget/ Pſ. 7. 28. Weißh. 3. 16. Jer. 22. 28. c. 31. 36. c. 33. 26. und hart geſtrafft werden.","norm":"Der Same aus unrechtem Bette / wird vertilget / Ps. 7. 28. Weißh. 3. 16. Jer. 22. 28. c. 31. 36. c. 33. 26. und hart gestraft werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.554699897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10864,"date":1663,"orig":"5. Moſ. 28. 59.","norm":"5. Mos. 28. 59.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"te","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.9218997955322275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10865,"date":1663,"orig":"Wann die Exempla nicht verhaſſt weren/ wolte ich hier einen weitlaͤufftigen Diſcurs einfuͤhren.","norm":"Wann die Exempla nicht verhasst wären / wollte ich hier einen weitläufigen Diskurs einführen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7947998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10866,"date":1663,"orig":"Gemeiniglich ſtrafft Gott unzuͤchge Leute an ihrer Nahrung/ daß ihr Gut unter den Haͤnden zerrinnet/ und ſie nicht wiſſen/ wo es hinkomme.","norm":"Gemeiniglich strafft Gott unzüchge Leute an ihrer Nahrung / dass ihr Gut unter den Händen zerrinnet / und sie nicht wissen / wo es hinkomme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.169400215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10867,"date":1663,"orig":"Ein merckliches Exempel haben wir an dem verlohrnen Sohn/ Luc. 15. 13. 30, Koͤmt die Hure ins Hertz/ ſo koͤmt ſie auch in Beutel.","norm":"Ein merkliches Exempel haben wir an dem verlorenen Sohn / Luc. 15. 13. 30, kommt die Hure ins Herz / so kommt sie auch in Beutel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.252099990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10868,"date":1663,"orig":"Es ſetzen ſich ſolche Leute auß der Ehre in die Unehre und Schande.","norm":"Es setzen sich solche Leute aus der Ehre in die Unehre und Schande.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.742000102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10869,"date":1663,"orig":"Salomo ſaget/ ein guter Name/ iſt beſſer als Silber und Gold.","norm":"Salomo sagt / ein guter Name / ist besser als Silber und Gold.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.258800029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10870,"date":1663,"orig":"Dieſen groſſen Schatz verlieren unzuͤchtige Leute um ihrer ſtinckenden Luſt halben.","norm":"Diesen großen Schatz verlieren unzüchtige Leute um ihrer stinkenden Lust halben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.622600078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10871,"date":1663,"orig":"Manche Hure und Ehebrecherin fraget zwar nichts darnach/ daß man von ihr rede/ ſondern ſaget: Wer keine Huren und Buben in ſeinem Geſchlecht hat/ der gehe nach Nuͤrnberg uñ wiſche den Reimen auß.","norm":"Manche Hure und Ehebrecherin fraget zwar nichts danach / dass man von ihr rede / sondern sagt: Wer keine Huren und Buben in seinem Geschlecht hat / der gehe nach Nürnberg und wische den Reimen aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.982100009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10872,"date":1663,"orig":"Allein/ ich ſage euch ihr Gottloſe Huren/ wer nicht in die Hoͤlle wil/ der dencke nicht an den Reim zu Nuͤrnbeꝛg/ ſondern an den Spruch Pauli 1. Cor. 6. 10. da er ſaget: daß die Hurer und Ehebrecher/ und alſo auch die Huren und Ehebrecherinnen/ das Reich Gottes nicht ererben/ werden.","norm":"Allein / ich sage euch ihr Gottlose Huren / wer nicht in die Hölle will / der denke nicht an den Reim zu Nürnberg / sondern an den Spruch Pauli 1. Cor. 6. 10. da er sagt: dass die Hurer und Ehebrecher / und also auch die Huren und Ehebrecherinnen / das Reich Gottes nicht ererben / werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.0725998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10873,"date":1663,"orig":"Dieſer Spruch laͤſſet ſich auß der Bibelnicht außloͤſchen.","norm":"Dieser Spruch lässt sich aus der Bibelnichte auslöschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.095600128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10874,"date":1663,"orig":"Wie offt ſtrafft Gott ſolche Unzucht mit Todſchlag?","norm":"Wie oft strafft Gott solche Unzucht mit Totschlag?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.432199954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10875,"date":1663,"orig":"Wie mancher ehrlicher Mutter Kind wird bey dem Hurenleben/ in Hurenhaͤuſern in ſeinen Suͤnden erſtochen/ oder ſonſt umbs Leben oder Geſundheit gebracht!","norm":"Wie mancher ehrlicher Mutter Kind wird bei dem Hurenleben / in Hurenhäusern in seinen Sünden erstochen / oder sonst ums Leben oder Gesundheit gebracht!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.587100028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10876,"date":1663,"orig":"Ach was rede ich viel von der zeitlichen Straffe/ welche offt uͤber ſolche Leute koͤmpt?","norm":"Ach was rede ich viel von der zeitlichen Strafe / welche oft über solche Leute kommt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.434199810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10877,"date":1663,"orig":"Eine arme Hure/ die am Kack geſteupet wird/ und zu wahrer Buſſe kommet/ die iſt gluͤckſelig.","norm":"Eine arme Hure / die am Kack gestäupt wird / und zu wahrer Buße kommet / die ist glückselig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.927000045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10878,"date":1663,"orig":"Allein ich beweine und beklage ſo manche vornehme reiche Hure/ und Ehebrecherin/ ſo manchen ſtoltzen Hurer und alten Ehebrecher/ welche in ihren groben Laſtern dahin gehen/ ohne alle Reue/ thun/ als ob ſie mit dem Tode einen Bund/ und mit der Hoͤlle einen Anſtand gemachet haben/ verlieren unterdeſſen die wahre Erkaͤntnis Gottes/ ſeines lieben Sohnes JEſu Chriſti/ und des H. Geiſtes.","norm":"Allein ich beweine und beklage so manche vornehme reiche Hure / und Ehebrecherin / so manchen stolzen Hurer und alten Ehebrecher / welche in ihren groben Lastern dahin gehen / ohne alle Reue / tun / als ob sie mit dem Tode einen Bund / und mit der Hölle einen Anstand gemacht haben / verlieren unterdessen die wahre Erkenntnis Gottes / seines lieben Sohnes Jesu Christi / und des H. Geistes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.645299911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10879,"date":1663,"orig":"Das helle klare Wort Gottes wird fuͤr ihren Augen verdunckelt/ daß ſie mit ſehenden Augen nicht ſehen:","norm":"Das helle klare Wort Gottes wird für ihren Augen verdunkelt / dass sie mit sehenden Augen nicht sehen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.151000022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10880,"date":1663,"orig":"Ein ſehr nachdenckliches Beyſpiel leſen wir/ 1. Moſ. 19. v. 11.","norm":"Ein sehr nachdenkliches Beispiel lesen wir / 1. Mos. 19. v. 11.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9593000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10881,"date":1663,"orig":"Als die Leute zu Sodoma/ auß unerhoͤrter Luſtſeuche/ ſich fuͤr Lohts Hauß macheten/ und kurtzuͤm die Maͤnner/ ſo zu ihm eingekehret/ ſie zu erkennen/ herauß haben wolten/ da ſaget die Schrifft/ ſie wurden mit Blindheit geſchlagen/ alſo daß ſie die Thuͤr des Loths nicht finden konten.","norm":"Als die Leute zu Sodoma / aus unerhörter Lustseuche / sich für Lots Haus machten / und kurtzüm die Männer / so zu ihm eingekehrt / sie zu erkennen / heraus haben wollten / da sagt die Schrift / sie wurden mit Blindheit geschlagen / also dass sie die Tür des Lots nicht finden konnten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8292999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10882,"date":1663,"orig":"Dieſe iſt nicht eine geringe Straſe der Hurerey/ daß die Leute dadurch geiſtlich blind werden/ das iſt/ in Noͤhten/ in Anfechtungen des Gewiſſens/ koͤnnen ſie Loths Hauß nicht finden/ das iſt: Die heil. Chriſtliche Kirche/ darin Gott wohnet/ und ſeine Gaben und Guͤter reichlich außtheilet/ da leben ſie dahin in ſolcher Blindheit/ ſterben auch bißweilen darin/ und fahren dann zu ihrem Herꝛn/ dem ſie weidlich gedienet haben.","norm":"Diese ist nicht eine geringe Straße der Hurerei / dass die Leute dadurch geistlich blind werden / das ist / in Nöten / in Anfechtungen des Gewissens / können sie Lots Haus nicht finden / das ist: Die heil. Christliche Kirche / darin Gott wohnet / und seine Gaben und Güter reichlich austeilet / da leben sie dahin in solcher Blindheit / sterben auch bisweilen darin / und fahren dann zu ihrem Herrn / dem sie weidlich gedient haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.580100059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10883,"date":1663,"orig":"O daß jetzo bey mir weren/ alle Huren/ Hurer und Ehecher/ auß gantz Mitternacht/ auß allen Seeſtaͤdten/ ſo wolte ich ihnen zuruffen/ was Hebr. 12 v. 14. ſtehet:","norm":"O dass jetzt bei mir wären / alle Huren / Hurer und Ehecher / aus ganz Mitternacht / aus allen Seestädten / so wollte ich ihnen zurufen / was Hebr. 12 v. 14. steht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.05210018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10884,"date":1663,"orig":"Jaget nach der Heiligung/ ohn welche wird niemand den HErꝛn 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Gott nicht ſchauen.","norm":"Aus diesem Spruch schließe ich / dass / wer nicht reines Hertzeus sei / der werde Gott nicht schauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.605899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10888,"date":1663,"orig":"Jch habe offtmals gedacht/ warum Unzucht/ Hurerey und Ehebruch heutigen Tages ſo gemein ſey?","norm":"Ich habe oftmals gedacht / warum Unzucht / Hurerei und Ehebruch heutigen Tages so gemein sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.032299995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10889,"date":1663,"orig":"Jch habe in dem Theatro Diabolorum gemercket/ daß die Haupt-Urſache aller Unzucht und Unreinigkeit ſey/ der Teufel ſelbſt; Dann er iſt ein unreiner/ unſauberer und unflaͤtiger Geiſt/ wie wir ſehen/ Luc. 11. v. 24.","norm":"Ich habe in dem Theatro Diabolorum gemerkt / dass die Hauptursache aller Unzucht und Unreinigkeit sei / der Teufel selbst; dann er ist ein unreiner / unsauberer und unflätiger Geist / wie wir sehen / Luc . 11. v. 24.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.871300220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10890,"date":1663,"orig":"Damit aber der Teufel die Leute zu allerhand Unzucht und Unreinigkeit treibe/ brauchet er dazu allerhand Mittel.","norm":"Damit aber der Teufel die Leute zu allerhand Unzucht und Unreinigkeit treibe / brauchet er dazu allerhand Mittel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.581500053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10891,"date":1663,"orig":"Erſtlich wirfft er eine Decke uͤber Gottes Gebot/ daß ſie nicht betrachten/ was das ſey/ du ſolt nicht ehebrechen.","norm":"Erstlich wirft er eine Decke über Gottes Gebot / dass sie nicht betrachten / was das sei / du sollt nicht ehebrechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.154600143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10892,"date":1663,"orig":"Da bildet er jungen ledigen Perſonen ein/ dieſes Gebot gehe nur die Eheleut an.","norm":"Da bildet er jungen ledigen Personen ein / dieses Gebot gehe nur die Eheleut an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.923999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10893,"date":1663,"orig":"Ein junger Menſch/ der auſſer der Ehe lebe/ koͤnne ſich nicht allezeit an Himmel halten.","norm":"Ein junger Mensch / der außer der Ehe lebe / könne sich nicht allezeit an Himmel halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.618500232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10894,"date":1663,"orig":"Da kompt er zu manchem jungen Weibe/ und bildet ihr ein/ Gott werde nit alles ſo genau in acht nehmen; einmal oder zwey gehe wol hin.","norm":"Da kommt er zu manchem jungen Weibe / und bildet ihr ein / Gott werde nicht alles so genau in Acht nehmen; einmal oder zwei gehe wohl hin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.612100124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10895,"date":1663,"orig":"Dann ſie ſey ein junges Blutreiches Weib/ und habe einen alten Mann.","norm":"Dann sie sei ein junges Blutreiches Weib / und habe einen alten Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.22130012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10896,"date":1663,"orig":"Da koͤmpt er zu manchem jungen Mann/ und blaͤſet ihm ein/ du haſt ein altes/ kaltes/ ungeſtaltes/ garſtiges Weib.","norm":"Da kommt er zu manchem jungen Mann / und bläst ihm ein / du hast ein altes / kaltes / ungestaltes / garstiges Weib.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.407800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10897,"date":1663,"orig":"Wie kanſtu zu ſolchem alten Poͤckelfleiſche Luſt und Liebe haben?","norm":"Wie kannst du zu solchem alten Pökelfleische Lust und Liebe haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.260700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10898,"date":1663,"orig":"Vielẽ bildet er ein/ die Schoͤnheit einer Perſon/ geſtalt dann der Koͤnig David durch die ſchoͤne Beine des Uriaͤ Weibes/ und die alten Richter durch die Schoͤnheit der Suſannaͤ verfuͤhret worden.","norm":"Vielen bildet er ein / die Schönheit einer Person / Gestalt dann der König David durch die schöne Beine des Uriä Weibes / und die alten Richter durch die Schönheit der Susanne verführet worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.86929988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10899,"date":1663,"orig":"Man findet in den Geſchichten viele Beyſpiele treflicher Leute/ die ſich durch der Weiber Schoͤnheit betriegen laſſen/ daß ſie groſſe Thorheit und Schande durch des Teufels Eingeben begangen haben.","norm":"Man findet in den Geschichten viele Beispiele trefflicher Leute / die sich durch der Weiber Schönheit betrügen lassen / dass sie große Torheit und Schande durch des Teufels Eingeben begangen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.007800102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10900,"date":1663,"orig":"Offt dringet er auff die Wolluſt des Leibes und hauchet einem ein: Du biſt noch ein junger Geſelle/ du biſt noch ein junges blutreiches Weib/ brauche dich deiner Jahre/ weil es dir ſo gut werden kan.","norm":"Oft dringet er auf die Wollust des Leibes und hauchet einem ein: Du bist noch ein junger Geselle / du bist noch ein junges blutreiches Weib / brauche dich deiner Jahre / weil es dir so gut werden kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.768499851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10901,"date":1663,"orig":"Du kanſt wol wieder ablaſſen und from werden.","norm":"Du kannst wohl wieder ablassen und fromm werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.564000129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10902,"date":1663,"orig":"Vielen ſperꝛet er die Augen auff/ und weiſet ihnen einen groſſen Hauffen der Weltkinder/ die in Unzucht leben.","norm":"Vielen sperret er die Augen auf / und weiset ihnen einen großen Haufen der Weltkinder / die in Unzucht leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.83519983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10903,"date":1663,"orig":"Vielen giebet er die Gedancken ein: Du biſt es doch nicht allein/ thun es doch andere auch/ und eben diejenigen/ welche es andern verbieten ſollen.","norm":"Vielen gibt er die Gedanken ein: Du bist es doch nicht allein / tun es doch andere auch / und eben diejenigen / welche es anderen verbieten sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.560100078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10904,"date":1663,"orig":"Was kan es dann dir ſchaden?","norm":"Was kann es dann dir schaden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"id","lang_cld3":"gd","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.380799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10905,"date":1663,"orig":"Wann ſich jemand vor der offentlichen Unehre und Schande fuͤrchtet/ ſo machet er denſelben einen Nebel fuͤr die Augen/ daß er gedencket/ Ort und Staͤte ſey darnach/ daß es niemand leichtlich erfahre.","norm":"Wann sich jemand vor der öffentlichen Unehre und Schande fürchtet / so macht er denselben einen Nebel für die Augen / dass er gedenkt / Ort und Stätte sei danach / dass es niemand leichtlich erfahre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.530099868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10906,"date":1663,"orig":"Es ſeyn auch die Perſonen verſchwiegen/ werden ihre eigene Schande nicht entdecken/ und verblendet dann den Menſchen alſo/ daß er vermeynet/ wann es nur heimlich bleibe/ ſey es keine Suͤnde.","norm":"Es sein auch die Personen verschwiegen / werden ihre eigene Schande nicht entdecken / und verblendet dann den Menschen also / dass er vermeinet / wann es nur heimlich bleibe / sei es keine Sünde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.329800128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10907,"date":1663,"orig":"Der verfluchte Geiſt bildet manchem ein/ er koͤnne die Beſchlaffene wol wieder ehren/ und zur Ehe nehmen/ oder weil er ſchon mit ihr verlobet ſey/ ſo koͤnne er ſich wol zu ihr halten/ das ſey fuͤr Gott keine Suͤnde.","norm":"Der verfluchte Geist bildet manchem ein / er könne die Beschlafene wohl wieder ehren / und zur Ehe nehmen / oder weil er schon mit ihr verlobet sei / so könne er sich wohl zu ihr halten / das sei für Gott keine Sünde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.247300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10908,"date":1663,"orig":"Solche und viel andere Mittel brauchet der Teufel/ damit er die Menſchen ins Hureunetz bringe/ und ſolches treibet er mit aller Gewalt.","norm":"Solche und viel andere Mittel brauchet der Teufel / damit er die Menschen ins Hureunetz bringe / und solches treibet er mit aller Gewalt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.280399799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10909,"date":1663,"orig":"Dann er iſt ein maͤchtig-argliſtiger Geiſt/ ein Fuͤrſt der Welt/ er gehet umher/ wie ein bruͤllender Loͤwe/ und ſuchet/ welchen er verſchlinge.","norm":"Dann er ist ein mächtig-arglistiger Geist / ein Fürst der Welt / er geht umher / wie ein brüllender Löwe / und suchet / welchen er verschlinge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.903899908065796} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10910,"date":1663,"orig":"Wer nun Hurerey und Unzucht/ als einer Todſuͤnde widerſtehen wil/ der widerſtehe ſolchem des Teuffels Einbilden und Einblaſen.","norm":"Wer nun Hurerei und Unzucht / als einer Todsünde widerstehen will / der widerstehe solchem des Teufels Einbilden und Einblasen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.471499919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10911,"date":1663,"orig":"Die andere Urſache/ welche die Menſchen zur Unzucht reitzet/ iſt unſere eigene boͤſe vergiffte Natur/ und die Verderbung des gantzen Menſchens am Verſtande/ Willen und Hertzen.","norm":"Die andere Ursache / welche die Menschen zur Unzucht reizet / ist unsere eigene böse vergifte Natur / und die Verderbung des ganzen Menschen am Verstande / Willen und Herzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.987599849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10912,"date":1663,"orig":"Dieſer verderbten Natur folgen nun die Leute/ und dencken offimals wie die Medæa: video meliora, proboque, deteriora ſequor, das iſt:","norm":"Dieser verderbten Natur folgen nun die Leute / und denken offimals wie die Medaea: video meliora, proboque, deteriora sequor, das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.001900196075439} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10913,"date":1663,"orig":"ich ſehe das Gute/ und lobe es zwar/ und folge doch dem Argen gar.","norm":"ich sehe das Gute / und lobe es zwar / und folge doch dem Argen gar.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.639200210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10914,"date":1663,"orig":"Es wird aber unſere gifftige Natur gebeſſert/ und dem Boͤſen/ das ſie angerichtet/ geſteuret/ durch den H. Geiſt.","norm":"Es wird aber unsere giftige Natur gebessert / und dem Bösen / das sie angerichtet / gesteuert / durch den H. Geist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.151199817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10915,"date":1663,"orig":"Der H. Geiſt aber wird niemand gegeben/ dann denen/ ſo Gottes Wort hoͤren/ lernen und ſtudiren/ und alſo in Chriſti Schule gehen/ und ſeine Juͤnger werden/ und darnach durch ſolche gehoͤrte Lehre und Predigt zum Erkaͤntnis Chriſti kommen/ und in deſſen Namen den Himliſchen Vater anruffen/ Luc. 11. 13.","norm":"Der H. Geist aber wird niemand gegeben / dann denen / so Gottes Wort hören / lernen und studieren / und also in Christi Schule gehen / und seine Jünger werden / und danach durch solche gehörte Lehre und Predigt zum Erkenntnis Christi kommen / und in dessen Namen den himmlischen Vater anrufen / Luc. 11. 13.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.15939998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10916,"date":1663,"orig":"Wie vielmehr wil Gott geben/ den H. Geiſt/ denen ſo ihn darumb bitten.","norm":"Wie vielmehr will Gott geben / den H. Geist / denen so ihn darum bitten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.815000057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10917,"date":1663,"orig":"Apoſt. Geſch. c. 1. 37. 38. ſtehet/ daß der H. Geiſt ſey gegeben worden/ denen ſo der Predigt Petri zuhoͤreten/ darum ſolten wir billich Gottes Wort lieb haben/ es gern hoͤren/ unſere verderbte Natur darauß lernen erkennen/ fuͤrſichtig leben/ und nach des Wortes Warnung uns ſelbſt nicht zu viel trauen/ ſondern dem Geiſt Gottes folgen/ der uns im Wort gegeben wird/ daß der unſere Hertzen regiere/ und uns durchfuͤhre/ unſerer verderbten Natur ſteure und wehre/ daß ſie nicht ihren Willen vollbringe.","norm":"Apost. Gesch. c. 1. 37. 38. steht / dass der H. Geist sei gegeben worden / denen so der Predigt Petri zuhörten / darum sollten wir billig Gottes Wort lieb haben / es gern hören / unsere verderbte Natur daraus lernen erkennen / vorsichtig leben / und nach des Wortes Warnung uns selbst nicht zu viel trauen / sondern dem Geist Gottes folgen / der uns im Wort gegeben wird / dass der unsere Herzen regiere / und uns durchführe / unserer verderbten Natur steure und wehre / dass sie nicht ihren Willen vollbringe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.808000087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10918,"date":1663,"orig":"Das heiſt im Geiſt wandeln/ oder im Geiſt leben.","norm":"Das heißt im Geist wandeln / oder im Geist leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.186999797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10919,"date":1663,"orig":"Gal. 5. 16. 25.","norm":"Gal. 5. 16. 25.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"jv","lang_de":0,"norm_lmscore":4.132900238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10920,"date":1663,"orig":"Weil aber das gemeine Volck heutiges Tages/ das Wort Gottes nicht mit rechter Andacht anhoͤrt/ daher komt es/ daß ſie nicht im Geiſt wandeln/ ſondern die Luͤſte des Fleiſches vollbringen.","norm":"Weil aber das gemeine Volk heutiges Tages / das Wort Gottes nicht mit rechter Andacht anhört / daher kommt es / dass sie nicht im Geist wandeln / sondern die Lüste des Fleisches vollbringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.048399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10921,"date":1663,"orig":"S. Paulus ſaget:","norm":"S. Paulus sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"et","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.2382001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10922,"date":1663,"orig":"Offenbar ſind die Wercke des Fleiſches/ als da ſind Ehebruch/ Hurerey/ Unzucht und Unreinigkeit/ von welchem ich euch zuvor geſaget habe/ und ſage noch zuvor/ daß/ die ſolches thun/ werden das Reich Gottes nicht ererben.","norm":"Offenbar sind die Werke des Fleisches / als da sind Ehebruch / Hurerei / Unzucht und Unreinigkeit / von welchem ich euch zuvor gesagt habe / und sage noch zuvor / dass / die solches tun / werden das Reich Gottes nicht ererben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.644999980926513} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10923,"date":1663,"orig":"Gal. 5. 21.","norm":"Gal. 5. 21.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"jv","lang_de":0,"norm_lmscore":4.559000015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10924,"date":1663,"orig":"Die dritte Urſache/ daß ſo viel Unzucht und Hurerey heutigen Tages getrieben wird/ iſt die boͤſe nachlaͤſſige Kinderzucht/ und dieſe iſt gemein in aller Welt.","norm":"Die dritte Ursache / dass so viel Unzucht und Hurerei heutigen Tages getrieben wird / ist die böse nachlässige Kinderzucht / und diese ist gemein in aller Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7444000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10925,"date":1663,"orig":"Da ſehen wir/ daß die Eltern den Kindern allen Muthwillen geſtatten.","norm":"Da sehen wir / dass die Eltern den Kindern allen Mutwillen gestatten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.378499984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10926,"date":1663,"orig":"Wann die Kinder noch klein/ und unerzogen ſind/ ſo laſſen ſie dieſelben nackend und bloß untereinander lauffen/ daß ſie alſo von Kindheit an der Schamhafftigkeit vergeſſen/ und der Unzucht gewonnen.","norm":"Wann die Kinder noch klein / und unerzogen sind / so lassen sie dieselben nackend und bloß untereinander laufen / dass sie also von Kindheit an der Schamhaftigkeit vergessen / und der Unzucht gewonnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.914899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10927,"date":1663,"orig":"Die Gottloſen Huren die Ammen/ treiben allerhand Leichtfertigkeit mit ihnen/ mit Worten und Gebaͤrden.","norm":"Die gottlosen Huren die Ammen / treiben allerhand Leichtfertigkeit mit ihnen / mit Worten und Gebärden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.868000030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10928,"date":1663,"orig":"Die Eltern ſelbſt ſtellen ſich offt in Gegenwart der Kinder alſo/ daß ſie nit viel Zucht uñ Erbarkeit/ ſondern Geilheit uñ Leichtfertigkeit von ihnen ſehen.","norm":"Die Eltern selbst stellen sich oft in Gegenwart der Kinder also / dass sie nicht viel Zucht und Ehrbarkeit / sondern Geilheit und Leichtfertigkeit von ihnen sehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.972499847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10929,"date":1663,"orig":"Hoͤren ſie die Kinder unzuͤchtige Lieder ſingen/ ſo lachen ſie darzu/ und gefaͤllet ihnen wol.","norm":"Hören sie die Kinder unzüchtige Lieder singen / so lachen sie dazu / und gefällt ihnen wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.633200168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10930,"date":1663,"orig":"Was gehet offtmals in den Gartengeſellſchafften fuͤr?","norm":"Was geht oftmals in den Gartengesellschaften für?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.968200206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10931,"date":1663,"orig":"Wann ſchon die Tochter beym Nachtdantze iſt/ und biß in die tieffe Nacht auſſen bleibet/ und den Jungen Geſellen nachlaufft/ das koͤnnen die Eltern offt wol leiden.","norm":"Wann schon die Tochter beim Nachtdantze ist / und bis in die tiefe Nacht außen bleibt / und den Jungen Gesellen nachlauft / das können die Eltern oft wohl leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.757800102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10932,"date":1663,"orig":"Ja wann ehrliche Leute ihnen ſolches anzeigen/ ſo koͤnnen ſie es noch entſchuldigen/ oder machen ſich unnuͤtz und ſagen:","norm":"Ja wann ehrliche Leute ihnen solches anzeigen / so können sie es noch entschuldigen / oder machen sich unnütz und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.808599948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10933,"date":1663,"orig":"was meynet ihr/ daß meine Tochter eine Hure ſey?","norm":"was meinet ihr / dass meine Tochter eine Hure sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.915500164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10934,"date":1663,"orig":"Wann der Sohn alle Hurenhaͤuſer durchlaͤufft/ ſo geben ihn die Eltern noch wol Geld und Verlag dazu/ und ſagen:","norm":"Wann der Sohn alle Hurenhäuser durchläuft / so geben ihn die Eltern noch wohl Geld und Verlag dazu / und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.75629997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10935,"date":1663,"orig":"Ey/ er muß ſich in ſeinen jungen Jahren ein wenig luſtig machen.","norm":"Ei / er muss sich in seinen jungen Jahren ein wenig lustig machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.866600036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10936,"date":1663,"orig":"Koͤmt er in unſer Alter/ es wird ihm wol vergehen.","norm":"Kommt er in unser Alter / es wird ihm wohl vergehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.275499820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10937,"date":1663,"orig":"O ihr Eltern/ dencket doch um Gottes willen/ was ihr dermaleins fuͤr ſchwere Rechenſchafft davon werdet geben muͤſſen.","norm":"O ihr Eltern / denket doch um Gottes willen / was ihr dermaleinst für schwere Rechenschaft davon werdet geben müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.236199855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10938,"date":1663,"orig":"Der H. Paulus ſaget/ Eph. 6. 4. Jhr Vaͤter ziehet eure Kinder auff/ in der Zucht und Vermahnung zum HErꝛn.","norm":"Der H. Paulus sagt / Eph. 6. 4. Ihr Väter ziehet eure Kinder auf / in der Zucht und Vermahnung zum Herrn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.928599834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10939,"date":1663,"orig":"Die vierdte Urſache/ daß ſo viel Unzucht und Hurerey heutigen Tages getrieben wird/ iſt die boͤſe und nachlaͤſſige Auffſicht/ welche Haußvaͤter und Haußmuͤtter in ihrer Haußhaltung auff ihr Geſinde haben.","norm":"Die vierte Ursache / dass so viel Unzucht und Hurerei heutigen Tages getrieben wird / ist die böse und nachlässige Aufsicht / welche Hausväter und Hausmütter in ihrer Haushaltung auf ihr Gesinde haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.498499870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10940,"date":1663,"orig":"Sie fragen nichts darnach/ ob ſie in Zucht und Tugend leben/ ſondern laſſen Knechte und Maͤgde/ Soͤhne und Toͤchter untereinander gehen/ geſtatten ihnen allerley Gemeinſchafft/ laſſen ſie allerley boͤſe unzuͤchtige Geſchwaͤtze treiben/ darauß dann viel Unrahr entſtehet.","norm":"Sie fragen nichts danach / ob sie in Zucht und Tugend leben / sondern lassen Knechte und Mägde / Söhne und Töchter untereinander gehen / gestatten ihnen allerlei Gemeinschaft / lassen sie allerlei böse unzüchtige Geschwätze treiben / daraus dann viel Unrahr entstehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.459400177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10941,"date":1663,"orig":"O wie manches ehrlichen Mañes Kind wird verfuͤhrt durch leichtfertige Maͤgde/ welchen in der gantzen Stadt gar zu groſſer Muhtwille geſtattet wird/ alſo/ daß ſie nicht wiſſen/ was ſie freſſen oder ſauffen/ oder ſich koͤſtlich genug kleiden wollen:","norm":"O wie manches ehrlichen Mannes Kind wird verführt durch leichtfertige Mägde / welchen in der ganzen Stadt gar zu großer Mutwille gestattet wird / also / dass sie nicht wissen / was sie fressen oder saufen / oder sich köstlich genug kleiden wollen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.811800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10942,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ daß alle Hoffart in Ninive komme von den Maͤgden her.","norm":"Ich halte dafür / dass alle Hoffart in Ninive komme von den Mägden her.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.739999771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10943,"date":1663,"orig":"Dann da dencket manches ehrlichen Mannes Tochter/ thut das meines Vaters Magd/ warumb nicht ich vielmehr?","norm":"Dann da denket manches ehrlichen Mannes Tochter / tut das meines Vaters Magd / warum nicht ich vielmehr?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.904699802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10944,"date":1663,"orig":"Mein Vater und Mutter haben mich nicht lieb/ dann ſie halten mich geringer als ihre Magd/ die Magd darff ſpatziren gehen/ ich aber ſol immer zu Hauſe/ wie eine Nonne im Kloſter bleiben.","norm":"Mein Vater und Mutter haben mich nicht lieb / dann sie halten mich geringer als ihre Magd / die Magd darf spazieren gehen / ich aber soll immer zu Hause / wie eine Nonne im Kloster bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.419400215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10945,"date":1663,"orig":"Die fuͤnffte Urſache/ daß ſo viele Hurerey und Ehebruch heutigen Tags getrieben wird/ iſt dieſe/ daß ein Mann offt nicht recht achtung giebt auff ſein Weib/ ſondern laͤſſet derſelben ihren eigenen Willen/ laͤſſet ſie in allerley frembde Haͤuſer und verdaͤchtige Oerter gehen/ laͤſſet ſie bey allerley Wolluͤſten uñ Nachtdaͤntzen herum ſchweiffen/ und ſich mit Jungen Geſellen und andern fremden Maͤnnern reiſſen/ uñ alleꝛhand Gauckeley Kuͤſſen und Leckens untereinander treiben.","norm":"Die fünfte Ursache / dass so viele Hurerei und Ehebruch heutigen Tags getrieben wird / ist diese / dass ein Mann oft nicht recht Achtung gibt auf sein Weib / sondern lässt derselben ihren eigenen Willen / lässt sie in allerlei fremde Häuser und verdächtige Orte gehen / lässt sie bei allerlei Wollüsten und Nachtdäntzen herumschweifen / und sich mit Jungen Gesellen und anderen fremden Männern reißen / und allerhand Gaukelei Küssen und Leckens untereinander treiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.227499961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10946,"date":1663,"orig":"Dieſes alles ſind irritamentu (Anreitzungẽ) zur Geilheit uñ Unzucht.","norm":"Dieses alles sind irritamentu (Anreitzungen) zur Geilheit und Unzucht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.249899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10947,"date":1663,"orig":"Ein Weib iſt ein ſchwaches Werckzeug/ und kan leichtlich betrogen uñ verfuͤhret werden/ entweder durch gute Worte/ oder durch Geſchencke oder durch groſſe Verheiſſungen.","norm":"Ein Weib ist ein schwaches Werkzeug / und kann leichtlich betrogen und verführet werden / entweder durch gute Worte / oder durch Geschenke oder durch große Verheißungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.167500019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10948,"date":1663,"orig":"Darum ſol ein Mann auff ſein Weid fleiſſig Achtung geben/ doch alſo/ daß der Eyfer-Geiſt nit einreiſſe/ welcher auch nichts gutes anzurichten pfleget.","norm":"Darum soll ein Mann auf sein Weide flei��ig Achtung geben / doch also / dass der Eifergeist nicht einreiße / welcher auch nichts Gutes anzurichten pflegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.683499813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10949,"date":1663,"orig":"Der H. Paulus ſaget Eph. 5. v. 23. 24. daß der Mann ſey des Weibes Haupt/ nun ſorget das Haupt fuͤr alle Glieder/ daß ſie unverletzt bleiben/ alſo ſol auch ein Mann fuͤr ſein Weib ſorgen/ daß ihre Ehre und guter Name unverletzt bleibe/ und ſie auch in keinen boͤſen Argwohn oder Nachrede gerahte.","norm":"Der H. Paulus sagt Eph. 5. v. 23. 24. dass der Mann sei des Weibes Haupt / nun sorget das Haupt für alle Glieder / dass sie unverletzt bleiben / also soll auch ein Mann für sein Weib sorgen / dass ihre Ehre und guter Name unverletzt bleibe / und sie auch in keinen bösen Argwohn oder Nachrede gerate.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.48390007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10950,"date":1663,"orig":"Iulius Cæſar ſtieß ſeine Gemahlin von ſich/ weil ſie beſchuldiget war/ daß ſie mit dem Clodio zuthun gehabt: Clodius erwieſe/ daß er und die Kaͤyſerin unſchuldig ſey/ gleichwol wolte der Kaͤyſer ſeine Gemahlin nicht wieder zu ſich nehmen.","norm":"Iulius Cäsar stieß seine Gemahlin von sich / weil sie beschuldiget war / dass sie mit dem Clodio zutun gehabt: Clodius erwiese / dass er und die Käyserin unschuldig sei / gleichwohl wollte der Kaiser seine Gemahlin nicht wieder zu sich nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.684199810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10951,"date":1663,"orig":"Als er gefraget wurde/ warum?","norm":"Als er gefragt wurde / warum?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.368000030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10952,"date":1663,"orig":"Da antwortet er: quia oportet Cæſaris uxorem etiam à ſuſpicione eſſe puram.","norm":"Da antwortet er: quia oportet Caesaris uxorem etiam à suspicione esse puram.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":5.562300205230713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10953,"date":1663,"orig":"Das iſt: des Kaͤyſers Gemahlin muß auch in keinem boͤſen Verdacht ſeyn.","norm":"Das ist: Des Kaisers Gemahlin muss auch in keinem bösen Verdacht sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.895400047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10954,"date":1663,"orig":"Die ſechſte Urſache/ die Unzucht und Hurerey erreget/ iſt die groſſe Nachlaͤſſigkeit der Obrigkeit/ daß ſie dieſe Suͤnde/ Schande und Laſter nicht gebuͤhrlich ſtraffet/ ſondern an manchem Ort werden Hurenhaͤuſer geſtattet/ und da wollen noch die Politici es vertheidigen/ und ſagen:","norm":"Die sechste Ursache / die Unzucht und Hurerei erreget / ist die große Nachlässigkeit der Obrigkeit / dass sie diese Sünde / Schande und Laster nicht gebührlich straft / sondern an manchem Ort werden Hurenhäuser gestattet / und da wollen noch die Politici es verteidigen / und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.889699935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10955,"date":1663,"orig":"es ſey beſſer/ daß man Hurenhaͤuſer halte/ als daß das junge Volck den Eheweibern nachſtelle.","norm":"es sei besser / dass man Hurenhäuser halte / als dass das junge Volk den Eheweibern nachstelle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.12309980392456} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10956,"date":1663,"orig":"Eben als ob GOtt der HErr daran einen Gefallen habe/ das man boͤſes thue/ auff daß was Gutes darauß erfolge.","norm":"Eben als ob Gott der Herr daran einen Gefallen habe / das man böses tue / auf dass was Gutes daraus erfolge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.227799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10957,"date":1663,"orig":"An manchem Ort geſtattet man den Bier- und Wein-Wirthen/ daß ſie Huren halten/ auff daß ſie deſto groͤſſern Zulauff haben/ mehr Bier und Wein verzappen.","norm":"An manchem Ort gestattet man den Bier- und Wein-Wirten / dass sie Huren halten / auf dass sie desto größeren Zulauf haben / mehr Bier und Wein zappen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.892300128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10958,"date":1663,"orig":"Ja die Obrigkeit mehr Acciß bekomme:","norm":"Ja die Obrigkeit mehr Akis bekomme:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.978300094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10959,"date":1663,"orig":"O ein ſchoͤner Gewin!","norm":"O ein schöner Gewinn!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.714600086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10960,"date":1663,"orig":"An manchem Ort bleibet die Hurerey ungeſtrafft/ auff daß die Eheweiber Saͤugammen bekommen koͤnnen/ welche ihnen ihre Kinder ſaͤugen/ und mit ihrer Hurenmilch groß machen.","norm":"An manchem Ort bleibt die Hurerei ungestrafft / auf dass die Eheweiber Säugammen bekommen können / welche ihnen ihre Kinder säugen / und mit ihrer Hurenmilch groß machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.240200042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10961,"date":1663,"orig":"Da hoͤret man wol unter den Frauen dieſe Gottloſe Rede/ was machen doch die Schreiber/ was machen doch die Hoffburſche/ die Studenten/ die Kramjungen und Pfefferſaͤcke/ die Handwercksburſche/ die Bauerknechte/ die Feuerboͤter/ und dergleichen Lemmel/ daß man nicht eine Amme bekommen kan:","norm":"Da höret man wohl unter den Frauen diese gottlose Rede / was machen doch die Schreiber / was machen doch die Hoffbursche / die Studenten / die Kramjungen und Pfeffersäcke / die Handwerksbursche / die Bauerknechte / die Feuerböter / und dergleichen Lemmel / dass man nicht eine Amme bekommen kann:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.633800029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10962,"date":1663,"orig":"Das ſind Dinge/ wann zu denſelben die Obrigkeit ſtillſchweigen/ oder unterweilens durch die Finger ſihet/ kan ſie es fuͤr Gott und der erbaren Welt nimmermehr verantworten.","norm":"Das sind Dinge / wann zu denselben die Obrigkeit stillschweigen / oder Unterweilens durch die Finger sieht / kann sie es für Gott und der ehrbaren Welt nimmermehr verantworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.307000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10963,"date":1663,"orig":"Jch frage ſolche Obrigkeit/ warum ſie Gott in den Regentenſtand erhoben/ und ihnen das Schwerd in die Hand gegeben habe?","norm":"Ich frage solche Obrigkeit / warum sie Gott in den Regentenstand erhoben / und ihnen das Schwert in die Hand gegeben habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.440700054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10964,"date":1663,"orig":"Darum/ daß ſie das Boͤſe ſtraffen/ und das Gute befoͤrdern ſollen.","norm":"Darum / dass sie das Böse strafen / und das Gute befördern sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.393099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10965,"date":1663,"orig":"Der H. Paulus ſaget?","norm":"Der H. Paulus sagt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.431300163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10966,"date":1663,"orig":"Die Obrigkeit ſey eine Raͤcherin zur Strafe/ uͤber den der da Boͤſes thut.","norm":"Die Obrigkeit sei eine Rächerin zur Strafe / über den der da Böses tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0177001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10967,"date":1663,"orig":"Allein es traͤget ſich offt zu/ daß die Obrigkeit ſelbſt in ſolchen Laſtern/ biß uͤber die Ohren ſtecket/ daß man ſaget/ thut es doch unſer Amptmann/ unſer Juncker/ unſer Voigt/ unſer Buͤrgermeiſter/ ja unſer Fuͤrſt/ unſer Koͤnig.","norm":"Allein es trägt sich oft zu / dass die Obrigkeit selbst in solchen Lastern / bis über die Ohren stecket / dass man sagt / tut es doch unser Amtmann / unser Junker / unser Voigt / unser Bürgermeister / ja unser Fürst / unser König.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.544000148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10968,"date":1663,"orig":"Da meynen die gemeinen Leute/ was ſolche hohe Haͤupter thun/ daß ſey thnen unverboten.","norm":"Da meinen die gemeinen Leute / was solche hohe Häupter tun / dass sei ihnen unverboten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.067999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10969,"date":1663,"orig":"Aber wehe dem/ der Ergernuͤß giebet!","norm":"Aber wehe dem / der Ärgernis gibt!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.685500144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10970,"date":1663,"orig":"Der H. Geiſt ſaget nicht ohne Urſache/ von den Koͤnigen in Jſrael:","norm":"Der H. Geist sagt nicht ohne Ursache / von den Königen in Israel:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.726099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10971,"date":1663,"orig":"Er wandelt in den Wegen Jerobeams/ der Jſrael ſuͤndigen machte.","norm":"Er wandelt in den Wegen Jerobeams / der Israel sündigen machte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.816999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10972,"date":1663,"orig":"Jch wil itzo nit ſagen/ wie Gott der HErꝛ/ 4. Moſe 25. 4. uͤber ſolche Dinge hefftig gezoͤrnet/ und zu Moſe geſaget habe:","norm":"Ich will jetzt nicht sagen / wie Gott der Herr / 4. Mose 25. 4. über solche Dinge heftig gezürnt / und zu Mose gesagt habe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8145999908447275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10973,"date":1663,"orig":"Nim alle Obriſten des Volcks/ und henge ſie dem HErꝛn an die Sonne/ auff daß der grimmige Zorn des HErꝛn von Jſrael gewant werde; ſondern ich erinnere mich/ wie die erbaren heydeniſchen Regenten dieſes Laſter/ mit ſo groſſem Ernſt und Eyfer/ geſtraffet haben.","norm":"Nimm alle Obristen des Volks / und hänge sie dem Herrn an die Sonne / auf dass der grimmige Zorn des Herrn von Israel gewandt werde; sondern ich erinnere mich / wie die ehrbaren heidnischen Regenten dieses Laster / mit so großem Ernst und Eifer / gestraft haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.186600208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10974,"date":1663,"orig":"Vom Kaͤyſer Aurelio lieſet man/ daß er einsmals einen Frauenſchaͤnder bekommen/ den hab er an zwey zuſammengebogene Baͤume binden laſſen/ je ein Bein an einen Baum/ und habe darnach die Baͤume wieder auffſchnellen laſſen/ daß alſo dieſer Hurer mitten von einander in zwey Stuͤcke ſey geriſſen worden.","norm":"Vom Kaiser Aurelio liest man / dass er einsmals einen Frauenschänder bekommen / den habe er an zwei zusammengebogene Bäume binden lassen / je ein Bein an einen Baum / und habe danach die Bäume wieder aufschnellen lassen / dass also dieser Hurer mitten voneinander in zwei Stücke sei gerissen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.422100067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10975,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer Macrinus hat einsmals zween ſeiner Soldaten in eine Ochſenhaut naͤhen laſſen/ mit außgereckten Koͤpffen/ daß ſie miteinander haben reden koͤnnen/ biß ſie elendig in dieſer Ochſenhaut geſtorben ſind.","norm":"Kaiser Macrinus hat einsmals zweien seiner Soldaten in eine Ochsenhaut nähen lassen / mit ausgereckten Köpfen / dass sie miteinander haben reden können / bis sie elendig in dieser Ochsenhaut gestorben sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.79449987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10976,"date":1663,"orig":"Wann in Egypten einer eine Jungfrau ſchaͤndete/ ſo wurde ihm/ mit Reverentz/ auß geſchnitten/ alles was er hatte; Einen Ehebrecher aber ſtrichen die Egypter mit Ruthen auß/ und gaben ihm tauſend Streiche/ konte er dieſelben außſtehen/ ſo moͤchte er weiter fortlauffen.","norm":"Wann in Ägypten einer eine Jungfrau schändete / so wurde ihm / mit Reverenz / aus geschnitten / alles was er hatte; Einen Ehebrecher aber strichen die Ägypter mit Ruten aus / und gaben ihm tausend Streiche / konnte er dieselben ausstehen / so möchte er weiter fortlaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.636600017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10977,"date":1663,"orig":"Einer Ehebrecherin lieſſen die Egyptier die Naſe abſchneiden.","norm":"Einer Ehebrecherin ließen die Ägypter die Nase abschneiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.605800151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10978,"date":1663,"orig":"Wann dieſes heutigen Tages geſchehe/ wie manche Frau wuͤrde keine Naſe mehr haben.","norm":"Wann dieses heutigen Tages geschehe / wie manche Frau würde keine Nase mehr haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.261600017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10979,"date":1663,"orig":"Zeleucus machte ein Geſetz/ daß man einen Ehebrecher beyde Augen außſtechen ſolle.","norm":"Zeleucus machte ein Gesetz / dass man einen Ehebrecher beide Augen ausstechen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.063799858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10980,"date":1663,"orig":"Kurtz hernach gerieht ſein eigener Sohn in Ehebruch/ da wolte der Vater kurtzuͤm haben/ daß dieſes Geſetz an ſeinem Sohn vollzogen wurde.","norm":"Kurz hernach geriet sein eigener Sohn in Ehebruch / da wollte der Vater kurtzüm haben / dass dieses Gesetz an seinem Sohn vollzogen wurde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.603000164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10981,"date":1663,"orig":"Es geſchahe aber viel Vorbitte/ und der Vater wurde ſelbſt zu Mitleiden an ſeinem Sohn bewogen.","norm":"Es geschah aber viel Vorbitte / und der Vater wurde selbst zu Mitleiden an seinem Sohn bewogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.381800174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10982,"date":1663,"orig":"Damit aber dem Geſetz Genuͤgen geſchehe/ ließ der Vater ihm ein Auge außſtechen/ und gleichfals dem Sohne ein Auge nehmen.","norm":"Damit aber dem Gesetz Genügen geschehe / ließ der Vater ihm ein Auge ausstechen / und gleichfalls dem Sohne ein Auge nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.360400199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10983,"date":1663,"orig":"Wann dieſes heutigen Tages geſchehen ſolte/ O wieviel blinde und ſcheele Leute wuͤrden an manchem Ort gefunden werden?","norm":"Wann dieses heutigen Tages geschehen sollte / O wie viel blinde und scheele Leute würden an manchem Ort gefunden werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.627600193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10984,"date":1663,"orig":"Die Juden haben einen Ehebrecher mit Steinen zu Tode geworffen.","norm":"Die Juden haben einen Ehebrecher mit Steinen zu Tode geworfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.285799980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10985,"date":1663,"orig":"Die alten Teutſchen haben Hurerey und Unzucht treflich gehaſſet/ und erſchrecklich geſtraffet.","norm":"Die alten Deutschen haben Hurerei und Unzucht trefflich gehasst / und erschrecklich gestraft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.026100158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10986,"date":1663,"orig":"Dañ wann ſie eine Hure oder Ehebrecherin unter ſich gefunden/ haben ſie dieſelbe verbrant/ und die Aſche vergraben.","norm":"Dann wann sie eine Hure oder Ehebrecherin unter sich gefunden / haben sie dieselbe verbrannt / und die Asche vergraben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.085000038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10987,"date":1663,"orig":"Den Hurer und Ehebrecher aber/ haben ſie uͤber dem Grabe der geſchaͤudeten/ mit den Fuͤſſen auffgehenget/ und alſo jaͤmmerlich ſterben laſſen.","norm":"Den Hurer und Ehebrecher aber / haben sie über dem Grabe der geschäudeten / mit den Füßen aufgehängt / und also jämmerlich sterben lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.966100215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10988,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer Julius hat ſeiner Diener einem um Ehebruchs wegen/ den Kopff abſchlagen laſſen.","norm":"Kaiser Julius hat seiner Diener einem um Ehebruchs wegen / den Kopf abschlagen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.883900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10989,"date":1663,"orig":"Desgleichen hat Auguſtus, wie Horatius von ihm bezeuget/ gethan.","norm":"Desgleichen hat Augustus, wie Horatius von ihm bezeuget / getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.79010009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10990,"date":1663,"orig":"Warum hat Kaͤyſer Auguſtus den Sinnreichen Poeten Ovidium auß Rom gejaget/ als um der garſtigen Hurenlieder willen/ die er gemacht hatte!","norm":"Warum hat Kaiser Augustus den Sinnreichen Poeten Ovidium aus Rom gejagt / als um der garstigen Hurenlieder Willen / die er gemacht hatte!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5304999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10991,"date":1663,"orig":"Die Heidniſche Regenten werden dermaleins die Chriſtliche Obrigkeit ſchamrot machen/ welche dieſes Laſter/ daß Gott der HErr in ſeinem Wort ernſtlich verboten hat/ ungeſtraffet laſſen.","norm":"Die heidnische Regenten werden dermaleinst die christliche Obrigkeit schamrot machen / welche dieses Laster / dass Gott der Herr in seinem Wort ernstlich verboten hat / ungestrafft lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.191800117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10992,"date":1663,"orig":"Jm Ober-Teutſchlande iſt an vielen Orten der Gebrauch/ dz wann einer Hurerey getrieben hat/ er offentliche Kirchenbuſſe thun muß.","norm":"Im Oberteutschlande ist an vielen Orten der Gebrauch / das wann einer Hurerei getrieben hat / er öffentliche Kirchenbuße tun muss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.213699817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10993,"date":1663,"orig":"An manchem Ort iſt der Brauch/ daß der Hurer und die Hure ſo lang die Predigt waͤret/ ein brennendes Wachslicht in der Hand halten muͤſſen.","norm":"An manchem Ort ist der Brauch / dass der Hurer und die Hure so lang die Predigt wäret / ein brennendes Wachslicht in der Hand halten müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.29010009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10994,"date":1663,"orig":"Jch war einsmals Hoffprediger bey einem dapffern und großmuͤtigen Helde/ einer ſeiner vornehmſten Adelichen Diener/ hatte einen Knecht/ welcher Hurerey getrieben.","norm":"Ich war einsmals Hoffprediger bei einem tapferen und großmütigen Held / einer seiner vornehmsten adeligen Diener / hatte einen Knecht / welcher Hurerei getrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10995,"date":1663,"orig":"Der Edelmann liebete den Knecht/ und ſuchte alle Mittel von der Kirchenbuſſe ihn loß zu machen; Allein der dapfere Held antwortete/ ich halte N. N. fuͤr meinen Freund.","norm":"Der Edelmann liebte den Knecht / und suchte alle Mittel von der Kirchenbuße ihn loszumachen; allein der tapfere Held antwortete / ich halte N. N. für meinen Freund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.247200012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10996,"date":1663,"orig":"Allein ich wil lieber ihn auß meinen Dienſten laſſen/ als daß ich ſeinen Knecht der Kirchenbuſſe erlaſſen ſolle.","norm":"Allein ich will lieber ihn aus meinen Diensten lassen / als dass ich seinen Knecht der Kirchenbuße erlassen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.92110013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10997,"date":1663,"orig":"Mein Herr Vater ſeliger/ hatte einen Kammerdiener/ welchen er liebete/ der hatte auch wider das 6. Gebot geſuͤndiget/ und ließ eine Capell bauen/ und vermeinte dadurch Ablaß zu erlangen.","norm":"Mein Herr Vater seliger / hatte einen Kammerdiener / welchen er liebte / der hatte auch wider das 6. Gebot gesündigt / und ließ eine Kapelle bauen / und vermeinte dadurch Ablass zu erlangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.367099761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10998,"date":1663,"orig":"Allein/ da die Capell auffgebauet war/ ſagte mein Herꝛ Vater/ er ſolle nun Kirchenbuſſe thun/ dann das ſey keine Straffe/ ſondern eine Wolthat/ daß er mit der Chriſtlichen Gemeine verſuͤhnet werde; allein hier wollen die Hurer Ehrwuͤꝛdige Leute ſeyn.","norm":"Allein / da die Kapelle aufgebaut war / sagte mein Herr Vater / er solle nun Kirchenbuße tun / dann das sei keine Strafe / sondern eine Wohltat / dass er mit der christlichen Gemeine versühnet werde; allein hier wollen die Hurer ehrwürdige Leute sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7795000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":10999,"date":1663,"orig":"Jch hatte einsmals eine Amme/ deren Mutter in einem Gotteshauſe lebete/ die war ſo hoffaͤrtig und muthwillig/ daß ſie unterweilens nicht freſſen wolte/ was ein Hollſteiniſcher vom Adel uͤber ſeiner Tafel iſſet.","norm":"Ich hatte einsmals eine Amme / deren Mutter in einem Gotteshause lebete / die war so hoffärtig und mutwillig / dass sie Unterweilens nicht fressen wollte / was ein Holsteinischer vom Adel über seiner Tafel isst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5391998291015625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11000,"date":1663,"orig":"Jch ſagte einsmals auß Ungedult zu ihr:","norm":"Ich sagte einsmals aus Ungeduld zu ihr:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.546599864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11001,"date":1663,"orig":"Nun du Hure/ ich habe von dir leiden muͤſſen/ was ich hiebevor von keiner Graͤflichen Dame nicht gelitten haͤtte.","norm":"Nun du Hure / ich habe von dir leiden müssen / was ich hiervor von keiner Gräflichen Dame nicht gelitten hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.989699840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11002,"date":1663,"orig":"Gott wird mir ja endlich helffen/ daß ich deiner entrahten koͤnne.","norm":"Gott wird mir ja endlich helfen / dass ich deiner entraten könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.179200172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11003,"date":1663,"orig":"Da fing ſie an zuexpoſtuliren/ was ich vom Huren ſage?","norm":"Da fing sie an zuexpostuliren / was ich vom Huren sage?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.332099914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11004,"date":1663,"orig":"Sie ſey eine ehrliche Hure/ ſie habe nur mit einẽ Kerl zuthun gehabt.","norm":"Sie sei eine ehrliche Hure / sie habe nur mit einen Kerl zutun gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.41319990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11005,"date":1663,"orig":"Jch verwunderte mich uͤber die Phraſin/ die ich im Cicerone nicht geleſen hatte.","norm":"Ich verwunderte mich über die Phrasen / die ich im Cicerone nicht gelesen hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.2027997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11006,"date":1663,"orig":"Jch dachte/ giebet es denn auch ehrliche Huren in der Welt/ ſo werden vielleicht auch ehrliche Schelmen/ ehrliche Diebe/ ehrliche Moͤrder darin ſeyn.","norm":"Ich dachte / gibt es denn auch ehrliche Huren in der Welt / so werden vielleicht auch ehrliche Schelmen / ehrliche Diebe / ehrliche Mörder darin sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.085800170898437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11007,"date":1663,"orig":"Kurtz hernach kam einer zu mir/ und brachte einen alten anſehnlichen Mann mit ſich/ und begehrete/ daß ich ihn und ſeine Liebſte mit wolcher er in Eheſtand treten wolte/ fuͤr der Chriſtlichen Gemeine proclamiren (abkuͤndigen oder auffbieten) wolle.","norm":"Kurz hernach kam einer zu mir / und brachte einen alten ansehnlichen Mann mit sich / und begehrte / dass ich ihn und seine Liebste mit walger er in Ehestand treten wollte / für der christlichen Gemeine proklamieren (abkündigen oder aufbieten) wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.032800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11008,"date":1663,"orig":"Jch fragte/ ob die Braut eine Jungfer oder Witwe ſey?","norm":"Ich fragte / ob die Braut eine Jungfer oder Witwe sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5914998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11009,"date":1663,"orig":"Sie antworteten/ ſie ſey eine Jungfer.","norm":"Sie antworteten / sie sei eine Jungfer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0177001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11010,"date":1663,"orig":"Jch kam auff die Cantzel und gab der Braut/ welche ich fuͤr eine tugendreiche Jungfer hielte/ einen Titul/ der nicht nur einen Ducaten/ ſondern zwey Roſenobel wert war.","norm":"Ich kam auf die Kanzel und gab der Braut / welche ich für eine tugendreiche Jungfer hielte / einen Titel / der nicht nur einen Dukaten / sondern zwei Rosenobel wert war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.48829984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11011,"date":1663,"orig":"Als ich ſie aber copuliren (trauen) ſolte/ merckte ich/ daß ſie keine Jungfer ſey/ ſondern ein Kind im Leibe trage.","norm":"Als ich sie aber kopulieren (trauen) sollte / merkte ich / dass sie keine Jungfer sei / sondern ein Kind im Leibe trage.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.633399963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11012,"date":1663,"orig":"Sagt jhr demnach in der Hochzeit-Sermon ein wenig die Meynung/ jedoch mit gar hoͤflichen verbluͤmten Worten; Das wurde mir von vielen Leuten uͤbel ausgedeutet/ daß ich die ehrliche vornehme Dame/ an jhrem Ehrentage/ in gegenwart jhrer vornemſten Freunde/ alſo beſchimpffet habe.","norm":"Sagt ihr demnach in der Hochzeit-Sermon ein wenig die Meinung / jedoch mit gar höflichen verblümten Worten; das wurde mir von vielen Leuten übel ausgedeutet / dass ich die ehrliche vornehme Dame / an ihrem Ehrentage / in Gegenwart ihrer vornehmsten Freunde / also beschimpfet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.061699867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11013,"date":1663,"orig":"Alſo wil der Hurenteuͤffel an dieſem Ort reſpectiret (und geehret) ſeyn.","norm":"Also will der Hurenteufel an diesem Ort respektieret (und geehrt) sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.647600173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11014,"date":1663,"orig":"Die ſiebende Urſache/ daß ſo viel Hurerey und Unzucht heutigen Tages getrieben wird/ iſt boͤſe Geſellſchafft an unzuͤchtigen und verdaͤchtigen Oertern/ Nachtdaͤntze/ boͤſes Geſchwaͤtze und dergleichen.","norm":"Die siebende Ursache / dass so viel Hurerei und Unzucht heutigen Tages getrieben wird / ist böse Gesellschaft an unzüchtigen und verdächtigen Orten / Nachtdäntze / böses Geschwätze und dergleichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.643499851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11015,"date":1663,"orig":"Weꝛ Pech anruͤhret/ der beſudelt ſich/ und Paulus ſaget: boͤſe Geſchwaͤtze/ verderben gute Sitten.","norm":"Wer Pech anrühret / der besudelt sich / und Paulus sagt: böse Geschwätze / verderben gute Sitten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.402299880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11016,"date":1663,"orig":"Manche Jungfer bliebe bey Ehren/ wann ſie zu Hauſe bliebe.","norm":"Manche Jungfer bliebe bei Ehren / wann sie zu Hause bliebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.901899814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11017,"date":1663,"orig":"Waͤre Dina Jacobs Tochter zu Hauſe blieben/ ſie haͤtte ihr Jungferkraͤntzchen ſo bald nicht verlohren.","norm":"Wäre Dina Jacobs Tochter zu Hause blieben / sie hätte ihr Jungferkränzchen so bald nicht verloren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.444300174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11018,"date":1663,"orig":"1. Moſ. 34. 2. 25. 31. Daͤntze und Gaſtereyen/ die des Abends angeſtellet/ koͤnnen zwar gelitten werden/ wann es aber zulang in die Nacht waͤhret/ ſo iſt groſſe Gefahr dabey.","norm":"1. Mos. 34. 2. 25. 31. Däntze und Gastereien / die des Abends angestellt / können zwar gelitten werden / wann es aber zu lang in die Nacht währet / so ist große Gefahr dabei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.758999824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11019,"date":1663,"orig":"Dann die Nacht/ die Liebe und der Wein/ ſind drey boͤſe Rahtgeber.","norm":"Dann die Nacht / die Liebe und der Wein / sind drei böse Ratgeber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.581200122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11020,"date":1663,"orig":"Es ſcheinet/ das mit den Regenkleidern allhier auch groſſer Mißbrauch getrieben werde/ und daß manche unter einem ſolchen Regenkleide an einen Ort gehe/ dahin ſichs nicht geziemet.","norm":"Es scheinet / das mit den Regenkleidern allhier auch großer Missbrauch getrieben werde / und dass manche unter einem solchen Regenkleide an einen Ort gehe / dahin sich es nicht geziemet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.327899932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11021,"date":1663,"orig":"Jener Bauer fand etliche Gaͤnſe in einem Haber- Acker/ da drehete er einer nach der andern den Hals uͤm/ endlich fand er auch einen Storch/ unter ihnen/ den wolte er auch den Hals uͤmdrehen/ der Storch ſagte: Mein Freund/ ich thue hier nichts boͤſes/ ich bin ein frommes Thier/ ich thue meinen Eltern viel gutes/ wann ſie alt werden/ ich freſſe dir auch weder Haber noch Gerſte/ und thue dir alſo keinen Schaden/ ſondern ich freſſe nur Schlangen/ Froͤſche und dergleichen.","norm":"Jener Bauer fand etliche Gänse in einem Haber-Acker / da drehte er einer nach der anderen den Hals um / endlich fand er auch einen Storch / unter ihnen / den wollte er auch den Hals umdrehen / der Storch sagte: Mein Freund / ich tue hier nichts Böses / ich bin ein frommes Tier / ich tue meinen Eltern viel Gutes / wann sie alt werden / ich fresse dir auch weder Hafer noch Gerste / und tue dir also keinen Schaden / sondern ich fresse nur Schlangen / Frösche und dergleichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.031000137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11022,"date":1663,"orig":"Der Baur antwortete:","norm":"Der Bauer antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.256700038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11023,"date":1663,"orig":"Wann du ein frommes Thier biſt/ warum bleibeſtu dann nicht von der Gerſte?","norm":"Wann du ein frommes Tier bist / warum bleibest dann nicht von der Gerste?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.461599826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11024,"date":1663,"orig":"(Qualem te invenio talem te judico.)","norm":"(Qualem te invenio talem te judico.)","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"ht","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.908999919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11025,"date":1663,"orig":"Wie ich dich befinde/ alſo richte ich dich; drehete ihm damit/ gleich wie den Gaͤnſen/ den Hals um.","norm":"Wie ich dich befinde / also richte ich dich; drehte ihm damit / gleich wie den Gänsen / den Hals um.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.490099906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11026,"date":1663,"orig":"Die achte Urſache/ iſt der Muͤſſiggang.","norm":"Die achte Ursache / ist der Müßiggang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"vi","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.582300186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11027,"date":1663,"orig":"Muͤſſiggang iſt aller Laſter Anfang/ ja des Teufels Hauptkuͤſſen/ darauff er ſeine Ruhe hat.","norm":"Müßiggang ist aller Laster Anfang / ja des Teufels Hauptküssen / darauf er seine Ruhe hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"sw","lang_cld3":"vi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.785999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11028,"date":1663,"orig":"Haͤtte Potiphars Weib zu arbeiten gehabt/ ſo waͤr ihr Hertz nit entbrant.","norm":"Hätte Potiphars Weib zu arbeiten gehabt / so wäre ihr Herz nicht entbrannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.921299934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11029,"date":1663,"orig":"1. M. 39. 7. 10. 11. 12.","norm":"1. M. 39. 7. 10. 11. 12.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.367899894714355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11030,"date":1663,"orig":"Zum neunten halte ich dafuͤr/ daß die Badſtuben/ darin Mann uñ Weibes-Perſonen untereinander ſitzen/ auch groſſen Anlaß zur Hurerey geben.","norm":"Zum neunten halte ich dafür / dass die Badstuben / darin Mann und Weibespersonen untereinander sitzen / auch großen Anlass zur Hurerei geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.991799831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11031,"date":1663,"orig":"Chriſtus ſaget: wer ein Weib anſiehet/ ihrer zu begehren/ der hat ſchon die Ehe mit ihr gebrochen/ in ſeinem Hertzen.","norm":"Christus sagt: Wer ein Weib ansieht / ihrer zu begehren / der hat schon die Ehe mit ihr gebrochen / in seinem Herzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.527600049972534} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11032,"date":1663,"orig":"O wie viel Ehebrecher und Ehebrecherinnen werden offt auß den Badſtuben gehen.","norm":"O wie viel Ehebrecher und Ehebrecherinnen werden oft aus den Badstuben gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.354000091552734} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11033,"date":1663,"orig":"David war ein Prophet/ ein Mann nach dem Hertzen und Willen Gottes/ er hatte Luſt am Geſetz des HErꝛn/ und redete von ſeinem Geſetz Tag und Nacht.","norm":"David war ein Prophet / ein Mann nach dem Herzen und Willen Gottes / er hatte Lust am Gesetz des Herrn / und redete von seinem Gesetz Tag und Nacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.583699941635132} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11034,"date":1663,"orig":"Gleichwol da er ſahe/ daß des ehrlichen Uriaͤ Weib/ nicht ihren gantzen Leib/ ſondern ihre zarte weiſſe Fuͤſſe wuſche/ da wurde ſein Aug ein Schalck/ und begieng eine ſolche Thorheit/ welche er hernach mit ſo vielen Thraͤnen beweinete/ daß ſein Koͤnigliches Lager davon naß wurde.","norm":"Gleichwohl da er sah / dass des ehrlichen Uriä Weib / nicht ihren ganzen Leib / sondern ihre zarte weiße Füße wüsche / da wurde sein Auge ein Schalk / und beging eine solche Torheit / welche er hernach mit so vielen Tränen beweinte / dass sein Königliches Lager davon nass wurde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.901000022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11035,"date":1663,"orig":"Was beweget die zwey Richter in Jſrael an der Thorheit/ welche ſie mit der Suſannen veruͤben wolten?","norm":"Was beweget die zwei Richter in Israel an der Torheit / welche sie mit der Susanne verüben wollten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.724400043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11036,"date":1663,"orig":"Das brachte das luſtige.","norm":"Das brachte das lustige.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.946199893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11037,"date":1663,"orig":"Anſchauen ihrer zarten Haut und Schoͤnheit zuwege.","norm":"Anschauen ihrer zarten Haut und Schönheit zuwege.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.512899875640869} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11038,"date":1663,"orig":"Jch weiß auch zum Zehenden gar wol/ daß ſolche Leute offt durch hoffaͤrtige Armuht/ und arme Hoffart von dem Teufel zu dieſẽ Laſter getrieben werden.","norm":"Ich weiß auch zum Zehenden gar wohl / dass solche Leute oft durch hoffärtige Armut / und arme Hoffart von dem Teufel zu diesen Laster getrieben werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8292999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11039,"date":1663,"orig":"Da blaͤſet er manchem armen hoffaͤrtigen Maͤgdlein ein/ es iſt beſſer Huren/ als Stehlen.","norm":"Da bläst er manchem armen hoffärtigen Mägdlein ein / es ist besser Huren / als Stehlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.997799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11040,"date":1663,"orig":"Es ſey noch me keine um Hurerey willen/ gehengt worden.","norm":"Es sei noch me keine um Hurerei Willen / gehängt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.736000061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11041,"date":1663,"orig":"Da fuͤhret er manchen auff den hohen Berg/ zeiget ihm groß Geld und Gut/ und ſaget: hier kanſtu zum Herꝛen werden/ ſo du nur ſelber wilt/ da iſt ein reiches Weib/ treibe (pflege) der Liebe mit ihr.","norm":"Da führt er manchen auf den hohen Berg / zeiget ihm groß Geld und Gut / und sagt: hier kannst du zum Herren werden / so du nur selber willst / da ist ein reiches Weib / treibe (pflege) der Liebe mit ihr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.902699947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11042,"date":1663,"orig":"Es bleibet wol verborgen.","norm":"Es bleibt wohl verborgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.093999862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11043,"date":1663,"orig":"Ohn Zweiffel iſt mit dieſem Griff der Joſeph in Egypten angegriffen worden/ wie Petrus Lambecius in ſeiner Hiſtoria Literaria in Teſtamento duodecim Patriarcharum erwehnet hat.","norm":"Ohne Zweifel ist mit diesem Griff der Joseph in Ägypten angegriffen worden / wie Petrus Lambecius in seiner Historia Literarie in Testamento duodecim Patriarcharum erwähnt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.668099880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11044,"date":1663,"orig":"Allein ich bitte ſolche gemeine Leute/ daß ſie betrachten wollen/ das Ampt Joſephs/ wie Gott demſelben ſein reines und keuſches Hertz belohnet habe/ als er in ſeiner Armuht nicht hat wollen an des Hoffmeiſters Potiphars Weib ein Ehebrecher werden.","norm":"Allein ich bitte solche gemeine Leute / dass sie betrachten wollen / das Amt Josephs / wie Gott demselben sein reines und keusches Herz belohnet habe / als er in seiner Armut nicht hat wollen an des Hoffmeisters Potiphars Weib ein Ehebrecher werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.186100006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11045,"date":1663,"orig":"1.","norm":"1.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.70959997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11046,"date":1663,"orig":"Hatte er einen gnaͤdigen Gott/ den behielt er auch.","norm":"Hatte er einen gnädigen Gott / den behielt er auch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.874899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11047,"date":1663,"orig":"Wie der Text 1. Moſ. 39. 21. ſaget: der HErꝛ war mit ihm/ und neigete ſeine Huͤlffe zu ihm. II.","norm":"Wie der Text 1. Mos. 39. 21. sagt: Der Herr war mit ihm / und neigte seine Hilfe zu ihm. II.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.67710018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11048,"date":1663,"orig":"Ließ ihn Gott Gnade finden/ fuͤr dem Amptmann uͤber das Gefaͤngnuͤß/ alſo/ daß alles/ was da geſchahe/ durch ihn geſchehẽ muſte.","norm":"Ließ ihn Gott Gnade finden / für dem Amtmann über das Gefängnis / also / dass alles / was da geschah / durch ihn geschehen musste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.244200229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11049,"date":1663,"orig":"Dann der HErr war mit ihm/ und was er thaͤte/ da gab Gott Gluͤck zu.","norm":"Dann der Herr war mit ihm / und was er täte / da gab Gott Glück zu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.779399871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11050,"date":1663,"orig":"III. Begnadete ihn Gott mit der Gabe Traͤume außzulegen/ beyde des Beckers und des Schencken/ welches hernach eine Urſache war/ daß er zu Gnaden kam/ bey dem Koͤnige IV. Fand er ſo groſſe Gnade bey dem Pharao/ daß er der ander nach dem Koͤnige gehalten wurde/ dann alſo ſagte er zu ihm:","norm":"III. Begnadete ihn Gott mit der Gabe Träume auszulegen / beide des Beckers und des Schenken / welches hernach eine Ursache war / dass er zu Gnaden kam / bei dem Könige IV. Fand er so große Gnade bei dem Pharao / dass er der ander nach dem Könige gehalten wurde / dann also sagte er zu ihm:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.525100231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11051,"date":1663,"orig":"Moſe 41. 40. 41. Du ſolt uͤber mein Hauß ſeyn/ und deinem Wort/ ſol man als meinem gehorſam ſeyn/ allein des Koͤniglichen Stuls wil ich hoͤher ſeyn/ dann du.","norm":"Mose 41. 40. 41. Du sollt über mein Haus sein / und deinem Wort / soll man als meinem Gehorsam sein / allein des königlichen Stuhls will ich höher sein / dann du.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.571400165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11052,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig thaͤte ſeinen Ring von ſeiner Hand/ und kleidete ihn mit weiſſer Seide/ und hieng ihm eine guͤldene Kette an ſeinen Halß/ und ließ ihn auff ſeinen andern Wagen fuͤhren/ und fuͤr ihm außruffen:","norm":"Der König täte seinen Ring von seiner Hand / und kleidete ihn mit weißer Seide / und hing ihm eine güldene Kette an seinen Hals / und ließ ihn auf seinen anderen Wagen führen / und für ihm ausrufen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.545700073242187} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11053,"date":1663,"orig":"Der iſt des Landes Vater/ und ſatzte ihn uͤber Egypten Land/ und nanten ihn den heimlichen Raht/ und gab ihm ein Weib/ Aſnaht die Tochter Potiphars des Prieſters zu On; V. Gab ihm Gott auch fromme Kinder/ die hernach ſein Vater Jacob ſegnete/ und ihnen zwey Theile im Lande Canaan zueignete.","norm":"Der ist des Landes Vater / und setzte ihn über Ägypten Land / und nannten ihn den heimlichen Rat / und gab ihm ein Weib / Aschnaht die Tochter Potiphars des Priesters zu On; V. Gab ihm Gott auch fromme Kinder / die hernach sein Vater Jacob segnete / und ihnen zwei Teile im Lande Kanaan zueignete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.11899995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11054,"date":1663,"orig":"VI. Ließ ihm Gott erleben/ daß ſein Vater und Bruͤder zu ihm in Egypten Land kamen/ und alleſampt von ihm im Lande Goſen wolbewirtet und unterhalten wurden.","norm":"VI. Ließ ihm Gott erleben / dass sein Vater und Brüder zu ihm in Ägypten Land kamen / und allesamt von ihm im Lande Gosen wohlbewirtet und unterhalten wurden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.015299797058105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11055,"date":1663,"orig":"Alſo hat Gott dieſen keuſchen Joſeph mit vielen Wolthaten reichlich belohnet/ in dem er hindan geſetzet hat/ alle zeitliche Wolluſt und Herꝛligkeit/ und iſt geblieben/ bey Gottes Wort und der Lehre des H. Geiſtes/ der da ſaget: Du ſolt nicht Ehebrechen/ welches junge Leute offters achten/ als ſey es allein denen Eheleuten angekuͤndiget.","norm":"Also hat Gott diesen keuschen Joseph mit vielen Wohltaten reichlich belohnet / in dem er hintan gesetzt hat / alle zeitliche Wollust und Herrlichkeit / und ist geblieben / bei Gottes Wort und der Lehre des H. Geistes / der da sagt: Du sollt nicht Ehebrechen / welches junge Leute öfters achten / als sei es allein denen Eheleuten angekündigt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.468299865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11056,"date":1663,"orig":"Hurerey aber ſey keine/ oder doch eine gar geringe Suͤnde.","norm":"Hurerei aber sei keine / oder doch eine gar geringe Sünde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.787300109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11057,"date":1663,"orig":"Eben dieſe ſchaͤndliche Meynung war hiebevor bey den Heyden eingeriſſen.","norm":"Eben diese schändliche Meinung war hiervor bei den Heiden eingerissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.394400119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11058,"date":1663,"orig":"Daruͤm haben die Apoſteln/ in ihrem Sendbriefe/ den ſie auß Jeruſalem an die auß dem Heydenthum bekehrte Chriſten geſchrieben/ unter andern auch dieſes eingebunden/ daß ſie ſich der Hurerey enthalten ſollen.","norm":"Darum haben die Aposteln / in ihrem Sendbriefe / den sie aus Jerusalem an die aus dem Heidentum bekehrte Christen geschrieben / unter anderen auch dieses eingebunden / dass sie sich der Hurerei enthalten sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.653500080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11059,"date":1663,"orig":"Und dieſes nennen ſie ein noͤtiges Stuͤck/ welches nemlich Gott ernſtlich befohlen/ und daß dieſes Gebot alle Chriſten im Neuen Teſtament verbinde/ ſolches haben hernach die Apoſteln in unterſchiedenen Epiſteln bezeuget.","norm":"Und dieses nennen sie ein nötiges Stück / welches nämlich Gott ernstlich befohlen / und dass dieses Gebot alle Christen im Neuen Testament verbinde / solches haben hernach die Aposteln in unterschiedenen Episteln bezeuget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.099699974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11060,"date":1663,"orig":"Paulus ſchreibet an die Corinther 1. Epiſt.","norm":"Paulus schreibet an die Korinthe 1. Epist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.561399936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11061,"date":1663,"orig":"5. 11. 13.","norm":"5. 11. 13.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.615299940109253} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11062,"date":1663,"orig":"So jemand iſt/ der ſich einen Bruder nennen laͤſſet/ und iſt ein Hurer/ mit dem ſollet ihr auch nicht eſſen.","norm":"So jemand ist / der sich einen Bruder nennen lässt / und ist ein Hurer / mit dem sollet ihr auch nicht essen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.389299869537353} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11063,"date":1663,"orig":"Hoͤret dieſes ihr Hurer und ihr Huren!","norm":"Höret dieses ihr Hurer und ihr Huren!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.712399959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11064,"date":1663,"orig":"Paulus begehret an die Chriſten zu Corintho/ daß ſie einen ſolchen Eckel fuͤr der Hurerey ſollen haben/ daß ſie auch mit einem Hurer nicht leichtlich eſſen oder Freundſchafft halten ſollen.","norm":"Paulus begehret an die Christen zu Corintho / dass sie einen solchen Ekel für der Hurerei sollen haben / dass sie auch mit einem Hurer nicht leichtlich essen oder Freundschaft halten sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.215000152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11065,"date":1663,"orig":"Jn der Epiſt. Epheſ. 5.3. ſaget er: Hurerey und alle Unreinigkeit/ laſſet nicht von euch geſaget ſeyn.","norm":"In der Epist. Ephes. 5.3 . sagt er: Hurerei und alle Unreinigkeit / lasst nicht von euch gesagt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.289599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11066,"date":1663,"orig":"Non nominetur intervos, das iſt/ ihr ſolt einen ſolchen Abſcheu daran haben/ daß ihr auch nicht davon reden ſollet/ als wañ ihr dieſelbe ſtraffet und verfluchet/ 1. Theſ. 4. 3 4. 5. ſaget er.","norm":"Non nominetur intervos, das ist / ihr sollt einen solchen Abscheu daran haben / dass ihr auch nicht davon reden sollet / als wann ihr dieselbe straft und verfluchet / 1. Thes. 4. 3 4. 5. sagt er.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.077300071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11067,"date":1663,"orig":"Das iſt der Wille Gottes/ daß ihr meidet die Hurerey/ und ein jeglicher unter euch wiſſe ſein Faß zu behalten/ in Heiligung und Ehren/ nicht in der Luſtſeuche/ wie die Heyden/ die von Gott nichts wiſſen.","norm":"Das ist der Wille Gottes / dass ihr meidet die Hurerei / und ein jeglicher unter euch wisse sein Fass zu behalten / in Heiligung und Ehren / nicht in der Lustseuche / wie die Heiden / die von Gott nichts wissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.176199913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11068,"date":1663,"orig":"Jhr leichtfertigen Hurer und Ehebrecher/ ihr Huren und Ehebrecherinnen/ iſt noch ein Troͤpflein redlichen Gebluͤts bey euch/ ſo betrachtet was ihr thut.","norm":"Ihr leichtfertigen Hurer und Ehebrecher / ihr Huren und Ehebrecherinnen / ist noch ein Tröpflein redlichen Geblüts bei euch / so betrachtet was ihr tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.480899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11069,"date":1663,"orig":"Alle redliche Chriſten haben einen Abſcheu fuͤr euch.","norm":"Alle redliche Christen haben einen Abscheu für euch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.082099914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11070,"date":1663,"orig":"Hurer und Ehebrecher werden auß Rahtſtuͤlen geworffen/ wo ſie ſolcher Schande uͤberzeuget werden/ und es geſchihet ihnen recht.","norm":"Hurer und Ehebrecher werden aus Rahtstülen geworfen / wo sie solcher Schande überzeugt werden / und es geschehet ihnen recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.572000026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11071,"date":1663,"orig":"Dann wer wolte bey ſolchen Unflaͤtern ſitzen/ welche Hurenzeichen an ihrem Leibe tragen/ und ein Leib mit der garſtigen Frantzoͤſiſchen Huren worden ſind?","norm":"Dann wer wollte bei solchen Unflätern sitzen / welche Hurenzeichen an ihrem Leibe tragen / und ein Leib mit der garstigen französischen Huren worden sind?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.328999996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11072,"date":1663,"orig":"Was ſollen ſolche Leute dem gemeinen Nutzen zu gute rahten/ weil ihr Hertz in aller Unreinigkeit erſoffen iſt?","norm":"Was sollen solche Leute dem gemeinen Nutzen zu gute raten / weil ihr Herz in aller Unreinigkeit ersoffen ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.91349983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11073,"date":1663,"orig":"wie ſollen ſie andre regieren/ da ſie ihre eigne Luͤſte nicht im Zaum halten/ oder bezwingen koͤnnen.","norm":"wie sollen sie andere regieren / da sie ihre eigene Lüste nicht im Zaum halten / oder bezwingen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.600500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11074,"date":1663,"orig":"Die Cretenſer hatten den Brauch/ daß ſie die Ehebrecher und Hurer Ehrloß machten/ und zu keinem ehrlichen Ampt kommen lieſſen/ wie Ælianus var.","norm":"Die Cretenser hatten den Brauch / dass sie die Ehebrecher und Hurer ehrlos machten / und zu keinem ehrlichen Amt kommen ließen / wie Aelianus var.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.230100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11075,"date":1663,"orig":"Hiſt. l. 12. c. 12. bezeuget.","norm":"Hist. l. 12. c. 12. bezeuget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.796299934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11076,"date":1663,"orig":"Jch lobe darin die Erbarkeit der Handwercksleute/ welche keinen in ihrer Geſellſchafft leiden/ welcher uͤberzeuget iſt/ daß er Hurerey oder Ehebruch begangen habe.","norm":"Ich lobe darin die Ehrbarkeit der Handwerksleute / welche keinen in ihrer Gesellschaft leiden / welcher überzeugt ist / dass er Hurerei oder Ehebruch begangen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.101799964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11077,"date":1663,"orig":"Ælianus erzehlet unterſchiedene Exempla wie auch die unvernuͤnfftigen Thiere/ auß Antrieb der Natuꝛ/ die Unzucht haſſen.","norm":"Aelianus erzählt unterschiedene Exempla wie auch die unvernünftigen Tiere / aus Antrieb der Natur / die Unzucht hassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.82450008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11078,"date":1663,"orig":"Jch wil nicht ſagen/ was er von den Turteltauben erwehnet/ von den Elefanten/ von dem Thierlein Porphyrio genant:","norm":"Ich will nicht sagen / was er von den Turteltauben erwähnt / von den Elefanten / von dem Tierlein Porphyrio genannt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.882299900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11079,"date":1663,"orig":"Sondern es iſt merckwuͤrdig/ was er von einer Stoͤrchin in Theſſalia meldet/ welche geſehen/ daß die Frau im Hauſe mit dem Knechte offtmals zugehalten/ und ſolches offt getrieben:","norm":"Sondern es ist merkwürdig / was er von einer Störchin in Thessalia meldet / welche gesehen / dass die Frau im Hause mit dem Knechte oftmals zugehalten / und solches oft getrieben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.910600185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11080,"date":1663,"orig":"Als habe ſie ihr endlich zur Straffe des Ehebruchs mit jhrem Schnabel die Augen ausgeſtochen. ibid. lib. 8. c. 20.","norm":"Als habe sie ihr endlich zur Strafe des Ehebruchs mit ihrem Schnabel die Augen ausgestochen . ibid. lib. 8. c. 20.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.848299980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11081,"date":1663,"orig":"Achtet jhr ſolches nicht/ jhr Gottloſen Hurer und Ehebrecher/ jhr Huren und Ehebrecherinnen.","norm":"Achtet ihr solches nicht / ihr Gottlosen Hurer und Ehebrecher / ihr Huren und Ehebrecherinnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.104499816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11082,"date":1663,"orig":"So betrachtet doch/ wz Paulus 1. Cor. 6/15/16. ſaget:","norm":"So betrachtet doch / was Paulus 1. Cor. 6/15/16. sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.200099945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11083,"date":1663,"orig":"Wer huret/ der ſuͤndiget an ſeinem eigenen Leibe.","norm":"Wer huret / der sündiget an seinem eigenen Leibe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.535399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11084,"date":1663,"orig":"Jhr nemet Chriſto ſeine Glieder/ und machet Hurenglieder daraus/ und werdet mit der Huren ein Leib: Euer Leib ſol ſeyn ein Tempel des H. Geiſtes; Warumb wollet ihr ein Hurenhauß darauß machen? Euer Leib und Seele iſt durch das Blut Jeſu Chriſti theuer erkauft/ warum nun/ wollet jhr euren Leib um einer Hure willen dahin geben/ und den Leib zu der Hure/ die Seele aber zum Teufel in die Hoͤlle legẽ?","norm":"Ihr nehmet Christo seine Glieder / und macht Hurenglieder daraus / und werdet mit der Huren ein Leib: Euer Leib soll sein ein Tempel des H. Geistes; warum wollet ihr ein Hurenhaus daraus machen? Euer Leib und Seele ist durch das Blut Jesu Christi teuer erkauft / warum nun / wollet ihr euren Leib um einer Hure Willen dahin geben / und den Leib zu der Hure / die Seele aber zum Teufel in die Hölle legen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.409599781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11085,"date":1663,"orig":"Jch muß allhier erzehlen/ wie der Mann Gottes Lutherus ſeinen Zorn und Eyfer uͤber dieſes Laſter habe ſehen laſſen.","norm":"Ich muss allhier erzählen / wie der Mann Gottes Luther seinen Zorn und Eifer über dieses Laster habe sehen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.155600070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11086,"date":1663,"orig":"Jch ſehe in ſeinen Tomis/ daß im 1543ſten Jahr/ ſich allerhand loſe Huren und Weiber nach Wittenberg begeben haben/ (gleich wie tzo ſolcher erbaren Damen viele in dieſem Kriegesweſen ſich von Altena und andern Orten/ nacher Hamburg begeben/) an die haben ſich etliche Studenten gehaͤnget/ und ſich den Huren Teufel verfuͤhren laſſen.","norm":"Ich sehe in seinen Tomis / dass im 1543sten Jahr / sich allerhand lose Huren und Weiber nach Wittenberg begeben haben / (gleich wie zu solcher ehrbaren Damen viele in diesem Kriegeswesen sich von Altena und anderen Orten / nachher Hamburg begeben /) an die haben sich etliche Studenten gehängt / und sich den Huren Teufel verführen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.780600070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11087,"date":1663,"orig":"Lutherus/ als er ſolches gehoͤrt/ hat in den Pfingſtfeyrtagen ein Patent zu Wittenberg an das Bret/ daran ſonſt alle Diſputationes geſchlagen werden/ anheften laſſen/ und die Jugend ermahnet/ mit dieſen Worten:","norm":"Luther / als er solches gehört / hat in den Pfingstfeiertagen ein Patent zu Wittenberg an das Brett / daran sonst alle Disputationes geschlagen werden / anheften lassen / und die Jugend ermahnet / mit diesen Worten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.569699764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11088,"date":1663,"orig":"Es hat der Teuſel durch unſers Glaubens ſonderliche Feinde/ etliche Huren hieher geſchickt/ die arme Jugend zuverderben/ dem zuwider/ iſt meine/ als eines alten Prieſters/ an euch lieben Soͤhne Vaͤterliche Bitte/ jhr wollet ja gewißlich glauben/ daß der boͤſe Geiſt ſolche Huren alhero geſendet habe/ die da kraͤzig/ ſchaͤbig/ garſtig/ ſtinkend und Franzoͤſiſch ſind/ wie ſichs leider taͤglich in der Erfahrung befindet/ darum bitte ich euch/ daß doch ein gut Geſell den andern warne.","norm":"Es hat der Teufel durch unseres Glaubens sonderliche Feinde / etliche Huren hierher geschickt / die arme Jugend zuverderben / dem zuwider / ist meine / als eines alten Priesters / an euch lieben Söhne väterliche Bitte / ihr wollet ja gewisslich glauben / dass der böse Geist solche Huren allher gesendet habe / die da krätzig / schäbig / garstig / stinkend und Französisch sind / wie sich es leider täglich in der Erfahrung befindet / darum bitte ich euch / dass doch ein gut Gesell den anderen warne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.523200035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11089,"date":1663,"orig":"Dan eine ſolche Frantzoͤſiſche Hure/ zehen/ zwantzig/ dreiſſig/ ja hundert guter Leute Kinder vergiften kan/ und iſt derohalben zurechnen/ als eine Moͤrderin/ viel aͤrger/ als eine Vergifterin/ helffe in einem ſolchen gifftigen Geſchmeiſſe/ einer dem andern mit treuem Raht und Warnen wie du wolleſt gethan haben.","norm":"Dann eine solche französische Hure / zehn / zwanzig / dreißig / ja hundert guter Leute Kinder vergiften kann / und ist derohalben zurechnen / als eine Mörderin / viel ärger / als eine Vergifterin / helfe in einem solchen giftigen Geschmeiß / einer dem anderen mit treuem Rat und Warnen wie du wollest getan haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2677998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11090,"date":1663,"orig":"Werdet ihr aber ſolche Vaͤterliche Veꝛmahnung von mir verachten/ ſo haben wir (Gott Lob) einen ſolchen loͤblichen Landes Fuͤrſten/ der zuͤchtig und ehrlich aller Unzucht und Untugend feind iſt/ darzu eine Hand mit dem Schwerd gewaffnet/ daß er ſeinen Speck uñ Fiſcherey/ darzu die gantze Stadt wol wird wiſſen zureinigen/ zu Ehre dem Wort Gottes/ daß S. Churfl. Gn. mit Ernſt angenommen/ bißher mit groſſer Gefahr und Unkoſten dabey blieben iſt.","norm":"Werdet ihr aber solche Väterliche Vermahnung von mir verachten / so haben wir (Gott Lob) einen solchen löblichen Landes Fürsten / der züchtig und ehrlich aller Unzucht und Untugend Feind ist / dazu eine Hand mit dem Schwert gewaffnet / dass er seinen Speck und Fischerei / dazu die ganze Stadt wohl wird wissen zureinigen / zu Ehre dem Wort Gottes / dass S. Kurfl. Gn. mit Ernst angenommen / bisher mit großer Gefahr und Unkosten dabei blieben ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.953199863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11091,"date":1663,"orig":"Darum rahte ich euch Speck- Studenten/ daß ihr euch bey Zeit trollet/ eher es der Churfuͤrſt erfahre/ was ihr mit Hurerey treibet.","norm":"Darum Rate ich euch Speck-Studenten / dass ihr euch bei Zeit trollet / eher es der Kurfürst erfahre / was ihr mit Hurerei treibet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.89139986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11092,"date":1663,"orig":"Dann S. Churfl. Gn. habens nicht wollen leiden/ im Lager fuͤr Wolffenbuͤttel/ vielweniger wird er es leiden/ in ſeinem Holtz/ Stadt und Land/ trollet euch/ das rahte ich euch/ je eh je beſſer/ wer nicht ohn Huren bleiben wil/ der mag hinziehen/ wohin er will/ hier iſt eine Chriſtliche Kirche und Schule/ da man ſol lehren Gottes Wort/ Tugend und Zucht/ wer ein Hurentreiber ſeyn wil/ der kans wol anders wo ſeyn.","norm":"Dann S. Kurfl. Gn. habens nicht wollen leiden / im Lager für Wolfenbüttel / viel weniger wird er es leiden / in seinem Holz / Stadt und Land / trollet euch / das Rate ich euch / je ehe je besser / wer nicht ohne Huren bleiben will / der mag hinziehen / wohin er will / hier ist eine christliche Kirche und Schule / da man soll lehren Gottes Wort / Tugend und Zucht / wer ein Hurentreiber sein will / der kann es wohl anders wo sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.344099998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11093,"date":1663,"orig":"Unſer gnaͤdiger Herꝛ hat dieſe Univerſitaͤt (Hoheſchule) nicht geſtifftet/ fuͤr Hurenjaͤger und Hurentreiber/ da da wiſſet euch nach zurichten/ und ich muß thoͤricht reden/ wann ich Richter waͤre/ ſo wolte ich eine ſolche Frantzoͤſiſche Hure raͤdern und aͤdern laſſen.","norm":"Unser gnädiger Herr hat diese Universität (Hochschule) nicht gestiftet / für Hurenjäger und Hurentreiber / da da wisset euch nach zurichten / und ich muss töricht reden / wann ich Richter wäre / so wollte ich eine solche französische Hure rädern und ädern lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.427000045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11094,"date":1663,"orig":"Dann es iſt nicht außzureden/ was Schaden eine ſolche Frantzoͤſiſche Hure thut/ bey dem jungen Blut/ das ſich an ihr ſo jaͤmmerlich in der Bluͤte/ eh es ein recht Menſch iſt worden/ verderbet.","norm":"Dann es ist nicht auszureden / was Schaden eine solche französische Hure tut / bei dem jungen Blut / das sich an ihr so jämmerlich in der Blüte / ehe es ein recht Mensch ist worden / verderbet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9415998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11095,"date":1663,"orig":"Die jungen Narꝛen meynẽ ſie muͤſſen nichts leiden/ ſo bald ſie eine Brunſt fuͤhlen/ ſo ſoll eine Hure da ſeyn.","norm":"Die jungen Narren meinen sie müssen nichts leiden / so bald sie eine Brunst fühlen / so soll eine Hure da sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8109002113342285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11096,"date":1663,"orig":"Die alten Vaͤter nennen es impatientiam libidinis, Heimlich leiden/ es muß ja nit alsbald gebuͤſſet ſeyn/ was einem geluͤſtet/ heiſſet:","norm":"Die alten Väter nennen es impatientiam libidinis, heimlich leiden / es muss ja nicht alsbald gebüßt sein / was einem gelüstet / heißt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.065700054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11097,"date":1663,"orig":"Werhe dich/ und folge nicht alſobald deinen boͤſen Begierden/ kan es doch im Eheſtanbe allezeit nicht gleich zugehen/ dann auch Eheleute ihre Keuſchheit bewahren/ und nicht ihren boͤſen Luͤſten ſtets obliegen ſollen.","norm":"Wehe dich / und folge nicht alsobald deinen bösen Begierden / kann es doch im Ehestanbe allezeit nicht gleich zugehen / dann auch Eheleute ihre Keuschheit bewahren / und nicht ihren bösen Lüsten stets obliegen sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.225800037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11098,"date":1663,"orig":"Kurtz geſagt/ huͤte dich fuͤr Huren/ und bitte Gott/ der dir geholffen hat/ daß er dir ein from Kind zufuͤhre/ es wird noch Muͤhe genug haben; Jch habe geſagt/ wie du wilt; Gottes Außſpruch ſtehet dir fuͤr Augen: Laſſet uns nicht Hurerey treiben/ wie jener etliche Hurerey getrieben haben/ und fielen auff einen Tag mehr dann 23000. Mann. 1. Cor. 10. v. 8. alſo redet Lutherus der Mann Gottes.","norm":"Kurz gesagt / hüte dich für Huren / und bitte Gott / der dir geholfen hat / dass er dir ein fromm Kind zuführe / es wird noch Mühe genug haben; Ich habe gesagt / wie du willst; Gottes Ausbruch steht dir für Augen: Lasst uns nicht Hurerei treiben / wie jener etliche Hurerei getrieben haben / und fielen auf einen Tag mehr dann 23000. Mann. 1. Cor. 10. v. 8. also redet Luther der Mann Gottes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.928299903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11099,"date":1663,"orig":"Jch weiß zwar wol/ daß in groſſen Volckreichen Staͤdten/ wider die Hurẽ ſchreibẽ oder predigen/ ebẽ ſo viel ſey/ als wañ man einem Tauben ein Maͤhrlein erzehlen; die Blinden die Farben unterſcheiden lehren; die Narꝛen klug machen; den Trunckenen wiederſprechen; den Tyrannen von der Gerechtigkeit; den Moͤrdern von Barmhertzigkeit und Miltigkeit; predigen wolle.","norm":"Ich weiß zwar wohl / dass in großen Volkreichen Städten / wieder die Huren schreiben oder predigen / ebenso viel sei / als wann man einem Tauben ein Mährlein erzählen; die Blinden die Farben unterscheiden lehren; die Narren klug machen; den Trunkenen wiedersprechen; den Tyrannen von der Gerechtigkeit; den Mördern von Barmherzigkeit und Miltigkeit; predigen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.632299900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11100,"date":1663,"orig":"Wil man es groſſen reichen Hanſen/ die mit dieſem groſſen Laſter behafftet ſind/ ins Geſichte ſagen/ das iſt eben/ als ob man einem bruͤllenden Loͤwen die Hand in den Rachen ſtecken/ oder einen auff- und außgebrochenen Tham/ und ſtrengen oder ſchnellen Stron mit ſeinem Leibe auffhalten wolle.","norm":"Will man es großen reichen Hansen / die mit diesem großen Laster behaftet sind / ins Gesichte sagen / das ist eben / als ob man einem brüllenden Löwen die Hand in den Rachen stecken / oder einen auff- und ausgebrochenen Tham / und strengen oder schnellen Stron mit seinem Leibe aufhalten wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.008200168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11101,"date":1663,"orig":"Ein Prediger richtet offtmals wenig oder nichts auß/ und das folget gewiß darauff/ daß der Teufel ihm den Brodkorb hoͤher haͤnget/ und dencket:","norm":"Ein Prediger richtet oftmals wenig oder nichts aus / und das folget gewiss darauf / dass der Teufel ihm den Brotkorb höher hänget / und denket:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.091100215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11102,"date":1663,"orig":"Wiltu alſo predigen/ ſo ſiehe/ wer dir ein Neu Jahr ſchicken werde.","norm":"Willst du also predigen / so siehe / wer dir ein Neujahr schicken werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.267000198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11103,"date":1663,"orig":"Aber ihr Hurer und Ehebrecher/ ihr Huren und Ehebrecherinnen/ die ihr ſo oft zu der Kuchen kommet/ ihr ſollet wiſſen/ daß Gott ein keuſcher GOTT ſey/ und mit keuſchem Hertzen wolle angeruffen ſeyn.","norm":"Aber ihr Hurer und Ehebrecher / ihr Huren und Ehebrecherinnen / die ihr so oft zu der Kuchen kommet / ihr sollet wissen / dass Gott ein keuscher GOTT sei / und mit keuschem Herzen wolle angerufen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.930000066757202} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11104,"date":1663,"orig":"Hoͤret doch abermals/ was fuͤr einen Donnerkeil der Apoſtel Paulus in euere Hertzen ſchlage/ da er 1. Cor. 6. 9. ſaget: daß die Hurer das Reich Gottes nicht ererben werden.","norm":"Höret doch abermals / was für einen Donnerkeil der Apostel Paulus in eure Herzen schlage / da er 1. Cor. 6 . 9. sagt: dass die Hurer das Reich Gottes nicht ererben werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.567200183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11105,"date":1663,"orig":"Wer das Reich Gottes nit ererbet/ den wird der Teufel holen mit Leib und Seele.","norm":"Wer das Reich Gottes nicht ererbet / den wird der Teufel holen mit Leib und Seele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.463900089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11106,"date":1663,"orig":"Wann es Sache waͤre/ daß ihr keine andere Suͤnde mehr begangen haͤttet/ als Hurerey und Ehebruch/ ſo waͤre dieſe einige Suͤnde ein ſolches Greuel vor Gott/ daß um derſelben willen/ der Himmel fuͤr euch wird zugeſchloſſen werden:","norm":"Wann es Sache wäre / dass ihr keine andere Sünde mehr begangen hättet / als Hurerei und Ehebruch / so wäre diese einige Sünde ein solches Gräuel vor Gott / dass um derselben Willen / der Himmel für euch wird zugeschlossen werden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.592199802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11107,"date":1663,"orig":"Wie fuͤr den fuͤnff thoͤrichten Jungfrauen/ wann ihr nit bey Zeiten umkehret und wahre Buſſe thut/ wie David und Maria Magdalena.","norm":"Wie für den fünf törichten Jungfrauen / wann ihr nicht beizeiten umkehret und wahre Buße tut / wie David und Maria Magdalena.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.975399971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11108,"date":1663,"orig":"Jſt noch unter euch jemand/ der Ohren hat/ zuhoͤren/ der hoͤre.","norm":"Ist noch unter euch jemand / der Ohren hat / zuhören / der höre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.57859992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11109,"date":1663,"orig":"Jch zweifle nicht daran/ mancher vornehmer verſtockter Ehebrecher und Hurer/ manche Hure und Ehebrecherin/ ſonderlich manche Amme werde lachen/ und dencken/ was iſt das fuͤr ein Pratgen? (oder Geſchwaͤtz?) allein wen ſoll ich dich vergleichen/ du unzuͤchtiges gottloſes Huren-Volck.","norm":"Ich zweifle nicht daran / mancher vornehmer verstockter Ehebrecher und Hurer / manche Hure und Ehebrecherin / sonderlich manche Amme werde lachen / und denken / was ist das für ein Braten? (oder Geschwätz?) allein wen soll ich dich vergleichen / du unzüchtiges gottloses Hurenvolk.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.753200054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11110,"date":1663,"orig":"Du biſt gleich den Kinderlein/ die an dem Marckt ſitzen/ und gegen ihre Geſellen ruffen:","norm":"Du bist gleich den Kinderlein / die an dem Markt sitzen / und gegen ihre Gesellen rufen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.447199821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11111,"date":1663,"orig":"Wir haben euch gepfiffen und ihr woltet nicht dantzen/ wir haben eu geklagt/ und ihr wollet nit weinen/ Matth. 11. 17. Jch ruffe Himmel und Erde zum Zeugen an/ O du unzuͤchtiges Volck/ daß ich dir gepfiffen und geklagt/ daß ich dir im Schertz und Ernſt/ mit Vermahnung und Bedrohung geſaget habe/ was dir zuſagen iſt.","norm":"Wir haben euch gepfiffen und ihr wolltet nicht dantzen / wir haben eu geklagt / und ihr wollet nicht weinen / Matth. 11. 17. Ich rufe Himmel und Erde zum Zeugen an / O du unzüchtiges Volk / dass ich dir gepfiffen und geklagt / dass ich dir im Scherz und Ernst / mit Vermahnung und Bedrohung gesagt habe / was dir zusagen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.186699867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11112,"date":1663,"orig":"Wiltu nicht hoͤren/ ſo will ich in dieſem Fall meine Seele errettet haben.","norm":"Willst du nicht hören / so will ich in diesem Fall meine Seele errettet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.563999891281128} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11113,"date":1663,"orig":"Gehabe dich wol/ und beſſere dich in dieſer Stunde.","norm":"Gehabe dich wohl / und bessere dich in dieser Stunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.256700038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11114,"date":1663,"orig":"Dencke/ wie manche Hure/ wie mancher Hurenjaͤger itzo in der Hoͤlle ſitzen/ welche ihnen feſtiglich fuͤrgenommen haben/ daß ſie wolten Buſſe thun/ wann ſie alt und grau wuͤrden/ allein eher und bevor ſie ſich deſſen verſehen/ ſind ſie in ihren Suͤnden dahin gefahren.","norm":"denke / wie manche Hure / wie mancher Hurenjäger jetzt in der Hölle sitzen / welche ihnen fest vorgenommen haben / dass sie wollten Buße tun / wann sie alt und grau würden / allein eher und bevor sie sich dessen versehen / sind sie in ihren Sünden dahin gefahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.060900211334228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11115,"date":1663,"orig":"Und du haſt leinen Buͤrgen/ daß du nicht in dieſer Nacht/ ja wol gar in dieſer Stunde/ dich der Tod uͤbereyle/ und alſo dein boͤſes Huren-Leben/ nebme ein boͤſes/ erſchroͤckliches ENDE.","norm":"Und du hast leinen Bürgen / dass du nicht in dieser Nacht / ja wohl gar in dieser Stunde / dich der Tod übereile / und also dein böses Hurenleben / nebme ein böses / erschröckliches ENDE.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.392300128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11116,"date":1663,"orig":"Von der Einbildung/ Oder vorgefaſten eingebildeten Meynunge der Menſchen.","norm":"Von der Einbildung / Oder vorgefassten eingebildeten Meinung der Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7546000480651855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11117,"date":1663,"orig":"EJn klug-verſtaͤndiger Redener/ als er wolte ſeinen Zuhoͤrern zu verſtehen geben/ wie die gantze breite Welt durch die Einbildung und ſelbſtgemachte Meynung regieret und beherrſchet werde/ zog er auß ſeinem Hoſenſack ein Taͤſchenmeſſer herfuͤr: deſſen ſich dann ein jedweder Zuſeher zum hoͤchſten verwunderte/ und bey ſich bedachte/ was doch immermehr hierauß werden wolte/ drauff fieng er an und ſprach/ gleichwie ein jedweder unter euch/ ihr meine allerliebſte Zuhoͤrer/ ſich hieruͤber verwundert/ alſo wollet ihr bey euch bedencken/ wie daß gleicherweiſe/ die gantze Welt nicht anders als durch opinion und Einbildunge regieret und beherrſchet werde.","norm":"Ein klug-verständiger Redner / als er wollte seinen Zuhörern zu verstehen geben / wie die ganze breite Welt durch die Einbildung und selbstgemachte Meinung regieret und beherrschet werde / zog er aus seinem Hosensack ein Taschenmesser herfür: Dessen sich dann ein jedweder Zuseher zum höchsten verwunderte / und bei sich bedachte / was doch immer mehr hieraus werden wollte / drauf fing er an und sprach / gleichwie ein jedweder unter euch / ihr meine allerliebste Zuhörer / sich hierüber verwundert / also wollet ihr bei euch bedenken / wie dass gleicherweise / die ganze Welt nicht anders als durch opinion und Einbildung regieret und beherrschet werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.819300174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11118,"date":1663,"orig":"Lernet/ ſaget er und begreiffet/ wie daß maͤnniglich/ gantze Laͤnder/ Koͤnigreiche und Staͤdte durch die ſelbſtgemachte Einbildung entweder regieret und bezwungen oder aber betrogen werden.","norm":"Lernet / sagt er und begreifet / wie dass männiglich / ganze Länder / Königreiche und Städte durch die selbstgemachte Einbildung entweder regieret und bezwungen oder aber betrogen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.263999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11119,"date":1663,"orig":"Viele Dinge/ die euſſerlich einen herrlichen Schein haben/ ſeynd es dennoch nicht/ viele ſeynd es und ſcheinen nicht euſſerlichen.","norm":"Viele Dinge / die äußerlich einen herrlichen Schein haben / sind es dennoch nicht / viele sind es und scheinen nicht äußerlichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.381400108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11120,"date":1663,"orig":"Deſſen iſt ein herrlicher Zeuge der ſehr verſchlagene/ und aller menſchlichen Boßheit genaueſter Achthaber/ der Florentiniſche Machiavellus.","norm":"Dessen ist ein herrlicher Zeuge der sehr verschlagene / und aller menschlichen Bosheit genauester Achthaber / der Florentinische Machiavellus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.716100215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11121,"date":1663,"orig":"Der hat frey offentlich herauſſer geſaget/ was andere falſcher Welt verſtaͤndige in ihren Hertzen nicht alleine heimlich verdecken und feſtiglich glauben/ ſondern auch in ihrer gantzen Lebenszeit uͤben und verrichten.","norm":"Der hat frei öffentlich herausgesagt / was andere falscher Welt verständige in ihren Herzen nicht alleine heimlich verdecken und fest glauben / sondern auch in ihrer ganzen Lebenszeit üben und verrichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.441100120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11122,"date":1663,"orig":"Jnzwiſchen und nichts deſtoweniger wird der arme Machiavellus von maͤnniglichen zu der Banck gehauen.","norm":"Inzwischen und nichtsdestoweniger wird der arme Machiavellus von männiglichen zu der Bank gehauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.125199794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11123,"date":1663,"orig":"Es verfluchen ihn hohe und groſſe Potentaten/ dieweil ſie ihre heimliche Stuͤcklein von den entdecket und offenbaret ſehen.","norm":"Es verfluchen ihn hohe und große Potentaten / dieweil sie ihre heimliche Stücklein von den entdecket und offenbaret sehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.25540018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11124,"date":1663,"orig":"Es verfluchen ihn groſſer Herren hohe Beambte und Staats Leute/ dieweilen ſie thre Gewiſſen von ihm geruͤhret und Rege gemachet befinden.","norm":"Es verfluchen ihn großer Herren hohe Beamte und Staats Leute / dieweilen sie thre Gewissen von ihm gerührt und Rege gemacht befinden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.413599967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11125,"date":1663,"orig":"Es vermaledeyen ſolchen die Unterthanen/ dieweil ſie durch ſolches/ deß Machiavelli angezuͤndetes Liecht/ gleichſam gequaͤlet/ ihnen vergeblichen einbildende/ daß alles ihr Ungluͤck/ Creutz/ Leyden/ Truͤbſal und Qual/ das ſie erdulden und erleiden muͤſſen/ einig und alleine auß ſeinem Kopff und Gehirn geſponnen und entſproſſen ſeye/ aber weit gefehlet/ dañ deß Machiavelli Fuͤndlein und falſche Regiergriffe nicht neue.","norm":"Es vermaledeien solchen die Untertanen / dieweil sie durch solches / des Machiavelli angezündetes Licht / gleichsam gequält / ihnen vergeblichen einbildende / dass alles ihr Unglück / Kreuz / Leiden / Trübsal und Qual / das sie erdulden und erleiden müssen / einig und alleine aus seinem Kopf und Gehirn gesponnen und entsprossen sei / aber weit gefehlt / dann des Machiavelli Fundlein und falsche Regiergriffe nicht neue.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.487599849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11126,"date":1663,"orig":"Dann wann wir die vorige und alte Zeiten beleuchten/ befindẽ und ſehen wir eben das alte Spiel/ wiewol von unterſchiedlichen Perſonen agiret und geſpielet.","norm":"Dann wann wir die vorige und alte Zeiten beleuchten / befinden und sehen wir eben das alte Spiel / wiewohl von unterschiedlichen Personen agieret und gespielt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.735300064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11127,"date":1663,"orig":"Es hat der Machiavellus etliche Fuͤrſten in Jtalia/ derer Abgott/ Geld und Gut/ der verkehrete Wille ein Geſetz/ der Ubermuth und Gewalt der obriſte Befehlhaber/ Vermeſſenheit die groͤſſeſte Kunſt/ die Gewonheit die beſte Richtſchnur/ beſchreiben wollen/ nicht wie ſie ſollen/ ſondern vielmehr wie ſie damalen geweſen ſeyen.","norm":"Es hat der Machiavellus etliche Fürsten in Italien / derer Abgott / Geld und Gut / der verkehrte Wille ein Gesetz / der Übermut und Gewalt der oberste Befehlhabe / Vermessenheit die größte Kunst / die Gewohnheit die beste Richtschnur / beschreiben wollen / nicht wie sie sollen / sondern vielmehr wie sie damals gewesen seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.259799957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11128,"date":1663,"orig":"Nicht zwar daß es ihnen an Witz und Verſtand ermangelt haͤtte/ ſondern vielmehr an pietet und Gottesfurcht.","norm":"Nicht zwar dass es ihnen an Witz und Verstand ermangelt hätte / sondern vielmehr an Pietät und Gottesfurcht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.75600004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11129,"date":1663,"orig":"Wann wir betrachten werden derer Zeit Geſchichten/ muͤſſen wir nicht ohne Urſache derer uͤbel angewendeten Witzverſtand gleichſam beweinen; in deme wir nothwendig dafuͤr halten muͤſſen/ daß ihre groſſe Weißheit dem gemeinen Weſen offtermalen mehr ſchaͤdlich als nuͤtzlich geweſen ſeye.","norm":"Wann wir betrachten werden derer Zeit Geschichten / müssen wir nicht ohne Ursache derer übel angewendeten Witzverstand gleichsam beweinen; in dem wir notwendig dafür halten müssen / dass ihre große Weisheit dem gemeinen Wesen oftmals mehr schädlich als nützlich gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2494001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11130,"date":1663,"orig":"Dergeſtalten daß wir dem hochweltverſtaͤndigen Platoni keines weges beypflichten koͤnnen/ der dafuͤr gehalten/ es were oder koͤnte kein Regiment gluͤckſelig ſeyn; es were dann/ daß Gelehrte regierten/ oder daß die Regenten gelehrt und Schrifftweiſe Leute weren.","norm":"Dergestalt dass wir dem hochweltverständigen Platoni keines Weges beipflichten können / der dafür gehalten / es wäre oder könnte kein Regiment glückselig sein; es wäre dann / dass Gelehrte regierten / oder dass die Regenten gelehrt und Schriftweise Leute wären.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.747399806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11131,"date":1663,"orig":"Da doch/ ſo viel uns beduncket/ vielmehr die jenige Beherrſchungen gluͤckſelig zu ſchaͤtzen/ darinnen Albertiſten/ das iſt/ die ſo deß ſubtilen Scoti nichtigen und nur zu der Eitelkeit angeſehene Spitzfindigkeiten unwiſſende entweder regieren oder aber regieret werden.","norm":"Da doch / so viel uns bedünket / vielmehr diejenige Beherrschungen glückselig zu schätzen / darinnen Albertesten / das ist / die so des subtilen Scoti nichtigen und nur zu der Eitelkeit angesehene Spitzfindigkeiten unwissende entweder regieren oder aber regieret werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.12309980392456} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11132,"date":1663,"orig":"Dann die Buͤcher- und Schrifftgelehrige Leute gemeiniglich Luſt und Beliebung zu Neuerungen in den Regimentern haben und tragen; da doch die geringſte Verneuer- und Berenderung bey den Regierungen gefaͤhrlich welche nites anders/ als neue Aufwicklũge/ dardurch der gemeine Mañ ſeines rechtmeynenden Eyfers gleichſam beraubet/ und zu neuer langwiger Gedult verwieſen und abgeſpeiſet wird.","norm":"Dann die Bücher- und Schriftgelehrige Leute gemeiniglich Lust und Beliebung zu Neuerungen in den Regimentern haben und tragen; da doch die geringste Verneuer- und Beränderung bei den Regierungen gefährlich welche nites anders / als neue Aufwickluge / dadurch der gemeine Mann seines rechtmeinenden Eifers gleichsam beraubet / und zu neuer langewiger Geduld verwiesen und abgespeist wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.164299964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11133,"date":1663,"orig":"Dermaſſen/ daß es dz anſehen habe als wolten die Berge gebaͤren/ da doch kaum ein kleines elendes Maͤußlein herauß kreuchet/ und iſt dieſes deß gemeinen Poͤbels eigentliche Schwachheit/ daß er eher und mehr glaubet deme/ was er hoͤret/ als was er ſiehet.","norm":"dermaßen / dass es das ansehen habe als wollten die Berge gebären / da doch kaum ein kleines elendes Mäuslein heraus kreuchet / und ist dieses des gemeinen Pöbels eigentliche Schwachheit / dass er eher und mehr glaubet dem / was er höret / als was er sieht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.073999881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11134,"date":1663,"orig":"Dann es leicht nur mit wenigen die Augen zu verkleiſtern und zu verduͤſtern.","norm":"Dann es leicht nur mit wenigen die Augen zu verkleistern und zu verdüstern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.896599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11135,"date":1663,"orig":"So wil ſich es in alle Wege geziemen und gebuͤren/ dieſe jetzige Weltweiſe/ wie auch immer ſeye/ zu vertragen/ derer Beſſerung dann nicht ſo bald noch leicht zu hoffen iſt: als welcher dieſes ſchwere goͤttliche Geſetz vorgeſchrieben worden/ daß nach Art und Weiſe der Nachteulen/ je mehr ſie erleuchtet/ je mehr und mehr verfinſtert werde.","norm":"So will sich es in alle Wege geziemen und Gebühren / diese jetzige Weltweise / wie auch immer sei / zu vertragen / derer Besserung dann nicht so bald noch leicht zu hoffen ist: als welcher dieses schwere göttliche Gesetz vorgeschrieben worden / dass nach Art und Weise der Nachteulen / je mehr sie erleuchtet / je mehr und mehr verfinstert werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2855000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11136,"date":1663,"orig":"Bey den Albanern und Thraciern/ (die heute zu Tage die Ungarn genennet werden moͤgen) iſt der gemeine Wolſtand durch wuͤtende Tollheit lange Zeit erhalten worden: die geglaubet die Sonne were nur eines Tellers groß/ und daß man durch Leitern und Stuffen Himmel auffſteigen koͤnte.","norm":"Bei den Albanern und Thraciern / (die heute zu Tage die Ungarn genannt werden mögen) ist der gemeine Wohlstand durch wütende Tollheit lange Zeit erhalten worden: Die geglaubt die Sonne wäre nur eines Tellers groß / und dass man durch Leitern und Stufen Himmel aufsteigen könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.479100227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11137,"date":1663,"orig":"Unter dem albern Kaͤyſer Claudio war das Roͤmiſche Kaͤyſerthumb faſt gluͤckſelig.","norm":"Unter dem albern Kaiser Claudio war das Römische Käyserthumb fast glückselig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"ku","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.089300155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11138,"date":1663,"orig":"Zu der Zeit aber deß ſpitzfindigen Tiberli waren die Roͤmer nicht anders als wie die laſtbare Eſels/ die alle Laſt und Schwerte/ die entweder deß Tiberii unerſaͤttlicher Geitz oder ſein Hochmuth erdichteten/ tragen muſten.","norm":"Zu der Zeit aber des spitzfindigen Tiberli waren die Römer nicht anders als wie die lastbare Esels / die alle Last und Schwerte / die entweder des Tiberii unersättlicher Geiz oder sein Hochmut erdichteten / tragen mussten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.375899791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11139,"date":1663,"orig":"Wann und ſo offt wir die alte Hiſtorien und Geſchichte betrachten/ muͤſſen wir der Thorheiten/ durch welche der allbere Poͤbel von den Weltklugen bethoͤret und umbgefuͤhret worden iſt/ heimlich lachen.","norm":"Wann und so oft wir die alte Historien und Geschichte betrachten / müssen wir der Torheiten / durch welche der albere Pöbel von den Weltklugen betöret und umgeführt worden ist / heimlich lachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2677998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11140,"date":1663,"orig":"Der Roͤmiſche Regent Numa Pompilius hat vorgewandt/ er haͤtte die Goͤttiñe Eugeriam durch heimliche Liebe dahin gebracht/ daß ſie die Geſetze/ nach welchen die Roͤmer ſeine Unterthanen zu leben und ſich zu richten haͤtten/ ſelber geſtellet und geordnet haͤtte.","norm":"Der römische Regent Numa Pompileus hat vorgewandt / er hätte die Göttinnen Eugeriam durch heimliche Liebe dahin gebracht / dass sie die Gesetze / nach welchen die Römer seine Untertanen zu leben und sich zu richten hätten / selber gestellt und geordnet hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.176400184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11141,"date":1663,"orig":"Da er doch die Eugeriam nimmermehr geſehen/ ſondern die Geſetze ſelbſt erdacht und erfunden hatte.","norm":"Da er doch die Eugeriam nimmermehr gesehen / sondern die Gesetze selbst erdacht und erfunden hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.604300022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11142,"date":1663,"orig":"Welcher Betrug dennoch ſo viel gefruchtet und zuwege gebracht hat/ welches die hoͤchſte und groſſe koͤnigliche Gewalt nicht thun und außrichten koͤnnen.","norm":"Welcher Betrug dennoch so viel gefruchtet und zuwege gebracht hat / welches die höchste und große königliche Gewalt nicht tun und ausrichten können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.010700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11143,"date":1663,"orig":"Wie offt und manchmal ſind doch bey den Roͤmern die Sybilliniſche Wahrſagerbuͤcher herfuͤr geſuchet und uffgeſchlagen/ und darnach die Roͤmiſche Regierung angeordnet.","norm":"Wie oft und manchmal sind doch bei den Römern die Sybillinische Wahrsagerbücher herfür gesucht und aufgeschlagen / und danach die römische Regierung angeordnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.787600040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11144,"date":1663,"orig":"Da wir doch billich zweiffeln muͤſſen/ ob jemalen ſolche Sybillen in der Welt geweſen und gefunden worden/ geſchweigend/ daß ſie ihre Buͤcher den Roͤmern verkauffet haͤtten.","norm":"Da wir doch billig zweifeln müssen / ob jemals solche Sibyllen in der Welt gewesen und gefunden worden / geschweigend / dass sie ihre Bücher den Römern verkaufet hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.037399768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11145,"date":1663,"orig":"Der Roͤmiſche Kaͤyſer Tiberius hat in allen Stuͤcken ſeines Regiments die bekante Form der alten Regierung vorgewendet/ da er doch ſolche gaͤntzlich außzutilgen und abzuſchaffen ſich hoͤchſtens bemuͤhet/ und als ein allgemeiner Beherrſcher alles an ſich zuziehen einig bemuͤhet war.","norm":"Der römische Kaiser Tiberius hat in allen Stücken seines Regiments die bekannte Form der alten Regierung vorgewendet / da er doch solche gänzlich auszutilgen und abzuschaffen sich höchstens bemühet / und als ein allgemeiner Beherrscher alles an sich zuziehen einig bemühet war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.079999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11146,"date":1663,"orig":"Der großmaͤchtige Mahomet und grauſame Tuͤrcke wordurch hat er anders ſo ein gewaltiges Reich befeſtiget/ als durch abſcheuliches Luͤgen und Truͤgen?","norm":"Der großmächtige Mohammed und grausame Türke wodurch hat er anders so ein gewaltiges Reich befestiget / als durch abscheuliches Lügen und Trügen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.960899829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11147,"date":1663,"orig":"Lieber was iſt doch die gantze Wiſſenſchafft wol und zierlich zu reden?","norm":"Lieber was ist doch die ganze Wissenschaft wohl und zierlich zu reden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.185500144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11148,"date":1663,"orig":"Nichts anders als eine Kunſt tapffer und artlich zu luͤgẽ.","norm":"Nichts anders als eine Kunst tapfer und artlich zu lügen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.767300128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11149,"date":1663,"orig":"Die Egyptier und die Griechen mahleten den Meers-Gott mit einem dreyzacktchten Scepter/ den Gott deß Feuers mit einer brenneten Fackeln/ die Liebsgoͤttin mit Pfeilen.","norm":"Die Ägypter und die Griechen mahlten den Meers-Gott mit einem dreyzacktchten Zepter / den Gott des Feuers mit einer brennten Fackeln / die Liebsgöttin mit Pfeilen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.401500225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11150,"date":1663,"orig":"Mit ſolchen und dergleichen nichtigẽ Gedichten fuͤhreten ſie als durch das Narrenſeil den Poͤbel.","norm":"Mit solchen und dergleichen nichtigen Gedichten führten sie als durch das Narrenseil den Pöbel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.641499996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11151,"date":1663,"orig":"Die gantze Welt wird betrogen durch Einbildung Wañdas jenige/ was jetzo annemlich iſt/ allezeit angenehm ſeyn und bleiben werde/ betrieget uns die opinion.","norm":"Die ganze Welt wird betrogen durch Einbildung Wanndas jenige / was jetzt annehmlich ist / allezeit angenehm sein und bleiben werde / betrüget uns die opinion.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.066400051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11152,"date":1663,"orig":"Urſach/ es iſt nichts ſo im̃erdar neu blieb.","norm":"Ursache / es ist nichts so immerdar neu blieb.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.094399929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11153,"date":1663,"orig":"Ent weder betrieget uns die opinion, oder aber es ſeynd viele Kriege gefuͤhret worden/ nicht der religion ſondern region, Gelds und Guts halber/ und wañ dz Geld dem Vaterlande nit vorgezogẽ wuͤrde/ wuͤrdẽ mehr treue Patrioten erfundẽ werden.","norm":"Ent weder betrüget uns die opinion, oder aber es sind viele Kriege geführt worden / nicht der Religion sondern Region, Gelds und Gutes halber / und wann das Geld dem Vaterlande nicht vorgezogen würde / würden mehr treue Patrioten erfunden werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.510200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11154,"date":1663,"orig":"Unter dem Gott Saturno wird gedichtet/ dz die guͤldene Zeit geweſen/ aber weit gefehlet.","norm":"Unter dem Gott Saturn wird gedichtet / das die güldene Zeit gewesen / aber weit gefehlt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.525300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11155,"date":1663,"orig":"Wir lebẽ in der guͤldenẽ Zeit.","norm":"Wir leben in der güldenen Zeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"tr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.345000028610229} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11156,"date":1663,"orig":"Dann wer jetzo etwan ein Schuſter oder Schneider iſt/ wird in kurtzer Zeit ein praͤchtiger Feldobriſter/ ſo da in guͤldenen Stuͤcken/ mit ſilbernen und guͤldenen Potz Elementen außgezierten Kleidern einher tritt und auffziehet.","norm":"Dann wer jetzt etwan ein Schuster oder Schneider ist / wird in kurzer Zeit ein prächtiger Feldobrister / so da in güldenen Stücken / mit silbernen und güldenen Pots Elementen ausgezierten Kleidern einher tritt und aufziehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.608500003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11157,"date":1663,"orig":"Der Commediant Terentius wuͤnſchet ihme ein alter Salat/ Soldat wolte ich ſagen/ zu ſeyn/ der lieber hinter dem warmen Ofen/ als in der Schlachtordnung ſich finden laſſe:","norm":"Der Commediant Tertius wünschet ihm ein alter Salat / Soldat wollte ich sagen / zu sein / der lieber hinter dem warmen Ofen / als in der Schlachtordnung sich finden lasse:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.159800052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11158,"date":1663,"orig":"das heiſſet nach Ehren ſtreben.","norm":"das heißt nach Ehren streben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.14169979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11159,"date":1663,"orig":"Aber er wird von der faulen opinion betrogen.","norm":"Aber er wird von der faulen opinion betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.590000152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11160,"date":1663,"orig":"Ein tapfferer Kriegsheld wil lieber ehrlich ſterben/ als in Schand und Schimpff leben.","norm":"Ein tapferer Kriegsheld will lieber ehrlich sterben / als in Schande und Schimpf leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.285999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11161,"date":1663,"orig":"Der vor deß Vaterlandes Nutzen und Wolfahrt ſtirbet/ ſtirbet nicht/ ſondern lebet nach dem Todte.","norm":"Der vor des Vaterlandes Nutzen und Wohlfahrt stirbt / stirbt nicht / sondern lebet nach dem Tote.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.033999919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11162,"date":1663,"orig":"Gleich- wie der Palmenbaum/ je mehr er belaͤſtiget wird/ je mehr derſelbe ſich empor und in die Hoͤhe ſchwinget; alſo auch ein tapffer Gemuͤthe ſolle wider deß unbeſtaͤndigen Gluͤckes Grauſamkeit kaͤmpffen und fechten/ und ſich dargegen auffrichten.","norm":"Gleich- wie der Palmenbaum / je mehr er belästiget wird / je mehr derselbe sich empor und in die Höhe schwinget; also auch ein tapfer Gemüte solle wider des unbeständigen Glückes Grausamkeit kämpfen und fechten / und sich dagegen aufrichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.219099998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11163,"date":1663,"orig":"Dann der kein rechtſchaffener Mann zu halten/ der Wolluſt und Muͤſſiggang den loͤblichen Verrichtungen vorziehet.","norm":"Dann der kein rechtschaffener Mann zu halten / der Wollust und Müßiggang den löblichen Verrichtungen vorziehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.693299770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11164,"date":1663,"orig":"Die Einbildung pfleget offtermalen die Menſchen dergeſtalt zu verblenden/ daß auch die weiſeſten Roͤmer als zwiſchen deren beyden maͤchtigen Fuͤrſten und Regenten dem Julio Cæſare und dem Pompejo ein Krieg entſtanden/ nicht wuſten/ welcher unter den beyden recht oder unrecht haͤtte/ zu loben oder zu tadeln were?","norm":"Die Einbildung pflegt oftmals die Menschen dergestalt zu verblenden / dass auch die weisesten Römer als zwischen deren beiden mächtigen Fürsten und Regenten dem Julio Caesare und dem Pompejo ein Krieg entstanden / nicht wussten / welcher unter den beiden recht oder unrecht hätte / zu loben oder zu tadeln wäre?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.297399997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11165,"date":1663,"orig":"Von der opinion wird betrogen der jenige/ der den unterhabenden Kriegsknechten den Sold verweigert/ und gleichwol eine gute Kriegs diſciplin oder einen guten Nachruhm ihme einbilden wolte.","norm":"Von der opinion wird betrogen derjenige / der den unterhabenden Kriegsknechten den Sold verweigert / und gleichwohl eine gute Kriegs Disziplin oder einen guten Nachruhm ihm einbilden wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.385700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11166,"date":1663,"orig":"Von der opinion wird betrogen/ der mit jenem weiſen Roͤmer dafuͤr halten wolte/ daß das die beſte und allerbeſtaͤndigſte Freundſchafft ſeye; eines Willens und in allem einerley Meynung ſeyn.","norm":"Von der opinion wird betrogen / der mit jenem weisen Römer dafür halten wollte / dass das die beste und beständigste Freundschaft sei; eines Willens und in allem einerlei Meinung sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7241997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11167,"date":1663,"orig":"Ziphuſius und ſein Weib waren eines Willens und Meynung/ in deme ſie alle beyde umb die Meiſterſchafft/ und wer unter ihnen beyden die Pomphoſen haben und antragen ſolte/ geſtritten/ ſie waren auch darinnen einig/ dann weder er der Mann Ziphuſius noch auch ſein Weib die Hoſen wolten fahren laſſen/ worauß abzunehmen/ daß gleicher Wille und Meynung offtermal Urſach ſeyn alles Zancks und Verwirrung/ der wird von der opinion hinterſchlichen und betrogen/ wer nach dem gemeinen Sprichwort glauben wolte/ ſuum cuique pulchrum; Eine jegliche Ganß meynet ſie lege die beſten Eyer; ein jeder Schneider ſchneide die beſte Kappe:","norm":"Ziphusius und sein Weib waren eines Willens und Meinung / in dem sie alle beide um die Meisterschaft / und wer unter ihnen beiden die Pomphosen haben und antragen sollte / gestritten / sie waren auch darinnen einig / dann weder er der Mann Ziphusius noch auch sein Weib die Hosen wollten fahren lassen / woraus abzunehmen / dass gleicher Wille und Meinung oftmals Ursache sein alles Zanks und Verwirrung / der wird von der opinion Hintereschlichen und betrogen / wer nach dem gemeinen Sprichwort glauben wollte / suum cuique pulchrum; eine jegliche Gans meinet sie lege die besten Eier; ein jeder Schneider schneide die beste Kappe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.535399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11168,"date":1663,"orig":"So iſt es auch kein neues daß Meiſter Marxens Fraue ſeinem Nachbar Craſſo beſſer als ihme gefalle/ und hinwider/ Cato achtet ſeiner Frauen/ als er mit ihr hauſete/ gar wenig/ als die von ihm aber verſtoſſen/ und einen andern genommen/ liebete er ſie inbruͤnſtig/ und lieber/ wer iſt doch mit ſeinem Gluͤck vergnuͤget?","norm":"So ist es auch kein neues dass Meister Marxens Frau seinem Nachbar Crasso besser als ihm gefalle / und hinwider / Cato achtet seiner Frauen / als er mit ihr hauste / gar wenig / als die von ihm aber verstoßen / und einen anderen genommen / liebte er sie inbrünstig / und lieber / wer ist doch mit seinem Glück vergnüget?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.432700157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11169,"date":1663,"orig":"Der gute Tropff Pontius beſchriebe die Liebe; daß ſie ein Feuer ſeye/ darauff ſeine Fraue ſagte; Lieber Pontius/ entweder wirſtu hierinnen von deiner Einbildunge betrogen/ oder die Liebe die ich zu dir trage iſt kein warmes/ ſondern ein eißkaltes Feuer.","norm":"Der gute Tropf Pontius beschriebe die Liebe; dass sie ein Feuer sei / darauf seine Frau sagte; lieber Pontius / entweder wirst du hierinnen von deiner Einbildung betrogen / oder die Liebe die ich zu dir Trage ist kein warmes / sondern ein eißkaltes Feuer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.379600048065185} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11170,"date":1663,"orig":"Die Gellia durffte ſich wol einbilden/ daß wann Troja noch ſtuͤnde/ ſolche Stadt ihrer ſchoͤnen Geſtalt halber wol zerſtoͤret werden moͤchte/ aber O naͤrriſche betruͤgliche Einbildung.","norm":"Die Gellia durfte sich wohl einbilden / dass wann Troja noch stünde / solche Stadt ihrer schönen Gestalt halber wohl zerstöret werden möchte / aber O närrische betrügliche Einbildung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.489999771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11171,"date":1663,"orig":"Wann Paris (welcher von den Goͤttinnen zu einem Schidsmann erwehlet worden/ daß er ſagen ſolte welche die ſchoͤnſte?","norm":"Wann Paris (welcher von den Göttinnen zu einem Schiedsmann erwählt worden / dass er sagen sollte welche die schönste?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.061299800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11172,"date":1663,"orig":"Hat er ſolches Lob der Liebs-Goͤttin gegeben) heut zu Tage das Urtheil ſprechen ſolte/ duͤrffte er wol der Junoni, welche die Goͤttinne deß Reichthumbs ſolchen Außſpruch zulegen.","norm":"Hat er solches Lob der Liebs-Göttin gegeben) heute zu Tage das Urteil sprechen sollte / dürfte er wohl der Junoni, welche die Göttinnen des Reichtums solchen Ausbruch zulegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.179500102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11173,"date":1663,"orig":"Dann/ was iſt die Liebe ohne Geld und Gut?","norm":"Dann / was ist die Liebe ohne Geld und Gut?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5320000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11174,"date":1663,"orig":"Wir halten offtermalen die praͤchtigen groſſen Handelsleute und Wechsler vor reich/ aber die opinion falliret, dann man nicht wiſſen kan/ ob der reich oder arm/ der ſeinen Reichthumb dem ungetreuen Meer vertrauen muß.","norm":"Wir halten oftmals die prächtigen großen Handelsleute und Wechsler vor reich / aber die opinion fallieret, dann man nicht wissen kann / ob der reich oder arm / der seinen Reichtum dem ungetreuen Meer vertrauen muss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.232500076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11175,"date":1663,"orig":"Corydon wird auß einem Kauffmann ein Cavallier und Edelmann/ zu dem Ende/ daß er nur deſtomehr Platz/ Gunſten und affection bey den Damen habe und erlange.","norm":"Corydon wird aus einem Kaufmann ein Cavalier und Edelmann / zu dem Ende / dass er nur desto mehr Platz / Gunsten und Affektion bei den Damen habe und erlange.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.78879976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11176,"date":1663,"orig":"Aber lieber Corydon weit weit gefehlet! dann die Liebſte mehr ſich als dich dardurch liebet.","norm":"Aber lieber Corydon weit weit gefehlt! dann die Liebste mehr sich als dich dadurch liebet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9380998611450195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11177,"date":1663,"orig":"Das wanckelmuͤtige Gluͤck hat keinen Menſchen ſo gar ohne Tuͤcke geliebet und geſchmeichelt/ weder Moſi/ noch David/ noch Salomon.","norm":"Das wankelmütige Glück hat keinen Menschen so gar ohne Tücke geliebt und geschmeichelt / weder Mosi / noch David / noch Salomon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.090400218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11178,"date":1663,"orig":"Wann wir ein wenig zuruͤck und in die alten Zeiten ſehen/ werden wir befinden/ daß keiner jemalen ſo witzig/ ſo verſtaͤndig und ſo geſchicklich geweſen/ deme es nicht je zuweilen gefehlet/ oder deme es nicht bißweilen an gutem erwuͤnſchtem Außgang ſeiner Sachen gemangelt.","norm":"Wann wir ein wenig zurück und in die alten Zeiten sehen / werden wir befinden / dass keiner jemals so witzig / so verständig und so geschicklich gewesen / dem es nicht je zuweilen gefehlt / oder dem es nicht bisweilen an gutem erwünschtem Ausgang seiner Sachen gemangelt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.23199987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11179,"date":1663,"orig":"Wer da glauben wolte/ daß der ſo einen in Widerwertigkeit verlaͤſſet/ jemals ſein Freund geweſen ſeye/ wird von der vorgeſchoͤpfften Meynunge betrogen; dann rechter ungefaͤrbter Liebe iſt kein Ende.","norm":"Wer da glauben wollte / dass der so einen in Widerwertigkeit verlässt / jemals sein Freund gewesen sei / wird von der Vorgeschöpften Meinung betrogen; dann rechter ungefärbter Liebe ist kein Ende.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.400599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11180,"date":1663,"orig":"Ein traurig Gemuͤthe haͤlt allezeit ſein Ungluͤck fuͤr das alleraͤrgſte/ wird aber von der opinion betrogen.","norm":"Ein traurig Gemüte hält allezeit sein Unglück für das allerärgste / wird aber von der opinion betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.789599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11181,"date":1663,"orig":"Wann man die Gluͤckſeligen und die Reichen außſondern wolte/ wuͤrde der arme ſich gleichſam troͤſten/ und neue Gemuͤthskrafft uͤberkommen/ und kan keiner arm oder muͤhſelig ſeyn/ er vergleiche und halte ſich gegen anderer ihrem Zuſtand/ da er befinden wird/ daß noch immer welche die elender und geringer ſind/ und ob auch einer ihme einbilden wolte/ daß er durch traurig betruͤbte Gedancken ſeinem kuͤnfftigen Zuſtand helffen wolte/ wird ſich weit irrend und betrogen finden/ dann iſt dein Zuſtand rechtmeſſig/ iſt die Furcht vergeblich/ iſt er unrechtmaͤſſig und unzulaͤſſig/ wuͤrdeſt du dir nur das Ungluͤck ſchwerer und verdoppelt machen.","norm":"Wann man die Glückseligen und die Reichen aussondern wollte / würde der arme sich gleichsam trösten / und neue Gemütskraft überkommen / und kann keiner arm oder mühselig sein / er vergleiche und halte sich gegen anderer ihrem Zustand / da er befinden wird / dass noch immer welche die elender und geringer sind / und ob auch einer ihm einbilden wollte / dass er durch traurig betrübte Gedanken seinem künftigen Zustand helfen wollte / wird sich weit irrend und betrogen finden / dann ist dein Zustand rechtmäßig / ist die Furcht vergeblich / ist er unrechtmäßig und unzulässig / würdest du dir nur das Unglück schwerer und verdoppelt machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.169600009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11182,"date":1663,"orig":"Die Jugend bildet ihr offters ein/ daß ſie in Rathſchlaͤgen dem alten weit vorgehe/ aber von der Einbildung betrogen.","norm":"Die Jugend bildet ihr öfters ein / dass sie in Ratschlägen dem alten weit vorgehe / aber von der Einbildung betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.11359977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11183,"date":1663,"orig":"Senatus wird geſagt von Alterthumb: ohne Witz und Verſtand der Alten kan kein Rahthauß noch Regiment beſtehen.","norm":"Senatus wird gesagt von Altertum: ohne Witz und Verstand der Alten kann kein Rathaus noch Regiment bestehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.47790002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11184,"date":1663,"orig":"Die Jugend hat die Staͤrcke/ Krafft und Leibes Vermoͤgen; aber bey den altgeuͤbten Rath/ Weißheit und Verſtand.","norm":"Die Jugend hat die Stärke / Kraft und Leibes Vermögen; aber bei den altgeübten Rat / Weisheit und Verstand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.735599994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11185,"date":1663,"orig":"Jch der dieſes geſchrieben/ habe mir offters eingebildet/ ich koͤnte von den allerſubtiliſten ſpitzfindigſten Kuͤnſtlern am allermeiſten lernen/ aber opinio hat mich betrogen/ dann ſie den Schiffleutẽ gleichen/ die zwar ſtarck aber taub ſeynd.","norm":"Ich der dieses geschrieben / habe mir öfters eingebildet / ich könnte von den Subtilisten spitzfindigsten Künstlern am allermeisten lernen / aber opinio hat mich betrogen / dann sie den Schiffleuten gleichen / die zwar stark aber taub sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.695400238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11186,"date":1663,"orig":"Wer alle dem glauben wolte/ was die Politici ſagen/ wuͤrde klagen Mutter opinion hat mich betrogen.","norm":"Wer alle dem glauben wollte / was die Politici sagen / würde klagen Mutter opinion hat mich betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.690199851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11187,"date":1663,"orig":"Jn dem Teutſchen Sprichwort ſaget man; Kinder und Narren ſagen die Warheit/ wer demnach die Warheit immer reden wil/ wuͤrde entweder ein Kind oder einfaͤltig ſeyn.","norm":"In dem Deutschen Sprichwort sagt man; Kinder und Narren sagen die Wahrheit / wer demnach die Wahrheit immer reden will / würde entweder ein Kind oder einfältig sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.541299819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11188,"date":1663,"orig":"Es ſchwur einsmals ein Brauer/ er wolte noch dieſes Jahr heyrathen/ aber der Tropffe war von der Einbildung betrogen/ dann weilen er nimmer nuͤchtern heyrathete nit er/ ſondern wurde von Jungfer Annichen fuit geheyrathet.","norm":"Es schwor einsmals ein Brauer / er wollte noch dieses Jahr heiraten / aber der Tropfe war von der Einbildung betrogen / dann weilen er nimmer nüchtern heiratete nicht er / sondern wurde von Jungfer Annichen fuit geheiratet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.977200031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11189,"date":1663,"orig":"Der elende Corydon ſagte/ er wolte nunmehr geſcheut werden/ aber opinion betreugt/ dann er niemalen geſcheuet noch witzig geweſen iſt.","norm":"Der elende Corydon sagte / er wollte nunmehr gescheut werden / aber opinion betrugt / dann er niemals gescheut noch witzig gewesen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.905200004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11190,"date":1663,"orig":"Es ſind etliche der Meynunge/ daß einer in verſchiedenen Wiſſenſchafft koͤnne excelliren, aber ſie werden von der opinion betrogen.","norm":"Es sind etliche der Meinung / dass einer in verschiedenen Wissenschaft könne exzellieren, aber sie werden von der opinion betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.706600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11191,"date":1663,"orig":"Dann ſagen ſie/ der in allen Wiſſenſchafften wil obligen/ koͤnne in einer gewiſſen alsdann wenig nutzen.","norm":"Dann sagen sie / der in allen Wissenschaften will obliegen / könne in einer gewissen alsdann wenig nutzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.657100200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11192,"date":1663,"orig":"Jſt Einbildung; dann wer nicht in allen Wiſſenſchafften etwas erlernet/ wie kan er dann in dem gantzen Hauptweſen etwas nutzen/ nachdem das totum oder Hauptweſen nichts anders iſt als ein Band und Verknuͤpffung aller weſentlichen Stuͤcke/ und wo deren eines mangelt/ kan es nicht das gantze oder totum geuennet werden.","norm":"Ist Einbildung; dann wer nicht in allen Wissenschaften etwas erlernet / wie kann er dann in dem ganzen Hauptwesen etwas nutzen / nachdem das totum oder Hauptwesen nichts anders ist als ein Band und Verknüpfung aller wesentlichen Stücke / und wo deren eines mangelt / kann es nicht das ganze oder totum geuennet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5117998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11193,"date":1663,"orig":"Exempels weiſe.","norm":"Exempels weise.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":6.622600078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11194,"date":1663,"orig":"Die Muſæ oder freye Kuͤnſte ſind alle gleichſam zuͤchtige Jungfrauen/ und dannoch als durch das unzertrennliche Eheband ineinander verknuͤpffet und verbunden/ daß wer ſie trennen und auffloͤſen wolte/ wuͤrde gleichſam ein Ehebruch daran begehen/ welches das ſcharffe Geſetz Julia genant/ raͤchen wuͤrde.","norm":"Die Musae oder freie Künste sind alle gleichsam züchtige Jungfrauen / und dennoch als durch das unzertrennliche Eheband ineinander verknüpft und verbunden / dass wer sie trennen und auflösen wollte / würde gleichsam ein Ehebruch daran begehen / welches das scharfe Gesetz Julia genannt / rächen würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.585100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11195,"date":1663,"orig":"Wann wir den Hiſtorien glauben/ ſo iſt Nerva ein loͤbl. Regent; hingegen Nero ein Grauſamer geweſen/ werden aber von Einbildung betrogen/ welches eine groſſe Schmach und Beſchimpffung/ wann man ohne Unterſcheid/ ohne Zeit und Orts Gelegenheit von der Sachen ſchlechter Dinge urtheilen wil.","norm":"Wann wir den Historien glauben / so ist Nerva ein löbl . Regent; hingegen Nero ein Grausamer gewesen / werden aber von Einbildung betrogen / welches eine große Schmach und Beschimpfung / wann man ohne Unterschied / ohne Zeit und Orts Gelegenheit von der Sachen schlechter Dinge urteilen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9054999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11196,"date":1663,"orig":"Geſetzet/ Nero habe Vater/ Mutter/ Bruder und Schweſter toͤdten und hinrichten laſſen/ welches alles geſchehen/ und ſich zutragen koͤnnen/ daß er es wider ſeinẽ Willen/ oder auß gewiſſen Urſachen/ und doch dardurch betrogen worden ſeye.","norm":"Gesetzt / Nero habe Vater / Mutter / Bruder und Schwester töten und hinrichten lassen / welches alles geschehen / und sich zutragen können / dass er es wider seinen Willen / oder aus gewissen Ursachen / und doch dadurch betrogen worden sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.877799987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11197,"date":1663,"orig":"Dieſe und dergleichen Beginnen verdammen nicht allemal/ ſondern gereichen unterweilen zu ſonderlichen Ehren.","norm":"Diese und dergleichen Beginnen verdammen nicht allemal / sondern gereichen unterweilen zu sonderlichen Ehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.791399955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11198,"date":1663,"orig":"Timolion ein Athenienſer lieſſe ſeinen Bruder/ weil er ein Verraͤther deß Vaterlands war/ hinrichten/ umb welcher That willen er von maͤnniglich geprieſen/ ja von den Goͤttern ſelbſt iſt vertheidiget/ und nach ſolchem durch ſtattliche und herrliche Siege beruͤhmet worden.","norm":"Timolion ein Athener ließe seinen Bruder / weil er ein Verräter des Vaterlands war / hinrichten / um welcher Tat Willen er von männiglich gepriesen / ja von den Göttern selbst ist verteidiget / und nach solchem durch stattliche und herrliche Siege berühmet worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.119999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11199,"date":1663,"orig":"Die beyde tapffere Roͤmer Brutus und Torquatus haben ihre leibliche Kinder/ darumben daß ſie deß Vaterlandes Geſatz unnd Kriegs diſciplin veraͤchtlich hindangeſetzet/ ſelbſt hingerichtet und getoͤdtet/ uñ werden auß ſolcher Urſach geruͤhmet.","norm":"Die beide tapfere Römer Brutus und Torquatus haben ihre leibliche Kinder / darumben dass sie des Vaterlandes Gesetz und Kriegs Disziplin verächtlich hintangesetzt / selbst hingerichtet und getötet / und werden aus solcher Ursache gerühmt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.325300216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11200,"date":1663,"orig":"Und ob man hier einwenden und ſagen wolte/ dieſes weren abſcheuliche und Heydniſche Exempel/ ſo iſt doch dergleichẽ geſchehen und verrichtet worden von einem Chriſtlichen Potentaten Koͤnig in Hiſpania/ der eben dieſes an ſeinem Sohn veruͤbet hat.","norm":"Und ob man hier einwenden und sagen wollte / dieses wären abscheuliche und heidnische Exempel / so ist doch dergleichen geschehen und verrichtet worden von einem Christlichen Potentaten König in Hispania / der eben dieses an seinem Sohn verübet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.829999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11201,"date":1663,"orig":"Man mag hier ſagen was man wil/ ſo iſt der Nero zu ſeiner Zeit beſſer als der Kaͤyſer Nerva bey ſeiner Regierung geweſen.","norm":"Man mag hier sagen was man will / so ist der Nero zu seiner Zeit besser als der Kaiser Nerva bei seiner Regierung gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.59250020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11202,"date":1663,"orig":"Wer aber recht von der Sache zu urtheilen begehret/ wird nicht beſſer thun/ als wann er die Menſchen gegen Menſchen/ und Zeiten gegen Zeiten haͤlt und vergleichet/ nicht aber ſchlechter Ding derer Thaten und beginnen.","norm":"Wer aber recht von der Sache zu urteilen begehret / wird nicht besser tun / als wann er die Menschen gegen Menschen / und Zeiten gegen Zeiten hält und vergleicht / nicht aber schlechter Ding derer Taten und beginnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.101600170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11203,"date":1663,"orig":"Dañ es endern und unterſcheiden ſich die Zeit/ der Ort/ die Geſetz/ die Gewonheiten und Gebraͤuche in vielen Stuͤcken und in den Faͤllen/ dardurch es geſchiehet/ daß die Boͤſen fromm/ und die Frommen und Loͤbliche vor boͤſe geachtet und außgeſchrien werden.","norm":"Dann es ändern und unterscheiden sich die Zeit / der Ort / die Gesetz / die Gewohnheiten und Gebräuche in vielen Stücken und in den Fällen / dadurch es geschieht / dass die Bösen fromm / und die Frommen und Löbliche vor böse geachtet und ausgeschrien werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.802000045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11204,"date":1663,"orig":"Jn deme Nero die Boͤſen und Ubelthaͤter geſtraffet/ und auß dem Wege geraumet hat/ iſt er loͤblich zu preiſen/ wann er aber Redliche und Fromme unterdruͤcken laſſen iſt er gottloß zu nennen.","norm":"In dem Nero die Bösen und Übeltäter gestraft / und aus dem Wege geräumt hat / ist er löblich zu preisen / wann er aber Redliche und Fromme unterdrücken lassen ist er gottlos zu nennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.22569990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11205,"date":1663,"orig":"Es hat aber Nero nicht alleine die Boͤſen geſtraffet/ ſondern hat ſich auch gegen unſchuldig Verdambte guͤtig und gnaͤdig erzeiget/ dann als er einsmals eines zum Todt verdambten Urtheil unterſchreiben ſollen/ hat er bitterlich geweinet und gewuͤnſchet/ daß er nimmermehr haͤtte ſchreiben gelernet: folget daß Nero beſſer als Nerva geweſen der durch ſeine allzugroſſe indulgentz und Traͤgheit allen nachgeſehen/ und dem gemeinen Weſen mehr geſchadet durch groſſe Gedult/ als daß er uͤbels gethan.","norm":"Es hat aber Nero nicht alleine die Bösen gestraft / sondern hat sich auch gegen unschuldig verdammte gütig und gnädig erzeiget / dann als er einsmals eines zum Tod verdammten Urteil unterschreiben sollen / hat er bitterlich geweint und gewünscht / dass er nimmermehr hätte schreiben gelernt: folget dass Nero besser als Nerva gewesen der durch seine allzu große Indulgenz und Trägheit allen nachgesehen / und dem gemeinen Wesen mehr geschadet durch große Geduld / als dass er Übels getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.145800113677978} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11206,"date":1663,"orig":"Daß es jezuweilen beſſer unter ſcharffer/ die nichts zulaſſet/ als unter gelinder Obrigkeit/ die alles hangen und hingehen laͤſſet/ leben.","norm":"Dass es jezuweilen besser unter scharfer / die nichts zulasset / als unter gelinder Obrigkeit / die alles hingen und hingehen lässt / leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.810500144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11207,"date":1663,"orig":"Wann man allhier einen zierlichen Redener geben wolte/ koͤnte man ohne alle Muͤhe deß Nero ein an ſich ſelbſten zwar grauſame Laſter leichtlich nicht alleine entſchuldigen/ ſondern auch loben.","norm":"Wann man allhier einen zierlichen Redner geben wollte / könnte man ohne alle Mühe des Nero ein an sich selbst zwar grausame Laster leichtlich nicht alleine entschuldigen / sondern auch loben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9994001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11208,"date":1663,"orig":"Weil aber beſſer mit wenigem viel begreiffen/ ſoltet ihr aber euch hieruͤber verwundern wollen/ ſo woͤllet ihr bedencken daß wir keinen Theologum der von goͤttlichen/ ſondern nun einen Philoſophum, der von weltlichen Dingen Rede zu geben vorhabeus ſind/ und koͤnnen wir uns allhier leicht einbilden/ daß ihr liebe Zuhoͤrer bey euch ſelbſten anklagen und hoch empfinden werdet der Agrippæ deß Neronis Mutter grauſamen Todt/ den er ihr anthun laſſen:","norm":"Weil aber besser mit wenigem viel begreifen / solltet ihr aber euch hierüber verwundern wollen / so wollt ihr bedenken dass wir keinen Theologum der von göttlichen / sondern nun einen Philosophum, der von weltlichen Dingen Rede zu geben vorhabeus sind / und können wir uns allhier leicht einbilden / dass ihr liebe Zuhörer bei euch selbst anklagen und hoch empfinden werdet der Agrippae des Neronis Mutter grausamen Tod / den er ihr antun lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.680200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11209,"date":1663,"orig":"Wann wir aber ihre Boßhett/ Schand und Leichtfertigkeit bedencken/ verwundern wir uns eher und mehr uͤber ſein deß Neronis groſſe Gedult/ uñ wie er ſo lange zuſehen koͤnnẽ/ als daß er ſie beyſeite geraumet/ uñ daß es heller uñ klaͤrer werde/ wollẽ wir Agrippæ Lebẽ/ Thun uñ Wandel ein wenig beſchreiben.","norm":"Wann wir aber ihre Boßhett / Schande und Leichtfertigkeit bedenken / verwundern wir uns eher und mehr über Sein des Neronis große Geduld / und wie er so lange zusehen können / als dass er sie beiseite geräumt / und dass es heller und klarer werde / wollen wir Agrippae Leben / Tun und Wandel ein wenig beschreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5777997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11210,"date":1663,"orig":"Sie war deß Kaͤyſ. Auguſti ſein Enckelin/ hohen Anſehens/ Macht und Gewalt halben ſehr bekandt/ aber von Laſter und aller Leichtfertigkeit noch bekandter/ ſie verurſachete daß ihres Brudern Gemahlin in das Elende verjaget worden/ nur damit ſie mit ihme deſto leichtfertiger leben/ und ſeine Liebe genjeſſen konte.","norm":"Sie war des Käys. Augusti sein Enkelin / hohen Ansehens / Macht und Gewalt halben sehr bekannt / aber von Laster und aller Leichtfertigkeit noch bekannter / sie verursachte dass ihres Brüdern Gemahlin in das Elende verjaget worden / nur damit sie mit ihm desto leichtfertiger leben / und seine Liebe genießen konnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9156999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11211,"date":1663,"orig":"Sie war ſo heiloß und verwegen/ daß als ihrem Ehegemahl dem Domitiano die Bottſchaft daß ihme ein Sohn der Nero geboren/ bracht worden/ hat er frey offentlich bekennet/ daß von ihme und der Agrippa nichts koͤnte gezeuget werden/ als was dem Roͤmiſchen Volck den Untergang bringen werde/ ſo gar hat er ihre boͤſe Natur und Art gehaſſet.","norm":"Sie war so heillos und verwegen / dass als ihrem Ehegemahl dem Domitiano die Bottschaft dass ihm ein Sohn der Nero geboren / brachte worden / hat er frei öffentlich bekennet / dass von ihm und der Agrippa nichts könnte gezeugt werden / als was dem römischen Volk den Untergang bringen werde / so gar hat er ihre böse Natur und Art gehasst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.13730001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11212,"date":1663,"orig":"Welche gethane Rede zwar nicht allerdinge loͤblich/ die doch durch taͤgliche Erfahrung und Exempel hintertrieben wird/ und dem Neroni viel Schimpff und Haß zuwege bracht? gerade als wann es eine nothwendige Folge/ daß die Kinder eben den Eltern nacharten und nachſchlagen muͤſten; geſetzt auch daß jemanden alſo geboren/ was nutzete und fruchtete aber die gute Aufferziehung/ wann es eine Notwendigkeit ſeye/ daß die Frucht muͤſſe ſeyn wie die Mutter.","norm":"Welche getane Rede zwar nicht dinge löblich / die doch durch tägliche Erfahrung und Exempel hintertrieben wird / und dem Neroni viel Schimpf und Hass zuwege brachte? gerade als wann es eine notwendige Folge / dass die Kinder eben den Eltern nacharten und nachschlagen müssten; gesetzt auch dass jemanden also geboren / was nutzte und fruchtete aber die gute Auferziehung / wann es eine Notwendigkeit sei / dass die Frucht müsse sein wie die Mutter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.845200061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11213,"date":1663,"orig":"Es begibt ſich offters daß Eltern ſo da entweder an Tugenden oder auch Laſtern ein ander ſehr gleich ſind/ dennoch Kinder von gantz ungleichen Eigenſchafften miteinander zielen/ daß als auß zwey zornmuͤtigen ein leutſeliges Kind/ auß zweyen ſittſamen und vernuͤnfftigen/ ein Thor und zorniger Narr geboren wird; entweder weil Feuer Feuer leſchet und vertreibet/ oder weil zwey widerwertige Ding nothwendig auff das Gegentheil außſchlagen.","norm":"Es begibt sich öfters dass Eltern so da entweder an Tugenden oder auch Lastern ein ander sehr gleich sind / dennoch Kinder von ganz ungleichen Eigenschaften miteinander zielen / dass als aus zwei zornmütigen ein leutseliges Kind / aus zweien sittsamen und vernünftigen / ein Tor und zorniger Narr geboren wird; entweder weil Feuer Feuer laschet und vertreibet / oder weil zwei widerwärtige Ding notwendig auf das Gegenteil ausschlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.601799964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11214,"date":1663,"orig":"Aber daß wir wider zu dem Zweck gelangen.","norm":"Aber dass wir wieder zu dem Zweck gelangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.122399806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11215,"date":1663,"orig":"Die Agrippa iſt durch geuͤbte unzuͤchtige Vermiſchung erſtlich mit dem Bruder/ mit dem Pallante einem freygelaſſenen Knecht/ und dann mit ihres Vaters Brudern ſelbſten endlich dahin kommen/ daß ſie ihr eingebildet/ es ſeye ihr nichts verwehrt/ ſondern alles frey gelaſſen/ wie dann die jenige/ ſo durch Laſter und Schelmerey empor kommen/ im Brauch haben.","norm":"Die Agrippa ist durch geübte unzüchtige Vermischung erstlich mit dem Bruder / mit dem Pallante einem Freigelassenen Knecht / und dann mit ihres Vaters Brüdern selbst endlich dahin kommen / dass sie ihr eingebildet / es sei ihr nichts verwehrt / sondern alles frei gelassen / wie dann diejenige / so durch Laster und Schelmerei empor kommen / im Brauch haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.550000190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11216,"date":1663,"orig":"Als hat ſie alles zu verſuchen vorgenommen/ nur damit ihr Sohn Nero moͤchte Kaͤyſer werden/ und die Krone uͤberkommen/ wie ſie nun dieſes erlanget/ und ihren Wunſch erfuͤllet/ hat ihr gedaucht beſſer deß Kaͤyſers durch unerhoͤrete Blutſchande/ (zuͤchtige Ohren vergeben uns) als deſſen Mutter zu ſeyn/ und als ſie ihres Sohnes groſſe Verhaͤngnuͤs verſpuͤret/ hat ſie je weiter und weiter gegriffen/ und ſchwere hohe Dinge begehret/ iſt heimliche Gewalt zu uͤben bedacht geweſen/ biß ſie endlich auff euſſerliche Macht außgebrochen/ und offentlich verſuchet.","norm":"Als hat sie alles zu versuchen vorgenommen / nur damit ihr Sohn Nero möchte Kaiser werden / und die Krone überkommen / wie sie nun dieses erlanget / und ihren Wunsch erfüllet / hat ihr getaucht besser des Kaisers durch unerhörte Blutschande / (züchtige Ohren vergeben uns) als dessen Mutter zu sein / und als sie ihres Sohnes große Verhängnis verspüret / hat sie je weiter und weiter gegriffen / und schwere hohe Dinge begehret / ist heimliche Gewalt zu üben bedacht gewesen / bis sie endlich auf äußerliche Macht ausgebrochen / und öffentlich versucht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.092199802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11217,"date":1663,"orig":"Da ſie aber geſehen/ daß eine ſo hohe Gewalt zu herrſchen ihr als einem Weibe nicht anſtehen wolte/ und daß der Nutzen deß Roͤmiſchen Reichs dem muͤtterlichen reſpect wolte vorzuziehen ſeyn: hat ſie ſich unterfangen deß Kaͤyſers unmuͤndige Jugend durch hoͤchſtverbotene Blutſchande zugewinnen.","norm":"Da sie aber gesehen / dass eine so hohe Gewalt zu herrschen ihr als einem Weibe nicht anstehen wollte / und dass der Nutzen des Römischen Reichs dem mütterlichen Respekt wollte vorzuziehen sein: hat sie sich unterfangen des Kaisers unmündige Jugend durch höchstverbotene Blutschande zugewinnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.20329999923706} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11218,"date":1663,"orig":"Da ihr aber auch dieſer Streich nicht angehen wollen/ hat ſie allerhand Klagen/ Zanck/ Auffwicklung/ Mißhelligkeiten anzuſtifften geſuchet/ und nichts unterlaſſen was nur immer zu ihrem boͤſen Vorhaben dienlich/ biß endlich Nero hoͤchſt verurſachet worden den kindlichen reſpect hin und abezulegen/ hingegen aber Gerechtigkeit anzuziehen/ und dero ein Genuͤge als hoͤchſter Regent zu leiſten/ hingegen eine unverſchuldete Nachrede nicht zu achten/ und dem gemeinen Weſen Beſtens zu rathen/ deſſen Nutz und Wolfahrt das hoͤchſte Geſetz billich geſchaͤtzet wird.","norm":"Da ihr aber auch dieser Streiche nicht angehen wollen / hat sie allerhand Klagen / Zank / Aufwicklung / Misshelligkeiten anzustiften gesucht / und nichts unterlassen was nur immer zu ihrem bösen Vorhaben dienlich / bis endlich Nero höchst verursachet worden den kindlichen Respekt hin und abzulegen / hingegen aber Gerechtigkeit anzuziehen / und deren ein Genüge als höchster Regent zu leisten / hingegen eine unverschuldete Nachrede nicht zu achten / und dem gemeinen Wesen Bestens zu raten / dessen Nutz und Wohlfahrt das höchste Gesetz billig geschätzt wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.730299949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11219,"date":1663,"orig":"Wir wolten hier auch anfuͤhren/ wie der greuliche Schulfuchs der Seneca deß Neronis groſſe Guͤtigkeit und Leutſeligkeit durch allerhand heimliche Tuͤcke und Practiquen mißbrauchet hat/ daß er dannenhero billich von Rechts wegen zur Straffe gezogen worden iſt/ und ſeinen Lohn erlanget hat/ wann wir ſolches nicht in einem ſonderlichen diſcurs zu thun willens und vorhabens weren.","norm":"Wir wollten hier auch anführen / wie der gräuliche Schulfuchs der Seneca des Neronis große Gütigkeit und Leutseligkeit durch allerhand heimliche Tücke und Praktiken missbrauchet hat / dass er dannenher billig von Rechts wegen zur Strafe gezogen worden ist / und seinen Lohn erlanget hat / wann wir solches nicht in einem sonderlichen Diskurs zu tun Willens und Vorhabens wären.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.443900108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11220,"date":1663,"orig":"Sagen demnach guͤnſtige liebe Zuhoͤrer/ daß viele Dinge in der Welt ſind/ die gut ſcheinen und dafuͤr gehalten werden/ und es doch nicht ſind/ viele aber ſcheinen nicht/ und ſind es/ und wann ihr mir glauben wollet/ ſo hat ein jeder Nero etwas von dem Nerva, und hinwider Nerva etwas von dem Nerone, das iſt/ es iſt keiner ſo boͤß/ er hat etwas gutes an ſich/ und widerumb keiner ſo fromm/ er hat etwas boͤſes an ſich.","norm":"Sagen demnach günstige liebe Zuhörer / dass viele Dinge in der Welt sind / die gut scheinen und dafür gehalten werden / und es doch nicht sind / viele aber scheinen nicht / und sind es / und wann ihr mir glauben wollet / so hat ein jeder Nero etwas von dem Nerva, und hinwider Nerva etwas von dem Nerone, das ist / es ist keiner so böse / er hat etwas Gutes an sich / und wiederum keiner so fromm / er hat etwas Böses an sich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4232001304626465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11221,"date":1663,"orig":"Deß Menſchen Hertz iſt eine Behauſung alles Ubels/ wann es die Zeit und Gelegenheit hat/ und iſt nichts vollkommen gut/ als alleine das was Gott inne hat und beſitzet.","norm":"Des Menschen Herz ist eine Behausung alles Übels / wann es die Zeit und Gelegenheit hat / und ist nichts vollkommen gut / als alleine das was Gott innehat und besitzet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.508600234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11222,"date":1663,"orig":"Der groſſe Alex ander/ als er jetzo ſterben ſolte/ verſchaffete in ſeinem letzten Willen/ daß der alleine Erbe und Nachfolger in allen ſeinen Laͤndern und Koͤnigreichen ſeyn ſolte/ der unter andern der beſte were.","norm":"Der große Alex ander / als er jetzt sterben sollte / verschaffte in seinem letzten Willen / dass der alleine Erbe und Nachfolger in allen seinen Ländern und Königreichen sein sollte / der unter anderen der beste wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.43310022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11223,"date":1663,"orig":"Hier tretẽ auf die hochverſtaͤndige Rechtsgelehrten und ſagen/ wer Krafft dieſes letzten Willens deß Alexandri Erbe ſeye.","norm":"Hier treten auf die hochverständige Rechtsgelehrten und sagen / wer Kraft dieses letzten Willens des Alexandri Erbe sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.594099998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11224,"date":1663,"orig":"Dann wer iſt wol der beſte?","norm":"Dann wer ist wohl der beste?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.560800075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11225,"date":1663,"orig":"Bey den Roͤmiſchen Regenten iſt offtermalen der der alleraͤrgeſte geweſen/ wie Paterculus bezeuget/ der iſt vor den beſten angeſehen und gehalten worden.","norm":"Bei den römischen Regenten ist oftmals der der ärgste gewesen / wie Paterzulus bezeuget / der ist vor den besten angesehen und gehalten worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4704999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11226,"date":1663,"orig":"Ein jeder bildete ſich ein/ er were der beſte und ein Erbe ſo vieler ſtattlichen Koͤnigreichen/ da er doch/ wann er dem Alexander gleichen ſollen/ der allerſchlimmeſte haͤtte ſeyn muͤſſen.","norm":"Ein jeder bildete sich ein / er wäre der beste und ein Erbe so vieler stattlichen Königreichen / da er doch / wann er dem Alexander gleichen sollen / der schlimmste hätte sein müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.639100074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11227,"date":1663,"orig":"Wann ich zu der Zeit gelebet haͤtte/ und hierunter gefraget worden were/ haͤtte ich mich der Roͤmer Art zu reden/ die ſie in zweiffelhafften Faͤllen gebrauchet/ bedienet:","norm":"Wann ich zu der Zeit gelebt hätte / und hierunter gefragt worden wäre / hätte ich mich der Römer Art zu reden / die sie in zweifelhaften Fällen gebraucht / bedienet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.061399936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11228,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht außgemachet.","norm":"Es ist nicht ausgemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.987299919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11229,"date":1663,"orig":"Jch lieben Zuhoͤrer/ ich habe mich offt verwundert/ warumb doch die allbere und einfaͤltige Leute Haſen pflegen genent zu werden.","norm":"Ich lieben Zuhörer / ich habe mich oft verwundert / warum doch die albere und einfältige Leute Hasen pflegen genannt zu werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.636600017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11230,"date":1663,"orig":"Soltet ihr meynen/ daß der Haſe allber und ein unverſtaͤndiges Thier ſeye.","norm":"Solltet ihr meinen / dass der Hase alber und ein unverständiges Tier sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.275700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11231,"date":1663,"orig":"Werdet ihr von der Opinion und Einbildung hefftig betrogen/ und widerſpricht deme die H. goͤttliche Schrifft ſelbſt.","norm":"Werdet ihr von der Opinion und Einbildung heftig betrogen / und widerspricht dem die H. göttliche Schrift selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.306700229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11232,"date":1663,"orig":"Jn den Spruͤchen Salomons am 30. leſen wir/ vier Dinge auff Erden ſind/ ſo gar klein und weiſer als die Weiſen.","norm":"In den Sprüchen Salomons am 30. lesen wir / vier Dinge auf Erden sind / so gar klein und weiser als die Weisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.785299777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11233,"date":1663,"orig":"Der Haß ein gering Volck/ noch macht er ſein Lager und Wohnung auff die Felſen: hier ſehet ihr daß dem Haſen nicht allein groſſe Witz zugeleget/ ſondern auch Weiſen und Verſtaͤndigen vorgezogen wird.","norm":"Der Hass ein gering Volk / noch macht er sein Lager und Wohnung auf die Felsen: hier sehet ihr dass dem Hasen nicht allein große Witz zugelegt / sondern auch Weisen und Verständigen vorgezogen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.271999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11234,"date":1663,"orig":"Damit wir demnach dem guten Haſen/ den bey groſſer Herren Pancqueten die erſte Ehre erwieſen wird/ von den greulichen Ufflagen deß gemeinen Poͤbels liberiren und retten/ ſo hoͤret und mercket fleiſſig auff uñ wiſſet/ daß ein jeder einen Haſen in ſeinem Buſen trage und nehre.","norm":"Damit wir demnach dem guten Hasen / den bei großer Herren Pancqueten die erste Ehre erwiesen wird / von den gräulichen Auflagen des gemeinen Pöbels liberiren und retten / so höret und merkt fleißig auf und wisset / dass ein jeder einen Hasen in seinem Busen trage und nähre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.720099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11235,"date":1663,"orig":"Auff der Univerſitaͤt Jena hielte einsmals ein frommer und gelehrter Mann eine Oration von Gehaſi der unwiſſend ſeines Herrn Eliſaͤo dem Naheman den Seckel fegete.","norm":"Auf der Universität Jena hielte einsmals ein frommer und gelehrter Mann eine Oration von Gehasi der unwissend seines Herrn Eliseo dem Naheman den Säckel fegte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.018599987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11236,"date":1663,"orig":"Da er nun anfienge zu fragen. auff der Catheder; ob auch noch heute zu Tage dergleichen Gehaſt gefunden wuͤrden/ welche da den Mammon/ Geld und Gut hoͤher hielten/ als Gott/ Treue und Auffrichtigkeit/ Gottesfurcht und andere Tugenden: antwortet er ihme ſelbſt/ ja es ſind der noch viel/ dann Jch Gehaſi/ Du Gehaſi/ Er Gehaſi/ und wir alle ſind Gehaſi/ als der gute Mann nun ſolches erheiſchender materi Notturfft nach zum offtern widerholete.","norm":"Da er nun anfinge zu fragen . auf der Katheder; ob auch noch heute zu Tage dergleichen Gehast gefunden würden / welche da den Mammon / Geld und Gut höher hielten / als Gott / Treue und Aufrichtigkeit / Gottesfurcht und andere Tugenden: antwortet er ihm selbst / ja es sind der noch viel / dann Ich Gehasi / Du Gehasi / Er Gehasi / und wir alle sind Gehasi / als der gute Mann nun solches erheischender Materie Notdurft nach zum Öfteren wiederholte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.448800086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11237,"date":1663,"orig":"Haben ſich deſſen die muthwillige Zuhoͤrer alsbalden zu Nutz gemacht/ dann ſo bald einer gefunden/ der etwan ein Stuͤcklein angeſtellet/ hat man ihn gleich einen Gehaſt genennet/ welches nachgehends an andere Orte und weiter kommen/ daß der arme Gehaſt die beyde erſte Buchſtaben verlohren/ und ein Haſi darauß worden iſt/ und alle die unvorſichtig etwas handelten Haſti tituliret worden.","norm":"Haben sich dessen die mutwillige Zuhörer alsbald zu Nutz gemacht / dann so bald einer gefunden / der etwan ein Stücklein angestellt / hat man ihn gleich einen Gehast genannt / welches nachgehend an andere Orte und weiter kommen / dass der arme Gehast die beide erste Buchstaben verloren / und ein Hase daraus worden ist / und alle die unvorsichtig etwas handelten Haste titulieret worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.020599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11238,"date":1663,"orig":"Es ſtohle einsmal unſers Herr Gotts Schuſter das Leder/ und gabe die Schue den Armen umb Gotts willen/ und meynet auff dieſe Weiſe/ er haͤtte unſerm Herr Gott Geld auff ein Stuͤck vom Himmel gelehnet/ wie jener dem Bauren zu Heuchelheim auff die Wieſe.","norm":"Es stohle einsmal unseres Herr Gotts Schuster das Leder / und gab die Schu den Armen um Gotts Willen / und meinet auf diese Weise / er hätte unserem Herr Gott Geld auf ein Stück vom Himmel gelehnt / wie jener dem Bauern zu Heuchelheim auf die Wiese.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.949399948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11239,"date":1663,"orig":"Aber er ward von der opinion betrogen.","norm":"Aber er wurde von der opinion betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.435299873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11240,"date":1663,"orig":"Arbeite etwas redliches mit deinen Haͤnden/ auf daß du habeſt zu geben dem Duͤrfftigen.","norm":"Arbeite etwas redliches mit deinen Händen / auf dass du habest zu geben dem dürftigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.404600143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11241,"date":1663,"orig":"Die Madamoſelle Gellia heyrathete einen alten Greißbart/ der vermeynete wunder wie er von ihr ſo ſehr geliebet wuͤrde/ aber vergeblich O lieber Alter!","norm":"Die Madamoselle Gellia heiratete einen alten Greisbart / der vermeinte Wunder wie er von ihr so sehr geliebt würde / aber vergeblich O lieber Alter!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7307000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11242,"date":1663,"orig":"dann ſie nicht dich ſondern nur deine rothe Goldguͤlden liebet.","norm":"dann sie nicht dich sondern nur deine rote Goldgülden liebet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.269100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11243,"date":1663,"orig":"Dann ſo balden du nur die Thuͤr auffthuſt außzugehen/ wuͤnſchet ſie und ſeufftzet/ daß du zwar geſund ſeyeſt/ wann du nur nicht widerkoͤmmeſt.","norm":"Dann so bald du nur die Tür auftust auszugehen / wünschet sie und seufzet / dass du zwar gesund seiest / wann du nur nicht wiederkommest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2941999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11244,"date":1663,"orig":"Viele junge Studenten laſſens tapffer hergehen/ borgen frey wacker in das Gelack/ nur auff Hoffnung einer wackern reichen Heyrath/ aber ſie werden von der opinion betrogen und heßlich angeſetzet/ daß ſie alsdenn exclamiren und ſagen/ O die betruͤgliche Hoffnung!","norm":"Viele junge Studenten Lassens tapfer hergehen / borgen frei wacker in das Gelacke / nur auf Hoffnung einer wackeren reichen Heirat / aber sie werden von der opinion betrogen und hässlich angesetzt / dass sie alsdann exklamieren und sagen / O die betrügliche Hoffnung!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.144100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11245,"date":1663,"orig":"Jch aber ſchrye vielmehr/ O betruͤgliche Dinge/ aber getreue und ſichere Hoffnung.","norm":"Ich aber schrie vielmehr / O betrügliche Dinge / aber getreue und sichere Hoffnung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.482100009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11246,"date":1663,"orig":"Dann dieſe Hoffnung bringet ſolche verwegene Geſellen und Ixiones endlich in die Coͤllniſche Hacht/ nicht weit vom Thumb gelegen/ darinnen ſie endlich ſicher/ aber zu ſpat lernen/ was die Sparſamkeit vor ein groſſes Einkommen ſeye.","norm":"Dann diese Hoffnung bringt solche verwegene Gesellen und Ixiones endlich in die Kölnische Hag / nicht weit vom Thumb gelegen / darinnen sie endlich sicher / aber zu spät lernen / was die Sparsamkeit vor ein großes Einkommen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.872900009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11247,"date":1663,"orig":"Daß Gaͤrtners Graͤtgen bißweilen in dem Hinderhauß auffgewartet wird/ iſt nicht der Nacht/ in welcher alle Kuͤhe ſchwartz/ die Schuld/ ſondern der unzuͤchtigen Einbildunge.","norm":"Dass Gärtners Gräten bisweilen in dem Hinterhaus aufgewartet wird / ist nicht der Nacht / in welcher alle Kühe schwarz / die Schuld / sondern der unzüchtigen Einbildung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9095001220703125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11248,"date":1663,"orig":"O der opinion, ſo da eine Beherꝛſcherin der gantzen weiten Welt!","norm":"O der opinion, so da eine Beherrscherin der ganzen weiten Welt!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.838200092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11249,"date":1663,"orig":"Worzu bewegeſt und traͤgeſt du nicht die ſchwache Menſchen Dann es geſchiehet nicht wenig/ daß der jenige der ganckerle ganck ſpielen/ und durch das henfene Fenſter ſehen ſoll/ machet ein amor mit Herr Johann deß Oberrichters Magd/ dieſe recommentlirt ihn der Tochter/ die Tochter der Mutter/ dieſe macht nachmals dem Herꝛn Schultheiſen durch kuͤſſen und halſen eine ſolche opinion, daß der Henckermeſſige vor einen Agamemnon und tapffer Officirer gehalten wird/ der zuvor ein elender Tropff und Therſites war.","norm":"Wozu bewegest und trägest du nicht die schwache Menschen dann es geschieht nicht wenig / dass derjenige der ganckerle Gang spielen / und durch das hanfene Fenster sehen soll / macht ein amor mit Herr Johann des Oberrichters Magd / diese recommentlirt ihn der Tochter / die Tochter der Mutter / diese macht nachmals dem Herrn Schultheißen durch Küssen und halsen eine solche opinion, dass der Henckermessige vor einen Agamemnon und tapfer Offizier gehalten wird / der zuvor ein elender Tropf und Thersites war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.845600128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11250,"date":1663,"orig":"Die Opinio verurſachet daß gleiche Begierden/ gleiche Zuneigunge nach Unterſchied der Zeiten und Perſonen jetzt Tugenden/ jetzt aber Laſter gehalten und geachtet werden.","norm":"Die Opinio verursachet dass gleiche Begierden / gleiche Zuneigung nach Unterschied der Zeiten und Personen jetzt Tugenden / jetzt aber Laster gehalten und geachtet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.263500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11251,"date":1663,"orig":"Wann der uͤberheiligſte Vater zu Rom einen guten Schincken in den Rhein duncket/ und ſagt darbey dieſe Wort; werde Fiſch/ dictum factum, und geſchiehet ohn allen Verzug.","norm":"Wann der überheiligste Vater zu Rom einen guten Schinken in den Rhein dunket / und sagt dabei diese Wort; werde Fisch / dictum factum, und geschieht ohne allen Verzug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.531899929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11252,"date":1663,"orig":"Es iſt niemand geſchickter opinionen zu machen als das betruͤgliche Frauenzimmer/ in deme ſie manchmal durch freundliches Halstruͤcken artlich Thraͤnen machen.","norm":"Es ist niemand geschickter opinionen zu machen als das betrügliche Frauenzimmer / in dem sie manchmal durch freundliches Hallstricken artlich Tränen machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.82289981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11253,"date":1663,"orig":"Lachet nur tapffer liebe Zuhoͤrer/ meynet ihr daß ihr fuͤrſichtiger ſeyn werdet.","norm":"Lachet nur tapfer liebe Zuhörer / meinet ihr dass ihr vorsichtiger sein werdet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.513199806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11254,"date":1663,"orig":"Ha! ha! ha! die opinion hat viele betrogen.","norm":"Ha! ha! ha! die opinion hat viele betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.530399799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11255,"date":1663,"orig":"Das weibliche Geſchlecht/ das hat je und allezeit geherꝛſchet/ und herꝛſchet noch immer/ entweder durch Liſt/ oder mit Gewalt/ oder doch fein heimlich.","norm":"Das weibliche Geschlecht / das hat je und allezeit geherrscht / und herrschet noch immer / entweder durch List / oder mit Gewalt / oder doch fein heimlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.050300121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11256,"date":1663,"orig":"Wolt ihr nu eben die Stifel zu Nuͤrnberg verdienen?","norm":"Wollt ihr nun eben die Stiefel zu Nürnberg verdienen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.145400047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11257,"date":1663,"orig":"Doch trollen ſich die jenige/ die da ſagen Eheſtand/ Weheſtand.","norm":"Doch trollen sich diejenige / die da sagen Ehestand / Wehestand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.019299983978271} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11258,"date":1663,"orig":"Dann ſagen ſie/ hat nicht der fromme Socrates mit der froͤmſten Xantippe hinter ſich auß ſich muͤſſen ſchleppen? und iſt bey dem Ehebette nicht immerdar Zanck/ Sturm und Streit?","norm":"Dann sagen sie / hat nicht der fromme Socrates mit der frommsten Xanthippe hinter sich aus sich müssen schleppen? und ist bei dem Ehebette nicht immerdar Zank / Sturm und Streit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.842899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11259,"date":1663,"orig":"aber ſolche Leute moͤchten wol ein wenig Hauptpillulen ſchlucken zu ihrer Geſundheit/ dann wie kan doch ſolcher Stand ungluͤcklich ſeyn/ darinnen eine ſolche Koͤnigin herꝛſchet/ die viel hurtiger und wachſamer iſt/ als die Gaͤnſe zu Rom im Capitolio geweſen/ die im Hauß herumb laufft/ wie ein lebendiger Bratſpieß/ die es vor Capital haͤlt/ wann jemanden wider ihren Willen ſolte ins Hauß ſchmecken/ es muͤſte ſolchem nicht anders gehen als dem Remo, der die Mauren der Stadt Rom uͤberftiegen hatte/ und muſte daruͤber den Kopff hergebẽ.","norm":"aber solche Leute möchten wohl ein wenig Hauptpillulen schlucken zu ihrer Gesundheit / dann wie kann doch solcher Stand unglücklich sein / darinnen eine solche Königin herrschet / die viel hurtiger und wachsamer ist / als die Gänse zu Rom im Capitolio gewesen / die im Haus herumlauft / wie ein lebendiger Bratspieß / die es vor Kapital hält / wann jemanden wider ihren Willen sollte ins Haus schmecken / es müsste solchem nicht anders gehen als dem Remo, der die Mauren der Stadt Rom überstiegen hatte / und musste darüber den Kopf hergeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.451300144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11260,"date":1663,"orig":"Eines Mannes Hertz darff ſich auf ſie verlaſſen/ wañ gleich etwan ein Naͤſcher bey Nacht ihr begehrẽ ſolte.","norm":"Eines Mannes Herz darf sich auf sie verlassen / wann gleich etwan ein Nascher bei Nacht ihr begehren sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.781499862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11261,"date":1663,"orig":"Jhr Liecht verleſcht nit/ wañ ſie nur Oel genug hat.","norm":"Ihr Licht verlöscht nicht / wann sie nur Öl genug hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.339900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11262,"date":1663,"orig":"Da regnets eitel Gluͤck/ daß man im Koth ſitzt biß uͤber die Ohren/ da hagelts mit Reichsthaler zu/ daß es Beulen gibt.","norm":"Da regnet eitel Glück / dass man im Kot sitzt bis über die Ohren / da hagelts mit Reichstaler zu / dass es Beulen gibt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5467000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11263,"date":1663,"orig":"Da bauet man da brauet man: Summa da ſitzt S.","norm":"Da bauet man da brauet man: Summa da sitzt S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"eu","lang_cld3":"ha","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.870999813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11264,"date":1663,"orig":"Peter auff dem Tach und wirfft Biren herab/ und S.","norm":"Peter auf dem Tag und wirft Bieren herab / und S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.567699909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11265,"date":1663,"orig":"Clauß Faul Aepffel wider hinauff.","norm":"Klaus Faul Äpfel wieder hinauf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":10.140700340270996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11266,"date":1663,"orig":"Viele ſitzen auff dem Rahthauß und ſind groſſe Hanſen/ weil ſie fuͤr ſolche gehalten und angeſehen werden.","norm":"Viele sitzen auf dem Rathaus und sind große Hansen / weil sie für solche gehalten und angesehen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.258200168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11267,"date":1663,"orig":"Fragſtu wer ſie ſo hoch bringet?","norm":"Fragst wer sie so hoch bringt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"pl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.475599765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11268,"date":1663,"orig":"Der erſte Befoͤrderer iſt freſſen und ſauffen/ ihr beſter Lehrmeiſter/ mit machen.","norm":"Der erste Beförderer ist fressen und saufen / ihr bester Lehrmeister / mitmachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.465700149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11269,"date":1663,"orig":"Wann dir zukombt die Gunſt und der Zeit Gelegenheit/ kombt man alsdann bald hoch ans Bret.","norm":"Wann dir zukommt die Gunst und der Zeit Gelegenheit / kommt man alsdann bald hoch ans Brett.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.513000011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11270,"date":1663,"orig":"Es iſt die verwegene Kuͤnheit gluͤcklicher als der muͤhſame Fleiß gelehrter Leute.","norm":"Es ist die verwegene Kühnheit glücklicher als der mühsame Fleiß gelehrter Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.148099899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11271,"date":1663,"orig":"Es fragte einsmalen ein Teutſcher Fuͤrſt ſeinen Hof-Juncker/ der Jhme lange Zeit/ aber vergeblich gedienet/ in deme er gleich andere ſeine Cameraden mit keinem Ambte verſehen worden/ und ſprach/ hoͤr/ wann wiltu einmal witzig werden: hierauff antwortet er/ Gnaͤdiger Fuͤrſt und Herr/ ich bedarff jetzo der Witz noch nicht/ wann ich aber ein vornehm Ambt haͤtte/ und haͤtte alsdann ſchon ſo viel Schifern im Kopff/ daß man ein Tach mitdecken koͤnte/ ſo wuͤrde man mich doch Ambts wegen fuͤr einen klugen Mann halten.","norm":"Es fragte einmal ein Deutscher Fürst seinen Hofjunker / der ihm lange Zeit / aber vergeblich gedient / in dem er gleich andere seine Kameraden mit keinem Amte versehen worden / und sprach / höre / wann willst du einmal witzig werden: hierauf antwortet er / Gnädiger Fürst und Herr / ich bedarf jetzt der Witz noch nicht / wann ich aber ein vornehm Amt hätte / und hätte alsdann schon so viel Schifern im Kopf / dass man ein Tag mitdecken könnte / so würde man mich doch Amts wegen für einen klugen Mann halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.027100086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11272,"date":1663,"orig":"Warumb?","norm":"Warum?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"mt","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.435899972915649} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11273,"date":1663,"orig":"Darumb?","norm":"Darum?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"mt","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.357100009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11274,"date":1663,"orig":"Mundus vult decipi opinionibus, die Welt wil betrogen ſeyn/ der Hollaͤnder aber de Werlet wil beleft ſin.","norm":"Mundus vult decipi opinionibus, die Welt will betrogen sein / der Holländer aber de Welt will beleft sin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.878499984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11275,"date":1663,"orig":"Jch habe offt bey mir angeſtanden und gedacht/ wer doch nuͤtzlicher ſeye/ ein boͤſer Politicus mit guter opinion, oder ein rechtſchaffener aber von boͤſer opinion?","norm":"Ich habe oft bei mir angestanden und gedacht / wer doch nützlicher sei / ein böser Politicus mit guter opinion, oder ein rechtschaffener aber von böser opinion?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6468000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11276,"date":1663,"orig":"Die Urſach zu zweiffeln iſt/ daß auch die Herren Geiſtliche durch opinionen betrogen und verfuͤhret werden; da mancher zum Pfarrambt kombt und erhoben wird/ dann durch Freundſchafft/ dann durch Gifft und Gaben/ dann durch andere Urſachen/ doch ruͤhmen ſie ſich deß goͤttlichen Beruffs/ Gottes Botſchaffter/ Außleger goͤttlicher Geheimnuͤſſe/ Gottes Haußhalter.","norm":"Die Ursache zu zweifeln ist / dass auch die Herren Geistliche durch opinionen betrogen und verführet werden; da mancher zum Pfarramt kommt und erhoben wird / dann durch Freundschaft / dann durch Gift und Gaben / dann durch andere Ursachen / doch rühmen sie sich des göttlichen Berufs / Gottes Botschafter / Ausleger göttlicher Geheimnisse / Gottes Haushalter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.12440013885498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11277,"date":1663,"orig":"Was meynet ihr/ ſolte Gott durch ſolche Leute ſeine Heerde verkauffen?","norm":"Was meinet ihr / sollte Gott durch solche Leute seine Herde verkaufen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.610499858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11278,"date":1663,"orig":"Solten ſolche nicht ehender dem Ariſtoteli als den Maͤrtyrern den Himmel bauen?","norm":"sollten solche nicht eher dem Aristoteli als den Märtyrern den Himmel bauen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.267899990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11279,"date":1663,"orig":"Jn dem ſie die Bibel auß der Metaphyſic, dieſe aber auß der Bibel erklaͤren.","norm":"Indem sie die Bibel aus der Metaphysik, diese aber aus der Bibel erklären.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.7207999229431152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11280,"date":1663,"orig":"Solten dieſe nit durch opinion betrogen weꝛden/ in deme ſie/ damit ſie was zu thun habẽ/ die Tuͤrcken/ Barbaren und andere bekehren wollen/ die ſie nit geſehen/ auch nit ſehen werden.","norm":"sollten diese nicht durch opinion betrogen werden / in dem sie / damit sie was zu tun haben / die Türken / Barbaren und andere bekehren wollen / die sie nicht gesehen / auch nicht sehen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.393400192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11281,"date":1663,"orig":"Saget mir liebe Zuhoͤrer/ wo ihr jemalen geleſen/ daß der Teuffel vor einem elenden Syllogiſmo gelauffen/ du ſeyeſt gleich wer du woͤlleſt/ wann du mit dem Teuffel und ſeinem Anhang zu thun haſt/ kanſt du nicht anderſter als durch die Furcht Gottes gegen ihnen beſtehen und ſicher ſeyn.","norm":"Sagt mir liebe Zuhörer / wo ihr jemals gelesen / dass der Teufel vor einem elenden Syllogismo gelaufen / du seiest gleich wer du willst / wann du mit dem Teufel und seinem Anhang zu tun hast / kannst du nicht anders als durch die Furcht Gottes gegen ihnen bestehen und sicher sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.951200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11282,"date":1663,"orig":"Wann bey der zu Franckfurt juͤngſthin entſtandener Feuersbrunſt alle Poſtillen verbrant weren/ wuͤrden viel dafuͤr halten/ daß ſo viel Menſchen nicht koͤnten zu Gott bekehret werden/ aber ſie werden von der opinion betrogen werden.","norm":"Wann bei der zu Frankfurt jüngsthin entstandener Feuersbrunst alle Postillen verbrannt wären / würden viel dafür halten / dass so viel Menschen nicht könnten zu Gott bekehret werden / aber sie werden von der opinion betrogen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.36899995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11283,"date":1663,"orig":"Bekant iſts/ worinnen das rechte Kunſtſtuͤck eines rechtſchaffenen Predigers beſtehe? nicht in groſſer invention oder kuͤnſtlicher Abtheilung der Predigt.","norm":"bekannt ist es / worin das rechte Kunststück eines rechtschaffenen Predigers bestehe? nicht in großer Invention oder künstlicher Abteilung der Predigt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.883299827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11284,"date":1663,"orig":"Das iſt die beſte Richtſchnur aller Kunſt und Geſchickligkeit/ die der H. Geiſt/ wann er fleiſſig angeruffen wird/ dargibt.","norm":"Das ist die beste Richtschnur aller Kunst und Geschicklichkeit / die der H. Geist / wann er fleißig angerufen wird / dargibt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.30210018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11285,"date":1663,"orig":"Die jenige Predigt die mehr auß der Poſtilla als auß rechtem Hertzen geſchoͤpffet wird/ iſt nicht ſo warm und hitzig.","norm":"Diejenige Predigt die mehr aus der Postilla als aus rechtem Herzen geschöpft wird / ist nicht so warm und hitzig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.254000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11286,"date":1663,"orig":"Dann es nach dem Poeten heiſſen ſolte:","norm":"Dann es nach dem Poeten heißen sollte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.586400032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11287,"date":1663,"orig":"Jn uns iſt Gottes Geiſt/ Der uns weiſt/ Der Geiſt und Muth regieret; Und uns zum Himmel fuͤhret.","norm":"In uns ist Gottes Geist / Der uns weist / Der Geist und Mut regieret; und uns zum Himmel führt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.998300075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11288,"date":1663,"orig":"Es beſtehet auch nicht in praͤchtiger und mit Fleiß angenommener pronunciation und Außſprach.","norm":"Es bestehet auch nicht in prächtiger und mit Fleiß angenommener pronunciation und aussprach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.69290018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11289,"date":1663,"orig":"Es iſt genug mit der Sprache reden/ die Gott giebet und formiret.","norm":"Es ist genug mit der Sprache reden / die Gott gibt und formiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.700500011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11290,"date":1663,"orig":"Viel ſchreyen uͤberlaut und ruffen auff der Cantzel/ Nicht anders als wann Hanß ſeine Greta fuͤhrt zum Tantze.","norm":"Viel schreien überlaut und rufen auf der Kanzel / Nicht anders als wann Hanß seine Greta führt zum tanze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.812699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11291,"date":1663,"orig":"So beſtehet die Predigtkunſt auch nicht in ſeltzamer und vielfaͤltiger Bewegung.","norm":"So bestehet die Predigtkunst auch nicht in seltsamer und vielfältiger Bewegung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.066400051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11292,"date":1663,"orig":"Die action oder Bewegunge auff der Cantzel iſt die ziemenſte/ wann Beſcheidenheit vor die abentheuerliche Geberden gebrauchet wird; ſondern ſtehet vielmehr in heiligem Leben und Wandel/ vergebens lehret/ der fliehet/ daß er thun/ und thut was er fliehen ſol.","norm":"Die Aktion oder Bewegung auf der Kanzel ist die ziemest / wann Bescheidenheit vor die abenteuerliche Gebärden gebraucht wird; sondern steht vielmehr in heiligem Leben und Wandel / vergebens lehrt / der fliehet / dass er tun / und tut was er fliehen soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.895899772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11293,"date":1663,"orig":"Eine rechteyferig gemeynte Predigt/ ob ſie gleich gering und ſchlecht/ bauet mehr als tauſend hochkuͤnſtliche alamodiſche.","norm":"Eine rechteifrig gemeinte Predigt / ob sie gleich gering und schlecht / bauet mehr als tausend hochkünstliche alamodische.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.27269983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11294,"date":1663,"orig":"Daß die Wolredenheit etwas hierbey außrichte/ geſtehen wir gerne/ aber auß der Poſtilla nicht genommen.","norm":"Dass die Wohlredenheit etwas hierbei ausrichte / gestehen wir gerne / aber aus der Postilla nicht genommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.851600170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11295,"date":1663,"orig":"Wie ſehr werden doch ſo lieblich von der opinion betrogen und angefuͤhret die Paͤbſtler/ wann ſie die Fegfeuers Straffen nach dem Stundenglaß abcircklen.","norm":"Wie sehr werden doch so lieblich von der opinion betrogen und angeführt die Päbstler / wann sie die Fegfeuers Strafen nach dem Stundengelaß abzirkle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.698599815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11296,"date":1663,"orig":"Die Calvimſten in Holland diſputiren umb Hals und Kopff/ der Menſch habe ſeinen freyen Willen auch in weltlichen Dingen verloren: werden aber von der opinion betrgen.","norm":"Die Calvimsten in Holland disputieren um Hals und Kopf / der Mensch habe seinen freien Willen auch in weltlichen Dingen verloren: werden aber von der opinion betrenn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.998499870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11297,"date":1663,"orig":"Dieſes aber iſt wahr und wol zu glauben/ daß die Maͤnner bey ihren Weibern ſolchen verloren haben: den die Weiber in aller Vollkommenheit beſitzen und genieſſen/ welches keiner ſo nur in Amſterdam gegucket in Abrede ſeyn wird/ und gefraget wer hier oder dar wohne/ daß ihm nicht geantwortet worden ſeye/ Cornelius wohne dar.","norm":"Dieses aber ist wahr und wohl zu glauben / dass die Männer bei ihren Weibern solchen verloren haben: Den die Weiber in aller Vollkommenheit besitzen und genießen / welches keiner so nur in Amsterdam geguckt in Abrede sein wird / und gefragt wer hier oder dar wohne / dass ihm nicht geantwortet worden sei / Cornelius wohne dar.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.679599761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11298,"date":1663,"orig":"Die heiligen Cloͤſterbruͤder (wollen nicht unwillig werden/ daß ich ſie heilig nenne) wie betruͤgen ſie doch die arme Leute mit ſo heiligen und ſcheinbarn opinionen und Einbildungen.","norm":"Die heiligen Klösterbrüder (wollen nicht unwillig werden / dass ich sie heilig nenne) wie betrügen sie doch die arme Leute mit so heiligen und scheinbaren opinionen und Einbildungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.747799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11299,"date":1663,"orig":"Sie fliehen Ehre und Reichthumbe/ haben aber nichts liebers als daß man ſie darmit jaget.","norm":"Sie fliehen Ehre und Reichtume / haben aber nichts Lieberes als dass man sie damit jaget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.60830020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11300,"date":1663,"orig":"Wer iſt der nicht gerne hoͤre/ er ſeye bey ſemen Zuhoͤrern in groſſem Lob uñ Anſehen.","norm":"Wer ist der nicht gerne höre / er sei bei semen Zuhörern in großem Lob und Ansehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.423399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11301,"date":1663,"orig":"Jn den Buͤchern die ſie ſchreibẽ von Verachtung Hoheit/ Ehr und Reichthumb unterſetzen ſie ihre Namen mit groſſem Gepraͤng/ Pomp und Tituln.","norm":"In den Büchern die sie schreiben von Verachtung Hoheit / Ehre und Reichtum untersetzen sie ihre Namen mit großem Gepränge / Pomp und Titeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.750100135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11302,"date":1663,"orig":"Es werden gefunden/ die da meynen; ſie koͤnnen kein Recht finden/ ſie haben dann ein halb tauſend Thaler in einer Sach verrecht/ oder ein halb Dutzent Rechtsgelehrten reich gemacht/ werden aber von der boͤſen opinion heßlich betrogen.","norm":"Es werden gefunden / die da meinen; sie können kein Recht finden / sie haben dann ein halb tausend Taler in einer Sache recht / oder ein halb Dutzend Rechtsgelehrten reich gemacht / werden aber von der bösen opinion hässlich betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.811399936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11303,"date":1663,"orig":"Die beſten Richter werden zu Hof in der Kuͤchen gefunden/ da wird jedem ſein jus. verſtehe das Fruͤheſtuͤck wol und genau abgemeſſen uñ zugetheilet.","norm":"Die besten Richter werden zu Hof in der Küchen gefunden / da wird jedem sein jus . verstehe das Frühestück wohl und genau abgemessen und zugeteilt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.050700187683105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11304,"date":1663,"orig":"Drey Hauptſtuͤcke ſind bey der Medicin, die Wiſſenſchafft/ die Erfahrenheit und die opinion und Einbildung.","norm":"Drei Hauptstücke sind bei der Medizin, die Wissenschaft / die Erfahrenheit und die opinion und Einbildung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.839900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11305,"date":1663,"orig":"Beyde erſte aber ohne opinion ſind nichtige Dinge.","norm":"Beide erste aber ohne opinion sind nichtige Dinge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.126399993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11306,"date":1663,"orig":"Jch habe im Kriege einen vornehmen Befehlhaber gekennet/ der ſchriebe ſeinen Soldaten/ die das Fieber hatten einen Zettel/ mit dieſen Worten:","norm":"Ich habe im Kriege einen vornehmen Befehlhabe gekannt / der schriebe seinen Soldaten / die das Fieber hatten einen Zettel / mit diesen Worten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.344699859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11307,"date":1663,"orig":"Ein Wolffsbeltz und ein Bernhaut/ ſind vor das Fieber und Frieſen gut.","norm":"Ein Wolfsbelts und ein Bernhaut / sind vor das Fieber und Friesen gut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.847899913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11308,"date":1663,"orig":"Die gute Tropffen bildeten ihnen ein/ dieſes were eine bewehrte Artzneykunſt auß deß Hippocratis geheimſten Schule genommen: und wurden alleine von der Einbildung curiret.","norm":"Die gute Tropfen bildeten ihnen ein / dieses wäre eine bewehrte Arzneikunst aus des Hippocratis geheimsten Schule genommen: und wurden alleine von der Einbildung kurieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.568600177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11309,"date":1663,"orig":"Es ruͤhmete ſich ein trefflicher aber recht verſoffener Goldmacher/ er koͤnte das Trinckgold bereiten; aber O elender Kuͤnſtler/ entweder betruͤget dich die falſche opinion, oder iſt dein gebichter Magen gantz eine Ertz- und Berggruben.","norm":"Es rühmte sich ein trefflicher aber recht versoffener Goldmacher / er könnte das Trinkgold bereiten; aber O elender Künstler / entweder betrüget dich die falsche opinion, oder ist dein gepichter Magen ganz eine Ertz- und Berggruben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.956299781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11310,"date":1663,"orig":"Die Wundaͤrtzte heilen offters einen Schaden mit geringen und verachteten Mitteln/ fordern doch fuͤr ſo nichtige Cur einen ſehr groſſen Lohn/ unterlaſſen nichts/ daß ſie nur die Leute mit opinion betruͤgen.","norm":"Die Wundärzte heilen öfters einen Schaden mit geringen und verachteten Mitteln / fordern doch für so nichtige Kur einen sehr großen Lohn / unterlassen nichts / dass sie nur die Leute mit opinion betrügen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.205599784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11311,"date":1663,"orig":"Die Philoſophi oder Weltweiſen halten das ſpitzfindige diſputiren hoͤher und beſſer ſeyn/ als erbar/ w ißlich leben; werden aber von der naͤrꝛiſchen opinion betrogen.","norm":"Die Philosophie oder Weltweisen halten das spitzfindige disputieren höher und besser sein / als ehrbar / w ißlich leben; werden aber von der närrischen opinion betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.781400203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11312,"date":1663,"orig":"Lehret uns dann die Natur nichts nicht/ kan dann der angeborne Gemuͤthsverſtand uns nicht die Warheit zeigen/ daß man nur immerdar zu den eytelen diſputanten lauffen muͤſte/ und die umb Warheit fragen?","norm":"Lehrt uns dann die Natur nichts nicht / kann dann der angeborene Gemütsverstand uns nicht die Wahrheit zeigen / dass man nur immerdar zu den Eitelen Disputanten laufen müsste / und die um Wahrheit fragen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.26800012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11313,"date":1663,"orig":"Clauß Narꝛ ſahe eine Ziege auff der Mauer umbſpatzieren/ und forchte/ ſie moͤchte den Hals entzwey brechen/ wurffe geſchwind die Leiter an und wieſe ihr die Sproſſen herabe zu gehen/ aber der Schneidergeiſt funde balden ein andern Weg und achtet der Leiter wenig/ kame doch ohne allen Schaden darvon.","norm":"Klaus Narr sah eine Ziege auf der Mauer umspazieren / und fürchte / sie möchte den Hals entzweibrechen / Wurfe geschwind die Leiter an und wiese ihr die Sprossen herabzugehen / aber der Schneidergeist fand bald ein anderen Weg und achtet der Leiter wenig / kam doch ohne allen Schaden davon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6570000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11314,"date":1663,"orig":"Die Mathematici oder Sternſeher ſo offt ſie der Erden uͤberdruͤſſig/ verſtecken und verkrichen ſie ſich in das Geſtirn hinein/ und wollen deſſelben Groͤſſe/ Zahl und Weite mit dem Finger und Schnur abmeſſen/ die doch offters nicht wiſſen an welchem End und Ort ſie leben/ wann ſie nicht die Erdkugel zur Hand nehmen.","norm":"Die Mathematici oder Sternseher so oft sie der Erden überdrüssig / verstecken und verkriechen sie sich in das Gestirn hinein / und wollen desselben Größe / Zahl und Weite mit dem Finger und Schnur abmessen / die doch öfters nicht wissen an welchem Ende und Ort sie leben / wann sie nicht die Erdkugel zur Hand nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.33620023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11315,"date":1663,"orig":"Sie wollen der Sonnen/ wo ſie gehen ſolle/ den Weg zeigen Erſtlich durch den Widder/ bald durch den Stir/ dann durch die Zwilling/ letztlich durch den Krebs/ und ſo fort.","norm":"Sie wollen der Sonnen / wo sie gehen solle / den Weg zeigen Erstlich durch den Widder / bald durch den Styx / dann durch die Zwilling / letztlich durch den Krebs / und so fort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.702600002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11316,"date":1663,"orig":"Daß aber ſolche durch opinion betrogen werden/ ſchweret Stein und Bein das Mond-Maͤnnlein der Menippus.","norm":"Dass aber solche durch opinion betrogen werden / Schwert Stein und Bein das Mond-Männlein der Menippus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.721099853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11317,"date":1663,"orig":"Die Phyſici und Naturkuͤndiger ſo offt ſie von der opinion betrogen werden/ nehmen ihren recurs und Zuflucht zu den verborgenen qualiteten und Eigenſchafften als zu einer wol verwahreten Feſtunge der Unwiſſenheit/ wie Pierius redet.","norm":"Die Physici und Naturkündiger so oft sie von der opinion betrogen werden / nehmen ihren Rekurs und Zuflucht zu den verborgenen Qualitäten und Eigenschaften als zu einer wohl verwahrten Festung der Unwissenheit / wie Pierius redet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5690999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11318,"date":1663,"orig":"Die Politici uñ Weltverſtaͤndige bilden ihnen ein/ es ſeye keiner zu dem Regiment geſch ickt genug/ er wiſſe dann wol und genau zu diſputiren, ob der Regierungsſtand/ da einer alleine im Regiment ſitzet/ vorzuziehen ſeye de me/ wann die Vornehmſt- und Verſtaͤndige regieren?","norm":"Die Politici und Weltverständige bilden ihnen ein / es sei keiner zu dem Regiment gesch eckt genug / er wisse dann wohl und genau zu disputieren, ob der Regierungsstand / da einer alleine im Regiment sitzet / vorzuziehen sei de me / wann die Vornehmst- und Verständige regieren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.77209997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11319,"date":1663,"orig":"Ob die freye Wahl zum Regiment beſſer ſeye/ als wann einer Erbnams Weiſe regieret und ſo fort? aber ſie werden von der opinion betrogen.","norm":"Ob die freie Wahl zum Regiment besser sei / als wann einer Erbnams Weise regieret und so fort? aber sie werden von der opinion betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.438099861145019} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11320,"date":1663,"orig":"Es hat bißweilen auch der hinter dem Pflug gehet/ etwas gerathen/ und iſt der kein rechter Weltkluger/ der nicht auß andern Menſchen Thun und Vorhaben ſeinen Verſtand ſormiret.","norm":"Es hat bisweilen auch der hinter dem Pflug geht / etwas geraten / und ist der kein rechter Weltkluger / der nicht aus anderen Menschen Tun und Vorhaben seinen Verstand sormiret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.915200233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11321,"date":1663,"orig":"Wiewol in Weltſachen ich wenig verſtehe und verſiret bin/ dannoch wann man mich fraget/ welches meine beſte Lehrmeiſter darinnen geweſen? Antw.","norm":"Wiewohl in Weltsachen ich wenig verstehe und versieret bin / dennoch wann man mich fraget / welches meine beste Lehrmeister darinnen gewesen? Antw.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.632299900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11322,"date":1663,"orig":"Die Welt.","norm":"Die Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.432300090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11323,"date":1663,"orig":"Welches aber die Buͤcher? Antw.","norm":"Welches aber die Bücher? Antw.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.215499877929688} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11324,"date":1663,"orig":"Vielerley ingenia, mit welchen ich umbgehen und converſiren muͤſſen.","norm":"vielerlei ingenia, mit welchen ich umgehen und konversieren müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.903900146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11325,"date":1663,"orig":"Von den Logiſten (die mit kuͤnſtlichen Schlußreden umbgehen und geſchaͤfftiger ſind als die Mauß in Kindelbett) iſt beſſer wenig/ als viel zu reden/ die ſo hefftig von nichtigen Dingen diſputiren, als wañ deß gantzen Roͤm.","norm":"Von den Logisten (die mit künstlichen Schlussreden umgehen und geschäftiger sind als die Maus in Kindelbett) ist besser wenig / als viel zu reden / die so heftig von nichtigen Dingen disputieren, als wann des ganzen Röm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.704699993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11326,"date":1663,"orig":"Reichs Wolfahrt daran gelegen.","norm":"Reichs Wohlfahrt daran gelegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.600399971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11327,"date":1663,"orig":"Jch glaube daß eher der Perſianer mit dem Tuͤrcken verſoͤhnet wuͤrde/ als der Ariſtoteles mit Petro Ramo.","norm":"Ich glaube dass eher der Persianer mit dem Türken versöhnet würde / als der Aristoteles mit Petro Ramo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.371699810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11328,"date":1663,"orig":"Es gibt der diſtinctionen ſo viel bey ihnen als Juden zu Prag und zu Franckfurt/ ja daß derer unzehlig mit dem Xerxe uͤber Meer in Griechenland marchiret ſind.","norm":"Es gibt der Distinktionen so viel bei ihnen als Juden zu Prag und zu Frankfurt / ja dass derer unzählig mit dem Xerxe über Meer in Griechenland markieret sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.508500099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11329,"date":1663,"orig":"Doch wird ſolcher muͤhſamer Muͤſſiggang nicht getadelt/ ſondern hoch geachtet.","norm":"Doch wird solcher mühsamer Müßiggang nicht getadelt / sondern hoch geachtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.906199932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11330,"date":1663,"orig":"Doch wolte man gerne wiſſen/ worzu ſolche groſſe Muͤhe und Arbeit dienete? als daß ſie dem jungen Creutz und dem alten ein lachen machen und zurichten.","norm":"Doch wollte man gerne wissen / wozu solche große Mühe und Arbeit diente? als dass sie dem jungen Kreuz und dem alten ein Lachen machen und zurichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.993199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11331,"date":1663,"orig":"Petrus Ramus als er zu Paris wolte Magiſter werden/ brachte er ein neu ungewoͤhnliche Frage auff die Bahn/ ſtatuirte, daß alles was in dem Ariſtotele enthalten wuͤrde/ erlogen were.","norm":"Petrus Ramus als er zu Paris wollte Magister werden / brachte er ein neu ungewöhnliche Frage auf die Bahn / statuierte, dass alles was in dem Aristoteles enthalten würde / erlogen wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.472400188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11332,"date":1663,"orig":"Auß der Urſache haben die Herꝛn Scholarchen ihn Ramum tapffer hergenommen/ dadurch er verurſacht worden den Ariſtotelem wider wacker durch die Banck zu ziehen/ uud eine neue Logica zu machen.","norm":"Aus der Ursache haben die Herrn Scholarchen ihn Ramum tapfer hergenommen / dadurch er verursacht worden den Aristoteles wieder wacker durch die Bank zu ziehen / und eine neue Logica zu machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.502099990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11333,"date":1663,"orig":"Wie trefflich die Metaphyſici durch opinionen betrogen werden/ als die mit lauter Entibus, oder wie jener ſaget/ mit Enten umbgehen.","norm":"Wie trefflich die Metaphysici durch opinionen betrogen werden / als die mit lauter Entibus, oder wie jener sagt / mit Enten umgehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2941999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11334,"date":1663,"orig":"Zu der Zeit als ich ein Knabe/ war zu Gieſen ein Frantzoͤſiſcher Schneider/ der einem ſtudioſo ein Wams machen ſolte/ ich weiß aber nit auß was Unvorſichtigkeit er die Ermel zu kurtz geſchnittẽ/ derowegẽ der Schneider ein Lappetuch angeſticket/ und die Nath mit Seiden wol beworffen/ und ſeltzam verrigelt hatte; als dieſes die andern geſehen/ meyneten ſie es were alamodo, und zerſtuͤckelten alle Ermel/ und heffteten ſie wider zuſammen/ und ſtafirten es auffs beſte mit Seide auß.","norm":"Zu der Zeit als ich ein Knabe / war zu Giesen ein französischer Schneider / der einem studioso ein Wams machen sollte / ich weiß aber nicht aus was Unvorsichtigkeit er die Ärmel zu kurz geschnitten / derowegen der Schneider ein Lappetuch angestickt / und die naht mit Seiden wohl beworfen / und seltsam verrigelt hatte; als dieses die anderen gesehen / meinten sie es wäre alamodo, und zerstückelten alle Ärmel / und hefteten sie wieder zusammen / und staffierten es aufs beste mit Seide aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.024099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11335,"date":1663,"orig":"Nicht anders gehet es mit den Schullehrern heute zu Tage/ die gleichſam in der altẽ die in der Barbarie gelebet ſeltzam gebrauchte Lehrwoͤrter ſo geſchworen haben/ daß ſie ſich darbey todtſchlagen lieſſen/ eh ſie davon wichẽ.","norm":"Nicht anders geht es mit den Schullehrern heute zu Tage / die gleichsam in der alten die in der Barbarie gelebt seltsam gebrauchte Lehrwörter so geschworen haben / dass sie sich dabei totschlagen ließen / ehe sie davon wichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.226500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11336,"date":1663,"orig":"Die Antiquitet hat ſolche gleichſam geadelt/ daß der heute fuͤr einen tapffern Philoſaufaus gehalten und geehret wird der mit Thoma de aquavino, ſage ich Aquino freye alte Phrazen an Tag gebẽ kan.","norm":"Die Antiquität hat solche gleichsam geadelt / dass der heute für einen tapferen Philosaufaus gehalten und geehrt wird der mit Thoma de aquavino, sage ich Aquin freie alte Fratzen an Tag geben kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.381499767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11337,"date":1663,"orig":"Dergleichen ſubtiliteten aber pflege ich den Nuͤrnbergiſchen Leckkuchen zu vergleichen/ welche an ſich ſelbſt gut/ wann ſie meſſig gebrauchet/ wann ſie aber zu viel geſſen/ werden ſie unangenehm.","norm":"Dergleichen Subtilitäten aber pflege ich den Nürnberger Leckkuchen zu vergleichen / welche an sich selbst gut / wann sie mäßig gebraucht / wann sie aber zu viel gegessen / werden sie unangenehm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.837900161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11338,"date":1663,"orig":"Wie greulich die Poeten die/ wann ſie mit deß Apollinis Geiſt angezogen und erleuchtet werden/ auffhoͤren Menſchen zu ſeyn und Goͤtter zu werden/ von der opinion vexiret werden/ iſt am hellen Mittage/ daß mich ſchaͤme ein Poet zu heiſſen und genennet zu werden.","norm":"Wie gräulich die Poeten die / wann sie mit des Apollinis Geist angezogen und erleuchtet werden / aufhören Menschen zu sein und Götter zu werden / von der opinion vexieret werden / ist am hellen Mittage / dass mich schäme ein Poet zu heißen und genannt zu werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.97189998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11339,"date":1663,"orig":"Dann es ſind derer viel/ die da meynen der Nam Poet und Narꝛ ſeynd gleichfoͤrmig/ und es koͤnne ein jeder ein Poet ſeyn/ wann er ein Maß guten Rheiniſchen Wein außtrincke/ dann Poëta komme her von potate, herumb trincken.","norm":"Dann es sind derer viel / die da meinen der Nam Poet und Narr sind gleichförmig / und es könne ein jeder ein Poet sein / wann er ein Maß guten rheinischen Wein austrinke / dann Poeta komme her von potate, herum trinken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.176700115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11340,"date":1663,"orig":"O ihr erbare Witztoͤlpel.","norm":"O ihr ehrbare Witztölpel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.101400375366211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11341,"date":1663,"orig":"Ein Poet ſol alles wiſſen/ und wer alles weiß/ iſt drumb kein Poet.","norm":"Ein Poet soll alles wissen / und wer alles weiß / ist darum kein Poet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.413099765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11342,"date":1663,"orig":"Die Burgermeiſter werden zu Hamburg alle Jahr creirt, aber Koͤnige und Poeten werden nicht alle Tage geboren.","norm":"Die Burgermeister werden zu Hamburg alle Jahr kreiert, aber Könige und Poeten werden nicht alle Tage geboren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.850500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11343,"date":1663,"orig":"Was vor eitele opiniones herꝛſchen und regieren in der Redener Kunſt!","norm":"Was vor eitle opiniones herrschen und regieren in der Redner Kunst!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.222599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11344,"date":1663,"orig":"Es unterwindet ſich mancher andere zu unterꝛichten wie und welcher geſtalt man den auffruͤhriſchen Poͤbel/ rebelliſche Kriegsfahnen ſtillen und tuſchen ſolle/ der doch zu Hauß ſeine Margreta nicht weiß zuberuhigen/ und wann man etwas reden ſolte das nicht alles Ciceronianiſch/ das were die Majeſtaͤten gelaͤſtert.","norm":"Es unterwindet sich mancher andere zu unterrichten wie und welcher Gestalt man den aufrührerischen Pöbel / rebellische Kriegsfahnen stillen und tuschen solle / der doch zu Haus seine Margreta nicht weiß zuberuhigen / und wann man etwas reden sollte das nicht alles Ciceronianisch / das wäre die Majestäten gelästert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.551700115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11345,"date":1663,"orig":"Eraſmus wurde einsmals gefraget/ wem er imitirete im peroriren? antworte den Eraſmum: nach meiner Meynunge iſt der dem Redener Ciceroni am allerehnlichſten/ der da auß einer rechten Schlußrede ſeine Sache behaupte.","norm":"Erasmus wurde einsmals gefragt / wem er imitierte im perorieren? antworte den Erasmum: nach meiner Meinung ist der dem Redner Ciceroni am ähnlichsten / der da aus einer rechten Schlussrede seine Sache behaupte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.375100135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11346,"date":1663,"orig":"Es kan ein Cicero wol geboren/ aber nicht gemacht werden.","norm":"Es kann ein Cicero wohl geboren / aber nicht gemacht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.633699893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11347,"date":1663,"orig":"Und ſind die jenige außlachens werth/ und ſchaden ihnen und ihren ſtudiis, die da in deß Ciceronis Wort gleichſam geſchworen haben; alles was in Cicerone ſtehet iſt gut Latein: allein nit alles Latein ſtehet in Cicerone.","norm":"Und sind diejenige Auslachens wert / und schaden ihnen und ihren studiis, die da in des Ciceronis Wort gleichsam geschworen haben; alles was in Cicerone steht ist gut Latein: allein nicht alles Latein steht in Cicerone.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.293900012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11348,"date":1663,"orig":"Einsmals kam ein junger Student zu einem erfahrnen Juriſten/ begehrte ihme zu zeigen wie er wol und gluͤcklich die Rechten zuerlernen verfahren ſolte?","norm":"Einsmals kam ein junger Student zu einem erfahrenen Juristen / begehrte ihm zu zeigen wie er wohl und glücklich die Rechten zuerlernen verfahren sollte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.96589994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11349,"date":1663,"orig":"da nahm der Juriſt ſein Corpus Juris in die Hand/ und laſe etliche Blaͤtter darauß abe/ ſagte endlich zu dem Studenten/ Fac quod me vides facere, er ſolte dergleichen auch thun.","norm":"da nahm der Jurist sein Corpus Juris in die Hand / und las etliche Blätter daraus ab / sagte endlich zu dem Studenten / Fac quod me vides facere, er sollte dergleichen auch tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.550899982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11350,"date":1663,"orig":"Wann ihr mich fraget/ wie in der Oratori und Redenerkunſt ihr wol zunehmen koͤntet/ ſo thut/ was ihr mich thun ſehet/ das iſt viel leſen/ Hiſtorien ſchreiben und andere.","norm":"Wann ihr mich fraget / wie in der Oratori und Rednerkunst ihr wohl zunehmen könntet / so tut / was ihr mich tun sehet / das ist viel lesen / Historien schreiben und andere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.270999908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11351,"date":1663,"orig":"Jene ſeynd die gluͤckſeligſten Menſchen.","norm":"Jene sind die glückseligsten Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.128799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11352,"date":1663,"orig":"Wann wir im Garten der Hiſtorien und Geſchichten ſpatzieren gehen/ ſehen und mercken wir/ wie das wanckende Gluͤck ſpielet/ einen erhoͤhet/ den andern zu Boden ſtoͤſſet.","norm":"Wann wir im Garten der Historien und Geschichten spazieren gehen / sehen und merken wir / wie das wankende Glück spielet / einen erhöhet / den anderen zu Boden stößt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.180500030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11353,"date":1663,"orig":"Es moͤgen dieſe oder jene dem favor und Gunſt groſſer Herren Hoͤffe ruͤhmen; andere die beſuchen frembde Voͤlcker und Laͤnder.","norm":"Es mögen diese oder jene dem favor und Gunst großer Herren Höfe rühmen; andere die besuchen fremde Völker und Länder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.787099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11354,"date":1663,"orig":"Der Geſchichtſchreiber beſiehet und betrachtet dieſes alles in ſeiner Studierſtuben.","norm":"Der Geschichtsschreiber besieht und betrachtet dieses alles in seiner Studierstuben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.424200057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11355,"date":1663,"orig":"Die Hiſtorien verwechslen die Sterbligkeit mit der Unſterbligkeit/ welches der groſſe Alexander ein Miracul der Welt/ nicht thun noch geben konte.","norm":"Die Historien verwechsle die Sterblichkeit mit der Unsterblichkeit / welches der große Alexander ein Mirakel der Welt / nicht tun noch geben konnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.024199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11356,"date":1663,"orig":"Wil man wiſſen und erforſchen groſſer Potentaten/ maͤchtiger Staͤdte und Laͤnder Verrichtung?","norm":"Will man wissen und erforschen großer Potentaten / mächtiger Städte und Länder Verrichtung?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.244900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11357,"date":1663,"orig":"Jſt jemand begierig zuerforſchẽ gefuͤhꝛter Kriege Urſachen/ vortreflicher Feld-Obriſten geheime Rahtſchlaͤge?","norm":"Ist jemand begierig zuerforschen geführter Kriege Ursachen / vortrefflicher Feldobristen geheime Ratschläge?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.611100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11358,"date":1663,"orig":"Der Soldaten erwieſene hertzhafftige Tapfferkeit?","norm":"Der Soldaten erwiesene hertzhafftige Tapferkeit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.679200172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11359,"date":1663,"orig":"Wil man gleichſam die in einer Tafel abgemahlte heimliche Kriegsraͤncke/ wie gantze Kriegsheer geſchlagen und zu Boden geleget?","norm":"Will man gleichsam die in einer Tafel abgemalte heimliche Kriegsränke / wie ganze Kriegsheer geschlagen und zu Boden gelegt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7104997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11360,"date":1663,"orig":"Wie viel eingenommene und gepluͤnderte Staͤdte?","norm":"Wie viel eingenommene und geplünderte Städte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.494100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11361,"date":1663,"orig":"Zu Grund vertilgete und außgerottete Koͤnigreiche und Fuͤrſtenthumer erforſchen?","norm":"Zu Grund vertilgte und ausgerottete Königreiche und Fürstentümer erforschen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.508399963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11362,"date":1663,"orig":"Der gehe zu den Hiſtorien/ welche da ſind menſchlichen Lebens Lehrmeiſterin/ und aller Ergetzligkeiten kuͤrtzlicher Außzug.","norm":"Der gehe zu den Historien / welche da sind menschlichen Lebens Lehrmeisterin / und aller Ergötzlichkeiten kürzlicher Auszug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.130199909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11363,"date":1663,"orig":"Nichts deſto weniger werden ſie von der Einbildung verleitet und verfuͤhret/ denn ſie mehr und lieber der alten Tugenden Lober als Nachfolger ſeyn wollen.","norm":"Nichtsdestoweniger werden sie von der Einbildung verleitet und verführet / denn sie mehr und lieber der alten Tugenden Lober als Nachfolger sein wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.722599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11364,"date":1663,"orig":"Die Critici werden nicht weniger von naͤrꝛiſcher Einbildung verleitet/ denn ſie werden vom Nachdencken genennet/ da ihnen unteꝛweilen nichts mehr als rechtes Nachſinnen mangelt; weꝛden auch Doctores der Demuth und humanitet genennet/ vielleicht weil ſie goͤttliche Dinge wenig achten.","norm":"Die Critici werden nicht weniger von närrischer Einbildung verleitet / denn sie werden vom nachdenken genannt / da ihnen unterweilen nichts mehr als rechtes Nachsinnen mangelt; werden auch Doctores der Demut und Humanität genannt / vielleicht weil sie göttliche Dinge wenig achten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.758900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11365,"date":1663,"orig":"Wir wollen hier hoͤren was der vortrefliche Kaͤyſer Sigismundus darvon gehalten.","norm":"Wir wollen hier hören was der vortreffliche Kaiser Sigismundus davon gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.674900054931641} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11366,"date":1663,"orig":"Der redete die auff dem zu Conſtantz verſamlete Biſchoͤffe alſo an.","norm":"Der redete die auf dem zu Konstanz versammelte Bischöfe also an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.993199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11367,"date":1663,"orig":"Sehet wol zu ihr lieben Vaͤter/ daß ihr die verdamliche Lehr pernicioſiſſimam ſchiſma recht außreutet/ da Er ſolte ſagen pernicioſiſſimum ſchiſma, da war einer unter ihnen/ der meynte/ er muͤſte den frommen Kaͤyſer des Worts halben coarigiren und tadeln/ fing an und ſagte/ ſchiſma iſt generis neutri, fraget der Kaͤyſer/ wer ſagt das?","norm":"Sehet wohl zu ihr lieben Väter / dass ihr die verdammende Lehre perniciosissimam schisma recht ausreutet / da Er sollte sagen perniciosissimum schisma, da war einer unter ihnen / der meinte / er müsste den frommen Kaiser des Worts halben coarigiren und tadeln / fing an und sagte / schisma ist generis neutri, fraget der Kaiser / wer sagt das?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.371099948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11368,"date":1663,"orig":"Da antwortet er und ſagte/ Alexander Gallus?","norm":"Da antwortet er und sagte / Alexander Gallus?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.020400047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11369,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer/ wer iſt Alexander Gallus?","norm":"Der Kaiser / wer ist Alexander Gallus?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.471099853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11370,"date":1663,"orig":"Pater, Monachus, ſagte Sigiſmundus, und ich bin Roͤmiſcher Kaͤyſer/ und gelte etwas mehr als der arme Bettel-Moͤnch.","norm":"Pater, Monachus, sagte Sigismundus, und ich bin römischer Kaiser / und gelte etwas mehr als der arme Bettelmönch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.866099834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11371,"date":1663,"orig":"Die Lateiniſche Sprache iſt nicht zuverwerffen noch zu verachten.","norm":"Die lateinische Sprache ist nicht zuverwerfen noch zu verachten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8242998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11372,"date":1663,"orig":"Gleichwol iſt es nicht der geringſten Thorheit heute zu Tage eine/ daß umb ein Wort zwey oder drey Latein halber zum oͤfftern die aller ungeſchickteſten und gottloſeſten Pfaffen einer Gemeine gleichſam uffgedrungen und uffgezwungen werden/ wie auch bey den Regierungen/ und wird ihnen auß keiner andern Urſachen die Kirche und Regierung anvertrauet/ als daß ſie ein wenig Latein zu wege ſamlen koͤnnen/ da andere ehrliche und verſtaͤndige Leute hinten anſtehen muͤſſen/ darum weilen ſie nicht wiſſen/ daß Grammatica eine Kunſt ſeye/ welches jene gute Magd wuſte/ und meynete/ ſie haͤtte eine groſſe Kunſt/ weil ſie S. V. einen groſſen Arſch hatte.","norm":"Gleichwohl ist es nicht der geringsten Torheit heute zu Tage eine / dass um ein Wort zwei oder drei Latein halber zum Öfteren die aller ungeschicktesten und gottlosesten Pfaffen einer Gemeine gleichsam aufgedrungen und aufgezwungen werden / wie auch bei den Regierungen / und wird ihnen aus keiner anderen Ursachen die Kirche und Regierung anvertrauet / als dass sie ein wenig Latein zu Wege sammeln können / da andere ehrliche und verständige Leute hinten anstehen müssen / darum weilen sie nicht wissen / dass Grammatica eine Kunst sei / welches jene gute Magd wusste / und meinte / sie hätte eine große Kunst / weil sie S. V. einen großen Arsch hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.181300163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11373,"date":1663,"orig":"Æſopus hatte nur ſeine Gaͤrtners Hacke in der Hand? und lernete dadurch/ in dem er gleichſam andere Sachen thaͤte/ mehr/ als ſolche Beani auß ihren Buͤchern/ welche ſie von Staub und Schimmel uberwachſen/ des Jahrs nur einmal anſehen.","norm":"Aesopus hatte nur seine Gärtners Hacke in der Hand? und lernte dadurch / in dem er gleichsam andere Sachen täte / mehr / als solche Beani aus ihren Büchern / welche sie von Staub und Schimmel überwachsen / des Jahrs nur einmal ansehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.550099849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11374,"date":1663,"orig":"Wenn der Witz in der Lateiniſchen Sprache beſtehet/ waͤre es genug geweſen/ wenn uns Chriſtus die Lateiniſche Grammatic als daß er das Evangelium hinterlaſſen.","norm":"Wenn der Witz in der lateinischen Sprache bestehet / wäre es genug gewesen / wenn uns Christus die lateinische Grammatik als dass er das Evangelium hinterlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.281799793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11375,"date":1663,"orig":"Von der Griechiſchen und Hebreiſchen welche/ wolte Gott daß ſie beſſer getrieben/ wil ich nicht reden/ ſondern nur von den gemeinen Sprachen/ welche eben ſo wol zur Weißheit dienen/ als die Lateiniſche.","norm":"Von der Griechischen und Hebreischen welche / wollte Gott dass sie besser getrieben / will ich nicht reden / sondern nur von den gemeinen Sprachen / welche eben so wohl zur Weisheit dienen / als die Lateinische.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.522900104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11376,"date":1663,"orig":"Die Jtaltaͤner und Frantzoſen haben der gantzen Weißheit Wiſſenſchafft in ihrer Sprache.","norm":"Die Jtaltäner und Franzosen haben der ganzen Weisheit Wissenschaft in ihrer Sprache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.903800010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11377,"date":1663,"orig":"Hoͤret und vernehmet doch; Jhr Schul Regenten.","norm":"Höret und vernehmt doch; Ihr Schule Regenten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.892199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11378,"date":1663,"orig":"Es iſt keine Sprache an eine Facultet gebunden/ auch keine Facultet an die Sprache; warum ſolt man nicht eben ſo wol in der Teutſchen/ als in der Lateiniſchen Sprache ſehen/ was recht oder unrecht ſeye?","norm":"Es ist keine Sprache an eine Fakultät gebunden / auch keine Fakultät an die Sprache; warum sollt man nicht eben so wohl in der Deutschen / als in der lateinischen Sprache sehen / was recht oder unrecht sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6930999755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11379,"date":1663,"orig":"Jch halte man koͤnne einen Krancken eben ſo wol auff Teutſch/ als auf Grichiſch oder Arabiſch curiren.","norm":"Ich halte man könne einen Kranken eben so wohl auf Deutsch / als auf Griechisch oder Arabisch kurieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.991499900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11380,"date":1663,"orig":"Und haͤtte mancher Medicus des Wuͤrſungs oder Offenbachs Artzney Buch nicht/ er ſtuͤnde leiden uͤbel.","norm":"Und hätte mancher Medikus des Würsungs oder Offenbachs Arznei Buch nicht / er stünde leiden übel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.393199920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11381,"date":1663,"orig":"Es iſt der allergroͤſſeſten Thorheit eine/ ſo unter den Gelehrten getrieben wird/ daß man die Kunſt Latein zu reden/ der Jugend in Latein fuͤrmahlet/ ja das man zehen oder mehr Jahr auff die Lateiniſche Sprache wendet/ da man kaum 3. oder 4. Jahr ſich auff die Facultet legen kan.","norm":"Es ist der allergrößten Torheit eine / so unter den Gelehrten getrieben wird / dass man die Kunst Latein zu reden / der Jugend in Latein vormalet / ja das man zehn oder mehr Jahr auf die lateinische Sprache wendet / da man kaum 3. oder 4. Jahr sich auf die Fakultät legen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.99970006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11382,"date":1663,"orig":"Fraget jhr/ jhr Herren Scholaſtici, warumb ich dieſes in Teutſcher Sprache zu euch rede?","norm":"Fraget ihr / ihr Herren Scholastici, warum ich dieses in Deutscher Sprache zu euch rede?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.484600067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11383,"date":1663,"orig":"Darum weil ich weis/ das viele unter euch die Lateiniſche Sprache lehren wollen/ und ſelbſt nicht recht wiſſen/ wie theuer ein Elle?","norm":"Darum weil ich weiß / das viele unter euch die lateinische Sprache lehren wollen / und selbst nicht recht wissen / wie teuer ein Elle?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.189700126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11384,"date":1663,"orig":"Sehet ein wenig nur zuruͤck und in die vorige Secula, und betrachtet; was Gott außgeuͤbet und verrichtet hat/ in dem Religions Werck.","norm":"Sehet ein wenig nur zurück und in die vorige Secula, und betrachtet; was Gott ausgeübt und verrichtet hat / in dem Religions Werk.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.609499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11385,"date":1663,"orig":"Aber den Gelehrten iſt dem gemeinen Sprichwort nach gut Predigen!","norm":"Aber den Gelehrten ist dem gemeinen Sprichwort nach gut Predigen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.791100025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11386,"date":1663,"orig":"O daß Gott einen Mann ſendete/ der die Schulen in unſerm Vaterland teutſcher Nation nicht auffrichtete/ ſondern die ſchon auffgerichtete nur beſſerte und enderte.","norm":"O dass Gott einen Mann sendete / der die Schulen in unserem Vaterland deutscher Nation nicht aufrichtete / sondern die schon aufgerichtete nur besserte und endete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.71619987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11387,"date":1663,"orig":"Es ſind Schulen genug/ aber nicht gute Schulen genug/ und ſcheinet daß deren Vielheit dem gemeinen Weſen mehr ſchaͤdlich als auffnehmlich.","norm":"Es sind Schulen genug / aber nicht gute Schulen genug / und scheinet dass deren Vielheit dem gemeinen Wesen mehr schädlich als aufnahmlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.278800010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11388,"date":1663,"orig":"Doch ſind wir allhieꝛ ein wenig allzu ſcharff gegen unſere Vorfahren/ welche gutwillig des Studirens ſich enthalten/ ſie haben aber gleich in ihrer Jugend erlernet/ was ihre Verrichtunge in ihrem Alter ſeyn ſollen.","norm":"Doch sind wir allhier ein wenig allzu scharf gegen unsere Vorfahren / welche gutwillig des Studierens sich enthalten / sie haben aber gleich in ihrer Jugend erlernet / was ihre Verrichtunge in ihrem Alter sein sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.086900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11389,"date":1663,"orig":"Wir halbgelehrte Thiere aber heut zu Tage/ dieweil wir in der Jugend verſaͤumet werden/ lernen wir eines oder das andere/ nur daß wir wieder etwas haben zu vergeſſen/ das aber was uns zu thun ſeyn wolte/ das unterlaſſen wir.","norm":"Wir halbgelehrte Tiere aber heute zu Tage / dieweil wir in der Jugend versäumet werden / lernen wir eines oder das andere / nur dass wir wieder etwas haben zu vergessen / das aber was uns zu tun sein wollte / das unterlassen wir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.230199813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11390,"date":1663,"orig":"Jch habe offt bey mir angeſtanden/ ob die Niederlaͤnder dem Koͤnig in Hiſpanien/ der einen Fuß hat in Auffgang/ den andern in der Sonnen Niedergang/ mehr durch dero Staͤrcke als durch klugen Verſtand Abbruch gethan haben?","norm":"Ich habe oft bei mir angestanden / ob die Niederländer dem König in Hispanien / der einen Fuß hat in Aufgang / den anderen in der Sonnen Niedergang / mehr durch deren Stärke als durch klugen Verstand Abbruch getan haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.506999969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11391,"date":1663,"orig":"Die haben ſo wolbeſtellte Schulen allenthalben/ daß in allen Wiſſenſchafften/ auch unter den gemeinen Handwerckern/ die allergeſchickteſte gefunden werden/ das der/ ſo mit ihnen umbgehet/ ſich ſchaͤmen muß/ zu gedencken daß er ſtudiret habe.","norm":"Die haben so wohlbestellte Schulen allenthalben / dass in allen Wissenschaften / auch unter den gemeinen Handwerkern / die geschickteste gefunden werden / das der / so mit ihnen umgehet / sich schämen muss / zu gedenken dass er studiert habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.931099891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11392,"date":1663,"orig":"Wenn aber die Handgewerbe wol floriren und im Schwange gehen/ ſo muß denn auch das gemeine Weſen in gutem Auffnehmen ſeyn/ und das Geld von andern Orten herbey gebracht werden.","norm":"Wenn aber die Handgewerbe wohl florieren und im Schwange gehen / so muss denn auch das gemeine Wesen in gutem aufnehmen sein / und das Geld von anderen Orten herbeigebracht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.462399959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11393,"date":1663,"orig":"Was iſt ſich zu verwundern/ daß auch ehmalen des Bileams unvernuͤnfftige Eſelin die Warheit und zu des gemeinen Weſens Wolfahrt geredet habe.","norm":"Was ist sich zu verwundern / dass auch ehemals des Bileams unvernünftige Eselin die Wahrheit und zu des gemeinen Wesens Wohlfahrt geredet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.678299903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11394,"date":1663,"orig":"Die Griechen und Romaner haben vorzeiten den Jovem, Martem, Mercurium fuͤr Goͤtter gehalten/ aber von der Opinion betrogen:","norm":"Die Griechen und Romaner haben vorzeiten den Jovem, Martem, Mercurium für Götter gehalten / aber von der Opinion betrogen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.509099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11395,"date":1663,"orig":"Die Juden hingegen das allerverachteſte Volck/ haben eine andere Meynung gehabt/ und ſich wol darbey befunden.","norm":"Die Juden hingegen das verachtest Volk / haben eine andere Meinung gehabt / und sich wohl dabei befunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.463799953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11396,"date":1663,"orig":"Jch werde berichtet/ daß in Schlaraffen Land alle Dinge beſſer ſtehen/ als in dem Paradiß vor dem Fall Adæ.","norm":"Ich werde berichtet / dass in Schlaraffen Land alle Dinge besser stehen / als in dem Paradies vor dem Fall Adae.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.75439977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11397,"date":1663,"orig":"Da die Sonatores, das iſt/ die Herren Richter uff der Pfaltz werden nicht genennet Senatores ab aſſentiendo, daß ſie bloſſe Ja Herren ſeyn/ ſondern Verſtaͤndige/ und Verſchwiegene/ und nicht Waͤſcher und Plauderer.","norm":"Da die Sonatores, das ist / die Herren Richter auf der Pfalz werden nicht genannt Senatores ab assentiendo, dass sie bloße Ja Herren sein / sondern Verständige / und Verschwiegene / und nicht Wäscher und Plauderer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.687399864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11398,"date":1663,"orig":"Die Herren vom Adel tapffer und Mannhafft/ nicht aber uffgeblaſen und hoffaͤrtig.","norm":"Die Herren vom Adel tapfer und Mannhaft / nicht aber aufgeblasen und hoffärtig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.326900005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11399,"date":1663,"orig":"Die Hoffſchrantzen nicht Fuchsſchwaͤntzer und Trunckenbolde.","norm":"Die Hofschranzen nicht Fuchsschwänzer und Trunkenbolde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.621200084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11400,"date":1663,"orig":"Die Herren Geiſtliche bekuͤmmern ſich nicht ſo ſehr umb den Zehenden/ denn umb den Martins-Groſchen/ kommen auch nicht zu andern per Genitivum und Dativum, das iſt durch Gifft/ Gaben und Schwaͤgerſchafft.","norm":"Die Herren Geistliche bekümmern sich nicht so sehr um den Zehenden / denn um den Martins-Groschen / kommen auch nicht zu anderen per Genitivum und Dativum, das ist durch Gift / Gaben und Schwägerschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5208001136779785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11401,"date":1663,"orig":"Jhre Zuhoͤrer haben auffmerckende Ohren und nicht waͤſchhafftige Zungen.","norm":"Ihre Zuhörer haben aufmerkende Ohren und nicht wäschhafftige Zungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.373300075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11402,"date":1663,"orig":"Die Herren Juriſten haͤtten Sorge fuͤr ihr Gewiſſen/ nicht aber fuͤr den Seckel/ wie der zu fuͤllen.","norm":"Die Herren Juristen hätten Sorge für ihr Gewissen / nicht aber für den Säckel / wie der zu füllen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.149099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11403,"date":1663,"orig":"Die Medici haͤtten der Patienten und Krancken Affecten und gute Wiſſenſchafft/ und waͤren nicht mißgoͤnſtig.","norm":"Die Medici hätten der Patienten und Kranken Affekten und gute Wissenschaft / und wären nicht missgünstig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.629700183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11404,"date":1663,"orig":"Die Politici waͤren alle auffrichtige Leute und der groſſen Religion/ das iſt da nichts geglaubet wird/ nicht zugethan.","norm":"Die Politici wären alle aufrichtige Leute und der großen Religion / das ist da nichts geglaubt wird / nicht zugetan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.424699783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11405,"date":1663,"orig":"Die Philoſophi waͤren verſtaͤndig/ nicht aber ſtoltz und hochmuͤtig.","norm":"Die Philosophie wären verständig / nicht aber stolz und hochmütig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.815899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11406,"date":1663,"orig":"Die Hiſtorienſchreiber vorſichtig/ nicht aber Fabel- und Waͤſchhafftig.","norm":"Die Historienschreiber vorsichtig / nicht aber Fabel- und Wäschhafftig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.848499774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11407,"date":1663,"orig":"Die Studenten leſen viel/ und verſchwaͤtzten hingegen wenig.","norm":"Die Studenten lesen viel / und verschwätzten hingegen wenig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.472700119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11408,"date":1663,"orig":"Die Unterthanen beteten fleiſſig fuͤr ihre Obrigkeit/ und kluͤgelten nicht alles ſo genau auß.","norm":"Die Untertanen beteten fleißig für ihre Obrigkeit / und klügelten nicht alles so genau aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.760200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11409,"date":1663,"orig":"Die Buͤrger laͤſterten nicht/ ſondern waͤren gehorſam.","norm":"Die Bürger lästerten nicht / sondern wären Gehorsam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.566400051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11410,"date":1663,"orig":"Der Bauersmann waͤre freundlich/ und nicht treuloß.","norm":"Der Bauersmann wäre freundlich / und nicht treulos.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7484002113342285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11411,"date":1663,"orig":"Die Ehemaͤnner gedultig gegen ihre Weiber/ und nicht eyferſichtig.","norm":"Die Ehemänner geduldig gegen ihre Weiber / und nicht eifersichtig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.967400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11412,"date":1663,"orig":"Die Weiber waͤren nicht herriſch/ und wuͤſten zu ſchweigen.","norm":"Die Weiber wären nicht herrisch / und wüssten zu schweigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.592800140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11413,"date":1663,"orig":"Die Bettler waͤren Arbeitſam/ und erfuͤlleten nicht die Doͤrffer/ Flecken und Staͤdte mit unzehlichen Kindern.","norm":"Die Bettler wären Arbeitsam / und erfüllten nicht die Dörfer / Flecken und Städte mit unzähligen Kindern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.106299877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11414,"date":1663,"orig":"Die Muſicanten und Buchbinder waͤren nicht ſo naſſe Bruͤder und wendeten alles an die naſſe Wahre.","norm":"Die Musikanten und Buchbinder wären nicht so nasse Brüder und wendeten alles an die nasse Wahre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.285799980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11415,"date":1663,"orig":"Die Apothecker verkaufften nicht quid pro quo Maͤuſedreck fuͤr guten Pfeffer.","norm":"Die Apotheker verkauften nicht quid pro quo Mäusedreck für guten Pfeffer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.945700168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11416,"date":1663,"orig":"Die Handwercksleute ziehen die Leute mit der Arbeit nicht 6. Wochen umb.","norm":"Die Handwerksleute ziehen die Leute mit der Arbeit nicht 6. Wochen um.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.792600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11417,"date":1663,"orig":"Die Handelsleute waren nicht ſo in Geitz erſoffen.","norm":"Die Handelsleute waren nicht so in Geiz ersoffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.561800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11418,"date":1663,"orig":"Die Goldmacher ſchnitten nicht ſo mit dem groſſen Meſſer.","norm":"Die Goldmacher schnitten nicht so mit dem großen Messer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.105599880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11419,"date":1663,"orig":"Die Richter lieſſen ſich nicht ſo greulich ſchmiren und beſtechen.","norm":"Die Richter ließen sich nicht so gräulich schmieren und bestechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.777599811553955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11420,"date":1663,"orig":"Der aber vermeinen wolte/ daß dieſe gute Sitten und Regeln uͤberall in Europa einzufuͤhren und in Schwang zu bringen waͤren/ der wird von der Opinion betrogen.","norm":"Der aber vermeinen wollte / dass diese gute Sitten und Regeln überall in Europa einzuführen und in Schwang zu bringen wären / der wird von der Opinion betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.557199954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11421,"date":1663,"orig":"Wenn wir bey den Stoiquern in die Schule gehen/ finden wir herꝛliche Weißheit und Lebens Reguln/ mit welchen wenn wir unterrichtet/ koͤnnen wir des gemeinen Mannes Opinionen und eingebildete Grillen leichtlich verachten und in den Wind ſchlagen.","norm":"Wenn wir bei den Stoiquern in die Schule gehen / finden wir herrliche Weisheit und Lebens Regeln / mit welchen wenn wir unterrichtet / können wir des gemeinen Mannes Opinionen und eingebildete Grillen leichtlich verachten und in den Wind schlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.774400234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11422,"date":1663,"orig":"Socrates hat nie geſeufftzet/ nicht daß er kein Elend oder Ungluͤck ſolte gehabt haben/ ſondern weil er gewuſt/ daß alle Dinge ſind/ wie einer ſolche ihm einbildet.","norm":"Socrates hat nie geseufzt / nicht dass er kein Elend oder Unglück sollte gehabt haben / sondern weil er gewusst / dass alle Dinge sind / wie einer solche ihm einbildet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.691500186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11423,"date":1663,"orig":"Umbſonſt und vergebens klagen wir als blind das Gluͤck an Es iſt in unſern Maͤchten/ ſolches zu uͤberwinden/ und zu unſern Fuͤſſen zu legen.","norm":"umsonst und vergebens klagen wir als blind das Glück an es ist in unseren Mächten / solches zu überwinden / und zu unseren Füßen zu legen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.574900150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11424,"date":1663,"orig":"Ein verſtaͤndiger/ iſt dem nit alleine gew achſen/ ſondern noch gꝛoͤſſer als das Gluͤck.","norm":"Ein verständiger / ist dem nicht alleine gew Achsen / sondern noch größer als das Glück.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.858699798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11425,"date":1663,"orig":"Die Waffẽ/ damit wir es außrichtẽ/ ſind Unſchuld und rechte Beſtaͤndigkeit/ mit welchen weñ wir wol verwahret ſind/ werden wir diejenige Dinge/ die uns boͤſe zu ſeyn vorkommen/ gut und angenehm halten/ und was wir groß achten/ werden wir zehlen unter die verwerffliche.","norm":"Die Waffen / damit wir es ausrichten / sind Unschuld und rechte Beständigkeit / mit welchen wenn wir wohl verwahret sind / werden wir diejenige Dinge / die uns böse zu sein Vorkommen / gut und angenehm halten / und was wir groß achten / werden wir zählen unter die verwerfliche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.271299839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11426,"date":1663,"orig":"Was iſt Schoͤnheit?","norm":"Was ist Schönheit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.793499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11427,"date":1663,"orig":"Um ſolcher willen/ iſt der Ganymedes entraubet und weggefuͤhret worden/ die Daphne iſt in ein Lorberbaum; der Knabe Celmus in Demant/ die Venus in Fiſch veraͤndert und verſetzet worden.","norm":"Um solcher Willen / ist der Ganymedes entraubet und weggeführt worden / die Daphne ist in ein Lorberbaum; der Knabe Celmus in Diamant / die Venus in Fisch verändert und versetzet worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.748499870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11428,"date":1663,"orig":"Welches zwar Fabeln: jedoch iſt ſolchen heut zu Tage wol Glauben zuzuſtellen/ denn es Geheimnuͤſſe der jenigen Republic/ derer Urheber und Anfaͤnger Homerus geweſen iſt/ deme es alſo beliebet/ ſeine Weißheit unter ſolche laͤcherliche Poſſen zu verdecken.","norm":"Welches zwar Fabeln: jedoch ist solchen heute zu Tage wohl Glauben zuzustellen / denn es Geheimnisse derjenigen Republik / derer Urheber und Anfänger Homer gewesen ist / dem es also beliebet / seine Weisheit unter solche lächerliche Possen zu verdecken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.830100059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11429,"date":1663,"orig":"Jhr haltet und preiſet die Reichen vor Gluͤck- und ſelig.","norm":"Ihr haltet und preiset die Reichen vor Glück- und selig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8078999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11430,"date":1663,"orig":"Opinio betrieget euch.","norm":"Opinio betrieget euch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"cy","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.399600028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11431,"date":1663,"orig":"Was waͤre die rohte Erde das Gold/ wenn es den Preiß von unſerer Pracht und Thorheit nicht haͤtte?","norm":"Was wäre die rote Erde das Gold / wenn es den Preis von unserer Pracht und Torheit nicht hätte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.104199886322021} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11432,"date":1663,"orig":"Was Guͤter/ wenn es nur Guͤter?","norm":"Was Güter / wenn es nur Güter?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.189199924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11433,"date":1663,"orig":"Mydas war ſehr reich/ hatte dargegen zwey groſſe Eſels Ohren.","norm":"Mydas war sehr reich / hatte dagegen zwei große Esels Ohren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.877500057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11434,"date":1663,"orig":"Jhr opponiret und ſetzet/ doch ohne Urſach/ mirentgegen was einsmals dem Seneca uffgeruͤcket ward/ von welchem die Roͤmer ihr Geſpoͤt trieben/ als welcher den Reichthum verachtete und die Armuth euſſerlich mit Worten ruͤhmete/ da er doch unter deſſen groſſe und recht Koͤnigliche Schaͤtze per fas & nefas zuſammen raffete/ kratzete/ und ſcharrete.","norm":"Ihr opponieret und setzet / doch ohne Ursache / mirentgegen was einsmals dem Seneca aufgerückt wurde / von welchem die Römer ihr Gespött trieben / als welcher den Reichtum verachtete und die Armut äußerlich mit Worten rühmte / da er doch unter dessen große und recht königliche Schätze per fas & nefas zusammen raffte / kratzte / und scharrte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.336599826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11435,"date":1663,"orig":"Jhr wiſſet mein Reichthum daß er nicht uͤbermaͤſſig:","norm":"Ihr wisset mein Reichtum dass er nicht übermäßig:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.411300182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11436,"date":1663,"orig":"Glaubet aber/ daß der wol mit wenigem lebet/ der etwann nur von ſeinen Eltern ein geringes Saltzfaͤßlein hat und uff ſeinem Tiſch ſtehen ſiehet.","norm":"Glaubet aber / dass der wohl mit wenigem lebet / der etwan nur von seinen Eltern ein geringes Salzfässlein hat und auf seinem Tisch stehen sieht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.629199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11437,"date":1663,"orig":"Das Gemuͤht ſo mit ſeinem Gluͤck vergnuͤget/ hat am wenigen genug:","norm":"Das Gemüt so mit seinem Glück vergnüget / hat am wenigen genug:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.206299781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11438,"date":1663,"orig":"Die geitzige Einbildung aber an nichts nicht.","norm":"Die geizige Einbildung aber an nichts nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.170700073242187} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11439,"date":1663,"orig":"Ein jeder folge ſeinem Sinn/ Jch halts mit meiner Schaͤferin/ und wechſel meinen Hirten-Stab/ Nicht mit einem Zepter ab.","norm":"Ein jeder folge seinem Sinn / Ich Halts mit meiner Schäferin / und Wechsel meinen Hirtenstab / Nicht mit einem Zepter ab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.58650016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11440,"date":1663,"orig":"Es ſind/ die die Gluͤckſeligkeit im Kriege und bey der Trom̃el ſuchẽ/ werden aber von der Opinion betrogen.","norm":"Es sind / die die Glückseligkeit im Kriege und bei der Trommel suchen / werden aber von der Opinion betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.244800090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11441,"date":1663,"orig":"Wir leſen jenes Soldatẽ betruͤbte Klage; Dieſe abſcheuliche Wunden habe ich vor die Freyheit des Vaterlands mir ſchlagen laſſen:","norm":"Wir lesen jenes Soldaten betrübte Klage; diese abscheuliche Wunden habe ich vor die Freiheit des Vaterlands mir schlagen lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.250199794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11442,"date":1663,"orig":"Dieſes Auge habe ich fuͤr euere Wolfahrt dargeſetzet/ gebet mir einen Fuͤhrer zu/ der zu meinen armen Weib und Kindern mich fuͤhre und bringe/ denn die halb abgeſchoſſene Schenckel mich nicht tragen.","norm":"Dieses Auge habe ich für eure Wohlfahrt dargesetzet / Gebet mir einen Führer zu / der zu meinen armen Weib und Kindern mich führe und bringe / denn die halb abgeschossene Schenkel mich nicht tragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.66949987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11443,"date":1663,"orig":"Andere ſuchen ihr Gluͤck in fertiger ſchwaͤtzhaffter Zunge/ und befleiſſigen ſich einig und alleine/ wie ſie die Menſchen duꝛch ihre glatte Wort leiten/ wie und wohin ſie nur woͤllen/ wie der Biſchoffvon Sedan/ von welchem Franciſcus I. Koͤnig in Franckreich geſaget/ es haͤtte ihme dieſes ſeine Beredſamkeit mehr zu ſchaffen gemacht/ als Kaͤyſer Carls des Fuͤnfften/ Spieß und Schwerdter.","norm":"Andere suchen ihr Glück in fertiger schwätzhafter Zunge / und befleißigen sich einig und alleine / wie sie die Menschen durch ihre glatte Wort leiten / wie und wohin sie nur wollen / wie der Bischoffvon Sedan / von welchem Franciscus I. König in Frankreich gesagt / es hätte ihm dieses seine Beredsamkeit mehr zu schaffen gemacht / als Kaiser Karls des Fünften / Spieß und Schwerter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.323299884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11444,"date":1663,"orig":"Es werden auch dieſe von der Opinion betrogen.","norm":"Es werden auch diese von der Opinion betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.958099842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11445,"date":1663,"orig":"Tullius Cicero Roͤmiſcher Burgermeiſter/ und Zierde aller Beredſamkeit/ durch deſſen Wohlredenheit die Stadt ſo offt erhalten/ ſo viel Rebellionen und heimliche Verbindung ſind hintertrieben und zu Waſſer gemacht worden/ muſte ſeinen Kopff/ deꝛ alles was nur zu wiſſen war/ erlernet hatte/ vor ſeine Belohnung hergeben.","norm":"Tullius Cicero römischer Burgermeister / und Zierde aller Beredsamkeit / durch dessen Wohlredenheit die Stadt so oft erhalten / so viel Rebellionen und heimliche Verbindung sind hintertrieben und zu Wasser gemacht worden / musste seinen Kopf / der alles was nur zu wissen war / erlernet hatte / vor seine Belohnung hergeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.593500137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11446,"date":1663,"orig":"Es ſind/ die ein langes Leben fuͤr das hoͤchſte Gut achten/ werden aber von der Opinion betrogen.","norm":"Es sind / die ein langes Leben für das höchste Gut achten / werden aber von der Opinion betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.197199821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11447,"date":1663,"orig":"Priamus hat ein hohes Alter erlanget/ hingegen hat er ſo viel Graͤber der Seinigen ſehen muͤſſen/ ſo viel er Jahr auff ſich gehabt; Wir leben gleich lang oder kurtz/ ſo leben wir doch ſterbende.","norm":"Priamus hat ein hohes Alter erlanget / hingegen hat er so viel Gräber der Seinigen sehen müssen / so viel er Jahr auf sich gehabt; wir leben gleich lang oder kurz / so leben wir doch sterbende.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.311200141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11448,"date":1663,"orig":"Der hat lange genug gelebt/ der ihme und wohl gelebet hat/ noch mangelt Alter dem/ der ſeine Zeit wol angewendet/ ſo ihme verliehen worden.","norm":"Der hat lange genug gelebt / der ihm und wohl gelebt hat / noch mangelt Alter dem / der seine Zeit wohl angewendet / so ihm verliehen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.109899997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11449,"date":1663,"orig":"Es ſind auch etliche/ die ihres gleichen nicht leiden oder vertragen moͤgen/ ſtreiten und zancken umb die Ehren-Stelle/ gleich wie die Jungen in der Schule/ als wenn es eine Schande groß und nicht zugleich der Groͤſſeſte ſeyn.","norm":"Es sind auch etliche / die ihresgleichen nicht leiden oder vertragen mögen / streiten und zanken um die Ehrenstelle / gleich wie die Jungen in der Schule / als wenn es eine Schande groß und nicht zugleich der Größte sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.326000213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11450,"date":1663,"orig":"Ey wie werden doch dieſe von der Opinion betrogen.","norm":"Ei wie werden doch diese von der Opinion betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.18120002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11451,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht der Ort dem Menſchen/ ſondern der Menſch dem Ort eine Ehre.","norm":"Es ist nicht der Ort dem Menschen / sondern der Mensch dem Ort eine Ehre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.793499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11452,"date":1663,"orig":"Die Sonne iſt der allervornehmſte Planet/ und hat dennoch unter denen nicht den erſten Platz.","norm":"Die Sonne ist der vornehmste Planet / und hat dennoch unter denen nicht den ersten Platz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.835700035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11453,"date":1663,"orig":"Es ſage mir einer wer doch der erſte geweſen ſeye unter den ſieben Weiſen in Grichenland.","norm":"Es sage mir einer wer doch der erste gewesen sei unter den sieben Weisen in Griechenland.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.622300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11454,"date":1663,"orig":"Es iſt ja derſelben jedem genug/ daß er/ der einer geweſen iſt.","norm":"Es ist ja derselben jedem genug / dass er / der einer gewesen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.791299819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11455,"date":1663,"orig":"Neulicher Zeit hat mich ſehr erluſtiget/ Johannis de VVerth, der alle Ehren-Titul verdienet hat/ und doch derenkeine achtet.","norm":"Neulicher Zeit hat mich sehr erlustiget / Johannis de ufert, der alle Ehrentitel verdienet hat / und doch derenkeine achtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2581000328063965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11456,"date":1663,"orig":"Es geſchihet zwar/ daß dieſe ſolche verdienen/ andere aber haben und gedrauchen ſie/ was iſt es aber denn mehr/ ein Goldguͤlden bleibet ein Goldguͤlden/ und lege er auch gleich in der Cloaca/ ob es auch gleich ein gemeiner Poͤbel eine Zeitlang nicht glaubet/ es kan doch geſchehen/ das ein Regen vom Himmel herab geſchicket/ den Unflat davon abwaſche/ und alsdenn dem Golde ſein Glantz wieder gegeben werde.","norm":"Es geschehet zwar / dass diese solche verdienen / andere aber haben und gedrauchen sie / was ist es aber denn mehr / ein Goldgülden bleibt ein Goldgülden / und lege er auch gleich in der Cloaca / ob es auch gleich ein gemeiner Pöbel eine Zeitlang nicht glaubet / es kann doch geschehen / das ein Regen vom Himmel herab geschickt / den Unflat davon abwasche / und alsdann dem Golde sein Glanz wieder gegeben werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.971399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11457,"date":1663,"orig":"Vorzeiten haben in Dienſten des Jovis ſich befunden und auſgehalten/ Labor & virtus, die Arbeit und die Tugend/ und weil die Tugend ſehr ſchoͤn war/ begehret die Arbeit ſie zu heyrahten/ Jupiter verwilligts/ und ward das Beylager mit groſſem Gepraͤng verrichtet/ die beyde lebten friedlich und wohl beyeinander/ aber die Tugend bliebe lange Zeit unfruchtbar/ daß auch ſolcher Urſach halber ſie von andern Weibern ſehr gehaſſet worden/ biß endlich die Lucina ſich uͤber ſie erbarmet/ und den Jupiter bittlich erſuchte/ daß er doch die verachtete und verlaſſene Tugend wolte mit Leibesfrucht ſegnen; Jupiter von ſolcher Bitte uͤberwunden/ ließ dieſes zu/ daß die Tugend ſchwanger und Honorem die Ehre gebahr/ alſo hat die Ehre allezeit der Tugend Schatten ſeyn wollen/ wann dann dieſer Schatte Abends Zeit die Tugend begleitete/ iſt er allezeit laͤnger.","norm":"Vorzeiten haben in Diensten des Jovis sich befunden und ausgehalten / Labor & virtus, die Arbeit und die Tugend / und weil die Tugend sehr schön war / begehret die Arbeit sie zu heiraten / Jupiter willigt / und wurde das Beilager mit großem Gepränge verrichtet / die beide lebten friedlich und wohl beieinander / aber die Tugend bliebe lange Zeit unfruchtbar / dass auch solcher Ursache halber sie von anderen Weibern sehr gehasst worden / bis endlich die Lucina sich über sie erbarmet / und den Jupiter bittlich ersuchte / dass er doch die verachtete und verlassene Tugend wollte mit Leibesfrucht segnen; Jupiter von solcher Bitte überwunden / ließ dieses zu / dass die Tugend schwanger und Honorem die Ehre gebar / also hat die Ehre allezeit der Tugend Schatten sein wollen / wann dann dieser Schatte Abends Zeit die Tugend begleitete / ist er allezeit länger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.083799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11458,"date":1663,"orig":"Wie wurde jener von Wuͤrtzburg von der Einbildung ſo greulich betrogen/ der von dem Pflug/ gleich wieder Koͤnig in Polen/ zum Schultheiſen-Ampt erwehlet worden?","norm":"Wie wurde jener von Würzburg von der Einbildung so gräulich betrogen / der von dem Pflug / gleich wieder König in Polen / zum Schultheisen-Ampt erwählt worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7494001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11459,"date":1663,"orig":"Der ſich einbildete/ als lege des gantzen Roͤmiſchen Reichs Wohlfart auff jhn; daß als er einsmals in ſeiner Grandeza einher reitend ſeinen Nachbar Hanſen begegnete/ der ſich uͤber die groſſe Veraͤnderung und auffgeblaſenen Schultzen zum hoͤchſten verwunderte/ fieng an zu fragen:","norm":"Der sich einbildete / als lege des ganzen Römischen Reichs Wohlfahrt auf ihn; dass als er einsmals in seiner Grandeza einher reitend seinen Nachbar Hansen begegnete / der sich über die große Veränderung und aufgeblasenen Schulzen zum höchsten verwunderte / fing an zu fragen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.079899787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11460,"date":1663,"orig":"Ey Hans du lieber Hans/ kenneſtu mich auch noch?","norm":"Ei Hans du lieber Hans / kennest mich auch noch?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.128099918365478} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11461,"date":1663,"orig":"Der neue Herr Schultheis reisſpelte und ſtriche den Bart gar ernſtlich/ und ſprach/ wie ſolt ich dich kennen/ da ich mich ſelbſt nicht kenne; Du ungehobelter Toͤlpel/ du ſolteſt deine Obrigkeit wol beſſer reſpectiren.","norm":"Der neue Herr Schultheiß reisspelte und striche den Bart gar ernstlich / und sprach / wie sollte ich dich kennen / da ich mich selbst nicht kenne; Du ungehobelter Tölpel / du solltest deine Obrigkeit wohl besser respektieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7581000328063965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11462,"date":1663,"orig":"Die Frau Schultzen muſte bald ihre vorige Kleider aͤndern und abſchaffen/ und ſich wie Frau Schultzen gebuͤhret/ nach der Modo kleiden.","norm":"Die Frau Schulzen musste bald ihre vorige Kleider ändern und abschaffen / und sich wie Frau Schulzen gebühret / nach der Modo kleiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7743000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11463,"date":1663,"orig":"Er ſagte/ liebe Anna/ gedencke daß du jetzo im Dorff Frau Schultzin biſt/ die Geſetz und Ordnung gibt/ aber nicht annimbt.","norm":"Er sagte / liebe Anna / gedenke dass du jetzt im Dorf Frau Schulzin bist / die Gesetz und Ordnung gibt / aber nicht annimmt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.795400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11464,"date":1663,"orig":"Frau Anna eylete geſchwind zum Meiſter Hanſen dem Schneider/ daß er ihre Kleider aͤnderte/ und damit er ſie foͤrderte/ hat er wenig Ruhe/ biß Frau Annen wilfahret ward; da er nun die Kleider andern Sontags fruͤhe brachte/ und am Spiegel mangelte/ hieß ſie geſchwind ein Zuber Waſſer/ ihr freundlich Angeſicht zu beſpiegeln/ bringen/ da nun alles Haußgeſind umb Frau Anna ſtehet/ und eins dieſes das andere ein anders begaffete uñ betrachtete/ und im Außputzen ſo geſchaͤfftig waren/ als die Jungen bey dem Toͤlponiren/ Deponiren wolte ich ſagen/ die man Sponleſer nennete/ da nun alles ſo voller Geſchaͤffte/ als wann ein neuer Bapſt zu Rom ſolte gewehlet werden/ gienge die Predigt zu End/ da ſchrien alle/ Frau Anna es iſt Zeit/ die Kirch iſt bald auß/ als ſie nun eylete/ kam ſie eben zum Beſchluß/ da alle Leute auffſtunden.","norm":"Frau Anna eilte geschwind zum Meister Hansen dem Schneider / dass er ihre Kleider änderte / und damit er sie förderte / hat er wenig Ruhe / bis Frau Annen willfahret wurde; da er nun die Kleider anderen Sonntags frühe brachte / und am Spiegel mangelte / hieß sie geschwind ein Zuber Wasser / ihr freundlich Angesicht zu bespiegeln / bringen / da nun alles Hausgesinde um Frau Anna steht / und eins dieses das andere ein anders begaffte und betrachtete / und im Ausputzen so geschäftig waren / als die Jungen bei dem Tölponiren / Deponieren wollte ich sagen / die man Sponleser nannte / da nun alles so voller Geschäfte / als wann ein neuer Papst zu Rom sollte gewählt werden / ginge die Predigt zu Ende / da schrien alle / Frau Anna es ist Zeit / die Kirche ist bald aus / als sie nun eilte / kam sie eben zum Beschluss / da alle Leute aufstünden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.351500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11465,"date":1663,"orig":"Frau Anna vermetuete/ ſolches geſchehe ihr zu Ehren/ und das jeder wolte euſſerlich zu verſtehen geben/ wie Frau Schultz in reſpectiret werden ſolte/ da wehrete ſie mit Haͤnden und Fuͤſſen ab/ ſagte/ ſitzt ſtill/ ſitzt ſtill/ es denckt mir noch wol der Tag/ daß ich euers gleichen war/ uñ die Noll- Plon hieß/ allein denckt nicht mehr wer ich war/ ſondern wer ich jetzo bin; es gehet mir auch wie jenem Schulmeiſter/ der Miſt außfuͤhret/ und ein Stimm hoͤret/ die ſprach:","norm":"Frau Anna vermetuete / solches geschehe ihr zu Ehren / und das jeder wollte äußerlich zu verstehen geben / wie Frau Schulz in respektieret werden sollte / da währte sie mit Händen und Füßen ab / sagte / sitzt still / sitzt still / es denkt mir noch wohl der Tag / dass ich eures gleichen war / und die Noll-Plon hieß / allein denkt nicht mehr wer ich war / sondern wer ich jetzt bin; es geht mir auch wie jenem Schulmeister / der Mist ausführet / und ein Stimme höret / die sprach:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.112800121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11466,"date":1663,"orig":"Gregori laß den Miſt ſtehen/ du biſt zu hoͤhern Dingen beruffen.","norm":"Gregori lass den Mist stehen / du bist zu höheren Dingen berufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.774199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11467,"date":1663,"orig":"Es ſaget ein Juriſt zu Jena/ die gantze Welt werde regieret durch die vier Contractus, die man innominatos nennet/ weil ſie keinen eigentlichen Namen/ gleich andere haben/ als do ut des, ich gebe/ daß du auch gebeſt/ do ut facias, ich gebe/ daß du etwas hergegen thuſt: facio ut facias, ich thue das/ damit du auch thuſt:","norm":"Es sagt ein Jurist zu Jena / die ganze Welt werde regieret durch die vier Contractus, die man innominatos nennt / weil sie keinen eigentlichen Namen / gleich andere haben / als da ut des, ich gebe / dass du auch gebest / da ut facias, ich gebe / dass du etwas hingegen tust: facio ut facias, ich tue das / damit du auch tust:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.063199996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11468,"date":1663,"orig":"ich thue/ auff das du gebeſt.","norm":"ich tue / auf das du gebest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.061299800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11469,"date":1663,"orig":"Wer nicht glaubet daß alle Dinge auch von den Uberheiligſten umb dieſer vier Stuͤcke und Contractus willen geſchehen und verrichtet werden/ der wird von der Opinion betrogen.","norm":"Wer nicht glaubet dass alle Dinge auch von den Überheiligsten um dieser vier Stücke und Contractus Willen geschehen und verrichtet werden / der wird von der Opinion betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.30049991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11470,"date":1663,"orig":"Haltet ihr die vor gluͤckſelige Leute/ die hoch angeſehen/ und hoch am Brete ſitzen?","norm":"Haltet ihr die vor glückselige Leute / die hoch angesehen / und hoch am Brette sitzen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.499599933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11471,"date":1663,"orig":"Opinio betruͤget euch.","norm":"Opinio betrüget euch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"sv","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.65749979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11472,"date":1663,"orig":"Dem viel anvertrauet/ von dem wird auch viel gefordert.","norm":"Dem viel anvertrauet / von dem wird auch viel gefordert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.692800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11473,"date":1663,"orig":"Gluͤckſelig iſt der/ der ſein Pfund/ ſo klein es auch immer iſt/ wol anwendet und gebrauchet.","norm":"Glückselig ist der / der sein Pfund / so klein es auch immer ist / wohl anwendet und gebraucht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.832499980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11474,"date":1663,"orig":"Warumb legen die Hoͤcker ein hoͤltzern Kaͤß/ als waͤre es ein rechter/ dem voruͤbergehenden in das Geſichte?","norm":"Warum legen die Höcker ein hölzern Käse / als wäre es ein rechter / dem vorübergehenden in das Gesichte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.988800048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11475,"date":1663,"orig":"Warum thun die Politici alles auff den Schein/ und pro Forma?","norm":"Warum tun die Politici alles auf den Schein / und pro Form?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.186200141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11476,"date":1663,"orig":"Reſp. Mundus vult decipi, die Welt wil betrogen ſeyn.","norm":"Resp. Mundus vult decipi, die Welt will betrogen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.123000144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11477,"date":1663,"orig":"Man ſaget der Wein ſolle alle fuͤnff Sinne ergetzen; das Geſicht durch eine helle ſchoͤne Farbe; den Geruch und den Geſchmack durch ſeine Lieblichkeit; das Fuͤhlen durch die Kaͤlte.","norm":"Man sagt der Wein solle alle fünf Sinne ergötzen; das Gesicht durch eine helle schöne Farbe; den Geruch und den Geschmack durch seine Lieblichkeit; das Fühlen durch die Kälte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.096799850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11478,"date":1663,"orig":"Was thut aber das Gehoͤr darbey?","norm":"Was tut aber das Gehör dabei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.546599864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11479,"date":1663,"orig":"Reſp, Mundus fallitur opinionibus.","norm":"Resp, Mundus fallitur opinionibus.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.773900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11480,"date":1663,"orig":"Die Einbildung wie auch die inclination der Leute thut viel bey der Sache.","norm":"Die Einbildung wie auch die Inklination der Leute tut viel bei der Sache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.953400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11481,"date":1663,"orig":"Jch muß hier kurtzweilitatis gratiá erzehlen/ was ſich mit mir zugetragen/ als ich zu Koͤnigsberg ſtudirte; und nach dem ich mit vornehmen Buͤrgern bekant worden/ wurde ich je zuweilen mit Erluſtirens halber in ihre Luſthaͤuſer anſſer der Stadt gefuͤhret/ und wenn ſie ihre Flaſchenfutter uffthaͤten/ war dieſes allezeit die erſte Frage/ wie mir der Wein ſchmeckte? und weil ſie wuſten/ das ich an ſolchem Orte geboren/ daß der Bachus vor allen andern geliebet und gezieret/ und ich denn den ſauren Wein/ ſo halber Krautlache/ lobete/ ſoffen ſie ſich ſo voll/ als die Birſtenbinder/ und wurden von lauterer Opinion voll und toll.","norm":"Ich muss hier kurtzweilitatis gratia erzählen / was sich mit mir zugetragen / als ich zu Königsberg studierte; und nach dem ich mit vornehmen Bürgern bekannt worden / wurde ich je zuweilen mit Erlustieren halber in ihre Lusthäuser ansser der Stadt geführt / und wenn sie ihre Flaschenfutter auftäten / war dieses allezeit die erste Frage / wie mir der Wein schmeckte? und weil sie wussten / das ich an solchem Orte geboren / dass der Bacchus vor allen anderen geliebt und geziert / und ich denn den sauren Wein / so halber Krautlache / lobte / soffen sie sich so voll / als die Birstenbinder / und wurden von lauterer Opinion voll und toll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.368199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11482,"date":1663,"orig":"Es iſt mit der Opinion ſo bewand/ daß gleich ein Regenbogen und ein Sonnen-Circul den andern/ alſo auch eine Opinion die andere zeiget und gebuͤhret.","norm":"Es ist mit der Opinion so bewand / dass gleich ein Regenbogen und ein Sonnen-Circul den anderen / also auch eine Opinion die andere zeiget und gebühret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.235400199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11483,"date":1663,"orig":"Wer iſt wol unter uns der nicht von der Opinion betrogen und vexiret wird/ ihm traume gleich von guͤldenen Bergen/ oder wachend wuͤnſchet/ das er doch nimmermehr bekommet.","norm":"Wer ist wohl unter uns der nicht von der Opinion betrogen und vexieret wird / ihm Traume gleich von güldenen Bergen / oder wachend wünschet / das er doch nimmermehr bekommet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.315599918365478} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11484,"date":1663,"orig":"So offt ihr von Laſtwaͤgen mit Luͤgen beladen hoͤret/ ſo offt haltets vor groſſe Leiterwaͤgen der Opinion und Einbildung/ derer Hans Fuhrman iſt/ die leichtglaͤubige Fama.","norm":"So oft ihr von Lastwägen mit Lügen beladen höret / so oft haltet es vor große Leiterwägen der Opinion und Einbildung / derer Hans Fuhrman ist / die leichtgläubige Fama.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.768199920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11485,"date":1663,"orig":"Die Opinion hat eine ſolche groſſe Lieblichkeit in ſich/ daß jeweniger etwas wahr/ je eher uñ mehr wird es geglaubet und kitzelt die Ohren deſto mehr.","norm":"Die Opinion hat eine solche große Lieblichkeit in sich / dass jeweniger etwas wahr / je eher und mehr wird es geglaubt und kitzelt die Ohren desto mehr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.111400127410889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11486,"date":1663,"orig":"Des Homeri gantz Poetiſches Gedicht Ilias und Odiſſea genant/ was iſt es anders als ein zuſammen geraſpelter Hauffen der Opinionen?","norm":"Des Homeri ganz poetisches Gedicht Ilias und Odissea genannt / was ist es anders als ein zusammen geraspelter Haufen der Opinionen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.730999946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11487,"date":1663,"orig":"Dardurch er ſich/ der Vater der Luͤgen/ ſo beruͤhmt gemacht/ das gantze Staͤdte ſich untereinander gezerret/ und umb den Haſenbalg gezancket/ nemlich in welcher er geboren worden ſeye.","norm":"Dadurch er sich / der Vater der Lügen / so berühmt gemacht / das ganze Städte sich untereinander gezerrt / und um den Hasenbalg gezankt / nämlich in welcher er geboren worden sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.050899982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11488,"date":1663,"orig":"Als Smyrna, Rhodos, Salamin, Colophon, Chios, Argos, Athenæ Wie hoch die Alten die Opinion gehalten/ iſt abzunehmen/ daß ſie den Himmel (deſſen Einfall ſehr gefaͤhrlich/ denn es bliebe keine Kachel in keinem Ofen gantz:) durch den erdichteten Atlantem, das iſt durch die Opinion ſchuͤtzen wollen.","norm":"Als Smyrna, Rhodos, Salamin, Colophon, Chios, Argos, Athenae wie hoch die Alten die Opinion gehalten / ist abzunehmen / dass sie den Himmel (dessen Einfall sehr gefährlich / denn es bliebe keine Kachel in keinem Ofen ganz:) durch den erdichteten Atlantem, das ist durch die Opinion schützen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.323500156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11489,"date":1663,"orig":"Geſtern als ich zu Hauſe auff meinem groſſen Stul eingeſchlaffen (denn der Schlaf mir lieber als das lange Wachen) traumete mich/ ich waͤre in einem herꝛlichen Pallaſt/ da hoͤꝛete ich eine Hochzeit/ als ich hinzu lieff/ hoͤrete ich den Abdancker ſeine Oration halten/ in welcher er den Hochzeit-Gaͤſten Danck ſagete/ daß ſie ſich ſo wol einſtellen und mit ihrer Gegenwart ſolche helffen zieren wollen/ fuͤhrete darbey an/ Sie wolten bedencken/ daß anjetzo das Martins-Feſt waͤre/ wolten demnach nicht vergeſſen/ daß ſie Teutſche waͤren/ wolten demnach auff gut more Palatino wacker herumb trincken/ daß nicht ein Tropffen darinne bleibe Denn ſagt er/ der Sauer-Kopff Seneca der alle Berge eben tragen wollen/ hat ſelbſt zu weilen geſoffen/ daß er den Fuchſen geſchoſſen/ und uͤber Eilffe geworffen/ und das ſolte eine trefliche Medicin ſeyn aller vornehmſten Artzney Doctorn Meynung nach.","norm":"Gestern als ich zu Hause auf meinem großen Stuhl eingeschlafen (denn der Schlaf mir lieber als das lange Wachen) Traumette mich / ich wäre in einem herrlichen Palast / da hörte ich eine Hochzeit / als ich hinzu lief / hörte ich den Abdanker seine Oration halten / in welcher er den Hochzeitsgästen Dank sagte / dass sie sich so wohl einstellen und mit ihrer Gegenwart solche helfen zieren wollen / führte dabei an / Sie wollten bedenken / dass jetzt das Martinsfest wäre / wollten demnach nicht vergessen / dass sie Deutsche wären / wollten demnach auf gut more Palatino wacker herum trinken / dass nicht ein Tropfen darin bleibe denn sagt er / der Sauer-Kopf Seneca der alle Berge eben tragen wollen / hat selbst zu weilen gesoffen / dass er den Fuchsen geschossen / und über Eilffe geworfen / und das sollte eine treffliche Medizin sein aller vornehmsten Arznei Doktoren Meinung nach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.606900215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11490,"date":1663,"orig":"Alexander der Groſſe hat nie eine Feldſchlacht angetretten/ er habe denn zuvor dapffer geſoffen.","norm":"Alexander der Große hat nie eine Feldschlacht angetreten / er habe denn zuvor tapfer gesoffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.107900142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11491,"date":1663,"orig":"Weꝛ ſolte ſich aber deſſen ſchaͤmẽ/ Was Seneca, was Alexander M. was Cato gethan/ und ſolche Vorgaͤnger haben/ iſt nicht allein wol zu verzeihen/ ſondern noch wol lobens wehrt.","norm":"Wer sollte sich aber dessen schämen / Was Seneca, was Alexander M. was Cato getan / und solche Vorgänger haben / ist nicht allein wohl zu verzeihen / sondern noch wohl Lobens wert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.369100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11492,"date":1663,"orig":"Fragt ihr mich/ ſagt er/ jhr lieben Hochzeit-Gaͤſte/ warumb mein Maul ſo zittert und bebet?","norm":"Fragt ihr mich / sagt er / ihr lieben Hochzeitgäste / warum mein Maul so zittert und bebet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.690999984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11493,"date":1663,"orig":"Urſach/ es hat noch nicht genug geſoffen/ wenn ich aber beſſer trincke Vinum, ſo rede ich Latinum, und zwar nicht das ſchlimſte/ ſondern außbuͤndig gut Kuͤchen-Latein/ das die Katzen und die Hunde von ſyeyen und kranck werden.","norm":"Ursache / es hat noch nicht genug gesoffen / wenn ich aber besser trinke Vinum, so rede ich Latinum, und zwar nicht das schlimmste / sondern ausbündig gut Küchenlatein / das die Katzen und die Hunde von syeyen und krank werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.526500225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11494,"date":1663,"orig":"Hieruͤber lachten die Gaͤſte uͤberauß herꝛlich/ ich aber verbarg mich/ und gieng zum Tempel hinauß/ und kam uff den Weinkeller/ da etliche Studenten verſamlet waren/ einen Pennal zu abſolviren.","norm":"Hierüber lachten die Gäste überaus herrlich / ich aber verbarg mich / und ging zum Tempel hinaus / und kam auf den Weinkeller / da etliche Studenten versammelt waren / einen Pennal zu absolvieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.043200016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11495,"date":1663,"orig":"Jn dem Traum dauchte mich/ ich waͤre frembd/ und waͤre nirgend beſſer als da/ bildete mir ein/ man muͤſſe mit den Woͤlffen heulen/ wenn man unter den ſeyn wolte.","norm":"In dem Traum tauchte mich / ich wäre fremd / und wäre nirgend besser als da / bildete mir ein / man müsse mit den Wölfen heulen / wenn man unter den sein wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.382199764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11496,"date":1663,"orig":"Als man nun zuſammen kam/ da gieng es an ein complementiren und Fußkratzen/ doch hoͤrete ich anders nicht als Monſieur voſtre Serviteur!","norm":"Als man nun zusammen kam / da ging es an ein Komplementieren und Fußkratzen / doch hörte ich anders nicht als Monsieur vostre Serviteur!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.984300136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11497,"date":1663,"orig":"Es geſchahe ein ſolch Handtruckens/ als ob alle Metzger zu Lintz auff dem Viehemarck zuſammen kommen waͤren/ ungariſch Vieh zu kauffen.","norm":"Es geschah ein solch Handrückens / als ob alle Metzger zu Lintz auf dem Viehmark zusammen kommen wären / ungarisch Vieh zu kaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.531899929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11498,"date":1663,"orig":"Nachgehends aber als wir ein wenig vom Wein erwaͤrmet/ da gieng es an eine Bruͤderſchafft/ und ſetzten ſich zweene auff die Knie und ſchwuren einander bey Teufel holen und aller Marter/ die vertraulichſte Bruͤderſchafft/ daß ſie wolten Leib/ Haab/ Gut und Blut bey einander auffſetzen/ und fuͤr einander in den Tod gehen/ wenn er nur mit dem Leben darvon kaͤme: als ſie beyde nun der Laͤnge nach einander geſchworen hatten/ fingen ſie an auff den Knien einander tapffer zu zutrincken/ als es aber dem Zipphuſius das Knien ��itzen/ denn er nicht gut Pabſtiſch/ zu lang wurde/ fieng er an/ ſagte/ Bruder trinck/ ich kan nicht laͤnger knien/ welches Philoſauffauſſenpfand/ replicirte und ſprach/ wie wolteſt du fuͤr mich ſterben/ da du nicht eine viertel Stund kanſt auff den Knien ſitzen/ O armer Tropff!","norm":"Nachgehend aber als wir ein wenig vom Wein erwärmet / da ging es an eine Brüderschaft / und setzten sich zwei auf die Knie und schwuren einander bei Teufel holen und aller Marter / die vertraulichste Brüderschaft / dass sie wollten Leib / Hab / Gut und Blut bei einander aufsetzen / und für einander in den Tod gehen / wenn er nur mit dem Leben davon käme: als sie beide nun der Länge nach einander geschworen hatten / fingen sie an auf den Knien einander tapfer zuzutrinken / als es aber dem Zipphusius das Knien sitzen / denn er nicht gut Papstisch / zu lang wurde / fing er an / sagte / Bruder trink / ich kann nicht länger knien / welches Philosaufaussenpfand / replizierte und sprach / wie wolltest du für mich sterben / da du nicht eine viertel Stunde kannst auf den Knien sitzen / O armer Tropf!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.169700145721435} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11499,"date":1663,"orig":"O Narrenkopff! bald hierauff kamen ſie in harten Kampff und Streit an einander umb einer ſehr ſchweren Frage willen/ welche war wo das Wort Locuſta die Heuſchrecke/ doch herkaͤme/ und woher es genennet wuͤrde.","norm":"O Narrenkopf! bald hierauf kamen sie in harten Kampf und Streit aneinander um einer sehr schweren Frage Willen / welche war wo das Wort Locusta die Heuschrecke / doch herkäme / und woher es genannt würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.154200077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11500,"date":1663,"orig":"Als aber ſie hart an einander und bald von Worten zu den Banckſtuͤlen kommen waͤrẽ/ fand ſich ein alter anſehnlicher Caldaunenſchlucker/ der zwiſchen beyden den Frieden gebot/ ſetzet ſich neben mich/ fing an Kund- und Freundſchafft mit mir zu machen/ und erzehlete/ wie er nunmehr 5. Jahr lang auff dem Unverſtand/ Univerſitaͤten wolte ich ſagen/ geweſen und ſich auffgehalten/ auch wie ihme zu mehrmalen die Doctors Ehre waͤre angetragen worden/ als ich dieſes gehoͤret/ ſaͤumete ich nicht ihn Herr Doctor zu heiſſen/ welches er aber gar mit Ehrgeitziger Beſcheidenheit ablehnete/ und ihn mit ſolchen und dergleichen zuverſchonen bate/ ich aber ſagte/ er ſolte zu frieden und gutes Muhts ſeyn/ es waͤre meine Gewonheit alſo/ in Tituln waͤre ich nicht karg/ denn ſie wuchſen mir in den Garten/ kauffete ſie nicht in der Franckfurter Meſſe: und glaubet mir nur/ ich kan nicht eher erlangen was ich will und begehre/ als durch groſſe hohe anſehnliche Titul.","norm":"Als aber sie hart aneinander und bald von Worten zu den Bankstühlen kommen wären / fand sich ein alter ansehnlicher Calldaunenschlucker / der zwischen beiden den Frieden gebot / setzet sich neben mich / fing an Kund- und Freundschaft mit mir zu machen / und erzählte / wie er nunmehr 5. Jahr lang auf dem Unverstand / Universitäten wollte ich sagen / gewesen und sich aufgehalten / auch wie ihm zu mehrmals die Doktors Ehre wäre angetragen worden / als ich dieses gehöret / säumte ich nicht ihn Herr Doktor zu heißen / welches er aber gar mit ehrgeiziger Bescheidenheit ablehnte / und ihn mit solchen und dergleichen zuverschonen bat / ich aber sagte / er sollte zu Frieden und gutes Muts sein / es wäre meine Gewohnheit also / in Titeln wäre ich nicht karg / denn sie wuchsen mir in den Garten / kaufte sie nicht in der Frankfurter Messe: und glaubet mir nur / ich kann nicht eher erlangen was ich will und begehre / als durch große hohe ansehnliche Titel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.179200172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11501,"date":1663,"orig":"Aber was lachet ihr?","norm":"Aber was lachet ihr?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.373400211334228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11502,"date":1663,"orig":"Der mit leeren Erbſen wil geſaͤttiget ſeyn/ iſt keiner andern Speiſe werth; aber ich bitte euere Amplitudinem (euere Weitlaͤufftigkeit) wollen mich hierinnen nicht verrahten/ denn wenn man inne werden ſolte/ daß ich ſolches nicht von Hertzen meinete/ wuͤrden mir alle auffſetzig werden.","norm":"Der mit leeren Erbsen will gesättigt sein / ist keiner anderen Speise wert; aber ich bitte eure Amplitudinem (eure Weitläufigkeit) wollen mich hierinnen nicht verraten / denn wenn man innewerden sollte / dass ich solches nicht von Herzen meinte / würden mir alle auffsetzig werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.416600227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11503,"date":1663,"orig":"von dieſen Difcurſen brechen wir abe/ und kommen auff weit wichtigere/ und das Roͤmiſche Reich betreffende und hochangelegene Geſpraͤch; Es lieſſe der neue Candidat ſich herauß/ auff was Manier die Frantzoſen die Spanier koͤnten uͤberwaͤltigen/ und wie ſie koͤnten den engern Meerbuſen mit Steinen und ander materialien ſtopffen und fuͤllen/ und dem Meer gebieten/ daß es ſeinen Lauff endern und anders wohin nehmen muͤſte/ ſolcher Geſtalt koͤnten die auß Europa in Aſien und Afriquen zu Land und trockenes Fuſſes kommen.","norm":"von diesen Difcursen brechen wir ab / und kommen auf weit wichtigere / und das Römische Reich betreffende und hochangelegene Gespräch; es ließe der neue Kandidat sich heraus / auf was Manier die Franzosen die Spanier könnten überwältigen / und wie sie könnten den engeren Meerbusen mit Steinen und ander Materialien stopfen und füllen / und dem Meer gebieten / dass es seinen Lauf ändern und anders wohin nehmen müsste / solcher Gestalt könnten die aus Europa in Asien und Afriquen zu Land und trockenes Fußes kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.711999893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11504,"date":1663,"orig":"Ja ſagte ich/ lieber Candidate/ wenn aber das Meer ihme von dem Frantzoſen nit gebieten lieſſe?","norm":"Ja sagte ich / lieber Candidate / wenn aber das Meer ihm von dem Franzosen nicht gebieten ließe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.206999778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11505,"date":1663,"orig":"Antwort/ da waͤre leichtlich ein Mittel zu erfinden.","norm":"Antwort / da wäre leichtlich ein Mittel zu erfinden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4720001220703125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11507,"date":1663,"orig":"Jch regerirte, wenn das Meer aber es machte gleich wie die boͤſe Buben/ derer Hartneckigkeit unter der Ruhten offtermalen zu wachſen pfleget?","norm":"Ich regerirte, wenn das Meer aber es machte gleich wie die böse Buben / derer Hartnäckigkeit unter der Ruhten oftmals zu wachsen pflegt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.110599994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11508,"date":1663,"orig":"Dann muͤſte man ihme gute Wort geben/ antwortet der hochgelehrte Herꝛ Doctorandus: und muͤſte ihme einen Ring geben/ wie von den Buͤrgern zu Rom/ den Venedigern alle Jahr gegeben wird.","norm":"Dann müsste man ihm gute Wort geben / antwortet der hochgelehrte Herr Doctorandus: und müsste ihm einen Ring geben / wie von den Bürgern zu Rom / den Venedigern alle Jahr gegeben wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.290999889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11509,"date":1663,"orig":"Als wir alſo diſcurrirten erhube ſich ein Gezaͤnck.","norm":"Als wir also diskurrierten erhube sich ein Gezänk.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.41540002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11510,"date":1663,"orig":"Es ſetzte ſich einer/ ſo fuͤr einen feinen Geſellen anzuſehen zum Tiſche/ denn/ ſie ſagten/ daß er ein Hauß-Pennal waͤre.","norm":"Es setzte sich einer / so für einen feinen Gesellen anzusehen zum Tische / denn / sie sagten / dass er ein Haus-Pennal wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.103300094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11511,"date":1663,"orig":"Dem rupfftẽ ſie auff/ daß ihm die/ den Herren Scholaren von Kaͤyſer Friderichẽ gegoͤnnete Freyheiten nicht angienge.","norm":"Dem rupften sie auf / dass ihm die / den Herren Scholaren von Kaiser Friderichen gegönnte Freiheiten nicht anginge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.92579984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11512,"date":1663,"orig":"Denn ſagten ſie/ du biſt ſtudirens halber nicht gewandert/ noch auß einem reichen ein armer Geſell worden; Sehe mich an/ ſagt einer unter dem Hauffen/ der ich viel von Jugend auff gelitten/ geſchwitzet und gefroren habe.","norm":"Denn sagten sie / du bist Studierens halber nicht gewandert / noch aus einem reichen ein armer Gesell worden; sehe mich an / sagt einer unter dem Haufen / der ich viel von Jugend auf gelitten / geschwitzt und gefroren habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6697998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11513,"date":1663,"orig":"Was meinſtu wol/ wie ich meinem Patrimonio zugeſprochen: Des Jahrs gebe ich vor den Tiſch 100. Reichsthaler.","norm":"Was meinst du wohl / wie ich meinem Patrimonio zugesprochen: Des Jahrs gebe ich vor den Tisch 100. Reichstaler.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.926700115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11514,"date":1663,"orig":"Vor Extra 60.","norm":"Vor Extra 60.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.294899940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11515,"date":1663,"orig":"Dem Kaufmann 40.","norm":"Dem Kaufmann 40.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.553800106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11516,"date":1663,"orig":"Dem Schuſter 12.","norm":"Dem Schuster 12.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":8.392900466918945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11517,"date":1663,"orig":"Dem Schneider eben ſo viel:","norm":"Dem Schneider ebenso viel:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.620699882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11518,"date":1663,"orig":"Viel Buͤcher aber/ Federn/ Dinten/ Pappir alles zuſammen gerechnet/ gebe ich kaum 4. vor Collegia wenig oder gar nichts.","norm":"Viel Bücher aber / Federn / dienten / Papier alles zusammen gerechnet / gebe ich kaum 4. vor Collegia wenig oder gar nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.197700023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11519,"date":1663,"orig":"Aber der Waͤſcherin/ dem Balbirer/ dem Pedellen.","norm":"Aber der Wäscherin / dem Balbierer / dem Pedellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.485000133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11520,"date":1663,"orig":"Hilff ewiger Gott ſo gar viel!","norm":"Hilfe ewiger Gott so gar viel!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.435699939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11521,"date":1663,"orig":"Aber ihr Eſels wiſſet nicht was die Academiſche Kuͤnſte koſten/ und wie theuꝛ ſie ſind.","norm":"Aber ihr Esels wisset nicht was die akademische Künste kosten / und wie teuer sie sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8948001861572275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11522,"date":1663,"orig":"Was fuͤr ein groſſer Unterſcheid ſeye unter uns und dem Poͤbel.","norm":"Was für ein großer Unterschied sei unter uns und dem Pöbel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.76669979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11523,"date":1663,"orig":"Dieſes alles hoͤrete ich mit groſſer Gedult und nicht geringen Verdruß an/ ſchlug endlich loß und fragte/ was denn fuͤr ein groſſer Unterſcheid waͤre/ und was es nutzte/ viele Staͤdte und Doͤrffer geſehen haben/ wozu es dienete/ daß man mit einem Pferde weiherte/ ſchreien mit dem Eſel/ bellen mit dem Hunde.","norm":"Dieses alles hörte ich mit großer Geduld und nicht geringen Verdruss an / schlug endlich los und fragte / was denn für ein großer Unterschied wäre / und was es nutzte / viele Städte und Dörfer gesehen haben / wozu es diente / dass man mit einem Pferde wieherte / schreien mit dem Esel / bellen mit dem Hunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.126599788665771} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11524,"date":1663,"orig":"Was es helffe frembde Sprachen wiſſen und gelernet haben/ wann weder wir/ noch unſere Freunde/ noch das Vaterland einigen Nutzen darvon nicht haben noch genieſſen.","norm":"Was es helfe fremde Sprachen wissen und gelernt haben / wann weder wir / noch unsere Freunde / noch das Vaterland einigen Nutzen davon nicht haben noch genießen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.932600021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11525,"date":1663,"orig":"Wir ſind curios uͤber frembde/ und was uns fuͤr den Fuͤſſen/ achten und wiſſen wir wenig.","norm":"Wir sind kurios über fremde / und was uns für den Füßen / achten und wissen wir wenig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.139699935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11526,"date":1663,"orig":"Jn meiner Jugend habe ich einen Schneider gekennet/ der hatte Rom/ das Capitolium, S. Marcus Platz zu Venedig/ die Gedaͤchtnuͤß-Saͤulen in Egypten/ die Kirche zu S. Lauretto, den Feuerſpeyenden Berg Ætna geſehen/ als er nach Gieſſen kam/ flickte er mir meine alte Hoſen/ meine Mutter aber gabe ihme nicht mehr/ als dem der ſein Tage nicht weiter als Heſſenland kommen.","norm":"In meiner Jugend habe ich einen Schneider gekannt / der hatte Rom / das Capitolium, S. Marcus Platz zu Venedig / die Gedächtnissäulen in Ägypten / die Kirche zu S. Lauretto, den feuerspeienden Berg Ätna gesehen / als er nach Gießen kam / flickte er mir meine alte Hosen / meine Mutter aber gab ihm nicht mehr / als dem der sein Tage nicht weiter als Hessenland kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9664998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11527,"date":1663,"orig":"Auff ſolches alles antwortete mir Pancratius, denn ſo war ſein Name/ und ſagte/ er verſtuͤnde wol/ daß dieſes nicht mein gruͤndlicher Ernſt/ ſondern nur auß Schertz von mir angefuͤhret wuͤrde.","norm":"Auf solches alles antwortete mir Pancratius, denn so war sein Name / und sagte / er verstünde wohl / dass dieses nicht mein gründlicher Ernst / sondern nur aus Scherz von mir angeführt würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.867199897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11528,"date":1663,"orig":"Dann ſagt er/ wolteſtu denn alle peregrinationen und Beſuchung frembder Laͤnder verwerffen/ was wolteſtu die Uffſchneider vertragen/ dieſen oder jenen examiniren und heimlich fangen/ wo oder in welchem Wirtzhauſe er logiret geweſen/ was dieſe oder jene Stadt vor ein ſonderliches Ken- und Merckzeichen/ wo man in die Stadt gienge?","norm":"Dann sagt er / wolltest denn alle Peregrination und Besuchung fremder Länder verwerfen / was wolltest die Aufschneider vertragen / diesen oder jenen examinieren und heimlich fangen / wo oder in welchem Wirtshause er logieret gewesen / was diese oder jene Stadt vor ein sonderliches Ken- und Merkzeichen / wo man in die Stadt ginge?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.492300033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11529,"date":1663,"orig":"Wenn einer nun alſo gefraget/ und er nicht weis zu antworten/ ſo hat er deſſen groſſen Schimpff und Spott/ du aber legeſt damit groſſen Ruhm und Ehre ein.","norm":"Wenn einer nun also gefragt / und er nicht weiß zu antworten / so hat er dessen großen Schimpf und Spott / du aber legest damit großen Ruhm und Ehre ein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.191100120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11530,"date":1663,"orig":"Denn lieber iſt das nicht ein groſſes Stuͤck Aca demiſcher Weißheit/ daß man wiſſe/ daß das Roſtocker Bier beſſer als das Naumburgiſche?","norm":"Denn lieber ist das nicht ein großes Stück Ace damischer Weisheit / dass man wisse / dass das Rostocker Bier besser als das Naumburgische?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.185400009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11531,"date":1663,"orig":"Nach dem er nun ſolches mit ziemlich ſchwerer und ſtamlender Zunge außgekecket/ entſchlieff er mit ſeinen andern Geſellen auff der gemachten Streue.","norm":"Nachdem er nun solches mit ziemlich schwerer und stammelnder Zunge ausgekackt / entschlief er mit seinen anderen Gesellen auf der gemachten Streue.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.626500129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11532,"date":1663,"orig":"Bald wurde ich eines Magiſters gewahr/ der ziemlich alt und betaget/ in einem zerlumpten Mantel/ zerriſſenen Hoſen und zerlapten Schuhen einher gienge:","norm":"Bald wurde ich eines Magisters gewahr / der ziemlich alt und betaget / in einem zerlumpten Mantel / zerrissenen Hosen und labten Schuhen einherginge:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.776500225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11533,"date":1663,"orig":"Saß und ſtuͤtzete den Arm unter den Kopff/ und grilliſirte uͤberauß ſehr/ wie die luſtige Melancholici zuthun pflegen/ weñ ſie Calender uff die Franckfurter Meß machen.","norm":"Saß und stützte den Arm unter den Kopf / und grillisirte überaus sehr / wie die lustige Melancholici zutun pflegen / wenn sie Kalender auf die Frankfurter Messe machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.181399822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11534,"date":1663,"orig":"Der ſtunde geſchwind auff/ trug ein Arm voll Holtz zuſammen/ und machet ein Feuer: darein warff er den Plutarchum, Plinium, Livium, den Cicero und andere ſeine Buͤcher/ daß dieſe mit der Flammen aufffuhren.","norm":"Der stand geschwind auf / trug ein Arm voll Holz zusammen / und macht ein Feuer: darein warf er den Plutarchum, Plinium, Livium, den Cicero und andere seine Bücher / dass diese mit der Flammen auffuhren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.250199794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11535,"date":1663,"orig":"Deſſen ich mich denn ſehr verwunderte und ſprach/ hey lieber Mann/ was fuͤr eine Thorheit koͤmt dich an?","norm":"Dessen ich mich denn sehr verwunderte und sprach / bei lieber Mann / was für eine Torheit kommt dich an?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.153200149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11536,"date":1663,"orig":"Warum wuͤteſtu alſo in die gute Buͤcher und verſtorbene Leute?","norm":"Warum wütest also in die gute Bücher und verstorbene Leute?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.180300235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11537,"date":1663,"orig":"Dieweil ſagt er/ ſie mir eine Urſache alles Ungluͤcks ſind.","norm":"Dieweil sagt er / sie mir eine Ursache alles Unglücks sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8607001304626465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11538,"date":1663,"orig":"Denn in deme ich dieſelbe gleichſam Tag und Nacht leſe und durchblettere/ und gerne wolte zu einem Dienſte kommen/ iſt es doch alles umbſonſt und vergebens/ flehe ich meine Patronen an (welche ich nicht rahte/ daß man ſie unter die Heiligen zehle:) ſind ſie unerbitlich.","norm":"Denn in dem ich dieselbe gleichsam Tag und Nacht lese und durchblättere / und gerne wollte zu einem Dienste kommen / ist es doch alles umsonst und vergebens / flehe ich meine Patronen an (welche ich nicht Rate / dass man sie unter die Heiligen zähle:) sind sie unerbittlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.270899772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11539,"date":1663,"orig":"Jch bitte und ſchreye/ ich weiß nicht wenn an/ das man mich doch wolte auß dem Schulkoth ziehen/ geſchihets/ daß als ſie nunmehr von mein taͤglichen Anlauffen faſt muͤde und matt werden/ ſie vom Tode oder anderm Zufall uͤbereylet und weggeraffet:","norm":"Ich bitte und schreie / ich weiß nicht wenn an / das man mich doch wollte aus dem Schulkot ziehen / geschehet / dass als sie nunmehr von mein täglichen anlaufen fast müde und matt werden / sie vom Tode oder anderem Zufall übereilet und weggerafft:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.957399845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11540,"date":1663,"orig":"Muß ich andere Neue ſuchen zu gewinnen.","norm":"Muss ich andere Neue suchen zu gewinnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.258399963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11541,"date":1663,"orig":"Unterdeſſen aber und in deme ſie mich mit leerer Hoffnung theils abſpeiſen/ theils mit mir uͤber das Gluͤck klagen/ ſo ehrlichen Gemuͤhtern gemeiniglich zu wider iſt/ verlaͤufft die guͤldene Zeit/ der Verſtand nimbt ab/ und wird durch die groſſe Ungedult geſchwaͤcht/ die Pfennige werden alle/ die nechſte Anverwandten werden verdroſſen/ und das gantze Gemuͤhte wird von deſperation angefochten.","norm":"Unterdessen aber und in dem sie mich mit leerer Hoffnung teils abspeisen / teils mit mir über das Glück klagen / so ehrlichen Gemütern gemeiniglich zu wieder ist / verläuft die güldene Zeit / der Verstand nimmt ab / und wird durch die große Ungeduld geschwächt / die Pfennige werden alle / die nächste Anverwandten werden verdrossen / und das ganze Gemühte wird von Desperation angefochten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.006800174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11542,"date":1663,"orig":"Die fuͤrnemſte in Patria befoͤrderen und haben ihren Anhang/ und theilen gleichſam das Land unter ſich/ auff die Weyſe kommen ſie empor und ziehen alles nach ſich.","norm":"Die fürnehmste in Patria befördere und haben ihren Anhang / und teilen gleichsam das Land unter sich / auf die Weise kommen sie empor und ziehen alles nach sich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.097099781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11543,"date":1663,"orig":"Wir armen Teufel ſitzen hinden an/ und wenn das Gluͤck gar wol will/ fallen etwan ein Thaler Batzen von den Reichen/ als wie durchs Schneiders Scheer uns zu.","norm":"Wir armen Teufel sitzen hinten an / und wenn das Glück gar wohl will / fallen etwan ein Taler Batzen von den Reichen / als wie durchs Schneiders Scher uns zu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.571499824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11544,"date":1663,"orig":"Derhalben weil weder die Studia noch der Gelehrten lamentiren mehr etwas gilt/ will ich alle Weißheit verſchweren/ und wil das Bier brauen lernen/ damit weder ich noch meine Kinder getrungen werden/ ſolche Leute die von Natur Barbarn/ durchs Gluͤck auffgeblaſen/ anſprechen und flehen muͤſſen.","norm":"Derethalben weil weder die Studia noch der Gelehrten lamentieren mehr etwas gilt / will ich alle Weisheit erschweren / und will das Bier brauen lernen / damit weder ich noch meine Kinder gedrungen werden / solche Leute die von Natur Barbaren / durchs Glück aufgeblasen / ansprechen und flehen müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.553599834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11545,"date":1663,"orig":"Alle Ehr/ Beſchwer.","norm":"Alle Ehre / Beschwer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.949199676513672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11546,"date":1663,"orig":"Den Eſeln werden die Laſtkoͤrbe angehaͤngt/ nicht den Pferden/ denen doch kaum das Stroh wird/ dem Papagey aber Zucker/ daß kein Prophet in ſeinem Vaterland gilt/ iſt des HErꝛn Chriſti Weiſſagung.","norm":"Den Eseln werden die Lastkörbe angehängt / nicht den Pferden / denen doch kaum das Stroh wird / dem Papagei aber Zucker / dass kein Prophet in seinem Vaterland gilt / ist des Herrn Christi Weissagung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.390200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11547,"date":1663,"orig":"Fragſtu warum etliche wenige angenehm ſeyn?","norm":"Fragst warum etliche wenige angenehm sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.874100208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11548,"date":1663,"orig":"Antwort/ weil ſie keine Propheten ſind.","norm":"Antwort / weil sie keine Propheten sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.513000011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11549,"date":1663,"orig":"Es beſtehe ſolche Leute S. Veltin, die da meinen/ es gehe ihnen etwas abe/ wenn ein ehrlicher Kerl nach Ehren ſtrebet.","norm":"Es bestehe solche Leute S. Veltin, die da meinen / es gehe ihnen etwas ab / wenn ein ehrlicher Kerl nach Ehren strebet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.208399772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11550,"date":1663,"orig":"Wenn ſie eine rechte Liebe zum Vaterland truͤgen/ wuͤrden ſie viel anderſter thun/ denn was iſt Edeler/ als nuͤtzliche Leute/ und die dem Vaterlande zur Zierde ſeyn/ ihme verbinden/ die darnach dafuͤr halten/ daß ſie ſolchen/ von denen ſie befoͤrdert werden/ mehr als dem Vaterland ſelbſt verbunden ſeyn.","norm":"Wenn sie eine rechte Liebe zum Vaterland trügen / würden sie viel anders tun / denn was ist Edeler / als nützliche Leute / und die dem Vaterlande zur Zierde sein / ihm verbinden / die danach dafür halten / dass sie solchen / von denen sie befördert werden / mehr als dem Vaterland selbst verbunden sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.806600093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11551,"date":1663,"orig":"Jch weiß wol/ wordurch die meiſten in dieſem verſtoſſen: nemlich daß man von freyen Ingeniis viel ungleiches mutmaſſet/ brauchen hingegen ihre Fuchsſchwaͤntzer/ die andern ehrlichen Leuten heimlich nachſtellen und alles anbringen/ die nachmalen/ damit ſie etwas anzugeben haben moͤgen/ allerhand Stuͤcklein erdichten/ welche ſolche reiche Hanſen vor lautere Oracula und warhafftige Dinge halten; als denn uͤberall ihren Eyffer mercken und ſpuͤhren laſſen.","norm":"Ich weiß wohl / wodurch die meisten in diesem verstoßen: nämlich dass man von freien Ingeniis viel Ungleiches mutmaßet / brauchen hingegen ihre Fuchsschwänzer / die anderen ehrlichen Leuten heimlich nachstellen und alles anbringen / die nachmalen / damit sie etwas anzugeben haben mögen / allerhand Stücklein erdichten / welche solche reiche Hansen vor lautere Oracula und wahrhaftige Dinge halten; als denn überall ihren Eifer merken und spüren lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.467400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11552,"date":1663,"orig":"Jch weiß nicht/ woher es komme/ daß einer alten Vettel oder verlogenen Cammer-Magd und Liebes-Dienerin mehr geglaubet wird/ als einem redlichen Gemuͤhte; woher kompt aber dieſer Eyffer anders/ als auß zu groſſer Liebe ſein ſelbſten; dann es heiſſet/ das wil ich haben/ ſo ſoll und muß es ſeyn/ ſit pro ratione voluntas, es ſey lincks oder recht.","norm":"Ich weiß nicht / woher es komme / dass einer alten Vettel oder verlogenen Kammer-Magd und Liebes-Dienerin mehr geglaubt wird / als einem redlichen Gemühte; woher kommt aber dieser Eifer anders / als aus zu großer Liebe sein selbst; dann es heißt / das will ich haben / so soll und muss es sein / sit pro ratione voluntas, es sei links oder recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.114299774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11553,"date":1663,"orig":"Wer dieſes Bild nicht anbetet/ ſey verflucht.","norm":"Wer dieses Bild nicht anbetet / sei verflucht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.355100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11554,"date":1663,"orig":"O wenn wir uns ſelbſt zuͤchtigten und ſtrafften/ wuͤrden wir unſerm jrrenden Bruder/ und daß er nicht alles gut heiſſet/ gerne verzeihen.","norm":"O wenn wir uns selbst züchtigten und strafften / würden wir unserem irrenden Bruder / und dass er nicht alles gutheißt / gerne verzeihen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.704699993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11555,"date":1663,"orig":"Dieſer alſo gefuͤhrte Diſcurs war mir nicht ſonderlich angenehme/ inhibirte ihme ferner zu reden/ vermahnete ihn/ ſolte ſich goͤttlichen Willens unterwerffen: ſagte/ ob er nicht wiſſe: daß GOtt durch den Propheten ſehr ſtraffe/ die ſo da lauffen/ da ſie doch nicht geſandt/ ſolte des goͤttlichen Beruffs erwarten.","norm":"Dieser also geführte Diskurs war mir nicht sonderlich angenehme / inhibierte ihm ferner zu reden / vermahnte ihn / sollte sich göttlichen Willens unterwerfen: sagte / ob er nicht wisse: dass Gott durch den Propheten sehr Strafe / die so da laufen / da sie doch nicht gesandt / sollte des göttlichen Berufs erwarten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.232999801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11556,"date":1663,"orig":"Ja ſagt der Magiſter/ wenn ich noch ein ander ſeculum erwarten koͤnte; in der gantzen H. Schrifft macht mir kein Glaubens-Artickel mehr nachdenckens als der von dem Beruff der Geiſtlichen/ denn ein anders in der Schule/ ein anders in der Practica gelehret wird.","norm":"Ja sagt der Magister / wenn ich noch ein ander seculum erwarten könnte; in der ganzen H. Schrift macht mir kein Glaubensartikel mehr Nachdenkens als der von dem Beruf der Geistlichen / denn ein anders in der Schule / ein anders in der Practica gelehrt wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.356299877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11557,"date":1663,"orig":"Entweder fehle ich/ oder es iſt der Beruff der Herren Prediger heute zu Tage nichts anders/ als die Gunſt der Oberern; Wer iſt der heute GOtt ſelbſt vom Himmel reden hoͤret?","norm":"Entweder fehle ich / oder es ist der Beruf der Herren Prediger heute zu Tage nichts anders / als die Gunst der Obereren; wer ist der heute Gott selbst vom Himmel reden höret?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.130300045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11558,"date":1663,"orig":"Nach vielem gethanen Erinnern/ ſagte ich/ ja ich glaube lieber Herꝛ Magiſter/ daß ihrer viele mehr durch ihre eigene Schuld als goͤttlicher Verhaͤngnuͤſſe alſo gezuͤchtiget werden.","norm":"Nach vielem getanen Erinnern / sagte ich / ja ich glaube lieber Herr Magister / dass ihrer viele mehr durch ihre eigene Schuld als göttlicher Verhängnisse also gezüchtigt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.684800148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11559,"date":1663,"orig":"Glaub nur/ viel ſind euſſerlich wol angeſehen/ ſind es aber nicht/ viel ſind es/ ſcheinen euſſerlich aber nicht.","norm":"Glaube nur / viel sind äußerlich wohl angesehen / sind es aber nicht / viel sind es / scheinen äußerlich aber nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.69789981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11560,"date":1663,"orig":"Der wil etwas werden/ und empor kommen/ muß den kurtzen Weg ergreiffen/ frembder Oerter vergeſſen/ und ſich in den Ort ſchicken/ zu deme er durch die leibliche Geburt geſchickt iſt/ ſich in alles ſchicken/ deſſen Geſetz/ Sitten/ Gewonheiten genau erlernen/ die Loben/ Vertheidigen/ die ordentliche gewoͤhnliche Arten herfuͤr zu kommen ergreiffen/ denen die vorgehen/ folgen/ den Patronen fleiſſig auffwarten/ dieſe auff allerley Weg ihme goͤnſtig zu machen/ ihr Thun und Weſen loben und außſtreichen/ an nichts zweiffeln/ ſondern alles glauben/ alles hoch achten und admiriren, der dieſes wol beobachtet/ kan bey Hoff groß werden.","norm":"Der will etwas werden / und empor kommen / muss den kurzen Weg ergreifen / fremder Orte vergessen / und sich in den Ort schicken / zu dem er durch die leibliche Geburt geschickt ist / sich in alles schicken / dessen Gesetz / Sitten / Gewohnheiten genau erlernen / die Loben / verteidigen / die ordentliche gewöhnliche Arten herfür zu kommen ergreifen / denen die vorgehen / folgen / den Patronen fleißig aufwarten / diese auf allerlei Weg ihm günstig zu machen / ihr Tun und Wesen loben und ausstreichen / an nichts zweifeln / sondern alles glauben / alles hoch achten und admirieren, der dieses wohl beobachtet / kann bei Hof groß werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4008002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11561,"date":1663,"orig":"Jch geſtehe euch mein lieber Herr Magiſter/ daß ich auch viel verſuchet/ und es mir recht ſauer laſſen werden/ dennoch aber in vielen von der Opinion betrogen worden.","norm":"Ich gestehe euch mein lieber Herr Magister / dass ich auch viel versucht / und es mir recht sauer lassen werden / dennoch aber in vielen von der Opinion betrogen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.33459997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11562,"date":1663,"orig":"Wenn ihr euch einbildet/ daß ihr meinen wollet/ daß ihr alsdann zu etwas kommen koͤnnet/ wenn ihr euer Gemuͤhts Vermoͤgen herauſſer ſtreichet/ da fehlet und irret ihr ſehr weit.","norm":"Wenn ihr euch einbildet / dass ihr meinen wollet / dass ihr alsdann zu etwas kommen könnet / wenn ihr euer Gemüts Vermögen heraus streichet / da fehlet und irret ihr sehr weit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.672100067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11563,"date":1663,"orig":"Die Poeten haben gar artlich fabuliret, wie das der Jupiter viel Liebe mit dem Frauenzimmer gepflogen/ und damit er ſelbe wieder zu der Gegenliebe deſto beſſer verleitete/ habe er ſich in vielerley Arten und Geſtalten verwandelt/ bald in Adlers/ bald in Schwanen/ bald in anderer Thiere Form ſich verkleidet; Als er aber umb der Junonen Gunſt welche die Goͤttin des Reichthumbs/ ſich beworben/ hat er ſich in die Geſtalt des armen/ erſchrockenen von Regen und Wind halb erfrornen und erſtorbenen Cucucs verwandelt.","norm":"Die Poeten haben gar artlich fabulieret, wie das der Jupiter viel Liebe mit dem Frauenzimmer gepflegt / und damit er selbe wieder zu der Gegenliebe desto besser verleitete / habe er sich in vielerlei Arten und Gestalten verwandelt / bald in Adlers / bald in Schwanen / bald in anderer Tiere Form sich verkleidet; als er aber um der Junos Gunst welche die Göttin des Reichtums / sich beworben / hat er sich in die Gestalt des armen / erschrockenen von Regen und Wind halb erfrorenen und erstorbenen Cucucs verwandelt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.104599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11564,"date":1663,"orig":"Du wenn du geſcheut biſt/ ja daß du geſcheut werdeſt/ mache es eben alſo und folge dieſem nach/ daß du je zu weilen die Gunſt durch gnten Verſtand erkauffeſt; jeweilen ſtelle dich/ abſonderlich bey denen/ die ihres gleichen nicht leiden noch vertragen koͤnnen/ als waͤreſtu halb dum und dutzig/ jeweilen mache dir einen Zutritt durch Dienſt und Gehorſam bey denen die knechtiſche Gemuͤhter lieben und ſuchen:","norm":"Du wenn du gescheut bist / ja dass du gescheut werdest / mache es eben also und folge diesem nach / dass du je zu weilen die Gunst durch gnten Verstand erkauffest; jeweilen stelle dich / absonderlich bei denen / die ihresgleichen nicht leiden noch vertragen können / als wärest halb dum und dutzig / jeweilen mache dir einen Zutritt durch Dienst und Gehorsam bei denen die knechtische Gemüter lieben und suchen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6819000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11565,"date":1663,"orig":"Denn wiſſe auch daß das nicht das geringſte Stuͤck ſeye der Welt Weißheit und bey Leuten fort zukommen/ nemlich/ daß man nicht allzu witzig und witziger ſeyn woͤlle als andere Leute.","norm":"Denn wisse auch dass das nicht das geringste Stück sei der Welt Weisheit und bei Leuten fort zukommen / nämlich / dass man nicht allzu witzig und witziger sein wolle als andere Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8145999908447275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11566,"date":1663,"orig":"Denn gemeiniglich diejenige/ die etwas neues anfangen und ſich darinnen zuviel verſteigen/ in Schimpff und Spott und in euſſerſte Noth kommen und gerahten/ und andern Leuten zum Schauſpiel werden.","norm":"Denn gemeiniglich diejenige / die etwas Neues anfangen und sich darinnen zu viel versteigen / in Schimpf und Spott und in äußerste Not kommen und geraten / und anderen Leuten zum Schauspiel werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.226099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11567,"date":1663,"orig":"Als ich ihn mit ſolchen und dergleichen auffrichtete und troͤſtete/ erſahe ich einen jungen Schnautzhan/ der die Baaß im Hauſe/ die ſich denn nicht ſonderlich wegerte/ bey der Hand ergriffe/ die er folgender maſſen anredete.","norm":"Als ich ihn mit solchen und dergleichen aufrichtete und tröstete / ersah ich einen jungen Schnautzhan / der die Bass im Hause / die sich denn nicht sonderlich wegerte / bei der Hand ergriffe / die er Maßen anredete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.301000118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11568,"date":1663,"orig":"Allerſchoͤnſte Jungfrau.","norm":"Allerschönste Jungfrau.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":4.434000015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11569,"date":1663,"orig":"Jndeme ich verliere/ gewinne ich/ und in deme ich gewinne/ verliere ich.","norm":"Indem ich verliere / gewinne ich / und in dem ich gewinne / verliere ich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.396100044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11570,"date":1663,"orig":"Jn dem ich verliere ſc. meine vorige Geſellſchafft/ gewin ich euer laͤngſt gewuͤnfchte Gegenwart/ und in dem ich eure Gegenwart gewinne/ verliere ich meine libertet. Euer Schoͤnheit/ welche weit/ weit uͤber den Horizont der Vollkommenheit geſtiegen/ hat mein Hertz und Verſtand ſo gefangen/ daß ich wol hiebevor die ſcharffe Pfeile des Cupidinis verlacht/ ſo muß ich doch jetzo vor dem Altar euerer extraordinar qualiteten niederknien/ und euch mein inbruͤnſtiges Hertz in tieffer Demuth auffopffern.","norm":"Indem ich verliere sc. meine vorige Gesellschaft / Gewinn ich euer längst gewünschte Gegenwart / und in dem ich eure Gegenwart gewinne / verliere ich meine Libertät . Euer Schönheit / welche weit / weit über den Horizont der Vollkommenheit gestiegen / hat mein Herz und Verstand so gefangen / dass ich wohl hiervor die scharfe Pfeile des Cupidinis verlacht / so muss ich doch jetzt vor dem Altar eurer extraordinar Qualitäten niederknien / und euch mein inbrünstiges Herz in tiefer Demut aufopfern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2677001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11571,"date":1663,"orig":"O ihr allerſchoͤnſte Venus, die ihr viel ſchoͤner ſeyd/ als die Venus auß Cypern/ was fuͤr ſuperlativos ſol ich doch brauchen/ damit ich euch bezeigen koͤnne/ wie hoch ich eure perfection venerire.","norm":"O ihr allerschönste Venus, die ihr viel schöner seid / als die Venus aus Zypern / was für superlativos soll ich doch brauchen / damit ich euch bezeigen könne / wie hoch ich eure Perfektion veneriere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.059999942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11572,"date":1663,"orig":"Ach madamoiſelle die ihr ſo ſchoͤn ſeyd als unbarmhertzig/ und ſo unbarmhertzig als ſchoͤn/ ich koͤnte euch billich vergleichen mit dem Kaͤyſer Nerone, welcher ſeinen Luſt dran hatte/ daß er von einem Thurn die Stadt Rom brennen ſahe.","norm":"Ach madamoiselle die ihr so schön seid als unbarmherzig / und so unbarmherzig als schön / ich könnte euch billig vergleichen mit dem Kaiser Nerone, welcher seinen Lust dran hatte / dass er von einem Turm die Stadt Rom brennen sah.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.911399841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11573,"date":1663,"orig":"Dann ihr ſehet auch oben von dem Thurn euer hohen meriten brennen/ nicht alleine die Stadt und Vorſtadt meines Zucker verliebten Hertzens/ ſondern auch die Kirche/ ſo ich euch darein gebauet und conſecriret.","norm":"Dann ihr sehet auch oben von dem Turm euer hohen Meriten brennen / nicht alleine die Stadt und Vorstadt meines Zucker verliebten Herzens / sondern auch die Kirche / so ich euch darein gebaut und konsekrieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.640999794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11574,"date":1663,"orig":"Es ſtehet in eurer Macht mich in dieſer Flam zu ſalviren; und warlich werdet ihr mich zu der deſperation bringen/ und werdet euch nicht als eine ſchoͤne Roſe laſſen abbrechen von mir/ der ich auß dem Fonte Nympharum Caballino ſo manchen Trunck hauſticos gethan/ ſo wil ich den Phœbum bitten/ daß er euch in eine Diſtel verwandeln ſolle/ damit ihr endlich den groben Eſeln zur Speiſe werdet.","norm":"Es steht in eurer Macht mich in dieser Flam zu salvieren; und wahrlich werdet ihr mich zu der Desperation bringen / und werdet euch nicht als eine schöne Rose lassen abbrechen von mir / der ich aus dem Fonte Nympharum Caballino so manchen Trunk hausticos getan / so will ich den Phoebum bitten / dass er euch in eine Distel verwandeln solle / damit ihr endlich den groben Eseln zur Speise werdet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.452899932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11575,"date":1663,"orig":"Noch andere Schwuͤre und Wuͤnſche thaͤt er auß dem Amadis und der Arcadia, und wo er ſie zuſammen ſuchen konte/ hinzu.","norm":"Noch andere Schwüre und Wünsche täte er aus dem Amadis und der Arcadia, und wo er sie zusammen suchen konnte / hinzu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.138599872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11576,"date":1663,"orig":"Konte ich mich des Lachens laͤnger nit enthalten/ denn ich meinte/ es ſolte mir die Blaſe berſten/ da er es hoͤrte/ verlohr er ſich/ daß ich nicht weiß/ wo er mit Jungfer Ketten hinkommen.","norm":"konnte ich mich des Lachens länger nicht enthalten / denn ich meinte / es sollte mir die Blase bersten / da er es hörte / verlor er sich / dass ich nicht weiß / wo er mit Jungfer Ketten hinkommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.754499912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11577,"date":1663,"orig":"Da ich nun mich alſo allein zu ſein befande/ examinirte und betrachtete ich genau die groſſe Thorheit der Jugend/ die dafuͤr haͤlt/ daß alle Zierde der teutſchen Sprache beſtehe in den Loͤffelbuͤchern.","norm":"Da ich nun mich also allein zu sein befand / examinierte und betrachtete ich genau die große Torheit der Jugend / die dafür hält / dass alle Zierde der deutschen Sprache bestehe in den Löffelbüchern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.571199893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11578,"date":1663,"orig":"Und hieruͤber erwachte ich/ und ſahe daß dieſes alles ein vergeblicher Traum/ Phantaſten und Einbildunge waͤren/ doch ſehe ich/ daß die Opiniones noch an allen Orten herꝛſcheten.","norm":"Und hierüber erwachte ich / und sah dass dieses alles ein vergeblicher Traum / Phantasten und Einbildung wären / doch sehe ich / dass die Opiniones noch an allen Orten herrschten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.615099906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11579,"date":1663,"orig":"Die Leute halten den Zipphuſium (der Waͤſchen fuͤr ſeine groͤſte Kunſt haͤlt/ und dem Stillſchweigen eine groſſe Straffe) fuͤr einen beredten Mann; gerade als wenn der Acker/ der nichts als Unkraut traͤgt fuͤr fruchtbar zu halten ſeye:","norm":"Die Leute halten den Zipphusium (der Wäschen für seine größte Kunst hält / und dem Stillschweigen eine große Strafe) für einen beredten Mann; gerade als wenn der Acker / der nichts als Unkraut trägt für fruchtbar zu halten sei:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.358799934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11580,"date":1663,"orig":"Hingegen wird das Stillſchweigen und wenig Reden fuͤr eine Faul- und Traͤgheit geachtet/ aber die werden von der Opinion betrogen.","norm":"Hingegen wird das Stillschweigen und wenig Reden für eine Faul- und Trägheit geachtet / aber die werden von der Opinion betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.199299812316894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11581,"date":1663,"orig":"Frater Johannes ligt offters im Bette/ und recitiret ſein Pater noſter, da er doch vor Schlaffen kaum die Augen nicht kan auffthun/ bildet ihme doch ein/ ſein Gebet ſeye gar lieb und angenehm bey Gott/ wird aber von der Opinion betrogen/ denn wer da betet als betet er nicht/ den erhoͤret auch Gott/ als erhoͤret er ihn nicht","norm":"Frater Johannes liegt öfters im Bette / und rezitieret sein Paternoster, da er doch vor Schlafen kaum die Augen nicht kann auftun / bildet ihm doch ein / sein Gebet sei gar lieb und angenehm bei Gott / wird aber von der Opinion betrogen / denn wer da betet als betet er nicht / den erhöret auch Gott / als erhöret er ihn nicht","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.716300010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11582,"date":1663,"orig":"Mancher Student/ gehet den Tag durch ſpatziren/ des Nachtes brennet er Licht/ daß man meynen ſolle/ er ſeye ſo embſig in ſeinem Studiren/ fallitur opinione.","norm":"Mancher Student / geht den Tag durch spazieren / des Nachts brennet er Licht / dass man meinen solle / er sei so emsig in seinem Studieren / fallitur opinione.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.381199836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11583,"date":1663,"orig":"Es beſchriebe einer den Schlaff/ daß er waͤre ein Bruder des Todes/ der thaͤte nichts als ſchlaffen/ damit er ſich allezeit des Todes erinnerte/ ja er gieng offt mit verſchloſſenen Augen fuͤr den Spiegel zu ſehen/ wie des ſchlaffenden Bildnuͤß Geſtalt ware/ ward von der Opinion betrogen.","norm":"Es beschriebe einer den Schlaf / dass er wäre ein Bruder des Todes / der täte nichts als schlafen / damit er sich allezeit des Todes erinnerte / ja er ging oft mit verschlossenen Augen für den Spiegel zu sehen / wie des schlaffenden Bildnis Gestalt war / wurde von der Opinion betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.182600021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11584,"date":1663,"orig":"Werden nicht auch die von der Opinion betrogen/ die/ damit ſie ſich fuͤr den Leutẽ groß machẽ uñ ſehen laſſen/ mit anderer Leute Guͤtern prangen/ da bey ihnen doch nichts als bittere Armuth regieret: Streichen ihre Eltern und Vorfahren herauß/ ruͤhmen ſich/ daß dieſe von den Trojanern ihren Urſprung genommen/ oder gar vor der Suͤndfluth ſi diis placet hinter ſich kratzen die Huͤner/ gelebet haben.","norm":"Werden nicht auch die von der Opinion betrogen / die / damit sie sich für den Leuten groß machen und sehen lassen / mit anderer Leute Gütern prangen / da bei ihnen doch nichts als bittere Armut regieret: Streichen ihre Eltern und Vorfahren heraus / rühmen sich / dass diese von den Trojanern ihren Ursprung genommen / oder gar vor der Sintflut sie diis placet hinter sich kratzen die Hühner / gelebt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.313399791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11585,"date":1663,"orig":"Was thut die Opinion heutig es Tages bey den mehrern Theil der Leute/ es wil alles Edel ſeyn.","norm":"Was tut die Opinion heutig es Tages bei den mehreren Teil der Leute / es will alles Edel sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.688300132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11586,"date":1663,"orig":"Zwar iſt es zu Dantzig nichts neues und wuͤrde einer uͤbel anlauffen/ wenn er nicht einen jeden Schiffmann und Kauffmann/ und ſolte er auch nur Schweffelhoͤltzel feil haben/ Junckerum titulirte.","norm":"Zwar ist es zu Danzig nichts Neues und würde einer übel anlaufen / wenn er nicht einen jeden Schiffmann und Kaufmann / und sollte er auch nur Schweffelhöltzel feil haben / Junckerum titulierte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.520299911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11587,"date":1663,"orig":"Aber die Tugend iſt an einem zu loben/ derer Urheber er ſelbſten/ nicht die/ die er durch Erbſchafften bekompt und ererbet.","norm":"Aber die Tugend ist an einem zu loben / derer Urheber er selbst / nicht die / die er durch Erbschaften bekommt und ererbet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.368199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11588,"date":1663,"orig":"Der ſich einbildet er ſeye etwas/ da er doch nichts iſt/ verfuͤhret ſich ſelbſt und wird von der Opinion betrogen.","norm":"Der sich einbildet er sei etwas / da er doch nichts ist / verführet sich selbst und wird von der Opinion betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.478700160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11589,"date":1663,"orig":"Der Capnio ward gefraget/ warum nicht heut zu Tage die Leute ſo gelehrt wuͤrden/ als zur Zeit Ciceronis und Quintiliani?","norm":"Der Capnio wurde gefragt / warum nicht heute zu Tage die Leute so gelehrt würden / als zur Zeit Ciceronis und Quintiliani?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.144700050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11590,"date":1663,"orig":"Antwortet/ die Leute haͤtten damahlen wenig Buͤcher gehabt/ aber gut/ die ſie ſtetig und fleiſſig geleſen/ jetzo aber wuͤrden die Gelehrte von Vielheit der Buͤcher verwirret und verhindert.","norm":"Antwortet / die Leute hätten damals wenig Bücher gehabt / aber gut / die sie stetig und fleißig gelesen / jetzt aber würden die Gelehrte von Vielheit der Bücher verwirret und verhindert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.893799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11591,"date":1663,"orig":"Viel meinen/ es ſeye die zeitliche Gluͤckſeligkeit nicht ſo hoch zu achten/ denn ſolche eine Tochter iſt der Muͤhe und Arbeit/ aber werden von der Opinion betrogen/ denn Arbeit flihen und meiden iſt auff hoͤren ein Menſch zu ſeyn/ ſintemal ihme dieſes ohnvermeidenliche Geſetz vorgeſchrieben/ daß er im Schweiß ſeines Angeſichts ſein Brod eſſe.","norm":"Viel meinen / es sei die zeitliche Glückseligkeit nicht so hochzuachten / denn solche eine Tochter ist der Mühe und Arbeit / aber werden von der Opinion betrogen / denn Arbeit fliehen und meiden ist auf hören ein Mensch zu sein / sintemal ihm dieses unvermeidliche Gesetz vorgeschrieben / dass er im Schweiß seines Angesichts sein Brot esse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.467800140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11592,"date":1663,"orig":"Der nach Ehren und Wuͤrde ſtrebet/ und den Muht/ wenn er ſihet daß er nicht bald den vorgeſetzten Zweck erreichet/ ſincken laͤſſet/ wird von der Opinion betrogen/ welchen GOtt zu groſſen Dingen wil kommen laſſen/ den uͤbet und pruͤfet eꝛ erſtlich durch alleꝛhand Gefahr/ Creutz und Widerwertigkeit; das widerwertige Gluͤck thut bey einem gꝛoßmuͤttgen Menſchen das/ was die Laſt bey dem Palmbaum.","norm":"Der nach Ehren und Würde strebet / und den Mut / wenn er sieht dass er nicht bald den vorgesetzten Zweck erreichet / sinken lässt / wird von der Opinion betrogen / welchen Gott zu großen Dingen will kommen lassen / den übt und prüfet er erstlich durch allerhand Gefahr / Kreuz und Widerwertigkeit; das widerwärtige Glück tut bei einem großmütigen Menschen das / was die Last bei dem Palmenbaum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.230899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11593,"date":1663,"orig":"Du ſeyeſt wer du woͤlleſt/ wenn das Gluͤck wuͤtet/ verzage nicht/ wenn das Gluͤck dir ſchmeichelt/ ſo erinnere dich dein er menſchlichen Nichtigkeit.","norm":"Du seiest wer du willst / wenn das Glück wütet / verzage nicht / wenn das Glück dir schmeichelt / so erinnere dich dein er menschlichen Nichtigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.894599914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11594,"date":1663,"orig":"Jſt es jemalen finſter und ſchwartz/ es wird nicht wie ehmals/ immer alſo ſeyn/ das Gluͤck hat ſeinen Wandel und Wiedeꝛkehr/ der Herꝛſcher aller Dinge hat dem Hiskiæ die Sonne zuruͤck lauffen laſſen/ ſolte er nicht auch dir dergleichen thun koͤnnen.","norm":"Ist es jemals finster und schwarz / es wird nicht wie ehemals / immer also sein / das Glück hat seinen Wandel und Wiederkehr / der Herrscher aller Dinge hat dem Hiskiae die Sonne zurücklaufen lassen / sollte er nicht auch dir dergleichen tun können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4664998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11595,"date":1663,"orig":"Die abgefuͤhrte Politici/ die alles mit ihrer betruͤglichen Welt Weißheit verſauren wollen/ werden von der Opinion betrogen/ es iſt kluͤglich genug gehandelt/ wenn es mit Gottesfurcht gehandelt wird.","norm":"Die abgeführte Politici / die alles mit ihrer betrüglichen Welt Weisheit versäuern wollen / werden von der Opinion betrogen / es ist klüglich genug gehandelt / wenn es mit Gottesfurcht gehandelt wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.497200012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11596,"date":1663,"orig":"Unſere liebe Vorfahren regierten weißlich und wohl/ die nichts von dem falſch-Weltklugen Tacito gewuſt haben.","norm":"Unsere liebe Vorfahren regierten weißlich und wohl / die nichts von dem falsch-Weltklugen Tacito gewusst haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.671599864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11597,"date":1663,"orig":"Die Unterchanen waren getreu/ die Prieſter eyferig im Unterꝛichten/ die Zuhoͤrer embſig im Lernen/ es mit wenigem zu begreiffen/ jeder fuͤhrete ein erbares Leben/ beleidigte niemanden/ und lieſſe ein jeden das ſeinige Gedeyen.","norm":"Die Unterchanen waren getreu / die Priester eifrig im Unterrichten / die Zuhörer emsig im Lernen / es mit wenigem zu begreifen / jeder führte ein ehrbares Leben / beleidigte niemanden / und ließe ein jeden das seinige Gedeihen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.150499820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11598,"date":1663,"orig":"Ja ſagſtu/ dieſes ſind natuͤrliche Geſetz uñ haben nitchs von ſubtiliteten oder Spitzfindigkeit hinter ſich.","norm":"Ja sagst du / dieses sind natürliche Gesetz und haben nitchs von Subtilitäten oder Spitzfindigkeit hinter sich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.388599872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11599,"date":1663,"orig":"Ant. ſo ſind deñ dieſe/ die alſo reden nicht natuͤrlich/ die ſolche uͤberſchreiten/ und ihnen weiß nit was fuͤr gꝛoſſe Weißheit einbilden.","norm":"Ant. so sind denn diese / die also reden nicht natürlich / die solche überschreiten / und ihnen weiß nicht was für große Weisheit einbilden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2600998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11600,"date":1663,"orig":"Nachdẽ die Politici das ſimiliren uñ diſſimilirẽ Uliſſis eingefuͤhrt haben/ iſt daꝛauß entſprũgẽ/ Argwon auß Argwohn Mißtrauẽ.","norm":"Nachten die Politici das Similire und dissimilieren Ulissis eingeführt haben / ist daraus entsprugen / Argwohn aus Argwohn Misstrauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ro","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.297699928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11601,"date":1663,"orig":"Das Mißtrauẽ iſt der grauſame Tyran/ der die Gemuͤther und das Vermoͤgen auffloͤſet und voneinander trennet.","norm":"Das Misstrauen ist der grausame Tyran / der die Gemüter und das Vermögen auflöset und voneinander trennet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.299600124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11602,"date":1663,"orig":"Wer da einen ſonderlichen herꝛlichen Namen zuerlangen gedencket/ der befleiſſige ſich ſolches durch loͤbliche Kuͤnſte und Wiſſenſchafften außzurichten.","norm":"Wer da einen sonderlichen herrlichen Namen zuerlangen gedenkt / der befleißige sich solches durch löbliche Künste und Wissenschaften auszurichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.400499820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11603,"date":1663,"orig":"Viele ruͤhmen ſich groſſes Dinges/ groſſer Kunſt und Geſchickligkeiten/ und bauen auff die groſſe Gunſt ihrer hohen Patronen als auff ein ſandigten Grund gleichſam groſſe Haͤuſer und Schloͤſſer ihrer fortun und Hohheit/ meynen ſie aber daß es Beſtand und auff die poſteritet kommen werde? werden ſie von der opinion betrogen.","norm":"Viele rühmen sich großes Dinges / großer Kunst und Geschicklichkeiten / und bauen auf die große Gunst ihrer hohen Patronen als auf ein sandigen Grund gleichsam große Häuser und Schlösser ihrer Fortune und Hoheit / meinen sie aber dass es Bestand und auf die Posterität kommen werde? werden sie von der opinion betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.019299983978271} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11604,"date":1663,"orig":"Der lebet und gehet ſicher/ der ſich auff ſich/ und nicht auff andere verlaſſen darff.","norm":"Der lebet und geht sicher / der sich auf sich / und nicht auf andere verlassen darf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.666600227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11605,"date":1663,"orig":"Meyneſt du es ſeye dir von der Natur verſaget/ das was etwan andern geben worden/ betruͤget dich opinio.","norm":"Meinest du es sei dir von der Natur versaget / das was etwan anderen geben worden / betrüget dich opinio.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.017399787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11606,"date":1663,"orig":"Bedencke und ſehe dich umb/ in welchem Stand du gedenckeſt und hoffeſt herfuͤr und andern vorzukommen:","norm":"bedenke und sehe dich um / in welchem Stand du gedenkest und hoffest herfür und anderen vorzukommen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.572800159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11607,"date":1663,"orig":"Es ſeye nun gleich im Geiſtlichen oder Weltlichen/ wann du dich mit gantzem Fleiß auff ein Gewiſſes befleiſſigen/ und deme dich gantz ergeben wirſt/ es iſt nicht zu ſagen/ was ohn unterbrochener Fleiß außrichten kan/ auch bey einem halbmeſſigen/ geſchweige was bey einem ſonderlichen und herꝛlichen ingenio.","norm":"Es sei nun gleich im Geistlichen oder Weltlichen / wann du dich mit ganzem Fleiß auf ein Gewisses befleißigen / und dem dich ganz ergeben wirst / es ist nicht zu sagen / was ohne unterbrochener Fleiß ausrichten kann / auch bei einem halbmäßigen / geschweige was bei einem sonderlichen und herrlichen ingenio.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.159800052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11608,"date":1663,"orig":"Es kan auch eine rechte wolgegruͤndete Wiſſenſchafft nicht lange verborgen ligen/ ſondern gleichwie das Feuer nicht kan gedaͤmpfft werden/ ſvndern uͤberſich ſteiget/ und die Hoͤhe ſuchet; alſo fuͤhret die Wiſſenſchafft ihren Liebhaber endlichen zu hohen Ehren.","norm":"Es kann auch eine rechte wohlgegründete Wissenschaft nicht lange verborgen liegen / sondern gleichwie das Feuer nicht kann gedämpft werden / Sunden über sich steiget / und die Höhe suchet; also führt die Wissenschaft ihren Liebhaber endlichen zu hohen Ehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.607600212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11609,"date":1663,"orig":"Hoffeſt du dergleichen im Kriege zu erlangen/ kan ſolches geſchehen VIGILANDO ET AUDENDO, das iſt/ durch ſorgfaͤltige Vorſicht und Tapfferkeit.","norm":"Hoffest du dergleichen im Kriege zu erlangen / kann solches geschehen VIGILANDO ET AUDENDO, das ist / durch sorgfältige Vorsicht und Tapferkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.026199817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11610,"date":1663,"orig":"Traͤgeſtu Luſt und Belieben zu dem Hofleben/ kanſtu an das Bret zu kommen hoffen/ wann du zu allem willig/ und alles zu vertragen gefliſſen biſt/ wann du Hohn und Schmach vor Wolthat/ Schmeicheley vor Ernſt und Truͤgerey vor ſonderliche Freundſchafft erkennen und annehmen wirſt/ und der da meynet der neidiſchen Mißgunſt zu entfliehen/ wird von der opiniou betrogen/ dann gleichwie der Schatten dem Coͤrper/ alſo folgt Mißgunſt der Tugend und Gluͤckſeligkeit.","norm":"Trägest Lust und Belieben zu dem Hofleben / kannst du an das Brett zu kommen hoffen / wann du zu allem willig / und alles zu vertragen geflissen bist / wann du Hohn und Schmach vor Wohltat / Schmeichelei vor Ernst und Trügerei vor sonderliche Freundschaft erkennen und annehmen wirst / und der da meinet der neidischen Missgunst zu entfliehen / wird von der opiniou betrogen / dann gleichwie der Schatten dem Körper / also folgt Missgunst der Tugend und Glückseligkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.145500183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11611,"date":1663,"orig":"Zum Exempel/ man hat wenig Mitleiden mit dem/ der durch ſiaͤtiges Vollſauffen oder andern Laſtern ſeinen Verſtand und Geſundheit verwuͤſtet und vergeidet.","norm":"Zum Exempel / man hat wenig Mitleiden mit dem / der durch siätiges Vollsaufen oder anderen Lastern seinen Verstand und Gesundheit verwüstet und vergeidet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.489799976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11612,"date":1663,"orig":"Es iſt auch nicht Mitleiden zu tragen mit dem Mulcaſſe Koͤnig von Tuneto/ dem nicht zu viel war/ unangeſehen er von Carolo V. Roͤmiſchen Kaͤyſer auß Kaͤyſerlichen Gnaden unterhalten wurde/ daß er hundert Ducaten vor einen elenden gebratenen Pfau gabe.","norm":"Es ist auch nicht Mitleiden zu tragen mit dem Mulcasse König von Tuneto / dem nicht zu viel war / unangesehen er von Karolus V. Römischen Kaiser aus kaiserlichen Gnaden unterhalten wurde / dass er hundert Dukaten vor einen elenden gebratenen Pfau gab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.597700119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11613,"date":1663,"orig":"Die Mißgunſt differiret und entſcheidet ſich von Laſtern ſo weit/ als ſich entſcheidet/ das Loͤbliche von dem Laſterhafften.","norm":"Die Missgunst differieret und entscheidet sich von Lastern so weit / als sich entscheidet / das Löbliche von dem Lasterhaften.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.545400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11614,"date":1663,"orig":"Es iſt die Mißgunſt nicht zu fliehen/ ſondern noch wol als der Tugend Nachfolgerin zu begehren/ und iſt der glorwuͤrdig zu ſchaͤtzen/ der die Mißgunſt vertragen kan.","norm":"Es ist die Missgunst nicht zu fliehen / sondern noch wohl als der Tugend Nachfolgerin zu begehren / und ist der glorwürdig zu schätzen / der die Missgunst vertragen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.027900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11615,"date":1663,"orig":"Wie werden von der opinion betrogen die Sprachverderber/ die auß einem eintzigen Menſchen 3. 4. oder mehr machen/ in dem es bey ihnen heiſſet/ wann ſie einen Mann der ein wenig etwan von Anſehen anreden; Eure Herꝛligkeit/ Eure Weißheit/ ꝛc. Moͤchte man aber ſagen/ es ſeye dieſe Art zu reden nicht neue/ ſondern von langer Zeit her uͤblichen/ und ſchreiben groſſe Herꝛen; Wir von Gottes Gnaden; hierauff antworte/ daß dieſes nicht ohne Urſache geſchehen/ dann die Alte damit zu verſtehen geben wollen/ ihre modeſtie und Beſcheidenheit/ und daß ſie nicht alleine nach ihrem Kopff und Meynunge regierten/ ſondern alles mit Vorwiſſen und Willen der Staͤnde und der Vornehmſten thaͤten.","norm":"Wie werden von der opinion betrogen die Sprachverderber / die aus einem einzigen Menschen 3. 4. oder mehr machen / in dem es bei ihnen heißt / wann sie einen Mann der ein wenig etwan von Ansehen anreden; Eure Herrlichkeit / Eure Weisheit / etc. Möchte man aber sagen / es sei diese Art zu reden nicht neue / sondern von langer Zeit her üblichen / und schreiben große Herren; wir von Gottes Gnaden; hierauf antworte / dass dieses nicht ohne Ursache geschehen / dann die Alte damit zu verstehen geben wollen / ihre modestie und Bescheidenheit / und dass sie nicht alleine nach ihrem Kopf und Meinung regierten / sondern alles mit Vorwissen und Willen der Stände und der Vornehmsten täten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.143400192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11616,"date":1663,"orig":"Es ſind drey unregulirte opinionen und Einbildung der Menſchen/ die gleichſam als groſſe Stroͤme alles Unheils und Ubels; Die Ehr/ die Wolluſt und der Reichthumb/ von dieſen drey opinionen ſind allezeit/ wie noch alle Kriege/ Todtſchlaͤg/ Mord/ Raub/ Pluͤnderungen/ Meineyd/ Ehebruch/ Verꝛaͤtherey/ Verbuͤndnis mit dem Teuffel/ zeitliches und ewiges Verderben hergefloſſen.","norm":"Es sind drei unregulierte opinionen und Einbildung der Menschen / die gleichsam als große Ströme alles Unheils und Übels; die Ehre / die Wollust und der Reichtum / von diesen drei opinionen sind allezeit / wie noch alle Kriege / Totschläge / Mord / Raub / Plünderungen / Meineid / Ehebruch / Verräterei / Bündnis mit dem Teufel / zeitliches und ewiges Verderben hergeflossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.541299819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11617,"date":1663,"orig":"Wann dann die Regenten und Unterthanen von ſolchen eingenommen werden/ werden Land und Leute als von groſſen Waſſerfluten uͤberſchwemmet und zu grund gerichtet.","norm":"Wann dann die Regenten und Untertanen von solchen eingenommen werden / werden Land und Leute als von großen Wasserfluten überschwemmet und zu Grund gerichtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.286300182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11618,"date":1663,"orig":"Jch reyſete in einem Mitternacht zugelegenen Koͤnigreiche/ und kam vor eine Stadt/ da fuͤhrete man ſolche Geſellen herauß/ die den reyſeten pflegen die Kleider und Bindel abzunehmen/ damit ſie nicht etwan zu ſchwer tragen/ und deſto beſſer gehen koͤnnen/ denen war ein alter Prædicant zugegeben/ der den maleficanten hart zuredete/ und hefftig ſtraffete/ daß ſie das natuͤrliche und weltliche Geſetz vergeſſen/ dem Muͤſſiggang nachgangen/ und ſich von anderer Leute Schweiß und Blut ſchaͤndlicher Weiß genehret/ daß ſie alle gute Zucht/ Warnung und Vermahnung ihrer Eltern/ Schulmeiſter und anderer wolmeynenden guthertzigen Menſchen hindan geſetzet/ und in den Wind geſchlagen haͤtten; es erbarmete mich gleichwol der armen Tropffen/ und ſagte zu dem Profos/ warumb dieſe eben herhalten muͤſten; da doch dergleichen erbaren Geſellen noch mehr weren: die die armen biß auff die Knochen außſaugen:","norm":"Ich reiste in einem Mitternacht zugelegen Königreiche / und kam vor eine Stadt / da führte man solche Gesellen heraus / die den reisten pflegen die Kleider und Bindel abzunehmen / damit sie nicht etwan zu schwer tragen / und desto besser gehen können / denen war ein alter Praedicant zugegeben / der den Malefikanten hart zuredete / und heftig strafte / dass sie das natürliche und weltliche Gesetz vergessen / dem Müßiggang nachgegangen / und sich von anderer Leute Schweiß und Blut schändlicher Weiß genährt / dass sie alle gute Zucht / Warnung und Vermahnung ihrer Eltern / Schulmeister und anderer wohlmeinenden gutherzigen Menschen hintan gesetzt / und in den Wind geschlagen hätten; es erbarmte mich gleichwohl der armen Tropfen / und sagte zu dem Profoss / warum diese eben herhalten müssten; da doch dergleichen ehrbaren Gesellen noch mehr wären: die die armen bis auf die Knochen aussaugen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.232600212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11619,"date":1663,"orig":"Die bey einem geringen Aembtgen inner 2. oder 3. Jahren mehr vor ſich bringen bey ihrer Verſchwendung/ als zehen andere die Tag und Nacht arbeiten/ und es ihnen laſſen ſauer werden.","norm":"Die bei einem geringen Ämtern inner 2. oder 3. Jahren mehr vor sich bringen bei ihrer Verschwendung / als zehn andere die Tag und Nacht arbeiten / und es ihnen lassen sauer werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.962500095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11620,"date":1663,"orig":"Der Herꝛ Profoß antwortete/ die opinion abſolvirte dieſe/ deutete darbey an/ daß Tugend und Laſter mehr noch weiter nichts gelteten/ als nur ſo weit und ferne ſie von dem gemeinen Manne gehalten und æſtimiret wuͤrden/ haͤtte mich dahero gar nicht zu verwundern/ wann dieſe Laſter/ ſagt er/ die du anjetzo taxiret haſt/ von der opinion uñ gluͤckhafften ſucceß der Laſterhafften gleichſam geadelt und nobilitirt werden.","norm":"Der Herr Profoss antwortete / die opinion absolvierte diese / deutete dabei an / dass Tugend und Laster mehr noch weiter nichts geltet / als nur so weit und ferne sie von dem gemeinen Manne gehalten und ästimieret würden / hätte mich daher gar nicht zu verwundern / wann diese Laster / sagt er / die du jetzt taxieret hast / von der opinion und glückhaften Success der Lasterhaften gleichsam geadelt und nobilitiert werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.393499851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11621,"date":1663,"orig":"Saget mir ihr lieben Zuhoͤrer/ was fuͤr opiniones habt ihr von der heutigen weltklugen Ratione Status?","norm":"Sagt mir ihr lieben Zuhörer / was für opiniones habt ihr von der heutigen weltklugen Ratione Status?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.960100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11622,"date":1663,"orig":"Das iſt heutige Regierkunſt.","norm":"Das ist heutige Regierkunst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.954500198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11623,"date":1663,"orig":"Was die ſeye/ weiß Jupiter ſelbſt noch nicht/ aber die moͤgẽ es wol wiſſen/ die unzehlich Ungluͤck durch ſolche als eine Patronin angeſtifftet haben.","norm":"Was die sei / weiß Jupiter selbst noch nicht / aber die mögen es wohl wissen / die unzählig Unglück durch solche als eine Patronin angestiftet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.716700077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11624,"date":1663,"orig":"Und damit ich euch etwas von ſolcher Ratione Status was erzehle/ begehre oder wuͤnſche ich mir nicht die Beredſamkeit deß Ciceronis, Demoſthenis oder Iſocratis, ſondern nur alleine die privilegien eines Narꝛen:","norm":"Und damit ich euch etwas von solcher Ratione Status was erzähle / begehre oder wünsche ich mir nicht die Beredsamkeit des Ciceronis, Demosthenis oder Isogratis, sondern nur alleine die Privilegien eines Narren:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5945000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11625,"date":1663,"orig":"Wann mir ein Comes Palatinus oder gemachter Pfaltzgraf ſolche Freyheit vergoͤnnete/ wolte ich ſagen was manches Fuͤrſten oder Herꝛen Rath nicht ſagen wird noch wil/ was der Hofprediger zu ſagen nicht getrauet/ was der Unterthan zwar wol fuͤhlet aber nicht verſtehet.","norm":"Wann mir ein Comes Palatinus oder gemachter Pfalzgraf solche Freiheit vergönnte / wollte ich sagen was manches Fürsten oder Herren Rat nicht sagen wird noch will / was der Hofprediger zu sagen nicht getrauet / was der Untertan zwar wohl fühlet aber nicht verstehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.007999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11626,"date":1663,"orig":"Jch wolte frey offentlich ſagen/ was in Gegenwart deß gantzen menſchlichen Geſchlechts von etlichen Heuchlern zuſchlieſſen uñ offenbar zu machẽ.","norm":"Ich wollte frei öffentlich sagen / was in Gegenwart des ganzen menschlichen Geschlechts von etlichen Heuchlern zuschließen und offenbar zu machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.066999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11627,"date":1663,"orig":"Jch lag einſt in Enttzuckung/ und mein Geiſt ſpatzirte ungehindert durch alle Elementen.","norm":"Ich lag einst in Entzückung / und mein Geist spazierte ungehindert durch alle Elementen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.98829984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11628,"date":1663,"orig":"Ob derer 4. 3. oder 1. 2. geweſen weiß ich nicht/ fraget hieruͤber unſere Stadt-Phyſicos; ich wolte alle Fugen deß Himmels/ dardurch er zuſam̃en gehefftet/ zehlen/ wurde aber von dem vornehmen Sternkucker dem Tycho Brahe und Keplern durch ihꝛe diſputationes ſo verirꝛt und verwirꝛt gemachet/ daß ich ſie vergeblich gezehlet.","norm":"Ob derer 4. 3. oder 1. 2. gewesen weiß ich nicht / fraget hierüber unsere Stadt-Physicos; ich wollte alle Fugen des Himmels / dadurch er zusammen geheftet / zählen / wurde aber von dem vornehmen Sternkucker dem Tycho Brahe und Keplern durch ihre disputationes so verirrt und verwirrt gemacht / dass ich sie vergeblich gezählt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.448999881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11629,"date":1663,"orig":"Endlich kam ich an einen Ort/ den man deß Homeri, Virgilii und der Paͤbſtiſchen Patriarchen purgatorium oder Fegfeuer genennet hat von der Zeit/ in welcher von dem Tridentiniſchẽ Concilio deß Homeri, Virgilii und anderer Paͤbſtiſcher Patriarchen Weiſſagungen erfuͤllet wordẽ ſind/ welches nit nur eine transſubſtantiation, da ein Ding in das andere verwechſelt und verwandelt wird/ ſondern hat noch eine andere zu glauben verordnet/ nemlich daß die eitele Fabeln in Glaubenslehr verwandelt wuͤrde.","norm":"Endlich kam ich an einen Ort / den man des Homeri, Virgilii und der Päpstischen Patriarchen Purgatorium oder Fegfeuer genannt hat von der Zeit / in welcher von dem Tridentinischen Concilio des Homeri, Virgilii und anderer Päbstischer Patriarchen Weissagungen erfüllet worden sind / welches nicht nur eine Transsubstantiation, da ein Ding in das andere verwechselt und verwandelt wird / sondern hat noch eine andere zu glauben verordnet / nämlich dass die eitle Fabeln in Glaubenslehre verwandelt würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.566299915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11630,"date":1663,"orig":"Da zanckten ſich umb die Oberſtelle Bonifacius III. Pabſt/ und Mahomet.","norm":"Da zankten sich um die Oberstelle Bonifazius III. Papst / und Mohammed.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.210499763488769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11631,"date":1663,"orig":"Mahomet hatte zum Beyſtand Sergium, den er den Alcoran/ (darin die Tuͤrckiſche Religion verfaſſet) außzubreiten gebrauchet hatte.","norm":"Mohammed hatte zum Beistand Sergium, den er den Alkoran / (darin die türkische Religion verfasset) auszubreiten gebraucht hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.146200180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11632,"date":1663,"orig":"Bonifacius aber hatte auff ſeiner Seite die Jeſuiter/ unter welchen der vornehmſte Bellarminus/ der durch ſeine Wolredenheit den Sergium weit uͤbertraff.","norm":"Bonifazius aber hatte auf seiner Seite die Jesuiter / unter welchen der vornehmste Bellarminus / der durch seine Wohlredenheit den Sergium weit übertraf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.08620023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11633,"date":1663,"orig":"Jch moͤchte wol gerne wiſſen/ ob er Bellarminus ſelbſt das geglaubet haͤtte/ was er ander durch Spitzfindigkeit zu glauben uͤberꝛeden wollen: in deme ich mich ſo verwundere/ faͤllet ohngefehr einem Jeſuiten ein Zettlichen auß dem Ermel/ auf welchem dieſe Wort geſchrieben warẽ.","norm":"Ich möchte wohl gerne wissen / ob er Bellarminus selbst das geglaubt hätte / was er ander durch Spitzfindigkeit zu glauben überreden wollen: in dem ich mich so verwundere / fället ungefähr einem Jesuiten ein Zettlichen aus dem Ärmel / auf welchem diese Wort geschrieben waren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.638500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11634,"date":1663,"orig":"Die Religion iſt bey unſern Politicis ein Geheimnuͤs den Poͤbel zu beherrſchen und zu bendigen; bey den Geiſtlichen ein Kunſtſtuͤck hoch und groß zu werden.","norm":"Die Religion ist bei unseren Politicis ein Geheimnis den Pöbel zu beherrschen und zu bändigen; bei den Geistlichen ein Kunststück hoch und groß zu werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.174900054931641} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11635,"date":1663,"orig":"Jch hatte kaum dieſe Wort als gleichſam geſtolen geleſen/ ſahe ich einen groſſen Pallaſt/ uͤber deſſen Thuͤr oder Eingang ſtunden dieſe Wort: Ratio Status.","norm":"Ich hatte kaum diese Wort als gleichsam gestohlen gelesen / sah ich einen großen Palast / über dessen Tür oder Eingang standen diese Wort: Ratio Status.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.888700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11636,"date":1663,"orig":"Jch fragte flugs/ wer darinnen wohnete?","norm":"Ich fragte flugs / wer darinnen wohnte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.326099872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11637,"date":1663,"orig":"Ein Jeſuwite antwortete/ es wuͤrden darinnen gequaͤlet alle/ die da ſonderliche Bubenſtuͤcke begangen/ dardurch entweder der Zorn Gottes gereitzet/ oder der menſchliche Jammer vermehret wurde/ und ſolche mit dem Politiſchen Mantel bedecken wolten/ und ſagten; Ratio Status wolte es alſo haben und erfordern.","norm":"Ein Jesuwite antwortete / es würden darinnen gequält alle / die da sonderliche Bubenstücke begangen / dadurch entweder der Zorn Gottes gereizt / oder der menschliche Jammer vermehret wurde / und solche mit dem politischen Mantel bedecken wollten / und sagten; Ratio Status wollte es also haben und erfordern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.914400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11638,"date":1663,"orig":"Da bate ich den Jeſuwiten bey Franciſco und allen Heiligen/ er wolte mir doch beſchreiben was dann Ratio Status were?","norm":"Da bat ich den Jesuwiten bei Francisco und allen Heiligen / er wollte mir doch beschreiben was dann Ratio Status wäre?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.481400012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11639,"date":1663,"orig":"Da nahm er mich ſo fort bey der Hand/ und fuͤhrete mich auff die Elyſeiſche Felder (darinnen ſich der abgeſtorbenen und im Fegfeuer gereinigte Seelen ſpatziren) die nicht weit von dem purgatorio gelegen.","norm":"Da nahm er mich so fort bei der Hand / und führte mich auf die Elysäische Felder (darinnen sich der abgestorbenen und im Fegfeuer gereinigte Seelen spazieren) die nicht weit von dem purgatorio gelegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.166100025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11640,"date":1663,"orig":"Da giengen und wandelten die alte und neue Philoſophi, unter welchen der Ariſtoteles, Plutarchus, Johann Bodinus, Cardanus und andere mehr/ die da examinirten, und auff die Prob legten deß Platonis ſein eingebildete vollkommene Regierungskunſt.","norm":"Da gingen und wandelten die alte und neue Philosophie, unter welchen der Aristoteles, Plutarchus, Johann Bodinus, Cardanus und andere mehr / die da examinierten, und auf die Probe legten des Platonis sein eingebildete vollkommene Regierungskunst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.326000213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11641,"date":1663,"orig":"Nicht weit davon war ein ſchoͤner luſtiger Wald/ unter deſſen hohen Baͤumen herꝛliche Spatziergaͤnge/ hier und dar mit gruͤnen Straͤuchen bewachſen; hinter dieſen hatte ſich verſtecket der Lucianus, der unterweilen gewaltig lachen muſte/ und ſagte:","norm":"Nicht weit davon war ein schöner lustiger Wald / unter dessen hohen Bäumen herrliche Spaziergänge / hier und dar mit grünen Sträuchern bewachsen; hinter diesen hatte sich verstecket der Lucianus, der unterweilen gewaltig lachen musste / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.046999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11642,"date":1663,"orig":"das ſeye eine elende Weißheit/ die allein auß den Buͤchern erlernet wird/ und da keine experienz und Erfahrenheit hinzu koͤmbt.","norm":"das sei eine elende Weisheit / die allein aus den Büchern erlernet wird / und da keine experienz und Erfahrenheit hinzukommt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.086599826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11643,"date":1663,"orig":"Endlich gieng herfuͤr Meleander Koͤnig in Sicilien/ deſſen groſſe Guͤtigkeit ehemals zu viel mißbrauchete Lycogenes.","norm":"Endlich ging herfür Meleander König in Sizilien / dessen große Gütigkeit ehemals zu viel missbrauchte Lycogenes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.88700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11644,"date":1663,"orig":"Zu dem kam der Johann Barclajus, welcher nachdem er ſeinem Koͤnige die gebuͤhrende complimenta abgeleget/ vermahnete er ihn/ daß er wolte in der/ gegen ihn angefangenen koͤniglichen Sanfftmuth/ continuiren und beharꝛen/ auff das/ was vorhin ſeinen Staat ſehr verwirꝛet und verunruhiget haͤtte/ ſeinem widerwertigen moͤchte begegnen/ und noch viel anders mehr/ davon ich befliſſen nichts melde.","norm":"Zudem kam der Johann Barclajus, welcher nachdem er seinem Könige die gebührende Komplimente abgelegt / vermahnte er ihn / dass er wollte in der / gegen ihn angefangenen königlichen Sanftmut / kontinuieren und beharren / auf das / was vorhin seinen Staat sehr verwirret und verunruhiget hätte / seinem widerwärtigen möchte begegnen / und noch viel anders mehr / davon ich beflissen nichts melde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.679999828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11645,"date":1663,"orig":"Es war noch darbey ein ander Politicus, der gabe vor/ dieſes were eines Regenten beſte Kunſt/ ſich ſtellen als were was doch nicht iſt/ auff das ſeye/ was ſeyn ſolle.","norm":"Es war noch dabei ein ander Politicus, der gab vor / dieses wäre eines Regenten beste Kunst / sich stellen als wäre was doch nicht ist / auf das sei / was sein solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.20359992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11646,"date":1663,"orig":"Dieſes ſagt er/ wer das groͤſſeſte Geheimnuͤsſtuͤcklein geweſen derer die dem Roͤmiſchen Regiment vorgeſtanden haͤtten.","norm":"Dieses sagt er / wer das größte Geheimnisstücklein gewesen derer die dem römischen Regiment vorgestanden hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.607100009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11647,"date":1663,"orig":"Wann einer ſagt er weiter/ der regteret/ den Unterthanẽ etwas neues wil ufbuͤrdẽ/ ſolle er allezeit/ das was alt/ vorwenden.","norm":"Wann einer sagt er weiter / der regtet / den Untertanen etwas Neues will aufbürden / solle er allezeit / das was alt / vorwenden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.129600048065185} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11648,"date":1663,"orig":"Dann alle Verenderung entweder gefaͤhrlich/ oder wenigſt den Unterthanen verdruͤßlich.","norm":"Dann alle Veränderung entweder gefährlich / oder wenigste den Untertanen verdrießlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.828100204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11649,"date":1663,"orig":"Es ſol auch ein Regent immerzu ſeine Majeſtaͤt und Hochheit wol und genau acht haben:","norm":"Es soll auch ein Regent immerzu seine Majestät und Hochheit wohl und genau acht haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.113900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11650,"date":1663,"orig":"dann aber wird dieſe wol bewahret/ wann ſie Liebe auß nicht allzugroſſer Willfaͤhrigkeit/ und keine Tyranney auß allzugroſſer Strengigkeit zielet.","norm":"dann aber wird diese wohl bewahret / wann sie Liebe aus nicht allzu großer Willfährigkeit / und keine Tyrannei aus allzu großer Strengigkeit zielet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.121500015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11651,"date":1663,"orig":"Er ſolle alle Gelegenheiten wol und genau beobachten/ auch die ſo bißweilen ungefehr ſich ereignet/ zu ſeinem Vortheil anwenden.","norm":"Er solle alle Gelegenheiten wohl und genau beobachten / auch die so bisweilen ungefähr sich ereignet / zu seinem Vorteil anwenden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6819000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11652,"date":1663,"orig":"Solches hat wol verſtanden C. Columbus, der als er die herꝛliche und hochberuͤhmete Jnſul in America (vierten Theil der Welt erfunden/ mit ſeinen unterhabenden Kriegsknechten/ derer etliche tauſend in euſſerſte Duͤrfftigkeit der ermangelten Lebensmitteln/ weilen die Einwohner ihnen nichts mehr wolten folgen laſſen/ gerathen/ fiele ihm ein/ daß der Mond gantz in abnehmen/ (dann er ein guter Sternverſtaͤndiger war) lieſſe demnach ſolches den Jamaizenſern andeuten/ daß wofern ſie ihnen und ſeinen Soldaten den Proviant verweigern wuͤrden/ wuͤrde der Himmel/ als welcher daruͤber erzuͤrnet/ uff ſie und alles Ungluͤck zugleich fallen.","norm":"Solches hat wohl verstanden C. Columbus, der als er die herrliche und hochberühmte Insel in Amerika (vierten Teil der Welt erfunden / mit seinen unterhabenden Kriegsknechten / derer etliche tausend in äußerste Dürftigkeit der ermangelten Lebensmitteln / weilen die Einwohner ihnen nichts mehr wollten folgen lassen / geraten / fiele ihm ein / dass der Mond ganz in Abnehmen / (dann er ein guter Sternverständiger war) ließe demnach solches den Jamaizensern andeuten / dass so fern sie ihnen und seinen Soldaten den Proviant verweigern würden / würde der Himmel / als welcher darüber erzürnet / auf sie und alles Unglück zugleich fallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.321700096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11653,"date":1663,"orig":"Zur Prob und Zeugnuͤſſe deſſen/ wuͤrden ſie in kurtzem den Mond verfinſtert ſehen.","norm":"Zur Probe und Zeugnisse dessen / würden sie in kurzem den Mond verfinstert sehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.051599979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11654,"date":1663,"orig":"Dieſes verachteten Anfangs die Barbari/ als ſie aber nachgehends ſahen/ daß umb bedeute Zeit deß Monds Schein ſich verlor/ und wuſten dieſes traurigen ſpectaculi doch keine Urſach/ fielen ſie zu deß Columbi Fuͤſſen/ baten umb Gnade/ und thaͤten allem was er begehrete/ Genuͤge.","norm":"Dieses verachteten Anfangs die Barbari / als sie aber nachgehend sahen / dass um bedeute Zeit des Monds Schein sich verlor / und wussten dieses traurigen spectaculi doch keine Ursache / fielen sie zu des Columbi Füßen / baten um Gnade / und täten allem was er begehrte / Genüge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.730199813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11655,"date":1663,"orig":"Es were zwar/ ſagte er/ ein hartes/ aber doch nicht undienlich/ die auß der Republic außzurotten/ die bey dem gemeinen Manne/ mehr als die Regenten vermoͤchten.","norm":"Es wäre zwar / sagte er / ein hartes / aber doch nicht undienlich / die aus der Republik auszurotten / die bei dem gemeinen Manne / mehr als die Regenten vermöchten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.607999801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11656,"date":1663,"orig":"Saget mir/ O ihr Philoſophi, wer ein Tyrann ſeye?","norm":"Sagt mir / O ihr Philosophie, wer ein Tyrann sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.324299812316894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11657,"date":1663,"orig":"Jch nenne und halte fuͤr keinen Tyrannen/ der zwar regieret/ auch mit Unwillen ſeiner Unterthanen/ auch nicht den/ der die uͤberwundene Voͤlcker unter ſeine Botmeſſigkeit zwinget: auch nicht den der von Geitz/ Ubermuth/ Betrug/ Begierde/ Zorn und andern Laſtern mehr uͤbernommen wird.","norm":"Ich nenne und halte für keinen Tyrannen / der zwar regieret / auch mit Unwillen seiner Untertanen / auch nicht den / der die überwundene Völker unter seine Botmäßigkeit zwinget: auch nicht den der von Geiz / Übermut / Betrug / Begierde / Zorn und anderen Lastern mehr übernommen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.208799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11658,"date":1663,"orig":"Sondern der iſt ein rechter Tyrann/ deſſen Vorhaben/ Thun und Laſſen allein dahin zielet/ damit er den gemeinen Frieden und Ruhe verꝛuͤcke/ umb ſeiner Wolfahrt und deren Nutzen willen/ darauff folgen als dem Coͤrper der Schatten/ der Rauch der Flamme/ andere Laſter mehr.","norm":"Sondern der ist ein rechter Tyrann / dessen Vorhaben / Tun und Lassen allein dahin zielet / damit er den gemeinen Frieden und Ruhe verrücke / um seiner Wohlfahrt und deren Nutzen Willen / darauf folgen als dem Körper der Schatten / der Rauch der Flamme / andere Laster mehr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.592899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11659,"date":1663,"orig":"Eben der obenangezogene Politicus fuͤhrete neben andern Politiſchen oder Weltlehren auch an uñ diſcurrirte von den jenigen Mitteln/ dardurch gemeinen Weſens Vermoͤgen entweder vermehret oder gemindert; Jtem/ wie die Kriegs-diſciplin erhalten werde.","norm":"Eben der obangezogene Politicus führte neben anderen Politischen oder Weltlehren auch an und diskurrierte von denjenigen Mitteln / dadurch gemeinen Wesens Vermögen entweder vermehret oder gemindert; Item / wie die Kriegsdisziplin erhalten werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5346999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11660,"date":1663,"orig":"Letzlich ſagt er auch/ daß die Beſtraffung deß Boͤſen und die Belohnung deß Guten/ deß gemeinen Weſens Hertzadern und Nerven weren/ deßwegen behutſam und fuͤrſichtig darmit umbzugehen: und daß man auff ſolche Belohnung zugedencken/ die denen zur Tugend geneigten Gemuͤthern ruͤhmlich/ dem gemeinen Weſen aber unſchaͤdlich weren.","norm":"Letztlich sagt er auch / dass die Bestrafung des Bösen und die Belohnung des Guten / des gemeinen Wesens Herzadern und Nerven wären / deswegen behutsam und vorsichtig damit umzugehen: und dass man auf solche Belohnung zugedenken / die denen zur Tugend geneigten Gemütern rühmlich / dem gemeinen Wesen aber unschädlich wären.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.912899971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11661,"date":1663,"orig":"Bey den Roͤmern hat ein Lorbeerzweig/ eine Hand voll Graß/ eine ſteinerne Seule das vermocht und außgericht/ was bey unbendigen und unartigen nicht kan und vermag Schwerdt/ Rad und Galgen.","norm":"Bei den Römern hat ein Lorbeerzweig / eine Hand voll Gras / eine steinerne Seule das vermocht und ausgerecht / was bei unbändigen und unartigen nicht kann und vermag Schwert / Rad und Galgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.471199989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11662,"date":1663,"orig":"Wann dann einer ſo umb Ubertrettung und Miſſethat zu ſtraffen/ und daher Empoͤrung zubefahren/ wil es rathſam ſeyn eine ſolche Straffe zu uͤben/ die einen Schein der Ehren nach ſich fuͤhre.","norm":"Wann dann einer so um Übertretung und Missetat zu strafen / und daher Empörung zubefahren / will es ratsam sein eine solche Strafe zu üben / die einen Schein der Ehren nach sich führe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.334000110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11663,"date":1663,"orig":"Solcher geſtalt iſt geſtraffet worden der vornehme Poet Juvenalis, welcher als er wider den Kaͤyſer Domitianum mißhandelt hatte/ wurde er unter dem Schein eines Hauptmanns in Egypten relegiret und verbannet.","norm":"Solcher Gestalt ist gestraft worden der vornehme Poet Juvenalis, welcher als er wieder den Kaiser Domitianum misshandelt hatte / wurde er unter dem Schein eines Hauptmanns in Ägypten relegieret und verbannet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.046199798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11664,"date":1663,"orig":"Wie nun dieſe und dergleichen gedachter Philoſophus diſcurrirte, geſchahe mir/ was den faulen Studenten zu geſchehen pfleget/ die nimmer beſſer ſchlaffen als in den Lectionibus, und unter den Predigten.","norm":"Wie nun diese und dergleichen gedachter Philosophus diskurrierte, geschah mir / was den faulen Studenten zu geschehen pflegt / die nimmer besser schlafen als in den Lectionibus, und unter den Predigten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9741997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11665,"date":1663,"orig":"Dann daß ichs frey herauß bekenne/ ward ich uͤber ſolchen diſcurſen ſo verdroſſen/ und dachte mich heimlich wegzuſchleichen/ daß der Jeſuwiter mich wider zuruͤck ruffete/ und fleiſſig auffzumercken vermahnete.","norm":"Dann dass ich es frei heraus bekenne / wurde ich über solchen Diskursen so verdrossen / und dachte mich heimlich wegzuschleichen / dass der Jesuwiter mich wieder zurück Ruffete / und fleißig aufzumerken vermahnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.411900043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11666,"date":1663,"orig":"Jch aber ſagte O lieber Pater/ ſolches hab ich ſchon laͤngſt geleſen/ entweder bey dem Clapmeier/ oder bey deß Taciti Außlegern/ theils hab ich auch gelernet in dem Collegio Politico zu Leiden:","norm":"Ich aber sagte O lieber Pater / solches habe ich schon längst gelesen / entweder bei dem Clapmeier / oder bei des Taciti Auslegern / teils habe ich auch gelernt in dem Collegio Politico zu Leiden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.218999862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11667,"date":1663,"orig":"Aber wann einer wer der von der Ratione Status redete/ wolte ich alles gerne und willig vernehmen.","norm":"Aber wann einer wer der von der Ratione Status redete / wollte ich alles gerne und willig vernehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.826399803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11668,"date":1663,"orig":"Bald fuͤhrete er mich an einen ſehr luſtigen Ort/ da ſaß ein alter anſehenlicher Greiß auff einem Stul in einem weiſſen Kleid/ deſſen Lenden waren mit Purpur umbkleidet/ und hatte in der Rechten einen Spaniſchen Rohrſtab.","norm":"Bald führte er mich an einen sehr lustigen Ort / da saß ein alter ansehenlicher Greis auf einem Stuhl in einem weißen Kleid / dessen Lenden waren mit Purpur umkleidet / und hatte in der Rechten einen spanischen Rohrstab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.109799861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11669,"date":1663,"orig":"Nach geſchehener beyderſeits gebuͤhrenden Gruſſes und Wedergruſſes/ hat er mein Begehren angehoͤret/ und allen Anfang und Eigenſchafften deß abſcheulichen Monſtri, welches man Rationem Status nennet/ beſchrieben.","norm":"Nach geschehener beiderseits gebührenden Grusses und Wedergrusses / hat er mein Begehren angehört / und allen Anfang und Eigenschaften des abscheulichen Monstri, welches man Rationem Status nennt / beschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.14079999923706} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11670,"date":1663,"orig":"Jch muß hier ein wenig ſtehen bleiben/ und die Eitelkeiten/ damit die Welt betrogen wird/ heimlich belachen.","norm":"Ich muss hier ein wenig stehen bleiben / und die Eitelkeiten / damit die Welt betrogen wird / heimlich belachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.099100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11671,"date":1663,"orig":"Aber Plato befihlet ein wenig zu lachen.","norm":"Aber Plato befiehlt ein wenig zu lachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.349899768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11672,"date":1663,"orig":"Wann ich wuͤſte daß ihr ſchweigen koͤntet/ wolte ich alles/ was ich auff den Elyſeiſchen Feldern von dem Alten gehoͤret/ ordentlich erzehlen.","norm":"Wann ich wüsste dass ihr schweigen könntet / wollte ich alles / was ich auf den elysäischen Feldern von dem Alten gehöret / ordentlich erzählen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.061600208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11673,"date":1663,"orig":"Aber wann dieſes ein ander wiſſen ſolte/ ſo iſt euer Wiſſen nichts/ ſondern vergeblich.","norm":"Aber wann dieses ein ander wissen sollte / so ist euer Wissen nichts / sondern vergeblich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.101600170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11674,"date":1663,"orig":"Socrates pflegete zu ſagen; Rede/ auff daß ich dich ſehen moͤge; mich deucht/ daß ich den ſehe/ der ſchweigen koͤnte.","norm":"Socrates pflegte zu sagen; Rede / auf dass ich dich sehen möge; mich deucht / dass ich den sehe / der schweigen könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.345200061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11675,"date":1663,"orig":"Bey den Roͤmern ward als ein Gott der Rathſchlaͤge verehret Conſus, deſſen Altar war unter der Erden; und wann Conſualia, das iſt/ Gedaͤchtnis-Feſte zu Ehren deß Conſi gehalten worden/ wurden nicht alleine die Pferde/ ſondern auch die Eſel mit Kraͤntzen geſchmuͤcket.","norm":"Bei den Römern wurde als ein Gott der Ratschläge verehret Consus, dessen Altar war unter der Erden; und wann Consualia, das ist / Gedächtnis-Feste zu Ehren des Consi gehalten worden / wurden nicht alleine die Pferde / sondern auch die Esel mit Kränzen geschmückt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.243199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11676,"date":1663,"orig":"Die Eſel vielleicht darumb/ weilen ſie unterweilen ſolche Laſten tragen/ die den Pferden offters zu tragen nicht vergoͤnnet werden.","norm":"Die Esel vielleicht darum / weilen sie unterweilen solche Lasten tragen / die den Pferden öfters zu tragen nicht vergönnet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.300300121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11677,"date":1663,"orig":"Daß deß Conſi Altar aber unter der Erden/ damit haben die Weißverſtaͤndige wollen lehren und andeuten/ daß dieſes der Weltweißheit groͤſſeſtes Stuͤck ſeye/ ſchweigen koͤnnen/ und ſein Vorhaben kluͤglich wiſſen zu verbergen.","norm":"Dass des Consi Altar aber unter der Erden / damit haben die Weißverständige wollen lehren und andeuten / dass dieses der Weltweißheit größestes Stück sei / schweigen können / und sein Vorhaben klüglich wissen zu verbergen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.894599914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11678,"date":1663,"orig":"Es iſt nun vier Jahr/ da mein gnaͤdigſter Landsfuͤrſt gnaͤdigſt mir vergoͤnnet habe/ daß ich die Kunſt zu reden lehren ſolte.","norm":"Es ist nun vier Jahr / da mein gnädigster Landsfürst gnädigst mir vergönnet habe / dass ich die Kunst zu reden lehren sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.834000110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11679,"date":1663,"orig":"Jch aber wuͤnſchte/ daß einer die Kunſt zu ſchweigen lehrete und profitirte.","norm":"Ich aber wünschte / dass einer die Kunst zu schweigen lehrte und profitierte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.851099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11680,"date":1663,"orig":"Dann es noch keinem ſchaͤdlich geweſen/ der zu ſchweigen gewuſt hat/ aber vielen hochſchaͤdlich/ ſo zu der Unzeit geredet haben.","norm":"Dann es noch keinem schädlich gewesen / der zu schweigen gewusst hat / aber vielen hochschädlich / so zu der Unzeit geredet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.006599903106689} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11681,"date":1663,"orig":"Die Natur hat nicht umbſonſt und Urſach uns Menſchen nur eine Zunge/ aber zwey Ohren gegeben/ es haben auch die Alten die Ohren unter die Goͤttinnen gezehlet/ ſonder Zweiffel weil die Menſchen durch dieſe Gliedmaſſen den Goͤttern nacharten/ die der Menſchen Gebet und Anligen zwar hoͤren/ aber nicht reden.","norm":"Die Natur hat nicht umsonst und Ursache uns Menschen nur eine Zunge / aber zwei Ohren gegeben / es haben auch die Alten die Ohren unter die Göttinnen gezählt / sonder Zweifel weil die Menschen durch diese Gliedmaßen den Göttern nacharten / die der Menschen Gebet und Anliegen zwar hören / aber nicht reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.63040018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11682,"date":1663,"orig":"Lachet ihr/ daß ihr hier hoͤret/ daß die Ohren unter die Goͤtter gezehlet werden.","norm":"Lachet ihr / dass ihr hier höret / dass die Ohren unter die Götter gezählt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.317100048065185} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11683,"date":1663,"orig":"Jch aber glaube meinem vertrauten Freunde Herrn Marco Zuierio Buxhornio, der bezeuget/ daß zu Leiden bey den Ramnuſiis in einem Stein geleſen werde/ den Ohren/ als frommen Goͤttinnen opfferte die fromme Petruſia Magiſtra Galgeſti Herm. &c.","norm":"Ich aber glaube meinem vertrauten Freunde Herrn Marco Zuierio Buxhornio, der bezeuget / dass zu Leiden bei den Ramnusiis in einem Stein gelesen werde / den Ohren / als frommen Göttinnen opferte die fromme Petrusia Magistra Galgesti Herm. etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.298900127410889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11684,"date":1663,"orig":"Da ſehet ihr/ daß unter allen Gliedmaſſen menſchliches Leibes alleine die Ohren gewuͤrdiget worden die Zahl der Goͤttinnen zu vermehren/ weil einen Menſchen nichts mehr zieret/ als ſchweigen koͤnnen.","norm":"Da sehet ihr / dass unter allen Gliedmaßen menschliches Leibes alleine die Ohren gewürdigt worden die Zahl der Göttinnen zu vermehren / weil einen Menschen nichts mehr zieret / als schweigen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.119800090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11685,"date":1663,"orig":"Jedoch ſol man auch ſo ſchweigen/ daß wir auch reden/ damit man ſehe/ daß wir nicht alles umbſonſt gehoͤret haben.","norm":"Jedoch soll man auch so schweigen / dass wir auch reden / damit man sehe / dass wir nicht alles umsonst gehöret haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6331000328063965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11686,"date":1663,"orig":"Die Alten haben den Fabulanum, den Ajum und Loquutium als Vorſteher der Rede geehret.","norm":"Die Alten haben den Fabulanum, den Ajum und Loquutium als Vorsteher der Rede geehrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.29580020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11687,"date":1663,"orig":"Sollen derhalben alſo ſchweigen/ damit wir nicht dardurch verderben/ und der Rhadamantus, das iſt der hoͤlliſch- Richter nach dem Todt/ das ewige Stillſchweigen gebiete und ufferlege.","norm":"Sollen derethalben also schweigen / damit wir nicht dadurch verderben / und der Rhadamanthys, das ist der höllisch-Richter nach dem Tod / das ewige Stillschweigen gebiete und auferlege.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.005599975585937} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11688,"date":1663,"orig":"Aber wohin verlaͤufft ſich mein Maul; in deme ich vom Stillſchweigen rede und handele/ bin ich ſelbſt allzuſchwaͤtzhafftig/ wil demnach meine Segel einziehen/ und kuͤrtzlich ſagen was ich frey meyne.","norm":"Aber wohin verläuft sich mein Maul; in dem ich vom Stillschweigen rede und handele / bin ich selbst allzuschwätzhafftig / will demnach meine Segel einziehen / und kürzlich sagen was ich frei meine.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.533599853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11689,"date":1663,"orig":"Mich beduͤnckt der ſeye der erſte Politicus, der ſich bemuͤhet uñ ſo viel an ihme iſt Fleiß anwẽdet/ damit die Jugend wol unterꝛichtet und erzogen/ und der Land- und Baumann recht gehandhabt und geſchuͤtzet werde; dann auß wolerzogenen Knaben werden fromme Juͤnglinge/ auß frommen Juͤnglingen/ redliche Maͤnner/ redliche Maͤnner thun alsdann ſelbſt was loͤblich und recht iſt; dann womit ein neuer Haven erſt gefuͤllet wird/ darnach ſchmecket er immerzu.","norm":"Mich bedünkt der sei der erste Politicus, der sich bemühet und so viel an ihm ist Fleiß anwendet / damit die Jugend wohl unterrichtet und erzogen / und der Land- und Baumann recht gehandhabt und geschützt werde; dann aus wohlerzogenen Knaben werden fromme Jünglinge / aus frommen Jünglingen / redliche Männer / redliche Männer tun alsdann selbst was löblich und recht ist; dann womit ein neuer Hafen erst gefüllt wird / danach schmecket er immerzu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.022999763488769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11690,"date":1663,"orig":"Wie ein Herr alle ſeine Unterthanen zu haben begehret/ ſo ſolle er dahin trachten/ daß ſie in der Schule alſo angefuͤhret und unterwieſen werden.","norm":"Wie ein Herr alle seine Untertanen zu haben begehret / so solle er dahin trachten / dass sie in der Schule also angeführt und unterwiesen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.072199821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11691,"date":1663,"orig":"Jm uͤbrigen wer den Baumann wol haͤlt/ der erweiſet ſich/ daß er wolle/ daß es ihme nie an Geld/ welches da iſt die beſte Krafft etwas zu verꝛichten/ ermangele/ ſo da nirgends beſſer verwahret wird/ als in der Unterthanen Seckel/ darauß es zu ſeiner Zeit kan geſuchet werden.","norm":"Im Übrigen wer den Baumann wohl hält / der erweiset sich / dass er wolle / dass es ihm nie an Geld / welches da ist die beste Kraft etwas zu verrichten / ermangele / so da nirgends besser verwahret wird / als in der Untertanen Säckel / daraus es zu seiner Zeit kann gesucht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.224899768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11692,"date":1663,"orig":"Welcher dieſes Jahr alle Schaafe ſeiner Bauren metzelt und ſchlachtet/ der kan das kuͤnfftige Jahr weder Wolle noch Laͤinmer genieſſen.","norm":"Welcher dieses Jahr alle Schafe seiner Bauern metzelt und schlachtet / der kann das künftige Jahr weder Wolle noch Läinmer genießen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3206000328063965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11693,"date":1663,"orig":"Und wann ihr dieſe Philoſophie fuͤr ſchlecht/ einfaͤltig und ungeſchickt haltet/ bin ich deme nicht zuwider/ es hat die gantze Welt ſo viel ungeraͤumts/ daß ich mich verſehe und hoffe/ ſie werde auch dieſer meiner Thorheit einen Platz vergoͤnnen.","norm":"Und wann ihr diese Philosophie für schlecht / einfältig und ungeschickt haltet / bin ich dem nicht zuwider / es hat die ganze Welt so viel Ungeräumtes / dass ich mich versehe und hoffe / sie werde auch dieser meiner Torheit einen Platz vergönnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.715700149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11694,"date":1663,"orig":"Jm uͤbrigen iſt aller weltlichen Weißheit hoͤchſter Zierat die rechte Furcht Gottes/ ja vielmehr das fundament wann du den HErꝛn Chriſtum bey dir haſt/ was ſolte dir wol fehlen?","norm":"Im Übrigen ist aller weltlichen Weisheit höchster Zierrat die rechte Furcht Gottes / ja vielmehr das Fundament wann du den Herrn Christus bei dir hast / was sollte dir wohl fehlen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.262199878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11695,"date":1663,"orig":"Wann du den nicht bey dir haſt/ was iſt/ das dir nutzen koͤndte?","norm":"Wann du den nicht bei dir hast / was ist / das dir nutzen könnte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.024600028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11696,"date":1663,"orig":"Du ſeyeſt verletzet wo es ſeye/ wann es nur nicht an deinem Gewiſſen iſt/ im Gewiſſen ſage ich/ dann dieſes wird dermaleineſt Zeuge und Richter ſeyn aller deiner Wercke/ Thun und Laſſens/ es ſeye nun gut oder boͤſe/ und wir ſollen allezeit uns erinnern/ was uns als Schuͤlern der Ewigkeit gebuͤhre.","norm":"Du seiest verletzet wo es sei / wann es nur nicht an deinem Gewissen ist / im Gewissen sage ich / dann dieses wird dermaleinst Zeuge und Richter sein aller deiner Werke / Tun und Lassens / es sei nun gut oder böse / und wir sollen allezeit uns erinnern / was uns als Schülern der Ewigkeit gebühre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.18209981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11697,"date":1663,"orig":"Jch pflege mich ſehr offt zu verwundern/ daß ſo wenig Leute/ ja wenig Chriſten gefunden werden/ die an die Ewigkeit gedencken; die meiſten aber haben nicht alleine keinen Eckel an den zergaͤnglichen Guͤtern/ ſondern ſuchen und lauffen ſolchen Tag und Nacht mit hoͤchſter Bemuͤhung nach/ die da heute ein Lachen/ morgen ein Heulen und Weinen verurſachen.","norm":"Ich pflege mich sehr oft zu verwundern / dass so wenig Leute / ja wenig Christen gefunden werden / die an die Ewigkeit Gedenken; die meisten aber haben nicht alleine keinen Ekel an den gänglichen Gütern / sondern suchen und laufen solchen Tag und Nacht mit höchster Bemühung nach / die da heute ein Lachen / morgen ein Heulen und Weinen verursachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.960000038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11699,"date":1663,"orig":"Wir ſtreben nach groſſer Ehre und Hoheit/ offtermals mit groſſem Verdruß/ mit ſchimpfflicher Unterwerffung/ mit hertzquaͤlender Sorgfalt/ die doch nur uͤbernaͤchtig und unbeſtaͤndig.","norm":"Wir streben nach großer Ehre und Hoheit / öftermals mit großem Verdruss / mit schimpflicher Unterwerfung / mit herzquälender Sorgfalt / die doch nur übernächtig und unbeständig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.206099987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11700,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig Priamus in Jtalien wurde darumb verjaget/ nur damit ein ander ihme ſuccedirte.","norm":"Der König Priamus in Italien wurde darum verjaget / nur damit ein ander ihm sukzedierte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.406000137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11701,"date":1663,"orig":"Es folgete deme ein ander/ zwar nur damit er durch ſein eigen Exempel erwieſe/ daß auch ihme eben das was dem Priamo geſchehen/ begegnete.","norm":"Es folgte dem ein ander / zwar nur damit er durch sein eigen Exempel erwiese / dass auch ihm eben das was dem Priamo geschehen / begegnete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.354599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11702,"date":1663,"orig":"Keine Hoheit iſt noch jemals lange beſtanden/ ja bißweilen geſtanden damit ſie verſchwinde.","norm":"Keine Hoheit ist noch jemals lange bestanden / ja bisweilen gestanden damit sie verschwinde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.804500102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11703,"date":1663,"orig":"Je hoͤher jemand auff den Gipffel der menſchlichen Gluͤckſeligkeit geſtiegen/ je neher iſt er dem Fall.","norm":"Je höher jemand auf den Gipfel der menschlichen Glückseligkeit gestiegen / je näher ist er dem Fall.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.929599761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11704,"date":1663,"orig":"Der Gluͤckſeligkeit vornehmſtes Stuͤck iſt/ derer Wanckelmuͤtigkeit wiſſen und verſtehen.","norm":"Der Glückseligkeit vornehmstes Stück ist / derer Wankelmütigkeit wissen und verstehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.514699935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11705,"date":1663,"orig":"Es iſt noch nie/ wil nicht ſagen ein Geſchlecht/ ſondern auch keine Republic oder Regiment ſo ſtarck noch maͤchtig geweſt/ die nicht endlich zuſammen gefallen/ und ihre Endſchafft erꝛeichet hat.","norm":"Es ist noch nie / will nicht sagen ein Geschlecht / sondern auch keine Republik oder Regiment so stark noch mächtig gewesen / die nicht endlich zusammen gefallen / und ihre Endschaft erreichet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.753699779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11706,"date":1663,"orig":"Jch nehme zwar davon auß deß Platonis getraumete Republic/ die zwar nicht gefallen/ weil ſie niemalen geſtanden noch geweſen iſt.","norm":"Ich nehme zwar davon aus des Platonis Getraumette Republik / die zwar nicht gefallen / weil sie niemals gestanden noch gewesen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.200099945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11707,"date":1663,"orig":"Daß ſie aber/ wann ſie jemal geſtanden uͤberhauffen gefallen were/ hat Plato ſelbſt wol geſehen und erkennet/ in dem er ſolcher ſeiner Regierungsform ſelbſt Ziel und derer Endſchafft geſetzet/ und gewiſſe Jahr/ wie lang ſie tauren ſolle/ vorgeſchrieben.","norm":"Dass sie aber / wann sie jemal gestanden Überhaufen gefallen wäre / hat Plato selbst wohl gesehen und erkennt / in dem er solcher seiner Regierungsform selbst Ziel und derer Endschaft gesetzt / und gewisse Jahr / wie lang sie dauern solle / vorgeschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11708,"date":1663,"orig":"Es iſt nichts ſagt er/ ſo hoch und feſt/ daß es ſeiner Ruin entfliehe.","norm":"Es ist nichts sagt er / so hoch und fest / dass es seiner Ruin entfliehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.475800037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11709,"date":1663,"orig":"O der eitelen und vergeblichen Sorgen der Menſchen:","norm":"O der eitlen und vergeblichen Sorgen der Menschen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.968100070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11710,"date":1663,"orig":"Viele gedencken und ſind bemuͤhet groſſe und ferne Reiſen zu thun/ die wir offters den folgenden Tag ſehen den Weg alles Fleiſches gehen; Viele gehen mit Liebeskuͤſſen und Hertzen umb/ die eh man ſichs verſiehet mit den Wuͤrmen ſich vermaͤhlen:","norm":"Viele gedenken und sind bemühet große und ferne Reisen zu tun / die wir öfters den folgenden Tag sehen den Weg alles Fleisches gehen; viele gehen mit Liebesküssen und Herzen um / die ehe man sich es versieht mit den Würmern sich vermählen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.160900115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11711,"date":1663,"orig":"Viele dencken uff Rache und Blutvergieſſen/ und wiſſen nicht daß ſie jetzo vor Gottes ſchreckliches Gericht alldar Rechenſchafft zu geben/ citiret werden.","norm":"Viele Denken auf Rache und Blutvergießen / und wissen nicht dass sie jetzt vor Gottes schreckliches Gericht allda Rechenschaft zu geben / zitiert werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.558300018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11712,"date":1663,"orig":"Viele ſetzen ihren Ruhm auff Kuͤnheit/ und halten die/ ſo Gott vor Augen haben/ fuͤr furchtſame/ und etwas ruͤhmliches außzurichten fuͤr untuͤchtig/ dahero viel auß Furcht ſolcher falſchen opinion die zu entgehen/ das ſuͤndigen nicht ſo groß achten/ vielmehr daher/ damit ſie nur denen ſo die Tugend gering halten/ gefallen moͤgen/ als daß die Laſter bey ihnen an ſich ſelbſten etwas gelten ſolten/ ſimuliren, betruͤgen/ eins reden ein anders meynen wird heute zu Tage fuͤr das groͤſſeſte Stuͤck der Weltklugheit gehalten: gerade als wann Gott die Welt ohne Huͤlffe und Zuthun der Laſter und Untugenden nicht regieren laſſen wolte.","norm":"Viele setzen ihren Ruhm auf Kühnheit / und halten die / so Gott vor Augen haben / für furchtsame / und etwas Rühmliches auszurichten für untüchtig / daher viel aus Furcht solcher falschen opinion die zu entgehen / das Sündigen nicht so groß achten / vielmehr daher / damit sie nur denen so die Tugend gering halten / gefallen mögen / als dass die Laster bei ihnen an sich selbst etwas gelten sollten / simulieren, betrügen / eins reden ein anders Meinen wird heute zu Tage für das größte Stück der Weltklugheit gehalten: gerade als wann Gott die Welt ohne Hilfe und Zutun der Laster und Untugenden nicht regieren lassen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.381800174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11713,"date":1663,"orig":"Demnach viele guͤnſtige Zuhoͤrer oder jetzt vielmehr liebe Leſer ſind unter euch die eheſtens zu Hofe ſich befinden und Hofleute ſeyn werden/ wil ich mit wenigen was groſſer Herꝛen Hof ſey beſchreiben.","norm":"Demnach viele günstige Zuhörer oder jetzt vielmehr liebe Leser sind unter euch die ehestens zu Hofe sich befinden und Hofleute sein werden / will ich mit wenigen was großer Herren Hof sei beschreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.058700084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11714,"date":1663,"orig":"Er iſt ein Paradis der Fuͤchſe/ eine Hoͤlle der Einfaͤltigen/ ein Fegfeuer der Wollebenden.","norm":"Er ist ein Paradies der Füchse / eine Hölle der Einfältigen / ein Fegfeuer der Wollabenden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.779399871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11715,"date":1663,"orig":"Deß Hofs hoͤchſtes Kunſtſtuͤck iſt/ ſich wol verborgen halten/ das was man ſeye/ man nicht wiſſe/ was man aber nicht iſt/ woͤllen geſehen werden.","norm":"Des Hofs höchstes Kunststück ist / sich wohl verborgen halten / das was man sei / man nicht wisse / was man aber nicht ist / wollen gesehen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.039000034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11716,"date":1663,"orig":"Er iſt ein groſſer Feind/ und laͤugnets doch/ er wil als ein Freund gehalten ſeyn/ und truͤget doch.","norm":"Er ist ein großer Feind / und leugnet doch / er will als ein Freund gehalten sein / und trüget doch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.669300079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11717,"date":1663,"orig":"Es ſind groſſe Herꝛn und Fuͤrſten wol elende Leute/ dann ſie hoͤren die Warheit ſelten oder wol gar nicht.","norm":"Es sind große Herrn und Fürsten wohl elende Leute / dann sie hören die Wahrheit selten oder wohl gar nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.942800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11718,"date":1663,"orig":"Die ſo groſſen Herꝛen lieb und angenehm ſind/ die ſaͤttigen ihre Mißgunſt durch den Schein als wolten ſie andern helffen/ gutes rathen oder warnen/ erheben offters durch groſſes Lob ihre Widerwertige und Gehaͤſſige/ damit ihnen hernachmalen/ wann ſie falſche Ufflagen uff ſie machen/ deſto mehr geglaubet werde.","norm":"Die so großen Herren lieb und angenehm sind / die sättigen ihre Missgunst durch den Schein als wollten sie anderen helfen / gutes raten oder warnen / erheben öfters durch großes Lob ihre Widerwärtige und Gehässige / damit ihnen hernachmalen / wann sie falsche Auflagen auf sie machen / desto mehr geglaubt werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.803199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11719,"date":1663,"orig":"Man ſiehet doch daß eine ſonderliche geheime Krafft verborgen lige/ die entweder durch heimliche Schand und Laſter/ oder durch Seufftzen und aͤchzen der Untergetruͤckten rege gemachet wird/ dadurch die Verlaͤumbder und Fuchsſchwaͤntzer bey groſſen Herꝛen nach viel geleiſteten Gluͤcks- und ſchmeichelhafftigen Dienſten in Haß und Verachtung gerathen/ und behalten nichts als ihren allzeit gefuͤhreten Wunſch/ hoffen und begehren.","norm":"Man sieht doch dass eine sonderliche geheime Kraft verborgen liege / die entweder durch heimliche Schande und Laster / oder durch Seufzen und ächzen der Untergedrückten rege gemacht wird / dadurch die Verleumder und Fuchsschwänzer bei großen Herren nach viel geleisteten Glücks- und schmeichelhaften Diensten in Hass und Verachtung geraten / und behalten nichts als ihren allzeit geführten Wunsch / hoffen und begehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.333399772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11720,"date":1663,"orig":"Wer ſolte es wol glauben guͤnſtige liebe Leſer?","norm":"Wer sollte es wohl glauben günstige liebe Leser?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.819399833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11721,"date":1663,"orig":"Daß die jenige/ die ſo groſſe Ungedult genug haben/ die gleichſam der Menſchen Gluͤck und Wolfahrt nach ihrem Wunſch und Gefallen außtheilen und abmeſſen/ die der Furcht und Hoffnung unbilliche Geſetz ordnen und vorſchreiben/ wollen gefuͤrchtet ſeyn von denen die zwar gefuͤrchtet von andern werden/ doch aber ſich ſelbſt fuͤr andern fuͤrchten/ endlich aber ſich dermaſſen betrogen finden/ daß ſie nichts anders als ein Schauſpiel und Verlachen zeitlichen Gluͤcks Unbeſtaͤndigkeit.","norm":"Dass diejenige / die so große Ungeduld genug haben / die gleichsam der Menschen Glück und Wohlfahrt nach ihrem Wunsch und Gefallen austeilen und abmessen / die der Furcht und Hoffnung unbillige Gesetz ordnen und vorschreiben / wollen gefürchtet sein von denen die zwar gefürchtet von anderen werden / doch aber sich selbst für anderen fürchten / endlich aber sich dermaßen betrogen finden / dass sie nichts anders als ein Schauspiel und Verlachen zeitlichen Glücks Unbeständigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.349199771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11722,"date":1663,"orig":"Stehet und ſehet allhier guͤnſtige liebe Zuhoͤrer/ die groſſe Unbeſonnenheit der Menſchen/ die mit allem Fleiß wollen unweiß und thoͤricht ſeyn/ nur damit ſie mit ihrem groſſen Schaden moͤgen klug werden.","norm":"Steht und sehet allhier günstige liebe Zuhörer / die große Unbesonnenheit der Menschen / die mit allem Fleiß wollen unweiß und töricht sein / nur damit sie mit ihrem großen Schaden mögen klug werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.756700038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11723,"date":1663,"orig":"Die Welt wil betogen ſeyn.","norm":"Die Welt will beton sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.52869987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11724,"date":1663,"orig":"Von denen die reich ſind/ hoffet ſie das beſte/ von den Armen/ verſiehet ſie ſich alles Ubels.","norm":"Von denen die reich sind / hoffet sie das beste / von den Armen / versieht sie sich alles Übels.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.398900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11725,"date":1663,"orig":"Salomon wurde fuͤr den allerweiſeſten gehalten/ dieweil er der allerreicheſte; ſolte er jetzo leben uud were arm/ wuͤrde er vor den aller naͤrꝛiſchten geachtet.","norm":"Salomon wurde für den allerweisesten gehalten / dieweil er der reichste; sollte er jetzt leben und wäre arm / würde er vor den aller närrischen geachtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.692399978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11726,"date":1663,"orig":"Wir gehen durch dicke/ duͤnne/ beſchweren und martern unſer Gemuͤthe als eine Bewohnunge Goͤttlicher Krafft und Weißheit/ mit eitel Begierden und Gedancken eiteler nichtiger Dinge; da gehen wir auff Steltzen/ und meynen/ wir wollen der Struͤmpffe ſchonen/ und fallen hernach gar in Dreck:","norm":"Wir gehen durch dicke / dünne / beschweren und martern unser Gemüte als eine Bewohnung göttlicher Kraft und Weisheit / mit eitel Begierden und Gedanken Eiteler nichtiger Dinge; da gehen wir auf Stelzen / und meinen / wir wollen der Strümpfe schonen / und fallen hernach gar in Dreck:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.204599857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11727,"date":1663,"orig":"und gehet uns wie deß Æſopi Hund/ der nach deß Fleiſches/ ſo er im Maule hatte/ Schatten griffe/ und kam daruͤber umb das Fleiſch:","norm":"und geht uns wie des Aesopi Hund / der nach des Fleisches / so er im Maule hatte / Schatten griffe / und kam darüber um das Fleisch:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.870299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11728,"date":1663,"orig":"Es iſt beſſer die Leiter nicht ſteigen/ als heraber fallen.","norm":"Es ist besser die Leiter nicht steigen / als herab fallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.209700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11729,"date":1663,"orig":"Groſſer Herꝛen Gunſt iſt unbeſtaͤndig/ noch unbeſtaͤndiger deß gemeinen Poͤbels.","norm":"Großer Herren Gunst ist unbeständig / noch unbeständiger des gemeinen Pöbels.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.298399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11730,"date":1663,"orig":"Einem ſchlipfferigen Ort trauen/ iſt ein Anfang groſſes Ungluͤcks.","norm":"Einem Schlipfferien Ort trauen / ist ein Anfang großes Unglücks.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.552800178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11731,"date":1663,"orig":"Wir wollen zum Exempel vorſtellen den Sejanum der ein Favorit deß Tiberii, und bey ihnen in unglaublicher Gnade war/ durch welchen viel und faſt unzehlig unſchuldige und tapffere Leute hingerichtet worden; als aber das Blaͤtlein ſich gewendet/ und er aller Gnade und Dignitet entſetzet/ hat er in ſolcher ſeiner groſſen Hoheit und Wuͤrde nichts als ſeinen erbaͤrm- und erſchrecklichen Untergang gefunden.","norm":"Wir wollen zum Exempel vorstellen den Sejanum der ein Favorit des Tiberii, und bei ihnen in unglaublicher Gnade war / durch welchen viel und fast unzählig unschuldige und tapfere Leute hingerichtet worden; als aber das Blättlein sich gewendet / und er aller Gnade und Dignität entsetzet / hat er in solcher seiner großen Hoheit und Würde nichts als seinen erbärm- und erschrecklichen Untergang gefunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.076499938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11732,"date":1663,"orig":"Sein ihme zu Ehren geſetztes Bild und Gedaͤchtnus-Seule/ wurde umbgeworffen und zermalmet/ ſein Coͤrper mit eiſen Hacken umbgeſchleppet und zerꝛiſſen/ ſein Haupt das kurtz zuvor goͤttlich verehret/ wurde zu ewigem Schimpff/ Schanden und Spott auffgeſteckt.","norm":"Sein ihm zu Ehren gesetztes Bild und Gedächtnissäule / wurde umgeworfen und zermalmet / sein Körper mit eisen Hacken umgeschleppt und zerrissen / sein Haupt das kurz zuvor göttlich verehret / wurde zu ewigem Schimpf / Schanden und Spott aufgesteckt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2718000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11733,"date":1663,"orig":"Wir ſehen/ hoͤren und leſen ſolche und dergleichen taͤglich/ noch lauffen wir in unſer Verderben und Ungluͤck.","norm":"Wir sehen / hören und lesen solche und dergleichen täglich / noch laufen wir in unser Verderben und Unglück.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.478400230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11734,"date":1663,"orig":"Hergegen wann wir uns der Ewigkeit fleiſſiger erinnerten/ hengten wir unſer Verlangen nicht alſo an das irꝛdiſche zergaͤngliche/ ſondern daͤchten an Gott und unſern Nechſten/ und hatten die vor Augen; und triumphirten uͤber die Eitelkeit/ und erlangten den Himmel/ eh dann wir die Erde verlieſſen.","norm":"Hergegen wann wir uns der Ewigkeit fleißiger erinnerten / hängten wir unser Verlangen nicht also an das irdische gängliche / sondern dächten an Gott und unseren Nächsten / und hatten die vor Augen; und triumphierten über die Eitelkeit / und erlangten den Himmel / ehe dann wir die Erde verließen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.485899925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11735,"date":1663,"orig":"Jch ſage und bekenne frey goͤnſtig liebe Leſer und Zuhoͤrer/ daß ich offtermal unter ſolchen Gedancken beyde meines Lebens als auch meiner condition uͤberdruͤſſig werde:","norm":"Ich sage und bekenne frei günstig liebe Leser und Zuhörer / dass ich oftmals unter solchen Gedanken beide meines Lebens als auch meiner Kondition überdrüssig werde:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.006100177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11736,"date":1663,"orig":"ich weiß wol daß auff den Univerſitaͤten viel naͤrꝛiſche Poſſen vorgehen/ doch iſt die heutige Welt ſo toll und unſinnig/ daß ſie es vor eine Klugheit achtet/ wuͤten mit den Wuͤtenden/ und ſich der Welt gleich ſtellen.","norm":"ich weiß wohl dass auf den Universitäten viel närrische Possen vorgehen / doch ist die heutige Welt so toll und unsinnig / dass sie es vor eine Klugheit achtet / wüten mit den Wütenden / und sich der Welt gleichstellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.208199977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11737,"date":1663,"orig":"Wann ich mein Gluͤck eigengefallen nach erdichten und erdencken koͤnte/ wolte ich mich einen Dorffpfarꝛer wuͤnſchen/ und in ſolcher Lebens Einſamkeit Gott dienen/ und der Welt Eitelkeiten verachten und verlachen koͤnnen.","norm":"Wann ich mein Glück eigengefallen nach erdichten und erdenken könnte / wollte ich mich einen Dorfpfarrer wünschen / und in solcher Lebens Einsamkeit Gott dienen / und der Welt Eitelkeiten verachten und verlachen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.02810001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11738,"date":1663,"orig":"Jn Mangel und Duͤrfftigkeit eyferte ich Gott nach/ und uͤbergebe allen meinen Willen/ und lebete einig und alleine goͤttlichen Wolgefallen nach/ und beduͤrffte keiner Geſellſchafft oder Converſation.","norm":"In Mangel und Dürftigkeit eiferte ich Gott nach / und übergebe allen meinen Willen / und lebete einig und alleine göttlichen Wohlgefallen nach / und bedürfte keiner Gesellschaft oder Conversation.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.777900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11739,"date":1663,"orig":"Durch demuͤtige Liebe und rechtſchaffenen Glauben wuͤrde ich Gotte unauffloͤßlich vereinigt: wo Gott were/ were ich mit ihme.","norm":"Durch demütige Liebe und rechtschaffenen Glauben würde ich Gotte unauflöslich vereinigt: wo Gott wäre / wäre ich mit ihm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.316400051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11740,"date":1663,"orig":"Jch wolte lieber der unterſte ſeyn mit Gott/ als der oberſte ohne den.","norm":"Ich wollte lieber der unterste sein mit Gott / als der oberste ohne den.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.227099895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11741,"date":1663,"orig":"Jch were in folchem Stand ein Koͤnig/ ich beherꝛſchete meine Seele und mein Gemuͤth/ daß weder die euſſerliche noch innerliche Sinne zu frey herꝛſcheten.","norm":"Ich wäre in solchem Stand ein König / ich beherrschte meine Seele und mein Gemüt / dass weder die äußerliche noch innerliche Sinne zu frei herrschten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.25629997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11742,"date":1663,"orig":"Meines Koͤnigreichs Geheimnuͤſſe weren Gebet/ Gedult und Stillſchweigen; die Beruhigung deß Gemuͤths meine Krone.","norm":"Meines Königreichs Geheimnisse wären Gebet / Geduld und Stillschweigen; die Beruhigung des Gemüts meine Krone.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.03439998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11743,"date":1663,"orig":"Was ſind wir ſo als unruhige Knechte?","norm":"Was sind wir so als unruhige Knechte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.068999767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11744,"date":1663,"orig":"Varro ein gelehrter Roͤmer hat 288. opiniones oder Meynungen der Weltweiſen/ welches das Summum Bonum und hoͤchſte Gut ſeye/ zuſammen getragen; dieſe elende Leute haben geſucht/ das ſie nicht funden haben; warumb?","norm":"Varro ein gelehrter Römer hat 288. opiniones oder Meinungen der Weltweisen / welches das Summum Bonum und höchste Gut sei / zusammen getragen; diese elende Leute haben gesucht / das sie nicht fanden haben; warum?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.047299861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11745,"date":1663,"orig":"Weil ſie es zu unterſt/ und nicht zu oberſt geſuchet haben; es iſt aber nichts ſo das oberſt/ als allein Gott: folget daß Gottes Freundſchafft genieſſen/ das hoͤchſte und beſte ſeye.","norm":"Weil sie es zu unterst / und nicht zu oberst gesucht haben; es ist aber nichts so das oberst / als allein Gott: folget dass Gottes Freundschaft genießen / das höchste und beste sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.607900142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11746,"date":1663,"orig":"Jn dieſer Welt gehet nichts uͤber den Menſchen/ in Menſchen nichts uͤber die Seele; in der Seele nichts herꝛlichers als die Vernunfft/ in der Vernunfft nichts ſtattlichers als der Verſtand/ im Verſtand nichts koͤſtlichers als die Weißheit.","norm":"In dieser Welt geht nichts über den Menschen / in Menschen nichts über die Seele; in der Seele nichts Herrlicheres als die Vernunft / in der Vernunft nichts Stattlicheres als der Verstand / im Verstand nichts Köstlicheres als die Weisheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.379199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11747,"date":1663,"orig":"Jn aller Weißheit excelliret die Goͤttliche.","norm":"In aller Weisheit exzellieret die Göttliche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3881001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11748,"date":1663,"orig":"Wer die nicht hoch achtet/ und fuͤr den groͤſſeſten Schatz ſeiner Seelen achtet/ mit dem heiſt es Mundus vult decipi opinionibus.","norm":"Wer die nicht hoch achtet / und für den größten Schatz seiner Seelen achtet / mit dem heißt es Mundus vult decipi opinionibus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.318699836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11749,"date":1663,"orig":"Und ſo viel von der opinion und Einbildung/ davon die gantze Welt/ regieret/ verfuͤhret und betrogen wird:","norm":"Und so viel von der opinion und Einbildung / davon die ganze Welt / regieret / verführet und betrogen wird:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.940199851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11750,"date":1663,"orig":"Einjeder folge ſeinem Sinn; Jch halts mit meiner Schaͤferin.","norm":"Einjeder folge seinem Sinn; Ich Halts mit meiner Schäferin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.077000141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11751,"date":1663,"orig":"RELATION Auß dem PARNASSO, Welche bey juͤngſter Poſt MERCU- RIUS anbracht hat von Verfolgung ANTE- NORS, welche ihm bißhero begegnet iſt von Nectario Butyrolambio, oder vielmehr Stercorilambio.","norm":"RELATION aus dem PARNASSO, welche bei jüngster Post MERCU-Reuse anbracht hat von Verfolgung ANTE-NORS, welche ihm bisher begegnet ist von Nectario Butyrolambio, oder vielmehr Stercorilambio.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.207200050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11752,"date":1663,"orig":"DEm Leſer/ weß Standes oder Wuͤrden er ſey/ wuͤnſche ich alles Wolergehen an Leib und Seel/ an Ehr und Gut.","norm":"Dem Leser / wessen Standes oder Würden er sei / wünsche ich alles Wohlergehen an Leib und Seele / an Ehre und Gut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.952000141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11753,"date":1663,"orig":"Jch bin in dieſen Tagen in eine vornehme Fuͤrſtliche Reſidentz-Stadt kommen/ da ich mit Schmertzen habe erfahren muͤſſen/ daß meine Widerſacher die Paßquill deß Nectarii Butyrolambii, dahin mit Fleiß geſchickt haben/ und vermeynt/ ſie wollen dadurch auch an dieſem Ort/ bey dem Fuͤrſten unter den Gelehrten/ und dem gelehrteſten unter den Fuͤrſten/ mich ſtinckend machen.","norm":"Ich bin in diesen Tagen in eine vornehme fürstliche Residenzstadt kommen / da ich mit Schmerzen habe erfahren müssen / dass meine Widersacher die Pasquill des Nectarii Butyrolambii, dahin mit Fleiß geschickt haben / und vermeint / sie wollen dadurch auch an diesem Ort / bei dem Fürsten unter den Gelehrten / und dem gelehrtesten unter den Fürsten / mich stinkend machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.783199787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11754,"date":1663,"orig":"Es iſt mir aber darneben auch zu handen kommen dieſe Relation auß dem Parnaſſo.","norm":"Es ist mir aber daneben auch zu Händen kommen diese Relation aus dem Parnasso.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.895699977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11755,"date":1663,"orig":"Jch zweiffele nicht/ es werden ſich noch viel redliche Ingenia finden/ welchen mein Leben und Wandel bekandt iſt/ welche dem gottloſen Butyrolambio werden das Maul gnugſam ſtopffen.","norm":"Ich zweifele nicht / es werden sich noch viel redliche Ingenia finden / welchen mein Leben und Wandel bekannt ist / welche dem gottlosen Butyrolambio werden das Maul genugsam stopfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.167500019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11756,"date":1663,"orig":"Jch befehle unterdeſſen dieſen verfluchten Nectarium Butyrolambium der Rach deß gerechten Gotres.","norm":"Ich befehle unterdessen diesen verfluchten Nectarium Butyrolambium der Rache des gerechten Gottres.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.845900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11757,"date":1663,"orig":"Denſelbigen wil ich laſſen Richter ſeyn/ und wil mich nicht unterſtehen ihm ſein ritterliches Schwerdt auß der Hand zu reiſſen.","norm":"Denselbigen will ich lassen Richter sein / und will mich nicht unterstehen ihm sein ritterliches Schwert aus der Hand zu reißen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.265999794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11758,"date":1663,"orig":"Dann er ſagt:","norm":"Dann er sagt:","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"is","lang_de":0,"norm_lmscore":4.956500053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11759,"date":1663,"orig":"Die Rach iſt mein/ ich wil vergelten.","norm":"Die Rache ist mein / ich will vergelten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9685001373291025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11760,"date":1663,"orig":"Jch weiß daß noch manche arme fromme Wittbe unter der Gemeine zu S. Jacob in Hamburg ſey/ welche ich in ihrem Truͤbſal getroͤſtet habe/ und ſie hat mir die Hand nicht mit Ducaten oder Roſenobeln fuͤllen koͤnnen/ ich weiß aber daß jetzo noch manche unter ihnen uͤber dieſen Nectarium Butyrolambium ſeufftzet/ und dieſe Seufftzer werden ihm auff ſeinem Todtbette auff dem Hertzen ligen/ als weren es lauter Muͤhlſteine.","norm":"Ich weiß dass noch manche arme fromme Wittib unter der Gemeine zu S. Jacob in Hamburg sei / welche ich in ihrem Trübsal getröstet habe / und sie hat mir die Hand nicht mit Dukaten oder Rosenobeln füllen können / ich weiß aber dass jetzt noch manche unter ihnen über diesen Nectarium Butyrolambium seufzet / und diese Seufzer werden ihm auf seinem Totbette auf dem Herzen liegen / als wären es lauter Mühlsteine.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.832200050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11761,"date":1663,"orig":"Jch weiß/ daßviel fromme einfaͤltige Handwercksleut ſeyen/ welche/ wann ſie dieſen Nectarium Butyrolambium werden hoͤren nennen/ ſagen werden:","norm":"Ich weiß / daßviel fromme einfältige Handwerksleute seien / welche / wann sie diesen Nectarium Butyrolambium werden hören nennen / sagen werden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.699999809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11762,"date":1663,"orig":"Weil du uns betruͤbet haſt/ ſo betruͤbe dich der HErr an dieſem Tag.","norm":"Weil du uns betrübet hast / so betrübe dich der Herr an diesem Tag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.405700206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11763,"date":1663,"orig":"Es wird dieſer Nachteule/ dem Butyrolambio, Straffe genug ſeyn/ daß er von dieſer Zeit an/ einen nagenden Wurm in ſeinem Gewiſſen wird haben/ daß ſein eigenes Gewiſſen wird ſein Anklaͤger/ ſein Zeug/ ſein Richter/ ſein Scharffrichter ſeyn/ daß er hinfuͤro alle Tag und alle Stund wird muͤſſen in Furchten ſtehen/ daß er namhafft gemacht/ Criminaliter angeklagt/ und fuͤr der gantzen Welt zu Schanden gemachet werde.","norm":"Es wird dieser Nachteule / dem Butyrolambio, Strafe genug sein / dass er von dieser Zeit an / einen nagenden Wurm in seinem Gewissen wird haben / dass sein eigenes Gewissen wird sein Ankläger / sein Zeug / sein Richter / sein Scharfrichter sein / dass er hinfür alle Tag und alle Stunde wird müssen in Furchten stehen / dass er namhaft gemacht / Criminaliter angeklagt / und für der ganzen Welt zu Schanden gemacht werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.770899772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11764,"date":1663,"orig":"Zum andern wird er nicht mit gutem Gewiſſen koͤnnen zum H. Abendmal gehen/ wo er nicht zuvor zu mir kombt/ und ſich mit mir verſohnet.","norm":"Zum anderen wird er nicht mit gutem Gewissen können zum H. Abendmahl gehen / wo er nicht zuvor zu mir kommt / und sich mit mir versöhnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.057000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11765,"date":1663,"orig":"Dann Chriſtus ſagt:","norm":"Dann Christus sagt:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"ga","lang_de":0,"norm_lmscore":6.930200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11766,"date":1663,"orig":"Wenn du deine Gabe auff dem Altar opfferſt/ und wirſt allda eindencken/ daß dein Bruder etwas wider dich habe/ ſo laß allda fuͤr dem Altar deine Gabe/ und geh zuvor hin und verſuͤhne dich mit deinem Bruder/ und alsdann komm und opffere deine Gabe/ Matth. 5. Jch habe das Ungluͤck in dieſer Welt/ daß ich muß verfolget werden/ und ſoltens auch die jenigen thun/ welchen ich am meiſten guts gethan habe.","norm":"Wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst / und wirst allda eindenken / dass dein Bruder etwas wider dich habe / so lass allda für dem Altar deine Gabe / und gehe zuvor hin und versühne dich mit deinem Bruder / und alsdann komme und opfere deine Gabe / Matth. 5. Ich habe das Unglück in dieser Welt / dass ich muss verfolget werden / und sollten auch diejenigen tun / welchen ich am meisten Gutes getan habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9507999420166016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11767,"date":1663,"orig":"Allein ich habe auch widerumb das Geluͤck/ daß mir niemand etwas zu leide thut/ dem es nicht leyd wird/ eh denn er ſtirbet.","norm":"Allein ich habe auch wiederum das Glück / dass mir niemand etwas zu leide tut / dem es nicht leid wird / ehe denn er stirbt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.291500091552734} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11768,"date":1663,"orig":"Gemeiniglich gibt mir Gott das nobile vindictæ genus an die Hand/ daß ich mich durch Gutthaten an meinen Feinden raͤchen/ und ihnen feurige Kohlen auff ihre Koͤpffe ſamlen kan.","norm":"Gemeiniglich gibt mir Gott das nobile vindictae Genus an die Hand / dass ich mich durch Guttaten an meinen Feinden rächen / und ihnen feurige Kohlen auf ihre Köpfe sammeln kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.596199989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11769,"date":1663,"orig":"Als ich meine Profeſſion zu Marpurg quitirete, und mich an den Fuͤrſtl. Heſſen-Braubachiſchen Hofbegabe/ und jetzo Abſchied nahm/ da ſagte Hr.","norm":"Als ich meine Profession zu Marpurg quittierte, und mich an den Fürstl. Hessen-Braubachischen Hofbegabe / und jetzt Abschied nahm / da sagte Hr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.171500205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11770,"date":1663,"orig":"Doctor Tonſor ſeliger/ ein auffrichtiger in Schola lucis & crucis wolgeuͤbter Theologus zu mir:","norm":"Doktor Tonsor seliger / ein auffrichtiger in Schola lucis & crucis wolgeübter Theologus zu mir:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.928500175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11771,"date":1663,"orig":"Nun wolan/ ſo ziehet hin mein lieber Herꝛ Collega.","norm":"Nun wohlan / so ziehet hin mein lieber Herr Collega.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.882800102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11772,"date":1663,"orig":"Es ſitzt allbereit ein Teufflichen zu Braubach/ das wartet auff eure Ankunfft.","norm":"Es sitzt allbereits ein Teuflichen zu Braubach / das wartet auf eure Ankunft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.867499828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11773,"date":1663,"orig":"Als ich dorthin kam/ fande ich ein ſolches Teufflichen.","norm":"Als ich dorthin kam / fand ich ein solches Teuflichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.796299934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11774,"date":1663,"orig":"Aber es war ein alber einfaͤltig Teufflichen/ es kunte mir nicht groſſen Schaden thun.","norm":"Aber es war ein alber einfältig Teuflichen / es konnte mir nicht großen Schaden tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.164899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11775,"date":1663,"orig":"Dann ich dienete einem Fuͤrſten/ der wuſte was fuͤr ein Unterſcheid ſey unter Linck und Recht.","norm":"Dann ich diente einem Fürsten / der wusste was für ein Unterschied sei unter Link und Recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.0644001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11776,"date":1663,"orig":"Aber ſeither ich zu Hamburg geweſen bin/ hat mir ein gantz Legion Teuffel zugeſetzt.","norm":"Aber seither ich zu Hamburg gewesen bin / hat mir ein ganz Legion Teufel zugesetzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.499499797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11778,"date":1663,"orig":"Wann mich Gott nicht ſonderlich erhalten haͤtte/ wann der H. Geiſt/ der hoͤchſte Troͤſter in aller Noth/ mir mit ſeinem ſonderbaren Troſt nicht beygeſtanden haͤtte/ ich haͤtte muͤſſen verſchmachten in meinem vielfaͤltigen Elend.","norm":"Wann mich Gott nicht sonderlich erhalten hätte / wann der H. Geist / der höchste Tröster in aller Not / mir mit seinem sonderbaren Trost nicht beigestanden hätte / ich hätte müssen verschmachten in meinem vielfältigen Elend.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.159500122070312} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11779,"date":1663,"orig":"Aber gelobet ſey Gott der Vater unſers HErꝛn Jeſu Chriſti/ der mich auß ſechs Truͤbſalen erꝛettet hat/ der wird mich auch in der ſiebenden nicht ſtecken laſſen.","norm":"Aber gelobet sei Gott der Vater unseres Herrn Jesu Christi / der mich aus sechs Trübsalen errettet hat / der wird mich auch in der siebenten nicht stecken lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.566199779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11780,"date":1663,"orig":"Butyrolambius laſſe ſich die Zeit nicht lang werden/ ich wil ihm ſeine Paßquill von Puncte zu Puncten beantworten/ und hernach die erbare Welt urtheilen laſſen/ welches Geiſtes Kind er ſey.","norm":"Butyrolambius lasse sich die Zeit nicht lang werden / ich will ihm seine Pasquill von Punkte zu Punkten beantworten / und hernach die ehrbare Welt urteilen lassen / welches Geistes Kind er sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.369999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11781,"date":1663,"orig":"Welche der Geiſt Gottes treibet/ die ſind Gottes Kinder.","norm":"Welche der Geist Gottes treibet / die sind Gottes Kinder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.900599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11782,"date":1663,"orig":"Welche aber der Luͤgengeiſt treibet/ die ſind deß Teuffels Kinder.","norm":"Welche aber der Lügengeist treibet / die sind des Teufels Kinder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4704999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11783,"date":1663,"orig":"Dann der Teuffel iſt ein Vater der Luͤgen/ Joh. 8.","norm":"Dann der Teufel ist ein Vater der Lügen / Joh. 8.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.184700012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11784,"date":1663,"orig":"Es were die Antwort laͤngſt fertig/ wann ich nicht dieſe Reyſe zu thun gehabt haͤtte/ und das hohe Feſt fuͤr der Thuͤr were.","norm":"Es wäre die Antwort längst fertig / wann ich nicht diese Reise zu tun gehabt hätte / und das hohe Fest für der Tür wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.799300193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11785,"date":1663,"orig":"Jch zweiffele unterdeſſen nicht/ daß meine hochgeehrte Obrigkeit zu Hamburg werde nach ihrer beywohnenden Weißheit und weitberuͤhmten Dexteritaͤt/ den Verkauffern und ſpargenten dieſer Paßquill begegnen/ wie es die Reichs Abſchied und die Geſetz der loͤblichen Stadt Hamburg erfordern.","norm":"Ich zweifele unterdessen nicht / dass meine hochgeehrte Obrigkeit zu Hamburg werde nach ihrer beiwohnenden Weisheit und weitberühmten Dexterität / den Verkauffern und spargenten dieser Pasquill begegnen / wie es die Reichs Abschied und die Gesetz der löblichen Stadt Hamburg erfordern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.827600002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11786,"date":1663,"orig":"Einer der eine Paßquill verkaufft/ uͤber Land ſchickt und unter die Leute bringt/ iſt eben ſo wol ein Ubelthaͤter/ als der jenige der ſie gemacht hat.","norm":"Einer der eine Pasquill verkauft / über Land schickt und unter die Leute bringt / ist eben so wohl ein Übeltäter / als derjenige der sie gemacht hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.898900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11787,"date":1663,"orig":"Gehab dich wol hochgeehrter Leſer/ und halte mir dieſen Juſtiſſimum animi mœrorem zu gut/ Geſchrieben in Wolffenbuͤttel am 14. Decembris Anno 1658.","norm":"Gehabe dich wohl hochgeehrter Leser / und halte mir diesen Justissimum animi moerorem zu gut / Geschrieben in Wolfenbüttel am 14. Dezember Anno 1658.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.773900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11788,"date":1663,"orig":"J. B. Schuppius, D.","norm":"J. B. Schuppius, D.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"lt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.6791999340057373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11789,"date":1663,"orig":"ES ware eben ein ſchoͤner Tag/ als Apollo im Parnaſſo ſeinen Namens-Tag cel ebrirte.","norm":"Es war eben ein schöner Tag / als Apollo im Parnasso seinen Namenstag cel ebrirte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.60699987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11790,"date":1663,"orig":"Alle Muſæ im Parnaſſo gratulirten ihm.","norm":"Alle Musae im Parnasso gratulierten ihm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.270299911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11791,"date":1663,"orig":"Es wurden ihm unterſchiedene Geſchenck præſentirt.","norm":"Es wurden ihm unterschiedene Geschenk präsentiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.90910005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11792,"date":1663,"orig":"Ceres brachte Fruͤcht.","norm":"Ceres brachte Früchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.36050033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11793,"date":1663,"orig":"Pomona brachte Obs.","norm":"Pomona brachte ob es.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.345799922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11794,"date":1663,"orig":"Vulcanus kam mit ſeinem lahmen Fuß/ und brachte etzliche Pfeiffen Toback.","norm":"Vulcanus kam mit seinem lahmen Fuß / und brachte etliche Pfeifen Tabak.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.222700119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11795,"date":1663,"orig":"Bacchus kam und præſentirte zwey Faß/ eins voll Neckerwein/ das ander voll Klingenberger.","norm":"Bacchus kam und präsentierte zwei Fass / eins voll Neckerwein / das ander voll Klingenberger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.854100227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11796,"date":1663,"orig":"Der gantze Parnaſſus war luſtig.","norm":"Der ganze Parnass war lustig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"br","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.771100044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11797,"date":1663,"orig":"Endlich kam Mercurius.","norm":"Endlich kam Mercurius.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"la","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.810400009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11798,"date":1663,"orig":"Jederman war begierig etwas neues von ihm zu hoͤren.","norm":"Jedermann war begierig etwas Neues von ihm zu hören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.485899925231933} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11799,"date":1663,"orig":"Mercurius erzehlte/ wie es in den Nordiſchen Koͤnigreichen zugehe.","norm":"Mercurius erzählte / wie es in den nordischen Königreichen zugehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.880199909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11800,"date":1663,"orig":"Endlich zog er herfuͤr die Paßquill/ welche wider Antenorn von Nectario Butyrolambio gemacht war/ und verlaſe ſie oͤffentlich.","norm":"Endlich zog er herfür die Pasquill / welche wider Antenorn von Nectario Butyrolambio gemacht war / und verlasse sie öffentlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5131001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11801,"date":1663,"orig":"Die Muſæ ſchuͤttelten die Koͤpff/ und ſagten:","norm":"Die Musae schüttelten die Köpf / und sagten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.957799911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11802,"date":1663,"orig":"Wer mag wol der Eſel/ der Nectarius Butyrolambius ſeyn?","norm":"Wer mag wohl der Esel / der Nectarius Butyrolambius sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.56279993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11803,"date":1663,"orig":"Es waren etzliche/ welche Antenorn ſehr wol gewogen waren: die wolten eben auff deß Apollinis Geſundheit trincken.","norm":"Es waren etliche / welche Antenorn sehr wohl gewogen waren: Die wollten eben auf des Apollinis Gesundheit trinken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.359099864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11804,"date":1663,"orig":"Als ſie aber von den Luͤgen und Verlaͤumbdungen hoͤrten welche Butyrolambius auff deß Antenors Perſon außgegoſſen hatte/ ſagten ſie/ in ein ſolch Maul gehoͤrt keine Butter/ ſondern ein ſolche materi, welche ihren Geruch ſo wol hat als Bieſem/ aber ſie reucht nicht ſo lieblich.","norm":"Als sie aber von den Lügen und Verleumdungen hörten welche Butyrolambius auf des Antenors Person ausgegossen hatte / sagten sie / in ein solch Maul gehört keine Butter / sondern ein solche Materie, welche ihren Geruch so wohl hat als Biesem / aber sie reicht nicht so lieblich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.627399921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11805,"date":1663,"orig":"Setzten darauff ihre Glaͤſer nieder/ forderten Papier/ Feder und Dinte/ und wolten dieſem Eſel/ dem Butyrolambio antworten.","norm":"Setzten darauf ihre Gläser nieder / forderten Papier / Feder und Tinte / und wollten diesem Esel / dem Butyrolambio antworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.786399841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11806,"date":1663,"orig":"Dann ſagten ſie/ deß Antenors Leben und ehrliches freyes auffrichtiges Gemuͤth/ iſt uns beſſer bekant als dem Eſel dem Butyrolambio.","norm":"Dann sagten sie / des Antenors Leben und ehrliches freies aufrichtiges Gemüt / ist uns besser bekannt als dem Esel dem Butyrolambio.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.60230016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11807,"date":1663,"orig":"Licuit ſemperque licebit, parcere PERSONIS dicere de vitiis.","norm":"Licuit semperque licebit, parcere PERSONIS dicere de vitiis.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"ro","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":5.7866997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11808,"date":1663,"orig":"Die Roͤmiſche Kaͤyſer haben einem ſolchen leichtfertigen Vogel/ wie der Butyrolambius iſt/ eine Correction am Pranger zuerkant.","norm":"Die römische Kaiser haben einem solchen leichtfertigen Vogel / wie der Butyrolambius ist / eine Korrektion am Pranger zuerkannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.288000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11809,"date":1663,"orig":"Jſt ein einiges gutes Haar an ihm/ ſo nenne er ſich bey ſeinem rechten Namen.","norm":"Ist ein einiges gutes Haar an ihm / so nenne er sich bei seinem rechten Namen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.027900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11810,"date":1663,"orig":"Als Trajanus Boccalini dieſes hoͤrete/ ſagte er/ Meſſieurs, macht euch luſtig/ und laſſet die angefangene Geſundheit herumb gehen.","norm":"Als Trajanus Boccalini dieses hörte / sagte er / Messieurs, macht euch lustig / und lasst die angefangene Gesundheit herumgehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.390500068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11811,"date":1663,"orig":"Jhr wiſſet daß ich eine geraume Zeit ſey Secretarius im Parnaſſo geweſen.","norm":"Ihr wisset dass ich eine geraume Zeit sei Sekretarius im Parnasso gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.777299880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11812,"date":1663,"orig":"Einsmals als Apollo allbereit den muͤhſeligen Lauff deß Tages hatte vollendet/ und nun in Nidergang von ſeinem hellglaͤntzenden Wagen abſteigen wolte/ kam ihm ein Gelehrter vor.","norm":"Einsmals als Apollo allbereits den mühseligen Lauf des Tages hatte vollendet / und nun in Niedergang von seinem hellglänzenden Wagen absteigen wollte / kam ihm ein Gelehrter vor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.508200168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11813,"date":1663,"orig":"Dieſer uͤberꝛeichte Jh.","norm":"Dieser überreichte Jh.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.884400367736816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11814,"date":1663,"orig":"Majeſtaͤt eine ſehr ſcharffe Cenſur uͤber ein Poetiſches Jtalianiſch.","norm":"Majestät eine sehr scharfe Zensur über ein Poetisches Italienisch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.455100059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11815,"date":1663,"orig":"Gedicht.","norm":"Gedicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.3520002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11816,"date":1663,"orig":"Jhre Maj. aber lieſſen ſich offentlich mercken/ daß ſie einen ſchlechten Gefallen darob haͤtte/ wie man dann ſpuͤrete/ daß ſie ſich daruͤber zimlich alterirten.","norm":"Ihre Maj. aber ließen sich öffentlich merken / dass sie einen schlechten Gefallen darob hätte / wie man dann spürte / dass sie sich darüber ziemlich alterierten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.937600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11817,"date":1663,"orig":"Sagten derowegen zu Franciſco Petrarchæ, ſo ihr an der Seiten ſtunde/ daß die jenige eine groſſe Thorheit begiengen/ die einem etwas verehren wolten/ und nicht zuvor erkundigten/ wo er Luſt habe/ dahero es ſich offtermals zutruͤge/ daß einem Blinden ein Brill/ einem Tauben eine Laute/ oder dem jenigen Wein/ ſo keinen trincket/ offeriret wuͤrde.","norm":"Sagten derowegen zu Francisco Petrarchae, so ihr an der Seiten stand / dass diejenige eine große Torheit begingen / die einem etwas verehren wollten / und nicht zuvor erkundigten / wo er Lust habe / daher es sich öftermals zutrüge / dass einem Blinden ein Brille / einem Tauben eine Laute / oder demjenigen Wein / so keinen trinket / offerieret würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.830699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11818,"date":1663,"orig":"Dieſem nach wante ſich Apollo zu dem jenigen/ ſo ihm das Buch verehren wolte/ und ſagte zu ihm:","norm":"Diesem nach wandte sich Apollo zu demjenigen / so ihm das Buch verehren wollte / und sagte zu ihm:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.195000171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11819,"date":1663,"orig":"Jhm als dem Koͤnig gebuͤhrte das beſte von den Melonen/ die Scheel aber gehoͤre fuͤr das Vieh:","norm":"Ihm als dem König gebührte das beste von den Melonen / die Scheel aber gehöre für das Vieh:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.219200134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11820,"date":1663,"orig":"Er ſolle derowegen das Boͤſe/ ſo er auß deß andern ſeinem Buch zuſammen colligiret, in die gemeine cloac, oder in das Waſſer werffen/ das Gute aber/ ſo er darin obſerviret, ihm zukommen laſſen/ daſſelbe wolte er nicht allein mit Fleiß leſen/ ſondern ihm noch hoͤchlich dafuͤr dancken.","norm":"Er solle derowegen das Böse / so er aus des anderen seinem Buch zusammen colligiret, in die gemeine cloac, oder in das Wasser werfen / das Gute aber / so er darin observieret, ihm zukommen lassen / dasselbe wollte er nicht allein mit Fleiß lesen / sondern ihm noch höchlich dafür danken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.303999900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11821,"date":1663,"orig":"Als aber der unbeſonnene Menſch hierauff antwortete/ daß er nur die Fehler und Jrꝛthumb/ ſo jener begangen/ notiret und auffgezeichnet/ auff das Gute aber keine Achtung gehabt hab/ erzuͤrnet ſich Apollo dergeſtalt/ daß/ ohnangeſehen dazumal/ wie allezeit bey Untergang der Sonnen geſchiehet/ die Stralen ſeines Antlitzes allbereit zimlich erkuͤhlet geweſen/ ſelbige doch auß Zorn und Ungedult dermaſſen wider erhitzet wurden/ als ob er noch in dem heiſſen Mittag geweſen were/ deßwegen er zu dieſem ungluͤckhafften Menſchen ſagte:","norm":"Als aber der unbesonnene Mensch hierauf antwortete / dass er nur die Fehler und Irrtum / so jener begangen / notieret und aufgezeichnet / auf das Gute aber keine Achtung gehabt habe / erzürnet sich Apollo dergestalt / dass / unangesehen dazumal / wie allezeit bei Untergang der Sonnen geschieht / die Strahlen seines Antlitzes allbereits ziemlich erkühlet gewesen / selbige doch aus Zorn und Ungeduld dermaßen wieder erhitzet wurden / als ob er noch in dem heißen Mittag gewesen wäre / deswegen er zu diesem unglückhaften Menschen sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.946100234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11822,"date":1663,"orig":"Es moͤchte mir das Hertz im Leibe zerſpringen/ daß ich ſehen muß/ daß ihr auch einer von den boßhafftigen Narren ſeyd/ die es ihnen mit ihrer Feder ſo ſauer laſſen werden ſich zu Schanden zu machen/ dafuͤr doch kluge verſtaͤndige Leute ſich auff das beſte pflegen zu huͤten.","norm":"Es möchte mir das Herz im Leibe zerspringen / dass ich sehen muss / dass ihr auch einer von den boshaften Narren seid / die es ihnen mit ihrer Feder so sauer lassen werden sich zu Schanden zu machen / dafür doch kluge verständige Leute sich auf das beste pflegen zu hüten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.626999855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11823,"date":1663,"orig":"Ob ihr nun zwar mit eurem Verbrechen viel eine groͤſſere Straffe verdienet haͤttet/ ſo wil ich mich doch mit der jenigen begnuͤgen laſſen/ die ich euch anjetzo aufferlegen wil.","norm":"Ob ihr nun zwar mit eurem Verbrechen viel eine größere Strafe verdienet hättet / so will ich mich doch mit derjenigen begnügen lassen / die ich euch jetzt auferlegen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.40500020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11824,"date":1663,"orig":"Jhr ſolt mit euren eigenen Haͤnden/ ohne Zuthun einiger Reitter oder Siebs/ auß einem Achtel Korn/ ſo euch Columella mein Factor alſobald zuſtellen ſol/ alle Unſauberkeit außleſen/ und mir ſolche uͤberliefern/ alsdann wil ich euch weitern Befehl ertheilen/ weſſen ihr euch damit zu verhalten.","norm":"Ihr sollt mit euren eigenen Händen / ohne Zutun einiger Reiter oder Siebs / aus einem Achtel Korn / so euch Columella mein Faktor alsobald zustellen soll / alle Unsauberkeit auslesen / und mir solche überliefern / alsdann will ich euch weiteren Befehl erteilen / wessen ihr euch damit zu verhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.569300174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11825,"date":1663,"orig":"Columella ſaumte ſich nit/ ſondern ſtellete dem guten Schlucker das Achtel Korn ſo bald zu/ welches ſo voller Unreinigkeit war/ daß er eine gute geraume Zeit damit zubrachte/ biß er es ſaͤuberte.","norm":"Columella saumte sich nicht / sondern stellte dem guten Schlucker das Achtel Korn so bald zu / welches so voller Unreinigkeit war / dass er eine gute geraume Zeit damit zubrachte / bis er es säuberte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.049099922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11826,"date":1663,"orig":"Uberlieferte hernach Jhrer Majeſtaͤt ſolches in einem groſſen Korb/ darauff Apollo zu ihm ſagte/ er ſolte dieſen außgeleſenen Unrath auff den Marck tragen/ und allda verkauffen/ das Geld/ das er darauß loͤſete/ ſolte ſein ſeyn.","norm":"Überlieferte hernach Ihrer Majestät solches in einem großen Korb / darauf Apollo zu ihm sagte / er sollte diesen ausgelesenen Unrat auf den Mark tragen / und allda verkaufen / das Geld / das er daraus löste / sollte sein sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.380099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11827,"date":1663,"orig":"Dieweil er aber Apollini darauff zur Antwort gab/ er befuͤrchtete/ daß er nicht allein zu dieſer Wahr keinen Kaͤuffer finden/ ſondern daß mit dergleichen nichtswuͤrdigen Sachen/ auff offenem Marck zu erſcheinen/ ihm ſehr ſchimpflich ſeyn werde/ als replicirte Apollo, er ſolte ſolches jemanden verehren/ und ſich einen guten Freund damit machen.","norm":"Dieweil er aber Apollini darauf zur Antwort gab / er befürchtete / dass er nicht allein zu dieser Wahr keinen Käufer finden / sondern dass mit dergleichen nichtswürdigen Sachen / auf offenem Mark zu erscheinen / ihm sehr schimpflich sein werde / als replizierte Apollo, er sollte solches jemanden verehren / und sich einen guten Freund damit machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.600100040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11828,"date":1663,"orig":"Er weigerte ſich aber ſolches auch/ mit vermelden/ daß er nicht allein mit ſolcher nichtswertigen Wahr ſchlechten Danck verdienen werde/ ſondern man wuͤrde ſeiner noch darzu ſpotten.","norm":"Er weigerte sich aber solches auch / mit vermelden / dass er nicht allein mit solcher nichtschwartigen Wahr schlechten Dank verdienen werde / sondern man würde seiner noch dazu spotten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.492199897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11829,"date":1663,"orig":"Da ließ Apollo ſeinen gefaſten Zorn ſchwinden/ und ſagte zu ihm/ das Boͤſe/ ſo man in anderer Leute Sachen finde/ ſey keine Wahr fuͤr kluge verſtaͤndige Leut/ dieweil er weder zu verkauffen noch zu verehren nutzte.","norm":"Da ließ Apollo seinen gefasten Zorn schwinden / und sagte zu ihm / das Böse / so man in anderer Leute Sachen finde / sei keine Wahr für kluge verständige Leute / dieweil er weder zu verkaufen noch zu verehren nutzte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.497600078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11830,"date":1663,"orig":"Und alſo muͤſte er ſelbſt bekennen/ er habe die liebe Zeit ſehr uͤbel angelegt/ da er ſich deß thoͤrichten Wercks unterfangen/ die Roſen in dem cenſirten Poetiſchen Gedicht ſtehen zu laſſen/ und ſich an die Dorne zu halten.","norm":"Und also müsste er selbst bekennen / er habe die liebe Zeit sehr übel angelegt / da er sich des törichten Werks unterfangen / die Rosen in dem zensierten poetischen Gedicht stehenzulassen / und sich an die Dornen zu halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.176499843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11831,"date":1663,"orig":"Dann was anderer Leute Muͤh und Arbeit anlange/ ſollen kluge Leute den Bienen nachfolgen/ welche auch von den ſauren bittern Blumen guten ſuͤſſen Honig zu machen pflegen.","norm":"Dann was anderer Leute Mühe und Arbeit anlange / sollen kluge Leute den Bienen nachfolgen / welche auch von den sauren bitteren Blumen guten süßen Honig zu machen pflegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.381499767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11832,"date":1663,"orig":"Und dieweil unter der Sonnen nichts gefunden werde/ welches in allen Stuͤcken vollkommen und ohne Mangel ſey/ als wuͤrde man gar leichtlich auch in den Schrifften Homeri, Livii, Virgilii, Taciti, Hippoeratis, denen es doch in Ewigkeit keiner gleich thun werde/ wann man ſie gar genau durchbeuteln wolte/ noch etwas Kleyen uͤbrig finden.","norm":"Und dieweil unter der Sonnen nichts gefunden werde / welches in allen Stücken vollkommen und ohne Mangel sei / als würde man gar leichtlich auch in den Schriften Homeri, Livii, Virgilii, Taciti, Hippoeratis, denen es doch in Ewigkeit keiner gleich tun werde / wann man sie gar genau durchbeuteln wollte / noch etwas Kleien übrig finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.651000022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11833,"date":1663,"orig":"Er contentirte ſich damit/ wann die Schrifften ſeiner Tugendhafften nur fuͤr Kauffmanns-Wahren paſſiret wuͤrden.","norm":"Er kontentierte sich damit / wann die Schriften seiner Tugendhaften nur für Kaufmannswaren passiert würden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.819900035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11834,"date":1663,"orig":"Dann vernuͤnfftige beſcheidene Leut/ deckten die Fehler uñ Jrrthumb gelehrter Leut zu.","norm":"Dann vernünftige bescheidene Leute / deckten die Fehler und Irrtum gelehrter Leute zu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.081600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11835,"date":1663,"orig":"Narren aber rieffen dieſelbige allenthalbẽ auß.","norm":"Narren aber riefen dieselbige allenthalben aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.649600028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11836,"date":1663,"orig":"Wie dañ die jenige ſo ſich befliſſen/ nur das Boͤſe auß anderer Leut Schrifften zuſammen zu klauben/ nicht unbillich mit den ſtinckenden unflaͤtigen Roßlaͤfern verglichen werden koͤnten/ welche ihr Leben in dem Koth und Unflat zubringen/ und mit groſſem Luſt daſelbſt herumb kriechen/ wovor ſich billich alle rechtſchaffene Gelaͤhrte/ ſo die Tugead lieben/ zu huͤten haben.","norm":"Wie dann diejenige so sich beflissen / nur das Böse Aus anderer Leute Schriften zusammenzuklauben / nicht unbillig mit den stinkenden unflätigen Roßläfern verglichen werden könnten / welche ihr Leben in dem Kot und Unflat zubringen / und mit großem Lust daselbst herumkriechen / wovor sich billig alle rechtschaffene Gelehrte / so die Tugead lieben / zu hüten haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.392199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11837,"date":1663,"orig":"Dieweil auch ſeine vielgeliebte Poeten/ das edle Kleinod der Zeit fuͤr das allerkoͤſtlichſte/ ſo in Orient gefunden wird/ halten/ ſo koͤnne er ſich nicht genug uͤber ſeine Thorheit verwundern/ daß er ihm hab koͤnnen einbilden/ es wuͤrden ſeine Gelehrte die Zeit auff dieſe Lumpenſachen wenden/ die ſie doch viel nuͤtzlicher auff Pindarum, Sophoclem, Ovidium, oder Horatium anlegen koͤnten.","norm":"Dieweil auch seine vielgeliebte Poeten / das edle Kleinod der Zeit für das allerköstlichste / so in Orient gefunden wird / halten / so könne er sich nicht genug über seine Torheit verwundern / dass er ihm habe können einbilden / es würden seine Gelehrte die Zeit auf diese Lumpensachen wenden / die sie doch viel nützlicher auf Pindarum, Sophoclem, Ovidium, oder Horatium anlegen könnten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.001200199127197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11838,"date":1663,"orig":"Es hatte dieſer elende Menſch kaum ſeinen Abſchied genommen/ da kam der ander/ wider welche dieſe Cenſur geſchrieben war/ heran getreten/ erzeigte ſich ziemlich ungeſtuͤm/ und begehrte Copiam von dieſer Cenſur/ damit er darauff antworten moͤchte/ Apollo lachte ſeiner und ſagte zu ihm/ der jenige waͤre eben ſo thoͤricht/ welcher eines andern unnuͤtzen Geſchmier und Gewaͤſch mit Verantwortung ein Anſehen machte/ als der jenige/ ſo dergleichen nichtswuͤrdige Cenſuras publicirte, wie es dann auch ein groſſer Unverſtand ſey/ dergleichen Ignoranten geplauder Gehoͤr zu geben/ welche von GOtt und der Natur die Gaben nicht haben/ etwas von ſich ſelbſt zu erdencken/ ſondern vermeinen/ ihrem thoͤrichten Einbilden nach/ ſich damit einen Namen zu machen/ wann ſie andere ehrliche Leut durch die Hechel ziehen.","norm":"Es hatte dieser elende Mensch kaum seinen Abschied genommen / da kam der ander / wider welche diese Zensur geschrieben war / herangetreten / erzeigte sich ziemlich ungestüm / und begehrte Copiam von dieser Zensur / damit er darauf antworten möchte / Apollo lachte seiner und sagte zu ihm / derjenige wäre eben so töricht / welcher eines anderen unnützen Geschmier und Gewäsch mit Verantwortung ein Ansehen machte / als derjenige / so dergleichen nichtswürdige Censuras publizierte, wie es dann auch ein großer Unverstand sei / dergleichen Ignoranten Geplauder Gehör zu geben / welche von Gott und der Natur die Gaben nicht haben / etwas von sich selbst zu erdenken / sondern vermeinen / ihrem törichten Einbilden nach / sich damit einen Namen zu machen / wann sie andere ehrliche Leute durch die Hechel ziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.081699848175049} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11839,"date":1663,"orig":"So waͤre auch der jenige wol fuͤr einen groſſen Thoren zu halten/ welcher auff ſeiner Reiß im hohen Sommer immerdar von ſeinem Pferd abſteigen/ und alle Heuſchrecken/ die ihm die Ohren voll ſingen/ todtſchlagen wolte.","norm":"So wäre auch derjenige wohl für einen großen Toren zu halten / welcher auf seiner Reise im hohen Sommer immerdar von seinem Pferd absteigen / und alle Heuschrecken / die ihm die Ohren voll singen / totschlagen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.241199970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11840,"date":1663,"orig":"Fuͤr viel kluͤger wuͤrd er gehalten werden/ wann er ſich ſolches nicht irren laͤſt/ ſondern ſeines Wegs fortreiſet und ſie ſo lang ſingen und ſchreiben leſt/ biß daß ſie muͤd werden.","norm":"Für viel klüger würde er gehalten werden / wann er sich solches nicht irren lässt / sondern seines Wegs fortreiset und sie so lang singen und schreiben lest / bis dass sie müde werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.115300178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11841,"date":1663,"orig":"Jch moͤchte aber gern wꝛſſen/ ſagte Boccalini, warumb viel Leut in Gambriviâ dem Antenorn welcher ſonſten von vielen Hohes Stands- Perſonen/ Gelehrten und Ungelehrten/ geliebt und geehrt wird/ ſo gar zu wider ſeyen/ bevorab da von ihm geſagt wird/ daß er hoͤflich in Converſation ſey/ gutthaͤtig gegen arme Freund/ jederman gern diene/ und niemand ſchaͤdlich ſey als ihm ſelbſt durch ſeine Gutthaͤtigkeit.","norm":"Ich möchte aber gern wrssen / sagte Boccalini, warum viel Leute in Gambrivia dem Antenorn welcher sonsten von vielen Hohes Stands-Personen / Gelehrten und ungelehrten / geliebt und geehrt wird / so gar zu wider seien / vorab da von ihm gesagt wird / dass er höflich in Conversation sei / guttätig gegen arme Freund / jedermann gern diene / und niemand schädlich sei als ihm selbst durch seine Guttätigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.924799919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11842,"date":1663,"orig":"Mercurius antwortete:","norm":"Mercurius antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.500999927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11843,"date":1663,"orig":"Jch habe zwar die Urſach von Antenorn ſelbſt nicht gehoͤrt.","norm":"Ich habe zwar die Ursache von Antenorn selbst nicht gehört.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.311600208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11844,"date":1663,"orig":"Alleich ich wil euch ſagen/ was meine unvoꝛgreifliche Gedancken ſeyen.","norm":"Alleich ich will euch sagen / was meine unvorgreifliche Gedanken seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.580900192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11845,"date":1663,"orig":"Es iſt an etlichen Orten der Brauch/ daß wer nicht ins Ampt freyet/ und eines Meiſters Tochter zur Ehe nimt/ der kan nicht fort kommen/ er mag ſein Handwerck ſo wol verſtehen als er wil.","norm":"Es ist an etlichen Orten der Brauch / dass wer nicht ins Amt freiet / und eines Meisters Tochter zur Ehe nimmt / der kann nicht fort kommen / er mag sein Handwerk so wohl verstehen als er will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8694000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11846,"date":1663,"orig":"Jch kenne einen Mann der jetzo Antenorn neidet/ verfolget/ uͤbel von ihm redet/ ſeine Wort und Werck uͤbel außdeutet/ welcher ihm hiebevor gern eine Tochter gegeben haͤtte/ und damals nicht wuſte/ wie er ſeine Qualitaͤten genugſam ruͤhmen und herauß ſtreichen ſolte.","norm":"Ich kenne einen Mann der jetzt Antenorn neidet / verfolget / übel von ihm redet / seine Wort und Werk übel ausdeutet / welcher ihm hiervor gern eine Tochter gegeben hätte / und damals nicht wusste / wie er seine Qualitäten genügsam rühmen und herausstreichen sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.593800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11847,"date":1663,"orig":"Aſt nunc manet alta mente repoſtum judicium Paridis ſpretæque injuria ſormæ.","norm":"Ast nunc manet alta mente repostum judicium Paridis spretaeque injuria sormae.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"pt","lang_de":0,"norm_lmscore":7.048299789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11848,"date":1663,"orig":"Neben dem iſt Antenor kein Phariſeer/ kein Fuchsſchwaͤntzer/ ſondern ſagt frey herauß wie es ihm umbs Hertz iſt.","norm":"Neben dem ist Antenor kein Pharisäer / kein Fuchsschwänzer / sondern sagt frei heraus wie es ihm ums Herz ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.709799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11849,"date":1663,"orig":"Und ich weiß nicht/ in was fuͤr ein Ungluͤck er gerahten ſey/ daß etzliche Leute ihm vorwerffen/ er brauch eine Poetiſche Art zu ſchreiben/ die ihm und ſeinem Ampt nicht anſtehe.","norm":"Und ich weiß nicht / in was für ein Unglück er geraten sei / dass etliche Leute ihm vorwerfen / er brauche eine poetische Art zu schreiben / die ihm und seinem Amt nicht anstehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.307600021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11850,"date":1663,"orig":"Boccalini lachte/ und ſagte:","norm":"Boccalini lachte / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.811200141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11851,"date":1663,"orig":"Es kamen auch einsmals dergleichen Handwercks Geſellen in den Parnaſſum und begehrten/ daß Apollo durch ein neues Edict den Poeten verbieten ſolle/ daß ſie in ihren Carminibus von keinen Fabelhafftigen erdichteten Thieren mehr ſchreiben ſollen.","norm":"Es kamen auch einsmals dergleichen Handwerks Gesellen in den Parnassum und begehrten / dass Apollo durch ein neues Edikt den Poeten verbieten solle / dass sie in ihren Carminibus von keinen Fabelhaften erdichteten Tieren mehr schreiben sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.984300136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11852,"date":1663,"orig":"Apollo ließ ſich uͤberreden/ und befahl mir daß ich ein ſolches Edict aufſetzen ſolte.","norm":"Apollo ließ sich überreden / und befahl mir dass ich ein solches Edikt aufsetzen sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.435900211334228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11853,"date":1663,"orig":"Als dieſes Edict von Apolline unterſchrieben war/ ließ es der Stadt-Schuldtheiß durch offentlichen Trompeten-Schall an gehoͤrigen Orten außruffen:","norm":"Als dieses Edikt von Apolline unterschrieben war / ließ es der Stadt-Schultheiß durch öffentlichen Trompetenschall an gehörigen Orten ausrufen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.751100063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11854,"date":1663,"orig":"Daß nemblich Jhre Majeſtat in das kuͤnfftige in keine Wege geſtatten wolten/ in den Hertzen der Menſchen/ welches ein Herberge der ungefaͤlſchten reinen Warheit ſeyn ſoll/ einige Luͤge zu pflantzen/ dieweil Apollini zu Ohren kommen/ wie die Poeten in ihren Schrifften/ die Waſſer-Goͤtter/ Baſilisken/ Einhoͤrner/ Sirenes, Hippogrifos, den Vogel Phœnix, die Sphinges, Centauros, und andere Thier/ vor warhafftige beſchrieben und außgeben/ da doch die Natur niemaln im Sinn gehabt haͤtte dergleichen zu generiren, und entſtuͤnde viel boͤſes auß dieſen Fabeln/ in dem etliche bekandte Betrieger und Landlaͤuffer einfaͤltigen Leuten das Einhorn/ und zwar zu ſehr hohem Preiß verkaufften.","norm":"Dass nämlich Ihre Majestät in das Künftige in keine Wege gestatten wollten / in den Herzen der Menschen / welches ein Herberge der ungefälschten reinen Wahrheit sein soll / einige Lüge zu pflanzen / dieweil Apollini zu Ohren kommen / wie die Poeten in ihren Schriften / die Wassergötter / Basilisken / Einhörner / Sirenes, Hippogrifos, den Vogel Phoenix, die Sphinges, Centauros, und andere Tier / vor wahrhaftige beschrieben und ausgeben / da doch die Natur niemals im Sinn gehabt hätte dergleichen zu generieren, und entstünde viel Böses aus diesen Fabeln / in dem etliche bekannte Betrüger und Landläufer einfältigen Leuten das Einhorn / und zwar zu sehr hohem Preis verkauften.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.029200077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11855,"date":1663,"orig":"Dannenhero Jhre Majeſtaͤt bewogen worden/ gegenwertiges Edict zu publiciren/ darinn ſie die obgemeldte Thier vor offentliche Luͤgen/ Fabeln/ und eitel Poetiſche Gedicht erkennen und declariren.","norm":"Dannenher Ihre Majestät bewogen worden / gegenwärtiges Edikt zu publizieren / darin sie die obgemeldete Tier vor öffentliche Lügen / Fabeln / und eitel poetische Gedicht erkennen und deklarieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.604599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11856,"date":1663,"orig":"Befehlen auch Krafft dieſes hiermit nachmals/ ſich in das kuͤnfftig der gleichen zu enthalten/ und in ihren carminibus hinfuͤhro nicht das allergeringſte zu beſchreiben/ was nicht warhafftig von der Natur geſchaffen waͤre/ bey Straffe der relegation auß dem Parnaſſo.","norm":"Befehlen auch Kraft dieses hiermit nachmals / sich in das künftig der gleichen zu enthalten / und in ihren carminibus hinfür nicht das allergeringste zu beschreiben / was nicht wahrhaftig von der Natur geschaffen wäre / bei Strafe der Relegation aus dem Parnasso.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.894599914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11857,"date":1663,"orig":"Dieſe Neuerung biſſe die Herren Poeten gewaltig in die Naſe/ deßwegen ſie ſich in aller Eyl verſamleten/ und erwehleten mit einhelligem conſens, Jacobum Sanazarrum, bey Apolline umb Revocirung dieſes Edicts anzuhalten/ dieweil ſelbiges ihrer Poeterey zu groſſem Nachtheil gereichte.","norm":"Diese Neuerung bisse die Herren Poeten gewaltig in die Nase / deswegen sie sich in aller Eile versammelten / und erwählten mit einhelligem consens, Jacobum Sanazarrum, bei Apolline um Revozierung dieses Edikts anzuhalten / dieweil selbiges ihrer Poetik zu großem Nachteil gereichte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.045000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11858,"date":1663,"orig":"Dieſer ließ ſich ſo bald bey dem Stadt-Schuldtheiſſen anmelden/ und beklagt ſich zum allerhefftigſten/ daß man in dieſen verlogenen Zeiten/ eben an den tugendreichen Erdichtungen der Poeten zu reſormiren, einen Anfang machen wolle.","norm":"Dieser ließ sich so bald bei dem Stadt-Schultheißen anmelden / und beklagt sich zum heftigsten / dass man in diesen verlogenen Zeiten / eben an den tugendreichen Erdichtungen der Poeten zu reformieren, einen Anfang machen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.966000080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11859,"date":1663,"orig":"Welches umb ſo viel deſto mehr wol zu beobachten ſtuͤnde/ dann wann man den Poeten dieſe fabelhafftige inventiones benehmen thaͤte/ wuͤrden ihren carminibus die Seele ſelbſt benommen und entzogen werden.","norm":"Welches um so viel desto mehr wohl zu beobachten stünde / dann wann man den Poeten diese fabelhafftige inventiones benehmen täte / würden ihren carminibus die Seele selbst benommen und entzogen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.260200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11860,"date":1663,"orig":"Es ſeyen doch die Poeten erbietig/ Jhrer Majeſtaͤt Befehl wegen dieſes Mandats/ allerunterthaͤnigſt und gehorſamſt nachzukommen/ wann es nur in gemein und nicht uͤber ſie allein ergehe.","norm":"Es seien doch die Poeten erbietig / Ihrer Majestät Befehl wegen dieses Mandats / alleruntertänigst und gehorsamst nachzukommen / wann es nur in gemein und nicht über sie allein ergehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8902997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11861,"date":1663,"orig":"Es ſey maͤnniglichen bewuſt/ daß unzehlich viel Sachen mit groſſem Lob ſo wol von den geringſten als beruͤhmſten im Parnaſſo vor warhafftig beſchrieben worden/ die doch niemalen in rerum natura geweſen waͤren/ welche wann man ſie auch verbotten und fuͤr Luͤgen außgeſchrien weren/ dem menſchlichen Geſchlecht nicht allein ein angenehm/ ſondern auch ſehr nuͤtzliches Werck wiederfahren koͤnnen.","norm":"Es sei männiglichen bewusst / dass unzählig viel Sachen mit großem Lob so wohl von den geringsten als Berühmesten im Parnasso vor wahrhaftig beschrieben worden / die doch niemals in rerum natura gewesen wären / welche wann man sie auch verboten und für Lügen ausgeschrien wären / dem menschlichen Geschlecht nicht allein ein angenehm / sondern auch sehr nützliches Werk widerfahren können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.937600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11862,"date":1663,"orig":"Der Stadt- Schultheiß gab ihm Sanazarro hierauff zur Wiederantwort:","norm":"Der Stadt-Schultheiß gab ihm Sanazarro hierauf zur Wiederantwort:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.707099914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11863,"date":1663,"orig":"Er ſolle ſelbige Sachen/ deren er Meldung gethan/ nahmhafft machen/ und frey herauß ſagen/ worin ſie beſtuͤnden/ dann Apollo/ bey welchem kein Anſehen der Perſon/ ſelbige alsdann in ſein Edict mit einſchlieſſen wuͤrde.","norm":"Er solle selbige Sachen / deren er Meldung getan / namhaft machen / und frei heraussagen / worin sie bestünden / dann Apollo / bei welchem kein Ansehen der Person / selbige alsdann in sein Edikt mit einschließen würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.363999843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11864,"date":1663,"orig":"Sanazarrus replicirte hierauff/ Ob man nicht in allen Buͤchern Leut beſchrieb/ die ihr eigen intereſſe nicht ſuchten/ die das gemeine Beſe mehr als den Privat-Nutzen in acht nehmen?","norm":"Sanazarrus replizierte hierauf / Ob man nicht in allen Büchern Leute beschrieb / die ihr eigen Interesse nicht suchten / die das gemeine Bese mehr als den Privatnutzen in Acht nehmen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.141900062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11865,"date":1663,"orig":"Groſſer Herren Diener die ſich von ihren Affecten und Paſſionen nicht uͤberwinden noch einnehmen lieſſen/ hohe Potentaten ſo auß Ehrgeitz andern Leuten nicht nach dem Jhren ſtuͤnden/ noch mit der Regierſucht beſeſſen waͤren? deren man viel tauſend in der Welt fuͤnde.","norm":"Großer Herren Diener die sich von ihren Affekten und Passionen nicht überwinden noch einnehmen ließen / hohe Potentaten so aus Ehrgeiz anderen Leuten nicht nach dem Ihren stünden / noch mit der Regiersucht besessen wären? deren man viel tausend in der Welt finde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.666800022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11866,"date":1663,"orig":"Es iſt aber Euer Majeſtaͤt beſſer als einigem Menſchen bewuſt/ ob dergleichen Phœnices in Egypten/ Arabien oder ſonſten an einem Ort auff dem gantzen Erdboden zu finden ſeyen?","norm":"Es ist aber Euer Majestät besser als einigem Menschen bewusst / ob dergleichen Phoenices in Ägypten / Arabien oder sonsten an einem Ort auf dem ganzen Erdboden zu finden seien?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8933000564575195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11867,"date":1663,"orig":"Wolte demnach gebeten haben auch die Sachen/ weiln ſie ſo wenig als ihre Thier gefunden wuͤrden/ dem Edict einzuverleiben/ dann auff dieſe Weiß wuͤrde es univerſal und begriffe alle Menſchen/ benehme auch den Poeten alle occaſion ſich daruͤber zu beſchweren.","norm":"Wollte demnach gebeten haben auch die Sachen / weil sie so wenig als ihre Tier gefunden würden / dem Edikt einzuverleiben / dann auf diese Weiß würde es universal und begriffe alle Menschen / benehme auch den Poeten alle occasion sich darüber zu beschweren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.886600017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11868,"date":1663,"orig":"Dieſem nach erhub ſich der Stadtſchultheiß zu Jhrer Majeſtaͤt thate bey deroſelben Sanazarri ſeines Anbringens wegen relation.","norm":"Diesem nach erhob sich der Stadtschultheiß zu Ihrer Majestät tat bei derselben Sanazarri seines Anbringens wegen Relation.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8481998443603525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11869,"date":1663,"orig":"Und hat man von ihm Herrn Stadtſchultheiſſen vernommen/ wie ſich Jhre Majeſtaͤt wegen ſolcher Bitt hoͤchlich verwundert/ auch ſich mit dieſen außtruͤcklichen Worten hab vernehmen laſſen/ Jch muß geſtehen/ daß die Poeten ſich zu beklagen Urſach genug gehabt haben/ dann dieſes unſer außgelaſſenes Edict nicht univerſal iſt/ derowegen verſchaffet/ daß ſelbiges alſobald wieder caſſiret und anulliret werde/ Jch wil viel lieber mir den Schimpff anthun/ und meinen Unterthanen zu erkennen geben/ daß ich ſolches unbedachtſamer Weiß publiciret hab/ als das gantze Menſchliche Geſchlecht hierinnen zu ſchanden machen/ und der gantzen Welt zu erkennen geben/ daß kein Menſch in derſelbigen mehr uͤbrig noch zu finden/ der nicht ſein eigen intereſſe ſuche.","norm":"Und hat man von ihm Herrn Stadtschultheißen vernommen / wie sich Ihre Majestät wegen solcher Bitte höchlich verwundert / auch sich mit diesen ausdrücklichen Worten habe vernehmen lassen / Ich muss gestehen / dass die Poeten sich zu beklagen Ursache genug gehabt haben / dann dieses unser ausgelassenes Edikt nicht universal ist / derowegen verschaffet / dass selbiges alsobald wieder kassieret und annullieret werde / Ich will viel lieber mir den Schimpf antun / und meinen Untertanen zu erkennen geben / dass ich solches unbedachtsamer Weiß publizieret habe / als das Ganze menschliche Geschlecht hierinnen zu Schanden machen / und der ganzen Welt zu erkennen geben / dass kein Mensch in derselbigen mehr übrig noch zu finden / der nicht sein eigen Interesse suche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6707000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11870,"date":1663,"orig":"Als Boccalini dieſes geſagt/ ſagte Mercurius, Gebt euch zu frieden ihr Muſæ.","norm":"Als Boccalini dieses gesagt / sagte Mercurius, gebt euch zu Frieden ihr Musae.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.500899791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11871,"date":1663,"orig":"Antenor iſt Mannes genung dem Butyolambio zu antworten.","norm":"Antenor ist Mannes genug dem Butyolambio zu antworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.853899955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11872,"date":1663,"orig":"Jch hab ein Concept geſehen/ welches genennet wird Pruͤfung des Geiſtes Nectarii Butyrilambii, darinn Antenor Unſchuld genugſam wird an Tag gegeben werden.","norm":"Ich habe ein Konzept gesehen / welches genannt wird Prüfung des Geistes Nectarii Butyrilambii, darin Antenor Unschuld genügsam wird an Tag gegeben werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.875500202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11873,"date":1663,"orig":"Darauff wurde ein Schluß gemacht/ daß Nectarius Butyrolambius zu ewigen Tagen ſolle auß dem Parnaſſo banniſiret und verwieſen ſeyn.","norm":"Darauf wurde ein Schluss gemacht / dass Nectarius Butyrolambius zu ewigen Tagen solle aus dem Parnasso bannisiret und verwiesen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.046299934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11874,"date":1663,"orig":"Und wann er ſich in den Graͤntzen des Parnaſſi werde finden laſſen/ ſoll er oͤffentlich an Pranger geſtellt/ und mit Ruthen außgeſtrichen werden.","norm":"Und wann er sich in den Grenzen des Parnassi werde finden lassen / soll er öffentlich an Pranger gestellt / und mit Ruten ausgestrichen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.051599979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11875,"date":1663,"orig":"Was weiter im Parnaſſo vorgangen/ wil Mercurius bey naͤchſter Poſt reſeriren.","norm":"Was weiter im Parnasso vorgegangen / will Mercurius bei nächster Post referieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.9882001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11876,"date":1663,"orig":"Calender/","norm":"Kalender /","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"be","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.048099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11877,"date":1663,"orig":"Meinem vielgeliebten Sohn ANTON-MENONI SCHUPPIO, Jetzo auff der Univerſitaͤt Gieſſen ſtudirende/ Wuͤnſche ich im Außgang dieſes miꝛ ungluͤckſeligẽ 1658.","norm":"Meinem vielgeliebten Sohn ANTON-MENONI SCHUPPIO, jetzt auf der Universität Gießen studierende / Wünsche ich im Ausgang dieses mir unglückseligen 1658.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.869500160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11878,"date":1663,"orig":"Jahrs/ alles glückliches Wohlergehen/ in Zeit und Ewigkeit. J. B. SCHUPPIUS D. VJelgeliebter Sohn/ ꝛc.","norm":"Jahrs / alles glückliches Wohlergehen / in Zeit und Ewigkeit. J. B. SCHUPPIUS D. Vielgeliebter Sohn / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.25629997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11879,"date":1663,"orig":"Jch habe dein Schreiben empfangen/ und unter andern darauß erſehen/ daß du habeſt einen Calender gemachet/ und wolleſt ihn drucken laſſen.","norm":"Ich habe dein Schreiben empfangen / und unter anderen daraus ersehen / dass du habest einen Kalender gemacht / und wollest ihn drucken lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.046999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11880,"date":1663,"orig":"Jch muß dir zwar die Thorheit zu gute halten.","norm":"Ich muss dir zwar die Torheit zugutehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6082000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11881,"date":1663,"orig":"Allein du weiſt wol/ was es bedeute/ wann ich einen Brieff leſe/ und den Kopff ſtillſchweigend ſchuͤttele.","norm":"Allein du weist wohl / was es bedeute / wann ich einen Brief lese / und den Kopf stillschweigend schüttele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.901400089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11882,"date":1663,"orig":"Deine ſelige Mutter hielte nichts von Calender machen.","norm":"Deine selige Mutter hielte nichts von Kalender machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.880300045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11883,"date":1663,"orig":"Wann ich unterweilen zur Mahlzeit kam/ und in tieffen Gedancken ſaß/ pflag ſie mir alſo zuzuredẽ:","norm":"Wann ich unterweilen zur Mahlzeit kam / und in tiefen Gedanken saß / pflegte sie mir also zuzureden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.823999881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11884,"date":1663,"orig":"Mein/ was macht ihr doch jetzo fuͤr Calender?","norm":"Mein / was macht ihr doch jetzt für Kalender?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.758699893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11885,"date":1663,"orig":"Eſſet doch/ und laſſet das Calender machen bleiben.","norm":"Esset doch / und lasst das Kalender machen bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.092700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11886,"date":1663,"orig":"Eben dieſes Gericht habe ich fuͤr euch gekochet.","norm":"Eben dieses Gericht habe ich für euch gekocht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.568999767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11887,"date":1663,"orig":"Verſuchet es doch nur.","norm":"Versucht es doch nur.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.045500040054321} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11888,"date":1663,"orig":"Jch ließ mich offt uͤberreden/ und ließ ihr zugefallen/ die Calendergrillen fahren.","norm":"Ich ließ mich oft überreden / und ließ ihr zugefallen / die Kalendergrillen fahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.232699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11889,"date":1663,"orig":"Wie koͤmmſt du aber zu dem Calender machen?","norm":"Wie kommst du aber zu dem Kalender machen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.725500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11890,"date":1663,"orig":"Jch haͤtte vermeinet/ ein junger Kerl koͤnne die Zeit auff Univerſitaͤten beſſer emplojiren, als mit Calender machen.","norm":"Ich hätte vermeinet / ein junger Kerl könne die Zeit auf Universitäten besser emplojiren, als mit Kalender machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.076200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11891,"date":1663,"orig":"Aſt Studioſus, eſt animal aut nihil, aut aliud agens.","norm":"Ast Studiosus, est animal aut nihil, aut aliud agens.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":7.017600059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11892,"date":1663,"orig":"Jch finde in Calendern viel Vanitaͤten Jch habe etzliche Calender geſehen/ darinn ſtehet/ daß man am Sontage Sexageſima habe das Evangelium von vierley Samen.","norm":"Ich finde in Kalendern viel Vanitäten Ich habe etliche Kalender gesehen / darin steht / dass man am Sonntage Sexagesima habe das Evangelium von Vierlei Samen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.69320011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11893,"date":1663,"orig":"Die guten Leute haben vielleicht ſchreiben wollen von vierley Acker.","norm":"Die guten Leute haben vielleicht schreiben wollen von Vierlei Acker.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.719299793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11894,"date":1663,"orig":"Jch finde offt/ daß bey dem Sontag ſtehe ein Zeichen/ das ſo viel bedeutet/ es ſey alsdann gut Holtz faͤllen.","norm":"Ich finde oft / dass bei dem Sonntag stehe ein Zeichen / das so viel bedeutet / es sei alsdann gut Holz fällen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.045599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11895,"date":1663,"orig":"Allein wiſſen die gute Leute nicht/ daß Gott der HErr den jenigen/ der am Sabbath ein wenig Holtz aufflaß/ an Leib und Leben zu ſtraffen befohlen habe?","norm":"Allein wissen die gute Leute nicht / dass Gott der Herr denjenigen / der am Sabbat ein wenig Holz auflasse / an Leib und Leben zu strafen befohlen habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.56879997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11896,"date":1663,"orig":"O was fuͤr Saalbaderey machen ſie doch mit ihrem prognoſticiren, und thun eben/ als ob ſie im Rath der Heiligen Dreyfaltigkeit Secretarii geweſen ſeyn!","norm":"O was für Salbaderei machen sie doch mit ihrem prognostizieren, und tun eben / als ob sie im Rat der Heiligen Dreifaltigkeit Secretarii gewesen sein!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.824399948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11897,"date":1663,"orig":"Zu Straßburg hat einer einen Calender gemacht/ und geſetzt/ daß den 1. Junii ein groſſer Froſt einfallen werde.","norm":"Zu Straßburg hat einer einen Kalender gemacht / und gesetzt / dass den 1. Juni ein großer Frost einfallen werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.710700035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11898,"date":1663,"orig":"Als aber der 1. Junii kommen/ war eine groſſe Hitze geweſen.","norm":"Als aber der 1. Juni kommen / war eine große Hitze gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.774099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11899,"date":1663,"orig":"Da hat ein Kauffmann dieſen Calendermacher zu Gaſte gebeten/ und hat die Stube einhitzen laſſen.","norm":"Da hat ein Kaufmann diesen Kalendermacher zu Gaste gebeten / und hat die Stube Einhitzen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8805999755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11900,"date":1663,"orig":"Der Calendermacher hatte uͤber Tiſch geſeſſen uñ hefftig geſchwitzet/ und endlich zu dem Kauffmann geſaget:","norm":"Der Kalendermacher hatte über Tisch gesessen und heftig geschwitzt / und endlich zu dem Kaufmann gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.149700164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11901,"date":1663,"orig":"Mein Herr/ warumb habet ihr die Stube ſo heiß machen laſſen?","norm":"Mein Herr / warum habet ihr die Stube so heiß machen lassen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.189000129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11902,"date":1663,"orig":"Der Kauffmann hat geantwortet:","norm":"Der Kaufmann hat geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.787300109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11903,"date":1663,"orig":"Es iſt kalt drauſſen.","norm":"Es ist kalt draußen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"hu","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.829299926757812} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11904,"date":1663,"orig":"Was ſolt es kalt ſeyn/ hatte der Calendermacher geſagt?","norm":"Was sollt es kalt sein / hatte der Kalendermacher gesagt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.741600036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11905,"date":1663,"orig":"Der Kauffmann hatte zur Antwort geben:","norm":"Der Kaufmann hatte zur Antwort geben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.752200126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11906,"date":1663,"orig":"Jch will es euch auß eurem Calender beweiſen.","norm":"Ich will es euch aus eurem Kalender beweisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.561800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11907,"date":1663,"orig":"Ja/ hatte der Calendermacher geſagt/ Jch mache die Calender.","norm":"Ja / hatte der Kalendermacher gesagt / Ich mache die Kalender.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.218599796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11908,"date":1663,"orig":"Gott aber machet das Wetter.","norm":"Gott aber macht das Wetter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.227099895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11909,"date":1663,"orig":"Jch mercke auß vieler vornehmer Cavallier Diſcurſen/ daß ſie meynen/ ein oder ander Ding muͤſſe nothwendig geſchehen/ weil es die Calendermacher alſo vorher gefaget haben.","norm":"Ich merke aus vieler vornehmer Cavalier Diskursen / dass sie meinen / ein oder ander Ding müsse notwendig geschehen / weil es die Kalendermacher also vorher gesagt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.981500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11910,"date":1663,"orig":"Aber ich halte das fuͤr ein Calendarium perpetuum, und fuͤr das gewiſſeſte Prognoſticon, das uns Gott durch Moſen auffzeichnen laſſen/ Deut. 28. Nechſt dieſem halte ich viel von dem Calender/ welchen Herr Hans Steinberger gemacht/ und uns zum Neuen Jahr gebracht.","norm":"Aber ich halte das für ein Calendarium perpetuum, und für das gewisseste Prognosticon, das uns Gott durch Moosen aufzeichnen lassen / Deut. 28. Nächst diesem halte ich viel von dem Kalender / welchen Herr Hans Steinberger gemacht / und uns zum Neuen Jahr gebracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.336100101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11911,"date":1663,"orig":"Derſelbe Calendermacher ſagt: Daß in dem kuͤnfftigen Jahre die Guͤldene Zahl bey den armen Leuten/ ſonderlich in Holſtein werde gar geringe ſeyn.","norm":"Derselbe Kalendermacher sagt: Dass in dem künftigen Jahre die güldene Zahl bei den armen Leuten / sonderlich in Holstein werde gar geringe sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.346399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11912,"date":1663,"orig":"Der Sonnen Circul werde rund ſeyn.","norm":"Der Sonnen Circul werde rund sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.4975004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11913,"date":1663,"orig":"Der Roͤmer Zinsbezahlung werde meiſtentheils geſchehen in Jtalien/ und nicht auff dem Chiler Umſchlag.","norm":"Der Römer Zinsbezahlung werde meistenteils geschehen in Italien / und nicht auf dem Chiler Umschlag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.888000011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11914,"date":1663,"orig":"Es weꝛde ein Schalks Jahr ſeyn unter der Handwercksburſch in den groſſen Staͤdten/ umb der Funfftzig fauler oder guter Montag willen.","norm":"Es werde ein Schalks Jahr sein unter der Handwerksbursch in den großen Städten / um der Fünfzig fauler oder guter Montag Willen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.469799995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11915,"date":1663,"orig":"Die Handwercksburſch werden an ihren guten Montagen beſſer auß einer vollen/ als auß einer leeren Kannen trincken koͤnnen.","norm":"Die Handwerksbursch werden an ihren guten Montagen besser aus einer vollen / als aus einer leeren Kannen trinken können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.65910005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11916,"date":1663,"orig":"Wann der Monat neu ſey/ ſo ſey es nicht gut alte Kleider anziehen.","norm":"Wann der Monat neu sei / so sei es nicht gut alte Kleider anziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.163000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11917,"date":1663,"orig":"Das letzte Viertel im Monat werde kommen/ wann der Monat voll geweſen ſey.","norm":"Das letzte Viertel im Monat werde kommen / wann der Monat voll gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.254300117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11918,"date":1663,"orig":"Dann da nimmt er wieder ab/ gleich wie der Studenten Beutel/ welcher mehr ab- als zunimmt.","norm":"Dann da nimmt er wieder ab / gleich wie der Studenten Beutel / welcher mehr ab- als zunimmt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.387499809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11919,"date":1663,"orig":"Er ſaget:","norm":"Er sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.422800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11920,"date":1663,"orig":"Es ſey nicht gut Aderlaſſen auff Schwediſche:","norm":"Es sei nicht gut Aderlassen auf Schwedische:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.786300182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11921,"date":1663,"orig":"Daͤhniſche: Brandenburgiſche: und Hollaͤndiſche Art.","norm":"dänische: Brandenburgische: und holländische Art.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.728899955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11922,"date":1663,"orig":"Dann mancher blute ſich zu tode.","norm":"Dann mancher blute sich zu Tode.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.6768999099731445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11923,"date":1663,"orig":"Es ſey auch gut laſſen vor etliche Weiber und Maͤnner/ welche die Klapperſucht an ſich haben/ von einem Hauſe zum andern gehen/ ehrliche Leute durch die Hechel ziehen/ oder freſſen/ ſauffen/ Hurerey und Ehebruch/ Wucher/ und dergleichen loſe Stuͤcklein treiben.","norm":"Es sei auch gut lassen vor etliche Weiber und Männer / welche die Klappersucht an sich haben / von einem Hause zum anderen gehen / ehrliche Leute durch die Hechel ziehen / oder fressen / saufen / Hurerei und Ehebruch / Wucher / und dergleichen lose Stücklein treiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.192500114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11924,"date":1663,"orig":"Dann da waͤre beſſer/ daß ſie es laſſen/ als daß ſie es ferner thun.","norm":"Dann da wäre besser / dass sie es lassen / als dass sie es ferner tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.839399814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11925,"date":1663,"orig":"Er ſagt: Baden und Schroͤpffen ſey gut/ wann die Badſtuben nicht zu kalt oder zu warm ſeyen.","norm":"Er sagt: Baden und Schröpfen sei gut / wann die Badstuben nicht zu kalt oder zu warm seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.807300090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11926,"date":1663,"orig":"Alte Kinder zu entwehnen werde in dieſem Jahr ſchwer ſeyn/ ſonderlich von Wein und Bier.","norm":"Alte Kinder zu entwehnen werde in diesem Jahr schwer sein / sonderlich von Wein und Bier.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.112500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11927,"date":1663,"orig":"Es ſey aber gut Kinder zu entwehnen/ wann ſie 18. Jahr alt ſeyen/ und ihr Vater einen Keller voll Wein und Bier habe.","norm":"Es sei aber gut Kinder zu entwehnen / wann sie 18. Jahr alt seien / und ihr Vater einen Keller voll Wein und Bier habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.512899875640869} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11928,"date":1663,"orig":"Dañ da fragen ſie nichts mehr nach der Ammen oder nach ihrer Milch.","norm":"Dann da fragen sie nichts mehr nach der Ammen oder nach ihrer Milch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.040599822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11929,"date":1663,"orig":"Es ſey boͤß Haar abſchneiden/ wann einer einen kahlen Kopff habe:","norm":"Es sei böse Haar abschneiden / wann einer einen kahlen Kopf habe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7291998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11930,"date":1663,"orig":"Aber es ſey gut Haar abſchneiden/ wann das Haar ſpannen lang und voller Laͤuſe ſey.","norm":"Aber es sei gut Haar abschneiden / wann das Haar spannen lang und voller Läuse sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.623199939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11931,"date":1663,"orig":"Jm Januario werde es nicht gut ſeyn in der Elbe/ in der Donau/ oder im Rhein zu baden.","norm":"Im Januar werde es nicht gut sein in der Elbe / in der Donau / oder im Rhein zu baden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.190299987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11932,"date":1663,"orig":"Man ſagt im Sprichwort: Aller Waſſer Frau/ iſt die Donau/ Der Rhein koͤnt ihr Bruder ſeyn.","norm":"Man sagt im Sprichwort: Aller Wasser Frau / ist die Donau / Der Rhein könnt ihr Bruder sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5406999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11933,"date":1663,"orig":"Und fuͤrwar es ſind herꝛliche Fluͤſſe/ welchen manche ſchoͤne Stadt/ nechſt Gott/ ihre Nahrung zu dancken hat.","norm":"Und fürwahr es sind herrliche Flüsse / welchen manche schöne Stadt / nächst Gott / ihre Nahrung zu danken hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.218900203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11934,"date":1663,"orig":"Allein Hans Steinberger ſaget:","norm":"Allein Hans Steinberger sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.624000072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11935,"date":1663,"orig":"Wer im kuͤnfftigen Jahre im Januario im Rhein oder in der Donau baden werde/ der werde ein gewaltiges Zittern an allen Gliedern davon haben.","norm":"Wer im künftigen Jahre im Januar im Rhein oder in der Donau baden werde / der werde ein gewaltiges Zittern an allen Gliedern davon haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.152999877929687} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11936,"date":1663,"orig":"Es werde auch in dieſem Monat nicht gut ſeyn Geld zu fodern/ bey denen die keins haben.","norm":"Es werde auch in diesem Monat nicht gut sein Geld zu fordern / bei denen die keins haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.090700149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11937,"date":1663,"orig":"Es werde auch nicht gut ſeyn in dieſem Monat groſſe ſteinerne Haͤuſer zu bauen/ wann man kein Geld/ Kalck oder Steine habe.","norm":"Es werde auch nicht gut sein in diesem Monat große steinerne Häuser zu bauen / wann man kein Geld / Kalk oder Steine habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.039599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11938,"date":1663,"orig":"Es werde gut ſeyn/ gute neue Kleider anzuziehen/ ſonderlich ein Zobeln Beltz/ oder ein Fuchsbeltz.","norm":"Es werde gut sein / gute neue Kleider anzuziehen / sonderlich ein Zobeln Beltz / oder ein Fuchsbelts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.152100086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11939,"date":1663,"orig":"Wer aber keine Zobeln oder Luchsbeltze bezahlen koͤnne/ dem werde es nicht ſchaden/ wann er einen Fuchsbeltz/ einen Wolffsbeltz aber einen Schaffsbeltz anziehen werde.","norm":"Wer aber keine Zobeln oder Luchsbelts bezahlen könne / dem werde es nicht schaden / wann er einen Fuchsbelts / einen Wolfsbelts aber einen Schafsbelts anziehen werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.329599857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11940,"date":1663,"orig":"Jm Anfang des Februarii werde auch zu Hamburg gut ſeyn auff Schlitten zu fahren/ beſſer aber in einer warmen Stuben zu ſitzen.","norm":"Im Anfang des Februarii werde auch zu Hamburg gut sein auf Schlitten zu fahren / besser aber in einer warmen Stuben zu sitzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.451799869537353} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11941,"date":1663,"orig":"Es ſey auch nicht gut/ daß in dieſem Monat die Soldaten/ arme Leute und Bauren/ mit bloſſen Fuͤſſen weit marchiren ſollen.","norm":"Es sei auch nicht gut / dass in diesem Monat die Soldaten / arme Leute und Bauern / mit bloßen Füßen weit marschieren sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.194499969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11942,"date":1663,"orig":"Umb Petri Stuelfeyer werden die Stoͤrche ihre Neſter ſuchen auff den Haͤuſern und nicht in den Kellern.","norm":"Um Petri Stuelfeyer werden die Störche ihre Nester suchen auf den Häusern und nicht in den Kellern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.691800117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11943,"date":1663,"orig":"Und wenn die Schwalben ihre alte Neſter nicht wieder finden/ werden ſie neue machen.","norm":"Und wenn die Schwalben ihre alte Nester nicht wieder finden / werden sie neue machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.407400131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11944,"date":1663,"orig":"Jm Martio werde ein guter Trunck bitter Wein des Morgens ſehr geſund ſeyn.","norm":"Im Martio werde ein guter Trunk bitter Wein des Morgens sehr gesund sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.989099979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11945,"date":1663,"orig":"Es werde ſich mancher alter Geitzhals freuen/ wann er dieſen Monat uͤberlebet/ und ſeinen Erben und dem Kuhlengraͤber keine Freude angerichtet hab.","norm":"Es werde sich mancher alter Geizhals freuen / wann er diesen Monat überlebet / und seinen Erben und dem Kuhlengräber keine Freude angerichtet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.870299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11946,"date":1663,"orig":"Er werde aber nicht betrachten/ daß der Mertz eilff Bruͤder hab/ welche den Schuͤlern und dem Todtengraͤber auch ihr Brod goͤnnen.","norm":"Er werde aber nicht betrachten / dass der März elf Brüder habe / welche den Schülern und dem Totengräber auch ihr Brot gönnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.060999870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11947,"date":1663,"orig":"Am erſten April werde man einen Narren doͤrffen ſchicken wohin man wil.","norm":"Am ersten April werde man einen Narren dürfen schicken wohin man will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.110499858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11948,"date":1663,"orig":"Es werden ſich in dieſem Monat viel Feuchtigkeiten erregen/ ſonderlich wann es viel regnen werde.","norm":"Es werden sich in diesem Monat viel Feuchtigkeiten erregen / sonderlich wann es viel regnen werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.478499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11949,"date":1663,"orig":"Auch werde es in dieſem Monat nicht gut ſeyn/ Apffel- und Birnbaͤume zu ſchuͤtteln.","norm":"Auch werde es in diesem Monat nicht gut sein / Apffel- und Birnbäume zu schütteln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9517998695373535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11950,"date":1663,"orig":"Dann es moͤchte einer von den Baͤumen fallen/ und einen Arm oder Bein zerbrechen/ und doch keine Aepffel bekommen.","norm":"Dann es möchte einer von den Bäumen fallen / und einen Arm oder Bein zerbrechen / und doch keine Äpfel bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.800899982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11951,"date":1663,"orig":"Was huͤlffe ihn dann das ſchuͤtteln?","norm":"Was Hilfe ihn dann das schütteln?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.277500152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11952,"date":1663,"orig":"Jm Majo werde mancher bey guter Compagnie wollen im gruͤnen luſtig ſeyn.","norm":"Im Maja werde mancher bei guter Compagnie wollen im grünen lustig sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.198500156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11953,"date":1663,"orig":"Aber es werde ihm am Gelde mangeln.","norm":"Aber es werde ihm am Gelde mangeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.155600070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11954,"date":1663,"orig":"Wann aber einer in den Rathskeller zu Luͤbeck oder Hamburg kommen werde/ und werde 1. Rthl. und 8. Luͤbiſch Schillinge haben/ werde er ein Stuͤbichen Reiniſchen Wein bekommen koͤnnen/ auß dem Fa��/ darauß Buͤrgermeiſter und Rathsherren trincken.","norm":"Wann aber einer in den Ratskeller zu Lübeck oder Hamburg kommen werde / und werde 1. Rthl. und 8. Lübisch Schillinge haben / werde er ein Stübichen rheinischen Wein bekommen können / aus dem Fass / daraus Bürgermeister und Ratsherren trinken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.204100131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11955,"date":1663,"orig":"Jm Jumo werde es gut ſeyn Geld einzunehmen/ aber boͤß und gefaͤhrlich mit wilden Schweinen und Baͤren zu ringen.","norm":"Im Jumbo werde es gut sein Geld einzunehmen / aber böse und gefährlich mit wilden Schweinen und Bären zu ringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.368899822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11956,"date":1663,"orig":"Jm Julio werde nichts hitziger ſeyn als das Feuer/ und wann die Bauren ihre ſtroherne Huͤte in dieſem Monat zunahe an das Feuer legen werden/ duͤrfften ſie leichtlich verbrennen.","norm":"Im Julio werde nichts hitziger sein als das Feuer / und wann die Bauern ihre stroherne Hüte in diesem Monat zunahe an das Feuer legen werden / dürften sie leichtlich verbrennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.359700202941894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11957,"date":1663,"orig":"Es werde auch in dieſem Monat das loͤbliche Frauenzimmer einen groſſen Streit mit den Floͤhen haben.","norm":"Es werde auch in diesem Monat das löbliche Frauenzimmer einen großen Streit mit den Flöhen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.515600204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11958,"date":1663,"orig":"Aber das Frauenzimmer werde doch das Feld behalten.","norm":"Aber das Frauenzimmer werde doch das Feld behalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.214499950408935} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11959,"date":1663,"orig":"Darumb moͤgen ſich die ehrbaren Floͤhe fuͤrſehen/ damit es ihnen nicht gehe wie den Roͤmern/ welche Hannibal bey Cannas erſchluge.","norm":"Darum mögen sich die ehrbaren Flöhe vorsehen / damit es ihnen nicht gehe wie den Römern / welche Hannibal bei Cannas erschlüge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.061800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11960,"date":1663,"orig":"Dann wann das Frauenzimmer einmal erhitzt/ und in Harniſch gejagt wird/ ſo iſt keine Gnade/ keine Barmhertzigkeit/ kein Quartier bey ihnen zu erlangen.","norm":"Dann wann das Frauenzimmer einmal erhitzt / und in Harnisch gejagt wird / so ist keine Gnade / keine Barmherzigkeit / kein Quartier bei ihnen zu erlangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.029799938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11961,"date":1663,"orig":"Sondern es gehet nach der Finnlaͤndiſchen Soldaten Sprichwort/ welche/ wann ſie in einer Schlacht ſind/ ruffen: Hacke pel: ſchlage todt.","norm":"Sondern es geht nach der Finnländischen Soldaten Sprichwort / welche / wann sie in einer Schlacht sind / rufen: Hacke pell: schlage tot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.072400093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11962,"date":1663,"orig":"Jm Auguſto werden die Katzen gern Fiſche eſſen/ aber nicht gern fangen.","norm":"Im Augusto werden die Katzen gern Fische essen / aber nicht gern fangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6041998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11963,"date":1663,"orig":"Denn ſie wollen die Fuͤß nicht gern naß machen.","norm":"Denn sie wollen die Füße nicht gern nass machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.18310022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11964,"date":1663,"orig":"Es ſey auch in dieſem Monat gut/ alte boͤſe Haͤuſer zu verbeſſern/ ehe dann der Winter koͤmmt/ bevorab weil die Handwercksleute im Winter gern trincken/ und bald Feyerabend machen wollen.","norm":"Es sei auch in diesem Monat gut / alte böse Häuser zu verbessern / ehe dann der Winter kommt / vorab weil die Handwerksleute im Winter gern trinken / und bald Feierabend machen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.327000141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11965,"date":1663,"orig":"Jm September werden die groſſen Herren anfangen zu jagen/ und offtmal wenig fangen.","norm":"Im September werden die großen Herren anfangen zu jagen / und oftmals wenig fangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.173200130462646} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11966,"date":1663,"orig":"Und der ſich umb Sie am beſten verdienet gemacht hat/ dem werden ſie das wenigſte Wildpraͤt ſchicken.","norm":"Und der sich um sie am besten verdienet gemacht hat / dem werden sie das wenigste Wildbret schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.605000019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11967,"date":1663,"orig":"Umb eben dieſe Zeit werde ſich allgemach zu Hamburg ein groß Sterben eꝛheben/ alſo/ daß nicht leichtlich ein Hauß werde ſeyn/ darinnen nicht werde ein ſolch Sterben ſeyn/ daß mancher/ der vor zwo oder drey Stunden friſch und geſund auff dem Pferdmarckt geſtanden/ ploͤtzlich dahin fallen und ſterben werde.","norm":"Um eben diese Zeit werde sich allgemach zu Hamburg ein groß Sterben erheben / also / dass nicht leichtlich ein Haus werde sein / darinnen nicht werde ein solch Sterben sein / dass mancher / der vor zwei oder drei Stunden frisch und gesund auf dem Pferdmarkt gestanden / plötzlich dahin fallen und sterben werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.596399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11968,"date":1663,"orig":"Man werde auch umb dieſe Zeit keine gebratene Tauben ſehen fliegen.","norm":"Man werde auch um diese Zeit keine gebratene Tauben sehen fliegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.164599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11969,"date":1663,"orig":"Aber man werde doch manche gebratene Gans ſehen.","norm":"Aber man werde doch manche gebratene Gans sehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.165999889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11970,"date":1663,"orig":"Jm October werde der Wein geſuͤnder ſeyn zu trincken/ als das Waſſer.","norm":"Im Oktober werde der Wein gesünder sein zu trinken / als das Wasser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.690100193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11971,"date":1663,"orig":"Es werde auch in dieſem Monat einem jeden Bauren erlaubet ſeyn/ Aepffel und Birn zu eſſen/ wann ſie ſchon ungeſchaͤlt ſeyn.","norm":"Es werde auch in diesem Monat einem jeden Bauern erlaubet sein / Äpfel und Birnen zu essen / wann sie schon ungeschält sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.135600090026855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11972,"date":1663,"orig":"Jm November werde manche junge Wittib ein gar zu kurtz Gedaͤchtnuͤß haben/ und ihres verſtorbenen Mannes leichtlich vergeſſen.","norm":"Im November werde manche junge Wittib ein gar zu kurz Gedächtnis haben / und ihres verstorbenen Mannes leichtlich vergessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.967199802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11973,"date":1663,"orig":"Wann ein Freyer oder Werber zu ihr kommen werde/ werde ſie ihm zur Antwort geben:","norm":"Wann ein Freier oder Werber zu ihr kommen werde / werde sie ihm zur Antwort geben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.69920015335083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11974,"date":1663,"orig":"Oſagt mir doch nicht davon.","norm":"Osagt mir doch nicht davon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.175000190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11975,"date":1663,"orig":"Vor acht Tagen iſt mein Mann geſtorben/ und die Adventszeit koͤmmt herbey.","norm":"Vor acht Tagen ist mein Mann gestorben / und die Adventszeit kommt herbei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.386099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11976,"date":1663,"orig":"Es kan doch nichts darauß werden/ biß nach Heiligen Drey Koͤnige.","norm":"Es kann doch nichts daraus werden / bis nach Heiligen Drei Könige.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.264200210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11977,"date":1663,"orig":"Manche Dame werde auch fuͤr eine Jungfrau geſcholtẽ werden/ welche allbereit ein paar Kinder im Leibe getragen.","norm":"Manche Dame werde auch für eine Jungfrau gescholten werden / welche allbereits ein paar Kinder im Leibe getragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.519400119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11978,"date":1663,"orig":"Es werde auch manche junge Ehefrau gar zu fruͤhe ins Kindbette kommen/ ſonderlich die jenigen/ welche nicht wol rechnen koͤnnen/ ſondern ſich ein 20. Wochen verzehlen/ wann die Hochzeit zu lange auffgeſchoben worden.","norm":"Es werde auch manche junge Ehefrau gar zu frühe ins Kindbette kommen / sonderlich diejenigen / welche nicht wohl rechnen können / sondern sich ein 20. Wochen verzählen / wann die Hochzeit zu lange aufgeschoben worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.880499839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11979,"date":1663,"orig":"Jm December werde ſchaͤdlich ſeyn/ einem hauffen Woͤlffen mit bloſſen Fuͤſſen zu begegnen.","norm":"Im Dezember werde schädlich sein / einem Haufen Wölfen mit bloßen Füßen zu begegnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.338099956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11980,"date":1663,"orig":"Es werde auch manchen ungekleideten Soldaten/ der auff der Schildwacht ſtehe/ das Schwitzen verboten ſeyn.","norm":"Es werde auch manchen ungekleideten Soldaten / der auf der Schildwacht stehe / das Schwitzen verboten sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.442399978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11981,"date":1663,"orig":"Was die Finſternuͤß anlanget/ ſagt er/ es werden derſelben viel geſchehen umb Mitternacht/ ſonderlich wenn der Mond nicht ſcheine/ und der Himmel mit truͤben Wolcken uͤberzogen ſey.","norm":"Was die Finsternis anlanget / sagt er / es werden derselben viel geschehen um Mitternacht / sonderlich wenn der Mond nicht scheine / und der Himmel mit trüben Wolken überzogen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.875899791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11982,"date":1663,"orig":"Es ſey auch nit gut im finſtern Geld zu zehlen.","norm":"Es sei auch nicht gut im finsteren Geld zu zählen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.957499980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11983,"date":1663,"orig":"Und es werde viel Dinges im finſtern geſchehen/ welches am Juͤngſten Tage fuͤr dem Richterſtul JESU Chriſti werde offenbaret werden.","norm":"Und es werde viel Dinges im finsteren Geschehen / welches am jüngsten Tage für dem Richterstuhl Jesu Christi werde offenbaret werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.279099941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11984,"date":1663,"orig":"Von Kranckheiten ſagt er/ daß viel bey den Armeen werden ſterben/ welche weder Schnecken/ oder Froͤſche/ oder Schildkroͤten gefreſſen/ ſondern nur Toback geſoffen/ welchen die Soldaten fuͤr ein ſolch geſundes Werck halten/ daß ſie vermeinen/ wenn Methuſala haͤtte Toback getruncken/ er lebete noch/ hiß auff dieſe heutige Stunde.","norm":"Von Krankheiten sagt er / dass viel bei den Armeen werden sterben / welche weder Schnecken / oder Frösche / oder Schildkröten gefressen / sondern nur Tabak gesoffen / welchen die Soldaten für ein solch gesundes Werk halten / dass sie vermeinen / wenn Methusala hätte Tabak getrunken / er lebete noch / hiss auf diese heutige Stunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.540999889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11985,"date":1663,"orig":"Aber der Feldmarſchalck Schmalhans werde ſolcher armen Tobackſaͤuffer viel darnider machen.","norm":"Aber der Feldmarschalk Schmalhans werde solcher armen Tobaksäufer viel danieder machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.036399841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11986,"date":1663,"orig":"Er ermahnet auch die Reichen Leute/ daß ſie Gott bitten ſollen/ daß er ſie behuͤte fuͤr langwieriger Kꝛanckheit.","norm":"Er ermahnet auch die Reichen Leute / dass sie Gott bitten sollen / dass er sie behüte für langwieriger Krankheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.007299900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11987,"date":1663,"orig":"Deñ es ſey kein ſchaͤdlicher Ding/ als kranck ſeyn.","norm":"Denn es sei kein schädlicher Ding / als krank sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.137899875640869} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11988,"date":1663,"orig":"Und wann die Kranckheit lange waͤre/ muͤſte man mit der Haut bezahlen.","norm":"Und wann die Krankheit lange wäre / müsste man mit der Haut bezahlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.393899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11989,"date":1663,"orig":"Sonſten ſagt er/ daß in dieſem kuͤnfftigen Jahre die Blinden nicht einen Stich werden ſehen koͤnnen.","norm":"Sonsten sagt er / dass in diesem künftigen Jahre die Blinden nicht einen Stich werden sehen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.442299842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11990,"date":1663,"orig":"Die Tauben werden nicht hoͤren.","norm":"Die Tauben werden nicht hören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.411799907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11991,"date":1663,"orig":"Die Podagrici werden nicht auff dem Seil tantzen/ die Geſunden werden ſich beſſer befinden/ als die Krancken.","norm":"Die Podagrici werden nicht auf dem Seil tanzen / die Gesunden werden sich besser befinden / als die Kranken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.960700035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11992,"date":1663,"orig":"Und wann ein Podagricus auff einen Pferſichkern treten werde/ biß das Oel darauß komme/ ſo werde es alſobald beſſer mit ihm werden.","norm":"Und wann ein Podagricus auf einen Pfersichkern treten werde / bis das Öl daraus komme / so werde es alsobald besser mit ihm werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.131100177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11993,"date":1663,"orig":"Bey der Armee werde mancher eine unheilbare Wunde empfangen/ und der werde hernach den Vortheil davon haben/ daß er hinfuͤro keiner Sturmhauben beduͤrffe.","norm":"Bei der Armee werde mancher eine unheilbare Wunde empfangen / und der werde hernach den Vorteil davon haben / dass er hinfür keiner Sturmhauben bedürfe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.330900192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11994,"date":1663,"orig":"Von dem Kriege/ ſagt er/ es ſey ein gewagtes Spiel/ daß man eines gantzen Landes Wolfahrt wolle auff die Spitze eines Degens ſetzen.","norm":"Von dem Kriege / sagt er / es sei ein gewagtes Spiel / dass man eines ganzen Landes Wohlfahrt wolle auf die Spitze eines Degens setzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.824699878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11995,"date":1663,"orig":"Wer in dem kuͤnfftigen Jahre wolle in den Krieg ziehen/ der muͤſſe ſich gewoͤhnen/ daß er ſchmal und uͤbel eſſe/ und zwiſchen Regen und Wind auff der Erden ſchlaffe/ die gruͤne Heyde unterweilen zum Unterbette/ und den Himmel zur Oberdecke habe.","norm":"Wer in dem künftigen Jahre wolle in den Krieg ziehen / der müsse sich gewöhnen / dass er schmal und übel esse / und zwischen Regen und Wind auf der Erden schlaffe / die grüne Heide unterweilen zum Unterbette / und den Himmel zur Oberdecke habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.72629976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11996,"date":1663,"orig":"Kriege fuͤhren ſey wie ein Wuͤrffelſpiel/ da gemeiniglich der Wurff anders faͤllet/ als man wuͤnſchet.","norm":"Kriege führen sei wie ein Würfelspiel / da gemeiniglich der Wurf anders fället / als man wünschet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.708000183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11997,"date":1663,"orig":"Bey den jetzigen Kriegen/ muͤſte der Teufel die Helle umb etliche tauſend Klafter weiter machen/ unter ſchiedener Urſachen halben.","norm":"Bei den jetzigen Kriegen / müsste der Teufel die Helle um etliche tausend Klafter weiter machen / unterschieden Ursachen halben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.378900051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11998,"date":1663,"orig":"Den jenigen/ welche mit frembder Huͤlffe wider ihre Feinde kriegen wollen/ werde es ergehen wie jenem Bauer/ der die Maͤuſe vom Keſe treiben wolte/ und ſatzte eine Katze darbey:","norm":"Denjenigen / welche mit fremder Hilfe wieder ihre Feinde kriegen wollen / werde es ergehen wie jenem Bauer / der die Mäuse vom Käse treiben wollte / und setzte eine Katze dabei:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.351200103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":11999,"date":1663,"orig":"Die Katze aber fraß die Maͤuſe und die Keſe.","norm":"Die Katze aber fraß die Mäuse und die Käse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.986299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12000,"date":1663,"orig":"Den jenigen/ welche frembde Barbariſche Voͤlcker zur aſſiſtentz anruffen/ werde es ergehen wie jenem Edelmann/ welcher die Muͤcken vertreiben wolte/ und zuͤndete viel Stroh an/ davon verbranten die Muͤcken und ſein gantzes Hauß.","norm":"Denjenigen / welche fremde barbarische Völker zur Assistenz anrufen / werde es ergehen wie jenem Edelmann / welcher die Mücken vertreiben wollte / und zündete viel Stroh an / davon verbrannten die Mücken und sein ganzes Haus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.817699909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12001,"date":1663,"orig":"Er ſaget:","norm":"Er sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.422800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12002,"date":1663,"orig":"Es werden in dieſem zukuͤnfftigen Jahre wenig Johannis-krieger gefunden werden/ welche ſich an ihrem Sold werden benuͤgen laſſen.","norm":"Es werden in diesem zukünftigen Jahre wenig Johannis-Krieger gefunden werden / welche sich an ihrem Sold werden begnügen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.174699783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12003,"date":1663,"orig":"Wann die Soldaten werden gewinnen/ ſo werden die Bauren verlieren.","norm":"Wann die Soldaten werden gewinnen / so werden die Bauern verlieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.309999942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12004,"date":1663,"orig":"Solche oder dergleichen Prognoſtica ſtellet vorgedachter Calendermacher.","norm":"Solche oder dergleichen Prognostik stellet vorgedachter Kalendermacher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.562600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12005,"date":1663,"orig":"Und ich halte daſuͤr/ es werdegewißlich alſo erfolgen.","norm":"Und ich halte dafür / es werdegewisslich also erfolgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.252500057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12006,"date":1663,"orig":"Wie aber dein Calender eintreffen werde/ das wird die Zeit croͤffnen.","norm":"Wie aber dein Kalender eintreffen werde / das wird die Zeit cröffnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.296999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12007,"date":1663,"orig":"O du ehrlicher redlicher Calendermacher/ ſey doch nicht ſo toll und thoͤricht/ daß du wiederumb einen Calender macheſt/ ſondern wende die Edle Zeit/ welche mit keinem Golde zu bezahlen iſt/ in hoͤhern/ groͤſſern und nuͤtzlichern Dingen an.","norm":"O du ehrlicher redlicher Kalendermacher / sei doch nicht so toll und töricht / dass du wiederum einen Kalender machest / sondern wende die Edle Zeit / welche mit keinem Golde zu bezahlen ist / in höheren / größeren und nützlicheren Dingen an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.985899925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12008,"date":1663,"orig":"Wann du die Zeit wol emploiiren wilt/ ſo thue mir den Gefallen/ und mache vier Diſputationes Theologicas:","norm":"Wann du die Zeit wohl emploiiren willst / so tue mir den Gefallen / und mache vier Disputationes Theologicas:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.807300090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12009,"date":1663,"orig":"Die Erſte de omnibus Articulis Auguſtanæ Confeſſionis.","norm":"Die Erste de omnibus Articulis Augustanae Confessionis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.016799926757812} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12010,"date":1663,"orig":"Die Ander/ contra Hæreticos & Schiſmaticos in Aſia, Die Dritte/ contra Hæreticos & Schiſmaticos in Aſrica.","norm":"Die Ander / contra Haereticos & Schismaticos in Asien, die Dritte / contra Haereticos & Schismaticos in Asrica.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"es","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.135200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12011,"date":1663,"orig":"Die Vierdte/ contra Hæreticos & Incredulos in America.","norm":"Die Vierdte / contra Haereticos & Incredulos in Amerika.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"es","lang_de":0,"norm_lmscore":6.018499851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12012,"date":1663,"orig":"Wie dieſes geſchehen koͤnne/ von einem der in Hiſtoriis Eccleſiaſticis und in Geographia geuͤbet iſt; Wie heutiges Tages in dieſen Laͤndern und Koͤnigreichen/ alten Ketzereyẽ/ welche in unterſchiedenen Conciliis verdammt ſind/ neue Namen gegeben werden; Wie die Chriſtenheit koͤnne erweitert werden/ wann groſſe Herren und Potentaten/ welche ihre Haͤnde mit der Chriſten Blut/ welches Chriſtus mit ſeinem Blut ſo theur erkaufft hat/ waſchen/ und viel Complemenre von der Religion machen/ ſich conjungirten, und ihr Abſehen dahin richteten/ daß ſie Gottes Ehr und Lehr in ſolchen frembden Landen befoͤrderten/ Davon wil ich dir meine Meinung in einem ab ſonderlichen Memorial offenbaren.","norm":"Wie dieses geschehen könne / von einem der in Historiis Ecclesiasticis und in Geographia geübt ist; wie heutiges Tages in diesen Ländern und Königreichen / alten Ketzereien / welche in unterschiedenen Conciliis verdammt sind / neue Namen gegeben werden; wie die Christenheit könne erweitert werden / wann große Herren und Potentaten / welche ihre Hände mit der Christen Blut / welches Christus mit seinem Blut so teuer erkauft hat / waschen / und viel Complemenre von der Religion machen / sich konjungierten, und ihr Absehen dahin richteten / dass sie Gottes Ehre und Lehre in solchen fremden Landen beförderten / Davon will ich dir meine Meinung in einem ab sonderlichen Memorial offenbaren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.217599868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12013,"date":1663,"orig":"Jch will dir vier groſſe Potentaten namhafft machen/ welchen du dieſe Diſputationes dediciren ſolt/ und will dir ſagen/ was darbey zu erinnern ſey.","norm":"Ich will dir vier große Potentaten namhaft machen / welchen du diese Disputationes dedizieren sollt / und will dir sagen / was dabei zu erinnern sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.998700141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12014,"date":1663,"orig":"Die Papiſten und Calviniſten/ ſind gnugſam refutiret.","norm":"Die Papisten und Calvinisten / sind genugsam refutiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.875500202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12015,"date":1663,"orig":"Es ſagt einsmals ein fuͤrnehmer Papiſt zu mir:","norm":"Es sagt einsmals ein fürnehmer Papist zu mir:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.513199806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12016,"date":1663,"orig":"Vos habuiſtis duos MARTINOS, qui multa ſecerunt.","norm":"Vos habuistis duos MARTINOS, qui multa secerunt.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.489299774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12017,"date":1663,"orig":"Si poſterior MARTI- NUS non veniſſet, prior non ſtetiſſet.","norm":"Si posterior MARTI-NUS non venisset, prior non stetisset.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":6.371300220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12018,"date":1663,"orig":"Und fuͤrwar D. Martinus Lutherus und D. Martinus Chemnitius, haben den Papiſten die Augen ſo weit auffgethan/ daß/ wann kein einiger mehr wider ſie geſchrieben haͤtte/ ſie auß dieſer Schrifften genugſam ſehen koͤnnen/ was zu ihrem Heil und ewiger Seligkeit dienete.","norm":"Und fürwahr D. Martinus Luther und D. Martinus Chemnitius, haben den Papisten die Augen so weit aufgetan / dass / wann kein einiger mehr wider sie geschrieben hätte / sie aus dieser Schriften genügsam sehen können / was zu ihrem Heil und ewiger Seligkeit diente.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.337699890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12019,"date":1663,"orig":"Allein ich will (geliebts Gott) mit nechſter Gelegenheit in einem allbereit verfertigten Tractaͤtlein/ genant Der bekehrte Ritter Florian/ anzeigen und erinnern/ was der Papiſten Bekehrung verhindere.","norm":"Allein ich will (geliebtes Gott) mit nächster Gelegenheit in einem allbereits verfertigten Traktätlein / genannt der bekehrte Ritter Florian / anzeigen und erinnern / was der Papisten Bekehrung verhindere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.505199909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12020,"date":1663,"orig":"Der nach der Eroberung der Stadt Prage/ bekante Otto-Waslky/ ſagte einsmals zu mir/ daß Herr Graff Erich Oxenſtirn/ ihn in Schweden hab perſuadiren wollen/ daß er ſich zu unſerer Religion begeben ſolle.","norm":"Der nach der Eroberung der Stadt Prage / bekannte Otto-Waslky / sagte einsmals zu mir / dass Herr Graf Erich Oxenstirn / ihn in Schweden habe persuadieren wollen / dass er sich zu unserer Religion begeben solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.698800086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12021,"date":1663,"orig":"Er hab ihm aber endlich geantwortet:","norm":"Er habe ihm aber endlich geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.464900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12022,"date":1663,"orig":"Herr Graff/ das Ding laͤſt ſich gar wol hoͤren.","norm":"Herr Graf / das Ding lässt sich gar wohl hören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.361000061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12023,"date":1663,"orig":"Allein der Herr Graff mache/ daß Jhre Maj. mir zuvor ein paar hundert Bauern ſchencken/ ſo wollen wir hernach bald zu recht kommen.","norm":"Allein der Herr Graf mache / dass Ihre Maj. mir zuvor ein paar hundert Bauern schenken / so wollen wir hernach bald zu Recht kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.63539981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12024,"date":1663,"orig":"Wann ein Potentat waͤre/ der mir zuſagen wolte/ daß er allen den Papiſten/ welche ſich zu unſerer Religion begeben wuͤrde/ wolle nicht uͤberfluͤſſigen/ ſondern nothduͤrfftigen Unterhalt ſchaffen/ biß ſie ſehen koͤnten/ wie ſie dem gemeinen Nutzen im Geiſtlichen oder Weltlichen Stande ferner dienen koͤnten/ ſo wolt ich innerhalb Sechs Monden (wo mich Gott leben und geſund lieſſe) etliche hundert Papiſten zu unſerer Religion bringen/ und wolte nicht viel Schmiererey oder Buͤcheraußſchreibens machen/ Sondern wolte ſagen/ von dieſem Articul leſe den Autorem, von dem andern dieſen und dieſen.","norm":"Wann ein Potentat wäre / der mir zusagen wollte / dass er allen den Papisten / welche sich zu unserer Religion begeben würde / wolle nicht überflüssigen / sondern notdürftigen Unterhalt schaffen / bis sie sehen könnten / wie sie dem gemeinen Nutzen im Geistlichen oder weltlichen Stande ferner dienen könnten / so wollte ich innerhalb Sechs Monden (wo mich Gott leben und gesund ließe) etliche hundert Papisten zu unserer Religion bringen / und wollte nicht viel Schmiererei oder Bücherausschreibens machen / Sondern wollte sagen / von diesem Artikel lese den Autor, von dem anderen diesen und diesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.217899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12025,"date":1663,"orig":"Jch habe mitten in der Pfaffen-Gaſſen gewohnet/ und weiß/ was ich fuͤr diſcurs von einem und dem andern gehoͤret habe.","norm":"Ich habe mitten in der Pfaffengassen gewohnt / und weiß / was ich für Diskurs von einem und dem anderen gehöret habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.029300212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12026,"date":1663,"orig":"Es gehet manchem/ wie jenem Weib/ welches bey dem Poeten ſaget:","norm":"Es geht manchem / wie jenem Weib / welches bei dem Poeten sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.472799777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12027,"date":1663,"orig":"Video meliora proboque, deteriora ſequor.","norm":"Video meliora proboque, deteriora sequor.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"pt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.759699821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12028,"date":1663,"orig":"Wann ſolche Leute wollen zu uns treten/ ſo iſt kein ander Mittel Brod zu ſuchen/ als durch betteln.","norm":"Wann solche Leute wollen zu uns treten / so ist kein ander Mittel Brot zu suchen / als durch Betteln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.103199958801269} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12029,"date":1663,"orig":"Dieſe Anfechtung aber kan nicht ein jeglich Gemuͤt uͤberwinden.","norm":"Diese Anfechtung aber kann nicht ein jeglich Gemüt überwinden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.55079984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12031,"date":1663,"orig":"Wie man mit den Papiſten verfahren ſolle/ wann man ſie auff guten Weg bringen wolle/ davon wil ich dir hinfuͤro einen abſonderlichen Bericht thun.","norm":"Wie man mit den Papisten verfahren solle / wann man sie auf guten Weg bringen wolle / davon will ich dir hinfür einen absonderlichen Bericht tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.251299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12032,"date":1663,"orig":"Unter tauſend verſtaͤndigen Politicis iſt nicht einer/ der da glaͤubet/ was Koͤn.","norm":"Unter tausend verständigen Politicis ist nicht einer / der da glaubet / was Kön.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.6427998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12033,"date":1663,"orig":"Chriſtina zu Jnſpꝛug verſprochẽ hat/ dz ſies glaͤubẽ wolle.","norm":"Christina zu Jnsprug versprochen hat / dass sie es glauben wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.343900203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12034,"date":1663,"orig":"Jch glaͤube nit/ dz Pabſt Alexand. ſelbſt/ welcher in Teutſchland converſiret, ſolche Ding glaͤube.","norm":"Ich glaube nicht / dass Papst Alexand. selbst / welcher in Deutschland konversieret, solche Ding glaube.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":7.015100002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12035,"date":1663,"orig":"Urſachẽ wil ich dir zur andern Zeit ſagen.","norm":"Ursachen will ich dir zur anderen Zeit sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.138000011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12036,"date":1663,"orig":"Miſeret me controverſiarum Pontificium.","norm":"Miseret me controversiarum Pontificium.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.44980001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12037,"date":1663,"orig":"Leſe nur fleiſſig das einige Examen Concilii Tridentini, welches der extraordinar gelahrte Theologus Doct. Mart. Chemnitius angeſtellet hat.","norm":"Lese nur fleißig das einige Examen Concilii Tridentini, welches der extraordinar gelahrte Theologus Doct. Mart. Chemnitius angestellt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6645002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12038,"date":1663,"orig":"Die Calviniſten ſind auch gnugſam widerlegt in der gruͤndlichen Außſuͤhrung der Marpurgiſchen Theologorum, welches Buch kein Calviniſt angreiffen wird/ auff daß er es gruͤndlich und nicht ſtuͤckweiſe/ ſondern gantz von Anfang biß zu Ende refutire.","norm":"Die Calvinisten sind auch genugsam widerlegt in der gründlichen Außsührung der Marpurgischen Theologorum, welches Buch kein Calvinist angreifen wird / auf dass er es gründlich und nicht stückweise / sondern ganz von Anfang bis zu Ende refutiere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.552199840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12039,"date":1663,"orig":"Es kan dieſes einige Buch ſeyn an ſtatt einer vollkommenen Bibliothec wider die Calviniſten.","norm":"Es kann dieses einige Buch sein anstatt einer vollkommenen Bibliothek wider die Calvinisten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.022299766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12040,"date":1663,"orig":"Und die Calviniſten geben es heutiges Tages an unterſchiedenen Orten viel wolfeiler/ als vor zwantzig Jahren geſchehen iſt.","norm":"Und die Calvinisten geben es heutiges Tages an unterschiedenen Orten viel wohlfeiler / als vor zwanzig Jahren geschehen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.552599906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12041,"date":1663,"orig":"So laß dir nun gnugſam ſeyn/ wann du weiſt/ wie du Papiſten und Calviniſten begegnen ſollſt/ und predige fleiſſig/ nicht von hohen Dingen/ etwa auß dem Hohen Lied Salomonis/ oder von andern Sachen/ ſondern von und auß dem Kinder-Catechiſmo.","norm":"So lass dir nun genugsam sein / wann du weist / wie du Papisten und Calvinisten begegnen sollst / und predige fleißig / nicht von hohen Dingen / etwa aus dem hohen Lied Salomonis / oder von anderen Sachen / sondern von und aus dem Kinderkatechismus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.92549991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12042,"date":1663,"orig":"Und laß das deine groͤſte Sorge ſeyn/ wie du deine Zuhoͤrer moͤgeſt in den Fiſcher-Himmel bringen/ darinn nicht Plato, Ariſtoteles, Cicero, Virgilius, und dergleichen hochgelahrte Leute/ ſondern der einfaͤltige Fiſcher Zebedæus mit ſeinen beyden Soͤhnen Jacobo und Johanne ſitzen.","norm":"Und lass das deine größte Sorge sein / wie du deine Zuhörer mögest in den Fischerhimmel bringen / darin nicht Plato, Aristoteles, Cicero, Virgilius, und dergleichen hochgelahrte Leute / sondern der einfältige Fischer Zebedäus mit seinen beiden Söhnen Jacobo und Johanne sitzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.798099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12043,"date":1663,"orig":"Wilſt du ſonſten fuͤrwitzig ſeyn/ und muͤſſige Stunden dieſes mahl wol anwenden/ So ſchicke ich dir dieſe Paſquil Lege, judica, obſtupeſce.","norm":"Willst du sonsten fürwitzig sein / und müßige Stunden dieses Mal wohl anwenden / So schicke ich dir diese Pasquill Lege, judica, obstupesce.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.963799953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12044,"date":1663,"orig":"Es hat dieſe Paſquil nicht ein Medicus zu Amſterdam/ ſondern ein hochtrabender Phariſeiſcher Muͤckenſaͤyger/ welcher vermeynet/ daß er Lux mundi ſey/ und wann er nicht leuchte/ ſo muͤſſe jederman im finſtern ſitzen/ wider mich gemacht.","norm":"Es hat diese Pasquill nicht ein Medikus zu Amsterdam / sondern ein hochtrabender pharisäischer Mückensäyger / welcher vermeinet / dass er Lux mundi sei / und wann er nicht leuchte / so müsse jedermann im finsteren Sitzen / wider mich gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.837200164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12045,"date":1663,"orig":"Haͤtte er meine Tꝛactaͤtlein angegriffen/ und haͤtte die materiam ingenioſe und Satyrice examiniret, wie unterweilens gelahrte Leut zu thun pflegen/ ſo wolte ich dazu gelacht haben.","norm":"Hätte er meine Traktätlein angegriffen / und hätte die materiam ingeniose und Satyrice examinieret, wie Unterweilens gelahrte Leute zu tun pflegen / so wollte ich dazu gelacht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.532599925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12046,"date":1663,"orig":"Aber der Ehrendieb greifft meine Perſon an/ und wirfft mir ſolche Dinge fuͤr/ welche er in Ewigkeit nicht wird erweiſen koͤnnen.","norm":"Aber der Ehrendieb greift meine Person an / und wirft mir solche Dinge für / welche er in Ewigkeit nicht wird erweisen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.402900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12047,"date":1663,"orig":"Als zum Exempel/ daß ich hab Auffruhr anrichten wollen/ und ſey deßwegen ein Notarius mir zum ſchlechten reſpect ins Gefaͤngnuͤß geworffen worden/ und ſey nicht raus kommen/ biß er einen Urphed uͤbergeben/ daß er ſich hinfuͤro zu ſolchen faulen ſtinckenden Haͤndeln nicht mehr wolle gebrauchen laſſen.","norm":"Als zum Exempel / dass ich habe Aufruhr anrichten wollen / und sei deswegen ein Notarius mir zum schlechten Respekt ins Gefängnis geworfen worden / und sei nicht rauskommen / bis er einen Urphed übergeben / dass er sich hinfür zu solchen faulen stinkenden Händeln nicht mehr Wolle gebrauchen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7718000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12048,"date":1663,"orig":"Hie wird ein Hochweiſer Rath zu Hamburg bezeugen/ daß Nectarius Butyrolambius hierinnen ſeinen Willen geredet habe/ und nicht die Warheit/ ut modeſtiſſimè loquar.","norm":"Hier wird ein Hochweiser Rat zu Hamburg bezeugen / dass Nectarius Butyrolambius hierinnen seinen Willen geredet habe / und nicht die Wahrheit / ut modestissime loquar.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.991000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12049,"date":1663,"orig":"Wider wen ſoll ich einen Auffruhr anſtellen?","norm":"Wider wen soll ich einen Aufruhr anstellen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.006400108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12050,"date":1663,"orig":"Wider meine Obrigkeit?","norm":"Wider meine Obrigkeit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.220600128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12051,"date":1663,"orig":"Die hat mir nichts zu leid gethan.","norm":"Die hat mir nichts zu leid getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.681099891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12052,"date":1663,"orig":"Meynt dieſer Butyrolambius, oder vielmehr Stercorilambius, daß meine Zuhoͤrer nicht beſſer gelernet haben/ wie ſie ihr Eyd und Pflicht in acht nehmen/ und ihre ordentliche Obrigkeit reſpectiren ſollen? Hab ich Auffruhr anrichten wollen/ Warumb hat denn die Obrigkeit nicht laͤngſt ihr Schwerd wider mich gezuͤcket?","norm":"meint dieser Butyrolambius, oder vielmehr Stercorilambius, dass meine Zuhörer nicht besser gelernt haben / wie sie ihr Eid und Pflicht in Acht nehmen / und ihre ordentliche Obrigkeit respektieren sollen? Hab ich Aufruhr anrichten wollen / Warum hat denn die Obrigkeit nicht längst ihr Schwert wider mich gezückt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.067800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12053,"date":1663,"orig":"Zum andern wirfft er mir Dinge fuͤr/ davon meine gantze volckreiche Gemeine/ welche in vielen Tauſenden beſtehet/ zeugen wird/ daß mir Gewalt und Unrecht geſchehe.","norm":"Zum anderen wirft er mir Dinge für / davon meine ganze Volkreiche Gemeine / welche in vielen Tausenden bestehet / zeugen wird / dass mir Gewalt und Unrecht geschehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.905099868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12054,"date":1663,"orig":"Zum Dritten wirfft er mir Dinge fuͤr/ welche ich auß guter Chriſtlicher intention gethan habe/ und wann es ein an der gethan haͤtte/ wolt ich es an ihm loben.","norm":"Zum Dritten wirft er mir Dinge für / welche ich aus guter christlicher Intention getan habe / und wann es ein an der getan hätte / wollte ich es an ihm loben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.59119987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12055,"date":1663,"orig":"Als zum Exempel:","norm":"Als zum Exempel:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ca","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.274099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12056,"date":1663,"orig":"Es kam einsmals eine Frau auß einer vornehmen familien zu mir/ und fragte/ ob ſie ſich mit gutem Gewiſſen von ihrem Mann ſcheiden koͤnne/ welcher hiebevor groß Gluͤck gehabt/ und auff einmal in groſſes Ungluͤck gerahten ſeye?","norm":"Es kam einsmals eine Frau aus einer vornehmen Familien zu mir / und fragte / ob sie sich mit gutem Gewissen von ihrem Mann scheiden könne / welcher hiervor groß Glück gehabt / und auf einmal in großes Unglück geraten sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.690400123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12057,"date":1663,"orig":"Jhr Bruder/ welcher ein reicher Mann ſey/ habe ihr gerahten/ Sie ſolle ſich von ihrem Manne ſcheiden/ und ſolle mit ihren Kindern zu ihm kommen/ er wolle ſie ernehren/ der Mann moͤge ſehen wo er bleibe.","norm":"Ihr Bruder / welcher ein reicher Mann sei / habe ihr geraten / Sie solle sich von ihrem Manne scheiden / und solle mit ihren Kindern zu ihm kommen / er wolle sie ernähren / der Mann möge sehen wo er bleibe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.109099864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12058,"date":1663,"orig":"Jch ſchaͤrffte ihr das Geſetz ein wenig/ und ſaget ihr/ warumb der Eheſtand in Lateiniſcher Sprache werde genant conjugium?","norm":"Ich schärfte ihr das Gesetz ein wenig / und sagt ihr / warum der Ehestand in lateinischer Sprache werde genannt conjugium?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.696800231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12059,"date":1663,"orig":"Jch wurd endlich zornig/ und ſagte:","norm":"Ich wurde endlich zornig / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.485300064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12060,"date":1663,"orig":"Was ſoll das ſeyn/ daß man den Koͤnigen wil die Koͤpffe abhauen/ Die Weiber wollen ſich von ihren Maͤnnern ſcheiden/ wann es ihnen nicht nach ihrem Kopff gehet/ Die Kinder wollen ihre Eltern verlaſſen/ wann ſie nicht reich ſind?","norm":"Was soll das sein / dass man den Königen will die Köpfe abhauen / Die Weiber wollen sich von ihren Männern scheiden / wann es ihnen nicht nach ihrem Kopf geht / Die Kinder wollen ihre Eltern verlassen / wann sie nicht reich sind?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.12060022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12061,"date":1663,"orig":"Auff ſolche Art werden alle Bande der menſchlichen Geſellſchafft auffgeloͤſet werden!","norm":"Auf solche Art werden alle Bande der menschlichen Gesellschaft aufgelöst werden!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.230299949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12062,"date":1663,"orig":"Saget ihr zu euern Kindern/ Jch habe geſagt:","norm":"Sagt ihr zu euren Kindern / Ich habe gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.826499938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12063,"date":1663,"orig":"Wann ſie fromme Kinder ſeyen/ ſo ſollen ſie zu ihren Ohmen ſagen:","norm":"Wann sie fromme Kinder seien / so sollen sie zu ihren Ohmen sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.274199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12064,"date":1663,"orig":"Herr Ohm/ wir wollen lieber bey unſerm Vater mit Waſſer und Brod verlieb nehmen/ als bey euch Geſottens und Gebratens eſſen.","norm":"Herr Ohm / wir wollen lieber bei unserem Vater mit Wasser und Brot verlieb nehmen / als bei euch Gesotten und Gebratens essen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.094099998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12065,"date":1663,"orig":"Denn er iſt unſer Vater.","norm":"Denn er ist unser Vater.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.45359992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12066,"date":1663,"orig":"Jch ſagte weiter zu der Frauẽ:","norm":"Ich sagte weiter zu der 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fundament zu legen zu ſeinem Gluͤck.","norm":"Kurz hernach kam der Mann zu mir / und erzählte mir seinen Zustand / sagte was er für groß Glück und Unglück gehabt habe / bat ich wollte doch seiner Frauen Bruder ansprechen / dass er ihm eintausend Reichstl: leihen wollen / er wüsste ein Mittel / dadurch er verhoffe wieder ein Fundament zu legen zu seinem Glück.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.130099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12070,"date":1663,"orig":"Allein er muͤſte einen Handpfenning haben.","norm":"Allein er müsste einen Handpfennig haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.62470006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12071,"date":1663,"orig":"Jch ließ ſeiner Frauen Bruder in die Kirche zu S. Jacob kommen/ und gab ihm ſo gute Wort/ als wann ich ihn wolt umb eine Tochter anſprechen.","norm":"Ich ließ seiner Frauen Bruder in die Kirche zu S. Jacob kommen / und gab ihm so gute Wort / als wann ich ihn wollt um eine Tochter ansprechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.887199878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12072,"date":1663,"orig":"Aber es war kein hoͤrendes Ohr bey ihm.","norm":"Aber es war kein hörendes Ohr bei ihm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.203199863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12073,"date":1663,"orig":"Er ſagte/ Er wolle ihm nicht einen Sechsling geben.","norm":"Er sagte / Er wolle ihm nicht einen Sechsling geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.736100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12074,"date":1663,"orig":"Kurtz hernach kam dieſer Mann wieder zu mir/ und ſagte/ Es ſey ein Portugieſiſcher Jude/ der wolle ihm zwey tauſend Marck Luͤbiſch leihen/ wann ich dafuͤr gut ſprechẽ wolte.","norm":"Kurz hernach kam dieser Mann wieder zu mir / und sagte / Es sei ein portugiesischer Jude / der wolle ihm zweitausend Mark Lübisch leihen / wann ich dafür gut sprechen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.660999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12075,"date":1663,"orig":"Nun bin ich von meiner Kindheit an alſo geſinnet geweſen/ daß ich meinem Nechſten gedienet habe/ ſagte demnach zu dieſem Mann:","norm":"Nun bin ich von meiner Kindheit an also gesinnt gewesen / dass ich meinem Nächsten gedient habe / sagte demnach zu diesem Mann:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.852399826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12076,"date":1663,"orig":"Da der arme Menſch in der Wuͤſten zwiſchen Jericho und Jeruſalem unter die Moͤrder fiel/ da giengen die Prieſter uñ Leviten fuͤr ihm uͤber/ und begehrten ihm nicht zu helffen.","norm":"Da der arme Mensch in der Wüsten zwischen Jericho und Jerusalem unter die Mörder fiel / da gingen die Priester und Leviten für ihm über / und begehrten ihm nicht zu helfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.403800010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12077,"date":1663,"orig":"Aber der Samariter/ der ein Frembdling und nicht ſeiner Religion war/ thaͤte ein Werck der Barmhertzigkeit an ihm.","norm":"Aber der Samariter / der ein Fremdling und nicht seiner Religion war / täte ein Werk der Barmherzigkeit an ihm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.490200042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12078,"date":1663,"orig":"Und da Chriſtus dieſe Parabel erzehlte/ ſagte er:","norm":"Und da Christus diese Parabel erzählte / sagte er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.675000190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12079,"date":1663,"orig":"Gehe hin und thue deßgleichen.","norm":"Gehe hin und tue desgleichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.56850004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12080,"date":1663,"orig":"Jhr ſehet/ daß euere nechſte reiche Freunde/ Hertz und Hand vor euch zuſchlieſſen.","norm":"Ihr sehet / dass eure nächste reiche Freunde / Herz und Hand vor euch zuschließen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9980998039245605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12081,"date":1663,"orig":"Will euch nun dieſer Mann helffen/ ſo nehmt es an.","norm":"Will euch nun dieser Mann helfen / so nehmt es an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"br","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.252999782562256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12082,"date":1663,"orig":"Und iſt euch auch etwas darmit gedienet/ ſo will ich die Obligation unterſchreiben/ Allein ihr muͤſſet credit halten/ und mich nicht ſtecken laſſen.","norm":"Und ist euch auch etwas damit gedient / so will ich die Obligation unterschreiben / Allein ihr müsset credit halten / und mich nicht stecken lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.118199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12083,"date":1663,"orig":"Jch unterſchriebe die Obligation, der Jude aber gibt dem Mann nicht mehr als vier hundert Marck/ und macht hernach eine alte Rechnung/ und behaͤlt dafuͤr die Obligation von zwey tauſend Marck in Haͤnden.","norm":"Ich unterschriebe die Obligation, der Jude aber gibt dem Mann nicht mehr als vierhundert Mark / und macht hernach eine alte Rechnung / und behält dafür die Obligation von zweitausend Mark in Händen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.005499839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12084,"date":1663,"orig":"Weil nun der Jude dem guten Mann nicht die voͤllige Summa geliefert hatte/ ſo kunte er auch zu ſeinem Zweck nicht gereichen/ und gieng al ſo dieſer Anſchlag den er hatte zuruͤck.","norm":"Weil nun der Jude dem guten Mann nicht die völlige Summa geliefert hatte / so konnte er auch zu seinem Zweck nicht gereichen / und ging al so dieser Anschlag den er hatte zurück.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.484899997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12085,"date":1663,"orig":"Als nun der Zahlungs Termin kam/ lieff mir der Jude/ der Lumpenhund/ offt in der Wochen zwey/ dreymal uͤbern Hals/ und wenn er nicht ſelbſt kommen kunte/ ſchickte er mir ein paar deutſche Juden ins Hauß/ und wann ich nicht zu Hauß war/ ſetzt er ſich bey die Thuͤr/ biß ich kam.","norm":"Als nun der Zahlung Termin kam / lief mir der Jude / der Lumpenhund / oft in der Wochen zwei / dreimal übern Hals / und wenn er nicht selbst kommen konnte / schickte er mir ein paar deutsche Juden ins Haus / und wann ich nicht zu Haus war / setzt er sich bei die Tür / bis ich kam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.725299835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12086,"date":1663,"orig":"Jch kund endlich das Ding nicht laͤnger leiden/ und reſolvirte mich/ ich wolte dem Juden die auf mein Wort außgelegte vier hundert Marck wieder geben.","norm":"Ich kund endlich das Ding nicht länger leiden / und resolvierte mich / ich wollte dem Juden die auf mein Wort ausgelegte vierhundert Mark wieder geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.892300128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12087,"date":1663,"orig":"Er aber ſagte nein/ er habe meine Hand uͤber zwey tauſend Marck.","norm":"Er aber sagte nein / er habe meine Hand über zweitausend Mark.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.157599925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12088,"date":1663,"orig":"Endlich bekam der Mann ſelbſten Mittel/ contentirte den Juden/ und ſchickte mir die Obligation, welche zerſchnitten war/ wieder ins Hauß/ und thaͤte mir vollkommene ſatisfaction in dieſem Stuͤck.","norm":"Endlich bekam der Mann selbst Mittel / kontentierte den Juden / und schickte mir die Obligation, welche zerschnitten war / wieder ins Haus / und täte mir vollkommene Satisfaktion in diesem Stück.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.02839994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12089,"date":1663,"orig":"Wie ich dann den Juden durch Notarium und Zeugen hiervon fragen/ und mir daruͤber ein Inſtrument will auffrichten laſſen.","norm":"Wie ich dann den Juden durch Notarium und Zeugen hiervon fragen / und mir darüber ein Instrument will aufrichten lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8119001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12091,"date":1663,"orig":"Jch frage/ ob unter funfftzig Phariſeern einer ſey/ der ſeinem Nechſten in Noͤthen ſo viel dienen werde/ wann er nicht zehenfach Pfand von ihm unter Haͤnden habe?","norm":"Ich frage / ob unter fünfzig Pharisäern einer sei / der seinem Nächsten in Nöten so viel dienen werde / wann er nicht zehnfach Pfand von ihm unter Händen habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.357200145721435} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12092,"date":1663,"orig":"Wie ſonſten groß und kleine meiner Guͤtigkeit mißbraucht haben/ und mich ſeithero ſtecken laſſen/ das iſt dir am beſten bekant/ und ihr eigen Gewiſſen wird ihnen davon Zeugnuͤß geben.","norm":"Wie sonsten groß und kleine meiner Gütigkeit missbraucht haben / und mich seither stecken lassen / das ist dir am besten bekannt / und ihr eigen Gewissen wird ihnen davon Zeugnis geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8831000328063965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12093,"date":1663,"orig":"Allein ich bin nunmehr der neuen Religion worden.","norm":"Allein ich bin nunmehr der neuen Religion worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.071899890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12094,"date":1663,"orig":"Es kam vergangenen Sommer ein vornehmer Herꝛ zu mir/ welcher Land und Leute genung hatte/ der wolte ſich in Krieg begeben und Volck werben/ und ſprach mich umb eine Summa Geld an.","norm":"Es kam vergangenen Sommer ein vornehmer Herr zu mir / welcher Land und Leute genug hatte / der wollte sich in Krieg begeben und Volk werben / und sprach mich um eine Summa Geld an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.946899890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12095,"date":1663,"orig":"Jch antwortete: Gnaͤdiger Herꝛ/ Jch wolte euer Gnaden gerne dienen.","norm":"Ich antwortete: Gnädiger Herr / Ich wollte euer Gnaden gerne dienen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.971399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12096,"date":1663,"orig":"Allein ich bin erſtlich nicht bey Gelde/ zum andern bin ich der neuen Religion.","norm":"Allein ich bin erstlich nicht bei Gelde / zum anderen bin ich der neuen Religion.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.989799976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12097,"date":1663,"orig":"Er fragte/ was denn das fuͤr eine neue Religion ſey?","norm":"Er fragte / was denn das für eine neue Religion sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.905600070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12098,"date":1663,"orig":"Jch antwortete: Es ſind unſer etliche/ welche einen eigenen Orden angefangen haben/ und haben allerhand leges und ſtatuta, darauff wir geſchworen haben.","norm":"Ich antwortete: Es sind unser etliche / welche einen eigenen Orden angefangen haben / und haben allerhand leges und statuta, darauf wir geschworen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.80810022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12099,"date":1663,"orig":"Als erſtlich/ tragen wir keine Meſſer bey uns/ damit wir nicht jemand erſtechen/ und wider das fuͤnffte Gebot ſuͤndigen.","norm":"Als erstlich / tragen wir keine Messer bei uns / damit wir nicht jemand erstechen / und wider das fünfte Gebot sündigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.966800212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12100,"date":1663,"orig":"Zum Andern/ geben wir den Armen nach unſerm Vermoͤgen.","norm":"Zum Anderen / geben wir den Armen nach unserem Vermögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.074900150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12101,"date":1663,"orig":"Allein keinem groſſen Herꝛen duͤrffen wir Geld leihen/ er mag ſo viel Land und Leute haben als er immer wolle.","norm":"Allein keinem großen Herren dürfen wir Geld leihen / er mag so viel Land und Leute haben als er immer wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.382599830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12102,"date":1663,"orig":"Und dergleichen Statuten haben wir mehr.","norm":"Und dergleichen Statuten haben wir mehr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.876299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12103,"date":1663,"orig":"Es lachte zwar damals dieſer ehrliche Herꝛ/ und nahm meine fernere Entſchuldigung mit groſſer Hoͤflichkeit an.","norm":"Es lachte zwar damals dieser ehrliche Herr / und nahm meine fernere Entschuldigung mit großer Höflichkeit an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.427000045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12104,"date":1663,"orig":"Allein ich weiß gar wol/ was Er und ſeine Leute von mir geredet haben/ als ſie von mir kommen.","norm":"Allein ich weiß gar wohl / was Er und seine Leute von mir geredet haben / als sie von mir kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.926799774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12105,"date":1663,"orig":"Jch dachte aber an das Sprichwort:","norm":"Ich dachte aber an das Sprichwort:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.830399990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12106,"date":1663,"orig":"Piſcator ictus ſapit.","norm":"Piscator ictus sapit.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.440499782562256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12107,"date":1663,"orig":"Zum Vierdten ſagt dieſer Nectarius Butyrolambius:","norm":"Zum vierten sagt dieser Nectarius Butyrolambius:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.173399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12108,"date":1663,"orig":"Jch habe eine Scurriliſche Art zu ſchreiben.","norm":"Ich habe eine Scurrilische Art zu schreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.039599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12109,"date":1663,"orig":"Jch frage hier alle unpaſſionirte Gemuͤhter/ ob dieſer Butyrolambius oder vielmehr Stercorilambius hierin nicht rede als ein Scurra?","norm":"Ich frage hier alle unpassionierte Gemüter / ob dieser Butyrolambius oder vielmehr Stercorilambius hierin nicht rede als ein Scurra?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.767000198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12110,"date":1663,"orig":"Hat Lutherus alle phraſes auß der Bibel genommen?","norm":"Hat Luther alle phrases aus der Bibel genommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.586100101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12111,"date":1663,"orig":"Wie redet unterweilens Lutherus, wenn er geſchrieben hat an die vornehmſten Potentaten/ an den Koͤnig in Engelland/ an den Hertzog von Braunſchweig/ an Hertzog Georg von Sachſen/ an den Churfuͤrſten von Maͤyntz/ an den Pabſt ſelbſt/ welchen jederman damals fuͤr Lutheri Oberhaupt hielte und æſtimirte?","norm":"Wie redet Unterweilens Luther, wenn er geschrieben hat an die vornehmsten Potentaten / an den König in England / an den Herzog von Braunschweig / an Herzog Georg von Sachsen / an den Kurfürsten von Mainz / an den Papst selbst / welchen jedermann damals für Luthers Oberhaupt hielte und ästimierte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5640997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12112,"date":1663,"orig":"Ubi artes omnes deſinunt ibi Satyra incipit.","norm":"Ubi artes omnes desinunt ibi Satyra incipit.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.283299922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12113,"date":1663,"orig":"Da Lutherus ſahe/ daß er bey dem Pabſt uñ andern mit ernſt nichts außrichten koͤnne/ da ſpottete er endlich ihrer.","norm":"Da Luther sah / dass er bei dem Papst und anderen mit ernst nichts ausrichten könne / da spottete er endlich ihrer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.709799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12114,"date":1663,"orig":"Da der Prophet Elias ſahe/ daß er mit den Baals-Pfaffen nicht zu recht kommen koͤnne/ da ſpottet er ihrer und ſagte: Rufft laute/ ꝛc. Jch habe in dieſen Tractaͤtlein nicht geredet mit armen Wittben/ Waͤyſen/ und andern nach der Barmhertzigkeit Gottes duͤrſtenden Seelen/ ſondern mit Statiſten und Weltkindern/ welche nicht hoͤren wollen/ wann man ihnen die bittere Warheit nicht mit Zucker uͤberziehet.","norm":"Da der Prophet Elias sah / dass er mit den Baalspfaffen nicht zu recht kommen könne / da spottet er ihrer und sagte: ruft laute / etc. Ich habe in diesen Traktätlein nicht geredet mit armen Wittiben / Waisen / und anderen nach der Barmherzigkeit Gottes dürstenden Seelen / sondern mit Statisten und Weltkindern / welche nicht hören wollen / wann man ihnen die bittere Wahrheit nicht mit Zucker überziehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.013500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12115,"date":1663,"orig":"Jch will hinfuͤro/ wills Gott/ unterſchiedene Theologiſche Tractaͤtlein herauß kommen laſſen/ darauß ſollen ſolche Phariſeiſche Muͤckenſaͤyger ſehen/ daß ich darinnen einen Theologiſchen Stylum fuͤhre. Hab ich in der Catechiſmus-Predigt von dem Dritten Gebot einen ſolchen Stylum gefuͤhret/ wie in dem Hollaͤndiſchen Pratgen/ oder in dem Salomon?","norm":"Ich will hinfür / will es Gott / unterschiedene theologische Traktätlein herauskommen lassen / daraus sollen solche Pharisäische Mückensäyger sehen / dass ich darinnen einen Theologischen Stylum führe . Hab ich in der Katechismuspredigt von dem Dritten Gebot einen solchen Stylum geführt / wie in dem Holländischen Braten / oder in dem Salomon?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.377500057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12116,"date":1663,"orig":"Zum Fuͤnfften allegiret er etliche Dinge auß meinen Schrifften und Predigten/ wie der Teuffel die H. Schrifft allegiret, als er mit Chriſto in der Wuͤſten diſputirte/ Matth. 4. Unterandern ſagt er/ Jch hab einsmals auff der Cantzel geſagt:","norm":"Zum Fünften allegieret er etliche Dinge aus meinen Schriften und Predigten / wie der Teufel die H. Schrift allegieret, als er mit Christo in der Wüssten disputierte / Matth. 4. Unteranderen sagt er / Ich habe einsmals auf der Kanzel gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.312699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12117,"date":1663,"orig":"Es ſey einer geweſen/ der habe ſich eingebildet/ Er ſey ein Gerſtenkorn/ und die Huͤner wollen ihn freſſen.","norm":"Es sei einer gewesen / der habe sich eingebildet / Er sei ein Gerstenkorn / und die Hühner wollen ihn fressen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6946001052856445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12118,"date":1663,"orig":"Ein ander habe ſich eingebildet/ Er habe einenglaͤſern Hindern.","norm":"Ein ander habe sich eingebildet / Er habe Einenglasern Hindern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.265399932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12119,"date":1663,"orig":"Das iſt nicht wahr/ daß ich dieſe ſormalia gebraucht/ ſondern ich habe geſagt:","norm":"Das ist nicht wahr / dass ich diese sormalia gebraucht / sondern ich habe gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.766300201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12120,"date":1663,"orig":"Es ſey einer geweſen/ der ſich eingebildet habe/ Er ſey von Glaß/ und habe ſich nicht ſetzen wollen/ damit er nicht zerbreche.","norm":"Es sei einer gewesen / der sich eingebildet habe / Er sei von Glas / und habe sich nicht setzen wollen / damit er nicht zerbreche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.174600124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12121,"date":1663,"orig":"Da muß ich dir ſagen/ durch was occafion ich zu dieſer Rede kom̃en ſey.","norm":"Da muss ich dir sagen / durch was occafion ich zu dieser Rede kommen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.261799812316894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12122,"date":1663,"orig":"So lang ich zu Hamburg geweſen bin/ ſind viel Leute Mann und Weibs Perſonen bey mir geweſen/ welche geklagt haben/ daß ſie eine ſolche groſſe Bangigkeit des Hertzens empfinden/ daß ſie nicht wuͤſten wo ſie ſich laſſen ſolten/ und haben darneben groſſe Anfechtung vom boͤſen Geiſt.","norm":"Solang ich zu Hamburg gewesen bin / sind viel Leute Mann und Weibs Personen bei mir gewesen / welche geklagt haben / dass sie eine solche große Bangigkeit des Herzens empfinden / dass sie nicht wüssten wo sie sich lassen sollten / und haben daneben große Anfechtung vom bösen Geist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.791500091552734} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12123,"date":1663,"orig":"Jch habe endlich gemerckt/ dz es eine Miltzſchwachheit ſey welche bey den armen Leuten hier ſehr gemein iſt/ und koͤmmt vielleicht her von den groben geſaltzenen Speiſen.","norm":"Ich habe endlich gemerkt / das es eine Milzschwachheit sei welche bei den armen Leuten hier sehr gemein ist / und kommt vielleicht her von den groben gesalzenen Speisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.230100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12124,"date":1663,"orig":"Zwar der Teuffel gebraucht ſich ſolcher Dinge/ und wo es allbereit naß iſt/ da geuſt er mehr Waſſer zu.","norm":"Zwar der Teufel gebraucht sich solcher Dinge / und wo es allbereits nass ist / da geust er mehr Wasser zu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.135600090026855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12125,"date":1663,"orig":"Wo die Leute allbereit traurig ſind/ da macht er ſie noch trauriger/ und wolt ſie gern gar zur Verzweiffelung bringen.","norm":"Wo die Leute allbereits traurig sind / da macht er sie noch trauriger / und wollt sie gern gar zur Verzweifelung bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.410399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12126,"date":1663,"orig":"Unterdeſſen ſteckt doch die Wurtzel der Kranckheit im Gebluͤt/ und kan ihr durch Artzney geholffen werden.","norm":"Unterdessen steckt doch die Wurzel der Krankheit im Geblüt / und kann ihr durch Arznei geholfen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.912499904632568} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12127,"date":1663,"orig":"Als hab ich ſolchen Leuten nicht nur privatim, ſondern auch publicè gerahten/ daß ſie ſollen Artzney brauchen/ und hernach fleiſſig zur Kirchen gehen und Gottes Wort hoͤren/ ſo werde der Heilige Geiſt/ der hoͤchſte Troͤſter in aller Noth/ ſie nicht verlaſſen.","norm":"Als habe ich solchen Leuten nicht nur privatim, sondern auch publice geraten / dass sie sollen Arznei brauchen / und hernach fleißig zur Kirchen gehen und Gottes Wort hören / so werde der Heilige Geist / der höchste Tröster in aller Not / sie nicht verlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3277997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12128,"date":1663,"orig":"Und habe erzehlt/ wie die groben Duͤnſte bey einem ſolchen Menſchen auffſteigen/ ihm ſo bange umb das Hertz machen/ und hernach in das Haupt ſteigen/ und wunderbarliche unglaubliche Einbildungen verurſachen.","norm":"Und habe erzählt / wie die groben Dünste bei einem solchen Menschen aufsteigen / ihm so bange um das Herz machen / und hernach in das Haupt steigen / und wunderbarliche unglaubliche Einbildungen verursachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.057199954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12129,"date":1663,"orig":"Es kam vergangenen Winter eine Frau zu mir des Abends bey Liechte/ und klagte mir/ daß ihr ſo angſt und bange ſey/ daß ſie duͤncket/ die gantze Welt wolle ihr zu enge werden/ und ſie habe einen boͤſen Geiſt bey ſich.","norm":"Es kam vergangenen Winter eine Frau zu mir des Abends bei Lichte / und klagte mir / dass ihr so Angst und bange sei / dass sie dünket / die ganze Welt wolle ihr zu enge werden / und sie habe einen bösen Geist bei sich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.440599918365478} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12130,"date":1663,"orig":"Die Frau kunte ſehr viel Spruͤche auß der Bibel herſagen/ ſie kunte wol beten/ ſie wuſte halbe Predigten zu erzehlen/ allein/ ſagte ſie/ mein lieber Doctor/ dieſes redet zwar mein Mund/ aber das Hertz weiß nichts darvon.","norm":"Die Frau konnte sehr viel Sprüche aus der Bibel hersagen / sie konnte wohl beten / sie wusste halbe Predigten zu erzählen / allein / sagte sie / mein lieber Doktor / dieses redet zwar mein Mund / aber das Herz weiß nichts davon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6057000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12131,"date":1663,"orig":"Jch hatte mit dieſer Frauen viel zuthun/ gab ihr endlich meinen Diener mit/ und ſchickte ſie zu einem geſchickten Medico, Herrn Albert Fabern/ jetzigen Fuͤrſtl. Leib- und Feld-Medico bey Jhrer Hoch- Fuͤrſtl. Excellentz dem Herrn Pfaltzgraffen von Sultzbach/ und ließ ihn bitten/ Er wolle doch ein Werck der Barmhertzigkeit an dieſer armen Frauen erweiſen/ und wolle ſehen/ was ihre Kranckheit ſey?","norm":"Ich hatte mit dieser Frauen viel zutun / gab ihr endlich meinen Diener mit / und schickte sie zu einem geschickten Medico, Herrn Albert Fabern / jetzigen Fürstl. Leib- und Feld-Medico bei Ihrer Hoch-Fürstl. Exzellenz dem Herrn Pfalzgrafen von Sulzbach / und ließ ihn bitten / Er wolle doch ein Werk der Barmherzigkeit an dieser armen Frauen erweisen / und wolle sehen / was ihre Krankheit sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.789899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12132,"date":1663,"orig":"Herr D. Faber hatte auß ihrer relation vermercket/ daß es eine Muttter-Schwachheit ſey/ welche bey dem Frauenzimmer auch wunderliche Einbildungen erwecket/ und hat ihr Artzney eingegeben.","norm":"Herr D. Faber hatte aus ihrer Relation vermerket / dass es eine Mutter-Schwachheit sei / welche bei dem Frauenzimmer auch wunderliche Einbildungen erwecket / und hat ihr Arznei eingegeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.279500007629394} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12133,"date":1663,"orig":"Wenige Tage hernach war der boͤſe Geiſt weg/ und die Frau war wiederumb wol zu frieden.","norm":"Wenige Tage hernach war der böse Geist weg / und die Frau war wiederum wohl zu Frieden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.050899982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12134,"date":1663,"orig":"O du gottloſer Phariſeer/ du Muͤcken- Saͤyger/ warumb haͤlteſt du mir fuͤr uͤbel/ daß ich ſolche Exempel erzehlet habe?","norm":"O du gottloser Pharisäer / du Mücken-Säyger / warum helltest du mir für übel / dass ich solche Exempel erzählt habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.535999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12135,"date":1663,"orig":"Wiſſe daß mehr darzu gehoͤre/ mit ſolchen armen betruͤbten Leuten umbzugehen/ als mit reichen Saduceern zu converſiren, und thnen nach ihrem Munde zu reden.","norm":"Wisse dass mehr dazugehöre / mit solchen armen betrübten Leuten umzugehen / als mit reichen Saduceern zu konversieren, und ihnen nach ihrem Munde zu reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.144800186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12136,"date":1663,"orig":"Zum Sechſten greifft dieſer Ehrendieb meine Haußhaltung an/ und wirfft mir fuͤr/ daß ich Wein trincke.","norm":"Zum Sechsten greift dieser Ehrendieb meine Haushaltung an / und wirft mir für / dass ich Wein trinke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.701399803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12137,"date":1663,"orig":"Nun wolte ich wuͤnſchen/ daß ich meine Natur dazu zwingen koͤnte/ daß ich das Bier vertragen koͤnte/ wie mancher allhier thut.","norm":"Nun wollte ich wünschen / dass ich meine Natur dazu zwingen könnte / dass ich das Bier vertragen könnte / wie mancher allhier tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.057199954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12138,"date":1663,"orig":"Allein ich bin im Oberland geboren und erzogen/ und bin meiſtentheils an Oertern geweſen/ da ich habe Wein trincken muͤſſen.","norm":"Allein ich bin im Oberland geboren und erzogen / und bin meistenteils an Orten gewesen / da ich habe Wein trinken müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.787799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12139,"date":1663,"orig":"Were ſo gut Brunnenwaſſer allhier/ wie im Ober Teutſchland/ ſo wolt ich keinen Tropffen Bier auff meine Zunge nehmen/ ſondern an ſtatt deß Biers lauter Brunnenwaſſer trincken.","norm":"Wäre so gut Brunnenwasser allhier / wie im Ober Deutschland / so wollte ich keinen Tropfen Bier auf meine Zunge nehmen / sondern an statt des Biers lauter Brunnenwasser trinken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.280399799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12140,"date":1663,"orig":"Es iſt aber jederman bekant/ was fuͤr Waſſer allhier ſey.","norm":"Es ist aber jedermann bekannt / was für Wasser allhier sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.508699893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12141,"date":1663,"orig":"Und ich bin von meiner Kindheit an gewohnt/ einen Trunck Wein zu thun.","norm":"Und ich bin von meiner Kindheit an gewohnt / einen Trunk Wein zu tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.630099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12142,"date":1663,"orig":"Daß ich bey dieſen Jahren meine Art zu leben verendern ſol/ das wuͤrde nicht geſchehen koͤnnen ohne groſſe Verletzung meiner Geſundheit.","norm":"Dass ich bei diesen Jahren meine Art zu leben verändern soll / das würde nicht geschehen können ohne große Verletzung meiner Gesundheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.276199817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12143,"date":1663,"orig":"Es ſagte einsmals ein vornehmer Syndicus zu Hamburg: Vita hominis conſiſtit in calido & humido.","norm":"Es sagte einsmals ein vornehmer Syndikus zu Hamburg: Vita hominis consistit in calido & humido.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.238699913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12144,"date":1663,"orig":"Hamburger Bier laß ich paſſiren pro humido, ſed non pro calido.","norm":"Hamburger Bier lass ich passieren pro humido, sed non pro calido.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"it","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.332699775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12145,"date":1663,"orig":"Er wirfft mir auch ferner fuͤr/ daß ich zu viel Paſteten freſſe.","norm":"Er wirft mir auch ferner für / dass ich zu viel Pasteten fresse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.956099987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12146,"date":1663,"orig":"Allein wann die Paſtetenbecker keinen groͤſſern Verdienſt haben/ als von mir/ ſo werden ſie nicht lange in Hamburg bleiben koͤnnen.","norm":"Allein wann die Pastetenbäcker keinen größeren Verdienst haben / als von mir / so werden sie nicht lange in Hamburg bleiben können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.902200222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12147,"date":1663,"orig":"Jch ruffe alle meine Haußgenoſſen/ und die jenigen/ welche jemals mit mir geſſen haben/ in Gaſtereyen oder anderswo/ zu Zeugen an/ daß ich im Eſſen ein rechter Bauer ſey/ und es mache wie die alte Teutſchen/ von welchen Tacitus ſagt: Cibus, quem occupant, ſatiat.","norm":"Ich rufe alle meine Hausgenossen / und diejenigen / welche jemals mit mir gegessen haben / in Gastereien oder anderswo / zu Zeugen an / dass ich im Essen ein rechter Bauer sei / und es mache wie die alte Deutschen / von welchen Tacitus sagt: Cibus, quem occupant, satiat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9197998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12148,"date":1663,"orig":"Jch habe bißher den Brauch gehabt/ daß/ wann ich zum H. hochwuͤrdigen Abendmal gangen/ ich allezeit meinen Beichtvater Herꝛn Magiſter Johann Jaͤgern/ welcher faſt laͤnger im Predigampt geweſen/ als ich auff der Welt gelebet habe/ gebeten habe/ er wolle das Mittagsbrodt mit mir eſſen.","norm":"Ich habe bisher den Brauch gehabt / dass / wann ich zum H. hochwürdigen Abendmahl gegangen / ich allezeit meinen Beichtvater Herrn Magister Johann Jägern / welcher fast länger im Predigamt gewesen / als ich auf der Welt gelebt habe / gebeten habe / er wolle das Mittagsbrot mit mir essen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.771900177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12149,"date":1663,"orig":"Nun pflegt man an einem ſolchen Tag wol etwas extraordinari zu thun.","norm":"Nun pflegt man an einem solchen Tag wohl etwas extraordinär zu tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.177599906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12150,"date":1663,"orig":"Jch habe ihn aber/ als ich dieſe verfluchte Paßquil geleſen hatte/ auff ſeine Seel und Gewiſſen gefragt/ ob er geſehen habe/ daß ich Uberfluß in Tractamenten liebe?","norm":"Ich habe ihn aber / als ich diese verfluchte Paßquil gelesen hatte / auf seine Seele und Gewissen gefragt / ob er gesehen habe / dass ich Überfluss in Traktamenten liebe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.10260009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12151,"date":1663,"orig":"Da hat er mir geantwortet: Nein/ ſondern ich habe meinen Kindern geſagt/ daß der Herꝛ nicht greiffe nach den beſten/ ſondern nach den groͤbſten Tractamenten.","norm":"Da hat er mir geantwortet: Nein / sondern ich habe meinen Kindern gesagt / dass der Herr nicht greife nach den besten / sondern nach den gröbsten Traktamenten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.490300178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12152,"date":1663,"orig":"Und was bekuͤmmert ſich ein ander darumb/ was ich in meinem Hauſe eſſe oder trincke?","norm":"Und was bekümmert sich ein ander darum / was ich in meinem Hause esse oder trinke?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.295100212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12153,"date":1663,"orig":"Jch frage ja nicht darnach/ ob ein ander Crammetsvoͤgel oder Speck und Gruͤtzkohl eſſe.","norm":"Ich frage ja nicht danach / ob ein ander Krammetsvögel oder Speck und Grützkohl esse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.050899982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12154,"date":1663,"orig":"Jch goͤnne einem jeden/ auch meinem aͤrgſten Feind/ daß ihm Gott ſeinen Biſſen ſegnen und wol bekommen laſſen wolle.","norm":"Ich gönne einem jeden / auch meinem ärgsten Feind / dass ihm Gott seinen Bissen segnen und wohl bekommen lassen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.713500022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12155,"date":1663,"orig":"Was thut mir auch vonnoͤthen/ daß ich mich umb ſolcher Dinge willen coujomren laſſe?","norm":"Was tut mir auch vonnöten / dass ich mich um solcher Dinge Willen coujomren lasse?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.964900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12156,"date":1663,"orig":"Wie mancher vornehmer Graf und Herꝛ iſt in Teutſchland/ der mir im fall der Noth ſo gut zu eſſen und zu trincken geben wuͤrde/ als er es an ſeiner Tafel hat/ wann ich mich in ſeine Dienſt begeben wolte?","norm":"Wie mancher vornehmer Graf und Herr ist in Deutschland / der mir im Fall der Not so gut zu essen und zu trinken geben würde / als er es an seiner Tafel hat / wann ich mich in seine Dienst begeben wollte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8653998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12157,"date":1663,"orig":"Wann ich zu Paſteten/ zu Tellerleckerey und Schmarotzerey luſt haͤtte/ wolte ich zu Hamburg occaſion genug dazu finden.","norm":"Wann ich zu Pasteten / zu Tellerleckerei und Schmarotzerei Lust hätte / wollte ich zu Hamburg occasion genug dazu finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.896399974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12158,"date":1663,"orig":"Allein ich werde viel glaubwuͤrdige Leut finden/ welche mir werden Zeugnuͤs geben/ daß ich zu etzlich hundert Hochzeiten ſey gebeten worden/ und es abgeſchlagen habe.","norm":"Allein ich werde viel glaubwürdige Leute finden / welche mir werden Zeugnis geben / dass ich zu ätzlich hundert Hochzeiten sei gebeten worden / und es abgeschlagen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.741399765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12159,"date":1663,"orig":"Wann ich auß ſonderbarer Freundſchafft bey einer Hochzeit bleibe/ ſo bin ich gemeiniglich der erſte der auffſtehet/ weggehet/ und offt nicht warte/ biß die groſſe Braten kommen.","norm":"Wann ich aus sonderbarer Freundschaft bei einer Hochzeit bleibe / so bin ich gemeiniglich der erste der aufstehet / weggehet / und oft nicht warte / bis die große Braten kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.409599781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12160,"date":1663,"orig":"Es werden nicht uͤber zehen Buͤrger oder Kauffleut in Hamburg ſeyn/ welche ſagen werden/ daß ich innerhalb acht Jahren bey ihnen zu gaſt geweſen ſey.","norm":"Es werden nicht über zehn Bürger oder Kaufleut in Hamburg sein / welche sagen werden / dass ich innerhalb acht Jahren bei ihnen zu gast gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.553800106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12161,"date":1663,"orig":"Wie mancher durchreiſender groſſer Herꝛ/ Koͤnigl. Chur- und Fuͤrſtl. Legat hat mich zur Tafel gebeten/ und ich hab mich entſchuldiget/ und bin nach der Tafel zu ihm kommen?","norm":"Wie mancher durchreisender großer Herr / Königl. Chur- und Fürstl. Legat hat mich zur Tafel gebeten / und ich habe mich entschuldiget / und bin nach der Tafel zu ihm kommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.994900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12162,"date":1663,"orig":"Was muß der Butyrolambius fuͤr ein Eſel ſeyn/ daß er einem ehrlichen Mann/ der Tag und Nacht arbeitet/ einen Biſſen mißgoͤnnet/ damit er ſeinen Leib bey Kraͤfften erhalten koͤnne.","norm":"Was muss der Butyrolambius für ein Esel sein / dass er einem ehrlichen Mann / der Tag und Nacht arbeitet / einen Bissen missgönnet / damit er seinen Leib bei Kräften erhalten könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.897799968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12163,"date":1663,"orig":"Er wirfft mir weiter vor/ daß ich offtmals nicht zwey oder drey Thaler im Hauſe habe.","norm":"Er wirft mir weiter vor / dass ich oftmals nicht zwei oder drei Taler im Hause habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.290299892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12164,"date":1663,"orig":"Allein wie iſt der Muͤckenſeyger uͤber mein Geld kommen/ daß er es gezehlet hat?","norm":"Allein wie ist der Mückenseiger über mein Geld kommen / dass er es gezählt hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.707600116729736} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12165,"date":1663,"orig":"Hab ich nicht zwey oder drey Thaler im Hauß/ wovon laſſe ich dann den Wein mit Fudern einlegen/ wie er faͤlſchlich vorgibt?","norm":"Hab ich nicht zwei oder drei Taler im Haus / wovon lasse ich dann den Wein mit Fudern einlegen / wie er fälschlich vorgibt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.292399883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12166,"date":1663,"orig":"Men dax eſto memor.","norm":"Men dax esto memor.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"gl","lang_de":0,"norm_lmscore":6.7270002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12167,"date":1663,"orig":"Geſetzt/ daß ich offt nicht zwey oder drey Thaler im Hauſe hab/ wie ſolte das zu Verkleinerung eines Theologi dienen?","norm":"Gesetzt / dass ich oft nicht zwei oder drei Taler im Hause habe / wie sollte das zu Verkleinerung eines Theologen dienen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.478700160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12168,"date":1663,"orig":"Lobt man alſo einen Theologum, und ſagt/ Er iſt ein guter Theologus, ratio er hat viel Geld/ und wer Roſenobel an ſich wechſeln wil der geh zu ihm?","norm":"Lobt man also einen Theologum, und sagt / Er ist ein guter Theologus, ratio er hat viel Geld / und wer Rosenobel an sich wechseln will der gehe zu ihm?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.683300018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12169,"date":1663,"orig":"Nein/ alſo lobt man keinen Theologum, ſondern einen Juden.","norm":"Nein / also lobt man keinen Theologum, sondern einen Juden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8225998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12170,"date":1663,"orig":"Wann man einen Theologum loben wil/ ſo muß man ſagen:","norm":"Wann man einen Theologum loben will / so muss man sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.081500053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12171,"date":1663,"orig":"Er iſt ein ehrlicher auffrichtiger Mann.","norm":"Er ist ein ehrlicher aufrichtiger Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.700700044631958} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12172,"date":1663,"orig":"Er thut guts wem er kan.","norm":"Er tut Gutes wem er kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.199699878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12173,"date":1663,"orig":"Er troͤſtet die Betruͤbten/ und erſchrecket die Gottloſen.","norm":"Er tröstet die Betrübten / und erschrecket die Gottlosen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.991400003433227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12174,"date":1663,"orig":"Was vexiret mich der gottloſe Phariſeiſche Muͤckenſeyger/ und ſagt/ daß ich offtmals nicht zwey/ drey Thaler im Hauſe habe.","norm":"Was vexieret mich der gottlose Pharisäische Mückenseiger / und sagt / dass ich oftmals nicht zwei / drei Taler im Hause habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.679500102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12175,"date":1663,"orig":"Wann mir Gott allezeit zwey oder drey Reichsthaler gibt/ wann ich ſie vonnoͤthen habe/ und gibt mir widerumb zwey oder drey Reichsthaler/ wann ich ſie außgeben habe/ und ſo fortan/ ſo laſſe ich dem Kaͤyſer Scepter und Kron/ und den Venetianern ihren Schatz zu S. Marco.","norm":"Wann mir Gott allezeit zwei oder drei Reichstaler gibt / wann ich sie vonnöten habe / und gibt mir wiederum zwei oder drei Reichstaler / wann ich sie ausgeben habe / und so fortan / so lasse ich dem Kaiser Zepter und Krone / und den Venezianern ihren Schatz zu S. Marco.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9428999423980713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12176,"date":1663,"orig":"Er wirfft mir weiter vor/ daß ich vergangenen Winter unterweilens ein Fuͤdergen Torff gekaufft habe/ wie die armen Keller Leute.","norm":"Er wirft mir weiter vor / dass ich vergangenen Winter Unterweilens ein Füdergen Torf gekauft habe / wie die armen Keller Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5725998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12177,"date":1663,"orig":"Nun laſſe ich dich hiermit wiſſen/ daß mein Schwager Herꝛ Otto Nicolas Reinking auff ſeinem Landgut zu Wellingsbuͤttel/ ſo lang ich ihn gekant habe/ Torff graben laſſen.","norm":"Nun lasse ich dich hiermit wissen / dass mein Schwager Herr Otto Nicolas Reinking auf seinem Landgut zu Wellingsbüttel / so lang ich ihn gekannt habe / Torf graben lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3790998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12178,"date":1663,"orig":"Nachdem nun der Krieg zwiſchen beyden Nordiſchen Koͤnigreichen entſtanden/ hat er ſich nach Hamburg reteriret, und hat ſich den Winter uͤber bey mir auffgehalten/ und hat nach ſeiner und ſeiner Bauren guten Gelegenheit unterweilens etwas von Wellingsbuͤttel bringen laſſen/ da ſie dann den Wagen voll zu laden/ unterweilen ein wenig Torff mit auffgelegt haben/ welches vor meiner Haußthuͤr iſt abgeladen worden.","norm":"Nachdem nun der Krieg zwischen beiden nordischen Königreichen entstanden / hat er sich nach Hamburg reteriret, und hat sich den Winter über bei mir aufgehalten / und hat nach seiner und seiner Bauern guten Gelegenheit Unterweilens etwas von Wellingsbüttel bringen lassen / da sie dann den Wagen vollzuladen / unterweilen ein wenig Torf mit aufgelegt haben / welches vor meiner Haustür ist abgeladen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.196800231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12179,"date":1663,"orig":"Jch muß boͤſe Nachbarn auff dem Kirchhoff haben/ welche ſolche Dinge ſo uͤbel außgelegt haben.","norm":"Ich muss böse Nachbarn auf dem Kirchhof haben / welche solche Dinge so übel ausgelegt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.11870002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12180,"date":1663,"orig":"Geſetzt daß ich in dem kalten Winter/ deßgleichen kein Menſch der jetzo lebt/ leichtlich erfahren hat/ da Gott Bruͤcken gemacht hat/ da zuvor umb ſelbige Zeit Schiffe gangen ſind/ ich Mangel an Holtz gehabt haͤtte/ was haͤtte ſich daruͤber ein ander Coujon ein Muͤckenſeyger und Camelverſchlucker zu bekuͤmmern?","norm":"Gesetzt dass ich in dem kalten Winter / desgleichen kein Mensch der jetzt lebt / leichtlich erfahren hat / da Gott Brücken gemacht hat / da zuvor um selbige Zeit Schiffe gegangen sind / ich Mangel an Holz gehabt hätte / was hätte sich darüber ein ander Kujon ein Mückenseiger und Kamelverschlucker zu bekümmern?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.889400005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12181,"date":1663,"orig":"Jener Theologus hatte zu Schleßwig auff der Cantzel geſagt/ Geſetzt/ daß der Cantor ein Hanrey/ und ſeine Frau eine Hure ſey/ was gehet dich das an/ du Lemmel?","norm":"Jener Theologus hatte zu Schleswig auf der Kanzel gesagt / Gesetzt / dass der Kantor ein Hahnrei / und seine Frau eine Hure sei / was geht dich das an / du Lemmel?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.171999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12182,"date":1663,"orig":"Ob ein ander Holtz oder Torffbrenne/ darnach frag ich nichts.","norm":"Ob ein ander Holz oder Torffbrenne / danach frag ich nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.228499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12183,"date":1663,"orig":"Was bekuͤmmern ſich dann ſolche gottloſe Leute darumb/ ob ich eine kalte oder warme Stube habe/ ob ich Holtz oder Torff brenne?","norm":"Was bekümmern sich dann solche gottlose Leute darum / ob ich eine kalte oder warme Stube habe / ob ich Holz oder Torf brenne?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.186699867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12184,"date":1663,"orig":"Jch verſichere dich/ daß/ als ich am Fuͤrſtlichen Braubachiſchen Hof geweſen/ mir eine gantze Woche auff Kuͤchen und Keller nicht ſo viel auffgangen ſey/ als mich vergangenen Winter eine Woche uͤber das bloſſe Holtz zu Hamburg gekoſtet hat.","norm":"Ich versichere dich / dass / als ich am Fürstlichen Braubachischen Hof gewesen / mir eine ganze Woche auf Küchen und Keller nicht so viel aufgegangen sei / als mich vergangenen Winter eine Woche über das bloße Holz zu Hamburg gekostet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.641900062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12185,"date":1663,"orig":"Jch weiß nicht/ wie der Luͤgen Teuffel ſo raſend gegen mich zu Hamburg ſey?","norm":"Ich weiß nicht / wie der Lügen Teufel so rasend gegen mich zu Hamburg sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.874199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12186,"date":1663,"orig":"Es werden offtmals Dinge wider mich außgeſprenget/ welche mit ſolchen Umbſtaͤnden erzehlet werden/ daß mancher darauff ſchweren ſolte/ es ſey die Warheit.","norm":"Es werden oftmals Dinge wider mich ausgesprengt / welche mit solchen Umständen erzählt werden / dass mancher darauf schweren sollte / es sei die Wahrheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.101399898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12187,"date":1663,"orig":"Vergangenen Sommer wurde von mir außgeſprengt/ ich haͤtte eine Tonne Bier einlegen laſſen/ als ſie wer angeſtochen worden/ ſey lauter Blut darauß gelauffen.","norm":"Vergangenen Sommer wurde von mir ausgesprengt / ich hätte eine Tonne Bier einlegen lassen / als sie wer angestochen worden / sei lauter Blut daraus gelaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.086100101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12188,"date":1663,"orig":"Da ſind unterſchiedene Diener in mein Hauß kommen/ und haben meinen Diener gefragt/ ob dem alſo ſey?","norm":"Da sind unterschiedene Diener in mein Haus kommen / und haben meinen Diener gefragt / ob dem also sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.279799938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12189,"date":1663,"orig":"Meine Maͤgde ſind durch keine Straſſe gangen/ es ſind ihnen Leute begegnet/ welche ſie gefragt haben/ ob dem alſo ſey?","norm":"Meine Mägde sind durch keine Straße gegangen / es sind ihnen Leute begegnet / welche sie gefragt haben / ob dem also sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.788300037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12190,"date":1663,"orig":"Jch kan mich nicht gnugſam beſinnen oder ergruͤnden/ was doch den verfluchten Leuten damit gedienet ſey/ daß ſie dem Teuffel/ welchen Chriſtus Joh. 8. nennet einen Vater der Luͤgen/ in ſolchem Stuͤck nacharten/ und davon weder Luſt oder Nutz haben?","norm":"Ich kann mich nicht genugsam besinnen oder ergründen / was doch den verfluchten Leuten damit gedient sei / dass sie dem Teufel / welchen Christus Joh. 8. nennt einen Vater der Lügen / in solchem Stück nacharten / und davon weder Lust oder Nutz haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.533899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12191,"date":1663,"orig":"Zum ſechſten/ greifft dieſer Butyrolambius dich an/ und ſagt:","norm":"Zum sechsten / greift dieser Butyrolambius dich an / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.664899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12192,"date":1663,"orig":"Jch habe einen Schnitt mit dem groſſen Meſſer gethan/ in dem ich gedacht habe/ daß du in CHRO- NOLOGIA alles thun koͤnneſt/ was dein ſeliger Groß- Vater gethan habe.","norm":"Ich habe einen Schnitt mit dem großen Messer getan / in dem ich gedacht habe / dass du in CHRO-NOLOGIA alles tun könnest / was dein seliger Groß-Vater getan habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.732100009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12193,"date":1663,"orig":"Dieſes habe ich nicht geredt auß Ambition, oder dir zu flatiren, ſondern nur zu hintertreiben die temeritaͤt/ welche Chriſtian Klein zu Franckfurt veruͤbet/ in dem er deines Großvatern Chronologi durch Herꝛn N. N. hat augiren und continuiren laſſen/ da er doch wol weiß daß ich noch lebe/ daß ich die continuation unter handen hab/ uñ daß zu dieſem Buch kein Menſch recht habe/ als Herꝛn D. Helvici ſel.","norm":"Dieses habe ich nicht geredet aus Ambition, oder dir zu flattieren, sondern nur zu hintertreiben die temerität / welche Christian Klein zu Frankfurt verübet / in dem er deines Großvaterin Chronologie durch Herrn N. N. hat augiren und kontinuieren lassen / da er doch wohl weiß dass ich noch lebe / dass ich die Kontinuation unter Händen habe / und dass zu diesem Buch kein Mensch recht habe / als Herrn D. Helvici sel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.652699947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12194,"date":1663,"orig":"Erben/ welcher ſich an ſolchen und dergleichen Buͤchern zu Todt gearbeitet hat/ und als er 36. Jahr alt worden/ geſtorben iſt.","norm":"Erben / welcher sich an solchen und dergleichen Büchern zu Tod gearbeitet hat / und als er 36. Jahr alt worden / gestorben ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.485000133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12195,"date":1663,"orig":"Jch kan mir gar nicht einbilden/ daß Herꝛ N. N. als ein diſcreter beſcheidener gelahrter Mann/ der mein Auditor geweſen/ und die erſte principia in dieſen Dingen von mir hat/ ſolle me inſalutato in dieſem Stuͤck dem Chriſtian Klein gratificiret, und ſeine Sichel in eine frembde Erndte geſchlagen haben?","norm":"Ich kann mir gar nicht einbilden / dass Herr N. N. als ein diskreter bescheidener gelahrter Mann / der mein Auditor gewesen / und die erste principia in diesen Dingen von mir hat / solle me insalutato in diesem Stück dem Christian Klein gratifizieret, und seine Sichel in eine fremde Ernte geschlagen haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.224500179290771} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12196,"date":1663,"orig":"Wie ſolt ich darzu kommen/ daß ich ſeines ſeel umb die Chriſtenheit wolverdienten Vaters ſcripta augiren, revidiren, und alſo das Magnificat verbeſſern ſolte/ wie Johann Balhorn der Buchtrucker zu Sooſt in Weſtphalen/ welcher das ABC Buch vermehrt und verbeſſert herauß gehen ließ?","norm":"Wie sollte ich dazukommen / dass ich seines Seele um die Christenheit wohlverdienten Vaters scripta augiren, revidieren, und also das Magnificat verbessern sollte / wie Johann Balhorn der Buchtrucker zu soßt in Westfalen / welcher das ABC Buch vermehrt und verbessert herausgehen ließ?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.388199806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12197,"date":1663,"orig":"Jch werde noch ein wenig umb dieſer Sache halben ſprechen.","norm":"Ich werde noch ein wenig um dieser Sache halben sprechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.905099868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12198,"date":1663,"orig":"Unterdeſſen weiſt du wie curios ich geweſen ſey/ daß du in dieſen und dergleichen Dingen recht moͤgeſt angefuͤhret werden/ damit ich nun deinethalben nicht zu einem Luͤgner werde/ ſo ſage dem Butyrolambio, wann ein einiges gutes Haar an ihm ſey/ wann er einen ehrlichen Chriſtlichen Blutstropffen in ſeinem Leibe habe/ ſo ſol er ſich bey ſeinem rechten Namen nennen/ ſo wolleſt du ihm fuͤnfftzig Meilen zu gefallen ziehen/ und ihm antworten/ wann er zu dir ſagen wuͤrde:","norm":"Unterdessen weist du wie kurios ich gewesen sei / dass du in diesen und dergleichen Dingen recht mögest angeführt werden / damit ich nun deinethalben nicht zu einem Lügner werde / so sage dem Butyrolambio, wann ein einiges gutes Haar an ihm sei / wann er einen ehrlichen christlichen Blutstropfen in seinem Leibe habe / so soll er sich bei seinem rechten Namen nennen / so wollest du ihm Fünfzig Meilen zu gefallen ziehen / und ihm antworten / wann er zu dir sagen würde:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.814700126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12199,"date":1663,"orig":"Hîc Rhodus, hîc Salta.","norm":"Heiz Rhodos, heiz Salta.","lang_fastText":"ro","lang_py3langid":"ku","lang_cld3":"ku","lang_de":0,"norm_lmscore":6.287799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12200,"date":1663,"orig":"Zum ſiebenden ſagt er/ ich ſtehe meinem Hauſe nicht wol fuͤr/ darumb koͤnne ich auch meiner Gemeine nicht wo! fuͤrſtehen.","norm":"Zum siebenten sagt er / ich stehe meinem Hause nicht wohl für / darum könne ich auch meiner Gemeine nicht wo! vorstehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.621600151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12201,"date":1663,"orig":"Dann wer ſeinem Hauſe nicht wol fuͤrſtehe/ der koͤnne auch die Gemeine Gottes nicht verſorgen.","norm":"Dann wer seinem Hause nicht wohl vorstehe / der könne auch die Gemeine Gottes nicht versorgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.167500019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12202,"date":1663,"orig":"Das ſey eine Regul welche ich nicht werde umbſtoſſen koͤnnen.","norm":"Das sei eine Regel welche ich nicht werde umstoßen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.30079984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12203,"date":1663,"orig":"Jch ſehe daß dieſer Muͤckenſeyger in der opinion ſey/ wer nicht eigennuͤtzig ſey/ der koͤnne auch eines andern Nutzen nicht ſuchen.","norm":"Ich sehe dass dieser Mückenseiger in der opinion sei / wer nicht eigennützig sei / der könne auch eines anderen Nutzen nicht suchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.301799774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12204,"date":1663,"orig":"Aber Paulus ſagt Phil. 2. ein leglicher ſehe nicht auff das ſeine/ ſondern auff das deß andern iſt.","norm":"Aber Paulus sagt Phil. 2. ein leglicher sehe nicht auf das seine / sondern auf das des anderen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.273300170898437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12205,"date":1663,"orig":"Und ruͤhmt deßwegen ſeinen Timotheum/ Phil. 2. v. 20. 21. 22. daß er dergleichen thue.","norm":"Und rühmt deswegen seinen Timotheum / Phil. 2. v. 20. 21. 22. dass er dergleichen tue.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.21120023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12206,"date":1663,"orig":"Es ſind offt ingenia im geiſtlichen und weltlichen Stand/ welche mehr das Publicum beobachten/ als ihr Privat Weſen.","norm":"Es sind oft ingenia im geistlichen und weltlichen Stand / welche mehr das Publikum beobachten / als ihr privat Wesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.378200054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12207,"date":1663,"orig":"Allein Gott laͤſt es ihren Nachkommen nicht unvergolten.","norm":"Allein Gott lässt es ihren Nachkommen nicht unvergolten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.393099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12208,"date":1663,"orig":"Leſe hier das eilffte Capitel Syrachs/ welches er beſchleuſt mit dieſen nachdencklichen Worten:","norm":"Lese hier das elfte Kapitel Syrachs / welches er beschließt mit diesen nachdenklichen Worten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.800000190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12209,"date":1663,"orig":"Was einer fuͤr ein Mann geweſen ſeye/ das findet ſich an ſernen Nachkommen.","norm":"Was einer für ein Mann gewesen sei / das findet sich an serenen Nachkommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.024600028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12210,"date":1663,"orig":"David ſagt Pſal. 37. von einem ehrlichen Mann:","norm":"David sagt Psal. 37. von einem ehrlichen Mann:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.872399806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12211,"date":1663,"orig":"Er iſt allezeit barmhertzig und leihet gern/ und ſein SAME wird geſegnet ſeyn.","norm":"Er ist allezeit barmherzig und leihet gern / und sein SAME wird gesegnet sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.813199996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12212,"date":1663,"orig":"Jch frage dieſen Muͤckenſeyger/ was das heiſſe/ ſeinem Hauſe wol fuͤrſtehen?","norm":"Ich frage diesen Mückenseiger / was das heiße / seinem Hause wohl vorstehen?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.793399810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12213,"date":1663,"orig":"Heiſt das viel tauſend Marck Luͤbiſch zuſammen ſcharren/ und Rente auff Rente legen?","norm":"Heißt das viel tausend Mark Lübisch zusammen scharren / und Rente auf Rente legen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.445899963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12214,"date":1663,"orig":"Nein.","norm":"Nein.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":1.322399973869323} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12215,"date":1663,"orig":"Dann ſo were Lutherus ein ſchlechter Theologus geweſen/ der keine Capitalia auff Rente gelegt hat/ ſondern hat unterweilens etwas von dem Geld das ſeiner Caͤthen/ welche eine adeliche Dame geweſen iſt/ ins Kindbett iſt verehret worden/ genommen/ und hat es einem armen Prieſter oder armen Witbe geben.","norm":"Dann so wäre Luther ein schlechter Theologus gewesen / der keine Capitalia auf Rente gelegt hat / sondern hat Unterweilens etwas von dem Geld das seiner Ketten / welche eine adelige Dame gewesen ist / ins Kindbett ist verehret worden / genommen / und hat es einem armen Priester oder armen Wittib geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.540800094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12216,"date":1663,"orig":"Wo ſtehen die Capitalia, welche Paulus auff Rente gethan hab?","norm":"Wo stehen die Capitalia, welche Paulus auf Rente getan habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.497399806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12217,"date":1663,"orig":"Jch halte davor/ das das heiſſe ſeinem Hauſe wol vorgeſtanden/ wann einer die Seinigen zur Gottesfurcht vermahnet/ ſeine Kinder in der Furcht deß HErꝛn aufferziehet/ zu allerhand Chriſtlichen Tugenden/ Kuͤnſten und Wiſſenſchafften antreibet/ daß ſie Gott und dem Nechſten dienen koͤnnen.","norm":"Ich halte davor / das das heiße seinem Hause wohl vorgestanden / wann einer die Seinigen zur Gottesfurcht vermahnet / seine Kinder in der Furcht des Herrn auferziehet / zu allerhand christlichen Tugenden / Künsten und Wissenschaften antreibet / dass sie Gott und dem Nächsten dienen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.753799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12218,"date":1663,"orig":"Ob ich das gethan habe/ iſt Gott und dir bekant.","norm":"Ob ich das getan habe / ist Gott und dir bekannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.895299911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12219,"date":1663,"orig":"Jch habe das meine hoͤchſte Sorge ſeyn laſſen/ daß du erſtlich Gott fuͤrchteſt/ und zum andern einen Theſaurum ſcientiarum ſamlen/ und die erſte fundamenta recht wol legen moͤgeſt.","norm":"Ich habe das meine höchste Sorge sein lassen / dass du erstlich Gott fürchtest / und zum anderen einen Thesaurum scientiarum sammeln / und die erste fundamenta recht wohl legen mögest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.066199779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12220,"date":1663,"orig":"Dann wer im Anfang verſaͤumet wird/ und keine rechte fundamenta legt/ der iſt uͤber die helffte verdorben.","norm":"Dann wer im Anfang versäumet wird / und keine rechte fundamenta legt / der ist über die Hälfte verdorben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.693999767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12221,"date":1663,"orig":"Vitium primæ concoctionis non corrígitur in ſecunda.","norm":"Vitium primae concoctionis non corrigitur in secunda.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.108799934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12222,"date":1663,"orig":"Jch vermeyne/ ich habe dir mit dieſer Sorgfalt beſſer vorgeſtanden/ als wann ich dir viel tauſend haͤtte auff Rente gelegt.","norm":"Ich vermeine / ich habe dir mit dieser Sorgfalt besser vorgestanden / als wann ich dir viel tausend hätte auf Rente gelegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.077799797058105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12223,"date":1663,"orig":"Wie ich meiner Gemeine vorgeſtanden habe/ davon wil ich keine Pralerey machen.","norm":"Wie ich meiner Gemeine vorgestanden habe / davon will ich keine Prahlerei machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9274001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12224,"date":1663,"orig":"Es wird ſich am Juͤngſten Tage außweiſen.","norm":"Es wird sich am jüngsten Tage ausweisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.148399829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12225,"date":1663,"orig":"Unterdeſſen kommen gleichwol noch Leute auß andern Kirchſpielen/ vom Kehrweder/ von dem Altenauer Thor/ und von andern euſſerſten Orten der groſſen Stadt Hamburg/ nach S. Jacob:","norm":"Unterdessen kommen gleichwohl noch Leute aus anderen Kirchspielen / vom Kehrweder / von dem Altenauer Tor / und von anderen äußersten Orten der großen Stadt Hamburg / nach S. Jacob:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.453100204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12226,"date":1663,"orig":"Der Klingelbeutel oder Gottskaſte nimbt deß Jahrs etliche tauſend Marck Luͤbiſch mehr ein/ als vor meiner Ankunfft geſchehen:","norm":"Der Klingelbeutel oder Gottskaste nimmt des Jahrs etliche tausend Mark Lübisch mehr ein / als vor meiner Ankunft geschehen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.193999767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12227,"date":1663,"orig":"Wie viel tauſend die Kirche ſeithero ich hier geweſen bin/ fuͤr Stuͤle eingenommen habe/ iſt den Herꝛn Leichnams- und Kirchgeſchwornen wol bekant.","norm":"Wie viel tausend die Kirche seither ich hier gewesen bin / für Stühle eingenommen habe / ist den Herrn Leichnams- und Kirchgeschworenen wohl bekannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.656499862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12228,"date":1663,"orig":"Welches ich nicht auß Pralerey ſage/ ſondern zu meiner Verantwortung/ weil dieſer Butyrolambius ſagt:","norm":"Welches ich nicht aus Prahlerei sage / sondern zu meiner Verantwortung / weil dieser Butyrolambius sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.275400161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12229,"date":1663,"orig":"Jch ſtehe meiner Gemeine nicht wol fuͤr/ und habe meine Zuſage/ ſo ich bey meiner introduction fuͤr dem Altar gethan/ gehalten/ wie der Hund die Faſten.","norm":"Ich stehe meiner Gemeine nicht wohl für / und habe meine Zusage / so ich bei meiner Introduktion für dem Altar getan / gehalten / wie der Hund die Fasten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.974999904632568} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12230,"date":1663,"orig":"Es kombt gleichwol auff mich an.","norm":"Es kommt gleichwohl auf mich an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.89769983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12231,"date":1663,"orig":"Was das ſeye/ wann die Kirche ſo voll Volck iſt/ das hab ich erfahren muͤſſen.","norm":"Was das sei / wann die Kirche so voll Volk ist / das habe ich erfahren müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.362299919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12232,"date":1663,"orig":"Es wohnet ein Mann nicht zwantzig Schritt von S.","norm":"Es wohnet ein Mann nicht zwanzig Schritt von S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.884500026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12233,"date":1663,"orig":"Jacobs Kirchen/ der weiß/ was ich fuͤr einen Schaden auff der Cantzel bekommen habe.","norm":"Jacobs Kirchen / der weiß / was ich für einen Schaden auf der Kanzel bekommen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.256999969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12234,"date":1663,"orig":"Den kan mir die Kirche zu S.","norm":"Den kann mir die Kirche zu S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.849800109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12235,"date":1663,"orig":"Jacob mit keinem Gelde bezahlen.","norm":"Jacob mit keinem Gelde bezahlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.870699882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12236,"date":1663,"orig":"Und wie mancher reicher in Sammet und Seiden gekleideter Mann/ iſt auß andern Kirchſpielen nach S. Jacob kommen/ der mir ſein Lebtag nicht einen Sechsling geben?","norm":"Und wie mancher reicher in Samt und Seiden gekleideter Mann / ist aus anderen Kirchspielen nach S. Jacob kommen / der mir sein Lebtag nicht einen Sechsling geben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.481800079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12237,"date":1663,"orig":"Gleichwol muß ich ſolche ſchnoͤde Wort hoͤren!","norm":"Gleichwohl muss ich solche schnöde Wort hören!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.177199840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12238,"date":1663,"orig":"Patientia Zum Achten macht er ſonſten ein Hauffen Saalbadereyen/ welche faſt nicht werth ſind/ daß man ſie refutire.","norm":"Patientia zum Achten macht er sonsten ein Haufen Salbadereien / welche fast nicht wert sind / dass man sie refutiere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.810800075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12239,"date":1663,"orig":"Jch wil ſie aber gleichwol beantworten in einem abſonderlichen Tractaͤtlein.","norm":"Ich will sie aber gleichwohl beantworten in einem absonderlichen Traktätlein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.422800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12240,"date":1663,"orig":"Unter andern ſagt er/ daß ich nicht ſo gelahrt ſeye/ und nicht ſo viel wiſſe als andere Theologi, welche hiebevor zu Hamburg gelebt haben/ und noch leben.","norm":"Unter anderen sagt er / dass ich nicht so gelahrt sei / und nicht so viel wisse als andere Theologen, welche hiervor zu Hamburg gelebt haben / und noch leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1691999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12241,"date":1663,"orig":"Allein das weiß ich ſelbſt wol.","norm":"Allein das weiß ich selbst wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.754300117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12242,"date":1663,"orig":"Jch diene aber der Stadt Hamburg nicht fuͤr einen General Superintendenten, ſondern fuͤr einen Paſtorn der Kirchen zu S. Jacob.","norm":"Ich diene aber der Stadt Hamburg nicht für einen General Superintendenten, sondern für einen Pastoren der Kirchen zu S. Jacob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.571300029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12243,"date":1663,"orig":"Dazu bin ich Manns genug.","norm":"Dazu bin ich Manns genug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.477200031280517} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12244,"date":1663,"orig":"Und Butyrolambi, du Muͤckenſeyger/ du muſt gleichwol auch nicht weit her ſeyn.","norm":"Und Butyrolambi, du Mückenseiger / du musst gleichwohl auch nicht weit her sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.816299915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12245,"date":1663,"orig":"Jch ſehe daß du die Stadt Hamburg nenneſt Gambriviam.","norm":"Ich sehe dass du die Stadt Hamburg nennest Gambriviam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.765200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12246,"date":1663,"orig":"Jch habe zwar von Voͤlckern gehoͤrt/ welche ſind Gambrivii genennet worden.","norm":"Ich habe zwar von Völkern gehört / welche sind Gambrivii genannt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.2600998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12247,"date":1663,"orig":"Jch habe auch bey dem Alſtedio in ſeinem Comp.","norm":"Ich habe auch bei dem Alstedio in seinem komm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.88129997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12248,"date":1663,"orig":"Geograph. geleſen/ daß Hamburg ſeye genennet worden Auguſta Gambriviorum.","norm":"Geograph . gelesen / dass Hamburg sei genannt worden Augusta Gambriviorum.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.975799560546875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12249,"date":1663,"orig":"Allein/ ich hab von keiner Stadt gehoͤrt/ welche iſt Gambrivia genennet worden.","norm":"Allein / ich habe von keiner Stadt gehört / welche ist Gambrivia genannt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.295100212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12250,"date":1663,"orig":"Du kommeſt mir eben vor/ wie die Schwediſche Weiber/ welche als der groſſe Schwediſche Held/ Koͤnig Guſtavus, auff teutſchen Boden kam/ an ihre Maͤnner alſo ſchrieben:","norm":"Du kommest mir eben vor / wie die Schwedische Weiber / welche als der große schwedische Held / König Gustavus, auf deutschen Boden kam / an ihre Männer also schrieben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.264900207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12251,"date":1663,"orig":"Meinem lieben Mann/ Nils Nils Sohn/ oder Meinem lieben Mann/ Peer Larſon/ in Teutſchland.","norm":"Meinem lieben Mann / Nils Nils Sohn / oder meinem lieben Mann / Peer Larson / in Deutschland.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.019700050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12252,"date":1663,"orig":"Und meynten/ Teutſchland ſey ein Staͤdtlein wie Boxtehu/ da ein jeder wiſſen koͤnne/ in welcher Straſſen Nils Nilsſohn oder Peer Larſon wohne.","norm":"Und meinten / Deutschland sei ein Städtlein wie Boxtehu / da ein jeder wissen könne / in welcher Straßen Nils Nilssohn oder Peer Larson wohne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.106500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12253,"date":1663,"orig":"Hoͤre Butyrolambi:","norm":"Höre Butyrolambi:","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":9.60260009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12254,"date":1663,"orig":"Ego hoc unum ſcio, me nihil ſcire.","norm":"Ego hoc unum scio, me nihil scire.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.867099761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12255,"date":1663,"orig":"Sed te tenet ignorantia duplex.","norm":"Sed te tenet ignorantia duplex.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.264699935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12256,"date":1663,"orig":"Tu nihil ſcis, & NESCIS te nihil ſcire.","norm":"Tu nihil scis, & NESCIS te nihil scire.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"sl","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":6.729599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12257,"date":1663,"orig":"Die jenige ſind die groͤſte Narꝛn/ welche nicht geſtehen wollen/ daß ſie Narꝛen ſeyn.","norm":"Diejenige sind die größte Narren / welche nicht gestehen wollen / dass sie Narren sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.541999816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12258,"date":1663,"orig":"Darnach ſagt dieſer Muͤckenſeyger/ ich habe Laͤuſe auff dem Kopff gehabt/ als ich nach Hamburg kommen.","norm":"Danach sagt dieser Mückenseiger / ich habe Läuse auf dem Kopf gehabt / als ich nach Hamburg kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.393899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12259,"date":1663,"orig":"Was gehen ihn meine Laͤuſe an?","norm":"Was gehen ihn meine Läuse an?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.270999908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12260,"date":1663,"orig":"Darauß erkenne ich/ daß ich ein Menſch ſeye.","norm":"Daraus erkenne ich / dass ich ein Mensch sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.395800113677978} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12261,"date":1663,"orig":"Were ich ein falſcher Hund/ wie Butyrolambius, ſo haͤtte ich Floͤhe.","norm":"Wäre ich ein falscher Hund / wie Butyrolambius, so hätte ich Flöhe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.060200214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12262,"date":1663,"orig":"Nicht allein dieſe puncta, ſondern auch viel andere Lappalia wil ich in einem abſonderlichen Tractaͤtlein weitlaͤufftiger beantworten.","norm":"Nicht allein diese puncta, sondern auch viel andere Lappalia will ich in einem absonderlichen Traktätlein weitläufiger beantworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.40500020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12263,"date":1663,"orig":"Jch habe dieſes in Wolffenbuͤttel auffs Papier geworffen/ nicht wie es in der Paßquill nacheinander folget/ ſondern wie es mir iſt eingefallen.","norm":"Ich habe dieses in Wolfenbüttel aufs Papier geworfen / nicht wie es in der Pasquill nacheinander folget / sondern wie es mir ist eingefallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.351900100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12264,"date":1663,"orig":"Dann ich hatte die Paßquill nicht bey mir.","norm":"Dann ich hatte die Pasquill nicht bei mir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.804800033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12265,"date":1663,"orig":"Noch eins faͤllt mir ein/ es iſt dieſem Muͤckenſeyger nicht genug/ daß er ſich unterſtanden mich umb Ehr und reſpect zu bringen/ und nicht allein bey meiner Gemein/ ſondern auch bey andern vornehmen Leuten auſſer Hamburg ſtinckend zu machen/ ſondern es ſcheinet/ daß/ wann es in ſeiner Macht ſtuͤnde/ ſo wuͤrde er mir die Seligkeit abſchneiden/ und den Himmel vor mir zuſchlieſſen.","norm":"Noch eins fällt mir ein / es ist diesem Mückenseiger nicht genug / dass er sich unterstanden mich um Ehre und Respekt zu bringen / und nicht allein bei meiner Gemein / sondern auch bei anderen vornehmen Leuten außer Hamburg stinkend zu machen / sondern es scheinet / dass / wann es in seiner Macht stünde / so würde er mir die Seligkeit abschneiden / und den Himmel vor mir zuschließen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.686299800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12266,"date":1663,"orig":"Dann da ſagt er auß ſtoltzem auffgeblaſenen Phariſeiſchen Hertzen/ wann ich dermaleins werde vor den Richterſtul Jeſu Chriſti kommen/ ſo werde ich ſagen:","norm":"Dann da sagt er aus stolzem aufgeblasenen pharisäischen Herzen / wann ich dermaleinst werde vor den Richterstuhl Jesu Christi kommen / so werde ich sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.999300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12267,"date":1663,"orig":"HErr/ HErr habe ich nicht in deinem Namen fabuliret? Habe ich nicht in deinem Namẽ ſatyriſiret?","norm":"Herr / Herr habe ich nicht in deinem Namen fabulieret? Habe ich nicht in deinem Namen satirisieret?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.329800128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12268,"date":1663,"orig":"Habe ich nit in deinem Namen Pickelheringspoſſen fuͤrbracht/ ꝛc.","norm":"Habe ich nicht in deinem Namen Pickelheringspossen vorbracht / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3368000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12269,"date":1663,"orig":"Aber Chriſtus werde antworten:","norm":"Aber Christus werde antworten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.815499782562256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12270,"date":1663,"orig":"Gehe hin du Verfluchter in das hoͤlliſche Feuer/ das bereitet iſt dem Teuffel und ſeinen Engeln.","norm":"Gehe hin du Verfluchter in das höllische Feuer / das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.075099945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12271,"date":1663,"orig":"Jch habe dich mit deinem Evangelio fabuloſo & hiſtrionico noch nie erkant/ oder fuͤr meinen Diener gehalten.","norm":"Ich habe dich mit deinem Evangelio fabuloso & histrionico noch nie erkannt / oder für meinen Diener gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.281700134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12272,"date":1663,"orig":"Was iſts wunder/ daß mir dieſer Phariſeer die Seligkeit mißgoͤnnen wil/ da er mir nicht goͤnnet/ was ich uͤber meinem Tiſch eſſe oder trincke?","norm":"Was ist es Wunder / dass mir dieser Pharisäer die Seligkeit missgönnen will / da er mir nicht gönnet / was ich über meinem Tisch esse oder trinke?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.441999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12273,"date":1663,"orig":"O du auffgeblaſener Phariſeer/ du Muͤckenſeyger/ wilt du nun Gott in ſein Gericht fallen/ und mich verdammen/ eh mich Gott verdammet hat?","norm":"O du aufgeblasener Pharisäer / du Mückenseiger / willst du nun Gott in sein Gericht fallen / und mich verdammen / ehe mich Gott verdammet hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.403900146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12274,"date":1663,"orig":"Geſetzt/ daß ich der allerlaſterhafftigſte Menſch/ der allergroͤſte Suͤnder auff dem gantzen Erdboden were/ wie kanſt du wiſſen/ was der guͤtige barmhertzige Gott/ der auch umb die eilffte Stund Arbeiter mietet in ſeinen Weinberg/ mir in meiner letzten Stunde vor Gnade erweiſen koͤnne.","norm":"Gesetzt / dass ich der allerlasterhafftigste Mensch / der allergrößte Sünder auf dem ganzen Erdboden wäre / wie kannst du wissen / was der gütige barmherzige Gott / der auch um die elfte Stunde Arbeiter mietet in seinen Weinberg / mir in meiner letzten Stunde vor Gnade erweisen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.665299892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12275,"date":1663,"orig":"Heiſt das Richtet nicht/ ſo werdet ihr nicht gericht/ verdammet nicht/ ſo werdet ihr nicht verdammet?","norm":"Heißt das Richtet nicht / so werdet ihr nicht Gericht / verdammet nicht / so werdet ihr nicht verdammet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.517099857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12276,"date":1663,"orig":"Du Muͤckenſeyger/ weiſt du auch was eine Fabel ſey/ und was fuͤr ein Unterſcheid unter den Fabeln ſey?","norm":"Du Mückenseiger / weist du auch was eine Fabel sei / und was für ein Unterschied unter den Fabeln sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.180300235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12277,"date":1663,"orig":"Was das fuͤr Fabeln ſeyen/ davon Paulus redet 1. Timoth 4. Und was das fuͤr Fabeln ſeyen davon die Hamburgiſche Kirchenordnung redet/ davon wil ich dir in vorgedachtem Tractaͤtlein guten Bericht thun.","norm":"Was das für Fabeln seien / davon Paulus redet 1. Timoth 4. Und was das für Fabeln seien davon die Hamburgische Kirchenordnung redet / davon will ich dir in vorgedachtem Traktätlein guten Bericht tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5329999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12278,"date":1663,"orig":"Du Muͤckenſeyger/ wie viel Fabeln ſtehen in den Schrifften Lutheri?","norm":"Du Mückenseiger / wie viel Fabeln stehen in den Schriften Luthers?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.891900062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12279,"date":1663,"orig":"Wie viel Fabeln erzehlet Mattheſius der geiſtreiche Prediger im Jochimsthal?","norm":"Wie viel Fabeln erzählt Matthesius der geistreiche Prediger im Jochimsthal?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9359002113342285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12280,"date":1663,"orig":"Wie viel Fabeln erzehlet Valerius Herberger/ Lyſthenius und andere mehr in ihren Poſtillen?","norm":"Wie viel Fabeln erzählt Valerius Herberger / Lysthenius und andere mehr in ihren Postillen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.226799964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12281,"date":1663,"orig":"Solte Gott deßwegen zu dieſen frommen ehrlichen Leuten am Juͤngſten Tage ſagen:","norm":"Sollte Gott deswegen zu diesen frommen ehrlichen Leuten am jüngsten Tage sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.439899921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12282,"date":1663,"orig":"Gehet hin ihr Verfluchte in das hoͤlliſche Feuer/ das bereitet iſt dem Teufel und ſeinen Engeln?","norm":"Gehet hin ihr Verfluchte in das höllische Feuer / das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.7600998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12283,"date":1663,"orig":"Du Muͤckenſeyger/ wem ſol ich dich doch vergleichen?","norm":"Du Mückenseiger / wem soll ich dich doch vergleichen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.226500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12284,"date":1663,"orig":"Du biſt gleich dem Phariſeer/ welcher neben dem Zoͤllner in den Tempel zu Jeruſalem gienge/ und wolte den Zoͤllner auch alsbald verdammen/ und ſagte: HErr/ ich dancke dir/ daß ich nicht bin wie andere Leute/ auch nicht wie dieſer Zoͤllner.","norm":"Du bist gleich dem Pharisäer / welcher neben dem Zöllner in den Tempel zu Jerusalem ginge / und wollte den Zöllner auch alsbald verdammen / und sagte: Herr / ich danke dir / dass ich nicht bin wie andere Leute / auch nicht wie dieser Zöllner.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.335799932479858} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12285,"date":1663,"orig":"Aber Chriſtus urtheilete von dieſen beyden viel anders/ als gantz Jeruſalem thaͤte.","norm":"Aber Christus urteilte von diesen beiden viel anders / als ganz Jerusalem täte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8694000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12286,"date":1663,"orig":"Der Muͤckenſeyger ſagt ferner:","norm":"Der Mückenseiger sagt ferner:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.456299781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12287,"date":1663,"orig":"Das ſey meiner groͤſſeſten Tugend eine/ daß ich ehrliche Leute unverſchamter weiſe heiſſe luͤgen/ ꝛc.","norm":"Das sei meiner größten Tugend eine / dass ich ehrliche Leute unverschamter weise heiße lügen / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.801400184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12288,"date":1663,"orig":"Aber du Muͤckenſeyger ich heiſſe dich nicht luͤgen/ du leugſt ohne mein Geheiß/ daß du mir in dieſem Paßquill Dinge nachſageſt/ welche erſtuncken und erlogen ſind.","norm":"Aber du Mückenseiger ich heiße dich nicht lügen / du lugst ohne mein Geheiß / dass du mir in diesem Pasquill Dinge nachsagest / welche erstunken und erlogen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.777200222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12289,"date":1663,"orig":"Davon werden tauſend und aber tauſend ehrliche Leute Zeugnuͤs geben.","norm":"Davon werden tausend und aber tausend ehrliche Leute Zeugnis geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.14900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12290,"date":1663,"orig":"Endlich ſchleuſt er und ſagt: Weil ich mit meinen Tractaͤtlein habe geſuͤndiget wider die erſte und andere Tafel deß Geſetzes/ als ſey die Frage:","norm":"Endlich schleust er und sagt: Weil ich mit meinen Traktätlein habe gesündigt wider die erste und andere Tafel des Gesetzes / als sei die Frage:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.494900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12291,"date":1663,"orig":"Ob ich bey ſo geſtalten Sachen koͤnne mit gutem Gewiſſen zum Heil.","norm":"Ob ich bei so gestalten Sachen könne mit gutem Gewissen zum Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.708799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12292,"date":1663,"orig":"Abendmal gehen/ und deſſelben zu meiner Seelen Seligkeit genieſſen?","norm":"Abendmahl gehen / und desselben zu meiner 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als Luther nach des Papstes Banne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.476099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12296,"date":1663,"orig":"Du Splitt erꝛichter/ thue die Augen auf und ſihe/ was fuͤr andere Greuel vorgehen unter den Leuten/ welche alle Quartal zum H. Abendmal gehen/ und nicht betrachten was Buſſe/ was converſio, was Zerꝛeiſſung deß Hertzens ſeye?","norm":"Du Splitt Errichter / tue die Augen auf und siehe / was für andere Gräuel vorgehen unter den Leuten / welche alle Quartal zum H. Abendmahl gehen / und nicht betrachten was Buße / was conversio, was Zerreißung des Herzens sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.592400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12297,"date":1663,"orig":"Es koͤmbt mir dieſer Muͤckenſeyger fuͤr/ wie jener Muͤnch/ zu welchem ein Spanier in Beichtſtul kommen war/ und hatte gebeichtet/ daß er auff einem Freytag Fleiſch geſſen hab/ und ſey fuͤr der Jungfrauen Mariaͤ Bildnuͤs voruͤber gangen/ und habe den Hut nicht abgezogen.","norm":"Es kommt mir dieser Mückenseiger für / wie jener Münch / zu welchem ein Spanier in Beichtstuhl kommen war / und hatte gebeichtet / dass er auf einem Freitag Fleisch gegessen habe / und sei für der Jungfrauen Marias Bildnis vorübergegangen / und habe den Hut nicht abgezogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.352499961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12298,"date":1663,"orig":"Der Muͤnch hatte geſagt/ das ſeyen zwey grobe ſchwere Suͤnd.","norm":"Der Münch hatte gesagt / das seien zwei grobe schwere Sünde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.584000110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12299,"date":1663,"orig":"Zur pœnitenz ſolle er die zwey erſten Bußpſalmen leſen/ und der Jungfrauen Mariaͤ zwey Wachsliechter machen laſſen.","norm":"Zur Pönitenz solle er die zwei ersten Büßpsalmen lesen / und der Jungfrauen Marias zwei Wachslieger machen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.111899852752685} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12300,"date":1663,"orig":"Als der Spanier dieſes zu thun verſprochen/ hatte ihn der Moͤnch abſolvirt.","norm":"Als der Spanier dieses zu tun versprochen / hatte ihn der Mönch absolviert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.690400123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12301,"date":1663,"orig":"Kurtz hernach war der Spanier wider kommen/ und hatte geſagt/ es ſeye ihm noch ein peccatillo eingefallen.","norm":"Kurz hernach war der Spanier wieder kommen / und hatte gesagt / es sei ihm noch ein peccatillo eingefallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.308499813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12302,"date":1663,"orig":"Der Moͤnch hatte gefragt/ was es dann fuͤr ein peccatillo ſeye?","norm":"Der Mönch hatte gefragt / was es dann für ein peccatillo sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.169099807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12303,"date":1663,"orig":"Der Spanier hatte geantwortet:","norm":"Der Spanier hatte geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.085000038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12304,"date":1663,"orig":"Jch glaube nicht daß ein Gott ſeye.","norm":"Ich glaube nicht dass ein Gott sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.669300079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12305,"date":1663,"orig":"Ey hatte der Moͤnch geſagt/ es mag mit dem andern hinpaſſiren; wann nur die Wachsliechter bracht werden.","norm":"Ei hatte der Mönch gesagt / es mag mit dem anderen hinpassieren; wann nur die Wachslieger brachte werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.831900119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12306,"date":1663,"orig":"Was ſol ich ferner von dir ſagen du Muͤckenſeyger?","norm":"Was soll ich ferner von dir sagen du Mückenseiger?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.852700233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12307,"date":1663,"orig":"Jch habe dich Gottes gerechtem Gericht anbeſohlen/ und ſage mit jenem gelehrten Manne zu Jehna:","norm":"Ich habe dich Gottes gerechtem Gericht anbefohlen / und sage mit jenem gelehrten Manne zu Jena:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.286499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12308,"date":1663,"orig":"Mæror abi.","norm":"Maeror abi.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":6.297999858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12309,"date":1663,"orig":"Mens læta redi.","norm":"Mens laeta redi.","lang_fastText":"no","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"id","lang_de":0,"norm_lmscore":7.3429999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12310,"date":1663,"orig":"Qui cuncta gubernat illum, qui me jam premit, inveniet.","norm":"Qui cuncta gubernat illum, qui me jam premit, inveniet.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.987100124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12312,"date":1663,"orig":"Dann ich bezeuge mit Gott/ der Hertzen und Nieren pruͤfet/ daß ich dieſen Leuten von gantzem Hertzen verziehen habe/ und wann ich heute dieſen Tag von einem unter ihnen angeſprochen wuͤrde/ daß ich ihm oder den Seinigen einen Dienſt erweiſen ſolte/ ich wolt es thun.","norm":"Dann ich bezeuge mit Gott / der Herzen und Nieren prüfet / dass ich diesen Leuten von ganzem Herzen verziehen habe / und wann ich heute diesen Tag von einem unter ihnen angesprochen würde / dass ich ihm oder den Seinigen einen Dienst erweisen sollte / ich wollte es tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.359300136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12313,"date":1663,"orig":"Du kenneſt meinen menſchlichen Gebrechen/ daß ich mich leichtlich uͤber einem Dinge commoviren kan.","norm":"Du kennest meinen menschlichen Gebrechen / dass ich mich leichtlich über einem Dinge commoviren kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.325699806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12314,"date":1663,"orig":"Allein es gehet wider weg/ wie der Wind fuͤruͤber gehet.","norm":"Allein es geht wieder weg / wie der Wind vorübergeht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.286499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12315,"date":1663,"orig":"Jch bekenne und beklage/ daß die primi animi mei motus nicht allezeit ſeyen in mea poteſtate.","norm":"Ich bekenne und beklage / dass die primi animi mei motus nicht allezeit seien in mea potestate.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.848299980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12316,"date":1663,"orig":"Allein wo kan ein ehrlicher redlicher Mann in dieſer boͤſen untreuen Welt allzeit gedultig ſeyn?","norm":"Allein wo kann ein ehrlicher redlicher Mann in dieser bösen untreuen Welt allzeit geduldig sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.646500110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12317,"date":1663,"orig":"Moſes war ein gedultiger Knecht Gottes.","norm":"Moses war ein geduldiger Knecht Gottes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.483299970626831} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12318,"date":1663,"orig":"Aber da ihn die Jſraeliten uͤbel plagten/ da entfuhren ihm etliche Wort/ wie im Pſal. 106. geſchrieben ſtehet.","norm":"Aber da ihn die Israeliten übel plagten / da entfuhren ihm etliche Wort / wie im Psal. 106. geschrieben steht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.422999858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12319,"date":1663,"orig":"Es hat mich niemand beſſer kennen lernen/ als mein hochſeliger Fuͤrſt und Herꝛ/ der tapffere und großmuͤtige Heſſiſche Held/ Landgraf Johann/ zu deme hatte einsmals ein Edelmann geſagt/ E. Fuͤrſtl. Gn. muͤſſen mit D. Schuppen einen ſonderlichen Accord gemacht haben.","norm":"Es hat mich niemand besser kennen lernen / als mein hochseliger Fürst und Herr / der tapfere und großmütige hessische Held / Landgraf Johann / zu dem hatte einsmals ein Edelmann gesagt / E. Fürstl. Gn. müssen mit D. Schuppen einen sonderlichen Akkord gemacht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.214799880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12320,"date":1663,"orig":"Jch wolte das Schloß Braubach nicht geſchenckt nehmen/ daß E F. Gn. ich ſo kuͤhnlich antworten ſolte/ wie D. Schuppe unterweilen antwortet.","norm":"Ich wollte das Schloss Braubach nicht geschenkt nehmen / dass E F. Gn. ich so kühnlich antworten sollte / wie D. Schuppe unterweilen antwortet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.40850019454956} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12321,"date":1663,"orig":"Da hat der theure Held geſagt:","norm":"Da hat der teure Held gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.582399845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12322,"date":1663,"orig":"Ja ich halte auch nicht jederman zu gute/ was ich D. Schuppen zu gute halte.","norm":"Ja ich halte auch nicht jedermann zugute / was ich D. Schuppen zugutehalte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.843999862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12323,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht ohn/ er hat einen hitzigen Kopff/ aber er hat einehrlich Gemuͤth und Hertze.","norm":"Es ist nicht ohne / er hat einen hitzigen Kopf / aber er hat einehrlich Gemüt und Herze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.994100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12324,"date":1663,"orig":"Jch habe ihn mehr als in einer Occaſion probiret.","norm":"Ich habe ihn mehr als in einer Okkasion probieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.320400238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12325,"date":1663,"orig":"Jch verſichere dich/ daß mir von Hertzen leyd ſey daß Gott die jenigen Leute/ welche bey dieſer Paßquill intereſſiret ſind/ mit ſolcher Blindheit geſchlagen habe/ daß ich ſie mit einem Finger in die Gruben ſtuͤrtzen koͤnte/ welche ihrer Meynung nach/ mir iſt gegraben worden.","norm":"Ich versichere dich / dass mir von Herzen leid sei dass Gott diejenigen Leute / welche bei dieser Pasquill interessiert sind / mit solcher Blindheit geschlagen habe / dass ich sie mit einem Finger in die Gruben stürzen könnte / welche ihrer Meinung nach / mir ist gegraben worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.075200080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12326,"date":1663,"orig":"Es hat mir jungſt getraͤumet/ daß Mercurius auß dem Parnaſſo zu mir kommen und geſagt:","norm":"Es hat mir jungst geträumt / dass Mercurius aus dem Parnasso zu mir kommen und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.461100101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12327,"date":1663,"orig":"Daß die Muſæ im Parnaſſo ſich ſehr alteriret haben uͤber dieſe Paßquill.","norm":"Dass die Musae im Parnasso sich sehr alterieret haben über diese Pasquill.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.28980016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12328,"date":1663,"orig":"Und Apollo habe dem Vulcano befohlen/ er ſolte vier ſtarcke Schmiede-Knechte zuſammen fordern/ welche ſo ſtarck ſeyen/ als Hans der Kuhlengraͤber auff dem Kirchhoff zu S. Jacob in Hamburg/ die ſollen ein Teppich nehmen/ und alle die jenigen/ welche dieſe Paßquill verkaufft/ geleſen/ nicht ins Feuer geworffen/ uͤber 24. Stunden bey ſich behalten/ ſich damit beluſtiget/ ſie an andere Oerter verſchickt/ dreymal prellen/ wie groſſe Herrn die Fuͤchſe prellen/ und wie Koͤnigin Chriſtina den Juͤdiſchen Doctorem Medicinæ zu Hamburg habe prellen laſſen/ und jedesmal gefraget:","norm":"Und Apollo habe dem Vulcano befohlen / er sollte vier starke Schmiedeknechte zusammen fordern / welche so stark seien / als Hans der Kuhlengräber auf dem Kirchhof zu S. Jacob in Hamburg / die sollen ein Teppich nehmen / und alle diejenigen / welche diese Pasquill verkauft / gelesen / nicht ins Feuer geworfen / über 24. Stunden bei sich behalten / sich damit belustiget / sie an andere Orte verschickt / dreimal prellen / wie große Herrn die Füchse prellen / und wie Königin Christina den Jüdischen Doctorem Medicinae zu Hamburg habe prellen lassen / und jedes Mal gefragt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.291299819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12329,"date":1663,"orig":"Wolt ihr ein Chriſt werden?","norm":"Wollt ihr ein Christ werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.917700052261352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12330,"date":1663,"orig":"Wann ſie nun nicht wuͤrden ſagen/ daß ſie gute Chriſten werden/ und uͤber ſolche Dinge Reue und Leid tragen wollen/ ſo ſollen ſie zum vierdtenmal geprellet werden/ wie der Juͤdiſche Doctor auch zum vierdtenmal geprellet worden/ als er nicht hat ſagen wollen daß er ein Chriſt werden wolle.","norm":"Wann sie nun nicht würden sagen / dass sie gute Christen werden / und über solche Dinge Reue und Leid tragen wollen / so sollen sie zum vierten Mal geprellt werden / wie der jüdische Doktor auch zum vierten Mal geprellt worden / als er nicht hat sagen wollen dass er ein Christ werden wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.091300010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12331,"date":1663,"orig":"Was ſind das vor Chriſten?","norm":"Was sind das vor Christen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.671899795532227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12332,"date":1663,"orig":"Wo iſt ihre Chriſtliche Liebe?","norm":"Wo ist ihre christliche Liebe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.735599994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12333,"date":1663,"orig":"Wo iſt Bruͤderliche Liebe?","norm":"Wo ist brüderliche Liebe?","lang_fastText":"ds","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.622299909591675} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12334,"date":1663,"orig":"Ubi nulla charitas, ibi nulla pietas.","norm":"Ubi nulla charitas, ibi nulla pietas.","lang_fastText":"gl","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.338699817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12335,"date":1663,"orig":"Geſetzt du ehrlicher Antenor/ daß alles wahr were/ was dieſer verfluchte Butyrolambius von dir geſchrieben hat/ ſo ſolten doch die jenige/ welche du vor deine beſte Freunde gehalten haſt/ dieſe Paßquill nicht ſpargiret, an andere Oerter verſchickt/ auß einer Hand in hundert Haͤnde haben kommen laſſen/ ſondern ſolten es gemacht haben gleich wie Kaͤyſer Conſtantinus der Groſſe/ welcher einsmal ſagte:","norm":"Gesetzt du ehrlicher Antenor / dass alles wahr wäre / was dieser verfluchte Butyrolambius von dir geschrieben hat / so sollten doch diejenige / welche du vor deine beste Freunde gehalten hast / diese Pasquill nicht spargiret, an andere Orte verschickt / aus einer Hand in hundert Hände haben kommen lassen / sondern sollten es gemacht haben gleich wie Kaiser Constantinus der Große / welcher einsmal sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.541600227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12336,"date":1663,"orig":"Wann er einen Clericum in einem friſchen adulterio antreffe/ wolle er ſeinen Purpurmantel uͤber ihn werffen/ ne ſcandalum vulgo innoteſceret.","norm":"Wann er einen Clericum in einem frischen adulterio antreffe / wolle er seinen Purpurmantel über ihn werfen / ne scandalum vulgo innotesceret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.437099933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12337,"date":1663,"orig":"Heiſt das die Kirche erbaut/ oder heiſt es 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geklagt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.57919979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12340,"date":1663,"orig":"Jch ſehe wol daß die jenigen/ welche du vor deine beſte Freunde gehalten haſt/ welche dieſe Paßquill hin und wider ſpargiret, ſie ſo lang in Haͤnden gehabt/ und dir nichts davon geſagt haben/ nicht verſtehen was vor ein Unterſcheid ſeye inter Satyram & Libellum famoſum.","norm":"Ich sehe wohl dass diejenigen / welche du vor deine beste Freunde gehalten hast / welche diese Pasquill hin und wieder spargiret, sie so lang in Händen gehabt / und dir nichts davon gesagt haben / nicht verstehen was vor ein Unterschied sei inter Satyram & Libellum famosum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.849299907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12341,"date":1663,"orig":"Licuit ſemperq; licebit, parcere PERSONIS, dicere vitiis.","norm":"Licuit 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so soll ich vom Rat zu Amsterdam bitten / dass sie ihm erstlich befehlen wollen / dass er des hochgelahrten Boxhornii Orationem de Satyrica veterum sapientia bald wiederum auflege / hernach wolle der Parnass dekretieren was Pieter Janson vor eine Strafe solle auferleget werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.473999977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12344,"date":1663,"orig":"Jch hoͤrte Mercurio zu/ und wolte ihm jetzt auff alles antworten/ und rieff meinem Diener/ und begehrte er ſolle mir meinen Nachtrock bringen/ und bat im Traum/ Mercurius wolle ſich gefallen laſſen/ und in das nechſte Gemach gehen/ ich wolle bald bey ihm ſeyn.","norm":"Ich hörte Mercurio zu / und wollte ihm jetzt auf alles antworten / und rief meinem Diener / und begehrte er solle mir meinen Nachtrock bringen / und bat im Traum / Mercurius wolle sich gefallen lassen / und in das nächste Gemach gehen / ich wolle bald bei ihm sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.460499763488769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12345,"date":1663,"orig":"Allein mich dauchte mein Diener wolte nicht kommen/ und ich rieff ſo lang im Schlaff/ biß ich endlich erwachte/ und es wurde Tag.","norm":"Allein mich tauchte mein Diener wollte nicht kommen / und ich rief so lang im Schlaf / bis ich endlich erwachte / und es wurde Tag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.891600131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12346,"date":1663,"orig":"Wann nun Mercurius, welcher durch alle Laͤnder laͤufft/ und ſich ſonderlich bey Univerſitaͤten anmeldet/ etwan zu dir kommet/ ſo ſage/ ich habe dem verfluchten Butyrolambio, allen ſeinen Handlangern und allen den jenigen/ welche dieſe Paßquill gekaufft/ geleſen/ unterſchiedene Tage bey ſich behaltẽ/ ſich damit beluſtiget/ und ſie an unterſchiedene Oerter verſchicket haben/ vor meine Perſon von gantzem Hertzen verziehen.","norm":"Wann nun Mercurius, welcher durch alle Länder läuft / und sich sonderlich bei Universitäten anmeldet / etwan zu dir kommet / so sage / ich habe dem verfluchten Butyrolambio, allen seinen Handlangern und allen denjenigen / welche diese Pasquill gekauft / gelesen / unterschiedene Tage bei sich behalten / sich damit belustiget / und sie an unterschiedene Orte verschicket haben / vor meine Person von ganzem Herzen verziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.043799877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12347,"date":1663,"orig":"Allein integritas famæ meæ muß conſerviret ſeyn/ und ſolt ich auch nicht ein Hembde auff dem Leibe behalten.","norm":"Allein integritas famae meae muss konserviert sein / und sollte ich auch nicht ein Hemd auf dem Leibe 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+{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12351,"date":1663,"orig":"Gleichwol gebraucht er ſich ordentlicher Rechtsmittel gegen ſeine Feinde ſich zu ſchuͤtzen.","norm":"Gleichwohl gebraucht er sich ordentlicher Rechtsmittel gegen seine Feinde sich zu schützen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.234300136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12352,"date":1663,"orig":"Da er unſchuldiger Weiſe ſolte geſtaͤupet werden/ berieff er ſich auff ſeine Freyheit/ die er als ein Roͤmiſcher Buͤrger hatte.","norm":"Da er unschuldiger Weise sollte gestäupt werden / berief er sich auf seine Freiheit / die er als ein Römischer Bürger hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.685299873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12353,"date":1663,"orig":"Und da er bey dem Roͤm.","norm":"Und da er bei dem 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eine Otter an die Hand fuhr/ da dachten die Leute/ dieſer Menſch muß ein Moͤrder ſeyn/ welchen die Rach nicht Leben laͤſt/ ob er gleich dem Meer entgangen iſt.","norm":"Als er nach erlittenen Schiffbruch in die Insel Melite kam / und ihm bei angezündetem Feuer eine Otter an die Hand fuhr / da dachten die Leute / dieser Mensch muss ein Mörder sein / welchen die Rache nicht Leben lässt / ob er gleich dem Meer entgangen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.73829984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12357,"date":1663,"orig":"Allein Paulus achtete dieſes nicht/ ſondern fuhr fort nach Rom/ und wolte ſeine Sache bey dem Kaͤyſer außtragen.","norm":"Allein Paulus achtete dieses nicht / sondern fuhr fort nach Rom / und wollte seine Sache bei dem Kaiser austragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.93120002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12358,"date":1663,"orig":"Jch will die Paßquill beſcheidentlich beantworten.","norm":"Ich will die Pasquill bescheidentlich beantworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.281499862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12359,"date":1663,"orig":"Das uͤbrige befehl ich Gott und der weltlichen Obrigkeit.","norm":"Das übrige Befehl ich Gott und der weltlichen Obrigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.047800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12360,"date":1663,"orig":"Und wann mein ehrlicher Nam erꝛettet iſt/ wil ich lieber zehen helffen bey Ehren erhalten/ als alle die Intereſſenten zu Schanden machen.","norm":"Und wann mein ehrlicher Nam errettet ist / will ich lieber zehn helfen bei Ehren erhalten / als alle die Interessenten zu Schanden machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.132800102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12361,"date":1663,"orig":"Was du unterdeſſen in dieſer Sache thun wolleſt/ das ſtelle ich in deine Chriſtliche diſcretion.","norm":"Was du unterdessen in dieser Sache tun wollest / das stelle ich in deine christliche Diskretion.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.408299922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12362,"date":1663,"orig":"David ſagt im 127. Pſal. Siehe Kinder ſind eine Gabe deß HErrn/ und Leibesfrucht iſt ein Geſchenck.","norm":"David sagt im 127. Psal. Siehe Kinder sind eine Gabe des Herrn / und Leibesfrucht ist ein Geschenk.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2631001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12363,"date":1663,"orig":"Wie die Pfeile in der Hand eines Starcken/ alſo gerathen die jungen Rnaben.","norm":"Wie die Pfeile in der Hand eines starken / also geraten die jungen Rnaben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.178500175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12364,"date":1663,"orig":"Wol dem der ſeinen Koͤcher derſelben voll hat/ die werden nicht zu Schanden/ wenn ſie mit ihren Feinden handeln im Thor.","norm":"Wohl dem der seinen Köcher derselben voll hat / die werden nicht zu Schanden / wenn sie mit ihren Feinden handeln im Tor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.143799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12365,"date":1663,"orig":"Jch muß jetzo mit meinen Feinden handeln im Thor/ das iſt vor der Obrigkeit.","norm":"Ich muss jetzt mit meinen Feinden handeln im Tor / das ist vor der Obrigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.061200141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12366,"date":1663,"orig":"So laß mich nun ſehen/ ob ich einen ſcharffen oder ſtumpffen Pfeil an dir habe.","norm":"So lass mich nun sehen / ob ich einen scharfen oder stumpfen Pfeil an dir habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.616300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12367,"date":1663,"orig":"Du ſieheſt unterdeſſen/ du redlicher ehrlicher Calendermacher/ wie es offtmals einem ehrlichen Manne im geiſtlichen Stande ergehe/ du weiſt daß ich/ als du auff Univerſitaͤten ziehen ſolteſt/ dich durch einen Cavallier/ und durch einen Gelahrten/ habe fragen laſſen/ ob du in geiſtlichen oder in weltlichen Stand treten wolteſt?","norm":"Du siehst unterdessen / du redlicher ehrlicher Kalendermacher / wie es oftmals einem ehrlichen Manne im geistlichen Stande ergehe / du weist dass ich / als du auf Universitäten ziehen solltest / dich durch einen Cavalier / und durch einen Gelahrten / habe Fragen lassen / ob du in geistlichen oder in weltlichen Stand treten wolltest?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.258800029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12368,"date":1663,"orig":"Jch wolle dich nicht zwingen/ ſondern dir deinen freyen Willen laſſen/ da lieſſeſt du mir ſagen/ du wolleſt ein Geiſtlicher werden.","norm":"Ich wolle dich nicht zwingen / sondern dir deinen freien Willen lassen / da ließest du mir sagen / du wollest ein Geistlicher 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wolle ich ihm nicht raten / dass er in geistlichen Stand trete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.820899963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12374,"date":1663,"orig":"Da lieſſeſt du mir ſagen/ du wolleſt gewaͤrtig ſeyn/ was dir Gott zuſchicken werde.","norm":"Da ließest du mir sagen / du wollest gewärtig sein / was dir Gott zuschicken werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.577000141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12375,"date":1663,"orig":"Wann es dir nun dermal eins im Geiſtlichen Stande nicht nach deinem Kopffe gehet/ ſo giebe mir keine Schuld/ ſondern dencke an dieſen Calender/ daß ich dir dieſes Prognoſticon ſchon laͤngſt vorher geſtellet habe.","norm":"Wann es dir nun dermal eins im geistlichen Stande nicht nach deinem Kopfe geht / so giebe mir keine Schuld / sondern denke an diesen Kalender / dass ich dir dieses Prognosticon schon längst vorher gestellt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.320199966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12376,"date":1663,"orig":"Bilde dir nicht ein/ daß du allenhalben auff Roſen gehen werdeſt/ und daß dich jederman werde allzeit Wol-Ehrwuͤrdiger Herꝛ nennen.","norm":"Bilde dir nicht ein / dass du allenhalben auf Rosen gehen werdest / und dass dich jedermann werde allzeit Wol-Ehrwürdiger Herr nennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.503200054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12377,"date":1663,"orig":"Ach nein.","norm":"Ach nein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.887099981307983} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12378,"date":1663,"orig":"Die zwey vornehmſte Prediger/ die jemals auff Erden gangen/ haben leyden muͤſſen/ daß ſie ſind geſchaͤndet/ und geſchmaͤhet/ daß ihnen iſt uͤbel nachgeredet worden.","norm":"Die zwei vornehmste Prediger / die jemals auf Erden gegangen / haben leiden müssen / dass sie sind geschändet / und geschmäht / dass ihnen ist übel nachgeredet worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.49370002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12379,"date":1663,"orig":"Unter allen die von Weibern geboren ſind/ iſt kein groͤſſer geweſen als Johannes der Taͤuffer.","norm":"Unter allen die von Weibern geboren sind / ist kein größer gewesen als Johannes der Täufer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.097300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12380,"date":1663,"orig":"Gleichwol wurde ihm nachgeſagt:","norm":"Gleichwohl wurde ihm nachgesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.264500141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12381,"date":1663,"orig":"Er habe den Teuffel.","norm":"Er habe den Teufel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.634399890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12382,"date":1663,"orig":"Chriſto dem HERRN wurde hinter dem Ruͤcken nachgeſagt/ Er ſey ein Freſſer und Weinſaͤuffer/ der Zoͤllner und der Suͤnder Geſell/ Matth. 11.","norm":"Christo dem HERRN wurde hinter dem Rücken nachgesagt / Er sei ein Fresser und Weinsäufer / der Zöllner und der Sünder Gesell / Matth. 11.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.801499843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12383,"date":1663,"orig":"Und die Praͤlate zu Jeruſalem ſagten Jhm Johan. 8. ins Geſicht/ Er ſey ein Samariter und habe den Teuffel.","norm":"Und die Prälat zu Jerusalem sagten ihm Johan. 8. ins Gesicht / Er sei ein Samariter und habe den Teufel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.58459997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12384,"date":1663,"orig":"Und wolten endlich mit Steinen auff ihn zuwerffen.","norm":"Und wollten endlich mit Steinen auf ihn zuwerfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.440000057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12385,"date":1663,"orig":"Was war Paulus vor ein vortrefflicher Theologus und Orator?","norm":"Was war Paulus vor ein vortrefflicher Theologus und Orator?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.498499870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12386,"date":1663,"orig":"Er reiſete in der Welt herumb etliche tauſend Meilen Weges/ er predigte den Koͤnigen/ den Heyden/ den Kindern von Jſrael; Er ſchriebe ſolche Epiſteln/ die mit aller Welt Gold und Edelgeſteinen nicht zu bezahlen ſind.","norm":"Er reiste in der Welt herum etliche tausend Meilen Weges / er predigte den Königen / den Heiden / den Kindern von Israel; er schriebe solche Episteln / die mit aller Welt Gold und Edelgesteinen nicht zu bezahlen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.671299934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12387,"date":1663,"orig":"Allein ich glaube nicht/ daß unter tauſend Predigern einer ſey/ dem es ſo uͤbel gehe/ als es dem Apoſtel Paulo ergangen.","norm":"Allein ich glaube nicht / dass unter tausend Predigern einer sei / dem es so übel gehe / als es dem Apostel Paulo ergangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.46589994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12388,"date":1663,"orig":"1. Cor. 4. klagt er den Corinthern ſeinen Zuſtand/ und ſagt: Wir ſind ein Schauſpiel worden der Welt/ den Engeln und den Menſchen/ wir ſind Narꝛen umb Chriſti willen/ ꝛc. Biß auff dieſe Stund leiden wir Hunger und Durſt/ und ſind nackend/ und werden geſchlagen/ und haben kein gewiſſe Stett/ und arbeiten und wircken mit unſeren eigenen Haͤnden.","norm":"1. Cor. 4. klagt er den Korinthen seinen Zustand / und sagt: Wir sind ein Schauspiel worden der Welt / den Engeln und den Menschen / wir sind Narren um Christi Willen / etc. Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst / und sind nackend / und werden geschlagen / und haben kein gewisse Stett / und arbeiten und wirken mit unseren eigenen Händen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.406700134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12390,"date":1663,"orig":"Wir ſind ein Fluch der Welt/ und Fegopffer aller Leute/ ſagt er/ das iſt/ jederman haͤlt uns fuͤr ſolche gottloſe Leut/ fuͤr ſolche Ubelthaͤter/ daß mancher meynt/ Gott muͤſſe umb unſert willen Land und Leute verfluchen und verderben.","norm":"Wir sind ein Fluch der Welt / und Fegopfer aller Leute / sagt er / das ist / jedermann hält uns für solche gottlose Leute / für solche Übeltäter / dass mancher meint / Gott müsse um unsert Willen Land und Leute verfluchen und verderben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.828100204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12391,"date":1663,"orig":"Und wann wir auß dem Weg gethan wuͤrden/ ſo wuͤrde der Fluch abgethan/ und das Land gereiniget werden.","norm":"Und wann wir aus dem Weg getan würden / so würde der Fluch abgetan / und das Land gereinigt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.681099891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12392,"date":1663,"orig":"Das were ja Creutz und Elend genug geweſen vor vier oder fuͤnff Perſonen.","norm":"Das wäre ja Kreuz und Elend genug gewesen vor vier oder fünf Personen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9328999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12393,"date":1663,"orig":"Aber vor dem theuren Mann/ den hocherleuchteten Apoſtel Paulum war es noch nicht genug.","norm":"Aber vor dem teuren Mann / den hocherleuchteten Apostel Paulum war es noch nicht genug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.001200199127197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12394,"date":1663,"orig":"Er klagt ferner 2. Corinth. 11.","norm":"Er klagt ferner 2. Corinth. 11.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"da","lang_de":0,"norm_lmscore":6.641900062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12395,"date":1663,"orig":"Daß er mehr gearbeitet/ aber er habe auch mehr Schlaͤge erlitten als andere Apoſteln/ Er ſagt/ Jch bin oͤffter gefangen/ offt in Todtesnoͤthen geweſen.","norm":"Dass er mehr gearbeitet / aber er habe auch mehr Schläge erlitten als andere Aposteln / Er sagt / Ich bin öfter gefangen / oft in Todtesnöthen gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.612800121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12396,"date":1663,"orig":"Von den Juͤden habe ich fuͤnffmal empfangen viertzig Streiche weniger eins.","norm":"Von den Juden habe ich fünfmal empfangen vierzig Streiche weniger eins.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.715099811553955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12397,"date":1663,"orig":"Jch bin dreymal geſtaͤupet/ einmal geſteiniget/ dreymal habe ich Schiffbruch erlitten.","norm":"Ich bin dreimal gestäupt / einmal gesteinigt / dreimal habe ich Schiffbruch erlitten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.469799995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12398,"date":1663,"orig":"Tag und Nacht habe ich zubracht in der Tieffe deß Meers/ ich habe offt gereiſet.","norm":"Tag und Nacht habe ich zubracht in der Tiefe des Meers / ich habe oft gereist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.30679988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12399,"date":1663,"orig":"Jch bin in Faͤhrligkeit geweſen zu Waſſer/ in Faͤhrligkeit unter den Juͤden/ in Faͤhrligkeit unter den Heyden/ in Faͤhrligkeit in den Staͤdten/ in Faͤhrligkeit in der Wuͤſten/ in Faͤhrligkeit auff dem Meer/ in Faͤhrligkeit unter den falſchen Bruͤdern.","norm":"Ich bin in Fährlichkeit gewesen zu Wasser / in Fährlichkeit unter den Juden / in Fährlichkeit unter den Heiden / in Fährlichkeit in den Städten / in Fährlichkeit in der Wüsten / in Fährlichkeit auf dem Meer / in Fährlichkeit unter den falschen Brüdern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.0831000804901123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12400,"date":1663,"orig":"Jn Muͤhe und Arbeit/ in viel Wachen/ in Hunger und Durſt/ in viel Faſten/ in Froſt und Bloͤſſe.","norm":"In Mühe und Arbeit / in viel Wachen / in Hunger und Durst / in viel Fasten / in Frost und Blöße.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.813799858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12401,"date":1663,"orig":"Wo haſt du jemals einen Dorffprieſter geſehen/ der ſo viel Creutz und Elend außgeſtanden hat?","norm":"Wo hast du jemals einen Dorfpriester gesehen / der so viel Kreuz und Elend ausgestanden hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.921199798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12402,"date":1663,"orig":"Aber vor den Apoſtel Paulum war dieſes alles noch nicht genug.","norm":"Aber vor den Apostel Paulum war dieses alles noch nicht genug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.867000102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12403,"date":1663,"orig":"Er hatte daneben ſeine hohe geiſtliche Anfechtungen/ er ſagt: Auff daß ich mich nicht der hohen Offenbahrung uͤberhebe/ iſt mir gegeben ein Pfahl ins Fleiſch/ nemlich deß Satans Engel/ der mich mit Faͤuſten ſchlahe/ auff daß ich mich nicht uͤberhebe.","norm":"Er hatte daneben seine hohe geistliche Anfechtungen / er sagt: Auf dass ich mich nicht der hohen Offenbahrung überhebe / ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch / nämlich des Satans Engel / der mich mit Fäusten schlahe / auf dass ich mich nicht überhebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.261799812316894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12404,"date":1663,"orig":"Dafuͤr ich dreymal den HErꝛn geflehet habe/ daß er von mir wiche.","norm":"Dafür ich dreimal den Herrn gefleht habe / dass er von mir wiche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.088099956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12405,"date":1663,"orig":"Und er hat zu mir geſagt:","norm":"Und er hat zu mir gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.3213999271392822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12406,"date":1663,"orig":"Laß dir an meiner Gnade genuͤgen/ dann meine Krafft iſt in den Schwachen maͤchtig.","norm":"Lass dir an meiner Gnade genügen / dann meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.005899906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12407,"date":1663,"orig":"Es war ein groſſes/ daß er einen Pfaal im Fleiſch hatte/ daß ihm zu Muth war/ als ob er geſpießt ſey/ daß er ſo viel Plage/ ſo viel Anfechtungen/ ſo viel Schrecken von dem Teuffel hat! noch ein groͤſſeres aber war es/ daß er betete zu Gott und umb Huͤlffrieff und hielte mit dem Beten an/ er betete nicht einmal/ ſondern zwey dreymal/ das iſt offt.","norm":"Es war ein großes / dass er einen Pfaal im Fleisch hatte / dass ihm zu Mut war / als ob er gespießt sei / dass er so viel Plage / so viel Anfechtungen / so viel Schrecken von dem Teufel hat! noch ein größeres aber war es / dass er betete zu Gott und um Hülffrieff und hielte mit dem Beten an / er betete nicht einmal / sondern zwei dreimal / das ist oft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4953999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12408,"date":1663,"orig":"Aber Gott wolte ihm kein audientz, kein Gehoͤr geben/ ſondern ſchlug ihm ſeine Bitte rund ab.","norm":"Aber Gott wollte ihm kein Audienz, kein Gehör geben / sondern schlug ihm seine Bitte rund ab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.026199817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12409,"date":1663,"orig":"Aber das war all noch nicht genug vor den Apoſtel Paulum.","norm":"Aber das war all noch nicht genug vor den Apostel Paulum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.581699848175049} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12410,"date":1663,"orig":"Sondern nachdem ihm ſein Leben Blutſauer worden war/ da muſte er endlich ſterben/ als ob er der alleraͤrgeſte Moͤrder/ oder der allergroͤſte Straſſenraͤuber geweſen were.","norm":"Sondern nachdem ihm sein Leben Blutsauer worden war / da musste er endlich sterben / als ob er der ärgste Mörder / oder der allergrößte Straßenräuber gewesen wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.530799865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12411,"date":1663,"orig":"Und ſiehe du ehrlicher Calendermacher/ je mehr du darnach ringen wirſt/ daß du den Fußſtapffen deß Apoſtels Pauli im Leben und in der Lehre nachfolgen moͤgeſt/ je naͤher wirſt du kommen zu ſeinem Creutz.","norm":"Und siehe du ehrlicher Kalendermacher / je mehr du danach ringen wirst / dass du den Fußstapfen des Apostels Pauli im Leben und in der Lehre nachfolgen mögest / je näher wirst du kommen zu seinem Kreuz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.57480001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12412,"date":1663,"orig":"Jn dem du dieſes lieſeſt/ wirſt du vielleicht gedencken:","norm":"Indem du dieses liest / wirst du vielleicht Gedenken:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.176199913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12413,"date":1663,"orig":"Das iſt ein hartes Wort; das iſt ein ſchlechter Troſt den mir mein Vater gibt.","norm":"Das ist ein hartes Wort; das ist ein schlechter Trost den mir mein Vater gibt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.751399993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12414,"date":1663,"orig":"Allein dein Hertz erſchrecke nicht und fuͤrchte ſich nicht.","norm":"Allein dein Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.851300001144409} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12415,"date":1663,"orig":"Laß dich deßwegen von deinem guten Vorhaben nicht abhalten/ ſondern erinnere dich was Chriſtus ſagt/ Matth. 5. Selig ſeyd ihr/ wann euch die Menſchen umb meinen willen ſchmaͤhen und verfolgen/ und reden allerley uͤbels wider euch/ ſo ſie daran luͤgen/ ſeyd froͤlich und getroſt/ es wird euch im Himmel wol belohnet werden.","norm":"Lass dich deswegen von deinem guten Vorhaben nicht abhalten / sondern erinnere dich was Christus sagt / Matth. 5. Selig seid ihr / wann euch die Menschen um meinen Willen schmähen und verfolgen / und reden allerlei Übels wider euch / so sie daran lügen / seid fröhlich und getrost / es wird euch im Himmel wohl belohnet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.0929999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12416,"date":1663,"orig":"Dann alſo haben ſie verfolget die Propheten/ die vor euch geweſen ſind.","norm":"Dann also haben sie verfolget die Propheten / die vor euch gewesen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.904399871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12417,"date":1663,"orig":"Per varios caſus, per tot diſcrimina rerum.","norm":"Per varios Kasus, per tot discrimina rerum.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":7.009600162506103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12418,"date":1663,"orig":"Tendimus in cœlum, ſedes ubi ſata quietas Oſtendunt.","norm":"Tendimus in coelum, sedes ubi sata quietas Ostendunt.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.737500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12419,"date":1663,"orig":"——","norm":"——","lang_fastText":"zh","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":null} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12420,"date":1663,"orig":"Gehabe dich wol/ du ehrlicher Calendermacher/ Gott ſegne dich an Seele und Leib/ nicht nur in dem zukuͤnfftigen/ ſondern auch in vielen nachfolgenden Jahren.","norm":"Gehabe dich wohl / du ehrlicher Kalendermacher / Gott segne dich an Seele und Leib / nicht nur in dem zukünftigen / sondern auch in vielen nachfolgenden Jahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.855800151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12421,"date":1663,"orig":"Jch wuͤnſche dir und deinem Bruder zum Neuen Jahr dreyerley.","norm":"Ich wünsche dir und deinem Bruder zum Neuen Jahr dreierlei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.052700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12422,"date":1663,"orig":"Erſtlich bleyerne Hoſen/ damit ihr Tag und Nacht ſitzen und fleiſſig ſtudiren moͤget.","norm":"Erstlich bleierne Hosen / damit ihr Tag und Nacht sitzen und fleißig studieren möget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.28849983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12423,"date":1663,"orig":"Zum andern guͤldene Beutel/ dann ich weiß beſſer was zum ſtudiren gehoͤre/ als ihr mir es ſagen koͤnnet.","norm":"Zum anderen güldene Beutel / dann ich weiß besser was zum Studieren gehöre / als ihr mir es sagen könnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.341800212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12424,"date":1663,"orig":"Zum dritten eyſerne Koͤpffe/ welche etwas außſtehen/ vertragen/ und das jenige was ſie gefaſſet haben/ behalten koͤnnen.","norm":"Zum dritten eiserne Köpfe / welche etwas ausstehen / vertragen / und dasjenige was sie gefasst haben / behalten können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.608500003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12425,"date":1663,"orig":"Adieu.","norm":"Adieu.","lang_fastText":"pt","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"su","lang_de":0,"norm_lmscore":3.5699000358581543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12426,"date":1663,"orig":"An den Leſer.","norm":"An den Leser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.056000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12427,"date":1663,"orig":"HOchgeehrter Leſer/ wann ich etwan auß Ungedult in dieſem Tractaͤtlein ein Wort habe fahren laſſen/ das dir nicht gefaͤllt/ ſo bitte ich dich/ du wolleſt mir es verzeihen/ dann ich bin ein Menſch und kein Engel/ und du kanſt leichtlich erachten/ wie hoch mich betruͤbt habe/ die gifftige Paßquill deß verfluchten Butyrolambií, deſſen Wort nicht Butter ſind/ ſondern ſcharffe Schwerdter.","norm":"Hochgeehrter Leser / wann ich etwan aus Ungeduld in diesem Traktätlein ein Wort habe fahren lassen / das dir nicht gefällt / so bitte ich dich / du wollest mir es verzeihen / dann ich bin ein Mensch und kein Engel / und du kannst leichtlich erachten / wie hoch mich betrübt habe / die giftige Pasquill des verfluchten Butyrolambii, dessen Wort nicht Butter sind / sondern scharfe Schwerter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.860499858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12428,"date":1663,"orig":"Wann ich deß Diogenis Fackel anzuͤnden wolte/ koͤnte ich dieſen verfluchten Mann leicht finden.","norm":"Wann ich des Diogenis Fackel anzünden wollte / könnte ich diesen verfluchten Mann leicht finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.389699935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12429,"date":1663,"orig":"Aber ich begehr ihn nicht ſo genau zu ſuchen.","norm":"Aber ich begehre ihn nicht so genau zu suchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.666100025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12430,"date":1663,"orig":"Bleibt er ſchon in dieſer Welt verborgen/ ſo wird er doch am Juͤngſten Tag offenbahret werden/ da wird ſich mancher verwundern und ſagen:","norm":"Bleibt er schon in dieser Welt verborgen / so wird er doch am jüngsten Tag offenbaret werden / da wird sich mancher verwundern und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.07480001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12431,"date":1663,"orig":"Hat dieſer die gifftige Paßquill gemacht?","norm":"Hat dieser die giftige Pasquill gemacht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.50540018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12432,"date":1663,"orig":"Jch habe den Butyrolambium einen Phariſeer und Muͤckenſeyger genent/ das muſtu nicht alſo verſtehen/ als ob er nothwendig ein Geiſtlicher ſeye/ Nein/ ſondern es gibt Phariſeer nicht nur im geiſtlichen/ ſondern auch im weltlichen Stand.","norm":"Ich habe den Butyrolambium einen Pharisäer und Mückenseiger genannt / das musst du nicht also verstehen / als ob er notwendig ein Geistlicher sei / Nein / sondern es gibt Pharisäer nicht nur im geistlichen / sondern auch im weltlichen Stand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.898099899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12433,"date":1663,"orig":"Du ſieheſt ſelbſt dieſes Butyrolambii Phariſeiſches/ gifftiges/ boßhafftiges Hertz und Gemuͤth/ in dem er mich alsbald ohne einige Gnade in die Hoͤll verſtoſſen wil/ weil ich etwan ein paar Fabeln erzehlet habe.","norm":"Du siehst selbst dieses Butyrolambii pharisäisches / giftiges / boshaftes Herz und Gemüt / in dem er mich alsbald ohne einige Gnade in die Höll verstoßen will / weil ich etwan ein paar Fabeln erzählt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.902900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12434,"date":1663,"orig":"Dieſer ſein Phariſeiſcher Geiſt/ wird ferner abgemahlet werden in einem Tractaͤtlein genant:","norm":"Dieser sein pharisäischer Geist / wird ferner abgemalt werden in einem Traktätlein genannt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.18559980392456} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12435,"date":1663,"orig":"Pruͤfung deß Geiſtes Nectarii Butyrolambii.","norm":"Prüfung des Geistes Nectarii Butyrolambii.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"su","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.140900135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12436,"date":1663,"orig":"Dieſer Geiſt muß ohne Zweiffel einen Anhang haben von ſieben andern Geiſtern/ welche werden aͤrger ſeyn als er.","norm":"Dieser Geist muss ohne Zweifel einen Anhang haben von sieben anderen Geistern / welche werden ärger sein als er.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.310900211334228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12437,"date":1663,"orig":"Dann er ſagt in ſeiner Paßquill:","norm":"Dann er sagt in seiner Pasquill:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.398799896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12438,"date":1663,"orig":"Daß von Jahren zu Jahren auffgezeichnet ſey/ was ich vor ungereimte Rede auff der Cantzel vorbracht habe/ welches mit unverwerfflichen Zeugen zu beweiſen ſey.","norm":"Dass von Jahren zu Jahren aufgezeichnet sei / was ich vor ungereimte Rede auf der Kanzel vorbracht habe / welches mit unverwerflichen Zeugen zu beweisen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.206799983978271} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12439,"date":1663,"orig":"So bitte ich nun dieſen Nectarìum Buryrolambium und alle ſeine Handlanger umb der Barmhertzigkeit Gottes/ und umb der Liebe Jeſu Chriſti willen/ ſie wollen machen/ daß das Protocol, darin alle meine gefuͤhrte Reden verzeichnet ſtehen/ mir communiciret werde/ damit ich darauff antworten koͤnne.","norm":"So bitte ich nun diesen Nectarium Buryrolambium und alle seine Handlanger um der Barmherzigkeit Gottes / und um der Liebe Jesu Christi Willen / sie wollen machen / dass das Protokoll, darin alle meine geführte Reden verzeichnet stehen / mir kommunizieret werde / damit ich darauf antworten könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.482600212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12440,"date":1663,"orig":"Dann/ wie offt wird einem ehrlichen Mann ein Wort anders außgedeutet/ als er es gemeynt hat?","norm":"Dann / wie oft wird einem ehrlichen Mann ein Wort anders ausgedeutet / als er es gemeint hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.793700218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12441,"date":1663,"orig":"Da Gott der HErꝛ ſelbſten/ der die Zung erſchaffen hat/ mit unſerm erſten Vater/ im Paradiß zum erſtenmal redete und ſagte:","norm":"Da Gott der Herr selbst / der die Zunge erschaffen hat / mit unserem ersten Vater / im Paradies zum ersten Mal redete und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.729599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12442,"date":1663,"orig":"Von dem Baum deß Erkaͤntnis Gutes und Boͤſes ſolt du nicht eſſen/ dann welches Tages du davon eſſeſt/ wirſt du deß Todtes ſterben.","norm":"Von dem Baum des Erkenntnis Gutes und Böses sollt du nicht essen / dann welches Tages du davon essest / wirst du des Totes sterben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.648900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12443,"date":1663,"orig":"Da kam der Teuffel alsbald mit ſeiner Rhetorica, reformirte Gott dem HErꝛn ſeine Wort und ſagte:","norm":"Da kam der Teufel alsbald mit seiner Rhetorica, reformierte Gott dem Herrn seine Wort und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6905999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12444,"date":1663,"orig":"Jhr werdet mit nichten deß Todtes ſterben/ ſondern Gott weiß/ daß welches Tages ihr davon eſſet/ ſo werden eure Augen auffgethan/ und werdet ſeyn wie Gott/ und wiſſen was gut und boͤſe iſt.","norm":"Ihr werdet mit nichten des Totes sterben / sondern Gott weiß / dass welches Tages ihr davon esset / so werden eure Augen aufgetan / und werdet sein wie Gott / und wissen was gut und böse ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.391900062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12445,"date":1663,"orig":"Da der Sohn Gottes/ der allerbeſte Prediger/ der jemals auff dem gantzen Erdboden gangen/ der Meiſter mit der gelahrten Zunge/ der gewaltig predigte/ und nicht wie die Schrifftgelahrte/ mit den Juden im Tempel zu Jeruſalem diſcurrirte Johan. 8. Da kamen die Praͤlaten und Eſtats- Leute zu Jeruſalem/ und deuteten ihm faſt alle ſeine Wort anders auß/ als ſeine Meynung war.","norm":"Da der Sohn Gottes / der allerbeste Prediger / der jemals auf dem ganzen Erdboden gegangen / der Meister mit der gelahrten Zunge / der gewaltig predigte / und nicht wie die Schriftgelahrte / mit den Juden im Tempel zu Jerusalem diskurrierte Johan. 8. Da kamen die Prälaten und Estats-Leute zu Jerusalem / und deuteten ihm fast alle seine Wort anders aus / als seine Meinung war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.05810022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12446,"date":1663,"orig":"Da er Johan. cap. 2. redete/ von dem Tempel ſeines Leibes/ da wurde es ihm hernach/ als er gecreutziget wurde/ alſo außgedeutet/ als ob er geredet habe von dem Tempel zu Jeruſalem.","norm":"Da er Johan. cap. 2. redete / von dem Tempel seines Leibes / da wurde es ihm hernach / als er gekreuzigt wurde / also ausgedeutet / als ob er geredet habe von dem Tempel zu Jerusalem.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.473700046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12447,"date":1663,"orig":"Jſt das dem Sohn Gottes begegnet. was iſt dann wunder daß mir armen Stuͤmper dergleichen begegne.","norm":"Ist das dem Sohn Gottes begegnet . was ist dann Wunder dass mir armen Stümper dergleichen begegne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.054100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12448,"date":1663,"orig":"Wie kan Nectarius Butyrolambius, der ſich außgibt vor einen Medicum zu Amſterdam/ wiſſen/ ob die Eſpionen, welche von Jahren zu Jahren in die Kirche zu S.","norm":"Wie kann Nectarius Butyrolambius, der sich ausgibt vor einen Medicum zu Amsterdam / wissen / ob die Spionen, welche von Jahren zu Jahren in die Kirche zu S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.502699851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12449,"date":1663,"orig":"Jacob ſind geſchickt worden/ alles recht angemercket/ und fideliter referiret haben?","norm":"Jacob sind geschickt worden / alles recht angemerkt / und fideliter referieret haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.928199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12450,"date":1663,"orig":"Dann wann ſolche Leute in die Kirche gehen/ nicht auß Andacht oder auß Begierd etwas zu lernen/ und ihr Leben auß der Predigt zu beſſern/ ſondern nur kommen auß curioſitaͤt/ wie die Phariſeer/ welche offtmals auff Chriſtum hielten/ und laureten ob ſie ihn fangen koͤndten in ſeiner Rede.","norm":"Dann wann solche Leute in die Kirche gehen / nicht aus Andacht oder aus Begierde etwas zu lernen / und ihr Leben aus der Predigt zu besseren / sondern nur kommen aus Kuriosität / wie die Pharisäer / welche oftmals auf Christus hielten / und lauerten ob sie ihn fangen könnten in seiner Rede.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.593999862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12451,"date":1663,"orig":"So thut Gott der heilige Geiſt ſolchen Leuten das Hertze nicht auff/ gleich wie Lydiaͤ der Purpurkraͤmerin/ ſondern der Satan kommt/ wie auß der Parabel Luc. 8. zu ſehen iſt/ und nimbt das Wort von ihren Hertzen/ daß ſie nicht darauff Achtung geben/ wie ein Ding gemeynet ſey/ wie es appliciret werde.","norm":"So tut Gott der Heilige Geist solchen Leuten das Herze nicht auf / gleich wie Lydiä der Purpurkrämerin / sondern der Satan kommt / wie aus der Parabel Luc. 8. zu sehen ist / und nimmt das Wort von ihren Herzen / dass sie nicht darauf Achtung geben / wie ein Ding gemeint sei / wie es applizieret werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.076200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12452,"date":1663,"orig":"Gleichwie die Bienen auß den Blumen Honig machen/ alſo ſaugen ſie/ als gifftige Spinnen/ Gifft darauß.","norm":"Gleichwie die Bienen aus den Blumen Honig machen / also saugen sie / als giftige Spinnen / Gift daraus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.801000118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12453,"date":1663,"orig":"Als ich erſtlich nach Hamburg kam/ und mir alles Volck applaudirte, da kam ich einsmals auff die Cantzel und ſagte:","norm":"Als ich erstlich nach Hamburg kam / und mir alles Volk applaudierte, da kam ich einsmals auf die Kanzel und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.570300102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12454,"date":1663,"orig":"Jhr meine liebe Zuhoͤrer/ ich dancke euch vor die gute Affection/ ſo ich von euch verſpuͤret/ und verſichere euch das/ wann ich euch auff meinem Ruͤcken tragen koͤndte biß in den Himmel/ ich wolte es thun.","norm":"Ihr meine liebe Zuhörer / ich danke euch vor die gute Affektion / so ich von euch verspüret / und versichere euch das / wann ich euch auf meinem Rücken tragen könnte bis in den Himmel / ich wollte es tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.344200134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12455,"date":1663,"orig":"Alleinich werde euch jetzo etwas wuͤnſchen/ welches euch frembd und ſeltzam vorkommen wird.","norm":"Alleinich werde euch jetzt etwas wünschen / welches euch fremd und seltsam vorkommen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.842800140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12456,"date":1663,"orig":"Jch wuͤnſche euch alleſampt/ groſſen und kleinen/ daß ihr heute lebendig moͤget zur Hoͤllen fahren.","norm":"Ich wünsche euch allesamt / großen und kleinen / dass ihr heute lebendig möget zur Höllen fahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.992199897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12457,"date":1663,"orig":"Und ſchwiege darauff ein wenig ſtille.","norm":"Und schwiege darauf ein wenig stille.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.632500171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12458,"date":1663,"orig":"Als die Leute in der Kirchen ſeufftzeten/ und dachtẽ/ was das vor ein Rede/ vor ein Wunſch ſeye von einem Mann/ dem ſie alles gutes goͤnneten/ da fuhr ich fort und ſagte?","norm":"Als die Leute in der Kirchen seufzten / und dachten / was das vor ein Rede / vor ein Wunsch sei von einem Mann / dem sie alles gutes gönnten / da fuhr ich fort und sagte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.966800212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12459,"date":1663,"orig":"Jch wuͤnſche euch nochmals/ daß ihr bey lebendigem Leibe heute moͤget zur Hoͤllen fahrẽ mit Gedanckẽ/ und moͤget betrachten/ wie groß/ wie unaußſprechlich die Pein der Verdambten in der Hoͤllen ſey/ damit ihr daſſelbige nicht nach euerm Todt fuͤhlen duͤrffet.","norm":"Ich wünsche euch nochmals / dass ihr bei lebendigem Leibe heute möget zur Höllen fahren mit Gedanken / und möget betrachten / wie groß / wie unaussprechlich die Pein der verdammten in der Höllen sei / damit ihr dasselbe nicht nach eurem Tod fühlen dürfet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.754000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12460,"date":1663,"orig":"Dieſe wort ſind mir hernach von unterſchiedenen boßhafftigen Leuten uͤbel außgedeutet worden/ und iſt in unterſchiedenen groſſen Staͤdten in Ober Teutſchland und anderswo geſagt worden:","norm":"Diese Wort sind mir hernach von unterschiedenen boshaften Leuten übel ausgedeutet worden / und ist in unterschiedenen großen Städten in Ober Deutschland und anderswo gesagt worden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8379998207092285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12461,"date":1663,"orig":"Jch habe meine Zuhoͤrer zu dem Teuffel in die Hoͤlle verwieſen/ der ſolle ihnen eine Predigt thun.","norm":"Ich habe meine Zuhörer zu dem Teufel in die Hölle verwiesen / der solle ihnen eine Predigt tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6828999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12462,"date":1663,"orig":"Jſt aber einer oder der ander geweſen/ der dieſe Wort uͤbel außgedeutet hat/ ſo ſind dagegen hundert geweſen/ welchen dieſe Rede gleich wie eine gluͤende Kohle auff ihr Hertz gefallen iſt/ und bekandt haben/ daß ihnen eine geraume Zeit hernach vor Augen geſtanden habe ein erſchreckliches Conterfeyt der hoͤlliſchen Qual/ Marter und Pein/ und daß ihnen immer in Ohren gelegen habe das Wort EWJG/ E- WJG.","norm":"Ist aber einer oder der ander gewesen / der diese Wort übel ausgedeutet hat / so sind dagegen hundert gewesen / welchen diese Rede gleich wie eine glühende Kohle auf ihr Herz gefallen ist / und bekannt haben / dass ihnen eine geraume Zeit hernach vor Augen gestanden habe ein erschreckliches Konterfeit der höllischen Qual / Marter und Pein / und dass ihnen immer in Ohren gelegen habe das Wort ewig / E- wich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.880799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12463,"date":1663,"orig":"Es warff mir einsmals ein gelahrter Mann in einem vornehmen convente vor/ daß ich vor ſieben Jahren auff Michaelis Tag auff der Cantzel geſtanden/ und meine Collegas vor lauſigte Caplaͤne geſcholten habe.","norm":"Es warf mir einsmals ein gelahrter Mann in einem vornehmen convente vor / dass ich vor sieben Jahren auf Michaelis Tag auf der Kanzel gestanden / und meine Collegas vor lausige Kapläne gescholten habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.495500087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12464,"date":1663,"orig":"Allein meine gantze Gemeine wird Zeugnuͤs geben/ daß ſolches nicht geſchehen ſey/ und wann ein boßhafftiger falſcher Zeuge aufftreten und es ſagen wuͤrde/ ſo werden dagegen tauſend ſeyn/ die ihm ins Angeſicht widerſprechen werden.","norm":"Allein meine ganze Gemeine wird Zeugnis geben / dass solches nicht geschehen sei / und wann ein boshafter falscher Zeuge auftreten und es sagen würde / so werden dagegen tausend sein / die ihm ins Angesicht widersprechen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.905799865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12465,"date":1663,"orig":"Und wann es wahr iſt/ ſo wil ich mir ein Glied nach dem andern von meinem Leibe nehmen laſſen.","norm":"Und wann es wahr ist / so will ich mir ein Glied nach dem anderen von meinem Leibe nehmen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.037199974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12466,"date":1663,"orig":"Und zu allem meinem Gluͤck hab ich damals die Predigt von Worten zu Worten concipiret, und wann ich Zeit habe/ ein Ding zu concipiren, und leſe es einmal oder zwey durch/ ſo kan ich es wol von Worten zu Worten alſo herſagen/ und laſſe nicht ein Wort oder Syllabe auß.","norm":"Und zu allem meinem Glück habe ich damals die Predigt von Worten zu Worten konzipieret, und wann ich Zeit habe / ein Ding zu konzipieren, und lese es einmal oder zwei durch / so kann ich es wohl von Worten zu Worten also hersagen / und lasse nicht ein Wort oder Syllabe aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.508500099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12467,"date":1663,"orig":"Und ich bezeuge mit meinem Gewiſſen/ daß ich damals von Worten zu Worten auff der Cantzel geredet habe/ wie es in meinem concept ſtehet.","norm":"Und ich bezeuge mit meinem Gewissen / dass ich damals von Worten zu Worten auf der Kanzel geredet habe / wie es in meinem concept steht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.492199897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12469,"date":1663,"orig":"Schickte demnach Notarien und Zeugen zu den Capitains/ und nicht zu den ſaͤmptlichen Capitains der gantzen Stadt/ ſondern zu den Capitains die zu dem Kirchſpiel S. Jacob gehoͤren/ und lieſſe ſie bitten/ daß/ wann ſie/ ihre Frauens/ ihre Soͤhn und Toͤchter/ ihre Knechte und Maͤgde etwas haͤtten von mir gehoͤret/ daran ſie ſich geaͤrgert haben/ ſo wollen ſie doch zu mir kommen/ oder die ihrigen zu mir ſchicken/ ſo wolle ich ihnen ſagen und beſſer erklaͤren/ wie eins und das ander gemeint ſey. Habe auch den Notarium gebeten/ daß er auff ihre Auſſage achtung geben/ und mir darvon ein Inſtrument auffrichten wolle/ welches ich wolte deponiren, damit meine Kinder und Nachkommen ein bloſſes Zeugnuͤß der Warheit haben.","norm":"Schickte demnach Notarien und Zeugen zu den Kapitäns / und nicht zu den sämtlichen Kapitäns der ganzen Stadt / sondern zu den Kapitäns die zu dem Kirchspiel S. Jacob gehören / und ließe sie bitten / dass / wann sie / ihre Frauen / ihre Söhn und Töchter / ihre Knechte und Mägde etwas hätten von mir gehöret / daran sie sich geärgert haben / so wollen sie doch zu mir kommen / oder die ihrigen zu mir schicken / so wolle ich ihnen sagen und besser erklären / wie eins und das ander gemeint sei . Habe auch den Notarium gebeten / dass er auf ihre Aussage Achtung geben / und mir davon ein Instrument aufrichten wolle / welches ich wollte deponieren, damit meine Kinder und Nachkommen ein bloßes Zeugnis der Wahrheit haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.475900173187256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12470,"date":1663,"orig":"Darauff habẽ die guten Leute mir ihre uͤberfluͤſſige Affection mit ſolchen Worten conteſtiren laſſen:","norm":"Darauf haben die guten Leute mir ihre überflüssige Affektion mit solchen Worten kontestieren lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.292099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12471,"date":1663,"orig":"Daß ich Butyrolambium nicht beſſer vexiren koͤnnen/ als wann er ſelbſten haͤtte dieſes angehoͤret.","norm":"Dass ich Butyrolambium nicht besser vexieren können / als wann er selbst hätte dieses angehört.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.186800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12472,"date":1663,"orig":"Und dieſes iſt mir alſo außgedeutet worden als ob ich einen Auffruhr habe anrichten. wollen/ Daß dieſe gute Leute mir auß uͤberfluͤſſiger Affection mehr geantwortet haben/ als ich ſie gefragt habe/ was kan ich dazu?","norm":"Und dieses ist mir also ausgedeutet worden als ob ich einen Aufruhr habe anrichten . wollen / Dass diese gute Leute mir aus überflüssiger Affektion mehr geantwortet haben / als ich sie gefragt habe / was kann ich dazu?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.173900127410889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12473,"date":1663,"orig":"Jch ſehe daß dieſe gute Leute gute Affection zu mir tragen Aber Alexander der Schmied/ hat mir viel Boͤſes beweiſet/ der HErꝛe bezahle ihn nach ſeinen Wercken/ wie Paulus redet/ 2. Tim. 3.","norm":"Ich sehe dass diese gute Leute gute Affektion zu mir tragen Aber Alexander der Schmied / hat mir viel Böses beweiset / der Herr bezahle ihn nach seinen Werken / wie Paulus redet / 2. Tim. 3.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.220200061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12474,"date":1663,"orig":"Es iſt auch ſonſt eins und anders in dieſer Sach vorgangen/ welches ich mit dem Mantel der Liebe zudecken wil.","norm":"Es ist auch sonst eins und anders in dieser Sache vorgegangen / welches ich mit dem Mantel der Liebe zudecken will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.968100070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12475,"date":1663,"orig":"Was zwiſchen einem Wol Ehrwuͤrdigen Miniſterio und mir vorgangen/ daran wird ſich kein verſtaͤndiger Menſch aͤrgern.","norm":"Was zwischen einem Wohl ehrwürdigen Ministerio und mir vorgegangen / daran wird sich kein verständiger Mensch ärgern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.455699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12476,"date":1663,"orig":"Es ſind auch unter den Apoſteln und unter den heiligen Vaͤtern in der erſten Chriſtlichen Kirchen unterweilens Mißverſtaͤnde vorgelauffen/ in Dingen/ die eben das Fundament des Chriſtlichen Glaubens nicht auffheben.","norm":"Es sind auch unter den Aposteln und unter den heiligen Vätern in der ersten christlichen Kirchen Unterweilens missverstände vorgelaufen / in Dingen / die eben das Fundament des christlichen Glaubens nicht aufheben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.336599826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12477,"date":1663,"orig":"Jch beklage/ daß der Teufel an allen Orten geſchaͤfftig ſeye.","norm":"Ich beklage / dass der Teufel an allen Orten geschäftig sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.095900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12478,"date":1663,"orig":"Es hat ein Hochweiſer Rath dieſe Mißverſtaͤnde per amniſtiam auffgehoben/ und beyde Theil zum ſtillſchweigen ermahnet/ dabey ich es auch/ ſo viel moͤglich iſt/ bewenden laſſe/ und allem Frieden/ aller Freundſchafft nachjage.","norm":"Es hat ein Hochweiser Rat diese Missverstände per amnistiam aufgehoben / und beide Teil zum Stillschweigen ermahnet / dabei ich es auch / so viel möglich ist / bewenden lasse / und allem Frieden / aller Freundschaft nachjage.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.112400054931641} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12479,"date":1663,"orig":"Jch habe mit Schmertzen juͤngſt erfahren muͤſſen/ daß mir ein Paquet Schreiben von der Kaͤyſerl. Reichs Poſt iſt zugeſchicket worden/ als ich daſſelbe erbrochen/ lag darin dieſe Paßquill/ actior & correctior, wie Johann Balhorn zu ſchreiben pflag.","norm":"Ich habe mit Schmerzen jüngst erfahren müssen / dass mir ein Paket Schreiben von der Käyserl. Reichs Post ist zugeschickt worden / als ich dasselbe erbrochen / lag darin diese Pasquill / actior & correctior, wie Johann Balhorn zu schreiben pflegte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.849899768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12480,"date":1663,"orig":"Nicht allein dieſer erſte/ ſondern auch der andere Drucker dieſer Paßquill muͤſſen ehrvergeſſene leichtfertige Buben ſeyn.","norm":"Nicht allein dieser erste / sondern auch der andere Drucker dieser Pasquill müssen ehrvergessene leichtfertige Buben sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.324999809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12481,"date":1663,"orig":"Gott erꝛette ihre arme Seelen/ und laſſe das Verdienſt Jeſu Chriſti an ihnen nicht verlohren ſeyn/ allein ich bitte den gerechten Gott/ er wolle dieſe Drucker in dieſer Welt plagen/ biß ſie zur Erkaͤntnuͤs ihrer ſelbſt kommen/ und betrachten/ wie groͤblich ſie offt wider das ſiebende und achte Gebot ſuͤndigen.","norm":"Gott errette ihre arme Seelen / und lasse das Verdienst Jesu Christi an ihnen nicht verloren sein / allein ich bitte den gerechten Gott / er wolle diese Drucker in dieser Welt plagen / bis sie zur Erkenntnis ihrer selbst kommen / und betrachten / wie gröblich sie oft wider das siebende und achte Gebot sündigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.490300178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12482,"date":1663,"orig":"Es haͤnget eines ehrlichen Mannes Sohn am Galgen/ welcher ein wenig Kupffer geſtolen hat.","norm":"Es hänget eines ehrlichen Mannes Sohn am Galgen / welcher ein wenig Kupfer gestohlen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.460499763488769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12483,"date":1663,"orig":"Wie mancher iſt/ der mir mehr Leid und Schaden gethan hat/ als dieſes arme Blut.","norm":"Wie mancher ist / der mir mehr Leid und Schaden getan hat / als dieses arme Blut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.396599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12484,"date":1663,"orig":"Gott wolle auff dieſe Paßquillen-Drucker außſchuͤtten alle die Fluͤche/ welche Moſes erzehlt Deut. 28. Er laſſe ſie treffen den groſſen Fluch/ welchen der Koͤnig David dem Joab thaͤt.","norm":"Gott wolle auf diese Paßquillen-Drucker ausschütten alle die Flüche / welche Moses erzählt Deut. 28. Er lasse sie treffen den großen Fluch / welchen der König David dem Joab täte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.095900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12485,"date":1663,"orig":"Er laſſe alle ihr Haab und Gut verdorꝛen/ wie die Gebirge zu Gilboa/ welche David verfluchte/ daß weder Thau oder Reden darauff fiel.","norm":"Er lasse alle ihr Hab und Gut verdorren / wie die Gebirge zu Gilboa / welche David verfluchte / dass weder Tau oder Reden darauf fiel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5868000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12486,"date":1663,"orig":"Verflucht ſeyn ſie in ihrem Außgang und Eingang/ biß ſie ihre Boßheit erkennen/ und davon ablaſſen/ und dieſe vermaledeyte Pasquill nicht ferner ſpargiren/ und den nechſten damit aͤrgern; Dann es iſt die Zunge eines Verlaͤumbders und Pasquillanten, wie Feuer in Wacholder.","norm":"Verflucht sein sie in ihrem Ausgang und Eingang / bis sie ihre Bosheit erkennen / und davon ablassen / und diese vermaledeite Pasquill nicht ferner Spargieren / und den nächsten damit ärgern; dann es ist die Zunge eines Verleumders und Pasquillanten, wie Feuer in Wacholder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.213600158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12487,"date":1663,"orig":"Jch beſchwere auch den Butyrolambium, daß er innerhalb drey Wochen nach dato, mir das protocol uͤberliefern laſſe/ darin meine ſeinem Vorgeben nach ungereimbte/ auff der Cantzel vorbrachte phraſes und Arte zu reden notiret ſind/ oder ich wil ihm/ wo mich Gott leben laͤſſet/ eine Lection leſen/ wie ich einesmals einem Dieb laſe/ welcher der Kirchen zu S.","norm":"Ich beschwere auch den Butyrolambium, dass er innerhalb drei Wochen nach dato, mir das Protokoll überliefern lasse / darin meine seinem Vorgeben nach ungereimte / auf der Kanzel vorbrachte phrases und Arte zu reden notieret sind / oder ich will ihm / wo mich Gott leben lässt / eine Lektion lesen / wie ich einsmals einem Dieb las / welcher der Kirchen zu S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.97189998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12488,"date":1663,"orig":"Jacob etwas Bley vom Dach geſtohlen hatte/ welchem endlich das Gewiſſen ſo eng wurde/ daß er kurtz hernach in der Nacht/ das Bley wieder fur die Kirche bracht hatte.","norm":"Jacob etwas Blei vom Dach gestohlen hatte / welchem endlich das Gewissen so eng wurde / dass er kurz hernach in der Nacht / das Blei wieder für die Kirche brachte hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.294300079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12489,"date":1663,"orig":"An dem Tag/ da ich den Verkaͤuffer dieſer Pasquill anklagte/ wurde ein armes Maͤgdlein zum Tode verurtheilet welche ihr Kind umbbracht hatte/ und ſie hatte auß Antrieb ihres Gewiſſens/ ihre der Obrigkeit unbekandte Miſſethat/ ſelbſt bekant.","norm":"An dem Tag / da ich den Verkäufer dieser Pasquill anklagte / wurde ein armes Mägdlein zum Tode verurteilet welche ihr Kind umbracht hatte / und sie hatte aus Antrieb ihres Gewissens / ihre der Obrigkeit unbekannte Missetat / selbst bekannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.81879997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12490,"date":1663,"orig":"Butyrolambi, du weiſt vielleicht noch nicht was ein boͤſes Gewiſſen thut/ es wird dich anklagen/ nagen/ plagen/ und du wirſt dermaleins vermeinen/ alle Baͤum im Wald/ alle Blaͤtter/ alles Gras auff dem Feld ſeyen Buͤttel worden/ und wollen dich jetzo an den Pranger ſtellen/ werde from und thue Buß/ und ſey der Barmhertzigkeit JEſu Chriſti anbefohlen; und du hochgeehrter wolgeneigter Leſer/ ſey freundlich gegruͤſt/ und lebe wol/ nicht nur in dieſem zukuͤnftigen/ ſondern auch in vielen nachfolgenden Jahren/ verzeihe meiner Eilfertigkeit/ dann ich mit der Poſt Tag und Nacht wieder auff Hamburg eilen muß.","norm":"Butyrolambi, du weist vielleicht noch nicht was ein böses Gewissen tut / es wird dich anklagen / nagen / plagen / und du wirst dermaleinst vermeinen / alle Bäume im Wald / alle Blätter / alles Gras auf dem Feld seien Büttel worden / und wollen dich jetzt an den Pranger stellen / werde fromm und tue Buße / und sei der Barmherzigkeit Jesu Christi anbefohlen; und du hochgeehrter wohlgeneigter Leser / sei freundlich gegrüßt / und lebe wohl / nicht nur in diesem zukünftigen / sondern auch in vielen nachfolgenden Jahren / verzeihe meiner Eilfertigkeit / dann ich mit der Post Tag und Nacht wieder auf Hamburg eilen muss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.497700214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12491,"date":1663,"orig":"Jn hoͤchſter Eyl Wolffenbuͤttel am 20. Decembr.","norm":"In höchster Eile Wolfenbüttel am 20. Dezember.","lang_fastText":"pt","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":5.532400131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12492,"date":1663,"orig":"Anno 1658.","norm":"Anno 1658.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":4.505499839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12493,"date":1663,"orig":"Eylfertiges Sendſchreiben/ An den Calenderſchreiber zu Leipzig.","norm":"Eilfertiges Sendschreiben / An den Kalenderschreiber zu Leipzig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.887700080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12494,"date":1663,"orig":"Marcet virtus ſine Adverſario.","norm":"Marcet virtus sine Adversario.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.704500198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12495,"date":1663,"orig":"Dem Ehrenveſten und Groß-Achtbarn/ Herrn Joſt Bandt/ Vornehmen Kauffmann und Kirchgeſchwornen zu S. Jacob in Hamburg.","norm":"Dem Ehrenfesten und Großachtbarn / Herrn Jost Band / Vornehmen Kaufmann und Kirchgeschworenen zu S. Jacob in Hamburg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6153998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12496,"date":1663,"orig":"Meinem Hochgeehrten Herrn Gevattern und werthen Freund.","norm":"Meinem hochgeehrten Herrn Gevattern und werten Freund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.018400192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12497,"date":1663,"orig":"Hochgeehrter Herꝛ Gevatter/ ich bitte/ Er thue mir die Ehr an/ und nehme dieſes Tractaͤtlein mit in die Leigziger Meß/ verehre es ſeinen Freunden/ und laſſe den jungen Pedanten ſagen/ ſie ſollen ſich die Zeit nicht laſſen lang werden.","norm":"Hochgeehrter Herr Gevatter / ich bitte / Er tue mir die Ehre an / und nehme dieses Traktätlein mit in die Leigziger Messe / verehre es seinen Freunden / und lasse den jungen Pedanten sagen / sie sollen sich die Zeit nicht lassen lang werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.893799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12498,"date":1663,"orig":"Jch hab die Ruthe fuͤr ſie/ allbereit in die Lauge gelegt.","norm":"Ich habe die Rute für sie / allbereits in die Lauge gelegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.973599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12499,"date":1663,"orig":"GOtt gebe den Herrn Gevatter eine gute Reiß/ und alles was ihm meine gantze Seel wuͤnſchet.","norm":"Gott gebe den Herrn Gevatter eine gute Reise / und alles was ihm meine ganze Seele wünschet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.948299884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12500,"date":1663,"orig":"Er kennet mich/ und weis daß ich ſeye/ ſein treuer Diener und Freund.","norm":"Er kennet mich / und weiß dass ich sei / sein treuer Diener und Freund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.3165998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12501,"date":1663,"orig":"J. 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Ortvvinum Gratium, beklagt sein Unglück / und sagt: Ego vexor jam supra vexationem.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.447999954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12504,"date":1663,"orig":"Nunc intelligo illud dicterium Poetarum eſſe Verum:","norm":"Nunc intelligo illud dicterium Poetarum esse Verum:","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.36359977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12505,"date":1663,"orig":"Nullum damnum ſolum.","norm":"Nullum damnum solum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.591100215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12506,"date":1663,"orig":"Mir gehet es itzo faſt eben alſo.","norm":"Mir geht es jetzt fast eben also.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"hu","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.203999996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12507,"date":1663,"orig":"Juͤngſt hat Butyrolambius ſeine ſtinckende Butter allenthalben zum Marck getragen/ und die Leut damit betrogen.","norm":"Jüngst hat Butyrolambius seine stinkende Butter allenthalben zum Mark getragen / und die Leute damit betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.131800174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12508,"date":1663,"orig":"Kurtz hernach hat M.","norm":"Kurz hernach hat M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.355100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12509,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmidt ſeinen Rachen gegen mich auffgeſperꝛet/ und vermeinet er wolle mich freſſen.","norm":"Bernhard Schmidt seinen Rachen gegen mich aufgesperrt / und vermeinet er wolle mich fressen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.673999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12510,"date":1663,"orig":"Allein gemach/ gemach M. 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Bernd.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.912899971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12511,"date":1663,"orig":"Jch muß euch zuvor eine Hiſtoriam erzehlen/ eh ihr mich freſſet.","norm":"Ich muss euch zuvor eine Historiam erzählen / ehe ihr mich fresset.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.518899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12512,"date":1663,"orig":"Es ſolte einsmals ein Schulmeiſter ſeinen Schuͤlern die Wort im Horatio Mecænas atavis edite regibus, expliciren.","norm":"Es sollte einsmals ein Schulmeister seinen Schülern die Wort im Horatio Mecänas atavis edite regibus, explizieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.585899829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12513,"date":1663,"orig":"Als er ſich nun lang bedacht/ und lang darauff ſtudiret hatte; ſagte er: Scribite pueri, Scribite. At abeꝛ.","norm":"Als er sich nun lang bedacht / und lang darauf studiert hatte; sagte er: Scribite pueri, Scribite. At aber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.753699779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12514,"date":1663,"orig":"Avis du Vogel.","norm":"Avis du Vogel.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":8.668399810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12515,"date":1663,"orig":"Mecænas wiltu mich freſſen?","norm":"Mecänas willst du mich fressen?","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":5.6417999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12516,"date":1663,"orig":"Edite regibus, Freſſet von den Koͤnigen.","norm":"Edite regibus, Fresset von den Königen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.182300090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12517,"date":1663,"orig":"Nach dem ich vermeint M.","norm":"Nachdem ich vermeint M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.426599979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12518,"date":1663,"orig":"Bernd werde ein wenig auffhoͤren zu ſchnauben/ ſo hoͤre ich/ daß der Herꝛ mir auch die Ruben verbrennen/ und den zu Wolffenbuͤttel getruckten Calender wiederlegen wolle.","norm":"Bernd werde ein wenig aufhören zu schnauben / so höre ich / dass der Herr mir auch die Ruben verbrennen / und den zu Wolfenbüttel gedruckten Kalender widerlegen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.542099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12519,"date":1663,"orig":"Uber das wolle eine gantze Univerſitaͤt wieder mich ſchreiben.","norm":"Über das wolle eine ganze Universität wieder mich schreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.379000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12520,"date":1663,"orig":"Jch verſichere den Herꝛn/ daß ich mich fuͤr einem ſo wenig fuͤrchte als fuͤr dem andern.","norm":"Ich versichere den Herrn / dass ich mich für einem so wenig fürchte als für dem anderen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.025300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12521,"date":1663,"orig":"Da der tapffere Held Witte Wittens ſich gefangen geben muſte/ wolte er ſeinen Degen damit er ſo lange fuͤr die Hollaͤndiſche Freyheit und Wolfahrt Ritterlich gefochten hatte/ keinem gemeinen Soldaten geben/ ſondern begehrte daß ein Officirer kommen und ihm denſelbẽ abnehmen ſolle.","norm":"Da der tapfere Held Witte Wittens sich gefangen geben musste / wollte er seinen Degen damit er so lange für die holländische Freiheit und Wohlfahrt ritterlich gefochten hatte / keinem gemeinen Soldaten geben / sondern begehrte dass ein Offizier kommen und ihm denselben abnehmen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.992099761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12522,"date":1663,"orig":"Weil ja itzo ſo mancher Grammaticaliſcher Mußquetirer mir an das Leder will/ ſo iſt mir lieber und habe auch mehr Ehr davon/ daß ich mit einer gantzen vornehmen Univerſitaͤt rechte/ als daß M.","norm":"Weil ja jetzt so mancher Grammatikalischer Musketierer mir an das Leder will / so ist mir lieber und habe auch mehr Ehre davon / dass ich mit einer ganzen vornehmen Universität rechte / als dass M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.569499969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12523,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmidt gegen mich mit ſeinem kahlen Teſacken auffgezogen kompt/ und ein Auffhebens macht wie die Handwercks Burſch in den Fechtſchulen.","norm":"Bernhard Schmidt gegen mich mit seinem kahlen Tesacken aufgezogen kommt / und ein Aufhebens macht wie die Handwerks Bursch in den Fechtschulen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.477200031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12524,"date":1663,"orig":"Als Jacob Hochſtraes wider Reuchlin geſchrieben hatte/ da wurde er endlich hoffaͤrtig/ und wolte nicht mehr Jacob Hochſtraes/ ſondern Jacobus de altâ platea heiſſen; Zog darauff nach Rom und meinte er wolle Reuchlin zu einem Ketzer machen und auff das Feuer bringen.","norm":"Als Jacob Hochstraes wieder Reuchlin geschrieben hatte / da wurde er endlich hoffärtig / und wollte nicht mehr Jacob Hochstraes / sondern Jacobus de alta platea heißen; zog darauf nach Rom und meinte er wolle Reuchlin zu einem Ketzer machen und auf das Feuer bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.570799827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12525,"date":1663,"orig":"Allein er bekam Jngolſtaͤter Bier zu Lohn/ und ſchrieb endlich an M.","norm":"Allein er bekam Jngolstäter Bier zu Lohn / und schrieb endlich an M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.940899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12526,"date":1663,"orig":"Ortvvinum Gratium; Non ſum libenter hic in Roma.","norm":"Ortvvinum Gratium; Non sum libenter hic in Roma.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.8983001708984375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12527,"date":1663,"orig":"Quia illa cauſa, propter quam ego ſum hic, eſt mihi nunc adverſa.","norm":"Quia illa causa, propter quam ego sum hic, est mihi nunc adversa.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.541399955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12528,"date":1663,"orig":"Ego vellem quod nunquam incepiſſem eam, Omnes derident me, & vexant me, & noſcunt hic Reuchlin melius, quam in Almania Et multi Cardinales & Epiſcopi & Prælati.","norm":"Ego vellem quod nunquam incepissem eam, Omnes derident me, & vexant me, & noscunt hic Reuchlin melius, quam in Almania Et multi Cardinales & Episcopi & Praelati.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.81220006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12529,"date":1663,"orig":"& Curtiſani amant eum.","norm":"& Curtisani amant eum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"br","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":10.132200241088867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12530,"date":1663,"orig":"Si non incepiſſem, tum eſſem ad huc in Colonia, & comederem & biberem bene.","norm":"Si non incepissem, tum essem ad huc in Colonia, & comederem & biberem bene.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":6.2565999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12531,"date":1663,"orig":"Ego hic habeo vix ſiccum panem.","norm":"Ego hic habeo vix siccum panem.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":8.553600311279297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12532,"date":1663,"orig":"Ego credo etiam quod male jam procedat in Almania Quia ego ſum abſens.","norm":"Ego credo etiam quod Male jam procedat in Almania Quia ego sum absens.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.553400039672852} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12533,"date":1663,"orig":"Omnes jam ſcribunt libros in Theologia ſecundum ſuum libitum.","norm":"Omnes jam scribunt libros in Theologia secundum suum libitum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.553299903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12534,"date":1663,"orig":"Ipſi dicunt, quod Eraſmus Roterodamus compoſuit multos tractatus in Theologia.","norm":"Ipsi dicunt, quod Erasmus Roterodamus composuit multos tractatus in Theologia.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.988100051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12535,"date":1663,"orig":"Ego non credo quod faciat omnia rectè.","norm":"Ego non credo quod faciat omnia recte.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"gl","lang_de":0,"norm_lmscore":5.072800159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12536,"date":1663,"orig":"Ipſe etiam prius in uno parvo tractatu vexavit Theologos, & jam ſcribit Theologicè, eſt mihi mirum!","norm":"Ipse etiam prius in uno parvo tractatu vexavit Theologos, & jam scribit Theologice, est mihi mirum!","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.987800121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12537,"date":1663,"orig":"Si ego venio ad Almaniam & lego ſuos codiculos, & invenio unum parviſſimum punctum ubi erravit, vel ubi ego non intelligo, ipſe debet videre, quod ego volo ſibi ſuper cutem.","norm":"Si ego venio ad Almaniam & lego suos codiculos, & invenio unum parvissimum punctum ubi erravit, vel ubi ego non intelligo, ipse debet videre, quod ego volo sibi super cutem.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.347000122070312} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12538,"date":1663,"orig":"Ipſe ſcripſit etiam Græcè, quod non deberet facere.","norm":"Ipse scripsit etiam Graece, quod non deberet facere.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":6.218599796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12539,"date":1663,"orig":"Quia nos ſumus Latini & non Græci.","norm":"Quia nos sumus Latini & non Graeci.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.673799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12540,"date":1663,"orig":"Si vult ſcribere, quod nemo intelligat, quare non ſcribit etiam Italicum & Bohemicum, & Hungaricum, & ſic nemo intelligeret eum?","norm":"Si vult scribere, quod nemo intelligat, quare non scribit etiam Italicum & Bohemicum, & Hungaricum, & sic nemo intelligeret eum?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.958899974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12541,"date":1663,"orig":"Faciat ſe conformem nobis Theologis in nomine centum Diabolorum, & ſcribat per utrum & contra, & arguitur & replica, & per concluſiones, ſicut fecerunt omnes Theologi, ſic etiam nos legeremus.","norm":"Faciat se conformem nobis Theologis in nomine centum Diabolorum, & scribat per utrum & contra, & arguitur & replica, & per conclusiones, sicut fecerunt omnes Theologen, sic etiam nos legeremus.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.620200157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12542,"date":1663,"orig":"Jch vergleiche mich im geringſten nicht den Hochgelahrten Wundermaͤnnern Reuchlin und Eraſmo.","norm":"Ich vergleiche mich im Geringsten nicht den Hochgelahrten Wundermännern Reuchlin und Erasmo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.444699764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12543,"date":1663,"orig":"Allein ich ſehe daß M.","norm":"Allein ich sehe dass M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.569499969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12544,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmiedt vermeint habe/ er wolle mir den Pfeffer reiben/ wie Jacobus de alta plateâ dem Reuchlin.","norm":"Bernhard Schmied vermeint habe / er wolle mir den Pfeffer reiben / wie Jacobus de alta platea dem Reuchlin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.059500217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12545,"date":1663,"orig":"Der Edle Held/ Graff Woldemar ſagte einsmals zu mir/ als er bey dem Großfuͤrſten in Moſcow geweſen ſeye/ habe ſich ein Deutſcher Soldat angeben und Dienſt begehret.","norm":"Der Edle Held / Graf Woldemar sagte einsmals zu mir / als er bei dem Großfürsten in Moscow gewesen sei / habe sich ein Deutscher Soldat angeben und Dienst begehret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.884399890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12546,"date":1663,"orig":"Der Großfuͤrſt habe ihn durch den Dolmetſch fragen laſſen/ was fuͤr Dienſt er zuvor gehabt 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+{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12549,"date":1663,"orig":"Der Großfuͤrſt habe geantwortet/ iſt er Capitain geweſen/ ſo ſoll er wider Capitain werden.","norm":"Der Großfürst habe geantwortet / ist er Kapitän gewesen / so soll er wieder Kapitän werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.366000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12550,"date":1663,"orig":"Hatte ſich darauff zu Graff Woldemar gewendet/ und geſagt/ iſt er in Deutſchland ein armer Capitain geweſen/ ſo kan er allhier wol reich werden.","norm":"Hatte sich darauf zu Graf Woldemar gewendet / und gesagt / ist er in Deutschland ein armer Kapitän gewesen / so kann er allhier wohl reich werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.930300235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12551,"date":1663,"orig":"Mich jammert des armen Capitains M. Bernhard Schmiedts.","norm":"Mich jammert des armen Kapitäns M. Bernhard Schmieds.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.506800174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12552,"date":1663,"orig":"Dann er wird in dem bello Grammaticali welchen er wider mich angefangen hat/ nicht reich werden.","norm":"Dann er wird in dem bello Grammaticali welchen er wider mich angefangen hat / nicht reich werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.914999961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12553,"date":1663,"orig":"Jch ahte dem Herꝛn treulich daß er durch M.","norm":"Ich ahte dem Herrn treulich dass er durch M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.841700077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12554,"date":1663,"orig":"Bernhards Exempel ſich nicht verfuͤhren laſſe/ damit es ihm nicht ergehe wie Doctori Petro Meyer/ Plebano in Franckſurdiâ, von welchem Jacobus de alta plateâ auß Rom ſchreibet:","norm":"Bernhards Exempel sich nicht verführen lasse / damit es ihm nicht ergehe wie Doctori Petro Meyer / Plebano in Francksurdia, von welchem Jacobus de alta platea aus Rom schreibet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.197199821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12555,"date":1663,"orig":"Vexant eum ita bene ſicut me.","norm":"Vexant eum ita bene sicut me.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.7519001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12556,"date":1663,"orig":"Quia ipſe ſavet mihi.","norm":"Quia ipse savet mihi.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":5.566500186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12557,"date":1663,"orig":"Omni die quaſi imus, ipſe & ego ſpatiatum in campo flore, & expectamus Teutenicos.","norm":"Omni die quasi imus, ipse & ego spatiatum in campo flore, & expectamus Teutenicos.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.063899993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12558,"date":1663,"orig":"Ita libenter videmus Teutonicos.","norm":"Ita libenter videmus Teutonicos.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"gl","lang_de":0,"norm_lmscore":5.60860013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12559,"date":1663,"orig":"Tunc veniunt illi Curtiſani, & monſtrant cum digitis ſuper nos, & rident, & dicunt:","norm":"Tunc veniunt illi Kurtisane, & monstrant cum digitis super nos, & rident, & dicunt:","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.181600093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12560,"date":1663,"orig":"Vide ibi vadunt duo, qui volunt comedere Reuchlin.","norm":"Vide ibi vadunt duo, qui volunt comedere Reuchlin.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.9172000885009775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12561,"date":1663,"orig":"Comedunt ipſi eum. tum etiam mardunt eum iterum.","norm":"Comedunt ipsi eum . tum etiam mardunt eum iterum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.112500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12562,"date":1663,"orig":"Et habemus tantas vexationes quod deberet lapidem commovere.","norm":"Et habemus tantas vexationes quod deberet lapidem commovere.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.420499801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12563,"date":1663,"orig":"Wil der Herꝛ antworten auff den Calender/ und wird mir mit raiſon, mit Manier und Hoͤfligkeit begegnen/ ſo wil ich ihm hinwiederumb hoͤflich antworten.","norm":"Will der Herr antworten auf den Kalender / und wird mir mit raison, mit Manier und Höflichkeit begegnen / so will ich ihm hinwiederum höflich antworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.860400199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12564,"date":1663,"orig":"Kompt er aber mit ſolchen Pedantereyen auffgezogen/ wie M.","norm":"kommt er aber mit solchen Pedanterien aufgezogen / wie M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.265699863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12565,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmidt/ ſo wird er mich nicht verdencken/ daß ich ihme den Kopff waſche mit eben der Laugen welche ich fuͤr M. Bernharden in guter Copiâ zubereitet habe.","norm":"Bernhard Schmidt / so wird er mich nicht verdenken / dass ich ihm den Kopf wasche mit eben der Laugen welche ich für M. Bernharden in guter Copia zubereitet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.430500030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12566,"date":1663,"orig":"Cum balbo balbutiendum.","norm":"Cum balbo balbutiendum.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"eu","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.602799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12567,"date":1663,"orig":"Wie der Herr in den Wald ruffen wird/ alſo werde ich auß vollem Halß wieder herauß ruffen.","norm":"Wie der Herr in den Wald rufen wird / also werde ich aus vollem Hals wieder heraus rufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.057799816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12568,"date":1663,"orig":"Er verſichere ſich auch/ wenn er einwenig zu weit gehet/ daß ſich vornehme und gelahrte Leute finden werden/ welche ihn tractiren werden/ als einen Dantzbaͤr/ und werden ihn außziehen/ daß die Sonne durch ihn hin ſcheinen wird.","norm":"Er versichere sich auch / wenn er einwenig zu weit geht / dass sich vornehme und gelahrte Leute finden werden / welche ihn traktieren werden / als einen Dantzbär / und werden ihn ausziehen / dass die Sonne durch ihn hinscheinen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.89739990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12569,"date":1663,"orig":"Das muß man nicht auffkommen laſſen/ daß ein junger Scholar alsbald zu einem Ritter werde/ an einem ehrlichen Mann/ der ſein Vater ſein koͤnte.","norm":"Das muss man nicht aufkommen lassen / dass ein junger Scholar alsbald zu einem Ritter werde / an einem ehrlichen Mann / der sein Vater sein könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.802599906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12570,"date":1663,"orig":"Ein ehrlicher alter Student wird nicht zulaſſen/ daß ein Pennal wider einen jungen Magiſtrum ſchreibe.","norm":"Ein ehrlicher alter Student wird nicht zulassen / dass ein Pennal wieder einen jungen Magistrum schreibe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.682499885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12571,"date":1663,"orig":"Wann ich ein Capitain waͤre/ und einer meiner jungen Mußquetirer wolte einen alten Hauptmann fuͤr den Degen fordern/ ſo wolt ich den Mußquetir er auff den Eſel ſetzen laſſen.","norm":"Wann ich ein Kapitän wäre / und einer meiner jungen Musketierer wollte einen alten Hauptmann für den Degen fordern / so wollte ich den Mußquetir er auf den Esel setzen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.742000102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12572,"date":1663,"orig":"Wann aber ein Capitain dieſen alten Hauptmann fordern wolte/ wuͤrde ich andere Gedancken haben. M.","norm":"Wann aber ein Kapitän diesen alten Hauptmann fordern wollte / würde ich andere Gedanken haben. M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.372799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12573,"date":1663,"orig":"Bernd Schmidt wird meynen er hab groſſe Ding gethan.","norm":"Bernd Schmidt wird meinen er habe große Ding getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.126200199127197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12574,"date":1663,"orig":"Allein er warte noch einwenig.","norm":"Allein er warte noch einwenig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.247000217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12575,"date":1663,"orig":"Der Hochgelahrte Baron Franciſcus Baconus ſagt/ daß Koͤnig Henrich der Siebende in Engelland/ Lambertum Simnellum welcher ihm nach Scepter und Cron geſtanden/ hab gefangen bekommen/ und haͤtte ihn leichtlich koͤnnen koͤpffen oder an den Galgen haͤngen laſſen.","norm":"Der Hochgelahrte Baron Franciscus Baconus sagt / dass König Henrich der Siebende in England / Lambertum Simnellum welcher ihm nach Zepter und Krone gestanden / habe gefangen bekommen / und hätte ihn leichtlich können Köpfen oder an den Galgen hängen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.957200050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12576,"date":1663,"orig":"Allein er habe ihn verachtet und ſeiner geſpotttet/ und hab ihn in die Koͤnigliche Kuͤche verdammet/ daß er die Braten wenden ſolle.","norm":"Allein er habe ihn verachtet und seiner gespottet / und habe ihn in die königliche Küche verdammet / dass er die Braten wenden solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.903600215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12577,"date":1663,"orig":"Endlich hab er ihm die Genad angethan/ und hab ihn zu einem Falconirer gemacht.","norm":"Endlich habe er ihm die Gnade angetan / und habe ihn zu einem Falconirer gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.259399890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12578,"date":1663,"orig":"Jch will ein Exempel ſtatuiren am M.","norm":"Ich will ein Exempel statuieren am M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"cy","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.672399997711181} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12579,"date":1663,"orig":"Bernd Schmidt/ daß ſich ein ander junger Rappſchnabel daran ſtoſſen ſoll.","norm":"Bernd Schmidt / dass sich ein ander junger Rappschnabel daran stoßen soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.088500022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12580,"date":1663,"orig":"Und wo ich erfahre/ wer der Vir magni nominis ſeye/ ſoll er auch bekommen was ihm gebuͤhret.","norm":"Und wo ich erfahre / wer der Vir magni nominis sei / soll er auch bekommen was ihm gebühret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.826900005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12581,"date":1663,"orig":"Jch bin zwantzig Jahr auff Univerſitaͤten geweſen.","norm":"Ich bin zwanzig Jahr auf Universitäten gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.701499938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12582,"date":1663,"orig":"Zehen Jahr als ein Student/ und zehen Jahr als ein Profeſſor.","norm":"Zehn Jahr als ein Student / und zehn Jahr als ein Professor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.923399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12583,"date":1663,"orig":"Meint er nicht daß ich noch viel hundert ja viel tauſend gute Bekandten hab/ welche wann ſie ſehen werden/ daß mir von ſolchẽ Pedanten das Meſſer an die Gurgel geſetzt werde/ ſich meiner einwenig annehmen/ und meinen Wiederſachern das Maul ſtopffen werden?","norm":"Meint er nicht dass ich noch viel hundert ja viel tausend gute bekannten habe / welche wann sie sehen werden / dass mir von solchen Pedanten das Messer an die Gurgel gesetzt werde / sich meiner einwenig annehmen / und meinen Widersachern das Maul stopfen werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.123400211334228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12584,"date":1663,"orig":"Soll ich ſchon fuͤr meine Perſon Harpocrates ſeyn/ ſo werden die Stein reden.","norm":"Soll ich schon für meine Person Harpocrates sein / so werden die Stein reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.361199855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12585,"date":1663,"orig":"Zwey Ding werden mir fuͤrgeworffen/ welche ich in ſonderbare conſideration ziehe.","norm":"Zwei Ding werden mir vorgeworfen / welche ich in sonderbare Konsideration ziehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.604100227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12586,"date":1663,"orig":"Erſtlich daß ich unterweilens Fabuln erzehlet habe.","norm":"Erstlich dass ich Unterweilens Fabuln erzählt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.125499725341797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12587,"date":1663,"orig":"Zum andern daß ich einen ſolchen modum zum Schꝛeiben hab/ der den Theologis ungewoͤhnlich ſeye.","norm":"Zum anderen dass ich einen solchen modum zum Schreiben habe / der den Theologis ungewöhnlich sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.554100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12588,"date":1663,"orig":"Auff das erſte hab ich dem Weitberuͤhmten/ nit nur auff Univerſitaͤten/ ſondern auch in einer vornehmen Republica, durch Luſt und Unluſt/ durch Gluͤck und Ungluͤck Hochgeuͤbten Theologo, Herꝛn Dilhern zu Nuͤrnberg geantwortet/ in einem noch ungetruckten gar kleinen Tractaͤtlein/ genant der verthaͤdigte Fabel- Hans/ welches ſeiner Hoch Ehr. W. Jch dedicirt und gebeten/ daß ſie in dieſer Sach Scheidsmann ſein wollen.","norm":"Auf das erste habe ich dem Weitberühmten / nicht nur auf Universitäten / sondern auch in einer vornehmen Republik, durch Lust und Unlust / durch Glück und Unglück Hochgeübten Theologo, Herrn Dilhern zu Nürnberg geantwortet / in einem noch ungedruckten gar kleinen Traktätlein / genannt der tätigte Fabel-Hans / welches seiner Hoch Ehr. W. Ich dediziert und gebeten / dass sie in dieser Sache Schiedsmann sein wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.649499893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12589,"date":1663,"orig":"Wird mich dieſer Ehrliche vornehme Mann beſſer informiren, und meine Meinung umbſtoſſen/ wil ich mich gerne weiſen laſſen.","norm":"Wird mich dieser Ehrliche vornehme Mann besser informieren, und meine Meinung umstoßen / will ich mich gerne weisen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.530700206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12590,"date":1663,"orig":"Es gehe unterdeſſen wie es wolle/ ſo wird niemand/ ſo lange ich lebe/ einige Fabul auß dem Æſopo oder auß andern/ ſie moͤgen ſo gut applicirt werden koͤnnen als ſie wollen auff der Cantzel von mir hoͤren.","norm":"Es gehe unterdessen wie es wolle / so wird niemand / so lange ich lebe / einige Fabel aus dem Aesopo oder aus anderen / sie mögen so gut appliziert werden können als sie wollen auf der Kanzel von mir hören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.89769983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12591,"date":1663,"orig":"Wie viel Fabuln aber in Lutheri Schrifften/ in Mattheſii und anderer Hochgelahrter Leut Poſtillen ſtehen/ wird ein ander guter Mann remonſtriren.","norm":"Wie viel Fabuln aber in Luthers Schriften / in Matthesii und anderer Hochgelahrter Leute Postillen stehen / wird ein ander guter Mann remonstrieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.856299877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12592,"date":1663,"orig":"Was das andere anlanget wegen der Art zu Schreiben/ da faage ich ob Lutherus alle Phraſes und Arte zu reden/ auß der Bibel genommen habe/ auch wann er an die aller Vornehmſte Potentaten in gantz Europa geſchrieben hat?","norm":"Was das andere anlanget wegen der Art zu Schreiben / da vage ich ob Luther alle Phrases und Arte zu reden / aus der Bibel genommen habe / auch wann er an die aller Vornehmste Potentaten in ganz Europa geschrieben hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.905300140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12593,"date":1663,"orig":"Es hat auff dieſe meine Frage ein vornehmer Praͤlat geantwortet:","norm":"Es hat auf diese meine Frage ein vornehmer Prälat geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.997799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12594,"date":1663,"orig":"Lutheri Schuhe ſeyen nicht einem jeden Dorff-Prieſter gerecht.","norm":"Luthers Schuhe seien nicht einem jeden Dorfpriester gerecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7241997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12595,"date":1663,"orig":"Nun bin ich ein ſolcher Narꝛ nicht/ daß ich mich Luthero vergleiche.","norm":"Nun bin ich ein solcher Narr nicht / dass ich mich Luther vergleiche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.884399890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12596,"date":1663,"orig":"Jch bin aber ein Prieſter zu Hamburg.","norm":"Ich bin aber ein Priester zu Hamburg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.347799777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12597,"date":1663,"orig":"Jſt nun Hamburg ein Dorff/ ſo hab ich mein Lebtag kein groͤſſer und Volckreicher Dorff geſehen als Hamburg.","norm":"Ist nun Hamburg ein Dorf / so habe ich mein Lebtag kein größer und Volkreicher Dorf gesehen als Hamburg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.649499893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12598,"date":1663,"orig":"Du groſſer Praͤlat/ wiltu auch zornig werden/ wann die Leut mich einen Prieſter eines groſſen Dorffs nennen werden?","norm":"Du großer Prälat / willst du auch zornig werden / wann die Leute mich einen Priester eines großen Dorfs nennen werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.138599872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12599,"date":1663,"orig":"Jch werde unterdeſſen ein Lutheraner und ein Lutheriſcher Prieſter genant.","norm":"Ich werde unterdessen ein Lutheraner und ein lutherischer Priester genannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.170300006866455} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12600,"date":1663,"orig":"Solt nun das ungereimbt ſeyn/ daß ich Lutheri Fußſtapffen/ von weiten nachfolgete/ daß ich es machte wie jener Knab beym Virgilio, qui Patrem Trojâ profugum ſequebatur licet non paſſibus æquis?","norm":"Sollte nun das ungereimbt sein / dass ich Luthers Fußstapffen / von weiten nachfolgete / dass ich es machte wie jener Knabe beim Virgilio, qui Patrem Troja profugum sequebatur licet non passibus aequis?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.355800151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12601,"date":1663,"orig":"Das iſt ein jeder Dorff-Prieſter nicht nur in den Fetten Marſchlaͤndern ſondern auch in den Magern Geeſtlaͤndern zuthun ſchuldig/ daß er das Maul auffthue/ wie Lutherus gethan hat/ nnd es dem Groſſen ſo wol ſage als dem Kleinen/ nach dem Vermoͤgen das ihm Gott gegeben hat.","norm":"Das ist ein jeder Dorfpriester nicht nur in den Fetten Marschländern sondern auch in den Mageren Geestländern zutun schuldig / dass er das Maul auftue / wie Luther getan hat / und es dem Großen so wohl sage als dem Kleinen / nach dem Vermögen das ihm Gott gegeben hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.880199909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12602,"date":1663,"orig":"Jch frage Butyrolambium und allen ſeinen Anhang/ ob nicht wahr ſey/ was ich in meinem Traͤctaͤtlein geſchrieben hab.","norm":"Ich frage Butyrolambium und allen seinen Anhang / ob nicht wahr sei / was ich in meinem Träctätlein geschrieben habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.083099842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12603,"date":1663,"orig":"Allein du redeſt nicht wie die Theologi reden.","norm":"Allein du redest nicht wie die Theologen reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.136000156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12604,"date":1663,"orig":"Dein Stylus iſt nicht Theologiſch.","norm":"Dein Stylus ist nicht theologisch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.444300174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12605,"date":1663,"orig":"Allein ich frage abermals/ wer verdampt einen Weſtphaͤling oder Niederſachſen/ wann er nicht redet wie ein Oeſterreicher oder wie ein Schwab?","norm":"Allein ich frage abermals / wer verdammt einen Westphäling oder Niedersachsen / wann er nicht redet wie ein Österreicher oder wie ein Schwab?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.129199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12606,"date":1663,"orig":"Jſt das die Todſuͤnde/ davon Butyrolambius pralet/ damit ich die Hoͤlle verdienet habe/ umb derent willen mir das Heilige Abendmal ſoll verſaget werden?","norm":"Ist das die Todsünde / davon Butyrolambius prahlet / damit ich die Hölle verdienet habe / um derent Willen mir das Heilige Abendmahl soll versaget werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.405799865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12607,"date":1663,"orig":"Jn den Epiſtolis obſcurorum virorum klagt M. Johannes Pellifex ſeinem Præceptori M. Ortvvino, daß er einen nagendenden Wurm im Gewiſſen habe.","norm":"In den Epistolis obscurorum virorum klagt M. Johannes Pellifex seinem Praeceptori M. Ortvvino, dass er einen nagendenden Wurm im Gewissen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.190299987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12608,"date":1663,"orig":"Dann er ſey in der Franckfurter Meß mit einem Baccalaureo durch eine Straſſe gangen/ da ſeyen zwey anſehnliche Maͤnner ihm entgegen kommen/ in langen Maͤnteln uñ langen Talaren (habuerunt, ſagt er/ nigras tunicas, & magna caputia cum Lyripipiis ſuis.) Du hab er vermeinet/ es ſeyen zwey Magiſtri noſtri, hab Reverentz fuͤr ihnen gemacht/ und habe ſein Birretum fuͤr ihnen abgezogen.","norm":"Dann er sei in der Frankfurter Messe mit einem Baccalaureo durch eine Straße gegangen / da seien zwei ansehnliche Männer ihm entgegenkommen / in langen Mänteln und langen Talaren (habuerunt, sagt er / nigras tunicas, & magna caputia cum Lyripipiis suis.) Du habe er vermeinet / es seien zwei Magistri nostri, habe Reverenz für ihnen gemacht / und habe sein Birretum für ihnen abgezogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.645400047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12609,"date":1663,"orig":"Der Baccalaureus aber hab ihn angeſtoſſen/ und geſagt:","norm":"Der Baccalaureus aber habe ihn angestoßen / und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.661600112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12610,"date":1663,"orig":"Was macht ihr?","norm":"Was macht ihr?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.836400032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12611,"date":1663,"orig":"Das ſind Juden.","norm":"Das sind Juden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.692399978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12612,"date":1663,"orig":"Da ſey er alsbald erſchrocken/ als wenn er zwey Teufel geſehen haͤtte.","norm":"Da sei er alsbald erschrocken / als wenn er zwei Teufel gesehen hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.613900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12613,"date":1663,"orig":"Der Baccalaureus hab geſagt das ſey eine Todſuͤnde welche er begangen habe.","norm":"Der Baccalaureus habe gesagt das sei eine Todsünde welche er begangen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.068699836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12614,"date":1663,"orig":"Es ſey ihm auch einmal ein ſolcher Fall begegnet.","norm":"Es sei ihm auch einmal ein solcher Fall begegnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.670200109481811} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12615,"date":1663,"orig":"Er ſey einmal durch eine Kirche gangen/ da hab ein hoͤltzerner Jude bey dem Creutz Chriſti geſtanden/ und habe einen Hammer in der Hand gehabt/ da hab er vermeint/ es ſey das Bildnus S. Petri mit dem Schluͤſſel hab die Knie gebeuget/ und ſein Birretum abgezogen.","norm":"Er sei einmal durch eine Kirche gegangen / da habe ein hölzerner Jude bei dem Kreuz Christi gestanden / und habe einen Hammer in der Hand gehabt / da habe er vermeint / es sei das Bildnis S. Petri mit dem Schlüssel habe die Knie gebeugt / und sein Birretum abgezogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.346099853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12616,"date":1663,"orig":"Aber hernach hab er geſehen/ daß es nicht S.","norm":"Aber hernach habe er gesehen / dass es nicht S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.971199989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12617,"date":1663,"orig":"Peter/ ſondern ein hoͤltzener Jud ſey.","norm":"Peter / sondern ein hölzerner Jude sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.683199882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12618,"date":1663,"orig":"Dieſe ſeine ſchwere Suͤnde/ hab er ſeinem Beichtvater geklagt/ welcher geantwort hab/ daß ſey eine Todſuͤnde/ er koͤnne ihn nicht abſolviren, wann er nicht Poteſtatem Epiſcopalem habe.","norm":"Diese seine schwere Sünde / habe er seinem Beichtvater geklagt / welcher Geantworte habe / dass sei eine Todsünde / er könne ihn nicht absolvieren, wann er nicht Potestatem Episcopalem habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.337299823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12619,"date":1663,"orig":"Dann es ſey ein Caſus Epiſcopalis.","norm":"Dann es sei ein Kasus Episcopalis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.920599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12620,"date":1663,"orig":"Und wann er es gerne und auß Fuͤrſatz/ und nicht auß Unwiſſenheit gethan haͤtte/ ſo koͤnt ihn niemand abſolviren als der Pabſt ſelbſt.","norm":"Und wann er es gerne und aus Vorsatz / und nicht aus Unwissenheit getan hätte / so könnt ihn niemand absolvieren als der Papst selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.055099964141846} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12621,"date":1663,"orig":"Mir iſt dergleichen begegnet zu Franckfuꝛt am Main/ da kam ich einsmals in Jhrer Durchl. meines Gnaͤdigſten Fuͤrſten und Herꝛn Hauß/ auff der Zeile zu Franckfort.","norm":"Mir ist dergleichen begegnet zu Frankfurt am Main / da kam ich einsmals in Ihrer Durchl. meines gnädigsten Fürsten und Herrn Haus / auf der Zeile zu Frankfurt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.038099765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12622,"date":1663,"orig":"Da ſtunde Joſeph des Juden im Vogelgeſang Vatter/ in einem langen Mantel und einem langen circum dedere.","norm":"Da stand Joseph des Juden im Vogelgesang Vater / in einem langen Mantel und einem langen circum dedere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.622499942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12623,"date":1663,"orig":"Jch meinte in Warheit/ er ſey ein vornehmer Prieſter auß dem Lande.","norm":"Ich meinte in Wahrheit / er sei ein vornehmer Priester aus dem Lande.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.127299785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12624,"date":1663,"orig":"Zoge meinen Huth tieff fuͤr ihm ab/ und fragte Matthis den Bereyter von Darmſtadt/ einen Ehrlichen/ Aufrichtigen bey Edlen und Unedlen beliebten Mann/ Wer iſt der Prieſter?","norm":"Zog meinen Hut tief für ihm ab / und fragte Matthis den Bereiter von Darmstadt / einen Ehrlichen / Aufrichtigen bei Edlen und Unedlen beliebten Mann / Wer ist der Priester?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.090099811553955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12625,"date":1663,"orig":"Er antwortete/ kennet ihr ihn nicht?","norm":"Er antwortete / kennet ihr ihn nicht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.020400047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12626,"date":1663,"orig":"Er iſt N. N. (welcher ein rechter Mammon iſt) Beicht-Vater.","norm":"Er ist N. N. (welcher ein rechter Mammon ist) Beichtvater.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.373799800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12627,"date":1663,"orig":"Wann mir dieſe Hiſtoriaͤ einfallen/ hab ich viel und mancherley Gedancken.","norm":"Wann mir diese Historie einfallen / habe ich viel und mancherlei Gedanken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.511899948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12628,"date":1663,"orig":"Jch erkenne daß ich ein armer groſſer Suͤnder ſey. Hab ich mit meinen Schrifften Gott erzuͤrnet/ ſo bitte ich demuͤtiglich umb Vergebung.","norm":"Ich erkenne dass ich ein armer großer Sünder sei . Hab ich mit meinen Schriften Gott erzürnet / so bitte ich demütig um Vergebung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.645199775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12629,"date":1663,"orig":"Jch habe es allezeit nicht boͤſe gemeint.","norm":"Ich habe es allezeit nicht böse gemeint.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.30649995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12630,"date":1663,"orig":"Jch werde gelibt es Gott/ des nechſten Tages etzliche allbereit verfertigte Theologiſche Tractaͤtlein/ in Deutſcher und Lateiniſcher Sprach herauß gehen laſſen/ da ich geꝛedet hab von Glaubens Artickuln/ von betruͤbten Wittben und Wayſen/ von angefochtenen nach Gottes Barmhertzigkeit ſchreyenden Suͤndern/ und dergleichen.","norm":"Ich werde geliebt es Gott / des nächsten Tages etliche allbereits verfertigte Theologische Traktätlein / in Deutscher und lateinischer Sprache herausgehen lassen / da ich geredet habe von Glaubens Artickuln / von betrübten Wittiben und Waisen / von angefochtenen nach Gottes Barmherzigkeit schreienden Sündern / und dergleichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.687399864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12631,"date":1663,"orig":"Die Mißgunſt ſelbſt wird ſehen/ daß ich darin einen andern Stylum fuͤhre.","norm":"Die Missgunst selbst wird sehen / dass ich darin einen anderen Stylum führe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.027900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12632,"date":1663,"orig":"Die bißhero außgangene Tractaͤtlein/ ſind nicht Theologiſche/ ſondern Politiſche Schrifften/ drumb habe ich auch einen Politiſchen Stylum darein gefuͤhrt.","norm":"Die bisher ausgegangene Traktätlein / sind nicht theologische / sondern politische Schriften / darum habe ich auch einen Politischen Stylum darein geführt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.972400188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12633,"date":1663,"orig":"Wer wil einen Schwaben verdammen/ wann er in Holland lang gelebet/ und zu einem Hollaͤnder kompt/ und nicht Schwaͤbiſch/ ſondern Hollaͤndiſch mit ihm redet?","norm":"Wer will einen Schwaben verdammen / wann er in Holland lang gelebt / und zu einem Holländer kommt / und nicht Schwäbisch / sondern Holländisch mit ihm redet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.033899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12634,"date":1663,"orig":"Paulus ſagt 1. Cor. 9.","norm":"Paulus sagt 1. Cor. 9.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.169700145721435} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12635,"date":1663,"orig":"Er ſey jederman allerley Worten/ damit er etzliche ſelig mache.","norm":"Er sei jedermann allerlei Worten / damit er etliche selig mache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.861000061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12636,"date":1663,"orig":"Jch habe offt bey groſſen Herꝛn mit einer Schertz- Rede mehr außgerichtet/ als ihre Catones mit ihrem groſſen Ernſt/ mit ihrem hohen Amptsgeſicht.","norm":"Ich habe oft bei großen Herrn mit einer Schertz-Rede mehr ausgerichtet / als ihre Catones mit ihrem großen Ernst / mit ihrem hohen Amtsgesicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.05810022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12637,"date":1663,"orig":"Jch war einsmals bey einem vornehmen Fuͤrſten bey der Tafel.","norm":"Ich war einsmals bei einem vornehmen Fürsten bei der Tafel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.911399841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12638,"date":1663,"orig":"Der Fuͤrſt war von einem Koͤniglichen Gemuͤth/ und hohen Verſtand.","norm":"Der Fürst war von einem königlichen Gemüt / und hohen Verstand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.81689977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12639,"date":1663,"orig":"Wann ſein Gluͤck ſo groß geweſen waͤre als ſein Gemuͤth/ wolt ich keinen beſſern Herꝛn in Europa geſucht haben/ dem ich lieber haͤtte dienen wollen als ihm:","norm":"Wann sein Glück so groß gewesen wäre als sein Gemüt / wollte ich keinen besseren Herrn in Europa gesucht haben / dem ich lieber hätte dienen wollen als ihm:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.845300197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12640,"date":1663,"orig":"Er ſaſſe damals bey der Tafel in tieffen Gedancken/ und wolte nicht Eſſen und Trincken.","norm":"Er Sasse damals bei der Tafel in tiefen Gedanken / und wollte nicht Essen und trinken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.08050012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12641,"date":1663,"orig":"Jch wuſte auß der Erfahrung/ daß wann er Grillen im Kopff habe/ pflegt er eine Kurtz weil anzuſtellen.","norm":"Ich wusste aus der Erfahrung / dass wann er Grillen im Kopf habe / pflegt er eine kurz weil anzustellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2718000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12642,"date":1663,"orig":"Er hatte einen unter ſeinen Unterthanen/ welcher ein deutſcher Poet war/ und unterweilens nach Hoff kame/ ein Carmen præſentirte, und bey der Tafel auffwartete.","norm":"Er hatte einen unter seinen Untertanen / welcher ein deutscher Poet war / und Unterweilens nach Hof kam / ein Carmen präsentierte, und bei der Tafel aufwartete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.891900062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12644,"date":1663,"orig":"Der Fuͤrſt ſahe ihn an/ und ſagte/ Herꝛ Johannes was ſol ich euch fuͤr euren Bart geben?","norm":"Der Fürst sah ihn an / und sagte / Herr Johannes was soll ich euch für euren Bart geben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.160900115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12645,"date":1663,"orig":"Jch will euch zehen Rthaler dafuͤr geben.","norm":"Ich will euch zehn Rthaler dafür geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.238999843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12646,"date":1663,"orig":"Herꝛ Johannes antwortete/ Gnaͤdiger Fuͤrſt und Herꝛ/ ich wolte ihn nicht verkauffen/ und wann E. Fuͤrſtl. Gnad: mir wolten 100. Reichsthaler dafuͤr geben.","norm":"Herr Johannes antwortete / Gnädiger Fürst und Herr / ich wollte ihn nicht verkaufen / und wann E. Fürstl. Gnade: mir wollten 100. Reichstaler dafür geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.626500129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12647,"date":1663,"orig":"Der Fuͤrſt ſagte ich will euch 20. Reichsthaler geben.","norm":"Der Fürst sagte ich will euch 20. Reichstaler geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.623700141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12648,"date":1663,"orig":"Herꝛ Johannes antwortete/ ich wolte mich noch beſinnen/ ob ich 200. Reichsthaler dafuͤr nehmen wolle/ daß ich mir ihn ſolte abſcheren laſſen.","norm":"Herr Johannes antwortete / ich wollte mich noch besinnen / ob ich 200. Reichstaler dafür nehmen wolle / dass ich mir ihn sollte abscheren lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.14109992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12649,"date":1663,"orig":"Der Fuͤrſt ſagte/ hoͤrt doch was das fuͤr ein hoffaͤrtiger Eſel ſey?","norm":"Der Fürst sagte / hört doch was das für ein hoffärtiger Esel sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.46619987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12650,"date":1663,"orig":"Und ſagte darauff zu einem Edel-Page/ du gehe hin zu dem Bartputzer/ und ſage er ſoll zu mir kommen.","norm":"Und sagte darauf zu einem Edel-Page / du gehe hin zu dem Bartputzer / und sage er soll zu mir kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.423399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12651,"date":1663,"orig":"Als Herꝛ Johannes hoͤrete/ daß der Bartputzer kommen ſolle/ da gieng es ihm wie jenem Edelmann in N. welcher ſeine Schweſter fragte/ wie gehet es doch unſerm krancken Schwager? die Schweſter ſagte/ wie ſol es ihm gehen?","norm":"Als Herr Johannes hörte / dass der Bartputzer kommen solle / da ging es ihm wie jenem Edelmann in N. welcher seine Schwester fragte / wie geht es doch unserem kranken Schwager? die Schwester sagte / wie soll es ihm gehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.015200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12652,"date":1663,"orig":"Herꝛ Heinrich iſt heute bey ihm geweſen/ und hat ihm das Heilige Abendmal gereicht.","norm":"Herr Heinrich ist heute bei ihm gewesen / und hat ihm das Heilige Abendmahl gereicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.028600215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12653,"date":1663,"orig":"O ſagte der Edelmann/ iſt Herꝛ Heinrich bey ihm geweſen/ ſo wolt ich ihm nicht einen Sechsling fuͤr fein Leben geben.","norm":"O sagte der Edelmann / ist Herr Heinrich bei ihm gewesen / so wollte ich ihm nicht einen Sechsling für fein Leben geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8979997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12654,"date":1663,"orig":"Herꝛ Johannes meinte auch weil der Bartputzer kommen ſolle/ ſo habe ſein Bart die letzte Oehlung/ rieffe mir demnach zu und ſagte/ O D. Schupp. ich habe vermeint ihr ſeyd ein Theologus/ ein eifferiger Prediger.","norm":"Herr Johannes meinte auch weil der Bartputzer kommen solle / so habe sein Bart die letzte Oehlung / riefe mir demnach zu und sagte / O D. Schupp . ich habe vermeint ihr seid ein Theologus / ein eifriger Prediger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.867499828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12655,"date":1663,"orig":"Aber ich ſehe wol ihr ſeyd ein rechter Fuchsſchwaͤntzer/ ein Tellerlecker.","norm":"Aber ich sehe wohl ihr seid ein rechter Fuchsschwänzer / ein Tellerlecker.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.430699825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12656,"date":1663,"orig":"Auff der Cantzel koͤnnet ihr jederman Reformiren.","norm":"Auf der Kanzel könnet ihr jedermann reformieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.648799896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12657,"date":1663,"orig":"Aber jetzt ſitzet ihr allhier wie ein ſtummer Hund/ und freſſet Rehe- Braten.","norm":"Aber jetzt sitzet ihr allhier wie ein stummer Hund / und fresset Rehe-Braten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.267600059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12658,"date":1663,"orig":"Aber mich armes Blut begehret ihr nicht zu retten/ ſondern wollet mich berauben laſſen/ des beſten Zierahts welchen ich von der Natur hab.","norm":"Aber mich armes Blut begehret ihr nicht zu retten / sondern wollet mich berauben lassen / des besten Zierrats welchen ich von der Natur habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.325699806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12659,"date":1663,"orig":"Habt ihr nicht geleſen/ was der Heidniſche Poet ſagt:","norm":"Habt ihr nicht gelesen / was der heidnische Poet sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.088500022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12660,"date":1663,"orig":"Credebant hoc grande nefas & morte piandum.","norm":"Credebant hoc grande nefas & morte piandum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.333899974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12661,"date":1663,"orig":"Si vetulo juvenis non aſſurrexerat, & ſi BARBATO cuicunque puer?","norm":"Si vetulo juvenis non assurrexerat, & sie BARBATO cuicunque puer?","lang_fastText":"ia","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"gl","lang_de":0,"norm_lmscore":6.268599987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12662,"date":1663,"orig":"Jch lieſſe den Gecken murꝛen biß der Bartputzer kame.","norm":"Ich ließe den Gecken murren bis der Bartputzer kam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.334000110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12663,"date":1663,"orig":"Als ich ſahe/ daß es an den Bindriemen gehen wolle/ ſagte ich/ Gnaͤdiger Fuͤrſt und Herꝛ/ E. Fuͤrſtl. Gnad. wollen doch ein Wort von mir hoͤren.","norm":"Als ich sah / dass es an den Bindriemen gehen wolle / sagte ich / Gnädiger Fürst und Herr / E. Fürstl. Gnade . wollen doch ein Wort von mir hören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.107800006866455} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12664,"date":1663,"orig":"Jch ſorge daß das Ding nicht angehe.","norm":"Ich sorge dass das Ding nicht angehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.155499935150146} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12665,"date":1663,"orig":"Warumb ſagt der Fuͤrſt.","norm":"Warum sagt der Fürst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"mt","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.706299781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12666,"date":1663,"orig":"Jch antwortete/ als Herꝛ Johannes ſeine Gemahlin genommen/ haben ſie ihre Ehe pacten auff die Kaͤyſerliche Rechten fundirt.","norm":"Ich antwortete / als Herr Johannes seine Gemahlin genommen / haben sie ihre Ehe Pakten auf die Kaiserliche Rechten fundiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.563300132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12667,"date":1663,"orig":"Jch bin kein Juriſt.","norm":"Ich bin kein Jurist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.495300054550171} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12668,"date":1663,"orig":"Allein ich hoͤre daß die Kaͤyſerliche Rechte mit ſich bringen/ daß was Mann und Weib in ſtehender Ehe erwerben/ das ſollen ſie mit einander theilen.","norm":"Allein ich höre dass die Kaiserliche Rechte mit sich bringen / dass was Mann und Weib in stehender Ehe erwerben / das sollen sie miteinander teilen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.402599811553955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12669,"date":1663,"orig":"Nun hat Herꝛ Johannes ſeinen Barth/ in ſtehender Ehe erworben/ wie mir genugſam bekant iſt.","norm":"Nun hat Herr Johannes seinen Barth / in stehender Ehe erworben / wie mir genügsam bekannt ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.506199836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12670,"date":1663,"orig":"Als iſt die Helffte ſein/ die ander Helfft ſeiner Gemahlin.","norm":"Als ist die Hälfte sein / die ander Hälfte seiner Gemahlin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.947999954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12671,"date":1663,"orig":"So wollen nun E. 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Gnaden nach ihrem Belieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.629000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12674,"date":1663,"orig":"Der Fuͤrſt fieng an zu lachen/ und Herꝛ Johannes behielt ſeinen Barth.","norm":"Der Fürst fing an zu lachen / und Herr Johannes behielt seinen Barth.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.35890007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12675,"date":1663,"orig":"Wann ich damals Tauſend Sententias auß dem Ambroſio oder Auguſtino, dem Fuͤrſten vorbracht haͤtte/ waͤre Herꝛ Johanſen Bart dadurch zur ſelbigen Zeit nicht ſalvirt worden.","norm":"Wann ich damals Tausend Sententias aus dem Ambrosio oder Augustino, dem Fürsten vorbracht hätte / wäre Herr Johansen Bart dadurch zur selbigen Zeit nicht salviert worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.372700214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12676,"date":1663,"orig":"Jn dem ich dieſes ſage wird mancher gedencken/ ja ſolche Ding haͤtteſtu reden und ſchreiben moͤgeu/ da du noch auff Univerſitaͤten/ oder an Fuͤrſtl. und Graͤflichen Hoͤfen wareſt.","norm":"Indem ich dieses sage wird mancher Gedenken / ja solche Ding hättest du reden und schreiben mögeu / da du noch auf Universitäten / oder an Fürstl. und Gräflichen Höfen warst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.209700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12677,"date":1663,"orig":"Allein du haſt nun zu ſolchen Dingen keine Vocation.","norm":"Allein du hast nun zu solchen Dingen keine Vokation.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.17579984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12678,"date":1663,"orig":"Du haſt nun keine Vocation als bloß zum Predigen/ zum Beten/ zum Copuliren, und zum Leichen gehen.","norm":"Du hast nun keine Vokation als bloß zum Predigen / zum Beten / zum Kopulieren, und zum Leichen gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.340499877929687} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12679,"date":1663,"orig":"Wozu dienet das/ daß du zu Hamburg redeſt und ſchreibeſt/ von ſolchen Dingen/ welche an groſſer Herꝛen Hoͤffen/ im Krieg/ auff Univerſitaͤten und anderswo vorgehen?","norm":"Wozu dient das / dass du zu Hamburg redest und schreibest / von solchen Dingen / welche an großer Herren Höfen / im Krieg / auf Universitäten und anderswo vorgehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.035200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12680,"date":1663,"orig":"Allein ich frage von wieviel Dingen die Propheten zu Jeruſalem geprediget haben/ welche eben nicht Jeruſalem/ ſondern andere Staͤdte und Koͤnigreiche angangen haben?","norm":"Allein ich frage von wie viel Dingen die Propheten zu Jerusalem gepredigt haben / welche eben nicht Jerusalem / sondern andere Städte und Königreiche angegangen haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.24809980392456} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12681,"date":1663,"orig":"Hamburg iſt ein Theatrum und compendium mundi.","norm":"Hamburg ist ein Theatrum und compendium mundi.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.446000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12682,"date":1663,"orig":"Wie mancher Frembder kompt in die Kirche/ welcher fleiſſiger znhoͤrt als ein Einwohner?","norm":"Wie mancher fremder kommt in die Kirche / welcher fleißiger znhört als ein Einwohner?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.18090009689331} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12683,"date":1663,"orig":"Jch frage/ warumb ich keine Vocation habe etwas zu ſchreiben?","norm":"Ich frage / warum ich keine Vokation habe etwas zu schreiben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.98829984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12684,"date":1663,"orig":"Jch bin ein Doctor Theologiæ, und ein Magiſter Philoſophiæ.","norm":"Jch bin ein Doktor Theologiae, und ein Magister Philosophiae.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"fo","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.30620002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12685,"date":1663,"orig":"Auff Univerſitaͤten iſt im Nahmen des Roͤmiſchen Kaͤyſers mir die Freyheit gegeben worden/ die heilige Schrifft und die freye Kuͤnſte allenthalben zu lehren/ nach meinem Vermoͤgen.","norm":"Auf Universitäten ist im Namen des römischen Kaisers mir die Freiheit gegeben worden / die heilige Schrift und die freie Künste allenthalben zu lehren / nach meinem Vermögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.628300189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12686,"date":1663,"orig":"Das iſt meine General Vocation, welche mir niemand umbſtoſſen kan/ als Gott und der Roͤmiſche Kaͤyſer.","norm":"Das ist meine General Vokation, welche mir niemand umstoßen kann / als Gott und der Römische Kaiser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.058000087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12687,"date":1663,"orig":"So lang ich nichts ſchreibe das Gottes Wort/ als der Richtſchnur des Chriſtenthumbs/ und dann der geſunden Vernunfft zu wider iſt/ wird mich ein jeder verſtaͤndiger ehrlicher Chriſt paſſiren und repaſſiren 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ſolt ich nicht davon Erinnerung thun/ damit andere gute Ingenia dem Ding/ nach mir weiter nachſinnen/ und auff Verbeſſerung gedencken?","norm":"Wann ich nun etwas im Weltlichen / im Geistlichen oder Schulstand habe in Acht genommen das nichts taug / warum sollte ich nicht davon Erinnerung tun / damit andere gute Ingenia dem Ding / nach mir weiter nachsinnen / und auf Verbesserung Gedenken?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.50600004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12690,"date":1663,"orig":"Es mag Butyrolambius ſagen was er wil/ ſo ſind dagegen viel vornehme gelahrte Leut/ welche wiſſen/ daß ich ein und ander Ding zu Papier bracht habe/ die ermahnen mich/ ich ſoll ſie nicht unter die Banck ſtecken/ damit ich nicht gleich werde jenem Knecht/ welcher ſein talent vergrube/ und nicht damit wuchern wolte.","norm":"Es mag Butyrolambius sagen was er will / so sind dagegen viel vornehme gelahrte Leute / welche wissen / dass ich ein und ander Ding zu Papier brachte habe / die ermahnen mich / ich soll sie nicht unter die Bank stecken / damit ich nicht gleich werde jenem Knecht / welcher sein talent Grube / und nicht damit wuchern wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.628399848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12691,"date":1663,"orig":"Ja wird mancher gedencken/ haͤtteſt du es zuvor gethan/ ehe du in das Predigamgt kommen biſt/ ſo waͤre es gut geweſen.","norm":"Ja wird mancher Gedenken / hättest du es zuvor getan / ehe du in das Predigamgt kommen bist / so wäre es gut gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.962200164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12692,"date":1663,"orig":"Allein nun will es ſich nicht ſchicken.","norm":"Allein nun will es sich nicht 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Lucas war ein Medicus und ein Mahler/ wie ins gemein dafuͤr gehalten wird.","norm":"Der Evvangelist Lucas war ein Medikus und ein Maler / wie ins gemein dafür gehalten wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.221499919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12697,"date":1663,"orig":"Als er nun das Evangelium und die Apoſtoliſche Geſchicht beſchrieben hat/ frage ich ob nicht glaͤublich ſey/ daß er nach dieſer Zeit unterweilens ein Stuͤcklein gemahlet/ oder einem frommen Mann eine Purgation eingegeben hab?","norm":"Als er nun das Evangelium und die apostolische Geschichte beschrieben hat / frage ich ob nicht glaublich sei / dass er nach dieser Zeit Unterweilens ein Stücklein gemalt / oder einem frommen Mann eine Purgation eingegeben habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.225500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12698,"date":1663,"orig":"Wer verdampt den Apoſtel Paulum/ daß er in ſeinen Epiſteln der Heydniſchen Poeten Schrifften gedencket/ welche er zuvor wol geleſen hatte?","norm":"Wer verdammt den Apostel Paulum / dass er in seinen Episteln der heidnischen Poeten Schriften gedenkt / welche er zuvor wohl gelesen hatte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.170199871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12699,"date":1663,"orig":"Wer haͤlt dieſem Apoſtel vor uͤbel/ daß nach dem er zum Predig-Ampt beruffen worden/ und Befehl hatte den Namen Gottes zu tragen fuͤr die Heyden/ fuͤr die Koͤnige/ fuͤr die Kinder Jſrael/ er hernach ſein Teppichmacher Handwerck wieder herfuͤr ſuchte und triebe?","norm":"Wer hält diesem Apostel vor übel / dass nach dem er zum Predigampt berufen worden / und Befehl hatte den Namen Gottes zu tragen für die Heiden / für die Könige / für die Kinder Israel / er hernach sein Teppichmacher Handwerk wieder herfür suchte und triebe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.607399940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12700,"date":1663,"orig":"Wuͤnſchen moͤcht ich/ daß der Hochgelahrte Theologus und Polyhiſtor Lubecenſis, Herꝛ Jacobus Stolterfoet in dieſer Sach ſolte Scheidsmann ſeyn.","norm":"Wünschen möchte ich / dass der Hochgelahrte Theologus und Polyhistor Lubecensis, Herr Jacobus Stolterfoet in dieser Sache sollte Schiedsmann sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2631001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12701,"date":1663,"orig":"Jch weiß er wuͤrde ein Urtheil faͤllen/ das mir nicht wuͤrde zu wider ſeyn.","norm":"Ich weiß er würde ein Urteil fällen / das mir nicht würde zu wider sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.572500228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12702,"date":1663,"orig":"Wer hat dem vortreflichen Theologo, Herꝛn Havemanno, General Superintendenten im Hertzogthumb Bremen und Verden in Unbeſtem außgedeutet/ daß eꝛ bey ſeinem Predigampt unterſchiedene Lateiniſche/ ſo wol Philoſophiſche als Theologiſche Tractaͤtlein hat druͤcken laſſen/ darin er unterweilens/ Attico quodam lepore & Laconicâ brevitate, mehr zuverſtehen gibt/ als er auff das Papier geſetzt hat?","norm":"Wer hat dem vortrefflichen Theologo, Herrn Havemanno, General Superintendenten im Herzogtum Bremen und Verden in Unbestem ausgedeutet / dass er bei seinem Predigamt unterschiedene Lateinische / so wohl Philosophische als Theologische Traktätlein hat drücken lassen / darin er Unterweilens / Attico quodam lepore & Laconica brevitate, mehr zu verstehen gibt / als er auf das Papier gesetzt hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.638400077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12703,"date":1663,"orig":"Aſt mihi, quilibet vult venire ſuper cutem. wie Jacobus de altâ plateâ in Epiſtolis obſcurorum virorum redet.","norm":"Ast mihi, quilibet vult venire super cutem . wie Jacobus de alta platea in Epistolis obscurorum virorum redet.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.919000148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12704,"date":1663,"orig":"Jch werde mit Gottes Huͤlff mein Ampt dadurch nicht verſaͤumen.","norm":"Ich werde mit Gottes Hilfe mein Amt dadurch nicht versäumen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.553699970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12705,"date":1663,"orig":"Gleich wie ein ander nach dem er des Tages Laſt und Hitze getragen/ ſeine recreation ſucht im Bretſpiel/ in der Karten oder im Spatziren fahren.","norm":"Gleich wie ein ander nach dem er des Tages Last und Hitze getragen / seine Rekreation sucht im Brettspiel / in der Karten oder im Spazieren fahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.809299945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12706,"date":1663,"orig":"Alſo ſuche ich die Erfriſchung und wieder Erquickung meines Gemuͤhts in ſolchen Schrifften.","norm":"Also suche ich die Erfrischung und wieder Erquickung meines Gemüts in solchen Schriften.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.716800212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12707,"date":1663,"orig":"Jch weis gar wol/ daß viel groſſe Leut meynen/ ich muͤſſe immer luſtig und nimmer traurig ſeyn.","norm":"Ich weiß gar wohl / dass viel große Leute meinen / ich müsse immer lustig und nimmer traurig sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.327400207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12708,"date":1663,"orig":"Es hatte juͤngſt ein groſſer Potentat meinen Salomon geleſen/ und endlich zu ſeinem Leib-Medico geſagt:","norm":"Es hatte jüngst ein großer Potentat meinen Salomon gelesen / und endlich zu seinem Leibmedico gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.081299781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12709,"date":1663,"orig":"Er muß ein luſtiger Mann ſeyn.","norm":"Er muss ein lustiger Mann sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.230499982833862} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12710,"date":1663,"orig":"Nein/ hatte der Medicus geſagt/ es iſt kein luſtiger Mann.","norm":"Nein / hatte der Medikus gesagt / es ist kein lustiger Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.56820011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12711,"date":1663,"orig":"Er iſt immer in Gedancken.","norm":"Er ist immer in Gedanken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.719500064849853} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12712,"date":1663,"orig":"Jch pflege offt Schertzreden zu treiben/ wann mein gantzes Hertz mit Traurigkeit erfuͤllet iſt/ und dencke an meinen hochſeligen Grafen und Herꝛn/ Herꝛn Graf Johann Oxenſtirn/ ꝛc. welcher in den hoͤchſten Conſiliis publicis. wann er ſein Gebet gethan hatte/ und keine Aſſiſtentz von andern ſahe/ pflage dieſes Hollaͤndiſche Sprichwort zu brauchen: Laet loopen.","norm":"Ich pflege oft Scherzreden zu treiben / wann mein ganzes Herz mit Traurigkeit erfüllet ist / und denke an meinen hochseligen Grafen und Herrn / Herrn Graf Johann Oxenstirn / etc. welcher in den höchsten Consiliis publicis . wann er sein Gebet getan hatte / und keine Assistenz von anderen sah / pflage dieses holländische Sprichwort zu brauchen: Laet loopen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.472899913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12713,"date":1663,"orig":"Das Wetter wil ſeinen Willen haben.","norm":"Das Wetter will seinen Willen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.831299781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12714,"date":1663,"orig":"Und lieſſe darauff die Trompeter blaſen/ und alles in floribus hergehen.","norm":"Und ließe darauf die Trompeter blasen / und alles in floribus hergehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.417399883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12715,"date":1663,"orig":"Wiewol ich keinen Trompeter hab oder halten kan/ ſo denck ich doch in meinen difficultaͤten nechſt Gottes Wort an dieſe Rede/ Laet loopen.","norm":"Wiewohl ich keinen Trompeter habe oder halten kann / so denk ich doch in meinen Difficultäten nächst Gottes Wort an diese Rede / Laet loopen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.82450008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12716,"date":1663,"orig":"Und wann ich auff Cymbaln und wolklingenden Cymbaln ſpielen koͤnte/ wolt ich es alsdann thun.","norm":"Und wann ich auf Cymbalen und wohlklingenden Cymbalen spielen könnte / wollte ich es alsdann tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.161600112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12717,"date":1663,"orig":"Dagegen bin ich offtmals bey vornehmer Compagnie/ dazu mich mehr ratio ſtatus, als meine Begierd zu eſſen oder zu trincken antreibet/ und ſitz in tieffen Gedancken.","norm":"Dagegen bin ich oftmals bei vornehmer Compagnie / dazu mich mehr ratio status, als meine Begierde zu essen oder zu trinken antreibet / und Sitz in tiefen Gedanken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.583399772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12718,"date":1663,"orig":"Da meynen unterweilens die Leute daß ich traurig und betruͤbt ſeye.","norm":"Da meinen Unterweilens die Leute dass ich traurig und betrübt sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.494900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12719,"date":1663,"orig":"Allein ich hab alsdann meine hoͤchſte Freud/ in meinen Gedancken.","norm":"Allein ich habe alsdann meine höchste Freude / in meinen Gedanken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.633200168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12720,"date":1663,"orig":"Jch achte nicht auff die Muſique, auff andere Tractamente oder Complemenre.","norm":"Ich achte nicht auf die Musique, auf andere Traktamente oder Complemenre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8144001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12721,"date":1663,"orig":"Sondern ich dencke uñ ſchweige.","norm":"Sondern ich denke und schweige.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.409800052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12722,"date":1663,"orig":"Wer mich recht kennet/ der gibt mehr achtung auff mein Stillſchweigen als auff mein Reden.","norm":"Wer mich recht kennet / der gibt mehr Achtung auf mein Stillschweigen als auf mein Reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.261199951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12723,"date":1663,"orig":"Mein lieber Herꝛ Calenderſchreiber/ verſichert euch/ es iſt mir nicht allzeit gelegen zu reden.","norm":"Mein lieber Herr Kalenderschreiber / versichert euch / es ist mir nicht allzeit gelegen zu reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.633600234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12724,"date":1663,"orig":"Allein wer mich mit der Feder angreifft/ der kompt ohne Stoͤß nicht von mir.","norm":"Allein wer mich mit der Feder angreift / der kommt ohne Stöße nicht von mir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.896200180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12725,"date":1663,"orig":"Jch rahte dem Herꝛn/ wann er wol dantzen oder Pfeiffen kan/ daß er dantze oder pfeiffe wider den zu Wolffenbuͤttel getruckten Calender.","norm":"Ich Rate dem Herrn / wann er wohl dantzen oder Pfeifen kann / dass er dantze oder pfeife wider den zu Wolfenbüttel gedruckten Kalender.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.133399963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12726,"date":1663,"orig":"Dann das wuͤrde ich ihme nicht nachthun.","norm":"Dann das würde ich ihm nicht nachtun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8902997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12727,"date":1663,"orig":"Allein ſchreibet der Herꝛ etwas darwieder/ ſo werde ich es machen wie jener Schulmeiſter/ welcher ſeinen Schuͤlern etwas dictiren wolte und ſagte:","norm":"Allein schreibet der Herr etwas dawider / so werde ich es machen wie jener Schulmeister / welcher seinen Schülern etwas diktieren wollte und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.635200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12728,"date":1663,"orig":"Scribite pueri, ſcribite.","norm":"Scribite pueri, scribite.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.56279993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12729,"date":1663,"orig":"Dicam vobis aliquid, quod non invenietis in Dictionario, neque in Calepino, neque in Sylva Vocabulorum: Ciconia, Ciconia.","norm":"Dicam vobis aliquid, quod non invenietis in Dictionario, neque in Calepino, neque in Sylva Vocabulorum: Ciconia, Ciconia.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.726600170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12730,"date":1663,"orig":"Habt ihr es? eſt magnum animal. Habt ihr es geſchrieben? longum habens roſtrum, longum habens roſtrum.","norm":"Habt ihr es? est magnum animal. Habt ihr es geschrieben? longum habens rostrum, longum habens rostrum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.566500186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12731,"date":1663,"orig":"Et ſaltum ſaciens poſt ranam SIC, und damit ſprang er uͤber eine Banck.","norm":"Et saltum saciens post ranam SIC, und damit sprang er über eine Bank.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.932700157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12732,"date":1663,"orig":"Jch wil dem Herꝛn kuͤrtzlich ſagen/ was die vornemſte Urſach ſey/ welche mich zu dem Calender zu Wolffenbuͤttel bracht hatte.","norm":"Ich will dem Herrn kürzlich sagen / was die vornehmste Ursache sei / welche mich zu dem Kalender zu Wolfenbüttel brachte hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.684000015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12733,"date":1663,"orig":"Jch habe hiebevor einen groſſen Cavallier gekant/ welchen ein Calendermacher oder Mathematicus uͤberredet hatte/ es wuͤrde uͤber zwey Jahr eine Schlacht bey Nuͤrnberg geſchehen/ da wuͤrde er die Kaͤyſerliche Armee auß dem Feld ſchlagen.","norm":"Ich habe hiervor einen großen Cavalier gekannt / welchen ein Kalendermacher oder Mathematiker überredet hatte / es würde über zwei Jahr eine Schlacht bei Nürnberg geschehen / da würde er die kaiserliche Armee aus dem Feld schlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.636899948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12734,"date":1663,"orig":"Dieſer Cavallier gieng wieder in Krieg.","norm":"Dieser Cavalier ging wieder in Krieg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.096499919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12735,"date":1663,"orig":"Fuͤnff Monat hernach/ bekam ich die traurige Zeitung/ daß er todt ſey.","norm":"Fünf Monat hernach / bekam ich die traurige Zeitung / dass er tot sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.252900123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12736,"date":1663,"orig":"Hans Puckel von Nuͤrnberg iſt ſeit der Zeit ſo offt zu Hamburg geweſen/ allein man frage Herꝛn und Knecht im weiſſen Schwan/ ob Hans Puckel/ jemals mit einem Wort gedacht habe/ daß ſeyt der Zeit die Kaͤyſerliche Armee bey Nuͤrnberg geſchlagen ſey?","norm":"Hans Buckel von Nürnberg ist seit der Zeit so oft zu Hamburg gewesen / allein man frage Herrn und Knecht im weißen Schwan / ob Hans Buckel / jemals mit einem Wort gedacht habe / dass seid der Zeit die kaiserliche Armee bei Nürnberg geschlagen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.635799884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12737,"date":1663,"orig":"Jch habe mit unterſchiedenen Cavalliern und Politicis zu thun gehabt/ welche ſich einbilden/ unſer HErꝛ Gott muͤſſe ſich nohtwendig/ in Veraͤnderung der Laͤnder und Koͤnigreich/ nach den Calendermachern reguliren, und thun oder geſchehen laſſen/ was die Calendermacher ſagen.","norm":"Ich habe mit unterschiedenen Kavalieren und Politicis zu tun gehabt / welche sich einbilden / unser Herr Gott müsse sich notwendig / in Veränderung der Länder und Königreich / nach den Kalendermachern regulieren, und tun oder geschehen lassen / was die Kalendermacher sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.391600131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12738,"date":1663,"orig":"Uber dieſe Vanitaͤt klaget der geiſtreiche Theologus Herꝛ Georg Albrecht/ geweſener wolverdienter Superintendens zu Noͤrdlingen/ und ſagt:","norm":"Über diese Vanität klaget der geistreiche Theologus Herr Georg Albrecht / gewesener wohlverdienter Superintendens zu Nördlingen / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.849599838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12739,"date":1663,"orig":"Was die Practicam Aſtrologicam belanget/ die man gemeiniglich zu End des Calenders ſetzt/ auß dem Geſtirn und Planeten prognoſticiren, und verkuͤndigen wil/ uͤber welches Land Krieg/ Theurung und Peſtilentz kommen ſoll/ oder wie es dem Menſchen in dieſer und anderer Zeit ergehen werde/ halten unſere Evangeliſche Theologi nichts darvon.","norm":"Was die Practicam Astrologiecam belanget / die man gemeiniglich zu Ende des Kalenders setzt / aus dem Gestirn und Planeten prognostizieren, und verkündigen will / über welches Land Krieg / Teuerung und Pestilenz kommen soll / oder wie es dem Menschen in dieser und anderer Zeit ergehen werde / halten unsere evangelische Theologen nichts davon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.188600063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12740,"date":1663,"orig":"Lutherus ſagt:","norm":"Luther sagt:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.76039981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12741,"date":1663,"orig":"Die Aſtrologia iſt keine Kunſt.","norm":"Die Astrologia ist keine Kunst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"sw","lang_cld3":"af","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.703199863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12742,"date":1663,"orig":"Dann ſie hat keine Principia und Demonſtrationes, darauff man gewiß unwanckend fuſſen und gruͤnden koͤnte.","norm":"Dann sie hat keine Principia und Demonstrationes, darauf man gewiss unwankend fußen und gründen könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.435999870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12743,"date":1663,"orig":"Sondern die Sterngucker richten ſich/ und urtheilen nach den Faͤllen/ wie ſichs zutraͤgt/ ſagen/ und geben fuͤr/ das iſt einmal oder zwey geſchehen/ und hat ſich alſo zugetragen/ darumb muß es allezeit ſo geſchehen/ ꝛc. D. Jacob Andreæ hat die Calendermacher und Practic-Schreiber unter die Zeichendeuter gezogen/ und in einer offenen Predigt/ die er Anno 1578. in Truck außgehen laſſen/ hefftig wider ſie gedonnert/ mit dieſen Worten:","norm":"Sondern die Sterngucker richten sich / und urteilen nach den Fällen / wie sich es zuträgt / sagen / und geben für / das ist einmal oder zwei geschehen / und hat sich also zugetragen / darum muss es allezeit so geschehen / etc. D. Jacob Andreä hat die Kalendermacher und Praktik-Schreiber unter die Zeichendeuter gezogen / und in einer offenen Predigt / die er Anno 1578 . in Druck ausgehen lassen / heftig wider sie gedonnert / mit diesen Worten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.900300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12744,"date":1663,"orig":"Es werden leider Leute gefunden/ die auff ſolche Practiken und Calender mehr halten/ dann auff Gottes Wort.","norm":"Es werden leider Leute gefunden / die auf solche Praktiken und Kalender mehr halten / dann auf Gottes Wort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.100900173187256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12745,"date":1663,"orig":"Dem Calender/ wie es Wittern oder der Practick/ wie es ſonſten ergehen ſoll/ lauffen ſie alsbald zu/ und ſehen was der Zeichendeuter ohngefehr/ oder auß Gottes Verhaͤngniß/ der Welt Unglauben und Verachtung ſeines Worts zu ſtraffen/ errahten.","norm":"Dem Kalender / wie es Wittern oder der Praktik / wie es sonsten ergehen soll / laufen sie alsbald zu / und sehen was der Zeichendeuter ungefähr / oder aus Gottes Verhängnis / der Welt Unglauben und Verachtung seines Worts zu strafen / erraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.293900012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12746,"date":1663,"orig":"Da faͤllt man mit Hauffen zu/ und ſpricht:","norm":"Da fällt man mit Haufen zu / und spricht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.574100017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12747,"date":1663,"orig":"Er hat dennoch das erꝛahten/ es wird das ander auch nicht fehlen/ ſo doch ſolche Zeichendeuter/ ſo jaͤmmerlich luͤgen/ und ihre Calender/ Practicken und Deutungen/ ſo voller Luͤgen ſeyn/ daß ſie ſich nicht allein fuͤr Gott und allen frommen Hertzen/ ſondern auch fuͤr ſich ſelbſt ſchaͤmen ſolten.","norm":"Er hat dennoch das Erraten / es wird das ander auch nicht fehlen / so doch solche Zeichendeuter / so jämmerlich lügen / und ihre Kalender / Praktiken und Deutungen / so voller Lügen sein / dass sie sich nicht allein für Gott und allen frommen Herzen / sondern auch für sich selbst schämen sollten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.68179988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12748,"date":1663,"orig":"Darumb wann ein Chriſt eines guten fruchtbaren Regens oder ſchoͤnen Wetters bedoͤrff/ ſoll er nicht zu dem Calender oder Allmanach lauffen/ und ſehen/ was der luͤgenhafftige Zeichendeuter ſagt/ der offtermals einen Schaubhut ſetzt/ da einer wol eines guten Filtzhuts bedoͤrffte/ ſondern er ſoll in ſein alt Buch/ in die H. Bibel/ als ſeinen unfehlbaren Allmanach oder Calender lauffen/ ſo wird ers finden/ was der Herꝛ ſagt im 5. Moſ, 28. Weil aber die Calender und Allmanach unſer Bibel worden ſind/ und die Leute leyder mehr auff dieſelbige/ als auff Gottes Wort Achtung geben/ und ſich derhalben keiner Suͤnden fuͤrchten/ wen ſoll alsdann Wunder nehmen daß auch das Wetter darnach iſt? daß wir den Sommer haben im Winter/ und wann es Sommer und warm ſeyn ſoll/ iſt es Winter und kalt?","norm":"Darum wann ein Christ eines guten fruchtbaren Regens oder schönen Wetters bedürf / soll er nicht zu dem Kalender oder Almanach laufen / und sehen / was der lügenhafftige Zeichendeuter sagt / der öftermals einen Schaubhut setzt / da einer wohl eines guten Filzhuts bedürfte / sondern er soll in sein alt Buch / in die H. Bibel / als seinen unfehlbaren Almanach oder Kalender laufen / so wird er es finden / was der Herr sagt im 5. Mos, 28. Weil aber die Kalender und Almanach unser Bibel worden sind / und die Leute leider mehr auf dieselbige / als auf Gottes Wort Achtung geben / und sich derethalben keiner Sünden fürchten / wen soll alsdann Wunder nehmen dass auch das Wetter danach ist? dass wir den Sommer haben im Winter / und wann es Sommer und warm sein soll / ist es Winter und kalt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.910200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12749,"date":1663,"orig":"Wie das Buch iſt/ alſo iſt auch der Glaub/ und wie der Glaub iſt/ alſo iſt auch das Wetter/ alles verkehrt/ biß es Gott endlich in einen Hauffen ſtoͤſt/ die Welt mit Feur verzehrt/ und die Unglaͤubige in den feurigen Pfuel ſtuͤrtzet/ Dergleichen Klag hat dieſer Doctor auch gefuͤhret/ in einer Predigt am Neuen Jahrs Tag.","norm":"Wie das Buch ist / also ist auch der Glaube / und wie der Glaube ist / also ist auch das Wetter / alles verkehrt / bis es Gott endlich in einen Haufen stößt / die Welt mit Feuer verzehrt / und die Ungläubige in den feurigen Pfuel stürzet / Dergleichen Klage hat dieser Doktor auch geführt / in einer Predigt am Neuen Jahrs Tag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.504499912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12750,"date":1663,"orig":"Was er auch beklagt/ das beſindet ſich leyder im Werck ſelbſten.","norm":"Was er auch beklagt / das besendet sich leider im Werk selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.627200126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12751,"date":1663,"orig":"Wann wir Prediger auß Gottes unfehlbarem Wort den Leuten Buß predigen/ und auß dem Mund des HErꝛn ſagen:","norm":"Wann wir Prediger aus Gottes unfehlbarem Wort den Leuten Buße predigen / und aus dem Mund des Herrn sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7393999099731445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12752,"date":1663,"orig":"Wann ſie ſich nicht bekehren von ihrer Boßheit/ ſo wol ſie der HErr außrotten/ zubrechen/ verderben/ und gantz und gar zu Grunde richten Jer. 18. v. 7.","norm":"Wann sie sich nicht bekehren von ihrer Bosheit / so wohl sie der Herr ausrotten / zubrechen / verderben / und ganz und gar zu Grunde richten Jer. 18. v. 7.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7316999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12753,"date":1663,"orig":"So heiſt es:","norm":"So heißt es:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"es","lang_de":0,"norm_lmscore":2.902100086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12754,"date":1663,"orig":"Wer glaͤubt unſer Predig?","norm":"Wer glaubt unser Predig?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.009099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12755,"date":1663,"orig":"Eſa. 53. v. 1. Wer glaͤubts HErr/ daß du ſo ſehr zuͤrneſt? und wer fuͤrchtet ſich fuͤr ſolchem deinem Grim/ Pſ. 90. v. 11.","norm":"Esa. 53. v. 1. Wer gläubts Herr / dass du so sehr zürnest? und wer fürchtet sich für solchem deinem Grimm / Ps. 90. v. 11.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"vi","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.371399879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12756,"date":1663,"orig":"Wo ſind die/ ſo in ihrem Hertzen ſagen/ kommet/ wir wollen uns zum HErrn bekehren/ ihn umb Vergebung unſerer Suͤnde bitten/ und von denſelbigen abſtehen?","norm":"Wo sind die / so in ihrem Herzen sagen / kommet / wir wollen uns zum Herrn bekehren / ihn um Vergebung unserer Sünde bitten / und von denselbigen abstehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.144499778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12757,"date":1663,"orig":"Jch ſehe ihrer noch wenig.","norm":"Ich sehe ihrer noch wenig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.5619001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12758,"date":1663,"orig":"Wann aber ein ſolcher Practicant auffſtehet/ und ein groſſes Ungluͤck/ auff einen gewiſſen Tag verkuͤndiget/ da erſchrickt jederman von Hertzen/ und bemuͤhet ſich euſſerſt/ ſolchem zu entfliehen Als zum Exempel:","norm":"Wann aber ein solcher Praktikant aufstehet / und ein großes Unglück / auf einen gewissen Tag verkündigt / da erschrickt jedermann von Herzen / und bemühet sich äußerst / solchem zu entfliehen als zum Exempel:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.889500141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12759,"date":1663,"orig":"Anno 1638. iſt ein verlogener Aſtrologus zu Venedig geweſen/ der hat geweiſſaget/ daß auf den 23. July ſelbigen Jahrs alle unter dem Zeichen des Loͤwen liegende Laͤnder/ Staͤdte und Ort/ grauſames Erdbeben/ Waſſerfluih/ Wunderzeichen/ Cometen/ brennende Feuerflammen/ erfahren und ſehen werden.","norm":"Anno 1638 . ist ein verlogener Astrologus zu Venedig gewesen / der hat geweissagt / dass auf den 23. Juli selbigen Jahrs alle unter dem Zeichen des Löwen liegende Länder / Städte und Ort / grausames Erdbeben / Wasserfluih / Wunderzeichen / Kometen / brennende Feuerflammen / erfahren und sehen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.13700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12760,"date":1663,"orig":"Wieviel/ auch unter denen/ die gute Chriſten ſeyn wollen/ haben ihm Glauben gegeben/ ſich auf ſolchen Tag hefftig gefuͤrchtet/ geſeuftzet/ geſchryen/ geklaget/ Ja wol gar von denſelbigen Orten wegzuziehen begehrt/ daß ſie faſt von ihren eigenen Lehrern und Seelſolgern nicht kunten getroͤſtet und gehalten werden?","norm":"Wie viel / auch unter denen / die gute Christen sein wollen / haben ihm Glauben gegeben / sich auf solchen Tag heftig gefürchtet / geseufzt / geschrien / geklagt / Ja wohl gar von denselbigen Orten wegzuziehen begehrt / dass sie fast von ihren eigenen Lehrern und Seelsolgern nicht konnten getröstet und gehalten werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.863100051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12761,"date":1663,"orig":"Jſt das nicht Blindheit/ Thorheit/ Unſinnigkeit/ daß man einem ſolchen Teufliſchen Propheten mehr glauben ſoll/ dann Gott und ſeinen warhafftigen Propheten?","norm":"Ist das nicht Blindheit / Torheit / Unsinnigkeit / dass man einem solchen teuflischen Propheten mehr glauben soll / dann Gott und seinen wahrhaftigen Propheten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.684000015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12762,"date":1663,"orig":"Dergleichen Exempla von den Aſtrologis und ihren Prognoſticis, auch wie man ſich fuͤr ihnen gefuͤrchtet/ erzehlet Martin. Cruſius. l. 11.","norm":"Dergleichen Exempla von den Astrologis und ihren Prognosticis, auch wie man sich für ihnen gefürchtet / erzählt Martin . Crusius. l. 11.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.649400234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12763,"date":1663,"orig":"Anal. Suevic. part. 2. pag. 490. Daruͤmb bleibt es bey dem/ was Lutherus geſagt.","norm":"Anal. Suevic. part. 2. pag. 490. Darum bleibt es bei dem / was Luther gesagt.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.92710018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12764,"date":1663,"orig":"Die Aſtrologia iſt nur eitel Raͤtzelwerck/ und vom Teuffel erfunden/ und erdichtet/ auff daß die Leut vom Eheſtand/ und allen goͤttlichen und menſchlichen Aemptern und Staͤnden abgeſchreckt werden.","norm":"Die Astrologia ist nur eitel Rätselwerk / und vom Teufel erfunden / und erdichtet / auf dass die Leute vom Ehestand / und allen göttlichen und menschlichen Ämtern und Ständen abgeschreckt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8557000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12765,"date":1663,"orig":"Es hat mir ein auffrichtiger Theologus zu Hamburg erzehlet/ daß ein Calendermacher oder Aſtrologus, ſeiner Liebſten geſagt hab/ ſie wuͤrde einen alten Mann und keine Kinder bekommen.","norm":"Es hat mir ein aufrichtiger Theologus zu Hamburg erzählt / dass ein Kalendermacher oder Astrologus, seiner Liebsten gesagt habe / sie würde einen alten Mann und keine Kinder bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.915599822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12766,"date":1663,"orig":"Allein da er durch Gottes wunderbare Providentz ſich mit ihr verheyrahtet hab/ ſey er 23. Jahr alt geweſen/ und Gott habe ſie mit neun Kindern geſegnet.","norm":"Allein da er durch Gottes wunderbare Providenz sich mit ihr verheiratet habe / sei er 23. Jahr alt gewesen / und Gott habe sie mit neun Kindern gesegnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.89870023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12767,"date":1663,"orig":"Von ſolchen Dingen hab ich offt mit Cavalliern und Politicis geredet.","norm":"Von solchen Dingen habe ich oft mit Kavalieren und Politicis geredet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.959199905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12768,"date":1663,"orig":"Allein was die Calendermacher N. N. und N. ſagen/ das muß bey ihnen mehr gelten/ als was Moſes Deut. 28. ſagt.","norm":"Allein was die Kalendermacher N. N. und N. sagen / das muss bei ihnen mehr gelten / als was Moses Deut. 28. sagt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.276800155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12769,"date":1663,"orig":"Drumb hab ich endlich einen mit dem andern mit lachendem Mund wiederlegen wollen.","norm":"Darum habe ich endlich einen mit dem anderen mit lachendem Mund widerlegen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.968100070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12770,"date":1663,"orig":"Und mein lieber Herꝛ Calenderſchreiber/ wann ihr euren Rachen wieder mich auffſperꝛen/ und mich freſſen wolt/ wie Magiſter Bernd zu thun vermeint hat/ ſo bitte ich euch/ ihr wollet mir doch die Gnad anthun/ und wollet an den Fuͤſſen zu freſſen anfangen/ damit ich noch ein Zeitlang mit euch reden koͤnne biß daß ihr mir das Hertz freſſet.","norm":"Und mein lieber Herr Kalenderschreiber / wann ihr euren Rachen wieder mich aufsperren / und mich fressen wollt / wie Magister Bernd zu tun vermeint hat / so bitte ich euch / ihr wollet mir doch die Gnade antun / und wollet an den Füßen zu fressen anfangen / damit ich noch ein Zeitlang mit euch reden könne bis dass ihr mir das Herz fresset.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7540998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12771,"date":1663,"orig":"Jhr kennet mich vielleicht nicht/ Jch bin ein Corpulenter Kaͤrle.","norm":"Ihr kennet mich vielleicht nicht / Ich bin ein Korpulenter Kerle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.236599922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12772,"date":1663,"orig":"Jn einem Tag freſſet ihr mich nicht auff.","norm":"In einem Tag fresset ihr mich nicht auf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.419300079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12773,"date":1663,"orig":"Wann ihr etwas wider den zu Wolffenbuͤttel getruckten Calender ſchreiben wolt/ bit ich euch daß ihr ncht auff einem ſo lahmen Pferd auffgezogen kommet/ und den Calender zu Marck bringet/ wie M.","norm":"Wann ihr etwas wider den zu Wolfenbüttel gedruckten Kalender schreiben wollt / bitte ich euch dass ihr nicht auf einem so lahmen Pferd aufgezogen kommet / und den Kalender zu Mark bringt / wie M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.673699855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12774,"date":1663,"orig":"Bernd Schmidt/ Studioſus ille inconſideratus ſeinen Diſcurs de reputatione Academicâ anbracht hat/ welchem es neben dem Butyrolambio wird ergehen wie der Butter an der Sonnen/ welche gegen den Fruͤhling beſſer ſcheinen wird/ als im Winter.","norm":"Bernd Schmidt / Studiosus ille inconsideratus seinen Diskurs de Reputation Academica anbracht hat / welchem es neben dem Butyrolambio wird ergehen wie der Butter an der Sonnen / welche gegen den Frühling besser scheinen wird / als im Winter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.444900035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12775,"date":1663,"orig":"Zu Gieſſen in Heſſenland werden etzliche Jahrmaͤrckt auff dem Feld gehalten.","norm":"Zu Gießen in Hessenland werden etliche Jahrmärkte auf dem Feld gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.873600006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12776,"date":1663,"orig":"Als ich ein kleiner Knab war/ wolt ich einsmals ſehẽ/ wz auf dem Jahrmarckt paſſire.","norm":"Als ich ein kleiner Knabe war / wollte ich einsmals sehen / was auf dem Jahrmarkt passiere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.20550012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12777,"date":1663,"orig":"Jch kam zu einẽ Buchbinder/ welcher neben der kleinẽ Gieſer Grammatic uñ andern Buͤchern/ welche im kleinẽ Pædag. zu Gieſſen gebraucht weꝛden/ etzliche Calender feyl hatte.","norm":"Ich kam zu einen Buchbinder / welcher neben der kleinen Gießer Grammatik und anderen Büchern / welche im kleinen Paedag . zu Gießen gebraucht werden / etliche Kalender feil hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.307700157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12778,"date":1663,"orig":"Endlich kam ein Dorf- Schultheiß uñ kauffte die kleine Grammatic fuͤr ſeinen Sohn/ und wolte auch einen auff das zukuͤnfftig Jahr gerichtetẽ Calender kauffen.","norm":"Endlich kam ein Dorf-Schultheiß und kaufte die kleine Grammatik für seinen Sohn / und wollte auch einen auf das zukünftig Jahr gerichteten Kalender kaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.924499988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12779,"date":1663,"orig":"Seine Frau aber ſtunde dabey uñ ſagte/ ey Johanes ſeyd ihr dañ doll?","norm":"Seine Frau aber stand dabei und sagte / ei Johanes seid ihr dann doll?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"cy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.21999979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12780,"date":1663,"orig":"Jhr habt mir einen Haberman verehret da ich euch genommen hab/ und dieſen Haberman hab ich noch.","norm":"Ihr habt mir einen Habeman verehret da ich euch genommen habe / und diesen Habeman habe ich noch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.363800048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12781,"date":1663,"orig":"Wie viel Calender habt ihr unterdeſſen gekaufft?","norm":"Wie viel Kalender habt ihr unterdessen gekauft?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.895999908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12782,"date":1663,"orig":"Zerreiſſet oder verbraucht doch die erſte Calender/ ehe dann ihr neue kaufft ꝛc.","norm":"Zerreißet oder verbraucht doch die erste Kalender / ehe dann ihr neue kauft etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.812699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12783,"date":1663,"orig":"Verſichert euch mein lieber Herꝛ Calenderſchreiber/ wann ich euern wieder den Wolffenbuͤtteliſchen gemachten Calender ſehen werde/ ſo werde ich einen Calender ſchreiben/ der nicht nur ein Jahr/ ſondern mit und neben der Gieſer Grammatic unzerriſſen bleiben wird/ Jch bin ſonſten zu Waſſer und zu Land","norm":"Versichert euch mein lieber Herr Kalenderschreiber / wann ich euren wieder den Wolffenbüttelischen gemachten Kalender sehen werde / so werde ich einen Kalender schreiben / der nicht nur ein Jahr / sondern mit und neben der Gießer Grammatik unzerrissen bleiben wird / Ich bin sonsten zu Wasser und zu Land","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.450399875640869} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12784,"date":1663,"orig":"Euer Diener J. B. Schupp. D.","norm":"Euer Diener J. B. Schupp. D.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.8171000480651855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12785,"date":1663,"orig":"An die Buchfuͤhrer und Buchdrucker in Deutſchland.","norm":"An die Buchführer und Buchdrucker in Deutschland.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.341100215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12786,"date":1663,"orig":"GUnſtige Freunde.","norm":"Günstige Freunde.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"tr","lang_de":0,"norm_lmscore":7.147500038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12787,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß ein Edelmann zu einem Huhtſtaffirer geſchickt/ und einen Huht bey ihm hab borgẽ wollen.","norm":"Man sagt / dass ein Edelmann zu einem Huhtstaffirer geschickt / und einen Hut bei ihm habe borgen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.475200176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12788,"date":1663,"orig":"Der Huhtſtaffierer hab ihm den Huht nit wollen folgen laſſen.","norm":"Der Hutstaffierer habe ihm den Hut nicht wollen folgen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.723700046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12789,"date":1663,"orig":"Als des Edelmanns Diener gefragt/ was die Urſach ſey? Hab der Huhtſtaffierer geantwortet/ es ſey ihm gar zu wider/ daß er dermaleins zu ſeinem Junckern kommen und ſeine Peltz-Muͤtze abziehen und in Haͤnden halten ſolle fuͤr ſeinem eigenen Huht/ der auff ſeines Junckern Kopff ſitze.","norm":"Als des Edelmanns Diener gefragt / was die Ursache sei? Hab der Hutstaffierer geantwortet / es sei ihm gar zu wider / dass er dermaleinst zu seinem Junkern kommen und seine Peltz-Mütze abziehen und in Händen halten solle für seinem eigenen Hut / der auf seines Junkern Kopf sitze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.292500019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12790,"date":1663,"orig":"Es ſey ihm lieber/ daß der Huht noch ein Jahr in ſeiner Buden bleibe/ ſo doͤrffe er und ſein Jung ſolche tieffe Reverentz nicht fuͤr ihm machen.","norm":"Es sei ihm lieber / dass der Hut noch ein Jahr in seiner Buden bleibe / so dürfe er und sein Jung solche tiefe Reverenz nicht für ihm machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.609000205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12791,"date":1663,"orig":"Es iſt mir in Warheit auch ſehr zu wider geweſen/ wann ich unterweilens hab muͤſſen zu einem Buchfuͤhrer gehen/ mein perpetuum mobile in die Hand nehmen/ ihm ein guten Morgen wuͤnſchen und meine eigene Tractaͤtlein um Geld hab kauffen muͤſſen/ welche vornehme Herꝛen auß unterſchiedenen Orten von mir begehrt haben.","norm":"Es ist mir in Wahrheit auch sehr zu wider gewesen / wann ich Unterweilens habe müssen zu einem Buchführer gehen / mein perpetuum mobile in die Hand nehmen / ihm ein guten Morgen wünschen und meine eigene Traktätlein um Geld habe kaufen müssen / welche vornehme Herren aus unterschiedenen Orten von mir begehrt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.143700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12792,"date":1663,"orig":"Uñ ich hab ihn umb der Doppel Schilling willen kein Kauffmaͤnniſch Laus Deo zuſchicken moͤgen.","norm":"Und ich habe ihn um der Doppel Schilling Willen kein kaufmännisch Laus Deo zuschicken mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.024899959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12793,"date":1663,"orig":"Dieſem Unheil fuͤr zu bauen/ hab ich etzliche Tractaͤtlein ſelbſt verlegt/ und wann ich fuͤr meine Patron und Freunde genug Exemplar gehabt/ hab ich die andere den Buchbindern in billigem Kauff uͤberlaſſen/ damit ich wieder zu meinem außgelegten Geld komme.","norm":"Diesem Unheil für zu bauen / habe ich etliche Traktätlein selbst verlegt / und wann ich für meine Patron und Freunde genug Exemplar gehabt / habe ich die andere den Buchbindern in billigem Kauf überlassen / damit ich wieder zu meinem ausgelegten Geld komme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.281599998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12794,"date":1663,"orig":"Jch habe aber erfahren muͤſſen/ daß boͤß boßhafftige Leut ſich haben finden laſſen/ welche/ was ich ihnen fuͤr ein gering Geld uͤberlaſſen es zweyfach ja vielmahl mehr noch ſo theuer verkauffet haben.","norm":"Ich habe aber erfahren müssen / dass böse boshafte Leute sich haben finden lassen / welche / was ich ihnen für ein gering Geld überlassen es zweifach ja vielmal mehr noch so teuer verkaufet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8130998611450195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12795,"date":1663,"orig":"Jſt das nicht ein Juden-Wucher/ daß einer der zehen Rthl. außgibt/ viertzig oder funfftzig wider einnimbt/ eh drey Monat vergehen/ und deßwegen ſeinen Kopff oder Schlaff nichts gebrochen hat/ ſondern ſitzt nur auff ſeinem Stul/ und nimbt das Geld ein?","norm":"Ist das nicht ein Judenwucher / dass einer der zehn Rthl . ausgibt / vierzig oder fünfzig wieder einnimmt / ehe drei Monat vergehen / und deswegen seinen Kopf oder Schlaf nichts gebrochen hat / sondern sitzt nur auf seinem Stuhl / und nimmt das Geld ein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.734600067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12796,"date":1663,"orig":"Andere haben ſie an andere Oerter geſchickt/ und alsbald nachdrucken laſſen/ welchen boßhafften Leuten ich geliebt es Gott in einer abſonderlichen Schrift/ das Gewiſſen ruͤhren wil/ wo ſie nur ein Gewiſſen haben.","norm":"Andere haben sie an andere Orte geschickt / und alsbald nachdrucken lassen / welchen boshaften Leuten ich geliebt es Gott in einer absonderlichen Schrift / das Gewissen rühren will / wo sie nur ein Gewissen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.227099895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12797,"date":1663,"orig":"Die Drucker und Verkauffer der Paßquill deß Butyrolambii, wollen nicht gedencken daß ſie einen Papiſtiſchen Ablaßbrieff uͤber ihre Boßheit und Thorheit haben.","norm":"Die Drucker und Verkaufer der Pasquill des Butyrolambii, wollen nicht Gedenken dass sie einen Papistischen Ablassbrief über ihre Bosheit und Torheit haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.199299812316894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12798,"date":1663,"orig":"Jch wil wiſſen/ wo Barthold den Moſt geholt hab?","norm":"Ich will wissen / wo Barthold den Most geholt habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.245699882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12799,"date":1663,"orig":"Es ſol noch mancher etwas erfahren/ das er ſich jetzo nicht einbildet.","norm":"Es soll noch mancher etwas erfahren / das er sich jetzt nicht einbildet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.675600051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12800,"date":1663,"orig":"Wann ich ſchweige und dencke/ ſo bedeutet es etwas ſonderlichs.","norm":"Wann ich schweige und denke / so bedeutet es etwas Sonderliches.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.513500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12801,"date":1663,"orig":"Jn dieſer Stunde empfang ich einen Brieff von Augſpurg/ darin ein ehrlicher von Hertzen auffrichtiger/ ſinnreicher Mann an mich ſchreibet/ mir ſeine Condolentz conteſtiret, und unter andern hoͤflichen Complementen ſagt:","norm":"In dieser Stunde Empfang ich einen Brief von Augsburg / darin ein ehrlicher von Herzen aufrichtiger / sinnreicher Mann an mich schreibet / mir seine Kondolenz kontestieret, und unter anderen höflichen Komplementen sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.54610013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12802,"date":1663,"orig":"Strenue agendum eſt, ô N. Schuppi.","norm":"Strenue agendum est, o N. Schuppi.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":6.499300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12803,"date":1663,"orig":"Mediocris virtus tibi pro vitio erit. Nec aut famam aut pietatem te lædere puta, ſi te de hoſte nequam ulciſceris.","norm":"Mediocris virtus tibi pro vitio erit. Nec aut famam aut pietatem te laedere puta, sie te de hoste nequam ulcisceris.","lang_fastText":"no","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":5.956099987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12804,"date":1663,"orig":"Jch komme zwar ungern an ſolche Ding Allein die Noth zwinget mich dazu.","norm":"Ich komme zwar ungern an solche Ding allein die Not zwinget mich dazu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.080900192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12805,"date":1663,"orig":"Bin ich Krafft deß achten Gebots ſchuldig/ meines Nechſten ehrlichen Namen gegen Verlaͤumbder zu ſchuͤtzen/ wie vielmehr bin ich ſchuldig meinen eigenen ehrlichen ſo blutſauer erworbenen Namen auß eines boßhafftigen Verlaͤumbders auffgeſperꝛetem Rachen zu erꝛetten?","norm":"Bin ich Kraft des achten Gebots schuldig / meines Nächsten ehrlichen Namen gegen Verleumder zu schützen / wie vielmehr bin ich schuldig meinen eigenen ehrlichen so blutsauer erworbenen Namen aus eines boshaften Verleumders aufgesperrtem Rachen zu erretten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.186200141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12806,"date":1663,"orig":"Charitas ordinata incipit à ſe ipſa.","norm":"Charitas ordinata incipit à se ipsa.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":5.291299819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12807,"date":1663,"orig":"Jch ſol meinen Nechſten lieben als mich ſelbſt/ aber nicht mehr als mich ſelbſt.","norm":"Ich soll meinen Nächsten lieben als mich selbst / aber nicht mehr als mich selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.5099000930786133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12808,"date":1663,"orig":"Sapienti pauca.","norm":"Sapienti pauca.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.749199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12809,"date":1663,"orig":"Adjeu.","norm":"Adieu.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":3.5699000358581543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12810,"date":1663,"orig":"Abgenoͤtigte Ehren-Rettung.","norm":"Abgenötigte Ehrenrettung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.583700180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12811,"date":1663,"orig":"Denen Wol-Edlen/ Veſten/ Hoch- und Wolweiſen/ Groß Achtbaren und Hochgelahrten Herren/ H. Buͤrgermeiſtern/ Syndicis, Raths-Herrn und Secretariis der weltberuͤhmten Stadt Hamburg:","norm":"Denen Wohledlen / Festen / Hoch- und Wohlweisen / Groß achtbaren und Hochgelahrten Herren / H. Bürgermeistern / Syndizi, Ratsherrn und Secretariis der weltberühmten Stadt Hamburg:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.55590009689331} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12812,"date":1663,"orig":"Hrn. Bartholdo Moͤllern/ J. U. L. Hn. Nicolao Jarre/ J. U. L. Hn. Petro Luͤttens/ J. U. L. Herren Buͤrgermeiſtern. Hn. Brodero Pauli, J. U. D. Hn. Johanni Moͤllern/ J. U. D. Hn. Vincentio Garmers/ J. U. D. Herreu Syndicis. Hn. Erico von dem Hoff/ J. U. L. Hn. George von Holte. Hn. Johann Schroͤtering. Hn. Hieronymo Freſe/ J. U. L. Hn. VVolffgango Meurer/ J. U. L. Hn. Herman Langebeck. Hn. Georgio von Holte/ J. U. D. Hn. Davidi Penshorn/ J. U L.. Hn. Bartholdo Tweſtring/ J. U. L. Hn. Peter Roͤver. Hn. George Moͤllern. Hn. Lucæ von Spreckelſen. Hn. Jacobo Sylm/ J. U. L. Hn. Theodoro Moͤllern/ J. U. L. Hn. Nicolaus von der Fechte. Hn. Petro Rentzeln/ J. U. L. Hn. Eberhardo von Kampen/ J. U. L. Hn. Joachimo Wichman.","norm":"Hrn. Bartholdo Möllern / J. U. L. Hn. Nicolao Jahre / J. U. L. Hn. Petro Lüttes / J. U. L. Herren Bürgermeistern. Hn. Bruder Pauli, J. U. D. Hn. Johanni Möllern / J. U. D. Hn. Vincentio Garmers / J. U. D. Herreue Syndicis. Hn. Erico von dem Hoffe / J. U. L. Hn. George von holte. Hn. Johann Schrötering. Hn. Hieronymo Frese / J. U. L. Hn. Vvolffgango Maurer / J. U. L. Hn. Herman Langebeck. Hn. Georgio von Holte / J. U. D. Hn. Davidi Penshorn / J. U L.. Hn. Bartholdo Twestring / J. U. L. Hn. Peter Röver. Hn. George Möllern. Hn. Lucae von Spreckelsen. Hn. Jacobo Sylm / J. U. L. Hn. Theodoro Möllern / J. U. L. Hn. Nicolaus von der Fechte. Hn. Petro Ränzeln / J. U. L. Hn. Eberhardo von kamen / J. U. L. Hn. Joachimo Wichman.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"mt","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.1447999477386475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12813,"date":1663,"orig":"Herren Rathsverwandten. Hn. Jacobo Rotenburg/ J. U. L. Hn. Heinrico Schroͤtering/ J. U. L. Hn. Johanni Schultz/ J. U. L. Herren Secretariis.","norm":"Herren Rathsverwandten. Hn. Jacobo Rotenburg / J. U. L. Hn. Heinrico Schröterring / J. U. L. Hn. Johanni Schulz / J. U. L. Herren Secretariis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.124000072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12814,"date":1663,"orig":"Meinen inſonders hochgeehrten/ hochgeneigten Herrn und großguͤnſtigen Patronen.","norm":"Meinen insonders hochgeehrten / hochgeneigten Herrn und großgünstigen Patronen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.709499835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12815,"date":1663,"orig":"Wol-Edle/ Groß Achtbare/ Hochgelahrte/ Hoch- und Wolweiſe/ meine inſonders hochgeehrte und hochgeneigte Herren/ und groſſe Patroni!","norm":"Wohledle / Groß achtbare / Hochgelahrte / Hoch- und Wohlweise / meine insonders hochgeehrte und hochgeneigte Herren / und große Patroni!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.781099796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12816,"date":1663,"orig":"WAs ich itzo thue/ das thue ich auff Rath und ernſtliches Antreiben eines Mannes/ dem ich/ nechſt Gott/ allen gebuͤhrenden Reſpect ſchuldig bin/ welcher mir in dieſer Dedication.","norm":"Was ich jetzt tue / das tue ich auf Rat und ernstliches Antreiben eines Mannes / dem ich / nächst Gott / allen gebührenden Respekt schuldig bin / welcher mir in dieser Dedikation.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.683700084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12817,"date":1663,"orig":"Schrifft etliche ſormalia gleichſam in den Mund oder in die Feder gegeben hat.","norm":"Schrift etliche sormalia gleichsam in den Mund oder in die Feder gegeben hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.345799922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12818,"date":1663,"orig":"Ew. Wol-Edl.","norm":"Ew. Wol-Edl.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"mt","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":7.274099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12819,"date":1663,"orig":"Hochw. und hochgelahrte Gunſten: iſt wiſſend/ welcher geſtalt ich von einem Ehr- und Rechtsvergeſſenen ſchandloſen Paßquillanten/ der ſich ſeines Namens/ bey ſo hochſtraffbarer in allen Goͤtt-Geiſt- und Weltlichen/ auch aller wolbeſtellter Policey Rechten/ peinlich-verbotener That geſcheuet/ und ſelber damit gnugſam zu Tage gegeben/ daß er nicht werth einen ehrlichen Namen zu fuͤhren/ derſelbe auch dadurch/ Beſage der bekandten Rechte/ von ihm ſelbſten beſchmitzet und beſudelt/ und ſich zu einem unehrlichen Mann gemachet/ an meinem/ GOtt Lob/ ehrlichen Namen/ Fam und Leumund/ Ampt/ Lehr und Leben ſchmaͤhlich und ehrenruͤhrig angegriffen/ und durch gantz Teutſchland mit erwiederter Aufflegung und ſpargirung deß ſchaͤndlichen Paßquills diffamiret und beſchimpffet.","norm":"Hochw. und hochgelahrte Gunsten: ist wissend / welcher Gestalt ich von einem Ehr- und Rechtsvergessenen schandlosen Pasquillanten / der sich seines Namens / bei so hochstraffbarer in allen Gött-Geist- und Weltlichen / auch aller wohlbestellter Polizei Rechten / peinlich-verbotener Tat gescheut / und selber damit genugsam zu Tage gegeben / dass er nicht wert einen ehrlichen Namen zu führen / derselbe auch dadurch / Besage der bekannten Rechte / von ihm selbst beschmitzet und besudelt / und sich zu einem unehrlichen Mann gemacht / an meinem / Gott Lob / ehrlichen Namen / Fam und Leumund / Amt / Lehre und Leben schmählich und ehrenrührig angegriffen / und durch ganz Deutschland mit erwiderter Auflegung und spargirung des schändlichen Pasquills diffamieret und beschimpfet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.216400146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12820,"date":1663,"orig":"Jch bekenne zwar/ daß ich etliche Tractaͤtlein habe herauß gegeben/ unter dem Namen Antenors, nur zu dem Ende/ daß ich anderer Leute judicia erforſchen und ſie hernach beſſer elaboriren moͤchte:","norm":"Ich bekenne zwar / dass ich etliche Traktätlein habe herausgegeben / unter dem Namen Antenors, nur zu dem Ende / dass ich anderer Leute judicia erforschen und sie hernach besser elaborieren möchte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3831000328063965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12821,"date":1663,"orig":"Jch habe aber den Ort darzu geſetzet/ wo und durch wen ſie gedrucket ſeyen/ und habe in acht genommen/ was der Poet ſagt:","norm":"Ich habe aber den Ort dazugesetzt / wo und durch wen sie gedruckt seien / und habe in Acht genommen / was der Poet sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.121099948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12822,"date":1663,"orig":"— Licuit ſemperque licebit Parcere perſonis, dicere de vitiis.","norm":"— Licuit semperque licebit Parcere personis, dicere de vitiis.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"ro","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":6.104899883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12823,"date":1663,"orig":"Weme damit gedienet geweſen zu wiſſen/ wer Antenor ſey/ der hat es durch den Drucker leicht erfahren koͤnnen.","norm":"Wem damit gedient gewesen zu wissen / wer Antenor sei / der hat es durch den Drucker leicht erfahren können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.228499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12824,"date":1663,"orig":"Were aber Nectarius Butyrolambius ein ehrlicher Mann/ und haͤtte eine redliche Ader an ſeinem Leibe/ wuͤrde er ſich ſeines Namens nicht geſchaͤmet haben/ und ich haͤtte gewuſt/ gegen weme ich ſprechen/ und meine Ehre retten ſollen:","norm":"Wäre aber Nectarius Butyrolambius ein ehrlicher Mann / und hätte eine redliche Ader an seinem Leibe / würde er sich seines Namens nicht geschämt haben / und ich hätte gewusst / gegen wem ich sprechen / und meine Ehre retten sollen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.026000022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12825,"date":1663,"orig":"Aber dieſer Paßquillant/ der/ wie die garſtigen Fledermaͤuſe/ deß Tages Liecht geſcheuet/ hat gethan/ wie ſolche ehrvergeſſene Leute zu thun pflegen/ die im Finſtern mauſen/ und ehrliche Leute mit ſolchen Famos-ſchrifften/ tuͤckiſcher/ boßhafftiger Weiſe graviren und beſchweren/ und auß Furcht der Straffe ſich darzu nicht bekennen duͤrffen.","norm":"Aber dieser Pasquillant / der / wie die garstigen Fledermäuse / des Tages Licht gescheut / hat getan / wie solche ehrvergessene Leute zu tun pflegen / die im Finsteren mausen / und ehrliche Leute mit solchen Famos-Schriften / tückischer / boshafter Weise gravieren und beschweren / und aus Furcht der Strafe sich dazu nicht bekennen dürfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.060299873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12826,"date":1663,"orig":"Ew. Wol-Edl.","norm":"Ew. Wol-Edl.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"mt","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":7.274099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12827,"date":1663,"orig":"Hochw. und Hochgel.","norm":"Hochw. und Hochgehl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.301199913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12828,"date":1663,"orig":"Gunſt. haben als meine ordentliche hochgeehrte Obrigkeit tragendes Ampts halber/ auch auff mein unterdienſtliches Anhalten daruͤber/ wie billich/ geeifert/ und ſolch Paßquill per Decretum confiſciret, auch auff den Auctorem ernſtlich inquirirt, imgleichen den Buchfuͤhrer/ als den erſten Spargenten dieſes abſcheulichen Paßquills zur Rede geſtellet/ welcher ſich zwar mittels Eydes zu purgiren erboten/ daß er nicht wiſſe/ wo die Exemplaria herkommen ſeyen/ ſondern es ſey ihm in ſeinen Buchladen geſchicket worden durch eine Magd/ welche geſagt habe:","norm":"Gunst . haben als meine ordentliche hochgeehrte Obrigkeit tragendes Amts halber / auch auf mein unterdienstliches Anhalten darüber / wie billig / geeifert / und solch Pasquill per Decretum konfiszieret, auch auf den Auctorem ernstlich inquiriert, ingleichen den Buchführer / als den ersten Spargenten dieses abscheulichen Pasquills zur Rede gestellt / welcher sich zwar mittels Eides zu purgieren erboten / dass er nicht wisse / wo die Exemplaria herkommen seien / sondern es sei ihm in seinen Buchladen geschickt worden durch eine Magd / welche gesagt habe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.41510009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12829,"date":1663,"orig":"Es habe ein Schiffer von Amſterdam dieſes ihm geſchicket/ und habe darbey ſagen laſſen:","norm":"Es habe ein Schiffer von Amsterdam dieses ihm geschickt / und habe dabei sagen lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.564300060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12830,"date":1663,"orig":"Er wolle ihm bald ſelber zuſprechen.","norm":"Er wolle ihm bald selber zusprechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.992199897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12831,"date":1663,"orig":"Als nun der Schiffer nicht kommen ſey/ habe er es erbrochen und verkaufft.","norm":"Als nun der Schiffer nicht kommen sei / habe er es erbrochen und verkauft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.597300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12832,"date":1663,"orig":"Hier frag ich alle Kramer-Jungen in gantz Hamburg/ ob einer unter ihnen ein ſolcher tummer Eſel ſey/ der ein Ding/ das von Amſterdam an ihn geſchicket wuͤrde/ darumb er nicht geſchrieben habe/ und nicht wiſſe/ warumb es an ihn geſchicket werde/ auch nicht wiſſe/ ob er es verkauffen ſol/ oder ob er es an andere Oerter verſchicken ſol/ hab auch keinen Adviſo-brieff/ ob ein ſolcher tummer Junge ein ſolch Paquet auffbrechen und verkauffen werde/ bevorab da er nicht wiſſe/ wie theuer es verkaufft werden ſol?","norm":"Hier frag ich alle Kramerjungen in ganz Hamburg / ob einer unter ihnen ein solcher tumber Esel sei / der ein Ding / das von Amsterdam an ihn geschickt würde / darum er nicht geschrieben habe / und nicht wisse / warum es an ihn geschickt werde / auch nicht wisse / ob er es verkaufen soll / oder ob er es an andere Orte verschicken soll / habe auch keinen Adviso-brieff / ob ein solcher tumber Junge ein solch Paket aufbrechen und verkaufen werde / vorab da er nicht wisse / wie teuer es verkauft werden soll?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.405900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12833,"date":1663,"orig":"Wann der Spargent dieſes Paßquills ſagen wolte/ er ſey ein alter Mann/ und habe ſolche Dinge nicht verſtanden:","norm":"Wann der Spargent dieses Pasquills sagen wollte / er sei ein alter Mann / und habe solche Dinge nicht verstanden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.102200031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12834,"date":1663,"orig":"So antworte ich ihm/ warumb er dann nicht bey ſeinem Buchbinden blieben ſey/ und habe Buchfuͤhrer ſeyn laſſen/ welche dabey herkommen ſeyn?","norm":"So antworte ich ihm / warum er dann nicht bei seinem Buchbinden blieben sei / und habe Buchführer sein lassen / welche dabei herkommen sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.144000053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12835,"date":1663,"orig":"Wann ich dieſen Mann fragen ſolte/ ob er nicht den Titul dieſes Paßquills geleſen?","norm":"Wann ich diesen Mann fragen sollte / ob er nicht den Titel dieses Pasquills gelesen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.187699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12836,"date":1663,"orig":"Ob er ihm nicht verdaͤchtig fuͤrkommen ſey?","norm":"Ob er ihm nicht verdächtig vorkommen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.26140022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12837,"date":1663,"orig":"Ob er nicht ſelbſt vor der offentlichen Feilbietung darin geblaͤttert und geleſen/ und den Jnhalt darin vermercket?","norm":"Ob er nicht selbst vor der öffentlichen Feilbietung darin geblättert und gelesen / und den Inhalt darin vermerket?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.80019998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12838,"date":1663,"orig":"Ob er nicht einen Gewinſt bey dieſer Verkaͤuffung geſuchet habe?","norm":"Ob er nicht einen Gewinst bei dieser Verkaufung gesucht habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.892499923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12839,"date":1663,"orig":"Ob nicht ein Bogen hoͤher als ſonſt zwey Bogen verkauffet worden?","norm":"Ob nicht ein Bogen höher als sonst zwei Bogen verkaufet worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.661200046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12840,"date":1663,"orig":"Ob er nicht bey ſeiner Seelen Seligkeit bekennen muͤſſen:","norm":"Ob er nicht bei seiner Seelen Seligkeit bekennen müssen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.514699935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12841,"date":1663,"orig":"Daß er auß dem vorhergehenden Geruͤchte und dem Jnhalt angemercket habe/ daß der Paßquillant mich/ Doct. Schuppen/ Ehrenverletzlich angegriffen habe/ und daß dieſes Tractaͤtlein wider D. Schuppen außgegangen ſey?","norm":"Dass er aus dem vorhergehenden Gerüchte und dem Inhalt angemerkt habe / dass der Pasquillant mich / Doct. Schuppen / Ehrenverletzlich angegriffen habe / und dass dieses Traktätlein wider D. Schuppen ausgegangen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.075399875640869} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12842,"date":1663,"orig":"Ob nicht der Rechten gemaͤß/ daß Buchfuͤhrer keine Schmaͤhſchrifften verkauffen ſollen/ ſondern ſolche Schrifften ungeleſen und unverkaufft verbrennen oder der Obrigkeit ad inquirendum uͤberliefern ſollen:","norm":"Ob nicht der Rechten gemäß / dass Buchführer keine Schmähschriften verkaufen sollen / sondern solche Schriften ungelesen und unverkauft verbrennen oder der Obrigkeit ad inquirendum überliefern sollen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5441999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12843,"date":1663,"orig":"Jch wil ihn aber fuͤr der Welt nicht beſchaͤmen/ ſondern ich wil ihm zu gefallen glauben/ was er ſagt:","norm":"Ich will ihn aber für der Welt nicht beschämen / sondern ich will ihm zu gefallen glauben / was er sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.64739990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12844,"date":1663,"orig":"Am Juͤngſten Tage wird alles offenbar werden/ da ſol er dem Richter der Lebendigen und der Todten davon Antwort geben.","norm":"Am jüngsten Tage wird alles offenbar werden / da soll er dem Richter der Lebendigen und der Toten davon Antwort geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.151299953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12845,"date":1663,"orig":"Jch mag nicht gerne einem anmuthen/ daß er einen Eyd thue/ wann ich den geringſten Argwohn habe/ daß er nicht mit vollkommenem guten Gewiſſen ſchwere.","norm":"Ich mag nicht gerne einem anmuten / dass er einen Eid tue / wann ich den geringsten Argwohn habe / dass er nicht mit vollkommenem guten Gewissen schwere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.036900043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12846,"date":1663,"orig":"Wann es nicht eine erſchreckliche Suͤnde were/ einen falſchen Eyd zu ſchweren/ wolte ich einen Kerl umb einen Reichsthaler dingen/ daß er mir zugefallen in einer ungerechten Sache einen Eyd ſchweren ſolte.","norm":"Wann es nicht eine erschreckliche Sünde wäre / einen falschen Eid zu schweren / wollte ich einen Kerl um einen Reichstaler Dingen / dass er mir zugefallen in einer ungerechten Sache einen Eid schweren sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.297500133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12847,"date":1663,"orig":"Jch habe auß Erfahrung gelernet/ daß einen falſchen Eyd ſchweren/ das gemeine Volck fuͤr keine/ oder doch fuͤr eine geringe Suͤnde halte/ weil der Meineyd nicht durch den Buͤttel oder Hencker geſtraffet wuͤrde.","norm":"Ich habe aus Erfahrung gelernt / dass einen falschen Eid schweren / das gemeine Volk für keine / oder doch für eine geringe Sünde halte / weil der Meineid nicht durch den Büttel oder Henker gestraft würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.057000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12848,"date":1663,"orig":"Jch weiß/ daß ſeyen Leute geweſen/ welche umb zwey Marck Luͤbſch willen einen falſchen Eyd geſchworen/ alleine nach der That war ihnen zu muthe/ als ob ihnen die gantze Welt wolle zu enge werden.","norm":"Ich weiß / dass seien Leute gewesen / welche um zwei Mark Lübsch Willen einen falschen Eid geschworen / alleine nach der Tat war ihnen zu mute / als ob ihnen die ganze Welt wolle zu enge werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.600800037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12849,"date":1663,"orig":"Jch dencke itzo an Hieronymum/ der ſagt nachdencklich:","norm":"Ich denke jetzt an Hieronymum / der sagt nachdenklich:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.006199836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12850,"date":1663,"orig":"Wann du einen treibeſt und verurſacheſt/ daß er einen Eyd ſchwere/ und weiſt gleichwol/ daß er falſch ſchweren wuͤrde/ ſo biſt du aͤrger als ein Moͤrder.","norm":"Wann du einen treibest und verursachest / dass er einen Eid schwere / und weist gleichwohl / dass er falsch schweren würde / so bist du ärger als ein Mörder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.336999893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12851,"date":1663,"orig":"Dann ein Moͤrder bringet einen Menſchen nur umb ſeinen Leib: Du aber bringeſt ſolchen Menſchen/ der falſch ſchweret/ umb ſeine Seele/ ja du ermordeſt auff einmal zwey Seelen/ deſſen/ der falſch ſchweret/ und deine eigene Seele.","norm":"Dann ein Mörder bringt einen Menschen nur um seinen Leib: Du aber bringest solchen Menschen / der falsch Schwert / um seine Seele / ja du ermordest auf einmal zwei Seelen / dessen / der falsch Schwert / und deine eigene Seele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.003600120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12852,"date":1663,"orig":"Dann du weiſt/ daß wahr ſey/ was du ſageſt/ und daß falſch ſey/ was der ander ſaget:","norm":"Dann du weist / dass wahr sei / was du sagest / und dass falsch sei / was der ander sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.541299819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12853,"date":1663,"orig":"Gleichwol treibeſt du ihn zum Schweren.","norm":"Gleichwohl treibest du ihn zum Schweren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.682199954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12854,"date":1663,"orig":"Schweret er nun/ ſo verſchweret er ſeine Seele/ und du bringeſt dich mit in das Verderben/ der du dich an ſeinem Todte haſt ſaͤttigen wollen Wer Ohren hat zu hoͤren/ der hoͤre/ daß eines eintzigen Menſchen Seele mehr werth ſey/ als das gantze Koͤnigreich Spanien/ als das gantze Orientaliſche und Occidentaliſche Kaͤyſerthumb.","norm":"Schwert er nun / so verschweret er seine Seele / und du bringest dich mit in das Verderben / der du dich an seinem Tote hast sättigen wollen wer Ohren hat zu hören / der höre / dass eines einzigen Menschen Seele mehr wert sei / als das ganze Königreich Spanien / als das Ganze Orientalische und Okzidentalische Käyserthumb.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.853499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12855,"date":1663,"orig":"Umb alle der Haͤuſer/ umb alle der Schaͤtze willen/ welche in gantz Amſterdam/ in gantz Paris/ in gantz Rom/ Venedig oder Hamburg ſind/ wuͤrde Chriſtus nicht ein Troͤpfflein Blut vergoſſen haben:","norm":"Um alle der Häuser / um alle der Schätze Willen / welche in ganz Amsterdam / in ganz Paris / in ganz Rom / Venedig oder Hamburg sind / würde Christus nicht ein Tröpflein Blut vergossen haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.165999889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12856,"date":1663,"orig":"Aber umb deß geringſten Bettlers Seele willen hat er ſein Blut vergoſſen.","norm":"Aber um des geringsten Bettlers Seele Willen hat er sein Blut vergossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.659900188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12857,"date":1663,"orig":"Jch hoͤre offt mit betruͤbtem Hertzen/ daß Leute/ welche Rechts-Proceſſe fuͤhren/ ſagen:","norm":"Ich höre oft mit betrübtem Herzen / dass Leute / welche Rechtsprozesse führen / sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.227799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12858,"date":1663,"orig":"Jch habe ihn laſſen einen Eyd ſchweren: Allein wie er geſchworen habe/ das mag er ſelbſt wiſſen.","norm":"Ich habe ihn lassen einen Eid schweren: Allein wie er geschworen habe / das mag er selbst wissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.141300201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12859,"date":1663,"orig":"Ach!","norm":"Ach!","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"gd","lang_de":0,"norm_lmscore":3.069200038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12860,"date":1663,"orig":"ein jeglicher redlicher Chriſt/ der Gott fuͤrchtet/ huͤte ſich/ daß er niemand Anlaß gebe/ daß er einen falſchen Eyd ſchwere.","norm":"ein jeglicher redlicher Christ / der Gott fürchtet / hüte sich / dass er niemand Anlass gebe / dass er einen falschen Eid schwere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.406499862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12861,"date":1663,"orig":"Es wird kein verſtaͤndiger Menſch laͤugnen/ daß der Spargent dieſes Paßquills mit dieſem Dingegroͤblich wider mich/ als einen geplagten Prediger und Seelſorger allhie geſuͤndiget habe/ und ſtelle es zu E. Wol-Edl.","norm":"Es wird kein verständiger Mensch leugnen / dass der Spargent dieses Pasquills mit diesem Dingegröblich wider mich / als einen geplagten Prediger und Seelsorger allhier gesündigt habe / und stelle es zu E. Woledl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.007299900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12862,"date":1663,"orig":"Hochw. und Hochgelahrten Gunſten beywohnender hochberuͤhmten Diſcretion, ob ſie ihme eine Geldſtraffe aufferlegen/ und ſelbige unter arme Studenten außtheilen wollen.","norm":"Hochw. und Hochgelahrten Gunsten beiwohnender hochberühmten Diskretion, ob sie ihm eine Geldstraffe auferlegen / und selbige unter arme Studenten austeilen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.713500022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12863,"date":1663,"orig":"Jch zweiffele auch nicht Ew. Wol-Edl.","norm":"Ich zweifele auch nicht Ew . Woledl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.423199653625488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12864,"date":1663,"orig":"Hochw. und Hochgel.","norm":"Hochw. und Hochgehl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.301199913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12865,"date":1663,"orig":"Gunſten werden/ wie in andern/ alſo auch in dieſer den Spargenten betreffenden Sache thun/ als Liebhaber und getreue Handhabere der Gerechtigkeit.","norm":"Gunsten werden / wie in anderen / also auch in dieser den Spargenten betreffenden Sache tun / als Liebhaber und getreue Handhabere der Gerechtigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.232200145721435} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12866,"date":1663,"orig":"Den Autorem deß Paßquills wird Gott zu ſeiner Zeit/ Zeit ſage ich/ wol finden.","norm":"Den Autor des Pasquills wird Gott zu seiner Zeit / Zeit sage ich / wohl finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.011099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12867,"date":1663,"orig":"Weil nun Ew. Wol-Edl.","norm":"Weil nun Ew. Wol-Edl.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"cy","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":7.947400093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12868,"date":1663,"orig":"Hochw. Hochgel.","norm":"Hochw. Hochgehl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.8420000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12869,"date":1663,"orig":"Gunſten bißhero ihr hochruͤhmliches Ambt erwieſen/ und ihre diſplicentz gegen meine Verlaͤumbder und Paßquillanten haben ſehen laſſen/ dafuͤr ich unterdienſtlich Danck ſage: als wil mir auch gebuͤhren/ daß ich das jenige thue/ was mir Ehren- und Namenshalben obliget/ damit nicht bey mir wahr werde/ was die Rechte ſagen/ quòd crudelis ſit, qui honorem & famam ſuam negligat, ſo gar/ daß Vita und Fama pari paſſu ambuliren, und ſo wenig es einem verantwortlich/ daß er ein Moͤrder an ſeinem eigenen Leibe wuͤrde/ ſo wenig haͤtte er zu verantworten/ daß er ſeinen ehrlichen Namen nicht rettete/ und denſelben verthaͤdigte.","norm":"Gunsten bisher ihr hochrühmliches Amt erwiesen / und ihre displicentz gegen meine Verleumder und Pasquillanten haben sehen lassen / dafür ich unterdienstlich Dank sage: als will mir auch gebühren / dass ich dasjenige tue / was mir Ehren- und Namenshalben obliget / damit nicht bei mir wahr werde / was die Rechte sagen / quod crudelis sit, qui honorem & famam suam negligat, so gar / dass Vita und Fama pari passu ambulieren, und so wenig es einem verantwortlich / dass er ein Mörder an seinem eigenen Leibe würde / so wenig hätte er zu verantworten / dass er seinen ehrlichen Namen nicht rettete / und denselben tätigte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.243899822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12870,"date":1663,"orig":"Worzu dann die goͤttliche H. Schrifft/ als die die einige Norma und Richtſchnur unſers Chriſtenthumbs/ Lebens und Wandels/ mich und andere ehrliebende Leute ernſtlich anmahnet durch den getreuen Haußlehrer Sirach/ der da ſpricht:","norm":"Wozu dann die göttliche H. Schrift / als die die einige Norma und Richtschnur unseres Christentums / Lebens und Wandels / mich und andere ehrliebende Leute ernstlich anmahnet durch den getreuen Hauslehrer Sirach / der da spricht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.545899868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12871,"date":1663,"orig":"Sihe zu/ daß du einen guten Namen behalteſt/ der bleibet gewiſſer dann viel tauſend groſſe Schaͤtze Goldes.","norm":"Siehe zu / dass du einen guten Namen behaltest / der bleibt gewisser dann viel tausend große Schätze Goldes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.166200160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12872,"date":1663,"orig":"Ein Leben/ es ſey ſo gut als es wolle/ ſo waͤret es eine kleine Zeit/ aber ein guter Name bleibet ewiglich/ cap. 42. v. 15. 16. Deme dann der hochweiſeſte Koͤnig Salomo beyſtimmet/ wann er ſpricht:","norm":"Ein Leben / es sei so gut als es wolle / so wäret es eine kleine Zeit / aber ein guter Name bleibt ewiglich / cap. 42. v. 15. 16. Dem dann der hochweiseste König Salomo beistimmet / wann er spricht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.389299869537353} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12873,"date":1663,"orig":"Das Geruͤcht iſt koͤſtlicher dann groß Reichthumb/ Prov. 22. v. 1.","norm":"Das Gerücht ist köstlicher dann groß Reichtum / Prov. 22. v. 1.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.414999961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12874,"date":1663,"orig":"Und aber mein Ehrenſchaͤnder ſich wol nimmermehr anmelden wird/ daß ich ihn mit Recht beſprechen/ und meine Ehre durch Rechtliche Mittel und Proceß wider ihn vindiciren und ahnden koͤnne/ auch ſonſten darzu kein ander Mittel zuerſinnen:","norm":"Und aber mein Ehrenschänder sich wohl nimmermehr anmelden wird / dass ich ihn mit Recht besprechen / und meine Ehre durch rechtliche Mittel und Prozess wider ihn vindizieren und ahnden könne / auch sonsten dazu kein ander Mittel zuersinnen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.0106000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12875,"date":1663,"orig":"So wil meine unumbgaͤngliche Ehrennothdurfft erfordern/ ſolches durch eine Realſchrifft oder Apologiam, darinnen ſeine unwarhaffte/ falſche und erdichtete Aufflagen und Ehrenruͤhrige imputationes mit Beſtand und Warheitsgrund abgelehnet/ und der Paßquillant als ein ſchamloſer Laͤſterer/ Calumniant und Luͤgen-Tichter dadurch convinciret/ und alle unwarhaffte Ufflagen von mir abgeleget/ und zugleich meine Ehre gerettet werde.","norm":"So will meine unumgängliche Ehrennotdurft erfordern / solches durch eine Realschrift oder Apologiam, darinnen seine unwahrhafte / falsche und erdichtete Auflagen und Ehrenrührige imputationes mit Bestand und Wahrheitsgrund abgelehnt / und der Pasquillant als ein schamloser Lästerer / Calumniant und Lügen-Tiger dadurch konvinzieret / und alle unwahrhafte Auflagen von mir abgelegt / und zugleich meine Ehre gerettet werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.65880012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12876,"date":1663,"orig":"Dann obwol ein ſolch Paßquill eines ehrlichen Mannes Namen nicht kraͤncken kan/ wie die Rechte ſtatuiren, ſo heiſt es doch: calumniare audacter, ſem per aliquid hæret, und ſolches ALIQUID HÆRET ſol und muß ein ehrlicher Mañ billich ahnden/ und fuͤr ſeine Ehre ſprechen.","norm":"Dann obwohl ein solch Pasquill eines ehrlichen Mannes Namen nicht kränken kann / wie die Rechte statuieren, so heißt es doch: calumniare audacter, sein per aliquid haeret, und solches ALIQUID HAERET soll und muss ein ehrlicher Mann billig ahnden / und für seine Ehre sprechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.842899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12877,"date":1663,"orig":"Wiewol ich nun gleich Anfangs ex juſtiſſima indignatione, (cum admodum grave & difficile ſit, juſtum dolorem temperare) etzliche kleine Tractaͤtlein darinnen wol Satyrica mit immiſciret, wider den Tichter und Approbanten deß Paßquills außgegeben/ aber doch verſtanden daß E. Wol-Edl.","norm":"Wiewohl ich nun gleich Anfangs ex justissima indignatione, (cum admodum grave & diffizile sit, justum dolorem temperare) etliche kleine Traktätlein darinnen wohl Satyrica mit immisciret, wider den Tiger und Approbanten des Pasquills ausgegeben / aber doch verstanden dass E. Woledl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.249499797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12878,"date":1663,"orig":"Hochw. und Hochg.","norm":"Hochw. und Hochg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.563700199127197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12879,"date":1663,"orig":"Gunſten daran keinen Gefallen getragen/ mir auch ſolches anfuͤgen laſſen:","norm":"Gunsten daran keinen Gefallen getragen / mir auch solches anfügen lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.728400230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12880,"date":1663,"orig":"So kan es doch dahin nicht gedeutet werden/ daß mir nicht erlaubet/ durch eine Real-ſchrift meine Ehre zu verthaͤdigen/ und mich aller falſchen teuffeliſchen Aufflagen zu entlegen/ und den Luͤgen die Warheit entgegen zu ſetzen/ zumalen keinem Menſchen/ ja wie Rechtsgelehrte darvon ſchreiben/ dem Teuffel ſelbſten/ wann er fuͤr Gerichte beſprochen wuͤrde/ die Defenſion abzuſchneiden iſt.","norm":"So kann es doch dahin nicht gedeutet werden / dass mir nicht erlaubet / durch eine Real-Schrift meine Ehre zu verteidigen / und mich aller falschen teuflischen Auflagen zu entlegen / und den Lügen die Wahrheit entgegenzusetzen / zumalen keinem Menschen / ja wie Rechtsgelehrte davon schreiben / dem Teufel selbst / wann er für Gerichte besprochen würde / die Defension abzuschneiden ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.434999942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12881,"date":1663,"orig":"Es wuͤrde auch res peſſimi exempli ſeyn/ und ſich bald dergleichen Paßquillen-Schreiber mehr finden/ welche nicht allein einen oder andern auß dem Miniſterio, oder ſonſten andere ehrliche Leute/ ſondern auch wol gar auß dem Rathsſtul mit Paßquillen beſchweren und ſchaͤnden duͤrfften.","norm":"Es würde auch res pessimi exempli sein / und sich bald dergleichen Paßquillen-Schreiber mehr finden / welche nicht allein einen oder anderen aus dem Ministerio, oder sonsten andere ehrliche Leute / sondern auch wohl gar aus dem Rathsstul mit Pasquillen beschweren und schänden dürften.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.741099834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12882,"date":1663,"orig":"Geſtalt dann die gemeine Zeitungen unlaͤngſten gemeldet/ daß zu Rom ad ſtatuam Paſquíni, deß Pabſtes ſelbſten nit geſchonet/ gleichwol nach Erkundigung ſolche Geſellen exemplariter abgeſtraffet worden/ cum malitiis hominum indulgendum non ſit.","norm":"Gestalt dann die gemeine Zeitungen unlängsten gemeldet / dass zu Rom ad statuam Pasquini, des Papstes selbst nicht geschont / gleichwohl nach Erkundigung solche Gesellen exemplariter abgestraft worden / cum malitiis hominum indulgendum non sit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.065299987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12883,"date":1663,"orig":"Was an mir geſchehen/ kan heut oder morgen einem andern widerfahren.","norm":"Was an mir geschehen / kann heute oder morgen einem anderen widerfahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.752799987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12884,"date":1663,"orig":"Und wie wolte in einer Gemeinde/ Stadt und Land ein ehrlicher Mann/ bey Ehren/ Stand und Ambt erhalten werden/ wañ ſolche Ehrenſchaͤnder und Fledermaͤuſe/ (weil ſie durch Verſchweigung ihrer Namen zu keiner Straff gezogen werden moͤchten/ und deme von ihnen beleidigten und diffamirten Theil nicht frey ſtehen ſolte/ ſeinen gravirten ehrlichen Namen durch Real Schrifften zu ſalviren, denen calumnien und Pußquillen das Recht und die Warheit zu opponiren) nicht zu gebuͤhrender und ernſter Straffe gezogen werden ſolten?","norm":"Und wie wollte in einer Gemeinde / Stadt und Land ein ehrlicher Mann / bei Ehren / Stand und Amt erhalten werden / wann solche Ehrenschänder und Fledermäuse / (weil sie durch Verschweigung ihrer Namen zu keiner Strafe gezogen werden möchten / und dem von ihnen beleidigten und diffamierten Teil nicht frei stehen sollte / seinen gravierten ehrlichen Namen durch Real Schriften zu salvieren, denen calumnien und Pasquillen das Recht und die Wahrheit zu opponieren) nicht zu gebührender und ernster Strafe gezogen werden sollten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.144000053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12885,"date":1663,"orig":"Habe demnach auß angeruͤhrten Ehrendringenden Urſachen und motiven, weil ich gleichwol von dem ehrvergeſſenen Paßquillanten in erwiederten/ von neue auffgelegten paßquilliſchen hochverbotenen Schrifften fuͤr der gantzen erbaren Welt mit falſchen Aufflagen ſchaͤndlich und ſchmaͤhlich diffamiret, durch eine verfertigte Ehren- Rettung/ darin ich mit niemand als mit dem ehrloſen Paßquillanten/ ſeinen Adhærenten und Rathgebern zu thun habe/ und ſeine mir auffgedichtete falſche imputationes realiter refutire, E. Wol- Edl. Hochw. Hochgel.","norm":"Habe demnach aus angerührten Ehrendringenden Ursachen und Motiven, weil ich gleichwohl von dem ehrvergessenen Pasquillanten in erwiderten / von neue aufgelegten paßquillischen hochverbotenen Schriften für der ganzen ehrbaren Welt mit falschen Auflagen schändlich und schmählich diffamieret, durch eine verfertigte Ehren-Rettung / darin ich mit niemand als mit dem ehrlosen Pasquillanten / seinen Adhärenten und Ratgebern zu tun habe / und seine mir auffgedichtete falsche imputationes realiter refutiere, E. Wol-Edl. Hochw. Hochgehl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.44379997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12886,"date":1663,"orig":"Gunſten der erbaren Buͤrgerſchafft/ und ſonderlich meinen eingepfarꝛten Chriſtlichen Zuhoͤrern/ ja der gantzen Welt meine Unſchuld/ und deß Paßquillanten teuffeliſche/ unartige Boßheit und luͤgenhafften Geiſt fuͤr Augen ſtellen/ auch denenſelben/ als meiner ordentlichen vorgeſetzten Obrigkeit/ darvon ich bey dieſer meiner ſchandbaren oͤffentlichen Verfolgung/ Schutz/ Schirm/ Troſt und Rettung erwarte/ dediciren und uͤberꝛeichen wollen/ mit unterdienſtlicher Bitte/ dieſe meine alſo intitulirte abgenoͤtigte Ehrenrettung nicht allein großguͤnſtig und im beſten zu vermercken/ ſondern auch die Oberkeitliche Hand uͤber mich und mein Ambt wider alle Diffamanten und Calumnianten feſt zu halten.","norm":"Gunsten der ehrbaren Bürgerschaft / und sonderlich meinen eingepfarrten christlichen Zuhörern / ja der ganzen Welt meine Unschuld / und des Pasquillanten teuflische / unartige Bosheit und lügenhaften Geist für Augen stellen / auch denselben / als meiner ordentlichen vorgesetzten Obrigkeit / davon ich bei dieser meiner schandbaren öffentlichen Verfolgung / Schutz / Schirm / Trost und Rettung erwarte / dedizieren und überreichen wollen / mit unterdienstlicher Bitte / diese meine also intitulirte abgenötigte Ehrenrettung nicht allein großgünstig und im besten zu vermerken / sondern auch die Oberkeitliche Hand über mich und mein Amt wider alle Diffamanten und Calumnianten festzuhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.475200176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12887,"date":1663,"orig":"Solches bin ich mit meinem demuͤtigen Gebet fruͤhe und ſpat bey Gott zu ruͤhmen ſchuldig/ und ich mag nach Gottes heiligem Willen kommen in Orient oder in Occident/ werde ich allezeit ſeyn und bleiben","norm":"Solches bin ich mit meinem demütigen Gebet frühe und spät bei Gott zu rühmen schuldig / und ich mag nach Gottes heiligem Willen kommen in Orient oder in Okzident / werde ich allezeit sein und bleiben","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.047299861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12888,"date":1663,"orig":"E. Wohl-Edl.","norm":"E. Wohl-Edl.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"mk","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.227799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12889,"date":1663,"orig":"Hochw. und Hochg.","norm":"Hochw. und Hochg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.563700199127197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12890,"date":1663,"orig":"Gunſt. treuer Diener und Vorbitter bey Gott: J. B. Schupp D. Paſtor zu S. Jacob.","norm":"Gunst . treuer Diener und Vorbitter bei Gott: J. B. Schupp D. Pastor zu S. Jacob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4054999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12891,"date":1663,"orig":"CUM BONO DEO.","norm":"CUM BONO DEO.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.583099842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12892,"date":1663,"orig":"KUnd und zu wiſſen ſey hiermit der erbaren Welt/ und allen frommen/ redlichen/ auffrichtigen Chriſten/ daß ich Endesgenandter durch allerhand occaſiones ſey angetrieben worden/ hiebevor in Lateiniſcher/ und bißher in Teutſcher Sprach/ unterſchiedene kleine Tractaͤtlein zu ſchreiben.","norm":"Kund und zu wissen sei hiermit der ehrbaren Welt / und allen frommen / redlichen / aufrichtigen Christen / dass ich Endesgenanter durch allerhand occasiones sei angetrieben worden / hiervor in Lateinischer / und bisher in Deutscher Sprache / unterschiedene kleine Traktätlein zu schreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.619500160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12893,"date":1663,"orig":"Den unverſoͤhnlichen LUCIDOR zu ſchreiben/ bin ich angetrieben worden/ durch eine hohe Standes-Perſon/ welche mich berichtet/ daß ſie zwey Vettern habe/ welche in groſſer Uneinigkeit und Rechts-Proceſſen lebten/ und die Sache ſey von keiner groſſen ímportantz, ſondern wann nicht gehaͤſſige eigennuͤtzige Leute/ auch etwa die Advocaten und Procuratores thaͤten/ welche ihr particular-Intereſſe darbey ſuchten/ koͤnte die Sache leichtlich verglichen werden.","norm":"Den unversöhnlichen LUCIDOR zu schreiben / bin ich angetrieben worden / durch eine hohe Standesperson / welche mich berichtet / dass sie zwei Vettern habe / welche in großer Uneinigkeit und Rechtsprozessen lebten / und die Sache sei von keiner großen Importanz, sondern wann nicht gehässige eigennützige Leute / auch etwa die Advokaten und Procuratores täten / welche ihr particular-Interesse dabei suchten / könnte die Sache leichtlich verglichen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.08050012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12894,"date":1663,"orig":"Allein es ſey ſo weit kommen/ und die Verbitterung der Gemuͤther ſey ſo groß/ daß/ wann beyder Diener zuſammen kaͤmen/ ſo ſchoͤſſen ſie einander fuͤr die Koͤpffe.","norm":"Allein es sei so weit kommen / und die Verbitterung der Gemüter sei so groß / dass / wann beider Diener zusammen kämen / so schössen sie einander für die Köpfe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8582000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12895,"date":1663,"orig":"Als bete und ermahnete ſie mich/ ich wolte ein klein Schrifftlein machen/ und darin ihnen ihre Thorheit fuͤr Augen ſtellen/ und es alſo machen/ daß ſie es mit Beliebung leſen/ allerhand Schertzreden darin ſehen/ das Tractaͤtlein nicht hinweg werffen/ ſondern begierig ſeyn moͤchten es vollend durchzuleſen/ und zuvernehmen/ wohin es endlich gemeynt ſey?","norm":"Als bete und ermahnte sie mich / ich wollte ein klein Schriftlein machen / und darin ihnen ihre Torheit für Augen stellen / und es also machen / dass sie es mit Beliebung lesen / allerhand Scherzreden darin sehen / das Traktätlein nicht hinwegwerfen / sondern begierig sein möchten es vollende durchzulesen / und zuvernehmen / wohin es endlich gemeint sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.254000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12896,"date":1663,"orig":"Jch verſichere jederman/ daß es nicht allein an dieſem/ ſondern auch an andern vornehmen Orten/ groſſen Nutzen geſchafft habe/ da ein jeglicher/ der etwa in ſolchem Hoſpital kranck gelegen/ gemeynt/ es ſey auff ihn gezielet worden.","norm":"Ich versichere jedermann / dass es nicht allein an diesem / sondern auch an anderen vornehmen Orten / großen Nutzen geschafft habe / da ein jeglicher / der etwa in solchem Hospital krank gelegen / gemeint / es sei auf ihn gezielt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.320499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12897,"date":1663,"orig":"Was das Sendſchreiben deß AMBROSII MELLILAMBII anlanget/ bekenne ich/ daß ich deſſelben Autor ſey/ und bin darzu geleitet worden/ durch einen weitberuͤhmten Cavallier, welcher als ein Politicus meine Gedancken von dem Schwediſchen und Polniſchen Kriege zu wiſſen begehret hat/ habe derohalben ihm als einem Politico, politicè darauff geantwortet/ und alles in dieſer Sache/ darvon ich keine profeſſion mache/ ſeinem hochvernuͤnfftigen judicio heimgeſtellet.","norm":"Was das Sendschreiben des AMBROSII MELLILAMBII anlanget / bekenne ich / dass ich desselben Autor sei / und bin dazu geleitet worden / durch einen weitberühmten Cavalier, welcher als ein Politicus meine Gedanken von dem Schwedischen und polnischen Kriege zu wissen begehret hat / habe derohalben ihm als einem Politico, politice darauf geantwortet / und alles in dieser Sache / davon ich keine profession mache / seinem hochvernünftigen judicio heimgestellt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.686800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12898,"date":1663,"orig":"Den SALOMON habe ich geſchrieben durch occaſion, welche mir eines fuͤrnehmen Freundes Sohn an die Hand gegeben/ und habe dardurch denen jungen Studenten zeigen wollen/ wie ſie die Politic ſolten auß der Bibel lernen.","norm":"Den SALOMON habe ich geschrieben durch occasion, welche mir eines fürnehmen Freundes Sohn an die Hand gegeben / und habe dadurch denen jungen Studenten zeigen wollen / wie sie die Politik sollten aus der Bibel lernen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.457200050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12899,"date":1663,"orig":"Den Freund in der Noth habe ich beſchrieben umb vieler Urſachen willen/ und nicht auß Buͤchern/ ſondern auß Erfahrung.","norm":"Den Freund in der Not habe ich beschrieben um vieler Ursachen Willen / und nicht aus Büchern / sondern aus Erfahrung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.486899852752685} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12900,"date":1663,"orig":"Es wird mir nachgeſaget/ daß ich das TRACTÆTLEIN von den ſieben boͤſen Geiſtern auß M. Peter Glaſers Tractaͤtlein außgeſchrieben habe; Allein der Leſer conferire eins mit dem andern/ uñ ſehe/ wie ich dieſen M. Glaſern allegiret habe.","norm":"Es wird mir nachgesagt / dass ich das TRACTAETLEIN von den sieben bösen Geistern aus M. Peter Glasers Traktätlein ausgeschrieben habe; allein der Leser konferiere eins mit dem anderen / und sehe / wie ich diesen M. Glasern allegieret habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.460000038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12901,"date":1663,"orig":"Jch habe diß Tractaͤtlein nit trucken laſſen/ daß ich mir damit ein groſſes Anſehen machte/ wie die Magiſtri noſtri, noſtrique Magiſtri, Ortwinus Gratius und andere ſeines gleichen hiebevor thaͤten/ ſondern weil ich geſehen habe/ daß in dieſer Zeit/ dieſe Erinnerung/ an dieſem Ort/ bey Knechten und Maͤgden hochnoͤtig ſey.","norm":"Ich habe dies Traktätlein nicht trocken lassen / dass ich mir damit ein großes Ansehen machte / wie die Magistri nostri, nostrique Magistri, Ortwinus Gratius und andere seinesgleichen hiervor täten / sondern weil ich gesehen habe / dass in dieser Zeit / diese Erinnerung / an diesem Ort / bei Knechten und Mägden hochnötig sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.701499938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12902,"date":1663,"orig":"Jch habe juͤngſt eine Reiſe gethan durch ein vornehmes Hertzogthumb/ da ich unterſchiedene Klagẽ gehoͤret habe uͤber den Muthwillen und Ungehorſam der Knechte und Maͤgde/ und es ſagt ein ehrlicher Mann: die Stadt N. und die Stadt N. verderben itzo die Knechte und Maͤgde im gantzen Niederſachſiſchẽ Craͤiß.","norm":"Ich habe jüngst eine Reise getan durch ein vornehmes Herzogtum / da ich unterschiedene Klagen gehöret habe über den Mutwillen und Ungehorsam der Knechte und Mägde / und es sagt ein ehrlicher Mann: die Stadt N. und die Stadt N. verderben jetzt die Knechte und Mägde im ganzen Niedersachsischen Cräiß.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.48859977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12903,"date":1663,"orig":"Dann wann man eine Magd hat/ welcher man nicht alſobald pfeifft wie ſie gerne tantzen wolte/ ſo ſagt ſie alſobald:","norm":"Dann wann man eine Magd hat / welcher man nicht alsobald pfeift wie sie gerne tanzen wollte / so sagt sie alsobald:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.958499908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12904,"date":1663,"orig":"Jch wil nach N. da kan ich endlich eine Amme werden/ und bekomm deß Jahrs 60. biß 100. M. Luͤb. zu Lohn/ ich eſſe und trincke ſo wol als Herꝛ und Frau/ und kan zum Neuen Jahr mehr bekommen/ als ich allhier Lohn habe.","norm":"Ich will nach N. da kann ich endlich eine Amme werden / und bekomme des Jahrs 60. bis 100. M. Lüb . zu Lohn / ich esse und trinke so wohl als Herr und Frau / und kann zum Neuen Jahr mehr bekommen / als ich allhier Lohn habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.273300170898437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12905,"date":1663,"orig":"Oder ſie ſagt: ich wil nach der Stadt N. ziehen/ da ſind nach der Peſt viel Witwer worden/ da kan ich einen Mann bekommen/ und meinen eigenen Herd und Feur haben.","norm":"Oder sie sagt: Ich will nach der Stadt N. ziehen / da sind nach der Pest viel Witwer worden / da kann ich einen Mann bekommen / und meinen eigenen Herd und Feuer haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.56059980392456} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12906,"date":1663,"orig":"Wer dieſem Unheil/ dieſem Ungehorſam deß gottloſen Haußgeſindes ſteuret/ der thut nicht nur denen Haußvaͤtern/ ſondern auch Knechten und Maͤgden ſelbſt/ eben ſo viel Dienſt/ als er dem Tuͤrckiſchen Kaͤyſer thaͤte/ wann er ihm predigte/ und ihn uͤberꝛedete/ daß er ein Evangeliſcher guter Chriſt wuͤrde.","norm":"Wer diesem Unheil / diesem Ungehorsam des gottlosen Hausgesindes steuert / der tut nicht nur denen Hausvätern / sondern auch Knechten und Mägden selbst / ebenso viel Dienst / als er dem türkischen Kaiser täte / wann er ihm predigte / und ihn überredete / dass er ein Evangelischer guter Christ würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.22569990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12907,"date":1663,"orig":"Jch wolte wuͤnſchen/ daß M.","norm":"Ich wollte wünschen / dass M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.2692999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12908,"date":1663,"orig":"Glaſer von den Todten aufferſtuͤnde/ und nicht allein Knechten und Maͤgden predigte/ wie groß ihre Untreu ſey/ ſondern auch Herꝛ und Frauen ermahnete/ warumb Lutherus in der Außlegung der vierdten Bitte im Vater unſer geſetzt habe/ wann man bitte umb das taͤgliche Brodt/ ſolle man auch bitten umb fromm Geſind.","norm":"Glaser von den Toten auferstünde / und nicht allein Knechten und Mägden predigte / wie groß ihre Untreu sei / sondern auch Herr und Frauen ermahnte / warum Luther in der Auslegung der vierten Bitte im Vater unser gesetzt habe / wann man bitte um das tägliche Brot / solle man auch bitten um fromm Gesinde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.032800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12909,"date":1663,"orig":"O wie ein geſegnetes Stuͤn Brodt iſt das/ welches man mit frommen Knechten und Maͤgden iſſet?","norm":"O wie ein gesegnetes Stün Brot ist das / welches man mit frommen Knechten und Mägden isst?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.099199771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12910,"date":1663,"orig":"Wie dieſes Tractaͤtlein auß M. 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Glasern ausgeschrieben sei / wird der gelahrte Leser aus der Kollation sehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.437399864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12911,"date":1663,"orig":"Geſetzt aber/ daß es geſchehen were/ ſo iſt das nichts neues unter den Gelehrten in Teutſchland/ daß einer auß dem andern unterweilens etwas entlehne/ und applicire es auff ſeine Zeit/ auff ſeinen Ort/ auff ſeine Leute.","norm":"Gesetzt aber / dass es geschehen wäre / so ist das nichts Neues unter den Gelehrten in Deutschland / dass einer aus dem anderen Unterweilens etwas entlehne / und appliziere es auf seine Zeit / auf seinen Ort / auf seine Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.636899948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12912,"date":1663,"orig":"Worzu dienen die groſſe Bibliothecæ, als daß gelehrte Leute unterweilens derſelben ſich gebrauchen/ und antiqua proponiren novo modo, nova antiquo modo?","norm":"Wozu dienen die große Bibliothecae, als dass gelehrte Leute Unterweilens derselben sich gebrauchen / und antiqua proponieren novo modo, nova antiquo modo?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.772200107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12913,"date":1663,"orig":"Jſt deßwegen ein guter Schuſter zu ſchelten/ weil er Corduban beym Kauffmann holet/ und darauß Schue macht/ welche Jungen und Alten zu Maſſe ſind?","norm":"Ist deswegen ein guter Schuster zu schelten / weil er Corduban beim Kaufmann holet / und daraus Schu macht / welche Jungen und Alten zu Masse sind?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.459799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12914,"date":1663,"orig":"Das iſt auch eine Kunſt/ wann ein Koch einen kalten Braten nimbt/ welchen die Gaͤſte deß vorigen Abends nicht haben eſſen wollen/ und macht deß Morgens kleine Paſteten oder ein ander wolgewuͤrtzetes Gericht darauß.","norm":"Das ist auch eine Kunst / wann ein Koch einen kalten Braten nimmt / welchen die Gäste des vorigen Abends nicht haben essen wollen / und macht des Morgens kleine Pasteten oder ein ander wolgewürtzetes Gericht daraus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.899700164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12915,"date":1663,"orig":"Der hochgelahrte Cardinal Beſſarion hat pflegen zu ſagen:","norm":"Der hochgelahrte Kardinal Bessarion hat pflegen zu sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.81879997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12916,"date":1663,"orig":"Plato ſæpè alienas ſententias ſuo nectare condivit.","norm":"Plato saepe alienas sententias suo nectare condivit.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":6.023499965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12917,"date":1663,"orig":"Herman.","norm":"Herman.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"id","lang_de":0,"norm_lmscore":4.839099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12918,"date":1663,"orig":"Vultejus der vortreffliche Heſſiſche Juriſt/ ſagte einsmals in einer Gaſterey zum Herꝛn Vice-Cancellario Neſeno:","norm":"Vultejus der vortreffliche hessische Jurist / sagte einsmals in einer Gasterey zum Herrn Vice-Cancellario Neseno:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.673799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12919,"date":1663,"orig":"Herr Gevatter/ die Leute meynen ich koͤnne etwas ſonderliches; Jch kan Latein/ und kan GENERALIA APPLICIREN SPECIA- LIBUS, das iſt alle meine Kunſt.","norm":"Herr Gevatter / die Leute meinen ich könne etwas Sonderliches; Ich kann Latein / und kann GENERALIA Applizieren SPECIA-LIBUS, das ist alle meine Kunst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.866199970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12920,"date":1663,"orig":"Jch hoͤrte dieſe Wort/ und dachte bey mir ſelbſt: Du groſſer Mann/ das iſt eine groſſe Kunſt!","norm":"Ich hörte diese Wort / und dachte bei mir selbst: Du großer Mann / das ist eine große Kunst!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.735099792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12921,"date":1663,"orig":"Wie manche Theologiſche und Philoſophiſche Schrifft habe ich geleſen/ den Kopff geſchuͤttelt/ und gedacht:","norm":"Wie manche Theologische und philosophische Schrift habe ich gelesen / den Kopf geschüttelt / und gedacht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.751800060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12922,"date":1663,"orig":"Aut Plato Philonizat, aut Philo Platonizat.","norm":"Aut Plato Philonizat, aut Philo Platonizat.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":6.444499969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12923,"date":1663,"orig":"Intelligenti pauca!","norm":"Intelligenti pauca!","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"mt","lang_de":0,"norm_lmscore":6.168200016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12924,"date":1663,"orig":"Sind meine Tractaͤtlein außgeſchrieben/ was tribuliret man mich dann und ſagt:","norm":"Sind meine Traktätlein ausgeschrieben / was tribulieret man mich dann und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.054399967193603} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12925,"date":1663,"orig":"Es ſind neue aͤrgerliche Schrifften?","norm":"Es sind neue ärgerliche Schriften?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.818399906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12926,"date":1663,"orig":"Sind es aͤrgerliche Schrifften/ warumb ſind ſie dann an ſo vielen vornehmen Lutheriſchen Orten widerumb auffgeleget?","norm":"Sind es ärgerliche Schriften / warum sind sie dann an so vielen vornehmen lutherischen Orten wiederum aufgelegt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.634799957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12927,"date":1663,"orig":"Warumb haben die Praͤlaten und Statiſten ſolchen Nachdruck nicht verhindert?","norm":"Warum haben die Prälaten und Statisten solchen Nachdruck nicht verhindert?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0690999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12928,"date":1663,"orig":"Warumb thun ſie es noch nicht?","norm":"Warum tun sie es noch nicht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.003499984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12929,"date":1663,"orig":"Jch habe einen einigen Bogen trucken laſſen de adornando memoriali Biblico, und habe daran gehaͤnget den hundert ein und funfftzigſten Pſalm/ welcher dem Koͤnige David faͤlſchlich zugeſchrieben wird: Jtem die Epiſtolam ad Laodicenſes.","norm":"Ich habe einen einigen Bogen trocken lassen de adornando memoriali Biblico, und habe daran gehängt den hundert ein und fünfzigsten Psalm / welcher dem Könige David fälschlich zugeschrieben wird: Item die Epistolam ad Laodicenses.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.605500221252441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12930,"date":1663,"orig":"Dieſes iſt mir auch uͤbel außgedeutet worden.","norm":"Dieses ist mir auch übel ausgedeutet worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.05079984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12931,"date":1663,"orig":"Jch habe aber dieſe keines weges fuͤr Canoniſche Schrifft außgegeben/ ſondern habe damit ſaͤttigen wollen die Curioſitaͤt junger gelahrter Leute/ welche an mich geſchrieben/ da ſie vernommen haben/ daß die Epiſtola ad Laodicenſes ſey auff der Bibliothec zu S. Jacob.","norm":"Ich habe aber diese keines Weges für kanonische Schrift ausgegeben / sondern habe damit sättigen wollen die Kuriosität junger gelahrter Leute / welche an mich geschrieben / da sie vernommen haben / dass die Epistola ad Laodicenses sei auf der Bibliothek zu S. Jacob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.397900104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12932,"date":1663,"orig":"Als hab ich ihnen geantwortet/ ich haͤtte Copiam derſelben unter Herrn D. Helvici ſel. Sachen gefunden/ welche ich gerne communiciren wolte:","norm":"Als habe ich ihnen geantwortet / ich hätte Copiam derselben unter Herrn D. Helvici sel. Sachen gefunden / welche ich gerne kommunizieren wollte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.684899806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12933,"date":1663,"orig":"Sie wuͤrden aber ſehen/ daß der Stylus nicht gleich ſey dem Stylo, welchen Paulus in ſeinen Epiſtolen fuͤhre.","norm":"Sie würden aber sehen / dass der Stylus nicht gleich sei dem Stylo, welchen Paulus in seinen Epistolen führe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.110700130462646} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12934,"date":1663,"orig":"Jch bin zu einer jeden Schrifft durch ſonderbare occaſion getrieben worden/ und habe ſie auff Ermahnung vornehmer Herꝛen und Freunde trucken laſſen.","norm":"Ich bin zu einer jeden Schrift durch sonderbare occasion getrieben worden / und habe sie auf Ermahnung vornehmer Herren und Freunde trocken lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.336999893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12935,"date":1663,"orig":"Jch bezeuge mit meinem Gewiſſen/ daß es auß keiner ambition, ſed, neſcio quo luſu ingenii. geſchehen ſeye/ deßwegen ich auch meinen Namen nicht habe dabey ſetzen wollen/ als aber dieſe Dinge ſich hier und da/ wider all mein Vermuthen/ außgebreitet haben/ uñ diverſa & adverſa judicia davon ſind gefaͤllet worden/ bin ich von Geiſt- und Weltlichen/ auch wol in conventu publico gefraget/ ob ich dieſer Tractaͤtlein Autor ſey?","norm":"Ich bezeuge mit meinem Gewissen / dass es aus keiner Ambition, sed, nescio quo lusu ingenii . geschehen sei / deswegen ich auch meinen Namen nicht habe dabei setzen wollen / als aber diese Dinge sich hier und da / wider all mein Vermuten / ausgebreitet haben / und diversa & adversa judicia davon sind gefällt worden / bin ich von Geist- und Weltlichen / auch wohl in conventu publico gefragt / ob ich dieser Traktätlein Autor sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.44789981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12936,"date":1663,"orig":"Da habe ichs candidè geſtanden.","norm":"Da habe ich es candide gestanden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"ht","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.014100074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12937,"date":1663,"orig":"Als ſie gefraget/ warumb ich meinen Namen nicht dazu geſetzet? Habe ich geantwortet/ ich habe es gethan auß einer Modeſtiâ.","norm":"Als sie gefragt / warum ich meinen Namen nicht dazugesetzt? Habe ich geantwortet / ich habe es getan aus einer Modestia.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.318999767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12938,"date":1663,"orig":"Jch frage warumb der Apoſtel Paulus ſeinen Namen nicht geſetzet habe bey die Epiſtel an die Ebreer?","norm":"Ich frage warum der Apostel Paulus seinen Namen nicht gesetzt habe bei die Epistel an die Hebräer?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.785299777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12939,"date":1663,"orig":"Jch frage/ warumb der Evangeliſt S. Johannes ſich nicht bey ſeinem Namen genennet habe/ Johan. 21. v. 10. Warumb er nicht geſagt habe:","norm":"Ich frage / warum der Evangelist S. Johannes sich nicht bei seinem Namen genannt habe / Johan. 21. v. 10. warum er nicht gesagt habe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.912199974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12940,"date":1663,"orig":"PETRUS aber wandte ſich umb/ und ſahe JOHANNEM folgen:","norm":"PETRUS aber wandte sich um / und sah JOHANNEM folgen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.484499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12941,"date":1663,"orig":"ſondern ſagte: Er ſahe den Juͤnger folgen/ welchen Jeſus lieb hatte?","norm":"sondern sagte: Er sah den Jünger folgen / welchen Jesus lieb hatte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.304800033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12942,"date":1663,"orig":"Jch habe den Ort und den Namen deß Druckers dabey ſetzen laſſen:","norm":"Ich habe den Ort und den Namen des Druckers dabei setzen lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.675600051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12943,"date":1663,"orig":"Jſt jemand daran gelegen geweſen zu wiſſen/ wer der Autor ſey/ der hat es von dem Drucker leicht erfahren koͤnnen.","norm":"Ist jemand daran gelegen gewesen zu wissen / wer der Autor sei / der hat es von dem Drucker leicht erfahren können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.259399890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12944,"date":1663,"orig":"Jch habe in dieſen Tractaͤtlein keinen Menſchen/ in particulari, an ſeiner Ehre angegriffen/ ſondern in genere geredet/ wie es in der Welt hergehe.","norm":"Ich habe in diesen Traktätlein keinen Menschen / in particulari, an seiner Ehre angegriffen / sondern in genere geredet / wie es in der Welt hergehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.718400001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12945,"date":1663,"orig":"Licuit, ſemperque licebit parcere PERSONIS, dicere de vitiis.","norm":"Licuit, semperque licebit parcere PERSONIS, dicere de vitiis.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"ro","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":5.700799942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12946,"date":1663,"orig":"Si tu talis non es, hæc nihilad TE.","norm":"Si tu talis non es, haec nihilad TE.","lang_fastText":"ia","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.075300216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12947,"date":1663,"orig":"Sin agnoſcis malum tuum, te admonitum puta.","norm":"sin agnoscis malum tuum, te admonitum puta.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.8414998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12948,"date":1663,"orig":"Nachdem ich alſo/ wie zuvor gedacht iſt/ bin geſraget worden/ iſt nach etlichen entſtandenen geringen Streitigkeiten/ welche ein Wol-Edler Hochweiſer Rath zu Hamburg per amniſtiam auffgehoben/ ein Frembdling auffgeſtanden/ welcher ſich Necta rium Butyrolambium nennet/ und hat mich in einem verfluchten Paßquill alſo angegriffen/ als ob ich der aͤrgſte Lotterbube und keiner Ehren werth were.","norm":"Nachdem ich also / wie zuvor gedacht ist / bin geschragt worden / ist nach etlichen entstandenen geringen Streitigkeiten / welche ein Wohledler Hochweiser Rat zu Hamburg per amnistiam aufgehoben / ein Fremdling aufgestanden / welcher sich Necta rium Butyrolambium nennt / und hat mich in einem verfluchten Pasquill also angegriffen / als ob ich der ärgste Lotterbube und keiner Ehren wert wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.159999847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12949,"date":1663,"orig":"Es ſind zwar auch von den Vornehmſten geweſen/ welche mich uͤberꝛeden wollen/ es ſey kein Paßquill/ ſondern eine Widerlegung meiner Schrifften:","norm":"Es sind zwar auch von den Vornehmsten gewesen / welche mich überreden wollen / es sei kein Pasquill / sondern eine Widerlegung meiner Schriften:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.163899898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12950,"date":1663,"orig":"Weil ſie aber wol wiſſen und darauß geſehen/ daß die in den Rechten und Reichs-Abſchieden geſetzte requiſita und Eigenſchafften eines darin verdam̃eten ſchand- und ſchamloſen Paßquills/ ſich conjunctim zuſammen dabey befunden/ kan ich nicht dafuͤr halten/ daß es ſeriò und auß Ernſt/ ſondern mich etwa deſto eh zu tranquilliren, und ſolches auß dem Sinn zu bringen/ geſchehen.","norm":"Weil sie aber wohl wissen und daraus gesehen / dass die in den Rechten und Reichsabschieden gesetzte requisita und Eigenschaften eines darin verdammten schand- und schamlosen Pasquills / sich conjunctim zusammen dabei befunden / kann ich nicht dafür halten / dass es serio und aus Ernst / sondern mich etwa desto ehe zu tranquilliren, und solches aus dem Sinn zu bringen / geschehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.75570011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12951,"date":1663,"orig":"Allein haͤtte der hoffaͤrtige neidiſche Butyrolambius meine Schrifften oder Tractaͤtlein angegriffen/ und haͤtte dieſelbe ingeniosè, durch die Prædicamenta gezogen/ ſo wolt ich pro candore & ingenio meo darzu gelachet haben.","norm":"Allein hätte der hoffärtige neidische Butyrolambius meine Schriften oder Traktätlein angegriffen / und hätte dieselbe ingeniose, durch die Praedicamenta gezogen / so wollte ich pro candore & ingenio meo dazu gelacht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.10890007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12952,"date":1663,"orig":"Er greifft aber meine Perſon an/ und wirfft mir ſolche Dinge fuͤr/ welche mir kein ehrlicher Mann mit Warheit nachſagen kan oder wird.","norm":"Er greift aber meine Person an / und wirft mir solche Dinge für / welche mir kein ehrlicher Mann mit Wahrheit nachsagen kann oder wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.269000053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12953,"date":1663,"orig":"Wann ich ein ſolcher Mann were/ wie er mich beſchrieben hat/ und er haͤtte vermeynet/ daß er auß einem Ampts-Eifer/ und der Chriſtlichen Kirchen Wolfahrt zubefoͤrdern/ ſolches erinnern muͤſſen/ ſo haͤtte er wol gethan/ wann er meine Obrigkeit ſchrifftlich oder muͤndlich deßwegen erinnert/ und begehret haͤtte/ daß ſie mich zur Rede ſtellen/ und mir ſagen ſolten:","norm":"Wann ich ein solcher Mann wäre / wie er mich beschrieben hat / und er hätte vermeinet / dass er aus einem Ampts-Eifer / und der christlichen Kirchen Wohlfahrt zubefördern / solches erinnern müssen / so hätte er wohlgetan / wann er meine Obrigkeit schriftlich oder mündlich deswegen erinnert / und begehret hätte / dass sie mich zur Rede stellen / und mir sagen sollten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.732699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12954,"date":1663,"orig":"Wañ du das gethan haſt/ ſo kanſtu unſer Prediger und Diener am Wort nicht mehr ſeyn.","norm":"Wann du das getan hast / so kannst du unser Prediger und Diener am Wort nicht mehr sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.970699787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12955,"date":1663,"orig":"Allein was iſt das fuͤr eine Art und Weiſe/ daß man einem alten Weibe/ oder ſonſt einem Waͤſcher und Plauderer alsbald glaͤubet/ ſeine Wort als ein Evangelium annimmet/ einen ehrlichen Mann darauff in oͤffentlichẽ hochverbotenen Paßquillen und Schmaͤhſchrifften beſchimpffet/ und ihn nicht allein vor ſeiner Gemeine/ ſondern auch in der gantzen erbaren Welt ſchmaͤhedurſtig/ nach deß Satans Art/ als deß Vaters aller Luͤgen Schmaͤh- und Laͤſterungen/ beſchimpffen und ſtinckend machen wil?","norm":"Allein was ist das für eine Art und Weise / dass man einem alten Weibe / oder sonst einem Wäscher und Plauderer alsbald glaubet / seine Wort als ein Evangelium annimmt / einen ehrlichen Mann darauf in öffentlichen hochverbotenen Pasquillen und Schmähschriften beschimpfet / und ihn nicht allein vor seiner Gemeine / sondern auch in der ganzen ehrbaren Welt schmähdurstig / nach des Satans Art / als des Vaters aller Lügen Schmäh- und Lästerungen / beschimpfen und stinkend machen will?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.486899852752685} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12956,"date":1663,"orig":"Gleichwie nun ein Wol-Ehrwuͤrdiges Miniſterium zu Hamburg ſich bißhero verantwortet hat gegen ELIAM PRÆTO- RIUM, als wird mich auch keine Chriſtliche Seele verdencken koͤnnen/ daß ich mich/ ſo lange ich Zung und Feder regen kan/ verantworte gegen Nectarium Butyrolambium, als einen ſchandbaren oͤffentlichen Paßquillanten und Ehrenſchaͤnder.","norm":"Gleichwie nun ein Wol-Ehrwürdiges Ministerium zu Hamburg sich bisher verantwortet hat gegen ELIAM PRAETO-RIUM, als wird mich auch keine christliche Seele verdenken können / dass ich mich / so lange ich Zunge und Feder regen kann / verantworte gegen Nectarium Butyrolambium, als einen schandbaren öffentlichen Pasquillanten und Ehrenschänder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.058899879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12957,"date":1663,"orig":"Jch wil nicht Scheltwort vergelten mit Schweltworten:","norm":"Ich will nicht Scheltwort vergelten mit Schweltworten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.632699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12958,"date":1663,"orig":"Jch wil es nicht machen wie die alten Weiber/ welche ſich unterweilens zancken/ und wann die eine ſagt: Du biſt eine Hure/ ſo ſagt die andere: Du biſt eine Zauberin: Sondern ich wil alles mit Diſcretion und Beſcheidenheit beantworten.","norm":"Ich will es nicht machen wie die alten Weiber / welche sich Unterweilens zanken / und wann die eine sagt: Du bist eine Hure / so sagt die andere: Du bist eine Zauberin: Sondern ich will alles mit Diskretion und Bescheidenheit beantworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.083700180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12959,"date":1663,"orig":"Nur zu dem Ende/ damit der Teuffel auff den Kopff getreten werde/ welcher mich ſtracks im Anfang zu Hamburg nicht hat leiden moͤgen/ ſondern bey meiner Gemein mich unwerth zu machen/ allerhand Ruͤſtzeug erwecket und erwehlet hat.","norm":"Nur zu dem Ende / damit der Teufel auf den Kopf getreten werde / welcher mich stracks im Anfang zu Hamburg nicht hat leiden mögen / sondern bei meiner Gemein mich unwert zu machen / allerhand Rüstzeug erwecket und erwählt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.691999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12960,"date":1663,"orig":"Auß meiner Verantwortung wird ein jeder redlicher verſtaͤndiger Chriſt ſehen/ daß den Nectarìum Butyrolambium, nicht der Geiſt Gottes/ ſondern der Hoffarts- und Neid- Teuffel/ welcher ſich offt in einen Engel deß Liechts verſtellet/ zu Verfertigung ſeines verfluchten Paßquills getrieben habe.","norm":"Aus meiner Verantwortung wird ein jeder redlicher verständiger Christ sehen / dass den Nectarium Butyrolambium, nicht der Geist Gottes / sondern der Hoffarts- und Neid-Teufel / welcher sich oft in einen Engel des Lichts verstellet / zu Verfertigung seines verfluchten Pasquills getrieben habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.866300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12961,"date":1663,"orig":"Butyrolambii Handlanger/ die jungeg Eſellen/ welche ſich einbilden/ daß ſie herkommen auß dem Stamme und Geſchlechte deß Eſels/ mit deſſen Kinnbacken Simſon die Philiſter geſchlagen hat/ welche dem Butyrolambio manche Luͤgen in die Ohren bracht haben/ welche er fuͤr Evangelia gehalten/ die werden vermeynen/ daß ſie mit dieſer That/ groſſe Befoͤrderung erlangen werden/ gleich wie Athniel/ welcher Kiriath Sepher ſchlug/ und deßwegen Calebs Tochter die Achſa zum Weibe bekam/ Joſ. 15. Allein Spott und Hohn wird ihr wolverdienter Lohn ſeyn.","norm":"Butyrolambii Handlanger / die jungeg Esellen / welche sich einbilden / dass sie herkommen aus dem Stamme und Geschlecht des Esels / mit dessen Kinnbacken Simson die Philister geschlagen hat / welche dem Butyrolambio manche Lügen in die Ohren brachte haben / welche er für Evangelia gehalten / die werden vermeinen / dass sie mit dieser Tat / große Beförderung erlangen werden / gleich wie Athniel / welcher Kiriath Sepher schlug / und deswegen Calebs Tochter die Achsa zum Weibe bekam / Jos. 15. Allein Spott und Hohn wird ihr wohlverdienter Lohn sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.192599773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12962,"date":1663,"orig":"Jch ſehe/ daß Beelzebub der Vater der Luͤgen und Verlaͤumbdung/ wider mich wuͤte und tobe.","norm":"Ich sehe / dass Beelzebub der Vater der Lügen und Verleumdung / wider mich wüte und tobe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.161900043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12963,"date":1663,"orig":"Es iſt/ leider! dahin kommen/ daß mancher/ der mich mit der Zungen todt ſchlaͤgt/ vermeynt/ er thue Gott einen angenehmen Dienſt daran.","norm":"Es ist / leider! dahin kommen / dass mancher / der mich mit der Zungen tot schlägt / vermeint / er tue Gott einen angenehmen Dienst daran.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.932799816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12964,"date":1663,"orig":"Juͤngſt iſt einer kommen in ein Weinhauß bey der Caien allhier in Hamburg/ und hat fuͤrgeben:","norm":"Jüngst ist einer kommen in ein Weinhaus bei der Caien allhier in Hamburg / und hat vorgeben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.96589994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12965,"date":1663,"orig":"Jch haͤtte im vergangenen Jahr am letzten Sontag nach Trinitatis/ in der Kirchen zu S. Jacob geprediget/ da were der Teuffel in Geſtalt eines Officirers zu mir auff die Cantzel kommen/ und haͤtte mir einen Roͤmer Wein bracht.","norm":"Ich hätte im vergangenen Jahr am letzten Sonntag nach Trinitatis / in der Kirchen zu S. Jacob gepredigt / da wäre der Teufel in Gestalt eines Officirers zu mir auf die Kanzel kommen / und hätte mir einen Römer Wein brachte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.414400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12966,"date":1663,"orig":"Nachdem nun etzliche Leute dabey geſeſſen/ und ſonderlich einer/ welcher betheuret/ daß er damals ſey in der Kirchen geweſen/ und habe in der Fiſcher Stuͤlen geſeſſen/ da er mich immer im Geſicht gehabt haͤtte/ ſey auch damals zum H. Abendmal gegangen/ da hat dieſer grobe Luͤgner angefangen zu ſchweren/ er habe es geſehen.","norm":"Nachdem nun etliche Leute dabei gesessen / und sonderlich einer / welcher beteuert / dass er damals sei in der Kirchen gewesen / und habe in der Fischer Stühlen gesessen / da er mich immer im Gesicht gehabt hätte / sei auch damals zum H. Abendmahl gegangen / da hat dieser grobe Lügner angefangen zu schweren / er habe es gesehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.366099834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12967,"date":1663,"orig":"Etzliche haben ihm fuͤr dieſe Luͤgen Stoͤſſe geben wollen; Andere aber haben geſagt/ man ſolle den Mann paſſiren laſſen/ vielleicht koͤnne er mehr ſehen als andere Leute:","norm":"Etliche haben ihm für diese Lügen Stöße geben wollen; andere aber haben gesagt / man solle den Mann passieren lassen / vielleicht könne er mehr sehen als andere Leute:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.127799987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12968,"date":1663,"orig":"Dann man ſage unter dem gemeinen Mann/ die Sontags-Kinder/ oder die Leute/ welche am Sontag geboren ſeyn/ koͤnten die Geſpenſt und boͤſe Geiſter ſehen/ welche andere nicht ſehen.","norm":"Dann man sage unter dem gemeinen Mann / die Sonntagskinder / oder die Leute / welche am Sonntag geboren sein / könnten die Gespenst und böse Geister sehen / welche andere nicht sehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.618199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12969,"date":1663,"orig":"Es iſt aber damals die Kirche ſehr voll Volckes geweſen/ und werden ohne Zweiffel mehr Sontags-Kinder darin geweſen ſeyn.","norm":"Es ist aber damals die Kirche sehr voll Volkes gewesen / und werden ohne Zweifel mehr Sonntagskinder darin gewesen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.393799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12970,"date":1663,"orig":"Frage ſie derowegen auff ihre Ehr/ auff ihre Seel und Gewiſſen/ ob ſie ſolche Ding damals in der Kirchen zu S.","norm":"Frage sie derowegen auf ihre Ehre / auf ihre Seele und Gewissen / ob sie solche Ding damals in der Kirchen zu S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.184999942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12971,"date":1663,"orig":"Jacob geſehen haben?","norm":"Jacob gesehen haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"hu","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.396399974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12972,"date":1663,"orig":"Es iſt auch fuͤr wenig Tagen an einem Ort geſagt worden/ ich haͤtte einem guten Freund ein Buch gelehnet/ darin hab faſt auff allen Blaͤttern Toback oder Aſchen vom Toback gelegen/ und ich traͤncke immer ſo viel Toback.","norm":"Es ist auch für wenig Tagen an einem Ort gesagt worden / ich hätte einem guten Freund ein Buch gelehnt / darin habe fast auf allen Blättern Tabak oder Aschen vom Tabak gelegen / und ich tränke immer so viel Tabak.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.393700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12973,"date":1663,"orig":"Nun iſt ein ehrlicher Mann darbey geweſen/ welcher zum wenigſten alle Wochen ein paar mal zu mir kombt/ der mag zeugen und ſagen/ ob es die Warheit/ oder eine grobe Luͤgen ſey?","norm":"Nun ist ein ehrlicher Mann dabei gewesen / welcher zum wenigsten alle Wochen ein paar Mal zu mir kommt / der mag zeugen und sagen / ob es die Wahrheit / oder eine grobe Lügen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.04010009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12974,"date":1663,"orig":"Es haben mir nicht allein die Medici, ſondern auch andere vornehme Leute gerathen/ ich ſolte unterweilens deß Morgens/ wann ich auffſtuͤnde/ oder deß Abends/ wann ich zu Bette gehen wolte/ eine Pfeiffe Toback trincken/ weil ich viel deß Nachtes ſtudierte/ und von Natur den Fluͤſſen unterworffen/ auch die Lufft an dieſem Ort ſchwer und feucht were: Allein ich kan den Rauch nicht vertragen/ wann andere Leute Toback ſauffen/ viel weniger kan ich ihn im Munde leiden.","norm":"Es haben mir nicht allein die Medici, sondern auch andere vornehme Leute geraten / ich sollte Unterweilens des Morgens / wann ich aufstünde / oder des Abends / wann ich zu Bette gehen wollte / eine Pfeife Tabak trinken / weil ich viel des Nachts studierte / und von Natur den Flüssen unterworfen / auch die Luft an diesem Ort schwer und feucht wäre: Allein ich kann den Rauch nicht vertragen / wann andere Leute Tabak saufen / viel weniger kann ich ihn im Munde leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.705699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12975,"date":1663,"orig":"Als ich anhero nach Hamburg kam/ thaͤten Jhre Excell. Herꝛ Legat Salvius mir die Ehre an/ und beſuchte mich in meinem Logiment/ und fragte/ wie mir der Ort und die Leut anſtuͤnden?","norm":"Als ich anher nach Hamburg kam / täten Ihre Excell. Herr Legat Salvius mir die Ehre an / und besuchte mich in meinem Logement / und fragte / wie mir der Ort und die Leute anstünden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.46150016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12976,"date":1663,"orig":"Jch danckte Jhrer Excell. fuͤr Jhre Nachfrage/ und ſagte/ ich ſeye wol content, ich ſehe daß noch viel ehrliche Leute weren/ welche ein gutes Hertz zu mir truͤgen; Allein es gehe mir und allen meinen Leuten/ wie denen Oldenburgiſchen Pferden/ wann die in ein Land kaͤmen/ und eben ſo viel Futter bekaͤmen/ als zuvor/ ſo muͤſten ſie dennoch einen Anſtoß oder einen Puff außhalten:","norm":"Ich dankte Ihrer Excell. für Ihre Nachfrage / und sagte / ich sei wohl content, ich sehe dass noch viel ehrliche Leute wären / welche ein gutes Herz zu mir trügen; allein es gehe mir und allen meinen Leuten / wie denen Oldenburgischen Pferden / wann die in ein Land kämen / und ebenso viel Futter bekämen / als zuvor / so müssten sie dennoch einen Anstoß oder einen Puff aushalten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.600900173187256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12977,"date":1663,"orig":"Wann ſie aber dieſen Puff außgehalten haͤtten/ ſo koͤnten ſie hernach woltauren.","norm":"Wann sie aber diesen Puff ausgehalten hätten / so könnten sie hernach Wohltauren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.671999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12978,"date":1663,"orig":"Jch ſorge/ ſagte ich/ ich muͤſſe auch einen Puff außhalten/ ich wuͤrde von den Fluͤſſen uͤber alle maſſen geplagt.","norm":"Ich sorge / sagte ich / ich müsse auch einen Puff aushalten / ich würde von den Flüssen über alle Maßen geplagt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.160799980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12979,"date":1663,"orig":"Ja/ ſagten Jhre Excell. das iſt ein Commune malum literatorum.","norm":"Ja / sagten Ihre Excell. das ist ein Commune malum litteratorum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.911200046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12980,"date":1663,"orig":"Jch wil ihm einen Rath geben/ wann ich denſelben nicht in acht genommen haͤtte/ ich were lang todt.","norm":"Ich will ihm einen Rat geben / wann ich denselben nicht in Acht genommen hätte / ich wäre lang tot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.122799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12981,"date":1663,"orig":"Jn Preuſſen ward ich bey Koͤnig Guſtavo, qui agebatur ſingulari ſpiritu, er konte nicht ruhen/ da muſte ich nun offt die gantze Nacht uͤber ſchreiben/ daß/ wann Jhre May deß Morgens auff ſeyn wolten/ alles koͤnte unterſchrieben werden.","norm":"In Preußen wurde ich bei König Gustavo, qui agebatur singulari spiritu, er konnte nicht ruhen / da musste ich nun oft die ganze Nacht über schreiben / dass / wann Ihre Mai des Morgens auf sein wollten / alles könnte unterschrieben werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.680699825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12982,"date":1663,"orig":"Jch muſte offtmals im Felde/ in einem Zelt/ oder ſonſt unter Regen/ Schnee/ Wind und anderm Ungewitter ſitzen/ und ich wurde auch von den Fluͤſſen gewaltig angeſtoſſen/ allein ich nahm immer ein Stuͤck Toback in den Mund/ welches mir alle Feuchtigkeit auß dem gantzen Leibe zoge.","norm":"Ich musste oftmals im Felde / in einem Zelt / oder sonst unter Regen / Schnee / Wind und anderem Ungewitter sitzen / und ich wurde auch von den Flüssen gewaltig angestoßen / allein ich nahm immer ein Stück Tabak in den Mund / welches mir alle Feuchtigkeit aus dem ganzen Leibe zog.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.777400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12983,"date":1663,"orig":"Jch dachte/ ich wolte dieſes Mittel auch brauchen/ und als Jhre Excell. Abſchied genommen hatten/ ſchickt ich hin und ließ Toback holen/ und uͤberꝛedete meine ſel. Haußfrau/ daß ſie auch ein Stuͤck in den Mund nehmen wolte.","norm":"Ich dachte / ich wollte dieses Mittel auch brauchen / und als Ihre Excell. Abschied genommen hatten / schickt ich hin und ließ Tabak holen / und überredete meine sel. Hausfrau / dass sie auch ein Stück in den Mund nehmen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.151400089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12984,"date":1663,"orig":"Allein wir wurden alle beyde ſo kranck darvon/ daß wir außſahen/ als ob wir auß den Todtengraͤbern kommen weren.","norm":"Allein wir wurden alle beide so krank davon / dass wir aussahen / als ob wir aus den Totengräbern kommen wären.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.385499954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12985,"date":1663,"orig":"Als ich kurtz hernach zu Jhrer Excell. kam/ fragten Sie mich/ wie mir die vorgeſchlagene Artzney bekommen ſey?","norm":"Als ich kurz hernach zu Ihrer Excell. kam / fragten Sie mich / wie mir die vorgeschlagene Arznei bekommen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.327300071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12986,"date":1663,"orig":"Jch antwortete: wann ich nicht wuͤſte/ was es geweſen ſey/ und daß Euer Excell. mein ſonderbarer groſſer Patron ſey/ ſo haͤtte ich gedacht/ ſie haͤtten mir und meiner Frauen vergeben wollen/ dann wir ſind zu ſterben kranck darauff worden. Jhre Excell. lachten und ſagten:","norm":"Ich antwortete: wann ich nicht wüsste / was es gewesen sei / und dass Euer Excell. mein sonderbarer großer Patron sei / so hätte ich gedacht / sie hätten mir und meiner Frauen vergeben wollen / dann wir sind zu sterben krank darauf worden . Ihre Excell. lachten und sagten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.372700214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12987,"date":1663,"orig":"Jch habe es vergeſſen zu erinnern/ daß es im Anfang einem/ der es nicht gewohnt iſt/ nicht wol bekomme; Aber ſie muͤſſen es einmal oder drey vier verſuchen/ biß ſich die Natur darzu gewehnet.","norm":"Ich habe es vergessen zu erinnern / dass es im Anfang einem / der es nicht gewohnt ist / nicht wohl bekomme; Aber sie müssen es einmal oder drei vier versuchen / bis sich die Natur dazu gewähnt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.501399993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12988,"date":1663,"orig":"Jch wolte es zum andern mal verſuchen/ allein es gieng mir wie zuvor/ und ich habe ſeyt der Zeit einen ſolchen Eckel am Toback gehabt/ daß ich ihn nicht riechen kan/ gleichwol muß ich hoͤren/ daß ich ein Toback- Saͤuffer ſey.","norm":"Ich wollte es zum anderen Mal versuchen / allein es ging mir wie zuvor / und ich habe seid der Zeit einen solchen Ekel am Tabak gehabt / dass ich ihn nicht riechen kann / gleichwohl muss ich hören / dass ich ein Toback-Säufer sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.528800010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12989,"date":1663,"orig":"Jch habe unterſchiedene Diener gehabt/ welche ſich unterweilens an einen Ort im Hauſe geſetzet/ und mir unwiſſend/ Toback geſoffen haben/ daß es die Nachbarn haben riechen koͤnnen.","norm":"Ich habe unterschiedene Diener gehabt / welche sich Unterweilens an einen Ort im Hause gesetzt / und mir unwissend / Tabak gesoffen haben / dass es die Nachbarn haben riechen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.559500217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12990,"date":1663,"orig":"Was kan ich dazu?","norm":"Was kann ich dazu?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.63100004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12991,"date":1663,"orig":"Juͤngſt kam ein Buͤrger auß Hamburg zu mir und ſagte:","norm":"Jüngst kam ein Bürger aus Hamburg zu mir und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.685800075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12992,"date":1663,"orig":"Er muͤſſe mir in Vertrauen etwas offenbaren/ und bitte ich wolle es nicht in Unbeſtem außdeuten.","norm":"Er müsse mir in Vertrauen etwas offenbaren / und bitte ich wolle es nicht in Unbestem ausdeuten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.983500003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12993,"date":1663,"orig":"Er ſey an einem vornehmen Ort geweſen/ da gedacht worden ſey/ ich habe meinem juͤngſten Toͤchterlein einen Rock machen laſſen von Silberſtuͤck/ das werde mir ſehr uͤbel außgedeutet.","norm":"Er sei an einem vornehmen Ort gewesen / da gedacht worden sei / ich habe meinem jüngsten Töchterlein einen Rock machen lassen von Silberstück / das werde mir sehr übel ausgedeutet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.714099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12994,"date":1663,"orig":"Jch antwortete/ daß ich Gott wolle zum Zeugen anruffen/ daß mir davon nichts bewuſt ſey/ und ich auch an ſolchen Dingen keinen Gefallen trage.","norm":"Ich antwortete / dass ich Gott wolle zum Zeugen anrufen / dass mir davon nichts bewusst sei / und ich auch an solchen Dingen keinen Gefallen trage.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.152500152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12995,"date":1663,"orig":"Er antwortete: Ja vielleicht wollen es ſeine Leute fuͤr ihm verbergen/ und das Kind ſol es nur anziehen/ wann es auß faͤhret/ oder zu andern Leuten gehet:","norm":"Er antwortete: Ja vielleicht wollen es seine Leute für ihm verbergen / und das Kind soll es nur anziehen / wann es aus fährt / oder zu anderen Leuten geht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.173999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12996,"date":1663,"orig":"Es iſt aber gewiß wahr/ und der Schneider zu Altena hat den Rock gemacht.","norm":"Es ist aber gewiss wahr / und der Schneider zu Altena hat den Rock gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.486899852752685} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12997,"date":1663,"orig":"Jch ſchickte hin/ und ließ durch eine dritte Perſon/ den Schneider fragen/ was das fuͤr ein Kleid ſey/ welches er dem Kinde gemacht habe?","norm":"Ich schickte hin / und ließ durch eine dritte Person / den Schneider fragen / was das für ein Kleid sei / welches er dem Kinde gemacht habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.052899837493896} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12998,"date":1663,"orig":"und befande/ daß es ein Sommer-Kleidlein von weiſſem Canefaß geweſen ſey.","norm":"und befand / dass es ein Sommer-Kleidlein von weißem Kanevas gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.706200122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":12999,"date":1663,"orig":"Verwunder dich/ O guter Freund/ uͤber dieſe Metamorphoſin, da auß weiſſem Canefaß/ Silbern-Stuͤck/ und auß Silbern-Stuͤck weiß Canefaß gemacht wird.","norm":"Verwunder dich / O guter Freund / über diese Metamorphosen, da aus weißem Kanevas / Silbernstück / und aus Silbernstück weiß Kanevas gemacht wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4319000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13000,"date":1663,"orig":"Jch verwundere mich/ was doch die gottloſen Leute von ſolchen Luͤgen fuͤr Luſt oder Nutz haben?","norm":"Ich verwundere mich / was doch die gottlosen Leute von solchen Lügen für Lust oder Nutz haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.524199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13001,"date":1663,"orig":"Es hat mich eine vornehme perſona publica berichtet/ daß Leute allhier ſeyn/ welche inquiriren, was ich in meinem Hauſe ſchreibe/ rede oder thue?","norm":"Es hat mich eine vornehme persona publica berichtet / dass Leute allhier sein / welche inquirieren, was ich in meinem Hause schreibe / rede oder tue?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7042999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13002,"date":1663,"orig":"Nun wolt ich wuͤnſchen/ daß gantz Hamburg ſehen moͤchte/ was ich bey Tag und Nacht in meinem Hauſe thaͤte.","norm":"Nun wollte ich wünschen / dass ganz Hamburg sehen möchte / was ich bei Tag und Nacht in meinem Hause täte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.718900203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13003,"date":1663,"orig":"Jch eſſe/ trincke/ ſchlaffe/ ſtudire/ bete/ ſinge/ gebe Armen und Reichen Antwort/ wann ſie mich umb etwas fragen.","norm":"Ich esse / trinke / schlaffe / studiere / bete / singe / gebe Armen und Reichen Antwort / wann sie mich um etwas fragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.155700206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13004,"date":1663,"orig":"Jch erzuͤrne mich auch offt/ wann ich ſehe/ daß ein Ding nicht geht/ wie es gehen ſol. Jch frage aber nicht darnach/ ob mein nechſter Nachbaꝛ/ oder ein ander in dieſer oder in jener Straſſen/ Torff oder Holtz brenne/ ob er viel oder wenig Geld habe?","norm":"Ich erzürne mich auch oft / wann ich sehe / dass ein Ding nicht geht / wie es gehen sol. Ich frage aber nicht danach / ob mein nächster Nachbar / oder ein ander in dieser oder in jener Straßen / Torf oder Holz brenne / ob er viel oder wenig Geld habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.665200233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13005,"date":1663,"orig":"Jch frage die gantze erbare Welt/ was doch das fuͤr Leute ſeyn?","norm":"Ich frage die ganze ehrbare Welt / was doch das für Leute sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9604997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13006,"date":1663,"orig":"Ob ein ehrlicher Mann nicht lieber ſolte in einem wilden Wald bey reiſſenden Woͤlffen wohnen/ als unter ſolchen Leuten?","norm":"Ob ein ehrlicher Mann nicht lieber sollte in einem wilden Wald bei reißenden Wölfen wohnen / als unter solchen Leuten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.94320011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13007,"date":1663,"orig":"Jener alte Teutſche ſagte:","norm":"Jener alte Deutsche sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.595099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13008,"date":1663,"orig":"Dorn und Diſteln ſtechen ſehr/ Falſche Zungen noch vielmehr.","norm":"Dorn und Disteln stechen sehr / Falsche Zungen noch vielmehr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.329400062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13009,"date":1663,"orig":"Noch wolt ich lieber in Dorn und Diſteln baden/ Als mit falſchen Zungen ſeyn beladen.","norm":"Noch wollte ich lieber in Dorn und Disteln baden / Als mit falschen Zungen sein beladen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.436399936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13010,"date":1663,"orig":"David ſagt Pſal. 102. Weh mir/ daß ich ein Frembdling bin unter Meſech/ ich muß wohnen unter den Huͤtten Kedar Es wird meiner Seelen lang/ zu wohnẽ unter denen/ die den Frieden haſſen.","norm":"David sagt Psal. 102. Weh mir / dass ich ein Fremdling bin unter Mesech / ich muss wohnen unter den Hütten Kedar es wird meiner Seelen lang / zu wohnen unter denen / die den Frieden hassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.023399829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13011,"date":1663,"orig":"Jch halte Frieden/ aber wann ich rede/ fangen ſie Krieg an.","norm":"Ich halte Frieden / aber wann ich rede / fangen sie Krieg an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.390500068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13012,"date":1663,"orig":"Meſech und Kedar ſind die Laͤnder/ da jetzo Saracenen und Tartern wohnen.","norm":"Mesech und Kedar sind die Länder / da jetzt Sarazenen und Tarten wohnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.598299980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13013,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar es ſolte ein ehrlicher Mann lieber unter Tuͤrcken und Tartern wohnen/ als unter ſolchen Leuten/ welche ihme nicht allein alle ſeine wolgemeynte Werck uͤbel außdeuten/ ſondern auch ſolche Ding/ welche ihm niemaln in Sinn kommen/ auffbuͤrden wollen/ und wann er auß gutem Hertzen ein Wort redet/ es alsbald verkehren/ und einen Krieg mit ihm anfangen wollen.","norm":"Fürwahr es sollte ein ehrlicher Mann lieber unter Türken und Tarten wohnen / als unter solchen Leuten / welche ihm nicht allein alle seine wohlgemeinte Werk übel ausdeuten / sondern auch solche Ding / welche ihm niemals in Sinn kommen / aufbürden wollen / und wann er aus gutem Herzen ein Wort redet / es alsbald verkehren / und einen Krieg mit ihm anfangen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.04419994354248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13014,"date":1663,"orig":"Jch habe ſolcher Leute Gattung an unterſchiedenen Orten gekandt/ welche von einem hoffaͤrtigen und neidiſchen Geiſt ſind getrieben worden/ & neque pares neque ſuperiores ſerre potuerunt.","norm":"Ich habe solcher Leute Gattung an unterschiedenen Orten gekannt / welche von einem hoffärtigen und neidischen Geist sind getrieben worden / & neque pares neque superiores serre potuerunt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.65939998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13015,"date":1663,"orig":"Solche Leute haben vermeynt/ ſie wollen durch anderer Leut ruin, Verlaͤumbdung und Unterdruckung/ ihnen einen groſſen Namen machen.","norm":"Solche Leute haben vermeint / sie wollen durch anderer Leute Ruin, Verleumdung und Unterdruckung / ihnen einen großen Namen machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.23799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13016,"date":1663,"orig":"Haben demnach allerhand Serviliſche ingenia außgeſchickt/ welche haben erforſchen ſollen/ was dieſer oder jener mache?","norm":"Haben demnach allerhand Servilische ingenia ausgeschickt / welche haben erforschen sollen / was dieser oder jener mache?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.074699878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13017,"date":1663,"orig":"Und wann dieſe ihre Mancipia eine Luͤgen auß der Lufft genommen/ und ihre neidiſche mißgoͤnſtige Ohren damit beluſtiget haben/ iſt es alſobald unter die groſſe Glocke kommen/ und uͤber den Unſchuldigen geſchryen worden: Creutzige ihn/ Creutzige ihn!","norm":"Und wann diese ihre Mancipia eine Lügen aus der Luft genommen / und ihre neidische missgünstige Ohren damit belustiget haben / ist es alsobald unter die große Glocke kommen / und über den Unschuldigen geschrien worden: Kreuzige ihn / Kreuzige ihn!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.297399997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13018,"date":1663,"orig":"Jch bitte ſolche Leute umb Gottes Ehr und umb ihrer zeitlichen und ewigen Wolfahrt willen/ ſie wollen mit Fleiß leſen und betrachten das 19. Capitul Sirachs vom 12. verſ. biß zu Ende.","norm":"Ich bitte solche Leute um Gottes Ehre und um ihrer zeitlichen und ewigen Wohlfahrt Willen / sie wollen mit Fleiß lesen und betrachten das 19. Capitul Sirachs vom 12. vers. bis zu Ende.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.678999900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13019,"date":1663,"orig":"Es ſtehet ein Hauß in Hamburg/ darin ein Mann wohnet/ welcher ein gelehrter Kauffmann und ein weiſer/ alter und hocherfahrner Rahts-Herꝛ iſt.","norm":"Es steht ein Haus in Hamburg / darin ein Mann wohnet / welcher ein gelehrter Kaufmann und ein weiser / alter und hocherfahrener Rahtsherr ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1072998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13020,"date":1663,"orig":"An der Thuͤr dieſes Hauſes ſtehet auff der einen Seiten mit guͤldenen Buchſtaben geſchrieben:","norm":"An der Tür dieses Hauses steht auf der einen Seiten mit güldenen Buchstaben geschrieben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9774999618530273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13021,"date":1663,"orig":"Noli omnia dicere, quæ ſcis; Auff der andern Seiten ſtehet:","norm":"Noli omnia dicere, quae scis; auf der anderen Seiten steht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.294400215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13022,"date":1663,"orig":"Noli omnia credere, quæ audis, das iſt:","norm":"Noli omnia credere, quae audis, das ist:","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"pt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.874100208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13023,"date":1663,"orig":"Rede nicht alles was du weiſt/ Glaube nicht alles was du hoͤreſt.","norm":"Rede nicht alles was du weist / Glaube nicht alles was du hörest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.467899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13025,"date":1663,"orig":"Der Roͤm.","norm":"Der Röm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.092399597167969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13026,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer Alexander Severus hat von denen Chriſten dieſe Sententz gehoͤret:","norm":"Kaiser Alexander Severus hat von denen Christen diese Sentenz gehöret:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.847400188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13027,"date":1663,"orig":"Was du nicht wilſt/ daß man dir thue/ das ſolt du einem andern auch nicht thun.","norm":"Was du nicht willst / dass man dir tue / das sollt du einem anderen auch nicht tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.637499809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13028,"date":1663,"orig":"Dieſe Sententz hat dem Kaͤyſer ſo wol gefallen/ daß er dieſelbe alle Morgen nicht nur an ſeinem Kaͤyſ. Hofe/ ſondern auch bey der Kaͤyſ. Armee durch einen eigenen Herolden außruffen laſſen:","norm":"Diese Sentenz hat dem Kaiser so wohl gefallen / dass er dieselbe alle Morgen nicht nur an seinem Käys. Hofe / sondern auch bei der Käys. Armee durch einen eigenen Herolden ausrufen lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.844200134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13029,"date":1663,"orig":"Was du nit wilſt/ daß man dir thue/ das ſolt du einem andern auch nicht thun.","norm":"Was du nicht willst / dass man dir tue / das sollt du einem anderen auch nicht tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.637499809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13030,"date":1663,"orig":"Allhie zu Hamburg iſt der Brauch/ daß wann eine vornehme Leiche ſol begraben werden/ ſo kompt ein Mann endlich ins Gemach/ darin die Trauer-Leute verſamlet ſind/ und fragt/ Ob denen Herrn und Freunden geliebe außzutreten/ dann es ſey nunmehr Zeit.","norm":"Allhier zu Hamburg ist der Brauch / dass wann eine vornehme Leiche soll begraben werden / so kommt ein Mann endlich ins Gemach / darin die Trauer-Leute versammelt sind / und fragt / Ob denen Herrn und Freunden Geliebe auszutreten / dann es sei nunmehr Zeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.85129976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13031,"date":1663,"orig":"Jch wolte wuͤnſchen/ daß in allen Conventen und Zuſammenkuͤnfften/ der Maͤnner und Frauen/ ein Mann aufftreten moͤchte/ welcher ihnen zurieffe:","norm":"Ich wollte wünschen / dass in allen Conventen und Zusammenkünften / der Männer und Frauen / ein Mann auftreten möchte / welcher ihnen zuriefe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.620299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13032,"date":1663,"orig":"Jhr lieben Herꝛn und Frauen/ Saget nicht alles was ihr wiſſet:","norm":"Ihr lieben Herrn und Frauen / Sagt nicht alles was ihr wisset:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.123400211334228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13033,"date":1663,"orig":"Glaubet nicht alles was ihr hoͤret.","norm":"Glaubet nicht alles was ihr höret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.382500171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13034,"date":1663,"orig":"Wie offt werden ſolche Leute welchen die Ohren jucken nach neuen Zeitungen/ von ſchertzhafftigen Jungen vexiret und betrogen.","norm":"Wie oft werden solche Leute welchen die Ohren jucken nach neuen Zeitungen / von schertzhafftigen Jungen vexieret und betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.692200183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13035,"date":1663,"orig":"Als ich zum andern mal ſolte Hochzeit machen/ war ein vorwitziger Student zu Herꝛn Paul Tſcherning jetzigen General Auditeur bey der Koͤniglichen Armee in Dennemarck kommen/ und hatte gefraget/ wie es wol bey dieſer Hochzeit hergehẽ wuͤrde?","norm":"Als ich zum anderen Mal sollte Hochzeit machen / war ein vorwitziger Student zu Herrn Paul Tscherning jetzigen General Auditeur bei der königlichen Armee in Dänemark kommen / und hatte gefragt / wie es wohl bei dieser Hochzeit hergehen würde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.506700038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13036,"date":1663,"orig":"Monſ.","norm":"Mons.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"te","lang_cld3":"ht","lang_de":0,"norm_lmscore":4.882400035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13037,"date":1663,"orig":"Tſcheꝛning/ welcher wol weiß/ was fuͤr ein Unterſcheid ſey inter VES ET VA, und wol wuſte/ von welchen dieſer junge Phariſeer abgefertiget war/ hatte geantwortet/ Jch wuͤrde meiner Liebſten/ und allen andern erbotenen Hochzeit Gaͤſten zu Ehren ein Feuerwerck auf dem Kirchhoff zu St. Jacob anzuͤnden laſſen/ welches ich ſelbſt inventiret haͤtte/ und es ſey eine ſonderliche invention, welche wol werth ſey/ daß man ſie anſehe:","norm":"Tscherning / welcher wohl weiß / was für ein Unterschied sei inter VES ET VA, und wohl wusste / von welchen dieser junge Pharisäer abgefertigt war / hatte geantwortet / Ich würde meiner Liebsten / und allen anderen erbotenen Hochzeit Gästen zu Ehren ein Feuerwerk auf dem Kirchhof zu St. Jacob anzünden lassen / welches ich selbst inventieret hätte / und es sei eine sonderliche Invention, welche wohl wert sei / dass man sie ansehe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.160600185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13038,"date":1663,"orig":"Jch haͤtte einem jeglichen unter den Bracher-Voigten ein paar eiſern Handſchuch machen laſſen/ die wuͤrden das Feuerwerck des Abens zwiſchen 9. und 10. Uhr anzuͤnden.","norm":"Ich hätte einem jeglichen unter den Bracher-Voigten ein paar eisern Handschuch machen lassen / die würden das Feuerwerk des Abens zwischen 9. und 10. Uhr anzünden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.780900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13039,"date":1663,"orig":"Dieſer Student hatte ſich hoͤchlich verwundert/ daß ich ſolche neue Dinge anfienge/ und geſagt/ Es haͤtte dergleichen kein Theologus gethan/ ſo lange das Evangelium ſey zu Hamburg geprediget worden.","norm":"Dieser Student hatte sich höchlich verwundert / dass ich solche neue Dinge anfinge / und gesagt / Es hätte dergleichen kein Theologus getan / so lange das Evangelium sei zu Hamburg gepredigt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.17579984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13040,"date":1663,"orig":"Des Abends an dem Hochzeit Tag/ war ein Hauffen Leute auff den Kirchhoff kommen.","norm":"Des Abends an dem Hochzeit Tag / war ein Haufen Leute auf den Kirchhof kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.017499923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13041,"date":1663,"orig":"Als ſie gefragt worden/ wornach ſie ſehen?","norm":"Als sie gefragt worden / wonach sie sehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.118899822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13042,"date":1663,"orig":"Was da zu thun ſey?","norm":"Was da zu tun sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ha","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.565700054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13043,"date":1663,"orig":"Da hatten ſie geantwortet/ Sie wolten das Feuerwerck ſehen.","norm":"Da hatten sie geantwortet / Sie wollten das Feuerwerk sehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.365900039672852} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13044,"date":1663,"orig":"Riſum teneatis, amici!","norm":"Risum teneatis, amici!","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":7.6194000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13045,"date":1663,"orig":"Ehrengedachter Monſieur Tſcherning, hat mir offt bekant/ wie er unterweilens Leuten/ welche ihn auß mißgoͤnſtigen Hertzen von meiner Perſon gefraget/ einen auffgebunden habe.","norm":"Ehrengedachter Monsieur Tscherning, hat mir oft bekannt / wie er Unterweilens Leuten / welche ihn aus missgünstigen Herzen von meiner Person gefragt / einen aufgebunden habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.59060001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13046,"date":1663,"orig":"Als ich ihm verwieſen/ warumb er das gethan? hat er mir mit lachendem Mund geantwortet:","norm":"Als ich ihm verwiesen / warum er das getan? hat er mir mit lachendem Mund geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.221700191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13047,"date":1663,"orig":"Quia mundus vult decipi, decipiatur.","norm":"Quia mundus vult decipi, decipiatur.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.054999828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13048,"date":1663,"orig":"Jch wolte zwey/ drey und mehr Bogen davon ſchreiben/ was er offt die Leut von meiner Perſon/ ſeinem Poetiſchen Geiſt nach/ uͤberꝛedet hat/ welches ich nicht geachtet habe.","norm":"Ich wollte zwei / drei und mehr Bogen davon schreiben / was er oft die Leute von meiner Person / seinem poetischen Geist nach / überredet hat / welches ich nicht geachtet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.44920015335083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13049,"date":1663,"orig":"Allein ich mercke endlich/ daß tolle Heiligen gefunden werden/ welche vermeynen/ daß das ſein Ernſt geweſen ſey.","norm":"Allein ich merke endlich / dass tolle Heiligen gefunden werden / welche vermeinen / dass das sein Ernst gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.227799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13050,"date":1663,"orig":"Jch bitte ſolche Leute/ welche nachforſchen laſſen/ was ich in meinem Hauſe thue/ ich bitte ſie umb der Liebe JEſu Chriſti willen/ daß/ wann ſie hoͤren/ daß ich etwas boͤſes in meinem Hauſe gethan habe/ ſo wollen ſie es meiner ordentlichen Obrigkeit anmelden/ der wil ich Red und Antwort darvon geben.","norm":"Ich bitte solche Leute / welche nachforschen lassen / was ich in meinem Hause tue / ich bitte sie um der Liebe Jesu Christi Willen / dass / wann sie hören / dass ich etwas Böses in meinem Hause getan habe / so wollen sie es meiner ordentlichen Obrigkeit anmelden / der will ich Rede und Antwort davon geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.21999979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13051,"date":1663,"orig":"Was gilts/ es wird ſolchen Luͤgenern/ Ohrenblaͤſern und Verlaͤumbdern/ wann ihr Mund gegen meinen Mund kommet/ ergehen/ wie jenem Großſprecher/ welcher zu einem Schwediſchen Cavallier kam/ und ſagte: Mein Bruder/ Schweden iſt nicht zu vergleichen gegen meinem Vaterlande: Mein Vaterland iſt ein ſolch herꝛliches Land/ daß du es nicht glauben kanſt.","norm":"Was gilt es / es wird solchen Lügnern / Ohrenbläsern und Verleumdern / wann ihr Mund gegen meinen Mund kommet / ergehen / wie jenem Großsprecher / welcher zu einem Schwedischen Cavalier kam / und sagte: Mein Bruder / Schweden ist nicht zu vergleichen gegen meinem Vaterlande: Mein Vaterland ist ein solch herrliches Land / dass du es nicht glauben kannst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8765997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13052,"date":1663,"orig":"Es ſind Katzen darinnen/ die ſind ſo groß/ wie eine Hollaͤndiſche Kuhe/ und koͤnnen uͤber einen hohen Zaun ſpringen.","norm":"Es sind Katzen darinnen / die sind so groß / wie eine holländische Kuh / und können über einen hohen Zaun springen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.025000095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13053,"date":1663,"orig":"Der Schwediſche Cavallier hatte ſtill geſchwiegen/ und war mit dieſem Großſprecher ſpatzieren gangen/ biß zu einem Fluß/ daruͤber eine hoͤltzerne Bruͤcke geweſen war:","norm":"Der Schwedische Cavalier hatte still geschwiegen / und war mit diesem Großsprecher spazieren gegangen / bis zu einem Fluss / darüber eine hölzerne Brücke gewesen war:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7179999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13054,"date":1663,"orig":"Als ſie nahe an dieſe Bruͤcken kommen/ hatte der Schwede geſagt: Bruder/ ich muß dir ſagen (wie es mit dieſer Bruͤcken beſchaffen ſey?","norm":"Als sie nahe an diese Brücken kommen / hatte der Schwede gesagt: Bruder / ich muss dir sagen (wie es mit dieser Brücken beschaffen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.48199987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13055,"date":1663,"orig":"Wann einer daruͤber gehet/ der gelogen hat/ und mitten auff die Bruͤcken kommet/ ſo thut ſich dieſelbe von einander/ und der Luͤgner faͤllt ins Waſſer/ und erſaͤufft.","norm":"Wann einer darüber geht / der gelogen hat / und mitten auf die Brücken kommet / so tut sich dieselbe voneinander / und der Lügner fällt ins Wasser / und ersäuft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.105999946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13056,"date":1663,"orig":"Da habe dieſer Großſprecher eine Zeitlang in Gedancken ſtill geſtanden/ und endlich geſagt: Mein Bruder/ ich habe zuvorhin gedacht/ daß die Katzen in meinem Lande ſo groß ſeyn als die Kuͤhe: Allein ich wil dir die rechte Warheit ſagen: Sie ſind nicht ſo groß als die Kuͤhe/ aber ſie ſind ſo groß als die Hollaͤndiſche Kaͤlber.","norm":"Da habe dieser Großsprecher eine Zeitlang in Gedanken still gestanden / und endlich gesagt: Mein Bruder / ich habe zuvorhin gedacht / dass die Katzen in meinem Lande so groß sein als die Kühe: Allein ich will dir die rechte Wahrheit sagen: Sie sind nicht so groß als die Kühe / aber sie sind so groß als die Holländische Kälber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.140200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13057,"date":1663,"orig":"Darauff denn der Schwede geſagt:","norm":"Darauf denn der Schwede gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9695000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13058,"date":1663,"orig":"Jch moͤchte gern einmal eine Katze ſehen/ die ſo groß waͤre/ als ein Hollaͤndiſch Kalb: Worauff der Großſprecher geantwortet: Bruder/ ſie ſind eben ſo gar groß nicht/ wie die Hollaͤndiſche Kaͤlber/ aber ſie ſind doch ſo groß als die Hunde.","norm":"Ich möchte gern einmal eine Katze sehen / die so groß wäre / als ein holländisch Kalb: worauf der Großsprecher geantwortet: Bruder / sie sind eben so gar groß nicht / wie die Holländische Kälber / aber sie sind doch so groß als die Hunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.635000228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13059,"date":1663,"orig":"Als dieſe beyde an die Mitte der Bruͤcke kommen/ redete ihn der Schwediſche Cavallier nachfolgends alſo an: Bruder/ wir ſind nun an die Mitte der Bruͤcken kommen/ darumb ſiehe ja/ daß du die Warheit redeſt/ dann es waͤre mir leid umb dich/ wann du umb dein Leben kommen ſolteſt.","norm":"Als diese beide an die Mitte der Brücke kommen / redete ihn der Schwedische Cavalier nachfolgendes also an: Bruder / wir sind nun an die Mitte der Brücken kommen / darum siehe ja / dass du die Wahrheit redest / dann es wäre mir leid um dich / wann du um dein Leben kommen solltest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.906400203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13060,"date":1663,"orig":"Dem Großſprecher/ als welcher ſeines Lebens Sorge trug/ wil fuͤr Angſt der Muth fallen/ beſinnet ſich bald eines andern/ und ſpricht: Mein Bruder/ ich will dir die rechte Warheit ſagen:","norm":"Dem Großsprecher / als welcher seines Lebens Sorge trug / will für Angst der Mut fallen / besinnet sich bald eines anderen / und spricht: Mein Bruder / ich will dir die rechte Wahrheit sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.764900207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13061,"date":1663,"orig":"Die Katzen ſind in unſerm Lande ſo groß/ als andere Katzen/ ich habe ſie auch ſehen huͤpffen:","norm":"Die Katzen sind in unserem Lande so groß / als andere Katzen / ich habe sie auch sehen hüpfen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.749300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13062,"date":1663,"orig":"ob ſie uͤber den Zaun hinuͤber geſprungen ſeyn/ das weis ich nicht.","norm":"ob sie über den Zaun hinübergesprungen sein / das weiß ich nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.8846001625061035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13063,"date":1663,"orig":"Jch koͤnte hier auß dem Florilegio Langii viel ſagen: Allein den Luͤgenteufel kan man nit beſſer refutiren als mit Veracheung.","norm":"Ich könnte hier aus dem Florilegio Langii viel sagen: Allein den Lügenteufel kann man nicht besser refutieren als mit Veracheung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.375800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13064,"date":1663,"orig":"Einsmals ſagt ein vornehmer Cavallier zu einem andern vornehmen General: Jhr Excell. in Liefland gibt es Gras/ ſo hoch als eine Pique:","norm":"Einsmals sagt ein vornehmer Cavalier zu einem anderen vornehmen General: Ihr Excell. in Livland gibt es Gras / so hoch als eine Pike:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.123799800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13065,"date":1663,"orig":"Der General antwortete:","norm":"Der General antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.683599948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13066,"date":1663,"orig":"Herꝛ Obriſter/ Wo habt ihr Gras in Lieffland geſehen/ das ſo hoch iſt als eine Pique?","norm":"Herr Oberster / Wo habt ihr Gras in Livland gesehen / das so hoch ist als eine Pike?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.681600093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13067,"date":1663,"orig":"Der Obriſte antwortet:","norm":"Der Oberste antwortet:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.924799919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13068,"date":1663,"orig":"Nun/ halb ab/ Jhr Excell. halb ab.","norm":"Nun / halb ab / Ihr Excell. halb ab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"et","lang_cld3":"az","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.725299835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13069,"date":1663,"orig":"Der General ſagte ferner: Herꝛ Obriſter/ wo habt ihr Graß in Liefland geſehen/ daß ſo hoch geweſen iſt/ als eine halbe Pique?","norm":"Der General sagte ferner: Herr Oberster / wo habt ihr Gras in Livland gesehen / dass so hoch gewesen ist / als eine halbe Pike?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.624899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13070,"date":1663,"orig":"Jch wil wetten/ daß das groͤſte Gras in Liefland nicht hoͤher ſey/ als mein Kny von der Erden iſt.","norm":"Ich will wetten / dass das größte Gras in Livland nicht höher sei / als mein Knie von der Erden ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.486999988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13071,"date":1663,"orig":"Wol/ Jhre Excell. ſagte der Obriſter/ So bleib es dann dabey.","norm":"Wohl / Ihre Excell. sagte der Oberster / So bleibe es dann dabei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.110499858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13072,"date":1663,"orig":"O wie viel Dinges wird auch von mir geſagt!","norm":"O wie viel Dinges wird auch von mir gesagt!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.047500133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13073,"date":1663,"orig":"Wañ es mir aber ins Geſicht geſagt wuͤrde/ wuͤrde es heiſſen: Halb ab/ halb ab.","norm":"Wann es mir aber ins Gesicht gesagt würde / würde es heißen: halb ab / halb ab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.155900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13074,"date":1663,"orig":"Und wann auch ſchon die Helffte darvon gethan wuͤrde/ ſo wuͤrde ein ſolcher Verleumbder doch mit dem vierdten Theil nicht beſtehen koͤnnen.","norm":"Und wann auch schon die Hälfte davon getan würde / so würde ein solcher Verleumder doch mit dem vierten Teil nicht bestehen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.139599800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13075,"date":1663,"orig":"Jch frage zwar wenig darnach/ ob mich ein loſer Mann lobe oder ſchelte.","norm":"Ich frage zwar wenig danach / ob mich ein loser Mann lobe oder schelte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.935699939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13076,"date":1663,"orig":"Allein Nectarius Butyrolambius ſagt in ſeinem Pasquill. in der erſten edition pag. ult. daß ich mit meinen groben delictis, die auch wider aͤuſſerliche Erbarkeit lauffen/ frommer Chriſten Haß und Widerwillen mir verurſachet habe.","norm":"Allein Nectarius Butyrolambius sagt in seinem Pasquill . in der ersten Edition pag. ult. dass ich mit meinen groben delictis, die auch wider äußerliche Ehrbarkeit laufen / frommer Christen Hass und Widerwillen mir verursachet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.14109992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13077,"date":1663,"orig":"Aber es heiſt:","norm":"Aber es heißt:","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.822999954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13078,"date":1663,"orig":"Da Demonſtrandi.","norm":"Da Demonstrandi.","lang_fastText":"tr","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"ku","lang_de":0,"norm_lmscore":12.68529987335205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13079,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht genug/ daß du Butterlecker/ ſolches auß deinem ſchamloſen Laͤſtermaul wider deinen Nechſten außſpeyeſt/ aber an Beweiß wird es dir ewig mangeln.","norm":"Es ist nicht genug / dass du Butterlecker / solches aus deinem schamlosen Lästermaul wider deinen Nächsten ausspeiest / aber an Beweis wird es dir ewig mangeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.966599941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13080,"date":1663,"orig":"Zum andern/ daß mit beglaubten Anmerckungen/ das iſt/ mit einem ſonderlichen Protocoll koͤnne dargethan werden/ was ich von etlichen Jahren hero offentlich geredet und getrieben habe/ ſey fleiſſig und treulich verzeichnet/ und koͤnne mit vielen lebendigen unverwerfflichen Zeugen bekraͤfftiget werden.","norm":"Zum anderen / dass mit beglaubigten Anmerkungen / das ist / mit einem sonderlichen Protokoll könne dargetan werden / was ich von etlichen Jahren her öffentlich geredet und getrieben habe / sei fleißig und treulich verzeichnet / und könne mit vielen lebendigen unverwerflichen Zeugen bekräftiget werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.354400157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13081,"date":1663,"orig":"Jch frage die gantze Stadt Hamburg/ wie einer in Verfolgung meiner/ und meiner gantzen Gemeine/ dem Teuffel einen groͤſſern Reuterdienſt thun koͤnne/ als Nectarius Butyrolambius gethan hat?","norm":"Ich frage die ganze Stadt Hamburg / wie einer in Verfolgung meiner / und meiner ganzen Gemeine / dem Teufel einen größeren Reiterdienst tun könne / als Nectarius Butyrolambius getan hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.387199878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13082,"date":1663,"orig":"Jch ſehe/ daß der Teufel durch ihn/ nicht nur mein Leben/ ſondern auch meine Lehre wolle bey meinen Zuhoͤrern verdaͤchtig machen/ daß ſie daran zweiffeln ſollen/ ob das/ was ich ihnen predige/ Gottes Wort gemaͤß ſey?","norm":"Ich sehe / dass der Teufel durch ihn / nicht nur mein Leben / sondern auch meine Lehre wolle bei meinen Zuhörern verdächtig machen / dass sie daran zweifeln sollen / ob das / was ich ihnen predige / Gottes Wort gemäß sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.269899845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13083,"date":1663,"orig":"Jch ſehe/ daß der Teuffel durch ihn und ſeinen Anhang mich bey meiner Gemeine wolle ſtinckend machen/ daß ich meinen Stab ferner fortſetzen ſoll.","norm":"Ich sehe / dass der Teufel durch ihn und seinen Anhang mich bei meiner Gemeine wolle stinkend machen / dass ich meinen Stab ferner fortsetzen soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.511000156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13084,"date":1663,"orig":"Ja es iſt dieſen Leuten nicht genug/ daß ſie mich bey meiner Kirchen wollen unwerth machen/ ſondern ſie verfolgen mich von einer Stadt zur andern/ und ſchicken die Paßquill hin/ wo ſie nur wiſſen/ wo ich Freunde und Patronen habe.","norm":"Ja es ist diesen Leuten nicht genug / dass sie mich bei meiner Kirchen wollen unwert machen / sondern sie verfolgen mich von einer Stadt zur anderen / und schicken die Pasquill hin / wo sie nur wissen / wo ich Freunde und Patronen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.546000003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13085,"date":1663,"orig":"Nun kan ich meines Ampts und meiner Ehrlichen Familien halben/ ſolche Dinge nicht auff mir erſitzen laſſen/ ſondern habe mich nothwendig reſolviren muͤſſen/ das Paßquill gruͤndlich zu beantworten in einem Tractat/ genant/ Pruͤfung des Geiſtes Nectarii Butyrolambii Wiewol vornehme Leute an mich begehret/ ich ſolte umb gemeinen Friedens willen/ es mit Stillſchweigen verachten/ und denſelben Tractat zuruͤck laſſen/ So iſt doch bekant/ daß dieſer Butyrolambius mir fuͤrwirfft/ daß einer unter den Voͤgeln/ deren Salomo Eccl. 10. v. 20. gedencket./ dieſen geheimen Bericht gethan habe/ daß ich bey meinen COLLEGIIS einen SILENTIARIUM AGIRT, und die Zung im Hoſenſack gehabt habe/ und mein SI- LENTIUM nicht GENEROSUM, ſondern TURPE und zumal uͤbel anſtaͤndig geweſen ſey.","norm":"Nun kann ich meines Amts und meiner ehrlichen Familien halben / solche Dinge nicht auf mir ersitzen lassen / sondern habe mich notwendig resolvieren müssen / das Pasquill gründlich zu beantworten in einem Traktat / genannt / Prüfung des Geistes Nectarii Butyrolambii wiewohl vornehme Leute an mich begehret / ich sollte um gemeinen Friedens Willen / es mit Stillschweigen verachten / und denselben Traktat zurücklassen / So ist doch bekannt / dass dieser Butyrolambius mir vorwirft / dass einer unter den Vögeln / deren Salomo Eccl. 10. v. 20. gedenkt . / diesen geheimen Bericht getan habe / dass ich bei meinen COLLEGIIS einen SILENTIARIUM agiert, und die Zunge im Hosensack gehabt habe / und mein SI-LENTIUM nicht GENEROSUM, sondern TURPE und zumal übel anständig gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.229800224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13086,"date":1663,"orig":"Werde derowegen genoͤthiget/ dieſem Butyrolambio das Maul zu ſtopffen/ und ihm zu remonſtriren, was das fuͤr ein leichtfertiger Vogel geweſen/ welcher ihm dieſen geheimen Bericht gethan habe?","norm":"Werde derowegen genötigt / diesem Butyrolambio das Maul zu stopfen / und ihm zu remonstrieren, was das für ein leichtfertiger Vogel gewesen / welcher ihm diesen geheimen Bericht getan habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.864299774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13087,"date":1663,"orig":"Daß ich mein Maul nicht in Hoſenſack geſtecket habe/ werden mir E. Hoch.","norm":"Dass ich mein Maul nicht in Hosensack gesteckt habe / werden mir E. Hoch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.603899955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13088,"date":1663,"orig":"Raths Deputirte Zeugniß geben/ und ſonderlich/ daß ich mich erboten habe/ ich wolte E. Wol-Ehrw.","norm":"Rats Deputierte Zeugnis geben / und sonderlich / dass ich mich erboten habe / ich wollte E. Wol-Ehrw.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.169600009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13089,"date":1663,"orig":"Miniſterio zu Luͤbeck davon Antwort geben:","norm":"Ministerio zu Lübeck davon Antwort geben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.63539981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13090,"date":1663,"orig":"Allein ich wolte auch ein paar ehrlicher Leute von meinen Zuhoͤrern dabey haben/ welche ſolten darauff Achtung geben/ was ich reden oder antworten wuͤrde.","norm":"Allein ich wollte auch ein paar ehrlicher Leute von meinen Zuhörern dabei haben / welche sollten darauf Achtung geben / was ich reden oder antworten würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.531499862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13091,"date":1663,"orig":"Daß ich an einem gewiſſen Ort mit vielen Reden nit habe Anlaß geben wollen zu neuen Streit/ das habe ich auß erheblichen Urſachen gethan.","norm":"Dass ich an einem gewissen Ort mit vielen Reden nicht habe Anlass geben wollen zu neuen Streit / das habe ich aus erheblichen Ursachen getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.545400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13092,"date":1663,"orig":"Soleo interdum tacendo philoſophari.","norm":"Soleo interdum tacendo philosophari.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.629899978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13093,"date":1663,"orig":"Ohne iſt es zwar nicht/ daß ich mit einem Wol Ehrwuͤrd.","norm":"Ohne ist es zwar nicht / dass ich mit einem Wohl Ehrwürd.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.271900177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13094,"date":1663,"orig":"Miniſterioin Differentz gerahten ſeye:","norm":"Ministerioin Differenz geraten sei:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.333,"norm_lmscore":10.191800117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13095,"date":1663,"orig":"Allein wir ſind verglichen/ und ſind gute Freunde/ ein Hochweiſer Rath hat durch ihre hochanſehnliche Deputirte uns verglichen/ und ich hoffe nicht/ daß einer unter ihnen ſey/ der mir zuwider ſey/ und mir etwas boͤſes wuͤnſche oder nachrede.","norm":"Allein wir sind verglichen / und sind gute Freunde / ein Hochweiser Rat hat durch ihre hochansehnliche Deputierte uns verglichen / und ich hoffe nicht / dass einer unter ihnen sei / der mir zuwider sei / und mir etwas Böses wünsche oder nachrede.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.319399833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13096,"date":1663,"orig":"Wil demnach dich Nectarium Butyrolambium hiermit gebeten und vermahnet haben/ wann du ein ehrlicher Mann biſt/ wann ein Chriſtlicher Blutstropffen noch bey deinem Hertzen iſt.","norm":"Will demnach dich Nectarium Butyrolambium hiermit gebeten und vermahnet haben / wann du ein ehrlicher Mann bist / wann ein Christlicher Blutstropfen noch bei deinem Herzen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.13640022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13097,"date":1663,"orig":"Wann du begehreſt/ daß das Blut JEſu Chriſti des Sohnes Gottes/ deiner Seelen ſol zu gute kommen:","norm":"Wann du begehrest / dass das Blut Jesu Christi des Sohnes Gottes / deiner Seelen soll zugutekommen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7067999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13099,"date":1663,"orig":"Dañ ſolche Straffe gebuͤhret den Auffruͤhrern.","norm":"Dann solche Strafe gebühret den Aufrührern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.072299957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13100,"date":1663,"orig":"Es ſind mir zwar dieſe deine ſchaͤndliche Worte wie ein ſcharffes Schwerdt/ durch meine betruͤbte Seele gangen:","norm":"Es sind mir zwar diese deine schändliche Worte wie ein scharfes Schwert / durch meine betrübte Seele gegangen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.311600208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13101,"date":1663,"orig":"Aber ich habe mich erinnert/ dz andern Knechten Gottes dergleichen begegnet ſey.","norm":"Aber ich habe mich erinnert / dass anderen Knechten Gottes dergleichen begegnet sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.703000068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13102,"date":1663,"orig":"Dann als der Prophet Amos/ Cap. 7. denen Leuten zu Bethel/ welche die guͤldene Kaͤlber anbeteten/ etwas ſcharff predigte/ da ſandte Amaria der Prieſter zu Bethel zu Jerobeam, dem Koͤnig Iſrael, und ließ ihm ſagen:","norm":"Dann als der Prophet Amos / Cap. 7. denen Leuten zu Bethel / welche die güldene Kälber anbeteten / etwas scharf predigte / da sandte Amaria der Priester zu Bethel zu Jerobeam, dem König Israel, und ließ ihm sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.633299827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13103,"date":1663,"orig":"Der Amos macht einen Auffruhr wider dich im Hauſe Jſrael/ das Land kan ſein Wort nicht leyden.","norm":"Der Amos macht einen Aufruhr wider dich im Hause Israel / das Land kann sein Wort nicht leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.22790002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13104,"date":1663,"orig":"Dann ſo ſpricht Amos!","norm":"Dann so spricht Amos!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"az","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.3566999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13105,"date":1663,"orig":"Jerobeam wird durchs Schwerd ſterben/ und Jſrael wird auß ſeinem Lande gefangen weggefuͤhret werden.","norm":"Jerobeam wird durchs Schwert sterben / und Israel wird aus seinem Lande gefangen weggeführt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.425299882888794} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13106,"date":1663,"orig":"Und Amaria ſprach zu Amos: Du Seher/ gehe weg/ und fleuch ins Land Juda, und iß Brod daſelbſten/ und weiſſage daſelbſt/ und weiſſage nicht mehr zu Bethel/ denn es iſt des Koͤnigs Stift/ und des Koͤnigreichs Hauß.","norm":"Und Amaria sprach zu Amos: Du Seher / gehe weg / und fleuche ins Land Juda, und esse Brot daselbst / und weissage daselbst / und weissage nicht mehr zu Bethel / denn es ist des Königs Stift / und des Königreichs Haus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.061699867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13107,"date":1663,"orig":"Gott hat mich in ſolchen verkehrten Sinn noch nicht kommen laſſen/ daß ich nicht wiſſen ſolte/ wie ich meine Obrigkeit ehren/ und mich neigen ſoll fuͤr dem Baum/ davon ich Schatten und Fruͤchte habe.","norm":"Gott hat mich in solchen verkehrten Sinn noch nicht kommen lassen / dass ich nicht wissen sollte / wie ich meine Obrigkeit ehren / und mich neigen soll für dem Baum / davon ich Schatten und Früchte habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.587500095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13108,"date":1663,"orig":"Jch hoffe auch nicht/ daß jemand unter meinen Zuhoͤrern ſey/ der ſich nicht genugſam erinnern koͤnn/ wie offt ich ſie ihrer theuren Eyd und Pflicht erinnert/ und ſie ermahnet habe zum Gehorſam gegen ihre ordentliche Obrigkeit/ und dabey gedacht/ daß/ wo Ungehorſam ſey/ da ſey lauter Fluch/ dann der erſte Fluch ſey umb des Ungehorſams willen in die Welt kommen/ wie zu ſehen ex Gen. 3. v. 17. 18. 19.","norm":"Ich hoffe auch nicht / dass jemand unter meinen Zuhörern sei / der sich nicht genügsam erinnern könn / wie oft ich sie ihrer teuren Eid und Pflicht erinnert / und sie ermahnet habe zum Gehorsam gegen ihre ordentliche Obrigkeit / und dabei gedacht / dass / wo Ungehorsam sei / da sei lauter Fluch / dann der erste Fluch sei um des Ungehorsams willen in die Welt kommen / wie zu sehen ex Gen. 3. v. 17. 18. 19.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.56850004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13109,"date":1663,"orig":"Wie offt habe ich meine Zuhoͤrer ermahnet/ daß man/ nemlich in Dingen/ die nicht wider Gottes Wort ſind/ auch gottloſer Obrigkeit gehorſam ſeyn ſolle?","norm":"Wie oft habe ich meine Zuhörer ermahnet / dass man / nämlich in Dingen / die nicht wider Gottes Wort sind / auch gottloser Obrigkeit Gehorsam sein solle?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.117499828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13110,"date":1663,"orig":"Wie oft habe ich ſie erinnert/ was Paulus an ſeinen Timotheum geſchrieben hab/ 1. Tim. 2. Wer war damals die hoͤchſte Obrigkeit?","norm":"Wie oft habe ich sie erinnert / was Paulus an seinen Timotheum geschrieben habe / 1. Tim. 2. Wer war damals die höchste Obrigkeit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.873199939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13111,"date":1663,"orig":"Es war Nero der Tyrann/ der groſſe Feind der Chriſten:","norm":"Es war Nero der Tyrann / der große Feind der Christen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"br","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.7515997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13112,"date":1663,"orig":"Gleichwol wolte Paulus haben/ daß man fuͤr ihn beten ſolte/ weil er Obrigkeit waͤre.","norm":"Gleichwohl wollte Paulus haben / dass man für ihn beten sollte / weil er Obrigkeit wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.635200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13113,"date":1663,"orig":"Wie offt habe ich meine Zuhoͤrer ermahnet/ daß ſie ihrer Obrigkeit nicht fluchen ſolten/ wann ſie ein ungerechtes Urtheil ſprechen?","norm":"Wie oft habe ich meine Zuhörer ermahnet / dass sie ihrer Obrigkeit nicht fluchen sollten / wann sie ein ungerechtes Urteil sprechen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.327099800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13114,"date":1663,"orig":"Dann der allerweiſſeſte Regent/ kan offtmals umb einer einigen Circumſtantz willen jrꝛen und fehlen.","norm":"Dann der weißeste Regent / kann oftmals um einer einigen Circumstantz Willen irren und fehlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.948999881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13115,"date":1663,"orig":"Als Ziba/ des auß Koͤn.","norm":"Als Ziba / des aus Kön.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.519800186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13116,"date":1663,"orig":"Stam̃ entſproſſenen Printzen Mephiboſets Page oder Kam̃erdiener/ mit ſeiner Fuchsſchwaͤntzerey den Koͤnig David verfuͤhrte/ daß er ein ungerechtes Urtheil uͤber ſeinen Printzen ſprach/ da flucht der Mephiboſeth deßwegen dem Koͤnig David nicht/ ſondern redete alles Gutes von ihm/ wie zu leſen iſt 2. Sam. 19. v. 24. biß auff den 30. Vers.","norm":"Stamm entsprossenen Prinzen Mephibosets Page oder Kammerdiener / mit seiner Fuchsschwänzerei den König David verführte / dass er ein ungerechtes Urteil über seinen Prinzen sprach / da flucht der Mephiboseth deswegen dem König David nicht / sondern redete alles Gutes von ihm / wie zu lesen ist 2. Sam. 19. v. 24. bis auf den 30. Vers.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.971099853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13117,"date":1663,"orig":"Zum andern bitt ich dich Nectarium Butyrolambium, daß du wolleſt meiner Obrigkeit zuſtellen das Protocoll oder Verzeichnuͤß/ deſſen du gedenckeſt am letzten Blat deiner Paßquill/ und gibſt vor/ daß darin treulich und fleiſſig verzeichnet ſey/ was ich von etlichen Jahren hero oͤffentlich geredet und getrieben habe/ und koͤnne mit vielen lebendigen unverwerfflichen Zeugen bekraͤfftiget werden.","norm":"Zum anderen bitte ich dich Nectarium Butyrolambium, dass du wollest meiner Obrigkeit zustellen das Protokoll oder Verzeichnis / dessen du gedenkest am letzten Blatt deiner Pasquill / und gibst vor / dass darin treulich und fleißig verzeichnet sei / was ich von etlichen Jahren her öffentlich geredet und getrieben habe / und könne mit vielen lebendigen unverwerflichen Zeugen bekräftiget werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.61359977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13118,"date":1663,"orig":"Wann du ein ehrliches gutes Haar an deinem gantzen Leibe haſt: wann deine lebendige Zeugen beſſer als ehrloſe Leute ſind:","norm":"Wann du ein ehrliches gutes Haar an deinem ganzen Leibe hast: wann deine lebendige Zeugen besser als ehrlose Leute sind:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.369999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13119,"date":1663,"orig":"ſo werdet ihr euch nicht ſcheuen dieſes Verzeuchnuͤß oder dieſes Protocoll meiner Obrigkeit zuzuſtellen/ damit ſie mich zu Rede ſetzen/ und meine Verantwortung davon hoͤren koͤnnen.","norm":"so werdet ihr euch nicht scheuen dieses Verzeichnis oder dieses Protokoll meiner Obrigkeit zuzustellen / damit sie mich zu Rede setzen / und meine Verantwortung davon hören können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.108500003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13120,"date":1663,"orig":"Joh. 3. ſagt Chriſtus:","norm":"Joh. 3. sagt Christus:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"vi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.544700145721435} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13121,"date":1663,"orig":"Wer arges thut/ der haſſet das Liecht/ auff daß ſeine Werck nicht geſtraffet werden.","norm":"Wer arges tut / der hasset das Licht / auf dass seine Werk nicht gestraft werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.768700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13122,"date":1663,"orig":"Wer aber die Warheit thut/ der koͤmpt an das Liecht/ daß ſeine Werck offenbar werden/ denn ſie ſind in GOtt gethan.","norm":"Wer aber die Wahrheit tut / der kommt an das Licht / dass seine Werk offenbar werden / denn sie sind in Gott getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.695300102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13123,"date":1663,"orig":"Jſt nun dieſes Verzeichnuͤß von dir oder meinen Zuhoͤrern/ auß einer Chriſtlichen guten Meinung auffgeſetzt/ ſo werdet ihr euch nicht ſcheuen/ daſſelbe an des Tages Liecht bringen/ damit ich es beantworten koͤnne.","norm":"Ist nun dieses Verzeichnis von dir oder meinen Zuhörern / aus einer Christlichen guten Meinung aufgesetzt / so werdet ihr euch nicht scheuen / dasselbe an des Tages Licht bringen / damit ich es beantworten könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.719799995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13124,"date":1663,"orig":"Es iſt bekant/ daß der Sohn Gottes ſelbſt/ nicht von gemeinen Leuten/ ſondern von den vornembſten Prælaten zu Jeruſalem ſeine Wort ſind verkehrt und anders außgedeutet worden; Ja ſeine Juͤnger ſelbſt/ welche er etzliche Jahr lang ſo treulich informiret hatte/ verſtunden ſeine letzte Paſſions-Predigt nicht/ welche er auff der letzten Reiſe gen Jeruſalem thaͤte.","norm":"Es ist bekannt / dass der Sohn Gottes selbst / nicht von gemeinen Leuten / sondern von den vornehmsten Prälaten zu Jerusalem seine Wort sind verkehrt und anders ausgedeutet worden; Ja seine Jünger selbst / welche er etliche Jahr lang so treulich informieret hatte / verstanden seine letzte Passions-Predigt nicht / welche er auf der letzten Reise gen Jerusalem täte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.921000003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13125,"date":1663,"orig":"Luc. 18. v. 34.","norm":"Luc. 18. v. 34.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"sk","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":4.543300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13126,"date":1663,"orig":"Butyrolambi, wie verſtaͤndig du viel Dinge auß meinen Traͤctaͤtlein allegireſt und anzieheſt: wie boßhafftig du dieſelbe außdeuteſt in deiner Paßquill/ ſonderlich pag. 6. 7. & ſeq. item pag. 18. 19. 20. 21. 22. 23. davon werden viel 1000. ſo wol Gelahrte als andere unpaſſionirte/ von der Natur geſegnete ingenia, auch unter den verſtaͤndigen Haußvaͤtern/ welche mein Tractaͤtlein in und auſſer Hamburg geleſen haben/ urtheilen/ und dein gifftiges/ boßhafftiges neidiſches Hertz bald koͤnnen lernen.","norm":"Butyrolambi, wie verständig du viel Dinge aus meinen Träctätlein allegierest und anziehest: wie boshaft du dieselbe ausdeutest in deiner Pasquill / sonderlich pag. 6. 7. & seq. item pag. 18. 19. 20. 21. 22. 23. davon werden viel 1000. so wohl Gelahrte als andere unpassionierte / von der Natur gesegnete ingenia, auch unter den verständigen Hausvätern / welche mein Traktätlein in und außer Hamburg gelesen haben / urteilen / und dein giftiges / boshaftes neidisches Herz bald können lernen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.381100177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13127,"date":1663,"orig":"Wie du von deinen außgeſchickten Kundſchaffern und Luͤgenern ſeyſt betrogen worden: auff was fuͤr ein ſchwaches Eyß du gebauet habeſt/ in dem du ihren Luͤgen ſo liederlich geglaubet/ wil ich dir jtzo nur auß wenig Puncten beweiſen/ darvon du in deiner Paßquill gedenckeſt.","norm":"Wie du von deinen ausgeschickten Kundeschaffern und Lügnern seist betrogen worden: auf was für ein schwaches Eis du gebaut habest / in dem du ihren Lügen so liederlich geglaubt / will ich dir jetzt nur aus wenig Punkten beweisen / davon du in deiner Pasquill gedenkest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.30210018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13128,"date":1663,"orig":"Du ſprichſt Pag. 47. daß ich auff der Cantzel/ und ſonſten/ gelahrte Leute/ die mit ihren Theologiſchen Schriften die Kirche Gottes erbauet/ folgender Geſtalt pflege zu hoͤnen:","norm":"Du sprichst Pag. 47. dass ich auf der Kanzel / und sonsten / gelahrte Leute / die mit ihren theologischen Schriften die Kirche Gottes erbauet / folgender Gestalt pflege zu Hoenen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.164599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13129,"date":1663,"orig":"An jenem Tage werden viel kommen und ſagen:","norm":"An jenem Tage werden viel kommen und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.755099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13130,"date":1663,"orig":"HErr/ HErr/ haben wir nicht in deinem Namen Controverſien geſchrieben? haben wir nicht in deinem Namen wider die Ketzer diſputiret?","norm":"Herr / Herr / haben wir nicht in deinem Namen Controversien geschrieben? haben wir nicht in deinem Namen wider die Ketzer disputieret?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.391300201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13131,"date":1663,"orig":"Dann wiꝛd ihnen deꝛ HErꝛ bekennen:","norm":"Dann wird ihnen der Herr bekennen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.369999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13132,"date":1663,"orig":"Jch habe euch noch nie erkant/ weichet alle von mir/ ihr Ubelthaͤter.","norm":"Ich habe euch noch nie erkannt / weichet alle von mir / ihr Übeltäter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.559199810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13133,"date":1663,"orig":"Mein Butyrolambi, wer iſt doch der boͤſe Bube geweſen/ der dir dieſe Dinge in die Ohren gebracht hat?","norm":"Mein Butyrolambi, wer ist doch der böse Bube gewesen / der dir diese Dinge in die Ohren gebracht hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.417099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13134,"date":1663,"orig":"Erkenne doch hierauß/ wie der Teufel deiner außgeſchickten Kundſchaffer Hertz beſeſſen habe!","norm":"Erkenne doch hieraus / wie der Teufel deiner ausgeschickten Kundschafter Herz besessen habe!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.475500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13135,"date":1663,"orig":"Wenn ſolche Leute in die Kirche kommen auß boͤſem Fuͤrwitz/ wie die junge Studenten zu Athen in deß Apoſtels Pauli Predigt kamen/ nicht daß ſie Troſt und Erquickung fuͤr ihre Seele holen/ ſondern daß ſie etwas neues hoͤren moͤchten/ Act. 17. Denen thut der H. Geiſt das Hertz nicht auff/ wie Lidiæ der Purpurkraͤmerin/ Act. 16.","norm":"Wenn solche Leute in die Kirche kommen aus bösem Fürwitz / wie die junge Studenten zu Athen in des Apostels Pauli Predigt kamen / nicht dass sie Trost und Erquickung für ihre Seele holen / sondern dass sie etwas Neues hören möchten / Act. 17. Denen tut der H. Geist das Herz nicht auf / wie Lidiae der Purpurkrämerin / Act. 16.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.026100158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13136,"date":1663,"orig":"Sondern der Sathan koͤmt und reiſſet ihnen das Wort von ihren Hertzen/ daß ſie nicht darauff Achtung geben wie eine oder andere Rede gemeinet ſey/ wie ein und ander Ding appliciret werde?","norm":"Sondern der Satan kommt und reißet ihnen das Wort von ihren Herzen / dass sie nicht darauf Achtung geben wie eine oder andere Rede gemeint sei / wie ein und ander Ding applizieret werde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.432600021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13137,"date":1663,"orig":"Wir ſehen Luc. 8. daß viel Volcks auß den Staͤdten zu Chriſto geeilet habe ſein Wort zu hoͤren.","norm":"Wir sehen Luc. 8. dass viel Volks aus den Städten zu Christo geeilt habe sein Wort zu hören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.737299919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13138,"date":1663,"orig":"Wann 100. Leut von Luͤbeck/ 1000. von Hamburg/ 100. von Stade/ 100. von Gluͤckſtadt/ 100. von Bremen nach Buxtehude kaͤmen/ einen Prediger daſelbſt zu hoͤren/ ſo wuͤrde jederman ſagen:","norm":"Wann 100. Leute von Lübeck / 1000. von Hamburg / 100. von Stade / 100. von Glückstadt / 100. von Bremen nach Buxtehude kämen / einen Prediger daselbst zu hören / so würde jedermann sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.878999948501587} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13139,"date":1663,"orig":"Das ſind grundfromme andaͤchtige Chriſten/ welche nothwendig in den Himmel muͤſſen.","norm":"Das sind grundfromme andächtige Christen / welche notwendig in den Himmel müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.447100162506103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13140,"date":1663,"orig":"Allein zu Chriſto eileten viel Leut/ auß unterſchiedenen Staͤdten/ und Chriſtus gibt gleichwol zuverſtehen/ daß nur der vierdte Theil von ihnen/ andaͤchtige und rechtſchaffene Hoͤrer des Wortes Gottes geweſen ſeyn.","norm":"Allein zu Christo eilten viel Leute / aus unterschiedenen Städten / und Christus gibt gleichwohl zu verstehen / dass nur der vierte Teil von ihnen / andächtige und rechtschaffene Hörer des Wortes Gottes gewesen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.920000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13141,"date":1663,"orig":"Was iſt es Wunder/ Butyrolambi, daß auch ein boͤſer Bube unter meinen Zuhoͤrern geweſen/ welcher mit boͤſen Ohren angehoͤret hat/ was ich guter Meynung fuͤrbracht habe?","norm":"Was ist es Wunder / Butyrolambi, dass auch ein böser Bube unter meinen Zuhörern gewesen / welcher mit bösen Ohren angehört hat / was ich guter Meinung vorbracht habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.837500095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13142,"date":1663,"orig":"Jch will dir ſagen was die Warheit iſt Jch habe einsmals erklaͤret das Evangelium am achten Sontag nach Trinitatis/ und habe geredet von falſchen Lehrern und boͤſen Zuhoͤrern/ und habe endlich geſaget:","norm":"Ich will dir sagen was die Wahrheit ist Ich habe einsmals erkläret das Evangelium am achten Sonntag nach Trinitatis / und habe geredet von falschen Lehrern und bösen Zuhörern / und habe endlich gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.008100032806396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13143,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht genug/ daß wir treue Lehrer und Prediger haben/ und in der Lehre richtig ſind/ ſondern ein rechtſchaffener Chriſt muß ſich auch in ſeinem Leben und Wandel verhalten wie ſichs gebuͤhret.","norm":"Es ist nicht genug / dass wir treue Lehrer und Prediger haben / und in der Lehre richtig sind / sondern ein rechtschaffener Christ muss sich auch in seinem Leben und Wandel verhalten wie sich es gebühret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.301000118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13144,"date":1663,"orig":"Was wer es/ wann die Arrianer/ die Photinianer/ die Wiedertaͤuffer und andere Ketzer ihre Lehre verdammete/ und uns verdammete unſer Epicuriſches gottloſes Leben?","norm":"Was wer es / wann die Arianer / die Photinianer / die Wiedertäufer und andere Ketzer ihre Lehre verdammte / und uns verdammte unser Epikurisches gottloses Leben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.824100017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13145,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht mit dem bloſſen Wiſſen außgerichtet/ ſondern/ Wiſſen und Thuen muß bey einander ſeyn.","norm":"Es ist nicht mit dem bloßen Wissen ausgerichtet / sondern / Wissen und Tuen muss bei einander sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.378399848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13146,"date":1663,"orig":"Wir muͤſſen wiſſen/ daß Chriſtus zwar unſer Erloͤſer und Seligmacher ſey/ aber Moſes ſey auch unſer Anklaͤger.","norm":"Wir müssen wissen / dass Christus zwar unser Erlöser und Seligmacher sei / aber Moses sei auch unser Ankläger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"vi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.8684000968933105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13147,"date":1663,"orig":"Darum muͤſſen wir alſo leben/ als ob kein Evangelium ſey/ und alſo ſterben als ob kein Geſetz ſey.","norm":"Darum müssen wir also leben / als ob kein Evangelium sei / und also sterben als ob kein Gesetz sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.658299922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13148,"date":1663,"orig":"Es ſaget zwar Paulus Rom 5.","norm":"Es sagt zwar Paulus Rom 5.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"la","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.827499866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13149,"date":1663,"orig":"Wo die Suͤnde maͤchtig worden iſt/ da iſt die Gnade GOttes viel maͤchtiger?","norm":"Wo die Sünde mächtig worden ist / da ist die Gnade Gottes viel mächtiger?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.974299907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13150,"date":1663,"orig":"Allein er ſaget auch in nachfolgenden Capittel:","norm":"Allein er sagt auch in nachfolgenden Kapitel:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3256001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13151,"date":1663,"orig":"was ſollen wir dann hierauff ſagen?","norm":"was sollen wir dann hierauf sagen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4145002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13152,"date":1663,"orig":"Sollen wir dann in Suͤnden verharꝛen/ auff daß die Gnade deſto maͤchtiger werde?","norm":"Sollen wir dann in Sünden verharren / auf dass die Gnade desto mächtiger werde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.411499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13153,"date":1663,"orig":"das ſey ferne.","norm":"das sei ferne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"cy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.436600208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13154,"date":1663,"orig":"Wie ſolten wir in Suͤnden wollen wandeln/ deren wir abgeſtorben ſind? darauß wir ſehen/ daß wir zwar nicht ſollen verzweiffeln und verzagen/ wir ſollen aber auch nicht keck und ſicher werden/ und auff Gottes Barmhertzigkeit ſuͤndigen.","norm":"Wie sollten wir in Sünden wollen wandeln / deren wir abgestorben sind? daraus wir sehen / dass wir zwar nicht sollen verzweifeln und verzagen / wir sollen aber auch nicht keck und sicher werden / und auf Gottes Barmherzigkeit sündigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.68209981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13155,"date":1663,"orig":"Denn wer auff Barmhertzigkeit ſuͤndiget/ dem wird mit Unbarmhertzigkeit gelohnet werden.","norm":"Denn wer auf Barmherzigkeit sündiget / dem wird mit Unbarmherzigkeit gelohnt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.277400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13156,"date":1663,"orig":"Wir ſollen nicht ſeyn wie die Baͤume/ welche nur Blaͤtter haben/ und keine Frucht bringen/ ſondern wir ſollen ſeyn wie die Baͤume ſo geflantzet ſind an den Waſſerbaͤchen/ welche Frucht bringen zu rechter Zeit.","norm":"Wir sollen nicht sein wie die Bäume / welche nur Blätter haben / und keine Frucht bringen / sondern wir sollen sein wie die Bäume so geflantzet sind an den Wasserbächen / welche Frucht bringen zu rechter Zeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.057799816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13157,"date":1663,"orig":"Früchte/ Fruͤchte wil Gott von uns haben/ dann ein ſolcher Baum/ der nit Frucht bringet wird abgehauen/ und ins Feuer geworffen werden.","norm":"Früchte / Früchte will Gott von uns haben / dann ein solcher Baum / der nicht Frucht bringt wird abgehauen / und ins Feuer geworfen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.01579999923706} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13158,"date":1663,"orig":"Jhr hoͤret/ daß der Sohn Gottes im heutigen Evangelio ſaget:","norm":"Ihr höret / dass der Sohn Gottes im heutigen Evangelio sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.526199817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13159,"date":1663,"orig":"Es weꝛden nicht alle/ die zu mir ſagen:","norm":"Es werden nicht alle / die zu mir sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.610799789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13160,"date":1663,"orig":"HErr/ HErr/ ins Himmelreich kommẽ/ ſondern die den Willen thun meines Vaters im Himmel.","norm":"Herr / Herr / ins Himmelreich kommen / sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.873600006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13161,"date":1663,"orig":"Das gantze Pabſtum iſt voll Domine, Domine, HErꝛ/ HErꝛ/ da iſt ein hauffen Wachen/ Opffern/ Seelmeſſen/ Wallfahrt und dergleichen.","norm":"Das ganze Papsttum ist voll Domine, Domine, Herr / Herr / da ist ein Haufen Wachen / Opfern / Seelmessen / Wallfahrt und dergleichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.09689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13162,"date":1663,"orig":"Aber ſie thun hierinnen nicht den Willen des Vaters im Himmel.","norm":"Aber sie tun hierinnen nicht den Willen des Vaters im Himmel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.132900238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13163,"date":1663,"orig":"Wir Lutheraner ruͤhmen uns der Reformation/ allein wir leben offt nicht wie die Menſchen/ ſondern wie die Teuffel/ wir ſtincken fuͤr lauter Heucheley; Heucheley aber iſt/ wann man viel gutes Dinges ſaget/ und doch nicht darnach thut.","norm":"Wir Lutheraner rühmen uns der Reformation / allein wir leben oft nicht wie die Menschen / sondern wie die Teufel / wir stinken für lauter Heuchelei; Heuchelei aber ist / wann man viel Gutes Dinges sagt / und doch nicht danach tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.483099937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13164,"date":1663,"orig":"Mancher weiß von Religions-Sachen artig zu diſputiren/ allein er fuͤhrt ein Leben wie ein Heid/ der nichts von Gott weiß.","norm":"Mancher weiß von Religionssachen artig zu disputieren / allein er führt ein Leben wie ein Heide / der nichts von Gott weiß.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.740799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13165,"date":1663,"orig":"Viel ſind/ von denen man ſagen koͤnte: Du biſt ein guter Chriſt/ biß auff das Thun.","norm":"Viel sind / von denen man sagen könnte: Du bist ein guter Christ / bis auf das Tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.438700199127197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13166,"date":1663,"orig":"Allein bey einem rechtſchaffenen Chriſten ſoll und muß Glauben und Leben bey einander ſeyn.","norm":"Allein bei einem rechtschaffenen Christen soll und muss Glauben und Leben bei einander sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.33489990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13167,"date":1663,"orig":"Damit ſich nun jedeꝛman lerne erkennen/ ſo gehet Chriſtus der HErꝛ im heutigen Evangelio durch alle Staͤnde/ und giebet einem jeden ſeinen Text/ und ſaget:","norm":"Damit sich nun jedermann lerne erkennen / so geht Christus der Herr im heutigen Evangelio durch alle Stände / und gibt einem jeden seinen Text / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.556300163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13168,"date":1663,"orig":"Es werden viel zu mir ſagen an jenem Tage/ HErꝛ/ HErꝛ/ haben wir nicht in deinem Namen geweiſſaget?","norm":"Es werden viel zu mir sagen an jenem Tage / Herr / Herr / haben wir nicht in deinem Namen geweissagt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.205100059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13169,"date":1663,"orig":"Das iſt ein Text fuͤr die Geiſtliche/ die ihr heiliges Ampt/ durch ein aͤrgerlich Leben unehren.","norm":"Das ist ein Text für die Geistliche / die ihr heiliges Amt / durch ein ärgerlich Leben Unehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.808000087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13170,"date":1663,"orig":"Die werden ſich am Juͤngſten Tage verwundern/ warumb ſie in die Hoͤlle ſollen?","norm":"Die werden sich am jüngsten Tage verwundern / warum sie in die Hölle sollen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.524099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13171,"date":1663,"orig":"Dann werden ſie ſagen:","norm":"Dann werden sie sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.29390001296997} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13172,"date":1663,"orig":"HERR/ HErꝛ/ haben wir nicht in deinem Namen geweiſſaget?","norm":"Herr / Herr / haben wir nicht in deinem Namen geweissagt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.280799865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13173,"date":1663,"orig":"Haben wir nicht viel ſchoͤner Buͤcher von der Religion geſchrieben?","norm":"Haben wir nicht viel schöner Bücher von der Religion geschrieben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.697299957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13174,"date":1663,"orig":"Haben wir nicht wider die Papiſten/ die Calviniſten/ die Juden und andere Ketzer gar ſcharffſinnig diſputiret?","norm":"Haben wir nicht wider die Papisten / die Calvinisten / die Juden und andere Ketzer gar scharfsinnig disputieret?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.776000022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13175,"date":1663,"orig":"Haben wir nicht manche troͤſtliche Predigt gehalten?","norm":"Haben wir nicht manche tröstliche Predigt gehalten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.190800189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13176,"date":1663,"orig":"Zum andern ſaget Chriſtus/ es werden ihr viel ſagen am Juͤngſten Tag; HErꝛ/ HErꝛ/ haben wir nit in deinem Namen Teuffel außgetrieben?","norm":"Zum anderen sagt Christus / es werden ihr viel sagen am jüngsten Tag; Herr / Herr / haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.498600006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13177,"date":1663,"orig":"Das iſt ein Text fuͤr die Regenten im weltlichen Stande/ welche zwar gute Evangeliſche Prediger vociren und in Ehren halten/ allein ſie folgen ihnen nicht.","norm":"Das ist ein Text für die Regenten im weltlichen Stande / welche zwar gute evangelische Prediger vozieren und in Ehren halten / allein sie folgen ihnen nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.489999771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13178,"date":1663,"orig":"Sie machen es wie Herodes/ der Johannem den Taͤuffer gerne hoͤrete/ wann vielleicht Johannes predigte wieder Pontium Pilatum/ wieder die hohe Prieſter/ Phariſeer und Schrifftgelehrten zu Jeruſalem.","norm":"Sie machen es wie Herodes / der Johannes den Täufer gerne hörte / wann vielleicht Johannes predigte wieder Pontium Pilatum / wieder die hohe Priester / Pharisäer und Schriftgelehrten zu Jerusalem.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.138400077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13179,"date":1663,"orig":"Als er aber Herodem ſelbſt angriff/ und ihm die Warheit ſagte/ da ward alle Gnade auß.","norm":"Als er aber Herodem selbst angriff / und ihm die Wahrheit sagte / da wurde alle Gnade aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5183000564575195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13180,"date":1663,"orig":"Mit dieſem Text wil Chriſtus denen Politicis und Statiſten an das Hertz greiffen/ welche Buß-Faſt- und Bettage anſtellen/ wann ſie ein Machiavelliſches Stuͤcklein wollen ins Werck ſtellen/ welche alles anfangen in Nomine Domini, und der theure Name Gottes/ die wahre Religion/ die Augſpurgiſche Confeſſion muß ihr Schalckheit Deckel ſeyn.","norm":"Mit diesem Text will Christus denen Politicis und Statisten an das Herz greifen / welche Buß-Fast- und Bettage anstellen / wann sie ein Machiavellisches Stücklein wollen ins Werk stellen / welche alles anfangen in Nomine Domini, und der teure Name Gottes / die wahre Religion / die Augsburgische Konfession muss ihr Schalkheit Deckel sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.787899971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13181,"date":1663,"orig":"Solche Leute werden ſich am Juͤngſten Tage verwundern/ warum ſie der Teuffel in die Hoͤlle fuͤhren wolle?","norm":"Solche Leute werden sich am jüngsten Tage verwundern / warum sie der Teufel in die Hölle führen wolle?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.243500232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13182,"date":1663,"orig":"HErꝛ/ HErꝛ/ werden ſie ſagen/ haben wir nicht mit groſſem Eyfer Reformiret?","norm":"Herr / Herr / werden sie sagen / haben wir nicht mit großem Eifer Reformieret?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.533599853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13183,"date":1663,"orig":"Haben wir nicht falſchen Propheten die Stad und Cantzel verbohten?","norm":"Haben wir nicht falschen Propheten die Stadt und Kanzel verboten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.036399841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13184,"date":1663,"orig":"Haben wir nicht boͤſe Buben in die Zuchthaͤuſer geſchicket?","norm":"Haben wir nicht böse Buben in die Zuchthäuser geschickt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.655300140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13185,"date":1663,"orig":"Sind wir nicht von jederman außgeſchriehen worden/ daß wir rechte Prieſter Freunde/ Patroni, Mæcenates und Befoͤrderer der Kirchen und Schulen ſeyn? wie manche Theologiſche Diſputation iſt uns dediciret worden/ wie manches ſtatliches Neues Jahr/ wie manchen Paſchſemmel haben wir den Prieſtern geſchicket/ wie manche Stifftung haben wir gethan!","norm":"Sind wir nicht von jedermann außgeschriehen worden / dass wir rechte Priester Freunde / Patroni, Maecenates und Beförderer der Kirchen und Schulen sein? wie manche theologische Disputation ist uns dediziert worden / wie manches staatliches Neues Jahr / wie manchen Paschsemmel haben wir den Priestern geschickt / wie manche Stiftung haben wir getan!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.27209997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13186,"date":1663,"orig":"Zum dritten ſagt Chriſtus/ es werden ihr viel am Juͤngſten Tage ſagen: HErr/ HErr/ haben wir nicht in deinem Namen viel Thaten gethan?","norm":"Zum dritten sagt Christus / es werden ihr viel am jüngsten Tage sagen: Herr / Herr / haben wir nicht in deinem Namen viel Taten getan?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.223100185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13187,"date":1663,"orig":"Das iſt ein Text fuͤr die Haußvaͤter und Haußmuͤtter/ und in geſampt fuͤr alle Maul-Chriſten/ welche einen ſcheinheiligen Wandel aͤuſſeꝛlich fuͤhꝛen/ aber in heimlichen Suͤnden ſtecken biß uͤber die Ohren/ und mit dem Teufel buhlen.","norm":"Das ist ein Text für die Hausväter und Hausmütter / und in Gesamt für alle Maulchristen / welche einen scheinheiligen Wandel äußerlich führen / aber in heimlichen Sünden stecken bis über die Ohren / und mit dem Teufel buhlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.127600193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13188,"date":1663,"orig":"Die werden dann ſich dermaleins auch verwundern/ warum ſie in der Hoͤlle ihr Quartier nicht weit von dem reichen Mann haben ſollen/ der Moſen und die Propheten nicht hoͤren wolt/ der dem armen Lazaro die Broſamlein/ die von ſeinem Tiſche fielen/ nicht goͤnnen wolt?","norm":"Die werden dann sich dermaleinst auch verwundern / warum sie in der Hölle ihr Quartier nicht weit von dem reichen Mann haben sollen / der Moosen und die Propheten nicht hören wollt / der dem armen Lazaro die Brosamlein / die von seinem Tische fielen / nicht gönnen wollt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.490099906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13189,"date":1663,"orig":"Das wird ihnen Spaniſch fuͤrkom̃en/ und werden ſagen: HErꝛ/ HErꝛ/ haben wir nicht in deinem Namen Thaten gethan?","norm":"Das wird ihnen spanisch vorkommen / und werden sagen: Herr / Herr / haben wir nicht in deinem Namen Taten getan?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.605999946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13190,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich itzo einer ſehr reichen Frauen/ welcher jederman das Zeugnuͤß gab/ daß ſie alle Tag fleiſſig zur Kirchen/ alle Quartal zum H. Abendmal gienge.","norm":"Ich erinnere mich jetzt einer sehr reichen Frauen / welcher jedermann das Zeugnis gab / dass sie alle Tag fleißig zur Kirchen / alle Quartal zum H. Abendmahl ginge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.179500102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13191,"date":1663,"orig":"Alle Geiſtliche/ welche mit ihr umbgiengen verwunderten ſich uͤber die ſchoͤne Spruͤch und Reimgebetlein/ welche ſie in allen Converſationes anziehen konte.","norm":"Alle Geistliche / welche mit ihr umgienen verwunderten sich über die schöne Sprüche und Reimgebetlein / welche sie in allen Conversationes anziehen konnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.548799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13192,"date":1663,"orig":"Endlich wurde ihre erſchreckliche Boßheit offenbar/ und muſte ſterben ehe ſie kranck wurde.","norm":"Endlich wurde ihre erschreckliche Bosheit offenbar / und musste sterben ehe sie krank wurde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.35860013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13193,"date":1663,"orig":"Wieviel find noch deren/ welche an jenem groſſen Tage ſagen weꝛden.","norm":"Wie viel finde noch deren / welche an jenem großen Tage sagen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.529200077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13194,"date":1663,"orig":"HErr/ HErr/ ſind wir nicht faſt alle Tage in die Kirche kommen?","norm":"Herr / Herr / sind wir nicht fast alle Tage in die Kirche kommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.065899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13195,"date":1663,"orig":"Haben wir nicht faſt in allen Kirchen unſere Stuͤhle gehabt?","norm":"Haben wir nicht fast in allen Kirchen unsere Stühle gehabt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.059800148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13196,"date":1663,"orig":"Sind wir nicht offt genug zum Beichtſtuhl/ zum H. Abendmal gegangen?","norm":"Sind wir nicht oft genug zum Beichtstuhl / zum H. Abendmahl gegangen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.698200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13197,"date":1663,"orig":"Haben wir nicht reichlich genug gegeben zu Erbauung Kirchen und Schulen?","norm":"Haben wir nicht reichlich genug gegeben zu Erbauung Kirchen und Schulen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.373700141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13198,"date":1663,"orig":"Haben wir nicht ins Waͤiſenhauß/ ins Gaſthauß/ in andere Hoſpitalia nicht gnnng geſchicket?","norm":"Haben wir nicht ins Wäisenhauß / ins Gasthaus / in andere Hospitalia nicht gnnng geschickt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.543700218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13199,"date":1663,"orig":"Haben wir frembde vertriebene Leute nicht wol verſorget?","norm":"Haben wir fremde vertriebene Leute nicht wohl versorgt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.795499801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13200,"date":1663,"orig":"Allein das machts nicht aus im Chriſtenthum/ ſondern man muß auch ſonſt den Willen thun des Himmliſchen Vaters ꝛc.","norm":"Allein das macht es nicht aus im Christentum / sondern man muss auch sonst den Willen tun des himmlischen Vaters etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.243500232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13201,"date":1663,"orig":"Das ſind meine formalia verba geweſen.","norm":"Das sind meine formalia verba gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.999800205230713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13202,"date":1663,"orig":"Jch frage hier die gantze Chriſtenheit/ ob ich mit dieſen Worten gelahrte Leute welche mit Theologiſchen Schrifften die Kirche Gottes erbauet/ außgehoͤnet habe/ wie Butyrolambius in ſeiner Paßquil vorgibt?","norm":"Ich frage hier die ganze Christenheit / ob ich mit diesen Worten gelahrte Leute welche mit theologischen Schriften die Kirche Gottes erbauet / ausgehöhnt habe / wie Butyrolambius in seiner Paßquil vorgibt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.929200172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13203,"date":1663,"orig":"Si tu talis non es, hæc nihil ad Te; Sin agnoſcis malum tuum, de admonitum puta.","norm":"Si tu talis non es, haec nihil ad Te; sin agnoscis malum tuum, de admonitum puta.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.9492998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13204,"date":1663,"orig":"Jch frage ob das heiſſet Satyriſiret, fabuliret.","norm":"Ich frage ob das heißt Satirisieret, fabulieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"cy","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.193099975585937} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13205,"date":1663,"orig":"Schand und Pickelheringspoſſen auff der Cantzel geprediget/ wie Butyrolambius in ſeiner Paßquill am 48. Blat ein groß Geſchrey davon machet?","norm":"Schande und Pickelheringspossen auf der Kanzel gepredigt / wie Butyrolambius in seiner Pasquill am 48. Blatt ein groß Geschrei davon macht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.30810022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13206,"date":1663,"orig":"Zum andern ſprichſtu in deiner Paßquil am 54. Blat/ ich habe den 19. Martii des Freytages auff der Cantzel oͤffentlich in der Predigt geſagt/ daß in Dennemarck die Prediger faſt Monatlich umb Ehebruchs willen geſtraffet werden/ welches daher kompt/ dieweil ſie ihrer Anteceſſorum Wittiben und Toͤchter nehmen muͤſten/ dazu ſie doch keine Liebe truͤgen.","norm":"Zum anderen sprichst in deiner Paßquil am 54. Blatt / ich habe den 19. Martii des Freitages auf der Kanzel öffentlich in der Predigt gesagt / dass in Dänemark die Prediger fast Monatlich um Ehebruchs Willen gestraft werden / welches daher kommt / dieweil sie ihrer Antecessorum Wittiben und Töchter nehmen müssten / dazu sie doch keine Liebe trügen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.815000057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13207,"date":1663,"orig":"Hier haben dir deine außgeſchickte Kundſchaffer abermals nicht recht referiret/ wie du hernacher ſehen wirſt.","norm":"Hier haben dir deine ausgeschickte Kundschafter abermals nicht recht referieret / wie du hernach sehen wirst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.224599838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13208,"date":1663,"orig":"Es ſtecket aber hier etwas ſonderliches verborgen.","norm":"Es stecket aber hier etwas Sonderliches verborgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.221199989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13209,"date":1663,"orig":"Erſtlich hat Butyrolambius vermeinet/ er wolte mich dadurch in Dennemarck verhaſt machen.","norm":"Erstlich hat Butyrolambius vermeinet / er wollte mich dadurch in Dänemark verhasst machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.572700023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13210,"date":1663,"orig":"Zum Andern hat ihm ohn Zweiffel ſein Gewiſſen geſagt/ wie ſein Vetter und Anverwandter Demetrius der Goldſchmied ſey zu ſeinem Dienſt kommen/ nemlich per caſum genitivum, und dieſes ulcus conſcientiæ heiſt/ Noli me tangere, Jch habe den 19 Martij gepredigt von der Paſſion/ und habe erzehlet/ daß da Chriſtus habe leiden muͤſſen/ damals ſeyen Hannas und Caiphas Schwiegervater und Tochtermann/ Hoheprieſter zu Jeruſalem geweſen.","norm":"Zum Anderen hat ihm ohne Zweifel sein Gewissen gesagt / wie sein Vetter und Anverwandter Demetrius der Goldschmied sei zu seinem Dienst kommen / nämlich per casum genitivum, und dieses ulcus conscientiae heißt / Noli me tangere, Ich habe den 19 März gepredigt von der Passion / und habe erzählt / dass da Christus habe leiden müssen / damals seien Hannas und Caiphas Schwiegervater und Tochtermann / Hohepriester zu Jerusalem gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.977799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13211,"date":1663,"orig":"Dieſe beyde haben das Hohe Prieſterthum/ wie Joſe phus meldet/ umb eine gewiſſe Summa Geldes von Roͤmern erkaufft.","norm":"Diese beide haben das hohe Priestertum / wie Jose Fuß meldet / um eine gewisse Summa Geldes von Römern erkauft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.475900173187256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13212,"date":1663,"orig":"Dabey habe ich geſaget: Wo dieſes noch heutiges Tages geſchicht/ daß man eineſolche Kauffmannſchafft mit Geiſtlichen und Weltlichen Aemptern treibet/ daß niemand faſt zu einem Ampt kommen kan/ er kauffe ſich dann dazu/ oder bringe ſich durch Heyrahten/ durch Schwaͤgerſchafft oder Vetterſchafft darzu/ da muͤſſe der unſchuldige HErꝛ Chriſtus in ſeinen Gliedern gemeiniglich leyden:","norm":"Dabei habe ich gesagt: Wo dieses noch heutiges Tages geschieht / dass man einesolche Kaufmannschaft mit Geistlichen und weltlichen Ämtern treibet / dass niemand fast zu einem Amt kommen kann / er kaufe sich dann dazu / oder bringe sich durch Heiraten / durch Schwägerschaft oder Vetterschaft dazu / da müsse der unschuldige Herr Christus in seinen Gliedern gemeiniglich leiden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.198400020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13213,"date":1663,"orig":"Hannas & Caiphas unâ ſi dentur in urbe Archiſacerdetes, hic Gener, ille Socer.","norm":"Hannas & Caiphas una sie dentur in urbe Archisacerdetes, hic Gener, ille Socer.","lang_fastText":"ia","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"en","lang_de":0,"norm_lmscore":6.978600025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13214,"date":1663,"orig":"Proditor & Iudas ſi conjungatur iisdem:","norm":"Proditor & Iudas sie conjungatur iisdem:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"id","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.688600063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13215,"date":1663,"orig":"Cogitur innocuus fanda nefanda pati.","norm":"Cogitur innocuus fanda nefanda pati.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"id","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.170499801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13216,"date":1663,"orig":"Das war nicht der geringſte Brunn/ darauß allerley boͤſe Unordnung in der Juͤdiſchen Policey gequollen/ daß ſie mit den Geiſtlichen Aemptern ſo ſpielten.","norm":"Das war nicht der geringste Brunnen / daraus allerlei böse Unordnung in der jüdischen Polizei gequollen / dass sie mit den geistlichen Ämtern so spielten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.11899995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13217,"date":1663,"orig":"Man ſahe auffs letzte nicht auff Gottes Ordnung oder Qualitaͤt/ ſondern wer bey ihnen am meiſten Geld brachte/ der ward Hoherprieſter.","norm":"Man sah aufs letzte nicht auf Gottes Ordnung oder Qualität / sondern wer bei ihnen am meisten Geld brachte / der wurde Hohepriester.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.014400005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13218,"date":1663,"orig":"So giengs mit dem Jahon/ der rennete ſeinen Bruder Oniam vom Hohenprieſterlichen Stul mit dem ſilbern Spieß/ und wurde von demſelben hinwiederumb durch ſeinen Legaten Menelaum herab geſtoſſen.","norm":"So ging es mit dem Jahon / der rannte seinen Bruder Oniam vom Hohepriesterlichen Stuhl mit dem silbern Spieß / und wurde von demselben hinwiederum durch seinen Legaten Menelaum herab gestoßen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.120800018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13219,"date":1663,"orig":"Ja es kam endlich ſo weit/ daß kurtz fuͤr der Zerſtoͤrung Jeruſalem/ ein junger Bauersknecht zum Hohen- Prieſter erwehlet wurde/ wie Joſephus und Ægeſippus melden.","norm":"Ja es kam endlich so weit / dass kurz für der Zerstörung Jerusalem / ein junger Bauersknecht zum Hohen-Priester erwählt wurde / wie Josephus und Aegesippus melden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.912399768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13220,"date":1663,"orig":"Wolte Gott/ daß dieſes unordentliche Weſen bey den Juͤden allein blieben/ und nicht auch im Neuen Teſtament eingeriſſen waͤre.","norm":"Wollte Gott / dass dieses unordentliche Wesen bei den Juden allein blieben / und nicht auch im Neuen Testament eingerissen wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.015399932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13221,"date":1663,"orig":"Wañ vorzeiten in der erſten Chriſtlichen Kirchen/ die Kirchen-Aempter zu beſtellen waren/ ſo hat man es in allen Landſchafften alſo gehalten/ daß etliche Biſchofe und etliche Vorſtehere ſeynd zuſammen kommen/ und haben tuͤchtige Perſonen erwehlet/ Plebe præſente, in gegenwart des Volckes welches um der Perſon/ Leben und Wandel gewuſt.","norm":"Wann vorzeiten in der ersten christlichen Kirchen / die Kirchenämter zu bestellen waren / so hat man es in allen Landschaften also gehalten / dass etliche Bischof und etliche Vorsteher sind zusammen kommen / und haben tüchtige Personen erwählt / Plebe praesente, in Gegenwart des Volkes welches um der Person / Leben und Wandel gewusst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.480899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13222,"date":1663,"orig":"Cyprianus meldet/ daß das Volck fuͤrnemblich Macht gehabt habe/ tuͤchtige Perſonen zu eꝛwehlen/ oder untuͤchtige zu verwerffen.","norm":"Cyprianus meldet / dass das Volk vornehmlich Macht gehabt habe / tüchtige Personen zu erwählen / oder untüchtige zu verwerfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.07889986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13223,"date":1663,"orig":"Nach dem aber die Kirchenguͤter zugenommen/ und es gute Beſoldung gegeben/ hat man nicht allezeit auff der Perſohn Tuͤchtigkeit geſehen/ ſondern hat offtmals junge Leute vociret/ ſo noch unter den Præceptoribus und Lehrmeiſtern geweſen/ und wenig ſtudirt gehabt haben/ nur weil ſie vornehmer Leute Kinder geweſen.","norm":"Nach dem aber die Kirchengüter zugenommen / und es gute Besoldung gegeben / hat man nicht allezeit auf der Person Tüchtigkeit gesehen / sondern hat oftmals junge Leute vozieret / so noch unter den Praeceptoribus und Lehrmeistern gewesen / und wenig studiert gehabt haben / nur weil sie vornehmer Leute Kinder gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.285200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13224,"date":1663,"orig":"Ja damit vornehme Eltern Jhre Kinder wol verſorgen moͤchten/ haben ſie ſie eingekauffet oder eingetrungen.","norm":"Ja damit vornehme Eltern Ihre Kinder wohl versorgen möchten / haben sie sie eingekauft oder eingedrungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.83459997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13225,"date":1663,"orig":"O ihr thoͤrichte Eltern/ meinet ihr/ daß eure ungeſchickte Kinder auff dieſe Art verſorget ſeyn?","norm":"O ihr törichte Eltern / meinet ihr / dass eure ungeschickte Kinder auf diese Art versorgt sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.303999900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13226,"date":1663,"orig":"Wo werden ſie mehr zu ſorgen haben/ als wann ſie mit ungewaſchenen Haͤnden ins Predigampt kommen/ da Sorg uͤber alle Sorgen iſt?","norm":"Wo werden sie mehr zu sorgen haben / als wann sie mit ungewaschenen Händen ins Predigamt kommen / da Sorge über alle Sorgen ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9653000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13228,"date":1663,"orig":"Denn Chriſtus ſelbſtẽ berieff Jacobum und Johannem die Kinder Zebedæí/ welche ſeine naͤheſie Vettern warẽ/ zum Apoſtel Ampt.","norm":"Denn Christus selbsten berief Jacobum und Johannes die Kinder Zebedaei / welche seine nähesie Vettern waren / zum Apostel Amt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.555699825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13229,"date":1663,"orig":"Aber wañ man auß Geitz oder Gunſt feine tuͤchtige qualificirte Perſon zuruͤcke ſetzet uñ eine untuͤchtige herfuͤr ziehet/ das iſt ein Werck ſo ſich ſchwerlich verantworten laͤſſet.","norm":"Aber wann man aus Geiz oder Gunst feine tüchtige qualifizierte Person zurück setzet und eine untüchtige herfür ziehet / das ist ein Werk so sich schwerlich verantworten lässt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.229899883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13230,"date":1663,"orig":"Gleich wie der ein groſſer Ubelthaͤter iſt/ der einẽ Brunnen vergifftet/ darauß hernach viel tauſend Menſchen trincken und ſterben: Alſo iſt der ein groſſer Ubelthaͤter/ der eine Perſon in geiſtlichen Stande befoͤrdern hilfft/ und weiß/ daß ſie nicht geſchickt darzu ſey/ ſondern hernach viel tauſend Seelen ihrer Unwiſſenheit oder ihres aͤrgerlichen Lebens halben verſaͤumen und ruiniren werde.","norm":"Gleich wie der ein großer Übeltäter ist / der einen Brunnen vergiftet / daraus hernach viel tausend Menschen trinken und sterben: Also ist der ein großer Übeltäter / der eine Person in geistlichen Stande befördern hilft / und weiß / dass sie nicht geschickt dazu sei / sondern hernach viel tausend Seelen ihrer Unwissenheit oder ihres ärgerlichen Lebens halben versäumen und ruinieren werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.581699848175049} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13231,"date":1663,"orig":"Es iſt an etzlichen Orten der Brauch/ daß keiner zu einem Dienſt kommen kan/ er nehme dann des verſtorbenen Pfarꝛherꝛs Wittib oder Tochter.","norm":"Es ist an etlichen Orten der Brauch / dass keiner zu einem Dienst kommen kann / er nehme dann des verstorbenen Pfarrherr Wittib oder Tochter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.970799922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13232,"date":1663,"orig":"Dieſen Brauch mag loben wer da will/ Jch halte es fuͤr einen boͤſen Gebrauch/ und es iſt ein crudele genus miſericordiæ.","norm":"Diesen Brauch mag loben wer da will / Ich halte es für einen bösen Gebrauch / und es ist ein crudele Genus misericordiae.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7459001541137695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13233,"date":1663,"orig":"Es werden zwar die Perſonen mit Aemptern verſehen/ allein die Aempter nicht mit qualificirten Perſonen.","norm":"Es werden zwar die Personen mit Ämtern versehen / allein die Ämter nicht mit qualifizierten Personen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.851900100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13234,"date":1663,"orig":"Daß man frommer Prediger Wittib und Waͤiſen verſorge und ſich ihrer annehme/ und alſo die Barmhertzigkeit an dem Todten erweiſe/ wie Boas an der Ruth/ das iſt loͤblich und recht.","norm":"Dass man frommer Prediger Wittib und Waisen versorge und sich ihrer annehme / und also die Barmherzigkeit an dem Toten erweise / wie Boas an der Ruth / das ist löblich und recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.104499816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13235,"date":1663,"orig":"Denn wenn es fromme Prediger in ihrem Ampt treulich meinen/ ſo laſſen ſie gemeiniglich nichts nach als liberos ad libros.","norm":"Denn wenn es fromme Prediger in ihrem Amt treulich meinen / so lassen sie gemeiniglich nichts nach als liberos ad libros.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.929699897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13236,"date":1663,"orig":"That der reiche Schlemmer Lazaro nichts zu gut/ ſo wuͤrde er es auch Moſi und den Propheten nicht gethan hahen.","norm":"Tat der reiche Schlemmer Lazaro nichts zu gut / so würde er es auch Mosi und den Propheten nicht getan haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9959001541137695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13237,"date":1663,"orig":"Der Mammon hat den Schluͤſſel zu reicher Leut Geldkaſten/ und ſie doͤrffen ihn nicht auffſchlieſſen wann ſie wollen/ ſondern wann der Mammon wil.","norm":"Der Mammon hat den Schlüssel zu reicher Leute Geldkasten / und sie dürfen ihn nicht aufschließen wann sie wollen / sondern wann der Mammon will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.048500061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13238,"date":1663,"orig":"Wem goͤnt aber der Mammon etwas?","norm":"Wem gönnt aber der Mammon etwas?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.1315999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13239,"date":1663,"orig":"Allein daß man ſage: Wiltu des Mammons Tochter ehelichen/ ſo ſoltu den Dienſt haben/ wo nit/ ſo ziehe hin/ und wenn du ſchon deine Theologia im dritten Himmel ſtudiret haͤtteſt/ das iſt nicht die rechte Manier/ Leute zu befoͤrdern/ Witwen und Weiſen zu verſorgen.","norm":"Allein dass man sage: Willst du des Mammons Tochter ehelichen / so sollst du den Dienst haben / wo nicht / so ziehe hin / und wenn du schon deine Theologia im dritten Himmel studiert hättest / das ist nicht die rechte Manier / Leute zu befördern / Witwen und Weisen zu versorgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.121200084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13240,"date":1663,"orig":"Denn es giebet entweder eine boͤſe Ehe/ oder eine boͤſe Pfarꝛe Eine boͤſe Pfarꝛ gibt es; Weil ein rechtſchaffener Kerls/ der etwas redliches ſtudiert hat/ ſich in eine ſolche Servitur nicht ſtecken wird/ daß eꝛ bloß umb eines Weibes willen/ ſie mag wol qualificirt oder nicht/ from̃ oder boͤß/ ſchoͤn oder garſtig/ jung oder nit ſeyn/ eine Pfarꝛ annehme:","norm":"Denn es gibt entweder eine böse Ehe / oder eine böse Pfarre eine böse Pfarre gibt es; weil ein rechtschaffener Kerls / der etwas redliches studiert hat / sich in eine solche Servitur nicht stecken wird / dass er bloß um eines Weibes Willen / sie mag wohl qualifiziert oder nicht / fromm oder böse / schön oder garstig / jung oder nicht sein / eine Pfarre annehme:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.846399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13241,"date":1663,"orig":"Da machet man es nun offt wie die Apothecker/ welche quid pro quo nehmen/ und wenn ſie/ diſpenſiren wollen/ gleichwol aber nicht alle im Recept benennete und veꝛoꝛdnete Species beyhanden haben/ andere medicamenta, ſo dem Artzt und Patienten nachtheilig ſubſtituiren.","norm":"Da macht man es nun oft wie die Apotheker / welche quid pro quo nehmen / und wenn sie / dispensieren wollen / gleichwohl aber nicht alle im Rezept benennte und verordnete Species beyhanden haben / andere medicamenta, so dem Arzt und Patienten nachteilig substituieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.03879976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13242,"date":1663,"orig":"Boͤſe Ehe gibt es/ dann es iſt ein lauter gezwungen Werck.","norm":"Böse Ehe gibt es / dann es ist ein lauter gezwungen Werk.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.720399856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13243,"date":1663,"orig":"Freyen kompt her von Frey/ das alles ungezwungen und freywillig mit beyderſeits gutem Belieben geſchehen ſoll.","norm":"Freien kommt her von Frey / das alles ungezwungen und freiwillig mit beiderseits gutem Belieben geschehen soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.89300012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13244,"date":1663,"orig":"Wie kan nun dieſes ein freywilliges Werck ſeyn/ wo benebenſt dem Dienſt ein angehender Prediger uͤber ſeinem Willen auch eine Perſon ehlichen muß/ welcher er auſſer demſelben ſonſten muͤſſig gehen wuͤrde.","norm":"Wie kann nun dieses ein freiwilliges Werk sein / wo benebenst dem Dienst ein angehender Prediger über seinem Willen auch eine Person ehelichen muss / welcher er außer demselben sonsten müßig gehen würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.115099906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13245,"date":1663,"orig":"Denn da muß mancher junge Kerl eine alte Frau zur Ehe nehmen/ ſie gefalle/ oder gefall ihm nicht/ nimbt er ſie nun nicht/ ſo bekompt er den Dienſt nicht.","norm":"Denn da muss mancher junge Kerl eine alte Frau zur Ehe nehmen / sie gefalle / oder gefalle ihm nicht / nimmt er sie nun nicht / so bekommt er den Dienst nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.939499855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13246,"date":1663,"orig":"O wie wird doch der Teufel bey einer ſolchen gezwungenen Ehe offt ſein Spꝛel haben.","norm":"O wie wird doch der Teufel bei einer solchen gezwungenen Ehe oft sein Sprel haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.896999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13247,"date":1663,"orig":"Es kommen offtmals zwey vor Lieb brennende Hertzen in Eheſtand/ und der Teufel blaͤſet bey dem einen das Liebes-Feuer auß.","norm":"Es kommen oftmals zwei vor Liebe brennende Herzen in Ehestand / und der Teufel bläst bei dem einen das Liebesfeuer aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.071800231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13248,"date":1663,"orig":"Was wird es denn bey ſolchen Leuten nicht thun/ welche ohne Liebe/ ohn affection zuſammen treten/ und mehr auff die Pfarꝛ ſehen/ als auff die Quar?","norm":"Was wird es denn bei solchen Leuten nicht tun / welche ohne Liebe / ohne Affektion zusammen treten / und mehr auf die Pfarre sehen / als auf die Quarr?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8024001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13249,"date":1663,"orig":"Jch erſchrecke offtmals/ wenn ich hoͤre daß Edelleut oder Canonici, welche Pfarꝛ-Stellen zu vergeben haben/ offtmals ſagen:","norm":"Ich erschrecke oftmals / wenn ich höre dass Edelleut oder Canonici, welche Pfarr-Stellen zu vergeben haben / oftmals sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.01170015335083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13250,"date":1663,"orig":"So viel hat mit der und der verſprochen/ wilt du mir mehr geben/ oder wilt du meine Koͤchin nehmen ſo ſolſt/ du den Dienſt haben.","norm":"So viel hat mit der und der versprochen / willst du mir mehr geben / oder willst du meine Köchin nehmen so sollst / du den Dienst haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.770100116729736} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13251,"date":1663,"orig":"Das heiſt zu Dienſt kommen/ wie Hannas und Caiphas.","norm":"Das heißt zu Dienst kommen / wie Hannas und Caiphas.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.905300140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13252,"date":1663,"orig":"Und was iſt Wunder daß hernach Chriſtus und ſeine arme Bruͤder unter ſolchen Prieſtern leiden muͤſſen/ wie hier in des Hohenprieſters Pallaſt zu Jeruſalem geſchehen iſt?","norm":"Und was ist Wunder dass hernach Christus und seine arme Brüder unter solchen Priestern leiden müssen / wie hier in des Hohepriesters Palast zu Jerusalem geschehen ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.024099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13253,"date":1663,"orig":"Es iſt juͤngſt ein Tractaͤtlein in Druck kommen/ welches genennet wird/ Ratio Status, in puncto promotionis ad Miniſterium, darin gedacht wird/ es gehe faſt kein Jahr hin/ da nicht ein Prediger in Dennemarck vom Dienſt geſetzet werde Ehebruchs halbens/ und diß komme daher/ weil keiner zu Dienſt kommen koͤnt/ er nehme denn ſeines Anteceſſoris Wittibe oder Tochter zur Ehe/ dazu er doch keine Beliebung trage.","norm":"Es ist jüngst ein Traktätlein in Druck kommen / welches genannt wird / Ratio Status, in puncto promotionis ad Ministerium, darin gedacht wird / es gehe fast kein Jahr hin / da nicht ein Prediger in Dänemark vom Dienst gesetzt werde Ehebruchs halbes / und dies komme daher / weil keiner zu Dienst kommen könnt / er nehme denn seines Antecessoris Wittib oder Tochter zur Ehe / dazu er doch keine Beliebung trage.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.010900020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13254,"date":1663,"orig":"Ob dieſes war ſey odeꝛ nicht/ laſſe ich den Autorem verantworten.","norm":"Ob dieses war sei oder nicht / lasse ich den Autor verantworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.367300033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13255,"date":1663,"orig":"Jſt es wahr/ ſo denck ein jeder ſelbſt nach/ wie der Teufel dazu in die Fauſt lacht?","norm":"Ist es wahr / so denk ein jeder selbst nach / wie der Teufel dazu in die Faust lacht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.283899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13256,"date":1663,"orig":"Dieſe ſind meine Formalia Verba geweſen/ welche ich auß gutem Hertzen wohlmeinend herfuͤr bracht habe.","norm":"Diese sind meine Formalia Verba gewesen / welche ich aus gutem Herzen wohlmeinend herfür brachte habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9106998443603525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13257,"date":1663,"orig":"Jch habe damit keines weges ein Wohl-Ehrwuͤrdiges Miniſterium in Dennemarck perſtringirt ſondern dieſen boͤſen Brauch.","norm":"Ich habe damit keines Weges ein Wohl-Ehrwürdiges Ministerium in Dänemark perstringirt sondern diesen bösen Brauch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.9293999671936035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13258,"date":1663,"orig":"Jch weiß gar wol das viel tapffere hochgelahrte Leute unter ihnen ſeyn/ und daß die allerbeſte Ingenia in Buͤrgerlichen Stand ſich daſelbſt auff die Theologiæ legen.","norm":"Ich weiß gar wohl das viel tapfere hochgelahrte Leute unter ihnen sein / und dass die allerbeste Ingenia in bürgerlichen Stand sich daselbst auf die Theologiae legen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.073500156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13259,"date":1663,"orig":"Jch hab auch unterſchiedene vornehme Freund unter ihnen?","norm":"Ich habe auch unterschiedene vornehme Freund unter ihnen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.018300056457519} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13260,"date":1663,"orig":"Geſtalt dann einer etzliche meiner Tractaͤtlein/ in die Norwegiſche Sprach verſetzet hat.","norm":"Gestalt dann einer etliche meiner Traktätlein / in die norwegische Sprache versetzet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.076600074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13261,"date":1663,"orig":"Wann vor Jhrer Koͤnigl. Majeſt. in Dennemarck/ als einen frommen Gottsfuͤrchtigen Regenten/ ich von dieſer Materii haͤtte Predigen ſollen/ wolte ich mich nicht allein nicht geſcheuet haben dieſe Worte in J. Koͤn. Majeſt. Gegenwart zu reden/ ſondern wolte in dieſer Sachen etzliche andere arcana entdecket haben/ welche wol wehrt waͤren/ daß fromme Chriſtliche Herꝛen und Potentaten/ ein ſcharffes Richterlichs Aug darauff wendeten.","norm":"Wann vor Ihrer Königl. Majest. in Dänemark / als einen frommen gottesfürchtigen Regenten / ich von dieser Materii hätte Predigen sollen / wollte ich mich nicht allein nicht gescheut haben diese Worte in J. Kön. Majest. Gegenwart zu reden / sondern wollte in dieser Sachen etliche andere arcana entdecket haben / welche wohl wehrt wären / dass fromme christliche Herren und Potentaten / ein scharfes richterliches Auge darauf wendeten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.277299880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13262,"date":1663,"orig":"Jch weiß gar wol/ daß viel Leute mich in Verdacht gehalten/ als haͤtte ich das Tractaͤtlein de Ratione ſtatus in puncto promotionis ad miniſterium gemacht.","norm":"Ich weiß gar wohl / dass viel Leute mich in Verdacht gehalten / als hätte ich das Traktätlein de Ratione status in puncto promotionis ad ministerium gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.747000217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13263,"date":1663,"orig":"Jch hatte einsmals die Ehre einem groſſen Herꝛn und vornehmen Koͤniglichen Miniſtre de eſtat bey ſeiner Tafel auffzuwarten/ da fragt er mich ob ich diß Tractaͤtlein geſehen habe?","norm":"Ich hatte einsmals die Ehre einem großen Herrn und vornehmen königlichen Minister de estat bei seiner Tafel aufzuwarten / da fragt er mich ob ich dies Traktätlein gesehen habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.214099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13264,"date":1663,"orig":"Jch antwortete Ja/ ich haͤtte es geſehen und geleſen.","norm":"Ich antwortete Ja / ich hätte es gesehen und gelesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.837200164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13265,"date":1663,"orig":"Dieſer vornehmer Herꝛ/ ſagte darauff mit lachendem Munde; Mein gnaͤdigſter Koͤnig und Herꝛ/ haͤlt euch in Verdacht/ als haͤttet ihr es gemacht/ Jch antwortete?","norm":"Dieser vornehmer Herr / sagte darauf mit lachendem Munde; Mein gnädigster König und Herr / hält euch in Verdacht / als hättet ihr es gemacht / Ich antwortete?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.027200222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13266,"date":1663,"orig":"Nein/ ich ruffe den allwiſſenden Gott zu Zeugen an/ daß ich es nicht gemacht habe.","norm":"Nein / ich rufe den allwissenden Gott zu Zeugen an / dass ich es nicht gemacht habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.545100212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13267,"date":1663,"orig":"Allein ich bekenne daß ich viel Gedancken von dieſer Materi gehabt und auch in privat diſcurſen davon gedacht habe.","norm":"Allein ich bekenne dass ich viel Gedanken von dieser Materie gehabt und auch in privat Diskursen davon gedacht habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.283400058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13268,"date":1663,"orig":"Es ſagte einsmals ein vornehmer Theologus zu mir/ Er koͤnne ſich in allen Glaubens-Articuln wol finden.","norm":"Es sagte einsmals ein vornehmer Theologus zu mir / Er könne sich in allen Glaubensartikel wohl finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.755099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13269,"date":1663,"orig":"Allein in dem Articul de vocatione miniſtrorum Eccleſiæ habe er einen und andnren Scrupulum.","norm":"Allein in dem Artikel de vocatione ministrorum Ecclesiae habe er einen und andnren Scrupulum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7195000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13270,"date":1663,"orig":"Er moͤchte gerne wiſſen/ unde debeat agnoſcere Deum vocantem ꝛ Jſt es nicht wahr/ ſagte er/ daß offtmals einem zu einer zeit 2. Conditiones, offeriret werden/ und er erwehlet gemeiniglich diejenige/ welche ihm am meiſten Eyer und Geld bringet?","norm":"Er möchte gerne wissen / und debeat agnoscere Deum vocantem et ist es nicht wahr / sagte er / dass oftmals einem zu einer Zeit 2. Conditiones, offerieret werden / und er erwählt gemeiniglich diejenige / welche ihm am meisten Eier und Geld bringt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.635900020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13271,"date":1663,"orig":"Er proponirte mir darauff etliche Caſus, auff welche ich ihm nicht antworten konte.","norm":"Er proponierte mir darauf etliche Kasus, auf welche ich ihm nicht antworten konnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.895599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13272,"date":1663,"orig":"Er ſagte unter andern/ es ſey ein General Superintendens geweweſen/ der habe einen Tochtermann gehabt/ es habe aber ein Special Superintendens ſollen erwehlet werden/ da habe der General Superintendens einen frommen einfaͤltigen Prediger von dem Lande zu ſich kommen laſſen/ und geſaget: Herꝛ Johann/ ihr wiſſet daß ein neuer Superintendens ſol vorgeſchlagen werden/ Lieber/ ſchlaget meinen Tochtermann fuͤr/ lobet ihn nicht zuviel/ ſcheltet ihn auch nicht/ es ſol euer Schade nicht ſeyn.","norm":"Er sagte unter anderen / es sei ein General Superintendens gewewesen / der habe einen Tochtermann gehabt / es habe aber ein Spezial Superintendens sollen erwählt werden / da habe der General Superintendens einen frommen einfältigen Prediger von dem Lande zu sich kommen lassen / und gesagt: Herr Johann / ihr wisset dass ein neuer Superintendens soll vorgeschlagen werden / Lieber / schlaget meinen Tochtermann für / lobet ihn nicht zu viel / scheltet ihn auch nicht / es soll euer Schade nicht sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.823200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13273,"date":1663,"orig":"Als die Wahl angegangen/ habe einer dieſen/ der ander jenen vorgeſchlagen.","norm":"Als die Wahl angegangen / habe einer diesen / der ander jenen vorgeschlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.526299953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13274,"date":1663,"orig":"Da nun das Votum an Herꝛ Johan kommen war/ hat er geſaget/ Jhr lieben Herꝛen/ warumb ſuchet ihr doch Leut auſſer dem Land? haben wir nicht Leut genung in dem Lande? da iſt des Herꝛn General Superintendentens Tochtermann/ der iſt zwar noch jung/ allein er hat ſchoͤne Gaben.","norm":"Da nun das Votum an Herr Johan kommen war / hat er gesagt / Ihr lieben Herren / warum suchet ihr doch Leute außer dem Land? haben wir nicht Leute genug in dem Lande? da ist des Herrn General Superintendenten Tochtermann / der ist zwar noch jung / allein er hat schöne Gaben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.531300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13275,"date":1663,"orig":"Der General Superintendens hatte die Haͤnde gewunden und empor gehoben und geſaget Divina Vocatio? und das hatte hernach divina vocatio ſeyn muͤſſen/ es moͤchte dem Fuͤrſten oder dem Land lieb oder leid ſeyn.","norm":"Der General Superintendens hatte die Hände gewunden und empor gehoben und gesagt Divina Vocatio? und das hatte hernach divina vocatio sein müssen / es möchte dem Fürsten oder dem Land lieb oder leid sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.340000152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13276,"date":1663,"orig":"Jch laſſe ſolche Dinge an ihrem Ort ſtehen.","norm":"Ich lasse solche Dinge an ihrem Ort stehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.048200130462646} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13277,"date":1663,"orig":"Das Tractaͤtlein aber de Ratione ſtatus hab ich auff dieſe Weiſe bekommen/ Jch hatte auff einen Freytag geprediget/ und nach der Predigt kam eine Magd zu mir und brachte mir ein Paquet Schreiben/ deſſen Oberſchrifft war an mich gerichtet.","norm":"Das Traktätlein aber de Ratione status habe ich auf diese Weise bekommen / Ich hatte auf einen Freitag gepredigt / und nach der Predigt kam eine Magd zu mir und brachte mir ein Paket Schreiben / dessen Oberschrift war an mich gerichtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.907199859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13278,"date":1663,"orig":"Als ich dieſes Paquet erbrach/ war nichts darin/ als ein Exemplar von dem Tractaͤtlein de Ratione ſtatus.","norm":"Als ich dieses Paket erbrach / war nichts darin / als ein Exemplar von dem Traktätlein de Ratione status.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.626299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13279,"date":1663,"orig":"Jch durchlaſe das Tractaͤtlein ein wenig/ und ſahe wol/ was des Autoris Meinung ſey/ uñ ſagte zu der Magd: woher bringet ihr dieſes Schreiben? ſie antwortete:","norm":"Ich durchlasse das Traktätlein ein wenig / und sah wohl / was des Autors Meinung sei / und sagte zu der Magd: woher bringt ihr dieses Schreiben? sie antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.432000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13280,"date":1663,"orig":"Es gieng ein Mann in die Kirchen/ gab mir einen duppelen Schilling und ſagte:","norm":"Es ging ein Mann in die Kirchen / gab mir einen dualen Schilling und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.934000015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13281,"date":1663,"orig":"Er habe gemercket/ daß viel Leut nach der Predigt mir in meinem Hauſe gefolget/ und ich deßwegen ſehr geſchaͤfftig ſey/ darumb ſol ſie doch ſo lange warten/ biß andere Leute weg ſeyn/ und ſolle denn mir dieſes Schreiben geben Jch grieff in den Saͤckel und ſagte:","norm":"Er habe gemerkt / dass viel Leute nach der Predigt mir in meinem Hause gefolgt / und ich deswegen sehr geschäftig sei / darum soll sie doch so lange warten / bis andere Leute weg sein / und solle denn mir dieses Schreiben geben Ich Griff in den Säckel und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.332699775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13282,"date":1663,"orig":"Sehet da/ Maͤgdlein/ da habt ihꝛ noch einen dupplen Schilling.","norm":"Sehet da / Mägdlein / da habt ihr noch einen Dolen Schilling.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.159900188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13283,"date":1663,"orig":"Sagt den Mañ/ ich laſſe ihn bitten/ er wolle mir doch noch ein paaꝛ Exemplar ſchicken/ ich wolle ſie an etliche Ort ſchicken/ da ſie groſſen Nutzen ſchaffen wuͤrden/ und wenn er Zeit habe zu mir zu kommen/ wolle ich ihm viel Dinges ſagen/ welches ich geſehen und erfahren habe/ davon er vielleicht noch nichts wiſſe/ weil er in ſeinem Tractaͤtlein ſo gar gemeine Exempel erzehle.","norm":"Sagt den Mann / ich lasse ihn bitten / er wolle mir doch noch ein paar Exemplar schicken / ich wolle sie an etliche Ort schicken / da sie großen Nutzen schaffen würden / und wenn er Zeit habe zu mir zu kommen / wolle ich ihm viel Dinges sagen / welches ich gesehen und erfahren habe / davon er vielleicht noch nichts wisse / weil er in seinem Traktätlein so gar gemeine Exempel erzähle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.294099807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13284,"date":1663,"orig":"Ob dieſes Tractaͤtlein inter ſcripta Canonica zu referiren ſey/ davon wil ich keinen Grammaticaliſchen Krieg anfangen.","norm":"Ob dieses Traktätlein inter scripta Canonica zu referieren sei / davon will ich keinen grammatikalischen Krieg anfangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.326000213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13285,"date":1663,"orig":"Laudatur ab his, culpatur ab illis.","norm":"Laudatur ab his, culpatur ab illis.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.822199821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13286,"date":1663,"orig":"Wem ſol ich aber dich vergleichen/ Butyrolambi?","norm":"Wem soll ich aber dich vergleichen / Butyrolambi?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.231100082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13287,"date":1663,"orig":"Du biſt gleich denen Hohenprieſtern zu Jeruſalem/ von welchen Matthæus ſaget c. 27.","norm":"Du bist gleich denen Hohepriestern zu Jerusalem / von welchen Matthaeus sagt c. 27.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.232500076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13288,"date":1663,"orig":"Die Hohenprieſter aber und die Elteſten/ und der gantze Raht ſuchten falſche Zeugniß wider JEſum/ auff daß ſie ihn toͤdteten und funden keines/ und wiewol viel falſche Zeugen herzutraten/ funden ſie doch keines.","norm":"Die Hohepriester aber und die ältesten / und der ganze Rat suchten falsche Zeugnis wider Jesus / auf dass sie ihn töteten und fanden keines / und wiewohl viel falsche Zeugen herzutraten / fanden sie doch keines.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.123799800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13289,"date":1663,"orig":"Zu letzt traten herzu zween falſche Zeugen und ſprachen:","norm":"Zuletzt traten herzu zweien falsche Zeugen und sprachen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4797000885009775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13290,"date":1663,"orig":"Er hat geſaget/ ich kan den Tempel Gottes abbrechen/ und in dreyen Tagen denſelben bauen/ Du wilt falſche Zeugen wider mich herfuͤr bringen und ſprechen:","norm":"Er hat gesagt / ich kann den Tempel Gottes abbrechen / und in drei Tagen denselben bauen / Du willst falsche Zeugen wider mich herfür bringen und sprechen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.924499988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13291,"date":1663,"orig":"Jch habe auff der Cantzel geſaget/ es wuͤrden alle Monat Prieſter in Dennemarck Ehebruchs halber geſtraffet.","norm":"Ich habe auf der Kanzel gesagt / es würden alle Monat Priester in Dänemark Ehebruchs halber gestraft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.059700012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13292,"date":1663,"orig":"Allein frage recht nach/ es werden dir tauſend ehrliche Leute geſtehen/ daß ich nicht geſaget habe: alle Monat/ ſondern/ daß der Autor obgedachten Tractaͤtleins meldete/ es gehe faſt kein Jahr hin/ da nicht Prieſter in Dennemarck Ehebruchs halben geſtraffet werden.","norm":"Allein frage recht nach / es werden dir tausend ehrliche Leute gestehen / dass ich nicht gesagt habe: Alle Monat / sondern / dass der Autor obgedachten Tractätleins meldete / es gehe fast kein Jahr hin / da nicht Priester in Dänemark Ehebruchs halben gestraft werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.840000152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13293,"date":1663,"orig":"Ob es wahr ſey/ davon laſſe ich den Autorem antwort geben.","norm":"Ob es wahr sei / davon lasse ich den Autor Antwort geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.204800128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13294,"date":1663,"orig":"Butyrolambi, ich habe deinen gottloſen Kundſchaffern zum Neuen Jahr einen Ohrloͤffel verehret/ befihl ihnen/ daß ſie die Ohren recht ſegen/ und das Protocol auffrichtig halten.","norm":"Butyrolambi, ich habe deinen gottlosen Kundeschaffern zum Neuen Jahr einen Ohrlöffel verehret / befiel ihnen / dass sie die Ohren recht Segen / und das Protokoll aufrichtig halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.049399852752685} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13295,"date":1663,"orig":"Deine Verleumdung halte ich fuͤr eine groſſe Ehre?","norm":"Deine Verleumdung halte ich für eine große Ehre?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.950900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13296,"date":1663,"orig":"denn ich ſehe/ daß dem Sohn Gottes dergleichen begegnet ſey/ nicht von Pedanten und gemeinen Schulfuͤchſen/ ſondern von den Hohenprieſtern zu Jeruſalem/ Als dieſelbe mit der Warheit Chꝛiſto/ meinem HErꝛen/ nichts anhaben koͤnten/ ſuchten ſie falſche Zeugen wideꝛ ihn/ und wie wol viel falſche Zeugen herzu traten/ funden ſie doch keines.","norm":"denn ich sehe / dass dem Sohn Gottes dergleichen begegnet sei / nicht von Pedanten und gemeinen Schulfüchsen / sondern von den Hohepriestern zu Jerusalem / Als dieselbe mit der Wahrheit Christo / meinem Herren / nichts anhaben könnten / suchten sie falsche Zeugen wider ihn / und wie wohl viel falsche Zeugen herzu traten / fanden sie doch keines.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9720001220703125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13297,"date":1663,"orig":"Jch dancke meinẽ lieben Gott/ daß er mich in dieſem Stuͤck ſo hoch geehret hat/ daß ich den Fußſtapffen ſeines Sohnes vom weiten nachtreten/ und eben ſolche Dinge leiden ſol/ welche er hat leiden muͤſſen/ nicht von weltlichen allein/ ſondern auch von denen welche auff Moſis Stuel ſaſſen.","norm":"Ich danke meinen lieben Gott / dass er mich in diesem Stück so hoch geehrt hat / dass ich den Fußstapfen seines Sohnes vom weiten nachtreten / und eben solche Dinge leiden soll / welche er hat leiden müssen / nicht von weltlichen allein / sondern auch von denen welche auf Mosis Stuel saßen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.950699806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13298,"date":1663,"orig":"Es iſt mir nit von gemeinen/ ſondern von vornehmen gelahrten Leuten fuͤrgeworffen/ und in einem vornehmen Conſeſſu ins Angeſicht geſagt worden.","norm":"Es ist mir nicht von gemeinen / sondern von vornehmen gelahrten Leuten vorgeworfen / und in einem vornehmen Consessu ins Angesicht gesagt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.804599761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13299,"date":1663,"orig":"Jch haͤtte fuͤr ſieben Jahren auff der Cantzel geſtanden/ und meine Herren Collegas fuͤr lauſichte Capelaͤn geſcholten/ welche mit den Schulmeiſtern ſollen auff der Narrenbanck ſitzen/ hier zeuge Him̃el uñ Erde/ Gott uñ Engel/ uñ Menſchẽ/ es trete herfuͤr meine groſſe Volckreiche Gemeine/ ob unter tauſenden einer ſey/ daß er dieſe Worte in der Kirchen zu S.","norm":"Ich hätte für sieben Jahren auf der Kanzel gestanden / und meine Herren Collegas für lausige Capelän gescholten / welche mit den Schulmeistern sollen auf der Narrenbank sitzen / hier zeuge Himmel und Erde / Gott und Engel / und Menschen / es trete herfür meine große Volkreiche Gemeine / ob unter tausenden einer sei / dass er diese Worte in der Kirchen zu S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.418200016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13300,"date":1663,"orig":"Jacob von mir gehoͤret hab? hab ich dieſe Worte geredet/ warum hat man dann ſieben Jahr darzu ſtill geſchwigen? Hab ich es nit geredet/ warum plagt man mich itzo/ und ſagt mir ſolche Dinge/ die etwa auff eines verlogenen plauderhafftigen Weibes Authoritaͤt gegruͤndet ſind/ ins Angeſicht/ und thut eben als ob es Moſes und die Propheten geredt haͤtten?","norm":"Jacob von mir gehöret habe? habe ich diese Worte geredet / warum hat man dann sieben Jahr dazu still geschwiegen? Hab ich es nicht geredet / warum plagt man mich jetzt / und sagt mir solche Dinge / die etwa auf eines verlogenen Plauderhaftchen Weibes Autorität gegründet sind / ins Angesicht / und tut eben als ob es Moses und die Propheten geredet hätten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.034999847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13301,"date":1663,"orig":"Sagt man mir ſolche Dinge ins Geſicht/ was wird nicht hinter meinen Ruͤcken geſchehen?","norm":"Sagt man mir solche Dinge ins Gesicht / was wird nicht hinter meinen Rücken geschehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.680200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13302,"date":1663,"orig":"Was laͤſt ſich nicht in Hamburg reden/ ſonderlich wann man in den Borgsbeutel gerahten iſt?","norm":"Was lässt sich nicht in Hamburg reden / sonderlich wann man in den Borgsbeutel geraten ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.350200176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13303,"date":1663,"orig":"Damit aber der guthertzige Leſer wiſſe/ woher dieſe Fabul ihren Urſprung habe/ ſo berichte ich ihn/ daß ich Anno 1650. auff Michaelis Tag gepredigt/ zu meinem Gluͤck die Predigt mit eignen Haͤnden von Worten zu Worten concipiret, und einsmals/ als dieſe unwarhafftige Rede ſpargiret wurde/ den Herꝛen Leichnambs- und Kirchgeſchwornen zu S.","norm":"Damit aber der gutherzige Leser wisse / woher diese Fabel ihren Ursprung habe / so berichte ich ihn / dass ich Anno 1650 . auf Michaelis Tag gepredigt / zu meinem Glück die Predigt mit eigenen Händen von Worten zu Worten konzipieret, und einsmals / als diese unwahrhaftige Rede spargiret wurde / den Herren Leichnambs- und Kirchgeschworenen zu S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.293000221252441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13304,"date":1663,"orig":"Jacob auff dem Kirchen-Saal gezeiget habe.","norm":"Jacob auf dem Kirchensaal gezeigt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.289400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13305,"date":1663,"orig":"Jn dieſer Predigt welche ich in meinem Witbenſtand gehalten/ habe ich unter andern dieſe Wort gebraucht:","norm":"In dieser Predigt welche ich in meinem Witbenstand gehalten / habe ich unter anderen diese Wort gebraucht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.824699878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13306,"date":1663,"orig":"Jch zweiffele nicht es werde noch mancher einfaͤltiger Menſch unter dieſem Hauffen ſeyn/ der heut ſeinen Morgenſegen gebetet/ und zum Beſchluß geſagt habe: Dein H. Engel ſey und bleibe bey mir das der boͤſe Feind keine Macht noch Gewalt an mir finden moͤge/ Amen!","norm":"Ich zweifele nicht es werde noch mancher einfältiger Mensch unter diesem Haufen sein / der heute seinen Morgensegen gebetet / und zum Beschluss gesagt habe: Dein H. Engel sei und bleibe bei mir das der böse Feind keine Macht noch Gewalt an mir finden möge / Amen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4232001304626465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13307,"date":1663,"orig":"Sag mir aber du armer Menſch/ wer iſt der boͤſe Feind?","norm":"Sage mir aber du armer Mensch / wer ist der böse Feind?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"gd","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.306000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13308,"date":1663,"orig":"Es iſt der Teufel.","norm":"Es ist der Teufel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.28629994392395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13309,"date":1663,"orig":"Wann ich mich beſinne wie es in der Welt hergehe/ ſo finde ich/ daß dreyerley Teufel ſeyn/ welche die meiſten Leute in das zeitliche und ewige Verderben fuͤhren.","norm":"Wann ich mich besinne wie es in der Welt hergehe / so finde ich / dass dreierlei Teufel sein / welche die meisten Leute in das zeitliche und ewige Verderben führen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.728799819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13310,"date":1663,"orig":"Erſtlich der Mammon oder Geitz-Teufel/ zum andern der Asmodi oder Ehe-Teufel/ und zum dritten der Lucifer oder Hoffarts-Teufel.","norm":"Erstlich der Mammon oder Geizteufel / zum anderen der Aschmodi oder Eheteufel / und zum dritten der Luzifer oder Hoffartsteufel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.275000095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13311,"date":1663,"orig":"Wann ich nun den Morgenſegen bete/ ſo bitte ich/ Gott wolle mich behuͤten/ fuͤr den Mammon/ fuͤr dem Asmodi und fuͤr dem Lucifer.","norm":"Wann ich nun den Morgensegen bete / so bitte ich / Gott wolle mich behüten / für den Mammon / für dem Aschmodi und für dem Luzifer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.98360013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13312,"date":1663,"orig":"Jhr habt am vergangenen Freytag gnugſam gehoͤret/ was der Mammon fuͤr Schaden thue/ wie er vorzeiten in der groſſen Handel-Stadt Ninive/ mit ſeinem Geitzwagen herum gefahren/ und ſo viel tauſend Seelen in die Hoͤlle gefuͤhret habe.","norm":"Ihr habt am vergangenen Freitag genugsam gehöret / was der Mammon für Schaden tue / wie er vorzeiten in der großen Handelstadt Ninive / mit seinem Geizwagen herumgefahren / und so viel tausend Seelen in die Hölle geführt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.147600173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13313,"date":1663,"orig":"Jch wil jtzund nicht ſagen/ was der Asmodi oder Unzucht-Teufel fuͤr groſſen Schaden thue/ wie er ſo manchen groſſen Mann/ ſo manche fromme Frau betruͤbe/ und ihr Leben ihnen ſo bitter mache/ daß ſie offtmals dencken/ wenn die Erde ſich auffthaͤte/ ſie wolten lebendig hinein kriechen/ damit ſie nur fuͤr dieſem Teuffel koͤnten ſicher ſeyn.","norm":"Ich will jetzund nicht sagen / was der Aschmodi oder Unzucht-Teufel für großen Schaden tue / wie er so manchen großen Mann / so manche fromme Frau betrübe / und ihr Leben ihnen so bitter mache / dass sie oftmals denken / wenn die Erde sich auftäte / sie wollten lebendig hineinkriechen / damit sie nur für diesem Teufel könnten sicher sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.070300102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13314,"date":1663,"orig":"O du mein guͤtiger HErꝛ und Gott/ ſchicke mir doch ſonſten ein Creutz zu wie du wilſt/ behuͤte mich nur fuͤr dem Asmodi.","norm":"O du mein gütiger Herr und Gott / schicke mir doch sonsten ein Kreuz zu wie du willst / behüte mich nur für dem Aschmodi.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.711900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13315,"date":1663,"orig":"Jch habe ſonſt allerley Laſt in der Welt tragẽ muͤſſen/ allein die Laſt die der Asmodi den Leuten unterweilens aufleget/ die iſt gar zu unertraͤglich.","norm":"Ich habe sonst allerlei Last in der Welt tragen müssen / allein die Last die der Aschmodi den Leuten Unterweilens aufleget / die ist gar zu unerträglich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.504300117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13316,"date":1663,"orig":"Wie dieſer Teufel nicht allein viel Eheleute/ durch einen boͤſen moraſtigen Weg/ mit hungerigen magern Pferden/ auff einem alten boͤſen Wagen/ bey finſterer Nacht/ da kein Stern leuchten wil/ in die Hoͤlle fuͤhre/ und offtmals unterwegens/ im Moraſt mit ihnen ſtecken bleibe/ daß ſie nit wiſſen wo auß oder ein.","norm":"Wie dieser Teufel nicht allein viel Eheleute / durch einen bösen morastigen Weg / mit hungrigen mageren Pferden / auf einem alten bösen Wagen / bei finsterer Nacht / da kein Stern leuchten will / in die Hölle führe / und oftmals unterwegs / im Morast mit ihnen stecken bleibe / dass sie nicht wissen wo aus oder ein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.184999942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13317,"date":1663,"orig":"Wie er auch taͤglich ſeinen Angel außwerffe/ und ſo manchen tapfferen Juͤngling/ ſo manche ſchoͤne holdſelige Jungfrau/ durch die ſuͤſſe und gifftige Speiß der Unzucht fange/ und ihr ungluͤckſeliges Hertze/ auß dem tollen Liebesfeuer/ ins ewige hoͤlliſche Feuer fuͤhre/ und darinnen in Ewigkeit brennen und braten laſſe/ davon wil ich/ geliebts Gott/ zu anderer Zeit eine Predigt halten.","norm":"Wie er auch täglich seinen Angel auswerfe / und so manchen tapferen Jüngling / so manche schöne holdselige Jungfrau / durch die süße und giftige Speise der Unzucht fange / und ihr unglückseliges Herze / aus dem tollen Liebesfeuer / ins ewige höllische Feuer führe / und darinnen in Ewigkeit brennen und braten lasse / davon will ich / geliebtes Gott / zu anderer Zeit eine Predigt halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.699900150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13318,"date":1663,"orig":"Hoͤrt nur itzo/ ihr Allerliebſte/ was der Lucifer oder Hoffarts-Teufel/ fuͤr erſchrecklichen Schaden thue.","norm":"Hört nur jetzt / ihr Allerliebste / was der Luzifer oder Hoffartsteufel / für erschrecklichen Schaden tue.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.761099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13319,"date":1663,"orig":"Jhr wiſſet/ wie Gott im Anfang habe erſchaffen Himmel und Erden/ und hab unſere erſte Eltern geſetzt in den Garten Eden/ in das loͤbliche Paradis/ darin ſie alles haben/ was ihr Hertze begehret.","norm":"Ihr wisset / wie Gott im Anfang habe erschaffen Himmel und Erden / und habe unsere erste Eltern gesetzt in den Garten Eden / in das löbliche Paradies / darin sie alles haben / was ihr Herze begehret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.378900051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13320,"date":1663,"orig":"Was hat ſie auß dem Paradis bracht?","norm":"Was hat sie aus dem Paradies brachte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.317299842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13321,"date":1663,"orig":"Was hat ſie und ihre Nachkommen in ſolch Elend geſtuͤrtzet? der Lucifer oder Hoffarts-Teuffel hat es gethan.","norm":"Was hat sie und ihre Nachkommen in solch Elend gestürzt? der Luzifer oder Hoffartsteufel hat es getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.030300140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13322,"date":1663,"orig":"Dann ſie wolten hoch hinauß/ ſie wolten Gott gleich ſeyn.","norm":"Dann sie wollten hoch hinaus / sie wollten Gott gleich sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.253499984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13323,"date":1663,"orig":"Das konte der groſſe Gott nicht leiden/ ließ ſie demnach auß dem Paradiß treiben/ und verfluchte die Erde umb dieſer Hoffart willen/ daß ſie hernach Dorn und Diſteln trug/ und wir uns mit Kummer darauff nehren muͤſſen.","norm":"Das konnte der große Gott nicht leiden / ließ sie demnach aus dem Paradies treiben / und verfluchte die Erde um dieser Hoffart Willen / dass sie hernach Dorn und Disteln trug / und wir uns mit Kummer darauf nähren müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.467800140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13324,"date":1663,"orig":"Wer nun wil auß dieſer armſeligen Welt in den Himmel gehen/ der muß ſich genau vorſehen und huͤten/ daß er ſich den Lucifer oder Hoffarts-Teuffel nicht reiten laſſe; Dann die Thuͤr zum Himmel iſt gar niedrig.","norm":"Wer nun will aus dieser armseligen Welt in den Himmel gehen / der muss sich genau vorsehen und hüten / dass er sich den Luzifer oder Hoffartsteufel nicht reiten lasse; dann die Tür zum Himmel ist gar niedrig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.898200035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13325,"date":1663,"orig":"Ein Stoltzer/ der da gehet mit auffgerecktem Hals/ wie Vorzeiten die Jſraelitiſche Jungfern/ der kan mit dem Kopffe oder mit der Stirn/ gar leicht an der Himmelsthuͤr anſtoſſen.","norm":"Ein Stolzer / der da geht mit aufgerecktem Hals / wie Vorzeiten die Israelitische Jungfern / der kann mit dem Kopfe oder mit der Stirn / gar leicht an der Himmelstür anstoßen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.168499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13326,"date":1663,"orig":"Drumb giebet Chriſtus im heutigen Evangelio ſeinen Juͤngern zu verſtehen/ daß/ wer in den Himmel wolle/ der muͤſſe klein und demuͤtig werden/ wie ein Kind.","norm":"Darum gibt Christus im heutigen Evangelio seinen Jüngeren zu verstehen / dass / wer in den Himmel wolle / der müsse klein und demütig werden / wie ein Kind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.098899841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13327,"date":1663,"orig":"Auff hohen Schulen gibt es manche ſeltzame Diſputation.","norm":"Auf hohen Schulen gibt es manche seltsame Disputation.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.251699924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13328,"date":1663,"orig":"Vorzeiten iſt ein beruͤhmter gelehrter Mann geweſen/ mit Namen Anaxagoras, der hat diſputiret/ und die Leute uͤberꝛeden wollen:","norm":"Vorzeiten ist ein berühmter gelehrter Mann gewesen / mit Namen Anaxagoras, der hat disputieret / und die Leute überreden wollen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.136300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13329,"date":1663,"orig":"Der Schnee ſey ſchwartz.","norm":"Der Schnee sei schwarz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.003099918365478} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13330,"date":1663,"orig":"Heutiges Tages gibt es unterſchiedene gelahrte Leute/ die geben vor:","norm":"Heutiges Tages gibt es unterschiedene gelahrte Leute / die geben vor:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.628499984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13331,"date":1663,"orig":"Der Himmel ſtehe allezeit ſtille/ die Erde aber werde bewegt/ und dieſer Meynung geben ſie einen ſolchen Schein/ daß ich ihnen ſelbſt Beyfall geben wolt/ wann mir die Schrifft nicht im Wege ſtuͤnde.","norm":"Der Himmel stehe allezeit stille / die Erde aber werde bewegt / und dieser Meinung geben sie einen solchen Schein / dass ich ihnen selbst Beifall geben wollt / wann mir die Schrift nicht im Wege stünde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.28410005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13332,"date":1663,"orig":"Es iſt nichts ſo toll und ungereymt/ ſo falſch/ ſo unerhoͤrt/ das muͤſſige Leute auff Univerſitaͤten nicht vertheigen/ davon diſputiren/ und die Leut uͤberꝛeden wollen/ es ſey recht und wahr.","norm":"Es ist nichts so toll und ungereimt / so falsch / so unerhört / das müßige Leute auf Universitäten nicht Teigen / davon disputieren / und die Leute überreden wollen / es sei recht und wahr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9944000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13333,"date":1663,"orig":"Und das thun ſie nur zu dem Ende/ daß ein jeder ſeinen Verſtand/ ſein ſcharffſinniges Ingenium ſehen laſſe.","norm":"Und das tun sie nur zu dem Ende / dass ein jeder seinen Verstand / sein scharfsinniges Ingenium sehen lasse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8369998931884775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13334,"date":1663,"orig":"Allein wann alle ſcharffſinnige Diſputatores und Oratores, alle gelehrte Leut auß der gantzen Welt kaͤmen/ und wolten alle ihre Kunſt und Geſchickligkeit anwenden/ ſo wuͤrden ſie mich doch drey Ding nicht uͤberꝛeden koͤnnen.","norm":"Allein wann alle scharfsinnige Disputators und Oratores, alle gelehrte Leute aus der ganzen Welt kämen / und wollten alle ihre Kunst und Geschicklichkeit anwenden / so würden sie mich doch drei Ding nicht überreden können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.161099910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13335,"date":1663,"orig":"1. Diabolum eſſe quietum, daß der Teuffel in der Welt ruhig ſey und ſtille ſitze.","norm":"1. Diabolum esse quietum, dass der Teufel in der Welt ruhig sei und stille sitze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.002699851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13336,"date":1663,"orig":"2. Mundum eſſe fidelem, daß die Welt treu und redlich/ und nicht mehr falſch ſey.","norm":"2. Mundum esse fidelem, dass die Welt treu und redlich / und nicht mehr falsch sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.33519983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13337,"date":1663,"orig":"3. Chriſtianum eſſe ſuperbum, daß ein Hoffaͤrtiger ein rechter Chriſt ſey.","norm":"3. Christianum esse superbum, dass ein Hoffärtiger ein rechter Christ sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.681300163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13338,"date":1663,"orig":"Wer hoffaͤrtig iſt/ gibt zu verſtehen/ daß er Lutheri Kinder Catechiſmum noch nicht gelernet habe/ darin diß die erſte Fraiſt: Biſtu ein Chriſt?","norm":"Wer hoffärtig ist / gibt zu verstehen / dass er Luthers Kinder Catechismum noch nicht gelernt habe / darin dies die erste Freist: Bist du ein Christ?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.379199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13339,"date":1663,"orig":"Ach wir arme Bachanten/ wir bilden uns offtmals ein/ wir ſeyn groſſe perfecte Chriſten/ wir ſeyn gelehrte Leute/ wir haben die Witz mit Loͤffeln gefreſſen/ und wann wir es beym Liecht beſehen/ ſo hat uns der Lucifer in die Narꝛenſchul gefuͤhret! dieſer Lucifer mengte ſich auch unter die Juͤnger welche Chriſtus in ſeiner Schul ſo treulich unterꝛichtete.","norm":"Ach wir arme Bachanten / wir bilden uns oftmals ein / wir sein große perfecte Christen / wir sein gelehrte Leute / wir haben die Witz mit Löffeln gefressen / und wann wir es beim Licht besehen / so hat uns der Luzifer in die Narrenschule geführt! dieser Luzifer mengte sich auch unter die Jünger welche Christus in seiner Schule so treulich unterrichtete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.135000228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13340,"date":1663,"orig":"Es kam eine Hoffart unter ſie/ daß einer wolte groͤſſer ſeyn als der ander:","norm":"Es kam eine Hoffart unter sie / dass einer wollte größer sein als der ander:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.848899841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13341,"date":1663,"orig":"Petrus hat ihm vielleicht etwas eingebildet wegen ſeines Alters/ die beyde Soͤhne Zebedei/ Jacobus und Johannes werden ihnen etwas herauß genommen haben/ wegen ihrer groſſen Gaben im predigen/ umb welcher willen ſie Donner Kinder genennet wurden:","norm":"Petrus hat ihm vielleicht etwas eingebildet wegen seines Alters / die beide Söhne Zebedei / Jacobus und Johannes werden ihnen etwas herausgenommen haben / wegen ihrer großen Gaben im Predigen / um welcher Willen sie Donner Kinder genannt wurden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.650700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13342,"date":1663,"orig":"Vielleicht werden ſie auch etwas hoffaͤrtig worden ſeyn/ weil ſie Chriſto ſo nahe anverwandt geweſen.","norm":"Vielleicht werden sie auch etwas hoffärtig worden sein / weil sie Christo so nahe anverwandt gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.978099822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13343,"date":1663,"orig":"Dieſe Hoffart hieng ihrer Mutter an/ welche von Chriſto bat/ daß er einen ihrer Kinder wolte ſitzen laſſen zu ſeiner rechten/ den andern zu ſeiner lincken/ das iſt/ daß er einen etwa machen wolte/ zu einem Reichs-Marſchall/ den andern zu einem Reichs-Cantzler/ das iſt eine groſſe Schwachheit an den Juͤngern Chriſti geweſen/ als ſie in der Schul Chriſti laͤnger unterꝛichtet worden/ und hernach am Pfingſttag die ſichtbarliche Gaben deß H. Geiſtes empfangen haben/ lieſet man von ihnen/ daß ſie lauter Demut von ſich haben leuchten laſſen/ es gehet ſonſt insgemein alſo her/ daß/ je ungelahrter und unverſtaͤndiger ein Menſch iſt/ je hoffaͤrtiger iſt er? je mehr aber und je laͤnger einer ſtudiret/ je mehr ſihet er wie viel Dinges er wiſſen ſolle/ uñ noch nicht wiſſe.","norm":"Diese Hoffart hing ihrer Mutter an / welche von Christo bat / dass er einen ihrer Kinder wollte sitzen lassen zu seiner rechten / den anderen zu seiner linken / das ist / dass er einen etwa machen wollte / zu einem Reichsmarschall / den anderen zu einem Reichskanzler / das ist eine große Schwachheit an den jüngeren Christi gewesen / als sie in der Schule Christi länger unterrichtet worden / und hernach am Pfingsttag die sichtbarliche Gaben des H. Geistes empfangen haben / liest man von ihnen / dass sie lauter Demut von sich haben leuchten lassen / es geht sonst insgemein also her / dass / je ungelahrter und unverständiger ein Mensch ist / je hoffärtiger ist er? je mehr aber und je länger einer studiert / je mehr sieht er wie viel Dinges er wissen solle / und noch nicht wisse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.68120002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13344,"date":1663,"orig":"Socrates wurde vor den weiſeſten Mann in gantz Griechenland gehalten?","norm":"Socrates wurde vor den weisesten Mann in ganz Griechenland gehalten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.938600063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13345,"date":1663,"orig":"Als ihn aber jederman den weiſeſten Socratem nennete/ lacht er ſelbſt druͤber/ daß die Leut ihnen einbildeten er ſey ſo gelahrt und ſagte:","norm":"Als ihn aber jedermann den weisesten Socratem nannte / lacht er selbst drüber / dass die Leute ihnen einbildeten er sei so gelahrt und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.69920015335083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13346,"date":1663,"orig":"Hoc unum ſcio, me nihil ſcire.","norm":"Hoc unum scio, me nihil scire.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.050300121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13347,"date":1663,"orig":"Jch weiß diß einige/ daß ich nichts wiſſe.","norm":"Ich weiß dies einige / dass ich nichts wisse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.95359992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13348,"date":1663,"orig":"Zu Leiden in Holland iſt ein Profeſſor, dem die Hollaͤndiſche Jugend unterweilens fuchsſchwaͤntzet/ und nennet ihn Principem literatorum, den Fuͤrſten der Gelahrten.","norm":"Zu Leiden in Holland ist ein Professor, dem die holländische Jugend Unterweilens fuchsschwäntzet / und nennt ihn Principem litteratorum, den Fürsten der Gelahrten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.219099998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13349,"date":1663,"orig":"Dieſe gelahrte Profeſſor pflegte gemeiniglich in die Stammbuͤcher zu ſchreiben:","norm":"Diese gelahrte Professor pflegte gemeiniglich in die Stammbücher zu schreiben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.605800151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13350,"date":1663,"orig":"Quantum eſt, quod ígnoramus, wie viel Dings iſt/ das wir nicht wiſſen?","norm":"Quantum est, quod ignoramus, wie viel Dings ist / das wir nicht wissen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.134600162506103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13351,"date":1663,"orig":"Wann man aber heutiges Tages zu manchem lauſichten Schulmeiſter ſagte/ hochgelahrter Herꝛ Magiſter, ſo wuͤrde er nicht mit Socrate ſagen er wiſſe nichts/ ſondern er wuͤrde den Bart ſtreichen/ und dencken:","norm":"Wann man aber heutiges Tages zu manchem lausigen Schulmeister sagte / hochgelahrter Herr Magister, so würde er nicht mit Socrate sagen er wisse nichts / sondern er würde den Bart streichen / und denken:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13352,"date":1663,"orig":"Ja ein hochgelahrter Mann bin ich/ das wiſſen alle meine Diſcipuli wol/ ich haͤtte laͤngſt auch ein Doctor ſeyn koͤnnen/ wann ich gewolt haͤtte.","norm":"Ja ein hochgelahrter Mann bin ich / das wissen alle meine Discipuli wohl / ich hätte längst auch ein Doktor sein können / wann ich gewollt hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.032299995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13353,"date":1663,"orig":"Wann man zu manchem Dorffprieſter/ zumanchem Capellan ſagte/ daß er viel Dings nicht wiſſe/ was er wiſſen ſolte/ wann man ſagte:","norm":"Wann man zu manchem Dorfpriester / zumanchem Kaplan sagte / dass er viel Dings nicht wisse / was er wissen sollte / wann man sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.349699974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13354,"date":1663,"orig":"Quantum eſt, quod ignoras:","norm":"Quantum est, quod ignoras:","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.239099979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13355,"date":1663,"orig":"ſo wuͤrde er es vor die hoͤchſte injuri halten.","norm":"so würde er es vor die höchste Injurie halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.004000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13356,"date":1663,"orig":"Allein/ mein lieber Menſch/ der Lucifer hat dich in Narꝛenſchul gefuͤhret.","norm":"Allein / mein lieber Mensch / der Luzifer hat dich in Narrenschule geführt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.831099987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13357,"date":1663,"orig":"Te tenet ignorantia duplex? Nihil ſcio, & neſcis, Te nihil ſcire.","norm":"Te tenet ignorantia duplex? Nihil scio, & nescis, Te nihil scire.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"ms","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":6.711699962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13358,"date":1663,"orig":"Das ſind die rechte Doctor in der Narꝛenſchul/ die 1. nichts wiſſen/ zum 2. auch das nicht wiſſen oder lernen wollen/ daß ſie nichts wiſſen/ ſondern meynen/ ſie wiſſen mehr als andere Leute.","norm":"Das sind die rechte Doktor in der Narrenschule / die 1. nichts wissen / zum 2. auch das nicht wissen oder lernen wollen / dass sie nichts wissen / sondern meinen / sie wissen mehr als andere Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.80019998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13359,"date":1663,"orig":"Und was ſol man ſagen?","norm":"Und was soll man sagen?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.900500059127807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13360,"date":1663,"orig":"Es ſitzt mancher ſo lang in der Narꝛenſchul/ biß ihm der Bart grau wird.","norm":"Es sitzt mancher so lang in der Narrenschule / bis ihm der Bart grau wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.97189998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13361,"date":1663,"orig":"Wir haben aber heut Michaelis/ da man die Kinder pflegt zu examiniren/ und wann ſie wol beſtehen/ ſo ſetzt man ſie auß einer Schul in die ander.","norm":"Wir haben aber heute Michaelis / da man die Kinder pflegt zu examinieren / und wann sie wohl bestehen / so setzt man sie aus einer Schule in die ander.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.11269998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13362,"date":1663,"orig":"So bitte ich euch nun/ ihr allerliebſte/ ein jeder examinire ſich ſelbſten/ und denck/ wie lang er in die Narꝛenſchul gegangen hab.","norm":"So bitte ich euch nun / ihr allerliebste / ein jeder examiniere sich selbst / und denk / wie lang er in die Narrenschule gegangen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.093999862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13363,"date":1663,"orig":"Ob er in prima oder ſecunda Claſſe geſeſſen/ und laſt uns auff dieſen Michaelistag anfangen in Chriſti Schul zu gehen.","norm":"Ob er in prima oder secunda Klasse gesessen / und lässt uns auf diesen Michaelistag anfangen in Christi Schule zu gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"co","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.552700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13364,"date":1663,"orig":"Du/ Prime, der du gern wolteſt Doctor in der Narꝛenſchul ſeyn/ fang an/ wir uͤbrigen wollen hernach folgen.","norm":"Du / Prime, der du gern wolltest Doktor in der Narrenschule sein / fange an / wir übrigen wollen hernach folgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.2428998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13365,"date":1663,"orig":"Die vornehmſte Lection aber/ die wir in Chriſti Schul lernen muͤſſen/ iſt/ wie wir in den Himmel kommen ſollen.","norm":"Die vornehmste Lektion aber / die wir in Christi Schule lernen müssen / ist / wie wir in den Himmel kommen sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.107500076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13366,"date":1663,"orig":"Das iſt eine kurtze/ aber ſchwere Lection.","norm":"Das ist eine kurze / aber schwere Lektion.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.154799938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13367,"date":1663,"orig":"Es ſagte einsmals ein Profeſſor: Studioſus eſt animal, aut nihil, aut aliud agens: Wann die Studenten auff Univerſitaͤten ziehen/ ſo thun ſie entweder nichts/ oder thun nicht/ was ſie thun ſollen.","norm":"Es sagte einsmals ein Professor: Studiosus est animal, aut nihil, aut aliud agens: Wann die Studenten auf Universitäten ziehen / so tun sie entweder nichts / oder tun nicht / was sie tun sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.192999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13368,"date":1663,"orig":"Wann die Eltern meynen/ ſie ſollen ſtudiren/ ſo verthun ſie das Geld mit pancketiren/ mit fechten/ tantzen/ Lautenſchlagen oder dergleichen.","norm":"Wann die Eltern meinen / sie sollen studieren / so vertun sie das Geld mit bankettieren / mit fechten / tanzen / Lautenschlagen oder dergleichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.184999942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13369,"date":1663,"orig":"Wann ſie gleich ſtudiren/ ſo ſtudiren ſie doch nicht was ſie ſollen.","norm":"Wann sie gleich studieren / so studieren sie doch nicht was sie sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.100399971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13370,"date":1663,"orig":"Wann ſie ſollen die Bibel leſen/ ſo leſen ſie den Amadis/ oder lernen andere unnuͤtze Dinge/ in ſpem ſuturæ oblivionis, nur zu dem Ende daß ſie es wider vergeſſen lernen/ wann ſie in Aempter kommen.","norm":"Wann sie sollen die Bibel lesen / so lesen sie den Amadis / oder lernen andere unnütze Dinge / in spem suturae oblivionis, nur zu dem Ende dass sie es wieder vergessen lernen / wann sie in Ämter kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.306000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13371,"date":1663,"orig":"Aber wer in Chriſti Schul kommen wil/ der muß dencken:","norm":"Aber wer in Christi Schule kommen will / der muss denken:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.127999782562256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13372,"date":1663,"orig":"Hoc age.","norm":"Hoc age.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.8379998207092285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13373,"date":1663,"orig":"Er muß bedencken/ was Chriſtus Luc. 10. zu der geſchaͤfftigen Martha ſagt/ da ihre Schweſter Maria zu Chriſti ihres Lehrmeiſtes Fuͤſſen ſaß/ und ihre Lection lernete:","norm":"Er muss bedenken / was Christus Luc. 10. zu der geschäftigen Martha sagt / da ihre Schwester Maria zu Christi ihres Lehrmistes Füßen saß / und ihre Lektion lernte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.048399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13374,"date":1663,"orig":"Unum eſt neceſſarium, Eines iſt noͤthig; Maria hat den beſten Theil erwehlet.","norm":"Unum est necessarium, eines ist nötig; Maria hat den besten Teil erwählt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.887599945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13375,"date":1663,"orig":"Er muß die jenige Lection fleiſſig lernen wie man ſoll in Himmel kommen: Alle andere Lectiones und Diſputationes machen die Leut zwar gelehrt/ aber dieſe einige Lection macht die Leute ſelig.","norm":"Er muss diejenige Lektion fleißig lernen wie man soll in Himmel kommen: Alle andere Lectiones und Disputationes machen die Leute zwar gelehrt / aber diese einige Lektion macht die Leute selig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.960700035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13376,"date":1663,"orig":"O wie viel Dinges lernt doch offt ein junger und vorwitziger Kerl/ daß ihm endlich nichts nutz iſt!","norm":"O wie viel Dinges lernt doch oft ein junger und vorwitziger Kerl / dass ihm endlich nichts Nutz ist!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.347400188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13377,"date":1663,"orig":"Neceſſaria neſcimus, quia nõ neceſſaria didicimus; das iſt die Urſach/ daß wir oft noͤtige Dinge nicht wiſſen/ weil wir ſo viel unnoͤtiges Dinges in der Jugend lernen.","norm":"Necessaria nescimus, quia no necessaria didicimus; das ist die Ursache / dass wir oft nötige Dinge nicht wissen / weil wir so viel Unnötiges Dinges in der Jugend lernen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.027999877929687} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13378,"date":1663,"orig":"Mancher meynt/ er wolle mit ſeiner Scala prædicamentali in Himmel ſteigen/ und mit ſeinem diſputiren/ mit ſeinen kalen Syllogiſmis in Darapti und Felapton den Himmel einnehmen/ wil zwar viel wiſſen/ aber er hat kein Gewiſſen.","norm":"Mancher meint / er wolle mit seiner Scala praedicamentali in Himmel steigen / und mit seinem disputieren / mit seinen kahlen Syllogismus in Darapti und Felapton den Himmel einnehmen / will zwar viel wissen / aber er hat kein Gewissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.196199893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13379,"date":1663,"orig":"Allein du thoͤrichter Menſch/ der Teuffel iſt viel gelahrter als du/ er kan viel beſſer diſputiren als du/ und kombt doch mit ſeinem diſputiren nicht in den Himmel.","norm":"Allein du törichter Mensch / der Teufel ist viel gelahrter als du / er kann viel besser disputieren als du / und kommt doch mit seinem disputieren nicht in den Himmel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.011499881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13380,"date":1663,"orig":"Theologia eſt fluvius, in quo Elephas natat, agnus peditat, die Theologia iſt ein wunderbarer Fluß/ wann ein Elephant hinein koͤmbt ſo muß er darinnen ſchwimmen/ kombt aber ein einfaͤltiges Laͤmlein hinein/ ſo kan es in dieſem Fluß gehen.","norm":"Theologia est fluvius, in quo Elephas natat, agnus peditat, die Theologia ist ein wunderbarer Fluss / wann ein Elefant hineinkommt so muss er darinnen schwimmen / kommt aber ein einfältiges Lämmlein hinein / so kann es in diesem Fluss gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.866600036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13381,"date":1663,"orig":"Diſputir hin/ diſputir her/ die ultima Analyſis aller Controverſien und Streitigkeiten in Religionsſachen/ laͤufft doch endlich auff dieſes principium hinauß:","norm":"Disputier hin / disputier her / die ultima Analysis aller Controversien und Streitigkeiten in Religionssachen / läuft doch endlich auf dieses principium hinaus:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.600200176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13382,"date":1663,"orig":"DEUS dixit, Gott hats geſagt.","norm":"DEUS dixit, Gott hat es gesagt.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":5.521599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13383,"date":1663,"orig":"Daß wir in dem H. Abendmal den wahren Leib Chriſti empfangen kombt zwar einem ſubtilen Diſputirer frembd fuͤr/ allein ich glaub es/ es mag dawider diſputiren wer da wil; warumb?","norm":"Dass wir in dem H. Abendmahl den wahren Leib Christi empfangen kommt zwar einem subtilen Disputierer fremd für / allein ich glaube es / es mag dawider disputieren wer da will; warum?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.708799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13384,"date":1663,"orig":"Deus dixit; der HErꝛ hat geſaget: Nehmet/ eſſet/ das iſt mein Leib.","norm":"Deus dixit; der Herr hat gesagt: Nehmet / esset / das ist mein Leib.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.444000005722046} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13385,"date":1663,"orig":"O wie viel tauſend einfaͤltige Bauren ſind/ die nit viel diſputiren koͤnnen/ und bey ihrem Catechiſmo bleiben/ und kommen doch in den Himmel/ da hergegen mancher hochgelahrter Mann herauſſen bleiben muß!","norm":"O wie viel tausend einfältige Bauern sind / die nicht viel disputieren können / und bei ihrem Catechismo bleiben / und kommen doch in den Himmel / da hingegen mancher hochgelahrter Mann heraußen bleiben muss!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.225299835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13386,"date":1663,"orig":"Wer iſt nun der Gluͤckſeligſte?","norm":"Wer ist nun der Glückseligste?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.202199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13387,"date":1663,"orig":"Der/ welcher mit ſeiner Einfalt in den Baurn-Himmel komt/ oder der/ welcher mit ſeinem groſſen Schulſack/ mit ſeinen groſſen Buͤchern/ zum Teuffel in die Hoͤlle faͤhrt?","norm":"Der / welcher mit seiner Einfalt in den Bauern-Himmel kommt / oder der / welcher mit seinem großen Schulsack / mit seinen großen Büchern / zum Teufel in die Hölle fährt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.476500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13388,"date":1663,"orig":"Jch habe lieber eine Hand voll gut Gewiſſen/ als einen gantzen Sack voll Wiſſen.","norm":"Ich habe lieber eine Hand voll gut Gewissen / als einen ganzen Sack voll Wissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.286699771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13389,"date":1663,"orig":"Diſputirt/ ihr Gelahrte/ biß euch Lucifer in der Narꝛenſchul oder in der Hoͤll obenan ſetze/ ich bitte meinen Gott/ er wolle mir nur ein Plaͤtzlein einraͤumen in dem Bauren-Himmel/ unter den ſchlechten einfaͤltigen Leuten/ die in dieſer Welt weder Doctores, oder Magiſtri, oder Baccalaurei geweſen ſind; unter denen wil ich gerne vorlieb nehmen.","norm":"Disputiert / ihr Gelahrte / bis euch Luzifer in der Narrenschule oder in der Höll obenan setze / ich bitte meinen Gott / er wolle mir nur ein Plätzlein einräumen in dem Bauern-Himmel / unter den schlechten einfältigen Leuten / die in dieser Welt weder Doctores, oder Magistri, oder Baccalaurei gewesen sind; unter denen will ich gerne vorliebnehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.854300022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13390,"date":1663,"orig":"Du thoͤrichter Menſch bildeſt dir ſo viel ein/ wann du etwan nur eine Kunſt kanſt; allein der Teuffel kan mehr Kunſte als du/ er iſt ein tauſendkuͤnſtler/ und kombt doch nicht in den Himmel.","norm":"Du törichter Mensch bildest dir so viel ein / wann du etwan nur eine Kunst kannst; allein der Teufel kann mehr Künste als du / er ist ein Tausendkünstler / und kommt doch nicht in den Himmel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.652299880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13391,"date":1663,"orig":"Was hat er D. 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Fausten vor Künste gelehrt? dennoch muss endlich der arme Doktor mit allen seinen Künsten in die Hölle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.214200019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13392,"date":1663,"orig":"Was iſt der Teuffel fuͤr ein Orator?","norm":"Was ist der Teufel für ein Orator?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.480700016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13393,"date":1663,"orig":"Es hat kein Mann jemals auff Erden gelebet/ der verſtaͤndiger geweſen als Adam/ und keine kluͤgere Frau als Eva/ ſo lang ſie nemlich in dem Stand der Unſchuld und Vollkommenheit waren; dennoch hat ihnen der Teuffel einen Jecken gebohrt/ und ſie mit ſeinen ſuͤſſen glatten Worten uͤberꝛedet/ daß ſie von Gott ihrem Schoͤpffer abgefallen ſind.","norm":"Es hat kein Mann jemals auf Erden gelebt / der verständiger gewesen als Adam / und keine klügere Frau als Eva / so lang sie nämlich in dem Stand der Unschuld und Vollkommenheit waren; dennoch hat ihnen der Teufel einen Jecken gebohrt / und sie mit seinen süßen glatten Worten überredet / dass sie von Gott ihrem Schöpfer abgefallen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.191500186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13394,"date":1663,"orig":"Allein wann er noch ſo wol reden/ und noch eines ſo geſchmierte Wort geben koͤnte/ ſo kombt er dennoch mit ſeiner eloquenz nicht in den Himmel.","norm":"Allein wann er noch so wohl reden / und noch eines so geschmierte Wort geben könnte / so kommt er dennoch mit seiner Eloquenz nicht in den Himmel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.940000057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13395,"date":1663,"orig":"Was iſt der Teuffel vor ein Poet? mache du mir ſolche Vers wie der Teuffel gemacht/ da er ſagt: Signa te Signa, temere me tangis & angis.","norm":"Was ist der Teufel vor ein Poet? mache du mir solche Vers wie der Teufel gemacht / da er sagt: Signa te Signa, temere me tangis & angis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.377699851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13396,"date":1663,"orig":"Wolfius erzehlt in ſeinen memorialibus, daß einsmals ein Haußvater hab Schwein geſchlacht/ welches ſeine Kinder geſehen; Als ſie nu Nachmittag miteinander ſpielen wollen/ habe das eine Kind zum andern geſagt: Du ſolt das Schweinchen/ und ich wil der Metzger ſeyn; habe darauff ein bloß Meſſer genommen/ und es ſeinem Bruͤderichen in den Hals geſtochen.","norm":"Wolfius erzählt in seinen memorialibus, dass einsmals ein Hausvater habe Schwein Geschlachte / welches seine Kinder gesehen; als sie nun Nachmittag miteinander spielen wollen / habe das eine Kind zum anderen gesagt: Du sollt das Schweinchen / und ich will der Metzger sein; habe darauf ein bloß Messer genommen / und es seinem Prüderichen in den Hals gestochen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.386899948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13397,"date":1663,"orig":"Die Mutter/ welche oben in der Stuben geſeſſen/ und ihr juͤngſtes Kindlein in einem Zuber gebadet/ als ſie das ſchreyen ihres andern Kindes gehoͤret/ ſey ſie alsbald hinunter gelauffen/ und als ſie geſehen/ was fuͤrgangen/ habe ſie dem Kinde das Meſſer auß dem Halſe gezogen/ und es auß Zorn dem andern Kinde/ welches den Metzger agiret hatte/ ins Hertze geſtoſſen:","norm":"Die Mutter / welche oben in der Stuben gesessen / und ihr jüngstes Kindlein in einem Zuber gebadet / als sie das Schreien ihres anderen Kindes gehöret / sei sie alsbald hinuntergelaufen / und als sie gesehen / was vorgegangen / habe sie dem Kinde das Messer aus dem Halse gezogen / und es aus Zorn dem anderen Kinde / welches den Metzger agieret hatte / ins Herze gestoßen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.526500225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13398,"date":1663,"orig":"Darauff ſey ſie bald wider nach der Stuben gelauffen/ und habe ſehen wollen/ was ihr Kind in dem Badzuber mache/ welches aber unterdeſſen in dem Bad erſoffen.","norm":"Darauf sei sie bald wieder nach der Stuben gelaufen / und habe sehen wollen / was ihr Kind in dem Badzuber mache / welches aber unterdessen in dem Bad ersoffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.302199840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13399,"date":1663,"orig":"Darauff dann die Frau ſo voller Angſt worden/ daß ſie in Verzweiffelung gerathen/ und habe ſich von ihrem Geſinde nicht wollen troͤſten laſſen/ ſondern ſich ſelbſt erhencket.","norm":"Darauf dann die Frau so voller Angst worden / dass sie in Verzweifelung geraten / und habe sich von ihrem Gesinde nicht wollen trösten lassen / sondern sich selbst erhencket.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.555099964141846} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13400,"date":1663,"orig":"Der Mann ſey vom Felde kommen/ und als er in das Hauß getreten/ hab er ſeine zwey elteſte Kinder ſehen in ihrem Blut ligen; da er in die Stube gangen/ hab ſein juͤngſtes Kind/ im Badzuber todt gelegen; als er nach der Kammer gangen/ habe er geſehen daß ſeine Frau mit dem Strick erwuͤrget ſey/ darob er hefftig erſchrocken/ und ſich ſo bekuͤmmert habe/ daß er kurtz darauff auch geſtorben ſey.","norm":"Der Mann sei vom Felde kommen / und als er in das Haus getreten / habe er seine zwei älteste Kinder sehen in ihrem Blut liegen; da er in die Stube gegangen / habe sein jüngstes Kind / im Badzuber tot gelegen; als er nach der Kammer gegangen / habe er gesehen dass seine Frau mit dem Strick erwürget sei / darob er heftig erschrocken / und sich so bekümmert habe / dass er kurz darauf auch gestorben sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.200300216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13401,"date":1663,"orig":"Der damalige Pabſt/ welcher ein guter Poet geweſen/ als er von dieſer erſchrecklichen Hiſtori gehoͤret/ hab er verſucht ob er die gantze Hiſtori in ein Diſtichon bringen koͤnne/ allein er habe es zu thun nicht vermocht.","norm":"Der damalige Papst / welcher ein guter Poet gewesen / als er von dieser erschrecklichen Historie gehöret / habe er versucht ob er die ganze Historie in ein Distichon bringen könne / allein er habe es zu tun nicht vermocht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.89169979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13402,"date":1663,"orig":"Darauff habe er außruffen laſſen:","norm":"Darauf habe er ausrufen lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.487900018692016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13403,"date":1663,"orig":"Wer ihm dieſe Hiſtori in ein Diſtichon bringen wuͤrde/ dem wolle er eine ſtattliche Verehrung geben.","norm":"Wer ihm diese Historie in ein Distichon bringen würde / dem wolle er eine stattliche Verehrung geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.749300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13404,"date":1663,"orig":"Als dieſes ein armer Student gehoͤret/ hab er ſich daran gemachet/ allein es habe ihm nicht angehen wollen.","norm":"Als dieses ein armer Student gehöret / habe er sich daran gemacht / allein es habe ihm nicht angehen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.349100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13405,"date":1663,"orig":"Endlich hab er auß Zorn die Feder weggeworffen/ und geſagt:","norm":"Endlich habe er aus Zorn die Feder weggeworfen / und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.494800090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13406,"date":1663,"orig":"Kan ichs dann nicht machen/ ſo mag es der Teuffel machen.","norm":"Kann ich es dann nicht machen / so mag es der Teufel machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.496799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13407,"date":1663,"orig":"Der Teuffel ſey hernach alsbald erſchienen/ und hab geſagt:","norm":"Der Teufel sei hernach alsbald erschienen / und habe gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.241199970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13408,"date":1663,"orig":"Ja/ ich wil es machen; Schreib:","norm":"Ja / ich will es machen; Schreibe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6118998527526855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13409,"date":1663,"orig":"Sus, Pueri bini, Puer unus, Nupta, Maritus, Cultello, Lymphâ, Fune, Dolore cadunt.","norm":"Sus, Pueri bini, Puer unus, Nupta, Maritus, Cultello, Lympha, Fune, Dolore cadunt.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"ro","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.609600067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13410,"date":1663,"orig":"Jn dieſem Diſticho ſteckt die gantze Hiſtori artig verfaſſet.","norm":"In diesem Disticho steckt die ganze Historie artig verfasset.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ku","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.886300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13411,"date":1663,"orig":"Sihe was der Teuffel vor ein kuͤnſtlicher Poet ſey? dannoch kommt er mit ſeiner Poeterey nicht in den Himmel.","norm":"Siehe was der Teufel vor ein künstlicher Poet sei? dennoch kommt er mit seiner Poetik nicht in den Himmel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.51579999923706} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13412,"date":1663,"orig":"Nenne mir eine Wiſſenſchafft in der gantzen Philoſophi, in der Medicin, in der Jurisprudentz, in andern freyen Kuͤnſten oder Handwercken/ die der Teuffel nicht beſſer wiſſe als du? allein wann er gleich noch ſo viel wuͤſte/ ſo kombt er damit doch nicht in den Himmel/ und bleibt ein armer Teuffel/ und bleibt ein armer Teuffel/ und heiſt bey ihm auch/ wie man in dem gemeinen Sprichwort ſaget: 14. Handwerck 15. Ungluͤck.","norm":"Nenne mir eine Wissenschaft in der ganzen Philosophie, in der Medizin, in der Jurisprudenz, in anderen freien Künsten oder Handwerken / die der Teufel nicht besser wisse als du? allein wann er gleich noch so viel wüsste / so kommt er damit doch nicht in den Himmel / und bleibt ein armer Teufel / und bleibt ein armer Teufel / und heißt bei ihm auch / wie man in dem gemeinen Sprichwort sagt: 14. Handwerk 15. Unglück.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9795000553131104} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13413,"date":1663,"orig":"Wiltu nun nicht gelahrt ſondern auch ſelig werden/ ſo bleib auß der Narꝛenſchul/ und geh in Chriſti Schul/ und lerne fuͤr allen Dingen die jenige Lection:","norm":"Willst du nun nicht gelahrt sondern auch selig werden / so bleibe aus der Narrenschule / und gehe in Christi Schule / und lerne für allen Dingen diejenige Lektion:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.754199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13414,"date":1663,"orig":"Wie du koͤnteſt ſelig werden:","norm":"Wie du könntest selig werden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"tr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.70359992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13415,"date":1663,"orig":"Gleichwie ein treuer verſtaͤndiger Schulmeiſter thut/ wann ſeine Schuͤler in dem Examine uͤbel beſtehen/ ſo ſetzet er ſie von der oberſten auff die unterſte Banck/ ſchilt ihnen die Haut voll und ſagt: Du Eſel/ du Schuͤtz/ du Baͤrenheuter/ nim dein Dintenfaß/ geh in die Schule und lerne was baß.","norm":"Gleichwie ein treuer verständiger Schulmeister tut / wann seine Schüler in dem Examine übel bestehen / so setzet er sie von der obersten auf die unterste Bank / schilt ihnen die Haut voll und sagt: Du Esel / du Schütz / du Bärenhäuter / nimm dein Tintenfass / gehe in die Schule und lerne was bass.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9832000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13416,"date":1663,"orig":"Alſo macht es der HErꝛ Chriſtus auch/ er nimbt die einbilderiſche alte Geſellen/ die da meynen/ ſie haben die Kuͤnſte alle gefreſſen/ und fuͤhrt ſie wider in die ABC.","norm":"Also macht es der Herr Christus auch / er nimmt die einbilderische alte Gesellen / die da meinen / sie haben die Künste alle gefressen / und führt sie wieder in die ABC.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.299699783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13417,"date":1663,"orig":"Schul/ ſetzt ſie neben ein Kind/ wil haben ſie ſollen in ihren Chriſtenthumb wider anfangen zu buchſtabiren wie die Kinder/ betheuret es hoch und ſagt: Warlich ich ſage euch/ als wolte er ſprechen:","norm":"Schule / setzt sie neben ein Kind / will haben sie sollen in ihren Christentum wieder anfangen zu buchstabieren wie die Kinder / beteuert es hoch und sagt: Wahrlich ich sage euch / als wollte er sprechen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.351799964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13418,"date":1663,"orig":"Es iſt kein Kinder- Werck/ ſondern die unwandelbare himliſche Warheit:","norm":"Es ist kein Kinder-Werk / sondern die unwandelbare himmlische Wahrheit:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.351200103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13419,"date":1663,"orig":"Es ſey dann daß ihr umbkehret/ und werdet wie die Kinder/ ſo werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.","norm":"Es sei dann dass ihr umkehret / und werdet wie die Kinder / so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.406799793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13420,"date":1663,"orig":"Da habt ihrs/ ihr alte/ weiſe/ gelahrte Apoſtel.","norm":"Da habt ihrs / ihr alte / weise / gelahrte Apostel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.929299831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13421,"date":1663,"orig":"Herauß auß der Narꝛenſchul.","norm":"heraus aus der Narrenschule.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"mt","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.066199779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13422,"date":1663,"orig":"Wer in den Himmel kommen wil/ der fange dieſen Michaelis Tag an und gehe in die Kinderſchul.","norm":"Wer in den Himmel kommen will / der fange diesen Michaelis Tag an und gehe in die Kinderschule.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.977200031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13423,"date":1663,"orig":"Was ſol man dann in der Kinderſchul fuͤr groſſe Weißheit lernen?","norm":"Was soll man dann in der Kinderschule für große Weisheit lernen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.163599967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13424,"date":1663,"orig":"Die Weißheit und Kunſt lernet man darinnen/ wie man ſol in den Himmel kommen.","norm":"Die Weisheit und Kunst lernet man darinnen / wie man soll in den Himmel kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.383900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13425,"date":1663,"orig":"Wer dieſe Kunſt nicht gelernet hat/ der ſitzet noch in der Narꝛenſchul in Prima, und wann er ſchon wuͤſte zu reden von den Cedern in Libanon/ biß an den Jſop der auß der Wand waͤchſt.","norm":"Wer diese Kunst nicht gelernt hat / der sitzet noch in der Narrenschule in Prima, und wann er schon wüste zu reden von den Zedern in Libanon / bis an den Ysop der aus der Wand wächst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.09630012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13426,"date":1663,"orig":"Wiltu in den Himmel kommen/ ſo muſtu dich umbkehren/ du muſt gantz ein ander Menſch werden/ wie die Niniviter/ die hatte zuvor der Mammon/ der Asmodi/ der Lucifer in der Stadt Ninive herumb gefuͤhret/ biß an die Pforte der Hoͤllen/ da ſie aber deß JONÆ Predigt hoͤreten/ da kehreten ſie widerumb umb/ und wurden wie die Kinder/ ꝛc.","norm":"Willst du in den Himmel kommen / so musst du dich umkehren / du musst ganz ein ander Mensch werden / wie die Niniviter / die hatte zuvor der Mammon / der Aschmodi / der Luzifer in der Stadt Ninive herumgeführt / bis an die Pforte der Höllen / da sie aber des JONAE Predigt hörten / da kehrten sie wiederum um / und wurden wie die Kinder / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.42140007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13427,"date":1663,"orig":"Hier urtheile doch ein jeglicher redlicher Chriſt/ ob auß dieſer Rede koͤnne erzwungen werden/ daß ich meine Herꝛn Collegas vor lauſichte Capellaͤne geſcholten habe?","norm":"Hier urteile doch ein jeglicher redlicher Christ / ob aus dieser Rede könne erzwungen werden / dass ich meine Herrn Collegas vor lausige Capelläne gescholten habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.238699913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13428,"date":1663,"orig":"Jch weiß gar wol/ daß ein vornehmer Mann in der Predigt geweſen/ welcher ein gluͤckſeliger Poet war/ der hat die Wort/ da ich geſagt:","norm":"Ich weiß gar wohl / dass ein vornehmer Mann in der Predigt gewesen / welcher ein glückseliger Poet war / der hat die Wort / da ich gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.822800159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13429,"date":1663,"orig":"Mache mir ſolche gute verſus wie der Teuffel/ auff ſich gezogen.","norm":"Mache mir solche gute versus wie der Teufel / auf sich gezogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.990200042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13430,"date":1663,"orig":"Allein was kan ich dafuͤr/ daß offt in der Welt ſolche wunderliche opiniones gemacht werden?","norm":"Allein was kann ich dafür / dass oft in der Welt solche wunderliche opiniones gemacht werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.380899906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13431,"date":1663,"orig":"Butyrolambius gedencket/ ich habe einmal auff der Cantzel geſagt/ HERODES hab ſeinen Bruder PHILIPPUM zu einem Hahnrey gemacht.","norm":"Butyrolambius gedenkt / ich habe einmal auf der Kanzel gesagt / HERODES habe seinen Bruder PHILIPPUM zu einem Hahnrei gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.470900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13432,"date":1663,"orig":"Geſetzt daß ich dieſes geſagt haͤtte/ was were es mehr?","norm":"Gesetzt dass ich dieses gesagt hätte / was wäre es mehr?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.198200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13433,"date":1663,"orig":"Loquimur cum vulgo, & ſentimus cum ſapientibus.","norm":"Loquimur cum vulgo, & sentimus cum sapientibus.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.160299777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13434,"date":1663,"orig":"Es iſt aber nicht wahr/ daß ich dieſe Wort bloß alſo geredet habe/ ſondern ich habe auff den Sontag Judica geprediget/ und gedacht was das rechte Kennzeichen eines guten Chriſten ſey?","norm":"Es ist aber nicht wahr / dass ich diese Wort bloß also geredet habe / sondern ich habe auf den Sonntag Judica gepredigt / und gedacht was das rechte Kennzeichen eines guten Christen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.055200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13435,"date":1663,"orig":"Chriſtus ſaget:","norm":"Christus sagt:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":3.892800092697143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13436,"date":1663,"orig":"Wer auß Gott iſt/ der hoͤret Gottes Wort.","norm":"Wer aus Gott ist / der höret Gotteswort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.822199821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13437,"date":1663,"orig":"Da ſol ſich nun ein jeder ſelber pruͤfen/ ob er gerne Gottes Wort hoͤre?","norm":"Da soll sich nun ein jeder selber prüfen / ob er gerne Gottes Wort höre?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.059199810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13438,"date":1663,"orig":"Mancher wuͤrde dencken:","norm":"Mancher würde 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ſagen:","norm":"Allein das kann ich nicht wohl leiden / dass die Naseweise Prediger Unterweilens auf der Kanzel stehen / und die Leute also beschreiben / als ob sie mit Lädendigen Farben abgemalt wären / dass auch die geringste Magd verstehen kann / wem dieser Text gelte: Sie sollten einfältig bei Gottes Wort bleiben / und solche Dinge vonider Kanzel lassen / es gehöret nicht dahin? genug ist es wann sie einfältig bei dem Text bleiben / und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.341300010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13441,"date":1663,"orig":"Jhr lieben Zuhoͤrer/ Jhr ſolt nicht toͤdten/ Jhr ſolt nicht Ehebrechen/ Jhr ſolt nicht ſtehlen.","norm":"Ihr lieben Zuhörer / Ihr sollt nicht töten / Ihr sollt nicht Ehebrechen / Ihr sollt nicht stehlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.970099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13442,"date":1663,"orig":"Aber wann ein Cavalli er iſt/ der ſeine in der Welt ſo theuer erworbene renomen erhalten/ und ein bey dem Trunck geredetes Wort mit Degen und Piſtol verantworten wil/ und koͤmbt in die Kirche/ ſo redet offt ein naſeweiſer Prediger immer von Mord und Todtſchlag/ daß die Moͤrder das Reich Gottes nicht ererben werden/ wann ſie nicht Buſſe thun/ weil/ wer Menſchen Blut vergieſſe/ deſſen Blut ſol wider vergoſſen werdẽ.","norm":"Aber wann ein Cavalli er ist / der seine in der Welt so teuer erworbene renomen erhalten / und ein bei dem Trunk geredetes Wort mit Degen und Pistole verantworten will / und kommt in die Kirche / so redet oft ein naseweiser Prediger immer von Mord und Totschlag / dass die Mörder das Reich Gottes nicht ererben werden / wann sie nicht Buße tun / weil / wer Menschen Blut vergieße / dessen Blut soll wieder vergossen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.774799823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13443,"date":1663,"orig":"Kommt ein hoͤfflicher Courtiſan in die Kirche/ welchen das Frauenzimmer wol leiden mag/ ſo ſchilt und ſchreit der Pfaffe immer/ daß die Hurer und Ehebrecher das Reich Gottes nicht ererben werden.","norm":"Kommt ein höflicher Courtisan in die Kirche / welchen das Frauenzimmer wohl leiden mag / so schilt und schreit der Pfaffe immer / dass die Hurer und Ehebrecher das Reich Gottes nicht ererben werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.576399803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13444,"date":1663,"orig":"Koͤmbt ein reicher Mann/ der das ſeinige wol weiß in acht zu nehmen/ der den Seinigen wol vorſtehet/ und auß Steinen Brodt macht/ ſolt es auch Gott lieb oder leyd ſeyn/ in die Kirche/ ſo rufft der Pfaffe/ der ſelbſt kein Geld hat:","norm":"Kommt ein reicher Mann / der das seinige wohl weiß in Acht zu nehmen / der den Seinigen wohl vorstehet / und aus Steinen Brot macht / sollt es auch Gott lieb oder leid sein / in die Kirche / so ruft der Pfaffe / der selbst kein Geld hat:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.845300197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13445,"date":1663,"orig":"Was huͤlffe es den Menſchen/ wenn er die gantze Welt gewinne/ und lidte Schaden an ſeiner Seele?","norm":"Was Hilfe es den Menschen / wenn er die ganze Welt gewinne / und litt Schaden an seiner Seele?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.355299949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13446,"date":1663,"orig":"Jch gehe gerne in die Kirchen/ und hoͤre Gottes Wort gerne; Jch habe fuͤr mich/ fuͤr meine Frau und Kinder Stuͤle in unterſchiedenen Kirchen umb mein Geld erkaufft:","norm":"Ich gehe gerne in die Kirchen / und höre Gottes Wort gerne; Ich habe für mich / für meine Frau und Kinder Stühle in unterschiedenen Kirchen um mein Geld erkauft:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.934100151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13447,"date":1663,"orig":"Aber das Stochern und Sticheln kan ich durchauß nicht leiden/ es iſt auch allhier nicht Herkommens/ man bleibe einfaͤltig bey Gottes Wort/ und greiffe die Leut auff der Cantzel ſo grob nicht an.","norm":"Aber das Stochern und Sticheln kann ich durchaus nicht leiden / es ist auch allhier nicht Herkommens / man bleibe einfältig bei Gottes Wort / und greife die Leute auf der Kanzel so grob nicht an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.957799911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13448,"date":1663,"orig":"Allein/ ſage ich/ ſolche Zuhoͤrer deß Worts Gottes kommen mir eben vor wie Herodes/ von welchem Marc. 6. geſchrieben ſtehet/ daß er Johannem gern gehoͤret habe; Vielleicht/ wann Johannes geprediget hat von den Dingen/ welche Herodem oder ſeine Hoffburſch nicht angangen.","norm":"Allein / sage ich / solche Zuhörer des Worts Gottes kommen mir eben vor wie Herodes / von welchem Marc . 6. geschrieben steht / dass er Johannes gern gehöret habe; vielleicht / wann Johannes gepredigt hat von den Dingen / welche Herodem oder seine Hoffbursch nicht angegangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9679999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13449,"date":1663,"orig":"Da wird Herodes etwan nach gehaltener Predigt ſeinen Hof Marſchalln gefraget haben; Ob nicht Johannes eine vortreffliche geiſtreiche Predigt gethan habe?","norm":"Da wird Herodes etwan nach gehaltener Predigt seinen Hof Marschallin gefragt haben; ob nicht Johannes eine vortreffliche geistreiche Predigt getan habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.747000217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13450,"date":1663,"orig":"Es ſey ein groſſer Geiſt bey dem Manne/ er ſey zwar noch jung/ allein wann er in die Ubung komme/ werde er es ſeinem Vater dem Prieſter Zachariaͤ weit zuvor thun.","norm":"Es sei ein großer Geist bei dem Manne / er sei zwar noch jung / allein wann er in die Übung komme / werde er es seinem Vater dem Priester Zachariä weit zuvor tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.206799983978271} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13451,"date":1663,"orig":"Der Hofmarſchall wird vielleicht geſagt haben:","norm":"Der Hofmarschall wird vielleicht gesagt haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.597899913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13452,"date":1663,"orig":"Ja/ es habe ihm in ſeinem Hertzen wol gefallen/ als er dem hoffaͤrtigen Pontio Pilato/ und den ehrgeitzigen ſcheinheiligen Pfaffen zu Jeruſalem/ den Hohenprieſtern/ den Phariſeern und Schrifftgelehrten die Conſonantes ſo artig expliciret habe.","norm":"Ja / es habe ihm in seinem Herzen wohl gefallen / als er dem hoffärtigen Pontio Pilato / und den ehrgeizigen scheinheiligen Pfaffen zu Jerusalem / den Hohepriestern / den Pharisäern und Schriftgelehrten die Consonantes so artig explizieret habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.715400218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13453,"date":1663,"orig":"Wann die anweſende Hof Junckern ſolches gehoͤret/ werden ſie Herꝛn Johannſen fuͤr einen trefflichen Mann gehalten/ und ihm einen Buͤckling nach dem andern præſentiret haben.","norm":"Wann die anwesende Hof Junkern solches gehöret / werden sie Herrn Johansen für einen trefflichen Mann gehalten / und ihm einen Bückling nach dem anderen praesentiret haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.366700172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13454,"date":1663,"orig":"Aber da Johannes ſeinem gnaͤdigen Fuͤrſten und Herꝛn ſelbſt/ ſeiner gnaͤdigen Fuͤrſtin und Frauen ſelbſt auff den Fuß trate/ und ſagte:","norm":"Aber da Johannes seinem gnädigen Fürsten und Herrn selbst / seiner gnädigen Fürstin und Frauen selbst auf den Fuß trat / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.054800033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13455,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht recht/ daß du deines Brudern Weib haſt/ da war alle Gnade auß/ da war Johannes nicht mehr gelahrt/ da kont er nicht mehr wol predigen.","norm":"Es ist nicht recht / dass du deines Brüdern Weib hast / da war alle Gnade aus / da war Johannes nicht mehr gelahrt / da konnte er nicht mehr wohl predigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.297699928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13456,"date":1663,"orig":"Jch weiß und hab es auß Erfahrung erlernet/ wie es auch an der froͤmmſten groſſen Herꝛn Hoͤfen hergehe.","norm":"Ich weiß und habe es aus Erfahrung erlernet / wie es auch an der frommsten großen Herrn Höfen hergehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.067200183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13457,"date":1663,"orig":"Gemeiniglich wer einen ungnaͤdigen Herꝛn hat/ der hat auch einen ungnaͤdigen Hoff.","norm":"Gemeiniglich wer einen ungnädigen Herrn hat / der hat auch einen ungnädigen Hof.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.393700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13458,"date":1663,"orig":"Weil nun der Fuͤrſt und die Fuͤrſtin dem Hofprediger gram worden/ und eine Ungnade auff ihn geworffen haben/ ſo werden ohne zweifel alle Hof Junckern/ Pagen/ Laqueyen/ Kuͤch- und Stalljungen/ welche zuvor ſo groſſe Reverentz vor ihm gemachet/ ihn verſpottet/ und vermeynet haben/ ſie thun Gott und ihrer gnaͤdigen Herꝛſchafft einen angenehmen Dienſt daran.","norm":"Weil nun der Fürst und die Fürstin dem Hofprediger Gram worden / und eine Ungnade auf ihn geworfen haben / so werden ohne Zweifel alle Hof Junkern / Pagen / Lakaien / Küch- und Stalljungen / welche zuvor so große Reverenz vor ihm gemacht / ihn verspottet / und vermeinet haben / sie tun Gott und ihrer gnädigen Herrschaft einen angenehmen Dienst daran.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.546199798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13459,"date":1663,"orig":"Da wird etwan ein Hof Juncker/ wann es Tafelzeit geweſen/ in das Vorgemach kommen ſeyn/ und zu ſeinen Cammeraden geſagt haben:","norm":"Da wird etwan ein Hof Junker / wann es Tafelzeit gewesen / in das Vorgemach kommen sein / und zu seinen Kameraden gesagt haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.793499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13460,"date":1663,"orig":"Er beklage den guten Johannem/ daß er ſein Maul nicht im Zaum koͤnte halten.","norm":"Er beklage den guten Johannes / dass er sein Maul nicht im Zaum könnte halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.356299877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13461,"date":1663,"orig":"Der Mann ſey kein Politicus/ kein Eſtats-Mann/ er ſey niemals unter groſſen Herꝛen geweſen/ ſondern habe in der Wuͤſten gelegen/ Heuſchrecken und wild Honig gefreſſen/ er wiſſe ſich nicht in die Welt/ in die Zeit und in die Leute zu ſchicken/ wann er noch ein Jahr oder drey bey Hofe ſeyn ſolte/ ſo wuͤrde er vielleicht noch wolbegreiffen/ was die Hofmanier ſey.","norm":"Der Mann sei kein Politicus / kein Estats-Mann / er sei niemals unter großen Herren gewesen / sondern habe in der Wüssten gelegen / Heuschrecken und wild Honig gefressen / er wisse sich nicht in die Welt / in die Zeit und in die Leute zu schicken / wann er noch ein Jahr oder drei bei Hofe sein sollte / so würde er vielleicht noch Wohlbegreifen / was die Hofmanier sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.917399883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13462,"date":1663,"orig":"Der ander wird vielleicht geſagt haben/ der Mann ſey ein Phantaſt/ ein Narꝛ/ man ſehe es auß ſeinen Kleidungen:","norm":"Der ander wird vielleicht gesagt haben / der Mann sei ein Phantast / ein Narr / man sehe es aus seinen Kleidungen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4257001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13463,"date":1663,"orig":"Man ſolte 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Guͤrtel durch das ABC. gezogen haben!","norm":"O wie werden sie sonder Zweifel den ledern Gürtel durch das ABC . gezogen haben!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.85260009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13467,"date":1663,"orig":"Der dritte wird vielleicht geſagt haben/ was das ſey/ daß der Pfaffe da ſtehe/ und mache Jhre Fuͤrſtl. Gn oͤffentlich zu einem Blutſchaͤnder/ und Jhren Herꝛn Bruder/ Fuͤrſt Philippum zu einem CORNUTO oder Hanrey/ wie man heutiges Tages zu reden pfleget; was darauß werden koͤnne?","norm":"Der dritte wird vielleicht gesagt haben / was das sei / dass der Pfaffe da stehe / und mache Ihre Fürstl. Gen öffentlich zu einem Blutschänder / und Ihren Herrn Bruder / Fürst Philippum zu einem CORNUTO oder Hahnrei / wie man heutiges Tages zu reden pflegt; was daraus werden könne?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.918799877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13468,"date":1663,"orig":"Es koͤnne leicht geſchehen/ daß beyde Herꝛn Bruͤder dadurch in eine unverſoͤhnliche Uneinigkeit geriethen/ und ein Krieg darauß entſtuͤnde/ daß es das gantze Land Jdumea und Gallilaͤa entgelten muͤſte.","norm":"Es könne leicht geschehen / dass beide Herrn Brüder dadurch in eine unversöhnliche Uneinigkeit gerieten / und ein Krieg daraus entstünde / dass es das ganze Land Jdumea und Galliläa entgelten müsste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.144899845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13469,"date":1663,"orig":"Er ſolte es Jh. Fuͤrſtl. Gn. Herꝛn Vater/ dem alten Koͤnig Herodi gethan haben/ der wuͤrde ihm etwas anders gewieſen habẽ: Jhre Fuͤrſtl. Gn. ſolten den unnuͤtzen Pfaffen ins Loch ſtecken/ daß ihn weder Soñ noch Mond beſchiene/ ſolten ihm nichts als Brodt zu eſſen/ und Waſſer zu trincken geben/ daß er hinfuͤro lerne/ was er von Fuͤrſten und Potentaten reden ſolle.","norm":"Er sollte es Jh. Fürstl. Gn. Herrn Vater / dem alten König Herodi getan haben / der würde ihm etwas anders gewiesen haben: Ihre Fürstl. Gn. sollten den unnützen Pfaffen ins Loch stecken / dass ihn weder Sonn noch Mond beschiene / sollten ihm nichts als Brot zu essen / und Wasser zu trinken geben / dass er hinfür lerne / was er von Fürsten und Potentaten reden solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.982699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13470,"date":1663,"orig":"Der vierdte wird vielleicht angefangen haben:","norm":"Der vierte wird vielleicht angefangen haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.926199913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13471,"date":1663,"orig":"Er wiſſe Jhrer Fuͤrſtl. Gn. einen Hofprediger/ der ſey ein geſchickter hochgelahrter Mann/ thue treffliche Predigten/ ſey ſonſten ein feiner hoͤfflicher Menſch/ thue unterweilens ein Truͤncklein mit/ und laſſe fuͤnff gerade ſeyn.","norm":"Er wisse Ihrer Fürstl. Gn. einen Hofprediger / der sei ein geschickter hochgelahrter Mann / tue treffliche Predigten / sei sonsten ein feiner höflicher Mensch / tue Unterweilens ein Trünklein mit / und lasse fünf gerade sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.702400207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13472,"date":1663,"orig":"Da wird dann fuͤrs fuͤnffte die Dame geſeſſen/ und mit weinenden Augen geklaget haben/ was ihr der Pfaffe leides gethan habe/ was ſie von ihm hab hoͤren muͤſſen!","norm":"Da wird dann fürs Fünfte die Dame gesessen / und mit weinenden Augen geklagt haben / was ihr der Pfaffe leides getan habe / was sie von ihm habe hören müssen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.128399848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13473,"date":1663,"orig":"Es ſey nicht ohne/ ſie habe ſich bethoͤren laſſen/ und ſey ihr leyd: Sie ſey aber die erſte nicht/ ſo werde ſie auch die letzte nicht ſeyn.","norm":"Es sei nicht ohne / sie habe sich betören lassen / und sei ihr Leid: sie sei aber die erste nicht / so werde sie auch die letzte nicht sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.181900024414062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13474,"date":1663,"orig":"Da wird dem Herodt der Kopff ſeyn warm geworden/ da wird er ſich zu Gemuͤthe gefuͤhret haben/ Er ſey gleichwol eines Koͤniges Sohn/ ein Vierfuͤrſt in Galilaͤn/ und ſol ihm der Pfaffe/ dem er ſo viel gutes gethan/ den Schimpff anthun in Gegenwart aller ſeiner Diener?","norm":"Da wird dem Herodt der Kopf sein warm geworden / da wird er sich zu Gemüte geführt haben / Er sei gleichwohl eines Königes Sohn / ein Vierfürst in Galilän / und soll ihm der Pfaffe / dem er so viel Gutes getan / den Schimpf antun in Gegenwart aller seiner Diener?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.327499866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13475,"date":1663,"orig":"Wird derowegen einen Haß auff Johannem geworffen haben/ wie Achab auff den Propheten Micha/ und wird geheiſſen haben:","norm":"Wird derowegen einen Hass auf Johannes geworfen haben / wie Achab auf den Propheten Micha / und wird geheißen haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.983399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13476,"date":1663,"orig":"Fort mit ihm/ laſt uns ihn auß dem Lande der Lebendigen außrotten/ daß ſeines Namens nicht gedacht werde.","norm":"Fort mit ihm / lässt uns ihn aus dem Lande der Lebendigen ausrotten / dass seines Namens nicht gedacht werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.1203999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13477,"date":1663,"orig":"Hier frage ich nun/ ob Herodes und ſeine Hoffleute ſeyn rechtſchaffene Hoͤrer deß Worts Gottes geweſen? S. Jacobus wird ſagen: Nein.","norm":"Hier frage ich nun / ob Herodes und seine Hoffleute sein rechtschaffene Hörer des Worts Gottes gewesen? S. Jacobus wird sagen: Nein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.889200210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13478,"date":1663,"orig":"Dann wir ſollen nicht allein Hoͤrer ſeyn/ ſondern auch Thaͤter.","norm":"Dann wir sollen nicht allein Hörer sein / sondern auch Täter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.184999942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13479,"date":1663,"orig":"Wir ſollen hoͤren das Wort/ nicht nur mit euſſerlichẽ Ohren/ ſondern auch andaͤchtig und innerlich in dem Hertzen/ wie Lydia die Purpurkraͤmerin/ Act. 16.","norm":"Wir sollen hören das Wort / nicht nur mit äußerlichen Ohren / sondern auch andächtig und innerlich in dem Herzen / wie Lydia die Purpurkrämerin / Act. 16.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.895199775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13480,"date":1663,"orig":"Wir ſollen hoͤren das Wort/ und auch annehmen mit Sanfftmut/ wie S.","norm":"Wir sollen hören das Wort / und auch annehmen mit Sanftmut / wie S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.328000068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13481,"date":1663,"orig":"Jacob redet Cap. 2. Wir ſollen es annehmen mit Sanfftmut/ und nicht die Zaͤhne daruͤber zuſammen beiſſen.","norm":"Jacob redet Cap. 2 . Wir sollen es annehmen mit Sanftmut / und nicht die Zähne darüber zusammen beißen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8994998931884775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13482,"date":1663,"orig":"Eine Purgation/ die im Munde bitter iſt/ iſt dem Hertzen geſund.","norm":"Eine Purgation / die im Munde bitter ist / ist dem Herzen gesund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.260799884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13483,"date":1663,"orig":"Ein Prediger muß es in dieſem Falle machen wie ein Medicus.","norm":"Ein Prediger muss es in diesem Falle machen wie ein Medikus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8796000480651855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13484,"date":1663,"orig":"Der were ein ungeſchickter Medicus, der einem/ ſo einen Mangel an dem Kopffe haͤtte/ wolt ein Pflaſter auff den Fuß ſchlagen/ das gut fuͤr das Rothlauffen were.","norm":"Der wäre ein ungeschickter Medikus, der einem / so einen Mangel an dem Kopfe hätte / wollt ein Pflaster auf den Fuß schlagen / das gut für das Rotlaufen wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.348700046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13485,"date":1663,"orig":"Das Pflaſter kan wol fuͤr das Rothlauffen gut gnug ſeyn/ allein es wird doch dem Patienten das Kopffweh nit benehmen.","norm":"Das Pflaster kann wohl für das Rotlaufen gut genug sein / allein es wird doch dem Patienten das Kopfweh nicht benehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.985099792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13486,"date":1663,"orig":"Es muß ein Prediger es offt machen wie ein kluger Kauffmann.","norm":"Es muss ein Prediger es oft machen wie ein kluger Kaufmann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.799300193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13487,"date":1663,"orig":"Ein Kauffmann bringt zu Marck ſolche Wahren/ die ihm wol abgehen.","norm":"Ein Kaufmann bringt zu Mark solche Wahren / die ihm wohl abgehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.725599765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13488,"date":1663,"orig":"Wann einer wolte Hopffen in Jtalien fuͤhren/ da man kein Bier brauet/ der wuͤrde wenig Geld loͤſen.","norm":"Wann einer wollte Hopfen in Italien führen / da man kein Bier brauet / der würde wenig Geld lösen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.875400066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13489,"date":1663,"orig":"Wann einer zu Franckfurt in der Juͤdengaſſe/ den Juden wolte Speck/ Schincken oder Bratwuͤrſt verkauffen/ der wuͤrde wenig Geld loͤſen.","norm":"Wann einer zu Frankfurt in der Jüdengasse / den Juden wollte Speck / Schinken oder Bratwürst verkaufen / der würde wenig Geld lösen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.168700218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13490,"date":1663,"orig":"Sondern ein Kauffmann muß ein jeder Wahre dahin fuͤhren/ wo ſie abgehet.","norm":"Sondern ein Kaufmann muss ein jeder Wahre dahin führen / wo sie abgehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.571000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13491,"date":1663,"orig":"Alſo auch wuͤrde ein Prediger wenig Nutzen ſchaffen/ wann er unter Papiſten ſtuͤnde/ und nur von dem aͤrgerlichen Leben redete/ das wir heutiges Tages unter uns/ leider! fuͤhren/ damit wir die Schlappe verdienen/ davon Lutherus hat pflegen zu weiſſagen.","norm":"Also auch würde ein Prediger wenig Nutzen schaffen / wann er unter Papisten stünde / und nur von dem ärgerlichen Leben redete / das wir heutiges Tages unter uns / leider! führen / damit wir die Schlappe verdienen / davon Luther hat pflegen zu weissagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9980998039245605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13492,"date":1663,"orig":"Es wuͤrde ein Prediger wenig außrichten/ wañ er unter Kauffleuten ſtuͤnde/ und nur von den Laſtern redete/ welche Kriegsleut an ſich haben/ wann er ſagte/ wie ſie den hochheiligen Namen Gottes/ in dem ſie alle Knie beugen ſollen/ mit Fluchen und Laſtern entheiligten:","norm":"Es würde ein Prediger wenig ausrichten / wann er unter Kaufleuten stünde / und nur von den Lastern redete / welche Kriegsleut an sich haben / wann er sagte / wie sie den hochheiligen Namen Gottes / in dem sie alle Knie beugen sollen / mit Fluchen und Lastern entheiligten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.851099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13493,"date":1663,"orig":"wie ſie den armen Mann mit Contribution biß auff den letzten Grad außſaugeten:","norm":"wie sie den armen Mann mit Kontribution bis auf den letzten Grad aussaugten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.077400207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13494,"date":1663,"orig":"wie ſie viel unſchuldig Blut vergoͤſſen/ das der ewige Sohn Gottes mit ſeinem Blut ſo theur erloͤſet hat: wie ſie Frauen und Jungfrauen ſchaͤndetẽ/ wie unterweilen das Kind in Mutterleibe nicht koͤnte ſicher ſeyn fuͤr ihrer Tyranney:","norm":"wie sie viel unschuldig Blut vergössen / das der ewige Sohn Gottes mit seinem Blut so teuer erlöset hat: wie sie Frauen und Jungfrauen schändeten / wie unterweilen das Kind in Mutterleibe nicht könnte sicher sein für ihrer Tyrannei:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.068699836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13495,"date":1663,"orig":"wie ſie ſich an ihrer Contribution, an ihrem Sold nicht begnuͤgen laſſen/ ſondern offt auff der Straſſen angriffen/ dem Kauff- und Wandersmann das ſeinige raubeten; da wuͤrde ein Kauffmann gedenckẽ: ja/ das iſt recht/ alſo machen es die gottloſen Soldaten/ er wuͤrde ſich aber wenig darauß beſſern.","norm":"wie sie sich an ihrer Kontribution, an ihrem Sold nicht begnügen lassen / sondern oft auf der Straßen angriffen / dem Kauff- und Wandersmann das seinige raubten; da würde ein Kaufmann Gedenken: ja / das ist recht / also machen es die gottlosen Soldaten / er würde sich aber wenig daraus besseren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.372799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13496,"date":1663,"orig":"Ein Prediger wuͤrde wenig bauen/ wann er unter Soldaten ſtuͤnde/ und von den Laſtern der Kauffleute redete/ wie dieſelbige manchmal ihren Nechſten uͤberfortheilen im Handel.","norm":"Ein Prediger würde wenig bauen / wann er unter Soldaten stünde / und von den Lastern der Kaufleute redete / wie dieselbige manchmal ihren Nächsten überforteilen im Handel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.881800174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13497,"date":1663,"orig":"Dann da wuͤrde ein ſolcher gedencken: ja es iſt recht/ die Pfefferſaͤcke wiſſen nicht/ wie ſie ein Ding theur gnug geben ſollen/ drumb muͤſſen ſie uns Soldaten unterweilens auff der Straſſe unter die Haͤnde gerathen/ daß wir ihnen die Pfefferſaͤcke ein wenig außſteubern und ſie mores lehren/ allein er wuͤrde ſich darauß nicht beſſern.","norm":"Dann da würde ein solcher Gedenken: ja es ist recht / die Pfeffersäcke wissen nicht / wie sie ein Ding teuer genug geben sollen / darum müssen sie uns Soldaten Unterweilens auf der Straße unter die Hände geraten / dass wir ihnen die Pfeffersäcke ein wenig Ausstäubern und sie mores lehren / allein er würde sich daraus nicht besseren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.178299903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13498,"date":1663,"orig":"Ein Prediger wuͤrde wenig Nutzen ſchaffen/ wann er bey Trunckenbolden nur vom Geitz redete.","norm":"Ein Prediger würde wenig Nutzen schaffen / wann er bei Trunkenbolden nur vom Geiz redete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.34089994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13499,"date":1663,"orig":"Dann da wuͤrde ein Trunckenbold gedencken/ ja das iſt recht:","norm":"Dann da würde ein Trunkenbold Gedenken / ja das ist recht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.388800144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13500,"date":1663,"orig":"Geitz iſt ein Wurtzel alles Ubels/ drumb ſpar ich nichts/ ich mache mich luſtig mit den meinigen/ und laſſe es einen guten Geſellen auch genieſſen:","norm":"Geiz ist ein Wurzel alles Übels / darum spar ich nichts / ich mache mich lustig mit den meinigen / und lasse es einen guten Gesellen auch genießen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.043399810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13501,"date":1663,"orig":"Mein Faß hat keinẽ Pantzer an.","norm":"Mein Fass hat keinen Panzer an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.506999969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13502,"date":1663,"orig":"Er vergiſt aber ſeiner/ und denckt nicht/ was Chriſtus ſaget:","norm":"Er vergisst aber seiner / und denkt nicht / was Christus sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.982699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13503,"date":1663,"orig":"Huͤtet euch/ daß eure Hertzen nit beſchweret werden mit Freſſen und Sauffen:","norm":"Hütet euch / dass eure Herzen nicht beschweret werden mit Fressen und Saufen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.748399972915649} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13504,"date":1663,"orig":"Daß der Apoſtel ſage; Die Trunckenbold werden das Reich Gottes nicht ererben.","norm":"Dass der Apostel sage; die Trunkenbold werden das Reich Gottes nicht ererben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.29010009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13505,"date":1663,"orig":"Wil nun ein treuer Prediger ſein Ampt thun/ ſo muß er Papiſten und Calviniſten ſagen/ was ihnen zu ſagen iſt:","norm":"Will nun ein treuer Prediger sein Amt tun / so muss er Papisten und Calvinisten sagen / was ihnen zu sagen ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.793799877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13506,"date":1663,"orig":"Dem Geitzigen/ was an den Geitzigen zu ſtraffen:","norm":"Dem Geizigen / was an den Geizigen zu strafen:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.037600040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13507,"date":1663,"orig":"Dem Trunckenbold/ was am Trunckenbold zu tadeln ſey.","norm":"Dem Trunkenbold / was am Trunkenbold zu tadeln sei.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.290999889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13508,"date":1663,"orig":"Einem Fuͤrſten muß er nicht immer allezeit fuͤrſchwatzen/ worin die Bauren und Unterthanen ſuͤndigen/ ſondern er muß auch denen Fuͤrſten und Gewaltigen ihre Maͤngel fuͤrhalten/ und ihnen zeigen/ daß ſie auch Menſchen ſeyn/ daß groſſe Leute auch fehlen.","norm":"Einem Fürsten muss er nicht immer allezeit vorschwatzen / worin die Bauern und Untertanen sündigen / sondern er muss auch denen Fürsten und Gewaltigen ihre Mängel vorhalten / und ihnen zeigen / dass sie auch Menschen sein / dass große Leute auch fehlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.64739990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13509,"date":1663,"orig":"Den Herꝛen muß er nicht immer vorhalten/ worinnen das Geſinde ſich verſuͤndige/ ſondern muß auch die Herꝛen erinnern/ daß ſie ſo handeln/ und ſie gedencken/ daß ſie auch einen Herꝛn im Himmel haben.","norm":"Den Herren muss er nicht immer vorhalten / worin das Gesinde sich versündige / sondern muss auch die Herren erinnern / dass sie so handeln / und sie Gedenken / dass sie auch einen Herrn im Himmel haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.835299968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13510,"date":1663,"orig":"Summa/ er muß ſehen/ daß ein jeder lerne ſeine/ ſeine/ ſag ich/ und nicht eine frembde Lection, ſo wird es wol im Hauſe ſtohn.","norm":"Summa / er muss sehen / dass ein jeder lerne seine / seine / sage ich / und nicht eine fremde Lektion, so wird es wohl im Hause stehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.366499900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13511,"date":1663,"orig":"Dann es iſt mit uns Menſchen doch alſo beſchaffen/ daß wir leicht ſehen den Splitter in eines andern Auge/ aber deß Balckens in unſern Augen werden wir nicht gewahr.","norm":"Dann es ist mit uns Menschen doch also beschaffen / dass wir leicht sehen den Splitter in eines anderen Auge / aber des Balkens in unseren Augen werden wir nicht gewahr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.24809980392456} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13512,"date":1663,"orig":"Das war damals meine Rede.","norm":"Das war damals meine Rede.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.166500091552734} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13513,"date":1663,"orig":"Und ich frage alle ehrliche/ unpartheyiſche Leute/ ob das ſo ein groß Ergernis ſey/ daß ich das Wort Hanrey gebraucht/ und einen Hoffmann eingefuͤhret/ der da rede/ wie die Hoffleute zu reden pflegen?","norm":"Und ich frage alle ehrliche / unparteiische Leute / ob das so ein groß Ärgernis sei / dass ich das Wort Hahnrei gebraucht / und einen Hoffmann eingeführt / der da rede / wie die Hoffleute zu reden pflegen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.098800182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13514,"date":1663,"orig":"Ob ſchon ſolche Rethoriſche Figuren nicht in allen teutſchen Poſtillen geleſen werden/ ſo bitt ich doch Butyrolambium, er wolle die Naſe ein wenig ſtecken in der alten Griechiſchen und Lateiniſchen Kirchen-Vaͤter Schrifften/ da wird er finden/ wie ſie unterweilens ſolche Rhetoriſche Figuren gebraucht/ und einen Geitzhals eingefuͤhret/ daß er rede wie ein Geitzhals: Einen Epicurer/ daß er rede wie ein Epicurer.","norm":"Ob schon solche Rethorische Figuren nicht in allen deutschen Postillen gelesen werden / so bitte ich doch Butyrolambium, er wolle die Nase ein wenig stecken in der alten Griechischen und lateinischen Kirchenväter Schriften / da wird er finden / wie sie Unterweilens solche rhetorische Figuren gebraucht / und einen Geizhals eingeführt / dass er rede wie ein Geizhals: Einen Epikureer / dass er rede wie ein Epikureer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.736199855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13515,"date":1663,"orig":"Solten deßwegen die H. Kirchen-Vaͤter den Geitz oder Epicuræiſmum approbiret haben?","norm":"sollten deswegen die H. Kirchenväter den Geiz oder Epicuraeismum approbieret haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.029600143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13516,"date":1663,"orig":"Es hat mir juͤngſt ein Edelmann auß dem Fuͤrſtl. Hof zu Durchlach geſchrieben/ und mir ſeine condolentz conteſtiret wegen der Verfolgung und Verlaͤumbdung/ welche Gott uͤber mich verhenget hat.","norm":"Es hat mir jüngst ein Edelmann aus dem Fürstl. Hof zu Durchlag geschrieben / und mir seine Kondolenz kontestieret wegen der Verfolgung und Verleumdung / welche Gott über mich verhänget hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.782400131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13517,"date":1663,"orig":"Jch kenne den ehrlichen Cavallier nicht.","norm":"Ich kenne den ehrlichen Cavalier nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.290599822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13518,"date":1663,"orig":"Er ſchreibet aber/ daß/ als er hiebevor in Franckreich geweſen/ hab Jhr Hoch-Graͤfl. Excellentz, Herꝛ Johann/ Graf zu Waldecken und Piemont/ Herꝛ zu Tonna/ Koͤnigl. Schwediſcher wolbeſtallter General Majeur, und Obriſter zu Roß und Fuß alles Liebes und Gutes von mir geredet/ un daher nehm er occaſion, mit mir Kundſchafft zu machen.","norm":"Er schreibet aber / dass / als er hiervor in Frankreich gewesen / habe Ihr Hochgräfl. Exzellenz, Herr Johann / Graf zu Waldecken und Piemont / Herr zu Tonne / Königl . Schwedischer wohlbestallter General Majeur, und Oberster zu Ross und Fuß alles Liebes und Gutes von mir geredet / un daher nehme er occasion, mit mir Kundschaft zu machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.910399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13519,"date":1663,"orig":"Unter andern berichtet er mich/ daß er juͤngſt zu N geweſen/ da habe er ein Schreiben geſehen/ welches ein guter Mann auß Hamburg an die Chriſtliche Lehrer zu N. gethan und geklaget habe:","norm":"Unter anderen berichtet er mich / dass er jüngst zu N gewesen / da habe er ein Schreiben gesehen / welches ein guter Mann aus Hamburg an die Christliche Lehrer zu N. getan und geklagt habe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.366000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13520,"date":1663,"orig":"Jch braͤchte unterweilens Reden auff die Cantzel/ welche mehr aͤrgerlich als erbaulich ſeyn; Unter andern haͤtte ich am Neuen Jahrs Tage den Studenten gewuͤnſchet:","norm":"Ich brächte Unterweilens Reden auf die Kanzel / welche mehr ärgerlich als erbaulich sein; unter anderen hätte ich am Neuen Jahrs Tage den Studenten gewünscht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.019499778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13521,"date":1663,"orig":"Guͤldne Koͤpffe und bleyerne Hintergeſaͤſſe.","norm":"Güldene Köpfe und bleierne Hinteregesässe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.263899803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13522,"date":1663,"orig":"Allein ich habe das Vertrauẽ zu denſelben Lehrern/ ſie werden kein unzeitig Urtheil faͤllen parte inaudita altera.","norm":"Allein ich habe das Vertrauen zu denselben Lehrern / sie werden kein unzeitig Urteil fällen parte inaudita altera.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.845300197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13523,"date":1663,"orig":"Jch verſichere ſie/ daß dieſer gute Mann/ dieſe Predigt nit ſelbſt von mir gehoͤrt/ ſondern ſich ohne zweiffel von boͤſen Referẽdariis hab verfuͤhrẽ laſſen.","norm":"Ich versichere sie / dass dieser gute Mann / diese Predigt nicht selbst von mir gehört / sondern sich ohne Zweifel von bösen Referendariis habe verführen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.702499866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13524,"date":1663,"orig":"Und ich bitte die Lehrer zu N. gantz dienſtlich/ ſie wollen mir dieſes Hamburg.","norm":"Und ich bitte die Lehrer zu N. ganz dienstlich / sie wollen mir dieses Hamburg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.890699863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13525,"date":1663,"orig":"Schreibẽ communiciren, ſo wil ich gnugſam darauff antworten.","norm":"Schreiben kommunizieren, so will ich genugsam darauf antworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.290599822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13526,"date":1663,"orig":"Es iſt Hamburg erfuͤllet mit Doctorn, mit Licentiatenmit Magiſtern, welche ſo viel 1000.","norm":"Es ist Hamburg erfüllet mit Doktoren, mit Licentiatenmit Magistern, welche so viel 1000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.960599899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13527,"date":1663,"orig":"Rthaler auff Univerſitaͤten getragen haben.","norm":"Rthaler auf Universitäten getragen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.577700138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13528,"date":1663,"orig":"Jſt dann nicht jemand unter den Hamburgiſchen Doctoren der dem guten Mañ haͤtte ſatisfaction thun/ und ihme dieſen ſcrupulum conſcientiæ benehmen koͤnnen?","norm":"Ist dann nicht jemand unter den Hamburgischen Doktoren der dem guten Mann hätte Satisfaktion tun / und ihm diesen scrupulum conscientiae benehmen können?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.656300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13529,"date":1663,"orig":"Sondern er hat nach N. ſchreiben muͤſſen/ eben als wann das alte Hoheprieſterliche Urim und Thumun einig und allein zu N. zu finden ſey!","norm":"Sondern er hat nach N. schreiben müssen / eben als wann das alte Hohepriesterliche Urim und Thumun einig und allein zu N. zu finden sei!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.138199806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13530,"date":1663,"orig":"Jſt dann bey einem Hochweiſen Rath zu Hamburg niemand/ der/ wann ſich jemand uͤber mich zu beſchweren Fug gehabt/ dieſes Werck zwiſchen den Hamburgiſchen Ringmauren haͤtte ſchlichten koͤnnen?","norm":"Ist dann bei einem Hochweisen Rat zu Hamburg niemand / der / wann sich jemand über mich zu beschweren Fug gehabt / dieses Werk zwischen den Hamburgischen Ringmauren hätte schlichten können?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.479599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13531,"date":1663,"orig":"Wer hat die Lehrer zu N. welche ich ſonſten als Hochgelahrte Maͤnner ehre und reſpectire, zu Richtern uͤber mich geſetzt?","norm":"Wer hat die Lehrer zu N. welche ich sonsten als Hochgelahrte Männer ehre und respektiere, zu Richtern über mich gesetzt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.762499809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13532,"date":1663,"orig":"Hoͤret ihr Chriſtliche Lehrer zu N. ich muß euch etwas zu guter Nachricht ſagen:","norm":"Höret ihr Christliche Lehrer zu N. ich muss euch etwas zu guter Nachricht sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.441100120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13533,"date":1663,"orig":"Es ſind zu Hamburg ſo viel Studenten/ als auf mancher Univerſitaͤt in Teutſchland nit ſind/ theils ſind Buͤrger Kinder/ deren viel ſich den Studiis ergeben/ theils ſind Frembde/ welche der Kauffleute Kinder informiren, oder auff ſolche conditiones warten.","norm":"Es sind zu Hamburg so viel Studenten / als auf mancher Universität in Deutschland nicht sind / teils sind Bürger Kinder / deren viel sich den Studiis ergeben / teils sind Fremde / welche der Kaufleute Kinder informieren, oder auf solche conditiones warten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.134200096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13534,"date":1663,"orig":"Jch habe einmal in einer geſchriebenen Chronick bey einem vornehmẽ Fuͤrſten geleſen/ daß Kaͤyſer Rudolph der erſte/ als er noch ein junger Graf von Habsburg geweſen/ einen Contract gemacht habe mit einem Kauffmann/ daß ſie beyde in Compagni miteinander woltẽ Kauffmanſchafft treiben/ und den Gewinſt theilen; Es ſolte aber der Kauffmann nichts thun ohne ſeinen/ Graff Rudolphs/ Rath.","norm":"Ich habe einmal in einer geschriebenen Chronik bei einem vornehmen Fürsten gelesen / dass Kaiser Rudolph der erste / als er noch ein junger Graf von Habsburg gewesen / einen Kontrakt gemacht habe mit einem Kaufmann / dass sie beide in Compagnie miteinander wollten Kaufmannschaft treiben / und den Gewinst teilen; es sollte aber der Kaufmann nichts tun ohne seinen / Graf Rudolphs / Rat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.116600036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13535,"date":1663,"orig":"Einsmals habe Graf Rudolph an ſeinen Kauffmañ geſchrieben/ und ihm gerathen/ er ſolle nach Straßburg ziehen/ und daſelbſt eine groſſe Parthey Hering kauffen/ und ſie nach Coͤlln ſchicken/ und vor Wein vertauſchen; welchem der Kauffmann geantwortet/ es ſey wider alle Vernunfft/ daß man zu Straßburg wolle Hering kauffen/ und dieſelbe nach Coͤlln ſchicken.","norm":"Einsmals habe Graf Rudolph an seinen Kaufmann geschrieben / und ihm geraten / er solle nach Straßburg ziehen / und daselbst eine große Partei Hering kaufen / und sie nach Köln schicken / und vor Wein vertauschen; welchem der Kaufmann geantwortet / es sei wider alle Vernunft / dass man zu Straßburg wolle Hering kaufen / und dieselbe nach Köln schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.402699947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13536,"date":1663,"orig":"Allein Graff Rudolph antwortet ihm wider:","norm":"Allein Graf Rudolph antwortet ihm wieder:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.785600185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13537,"date":1663,"orig":"Er wiſſe wol was ihr Contract mit ſich bringe; der Kauffmann ſolle und muͤſſe thun/ was er ihm rathe.","norm":"Er wisse wohl was ihr Kontrakt mit sich bringe; der Kaufmann solle und müsse tun / was er ihm rate.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.529099941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13538,"date":1663,"orig":"Endlich befindet der Kauffmann/ daß der Heringe zu Straßburg zu viel/ und in Coͤlln daran Mangel ſey/ dagegen ſey zu Coͤlln der Wein uͤberfuͤhrt/ und Mangel daſelbſt an Hering/ habe ſich darauff bey dieſem Graf Rudolphs Rath ſehr wol befunden.","norm":"Endlich befindet der Kaufmann / dass der Heringe zu Straßburg zu viel / und in Köln daran Mangel sei / dagegen sei zu Köln der Wein überführt / und Mangel daselbst an Hering / habe sich darauf bei diesem Graf Rudolphs Rat sehr wohl befunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.819699764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13539,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar es ſind auch der Studenten zu viel in Hamburg/ gleichwie damals der Heringe zu viel waren in Straßburg.","norm":"Fürwahr es sind auch der Studenten zu viel in Hamburg / gleichwie damals der Heringe zu viel waren in Straßburg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.023600101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13540,"date":1663,"orig":"Jn dem Teutſchen Krieg hat ſich jederman wollen reteriren nach Hamburg und in die See-Staͤdte.","norm":"In dem Deutschen Krieg hat sich jedermann wollen retirieren nach Hamburg und in die Seestädte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.308499813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13541,"date":1663,"orig":"Jch kenne einen Vaganten allhier/ welcher Weib und Kinder hat/ und deß Abends mit andern Vaganten herumb gehet und ſinget/ uñ hat davon ſein Brodt ſo reichlich/ als mancher Schulmeiſter in einer vornehmen Stadt.","norm":"Ich kenne einen Vaganten allhier / welcher Weib und Kinder hat / und des Abends mit anderen Vaganten herumgeht und singet / und hat davon sein Brot so reichlich / als mancher Schulmeister in einer vornehmen Stadt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.07390022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13542,"date":1663,"orig":"Es hat hiebevor mancher armer Student zu Hamburg groß Gluͤck gehabt/ das iſt in Ober-Teutſchland ruchtbar worden/ und nu laufft jederman/ wer nicht fortkommen kan/ nach Hamburg/ und meynet/ es regne daſelbſt alle Tage Reichsthaler.","norm":"Es hat hiervor mancher armer Student zu Hamburg groß Glück gehabt / das ist in Oberteutschland fruchtbar worden / und nun lauft jedermann / wer nicht fortkommen kann / nach Hamburg / und meinet / es regne daselbst alle Tage Reichstaler.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.533599853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13543,"date":1663,"orig":"Jch hab das Ungluͤck/ daß/ wañ ich ſolchen Leuten nicht helffen kan/ ſo verwandeln ſie ihre Affection offtmals in einen Haß/ und meynen/ mein Unvermoͤgen ſey eine Unfreundligkeit: Hengen ſich demnach an meine Widerſacher/ reden ihnen nach dem Mund/ und nachdem ihnen die Ohren juͤcken/ referiren unterweilens etwas auß meinen Predigten/ und allegiren es/ wie der Teuffel die Schrifft Matth. 4. allegirte, und meynen/ ſie haben damit eine ſolche That gethan/ als wann ſie Kiriat Sepher geſchlagen haͤtten/ und der alte Caleb ihme deßwegen nothwendig ſeine Tochter zum Weibe geben muͤſte.","norm":"Ich habe das Unglück / dass / wann ich solchen Leuten nicht helfen kann / so verwandeln sie ihre Affektion oftmals in einen Hass / und meinen / mein Unvermögen sei eine Unfreundlichkeit: hängen sich demnach an meine Widersacher / reden ihnen nach dem Mund / und nachdem ihnen die Ohren jücken / referieren Unterweilens etwas aus meinen Predigten / und allegieren es / wie der Teufel die Schrift Matth. 4. allegierte, und meinen / sie haben damit eine solche Tat getan / als wann sie Kiriat Sepher geschlagen hätten / und der alte Caleb ihm deswegen notwendig seine Tochter zum Weibe geben müsste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.132100105285644} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13544,"date":1663,"orig":"Damit aber die Lehrer zu N. und gantz Teutſchland ſehe/ wie es mit dieſem Punct beſchaffen ſey/ wil ich die formalía verba hieher ſetzen/ welche ich damal in der Predigt gebraucht habe.","norm":"Damit aber die Lehrer zu N. und ganz Deutschland sehe / wie es mit diesem Punkt beschaffen sei / will ich die formalia verba hierhersetzen / welche ich damals in der Predigt gebraucht habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.492800235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13545,"date":1663,"orig":"Jn eben demſelbigen Jahr wurd ich von ehrvergeſſenen Leuten mit gifftigen Paßquillen angegriffen/ eines ehrlichen hochgelahrten Manns halben/ deſſen wolverdientes Lob ich in einer ſonderbaren occaſion herauß ſtriche/ dadurch ich etlichen Leuten gleichſam in das Auge ſtieß/ welche vermeynten/ ich wuͤrde ſie an ihrem deſſein verhindern.","norm":"In eben demselbigen Jahr wurde ich von ehrvergessenen Leuten mit giftigen Pasquillen angegriffen / eines ehrlichen hochgelahrten Manns halben / dessen wohlverdientes Lob ich in einer sonderbaren occasion heraus striche / dadurch ich etlichen Leuten gleichsam in das Auge stieß / welche vermeinten / ich würde sie an ihrem Dessin verhindern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.188300132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13546,"date":1663,"orig":"Als ich nun lang groſſe Gedult gebraucht/ und am Neu Jahrstag das Evangelium erklaͤret hatte/ fieng ich endlich an alſo zu reden:","norm":"Als ich nun lang große Geduld gebraucht / und am neu Jahrstag das Evangelium erkläret hatte / fing ich endlich an also zu reden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.411099910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13547,"date":1663,"orig":"Es iſt von Alters her der Brauch/ daß an dem heutigen Tag/ ein Freund dem andern/ zum Zeichen der Liebe/ eine Gab zum neuen Jahr verehre.","norm":"Es ist von Alters her der Brauch / dass an dem heutigen Tag / ein Freund dem anderen / zum Zeichen der Liebe / eine Gab zum neuen Jahr verehre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.46589994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13548,"date":1663,"orig":"Nu hab ich euch einsmals Nichts verehret/ und gezeiget wozu Nichts gut ſey; Einsmal hab ich euch einen Calender: zur andern Zeit einen Kinder Catechiſmum verehret/ und gedacht/ wie ihr dieſelbigen recht brauchen ſollet.","norm":"Nun habe ich euch einsmals nichts verehret / und gezeigt wozu nichts gut sei; Einsmal habe ich euch einen Kalender: zur anderen Zeit einen Kinder Catechismum verehret / und gedacht / wie ihr dieselbigen recht brauchen sollet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.303100109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13549,"date":1663,"orig":"Damit ich der Zeit ihr Recht thus/ wil ich jetzo abermals etzliche Neu Jahrs Geſchencke unter euch außtheilen/ und bitte/ ein jeglicher woll es im beſten außdeuten/ und darauß meine gute affection erkennen.","norm":"Damit ich der Zeit ihr Recht tue es / will ich jetzt abermals etliche Neujahrs Geschenke unter euch austeilen / und bitte / ein jeglicher wohl es im besten ausdeuten / und daraus meine gute Affektion erkennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.792399883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13550,"date":1663,"orig":"Erſtlich verehre ich einem ſaͤmptlichen Hochweiſen Rath ein Schwerdt/ welches die Schrifft nennet Gladium Juſtitiæ, das Schwerdt der Gerechtigkeit/ dann ihnen gebuͤhret ein ſolch Schwerdt zu tragen/ denen From̃en zu Schutz/ und den Boͤſen zur Straffe.","norm":"Erstlich verehre ich einem sämtlichen Hochweisen Rat ein Schwert / welches die Schrift nennt Gladium Justitiae, das Schwert der Gerechtigkeit / dann ihnen gebühret ein solch Schwert zu tragen / denen Frommen zu Schutz / und den Bösen zur Strafe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.536300182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13551,"date":1663,"orig":"Braucht dieſes Schwerdt/ Jhr Hochweiſe Herꝛen/ und haltet es nicht auff/ wann es Blutvergieſſen ſol/ das iſt/ wann das Ubel an Gottes Statt zu ſtraffen iſt/ damit ihr nicht an ſtatt deß Segens/ den Fluch Gottes auff euch ladet.","norm":"Braucht dieses Schwert / Ihr Hochweise Herren / und haltet es nicht auf / wann es Blutvergießen soll / das ist / wann das Übel an Gottes Statt zu strafen ist / damit ihr nicht anstatt des Segens / den Fluch Gottes auf euch ladet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.638199806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13552,"date":1663,"orig":"Jch zittere und bebe/ wann ich hoͤre/ was offtmals fuͤr Dinge in Eheſachen vorgehẽ/ da unverſtaͤndige Leute unterweilens zuſammen lauffen wie die Hunde/ und nicht fragen/ wie nahe ſie dem Gebluͤte nachverwandt ſeyn.","norm":"Ich zittere und bebe / wann ich höre / was oftmals für Dinge in Ehesachen vorgehen / da unverständige Leute Unterweilens zusammen laufen wie die Hunde / und nicht fragen / wie nahe sie dem Geblüt nachverwandt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.272299766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13553,"date":1663,"orig":"Braucht doch das Schwerdt der Gerechtigkeit wider ſolche Leute/ dann es iſt ein ſolcher Greuel/ umb welches willen ein Land uñ Stadt ſeine Jnwohner außſpeyet/ und umb welches willen Gott die Heyden auß dem Land Canaan verjagt hat.","norm":"Braucht doch das Schwert der Gerechtigkeit wieder solche Leute / dann es ist ein solcher Gräuel / um welches Willen ein Land und Stadt seine Einwohner ausspeiet / und um welches Willen Gott die Heiden aus dem Land Kanaan verjagt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.868000030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13554,"date":1663,"orig":"Jm uͤbrigen ſey der HErꝛ unſer Gott mit euch/ und ſtaͤrcke euch an Leib und Seele/ er ſegne eure Rathſchlaͤge/ und fuͤhre euch auß einer Gluͤckſeligkeit in die ander.","norm":"Im Übrigen sei der Herr unser Gott mit euch / und stärke euch an Leib und Seele / er segne eure Ratschläge / und führe euch aus einer Glückseligkeit in die ander.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.486800193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13555,"date":1663,"orig":"Er thue ein Zeichen an euch und an dieſer gantzen Stadt/ daß es euch wolgehe/ damit es eure Feind und Mißgoͤnner ſehen und ſich ſchaͤmen.","norm":"Er tue ein Zeichen an euch und an dieser ganzen Stadt / dass es euch wolgehe / damit es eure Feind und Missgönner sehen und sich schämen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.411200046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13556,"date":1663,"orig":"Wir verſprechen euch abermals alle Treu und Gehorſam; Was Jhr uns gebieten werdet/ das wollen wir thun; Wo ihr uns hinſenden werdet/ dahin wollen wir gehen; Wer eurem Mund ungehorſam iſt/ und euren Worten nicht gehorchet/ der ſol ſterben.","norm":"Wir versprechen euch abermals alle Treue und Gehorsam; was Ihr uns gebieten werdet / das wollen wir tun; wo ihr uns hinsenden werdet / dahin wollen wir gehen; wer eurem Mund ungehorsam ist / und euren Worten nicht gehorchet / der soll sterben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.7497000694274902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13557,"date":1663,"orig":"Viva!","norm":"Viva!","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"et","lang_de":0,"norm_lmscore":5.632999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13558,"date":1663,"orig":"Es gehe dieſes Jahr gluͤcklich und wol denen ſaͤmptlichen Herꝛen Buͤrgermeiſtern und Syndicis, Es gehe gluͤcklich und wol denen ſaͤmptlichen Herꝛen Ober Alten/ und alles Volck ſpreche/ Amen!","norm":"Es gehe dieses Jahr glücklich und wohl denen sämtlichen Herren Bürgermeistern und Syndizi, es gehe glücklich und wohl denen sämtlichen Herren Ober Alten / und alles Volk spreche / Amen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.93149995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13559,"date":1663,"orig":"Einem Wol Ehrwuͤrdigen Miniſterio, und meinen vielgeliebten Herꝛen Collegis, welche bey itzigen hin und wider graſſirenden Kranckheiten/ offt bey Regen und Ungewitter/ zu gelegener und ungelegener Zeit/ durch die Straſſe lauffen/ und mancher Pfuͤtz die Augen außtreten muͤſſen/ verehre ich neue Schue/ und erinnere ſie an die Prieſter deß HErꝛn/ zu welchen Joſua ſagte:","norm":"Einem Wohl ehrwürdigen Ministerio, und meinen vielgeliebten Herren Collegis, welche bei jetzigen hin und wieder grassierenden Krankheiten / oft bei Regen und Ungewitter / zu gelegener und ungelegener Zeit / durch die Straße laufen / und mancher Pfütze die Augen austreten müssen / verehre ich neue Schu / und erinnere sie an die Priester des Herrn / zu welchen Josua sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.091300010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13560,"date":1663,"orig":"Tragt die Lade deß Bundes/ und gehet vor dem Volcke her/ Joſ. 3.","norm":"Tragt die Lade des Bundes / und geht vor dem Volke her / Jos. 3.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.996500015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13561,"date":1663,"orig":"Und als ſie ihre Fuͤſſe fornen in das Waſſer tuncketen/ da theilete ſich der Jordan voneinander.","norm":"Und als sie ihre Füße vorne in das Wasser tunkten / da teilte sich der Jordan voneinander.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.926000118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13562,"date":1663,"orig":"Alſo wann wir Prediger/ die Lade deß Bundes/ Chriſtum/ fuͤr dem Volcke hertragen/ und mit Beten!","norm":"Also wann wir Prediger / die Lade des Bundes / Christus / für dem Volke hertragen / und mit Beten!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.453700065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13563,"date":1663,"orig":"Vermahnen und Warnen werden anhalten/ ſo zweiffelt mir nicht/ es werde ſich das Waſſer der Truͤbſal zertheilen/ daß wir und unſere Zuhoͤrer hindurch gehen/ und endlich in das himmliſche Canaan werden gelangen koͤnnen.","norm":"Vermahnen und Warnen werden anhalten / so zweifelt mir nicht / es werde sich das Wasser der Trübsal zerteilen / dass wir und unsere Zuhörer hindurchgehen / und endlich in das himmlische Kanaan werden gelangen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.018799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13564,"date":1663,"orig":"Viva!","norm":"Viva!","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"et","lang_de":0,"norm_lmscore":5.632999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13565,"date":1663,"orig":"Es gehe dieſes Jahr gluͤcklich und wol allen Lehrern und Predigern/ die ihre Stimme erheben/ wie eine Poſaune/ und mit Lehren/ Warnen und Vermahnen anhalten/ es ſey zur rechter Zeit oder zur Unzeit/ die mit ihrem Gebet ſich ſtellen wider den Riß dieſer Stadt.","norm":"Es gehe dieses Jahr glücklich und wohl allen Lehrern und Predigern / die ihre Stimme erheben / wie eine Posaune / und mit Lehren / Warnen und Vermahnen anhalten / es sei zur rechter Zeit oder zur Unzeit / die mit ihrem Gebet sich stellen wider den Riss dieser Stadt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3343000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13566,"date":1663,"orig":"Lohnt ihnen ſchon die gottloſe undiſcrete Welt mit Verachtung und Undanckbarkeit/ ſo wolle doch Gott ihr Schild und ihr groſſer Lohn ſeyn.","norm":"Lohnt ihnen schon die gottlose undiskrete Welt mit Verachtung und Undankbarkeit / so wolle doch Gott ihr Schild und ihr großer Lohn sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.127200126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13567,"date":1663,"orig":"Wolauff/ ihr Bruͤder/ wann euch euer ſchweres Ampt Blutſauer gemachet wird.","norm":"Wohlauf / ihr Brüder / wann euch euer schweres Amt Blutsauer gemacht wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6269001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13568,"date":1663,"orig":"Wann euch eure eigene Zuhoͤrer unter die Fuͤſſe treten und Paßquillen auff euch machen:","norm":"Wann euch eure eigene Zuhörer unter die Füße treten und Pasquillen auf euch machen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.763199806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13569,"date":1663,"orig":"Wann euch die Menſchen ſchmaͤhen und verfolgen/ und reden allerley Ubels wider euch/ und ligen daran/ ſeyd froͤlich und getroſt/ es wird euch im Himmel wol belohnet werden!","norm":"Wann euch die Menschen schmähen und verfolgen / und reden allerlei Übels wider euch / und liegen daran / seid fröhlich und getrost / es wird euch im Himmel wohl belohnet werden!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.04640007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13570,"date":1663,"orig":"O wie wil ich am Juͤngſten Tage prangen/ mit den Paßquillen/ die dieſes vergangene Jahr auff mich gemacht ſind! zwar/ ſie haben mir manche betruͤbte Stunde gemacht/ ich bin in dieſem Jahr manchmal der Verlaͤumbder wegen ſo traurig und ſo betruͤbt geweſen/ daß/ wann die Erde ſich haͤtte auffgethan/ ich wolte lebendig darunter gekrochen ſeyn/ damit ich nur von der gottloſen Welt kommen were.","norm":"O wie will ich am jüngsten Tage prangen / mit den Pasquillen / die dieses vergangene Jahr auf mich gemacht sind! zwar / sie haben mir manche betrübte Stunde gemacht / ich bin in diesem Jahr manchmal der Verleumder wegen so traurig und so betrübt gewesen / dass / wann die Erde sich hätte aufgetan / ich wollte lebendig darunter gekrochen sein / damit ich nur von der gottlosen Welt kommen wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.944699764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13571,"date":1663,"orig":"Alle Krafft/ aller Safft meines Ingenii iſt vertrocknet.","norm":"Alle Kraft / aller Saft meines Ingenii ist vertrocknet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.143799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13572,"date":1663,"orig":"Es iſt kein Leben/ kein Geiſt mehr in mir geweſen; und unſer HErꝛ Gott ſchickt es ſo wunderbarlich/ daß ich darhinter komme/ wer ſolche Paßquillenmacher ſeyn.","norm":"Es ist kein Leben / kein Geist mehr in mir gewesen; und unser Herr Gott schickt es so wunderbarlich / dass ich dahinter komme / wer solche Passquillenmacher sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.087399959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13573,"date":1663,"orig":"Was ſol ich mit ſolchen Paßquillendichtern machen?","norm":"Was soll ich mit solchen Passquillendichtern machen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.778299808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13574,"date":1663,"orig":"Was iſt mir mit ihrem Ungluͤck gedienet?","norm":"Was ist mir mit ihrem Unglück gedient?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.112100124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13575,"date":1663,"orig":"Jch wil lieber Zehen bey Ehren erhalten/ als Einen zu Schanden machen.","norm":"Ich will lieber Zehn bei Ehren erhalten / als Einen zu Schanden machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.684999942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13576,"date":1663,"orig":"Allein ich ermahne ſolche Verlaͤumbder/ Luͤgner und Ehrenſchaͤnder/ daß ſie Gott umb Verzeihung bitten und ſehen/ was ſie am Juͤngſten Tage dem Richter der Lebendigen und der Todten/ antworten werden.","norm":"Allein ich ermahne solche Verleumder / Lügner und Ehrenschänder / dass sie Gott um Verzeihung bitten und sehen / was sie am jüngsten Tage dem Richter der Lebendigen und der Toten / antworten werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.136600017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13577,"date":1663,"orig":"Jnzwiſchen aber bitt ich dich/ du groſſer Gott/ du wolleſt meiner menſchlichen Schwachheit etwas zu gute halten/ und mir dieſe Bitte/ welche ich im Anfange dieſes Jahrs thue/ nicht verſagen.","norm":"Inzwischen aber bitte ich dich / du großer Gott / du wollest meiner menschlichen Schwachheit etwas zugutehalten / und mir diese Bitte / welche ich im Anfange dieses Jahrs tue / nicht versagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.873199939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13578,"date":1663,"orig":"Mein ehrlicher/ mit blutſaurer Muͤhe und Arbeit erworbener Nam/ iſt mir viel lieber als Gold und Silber/ ja lieber als mein Leben.","norm":"Mein ehrlicher / mit blutsaurer Mühe und Arbeit erworbener Nam / ist mir viel lieber als Gold und Silber / ja lieber als mein Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.26669979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13579,"date":1663,"orig":"Damit ich nun in dieſem Jahre/ dieſer volckreichen Gemeine mit deſto beſſerm Nutz vorſtehen moͤge/ ſo mache meinen Mund nu wider froͤlich/ und verjunge gleichſam mein gantzes Gemuͤth.","norm":"Damit ich nun in diesem Jahre / dieser Volkreichen Gemeine mit desto besserem Nutz vorstehen möge / so mache meinen Mund nun wieder fröhlich / und junge gleichsam mein ganzes Gemüt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.812600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13580,"date":1663,"orig":"Jch ſorge/ meine Widerſacher werden ihren verdienten Lohn bekommen/ eh ſie ſichs verſehen; Dann die Alten haben geſagt:","norm":"Ich sorge / meine Widersacher werden ihren verdienten Lohn bekommen / ehe sie sich es versehen; dann die Alten haben gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.467700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13581,"date":1663,"orig":"Wer Prediger und Jungfrauen ſchaͤndt/ nimbt ſelten ein gutes End.","norm":"Wer Prediger und Jungfrauen schändet / nimmt selten ein gutes Ende.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.513999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13582,"date":1663,"orig":"Denen Gelahrten/ welche gerne neue Zeitung hoͤren/ verehre ich eine Schuͤſſel voll Pomerantzen/ und erinnere ſie/ was Salomo ſaget Prov. 25. v. 11.","norm":"Denen Gelahrten / welche gerne neue Zeitung hören / verehre ich eine Schüssel voll Pomeranzen / und erinnere sie / was Salomo sagt Prov. 25. v. 11.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.620500087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13583,"date":1663,"orig":"Ein Wort/ das iſt/ ein vernuͤnfftiges und weiſes Wort/ geredet zu ſeiner Zeit/ iſt wie guͤldene Aepffel in ſilbernen Schalen.","norm":"Ein Wort / das ist / ein vernünftiges und weises Wort / geredet zu seiner Zeit / ist wie güldene Äpfel in silbernen Schalen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.570400238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13584,"date":1663,"orig":"Denen ſaͤmptlichen Herꝛen Leichnams- und Kirchen-Geſchwornen verehre ich nun zum Neuen Jahr das edle Kraut Ehren-Preiß/ deſſen Krafft/ Tugend und Wirckung groß iſt/ wie in denen Kraͤuter Buͤchern zu ſehen iſt.","norm":"Denen sämtlichen Herren Leichnams- und Kirchen-Geschworenen verehre ich nun zum Neuen Jahr das edle Kraut Ehrenpreiß / dessen Kraft / Tugend und Wirkung groß ist / wie in denen Kräuter Büchern zu sehen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.072800159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13585,"date":1663,"orig":"Dabey wil ich ſie erinnert haben/ daß ſie bey der Ehre Gottes dieſes Jahr feſt halten/ die Wolfahrt dieſer Kirchen je mehr und mehr befoͤꝛdern helffen/ damit ſie deßwegen von jederman geprieſen/ und fuͤr Ehrnveſte Maͤnner gehalten werden.","norm":"Dabei will ich sie erinnert haben / dass sie bei der Ehre Gottes dieses Jahr festhalten / die Wohlfahrt dieser Kirchen je mehr und mehr befördern helfen / damit sie deswegen von jedermann gepriesen / und für Ehrenfeste Männer gehalten werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.267499923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13586,"date":1663,"orig":"Auff/ auff/ ihr ehrliebende Maͤnner/ ihr Vormunde dieſer Kirchen/ ihr Saͤugammen und Pfleger ſo vieler armen Leute/ laſt mit dem Neuen Jahr die Begierde der Kirchen Wolfahrt zu erweitern/ wider neu werden/ laſt euch Muͤhe und Arbeit nicht verdrieſſen/ und erwartet die Belohnung nicht von Menſchen/ ſondern von GOTT.","norm":"Auf / auf / ihr ehrliebende Männer / ihr Vormunde dieser Kirchen / ihr Säugammen und Pfleger so vieler armen Leute / lässt mit dem Neuen Jahr die Begierde der Kirchen Wohlfahrt zu erweitern / wieder neu werden / lässt euch Mühe und Arbeit nicht verdrießen / und erwartet die Belohnung nicht von Menschen / sondern von GOTT.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.172699928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13587,"date":1663,"orig":"Viva!","norm":"Viva!","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"et","lang_de":0,"norm_lmscore":5.632999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13588,"date":1663,"orig":"Es muͤſſe dieſes Jahr gluͤcklich und wolgehen allen Herꝛen Leichnams- und Kirchen- Geſchwornen/ der HERR erhoͤre ſie in der Noth/ der Name deß Gottes Jaeobs ſchuͤtze ſie; Er ſende ihnen Huͤlffe von ſeinem Heiligthumb/ Er ſtaͤrcke ſie auß Zion.","norm":"Es müsse dieses Jahr glücklich und Wohlgehen allen Herren Leichnams- und Kirchen-Geschworenen / der Herr erhöre sie in der Not / der Name des Gottes Jaeobs schütze sie; er sende ihnen Hilfe von seinem Heiligtum / Er stärke sie aus Zion.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.36899995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13589,"date":1663,"orig":"Er gebe ihnen und ihren Angehoͤrigen/ was ihnen nuͤtz und lieb an Leib und Seel/ an Ehr und Gut. Denen reichen Kauffleuten und Schiffern/ welche ihrer Kauffmanſchafft und Nahrung halben hin und wider reiſen/ und offt Leib und Leben wagen/ verehre ich eine Land Karte/ und erinnere ſie dabey/ was Chriſtus ſaget Matth.","norm":"Er gebe ihnen und ihren Angehörigen / was ihnen nütze und lieb an Leib und Seele / an Ehre und Gut . Denen reichen Kaufleuten und Schiffern / welche ihrer Kaufmannschaft und Nahrung halben hin und wieder reisen / und oft Leib und Leben wagen / verehre ich eine Land Karte / und erinnere sie dabei / was Christus sagt Matth.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.042099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13590,"date":1663,"orig":"16. Was huͤlffe es den Menſchẽ wann er die gantze Welt gewuͤnne/ und lidte Schaden an ſeiner Seele?","norm":"16. Was Hilfe es den Menschen wann er die ganze Welt gewinne / und litt Schaden an seiner Seele?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.714200019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13591,"date":1663,"orig":"Wie offt reiſeſt du uͤber Berg und Thal/ uͤber Land/ uͤber Waſſer/ uͤber Sand/ und verletzeſt dein Gewiſſen/ und beſchaͤdigeſt deine arme Seele?","norm":"Wie oft reisest du über Berg und Tal / über Land / über Wasser / über Sand / und verletzest dein Gewissen / und beschädigest deine arme Seele?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.111299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13592,"date":1663,"orig":"Zeige mir aber in der Landkarte/ welche Stadt/ welches Land du damit gewonnen habeſt?","norm":"Zeige mir aber in der Landkarte / welche Stadt / welches Land du damit gewonnen habest?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.384600162506103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13593,"date":1663,"orig":"und wann du ſchon eine Stadt oder Land damit gewonnen haͤtteſt/ ſo were es doch nichtes gegen der gantzen Welt; und wann du ſchon die gantze Welt gewonnen haͤtteſt/ ſo were es doch nichtes gegen deiner Seele/ die da mit dem Blut Chriſti ſo theur erkaufft iſt.","norm":"und wann du schon eine Stadt oder Land damit gewonnen hättest / so wäre es doch nichts gegen der ganzen Welt; und wann du schon die ganze Welt gewonnen hättest / so wäre es doch nichts gegen deiner Seele / die da mit dem Blut Christi so teuer erkauft ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.824700117111206} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13594,"date":1663,"orig":"O du edle Seel/ du edle Seel/ wie wirſtu doch offt von vornehmen weltweiſen Kauffleuten ſo gering gehalten!","norm":"O du edle Seele / du edle Seele / wie wirst du doch oft von vornehmen weltweisen Kaufleuten so gering gehalten!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.171599864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13595,"date":1663,"orig":"Viva!","norm":"Viva!","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"et","lang_de":0,"norm_lmscore":5.632999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13596,"date":1663,"orig":"Allen frommen und gottsfuͤrchtigen Kauffleuten gehe es in dieſem Jahr gluͤcklich und wol/ zu Waſſer und zu Land/ im Hauß und auſſer dem Hauß/ der HErꝛ befehl ſeinen H. Engeln/ daß ſie ſie behuͤten auf allen ihren Wegen.","norm":"Allen frommen und gottesfürchtigen Kaufleuten gehe es in diesem Jahr glücklich und wohl / zu Wasser und zu Land / im Haus und außer dem Haus / der Herr Befehl seinen H. Engeln / dass sie sie behüten auf allen ihren Wegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.189599990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13597,"date":1663,"orig":"Er ſey ihr Schutz und Schirm/ daß ſie deß Tages die Sonne nicht ſteche/ noch der Mond deß Nachtes.","norm":"Er sei ihr Schutz und Schirm / dass sie des Tages die Sonne nicht steche / noch der Mond des Nachts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.36899995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13598,"date":1663,"orig":"Er ſey bey ihnẽ in aller Noth.","norm":"Er sei bei ihnen in aller Not.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.289599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13599,"date":1663,"orig":"Er reiſſe ſie herauß/ Er bringe ſie zu Ehren/ Er ſaͤttige ſie mit langem Leben/ und zeige ihnen ſein Heyl.","norm":"Er reiße sie heraus / Er bringe sie zu Ehren / Er sättige sie mit langem Leben / und zeige ihnen sein Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.858599901199341} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13600,"date":1663,"orig":"Denen Renthenirern und Stadt-Junckern der loͤblichen Bruͤderſchafft der Brauer/ und denen auffwarts fahrenden Schipffern/ verehre ich den Haberman/ und erinnere ſie dabey/ daß an Gottes Segen ſey alles gelegen.","norm":"Denen Renthenirern und Stadt-Junkern der löblichen Brüderschaft der Brauer / und denen aufwärts fahrenden Schipffern / verehre ich den Habeman / und erinnere sie dabei / dass an Gottes Segen sei alles gelegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6392998695373535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13601,"date":1663,"orig":"Wollen ſie nun dieſes Jahr den Segen Gottes haben/ ſo muͤſſen ſie fleiſſig beten und arbeiten.","norm":"Wollen sie nun dieses Jahr den Segen Gottes haben / so müssen sie fleißig beten und arbeiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.916900157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13602,"date":1663,"orig":"Beten muͤſſen ſie/ als ob keine Arbeit helffe/ und arbeiten/ als ob kein Gebet helffe; Dann Gott wil in keinem Stande Faullentzer haben/ ſondern er hat den Menſchen erſchaffen zur Arbeit/ wie den Vogel zu fliegen.","norm":"Beten müssen sie / als ob keine Arbeit helfe / und arbeiten / als ob kein Gebet helfe; dann Gott will in keinem Stande Faulenzer haben / sondern er hat den Menschen erschaffen zur Arbeit / wie den Vogel zu fliegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.736599922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13603,"date":1663,"orig":"Dem loͤblichen Ambt der Fiſcher verehre ich das geſegnete Netze ihres Ambts Bruders deß Apoſtels Petri/ welches er nach angehoͤrter Predigt außwarff/ darnach eine groſſe Menge Fiſche fieng/ und bitte/ ſie wollen in dieſem Jahr dieſes laſſen ihren Morgenſegen ſeyn: HErr in deinem Namen wil ich das Netz außwerffen.","norm":"Dem löblichen Amt der Fischer verehre ich das gesegnete Netze ihres Amts Bruders des Apostels Petri / welches er nach angehörter Predigt auswarf / danach eine große Menge Fische fing / und bitte / sie wollen in diesem Jahr dieses lassen ihren Morgensegen sein: Herr in deinem Namen will ich das Netz auswerfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.494900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13604,"date":1663,"orig":"Allen andern Handwercksleuten/ welche offt klagen:","norm":"Allen anderen Handwerksleuten / welche oft klagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.935500144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13605,"date":1663,"orig":"Die Nahrung falle knapp/ es ſey nicht mehr in Hamburg wie zuvor: und dann allen armen Haußvaͤtern/ die offtmals ſeufftzen und dencken:","norm":"Die Nahrung falle knapp / es sei nicht mehr in Hamburg wie zuvor: und dann allen armen Hausvätern / die oftmals seufzen und denken:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.863800048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13606,"date":1663,"orig":"Was werden wir eſſen?","norm":"Was werden wir essen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.178400039672851} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13607,"date":1663,"orig":"was werden wir trincken?","norm":"was werden wir trinken?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.000100135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13608,"date":1663,"orig":"Verehre ich einen Zuber voll Fiſche/ und erinnere ſie/ daß der Mann noch lebe/ der in der Wuͤſten ſo viel Leut/ die ſein Wort liebten/ mit wenig Brodt und Fiſchen ſaͤttigte: daß der HErꝛ noch lebe/ der ſo viel tauſend Voͤgel in der Lufft/ ſo viel tauſend Fiſch und Wallfiſche im Meer/ in der Elbe/ in der Elſter und in andern Waſſern ernehre/ warumb ſolt er nicht vielmehr die Menſchen/ die edle Creaturen/ die er nach ſeinem Ebenbilde erſchaffen/ die ſein lieber Sohn mit ſeinem Blute ſo theuer erloͤſet hat/ ernehren?","norm":"Verehre ich einen Zuber voll Fische / und erinnere sie / dass der Mann noch lebe / der in der Wüssten so viel Leute / die sein Wort liebten / mit wenig Brot und Fischen sättigte: dass der Herr noch lebe / der so viel tausend Vögel in der Luft / so viel tausend Fisch und Walfische im Meer / in der Elbe / in der Elster und in anderen Wassern ernähre / warum sollt er nicht vielmehr die Menschen / die edle Kreaturen / die er nach seinem Ebenbilde erschaffen / die sein lieber Sohn mit seinem Blute so teuer erlöset hat / ernähren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.122300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13609,"date":1663,"orig":"Wo iſt ein Koͤnig oder Potentat/ der bezahlen koͤnne/ was alle Voͤgel in der Welt nur ein Jahr lang freſſen?","norm":"Wo ist ein König oder Potentat / der bezahlen könne / was alle Vögel in der Welt nur ein Jahr lang fressen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.553899765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13610,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig in Spanien iſt ein groſſer Potentat/ er hat einen Fuß ſtehen in Orient/ den andern in Occident/ und die Sonne gehet nimmer unter/ daß ſie nicht in etlichen ſeiner Laͤnder ſcheine.","norm":"Der König in Spanien ist ein großer Potentat / er hat einen Fuß stehen in Orient / den anderen in Okzident / und die Sonne geht nimmer unter / dass sie nicht in etlichen seiner Länder scheine.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.549900054931641} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13611,"date":1663,"orig":"Allein ich halte dafuͤr/ wenn der Koͤnig in Spanien ſolte zehen Jahr lang nur die unnuͤtzen Raben und Sperlinge in der gantzen Welt ſpeiſen und ernehren/ ſie wuͤrden ihn zu einem armen Koͤnig machen.","norm":"Allein ich halte dafür / wenn der König in Spanien sollte zehn Jahr lang nur die unnützen Raben und Sperlinge in der ganzen Welt speisen und ernähren / sie würden ihn zu einem armen König machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.969099998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13612,"date":1663,"orig":"Aber wann der groſſe Gott ſeine milde Hand auffthut/ ſo wird alles/ was da lebet/ geſaͤttiget mit Wolgefallen.","norm":"Aber wann der große Gott seine milde Hand auftut / so wird alles / was da lebet / gesättigt mit Wohlgefallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.405300140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13613,"date":1663,"orig":"Du arme-Handwercksmann/ du armer Haußvatter/ warumb bekuͤmmerſt du dich alſo umb das taͤgliche Brod? warumb gehabt ſich dein Hertz ſo uͤbel?","norm":"Du Arme-Handwerksmann / du armer Hausvater / warum bekümmerst du dich also um das tägliche Brot? warum gehabt sich dein Herz so übel?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.319200038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13614,"date":1663,"orig":"Trachte nur nach dem Reich Gottes und nach ſeiner Gerechtigkeit/ ſo wird dir das ander alles zufallen.","norm":"Trachte nur nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit / so wird dir das ander alles zufallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.098499774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13615,"date":1663,"orig":"Waꝛum̃ bekuͤm̃erſt du dich deiner vielen Kinder halben?","norm":"Warum bekümmerst du dich deiner vielen Kinder halben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4319000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13616,"date":1663,"orig":"Befihl deinẽ Kindern/ daß ſie des HErꝛn Wege halten/ und thun was recht und gut iſt/ ſo wirſt du erfahren/ daß deine Kinder nicht mit dir/ ſondern du mit deinen Kindern eſſeſt.","norm":"Befehl deinen Kindern / dass sie des Herrn Wege halten / und tun was recht und gut ist / so wirst du erfahren / dass deine Kinder nicht mit dir / sondern du mit deinen Kindern essest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.110099792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13617,"date":1663,"orig":"O wol dem/ der den HErꝛn fuͤrchtet/ des Samen wird gewaltig ſeyn auff Erden.","norm":"O wohl dem / der den Herrn fürchtet / des Samen wird gewaltig sein auf Erden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.879300117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13618,"date":1663,"orig":"Das Geſchlecht der Frommen wird geſegnet ſeyn/ Reichthumb und die Fuͤlle wird in ihrem Hauſe ſeyn/ Pſ. 112.","norm":"Das Geschlecht der Frommen wird gesegnet sein / Reichtum und die Fülle wird in ihrem Hause sein / Ps. 112.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.749599933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13619,"date":1663,"orig":"Ein Gerechter der in ſeiner Froͤmmigkeit bleibet/ des Kindern wirds wol gehen nach ihm/ Prov. 29.","norm":"Ein Gerechter der in seiner Frömmigkeit bleibt / des Kindern wird es wohl gehen nach ihm / Prov. 29.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.434599876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13620,"date":1663,"orig":"Der groſſe Koͤnig David/ der in ſeiner Jugend ein Schaͤffer- Knabe war/ ſagt im 37. Pſ. Jch bin jung geweſen und alt worden/ und habe noch nie geſehen den Gerechten verlaſſen/ oder ſeinen Samen nach Brod gehen.","norm":"Der große König David / der in seiner Jugend ein Schäffer-Knabe war / sagt im 37. Ps. Ich bin jung gewesen und alt worden / und habe noch nie gesehen den Gerechten verlassen / oder seinen Samen nach Brot gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.291200160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13621,"date":1663,"orig":"O wohl dir/ du frommer fleiſſiger Haußvater/ der du den HErꝛn fuͤrchteſt/ und auff ſeinen Wegen geheſt/ du wirſt dich nehren deiner Haͤnde Arbeit.","norm":"O wohl dir / du frommer fleißiger Hausvater / der du den Herrn fürchtest / und auf seinen Wegen gehest / du wirst dich nähren deiner Hände Arbeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.042799949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13622,"date":1663,"orig":"Wol dir/ du haſt es gut/ dein Weib wird ſeyn/ wie ein fruchtbarer Weinſtock umb dein Hauß/ und deine Kinder wie die Oelzweige umb deinen Tiſch herumb.","norm":"Wohl dir / du hast es gut / dein Weib wird sein / wie ein fruchtbarer Weinstock um dein Haus / und deine Kinder wie die Oelzweige um deinen Tisch herum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.088600158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13623,"date":1663,"orig":"Jn dem ich dieſes ſage/ in dem ich dieſe Bibliſche Spruͤpe erzehle/ deucht mich/ der H. Geiſt ziele darin auff etwas ſonderliches:","norm":"Indem ich dieses sage / in dem ich diese Biblische Sprüpe erzähle / deucht mich / der H. Geist ziele darin auf etwas Sonderliches:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.946400165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13624,"date":1663,"orig":"Dann er verheiſt nicht alsbald den Eltern groß Reichthum oder Segen/ ſondern er ſagt/ Pſ. 112. Wol dem der den HErꝛn fuͤrchtet/ des Samen wird gewaltig ſeyn auff Erden.","norm":"Dann er verheißt nicht alsbald den Eltern groß Reichtum oder Segen / sondern er sagt / Ps. 112. Wohl dem der den Herrn fürchtet / des Samen wird gewaltig sein auf Erden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.387499809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13625,"date":1663,"orig":"Salomon ſagt:","norm":"Salomon sagt:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":4.743299961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13626,"date":1663,"orig":"Ein Gerechter/ der in ſeiner Froͤmmigkeit lebet/ des Kindern wird es wol gehen nach ihm.","norm":"Ein Gerechter / der in seiner Frömmigkeit lebet / des Kindern wird es wohl gehen nach ihm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.532800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13627,"date":1663,"orig":"David ſagt:","norm":"David sagt:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lv","lang_de":0,"norm_lmscore":4.668799877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13628,"date":1663,"orig":"Jch bin jung geweſen und alt worden/ und habe noch nie geſehen den Gerechten verlaſſen oder ſeinen Samen nach Brod gehen.","norm":"Ich bin jung gewesen und alt worden / und habe noch nie gesehen den Gerechten verlassen oder seinen Samen nach Brot gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.693600177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13629,"date":1663,"orig":"Es ſcheinet/ daß Gott der HErꝛ offt fromme Eltern im Creutz und Truͤbſal uͤbe/ und ihren Kindern deſto reichlicher gebe/ was er denen Eltern nach ſeinem heiligen Willen verſaget.","norm":"Es scheinet / dass Gott der Herr oft fromme Eltern im Kreuz und Trübsal übe / und ihren Kindern desto reichlicher gebe / was er denen Eltern nach seinem heiligen Willen versaget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.949900150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13630,"date":1663,"orig":"Der Ertzvater Jacob war ein geplagter Mann/ aber Gott gab ſeinen Kindern/ dem Joſeph und ſeinen Nachkommen deſto reichlicher/ was er ihm verſagete.","norm":"Der Erzvater Jacob war ein geplagter Mann / aber Gott gab seinen Kindern / dem Joseph und seinen Nachkommen desto reichlicher / was er ihm versagte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.902599811553955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13631,"date":1663,"orig":"Sehet euch umb/ ihr fromme und fleiſſige Haußvaͤter/ wie geſegnet der Mann ſey/ der den HErꝛn fuͤrchtet?","norm":"Sehet euch um / ihr fromme und fleißige Hausväter / wie gesegnet der Mann sei / der den Herrn fürchtet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.43720006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13632,"date":1663,"orig":"Wie offt hat Gott in Hamburg auß frommen und armen Kindern groſſe und reiche Leute gemacht?","norm":"Wie oft hat Gott in Hamburg aus frommen und armen Kindern große und reiche Leute gemacht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.651599884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13633,"date":1663,"orig":"Viva!","norm":"Viva!","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"et","lang_de":0,"norm_lmscore":5.632999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13634,"date":1663,"orig":"Es gehe dieſes Jahr allen frommen Haußvaͤtern/ Handels und Handwercks Leuten gluͤcklich und wol.","norm":"Es gehe dieses Jahr allen frommen Hausvätern / Handels und Handwerks Leuten glücklich und wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.950200080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13635,"date":1663,"orig":"Gott ſegne die Arbeit ihrer Haͤnde/ und gebe ihnen/ was ihr Nutz und Wunſch iſt.","norm":"Gott segne die Arbeit ihrer Hände / und gebe ihnen / was ihr Nutz und Wunsch ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.584799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13636,"date":1663,"orig":"Denen Frauen verehre ich die Muͤtze oder die Haube der Saræ/ welche wuſte/ daß der Mann des Weibes Haupt ſey: Hielt ihm demnach in hohen Ehren/ und hieß ihn Herꝛ/ das war der ſchoͤnſte Schmuck ihres Hauptes.","norm":"Denen Frauen verehre ich die Mütze oder die Haube der Sarae / welche wusste / dass der Mann des Weibes Haupt sei: Hielt ihm demnach in hohen Ehren / und hieß ihn Herr / das war der schönste Schmuck ihres Hauptes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.201099872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13637,"date":1663,"orig":"Das einige Wort Herr/ hat dẽ H. 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Geist so wohl gefallen / dass er es im N.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8277997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13638,"date":1663,"orig":"Teſtament durch den Apoſtel Petrum allen Frauen zur Nachricht hat laſſen auffzeichnen.","norm":"Testament durch den Apostel Petrum allen Frauen zur Nachricht hat lassen aufzeichnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.037799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13639,"date":1663,"orig":"Jch verehre ihnen das Ohrgehencke der reichen Kauffmans-Frauen der Lydiæ/ welche der Predigt des Apoſtels Pauli mit allem Fleiß zuhoͤrete.","norm":"Ich verehre ihnen das Ohrgehenke der reichen Kaufmannsfrauen der Lydiae / welche der Predigt des Apostels Pauli mit allem Fleiß zuhörte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.340799808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13640,"date":1663,"orig":"Jch verehre ihnen die guͤldene Kette/ welches Chriſtus Matth. 11. allen ſeinen Bruͤdern und Schweſtern umb den Hals warff und ſagte:","norm":"Ich verehre ihnen die güldene Kette / welches Christus Matth. 11. allen seinen Brüdern und Schwestern um den Hals warf und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.015399932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13641,"date":1663,"orig":"Nehmet auffeuch mein Joch/ und lernet von mir.","norm":"Nehmet auffeuch mein Joch / und lernet von mir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.862500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13642,"date":1663,"orig":"Denen Frauẽ kan es offt Herꝛ und Knecht nicht recht machen/ ſondern es mangelt ihnen bald diß bald jenes/ daß ſie anfangen zu murꝛen.","norm":"Denen Frauen kann es oft Herr und Knecht nicht recht machen / sondern es mangelt ihnen bald dies bald jenes / dass sie anfangen zu murren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9182000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13643,"date":1663,"orig":"Aber Chriſtus gibt ihnen bey der guͤldenen Kett/ die er ihnen umb den Hals wirfft/ den Rath und ſaget:","norm":"Aber Christus gibt ihnen bei der güldenen Kett / die er ihnen um den Hals wirft / den Rat und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.464000225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13644,"date":1663,"orig":"Lernet von mir/ denn ich bin ſanfftmuͤtig/ und von Hertzen demuͤhtig.","norm":"Lernet von mir / denn ich bin sanftmütig / und von Herzen demütig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.220900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13645,"date":1663,"orig":"Jch verehre ihnen ferner den Spiegel der Judith/ der Eſter/ der Rebeccæ/ der Suſannæ/ der Hannæ/ darinnen ſie ſich beſehen koͤnnen/ was ihnen an ihrem Schmuck und Zierrath mangele.","norm":"Ich verehre ihnen ferner den Spiegel der Judith / der Ester / der Rebeccae / der Susanne / der Hannae / darinnen sie sich besehen können / was ihnen an ihrem Schmuck und Zierrat mangele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.073999881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13646,"date":1663,"orig":"Jch verehre ihnen auch den Sammet der Froͤmmigkeit/ den koͤſtlichen ſubtilen Leinwad der Heiligkeit/ den Purpur der Scham/ Zucht und Keuſchheit/ darin moͤgen ſie ſich kleiden/ wie es dem Allmodo-Schneider wol gefaͤllet/ der unſern Eltern im Paradis die erſte Kleider gemacht hat.","norm":"Ich verehre ihnen auch den Samt der Frömmigkeit / den köstlichen subtilen Leinwad der Heiligkeit / den Purpur der Scham / Zucht und Keuschheit / darin mögen sie sich kleiden / wie es dem Allmodo-Schneider wohl gefällt / der unseren Eltern im Paradies die erste Kleider gemacht hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.04010009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13647,"date":1663,"orig":"Denen Jungfrauen verehre ich die Pantoffeln der Jungfrauen Mariæ/ welche nicht allenthalben hinlieffe mit einem Regenkleid/ welche es nicht machte/ wie Jacobs- Tochter die Dina/ welche außgieng die Toͤchter des Landes zu beſchauen/ und hielt ſich bey dem Sichen ſo lange auff/ biß ſie ihren Jungferkrantz verlohr.","norm":"Denen Jungfrauen verehre ich die Pantoffeln der Jungfrauen Marias / welche nicht allenthalben hinliefe mit einem Regenkleid / welche es nicht machte / wie Jacobs-Tochter die Dina / welche ausging die Töchter des Landes zu beschauen / und hielt sich bei dem Siechen so lange auf / bis sie ihren Jungferkranz verlor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.951300144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13648,"date":1663,"orig":"Denen Wittwen verehre ich einen Schwam̃/ ein ſtuͤck Brod/ und eine Harffe oder Zitter.","norm":"Denen Witwen verehre ich einen Schwamm / ein Stück Brot / und eine Harfe oder Zither.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.937600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13649,"date":1663,"orig":"Einen Schwamm/ damit ſie ihre Thraͤnen abwiſchen/ denn ich weiß/ wie es Wittwen und Waͤyſen ergehet.","norm":"Einen Schwamm / damit sie ihre Tränen abwischen / denn ich weiß / wie es Witwen und Waisen ergehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.476500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13650,"date":1663,"orig":"Eine Wittwe iſt ein miſerabile Perſon/ und wann ſie auch ſchon eines Koͤniges Witwe waͤre.","norm":"Eine Witwe ist ein miserabile Person / und wann sie auch schon eines Königes Witwe wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.990799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13651,"date":1663,"orig":"Dann der Mann iſt des Weibes Haupt.","norm":"Dann der Mann ist des Weibes Haupt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.205100059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13652,"date":1663,"orig":"Was iſt nun eine Frau/ die keinen Mann hat?","norm":"Was ist nun eine Frau / die keinen Mann hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.782599925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13653,"date":1663,"orig":"Was ein Leib iſt ohne Kopff.","norm":"Was ein Leib ist ohne 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Schrifft/ als Wittwen und Waͤyſen.","norm":"Sei getrost / es sind keine Leute / die größere Verheißungen haben in H. Schrift / als Witwen und Waisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.150100231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13657,"date":1663,"orig":"Gott hat eine eigene Verheiſſung gethan/ Exod. 21. daß er ihr Gebet erhoͤren wolle:","norm":"Gott hat eine eigene Verheißung getan / Exod. 21. dass er ihr Gebet erhören wolle:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.167600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13658,"date":1663,"orig":"Daß er diejenigen/ an Leib und Leben/ an Weib und Kindern/ ſtraffen/ und ihre Weiber wieder zu Wittwen/ und ihre Kinder zu Waͤyſen machen wolle.","norm":"Dass er diejenigen / an Leib und Leben / an Weib und Kindern / strafen / und ihre Weiber wieder zu Witwen / und ihre Kinder zu Waisen machen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.099500179290771} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13659,"date":1663,"orig":"Das ſind erſchreckliche Worte.","norm":"Das sind erschreckliche Worte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.652100086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13660,"date":1663,"orig":"Jch entſetze mich mehr uͤber den Thraͤnen einer frommen gottsfuͤrchtigen Wittwen/ wann ſie wieder mich weinen wil/ als wann mir ein Curaſſirer mit einem bloſſen Schwerd in einem wilden Walde begegnete.","norm":"Ich entsetze mich mehr über den Tränen einer frommen gottesfürchtigen Witwen / wann sie wieder mich weinen will / als wann mir ein Curassirer mit einem bloßen Schwert in einem wilden Walde begegnete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.073200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13661,"date":1663,"orig":"Denn Wittwen haben einen gewaltigen groſſen Patron an Gott den HErꝛn/ welcher es ſeinem Volck durch die Propheteng zu unterſchiedenen malen hat verweiſen laſſen/ daß ſie Wittwen und Waͤyſen untertrucket haben.","norm":"Denn Witwen haben einen gewaltigen großen Patron an Gott den Herrn / welcher es seinem Volk durch die Propheteng zu unterschiedenen malen hat verweisen lassen / dass sie Witwen und Waisen unterdrücket haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.326000213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13662,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ daß diß die Urſache ſey/ daß gemeiniglich mehr Wittfrauen gefunden werden als Wittmaͤnner/ weil ſich die Maͤnner ſo leichtich an den Wittwen verſuͤndigen.","norm":"Ich halte dafür / dass dies die Ursache sei / dass gemeiniglich mehr Witfrauen gefunden werden als Witmänner / weil sich die Männer so leichtich an den Witwen versündigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.060100078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13663,"date":1663,"orig":"Ein ſtuͤck Brod verehre ich ihnen.","norm":"Ein Stück Brot verehre ich ihnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.644999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13664,"date":1663,"orig":"Dañ gemeiniglich/ wann der Mann lieget/ ſo lieget auch die Nahrung/ und gottloſe Leute halten es fuͤr eine Kunſt/ wann ſie Wittwen betriegen/ und umb ihr Brod bringen koͤnnrn.","norm":"Dann gemeiniglich / wann der Mann liegt / so liegt auch die Nahrung / und gottlose Leute halten es für eine Kunst / wann sie Witwen betrügen / und um ihr Brot bringen Könnern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.164000034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13665,"date":1663,"orig":"Die Harffe oder Zitter verehre ich ihnen/ daß/ wann ihnen GOtt der HErꝛ wunderlich geholffen hat/ wie der betruͤbten Naemi/ welche er nach vielen außgeſtandenen Creutz und Armuth in des vornehmen Mannes/ des Boas zu Bethlehem Hauſe wiederumb erfreuete durch ihre Schnur/ die Ruth/ und legte ihr einen ſolchen Enckel in die Schoß/ auß deſſen Lenden hernach Koͤnige entſproſſen ſind/ deren einer ſo reich ward/ daß zu ſeiner Zeit des Silbers ſo viel war als der Steine zu Jeruſalẽ:","norm":"Die Harfe oder Zither verehre ich ihnen / dass / wann ihnen Gott der Herr wunderlich geholfen hat / wie der betrübten Naemi / welche er nach vielen ausgestandenen Kreuz und Armut in des vornehmen Mannes / des Boas zu Bethlehem Hause wiederum erfreute durch ihre Schnur / die Ruth / und legte ihr einen solchen Enkel in die Schoß / aus dessen Lenden hernach Könige entsprossen sind / deren einer so reich wurde / dass zu seiner Zeit des Silbers so viel war als der Steine zu Jerusalen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.228700160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13666,"date":1663,"orig":"Daß ſie hernach auff dieſer Harffen Gott ein Lob und Danck-Lied ſingen kunte:","norm":"Dass sie hernach auf dieser Harfen Gott ein Lob und Danklied singen konnte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.805799961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13667,"date":1663,"orig":"Meine Seele erhebet den HErꝛn/ und mein Geiſt freuet ſich Gottes meines Heylandes.","norm":"Meine Seele erhebet den Herrn / und mein Geist freuet sich Gottes meines Heilandes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.520499944686889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13668,"date":1663,"orig":"Dann er hat groſſe Ding an mir gethan/ der da maͤchtig iſt/ und des Name heilig iſt.","norm":"Dann er hat große Ding an mir getan / der da mächtig ist / und des Name heilig ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.099699974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13669,"date":1663,"orig":"Viva!","norm":"Viva!","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"et","lang_de":0,"norm_lmscore":5.632999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13670,"date":1663,"orig":"Es gehe dieſes Jahr gluͤcklich und wol allen gottsfuͤrchtigen Frauen und Jungfrauen/ allen frommen Wittwen und Waiſen:","norm":"Es gehe dieses Jahr glücklich und wohl allen gottesfürchtigen Frauen und Jungfrauen / allen frommen Witwen und Waisen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.578100204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13671,"date":1663,"orig":"Der HErꝛ ſey bey ihnen in der Noth/ Er reiſſe ſie herauß/ Er bringe ſie zu Ehren/ Er ſaͤttige ſie mit langem Leben/ und zeige ihnen ſein Heyl.","norm":"Der Herr sei bei ihnen in der Not / Er reiße sie heraus / Er bringe sie zu Ehren / Er sättige sie mit langem Leben / und zeige ihnen sein Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.278899908065796} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13672,"date":1663,"orig":"Denen Studenten/ welche offtmals nicht auß Andacht/ ſondern auß Fuͤrwitz anhero kommen/ und machen es wie die jungen Penaͤle zu Athen/ welche in Pauli Predigt kamen/ nur etwas neues zu hoͤren/ Act. 17. denſelben verehre ich zum Neuen Jahr/ eyſerne Koͤpffe/ guͤldene Beutel/ bleyerne Hoſen/ und gelichte oder gewaͤchſte Stuhlkuͤſſen/ und bitte/ ſie wollen damit wieder auff die Univerſitaͤten ziehen/ und etwas redliches lernen/ und ſich erinnern/ daß ein groſſer Unterſcheid ſey zwiſchen einem Doctor und einem weiſen Mann.","norm":"Denen Studenten / welche oftmals nicht aus Andacht / sondern aus Fürwitz anher kommen / und machen es wie die jungen Penäle zu Athen / welche in Pauli Predigt kamen / nur etwas Neues zu hören / Act. 17. denselben verehre ich zum Neuen Jahr / eiserne Köpfe / güldene Beutel / bleierne Hosen / und Gelichte oder gewachste Stuhlküssen / und bitte / sie wollen damit wieder auf die Universitäten ziehen / und etwas redliches lernen / und sich erinnern / dass ein großer Unterschied sei zwischen einem Doktor und einem weisen Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.424499988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13673,"date":1663,"orig":"Hugo Bon Campanus war ein gelehrter Juriſt/ wurde endlich Pabſt und genennet Gregorius XIII. Einsmals kam ein Doctor zu ihm/ einer ſeiner alten Bekandten/ und wolte etliche Beneficia von ihm bitten.","norm":"Hugo Bon Campanus war ein gelehrter Jurist / wurde endlich Papst und genannt Gregorius XIII. Einsmals kam ein Doktor zu ihm / einer seiner alten Bekannten / und wollte etliche Beneficia von ihm bitten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.663000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13674,"date":1663,"orig":"Der Pabſt diſcurrirt ein wenig mit ihm und ſagt endlich:","norm":"Der Papst diskurriert ein wenig mit ihm und sagt endlich:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.423099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13675,"date":1663,"orig":"Dic mihi, an Doctor ſis, an Doctoratus? ad Doctoratum pauca requiruntur, ad Doctorem verò multa, quorum tu fortaſſis nihil habes.","norm":"Dic mihi, an Doktor sis, an Doctoratus? ad Doctoratum pauca requiruntur, ad Doctorem vero multa, quorum tu fortassis nihil habes.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.179800033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13676,"date":1663,"orig":"Denen Kindern und Jungen- Geſellen verehre ich einen jungen Storch/ von demſelben ſollen ſie lernen/ wie ſie ihre Eltern lieben/ ihnen dienen/ und gegen ſie danckbar ſeyn ſollen.","norm":"Denen Kindern und Jungen-Gesellen verehre ich einen jungen Storch / von demselben sollen sie lernen / wie sie ihre Eltern lieben / ihnen dienen / und gegen sie dankbar sein sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.946000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13677,"date":1663,"orig":"Wie ſich aber der junge Storch gegen ſeine Alten verhalte/ davon koͤnnen ſie nur die Bauren fragen.","norm":"Wie sich aber der junge Storch gegen seine Alten verhalte / davon können sie nur die Bauern fragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.652900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13678,"date":1663,"orig":"Viva!","norm":"Viva!","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"et","lang_de":0,"norm_lmscore":5.632999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13679,"date":1663,"orig":"Es gehe dieſes Jahr gluͤcklich und wol allen frommen Studenten und Schuͤlern.","norm":"Es gehe dieses Jahr glücklich und wohl allen frommen Studenten und Schülern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.971499919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13680,"date":1663,"orig":"Der HErꝛ ſegne ſie an Leib und Seele/ er laſſe ſie auffwachſen und zunehmen an Weißheit/ Alter und Gnade bey Gott und Menſchen/ und laſſe ihre Eltern und Anverwandten viel Ehre/ Troſt und Freude an ihnen erleben.","norm":"Der Herr segne sie an Leib und Seele / er lasse sie aufwachsen und zunehmen an Weisheit / Alter und Gnade bei Gott und Menschen / und lasse ihre Eltern und Anverwandten viel Ehre / Trost und Freude an ihnen erleben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.02370023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13681,"date":1663,"orig":"Denen armen Leuten in den Hoſpitalen verehre ich eine Goldwage.","norm":"Denen armen Leuten in den Hospitale verehre ich eine Goldwaage.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.243199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13682,"date":1663,"orig":"Mancher wird dencken:","norm":"Mancher wird denken:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.278200149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13683,"date":1663,"orig":"Was ſollen ſie mit der Goldwage thun?","norm":"Was sollen sie mit der Goldwaage tun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.779599905014038} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13684,"date":1663,"orig":"Die Reichen werden ihnen wenig Ducaten verehren/ und wann ſie es ſchon thaͤten/ ſo wuͤrden ſie dieſelbe ſchon annehmen/ wann ſie ſchon ein wenig zu leicht waͤren.","norm":"Die Reichen werden ihnen wenig Dukaten verehren / und wann sie es schon täten / so würden sie dieselbe schon annehmen / wann sie schon ein wenig zu leicht wären.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.831699848175049} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13685,"date":1663,"orig":"Allein ich bitt/ ſie wollen die Wag zum Neuen Jahr annehmen/ und in die eine Schale legen/ Jhr Creutz/ in die ander die Freude der Kinder Gottes in dem ewigen Leben/ und ſehen/ was es vor ein Unterſcheid ſey?","norm":"Allein ich bitte / sie wollen die Wage zum Neuen Jahr annehmen / und in die eine Schale legen / Ihr Kreuz / in die ander die Freude der Kinder Gottes in dem ewigen Leben / und sehen / was es vor ein Unterschied sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.270299911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13686,"date":1663,"orig":"Was gilts/ ſie werden ſagen:","norm":"Was gilt es / sie werden sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.120900154113769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13687,"date":1663,"orig":"Daß dieſer Zeit leiden nicht werth ſey der Herꝛligkeit/ die an ihnen ſoll offenbaret werden.","norm":"Dass dieser Zeit leiden nicht wert sei der Herrlichkeit / die an ihnen soll offenbaret werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.755300045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13688,"date":1663,"orig":"Viva!","norm":"Viva!","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"et","lang_de":0,"norm_lmscore":5.632999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13689,"date":1663,"orig":"Es gehe wol allen Armen/ Krancken und Preßhafftigen!","norm":"Es gehe wohl allen Armen / Kranken und Preßhafftigen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.869900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13690,"date":1663,"orig":"Wenn Gott der HErꝛ in dieſer Welt ſie in dem Creutz ſtecken laſſe/ wie den Lazarum/ ſo wolle er doch an ihrem Ende ihre Seelen tragen laſſen in Abrahams Schoß/ wie des Lazari/ daß ſie vor gutem Muhte jauchtzen immer und ewiglich.","norm":"Wenn Gott der Herr in dieser Welt sie in dem Kreuz stecken lasse / wie den Lazarus / so wolle er doch an ihrem Ende ihre Seelen tragen lassen in Abrahams Schoß / wie des Lazarus / dass sie vor gutem Muhte jauchzen immer und ewiglich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5883002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13691,"date":1663,"orig":"Denen Knechten und Maͤgden wuͤnſche ich ein Schweins- Maul/ Eſels-Obren/ Rehefuß/ und Haͤnde/ daran kein Pech iſt/ alſo daß ſie an ihres Herꝛn Haab und Gut nicht haͤngen bleiben; und dann eine groſſe Brill/ daß die Knechte ſehen auff die Haͤnde ihrer Herꝛen/ und die Maͤgde auff die Haͤnde ihrer Frauen/ Viva!","norm":"Denen Knechten und Mägden wünsche ich ein Schweins-Maul / Esels-Ren / Rehefuß / und Hände / daran kein Pech ist / also dass sie an ihres Herrn Hab und Gut nicht hängen bleiben; und dann eine große Brille / dass die Knechte sehen auf die Hände ihrer Herren / und die Mägde auf die Hände ihrer Frauen / Viva!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.657800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13692,"date":1663,"orig":"Es gehe dieſes Jahr gluͤcklich und wohl allen treuen und frommen Knechten und Maͤgden/ der Gott Abraham/ der Gott Jſaac/ der Gott Jacob/ der auß dem armen Knecht Joſeph in Egypten machte einen groſſen Herꝛn/ daß er kont Vater und Bruͤder ernehren:","norm":"Es gehe dieses Jahr glücklich und wohl allen treuen und frommen Knechten und Mägden / der Gott Abraham / der Gott Jsaac / der Gott Jacob / der aus dem armen Knecht Joseph in Ägypten machte einen großen Herrn / dass er konnte Vater und Brüder ernähren:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.901599884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13693,"date":1663,"orig":"Der getreue Gott/ der zu Joſua ſagte:","norm":"Der getreue Gott / der zu Josua sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.514800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13694,"date":1663,"orig":"Heut wil ich mit dir ſeyn und dich groß machen vor dem gantzen Jſrael/ daß ſie ſehen ſollen/ wie ich mit Moſe geweſen ſey/ ſo wil ich auch mit dir ſeyn/ der laſſe Knecht und Maͤgd erkennen/ daß/ wo Ungehorſam ſey/ da ſey Gottes Fluch:","norm":"Heute will ich mit dir sein und dich groß machen vor dem ganzen Israel / dass sie sehen sollen / wie ich mit Mose gewesen sei / so will ich auch mit dir sein / der lasse Knecht und Mägde erkennen / dass / wo Ungehorsam sei / da sei Gottes Fluch:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.367199897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13695,"date":1663,"orig":"Und wo Gehorſam ſey/ da ſey Gottes Segen/ ja/ daß treue Hand gehe durch alle Land.","norm":"Und wo Gehorsam sei / da sei Gottes Segen / ja / dass treue Hand gehe durch alle Land.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.016799926757812} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13696,"date":1663,"orig":"Summa Gott thue die Fenſter des Himmels auff/ und ſchuͤtte ſeinen Segen uͤber die Stadt Hamburg/ Er neige ſeine Ohren zu dem Wayſenhauß/ und andern Hoſpitalien/ und erhoͤre ſo vieler 100. Menſchen taͤgliches Gebet.","norm":"Summa Gott tue die Fenster des Himmels auf / und schütte seinen Segen über die Stadt Hamburg / Er neige seine Ohren zu dem Waisenhaus / und anderen Hospitalien / und erhöre so vieler 100. Menschen tägliches Gebet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.761099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13697,"date":1663,"orig":"Er ruͤſte ihre Regenten auß mit dem Geiſt Nehemiæ.","norm":"Er rüste ihre Regenten aus mit dem Geist Nehemiae.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.09089994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13698,"date":1663,"orig":"Er ſchmuͤcke ihre Lehrer und Prediger mit vielem Segen/ Er ſegne alle ihre Jnwohner in ihrem Außgang und Eingang/ Er gebe ihnen von dem Thau des Himmels/ und von der Fettigkeit der Erden/ und Korn und Moſt die Fuͤlle/ Er ſegne alle/ die ſie ſegnen/ und fluche allen denen/ die ihnen fluchen.","norm":"Er schmücke ihre Lehrer und Prediger mit vielem Segen / Er segne alle ihre Einwohner in ihrem Ausgang und Eingang / Er gebe ihnen von dem Tau des Himmels / und von der Fettigkeit der Erden / und Korn und Most die Fülle / Er segne alle / die sie segnen / und fluche allen denen / die ihnen fluchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.750900030136108} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13699,"date":1663,"orig":"Er ſchuͤtte uͤber ſie auß allen den Segen/ den er frommen Chriſten in ſeinem gantzen heiligen Worte verſprochen hat/ und alles Volck ſpreche/ Amen!","norm":"Er schütte über sie aus allen den Segen / den er frommen Christen in seinem ganzen heiligen Worte versprochen hat / und alles Volk spreche / Amen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.412700176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13700,"date":1663,"orig":"Dieſes waren damals meine Neu-Jahrs Reden.","norm":"Dieses waren damals meine Neujahrs Reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.293499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13701,"date":1663,"orig":"Nu weiß ich gar wol/ daß etliche mißguͤnſtige Leute mir vor uͤbel aufgenommen haben/ nicht nur die Verehrung/ welche ich denen Studenten gethan/ ſondern auch/ daß ich das Wort Viva gebraucht hab.","norm":"Nun weiß ich gar wohl / dass etliche missgünstige Leute mir vor übel aufgenommen haben / nicht nur die Verehrung / welche ich denen Studenten getan / sondern auch / dass ich das Wort Viva gebraucht habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.12440013885498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13702,"date":1663,"orig":"Allein ich erinneꝛe mich an einen vortreflichen weltbeꝛuͤhmten Theologum, welcher einsmals ſeinen Schorſtein auff dem Tache hatte weiß und roht außſtreichen laſſen.","norm":"Allein ich erinnere mich an einen vortrefflichen weltberühmten Theologum, welcher einsmals seinen Schurstein auf dem Tage hatte weiß und rot ausstreichen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.292799949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13703,"date":1663,"orig":"Kurtz hernach war ein einfaͤltiger Studioſus Theologiæ zu ihm kommen/ welcher einen grauen Hut mit einem rohten Hutbande gehabt; Da hat ihm zwar der Theologus hefftig zugeredet/ daß er als ein Studioſus Theologiæ einen weiſſen Hut mit einem ſolchen Bande trage; Worauff der Studioſus geantwortet:","norm":"Kurz hernach war ein einfältiger Studiosus Theologiae zu ihm kommen / welcher einen grauen Hut mit einem roten Hutbande gehabt; da hat ihm zwar der Theologus heftig zugeredet / dass er als ein Studiosus Theologiae einen weißen Hut mit einem solchen Bande trage; worauf der Studiosus geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.826000213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13704,"date":1663,"orig":"Mein Herꝛ Doct. aͤrgert E. Ex. mein Hut und Hutband; ſo aͤrgert mich Jhr weiſſer und rother Schorſtein.","norm":"Mein Herr Doct . ärgert E. Ex. mein Hut und Hutband; so ärgert mich Ihr weißer und roter Schurstein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.317399978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13705,"date":1663,"orig":"Jch frage gantz Teutſchland/ und alle die jenige/ welche Butyrolambii Paßquill geleſen haben: Ob die oben erzehlte Neu-Jahrs Rede ſo aͤrgerlich und unerbaulich ſey/ daß man deßwegen an die Lehrer zu N. auß Hamburg ſchreiben/ und das Urim und Thumim, ſelbiges Orts habe nothwendig umb Rath fragen muͤſſen?","norm":"Ich frage ganz Deutschland / und alle diejenige / welche Butyrolambii Pasquill gelesen haben: Ob die oben erzählte Neujahrs Rede so ärgerlich und unerbaulich sei / dass man deswegen an die Lehrer zu N. aus Hamburg schreiben / und das Urim und Thummim, selbiges Orts habe notwendig um Rat fragen müssen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.202400207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13706,"date":1663,"orig":"Nicht nur Butyrolambius, ſondern auch andere Palm-Eſel werffen mir vor/ daß unterweilens ich Fabeln in meinen Predigten angezogen habe:","norm":"Nicht nur Butyrolambius, sondern auch andere Palmesel werfen mir vor / dass Unterweilens ich Fabeln in meinen Predigten angezogen habe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.036200046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13707,"date":1663,"orig":"Es iſt auch im Anfang/ als ich hieher kommen/ geſagt worden:","norm":"Es ist auch im Anfang / als ich hierherkommen / gesagt worden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6118998527526855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13708,"date":1663,"orig":"Jch ziebe mit den Fabeln die Leute an mich.","norm":"Ich ziebe mit den Fabeln die Leute an mich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.297200202941894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13709,"date":1663,"orig":"Es wird aber kein redlicher Chriſt ſagen koͤnnen/ daß ich innerhalb Jahrszeit einige Fabull auß dem Eſopo oder andern/ auff der Cantzel erzehlet oder appliciret habe/ und ich gleichwol habe nicht gemercket/ daß die Kirche deßwegen ſey ledig worden.","norm":"Es wird aber kein redlicher Christ sagen können / dass ich innerhalb Jahrszeit einige Fabull aus dem Esopo oder anderen / auf der Kanzel erzählt oder applizieret habe / und ich gleichwohl habe nicht gemerkt / dass die Kirche deswegen sei ledig worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.69350004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13710,"date":1663,"orig":"Jch bitte aber ſolche Leute ſie wollen leſen die neundte Predigt des geiſtreichen Theologi Johannis Mattheſii, welche er von Lutheri Leben gehalten/ und darbey erklaͤret hat die Fabel/ welche Jothan denen Buͤrgern zu Sichem erzehlete Judic.","norm":"Ich bitte aber solche Leute sie wollen lesen die neunte Predigt des geistreichen Theologen Johannis Matthesii, welche er von Luthers Leben gehalten / und dabei erkläret hat die Fabel / welche Jothan denen Bürgern zu Sichem erzählte Judic.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.289000034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13711,"date":1663,"orig":"9. Es iſt mir nachgeredet worden/ als haͤtte ich einsmals auff der Cantzel geſagt:","norm":"9. Es ist mir nachgeredet worden / als hätte ich einsmals auf der Kanzel gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.67519998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13712,"date":1663,"orig":"Die Predigt von dem reichen Schlemmer Luc 16. ſey eine Fabel und keine Hiſtori.","norm":"Die Predigt von dem reichen Schlemmer Luc 16. sei eine Fabel und keine Historie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7846999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13713,"date":1663,"orig":"Geſetzt daß ich dieſes geſagt haͤtte/ was waͤre es denn mehr/ Eine Fabel iſt eine Parabol/ und eine Parabol iſt eine Fabel.","norm":"Gesetzt dass ich dieses gesagt hätte / was wäre es denn mehr / Eine Fabel ist eine Parabol / und eine Parabol ist eine Fabel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.192200183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13714,"date":1663,"orig":"Jch wil Butyrolambium und allen ſeinen Anhang nicht bemuͤhen/ daß ſie die ſchoͤne Oration leſen/ welche Marcus Zuerius Boxhornius zu Leyden in Holland gehalten hat de Sapientia Æſopi; Jch wil ihnen nicht anmuhten/ daß ſie andere vornehme Criticos conſuliren, ſondern ſie ſchlagen nur auff den Ehrwuͤrdigen Vater/ aller Bacchanten Troͤſter und Patron, Ambroſium Calepinum, der ſagt:","norm":"Ich will Butyrolambium und allen seinen Anhang nicht bemühen / dass sie die schöne Oration lesen / welche Marcus Zuerius Boxhornius zu Leiden in Holland gehalten hat de Sapientia Aesopi; Ich will ihnen nicht anmuten / dass sie andere vornehme Criticos consuliren, sondern sie schlagen nur auf den ehrwürdigen Vater / aller Bacchanten Tröster und Patron, Ambrosium Calepinum, der sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.68209981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13715,"date":1663,"orig":"Fabula propriè eſt ſermo & rumor Populi, & res paſſim divulgata, à ſando dicta.","norm":"Fabula proprie est sermo & rumor Populi, & res passim divulgata, à sando dicta.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":5.887700080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13716,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht wahr/ daß ich geſagt habe/ es ſey eine Fabel: Sondern als ich das Evangelium am 1. Sontag nach Trinitatis erklaͤren wollen/ habe ich eine Frage angeſtellt:","norm":"Es ist nicht wahr / dass ich gesagt habe / es sei eine Fabel: Sondern als ich das Evangelium am 1. Sonntag nach Trinitatis erklären wollen / habe ich eine Frage angestellt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.15850019454956} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13717,"date":1663,"orig":"Ob es eine warhafftige Hiſtori/ oder nur eine Parabel und Gleichnuͤß ſey?","norm":"Ob es eine wahrhaftige Historie / oder nur eine Parabel und Gleichnis sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9679999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13718,"date":1663,"orig":"Etzliche geben vor/ es ſey eine warhafftige Geſchicht/ und werde durch den reichen Mann verſtanden der Nabal, welcher dem verfolgten und hungerigen David ſampt ſeinen bey ſich habenden Soldaten eine Ritterzehrung abſchlug.","norm":"Etliche geben vor / es sei eine wahrhaftige Geschichte / und werde durch den reichen Mann verstanden der Nabal, welcher dem verfolgten und hungrigen David samt seinen bei sich habenden Soldaten eine Ritterzehrung abschlug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.60069990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13719,"date":1663,"orig":"Allein der vortreffliche alte Theologus, D. Ægydius Hunnius, auß deſſen Schul die vornehmſte Heſſiſche und andere teutſche Theologi, als VVinckelmannus, Mentzerus und andere entſproſſen ſind/ widerleget dieſe Meinung mit gutem Grund/ und erweiſet in ſeiner Poſtill/ in der Erklaͤrung dieſes Evangelii vom reichen Mann/ daß es keine Hiſtori/ ſondern eine Parabel oder Gleichnuͤß ſey/ dahin ich den Leſer geliebter Kuͤrtze halben verweiſe.","norm":"Allein der vortreffliche alte Theologus, D. Aegydius Hunnius, aus dessen Schule die vornehmste Hessische und andere deutsche Theologen, als Vvinckelmannus, Mentzerus und andere entsprossen sind / widerleget diese Meinung mit gutem Grund / und erweiset in seiner Postille / in der Erklärung dieses Evangelii vom reichen Mann / dass es keine Historie / sondern eine Parabel oder Gleichnis sei / dahin ich den Leser geliebter Kürze halben verweise.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.072700023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13720,"date":1663,"orig":"Es iſt bekant/ daß in einer Parabel man nicht alle Worte examiniren, ſondern ſehen muͤſſe auff den Zweck oder die Meinung derſelben; dahero auch der bekante Canon Theologicus entſtanden:","norm":"Es ist bekannt / dass in einer Parabel man nicht alle Worte examinieren, sondern sehen müsse auf den Zweck oder die Meinung derselben; daher auch der bekannte Canon Theologicus entstanden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.485599994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13721,"date":1663,"orig":"Quod Theologia Symbolica & allegorica non ſit argumentativa.","norm":"Quod Theologia Symbolica & allegorica non sit argumentativa.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.488100051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13722,"date":1663,"orig":"Der Zweck aber/ oder die Meinung dieſer Parabel iſt/ daß mancher bey ſeinem Bettelſack beſſer fahre/ als ein ander bey ſeinem Geldſack/ und daß ſo wol der Arme dencken ſolle:","norm":"Der Zweck aber / oder die Meinung dieser Parabel ist / dass mancher bei seinem Bettelsack besser fahre / als ein ander bei seinem Geldsack / und dass so wohl der Arme denken solle:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.342299938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13723,"date":1663,"orig":"Hier zeitlich/ dort ewig/ darnach richte dich.","norm":"Hier zeitlich / dort ewig / danach richte dich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.679599761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13724,"date":1663,"orig":"Daß alle Fabuln in Gottes Wort und in denen Kirchen- Ordnungen verboten ſeyn/ wird kein verſtaͤndiger Theologus, der ohne paſſion und affecten reden wil/ behaupten koͤnnen/ wie ich im Fall der Noth/ mit Gottes Huͤlff/ der gantzen Welt remonſtriren wil.","norm":"Dass alle Fabuln in Gottes Wort und in denen Kirchen-Ordnungen verboten sein / wird kein verständiger Theologus, der ohne Passion und Affekten reden will / behaupten können / wie ich im Fall der Not / mit Gottes Hilfe / der ganzen Welt remonstrieren will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.235300064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13725,"date":1663,"orig":"Mein Doeg aber/ der Butyrolambius bemuͤhet ſich vielfaͤltig/ daß er nicht allein meine Lehr und Perſon zu Hamburg bey meiner Gemein/ ſondern auch anderswo moͤge ſtinckend machen; und wolte mir gerne gantze Univerſitaͤten und andere hochgelahrte Leute an den Hals haͤngen.","norm":"Mein Doeg aber / der Butyrolambius bemühet sich vielfältig / dass er nicht allein meine Lehre und Person zu Hamburg bei meiner Gemein / sondern auch anderswo möge stinkend machen; und wollte mir gerne ganze Universitäten und andere hochgelahrte Leute an den Hals hängen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3078999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13726,"date":1663,"orig":"Allein es ſoll ihm und dem Teufel nicht gelingen.","norm":"Allein es soll ihm und dem Teufel nicht gelingen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.581999778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13727,"date":1663,"orig":"Unter andern ſagt er:","norm":"Unter anderen sagt er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.157100200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13728,"date":1663,"orig":"Jch hab den hocherleuchteten Mann D. Hunnium verſpottet/ als ich in meinem Salomon gedacht/ daß der vortrefliche Schronderus, welcher das gelahrte Buch de Communicatione Idiomatum geſchrieben/ als er noch ein Student zu Marpurg geweſen/ zu D. Hunnio kommen ſey/ und habe geſagt:","norm":"Ich habe den hocherleuchteten Mann D. Hunnium verspottet / als ich in meinem Salomon gedacht / dass der vortreffliche Schronderus, welcher das gelahrte Buch de Communicatione Idiomatum geschrieben / als er noch ein Student zu Marpurg gewesen / zu D. Hunnio kommen sei / und habe gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.097400188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13729,"date":1663,"orig":"Herꝛ Doctor, ich kan in der Theologia wol zu recht kommen/ allein ich habe einen einigen Mangel/ ich kan die dicta Scripturæ nicht wol behalten.","norm":"Herr Doktor, ich kann in der Theologia wohl zu Recht kommen / allein ich habe einen einigen Mangel / ich kann die dicta Scripturae nicht wohl behalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.984600067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13730,"date":1663,"orig":"Da hab D. Hunnius auff gut Schwaͤbiſch geantwortet:","norm":"Da habe D. Hunnius auf gut Schwäbisch geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.585100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13731,"date":1663,"orig":"Herꝛ Magiſchter/ es iſcht ein groſſer Mangel.","norm":"Herr Magischer / es ist ein großer Mangel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.95989990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13732,"date":1663,"orig":"Jch habe allezeit dafuͤr gehalten/ daß in dieſer Antwort eine groſſe Theologiſche Weißheit verborgen ſtecke.","norm":"Ich habe allezeit dafür gehalten / dass in dieser Antwort eine große theologische Weisheit verborgen stecke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9019999504089355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13733,"date":1663,"orig":"Dann auff Univerſitaͤten pflegen die jungen Studenten ſich alſobald auff die Controverſien zu begeben/ ehe ſie die Bibel geleſen/ die Augſpurgiſche Confeſſion und andere libros Symbolicos, Hiſtorias Eccleſiaſticas, die Griechiſche und Hebreiſche Sprache ihnen bekant gemacht haben/ und betrachten nicht/ daß Confirmatio veri ſey refutatio falſi, und daß die ultima analyſis aller Theologiſcher controverſien endlich komme in dieſes principium:","norm":"Dann auf Universitäten pflegen die jungen Studenten sich alsobald auf die Controversien zu begeben / ehe sie die Bibel gelesen / die Augsburgische Konfession und andere libros Symbolicos, Historias Ecclesiasticas, die Griechische und Hebräische Sprache ihnen bekannt gemacht haben / und betrachten nicht / dass Confirmatio veri sei refutatio falsi, und dass die ultima analysis aller Theologischer controversien endlich komme in dieses principium:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.954100131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13734,"date":1663,"orig":"DEUS dixit.","norm":"DEUS dixit.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.8592000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13735,"date":1663,"orig":"Daß ich dieſe des theuren Hunnii Wort in dem Schwaͤbiſchen idiotismo allegiret, uñ zu einer andern materi appliciret habe/ wuͤrde mir Butyrolambius keines weges uͤbel außdeuten/ wann er ein redlicher/ auffrichtiger Chriſt waͤre.","norm":"Dass ich diese des teuren Hunnii Wort in dem Schwäbischen idiotismo allegieret, und zu einer anderen Materie applizieret habe / würde mir Butyrolambius keines Weges übel ausdeuten / wann er ein redlicher / aufrichtiger Christ wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.611299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13736,"date":1663,"orig":"Meine Præceptores zu Marpurg/ ſonderlich der hochgelahrte und Sinnreiche D Steuberus und andere/ haben mir dieſe Herꝛ D. Hunnii Antwort in eben dieſem Schwaͤbiſchen idiotismo vorgehalten/ wann ſie mich ermahnen wollen/ daß ich die Bibel fleiſſig leſen/ und in einen jeden Glaubens-Articul mir die fundamental Spruͤch recht bekant machen ſolte. Wann Chryſoſt. der groſſe Theologus, von welchem ſeine Zuhoͤrer ſagten/ ſie wolten lieber/ daß die Sonne am Firmament nicht ſcheine/ als ihr Biſchoff Chryſoſt. nicht Prediger ſeyn ſolte/ umb eines Dinges willen gefraget worden/ und einer haͤtte referiret, wie Chryſoſt. in Griechiſcher Sprach geantwortet/ ſolte das alſo außgeleget werden/ als waͤre Chryſ. dadurch verſpottet worden?","norm":"Meine Praeceptores zu Marpurg / sonderlich der hochgelahrte und Sinnreiche D Steuberus und andere / haben mir diese Herr D. Hunnii Antwort in eben diesem Schwäbischen idiotismo vorgehalten / wann sie mich ermahnen wollen / dass ich die Bibel fleißig lesen / und in einen jeden Glaubensartikel mir die fundamental Sprüche recht bekannt machen sollte . Wann Chrysost . der große Theologus, von welchem seine Zuhörer sagten / sie wollten lieber / dass die Sonne am Firmament nicht scheine / als ihr Bischof Chrysost . nicht Prediger sein sollte / um eines Dinges Willen gefragt worden / und einer hätte referieret, wie Chrysost . in griechischer Sprache geantwortet / sollte das also ausgelegt werden / als wäre Chrys . dadurch verspottet worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.519899845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13737,"date":1663,"orig":"Jn der Neuſtadt zu Hamburg iſt ein ehrlicher/ frommer und gelahrter Prieſter/ welcher Niederſaͤchſiſch predigt/ und ich halte dafuͤr/ daß dem gemeinen Volck ſehr damit gedienet ſey.","norm":"In der Neustadt zu Hamburg ist ein ehrlicher / frommer und gelahrter Priester / welcher niedersächsisch Predigt / und ich halte dafür / dass dem gemeinen Volk sehr damit gedient sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.153600215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13738,"date":1663,"orig":"Wañ nun eine arme Witwe zu ihrer Tochter ſagte!","norm":"Wann nun eine arme Witwe zu ihrer Tochter sagte!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.49399995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13739,"date":1663,"orig":"Kind/ wz hat Herꝛ Johan geprediget? uñ ſie antwortete mit Niederſaͤchſ.","norm":"Kind / was hat Herr Johan gepredigt? und sie antwortete mit Niedersechs.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.775599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13740,"date":1663,"orig":"Wortẽ? wie ſie es gehoͤret/ ſolte es heiſſẽ/ dz der from̃e Prediger dadurch verſpottet ſey?","norm":"Worten? wie sie es gehöret / sollte es heißen / dass der fromme Prediger dadurch verspottet sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.470900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13741,"date":1663,"orig":"Gedẽcke Bntyrolambi, gedencke/ wie du meine Gemein geaͤꝛgert habeſt/ Jndẽ du ihnẽ ſolche Ding in Kopf bringeſt/ und meine bißhero gefuͤhrte Lehr bey ihnen verdachtig macheſt!","norm":"gedenke Bntyrolambi, gedenke / wie du meine Gemein geärgert habest / Jnden du ihnen solche Ding in Kopf bringest / und meine bisher geführte Lehre bei ihnen verdachtig machest!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.927299976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13742,"date":1663,"orig":"Es waͤre dir beſſer/ daß ein Muͤhlſtein an deinem Halß gehaͤnget wuͤrde/ und wuͤrdeſt erſaͤufft im Meer/ da es am tieffſten iſt/ Matth. 18. Wirſtu nicht machen/ daß dieſes Verzeichnuͤß oder dieſes Protocol/ deſſen du in deiner Paßquil gedenckeſt/ meiner Obrigkeit uͤberliefert werde/ und alſo zu meinen Haͤnden und verantwortung komme/ ſo wil ich nicht nachlaſſen/ wieder dich fruͤhe und ſpat zu beten/ wie David wider den Doeg den Edomiter betete/ und wil dir mit Gottes Huͤlff in der Pruͤffung des Geiſtes Nectarii Butyrolambii eine ſolche Lection fuͤrhalten/ und dir einen ſolchen Segen ſprechen/ daß dir und allen deinen Angehoͤrigen das Hertz im Leibe darvon zittern und beben ſolle.","norm":"Es wäre dir besser / dass ein Mühlstein an deinem Hals gehängt würde / und würdest ersäuft im Meer / da es am tiefsten ist / Matth . 18. Wirst du nicht machen / dass dieses Verzeichnis oder dieses Protokoll / dessen du in deiner Paßquil gedenkest / meiner Obrigkeit überliefert werde / und also zu meinen Händen und Verantwortung komme / so will ich nicht nachlassen / wieder dich frühe und spät zu beten / wie David wider den Doeg den Edomiter betete / und will dir mit Gottes Hilfe in der Prüfung des Geistes Nectarii Butyrolambii eine solche Lektion vorhalten / und dir einen solchen Segen sprechen / dass dir und allen deinen Angehörigen das Herz im Leibe davon zittern und beben solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8308000564575195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13743,"date":1663,"orig":"Und du ſolteſt drumb geben alles/ was dir in dieſer Welt lieb iſt/ daß du von dieſer Butter nicht gefreſſen haͤtteſt.","norm":"Und du solltest darum geben alles / was dir in dieser Welt lieb ist / dass du von dieser Butter nicht gefressen hättest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.791100025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13744,"date":1663,"orig":"Es iſt mir zwar mit deinem Ungluͤck/ oder daß du beſchimpffet werdeſt/ nichts gedienet/ ſondern ich bitte Gott fuͤr dich/ daß er dir ein bußfertiges und demuͤtiges Hertz gebe/ daß da lerne Gott fuͤrchten und den Nechſten lieben.","norm":"Es ist mir zwar mit deinem Unglück / oder dass du beschimpfet werdest / nichts gedient / sondern ich bitte Gott für dich / dass er dir ein bußfertiges und demütiges Herz gebe / dass da lerne Gott fürchten und den Nächsten lieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.143899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13745,"date":1663,"orig":"Wo keine Liebe des Nechſten/ ſondern nur Hoffart und eigene Liebe iſt/ wie kan da Gottes Liebe und Furcht ſeyn?","norm":"Wo keine Liebe des Nächsten / sondern nur Hoffart und eigene Liebe ist / wie kann da Gottes Liebe und Furcht sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.400700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13746,"date":1663,"orig":"Und wie kan der Gott lieben/ den er nicht ſiehet/ der ſeinen Nechſten nicht liebet/ den er ſiehet/ ſondern denſelben in verbotenen Schmaͤheſchrifften laͤſtert und ſchmaͤhet? verſichere dich/ daß ich dir von Hertzen verziehen habe/ gleich wie Paulus ſeinen Feinden und Verfolgern alſo verziehen hatte/ daß er auch begehrte ein Fluch fuͤr ſie zu werden/ wann ſie nur moͤchten ſelig werden.","norm":"Und wie kann der Gott lieben / den er nicht sieht / der seinen Nächsten nicht liebet / den er sieht / sondern denselben in verbotenen Schmähschriften lästert und schmähet? versichere dich / dass ich dir von Herzen verziehen habe / gleich wie Paulus seinen Feinden und Verfolgern also verziehen hatte / dass er auch begehrte ein Fluch für sie zu werden / wann sie nur möchten selig werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.2027997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13747,"date":1663,"orig":"Jch wil hinfuͤro in dieſer Sach keine Perſonalia, ſondern nur lauter Realia tractiren, und die Paßquil von Puncten zu Puncten/ mit aller Beſcheidenheit beantworten/ und dir zu Gemuͤth fuͤhren/ wie du von deinen Handlangern ſeyſt verfuͤhret und betrogen worden.","norm":"Ich will hinfür in dieser Sache keine Personalia, sondern nur lauter Realia traktieren, und die Paßquil von Punkten zu Punkten / mit aller Bescheidenheit beantworten / und dir zu Gemüt führen / wie du von deinen Handlangern seist verführet und betrogen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.500800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13748,"date":1663,"orig":"Verſichere dich/ daß faſt kein Paragraphus darinnen ſey/ davon ich nicht wolte ein eigen Tractaͤtlein ſchreiben/ und dir zeigen/ wie groß die gifftige Boßheit ſey/ deren/ welche dich verfuͤhret und auff ſolche ungegruͤndete Gedancken gebracht haben.","norm":"Versichere dich / dass fast kein Paragraphus darinnen sei / davon ich nicht wollte ein eigen Traktätlein schreiben / und dir zeigen / wie groß die giftige Bosheit sei / deren / welche dich verführet und auf solche ungegründete Gedanken gebracht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.256899833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13749,"date":1663,"orig":"Und damit du mit deinen Handlangern nicht in der Verſtockung fort fahren und vermeinen moͤget/ daß ihr unſchuldig ſeyd/ und in dieſer Sach kein Waſſer getruͤbet habet/ ſo wil ich euch ſagen/ was ihr fuͤr dem Stul der weltlichen Obrigkeit fuͤr ein Urtheil anzuboͤren ſchuldig waͤret.","norm":"Und damit du mit deinen Handlangern nicht in der Verstockung fort fahren und vermeinen möget / dass ihr unschuldig seid / und in dieser Sache kein Wasser getrübt habet / so will ich euch sagen / was ihr für dem Stuhl der weltlichen Obrigkeit für ein Urteil anzubohren schuldig wäret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.422599792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13750,"date":1663,"orig":"Jch habe dieſe Sach geklagt/ einen Weltberuͤhmten frommen und Gottsfuͤrchtigen JCro, welcher uͤber 40. Jahr lang in Koͤniglichen und Fuͤrſtl, Dienſten geweſen/ der hat mir alſo geantwortet:","norm":"Ich habe diese Sache geklagt / einen Weltberühmten frommen und Gottesfürchtigen Jcro, welcher über 40. Jahr lang in Königlichen und Fürstl, Diensten gewesen / der hat mir also geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7835001945495605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13751,"date":1663,"orig":"Famoſus libellus boni viri Famam non lædit, L. unic. fin. C. de Famos. libellis.","norm":"Famosus libellus boni viri Famam non laedit, L. unic. fin. C. de famos . libellis.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"sq","lang_de":0,"norm_lmscore":5.451399803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13752,"date":1663,"orig":"Was die Kaͤyſerliche beſchriebene Rechten/ des Heiligen Roͤmiſchen Reichs hochverpoͤnte Conſtitutiones und Satzungen/ wie auch das Sachſen Recht/ von Paßquillen und Pasquillanten und deren Umbtraͤgern/ auch deren/ ſo dieſelbe leſen/ und ſich gleichſam damit beluſtigen/ verordnet/ davon wil ich ihm zu anderer Zeit weitlaͤufftigern Bericht thun.","norm":"Was die Kaiserliche beschriebene Rechten / des Heiligen Römischen Reichs hochverpönte Constitutiones und Satzungen / wie auch das Sachsen Recht / von Pasquillen und Pasquillanten und deren Umbträgern / auch deren / so dieselbe lesen / und sich gleichsam damit belustigen / verordnet / davon will ich ihm zu anderer Zeit Weitläufigern Bericht tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.563000202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13753,"date":1663,"orig":"Die Roͤmiſchen Kaͤyſer/ Valentinianus und Valens haben L. unic. C. de Famos.","norm":"Die römischen Kaiser / Valentinianus und Valens haben L. unic. C. de famos.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.347000122070312} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13754,"date":1663,"orig":"Libellis nachfolgendes Geſetz publiciret:","norm":"Libellis nachfolgendes Gesetz publizieret:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.583000183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13755,"date":1663,"orig":"Si quis famoſum libellum ſive domi, ſive in publico, vel quocunque loco ignarus repererit, aut corrumpat, priusquam alter inveniat, aut nulli confiteatur inventum.","norm":"Si quis famosum libellum sive domi, sive in publico, vel quocunque loco ignarus repererit, aut corrumpat, priusquam alter inveniat, aut nulli confiteatur inventum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.786900043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13756,"date":1663,"orig":"Si verò non ſtatim easdem chartulas vel corruperit, vel igni conſumpſerit, ſed vim earum manifeſtaverit, ſciat, ſe quaſi auctorem hujusmodi delicti, capitali ſententiæ ſubjugandum.","norm":"Si vero non statim easdem chartulas vel corruperit, vel igni consumpserit, sed vim earum manifestaverit, sciat, se quasi auctorem hujusmodi delicti, capitali sententiae subjugandum.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":5.372799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13757,"date":1663,"orig":"Sane, ſiquis devotionis ſuæ ac ſalutis publicæ cuſtodiam gerit nomen ſuum profiteatur, & quæ per famoſum libellum perſequenda putaverit, ore propriô edicat: ita ut absque ulla trepidatione accedat; ſciens quidem, quod ſi adſertionibus ſuis veri fides fuerit opitulata, laudem maximam & præmium à noſtra clementia conſequetur; ſin verò minimè hæc vera oſtenderit, Capitali Pœna plectetur.","norm":"Sane, siquis devotionis suae ac salutis publicae custodiam gerit nomen suum profiteatur, & quae per famosum libellum persequenda putaverit, ore proprio edicat: ita ut absque ulla trepidatione accedat; sciens quidem, quod sie adsertionibus suis veri fides fuerit opitulata, laudem maximam & praemium à nostra clementia consequetur; sin vero minime haec vera ostenderit, Capitali Poena plectetur.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.174699783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13758,"date":1663,"orig":"HUJUSMODI AuTEM LIBELLUS ALTERIUS OPINIONEM NON LÆ- DAT,","norm":"HUJUSMODI AuTEM LIBELLUS ALTERIUS OPINIONEM NON LAE-DAT,","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.541800022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13759,"date":1663,"orig":"Auff Teutſch heiſt es alſo:","norm":"Auf Deutsch heißt es also:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.126200199127197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13760,"date":1663,"orig":"Wann einer in ſeinem Hauſe/ an gemeinen oder andern Orte/ unwiſſend eine Famos-Schrifft oder Paßquill findet/ ſoll ers zerreiſſen/ ehe es einander findet/ auch niemande offenbahren/ daß ers gefunden.","norm":"Wann einer in seinem Hause / an gemeinen oder anderen Orte / unwissend eine Famos-Schrift oder Pasquill findet / soll er es zerreißen / ehe es einander findet / auch niemand offenbaren / dass er es gefunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.07480001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13761,"date":1663,"orig":"Wuͤrde er aber ſolche Paßquill nicht ſo fort zerꝛeiſſen/ oder mit Feur verbrennen/ ſondern deren Jnhalt andern offenbaren/ ſo ſol er wiſſen/ daß er gleichſam fuͤr den Auctorem ſolcher boͤſen Mißhandlung zu halten/ und einem Capital-Urtheil oder Straffe unterworffen ſey.","norm":"Würde er aber solche Pasquill nicht so fort zerreißen / oder mit Feuer verbrennen / sondern deren Inhalt anderen offenbaren / so soll er wissen / dass er gleichsam für den Auctorem solcher bösen Misshandlung zu halten / und einem Kapital-Urteil oder Strafe unterworfen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.411499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13762,"date":1663,"orig":"Wann einer tragendes Amptes halber dem gemeinen Beſten zu Schutz und Gutem/ etwas anzubringen/ ſol er ſeinen Namen bekennen/ und was er vermeinet durch eine Paßquil zu thun/ ſolches muͤndlich/ ungeſcheuet vorbringen/ mit Verſicherung/ wann er die Warheit angebracht/ daß er Lob und Ruhm davon haben und dazu begabet werden ſolle.","norm":"Wann einer tragendes Amtes halber dem gemeinen Besten zu Schutz und Gutem / etwas anzubringen / soll er seinen Namen bekennen / und was er vermeinet durch eine Paßquil zu tun / solches mündlich / ungescheut vorbringen / mit Versicherung / wann er die Wahrheit angebracht / dass er Lob und Ruhm davon haben und dazu begabt werden solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.617700099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13763,"date":1663,"orig":"Wuͤrde er aber ſolch anbringen nicht beweiſen/ ſol er mit einer Capital oder Leibes-Straffe beleget werden.","norm":"Würde er aber solch anbringen nicht beweisen / soll er mit einer Kapital oder Leibesstrafe beleget werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.899700164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13764,"date":1663,"orig":"Eine ſolche Paßquil ſoll aber doch deſſen/ wider welchen ſie außgeſprenget/ ehrlichen Namen nicht kraͤncken/ verletzen oder mindern.","norm":"Eine solche Paßquil soll aber doch dessen / wider welchen sie ausgesprengt / ehrlichen Namen nicht kränken / verletzen oder minderen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.685999870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13765,"date":1663,"orig":"Jn dem Reichs-Abſchied zu Augſpurg/ de Anno 1548. ſub tit.","norm":"In dem Reichsabschied zu Augsburg / de Anno 1548 . sub tit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6493000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13766,"date":1663,"orig":"Reformation guter Policey/ von Schmaͤheſchrifften ꝛc. ſtehet alſo:","norm":"Reformation guter Polizei / von Schmähschriften etc. steht also:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.150300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13767,"date":1663,"orig":"FErner ſetzen/ ordnen und wollen wir/ daß alle und jede Obrigkeiten/ Uns und dem Heil Reich unteꝛworffen/ ernſtliches Einſehen thun/ und verſchaffen ſollen/ daß nicht allein deme/ wie obgemelt/ treulich nachkommen und gelebet werde/ ſondern daß auch nichts ſchmaͤhlichs/ Paßquilliſch/ oder andere Weiſe/ wie das Namen haben moͤchte/ dieſem itzo allhie auffgerichteten Abſchied/ und andern Abſchieden/ ſo demſelben nicht entgegen ſeynd/ ungemaͤß/ in was Schein das beſchehen moͤchte/ gedichtet/ geſchrieben/ in Truck bracht/ gemahlt/ geſchnitzt/ gegoſſen oder gemacht/ ſondern wo ſolche und dergleichen Buͤcher/ Schrifften/ Gemaͤhlde/ Abguͤß/ geſchnitzt und gemacht/ in Truck oder ſonſt vorhanden waͤren/ oder kuͤnfftiglich außgiengen und an Tag kaͤmen/ daß dieſelbe nicht feil gehabt/ gekaufft/ umbgetragen/ noch außgebreitet/ ſondern denen Verkaͤuffern genommen/ und ſo viel immer moͤglich/ untergedruckt werden/ und ſol nicht allein der Verkaͤuffer oder Feylhaber/ ſondern auch der Kaͤuffer und andere bey denen ſolche Buͤcher/ Schmaͤhſchrifften oder Gemaͤhlde/ Paßquilliſcher oder anderer Weiſe/ ſie ſeyn geſchrieben/ gemahlt oder getruckt/ befunden/ gefaͤnglich angenommrn/ guͤtlich/ oder ſo es die Nothdurfft erfordert/ peinlich (das iſt/ vermittelſt der TORTuR oder FOLTER) wo ihme ſolche Buͤcher Gemaͤhld/ oder Schrifft herkommen/ gefragt/ und ſo der Autor, oder ein ander/ wer der waͤre/ von dem er/ der gefangen/ ſolche Schrifft/ Gemaͤlt oder Buͤcher uͤberkommen/ unter derſelben Obrigkeit geſeſſen/ der ſol alſobald gefaͤnglich eingezogen werden; Waͤre er aber unter einer andern Herꝛſchafft wohnhafftig/ derſelben ſoll ſolches alsbald durch die Obrigkeit/ da der erſte Feil- oder Jnhaber ſolcher Schrifften betretten/ angezeigt/ die abermals/ wievor/ handlen/ und dem alſo lang vorgeſchriebener Maß nachgefraget und nach gegangen/ biß der rechte Autor befunden/ der alſo dann ſampt den jenigen/ ſo es alſo umbgetragen/ feyl gehabt/ oder ſonſt außgegeben/ vermoͤge der Rechte/ und jenach Gelegenheit und Geſtalt der Sachen/ darumb geſtraffet werden.","norm":"Ferner setzen / ordnen und wollen wir / dass alle und jede Obrigkeiten / Uns und dem Heil Reich unterworfen / ernstliches Einsehen tun / und verschaffen sollen / dass nicht allein dem / wie obgemeldet / treulich nachkommen und gelebt werde / sondern dass auch nichts Schmähliches / Paßquillisch / oder andere Weise / wie das Namen haben möchte / diesem jetzt allhier aufgerichteten Abschied / und anderen Abschieden / so demselben nicht entgegen sind / ungemäß / in was Schein das geschehen möchte / gedichtet / geschrieben / in Druck brachte / gemalt / geschnitzt / gegossen oder gemacht / sondern wo solche und dergleichen Bücher / Schriften / Gemälde / Abgüsse / geschnitzt und gemacht / in Druck oder sonst vorhanden wären / oder künftig ausgingen und an Tag kämen / dass dieselbe nicht feil gehabt / gekauft / umgetragen / noch ausgebreitet / sondern denen Verkäuffern genommen / und so viel immer möglich / untergedruckt werden / und soll nicht allein der Verkäufer oder Feilhabe / sondern auch der Käufer und andere bei denen solche Bücher / Schmähschriften oder Gemälde / Paßquillischer oder anderer Weise / sie sein geschrieben / gemalt oder gedruckt / befunden / gefänglich angenommrn / gütlich / oder so es die Notdurft erfordert / peinlich (das ist / vermittels der Tortur oder FOLTER) wo ihm solche Bücher Gemälde / oder Schrift herkommen / gefragt / und so der Autor, oder ein ander / wer der wäre / von dem er / der gefangen / solche Schrift / Gemalt oder Bücher überkommen / unter derselben Obrigkeit gesessen / der soll alsobald gefänglich eingezogen werden; wäre er aber unter einer anderen Herrschaft wohnhaft / derselben soll solches alsbald durch die Obrigkeit / da der erste Feil- oder Inhaber solcher Schriften betreten / angezeigt / die abermals / wievor / handeln / und dem also lang vorgeschriebener Maß nachgefragt und nach gegangen / bis der rechte Autor befunden / der also dann samt denjenigen / so es also umgetragen / feil gehabt / oder sonst ausgegeben / vermöge der Rechte / und jenach Gelegenheit und Gestalt der Sachen / darum gestraft werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.126299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13768,"date":1663,"orig":"Dieſe Conſtitution iſt vom Kaͤyſer Maximiliano dem andern de Anno 1550. und Kaͤyſer Rudolpho dem audern/ auff dem Reichstage zu Franckfurt de Anno 1577. in der Policey-Ordnung Tit. 35. mit mehrerm wiederholet/ und allen Obrigkeiten ernſtlich darůber zuhalten geboten worden.","norm":"Diese Konstitution ist vom Kaiser Maximiliano dem anderen de Anno 1550 . und Kaiser Rudolpho dem audern / auf dem Reichstage zu Frankfurt de Anno 1577 . in der Policeyordnung Tit . 35. mit mehrerem wiederholet / und allen Obrigkeiten ernstlich darüber zuhalten geboten worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.446700096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13769,"date":1663,"orig":"Auch in der peinlichen Hals-Gerichts-Ordnung Caroli V. gegen die Paßquillanten peinlich zuverfahren außtruͤcklich verſehen/ art. 10. in der Churfuͤrſtl. Saͤchſ. Conſtit. 44. part. 4. werden dieſe Reichs und Peinl.","norm":"Auch in der peinlichen Halsgerichtsordnung Caroli V. gegen die Pasquillanten peinlich zuverfahren ausdrücklich versehen / art . 10. in der Churfürstl . Sächs . Constit . 44. part . 4. werden diese Reichs und Peinl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.358399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13770,"date":1663,"orig":"Conſtitutiones repetiret, und ferner daruͤber verordnet:","norm":"Constitutiones repetieret, und ferner darüber verordnet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.462100028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13771,"date":1663,"orig":"Wann einer jemand durch Schrifften diffamiren und ſeinen Namen nicht bekennen wuͤrde/ da ers gleich folgends koͤndte außfuͤhren/ daß derſelbige willkuͤhrlich entweder mit Staupen-Schlaͤgen/ Verweiſunge oder Gefaͤngnuß nach Gelegenheit des Verbrechens geſtraffet werden ſoll.","norm":"Wann einer jemand durch Schriften diffamieren und seinen Namen nicht bekennen würde / da er es gleich folgendes könnte ausführen / dass derselbige willkürlich entweder mit Staupenschlägen / Weisung oder Gefängnis nach Gelegenheit des Verbrechens gestraft werden soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.839000225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13773,"date":1663,"orig":"Welche alle und jede/ dann auch/ der unſchuldig-diffamatus, dem Autori gleich/ fuͤr diffamanten und Ehrenſchaͤnder/ beſage obangezogener Rechte/ halten/ und æſtimiren thut/ und ſie Gott und der loͤblichen Obrigkeit Gerichte befihlet/ biß ihm durch Chriſtliche deprecatio und Erkaͤntnuͤß ſatisfaction geſchehen/ mit welchen ihnen in den Rechten beygelegten Prædicatis, dieſelbe ſich biß dahin/ gleich den Auſſaͤtzigen/ mit dieſẽ ihrẽ Außſatz ſchleppẽ/ plagẽ uñ tragen moͤgẽ/ Vermoͤge derſelbẽ Rechte.","norm":"Welche alle und jede / dann auch / der unschuldig-diffamatus, dem Autori gleich / für diffamanten und Ehrenschänder / besage obangezogener Rechte / halten / und ästimieren tut / und sie Gott und der löblichen Obrigkeit Gerichte befiehlt / bis ihm durch Christliche deprecatio und Erkenntnis Satisfaktion geschehen / mit welchen ihnen in den Rechten beigelegten Praedicatis, dieselbe sich bis dahin / gleich den Aussätzigen / mit diesen ihren Aussatz schleppen / plagen und tragen mögen / Vermöge derselben Rechte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.448299884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13774,"date":1663,"orig":"Jhme diffamato aber ſchadet es an ſeinẽ ehrlichen Namen/ Exiſtimatiõ, Fam uñ Leumund nichts/ ſondern er thut jene/ als Criminoſos uñ Ehrenſchaͤnder/ zu peinl. und anderer Straffe verdam̃ẽ.","norm":"Ihm diffamato aber schadet es an seinen ehrlichen Namen / Existimatio, Fam und Leumund nichts / sondern er tut jene / als Criminosos und Ehrenschänder / zu peinl. und anderer Strafe verdammen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.980999946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13775,"date":1663,"orig":"Siehe/ Butyrolambi, dieſe Worte habe ich nicht auß meinem Finger geſogen/ ſondern ſie ſind gequollen auß den Kaͤyſ. beſchriebenen gemeinen Rechten/ des Heyl.","norm":"Siehe / Butyrolambi, diese Worte habe ich nicht aus meinem Finger gesogen / sondern sie sind gequollen aus den Käys. beschriebenen gemeinen Rechten / des Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.140500068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13776,"date":1663,"orig":"Roͤm. Reichs pragmatiſchen Fundamental Geſetzen und Conſtitutionen, Policey- und Peinlicher Halß-Gerichts-Ordnung Caroli V. auch Sachſen- und anderen kundbaren Rechten.","norm":"Röm . Reichs pragmatischen Fundamental Gesetzen und Konstitutionen, Policey- und peinlicher Halßgerichtsordnung Caroli V. auch Sachsen- und anderen kündbaren Rechten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.780200004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13777,"date":1663,"orig":"Wiltu zancken/ Butyrolambi, ſo zancke mit den Roͤmiſchen Kaͤyſern/ welche das Urtheil uͤber dich geſprochen/ und den Stab uͤber dich geſprochen haben.","norm":"Willst du zanken / Butyrolambi, so zanke mit den römischen Kaisern / welche das Urteil über dich gesprochen / und den Stab über dich gesprochen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.784299850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13778,"date":1663,"orig":"Du hoͤrſt/ daß die Roͤmiſche Kaͤyſer Valentin ianus und Valens verordnet haben/ daß wann einer tragendes Ampts halber/ dem gemeinen Beſten zu Schutz und Gutem/ etwas anzubringen/ ſo ſolle er ſeinen Namen bekennen/ und was er vermeinet durch eine Paßquil zu thun/ ſolches muͤndlich ungeſcheuet voꝛbꝛingen/ mit Veꝛſicherung/ wann eꝛ die Warheit angebracht/ er Lob und Ruhm darvon haben/ und darzu begabet werden ſolle Wuͤrde er aber ſolch Anbringen nicht beweiſen/ ſolte er mit einer Capital. oder Leibes-Straff beleget werden; Ein ſolch Paßquil ſolle aber doch deſſen/ wider welchen ſie außgeſprenget/ ehrlichen Namen nicht kraͤncken oder verletzen.","norm":"Du hörst / dass die Römische Kaiser Valentin Janus und Valens verordnet haben / dass wann einer tragendes Amts halber / dem gemeinen Besten zu Schutz und Gutem / etwas anzubringen / so solle er seinen Namen bekennen / und was er vermeinet durch eine Paßquil zu tun / solches mündlich ungescheut vorbringen / mit Versicherung / wann er die Wahrheit angebracht / er Lob und Ruhm davon haben / und dazu begabt werden solle Würde er aber solch Anbringen nicht beweisen / sollte er mit einer Kapital . oder Leibesstrafen beleget werden; ein solch Paßquil solle aber doch dessen / wider welchen sie ausgesprengt / ehrlichen Namen nicht kränken oder verletzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.476399898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13779,"date":1663,"orig":"Mit dieſen Kaͤyſ. Worten ſchlage ich dir/ Butyrolambi, an dein falſches/ hoffaͤrtiges/ neydiſches/ unchriſtliches Hertze/ und laſſe dich ſelbſt nachdencken/ was du gethan/ und mit deinem verfluchten Paßquil verdienet habeſt?","norm":"Mit diesen Käys. Worten schlage ich dir / Butyrolambi, an dein falsches / hoffärtiges / neidisches / unchristliches Herze / und lasse dich selbst nachdenken / was du getan / und mit deinem verfluchten Paßquil verdienet habest?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.454699993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13780,"date":1663,"orig":"Wiltu zancken/ Butyrolambi, ſo zancke mit den hochloͤblichen Stifftern und Regenten der Stadt Hamburg/ welche dieſes Geſetz gemacht haben: der einen Schmaͤhebrieff ohne ſeinem Namen und Zunahmen außſprenget/ und damit andere in ihrer Unſchuld/ an ihren Ehren und guten Namen boͤßlich verleumbdet/ derſelbe ſol die Pœn und Straff/ dero er den andern gefaͤhrlicher Weiſe ſchuldig zumachen vermeinet/ an ſich ſelbſt haben zugewarten.","norm":"Willst du zanken / Butyrolambi, so zanke mit den hochlöblichen Stiftern und Regenten der Stadt Hamburg / welche dieses Gesetz gemacht haben: Der einen Schmähbrief ohne seinem Namen und Zunahmen aussprenget / und damit andere in ihrer Unschuld / an ihren Ehren und guten Namen böslich verleumdet / derselbe soll die Pön und Strafe / deren er den anderen gefährlicher Weise schuldig zumachen vermeinet / an sich selbst haben zugewarten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.483099937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13781,"date":1663,"orig":"Hier wolle dein eigenes boͤſes gewiſſen aſſumiren und den Schluß machen.","norm":"Hier wolle dein eigenes böses gewissen assumieren und den Schluss machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.064099788665771} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13782,"date":1663,"orig":"Jch wil meiner hoͤchſtgeehrten Obrigkeit nicht annuhten/ daß ſie ſo ſcharff mit dir verfahre/ als die hochloͤbliche Reſpublica und das Hoch-Ehrwuͤrdige Miniſterium zu Straßburg mit einem Paßquillanten verfahren/ wie du ſehen wirſt auß ihrem gedruckten Decret, welches von Worten zu Worten alſo lautet:","norm":"Ich will meiner höchstgeehrten Obrigkeit nicht annuhten / dass sie so scharf mit dir verfahre / als die hochlöbliche Respublica und das Hochehrwürdige Ministerium zu Straßburg mit einem Pasquillanten verfahren / wie du sehen wirst aus ihrem gedruckten Dekret, welches von Worten zu Worten also lautet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.602799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13783,"date":1663,"orig":"WJr Georg Dieterich Zorn/ Der Meiſter und der Raht des H. Reichs freyen Stadt Straßburg/ ſampt unſeren Freunden den XXI. fuͤgen hiemit maͤnniglich zu wiſſen.","norm":"Wir Georg Dietrich Zorn / Der Meister und der Rat des H. Reichs freien Stadt Straßburg / samt unseren Freunden den XXI. fügen hiermit männiglich zu wissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.975599765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13784,"date":1663,"orig":"Demnach/ leider/ bey dieſer Stad jederweilen auffruͤhriſche/ Gottes und aller Erbarkeit vergeſſene Belials Kinder ſich gefunden/ welche ungeacht angedraͤueter zeitlicher und ewiger Straffen/ allerhand teuffeliſche Paßquill/ Famos Gedicht/ Ehren verletzliche Gemaͤld/ Schmaͤhkarten/ Schandſchrifften/ Zettel und dergleichen/ zu machen/ zu ſchreiben/ oder anzugeben/ und heimb-ſo oͤffentlich außzubreiten ſich nicht entbloͤdet haben/ einig und allein zu dem Ende/ damit ſie anſehnlicher bey dieſer Stadt wohlverdienter Regiments Perſonen/ getreuer Officianten und anderer in Ehren bekanter Leute guten Namen/ Leumund und Glimpff dieblicher Weis calumniren, ſchwaͤchen/ mit falſcher Auffdichtung allerhand Laſter und Ubel ſtinckend machen/ und alſo ihren Sathaniſchen Muthwillen/ Rachgier und Beſchimpffung in ſolchen Dingen veruͤben moͤgen/ da ſie mit Grund und Fundament der Warheit an gehoͤrigen Gerichtsſtellen/ oder andern erlaubten Orten/ darzu ihnen der Weg niemals verſperret geweſen/ außzufuͤhren und wahr zumachen nicht getrauen und vermoͤgen; Vornemblich aber Wir mit hoͤchſtem unſern Mißfallen und Hertzenleid wahrnehmen und erfahren muͤſſen/ daß in dieſem noch nicht allerdings zuruͤck gelegten Jahr allein/ bey 11. derſelben teuffeliſchen Laͤſterſchrifften ſo wol wider Obrigkeitliche/ als andere in vornehmen Dienſten begriffene Perſonen/ Geiſt- und weltlichen Standes/ außgeſprengt/ und zu des Regierenden Ammeiſters Haͤnden geliefert worden ſeyn/ ohn was davon heimlicher Weiß untergeſchlagen und vertuſcht worden ſeyn moͤchte; Daß wir zu wuͤrcklicher Conteſtation und Bezeugung unſerer ob ſolchem/ zu Zerſtoͤrung Buͤꝛgerlichen Friedens unzweiffelich angeſehenem/ oder doch wenigſt von ſich ſelbſten außlauffenden Unweſen/ tragenden Obrigkeitlichen diſplicentz und Mißfaͤlligkeit/ eine unumbgaͤngliche Nothwendigkeit zu ſeyn befunden haben/ alles und jedes/ ſo zu erkundigung bißheriger Paßquillanten/ und derſelben Helffers-Helffer/ wie nicht weniger/ zu außlaͤnglicher Verhuͤtung/ daß dergleichen in das Kuͤnfftige nicht mehr geſchehe/ immer dienſam und erſprießlich ſeyn kan und mag/ vor und an die Hand zu nehmen.","norm":"Demnach / leider / bei dieser Stadt jederweilen aufrührerische / Gottes und aller Ehrbarkeit vergessene Belials Kinder sich gefunden / welche ungeachtet angedräueter zeitlicher und ewiger Strafen / allerhand teuflische Pasquill / Famos Gedicht / Ehren verletzliche Gemälde / Schmähkarten / Schandeschriften / Zettel und dergleichen / zu machen / zu schreiben / oder anzugeben / und heimb- so öffentlich auszubreiten sich nicht entblödet haben / einig und allein zu dem Ende / damit sie ansehnlicher bei dieser Stadt wohlverdienter Regiments Personen / getreuer Offizianten und anderer in Ehren bekannter Leute guten Namen / Leumund und Glimpf dieblicher Weiß calumniren, schwächen / mit falscher Auffdichtung allerhand Laster und Übel stinkend machen / und also ihren satanischen Mutwillen / Rachgier und Beschimpfung in solchen Dingen verüben mögen / da sie mit Grund und Fundament der Wahrheit an gehörigen Gerichtsstellen / oder anderen erlaubten Orten / dazu ihnen der Weg niemals versperret gewesen / auszuführen und wahr zumachen nicht getrauen und vermögen; vornehmlich aber wir mit höchstem unseren Missfallen und Herzenleid wahrnehmen und erfahren müssen / dass in diesem noch nicht allerdings zurück gelegten Jahr allein / bei 11. derselben teuflischen Lästerschriften so wohl wieder Obrigkeitliche / als andere in vornehmen Diensten begriffene Personen / Geist- und weltlichen Standes / ausgesprengt / und zu des Regierenden Ammeisters Händen geliefert worden sein / ohne was davon heimlicher Weiß untergeschlagen und vertuscht worden sein möchte; dass wir zu wirklicher Kontestation und Bezeugung unserer ob solchem / zu Zerstörung bürgerlichen Friedens unzweiffelich angesehenem / oder doch wenigste von sich selbst auslaufenden Unwesen / tragenden Obrigkeitlichen displicentz und Missfälligkeit / eine unumgängliche Notwendigkeit zu sein befunden haben / alles und jedes / so zu Erkundigung bisheriger Pasquillanten / und derselben Helfershelfer / wie nicht weniger / zu außlänglicher Verhütung / dass dergleichen in das künftige nicht mehr geschehe / immer dienlich und ersprießlich sein kann und mag / vor und an die Hand zu nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.356100082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13785,"date":1663,"orig":"Erholen demnach zu angeregtem Ende nicht allein vormahlen oͤffters angedraͤuete Leib- und Lebens-Straffen/ ſo wol wider die boßhafftige Autores und Laͤſterer ſelbſten/ welche die gefundene und noch erfindende Paßquill/ Schandgedicht und Gemaͤhld/ ſie haben Namen wie ſie wollen/ gemacht/ geſchrieben/ angegeben/ herumb getragen/ angeklebt oder gehaͤfft/ in Gaſſen und Haͤuſer geworffen/ auf- und an die Pfaltzſtegen gelegt/ oder in andere Weg außgebreitet haben/ als auch diejenigen/ welche Rath und That darzu gegeben/ Huͤlf und Vorſchub geleiſtet/ oder was ſie gefunden/ nicht herab gethan und dem Regierenden Ammeiſter alſobalden zugeſtellt/ ſondern geleſen/ ſtehen oder ligen laſſen/ oder bey und hinder ſich behalten/ abgeſchrieben/ heimlich herumb getragen/ an andere Ort geſchickt/ und ſich damit/ als wann es eine wolgethane Sach waͤre/ gekuͤtzelt und beluſtiget haben/ oder auch hinfuͤhro zu thun/ ſich geluͤſten laſſen werden: Sondern auch einen Ehrwuͤrdigen Kirchen-Convent erinnert/ daß er ſein Ampt/ mit Exercir- und Gebrauchung des ihme wieder dergleichen beharꝛliche Teuffelskinder/ Meutmacher/ Moͤrder und Ehrendieb/ welche ſo wol die von uns/ diß Orts ordentlichen Obrigkeit/ oͤfters angetraͤwete Leib- und Lebensſtraffen/ als die von den Cantzlen vielfaͤltig beſchehene ernſtliche Erinnerungen und Communicationes der ewigen Verdamnuͤß/ biß dato veraͤchtlich in den Wind geſchlagen/ anvertraueten Bindſchluͤſſels gleicher Geſtalt und mit ſolchem Nachtruck verrichte/ daß wir die Schuldigen dermaleines in Erfahrung bringen/ mit gebuͤhrenden Straffen anſehen/ und ehrliche Leute vor dergleichen verdampten Beſchmitzungen hinfuͤhro ſicher ſtellen koͤnnen.","norm":"Erholen demnach zu angeregtem Ende nicht allein vormalen öfters angedräuete Leib- und Lebensstrafen / so wohl wider die boshafte Autores und Lästerer selbst / welche die gefundene und noch erfindende Pasquill / Schandegedicht und Gemälde / sie haben Namen wie sie wollen / gemacht / geschrieben / angegeben / herumgetragen / angeklebt oder gehäfft / in Gassen und Häuser geworfen / auf- und an die Pfaltzstegen gelegt / oder in andere Weg ausgebreitet haben / als auch diejenigen / welche Rat und Tat dazugegeben / Hilf und Vorschub geleistet / oder was sie gefunden / nicht herab getan und dem Regierenden Ammeister alsobald zugestellt / sondern gelesen / stehen oder liegen lassen / oder bei und hinter sich behalten / abgeschrieben / heimlich herumgetragen / an andere Ort geschickt / und sich damit / als wann es eine wohlgetane Sache wäre / gekitzelt und belustiget haben / oder auch hinfür zu tun / sich gelüsten lassen werden: Sondern auch einen Ehrwürdigen Kirchenkonvent erinnert / dass er sein Amt / mit Exercir- und Gebrauchung des ihm wieder dergleichen beharrliche Teuffelskinder / Meutemacher / Mörder und Ehrendieb / welche so wohl die von uns / dies Orts ordentlichen Obrigkeit / öfters angeträwete Leib- und Lebensstraffen / als die von den Cantzlen vielfältig geschehene ernstliche Erinnerungen und Communicationes der ewigen Verdammnis / bis dato verächtlich in den Wind geschlagen / anvertrauten Bindschlüssels gleicher Gestalt und mit solchem Nachtruck verrichte / dass wir die Schuldigen dermaleinst in Erfahrung bringen / mit gebührenden Strafen ansehen / und ehrliche Leute vor dergleichen verdammten Beschmitzungen hinfür sicherstellen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.439000129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13786,"date":1663,"orig":"Die weil nun wohlermeldter unſer Kirchen-Convent/ empfangenem Befehl zu Folge das Werck in reiffe deliberation gezogen/ und ſeine ſchrifftmaͤſſige Gedancken uns mit ſolchem Beſtand eroͤffnet/ daß wir den Glaubens-Regulen allerdings gemaͤß befunden: als haben Wir auch ſelbige/ bey dieſer Gelegenheit zu publiciren befohlen und erkant/ Sambſtags den 18. Decembr.","norm":"Die weil nun wohlermeldter unser Kirchenkonvent / empfangenem Befehl zufolge das Werk in reife Deliberation gezogen / und seine schriftmäßige Gedanken uns mit solchem Bestand eröffnet / dass wir den Glaubens-Regulen allerdings gemäß befunden: als haben wir auch selbige / bei dieser Gelegenheit zu publizieren befohlen und erkannt / samstags den 18. Dezember.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.185999870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13787,"date":1663,"orig":"Anno 1658.","norm":"Anno 1658.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":4.505499839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13788,"date":1663,"orig":"Formula des Kirchenbanns.","norm":"Formula des Kirchenbanns.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.567200183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13789,"date":1663,"orig":"DEmnach/ du gottloſes Belials-Kind/ noch zur Zeit fuͤr Menſchlichen Augen unbekandter und ungenandter/ doch dem allſehenden Auge GOttes unverborgener Paßquillant/ der du/ du ſeyeſt einer oder der ander/ du ſeyeſt frembd oder einheimiſch/ der Chriſtlichen Obrigkeit zu Straßburg mit Eyd und Handtreu zugethan oder nicht/ du ſeyeſt in der Stad Ringmauer begriffen oder anders wohin außgezogen/ es ſey kurtz oder lang/ ein oder anders ſchaͤndliches/ ehrenverletzliches/ mit noch unerwieſenen und unerfindlichen Aufflagen beſchwerendes Paßquill/ Famos- und Schmaͤhkart/ wider ſo wol die Chriſtliche Obrigkeit/ als auch dero wohlverdiente Officianten/ und ſonſt ſo Geiſt-ſo weltliche ehrliche Perſonen/ entweder ſelbs geſchrieben/ abgeſchrieben/ ſchreiben und außſprengen laſſen/ oder aber verhelet und mit Stillſchweigen dich gleichen Laſters theilhafftig gemacht/ und aber bißhero ungeacht aller Obrigkeitlicher hieruͤber abgefaſten Decreten/ auch von der Cantzel herab ernſtlich geſchehenen Warnungen/ nicht allein keine offentliche Erkantnuͤß/ Bekantnuͤß und Reu uͤber die begangene Boßheit von dir erſcheinen laſſen/ ſondern noch in derſelben dich geſtaͤrcket und verhaͤrtet:","norm":"Demnach / du gottloses Belialskind / noch zur Zeit für menschlichen Augen unbekannter und ungenanter / doch dem allsehenden Auge Gottes unverborgener Pasquillant / der du / du seiest einer oder der ander / du seiest fremd oder einheimisch / der christlichen Obrigkeit zu Straßburg mit Eid und Handtreu zugetan oder nicht / du seiest in der Stadt Ringmauer begriffen oder anders wohin ausgezogen / es sei kurz oder lang / ein oder anders schändliches / ehrenverletzliches / mit noch unerwiesenen und unerfindlichen Auflagen beschwerendes Pasquill / Famos- und Schmähkart / wider sowohl die christliche Obrigkeit / als auch deren wohlverdiente Offizianten / und sonst so Geist- so weltliche ehrliche Personen / entweder selbst geschrieben / abgeschrieben / schreiben und aussprengen lassen / oder aber verhehlet und mit Stillschweigen dich gleichen Lasters teilhaftig gemacht / und aber bisher ungeachtet aller Obrigkeitlicher hierüber abgefasten Dekreten / auch von der Kanzel herab ernstlich geschehenen Warnungen / nicht allein keine öffentliche Erkenntnis / Bekantnüß und Reue über die begangene Bosheit von dir erscheinen lassen / sondern noch in derselben dich gestärkt und verhärtet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.06850004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13790,"date":1663,"orig":"Als thue ich/ als ein ordentlicher Diener dieſer Kirchen und Gemein/ allhie auß Befehl und in Krafft des von JEſu Chriſto dem Allemans-Richter der Lebendigen und der Todten/ durch ſeine Kirch mir anvertraute Bindſchluͤſſel/ laut der kꝛaͤfftigen und eydfeſten Wort/ die auß ſeinem warhafften/ allmaͤchtigen/ ritterlichen Mund gefloſſen/ Matth. 18. Warlich ich ſage euch/ was ihr auff Erden binden werdet/ das ſoll auch im Himmel gebunden ſeyn; und wiederumb Johau.","norm":"Als tue ich / als ein ordentlicher Diener dieser Kirchen und Gemein / allhier aus Befehl und in Kraft des von Jesu Christo dem Allemans-Richter der Lebendigen und der Toten / durch seine Kirche mir anvertraute Bindschlüssel / laut der kräftigen und eydfesten Wort / die aus seinem wahrhaften / allmächtigen / ritterlichen Mund geflossen / Matth. 18. Wahrlich ich sage euch / was ihr auf Erden binden werdet / das soll auch im Himmel gebunden sein; und wiederum Johau.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.001399993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13791,"date":1663,"orig":"20. Welchen ihr die Suͤnde behaltet/ denen ſeynd ſie behalten/ dich/ ſo wol den Heler als den Thaͤter/ hiemit als einen Heyden und Unchriſten gleich gehaltenen/ in den offentlichen Bann/ und verkuͤndige dir nicht allein die unauffgeloͤſte Behaltnuͤß deiner Suͤnden/ ſampt des Gerechten Gottes im Himmel unertraͤglichen hoͤllbrennenden Zorn/ zu deiner auff den Fall der beharꝛlichen Unbußfertigkeit ewigen Verdamnuͤs:","norm":"20. Welchen ihr die Sünde behaltet / denen sind sie behalten / dich / so wohl den Heler als den Täter / hiermit als einen Heiden und Unchristen gleich gehaltenen / in den öffentlichen Bann / und verkündige dir nicht allein die unaufgelöste Behaltnüß deiner Sünden / samt des gerechten Gottes im Himmel unerträglichen höllbrennenden Zorn / zu deiner auf den Fall der beharrlichen Unbußfertigkeit ewigen Verdammnis:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.455599784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13792,"date":1663,"orig":"ſondern ich ſchlieſſe dich auch hiemit als ein raͤudiges Schaff/ von dem geiſtlichen Schaffſtall JEſu Chriſti/ und der Gemeinſchafft der Heiligen auß/ und uͤber gebe dich kraͤfftiglich/ wuͤrcklich und thaͤtlich/ dem (durch Kirchiſch Gebet) unverwehrten Gewalt des lebendigen Sathans Anathema maharammotha! ſey verflucht zum ewigen Tod!","norm":"sondern ich schließe dich auch hiermit als ein räudiges Schaffe / von dem geistlichen Schaffstall Jesu Christi / und der Gemeinschaft der Heiligen aus / und übergebe dich kräftiglich / wirklich und tätlich / dem (durch Kirchisch Gebet) unverwehrten Gewalt des lebendigen Satans Anathema maharammotha! sei verflucht zum ewigen Tod!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.440000057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13793,"date":1663,"orig":"der HErꝛ komme dich zu richten/ alſo lang und viel/ biß du in dich ſelbs gehen/ fuͤr dem unertraͤglichen Zorn Gottes/ und dem ewigen Tod dich entſetzen/ deine veruͤbte ſchwere Mißhandlung erkennen/ bekennen und bereuen wirſt/ nicht allein fuͤr dich ſelbs in deinem Hertzen/ ſondern auch fuͤr dem zeitlichen Richter E. Ehrſamen Rath/ oder regierenden Herꝛn Ammeiſter der Stadt allhie/ auff welchen Fall auch dir die Gnadenport wiederumb eroͤffnet/ und ſalva Juſtitia Barmhertzigkeit erwieſen/ deine Suͤnd vergeben/ und der Bann wieder auffgeloͤſet werden ſoll/ auff daß dein Geiſt ſelig werde am Tag JEſu Chriſti. Umb dieſes alles rede/ wircke und thue ich in dem Namen Gottes des Vaters/ GOttes des Sohns JEſu Chriſti/ und Gottes des H. Geiſtes/ Amen/ und alles Volck ſpreche im Hertzen Amen/ das werde wahr!","norm":"der Herr komme dich zu richten / also lang und viel / bis du in dich selbst gehen / für dem unerträglichen Zorn Gottes / und dem ewigen Tod dich entsetzen / deine verübte schwere Misshandlung erkennen / bekennen und bereuen wirst / nicht allein für dich selbst in deinem Herzen / sondern auch für dem zeitlichen Richter E. Ehrsamen Rat / oder regierenden Herrn Ammeister der Stadt allhier / auf welchen Fall auch dir die Gnadenport wiederum eröffnet / und salva Justitia Barmherzigkeit erwiesen / deine Sünde vergeben / und der Bann wieder aufgelöst werden soll / auf dass dein Geist selig werde am Tag Jesu Christi. Um dieses alles rede / wirke und tue ich in dem Namen Gottes des Vaters / Gottes des Sohns Jesu Christi / und Gottes des H. Geistes / Amen / und alles Volk spreche im Herzen Amen / das werde wahr!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.079400062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13794,"date":1663,"orig":"Butyrolambi, Butyrolambi, haſtu noch eine redliche Ader uͤbrig/ ſo laß das offtgedachte Protocoll oder Verzeichnuß meiner Reden und Thaten mir zukommen/ dann es iſt mir und meinen Zuhoͤrern hoͤchlich daran gelegen/ daß darauff geantwortet werde.","norm":"Butyrolambi, Butyrolambi, hast du noch eine redliche Ader übrig / so lass das oft gedachte Protokoll oder Verzeichnis meiner Reden und Taten mir zukommen / dann es ist mir und meinen Zuhörern höchlich daran gelegen / dass darauf geantwortet werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.228899955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13795,"date":1663,"orig":"Wirſtu nicht machen/ daß ich es bekomme/ ſo citire und lade ich dich hiermit vor den Richterſtul JEſu Chriſti/ da ſoltu mir Antwort geben vor dem Richter der Lebendigen und der Todten/ in Gegenwart aller meiner Zuhoͤrer/ deren viel/ wie ich hoffe/ zu der Rechten Hand Chriſti ſtehen/ dich ſchamroht machen und dir in das Angeſicht ſagen werden/ daß du mir in dieſem Stuͤck Gewalt und Unrecht gethan habeſt.","norm":"Wirst du nicht machen / dass ich es bekomme / so zitiere und lade ich dich hiermit vor den Richterstuhl Jesu Christi / da sollst du mir Antwort geben vor dem Richter der Lebendigen und der Toten / in Gegenwart aller meiner Zuhörer / deren viel / wie ich hoffe / zu der rechten Hand Christi stehen / dich Schamrot machen und dir in das Angesicht sagen werden / dass du mir in diesem Stück Gewalt und Unrecht getan habest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.439799785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13796,"date":1663,"orig":"Beſſere dich/ Butyrolambi, Jch wil fuͤr dich beten/ bete du auch fuͤr mich.","norm":"Bessere dich / Butyrolambi, Ich will für dich beten / bete du auch für mich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.424300193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13797,"date":1663,"orig":"Bin ich von einem Menſchlichen Fehl uͤbereylet worden/ ſo bitte ich meine Zuhoͤrer/ ſie wollen ſich nicht daran aͤrgern/ ſondern Gott fuͤr mich bitten/ daß er mir verzeihen wolle.","norm":"Bin ich von einem menschlichen Fehl übereilet worden / so bitte ich meine Zuhörer / sie wollen sich nicht daran ärgern / sondern Gott für mich bitten / dass er mir verzeihen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.370100021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13798,"date":1663,"orig":"David ſagt: Groſſe Leute fehlen auch/ Pſalm. 62. Fehlen groſſe Leute auch?","norm":"David sagt: Große Leute fehlen auch / Psalm. 62. Fehlen große Leute auch?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.510300159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13799,"date":1663,"orig":"Was iſt es denn Wunder/ wann ich armer geringer Menſch unterweilens auch fehle und irre?","norm":"Was ist es denn Wunder / wann ich armer geringer Mensch Unterweilens auch fehle und irre?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.994999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13800,"date":1663,"orig":"Jch bin kein erſchaffener Engel/ ſondern ich bin ein Menſch/ und hab Fleiſch- und Blut gleich wie andere Menſchen.","norm":"Ich bin kein erschaffener Engel / sondern ich bin ein Mensch / und habe Fleisch- und Blut gleich wie andere Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.159900188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13801,"date":1663,"orig":"Was iſt es dann Wunder/ daß ich auch wie andere Menſchen fehlen und ſuͤndigen kan/ und offt mit Paulo ſagen muͤſſe/ ex Rom. 7. Jch elender Menſch/ wer wil mich doch erretten von dem Leibe dieſes Todes/ das iſt/ auß dem Kampff/ den ich taͤglich mit der Suͤnden fuͤhren muß.","norm":"Was ist es dann Wunder / dass ich auch wie andere Menschen fehlen und sündigen kann / und oft mit Paulo sagen müsse / ex Rom. 7. Ich elender Mensch / wer will mich doch erretten von dem Leibe dieses Todes / das ist / aus dem Kampf / den ich täglich mit der Sünden führen muss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.150899887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13802,"date":1663,"orig":"Wir Prediger tragen den Prediger-Schatz nicht in guͤldenen/ ſondern in irꝛdiſchen Gefaͤſſen/ 2. Cor. 4.","norm":"Wir Prediger tragen den Prediger-Schatz nicht in güldenen / sondern in irdischen Gefäßen / 2. Cor. 4.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.465000152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13803,"date":1663,"orig":"Was iſt es denn Wunder/ daß wir unter weilens anſtoſſen?","norm":"Was ist es denn Wunder / dass wir unter Weilens anstoßen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.523099899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13804,"date":1663,"orig":"Es iſt Chriſtus die Verſoͤhnung fuͤr unſere Suͤnde/ nicht allein aber fuͤr unſere/ ſondern auch fuͤr der gantzen Welt Suͤnde/ 1. Johan am 2. Jſt Er die Verſoͤhnung fuͤr der gantzen Welt Suͤnde?","norm":"Es ist Christus die Versöhnung für unsere Sünde / nicht allein aber für unsere / sondern auch für der ganzen Welt Sünde / 1. Johan am 2. Ist er die Versöhnung für der ganzen Welt Sünde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.450099945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13805,"date":1663,"orig":"Wohlan ſo iſt Er auch die Verſoͤhnung fuͤr der Prediger Suͤnde.","norm":"Wohlan so ist er auch die Versöhnung für der Prediger Sünde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.843400001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13806,"date":1663,"orig":"Lerrne unterdeſſen/ O frommer Chriſt/ warumb die Chriſtliche Kirche in der Litaney beteund ſage: Alle Biſchoffe/ Pfarꝛherꝛn und Kirchendiener/ in heilſamen Wort und heiligem Leben erhalten.","norm":"Lerne unterdessen / O frommer Christ / warum die christliche Kirche in der Litanei beteund sage: Alle Bischöfe / Pfarrherrn und Kirchendiener / in heilsamen Wort und heiligem Leben erhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.080900192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13807,"date":1663,"orig":"Allen Rotten und Ergerniſſen wehren/ alle Jrꝛige und Verfuͤhrte wiederbringen/ den Satan unter unſere Fuͤſſe treten.","norm":"Allen Rotten und Ärgernissen wehren / alle Irrige und verführte wiederbringen / den Satan unter unsere Füße treten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.245800018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13808,"date":1663,"orig":"Treue Arbeiter in deine Erndte ſenden.","norm":"Treue Arbeiter in deine Ernte senden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.054399967193603} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13809,"date":1663,"orig":"Erhoͤr uns lieber HErre GOTT.","norm":"Erhör uns lieber Herr GOTT.","lang_fastText":"oc","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.993500232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13810,"date":1663,"orig":"Jn dieſen Worten wil die Chriſtliche Kirche ſagen:","norm":"In diesen Worten will die christliche Kirche sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.564499855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13811,"date":1663,"orig":"weil der Teuffel ein abgeſagter Feind deß Predigampts iſt/ ſo gib/ daß unſere Lehrer und Prediger predigen/ was deinem Wort gemaͤß iſt/ und auch darnach thun/ und alſo ſeyn ein Vorbild den Glaubigen im Wort/ im Wandel/ in der Liebe/ im Geiſt/ im Glauben/ in der Keuſchheit/ 1. Tim. 4.","norm":"weil der Teufel ein abgesagter Feind des Predigamts ist / so gib / dass unsere Lehrer und Prediger predigen / was deinem Wort gemäß ist / und auch danach tun / und also sein ein Vorbild den Gläubigen im Wort / im Wandel / in der Liebe / im Geist / im Glauben / in der Keuschheit / 1. Tim. 4.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.249199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13812,"date":1663,"orig":"Und weil treue Lehrer und Prediger viel muͤſſen außſtehẽ/ Ach ſo verſchaffe/ daß ſie dennoch treu ſeyn/ und den Undanck nicht achten.","norm":"Und weil treue Lehrer und Prediger viel müssen ausstehen / Ach so verschaffe / dass sie dennoch treu sein / und den Undank nicht achten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.780900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13813,"date":1663,"orig":"Du weiſt daß dein Prophet Jeremias/ ſich ſchier nicht habe darein ſchicken koͤnnen/ darumb ſagt er in ſeiner Propheceyung cap. 20. v. 7. 8. 9. HErꝛ/ du haſt mich uͤberꝛedet (daß ich ſolch Predigampt hab angenommen/ und ich hab nicht gewuſt/ daß die Leute ſo boͤß ſeyn/ und daß Predigen ſo viel und groſſe Gefahr habe) und ich hab mich uͤberꝛeden laſſen.","norm":"Du weist dass dein Prophet Jeremias / sich schier nicht habe darein schicken können / darum sagt er in seiner Prophezeiung cap. 20. v. 7 . 8. 9. Herr / du hast mich überredet (dass ich solch Predigamt habe angenommen / und ich habe nicht gewusst / dass die Leute so böse sein / und dass Predigen so viel und große Gefahr habe) und ich habe mich überreden lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.521999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13814,"date":1663,"orig":"Du biſt mir zu ſtarck geweſen/ und haſt gewonnen; ich bin daruͤber zu Spott worden taͤglich/ und jederman verlacht mich.","norm":"Du bist mir zu stark gewesen / und hast gewonnen; ich bin darüber zu Spott worden täglich / und jedermann verlacht mich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.973899841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13815,"date":1663,"orig":"Da dacht ich: wolan/ ich wil ſeiner nicht mehr gedencken/ und nicht mehr in ſeinem Namen predigen/ ꝛc.","norm":"Da dachte ich: wohlan / ich will seiner nicht mehr Gedenken / und nicht mehr in seinem Namen predigen / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.245200157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13816,"date":1663,"orig":"Dann ich hoͤre/ wie mich viel ſchelten/ und allenthalben ſchrecken:","norm":"Dann ich höre / wie mich viel schelten / und allenthalben schrecken:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.275599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13817,"date":1663,"orig":"Hui/ verklagt ihn/ wir wollen ihn verklagen/ (ſprechen alle meine Freunde und Geſellen) ob wir ihn uͤbervortheilen/ und ihm beykommen moͤgen/ und uns an ihm raͤchen/ ꝛc. Verflucht ſey der Tag/ darin ich geboren bin/ der Tag muͤſſe ungeſegnet ſeyn/ darinnen mich meine Mutter geboren hat/ verflucht ſey der/ der meinem Vater gute Botſchafft bracht und ſprach: Du haſt einen jungen Sohn/ daß er ihn froͤlich machen wolt/ ꝛc.","norm":"Hui / verklagt ihn / wir wollen ihn verklagen / (sprechen alle meine Freunde und Gesellen) ob wir ihn übervorteilen / und ihm beikommen mögen / und uns an ihm rächen / etc. Verflucht sei der Tag / darin ich geboren bin / der Tag müsse ungesegnet sein / darinnen mich meine Mutter geboren hat / verflucht sei der / der meinem Vater gute Botschaft brachte und sprach: Du hast einen jungen Sohn / dass er ihn fröhlich machen wollt / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.789700031280517} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13818,"date":1663,"orig":"Daß du mich doch nicht getoͤdtet haſt in Mutterleibe/ daß meine Mutter mein Grab geweſen/ und ihr Leib immer ſchwanger blieben were!","norm":"Dass du mich doch nicht getötet hast in Mutterleibe / dass meine Mutter mein Grab gewesen / und ihr Leib immer schwanger blieben wäre!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.105100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13819,"date":1663,"orig":"Warumb bin ich doch auß Mutterleib herfuͤr kommen/ daß ich ſolch Jammer und Hertzenleid ſehen muß/ und meine Tage mit Schanden zubringen?","norm":"Warum bin ich doch aus Mutterleib herfür kommen / dass ich solch Jammer und Herzenleid sehen muss / und meine Tage mit Schanden zubringen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.930500030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13820,"date":1663,"orig":"Wann ſolche Gedancken treuen Lehrern auch auffſteigen wie Jeremiaͤ allhier/ ſo bittet die Chriſtliche Kirche in der Litaney/ daß ihnen Gott mit der Krafft deß H. Geiſtes beyſtehen wolle/ damit ſie ſolche hohe Anfechtungen uͤberwinden/ und treue Arbeiter in ſeiner Erndte ſeyn und bleiben moͤgen.","norm":"Wann solche Gedanken treuen Lehrern auch aufsteigen wie Jeremiä allhier / so bittet die christliche Kirche in der Litanei / dass ihnen Gott mit der Kraft des H. Geistes beistehen wolle / damit sie solche hohe Anfechtungen überwinden / und treue Arbeiter in seiner Ernte sein und bleiben mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.061200141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13821,"date":1663,"orig":"Wann du/ O frommer Chriſt/ in die Betſtunde geheſt/ und auff dieſe Wort in der Litaney kommeſt/ ſo dencke auch an mich/ und bete auch fuͤr mich/ ich wil widerumb fuͤr dich beten/ du magſt ſeyn im Geiſtlichen/ im Weltlichen oder im Haußſtand.","norm":"Wann du / O frommer Christ / in die Betstunde gehest / und auf diese Wort in der Litanei kommest / so denke auch an mich / und bete auch für mich / ich will wiederum für dich beten / du magst sein im Geistlichen / im Weltlichen oder im Hausstand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.173799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13822,"date":1663,"orig":"Es greifft mich zwar der guͤtige Gott an allen Orten ſehr hart an/ ich mag wol ſagen mit den Kindern Kora auß dem 45. Pſalm: Deine Flute rauſchen daher/ daß hie eine Tieffe und da eine Tieffe brauſen.","norm":"Es greift mich zwar der gütige Gott an allen Orten sehr hart an / ich mag wohl sagen mit den Kindern Kora aus dem 45. Psalm: Deine Flute rauschen daher / dass hie eine tiefe und da eine tiefe brausen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.17579984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13823,"date":1663,"orig":"Alle deine Waſſerwogen und Wellen gehen uͤber mich.","norm":"Alle deine Wasserwogen und Wellen gehen über mich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.519700050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13824,"date":1663,"orig":"Meine Thraͤnen ſind meine Speiſe Tag und Nacht/ weil man taͤglich zu mir ſaget: Wo iſt nun dein Gott?","norm":"Meine Tränen sind meine Speise Tag und Nacht / weil man täglich zu mir sagt: Wo ist nun dein Gott?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.97320008277893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13825,"date":1663,"orig":"Jch habe offtmals gedacht: HErꝛ du groſſer Gott/ du weiſt/ wie viel meiner Feinde ſeyn/ die ſich wider mich ſetzen/ und mich auff allen Seiten taͤglich plagen und betruͤben ohne Urſach.","norm":"Ich habe oftmals gedacht: Herr du großer Gott / du weist / wie viel meiner Feinde sein / die sich wider mich setzen / und mich auf allen Seiten täglich plagen und betrüben ohne Ursache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.625800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13826,"date":1663,"orig":"Es iſt dir bekandt/ wie die ſchmaͤhſuͤchtige Verlaͤumbdung ihr vergeſſenes Laͤſtermaul gegen mich weit auffgethan/ und allerhand grobe Luͤgen und gifftige Verlaͤumbdung auff meine Perſon außgeſpyen hab.","norm":"Es ist dir bekannt / wie die schmähsüchtige Verleumdung ihr vergessenes Lästermaul gegen mich weit aufgetan / und allerhand grobe Lügen und giftige Verleumdung auf meine Person ausgespien 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Bluthund/ du loſer Mann.","norm":"Ich denke oft an den König David / als der von seinem leiblichen Sohn verfolget wurde / und gen Bahurim kam / da kam ihm ein leichtfertiger Mann / der Simei entgegen / warf ihn mit Steinen / und sagte: heraus / heraus du Bluthund / du loser Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.133800029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13829,"date":1663,"orig":"Der HErr hat dir vergolten das Blut deß Hauſes Saul/ daß du an ſeine ſtatt biſt Koͤnig worden; Nun hat der HErꝛ das Reich gegeben in die Hand deines Sohnes Abſalon/ und ſihe/ nun ſteckeſt du in deinem Ungluͤck.","norm":"Der Herr hat dir vergolten das Blut des Hauses Saul / dass du an seine statt bist König worden; nun hat der Herr das Reich gegeben in die Hand deines Sohnes Absalon / und siehe / nun steckest du in deinem Unglück.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.092000007629394} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13830,"date":1663,"orig":"Dann du biſt ein Bluthund.","norm":"Dann du bist ein Bluthund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nn","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.969099998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13831,"date":1663,"orig":"Als Abiſai der Sohn Zeruia dieſes hoͤrte/ ſprach er zu dem Koͤnig:","norm":"Als Abisai der Sohn Zeruia dieses hörte / sprach er zu dem König:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.514800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13832,"date":1663,"orig":"Solte dieſer todter Hund meinem Herꝛn dem Koͤnig fluchen?","norm":"Sollte dieser toter Hund meinem Herrn dem König fluchen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.722099781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13833,"date":1663,"orig":"Jch wil hingehen/ und ihm den Kopff abreiſſen.","norm":"Ich will hingehen / und ihm den Kopf abreißen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.372200012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13834,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig aber antwortet:","norm":"Der König aber antwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.199399948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13835,"date":1663,"orig":"Jhr Kinder Zeruja/ was hab ich mit euch zu ſchaffen?","norm":"Ihr Kinder Zeruja / was habe ich mit euch zu schaffen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8292999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13836,"date":1663,"orig":"Laſt ihn fluchen.","norm":"Last ihn fluchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.257299900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13837,"date":1663,"orig":"Dann der HErꝛ hats ihn geheiſſen/ fluche David.","norm":"Dann der Herr hat es ihn geheißen / fluche David.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.947000026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13838,"date":1663,"orig":"Wer kan nun ſagen:","norm":"Wer kann nun sagen:","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.172800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13839,"date":1663,"orig":"Warumb thuſt du alſo?","norm":"Warum tust du also?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"mt","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.893500089645385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13840,"date":1663,"orig":"Und David ſprach zu Abiſai/ und allen ſeinen Knechten:","norm":"Und David sprach zu Abisai / und allen seinen Knechten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.317599773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13841,"date":1663,"orig":"Sihe mein Sohn/ der von meinem Leibe gekommen iſt/ ſtehet mir nach meinem Leben.","norm":"Siehe mein Sohn / der von meinem Leibe gekommen ist / steht mir nach meinem Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.394500017166137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13842,"date":1663,"orig":"Warumb nicht jetzt auch der Sohn Jemini?","norm":"Warum nicht jetzt auch der Sohn Jemini?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.551400184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13843,"date":1663,"orig":"Laſt ihn bezaͤmen/ daß er fluche/ dann der HEr: hats ihn geheiſſen:","norm":"Last ihn bezähmen / dass er fluche / dann der Her: hat es ihn geheißen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.428100109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13844,"date":1663,"orig":"Vielleicht wird der HErr mein Elend anſehen/ und mir mit Guͤte vergelten ſein heutiges Fluchen.","norm":"Vielleicht wird der Herr mein Elend ansehen / und mir mit Güte vergelten sein heutiges Fluchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.991700172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13845,"date":1663,"orig":"Ohne Zweiffel hat der gute David in dieſem ſeinem groſſen Elend/ in ſeinem Confluxu Calamitatum betrachtet/ daß er dieſes umb den Simei nicht verdient/ daß er ihm nichts zu Leyd gethan hab; Allein an dem Uria hab er gehandelt wie ein Bluthund.","norm":"Ohne Zweifel hat der gute David in diesem seinem großen Elend / in seinem Confluxu Calamitatum betrachtet / dass er dieses um den Simei nicht verdient / dass er ihm nichts zu Leid getan habe; allein an dem Uria habe er gehandelt wie ein Bluthund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.452499866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13846,"date":1663,"orig":"Mein lieber Gott/ du ſteheſt ja/ daß mir von dieſem Butyrolambio und andern Leuten unrecht geſchehe/ da ichs umb ſie nicht verdient habe.","norm":"Mein lieber Gott / du stehest ja / dass mir von diesem Butyrolambio und anderen Leuten Unrecht geschehe / da ich es um sie nicht verdient habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.546999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13847,"date":1663,"orig":"Jch muß allhier mit dem Propheten Jeremia ex Cap. 18. verſ. 10. ſagen: HErr/ hab acht auff mich/ und hoͤre die Stimm meiner Widerſacher.","norm":"Ich muss allhier mit dem Propheten Jeremia ex Cap. 18. vers. 10. sagen: Herr / habe acht auf mich / und höre die Stimme meiner Widersacher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.046999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13848,"date":1663,"orig":"Jſts recht/ daß man Gutes mit Boͤſem vergilt?","norm":"Ist es recht / dass man Gutes mit Bösem vergilt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.908099889755249} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13849,"date":1663,"orig":"Dann ſie haben meiner Seelen eine Gruben gegraben.","norm":"Dann sie haben meiner Seelen eine Gruben gegraben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.410900115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13850,"date":1663,"orig":"Gedencke doch/ wie ich fuͤr dir geſtanden bin/ daß ich ihr Beſtes redet/ und deinen Grimm von ihnen wendete.","norm":"gedenke doch / wie ich für dir gestanden bin / dass ich ihr Bestes redet / und deinen Grimm von ihnen wendete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.82289981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13851,"date":1663,"orig":"Aber wann ich hinter mich und uͤber mich ſehe/ ſo befinde ich ein groſſes Kerbholtz und ein langes Regiſter/ welches mich uͤberweiſet/ daß ich tauſendmal mehr wider dich geſuͤndiget hab/ als mein Nechſter gegen mich.","norm":"Aber wann ich hinter mich und über mich sehe / so befinde ich ein großes Kerbholz und ein langes Register / welches mich überweiset / dass ich tausendmal mehr wider dich gesündigt habe / als mein nächster gegen mich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.939700126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13852,"date":1663,"orig":"Drumb gebuͤhrt mir/ die Kruͤmme in die Beuge zu ſchlagen:","norm":"Darum gebührt mir / die Krümme in die Beuge zu schlagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.690899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13853,"date":1663,"orig":"O HErr/ vergib/ ich wil auch vergeben!","norm":"O Herr / vergib / ich will auch vergeben!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.368899822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13854,"date":1663,"orig":"Zwar es iſt mir wie ein Mord in meinen Gebeinen; Es ſticht mich in meinen Nieren/ es tringet mir gleichſam ein ſcharffes Schwerdt durch meine betruͤbte Seel/ wann ich ſolche ſchnoͤde Wort von den Leuten hoͤren muß/ deren Mund glaͤtter iſt als Butter/ und tragen doch Otterngifft unter ihren Leffzen.","norm":"Zwar es ist mir wie ein Mord in meinen Gebeinen; es sticht mich in meinen Nieren / es dringet mir gleichsam ein scharfes Schwert durch meine betrübte Seele / wann ich solche schnöde Wort von den Leuten hören muss / deren Mund glatter ist als Butter / und tragen doch Otterngifft unter ihren Lefzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.862500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13855,"date":1663,"orig":"Wann ich vermeyne ich ſey unter guten vertrauten Freunden/ ſo muß ich mit dem Propheten Ezechiel wohnen/ mitten unter den Scorpionen.","norm":"Wann ich vermeine ich sei unter guten vertrauten Freunden / so muss ich mit dem Propheten Ezechiel wohnen / mitten unter den Skorpionen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.695499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13856,"date":1663,"orig":"Weh mir/ daß ich ein Frembdling bin unter Meſech/ ich muß wohnen unter den Huͤtten Kedar.","norm":"Weh mir / dass ich ein Fremdling bin unter Mesech / ich muss wohnen unter den Hütten Kedar.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.099500179290771} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13857,"date":1663,"orig":"Es wird meiner Seelen lang/ zu wohnen unter denen/ die den Frieden haſſen.","norm":"Es wird meiner Seelen lang / zu wohnen unter denen / die den Frieden hassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.427199840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13858,"date":1663,"orig":"Jch halte Frieden.","norm":"Ich halte Frieden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.190700054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13859,"date":1663,"orig":"Aber wann ich rede/ fangen ſie Krieg an.","norm":"Aber wann ich rede / fangen sie Krieg an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.876100063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13860,"date":1663,"orig":"Du weiſt/ lieber Gott/ wie ich immer in meiner Noth und Anfechtung auff dich mich beruffen hab/ und du auch allezeit mein Schirm/ Schutz und Beyſtand geweſen biſt/ und mich wider alle Sturmwinde auffgehalten und bewahret habeſt.","norm":"Du weist / lieber Gott / wie ich immer in meiner Not und Anfechtung auf dich mich berufen habe / und du auch allezeit mein Schirm / Schutz und Beistand gewesen bist / und mich wider alle Sturmwinde aufgehalten und bewahret habest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.48199987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13861,"date":1663,"orig":"Dn haſt auch mein Beten und Flehen niemals fehl ſchlagen und leer abgehen laſſen/ ſondern daſſelbe allezeit gnaͤdiglich (wo nicht nach meinem Willen/ jedoch nach meinem Nutzen) erhoͤret/ und meine Sachen beſſer/ als ich gedacht/ hinauß gefuͤhrt.","norm":"Dann hast auch mein Beten und Flehen niemals fehlschlagen und leer abgehen lassen / sondern dasselbe allezeit gnädiglich (wo nicht nach meinem Willen / jedoch nach meinem Nutzen) erhöret / und meine Sachen besser / als ich gedacht / hinausgeführt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.064899921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13862,"date":1663,"orig":"Jch erſcheine hier fuͤr deinem Goͤttlichen Thron/ mit nidergeſchlagenen Augen/ und demuͤtigem zerknirſchten Hertzen/ und bitte dich inbruͤnſtig/ du wolleſt als ein Vater bey mir thun/ und meinen Feinden/ welche mich ohne Schuld zu Spott ſetzen/ und nicht allein mein Leben/ ſondern auch meine Lehr bey meinen Zuhoͤrern ſtinckend zu machen gedencken/ ihre Begierd nicht laſſen/ damit ſie ſich deſſen nicht erheben.","norm":"Ich erscheine hier für deinem göttlichen Thron / mit niedergeschlagenen Augen / und demütigem zerknirschten Herzen / und bitte dich inbrünstig / du wollest als ein Vater bei mir tun / und meinen Feinden / welche mich ohne Schuld zu Spott setzen / und nicht allein mein Leben / sondern auch meine Lehre bei meinen Zuhörern stinkend zu machen Gedenken / ihre Begierde nicht lassen / damit sie sich dessen nicht erheben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.380099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13863,"date":1663,"orig":"Hindere und mache ihre boͤſe Anſchlaͤge zu nicht/ auff daß ſie lernen/ daß du ein gerechter Richter ſeyeſt/ daß dir gottloſes Weſen nicht gefalle/ daß du an falſchen Zungẽ einen Greuel habeſt.","norm":"Hindere und mache ihre böse Anschläge zu nicht / auf dass sie lernen / dass du ein gerechter Richter seiest / dass dir gottloses Wesen nicht gefalle / dass du an falschen Zungen einen Gräuel habest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4552001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13864,"date":1663,"orig":"Thue doch auff dieſes mal auch ein Zeichen an mir/ daß du mein Helffer ſeyeſt.","norm":"Tue doch auf dieses Mal auch ein Zeichen an mir / dass du mein Helfer seiest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.900199890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13865,"date":1663,"orig":"Sey du mein Beyſtand in dieſer Noth.","norm":"Sei du mein Beistand in dieser Not.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.442599773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13866,"date":1663,"orig":"Dann wann du fuͤr mich biſt/ wer mag wider mich ſeyn?","norm":"Dann wann du für mich bist / wer mag wider mich sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.61299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13867,"date":1663,"orig":"Sey du der Schild fuͤr mich/ der mich zu Ehren ſetzet/ und mein Haupt aufrichtet.","norm":"Sei du der Schild für mich / der mich zu Ehren setzet / und mein Haupt aufrichtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.691999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13868,"date":1663,"orig":"Gib mir einen freudigen Heldenmuth/ daß ich mich nicht fuͤrchte fuͤr viel hundert tauſenden/ die ſich umbher wider mich legen.","norm":"Gib mir einen freudigen Heldenmut / dass ich mich nicht fürchte für viel hundert tausenden / die sich umher wider mich legen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.311800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13869,"date":1663,"orig":"Auff/ HErꝛ/ und hilff mir/ mein Gott/ dann du ſchlaͤgeſt alle meine Feinde auff den Backen/ und zerſchmetterſt der Gottloſen Zaͤhne.","norm":"Auf / Herr / und hilf mir / mein Gott / dann du schlägst alle meine Feinde auf den Backen / und zerschmetterst der gottlosen Zähne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.373199939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13870,"date":1663,"orig":"Bey dem HErꝛn findet man Huͤlffe/ und ſeinen Segen uͤber ſein Volck.","norm":"Bei dem Herrn findet man Hilfe / und seinen Segen über sein Volk.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.248400211334228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13871,"date":1663,"orig":"Schaue doch/ und erhoͤre mich/ HErꝛ mein Gott/ daß nicht mein Feind ſich ruͤhme/ er ſey mein maͤchtig worden/ und meine Widerſacher ſich nit freuen/ daß ich niderlige.","norm":"Schaue doch / und erhöre mich / Herr mein Gott / dass nicht mein Feind sich rühme / er sei mein mächtig worden / und meine Widersacher sich nicht freuen / dass ich niederlege.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.873699903488159} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13872,"date":1663,"orig":"Gefaͤllt es aber ja deiner Gnad und Guͤte/ daß du mich durch ſolches Creutz zur Gottſeligkeit treiben/ und darin uͤben wilt/ uñ begehreſt daß ich mit dem Apoſtel Paulo durch Schand und Ehr/ durch boͤß und gut Geruͤcht durch dieſes Jammerthal wandele/ und in dein Reich eingehe/ ſo gib mir Gedult/ und hilff/ daß ich immerdar meine Augen werffe auff das Exempel deines Sohns Jeſu Chriſti/ welcher auch in den Tagen ſeines Fleiſches/ als er auff Erden gewandelt/ hat hoͤren muͤſſen/ daß er vom Teuffel beſeſſen/ daß er ein Samariter/ ein Weinſaͤuffer/ ein Verfuͤhrer deß Volcks ſeye.","norm":"Gefällt es aber ja deiner Gnade und Güte / dass du mich durch solches Kreuz zur Gottseligkeit treiben / und darin üben willst / und begehrest dass ich mit dem Apostel Paulo durch Schande und Ehre / durch böse und gut Gerücht durch dieses Jammertal wandele / und in dein Reich eingehe / so gib mir Geduld / und Hilfe / dass ich immerdar meine Augen werfe auf das Exempel deines Sohns Jesu Christi / welcher auch in den Tagen seines Fleisches / als er auf Erden gewandelt / hat hören müssen / dass er vom Teufel besessen / dass er ein Samariter / ein Weinsäufer / ein Verführer des Volks sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.182799816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13873,"date":1663,"orig":"Nun aber ſitzet Er neben dir und dem H. Geiſt/ in aller Glori und Herꝛligleit/ lebt und regieret in alle Ewigkeit.","norm":"Nun aber sitzet er neben dir und dem H. Geist / in aller Glorie und Herrligleit / lebt und regieret in alle Ewigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.991199970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13874,"date":1663,"orig":"Es muß etwas in dieſer Welt gelitten ſeyn; Wir koͤnnen nicht zwo Freuden haben/ eine in dieſer/ die andere in jener Welt.","norm":"Es muss etwas in dieser Welt gelitten sein; wir können nicht zwei Freuden haben / eine in dieser / die andere in jener Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.409900188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13875,"date":1663,"orig":"Wer dort wil mit Chriſto herꝛſchen/ der muß allhier mit ihm leiden.","norm":"Wer dort will mit Christo herrschen / der muss allhier mit ihm leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.705999851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13876,"date":1663,"orig":"Drumb gib und verleihe/ daß ich mich gedultig darein ergebe/ und ſage:","norm":"Darum gib und verleihe / dass ich mich geduldig darein ergebe / und sage:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.569799900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13877,"date":1663,"orig":"Jch bin nicht beſſer/ als meine Vaͤter geweſen ſind.","norm":"Ich bin nicht besser / als meine Väter gewesen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.602399826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13878,"date":1663,"orig":"Es iſt beſſer hier gelitten/ als dorten dermal eines; Dann hier zeitlich/ dort ewig.","norm":"Es ist besser hier gelitten / als dorten dermal eines; dann hier zeitlich / dort ewig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.355000019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13879,"date":1663,"orig":"Dein lieber Sohn ſagt:","norm":"Dein lieber Sohn sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.539899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13880,"date":1663,"orig":"Nehmet auff euch mein Joch/ und lernet von mir.","norm":"Nehmet auf euch mein Joch / und lernet von mir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.865000009536743} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13881,"date":1663,"orig":"Was ſollen wir von ihm lernen?","norm":"Was sollen wir von ihm lernen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.871599912643432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13882,"date":1663,"orig":"Miracul und Wunderwerck thun?","norm":"Mirakel und Wunderwerk tun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.671800136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13883,"date":1663,"orig":"Nein/ ſondern wir ſollen von ihm lernen Sanfftmut und Demut.","norm":"Nein / sondern wir sollen von ihm lernen Sanftmut und Demut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.159800052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13884,"date":1663,"orig":"Dann/ ſagt er/ Jch bin ſanfft muͤttg und von Hertzen demuͤtig.","norm":"Dann / sagt er / Ich bin sanft müttg und von Herzen demütig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.333499908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13885,"date":1663,"orig":"Ach ſo pflantze doch nun die rechte Sanfftmut und Demut in mein Hertz/ auff daß ich Ruhe finde fuͤr meine Seel/ biß ich endlich von allen Verfolgern und Verlaͤumbdern befreyet in die ewige Huͤtten zu dir auffgenommen werde/ daß ich dich daſelbſt mit allen Außerwehlten/ preiſen/ ruͤhmen/ loben und ehren moͤge in Ewigkeit!","norm":"Ach so Pflanze doch nun die rechte Sanftmut und Demut in mein Herz / auf dass ich Ruhe finde für meine Seele / bis ich endlich von allen Verfolgern und Verleumdern befreiet in die ewige Hütten zu dir aufgenommen werde / dass ich dich daselbst mit allen Auserwählten / preisen / rühmen / loben und ehren möge in Ewigkeit!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.176199913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13886,"date":1663,"orig":"Amen.","norm":"Amen.","lang_fastText":"ds","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ca","lang_de":0.333,"norm_lmscore":0.8082000017166131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13887,"date":1663,"orig":"Mit ſolchen und dergleichen Gedancken iſt mein Gemuͤth offt erfuͤllet geweſen.","norm":"Mit solchen und dergleichen Gedanken ist mein Gemüt oft erfüllet gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.623600006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13888,"date":1663,"orig":"Allein ich hab mich auch offt ſelbſt widerumb auffgemuntert/ meiner betruͤbten Seel widerumb troͤſtlich zugeſprochen/ und mich erinnert an den auff allen Seiten geplagten Apoſtel Paulum/ welcher 2. Cor. 1. ſagt:","norm":"Allein ich habe mich auch oft selbst wiederum aufgemuntert / meiner betrübten Seele wiederum tröstlich zugesprochen / und mich erinnert an den auf allen Seiten geplagten Apostel Paulum / welcher 2. Cor. 1. sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.024799823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13889,"date":1663,"orig":"Gelobet ſey GOtt und der Vater unſers HErrn Jeſu Chriſti/ der Vater der Barmhertzigkeit/ und Gott alles Troſtes/ der uns troͤſtet in allem unſern Truͤbſal/ daß wir auch troͤſten koͤnnen/ die da ſind in allerley Truͤbſal/ mit dem Troſt/ damit wir getroͤſtet werden von Gott.","norm":"Gelobet sei Gott und der Vater unseres Herrn Jesu Christi / der Vater der Barmherzigkeit / und Gott alles Trostes / der uns tröstet in allem unseren Trübsal / dass wir auch trösten können / die da sind in allerlei Trübsal / mit dem Trost / damit wir getröstet werden von Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.7741000652313232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13890,"date":1663,"orig":"Als dieſer Apoſtel Paulus gedachte an die groſſe Truͤbſal und Widerwertigkeit/ welche ihm in Aſia widerfahren war/ da troͤſtet er ſich mit der Aufferſtehung der Todten/ und daß es am Juͤngſten Tage werde all anders werden/ und ſagt 2. Cor. 1. v. 9. Das geſchach aber darumb/ daß wir unſer Vertrauen nicht auff uns ſelbſt ſtellen/ ſondern auff Gott/ der die Todten aufferwecket.","norm":"Als dieser Apostel Paulus gedachte an die große Trübsal und Widerwertigkeit / welche ihm in Asien widerfahren war / da tröstet er sich mit der Auferstehung der Toten / und dass es am jüngsten Tage werde all anders werden / und sagt 2. Cor. 1. v. 9 . Das geschah aber darum / dass wir unser Vertrauen nicht auf uns selbst stellen / sondern auf Gott / der die Toten auferwecket.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.088600158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13891,"date":1663,"orig":"Jch hoffe den Tag zu erlehen/ da ich mit Jeremia werde ſagen koͤnnen ex Cap. 20.","norm":"Ich hoffe den Tag zu erlehen / da ich mit Jeremia werde sagen können ex Cap. 20.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.499300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13892,"date":1663,"orig":"Der HErr iſt bey mir wie ein ſtarcker Held/ darumb werden meine Verfolger fallen/ und nicht obligen/ ſondern ſollen ſehr zu Schanden werden/ darumb daß ſte thoͤricht handeln.","norm":"Der Herr ist bei mir wie ein starker Held / darum werden meine Verfolger fallen / und nicht obliegen / sondern sollen sehr zu Schanden werden / darum dass steh töricht handeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.610000133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13893,"date":1663,"orig":"Sol es aber ja in dieſer Welt nicht beſſer werden/ wolan ſo brich doch einmal/ du lieber Himmel/ falle uͤber einen Hauffen/ du liebe Erde/ komm/ du lieber Juͤngſter Tag/ da alle meine Traurigkeit wird in Freude verwandelt werden.","norm":"Soll es aber ja in dieser Welt nicht besser werden / wohlan so brich doch einmal / du lieber Himmel / falle über einen Haufen / du liebe Erde / komme / du lieber jüngster Tag / da alle meine Traurigkeit wird in Freude verwandelt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.750199794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13894,"date":1663,"orig":"Komm du ſchoͤne Freudenkrone/ bleib nicht lange/ deiner wart ich mit Verlangen.","norm":"Komme du schöne Freudenkrone / bleibe nicht lange / deiner warte ich mit Verlangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.605000019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13895,"date":1663,"orig":"Sey hiemit dem Schutz JEſu Chriſti treulich befohlen/ und/ du magſt hohes oder niedriges Stands ſeyn/ ſo erbiete ich mich/ daß/ wann du ein Liebhaber Chriſti biſt/ ich biß an mein Grab ſeyn und bleiben wolle","norm":"Sei hiermit dem Schutz Jesu Christi treulich befohlen / und / du magst hohes oder niedriges Stands sein / so erbiete ich mich / dass / wann du ein Liebhaber Christi bist / ich bis an mein Grab sein und bleiben wolle","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.500999927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13896,"date":1663,"orig":"Dein getreuer Diener/ Freund und Vorbitter bey Gott J. B. Schuppius, D. Prediger zu S. Jacob in Hamburg.","norm":"Dein getreuer Diener / Freund und Vorbitter bei Gott J. B. Schuppius, D. Prediger zu S. Jacob in Hamburg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.839300155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13897,"date":1663,"orig":"Dem Wol Ehrwuͤrdigen/ Großachtbaren und Hochwolgelahrten Herrn Georg Philips Rieſen/ P. L. Cæſ. und bey deß Heil.","norm":"Dem Wohl ehrwürdigen / Großachtbaren und Hochwohlgelahrten Herrn Georg Philips Riesen / P. L. Caes . und bei des Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.267300128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13898,"date":1663,"orig":"Reichs hochloͤblichen Stadt Augſpurg/ der Evangeliſchen Kirchen zu den Barfuͤſſern genandt/ wolverordnetem Prediger/","norm":"Reichs hochlöblichen Stadt Augsburg / der Evangelischen Kirchen zu den Barfüßen genannt / wohlverordnetem Prediger /","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.756700038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13899,"date":1663,"orig":"Meinem inſonders großguͤnſt-hochgeehrten Herrn/ ſehr werthen Freund und Bruder in Chriſto.","norm":"Meinem insonders großgünst-hochgeehrten Herrn / sehr werten Freund und Bruder in Christo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.438399791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13900,"date":1663,"orig":"ES wird demſelben ohn Zweiffel genugſam bekandt ſeyn/ daß einer/ welcher ſich Nectarium Butyrolambium nennet/ ein gifftig/ verflucht und ſchamloſes Paßquill wider mich habe herauß gelaſſen.","norm":"Es wird demselben ohne Zweifel genügsam bekannt sein / dass einer / welcher sich Nectarium Butyrolambium nennt / ein giftig / verflucht und schamloses Pasquill wider mich habe herausgelassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.003799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13901,"date":1663,"orig":"Gleichwie nu ein Feur in Wacholder ſich ſchnell außbreitet: alſo iſt das Paßquill dieſes Verlaͤumbders in kurtzer Zeit durch gantz Teutſchland gegangen/ und zum andern mal von einem ehrvergeſſenen Geſellen/ allen Rechten und deß H. Roͤm. Reichs hochverpoͤnten Conſtitutionen und Geſetzen ſchnur ſtracks zu wider vom neuen auffgeleget worden.","norm":"Gleichwie nun ein Feuer in Wacholder sich schnell ausbreitet: also ist das Pasquill dieses Verleumders in kurzer Zeit durch ganz Deutschland gegangen / und zum anderen Mal von einem ehrvergessenen Gesellen / allen Rechten und des H. Röm. Reichs hochverpönten Konstitutionen und Gesetzen Schnur stracks zu wider vom neuen aufgelegt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6971001625061035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13902,"date":1663,"orig":"Und ich werde von glaubwuͤrdigen Leuten berichtet/ daß unſere Widerwertige/ die Papiſten zu Augſpurg ſich damit auff der Cantzel und anderswo beluſtiget haben.","norm":"Und ich werde von glaubwürdigen Leuten berichtet / dass unsere Widerwärtige / die Papisten zu Augsburg sich damit auf der Kanzel und anderswo belustiget haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.478199958801269} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13903,"date":1663,"orig":"Wie nahe mir nun dieſes ans Hertz gegangen ſey/ daß ich bey den Edlen und ehrliebenden Augſpurgern/ welche nicht allein hiebevor meinem erſten hochgeehrten Schwiegervater/ Herꝛn D. Helvicio alle Ehr erwieſen/ ſondern auch von meiner wenigen Perſon groſſe opinion gemacht haben/ nunmehr ſolle in ſolchen ſchmaͤhlichen Verdacht gerathen/ das kan der Herꝛ leichtlich erachten.","norm":"Wie nahe mir nun dieses ans Herz gegangen sei / dass ich bei den Edlen und ehrliebenden Augspurgern / welche nicht allein hiervor meinem ersten hochgeehrten Schwiegervater / Herrn D. Helvicio alle Ehre erwiesen / sondern auch von meiner wenigen Person große opinion gemacht haben / nunmehr solle in solchen schmählichen Verdacht geraten / das kann der Herr leichtlich erachten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.630899906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13904,"date":1663,"orig":"Als ich anhero ziehen wolte/ reiſete ich nach Darmſtadt/ wolte Jhrer Durchleuchtigkeit/ meinem gnaͤdigen Fuͤrſten und Herꝛn/ H. Landgrafen Georgen/ ꝛc. ꝛc. unterthaͤnigſten Danck ſagen fuͤr alle hohe Gnade und Fuͤrſtl. affection, ſo von derſelben ich verſpuͤret.","norm":"Als ich anher ziehen wollte / reiste ich nach Darmstadt / wollte Ihrer Durchlauchtigkeit / meinem gnädigen Fürsten und Herrn / H. Landgrafen Georg / etc. etc. untertänigsten Dank sagen für alle hohe Gnade und Fürstl. Affektion, so von derselben ich verspüret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.065800189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13905,"date":1663,"orig":"Jch ward kaum von Darmſtadt wider nach Franckfurt kommen/ als ein vornehmer Patricius, ein Beinhoͤfer von Geſchlecht/ zu mir kam/ uñ præſentirt mir ein gar Honorabel vocation-Schreiben von der Evangeliſchen Gemein zu Augſpurg/ darein gelegt waͤrd eine Copey eines Schreibens/ welches ſie an Einen Edlen/ Hochweiſen Rath der Stadt Hamburg gethan und gebeten/ daß ſie mich erlaſſen/ und mich nach Augſpurg wolten ziehen laſſen.","norm":"Ich wurde kaum von Darmstadt wieder nach Frankfurt kommen / als ein vornehmer Patricius, ein Beinhöfe von Geschlecht / zu mir kam / und präsentiert mir ein gar honorabel Vokation-Schreiben von der Evangelischen Gemein zu Augsburg / darein gelegt Wert eine Kopie eines Schreibens / welches sie an Einen Edlen / Hochweisen Rat der Stadt Hamburg getan und gebeten / dass sie mich erlassen / und mich nach Augsburg wollten ziehen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.712699890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13906,"date":1663,"orig":"Jch wuſte gar wol/ daß Augſpurg nicht ſo gar uneben auff gewiſſe Maſſe von vielen genant wuͤrde das Stammhauß unſerer Evangeliſchẽ Religion/ wegen dero daſelbſten dem unuͤberwindlichſten/ Großmaͤchtigſten und allerguͤtigſten Roͤm.","norm":"Ich wusste gar wohl / dass Augsburg nicht so gar uneben auf gewisse Maße von vielen genannt würde das Stammhaus unserer evangelischen Religion / wegen deren daselbst dem unüberwindlichsten / Großmächtigsten und allergütigsten Röm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.225100040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13907,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer/ weiland Carol dem V. aller glorwuͤrdigſten Andenckens uͤbergebener von dem Ort alſo genandter Augſpurgiſchen Confeſſion.","norm":"Kaiser / weiland Carol dem V. aller glorwürdigsten Andenkens übergebener von dem Ort also genannter Augsburgischen Konfession.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.956600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13908,"date":1663,"orig":"Es ward mir wol bekandt/ was der tapffere und hochweiſe Schwediſche Held/ Koͤnig GUSTAVUS, von der wolbeſtellten Republique zu Augſpurg geſaget hatte.","norm":"Es wurde mir wohl bekannt / was der tapfere und hochweise schwedische Held / König GUSTAVUS, von der wohlbestellten Republique zu Augsburg gesagt hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.884300231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13909,"date":1663,"orig":"Dem Herꝛn iſt wiſſend/ daß ich von reformation der Schulen hiebevor viele Diſcurs gefuͤhret/ und jehends gedacht habe/ was hiebevor die Stadt Augſpurg fuͤr gute Gedancken gehabt/ und deßwegen meinen erſten hochgeehrten Herꝛn Schwiegervater/ den grundgelahrten Helvicium, nach Augſpurg erbeten.","norm":"Dem Herrn ist wissend / dass ich von Reformation der Schulen hiervor viele Diskurs geführt / und jehends gedacht habe / was hiervor die Stadt Augsburg für gute Gedanken gehabt / und deswegen meinen ersten hochgeehrten Herrn Schwiegervater / den grundgelahrten Helvicium, nach Augsburg erbeten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.049499988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13910,"date":1663,"orig":"Er weiß/ daß ich alle Manuſcripta Helviciana geleſen/ und wiſſe/ wie er in dieſer Sach mit den hochgelehrteſten Leuten/ in und auſſerhalb Teutſchland correſpondiret habe/ und was fuͤr Antwort gefallen ſey.","norm":"Er weiß / dass ich alle Manuskripte Helviciana gelesen / und wisse / wie er in dieser Sache mit den hochgelehrtesten Leuten / in und außerhalb Deutschland korrespondieret habe / und was für Antwort gefallen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.183899879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13911,"date":1663,"orig":"Er weiß/ daß ich ſonderliche Compendia inventiret habe/ der Jugend fortzuhelffen/ und daß ich immerdar Gelegenheit geſuchet ein Gymnaſium anzuordnen/ nach meinem Sinn und Gutachten.","norm":"Er weiß / dass ich sonderliche Compendia inventieret habe / der Jugend fortzuhelfen / und dass ich immerdar Gelegenheit gesucht ein Gymnasium anzuordnen / nach meinem Sinn und Gutachten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.903299808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13912,"date":1663,"orig":"Zu Augſpurg aber/ haͤtte ich in illa periodo reformandæ reipublicæ das Schulweſen anſtellen koͤnnen nach meiner darin wolbedaͤchtig gefaſſeten Helvicianiſchen concepten Willen.","norm":"Zu Augsburg aber / hätte ich in illa periodo reformandae reipublicae das Schulwesen anstellen können nach meiner darin wohlbedächtig gefassten Helvicianischen Konzepten Willen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.731900215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13913,"date":1663,"orig":"Jch haͤtte thun koͤnnen/ was Sturmius hiebevor zu Straßburg gethan; Jch haͤtte damals aller neuer Evangeliſchen Rathsherꝛn Gemuͤther leichtlich an mich ziehen/ und den Zweck erꝛeichen koͤnnen/ darauff der gottſelige Helvicius in reformation der Schulen gezielet.","norm":"Ich hätte tun können / was Sturmius hiervor zu Straßburg getan; Ich hätte damals aller neuer Evangelischen Ratsherrn Gemüter leichtlich an mich ziehen / und den Zweck erreichen können / darauf der gottselige Helvicius in Reformation der Schulen gezielt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.57480001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13914,"date":1663,"orig":"Jch wuſte wol/ daß in dieſer Stadt viel fromme/ ſehr diſcrete Leut und rechte Prediger-Freunde wohneten/ und weil ſie eine betraͤngte Kirche gehabt/ ein Hunger nach dem Wort Gottes bey ihnen ſey/ da hergegen an andern Oertern/ allwo ſo offt und vielmal geprediget wird/ die Leute einen Eckel an demſelbigen haben.","norm":"Ich wusste wohl / dass in dieser Stadt viel fromme / sehr discrete Leute und rechte Prediger-Freunde wohnten / und weil sie eine bedrängte Kirche gehabt / ein Hunger nach dem Wort Gottes bei ihnen sei / da hingegen an anderen Orten / wo so oft und vielmal gepredigt wird / die Leute einen Ekel an demselbigen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.653299808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13915,"date":1663,"orig":"Jch wuſte gar wol/ wie angenehm ein Theologus bey einer betraͤngten Kirchen ſey; Jch kondte mich aber damals in dieſem Wercke alſobald nicht reſolviren, ſondern dachte/ Jch wolte die beydẽ Staͤdte darvon diſputiren laſſen/ und alles Gottes Willen anheim ſtellen.","norm":"Ich wusste gar wohl / wie angenehm ein Theologus bei einer bedrängten Kirchen sei; Ich konnte mich aber damals in diesem Werke alsobald nicht resolvieren, sondern dachte / Ich wollte die beiden Städte davon disputieren lassen / und alles Gottes Willen anheimstellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.159800052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13916,"date":1663,"orig":"Als ich wider von Franckfurt nach Braubach kam/ warff Gott meine gantze Familiam auff das Siechbette/ und alle die Meinigen wurden todtkranck/ alſo daß kein geſunder Menſch im Hauſe war/ als Herꝛ D. Nicolaus Jndig ein Medicus, welchen ich von Caſtellaun holen ließ/ ich und ein kleiner Schwediſcher Jung/ welchen ich damals bey mir hatte/ und dann eine Magd/ welche zwar fuͤr meiner Ankunfft ward kranck worden/ und widerumb zu recht kam.","norm":"Als ich wieder von Frankfurt nach Braubach kam / warf Gott meine ganze Familiam auf das Siechbette / und alle die Meinigen wurden todkrank / also dass kein gesunder Mensch im Hause war / als Herr D. Nicolaus Jndig ein Medikus, welchen ich von Castellaun holen ließ / ich und ein kleiner Schwedischer Jung / welchen ich damals bei mir hatte / und dann eine Magd / welche zwar für meiner Ankunft wurde krank worden / und wiederum zu Recht kam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.223199844360352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13917,"date":1663,"orig":"Der Medicus ſagte:","norm":"Der Medikus sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.222799777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13918,"date":1663,"orig":"Es were eine Art von der Peſt/ darvon ich aber nicht viel Nachredens machen doͤrffte.","norm":"Es wäre eine Art von der Pest / davon ich aber nicht viel Nachredens machen dürfte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.119699954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13919,"date":1663,"orig":"Mein hochſeliger Herꝛ Landgraff Johann/ hatte mir Commiſſion auffgetragen/ mit ihrem Herꝛn Bruder zu Darmſtadt eins und anders zu reden/ und trugen Verlangen zu hoͤren/ was fuͤr Antwort darauff gefolget ſey.","norm":"Mein hochseliger Herr Landgraf Johann / hatte mir Kommission aufgetragen / mit ihrem Herrn Bruder zu Darmstadt eins und anders zu reden / und trugen Verlangen zu hören / was für Antwort darauf gefolgt sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9882001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13920,"date":1663,"orig":"Allein bey ſo bewandtem Zuſtand durffte ich nicht zu Jhrer Fuͤrſtl. Gn. kommen/ und Jhr Fuͤrſtl. Gn. moͤchten auch nicht gerne ſehen/ daß jemand zu mir kam/ damit die Kranckheit nicht propagirt wuͤrde.","norm":"Allein bei so bewandtem Zustand durfte ich nicht zu Ihrer Fürstl. Gn. kommen / und Ihr Fürstl. Gn. möchten auch nicht gerne sehen / dass jemand zu mir kam / damit die Krankheit nicht propagiert würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.980100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13921,"date":1663,"orig":"Es war mir unter dieſer Zeit zu Muth/ als ob ich in einem Gefaͤngnis als ein Ubelthaͤter muͤſte ſitzen/ und dachte offt an den Propheten Jonam/ welcher im Bauch deß Wallfiſches ſitzen muſte/ eh er nach Niniven kam.","norm":"Es war mir unter dieser Zeit zu Mut / als ob ich in einem Gefängnis als ein Übeltäter müsste sitzen / und dachte oft an den Propheten Jonam / welcher im Bauch des Wallfisches sitzen musste / ehe er nach Niniven kam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.893799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13922,"date":1663,"orig":"Jch ſchriebe dieſer Sache halben an eine vornehme gottsfuͤrchtige Graͤfliche Dame/ und ſtellte dieſes Vocations-Werck mit Jhr in Rath/ welche mir dieſe nachdenckliche Antwort gab:","norm":"Ich schriebe dieser Sache halben an eine vornehme gottesfürchtige Gräfliche Dame / und stellte dieses Vokationswerk mit Ihr in Rat / welche mir diese nachdenkliche Antwort gab:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2947998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13923,"date":1663,"orig":"Mein lieber Doct.","norm":"Mein lieber Doct.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.630799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13924,"date":1663,"orig":"Schupp, &c. Jch ſehe/ daß Euch Gott jetzo recht auff die Probe ſetzen wolle.","norm":"Schupp, & c. Ich sehe / dass Euch Gott jetzt recht auf die Probe setzen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.139999866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13925,"date":1663,"orig":"Jch weiß gar wol/ daß ihr euer Lebtage dem Geitz nicht ſeyd ergeben geweſen.","norm":"Ich weiß gar wohl / dass ihr euer Lebtage dem Geiz nicht seid ergeben gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.028500080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13926,"date":1663,"orig":"Allein weil ihr fuͤr einem Jahr in der Pluͤnderung zu Marpurg ſo groſſen Schaden gelitten habt/ ſo ſorge ich/ ihr moͤget hinfuͤhro geitzig werden.","norm":"Allein weil ihr für einem Jahr in der Plünderung zu Marpurg so großen Schaden gelitten habt / so Sorge ich / ihr möget hinfür geizig werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.668799877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13927,"date":1663,"orig":"Mich duͤnckt die Augſpurger ſeyn Euch nicht reich genug/ weil bißhero eine bedraͤngte Kirche daſelbſt geweſen iſt.","norm":"Mich dünkt die Augspurger sein Euch nicht reich genug / weil bisher eine bedrängte Kirche daselbst gewesen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.786200046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13928,"date":1663,"orig":"Jch mercke/ daß Euch der Kopff nach Hamburg zuſtehe/ und daß ihr gedencket es wuͤrde daſelbſt alle Tage Koſenobel und Ducaten regnen/ alſo daß ihr mir doͤrffet euren Hut nehmen/ und einſamlen gleich wie die Kinder Jſrael das Manna.","norm":"Ich merke / dass Euch der Kopf nach Hamburg zustehe / und dass ihr gedenkt es würde daselbst alle Tage Kosenobel und Dukaten regnen / also dass ihr mir dürfet euren Hut nehmen / und einsammeln gleich wie die Kinder Israel das Manna.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.288300037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13929,"date":1663,"orig":"Allein ich ſorge/ ihr werdet in eurer Hoffnung betrogen werden.","norm":"Allein ich sorge / ihr werdet in eurer Hoffnung betrogen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.058899879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13930,"date":1663,"orig":"Und wann ihr die Augſpurger verlaſſet/ ſo wird es euch an Creutz und Truͤbſal nicht ermangeln.","norm":"Und wann ihr die Augspurger verlasset / so wird es euch an Kreuz und Trübsal nicht ermangeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.851200103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13931,"date":1663,"orig":"Jch habe tauſendmal an dieſe Wort gedacht!","norm":"Ich habe tausendmal an diese Wort gedacht!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.255499839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13932,"date":1663,"orig":"Allein weil ich damals der Kirchen zu S.","norm":"Allein weil ich damals der Kirchen zu S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.269999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13933,"date":1663,"orig":"Jacob mein Wort gegeben/ und ihre vocation im Namen der Heil.","norm":"Jacob mein Wort gegeben / und ihre Vokation im Namen der Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.74370002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13934,"date":1663,"orig":"Dreyfaltigkeit acceptirt hatte/ wolt ich daſſelbe nicht zuruͤck ziehen/ ſondern zoge hin nach Hamburg.","norm":"Dreifaltigkeit akzeptiert hatte / wollte ich dasselbe nicht zurückziehen / sondern zog hin nach Hamburg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.957399845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13935,"date":1663,"orig":"Was ich aber daſelbſt außgeſtanden/ das iſt Gott am beſten bekandt.","norm":"Was ich aber daselbst ausgestanden / das ist Gott am besten bekannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.281899929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13936,"date":1663,"orig":"Hamburg iſt ſonſten ein irꝛdiſches Paradeiß/ es iſt eine Stadt Gottes/ wie der Prophet Jonas von der Stadt Ninive redet Jon. 3. Gott hat ihr gegeben/ was Achſa Calebs Tochter auff ihrem Hochzeittag von ihrem Vater bate/ daß er ihr einen Segen/ und zu dem Mittags Land auch Waſſerquellen geben wolte Joſuaͤ 15. Hamburg hat auff der einen Seiten ein magers/ oder wie ſie reden/ ein Gerſtland/ auff der andern Seiten ein fettes oder Marſchland.","norm":"Hamburg ist sonsten ein irdisches Paradies / es ist eine Stadt Gottes / wie der Prophet Jonas von der Stadt Ninive redet Jon. 3. Gott hat ihr gegeben / was Achsa Calebs Tochter auf ihrem Hochzeittag von ihrem Vater bat / dass er ihr einen Segen / und zu dem Mittags Land auch Wasserquellen geben wollte Josuä 15. Hamburg hat auf der einen Seiten ein mageres / oder wie sie reden / ein Gersteland / auf der anderen Seiten ein fettes oder Marschland.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.039299964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13937,"date":1663,"orig":"Hamburg iſt ein Compendium mundi.","norm":"Hamburg ist ein Kompendium mundi.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"la","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.6828999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13938,"date":1663,"orig":"Was ihr die Natur verſagt hat/ das bringen ihr die groſſe Schiffe auß allen Laͤndern und Koͤnigreichen.","norm":"Was ihr die Natur versagt hat / das bringen ihr die große Schiffe aus allen Ländern und Königreichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.844099998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13939,"date":1663,"orig":"Jch weiß mich nicht zu beſinnen/ daß ich eine Stadt in Teutſchland geſehen habe/ welche ſo viel ſchoͤne Luſtgaͤrten hab/ als Hamburg.","norm":"Ich weiß mich nicht zu besinnen / dass ich eine Stadt in Deutschland gesehen habe / welche so viel schöne Lustgärten habe / als Hamburg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.692699909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13940,"date":1663,"orig":"Allein dieſe edle/ von der Natur reichgeſegnete Stadt hat/ wie allenthalben in der Welt der gemeine Lauff mit ſich bringet/ viel treffliche/ ehrliche und wolthaͤtige/ aber auch viel gottloſe und boͤſe Leute/ die mir gleichſam in mein Hertz gegriffen haben/ und nunmehr oͤffentlich verlaͤſtern.","norm":"Allein diese edle / von der Natur reichgesegnete Stadt hat / wie allenthalben in der Welt der gemeine Lauf mit sich bringt / viel treffliche / ehrliche und wohltätige / aber auch viel gottlose und böse Leute / die mir gleichsam in mein Herz gegriffen haben / und nunmehr öffentlich verlästern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.375500202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13941,"date":1663,"orig":"Was meynt der Herꝛ/ wie mich dieſes Paßquill deß Butyrolambıi betruͤbet habe/ weil Papiſten und Lutheraner zu Augſpurg ſich daran aͤrgern werden?","norm":"Was meint der Herr / wie mich dieses Pasquill des Butyrolambii betrübet habe / weil Papisten und Lutheraner zu Augsburg sich daran ärgern werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.414400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13942,"date":1663,"orig":"Bitt demnach/ der Herꝛ wolle thun als ein ehrlicher/ auffrichtiger frommer Mann/ und wolle mich ſo wol bey den Lutheranern als ehrlichen Papiſten/ welche ſo wenig als wir von Schand- und Schmaͤhſchrifften/ ſo ihnen ſo wol als mir von gottloſen boͤſen Buben und Ehrendieben nachgeſchrieben werden koͤnnen/ etwas Gutes halten/ zu Augſpurg verantworten.","norm":"Bitte demnach / der Herr wolle tun als ein ehrlicher / aufrichtiger frommer Mann / und wolle mich so wohl bei den Lutheranern als ehrlichen Papisten / welche so wenig als wir von Schand- und Schmähschriften / so ihnen so wohl als mir von gottlosen bösen Buben und Ehrendieben nachgeschrieben werden können / etwas Gutes halten / zu Augsburg verantworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.218800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13943,"date":1663,"orig":"Es iſt der Herꝛ eine geraume Zeit zu Marpurg in meinem Hauſe geweſen/ und iſt ihm mein Außgang und Eingang/ mein Leben und Wandel/ mein Hertz und Gemuͤth/ mein Natur und inclination, inwendig und außwendig bekandt.","norm":"Es ist der Herr eine geraume Zeit zu Marpurg in meinem Hause gewesen / und ist ihm mein Ausgang und Eingang / mein Leben und Wandel / mein Herz und Gemüt / mein Natur und Inklination, inwendig und auswendig bekannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.44290018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13944,"date":1663,"orig":"Weil ich dann deß Herꝛn Candorem und auffrichtiges/ redliches/ Schwaͤbiſches/ treues Hertz geſehen habe/ als hab ich ihm all meines Hertzens Anligen offenbaret.","norm":"Weil ich dann des Herrn Candorem und aufrichtiges / redliches / Schwäbisches / treues Herz gesehen habe / als habe ich ihm all meines Herzens Anliegen offenbaret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.359099864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13945,"date":1663,"orig":"Jch hab ihn alle meine intentiones, actiones wiſſen laſſen/ und verſichere ihn/ wann ich meinen leiblichen Vater ermordet haͤtte/ ich wuͤrde es ihm geſagt haben.","norm":"Ich habe ihn alle meine intentiones, actiones wissen lassen / und versichere ihn / wann ich meinen leiblichen Vater ermordet hätte / ich würde es ihm gesagt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.831099987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13946,"date":1663,"orig":"Bitte derohalben und ermahne ihn nun durch die Baͤrmhertzigkeit Gottes de�� Vaters/ und durch die Liebe Jeſu Chriſti/ er wolle mir zu Gefallen zu keinem Heuchler werden/ ſondern zu Augſpurg in Erꝛettung meines ehrlichen Namens reden was die Warheit iſt/ und ſonderlich die Papiſten wiſſen laſſen/ wer ich ſey oder nicht ſey?","norm":"Bitte derohalben und ermahne ihn nun durch die Barmherzigkeit Gottes des Vaters / und durch die Liebe Jesu Christi / er wolle mir zu Gefallen zu keinem Heuchler werden / sondern zu Augsburg in Errettung meines ehrlichen Namens reden was die Wahrheit ist / und sonderlich die Papisten wissen lassen / wer ich sei oder nicht sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.956099987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13947,"date":1663,"orig":"Der hochloͤblichen Stadt Augſpurg wolbeſtallter Syndicus, der Hochgelahrte und gewiſſenhaffte Juriſt, Herꝛ D. Johann Jacob Kolb/ war damals Fuͤrſtl. Rath zu Braunbach/ als ich daſelbſt Abſchied nahm/ der wird nach ſeiner hochruͤhmlichen Dexteritaͤt zeugen koͤnnen/ daß ich nicht allein am Fuͤrſtl. Hofe/ und bey meinen Zuhoͤrern/ ſondern auch bey den Prieſtern und andern Beampten auff dem Land/ DESIDE- RIUM MEI hinterlaſſen habe.","norm":"Der hochlöblichen Stadt Augsburg wohlbestallter Syndikus, der Hochgelahrte und gewissenhafte Jurist, Herr D. Johann Jacob Kolb / war damals Fürstl. Rat zu Braunbach / als ich daselbst Abschied nahm / der wird nach seiner hochrühmlichen Dexterität zeugen können / dass ich nicht allein am Fürstl. Hofe / und bei meinen Zuhörern / sondern auch bei den Priestern und anderen Beamten auf dem Land / DESIDE-RIUM MEI hinterlassen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.846199989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13948,"date":1663,"orig":"Der ſelige/ und in allen Wiſſenſchafften wolgeuͤbte Herꝛ Vice Cantzler zu Marpurg/ Doct. Neſen, pflag in die Stammbuͤcher zu ſchreiben: SUI DESIDERIUM relinquere rerum benè geſtarum optimum teſtimonium eſt.","norm":"Der selige / und in allen Wissenschaften wohlgeübte Herr Vice Kanzler zu Marpurg / Doct. Nasen, pflegte in die Stammbücher zu schreiben: SUI DESIDERIUM relinquere rerum bene gestarum optimum testimonium est.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.742300033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13949,"date":1663,"orig":"Ein Heuchler und ſcheinheiliger Phariſeer bin ich niemals geweſen.","norm":"Ein Heuchler und scheinheiliger Pharisäer bin ich niemals gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.6837000846862793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13950,"date":1663,"orig":"Multi videntur, & non ſunt; Multiſunt & non videntur.","norm":"Multi videntur, & non sunt; Multisunt & non videntur.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"gl","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.056600093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13951,"date":1663,"orig":"Quicquid diſſimulent cenſores, MUNDUS REGITUR OPINIONIBUS.","norm":"Quicquid dissimulent censores, MUNDUS REGITUR OPINIONIBUS.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.668399810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13952,"date":1663,"orig":"Jch hoͤre daß der Herꝛ auch ſeine Verfolgung habe!","norm":"Ich höre dass der Herr auch seine Verfolgung habe!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.133999824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13953,"date":1663,"orig":"Jch beklage ihn deßwegen nicht/ ſondern gratulire ihm/ und gefaͤllt mir ſehr wol/ dann ich ſehe darauß/ oaß er ein treuer Diener Jeſu Chriſti ſeye.","norm":"Ich beklage ihn deswegen nicht / sondern gratuliere ihm / und gefällt mir sehr wohl / dann ich sehe daraus / oaß er ein treuer Diener Jesu Christi sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.597400188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13954,"date":1663,"orig":"So leide dich nun/ du RIESE, als ein guter Streiter Jeſu Chriſti!","norm":"So leide dich nun / du RIESE, als ein guter Streiter Jesu Christi!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.455399990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13955,"date":1663,"orig":"Sumus Milites, Job. 7. v. 1. Proinde vince, ô Amice, & CORONABERIS.","norm":"Sumus Milites, Job. 7. v. 1. Proinde vince, o Amice, & CORONABERIS.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"sq","lang_de":0,"norm_lmscore":5.677499771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13956,"date":1663,"orig":"Als Chriſtus Matth. 10. ſeine Juͤnger außſandte zu predigen/ da ſagt er nicht: Wo ihr hinkommet/ da wird man ſagen: Willkommen/ ihr Wol Ehrwuͤrdige Herꝛen/ ſondern er ſagt unter andern:","norm":"Als Christus Matth. 10. seine Jünger aussandte zu predigen / da sagt er nicht: Wo ihr hinkommet / da wird man sagen: Willkommen / ihr Wohl ehrwürdige Herren / sondern er sagt unter anderen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.970900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13957,"date":1663,"orig":"Jhr muͤſſet gehaſſet werden von jederman umb meines Namens willen Allein/ mein ehrlicher/ redlicher Rieſe/ im Himmel wird es all beſſer werden/ ibi magnus amicorum numerus nos expectat.","norm":"Ihr müsset gehasst werden von jedermann um meines Namens willen allein / mein ehrlicher / redlicher Riese / im Himmel wird es all besser werden / ibi magnus amicorum numerus nos expectat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.270899772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13958,"date":1663,"orig":"Er ſey dem Schutz Jeſu Chriſti treulich anbefohlen.","norm":"Er sei dem Schutz Jesu Christi treulich anbefohlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.169099807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13959,"date":1663,"orig":"Er gruͤſſe ſeine Liebſte und ſein gantzes Hauß/ wie auch Herꝛn Doct.","norm":"Er Grüße seine Liebste und sein ganzes Haus / wie auch Herrn Doct.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.900199890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13960,"date":1663,"orig":"Kolben/ Herꝛn Hopfium, Herꝛn Arcularium, und alle ſeine Herꝛen Collegas, und berichte mich doch/ wie es dem alten Hochgelahrten und Hochweiſen Herꝛn Burgermeiſter Styrtzeln zu Totenburg an der Tauber/ illi ornamento ſeculi hujus & Reipublicæ ſuæ ergehe?","norm":"Kolben / Herrn Hopfium, Herrn Arcularium, und alle seine Herren Collegas, und berichte mich doch / wie es dem alten Hochgelahrten und Hochweisen Herrn Burgermeister Stürzeln zu Totenburg an der Tauber / illi ornamento seculi hujus & Reipublicae suae ergehe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.324399948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13961,"date":1663,"orig":"Dann ich lang kein Schreiben oder Nachricht von ihm gehabt habe.","norm":"Dann ich lang kein Schreiben oder Nachricht von ihm gehabt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.409299850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13962,"date":1663,"orig":"Vale iterum, & ignoſce feſtinanti, Hamburg am 19. Januarii 1659.","norm":"Vale iterum, & ignosce festinanti, Hamburg am 19. Januarii 1659.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"et","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.1894001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13963,"date":1663,"orig":"Deß Herrn Dienſtwilliger/ und treuer Freund/ ſo lang ich lebe J. B. Schuppius, D.","norm":"Des Herrn Dienstwilliger / und treuer Freund / so lang ich lebe J. B. Schuppius, D.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.879199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13964,"date":1663,"orig":"Von der Kunſt reich zu werden.","norm":"Von der Kunst reich zu werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.53819990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13965,"date":1663,"orig":"Bey dieſen Geldmanglenden Zeiten nuͤtzlich zu leſen und zugebrauchen.","norm":"Bei diesen Geldmanglenden Zeiten nützlich zu lesen und zu gebrauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.037499904632568} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13966,"date":1663,"orig":"SEyd gegrůßt ihr Philoſophi und Weltweiſen in Teutſchland/ ſeyd zu tauſendmal gegruͤſt.","norm":"seit gegrüßt ihr Philosophie und Weltweisen in Deutschland / seid zu tausendmal gegrüßt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.621500015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13967,"date":1663,"orig":"Es moͤchten etliche auß euch fragen/ wo ich in dem Zuſtand meines betruͤbten Vaterlands verborgen gelegen/ ſollen ſie wiſſen/ daß ich an Rhein in ein zwar kleines/ aber mit Urſprung der ſchoͤnſten Saurbruͤnnenlein/ gar luſtiges Staͤdtlein bin kommen; Es were lang zu erzehlen/ wie die Natur daſelbſt mit ſonderbaren aller guten Sachen Unterſchied ſpielet/ und mit kleinem Begriff ſo viel Form repræſentirt, mit welchen alle Gegenden unterſchieden werden.","norm":"Es möchten etliche aus euch fragen / wo ich in dem Zustand meines betrübten Vaterlands verborgen gelegen / sollen sie wissen / dass ich an Rhein in ein zwar kleines / aber mit Ursprung der schönsten Saurbrünnenlein / gar lustiges Städtlein bin kommen; es wäre lang zu erzählen / wie die Natur daselbst mit sonderbaren aller guten Sachen Unterschied spielet / und mit kleinem Begriff so viel Form repräsentiert, mit welchen alle Gegenden unterschieden werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.045199871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13968,"date":1663,"orig":"Dann unterſchiedliche Hoͤlen/ entweder fuͤr ſich ſelbſt/ oder nut Menſchen Hand eroͤffnet/ geben theils Brunnen/ oder denen ſo hinein gehen/ ein ſchattechtige Kaͤltin/ und die Buͤhel mit Weinreben und Gaͤrten gezieret/ erluſtigen die Gemuͤter mit Enderung deß Anſchauens/ und letztlich von den erſten Saurbruͤnnenlein erſtrecken ſich die fruchtbarſten Felder/ mit groſſer Luſtbarkeit der Gruͤne/ und fuͤhren zu anderen dergleichen Bruͤnnenlein.","norm":"Dann unterschiedliche Höhlen / entweder für sich selbst / oder Nut Menschen Hand eröffnet / geben teils Brunnen / oder denen so hineingehen / ein schattechtige Kälten / und die Bühl mit Weinreben und Gärten geziert / erlustigen die Gemüter mit Änderung des Anschauens / und letztlich von den ersten Saurbrünnenlein erstrecken sich die fruchtbarsten Felder / mit großer Lustbarkeit der Grüne / und führen zu anderen dergleichen Brunnenlein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.02869987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13969,"date":1663,"orig":"Jhr werd durch die ſchoͤneſten Schatten der Stauden/ ein gar fuͤrtrefflichen Fluß ſehen flieſſen/ welcher edel iſt mit Quell der Saurbrunnenwaͤſſerlein/ und den Baͤdern auffs tauglichſte/ und der Geſundheit halber den benachbarten Baͤdern vielleicht nicht nachzuſetzen.","norm":"Ihr werde durch die schönsten Schatten der Stauden / ein gar fürtrefflichen Fluss sehen fließen / welcher edel ist mit Quell der Sauerbrunnenwässerlein / und den Bädern aufs tauglichste / und der Gesundheit halber den benachbarten Bädern vielleicht nicht nachzusetzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.020599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13970,"date":1663,"orig":"Jhr werdet ſehen die Baͤum/ was immer bey den Fluͤſſen begriffen/ beederſeits mit der anderen ſchoͤne der Geſtad deß Waſſers ſpielen.","norm":"Ihr werdet sehen die Bäume / was immer bei den Flüssen begriffen / beiderseits mit der anderen schöne der Gestade des Wassers spielen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.790900230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13971,"date":1663,"orig":"Die Saurbruͤnnenlein ſo auß den Felſen herfuͤr quellen/ lauffen durch ein Roͤhrlein in den underen Gumppen/ und erluſtigen den Trinckenden/ mit ſolcher Liebligkeit und Geſundheit/ daß er darvon kaum kan erſaͤttiget werden.","norm":"Die Saurbrünnenlein so aus den Felsen herfür quellen / laufen durch ein Röhrlein in den unteren Gumpen / und erlustigen den Trinkenden / mit solcher Lieblichkeit und Gesundheit / dass er davon kaum kann ersättiget werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.265600204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13972,"date":1663,"orig":"Jn dieſem Abweg bin ich bißhero offt verblieben/ nicht zu Wolluſt meines leeren Gemuͤths/ ſondern auff daß ich in derſelben Einoͤde dem Trauren abwarten:","norm":"In diesem Abweg bin ich bisher oft verblieben / nicht zu Wollust meines leeren Gemüts / sondern auf dass ich in derselben Einöde dem Trauern abwarten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.028200149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13973,"date":1663,"orig":"und mein/ und meines Vaterlands Ungluͤckſeligkeit beſſer beweinen kundt.","norm":"und mein / und meines Vaterlands Unglückseligkeit besser beweinen kund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.150499820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13974,"date":1663,"orig":"Aber ich hab nicht lang daſelbſt koͤnnen verborgen ligen/ dann/ ich weiß nicht/ was Geſchrey die benachbarte Staͤdt und Maͤrckt durchlauffen hatte/ und wurde taͤglich ein groſſer Zulauff deß Volcks/ welche ſich ſo wol bey dieſen ſchattechtigen Oertlein beluſtigten/ als auch nicht mit wenigerem Wolluſt den Saurbrunnen truncken/ nicht anderſt/ als wann in den koͤſtlichſten Wein er were verendert worden; Jch hatte ein Mißfallen daß bißweilen der jenigen kamen/ welche mich turbirten, und die ich mit ernſtlichem Geſichte anhoͤren muſte/ ich laſe noch Brieff/ welche gute Freund von Hof/ eines gar beruͤhmten Fuͤrſten geſchickt hatten/ welchen ſie ein gar ſchoͤnes Carmen eines koͤrnigen Poeten eingeſchloſſen/ bey deme ſie auffs rechteſt einen jungen Hofmann außlachten/ welcher quid fuͤr quo gefreſſen hatte/ ich lachte noch nicht mit den Lachenden/ ſondern ich beweinte noch den uͤblen/ und groſſen Gemuͤtern unzimlichen Zuſtand/ ich beweinte noch die beſte Maͤnner/ welche mit dieſen Anſtaͤnden/ alſo zu reden/ die gemeine Schmertzen bißweilen uͤberliſten/ damit ſie die Laͤſt und Fata deſto ſtarckmuͤtiger ergreiffen/ ich hab ihnen noch beſſer Gluͤck gewuͤnſcht/ und ſihe der Kriegslaſt uͤberfiele auch dieſe Oerter/ und von den Gebirgen lieffen Hirten/ Schulmeiſter/ und andere gute Maͤnner/ ſo von dem Waffenklang erſchreckt waren worden/ die gruͤſten mich in dieſem ſchattechtigen Oertlein.","norm":"Aber ich habe nicht lang daselbst können verborgen liegen / dann / ich weiß nicht / was Geschrei die benachbarte Stät und merkt durchlaufen hatte / und wurde täglich ein großer Zulauf des Volks / welche sich sowohl bei diesen schattechtigen Örtlein belustigten / als auch nicht mit wenigerem Wollust den Saurbrunnen trunken / nicht anders / als wann in den köstlichsten Wein er wäre verändert worden; Ich hatte ein Missfallen dass bisweilen derjenigen kamen / welche mich turbierten, und die ich mit ernstlichem Gesichte anhören musste / ich las noch Brief / welche gute Freund von Hof / eines gar berühmten Fürsten geschickt hatten / welchen sie ein gar schönes Carmen eines körnigen Poeten eingeschlossen / bei dem sie aufs rechtest einen jungen Hofmann auslachten / welcher quid für quo gefressen hatte / ich lachte noch nicht mit den Lachenden / sondern ich beweinte noch den üblen / und großen Gemütern unziemlichen Zustand / ich beweinte noch die beste Männer / welche mit diesen Anständen / also zu reden / die gemeine Schmerzen bisweilen überlisten / damit sie die Lässt und Fata desto starkmutiger ergreifen / ich habe ihnen noch besser Glück gewünscht / und siehe der Kriegslast überfiele auch diese Orte / und von den Gebirgen liefen Hirten / Schulmeister / und andere gute Männer / so von dem Waffenklang erschreckt waren worden / die Gerüsten mich in diesem schattechtigen Örtlein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.439799785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13975,"date":1663,"orig":"Jch kan nicht gnugſam außſprechen/ mit was groſſer Sauere und Bitterkeit der Geberden und Worten/ ſie mir ihrem elenden Stand beſchrieben haben/ weßwegen/ ſprachen ſie/ unterſteheſt du dich dieſe Erden zu zieren/ welche gedunckt ein kuͤnfftiger Sitz deß Elendes zu ſeyn?","norm":"Ich kann nicht genugsam aussprechen / mit was großer Saure und Bitterkeit der Gebärden und Worten / sie mir ihrem elenden Stand beschrieben haben / weswegen / sprachen sie / unterstehest du dich diese Erden zu zieren / welche gedunkt ein künftiger Sitz des Elendes zu sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.335100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13976,"date":1663,"orig":"Bißhero haben wir mit Stoiſchen (außtaurenden) Magen/ und Spartaniſchen (großmuͤtiger) Gedult das Elend mit Eſſig und Gallen/ verkocht/ und haben unſere Seufftzer mit Hoffnung eines beſſeren Gluͤcks unterſchieden.","norm":"Bisher haben wir mit Stoischen (außtaurenden) Magen / und Spartanischen (großmütiger) Geduld das Elend mit Essig und Gallen / verkocht / und haben unsere Seufzer mit Hoffnung eines besseren Glücks unterschieden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.84089994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13977,"date":1663,"orig":"Jetzund nach ſo groſſer Traurigkeit der Zeiten/ ſeyn gewaffnete Leut herzu kommen/ welche Kirchen und Altaͤr zu verendern/ und uns das Elend trohen.","norm":"Jetzund nach so großer Traurigkeit der Zeiten / sein gewaffnete Leute herzu kommen / welche Kirchen und Alter zu verändern / und uns das Elend drohen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.103300094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13978,"date":1663,"orig":"Aber wo wollen wir mit leeren Haͤnden hingehen? wohin werden wir ins Elend kommen?","norm":"Aber wo wollen wir mit leeren Händen hingehen? wohin werden wir ins Elend kommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.643899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13979,"date":1663,"orig":"Die bruͤderliche Chriſtliche Lieb iſt aller Orten verkaltet.","norm":"Die brüderliche christliche Liebe ist aller Orten verkahltet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.182400226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13980,"date":1663,"orig":"Es iſt dieſer Zeiten ein ſolche Grauſamkeit/ daß die Chriſten von den Chriſten nie auffgenommen werden.","norm":"Es ist dieser Zeiten ein solche Grausamkeit / dass die Christen von den Christen nie aufgenommen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.331399917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13981,"date":1663,"orig":"Werden wir derohalben zu den wilden Voͤlckern fliehen?","norm":"Werden wir derohalben zu den wilden Völkern fliehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.989999771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13982,"date":1663,"orig":"Zu den Feinden deß Chriſtlichen Namens? aber ich antwortete/ was iſt das fuͤr ein Kleinmuͤtigkeit O Bruͤder?","norm":"Zu den Feinden des christlichen Namens? aber ich antwortete / was ist das für ein Kleinmütigkeit O Brüder?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.756499767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13983,"date":1663,"orig":"Es muͤſſen gute und verſtaͤndige Maͤnner/ was Gott und der Providentz gut geduncket/ tragen.","norm":"Es müssen gute und verständige Männer / was Gott und der Providenz gut gedunkt / tragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.247300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13984,"date":1663,"orig":"Was wolt ihr wann Gott durch dieſen Weg uns ſaͤubert und zugleich probiert?","norm":"Was wollt ihr wann Gott durch diesen Weg uns säubert und zugleich probiert?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.265600204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13985,"date":1663,"orig":"O Geſellen/ dann uns iſt das Ubel nicht bewuſt/ O die ihr ſchwerers erlitten habt/ Gott wird auch an dieſem ein End geben/ durch unterſchiedliche Zufaͤll/ durch ſo viel Beſchwernuſſen gelangen wir in Himmel/ allwo die Fata ihren ruhigen Sitz haben.","norm":"O Gesellen / dann uns ist das Übel nicht bewusst / O die ihr schwereres erlitten habt / Gott wird auch an diesem ein Ende geben / durch unterschiedliche Zufälle / durch so viel Beschwernussen gelangen wir in Himmel / wo die Fata ihren ruhigen Sitz haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.729300022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13986,"date":1663,"orig":"Bleibet und erhaltet euch biß die Sachen zum Gluͤck gelangen.","norm":"Bleibt und erhaltet euch bis die Sachen zum Glück gelangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.111800193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13987,"date":1663,"orig":"Jſt es jetzo uͤbel/ wird es darumb ins kuͤnfftig nicht alſo ſeyn.","norm":"Ist es jetzt übel / wird es darum ins künftig nicht also sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"mt","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.848700046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13988,"date":1663,"orig":"Es iſt noch nicht aller Tag Abend/ es wird noch ein Ort uͤberbleiben/ iſt es nicht unter dem Himmel/ jedoch im Himmel.","norm":"Es ist noch nicht aller Tag Abend / es wird noch ein Ort überbleiben / ist es nicht unter dem Himmel / jedoch im Himmel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.761199951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13989,"date":1663,"orig":"Warumb lamentirt ihr alſo/ als wann alles deſperirt und auß were?","norm":"Warum lamentiert ihr also / als wann alles desperirt und aus wäre?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.819799900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13990,"date":1663,"orig":"Gott iſt noch unſer Beyſtand/ der wird all euer Ubel entweder abwenden/ oder zu beſſerem wider Hoffnung/ kehren thun.","norm":"Gott ist noch unser Beistand / der wird all euer Übel entweder abwenden / oder zu besserem wider Hoffnung / kehren tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.37529993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13991,"date":1663,"orig":"Folget mir nach O Bruͤder.","norm":"Folget mir nach O Brüder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.708799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13992,"date":1663,"orig":"Wir wollen gehen/ und mit groſſer Starckmuͤtigkeit den Himmel ſelbſt beſtreiten.","norm":"Wir wollen gehen / und mit großer Starckmütigkeit den Himmel selbst bestreiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.568699836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13993,"date":1663,"orig":"Weilen die Seelen ſo wolfeil ſeynd/ fuͤr welche Chriſtus geſtorben iſt/ wollen wir weder mit Beten noch unſern Zaͤhern auffhoͤren/ biß wir Gott ſelbſten uͤberwinden.","norm":"Weilen die Seelen so wohlfeil sind / für welche Christus gestorben ist / wollen wir weder mit Beten noch unseren Zäheren aufhören / bis wir Gott selbst überwinden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.51039981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13994,"date":1663,"orig":"Groß iſt ſein Barmhertzigkeit.","norm":"Groß ist sein Barmherzigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.394599914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13995,"date":1663,"orig":"So viel Er die Suͤnd haſſet/ ſo viel liebt Er den Menſchen.","norm":"So viel Er die Sünde hasset / so viel liebt er den Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.756899833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13996,"date":1663,"orig":"Dann ich weiß wie ein ſcrupuloſiſcher Sucher der Gerechtigkeit Er iſt.","norm":"Dann ich weiß wie ein scrupulosischer Sucher der Gerechtigkeit er ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.719900131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13997,"date":1663,"orig":"Aber das weiß ich auch daß nirgends Barmhertzigkeit ſeye/ als wo die Suͤnd iſt.","norm":"Aber das weiß ich auch dass nirgends Barmherzigkeit sei / als wo die Sünde ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.570199966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13998,"date":1663,"orig":"Nicht daß dieſe/ ſondern daß jene ſo groß iſt.","norm":"Nicht dass diese / sondern dass jene so groß ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.281700134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":13999,"date":1663,"orig":"Derenthalben ſollen wir alſo ſein Gerechtigkeit anbeten/ daß wir zugleich die Barmhertzigkeit fuͤr ein patronin und Fuͤrſprecherin annehmen.","norm":"Derenthalben sollen wir also sein Gerechtigkeit anbeten / dass wir zugleich die Barmherzigkeit für ein Patronin und Fürsprecherin annehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.802700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14000,"date":1663,"orig":"Dieſelbe befilcht daß wir unſchuldig ſeyn ſollen/ dieſe præſtirt und macht es.","norm":"Dieselbe befilcht dass wir unschuldig sein sollen / diese prästiert und macht es.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.020699977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14001,"date":1663,"orig":"Stehet auff O Bruͤder.","norm":"Steht auf O Brüder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"mt","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.810800075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14002,"date":1663,"orig":"Die Hoffnung hat ſchon gnug mit der Forcht gekaͤmpffet.","norm":"Die Hoffnung hat schon genug mit der Fürchtet gekämpft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5655999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14003,"date":1663,"orig":"Der Glaub und die Urſach haben ſchon gnug zuſammen geſioſſen.","norm":"Der Glaube und die Ursache haben schon genug zusammen gesiossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.677000045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14004,"date":1663,"orig":"Es iſt Zeit zu uͤberwinden.","norm":"Es ist Zeit zu überwinden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.836199998855591} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14005,"date":1663,"orig":"Jch weiß nicht mit was groſſer Unruhe mein Gemuͤth erfuͤllet wird.","norm":"Ich weiß nicht mit was großer Unruhe mein Gemüt erfüllet wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.002200126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14006,"date":1663,"orig":"Es kompt mir der Abner in Sinn/ der den Aſael umbgebracht hat.","norm":"Es kommt mir der Abner in Sinn / der den Asael umgebracht hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.819799900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14008,"date":1663,"orig":"Und es ſeynd die Soͤhn Benjamin zu dem Abner verſamlet worden/ und in einem Hauffen ſeyn ſie in der Hoͤhe eines Buͤhels geſtanden; und es hat Abner zum Joab auffgeſchryen/ und geſagt:","norm":"Und es sind die Söhn Benjamin zu dem Abner versammelt worden / und in einem Haufen sein sie in der Höhe eines Bühls gestanden; und es hat Abner zum Joab aufgeschrien / und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.170100212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14009,"date":1663,"orig":"Wird dann dein Spitz biß zum voͤlligen Untergang wuͤten?","norm":"Wird dann dein Spitz bis zum völligen Untergang wüten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6996002197265625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14010,"date":1663,"orig":"Weiſt du nicht daß die Verzweifflung gefaͤhrlich iſt? wird das Schwerdt in Ewigkeit wegfreſſen? weiſt du nicht daß letztlich die Bitterkeit kommen wird?","norm":"Weist du nicht dass die Verzweiflung gefährlich ist? wird das Schwert in Ewigkeit wegfressen? weist du nicht dass letztlich die Bitterkeit kommen wird?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.25540018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14011,"date":1663,"orig":"Wie lang ſagſtu dem Volck nicht/ daß es unterlaß ſeine Bruͤder zu verfolgen?","norm":"Wie lang sagst du dem Volk nicht / dass es unterlass seine Brüder zu verfolgen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7144999504089355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14012,"date":1663,"orig":"2. Samuel.","norm":"2. Samuel.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":6.136600017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14013,"date":1663,"orig":"2. v. 24. 25. 26. O wann ich jetzund ein eyſerne Stimm haͤtte und hundert Zungen/ und doͤrffte ſtehen in dem hoͤchſten Gipffel Meliboci, und weren alle meine Landsleut beyſammen/ alſo daß ich von allen moͤchte gehoͤrt werden!","norm":"2. v. 24. 25. 26. O wann ich jetzund ein eiserne Stimme hätte und hundert Zungen / und dürfte stehen in dem höchsten Gipfel Meliboci, und wären alle meine Landsleut beisammen / also dass ich von allen möchte gehört werden!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.625400066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14014,"date":1663,"orig":"Alsdann erſt wolt ich mit fuͤrwitzigen Augen das elende Außſehen meines Vaterlands anſehen/ und mit gar uͤberfluͤſſigen Zaͤhren den Berg benetzen/ welchen/ wegen Heroiſcher Thaten unſerer Voreltern/ ſo viel Buͤcher der Geſchichtſchreiber ruͤhmen.","norm":"Alsdann erst wollte ich mit fürwitzigen Augen das elende Aussehen meines Vaterlands ansehen / und mit gar überflüssigen Zähren den Berg benetzen / welchen / wegen heroischer Taten unserer Voreltern / so viel Bücher der Geschichtsschreiber rühmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.411399841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14015,"date":1663,"orig":"Darnach wolte ich mit hoͤchſter Stimm/ als ich koͤndte/ ſchreyen:","norm":"Danach wollte ich mit höchster Stimme / als ich könnte / schreien:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.155399799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14016,"date":1663,"orig":"Was thut ihr/ O meine Landsleut?","norm":"Was tut ihr / O meine Landsleut?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.391900062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14017,"date":1663,"orig":"wo fallt ihr hin?","norm":"wo fallt ihr hin?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ha","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.315199851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14018,"date":1663,"orig":"was fuͤr ein Furi hat eure Gemuͤther bethoͤret?","norm":"was für ein Furi hat eure Gemüter betöret?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.513999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14019,"date":1663,"orig":"Werden dann eure Feindſchafften unſterblich ſeyn?","norm":"Werden dann eure Feindschaften unsterblich sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.706200122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14020,"date":1663,"orig":"Jch zweiffle welchen ich in dieſem ungluͤckſeligen Krieg mehr ſolle beweinen.","norm":"Ich zweifle welchen ich in diesem unglückseligen Krieg mehr solle beweinen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.892099857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14021,"date":1663,"orig":"Den Uberwinder oder Uberwundenen?","norm":"Den Überwinder oder überwundenen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.712800025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14022,"date":1663,"orig":"dann der Uberwundene wird bey dieſem der Sachen und Zeiten Ubelſtand zu grund gehen/ und der Obſteger wird zwar ſpat/ aber ernſtlich weinen!","norm":"dann der überwundene wird bei diesem der Sachen und Zeiten Übelstand zu Grund gehen / und der Stege wird zwar spät / aber ernstlich weinen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.476399898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14023,"date":1663,"orig":"Aber als ich das ſagte/ als mir mehr Sachen zu ſagen einfielen/ gehlingen kam auß den benachbarten Weinbergen ein Reuter herfuͤr/ mit bloſſem Schwerdt/ und der dem Geſicht nach entweders was groſſes gewagt oder foͤrchten thate.","norm":"Aber als ich das sagte / als mir mehr Sachen zu sagen einfielen / gelingen kam aus den benachbarten Weinbergen ein Reuter herfür / mit bloßem Schwert / und der dem Gesicht nach entweder was Großes gewagt oder fürchten tat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.768700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14024,"date":1663,"orig":"Das Pferd durch Sporen angetrieben kleckete ihm kaum zu lauffen.","norm":"Das Pferd durch Sporen angetrieben kleckte ihm kaum zu laufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.400100231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14025,"date":1663,"orig":"Es war ein Schulmeiſter vorhanden/ vor andern keck und Naſenwitzig/ ſchreyt alsbald was er ſchreyen kundte; Hoͤrſt du/ hoͤrſt du/ guter Mann: wer biſt du? woher kombſt du?","norm":"Es war ein Schulmeister vorhanden / vor anderen keck und Nasenwitzig / schreit alsbald was er schreien konnte; hörst du / hörst du / guter Mann: Wer bist du? woher kommst du?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.510499954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14026,"date":1663,"orig":"wo eyleſt du hin?","norm":"wo eilest du hin?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"se","lang_cld3":"hu","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.6479997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14027,"date":1663,"orig":"Er/ mit Umbwendung deß Zaums/ antwortete kuͤrtzlich:","norm":"Er / mit Umwendung des Zaums / antwortete kürzlich:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.6493000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14028,"date":1663,"orig":"Jch bin der Mercurius, der Vater oder Patron der Wolredenheit.","norm":"Ich bin der Mercurius, der Vater oder Patron der Wohlredenheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.125599861145019} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14029,"date":1663,"orig":"Bißhero bin ich an unterſchiedlichen Orten umbgezogen/ wo man von Frieden handlet/ und habe ein groſſe Menge der Menſchen mit guͤldenen Kettelein an der Zungen/ nach mir gezogen.","norm":"Bisher bin ich an unterschiedlichen Orten umgezogen / wo man von Frieden handelt / und habe ein große Menge der Menschen mit güldenen Kettelein an der Zungen / nach mir gezogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.134099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14030,"date":1663,"orig":"Aber letztlich hab ich geſehen daß ich verſpottet werde.","norm":"Aber letztlich habe ich gesehen dass ich verspottet werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7378997802734375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14031,"date":1663,"orig":"Der Urſachen halben gehe ich auff Anmahmung Eraſmi Roterodami, wider nach Hauß.","norm":"Der Ursachen halben gehe ich auf Anmahmung Erasmi Roterodami, wieder nach Haus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.531499862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14032,"date":1663,"orig":"Dann wie offt ich wolte reden/ und mit der Hand Auffmerckung begehrte/ ſo offt klingenden die Martis und Kriegsgurgeln mit zuſammen geſchlagenen Waffen/ aneinander geſtoſſenenen Schilten/ und zertheilten Murmeln deß Mauls/ erſchrecklich.","norm":"Dann wie oft ich wollte reden / und mit der Hand Aufmerkung begehrte / so oft klingenden die Martis und Kriegsgurgeln mit zusammen geschlagenen Waffen / aneinander gestoßenen Schelten / und zerteilten Murmeln des Mauls / erschrecklich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.506899833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14033,"date":1663,"orig":"Wie offt ich zu reden/ und die wilde Gemuͤther zu erweichen anfienge/ ſo offt uͤberꝛauſcheten ſie mich mit Trompetenklang/ Pauckengeſchrey/ und der blitzenden Stuͤcken donnern/ daß ich offt meine eigne Woͤrter nicht habe hoͤren koͤnnen.","norm":"Wie oft ich zu reden / und die wilde Gemüter zu erweichen anfinge / so oft überrauschten sie mich mit Trompetenklang / Paukengeschrei / und der blitzenden Stücken donnern / dass ich oft meine eigene Wörter nicht habe hören können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7941999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14034,"date":1663,"orig":"Ja dieſe guͤldene Kettlein zerꝛiſſen ſie mit dem Schwerdt/ und/ was immer an Leuten die mir mir nachfolgeten uͤbrig war/ wendeten ſie von mir ab.","norm":"Ja diese güldene Kettlein zerrissen sie mit dem Schwert / und / was immer an Leuten die mir mir nachfolgten übrig war / wendeten sie von mir ab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.218800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14035,"date":1663,"orig":"Jch hab auch euren Landsgenoſſen viel gerathen.","norm":"Ich habe auch euren Landsgenossen viel geraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.482699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14036,"date":1663,"orig":"Aber etliche derſelbigen/ die mit Fortgang der Sachen hoffaͤrtig und truncken ſeyn/ gedunckten mich nicht zu wiſſen/ wie der Kopff der Fortunæ iſt/ welche ich nie mehr fuͤr ſuſpect halte/ als wañ ſie zu viel ſchmeichlet und lachet.","norm":"Aber etliche derselbigen / die mit Fortgang der Sachen hoffärtig und trunken sein / gedunkten mich nicht zu wissen / wie der Kopf der Fortunae ist / welche ich nie mehr für suspekt halte / als wann sie zu viel schmeichelt und lachet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.062699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14037,"date":1663,"orig":"Sie erſehen ſich in den vorigen Geſchichten/ und gedencken daß ſie Menſchen ſeyen.","norm":"Sie ersehen sich in den vorigen Geschichten / und Gedenken dass sie Menschen seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.099599838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14038,"date":1663,"orig":"Wie viel ſeyn/ die zu grund gangen weren/ wann ſie nicht weren zu grund gangen?","norm":"Wie viel sein / die zu Grund gegangen wären / wann sie nicht wären zu Grund gegangen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.647500038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14039,"date":1663,"orig":"Wie viel ſeynd die bißweilen fallen/ damit ſie deſto munterer wider auffſtehen/ und Zorn und Hertz faſſen von dem Fall ſelbſten?","norm":"Wie viel sind die bisweilen fallen / damit sie desto munterer wieder aufstehen / und Zorn und Herz fassen von dem Fall selbst?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.951000213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14040,"date":1663,"orig":"wie offt hat die Injuri ſelbſt groͤſſerem Gluͤck Ort gegebẽ.","norm":"wie oft hat die Injurie selbst größerem Glück Ort gegeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.300099849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14041,"date":1663,"orig":"Nachdem er diß unter ſchnauffen und ſeufftzen außgeredt hatte/ hat er alsbald dem Pferd die Sporen geveben/ und ſich auß unſerem Angeſicht verloren.","norm":"Nachdem er dies unter schnaufen und seufzen ausgeredet hatte / hat er alsbald dem Pferd die Sporen geveben / und sich aus unserem Angesicht verloren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.119500160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14042,"date":1663,"orig":"Wir waren nicht viel fuͤrſich gangen/ da bekamen uns etliche Bettler/ welche unſere Ohren mit viel und demuͤtigſtem Beten anfuͤlleten/ und zu flehen und bitten kein End machten/ biß ſie ein Allmuſen empfiengen.","norm":"Wir waren nicht viel für-sich gegangen / da bekamen uns etliche Bettler / welche unsere Ohren mit viel und demütigstem Beten anfüllten / und zu flehen und bitten kein Ende machten / bis sie ein Allmusen empfingen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.442800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14043,"date":1663,"orig":"Alsbalden hat ein geneigter Will gegen den Armen mein Gemuͤth erſchuͤttelt/ und in weiß nicht was fuͤr traurige contemplation geſtuͤrtzt.","norm":"Alsbald hat ein geneigter will gegen den Armen mein Gemüt erschüttelt / und in Weiß nicht was für traurige Kontemplation gestürzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.458000183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14044,"date":1663,"orig":"Wer iſt dann der nicht ſolte mitleydig ſeyn/ wann er ſicht das Buͤblein und Maͤgdlein mit Lumpen bekleidt/ und halb nackend/ ja ſo uͤbel außſehend ihme begegnen/ und da ſie noch nicht reden koͤnnen/ Brodt oder Heller bettien zur taͤglichen Unterhaltung?","norm":"Wer ist dann der nicht sollte mitleidig sein / wann er Sicht das Büblein und Mägdlein mit Lumpen bekleidet / und halb nackend / ja so übel aussehend ihm begegnen / und da sie noch nicht reden können / Brot oder Heller bettien zur täglichen Unterhaltung?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.190800189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14045,"date":1663,"orig":"Wer wolte ohne ſeufftzen die neugeborne Kinder in wilden Tuͤchern eingewickelt anſehen/ die jenige ſag ich elende Geburtuff der Erden ligend/ welche die Eltern den fuͤruͤbergehendẽ mit außgeſtreckter Hand zeigen/ durch die Geheimnuſſen unſers Heyls bittend?","norm":"Wer wollte ohne seufzen die neugeborene Kinder in wilden Tüchern eingewickelt ansehen / diejenige sage ich elende Geburtuff der Erden liegend / welche die Eltern den vorübergehenden mit ausgestreckter Hand zeigen / durch die Geheimnissen unseres Heils bittend?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.283699989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14046,"date":1663,"orig":"Jch hab nicht nur einmal gedacht/ ob auch unſere Nachkoͤmling glauben werden/ daß das Teutſchland unſerer Zeiten ſo vielerley Elend außgeſtanden habe.","norm":"Ich habe nicht nur einmal gedacht / ob auch unsere Nachkömmling glauben werden / dass das Deutschland unserer Zeiten so vielerlei Elend ausgestanden habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.867499828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14047,"date":1663,"orig":"Aber damit ich mit meinem Exempel die Traurigkeit der Hirten und Schulmeiſter nicht mehrete/ undertruckte ich das ſeufftzen/ und ſtellete mich froͤlicher.","norm":"Aber damit ich mit meinem Exempel die Traurigkeit der Hirten und Schulmeister nicht mehrte / undertruckte ich das Seufzen / und stellte mich fröhlicher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.366099834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14048,"date":1663,"orig":"Und/ ihr wißt/ ſprach ich/ O Bruͤder/ daß vor Zeiten geſagt worden:","norm":"Und / ihr wisst / sprach ich / O Brüder / dass vor Zeiten gesagt worden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.916900157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14049,"date":1663,"orig":"Mundum univerſum regiaut ſalli opinionibus, die Welt werde von Meynungen regiert und betrogen.","norm":"Mundum universum regiaut salli opinionibus, die Welt werde von Meinungen regiert und betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.18209981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14050,"date":1663,"orig":"Es reuet mich dieſes Spruchs noch nicht.","norm":"Es reuet mich dieses Spruchs noch nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.742099761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14051,"date":1663,"orig":"Viel Sachen geduncken uns/ und ſeyn es nicht/ viel ſeyn und geduncken uns nicht.","norm":"Viel Sachen Gedunke uns / und sein es nicht / viel sein und Gedunke uns nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.935800075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14052,"date":1663,"orig":"Sehet dieſe Bettler an/ ihr meynt daß dero Ungluͤckſeligkeit ſo groß ſey/ daß kein groͤſſere gefunden koͤnne werden/ aber die Meynung betruͤgt euch.","norm":"Sehet diese Bettler an / ihr meint dass deren Unglückseligkeit so groß sei / dass kein größere gefunden könne werden / aber die Meinung betrügt euch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.389200210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14053,"date":1663,"orig":"Viel haltet man fuͤr reich und gluͤckſelig/ viel verdecken mit groſſer Kunſt zu dieſen gar muͤhſeligen Geldmanglenden Zeiten ihr Ungluͤckſeligkeit/ und ſeyn weit ungluͤckſeliger als eben dieſe Bettler/ welche ihr Armut gantz nicht verbergen/ ſondern uͤberall oͤffnen/ und offentlich profitiren, fuͤhrt zu Gemuͤth/ wie viel und wie groſſe prærogativen und Gewalt der Bettler ſeyn/ welche dieſe Welt anderen guten Maͤnnern gantz nicht concedirt?","norm":"Viel haltet man für reich und glückselig / viel verdecken mit großer Kunst zu diesen gar mühseligen Geldmanglenden Zeiten ihr Unglückseligkeit / und sein weit unglückseliger als eben diese Bettler / welche ihr Armut ganz nicht verbergen / sondern überall öffnen / und öffentlich profitieren, führt zu Gemüt / wie viel und wie große Prärogativen und Gewalt der Bettler sein / welche diese Welt anderen guten Männern ganz nicht konzediert?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6528000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14054,"date":1663,"orig":"Wer nun verſchiener Zeit durch die Straſſen und Felder gereiſet/ der hat gehoͤrt die erſte und letzte Klag/ de Contributionibus, von den Anlagen.","norm":"Wer nun Schiener Zeit durch die Straßen und Felder gereist / der hat gehört die erste und letzte Klage / de Contributionibus, von den Anlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.136499881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14055,"date":1663,"orig":"Es wird kein Dorf/ kein eintzig Ort ſeyn in Teutſchland/ welches nicht/ entweder von Menſchen verlaſſen/ oder mit Klagen von der Contribution angefuͤllt iſt worden.","norm":"Es wird kein Dorf / kein einzig Ort sein in Deutschland / welches nicht / entweder von Menschen verlassen / oder mit Klagen von der Kontribution angefüllt ist worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.192800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14056,"date":1663,"orig":"Aber es werden gleich die alte Tribut eingefordert/ oder neue gemacht/ ſo geben doch die Bettler nicht ein eintzigen Pfenning.","norm":"Aber es werden gleich die alte Tribut eingefordert / oder neue gemacht / so geben doch die Bettler nicht ein einzigen Pfennig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.77839994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14057,"date":1663,"orig":"Wie offt werden die Zehend gegeben/ wie offt wird auf allerhand Wahren etwas Zoll geſchlagen/ die Bettler werden gantz eximirt, ſie paſſiren und repaſſiren durch die Bruͤcken/ ſie werden uͤber die Fluͤß gefuͤhrt/ nicht mit weniger Freyheit als die jenige/ welche der Studenten privilegien gaudiern?","norm":"Wie oft werden die Zehnt gegeben / wie oft wird auf allerhand Wahren etwas Zoll geschlagen / die Bettler werden ganz eximiert, sie passieren und repassieren durch die Brücken / sie werden über die Fluss geführt / nicht mit weniger Freiheit als diejenige / welche der Studenten Privilegien gaudiern?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.752699851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14058,"date":1663,"orig":"Sagt mir/ ob ſie nicht der Fuͤrſten und Koͤnig Freyheiten nachfolgen?","norm":"Sagt mir / ob sie nicht der Fürsten und König Freiheiten nachfolgen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.818600177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14059,"date":1663,"orig":"Dann ſie begehren von nechſt dem beſten in dieſem fall ihren Zoll/ begehren und empfangen ihn/ offt von alten und jungen/ von Edlen ſo wol als Unedlen/ von gelehrten und gemeinen.","norm":"Dann sie begehren von nächst dem besten in diesem Fall ihren Zoll / begehren und empfangen ihn / oft von alten und jungen / von Edlen so wohl als Unedlen / von gelehrten und gemeinen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.332200050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14060,"date":1663,"orig":"Es ſeye wolfeil oder theur/ ſie laſſen nicht leichtlich einen ohne Zoll hinweg gehen/ und ſie auch fleiſſig die Franckfurter und andere Meſſen gebrauchen.","norm":"Es sei wohlfeil oder teuer / sie lassen nicht leichtlich einen ohne Zoll hinweggehen / und sie auch fleißig die Frankfurter und andere Messen gebrauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.208499908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14061,"date":1663,"orig":"Der hochgelehrt und gar verſtaͤndige Aſtrologus Hermannus de Werve, vorſaget offtermalen das kuͤnfftige Ungluͤck/ jetzo der Harpffen/ vielmal dem Maulwerffen/ bißweilen dem Adler/ bißweilen dieſem oder jenem Loͤwen/ bald der/ bald jener Provintz/ oder Stadt/ welche er pflegt/ weiß nicht mit was Logogryphiſchen verdunckelten Woͤrtern zubeſchreiben.","norm":"Der hochgelehrt und gar verständige Astrologus Hermannus de werfe, vorsaget oftmals das künftige Unglück / jetzt der Harfen / vielmal dem Maulwerfen / bisweilen dem Adler / bisweilen diesem oder jenem Löwen / bald der / bald jener Provinz / oder Stadt / welche er pflegt / weiß nicht mit was Logogryphischen verdunkelten Wörtern zubeschreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.135300159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14062,"date":1663,"orig":"Und machet eben mit dieſem/ daß wir mit trauriger und zweiffelhafftiger Erwartung/ das kuͤnfftige Ungluͤck doppeln.","norm":"Und macht eben mit diesem / dass wir mit trauriger und zweifelhafter Erwartung / das künftige Unglück doppeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8993000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14063,"date":1663,"orig":"Wie dann wegen Betrohung der groſſen Sonnenfinſternus 1654. das gantze Landvolck erſchreckt/ und an GOtt mißtrauig worden.","norm":"Wie dann wegen Bedrohung der großen Sonnenfinsternis 1654 . das ganze Landvolk erschreckt / und an Gott mißtrauig worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.823299884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14064,"date":1663,"orig":"Aber die Bettler erſehen ſich in keinem Calender/ befragen kein Aſtrologiſche Warſagung.","norm":"Aber die Bettler ersehen sich in keinem Kalender / befragen kein Astrologische Wahrsagung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.070600032806396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14065,"date":1663,"orig":"Wann der Himmel und die Planetæ dieſer Landſchafft nicht favoriſiren, ſuchen ſie ihre Buͤndel zuſammen/ und gehen in ein andere.","norm":"Wann der Himmel und die Planetae dieser Landschaft nicht favorisieren, suchen sie ihre Bündel zusammen / und gehen in ein andere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.942500114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14066,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar es ſeyn keine die beſſer wanderen koͤnnen/ als die Bettler.","norm":"Fürwahr es sein keine die besser wandern können / als die Bettler.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.428899765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14067,"date":1663,"orig":"Dieſen als ſtarcken Maͤnnern iſt ein jeder Boden das Vaterland.","norm":"Diesen als starken Männern ist ein jeder Boden das Vaterland.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.428299903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14068,"date":1663,"orig":"Dieſe ſeyn warhafftige Weltliche/ das iſt nicht eines Doͤrffleins oder Marckts; ſondern der gantzen Welt Jnwohner und Buͤrger/ wie von ihm ſelbſten der allerweiſeſte Socrates geredt hat.","norm":"Diese sein wahrhaftige Weltliche / das ist nicht eines Dörfleins oder Markts; sondern der ganzen Welt Einwohner und Bürger / wie von ihm selbst der allerweiseste Socrates geredet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3024001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14069,"date":1663,"orig":"Diß ſeyn welche viel ſtattliche Staͤdt/ Landſchafften und Provintzen durchreiſen/ und ſo viel Voͤlcker Tracht und Sitten und Anſtellungen/ und Geſatz/ Leben/ Gewonheiten und Sprachen umbſonſt erlernen.","norm":"Dies sein welche viel stattliche Stät / Landschaften und Provinzen durchreisen / und so viel Völker Tracht und Sitten und Anstellungen / und Gesetz / Leben / Gewohnheiten und Sprachen umsonst erlernen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.037000179290771} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14070,"date":1663,"orig":"Jhr wißt daß offt den maͤchtigſten Krigsobriſten/ und anderen gar beruͤhmten Maͤnnern/ dieſe oder jene Provintz mit Roß und Waͤgen durchzureiſen/ ein gar ſchweres/ und der Forcht halber unſicheres Thun iſt.","norm":"Ihr wisst dass oft den mächtigsten Kriegsobristen / und anderen gar berühmten Männern / diese oder jene Provinz mit Ross und Wägen durchzureisen / ein gar schweres / und der Fürchtet halber unsicheres Tun ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.353600025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14071,"date":1663,"orig":"Aber die Bettler ohne alle inquiſition, werden leicht zugelaſſen/ nicht anderſt als wann ſie in ſelbigen Staͤdten und Provintzen geboren und aufferzogen weren worden.","norm":"Aber die Bettler ohne alle Inquisition, werden leicht zugelassen / nicht anders als wann sie in selbigen Städten und Provinzen geboren und auferzogen wären worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.921999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14072,"date":1663,"orig":"Dieſe allein werden nicht examinirt und befragt.","norm":"Diese allein werden nicht examiniert und befragt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.578800201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14073,"date":1663,"orig":"Jſt auch kein wunder.","norm":"Ist auch kein Wunder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.135000228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14074,"date":1663,"orig":"Dann ſie ſeynd von Chriſto unſerm Heyland/ dem Koͤnig aller Koͤnig/ dem gantzen menſchlichen Geſchlecht uͤber die maſſen befohlen.","norm":"Dann sie sind von Christo unserem Heiland / dem König aller König / dem ganzen menschlichen Geschlecht über die Maßen befohlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.162300109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14075,"date":1663,"orig":"Von dieſem haben ſie Salvum conductum, von dieſem haben ſie Paßbrieff/ durch dieſe redet Chriſtus alle Reich an/ es ſeyen Kauffherꝛen/ vom Adel oder Fuͤrſten/ oder was es fuͤr andere ſeyn moͤgen/ ſprechend: Gebt DENEN/ und es wird euch gegeben werden.","norm":"Von diesem haben sie Salvum conductum, von diesem haben sie Passbrief / durch diese redet Christus alle Reich an / es seien Kaufherren / vom Adel oder Fürsten / oder was es für andere sein mögen / sprechend: Gebt DENEN / und es wird euch gegeben werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3805999755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14076,"date":1663,"orig":"Wer wolt ſich wideren/ ein wenig den jenigen zu geben/ wann Gott verſpricht ſolches mit groſſem Gewin zuerwidern?","norm":"Wer wollt sich widere / ein wenig denjenigen zu geben / wann Gott verspricht solches mit großem Gewinn zuerwidern?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7266998291015625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14077,"date":1663,"orig":"Wer wolte außſchlagen den Menſchen gutes zu beweiſen/ wann dieſes der jenige befilcht ſo die Menſchen gemacht hat?","norm":"Wer wollte ausschlagen den Menschen gutes zu beweisen / wann dieses derjenige befilcht so die Menschen gemacht hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.76039981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14078,"date":1663,"orig":"GOtt verſicht und verhaͤlt zwar alle Creaturen/ auch die kleine Thierlein und Voͤgelein/ welche von den Menſchen vernachlaͤſſiget werden.","norm":"Gott versicht und verhält zwar alle Kreaturen / auch die kleine Tierlein und Vögelein / welche von den Menschen vernachlässiget werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.272900104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14079,"date":1663,"orig":"Aber vor allem iſt ſein Sorg wunderlich gegen den Bettlern.","norm":"Aber vor allem ist sein Sorge wunderlich gegen den Bettlern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.504600048065185} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14080,"date":1663,"orig":"Sintemal ſie ſaͤen nicht/ ſie ſchneiden nicht ein/ weniger ſamlen ſie in die Scheuren:","norm":"Sintemal sie säen nicht / sie schneiden nicht ein / weniger sammeln sie in die Scheuern:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.310900211334228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14081,"date":1663,"orig":"Und der alte beſte himmliſche Vater ſpeiſet ſie nichts deſto weniger.","norm":"Und der alte beste himmlische Vater speist sie nichtsdestoweniger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.909200191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14082,"date":1663,"orig":"Sagt mir/ wann erhoͤrt ſeye worden/ daß ein Bettler von Hunger geſtorben ſeye/ wann nicht vielleicht andere als Bettler verhungert ſeyn?","norm":"Sagt mir / wann erhört sei worden / dass ein Bettler von Hunger gestorben sei / wann nicht vielleicht andere als Bettler verhungert sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.280600070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14083,"date":1663,"orig":"Sie haben auch nicht die Sahlbaderianiſche Schul/ ſag ich/ die Salernitaniſche/ oder andere hinckende Verß von Erhaltung der Geſundheit gelernet.","norm":"Sie haben auch nicht die Sahlbaderianische Schule / sage ich / die Salernitanische / oder andere hinkende Vers von Erhaltung der Gesundheit gelernt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.992099761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14084,"date":1663,"orig":"Sie fragen gar nichts nach der Regul; Ut ſis nocte levis, ſit tibi cœnabrevis:","norm":"Sie fragen gar nichts nach der Regel; Ut sis nocte levis, sit tibi coenabrevis:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.488699913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14085,"date":1663,"orig":"Daß du zu Nacht ſeyeſt ring/ ſo brauch fuͤrs Nachtmal wenig Ding.","norm":"Dass du zu Nacht seiest ring / so brauche fürs Nachtmahl wenig Ding.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"vi","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.670599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14086,"date":1663,"orig":"Sie gehen zu keinem Apotecker/ damit ſie ein Elixir deß Paracelſi Eigenſchafft/ ein Schmalkaldiſchen Balſam von Schwefel/ oder wie derſelbig redete Sulpherem Balthaſaris, den Schwebel Balthaſars/ oder andere Truͤncklein und Ptllulen kauffen.","norm":"Sie gehen zu keinem Apotheker / damit sie ein Elixier des Paracelsi Eigenschaft / ein Schmalkaldischen Balsam von Schwefel / oder wie derselbige redete Sulpherem Balthasaris, den Schwäbel Balthasars / oder andere Trünklein und Ptllulen kaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8257999420166025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14087,"date":1663,"orig":"Sie brauchen kein Saurbrunnen/ keine Baͤder/ und haben doch gewuͤnſchte und gantz gute Geſundheit/ alſo daß ſie das Leben offtermalen gar lang hinauß fuͤhren.","norm":"Sie brauchen kein Saurbrunnen / keine Bäder / und haben doch gewünschte und ganz gute Gesundheit / also dass sie das Leben oftmals gar lang hinausführen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4039998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14088,"date":1663,"orig":"Wann wir die præcepta und Befelch Hippocratis, nach derſelben diæta und Ordnung zu leben examiniren, verwundern wir uns/ daß es beſchehen koͤnne.","norm":"Wann wir die praecepta und Befehl Hippocratis, nach derselben diaeta und Ordnung zu leben examinieren, verwundern wir uns / dass es geschehen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.512599945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14089,"date":1663,"orig":"Es bezeugt aber die Erfahrung daß es beſchehe.","norm":"Es bezeugt aber die Erfahrung dass es geschehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.099199771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14090,"date":1663,"orig":"Sie wiſſen nicht welche Speiſen geſund/ welche ſchaͤdlich ſeyen.","norm":"Sie wissen nicht welche Speisen gesund / welche schädlich seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.296800136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14091,"date":1663,"orig":"Aber ohne Unterſcheid und Wahl eſſen ſie die nechſt die beſte.","norm":"Aber ohne Unterschied und Wahl essen sie die nächst die beste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9359002113342285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14092,"date":1663,"orig":"Und/ welches dich wunder nehmen ſol/ offt/ was anderen ſchaͤdlich iſt/ kommt ihnen zur Geſunde/ als wann ſich die Natur der Sachẽ ſelbſt verendern thaͤte.","norm":"Und / welches dich Wunder nehmen soll / oft / was anderen schädlich ist / kommt ihnen zur Gesunde / als wann sich die Natur der Sachen selbst verändern täte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.608699798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14093,"date":1663,"orig":"Wann bißweilen ein Bettler kranck iſt/ truckt er fuͤr das Beth die harte Erden/ und hat fuͤr ſein Bekleidung ein alten Fetzen/ oder der Himmel ſelbſt.","norm":"Wann bisweilen ein Bettler krank ist / trugt er für das Bett die harte Erden / und hat für sein Bekleidung ein alten Fetzen / oder der Himmel selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.450399875640869} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14094,"date":1663,"orig":"Es laufft der Artzt nicht hinzu/ welcher die Puls greiffe/ oder den Haren im Venediſchen Glaß beſichtige:","norm":"Es lauft der Arzt nicht hinzu / welcher die Puls greife / oder den Haaren im Venetischen Glas besichtige:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.967400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14095,"date":1663,"orig":"Es iſt kein Jung da/ welcher dem Krancken und Medicis auff ihr wincken und befehlen diene.","norm":"Es ist kein Jung da / welcher dem Kranken und Medicis auf ihr winken und befehlen diene.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.464099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14096,"date":1663,"orig":"Es iſt kein Freund dar/ welcher mit Schmeichelreden ſich unterſtehe/ den Wehtagen des Schmertzens zu mindern/ ſondern an ſtatt dieſer aller iſt Gott/ der die Schmertzen lindert/ der die Kaͤlt in Hitz temperirt/ welcher thme dieſen Patienten gar wol laͤſt befohlen ſeyn/ behaͤlt/ verſorgt/ und geſund macht.","norm":"Es ist kein Freund dar / welcher mit Schmeichelreden sich unterstehe / den Wehtagen des Schmerzens zu minderen / sondern anstatt dieser aller ist Gott / der die Schmerzen lindert / der die Kälte in Hitze temperiert / welcher thme diesen Patienten gar wohl lässt befohlen sein / behält / versorgt / und gesund macht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.541399955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14097,"date":1663,"orig":"Wann aber ein Bettler Geſundheit erlangt/ beklagt er ſich gar nicht der unterlaſſenen oder verſaumbten Hauß-Arbeiten halber.","norm":"Wann aber ein Bettler Gesundheit erlangt / beklagt er sich gar nicht der unterlassenen oder versaumbten Hausarbeiten halber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.253499984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14098,"date":1663,"orig":"Betrachtet/ O Bruͤder/ jenes von dem Lipſio, und anderen ſo viel mal gelobte Baurenleben/ und vergleiche daſſelbige mit dem Leben der Bettler.","norm":"Betrachtet / O Brüder / jenes von dem Lipsio, und anderen so viel Mal gelobte Bauernleben / und vergleiche dasselbe mit dem Leben der Bettler.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.900899887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14099,"date":1663,"orig":"Wie offt werden die Bauersleut dieſer Zeiten von ihren Oberherꝛen/ zu/ weis nicht/ was fuͤr Dienſtbarkeiten gezogen/ wie offt werden ſie gezwungen das Vaterland zu beſchuͤtzen/ in Krieg zu gehen/ wie vielmal andere onera und Laͤſt daheimb/ zutragen?","norm":"Wie oft werden die Bauersleut dieser Zeiten von ihren Oberherren / zu / weiß nicht / was für Dienstbarkeiten gezogen / wie oft werden sie gezwungen das Vaterland zu beschützen / in Krieg zu gehen / wie vielmal andere onera und lässt daheim / zutragen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.190199851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14100,"date":1663,"orig":"Aber in dieſen und dergleichen Zufaͤllen werden die Bettler zwar nicht beruffen/ wil geſchweigen/ gezwungen.","norm":"Aber in diesen und dergleichen Zufällen werden die Bettler zwar nicht berufen / will geschweigen / gezwungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.171299934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14101,"date":1663,"orig":"Wann Staͤdt und Doͤrffer von den Soldaten angezuͤndt/ wann die Buͤrger und Bauren ſpolirt werden/ gehet dem Bettler allein nichts zu grund; Sie kommen hin wo ſie wollen/ begehren Brod/ und empfangen es.","norm":"Wann Stät und Dörfer von den Soldaten angezündet / wann die Bürger und Bauern spolirt werden / geht dem Bettler allein nichts zu Grund; Sie kommen hin wo sie wollen / begehren Brot / und empfangen es.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.526700019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14102,"date":1663,"orig":"Kunſt und Bettler ernehret iedes Land.","norm":"Kunst und Bettler ernähret jedes Land.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.560999870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14103,"date":1663,"orig":"Jn der Bettler moleſtien Sachen/ ſchlag dz Gluͤck was es woll/ hat es ſchier nichts zu ſchaffen.","norm":"In der Bettler molestien Sachen / Schlag das Glück was es wohl / hat es schier nichts zu schaffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.132800102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14104,"date":1663,"orig":"Die Bettler ſeyn frey von allen jenen Sorgfaͤltigkeiten/ von Sorgen/ Aengſten und moleſtien, mit welchen gar offt die jenige gepetniget werden/ welche haben/ was verlohren kan werden/ welche Haͤuſer/ Gruͤnd und Boden/ Gold/ Silber/ nnd andern Haußrath beſitzen.","norm":"Die Bettler sein frei von allen jenen Sorgfältigkeiten / von Sorgen / Ängsten und molestien, mit welchen gar oft diejenige gepetniget werden / welche haben / was verloren kann werden / welche Häuser / Gründe und Boden / Gold / Silber / und anderen Hausrat besitzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.537199974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14105,"date":1663,"orig":"Wie offt reiſen ſie auff die Franckfurter/ Straßburger/ oder Leiptziger Meß/ foͤrchten der Straſſenraͤuber verſtohlne Haͤnd nicht/ ſondern gehen gar ſicher durch Waͤlder/ Hoͤltzer/ durch Ort ſo vor den Moͤrdern nicht ſicher.","norm":"Wie oft reisen sie auf die Frankfurter / Straßburger / oder Leipziger Messe / fürchten der Straßenräuber verstohlene Hände nicht / sondern gehen gar sicher durch Wälder / Hölzer / durch Ort so vor den Mördern nicht sicher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.020699977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14106,"date":1663,"orig":"Sie feyren nicht allein den Siebenden/ ſondern ein jeder Tag iſt ihnen Feyertag.","norm":"Sie feiern nicht allein den Siebenden / sondern ein jeder Tag ist ihnen Feiertag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.242599964141846} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14107,"date":1663,"orig":"Sie ſeyn weder mit den Gemuͤhtern/ noch mit den Leibern occupirt/ welcheslofft den Großmaͤchtigſten Koͤnigen/ Fuͤrſten/ und anderen hochanſehnlichen Leuten nicht erlaubt iſt/ deren Gedancken/ deren Gemuͤhter in Verrichtung der groͤſten Sachen Tag und Nacht bemuͤhet werden.","norm":"Sie sein weder mit den Gemütern / noch mit den Leibern okkupiert / welcheslofft den Großmächtigsten Königen / Fürsten / und anderen hochansehnlichen Leuten nicht erlaubt ist / deren Gedanken / deren Gemüter in Verrichtung der größten Sachen Tag und Nacht bemühet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.748700141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14108,"date":1663,"orig":"Sie ſeyn von dem morgigen nie ſorgfaͤltig/ ja und von dem heutigen gedencken ſie nur oben hin.","norm":"Sie sein von dem morgigen nie sorgfältig / ja und von dem heutigen Gedenken sie nur oben hin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.070199966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14109,"date":1663,"orig":"Wann ſie an Gelt manglen/ gehen ſie nicht zu den Juden/ nicht zu anderen Kippern und Wippern/ ſondern gehen etliche Gaſſen ſpatzieren/ und reden ihre Schuldner an.","norm":"Wann sie an Geld Mangeln / gehen sie nicht zu den Juden / nicht zu anderen Kippern und Wippern / sondern gehen etliche Gassen spazieren / und reden ihre Schuldner an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4191999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14110,"date":1663,"orig":"Jch wil ſagen was wunderlich iſt zu hoͤren.","norm":"Ich will sagen was wunderlich ist zu hören.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.914599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14111,"date":1663,"orig":"Dieſer Zeit werden die Bettler offt befunden/ am meiſten Geld zu haben.","norm":"Dieser Zeit werden die Bettler oft befunden / am meisten Geld zu haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.752099990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14112,"date":1663,"orig":"Dann/ weil ſie auff genaueſt zehren/ nichts in Kleider conſumiren, nichts mit Tribut verlieren/ taͤglich aber Geld empfangen/ iſt vonnoͤhten/ daß in wenig Jahren ihnen groſſe Summen Geldes erwachſen.","norm":"Dann / weil sie auf genauest zehren / nichts in Kleider konsumieren, nichts mit Tribut verlieren / täglich aber Geld empfangen / ist vonnöten / dass in wenig Jahren ihnen große Summen Geldes erwachsen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.401199817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14113,"date":1663,"orig":"Thue ein wenig zum kleinen/ ſo wird letzlich dir ein groſſer Hauffen erſtehen.","norm":"Tue ein wenig zum kleinen / so wird letztlich dir ein großer Haufen erstehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4278998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14114,"date":1663,"orig":"Ziehe taͤglich ein wenig vom groſſen/ ſo wird letzlich nichts bleiben.","norm":"Ziehe täglich ein wenig vom großen / so wird letztlich nichts bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.640999794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14115,"date":1663,"orig":"Umb Gottes willen/ wie offt iſt ein guter Haußvater ſorgfaͤltig/ daß er zu dieſen eyſinen und verderbten geldmanglenden Zeiten ſein Weib und Kind ehrlich erhalte?","norm":"Um Gottes willen / wie oft ist ein guter Hausvater sorgfältig / dass er zu diesen eysinen und verderbten geldmanglenden Zeiten sein Weib und Kind ehrlich erhalte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.024300098419189} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14116,"date":1663,"orig":"Wie offt wird mit dieſer Sorg ſein Gemuͤt unruhig/ wie offt bedenckt er ſorgentlich mit was Verſtand er moͤge ſeine Sachen angehen/ damit er nach ſeinem Abſcheiden ſeinem Stammen nutze und vorgehe?","norm":"Wie oft wird mit dieser Sorge sein Gemüt unruhig / wie oft bedenkt er sorgentlich mit was Verstand er möge seine Sachen angehen / damit er nach seinem Abscheiden seinem Stamm nutze und vorgehe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.060299873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14117,"date":1663,"orig":"Aber dieſer trauriger Gedancken/ hat der Bettler kein Sorg.","norm":"Aber dieser trauriger Gedanken / hat der Bettler kein Sorge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.996300220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14118,"date":1663,"orig":"Wann man zu dem End des Lebens kommet/ iſt er wenig ſorgfaͤltig ein Teſtament zu machen/ Erben zu ſetzen:","norm":"Wann man zu dem Ende des Lebens kommet / ist er wenig sorgfältig ein Testament zu machen / Erben zu setzen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.14709997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14119,"date":1663,"orig":"er fragt nicht/ ob ſieben oder wenig Zeugen eines Teſtaments ſeyen/ ob auch anders vorhanden/ auß welches Verſaumung oder Vergeſſenheit/ ein Zanck den Erben/ und Gewin den Gerichtsſchwaͤtzern pflegt zuerſtehen.","norm":"er fragt nicht / ob sieben oder wenig Zeugen eines Testaments seien / ob auch anders vorhanden / aus welches Versaumung oder Vergessenheit / ein Zank den Erben / und Gewinn den Gerichtsschwätzern pflegt zuerstehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.757299900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14120,"date":1663,"orig":"Er iſt wenig ſorgfaͤltig/ wem er ſeine Hau��frau ſoll befehlen/ was fuͤr Vormuͤnder er den Pupillen und ſeinen Kindern ſolle ſetzen.","norm":"Er ist wenig sorgfältig / wem er seine Hausfrau soll befehlen / was für Vormünder er den Pupillen und seinen Kindern solle setzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.423600196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14121,"date":1663,"orig":"Er theilt das gantze Teutſchland unter ſeinen Kindern auß: und gibt dem Erſtgebohrnen entweders den Rheiniſchen Craiß/ oder den Fraͤnckiſchen/ dann er hat geſehen daß ihm der Wein gefaͤllt.","norm":"Er teilt das ganze Deutschland unter seinen Kindern aus: und gibt dem Erstgeborenen entweder den rheinischen Kreis / oder den Fränkischen / dann er hat gesehen dass ihm der Wein gefällt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.312900066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14122,"date":1663,"orig":"Dem andern/ den er von Kaͤß/ Kuͤchlein/ und Biren delectirt, zu ſeyn vermerckt/ adjudicirt er die Wetteraw und Franckfurter Marckt.","norm":"Dem anderen / den er von Käse / Küchlein / und Bieren delektiert, zu sein vermerkt / adjudiziert er die Wetteraw und Frankfurter Markt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.888000011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14123,"date":1663,"orig":"Den dritten/ welchen er gehoͤrt daß er gerne Bier trincke/ ſchickt er zu den Weſtphaͤliſchen Hammen/ oder Braunſchweiger Wuͤrſt/ und in die Hanſee-Staͤdt/ damit er daſelbſt mit ſo vielerley Bier ſeinen Schnabel abwaſche.","norm":"Den dritten / welchen er gehört dass er gerne Bier trinke / schickt er zu den Westfälischen Hamen / oder Braunschweiger Würste / und in die Hansee-Städt / damit er daselbst mit so vielerlei Bier seinen Schnabel abwasche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.963600158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14124,"date":1663,"orig":"Wann er alſo ſeine Sachen angeordnet hat/ redet er behertzt Gott/ deſſen Vertrauen und Zuverſicht er ſeine Nachkoͤmling befilcht/ mit des Davids Mund alſo an: Dir iſt der Arm uͤberlaſſen/ du wirſt den Waiſen helffen.","norm":"Wann er also seine Sachen angeordnet hat / redet er beherzt Gott / dessen Vertrauen und Zuversicht er seine Nachkömmling befilcht / mit des Davids Mund also an: Dir ist der Arm überlassen / du wirst den Waisen helfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.923900127410889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14125,"date":1663,"orig":"Und alſo ſtirbt er ohne Forcht und Bewegung.","norm":"Und also stirbt er ohne Fürchtet und Bewegung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.840400218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14126,"date":1663,"orig":"Niemalen kan leichter erſehen werden/ ob der Reiche gluͤckſeliger ſey als der Arme/ dann in beeder Tod.","norm":"Niemals kann leichter ersehen werden / ob der Reiche glückseliger sei als der Arme / dann in beider Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.142899990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14127,"date":1663,"orig":"Si moritur dives, concurrunt undique cives, ſtirbt der Reich/ lauffen zuſammen die Buͤrger gleich/ damit ſie unter dem Geſtanck der Artzneyen/ unter der Artzten Verſuchungen/ unter der Prediger und gantzen Hauß geſinds rauſchen/ unter der Befreundten Heulen/ und des Weibs Ohnmacht/ die untergehende Seel mit gluͤcklicher Urlaub begleiten.","norm":"Si moritur dives, concurrunt undique cives, stirbt der Reich / laufen zusammen die Bürger gleich / damit sie unter dem Gestank der Arzneien / unter der Ärzten Versuchungen / unter der Prediger und ganzen Haus Gesindes rauschen / unter der befreundeten Heulen / und des Weibs Ohnmacht / die untergehende Seele mit glücklicher Urlaub begleiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.964099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14128,"date":1663,"orig":"Alsdann ſo verheiſt das Mitleiden der Buͤrger ein guten Namen dem Sterbenden/ die Gunſt der Prediger die Seligkeit/ die Liebe deß Weibs ein Grabſchrifft/ der Schein der Reichthum ein Gedaͤchtnus/ ein jeder vergoͤnnet ihme den hoͤchſten Stuel deß Himmels.","norm":"Alsdann so verheißt das Mitleiden der Bürger ein guten Namen dem Sterbenden / die Gunst der Prediger die Seligkeit / die Liebe des Weibs ein Grabschrift / der Schein der Reichtum ein Gedächtnis / ein jeder vergönnet ihm den höchsten Stuel des Himmels.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3653998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14129,"date":1663,"orig":"Aber/ wann der Arme ſtirbt/ verſamlet er die Seel mit andaͤchtigem Hertzen/ erfreuet ſich erledigt zu werden/ hat zur Zeugnus ſeiner Unſchuld das Gewiſſen/ folgt der Natur/ eylet in Chriſti Haͤnd und der Reichen Anklagung.","norm":"Aber / wann der Arme stirbt / versammelt er die Seele mit andächtigem Herzen / erfreuet sich erledigt zu werden / hat zur Zeugnis seiner Unschuld das Gewissen / folgt der Natur / eilet in Christi Hände und der Reichen Anklagung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7378997802734375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14130,"date":1663,"orig":"Der Reiche hoͤret zur Stund des Todes unterſchiedliche Troͤſtungen von den Umbſtehenden.","norm":"Der Reiche höret zur Stunde des Todes unterschiedliche Tröstungen von den Umstehenden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.411499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14131,"date":1663,"orig":"Aber der Arm hat es in ſich und glaubts.","norm":"Aber der Arm hat es in sich und glaubt es.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9800000190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14132,"date":1663,"orig":"Der Reich wird der Suͤnden erinnert; der Arm iſt ihm derſelben bewuſt/ und hat Reu und Leid.","norm":"Der Reich wird der Sünden erinnert; der Arm ist ihm derselben bewusst / und hat Reue und Leid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.143899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14133,"date":1663,"orig":"Der Reiche ziert mit ſeinen Guͤtern die Kirch; der Arme aber iſt ein Heiligthumb Gottes.","norm":"Der Reiche ziert mit seinen Gütern die Kirche; der Arme aber ist ein Heiligtum Gottes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.073599815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14134,"date":1663,"orig":"Der Reiche ernehrt die Armen; Der Arme iſt ein Koſtgaͤnger Gottes.","norm":"Der Reiche ernährt die Armen; der Arme ist ein Kostgänger Gottes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8744001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14135,"date":1663,"orig":"Der Reiche ruhet unter dem Marmelſtein; der Arme im Schoß der Erden.","norm":"Der Reiche ruhet unter dem Marmorstein; der Arme im Schoß der Erden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.673999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14136,"date":1663,"orig":"Der Reiche gehet von hier unter den Armen der Freunden/ aber der Arme wird von den Englen in die Schoß Abraham getragen.","norm":"Der Reiche geht von hier unter den Armen der Freunden / aber der Arme wird von den Engeln in die Schoß Abraham getragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.89109992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14137,"date":1663,"orig":"O Tod wie bitter biſt du einem ꝛeichen Menſchen?","norm":"O Tod wie bitter bist du einem reichen Menschen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.395999908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14138,"date":1663,"orig":"Das iſt das fuͤrnehmſt/ mit welchem dich die uͤbelgewunnene Reichthum peinigen/ da dich vielerley Ardeit verdrieſt/ auff welche du dich bißhero geleinet haſt.","norm":"Das ist das fürnehmst / mit welchem dich die übelgewonnene Reichtum peinigen / da dich vielerlei Ardeit verdrießt / auf welche du dich bisher geleint hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.976799964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14139,"date":1663,"orig":"Wer wolte nicht der jenigen ſchmeichleriſchen Reden lachen/ welche bißweilen des ſterbenden Reichen Beth umbſtehen/ und naͤrꝛiſch fuͤrgeben/ als wann die Natur ſelbſt mit eines ſolchen Mannes Gunſt ſtoltziert haͤtte/ und ſein Abſcheidung nicht leyden wolte.","norm":"Wer wollte nicht derjenigen schmeichlerischen Reden lachen / welche bisweilen des sterbenden Reichen Bett umstehen / und närrisch vorgeben / als wann die Natur selbst mit eines solchen Mannes Gunst stolziert hätte / und sein Abscheidung nicht leiden wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.829500198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14140,"date":1663,"orig":"Wer wolte mit der jenigen thoͤrichteſten Reden lachen/ welche vermeinen/ ſie ſterben mit groſſem Schaden der Welt/ und unſchaͤtzlichem Schaden der Erden/ als nemlichen welche mit ſoviel Geſchenck und Gaben beladen/ welche ein jeder den Graͤbern nicht ſolle vergoͤnnen?","norm":"Wer wollte mit derjenigen törichtesten Reden lachen / welche vermeinen / sie sterben mit großem Schaden der Welt / und unschätzlichem Schaden der Erden / als nämlichen welche mit soviel Geschenk und Gaben beladen / welche ein jeder den Gräbern nicht solle vergönnen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.413099765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14141,"date":1663,"orig":"Wer wolte aber dem Armen und Bettler nicht gratuliren, welcher an der Sach ſelbſt ſich der Erden ein ſolchen unterfuͤhrt/ wie er iſt/ verſtehe ein kleiner Erdenklotz/ ein groſſer Gaſt des Himmels/ ein Zeug der jrꝛdiſchen Eytelkeit und Boßheit/ ein Erb des Himmliſchen Reichs Chriſti/ und aller frommen Koͤnig/ Patriarchen und Propheten/ ein zukuͤnfftiger Miterb.","norm":"Wer wollte aber dem Armen und Bettler nicht gratulieren, welcher an der Sache selbst sich der Erden ein solchen unterführt / wie er ist / verstehe ein kleiner Erdenklotz / ein großer Gast des Himmels / ein Zeug der irdischen Eitelkeit und Bosheit / ein Erbe des himmlischen Reichs Christi / und aller frommen König / Patriarchen und Propheten / ein zukünftiger Miterbe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.963699817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14142,"date":1663,"orig":"Jch redete noch alſo/ da brumleten etliche Hirten/ ſprechende:","norm":"Ich redete noch also / da brummelten etliche Hirten / sprechende:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.202400207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14143,"date":1663,"orig":"Ach wie unbillich redet der jenige von der Armut/ welche er vielleicht noch nicht hat erfahren/ er vermeint vielleicht/ ein Mueß eſſen/ ſeye eben ſo viel/ als den Tiſch mit einem Jndianiſchen Hanen zieren.","norm":"Ach wie unbillig redet derjenige von der Armut / welche er vielleicht noch nicht hat erfahren / er vermeint vielleicht / ein Muss essen / sei ebenso viel / als den Tisch mit einem Indianischen Hanen zieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.672299861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14144,"date":1663,"orig":"Ein Waſſer oder wenig uͤblen Wein koſten/ ſeye vielleicht ſo viel/ glaubt er/ als mit koͤſtlichem oder Klingenbergiſchen Wein ein Venediſches Glaß anfuͤllen.","norm":"Ein Wasser oder wenig üblen Wein kosten / sei vielleicht so viel / glaubt er / als mit köstlichem oder Klingenbergischen Wein ein Venetisches Glas anfüllen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.924699783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14145,"date":1663,"orig":"Jm Stroh herum waltzen/ oder in einem ſanfftẽ Beth ſchnarchen.","norm":"Im Stroh herum walzen / oder in einem sanften Bett schnarchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.394700050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14146,"date":1663,"orig":"Jn einem Baurenhaͤußlein verborgen ſeyn/ und auß einẽ koͤſtlichen Pallaſt herfuͤr ſehen/ wird er vermeinen ſeye eben eins.","norm":"In einem Bauernhäuslein verborgen sein / und aus einen köstlichen Palast herfür sehen / wird er vermeinen sei eben eins.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.508900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14147,"date":1663,"orig":"Aber er fehlt.","norm":"Aber er fehlt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"no","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.680799961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14148,"date":1663,"orig":"Letzlich hebte ein Schulmeiſter/ der das ærarium Poeticum VV ein richii gefreſſen zu haben vermeint/ nach zwey: und mehrmaliger ſtreichung des Barts und groſſem Huſten/ alſo an: gedulde/ O Vorſteher/ daß ich mit kurtzer Axt meiner Phraſium, dein Red zerſpalte.","norm":"Letztlich hob ein Schulmeister / der das aerarium Poeticum VV ein richii gefressen zu haben vermeint / nach zwei: und mehrmaliger Streichung des Barts und großem Husten / also an: gedulde / O Vorsteher / dass ich mit kurzer Axt meiner Phrasium, dein Rede zerspalte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.283999919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14149,"date":1663,"orig":"Dañ dein Oration hat in meinem Gemuͤt nit kleine Angel verlaſſẽ.","norm":"Dann dein Oration hat in meinem Gemüt nicht kleine Angel verlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.776700019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14150,"date":1663,"orig":"Und warlich wann dieſen Sylvam voc abulorum, welcher mit des Daſypodii Dictionario, mir unter den Kriegeriſchen Leuten iſt verblieben/ ich verlieren werde/ wann ich dieſes alte Maͤntelein/ mit welchem ich meine Axel ſo gut es ſeyn kan/ bedecke/ gantz conſumirt habe/ wil ich mit ſtaͤrckerem Gemuͤt zwar die Armuth tragen.","norm":"Und wahrlich wann diesen Sylvam Fock abulorum, welcher mit des Dasypodii Dictionario, mir unter den kriegerischen Leuten ist verblieben / ich verlieren werde / wann ich dieses alte Mäntlein / mit welchem ich meine Axel so gut es sein kann / bedecke / ganz konsumiert habe / will ich mit stärkerem Gemüt zwar die Armut tragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.164000034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14151,"date":1663,"orig":"Jch wil in die gantze Welt gehen/ ich wil als wie der ander Bias gehen/ und wil alles mit mir tragen.","norm":"Ich will in die ganze Welt gehen / ich will als wie der ander Bias gehen / und will alles mit mir tragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.597300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14152,"date":1663,"orig":"Aber/ du weiſt vielleicht nicht/ daß wir von einem anderen Ubel gepeiniget werden/ welchem auch ſo gar die Bettler unterworffen ſeyn.","norm":"Aber / du weist vielleicht nicht / dass wir von einem anderen Übel gepeinigt werden / welchem auch so gar die Bettler unterworfen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9928998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14153,"date":1663,"orig":"Biß dato hat man uns unſere Beſoldungen verlaugnet/ uñ wir haben die viele unſerer Kinder mit dem Wind nicht ſpeiſen koͤnnen.","norm":"Bis dato hat man uns unsere Besoldungen verleugnet / und wir haben die viele unserer Kinder mit dem Wind nicht speisen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.719699859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14154,"date":1663,"orig":"Dahero iſt geſchehen/ daß wir auß gemachten Schulden in des Dædali Labyrinth gefallen ſeyn.","norm":"Daher ist geschehen / dass wir aus gemachten Schulden in des Daedali Labyrinth gefallen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.94350004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14155,"date":1663,"orig":"Jſt derowegen uns ein Theſeus vonnoͤhten/ nicht der ein Faden/ ſondern Gold vortrage/ kein wilden Minotaurum, ſondern unſere Schulden umbbringe.","norm":"Ist derowegen uns ein Theseus vonnöten / nicht der ein Faden / sondern Gold vortrage / kein wilden Minotaurum, sondern unsere Schulden umbringe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.063899993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14156,"date":1663,"orig":"Als er/ weis nicht was anders/ von des Jupiters guͤldenem Regen/ oder auß ſeinen locis communibus, oder auß des Taubmanni Plauto, ſchwaͤtzen wolte/ habe ich des Menſchens gemeinen Verſtand nicht laͤnger ertragen koͤnnen/ aber nicht ohne zorniges Gelaͤchter antwortete ich: Wo iſt jetzund dein Poetiſcher Ehrgeitz/ O guter Mann?","norm":"Als er / weiß nicht was anders / von des Jupiters güldenem Regen / oder aus seinen locis communibus, oder aus des Taubmanni Plauto, schwätzen wollte / habe ich des Menschen gemeinen Verstand nicht länger ertragen können / aber nicht ohne zorniges Gelächter antwortete ich: Wo ist jetzund dein poetischer Ehrgeiz / O guter Mann?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.640200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14157,"date":1663,"orig":"Wo ſeyn ſo viel Reimen/ welche vorzeiten du pflegteſt zum Pracht des Philologiſchen Geſchlechts alligiren.","norm":"Wo sein so viel Reimen / welche vorzeiten du pflegtest zum Pracht des philologischen Geschlechts allegieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8491997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14158,"date":1663,"orig":"Gedunckeſt mich vergeſſen zu haben/ was fuͤr einem Gipffel des Gluͤcks dich der Wunſch des gantzen Parnaſſi deſtinirt hat.","norm":"Gedunckest mich vergessen zu haben / was für einem Gipfel des Glücks dich der Wunsch des ganzen Parnassi destiniert hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.166699886322021} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14159,"date":1663,"orig":"Agathocles war eines Hafners Sohn.","norm":"Agathocles war eines Hafners Sohn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.267099857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14160,"date":1663,"orig":"Dieſer als er Koͤnig und Herꝛ in Sicilien worden/ hat er Erdine Trinckgeſchirꝛ unter die Guͤldene zuſetzen pflegen/ welche er den Juͤnglingen zeigend ſprache:","norm":"Dieser als er König und Herr in Sizilien worden / hat er Erdiene Trinkgeschirr unter die Güldene zusetzen pflegen / welche er den Jünglingen zeigend Sprache:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.583799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14161,"date":1663,"orig":"Er habe mit fleiß und ſeiner Starckmuͤtigkeit zuwegen gebracht/ daß er jetzunder guͤldine machte/ der zuvor Erdine gemacht haͤtte.","norm":"Er habe mit Fleiß und seiner Starckmütigkeit zuwegen gebracht / dass er jetzund güldene machte / der zuvor Erdiene gemacht hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.763899803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14162,"date":1663,"orig":"Jm angriff einer Stadt verſpotteten ihm etliche von den Mauren herunter/ ſchreyende: Hafner/ Hafner/ wann und von wem wirſtu den Soldaten den Sold geben?","norm":"Im Angriff einer Stadt verspotteten ihm etliche von den Mauren herunter / schreiende: Hafner / Hafner / wann und von wem wirst du den Soldaten den Sold geben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.441999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14163,"date":1663,"orig":"Agathocles aber/ ſeiner Tugend erfahren/ hat freundlich und laͤchlend geantwortet; Wann ich eure Stadt werde bekommen.","norm":"Agathocles aber / seiner Tugend erfahren / hat freundlich und lächelnd geantwortet; wann ich eure Stadt werde bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5883002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14164,"date":1663,"orig":"Und als er die Stadt mit Gewalt erobert/ und die Gefangene verkauffte/ ſagte er:","norm":"Und als er die Stadt mit Gewalt erobert / und die Gefangene verkaufte / sagte er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.678500175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14165,"date":1663,"orig":"Wann ihr nach dieſem mir wiederumb werdet ubel reden/ wil ich mit euren Herꝛen expoſtuliren.","norm":"Wann ihr nach diesem mir wiederum werdet übel reden / will ich mit euren Herren Expostulieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.762400150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14166,"date":1663,"orig":"Es ſeye weit darvon daß man vermuhte/ du ſeyeſt dem Ungluͤck alſo unterworffen/ daß du nicht auch koͤnneſt zu groͤſſerer Hoffnung kommen.","norm":"Es sei weit davon dass man vermute / du seiest dem Unglück also unterworfen / dass du nicht auch könnest zu größerer Hoffnung kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.800300121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14167,"date":1663,"orig":"Weiſt du nicht/ daß du ein Peot biſt/ und mit deiner Tugend verdieneſt/ daß du nach Koͤniglichem Gebrauch mit einem Lorbeerkrantz geziert werdeſt?","norm":"Weist du nicht / dass du ein Peot bist / und mit deiner Tugend verdienest / dass du nach königlichem Gebrauch mit einem Lorbeerkranz geziert werdest?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.127799987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14168,"date":1663,"orig":"Was Agathocli einem Hafners Sohn gegeben:","norm":"Was Agathocli einem Hafners Sohn gegeben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.9720001220703125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14169,"date":1663,"orig":"das iſt dir noch nicht verſagt worden.","norm":"das ist dir noch nicht versagt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.728000164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14170,"date":1663,"orig":"Vielleicht wird dir auch bald derjenige gew uͤnſchte Tag erſcheinen/ daß du das jrꝛdine Faß/ auß welchem du ſchon den Saurbrunnen getruncken/ in ein guͤldines verkehren koͤnneſt.","norm":"Vielleicht wird dir auch bald derjenige gew ünschte Tag erscheinen / dass du das irdene Fass / aus welchem du schon den Saurbrunnen getrunken / in ein güldenes verkehren könnest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6479997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14171,"date":1663,"orig":"O wie angenehm als dañ wird dir ſeyn auch dieſer Widerwaͤrtigkeit Gedaͤchtnus! wie ſuͤß wird dir alsdann ſeyn/ unter den Sachen ſo du durch dein Tugend erhalten haſt/ nur von dieſem zerſchliſſenen Maͤntelein mit deinen Soͤhnen reden/ vor dem Ofen/ wañ es kalt ſeyn wird; wann es heiſſe Ernd ſeyn wird/ an dem Schatten?","norm":"O wie angenehm als dann wird dir sein auch dieser Widerwärtigkeit Gedächtnis! wie süß wird dir alsdann sein / unter den Sachen so du durch dein Tugend erhalten hast / nur von diesem zerschlissenen Mäntlein mit deinen Söhnen reden / vor dem Ofen / wann es kalt sein wird; wann es heiße Ernte sein wird / an dem Schatten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.22760009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14172,"date":1663,"orig":"J��t dir nicht ein groſſe Gluͤckſeligkeit/ die jenige Reichthum beſitzen/ welche vorzeiten der groſſe Alexander ihme zu genuͤgen erachtet?","norm":"Ist dir nicht ein große Glückseligkeit / diejenige Reichtum besitzen / welche vorzeiten der große Alexander ihm zu genügen erachtet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.722499847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14173,"date":1663,"orig":"Aber als er gefragt wurd/ was er ihm behalten wolte/ weil er ſoviel und groſſe Ding anderen ſchenckete?","norm":"Aber als er gefragt wurde / was er ihm behalten wollte / weil er soviel und große Ding anderen schenkte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.717800140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14174,"date":1663,"orig":"Antwortete er; Die Hoffnung wil ich mir behalten.","norm":"Antwortete er; die Hoffnung will ich mir behalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.693999767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14175,"date":1663,"orig":"Dann der groſſe Koͤnig wuſte wol/ die Hoffnung ſey ein wahrer Schatz/ und gleich wie ein Erbtheil deren die zu groſſen Sachen ihr Datum ſetzen.","norm":"Dann der große König wusste wohl / die Hoffnung sei ein wahrer Schatz / und gleich wie ein Erbteil deren die zu großen Sachen ihr Datum setzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.037300109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14176,"date":1663,"orig":"Julius Cæſar als er in Franckreich reiſete/ hatte all ſein Reichthumb mit Freygebigkeit außgetheilt und erſchoͤpfft/ ſchier nichts behalten/ als die Hoffnung.","norm":"Julius Cäsar als er in Frankreich reiste / hatte all sein Reichtum mit Freigebigkeit ausgeteilt und erschöpft / schier nichts behalten / als die Hoffnung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.203000068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14177,"date":1663,"orig":"Henricus Dux Guiſius, ein Hochgeborner Fuͤrſt/ hatte ſein gantz Patrimonium unter gute Freund außgetheilt/ die Hoffnung ihme behaltend/ und eben von dieſem Guiſio iſt das Sprichwort herkommen/ er ſeye eben wegen dieſer groſſen Freygebigkeit ein groſſer Gewinner der Frantzoſen geweſen.","norm":"Henricus Dux Guisius, ein hochgeborener Fürst / hatte sein ganz Patrimonium unter gute Freund ausgeteilt / die Hoffnung ihm behaltend / und eben von diesem Guisio ist das Sprichwort herkommen / er sei eben wegen dieser großen Freigebigkeit ein großer Gewinner der Franzosen gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.308800220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14178,"date":1663,"orig":"Jſt dann nicht dir auch die- Hoffnung vberblieben?","norm":"Ist dann nicht dir auch die-Hoffnung überblieben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.464499950408935} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14179,"date":1663,"orig":"was traureſt du derhalben/ daß du des Alexandri M.","norm":"was trauerst du derethalben / dass du des Alexandri M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.144800186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14180,"date":1663,"orig":"Julii Cæſaris und Ducis Guiſii Fortunam in dieſer Sach nachfolgeſt/ und mit Hoffnung lebeſt.","norm":"Julii Caesaris und Ducis Guisii Fortunam in dieser Sache nachfolgest / und mit Hoffnung lebest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.433000087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14181,"date":1663,"orig":"Glaubſt du mir nicht unter dieſem/ was fuͤr ein Theil des Menſchlichen Gluͤcks ſeye/ ein Schuldner ſeyn; Sag mir/ ob nicht deßwegen der Menſch von Gott erſchaffen iſt/ daß er ein Schuldner ſeye?","norm":"Glaubst du mir nicht unter diesem / was für ein Teil des menschlichen Glücks sei / ein Schuldner sein; Sage mir / ob nicht deswegen der Mensch von Gott erschaffen ist / dass er ein Schuldner sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.676599979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14182,"date":1663,"orig":"Als wie das Feur ihm ſelbſt nie leicht iſt/ ſonder anderen: alſo der Menſch was guter Natur/ Verſtands/ Sitten/ Lieb/ Tugend/ Geſchickligkeit er hat/ iſt nicht fuͤr ihn nur allein/ ſondern andern Schuldig.","norm":"Als wie das Feuer ihm selbst nie leicht ist / sonder anderen: also der Mensch was guter Natur / Verstands / Sitten / Liebe / Tugend / Geschicklichkeit er hat / ist nicht für ihn nur allein / sondern anderen Schuldig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.668499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14183,"date":1663,"orig":"Der Menſchliche Leib/ iſt alles der Seel ſchuldig/ die Seel iſt dem Leib alles ſchuldig.","norm":"Der menschliche Leib / ist alles der Seele schuldig / die Seele ist dem Leib alles schuldig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.724800109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14184,"date":1663,"orig":"Waun du alle Glider deß Menſchlichen Leibs wirſt examinieren/ wirſtu ſehen daß keines ſeye/ welches ſein wuͤrckung nit dem anderen ſchuldig iſt.","norm":"Wauen du alle Glider des menschlichen Leibs wirst examinieren / wirst du sehen dass keines sei / welches sein Wirkung nicht dem anderen schuldig ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.084700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14185,"date":1663,"orig":"Sicht dann das Aug nit dem Fuß/ der Fuß ſtehet der Hand/ die Hand greifft dem Mund/ der Mund iſſet dem Magen/ der Magen verkocht dem gantzen Leib?","norm":"Sicht dann das Auge nicht dem Fuß / der Fuß steht der Hand / die Hand greift dem Mund / der Mund isst dem Magen / der Magen verkocht dem ganzen Leib?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6321001052856445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14186,"date":1663,"orig":"Es iſt ein uͤbermenſchliche/ und ſchier Goͤttliche Sach/ eintweders ein Schuldner zuſeyn/ oder ein Schuldner machen.","norm":"Es ist ein übermenschliche / und schier göttliche Sache / eintweders ein Schuldner zu sein / oder ein Schuldner machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.539400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14187,"date":1663,"orig":"Dann/ der ein Schuldner macht/ folget GOtt nach/ deſſen Schnldener wir alle ſeyn.","norm":"Dann / der ein Schuldner macht / folget Gott nach / dessen Schnldener wir alle sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.007500171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14188,"date":1663,"orig":"Der ein Schuldner worden iſt/ der erlanget dardurch/ daß er fuͤr ſich viel bitter hat zu GOtt.","norm":"Der ein Schuldner worden ist / der erlanget dadurch / dass er für sich viel bitter hat zu Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.591700077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14189,"date":1663,"orig":"Dann/ was fuͤrbittens vermeinſt du nit/ daß der jenige fuͤr dich bey GOtt thut/ dem du ſchuldig biſt? nemblich/ damit nit wann du ſtirbeſt und vergeheſt/ auch die Schuld zergehen thue?","norm":"Dann / was Fürbittens vermeinst du nicht / dass derjenige für dich bei Gott tut / dem du schuldig bist? nämlich / damit nicht wann du stirbst und vergehest / auch die Schuld zergehen tue?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.676700115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14190,"date":1663,"orig":"Wie vor dieſem die Knecht in Franckreich/ weilen ſie zugleich mit den verſtorbenen Herren begraben wurden/ ſtaͤts und offt fuͤr der Herren lang Leben bitteten: Alſo werden viel gefunden/ welche fuͤr das Heyl jhrer Schuldner bitten.","norm":"Wie vor diesem die Knecht in Frankreich / weilen sie zugleich mit den verstorbenen Herren begraben wurden / stets und oft für der Herren lang Leben betteten: Also werden viel gefunden / welche für das Heil ihrer Schuldner bitten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.258800029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14191,"date":1663,"orig":"Wann ſie aber das/ was ſie ſchwerlich zu erhalten getraut/ erlangen werden/ wirſt du ſie dermaſſen triumphiren ſehen/ daß die Freud der Alchymiſten das Zin in Silber/ das Kupffer in Gold veraͤndert zu haben/ vor dieſer Freud/ keine iſt.","norm":"Wann sie aber das / was sie schwerlich zu erhalten getraut / erlangen werden / wirst du sie dermaßen triumphieren sehen / dass die Freude der Alchimisten das Zin in Silber / das Kupfer in Gold verändert zu haben / vor dieser Freude / keine ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.593599796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14192,"date":1663,"orig":"Unter dieſem bedencke wer du biſt/ was fuͤr ein Luſt ſeye/ taͤglich die Glaubiger ſehen kommen ſo demuͤtig/ ſo freundlich gruͤſſend/ und biß zu den Knyen nidergebogen? ſag mir was Laſter oder Untugend iſt an einem Schuldner zu tadlen? wann du ſchuldig ſeyn ein Laſter nenneſt/ wird Gott widerſprochen/ deſſen das Gebot iſt:","norm":"Unter diesem bedenke wer du bist / was für ein Lust sei / täglich die Gläubiger sehen kommen so demütig / so freundlich grüßend / und bis zu den Knien niedergebogen? sage mir was Laster oder Untugend ist an einem Schuldner zu tadeln? wann du schuldig sein ein Laster nennest / wird Gott widersprochen / dessen das Gebot ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.383800029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14193,"date":1663,"orig":"Gebet viel/ nichts darvon hoffend.","norm":"Gebet viel / nichts davon hoffend.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.8572001457214355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14194,"date":1663,"orig":"Wann du es ein Schmach und Tadel nenneſt/ hoͤre eben den jenigen/ da er ſagt: Freund/ das iſt Schuldner macht euch von dem mammone der Boßheit.","norm":"Wann du es ein Schmach und Tadel nennest / höre eben denjenigen / da er sagt: Freund / das ist Schuldner macht euch von dem Mammon der Bosheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.321599960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14195,"date":1663,"orig":"Jn dem kuͤnfftigen Leben/ alsdann wird GOtt alles in allem ſeyn.","norm":"In dem künftigen Leben / alsdann wird Gott alles in allem sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.998600006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14196,"date":1663,"orig":"Aber es iſt in David die Guͤte/ in Salomon die Weißheit/ in Daniel die Erkantnuß der zukuͤnfftigen Ding/ in Job die Gedult/ in S. Johanne die Jungfrauſchafft/ in S.","norm":"Aber es ist in David die Güte / in Salomon die Weisheit / in Daniel die Erkenntnis der zukünftigen Ding / in Job die Geduld / in S. Johanne die Jungfrauschaft / in S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.57390022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14197,"date":1663,"orig":"Paulo die Wohlredenheit/ in anderen/ ein anders.","norm":"Paulo die Wohlredenheit / in anderen / ein anders.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.521900177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14198,"date":1663,"orig":"Jenem wil er eins/ dem andern mehr Gaben mittheilen/ nicht anderer Urſachen halber/ als daß einer des anderen entweders Schuldner oder Glaͤubiger ſeye.","norm":"Jenem will er eins / dem anderen mehr Gaben mitteilen / nicht anderer Ursachen halber / als dass einer des anderen entweder Schuldner oder Gläubiger sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.030600070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14199,"date":1663,"orig":"Nehme auß der Welt die Glaͤubiger und Schuldner/ welche/ oder was fuͤr andere wirſt du haben?","norm":"Nehme aus der Welt die Gläubiger und Schuldner / welche / oder was für andere wirst du haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.574399948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14200,"date":1663,"orig":"Gleich wie das menſchliche Leben mit Speiß/ Tranck und Lufft; alſo wird die menſchliche Natur mit geleiſter Schuldigkeit erhalten.","norm":"Gleich wie das menschliche Leben mit Speise / Trank und Luft; also wird die menschliche Natur mit Geleiste Schuldigkeit erhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5833001136779785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14201,"date":1663,"orig":"Siehe den Himmel ſelbſten an/ die Erden und alle Element/ in welchen eine ſolche Einhelligkeit/ ſo groſſe Lieb iſt/ daß die Erden nicht wil ohne die andern ſeyn/ noch die andere ohne die Erden.","norm":"Siehe den Himmel selbst an / die Erden und alle Element / in welchen eine solche Einhelligkeit / so große Liebe ist / dass die Erden nicht will ohne die anderen sein / noch die andere ohne die Erden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.207300186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14202,"date":1663,"orig":"Bilde dir die Welt fuͤr ohne Schuldener/ es wird dir nichts als Haß/ Neid/ Verwirrung/ Uneinigkeit fuͤrkommen.","norm":"Bilde dir die Welt für ohne Schuldner / es wird dir nichts als Hass / Neid / Verwirrung / Uneinigkeit vorkommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.158400058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14203,"date":1663,"orig":"Du wirſt ſehen/ daß kein Gebrauch der Geſtirn ſeye/ kein Krafft des bewegenden Geiſts/ keiu Gemeinſchafft des Elements mit dem andern/ der Sonnen mit dem Mon/ der andern Sachen mit andern.","norm":"Du wirst sehen / dass kein Gebrauch der Gestirn sei / kein Kraft des bewegenden Geists / keiu Gemeinschaft des Elements mit dem anderen / der Sonnen mit dem Mon / der anderen Sachen mit anderen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3454999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14204,"date":1663,"orig":"Was ſchaͤndliches/ abſchaͤuliches/ verwerffliches wird nicht ſeyn/ wo Leihen und Bezahlung des Geliehenen nicht iſt?","norm":"Was Schändliches / Abscheuliches / verwerfliches wird nicht sein / wo Leihen und Bezahlung des Geliehenen nicht ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.626299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14205,"date":1663,"orig":"Es wird das jenige chaos oder groſſe Finſtere nicht groß ſeyn/ in welchem alles und nichts 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unfruchtbar.","norm":"Die Stern sein zwar schön / aber ohne der Sonnen Hilfe sein sie wild / die Erde ist zwar fruchtbar / aber ohne Hilfe des Wassers monstrosisch und unfruchtbar.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.92609977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14208,"date":1663,"orig":"Der Sommer iſt luſtig/ aber ohne temperament der Element vergifft.","norm":"Der Sommer ist lustig / aber ohne Temperament der Element vergiftet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.690999984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14209,"date":1663,"orig":"Es iſt nichts in dieſer Welt groß oder ſchoͤn/ welches nicht von anderen empfaͤngt/ daß es groß iſt/ oder andern gibt/ daß ſie ſchoͤn ſeyn.","norm":"Es ist nichts in dieser Welt groß oder schön / welches nicht von anderen empfängt / dass es groß ist / oder anderen gibt / dass sie schön sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5055999755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14210,"date":1663,"orig":"Sagen andere/ was ſie wollen/ ich gefall mir eben deßwegen wol/ weil Jch ſchuldig/ weil Jch ſchuldig bin ſag ich/ Gott die Danckbarkeit/ meiner Obrigkeit/ treuen Fleiß/ meinen Patronen und Goͤnnern gar ein demuͤhtige Obacht/ meinen Mitconſorten und Freunden ein auffrechte Lieb/ letzlich allen frommen und guten/ alles das jenige/ was von dieſer meiner auffrechten Gemuͤhts-Meinung/ was von Wenigleit meines Verſtandes herkommen kan.","norm":"Sagen andere / was sie wollen / ich gefalle mir eben deswegen wohl / weil Ich schuldig / weil Ich schuldig bin sage ich / Gott die Dankbarkeit / meiner Obrigkeit / treuen Fleiß / meinen Patronen und Gönnern gar ein demütige Obacht / meinen Mitkonsorten und Freunden ein aufrechte Liebe / letztlich allen frommen und guten / alles dasjenige / was von dieser meiner aufrechten Gemüts-Meinung / was von Wenigleit meines Verstandes herkommen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.069699764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14211,"date":1663,"orig":"Aber es kunten weder die Hirten/ noch Schulmeiſter faſſen was ich Philoſophirte.","norm":"Aber es konnten weder die Hirten / noch Schulmeister fassen was ich philosophierte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.209799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14212,"date":1663,"orig":"Sie haͤtten mich lieber angehoͤrt/ wann ich von Reichsthaler und Ducaten geredt haͤtte/ als wenn ich Wort mit Seſami Saamen und Magſamen beſtrichen/ herfuͤr gebracht haͤtte/ wie der kurtzweilige Boͤßwicht Petronius Arbiter redet.","norm":"Sie hätten mich lieber angehört / wann ich von Reichstaler und Dukaten geredet hätte / als wenn ich Wort mit Sesami Samen und Magesamen bestrichen / herfür gebracht hätte / wie der kurzweilige Bösewicht Petronius Arbiter redet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.541200160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14213,"date":1663,"orig":"Aber ich weis nicht/ wie es geſchicht/ daß dieſe ſilberne und guͤldine Pfenning in Teutſchland uͤber die maſſen abnehmen/ oft hab ich mich verwunvert/ woher der mangel des Gelds komme?","norm":"Aber ich weiß nicht / wie es geschieht / dass diese silberne und güldene Pfennig in Deutschland über die Maßen abnehmen / oft habe ich mich verwunvert / woher der Mangel des Gelds komme?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.070099830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14214,"date":1663,"orig":"Gold und Silber eſſen wir nicht/ und es verfaulet nicht.","norm":"Gold und Silber essen wir nicht / und es verfaulet nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.171299934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14215,"date":1663,"orig":"Man gehet aber taͤglich in die Mitte des Erdreichs/ und werden neue Reichthum herauß gegraben.","norm":"Man geht aber täglich in die Mitte des Erdreichs / und werden neue Reichtum heraus gegraben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.646699905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14216,"date":1663,"orig":"Und dannoch vernimbt man uͤberall die Klag vom Geldmangel.","norm":"Und dennoch vernimmt man überall die Klage vom Geldmangel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.942999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14217,"date":1663,"orig":"Wieviel Golds die neue Welt biß weilen Europæ und dem Teutſchland dargebe/ hat mit gar gluͤcklicher Erfahr enheit vorzeiten Petrus Hein ſeine Hollaͤnder gelehrt.","norm":"Wie viel Golds die neue Welt bisweilen Europae und dem Deutschland dargebe / hat mit gar glücklicher Erfahre enheit vorzeiten Petrus Hein seine Holländer gelehrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.042400360107422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14218,"date":1663,"orig":"Aber es ermangeln daſelbſt auch keine Kauffleut/ welche Guͤter verlaſſen/ nnd von Mangel des Gelds klagen.","norm":"Aber es ermangeln daselbst auch keine Kaufleut / welche Güter verlassen / und von Mangel des Gelds klagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.445199966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14219,"date":1663,"orig":"Es iſt offt ein fruchtbares Jahr/ es waͤchſt offt viel Wein und Getreids/ daß es ſchier ein grauſen bringe.","norm":"Es ist oft ein fruchtbares Jahr / es wächst oft viel Wein und Getreides / dass es schier ein Grausen bringe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.487299919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14220,"date":1663,"orig":"Aber von abgeſchmachem Uberfluß des Gelds wird nienderſt und ſchier nie gehoͤrt.","norm":"Aber von abgeschmachem Überfluss des Gelds wird niederst und schier nie gehört.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.467400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14221,"date":1663,"orig":"Koͤnig bißweilen und Fuͤrſten/ Buͤrger und Bauren/ Edel und Unedel ſehen ihre Saͤckel die leer und bloß ſeyn/ mit traurigen Augen an.","norm":"König bisweilen und Fürsten / Bürger und Bauern / Edel und unedel sehen ihre Säckel die leer und bloß sein / mit traurigen Augen an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8983001708984375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14222,"date":1663,"orig":"Jch frag/ woher kom̃t der Mangel dieſer Sachen/ die kein Schab ernagt/ kein Faͤule verzehrt/ kein Roſt weg friſt/ welche weder von Thieren oder von Menſchen gefreſſen/ ſondern mit geitzigem Fleiß der Menſchen taͤglich geſucht/ und dem geſuchten noch mehr zugethan wird?","norm":"Ich frag / woher kommt der Mangel dieser Sachen / die kein Schab ernagt / kein Fäule verzehrt / kein Rost weg frisst / welche weder von Tieren oder von Menschen gefressen / sondern mit geizigem Fleiß der Menschen täglich gesucht / und dem gesuchten noch mehr zugetan wird?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.27400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14223,"date":1663,"orig":"Jch kehre mich derowegen zu euch/ O ihr Philoſophi/ ich ruffe eur Judicium an und frag/ was ich jenen Hirten und Schulmeiſtern muß antworten/ wann ſie mich aber fragen werden auff was fuͤr ein weiß Reichsthaler/ Roſenobel und Ducaten zubekommen ſeyn?","norm":"Ich kehre mich derowegen zu euch / O ihr Philosophie / ich rufe euer Judicium an und frag / was ich jenen Hirten und Schulmeistern muss antworten / wann sie mich aber fragen werden auf was für ein weiß Reichstaler / Rosenobel und Dukaten zubekommen sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.034900188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14224,"date":1663,"orig":"Jch lade niemand zum Geitz/ welchem ich gantz zu wider bin/ wie die wol wiſſen die mich kennen Jch mißrahtete doch nicht Gold zu ſuchen.","norm":"Ich lade niemand zum Geiz / welchem ich ganz zu wider bin / wie die wohl wissen die mich kennen Ich missratet doch nicht Gold zu suchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.120999813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14225,"date":1663,"orig":"Suchen/ ſag ich/ nicht als das hoͤchſte Ziel oder End/ ſondern als ein Jnſtrument der Tugend.","norm":"Suchen / sage ich / nicht als das höchste Ziel oder Ende / sondern als ein Instrument der Tugend.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.355999946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14226,"date":1663,"orig":"Dann ich ſihe ſo viel ſtattliche und tapffere ingenia, die ohne das vermaledeyte metall nicht zu Werck richten koͤnnen/ was ſie gar weißlich erdacht haben.","norm":"Dann ich siehe so viel stattliche und tapfere ingenia, die ohne das vermaledeite Metall nicht zu Werk richten können / was sie gar weißlich erdacht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.334400177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14227,"date":1663,"orig":"Derowegen wann ihr Weltweiſe ſeyd/ ſo beredet das gantz Menſchlich Geſchlecht/ daß es einhellig das Geld verachte/ oder lehret die Fuͤrſten der Erden/ wie ſie Zin in Silber/ Kupffer in Gold verkehren koͤnnen/ damit der verdiente aber auffgehaltene Liedlohn nicht ſo offt gen Himmel ſchreye.","norm":"Derowegen wann ihr Weltweise seid / so beredet das ganz menschlich Geschlecht / dass es einhellig das Geld verachte / oder lehrt die Fürsten der Erden / wie sie Zin in Silber / Kupfer in Gold verkehren können / damit der verdiente aber aufgehaltene Liedlohn nicht so oft gen Himmel schreie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.947000026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14228,"date":1663,"orig":"Der Edle Juriſconſultus, deſſen Namen und Geſchickligkeit ich von gantzem Hertzen ehre/ hat neulich dem Teutſchland ein Buch von den Kuͤuſten die Caſſen zu mehren und zu amplificiren, communicirt.","norm":"Der Edle Jurisconsultus, dessen Namen und Geschicklichkeit ich von ganzem Herzen ehre / hat neulich dem Deutschland ein Buch von den Küusten die Kassen zu mehren und zu amplifizieren, kommuniziert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.455399990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14229,"date":1663,"orig":"Es kan nicht geſagt werden/ mit was Begierd ich ſelbiges Buch geleſen hab.","norm":"Es kann nicht gesagt werden / mit was Begierde ich selbiges Buch gelesen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.926400184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14230,"date":1663,"orig":"Jch befahl allen meinen guten Freunden/ ſie ſolten ihnen die groͤſten Beutel kauffen.","norm":"Ich befahl allen meinen guten Freunden / sie sollten ihnen die größten Beutel kaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.940999984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14231,"date":1663,"orig":"Und warlich/ wann ich auß dem Buch haͤtte koͤnnen ſchoͤpffen/ was der Tittul vor ſich truge/ alle meine Freund waͤren ſchon reich.","norm":"Und wahrlich / wann ich aus dem Buch hätte können schöpfen / was der Tittul vor sich Truge / alle meine Freund wären schon reich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.325200080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14232,"date":1663,"orig":"Aber/ wann ich mit einem ſolchen Mann Feindſchafft haͤtte/ ſchickte ich ihm den groſſen Sack/ begehrend/ daß er 20000.","norm":"Aber / wann ich mit einem solchen Mann Feindschaft hätte / schickte ich ihm den großen Sack / begehrend / dass er 20000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.561299800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14233,"date":1663,"orig":"Ducaten/ gemeiner Schulen Nothdurfft und Elend vorlethen thaͤte/ welche zu dieſer Zeit mehr mit Seufftzen/ als Singen gezwungen werden jenes alte Geſang zu repetiren:","norm":"Dukaten / gemeiner Schulen Notdurft und Elend Vorlethe täte / welche zu dieser Zeit mehr mit Seufzen / als Singen gezwungen werden jenes alte Gesang zu repetieren:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.42710018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14234,"date":1663,"orig":"Non Muſæ mulæ, noſtraque fama fames.","norm":"Non Musae mulae, nostraque fama fames.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"is","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":6.215700149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14235,"date":1663,"orig":"Wir Freyen Kuͤnſte ſeyn verlacht/ Unſer gut Geſchrey iſt da veracht.","norm":"Wir Freien Künste sein verlacht / Unser gut Geschrei ist da verachte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"ku","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.535699844360352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14236,"date":1663,"orig":"Erlaubt mir/ O Philoſophi, das ich euch ein Traum erzehle.","norm":"Erlaubt mir / O Philosophie, das ich euch ein Traum erzähle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.458099842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14237,"date":1663,"orig":"Neulich/ als ich nach unterſchiedlicher Betrachtung dieſer Zeiten lieblich einſchlieffe/ ſahe ich in dem Schlaff den Pedell bleich am Geſicht/ mit truckner harter Haut/ einem ſchlechten Maͤntelein/ mit zerloͤcherten Hoſen.","norm":"Neulich / als ich nach unterschiedlicher Betrachtung dieser Zeiten lieblich einschliefe / sah ich in dem Schlaf den Pedell bleich am Gesicht / mit truckner harter Haut / einem schlechten Mäntlein / mit zerlöcherten Hosen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.895999908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14238,"date":1663,"orig":"Uber ein kleins kame die Fuͤrwitz/ das jenig ſchwaͤtzige Weib/ welches bißweilen lieber Hunger wil leiden/ als nichts umb neue oder alte Luͤgen wiſſen.","norm":"Über ein klein kam die Fürwitz / das jenig schwätzige Weib / welches bisweilen lieber Hunger will leiden / als nichts um neue oder alte Lügen wissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.686699867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14239,"date":1663,"orig":"Dieſe ſihet den Pedell, und als einen unbekanten redt ſie ihn an/ was iſt dir geſchehen/ ſpricht ſie/ O guter Geſell?","norm":"Diese sieht den Pedell, und als einen unbekannten redet sie ihn an / was ist dir geschehen / spricht sie / O guter Gesell?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.636600017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14240,"date":1663,"orig":"was haſt du verſchuld/ daß du biſt zur Straff verdampt und condemnirt worden?","norm":"was hast du verschuld / dass du bist zur Strafe verdammt und kondemniert worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.094200134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14241,"date":1663,"orig":"Pedellus der antwortete mit ſaurem Geſicht; wen meinſt du wer ich ſeye?","norm":"Pedellus der antwortete mit saurem Gesicht; wenn meinst du wer ich sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.068600177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14242,"date":1663,"orig":"ein ſolchen ſprach die Fuͤrwitz/ der entweders zu dem Bergwerck oder Schul relegirt iſt worden.","norm":"ein solchen sprach die Fürwitz / der entweder zu dem Bergwerk oder Schule relegiert ist worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.916999816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14243,"date":1663,"orig":"Als der Pedell mit Winckung des Haupts ſolches laugnete/ fragte die Fuͤrwitz; biſt du derowegen ein Diaconus, oder biſt uffm Saal oder Schulgang mit hungerigem Bauch inter expectantes gelegen? oder vielleicht biſt ein Alchymiſt/ der zwiſchen guͤldenen Hoffnungen beym Ofen und Tiegel verdorben iſt?","norm":"Als der Pedell mit Winkung des Haupts solches laugnete / fragte die Fürwitz; bist du derowegen ein Diaconus, oder bist aufm Saal oder Schulgang mit hungrigem Bauch inter expectantes gelegen? oder vielleicht bist ein Alchimist / der zwischen güldenen Hoffnungen beim Ofen und Tiegel verdorben ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.217100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14244,"date":1663,"orig":"Als der Pedell diß alles wider laugnete/ treibet ihn die Fuͤrwitz/ daß er fuͤr ſich ſelbſt wolte die Urſach ſo grvſſer Bleiche und Magere herauß ſagen:","norm":"Als der Pedell dies alles wieder laugnete / treibet ihn die Fürwitz / dass er für sich selbst wollte die Ursache so grvsser Bleiche und Magere heraussagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.134699821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14245,"date":1663,"orig":"Alsdann ſchrye er auff mit dickeſten Seufftzer:","norm":"Alsdann schrie er auf mit dicksten Seufzer:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.580699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14246,"date":1663,"orig":"Ach Pedell bin ich/ mit welchem muͤheſeligen elenden Wort allein/ ich viel ſage; Alsbald bezeichnete ſich die Fuͤrwitz mit dem Creutz/ und hebt an zu beten/ damit ſie nicht des ungluͤcklichen Verlauffs halber geſtrafft werde/ und als ſie ſich zum Pedell gewendt/ ſprach ſie: O dich ein gluͤckſeligen Martyrer?","norm":"Ach Pedell bin ich / mit welchem müheseligen elenden Wort allein / ich viel sage; alsbald bezeichnete sich die Fürwitz mit dem Kreuz / und hebt anzubeten / damit sie nicht des unglücklichen Verlaufs halber gestraft werde / und als sie sich zum Pedell gewendet / sprach sie: O dich ein glückseligen Martyrer?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.418300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14247,"date":1663,"orig":"Dann wann zu dieſer traurigſten Zeit/ wo der Grauſamkeit und Abſcheuligkeit und Hochmuth im Schwang iſt/ hingegen der Kuͤnſten und guten ſtudiorum Ehr vberall verwelcket/ auch bißweilen deine Herꝛen leiden/ was ſol ich nicht glauben daß dir begegne?","norm":"Dann wann zu dieser traurigsten Zeit / wo der Grausamkeit und Abscheulichkeit und Hochmut im Schwang ist / hingegen der Künsten und guten studiorum Ehre überall verwelket / auch bisweilen deine Herren leiden / was soll ich nicht glauben dass dir begegne?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.666200160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14248,"date":1663,"orig":"Hoͤret ihr Pedell, ſo viel eur im Teutſchland ſeynd/ gehet nach Franckfort/ gruͤſſet an ſtatt aller Goͤttinnen der Kuͤnſten den gar guten ICtum, der von der Caſſen Zunehmung geſchrieben hat/ begehret/ daß er ſeiner Kunſt ein Meiſterſtuͤck ſehen laſſe/ und eure Saͤck ſo ihr darleget/ mit Gold oder Silber einfuͤlle.","norm":"Höret ihr Pedell, so viel euer im Deutschland sind / geht nach Frankfurt / grüßet anstatt aller Göttinnen der Künsten den gar guten Ictum, der von der Kassen Zunehmung geschrieben hat / begehret / dass er seiner Kunst ein Meisterstück sehen lasse / und eure Säcke so ihr darleget / mit Gold oder Silber einfülle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.800099849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14249,"date":1663,"orig":"Wann ihr 20000.","norm":"Wann ihr 20000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.973899841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14250,"date":1663,"orig":"Ducaten erhalten kundtet/ wolt ich den hohen Schulen in Teutſchland rahten/ daß ſie etliche Lehrer der Haußmannſchafft halten/ welche nicht allein jenes JCti Rahtſchlaͤg examinirten/ ſondern ſuchten die Kunſt der Haußhaltung.","norm":"Dukaten erhalten kundtat / wollte ich den hohen Schulen in Deutschland raten / dass sie etliche Lehrer der Hausmannschaft halten / welche nicht allein jenes Jcti Ratschläge examinierten / sondern suchten die Kunst der Haushaltung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.168200016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14251,"date":1663,"orig":"Wann die Geſtudirten in den hohen Schulen dieſe Kuͤnſte gelernet haͤtten/ wuͤrden ſie dem guten JCto dieſe Summa Gelds mit Gewin und groſſer Danckſagung wieder geben koͤnnen.","norm":"Wann die Gestudirten in den hohen Schulen diese Künste gelernt hätten / würden sie dem guten Jcto diese Summa Gelds mit Gewinn und großer Danksagung wieder geben können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.777699947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14252,"date":1663,"orig":"Jch gienge ſelbſt zu dem gar guten Mann/ kuͤſſete ihm in Perſon die Hand/ unterlieſſe ihn nicht zuvermahnen/ daß er ſeinem Verheiſſen gnug thate/ daß er dieſe Materi die Caſſen zu mehren continuirte.","norm":"Ich ginge selbst zu dem gar guten Mann / küsste ihm in Person die Hand / unterließe ihn nicht zuvermahnen / dass er seinem Verheißen genug tat / dass er diese Materie die Kassen zu mehren kontinuierte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.401299953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14253,"date":1663,"orig":"Aber ich hab kein Roß und Wagen nicht! beweine mein Vbelſtand welcher mich zu dem Theologiſchen oder Philoſophiſchen Geſchlecht gedingt hat/ wo die Armut vor andern regieret.","norm":"Aber ich habe kein Ross und Wagen nicht! beweine mein Übelstand welcher mich zu dem Theologischen oder philosophischen Geschlecht gedingt hat / wo die Armut vor anderen regieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3119001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14254,"date":1663,"orig":"Dat Galenus opes, dat Juſtinianus honores,","norm":"Das Galenus opes, das Justinianus honores,","lang_fastText":"ds","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"en","lang_de":0,"norm_lmscore":6.595600128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14255,"date":1663,"orig":"Galenus die Reichthum gibt/ Juſtinian die Ehr auß wigt; Aber der Moſes gehet mit dem Sack und Bettelſtab durch die Statt/ und der arme Ariſtoteles muß zu Fuß gehen.","norm":"Geolenis die Reichtum gibt / Justinian die Ehre aus wiegt; Aber der Moses geht mit dem Sack und Bettelstab durch die Stadt / und der arme Aristoteles muss zu Fuß gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.657400131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14256,"date":1663,"orig":"Hoͤret ihr Weltweiſe/ laß uns nachdencken/ ob nicht ein Mittel ſeye daß wir dieſem unſerem Ungluͤck moͤgen helffen/ alſo das/ wann andere reiten/ wir allein nicht gezwungen werden mit dem Stab und Taſchen zu ſpatziren?","norm":"Höret ihr Weltweise / lass uns nachdenken / ob nicht ein Mittel sei dass wir diesem unserem Unglück mögen helfen / also das / wann andere reiten / wir allein nicht gezwungen werden mit dem Stab und Taschen zu spazieren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.077199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14257,"date":1663,"orig":"Es erinnert mich der Fuͤrſt Printz Moritz/ ein Held von Naſſaw/ der ein Stuͤtzen des Niderlands/ ein Zier des Teutſchlands/ der ein Sohn der Victori und des Gluͤcks geweſen/ vor welchem die vergangene Jahr nichts ſtarckmuͤtigers und verſtaͤndigers fuͤrgetragen haben.","norm":"Es erinnert mich der Fürst Prinz Moritz / ein Held von Nassau / der ein Stützen des Niederlands / ein Zier des Deutschlands / der ein Sohn der Victori und des Glücks gewesen / vor welchem die vergangene Jahr nichts starckmütigers und Verständigers vorgetragen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.944499969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14258,"date":1663,"orig":"Wann ich diß Helden allerverſtaͤndigſte Erfindungen betrachte/ ſo kompt mir zur Gedaͤchtnus der jenige Wagen/ ſo von Velis, das iſt außgeſpanten Tuͤchern/ und den Winden getrieben worden.","norm":"Wann ich dies Helden verständigste Erfindungen betrachte / so kommt mir zur Gedächtnis derjenige Wagen / so von Velis, das ist ausgespannten Tüchern / und den Winden getrieben worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.967299938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14259,"date":1663,"orig":"Dies iſt zwar ein gnugſamb ſpitzfindiges Inventum, weil aber in unſern Landen und an andern Orten/ welche von Berg und Thal kein Gebrauch ſolcher Waͤgen ſeyn kan/ und weil zur Stille des Winds/ ein ſolcher Wagen in mitten des Wegs nothwendig ſtill ſtehen muß/ und die elende Sitzer wiederumb auff die Fuͤß wirfft/ ſo befilch ich euch/ O Philoſophi/ daß ihr bedencket/ ob nit die Bewegung der Waͤgen oder Laͤſt koͤnnen durch bewegliche Segeltuͤcher fortgebracht werden/ alſo zwar daß die Pferd mit weniger Muͤhe ziehen koͤnnen/ und alſo der Wagen/ welche 6. Pferde ziehen muͤſten/ von zweyen Roſſen kan gezogen werden?","norm":"Dies ist zwar ein genugsam spitzfindiges Inventum, weil aber in unseren Landen und an anderen Orten / welche von Berg und Tal kein Gebrauch solcher Wägen sein kann / und weil zur Stille des Winds / ein solcher Wagen inmitten des Wegs notwendig still stehen muss / und die elende Sitzer wiederum auf die Füße wirft / so befilch ich euch / O Philosophie / dass ihr bedenket / ob nicht die Bewegung der Wägen oder lässt können durch bewegliche Segeltücher fortgebracht werden / also zwar dass die Pferd mit weniger Mühe ziehen können / und also der Wagen / welche 6. Pferde ziehen müssten / von zweien Rossen kann gezogen werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.309100151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14260,"date":1663,"orig":"Wann dieſe Sach ins Werck kunt geſetzt werden/ vielleicht kunt dz Philoſophiſche Geſchlecht leichter in einem Wagen oder Karꝛen ein Ort finden.","norm":"Wann diese Sache ins Werk kund gesetzt werden / vielleicht kund das philosophische Geschlecht leichter in einem Wagen oder Karren ein Ort finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.664299964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14261,"date":1663,"orig":"Dann welcher iſt/ der nicht leichter zu Zeit der Noth/ ein altes Philoſophiſch Maͤntelein an ſtatt deß Segeltuchs dargebe/ daß mans gegen dem Wind richten moͤchte/ als der Baur ein Roß oder Ochſen?","norm":"Dann welcher ist / der nicht leichter zu Zeit der Not / ein altes Philosophisch Mäntlein anstatt des Segeltuchs dargebe / dass man es gegen dem Wind richten möchte / als der Bauer ein Ross oder Ochsen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.081399917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14262,"date":1663,"orig":"Unter deſſen weil ihr von der Sachen deliberirt, bitt ich diejenige/ welche beſſer Gelegenheit haben/ nach Franckfort zu kommen/ daß ſie den JCtum ernſtlich ermahnen/ Er wolle die materi die Caſſa zu mehren weitlaͤufftiger expliciren und zurichten.","norm":"Unter dessen weil ihr von der Sachen deliberiert, bitte ich diejenige / welche besser Gelegenheit haben / nach Frankfurt zu kommen / dass sie den Jctum ernstlich ermahnen / Er wolle die Materie die Kassa zu mehren weitläufiger explizieren und zurichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.868199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14263,"date":1663,"orig":"Das ſonderbare Kuͤnſten reich zu werden gegeben ſeyn/ thue ich dahero abnehmen/ dann offt in einem Dorff ſich ich den Paſtorem und Vogt.","norm":"Das sonderbare Künsten reich zu werden gegeben sein / tue ich daher abnehmen / dann oft in einem Dorf sich ich den Pastorem und Vogt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.046700000762939} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14264,"date":1663,"orig":"Der Paſtor hat fuͤr ſein Beſoldung 100. oder mehr Reichsthaler/ der Vogt 20. Gulden.","norm":"Der Pastor hat für sein Besoldung 100. oder mehr Reichstaler / der Vogt 20. Gulden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.455599784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14265,"date":1663,"orig":"Der Vogt aber iſt ſtattlich bekleid/ reitet daher/ lebet koͤſtlich:","norm":"Der Vogt aber ist stattlich bekleide / reitet daher / lebet köstlich:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.740799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14266,"date":1663,"orig":"Aber der Paſtor iſt kaum mit ſchlechten Kleydern bedeckt/ gehet mit Sack und Stecken durch die Stadt/ und/ wann er ſtirbt/ uͤberlaͤſt er nichts als Kinder und Buͤcher.","norm":"Aber der Pastor ist kaum mit schlechten Kleidern bedeckt / geht mit Sack und Stecken durch die Stadt / und / wann er stirbt / überlässt er nichts als Kinder und Bücher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9054999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14267,"date":1663,"orig":"Wann derohalben ein Vogt oder Rentmeiſter/ dieſelbige Kunſt ergreiffen kan/ warumb wolten wir verzweifflen ſolche zu erlernen/ die wir verſtehen moͤgen die Griflein des Ariſtotelis und Euclidis?","norm":"Wann derohalben ein Vogt oder Rentmeister / dieselbige Kunst ergreifen kann / warum wollten wir verzweifle solche zu erlernen / die wir verstehen mögen die Grifflein des Aristotelis und Euclidis?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.447400093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14268,"date":1663,"orig":"O liebſte Philoſophi, wer oder wo ihr ſeyd/ ſetzet ein wenig den Scotum, Thomam, Euclidem, Conimbricenſes und andere/ auff die Seiten/ und ſtreichet dieſe Kunſt/ welche ein Begriff iſt aller andern Kuͤnſten beſſer herfuͤr.","norm":"O liebste Philosophie, wer oder wo ihr seid / setzet ein wenig den Scotum, Thomam, Euclidem, Conimbricenses und andere / auf die Seiten / und streichet diese Kunst / welche ein Begriff ist aller anderen Künsten besser herfür.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.67080020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14269,"date":1663,"orig":"Wann ihr ſie gelernet/ macht widerumb ſo ſubtile Syllogiſmos, daß ſie durch ein Nadelloch moͤgen gehen.","norm":"Wann ihr sie gelernt / macht wiederum so subtile Syllogismos, dass sie durch ein Nadelloch mögen gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.78849983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14270,"date":1663,"orig":"Was iſt es fuͤr ein Weißheit/ anderen geſcheid/ ihme ſelbſt thorecht zu ſeyn?","norm":"Was ist es für ein Weisheit / anderen gescheit / ihm selbst thorecht zu sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.868599891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14271,"date":1663,"orig":"Warumb ſchreibeſt du andere in die Tafel der Ewigkeit/ und leydeſt daß ein Namen in die Regiſter der ſchlechtiſten Kramer geſetzet werde?","norm":"Warum schreibest du andere in die Tafel der Ewigkeit / und leidest dass ein Namen in die Register der schlechtesten Kramer gesetzt werde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.119800090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14272,"date":1663,"orig":"was bemuͤheſt dich das dein Namen beruͤhmt werde von den Menſchen vber das gefrorne Meer bey den Sauromatas, da doch ein verachteſter Metzger oder Schuſter/ oder Schneider bey deiner Thuͤr ſitzet/ und mit Grauſen und Schmach dein guten Namen verletzet?","norm":"was bemühest dich das dein Namen berühmt werde von den Menschen über das gefrorene Meer bei den Sauromatas, da doch ein Achtester Metzger oder Schuster / oder Schneider bei deiner Tür sitzet / und mit Grausen und Schmach dein guten Namen verletzet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.492499828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14273,"date":1663,"orig":"Worzu diener das Studieren?","norm":"Wozu Diener das Studieren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.292300224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14274,"date":1663,"orig":"Nur zu lauter Ungemach/ Unterdeſſen fleuſſt der Bach Unſers Lebens/ daß wir fuͤhren/ ꝛc.","norm":"Nur zu lauter Ungemach / Unterdessen fließt der Bach unseres Lebens / dass wir führen / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.865099906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14275,"date":1663,"orig":"Es ſinget unſer Opitius, der ein Virgilius der Teutſchen zunennen.","norm":"Es singet unser Opitius, der ein Virgilius der Deutschen zunennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.500899791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14276,"date":1663,"orig":"Man hat vor Alters gezweiffelt/ und der Zeit iſt man noch im Zweiffel/ ob mehr guts/ oder boͤſes das Studiren den Menſchen und gemeinen Nutzen gebracht habe?","norm":"Man hat vor Alters gezweifelt / und der Zeit ist man noch im Zweifel / ob mehr Gutes / oder böses das Studieren den Menschen und gemeinen Nutzen gebracht habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0258002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14277,"date":1663,"orig":"Sagen andere was ſie woͤllen/ an lobe das Maͤſſige/ das unmaͤſſige Studiren aber hebe ich maͤchtig ich zu improbiren.","norm":"Sagen andere was sie wollen / anlobe das Mäßige / das unmäßige Studieren aber hebe ich mächtig ich zu improbiren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.671000003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14278,"date":1663,"orig":"Dann wann ich der groͤſten Maͤnner elendes Leben betrachte/ ſihe ich das nicht nur der kleineſte Theil der Ungelegenheiten auß dem Studiren erwachſen ſeye.","norm":"Dann wann ich der größten Männer elendes Leben betrachte / siehe ich das nicht nur der kleinste Teil der Ungelegenheiten aus dem Studieren erwachsen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.1402997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14279,"date":1663,"orig":"Und damit ich nicht in unſerer Leut Straff falle/ wil ich mehr der alten als neuen Exempel anziehen.","norm":"Und damit ich nicht in unserer Leute Strafe falle / will ich mehr der alten als neuen Exempel anziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.952099800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14280,"date":1663,"orig":"Unter dieſen kompt mir zum erſten der Socrates, der durch Außſpruch Apollinis fuͤr den Verſtaͤndigſten iſt gehalten worden.","norm":"Unter diesen kommt mir zum ersten der Socrates, der durch Ausbruch Apollinis für den Verständigsten ist gehalten worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.214900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14281,"date":1663,"orig":"Aber der hat muͤſſen vom cicutam Bangenkraut trincken.","norm":"Aber der hat müssen vom cicutam Bangenkraut trinken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.826099872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14282,"date":1663,"orig":"Was wil ich vom Ariſtotele und Demoſthene ſagen?","norm":"Was will ich vom Aristoteles und Demosthene sagen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.587600231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14283,"date":1663,"orig":"was vom Platone?","norm":"was vom Platon?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.310199737548828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14284,"date":1663,"orig":"Jene haben muͤſſen auß Elend umbkehren/ dieſer (wer glaubte es?) hat die Laͤuß biß in Tod leyden muͤſſen.","norm":"Jene haben müssen aus Elend umkehren / dieser (wer glaubte es?) hat die Läuse bis in Tod leiden müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.955599784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14285,"date":1663,"orig":"Dem Wolredner Ciceroni hat das Studiren und trefflich gelobte Kuͤnſten Haͤnd und Kopff weggenommen.","norm":"Dem Wohlredner Ciceroni hat das Studieren und trefflich gelobte Künsten Hände und Kopf weggenommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.001500129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14286,"date":1663,"orig":"Was ſol ich die andere erzehlen?","norm":"Was soll ich die andere erzählen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.312600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14287,"date":1663,"orig":"es ſeyn geweſen und ſeyn unzaͤhlich viel/ welchen das Studiren nicht allein zu ſpott/ ſondern zum Elend bekommen.","norm":"es sein gewesen und sein unzählig viel / welchen das Studieren nicht allein zu Spott / sondern zum Elend bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3592000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14288,"date":1663,"orig":"Es wird kaum einer oder der ander gefunden werden/ deme das hoͤchſte Studiren nicht mehr ſchaden als nutzen gebracht.","norm":"Es wird kaum einer oder der ander gefunden werden / dem das höchste Studieren nicht mehr schaden als nutzen gebracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.304999828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14289,"date":1663,"orig":"Dann auß vielfaͤltigen Spentiſiren kommen ſchaͤdliche Kranckheiten/ auß den Kranckheiten entweders der Untergang/ oder Verſaumung des Haußweſens/ auß Verabſaumung deſſen/ die Armuth/ auß der Armuth Verachtung der Menſchen/ auß Verachtung Verzweiflung/ auß der Verzweiflung hernach iſt gar ſchwer (wie wir dann von Natur allzeit zum Boͤſen geneigt ſeyn) daß man nit in ein abſchaͤuliches Laſter falle/ welches den Menſchen ewige Schmach und gemeinen Nutzen groſſen Schaden cauſiret.","norm":"Dann aus vielfältigen Spentisiren kommen schädliche Krankheiten / aus den Krankheiten entweder der Untergang / oder Versaumung des Hauswesens / aus Verabsaumung dessen / die Armut / aus der Armut Verachtung der Menschen / aus Verachtung Verzweiflung / aus der Verzweiflung hernach ist gar schwer (wie wir dann von Natur allzeit zum Bösen geneigt sein) dass man nicht in ein abscheuliches Laster falle / welches den Menschen ewige Schmach und gemeinen Nutzen großen Schaden kausiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.111199855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14290,"date":1663,"orig":"Vorzeiten bey Anbegin der Welt/ haben behertzte Leut ſich auff die Philoſophi gelegt/ nit anderer Vrſachẽ halber/ als dz die Tugend uñ Ehrlichkeit/ ihrẽ Werth behielte/ uñ die Elendigkeiten der Welt erbeſſert wurdẽ.","norm":"Vorzeiten bei Anbeginn der Welt / haben beherzte Leute sich auf die Philosophie gelegt / nicht anderer Ursachen halber / als dass die Tugend und Ehrlichkeit / ihren Wert behielte / und die Elendigkeiten der Welt erbessert wurden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.018799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14291,"date":1663,"orig":"Und fuͤrwar was nit zu dieſẽ zilet/ iſt gar nit eines Hellers zu ſchaͤtzen.","norm":"Und fürwahr was nicht zu diesen zielet / ist gar nicht eines Hellers zu schätzen.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.011799812316894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14292,"date":1663,"orig":"Die jenige muͤſſige Speculanten und Diſputanten, die jenige ſage ich/ welche lieber gewolt ſpitzfindig diſputiren, als fromb uñ verſtaͤndig leben/ beduncken mich den Sailtaͤntzern uñ Gaucklern gleich zu ſeyn.","norm":"Diejenige müßige Spekulanten und Disputanten, diejenige sage ich / welche lieber gewollt spitzfindig disputieren, als fromm und verständig leben / bedünken mich den Sailtäntzern und Gauklern gleich zu sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.791299819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14293,"date":1663,"orig":"Es iſt nemlich ein Kunſt/ uff dem Sail koͤnnen tantzen.","norm":"Es ist nämlich ein Kunst / auf dem Seil können tanzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.315299987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14294,"date":1663,"orig":"Es iſt ein Kunſt/ unterſchiedliche Spiel uͤben/ wie der Jean Potage, oder Ockes Bockes der Amſterdammer zumachen pflegte.","norm":"Es ist ein Kunst / unterschiedliche Spiel üben / wie der Jean Potage, oder Ockes Bockes der Amsterdamer zumachen pflegte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.357900142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14295,"date":1663,"orig":"Aber ſagt mir/ zu was Stand des Menſchlichen Lebens dieſelbe Kuͤnſten nutzen?","norm":"Aber sagt mir / zu was Stand des menschlichen Lebens dieselbe Künsten nutzen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.171000003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14296,"date":1663,"orig":"Alſo iſt auch ein Kunſt/ vernuͤnfftig koͤnnen mit dem Dialectico reden/ ob die particula benè zuviel ſeye in definition der Logic, ob das Wort diſſerendi Metaphoriſch ſey? aber wann du auß der Schul kommeſt/ hat die Sach kein/ oder wenig Nutzen.","norm":"Also ist auch ein Kunst / vernünftig können mit dem Dialectico reden / ob die particula bene zu viel sei in Definition der Logik, ob das Wort disserendi Metaphorisch sei? aber wann du aus der Schule kommest / hat die Sache kein / oder wenig Nutzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7571001052856445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14297,"date":1663,"orig":"Verzeiht mir/ daß ich die Erfindungen und Vorꝛiß muͤſſiggaͤngeriſcher Menſchen bißweilen pflege zuverlachen.","norm":"Verzeiht mir / dass ich die Erfindungen und Vorriss müßiggängerischer Menschen bisweilen pflege zuverlachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.948400020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14298,"date":1663,"orig":"Dann/ was waren dem Menſchen ſolche eingebildete Kuͤnſten vonnoͤhten?","norm":"Dann / was waren dem Menschen solche eingebildete Künsten vonnöten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.231400012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14299,"date":1663,"orig":"Dem Menſchen/ ſag ich/ der ein Leib zu allen Verrichtungen taugenlich/ und ein Vernunfft und Rede die Sachen zu verꝛichten von der Natur hat?","norm":"Dem Menschen / sage ich / der ein Leib zu allen Verrichtungen tauglich / und ein Vernunft und Rede die Sachen zu verrichten von der Natur hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.410999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14300,"date":1663,"orig":"Wir wiſſen das unzahlbar viel Leut mit treflichen/ Gemuͤth und Tugend geweſen ſeyn/ und ohne die Geſchickligkeit/ durch angeborne ſchier Goͤttliche Natur/ fuͤr ſich ſelbſten/ tugendſam und anſehnlich geweſen.","norm":"Wir wissen das unzahlbar viel Leute mit trefflichen / Gemüt und Tugend gewesen sein / und ohne die Geschicklichkeit / durch angeborene schier göttliche Natur / für sich selbst / tugendsam und ansehnlich gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.227799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14301,"date":1663,"orig":"Jch glaub daß der guͤtige hoͤchſte Gott mit ſonderbarem Rath bißweilen diß erzeige/ damit er uns lehre/ wie eytel dieſe Arbeit und unziemliche Begierden zuwiſſen/ waͤren/ und darthate/ daß oͤffter zu Lob und Tugend die Natur ohne Geſchickligkeit/ als dieſe ohne die Natur geholffen habe.","norm":"Ich glaube dass der gütige höchste Gott mit sonderbarem Rat bisweilen dies erzeige / damit er uns Lehre / wie eitel diese Arbeit und unziemliche Begierden zuwissen / wären / und dartat / dass öfter zu Lob und Tugend die Natur ohne Geschicklichkeit / als diese ohne die Natur geholfen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.517000198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14302,"date":1663,"orig":"Wann der Alphonſus der Weyſen Koͤnig/ und ein Weyſer der Koͤnigen diß hoͤrete/ ſiege er vielleicht/ diß ſeye keines Menſchen/ ſondern ein Ochſen Stimm:","norm":"Wann der Alphonsus der Weisen König / und ein Weiser der Königen dies hörte / siege er vielleicht / dies sei keines Menschen / sondern ein Ochsen Stimme:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.382999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14303,"date":1663,"orig":"Aber Edelſter Koͤnig/ verzeihe es diſer Welt.","norm":"Aber edelster König / verzeihe es dieser Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.263999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14304,"date":1663,"orig":"Die Ochſen gelten jetzo mehr als das Studiren.","norm":"Die Ochsen gelten jetzt mehr als das Studieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.784599781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14305,"date":1663,"orig":"Als vergangene Jahr unterſchiedliche widerwertige Kriegsheer mein Vaterland anfuͤllt/ haben die Soldaten mir etlich Ochſen verzehrt.","norm":"Als vergangene Jahr unterschiedliche widerwärtige Kriegsheer mein Vaterland anfüllt / haben die Soldaten mir etlich Ochsen verzehrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.542099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14306,"date":1663,"orig":"Wann ich alle Ciceronianiſche phraſes zuſammen wurd ſchaben/ welche ich vorzeiten im Dictionario, oder im Calepino, oder im gantzen Wald der Woͤrter/ geleſen had/ kunte ich keine andere Ochſen erkauffen.","norm":"Wann ich alle Ciceronianische phrases zusammen wurde schaben / welche ich vorzeiten im Dictionario, oder im Calepino, oder im ganzen Wald der Wörter / gelesen had / konnte ich keine andere Ochsen erkaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.046000003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14307,"date":1663,"orig":"Wann ich meine Magd zur Metzg ſchicke/ kan ſie mit guͤldenen Sententzen/ welche entweder auß dem Seneca oder Plutarcho ich colligirt, oder vor dieſem unter der Grammatiſten Tyranney/ mit der Syntax- Regul umb ſo viel Maultaſchen hab kauffen muͤſſen/ beladen hingienge.","norm":"Wann ich meine Magd zur Metzg schicke / kann sie mit güldenen Sentenzen / welche entweder aus dem Seneca oder Plutarcho ich colligirt, oder vor diesem unter der Grammatisten Tyrannei / mit der Syntax-Regel um so viel Maultaschen habe kaufen müssen / beladen hingienge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.487199783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14308,"date":1663,"orig":"Wie ich das red/ wie ich die gar zu viele Erkandnus des Studirens reprehendiren darff/ werd ihr ſagen/ ich komme von Sinnen.","norm":"Wie ich das rede / wie ich die gar zu viele Erkenntnis des Studierens reprehendiren darf / werde ihr sagen / ich komme von Sinnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.535399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14309,"date":1663,"orig":"Aber ich verhoff oder verdiene entweders Verzeihung/ wann ihr dieſe naͤrꝛiſche Zeiten examiniren, und Salomonem den verſtaͤndigſten aller Menſchen auff meiner Seyten hoͤren werdet.","norm":"Aber ich verhoff oder verdiene entweder Verzeihung / wann ihr diese närrische Zeiten examinieren, und Salomonem den verständigsten aller Menschen auf meiner Seiten hören werdet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.497700214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14310,"date":1663,"orig":"Das Gemuͤth/ ſpricht er/ hab ich zu Erkantnus der Wiſſenſchafft der Thorheit und des Verſtandes gelendet/ und ich hab erfahren daß es auch ein Verdruß des Gemuͤhts ſeye.","norm":"Das Gemüt / spricht er / habe ich zu Erkenntnis der Wissenschaft der Torheit und des Verstandes gelandet / und ich habe erfahren dass es auch ein Verdruss des Gemüts sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.946899890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14311,"date":1663,"orig":"Dann bey vieler Weißheit/ iſt auch viel Verdruß begriffen.","norm":"Dann bei vieler Weisheit / ist auch viel Verdruss begriffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.568299770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14312,"date":1663,"orig":"Neulichen ſagt man/ es ſeye Magiſter Zipphuſius zu eines Schuſters Laden kommen/ ein Wegzehrung begehrend; dem antwortet der Schuſter/ wer biſt du?","norm":"Neulichen sagt man / es sei Magister Zipphusius zu eines Schusters Laden kommen / ein Wegzehrung begehrend; dem antwortet der Schuster / wer bist du?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.885300159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14313,"date":1663,"orig":"Zipphuſius aber:","norm":"Zipphusius aber:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"el-Latn","lang_de":0,"norm_lmscore":8.368200302124023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14314,"date":1663,"orig":"Jch bin ein Magiſter der ſieben freyen Kuͤnſten/ darauff der Schuſter auffs hoͤchſt lachend/ auffgeſchrien:","norm":"Ich bin ein Magister der sieben freien Künsten / darauf der Schuster aufs höchst lachend / aufgeschrien:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.523600101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14315,"date":1663,"orig":"O elendeſter Menſch auß allen die da leben!","norm":"O elendester Mensch aus allen die da leben!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.594900131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14316,"date":1663,"orig":"Haſt du dann ſieben Kuͤnſten erlernet/ und ſucheſt das Brod mit betteln?","norm":"Hast du dann sieben Künsten erlernet / und suchest das Brot mit betteln?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.945000171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14317,"date":1663,"orig":"Jch hab ein eintzige Kunſt gefaſſt/ und ſihe ich nehre mein Haußhaben ehrlich.","norm":"Ich habe ein einzige Kunst gefasst / und siehe ich nähre mein Haushaben ehrlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.299799919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14318,"date":1663,"orig":"Seht ihr/ O liebſte Philoſophi/ daß die Kunſt ohne Geld dem Gelaͤchter und Verachtung der ſchlechteſten Menſchen unterworffen ſeye.","norm":"Seht ihr / O liebste Philosophie / dass die Kunst ohne Geld dem Gelächter und Verachtung der schlechtesten Menschen unterworfen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.526999950408935} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14319,"date":1663,"orig":"Hingegen/ welcher Geld:","norm":"Hingegen / welcher Geld:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":9.429100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14320,"date":1663,"orig":"und wenigiſt/ gemeinen Verſtand hat/ den haͤlt man fuͤr verſtaͤndig und gelehꝛt genug.","norm":"und wenigist / gemeinen Verstand hat / den hält man für verständig und gelehrt genug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.223299980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14321,"date":1663,"orig":"Umb Geld wird Scepter und Cron erkaufft: Geld explicirt, limitirt, zwingt die Geſetz der JCtorum: Geld treibt allerley medicamenta von den Artzten: Geld macht/ mit dem Philoſopho Kundſchafft:","norm":"Um Geld wird Zepter und Krone erkauft: Geld expliziert, limitiert, zwingt die Gesetz der Jctorum: Geld treibt allerlei medicamenta von den Ärzten: Geld macht / mit dem Philosopho Kundschaft:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.009200096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14322,"date":1663,"orig":"Geld befielt Poeten und Oratores, das ſie alle ihre phraſes und Zierligkeit dich zu loben herauß gieſſen:","norm":"Geld befielt Poeten und Oratores, das sie alle ihre phrases und Zierlichkeit dich zu loben herausgießen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.237800121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14323,"date":1663,"orig":"Geld macht Freundſchaft/ umb das Geld ſeyn alle Handwercks Leut fetl/ und alle Werckleut frolocken zu Klang des Gelds.","norm":"Geld macht Freundschaft / um das Geld sein alle Handwerks Leute fetl / und alle Werkleute frohlocken zu Klang des Gelds.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.343800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14324,"date":1663,"orig":"Frag den Lazarum von Schwende/ den Helden der Teutſchen/ was zum Krieg erſtlich erfordert werde?","norm":"Frag den Lazarus von Schwende / den Helden der Deutschen / was zum Krieg erstlich erfordert werde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.60129976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14325,"date":1663,"orig":"Antwort das Geld.","norm":"Antwort das Geld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.041800022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14326,"date":1663,"orig":"Was zum andern? das Geld.","norm":"Was zum anderen? das Geld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.94890022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14327,"date":1663,"orig":"Was zum dritten?","norm":"Was zum dritten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.992700099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14328,"date":1663,"orig":"Geld.","norm":"Geld.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"nl","lang_de":0,"norm_lmscore":3.5592000484466553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14329,"date":1663,"orig":"Nemlich Geld/ regiert die Welt.","norm":"Nämlich Geld / regiert die Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.82289981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14330,"date":1663,"orig":"Aber wer iſt zu Hoff verhaſſt? der Arme.","norm":"Aber wer ist zu Hoffe verhasst? der Arme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.967100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14331,"date":1663,"orig":"Wer iſt dem Geiſtlichen Stand unterweilen zu ſchlecht? der Arm.","norm":"Wer ist dem geistlichen Stand unterweilen zu schlecht? der Arm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.152999877929687} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14332,"date":1663,"orig":"Wer leider Unbilligkeit? der Arm.","norm":"Wer leider Unbilligkeit? der Arm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.053000450134277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14333,"date":1663,"orig":"Wer iſt ohne Geld matt? der Arm.","norm":"Wer ist ohne Geld matt? der Arm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.08430004119873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14334,"date":1663,"orig":"Wer iſt vergebens verſtaͤndig? der Arm.","norm":"Wer ist vergebens verständig? der Arm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.898499965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14335,"date":1663,"orig":"Wer iſt den Freunden moleſt? der Arm.","norm":"Wer ist den Freunden malest? der Arm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.34499979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14336,"date":1663,"orig":"Damit ihr erkennet daß die Armut abentheuriſch ſeye/ bedenckt/ daß weder der Eltern/ Bruͤder/ noch der beſten Freunden affect der Armut wol goͤnne/ und den ſie erdappet/ fuͤr unrechtmaͤſſig erkennt wird/ alſo zwar das arm ſeyn/ ſo viel ſeye als verletzen; und nothleiden/ nichts anders/ als auß dem Geſchlecht ſchagen/ und ein Boͤßwicht ſeyn.","norm":"Damit ihr erkennt dass die Armut abentheurisch sei / bedenkt / dass weder der Eltern / Brüder / noch der besten Freunden Affekt der Armut wohl gönne / und den sie ertappet / für unrechtmäßig erkennt wird / also zwar das arm sein / so viel sei als verletzen; und Notleiden / nichts anders / als aus dem Geschlecht Schachen / und ein Bösewicht sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.29640007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14337,"date":1663,"orig":"Vorzeiten hab ich das ſtudium der Wohlredenheit gnugſam commendirt.","norm":"Vorzeiten habe ich das studium der Wohlredenheit genugsam kommentiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.249800205230713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14338,"date":1663,"orig":"Aber ich wolte lieber ein reicher Ackersmann ſeyn/ als ein armer Redner.","norm":"Aber ich wollte lieber ein reicher Ackersmann sein / als ein armer Redner.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4552998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14339,"date":1663,"orig":"Dann ein armer Redner iſt gar ein vberlaſt.","norm":"Dann ein armer Redner ist gar ein überlast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"fo","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.963600158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14340,"date":1663,"orig":"Jch hab zwar erzehlt/ was fuͤr ein ſchoͤne Sach ſey/ ein Bettler zu ſeyn.","norm":"Ich habe zwar erzählt / was für ein schöne Sache sei / ein Bettler zu sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.286300182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14341,"date":1663,"orig":"Aber weil der Bettel unſerm Stand dieſer Zeiten ſo offt fuͤrgeworffen wird als ein Schmach/ warumb trachten wir nicht auch nach Reichthum?","norm":"Aber weil der Bettel unserem Stand dieser Zeiten so oft vorgeworfen wird als ein Schmach / warum trachten wir nicht auch nach Reichtum?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.761099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14342,"date":1663,"orig":"Der behertzte Philoſophus Thales Mileſius, hat auff ein Zeit geſagt/ ein weiſer Mann koͤnne reich werden/ wann er wolte.","norm":"Der beherzte Philosophus Tales Milesius, hat auf ein Zeit gesagt / ein weiser Mann könne reich werden / wann er wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.366300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14343,"date":1663,"orig":"Er hats geſagt/ und in einem Jahr dargethan.","norm":"Er hat es gesagt / und in einem Jahr dargetan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.016600131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14344,"date":1663,"orig":"Warumben O Philoſophi? unterſtehet ihr euch dieſes anjetzo nicht?","norm":"Warum O Philosophie? unterstehet ihr euch dieses jetzt nicht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.916800022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14345,"date":1663,"orig":"Jch verwundere mich/ ja entſetze mich vielmehr/ daß zu dieſer witzigen Welt/ da wir aller Kunſt und Wiſſenheit Gipffel erlangt zu haben/ vermeint werden/ dergeſtalt daß nichts mehr uͤbrig ſeye/ als daß auch unſere Maͤgd die Metaphyſic ſtudiren/ daß/ ſag ich/ zu dieſer gar witzigen Zeit ſchier keiner/ auſſer dem Colero, gefunden wird/ der die Oeconomiſche Kuͤnſten/ mit gelehrter Feder abmahle.","norm":"Ich verwundere mich / ja entsetze mich vielmehr / dass zu dieser witzigen Welt / da wir aller Kunst und Wesenheit Gipfel erlangt zu haben / vermeint werden / dergestalt dass nichts mehr übrig sei / als dass auch unsere Mägde die Metaphysik studieren / dass / sage ich / zu dieser gar witzigen Zeit schier keiner / außer dem Colero, gefunden wird / der die ökonomische Künsten / mit gelehrter Feder abmale.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.021999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14346,"date":1663,"orig":"Leydet/ daß ich mit heimlichem Gelaͤchter den Politiſchen begegne/ welche/ weiß nicht was fuͤr Streit erheben/ wegen ihrer Herꝛen Sitz auff dem Reichstag/ wegen formulen der Brieff/ ob dem oder jenem zuſchreiben ſeye/ Dir oder Euch/ und fragen doch wenig darnach/ ob die oder jene bey der Caſſen, oder in der Kuchel ſitzen/ und mit dem Domitiano Fliegen fangen.","norm":"leidet / dass ich mit heimlichem Gelächter den Politischen begegne / welche / weiß nicht was für Streit erheben / wegen ihrer Herren Sitz auf dem Reichstag / wegen Formulen der Brief / ob dem oder jenem zuschreiben sei / Dir oder Euch / und fragen doch wenig danach / ob die oder jene bei der Kassen, oder in der Küche sitzen / und mit dem Domitiano Fliegen fangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.63640022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14347,"date":1663,"orig":"Meiner Meinung nach/ verdient der den Namen eines verſtaͤndigen Politici nicht/ welcher ſeinem Herꝛen/ der Staͤdt/ Doͤrffer/ oder Unterthanen hat/ kein Raht weiß zugeben/ daß er ehrlich Reich koͤnne werden.","norm":"Meiner Meinung nach / verdient der den Namen eines verständigen Politici nicht / welcher seinem Herren / der Stät / Dörfer / oder Untertanen hat / kein Rat weiß zugeben / dass er ehrlich Reich könne werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.621500015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14348,"date":1663,"orig":"Jch kenne ein Adels-Perſon in Teutſchland/ die biß weilen mit einem ſchwartzen ſtuͤck Brod den Hunger ſtillet/ aber wann ein Verſtaͤndiger bey den Frantzoſen/ feine Guͤter beſitzen thaͤte/ wuͤrd er eines Marggrafen Titul und Namen haben wollen.","norm":"Ich kenne ein Adels-Person in Deutschland / die bisweilen mit einem schwarzen Stück Brot den Hunger stillet / aber wann ein Verständiger bei den Franzosen / feine Güter besitzen täte / würde er eines Markgrafen Titel und Namen haben wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.263400077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14349,"date":1663,"orig":"Was ſeyn die Reichthumb ohne Kunſt dieſelbige zugenieſſen?","norm":"Was sein die Reichtum ohne Kunst dieselbige zugenießen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8805999755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14350,"date":1663,"orig":"Was iſt die Wiſſenheit ohne die Ubung.","norm":"Was ist die Wesenheit ohne die Übung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.486100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14351,"date":1663,"orig":"Wann ein Philoſophus erſtuͤnde/ welcher die Lan ſeines Vaterlands Fluß/ vberall Schiffreich kunte machen/ oder dem alten Avellino von Troſt der Brunnenwaſſer verlaſſen/ mit Waſſerwerck zu huͤlff kame/ den wolt ich fuͤrwitziger/ und mir und dem Vaterland nutzlicher zu ſeyn/ glauben/ als wann er durch das Perſpectiv des Galilæi von Galilæis, alle macul der Sonnen und Mond zehlete/ oder die Groͤſſe und Weite der Sternen all erkundigt haͤtte.","norm":"Wann ein Philosophus erstünde / welcher die Lassen seines Vaterlands Fluss / überall Schiffreich konnte machen / oder dem alten Avellino von Trost der Brunnenwasser verlassen / mit Wasserwerk zu Hilfe kam / den wollte ich fürwitziger / und mir und dem Vaterland nützlicher zu sein / glauben / als wann er durch das Perspektiv des Galilaei von Galilaeis, alle macul der Sonnen und Mond zählte / oder die Größe und Weite der Sternen all erkundigt hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.873300075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14352,"date":1663,"orig":"Jch kan nit umbgehen zu lachen/ wañ ich die Mathematicos võ Zahl uñ diſtanz der Stern ſo eyferig hoͤre diſputiren.","norm":"Ich kann nicht umgehen zu lachen / wann ich die Mathematicos von Zahl und Distanz der Stern so eifrig höre disputieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2118000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14353,"date":1663,"orig":"Jch wil ihnẽ lieber nach laͤngs glauben/ als dieſelbe zehlen oder meſſen.","norm":"Ich will ihnen lieber nach längs glauben / als dieselbe zählen oder messen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.476900100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14354,"date":1663,"orig":"Jch lobe in dieſem fall die Hollaͤnder/ welche der Sonnen/ Mond und anderer Geſtirn Lauff alſo anſchauen/ daß ſie das ander Aug auff die Erden werffen/ zu ſehen/ ob ſie deroſelbẽ ein oder andeꝛn Klotzẽ koͤnnẽ zuwerffen.","norm":"Ich lobe in diesem Fall die Holländer / welche der Sonnen / Mond und anderer Gestirn Lauf also anschauen / dass sie das ander Auge auf die Erden werfen / zu sehen / ob sie deroselben ein oder andern Klotzen können zuwerfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.624199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14355,"date":1663,"orig":"Die Hollãnder geduncken mich Nachfolger zu ſeyn der Natur ſelbſten/ ſuchen durch die Kunſt neue Fluͤß; Bed encke den Stand Holland/ und anderer confœderirten Provintzen/ wie ſie geweſen vor Zeiten des Hertzogs Albani.","norm":"Die Hollander Gedunke mich Nachfolger zu sein der Natur selbst / suchen durch die Kunst neue Fluss; Bed encke den Stand Holland / und anderer konföderierten Provinzen / wie sie gewesen vor Zeiten des Herzogs Albani.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8454999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14356,"date":1663,"orig":"Seyn nicht die Hollaͤnder ſelbiger Zeit einfaͤltige gute Leut geweſen/ welche ihrer Vor-Eltern Einfaͤltigkeit nachhaͤngend/ ihr Gluͤckſelig keit ſo ihnen die Natur dargeben nicht erkennt haben?","norm":"Sein nicht die Holländer selbiger Zeit einfältige gute Leute gewesen / welche ihrer Voreltern Einfältigkeit nachhängend / ihr Glückselig keit so ihnen die Natur dargeben nicht erkennt haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.764599800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14357,"date":1663,"orig":"Aber nach dem ſie mit gemeinen Muͤhſeligkeiten getruckt worden/ hat die Ingenioſiſche Armuth ſie viel gelehrt/ mit welchem ſie jetzunder nicht nur alles das ihrige beſchuͤtzen/ ſondern neue Welten und neue Koͤnigreich ſuchen.","norm":"Aber nach dem sie mit gemeinen Mühseligkeiten gedruckt worden / hat die Ingeniosische Armut sie viel gelehrt / mit welchem sie jetzund nicht nur alles das ihrige beschützen / sondern neue Welten und neue Königreich suchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.805799961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14358,"date":1663,"orig":"Vorzeiten als Teutſchland mit unterſchiedlichen Kriegen verhoͤrgt war worden/ hat Henricus Auceps Roͤm.","norm":"Vorzeiten als Deutschland mit unterschiedlichen Kriegen verhörgt war worden / hat Henricus Auceps Röm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.998600006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14359,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer/ Ritterſpiel angeſtellt/ zu welchen niemand auß dem Ritterſtand iſt zugelaſſen worden/ welcher nicht mit gar gewiſſen documenten ſeine und ſeines Familiæ Tugenden darthun/ und zugleich probiren hat koͤnnen/ daß er ſein Leben von nicht anders erhalte/ als von Soldaten Sold/ oder Fruͤchten ſeines Ackers.","norm":"Kaiser / Ritterspiel angestellt / zu welchen niemand aus dem Ritterstand ist zugelassen worden / welcher nicht mit gar gewissen Dokumenten seine und seines Familiae Tugenden dartun / und zugleich probieren hat können / dass er sein Leben von nicht anders erhalte / als von Soldaten Sold / oder Früchten seines Ackers.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.181399822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14360,"date":1663,"orig":"Selbiger Zeit iſt ein hoͤchſte Ehr geweſen/ bey fruͤher Tagzeit die Adeliche Haͤnde an den Pflug legen/ Nachmittag aber den Helm und Huth ergreiffen/ und ſelben Ritterſpielen obliegen.","norm":"Selbiger Zeit ist ein höchste Ehre gewesen / bei früher Tagzeit die Adelige Hände an den Pflug legen / Nachmittag aber den Helm und Hut ergreifen / und selben Ritterspielen obliegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.058899879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14361,"date":1663,"orig":"Und ich ſchaͤtze daß dieſes verſtaͤndigſten Kaͤyſers Invention lobens und verwundern gar werth ſeye.","norm":"Und ich schätze dass dieses verständigsten Kaisers Invention Lobens und verwundern gar wert sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.137199878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14362,"date":1663,"orig":"Dann durch dieſes Fuͤndlein hat er die Edlen/ und durch die Edlen die Bauren ſelbſt zum Ackerbau ermuntert/ und die Veroͤdung vom ruinirten Teutſchland/ leichtlich weggebracht.","norm":"Dann durch dieses Fundlein hat er die Edlen / und durch die Edlen die Bauern selbst zum Ackerbau ermuntert / und die Verödung vom ruinierten Deutschland / leichtlich weggebracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.140399932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14363,"date":1663,"orig":"Eben diß iſt/ was die verſtaͤndige Politici rahten/ das man die trefliche ingenia auffzumuntern/ ſpitzfindiger weiß præmia und Verdienſt ſuche/ welche dem empfangenden ehrlich/ und der gemeinen Caſſa unſchaͤdlich ſeyn.","norm":"Eben dies ist / was die verständige Politici raten / das man die treffliche ingenia aufzumuntern / spitzfindiger weiß praemia und Verdienst suche / welche dem empfangenden ehrlich / und der gemeinen Kassa unschädlich sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.064799785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14364,"date":1663,"orig":"Es iſt zwar ein geringe Sach geweſen/ zu ſelbigen Ritterſpielen zugelaſſen zu werden.","norm":"Es ist zwar ein geringe Sache gewesen / zu selbigen Ritterspielen zugelassen zu werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.108399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14365,"date":1663,"orig":"Aber doch wieviel hat es vermoͤget die Tugend zu Krieg- und Friedenszeit/ in denſelbigen dapfferen Gemuͤhtern zuerhalten/ und den Ackerbau zu uͤben/ deſſen Sorg/ ja Meldung/ nicht an wenig Orten die gar erſchreckliche Krieg und Waffen unterdruckt haben?","norm":"Aber doch wie viel hat es vermöget die Tugend zu Krieg- und Friedenszeit / in denselbigen tapferen Gemütern zu erhalten / und den Ackerbau zu üben / dessen Sorge / ja Meldung / nicht an wenig Orten die gar erschreckliche Krieg und Waffen unterdrückt haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.36299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14366,"date":1663,"orig":"Die Politici dieſer Zeit/ ſeyn ſpitzfindig genug/ den Tacitum zu expliciren, in Beſchreibung der ſimulation und diſſimulation Tiberii, und in Abmahlung der Boßheit des Seiani.","norm":"Die Politici dieser Zeit / sein spitzfindig genug / den Tacitum zu explizieren, in Beschreibung der Simulation und Dissimulation Tiberii, und in Abmalung der Bosheit des Seiani.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.059299945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14367,"date":1663,"orig":"Als wann die verkehrte Natur/ diß alles nicht lehrete!","norm":"Als wann die verkehrte Natur / dies alles nicht lehrte!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.593999862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14368,"date":1663,"orig":"O Politici, wann ihr den zwyfachen gemeinen Nutzen befoͤrdern wolt/ legt dieſe boßhafftige Lehrer auff die Seiten/ und macht/ daß die Schulen floriren/ und die Bauren und Aecker wider zu ſich kommen.","norm":"O Politici, wann ihr den zwiefachen gemeinen Nutzen befördern wollt / legt diese boshafte Lehrer auf die Seiten / und macht / dass die Schulen florieren / und die Bauern und Äcker wieder zu sich kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.417399883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14369,"date":1663,"orig":"Die Schulen ſeyn Ein pflantzung der Kirchen.","norm":"Die Schulen sein ein Pflanzung der Kirchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.18779993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14370,"date":1663,"orig":"Aber der Bauren Gluͤckſeligkeit/ iſt ein gemeiner Schatz/ ein fundament der Caſſa, und ein Erhalterin aller anderer Staͤnd.","norm":"Aber der Bauern Glückseligkeit / ist ein gemeiner Schatz / ein Fundament der Kassa, und ein Erhalterin aller anderer Stände.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.520299911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14371,"date":1663,"orig":"Aber ich weiß nicht/ ob jetziger Laͤufften ein Thier gefunden koͤnne werden/ welches den injurien und Verachtungen mehr fuͤrgeworffen wird/ als das Bauren- oder Schulenthier.","norm":"Aber ich weiß nicht / ob jetziger Läufen ein Tier gefunden könne werden / welches den Injurien und Verachtungen mehr vorgeworfen wird / als das Bauren- oder Schulentier.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.967899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14372,"date":1663,"orig":"Jn dieſem Augenblick faͤllt mir ein der dapffere Ritter auß Heſſen/ Johann Melchior von Schwalbach/ welcher auff ein Zeit bey der Gaſterey einen Edelmann/ ſo ſeinen Bauren alles Ubels und Ungeheures getrohet/ erhoͤrt hat.","norm":"In diesem Augenblick fällt mir ein der tapfere Ritter aus Hessen / Johann Melchior von Schwalbach / welcher auf ein Zeit bei der Gasterey einen Edelmann / so seinen Bauern alles Übels und Ungeheures gedroht / erhört hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.744800090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14373,"date":1663,"orig":"Dieſer hat derohalben alsbald des zornigen Schultern mit der Hand geſchlagen/ ſprechend:","norm":"Dieser hat derohalben alsbald des zornigen Schultern mit der Hand geschlagen / sprechend:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.374599933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14374,"date":1663,"orig":"Laß dieſes bleiben und ſchweig/ mein Vetter.","norm":"Lass dieses bleiben und schweige / mein Vetter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.673099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14375,"date":1663,"orig":"Die Bauren verehren uns mit entbloͤſtem Haupt/ welche billich von uns zu ehren waͤren.","norm":"Die Bauern verehren uns mit entblößtem Haupt / welche billig von uns zu ehren wären.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.036699771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14376,"date":1663,"orig":"Dann wir haben thnen umb dieſe Trinckgeſchirꝛ/ Ruhſtand/ und alle dieſe Gluͤckſeligkeit zu dancken.","norm":"Dann wir haben ihnen um diese Trinkgeschirr / Ruhstand / und alle diese Glückseligkeit zu danken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.674200057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14377,"date":1663,"orig":"Was wil ich von den elenden Schuͤlern ſagen?","norm":"Was will ich von den elenden Schülern sagen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.795599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14378,"date":1663,"orig":"wir loben billich die jenige ſo zu allen zeiten gelebt haben/ daß in Ermanglung ſo vieler Weyſen/ eben ſo Barbariſche Leut/ die Gelaͤhrten in hoͤchſten Ehren gehalten haben.","norm":"wir loben billig diejenige so zu allen Zeiten gelebt haben / dass in Ermangelung so vieler Weisen / eben so barbarische Leute / die Gelehrten in höchsten Ehren gehalten haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.224299907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14379,"date":1663,"orig":"Dieſer Brauch hat in Griechenland lang gewehrt/ daß wann ein Philoſophus fuͤruͤber gienge/ ein Griech auffſtunde/ und mit ihm redend/ gantz nicht ſitzet.","norm":"Dieser Brauch hat in Griechenland lang gewehrt / dass wann ein Philosophus vorüberginge / ein Grieche aufstünde / und mit ihm redend / ganz nicht sitzet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.098700046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14380,"date":1663,"orig":"Aber jetzund was ſeyn fuͤr Zeiten/ was fuͤr Gebraͤuch?","norm":"Aber jetzund was sein für Zeiten / was für Gebräuche?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.787600040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14381,"date":1663,"orig":"Je unnuͤtzlichere und ſchlechtere Handthierung einer gelernet hat/ je faiſtere Suppen iſſt er.","norm":"Je unnützlichere und schlechtere Hantierung einer gelernt hat / je feistere Suppen isst er.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.814899921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14382,"date":1663,"orig":"Welcher die Handtuͤcher falten/ die Ganß zertheilen/ oder ein Hund umbrings treiben/ oder die Hur Thaidem abmahlen/ oder in die Pfeiffen blaſen/ oder die Haar kraͤuſen erlernet hat/ der wird mit einer Summa Ducaten beſtellt.","norm":"Welcher die Handtücher falten / die Gans zerteilen / oder ein Hund umring treiben / oder die Hure Thaidem abmalen / oder in die Pfeifen blasen / oder die Haar krausen erlernet hat / der wird mit einer Summa Dukaten bestellt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.742499828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14383,"date":1663,"orig":"Aber/ welcher ein Legat Gottes auff Erden iſt/ der dem Vaterland dient/ der das Leben und Blut auffſetzt/ den die Arbeit fallen macht/ denſelbigen gibt die Beſoldung kaum das Saltz/ und auß harter Muͤhe reiſſen ſie kaum ſo viel darvon/ daß ſie den Hunger ſtillen.","norm":"Aber / welcher ein Legat Gottes auf Erden ist / der dem Vaterland dient / der das Leben und Blut aufsetzt / den die Arbeit fallen macht / denselbigen gibt die Besoldung kaum das Salz / und aus harter Mühe reißen sie kaum so viel davon / dass sie den Hunger stillen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.15880012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14384,"date":1663,"orig":"Dem Ochſen wird Heu/ dem Papigey Zucker gegeben.","norm":"Dem Ochsen wird Heu / dem Papigei Zucker gegeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.05840015411377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14385,"date":1663,"orig":"Die Roß ſo die Erden Arbeiten/ werden mit Spreuer geweidet.","norm":"Die Ross so die Erden Arbeiten / werden mit Spreuer geweidet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.967199802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14386,"date":1663,"orig":"Die Pferd/ ſo muͤſſig gehen/ werden mit Haber gemeſt.","norm":"Die Pferd / so müßig gehen / werden mit Hafer gemest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.304100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14387,"date":1663,"orig":"Welche andern Schu machen/ lauffen ſelbſt barfuͤß herumb.","norm":"Welche anderen Schuhe machen / laufen selbst barfuß herum.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.135300159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14388,"date":1663,"orig":"Alle die oben anſitzen ſollen mir glauben/ es werde bald ein Zeit ſeyn/ zu welcher das Teutſchland ſich verwundern wird/ daß es Barbariſch worden ſeye.","norm":"Alle die oben ansitzen sollen mir glauben / es werde bald ein Zeit sein / zu welcher das Deutschland sich verwundern wird / dass es Barbarisch worden sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.350800037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14389,"date":1663,"orig":"Dann wo kein Belohnung iſt der Tugend/ daſelbſt iſt kein Antrieb zur Tugend; wo kein Antrieb zur Tugend iſt/ da iſt kein Streit umb die Tugend; wo kein Streit umb die Tugend iſt/ da verſchmachtet dieſelbe.","norm":"Dann wo kein Belohnung ist der Tugend / daselbst ist kein Antrieb zur Tugend; wo kein Antrieb zur Tugend ist / da ist kein Streit um die Tugend; wo kein Streit um die Tugend ist / da verschmachtet dieselbe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.900500059127807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14390,"date":1663,"orig":"Jch leſe bey der Kirchen-Hiſtori-Schreiber/ das Maximinus der Thracier allein zwey Jahr und ſechs Monat dem Roͤm.","norm":"Ich lese bei der Kirchen-Histori-Schreiber / das Maximinus der Thrakier allein zwei Jahr und sechs Monat dem Röm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.593999862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14391,"date":1663,"orig":"Reich vorgeſtanden ſeye/ und zu ſo kleiner Zeit der Chriſtlichen Kirchen mehr geſchadet habe/ als die andern Verfolger.","norm":"Reich vorgestanden sei / und zu so kleiner Zeit der christlichen Kirchen mehr geschadet habe / als die anderen Verfolger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.296599864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14392,"date":1663,"orig":"Warumb?","norm":"Warum?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"mt","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.435899972915649} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14393,"date":1663,"orig":"Dieweil er allein den Saamen des Chriſtenthumbs/ das iſt/ die Schulen/ Doctores, Biſchoͤffvertilget und verfolget hat.","norm":"Dieweil er allein den Samen des Christentums / das ist / die Schulen / Doctores, Bischöffvertilget und verfolget hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.845799922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14394,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar auff kein andere weiß kunte der Teuffel gegen uns grauſamer wuͤten/ als mit den jenigen Kuͤnſten/ wie er uns jetzunder angehet.","norm":"Fürwahr auf kein andere weiß konnte der Teufel gegen uns grausamer wüten / als mit denjenigen Künsten / wie er uns jetzund angehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.768799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14395,"date":1663,"orig":"Es werden Krieg gebraucht fuͤr die Religion/ und die Schulen als Pflantzen der Religion werden verwuͤſt/ und die ſo der Jugend zu gutem Nutzen geboren ſeyn/ werden entweder zum Hunger oder ins Elend getrieben.","norm":"Es werden Krieg gebraucht für die Religion / und die Schulen als Pflanzen der Religion werden verwüstet / und die so der Jugend zu gutem Nutzen geboren sein / werden entweder zum Hunger oder ins Elend getrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.637700080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14396,"date":1663,"orig":"Auff dieſe weiß wird das fundament beeder Policey nieder geriſſen.","norm":"Auf diese weiß wird das Fundament beider Polizei nieder gerissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.796599864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14397,"date":1663,"orig":"Ut medium ſi quis, &c.","norm":"Ut medium sie quis, etc.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.301599979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14398,"date":1663,"orig":"Als wie wann von eim Gwoͤlb wird gnommen/ Der mittel Stein/ die anderen kommen/ Jn einem Fall zugleich hernach.","norm":"Als wie wann von einem Gewölbe wird genommen / Der Mittel Stein / die anderen kommen / In einem Fall zugleich hernach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.319200038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14399,"date":1663,"orig":"Deß Kriegs und Hungers Nachtheil endet Gott oftermal mit Uberfluß einer eintzigen Ernd/ oder mit friedſamen Rath eines guten Landsmanns.","norm":"Des Kriegs und Hungers Nachteil endet Gott oftermal mit Überfluss einer einzigen Ernte / oder mit friedsamen Rat eines guten Landsmanns.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.700200080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14400,"date":1663,"orig":"Aber die allgemeine ruin der Schulen kan kaum ein hundertjaͤhrige Gluͤckſeligkeit gnugſam verbeſſeren.","norm":"Aber die allgemeine Ruin der Schulen kann kaum ein hundertjährige Glückseligkeit genugsam verbessern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.382800102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14401,"date":1663,"orig":"Geſtern uͤberſiele mich unter dieſen und dergleichen Betrachtungen ein tieffer Schlaff.","norm":"Gestern Übersiele mich unter diesen und dergleichen Betrachtungen ein tiefer Schlaf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.59630012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14402,"date":1663,"orig":"Dann es gefaͤllet mir nicht allzeit zu wachen.","norm":"Dann es gefällt mir nicht allzeit zu wachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.906899929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14403,"date":1663,"orig":"Jm Traum erſchiene mir Franciſcus Baconus, Freyherꝛ von Verulamio, Vice Graf Sant Albani, ein Mann groſſen Verſtands/ und ſonderbarer Geſchickligkeit.","norm":"Im Traum erschiene mir Franciscus Baconus, Freiherr von Verulamio, Vice Graf Sankt Albani, ein Mann großen Verstands / und sonderbarer Geschicklichkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.178500175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14404,"date":1663,"orig":"Er war mit einem gar langen Rock bekleidet/ mit groſſen Erbel von Schamelot/ der ſchoͤnſten blauen Farb.","norm":"Er war mit einem gar langen Rock bekleidet / mit großen Erpel von Schamlot / der schönsten blauen Farbe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.855100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14405,"date":1663,"orig":"Der innere Rock war gruͤn/ der Hut war in Geſtalt eines Turbants/ zierlich umbgewickelt/ doch nicht zu groß/ wie die Tuͤrckiſche pflegen zu ſeyn?","norm":"Der innere Rock war grün / der Hut war in Gestalt eines Turbants / zierlich umgewickelt / doch nicht zu groß / wie die türkische pflegen zu sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.501699924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14406,"date":1663,"orig":"Die Locken deß Haars hiengen bey dem Turbant unten herfuͤr.","norm":"Die Locken des Haars hingen bei dem Turbant unten herfür.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.942299842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14407,"date":1663,"orig":"Jn der Hand trug er ein Stecken auß erdinem Rohr/ der zu beeden Enden mit blauer Farb beſtrichen ward.","norm":"In der Hand trug er ein Stecken aus erdenem Rohr / der zu beiden Enden mit blauer Farbe bestrichen wurde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.456099987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14408,"date":1663,"orig":"Am Geſtad deß Rheins faͤhret er in einem Schifflein/ in welchem mit Purpurfarben Teppichen die Sitz bedeckt waren.","norm":"Am Gestade des Rheins fährt er in einem Schifflein / in welchem mit Purpurfarben Teppichen die Sitz bedeckt waren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.654799938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14409,"date":1663,"orig":"Das Schifflein war mittelmaͤſſig/ und giengen nicht mehr hinein als 9. Rudersknecht/ und ſo viel die es fuͤhrten/ aber mit guͤldenen und ſilbernen Gemaͤhlen war es trefflich/ und mit Glantz der Bilder uͤberwund es das gantze Waſſer herumb.","norm":"Das Schifflein war mittelmäßig / und gingen nicht mehr hinein als 9. Rudersknecht / und so viel die es führten / aber mit güldenen und silbernen Gemahlen war es trefflich / und mit Glanz der Bilder überwund es das ganze Wasser herum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.442100048065185} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14410,"date":1663,"orig":"Er war kaum auß dieſem Schifflein geſtiegen/ da verſtunde ich von ſeinen Dienern/ daß er neulich von Peru kommen/ wolle eine Gegend in der neuen Welt bewohnt machen.","norm":"Er war kaum aus diesem Schifflein gestiegen / da verstand ich von seinen Dienern / dass er neulich von Peru kommen / wolle eine Gegend in der neuen Welt bewohnt machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.664899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14411,"date":1663,"orig":"Alsbald hat das Geſchrey unter dem Volck ſolches kund gemacht/ und lieffe ein groſſe Menge zuſammen/ ſonderlich der jenigen Menſchen/ welche durch Kriegs furi von Hauß und Hof vertrieben/ wurden von der jenigen Goͤttin geaͤngſtiget/ die Petronius ein Schweſter guten Gemuͤths nennet.","norm":"Alsbald hat das Geschrei unter dem Volk solches kund gemacht / und lief ein große Menge zusammen / sonderlich derjenigen Menschen / welche durch Kriegs furi von Haus und Hof vertrieben / wurden von derjenigen Göttin geängstigt / die Petronius ein Schwester guten Gemüts nennt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.856100082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14412,"date":1663,"orig":"Dieſe redete Baconus mit gravitaͤtiſcher Sprach faſt auff dieſe Weiß an: Liebſte Maͤnner/ ich ſiehe euren Schmertzen nicht ohne Betruͤbnus.","norm":"Diese redete Baconus mit gravitätischer Sprache fast auf diese Weiß an: Liebste Männer / ich siehe euren Schmerzen nicht ohne Betrübnis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.842100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14413,"date":1663,"orig":"Als ich den Stand und condition eures Teutſchlands examinire, argwohne ich das End eines Ubels/ werde ein Staffel deß zukuͤnfftigen ſeyn.","norm":"Als ich den Stand und Kondition eures Deutschlands examiniere, argwohne ich das Ende eines Übels / werde ein Staffel des zukünftigen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.242599964141846} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14414,"date":1663,"orig":"Wann ihr geſcheid ſeyd/ verlaſt dieſe Erden/ welche euch kein rechte:","norm":"Wann ihr gescheit seid / verlast diese Erden / welche euch kein rechte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.968599796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14415,"date":1663,"orig":"ſondern ein Stieffmutter iſt.","norm":"sondern ein Stiefmutter ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nn","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.257900238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14416,"date":1663,"orig":"Gehet/ O ihr Maͤnner/ wir wollen ein Land ſuchen wo die Sonn anderſt ſcheinet/ allwo wir der rechten Philoſophiæ obligen wollen/ und das erlangen werden/ was das Leben ſeliger machet.","norm":"Gehet / O ihr Männer / wir wollen ein Land suchen wo die Sonne anders scheinet / wo wir der rechten Philosophiae obliegen wollen / und das Erlangen werden / was das Leben seliger macht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.309100151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14417,"date":1663,"orig":"Wir werden erſtlich ein Collegium anſtellen/ das wir das Hauß Salomonis nennen wollen/ deſſen Ziel und End ſeyn wird die Erkantnus der Urſachen und Bewegungen innerlichen Kraͤfften in der Natur/ und die Erweiterung der End deß menſchlichen Gewalts/ ſo viel muͤglich iſt.","norm":"Wir werden erstlich ein Kollegium anstellen / das wir das Haus Salomonis nennen wollen / dessen Ziel und Ende sein wird die Erkenntnis der Ursachen und Bewegungen innerlichen Kräften in der Natur / und die Erweiterung der Ende des menschlichen Gewalt / so viel möglich ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.256100177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14418,"date":1663,"orig":"Jch wil euch ſagen/ was nach vielfaͤltigen Zufaͤllen/ nach vieler Gefahr/ mir begegnet iſt.","norm":"Ich will euch sagen / was nach vielfältigen Zufällen / nach vieler Gefahr / mir begegnet ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.47730016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14419,"date":1663,"orig":"Als ich neulich von Peru in China und Japon ſchiffete/ ſahe ich das Meer von Ungewitter nicht ſicher zu ſeyn.","norm":"Als ich neulich von Peru in China und Japan schiffte / sah ich das Meer von Ungewitter nicht sicher zu sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.497799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14420,"date":1663,"orig":"Dann der Himmel wurde von kleinem/ aber ungewiſſen Wind getrieben/ und war der Lufft truͤb.","norm":"Dann der Himmel wurde von kleinem / aber ungewissen Wind getrieben / und war der Luft trüb.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.850200176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14421,"date":1663,"orig":"Jch rathete derohalben nicht daß man ſolte abſaͤglen.","norm":"Ich Ratte derohalben nicht dass man sollte absäglen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.56149959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14422,"date":1663,"orig":"Aber als wir auff vielmaliges Anhalten eines guten Freunds auff die Hoͤhe gefahren/ riſſen erſtlich die zwiſchen einander ſtreitende Wind uns in abſeitige widerwertige Weg/ darnach verlieſſen ſie zugleich das verſchimpffte Schiff.","norm":"Aber als wir auf vielmaliges Anhalten eines guten Freunds auf die Höhe gefahren / rissen erstlich die zwischen einander streitende Wind uns in abseitige widerwärtige Weg / danach verließen sie zugleich das schimpfte Schiff.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.017899990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14423,"date":1663,"orig":"Jch hab in einem ſo gehigen Frieden mehr/ als von noͤthen war/ geforchien/ und die Gefehrten anheben zu ermahnen/ daß ſie mit dem Ruder ſich ſolten deß Meers Nachlaͤſſigkeit entziehen.","norm":"Ich habe in einem so Gehegen Frieden mehr / als vonnöten war / geforchien / und die Gefährten anheben zu ermahnen / dass sie mit dem Ruder sich sollten des Meers Nachlässigkeit entziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.826600074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14424,"date":1663,"orig":"Dann nach der Schoͤne werde zu nechſt ein Ubel kommen.","norm":"Dann nach der Schöne werde zu nächst ein Übel kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.065999984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14425,"date":1663,"orig":"Jch redete/ aber es war gehoͤrloſen Ohren vergebenlich.","norm":"Ich redete / aber es war gehörlosen Ohren vergebenlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.019100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14426,"date":1663,"orig":"Letztlich iſt zwiſchen unterſchiedlichen Rathſchlaͤgen der Tag vergangen.","norm":"Letztlich ist zwischen unterschiedlichen Ratschlägen der Tag vergangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1869001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14427,"date":1663,"orig":"Alsbald hat der Mond mit feurigen Hoͤrnern ein Wind erhebt.","norm":"Alsbald hat der Mond mit feurigen Hörnern ein Wind erhebt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.032299995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14428,"date":1663,"orig":"Darauff iſt nicht allgemach/ wie ſonſten/ ein Ungewitter entſtanden/ ſondern der Lufft hat alsbald das Meer dermaſſen verwickelt/ daß anfaͤnglich es den Schiffleuten die Kunſt entnommen.","norm":"Darauf ist nicht allgemach / wie sonsten / ein Ungewitter entstanden / sondern der Luft hat alsbald das Meer dermaßen verwickelt / dass anfänglich es den Schiffleuten die Kunst entnommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.984799861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14429,"date":1663,"orig":"Wir wuſten nicht/ was der Wind machen wuͤrde.","norm":"Wir wussten nicht / was der Wind machen würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.964700222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14430,"date":1663,"orig":"Und als in dieſem Ubel die Nacht verzehrt worden/ etliche gleichſam nicht weiters hoffende/ ſtiegen in das Nebenſchifflein/ und mit abgeſchnittenem Strick/ ergaben ſie ſich dem unzweiffenltchen Schiffbruch.","norm":"Und als in diesem Übel die Nacht verzehrt worden / etliche gleichsam nicht weiteres hoffende / stiegen in das Nebenschifflein / und mit abgeschnittenem Strick / ergaben sie sich dem unzweiffenltchen Schiffbruch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.104000091552734} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14431,"date":1663,"orig":"Es haben dieſe vom Ungewitter hinweggenommene durch niemand mit Augen erſehen koͤnnen werden.","norm":"Es haben diese vom Ungewitter hinweggenommene durch niemand mit Augen ersehen können werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.794400215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14432,"date":1663,"orig":"Die Wellen unter welchen ſie waren/ widerſtunden dergeſtallten/ daß das Schifflein ihnen nicht gnugſam hat ſeyn koͤnnen.","norm":"Die Wellen unter welchen sie waren / widerstünden dergestallten / dass das Schifflein ihnen nicht genugsam hat sein können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.49429988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14433,"date":1663,"orig":"Und wir ſo in Gefahr periclitirten, haben nicht Zeit gehabt andere uͤble Zufaͤll zubeſchmertzen.","norm":"Und wir so in Gefahr periklitierten, haben nicht Zeit gehabt andere üble Zufälle zubeschmertzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.536499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14434,"date":1663,"orig":"Wir hebten aber unſere Hertzen und Stimmen zu Gott in den Himmel/ der ſeine Wunderthaten in der Tieffe erzeigt.","norm":"Wir hebten aber unsere Herzen und Stimmen zu Gott in den Himmel / der seine Wundertaten in der Tiefe erzeigt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.351900100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14435,"date":1663,"orig":"Dieſen rufften wir an unter den dickeſten Seufftzer/ damit/ gleichwie er Anfangs die Verſamlungen deß Waſſers geſchickt/ und die Truͤckne erſcheinen hat laſſen/ alſo jetzunder auch nach ſeiner groſſen Barmhertzigkeit uns die Erden zeigete/ damit wir nicht zu grund giengen.","norm":"Diesen rußten wir an unter den dicksten Seufzer / damit / gleichwie er Anfangs die Versammlungen des Wassers geschickt / und die Trückne erscheinen hat lassen / also jetzund auch nach seiner großen Barmherzigkeit uns die Erden zeigte / damit wir nicht zu Grund gingen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.179699897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14436,"date":1663,"orig":"Und Gott iſt/ uͤber Hoffnung/ gnaͤdig geweſen.","norm":"Und Gott ist / über Hoffnung / gnädig gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.251399993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14437,"date":1663,"orig":"Dann folgenden Tags/ haben wir gegen Mitternacht gleichſam dicke Wolcken geſehen/ welche uns Hoffnung von der Erden gebracht.","norm":"Dann folgenden Tags / haben wir gegen Mitternacht gleichsam dicke Wolken gesehen / welche uns Hoffnung von der Erden gebracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7906999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14438,"date":1663,"orig":"Derenthalben haben wir die gantze Nacht den Lauff dorthin gerichtet/ und bey helle anderen Tags/ iſt bekandt worden/ daß das jenige ſo wir geſehen hatten/ die Jnſul Atlandidis ſeye.","norm":"Derenthalben haben wir die ganze Nacht den Lauf dorthin gerichtet / und bei helle anderen Tags / ist bekannt worden / dass dasjenige so wir gesehen hatten / die Insel Atlandidis sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.357800006866455} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14439,"date":1663,"orig":"Liebſte Maͤnner/ ich will nicht luͤgen.","norm":"Liebste Männer / ich will nicht lügen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.537899971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14440,"date":1663,"orig":"Dieſe Jnſul iſt alſo beſchaffen/ daß wann Thomas Morus ſolte neu Utopia beſchreiben/ ihme dieſe als ein Bild und Exemplar vorſetzte. Hab mir derowegen fuͤrgenommen/ in dieſe gluͤckſeligſte Jnſul ein Stadt zuerbauen/ und bin deßwegen in Teutſchland kommen/ daß ich kundte Gaͤrtner/ Ackersleut/ Graber/ Kuͤnſtler/ Schmid/ Fiſcher/ Vogelfaͤnger/ Barbierer/ Apotecker/ Koͤch/ Becken/ Bierbraͤuer/ und dergleichen Leut zuſammen ruffen.","norm":"Diese Insel ist also beschaffen / dass wann Thomas Morus sollte neu Utopia beschreiben / ihm diese als ein Bild und Exemplar vorsetzte . Hab mir derowegen vorgenommen / in diese glückseligste Insel ein Stadt zuerbauen / und bin deswegen in Deutschland kommen / dass ich konnte Gärtner / Ackersleut / Graber / Künstler / Schmied / Fischer / Vogelfänger / Barbierer / Apotheker / Köche / Becken / Bierbräuer / und dergleichen Leute zusammen rufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.688899993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14441,"date":1663,"orig":"Glaubt mir liebſte Maͤnner:","norm":"Glaubt mir liebste Männer:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"oc","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.522600173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14442,"date":1663,"orig":"Jn dieſem Teutſchland hat das wilde Meer der Krieg noch kein End/ ſondern es hat ein Außſehen/ als woll es mehr und mehr toben.","norm":"In diesem Deutschland hat das wilde Meer der Krieg noch kein Ende / sondern es hat ein Aussehen / als wohl es mehr und mehr toben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.394400119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14443,"date":1663,"orig":"Wann derowegen ihr der langwuͤrigen Muͤhſeligkeit muͤd ſeyd/ folget mir nach.","norm":"Wann derowegen ihr der langwürigen Mühseligkeit müde seid / folget mir nach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.906599998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14444,"date":1663,"orig":"Auch Abdera Teiorum iſt ein ſchoͤnes Ort.","norm":"Auch Abdera Teiorum ist ein schönes Ort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.641499996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14445,"date":1663,"orig":"Anfaͤnglich zwar verheiſſe ich euch keine groſſe unſchwingliche Reichthumb.","norm":"Anfänglich zwar verheiße ich euch keine große unschwingliche Reichtum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.893199920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14446,"date":1663,"orig":"Dann ein Colonia oder Pflantzung der Landſchafften/ iſt nicht ungleich der Pflantzung der Waͤld/ in welcher vor 20. Jahren nichts von dem Einkommen oder Nutzen zugedencken iſt.","norm":"Dann ein Colonia oder Pflanzung der Landschaften / ist nicht ungleich der Pflanzung der Welt / in welcher vor 20. Jahren nichts von dem Einkommen oder Nutzen zugedenken ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.021699905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14447,"date":1663,"orig":"Sondern der uͤberfluͤſſige reiche Frucht iſt zu End deß Wercks zu hoffen.","norm":"Sondern der überflüssige reiche Frucht ist zu Ende des Werks zu hoffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4731998443603525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14448,"date":1663,"orig":"Und wann ihr mir was glaubt/ der unzimlich groſſen Reichthumber iſt kein nutz/ als in Anwendung derſelbigen.","norm":"Und wann ihr mir was glaubt / der unziemlich großen Reichtumber ist kein Nutz / als in Anwendung derselbigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.56879997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14449,"date":1663,"orig":"Das andere beſtehet allein in der Meynung.","norm":"Das andere bestehet allein in der Meinung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.154799938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14450,"date":1663,"orig":"Hoͤret von dieſer Sach den Salomon/ der ſpricht:","norm":"Höret von dieser Sache den Salomon / der spricht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.002099990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14451,"date":1663,"orig":"Wo viel Reichthumb ſeyn/ ſeyn auch viel die es eſſen.","norm":"Wo viel Reichtum sein / sein auch viel die es essen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.596099853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14452,"date":1663,"orig":"Und was nutzt es dem Beſitzer/ als nur daß er es mit ſeinen Augen anſiehet.","norm":"Und was nutzt es dem Besitzer / als nur dass er es mit seinen Augen ansieht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.009099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14453,"date":1663,"orig":"Jch gedencke deß jenigen Koͤnigs/ welcher alſo mit ihm ſelbſt geredt hat:","norm":"Ich gedenke desjenigen Königs / welcher also mit ihm selbst geredet hat:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.251299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14454,"date":1663,"orig":"Wann ich das Reich werde unter mich bringen/ ſo will ich ein anders hinzu thun/ darnach wider ein anders.","norm":"Wann ich das Reich werde unter mich bringen / so will ich ein anders hinzutun / danach wieder ein anders.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.458199977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14455,"date":1663,"orig":"Und als er gefragt wurd/ was er alsdann thun wolte/ hat er geſagt/ Er woll eſſen/ trincken/ ſchlaffen/ reiten/ jagen.","norm":"Und als er gefragt wurde / was er alsdann tun wollte / hat er gesagt / Er wohl essen / trinken / schlafen / reiten / jagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.524799823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14456,"date":1663,"orig":"Und als die Raͤth darauff vermeldt/ diß koͤnne eben jetzo gar ſicher beſchehen/ das ander aber were mit Gefahr zuverſuchen/ iſt er zu freden geweſen/ und hat ſein Unbedachtſamkeit erkennet.","norm":"Und als die Rät darauf vermeldet / dies könne eben jetzt gar sicher geschehen / das ander aber wäre mit Gefahr zuversuchen / ist er zu freden gewesen / und hat sein Unbedachtsamkeit erkennt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.1427001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14457,"date":1663,"orig":"Wann ihr auch in der Jnſul Atlantide gar gelegenlich werdet koͤnnen eſſen/ trincken/ ſchlaffen/ euch bekleiden/ ja ſpielen und luſtig ſeyn/ was wollt ihr mehr?","norm":"Wann ihr auch in der Insel Atlantide gar geleglich werdet können essen / trinken / schlafen / euch bekleiden / ja spielen und lustig sein / was wollt ihr mehr?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.560699939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14458,"date":1663,"orig":"Begehret nicht groſſe Reichthumb/ ſondern die jenige/ welche ihr koͤndt mit Recht erhalten/ maͤſſig anwenden/ luſtig außtheilen/ und gerne dahinten laſſen.","norm":"Begehret nicht große Reichtum / sondern diejenige / welche ihr könnt mit Recht erhalten / mäßig anwenden / lustig austeilen / und gerne dahinten lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.193999767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14459,"date":1663,"orig":"Doch auch/ ſolt ihr nicht derſelben Verachtung/ als ein Moͤnch/ oder der ſich der Welt entzogen/ behaupten.","norm":"Doch auch / sollt ihr nicht derselben Verachtung / als ein Mönch / oder der sich der Welt entzogen / behaupten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.690899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14460,"date":1663,"orig":"Sondern macht ein Unterſchied von denſelbigen.","norm":"Sondern macht ein Unterschied von denselbigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.82919979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14461,"date":1663,"orig":"Der Cicero hat gar wol von dem Rabirio Poſthumo geredt:","norm":"Der Cicero hat gar wohl von dem Rabirio Posthumo geredet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.039899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14462,"date":1663,"orig":"Es erſcheine in dem Fleiß das Gut zu mehren/ daß es kein Raub deß Geitzes/ ſondern ein Inſtrument der Guͤte ſuchte.","norm":"Es erscheine in dem Fleiß das Gut zu mehren / dass es kein Raub des Geizes / sondern ein Instrument der Güte suchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.017399787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14463,"date":1663,"orig":"Ein Mittel/ ſprich ich/ der Guͤte ſuche.","norm":"Ein Mittel / sprich ich / der Güte suche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.302800178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14464,"date":1663,"orig":"Einem frommen Gemuͤth/ welches mit ſeiner Fortuna content iſt/ kan nichts beſſers ſeyn.","norm":"Einem frommen Gemüt / welches mit seiner Fortuna content ist / kann nichts Besseres sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.678599834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14465,"date":1663,"orig":"Wer iſt reich? welcher nicht viel begehrt.","norm":"Wer ist reich? welcher nicht viel begehrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.797500133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14466,"date":1663,"orig":"Wer iſt arm? der Geitzige.","norm":"Wer ist arm? der Geizige.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.398200035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14467,"date":1663,"orig":"Frage den Magen was er woll?","norm":"Frage den Magen was er wohl?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.9608001708984375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14468,"date":1663,"orig":"Er wird antworten: Erſaͤttiget zu werden uñ weiter nichts.","norm":"Er wird antworten: Ersättiget zu werden und weiter nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.940899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14469,"date":1663,"orig":"Frage den gantzen Leib/ was er wolle?","norm":"Frage den ganzen Leib / was er wolle?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.326399803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14470,"date":1663,"orig":"Er wird antworten: bedeckt zu ſeyn.","norm":"Er wird antworten: bedeckt zu sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3471999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14471,"date":1663,"orig":"Wann ihr ein Verſtand habt/ ſo ſeyd zu frieden wann eure Leiblein die kleine Zeit/ ſo ihr habt auff Erden herumb zu lauffen/ ſo viel es ſeyn kan auffs nutzlichſte/ und mit wenigſtem Getoͤß und Geſchrey/ ihr moͤgt erhalten.","norm":"Wann ihr ein Verstand habt / so seid zu Frieden wann eure Leiblein die kleine Zeit / so ihr habt auf Erden herumzulaufen / so viel es sein kann aufs nützlichste / und mit wenigstem Getöse und Geschrei / ihr mögt erhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.167600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14472,"date":1663,"orig":"Es redete der Baconius noch alſo/ da Joan Barclaius auffſtunde/ und alſo antwortete:","norm":"Es redete der Baconius noch also / da Joan Barclaius aufstünde / und also antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.469799995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14473,"date":1663,"orig":"Es fehlet wenig/ hochweiſer Bacone, daß ich mir nicht laſſe perſuadiren, daß ich mich deiner Geſellſchafft unterfahe.","norm":"Es fehlet wenig / hochweiser Bacon, dass ich mir nicht lasse persuadieren, dass ich mich deiner Gesellschaft unterfange.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.011499881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14474,"date":1663,"orig":"Aber ich gehe mit dir/ oder ich bleibe/ diß rathe ich treulich/ daß diß dein erſte Sorg ſey; Maͤnner zuſammen zu bringen/ welche in unterſchiedlichen Freyen: und anderen Kuͤnſten excelliren.","norm":"Aber ich gehe mit dir / oder ich bleibe / dies rate ich treulich / dass dies dein erste Sorge sei; Männer zusammenzubringen / welche in unterschiedlichen Freien: und anderen Künsten exzellieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.818900108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14475,"date":1663,"orig":"Die excelliren und fuͤrtrefflich ſeyen/ ſprich ich/ welche der Zeit nicht viel zu finden/ daß auch deß jenigen/ weiß nicht was fuͤr eines/ Kertzen verwerffen kanſt/ der auff gar angefuͤlltem Marckt nur einen ſuchte.","norm":"Die exzellieren und fürtrefflich seien / sprich ich / welche der Zeit nicht viel zu finden / dass auch desjenigen / weiß nicht was für eines / Kerzen verwerfen kannst / der auf gar angefülltem Markt nur einen suchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.891600131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14476,"date":1663,"orig":"Jch weiß nicht/ was fuͤr ein gifftiger Cometſtern dieſer Zeit die meiſte Reſpublicas verblendet hat/ daß ſo viel Golds außzuſchuͤtten/ die ſchlechteſten Leut von gemeinem ærario zuerhalten/ ihnen gefaͤllet/ und letztlich ſchwer faͤllet ein Wahl groſſer Gemuͤther fuͤrzunehmen.","norm":"Ich weiß nicht / was für ein giftiger Kometstern dieser Zeit die meiste Respublicas verblendet hat / dass so viel Golds auszuschütten / die schlechtesten Leute von gemeinem aerario zu erhalten / ihnen gefällt / und letztlich schwer fället ein Wahl großer Gemüter vorzunehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.045899868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14477,"date":1663,"orig":"Wann ſubjecta, zu Zter der Welt geboren/ Koͤnigreichen und gemeinem Nutzen befohlen werden/ ſo wil man erſt karg ſeyn/ und hebt die Caſſa an abnehmen/ oder/ daß ich beſſer rede/ hochweiſer Bacone, ich wil dir Maͤnner zeigen/ die zu Wuͤrden der Kuͤnſten geboren/ und gemeinen Geſchaͤfften tauglich ſeyn/ aber weil das Vaterland nicht gewuſt hat/ wie ſie zugebrauchen/ als ſeyn ſie in privat-Geſchaͤfften und Sorgen bißhero veraltet.","norm":"Wann subjecta, zu Zter der Welt geboren / Königreichen und gemeinem Nutzen befohlen werden / so will man erst karg sein / und hebt die Kassa an abnehmen / oder / dass ich besser rede / hochweiser Bacon, ich will dir Männer zeigen / die zu Würden der Künsten geboren / und gemeinen Geschäften tauglich sein / aber weil das Vaterland nicht gewusst hat / wie sie zu gebrauchen / als sein sie in Privat-Geschäften und Sorgen bisher veraltet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.561600208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14478,"date":1663,"orig":"Was unterlaͤſſeſt du dieſe Kuͤnſten und Koͤpff zu failſchen? wann du geſcheid biſt?","norm":"Was unterlassest du diese Künsten und Köpf zu feilschen? wann du gescheit bist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.834499835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14479,"date":1663,"orig":"Ja damit du witzig werdeſt/ ſolt du nicht allein die fuͤrnehmſten Gelehrten/ ſondern in anderen Kuͤnſten erfahrne einladen.","norm":"Ja damit du witzig werdest / sollt du nicht allein die fürnehmsten Gelehrten / sondern in anderen Künsten erfahrene einladen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.676199913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14480,"date":1663,"orig":"Als einer der die Pferd zu tummlen/ einer zu mahlen/ und ein anderer ſol in der Singkunſt fuͤrtrefflich ſeyn.","norm":"Als einer der die Pferd zu tummeln / einer zu malen / und ein anderer soll in der Singkunst fürtrefflich sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.826300144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14481,"date":1663,"orig":"Jener ſolle der Erfahrenheit der Architectur beruͤhmt ſeyn/ oder der Zuſammenfuͤhrung der Waſſer/ Brunnen zu machen/ der/ einer anderen Kunſt ihme oder der Zeit Gewonheit dienſtlich/ ſich ergeben.","norm":"Jener solle der Erfahrenheit der Architektur berühmt sein / oder der Zusammenführung der Wasser / Brunnen zu machen / der / einer anderen Kunst ihm oder der Zeit Gewohnheit dienstlich / sich ergeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.862599849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14482,"date":1663,"orig":"Dergleichen Leut wann ſie dir fuͤrgebracht werden/ erkauffe alsbald/ auch umb was ſie ſelbſt wollen/ wann es umb ein ſchlechters nicht wird ſeyn koͤnnen.","norm":"Dergleichen Leute wann sie dir vorgebracht werden / erkaufe alsbald / auch um was sie selbst wollen / wann es um ein Schlechteres nicht wird sein können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.498899936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14483,"date":1663,"orig":"Eben die Fuͤrtreffligkeit der Beſoldungen wird ein Ruhm dem Kuͤnſtler ſeyn/ ein Glori dem Patronen, und wird andere auffmunteren.","norm":"Eben die Fürtrefflichkeit der Besoldungen wird ein Ruhm dem Künstler sein / ein Glorie dem Patronen, und wird andere aufmuntere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.621500015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14484,"date":1663,"orig":"Sihe das Koͤnigreich Schweden an/ vor Zeiten war ſelbiges Volck alleinig mit den Waffen verwildet/ jetzo hat es dem groſſen Guſtavo ſeinem Koͤnig zu dancken/ daß es nicht allein mit Fuͤrtreffligkeit der Waffen/ ſondern mit der Freyen und anderer Kuͤnſten Ehr/ Franckreich oder Teutſchland an etlichen Orten entweder nachzufolgen anhebet/ alſo zwar wann der Schwed ſo viel Jahr geſtorben/ jetzt wider aufferſtuͤnde/ wuͤrd er Schweden im Schwedenland ſelbſt ſuchen.","norm":"Siehe das Königreich Schweden an / vor Zeiten war selbiges Volk alleinig mit den Waffen verwildet / jetzt hat es dem großen Gustavo seinem König zu danken / dass es nicht allein mit Fürtrefflichkeit der Waffen / sondern mit der Freien und anderer Künsten Ehre / Frankreich oder Deutschland an etlichen Orten entweder nachzufolgen anhebet / also zwar wann der Schwede so viel Jahr gestorben / jetzt wieder auferstünde / würde er Schweden im Schwedenland selbst suchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.519000053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14485,"date":1663,"orig":"Alſo ſeyn wir beſchaffen/ daß ein jeder umb etwas ſich befleißt.","norm":"Also sein wir beschaffen / dass ein jeder um etwas sich befleißt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.728300094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14486,"date":1663,"orig":"Aber in der Sach/ welche uns gefaͤllt/ oder wir beobachten/ verwunderen wir die jenige/ ſo darin fuͤrtrefflich ſeyn.","norm":"Aber in der Sache / welche uns gefällt / oder wir beobachten / verwundere wir diejenige / so darin fürtrefflich sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.805699825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14487,"date":1663,"orig":"Geſetzt aber/ daß du in Handwercken/ ſtudiren und Kriegsſachen die Fuͤrnehmſte erhalteſt/ gleichwie in einem Himmel die Sterne.","norm":"Gesetzt aber / dass du in Handwerken / studieren und Kriegssachen die Fürnehmste erhaltest / gleichwie in einem Himmel die Sterne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.739999771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14488,"date":1663,"orig":"Was wird in der gantzen Welt von deiner Republic fuͤr ein Red ſeyn? wer wird nicht darumb wiſſen? wer wird ſie mit Schrecken nicht ehren? Dir ſelbſten/ groſſer Bacone, wie wird dir ein ſo groſſer Lohn diß Wercks gebuͤren?","norm":"Was wird in der ganzen Welt von deiner Republik für ein Rede sein? wer wird nicht darum wissen? wer wird sie mit Schrecken nicht ehren? Dir selbst / großer Bacon, wie wird dir ein so großer Lohn dies Werks Gebühren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.872000217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14489,"date":1663,"orig":"Damit du auß der ſterblichen Zahl kommeſt? damit du lebhafft und friſch/ viel gewiſſer als durch Geruch/ und einem auß deiner Leich kommenden Adler dich empfindeſt conſecrirt zu ſeyn?","norm":"Damit du aus der sterblichen Zahl kommest? damit du lebhaft und frisch / viel gewisser als durch Geruch / und einem aus deiner Leich kommenden Adler dich empfindest konsekriert zu sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.185400009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14490,"date":1663,"orig":"Du wirſt mit aller Frolockung triumphiren.","norm":"Du wirst mit aller Frohlockung triumphieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6265997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14491,"date":1663,"orig":"Dieſe ſeynd Speiſen/ diß wird der Voͤlcker Raub ſeyn/ von welchen du gleichſam die Blumen zu deinem Krantz verſamlen wirſt.","norm":"Diese sind Speisen / dies wird der Völker Raub sein / von welchen du gleichsam die Blumen zu deinem Kranz versammeln wirst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.511000156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14492,"date":1663,"orig":"Die verſtaͤndige Koͤpff haben ihre Fruͤcht/ als wie die Pflantzen.","norm":"Die verständige Köpf haben ihre Früchte / als wie die Pflanzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.691999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14493,"date":1663,"orig":"Von einer Pflantzen/ wann es ein guten Gaͤrtner bekommen hat/ werden unzahlbar viel gezielet.","norm":"Von einer Pflanzen / wann es ein guten Gärtner bekommen hat / werden unzahlbar viel gezielt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.985099792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14494,"date":1663,"orig":"Wie viel Redner hat das Niederland von dem einigen Lipſio?","norm":"Wie viel Redner hat das Niederland von dem einigen Lipsio?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.713799953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14495,"date":1663,"orig":"Wie viel Poeten hat das Teutſchland vom einigen Opitio?","norm":"Wie viel Poeten hat das Deutschland vom einigen Opitio?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.497600078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14496,"date":1663,"orig":"Von dem Socrate allein wie viel Philoſophi, von dem eintzigen Hippocrate wie viel Medici? von eim Albrecht Duͤrer wie viel ſeyn der Mahler?","norm":"Von dem Socrate allein wie viel Philosophie, von dem einzigen Hippokratte wie viel Medici? von einem Albrecht Dürer wie viel sein der Maler?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.236999988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14497,"date":1663,"orig":"Derowegen ſolt du in einer jedwedern Freyen: oder anderen Kunſt/ wenigſt ein fuͤrtrefflichen beſtellen/ der wird ein gantze Jnſul oder Landſchafft mit Nachfolger/ oder diſcipulis leichtlich einfuͤllen.","norm":"Derowegen sollt du in einer jedweden Freien: oder anderen Kunst / wenigste ein fürtrefflichen bestellen / der wird ein ganze Insel oder Landschaft mit Nachfolger / oder discipulis leichtlich einfüllen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.764500141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14498,"date":1663,"orig":"Der Barclajus hat kaum dieſe Red geendert/ da ſtunde vorbey ein alter Hauptmann; Ein Mann eines Ehrwuͤrdigen Angeſichts/ welcher ein graues langes Haar/ und beſſer als wann es durch Unfleiß vermeynt wurde/ ihme uͤber die Schultern hinab hienge.","norm":"Der Barclajus hat kaum diese Rede geändert / da stand vorbei ein alter Hauptmann; ein Mann eines ehrwürdigen Angesichts / welcher ein graues langes Haar / und besser als wann es durch Unfleiß vermeint wurde / ihm über die Schultern hinab hinge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.10830020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14499,"date":1663,"orig":"Er trug ein Spieß in der Hand/ auff welchem er mit auff die Erden gekehrtem Spitz ſich leinete/ ſchreyend:","norm":"Er trug ein Spieß in der Hand / auf welchem er mit auf die Erden gekehrtem Spitz sich leinte / schreiend:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.463799953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14500,"date":1663,"orig":"Tuta eſt ſub Ægide Pallas.","norm":"Tuta est sub Aegide Pallas.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"ht","lang_de":0,"norm_lmscore":7.209400177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14501,"date":1663,"orig":"Die Goͤttin deß Kriegs iſt unter ihrem Helm ſicher.","norm":"Die Göttin des Kriegs ist unter ihrem Helm sicher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.480899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14502,"date":1663,"orig":"Die Jnſul wo ihr hin begehrt/ iſt mein Vaterland.","norm":"Die Insel wo ihr hin begehrt / ist mein Vaterland.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.832900047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14503,"date":1663,"orig":"Was es vor dieſem fuͤr Zuſtaͤnd gehabt habe/ meyn ich/ weiſeſter Bacone, es ſeye dir nicht verboꝛgen/ wie es dann jetzunder ſich getroͤſt mit neuen Menſchen angefuͤllt zu werden/ ich bißhero in Teutſchland Vertriebener/ und mit der friſchen uͤblen unzeitigen Einbildung wegen deß Zukuͤnfftigen ſorgfaͤltig/ vermeyne man ſolle Achtung geben/ damit dieſer Ort wider zu beſtaͤndiger Beſſerung gelange.","norm":"Was es vor diesem für Zustände gehabt habe / mein ich / weisester Bacon, es sei dir nicht verborgen / wie es dann jetzund sich getrost mit neuen Menschen angefüllt zu werden / ich bisher in Deutschland Vertriebener / und mit der frischen üblen unzeitigen Einbildung wegen des zukünftigen sorgfältig / vermeine man solle Achtung geben / damit dieser Ort wieder zu beständiger Besserung gelange.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.061600208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14504,"date":1663,"orig":"Es iſt nie gewiſſer/ als daß wir noch mit neuen Wunden vom Gewalt der Waffen/ durch welche wir ein kleines zuvor verwundet worden/ widerumb durch Verhaͤngnus getroffen koͤnnen werden.","norm":"Es ist nie gewisser / als dass wir noch mit neuen Wunden vom Gewalt der Waffen / durch welche wir ein kleines zuvor verwundet worden / wiederum durch Verhängnis getroffen können werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.254899978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14505,"date":1663,"orig":"Die jenige Auffruͤhriſche/ welche mich und die meinige vom Vaterland getrieben/ ſeyn nicht durch ihr Tugend/ ſondern durch unſer Boßheit/ mit welcher wir Gott anderwerts verletzet haben/ gluͤckſelig geweſen; und wir Elende letztlich ſeyn den Frieden von den Gottloſen zu kauffen/ gez wungen worden.","norm":"Diejenige Auffrührische / welche mich und die meinige vom Vaterland getrieben / sein nicht durch ihr Tugend / sondern durch unser Bosheit / mit welcher wir Gott anderwärts verletzet haben / glückselig gewesen; und wir Elende letztlich sein den Frieden von den Gottlosen zu kaufen / gez Wangen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.525300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14506,"date":1663,"orig":"Aber ihr/ wann ihr mir was glaubt/ werdet in derſelbigen Jnſul/ ſo noch nicht recht zur Ruhe geſtillet iſt/ ſorgfaͤltig erwarten/ auß was Aſchen ſich die Flammen wider erheben/ wem es gefalle neue Streit anzuheben/ was man weiters den ſchon gar angefuͤllten Buͤchern fuͤr Bundsſchrifften ſolle zuſetzen.","norm":"Aber ihr / wann ihr mir was glaubt / werdet in derselbigen Insel / so noch nicht recht zur Ruhe gestillt ist / sorgfältig erwarten / aus was Aschen sich die Flammen wieder erheben / wem es gefalle neue Streit anzuheben / was man weiteres den schon gar angefüllten Büchern für Bundsschriften solle zusetzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.39709997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14507,"date":1663,"orig":"Wann ihr Verſtand braucht/ auff alle Zufaͤll erwehlet etliche Leut/ ſo Kriegs und Staͤrcke halber ein Anſehen haben/ die Anffruhren in den erſten Bewegungen wider zu demmen.","norm":"Wann ihr Verstand braucht / auf alle Zufälle erwählt etliche Leute / so Kriegs und Stärke halber ein Ansehen haben / die Anffruhren in den ersten Bewegungen wieder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.015500068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14508,"date":1663,"orig":"Wann euch nicht Obriſte ermanglen ſolten/ welche der Soldaten Gewalt mit Vernunfft/ oder Fortuna linderen/ ſo foͤrcht ihr euch mehr nicht als recht iſt/ zu dem unerwartenden Anfall der Voͤlcker/ oder es wird der Stand der Gemuͤter alſo beſchaffen ſeyn/ daß wenig ein ſo gefaͤhrliche That werden wagen.","norm":"Wann euch nicht oberste ermanglen sollten / welche der Soldaten Gewalt mit Vernunft / oder Fortuna linderen / so förcht ihr euch mehr nicht als recht ist / zu dem unerwartenden Anfall der Völker / oder es wird der Stand der Gemüter also beschaffen sein / dass wenig ein so gefährliche Tat werden wagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.977499961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14509,"date":1663,"orig":"Viel werden es wollen/ alle aber leyden.","norm":"Viel werden es wollen / alle aber leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.322800159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14510,"date":1663,"orig":"Jenige Kriegsleut aber/ ſollen nicht allein treu ſeyn/ ſondern vielmehr verſtaͤndig/ als geſchaͤfftig/ oder welche die privat injuri offentlich zu raͤchen vergnuͤgt ſeyn.","norm":"Jenige Kriegsleut aber / sollen nicht allein treu sein / sondern vielmehr verständig / als geschäftig / oder welche die privat Injurie öffentlich zu rächen vergnügt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7795000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14511,"date":1663,"orig":"Sonſten wird die remedirung ſchwerer ſeyn als die Kranckheit ſelber.","norm":"Sonsten wird die Remedierung schwerer sein als die Krankheit selber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.242400169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14512,"date":1663,"orig":"Nach dieſem Hauptmann kame ein Venediſcher Edelmann/ welchen ich oͤffter geſehen zu haben ingedenck bin/ ein Mann ſo wuͤrdig iſt den aller Geſchlecht Wunſch zu einem Buͤrger begehre.","norm":"Nach diesem Hauptmann kam ein Venedischer Edelmann / welchen ich öfter gesehen zu haben eingedenk bin / ein Mann so würdig ist den aller Geschlecht Wunsch zu einem Bürger begehre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.625699996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14513,"date":1663,"orig":"Dann unter Handlungen hat er ſein froͤliches und ernſthafftigs Gemuͤth mit Kunſt und Embſigkeit angefuͤllt/ und iſt ſo freundlich/ daß wann er einem ein Gutthat beweiſt/ er eine empfangen zu haben erachtet.","norm":"Dann unter Handlungen hat er sein fröhliches und ernsthafftigs Gemüt mit Kunst und Emsigkeit angefüllt / und ist so freundlich / dass wann er einem ein Guttat beweist / er eine empfangen zu haben erachtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.750199794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14514,"date":1663,"orig":"Dieſer nachdem er dem Bacono ein gluͤckſeligen Fortgang gewuͤnſcht/ lobte deſſen Ziel und Meynung nach laͤngs.","norm":"Dieser nachdem er dem Bacono ein glückseligen Fortgang gewünscht / lobte dessen Ziel und Meinung nach längs.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.388299942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14515,"date":1663,"orig":"Aber er ſprache/ ich bin ingedenck/ daß ich in der Schul der Philoſophorum gehoͤrt habe:","norm":"Aber er Sprache / ich bin eingedenk / dass ich in der Schule der Philosophorum gehört habe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.588399887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14516,"date":1663,"orig":"Kein Finis oder End komme von ſich ſelbſten/ ſondern es werden die Media oder Mittel darzu erfordert.","norm":"Kein Finis oder Ende komme von sich selbst / sondern es werden die Media oder Mittel dazu erfordert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.659299850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14517,"date":1663,"orig":"Unter denſelbigen Mitteln aber/ dunckt mich das Geld zu ſeyn.","norm":"Unter denselbigen Mitteln aber / dünkt mich das Geld zu sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.218999862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14518,"date":1663,"orig":"Eſt Mundus pelagus, Regina pecunianautæ, Navigat in felix, qui caret hujus ope.","norm":"Est Mundus pelagus, Regina pecunianautae, Navigat in felix, qui caret hujus ope.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.820899963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14519,"date":1663,"orig":"Die Welt die iſt ein Meer/ Die Schiffleut ſeyn das Geld/ Zum gluͤcklich Schiffen thun/ Geldhuͤlff muß haben d’ Welt.","norm":"Die Welt die ist ein Meer / Die Schiffleut sein das Geld / Zum glücklich Schiffen tun / Geldhülff muss haben d' Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.965000152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14520,"date":1663,"orig":"Die Welt iſt ein hohes Meer/ die Regiererin und Schiffleut iſt das Geld.","norm":"Die Welt ist ein hohes Meer / die Regiererin und Schiffleut ist das Geld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.579500198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14521,"date":1663,"orig":"Der ſchiffet ungluͤcklich/ welcher dieſer Huͤlff ermanglet.","norm":"Der schiffet unglücklich / welcher dieser Hilfe ermanglet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.32450008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14522,"date":1663,"orig":"Auff daß derohalben mit der Zeit dein Caſſa unter ſo vielen Außgaben nicht anhebe zu welcken/ ſo befihle ich dir und den deinigen die Kauffinanſchafft treulich.","norm":"Auf dass derohalben mit der Zeit dein Kassa unter so vielen Ausgaben nicht anhebe zu welken / so befiele ich dir und den deinigen die Kauffinanschafft treulich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.874899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14523,"date":1663,"orig":"Die Kauffmanſchafft iſt gleich einer Ader oder Porten/ durch welche ein Land zu Reichthumb kommet/ wann mir zu glauben iſt.","norm":"Die Kaufmannschaft ist gleich einer Ader oder Porten / durch welche ein Land zu Reichtum kommet / wann mir zu glauben ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8566999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14524,"date":1663,"orig":"Die Kauffmanſchafft iſt ſo frey und ehrlich/ daß ſich auch anſehenliche Leut vor alten Zeiten nicht geſchaͤmt haben/ ſolcher nachzufolgen und zu uͤben/ unter dieſen (wie wir in Plutarcho finden) iſt der jenige groſſe Solon geweſen/ der den Athenienſern gar heilſame Geſatz gegeben/ und der Hippocrates auß der Jnſul Con, ein Vater der Medicin, deſſen Geſatz auch zu unſeren Zeiten gleichſam fuͤr Oracula oder goͤttliche Spruͤch gehalten werden/ und der goͤttlich Plato, welcher/ wann er in derſelben verharꝛet were/ wuͤrd er nicht ſo verhaſt worden ſeyn/ und ein ſo elenden Todt genommen haben.","norm":"Die Kaufmannschaft ist so frei und ehrlich / dass sich auch ansehenliche Leute vor alten Zeiten nicht geschämt haben / solcher nachzufolgen und zu üben / unter diesen (wie wir in Plutarcho finden) ist derjenige große Solon gewesen / der den Athenern gar heilsame Gesetz gegeben / und der Hippokrates aus der Insel Con, ein Vater der Medizin, dessen Gesetz auch zu unseren Zeiten gleichsam für Oracula oder göttliche Sprüche gehalten werden / und der göttlich Plato, welcher / wann er in derselben verharret wäre / würde er nicht so verhasst worden sein / und ein so elenden Tod genommen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.211100101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14525,"date":1663,"orig":"Jſt dann nicht auch jetziger Zeit die Kauffmanſchafft ein ſondere Zier der fuͤrtrefflichſten Leut.","norm":"Ist dann nicht auch jetziger Zeit die Kaufmannschaft ein sondere Zier der fürtrefflichsten Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.537199974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14526,"date":1663,"orig":"Wer hat die Venediger/ Genueſer/ Luceſer/ Florentiner/ Augſpurger/ Nuͤrnberger/ Ulmer/ Franckfurter/ und andere zu ſolcher Macht gebracht?","norm":"Wer hat die Venediger / Genuesen / Luceser / Florentiner / Augspurger / Nürnberger / Ulmer / Frankfurter / und andere zu solcher Macht gebracht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.51800012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14527,"date":1663,"orig":"Was iſt/ daß ſo viel Jtaliamſche familien zu dem hoͤchſten Adel erhebt?","norm":"Was ist / dass so viel Jtaliamsche Familien zu dem höchsten Adel erhebt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.202099800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14528,"date":1663,"orig":"was iſt/ welches andere ſchier mit unendlichen Reichthumb gemehret? als die Kauffmanſchafft/ Zeugen ſeyn die Widmann/ Fugger/ Grimaldi, Bonuiſii, Santii, Strozzi, Medices, mit welchen Koͤnig und Kaͤyſer ſelbſt Heyrath und Freundſchafft zu treffen nicht zweifflen.","norm":"was ist / welches andere schier mit unendlichen Reichtum gemehrt? als die Kaufmannschaft / Zeugen sein die Widman / Fugger / Grimaldi, Bonuisii, Santii, Strozzi, Medices, mit welchen König und Kaiser selbst Heirat und Freundschaft zu treffen nicht zweifle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.919099807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14529,"date":1663,"orig":"Koͤnig Franciſcus der Erſte diß Namens/ hat deß Laurentii Medices Tochter/ ein Encklin Pabſt Clementis, ſeinem Sohn Heinrico deſtinirten Koͤnig in Franckreich verſprochen und verheyrat.","norm":"König Franciscus der Erste dies Namens / hat des Laurentii Medices Tochter / ein Enkelin Papst Clementis, seinem Sohn Heinrico destinierten König in Frankreich versprochen und Heirat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.516499996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14530,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer Carol aber hat ſein Tochter dem erſten Florentiniſchen Fuͤrſten Alexandro Medici, mit Kaͤyſerlicher authoritaͤt zum Heyrat geben.","norm":"Kaiser Carol aber hat sein Tochter dem ersten Florentinischen Fürsten Alexandro Medici, mit kaiserlicher Autorität zum Heirat geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.991799831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14531,"date":1663,"orig":"Gehe jetzo und ſeye ſo keck/ daß du ſageſt die Kauffmanſchafft ſeye ein ſchlechtes unzierliches Weſen/ mit welcher Heyrath und Freundſchafft zu machen/ die Herꝛen der Erden und Laͤnder/ nutzlich zu ſeyn erkennen.","norm":"Gehe jetzt und sei so keck / dass du sagest die Kaufmannschaft sei ein schlechtes unzierliches Wesen / mit welcher Heirat und Freundschaft zu machen / die Herren der Erden und Länder / nützlich zu sein erkennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.258999824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14532,"date":1663,"orig":"Wie viel Landſchafften und Staͤdt ſeyn von Natur unfruchtbar/ welche ſonſt in aller Sachen Armut verblieben/ wann nicht die Kauffmanſchafft ſie fruchtſam und reich machen thaͤte?","norm":"Wie viel Landschaften und Stät sein von Natur unfruchtbar / welche sonst in aller Sachen Armut verblieben / wann nicht die Kaufmannschaft sie Fruchtsame und reich machen täte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.716800212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14533,"date":1663,"orig":"Wann du zweiffleſt/ ſihe an Venedig/ Genova/ Aniſterdam/ Antorff/ und andere gar viel Staͤdt.","norm":"Wann du zweifelst / siehe an Venedig / Genova / Anisterdam / Antorff / und andere gar viel Stät.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.187600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14534,"date":1663,"orig":"Derowegen allerweiſeſter Bacone, und ihr andere liebſte Maͤnner/ wann ihr werdet in euer Jnſul Atlantidem kommen/ ſo haltet dieſe 3. Regulen recht und wol.","norm":"Derowegen allerweisester Bacon, und ihr andere liebste Männer / wann ihr werdet in euer Insel Atlantidem kommen / so haltet diese 3. Regulen recht und wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.842599868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14535,"date":1663,"orig":"Erſtlich/ daß die Invention oder Erfindung das erſte ſeye/ (dann ſie macht ein Uberfluß der Reichthumb/) wie wir wiſſen daß in den Canar-Jnſulen dem Außkocher deß Zuckers beſchehen ſeye.","norm":"Erstlich / dass die Invention oder Erfindung das erste sei / (dann sie macht ein Überfluss der Reichtum /) wie wir wissen dass in den Canar-Jnsulen dem Auskocher des Zuckers geschehen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.083199977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14536,"date":1663,"orig":"Und fuͤrwar wann ein Kauffherꝛ oder jedweder anderer/ in dieſer Sach ein guter Dialecticus iſt/ alſo daß er der Erfindung das Judicium beyſetzet/ wird er zweiffels ohne groſſe Sachen außrichten/ inſonderheit wann die Zeit gut iſt.","norm":"Und fürwahr wann ein Kaufherr oder jedweder anderer / in dieser Sache ein guter Dialecticus ist / also dass er der Erfindung das Judicium beisetzet / wird er zweifelsohne große Sachen ausrichten / in Sonderheit wann die Zeit gut ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8404998779296875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14537,"date":1663,"orig":"Zum andern/ welcher allein groſſen Gewin nachſchnappet/ wird ſchwerlich zu groſſen Reichthumben kommen.","norm":"Zum anderen / welcher allein großen Gewinn nachschnappet / wird schwerlich zu großen Reichtümer kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.945099830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14538,"date":1663,"orig":"Entgegen welcher gantz in ungewiſſen verbleibt/ wird kaum dem Ungluͤck entfliehen.","norm":"Entgegen welcher ganz in ungewissen verbleibt / wird kaum dem Unglück entfliehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7621002197265625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14539,"date":1663,"orig":"Wird derowegen gut ſeyn/ (die ungewiſſe Gewin mit gewiſſen zu verſehen) damit man den Schaͤden zuhuͤlff komme.","norm":"Wird derowegen gut sein / (die ungewisse Gewinn mit gewissen zu versehen) damit man den Schäden zu Hilfe komme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.63640022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14540,"date":1663,"orig":"Drittens/ die einige Kauff- und Einkauffungen zum widerverkauffen/ wo es nicht verbotten ſeyn/ machen ein leichten Weg zu den Reichthumben/ ſonderlich wann einer vorſehen kan/ was fuͤr Wahrenin guten Werth kommen werden/ und auff ſelbige Weiß ſich uͤberfluͤſſig gefaſt macht.","norm":"Drittens / die einige Kauff- und Einkaufungen zum Wiederverkaufen / wo es nicht verboten sein / machen ein leichten Weg zu den Reichtümer / sonderlich wann einer vorsehen kann / was für Wahrenin guten Wert kommen werden / und auf selbige Weiß sich überflüssig gefast macht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.644599914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14541,"date":1663,"orig":"Jch kenne einen Oberherꝛn einer Provintz in Teutſchland/ welcher mit dergleichen einige Kauff ein uͤber die maſſen groß Geld zuſammen gebracht haben.","norm":"Ich kenne einen Oberherrn einer Provinz in Deutschland / welcher mit dergleichen einige Kauf ein über die Maßen groß Geld zusammen gebracht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.441800117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14542,"date":1663,"orig":"Jch weiß nit ob ſelbige Provintz vielleicht von den Zehenden den Namen hat/ fuͤrwar ſelbiger Gubernator iſt gar ein gewaltiger Zehendſchnapper/ und gedunckt mich daß er die Fuͤrſten und Grafen in Teutſchland lehre/ wie ſie ſollen ihr Haußhaltung anſtellen/ und reich werden koͤnnen/ wann ſie nur wolten.","norm":"Ich weiß nicht ob selbige Provinz vielleicht von den Zehenden den Namen hat / fürwahr selbiger Gubernator ist gar ein gewaltiger Zehendschnapper / und gedunkt mich dass er die Fürsten und Grafen in Deutschland Lehre / wie sie sollen ihr Haushaltung anstellen / und reich werden können / wann sie nur wollten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.534599781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14543,"date":1663,"orig":"Von den andern Kuͤnſten dieſes Gubernators ſchweig ich jetzunder/ und befehle euch allein dieſe 3. Regulen treulichſt.","norm":"Von den anderen Künsten dieses Gubernators schweige ich jetzund / und befehle euch allein diese 3. Regulen treulichst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.156300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14544,"date":1663,"orig":"Und bitt/ ihr ſolt umbſehen was angeborne Landswahren die Jnſul Atlantis herfuͤr bringe/ alſo daß ſie in andere Ort koͤnnen gebracht werden/ wo ſie in hoͤchſtem Werth ſeyn/ gleichwie es ſich pflegt zuzutragen in Nicotiana apud Virginiam.","norm":"Und bitte / ihr sollt umsehen was angeborene Landswahren die Insel Atlantis herfür bringe / also dass sie in andere Ort können gebracht werden / wo sie in höchstem Wert sein / gleichwie es sich pflegt zuzutragen in Nicotiana apud Virginiam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.13700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14545,"date":1663,"orig":"Erſehet/ ob Saltz oder Pech/ oder andere Sachen man alldort haben koͤnne?","norm":"Ersehet / ob Salz oder Pech / oder andere Sachen man dort haben könne?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.691699981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14546,"date":1663,"orig":"Ob deß Golds oder Eiſens Adern alldort gefunden werden? von dieſen allen/ wann mir durch eure Brieff es wuͤrde zu wiſſen gemacht ſeyn/ nechſt kuͤnfftiges Jahr/ wann es Gott gefaͤllig iſt/ will ich zu euch kommen.","norm":"Ob des Golds oder Eisens Adern dort gefunden werden? von diesen allen / wann mir durch eure Brief es würde zu wissen gemacht sein / nächst künftiges Jahr / wann es Gott gefällig ist / will ich zu euch kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.477700233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14547,"date":1663,"orig":"Unter dieſem glaubt den Berggruben nicht zu viel/ ſonderlich in Anfang der Beſitzung der Gegend.","norm":"Unter diesem glaubt den Berggruben nicht zu viel / sonderlich in Anfang der Besitzung der Gegend.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.998499870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14548,"date":1663,"orig":"Dann die Berggruben ſeyn betruͤglich/ und koſten viel/ und mit ſuͤſſer Hoffnung machen ſie die Baurſchafft traͤgig.","norm":"Dann die Berggruben sein betrüglich / und kosten viel / und mit süßer Hoffnung machen sie die Bauerschaft trägig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.857800006866455} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14549,"date":1663,"orig":"Sehet aber ſo viel es ſeyn kan/ daß die Wahren/ welche von außlaͤndiſchen Orten in die Jnſul Atlantidem werden gebracht werden/ gantz und gar zu Einkauffung Korns oder angeborner Landswahren vertauſcht werden.","norm":"Sehet aber so viel es sein kann / dass die Wahren / welche von ausländischen Orten in die Insel Atlantidem werden gebracht werden / ganz und gar zu Einkaufung Korns oder angeborener Landswahren vertauscht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.160799980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14550,"date":1663,"orig":"Alſo wird das Gluͤck eurer Jnſul nicht abnehmen/ weilen außlaͤndiſche Wahren daruͤber eingebracht werden.","norm":"Also wird das Glück eurer Insel nicht abnehmen / weilen ausländische Wahren darüber eingebracht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.152900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14551,"date":1663,"orig":"Aber ich finde daß dieſer Fehler an den mehreren Hoͤfen deß Teutſchlands regiere/ daß man dem Einnehmer-Ampt und Caſſen, ſolche Leut die hinder dem Ofen aufferzogen/ und allein unter den Buͤchern veraltet ſeyn/ vorſetzen thut.","norm":"Aber ich finde dass dieser Fehler an den mehreren Höfen des Deutschlands regiere / dass man dem Einnehmer-Ampt und Kassen, solche Leute die hinter dem Ofen auferzogen / und allein unter den Büchern veraltet sein / vorsetzen tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.857600212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14552,"date":1663,"orig":"Aber was dieſe Fliegenfaͤnger/ bey den jetzigen und nachkommenden gelten/ in was Labyrinth ſie ihre Herꝛn und Unterthanen bißweilen fuͤhren/ wann einer iſt/ der es nicht wiſſen will/ iſt er wuͤrdig daß er es mit Ungluͤck erfahre.","norm":"Aber was diese Fliegenfänger / bei den jetzigen und nachkommenden gelten / in was Labyrinth sie ihre Herrn und Untertanen bisweilen führen / wann einer ist / der es nicht wissen will / ist er würdig dass er es mit Unglück erfahre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.838099956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14553,"date":1663,"orig":"Du Bacone, vorſetze deiner Caſſen ein Menſchen/ welcher der Kauffmanſchafft nicht unerfahren iſt/ und in jener Kunſt ſonderlich geuͤbt/ welche die Teutſche Kauffherꝛen nennen das Buchhalten Letztlich/ meyn ich/ ſey nicht zuverabſaumen die Geheimnus Henrici VII. argliſtigſten Koͤnigs in Engelland/ welcher eher hat wollen Geld vor entlehnen/ als er manglete/ weder ſpaͤter bezahlen/ als er ſchuldig war.","norm":"Du Bacon, vorsetze deiner Kassen ein Menschen / welcher der Kaufmannschaft nicht unerfahren ist / und in jener Kunst sonderlich geübt / welche die Deutsche Kaufherren nennen das Buchhalten letztlich / mein ich / sei nicht zuverabsaumen die Geheimnis Henrici VII. arglistigsten Königs in England / welcher eher hat wollen Geld vor Entlehnen / als er mangelte / weder später bezahlen / als er schuldig war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.529600143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14554,"date":1663,"orig":"Und eben diß machte ihm ein groß Credit.","norm":"Und eben dies machte ihm ein groß Kredit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.252900123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14555,"date":1663,"orig":"Credit oder Glauben ſag ich/ welcher iſt die Seel der Kauffherꝛn und Handelsleuten.","norm":"Kredit oder Glauben sage ich / welcher ist die Seele der Kaufherrn und Handelsleuten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.707600116729736} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14556,"date":1663,"orig":"Es ware auch ein Jud dar/ den ſie Rabbi Ben Iſrael nenneten/ welcher alles dieſes gutheiſſend/ letztlich ſprache; Jch weiß wol/ daß etliche Chriſten/ witzige Außmachungen auff die Wucherer erdacht haben/ ein anderer ſagt/ er ſeye ein armer Teuffel.","norm":"Es war auch ein Jude dar / den sie Rabbi Ben Israel nennten / welcher alles dieses gutheißend / letztlich Sprache; Ich weiß wohl / dass etliche Christen / witzige Ausmachungen auf die Wucherer erdacht haben / ein anderer sagt / er sei ein armer Teufel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.493500232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14557,"date":1663,"orig":"Der ander/ ein Wucherer ſeye der groͤſte Brecher deß Sabbaths.","norm":"Der ander / ein Wucherer sei der größte Brecher des Sabbats.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.007900238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14558,"date":1663,"orig":"Dann ſein Pflug ſtehe am Sabbath nicht mit Ruhe.","norm":"Dann sein Pflug stehe am Sabbat nicht mit Ruhe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.944900035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14559,"date":1663,"orig":"Der dritte ſagt; Ein Wucherer trete das erſte Geſatz/ ſo nach dem Fall deß Menſchen gegeben worden/ mit Fuͤſſen.","norm":"Der dritte sagt; ein Wucherer trete das erste Gesetz / so nach dem Fall des Menschen gegeben worden / mit Füßen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.275599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14560,"date":1663,"orig":"Dann Gott habe dem Menſchen befohlen/ daß er das Brodt im Schweiß ſeines Angeſichts eſſe/ nicht im Schweiß/ eines frembden Angeſichts.","norm":"Dann Gott habe dem Menschen befohlen / dass er das Brot im Schweiß seines Angesichts esse / nicht im Schweiß / eines fremden Angesichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.200500011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14561,"date":1663,"orig":"Der vierdte ſagt/ es ſeye ein Sach wider die Natur/ daß ein Geld das ander gebaͤre.","norm":"Der vierte sagt / es sei ein Sache wider die Natur / dass ein Geld das ander gebäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.907599925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14562,"date":1663,"orig":"Andere ſagen ein anders.","norm":"Andere sagen ein anders.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.768899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14563,"date":1663,"orig":"Aber verzeicht meiner Freyheit/ welche mir euer Guͤte machet.","norm":"Aber verzeig meiner Freiheit / welche mir euer Güte macht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.296500205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14564,"date":1663,"orig":"Jch halte darfuͤr/ der Wucherer ſeye unter den guͤltigen Sachen/ wegen Haͤrtigkeit deß menſchlichen Hertzens.","norm":"Ich halte dafür / der Wucherer sei unter den gültigen Sachen / wegen Härtigkeit des menschlichen Herzens.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.399199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14565,"date":1663,"orig":"Dann weil den Menſchen vonnoͤthen iſt/ daß ſie einander Geld leyhen und auffnehmen/ und weil ſie eines ſo harten Hertzens ſeyn/ daß ſie es umbſonſt nicht darleyhen wollen/ iſt vonnoͤthen daß die Wucher zugelaſſen werden.","norm":"Dann weil den Menschen vonnöten ist / dass sie einander Geld leihen und aufnehmen / und weil sie eines so harten Herzens sein / dass sie es umsonst nicht darleihen wollen / ist vonnöten dass die Wucher zugelassen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.550099849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14566,"date":1663,"orig":"Wie werden die juͤngere Kauffleut die Kauffmanſchafft uͤben/ wie werden die Handwercksleut und eure Bauren bißweilen ihre Sachen fortbringen/ wann ſie nicht auff Gewin Geld auffnehmen?","norm":"Wie werden die jüngere Kaufleut die Kaufmannschaft üben / wie werden die Handwerksleute und eure Bauern bisweilen ihre Sachen fortbringen / wann sie nicht auf Gewinn Geld aufnehmen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.380300045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14567,"date":1663,"orig":"Glaubt mir/ wann nicht der Wucherer Darleyhung dieſer Nothtuͤrfftigkeiten bißweilen wird zu huͤlff kommen/ werden ſie bald in die euſſerſte Armut gerathen/ und werden gezwungen ſeyn/ ihre Sachen/ es ſeyen mobilien oder ligende Guͤter/ umb gar ſchlechten Werth zu verkauffen.","norm":"Glaubt mir / wann nicht der Wucherer Darleyhung dieser Notdürftigkeiten bisweilen wird zu Hilfe kommen / werden sie bald in die äußerste Armut geraten / und werden gezwungen sein / ihre Sachen / es seien Mobilien oder liegende Güter / um gar schlechten Wert zu verkaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.222899913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14568,"date":1663,"orig":"Wann ihr mich in euer Geſellſchafft wollet auffnehmen/ will ich euch von der Erneuerung und Regul deß Wuchers ſagen/ nemlich mit was Weiß deſſelben Schaͤden auffs beſte gemeidet/ und deſſen Nutzen behalten werden.","norm":"Wann ihr mich in euer Gesellschaft wollet aufnehmen / will ich euch von der Erneuerung und Regel des Wuchers sagen / nämlich mit was Weiß desselben Schäden aufs beste gemietet / und dessen Nutzen behalten werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.50029993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14569,"date":1663,"orig":"Er ſienge aber ein lange diſputation an/ ob es dem gemeinen Nutzen befuͤrderlich ſeye/ daß der Rabbi Ben Iſraelſolte zugelaſſen werden?","norm":"Er singe aber ein lange Disputation an / ob es dem gemeinen Nutzen beförderlich sei / dass der Rabbi Ben Israelsolte zugelassen werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.348700046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14570,"date":1663,"orig":"Letztlich/ doch mit vorgeſchribnen conditionen und Geſetz wurde er beygelaſſen.","norm":"Letztlich / doch mit vorgeschriebenen Konditionen und Gesetz wurde er Beigelassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.179599761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14571,"date":1663,"orig":"Das Exempel dieſes Judens hat einen anderen gar boͤſen Menſchen/ welcher bißher in einer Stadt in Teutſchland der Kriegs-Caſſen vorgeſetzt geweſen/ herfuͤr getrieben/ daß er auch Ort und Stand in der Geſellſchafft erbetete.","norm":"Das Exempel dieses Juden hat einen anderen gar bösen Menschen / welcher bisher in einer Stadt in Deutschland der Kriegskassen vorgesetzt gewesen / herfür getrieben / dass er auch Ort und Stand in der Gesellschaft erbetete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.673699855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14572,"date":1663,"orig":"Neulich/ ſprach er/ weiß nicht auß was fuͤr einem guten Antrieb/ bin ich uͤber die Schrifften deß fuͤrtrefflichen Theologi Arnoldi Mengrings kommen/ mit welchen mein Gewiſſen iſt ermuntert worden/ und hab alsbald meine boßhafftige Sitten anheben haſſen.","norm":"Neulich / sprach er / weiß nicht aus was für einem guten Antrieb / bin ich über die Schriften des fürtrefflichen Theologen Arnoldi Mengrings kommen / mit welchen mein Gewissen ist ermuntert worden / und habe alsbald meine boshafte Sitten anheben hassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.959700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14573,"date":1663,"orig":"Aber wie lang ich unter meinen Mitconſorten gelebt hab (welche nicht das wenigſte Gewiſſen haben) iſt vonnoͤthen geweſen daß ich dieſe Sach diſſimulire, und mit den billenden bille.","norm":"Aber wie lang ich unter meinen Mitkonsorten gelebt habe (welche nicht das wenigste Gewissen haben) ist vonnöten gewesen dass ich diese Sache dissimuliere, und mit den bellenden belle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.288300037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14574,"date":1663,"orig":"Jetzo/ wann du/ lieber Bacone, mich deiner Geſellſchafft wuͤrdigeſt/ will ich mein alte Boßheit gewißlich gantz umbkehren/ und eben die jenige mein Unfrommkeit/ wlrd ein rechte Philoſophia werden.","norm":"Jetzt / wann du / lieber Bacon, mich deiner Gesellschaft würdigest / will ich mein alte Bosheit gewisslich ganz umkehren / und eben diejenige mein Unfrommkeit / wlrd ein rechte Philosophia werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.899099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14575,"date":1663,"orig":"Es iſt gewiß/ daß man der Voͤlcker Ruhe nicht ohne Waffen; die Waffen nicht ohne Sold/ die Sold ohne Tribut nicht haben kan.","norm":"Es ist gewiss / dass man der Völker Ruhe nicht ohne Waffen; die Waffen nicht ohne Sold / die Sold ohne Tribut nicht haben kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.139599800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14576,"date":1663,"orig":"Aber was wird offt fuͤr ein confuſion, oder Boßhafftigkeit begangen/ wann man der Kriegs-Caſſen gemeiniglich Leut vorſetzet/ welche in ihrer Jugend den abgeſchmachen Muͤſſiggang der Edelleut nachgangen ſeyn/ biß ſie mit fauler und trauriger Hoffart ihr Muͤtterliches haben ſehen abnehmen?","norm":"Aber was wird oft für ein Konfusion, oder Boshaftigkeit begangen / wann man der Kriegskassen gemeiniglich Leute vorsetzet / welche in ihrer Jugend den abgeschmachen Müßiggang der Edelleut nachgegangen sein / bis sie mit fauler und trauriger Hoffart ihr Mütterliches haben sehen abnehmen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.84250020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14577,"date":1663,"orig":"Wie offt reiſſen ſich ſolche untaugliche umb dergleichen Aempter/ und ſaͤttigen ihr Armut mit gemeinem Ubel/ entweder mit gefaſtem Neid gegen der Buͤrger und Haußhalter Gluͤckſeligkeit/ der ihnen nachſtellende? von andern heimlichen und boͤſen Kuͤnſten will ich ein andere Zeit ſagen/ mit welchem das Volck nicht ſelten zur Verzweifflung/ zur Auffruhr und Buͤrgerlichen Bewegungen getrieben wird/ und die Schuld iſt dieſer boͤſen Leut Peiniger.","norm":"Wie oft reißen sich solche untaugliche um dergleichen Ämter / und sättigen ihr Armut mit gemeinem Übel / entweder mit gefastem Neid gegen der Bürger und Haushalter Glückseligkeit / der ihnen nachstellende? von anderen heimlichen und bösen Künsten will ich ein andere Zeit sagen / mit welchem das Volk nicht selten zur Verzweiflung / zur Aufruhr und bürgerlichen Bewegungen getrieben wird / und die Schuld ist dieser bösen Leute Peiniger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.444900035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14578,"date":1663,"orig":"Der Neid aber gegen guten Fuͤrſten/ wachſet daher/ weil ſie dieſer Boßhafftigkeit kein Wiſſenſchafft haben/ und ſich verwunderen/ woher dieſe Pfeil der Nachredẽ/ mit welchen ſie geplagt werden/ herkommen.","norm":"Der Neid aber gegen guten Fürsten / wachset daher / weil sie dieser Boshaftigkeit kein Wissenschaft haben / und sich verwundere / woher diese Pfeil der Nachreden / mit welchen sie geplagt werden / herkommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.802000045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14579,"date":1663,"orig":"Unter dieſem mach/ Bacone, damit nicht die hoͤchſten Voͤgt den Tribut von dem Volck einzuforderen vorgeſetzt ſeyen/ und daß ſie nicht ſelbſt fuͤr der privatperſonen Haͤuſer gehen; oder nicht mit Schickung der Schergen/ oder Soldaten/ Pfand nehmen/ und die Leut vexiren.","norm":"Unter diesem mache / Bacon, damit nicht die höchsten Vögte den Tribut von dem Volk einzufordern vorgesetzt seien / und dass sie nicht selbst für der Privatpersonen Häuser gehen; oder nicht mit Schickung der Schergen / oder Soldaten / Pfand nehmen / und die Leute vexieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.783999919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14580,"date":1663,"orig":"Die Mitbuͤrger ſollen das verꝛichten/ welche auß ihnen erwehlen ſollen/ durch welche ſolches Geld/ glimpflicher eingefordert werde.","norm":"Die Mitbürger sollen das verrichten / welche aus ihnen erwählen sollen / durch welche solches Geld / glimpflicher eingefordert werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8404998779296875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14581,"date":1663,"orig":"Dieſes Geld ſollen alle Staͤdtlein zu dem Vogt tragen/ oder dem Pfleger deß Lands ſelbſt zehlen.","norm":"Dieses Geld sollen alle Städtlein zu dem Vogt tragen / oder dem Pfleger des Lands selbst zählen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5229997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14582,"date":1663,"orig":"Wañ ein gemeiner Mañ ſolches ſich weigerte oder Verzug nahme/ iſt beſſer daß er durch ſeine Buͤrger/ durch den gewoͤhnlichen Magiſtrat, durch den Pfleger deß Lands ſelbſt zur Bezahlung angetrieben werde/ als daß er mit unfreundlicher Stoltzheit der Soldaten oder Schergen/ welche ein kurtzen Verzug/ den armen bißweilen grauſamlich eintraͤncken/ und nie beſſer zum Rauben gehen/ als wann ſie in den vexirten Haͤuſern/ und in welchen kaum ſo viel iſt/ welches den Tribut gnuͤget/ auch thnen ſelbſt/ mit gemachter Forcht/ ein Raub machen.","norm":"Wann ein gemeiner Mann solches sich weigerte oder Verzug nahm / ist besser dass er durch seine Bürger / durch den gewöhnlichen Magistrat, durch den Pfleger des Lands selbst zur Bezahlung angetrieben werde / als dass er mit unfreundlicher Stolzheit der Soldaten oder Schergen / welche ein kurzen Verzug / den armen bisweilen grausamlich eintränken / und nie besser zum Rauben gehen / als wann sie in den vexierten Häusern / und in welchen kaum so viel ist / welches den Tribut genügt / auch ihnen selbst / mit gemachter Fürchtet / ein Raub machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.625800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14583,"date":1663,"orig":"Es ware alsbalden Hieremias Drexelius gegenwertig/ ſagend/ es were auff ein Zeit auß einem Phariſeer ein Scribent worden/ und lobte dieſes offnen Suͤnders Rede von den exactionibus nicht wenig/ auch nachlaͤngs thate er von den Tributen und anderem/ mannlich Philoſophirẽ.","norm":"Es war alsbald Hieremias Drexelius gegenwärtig / sagend / es wäre auf ein Zeit aus einem Pharisäer ein Scribent worden / und lobte dieses offenen Sünders Rede von den exactionibus nicht wenig / auch nachlängs tat er von den Tributen und anderem / mannlich Philosophieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.949100017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14584,"date":1663,"orig":"Letztlich ſein hochverſtaͤndige Oration beſchlieſſend/ neulich/ ſprach er/ als ich nach Wien reiſete/ gienge ich bey einer Gegend fuͤruͤber/ welche vor Zeiten darfuͤr gehalten worden/ daß ſie dem Paradeis gleichete.","norm":"Letztlich sein hochverständige Oration beschließend / neulich / sprach er / als ich nach Wien reiste / ginge ich bei einer Gegend vorüber / welche vor Zeiten dafür gehalten worden / dass sie dem Paradies glich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.576300144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14585,"date":1663,"orig":"Aber jetzo/ weiß ich nicht/ wie viel ich Kirchen alldart zehlete/ in welchen die Glocken herunter genommen: und den außlaͤndiſchen Soldaten vom armen außgemer gelten Volck/ an ſtatt deß Tributs gegeben worden.","norm":"Aber jetzt / weiß ich nicht / wie viel ich Kirchen alldart zählte / in welchen die Glocken heruntergenommen: und den ausländischen Soldaten vom armen außgemer gelten Volk / an statt des Tributs gegeben worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.000699996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14586,"date":1663,"orig":"Jch ſahe anderwerts ſo viel Schloͤſſer/ ſo viel Haͤuſer/ ſo viel Doͤrffer allenthalben mit Beraubung/ Furi, und Brunſten betraͤngt.","norm":"Ich sah anderwärts so viel Schlösser / so viel Häuser / so viel Dörfer allenthalben mit Beraubung / Furi, und Brunsten bedrängt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.631700038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14587,"date":1663,"orig":"Jch ſchauete mit traurigem Aug an die alleinige Laͤger in den verwuͤſteten Feldern.","norm":"Ich schaute mit traurigem Auge an die alleinige Lager in den verwüsteten Feldern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.858500003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14588,"date":1663,"orig":"Aber als ich von Wien widerkehrend in Weſtphalen zu ziehen/ bey dieſen Oertern widerumb fuͤruͤber gienge/ merckte ich/ daß das Volck auß den benachbarten Waͤldern wider zu den Doͤrffern und ihren Staͤdtlein giengen.","norm":"Aber als ich von Wien widerkehrend in Westfalen zu ziehen / bei diesen Orten wiederum vorüberginge / merkte ich / dass das Volk aus den benachbarten Wäldern wieder zu den Dörfern und ihren Städtlein gingen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.299699783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14589,"date":1663,"orig":"Einer reparirte ſein Haͤußlein/ ein anderer reſtaurirte die Scheuren.","norm":"Einer reparierte sein Häuslein / ein anderer restaurierte die Scheuern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9415998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14590,"date":1663,"orig":"Andere/ ihrer Sachen ſo groſſen Verluſt betrachtend/ wuͤnſcheten ſo und ſo viel Ubels den Soldaten auff den Hals/ blaſphemirten dermaſſen/ daß ich mich verwundert/ und die Haar mir gen Berg geſtanden/ auch nichts habe reden koͤnnen.","norm":"Andere / ihrer Sachen so großen Verlust betrachtend / wünschten so und so viel Übels den Soldaten auf den Hals / blasphemierten dermaßen / dass ich mich verwundert / und die Haar mir gen Berg gestanden / auch nichts habe reden können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.705100059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14591,"date":1663,"orig":"Von der Kirch und Gottesdienſts reſtaurirung geſchahe kein Meldung.","norm":"Von der Kirche und Gottesdiensts Restaurierung geschah kein Meldung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.11989974975586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14592,"date":1663,"orig":"O elende Menſchen/ gedachte ich/ wann uns die Geſchickligkeit/ und euch das Leben verdammen wird/ wer wird ſelig werden?","norm":"O elende Menschen / gedachte ich / wann uns die Geschicklichkeit / und euch das Leben verdammen wird / wer wird selig werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.896399974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14593,"date":1663,"orig":"Derowegen alsbalden hab ich mein Bibel genommen/ und vorleſete ihnen mit lauter Stimm das erſt Capitel deß Propheten Haggai.","norm":"Derowegen alsbald habe ich mein Bibel genommen / und Vorleste ihnen mit lauter Stimme das erst Kapitel des Propheten Haggai.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.523399829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14594,"date":1663,"orig":"Und wuͤnſchte/ daß in jeden Doͤrffern und Staͤdtlein ein Prediger gehalten wurde/ welcher taͤglich nicht allein dieſes erſte Capitel Haggai/ ſondern das 28. Deuter. dem erarmeten Volck leſete und uͤberleſete.","norm":"Und wünschte / dass in jeden Dörfern und Städtlein ein Prediger gehalten wurde / welcher täglich nicht allein dieses erste Kapitel Haggai / sondern das 28. Deuter . dem erarmeten Volk Leste und Überleste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.171800136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14595,"date":1663,"orig":"Die Kirchen Oratoria oder Wolredenheit/ wird von meiſtentheils Theologen entweders verſaumt/ oder obenhin gehandelt/ welche doch billich auff den hohen Schulen embſig ſolten die jenige uͤben/ welche einmal in Doͤrffer oder Staͤdten das Predigampt ſollen verrichten.","norm":"Die Kirchen Oratoria oder Wohlredenheit / wird von meistenteils Theologen entweder versäumt / oder obenhin gehandelt / welche doch billig auf den hohen Schulen emsig sollten diejenige üben / welche einmal in Dörfer oder Städten das Predigamt sollen verrichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.495900154113769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14596,"date":1663,"orig":"Die taͤgliche Notturfft wird ihnen obligen/ die unbußfertige Suͤnder zu ſchrecken/ und die Elende und betruͤbte zu troͤſten und auffzurichten.","norm":"Die tägliche Notdurft wird ihnen obliegen / die unbußfertige Sünder zu schrecken / und die Elende und betrübte zu trösten und aufzurichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.118899822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14597,"date":1663,"orig":"Sie ſolten den Hülſemannum, von dieſer Kunſt machtig und ſchoͤn reden hoͤren.","norm":"Sie sollten den Hülsemannum, von dieser Kunst machtig und schönreden hören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.181099891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14598,"date":1663,"orig":"Wie groß/ ſpricht er/ iſt der Gewalt der Kirchen-Rhetoric, wie groß iſt dern Nutz und Notwendigkeit?","norm":"Wie groß / spricht er / ist der Gewalt der Kirchen-Rhetorik, wie groß ist deren Nutz und Notwendigkeit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.298099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14599,"date":1663,"orig":"Dieſe zu verfolgen unterſtehen nicht allein die/ welche den Wein ohne herauß gehengten Zeiger/ zu verkauffen foͤrchten.","norm":"Diese zu verfolgen unterstehen nicht allein die / welche den Wein ohne heraus gehängten Zeiger / zu verkaufen fürchten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.491399765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14600,"date":1663,"orig":"So viel hocherleuchte Liechter der Kirchen/ welche nacheinander viel Jahr/ ihrer Wolredenheit Stralen/ auß dem/ zu ſagen/ leichter herfuͤr geſchoſſen; dieſe/ mit erhellendem Gewalt der Rede broͤllende Soͤhn deß Donners/ jener mit verwunderlichem Nachtruck der Worten durchreiſende Apoſtel der Voͤlcker/ der von Wolredenheits-Saamen fruchtſame Apollo, der mit der Red Zierligkeit auffgebutzte Baſilius, mit Spitze der Sententz ſtehende Nazianzenus, mit guͤldenem Fluß der Wort außflieſſende Chryſoſtomus, alle Zahl der Wolredenheit uͤberwindende Hieronymus, mit Kunſt zu peroriren, auß allen/ der erleuchteſte Cyprianus, der mit anſehenlichen der Red Waffen hergehende Ambroſius, ſo wol der geiſt: als weltlichen Rhetoric fuͤrnehmſte Auguſtinus, ſo viel an Außſprach uͤberfluͤſſige Gregorius, ſo viel wegen perſuadirung wunderliche Bernardus, &c.","norm":"So viel hocherlauchte Lichter der Kirchen / welche nacheinander viel Jahr / ihrer Wohlredenheit Strahlen / aus dem / zu sagen / leichter herfür geschossen; diese / mit erhellendem Gewalt der Rede brüllende Söhn des Donners / jener mit verwunderlichem Nachtruck der Worten durchreisende Apostel der Völker / der von Wolredenheits-Saamen fruchtsame Apollo, der mit der Rede Zierlichkeit aufgeputzte Basilius, mit Spitze der Sentenz stehende Nazianzenus, mit güldenem Fluss der Wort ausfließende Chrysostomus, alle Zahl der Wohlredenheit überwindende Hieronymus, mit Kunst zu perorieren, aus allen / der erleuchtest Cyprianus, der mit ansehenlichen der Rede Waffen hergehende Ambrosius, so wohl der Geist: als weltlichen Rhetorik fürnehmste Augustinus, so viel an aussprach überflüssige Gregorius, so viel wegen Persuadierung wunderliche Bernardus, etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.836900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14601,"date":1663,"orig":"Und wieviel einmal mit bruͤllen unſers Loͤwens die Thier deß Ackers erſchreckt haben/ koͤnnen und muͤſſen ein jedwederen/ auch den jenigen/ welcher bey dem goͤttlichen Feur gantz erkaltet/ anzuͤnden/ damit er/ deren Red Fuͤrtreffligkeit zu erlangen er verzweiffelt/ derſelbigen eiferiger nachzufolgen ſich befleiſſe.","norm":"Und wie viel einmal mit Brüllen unseres Löwens die Tier des Ackers erschreckt haben / können und müssen ein jeden / auch denjenigen / welcher bei dem göttlichen Feuer ganz erkaltet / anzünden / damit er / deren Rede Fürtrefflichkeit zu erlangen er verzweifelt / derselbigen eifriger nachzufolgen sich befleiße.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.457699775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14602,"date":1663,"orig":"Dann wiewol von den erſten Kertzen der Evangeliſchen Fackel nicht kan gelaugnet werden/ daß ſie nicht/ mit Verachtung der Kunſt der menſchlichen Wolredenheit/ durch Uberſchattung deß H. Geiſts/ alsbald in feurende Zungen angezuͤndt worden/ und nicht mit Beſtellung eytler Redner/ die Gemuͤther der Menſchen zu goͤttlichen Sachen brennende gemacht; Es ſolle auch kein Chriſt zweifflen/ daß der H. Geiſt nicht der fuͤrnehmſte Meiſter der heiligen Predigen ſeye; Es iſt doch erfahren worden/ daß die Nachkoͤmling der Apoſtel/ entweders mit Reden mild/ oder gravitaͤtiſch geweſen ſeyn/ mit/ zuvorderiſt angeruffener Gnad deß H. Geiſts/ die Natur in der Sorg zu reden geholffen/ promovirt und perficirt haben; Es wird auch keiner geleſen/ welcher auß Gluͤckſeligkeit zu reden ihme ein Namen gemacht habe/ der nicht vor/ der Rhetorum Brunnengruͤblein mit wunderlicher Auffmerckſamkeit außgeſucht habe.","norm":"Dann wiewohl von den ersten Kerzen der evangelischen Fackel nicht kann gelaugnet werden / dass sie nicht / mit Verachtung der Kunst der menschlichen Wohlredenheit / durch Überschattung des H. Geists / alsbald in feuernde Zungen angezündet worden / und nicht mit Bestellung eitler Redner / die Gemüter der Menschen zu göttlichen Sachen brennende gemacht; es solle auch kein Christ zweifle / dass der H. Geist nicht der fürnehmste Meister der heiligen Predigen sei; es ist doch erfahren worden / dass die Nachkömmling der Apostel / entweder mit Reden mild / oder gravitätisch gewesen sein / mit / zuvorderist angerufener Gnade des H. Geists / die Natur in der Sorge zu reden geholfen / promoviert und perficirt haben; es wird auch keiner gelesen / welcher aus Glückseligkeit zu reden ihm ein Namen gemacht habe / der nicht vor / der Rhetorum Brunnengrüblein mit wunderlicher Aufmerksamkeit ausgesucht habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.225599765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14603,"date":1663,"orig":"Geſtallten von dem jenigen groſſen Baſilio, und ſeinem rechten Bruder Nyſſeno Gregorio, von Cypriano, von Chryſoſtomo, von Ambroſio, die Beſchreiber ihres Lebens/ und die dreyfaltige Legent melden/ von Tertulliano, Victorino, Lactantio, Auguſtino iſt es bekandt/ daß/ eh ſie unter den Rechtglaubigen/ ihre Namen haben ſchreiben laſſen/ mit weltlicher Wolredenheit die Unterhaltung und Ehr ſie geſucht haben.","norm":"Gestallten von demjenigen großen Basilio, und seinem rechten Bruder Nysseno Gregorio, von Cypriano, von Chrysostomo, von Ambrosio, die Beschreiber ihres Lebens / und die Dreifaltige Legent melden / von Tertulliano, Victorino, Lactantio, Augustino ist es bekannt / dass / ehe sie unter den Rechtglaubchen / ihre Namen haben schreiben lassen / mit weltlicher Wohlredenheit die Unterhaltung und Ehre sie gesucht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.104100227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14604,"date":1663,"orig":"Wir erinnern uns auch daß der H. Hieronymus in einer Epiſtel ad Ruffinum ſich beklagt/ daß er wegen angewendten Fleiß der Wolredenheit nicht Chriſtianus, ſondern Ciceronianus von den uͤbelſtammlenden genant wurde.","norm":"Wir erinnern uns auch dass der H. Hieronymus in einer Epistel ad Ruffinum sich beklagt / dass er wegen angewendeten Fleiß der Wohlredenheit nicht Christianus, sondern Ciceronianus von den übelstammelnden genannt wurde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.36959981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14605,"date":1663,"orig":"Dieſe in der Kirchen mit groſſem Lob beruͤhmter Maͤnner Sorgfaͤltigkeit/ welche ſie mit der Wolredner Kuͤnſten/ gleichſam als Raub auß Egypten/ zu Erbauung deß heylwuͤrdigen Tabernaculs anwendeten/ hat gantz und gar nichts ihre Gemuͤther vor dem Antrieb deß H. Geiſtes verhindert/ (wie etliche der Kunſt unerfahrne/ foͤrchten/ es moͤchte die Jnoͤrunſt deß Geiſts auff dieſe Weiß/ in ſich ſtill ſtehen) ſondern mit zeitiger der Sachen Betrachtung haben ſie ihnen fuͤrgenommen/ daß ſie mit Huͤlff dieſer Kunſt/ die vom H. Geiſt eingegebene Sinn mit zierlicher und klarer Red/ der Zuhoͤrer Gemuͤther/ eingteſſen moͤchten/ und ſeyn deſſentwegen nicht weniger an Heiligkeit/ als Wolredenheit beruͤhmt worden.","norm":"Diese in der Kirchen mit großem Lob berühmter Männer Sorgfältigkeit / welche sie mit der Wohlredner Künsten / gleichsam als Raub aus Ägypten / zu Erbauung des heilwürdigen Tabernaculs anwendeten / hat ganz und gar nichts ihre Gemüter vor dem Antrieb des H. Geistes verhindert / (wie etliche der Kunst unerfahrene / fürchten / es möchte die Jnörunst des Geists auf diese Weiß / in sich still stehen) sondern mit zeitiger der Sachen Betrachtung haben sie ihnen vorgenommen / dass sie mit Hilfe dieser Kunst / die vom H. Geist eingegebene Sinn mit zierlicher und klarer Rede / der Zuhörer Gemüter / eingtessen möchten / und sein dessentwegen nicht weniger an Heiligkeit / als Wohlredenheit berühmt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.745200157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14606,"date":1663,"orig":"Wie faſt aber dieſe Liechter auß der Antiquitaͤt/ ein ſolchen Eyfer in unſeren Gemuͤthern zu erwecken/ gelten ſollen/ wolt ich mich befleiſſen euch zuermahnen/ wann ich vermeynte/ daß die fuͤrtreffliche/ jenes Apoſtels/ Ermahnung von einem auß euch nicht were geleſen/ oder negligirt worden:","norm":"Wie fast aber diese Lichter aus der Antiquität / ein solchen Eifer in unseren Gemütern zu erwecken / gelten sollen / wollte ich mich befleißen euch zuermahnen / wann ich vermeinte / dass die fürtreffliche / jenes Apostels / Ermahnung von einem aus euch nicht wäre gelesen / oder negligiert worden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.660299777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14607,"date":1663,"orig":"Si qua virtus, ſi qua laus diſciplinæ; Hæc cogitate, hæcagite, Phil 3. v. 8. das iſt:","norm":"Si qua virtus, sie qua laus disciplinae; Haec cogitate, haecagite, Phil 3. v. 8. das ist:","lang_fastText":"vi","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"pt","lang_de":0,"norm_lmscore":5.283699989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14608,"date":1663,"orig":"Wann ihr Tugend habt/ wann bey euch das Lob der Erbarkeit/ ſo bedenckt dieſes/ wuͤrcket dieſes.","norm":"Wann ihr Tugend habt / wann bei euch das Lob der Ehrbarkeit / so bedenkt dieses / wirket dieses.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.938499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14609,"date":1663,"orig":"Es war ein alter Schulmeiſter vorhanden/ mir nicht unbekandt/ der vor Zeiten viel erlitten/ und in der Jugend viel gethan/ geſchwitzt und verfroren; welcher vieler Sitten/ vieler Voͤlcker Schulen geſehen; der vor Zeiten ſeinen Schuljungen viel Chrias oder Orationes corrigirt hat/ dem gefiele uͤber die maſſen/ daß vom Drexelio das ſtudiren der geiſtlichen Wolredenheit commendirt wurde.","norm":"Es war ein alter Schulmeister vorhanden / mir nicht unbekannt / der vor Zeiten viel erlitten / und in der Jugend viel getan / geschwitzt und verfroren; welcher vieler Sitten / vieler Völker Schulen gesehen; der vor Zeiten seinen Schuljungen viel Chrias oder Orationes korrigiert hat / dem gefiele über die Maßen / dass vom Drexelio das Studieren der geistlichen Wohlredenheit kommentiert wurde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.922500133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14610,"date":1663,"orig":"Ja/ ſprach er/ in Platone iſt die hoͤchſte Boßheit geweſen (wiewol ſolche nicht unbillich auß Haß/ gegen den Wolredner ſeiner Zeit erſtanden iſt) weilen er die Rhetoricam oder Wolredenheit unter die Kuͤnſten deß Wolluſts gezehlet hat.","norm":"Ja / sprach er / in Platon ist die höchste Bosheit gewesen (wiewohl solche nicht unbillig aus Hass / gegen den Wohlredner seiner Zeit erstanden ist) weilen er die Rhetoricam oder Wohlredenheit unter die Künsten des Wollust gezählt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.732900142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14611,"date":1663,"orig":"Was fuͤr ein Nothwendigkeit und Krafft der welt- und geiſtlichen Wolredenheit ſeye/ nicht allein bey Gericht/ ſondern auch in der Kirchen/ wann einer iſt/ der es nicht wiſſen will/ iſt vonnoͤthen/ daß man ihm das Hirn mit der Nießwurtz helleboro purgiere.","norm":"Was für ein Notwendigkeit und Kraft der welt- und geistlichen Wohlredenheit sei / nicht allein bei Gericht / sondern auch in der Kirchen / wann einer ist / der es nicht wissen will / ist vonnöten / dass man ihm das Hirn mit der Nieswurz helleboro purgiere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.46019983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14612,"date":1663,"orig":"Jch laugne es nicht/ daß die Wolredenheit der Weißheit unterworffen ſeye/ und dieſer gleichſam Dienerin zu achten iſt.","norm":"Ich laugne es nicht / dass die Wohlredenheit der Weisheit unterworfen sei / und dieser gleichsam Dienerin zu achten ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.033899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14613,"date":1663,"orig":"Es iſt klar auß der Red/ welche Gott zu dem Moſe gethan.","norm":"Es ist klar aus der Rede / welche Gott zu dem Mose getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.368299961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14614,"date":1663,"orig":"Dann da der Moſes die befohlne Verꝛichtung wegen Mangel der Wolredenheit/ abſchluge/ hat Gott geantwort: Du haſt Aaron/ der wird dir an ſtatt eines Redners ſeyn/ du aber ihme an ſtatt Gottes.","norm":"Dann da der Moses die befohlene Verrichtung wegen Mangel der Wohlredenheit / abschlüge / hat Gott Geantworte: Du hast Aaron / der wird dir anstatt eines Redners sein / du aber ihm anstatt Gottes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.970600128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14615,"date":1663,"orig":"Aber doch an dem Frucht/ und deß Volcks Meynung nach/ welche die Weißheit der Eloquentz oder Wolredenheit.","norm":"Aber doch an dem Frucht / und des Volks Meinung nach / welche die Weisheit der Eloquenz oder Wohlredenheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.981299877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14616,"date":1663,"orig":"Laſt uns von dieſer Sach den Salomonem hoͤren:","norm":"Last uns von dieser Sache den Salomonem hören:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.530900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14617,"date":1663,"orig":"Der Weiſe von Hertzen/ ſagt er/ wird verſtaͤndig genent werden.","norm":"Der Weise von Herzen / sagt er / wird verständig genannt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.34689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14618,"date":1663,"orig":"Aber der ſuͤß mit reden iſt/ wird groͤſſere Ding finden.","norm":"Aber der süß mit reden ist / wird größere Ding finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.707099914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14619,"date":1663,"orig":"Mit welchen Worten der weiſeſte aller Koͤnig nicht undeutlich zuerkennen gibt/ daß die Weißheit einem ein gut Geſchrey und Verwunderung mache/ aber in Verꝛichtungen der Sachen und gemeinem Leben/ ſeye die Eloquentz gedaͤulicher.","norm":"Mit welchen Worten der weiseste aller König nicht undeutlich zuerkennen gibt / dass die Weisheit einem ein gut Geschrei und Verwunderung mache / aber in Verrichtungen der Sachen und gemeinem Leben / sei die Eloquenz gedäulicher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.532400131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14620,"date":1663,"orig":"Wann wir die Sach recht betrachten/ der Rhetoric oder Wolredenheit iſt kein ander Geſchaͤfft oder Wuͤrckung/ als daß ſie die Eingebung der Vernunfft der Phan taſey applicier und befehle/ und den Appetit und Willen aufmuntere.","norm":"Wann wir die Sache recht betrachten / der Rhetorik oder Wohlredenheit ist kein ander Geschäft oder Wirkung / als dass sie die Eingebung der Vernunft der Van tasey applizier und befehle / und den Appetit und Willen aufmuntere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.229800224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14621,"date":1663,"orig":"Billich iſt vom Cicero der Brauch der Stoicorum außgelacht worden/ welche mit kleinen und ſpitzfindigen Sententzen und Schluͤß/ die Tugend den Gemuͤthern einzupflantzen/ fuͤr gnugſam gehalten/ welche Sach mit der Phantaſey und Willen ein ſchlechten Beytrag hat.","norm":"Billig ist vom Cicero der Brauch der Stoicorum ausgelacht worden / welche mit kleinen und spitzfindigen Sentenzen und Schlüsse / die Tugend den Gemütern einzupflanzen / für genugsam gehalten / welche Sache mit der Phantasie und Willen ein schlechten Beitrag hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.854899883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14622,"date":1663,"orig":"Jch bekenne/ wann die Neigungen deß Gemuͤtys in Ordnung getrieben; und der Vernunfft gantz gehorſam weren/ daß kein Gebrauch faſt der jenigen Uberꝛedungen und inſinuationen, welche den Zugang zum Gemuͤth machen koͤnnen/ ſeyn wuͤrde; ſondern were genug/ wann die Sachen bloß und einfach proponirt und probiert wurden.","norm":"Ich bekenne / wann die Neigungen des Gemütys in Ordnung getrieben; und der Vernunft ganz Gehorsam wären / dass kein Gebrauch fast derjenigen Überredungen und Insinuationen, welche den Zugang zum Gemüt machen können / sein würde; sondern wäre genug / wann die Sachen bloß und einfach proponiert und probiert wurden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.728799819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14623,"date":1663,"orig":"Aber die affect machen offt ſo groſſe Abweichungen/ offt ſo groſſe Jrꝛung und Auffruhr bewegen ſie/ daß ich offt das beſſere erſiehe/ dem aͤrgeren nachfolge.","norm":"Aber die Affekt machen oft so große Abweichungen / oft so große Irrung und Aufruhr bewegen sie / dass ich oft das bessere ersiehe / dem ärgeren nachfolge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.0278000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14624,"date":1663,"orig":"Wurde derowegen die Vernunfft gantz und gar in ein Dienſtbarkeit gefuͤhrt werden/ wann die Wolredenheit nicht Muͤhe/ daß nicht die Phantaſey bey den Affect oder Gemuͤthsneigungen ſtuͤnde/ ſondern vielmehr mit ſeiner Huͤlff ein Buͤndnus gemacht wurd zwiſchen der Vernunfft und Phantaſey/ wider die affect.","norm":"Wurde derowegen die Vernunft ganz und gar in ein Dienstbarkeit geführt werden / wann die Wohlredenheit nicht Mühe / dass nicht die Phantasie bei den Affekt oder Gemütsneigungen stünde / sondern vielmehr mit seiner Hilfe ein Bündnis gemacht wurde zwischen der Vernunft und Phantasie / wider die Affekt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.390100002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14625,"date":1663,"orig":"Wann ich mit einem andern zu thun haͤtte/ wolte ich laͤnger von derſelbigen Sach eben auß dem Brunnen der Philoſophiæ reden.","norm":"Wann ich mit einem anderen zu tun hätte / wollte ich länger von derselbigen Sache eben aus dem Brunnen der Philosophiae reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.56220006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14626,"date":1663,"orig":"Aber umbſonſt bey dir/ groſſer Bacone, welchen ein ſo groſſe mixtur der Weißheit und Eloquentz nobilitirt.","norm":"Aber umsonst bei dir / großer Bacon, welchen ein so große Mixtur der Weisheit und Eloquenz nobilitiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.980000019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14627,"date":1663,"orig":"Wir wiſſen mit Nutzen der gantzen Welt/ wie groſſer Patron der freyen Kuͤnſten/ ſamentlich/ ſie iſt.","norm":"Wir wissen mit Nutzen der ganzen Welt / wie großer Patron der freien Künsten / samentlich / sie ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.301499843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14628,"date":1663,"orig":"Aber doch verzeich mir/ daß ich dich wenigſt einer Sachen ermahne.","norm":"Aber doch verzeig mir / dass ich dich wenigste einer Sachen ermahne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.831699848175049} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14629,"date":1663,"orig":"Es ziemet ſich daß ein jeder der beſten/ dahin ziele/ damit er auch nach ſeim Todt dem gemeinen Nutzen verhuͤlfflich ſeye.","norm":"Es ziemet sich dass ein jeder der besten / dahin ziele / damit er auch nach Seim Tod dem gemeinen Nutzen behilflich sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.274799823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14630,"date":1663,"orig":"Siehe dein Vaterland an/ dich/ O weiſeſter Mann/ dich geziemet zu ſehen/ damit nicht allein die Zeit deines Lebens/ wie du thuſt/ vorleuchteſt/ ſondern daß auch zu den jenigen Sachen deine Sorgen außſtrecken koͤnneſt/ welche in Gedaͤchtnus der Menſchen verbleiben/ und welche die Ewigkeit ſelbſt anſehe.","norm":"Siehe dein Vaterland an / dich / O weisester Mann / dich geziemet zu sehen / damit nicht allein die Zeit deines Lebens / wie du tust / vorleuchtest / sondern dass auch zu denjenigen Sachen deine Sorgen ausstrecken könnest / welche in Gedächtnis der Menschen verbleiben / und welche die Ewigkeit selbst ansehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.431600093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14631,"date":1663,"orig":"Unter denſelbigen aber wird nichts fuͤrtrefflichers und theurer/ nichts wuͤrdigers ſeyn/ als die Jnſul Atlantidem mit einer wolangeſtellten Schul zieren/ welche nicht nur beeder Policey Fundament; der Gottsforcht und Frommkeit ein Seminarium, ſondern auch ein Vorbild anderer Schulen in den nechſten Jnfulen auffzurichten ſeyn moͤge: Du haſt zwar keine Kinder/ welche wir dir in groſſer Anzal wuͤnſchen.","norm":"Unter denselbigen aber wird nichts fürtrefflicheres und teurer / nichts Würdigers sein / als die Insel Atlantidem mit einer wohlangestellten Schule zieren / welche nicht nur beider Polizei Fundament; der Gottsfurcht und Frommkit ein Seminarium, sondern auch ein Vorbild anderer Schulen in den nächsten Infulen aufzurichten sein möge: Du hast zwar keine Kinder / welche wir dir in großer Anzahl wünschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.997000217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14632,"date":1663,"orig":"Wann aber die Goͤtter ein anders haben wollen/ wuͤrdeſt du dein Namen und Geſchrey/ gluͤckſeliger nie/ der Ewigkeit einſchreiben koͤnnen/ als wann du dieſe Sach allein wirſt promoviren, und der gantzen Jnſul Kinder gleichſam adoptiren, und die deinigen machen.","norm":"Wann aber die Götter ein anders haben wollen / würdest du dein Namen und Geschrei / glückseliger nie / der Ewigkeit einschreiben können / als wann du diese Sache allein wirst promovieren, und der ganzen Insel Kinder gleichsam adoptieren, und die deinigen machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.80049991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14633,"date":1663,"orig":"Du wirſt keine beſſere Erben wuͤnſchen koͤnnen/ als ſo fuͤrtreffliche/ und nach vom Himmel herab gefallene Seelen/ welche die Ehr Gottes/ und deß gemeinen Nutzen Heyl befuͤrderen werden/ und werden nichts oͤffters zu ſich nehmen/ als die Gaben deines Namens/ in welchem alles zu Ewigkeit deß guten Geruchs zuſammen ſtimmet.","norm":"Du wirst keine bessere Erben wünschen können / als so fürtreffliche / und nach vom Himmel herab gefallene Seelen / welche die Ehre Gottes / und des gemeinen Nutzen Heil befördern werden / und werden nichts öfters zu sich nehmen / als die Gaben deines Namens / in welchem alles zu Ewigkeit des guten Geruchs zusammen stimmet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4720001220703125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14634,"date":1663,"orig":"Damit der Triumph deiner warhafftigſten Glori/ durch die nachkommende poſteritaͤt unverhinderliche Gaͤng habe/ jetzunder iſt Buͤndnus zu machen mit den Gelehrten/ auff daß ſie dir einmal Verſtorbnen ein ewiges/ und deinen Tugenden gleichfoͤrmiges Ort unter den Helden beſtellen.","norm":"Damit der Triumph deiner wahrhaftigsten Glorie / durch die nachkommende Posterität unverhinderliche Gang habe / jetzund ist Bündnis zu machen mit den Gelehrten / auf dass sie dir einmal Verstorbenen ein ewiges / und deinen Tugenden gleichförmiges Ort unter den Helden bestellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.25} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14635,"date":1663,"orig":"Jn dieſem unſerm Teutſchland ſeynzwar Schulen genug/ aber nicht gnugſam gute.","norm":"In diesem unserem Deutschland seynzwar Schulen genug / aber nicht genugsam gute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.8709001541137695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14636,"date":1663,"orig":"Eben die Viele der Schulen macht/ daß wir bißweilen Schulen ſuchen in den Schulen ſelbſt.","norm":"Eben die Viele der Schulen macht / dass wir bisweilen Schulen suchen in den Schulen selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.282599925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14637,"date":1663,"orig":"Es kompt mir das Sprichwort der Weltweiſen in Gedaͤchtnus:","norm":"Es kommt mir das Sprichwort der Weltweisen in Gedächtnis:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.216100215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14638,"date":1663,"orig":"Quo quid magis accedit ad UNITATEM, eò magís accedit ad perfectionem.","norm":"Quo quid magis accedit ad UNITATEM, eo magis accedit ad perfectionem.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"ca","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.9593000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14639,"date":1663,"orig":"Je mehr ein Sach zu der Einigkeit kompt/ je mehr kompt es zu der Vollkommenheit.","norm":"Je mehr ein Sache zu der Einigkeit kommt / je mehr kommt es zu der Vollkommenheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7058000564575195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14640,"date":1663,"orig":"Viel beweinen den Untergang der hohen Schulen.","norm":"Viel beweinen den Untergang der hohen Schulen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.876800060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14641,"date":1663,"orig":"Aber mehr beweine ich den Untergang ſo viel anderer Schulen/ in welchen man ſoll die erſte Fundament der Jugend eingieſſen.","norm":"Aber mehr beweine ich den Untergang so viel anderer Schulen / in welchen man soll die erste Fundament der Jugend eingießen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.090199947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14642,"date":1663,"orig":"Daß die Fundamental Kuͤnſten in den unteren Schulen obenhin/ und gleichſam im Fuͤruͤbergang tractirr werden/ meyn ich/ ſeye die fuͤrnehmſte Urſach/ daß der gluͤckſeligere progreß deß ſtudirens verhindert werde.","norm":"Dass die Fundamental Künsten in den unteren Schulen obenhin / und gleichsam im Vorübergang tractirr werden / mein ich / sei die fürnehmste Ursache / dass der glückseligere Progress des Studierens verhindert werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.145100116729736} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14643,"date":1663,"orig":"Vergebenlich thut man uff den hohen Schulen erwarten/ was man in den unteren Schulen verabſaumt hat.","norm":"Vergebenlich tut man auf den hohen Schulen erwarten / was man in den unteren Schulen verabsaumt hat.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.7104997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14644,"date":1663,"orig":"Wann du wilt daß ein Baum ſruchtſamer ſeye als ſonſten/ wirſt du vergebenlich den Naͤſten mit Gedancken helffen.","norm":"Wann du willst dass ein Baum sruchtsamer sei als sonsten / wirst du vergebenlich den Nässten mit Gedanken helfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.129899978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14645,"date":1663,"orig":"Entweder muß die Erden ſelbſt bey der Wurtzel umbgekehrt: und beſſere Schollen zugethan werden/ oder du thuſt alles umbſonſt.","norm":"Entweder muss die Erden selbst bei der Wurzel umgekehrt: und bessere Schollen zugetan werden / oder du tust alles umsonst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.425000190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14646,"date":1663,"orig":"Wie offt ſchickt ein Haußvater den Sohn auff die hohe Schul/ und entziecht bißweilen zu Hauß/ ihme/ dem Weib und Kindern/ was er dieſem verſchwenderiſchen Sohn in die Academi ſchickt? und der neue Hochſchuͤler redt nichts als das jenige hoffaͤrtige Plus ultra, mehr uͤber das.","norm":"Wie oft schickt ein Hausvater den Sohn auf die hohe Schule / und entziecht bisweilen zu Haus / ihm / dem Weib und Kindern / was er diesem verschwenderischen Sohn in die Akademie schickt? und der neue Hochschüler redet nichts als dasjenige hoffärtige Plus ultra, mehr über das.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.760200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14647,"date":1663,"orig":"Aber der ungluͤckſelig Icarus unterſtehet ſich ohne Federn zu fliegen.","norm":"Aber der unglückselig Icarus unterstehet sich ohne Federn zu fliegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.574699878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14648,"date":1663,"orig":"Alſo wird das Geld auff die Academi verſchickt/ und ein Eſel kompt wider mit einem leeren Sack ins Vaterland.","norm":"Also wird das Geld auf die Akademie verschickt / und ein Esel kommt wieder mit einem leeren Sack ins Vaterland.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.330999851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14649,"date":1663,"orig":"Wann du mich hoͤreſt/ ô Bacone, anſtelle wenig/ aber gute Schulen/ und laß alle ſcientiæ und Kuͤnſten in derſelbigen floriren/ beobachte deß Davids Kriegsgeſatz/ und mache daß ein gleicher Theil ſeye/ deren ſoͤ zum Kriegen gehen/ und deren ſo bey dem Buͤndtel verbleiben/ das iſt/ den jenigen/ welche die Fundamental-Kuͤnſten die Jugend nicht ohne faſtidi und Muͤhe dociren, beſtellt ſolche præmia und Beſoldungen/ mit welchen ein jeder fuͤrtrefflichſter in derſelben Kunſt/ zu frieden ſeyn koͤnne/ dergeſtallten/ daß ihnen nicht ſchwer falle in ſolcher ſunction zu ſterben/ und nicht nach hoͤherem trachten/ ſondern die anvertraute Verꝛichtung mit aller Gutwilligkeit der Kraͤften/ verꝛichten.","norm":"Wann du mich hörest / o Bacone, anstelle wenig / aber gute Schulen / und lass alle scientiae und Künsten in derselbigen florieren / beobachte des Davids Kriegsgesatz / und mache dass ein gleicher Teil sei / deren sö zum Kriegen gehen / und deren so bei dem Bündel verbleiben / das ist / denjenigen / welche die Fundamental-Künsten die Jugend nicht ohne fastidi und Mühe dozieren, bestellt solche praemia und Besoldungen / mit welchen ein jeder fürtrefflichster in derselben Kunst / zu Frieden sein könne / dergestallten / dass ihnen nicht schwerfalle in solcher Sanktion zu sterben / und nicht nach höherem trachten / sondern die anvertraute Verrichtung mit aller Gutwilligkeit der Kräften / verrichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.575099945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14650,"date":1663,"orig":"Es iſt fuͤrwar ein groſſe Weißheit und diſcretion den jenigen vonnoͤthen? welchen befohlen wird/ daß ſie ſollen die Fundamenta der gelirnigen Jugend ſetzen.","norm":"Es ist fürwahr ein große Weisheit und Diskretion denjenigen vonnöten? welchen befohlen wird / dass sie sollen die Fundamenta der gelirnigen Jugend setzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.800000190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14651,"date":1663,"orig":"Dann gleichwie ein Orator und Redner im Eingang ſeiner Red/ den favor deß Zuhoͤrenden entweder machet oder verlieret; Alſo macht der erſte Pflantzer deß Buben Ingenii, das ſtudiren ſuͤß oder bitter.","norm":"Dann gleichwie ein Orator und Redner im Eingang seiner Rede / den favor des Zuhörenden entweder macht oder verlieret; also macht der erste Pflanzer des Buben Ingenii, das Studieren süß oder bitter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.497200012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14652,"date":1663,"orig":"Jch weiß wol daß zwar dieſer Zeit viel kurtze Begriff gefunden werden.","norm":"Ich weiß wohl dass zwar dieser Zeit viel kurze Begriff gefunden werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.457600116729736} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14653,"date":1663,"orig":"Aber ein verſtaͤndiger Schulmeiſter thue das/ damit er witzige ingenia nicht keck mache/ daß ſie vielmehr groſſen Nutzen anzeigen/ als machen.","norm":"Aber ein verständiger Schulmeister tue das / damit er witzige ingenia nicht keck mache / dass sie vielmehr großen Nutzen anzeigen / als machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.05679988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14654,"date":1663,"orig":"Alsdann ſvll er in etwas der ingenien Freyheit nachgehen/ als/ wañ einer/ was er zu thun hat/ richtet/ und zugleich die Zeit zu andern Sachen/ welchen er ergeben iſt/ anwendet/ ſoll er nicht ingehalten werden!","norm":"Alsdann svll er in etwas der Ingenien Freiheit nachgehen / als / wann einer / was er zu tun hat / richtet / und zugleich die Zeit zu anderen Sachen / welchen er ergeben ist / anwendet / soll er nicht eingehalten werden!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.791200160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14655,"date":1663,"orig":"Aber/ es ſeyn zwo Weiſen die Gewonheit zu machen/ zu exerciren und zuzurichten/ eine hebt von leichterem an/ und fuͤhret allgemach zu hoͤheren/ die andere befilcht Anfangs haͤrtere Sachen/ und treibt ſie/ damit nach Erhaltung dieſer/ einer die leichtere/ lieblicher verꝛichten koͤnne.","norm":"Aber / es sein zwei Weisen die Gewohnheit zu machen / zu exerzieren und zuzurichten / eine hebt von leichterem an / und führt allgemach zu höheren / die andere befilcht Anfangs härtere Sachen / und treibt sie / damit nach Erhaltung dieser / einer die leichtere / lieblicher verrichten könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.533599853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14656,"date":1663,"orig":"Dann es iſt ein andere Weiß anhoben mit Blateren ſchwimmen/ die ein oben erhalten.","norm":"Dann es ist ein andere Weiß anhoben mit Blateren schwimmen / die ein oben erhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.604300022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14657,"date":1663,"orig":"Ein andere iſt/ anheben mit groſſen Schuhen tantzen/ die ein beſchweren.","norm":"Ein andere ist / anheben mit großen Schuhen tanzen / die ein Beschweren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.900899887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14658,"date":1663,"orig":"Es kan nicht leicht außgeſprochen werden/ wie viel ein verſtaͤndige mixtur dieſer methodorum und Weiſen/ nutze/ die Vermoͤgligkeiten deß Gemuͤths und Leibs zu befoͤrderen.","norm":"Es kann nicht leicht ausgesprochen werden / wie viel ein verständige Mixtur dieser methodorum und Weisen / nutze / die Vermöglichkeiten des Gemüts und Leibs zu befördere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.268099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14659,"date":1663,"orig":"So dann mit ſorgfaͤltiger Wahl beſtelle ein Rector der Schul/ der ein behertzter Mann ſeye/ mehr fromm und verſtaͤndig/ als gar hochgelehrt; welcher ſein Verſtand darthue in Auffſicht und Rathgebung; welcher fleiſſig koͤñe betrachten/ ob dieſe oder jene Schuluͤbung/ ſo vor alters angeſtellt worden/ nutzlich ſeye zu continuiren, oder vielmehr abthun/ und andere beſſere nachzuſetzen; Jn jedwederer Gewonheit oder Exempel/ ſeyn die Zeiten zubedenckẽ/ zu welchen ein Sach angefangen iſt worden.","norm":"So dann mit sorgfältiger Wahl bestelle ein Rektor der Schule / der ein beherzter Mann sei / mehr fromm und verständig / als gar hochgelehrt; welcher sein Verstand dartue in Aufsicht und Ratgebung; welcher fleißig könne betrachten / ob diese oder jene Schulübung / so vor alters angestellt worden / nützlich sei zu kontinuieren, oder vielmehr abtun / und andere bessere nachzusetzen; in jedweder Gewohnheit oder Exempel / sein die Zeiten zubedenken / zu welchen ein Sache angefangen ist worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.472700119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14660,"date":1663,"orig":"Wann ſelbiger Zeiten entweders ein confuſion, oder Unwiſſenheit hat regirt, wird mir der Sachen authoritaͤt ſuſpect.","norm":"Wann selbiger Zeiten entweder ein Konfusion, oder Unwissenheit hat regiert, wird mir der Sachen Autorität suspekt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.131700038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14661,"date":1663,"orig":"Dieweil derohalben die Anfaͤng der Academien und Schulen gemeiniglich von den Zeiten genommen worden/ zu welchen der Schuͤler Wildigkeit regiert hat/ als iſt mehr billich daß ſie dem examini unterworffen werden.","norm":"Dieweil derohalben die Anfänge der Akademien und Schulen gemeiniglich von den Zeiten genommen worden / zu welchen der Schüler Wildigkeit regiert hat / als ist mehr billig dass sie dem examini unterworfen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.128699779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14662,"date":1663,"orig":"Jn den Academien muͤſſen die Studenten offt die koͤſtlichſte Zeit/ mit Schreibung der jenigen Sachen verzehren/ welche die Profeſſores an die Feder pflegen zu dictirn.","norm":"In den Akademien müssen die Studenten oft die köstlichste Zeit / mit Schreibung derjenigen Sachen verzehren / welche die Professoren an die Feder pflegen zu dictirn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.829899787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14663,"date":1663,"orig":"Kaum ſeyn ſie mit groſſer Muͤhe geſchrieben/ kaum ſeyn ſie der Feder andictirt worden/ da wirfft es der Buchtrucker unter die Preß/ und laͤſſet es unter aller Augen kommen.","norm":"Kaum sein sie mit großer Mühe geschrieben / kaum sein sie der Feder andictirt worden / da wirft es der Buchtrucker unter die Press / und lässt es unter aller Augen kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.083199977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14664,"date":1663,"orig":"Dieſe Wilde vorzuleſen/ und zu ſchreiben/ hat den Anfang von den jenigen Zeiten genommen/ zu welchen die Buchtruckerey noch nie iſt erfunden worden/ wie der Buͤcher defect und Maͤngel halber dergleichen Leſ- und Schreibung iſt notwendig geweſen.","norm":"Diese Wilde vorzulesen / und zu schreiben / hat den Anfang von denjenigen Zeiten genommen / zu welchen die Buchtruckerei noch nie ist erfunden worden / wie der Bücher defekt und Mängel halber dergleichen Les- und Schreibung ist notwendig gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.025800228118896} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14665,"date":1663,"orig":"Aber jetzo iſt aller Orten ein groſſer Uberfluß der ſchoͤnſten Buͤcher/ in aller Weißheit und Kuͤnſten.","norm":"Aber jetzt ist aller Orten ein großer Überfluss der schönsten Bücher / in aller Weisheit und Künsten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.366899967193603} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14666,"date":1663,"orig":"Waͤre dann nicht beſſer/ den Zuhoͤrern wenigſt gute Authores zube fehlen/ und dieſelbige zur Leſung invitiren, als mit einer verdrießlichen moleſti zuſchreiben/ vexiren?","norm":"Wäre dann nicht besser / den Zuhörern wenigste gute Autores zube fehlen / und dieselbige zur Lesung invitieren, als mit einer verdrießlichen molesti zuschreiben / vexieren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.906700134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14667,"date":1663,"orig":"Ein eintzige Stund wuͤrde offt ein Student mehr daheim mit leſen proficiren, als mit Schreibung der jenigen Sachen/ welche des Lehrenden Faulheit vom Papier auffs Papier befilcht zuſchreiben.","norm":"Ein einzige Stunde würde oft ein Student mehr daheim mit lesen proficiren, als mit Schreibung derjenigen Sachen / welche des Lehrenden Faulheit vom Papier aufs Papier befilcht zuschreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.924200057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14668,"date":1663,"orig":"Es ſolle dem Verſtaͤndigen genug ſeyn ein wenig geſagt zu haben.","norm":"Es solle dem Verständigen genug sein ein wenig gesagt zu haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5954999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14669,"date":1663,"orig":"Aber/ in den andern Schulen lernen die Buben die Logic und Rhetoric offt gar zu geſchwind/ dieſe Kuͤnſten doch gebuͤhren mehr denen ſo bey Jahren ſeyn/ als Buben und Lehrjungen.","norm":"Aber / in den anderen Schulen lernen die Buben die Logik und Rhetorik oft gar zu geschwind / diese Künsten doch gebühren mehr denen so bei Jahren sein / als Buben und Lehrjungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7399001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14670,"date":1663,"orig":"Dieſe 2. Kuͤnſten begreiffen ein Regul und Richtſchnur alle Sachen zu diſponiren oder zuerleuchten/ und ſeyn Kuͤnſten aller Kuͤnſten.","norm":"Diese 2. Künsten begreifen ein Regel und Richtschnur alle Sachen zu disponieren oder zuerleuchten / und sein Künsten aller Künsten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6570000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14671,"date":1663,"orig":"Derohalben wann man will ungelehrte/ und der Sachen unerfahrne Gemuͤhter/ welche diß noch nicht/ auß leſung guter Authorum geſchoͤpfft haben/ welches von Cicero ein Wald oder Haußrath genennet wird/ gleich zu dieſen Kuͤnſten fuͤhren/ iſt eben/ als wañ einer wolte lernen den Wind meſſen/ denſelben wegen/ oder zieren.","norm":"Derohalben wann man will ungelehrte / und der Sachen unerfahrene Gemüter / welche dies noch nicht / aus Lesung guter Authorum geschöpft haben / welches von Cicero ein Wald oder Hausrat genannt wird / gleich zu diesen Künsten führen / ist eben / als wann einer wollte lernen den Wind messen / denselben wegen / oder zieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.904200077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14672,"date":1663,"orig":"Und der gar zeitig und geſchwinde Zugang zu dieſen edelſten Kuͤnſten/ hat nichts anders cauſirt, als daß ſie entweder veracht ligen/ und ihr Anſehen nicht wenig verlohren haben/ oder daß ſie in kindiſche betriegliche Fuͤnd/ nnd lacherliche affectiones geꝛahten ſeyn/ und gar abgeſchmach/ und ſoviel die Buben faſſen koͤnnen/ tractirt werden.","norm":"Und der gar zeitig und geschwinde Zugang zu diesen edelsten Künsten / hat nichts anders kausiert, als dass sie entweder verachte liegen / und ihr Ansehen nicht wenig verloren haben / oder dass sie in kindische betrügliche Find / und lagerliche affectiones geraten sein / und gar abgeschmach / und soviel die Buben fassen können / traktiert werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.326900005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14673,"date":1663,"orig":"Dann/ ſag mir/ was ein Kind ſchier anders auß der Schul bringe der kein Verſtand hat/ und mit ſo viel Logiſcher Arbeit vexirt iſt/ als daß er weiß was fuͤr ein Logiſches Argument ſeye/ der Vater hat ein Sohn? die ſprachen/ die ſprachen/ ſag ich/ und alles anders/ welche die memoriam erfordern/ ſolten in undern Schulen gehandelt werden/ die andere Sachen ſo das Urtheil oder Judicium erfordern/ ſoll man den Academièn uͤberlaſſen/ Aber viel lauffen in den Sprachen/ und lauffen auſſer deß Weges.","norm":"Dann / sage mir / was ein Kind schier anders aus der Schule bringe der kein Verstand hat / und mit so viel logischer Arbeit vexiert ist / als dass er weiß was für ein logisches Argument sei / der Vater hat ein Sohn? die sprachen / die sprachen / sage ich / und alles anders / welche die memoriam erfordern / sollten in unteren Schulen gehandelt werden / die andere Sachen so das Urteil oder Judicium erfordern / soll man den Akademien überlassen / Aber viel laufen in den Sprachen / und laufen außer des Weges.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.243500232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14674,"date":1663,"orig":"Von dieſer Sach/ iſt dem unuͤberwindlichſten Kaͤyſer Matthiæ/ ſo zu Franckfurt gekroͤnet war/ ein memorial uͤbergeben worden.","norm":"Von dieser Sache / ist dem unüberwindlichsten Kaiser Matthiae / so zu Frankfurt gekrönt war / ein memorial übergeben worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.072199821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14675,"date":1663,"orig":"Und als die Sach von einem fuͤrnehmen Fuͤrſten des Teutſchlands zu deliberiren, einem Philologo committirt worden/ deme der Neid ſelbſten das Lob eines gelehrteſten gegeben/ deſſen Schrifften Erblich an mich kommen ſeyn/ und welcher gute Mann am Werck ſelber geſtorben iſt. Hab ich unter ſeinen hinterlaſſenen Brieffen unterſchiedliche und zwieſpaltige Judicia und Meinungen erſehen/ Viel haben die Sach mit Favor und Wunſch proſequirt, viel haben von dem Außgang gezweiffelt.","norm":"Und als die Sache von einem fürnehmen Fürsten des Deutschlands zu deliberieren, einem Philologo kommittiert worden / dem der Neid selbst das Lob eines gelehrtesten gegeben / dessen Schriften erblich an mich kommen sein / und welcher gute Mann am Werk selber gestorben ist . Hab ich unter seinen hinterlassenen Briefen unterschiedliche und zweispaltige Judicia und Meinungen ersehen / Viel haben die Sache mit Favor und Wunsch prosequirt, viel haben von dem Ausgang gezweifelt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.996799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14676,"date":1663,"orig":"Jch aber vermeine es ſey alles moͤglich/ welches von etlichen kan gericht werden/ wañ ſchon nicht von allen; welches von vielen ſamentlich/ wann ſchon nicht von einem; welches mit verlauffener Zeit/ wann ſchon nicht in einer gewiſſen Anzahl der Jahren: welche mit gemeiner Sorg und ſpeſa, wann ſchon nicht mit Reichthumb und Fleiß eines/ kan beſchehen.","norm":"Ich aber vermeine es sei alles möglich / welches von etlichen kann Gericht werden / wann schon nicht von allen; welches von vielen samentlich / wann schon nicht von einem; welches mit verlaufener Zeit / wann schon nicht in einer gewissen Anzahl der Jahren: welche mit gemeiner Sorge und spesa, wann schon nicht mit Reichtum und Fleiß eines / kann geschehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.093200206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14677,"date":1663,"orig":"Letzlich befehle ich den Gelehrten/ daß ſie wol beobachten/ daß die geſtudirte Schwaͤtzer auff dem Mercurio gleich ſeyn in zweyerley Weg/ welcher mit dem Finger zwar auff ein Weg zeiget/ aber den Fuß nicht hinſetzet.","norm":"Letztlich befehle ich den Gelehrten / dass sie wohl beobachten / dass die gestudirte Schwätzer auf dem Mercurio gleich sein in zweierlei Weg / welcher mit dem Finger zwar auf ein Weg zeiget / aber den Fuß nicht hinsetzet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.089700222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14678,"date":1663,"orig":"Und es ſeye nicht ſchaͤndlich/ daß ein anderer die Waffen mache/ ein anderer ſie gebrauche.","norm":"Und es sei nicht schändlich / dass ein anderer die Waffen mache / ein anderer sie gebrauche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.246300220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14679,"date":1663,"orig":"Vulcanus der hat Waffen geſchmiedet/ und hat doch den Hectorem und Achillem nicht umbgebracht.","norm":"Vulcanus der hat Waffen geschmiedet / und hat doch den Hectorem und Achillem nicht umgebracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.728400230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14680,"date":1663,"orig":"Aber es iſt von dem ſchweren/ und der gantzen Chriſtenheit zu nutz kommendem Geſchaͤfft/ beſſer/ zugeſchweigen/ als nicht gnugſam nach Wuͤrde der Sach/ reden.","norm":"Aber es ist von dem schweren / und der ganzen Christenheit zu Nutz kommendem Geschäft / besser / zugeschwiegen / als nicht genugsam nach Würde der Sache / reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.044000148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14681,"date":1663,"orig":"Derowegen beſchlieſſe ich es mit des Cæſaris Worten/ ſo auß einer Epiſtel an Oppium und Balbum genommen worden und ſage von allem dieſes:","norm":"Derowegen beschließe ich es mit des Caesaris Worten / so aus einer Epistel an Opium und Balbum genommen worden und sage von allem dieses:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3632001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14682,"date":1663,"orig":"wie dieſes koͤnne beſchehen/ faͤllet mir zwar in das Gemuth/ und viel Weg koͤnnen gefunden werden.","norm":"wie dieses könne geschehen / fället mir zwar in das Gemut / und viel Weg können gefunden werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.077700138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14683,"date":1663,"orig":"Von denſelbigen Sachen bitt ich euch/ daß ihr darauff bedacht ſeyet.","norm":"Von denselbigen Sachen bitte ich euch / dass ihr darauf bedacht seiet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.718699932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14684,"date":1663,"orig":"Es ſtunde darbey ein frommer und gelehrter/ aber armer Stadt-Paſtor, der neulich in das Elend getrieben worden/ welcher ein Vater war 8. lebendiger Kinder/ als dieſer vermerckte/ daß die Geiſtliche Sach und Schulweſen in der Jnſul Atlantide wol werde angeſtellt werden/ hat er auch ſeine Dienſt offerirt.","norm":"Es stand dabei ein frommer und gelehrter / aber armer Stadt-Pastor, der neulich in das Elend getrieben worden / welcher ein Vater war 8. lebendiger Kinder / als dieser vermerkte / dass die geistliche Sache und Schulwesen in der Insel Atlantide wohl werde angestellt werden / hat er auch seine Dienst offeriert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.292200088500977} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14685,"date":1663,"orig":"Es ſeyn etliche/ ſpracher/ welche Weib und Kinder haben/ wann Geld außzugeben iſt; Ja es werden geitzige Narꝛen gefunden/ welche ſich ſchier beruͤhmen/ daß ſie keine Kinder haben/ damit mans fuͤr reicher ſchaͤtze.","norm":"Es sein etliche / Sprache / welche Weib und Kinder haben / wann Geld auszugeben ist; Ja es werden geizige Narren gefunden / welche sich schier berühmen / dass sie keine Kinder haben / damit man es für reicher schätze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.363500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14686,"date":1663,"orig":"Sie haben nemblich etliche hoͤren ſagen/ er iſt der reichſte; andere aber ſprechen/ er hat aber viel Kinder.","norm":"Sie haben nämlich etliche hören sagen / er ist der reichste; andere aber sprechen / er hat aber viel Kinder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.397999763488769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14687,"date":1663,"orig":"Als wann diß ein Abgang der Reichthumb waͤre.","norm":"Als wann dies ein Abgang der Reichtum wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.9328999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14688,"date":1663,"orig":"Jch ſage GOtt meinem HErꝛn Danck/ fuͤr die Anzahl meiner Kinder/ mit welchen er mich bereicht hat.","norm":"Ich sage Gott meinem Herrn Dank / für die Anzahl meiner Kinder / mit welchen er mich bereichert hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.937699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14689,"date":1663,"orig":"Warlich/ die Kinder mehren zwar die Sorgen und Arbeiten des Lebens/ aber ſie machen die Gedaͤchtnus des Todes ſaͤnffter.","norm":"Wahrlich / die Kinder mehren zwar die Sorgen und Arbeiten des Lebens / aber sie machen die Gedächtnis des Todes Sänfte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.440599918365478} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14690,"date":1663,"orig":"Jch kan ihnen zu dieſen Eyſinen und verderbten Zeiten keine groſſe Reichthumb erhalten/ und ein ſtattliches Erb verlaſſen.","norm":"Ich kann ihnen zu diesen Eysinen und verderbten Zeiten keine große Reichtum erhalten / und ein stattliches Erbe verlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.962800025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14691,"date":1663,"orig":"Aber ein guten Namen/ und den Segen Gottes/ an ſtatt eines gar groſſen Patrimonii ſollen ſie haben.","norm":"Aber ein guten Namen / und den Segen Gottes / anstatt eines gar großen Patrimonii sollen sie haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.916299819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14692,"date":1663,"orig":"Jch bin zwar nicht from/ aber doch will ich Gott verehren/ daß er mir gebe/ was er befilcht/ und letzlich befehle/ was er will.","norm":"Ich bin zwar nicht fromm / aber doch will ich Gott verehren / dass er mir gebe / was er befilcht / und letztlich befehle / was er will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.190299987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14693,"date":1663,"orig":"Der Sohn iſt aber reich genug/ welcher vom Vater das Patrimonium empfaͤnget/ welches Proverb.","norm":"Der Sohn ist aber reich genug / welcher vom Vater das Patrimonium empfängt / welches Proverb.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.144400119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14694,"date":1663,"orig":"20. v. 7. Pſalmo 37. v. 25. & Pſal. 112. denliebhabenden Gott verſpricht:","norm":"20. v. 7. Psalmo 37. v. 25. & Psal. 112. denliebhabenden Gott verspricht:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.815400123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14695,"date":1663,"orig":"Aber es kompt mir offt zu Gemuͤth jenes Catonis Verß:","norm":"Aber es kommt mir oft zu Gemüt jenes Catonis Vers:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.163599967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14696,"date":1663,"orig":"Si tibi ſint gnati, nec opes, tunc artibus illos Inſtrue, quò poſſint inopem traducere vitam.","norm":"Si tibi sint gnati, nec opes, tunc artibus illos Instrue, quo possint inopem traducere vitam.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.522799968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14697,"date":1663,"orig":"Haſt du Kinder/ und Reichthumb nicht/ Daß ſie moͤgen leben/ Mit Kuͤnſten/ und in guter Sitt/ Thues der Armuth entheben.","norm":"Hast du Kinder / und Reichtum nicht / Dass sie mögen leben / Mit Künsten / und in guter Sitt / Thues der Armut entheben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.186600208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14698,"date":1663,"orig":"Jch hab derohalben meine Kinder befohlen/ daß ſie beten und arbeiten.","norm":"Ich habe derohalben meine Kinder befohlen / dass sie beten und arbeiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.017399787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14699,"date":1663,"orig":"Bettet als wann die Arbeit nichts waͤr/ arbeitet/ als wann Gott helffe.","norm":"Bettet als wann die Arbeit nichts wäre / arbeitet / als wann Gott helfe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.736800193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14700,"date":1663,"orig":"Und aber dieſe meine Soͤhn/ werden fromb oder Gottloß ſeyn.","norm":"Und aber diese meine Söhn / werden fromm oder Gottlos sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.241000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14701,"date":1663,"orig":"Wann ſie Gottloß werden ſeyn/ wolt ich nicht daß ich ihnen haͤtte groſſe Reichthumb zuſammen gebracht/ welche ein Werckzeug ſeyn die Boßheit fortzubringen.","norm":"Wann sie Gottlos werden sein / wollte ich nicht dass ich ihnen hätte große Reichtum zusammen gebracht / welche ein Werkzeug sein die Bosheit fortzubringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.143400192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14702,"date":1663,"orig":"Wann ſie aber fromb werden ſeyn/ ſollen ſie ingedenck ſeyn/ was vor dieſem Pſ. 84. v. 12. die Soͤhn Core geſungen haben/ und in all ihren Widerwertigkeiten werden ſie jenes des H. Pauli Spruch conſideriren, welcher Rom. 8. ſagt:","norm":"Wann sie aber fromm werden sein / sollen sie eingedenk sein / was vor diesem Ps. 84. v. 12. die Söhn Core gesungen haben / und in all ihren Widerwertigkeiten werden sie jenes des H. Pauli Spruch consideriren, welcher Rom. 8. sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.300600051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14703,"date":1663,"orig":"Den Gottliebenden/ kompt alles/ alles zum beſten.","norm":"Den Gottliebenden / kommt alles / alles zum besten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.922100067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14704,"date":1663,"orig":"Sie ſollen die Guͤter des Gemuͤhts ſuchen/ und alſo werden die andere kommen/ oder nicht ſchaden.","norm":"Sie sollen die Güter des Gemüts suchen / und also werden die andere kommen / oder nicht schaden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.821499824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14705,"date":1663,"orig":"Unter dieſem ſeye dir wol lieber Bacone, der du dich vergnuͤgeſt ein gute Schul anzuſtellen.","norm":"Unter diesem sei dir wohl lieber Bacon, der du dich vergnügest ein gute Schule anzustellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.407000064849853} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14706,"date":1663,"orig":"Alsdann ein bewahrer beeden Taflen/ ein Verfechter beeden Teſtament/ ein Guͤnner des Geiſt- und Weltlichen Geſchlechts/ und Jedidiah, oder ein Lieber des HErꝛn wirſt du genant werden Ach!","norm":"Alsdann ein Bewahrer beiden Tafeln / ein Verfechter beiden Testament / ein Günner des Geist- und Weltlichen Geschlechts / und Jedidiah, oder ein Lieber des Herrn wirst du genannt werden ach!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.69789981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14707,"date":1663,"orig":"Gott erhoͤre dich an dem Tag der Aengſtigung/ es beſchuͤtze dich der Namen des HErꝛn Gott Jacob.","norm":"Gott erhöre dich an dem Tag der Ängstigung / es beschütze dich der Namen des Herrn Gott Jacob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.111899852752685} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14708,"date":1663,"orig":"Er ſchicke dir Huͤlff von dem Heiligthumb/ und von Sion behuͤte er dich.","norm":"Er schicke dir Hilfe von dem Heiligtum / und von Zion behüte er dich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.167600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14709,"date":1663,"orig":"Er gebe dir nach deinem Hertzen.","norm":"Er gebe dir nach deinem Herzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14710,"date":1663,"orig":"Es umbgebe dich Gott/ Gott der Heerſcharen mit dem Geiſt der Weißheit auß der Hoͤhe/ und erfuͤlle dein begehren!","norm":"Es umgebe dich Gott / Gott der Heerscharen mit dem Geist der Weisheit aus der Höhe / und erfülle dein begehren!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.352099895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14711,"date":1663,"orig":"Aber/ du waͤreſt zwar wuͤrdig/ der du dich mit einer guten Anzahl der Kinder dich der Nachkommenſchafft befehlen thaͤteſt.","norm":"Aber / du wärest zwar würdig / der du dich mit einer guten Anzahl der Kinder dich der Nachkommenschaft befehlen tätest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.167500019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14712,"date":1663,"orig":"Aber nicht ohne ſonderbare Gottes neigung/ wird dir dieſes verſagt/ damit du groͤſſere Dingerlangeſt.","norm":"Aber nicht ohne sonderbare Gottes Neigung / wird dir dieses versagt / damit du größere Dingerlangest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.810299873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14713,"date":1663,"orig":"Warlich es ſeyn die fuͤrnehmſten Werck und Verdienſt von Maͤnnern/ ſo ohne Kinder waren/ herkommen/ welche ſowol mit dem affect, als Reichthumb den gemeinen Nutzen ihnen verehlicht und begabt haben/ welchen angelegen iſt geweſen die Gemuͤhts contrafecturen zuerzeigen/ weil ſie an leiblichen Bildern ermangleten.","norm":"Wahrlich es sein die fürnehmsten Werk und Verdienst von Männern / so ohne Kinder waren / herkommen / welche sowohl mit dem Affekt, als Reichtum den gemeinen Nutzen ihnen verehelicht und begabt haben / welchen angelegen ist gewesen die Gemüts contrafecturen zu erzeigen / weil sie an leiblichen Bildern ermangleten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.840700149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14714,"date":1663,"orig":"Alſo zwar daß der Poſteritet die jenige zum meiſten genutzt/ welche keine Nachkommen gehabt.","norm":"Also zwar dass der Posterität diejenige zum meisten genutzt / welche keine Nachkommen gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.531999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14715,"date":1663,"orig":"Sihe ich uͤbergib dir alle meine Kinder/ welche ich deinem Gebrauch/ wil aufferziehen laſſen/ Sag/ was auß ihnen ſolle werden/ ich will ſie auffmuntern in dieſem ihren zarten Alter/ weil ſie noch zubiegen und Waͤxiner Natur ſeyn.","norm":"Siehe ich übergib dir alle meine Kinder / welche ich deinem Gebrauch / will auferziehen lassen / Sage / was aus ihnen solle werden / ich will sie aufmuntern in diesem ihren zarten Alter / weil sie noch zubiegen und Wäxiner Natur sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.099699974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14716,"date":1663,"orig":"Es kompt mir zwar weis nicht was fuͤr Abentheur und Proteus zu Gemuͤt/ welcher neulich hat laſſen ein Philoſoph. diſſertation auß dem Marpurg.","norm":"Es kommt mir zwar weiß nicht was für Abenteuer und Proteus zu Gemüt / welcher neulich hat lassen ein Philosoph . Dissertation aus dem Marpurg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.632599830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14717,"date":1663,"orig":"Avellino ergehẽ/ von Unterſchid der Ingenien, zuerkennẽ.","norm":"Avellino ergehen / von Unterschied der Ingenien, zuerkennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.937900066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14719,"date":1663,"orig":"Und warlich/ wann die Neigung oder Taugenheit der Knaben auff ein Studium fuͤrtreflich iſt/ iſt es gar nichts nutz/ daß einer der Natur oder angebornen Neigung widerſtrebe.","norm":"Und wahrlich / wann die Neigung oder Taugenheit der Knaben auf ein Studium fürtrefflich ist / ist es gar nichts Nutz / dass einer der Natur oder angeborenen Neigung widerstrebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.597099781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14720,"date":1663,"orig":"Aber es ſoll auch dieſes eines weiſen Manns Gedot obſervirt werden/ welcher ſagt; Erwoͤhle das allerbeſte/ ſuͤß und leicht wird der Gebrauch ſolches machen.","norm":"Aber es soll auch dieses eines weisen Manns Gedot observiert werden / welcher sagt; Erwähle das allerbeste / süß und leicht wird der Gebrauch solches machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.406199932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14721,"date":1663,"orig":"Laſt uns der Jeſuiter Schulen in dieſem Raht fragen.","norm":"Last uns der Jesuiter Schulen in diesem Rat fragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.307799816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14722,"date":1663,"orig":"Es iſt dieſen nichts beſſers/ als was in die Ubung kommet.","norm":"Es ist diesen nichts Besseres / als was in die Übung kommet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.207799911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14723,"date":1663,"orig":"Jch hab allzeit dafuͤr gehalten/ daß der Knaben offentliche Inſtitution, der Privat-Schuel ſoll fuͤrgezogen werden.","norm":"Ich habe allzeit dafür gehalten / dass der Knaben öffentliche Institution, der Privat-Schuel soll vorgezogen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.494200229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14724,"date":1663,"orig":"Dann in den Verſamlungen iſt ein groͤſſerer Eyfer der Juͤngling mit ihres gleichen/ es iſt auch das Anſchauen und Geſicht anſehnlicher Maͤnner vorhanden/ welches zu einer Geſchaͤmigkeit dienet/ und die zarten Gemuͤhter auch von Anfang zu einem Exemplar formirt, Jch ſchweige jetzunder von andern weiſen der oͤffentlichen Lehr.","norm":"Dann in den Versammlungen ist ein größerer Eifer der Jüngling mit ihresgleichen / es ist auch das Anschauen und Gesicht ansehnlicher Männer vorhanden / welches zu einer Geschämigkeit dient / und die zarten Gemüter auch von Anfang zu einem Exemplar formiert, Ich schweige jetzund von anderen weisen der öffentlichen Lehre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.453700065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14725,"date":1663,"orig":"Aber das Buͤchlein Plutarchi von Aufferziehung der Kinder/ iſt wuͤrdig/ welches von allen Eltern geleſen werde.","norm":"Aber das Büchlein Plutarchi von Auferziehung der Kinder / ist würdig / welches von allen Eltern gelesen werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8780999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14726,"date":1663,"orig":"Es hat vorzeiten Crates der Philoſophus geſprochen/ Er wolte/ wann es ſeyn kunt/ von dem hoͤchſten Ort der Stadt herunter ſchreyen: Wo kompt ihr hin Leut/ welche ihr auff andere Sachen allen Fleiß anwendet/ aber eurer Soͤhn/ welchen ihr eur Reichthumb verlaſſet/ habt ihr gar wenig Sorg?","norm":"Es hat vorzeiten Crates der Philosophus gesprochen / Er wollte / wann es sein kund / von dem höchsten Ort der Stadt herunterschreien: Wo kommt ihr hin Leute / welche ihr auf andere Sachen allen Fleiß anwendet / aber eurer Söhn / welchen ihr euer Reichtum verlasset / habt ihr gar wenig Sorge?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.59630012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14727,"date":1663,"orig":"Solche Vaͤter/ ſagt Plutarchus, thun eben/ als wann einer vom Schuch ſorgfaͤltig waͤre/ den Fuß nicht achtete.","norm":"Solche Väter / sagt Plutarchus, tun eben / als wann einer vom Schuh sorgfältig wäre / den Fuß nicht achtete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.690299987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14728,"date":1663,"orig":"Unter allen meinen Sorgen iſt diß die allermeiſte/ daß es erſtlich meiner Seel wohl ſeye/ und darnach meine Kinder gluͤcklich aufferzogen werden.","norm":"Unter allen meinen Sorgen ist dies die allermeiste / dass es erstlich meiner Seele wohl sei / und danach meine Kinder glücklich auferzogen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.972400188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14729,"date":1663,"orig":"Dieſen/ nach dem ich ſie mit taͤglichem Gebet Gott befohren/ ſchrey ich mit des Virgilii Stimm alſo zu:","norm":"Diesen / nach dem ich sie mit täglichem Gebet Gott befahren / schrei ich mit des Virgilii Stimme also zu:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.908199787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14730,"date":1663,"orig":"Knab lerne von mir die Tugend und wahre Arbeit/ Das reichmachende Gluͤck von andern.","norm":"Knabe lerne von mir die Tugend und wahre Arbeit / Das reichmachende Glück von anderen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.667399883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14731,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar was ich mit meiner Muͤhe und Schweiß durch Goͤttliche Benedeyung werde koͤnnen erhalten/ daß will ich zu derſelben Notthurfft auffwenden/ und wann unterweilen das Vermoͤgen nachlaͤſſet/ ſo wird doch der Wunſch und Raht von Vaͤterlichem treuem Gemuͤht hergenommen/ nie ermanglen.","norm":"Fürwahr was ich mit meiner Mühe und Schweiß durch Göttliche Benedeiung werde können erhalten / dass will ich zu derselben Notdurft aufwenden / und wann unterweilen das Vermögen nachlässt / so wird doch der Wunsch und Rat von Väterlichem treuem Gemüt hergenommen / nie ermanglen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.208799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14732,"date":1663,"orig":"Es ſeyn Eltern/ welche gegen ihren Kindern nicht freygebig ſeyn/ aber es iſt gewißlich ein ſchaͤdlicher Faͤhler/ dann es macht die Kinder auß dem Geſchlecht ſchlagen/ ſich dem Betrug ergeben/ und liederlicher Geſellſchafft anhangen/ und das/ wann ſie einen Uberfluß der Sachen bekommen/ mehr zum Wolluſt geneigt ſeyn.","norm":"Es sein Eltern / welche gegen ihren Kindern nicht freigebig sein / aber es ist gewisslich ein schädlicher Fehler / dann es macht die Kinder aus dem Geschlecht schlagen / sich dem Betrug ergeben / und liederlicher Gesellschaft anhängen / und das / wann sie einen Überfluss der Sachen bekommen / mehr zum Wollust geneigt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.964399814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14733,"date":1663,"orig":"Es gehet zum beſten/ wann die Eltern ihr Anſehen bey den Kindern erhalten/ und den Saͤckel biß weilen recht auffthun:","norm":"Es geht zum besten / wann die Eltern ihr Ansehen bei den Kindern erhalten / und den Säckel bisweilen recht auftun:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.805600166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14734,"date":1663,"orig":"Es iſt auch ein naͤrꝛiſcher Brauch entſtanden/ ſo wol bey dẽ Eltern als Præceptoren, daß ſie zwiſchen dẽ Bruͤdern ein æmulation ſaͤen und nehren/ weil ſie noch in ihrer Jugend ſeyn/ welche offt ein Zwietracht verurſacht/ wann ſie manbahr werden/ und turbiren alsdann die Familien.","norm":"Es ist auch ein närrischer Brauch entstanden / so wohl bei den Eltern als Praeceptoren, dass sie zwischen den Brüdern ein aemulation säen und nähren / weil sie noch in ihrer Jugend sein / welche oft ein Zwietracht verursacht / wann sie mannbar werden / und turbieren alsdann die Familien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.021399974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14735,"date":1663,"orig":"Aber in einem fruchtbaren/ und mit Kindern angefuͤllten Hauß/ iſt bißweilen zuſehen/ daß einer oder der ander auß den aͤlteren/ hoͤher geſchaͤtzt wird/ und auß den juͤngeren lieber iſt/ aber in mitlen vielleicht etliche vergeſſen bleiben/ welch doch nicht ſelten/ der beſten Zucht werden.","norm":"Aber in einem fruchtbaren / und mit Kindern angefüllten Haus / ist bisweilen zusehen / dass einer oder der ander aus den älteren / höher geschätzt wird / und aus den jüngeren lieber ist / aber in mittlen vielleicht etliche vergessen bleiben / welch doch nicht selten / der besten Zucht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.643700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14736,"date":1663,"orig":"Die juͤngere Bruͤder ſeyn gemeiniglich Soͤhn der Fortunæ, aber ſelten/ oder nie gewinnen ſie ein gluͤckſeligen Außgang/ ſo fern die Eltern/ und ſonderlich die Erſtgeborne enterbt oder veracht: oder nachgeſetzet werden.","norm":"Die jüngere Brüder sein gemeiniglich Söhn der Fortunae, aber selten / oder nie gewinnen sie ein glückseligen Ausgang / so fern die Eltern / und sonderlich die Erstgeborene enterbt oder verachte: oder nachgesetzt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.73330020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14737,"date":1663,"orig":"Dann dieſen hat Gott ſelbſten nicht ohne weiſe Urſach/ im Alten Teſtament ein prærogativ verehligen/ und der weiſſeſten Voͤlcker gebrauch/ laſſet ihnen auch heutiges Tages ſonderbare Freyheiten.","norm":"Dann diesen hat Gott selbst nicht ohne weise Ursache / im Alten Testament ein Prärogativ verehelichen / und der weißesten Völker Gebrauch / lasst ihnen auch heutiges Tages sonderbare Freiheiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.723599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14738,"date":1663,"orig":"Sum pauper, non cauſa mea eſt, ſed cauſa Parentum, Qui me fratre meo non genuêre priùs.","norm":"Sum pauper, non causa mea est, sed causa Parentum, Qui me fratre meo non genuere prius.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":4.637400150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14739,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14740,"date":1663,"orig":"Bin ich arm/ iſt es nicht mein ſchuld/ ſondern der Eltern/ welche mich vor meinem Bruder nicht geboren haben/ ſagt der ſpitzfindige Poet/ dein Mit Landsmann Johann Owenus.","norm":"Bin ich arm / ist es nicht mein schuld / sondern der Eltern / welche mich vor meinem Bruder nicht geboren haben / sagt der spitzfindige Poet / dein mit Landsmann Johann Onus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.951499938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14741,"date":1663,"orig":"Aber warumb red ich dieſes?","norm":"Aber warum rede ich dieses?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.898499965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14742,"date":1663,"orig":"Verzeich meinem Vaͤterlichen Affect, welcher mich in dieſen Dıſcurs gefuͤhret hat/ welcher dir eben deßwegen nicht wird unangenehm ſeyn/ wann du betrachten wirſt/ daß eine gute Aufferziehung der Kinder ein ſundament der Politiſchen Gluͤckſeligkeit ſeye.","norm":"Verzeig meinem väterlichen Affekt, welcher mich in diesen Discurs geführt hat / welcher dir eben deswegen nicht wird unangenehm sein / wann du betrachten wirst / dass eine gute Auferziehung der Kinder ein Fundament der politischen Glückseligkeit sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.545300006866455} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14743,"date":1663,"orig":"Dann auß guten Knaben/ werden gute Juͤngling; auß guten Juͤnglingen/ gute Maͤnner/ gute Maͤnner aber werden dein Jnſul Alantidem mit Reichthumb und Tugenden zieren.","norm":"Dann aus guten Knaben / werden gute Jüngling; aus guten Jünglingen / gute Männer / gute Männer aber werden dein Insel Alantitem mit Reichtum und Tugenden zieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.928500175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14744,"date":1663,"orig":"Gleich wie jene Zunehmung des Roͤmiſchen Reichs billich von etlichen der Tugend und Verſtand der jenigen 6. Koͤnig zugeeignet wird/ welche deſſelbigen in ſeinem Anfang gleichſam Vormuͤnder und Ernehrer geweſen ſeyn: Alſo fuͤrwar/ die Pflantzung und Unterweiſung der jungen oder zarten Jahren/ hat ſolche/ wiewol verborgene Krafft/ und welche nicht von jedem vermerckt wird/ daß es auch weder die Laͤnge der Zeit/ weder der Fleiß der Arbeit und Muͤhe/ hernach mit dem gewachſenen Alter jemalen kan verglichen werden.","norm":"Gleich wie jene Zunehmung des Römischen Reichs billig von etlichen der Tugend und Verstand derjenigen 6. König zugeeignet wird / welche desselbigen in seinem Anfang gleichsam Vormünder und Ernährer gewesen sein: Also fürwahr / die Pflanzung und Unterweisung der jungen oder zarten Jahren / hat solche / wiewohl verborgene Kraft / und welche nicht von jedem vermerkt wird / dass es auch weder die Länge der Zeit / weder der Fleiß der Arbeit und Mühe / hernach mit dem gewachsenen Alter jemals kann verglichen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.121900081634521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14745,"date":1663,"orig":"Dann wie ein Geſchirꝛ einmal ein Geruch an ſich nimbt/ alſo wird es ihne lang behalten.","norm":"Dann wie ein Geschirr einmal ein Geruch an sich nimmt / also wird es jene lang behalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.970099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14746,"date":1663,"orig":"Hernacher kam̃en herbey etliche Bauren auß Thuͤringen/ welche mit dem Virgilianiſchen Tityro die gantze Welt/ mit etlicher Taͤg Reiß umbſchreiben/ und durch ihr Erffurt alle Staͤtt verachten/ und meynen/ daß Erffurt nicht ein Stadt/ ſondern ein gantze Provintz ſeye.","norm":"Hernach kamen herbei etliche Bauern aus Thüringen / welche mit dem Virgilianischen Tityro die ganze Welt / mit etlicher Tage Reise umschreiben / und durch ihr Erfurt alle Stät verachten / und meinen / dass Erfurt nicht ein Stadt / sondern ein ganze Provinz sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.45359992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14747,"date":1663,"orig":"Unter dieſen war ein Siebenſchlaͤffer/ welcher was wenigs geſtudiꝛt/ und 10. Kinder Vater ware/ hatte ſein Urſprung von dem Geſchlecht Endymionis des Hirtens/ welchen die Poetiſche Fabeln ſagen/ Er ſeye von Luna oder dem Mond geliebt worden.","norm":"Unter diesen war ein Siebenschläfer / welcher was weniges gestudirt / und 10. Kinder Vater war / hatte sein Ursprung von dem Geschlecht Endymionis des Hirten / welchen die Poetische Fabeln sagen / Er sei von Luna oder dem Mond geliebt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14748,"date":1663,"orig":"Und melden die Poeten daß derſelbige Endymion in einer Hoͤlen ſeines Vaterlands/ unter den Steinen des Bergs Latmi verborgen geweſen ſeye/ Der Mond aber ſeye nicht wenig mal vom Himmel herab geſtiegen/ des ſchlaffenden Kuß begehrt/ und ſich wider gen Himmel begeben.","norm":"Und melden die Poeten dass derselbige Endymion in einer Höhlen seines Vaterlands / unter den Steinen des Bergs Latmi verborgen gewesen sei / Der Mond aber sei nicht wenig Mal vom Himmel herab gestiegen / des schlaffenden Kuss begehrt / und sich wieder gen Himmel begeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.30810022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14749,"date":1663,"orig":"Und habe doch derſelbige Muͤſſiggang/ und langwierige Schlaff dem Endymioni nichts geſchadet/ ſondern der Mond habe unter dieſem gemacht/ daß ſein Vieh gar feiſt worden/ und an der Zahl auffs Gluͤckſeligſt gemehret ſeye worden/ alſo zwar/ daß keine Herden der Hirten friſcher und an der Zahl mehr geweſen.","norm":"Und habe doch derselbige Müßiggang / und langwierige Schlaf dem Endymioni nichts geschadet / sondern der Mond habe unter diesem gemacht / dass sein Vieh gar feist worden / und an der Zahl aufs Glückseligst gemehrt sei worden / also zwar / dass keine Herden der Hirten frischer und an der Zahl mehr gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.419099807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14750,"date":1663,"orig":"Auß dieſes Hirten Geſchlecht ware dieſer juͤngere Endymion herkommen/ welcher bißher in Thuͤringen ein gnugſamb groſſen Acker bauete/ und ſeines Geſchlechts wuͤrde mit Baͤuriſcher Einfalt gehalten hatte.","norm":"Aus dieses Hirten Geschlecht war dieser jüngere Endymion herkommen / welcher bisher in Thüringen ein genugsam großen Acker baute / und seines Geschlechts würde mit Bäurischer Einfalt gehalten hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.502299785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14751,"date":1663,"orig":"Dieſer mit ſeiner Soͤhn hauffen umbgeben/ ſompt zum Bacono, an ſtat eines Huts/ trug er ein Cron von Koren-Eher/ und hielte in der Hand ein Sichel/ und mit langem Seufftzer vertruckte er die Stimm/ und den Antrieb der andern Anmuhtungen.","norm":"Dieser mit seiner Söhn Haufen umgeben / sompt zum Bacono, anstatt eines Huts / trug er ein Krone von Koren-Eher / und hielte in der Hand ein Sichel / und mit langem Seufzer verdruckte er die Stimme / und den Antrieb der anderen Anmutungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.535299777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14752,"date":1663,"orig":"Letzlich hebte er zugleich an zu weinen mit allen Kindern/ klagte/ er waͤre mit Anlagen dermaſſen erſchoͤpfft worden/ daß er das gantze Jahr nit ein troͤpflein Naumburgiſchen Biers trincken habe koͤnnen.","norm":"Letztlich hob er zugleich an zu weinen mit allen Kindern / klagte / er wäre mit Anlagen dermaßen erschöpft worden / dass er das ganze Jahr nicht ein Tröpflein Naumburgischen Biers trinken habe können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.431700229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14753,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar/ ſprach er/ wann ich die Haͤringsnaſen in dem Faß Diogenis haͤtte moͤgen ſchlecken/ von welchem Faß vorzeiten ich in der Erfurtiſchen Schul/ meine Schulgeſellen ſchwaͤtzen habe hoͤren/ haͤtte ich vermeint/ ich haͤtte die ſtattliche Mahlzeit des groſſen Alexanders.","norm":"Fürwahr / sprach er / wann ich die Heringsnasen in dem Fass Diogenis hätte mögen schlecken / von welchem Fass vorzeiten ich in der Erfurtischen Schule / meine Schulgesellen schwätzen habe hören / hätte ich vermeint / ich hätte die stattliche Mahlzeit des großen Alexanders.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.495200157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14754,"date":1663,"orig":"O HErꝛ/ in was Zeiten haſt du uns behalten?","norm":"O Herr / in was Zeiten hast du uns behalten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.904099941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14755,"date":1663,"orig":"Vor dieſem gluͤckete mir meines Vaters Saltzbixle auff meinem Tiſch:","norm":"Vor diesem glückte mir meines Vaters Saltzbixle auf meinem Tisch:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.736199855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14756,"date":1663,"orig":"Jetzo aber macht ſelbſt die Gedaͤchtnus meiner vorigen Gluͤckſeligteit/ die Empfindlichkeit meiner Muͤhſeligkeiten ſchaͤrffer.","norm":"Jetzt aber macht selbst die Gedächtnis meiner vorigen Glückseligteit / die Empfindlichkeit meiner Mühseligkeiten schärfer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.224699974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14757,"date":1663,"orig":"Meinſt du dann das ein Wald-Eſel werde girꝛen/ wann er ein Graß wird haben? oder wird ein Ochs bruͤllen/ wann er vor einer Krippen voll Hews ſtehen wird?","norm":"Meinst du dann das ein Waldesel werde girren / wann er ein Gras wird haben? oder wird ein Ochs brüllen / wann er vor einer Krippen voll Hews stehen wird?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.989099979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14758,"date":1663,"orig":"Oder kan man ein abgeſchmache Speiß eſſen die nicht geſaltzen iſt?","norm":"Oder kann man ein abgeschmache Speise essen die nicht gesalzen ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.688199996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14759,"date":1663,"orig":"Oder kan einer koſten/ welches den Tod bringet?","norm":"Oder kann einer kosten / welches den Tod bringt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4745001792907715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14760,"date":1663,"orig":"Einer hungerigen Seel geduncken auch die bittere Sachen ſuͤß zu ſeyn.","norm":"Einer hungrigen Seele Gedunke auch die bittere Sachen süß zu sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.115300178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14761,"date":1663,"orig":"Was zuvor mein Seel nicht hat wollen anruͤhren/ iſt jetzund vor Angſt mein Speiß!","norm":"Was zuvor mein Seele nicht hat wollen anrühren / ist jetzund vor Angst mein Speise!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.571000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14762,"date":1663,"orig":"Jetzunder letzlich vermeine ich zuverſtehen/ warumben die Feder des H. Geiſts/ des Jobs Trangſalen weitlaͤuftiger tractirt habe/ als die Gluͤckſeligkeit Salomonis.","norm":"Jetzund letztlich vermeine ich zu verstehen / warum die Feder des H. Geists / des Jobs Drangsalen weitläufiger traktiert habe / als die Glückseligkeit Salomonis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.960700035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14763,"date":1663,"orig":"Jch nehme euch Soͤhn/ und euch meine Mitvaͤter zum Zeugen/ welche ihr mit mir auß dem Vaterland herauß gangen ſeyt/ was vor dieſem mein Haußhaltung fuͤr ein außſehen gehabt habe?","norm":"Ich nehme euch Söhn / und euch meine Mitväter zum Zeugen / welche ihr mit mir aus dem Vaterland heraus gegangen seid / was vor diesem mein Haushaltung für ein aussehen gehabt habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.793399810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14764,"date":1663,"orig":"Aber dieſe weineten alle bey einem/ alſo daß keiner auß uns geweſen iſt/ welcher in Anſehung ſo hohen und erbaͤꝛmlichen Pietet nicht auch geweint habe.","norm":"Aber diese weinten alle bei einem / also dass keiner aus uns gewesen ist / welcher in Ansehung so hohen und erbärmlichen Pietät nicht auch geweint habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.080999851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14765,"date":1663,"orig":"Nach vielen Seufftzer hat ſich der Endymion zum Bacono gekehrt/ dieweil/ ſagt er/ die Noth uns hat machen das Vaterland/ und Hauß und Hoff verlaſſen/ ſo untergeben wir uns deiner Huͤlff/ dir wollen wir nachfolgen/ gehe hin wo du wilt.","norm":"Nach vielen Seufzer hat sich der Endymion zum Bacono gekehrt / dieweil / sagt er / die Not uns hat machen das Vaterland / und Haus und Hof verlassen / so untergeben wir uns deiner Hilfe / dir wollen wir nachfolgen / gehe hin wo du willst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.873000144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14766,"date":1663,"orig":"Wenigſt verheiſſe uns/ du wolleſt dein Schwerd verbergen/ und daſſelbige nicht brauchen/ als in adminiſtrirung der Gerechtigkeit.","norm":"Wenigste verheiße uns / du wollest dein Schwert verbergen / und dasselbe nicht brauchen / als in Administrierung der Gerechtigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.893799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14767,"date":1663,"orig":"Der Fried ernehrt die Bauersleut.","norm":"Der Frieden ernährt die Bauersleut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.546500205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14768,"date":1663,"orig":"Laſſt andere nach Blut duͤrſten/ laſſt ſie trincken das Blut/ zu ſeiner Zeit werden ſie es herauß ſpeyen.","norm":"Lasst andere nach Blut dürsten / lasst sie trinken das Blut / zu seiner Zeit werden sie es herausspeien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.696700096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14769,"date":1663,"orig":"Wir wollen das Brod mit den Pfluͤgen ſuchen/ welches deinen Tiſchen gnugſamb wird ſeyn.","norm":"Wir wollen das Brot mit den Pflügen suchen / welches deinen Tischen genugsam wird sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.643799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14770,"date":1663,"orig":"Damit aber der Fried/ in welchem du zu herꝛſchen/ und deine Unterthanen zubeſchuͤtzen begehreſt/ nicht nur Blaͤtter uns herfuͤr bringe/ unter deren Schatten wir ſicher moͤgen nieder ſitzen/ ſondern auch Fruͤcht der Reichthumb und Vermoͤgens dargebe/ ſihe/ O lieber Bacone, eyle mit deiner huͤlffbaren Hand uns zu helffen/ damit wir den Ackerbaw gluͤcklich anheben und continuiren koͤnnen.","norm":"Damit aber der Frieden / in welchem du zu herrschen / und deine Untertanen zubeschützen begehrest / nicht nur Blätter uns herfür bringe / unter deren Schatten wir sicher mögen nieder sitzen / sondern auch Früchte der Reichtum und Vermögens dargebe / siehe / O lieber Bacon, Eile mit deiner hülffbaren Hand uns zu helfen / damit wir den Ackerbau glücklich anheben und kontinuieren können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.896299839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14771,"date":1663,"orig":"Glaube mir/ das jenige Geld/ welches zu nohtduͤrfftiger Unterhaltung des Ackerbaws uns wird dargeſchoſſen werden/ wird nur wie ein Dunſt ſeyn/ welcher auß der Erden in die Hoͤhe gezogen wird/ in die Wolcken zuſammen gehet/ und wider uff die Erden durch Regen kommet/ Wie lang wirſt du den hauffen deines Gelds in deiner Truhen auff behalten?","norm":"Glaube mir / dasjenige Geld / welches zu notdürftiger Unterhaltung des Ackerbaus uns wird Darrgeschossen werden / wird nur wie ein Dunst sein / welcher aus der Erden in die Höhe gezogen wird / in die Wolken zusammen geht / und wieder auf die Erden durch Regen kommet / Wie lang wirst du den Haufen deines Gelds in deiner Truhen auf behalten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.142899990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14772,"date":1663,"orig":"Der Pfenning/ als wie ein Miſt/ bringt kein Frucht/ er werde dann auff den Acker zertheilt.","norm":"Der Pfennig / als wie ein Mist / bringt kein Frucht / er werde dann auf den Acker zerteilt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.048900127410889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14773,"date":1663,"orig":"Der Ackerbaw/ ſprich ich/ iſt ein gar natuͤrlicher Weg zu den Reichthumben.","norm":"Der Ackerbau / sprich ich / ist ein gar natürlicher Weg zu den Reichtümer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.1315999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14774,"date":1663,"orig":"Wann reiche Leut ſich auff den Ackerbaw und Bauren Gewin ergeben/ pflegen ſie unzahlbare Reichthum zuſamen haͤffen.","norm":"Wann reiche Leute sich auf den Ackerbau und Bauern Gewinn ergeben / pflegen sie unzahlbare Reichtum zusamen Häfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14775,"date":1663,"orig":"Dann es iſt ein Segen der groſſen Mutter der Erden.","norm":"Dann es ist ein Segen der großen Mutter der Erden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.161499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14776,"date":1663,"orig":"Jch kenne ein Freyherꝛn/ welchem die groͤſten Einkommen von dem Baurenweſen herkom̃en/ alſo/ daß er mit Glantz der Reichthumb anhebt diejenigẽ uͤberwindẽ/ die gar groſſe Grafſchafft haben.","norm":"Ich kenne ein Freiherrn / welchem die größten Einkommen von dem Bauernwesen herkommen / also / dass er mit Glanz der Reichtum anhebt diejenigen überwinden / die gar große Grafschaft haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.523099899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14777,"date":1663,"orig":"Eriſt reich an Herdẽ des Viehs/ an Schaf/ groß uñ kleinen Waͤlder/ an Getraid/ an Bley und Eyſin Gruben/ und andern mehr Baͤurlichen Einkom̃en/ alſo zwar/ daß die Erden ihme an ſtatt eines Meers iſt/ ſo ſtaͤts Wahrẽ eintraͤgt.","norm":"Eist reich an Herden des Viehs / an Schaf / groß und kleinen Wälder / an Getreide / an Blei und Eisen Gruben / und anderen mehr bäuerlichen Einkommen / also zwar / dass die Erden ihm anstatt eines Meers ist / so stets Wahren einträgt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.951900005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14778,"date":1663,"orig":"Von dieſen Sachen hoͤre deine Doctores nit.","norm":"Von diesen Sachen höre deine Doctores nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.290299892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14779,"date":1663,"orig":"Ein anders iſt raſtrum ein Rechen/ ein anders aſtrum ein Geſtirn/ ein anders ſceptrum ein Scepter/ ein anders iſt plectrum ein Hechel/ kompt zu mir/ der ich uff dem Acker geboren und aufferzogen bin: Kauffe uns hundert Ochſen/ welche du an die Pfluͤg ſolleſt ſpannen/ damit ſie den Acker bauen/ alſo doch/ daß ein paar Ochſen uͤber zwo Stund nicht bemuͤhet werde/ ſondern ſubſtituire gleich andere/ und ſchicke dieſe von dem Pflug auff die Weyd.","norm":"Ein anders ist rastrum ein Rechen / ein anders astrum ein Gestirn / ein anders sceptrum ein Zepter / ein anders ist plectrum ein Hechel / kommt zu mir / der ich auf dem Acker geboren und auferzogen bin: kaufe uns hundert Ochsen / welche du an die Pflüg sollest spannen / damit sie den Acker bauen / also doch / dass ein paar Ochsen über zwei Stunde nicht bemühet werde / sondern substituiere gleich andere / und schicke diese von dem Pflug auf die weit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.971700191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14780,"date":1663,"orig":"Dergeſtalt wirſtu koͤnnen gluͤcklich den Ackerbau verꝛichten/ deine Scheuren anfuͤllen/ und umb das Feſt Martini etliche Ochſen/ welche Leiber mit dieſen Arbeiten geuͤbet/ mehr werden gemoͤſt ſeyn/ nicht ohne groſſen Gewin verkauffen/ und vielleicht dieſelbe Summa Gelds/ welche du Ochſen zukauffen außgegeben haſt/ wiederumb erhalten.","norm":"Dergestalt wirst du können glücklich den Ackerbau verrichten / deine Scheuern anfüllen / und um das Fest Martini etliche Ochsen / welche Leiber mit diesen Arbeiten geübt / mehr werden gemöst sein / nicht ohne großen Gewinn verkaufen / und vielleicht dieselbe Summa Gelds / welche du Ochsen zukaufen ausgegeben hast / wiederum erhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2778000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14781,"date":1663,"orig":"Du haſt dar meinen erſtgebohrnen Sohn den Corydon/ welcher der beſte Schaf-Hirt iſt.","norm":"Du hast dar meinen erstgeborenen Sohn den Corydon / welcher der beste Schafhirt ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.683199882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14782,"date":1663,"orig":"Und wie groſſer Nutzen von den Schafen koͤnne erwartet werden/ kan es niemand nicht wiſſen/ als der in deinem Land ein Frembdling iſt.","norm":"Und wie großer Nutzen von den Schafen könne erwartet werden / kann es niemand nicht wissen / als der in deinem Land ein Fremdling ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.395999908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14783,"date":1663,"orig":"Kleidung/ Speiß/ und weis nicht was/ erwarten wir von dieſem Thierlein.","norm":"Kleidung / Speise / und weiß nicht was / erwarten wir von diesem Tierlein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.825699806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14784,"date":1663,"orig":"Von einem eintzigen Schaͤflein/ wann es ein guten Schaͤfer bekommen hat/ kanſt du ſo viel Gewins Jaͤhrlich erwarten/ als wann du 20. Guͤlden dem Wuchern außgelegt haͤtteſt.","norm":"Von einem einzigen Schäflein / wann es ein guten Schäfer bekommen hat / kannst du so viel Gewinns jährlich erwarten / als wann du 20. Gülden dem Wuchern ausgelegt hättest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.903500080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14785,"date":1663,"orig":"Es ſaͤllet mir die Predig ein/ welche ich vergangenen Sontag gehoͤrt habe/ als unſer Prediger das Caput 49, Gen. explicirte, ſagend: daß der Patriarch Jacob nah beym Tod/ als er all ſeinen Soͤhnen valedicirte und ſegnete/ habe ſeinem liebſten Sohn Joſeph/ und ſeinen Nachkoͤmlingen den Segen der Bruͤſt gegeben/ das iſt/ der Thier/ Milch/ Kaͤß und Butters Uberfluß.","norm":"Es Sället mir die Predig ein / welche ich vergangenen Sonntag gehört habe / als unser Prediger das Caput 49, Gen. explizierte, sagend: dass der Patriarch Jacob nah beim Tod / als er all seinen Söhnen valedizierte und segnete / habe seinem liebsten Sohn Joseph / und seinen Nachkömmlingen den Segen der Brüste gegeben / das ist / der Tier / Milch / Käse und Butters Überfluss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.736400127410889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14786,"date":1663,"orig":"Vielleicht hat der gar gute Patriarch/ der ein gar geuͤbter und verſtaͤndiger Haußhalter war/ wol gewuſt/ was Reichthumb nicht komme von embſiger Sorg des Viehs.","norm":"Vielleicht hat der gar gute Patriarch / der ein gar geübter und verständiger Haushalter war / wohl gewusst / was Reichtum nicht komme von emsiger Sorge des Viehs.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.654699802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14787,"date":1663,"orig":"Du haſt dar meinen andern Sohn/ den Melibæum. welcher Polen/ Frießland/ Holland/ Schweitzerland durchreiſet iſt/ vorſetze dieſen deiner Kuͤhe Obacht.","norm":"Du hast dar meinen anderen Sohn / den Melibaeum . welcher Polen / Friesland / Holland / Schweizerland durchreiset ist / vorsetze diesen deiner Kühe Obacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.075699806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14788,"date":1663,"orig":"Der dritte mein Sohn Menalcas, iſt in Weſtphalen und Bayerland aufferzogen worden/ dieſer kan deinen rev.","norm":"Der dritte mein Sohn Menalcas, ist in Westfalen und Bayerland auferzogen worden / dieser kann deinen rev.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.788599967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14789,"date":1663,"orig":"Schweinen nicht unnuͤtzlich vorſtehen.","norm":"Schweinen nicht unnützlich vorstehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.928199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14790,"date":1663,"orig":"Der vierdte mein Sohn Amyntas, der weiß gar gluͤcklich die Natur und Eigenſchafft der Jmmen.","norm":"Der vierte mein Sohn Amyntas, der weiß gar glücklich die Natur und Eigenschaft der Immen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.783599853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14791,"date":1663,"orig":"Derowegen kauffe dir ein groſſen Hanffen Jmmen/ und befehle dieſem die Obſicht.","norm":"Derowegen kaufe dir ein großen Hanffen Immen / und befehle diesem die Sicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.992199897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14792,"date":1663,"orig":"Wann du ein groſſen Laſt Hoͤnig und Wax wirſt zuſammen bringen/ wird das Wax nicht allein deinem Hoff Kertzen gnug geben/ ſondern wird auch Kaͤuffer darzu ladẽ.","norm":"Wann du ein großen Last Honig und Wax wirst zusammen bringen / wird das Wax nicht allein deinem Hoffe Kerzen genug geben / sondern wird auch Käufer dazu laden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.483099937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14793,"date":1663,"orig":"Und ſchicke letzlich meinen fuͤnfften Sohn in Teuſchland/ Preuſſen und Litavien/ daß er nicht allein auß dem Hoͤnig Meth kochen/ ſondern auch der Nuͤrnberger oder Tohrner in Preuſſen/ Lebzelten backen lerne.","norm":"Und schicke letztlich meinen fünften Sohn in Täuschland / Preußen und Litavien / dass er nicht allein aus dem Honig Met kochen / sondern auch der Nürnberger oder Tohrner in Preußen / Lebzelten backen lerne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.785200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14794,"date":1663,"orig":"Den Hortenſium meinen ſechſten Sohn/ ſchickte ich in Jtalien/ oder wann du wilt/ gen Straßburg/ oder in eine andere Kauffmanns-Stadt des hohen Teutſchlands/ damit er den Gaͤrtnern/ welche Gott ſelbſten unſern erſten Eltern im Stand der erſten Gluͤckſeligkeit befohlen hat/ uͤbe/ und dein Tiſch und Kuchel mit unterſchiedlichen Aepffel/ Kraͤuter/ und andern Fruͤchten ziere.","norm":"Den Hortensium meinen sechsten Sohn / schickte ich in Italien / oder wann du willst / gen Straßburg / oder in eine andere Kaufmanns-Stadt des hohen Deutschlands / damit er den Gärtnern / welche Gott selbst unseren ersten Eltern im Stand der ersten Glückseligkeit befohlen hat / übe / und dein Tisch und Küche mit unterschiedlichen Äpfel / Kräuter / und anderen Früchten ziere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4481000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14795,"date":1663,"orig":"Und damit ein menge Traid/ welches deine Aecker auß Segen Gottes und unſerm Fleiß/ dir mittheilen werden/ mit groͤſſerm Gewin verkauffen koͤnneſt/ So ſchicke meinen ſiebenden Sohn in Holland/ daß er Biſcoten Brod backen lerne.","norm":"Und damit ein Menge Getreide / welches deine Äcker aus Segen Gottes und unserem Fleiß / dir mitteilen werden / mit größerem Gewinn verkaufen könnest / So schicke meinen siebenten Sohn in Holland / dass er Biscoten Brot backen lerne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.151800155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14796,"date":1663,"orig":"Und mein achten Sohn in Braunſchweig/ nach Luͤbeck/ Roſtock/ damit er gut Bier lerne ſieden.","norm":"Und mein achten Sohn in Braunschweig / nach Lübeck / Rostock / damit er gut Bier lerne sieden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.989699840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14797,"date":1663,"orig":"Der jenigen Meinung/ welche vermeinen/ man koͤnne nicht an allen Orten gut Bier kochen/ iſt mit Manier zuverſtehen; Jch weiß daß ich in allen Kloͤſtern gut Bier getruncken habe/ in welchen die aͤltere Moͤnch Waſſer/ die jungen aber und ſtarcke Moͤnch das Traid zugetragen haben.","norm":"Derjenigen Meinung / welche vermeinen / man könne nicht an allen Orten gut Bier kochen / ist mit Manier zu verstehen; Ich weiß dass ich in allen Klöstern gut Bier getrunken habe / in welchen die ältere Mönch Wasser / die jungen aber und starke Mönch das Getreide zugetragen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.624899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14798,"date":1663,"orig":"Letzlich iſt der Waͤlder und Fiſchweyher ein unglaublicher Nutz.","norm":"Letztlich ist der Wälder und Fischweiher ein unglaublicher Nutz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.916100025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14799,"date":1663,"orig":"Die Unkoſten/ welche dar muͤſſen nothwendig gemacht werden/ ſeyn entweders keine/ oder wenig/ die fruͤcht oder nutzen gar groß.","norm":"Die Unkosten / welche dar müssen notwendig gemacht werden / sein entweder keine / oder wenig / die Früchte oder nutzen gar groß.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.526400089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14800,"date":1663,"orig":"So dann befehl ich dir dieſen Actæonem mein neundten Sohn/ welcher gar ein auffſichtiger Jaͤger iſt/ aber die zu viele Lieb der Hund hat ihn eingenommen.","norm":"So dann Befehl ich dir diesen Actaeonem mein neunten Sohn / welcher gar ein Aufsichttiger Jäger ist / aber die zu viele Liebe der Hund hat ihn eingenommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.114699840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14801,"date":1663,"orig":"Aber ſihe/ damit du ſeiner Geſchwindigkeit ein Zaum einlegeſt.","norm":"Aber siehe / damit du seiner Geschwindigkeit ein Zaum einlegest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.722300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14802,"date":1663,"orig":"Dann umb Egidi dunckt er ein/ mit den Hirſchen ſelbſt unſinnig zu werden und verſchwindet offt mehr/ als er einnimt.","norm":"Dann um Egidi dünkt er ein / mit den Hirschen selbst unsinnig zu werden und verschwindet oft mehr / als er einnimmt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.301799774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14803,"date":1663,"orig":"Aber du haſt allhie den Peter mein zehenden Sohn/ welcher ein gar gluͤckſeliger Fiſcher iſt.","norm":"Aber du hast allhier den Peter mein zehnten Sohn / welcher ein gar glückseliger Fischer ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.54610013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14804,"date":1663,"orig":"Dieſer wird ſeiner Froͤmbkeit nach/ im Namen des HErꝛn das Netz außwerffen/ und wirſt nicht ohne Verwunderung eine groſſe Menge der Fiſch anſchauen/ welche du baͤlder wirſt verkauffen koͤnnen/ als Haber oder Weitzen.","norm":"Dieser wird seiner Frömbkeit nach / im Namen des Herrn das Netz auswerfen / und wirst nicht ohne Verwunderung eine große Menge der Fisch anschauen / welche du bälder wirst verkaufen können / als Hafer oder Weizen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.207300186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14805,"date":1663,"orig":"Aber ſchaue dir umb einen groſſen hauffen der Hennen und Gaͤnß/ welcher Sorg mein Tochter Amaryllis vorſtehen kan.","norm":"Aber schaue dir um einen großen Haufen der Hennen und Gens / welcher Sorge mein Tochter Amaryllis vorstehen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.683599948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14806,"date":1663,"orig":"Die Hennen werden Eyer geben/ die Gaͤnß werden Federn geben Better zu machen/ daß wir darob ruhen moͤgen.","norm":"Die Hennen werden Eier geben / die Gens werden Federn geben Better zu machen / dass wir darob ruhen mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.085400104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14807,"date":1663,"orig":"Und ſteheſt du dar mein andere Tochter die Galateam, welche deiner Kuchel nutzen/ oder vorſeyn kan.","norm":"Und stehest du dar mein andere Tochter die Galateam, welche deiner Küche nutzen / oder Vorsein kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.427599906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14808,"date":1663,"orig":"Dann dieſe hat etliche Jahr einem gar fuͤrtreflichen Apothecker gedient/ allwo ſie nicht allein gar wol kochen/ ſondern auch unterſchiedliche Fruͤcht mit Zucker zu wuͤrtzen/ und andere Sachen zuzurichten gelernet hat/ mit welchen die Apothecker unſer Gurgel anreitzen; Letzlich/ ſo ruffe etliche Weber auß Engelland/ welche auß der Woll/ ſo deine Schaf dir geben werden/ Tuch machen/ deine Hoffleut zubekleiden.","norm":"Dann diese hat etliche Jahr einem gar fürtrefflichen Apotheker gedient / wo sie nicht allein gar wohl kochen / sondern auch unterschiedliche Früchte mit Zucker zu würzen / und andere Sachen zuzurichten gelernt hat / mit welchen die Apotheker unser Gurgel anreizen; letztlich / so rufe etliche Weber aus England / welche aus der Wohl / so deine Schaf dir geben werden / Tuch machen / deine Hoffleut zubekleiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.04419994354248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14809,"date":1663,"orig":"Warumb ſolten nicht eben mit dieſer Gluͤckſeligkeit dergleichen Handwercker in der Jnſul Atlantide geuͤbt werden/ als wie im Niederland/ Jtalien/ Franckreich/ oder anderwerts?","norm":"Warum sollten nicht eben mit dieser Glückseligkeit dergleichen Handwerker in der Insel Atlantide geübt werden / als wie im Niederland / Italien / Frankreich / oder anderwärts?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.574399948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14810,"date":1663,"orig":"Was du thuſt/ ſihe daß das Volck die Handwerck fleiſſig in obacht nehmen/ und die Jnſul Atlantis, von ſich ſelbſt und ihren angebornen Wahren beſtehen moͤge/ damit nicht dein/ und deiner gantzen Jnſul Schatz wegen Hand-Arbeit/ auſſerhalb/ erſchoͤpfft werde.","norm":"Was du tust / siehe dass das Volk die Handwerk fleißig in Obacht nehmen / und die Insel Atlantis, von sich selbst und ihren angeborenen Wahren bestehen möge / damit nicht dein / und deiner ganzen Insel Schatz wegen Handarbeit / außerhalb / erschöpft werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9166998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14811,"date":1663,"orig":"Und in allen dieſen Dingen wird dein Fleiſſigkeit ein embſige Sorg auff die Aecker und Vieh befoͤrdern.","norm":"Und in allen diesen Dingen wird dein Fleissigkeit ein emsige Sorge auf die Äcker und Vieh befördern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.456600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14812,"date":1663,"orig":"Die Verachtung der Handwerck/ iſt auß Hoffart der Griechen Philoſophen und Oratoren erwachſen.","norm":"Die Verachtung der Handwerk / ist aus Hoffart der Griechen Philosophen und Oratoren erwachsen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.908999919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14813,"date":1663,"orig":"Uñ jetzo auch werdẽ ſie von vielen ſchmaͤhlich gehalten/ als waͤren ſie unſauber/ da ſie doch die erſten Ubungen des menſchlichen Geſchlechts geweſen ſeyn.","norm":"Und jetzt auch werden sie von vielen schmählich gehalten / als wären sie unsauber / da sie doch die ersten Übungen des menschlichen Geschlechts gewesen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.955399990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14814,"date":1663,"orig":"Als der Endymion dergeſtalten perorirte, kam ein anderer/ welcher mit ſaurem und traurigen Angeſicht den Baconum gruͤſte/ freundlich bittend/ daß er in die Geſellſchafft kommen kunte.","norm":"Als der Endymion dergestalt perorierte, kam ein anderer / welcher mit saurem und traurigen Angesicht den Baconum grüßte / freundlich bittend / dass er in die Gesellschaft kommen konnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.437300205230713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14815,"date":1663,"orig":"Dann/ ſprach er/ bißhero bin ich eines Fuͤrſten Fuͤrgeber oder Spenditor geweſen/ und ſo offt die Stund des Nachteſſens oder Mittagmahls herzu kommen/ ſchrie ein jeder/ gib herfuͤr/ gib/ gib.","norm":"Dann / sprach er / bisher bin ich eines Fürsten Vorgeber oder Spenditor gewesen / und so oft die Stunde des Nachtessens oder Mittagmahls herzu kommen / schrie ein jeder / gib herfür / gib / gib.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.722599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14816,"date":1663,"orig":"Wann ich nicht einem jeden habe koͤnnen den Schlund einfuͤllen/ verklagte er mich alſobald vor dem Hoffmeiſter/ welcher nachmalen meinen Ruͤcken mit Streichen wol und gut anfuͤllete.","norm":"Wann ich nicht einem jeden habe können den Schlund einfüllen / verklagte er mich alsobald vor dem Hoffmeister / welcher nachmalen meinen Rücken mit Streichen wohl und gut anfüllte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.09499979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14817,"date":1663,"orig":"Aber wo wolt ich ein Brod in der Wuͤſten nehmen?","norm":"Aber wo wollte ich ein Brot in der Wüssten nehmen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.621699810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14818,"date":1663,"orig":"Jch haͤtte Mangel aller Sachen/ welcher Mangel daher kame/ weil bey zeiten ich das Geld von den Caffiren nicht hab erlangen/ und weder zu rechter Zeit/ noch an gebuͤhrendem Ort die Nothwendigkeit zur Kuchel hatte kauffen koͤnnen.","norm":"Ich hätte Mangel aller Sachen / welcher Mangel daher kam / weil beizeiten ich das Geld von den Kafiren nicht habe erlangen / und weder zu rechter Zeit / noch an gebührendem Ort die Notwendigkeit zur Küche hatte kaufen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.802700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14819,"date":1663,"orig":"Jch gedencke daß ich einmal auß dem Mund eines Frantzoſen hoͤre:","norm":"Ich gedenke dass ich einmal aus dem Mund eines Franzosen höre:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.382599830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14820,"date":1663,"orig":"Proviſion en ſaiſon Deſpendu en raiſon Enrichit la maiſon.","norm":"Provision en Saison Despendu en raison Enrichit la maison.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"eo","lang_de":0,"norm_lmscore":7.35290002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14821,"date":1663,"orig":"Und warlich/ wann ich zu rechter Zeit/ und rechtem Ort alles haͤtte koͤnnen kauffen/ wuͤrde ich aller Begehren gnug gethan haben.","norm":"Und wahrlich / wann ich zu rechter Zeit / und rechtem Ort alles hätte können kaufen / würde ich aller Begehren genug getan haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.44890022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14822,"date":1663,"orig":"Es iſt von einem recht vermerckt worden/ er ſeye mit groſſer Muͤhe zu kleinen/ und ſchier mit keiner Muͤhe zu groſſer Reichthumb kommen.","norm":"Es ist von einem recht vermerkt worden / er sei mit großer Mühe zu kleinen / und schier mit keiner Mühe zu großer Reichtum kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.434800148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14823,"date":1663,"orig":"Dann nach dem eines Reichthumb dermaſſen erwachſen/ daß er der Jahr und anderer Maͤrckt Gelegenheiten erwarten kan/ und dieſelbige contract uͤberwinden/ welchen/ wegen Groͤſſe der Summen/ gar wenig Leut tauglich ſeyn; wann letzlich er auch in anderer Arbeiten/ welche nicht Uberfluß des Gelds haben/ mittheilen kan/ kan es nicht anderſt ſeyn/ er muß uͤber die maſſen reich werden.","norm":"Dann nach dem eines Reichtum dermaßen erwachsen / dass er der Jahr und anderer merkt Gelegenheiten erwarten kann / und dieselbige Kontrakt überwinden / welchen / wegen Größe der Summen / gar wenig Leute tauglich sein; wann letztlich er auch in anderer Arbeiten / welche nicht Überfluss des Gelds haben / mitteilen kann / kann es nicht anders sein / er muss über die Maßen reich werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.620999813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14824,"date":1663,"orig":"Lieber Bacone, hoͤre mich gutwillig an/ ich will ſagen/ mit was Kunſt/ mit was ſtratagema die Haußhaltung koͤnneſt anrichten/ daß du das gantze Jahr Gaͤſt laden/ und dapffer trincken koͤnneſt/ und doch kein Wein darffeſt kauffen.","norm":"Lieber Bacon, höre mich gutwillig an / ich will sagen / mit was Kunst / mit was Stratageme die Haushaltung könnest anrichten / dass du das ganze Jahr Gäste laden / und tapfer trinken könnest / und doch kein Wein darfst kaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.853099822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14825,"date":1663,"orig":"Was meinſtu/ wann dieſe Kunſt erlernet haͤtte/ und haͤtte practiciren koͤnnen der Edel und gar Gelehrte/ aber verſoffene Poet Dominicus Baudius, wuͤrde er dann ſoviel Klag-Epiſteln zu den Curatoren der Leydenſiſchen Academi geſchickt haben?","norm":"Was meinst du / wann diese Kunst erlernet hätte / und hätte praktizieren können der Edel und gar Gelehrte / aber versoffene Poet Dominicus Baudius, würde er dann soviel Klag-Episteln zu den Kuratoren der Leydensischen Akademie geschickt haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.825699806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14826,"date":1663,"orig":"Es wolle mir der Geiſt diſes groſſen und gelehrteſten Manns verzeihen/ ſo offt ich ſelbige Epiſteln liſe/ weis ich nicht/ was fuͤr ein ſonderbarer Durſt meinen Schlund anzuͤndete.","norm":"Es wolle mir der Geist dieses großen und gelehrtesten Manns verzeihen / so oft ich selbige Episteln lese / weiß ich nicht / was für ein sonderbarer Durst meinen Schlund anzündete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.973400115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14827,"date":1663,"orig":"Damit du nicht uff ſolche Weiß gezwungen werdeſt/ Durſt zu leyden/ Bacone, ſo kauff dieſen Herbſt ſo viel Moſts/ wieviel du dir oder deinen Gaͤſten das Jahr hindurch gnug zu ſeyn hoffeſt/ Alſo wird gar nicht von noͤhten ſeyn Wein einzukauffen.","norm":"Damit du nicht auf solche Weiß gezwungen werdest / Durst zu leiden / Bacon, so Kauf diesen Herbst so viel Mosts / wie viel du dir oder deinen Gästen das Jahr hindurch genug zu sein hoffest / Also wird gar nicht vonnöten sein Wein einzukaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.451600074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14828,"date":1663,"orig":"Aber weil ich bekennt habe/ ich ſeye ein Spenditor geweſen/ und von den Sachen bey rechter Zeit einzukauffen geredt habe/ will ich auch mit ſelbiger Kuͤrtze ſagen/ wie man die Sachen außſpendiren ſolle.","norm":"Aber weil ich bekennt habe / ich sei ein Spenditor gewesen / und von den Sachen bei rechter Zeit einzukaufen geredet habe / will ich auch mit selbiger Kürze sagen / wie man die Sachen außspendiren solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.370200157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14829,"date":1663,"orig":"Die gebraͤuchliche Unkoſten/ ſeyn mit jedes Guͤlten zu æſtimiren, und alſo zu moderiren, daß innerhalb der Einkommener ſeyen.","norm":"Die gebräuchliche Unkosten / sein mit jedes Gülten zu ästimieren, und also zu moderieren, dass innerhalb der Einkommen seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.116099834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14830,"date":1663,"orig":"Warlich welcher die Abnehmung ſeiner Reichthumben nicht wil leyden/ dem iſt vonnoͤhten/ daß eꝛ ſeine ordinari Außgaben alſo anſtelle/ damit allein der halbe Theil verzehre: und der andere wider zugelegt werde.","norm":"Wahrlich welcher die Abnehmung seiner Reichtümer nicht will leiden / dem ist vonnöten / dass er seine ordinari Ausgaben also anstelle / damit allein der halbe Teil verzehre: und der andere wieder zugelegt werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.124000072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14831,"date":1663,"orig":"Welcher aber ſein Vermoͤgen begehre zu mehren/ der ſolle allein den dritten Theil den Außgaben aſſigniren.","norm":"Welcher aber sein Vermögen begehre zu mehren / der solle allein den dritten Teil den Ausgaben assignieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.237199783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14832,"date":1663,"orig":"Es iſt auch den fuͤrnembſten Maͤnnern nicht unruͤhmlich/ wann ſie ihre Rechnungen fleiſſig anſehen.","norm":"Es ist auch den fürnehmsten Männern nicht unrühmlich / wann sie ihre Rechnungen fleißig ansehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.645299911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14833,"date":1663,"orig":"Diß unterlaſſen viel/ nicht ſoviel auß Unfleiß/ als einem Abſcheuen/ damit ſie nemblich nicht in Traurigkeit fallen/ weilen ſie ſehen daß ihr Vermoͤgen gar klein ſeye.","norm":"Dies unterlassen viel / nicht soviel aus Unfleiß / als einem Abscheu / damit sie nämlich nicht in Traurigkeit fallen / weilen sie sehen dass ihr Vermögen gar klein sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.380000114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14834,"date":1663,"orig":"Die Wunden aber koͤnnen nicht geheilet werden/ wann mans nicht beſichtiget.","norm":"Die Wunden aber können nicht geheilt werden / wann man es nicht besichtigt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.313199996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14835,"date":1663,"orig":"Welcher Außgaͤbiger iſt in einem:","norm":"Welcher Außgäbiger ist in einem:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.129899978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14836,"date":1663,"orig":"iſt vonnoͤhten daß er maͤſſig/ karg und haͤußlich in einem andern ſeye.","norm":"ist vonnöten dass er mäßig / karg und häuslich in einem anderen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7606000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14837,"date":1663,"orig":"Zum Exempel/ welcher in der Koſt vberfluͤſſiger iſt/ der ſolle mit Zierlichkeit der Kleyder maͤſſiger ſeyn.","norm":"Zum Exempel / welcher in der Kost überflüssiger ist / der solle mit Zierlichkeit der Kleider mäßiger sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.488999843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14838,"date":1663,"orig":"Welcher in ſeiner Hoffhaltung vberfluͤſſiger iſt/ der ſoll in der Stallmeiſterey geſpaͤriger ſeyn/ und alſo fortan.","norm":"Welcher in seiner Hoffhaltung überflüssiger ist / der soll in der Stallmeisterei gespäriger sein / und also fortan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.734000205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14839,"date":1663,"orig":"Welcher aber in allerley Außgaben verthunlicher iſt/ der wird die Verkochung ſeines Guts ſchwerlich meyden.","norm":"Welcher aber in allerlei Ausgaben tunlicher ist / der wird die Verkochung seines Gutes schwerlich meiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.81790018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14840,"date":1663,"orig":"Aber die Unkoſten ſeyn gar behutſamb anzufangen/ welchẽ einmal angefangen/ verbleiben ſollen.","norm":"Aber die Unkosten sein gar behutsam anzufangen / welchen einmal angefangen / verbleiben sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8882999420166025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14841,"date":1663,"orig":"Aber in denen Außgaben/ welche nicht leicht wiederkommen/ iſt es zugelaſſen koͤſtlicher und herꝛlicher zu ſeyn.","norm":"Aber in denen Ausgaben / welche nicht leicht wiederkommen / ist es zugelassen köstlicher und herrlicher zu sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.903600215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14842,"date":1663,"orig":"Letzlich ein Haußweſen auß verwickelter Schuld zu erledigen/ kan einer ihm ſelbſt eben ſo viel ſchaden/ mit zuvieler Eylung und Auffſchub; Dann die gar zu eylfertige Verkauffungen/ vergleichen ſich offt mit den Schaͤden ſo man auß dem Gewinnen hat.","norm":"Letztlich ein Hauswesen aus verwickelter Schuld zu erledigen / kann einer ihm selbst ebenso viel schaden / mit zuvieler Eilung und Aufschub; dann die gar zu eilfertige Verkaufungen / vergleichen sich oft mit den Schäden so man aus dem Gewinnen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.17140007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14843,"date":1663,"orig":"Aber/ welcher zugleich einmal alles bezahlt/ der iſt in Gefahr daß er nicht wider falle.","norm":"Aber / welcher zugleich einmal alles bezahlt / der ist in Gefahr dass er nicht wieder falle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.251800060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14844,"date":1663,"orig":"Dann was er vermercken wird/ daß er auß ſo groſſen Aengſten kommen iſt/ wird er wider ſeinem Kopff nachgehen.","norm":"Dann was er vermerken wird / dass er aus so großen Ängsten kommen ist / wird er wieder seinem Kopf nachgehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.484799861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14845,"date":1663,"orig":"Welcher aber allgemach ſich wird herauß wicklen/ der macht ein Gewonheit der Haͤußligkeit/ und mit dieſem Fleiß/ hilfft er dem Gemuͤth und Vermoͤgen.","norm":"Welcher aber allgemach sich wird heraus wickle / der macht ein Gewohnheit der Häuslichkeit / und mit diesem Fleiß / hilft er dem Gemüt und Vermögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.545499801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14846,"date":1663,"orig":"Der Baconus lachte noch bey Gedaͤchtnus des gar vertrunckenen Baudii, da kame ein anderer/ welcher verſprache/ er wolte ein gutes Wirtshauß in der Jnſul Atlantide anſtellen.","norm":"Der Baconus lachte noch bei Gedächtnis des gar vertrunkenen Baudii, da kam ein anderer / welcher versprach / er wollte ein gutes Wirtshaus in der Insel Atlantide anstellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.503499984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14847,"date":1663,"orig":"Mir ſagte er/ befehle dieſe Sorg/ O Bacone, ich will machen/ daß die Kauffleut und andere Frembde befoͤrdert werden/ und daß du koͤnneſt deine Diener ohne Schaden des Ackerbaus/ und ohne der Bauren/ ſo zu Endzeit zum allermeiſten zu ſchaffen haben/ Ungelegenheit/ nach deinem Wolgefallen ruffen/ Laſſet wenigſt zu/ daß ich Waͤgen und Fuhrleut in allen Staͤdten beſtelle/ eben auf dẽ jenigen Gebrauch uñ weiß/ welcher gar nutzlich bey den Holl: und Frießlaͤndern iſt.","norm":"Mir sagte er / befehle diese Sorge / O Bacon, ich will machen / dass die Kaufleut und andere Fremde befördert werden / und dass du könnest deine Diener ohne Schaden des Ackerbaus / und ohne der Bauern / so zu Endzeit zum allermeisten zu schaffen haben / Ungelegenheit / nach deinem Wohlgefallen rufen / Lasst wenigste zu / dass ich Wägen und Fuhrleut in allen Städten bestelle / eben auf denjenigen Gebrauch und weiß / welcher gar nützlich bei den Holle: und Friesländern ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.538400173187256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14848,"date":1663,"orig":"Lege du jeden Bauren etwas Tribut auff/ welches deiner Caſſa zukomme.","norm":"Lege du jeden Bauern etwas Tribut auf / welches deiner Kassa zukomme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.420000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14849,"date":1663,"orig":"Wann du ein Diener was es fuͤr einer iſt/ an deinem Hoff wirſt ruffen/ ſeye weit darvon daß er 4. oder 6. Roß von den armen Bauren ſo in dem Ackerbaw occupirt ſeyn/ begehre/ welche Roß er an ſein Gutſchen ſpanne/ daß er allein mit ſeinem Schreiber/ oder einem andern Diener dich beſuche/ ſondern er ſol in das Wirtshauß ſchicken/ allwo er wol zugeruͤſte Waͤgen/ und andere Reiſende finden wird/ zu dieſen ſoll er ſich geſellen/ umb den Abend ſolle der Fuhrmann den Lohn von dem Einnehmer der Stadt begehren/ und deinem Diener/ ein andern Wagen im Wirtshauß beſtellen.","norm":"Wann du ein Diener was es für einer ist / an deinem Hof wirst rufen / sei weit davon dass er 4. oder 6. Ross von den armen Bauern so in dem Ackerbau okkupiert sein / begehre / welche Ross er an sein Kutschen spanne / dass er allein mit seinem Schreiber / oder einem anderen Diener dich besuche / sondern er soll in das Wirtshaus schicken / wo er wohl Zugerüste Wägen / und andere Reisende finden wird / zu diesen soll er sich gesellen / um den Abend solle der Fuhrmann den Lohn von dem Einnehmer der Stadt begehren / und deinem Diener / ein anderen Wagen im Wirtshaus bestellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8155999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14850,"date":1663,"orig":"Was verhindert dich/ daß du in denſelben Wirtshaͤuſern nicht koͤnneſt Bier/ Korn/ Rebhuͤner/ Hennen und Eyr/ Schaf/ Butter und Haſen/ Wildbraͤt und Fiſch/ auch alle andere Sachen verkauffen/ welche der Endymion dein gar verſtaͤndiger Baursmann/ und ſeine Soͤhn/ ſonderlich der Peter/ Actæon und Hortenſius alle Tag dir bringen werden?","norm":"Was verhindert dich / dass du in denselben Wirtshäusern nicht könnest Bier / Korn / Rebhühner / Hennen und Eier / Schaf / Butter und Hasen / Wildbrät und Fisch / auch alle andere Sachen verkaufen / welche der Endymion dein gar verständiger Baursmann / und seine Söhn / sonderlich der Peter / Aktaion und Hortensius alle Tag dir bringen werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6616997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14851,"date":1663,"orig":"Glaubſtu mir nicht/ was groſſen Nutz der Zoll und andere Sachen/ ein verſtaͤndige Anſtellung der Wirtshaͤuſer mitbringe.","norm":"Glaubst mir nicht / was großen Nutz der Zoll und andere Sachen / ein verständige Anstellung der Wirtshäuser mitbringe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.077499866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14852,"date":1663,"orig":"Dann die Fuhr- und Kauffleut die meyden offt die Weg zu den Gaſthaͤuſern/ wo es hungerig daher gehet/ fahren weiteren Umbkreiß herumb/ damit ſie fuͤr einen boͤſen und muͤhſamen Tag/ ein guten Abend bekommen.","norm":"Dann die Fuhr- und Kaufleut die meiden oft die Weg zu den Gasthäusern / wo es hungrig daher geht / fahren weiteren Umkreis herum / damit sie für einen bösen und mühsamen Tag / ein guten Abend bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.536900043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14853,"date":1663,"orig":"Dergeſtalten werden einem Herꝛen/ des Landes ſie durchreiſen haͤtten koͤnnen/ die Zoͤll und anders entzogen.","norm":"Dergestalt werden einem Herren / des Landes sie durchreisen hätten können / die Zölle und anders entzogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.07480001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14854,"date":1663,"orig":"Bißhero reiſte ich durch Weſtphalen/ allwo ich die gantze Straſſen weiß nicht was fuͤr Schulvaganten unzogenlicher weiß habe hoͤren ſingen.","norm":"Bisher reiste ich durch Westfalen / wo ich die ganze Straßen weiß nicht was für Schulvaganten unzogenlicher weiß habe hören singen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.03410005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14855,"date":1663,"orig":"Schwartz Brod/ ſaueꝛ Bier/ lange Mile/ ſeyn in Weſtphalen/ wilt du es nicht glauben lop dar.","norm":"Schwarzbrot / sauer Bier / lange Mile / sein in Westfalen / willst du es nicht glauben Lob dar.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.172900199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14856,"date":1663,"orig":"Aber ſie kunten der Nuͤrnberger/ und jener Friedberger in der Wetteraw fleiß nicht gnug loben.","norm":"Aber sie konnten der Nürnberger / und jener Friedberger in der Wetteraw Fleiß nicht genug loben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.978300094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14857,"date":1663,"orig":"Darbey moͤcht ich mein Zorn nicht inhalten/ oder die Singer dieſer naͤrꝛiſchen Geſaͤng vbertragen/ ſondern nahme mein Lanſium den ich ohngefahr bey dem Beth haͤtte/ und wurffe auff dem Kopff eines ſolchen Speyvogels/ mit dieſen Worten:","norm":"Dabei möchte ich mein Zorn nicht Inhalten / oder die Singer dieser närrischen Gesänge übertragen / sondern nahm mein Lansium den ich ohngefahr bei dem Bett hätte / und Wurfe auf dem Kopf eines solchen Speivogels / mit diesen Worten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.624100208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14858,"date":1663,"orig":"An neſcis, quod non omnis ferat omnia tellus?","norm":"An nescis, quod non omnis ferat omnia tellus?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.4903998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14859,"date":1663,"orig":"India mittit ebur, molles ſua thura Sabæi, Francus neſcit ebur, lignum pro thure reponit.","norm":"India mittit ebur, molles sua thura Sabaei, Francus nescit ebur, lignum pro thure reponit.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":5.8649001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14860,"date":1663,"orig":"Weiſt nicht/ daß niemalen kan haben/ Ein Land von ihm ſelbſt jede Gaben/ Jndia gibt Ebenholtz fuͤrwar/ Auß Saba kompt der Weyrauch dar/ Der Franck fuͤr Weyrauch/ Ebenholtz/ Kan dir geben zum brinnen das Holtz.","norm":"Weist nicht / dass niemals kann haben / Ein Land von ihm selbst jede Gaben / Indien gibt Ebenholz fürwahr / Aus Saba kommt der Weihrauch dar / Der Franck für Weihrauch / Ebenholz / Kann dir geben zum Brennen das Holz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.553999900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14861,"date":1663,"orig":"Jch vermein du wiſſeſt es nit/ O abgeſchmacker/ daß meinen benachbarten vor dieſem nach Art und Natur der Frantzoſen/ Jtalianer und anderer/ wenig hoͤflich zwar/ daſſelbige Klaͤperlein iſt angehaͤngt worden.","norm":"Ich vermein du wissest es nicht / O abgeschmacker / dass meinen benachbarten vor diesem nach Art und Natur der Franzosen / Jtalianer und anderer / wenig höflich zwar / dasselbe Kläperlein ist angehängt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5879998207092285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14862,"date":1663,"orig":"Aber daß es nicht dem Mangel des Lands zuzumeſſen ſeye/ ſondern unſerer Anherꝛen Geſtrenge/ welche vor zeiten ſich dem Krigsweſen ergeben/ jede fuͤr ſich ihr Speiß mit getragen haben.","norm":"Aber dass es nicht dem Mangel des Lands zuzumessen sei / sondern unserer Ahnherren Gestrenge / welche vor Zeiten sich dem Kriegswesen ergeben / jede für sich ihr Speise mit getragen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.523200035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14863,"date":1663,"orig":"Was wunderſt du dich/ daß die haigglere Wanderer bißweilen muͤd/ und der Arbeit halber ungedultig/ in die Wirtshaͤuſer kommen ſeyn/ und weil ſie die Kuchel ohnzugericht geſehen/ zur Stund des Mittag- oder Nachtmals ſo grob ſeyen empfangen worden/ wie vorzeiten der Socrates, als er wider verhoffen und meinung ſeines unluſtigen Weibs Gaͤſt ladete?","norm":"Was wunderst du dich / dass die haigglere Wanderer bisweilen müde / und der Arbeit halber ungeduldig / in die Wirtshäuser kommen sein / und weil sie die Küche unzugereicht gesehen / zur Stunde des Mittag- oder Nachtmals so grob seien empfangen worden / wie vorzeiten der Socrates, als er wieder verhoffen und Meinung seines unlustigen Weibs Gäste ladet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6697001457214355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14864,"date":1663,"orig":"Beruͤhmter Lipſi, durch mich zwar ruhe im Frieden/ aber ich werde weder mit Ro��en noch Violen dein Grab zieren/ dieweil du auß eines und andern Wirths grobheit/ die Gaben in gantz Weſtphalen abgemeſſen haſt.","norm":"Berühmter Lipsi, durch mich zwar ruhe im Frieden / aber ich werde weder mit Rosen noch Violen dein Grab zieren / dieweil du aus eines und anderen Wirts Grobheit / die Gaben in ganz Westfalen abgemessen hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.869100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14865,"date":1663,"orig":"Hoͤre den Taubmannum, welcher uff der Roſtockiſchen Univerſitaͤt/ zwar nicht unter die Heiligen gezehlet wird/ aber mit dieſem allein hat er umb Weſtphalen was verdient/ weil er in dieſem Fall dein junge Feder hat machen verſtarꝛen.","norm":"Höre den Taubmannum, welcher auf der Rostockischen Universität / zwar nicht unter die Heiligen gezählt wird / aber mit diesem allein hat er um Westfalen was verdient / weil er in diesem Fall dein junge Feder hat machen verstarren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3942999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14866,"date":1663,"orig":"Es waͤre zwar zu wuͤnſchen/ daß in meiſten Orten des Teutſchlands/ die Wirtshaͤuſer ſauberer/ und nach Brauch der Reiſenden beſſer zugericht waͤren.","norm":"Es wäre zwar zu wünschen / dass in meisten Orten des Deutschlands / die Wirtshäuser sauberer / und nach Brauch der Reisenden besser zugerichtet wären.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.630099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14867,"date":1663,"orig":"Aber beſichtige Polen/ Preuſſen/ und andere Mitnaͤchtige Laͤnder/ in welchem eben diß geſchicht.","norm":"Aber besichtige Polen / Preußen / und andere Mitnächtige Länder / in welchem eben dies geschieht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.416500091552734} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14868,"date":1663,"orig":"Und wer iſt doch der nicht weiß/ daß ſelbige Ort nicht hungerige/ ſondern dem Paradeiß ſchier ſelbſt gleichende Oerter ſeyn?","norm":"Und wer ist doch der nicht weiß / dass selbige Ort nicht hungrige / sondern dem Paradies schier selbst gleichende Orte sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.24970006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14870,"date":1663,"orig":"Dann von andern wurde er der Montecuculi, von andern ein Schulfuchs und Phantaſt/ von andern der Prophet Jeremias ſpottweiß genennt.","norm":"Dann von anderen wurde er der Montecuculi, von anderen ein Schulfuchs und Phantast / von anderen der Prophet Jeremias spottweiß genannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.422900199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14871,"date":1663,"orig":"Dieſer Edelmann ſagte/ es waͤre alles vergebens/ wann man nicht obacht der Kirchen und Schulen haͤtte/ ſange mit ſonderbarer Lieblichkeit den 107. Pſalmen auß dem Opitio.","norm":"Dieser Edelmann sagte / es wäre alles vergebens / wann man nicht Obacht der Kirchen und Schulen hätte / Sange mit sonderbarer Lieblichkeit den 107. Psalmen aus dem Opitio.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.648099899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14872,"date":1663,"orig":"Letzlich/ ſprach er/ kompt mir deß Themiſtoclis Spruch zu Gemuͤht/ welcher/ weil er ihn ihm ſelbſt applicirt hat/ unhoͤflich und auffgeblaſen geweſen iſt/ wann aber er von andern in gemein waͤre herfuͤr gebracht worden/ begriffe er warlich ein gar verſtaͤndige Auffmerckung in ſich.","norm":"Letztlich / sprach er / kommt mir des Themistoclis Spruch zu Gemüt / welcher / weil er ihn ihm selbst appliziert hat / unhöflich und aufgeblasen gewesen ist / wann aber er von anderen in gemein wäre herfür gebracht worden / begriffe er wahrlich ein gar verständige Aufmerkung in sich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.780700206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14873,"date":1663,"orig":"Themiſtocles als er uff einem Panget mit einem Rock angethan gebeten wurd/ die Harpffen zuſchlagen/ hat geantwortet:","norm":"Themistocles als er auf einem Panget mit einem Rock angetan gebeten wurde / die Harfen zuschlagen / hat geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.666200160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14874,"date":1663,"orig":"Er koͤnne kein Seitenſpiel/ aber wol ein kleines Staͤdtlein in ein groſſe Stadt erheben.","norm":"Er könne kein Seitenspiel / aber wohl ein kleines Städtlein in ein große Stadt erheben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.361899852752685} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14875,"date":1663,"orig":"Dieſe Wortfuͤrwar/ wann mans zum Politiſchen Verſtand richtet/ beſchreiben gar wol und unterſcheiden zwey unterſchiedliche Facultaͤten in den jenigen welche vorſtehen.","norm":"Diese Wortfürwar / wann man es zum politischen Verstand richtet / beschreiben gar wohl und unterscheiden zwei unterschiedliche Fakultäten in denjenigen welche vorstehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.453000068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14876,"date":1663,"orig":"Dann ſo wir der Fuͤrſten und Koͤnig Raͤhte und alle andere/ die allgemeinen Geſchaͤfften vorgeſetzt worden/ auffmerckſam betrachten/ werden fuͤrwar etliche befunden werden/ wiewol ſelten/ welche ein Provintz oder kleines Staͤdtlein in ein groſſe veraͤndern koͤnnen/ Aber ſie geben ſchlechte Schwoͤbelpfeiffer.","norm":"Dann so wir der Fürsten und König Räte und alle andere / die allgemeinen Geschäften vorgesetzt worden / aufmerksam betrachten / werden fürwahr etliche befunden werden / wiewohl selten / welche ein Provinz oder kleines Städtlein in ein große verändern können / Aber sie geben schlechte Schwäbelpfeifer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.068999767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14877,"date":1663,"orig":"Hingegen werden andere gar viel befunden/ die in der Harpffen/ Leyren/ das iſt/ in Hofiren gewaltige Kuͤnſtlerſeyn/ aber ſie koͤnnen nicht allein den gemeinen Nutzen nicht befuͤrdern/ ſondern waͤren zuvermeinen/ daß ſie von Natur geartet den ſeligen und bluͤenden Stand des gemeinen Nutzen zu ſchwaͤchen und umbzukehren.","norm":"Hingegen werden andere gar viel befunden / die in der Harfen / Leieren / das ist / in Hofieren gewaltige Künstlersein / aber sie können nicht allein den gemeinen Nutzen nicht befördern / sondern wären zuvermeinen / dass sie von Natur geartet den seligen und bleuenden Stand des gemeinen Nutzen zu schwächen und umzukehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.735099792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14878,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar jene abentheuriſche und aberglaubiſche Kuͤnſten/ mit welchen die Fuͤrnehmen und Rahtsherꝛen und andere Maͤchtige offtermalen die Gnad bey ihren Fuͤrſten/ und gutes Geſchrey bey dem Poͤfel erjagen/ verdienen kein andern Namen/ als der Erfahrnus eines Pfeiffers/ weil nemlich es Sachen ſeyn/ die im Gegenwertigen angenehm/ und ihren ſelbſt Kuͤnſtlern mehr einer Zier ſeyn/ als nuͤtzlich oder dienlich zu den Reichthumben und Erweiterung der gemeinen Nutzen/ deren Diener ſie ſeyn.","norm":"Fürwahr jene abentheurische und abergläubische Künsten / mit welchen die Fürnehmen und Ratsherren und andere mächtige oftmals die Gnade bei ihren Fürsten / und gutes Geschrei bei dem Pöbel erjagen / verdienen kein anderen Namen / als der Erfahrnus eines Pfeiffers / weil nämlich es Sachen sein / die im gegenwärtigen angenehm / und ihren selbst Künstlern mehr einer Zier sein / als nützlich oder dienlich zu den Reichtümer und Erweiterung der gemeinen Nutzen / deren Diener sie sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.638199806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14879,"date":1663,"orig":"Es iſt die Meynung/ daß die Frantzoſen verſtaͤndiger ſeyn/ als man darfuͤr haͤlt:","norm":"Es ist die Meinung / dass die Franzosen verständiger sein / als man dafür hält:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.817500114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14880,"date":1663,"orig":"Die Spanier halte man fuͤr verſtaͤndiger/ als ſie ſeynd.","norm":"Die Spanier halte man für verständiger / als sie sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.965199947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14881,"date":1663,"orig":"Aber es ſeye unter den Nationen wie ihm wolle/ das iſt gewiß daß es unter den Particular-Perſonen ſich begebe.","norm":"Aber es sei unter den Nationen wie ihm wolle / das ist gewiss dass es unter den Partikularpersonen sich begebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.550099849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14882,"date":1663,"orig":"Dann wie der Apoſtel von der Frombkeit redet: Sie haben ein Geſtalt der Frombkeit/ aber deſſen Tugend verlaugnen ſie: Alſo fuͤrwar werden etliche gefunden/ welche ſtattlich Boſſen treiben/ aber gar nicht verſtaͤndiger ſeyn.","norm":"Dann wie der Apostel von der Frombkeit redet: Sie haben ein Gestalt der Frombkeit / aber dessen Tugend verleugnen sie: Also fürwahr werden etliche gefunden / welche stattlich Bossen treiben / aber gar nicht verständiger sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.685200214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14883,"date":1663,"orig":"Sie treiben Narꝛenboſſen mit groſſem Feiß.","norm":"Sie treiben Narrenbossen mit großem Feiß.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"hu","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.099699974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14884,"date":1663,"orig":"Aber von dieſen anderßwo.","norm":"Aber von diesen anderswo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.597799777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14885,"date":1663,"orig":"Mir zwar eigne ich nichts zu.","norm":"Mir zwar eigene ich nichts zu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.8007001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14886,"date":1663,"orig":"Jch hauſe mit mir ſelber/ aber weiß/ was fuͤr ein keinen Haußrath ich habe.","norm":"Ich Hause mit mir selber / aber weiß / was für ein keinen Hausrat ich habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.098800182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14887,"date":1663,"orig":"Aber wenn du mir ſchaffeteſt/ Bacone, wann ſprich ich/ du mir ſchaffeteß ein kleines Staͤdtlein in der Jnſul Atlantide zu einer groſſen Stadt zumachen/ ſo wolte ich/ fuͤrwar/ alle Kraͤfften meines Verſtands in dieſer Sach herauß laſſen/ dann es hat nicht nur einmal mein Gemuͤt angezuͤndtdie großmachende Stimm Auguſti des Kaͤyſers/ welcher bey Rechenſchafftgebung ſeiner Adminiſtration, ſprache zu den Roͤmern:","norm":"Aber wenn du mir schafftest / Bacon, wann sprich ich / du mir schaffeteß ein kleines Städtlein in der Insel Atlantide zu einer großen Stadt zumachen / so wollte ich / fürwahr / alle Kräften meines Verstands in dieser Sache herauslassen / dann es hat nicht nur einmal mein Gemüt angezündtdie großmachende Stimme Augusti des Kaisers / welcher bei Rechenschaftgebung seiner Administration, Sprache zu den Römern:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.801799774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14888,"date":1663,"orig":"Rom hab ich von Ziegelſteinempfangen/ ich verlaß ſie euch von Marmel.","norm":"Rom habe ich von Ziegelsteinempfangen / ich verlass sie euch von Marmor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.789599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14889,"date":1663,"orig":"Vor allem aber wolt ich euch ein ſchoͤne Schul eꝛbauen/ und an derſelben Porten mit groſſen guldenen Buchſtaben dieſe Wort ſchreiben laſſen.","norm":"Vor allem aber wollte ich euch ein schöne Schule erbauen / und an derselben Porten mit großen goldenen Buchstaben diese Wort schreiben lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.739200115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14890,"date":1663,"orig":"FUND AMENTUM CIVIT A TIS.","norm":"FUND AMENTUM CIVIT A TIS.","lang_fastText":"pt","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":6.306399822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14891,"date":1663,"orig":"Alsdann/ wolte ich die verſtaͤndigſte und weiſeſte Schulmeiſter zuſammen ruffen/ die nicht allein des Verſtands halber/ ſondern auch mit der Erfahrnus und Freundlichkeit Lob/ fuͤrtreflich ſeyn.","norm":"Alsdann / wollte ich die verständigste und weiseste Schulmeister zusammen rufen / die nicht allein des Verstands halber / sondern auch mit der Erfahrnus und Freundlichkeit Lob / fürtrefflich sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.104300022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14892,"date":1663,"orig":"Jch verwundere mich/ daß die Leut in Beſtellung der Schafhirten/ und Kuͤehirten/ auch anderer Tagloͤhner/ ſo Aberglaubig und ſcrupulos ſeyn/ aber die Jugend zu unterweiſen offt die jenigen/ welche baͤlder ſchaden als dociren koͤnnen/ fuͤrſetzen thun.","norm":"Ich verwundere mich / dass die Leute in Bestellung der Schafhirten / und Küehirten / auch anderer Taglöhner / so Abergläubig und scrupulos sein / aber die Jugend zu unterweisen oft diejenigen / welche bälder schaden als dozieren können / vorsetzen tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4507999420166025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14893,"date":1663,"orig":"Fabius, der nicht ein ſchlechter Meiſter iſt die Knaben zu informiren, befilcht/ daß das Studiren der Jungen nicht mit Haͤrtigkeit zu ſchrecken/ ſondern mit ſchmeichleriſcher Freude und Zuͤchtigen/ Loben zu erhalten und anzutreiben/ und will daß ein Unterweiſer den affect eines Vaters an ſich nehme/ anderſeits die Lehrjungen den Præceptorem nicht ſcheuhen als wie ein Hencker/ ſondern in obacht nehmen und verehren/ gleich wie ein Vater.","norm":"Fabius, der nicht ein schlechter Meister ist die Knaben zu informieren, befilcht / dass das Studieren der Jungen nicht mit Härtigkeit zu schrecken / sondern mit schmeichlerischer Freude und Züchtigen / Loben zu erhalten und anzutreiben / und will dass ein Unterweiser den Affekt eines Vaters an sich nehme / andererseits die Lehrjungen den Praeceptorem nicht scheuchen als wie ein Henker / sondern in Obacht nehmen und verehren / gleich wie ein Vater.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.827700138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14894,"date":1663,"orig":"Der Zeit aber ſieheſt du daß ein ſtarffwuͤrdige und ungeſchickte Art der Grammatiſten, allenthalben regiert/ auch Winckel/ in welchen ſie mehr ſchaden als lehren/ mit gar erbaͤrmlichem Geſchrey allenthalben ſich verlauten laſſen/ dergeſtalt/ daß du vermeinen wurdeſt daß Phalaris alldort lebe/ und es mehr der Hoͤll Goͤttinnen als der Freyen Kuͤnſten Reiche ſeye.","norm":"Der Zeit aber siehst du dass ein starffwürdige und ungeschickte Art der Grammatisten, allenthalben regiert / auch Winkel / in welchen sie mehr schaden als lehren / mit gar erbärmlichem Geschrei allenthalben sich verlauten lassen / dergestalt / dass du vermeinen wurdest dass Phalaris dort lebe / und es mehr der Höll Göttinnen als der Freien Künsten Reiche sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.65369987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14895,"date":1663,"orig":"Wann ich einen/ oder andern/ lieben Hund haͤtte/ wolte ich ihn nicht zwingen/ daß er derſelben naͤrꝛiſchen Ruhten anbetete.","norm":"Wann ich einen / oder anderen / lieben Hund hätte / wollte ich ihn nicht zwingen / dass er derselben närrischen Ruhten anbetete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.065899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14896,"date":1663,"orig":"Sag mir Beſtia/ warumb du/ mit Streichen/ von deinem Schuljungen ſein Schuldigkeit erforderſt/ da du doch nicht thuſt was einem Praͤceptor zugehoͤrt?","norm":"Sage mir Bestia / warum du / mit Streichen / von deinem Schuljungen sein Schuldigkeit erforderst / da du doch nicht tust was einem Präzeptor zugehört?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.501200199127197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14897,"date":1663,"orig":"Ein Schuljung muß erſtlich das Studiren lieben/ alsdann dich wegen des Studirens/ letzlich beede wegen deſſelben.","norm":"Ein Schuljung muss erstlich das Studieren lieben / alsdann dich wegen des Studierens / letztlich beide wegen desselben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.285200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14898,"date":1663,"orig":"Du aber kanſt nicht gelibt werden/ weil du ein naͤrꝛiſcher/ laͤcherlicher und ſtrenger Menſch biſt.","norm":"Du aber kannst nicht geliebt werden / weil du ein närrischer / lächerlicher und strenger Mensch bist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.59630012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14899,"date":1663,"orig":"Und dein Kuchenſchul verdient kein Wunderung.","norm":"Und dein Kuchenschule verdient kein Wunderung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.971199989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14900,"date":1663,"orig":"Aber die Schul aͤllein? den Koch lehret einer als ein Koch.","norm":"Aber die Schule allein? den Koch lehrt einer als ein Koch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.161300182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14901,"date":1663,"orig":"Auff dem Meer gibt niemand die weiß zu guberniren/ als der Schiffherꝛ.","norm":"Auf dem Meer gibt niemand die weiß zu guberniren / als der Schiffherr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.624300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14902,"date":1663,"orig":"Warumben dann lehren die jenigen/ welche es nicht koͤnnen? weil ſolche arcadiſche Eſel/ am Verſtand grob/ und unreiner Sitten ſeyn/ verwundere ich mich/ nit allein daß ſie der beſten Jugend vorgeſetzet werden/ daß ſie keinen beſſer machen/ ſondern daß ſie noch vielmehr bekriegen.","norm":"Warum dann lehren diejenigen / welche es nicht können? weil solche arkadische Esel / am Verstand grob / und unreiner Sitten sein / verwundere ich mich / nicht allein dass sie der besten Jugend vorgesetzt werden / dass sie keinen besser machen / sondern dass sie noch vielmehr bekriegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.978400230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14903,"date":1663,"orig":"Wird dann dein Sohn ein Hoffnung deines Stammes von dieſen untaugenlichen Lernen den Menſchen was perſuadiren, und die Warheit aller Orten ſuchen/ und die gantze Natur erkennen/ auch das Leben vollkommenlich anſtellen/ und die Burger verſtaͤndig regieren?","norm":"Wird dann dein Sohn ein Hoffnung deines Stammes von diesen untauglichen Lernen den Menschen was persuadieren, und die Wahrheit aller Orten suchen / und die ganze Natur erkennen / auch das Leben vollkommen anstellen / und die Burger verständig regieren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.220600128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14904,"date":1663,"orig":"Aber/ warumben kompt es das die jenige groſſe Doctores/ die mit ihren befehlchlein verheiſſen den Gipffel der Sachen/ welche des jrꝛdiſchen Staubs ſchlechtiſte Leibeigene Ermahnen/ und in dem ſie von der Republic des Platonis, von der Ordnung under den Burgersleuten zumachen ſchwaͤtzen/ kaum daheim ihr Margret zu gnuͤgen regieren koͤnnen?","norm":"Aber / warum kommt es das diejenige große Doctores / die mit ihren befehlchlein verheißen den Gipfel der Sachen / welche des irdischen Staubs schlechteste Leibeigene Ermahnen / und in dem sie von der Republik des Platonis, von der Ordnung unter den Burgersleuten zumachen schwätzen / kaum daheim ihr Margret zu genügen regieren können?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.352399826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14905,"date":1663,"orig":"Wann drey oder vier Wort offentlich herfuͤr zubringen ſeyn/ verbleichen ſie und zittern/ wie die Liebkoſende/ bloſſe/ außſchweiffige und unbekandte Ort gehende Seel Hadriani, Glaub mir/ lieber Bacone, das dem gemeinen Nutzen viel an einem guten Rahtsherꝛn gelegen iſt/ aber ich zweifle/ ob demſelbigen nicht mehr nutzen koͤnne/ ein guter/ ein guter ſag ich/ ein verſtaͤndiger und gelehrter/ und nicht nur Schulfuchſeriſcher Schulmeiſter.","norm":"Wann drei oder vier Wort öffentlich herfür zubringen sein / verbleichen sie und zittern / wie die Liebkosende / bloße / außschweiffige und Unbekannte Ort gehende Seele Hadriani, Glaube mir / lieber Bacon, das dem gemeinen Nutzen viel an einem guten Ratsherrn gelegen ist / aber ich zweifle / ob demselbigen nicht mehr nutzen könne / ein guter / ein guter sage ich / ein verständiger und gelehrter / und nicht nur Schulfuchserischer Schulmeister.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.535600185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14906,"date":1663,"orig":"Dann was fuͤr Cantzler/ was fuͤr Rahtsherꝛen/ Doctores/ Biſchoͤff/ Paſtores und andere/ mit Gottes Segen/ kau dir derjenige aufferziehen:","norm":"Dann was für Kanzler / was für Ratsherren / Doctores / Bischöfe / Pastores und andere / mit Gottes Segen / kau dir derjenige auferziehen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.809800148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14907,"date":1663,"orig":"Abermahlen ſag ich/ wann du mir anbefehleſt/ ich ſolte ein kleines Staͤdtlein in ein groſſe Stadt uff deiner Jnſul erheben/ vor allem wolte ich ein gute Schul zieren/ hernach/ biß ich gute Leut haͤtte aufferzogen/ wolte ich des Diogenis Laternen anzuͤnden/ und die Menſchen welche dieſes Staͤdtlein/ ſo zu erweitern iſt/ anfuͤlleten/ zu dieſer Zeit ſuchen.","norm":"Abermals sage ich / wann du mir anbefehlest / ich sollte ein kleines Städtlein in ein große Stadt auf deiner Insel erheben / vor allem wollte ich ein gute Schule zieren / hernach / bis ich gute Leute hätte auferzogen / wollte ich des Diogenis Laternen anzünden / und die Menschen welche dieses Städtlein / so zu erweitern ist / anfüllten / zu dieser Zeit suchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.03000020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14908,"date":1663,"orig":"Aber was Menſchen?","norm":"Aber was Menschen?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":7.598100185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14909,"date":1663,"orig":"Die Prieſter/ welche Chriſtum nachzufolgen; die Rechtsgelehrten/ welche den Nechſten lieben; die Aertzt/ welche der Maͤſſigkeit ſich zubefleiſſen; die Philoſophos, die ſich ſelbſt zuerkennen; die Gelehrten/ welche das rechte zuwiſſen; die Politicos, welche die Welt zuverachten; die Reichen und Gluͤckſeligẽ/ welche das Fleiſch zuzaͤumen; Chriſten/ die das Creutz gedultig zutragen/ und dem Zukuͤnfftigen nach zugeleben mit der Zungen und Exempel.","norm":"Die Priester / welche Christus nachzufolgen; die Rechtsgelehrten / welche den Nächsten lieben; die Ätzt / welche der Mäßigkeit sich zubefleißen; die Philosophos, die sich selbst zuerkennen; die Gelehrten / welche das rechte zuwissen; die Politicos, welche die Welt zuverachten; die Reichen und Glückseligen / welche das Fleisch zuzäumen; Christen / die das Kreuz geduldig zutragen / und dem zukünftigen nach zugeleben mit der Zungen und Exempel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.539700031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14910,"date":1663,"orig":"Dann dieſe zwey werden ſelten bey einander geſunden.","norm":"Dann diese zwei werden selten bei einander gesunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.592800140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14911,"date":1663,"orig":"Aber damit ich nicht vergeblich in der Welt mit meiner Diogeniſchen Laternen umbſpatziere/ bitt ich euch umb Gutachten/ und frage/ O Philoſophi, ob dieſes nit das groͤſte wunder Ding ſeye: Ein gute Welt? die Grammatici und andere Philoſophi deliberirten/ und nach vielen Strittigkeiten ware noch der Streit bey dem Richter in pendente, da kame ungefaͤhr auß dem Wald ein Weib eines gar guten Geſichts/ welche aber die Augen mit weinen verderbt hatte/ und mit zertheiltem klaͤglichen Haar/ erſchroͤcklich war:","norm":"Aber damit ich nicht vergeblich in der Welt mit meiner Diogenischen Laternen umspaziere / bitte ich euch um Gutachten / und frage / O Philosophie, ob dieses nicht das größte Wunder Ding sei: ein gute Welt? die Grammatici und andere Philosophie deliberierten / und nach vielen Strittigkeiten war noch der Streit bei dem Richter in pendente, da kam ungefähr aus dem Wald ein Weib eines gar guten Gesichts / welche aber die Augen mit weinen verderbt hatte / und mit zerteiltem kläglichen Haar / erschröcklich war:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.592899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14912,"date":1663,"orig":"Als ſie gefragt worden/ wer ſie waͤre/ antwortete ſie/ Caſſandra, vor zeiten bin ich von dem Apolline geliebt worden/ deſſen Begierd ich mit vielfaͤltigen Kuͤnſtlein vernichtet/ biß er mich die Kunſt Wahr zuſagen gelehrt hat.","norm":"Als sie gefragt worden / wer sie wäre / antwortete sie / Cassandra, vor Zeiten bin ich von dem Apolline geliebt worden / dessen Begierde ich mit vielfältigen Künstlein vernichtet / bis er mich die Kunst Wahr zusagen gelehrt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.418099880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14913,"date":1663,"orig":"Dañ als an einem Freytag/ die Hitz der Sonnen zu meiden/ unter einem Feichtenbaum mich ruhend erfunden/ hat er mit unterſchiedlichem Liebkoſen mein gar auffrechtes Gemuͤht verſucht/ und hat letzlich mir befohlen/ ich ſolte ein Geſchenck begehren.","norm":"Dann als an einem Freitag / die Hitze der Sonnen zu meiden / unter einem Feichtenbaum mich ruhend erfunden / hat er mit unterschiedlichem Liebkosen mein gar aufrechtes Gemüt versucht / und hat letztlich mir befohlen / ich sollte ein Geschenk begehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.676400184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14914,"date":1663,"orig":"Weil du mir befihleſt/ ich ſolte ein angenehmes Geſchenck begehren/ ſagte ich/ will ich nicht die Finger des Koͤnigs Midæ wuͤnſchen/ nicht den Ring Gyges, nicht des Orphei Harpffen/ nicht des Samſons Haar/ nicht des Dædali Fluͤgel/ nicht des Perſei Gorgoniſchen Kopff/ nicht des Fortunati Saͤckel/ nicht des Mithridatis Zungen/ nicht des Zoroaſtri Gebet/ ſondern die Gab Wahr zuſagen/ oder die Freyheiten oder Privilegten eines Narꝛen.","norm":"Weil du mir befielest / ich sollte ein angenehmes Geschenk begehren / sagte ich / will ich nicht die Finger des Königs Midä wünschen / nicht den Ring Gyges, nicht des Orphei Harfen / nicht des Samsons Haar / nicht des Daedali Flügel / nicht des Persei Gorgonischen Kopf / nicht des Fortunati Säckel / nicht des Mithridatis Zungen / nicht des Zoroastri Gebet / sondern die Gab Wahr zusagen / oder die Freiheiten oder Privilegten eines Narren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.353600025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14915,"date":1663,"orig":"Dann wer iſt jetzunder ſeliger/ als dem erlauvt iſt thorecht zuſeyn/ und derſelben Freyheiten zugenieſſen?","norm":"Dann wer ist jetzund seliger / als dem erlauft ist thorecht zu sein / und derselben Freiheiten zugenießen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.019899845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14916,"date":1663,"orig":"ſo du mir eines Narꝛen Privilegia gabeſt/ ſiege ich gantz frey/ was die groſſen Herꝛen nicht leyden/ was ein Prieſter nicht darff/ was ein Rathsherꝛ nicht will/ was ein Unterthan nicht kan ſagen/ und da doch alle Sachen muͤſſen an dem Juͤngſten Gericht/ vor der gantzen Welt herſuͤr kommen.","norm":"so du mir eines Narren Privilegia gabst / siege ich ganz frei / was die großen Herren nicht leiden / was ein Priester nicht darf / was ein Ratsherr nicht will / was ein Untertan nicht kann sagen / und da doch alle Sachen müssen an dem Jüngsten Gericht / vor der ganzen Welt herfür kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.519999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14917,"date":1663,"orig":"Aber Apollo der ware dem Namen/ Narꝛ/ zuwider.","norm":"Aber Apollo der war dem Namen / Narr / zuwider.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.272700309753418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14918,"date":1663,"orig":"Und antwortete gar.","norm":"Und antwortete gar.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.69789981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14919,"date":1663,"orig":"Du biſt wuͤrdig/ O liebſte/ eines beſſeren Gluͤcks.","norm":"Du bist würdig / O liebste / eines besseren Glücks.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.602700233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14920,"date":1663,"orig":"Du wirſt unter den Weiſen ein Ort haben/ und will dich die Kunſt wahrzuſagen lehren.","norm":"Du wirst unter den Weisen ein Ort haben / und will dich die Kunst wahrzusagen lehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.276599884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14921,"date":1663,"orig":"Demnach aber ich vermerckt dieſe Kunſt verſtanden zu haben/ hab ich die Bitte Apollonis offentlich widerſprochen.","norm":"Demnach aber ich vermerkt diese Kunst verstanden zu haben / habe ich die Bitte Apollonis öffentlich widersprochen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.549499988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14922,"date":1663,"orig":"Der Apollo hat die Kunſt wahrzuſagen/ die er mir einmal mitgetheilt hat/ auff kein Weiß mehr koͤnnen revociren.","norm":"Der Apollo hat die Kunst wahrzusagen / die er mir einmal mitgeteilt hat / auf kein Weiß mehr können revozieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.375500202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14923,"date":1663,"orig":"Aber es hat ihn verdroſſen/ daß er von einem Weibsbild betrogen worden/ und iſt alſo mit groſſer Begierd deß Rachs angezuͤndet wordẽ.","norm":"Aber es hat ihn verdrossen / dass er von einem Weibsbild betrogen worden / und ist also mit großer Begierde des Rags angezündet worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.307700157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14924,"date":1663,"orig":"Letztlich hat er gemacht/ daß ich jetzunder zwar alles wahrſage/ aber mir niemands Glauben gibt.","norm":"Letztlich hat er gemacht / dass ich jetzund zwar alles wahrsage / aber mir niemandes Glauben gibt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.930799961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14925,"date":1663,"orig":"Bißhero bin ich bey den Antipodes an unterſchiedlichen Hoͤfen herumb gefahren/ und habe die Stimm nicht inhalten koͤnnen/ da ich das Elend ſahe/ mit welchem bißweilen meine Schweſtern in dem unteren halben Circkel/ betrangt ſeyn.","norm":"Bisher bin ich bei den Antipodes an unterschiedlichen Höfen herumgefahren / und habe die Stimme nicht Inhalten können / da ich das Elend sah / mit welchem bisweilen meine Schwestern in dem unteren halben Zirkel / bedrängt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.730800151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14926,"date":1663,"orig":"Jch ſahe daß alles dermaſſen voller Narꝛenwerck ware/ daß es euren Ohren und meiner Stimm unwuͤrdig iſt zu erzehlen.","norm":"Ich sah dass alles dermaßen voller Narrenwerk war / dass es euren Ohren und meiner Stimme unwürdig ist zu erzählen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.353099822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14927,"date":1663,"orig":"Jch ſahe unterweilen Leut/ die dem Teuffel Opffer brachten/ wenigſt/ daß er nicht ſchade.","norm":"Ich sah unterweilen Leute / die dem Teufel Opfer brachten / wenigste / dass er nicht schade.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.261099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14928,"date":1663,"orig":"Jch erſahe andere/ welche die Unſchuldigen nicht beſchuͤtzeten/ weil ſie ein forchtſamen reſpect haͤtten/ ich ſahe letztlichen viel/ welche mit dienſtbarem Gemuͤth alles lobeten/ damit ſie nicht Hunger leydeten/ oder in Bann kamen.","norm":"Ich ersah andere / welche die Unschuldigen nicht beschützten / weil sie ein furchtsamen Respekt hätten / ich sah letztlichen viel / welche mit dienstbarem Gemüt alles lobten / damit sie nicht Hunger leiteten / oder in Bann kamen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.436600208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14929,"date":1663,"orig":"Wann das andere zu erzehlen were/ kundteſt du leichtlich lachen oder zuͤrnen.","norm":"Wann das andere zu erzählen wäre / kantest du leichtlich lachen oder zürnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.947199821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14930,"date":1663,"orig":"Aber mein Auffrichtigkeit hat mich aller Orten verhaſt gemacht.","norm":"Aber mein Aufrichtigkeit hat mich aller Orten verhasst gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.98360013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14931,"date":1663,"orig":"Bin derowegen einiſt in die Wuͤſten gewichen/ daß ich moͤchte wol verborgen ſeyn/ wol ſchweigen/ und wol leben.","norm":"Bin derowegen Einist in die Wüssten gewichen / dass ich möchte wohl verborgen sein / wohl schweigen / und wohl leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.017199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14932,"date":1663,"orig":"Allda hat mich mit gar keuſchen Armen umbfangen der Nullus (keiner) und Nemo (der Niemand) viel waren/ die den Neminem mein zukuͤnfftigen Braͤutigam mir verſtaͤndlich befalchen.","norm":"Allda hat mich mit gar keuschen Armen umfangen der Nullus (keiner) und Nemo (der Niemand) viel waren / die den Neminem mein zukünftigen Bräutigam mir verständlich befolgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.113999843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14933,"date":1663,"orig":"Dann ſprachen ſie/ wer kan alles?","norm":"Dann sprachen sie / wer kann alles?","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.496200084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14934,"date":1663,"orig":"Nemo, der Niemand.","norm":"Nemo, der Niemand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"pt","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.019999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14935,"date":1663,"orig":"Wer iſt zu allen Stunden und Orten geſcheid!","norm":"Wer ist zu allen Stunden und Orten 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betrübter Mensch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.289299964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14966,"date":1663,"orig":"Als er uns erſehen/ ohne alle diſſimulirung deß Traurens/ mit beeden Haͤnden an das Hertz ſchlagend/ O mich Elenden/ ſchrye er/ welchen gefaſſet haben/ vielen ein Geſtallt der Frommkeit geduncket!","norm":"Als er uns ersehen / ohne alle Dissimulierung des Trauerns / mit beiden Händen an das Herz schlagend / O mich Elenden / schrie er / welchen gefasst haben / vielen ein Gestalt der Frommkit gedunkt!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.453400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14967,"date":1663,"orig":"Bißhero bin ich auß Befelch der Oberen in Staͤdt und Maͤrckten herumb gereiſt/ und habe den Tribut/ den ſie das Speſegeld nennen/ herauß preſſen muͤſſen.","norm":"Bisher bin ich aus Befehl der Oberen in Stät und Märkten herumgereist / und habe den Tribut / den sie das Spesegeld nennen / herauspressen müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.816500186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14968,"date":1663,"orig":"Geſtern am Sontag/ als der Paſtor gleich auff die Cantzel wolte ſteigen/ gedachte ich die Bauren weren jetzunder nicht auff dem Feld/ ſondern koͤnnen leichtlich in ein Ort zuſammen gebracht werden.","norm":"Gestern am Sonntag / als der Pastor gleich auf die Kanzel wollte steigen / gedachte ich die Bauern wären jetzund nicht auf dem Feld / sondern können leichtlich in ein Ort zusammen gebracht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.643499851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14969,"date":1663,"orig":"Jch gienge derowegen in das Dorff/ allwo die Bauren/ ſo dieſes halb Frantzoͤſ: und Teutſche Wort nicht verſtunden/ vermeynten daß ich Spießgeld/ das iſt/ Geld/ Spieß zu kauffen begehrte.","norm":"Ich ginge derowegen in das Dorf / wo die Bauern / so dieses halb Frantzös: und Deutsche Wort nicht verstanden / vermeinten dass ich Spießgeld / das ist / Geld / Spieß zu kaufen begehrte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.707799911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14970,"date":1663,"orig":"Laugneten derowegen daß ſie bey Geld weren/ und darauff brachten ſie etliche roſtige Spieß zuſammen.","norm":"Laugneten derowegen dass sie bei Geld wären / und darauf brachten sie etliche rostige Spieß zusammen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.38700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14971,"date":1663,"orig":"Was gehen mich eure Spieß an/ ſagte ich/ Speſegeld/ Speſegeld/ hat man mir befohlen zu ſamlen.","norm":"Was gehen mich eure Spieß an / sagte ich / Spesegeld / Spesegeld / hat man mir befohlen zu sammeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.763500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14972,"date":1663,"orig":"Gut ſprachen ſie/ wann du Beſem Geld begehreſt/ ſo laſt uns zu einem Mann in dem nechſten Dorff gehen/ der ein ſolchen Vorꝛath an Beſen hat/ daß ſie dem gantzen Land erklecken koͤnnen/ und alſo das gantz Jahr nicht vonnoͤthen iſt/ daß du Beſen kauffeſt.","norm":"Gut sprachen sie / wann du Besem Geld begehrest / so lässt uns zu einem Mann in dem nächsten Dorf gehen / der ein solchen Vorrat an Besen hat / dass sie dem ganzen Land erklecken können / und also das ganz Jahr nicht vonnöten ist / dass du Besen kauffest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.519999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14973,"date":1663,"orig":"Aber da ich ſagete daß ich keine Beſen/ ſondern Geld begehrte/ ſie/ weiß ich nicht auß was Unſinnigkeit/ giengen mit Steinen und Bengel auff mich/ alſo zwar/ daß ich auß deren wuͤtigen Haͤnd ſchwerlich entkommen bin.","norm":"Aber da ich sagte dass ich keine Besen / sondern Geld begehrte / sie / weiß ich nicht aus was Unsinnigkeit / gingen mit Steinen und Bengel auf mich / also zwar / dass ich aus deren wütigen Hände schwerlich entkommen bin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.690800189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14974,"date":1663,"orig":"Jch flohe zu der nechſten Stadt/ welche nicht vorlaͤngſten meinem Herꝛn unterworffen ware/ ich gelangete aber kaum zu dem Thor/ da kame mit groſſem Pomp die Reformation herein gegangen.","norm":"Ich floh zu der nächsten Stadt / welche nicht vorlangsten meinem Herrn unterworfen war / ich gelangte aber kaum zu dem Tor / da kam mit großem Pomp die Reformation hereingegangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.399199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14975,"date":1663,"orig":"Als ſie gefragt wurd wer ſie ſey/ oder woher ſie komme?","norm":"Als sie gefragt wurde wer sie sei / oder woher sie komme?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.428599834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14976,"date":1663,"orig":"Antwortete ſie:","norm":"Antwortete sie:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.958199977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14977,"date":1663,"orig":"Jch bin ein neuer Hercules, ein Uberwinder aller Abentheur/ ein neuer Aſclepiades, ein neuer Machaon (oder Artzt) die buͤrgerliche Kranckheiten zu vertreiben geſchickt.","norm":"Ich bin ein neuer Herkules, ein Überwinder aller Abenteuer / ein neuer Asclepiades, ein neuer Machaon (oder Arzt) die bürgerliche Krankheiten zu vertreiben geschickt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9994001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14978,"date":1663,"orig":"Es ware der Wachtmeiſter ſo argliſtig gnug/ darbey/ welcher die Thor zumachen lieſſe.","norm":"Es war der Wachtmeister so arglistig genug / dabei / welcher die Tor zumachen ließe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.856400012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14979,"date":1663,"orig":"Dann ſprach er/ ich kenne dieſes Weibs/ dieſer Reſormation eitele Wort.","norm":"Dann sprach er / ich kenne dieses Weibs / dieser Reformation eitle Wort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.853300094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14980,"date":1663,"orig":"Neulich gienge ſie in Staͤdtlein/ da verhieſſe ſie/ daß auch deß Saturni Reich zur vorigen Gluͤckſeligkeit ſolte gebracht werden.","norm":"Neulich ginge sie in Städtlein / da verhieße sie / dass auch des Saturni Reich zur vorigen Glückseligkeit sollte gebracht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.835100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14981,"date":1663,"orig":"Und banniſirte zwar etliche Fluͤgen von dem gemeinen Nutzen/ aber beſtellte widerumb etliche Schnacken.","norm":"Und bannisirte zwar etliche Flügen von dem gemeinen Nutzen / aber bestellte wiederum etliche Schnacken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.078700065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14982,"date":1663,"orig":"Aber was iſt diß fuͤr ein ſpecies der Medicin, wann einer am Haupt kranck were/ und wolte die Fuͤß unten her mit heilſamen Oel beſtreichen?","norm":"Aber was ist dies für ein species der Medizin, wann einer am Haupt krank wäre / und wollte die Füße unten her mit heilsamen Öl bestreichen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9868998527526855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14983,"date":1663,"orig":"Wißt ihr nicht/ jene der Reformation Verheiſſung/ ſeye ein Geſtalt die gar maͤchtig iſt/ Anlagen herauß zu preſſen/ mit welcher die einfaͤltigen Gemuͤther mit billichem Unwillen entbloͤſt: und zu einer neuen und ſchaͤndlichen Gedult remittirt werden?","norm":"Wisst ihr nicht / jene der Reformation Verheißung / sei ein Gestalt die gar mächtig ist / Anlagen herauszupressen / mit welcher die einfältigen Gemüter mit billigem Unwillen entblößt: und zu einer neuen und schändlichen Geduld remittiert werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.299699783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14984,"date":1663,"orig":"Aber das Volck/ ſo mit ſo vielem Elend zur Verzweifflung gebracht worden/ und der Neuerung begierig/ ſchrye die Reformation ſolte man mit ihren Dienerinnen alsbald herein laſſen.","norm":"Aber das Volk / so mit so vielem Elend zur Verzweiflung gebracht worden / und der Neuerung begierig / schrie die Reformation sollte man mit ihren Dienerinnen alsbald hereinlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.422800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14985,"date":1663,"orig":"Mein Gemuͤth fleucht und foͤrchtet ſich zuerzehlen die Menge der Schmachen/ mit welchen mich und hernach die andere Diener meines Herꝛn das naͤrꝛiſch Poͤfel moleſtirte.","norm":"Mein Gemüt fleucht und fürchtet sich zuerzählen die Menge der Schemachen / mit welchen mich und hernach die andere Diener meines Herrn das närrisch Pöbel molestierte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.084199905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14986,"date":1663,"orig":"Derowegen Bacone ich Exulant und verarmeter/ fliehe zu dir.","norm":"Derowegen Bacon ich Exulant und verarmter / fliehe zu dir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.667799949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14987,"date":1663,"orig":"Schreibe mir vor was du vermeynſt das ein guter Diener thun/ meynen/ und reden ſolle.","norm":"Schreibe mir vor was du vermeinst das ein guter Diener tun / meinen / und reden solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.325799942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14988,"date":1663,"orig":"Du wirſt mich allein deinem Begehren nach willig finden.","norm":"Du wirst mich allein deinem Begehren nach willig finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.317399978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14989,"date":1663,"orig":"Leyde unter dieſem daß ich dir erzehle/ was ich uff ein Zeit in den Schulen gehoͤrt zu haben ingedenck bin?","norm":"leide unter diesem dass ich dir erzähle / was ich auf ein Zeit in den Schulen gehört zu haben eingedenk bin?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.573500156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14990,"date":1663,"orig":"Die Poeten fingiren, daß die Jnwohner deß Himmels vor Zeiten zuſammen geſchworen haben/ und den Jupiter wollen umbbringen.","norm":"Die Poeten fingieren, dass die Einwohner des Himmels vor Zeiten zusammen geschworen haben / und den Jupiter wollen umbringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.235400199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14991,"date":1663,"orig":"Der Jupiter aber ſeye von den Freunden aviſirt worden dieſer conjuration, und habe auff Rath der Minervæ, den Briareum, ſo hundert Haͤnd haͤtte/ zu ſich beruffen/ daß er zu huͤlff kaͤme.","norm":"Der Jupiter aber sei von den Freunden avisiert worden dieser Konjuration, und habe auf Rat der Minervae, den Briareum, so hundert Hände hätte / zu sich berufen / dass er zu Hilfe käme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.407100200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14992,"date":1663,"orig":"Jch glaub daß mit dieſem Gedicht/ das ſpitzfindige Geſchlecht der Poeten/ die Potentaten habe wollen ermahnen/ wie ſicher und heylſam es ihnen ſeye deß Poͤfels Gemeinſchafft zubekommen und zubehalten.","norm":"Ich glaube dass mit diesem Gedicht / das spitzfindige Geschlecht der Poeten / die Potentaten habe wollen ermahnen / wie sicher und heilsam es ihnen sei des Pöbels Gemeinschaft zubekommen und zubehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.248199939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14993,"date":1663,"orig":"Und als ich eben diß ſage/ kompt mir der Epimetheus zu Gemuͤth/ welcher als er die Ubel und alle Muͤhſeligkeiten außzufliehen geſehen/ hat er alsbald ein Decken auff das Geſchirꝛ gethan/ und in dem unterſten deß Faß die Hoffnung behalten.","norm":"Und als ich eben dies sage / kommt mir der Epimetheus zu Gemüt / welcher als er die Übel und alle Mühseligkeiten außzufliehen gesehen / hat er alsbald ein Decken auf das Geschirr getan / und in dem untersten des Fass die Hoffnung behalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.263700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14994,"date":1663,"orig":"Glaube mir/ daß wider das Gifft der Nachredenheit nicht das ſchlechteſte/ ſondern ſchier das ſtaͤrckeſte remedium iſt/ die Hoffnung kuͤnſtlich und ſchoͤn ernehren/ und die Menſchen von einer Hoffnung in die ander ingeniosè koͤnnen herumb fuͤhren.","norm":"Glaube mir / dass wieder das Gift der Nachredenhit nicht das schlechteste / sondern schier das stärkste remedium ist / die Hoffnung künstlich und schön ernähren / und die Menschen von einer Hoffnung in die ander ingeniose können herumführen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.845300197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14995,"date":1663,"orig":"Geld von den Bauren herauß preſſen iſt kein groſſe Kunſt.","norm":"Geld von den Bauern heraus pressen ist kein große Kunst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.042200088500977} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14996,"date":1663,"orig":"Es kan leichtlich ein wol gewuͤrtzte Speiß/ die einem Baurenmagen ſchmecket/ auffgeſetzet werden/ mit welcher er nicht anderſt als ein Fiſch kan gefangen werden/ daß er uͤbrigs gnug ſein part bezahle.","norm":"Es kann leichtlich ein wohl gewürzte Speise / die einem Bauernmagen schmecket / aufgesetzt werden / mit welcher er nicht anders als ein Fisch kann gefangen werden / dass er übriges genug sein part bezahle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.342899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14997,"date":1663,"orig":"Leichtlich iſt es mit fuͤrgeworffnen Nuſſen die viele deß Volcks fangen.","norm":"Leichtlich ist es mit vorgeworfenen Nüssen die viele des Volks fangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.824699878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14998,"date":1663,"orig":"Wann man nur mit einer Pracht und Geraͤuſch/ auch der Worten Zierligkeit die Sach angehet.","norm":"Wann man nur mit einer Pracht und Geräusch / auch der Worten Zierlichkeit die Sache angehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.832099914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":14999,"date":1663,"orig":"Dann dieſe iſt deß Poͤfels Kranckheit/ daß es mehr den Ohren/ als Augen glaube.","norm":"Dann diese ist des Pöbels Krankheit / dass es mehr den Ohren / als Augen glaube.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.178599834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15000,"date":1663,"orig":"Es iſt aber ein gar ungereimte Stimm der jenigen/ welche/ ſo offt der gemeine Nutzen eines Gelds beduͤrfftig/ gleich ſchreyen/ macht einen Satz.","norm":"Es ist aber ein gar ungereimte Stimme derjenigen / welche / so oft der gemeine Nutzen eines Gelds bedürftig / gleich schreien / macht einen Satz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.019100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15001,"date":1663,"orig":"Wann ein Sach vonnoͤthen iſt/ ſo bedarffman dar Rath und Verſtand.","norm":"Wann ein Sache vonnöten ist / so Bedarfman dar Rat und Verstand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.768899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15002,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich viel ſubtile/ ehrliche und den Unterthanen nutzbare Weiſen/ Geld zuſammen zu bringen/ geleſen zu haben.","norm":"Ich erinnere mich viel subtile / ehrliche und den Untertanen nutzbare Weisen / Geld zusammenzubringen / gelesen zu haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.086999893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15003,"date":1663,"orig":"Deren ich etliche erzehlete/ wann nicht die Zeit mich verhinderte.","norm":"Deren ich etliche erzählte / wann nicht die Zeit mich verhinderte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.355599880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15004,"date":1663,"orig":"Der Baconus ſtellte ſich er haͤtte diß nicht gehoͤret/ und wie mit dem Geſicht er ſich auff die Seiten wendet/ erſahe er den Lazarum herbey kommen/ deſſen in dem Evangelio Meldung beſchicht.","norm":"Der Baconus stellte sich er hätte dies nicht gehöret / und wie mit dem Gesicht er sich auf die Seiten wendet / ersah er den Lazarus herbeikommen / dessen in dem Evangelio Meldung beschichte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.032999992370605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15005,"date":1663,"orig":"Dieſer nach Begruͤſ- und Danckſagung vermeldete/ er were auff deß reichen Praſſers elenden Seufftzer/ und ſo offt widerholten Gebet wider in dieſe Welt kommen/ nicht daß man ihne anbetete/ ſondern damit er deß reichen Manns fuͤnff Bruͤder etlicher Sachen ermahnete.","norm":"Dieser nach Begrüs- und Danksagung vermeldete / er wäre auf des reichen Prassers elenden Seufzer / und so oft wiederholten Gebet wieder in diese Welt kommen / nicht dass man jene anbetete / sondern damit er des reichen Manns fünf Brüder etlicher Sachen ermahnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.172500133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15006,"date":1663,"orig":"Machet/ ſprach er/ eurer Welt die ſonſt ſuperſtitioſiſch genug iſt/ nicht ein neuen Aberglauben/ in dem ihr mich widerkommen ſehet.","norm":"Macht / sprach er / eurer Welt die sonst superstitiosisch genug ist / nicht ein neuen Aberglauben / in dem ihr mich wiederkommen sehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.751500129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15007,"date":1663,"orig":"Dann ich erſcheine nicht anderſt/ als im Traum.","norm":"Dann ich erscheine nicht anders / als im Traum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.094200134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15008,"date":1663,"orig":"Alles das was wir handlen/ iſt gleich einem Traum/ zwar nicht eines unachtſamen und eitlen/ doch einem Traum.","norm":"Alles das was wir handeln / ist gleich einem Traum / zwar nicht eines unachtsamen und eitlen / doch einem Traum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.393099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15009,"date":1663,"orig":"Dann gut gewuͤnſchte Sachen/ ohne Hoffnung deß Außgangs/ was ſeyn ſie anderſt als ein Traum.","norm":"Dann gut gewünschte Sachen / ohne Hoffnung des Ausgangs / was sein sie anders als ein Traum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.023900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15010,"date":1663,"orig":"Jch ſihe daß viel auß euch in die Jnſul Atlantidem eylen/ damit ſie alldort reich werden.","norm":"Ich siehe dass viel aus euch in die Insel Atlantidem eilen / damit sie dort reich werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.396500110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15011,"date":1663,"orig":"Aber gebt mir gutwilliges Gehoͤr/ ich will euch die Kunſt reich zu werden lehren.","norm":"Aber gebt mir gutwilliges Gehör / ich will euch die Kunst reich zu werden lehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.005799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15012,"date":1663,"orig":"Welche ich nicht auß demſelbigen Franckfurter Buch/ ſondern von dem Lehrmeiſter gelernet hab/ der nicht kan fehlen:","norm":"Welche ich nicht aus demselbigen Frankfurter Buch / sondern von dem Lehrmeister gelernt habe / der nicht kann fehlen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.405099868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15013,"date":1663,"orig":"Bißhero ſeyt es unverſtaͤndige Haußhalter geweſen/ und habt in euer Rechnung maͤchtig gefehlet.","norm":"Bisher seid es unverständige Haushalter gewesen / und habt in euer Rechnung mächtig gefehlt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.803199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15014,"date":1663,"orig":"Jhr ſeyd allzeit geſchaͤfftig geweſen im addiren und multipliciren, aber ſchlechte Rechner ſeyd ihr geweſen.","norm":"Ihr seid allzeit geschäftig gewesen im Addieren und multiplizieren, aber schlechte Rechner seid ihr gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.849899768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15015,"date":1663,"orig":"Wann ihr geſcheid ſeyd/ außtheilet eure Summen Gelds.","norm":"Wann ihr gescheit seid / austeilet eure Summen Gelds.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.451099872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15016,"date":1663,"orig":"Nicht ſo viel werden wir Reich mit addiren, zuſammen ſcharꝛen und behalten/ oder zu multipliciren, als mit Außtheilung unter die Arme.","norm":"Nicht so viel werden wir Reich mit addieren, zusammen scharren und behalten / oder zu multiplizieren, als mit Austeilung unter die Arme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.593800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15017,"date":1663,"orig":"Die Sach hat mein Jeſus Chriſtus mit wenigem begriffen; ſprechend: Gebt/ und es wird euch gegeben werden.","norm":"Die Sache hat mein Jesus Christus mit wenigem begriffen; sprechend: Gebt / und es wird euch gegeben werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.384200096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15018,"date":1663,"orig":"Es iſt zwar nicht vonnoͤthen/ daß ihr allzeit Haͤnd voll mit Geld unter die Arme auß werffet.","norm":"Es ist zwar nicht vonnöten / dass ihr allzeit Hände voll mit Geld unter die Arme aus werfet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.980400085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15019,"date":1663,"orig":"Gebt auß gutwilligem Hertzen Heller und Pfenning/ gebt Stuͤcklebrodts/ und ihr werdet zum Gewin die voͤlleſten Scheuren/ und reicheſten Geldtruchen haben.","norm":"Gebt aus gutwilligem Herzen Heller und Pfennig / gebt Stücklebrots / und ihr werdet zum Gewinn die Völlesten Scheuern / und reichsten Geltrüchen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.483500003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15020,"date":1663,"orig":"Gleichwie vor Zeiten das Manna oder Himmelbrodt nicht verdarbe/ als wann man es auff den anderen Tag behielte: Alſo werden die Pfenning nicht verloren/ als welche ihr nicht wolt verlieren.","norm":"Gleichwie vor Zeiten das Manna oder Himmelbrot nicht darbe / als wann man es auf den anderen Tag behielte: Also werden die Pfennig nicht verloren / als welche ihr nicht wollt verlieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.637899875640869} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15021,"date":1663,"orig":"Es kan ſicherer nichts behalten werden/ als was unter den Haͤnden der Bettler zergehet.","norm":"Es kann sicherer nichts behalten werden / als was unter den Händen der Bettler zergehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.53350019454956} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15022,"date":1663,"orig":"Die Baͤuch der Armen ſeyn weite Scheuren; welcher zu dieſer traurigſten Zeit hiehero ſein Treyd behaͤlt/ gewinnet wehr/ als die grauſamſten Vertheurer deſſelben/ deren auffreiſſender Rachen nicht kan erſaͤttiget werden.","norm":"Die Bäuche der Armen sein weite Scheuern; welcher zu dieser traurigsten Zeit hieher sein Trait behält / gewinnet wehr / als die grausamsten Verteurer desselben / deren aufreissender Rachen nicht kann ersättiget werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.1149001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15023,"date":1663,"orig":"Wann der Roͤm.","norm":"Wann der Röm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.113499641418457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15024,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer/ oder maͤchtigſte Koͤnig in Spanten dir ſchriebe:","norm":"Kaiser / oder mächtigste König in Spanten dir schriebe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"tr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.865799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15025,"date":1663,"orig":"Dieſem meinem Miniſtro beweiſe die Freundſchafft ſo du kanſt.","norm":"Diesem meinem Ministro beweise die Freundschaft so du kannst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.504199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15026,"date":1663,"orig":"Wann du 10. tauſend Ducaten ſolleſt außgeben/ will ich dir 20. tauſend Ducaten widerumb erſtatten; vermeynteſt du nit daß mit dieſen Verheiſſungen du wuͤrdeſt reich ſeyn?","norm":"Wann du 10. tausend Dukaten sollest ausgeben / will ich dir 20. tausend Dukaten wiederum erstatten; vermeintest du nicht dass mit diesen Verheißungen du würdest reich sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.423099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15027,"date":1663,"orig":"Aber was haſt du fuͤr ein Unverſtand und Unverſchaͤmigkeit/ daß du dieſem mehr Glauben gibſt/ als dem Koͤnig aller Koͤnig/ und HErꝛn aller Herꝛen/ welcher ein Trunck Waſſer ſo man den ſeinigen gibt/ verheiſſet zu erwideren?","norm":"Aber was hast du für ein Unverstand und Unverschämigkeit / dass du diesem mehr Glauben gibst / als dem König aller König / und Herrn aller Herren / welcher ein Trunk Wasser so man den seinigen gibt / verheißt zu erwidern?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.025400161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15028,"date":1663,"orig":"Bißhero haben zwar die Theologi zugleich und Politici diſputirt, ob man nicht moͤchte Geſetz finden/ durch welche der Bettler Vermeſſenheit koͤnne gedemmt werden?","norm":"Bisher haben zwar die Theologen zugleich und Politici disputiert, ob man nicht möchte Gesetz finden / durch welche der Bettler Vermessenheit könne gedämmt werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.28879976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15029,"date":1663,"orig":"Aber ich wolte lieber/ daß der Reichen vermeſſene Verſchwindung gezaͤmet wurd/ und eben diß iſt deß reichen Manns/ der in der Hoͤllen gepeiniget iſt/ Meynung.","norm":"Aber ich wollte lieber / dass der Reichen vermessene Verschwindung gezähmt wurde / und eben dies ist des reichen Manns / der in der Höllen gepeinigt ist / Meinung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.566800117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15030,"date":1663,"orig":"Wuͤrde nicht ein eintziges Reichen Mahlzeit/ hundert Armer Erſaͤttigung und Freude gnug ſeyn! wuͤrde nicht eines Reichen Zierung/ hundert Bettler Kleidung geben? wuͤrden nicht eines eintzigen Reichen Haußbeſtreichungen/ hundert armer Haͤußlein abgeben?","norm":"Würde nicht ein einziges Reichen Mahlzeit / hundert Armer Ersättigung und Freude genug sein! würde nicht eines Reichen Zierung / hundert Bettler Kleidung geben? würden nicht eines einzigen Reichen Hausbestreichungen / hundert armer Häuslein abgeben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.59689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15031,"date":1663,"orig":"Jch bekenne zwar/ daß viel Arme durch alle ſpecies oder Geſtallten der Muͤhſeligkeiten dieſer Zeit gezogen werden/ und dannoch nicht in der jenigen Zahl ſeyn/ die Chriſtus ſelig ſpricht/ Matth. 5.","norm":"Ich bekenne zwar / dass viel Arme durch alle species oder Gestallten der Mühseligkeiten dieser Zeit gezogen werden / und dennoch nicht in derjenigen Zahl sein / die Christus selig spricht / Matth. 5.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.452199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15032,"date":1663,"orig":"Dann die Demuͤtigkeit deß Hertzens/ und die Chriſtliche Armut macht gute Menſchen.","norm":"Dann die Demütigkeit des Herzens / und die christliche Armut macht gute Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.795599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15033,"date":1663,"orig":"Dieſe wann ſie in Mittel der Reichthumben ſeyn/ machen ſie dieſelbige unſchuldig.","norm":"Diese wann sie in Mittel der Reichtümer sein / machen sie dieselbige unschuldig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.717199802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15034,"date":1663,"orig":"Wann ſie aber im Hnnger ſelbſt ermanglen/ ſo kanſtu nichts erbars erwarten.","norm":"Wann sie aber im Hnnger selbst ermanglen / so kannst du nichts Erbars erwarten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.885000228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15035,"date":1663,"orig":"Interim als ich die Arme uͤberall hoͤre angeklagt werden/ daß ſie das Allmuſen ſchaͤndlich verthun/ kompt mir der jenige Meerꝛaͤuber zu Muth/ welcher mit einem eintzigen Schifflein raubete/ und derohalben verſchreyt war/ da Alexander unter dieſem die gantze Welt mit voͤlliger Schiff-Armada uͤberzohe/ und deſſentwegen der Groſſe Koͤnig genent wurde.","norm":"Interim als ich die Arme überall höre angeklagt werden / dass sie das Allmusen schändlich vertun / kommt mir derjenige Meerräuber zu Mut / welcher mit einem einzigen Schifflein raubte / und derohalben verschreit war / da Alexander unter diesem die ganze Welt mit völliger Schiffsarmada überzohe / und dessentwegen der große König genannt wurde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.677700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15036,"date":1663,"orig":"Jch weiß zwar wol/ das menſchliche Geſchlecht ſeye gegen Gott und den Menſchen uͤberall verſchmaͤheriſch/ welches ſeinem Muͤſſiggang und Außſchweiffung/ ja Boßheit/ den theuren Namen deß Elends vorſetzet/ und der guten Mitleiden rauber.","norm":"Ich weiß zwar wohl / das menschliche Geschlecht sei gegen Gott und den Menschen überall verschmäherisch / welches seinem Müßiggang und Ausschweifung / ja Bosheit / den teuren Namen des Elends vorsetzet / und der guten Mitleiden Rauber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.287799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15037,"date":1663,"orig":"Aber nicht ohne Beſchmuͤrtzigung ſiehe ich/ wie viel Reiche ſeynd gar zu viel unmild/ hart und argwoniſch.","norm":"Aber nicht ohne Beschmürtzigung siehe ich / wie viel Reiche sind gar zu viel unmild / hart und argwonisch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.004000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15038,"date":1663,"orig":"Man muß nicht alſo mißtrauen/ daß die Chriſtliche Lieb gantz und gar außgezogen werde/ ſonderlich weil man nicht den Betruͤgern/ ſondern Chriſto giebet/ in deſſen Namen begehrt wird.","norm":"Man muss nicht also misstrauen / dass die christliche Liebe ganz und gar ausgezogen werde / sonderlich weil man nicht den Betrügern / sondern Christo gibt / in dessen Namen begehrt wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.026899814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15039,"date":1663,"orig":"Solteſt du ſagen/ daß du vergebenlich den und anckbaren und unwuͤrdigen Armen Allmuſen gebeſt?","norm":"Solltest du sagen / dass du vergebenlich den und aneckbaren und unwürdigen Armen Allmusen gebest?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.400700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15040,"date":1663,"orig":"Haſt du nicht auch offt den Gaucklern/ Singern was freygebigers geſchenckt/ und eden dieſe haſt erfahren unwuͤrdig und und anckbar zu ſeyn?","norm":"Hast du nicht auch oft den Gauklern / Singern was freigebigeres geschenkt / und Eden diese hast erfahren unwürdig und und anckbar zu sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.099899768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15041,"date":1663,"orig":"Jch ſihe dich Stephane/ der du bißhero haſt muͤſſen deß geiſtlichen Schatz Sorg haben.","norm":"Ich siehe dich Stephane / der du bisher hast müssen des geistlichen Schatz Sorge haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.918399810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15042,"date":1663,"orig":"Sag mir/ wie iſt ſelbige Summa Gelds außgetheilt worden/ welche bißhero zum Gebrauch der Allmuſen/ an Feyrtaͤgen oder hohen Feſten von gutwilligen Leuten geſamlet worden? der Stephamus antwortete/ er wolte daß der gantzen Welt dieſelbige Treulichkeit bekant were.","norm":"Sage mir / wie ist selbige Summa Gelds ausgeteilt worden / welche bisher zum Gebrauch der Allmusen / an Feyrtägen oder hohen Festen von gutwilligen Leuten gesammelt worden? der Stephamus antwortete / er wollte dass der ganzen Welt dieselbige Treulichkeit bekannt wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.789100170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15043,"date":1663,"orig":"Den Bettlern/ ſprach er/ hab ich 3. Gulden gegeben/ den Schuͤlern 10. Batzen/ den Witfrauen 1. Gulden/ den Spilleuten 6. Gulden/ dem Mahler 54. Gulden/ den Exulanten 4. Batzen/ dem Schreiner 10. Gulden/ der Waͤſcherin 3. Gulden/ zu unterſchiedlichen außbeſſeren 18. Gulden/ und letztlich auff die Gaſtereyen 68. Gulden.","norm":"Den Bettlern / sprach er / habe ich 3. Gulden gegeben / den Schülern 10. Batzen / den Witfrauen 1. Gulden / den Spielleuten 6. Gulden / dem Maler 54. Gulden / den Exulanten 4. Batzen / dem Schreiner 10. Gulden / der Wäscherin 3. Gulden / zu unterschiedlichen ausbessere 18. Gulden / und letztlich auf die Gastereien 68. Gulden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.124899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15044,"date":1663,"orig":"Ey ſprach Lazarus/ iſt dann diß letzte eben ſo wol ein Allmuſen?","norm":"Ei sprach Lazarus / ist dann dies letzte eben so wohl ein Allmusen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.808800220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15045,"date":1663,"orig":"Warumb nicht/ ſagte Stephanus/ weil wir das gantze Jahr mit Einnahm und Außgab deß Gelds occupirt ſeyn/ ſolte uns nicht viermal/ ja oͤffter ein Mahlzeit anzuſtellen erlaubt ſeyn?","norm":"Warum nicht / sagte Stephanus / weil wir das ganze Jahr mit Einnahm und Ausgab des Gelds okkupiert sein / sollte uns nicht viermal / ja öfter ein Mahlzeit anzustellen erlaubt sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.573699951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15046,"date":1663,"orig":"Ja oͤffter/ ſprache Lazarus/ wann ihr bekennet daß ihr Bettelgaͤſt ſeyd.","norm":"Ja öfter / Sprache Lazarus / wann ihr bekennet dass ihr Bettelgäste seid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.914999961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15047,"date":1663,"orig":"Dem dreſchenden Ochſen/ ſagte Stephanus widerumb/ wirſt du das Maul nicht verbinden.","norm":"Dem dreschenden Ochsen / sagte Stephanus wiederum / wirst du das Maul nicht verbinden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.132400035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15048,"date":1663,"orig":"Aber der Lazarus fragte/ wie dann die andere Summa Gelds der Einkommener ſeye außſpendirt worden?","norm":"Aber der Lazarus fragte / wie dann die andere Summa Gelds der Einkommen sei außspendirt worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.662499904632568} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15049,"date":1663,"orig":"Der Stephanus ſagte/ es were dem geiſtlichen Gebaͤu und anderen geiſtlichen Gebraͤuchen auffgeopffert worden/ der Lazarus lachete/ ſprechend:","norm":"Der Stephanus sagte / es wäre dem geistlichen Gebäude und anderen geistlichen Gebräuchen aufgeopfert worden / der Lazarus lachte / sprechend:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.062600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15050,"date":1663,"orig":"Habt ihr dann auch geiſtliche Zechen/ und geiſtliche Trunckenheit/ und geiſtliche Taͤntz?","norm":"Habt ihr dann auch geistliche Zechen / und geistliche Trunkenheit / und geistliche Täntz?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.769800186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15051,"date":1663,"orig":"Jch zwar/ verachte ein Orgel zu Gottes Lob gemacht/ gar nicht/ und verwerffe jene ſchoͤne Gemaͤld/ ſo der Einfaͤltigen Lehrer ſeyn/ auch nicht.","norm":"Ich zwar / verachte ein Orgel zu Gottes Lob gemacht / gar nicht / und verwerfe jene schöne Gemälde / so der einfältigen Lehrer sein / auch nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.554599761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15052,"date":1663,"orig":"Aber man ſoll eins thun und das ander nicht unterlaſſen.","norm":"Aber man soll eins tun und das ander nicht unterlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.365699768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15053,"date":1663,"orig":"Meynt ihr es werde Gott wol gefallen/ wann ihr ſinget; und die Elenden heulen/ wann die Mauren angeſtrichen/ der armen Coͤrper aber mit Geſchwaͤr uͤberzogen werden?","norm":"meint ihr es werde Gott wohl gefallen / wann ihr singet; und die Elenden heulen / wann die Mauren angestrichen / der armen Körper aber mit Geschwüre überzogen werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.438499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15054,"date":1663,"orig":"Wann ihr zum Gericht Gottes kommen werdet/ werdet ihr vielleicht Wirth/ Mahler/ und andere Kuͤnſtler zu Zeugen eurer Gutwilligkeit haben/ aber wenig hungerige/ durſtige/ nackende/ krancke.","norm":"Wann ihr zum Gericht Gottes kommen werdet / werdet ihr vielleicht Wirt / Maler / und andere Künstler zu Zeugen eurer Gutwilligkeit haben / aber wenig hungrige / durstige / nackende / Kranke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.385900020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15055,"date":1663,"orig":"Aber ich hoͤre viel auß euch von der viele der Armen klagen/ derowegen befihle ich euch abermalen/ ihr ſollet die Armen examinirn, und euch nicht dem faulen Muͤſſiggang ergeben.","norm":"Aber ich höre viel aus euch von der viele der Armen klagen / derowegen befiele ich euch abermals / ihr sollet die Armen examinieren, und euch nicht dem faulen Müßiggang ergeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.722799777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15056,"date":1663,"orig":"Die Knaben ſtaͤts zu ringen Kuͤnſten gebrauchen/ die Vaganten haltet inn/ und/ welchen nicht die Muͤgligkeit/ ſondern der Willen zu arbeiten abgehet/ zwinget zu dem Werck.","norm":"Die Knaben stets zu ringen Künsten gebrauchen / die Vaganten haltet in / und / welchen nicht die Mügligkeit / sondern der Willen zu arbeiten abgehet / zwinget zu dem Werk.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.707799911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15057,"date":1663,"orig":"Wann diß beſchicht/ werden zehenmal weniger Arme ſeyn/ deren etliche/ wiewol ſie ſchwach ſeyn/ dannoch etliche ſitzende arbeiten verrichten koͤnnen.","norm":"Wann dies beschichte / werden zehnmal weniger Arme sein / deren etliche / wiewohl sie schwach sein / dennoch etliche sitzende Arbeiten verrichten können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.073599815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15058,"date":1663,"orig":"Die andere werden leichtlich mit Allmuſen erhalten werden/ und wird das jenige obſervirt koͤnnen werden/ was dem Jſraelitiſchen Volck geſagt iſt worden/ Es wird unter euch kein Bettler ſeyn.","norm":"Die andere werden leichtlich mit Allmusen erhalten werden / und wird dasjenige observiert können werden / was dem israelitischen Volk gesagt ist worden / Es wird unter euch kein Bettler sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.319499969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15059,"date":1663,"orig":"Was verhindert/ daß man durch ehrliche Maͤnner/ die nicht allein an Geſchrey der Reichthumb/ ſondern auch an der Tugend fuͤrtrefflich ſeyn/ alle Sontaͤg ſamle/ wie viel ein jeder mit gutem Gemuͤth/ ohne Nachtheil ſeines Haußweſens/ den muͤſſiggaͤngeriſchen Bettler die Wochen vermeynt das er geben koͤnne?","norm":"Was verhindert / dass man durch ehrliche Männer / die nicht allein an Geschrei der Reichtum / sondern auch an der Tugend fürtrefflich sein / alle Sontäg sammle / wie viel ein jeder mit gutem Gemüt / ohne Nachteil seines Hauswesens / den müßiggängerischen Bettler die Wochen vermeint das er geben könne?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.588500022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15060,"date":1663,"orig":"Es wird letztlich ſchon Arbeit abgeben/ wann der Fuͤrſt die Aecker bauen/ Jndianiſche Hahnen/ Hennen/ Gaͤnß und Endten ziehen und anders anordnen laͤſt.","norm":"Es wird letztlich schon Arbeit abgeben / wann der Fürst die Äcker bauen / Indianische Hähne / Hennen / Gens und Enten ziehen und anders anordnen lässt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.043799877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15061,"date":1663,"orig":"Was aber beſchehen moͤge/ lehren die jenige Sachen/ die bey den Niderlaͤnder beſchehen.","norm":"Was aber geschehen möge / lehren diejenige Sachen / die bei den Niederländer geschehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9583001136779785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15062,"date":1663,"orig":"Dieſe ſchickten die Armen und Bettler in gewiſſe Haͤuſer/ und unterwieſen ſie/ leinene und wuͤllene Tuͤcher/ auch Tapezereyen wircken/ mit welchen ſie das Teutſchland/ Franckreich/ Hiſpanien/ Africa/ Aſia/ und beede Jndia verſehen.","norm":"Diese schickten die Armen und Bettler in gewisse Häuser / und unterwiesen sie / leinene und wüllene Tücher / auch Tapezereien wirken / mit welchen sie das Deutschland / Frankreich / Hispanien / Afrika / Asien / und beide Indien versehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.886199951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15063,"date":1663,"orig":"Warumb folgen dieſem und anderen die Teutſche Fuͤrſten und Obrigkeiten nicht nach.","norm":"Warum folgen diesem und anderen die Deutsche Fürsten und Obrigkeiten nicht nach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.679999828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15064,"date":1663,"orig":"Was verhindert dich ô Bacone, daß du dieſes nicht auch in deiner Jnſul Atlantide kanſt imitírn?","norm":"Was verhindert dich o Bacon, dass du dieses nicht auch in deiner Insel Atlantide kannst imitieren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.263500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15065,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar du wirſt auff dieſe Weiß der armſeligen Leuten Gemuͤther und Leiber nutzen.","norm":"Fürwahr du wirst auf diese Weiß der armseligen Leuten Gemüter und Leiber nutzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.619699954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15066,"date":1663,"orig":"Den Leibern ſie auffzuhalten; den Gemuͤthern aber/ in dem du ſie in Tugenden und ehrlichen Arbeiten uͤbeſt.","norm":"Den Leibern sie aufzuhalten; den Gemütern aber / in dem du sie in Tugenden und ehrlichen Arbeiten übest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.979899883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15067,"date":1663,"orig":"Was geben die Muͤſſiggaͤng anders als Laſter?","norm":"Was geben die Müßiggang anders als Laster?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.888500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15068,"date":1663,"orig":"Wie viel der Bettler lernen mit faulentzen boͤſes thun/ und werden letztlich dem Galgen zu theil?","norm":"Wie viel der Bettler lernen mit faulenzen böses tun / und werden letztlich dem Galgen zum Teil?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.11840009689331} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15069,"date":1663,"orig":"Letztlich/ was geſtallt ein emſige und verſtaͤndige Sorg gegen den Armen die gemeine Caſſa ermehre/ lehren die Niderlaͤnder und Hollaͤnder ſelbſten.","norm":"Letztlich / was Gestalt ein emsige und verständige Sorge gegen den Armen die gemeine Kassa ärmere / lehren die Niederländer und Holländer selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.747499942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15070,"date":1663,"orig":"Dann ſie kauffen ander Orten Woll zuſammen/ fuͤhren es hinder und fuͤrſich/ doplen alſo das Schifflohn/ und den Unkoſten der Fuhr/ zwingen auch der armen Kinder Handwercker zuerlernen/ und machen daß unterſchiedliche Wahren umb ringeren Werth koͤnnen gekaufft werden.","norm":"Dann sie kaufen ander Orten Wohl zusammen / führen es hinter und für-sich / doplen also das Schifflohn / und den Unkosten der Fuhr / zwingen auch der armen Kinder Handwerker zuerlernen / und machen dass unterschiedliche Wahren um Ringern Wert können gekauft werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.904300212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15071,"date":1663,"orig":"Glaubt mir/ daß diß in einer Republic ein groſſer Schaden ſeye/ wann Kunſtſtuͤck von Außlaͤndern gekaufft/ und alle Sachen umb groͤſſern Werth verkaufft werden/ und ein Stadt erſchoͤpfft wird.","norm":"Glaubt mir / dass dies in einer Republik ein großer Schaden sei / wann Kunststück von Ausländern gekauft / und alle Sachen um größeren Wert verkauft werden / und ein Stadt erschöpft wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.609799861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15072,"date":1663,"orig":"Corrigirt derowegen das/ und das ander iſt auch gebeſſert.","norm":"Korrigiert derowegen das / und das ander ist auch gebessert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.379300117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15073,"date":1663,"orig":"Wo ein Uberfluß iſt der Kuͤnſtler/ alldort will mans einander nachthun/ wo dieſes beſchicht/ alldort wird ein wunderliche Witzigkeit der Menſchen gefunden.","norm":"Wo ein Überfluss ist der Künstler / dort will man es einander nachtun / wo dieses beschichte / dort wird ein wunderliche Witzigkeit der Menschen gefunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.710100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15074,"date":1663,"orig":"Wo wunderlicher Kuͤnſtler Geſchrey iſt/ alldorten iſt der Magnet welcher anderer Nationen Gold und Silber an ſich ziehet.","norm":"Wo wunderlicher Künstler Geschrei ist / dort ist der Magnet welcher anderer Nationen Gold und Silber an sich ziehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.150599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15075,"date":1663,"orig":"Gedulde/ ô Bacone, damit ich dir kuͤrtzlich das Geſpraͤch erzehle/ welches ich eben dieſe Wochen mit einem gehabt habe.","norm":"Gedulde / o Bacon, damit ich dir kürzlich das Gespräch erzähle / welches ich eben diese Wochen mit einem gehabt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.0971999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15076,"date":1663,"orig":"Geſtern/ als der Abend mich anheims triebe/ eylete ich zu einem Kloſter/ welches ich mich erinnere oͤffter viſitirt zu haben.","norm":"Gestern / als der Abend mich anheim triebe / eilte ich zu einem Kloster / welches ich mich erinnere öfter visitiert zu haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.249100208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15077,"date":1663,"orig":"Wann vor Zeiten zu dieſem Kloſter ein Bettler kame/ ſchreyend:","norm":"Wann vor Zeiten zu diesem Kloster ein Bettler kam / schreiend:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.651800155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15078,"date":1663,"orig":"JESUS, ſo ware alsbald einer vorhanden/ der ihme ein Stuͤck Brodt reichete.","norm":"JESUS, so war alsbald einer vorhanden / der ihm ein Stück Brot reichte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.916299819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15079,"date":1663,"orig":"Jch derowegen deß alten Gebrauchs ingedenck demſelben Kloſter/ und ſahe auff der Porten dieſen Verß geſchrieben:","norm":"Ich derowegen des alten Gebrauchs eingedenk demselben Kloster / und sah auf der Porten diesen Vers geschrieben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.536900043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15080,"date":1663,"orig":"Porta patens eſto nulli, claudaris honeſto.","norm":"Porta patens esto nulli, claudaris honesto.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"lt","lang_de":0,"norm_lmscore":5.046800136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15081,"date":1663,"orig":"Die Porten ſol offen ſtehen Niemands/ Sol beſchloſſen ſeyn ehrlicher Hand.","norm":"Die Porten soll offen stehen niemands / Soll beschlossen sein ehrlicher Hand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.521200180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15082,"date":1663,"orig":"Jch verwundere mich uͤber den Grammaticaliſchen Liſt/ und auß unterſchied der diſtinction deß Strichleins vermerckte ich/ daß der alte Verſtand deß Reymens verendert were worden/ ſchrye alſo mit heller Stimm:","norm":"Ich verwundere mich über den Grammatikalischen List / und aus unterschied der Distinktion des Strichleins vermerkte ich / dass der alte Verstand des Reimens verändert wäre worden / schrie also mit heller Stimme:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.653900146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15083,"date":1663,"orig":"JESUS, JESUS.","norm":"JESUS, JESUS.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"hr","lang_de":0,"norm_lmscore":3.031699895858764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15084,"date":1663,"orig":"Aber niemand hoͤrete oder achtete mein Geſchrey:","norm":"Aber niemand hörte oder achtete mein Geschrei:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.50540018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15085,"date":1663,"orig":"Letzlich kam ein Vogelfaͤnger/ auff der Hand ein Falcken haltend/ dieſem folgete ein Jaͤger mit groſſer Anzahl der Hund umbgeben/ und als ich widerumb ſchrye JESUS, ſahe der Jaͤger mich mit ſaurem Geſichtan/ antwortete: JESUS iſt nicht mehr dar.","norm":"Letztlich kam ein Vogelfänger / auf der Hand ein Falken haltend / diesem folgte ein Jäger mit großer Anzahl der Hund umgeben / und als ich wiederum schrie JESUS, sah der Jäger mich mit saurem Gesichtahn / antwortete: JESUS ist nicht mehr dar.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.090700149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15086,"date":1663,"orig":"O guͤtiger Jaͤger/ ſprach ich/ ſag es ſeye der Lazarus dar/ begehre ein Allmuſen.","norm":"O gütiger Jäger / sprach ich / sage es sei der Lazarus dar / begehre ein Allmusen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.223100185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15087,"date":1663,"orig":"Ja ſprach der Jaͤger/ wolteſt du dann daß die jenigen Schlaͤffer/ jene deß Bauchs und Jngeweids Leibeigne wider eingefuͤhrt wurden?","norm":"Ja sprach der Jäger / wolltest du dann dass diejenigen Schläfer / jene des Bauchs und Jngeweids Leibeigene wieder eingeführt wurden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.318600177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15088,"date":1663,"orig":"Aber/ ſagte ich/ welche die jenigen vertrieben haben/ haben ſie geſprochen/ man ſolle Hunden allein/ oder dem Gejaid oder Vogelfang Ort geben? oder aber gottsfoͤrchtigen/ der Jugend und Armen Unterhaltung zu gutem?","norm":"Aber / sagte ich / welche diejenigen vertrieben haben / haben sie gesprochen / man solle Hunden allein / oder dem Gejaid oder Vogelfang Ort geben? oder aber gottesfürchtigen / der Jugend und Armen Unterhaltung zu gutem?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.272500038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15089,"date":1663,"orig":"Vor Zeiten als ich vor deß reichen Manns Tiſch ſaſſe/ lecketen die Hund mit barmhertziger Zung meine Geſchwaͤr/ jetzo aber werden den Jaghunden alle Sachen fuͤrgeworffen werden/ alſo daß meinen armſeligen Chriſti Gebruͤderen nichts uͤbrig ſeye?","norm":"Vor Zeiten als ich vor des reichen Manns Tisch Sasse / leckten die Hund mit barmherziger Zunge meine Geschwüre / jetzt aber werden den Jaghunden alle Sachen vorgeworfen werden / also dass meinen armseligen Christi Gebrüderen nichts übrig sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.863399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15090,"date":1663,"orig":"Weilen ich ſihe daß ſo viel Chriſti Bruͤder Hunger:","norm":"Weilen ich siehe dass so viel Christi Brüder Hunger:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.449899673461914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15091,"date":1663,"orig":"ſo viel der Schulen und Kirchen Doctores Mangel leyden/ und ich ſihe bißweilen/ daß den Hunden und anderen Hurenleuten/ die/ vor Zeiten Gott geweyhte Sachen fuͤrgeworffen werden?","norm":"so viel der Schulen und Kirchen Doctores Mangel leiden / und ich siehe bisweilen / dass den Hunden und anderen Hurenleuten / die / vor Zeiten Gott geweihte Sachen vorgeworfen werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.37529993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15092,"date":1663,"orig":"Der Lazarus ermahnete nach dieſem alle ernſtlich/ daß ſie die Werck der Lieb nicht biß in Todt auffſchieben ſollen.","norm":"Der Lazarus ermahnte nach diesem alle ernstlich / dass sie die Werk der Liebe nicht bis in Tod aufschieben sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.535099983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15093,"date":1663,"orig":"Dann wann ſie diß thun/ ſo ſchencken ſie vielmehr auß frembdem als eignem Gut.","norm":"Dann wann sie dies tun / so schenken sie vielmehr aus fremdem als eigenem Gut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.804900169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15094,"date":1663,"orig":"Er wolte auch nach laͤngs anzeigen/ wie man die Geſetz der Unkoſten ſolte machen/ nicht aber ohne Hoffnung in das Werck zu ſtellen/ und wie pflegt zu geſchehen/ mit einer gleich zergehenden Forchtseinbildung; Letztlich Philoſophirte er gar weißlich/ was geſtallten die geiſtliche Guͤter von dem Mißbrauch in den wahren/ und Gott und den Menſchen gefaͤlligen Gebrauch koͤnnen transferirt werden/ damit der Zorn Gottes nicht bewegt/ oder gemehrt/ ſondern deß Gottsdienſts und der Armen gedacht werde.","norm":"Er wollte auch nach längs anzeigen / wie man die Gesetz der Unkosten sollte machen / nicht aber ohne Hoffnung in das Werk zu stellen / und wie pflegt zu geschehen / mit einer gleich zergehenden Furchtseinbildung; Letztlich philosophierte er gar weißlich / was gestallten die geistliche Güter von dem Missbrauch in den wahren / und Gott und den Menschen gefälligen Gebrauch können transferiert werden / damit der Zorn Gottes nicht bewegt / oder gemehrt / sondern des Gottsdiensts und der Armen gedacht werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.404799938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15095,"date":1663,"orig":"Aber langſam an einem Stab/ und mit bleichem Geſicht/ gienge herbey Fabius Cunctator, jener vor Zeiten verſtaͤndigſte Kriegsobriſter der Romer/ zu deſſen Heydens eytele Ohren dieſe der Chriſten Geheimnuſſen kommen zu laſſen/ hielte der Lazarus fuͤr unbillich.","norm":"Aber langsam an einem Stab / und mit bleichem Gesicht / ginge herbei Fabius Cunctator, jener vor Zeiten verständigste Kriegsobrister der Romer / zu dessen Heiden Eitele Ohren diese der Christen Geheimnissen kommen zu lassen / hielte der Lazarus für unbillig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9380998611450195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15096,"date":1663,"orig":"Derowegen er als mit angelegter Scheer/ den Faden ſeiner Oration und Rede abſchnitt.","norm":"Derowegen er als mit angelegter Scher / den Faden seiner Oration und Rede abschnitt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.401700019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15097,"date":1663,"orig":"Fabius Cunctator aber/ klagete nach laͤngs/ er haͤtte mit Verzug alle ſeine Sachen verloren/ und deßwegen von dem Roͤmiſchen Rath und Volck verachtet/ ſuchete er jetzo ein andern Boden/ wo er verborgen bleiben/ und fuͤrſichtiger handlen moͤchte.","norm":"Fabius Cunctator aber / klagte nach längs / er hätte mit Verzug alle seine Sachen verloren / und deswegen von dem römischen Rat und Volk verachtet / suchte er jetzt ein anderen Boden / wo er verborgen bleiben / und vorsichtiger handeln möchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.298399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15098,"date":1663,"orig":"Bißhero/ redte er/ bin ich eben der vorige verblieben/ aber es hat ſich das vorige nicht geziemet.","norm":"Bisher / redete er / bin ich eben der vorige verblieben / aber es hat sich das vorige nicht geziemet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.293700218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15099,"date":1663,"orig":"Jch habe mein vorige alte Weiß zu verztehen/ und den Krieg zu verſpaten gaͤntzlich behalten wollen/ jetzunder iſt die Natur deß Koͤnigs anderſt/ und begehrt ſchaͤrpffere Raͤth.","norm":"Ich habe mein vorige alte Weiß zu verztehen / und den Krieg zu spaten gänzlich behalten wollen / jetzund ist die Natur des Königs anders / und begehrt schärpffere rät.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.953400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15100,"date":1663,"orig":"So ich die Sach recht betrachte/ erſihe ich/ daß die Fortuna einem Kauffmarck gleich iſt/ allwo offt/ wann du ein wenig wuͤrdeſt warten koͤnnen/ der Werth ringer ſeyn wird.","norm":"So ich die Sache recht betrachte / ersiehe ich / dass die Fortuna einem Kaufmark gleich ist / wo oft / wann du ein wenig würdest warten können / der Wert Ringer sein wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.417799949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15101,"date":1663,"orig":"Widerumb ſo vergleicht er ſich bißweilen den Feilſchungen der Sybillæ, welche Anfangs die Wahren voͤllig außlegt/ bald aber etliche Theil verzehrt/ dannoch gantzen Werth begehrt.","norm":"wiederum so vergleicht er sich bisweilen den Feilschungen der Sybille, welche Anfangs die Wahren völlig auslegt / bald aber etliche Teil verzehrt / dennoch ganzen Wert begehrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.399499893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15102,"date":1663,"orig":"Bißhero hat die Gelegenheit mir an der Stirn ein Hauffen Haar gezeigt/ welche ich verſaumbt oder verachtet hab.","norm":"Bisher hat die Gelegenheit mir an der Stirn ein Haufen Haar gezeigt / welche ich versäumt oder verachtet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6367998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15103,"date":1663,"orig":"Aber als ich ihr Fliegenden nachfolgte/ hab ich ſie an demſelben Theil deß Leibs gefaſt/ von welchem ich/ weiß nicht/ mit was Unſauberkeit meine Haͤnd bemackelt hab/ und ſie iſt mir entwiſcht.","norm":"Aber als ich ihr Fliegenden nachfolgte / habe ich sie an demselben Teil des Leibs gefast / von welchem ich / weiß nicht / mit was Unsauberkeit meine Hände bemakelt habe / und sie ist mir entwischt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.685999870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15104,"date":1663,"orig":"Es erſcheint warlich nirgends die Weißheit mehr/ als in zeitiger Erwehlung der Anfaͤng und Vorgaͤng der Geſchaͤfften.","norm":"Es erscheint wahrlich nirgends die Weisheit mehr / als in zeitiger Erwählung der Anfänge und Vorgänge der Geschäften.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.986199855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15105,"date":1663,"orig":"Jetzunder ſeynd die gefahren nicht ſchlecht/ wann ſie ſchlecht zu ſeyn geduncken.","norm":"Jetzund sind die gefahren nicht schlecht / wann sie schlecht zu sein Gedunke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8059000968933105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15106,"date":1663,"orig":"Und es hilfft bißweilen den Gefahren in Mitten deß Wegs zu begegnen/ biß weilen auch geben ſie uns in die Gefahr/ wann wir derſelben zu unzeitig vorbiegen.","norm":"Und es hilft bisweilen den Gefahren inmitten des Wegs zu begegnen / bisweilen auch geben sie uns in die Gefahr / wann wir derselben zu unzeitig vorbiegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.022799968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15107,"date":1663,"orig":"So dann iſt die Zeit oder Unzeitigkeit der Gelegenheit/ bey einer Schnur zu examiniren, und wie es am meiſten nutzet/ muß man aller groſſen Geſchaͤfft Anfaͤng dem Argo mit 100. Augen anbefehlen/ die Außgaͤng aber dem Briareo der hundert Haͤnd hat.","norm":"So dann ist die Zeit oder Unzeitigkeit der Gelegenheit / bei einer Schnur zu examinieren, und wie es am meisten nutzet / muss man aller großen Geschäft Anfänge dem Argo mit 100. Augen anbefehlen / die Ausgänge aber dem Briareo der hundert Hände hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.92110013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15108,"date":1663,"orig":"Erſtlichen nemlich wachtbar ſeyn/ darnach eylfertig.","norm":"Erstlichen nämlich wachtbar sein / danach eilfertig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.611100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15109,"date":1663,"orig":"Dann die Oreigalea welche ein Politiſchen warlich unſichtbar macht/ iſt die Verbergung der Rathſchlaͤg/ und Geſchwindigkeit in Verꝛichtungen.","norm":"Dann die Oreigalea welche ein Politischen wahrlich unsichtbar macht / ist die Verbergung der Ratschläge / und Geschwindigkeit in Verrichtungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.119999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15110,"date":1663,"orig":"Wann man zur execution iſt kommen/ muß alles ergehen wie ein Kugel auß dem Geſchoß/ welche ſo geſchwind fuͤruͤber gehet/ daß es nicht geſehen wird.","norm":"Wann man zur Exekution ist kommen / muss alles ergehen wie ein Kugel aus dem Geschoss / welche so geschwind vorübergeht / dass es nicht gesehen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.10890007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15111,"date":1663,"orig":"Dieſer Fabius Cunctator haͤtte ein Bruder/ den er auch dem Bacono befahle.","norm":"Dieser Fabius Cunctator hätte ein Bruder / den er auch dem Bacono befahl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.282400131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15112,"date":1663,"orig":"Dieſer mein Bruder/ ſagte er/ iſt ſolchen Verſtands/ daß er lobwuͤrdig iſt bey Feind und Ubelgoͤnnern.","norm":"Dieser mein Bruder / sagte er / ist solchen Verstands / dass er lobwürdig ist bei Feind und Übelgönnern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.484499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15113,"date":1663,"orig":"Aber er hat biß dato gar wenig von ſich ſelbſten gehalten/ iſt alſo zu Rom verborgen geweſen/ und ſein Tugend iſt bißweilen gelobt: oͤffter aber zuverkalten gezwungen worden.","norm":"Aber er hat bis dato gar wenig von sich selbst gehalten / ist also zu Rom verborgen gewesen / und sein Tugend ist bisweilen gelobt: öfter aber zuverkahlten gezwungen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.294400215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15114,"date":1663,"orig":"Jn den Schulen iſt ein altes/ aber eines Weiſen Auffmerckung nicht unwuͤrdiges Sprichwort.","norm":"In den Schulen ist ein altes / aber eines Weisen Aufmerkung nicht unwürdiges Sprichwort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.236100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15115,"date":1663,"orig":"Als der Demoſthenes auff ein Zeit gefragt worden/ welches die erſte Tugend eines Oratoris oder Redners ſeye? hat er geantwort/ Actio die Wuͤrckung.","norm":"Als der Demosthenes auf ein Zeit gefragt worden / welches die erste Tugend eines Oratoris oder Redners sei? hat er Geantworte / Actio die Wirkung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.074900150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15116,"date":1663,"orig":"Was die andere?","norm":"Was die andere?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.582300186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15117,"date":1663,"orig":"Actio die Wuͤrckung?","norm":"Actio die Wirkung?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.719200134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15118,"date":1663,"orig":"Was die dritte?","norm":"Was die Dritte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.63100004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15119,"date":1663,"orig":"Actio die Wuͤrckung.","norm":"Actio die Wirkung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.313899993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15120,"date":1663,"orig":"Dieſes hat geſagt/ welcher die Sach am beſten gewuſt/ und iſt doch in dem was er gelobt/ der Natur nicht viel ſchuldig verblieben.","norm":"Dieses hat gesagt / welcher die Sache am besten gewusst / und ist doch in dem was er gelobt / der Natur nicht viel schuldig verblieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.053299903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15121,"date":1663,"orig":"Es iſt fuͤrwar ein Wunderding/ daß der jenige Theil eines Oratoris oder Redners/ welcher nicht uͤber die Huͤlſen eingehet/ und vielmehr eines Gaucklers Tugend iſt/ als eines Oratoris, in ein ſo fuͤrtreffliches Ort (nemlichen der Invention, der Elocution und anderer Sachen mehr) erhoͤht:","norm":"Es ist fürwahr ein Wunderding / dass derjenige Teil eines Oratoris oder Redners / welcher nicht über die Hülsen eingehet / und vielmehr eines Gauklers Tugend ist / als eines Oratoris, in ein so fürtreffliches Ort (nämlichen der Invention, der Elocution und anderer Sachen mehr) erhöht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.309000015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15122,"date":1663,"orig":"Ja als wann er der fuͤrnehmſte Theil were/ gleichſam allein gelobt werde.","norm":"Ja als wann er der fürnehmste Teil wäre / gleichsam allein gelobt werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.51140022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15123,"date":1663,"orig":"Aber die Urſach iſt bald geſagt.","norm":"Aber die Ursache ist bald gesagt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.864299774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15124,"date":1663,"orig":"Dann die menſchliche Natur hat mehr naͤrꝛiſches als weiſes in ſich.","norm":"Dann die menschliche Natur hat mehr närrisches als weises in sich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.05679988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15125,"date":1663,"orig":"Dahero die jenige Verꝛichtungen/ mit welchen der jenige naͤrꝛiſche Theil in den Gemuͤthern der Menſchen eingenommen wird/ ſeyn die allermaͤchtigſten; und warlich/ wann einer nach ſo vielen Schaͤden mich befragte/ was in den Buͤrgerlichen Geſchaͤfften das erſte ſeye? wolt ich ſprechen/ Audacia, die Keckheit.","norm":"Daher diejenige Verrichtungen / mit welchen derjenige närrische Teil in den Gemütern der Menschen eingenommen wird / sein die allermächtigsten; und wahrlich / wann einer nach so vielen Schäden mich befragte / was in den bürgerlichen Geschäften das erste sei? wollte ich sprechen / Audacia, die Keckheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.634300231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15126,"date":1663,"orig":"Was das ander?","norm":"Was das ander?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"pt","lang_cld3":"es","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.122000217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15127,"date":1663,"orig":"Audacia, die Keckheit.","norm":"Audacia, die Keckheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"el-Latn","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.144999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15128,"date":1663,"orig":"Was das dritte?","norm":"Was das Dritte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"pt","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.001699924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15129,"date":1663,"orig":"Audacia, die Keckheit.","norm":"Audacia, die Keckheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"el-Latn","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.144999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15130,"date":1663,"orig":"Dann ich bekenne daß der Unwiſſenheit und verachtſamen Koͤpff Toͤchter/ zum meiſten die Keckheit ſeye/ und den andern Theilen der buͤrgerlichen Wiſſenſchafft weit unterworffen.","norm":"Dann ich bekenne dass der Unwissenheit und achtsamen Köpf Töchter / zum meisten die Keckheit sei / und den anderen Teilen der bürgerlichen Wissenschaft weit unterworfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.682300090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15131,"date":1663,"orig":"Aber es ſaſcinirt und fanget die jenige/ welche ein ſchlechtes Judicium haben/ oder am Gemuͤth forchtſam ſeyn.","norm":"Aber es sascinirt und fanget diejenige / welche ein schlechtes Judicium haben / oder am Gemüt furchtsam sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.059400081634521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15132,"date":1663,"orig":"Und dergleichen iſt der groͤſte Theil der Menſchen.","norm":"Und dergleichen ist der größte Teil der Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.403800010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15133,"date":1663,"orig":"Was?","norm":"Was?","lang_fastText":"lt","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"en","lang_de":0,"norm_lmscore":2.766000032424926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15134,"date":1663,"orig":"es thuts offt den Weiſeſten ſelbſt/ wann ſie das Hertz verlieren/ Gewalt an.","norm":"es tut es oft den Weisesten selbst / wann sie das Herz verlieren / Gewalt an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.075900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15135,"date":1663,"orig":"Dahero wage/ wage etwas/ O Bruder:","norm":"Daher wage / wage etwas / O Bruder:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"es","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.7870001792907715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15136,"date":1663,"orig":"Audaces Fortuna juvat, timidosque repellit.","norm":"Audaces Fortuna juvat, timidosque repellit.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.32859992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15137,"date":1663,"orig":"Fortuna thut den Kecken helffen/ ꝛc.","norm":"Fortuna tut den Kecken helfen / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.359300136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15138,"date":1663,"orig":"Es ware hier gegen der treue Eckardus, welcher hoͤrend daß deß Fabii Cunctatoris Bruder/ dem Bacono befohlen werde/ hat alſobald auch ſeine arme Bruͤder/ welche durch (zwar verderbter) Lieb der Tugend/ auß Reichen Arme gemacht waren worden/ auffs beſte commendirt.","norm":"Es war hier gegen der treue Eckardus, welcher hörend dass des Fabii Cunctatoris Bruder / dem Bacono befohlen werde / hat alsobald auch seine arme Brüder / welche durch (zwar verderbter) Liebe der Tugend / aus Reichen Arme gemacht waren worden / aufs beste kommentiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.073599815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15139,"date":1663,"orig":"Der erſte zwar/ ſprach er/ iſt zu grund gangen/ weiln er gar zu gut war.","norm":"Der erste zwar / sprach er / ist zu Grund gegangen / weil er gar zu gut war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.281499862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15140,"date":1663,"orig":"Zu gut/ nenne ich den jenigen affect, welcher der Nutzen der Menſchen ſich befleiſſet/ und wol will.","norm":"Zu gut / nenne ich denjenigen Affekt, welcher der Nutzen der Menschen sich befleißet / und wohl will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6596999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15141,"date":1663,"orig":"Die Griechen nennen es Philantropiam oder Menſchenlieb.","norm":"Die Griechen nennen es Philantropiam oder Menschenlieb.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.770500183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15142,"date":1663,"orig":"Das Woͤrtlein der Freundligkeit/ wie es das Poͤfel braucht/ iſt ein wenig zu gering und ſchlecht/ als daß es den Gewalt dieſes affects exprimire.","norm":"Das Wortlein der Freundlichkeit / wie es das Pöbel braucht / ist ein wenig zu gering und schlecht / als dass es den Gewalt dieses Affekts exprimire.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.387199878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15143,"date":1663,"orig":"Jenige Politiſche Guͤtigkeit/ kompt mit der Theologiſchen Tugend der Lieb uͤbereins/ und nimbt zwar kein Abgang/ leydet doch ein Jrꝛung.","norm":"Jenige politische Gütigkeit / kommt mit der theologischen Tugend der Liebe Übereins / und nimmt zwar kein Abgang / leidet doch ein Irrung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.601099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15144,"date":1663,"orig":"Jch bin ingedenck daß ich uff ein Zeit auß dem Mund eines groſſen Theologi gehoͤrt habe:","norm":"Ich bin eingedenk dass ich auf ein Zeit aus dem Mund eines großen Theologen gehört habe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.134099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15145,"date":1663,"orig":"Die gar zu hefftige Begierd der Macht/ habe die Engel vom Himmel geſtoſſen.","norm":"Die gar zu heftige Begierde der Macht / habe die Engel vom Himmel gestoßen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6585001945495605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15146,"date":1663,"orig":"Die unzimliche Begierd der Wiſſenſchafft/ habe den Menſchen auß dem Paradeis vertrieben.","norm":"Die unziemliche Begierde der Wissenschaft / habe den Menschen aus dem Paradies vertrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.227799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15147,"date":1663,"orig":"Aber in der Guͤte und Liebe koͤnne nicht gefehlet werden/ und ſeye deſſentwegen weder ein Engel noch Menſch in Gefahr gerathen.","norm":"Aber in der Güte und Liebe könne nicht gefehlt werden / und sei dessentwegen weder ein Engel noch Mensch in Gefahr geraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.066800117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15148,"date":1663,"orig":"Wann aber ich mit den Politiſchen ſoll zu thun haben/ ſiege ich/ daß auch dieſe Tugend der Guͤtigkeit und Liebe/ nicht ohne Fehler ſeye.","norm":"Wann aber ich mit den Politischen soll zu tun haben / siege ich / dass auch diese Tugend der Gütigkeit und Liebe / nicht ohne Fehler sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.447700023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15149,"date":1663,"orig":"Es iſt bey dem Jtalianer ein boͤſes Sprichwort: Tanto buon, cheualniente, das iſt/ er iſt ſo gut/ daß er nichts guts iſt.","norm":"Es ist bei dem Jtalianer ein böses Sprichwort: Tanto buon, cheualniente, das ist / er ist so gut / dass er nichts Gutes ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.274499893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15150,"date":1663,"orig":"Du wirſt offt Leut ſehen/ die ſchier die Tuͤrcken imitiren, welche gegen den unvernuͤnfftigen Thieren barm hertzig zu ſeyn/ und den Hunden und Voͤgel Allmuſen zu geben gemeldt werden.","norm":"Du wirst oft Leute sehen / die schier die Türken imitieren, welche gegen den unvernünftigen Tieren barm Herzig zu sein / und den Hunden und Vögel Allmusen zu geben gemeldet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.576700210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15151,"date":1663,"orig":"Als das/ wie Busbequio erzehlt/ ein Venetianiſcher Gold ſchmid/ ſo zu Conſtantinopel wohnte/ kaum deß Volcks Wuͤtigkeit entflohen iſt/ weil er einem Vogel den Schlund deß langen Schnabels/ mit hinein gethanem Stecken voneinander gethan haͤtte:","norm":"Als das / wie Busbequio erzählt / ein Venezianischer Gold Schmied / so zu Konstantinopel wohnte / kaum des Volks Wütigkeit entflohen ist / weil er einem Vogel den Schlund des langen Schnabels / mit hinein getanem Stecken voneinander getan hätte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.071499824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15152,"date":1663,"orig":"Damit derohalben ins kuͤnfftig du moͤgeſt ohne Aergernus und Gefahr ſicher beſtehen/ O Bruder/ wird vonnoͤthen ſeyn/ daß du die Fehler wiſſeſt/ welche die Menſchen von dem rechten Weg dieſer tapfferen Tugend pflegen umbzuwenden.","norm":"Damit derohalben ins künftig du mögest ohne Ärgernis und Gefahr sicher bestehen / O Bruder / wird vonnöten sein / dass du die Fehler wissest / welche die Menschen von dem rechten Weg dieser tapferen Tugend pflegen umzuwenden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.773600101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15153,"date":1663,"orig":"Alſo befleiſſe dich hinfuͤro andern guts zubeweiſen/ doch daß du nicht unter dieſem/ dich derſelben Neigungen und Willen zu einem Sclaven macheſt.","norm":"Also befleiße dich hinfür anderen Gutes zubeweisen / doch dass du nicht unter diesem / dich derselben Neigungen und Willen zu einem Sklaven machest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.989999771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15154,"date":1663,"orig":"Dann es iſt ein Zeichen der Leichtſinnigkeit und Weichheit/ welche ein ehrliches Gemuͤth in die Strick gefangen nimmet.","norm":"Dann es ist ein Zeichen der Leichtsinnigkeit und Weichheit / welche ein ehrliches Gemüt in die Strick gefangen nimmt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6707000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15155,"date":1663,"orig":"Du ſolleſt auch deß Æſopi Hanen kein Edelgeſtein fuͤrwerffen/ welchem angenehmer und gluͤckreicher ein Gerſtenkoͤrnlein ſeyn wuͤrde/ laſſe dir Gottes Exempel in dieſer Sach ein Lehrſtuͤck ſeyn:","norm":"Du sollest auch des Aesopi Hanen kein Edelgestein vorwerfen / welchem angenehmer und glückreicher ein Gerstenkörnlein sein würde / lasse dir Gottes Exempel in dieser Sache ein Lehrstück sein:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.212800025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15156,"date":1663,"orig":"Er befeuchtiget mit ſeinem Regen/ beſcheinet mit ſeiner Sonnen zugleich Gerechte und Ungerechte.","norm":"Er befeuchtiget mit seinem Regen / bescheinet mit seiner Sonnen zugleich Gerechte und Ungerechte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.030200004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15157,"date":1663,"orig":"Doch thut er nicht alle ebner Weiß/ entweders mit dem Regen der Reichthumb begieſſen/ oder mit dem Glantz der Ehren illuſtriren.","norm":"Doch tut er nicht alle ebener Weiß / entweder mit dem Regen der Reichtum begießen / oder mit dem Glanz der Ehren illustrieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.709099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15158,"date":1663,"orig":"Es ſeyn zwar die gemeine Gutthaten einem jeden nicht zu theilen.","norm":"Es sein zwar die gemeine Guttaten einem jeden nicht zu teilen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.426499843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15159,"date":1663,"orig":"Aber die ſonderbare weniger und mit Erwegung.","norm":"Aber die sonderbare weniger und mit Erwägung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.072199821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15160,"date":1663,"orig":"Den andern meinen Bruder hat ſie mit zu viele der Freund verderbt/ in deren Erwehlung er gar offt gefehlet.","norm":"Den anderen meinen Bruder hat sie mit zu viele der Freund verderbt / in deren Erwählung er gar oft gefehlt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.901500225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15161,"date":1663,"orig":"Warlich die Welt iſt ohne Freund nichts als ein Wuͤſten.","norm":"Wahrlich die Welt ist ohne Freund nichts als ein Wüssten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.833899974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15162,"date":1663,"orig":"Unter den fuͤrnehmſten Fruͤchten der Freundſchafft/ iſt nicht die letzte die Linderung und Außriechung der Angſt und Geſchwulſten deß Hertzens/ welche der Seel Betruͤbnuſſen/ es ſeyen was fuͤr es wollen/ pflegen einzutrucken.","norm":"Unter den fürnehmsten Früchten der Freundschaft / ist nicht die letzte die Linderung und Außriechung der Angst und Geschwülsten des Herzens / welche der Seele Betrübnussen / es seien was für es wollen / pflegen einzudrucken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.201300144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15163,"date":1663,"orig":"Wir wiſſen daß die jenige Kranckheiten deß Leibs zum allermeiſten gefaͤhrlich ſeyn/ welche auß den Verſtopffungen und Verſteckungen erwachſen.","norm":"Wir wissen dass diejenige Krankheiten des Leibs zum allermeisten gefährlich sein / welche aus den Verstopfungen und Versteckungen erwachsen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.872099876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15164,"date":1663,"orig":"Es hat ſich die Sach nicht anderſt in den Kranckheiten der Seelen.","norm":"Es hat sich die Sache nicht anders in den Krankheiten der Seelen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.226500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15165,"date":1663,"orig":"Sarſam kanſt du zu der Leber/ Chalybem præparatum oder præparirten Stachel zu der Miltz/ Flores Sulphuris zu der Lungen/ Caſtoreum zu deß Hirns Verſtopffungen Auffloͤſung gebrauchen.","norm":"Sarsam kannst du zu der Leber / Chalybem praeparatum oder präparierten Stachel zu der Milz / Flores Sulphuris zu der Lungen / Castoreum zu des Hirns Verstopfungen Auflösung gebrauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.976099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15166,"date":1663,"orig":"Aber in den Verſtopffungen deß Hertzens wird kein aufmachende Medicin gefunden/ außgenommen ein guten Freund/ welchem du die Schmertzen/ Freuden/ Foꝛcht/ Hoffnung/ Argwohn/ Sorgen/ Rathſchlaͤg/ und was letzlich das Hertz trucken thut/ geben und vertrauen koͤnneſt/ gleichſam unter dem Sigill der Beicht/ nicht zwar der Prieſterlichen/ ſondern Buͤrgerlichen.","norm":"Aber in den Verstopfungen des Herzens wird kein aufmachende Medizin gefunden / ausgenommen ein guten Freund / welchem du die Schmerzen / Freuden / Furcht / Hoffnung / Argwohn / Sorgen / Ratschläge / und was letztlich das Herz trocken tut / geben und vertrauen könnest / gleichsam unter dem Siegel der Beichte / nicht zwar der Priesterlichen / sondern Bürgerlichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.216400146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15167,"date":1663,"orig":"Cominæus erzehlt von ſeinem vorigen Herꝛen Hertzog Carol oder tapffere genant/ daß er ſeine Geheimnuſſen keinem habe wollen communiciren, und zum allerwenigſten dieſelbe/ welche ihm vor anderen ein aͤngſtiges und unruhiges Gemuͤth gemacht haben.","norm":"Cominaeus erzählt von seinem vorigen Herren Herzog Carol oder tapfere genannt / dass er seine Geheimnissen keinem habe wollen kommunizieren, und zum allerwenigsten dieselbe / welche ihm vor anderen ein ängstige und unruhiges Gemüt gemacht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.270299911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15168,"date":1663,"orig":"Und dieſe Gemuͤths Verbeygung habe nachfolgende Jahr ſein Verſtand etwas debilitirt und verletzet.","norm":"Und diese Gemüts Biegung habe nachfolgende Jahr sein Verstand etwas debilitirt und verletzet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.788599967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15169,"date":1663,"orig":"Und haͤtte der Cominæus wol/ ſo er gewolt haͤtte/ ein ſolches Judicium von ſeinem hinnachkommenden Herꝛn Ludovico XI. machen moͤgen/ deme die Verbergung der Rathſchlaͤg ein Pein geweſen iſt.","norm":"Und hätte der Cominaeus wohl / so er gewollt hätte / ein solches Judicium von seinem hinnachkommend Herrn Ludovico XI. machen mögen / dem die Verbergung der Ratschläge ein Pein gewesen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.84089994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15170,"date":1663,"orig":"Warlich wann einer dieſer Sach ein harten Namen wolte geben/ koͤnnt er ſagen/ daß die jenige/ welche von Freunden verlaſſen werden/ denen ſie ihre Gedancken und Aengſtig keiten/ frey paleſiren, ihrer eigner Hertzen Antropophagi und Freſſer ſeyen.","norm":"Wahrlich wann einer dieser Sache ein harten Namen wollte geben / könnt er sagen / dass diejenige / welche von Freunden verlassen werden / denen sie ihre Gedanken und Ängstig kiten / frei palesiren, ihrer eigener Herzen Anthropophage und Fresser seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.717800140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15171,"date":1663,"orig":"Es iſt die beſte Medicin die Geſundheit deß Gemuͤths zu erhalten/ ein Ermahnung eines treuen Freunds.","norm":"Es ist die beste Medizin die Gesundheit des Gemüts zu erhalten / ein Ermahnung eines treuen Freunds.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.627099990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15172,"date":1663,"orig":"Das Recept und Wuͤrckung/ ſag ich/ iſt es.","norm":"Das Rezept und Wirkung / sage ich / ist es.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.979599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15173,"date":1663,"orig":"Und was fuͤr grobe und ſchaͤndliche Fehler begehen etliche/ ſonderlichen die groͤſſere/ wie groͤſſen Verluſt der Exiſtimation und Guͤter leyden die jenigen/ welche kein Freund haben/ der ſie treulich ermahnet?","norm":"Und was für grobe und schändliche Fehler begehen etliche / sonderlichen die größere / wie Größen Verlust der Existimation und Güter leiden diejenigen / welche kein Freund haben / der sie treulich ermahnet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.037799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15174,"date":1663,"orig":"Aber daß ich von andern Fruͤchten der Freundſchafft geſchweige/ in den Rathſchlaͤgen ſehen viel Augen mehr als eins.","norm":"Aber dass ich von anderen Früchten der Freundschaft geschweige / in den Ratschlägen sehen viel Augen mehr als eins.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2718000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15175,"date":1663,"orig":"Aber was ligt daran/ ob du ein Rath von dir ſelbſten begehret/ oder aber von eim Schmeichler/ und nicht von einem wahren Freund?","norm":"Aber was liegt daran / ob du ein Rat von dir selbst begehret / oder aber von einem Schmeichler / und nicht von einem wahren Freund?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.427999973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15176,"date":1663,"orig":"Ein Schmeichler iſt mehr ſchaͤdlich in dieſem Theil/ als ein jeder ihm ſelbſt.","norm":"Ein Schmeichler ist mehr schädlich in diesem Teil / als ein jeder ihm selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.0690999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15177,"date":1663,"orig":"Derowegen braucht es Arbeit/ daß du wahre/ wahre Freund/ ſag ich/ erwehleſt/ welche dich vielmehr lieben als dein Reichthumb.","norm":"Derowegen braucht es Arbeit / dass du wahre / wahre Freund / sage ich / erwählest / welche dich vielmehr lieben als dein Reichtum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.260300159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15178,"date":1663,"orig":"Jch weiß den Tag da ich ſo viel Schwaͤger/ ſo viel Gevaͤtter/ ſo viel Freund/ ſo viel Blutsverwandte und Pflegkinder zehlete/ daß kaum mein Hauß ein ſolche mich freundlich gruͤſſende Schaar/ faſſen mochte.","norm":"Ich weiß den Tag da ich so viel Schwäger / so viel Gevatter / so viel Freund / so viel Blutsverwandte und Pflegkinder zählte / dass kaum mein Haus ein solche mich freundlich grüßende Schar / fassen mochte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.849100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15179,"date":1663,"orig":"Aber ich gedencke auch deß ungluͤckſeligen Tags/ da ich nicht gnugſam zu Gemuͤth faſte die groſſe Untreu meiner Freund.","norm":"Aber ich gedenke auch des unglückseligen Tags / da ich nicht genugsam zu Gemüt faste die große Untreu meiner Freund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.462900161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15180,"date":1663,"orig":"Jch verwunderte mich daß ich allein ware/ und mit meiner tribulation den Gehoͤrloſen ein Fabul ſange.","norm":"Ich verwunderte mich dass ich allein war / und mit meiner Tribulation den Gehörlosen ein Fabel Sange.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.859799861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15181,"date":1663,"orig":"Letzlich gienge der elend Samaritanus herzu/ welcher die Wunden meines Hertzens verbindete/ den ich vor Zeiten/ als ich meine untreue Freund zu Gaſt haͤtte/ kaum mit ſchehlen Augen angeſehen haben wuͤrd.","norm":"Letztlich ginge der elend Samaritanus herzu / welcher die Wunden meines Herzens verbindet / den ich vor Zeiten / als ich meine untreue Freund zu Gast hätte / kaum mit Schellen Augen angesehen haben würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8882999420166025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15182,"date":1663,"orig":"Derowegen ſollen meine Schaͤden/ deine Lehrſtuͤck ſeyn/ O Bruder.","norm":"Derowegen sollen meine Schäden / deine Lehrstück sein / O Bruder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.491600036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15183,"date":1663,"orig":"Lerne fuͤrſichtig lieben.","norm":"Lerne vorsichtig lieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.490200042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15184,"date":1663,"orig":"Glaube mir/ daß die rechte Freundſchafft gemeiniglich zwiſchen dem oberen und unteren ſeye/ ſelten unter gleichen/ gar ſelten unter den Menſchen einer Profeſſion und Handthierung.","norm":"Glaube mir / dass die rechte Freundschaft gemeiniglich zwischen dem oberen und unteren sei / selten unter gleichen / gar selten unter den Menschen einer Profession und Hantierung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.265699863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15185,"date":1663,"orig":"Was es iſt auch der Bruͤder Gnad theur?","norm":"Was es ist auch der Brüder Gnade teuer?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.8043999671936035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15186,"date":1663,"orig":"Bruͤder/ Blutsverwandte/ Schwaͤger/ und die miteinander erzogen werden/ ſeyn gar geneigt/ ihres gleichen zu neiden/ wann ſie erhoͤht werden.","norm":"Brüder / Blutsverwandte / Schwäger / und die miteinander erzogen werden / sein gar geneigt / ihresgleichen zu neiden / wann sie erhöht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.98330020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15187,"date":1663,"orig":"Dann es rupfft ihnen diß ihr eigne Fortuna, und zeiget ſie gleichſam mit dem Finger/ und fuͤhrt offt ihrer Gedaͤchtnus zu Gemuͤth/ letztlichen auch kompt dieſe Vergleichung deß Gluͤcks mehr in anderer Taxierung.","norm":"Dann es rupft ihnen dies ihr eigene Fortuna, und zeiget sie gleichsam mit dem Finger / und führt oft ihrer Gedächtnis zu Gemüt / letztlichen auch kommt diese Vergleichung des Glücks mehr in anderer Taxierung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.345200061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15188,"date":1663,"orig":"Der Neid aber wird von dem Geſchrey und Reden allzeit widerholt und gemehret.","norm":"Der Neid aber wird von dem Geschrei und Reden allzeit wiederholt und gemehrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.470099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15189,"date":1663,"orig":"Was derowegen jener von den Francken/ das ſage ich von den Bruͤdern und Blutsverwandten: Deine Bruͤder und andere Blutsverwandte/ ſolleſt du zu Freunden/ nicht zu Nachbarn haben.","norm":"Was derowegen jener von den Franken / das sage ich von den Brüdern und Blutsverwandten: Deine Brüder und andere blutsverwandte / sollest du zu Freunden / nicht zu Nachbarn haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.015200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15190,"date":1663,"orig":"Dann gemeiniglich iſt unter den Bruͤdern/ Blutsverwandten und Schwaͤgern/ welche mit Bergen und Thalen voneinander geſetzt ſeyn/ ein groͤſſere Lieb.","norm":"Dann gemeiniglich ist unter den Brüdern / Blutsverwandten und Schwägern / welche mit Bergen und Tälern voneinander gesetzt sein / ein größere Liebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.903299808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15191,"date":1663,"orig":"Dann wir reden freundlicher/ und mit einem Mitleiden gedencken wir der weit Abweſenden/ es ſoll einer zu Franckfurt/ der ander zu Nuͤrnberg wohnen.","norm":"Dann wir reden freundlicher / und mit einem Mitleiden Gedenken wir der weit Abwesenden / es soll einer zu Frankfurt / der ander zu Nürnberg wohnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.359499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15192,"date":1663,"orig":"Sonſten haſſet ein Haffner den andern.","norm":"Sonsten hasset ein Haffner den anderen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nn","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.772799968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15193,"date":1663,"orig":"Fragſt du warumb du bißhero verachtet biſt worden?","norm":"Fragst du warum du bisher verachtet bist worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"se","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.788300037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15194,"date":1663,"orig":"Weil du ein Prophet in deinem Vaterland biſt geweſen.","norm":"Weil du ein Prophet in deinem Vaterland bist gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.365300178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15195,"date":1663,"orig":"Fragſt aber/ warumb dann etliche andere angenehm ſeyen geweſen?","norm":"Fragst aber / warum dann etliche andere angenehm seien gewesen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.52269983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15196,"date":1663,"orig":"Weil ſie keine Propheten/ ſondern Schwaͤtzer/ Luͤgner/ und Einſchleichende/ offt nicht ſo viel ſtudirt/ daß ſie einen Hund auß dem Ofen locken koͤnnen.","norm":"Weil sie keine Propheten / sondern Schwätzer / Lügner / und Einschleichende / oft nicht so viel studiert / dass sie einen Hund aus dem Ofen locken können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.830900192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15197,"date":1663,"orig":"Dem dritten meinem Bruder dem allerliebſten/ iſt deß Untergangs Urſach geweſen/ die gar haͤuffige Lieb deß ehrlichen und gemeinen Guts.","norm":"Dem dritten meinem Bruder dem allerliebsten / ist des Untergangs Ursache gewesen / die gar häufige Liebe des ehrlichen und gemeinen Gutes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.761300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15198,"date":1663,"orig":"Es kompt mir zu Gemuͤth die Stimm deß Paterculi, welcher von dem Zwytracht zwiſchen dem Cæſare und Pompejo meldet:","norm":"Es kommt mir zu Gemüt die Stimme des Paterkuli, welcher von dem Zwietracht zwischen dem Caesare und Pompejo meldet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7758002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15199,"date":1663,"orig":"Die ſeiten deß Pompeii lobte ein alter ernſthaffter/ ein verſtaͤndiger aber folgete dem Cæſar nach.","norm":"Die Seiten des Pompeii lobte ein alter ernsthafter / ein verständiger aber folgte dem Cäsar nach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.304500102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15200,"date":1663,"orig":"Viel ſeyn alſo deſchaffen/ daß ſie anderen zwar: ihnen aber nicht helffen koͤnnen.","norm":"Viel sein also deschaffen / dass sie anderen zwar: ihnen aber nicht helfen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.760200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15201,"date":1663,"orig":"Entgegen ſeyn andere in Anſtellung ihrer eignen Sachen zwar gar verſtaͤndig/ welche doch in Verꝛichtungen deß gemeinen Nutzens/ und in Rathſchlaͤgen nichts vermoͤgen.","norm":"Entgegen sein andere in Anstellung ihrer eigenen Sachen zwar gar verständig / welche doch in Verrichtungen des gemeinen Nutzens / und in Ratschlägen nichts vermögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.967199802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15202,"date":1663,"orig":"Und dieſe ſeyn einer Ameiſen gleich/ welche eine weiſe Creatur iſt ſich ſelbſt zu erhalten/ aber dem Garten ſchadet.","norm":"Und diese sein einer Ameisen gleich / welche eine weise Kreatur ist sich selbst zu erhalten / aber dem Garten schadet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.985099792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15203,"date":1663,"orig":"So dann/ O liebſter Bruder/ wann du Verſtand haſt/ ja damit du Verſtand habeſt/ ſo theile maͤſſig unter der Lieb deiner ſelbſt/ und unter der Lieb deß gemeinen Nutzens/ und mach/ daß du dir ſelbſt der nechſt ſeyeſt/ doch alſo/ daß du andere nicht injurireſt/ ſonderlich deine liebe Obrigkeit.","norm":"So dann / O liebster Bruder / wann du Verstand hast / ja damit du Verstand habest / so teile mäßig unter der Liebe deiner selbst / und unter der Liebe des gemeinen Nutzens / und mache / dass du dir selbst der nächst seiest / doch also / dass du andere nicht Injurierest / sonderlich deine liebe Obrigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.911399841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15204,"date":1663,"orig":"Die Unterweiſung muß gar demſelbigen Voͤgelein der Lerchen nicht gleichen/ welches in die Hoͤhe fleugt/ und mit Geſang ſich beluſtigen pfleget/ aber nichts anders thut.","norm":"Die Unterweisung muss gar demselbigen Vögelein der Lerchen nicht gleichen / welches in die Höhe fliegt / und mit Gesang sich belustigen pflegt / aber nichts anders tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7403998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15205,"date":1663,"orig":"Sondern die Gelehrten muͤſſen vielmehr den Habichen bißweilen nachfolgen/ welche wiſſen in die Hoͤhe ſich zu erheben/ unterweilen aber/ wann es ſie geduncket/ herab kommen/ und ein Raub den Hunger zu buͤſſen/ mitzubringen.","norm":"Sondern die Gelehrten müssen vielmehr den Habichen bisweilen nachfolgen / welche wissen in die Höhe sich zu erheben / unterweilen aber / wann es sie gedunkt / herab kommen / und ein Raub den Hunger zu büßen / mitzubringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.96120023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15206,"date":1663,"orig":"Lerne den Werth und Koſten der Sachen weißlich ſchaͤtzen.","norm":"Lerne den Wert und Kosten der Sachen weißlich schätzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.867400169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15207,"date":1663,"orig":"Du vermeynſt offt/ es ſeye ein groſſe Sach/ geheime reden mit den Fuͤrſteu machen/ und derſelbigen Haͤnde kuͤſſen/ oder von dem Volck mit Finger gezeigt werden.","norm":"Du vermeinst oft / es sei ein große Sache / geheime reden mit den Fürsteu machen / und derselbigen Hände küssen / oder von dem Volk mit Finger gezeigt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.978499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15208,"date":1663,"orig":"Aber die Meynung betruͤgt dich.","norm":"Aber die Meinung betrügt dich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.144999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15209,"date":1663,"orig":"Du thuſt offt deine Sachen auß der ſchweren und angewendeten Muͤhe abmeſſen/ und meyneſt/ du habeſt es ſo viel befoͤrdert/ ſo viel du es bewegt haſt.","norm":"Du tust oft deine Sachen aus der schweren und angewendeten Mühe abmessen / und meinest / du habest es so viel befördert / so viel du es bewegt hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.05049991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15210,"date":1663,"orig":"Aber die Meynung betruͤgt dich.","norm":"Aber die Meinung betrügt dich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.144999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15211,"date":1663,"orig":"Du ſcheineſt dir offt gluͤcklich zu ſeyn/ wann du ſolteſt eines anſehnlichen fuͤrnehmen Manns Huͤlff brauchen.","norm":"Du scheinest dir oft glücklich zu sein / wann du solltest eines ansehnlichen fürnehmen Manns Hilfe brauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.350200176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15212,"date":1663,"orig":"Aber die Meynung betruͤgt dich.","norm":"Aber die Meinung betrügt dich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.144999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15213,"date":1663,"orig":"Dann nicht die groͤſten Jnſtrument/ ſondern die tauglichſten verꝛichten ein Werck baͤlder und gluͤcklicher.","norm":"Dann nicht die größten Instrument / sondern die tauglichsten verrichten ein Werk bälder und glücklicher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.18310022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15214,"date":1663,"orig":"Jch will ſagen/ aber in der Stille/ was ich neulich von einem Italiſirten Teutſchen/ das iſt/ Diabolo incarnato gehoͤrt habe/ und befihle dir ſolches zu mercken/ nicht gar nachzufolgen.","norm":"Ich will sagen / aber in der Stille / was ich neulich von einem Italisirten Deutschen / das ist / Diabolo incarnato gehört habe / und befiele dir solches zu merken / nicht gar nachzufolgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.368000030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15215,"date":1663,"orig":"Er ſagte/ die Jtalianer wann ſie ein Menſchen bedeuten/ deme ſie ein gluͤckliche Fortuna wuͤnſchen/ daß unter andern ſeinen Qualitaͤten ſie zehlen/ damit er habe Poco di Matto, das iſt/ ein wenig vom Narꝛen/ nicht zu viel vom ehrlichen.","norm":"Er sagte / die Jtalianer wann sie ein Menschen bedeuten / dem sie ein glückliche Fortuna wünschen / dass unter anderen seinen Qualitäten sie zählen / damit er habe Poco di Matto, das ist / ein wenig vom Narren / nicht zu viel vom ehrlichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.182600021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15216,"date":1663,"orig":"Derowegen ſeyen die jenige/ welche den gemeinen Nutzen mehr als zu viel geliebt haben/ niemalen gluͤckſelig geweſen/ oder ſeyn koͤnnen.","norm":"Derowegen seien diejenige / welche den gemeinen Nutzen mehr als zu viel geliebt haben / niemals glückselig gewesen / oder sein können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.689599990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15217,"date":1663,"orig":"Dann ſprache er/ welcher ſeine Gedancken auſſerhalb ſeiner ſelbſten ſetzet/ der kan ſein Weg nicht wol finden.","norm":"Dann Sprache er / welcher seine Gedanken außerhalb seiner selbst setzet / der kann sein Weg nicht wohl finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.736499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15218,"date":1663,"orig":"Daß ich von andern geſchweige/ ſihe die jenige an/ welche arbeitſamen Handthierungen oder dergleichen Sachen ſich ergeben haben/ gleich wie da ſeyn die Rechtsgelehrten/ geſchickte Theologi, Oratores, Philologi, die Buͤcherſchreiber/ dieſelbigen ſeyn gemeiniglich in ſtabilir: und promovirung ihrer eignen Fortunæ oder Gluͤcks weniger argliſtig:","norm":"Dass ich von anderen geschweige / siehe diejenige an / welche arbeitsamen Hantierungen oder dergleichen Sachen sich ergeben haben / gleich wie da sein die Rechtsgelehrten / geschickte Theologen, Oratores, Philologi, die Bücherschreiber / dieselbigen sein gemeiniglich in stabilier: und Promovierung ihrer eigenen Fortunae oder Glücks weniger arglistig:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.051199913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15219,"date":1663,"orig":"Dann/ daß ich von der Undanckbarkeit unſerer Zeiten nichts ſag/ ſie haben nicht Zeit genug (dann es wird anderwerts verzehrt) die eigne Sachen zu ergruͤnden/ Gelegenheiten zu ſuchen/ das Zugeraͤth ſo zur Schmidung deß Gluͤcks gehoͤrig/ zuerdencken und zu betrachten.","norm":"Dann / dass ich von der Undankbarkeit unserer Zeiten nichts sage / sie haben nicht Zeit genug (dann es wird anderwärts verzehrt) die eigene Sachen zu ergründen / Gelegenheiten zu suchen / das Zugerät so zur Schmiedung des Glücks gehörig / zuerdenken und zu betrachten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.265200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15220,"date":1663,"orig":"Aber laſſen wir diß ſeyn.","norm":"Aber lassen wir dies sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"az","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.377699851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15221,"date":1663,"orig":"Jch will interim dieſe drey Bruͤder/ die eines beſſeren Gluͤcks wol wuͤrdig ſeyn/ dir befehlen/ ô Bacone, deren Ingenia und andere Sitten/ alſo beſchaffen ſeyn/ daß dieſelbige erhebt und geliebt ſollen werden.","norm":"Ich will interim diese drei Brüder / die eines besseren Glücks wohl würdig sein / dir befehlen / o Bacone, deren Ingenia und andere Sitten / also beschaffen sein / dass dieselbige erhebt und geliebt sollen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.205399990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15222,"date":1663,"orig":"Unter dieſen Woͤrtern umbfangte der Baconus den treuen Eckardum, und verſprache den Bruͤdern Eckardi, was ſeines theils ihnen gluͤckliches moͤchte widerfahren.","norm":"Unter diesen Wörtern umfangt der Baconus den treuen Eckardum, und versprach den Brüdern Eckardi, was seines teils ihnen glückliches möchte widerfahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.844900131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15224,"date":1663,"orig":"Und als dieſer treue Eckard hinweg gienge/ ware zugegen ein Juͤngling ſolcher Geſtalt/ der auch eines Fuͤrſten Sohn wol anſtunde.","norm":"Und als dieser treue Eckardt hinwegginge / war zugegen ein Jüngling solcher Gestalt / der auch eines Fürsten Sohn wohl anstünde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6442999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15225,"date":1663,"orig":"Sein Diener/ als ich fragte/ ſagte mir heimlich/ er were ein Patricius von Wormbs.","norm":"Sein Diener / als ich fragte / sagte mir heimlich / er wäre ein Patricius von Worms.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.145699977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15226,"date":1663,"orig":"Dieſer erzehlete ſeine grauſame Academiſche Fehler dem Bacono.","norm":"Dieser erzählte seine grausame akademische Fehler dem Bacono.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.8368000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15227,"date":1663,"orig":"Vor dieſem ſprache er/ hab ich gantzer 10. Jahr uff den hohen Schulen verzehrt/ und hab alle Jahr 400. Thaler verſchwendet.","norm":"Vor diesem Sprache er / habe ich ganzer 10. Jahr auf den hohen Schulen verzehrt / und habe alle Jahr 400. Taler verschwendet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.483699798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15228,"date":1663,"orig":"Wann ich ſoll ſagen was die Sach an ihr ſelbſt iſt/ ich hab nichts gelernet/ als den Donatum, die Vers Catonis, Nomenclaturam.","norm":"Wann ich soll sagen was die Sache an ihr selbst ist / ich habe nichts gelernt / als den Donatum, die Vers Catonis, Nomenclaturam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.396100044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15229,"date":1663,"orig":"Januamque Linguarum, epitomen Dialecticæ, Compendium Rhetoricæ, Synopſin Phy��icæ, Summarium Sphæræ, ex Encyclopædia Alſtedii, Sciographiam Ethicæ, Politicæ & Metaphyſicæ, und letztlich an Sontaͤgen auß Befelch und Zwang meines Hauß-Præceptors, hab ich etliche Blaͤtter auß dem kleinen Catechiſmo gelernet.","norm":"Januamque Linguarum, epitomen Dialecticae, Kompendium Rhetoricae, Synopsin Physicae, Summarium Sphaerae, ex Encyclopaedia Alstedii, Sciographiam Ethicae, Politicae & Metaphysicae, und letztlich an Sontägen auß Befehl und Zwang meines Hauß-Praeceptors, habe ich etliche Blätter aus dem kleinen Catechismo gelernt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.85260009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15230,"date":1663,"orig":"Letzlich als ich widerumb in mein Vaterland kehrte/ wurde ich von meinen Blutsverwandten und Vormundern erinnert/ daß rechtſchaffene Diener mit 100. und 200. Reichsthaler/ ſampt dem Haußhaben und Kindern ehrlich leben und zu frieden ſeyn/ welche Summa Gelds mir bißhero auff den hohen Schulen nicht hat koͤnnen genug ſeyn.","norm":"Letztlich als ich wiederum in mein Vaterland kehrte / wurde ich von meinen Blutsverwandten und Vormundern erinnert / dass rechtschaffene Diener mit 100. und 200. Reichstaler / samt dem Haushaben und Kindern ehrlich leben und zu Frieden sein / welche Summa Gelds mir bisher auf den hohen Schulen nicht hat können genug sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.29010009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15231,"date":1663,"orig":"Jch anerbiete derowegen meines Vaterlands hochgebietenden Vaͤtern meine Dienſt/ dieſe aber gaben mir zu Antwort/ es ſtehe dem gemeinen Nutzen nicht zu/ daß ſie meine Gaſtereyen/ mein vagiren, Auß- und Eingang/ Kleidungen/ Baͤnder/ Stiffel/ Narꝛentaͤdungen nicht ſo theur kauffeten!","norm":"Ich anerbiete derowegen meines Vaterlands hochgebietenden Vätern meine Dienst / diese aber gaben mir zu Antwort / es stehe dem gemeinen Nutzen nicht zu / dass sie meine Gastereien / mein vagieren, Auß- und Eingang / Kleidungen / Bänder / Stiefel / Narrentädungen nicht so teuer Kauffeten!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.541200160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15232,"date":1663,"orig":"Was wolt ich thun?","norm":"Was wollte ich tun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.381299972534179} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15233,"date":1663,"orig":"Jch verkauffte nicht ein ſchlechten Theil meines Patrimonii, machete ein groſſe Summa Gelds zuſammen/ und nahme von meinen Blutsverwandten und Vormunder Urlaub/ gienge in Niderland/ Engelland/ Schotten/ Franckreich/ Welſchland/ Hiſpanien/ darnach in Ungarn/ Boͤheim/ Polen/ Reuſſen/ Schweden/ Dennemarck/ an meiſten Orten brauchte ich Poſt-Roß/ Lehnpferd.","norm":"Ich verkaufte nicht ein schlechten Teil meines Patrimonii, machte ein große Summa Gelds zusammen / und nahm von meinen Blutsverwandten und Vormunder Urlaub / ginge in Niederland / England / Schotten / Frankreich / Welschland / Hispanien / danach in Ungarn / Böheim / Polen / Reussen / Schweden / Dänemark / an meisten Orten brauchte ich Post-Ross / Lehnpferd.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6890997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15234,"date":1663,"orig":"Weil ich der Sprachen unerfahren war/ wurd ich durch Dolmetſcher herumb gefuͤhrt/ welche mich alsbalden lehreten/ mit was Titul ein jeder zu gruͤſſen were/ ob er auff Frantzoͤſiſch Monſieur, Spaniſch Don, Ungeriſch Pan zu nennen ſeye.","norm":"Weil ich der Sprachen unerfahren war / wurde ich durch Dolmetscher herumgeführt / welche mich alsbald lehrten / mit was Titel ein jeder zu grüßen wäre / ob er auf Französisch Monsieur, Spanisch Don, Ungrisch Pan zu nennen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.478400230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15235,"date":1663,"orig":"Nachdem ich gantzer 3. Jahr verzehrt hatte/ alſo mit herumb lauffen in der Welt/ ſagte unter anderm letzlich in einem Wirtshauß ein alter/ und an Verſtand und Geſchickligkeit anſehnlicher Mann/ der unterſchiedliches von allerley Sachen diſcurirte, welcher in frembde Land reyſet eh daß er in der Sprach deß Volcks/ wo er hingehet/ was erfahren hat/ der gehe in die Schul oder Grammatic, mit zureyſen.","norm":"Nachdem ich ganzer 3. Jahr verzehrt hatte / also mit herumlaufen in der Welt / sagte unter anderem letztlich in einem Wirtshaus ein alter / und an Verstand und Geschicklichkeit ansehnlicher Mann / der unterschiedliches von allerlei Sachen diskurierte, welcher in fremde Land reiset ehe dass er in der Sprache des Volks / wo er hingehet / was erfahren hat / der gehe in die Schule oder Grammatik, mit zureisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.384699821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15236,"date":1663,"orig":"Ein Juͤngling ſolle entweders unter ſeinem Vormunder reyſen/ oder ſolle einen Gefehrten der Weg erfahren/ und frommen/ der die Sprach kan/ und welcher ſelbiges Land vor beſucht/ und ein ſolcher iſt/ der inſtruiren moͤg was in ſelbigem Land/ wo ſie durchziehen/ zu ſehen/ und zu erkennen werth ſeye; was fuͤr Geſellſchafften und Freundſchafften zu machen; was letztlich deß ſtudirens und Sitt deſſelben Orts regiere?","norm":"Ein Jüngling solle entweder unter seinem Vormunder Reisen / oder solle einen Gefährten der Weg erfahren / und frommen / der die Sprache kann / und welcher selbiges Land vor besucht / und ein solcher ist / der instruieren möge was in selbigem Land / wo sie durchziehen / zu sehen / und zu erkennen wert sei; was für Gesellschaften und Freundschaften zu machen; was letztlich des Studierens und Sitt desselben Orts regiere?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.280900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15237,"date":1663,"orig":"Sonſten wird ein Juͤngling in einer Kappen daher gehen/ und wird wenig hinauß ſchauen.","norm":"Sonsten wird ein Jüngling in einer Kappen daher gehen / und wird wenig hinausschauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7581000328063965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15238,"date":1663,"orig":"Jch beſtellte derowegen alsbald einen Menſchen/ welcher mich etliche Weiſen Frantzoͤſiſch und Jtalianiſch zu reden lehrete.","norm":"Ich bestellte derowegen alsbald einen Menschen / welcher mich etliche Weisen Französisch und Italienisch zu reden lehrte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.075300216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15239,"date":1663,"orig":"Aber wie ich in mein Heymat wider kommen bin/ thaten mich etliche ſtrenge Alte/ welche auß der Buͤrgerſchafft in Rath erhoͤht worden/ und mehr die Sachen/ als Wort beobachten/ mit meinen Frantzoͤſiſchen Formulen außlachen/ ſprechend:","norm":"Aber wie ich in mein Heimat wider kommen bin / taten mich etliche strenge Alte / welche aus der Bürgerschaft in Rat erhöht worden / und mehr die Sachen / als Wort beobachten / mit meinen französischen Formulen auslachen / sprechend:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.034999847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15240,"date":1663,"orig":"Was hilfft es mit dem Loͤwen bruͤllen/ mit dem Pferd Hinnen/ mit den Fuͤchſen murmeln/ mit den Froͤſchen Quaquen/ mit der Hennen gracken/ mit den Pfauen pfuchtzen/ wann auß dieſen allen nichts/ das Leben ſelig und wol zu vollbringen/ nichts zu uns und dem gemeinen Nutzen mag kommen?","norm":"Was hilft es mit dem Löwen brüllen / mit dem Pferd Hinnen / mit den Füchsen murmeln / mit den Fröschen Quaquen / mit der Hennen gracken / mit den Pfauen pfuchtzen / wann aus diesen allen nichts / das Leben selig und wohl zu vollbringen / nichts zu uns und dem gemeinen Nutzen mag kommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.605999946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15241,"date":1663,"orig":"Nachdem derohalben/ weiß nicht/ wie viel Tonnen Bier und Weins ich unter guten Freunden verſchwendet hatte/ und in Geſundheit der zukuͤnfftigen Frau/ die alles widerbringen wuͤrd/ getruncken hat/ nachdem ich ſo viel Koͤrb/ wie die Teutſchen reden/ wider tragen hatte/ daß auch die zu der Metzg und Waſſer zu holen geſchickte Maͤgd mich mit Fingern gezeigt haben/ habe ich letztlich ſchier verzweifflend/ ein Weib genommen/ an Schoͤnheit und Geſchlecht zwar Adelich/ aber ich hab das Heyratgut empfangen/ und die Freyheit verkaufft.","norm":"Nachdem derohalben / weiß nicht / wie viel Tonnen Bier und Weins ich unter guten Freunden verschwendet hatte / und in Gesundheit der zukünftigen Frau / die alles wiederbringen würde / getrunken hat / nachdem ich so viel Körbe / wie die Deutschen reden / wieder tragen hatte / dass auch die zu der Metzg und Wasser zu holen geschickte Mägde mich mit Fingern gezeigt haben / habe ich letztlich schier verzweifelnd / ein Weib genommen / an Schönheit und Geschlecht zwar Adelich / aber ich habe das Heiratgut empfangen / und die Freiheit verkauft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.238500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15242,"date":1663,"orig":"Zu gefallen jener meiner Haußfrauen/ hab ich ſo viel unnoͤtige Sachen bißhero gekaufft/ daß ich jetzunder an den nottuͤrfftigen ermangle.","norm":"Zu Gefallen jener meiner Hausfrauen / habe ich so viel unnötige Sachen bisher gekauft / dass ich jetzund an den notdürftigen ermangle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.670499801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15243,"date":1663,"orig":"O wann mir Jupiter wider geben thaͤt/ Die Jahr ſo ich gelebet haͤtt.","norm":"O wann mir Jupiter wieder geben täte / Die Jahr so ich gelebt hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.273099899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15244,"date":1663,"orig":"Die Jahr/ ſag ich/ und das Gold ſo ich unverſtaͤndiger weiß verkocht! die ſchoͤne Gaͤrten/ die Gemaͤld/ Luſtgaͤrten/ ſchoͤne Spatziergaͤng/ ſchattechtige Daͤchlein/ Deckinen und Tapezereyen und andere Sachen/ hab ich mit fuͤrwitzigen Augen zwar angeſchaut.","norm":"Die Jahr / sage ich / und das Gold so ich unverständiger weiß verkocht! die schöne Gärten / die Gemälde / Lustgärten / schöne Spaziergänge / schattechtige Dächlein / Deckinen und Tapezereien und andere Sachen / habe ich mit fürwitzigen Augen zwar angeschaut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.290200233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15245,"date":1663,"orig":"Aber ohne das Geld ſeyn ſelbige Sachen nichts anders/ als ein Ofen ohne Feur.","norm":"Aber ohne das Geld sein selbige Sachen nichts anders / als ein Ofen ohne Feuer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.39079999923706} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15246,"date":1663,"orig":"Endlichen weil ich anhebe geſcheid werden/ ſo verwundere ich mich uͤber dieſelbige Sachen/ und erhalte die/ welche nutzen und erluſtigen.","norm":"Endlichen weil ich anhebe gescheit werden / so verwundere ich mich über dieselbige Sachen / und erhalte die / welche nutzen und erlustigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.393899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15247,"date":1663,"orig":"Den halte ich fuͤr reich/ nicht/ der viel/ ſondeꝛn der nutzliche Sachen beſitzet.","norm":"Den halte ich für reich / nicht / der viel / sondern der nützliche Sachen besitzet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.615300178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15248,"date":1663,"orig":"Einem guten Haußvater nutzet wenig ein unfruchtbare Hennen ernehren/ ein rev.","norm":"Einem guten Hausvater nutzet wenig ein unfruchtbare Hennen ernähren / ein rev.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.655799865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15249,"date":1663,"orig":"Schwein ohne Junge/ ein verſtohlnen Diener/ ein ſchwangere Magd/ ein Katz die keine Maͤuß faͤnget/ ein faulen Tagwercker?","norm":"Schwein ohne Junge / ein verstohlenen Diener / ein schwangere Magd / ein Katz die keine Mäuse fängt / ein faulen Tagwerker?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.804200172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15250,"date":1663,"orig":"Mein was iſt ein geſtickter Saͤckel nutz ohne das Geld?","norm":"Mein was ist ein gestickter Säckel Nutz ohne das Geld?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.524600028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15251,"date":1663,"orig":"Jn Zierung der Gebaͤuen hat mein Gemuͤth der Ulmiſche Furtenbach erluſtiget.","norm":"In Zierung der Gebädern hat mein Gemüt der Ulmische Furtenbach erlustiget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.115699768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15252,"date":1663,"orig":"Aber ich ſihe letztlich daß man Haͤuſer aufferbaue/ daß wir in denſelbigen wohnen/ nicht daß wir es ſehen.","norm":"Aber ich siehe letztlich dass man Häuser auferbaue / dass wir in denselbigen wohnen / nicht dass wir es sehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.171000003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15253,"date":1663,"orig":"Derohalben laſſe ich den Poeten dieſelbe lieblichſte Erbauung der Haͤuſer/ welche ſie in der Schul ohne Unkoſten erbauen moͤgen.","norm":"Derohalben lasse ich den Poeten dieselbe lieblichste Erbauung der Häuser / welche sie in der Schule ohne Unkosten erbauen mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.487299919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15254,"date":1663,"orig":"Plutarchus, der verſtaͤndigſte auß den alten Scribenten/ welchen mir ein guter Mann neulich befohlen hat/ hat bißhero mein Gemuͤth und mit weiſeſten Lehren unterweiſen/ und mich von Betrachtung meines Ungluͤcks abgefuͤhrt.","norm":"Plutarchus, der verständigste aus den alten Skribenten / welchen mir ein guter Mann neulich befohlen hat / hat bisher mein Gemüt und mit weisesten Lehren unterweisen / und mich von Betrachtung meines Unglücks abgeführt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.145500183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15255,"date":1663,"orig":"Dieſer erzehlte von Marco Craſſo, dem reicheſten Roͤmer/ mit was Kunſt er ſo groſſe Reichthumb zuſammen gekauffet habe.","norm":"Dieser erzählte von Marco Crasso, dem reichsten Römer / mit was Kunst er so große Reichtum zusammen gekauft habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7067999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15256,"date":1663,"orig":"Unter anderm ſpricht er/ habe der Marcus Craſſus, als Rom mit Peſt und Feur verderbt.","norm":"Unter anderem spricht er / habe der Marcus Crassus, als Rom mit Pest und Feuer verderbt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.573999881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15257,"date":1663,"orig":"Und was ruinirt worden/ umb fuͤnff hundert Bawmeiſter und Zimmerleut umbgeſehen/ und die ſchon verbrante und nahend verbrante/ Ort/ oder Gebaͤw gekaufft/ welche die Herꝛen/ auß Forcht und Ungewißheit deß Zufalls/ leichtlich hinweg gelaſſen haben.","norm":"Und was ruiniert worden / um fünfhundert Baumeister und Zimmerleut umgesehen / und die schon verbrannte und nahend verbrannte / Ort / oder Gebäude gekauft / welche die Herren / aus Fürchtet und Ungewissheit des Zufalls / leichtlich hinweg gelassen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.90749979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15258,"date":1663,"orig":"Alſo waͤre der groͤſte Theil der Stadt/ in des Craſſi Leibeigenſchafft kommen.","norm":"Also wäre der größte Teil der Stadt / in des Crassi Leibeigenschaft kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.618800163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15259,"date":1663,"orig":"Der Craſſus aber/ als er ein ſolchen hauffen der Werckleut haͤtte/ habe nichts erbauet als ſein eigen Hauß.","norm":"Der Crassus aber / als er ein solchen Haufen der Werkleute hätte / habe nichts erbauet als sein eigen Haus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.986100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15260,"date":1663,"orig":"Dann die begehrenden auffzubauen (hab er geſprochen) ſeyen von ſich ſelbſt/ ohne die Widerſacher verderbt.","norm":"Dann die begehrenden aufzubauen (habe er gesprochen) seien von sich selbst / ohne die Widersacher verderbt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.903800010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15261,"date":1663,"orig":"Aber den Roͤmiſchen Buͤrgern/ die ein ſo groſſe Begierd zu bauen hatten/ habe er der Knecht Tagwerck umb Lohn beſtellt/ und zugleich auch den Umbkreiß einem jeden nach gefallen/ zu bauen verkauffet.","norm":"Aber den römischen Bürgern / die ein so große Begierde zu bauen hatten / habe er der Knecht Tagwerk um Lohn bestellt / und zugleich auch den Umkreis einem jeden nach gefallen / zu bauen verkaufet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.829400062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15262,"date":1663,"orig":"Dieſes iſt ein veraͤchtliches Leben geweſen/ welches den M. Craſſum zu den Reichthumber gefuͤhrt/ als er nemblich nicht gebauet hat/ ſondern mit Verwirrung anderer naͤrꝛiſchen Begierd zu bauen/ derſelben Thorheit in ſein Nutzen verkehret hat.","norm":"Dieses ist ein verächtliches Leben gewesen / welches den M. Crassum zu den Reichtumber geführt / als er nämlich nicht gebaut hat / sondern mit Verwirrung anderer närrischen Begierde zu bauen / derselben Torheit in sein Nutzen verkehret hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.731800079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15263,"date":1663,"orig":"Eines Verderben/ iſt des andern Geburt oder Nutz.","norm":"Eines Verderben / ist des anderen Geburt oder Nutz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.21019983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15264,"date":1663,"orig":"Und ein Schlang wird kein Drach nicht/ es freſſe dann ein Schlangen.","norm":"Und ein Schlange wird kein Drach nicht / es fresse dann ein Schlangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.009099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15265,"date":1663,"orig":"Die Gaͤrtnerey hat mir bißher maͤchtig wol gefallen/ dann es gefiele auch meiner Haußfrauen.","norm":"Die Gärtnerei hat mir bisher mächtig wohl gefallen / dann es gefiele auch meiner Hausfrauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.310500144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15266,"date":1663,"orig":"Und fuͤrwar/ unter den Menſchlichen Ergoͤtzligkeiten/ iſt des Gartens die reinſte.","norm":"Und fürwahr / unter den Menschlichen Ergötzlichkeiten / ist des Gartens die reinste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.842899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15267,"date":1663,"orig":"Dann ſie erquickt der Menſchen Geiſter gar ſtarck/ und erluſtiget ſie.","norm":"Dann sie erquickt der Menschen Geister gar stark / und erlustiget sie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.224100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15268,"date":1663,"orig":"GOtt ſelbſt/ iſt der Erſte geweſen/ der den Garten gepflantzet.","norm":"Gott selbst / ist der Erste gewesen / der den Garten gepflanzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.248899936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15269,"date":1663,"orig":"Und ich habe hier viel vermerckt/ aber endlichen habe ich der Thuͤr meines Gartens dieſen Reymen angeſchrieben/ welchen ich zu mercken meinen Nachkoͤmblingen befehle.","norm":"Und ich habe hier viel vermerkt / aber endlichen habe ich der Tür meines Gartens diesen Reimen angeschrieben / welchen ich zu merken meinen Nachkömblingen befehle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.149700164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15270,"date":1663,"orig":"Et prodeſſe volunt, & delectare Coloni.","norm":"Et prodesse volunt, & delectare Coloni.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"ro","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":6.144999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15271,"date":1663,"orig":"Die Gaͤrtner haben Nutzen und delectiren ſich/ Jch habe offt gedacht/ was Thorheit die Gemuͤhter der Hollaͤnder/ und anderer in Teutſchland gefaͤſſelt habe/ daß ſie offtermal/ wieviel Ducaten verſchwinden ein eintzige Tulipanen zukauffen/ welche gar geſchwind verwelckt/ welche doch weder an Farb/ noch am Geſchmack/ noch an Krafft der Artzney unſern Roſen zuvergleichen iſt.","norm":"Die Gärtner haben Nutzen und delektieren sich / Ich habe oft gedacht / was Torheit die Gemüter der Holländer / und anderer in Deutschland gefesselt habe / dass sie oftmals / wie viel Dukaten verschwinden ein einzige Tulpen zukaufen / welche gar geschwind verwelkt / welche doch weder an Farbe / noch am Geschmack / noch an Kraft der Arznei unseren Rosen zuvergleichen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.575500011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15272,"date":1663,"orig":"Gleich wie offt der Schlag der Menſchen Coͤrper anfaͤllt; alſo glaub ich daß die gemeine Thorheit gleichſam wie ein graſſirende contagion, bißweilen die Gemuͤhter der Menſchen/ dieſer oder jener Provintz angreiffe:","norm":"Gleich wie oft der Schlag der Menschen Körper anfällt; also glaube ich dass die gemeine Torheit gleichsam wie ein grassierende contagion, bisweilen die Gemüter der Menschen / dieser oder jener Provinz angreife:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.447500228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15273,"date":1663,"orig":"Verwunderen ſich die Niederlaͤnder uͤber die Tulipanen oder ihr Gemaͤl/ ich meine letzlich kein ſchoͤnern Haußraht zu ſeyn/ als ein Acker mit Weitzen und anderm Korn.","norm":"Verwundere sich die Niederländer über die Tulpen oder ihr Gemäl / ich meine letztlich kein schöneren Hausrat zu sein / als ein Acker mit Weizen und anderem Korn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.00570011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15274,"date":1663,"orig":"Beſchwehrt/ ein Stall mit Schafen und Herden vollgefuͤllt/ oder ein Truͤchlein mit Ducaten und Reichsthalern beladen.","norm":"beschwert / ein Stall mit Schafen und Herden vollgefüllt / oder ein Trüchlein mit Dukaten und Reichstalern beladen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.982699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15275,"date":1663,"orig":"Dann diß iſt der jenige Haußraht/ welcher zu nothwendigem Gebrauch/ zu Unterhaltung guten Namens und Wuͤrden/ zu ſchweren und unverhofften Faͤllen kan dienen.","norm":"Dann dies ist derjenige Hausrat / welcher zu notwendigem Gebrauch / zu Unterhaltung guten Namens und Würden / zu schweren und unverhofften Fällen kann dienen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.678999900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15276,"date":1663,"orig":"Dieſes hat mich auch die Erfahrung gelehrt/ dieſe drey Ding ſeyn nicht ſicher allen und uͤberall zu zeigen/ ſonderlich zu Hof: Ein Weib nemblich ſo ſchoͤn iſt ein koͤſtlicher gut ſuͤſſer Wein/ und baar Geld.","norm":"Dieses hat mich auch die Erfahrung gelehrt / diese drei Ding sein nicht sicher allen und überall zu zeigen / sonderlich zu Hof: Ein Weib nämlich so schön ist ein köstlicher gut süßer Wein / und bar Geld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.203100204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15277,"date":1663,"orig":"Endlichen habe ich auß Converſation mit unterſchiedlichen Leuten erlernet/ daß zwey Ding verdrießlich ſeyn/ und das dritte unertraͤglich.","norm":"Endlichen habe ich aus Conversation mit unterschiedlichen Leuten erlernet / dass zwei Ding verdrießlich sein / und das dritte unerträglich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.266900062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15278,"date":1663,"orig":"1.","norm":"1.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.70959997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15279,"date":1663,"orig":"Der Arbeit machet denen/ die nicht mehr muͤſſig ſeyn/ als wann ſie muͤſſig ſeyn.","norm":"Der Arbeit macht denen / die nicht mehr müßig sein / als wann sie müßig sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.150000095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15280,"date":1663,"orig":"2.","norm":"2.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.720999956130981} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15281,"date":1663,"orig":"Der vor einer Thuͤr ſtaͤts begehrt.","norm":"Der vor einer Tür stets begehrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.46120023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15282,"date":1663,"orig":"3. Ein Armer und Ungelehrter ſo unverſehens Reich und beruͤhmbt worden.","norm":"3. Ein Armer und ungelehrter so unversehens Reich und berühmt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9334001541137695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15283,"date":1663,"orig":"O wann du mein Huͤlffbrauchen wolteſt Bacone/ wuͤrd ich machen/ daß du verſtuͤndeſt/ daß die Hollaͤnder in dieſem Fall nicht thoͤricht ſeyn/ welche ſagen/ daß ein Menſch in der Jugend/ oder im Alter thoͤricht werde.","norm":"O wann du mein Hülffbrauchen wolltest Bacon / würde ich machen / dass du verstündest / dass die Holländer in diesem Fall nicht töricht sein / welche sagen / dass ein Mensch in der Jugend / oder im Alter töricht werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.940199851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15284,"date":1663,"orig":"Und glaube mir/ es ſey ein alte Thorheit viel gefaͤhrlicher/ als der jungen Narꝛheit.","norm":"Und glaube mir / es sei ein alte Torheit viel gefährlicher / als der jungen Narrheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.003200054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15285,"date":1663,"orig":"Dann die Alten von Meinung der Weißheit vollgetruncken/ wollen die Thorheit nicht von ſich werffen.","norm":"Dann die Alten von Meinung der Weisheit vollgetrunken / wollen die Torheit nicht von sich werfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.964600086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15286,"date":1663,"orig":"Die Juͤngling aber nach verworffener Voͤlle/ erkennen ihre Fehler/ und leiden Ermahner.","norm":"Die Jüngling aber nach verworfener Völle / erkennen ihre Fehler / und leiden Ermahner.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.04640007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15287,"date":1663,"orig":"Jener Patricius von Wormbs hatte das Gemuͤht Baconi leichtlich auff ſein Seiten gezogen.","norm":"Jener Patricius von Worms hatte das Gemüt Baconi leichtlich auf sein Seiten gezogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.428400039672852} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15288,"date":1663,"orig":"Dann er ſahe ihn mit lieblichem Angeſicht an/ und mit der lincken Hand ſchluge er ſeine Wangen/ bittend/ daß er ihme zu den Saurbruͤnnenlein gehenden/ und von dieſem allem zu antworten begierlichen nachfolgete.","norm":"Dann er sah ihn mit lieblichem Angesicht an / und mit der linken Hand schlug er seine Wangen / bittend / dass er ihm zu den Saurbrünnenlein gehenden / und von diesem allem zu antworten begierlichen nachfolgte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.519499778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15289,"date":1663,"orig":"Unteꝛ dieſem hatte ein Miniſter von Wormbs/ nicht wenig geſtudiert/ dieſes gehoͤret/ welcher nach fuͤrwitzigem anſchauen/ letztlich ſprache: Entweder meine Augen ſehen wenig/ oder ich ſihe dich/ O guter/ daß du vor dieſem bey dem Fluß Lano herꝛſcheſte?","norm":"Unter diesem hatte ein Minister von Worms / nicht wenig gestudiert / dieses gehöret / welcher nach fürwitzigem anschauen / letztlich Sprache: Entweder meine Augen sehen wenig / oder ich siehe dich / O guter / dass du vor diesem bei dem Fluss Lano herrschest?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.265200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15290,"date":1663,"orig":"Was fuͤr ein Ungluͤck hat dich zu dieſem des Rheins Geſtatt geworffen? ſieheſt du dieſe Verzeichnus meiner Freund/ welcher du auff eine Zeit dieſe Wort beygeſchrieben: Herꝛ/ gib dich zu erkennen/ mich zu kennen/ die Welt zu kennen?","norm":"Was für ein Unglück hat dich zu diesem des Rheins Gestatte geworfen? siehst du diese Verzeichnis meiner Freund / welcher du auf eine Zeit diese Wort beigeschrieben: Herr / gib dich zu erkennen / mich zu kennen / die Welt zu kennen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.587299823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15291,"date":1663,"orig":"Jch bitte dich/ daß du dieſes mit kurtzem expliciren eylends erleuchteſt.","norm":"Ich bitte dich / dass du dieses mit kurzem explizieren eilends erleuchtest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.018899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15292,"date":1663,"orig":"Jch wurde Schamroth/ und bittete umb Gottes und der Menſchen willen/ daß dieſer ungereimbte Diſcipul, ſtill ſchweige/ und dieſes von dem Bacono ſelbſt/ kuͤrtzlich hoͤrete.","norm":"Ich wurde Schamrot / und bettete um Gottes und der Menschen Willen / dass dieser ungereimte Discipul, still schweige / und dieses von dem Bacono selbst / kürzlich hörte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.14109992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15293,"date":1663,"orig":"Aber ich moͤchte den unzeitlich fragenden nicht ſtillen/ ſtreckte derohalben den Finger auff dieſes zu leſen/ was anderſtwo weitlaͤufftiger/ entweders von andern fuͤr gehalten worden/ oder von mir zu proponiren iſt.","norm":"Aber ich möchte den unzeitlich fragenden nicht stillen / streckte derohalben den Finger auf dieses zu lesen / was anderswo weitläufiger / entweder von anderen für gehalten worden / oder von mir zu proponieren ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.467100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15294,"date":1663,"orig":"Es ſeyn zwey/ ſprache ich/ welche ein weiſer Chriſtlicher Mann halten und betrachten ſoll.","norm":"Es sein zwei / Sprache ich / welche ein weiser christlicher Mann halten und betrachten soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.09689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15295,"date":1663,"orig":"Wie nemlich er in dieſem und im zukuͤnfftigen Leben wol moͤge leben.","norm":"Wie nämlich er in diesem und im zukünftigen Leben wohl möge leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.554100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15296,"date":1663,"orig":"Es ſeyn aber drey Stuͤck darzu vonnoͤhten.","norm":"Es sein aber drei Stück dazu vonnöten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.224800109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15297,"date":1663,"orig":"Gott/ die Welt und ſich ſelbſt erkennen.","norm":"Gott / die Welt und sich selbst erkennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.639400005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15298,"date":1663,"orig":"Von der Erkandnus Gottes will ich mit Gottes Segen/ zu einer andern Zeit und Ort laͤnger reden.","norm":"Von der Erkenntnis Gottes will ich mit Gottes Segen / zu einer anderen Zeit und Ort länger reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.424300193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15299,"date":1663,"orig":"Dieſes iſt aber das ewige Leben/ uff daß ſie dich allein erkennen Gott/ und/ welchen du geſand haſt/ JEſum Chriſtum.","norm":"Dieses ist aber das ewige Leben / auf dass sie dich allein erkennen Gott / und / welchen du gesandt hast / Jesus Christus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.592800140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15300,"date":1663,"orig":"Aber/ ſo lang du in dieſer Welt wol begehreſt zu leben/ iſt vonnoͤhten/ daß du auch die Welt lerneſt erkennen/ und dich ſelbſt.","norm":"Aber / so lang du in dieser Welt wohl begehrest zu leben / ist vonnöten / dass du auch die Welt lernest erkennen / und dich selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5630998611450195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15301,"date":1663,"orig":"Jn der Welt ſeyn zubetrachten die Sachen/ Wuͤrckungen und Perſonen.","norm":"In der Welt sein zubetrachten die Sachen / Wirkungen und Personen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.753200054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15302,"date":1663,"orig":"Dieſe Sachen examinire, ob/ und wo ſie nutzlich ſeyn moͤgen/ in Privat- oder offentlichen Geſchaͤfften?","norm":"Diese Sachen examiniere, ob / und wo sie nützlich sein mögen / in Privat- oder öffentlichen Geschäften?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.502200126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15303,"date":1663,"orig":"Da werden dir viel Sachen vorkommen/ welche deiner Haußhaltung koͤnnen nutzen.","norm":"Da werden dir viel Sachen vorkommen / welche deiner Haushaltung können nutzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.254199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15304,"date":1663,"orig":"Und da rahte ich/ daß man ſolle mit Ingenioſiſchen Handwercksleuten Freundſchafft machen.","norm":"Und da Rate ich / dass man solle mit Ingeniosischen Handwerksleuten Freundschaft machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.291299819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15305,"date":1663,"orig":"Von den Wuͤrckungen/ wuͤrdeſt du leichtlich judiciren, wann du die Perſonen und End der Werck wirſt kennen.","norm":"Von den Wirkungen / würdest du leichtlich judizieren, wann du die Personen und Ende der Werk wirst kennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.512800216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15306,"date":1663,"orig":"Damit du aber lerneſt die Perſonen erkennen/ waͤre das Fenſter gut/ welches der Comœdiſpieler erfordert hat.","norm":"Damit du aber lernest die Personen erkennen / wäre das Fenster gut / welches der Komödiespieler erfordert hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.86269998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15307,"date":1663,"orig":"Dann als er in dem Gebaͤw des menſchlichen Hertzens ſo viel Winckel/ ſo viel heimliche Gaͤng erſehen haͤtte/ hat Er vermerckt daß ein Fenſter abgehe/ durch welches einer in ſelbige finſtere und Labyrinthiſche Gaͤng hinein ſehen moͤchte.","norm":"Dann als er in dem Gebäude des menschlichen Herzens so viel Winkel / so viel heimliche Gang ersehen hätte / hat er vermerkt dass ein Fenster abgehe / durch welches einer in selbige finstere und Labyrinthische Gang hineinsehen möchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.698200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15308,"date":1663,"orig":"Daß aber dieſes Fenſter ein Weiſer erlangen moͤge/ iſt uns ein Berg darfuͤr/ Salomon/ welcher ſagt:","norm":"Dass aber dieses Fenster ein Weiser erlangen möge / ist uns ein Berg dafür / Salomon / welcher sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.657599925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15309,"date":1663,"orig":"Der Raht in dem Hertzen eines Manns/ iſt wie ein tieffes Waſſer.","norm":"Der Rat in dem Herzen eines Manns / ist wie ein tiefes Wasser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.756700038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15310,"date":1663,"orig":"Aber ein verſtaͤndiger Mann wird daſſelbige außtrincken.","norm":"Aber ein verständiger Mann wird dasselbe austrinken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.570499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15311,"date":1663,"orig":"Das aber kan auff 4. Weiſe beſchehen.","norm":"Das aber kann auf 4. Weise geschehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4344000816345215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15312,"date":1663,"orig":"I.","norm":"I.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"mg","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.600199937820434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15313,"date":1663,"orig":"Durch das Geſicht und Mund der Menſchen.","norm":"Durch das Gesicht und Mund der Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.940000057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15314,"date":1663,"orig":"Da gilt die Phyſiognomia viel/ ſagen andere was ſie wollen.","norm":"Da gilt die Physiognomie viel / sagen andere was sie wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.943399906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15315,"date":1663,"orig":"Aber es bewegt mich das alte Sprichwort nicht: Der Stirnen iſt nicht zu glauben.","norm":"Aber es bewegt mich das alte Sprichwort nicht: Der Stirnen ist nicht zu glauben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.657800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15316,"date":1663,"orig":"Dann wiewol eben dieſes nicht unrecht geſagt iſt worden/ von des Angeſichts und der Geberd euſſerlichen und gemeinen compoſition, So ſeyn doch etlich ſubtilere Bewegungen und Arbeiten dahinder/ als der Augen/ des Munds/ des Geſichts und Gebaͤrden/ auß welchen gebracht wird/ und gleichſam offen ſtehet ein Thuͤr des Gemuͤts.","norm":"Dann wiewohl eben dieses nicht unrecht gesagt ist worden / von des Angesichts und der Gebärde äußerlichen und gemeinen Komposition, so sein doch etlich subtilere Bewegungen und Arbeiten dahinter / als der Augen / des Munds / des Gesichts und Gebärden / aus welchen gebracht wird / und gleichsam offen steht ein Tür des Gemüts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.284200191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15317,"date":1663,"orig":"II.","norm":"II.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"xh","lang_de":0,"norm_lmscore":1.316900014877319} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15318,"date":1663,"orig":"Die Menſchen kanſt du auß den Worten erkennen/ welche außfallẽ/ im Wein/ Zorn/ oder andeꝛm perturbirten affect des Gemuͤts.","norm":"Die Menschen kannst du aus den Worten erkennen / welche ausfallen / im Wein / Zorn / oder anderem perturbirten Affekt des Gemüts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.895599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15319,"date":1663,"orig":"Du wirſt wenig finden welche gegen ihren Geheimnuſſen ſo trew ſeyn/ und ein ſo verbeintes Gemuͤht tragen/ daß ſie nicht unterweilen auß Zorn/ unterweil auß Hoffart/ bißweilen auß innerſter Gutwilligkeit gegen einem Freund/ unterweilen auß Schwachheit des Gemuͤts/ oder auß anderm affect, die innerſten Gedancken des Gemuͤts reveliren oder communiciren.","norm":"Du wirst wenig finden welche gegen ihren Geheimnissen so treu sein / und ein so gebeintes Gemüt tragen / dass sie nicht unterweilen aus Zorn / unterweil aus Hoffart / bisweilen aus innerster Gutwilligkeit gegen einem Freund / unterweilen aus Schwachheit des Gemüts / oder aus anderem Affekt, die innersten Gedanken des Gemüts revalieren oder kommunizieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.21619987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15320,"date":1663,"orig":"Die Spanier ſeyn in dieſem Fall wunderliche Kuͤnſtler/ welche ein ſimulation mit der andern vertreiben/ und diß boͤſe Sprichwort halten:","norm":"Die Spanier sein in diesem Fall wunderliche Künstler / welche ein Simulation mit der anderen vertreiben / und dies böse Sprichwort halten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.488900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15321,"date":1663,"orig":"Sage ein Luͤgen/ und du wirſt die Warheit ergruͤnden.","norm":"Sage ein Lügen / und du wirst die Wahrheit ergründen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.906300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15322,"date":1663,"orig":"III.","norm":"III.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"xh","lang_de":0,"norm_lmscore":1.069100022315979} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15323,"date":1663,"orig":"Ein gar gewiſſer Schluͤſſel die Gemuͤhter der Menſchen zu eroͤffnen/ iſt derſelben Ingenia und Natur/ Zihl und Intention zuergriblen und zuerkennen/ Die Einfaͤltigen auß den Ingeniis, die Verſtaͤndigere und Verſchwiegene aber auß ihren Intentionen und Zielen magſt du gar wol erkennen.","norm":"Ein gar gewisser Schlüssel die Gemüter der Menschen zu eröffnen / ist derselben Ingenia und Natur / Ziel und Intention zuergriblen und zuerkennen / Die einfältigen aus den Ingeniis, die Verständigere und Verschwiegene aber aus ihren Intentionen und Zielen magst du gar wohl erkennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.832499980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15324,"date":1663,"orig":"Es iſt verſtaͤndig und boſſierlich von einem Paͤbſtiſchen Nuncio, welcher von einer Nation wider umbkehret/ allwo er als ein Ordinari Legat reſidirt hatte/ auff die Frag wer ihme ſuccediren ſolte/ den Raht gegeben hat/ daß gantz und gar keiner ſolte geſchickt werden/ welcher gar faſt verſtaͤndig waͤre/ ſondern vielmehr der jenige/ welcher nur mittelmaͤſſig ſein Sach verſtuͤnde.","norm":"Es ist verständig und possierlich von einem Päpstischen Nuncio, welcher von einer Nation wider umkehret / wo er als ein Ordinari Legat residiert hatte / auf die Frag wer ihm sukzedieren sollte / den Rat gegeben hat / dass ganz und gar keiner sollte geschickt werden / welcher gar fast verständig wäre / sondern vielmehr derjenige / welcher nur mittelmäßig sein Sache verstünde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.226399898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15325,"date":1663,"orig":"Dann ſprach er/ auß den Verſtaͤndigen wird niemand leichtlich erachten/ was zu vermeinen ſeye/ daß die Menſchen ſelbiger Nation thun werden.","norm":"Dann sprach er / aus den Verständigen wird niemand leichtlich erachten / was zu vermeinen sei / dass die Menschen selbiger Nation tun werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.15910005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15326,"date":1663,"orig":"Und warlich/ dieſer Fehler iſt den allerverſtaͤndigſten Maͤnnern gemein/ welche offt auß dem Model eigenes Kopffs/ andere abmeſſen/ und dardurch uͤber den Zweck ſchieſſen/ in dem ſie ſupponiren, daß die Leut groͤſſere Sachen betrachten/ und ihnen ſelbſt fuͤrnehmen/ nnd offt ſubtilere Liſt brauchen/ als welche ihren Gemuͤhtern einmal iſt fuͤrkommen.","norm":"Und wahrlich / dieser Fehler ist den verständigsten Männern gemein / welche oft aus dem Model eigenes Kopfs / andere abmessen / und dadurch über den Zweck schießen / in dem sie supponieren, dass die Leute größere Sachen betrachten / und ihnen selbst fürnehmen / und oft subtilere List brauchen / als welche ihren Gemütern einmal ist vorkommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.617300033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15327,"date":1663,"orig":"IV. Du kanſt auch die Leut erkennen/ aus anderer relation.","norm":"IV. Du kannst auch die Leute erkennen / aus anderer Relation.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.880300045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15328,"date":1663,"orig":"Und die Maͤngel und Laſter zwar/ wuͤrdeſt am beſten von den Feinden erkennen.","norm":"Und die Mängel und Laster zwar / würdest am besten von den Feinden erkennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9507999420166025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15329,"date":1663,"orig":"Die Tugenden und Kuͤnſten von den Freunden.","norm":"Die Tugenden und Künsten von den Freunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.346199989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15330,"date":1663,"orig":"Die Sitten und Zeiten von den Dienern.","norm":"Die Sitten und Zeiten von den Dienern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.561600208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15331,"date":1663,"orig":"Die Meinung und Betrachtungen von den innerſten Freunden/ mit welchen ſie oͤffters reden.","norm":"Die Meinung und Betrachtungen von den innersten Freunden / mit welchen sie öfters reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.236299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15332,"date":1663,"orig":"Aber/ das Geſchrey des Volcks iſt leichtfertig/ der Obern Urtheil ſeyn wenig gewiß.","norm":"Aber / das Geschrei des Volks ist leichtfertig / der oberen Urteil sein wenig gewiss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.279099941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15333,"date":1663,"orig":"Dann/ vor denſelben gehen die Leut verdeckter herein.","norm":"Dann / vor denselben gehen die Leute verdeckter herein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.16949987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15334,"date":1663,"orig":"Das wahre Geſchrey fleuſſt von den Haußgenoſſen her.","norm":"Das wahre Geschrei fließt von den Hausgenossen her.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.484000205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15335,"date":1663,"orig":"Es kunten von dieſer Sach mehr geſagt werden/ Aber dieſe wenige ſollen gnug ſeyn.","norm":"Es konnten von dieser Sache mehr gesagt werden / Aber diese wenige sollen genug sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.094299793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15336,"date":1663,"orig":"Unter dieſem will ich dich auffs treulichſt ermahnet haben/ daß du dich nicht mit viel wiſſen/ unter viel miſcheſt.","norm":"Unter diesem will ich dich aufs treulichst ermahnet haben / dass du dich nicht mit viel wissen / unter viel mischest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.120999813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15337,"date":1663,"orig":"Dann/ die Polypragmoſyne oder Kunſt vieler Sachen iſt vermeſſen und ein gar ungluͤckliche Sach.","norm":"Dann / die Polypragmosyne oder Kunst vieler Sachen ist vermessen und ein gar unglückliche Sache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.869699954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15338,"date":1663,"orig":"Derowegen ſolle dar allein der Sachen/ Wuͤrckungen/ und Perſonen/ welcher Arbeit du braucheſt groͤſſere Wahl macheſt/ auch alles geſchickter und ſicherer diſponiren und adminiſtriren wiſſeſt.","norm":"Derowegen solle dar allein der Sachen / Wirkungen / und Personen / welcher Arbeit du brauchest größere Wahl machest / auch alles geschickter und sicherer disponieren und administrieren wissest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.389699935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15339,"date":1663,"orig":"Endlichen ſo folgt auff die Erkaͤndnus anderer/ die Erkaͤntnus ſeiner ſelbſt.","norm":"Endlichen so folgt auf die Erkändnus anderer / die Erkäntnus seiner selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.88040018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15340,"date":1663,"orig":"Dann es iſt kein wenigerer Fleiß zugebrauchen/ ſondern vielmehr ein groͤſſerer/ daß wir uns von uns ſelbſten/ als von andern/ warhafftig und fleiſſig informiren.","norm":"Dann es ist kein wenigerer Fleiß zu gebrauchen / sondern vielmehr ein größerer / dass wir uns von uns selbst / als von anderen / wahrhaftig und fleißig informieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.873199939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15341,"date":1663,"orig":"Dann das Oraculum:","norm":"Dann das Oraculum:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.022900104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15342,"date":1663,"orig":"Kenne dich ſelbſt/ iſt nicht allein ein Urſprung des allgemeinen Verſtandes/ ſondern hat auch in Politiſchen Sachen das fuͤrnembſte Ort.","norm":"Kenne dich selbst / ist nicht allein ein Ursprung des allgemeinen Verstandes / sondern hat auch in politischen Sachen das fürnehmste Ort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3592000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15343,"date":1663,"orig":"Der H. Jacobus ermahnet gar wol die Menſchen:","norm":"Der H. Jacobus ermahnet gar wohl die Menschen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.506899833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15344,"date":1663,"orig":"Daß derjenige/ welcher das Geſicht in dem Spiegel beſchauet hat/ doch alsbald vergeſſe/ wie er geweſen iſt.","norm":"Dass derjenige / welcher das Gesicht in dem Spiegel beschauet hat / doch alsbald vergesse / wie er gewesen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.527500152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15345,"date":1663,"orig":"So dann iſt einer vielmahligen inſpection vonnoͤhten.","norm":"So dann ist einer vielmaligen Inspektion vonnöten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.827199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15346,"date":1663,"orig":"Ein Spiegel aber/ in welchem wir uns taͤglich beſchauen ſollen/ iſt Theologiſch oder Politiſch.","norm":"Ein Spiegel aber / in welchem wir uns täglich beschauen sollen / ist Theologisch oder Politisch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4573001861572275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15347,"date":1663,"orig":"Der Theologiſche iſt das Wort Gottes.","norm":"Der Theologische ist das Wort Gottes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.572400093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15348,"date":1663,"orig":"Der Politiſche iſt nichts anders/ als der Stand der Sachen und Zeiten in welchen wir leben.","norm":"Der Politische ist nichts anders / als der Stand der Sachen und Zeiten in welchen wir leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.502299785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15349,"date":1663,"orig":"Wann du verſtaͤndig biſt/ ja daß du verſtaͤndig werdeſt/ in beeden auß dieſen Spiegeln beſichtige dich taͤglich/ und ſtelle deiner ſelbſten ein fleiſſiges Examen an/ nicht wie es eines zuviel liebenden pflegt zu ſeyn.","norm":"Wann du verständig bist / ja dass du verständig werdest / in beiden aus diesen Spiegeln besichtige dich täglich / und stelle deiner selbst ein fleißiges Examen an / nicht wie es eines zu viel liebenden pflegt zu sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.318099975585937} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15350,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar groſſe Maͤnner/ welche in ſchlipferige hoͤche der Hoͤfe und gemeinen Sachen geſetzt ſeyn/ ſeyn eben dißfals eines Mitleidens mehr/ als des Neids/ wuͤrdig/ weil ſie dieſen Spiegel nicht wiſſen zugebrauchen.","norm":"Fürwahr große Männer / welche in schlipferige höche der Höfe und gemeinen Sachen gesetzt sein / sein eben diesfalls eines Mitleidens mehr / als des Neids / würdig / weil sie diesen Spiegel nicht wissen zu gebrauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.183000087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15351,"date":1663,"orig":"Sie ſeyn von anderer Schmeichlung gluͤckſelig/ das Gewiſſen aber bezeugt offt das Widerſpiel.","norm":"Sie sein von anderer Schmeichlung glückselig / das Gewissen aber bezeugt oft das Widerspiel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.793600082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15352,"date":1663,"orig":"Sie empfinden ihre Schmertzen zum allererſten/ ihre Verbrechen aber zu allerletzten.","norm":"Sie empfinden ihre Schmerzen zum allerersten / ihre Verbrechen aber zu allerletzten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.987599849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15353,"date":1663,"orig":"Jn dem ſie mit Geſchaͤfften diſtrahirt ſeyn/ in dem ſie an Zeit manglen/ zu welcher ſie der Geſundheit des Leibs/ oder der Seel Rahtpflegen ſolten/ ſeyn ſie ihnen ſelbſt unbekandt. Aber","norm":"Indem sie mit Geschäften distrahiert sein / in dem sie an Zeit Mangeln / zu welcher sie der Gesundheit des Leibs / oder der Seele Ratpflegen sollten / sein sie ihnen selbst unbekannt . Aber","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.01140022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15354,"date":1663,"orig":"Illi mors gravis incubat, Qui notus nimis omnibus, Ignotus moritur ſibi.","norm":"Illi mors gravis incubat, Qui notus nimis omnibus, Ignotus moritur sibi.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.867000102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15355,"date":1663,"orig":"Damit derowegen dich ſelbſt erkennen lerneſt/ ſihe alle Tag den Theologiſchen und Politiſchen Spiegel an.","norm":"Damit derowegen dich selbst erkennen lernest / siehe alle Tag den Theologischen und politischen Spiegel an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.316199779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15356,"date":1663,"orig":"Wie du ſolleſt beede dieſe Spiegel verſtaͤndig brauchen/ will ich anderſtwo weiter ſagen.","norm":"Wie du sollest beide diese Spiegel verständig brauchen / will ich anderswo weiter sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.888199806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15357,"date":1663,"orig":"Jn dem Theologiſchen Spiegel/ wuͤrdeſt du ſehen daß du ein umb gekehrter Decalogus (oder Verzeichnus der 10. Gebot) biſt/ und Chriſtus zwar dein Heiligmacher iſt/ aber Moſes dein Klaͤger/ und daß Gott nicht allein barmhertzig/ ſondern auch gerecht iſt.","norm":"In dem Theologischen Spiegel / würdest du sehen dass du ein um gekehrter Decalogus (oder Verzeichnis der 10. Gebot) bist / und Christus zwar dein Heiligmacher ist / aber Moses dein Kläger / und dass Gott nicht allein barmherzig / sondern auch gerecht ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.029699802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15358,"date":1663,"orig":"Liſe das dicke Noſce Teipſum, und lebe darnach/ ſo wirſt du gewiß ein Kind der Seligkeit.","norm":"Lise das dicke Nosce Teipsum, und lebe danach / so wirst du gewiss ein Kind der Seligkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.758699893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15359,"date":1663,"orig":"Jn dem Politiſchen Spiegel dich erſehend/ unter anderm betrachte fleiſſig/ wie die Ort und Zeiten/ in welchen du lebeſt/ deiner Natur bekommen? wie du dich habeſt verhalten gegen deines gleichen und allen Menſchen?","norm":"In dem Politischen Spiegel dich ersehend / unter anderem betrachte fleißig / wie die Ort und Zeiten / in welchen du lebest / deiner Natur bekommen? wie du dich habest verhalten gegen deines gleichen und allen Menschen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.009699821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15360,"date":1663,"orig":"Letzlich huͤte dich vor den Exempeln/ und ſchicke dich nicht naͤrꝛiſch zu anderer nachfolg? als wann/ was anderen iſt durchgehend geweſen/ dir auch nothwendig offen ſtehe.","norm":"Letztlich hüte dich vor den Exempeln / und schicke dich nicht närrisch zu anderer nachfolge? als wann / was anderen ist durchgehend gewesen / dir auch notwendig offen stehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.304699897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15361,"date":1663,"orig":"Aber erachte was vielleicht fuͤr ein Unterſchied iſt unter deinem/ und der jenigen ſo du wilt nachfolgen/ Verſtand und Sitten?","norm":"Aber erachte was vielleicht für ein Unterschied ist unter deinem / und derjenigen so du willst nachfolgen / Verstand und Sitten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15362,"date":1663,"orig":"Der Pompejus iſt Augenſcheinlich in dieſen Faͤhler gefallen/ welcher/ wie Cicero geſchrieben hinterlaſſen/ offt gepflegt zu ſagen:","norm":"Der Pompejus ist augenscheinlich in diesen Fehler gefallen / welcher / wie Cicero geschrieben hinterlassen / oft gepflegt zu sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.304399967193603} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15363,"date":1663,"orig":"Sylla hats gekoͤnt/ Jch werde es nicht koͤnnen?","norm":"Sylla hat es gekönt / Ich werde es nicht können?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.863699913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15364,"date":1663,"orig":"Aber in dieſer Sach hat ſich der Pompejus gar faſt betrogen.","norm":"Aber in dieser Sache hat sich der Pompejus gar fast betrogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.405399799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15365,"date":1663,"orig":"Dann des Syllæ Ingenium und Weiß zu handlen/ waren in des Pompeji Sitten/ wie Himmel und Erden von einander.","norm":"Dann des Syllae Ingenium und Weiß zu handeln / waren in des Pompeji Sitten / wie Himmel und Erden voneinander.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.235599994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15367,"date":1663,"orig":"Der Baconus neigte ſich zu Danck/ nimbt mit gleicher Hoͤffligkeit das Glas/ fragte letzlich den Medicum, ob er glaubte daß es koͤnne beſchehen/ daß einer des Saurbrunnens und der Baͤder Krafft und Eigenſchafft/ mit der Kunſt nachfolgen moͤge?","norm":"Der Baconus neigte sich zu Dank / nimmt mit gleicher Höflichkeit das Glas / fragte letztlich den Medicum, ob er glaubte dass es könne geschehen / dass einer des Sauerbrunnens und der Bäder Kraft und Eigenschaft / mit der Kunst nachfolgen möge?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.64709997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15368,"date":1663,"orig":"Nach unterſchiedlichen gegenwertigem Diſcurs, perorirte der Baconus auffs ſtattlichſte von etlichen Geheimnuſſen der Natur/ von Unvollkommenheit der natuͤrlichen Philoſophia, und von anderm/ welche die Bruͤder und Geſellen in dem Hauß Salomonis/ in der Jnſul Atlantide ſolten anheben ſuchen.","norm":"Nach unterschiedlichen gegenwärtigem Diskurs, perorierte der Baconus aufs stattlichste von etlichen Geheimnissen der Natur / von Unvollkommenheit der natürlichen Philosophia, und von anderem / welche die Brüder und Gesellen in dem Haus Salomonis / in der Insel Atlantide sollten anheben suchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6793999671936035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15369,"date":1663,"orig":"Die Menſchen von Europa, ſprach er/ geduncken mich ihr Reichthum und Kraͤfften nicht gnugſam erkennt zu haben.","norm":"Die Menschen von Europa, sprach er / Gedunke mich ihr Reichtum und Kräften nicht genugsam erkennt zu haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.693999767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15370,"date":1663,"orig":"Und daß ſie von jenen Sachen mehr/ als ſich ziemet/ von dieſen aber/ weniger glauben.","norm":"Und dass sie von jenen Sachen mehr / als sich ziemet / von diesen aber / weniger glauben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.42110013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15371,"date":1663,"orig":"Alſo geſchicht/ daß ſie die angenommene Kuͤnſten umb unleidenlichem Werth ſchaͤtzende/ nichts anders ſuchen/ oder ſich ſelbſt mehr als billich verachtend/ ihre Kraͤfften in ſchlechtern conſumiren, in dieſen Sachen aber welche das meiſte zu der Sach thun/ nichts erfahren.","norm":"Also geschieht / dass sie die angenommene Künsten um unleidlichem Wert schätzende / nichts anders suchen / oder sich selbst mehr als billig verachtend / ihre Kräften in schlechteren konsumieren, in diesen Sachen aber welche das meiste zu der Sache tun / nichts erfahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.657400131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15372,"date":1663,"orig":"Darumben ſeyn auch den Wiſſenſchafften gleichſamb unumbgaͤngliche Fati-ſaͤulen/ weilen weiter zukommen/ die Leut weder mit Begierd/ noch Hoffnung auffgemuntert werden.","norm":"Darumben sein auch den Wissenschaften gleichsam unumgängliche Fati-säulen / weilen weiter zukommen / die Leute weder mit Begierde / noch Hoffnung aufgemuntert werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.987400054931641} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15373,"date":1663,"orig":"Und weil die Meynung des Uberfluß unter den groͤſten Urſachen der Armuth iſt/ und auß Hoffnung der Gegenwertigen die rechte Huͤlff verabſaumt worden/ zwingt mich hinfuͤran die Nothdurfft/ daß ich von den jenigen ſo ſchon erfunden den exceß der Verwunderung hinweg nehme/ mit dieſer nutzlichen Ermahnung/ daß die Leut derſelben Uberfluß/ oder Nutzen/ mehr ruͤhmen als es ſich geziemet.","norm":"Und weil die Meinung des Überfluss unter den größten Ursachen der Armut ist / und aus Hoffnung der gegenwärtigen die rechte Hilfe verabsaumt worden / zwingt mich hinfüran die Notdurft / dass ich von denjenigen so schon erfunden den Exzess der Verwunderung hinwegnehme / mit dieser nützlichen Ermahnung / dass die Leute derselben Überfluss / oder Nutzen / mehr rühmen als es sich geziemet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.118000030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15374,"date":1663,"orig":"Dann wann einer fleiſſiger in allen Unterſchied der Buͤcher/ mit welchen heutigs Tags die Kuͤnſt und Wiſſenſchafften praviren, wird hinein ſehen/ ſo iſt nichts zu finden/ als die unterſchiedliche widerholungen einerley Sach/ die mit der weis zu handlen was anders/ in der Invention vorkommen/ des erſten Anblicks alles groß/ aber wann es examinirt wird/ wenig zu finden iſt.","norm":"Dann wann einer fleißiger in allen Unterschied der Bücher / mit welchen heutiges Tags die Künste und Wissenschaften braveren, wird hineinsehen / so ist nichts zu finden / als die unterschiedliche Wiederholungen einerlei Sache / die mit der weiß zu handeln was anders / in der Invention vorkommen / des ersten Anblicks alles groß / aber wann es examiniert wird / wenig zu finden ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5289998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15375,"date":1663,"orig":"Die Wiſſenſchafften ſo wir haben/ ſeyn meiſtens von den Griechen herkommen.","norm":"Die Wissenschaften so wir haben / sein meistens von den Griechen herkommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.606299877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15376,"date":1663,"orig":"Dann was die Romaniſche Scribenten/ Arabier/ oder die neueren hinzu gethan haben/ ſeyn nicht viel/ oder wenig zu achten.","norm":"Dann was die Romanische Skribenten / Arabier / oder die neueren hinzugetan haben / sein nicht viel / oder wenig zu achten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.02269983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15377,"date":1663,"orig":"Und ſeyn ſie wie ſie wollen/ ſo ſeyn ſie doch uff das Fundament erbaut werden/ welches die Griechen erfunden haben.","norm":"Und sein sie wie sie wollen / so sein sie doch auf das Fundament erbaut werden / welches die Griechen erfunden haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.431700229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15378,"date":1663,"orig":"Der Dionyſius hat nicht uͤbel wider den Platonem geredt/ daß er der unnuͤtzen alten Wort/ bey den unerfahrnen Jungen außgegoſſen habe.","norm":"Der Dionysius hat nicht übel wider den Platonem geredet / dass er der unnützen alten Wort / bei den unerfahrenen Jungen ausgegossen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.964600086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15379,"date":1663,"orig":"Verzeucht mir O Europæer/ wañ ich dieſelbige Freyheit brauche/ welche in der Jnſul Atlantide mir pflegt befrenndt zu ſeyn.","norm":"Zeug mir O Europäer / wann ich dieselbige Freiheit brauche / welche in der Insel Atlantide mir pflegt befrenndt zu sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.063399791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15380,"date":1663,"orig":"Wann ich die Sach recht betrachte/ jene Philoſophia der Griechen/ geduncke mich der Wiſſenſchafft Kindheit zu ſeyn/ und es hat etwas/ welches eigentlich den Knaben zugehoͤrt/ alſo daß ſie geſchwind zum ſchwaͤtzen/ untuͤchtig und unzeitig zum Gebaͤren iſt.","norm":"Wann ich die Sache recht betrachte / jene Philosophia der Griechen / Gedunke mich der Wissenschaft Kindheit zu sein / und es hat etwas / welches eigentlich den Knaben zugehört / also dass sie geschwind zum schwätzen / untüchtig und unzeitig zum Gebären ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.563799858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15381,"date":1663,"orig":"Dann ſie iſt fruchtbar an Strittigkeit/ aber am Werck auß gemergelt.","norm":"Dann sie ist fruchtbar an Strittigkeit / aber am Werk aus gemergelt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.230100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15382,"date":1663,"orig":"Alſo daß die Fabel vom Scylla, zum Stand deß Studirens/ wie man dafuͤr haͤlt/ ſich lobhafftig vergleichen thut.","norm":"Also dass die Fabel vom Scylla, zum Stand des Studierens / wie man dafür hält / sich lobhafftig vergleichen tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.386000156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15383,"date":1663,"orig":"Dann gleich wie Scylla einer Jungfrauen Mund/ und Angeſicht haͤtte/ am Bauch aber buͤllende Wunderthier umbguͤrtet herumb hiengen; Alſo ſeyn auch die Wiſſenſchafften/ welcher wir gewohnt haben.","norm":"Dann gleich wie Scylla einer Jungfrauen Mund / und Angesicht hätte / am Bauch aber büllende Wundertier umgürtet herum hingen; also sein auch die Wissenschaften / welcher wir gewohnt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9741997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15384,"date":1663,"orig":"Sie begreiffen etliche Liebkoſende und wolgeſtalte Generalia, wann man aber zu den particularibus kommen iſt/ gleichſam zu den theilen der Geburt/ damit ſie ein Frucht und Werck ans Liecht bringen/ alsdann ſo heben Streit und billende diſputationes an herfuͤr zukommen/ welche es dann enden/ und an ſtatt der Geburt ſeyn.","norm":"Sie begreifen etliche Liebkosende und Wohlgestalt Generalia, wann man aber zu den particularibus kommen ist / gleichsam zu den teilen der Geburt / damit sie ein Frucht und Werk ans Licht bringen / alsdann so heben Streit und bellende disputationes an herfür zukommen / welche es dann enden / und anstatt der Geburt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.219699859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15385,"date":1663,"orig":"Aber von dieſem mehr/ wann wir in die Jnſul Atlantidem werden kommen.","norm":"Aber von diesem mehr / wann wir in die Insel Atlantidem werden kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.713699817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15386,"date":1663,"orig":"Dann in Teutſchland iſt dieſe der Wiſſenſchafft Erneuerung mehr zu wuͤnſchen/ als zu hoffen.","norm":"Dann in Deutschland ist diese der Wissenschaft Erneuerung mehr zu wünschen / als zu hoffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9934000968933105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15387,"date":1663,"orig":"Interim ſahe er das Venediſche Glas an/ welches er in der Hand hielte/ und zuͤrnete wider Neronem, ein Todſchlaͤger des kuͤnſtlichſten Meiſters/ der das Glas zuͤgig gemacht, Wann dis Glas zuͤgig waͤre/ ſagt er/ wolte ich es dem koͤſtlichſten Gold fuͤrziehen!","norm":"Interim sah er das Venetische Glas an / welches er in der Hand hielte / und zürnte wieder Neronem, ein Todschläger des künstlichsten Meisters / der das Glas zügig gemacht, wann dies Glas zügig wäre / sagt er / wollte ich es dem köstlichsten Gold vorziehen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7210001945495605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15388,"date":1663,"orig":"Nach dem er hernach die Stimm ein wenig unterdruͤckt/ und einem wahrſagenden Gluͤck darſtunde/ letzlich ſprach er: Sagt mir/ liebſte Maͤnner und Juͤngling/ welche ihr mir eur Huͤlff habt anerbohten/ was fuͤr ein Unterſchid ſeye unter der Menſchen Leben/ in einer zierlichſten Provintz.","norm":"Nachdem er hernach die Stimme ein wenig unterdrückt / und einem wahrsagenden Glück dastünde / letztlich sprach er: Sagt mir / liebste Männer und Jüngling / welche ihr mir euer Hilfe habt anerboten / was für ein Unterschied sei unter der Menschen Leben / in einer zierlichsten Provinz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.179500102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15389,"date":1663,"orig":"Europæ, und in einer Landſchafft in Jndien/ welche noch gar auffs hoͤchſt wild und barbariſch iſt?","norm":"Europae, und in einer Landschaft in Indien / welche noch gar aufs höchst wild und barbarisch ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.149199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15390,"date":1663,"orig":"Der ein wenig Verſtand hat/ wird ſagẽ es ſeye ein ſo groſſer Unterſcheid/ dz billich ſagẽ magſt/ ein Menſch iſt des andern Menſchẽ Gott.","norm":"Der ein wenig Verstand hat / wird sagen es sei ein so großer Unterschied / dass billig sagen magst / ein Mensch ist des anderen Menschen Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.477700233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15391,"date":1663,"orig":"Jch kehre billich mein Gemuͤt zu dieſem Venediſchen Glas/ dz mir von dẽ guten Rohtbaͤrten geſchenckt worden.","norm":"Ich kehre billig mein Gemüt zu diesem Venetischen Glas / das mir von den guten Rohtbärten geschenkt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3043999671936035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15392,"date":1663,"orig":"Jch frage/ O ihr Teutſche/ was Urſachen ihr dis Glas nit in eurem Vaterland nachzumachen lernet?","norm":"Ich frage / O ihr Deutsche / was Ursachen ihr dies Glas nicht in eurem Vaterland nachzumachen lernet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.764599800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15393,"date":1663,"orig":"Die Venediger begehren die Aſchen von den Boruſſis und Lithuaneren, und anderen benachbaꝛten Voͤlckern.","norm":"Die Venediger begehren die Aschen von den Borusse und Lithuaneren, und anderen benachbarten Völkern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.14169979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15394,"date":1663,"orig":"Warumb ſeyn dieſelbige Voͤlcker ſelbſt nit ſorgfaͤltig/ daß ſie den Venedigern koͤnnen Glaͤſer/ und nicht Aſchen ſchickẽ?","norm":"Warum sein dieselbige Völker selbst nicht sorgfältig / dass sie den Venedigern können Gläser / und nicht Aschen schicken?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"az","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.06190013885498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15395,"date":1663,"orig":"So oft ich die Sachẽ/ welche diſer letzten Zeitẽ erfundẽ wordẽ/ betrachte/ ſchaͤtze ich zwar hoch die acum nauticam, Schiff- Nadel/ oder Compaß, uñ die edelſte Kuͤnſten der Teutſchen/ die Kunſt ſag ich/ zu Tꝛuckẽ uñ Schießpulver zumachen.","norm":"So oft ich die Sachen / welche dieser letzten Zeiten erfunden worden / betrachte / schätze ich zwar hoch die acum nauticam, Schiff-Nadel / oder Kompass, und die edelste Künsten der Deutschen / die Kunst sage ich / zu Drucken und Schießpulver zumachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.44189977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15396,"date":1663,"orig":"Gehet hinder ſich in die alte Welt/ uñ ſagt mir ô Europæi, wieviel diſe 3. Sachen/ aller anderer Sachẽ Geſtalt uñ Staͤnd veraͤndeꝛt habẽ in der Welt.","norm":"Gehet hinter sich in die alte Welt / und sagt mir o Europaei, wie viel diese 3. Sachen / aller anderer Sachen Gestalt und Stände verändert haben in der Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.096700191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15397,"date":1663,"orig":"Was hat nit acus nautica oder Compaß, in den Schiffarten gethan/ ſehet an/ ſo ihr zweiffelt/ dẽ vierdtẽ Theil der Welt oder Americam, umb welche Salomon nichts gewuſt hat/ Er hat nichts/ ſprich ich/ darumb gewuſt/ ſagen andere was ſie wollen.","norm":"Was hat nicht acus nautica oder Kompass, in den Schifffahrten getan / sehet an / so ihr zweifelt / den vierten Teil der Welt oder Americam, um welche Salomon nichts gewusst hat / Er hat nichts / sprich ich / darum gewusst / sagen andere was sie wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5904998779296875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15398,"date":1663,"orig":"Was hat aber die Buchtruckerey in den Schrifften gemacht?","norm":"Was hat aber die Buchtruckerei in den Schriften gemacht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.775599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15399,"date":1663,"orig":"was hat das Schießpulver/ von einem Moͤnch erfunden/ in Kriegsſachen vermoͤcht?","norm":"was hat das Schießpulver / von einem Mönch erfunden / in Kriegssachen vermocht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.040699958801269} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15400,"date":1663,"orig":"Vergleiche die Streit der Alten/ von den geſchwaͤtzigen Griechen gepreiſter Kriegs- Obriſten/ vergleich/ ſag ich/ ſie mit dieſen unſern/ du wirſt bekennen daß der alten Kriegsmaͤnner Schlachten/ Kinderſpiel geweſen ſeyn.","norm":"Vergleiche die Streit der Alten / von den geschwätzigen Griechen gepreister Obristen / Vergleich / sage ich / sie mit diesen unseren / du wirst bekennen dass der alten Kriegsmänner Schlachten / Kinderspiel gewesen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.094099998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15401,"date":1663,"orig":"Und fuͤrwar/ es haben ſich die letztere Zeiten ſehr beruͤhmt gemacht/ wegen dieſer drey Erfindungen/ der Magnetiſchen Nadel/ ſprich ich/ Buchtruckerey und Schießpulvers.","norm":"Und fürwahr / es haben sich die letztere Zeiten sehr berühmt gemacht / wegen dieser drei Erfindungen / der magnetischen Nadel / sprich ich / Buchtruckerei und Schießpulvers.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.904099941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15402,"date":1663,"orig":"Dann auff dieſe drey Inventiones, ſeyn unzahlbar viel Veraͤnderungen der Sachen erfolgt/ daß nicht ein Reich/ ein Sect/ ein Stern/ groͤſſer Wuͤrckung und aleichſamb Einflieſſung uͤber die menſchliche Sachen/ wie dieſe Handwerckeriſche Erſindungen geuͤbet zu haben/ vermeint werden ſoll; Aber wann ich dieſes Glaß/ ſo ich in der Hand halte/ betrachte/ wann die Gedaͤchtnus des kuͤnſtlichſten Meiſters/ welche der grauſambſte Harpffenſchlaͤger/ der naͤrriſte Nero umbgebracht hat/ mir zu Gemuͤt kompt; wann ich repetire, was der verſtaͤndigſte Italus Pancirolla erzehlet von den erfundenen oder verlohrnen Sachen/ ſo zerſchmeltzt mir mein Gemuͤth/ weiß nicht von was Schmertzen/ und kan nicht unterlaſſen den meiſten Leuten dieſer Zeit/ ihr Saumſeligkeiten vorzuwerffen/ welche zweiflen den erfundenẽ Sachen etwas hinzu zuthun.","norm":"Dann auf diese drei Inventiones, sein unzahlbar viel Veränderungen der Sachen erfolgt / dass nicht ein Reich / ein Sekte / ein Stern / größer Wirkung und aleichsamb Einfließung über die menschliche Sachen / wie diese Handwerkarische Erfindungen geübt zu haben / vermeint werden soll; Aber wann ich dieses Glas / so ich in der Hand halte / betrachte / wann die Gedächtnis des künstlichsten Meisters / welche der grausamste Harpffenschläger / der närriste Nero umgebracht hat / mir zu Gemüt kommt; wann ich repetiere, was der verständigste Italus Pancirolla erzählt von den erfundenen oder verlorenen Sachen / so zerschmelzt mir mein Gemüt / weiß nicht von was Schmerzen / und kann nicht unterlassen den meisten Leuten dieser Zeit / ihr Saumseligkeiten vorzuwerfen / welche zweifeln den erfundenen Sachen etwas hinzuzutun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.55649995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15403,"date":1663,"orig":"Wir verwunderten uns alle uͤber dieſe Socratiſche Freyheit zu diſcuriren, welche mit ihrer Stiegen der Prædicamentorum alle Gipfel des Parnaſſi geduncken uͤberſtiegen zu haben/ wir ſtunden gegenwertig mit ſuſpendirten Gemuͤhtern/ da jener Artzt/ der dem Bacono das Venediſche Glas gereicht hatte/ etliches von den natuͤrlichen und Medicinaliſchen Sachen fragete.","norm":"Wir verwunderten uns alle über diese Sokratische Freiheit zu diskurieren, welche mit ihrer Stiegen der Praedicamentorum alle Gipfel des Parnassi Gedunke überstiegen zu haben / wir standen gegenwärtig mit suspendierten Gemütern / da jener Arzt / der dem Bacono das Venetische Glas gereicht hatte / etliches von den natürlichen und Medizinaleschen Sachen fragte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.970399856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15404,"date":1663,"orig":"Aber des fragenden und aller gegenwertig ſtehenden Ohren fuͤllete an/ ein gar armer Menſch bey dem Saurbruͤnlein ſitzend/ welchen das umblauffen der Kranckheiten plagete.","norm":"Aber des fragenden und aller gegenwärtig stehenden Ohren füllte an / ein gar armer Mensch bei dem Saurbrünlein sitzend / welchen das Umlaufen der Krankheiten plagte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.34060001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15405,"date":1663,"orig":"Jener Artzt (welcher nichts ſtudirt/ und nur ein Scharleton) diſſerirte nach laͤngs von Urſprung der Kranckheiten/ daß er ſeinem Doctor herbey ruffete/ welcher nicht nur ſeines Leibs erfahren/ ſonder auch in der Medicin, practicirt waͤre.","norm":"Jener Arzt (welcher nichts studiert / und nur ein Scharleton) disserirte nach längs von Ursprung der Krankheiten / dass er seinem Doktor herbei Ruffete / welcher nicht nur seines Leibs erfahren / sonder auch in der Medizin, praktiziert wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.235000133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15406,"date":1663,"orig":"Letzlich ſprach er/ in Regierung der Geſundheit werde ein Verſtand gefunden/ uͤber die Reglen der Medicin.","norm":"Letztlich sprach er / in Regierung der Gesundheit werde ein Verstand gefunden / über die Regeln der Medizin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.861299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15407,"date":1663,"orig":"Wann mir zu glauben iſt/ ſprach er/ das Auffmercken eines jeden in jenigen Sachen/ welche ſchaden/ und deren/ ſo helffen/ iſt die beſte Medicin die Geſundheit zu erhalten.","norm":"Wann mir zu glauben ist / sprach er / das Aufmerken eines jeden in jenigen Sachen / welche schaden / und deren / so helfen / ist die beste Medizin die Gesundheit zu erhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.950200080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15408,"date":1663,"orig":"Wer du biſt/ in deiner Kranckheit/ nehme die Sorg der Geſundheit fleiſſig in obacht.","norm":"Wer du bist / in deiner Krankheit / nehme die Sorge der Gesundheit fleißig in Obacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9182000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15409,"date":1663,"orig":"Wañ du geſund biſt/ brauche dein Leib/ und ſeye nicht zu haiggel.","norm":"Wann du gesund bist / brauche dein Leib / und sei nicht zu haiggel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.439000129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15410,"date":1663,"orig":"Dañ wer in der Geſundheit/ dẽ Leib wz zu vbertragẽ gewehnet/ der iſt in gar vilen Kranckheiten (die nemlich nit ſtechende ſeyn) mit der Diæta und Maͤſſigkeit/ auch mit wenig beſſerer Regierung des Leibs/ ohn groſſe Artzney zu curieren.","norm":"Dann wer in der Gesundheit / den Leib was zu übertragen gewähnt / der ist in gar vielen Krankheiten (die nämlich nicht stechende sein) mit der Diaeta und Mäßigkeit / auch mit wenig besserer Regierung des Leibs / ohne große Arznei zu kurieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.775000095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15411,"date":1663,"orig":"Es gefellt mir deß Celſi raht nit uͤbel von Erhaltung der Geſundheit und Erlaͤngerung des Lebens/ da Er rahtet/ daß einer die widerwertige Sachen abwechſle/ und bißweilen veraͤndere/ aber guͤtlicher mit einer naigung zu dem letzten/ nemlichbrauche wenig und vieler Speiſen/ aber der vilern oͤffter.","norm":"Es gefällt mir des Celsi Rat nicht übel von Erhaltung der Gesundheit und Erlängerung des Lebens / da Er ratet / dass einer die widerwärtige Sachen abwechsle / und bisweilen verändere / aber gütlicher mit einer Neigung zu dem letzten / Nämlichbrauche wenig und vieler Speisen / aber der vilern öfter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.01669979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15412,"date":1663,"orig":"Den Wachtbarkeiten und gnugſamen Schlaff ergibe dich/ aber dem Schlaff mehr. ruhe und Bewegung ergreiffe/ aber die Bewegung mehr/ und alſo fortan.","norm":"Den Wagbarkeiten und genugsamen Schlaf ergib dich / aber dem Schlaf mehr . ruhe und Bewegung ergreife / aber die Bewegung mehr / und also fortan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.803999900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15413,"date":1663,"orig":"Dann alſo wird die Natur zugleich erhalten und bekommet ſtaͤrcke.","norm":"Dann also wird die Natur zugleich erhalten und bekommet Stärke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.542099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15414,"date":1663,"orig":"Als er diß geredet/ ſchaͤnckte er dem Krancken ein Truͤncklein mit Saͤfften/ Kraͤutern und Staub eingefuͤllt/ welches er betheurte/ daß es kunte fuͤr ein Hauß-Apoteck dienen.","norm":"Als er dies geredet / schenkte er dem Kranken ein Trünklein mit Säften / Kräutern und Staub eingefüllt / welches er beteuerte / dass es konnte für ein Hauß-Apoteck dienen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.668099880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15415,"date":1663,"orig":"Vnd ſchwerete bey ſeiner Trew/ daß die Menſchen vilmahl ſicherer ſeyn mit bekandten und unerkaufften Artzneyen/ als beym glauben der aͤrtzt/ welche ein gar vngerechten Lohn auß uͤbrigem verzug der Geſundmachung/ bißweilen nemmen.","norm":"Und Schwerte bei seiner Treue / dass die Menschen vielmal sicherer sein mit bekannten und unerkauften Arzneien / als beim Glauben der ärtzt / welche ein gar ungerechten Lohn aus übrigem Verzug der Gesundmachung / bisweilen nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.113900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15416,"date":1663,"orig":"Der Artzt greiffete nach des Krancken Puls/ und examinierte andere accidentia, ſihe da iſt ein gar luſtiger/ und nach aller Zierlichkeit auffgebutzter Knab/ der des Baconi Haͤnd mit hoͤchſter Reverentz kuͤſſete/ und was wenigs wainete.","norm":"Der Arzt Greiffete nach des Kranken Puls / und examinierte andere accidentia, siehe da ist ein gar lustiger / und nach aller Zierlichkeit aufgeputzter Knabe / der des Baconi Hände mit höchster Reverenz küsste / und was weniges weinte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.643400192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15417,"date":1663,"orig":"Alsbald hat des Baconi Gemuͤt ein ſo ſchoͤne geſtalt des gar faſt ſchmaichlenden Knaben/ beweget/ und wider deſſen Willen/ nimbt er jhn bey der Hand/ was iſt dir geſchehen/ ſprach er/ O mein Sohn?","norm":"Alsbald hat des Baconi Gemüt ein so schöne Gestalt des gar fast schmeichelnden Knaben / beweget / und wider dessen Willen / nimmt er ihn bei der Hand / was ist dir geschehen / sprach er / O mein Sohn?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.131400108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15418,"date":1663,"orig":"Der Knab vor freuden vergieſſete uͤberfluͤſſige Zaͤher/ und antwortet/ Jch halt es fuͤr ein gut Zeichen/ O groſſer Mann/ daß du mich ein Sohn nenneſt.","norm":"Der Knabe vor Freuden vergießet überflüssige zäher / und antwortet / Ich halte es für ein gut Zeichen / O großer Mann / dass du mich ein Sohn nennest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.516300201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15419,"date":1663,"orig":"Wann du mich in deiner Diener zahl wirſt auffnemmen/ will ich die Zaͤher und Seuͤfftzer iñhalten/ mit welchen ich bißhero mein Vatter bewaint habe.","norm":"Wann du mich in deiner Diener Zahl wirst aufnehmen / will ich die Zäher und Seufzer Inhalten / mit welchen ich bisher mein Vater beweint habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.777500152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15420,"date":1663,"orig":"Du ſolt wiſſen daß mein Anherꝛen und Uranherꝛen mir ein ſtattliches Patrimonium zugericht haben.","norm":"Du sollt wissen dass mein Ahnherren und Uranherren mir ein stattliches Patrimonium zugerichtet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.437600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15421,"date":1663,"orig":"Aber durch Unweſen der Kriegeszeiten/ und Boßheit der Gerichtsſchwaͤtzeren/ ſeyn meine ſachen dermaſſen ſchlecht beſtellt/ daß ich kaum hab koͤnnen Schuch kauffen.","norm":"Aber durch Unwesen der Kriegeszeiten / und Bosheit der Gerichtsschwätzern / sein meine Sachen dermaßen schlecht bestellt / dass ich kaum habe können Schuh kaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.249499797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15422,"date":1663,"orig":"Der Schwaͤtzer und Advocaten iſt ſo groſſer hauff in meinem Vatterland/ daß ſchier weniger Ackersleut ſeyn/ weniger die in Kauffmanſchafft handeln/ oder die ſo Maͤrckt beſitzen.","norm":"Der Schwätzer und Advokaten ist so großer Hauf in meinem Vaterland / dass schier weniger Ackersleut sein / weniger die in Kaufmannschaft handeln / oder die so merkt besitzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.679900169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15423,"date":1663,"orig":"Von wein aber lebet ſo vil diß Volcks/ als auß Schmach des Volcks/ auß Niederlag und Blut der Armen Zwar mit ſo groͤſſerem Schaden des gemeinen Nutzens/ daß wann under wenigeren/ aber bekandter Trew/ das Ampt der Advocaten waͤre/ wurden ſovil Koͤpff/ welche mit ſchaͤdlicher Liſtigkeit ſich verderben/ mit beſſerem ſtudiren jhr Vatterland zieren/ Zucht und Kuͤnſten entweder erfinden/ oder die erfundene beſſern.","norm":"Von Wein aber lebet so viel dies Volks / als aus Schmach des Volks / aus Niederlage und Blut der Armen Zwar mit so größerem Schaden des gemeinen Nutzens / dass wann unter wenigeren / aber bekannter Treue / das Amt der Advokaten wäre / wurden soviel Köpf / welche mit schädlicher Listigkeit sich verderben / mit besserem studieren ihr Vaterland zieren / Zucht und Künsten entweder erfinden / oder die erfundene besseren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.855199813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15424,"date":1663,"orig":"Dieſelbige Zanckmaiſter haben meine Vormunder/ einfaͤltige Leut/ einmal weiß nit mit was groß geſchwaͤtziger Hoffnung eingefuͤllet/ Ein Mayrhof gehoͤre mir zu/ nit allein von Erbſchafft gerechtigkeit/ ſonder vermoͤg des Teſtaments/ welches mein Vetter Herꝛ D. Streitmacher an ſeinem Todtbeth gemachet habe.","norm":"Dieselbige Zankmeister haben meine Vormunder / einfältige Leute / einmal weiß nicht mit was groß geschwätziger Hoffnung eingefüllt / Ein Mayrhof gehöre mir zu / nicht allein von Erbschaft Gerechtigkeit / sonder vermög des Testaments / welches mein Vetter Herr D. Streitmacher an seinem Todtbeth gemacht habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.519899845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15425,"date":1663,"orig":"Aber der Herꝛ Doctor Streitmacher hatte kaum ſein Geiſt auffgeben/ da mein Vetter Herꝛ Zanckhard/ alls des Herꝛ Doctor Streitmachers Guͤter/ bewegliche und unbewegliche durch den Notarium und Zeugen/ genommen/ und vil ſeiner Freyheit zugemeſſen/ daß er von den Guͤtern des Herꝛn Doctor Streitmachers mir Klagkleyder machen lieſſe/ damit ich die Leicht ehrlich moͤge beglaiten.","norm":"Aber der Herr Doktor Streitmacher hatte kaum sein Geist aufgeben / da mein Vetter Herr Zanckhard / als des Herr Doktor Streitmachers Güter / bewegliche und unbewegliche durch den Notarium und Zeugen / genommen / und viel seiner Freiheit zugemessen / dass er von den Gütern des Herrn Doktor Streitmachers mir Klagkleider machen ließe / damit ich die Leicht ehrlich möge begleiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.256700038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15426,"date":1663,"orig":"Letztlich iſt die ſach fuͤr Gericht kommen/ hat mich mit ſo vil koſten/ mit ſo vil verdruß vexiert/ daß/ wann der Zanck wider folt angehebt werden/ wolte ich lieber geſchwind verlieren/ als alſo uͤberwinden.","norm":"Letztlich ist die Sache für Gericht kommen / hat mich mit so viel kosten / mit so viel Verdruss vexiert / dass / wann der Zank wieder fohlt angehabt werden / wollte ich lieber geschwind verlieren / als also überwinden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5289998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15427,"date":1663,"orig":"Dann jene Advocaten reiſſen die Leut/ ſo auff einmal hetten koͤnnen zergehen/ ſtuͤcklein weiß und langſamb zu ſtucken.","norm":"Dann jene Advokaten reißen die Leute / so auf einmal hätten können zergehen / Stücklein weiß und langsam zu stucken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.684500217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15428,"date":1663,"orig":"Jch gienge offt mit meinen Vormunder en zu den richtern/ erzehlte die ſach/ es derfloſſen etliche Jahr/ ſo war doch die Sach/ wie man pflegt zureden/ noch nit recht anhaͤngig gemacht.","norm":"Ich ginge oft mit meinen Vormunder en zu den Richtern / erzählte die Sache / es derflossen etliche Jahr / so war doch die Sache / wie man pflegt zureden / noch nicht recht anhängig gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.885000228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15429,"date":1663,"orig":"Bißweilen hetten die Richter nit darweil/ bißweilen ſagten ſie eswaͤren die Hundstaͤg und Ferien, bißweilen mit vnderlaſſung des Geſchaͤffts ſo den Zanck macht/ hiengen die Patroni in kleineren Rechten/ welche jetzo fuͤr ſich ſelbſt/ jetzo durch den jenigen Fleiß auß dem erſten entſprungen.","norm":"Bisweilen hätten die Richter nicht darweil / bisweilen sagten sie eswären die Hundsteg und Ferien, bisweilen mit Unterlassung des Geschäfts so den Zank macht / hingen die Patroni in kleineren Rechten / welche jetzt für sich selbst / jetzt durch denjenigen Fleiß aus dem ersten entsprungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.751800060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15430,"date":1663,"orig":"Diſen Vortrab machten ſie/ ohngehoͤrt dieſes/ ſchryen ſie/ koͤnne der Weeg zu dem Recht/ von den Richteren nicht gefunden werden.","norm":"Diesen Vortrab machten sie / ungehört dieses / schrien sie / könne der Weg zu dem Recht / von den Richtern nicht gefunden werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4878997802734375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15431,"date":1663,"orig":"Alſo wurden zweiffelhafftige auß den zweiffelhafftigen Sachen geſaͤet/ alſo gieng ich mit erſchroͤcklichem Auffſchub zn grund.","norm":"Also wurden zweifelhafte aus den zweifelhaften Sachen gesät / also ging ich mit erschröcklichem Aufschub zn Grund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.503799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15432,"date":1663,"orig":"Mein Vetter Herꝛ Zanckard war Reich/ und aller Richter Compater.","norm":"Mein Vetter Herr Zanckard war Reich / und aller Richter Compater.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.343500137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15433,"date":1663,"orig":"Jch aber Armer ſtunde Winterszeit vor der Thuͤr der Gerichtsſtuben/ und kundte weder bey den Schreibern ein gutes gehoͤr er langen.","norm":"Ich aber armer Stunde Winterszeit vor der Tür der Gerichtsstuben / und konnte weder bei den Schreibern ein gutes Gehör er langen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.695099830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15434,"date":1663,"orig":"Dann ſo offt ich das hoffertige Thierlein Schreiber Haͤnslein mit entdecktem Haupt anredete/ ſprechend: Herꝛ Johannes/ werde ich heut koͤnnen verhoͤrt werden?","norm":"Dann so oft ich das hoffertige Tierlein Schreiber Hanslein mit entdecktem Haupt anredete / sprechend: Herr Johannes / werde ich heute können verhört werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.605299949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15435,"date":1663,"orig":"ſo offt anbillete mich diß hoffertige und naͤrꝛiſte Thierlein/ ſchrye/ das ſo vilerley gemeiner Geſchaͤften meiner Privatſachen muͤſſen fuͤrgezogen werden/ und du vermainteſt diſem Eſelein waͤren alle Geſchaͤfft auffgeladen worden.","norm":"so oft anbellte mich dies hoffertige und närriste Tierlein / schrie / das so vielerlei gemeiner Geschäften meiner Privatsachen müssen vorgezogen werden / und du vermeintest diesem Eselein wären alle Geschäft aufgeladen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.971700191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15436,"date":1663,"orig":"Endlichen/ ſo bin ich von dem langen/ verdrießlichen und gar zuvil koſtenden Weeg des Rechtens/ verzehrt worden/ gabe mich auß Muͤdigkeit zu Ruhe/ und bin mit widerholtem Recht nit vngerochen verbliben/ Jch erzuͤrnete mich auch nit ſo vil uͤber mein Vetter Doctor Zanckhard/ als vber die lange Billichkeit.","norm":"Endlichen / so bin ich von dem langen / verdrießlichen und gar zu viel kostenden Weg des rechtens / verzehrt worden / gab mich aus Müdigkeit zu Ruhe / und bin mit wiederholtem Recht nicht ungerochen verblieben / Ich erzürnte mich auch nicht so viel über mein Vetter Doktor Zanckhard / als über die lange Billigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.103499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15437,"date":1663,"orig":"Es kompt mir offt zu Gemuͤt/ die Stim̃ vnd Ermahnung Rudolphi deß Erſten auß Oſterreich/ welcher als Er viel Strittigkeiten mit vilen hette/ auch eine und die andere mit dem Abbt von St. Gallen/ der ſelbiger Zeit maͤchtig war/ iſt Er ohngeladen hin gegangen/ und zu dem Panquet beruffen worden.","norm":"Es kommt mir oft zu Gemüt / die Stimm und Ermahnung Rudolphi des Ersten aus Osterreich / welcher als Er viel Strittigkeiten mit vielen hätte / auch eine und die andere mit dem Abt von St. Gallen / der selbiger Zeit mächtig war / ist er ungeladen hingegangen / und zu dem Bankett berufen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.653800010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15438,"date":1663,"orig":"Als der Abbt und die andere ſich verwunderten (dann die Feindſchafften wie pflegt zubeſchehen/ ſeyn von der Strittigkeit kommen) iſt Rudolphus beſtaͤndig ſitzen blieben/ und zu end der Mahlzeit hat Er mit dem Abbt allein geredt/ die ſach gericht/ und mit jhme Fried gemacht.","norm":"Als der Abt und die andere sich verwunderten (dann die Feindschaften wie pflegt zubeschehen / sein von der Strittigkeit kommen) ist Rudolphus beständig sitzen blieben / und zu Ende der Mahlzeit hat er mit dem Abt allein geredet / die Sache Gericht / und mit ihm Frieden gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.654300212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15439,"date":1663,"orig":"Ein ſo trewer Frieden/ will ich ſagen/ daß der Abbt hernach jhme auch im Krieg hilff gelaiſt/ welchen Er was wenigs (dann Er war noch ein Graf) mit den benachbarten hette.","norm":"Ein so treuer Frieden / will ich sagen / dass der Abt hernach ihm auch im Krieg hilf gelaist / welchen Er was weniges (dann er war noch ein Graf) mit den benachbarten hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.024099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15440,"date":1663,"orig":"Aber die Stimm des hinweckgehenden iſt von den Befreunden eben mit diſen Worten vermerckt worden:","norm":"Aber die Stimme des hinweckgehenden ist von den Befreunden eben mit diesen Worten vermerkt worden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.2941999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15441,"date":1663,"orig":"Welcher drey Strittigkeiten hat/ der richte zwo/ wann er kan/ zurecht/ das iſt mein Raht.","norm":"Welcher drei Strittigkeiten hat / der richte zwei / wann er kann / zurecht / das ist mein Rat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.59600019454956} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15442,"date":1663,"orig":"Aber ich rahtete auch diß/ daß Er den dritten zu end braͤchte/ damit diſer Hoͤllhund kein Kopff mehr habe.","norm":"Aber ich ratet auch dies / dass er den dritten zu Ende brächte / damit dieser Höllhund kein Kopf mehr habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.774099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15443,"date":1663,"orig":"Deß Henrici Iulii Hertzogs auß Braunſchweig/ eines Fuͤrſten ſo in beeden Rechten miraculoſiſch geſchickt war/ Apopthegma iſt alſo beſchaffen/ daß ichs auß Kindiſcher Geſchaͤmigkeit nit erzehlen kan/ Aber es exprimiert nicht ohne nachtruck der jenigen Gluͤck/ welche ſich in Gerichts-Streit einmiſchen.","norm":"Des Henrici Iulii Herzogs aus Braunschweig / eines Fürsten so in beiden Rechten miraculosisch geschickt war / Apopthegma ist also beschaffen / dass ich es aus kindischer Geschämigkeit nicht erzählen kann / Aber es exprimiert nicht ohne Nachdruck derjenigen Glück / welche sich in Gerichtsstreit einmischen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.22100019454956} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15444,"date":1663,"orig":"Vielleicht/ wann ichs nit ſage/ ſo weiſt du daſſelbige Sprichwort/ O lieber Bacone?","norm":"Vielleicht / wann ich es nicht sage / so weist du dasselbe Sprichwort / O lieber Bacon?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.202300071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15445,"date":1663,"orig":"O wie ſelig ſeynd die jenigen Voͤlcker/ bey welchen die einfaͤltige/ aber ſelige Billichkeit durch Schidmaͤnner ſtillet/ den Zwytracht ſo under den Burgern auffgangen iſt.","norm":"O wie selig sind diejenigen Völker / bei welchen die einfältige / aber selige Billigkeit durch Schiedmänner stillet / den Zwietracht so unter den Burgern aufgegangen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.663899898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15446,"date":1663,"orig":"Dann wo dieſelben Gerichtsſchwaͤtzer mit jhrer Wolredenheit regieren/ aldort kompt ein Streit auß dem andern/ und auß dieſem wider ein anderer/ und alſo wird ein Ketten/ die auch die Erben bindet.","norm":"Dann wo dieselben Gerichtsschwätzer mit ihrer Wohlredenheit regieren / aldort kommt ein Streit aus dem anderen / und aus diesem wieder ein anderer / und also wird ein Ketten / die auch die Erben bindet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.924900054931641} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15447,"date":1663,"orig":"Alſo wird die Einhelligkeit hinweg genommen/ offentlicher oder heimlicher Haß wird in den Gemuͤtern geboren/ ja Betrug/ Nachſtellungen und Begird zu uͤberwinden/ und mit jeder verknuͤpffung zu betriegen.","norm":"Also wird die Einhelligkeit hinweggenommen / öffentlicher oder heimlicher Hass wird in den Gemütern geboren / ja Betrug / Nachstellungen und Begierde zu überwinden / und mit jeder Verknüpfung zu betrügen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.113900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15448,"date":1663,"orig":"Dann nicht/ wie Celſus gar wahr geſchriben hat/ ein gutes Gewiſſen/ ſonder der Sieg iſt des ſtreitenden Belohnung Du wuͤrdeſt dich vermunderen daß ich ein Knab/ der kaum ein Alter von 14. Jahr erlangt/ von diſen ſachen rede/ welche vielleicht vber mein Verſtand zu ſeyn vermaint werden.","norm":"Dann nicht / wie Celsus gar wahr geschrieben hat / ein gutes Gewissen / sonder der Sieg ist des streitenden Belohnung Du würdest dich munteren dass ich ein Knabe / der kaum ein Alter von 14. Jahr erlangt / von diesen Sachen rede / welche vielleicht über mein Verstand zu sein vermeint werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.821499824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15449,"date":1663,"orig":"Aber die Erfahrung iſt mir in dieſer ſach an ſtatt eines grauſamen Maiſters geweſen/ und hat mich wider mein Willen gelehrt/ was gluͤckſelige Alten nit wiſſen.","norm":"Aber die Erfahrung ist mir in dieser Sache anstatt eines grausamen Maisters gewesen / und hat mich wider mein Willen gelehrt / was glückselige Alten nicht wissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.295000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15450,"date":1663,"orig":"Aber nach deiner fuͤrtrefflichen Weißheit/ wirſt du ohne zweifel in der Jnſul Atlantide, dieſen Schwaͤtzern ein Biß einlegen/ welche mein arme Jugent ſo viler injurien proſtituirt haben Vnder dieſem erbarme dich meiner.","norm":"Aber nach deiner fürtrefflichen Weisheit / wirst du ohne Zweifel in der Insel Atlantide, diesen Schwätzern ein Biss einlegen / welche mein arme Jugent so vieler Injurien prostituiert haben unter diesem erbarme dich meiner.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.895899772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15451,"date":1663,"orig":"Sey ich ein Außlaͤnder wie jhm iſt/ aber ungluͤckſelig/ und ein Bueb bin ich/ und/ wann es was iſt/ bin ich ein Sohn eines gar guten und ehrlichen Mannes/ welcher mit dir vor zeiten gar vertraute Freundſchafft gehabt.","norm":"Sei ich ein Ausländer wie ihm ist / aber unglückselig / und ein Bueb bin ich / und / wann es was ist / bin ich ein Sohn eines gar guten und ehrlichen Mannes / welcher mit dir vor Zeiten gar vertraute Freundschaft gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.002799987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15452,"date":1663,"orig":"Sihe da haſt Brief von meinem liebſten Vattern/ dem Doctor Bonifacio, mit welchen er wenig vor ſeinem Todt mich dir befohlen hat/ umb GOttes willen/ zu dem er gienge/ umb willen anderer Freund/ die er verlieſſe/ umb willen des Bunds der jnnerſten Freundſchafft/ welche vor dieſem ewre Gemuͤter zuſam̃ gehefft/ umb willẽ der Gemainſchafft und alles anders/ was das Menſchliche Geſchlecht fuͤr unſtꝛaͤfflich und lieb hat/ bittete er dich/ daß du meine Sorg auff dich nameſt/ und in deinen Sitten underweiſeſte.","norm":"siehe da hast Brief von meinem liebsten Vattern / dem Doktor Bonifacio, mit welchen er wenig vor seinem Tod mich dir befohlen hat / um Gottes willen / zu dem er ginge / um Willen anderer Freund / die er verließe / um Willen des Bunds der innersten Freundschaft / welche vor diesem eure Gemüter zusamm gehefft / um willen der Gemeinschaft und alles anders / was das menschliche Geschlecht für unsträflich und lieb hat / bettete er dich / dass du meine Sorge auf dich nahmst / und in deinen Sitten unterweiseste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.904399871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15453,"date":1663,"orig":"Du wirſt noch ſeine Hand keñen/ wiewol die uͤbel gezogne Buchſtaben/ das zittern der Kranckheit verwirꝛt hat.","norm":"Du wirst noch seine Hand kennen / wiewohl die übel gezogene Buchstaben / das Zittern der Krankheit verwirrt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.515699863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15454,"date":1663,"orig":"Jch will mein Gemuͤt zur Vergeſſenheit der Gluͤckſeligkeit/ welche ich vor diſem in Fridszeiten inn dem Hauß meines liebſten Vatters gewohnt habe/ zwingen/ und mich gluͤcklich armſelig achten/ wann du wuͤrdeſt zugeben daß ich dein Diener ſeye.","norm":"Ich will mein Gemüt zur Vergessenheit der Glückseligkeit / welche ich vor diesem in Fridszeiten in dem Haus meines liebsten Vaters gewohnt habe / zwingen / und mich glücklich armselig achten / wann du würdest zugeben dass ich dein Diener sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.590700149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15455,"date":1663,"orig":"Wann auffs wenigiſt durch dein promotion ich kundte mein faͤhiges Gemuͤt anfuͤllen/ wolte ich machen/ uff daß du einmal verſteheſte/ daß du ein Gutthat einem nit undanckbaren und vergeſſenen Menſchen bewieſen haſt.","norm":"Wann aufs wenigist durch dein Promotion ich konnte mein fähiges Gemüt anfüllen / wollte ich machen / auf dass du einmal verstehest / dass du ein Guttat einem nicht undankbaren und vergessenen Menschen bewiesen hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.26609992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15456,"date":1663,"orig":"Als diß der Knab redete/ iſt er mit ſolcher Zuͤchtigkeit dargeſtanden/ traurete ſo huͤpſch uͤnd fein/ daß wir eben in ſelbige Anmutungen mit jhme Hertzens traurigkeit empfunden haben.","norm":"Als dies der Knabe redete / ist er mit solcher Züchtigkeit dagestanden / trauerte so hübsch und fein / dass wir eben in selbige Anmutungen mit ihm Herzens Traurigkeit empfunden haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.092000007629394} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15457,"date":1663,"orig":"Der Baconus troͤſtete noch mit unglaublicher Freundlichkeit den betruͤbten/ und zu allen hohen ſachen gebornen Knaben/ da kame ohngefahr ein ungewonliches Liecht umb uns/ und wir hoͤreten die lieblichiſte Muſic.","norm":"Der Baconus tröstete noch mit unglaublicher Freundlichkeit den betrübten / und zu allen hohen Sachen geborenen Knaben / da kam ohngefahr ein ungewonliches Licht um uns / und wir hörten die lieblichiste Musik.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.10069990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15458,"date":1663,"orig":"Wir ſeyn nit lang mit verwunderung geſtandẽ/ und ſihe/ auß der naͤchſten Hecken lieffe ein Schaar der ſchoͤneſten Knaben herfuͤr/ mit weiſſen Stollen/ dapffern Angeſichtern und Haaren/ mit Lorbeerkraͤntzen/ welche mit der Hand brinnende Facklen hielten.","norm":"Wir sein nicht lang mit Verwunderung gestanden / und siehe / aus der nächsten Hecken lief ein Schar der schönsten Knaben herfür / mit weißen Stollen / tapferen Angesichtern und Haaren / mit Lorbeerkränzen / welche mit der Hand brennende Fackeln hielten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.013000011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15459,"date":1663,"orig":"Die Knaben giengen ſo Majeſtaͤtiſch/ daß in betrachtung derſelben ich anfangs nit gehoͤrt hab/ was ſie geſungen.","norm":"Die Knaben gingen so Majestätisch / dass in Betrachtung derselben ich anfangs nicht gehört habe / was sie gesungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.150499820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15460,"date":1663,"orig":"Letztlich aber die Ohren hinzu hebet/ hoͤrte ich dieſe Wort:","norm":"Letztlich aber die Ohren hinzu hebet / hörte ich diese Wort:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.674600124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15461,"date":1663,"orig":"Wer ſich nun auff Geld will gruͤnden/ Hat auff ſchwaches Eyß gebaut.","norm":"Wer sich nun auf Geld will gründen / Hat auf schwaches Eis gebaut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.530799865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15462,"date":1663,"orig":"Gelt und Gut pflegt zu verſchwinden/ Wie der Schnee thut/ wann es Thaut.","norm":"Geld und Gut pflegt zu verschwinden / Wie der Schnee tut / wann es Taut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.502299785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15463,"date":1663,"orig":"Wie ein Dunſt der auß den Kluͤfften/ Vber ſich gen Himmel faͤhrt.","norm":"Wie ein Dunst der aus den Klüften / Über sich gen Himmel fährt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.856500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15464,"date":1663,"orig":"Vnd von Winden in den Luͤfften/ Wird verſtoben und verzehrt.","norm":"Und von Winden in den Lüften / Wird verstoben und verzehrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.466599941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15465,"date":1663,"orig":"Tugendreicher Sinn beſteht/ Krieget Preyß und ſchwebt empor.","norm":"Tugendreicher Sinn besteht / Krieget Preis und schwebt empor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.3302001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15466,"date":1663,"orig":"Weißheit in dem Hertzen gehet/ Hundert Tonnen Goldes vor.","norm":"Weisheit in dem Herzen geht / Hundert Tonnen Goldes vor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.206999778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15467,"date":1663,"orig":"Under dieſem Geſang/ gienge ein Juͤngling zu mir/ der gedunckte kaum auß den Kleidern ein ſolcher zu ſeyn/ Alſo hatte er ſchier gar kein Haͤrlein umbs Maul.","norm":"Unter diesem Gesang / ginge ein Jüngling zu mir / der gedunkte kaum aus den Kleidern ein solcher zu sein / Also hatte er schier gar kein Härlein ums Maul.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.117599964141846} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15468,"date":1663,"orig":"Du hetteſt jhn ein Jungfraw genennet/ ſo lieblicher Augen und liebkoſenden Geſichts war er.","norm":"Du hättest ihn ein Jungfrau genannt / so lieblicher Augen und liebkosenden Gesichts war er.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.992300033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15469,"date":1663,"orig":"Ein Krantz auß gruͤnendem Lorbeer/ ein kraͤußlechtes und mit Locken zerthailtes ſchoͤnes Haar/ umbſchattete uͤberal ſeine Achslen.","norm":"Ein Kranz aus grünendem Lorbeer / ein kräußlechtes und mit Locken zerteiltes schönes Haar / umschattete überall seine Achseln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.738500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15470,"date":1663,"orig":"Er war mit guldenem Klayd angethon/ ein guldene Leyren/ ein guldener Pfeilkoͤcher hangete jhm an der Lenden herab/ ja auch die Schuch waren guldin/ und das andere ſchier alles.","norm":"Er war mit güldenem Kleid angetan / ein güldene Leieren / ein güldener Pfeilköcher hanget ihm an der Lenden herab / ja auch die Schuh waren golden / und das andere schier alles.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.463600158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15471,"date":1663,"orig":"Nach dem er mich mit fuͤrwitzigen Augen lang angeſehen hat/ Seye gegruͤſt/ ſprach Er/ guter Mann/ deine Freund haben uns gnugſam dein/ einem ſolchen Gmuͤt unzimblichen uͤbelſtand beſchrieben/ und wir ſeyn deiner alten Guͤnſt gegen uns nit vergeſſen.","norm":"Nachdem er mich mit fürwitzigen Augen lang angesehen hat / Sei gegrüßt / sprach er / guter Mann / deine Freund haben uns genugsam dein / einem solchen Gemüt unzimblichen Übelstand beschrieben / und wir sein deiner alten Günst gegen uns nicht vergessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.25540018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15472,"date":1663,"orig":"Wir befehlen dir derohalben gutes zuhoffen.","norm":"Wir befehlen dir derohalben gutes zuhoffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.715000152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15473,"date":1663,"orig":"Die Fata werden ein andern Weeg finden.","norm":"Die Fata werden ein anderen Weg finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.162099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15474,"date":1663,"orig":"Jch eylete in diß und mehr redendem Armb und umbfangen/ Aber mein Gockelhan mit gar ſtarcker Stimm ſingend/ erweckte mich vom Schlaff.","norm":"Ich eilte in dies und mehr redendem Arm und umfangen / Aber mein Gockelhan mit gar starker Stimme singend / erweckte mich vom Schlaf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.892300128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15475,"date":1663,"orig":"Wie mir geweſen/ wie groſſen Zorn und Klag ichgehabt habe/ das durch deß Hanengeſang verurſacht worden/ daß in der luſtigiſten Fabel außgang nit geſehen/ und nit erfahren hab/ was fuͤr ein fortgang die Schiffart in Atlantidem genommen/ iſt daraus zu erkennen/ daß ich alsbald jhn zu dem Bratſpiß verurtheilt/ meiner Magd befohlen hab/ daß ſie dem untauglichſten Hanen den Kopff abname.","norm":"Wie mir gewesen / wie großen Zorn und Klage ichgehabt habe / das durch des Hahnengesang verursacht worden / dass in der lustigisten Fabel Ausgang nicht gesehen / und nicht erfahren habe / was für ein Fortgang die Schifffahrt in Atlantidem genommen / ist daraus zu erkennen / dass ich alsbald ihn zu dem Bratspiß verurteilt / meiner Magd befohlen habe / dass sie dem untauglichsten Hanen den Kopf Abnahme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6092000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15476,"date":1663,"orig":"Sie verwunderte ſich/ warumb ich auff den dapffern Hanen/ der mich ſo offt auß dem Schlaff erweckt/ und zu den Buͤcheren beruffen hat/ alſo zornig ware?","norm":"Sie verwunderte sich / warum ich auf den tapferen Hanen / der mich so oft aus dem Schlaf erweckt / und zu den Büchern berufen hat / also zornig war?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.766499996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15477,"date":1663,"orig":"Aber ich befahle mein Beſelch zuvollbringen/ und nit zu examinieren.","norm":"Aber ich befahl mein Beselch zuvollbringen / und nicht zu examinieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.553599834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15478,"date":1663,"orig":"Jch wolte aber/ O liebſte und edleſte Leſer/ daß ich euch alle und jede diſen Abend zu dergleichen Nachtmaͤhlein haben kundte/ wie es die muͤhſeligkeit dieſer Zeit und deß Orts ungelegenheit mir erlauben.","norm":"Ich wollte aber / O liebste und edelste Leser / dass ich euch alle und jede diesen Abend zu dergleichen Nachtmählein haben konnte / wie es die Mühseligkeit dieser Zeit und des Orts Ungelegenheit mir erlauben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.383999824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15479,"date":1663,"orig":"Jch darff zwar nit ſagen/ daß der Homerus nie die Unwarheit geſagt habe.","norm":"Ich darf zwar nicht sagen / dass der Homer nie die Unwahrheit gesagt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.539899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15480,"date":1663,"orig":"Wann jhr aber vermaineten/ es waͤre jhm zuglauben/ wurdet ihr gedencken/ daß der Juppiter offt die Speiß der Goͤtter und Hoͤnigtranck nit gewolt/ und mit gutwilligem Gemuͤt zu den Mahl zeiten der Moren ſich geladen habe.","norm":"Wann ihr aber vermeinten / es wäre ihm zuglauben / wurdet ihr Gedenken / dass der Juppiter oft die Speise der Götter und Honigtrank nicht gewollt / und mit gutwilligem Gemüt zu den Mahl Zeiten der Mohren sich geladen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.097300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15481,"date":1663,"orig":"Jch weiß wol/ und bin neidig darumb/ daß viel mein Vermoͤgen weit uͤbertreffen.","norm":"Ich weiß wohl / und bin neidig darum / dass viel mein Vermögen weit übertreffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.767099857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15482,"date":1663,"orig":"Wann aber Berg und Thal nit hinderlich waͤren/ wolte ich hoffen/ es wurde euch nicht unangenemb ſeyn/ auch Saurbruͤnnenlein mit dem jenigen zu trincken/ deſſen Gemuͤt oder Verſtandt ihr vor diſem probiert habt.","norm":"Wann aber Berg und Tal nicht hinderlich wären / wollte ich hoffen / es wurde euch nicht unangenehm sein / auch Saurbrünnenlein mit demjenigen zu trinken / dessen Gemüt oder verstand ihr vor diesem probiert habt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.189000129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15483,"date":1663,"orig":"So ferꝛn ich in gegenwertigkeit ewre rechte Haͤnd moͤchte vmbfangen/ waͤre mir nichts angenemmers/ als lehren/ wie zu diſem traurigiſten Stand der Zeiten und Sachen/ gute Leut moͤgen reich werden/ mit was Kuͤnſten die Jtalianer/ Frantzoſen/ Spannier/ Niderlaͤnder/ Polen/ Schweden/ Engelaͤnder und andere verſtaͤndigiſte Voͤlcker ihre Caſſen zu mehren pflegen.","norm":"Sofern ich in Gegenwertigkeit eure rechte Hände möchte umfangen / wäre mir nichts angenemmers / als lehren / wie zu diesem traurigisten Stand der Zeiten und Sachen / gute Leute mögen reich werden / mit was Künsten die Jtalianer / Franzosen / Spanier / Niederländer / Polen / Schweden / Engeländer und andere verständigiste Völker ihre Kassen zu mehren pflegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.286300182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15484,"date":1663,"orig":"Aber ich bekenne es rund und gut/ daß ich diß alles nit weiß.","norm":"Aber ich bekenne es rund und gut / dass ich dies alles nicht weiß.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.014400005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15485,"date":1663,"orig":"Und glaubt mir/ daß diſe Sach gantz und gar nit auß den Buͤchern geſchoͤpfft werde/ welche mit einer ſo groſſen magnificenz der Titul ſuperbieren.","norm":"Und glaubt mir / dass diese Sache ganz und gar nicht aus den Büchern geschöpft werde / welche mit einer so großen Magnifizenz der Titel Superbieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.08489990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15486,"date":1663,"orig":"Dann jhr ſolt wiſſen/ daß ſechs Sachen gantz nit zu trauen iſt.","norm":"Dann ihr sollt wissen / dass sechs Sachen ganz nicht zu trauen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.296800136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15487,"date":1663,"orig":"Zum erſten/ einem geſchwaͤtzigen Weib.","norm":"Zum ersten / einem geschwätzigen Weib.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.48799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15488,"date":1663,"orig":"Zum andern/ einem ſtoltzen Diener.","norm":"Zum anderen / einem stolzen Diener.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.02400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15489,"date":1663,"orig":"Zum dritten/ ſtillem Geſtatt.","norm":"Zum dritten / stillem Gestatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.21310043334961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15490,"date":1663,"orig":"Zum vierten/ fremdem Hund.","norm":"Zum vierten / fremdem Hund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.659200191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15491,"date":1663,"orig":"Zum fuͤnfften/ einem jeden Roß/ wann es ein Lateiniſchen Sitzer muß leyden.","norm":"Zum fünften / einem jeden Ross / wann es ein Lateinischen Sitzer muss leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.962500095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15492,"date":1663,"orig":"Zum ſechſten/ dem Titul der Buͤcher/ welche in die Franckfurter Meſſe geſchickt werden/ damit ſie den Catalogum einfuͤllen.","norm":"Zum sechsten / dem Titel der Bücher / welche in die Frankfurter Messe geschickt werden / damit sie den Catalogum einfüllen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.331500053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15493,"date":1663,"orig":"Aber vielleicht anderer Orten mehr.","norm":"Aber vielleicht anderer Orten mehr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.280200004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15494,"date":1663,"orig":"Seyt gegruͤſt und lebet wol.","norm":"Seid gegrüßt und lebet wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.8915998935699463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15495,"date":1663,"orig":"SERMON Von der Siebenzehenden dieſes Hundertjaͤhrigen Zeit-Lauffs Gluͤckſeeligkeit Beſchreibung.","norm":"SERMON von der Siebenzehenden dieses hundertjährigen Zeitlaufs Glückseligkeit Beschreibung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.444399833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15496,"date":1663,"orig":"KEinem gefaͤllet das/ was von Jhme den Urſprung hat/ und treibet uns die blinde Begierde/ frembde und verlauffene Ding eyferig zu begehren; die meiſten bedencken nur/ und ſehen zuruck in die verwichene und abgelauffene Zeiten/ derer Gluͤckſeeligkeiten ſie ererzehlen/ und dieſelbe mit vollem Mund preiſen und ruͤhmen Deß Nahmens Wuͤrdigkeit bewegt ins gemein deß gemeinen Mañs ſein Gemuͤt/ dahero denn die Tugenden/ als auch die Laſter/ nicht ſo wol auß ihrem Werth und Verdienſt/ als auß naͤrriſch-eingebildetem Alterthumb geſchaͤtzet und geachtet werden/ unter welcher all ſeiner Larve viel Laſter bedecket werden/ denn ſo bald etwas geſchicht/ das nicht ein ſonderliches Alterthumb an ſich hat/ iſt es gantz und gar nicht angenehm/ und ſchmecket dem Munde zumal nicht/ ſo gar/ daß man gleich hoͤret:","norm":"Keinem gefällt das / was von ihm den Ursprung hat / und treibet uns die blinde Begierde / fremde und verlaufene Ding eifrig zu begehren; die meisten bedenken nur / und sehen zurück in die verwichene und abgelaufene Zeiten / derer Glückseligkeiten sie ererzehlen / und dieselbe mit vollem Mund preisen und rühmen des namens Würdigkeit bewegt ins gemein des gemeinen Manns sein Gemüt / daher denn die Tugenden / als auch die Laster / nicht so wohl aus ihrem Wert und Verdienst / als aus närrisch-eingebildetem Altertum geschätzt und geachtet werden / unter welcher all seiner Larve viel Laster bedecket werden / denn so bald etwas geschieht / das nicht ein sonderliches Altertum an sich hat / ist es ganz und gar nicht angenehm / und schmecket dem Munde zumal nicht / so gar / dass man gleich höret:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.845099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15497,"date":1663,"orig":"Die Alten ſind auch keine Narꝛen geweſen.","norm":"Die Alten sind auch keine Narren gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.386899948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15498,"date":1663,"orig":"Welches Spruͤchwort anzutaſten/ ein ſonderlich groſſes Verbrechen waͤre/ dahero dann dieſe unſere vorſtehende Hundert-Jaͤhrige Alters-Zeit/ ob ſie wol in Gluͤckſeeligkeit keiner andern Zeit weichet/ ſo ſtincket ſolche doch als ein ohnflaͤtige Abzucht und Urſach alles Ubeln/ trefflich an/ uͤber derer Natur und Eygenſchafft Alle klagen/ entruͤſten ſich/ und wenn man in einem und anderm mißhandelt/ ſo fort iſt es der Zeit Schuld/ und ſo bald etwas nicht nach Wunſch hinauß laufft/ muß es dieſe Zeit verurſachen/ und die Schuld tragen/ Jederman beſchwert ſich/ daß er eben zu dieſer ohngluͤckſeeligen boͤſen Zeit geboren/ goͤnnen und uͤberlaſſen dieſem gegenwaͤrtigen Zeitlauff nichts als den bloſſen Nahmen/ Haß und Mißgunſt/ und iſt mir nicht anderſt/ als hoͤrete ich die Jenige/ die ſtaͤtig in ihrem Munde fuͤhren:","norm":"Welches Sprüchwort anzutasten / ein sonderlich großes Verbrechen wäre / daher dann diese unsere vorstehende Hundert-Jährige Alters-Zeit / ob sie wohl in Glückseligkeit keiner anderen Zeit weichet / so stinket solche doch als ein unflätige Abzug und Ursache alles Übeln / trefflich an / über derer Natur und Eigenschaft alle klagen / entrüsten sich / und wenn man in einem und anderem misshandelt / so fort ist es der Zeit Schuld / und so bald etwas nicht nach Wunsch hinauslauft / muss es diese Zeit verursachen / und die Schuld tragen / Jedermann beschwert sich / dass er eben zu dieser unglückseligen bösen Zeit geboren / gönnen und überlassen diesem gegenwärtigen Zeitlauf nichts als den bloßen Namen / Hass und Missgunst / und ist mir nicht anders / als hörte ich diejenige / die stetig in ihrem Munde führen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.372499942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15499,"date":1663,"orig":"O der boͤſen Zeiten:","norm":"O der bösen Zeiten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.112100124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15500,"date":1663,"orig":"O der verderbten boͤſen Sitten/ Gewohnheiten und Gebraͤuchen/ es veraͤndert ſich alles/ wir werden den Pfeilen deß Ungluͤckes als ein Ziel fuͤrgeſteckt/ und in den Duͤmpffel deß Elends gleichſam verſencket/ und iſt keine Spur der alten Teutſchen Ehr/ Glauben und Redligkeit mehr uͤbrig/ ſondern gleich dem Eyſen alles mit roſt uͤberzogen und gefreſſen Der Erdboden iſt nicht mehr ſo kraͤfftig/ wie vor Zeiten.","norm":"O der verderbten bösen Sitten / Gewohnheiten und Gebräuchen / es verändert sich alles / wir werden den Pfeilen des Unglückes als ein Ziel vorgesteckt / und in den Dümpffel des Elends gleichsam versenket / und ist keine Spur der alten Deutschen Ehre / Glauben und Redlichkeit mehr übrig / sondern gleich dem Eisen alles mit Rost überzogen und gefressen der Erdboden ist nicht mehr so kräftig / wie vor Zeiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.992499828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15501,"date":1663,"orig":"Der Welt Kraͤffte als deren Marck verſchwindet/ veralten/ und die allgemeine Natur und derer Zuſtand zerfellet.","norm":"Der Welt Kräfte als deren Mark verschwindet / veralten / und die allgemeine Natur und derer Zustand zerfällt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.229899883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15502,"date":1663,"orig":"Damit aber allhier ich die Freyheit beydes zu reden und zu urtheilen/ gebrauche/ hat dieſes des eytelen und leichtglaubigen/ Poͤbels Gedicht/ etlicher derer ſo nicht ſonderlich bekand/ authorität als warhafftig eingefuͤhret/ und bey frommen Hertzen die heylloſe Einbildung/ bey welcher ohne das mehr eine ohnvernuͤnfftiger Hochmut/ als rechtſchaffene Warheit befindet.","norm":"Damit aber allhier ich die Freiheit beides zu reden und zu urteilen / gebrauche / hat dieses des Eitelen und leichtgläubigen / Pöbels Gedicht / etlicher derer so nicht sonderlich bekannt / Autorität als wahrhaftig eingeführt / und bei frommen Herzen die heillose Einbildung / bei welcher ohne das mehr eine unvernünftiger Hochmut / als rechtschaffene Wahrheit befindet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.308499813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15503,"date":1663,"orig":"Denn der hoͤchſte Schoͤpfer aller dinge/ als Er anfangs den ſchoͤnen Umbkreis Himmels und Erden geordnet/ hat er der Natur gewiſſe Geſetz vorgeſchriben/ und aller Dinge Ordnung und Urſache ſo feſt verknuͤpfet/ in dem er alle Geſchoͤpf nicht durch Unvernunfft/ ſondern hochweiſeſten Rath geordnet/ und dieſelbe durch eine innerliche immerwehrende Richtſchnur fort gepflantzet/ welche Goͤttliche Gewalt nicht weniger in dieſer ihrer Erhaltung ſich blicken/ als in deren Erſchaffung ſich thaͤtig erzeiget/ dergeſtalt/ daß wer glauben wolte/ daß der Welt Kraͤffte abnehmen/ dafuͤr halten muͤſte/ als wenn die Goͤttliche Gewalt ſelbſt aufhoͤrete.","norm":"Denn der höchste Schöpfer aller Dinge / als Er anfangs den schönen Umkreis Himmels und Erden geordnet / hat er der Natur gewisse Gesetz vorgeschrieben / und aller Dinge Ordnung und Ursache so fest verknüpfet / in dem er alle Geschöpf nicht durch Unvernunft / sondern hochweisesten Rat geordnet / und dieselbe durch eine innerliche immerwährende Richtschnur fort gepflanzt / welche göttliche Gewalt nicht weniger in dieser ihrer Erhaltung sich blicken / als in deren Erschaffung sich tätig erzeiget / dergestalt / dass wer glauben wollte / dass der Welt Kräfte abnehmen / dafür halten müsste / als wenn die göttliche Gewalt selbst aufhörte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.059999942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15504,"date":1663,"orig":"Solches von Gott zuſchliſſen/ ſeye als eine groſſe Schmach ferne.","norm":"Solches von Gott zuschlissen / sei als eine große Schmach ferne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.844200134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15505,"date":1663,"orig":"Wir beteten vergebens/ wir hoffeten auch Beſſerung vergebens/ wann alles ſo uns begegnet/ ein von GOtt verſehenes Ungluͤck waͤre.","norm":"Wir beteten vergebens / wir hofften auch Besserung vergebens / wann alles so uns begegnet / ein von Gott versehenes Unglück wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.505000114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15506,"date":1663,"orig":"Das iſt ja ein boͤſer Gottes-Dienſt/ darvon nichtes zu hoffen.","norm":"Das ist ja ein böser Gottesdienst / davon nichts zu hoffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.742499828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15507,"date":1663,"orig":"Ob ſolche/ die alſo ſchlieſſen/ GOtt nicht mehr Schmach oder Haß zu ziehen/ wolle ein jeder recht Vernuͤnfftiger bey ihme ermeſſen.","norm":"Ob solche / die also schließen / Gott nicht mehr Schmach oder Hass zu ziehen / wolle ein jeder recht Vernünftiger bei ihm ermessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.309999942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15508,"date":1663,"orig":"Deß Himmels Kreis hat noch ſeine ihme von GOtt verliehene Krafft/ es iſt noch der alte und einige Stern-Lauff/ die hell-leuchtende Sonn erwaͤrmet und erleuͤchtet noch alle Ding.","norm":"Des Himmels Kreis hat noch seine ihm von Gott verliehene Kraft / es ist noch der alte und einige Sternlauf / die hellleuchtende Sonne erwärmet und erleuchtet noch alle Ding.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.218299865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15509,"date":1663,"orig":"Des Erdbodens Waͤrme bringet noch herfuͤr ſeine Gewaͤchs/ und das Liecht ſcheinet dem irdiſchen Umbkreis nicht weniger als vorzeiten auch.","norm":"Des Erdbodens Wärme bringt noch herfür seine Gewächs / und das Licht scheinet dem irdischen Umkreis nicht weniger als vorzeiten auch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.25629997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15510,"date":1663,"orig":"Die jenige die dafuͤr gehalten/ daß deſſen Coͤrper auff die Erde zerſchmelzend falle/ derer Buͤcher ſolte man mit dem naſſen Schwamm/ die Uhrheber aber mit Peitſchen vertilgen und außloͤſchen.","norm":"Diejenige die dafür gehalten / dass dessen Körper auf die Erde zerschmelzend falle / derer Bücher sollte man mit dem nassen Schwamm / die Uhrheber aber mit Peitschen vertilgen und auslöschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.606500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15511,"date":1663,"orig":"Die Erde hat noch ihre Fruchtbarkeit/ welche wann ſie mit Regen befeuchtet/ ihre Frucht uͤberfluͤſſig darreichet/ daß ſie vorzeiten mit groſſen Erdbeben zerſchellet/ iſt auſſer allem Zweifel/ die hieran zweifflen/ ſchlagen auff die alte Geſchichte/ nicht weniger bewegen zu Furcht und Schrecken/ Donner-Wetter/ Plitz und Hagel/ als vor Zeiten auch.","norm":"Die Erde hat noch ihre Fruchtbarkeit / welche wann sie mit Regen befeuchtet / ihre Frucht überflüssig darreichet / dass sie vorzeiten mit großen Erdbeben zerschellet / ist außer allem Zweifel / die hieran zweifle / schlagen auf die alte Geschichte / nicht weniger bewegen zu Furcht und Schrecken / Donnerwetter / Blitz und Hagel / als vor Zeiten auch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.122300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15512,"date":1663,"orig":"Man ſihet noch den Wunderfarben Regen- Bogen.","norm":"Man sieht noch den Wunderfarben Regen-Bogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"sv","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.514800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15513,"date":1663,"orig":"Es ſind warhafftige Dinge/ ſo ich erzehle/ welche wie ſie klar und gewiß/ alſo hegen ſie wenig/ die jennige/ die hier irꝛwegig erfunden werden.","norm":"Es sind wahrhaftige Dinge / so ich erzähle / welche wie sie klar und gewiss / also hegen sie wenig / diejenige / die hier irrwegig erfunden werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.36929988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15514,"date":1663,"orig":"Damit man aber erkenne die nichtige Klagen/ die gefuͤhret werden/ von der zerfallenen und geſchwechten Hoheit Menſchlicher Ehr und Wuͤrdigkeiten/ will ich euͤch an jetzo vorſtellen einen Menſchen/ und zwar auß dieſen einen rechten Teutſchen/ der in dieſen allen den Triumpf erhalten wird.","norm":"Damit man aber erkenne die nichtige Klagen / die geführt werden / von der zerfallenen und geschwächten Hoheit menschlicher Ehre und Würdigkeiten / will ich euch an jetzt vorstellen einen Menschen / und zwar aus diesen einen rechten Deutschen / der in diesen allen den Triumph erhalten wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.51200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15515,"date":1663,"orig":"Deß Geiſtlichen Dichters Weiſſagunge/ die erſtrecken das End Menſchlichen Lebens nicht uͤber 80. Jahr/ da doch heuͤte zu Tage jhrer viel daß hunderſte Jahr erreichen.","norm":"Des geistlichen Dichters Weissagung / die erstrecken das Ende menschlichen Lebens nicht über 80. Jahr / da doch heute zu Tage ihrer viel dass hundertste Jahr erreichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.010200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15516,"date":1663,"orig":"Jch koͤnte derer eine groſſe Anzahl rechnen/ wenn nicht dieſe unſer Statt Marpurg/ welche viel Leute/ ſo hundert Jahr und druͤber/ in ihrem Schoß waͤrmet/ daß Papier erfuͤllete.","norm":"Ich könnte derer eine große Anzahl rechnen / wenn nicht diese unser Stadt Marpurg / welche viel Leute / so hundert Jahr und drüber / in ihrem Schoß wärmet / dass Papier erfüllte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.062300205230713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15517,"date":1663,"orig":"Jn dem Jahr 1635 iſt einer in Engeland 152.","norm":"In dem Jahr 1635 ist einer in England 152.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.183199882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15518,"date":1663,"orig":"Jahr alt geſtorben/ der in ſeinem 104 einen Sohn gezeuget Meines dafuͤr haltens/ iſt er entſproſſen auß dem Mannhafften Sachſen/ die ehrzeiten wegen uͤberheuffter Leute groſſe Menge in Engeland gefuͤret haben.","norm":"Jahr alt gestorben / der in seinem 104 einen Sohn gezeugt meines dafür halten es / ist er entsprossen aus dem Mannhaften Sachsen / die Ehrzeiten wegen überhäufter Leute große Menge in England geführt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.981400012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15519,"date":1663,"orig":"Auch weichet die Groͤſſe unſerer heuͤtigen Leute/ der Groͤſſe der Alten gantz und gar nicht.","norm":"Auch weichet die Größe unserer heutigen Leute / der Größe der Alten ganz und gar nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.326300144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15520,"date":1663,"orig":"Derer laͤnge ins gemeine 4. Elen/ in welchen Stuͤck die Groͤſſe unſers Alters jene weit uͤbertrifft/ welches der Augenſchein bezeugen wird/ und Lieber/ wer wolte leugnen/ daß nicht hier in dieſer unſerer Verſamblung dergleichen auch ſolten gefunden werden/ die da uͤber vier Elen oder Cubit groß/ er muͤſte anders mit ſehenden Augen blind ſeyn.","norm":"Derer Länge ins gemeine 4. Elen / in welchen Stück die Größe unseres Alters jene weit übertrifft / welches der Augenschein bezeugen wird / und lieber / wer wollte leugnen / dass nicht hier in dieser unserer Versammlung dergleichen auch sollten gefunden werden / die da über vier Elen oder Cubit groß / er müsste anders mit sehenden Augen blind sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6890997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15521,"date":1663,"orig":"Auch ſind unſere Leute von ſolcher Staͤrcke/ welche in vorigen Zeiten ſchwerlich derer gleichen erſehen worden iſt Es ſind nun 3. Jahr/ da Einer/ nicht ferne von dem Todte/ Steine/ an welche er mit Ketten gefeſtiget/ unglaublicher Schwere/ ohn einige Muͤhe/ zwar mit maͤnnigliches verwundern getragen/ und obwol Etliche/ Jhme ferner zu gehen/ zu wehren verordnet/ haben ſie doch ſolches nicht verwehren koͤnnen/ ſondern hat geſagt:","norm":"Auch sind unsere Leute von solcher Stärke / welche in vorigen Zeiten schwerlich derer gleichen ersehen worden ist es sind nun 3. Jahr / da Einer / nicht ferne von dem Tote / Steine / an welche er mit Ketten gefestigt / unglaublicher Schwere / ohne einige Mühe / zwar mit männigliches verwundern getragen / und obwohl Etliche / ihm ferner zu gehen / zu wehren verordnet / haben sie doch solches nicht verwehren können / sondern hat gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6072998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15522,"date":1663,"orig":"Er wolte ſolche ohn einigen Schaden und Gefahr 12.","norm":"Er wollte solche ohne einigen Schaden und Gefahr 12.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.632500171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15523,"date":1663,"orig":"Meil Wegs tragen/ und daß ich der Bande/ mit welchen er an Haͤnden geſchloſſen/ ohne einige Muͤhe zerrieben und zermalmet/ nicht gedencke/ wordurch den Vorfahren viel benom̃en wird/ und uͤbertrifft die eine/ die andere Gluͤckſeeligkeit.","norm":"Meil Wegs tragen / und dass ich der Bande / mit welchen er an Händen geschlossen / ohne einige Mühe zerrieben und zermalmet / nicht gedenke / wodurch den Vorfahren viel benommen wird / und übertrifft die eine / die andere Glückseligkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.352799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15524,"date":1663,"orig":"Was fuͤr eine abſcheuliche Abgoͤtterey bey den Alten im Schwang gegangen/ erhellet auß der Grauſamkeit ihrer vermeynten Gottesdienſte/ die ſie ihren Abgoͤttern erzeiget/ derer Goͤttliche Gewalt nit anders/ als durch Vergieſſung Menſchenbluts konte verſoͤhnet werden Jn den vorigen Hundertjaͤhrigen Zeiten/ lieber Gott!","norm":"Was für eine abscheuliche Abgötterei bei den Alten im Schwang gegangen / erhellet aus der Grausamkeit ihrer vermeinten Gottesdienste / die sie ihren Abgöttern erzeiget / derer göttliche Gewalt nicht anders / als durch Vergießung Menschenbluts konnte versöhnet werden in den vorigen hundertjährigen Zeiten / lieber Gott!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.08489990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15525,"date":1663,"orig":"was hat der Roͤmiſche Statthalter/ nach dem der wahre Gottesdienſt hind an geſetzt/ eigen erdichtetem belieben nach vor neuͤe Religionen einzutringen/ und den Gewiſſensfriedẽ zu zerſtoͤꝛen ſich unterſtanden/ dardurch er die Kirche GOttes dermaffen beſudelt/ daß ich mich ſcheue ſolches zu gedencken.","norm":"was hat der Römische Statthalter / nach dem der wahre Gottesdienst hint angesetzt / eigen erdichtetem belieben nach vor neue Religionen einzudringen / und den Gewissensfrieden zu zerstören sich unterstanden / dadurch er die Kirche Gottes dermaßen besudelt / dass ich mich scheue solches zu gedenken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.346399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15526,"date":1663,"orig":"Was fuͤr Schade/ Unheyl und Zerruͤttung Teutſchland/ ja der gantzen Welt durch ſolchen zugezogen worden/ erkennet ein Jeder/ wenn auch gleich niemand redet/ wir aber ſind durch die Gnade GOttes auß ſolcher Tyranney und Egyptiſcher Dienſtbarkeit erloͤſet/ und zu der rechten Kirchen und Gewiſſens- Freyheit gebrachk worden.","norm":"Was für Schade / Unheil und Zerrüttung Deutschland / ja der ganzen Welt durch solchen zugezogen worden / erkennt ein Jeder / wenn auch gleich niemand redet / wir aber sind durch die Gnade Gottes aus solcher Tyrannei und ägyptischer Dienstbarkeit erlöset / und zu der rechten Kirchen und Gewissens-Freiheit gebrachk worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.212200164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15527,"date":1663,"orig":"Wir wiſſen auch/ und iſt bekant/ was fuͤr einen herrlichen Sitz die freye Kuͤnſte mit groſſem Nutzen deß gantzen Erd-Craiſes haben.","norm":"Wir wissen auch / und ist bekannt / was für einen herrlichen Sitz die freie Künste mit großem Nutzen des ganzen Erd-Craises haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.103000164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15528,"date":1663,"orig":"Es hat dieſe Hundert Jahrs-Zeit mehr gelehrte gezeuget und herfuͤr gebracht/ als vorhin in fuͤnffzehen hundert Jahren.","norm":"Es hat diese Hundert Jahreszeit mehr gelehrte gezeugt und herfür gebracht / als vorhin in fünfzehnhundert Jahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.481500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15529,"date":1663,"orig":"Es haben alle Kuͤnſte/ Wiſſenſchafften/ und was dergleichen/ die hoͤchſte Staffel und Vollkommenheit erreichet/ alſo daß weiter darinnen zu gelangen/ faſt ohnmoͤglich.","norm":"Es haben alle Künste / Wissenschaften / und was dergleichen / die höchste Staffel und Vollkommenheit erreichet / also dass weiter darinnen zu gelangen / fast unmöglich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.658199787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15530,"date":1663,"orig":"Die freye Sprachen/ als in einen kurtzen Begriff eingefaſſet/ koͤnnen ohne ſondere Muͤhe erlernet werden; es verdrieſſe gleich den Hyppocrati, oder wer der auch ſeye/ ſo werden heut zu Tage die mehr durch die That/ als mit ruhmraͤhtigen Worten koͤnnen darthun/ und wann ſie wollen erweiſen/ daß die Kunſt oder Wiſſenſchafft kurtz/ das Leben aber lang ſeye Jch will nit ſagen von vielen Andern/ die uͤber und auſſer meiner Wiſſenſchafft ſeyn.","norm":"Die freie Sprachen / als in einen kurzen Begriff eingefasst / können ohne sondere Mühe erlernet werden; es verdrieße gleich den Hyppocrati, oder wer der auch sei / so werden heute zu Tage die mehr durch die Tat / als mit ruhmrähtigen Worten können dartun / und wann sie wollen erweisen / dass die Kunst oder Wissenschaft kurz / das Leben aber lang sei Ich will nicht sagen von vielen Anderen / die über und außer meiner Wissenschaft sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.461699962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15531,"date":1663,"orig":"Und ob zwar ohnrahtſam iſt/ der Alten ihre Weisheit gar beyſeit zu ſetzen/ ſo iſt es gleichwol auch nicht rathſam noch dienlich/ daß wir uns in allem an ihre Ordnung und Gebraͤuche wolten binden laſſen/ wenn nichts fuͤr gut/ als allein was ein groſſes Alter der Zeit mit ſich fuͤhret/ zu achten/ ſo wird gewiß dieſes Send-Schreiben gut Latein in ſich haben/ und wol geſtellet ſeyn/ welches wir dem guͤnſtigen Leſer zur Ergoͤtzligkeit wollen ſetzen:","norm":"Und ob zwar unratsam ist / der Alten ihre Weisheit gar beiseite zu setzen / so ist es gleichwohl auch nicht ratsam noch dienlich / dass wir uns in allem an ihre Ordnung und Gebräuche wollten binden lassen / wenn nichts für gut / als allein was ein großes Alter der Zeit mit sich führt / zu achten / so wird gewiss dieses Sendschreiben gut Latein in sich haben / und wohl gestellt sein / welches wir dem günstigen Leser zur Ergötzlichkeit wollen setzen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.204999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15532,"date":1663,"orig":"Salutem meam apertam, Dilecte ſocie chariſſime, ego mitto te ſcire, quod nuper inſteti pro uno gubernamine, & è paſtoris pro petitionem factus ſum ſcholirega, nam ego ſumi ſuam cognatam, & bene ſto, quia habeo multum ſcholares & parvus & magnus, pauperes cum divitis, ego vellem, quod tu venires apud nos, quia poſſes mecum multum prodeſſe, & ego vellem ſingulariter reſpectum habere apud te habere, & vellem te diſcere caſualia & temporalia, & tu poſſes etiam à me doce facere verſos.","norm":"Salutem meam apertam, Dilecte socie charissime, ego mitto te scire, quod nuper insteti pro uno gubernamine, & e pastoris pro petitionem factus sum scholirega, nahm ego sumi suam cognatam, & bene sto, quia habeo multum scholares & parvus & magnus, pauperes cum divitis, ego vellem, quod tu venires apud nos, quia posses mecum multum prodesse, & ego vellem singulariter respectum habere apud te habere, & vellem te discere casualia & temporalia, & tu posses etiam à me doce facere versos.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":4.792799949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15533,"date":1663,"orig":"Tu potes venire cum meo cognato Otto Iochem. nam ego volo illi apud nostro Conterraneo ju vare, quod ille unum ſervitium accipit, nam ille ju vit ſuis Conterraneis libenter & illi accipiunt optimosſer vitos, quam vis illi non tantum quomodo ego doctus ſunt.","norm":"Tu potes venire cum meo cognato Otto Iochem. nahm ego volo illi apud nostro Conterraneo ju vare, quod ille unum servitium accipit, nahm ille ju vit suis Conterraneis libenter & illi accipiunt optimosser vitos, quam vis illi non tantum quomodo ego doctus sunt.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.4791998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15534,"date":1663,"orig":"Valete felicis.","norm":"Valete felicis.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"hu","lang_cld3":"sr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.225100040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15535,"date":1663,"orig":"Datum raptum, ſecundo Calendas Martialis Anno Christi mille quadringento, nongenteſimó nono.","norm":"Datum raptum, secundo Calendas Martialis Anno Christi mille quadringento, nongentesimo nono.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.276400089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15536,"date":1663,"orig":"Solche und dergleichen naͤrriſche Einfaͤlle der Alten mehr zu erzehlen/ waͤre nur Zeit- und Papierzu verderben.","norm":"Solche und dergleichen närrische Einfälle der Alten mehr zu erzählen / wäre nur Zeit- und Papierzu verderben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9816999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15537,"date":1663,"orig":"Unſer jetzige Zeit und Sæculum aber hat ſich ſolcher Barbarey loͤblich entſchuͤttet.","norm":"Unser jetzige Zeit und Saeculum aber hat sich solcher Barbarei löblich entschüttet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.405799865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15538,"date":1663,"orig":"Es ſind entſtanden und herfuͤr kommen herꝛliche Scribenten/ derer Schrifften die Allerſpitzfuͤndigſte ohnangeſtochen laſſen/ und ſich befleiſſigen muͤſſen/ denen nachzufolgen.","norm":"Es sind entstanden und herfür kommen herrliche Skribenten / derer Schriften die Spitzfindigste unangestochen lassen / und sich befleißigen müssen / denen nachzufolgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.516499996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15539,"date":1663,"orig":"Es traͤgt ſich bißweilen zu/ daß alte Gebaͤu uͤber einen Hauffen fallen/ damit mit groͤſſerer Ehr und Wuͤrde neue wider erbauet werden.","norm":"Es trägt sich bisweilen zu / dass alte Gebäude über einen Haufen fallen / damit mit größerer Ehre und Würde neue wieder erbauet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.668300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15540,"date":1663,"orig":"Was fuͤr unaußſprechlichen Nutzen der Menſchlichen Geſellſchafft bringet die loͤbliche Buchdruckerey-Kunſt/ welche in vorigen Zeiten/ auch bey dero beſtem Flor/ ohnbekant geweſen/ die doch heut zu Tage ſo uͤberauß kuͤnſtlich/ und mit ſo herrlicher Veraͤnderung der Buchſtaben und Schrifften gezieret und verbeſſert/ dergeſtalt/ daß ein eintziges Blaͤtlein mehr in ſich haͤlt und begreiffet/ als der Alten groſſe Buͤcher.","norm":"Was für unaussprechlichen Nutzen der menschlichen Gesellschaft bringt die löbliche Buchdruckerei-Kunst / welche in vorigen Zeiten / auch bei deren bestem Flor / unbekannt gewesen / die doch heute zu Tage so überaus künstlich / und mit so herrlicher Veränderung der Buchstaben und Schriften geziert und verbessert / dergestalt / dass ein einziges Blättlein mehr in sich hält und begreifet / als der Alten große Bücher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.156099796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15541,"date":1663,"orig":"Zu andern dieſes ſiebenzehenden Sæculi groſſe Gluͤckſeeligkeiten/ iſt auch zu zehlen die beluſtende Sinnreiche Singe-Kunſt/ und wann der vortreffliche Sing-Meiſter Orpheus, von deme die Reimen-Dichter dichten/ daß er/ auff ſeine kuͤnſtliche Leyer ſich verlaſſend/ zu den underſten Geiſtern der Hoͤllen geſtiegen/ umb ſeine liebe verſtorbene Ehe- Gemahlin darauß zu erloͤſen/ ſo er mit ſeiner Singe-Kunſt zu wege gebracht/ daß ihme Steine/ Holtz und Baͤume/ ja Loͤwen und Tyger gefolget/ und ſich bewegen laſſen; So uͤbertreffen ihn doch weit unſerer Zeit beruͤhmte Orphei und Sing-Meiſter/ dergeſtalt/ daß durch der Singe-Kunſt Liebligkeit/ und wo moͤglich/ Sie den Himmel ſelbſt/ mit ſeinem hell-glaͤntzenden Geſtirn/ auß ſeinem Ort bewegeten:","norm":"Zu anderen dieses Siebenzehenden Saeculi große Glückseligkeiten / ist auch zu zählen die belastende Sinnreiche Singekunst / und wann der vortreffliche Singmeister Orpheus, von dem die Riemendichter dichten / dass er / auf seine künstliche Leier sich verlassend / zu den untersten Geistern der Höllen gestiegen / um seine liebe verstorbene Ehe-Gemahlin daraus zu erlösen / so er mit seiner Singekunst zu Wege gebracht / dass ihm Steine / Holz und Bäume / ja Löwen und Tiger gefolgt / und sich bewegen lassen; so übertreffen ihn doch weit unserer Zeit berühmte Orphei und Singmeister / dergestalt / dass durch der Singekunst Lieblichkeit / und wo möglich / Sie den Himmel selbst / mit seinem hellglänzenden Gestirn / aus seinem Ort bewegten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.906799793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15542,"date":1663,"orig":"So gar/ daß die ſo an Kuͤnſten/ Wiſſenſchafften/ und dapffern Waffen vortrefflichſte in Teutſchen Landen/ gleich als die Sterne am Himmel/ zuſammen ſich gefunden; Es iſt reich und praͤchtig von Rath und That/ von dapfferſten Helden.","norm":"So gar / dass die so an Künsten / Wissenschaften / und tapferen Waffen vortrefflichste in Deutschen Landen / gleich als die Sterne am Himmel / zusammen sich gefunden; es ist reich und prächtig von Rat und Tat / von tapfersten Helden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.863800048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15543,"date":1663,"orig":"Die verſamblete Krieges-Macht weiß keine Endſchafft ihrer Hertzhafftigkeit.","norm":"Die versamblete Kriegsmacht weiß keine Endschaft ihrer Herzhaftigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.518199920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15544,"date":1663,"orig":"Das Mitternaͤchtiſche Reich zertrennet durch Teutſche Macht und Dapfferkeit ihrer Feinde/ der Seythier und andere Abendlaͤndiſche Voͤlcker.","norm":"Das Mitternächtische Reich zertrennet durch Deutsche Macht und Tapferkeit ihrer Feinde / der Seythier und andere abendländische Völker.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.059000015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15545,"date":1663,"orig":"Was das maͤchtige gegen Mittag gelegene Reich der Gallier/ ohne Huͤlff und Beyſtand der ohnerſchrockenen Teutſchen vermoͤge/ das zeigen dero erlittene blutige Niderlagen.","norm":"Was das mächtige gegen Mittag gelegene Reich der Gallier / ohne Hilfe und Beistand der unerschrockenen Deutschen vermöge / das Zeigen deren erlittene blutige Niederlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.816800117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15546,"date":1663,"orig":"Es wird heut zu Tage der Feind nicht eher erleget/ als durch die groſſe krachende Karren-Buͤchſen/ durch derer Schwefel und Donner-Knall dem Feind der Muth geraubet wird.","norm":"Es wird heute zu Tage der Feind nicht eher erleget / als durch die große krachende Karrenbüchsen / durch derer Schwefel und Donnerknall dem Feind der Mut geraubt wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.497399806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15547,"date":1663,"orig":"Es verrichtet heut zu Tage eine geringe Schlacht-Ordnung von tauſend Mann mehr/ als bey den Alten eine gantze Krieges-Macht/ indeme auch die Reuterey mit ihrer leichten/ viel groͤſſern Schaden thun/ als die mit ihrer ſchweren Ruͤſtung/ und gantzen Waffen/ dergeſtalt/ daß wann der Erſt geweſte Roͤmiſche Monarch Iulius Cæſar aufferſtehen ſolte/ und ſolches ſehen/ wuͤrde er ſich zum hoͤchſten daruͤber verwundern/ und obwol das Gluͤck uns in allen Stuͤcken guͤtiger ſich erzeiget/ als vor Zeiten/ finden ſich dennoch Etliche/ welche da ihre Wolredenheit wollen ſpuͤren und mercken laſſen/ und ſo gleich die Zeit anklagen/ indeme ſie vorwenden:","norm":"Es verrichtet heute zu Tage eine geringe Schlachtordnung von tausend Mann mehr / als bei den Alten eine ganze Kriegsmacht / indem auch die Reiterei mit ihrer leichten / viel größeren Schaden tun / als die mit ihrer schweren Rüstung / und ganzen Waffen / dergestalt / dass wann der Erst gewesene römische Monarch Iulius Cäsar auferstehen sollte / und solches sehen / würde er sich zum höchsten darüber verwundern / und obwohl das Glück uns in allen Stücken gütiger sich erzeiget / als vor Zeiten / finden sich dennoch Etliche / welche da ihre Wohlredenheit wollen spüren und merken lassen / und so gleich die Zeit anklagen / indem sie vorwenden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.928800106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15548,"date":1663,"orig":"Es kehre ſich anjetzo alles umb/ und aber wann dann dieſes/ ſo bitte ich/ daß ein Jeder das beſte hoffen ſolle/ dann in meiner bluͤhenden Jugend habe ich auch ſchon gehoͤret/ daß ſich in dem Roͤmiſchen Reich alles veraͤnderte; Wann demnach alles verkehret und umbgekehret wird/ dann wird ja alles wider in ſeinen vorigen Stand kommen/ und gebracht werden.","norm":"Es kehre sich jetzt alles um / und aber wann dann dieses / so bitte ich / dass ein Jeder das Beste hoffen solle / dann in meiner blühenden Jugend habe ich auch schon gehöret / dass sich in dem Römischen Reich alles veränderte; wann demnach alles verkehret und umgekehrt wird / dann wird ja alles wieder in seinen vorigen Stand kommen / und gebracht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.901400089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15549,"date":1663,"orig":"Ja eben die Jenige/ welche die Zeit alſo zur Bahn hauen/ ſind offters die aller-aͤrgſte und boͤſeſte Leute/ man glaube mir ſicherlich/ ſo lange wir auff dem Meer dieſer Welt ſchiffen werden/ ſo lange werden Wellen und Sturm-Winde der Truͤbſal und Ungluͤck ſeyn/ und ſo lange Creutz und Ungluͤck/ ſo lange auch klagen/ aͤchtzen und ſeufftzen der Menſchen/ welche mit den Menſchen geboren/ und widerumb mit denſelbigen vergehen und verſchwinden.","norm":"Ja eben diejenige / welche die Zeit also zur Bahn hauen / sind öfters die allerärgste und böseste Leute / man glaube mir sicherlich / so lange wir auf dem Meer dieser Welt schiffen werden / so lange werden Wellen und Sturmwinde der Trübsal und Unglück sein / und so lange Kreuz und Unglück / so lange auch klagen / ächzen und seufzen der Menschen / welche mit den Menschen geboren / und wiederum mit denselbigen vergehen und verschwinden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.67549991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15550,"date":1663,"orig":"Es iſt auch dieſes dem Menſchen gleichſam angeboren/ daß er allezeit mehr ſeine Augen ſchlaͤget auff das/ was ihme ſchwer und traurig/ hergegen das/ was angenehme und ergoͤtzlich/ uͤbergehe.","norm":"Es ist auch dieses dem Menschen gleichsam angeboren / dass er allezeit mehr seine Augen schlägt auf das / was ihm schwer und traurig / hingegen das / was angenehme und ergötzlich / übergehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.240499973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15551,"date":1663,"orig":"Pruͤfet und durchſehet alles von Anbegin der erſchaffenen Welt/ ſo werdet ihr befinden/ daß kein einiges Sæculum oder Menſchen-Alter ohne Creutz und Truͤbſal geweſen ſeye/ und wann wir die Sache recht gegen das Liecht/ und auff die Probe halten/ werden wir augenſcheinlich ſehen und befinden/ daß unſerer Vorfahren Ungluͤck/ und was ſie betroffen/ viel groͤſſer als das unſere/ welches uns doch nicht duͤncket/ dieweil wir ſolches nicht geſehen/ ſondern nur davon auß den Buͤchern leſen/ dann allezeit das jenige/ was man nur hoͤret/ nicht ſo tieff zu Gemuͤthe ſchneidet/ als was mit den Augen/ als getreuen Zeugen/ geſehen und in acht genommen wird; Sintemal ein einiger todter in ſeinem Blut ligender Coͤrper mehr erſchrecket/ als wann wir von viel tauſend Erſchlagenen erzehlen hoͤren/ und gleich wie der Mond unter allen Planeten der kleineſt/ jedoch dieweil er uns am naͤheſten/ ſcheinet er uns der groͤſſeſte zu ſeyn; alſo halten wir unſer Ungluͤck vor das groͤſte/ dieweil es uns am naͤheſten.","norm":"Prüfet und durchsehet alles von Anbeginn der erschaffenen Welt / so werdet ihr befinden / dass kein einiges Saeculum oder Menschen-Alter ohne Kreuz und Trübsal gewesen sei / und wann wir die Sache recht gegen das Licht / und auf die Probe halten / werden wir augenscheinlich sehen und befinden / dass unserer Vorfahren Unglück / und was sie betroffen / viel größer als das unsere / welches uns doch nicht dünket / dieweil wir solches nicht gesehen / sondern nur davon aus den Büchern lesen / dann allezeit dasjenige / was man nur höret / nicht so tief zu Gemüte schneidet / als was mit den Augen / als getreuen Zeugen / gesehen und in Acht genommen wird; Sintemal ein einiger toter in seinem Blut liegender Körper mehr erschrecket / als wann wir von viel tausend Erschlagenen erzählen hören / und gleich wie der Mond unter allen Planeten der kleinst / jedoch dieweil er uns am nächsten / scheinet er uns der größte zu sein; also halten wir unser Unglück vor das größte / dieweil es uns am nächsten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.833000183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15552,"date":1663,"orig":"Jch geſtehe und bekenne gern/ daß der Zuſtand unſeres liebſten Vatterlands Teutſcher Nation durch das verderbliche Kriegesweſen ſehr verruͤcket und verderbet iſt.","norm":"Ich gestehe und bekenne gern / dass der Zustand unseres liebsten Vaterlands Deutscher Nation durch das verderbliche Kriegeswesen sehr verrücket und verderbet ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8902997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15553,"date":1663,"orig":"So iſt gewiß/ daß der Krieg mit dem Erd-Crais faſt entſtanden/ und auch zugleich mit demſelbigen/ und nicht ehender/ ſich endigen und erſterben wird Dennoch muß man das Gemuͤthe nicht fallen laſſen/ welches wann es die Vernunfft/ und nicht die Begierde beherrſchen wird/ wird es gleichſam in einer wolverbaueten Veſtung vor allem Anlauff und Beſtuͤrmung ficher und wol verwahret ſeyn.","norm":"So ist gewiss / dass der Krieg mit dem Erd-Crais fast entstanden / und auch zugleich mit demselbigen / und nicht eher / sich endigen und ersterben wird dennoch muss man das Gemüte nicht fallen lassen / welches wann es die Vernunft / und nicht die Begierde beherrschen wird / wird es gleichsam in einer wohlverbauten Festung vor allem Anlauf und Bestürmung Fiche und wohl verwahret sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.158899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15554,"date":1663,"orig":"Dieſe gefaſte Einbildung kommet uns groß und ſchroͤcklich fuͤr/ wann wir ſie aber mit Vernunfft wol durchleuchten/ iſt es ein ſehr ſchlecht/ leicht und gering Ding.","norm":"Diese gefasste Einbildung kommet uns groß und schrecklich für / wann wir sie aber mit Vernunft wohl durchleuchten / ist es ein sehr schlecht / leicht und gering Ding.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.929299831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15555,"date":1663,"orig":"Wir fuͤrchten den Krieg/ dann dieſes haben wir von unſern Eltern/ von der Saͤug-Ammen/ von der gemeinen Sag/ aber die betriegen.","norm":"Wir fürchten den Krieg / dann dieses haben wir von unseren Eltern / von der Säugammen / von der gemeinen Sage / aber die betrügen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4029998779296875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15556,"date":1663,"orig":"Warumb halten wir den Krieg fuͤr ein Ubel? darumb/ weilen darauß erfolget Verwuͤſtung/ Armuth/ Hungersnoth/ ja der Todt ſelbſten:","norm":"Warum halten wir den Krieg für ein Übel? darum / weilen daraus erfolget Verwüstung / Armut / Hungersnot / ja der Tod selbst:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.369100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15557,"date":1663,"orig":"Aber dieſe Dinge alle ſind nicht boͤſe/ als nur den Boͤſen ſelbſt.","norm":"Aber diese Dinge alle sind nicht böse / als nur den Bösen selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.458399772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15558,"date":1663,"orig":"Was die Armuth anlanget/ haben viel herrliche und heilige Maͤnner ſolche als eine Fuͤhrerin/ welche die Heilige Goͤttliche Schrifft ſelbſt hoch erhebet/ nicht geſcheuet/ der zeitliche Todt iſt von niemanden/ ſonderlich von einem Chriſten-Menſchen zu fuͤrchten/ ſondern lieber zu wuͤnſchen/ denn ſolcher ein Ende unſers Jammers/ und ein Anfang eines weit beſſern und ſeeligern Lebens iſt.","norm":"Was die Armut anlanget / haben viel herrliche und heilige Männer solche als eine Führerin / welche die Heilige göttliche Schrift selbst hoch erhebet / nicht gescheut / der zeitliche Tod ist von niemanden / sonderlich von einem Christenmenschen zu fürchten / sondern lieber zu wünschen / denn solcher ein Ende unseres Jammers / und ein Anfang eines weit besseren und seligeren Lebens ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.587600231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15559,"date":1663,"orig":"Und ob zwar zu dieſer unſer jetzt-lauffenden Hundertjaͤhrigen Zeiten viele und groſſe Schlachten und Niderlagen geſchehen/ und vorgeloffen/ ſo ſind ſie doch bey weitem nicht zu vergleichen den jenigen/ ſo in den alten Sæculis geſchehen/ von den Kindern Juda iſt der Mohren Kriegs-Heer erleget/ und tauſend mal tauſend ſtreitbarer Maͤnner umbkommen.","norm":"Und ob zwar zu dieser unser jetztlaufenden hundertjährigen Zeiten viele und große Schlachten und Niederlagen geschehen / und vorgeloffen / so sind sie doch bei weitem nicht zu vergleichen denjenigen / so in den alten Saeculis geschehen / von den Kindern Juda ist der Mohren Kriegs-Heer erleget / und tausend Mal tausend streitbarer Männer umkommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5167999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15560,"date":1663,"orig":"Jn dem harten Kriege/ welchen Alexander Magnus mit dem Darius Koͤnige im gantzen Perſien gefuͤhret/ ſeynd geblieben und umbkommen/ zu Roß und Fuß/ fuͤnffzehen mal hunderttauſend Mann/ wie Paulus Oroſius ſchreibet.","norm":"In dem harten Kriege / welchen Alexander Magnus mit dem Darius Könige im ganzen Persien geführt / sind geblieben und umkommen / zu Ross und Fuß / fünfzehn Mal hunderttausend Mann / wie Paulus Orosius schreibet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5040998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15561,"date":1663,"orig":"Der einige Iulius Cæſar, Roͤmiſcher Monarchy Uhrheber/ ruͤhmet vor ſich/ daß eylffmal hundert und zwey und neuntzig tauſend Menſchen von Jhme in verſchiedenen Schlachten nidergemetzget und ertoͤdtet worden.","norm":"Der einige Iulius Cäsar, römischer Monarchie Uhrheber / rühmet vor sich / dass eylffmal hundert und zweiundneunzig tausend Menschen von ihm in verschiedenen Schlachten niedergemetzgt und ertötet worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.336900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15562,"date":1663,"orig":"Der zweyte Krieg/ den die Griechen wider die Roͤmer gefuͤhret/ ſind innerhalb nicht gar ſiebenzehen Jahren in den Koͤnigreichen und Laͤndern Hiſpanien/ Sicilien/ Jtalien/ fuͤnffzehen mal hundert tauſend Soldaten umbkommen.","norm":"Der zweite Krieg / den die Griechen wider die Römer geführt / sind innerhalb nicht gar Siebenzehen Jahren in den Königreichen und Ländern Hispanien / Sizilien / Italien / fünfzehn Mal hunderttausend Soldaten umkommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.40339994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15563,"date":1663,"orig":"Ja es war mit den ſonſt unuͤberwindlichen dapffern Roͤmern ſo weit und dahin kommen/ daß ſie Jtalien verlaſſen/ und andere Wohnungen geſuchet/ wenn nicht der dapffere Kriegs-Held Scipio Africanus mit ſeinen ſieghafften Waffen darwider geſtanden/ und den Rath zu Rom gezwungen/ das Vatterland zu beſchuͤtzen und zu retten.","norm":"Ja es war mit den sonst unüberwindlichen tapferen Römern so weit und dahin kommen / dass sie Italien verlassen / und andere Wohnungen gesucht / wenn nicht der tapfere Kriegsheld Scipio Africanus mit seinen sieghaften Waffen dawider gestanden / und den Rat zu Rom gezwungen / das Vaterland zu beschützen und zu retten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.379700183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15564,"date":1663,"orig":"Quintus Fabius hat zehenmal hundert tauſend Gallier oder Frantzoſen erleget.","norm":"Quintus Fabius hat zehnmal hunderttausend Gallier oder Franzosen erleget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.896200180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15565,"date":1663,"orig":"C. Marius hat 2. hundert tauſend Dennemaͤrcker und Mitternaͤchtiſcher Voͤlcker zu Boden geſchlagen/ und wolle man nicht meynen/ daß es dazumal nur Menſchen gekoſtet/ ſondern es hat gantze groſſe und herꝛliche Staͤtte gekoſtet.","norm":"C. Marius hat 2. hunderttausend Tennemärker und Mitternächtischer Völker zu Boden geschlagen / und wolle man nicht meinen / dass es dazumal nur Menschen gekostet / sondern es hat ganze große und herrliche Städte gekostet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.183700084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15566,"date":1663,"orig":"Cato Cenſorius ein roͤmiſcher General und Feldherꝛ ſchreibet von ſich/ daß Er in Hiſpania mehr Staͤtt eingenommen und gewonnen/ alß Tage Er darinnen ſich vffgehalten.","norm":"Cato Censorius ein römischer General und Feldherr schreibet von sich / dass Er in Hispania mehr Stät eingenommen und gewonnen / als Tage er darinnen sich aufgehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.584000110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15567,"date":1663,"orig":"Sempronius Grachus hat 300. darinnen gaͤntzlich zerſtoͤret und verwuͤſtet.","norm":"Sempronius Grachus hat 300. darinnen gänzlich zerstöret und verwüstet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.237599849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15568,"date":1663,"orig":"Nicht gar vor dem gaͤntzlichen Untergang und Einaͤſcherung der herꝛlichen Statt Jeruſalem und derer Belegerung ſind innerhalb 7. Jahr durch Schwerd Hunger Feur und Peſtilentz umb kommen 12. mal hundert und viertzig tauſend Menſchen.","norm":"Nicht gar vor dem gänzlichen Untergang und Einäscherung der herrlichen Stadt Jerusalem und derer Belagerung sind innerhalb 7. Jahr durch Schwert Hunger Feuer und Pestilenz um kommen 12 . Mal hundertundvierzig tausend Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.498000144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15569,"date":1663,"orig":"Bartolomæus de las Caſas ein voꝛnehmer Spaniſcher Geſchichtſchreiber gedenckt und zweiffelt/ ob in gantz Teutſchland ſo viel Menſchen leben/ als die Spanier in der Neuerfundenen Welt oder Jndia umbgebracht/ und jaͤmmerlich hingerichtet haben.","norm":"Bartolomaeus de las Casas ein vornehmer spanischer Geschichtsschreiber gedenkt und zweifelt / ob in ganz Deutschland so viel Menschen leben / als die Spanier in der Neuerfundenen Welt oder Indien umgebracht / und jämmerlich hingerichtet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.768700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15571,"date":1663,"orig":"Es hat zwar auch vns an der Peſt bey dieſem vnſerm 17. Sæculo nicht ermangelt/ ſo hat doch auch vorzeiten dieſe dermaſſen gewuͤtet/ daß nicht ſo viel Menſchen uͤbrig blieben/ die welche die Todten zu begraben gnugſam geweſen.","norm":"Es hat zwar auch uns an der Pest bei diesem unserem 17. Saeculo nicht ermangelt / so hat doch auch vorzeiten diese dermaßen gewütet / dass nicht so viel Menschen übrig blieben / die welche die Toten zu begraben genugsam gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.392899990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15572,"date":1663,"orig":"Jn Judæa oder gelobtem Lande unter dem Koͤnige David ſind nicht gar in einem Tage geſtorben ſiebentzigtauſend Mann/ vnter den Kaͤyſern Gallo Hoſtilio und Voluſiano hat ſich eine Peſtilentz ereignet auß Mohrenland/ und hat alle Roͤmiſche Provincien und Laͤnder durchkrochen und 15. gantzer Jahr ſchroͤcklicher weis gewuͤtet/ alſo daß auch von einer groͤſſern und abſcheuͤlicheren nicht gemeldet wird/ ſo iſt doch die jenige/ welche ſich da zu zeiten deß Kaͤyſers Juſtiniani ſich ereignet gantz Conſtantinopel/ die damal Herꝛligſte Kaͤyſerliche Reſidentz/ veroͤdet und verwuͤſtet/ denn/ in einem Tag Fuͤnff/ ja auch wol 10. tauſend hingerafft/ und dem grauſamen Todte zu theil worden/ zu deß Petrarcha Zeiten/ wie er ſelbſten erzehlet/ iſt in Jtalia eine ſolche grauſame Peſtilentz entſtanden/ daß von tauſenden kaum zehen uͤberbliben.","norm":"In Judaea oder gelobtem Lande unter dem Könige David sind nicht gar in einem Tage gestorben siebentzigtausend Mann / unter den Kaisern Gallo Hostilio und Volusiano hat sich eine Pestilenz ereignet aus Mohrenland / und hat alle römische Provinzen und Länder durchkrochen und 15. ganzer Jahr schrecklicher weiß gewütet / also dass auch von einer größeren und abscheulicheren nicht gemeldet wird / so ist doch diejenige / welche sich da zu Zeiten des Kaisers Justiniani sich ereignet ganz Konstantinopel / die damals Herrlichste kaiserliche Residenz / verödet und verwüstet / denn / in einem Tag Fünf / ja auch wohl 10. tausend hingerafft / und dem grausamen Tote zuteilworden / zu des Petrarca Zeiten / wie er selbst erzählt / ist in Italien eine solche grausame Pestilenz entstanden / dass von tausenden kaum zehn überblieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.166999816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15573,"date":1663,"orig":"Solche und der gleichen Ungluͤck und Plagen ſind GOtt lob bey diſer vnſerer Mañsgedencklichen zeit nicht geſehen noch gehoͤret worden.","norm":"Solche und der gleichen Unglück und Plagen sind Gott Lob bei dieser unserer Mannsgedenklichen Zeit nicht gesehen noch gehöret worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.924799919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15574,"date":1663,"orig":"Zwar daß viele/ ſonderlich in der Wetterau nnd rheiniſchen Creiſe durch Hunger verdorben und vmbkommen/ iſt niemand in Abrede.","norm":"Zwar dass viele / sonderlich in der Wetterau und rheinischen Kreise durch Hunger verdorben und umkommen / ist niemand in Abrede.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8694000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15575,"date":1663,"orig":"Aber dieſes alles kombt doch nicht bey dem was jetzt erzehlet worden.","norm":"Aber dieses alles kommt doch nicht bei dem was jetzt erzählt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.325200080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15576,"date":1663,"orig":"Vnter dem Kaͤyſer Honorio iſt zu Rom eine ſolche grauſame Hungersnoth entſtanden/ daß die Menſchen Hauffenweis einander angefallen/ daß man offentlich gefraget/ wie theuer das Menſchen fleiſch?","norm":"Unter dem Kaiser Honorio ist zu Rom eine solche grausame Hungersnot entstanden / dass die Menschen Haufenweise einander angefallen / dass man öffentlich gefragt / wie teuer das Menschen Fleisch?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.651700019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15577,"date":1663,"orig":"Als die Gothen unter dem Kaͤyſer Juſtino in Jtalien gefallen/ und es zu Grund verwuͤſtet/ ſind uff den Piceniſchen Graͤntzen durch Hunger vmbkommen fuͤnfftzig tauſent Menſchen/ alſo daß nicht nur Menſchen Fleiſch/ ſondern gar dero Miſt (mit ehren zu melden) iſt gefreſſen worden.","norm":"Als die Goten unter dem Kaiser Justino in Italien gefallen / und es zu Grund verwüstet / sind auf den Picenischen Grenzen durch Hunger umkommen Fünfzig tausend Menschen / also dass nicht nur Menschen Fleisch / sondern gar deren Mist (mit ehren zu melden) ist gefressen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.636099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15578,"date":1663,"orig":"Zwey Weibs Menſchen haben bey Nacht durch Hinterliſt 17. Maͤnner ertoͤdet und gefreſſen/ welches als des der Roͤmiſche Kaͤyſer Octavus erfahren/ hater ſie hinrichten laſſen/ und ihnen alſo den Hunger geſtillet und vertriben.","norm":"Zwei Weibs Menschen haben bei Nacht durch Hinterlist 17. Männer ertötet und gefressen / welches als des der Römische Kaiser Octavus erfahren / hader sie hinrichten lassen / und ihnen also den Hunger gestillt und vertrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.610799789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15579,"date":1663,"orig":"Jm Jahr Chriſti 851. hat in Teutſchland ein ſolcher grauſamer Hunger graſſiret, daß die eltern die Kinder/ und die Kinder die Elteren gefreſſen und verzehret.","norm":"Im Jahr Christi 851. hat in Deutschland ein solcher grausamer Hunger grassieret, dass die Eltern die Kinder / und die Kinder die Älteren gefressen und verzehret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.705699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15580,"date":1663,"orig":"Jm Jahr 1010. 1062. ſind durch Hunger und Peſtilentz faſt alle lebendige Menſchen hingeriſſen und verderbet.","norm":"Im Jahr 1010 . 1062 . sind durch Hunger und Pestilenz fast alle lebendige Menschen hingerissen und verderbet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.315100193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15581,"date":1663,"orig":"Wir GOtt Lob durch Goͤttliche Gnade/ haben noch nicht einen ſolchen Hunger wiewohl einige Theuerung empfunden und geſpuͤret.","norm":"Wir Gott Lob durch göttliche Gnade / haben noch nicht einen solchen Hunger wiewohl einige Teuerung empfunden und gespürt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.598499774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15582,"date":1663,"orig":"Wir ſind auch nicht in Abrede/ daß die Plagen und Contributionen ſehr ſchwer geweſen/ wenn man ſolche fuͤr ſich alleine betrachten/ und nicht gegen andere Zeiten und Exempel gehalten werden.","norm":"Wir sind auch nicht in Abrede / dass die Plagen und Kontributionen sehr schwer gewesen / wenn man solche für sich alleine betrachten / und nicht gegen andere Zeiten und Exempel gehalten werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.515200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15583,"date":1663,"orig":"Die meiſte Provincien unter dem Roͤmiſchen Reich haben von allem jhrem Einkommen das fuͤnffte Theil geben muͤſſen.","norm":"Die meiste Provinzen unter dem Römischen Reich haben von allem ihrem Einkommen das fünfte Teil geben müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.546899795532227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15584,"date":1663,"orig":"Als zu Rom Iulius Cæſar umbkommen und ermordet/ und die Waffen fuͤr die gemeine Freyheit ergriffen worden/ hat ein jeder Buͤrger den fuͤnff und zwantzigſten Theil aller ſeiner Guͤter hergeben/ und was noch mehr/ es muſten auch die Rahtsherꝛen vor einen jeden Ziegel ihrer Haͤuſer 6. Pfenning erlegen/ welche groſſe Summa und Ufflag mit unſern 5. Sinnen nicht zu faſſen noch zu verſtehen.","norm":"Als zu Rom Iulius Cäsar umkommen und ermordet / und die Waffen für die gemeine Freiheit ergriffen worden / hat ein jeder Bürger den fünf und zwanzigsten Teil aller seiner Güter hergeben / und was noch mehr / es mussten auch die Ratsherren vor einen jeden Ziegel ihrer Häuser 6. Pfennig erlegen / welche große Summa und auflag mit unseren 5. Sinnen nicht zu fassen noch zu verstehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.156400203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15585,"date":1663,"orig":"Der Keyſer Octavius, ſonſt der Erſte Auguſtus oder Vermehrer genant/ hat von allen ſeinen Underthanen den achten Theil ihres Vermoͤgens erheben und einziehen laſſen.","norm":"Der Kaiser Octavius, sonst der Erste Augustus oder Vermehrer genannt / hat von allen seinen Untertanen den achten Teil ihres Vermögens erheben und einziehen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.432499885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15586,"date":1663,"orig":"Veſpaſianus hat von abſcheulichen Dingen/ die man vor zuͤchtigen Ohren nicht wol nennen darff/ Tribut erfordert/ und als einesmals ſein Sohn Titus ihme darumb zuredete/ und etwas verwieſe/ hielt er ihme eine Hand voll Roſenobel vor die Naſe/ und ſagte:","norm":"Vespasianus hat von abscheulichen Dingen / die man vor züchtigen Ohren nicht wohl nennen darf / Tribut erfordert / und als einsmals sein Sohn Titus ihm darum zuredete / und etwas verwiese / hielt er ihm eine Hand voll Rosenobel vor die Nase / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.099800109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15587,"date":1663,"orig":"Er ſolte ruͤchen/ ob ſolche auch einen ſtinckenden Geruch geben?","norm":"Er sollte riechen / ob solche auch einen stinkenden Geruch geben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.380799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15588,"date":1663,"orig":"denn ſie waren auß dem Urin erſchunden und erkratzet.","norm":"denn sie waren aus dem Urin erschunden und erkratzet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.65500020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15589,"date":1663,"orig":"Jch geſchweige anjetzo/ was zu Rom die Drey Herꝛen und andere in dieſem veruͤbet.","norm":"Ich geschweige jetzt / was zu Rom die Drei Herren und andere in diesem verübet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.764800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15590,"date":1663,"orig":"Als die Roͤmiſche Kriegs-Obriſten die Scipiones in Hiſpania erlegt/ muſte ein jeder Roͤmer alle ſein Silber und Gold hergeben/ daß keinem uͤber eine Marck iſt uͤbergelaſſen worden.","norm":"Als die Römische Kriegsobristen die Scipiones in Hispania erlegt / musste ein jeder Römer alle sein Silber und Gold hergeben / dass keinem über eine Mark ist übergelassen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.735400199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15591,"date":1663,"orig":"Daß vor Zeiten alles ſo wolfeil geweſen/ ſchreiben wir dem dazumaltgen groſſen Gelt-Mangel zu/ an welchem die vorige und alte Zeiten ſehr kranck gelegen/ die Kriegs-Gurgeln haben heut zu Tag offt mehr Gelt bey einem Bauer und ſchlechten Schwefel-Kraͤmer gefunden/ als die vor Zeiten bey einem vornehmen Land-Junckern.","norm":"Dass vor Zeiten alles so wohlfeil gewesen / schreiben wir dem dazumalten großen Gelt-Mangel zu / an welchem die vorige und alte Zeiten sehr krank gelegen / die Kriegsgurgeln haben heute zu Tag oft mehr Geld bei einem Bauer und schlechten Schwefel-Krämer gefunden / als die vor Zeiten bei einem vornehmen Landjunkern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.688700199127197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15592,"date":1663,"orig":"Es haben die Buͤrger und Baurn/ zumalen vor dem Krieg/ ihre Tiſche und Treſuren mit guͤlden und ſilbern Bechern/ Schuͤſſeln und Kannen auß gebutzet und gezieret/ da hingegen vor Zeiten ein vornehmer Semper.","norm":"Es haben die Bürger und Bauern / zumalen vor dem Krieg / ihre Tische und Tresoren mit gülden und silbern Bechern / Schüsseln und Kannen aus gebützt und geziert / da hingegen vor Zeiten ein vornehmer Semper.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.264299869537353} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15593,"date":1663,"orig":"Frey ſein Hauß auß allem ſeinem Vermoͤgen und Einkommen nur etwan mit Zin haͤtte außſtaffieren und butzen koͤnnen.","norm":"Frey sein Haus aus allem seinem Vermögen und Einkommen nur etwan mit Zin hätte ausstaffieren und putzen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.228199958801269} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15594,"date":1663,"orig":"So iſt in Teutſchland in ſo viel und langen Jahren hero ein ſolch Gold und Silber vermuͤntzet worden/ daß es zu calculiren und außzurechnen unmuͤglich.","norm":"So ist in Deutschland in so viel und langen Jahren her ein solch Gold und Silber vermünzt worden / dass es zu kalkulieren und auszurechnen unmöglich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.375899791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15595,"date":1663,"orig":"Eines iſt/ deſſen ich/ ſo offt ich hoͤre von unſern lieben Alten ſagen und beklagen/ daß die Jugend hiebevor viel anderſt und froͤmmer geweſen/ als die jetzige unſere/ lachen muß/ und daß ſolche mit voriger nit zu vergleichen/ Lieber Alter/ ſage mir doch/ von wem hat der junge Krebs das kriechen gelernet?","norm":"Eines ist / dessen ich / so oft ich höre von unseren lieben Alten sagen und beklagen / dass die Jugend hiervor viel anders und frommer gewesen / als die jetzige unsere / lachen muss / und dass solche mit voriger nicht zu vergleichen / Lieber Alter / sage mir doch / von wem hat der junge Krebs das Kriechen gelernt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.50570011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15596,"date":1663,"orig":"es folget immerzu einer dem andern nach/ eine jedere Zeit hat ihre Laſter/ Maͤngel und Fehler/ und dem Nachkom̃endem frembd vorkommet/ und ſihet und findet man immerzu Thorheit/ die doch bißweilen in eine andere Form gegoſſen/ ein anders Anſehen gewinnen.","norm":"es folget immerzu einer dem anderen nach / eine jederzeit hat ihre Laster / Mängel und Fehler / und dem Nachkommendem fremd vorkommet / und sieht und findet man immerzu Torheit / die doch bisweilen in eine andere Form gegossen / ein anderes Ansehen gewinnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.869800090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15597,"date":1663,"orig":"Seneca, der doch in dem allererſten Sæculo unſerer Hundertjaͤhrigen Zeiten noch gelebt hat/ hat ſchon dazumal geklagt/ es ſeye alles voller Laſter/ omnia ſceleribus & vitiis plena eſſe, und daß mehr Laſter begangen wuͤrde/ als man ſteuren und wehren koͤnte/ und daß die Begierde/ uͤbels zu thun/ wachſe und zunehme/ hingegen Zucht/ Scham und Erbarkeit verſchwinde und abnehme/ und daß die Laſter nit mehr heimlich/ ſondern offentlich/ und ohne Scheu getrieben und gethan wuͤrden.","norm":"Seneca, der doch in dem allerersten Saeculo unserer hundertjährigen Zeiten noch gelebt hat / hat schon dazumal geklagt / es sei alles voller Laster / omnia sceleribus & vitiis plena esse, und dass mehr Laster begangen würde / als man steuern und wehren könnte / und dass die Begierde / Übels zu tun / wachse und zunehme / hingegen Zucht / Scham und Ehrbarkeit verschwinde und abnehme / und dass die Laster nicht mehr heimlich / sondern öffentlich / und ohne Scheu getrieben und getan würden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.724899768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15598,"date":1663,"orig":"Eben das/ was gemeldter Seneca geklagt/ klagen auch unſere Alten/ derer Eltern doch nit froͤm̃er/ ſondern eben das/ was jetzo geſchicht/ auch gethan haben.","norm":"Eben das / was gemeldeter Seneca geklagt / klagen auch unsere Alten / derer Eltern doch nicht frommer / sondern eben das / was jetzt geschieht / auch getan haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.446899890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15599,"date":1663,"orig":"Jetzo bitte ich der alten Zeit Liebhabere/ und erſuche ſie umb unſerer und voriger Zeiten Heyl und Wolfart willen/ daß ſie dieſer unſerer Zeit Gluͤckſeeligkeit nit eher verachten oder vernichten/ ehe und zuvor ſie die vorige Sæcula wol durchgangen/ betrachtet/ und genau erwogen haben werden/ in welchen gantze Stroͤme und Meeres voll Ungluͤck gefunden werden/ ſo werden ſie mir hierinnen gewonnen geben/ und bekennen:","norm":"Jetzt bitte ich der alten Zeit Liebhaber / und ersuche sie um unserer und voriger Zeiten Heil und Wolfart Willen / dass sie dieser unserer Zeit Glückseligkeit nicht eher verachten oder vernichten / ehe und zuvor sie die vorige Saecula wohl durchgegangen / betrachtet / und genau erwogen haben werden / in welchen ganze Ströme und Meeres voll Unglück gefunden werden / so werden sie mir hierinnen gewonnen geben / und bekennen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.546299934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15600,"date":1663,"orig":"Semper nova instare fata & meliora præteritis, der Alte GOtt lebt noch/ und gibt immerzu etwas beſſers.","norm":"Semper nova instare fata & meliora praeteritis, der Alte Gott lebt noch / und gibt immerzu etwas Besseres.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.486299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15601,"date":1663,"orig":"Und ſo viel von dieſer materi und Gluͤckſeeligkeit unſers jetztlauffenden ſiebenzehenden Sæculi oder Manns-Alters/ den hochverſtaͤndigen Leſer bittend/ dieſes wenige vor Lieb/ und mit dem Gemuͤt auffzunehmen/ als wie da iſt dieſes darauß gefloſſen/ ſo wird er ſelbſt ihme zu ſeinem vergnuͤgen ſehen und finden/ daß es recht wol und Teutſch gemeynet ſey/ den wir GOTT zu allem beliebigen Wolergehen eyferig empfehlen.","norm":"Und so viel von dieser Materie und Glückseligkeit unseres jetztlaufenden Siebenzehenden Saeculi oder Manns-Alters / den hochverständigen Leser bittend / dieses wenige vor Liebe / und mit dem Gemüt aufzunehmen / als wie da ist dieses daraus geflossen / so wird er selbst ihm zu seinem vergnügen sehen und finden / dass es recht wohl und Deutsch gemeint sei / den wir GOTT zu allem beliebigen Wohlergehen eifrig empfehlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6890997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15602,"date":1663,"orig":"Erſte und Eylfertige Antwort/ Auff M.","norm":"Erste und Eilfertige Antwort / Auf M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.920400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15603,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmids Discurs DE REPVTATIONE AC ADEMICA.","norm":"Bernhard Schmieds Diskurs DE Reputation AC ADEMICA.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":7.189000129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15604,"date":1663,"orig":"Dem Hoch-Edel-Geboꝛnen/ Geſtrengen und Mannveſten Herrn Chriſtoph Vitzthumb von Eckſtaͤtt/ Churfuͤrſtl. Saͤchſiſchem Hoch-Anſehenlichem Rath und Hof-Meiſter/ ꝛc. Meinem inſonders Hoch-geehrten und Hoch-geneigten Herrn und Patron.","norm":"Dem Hoch-Edel-Gebornen / Gestrengen und Mannfesten Herrn Christoph Vitzthumb von extet / Churfürstl . Sächsischem Hoch-Ansehenlichem Rat und Hof-Meister / etc. Meinem insonders Hochgeehrten und Hochgeneigten Herrn und Patron.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9145002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15605,"date":1663,"orig":"Hoch-Edel-Geborner/ Geſtrenger und Mannveſter/ mein inſonders Hoch-geehrter und Hoch-geneigter Herr und groſſer Patron:","norm":"Hoch-Edel-Geborner / Gestrenger und Mannvester / mein insonders Hochgeehrter und Hochgeneigter Herr und großer Patron:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3007001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15606,"date":1663,"orig":"EHoch-Edel Excell. gruͤſſe Jch zu tauſendmalen/ wuͤnſche Jhr und Jhrem gantzen Hauſe/ zeitliches und ewiges Wolergehen/ lege dieſe Schrifft mit demuͤtigſter Hand/ und tieffer Reverenz, zu Jhren Fuͤſſen/ und bitte/ wann es einmal ihre groſſe affairen leiden wollen/ Sie wollen ſie wuͤrdigen zu leſen.","norm":"EHoch-Edel Excell. Grüße Ich zu Tausendmalen / wünsche Ihr und Ihrem ganzen Hause / zeitliches und ewiges Wohlergehen / lege diese Schrift mit demütigster Hand / und tiefer Reverenz, zu Ihren Füßen / und bitte / wann es einmal ihre große Affären leiden wollen / Sie wollen sie würdigen zu lesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.008800029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15607,"date":1663,"orig":"Es einnern ſich E. Excell. daß ich hiebevor eine geraume Zeit in dem bello Grammaticali gedienet habe; es iſt mir aber endlich ergangen wie jenem Schmid-Knecht/ welchem beſchwerlich vorkam/ daß er immer bey dem Feuer ſtehen/ und den ſchweren Schmid-Hammer fuͤhren ſolle: Meynte demnach/ er woll ſeine Fortun verbeſſern/ und wolle Jhme ruhige Tage/ und ein gutes Leben machen.","norm":"Es Einern sich E. Excell. dass ich hiervor eine geraume Zeit in dem bello Grammaticali gedient habe; es ist mir aber endlich ergangen wie jenem Schmied-Knecht / welchem beschwerlich vorkam / dass er immer bei dem Feuer stehen / und den schweren Schmied-Hammer führen solle: meinte demnach / er wohl seine Fortun verbessern / und wolle ihm ruhige Tage / und ein gutes Leben machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3302998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15608,"date":1663,"orig":"Name darauff einen Botten-Spieß auff den Nacken/ und wurde ein Bott.","norm":"Name darauf einen Boten-Spieß auf den Nacken / und wurde ein Bott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.650599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15609,"date":1663,"orig":"Da kam er zur Ruh/ eben wie ich.","norm":"Da kam er zur Ruhe / eben wie ich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.548299789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15610,"date":1663,"orig":"Es hat mir bißhero offtmals getraͤumet/ daß die vier Imperativi, Dic, Duc, Fac, Fer, zu mir vor das Bett kommen/ mit langen Spieſſen/ und wolten mich uͤberreden/ ich ſolle eine beſſere Charge annemmen/ und mit Jhnen wider zu Felde ziehen/ allein ich habe es abgeſchlagen.","norm":"Es hat mir bisher oftmals geträumt / dass die vier Imperative, Dic, Duc, Fac, Fer, zu mir vor das Bett kommen / mit langen Spießen / und wollten mich überreden / ich solle eine bessere Charge annehmen / und mit Ihnen wieder zu Felde ziehen / allein ich habe es abgeschlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.906300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15611,"date":1663,"orig":"Es wird mir aber nun das Leben ſo ſauer gemachet/ daß ich offtmals in die Gedancken gerathe/ ich muͤſſe eine andere reſolution faſſen/ dann ja ein Jeder jetzo an mir will zu einem Ritter werden.","norm":"Es wird mir aber nun das Leben so sauer gemacht / dass ich oftmals in die Gedanken gerate / ich müsse eine andere Resolution fassen / dann ja ein Jeder jetzt an mir will zu einem Ritter werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.236100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15612,"date":1663,"orig":"Es iſt juͤngſt ein groſſer Hercules auffgeſtanden/ welcher ſich Nectarium Butyrolambium nennet/ der hat groſſe Feuermoͤrſer/ gantze und halbe Cartaunen mit Luͤgen und Verleumbdungen wider mich geladen und loß geſchoſſen.","norm":"Es ist jüngst ein großer Herkules aufgestanden / welcher sich Nectarium Butyrolambium nennt / der hat große Feuermörser / ganze und halbe Kartaunen mit Lügen und Verleumdungen wider mich geladen und losgeschossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.492700099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15613,"date":1663,"orig":"Als ich mich kaum ein wenig gegen demſelbigen verſchantzet/ und zur Wehr geſtellet/ kommet ein anderer armer Stuͤmper/ welcher ſich M.","norm":"Als ich mich kaum ein wenig gegen demselbigen verschanzet / und zur Wehr gestellt / kommet ein anderer armer Stümper / welcher sich M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.244500160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15614,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmid nennet:","norm":"Bernhard Schmied nennt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.3100004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15616,"date":1663,"orig":"Das Cartell faͤnget alſo an:","norm":"Das Kartell fängt also an:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.420599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15617,"date":1663,"orig":"Copiæ conſcribuntur in Academiis.","norm":"Copiae conscribuntur in Academiis.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.156700134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15618,"date":1663,"orig":"Es iſt mir leyd nicht nur vor die Nordiſche Koͤnige/ ſondern auch fuͤr andere confœderirte Potentaten/ dann/ wann ſie hinfuͤro ein par Trummelſchlaͤger oder Muſquetierer werden vonnoͤten haben/ werden ſie dieſelbige ſchwerlich bekommen koͤnnen.","norm":"Es ist mir leid nicht nur vor die Nordische Könige / sondern auch für andere konföderierte Potentaten / dann / wann sie hinfür ein par Trommelschläger oder Musketierer werden vonnöten haben / werden sie dieselbige schwerlich bekommen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.71019983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15619,"date":1663,"orig":"Quia Copiæ conſcribuntur in Academiis, da man ſolche Burſch ſelbſt wird vonnoͤten haben.","norm":"Quia Copiae conscribuntur in Academiis, da man solche Bursch selbst wird vonnöten haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.224999904632568} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15620,"date":1663,"orig":"Wer dieſer Magister Bernd ſey/ ob er General Gewaltiger/ oder nur ein Muſter-Schreiber in bello Grammaticali ſeye/ kan ich nicht wiſſen.","norm":"Wer dieser Magister Bernd sei / ob er General Gewaltiger / oder nur ein Musterschreiber in bello Grammaticali sei / kann ich nicht wissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.910600185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15621,"date":1663,"orig":"Daß er kein Hertzhaffter Cavalier, ſondern ein Pedant, und auß der Zahl deren ſeye/ welche der Redliche Herr Ober-Forſtmeiſter zu Marpurg/ mein alter Juncker Joſt Burchard Rauw von Holtzhauſen/ pflag Reformierte Ritter vom Hoſen- Band zu nennen/ das ſehe ich auß ſeinem Stylo.","norm":"Dass er kein herzhafter Kavalier, sondern ein Pedant, und aus der Zahl deren sei / welche der Redliche Herr Oberforstmeister zu Marpurg / mein alter Junker Jost Burchard rauf von Holzhausen / pflegte reformierte Ritter vom Hosen-Band zu nennen / das sehe ich aus seinem Stylo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.35069990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15622,"date":1663,"orig":"Jch bilde mir gar nicht ein/ daß E. Hoch-Edl.","norm":"Ich bilde mir gar nicht ein / dass E. Hochedl. .","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.707699775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15623,"date":1663,"orig":"Excell mit wachſendem Alter/ und immer-auffſteigender Ehr/ Jhre angeborne Hochruͤhmliche Humanitaͤt geaͤndert haben/ wann ich jetzo bey Jhr audientz haben koͤnte/ wie damalen/ da Sie underweilens unter einem gruͤnen Schatten bey mir ſaſſen/ und ab ore meo dependierten/ ſo wolte ich dienſtlich bitten/ daß ſie mir dieſe groſſe faveur erweiſen/ und einem Jhrer Diener anbefehlen wollen/ daß er in meinem Nahmen/ und auff meine Unkoſten/ einen Procuratorem zu Dreßden moͤge beſtellen/ der dieſen M.","norm":"Excell mit wachsendem Alter / und emmer-aufsteigender Ehre / Ihre angeborene Hochrühmliche Humanität geändert haben / wann ich jetzt bei Ihr Audienz haben könnte / wie damals / da Sie Unterweilens unter einem grünen Schatten bei mir saßen / und ab ore meo dependierten / so wollte ich dienstlich bitten / dass sie mir diese große faveur erweisen / und einem Ihrer Diener anbefehlen wollen / dass er in meinem Namen / und auf meine Unkosten / einen Procuratorem zu Dresden möge bestellen / der diesen M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.425300121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15624,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmid vor die Obrigkeit fordern/ und ſcharff examinieren laſſe/ wer der Vir magni nominis ſeye/ der ihme dieſe Chartecque wider mich zu ſchreiben anbefohlen habe?","norm":"Bernhard Schmied vor die Obrigkeit fordern / und scharf examinieren lasse / wer der Vir magni nominis sei / der ihm diese Chartecque wider mich zu schreiben anbefohlen habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.225299835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15625,"date":1663,"orig":"Es iſt zwar eine groſſe Kuͤhnheit/ daß Euer Hoch-Edl. Excell. ich dieſes anmuthe.","norm":"Es ist zwar eine große Kühnheit / dass Euer Hochedl. Excell . ich dieses anmute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.666900157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15626,"date":1663,"orig":"Allein ich erinnere mich Jhrer Hohen offerten/ die Sie mir vielmals gethan haben/ und habe niemand in Dreßden/ zu dem ich eine groͤſſere Confidenz ſetze/ als zu E. Hoch. Ed. Excell.","norm":"Allein ich erinnere mich Ihrer hohen Offerten / die Sie mir vielmals getan haben / und habe niemand in Dresden / zu dem ich eine größere Konfidenz setze / als zu E. Hoch. Ed. Excell.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.090700149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15627,"date":1663,"orig":"Es ſteckt in dieſem Werck etwas ſonderliches verborgen/ und M.","norm":"Es steckt in diesem Werk etwas Sonderliches verborgen / und M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.307199954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15628,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmid hat das Ding/ was wider mich geſchrieben iſt/ nicht auß ſeinem Finger geſogen.","norm":"Bernhard Schmied hat das Ding / was wider mich geschrieben ist / nicht aus seinem Finger gesogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.679299831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15629,"date":1663,"orig":"Wer weiß/ wann er ſcharpff gefraget wird/ ob ſich nicht befinden werde/ daß Vir ille magni nominis mit meinem Verleumbder Nectario Butyrolambio under der Decken liege?","norm":"Wer weiß / wann er scharf gefragt wird / ob sich nicht befinden werde / dass Vir ille magni nominis mit meinem Verleumder Nectario Butyrolambio unter der Decken liege?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.494999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15630,"date":1663,"orig":"Jſt M.","norm":"Ist M.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.384699821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15631,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmid beſſer als ein Ertz-Bernheuter/ ſo wird er die Warheit nicht verſchweigen.","norm":"Bernhard Schmied besser als ein Ertz-Bernheuter / so wird er die Wahrheit nicht verschweigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.912099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15632,"date":1663,"orig":"Und iſt Vir ille magni nominis ein ehrlicher Mann/ ſo wird ihme nicht zu wider ſeyn/ daß ſein groſſer Nahm auch durch dieſe Ritter-That außgebreitet werde.","norm":"Und ist Vir ille magni nominis ein ehrlicher Mann / so wird ihm nicht zu wider sein / dass sein großer Nahm auch durch diese Rittertat ausgebreitet werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.277900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15633,"date":1663,"orig":"Wird mir M.","norm":"Wird mir M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.416999816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15634,"date":1663,"orig":"Bernd Schmid nicht ſagen/ wer Vir ille magni nominis ſeye/ ſo will ich ihn wie ein Hund tractiren/ nach ſeinen meriten.","norm":"Bernd Schmied nicht sagen / wer Vir ille magni nominis sei / so will ich ihn wie ein Hund traktieren / nach seinen Meriten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.383699893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15635,"date":1663,"orig":"Jnnerhalb zehen Jahren ſolle kein Pennal in gantz Teutſchland ſo ſeyn gedrillt worden/ als er ſoll gedrillt werden.","norm":"Innerhalb zehn Jahren solle kein Pennal in ganz Deutschland so sein gedrillt worden / als er soll gedrillt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.442999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15636,"date":1663,"orig":"Jch will noch Leute finden/ welche ihm fuͤnfftzig Meilen ſollen zu gefallen ziehen/ und ſollen ihme den Herr Goͤrgen ſingen.","norm":"Ich will noch Leute finden / welche ihm Fünfzig Meilen sollen zu gefallen ziehen / und sollen ihm den Herr Gören singen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.385000228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15637,"date":1663,"orig":"Jch verwundere mich unterdeſſen uͤber die Herren Cenſores librorum zu Leipzig/ daß ſie dieſes Tractaͤtlein approbiret/ und das Arcadiſche Thier M. Bernden nicht erinnert haben/ wann er etwas wider mich zu ſagen habe/ ſoll er mich tractiren als einen Ehrlichen Mann.","norm":"Ich verwundere mich unterdessen über die Herren Censores librorum zu Leipzig / dass sie dieses Traktätlein approbieret / und das arkadische Tier M. Berenten nicht erinnert haben / wann er etwas wider mich zu sagen habe / soll er mich traktieren als einen ehrlichen Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.203199863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15638,"date":1663,"orig":"Jch bin gleichwol zehen Jahr ein Profeſſor auff einer vornehmen Teutſchen Vniverſitaͤt geweſen/ habe die vornembſten Officia Academica, als Rectorat und Decanat verwaltet/ und der Bengel/ der noch in die Schul gegangen/ und mit Ruthen geſtrichen worden iſt/ als ich in einem vornehmen Ehren-Stand geſeſſen habe/ gehet mit mir umb/ als ob ich mit ihme auff Bruͤderſchafft geſoffen/ oder mit ihme der Schweine gehuͤtet haͤtte?","norm":"Ich bin gleichwohl zehn Jahr ein Professor auf einer vornehmen Deutschen Universität gewesen / habe die vornehmsten Officia Academica, als Rektorat und Decanat verwaltet / und der Bengel / der noch in die Schule gegangen / und mit Ruten gestrichen worden ist / als ich in einem vornehmen Ehrenstand gesessen habe / geht mit mir um / als ob ich mit ihm auf Brüderschaft gesoffen / oder mit ihm der Schweine gehütet hätte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.017799854278564} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15639,"date":1663,"orig":"Sonderlich in ſolchen Dingen/ die uͤber ſein Schulfuͤchſiſches Lyripipium ſich erſtrecken/ und darinn mir alle Verſtaͤndige/ nicht im Schulſtaub/ ſondern in hohen affairen auffgewachſene Theologi und Politici, werden Beyfall geben.","norm":"Sonderlich in solchen Dingen / die über sein Schulfüchsisches Lyripipium sich erstrecken / und darin mir alle Verständige / nicht im Schulstaub / sondern in hohen Affären aufgewachsene Theologen und Politici, werden Beifall geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.602499961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15640,"date":1663,"orig":"Heiſt das das vierte Gebot in acht genommen?","norm":"Heißt das das vierte Gebot in Acht genommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.37939977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15641,"date":1663,"orig":"Was darff der Kerl M. Bernhard ſich daruͤber beſchweren/ daß ich geſage habe/ Es ſey nicht alle Weisheit an Univerſitaͤten gebunden?","norm":"Was darf der Kerl M. Bernhard sich darüber beschweren / dass ich Gesage habe / Es sei nicht alle Weisheit an Universitäten gebunden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.011199951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15642,"date":1663,"orig":"Herr Cantzler N. N.","norm":"Herr Kanzler N. N.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"no","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.208600044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15643,"date":1663,"orig":"Herr Vice-Cantzler Gottfried Anthoni von Freundberg/ Herꝛ Doctor Feurborn/ und andere mehr/ ſind in wolbeſtellten Weſtphaͤliſchen Schulen wol aufferzogen worden/ und haben da ſolida fundamenta in Studiis gelegt/ als ſie nach Gieſſen kommen/ und kaum Jhre Pennal.","norm":"Herr Vizekanzler Gottfried Anthoni von Freundberg / Herr Doktor Feurborn / und andere mehr / sind in wohlbestellten westfälischen Schulen wohl auferzogen worden / und haben da solida fundamenta in Studiis gelegt / als sie nach Gießen kommen / und kaum Ihre Pennal.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.133900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15644,"date":1663,"orig":"Jahr abſolvieret/ haben ſie alſobald Collegia gehalten/ haben Andere dociret/ ſind ſumma cum laude Doctores creiret, zu hohen Ehren-Aemptern erhoben/ und Weltberuͤhmte Maͤnner worden.","norm":"Jahr absolvieret / haben sie alsobald Collegia gehalten / haben Andere dozieret / sind summa cum laude Doctores kreieret, zu hohen Ehren-Aemptern erhoben / und Weltberühmte Männer worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.642000198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15645,"date":1663,"orig":"Herr Vice-Cantzler Dauber/ decus illud inferioris Haſſiæ, hat auß dem Gymnaſio zu Herborn ſo viel gebracht/ daß er in ſeinem Pennal.","norm":"Herr Vizekanzler Daube / decus illud inferiores Hassiae, hat aus dem Gymnasio zu Herborn so viel gebracht / dass er in seinem Pennal.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"tr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.063300132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15646,"date":1663,"orig":"Jahr/ ut loquuntur, jederman zu Marpurg mit groſſer admiration in linguis, in ture, & in omnibus Philoſophiæ partibus hat ſatisfaction thun koͤnnen.","norm":"Jahr / ut loquuntur, jedermann zu Marpurg mit großer admiration in linguis, in ture, & in omnibus Philosophiae partibus hat satisfaction tun können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.485899925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15647,"date":1663,"orig":"Auß dieſen wenigen Exempeln ſehen E. Hoch-Edl. Excell. daß nicht alle Weisheit an die Vniverſitaͤten gebunden ſeye/ ſondern daß man auch auſſerhalb Vniverſitaͤten etwas lernen koͤnne.","norm":"Aus diesen wenigen Exempeln sehen E. Hochedl. Excell . dass nicht alle Weisheit an die Universitäten gebunden sei / sondern dass man auch außerhalb Universitäten etwas lernen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8531999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15648,"date":1663,"orig":"Wie mancher vornehmer Mann dienet Koͤnigen/ Chur- und Fuͤrſten/ der auff Vniverſitaͤten nicht iſt Alt worden:","norm":"Wie mancher vornehmer Mann dient Königen / Chur- und Fürsten / der auf Universitäten nicht ist Alt worden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.201700210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15649,"date":1663,"orig":"Jch habe in einem Tractaͤtlein Einem gerathen/ Er ſolle ſich nicht zu lang auff Teutſchen Vniverſitaͤten auffhalten Was weiß der Pedant der M Bernd/ wie die Perſon beſchaffen ſeye/ welcher ich dieſen Rath gegeben habe?","norm":"Ich habe in einem Traktätlein einem geraten / Er solle sich nicht zu lang auf Deutschen Universitäten aufhalten was weiß der Pedant der M Bernd / wie die Person beschaffen sei / welcher ich diesen Rat gegeben habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.115699768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15650,"date":1663,"orig":"Was ich Jhm gerathen habe/ das werde ich eben nicht einem jeglichen rathen.","norm":"Was ich ihm geraten habe / das werde ich eben nicht einem jeglichen raten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.739299774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15651,"date":1663,"orig":"Ein jeder wird ſeinen Scopum wiſſen/ darnach muß er auch die Mittel richten.","norm":"Ein jeder wird seinen Scopum wissen / danach muss er auch die Mittel richten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.063799858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15652,"date":1663,"orig":"Wer fuͤnfftzig Jahr auff Vniverſitaͤten bleiben/ und ein Weib in ſeinem Studenten- Stand nemmen will/ dem verbiete ich es nicht/ ich gebe ihm auch kein Gelt darzu.","norm":"Wer Fünfzig Jahr auf Universitäten bleiben / und ein Weib in seinem Studenten-Stand nehmen will / dem verbiete ich es nicht / ich gebe ihm auch kein Geld dazu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.293600082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15653,"date":1663,"orig":"Jch hatte zu Koͤnigsberg einen guten Bekanten/ welcher zwantzig Jahr daſelbſt ein Student geweſen war/ als er weg ziehen wollen/ hatte der Magnificus zu Jhm geſagt: Domine Iohannes, wir haben keine Ehr von euch/ daß ihr ſo lang hier geweſen ſeyt/ und nichts erlernet habt:","norm":"Ich hatte zu Königsberg einen guten bekannten / welcher zwanzig Jahr daselbst ein Student gewesen war / als er wegziehen wollen / hatte der Magnificus zu ihm gesagt: Domine Johannes, wir haben keine Ehre von euch / dass ihr so lang hier gewesen seid / und nichts erlernet habt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.075799942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15654,"date":1663,"orig":"Da hatte er geantwortet/ Ja/ was meynet E. Magnificenz, was ein Ehrlich Kerl in ſo langer Zeit vergeſſen koͤnne?","norm":"Da hatte er geantwortet / Ja / was meinet E. Magnifizenz, was ein ehrlich Kerl in so langer Zeit vergessen könne?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.870699882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15655,"date":1663,"orig":"Wañ ich einen Ertz-Pedanten beſchreiben wolte/ ſo wolte ich dieſen M.","norm":"Wann ich einen Erzpedanten beschreiben wollte / so wollte ich diesen M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.648099899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15656,"date":1663,"orig":"Bernd vor mich nemmen.","norm":"Bernd vor mich nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.326300144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15657,"date":1663,"orig":"Allein der Kerl iſt nit werth/ daß man ſo viel Wort ſeinethalben mache/ ſondern Ohrfeigen und Naſenſtuͤber gebuͤhreten ihme/ an ſtatt der Antwort.","norm":"Allein der Kerl ist nicht wert / dass man so viel Wort seinethalben mache / sondern Ohrfeigen und Nasenstüber gebührten ihm / anstatt der Antwort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3881001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15658,"date":1663,"orig":"Jch will aber dem Kerle mit naͤchſtem antworten nach ſeiner Thorheit/ damit er ſich nicht duͤncke klug ſeyn.","norm":"Ich will aber dem Kerle mit nächstem antworten nach seiner Torheit / damit er sich nicht dünke klug sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.358699798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15659,"date":1663,"orig":"Was darff der gEſell ſchreiben/ Vide, ô Lector, hominis inexcuſabilem inſolentiam?","norm":"Was darff der gEsell schreiben / Vide, o Lector, hominis inexcusabilem insolentiam?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.438799858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15660,"date":1663,"orig":"Was ich geſchrieben habe/ das iſt nicht inſolentz oder Hoffart/ ſondern es iſt die Warheit.","norm":"Was ich geschrieben habe / das ist nicht Insolenz oder Hoffart / sondern es ist die Wahrheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.627900123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15661,"date":1663,"orig":"Und wann etwan jemand auff Vniverſitaͤten Luſt hat etwas darwider zu reden/ der thue es mit beſſerer raiſon und Beſcheidenheit/ als der Schul-Fuchs M. Bernd.","norm":"Und wann etwan jemand auf Universitäten Lust hat etwas dawider zu reden / der tue es mit besserer raison und Bescheidenheit / als der Schulfuchs M. Bernd.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.278600215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15662,"date":1663,"orig":"Vielleicht wird mir dardurch Occaſion gegeben werden/ meine Gedancken zu offenbaren/ welche ich von vielen Jahren hero gehabt habe. Euer Hoch-Edl. Excell. ſind hiebevor zu Marpurg eine geraume Zeit zu meinem Hauß auß- und eingangen/ und haben neben Jhrem Hochgelahrten/ in allen Wiſſenſchafften Hochgeuͤbten Hof-Meiſter/ dem unvergleichlichen Seinhardi, taͤglich mit mir converſiret/ und iſt Jhr mein Sinn und Gemuͤt/ mein Leben und Wandel genugſam bekant/ und werden beſſer zeugen koͤnnen/ ob ich inſolent oder hoffaͤrtig ſey oder nicht?","norm":"Vielleicht wird mir dadurch Okkasion gegeben werden / meine Gedanken zu offenbaren / welche ich von vielen Jahren her gehabt habe . Euer Hochedl. Excell . sind hiervor zu Marpurg eine geraume Zeit zu meinem Haus auß- und eingegangen / und haben neben Ihrem Hochgelahrten / in allen Wissenschaften Hochgeübten Hof-Meister / dem unvergleichlichen Seinhardi, täglich mit mir konversieret / und ist Ihr mein Sinn und Gemüt / mein Leben und Wandel genügsam bekannt / und werden besser zeugen können / ob ich insolent oder hoffärtig sei oder nicht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.263899803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15663,"date":1663,"orig":"Was weiß dieſer Bacchant M.","norm":"Was weiß dieser Bacchant M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.168900012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15664,"date":1663,"orig":"Bernd darvon zu reden/ mit welchem ich mein Lebtag nicht ein Wort geredet habe?","norm":"Bernd davon zu reden / mit welchem ich mein Lebtag nicht ein Wort geredet habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.990499973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15665,"date":1663,"orig":"Sed tranſeant hæc.","norm":"Sed transeant haec.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":9.331600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15666,"date":1663,"orig":"Als juͤngſt die Herren Abgeſandte von dem ſaͤmptlichen Chur-Fuͤrſtlichen Collegio zu Jhr Koͤnigl Majeſtaͤt in Schweden gereyſet/ und auff Hamburg kommen ſind/ habe ich die Ehr gehabt/ E. Excell. Hochgeehrten Herrn Schwager/ dem von Gerſtorff auffzuwarten/ und habe erfreulich vernommen/ die wolgetroffene Alliance zwiſchen demſelben/ und Euer Excell. Hoch-Adelichen Uhralten Helden-Geſchlecht.","norm":"Als jüngst die Herren Abgesandte von dem sämtlichen Kurfürstlichen Collegio zu Ihr Königl Majestät in Schweden gereist / und auf Hamburg kommen sind / habe ich die Ehre gehabt / E. Excell . Hochgeehrten Herrn Schwager / dem von Gerstorff aufzuwarten / und habe erfreulich vernommen / die wohlgetroffene Allianz zwischen demselben / und Euer Excell . Hochadeligen uralten Helden-Geschlecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.640999794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15667,"date":1663,"orig":"Der guͤtige GOTT ſchuͤtte uͤber Sie auß allen Segen/ alles Gedeyen/ deſſen in der gantzen Heiligen Schrifft gedacht wird.","norm":"Der gütige GOTT schütte über Sie aus allen Segen / alles Gedeihen / dessen in der ganzen Heiligen Schrift gedacht wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.862199783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15668,"date":1663,"orig":"Jch bitte/ E. Excell. wollen mich allezeit bey dem Herrn von Gerſtorff in guter Recommendation erhalten.","norm":"Ich bitte / E. Excell. wollen mich allezeit bei dem Herrn von Gerstorff in guter Recommendation erhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.179100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15669,"date":1663,"orig":"E. Excell. und alle dero Liebſte Hoch-Angehoͤrige/ befehle ich in den Schutz JESU Chriſti/ mich in ihre beharrliche Affection, und bleibe biß in mein Grab","norm":"E. Excell. und alle deren Liebste Hoch-Angehörige / befehle ich in den Schutz Jesu Christi / mich in ihre beharrliche Affektion, und bleibe bis in mein Grab","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.605800151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15670,"date":1663,"orig":"E. Hoch-Edl. Excell. Demuͤtigſter/ gehorſamer/ gantz-ergebener/ treuer Knecht und Diener Joh. Balth. Schuppius D.","norm":"E. Hochedl. Excell . Demütigster / gehorsamer / ganz-ergebener / treuer Knecht und Diener Joh . Balth . Schuppius D.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.153200149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15671,"date":1663,"orig":"An M.","norm":"An M.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":5.658199787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15672,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmid zu Dreßden.","norm":"Bernhard Schmied zu Dresden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.371500015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15673,"date":1663,"orig":"SVperſcientifice & illuminatiſſime M. Bernhard, Ungnaͤdiger Herr:","norm":"Svperscientifice & illuminatissime M. Bernhard, ungnädiger Herr:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":6.284900188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15674,"date":1663,"orig":"Jch habe euren Diſcurs de reputatione Academicâ empfangen/ mit Luſt durchleſen/ und alſobald mich reſolviert/ darauff zu antworten.","norm":"Ich habe euren Diskurs de Reputation Academica empfangen / mit Lust durchlesen / und alsobald mich resolviert / darauf zu antworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.528600215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15675,"date":1663,"orig":"Wuͤnſchen wolte ich/ daß ich auff einmal auff das Papier werffen koͤnte/ was ich darvon in Gedancken habe.","norm":"Wünschen wollte ich / dass ich auf einmal auf das Papier werfen könnte / was ich davon in Gedanken habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.486100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15676,"date":1663,"orig":"Jch haͤtte zwar leichtlich einen Jungen Leſe-Bengel (wie der gemeine Mann zu Hamburg die Vaganten und Schuͤler/ ſo fuͤr den Thuͤren ſingen/ nennet/) dingen koͤnnen/ daß er euch geantwortet/ oder ein par Naſenſtuͤber gegeben haͤtte.","norm":"Ich hätte zwar leichtlich einen Jungen Lese-Bengel (wie der gemeine Mann zu Hamburg die Vaganten und Schüler / so für den Türen singen / nennt /) Dingen können / dass er euch geantwortet / oder ein par Nasenstüber gegeben hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.430200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15677,"date":1663,"orig":"Allein weil ihr viel Redlicher ſeyt/ als Nectarius Butyrolambius, und euch bey eurem Nahmen nennet/ will ich euch die Ehr anthun/ und will euch ſelbſten antworten.","norm":"Allein weil ihr viel Redlicher seid / als Nectarius Butyrolambius, und euch bei eurem Namen nennt / will ich euch die Ehre antun / und will euch selbst antworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.548500061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15678,"date":1663,"orig":"Jhr ſprecht in eurer Vorred an den Leſer:","norm":"Ihr sprecht in eurer Vorrede an den Leser:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.350299835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15679,"date":1663,"orig":"Tacita voluptate ego perfundor, magni nominis viro morem me geſſiſſe, dum non neminem à virtutis ſemita paulis-per deflectentem, juſſu ejus, hoc ipſo corripui.","norm":"Tacita voluptate ego perfundor, magni nominis viro morem me gessisse, dum non neminem à virtutis semita paulis-per deflectentem, jussu ejus, hoc ipso corripui.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"lv","lang_de":0,"norm_lmscore":5.880300045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15680,"date":1663,"orig":"Auß dieſen Worten ſehe ich/ daß Jhr auch in der dollen opinion ſeyt/ daß ich mit meinen Tractaͤtlein wider die erſte und andere Tafel deß Geſetzes geſuͤndiget habe/ und à virtutis ſemita abgewichen ſeye.","norm":"Aus diesen Worten sehe ich / dass Ihr auch in der dollen opinion seid / dass ich mit meinen Traktätlein wider die erste und andere Tafel des Gesetzes gesündigt habe / und à virtutis semita abgewichen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.146999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15681,"date":1663,"orig":"Allein ihr frommes einfaͤltiges Schaf/ ich ſehe/ daß ihr von andern verfuͤhret ſeyet/ und daß die Pfeil/ welche ihr wider mich ſchieſſet/ nicht auß eurem Koͤcher kommen ſeyen.","norm":"Allein ihr frommes einfältiges Schaf / ich sehe / dass ihr von anderen verführet seiet / und dass die Pfeil / welche ihr wider mich schießet / nicht aus eurem Köcher kommen seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.631499767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15682,"date":1663,"orig":"Jch bitte euch/ ſaget mir doch auffrichtig/ wer der Vir magni nominis ſeye/ welcher euch zu dieſer Ritter- That auffgemuntert/ und ſich viel zu groß darzu gehalten/ daß er ſelbſt ſich in einen Streit mit mir einlaſſen ſolte/ ſondern hat euch/ als ſeinen Fuͤrfechter oder Capitain Leutenant gebrauchen wollen.","norm":"Ich bitte euch / sagt mir doch aufrichtig / wer der Vir magni nominis sei / welcher euch zu dieser Ritter-Tat aufgemuntert / und sich viel zu groß dazu gehalten / dass er selbst sich in einen Streit mit mir einlassen sollte / sondern hat euch / als seinen Vorfechter oder Kapitän Leutnant gebrauchen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.35099983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15683,"date":1663,"orig":"Als David wider ſeinen Sohn Abſolon zu Feld ziehen wolte/ ſprach das Volck: Du ſolt nicht außziehen/ dann ob wir gleich fliehen/ oder die Helffte ſterben/ ſo werden ſie ſich unſer nicht annehmen.","norm":"Als David wider seinen Sohn Absolon zu Feld ziehen wollte / sprach das Volk: Du sollt nicht ausziehen / dann ob wir gleich fliehen / oder die Hälfte sterben / so werden sie sich unser nicht annehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.859000205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15684,"date":1663,"orig":"Dann du biſt/ als ob unſer zehentauſend waͤren/ 2. Sam. 18.","norm":"Dann du bist / als ob unser zehntausend wären / 2. Sam. 18.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.317299842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15685,"date":1663,"orig":"Ein ſolcher Vir magni nominis thut als ein rechter Politicus, daß er ſeinen hohen Verſtand zu andern Dingen ſparet/ und wann er Leut verachten will/ gemeine Handlanger darzu brauchet.","norm":"Ein solcher Vir magni nominis tut als ein rechter Politicus, dass er seinen hohen Verstand zu anderen Dingen sparet / und wann er Leute verachten will / gemeine Handlanger dazu brauchet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.265200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15686,"date":1663,"orig":"Dieſes Politiſche Stuͤcklein hat er ohne Zweiffel gelernet von den Phariſeern/ welche/ als ſie einen Raht heilten/ wie ſie Chriſtum fangen moͤchten in ſeiner Rede/ da kamen ſie nicht zu Jhm in eigener Perſon/ ſondern ſandten zu ihm ihre Juͤnger/ und Herodis Diener/ und lieſſen ihme die beſte Wort zuentbieten/ und ſagen: Meiſter/ wir wiſſen/ daß du warwarhafftig biſt/ und lehreſt den Weg Gottes recht/ und du frageſt nach niemand/ denn du achteſt nicht das Anſehen der Menſchen/ darumb ſage uns/ was duͤncket dich?","norm":"Dieses Politische Stücklein hat er ohne Zweifel gelernt von den Pharisäern / welche / als sie einen Rat heilten / wie sie Christus fangen möchten in seiner Rede / da kamen sie nicht zu ihm in eigener Person / sondern sandten zu ihm ihre Jünger / und Herodis Diener / und ließen ihm die beste Wort zuentbieten / und sagen: Meister / wir wissen / dass du warwarhafftig bist / und lehrest den Weg Gottes recht / und du fragest nach niemand / denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen / darum sage uns / was dünket dich?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.3480000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15687,"date":1663,"orig":"Jſts recht/ daß man dem Keyſer Zins gebe/ oder nicht?","norm":"Ist es recht / dass man dem Kaiser Zins gebe / oder nicht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.133600234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15688,"date":1663,"orig":"Dieſe Schalckhaffte Heuchler ſchickten ihre Juͤnger ab/ die junge Leſebengel/ die junge Phariſeer/ damit wann das Werck uͤbel ab lieff/ und ihnen Chriſtus einen guten Außbutzer gebe/ die alte Patres den Kopff auß der Schlingen ziehen/ und ſagen koͤnnen:","norm":"Diese schalkhafte Heuchler schickten ihre Jünger ab / die junge Lesebengel / die junge Pharisäer / damit wann das Werk übel ablief / und ihnen Christus einen guten Außbutzer gebe / die alte Patres den Kopf aus der Schlingen ziehen / und sagen können:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7042999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15689,"date":1663,"orig":"Es ſeyen Junge noch unverſtaͤndige Kerle/ man muͤſſe Jhnen was zu gut halten/ dann Verſtand komme nicht fuͤr den Jahren.","norm":"Es seien Junge noch unverständige Kerle / man müsse Ihnen was zu gut halten / dann Verstand komme nicht für den Jahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.410600185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15690,"date":1663,"orig":"Eben an dem Tag/ da dieſe junge Maul-Affen/ die junge Phariſeer/ zu Chriſto kamen/ und vermeyten/ ſie wolten groſſe Fiſch fangen/ ſatzten die Sadduceer an ihn/ und vermeynten/ ſie wolten an ihm zu Rittern werden.","norm":"Eben an dem Tag / da diese junge Maulaffen / die junge Pharisäer / zu Christo kamen / und vermeiden / sie wollten große Fisch fangen / sattsten die Sadduzäer an ihn / und vermeinten / sie wollten an ihm zu Rittern werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.42110013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15691,"date":1663,"orig":"Als er den Sadduceern das Maul geſtopffet hatte/ da machten ſich die alte Phariſeer auff/ und dachten: nun ſey es Zeit fuͤr die Reputation der Hohen Schul zu Jeruſalem zu fechten/ allein ſie muſten abziehen/ wie ein Pfeiffer der den Tantz verderbet hat.","norm":"Als er den Sadduzäern das Maul gestopft hatte / da machten sich die alte Pharisäer auf / und dachten: nun sei es Zeit für die Reputation der Hohen Schule zu Jerusalem zu fechten / allein sie mussten abziehen / wie ein Pfeiffer der den Tanz verderbet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.577700138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15692,"date":1663,"orig":"Jch weiß nicht wie es kompt/ daß ich jetzo auff einmal an allen Orten angefochten werde.","norm":"Ich weiß nicht wie es kommt / dass ich jetzt auf einmal an allen Orten angefochten werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.626100063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15693,"date":1663,"orig":"Jch bin noch in der Arbeit/ dem Nectario Butyrolambio das Maul zu ſtopffen/ und ſeine Paſquill zu beantworten/ ſo kompt da M. Bernhard von Dreßden/ Studioſus inconſideratus, und will auch Kugeln mit mir wechſeln!","norm":"Ich bin noch in der Arbeit / dem Nectario Butyrolambio das Maul zu stopfen / und seine Pasquill zu beantworten / so kommt da M. Bernhard von Dresden / Studiosus inconsideratus, und will auch Kugeln mit mir wechseln!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.989099979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15694,"date":1663,"orig":"Bene veneritis, M.","norm":"Bene veneritis, M.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"tr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.389100074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15695,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmid!","norm":"Bernhard Schmied!","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"pt","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":9.82509994506836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15696,"date":1663,"orig":"Es wuͤrde mich niemand verdencken/ wann ich zur Ungedult bewogen wuͤrde/ und ſagte: will dann jetzo ein jeder Maulaff/ ein jeder Pedant, an mir zu einem Ritter werden?","norm":"Es würde mich niemand verdenken / wann ich zur Ungeduld bewogen würde / und sagte: will dann jetzt ein jeder Maulaffe / ein jeder Pedant, an mir zu einem Ritter werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.213600158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15697,"date":1663,"orig":"Allein der groſſe Schwediſche Held/ Koͤnig Carolus/ pflegt zu ſagen:","norm":"Allein der große schwedische Held / König Carolus / pflegt zu sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.151999950408935} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15698,"date":1663,"orig":"Je mehr Feinde/ je mehr Gluͤck.","norm":"Je mehr Feinde / je mehr Glück.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.612299919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15699,"date":1663,"orig":"Wer weiß/ ob mir dieſes nicht auch zu beſſerm Gluͤck dienen werde?","norm":"Wer weiß / ob mir dieses nicht auch zu besserem Glück dienen werde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.06689977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15700,"date":1663,"orig":"Sæpè majori fortunæ locum dedit injuria.","norm":"Saepe majori fortunae locum dedit injuria.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"jv","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":5.634099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15701,"date":1663,"orig":"Jhr ſprecht M. Bernhard:","norm":"Ihr sprecht M. Bernhard:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.449699878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15702,"date":1663,"orig":"Tacitâ voluptate perfundor dum non neminem à virtutis ſemita paulis-per deflectentem corripui.","norm":"Tacita voluptate perfundor dum non neminem à virtutis semita paulis-per deflectentem corripui.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"pt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.262599945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15703,"date":1663,"orig":"Mit dieſen Worten haͤttet ihr zwar verdienet/ daß ich euch ein wenig uͤber die Banck legte/ und euch gebe/ unum, verum bonum Allein ich will zuvor ſehen/ ob ihr auch reu und Leyd uͤber eure Thorheit haben werdet Zu Eraſmi Zeiten hat ein Moͤnch auff der Cantzel geſtanden/ und geſagt:","norm":"Mit diesen Worten hättet ihr zwar verdienet / dass ich euch ein wenig über die Bank legte / und euch gebe / unum, verum bonum allein ich will zuvor sehen / ob ihr auch reu und Leid über eure Torheit haben werdet zu Erasmi Zeiten hat ein Mönch auf der Kanzel gestanden / und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.333300113677978} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15704,"date":1663,"orig":"Der Juͤngſte Tag muͤſſe nicht weit ſeyn/ dann alle Laſter/ alle Ungerechtigkeit nehme uͤberhand.","norm":"Der Jüngste Tag müsse nicht weit sein / dann alle Laster / alle Ungerechtigkeit nehme überhand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.281000137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15705,"date":1663,"orig":"Da ſitzen die Bauren/ und freſſen Fleiſch am Freytag Zuvor haben ſie unterweilens einem Paſtorn einen Korb voll Eyer gebracht/ aber jetzo freſſen die Schelmen die Eyer ſelbſt/ und werffen dem Paſtorn die Schalen fuͤr die Thuͤr Uber dieſes alles (ſagt der Moͤnch) kommet Eraſmus von Rotterdam/ und ſchreibet Colloquia, und die vornehmſte Leut in den Staͤtten leſen dieſe Colloquia, und beluſtigen ſich darmit.","norm":"Da sitzen die Bauern / und fressen Fleisch am Freitag zuvor haben sie Unterweilens einem Pastoren einen Korb voll Eier gebracht / aber jetzt fressen die Schelmen die Eier selbst / und werfen dem Pastoren die Schalen für die Tür über dieses alles (sagt der Mönch) kommet Erasmus von Rotterdam / und schreibet Colloquia, und die vornehmste Leute in den Stätten lesen diese Colloquia, und belustigen sich damit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.971799850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15706,"date":1663,"orig":"Und dieſer Eraſmus iſt ein rechter Spoͤtter.","norm":"Und dieser Erasmus ist ein rechter Spötter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15707,"date":1663,"orig":"Er fragt in einem Colloquio, in was fuͤr Sprach die Ablaß-Briefe gefunden werden?","norm":"Er fragt in einem Colloquio, in was für Sprache die Ablass-Briefe gefunden werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.363999843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15708,"date":1663,"orig":"Es wird ihm geantwortet/ in Lateiniſcher Sprach.","norm":"Es wird ihm geantwortet / in lateinischer Sprache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.046199798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15709,"date":1663,"orig":"Da fragt er ferner/ wie ſoll ich es aber machen/ wann ich zu einem ungelehrten Teuffel komme/ der nit leſen oder ſchreiben kan/ oder kein Latein verſtehet?","norm":"Da fragt er ferner / wie soll ich es aber machen / wann ich zu einem ungelehrten Teufel komme / der nicht lesen oder schreiben kann / oder kein Latein verstehet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.44379997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15710,"date":1663,"orig":"Werde ich auch fuͤr demſelben ſicher ſeyn/ daß er mich nit anpacke/ und in die Hoͤll fuͤhre?","norm":"Werde ich auch für demselben sicher sein / dass er mich nicht anpacke / und in die Höll führe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.87939977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15711,"date":1663,"orig":"Hoͤret doch liebe Zuhoͤrer/ iſt das nicht ein Geſpoͤtt/ welches dieſer Eraſmus, der ein Kind der Catholiſchen Kirchen ſeyn will/ treibet mit den Ablaß-Brieffen/ welche der H. Vatter zu Rom außtheilet?","norm":"Höret doch liebe Zuhörer / ist das nicht ein Gespött / welches dieser Erasmus, der ein Kind der katholischen Kirchen sein will / treibet mit den Ablass-Briefen / welche der H. Vater zu Rom austeilet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.797800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15712,"date":1663,"orig":"Da kompt ein anderer Spoͤtter/ genant Iohann Reuchlin, welcher den Hochgelehrten und Hocherleuchten Mann M.","norm":"Da kommt ein anderer Spötter / genannt Iohann Reuchlin, welcher den Hochgelehrten und Hocherleuchten Mann M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.19890022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15713,"date":1663,"orig":"Ort vvinum Gratium zu Coͤlln verfolget/ wie hiebevor die Patriarchen und Propheten ſind verfolget worden.","norm":"Ort vvinum Gratium zu Köln verfolget / wie hiervor die Patriarchen und Propheten sind verfolget worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.22100019454956} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15714,"date":1663,"orig":"Und ich hoͤre/ daß viel groſſe und gelehrte Leut/ nicht nur zu Rom/ ſondern auch hier und da in Teutſchland ſeyen/ welche nicht allein dem Reuchlin, ſondern auch dem Eraſmo Beyfall geben/ und ſie fuͤr weiſe Maͤnner halten/ da ſie doch alle beyde weder in Theologia oder in Philoſophia, ſo wol ſtudiret haben/ als der Hocherleuchte Mann M.","norm":"Und ich höre / dass viel große und gelehrte Leute / nicht nur zu Rom / sondern auch hier und da in Deutschland seien / welche nicht allein dem Reuchlin, sondern auch dem Erasmo Beifall geben / und sie für weise Männer halten / da sie doch alle beide weder in Theologia oder in Philosophia, so wohl studiert haben / als der Hocherlauchte Mann M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.440599918365478} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15715,"date":1663,"orig":"Ort vvinus Gratius, ſondern ſie koͤnnen nur ein wenig Latein/ das doch bey weitem M. Ortvvini Latein nit gleich iſt.","norm":"Ort vvinus Gratius, sondern sie können nur ein wenig Latein / das doch bei weitem M. Ortvvini Latein nicht gleich ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.257100105285644} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15716,"date":1663,"orig":"Solte Gott umb ſolcher Leut willen/ nicht Land und Leut ſtraffen? M.","norm":"Sollte Gott um solcher Leute Willen / nicht Land und Leute strafen? M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.665299892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15717,"date":1663,"orig":"Bernd/ Jhr kommet mir eben fuͤr/ wie dieſer Moͤnch/ welcher bey den Muͤcken- Saͤugern und Cameel-Verſchluckern war in die Schul gegangen.","norm":"Bernd / Ihr kommet mir eben für / wie dieser Mönch / welcher bei den Mücken-Säugern und Cameel-Verschluckern war in die Schule gegangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.500500202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15718,"date":1663,"orig":"Allein ich will euch gern verzeihen und vergeben.","norm":"Allein ich will euch gern verzeihen und vergeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.23360013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15719,"date":1663,"orig":"Sagt mir nur/ wer der Vir magni nominis ſey/ der euch wider mich angehetzt hat?","norm":"Sagt mir nur / wer der Vir magni nominis sei / der euch wider mich angehetzt hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.358799934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15720,"date":1663,"orig":"Von einem kleinen Kind ſagt man nicht/ das iſt der groſſe Hans/ ſondern das iſt das kleine Haͤnſlein/ mein Soͤhnlein/ mein Hertzgen.","norm":"Von einem kleinen Kind sagt man nicht / das ist der große Hans / sondern das ist das kleine Hanslein / mein Söhnlein / mein Herzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.834800004959106} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15721,"date":1663,"orig":"Weil nun dieſer Mann einen groſſen Namen hat/ ſo wird er auch ſelbſt groß ſeyn.","norm":"Weil nun dieser Mann einen großen Namen hat / so wird er auch selbst groß sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.268099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15722,"date":1663,"orig":"Lieber ſagt mir doch dann/ wer der groſſe Mann ſey/ damit ich auch komme/ und ihn anbete/ das iſt ihm Ehr und reſpect erweiſe/ gleich wie Abigail Nabals Weib/ welche als ſie den Koͤnig David ſah/ ſtieg ſie eilend vom Eſel/ und fiel fuͤr David auff jhr Antlitz/ und betet an zu Erden/ und fiel zu ſeinen Fuͤſſen/ und ſprach:","norm":"Lieber sagt mir doch dann / wer der große Mann sei / damit ich auch komme / und ihn anbete / das ist ihm Ehre und Respekt erweise / gleich wie Abigail Nabals Weib / welche als sie den König David sah / stieg sie eilend vom Esel / und fiel für David auf ihr Antlitz / und betet an zu Erden / und fiel zu seinen Füßen / und sprach:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.893800020217895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15723,"date":1663,"orig":"Ach mein Herꝛ/ mein ſey dieſe Miſſethat/ und laß deine Magd reden fuͤr deinen Ohren/ und hoͤre die wort deiner Magd.","norm":"Ach mein Herr / mein sei diese Missetat / und lass deine Magd reden für deinen Ohren / und höre die Wort deiner Magd.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.405700206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15724,"date":1663,"orig":"1. Sam 25.","norm":"1. Sam 25.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"hi-Latn","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.931000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15725,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß einsmahls ein Hollaͤndiſcher Schipper ſeye zu Koͤnig Chriſtian dem Vierten in Dennemarck kommen/ und hab geſagt:","norm":"Man sagt / dass einsmals ein Holländischer Schipper sei zu König Christian dem Vierten in Dänemark kommen / und habe gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.761000156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15726,"date":1663,"orig":"VVelmijn Heer, benghy de Coninck?","norm":"Vvelmijn Heer, benghy de Coninck?","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"nl","lang_de":0,"norm_lmscore":7.521999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15727,"date":1663,"orig":"Der Koͤnig hatte geantwort/ So ſegghenſy, Der Hollender hatte geſagt/ VVel mijn Heer, ſo treedt te rugh, treedt te rugh, op dat ick mijn Reverintie vooriu doen kan.","norm":"Der König hatte Geantworte / So segghensy, der Holländer hatte gesagt / Vvel mijn Heer, so treedt te rugh, treedt te rugh, op das ich mijn Reverintie vooriu doen kann.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"nl","lang_de":0,"norm_lmscore":6.125100135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15728,"date":1663,"orig":"Zu ruck/ zu ruͤck/ ihr Leut/ damit ich koͤnne kommen zu dem groſſen Mann/ welcher M.","norm":"Zu Ruck / zu rück / ihr Leute / damit ich könne kommen zu dem großen Mann / welcher M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.150700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15729,"date":1663,"orig":"Bernd Schmidten auffgemuntert hat/ daß er ſeine Waffen wieder mich gebrauche/ damit ich fuͤr ihm reverentz mache/ niderfalle und ſage:","norm":"Bernd Schmieden aufgemuntert hat / dass er seine Waffen wieder mich gebrauche / damit ich für ihm Reverenz mache / niederfalle und sage:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.553199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15730,"date":1663,"orig":"O du groſſer Mann/ Erbarm dich uͤber mich/ und befehl M. Bernharden, daß er ſeinen grimmigen Zorn ſincken laſſe/ ſein Schwerd in die Scheide ſtecke/ und Quartier gebe Fuͤr dieſe hohe Gnad/ will ich deinen Schatten ehren und reſpectieren/ ſo lange die regul, Nominativus præcedit, wird in der Grammatic ſtehen.","norm":"O du großer Mann / Erbarm dich über mich / und Befehl M. Bernharden, dass er seinen grimmigen Zorn sinken lasse / sein Schwert in die Scheide stecke / und Quartier gebe für diese hohe Gnade / will ich deinen Schatten ehren und respektieren / so lange die regul, Nominativus praecedit, wird in der Grammatik stehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.394199848175049} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15731,"date":1663,"orig":"Semper honos, nomenque tuum, Laudeſque manebunt.","norm":"Semper honos, nomenque tuum, Laudesque manebunt.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.138299942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15732,"date":1663,"orig":"Es iſt ein groſſes daran gelegen/ daß man einem jeden ſeinen gebuͤrlichen Titul gebe.","norm":"Es ist ein großes daran gelegen / dass man einem jeden seinen gebührlichen Titel gebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.856900215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15733,"date":1663,"orig":"Jch erinner mich/ daß ich in meiner Jugent gehoͤrt habe/ daß ein Bauer in Heſſenland hab ein Anliegen gehabt/ welches er bey der Cantzeley zu Marpurg hab klagen wollen/ da ſey von einem andern Bauren ihm der Rath gegeben worden/ er ſolle erſtlich zu dem Stadthalter zu Marpurg gehen.","norm":"Ich erinnert mich / dass ich in meiner Jugent gehört habe / dass ein Bauer in Hessenland habe ein Anliegen gehabt / welches er bei der Kanzlei zu Marpurg habe klagen wollen / da sei von einem anderen Bauern ihm der Rat gegeben worden / er solle erstlich zu dem Statthalter zu Marpurg gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.43559980392456} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15734,"date":1663,"orig":"Denn der ſey der Teuffel gar bey der Cantzeley; 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er.","norm":"Ja ja / hatte der Bauer gesagt / Statthalter / so heißt er.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.56850004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15740,"date":1663,"orig":"Wo wohnt er doch?","norm":"Wo wohnt er doch?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.312699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15741,"date":1663,"orig":"Der Buͤrger hatte geſagt/ ich muß doch jtzo ſein Haus fuͤrbey gehen/ ich will es euch zeigen.","norm":"Der Bürger hatte gesagt / ich muss doch jetzt sein Haus vorbeigehen / ich will es euch zeigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.006899833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15742,"date":1663,"orig":"Als der Bauer zu dem Stadthalter kommen/ hat er geſagt: Allmaͤchtiger Herꝛ Stadthalter/ ich hoͤre daß jhr der Teufel gar bey der Cantzeley ſeyet.","norm":"Als der Bauer zu dem Statthalter kommen / hat er gesagt: Allmächtiger Herr Statthalter / ich höre dass ihr der Teufel gar bei der Kanzlei seiet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.468599796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15743,"date":1663,"orig":"Nun hab ich einen Streit mit meinem Nachbarn/ etc.","norm":"Nun habe ich einen Streit mit meinem Nachbarn / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.218699932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15744,"date":1663,"orig":"Jch hab in Ober-Tetuſchland einen Bettelvogt gekand/ welcher nur ein Aug hatte.","norm":"Ich habe in Ober-Tetuschland einen Bettelvogt gekannt / welcher nur ein Auge hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.083799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15745,"date":1663,"orig":"Nun gieng ein arme Fraw in der Stadt herumb/ und bettelte/ welcher der Bettelvogt das betteln verbieten wolte/ da neigte ſie ſich fuͤr ihm/ und ſagte:","norm":"Nun ging ein arme Frau in der Stadt herum / und bettelte / welcher der Bettelvogt das Betteln verbieten wollte / da neigte sie sich für ihm / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.2453999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15746,"date":1663,"orig":"Ach gnaͤdiger Herꝛ Bettelvogt/ laſt mich doch nur eine Stund herumb gehen und ſamblen/ ich will hernach gern auß der Stadt gehen.","norm":"Ach gnädiger Herr Bettelvogt / lässt mich doch nur eine Stunde herumgehen und samblen / ich will hernach gern aus der Stadt gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.069799900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15747,"date":1663,"orig":"Der ſcheele Bettelvogt antwortete/ ja/ wenn man einem ſeinen gebuͤrlichen Titul gibt/ ſo kan man noch wol ein Aug zuthun/ ſo magſtu nun noch eine Stund hier bleiben.","norm":"Der scheele Bettelvogt antwortete / ja / wenn man einem seinen gebührlichen Titel gibt / so kann man noch wohl ein Auge zutun / so magst du nun noch eine Stunde hier bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.217100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15748,"date":1663,"orig":"Die Fraw antwortete/ ach genaͤdiger Herr Bettelvogt/ wenn ihr das thun woltet/ und woltet das eine Aug zu thun/ ſo wolt ich noch den gantzen Tag alhier verbleiben Dann das eine Aug war albereit zu/ hette er das ander auch zugethan/ ſo hette er ſie nicht ſehen koͤnnen.","norm":"Die Frau antwortete / ach gnädiger Herr Bettelvogt / wenn ihr das tun wolltet / und wolltet das eine Auge zu tun / so wollte ich noch den ganzen Tag allhier verbleiben dann das eine Auge war allbereits zu / hätte er das ander auch zugetan / so hätte er sie nicht sehen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.703000068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15749,"date":1663,"orig":"Damit ich nun im Titulieren mich nicht an ewerm Patron verfuͤndige/ und dardurch ſeinen Zorn und Vngenad/ welcher mir wuͤrde ſein/ wie das Bruͤllen eines jungen Loͤwens auff mich lade/ ſo ſagt mir doch mein liber M.","norm":"Damit ich nun im Titulieren mich nicht an eurem Patron fündige / und dadurch seinen Zorn und Ungnade / welcher mir würde sein / wie das Brüllen eines jungen Löwens auf mich lade / so sagt mir doch mein lieber M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.509200096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15750,"date":1663,"orig":"Bernd/ wer der groſſe Mann 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sagten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.669099807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15753,"date":1663,"orig":"Das Land dardurch wir gegangen ſind zu erkuͤnden/ friſſet ſeine Einwohner/ und alles Volck das wir drinnen ſahen/ ſind Leute von groſſer Laͤnge.","norm":"Das Land dadurch wir gegangen sind zu erkunden / frisst seine Einwohner / und alles Volk das wir drinnen sahen / sind Leute von großer Länge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.725599765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15754,"date":1663,"orig":"Wir ſahen auch Rieſen daſelbſt/ Enacks Kinder von den Rieſen/ und wir waren fuͤr unſ ern Augen als die Heuſchrecken/ und alſo waren wir auch fuͤr ihren Augen.","norm":"Wir sahen auch Riesen daselbst / Enacks Kinder von den Riesen / und wir waren für uns ern Augen als die Heuschrecken / und also waren wir auch für ihren Augen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.491499900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15755,"date":1663,"orig":"Oder iſt etwa der Goliath wieder lebendig worden/ welcher ſich viel zu groß achtete/ daß er mit dem armen David ſtreiten ſolle/ ſondern ſagte/ bin ich dann ein Hund/ daß du mit Stecken zu mir kompſt?","norm":"Oder ist etwa der Goliath wieder lebendig worden / welcher sich viel zu groß achtete / dass er mit dem armen David streiten solle / sondern sagte / bin ich dann ein Hund / dass du mit Stecken zu mir kompst?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.213600158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15756,"date":1663,"orig":"Vnd fluchet dem David bey ſeinem GOtt/ und ſprach zu David:","norm":"Und fluchet dem David bei seinem Gott / und sprach zu 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Sam. 17.","norm":"Komme her zu mir / ich will dein Fleisch geben den Vögeln unter dem Himmel / und Tieren auf dem Felde / 1. Sam. 17.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.657099962234497} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15758,"date":1663,"orig":"Es iſt in gantz Europa bekant/ daß Herrn Land-Graff Moritzen zu Heſſen Fuͤrſtliche Gnaden ſeyen ein hochgelahrter Fuͤrſt/ und ein ſonderhahrer Patron der Gelahrten geweſen. Jhrer Fuͤrſtl. Gnaden letzte Gemahlin/ iſt gleichfals eine gelarte Fuͤrſtin geweſen.","norm":"Es ist in ganz Europa bekannt / dass Herrn Landgraf Moritzen zu Hessen fürstliche Gnaden seien ein hochgelahrter Fürst / und ein sonderhahrer Patron der Gelahrten gewesen . Ihrer Fürstl . Gnaden letzte Gemahlin / ist gleichfalls eine gelahrte Fürstin gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.527299880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15759,"date":1663,"orig":"Einsmals iſt ein vornehmer Heſſiſcher vom Adel/ ein ſtarcker corpuleuter Mann zu ihr kommen und ihr gerathen/ daß ſie ihren Herꝛn dahin bewegen wolle/ daß er die Regierung ſeinem Herꝛen Sohn uͤbergeben/ und ſich in Ruhe ſetzen moͤge.","norm":"Einsmals ist ein vornehmer Hessischer vom Adel / ein starker corpuleuter Mann zu ihr kommen und ihr geraten / dass sie ihren Herrn dahin bewegen wolle / dass er die Regierung seinem Herren Sohn übergeben / und sich in Ruhe setzen möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.007900238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15760,"date":1663,"orig":"Kurtz hernach hatte die Fuͤrſtin einen andern Edelman zu ſich fordern laſſen/ und hatte geſagt/ hoͤret doch/ was mir N von. N fůr einen ſchoͤnen rath gegeben habe.","norm":"Kurz hernach hatte die Fürstin einen anderen Edelmann zu sich fordern lassen / und hatte gesagt / höret doch / was mir N von. N für einen schönen Rat gegeben habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.250199794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15761,"date":1663,"orig":"Der ander Edelman hatte geantwortet/ iſt der Kerl doll?","norm":"Der ander Edelmann hatte geantwortet / ist der Kerl doll?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.328199863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15762,"date":1663,"orig":"Wie kompt er auff ſolche Reden?","norm":"Wie kommt er auf solche Reden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.224999904632568} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15763,"date":1663,"orig":"Die Fuͤrſtin hatte geantwortet/ ja er iſt ein rechter Albertus Magnus.","norm":"Die Fürstin hatte geantwortet / ja er ist ein rechter Albertus Magnus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.026400089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15764,"date":1663,"orig":"Magnus in quantitate, & Albertus in qualitate.","norm":"Magnus in quantitate, & Albertus in qualitate.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.048200130462646} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15765,"date":1663,"orig":"Lieber M. Bernt/ ſagt mir doch ob euer Patron der euch wider mich angehetzet hat/ groß ſey in quantitate oder in qualitate?","norm":"Lieber M. Bernt / sagt mir doch ob euer Patron der euch wider mich angehetzt hat / groß sei in quantitate oder in qualitate?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.899499893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15766,"date":1663,"orig":"Wir haben einen groſſen Mann in quantitate allhier auff dem Kirch-Hoff zu Sanct Jacob/ der heiſſet Hans der Kuhlengraͤber/ der kan wie ein anderer Midas Ochſen tragen/ und Ochſen freſſen.","norm":"Wir haben einen großen Mann in quantitate allhier auf dem Kirchhof zu Sankt Jacob / der heißt Hans der Kuhlengräber / der kann wie ein anderer Midas Ochsen tragen / und Ochsen fressen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.035200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15767,"date":1663,"orig":"Sed ne mica ſalis in corpore tanto.","norm":"Sed ne mica salis in corpore tanto.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":5.352799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15768,"date":1663,"orig":"Jch will nicht hoffen/ daß der groſſe Hans Kuhlen-Graͤber zu Hamburg euch befohlen habe/ wider mich zu ſchreiben.","norm":"Ich will nicht hoffen / dass der große Hans Kuhlen-Gräber zu Hamburg euch befohlen habe / wider mich zu schreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4182000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15769,"date":1663,"orig":"Jſt aber euer Patron groß in qualitate, ſo verwundere ich mich/ wie er auff die Thorheit kommen/ daß er mir fuͤr uͤbel auffgenommen/ daß ich in meinem Freund in der Noth geſchrieben/ es ſey nicht alle Weißheit an die Univerſitaͤten gebunden/ Da mir doch in dieſem Stuͤck alle hochverſtaͤndige Leut werden Beyfall geben.","norm":"Ist aber euer Patron groß in qualitate, so verwundere ich mich / wie er auf die Torheit kommen / dass er mir für übel aufgenommen / dass ich in meinem Freund in der Not geschrieben / es sei nicht alle Weisheit an die Universitäten gebunden / Da mir doch in diesem Stück alle hochverständige Leute werden Beifall geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.606800079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15770,"date":1663,"orig":"Daß ich gelarte Leute auff Univerſitaͤten verachten ſolle/ da behuͤte mich mein GOTT fuͤr.","norm":"Dass ich gelahrte Leute auf Universitäten verachten solle / da behüte mich mein GOTT für.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.816999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15771,"date":1663,"orig":"Jch habe viel groſſe Freunde unter den Profeſſoren auff unterſchiedenen Umverſitaͤten in Teutſchland/ welche ich theils als meine Vaͤtter reſpectire und ehre/ theils als meine Bruͤder liebe.","norm":"Ich habe viel große Freunde unter den Professoren auf unterschiedenen Umversitäten in Deutschland / welche ich teils als meine Väter respektiere und ehre / teils als meine Brüder liebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.149199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15772,"date":1663,"orig":"Allein das werden ſie ſelbſt geſtehen/ daß nicht alle Weißheit an Univerſitaͤten gebunden ſeye/ ſondern daß man auſſerhalb Univerſitaͤtẽ auch etwas kernen koͤnne/ und daß viel Mißbraͤuch auff den Univerſitaͤten eingeriſſen ſeyen.","norm":"Allein das werden sie selbst gestehen / dass nicht alle Weisheit an Universitäten gebunden sei / sondern dass man außerhalb Universitäten auch etwas kernen könne / und dass viel Missbrauch auf den Universitäten eingerissen seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.381199836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15773,"date":1663,"orig":"Wie mancher ligt auff Univerſitaͤten Jahr und Tag/ wann er aber in ein Publicum officium kompt/ muß er auffs neue wiederlernen/ eben als ob ein Unterſcheid ſey inter Theoriam, & Praxin, gleich wie zwiſchen Himmel und Erden/ Man ſagt/ daß einsmahls ein Student von einem weitberuͤhmten Profeſſore habe Abſchied genommen/ und geſagt/ er wolle in Franckreich reiſen/ und ſich zu Paris eine zeitlang auffhalten.","norm":"Wie mancher liegt auf Universitäten Jahr und Tag / wann er aber in ein Publikum officium kommt / muss er aufs neue wiederlernen / eben als ob ein Unterschied sei inter Theoriam, & Praxen, gleich wie zwischen Himmel und Erden / Man sagt / dass einsmals ein Student von einem weitberühmten Professor habe Abschied genommen / und gesagt / er wolle in Frankreich reisen / und sich zu Paris eine Zeitlang aufhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.487800121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15774,"date":1663,"orig":"Der Profeſſor hatte geſagt:","norm":"Der Professor hatte gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.962200164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15775,"date":1663,"orig":"Domine Iohannes, was wolt ihr zu Pariß machen?","norm":"Domine Johannes, was wollt ihr zu Paris machen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.511899948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15776,"date":1663,"orig":"Der Student hatte geantwortet/ Pariß iſt eine groſſe Stadt/ da man viel Dinges ſehen kan.","norm":"Der Student hatte geantwortet / Paris ist eine große Stadt / da man viel Dinges sehen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.542799949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15777,"date":1663,"orig":"Ach hatte der Profeſſor geſagt/ Dom. Iohannes, wolt ihr eine groſſe Stadt ſehen/ ſo ziehet nach Braunſchweig.","norm":"Ach hatte der Professor gesagt / Dom. Johannes, wollt ihr eine große Stadt sehen / so ziehet nach Braunschweig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.268599987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15778,"date":1663,"orig":"War das nit eine weiſe Rede von einem hochgelahrten Mann? Hoͤret M. Berent/ kompt einmahl nach Hamburg/ und ſprecht mir zu/ und bringet die Coſmographiam Munſteri mit euch/ Jch wil euch zu einem Schiffer fuͤhren/ der ſoll euch zeigen/ wie viel Dinges darin ſtehe/ das erſtuncken und erlogen ſeye.","norm":"War das nicht eine weise Rede von einem hochgelahrten Mann? Höret M. Berent / kommt einmal nach Hamburg / und sprecht mir zu / und bringt die Cosmographiam Munsteri mit euch / Ich will euch zu einem Schiffer führen / der soll euch zeigen / wie viel Dinges darin stehe / das erstunken und erlogen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.813799858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15779,"date":1663,"orig":"Jch will euch zu Leuten fuͤhren/ die euch ex Opticis Ding zeigen werden/ dà ihr vermeynen werdet/ es ſey Zauberey/ Jch will euch einen Phyſicum zeigen/ uͤber welchen ihr euch verwundern werdet.","norm":"Ich will euch zu Leuten führen / die euch ex Opticis Ding zeigen werden / da ihr vermeinen werdet / es sei Zauberei / Ich will euch einen Physicum zeigen / über welchen ihr euch verwundern werdet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.087500095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15780,"date":1663,"orig":"Er hat gantz Orient durch gezogen/ und kan fuͤnffzehen Sprachen reden uñ ſchreiben.","norm":"Er hat ganz Orient durchgezogen / und kann fünfzehn Sprachen reden und schreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.335499763488769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15781,"date":1663,"orig":"Er thut ſonderlich in den mineralien Ding/ welche bißhero in Teutſchland unerhoͤrt ſind Was andere Bergleuth in 13 Wochẽ thun/ das thut er innerhalb 6. Tagen/ etc.","norm":"Er tut sonderlich in den Mineralien Ding / welche bisher in Deutschland unerhört sind was andere Bergleute in 13 Wochen tun / das tut er innerhalb 6. Tagen / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.254300117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15782,"date":1663,"orig":"Glaubt ihr auch daß man ein Jnſtrument machen koͤnne/ da durch ein einiger Mann eine halbe Carthaun auffheben kan?","norm":"Glaubt ihr auch dass man ein Instrument machen könne / da durch ein einiger Mann eine halbe Kartaune aufheben kann?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.207699775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15783,"date":1663,"orig":"Es iſt hier in Hamburg ein vornehmer Cavalier der das Perpetuũ mobile und andere Ding erfunden hat.","norm":"Es ist hier in Hamburg ein vornehmer Kavalier der das Perpetuu mobile und andere Ding erfunden hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.712299823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15784,"date":1663,"orig":"Durch diſe inventiones kan dem Menſchl.","norm":"Durch diese inventiones kann dem Menschl.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"co","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.349199771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15786,"date":1663,"orig":"Man kan groſſe pondera dadurch auffheben/ ꝛc. Wo iſt auff Lutheriſchẽ und Paͤpſtiſchen Univerſitaͤten/ unter zehen Profeſſoren der Matematiſchen Kuͤnſten einer/ der dieſes mit dem perpetuo mobili præſtiren und ſonſten thun kan/ was Archimedes gethan hat?","norm":"Man kann große pondera dadurch aufheben / etc. Wo ist auf Lutherischen und Päpstischen Universitäten / unter zehn Professoren der mathematischen Künsten einer / der dieses mit dem perpetuo mobili prästieren und sonsten tun kann / was Archimedes getan hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8592000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15787,"date":1663,"orig":"Und wann ich zu ſolcher perfection in Matheſi, und ſonderlich in Staticâ kommen were/ ſo muͤſte ich ein Narr ſein/ daß ich umb kahle 200. fl. oder 200 Tl. mich ſolte zu einem Profeſſore Academico beſtellen laſſen Kuͤppern Geld/ kuͤppern Seelmeſſen.","norm":"Und wann ich zu solcher Perfektion in Mathesi, und sonderlich in Statica kommen wäre / so müsste ich ein Narr sein / dass ich um kahle 200. fl. oder 200 Tl. mich sollte zu einem Professor Academico bestellen lassen Köppern Geld / Köppern Seelmessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.412899971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15788,"date":1663,"orig":"Daß nit alle Jahr Ariſtoteles auffſtehen/ das kompt daher/ weil keine Alexandri Magni lebẽ/ und davon ſolte man den groſſen Herren fleiſſig predigen.","norm":"Dass nicht alle Jahr Aristoteles aufstehen / das kommt daher / weil keine Alexandri Magni leben / und davon sollte man den großen Herren fleißig predigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5731000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15789,"date":1663,"orig":"Was ich in dieſem Punct geſchrieben habe/ das will ich nit nur bey allen verſtaͤndigen Profeſſoren, ſondern vor der gantzen verſtaͤndigen Welt verantworten.","norm":"Was ich in diesem Punkt geschrieben habe / das will ich nicht nur bei allen verständigen Professoren, sondern vor der ganzen verständigen Welt verantworten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7403998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15790,"date":1663,"orig":"Und mein guter M. Bernd/ von ſolchen Dingen zu urtheilen iſt euer Lyripipium viel zu gering.","norm":"Und mein guter M. Bernd / von solchen Dingen zu urteilen ist euer Lyripipium viel zu gering.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.471700191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15791,"date":1663,"orig":"Drumb will ich andere Leuth zu Richtern anruffen/ welche mehr als petandiſche Weißheit bey ſich haben Wann ihr zu eurem Patron kommet/ ſo ſagt Bona dies du groſſer Mann Zu neuer Zeitung muß ich berichten/ daß Schuppius zu Hamburg in einem Tractaͤtlein genandt Ambaſſadeur Zippuſius/ wegen deß Schulweſens auß dem Parnaſſo abgefertiget auff den Convent zu Franckfurt am Mayn/ werde alles beantworten/ was ich in meinem diſcurs de reputatione Academica von ihm gedacht hab.","norm":"Darum will ich andere Leute zu Richtern anrufen / welche mehr als pedantische Weisheit bei sich haben wann ihr zu eurem Patron kommet / so sagt Bona dies du großer Mann zu neuer Zeitung muss ich berichten / dass Schuppius zu Hamburg in einem Traktätlein genannt Ambassadeur Zippusius / wegen des Schulwesens aus dem Parnasso abgefertigt auf den Konvent zu Frankfurt am Main / werde alles beantworten / was ich in meinem Diskurs de Reputation Academica von ihm gedacht habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6097002029418945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15792,"date":1663,"orig":"Profectò ego fui Studioſus inconſideratus, wie ich mich in dem Titul meines diſcurſus genent hab.","norm":"Profecto ego fui Studiosus inconsideratus, wie ich mich in dem Titel meines discursus genannt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"co","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.931099891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15793,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar ich hette beſſer dran gethan/ daß ich ein Schloß an meinen Mund gelegt/ und ein feſt Siegel auff mein Maul getruͤckt/ oder zu der Zeit hinter dem Ofen geſeſſen und aͤpffel gebraten hette/ ehe mein Zung und Feder mich in ſolche Gefahr bracht hetten.","norm":"Fürwahr ich hätte besser dran getan / dass ich ein Schloss an meinen Mund gelegt / und ein fest Siegel auf mein Maul gedrückt / oder zu der Zeit hinter dem Ofen gesessen und Äpfel gebraten hätte / ehe mein Zunge und Feder mich in solche Gefahr brachte hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.263500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15794,"date":1663,"orig":"Und glaubt mir M.","norm":"Und glaubt mir M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.719699859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15795,"date":1663,"orig":"Bernd/ daß es euch ſo nuͤtz geweſen were/ als einem Schneider ſein Nadel und Scheer/ wann jhr ewer Maul und Feder haͤttet im Zaum halten koͤnnen.","norm":"Bernd / dass es euch so nütze gewesen wäre / als einem Schneider sein Nadel und Scher / wann ihr euer Maul und Feder hättet im Zaum halten können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.496399879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15796,"date":1663,"orig":"Jhr macht in euer Vorred weiter Rotomontaden.","norm":"Ihr macht in euer Vorrede weiter Rodomontaden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.09060001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15797,"date":1663,"orig":"Allein ihr diſtinguirt die Periodos nicht recht.","norm":"Allein ihr distinguiert die Periodos nicht recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.23330020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15798,"date":1663,"orig":"Daraus ich ſchlieſſe/ daß ihr ein armer Schweitzer in dem Bello Grammaticali ſeyt Jch muß euch ein wenig zu recht helffen M. Bernd.","norm":"Daraus ich schließe / dass ihr ein armer Schweizer in dem Bello Grammaticali seid Ich muss euch ein wenig zu Recht helfen M. Bernd.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.259399890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15799,"date":1663,"orig":"Jch will ewre Wort wider holen/ allein ich will euch zeigen/ wie ihr ſie recht diſting viren ſolt/ damit man einen rechten Verſtand draus haben koͤnne.","norm":"Ich will eure Wort wieder holen / allein ich will euch zeigen / wie ihr sie recht distich Viren sollt / damit man einen rechten Verstand draus haben könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.084400177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15800,"date":1663,"orig":"Jhr ſagt: Lata eſt via per quam hic cucurrit bactenus, Nec tamen ab omni hominum commercio remota.","norm":"Jhr sagt: Lata est via per quam hic cucurrit bactenus, Nec tamen ab omni hominum commercio remota.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.653900146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15801,"date":1663,"orig":"Aſpera illa, per quam ad aſtra tendimus.","norm":"Aspera illa, per quam ad astra tendimus.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.709099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15802,"date":1663,"orig":"Per quam qui anheli adſcendunt, nil ex hoc diſcurſu meo impertinenter ad ſe trahant.","norm":"Per quam qui anheli adscendunt, nil ex hoc discursu meo impertinenter ad se trahant.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":5.500699996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15803,"date":1663,"orig":"Cæteros verò, qui mihi ſuccenſent, tantum moror, quantum equus catelli latratum.","norm":"Caeteros vero, qui mihi succensent, tantum moror, quantum equus catelli latratum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.9670000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15804,"date":1663,"orig":"Da ſehet ihr M.","norm":"Da sehet ihr M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.071000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15805,"date":1663,"orig":"Bernhard/ was die bloſſe diſtinctio Periodorum im Stylo thue.","norm":"Bernhard / was die bloße distinctio Periodorum im Stylo tue.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"pl","lang_de":0,"norm_lmscore":6.560200214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15806,"date":1663,"orig":"Ob dieſes von euch oder den Druckern nicht in acht genommen ſey/ das ſtelle ich an ſeinen Ort.","norm":"Ob dieses von euch oder den Druckern nicht in Acht genommen sei / das stelle ich an seinen Ort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.514800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15807,"date":1663,"orig":"Jhr ſagt unterdeſſen/ daß ihr auff dem Weg gehet/ welcher rauch ſeye/ auff welchem man nach den Sternen zufahre.","norm":"Ihr sagt unterdessen / dass ihr auf dem Weg geht / welcher rauch sei / auf welchem man nach den Sternen zufahre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.735799789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15808,"date":1663,"orig":"Solche Rede hat einesmals ein Dieb in Engelland auch gefuͤhret/ als er war gehaͤngt worden.","norm":"Solche Rede hat einsmals ein Dieb in England auch geführt / als er war gehängt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.313099861145019} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15809,"date":1663,"orig":"Daher der Edle und Sinnreiche Engliſche Poët, Iohan Ovvenus, von ihm geſagt:","norm":"Daher der Edle und Sinnreiche englische Poet, Johan Ovvenus, von ihm gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.331299781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15810,"date":1663,"orig":"Sic petitur Cœlum, ſicitur ad aſtra.","norm":"Sic petitur Coelum, sicitur ad astra.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"su","lang_de":0,"norm_lmscore":5.182499885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15811,"date":1663,"orig":"Aſcendens furcam fur Labienus ait.","norm":"Ascendens furcam für Labienus ait.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":6.896200180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15812,"date":1663,"orig":"Will jemand auff ſolche Art auch durch einen rauen Weg/ nemblich auff einer engen Laiter ad astra gehen/ ſo kan ich ihn nicht auffhalten.","norm":"Will jemand auf solche Art auch durch einen rauen Weg / nämlich auf einer engen Leiter ad astra gehen / so kann ich ihn nicht aufhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.119800090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15813,"date":1663,"orig":"Jch bin unterdeſſen verſichert/ daß ich auff einem Wege gehe/ darauff ich mit Huͤlffe und Beyſtand deß H. Geiſtes bleiben/ und in den Himmel gehen will.","norm":"Ich bin unterdessen versichert / dass ich auf einem Wege gehe / darauf ich mit Hilfe und Beistand des H. Geistes bleiben / und in den Himmel gehen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.203400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15814,"date":1663,"orig":"Jch will mir auff meinen Grabſtein ſchreiben laſſen dieſe Wort auß dem Kinder-Catechiſmo/ Jch hab geglaubt eine Vergebung der Suͤnden/ eine Aufferſtehung deß Fleiſches/ und ein ewiges Leben/ Amen.","norm":"Ich will mir auf meinen Grabstein schreiben lassen diese Wort aus dem Kinderkatechismus / Ich habe geglaubt eine Vergebung der Sünden / eine Auferstehung des Fleisches / und ein ewiges Leben / Amen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.326099872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15815,"date":1663,"orig":"Es mag M.","norm":"Es mag M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"la","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.174399852752685} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15816,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmid und alle Phariſeer darzu ſagen was ſie wollen/ ſo iſt mir das genug/ wann ich bey meinem lieben Gott in Gnaden bin.","norm":"Bernhard Schmied und alle Pharisäer dazusagen was sie wollen / so ist mir das genug / wann ich bei meinem lieben Gott in Gnaden bin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.085100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15817,"date":1663,"orig":"Jhr ſprecht ferner M. Bernhard/ Cæteros vero, qui mihi ſuccenſent, tantum moror, quantum equus Catelli latratum.","norm":"Ihr sprecht ferner M. Bernhard / Caeteros vero, qui mihi succensent, tantum moror, quantum equus Catelli latratum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.393899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15818,"date":1663,"orig":"Was bildet ihr euch ein M.","norm":"Was bildet ihr euch ein M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.36359977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15819,"date":1663,"orig":"Bernhard/ daß ihr meynet/ ich werde mich uͤber euch erzuͤrnen/ und daß ihr meinen Zorn ſo wenig achten wollet/ als wann ein kleines Huͤndlein ein Pferd anbellet?","norm":"Bernhard / dass ihr meinet / ich werde mich über euch erzürnen / und dass ihr meinen Zorn so wenig achten wollet / als wann ein kleines Hündlein ein Pferd anbellet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.939499855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15820,"date":1663,"orig":"Verſichert euch/ daß Herr Zacharias Haͤrtel/ ein ehrlicher redlicher Buchfuͤhrer/ mir euren Diſcurs, de reputatione Academicâ, zugeſchickt/ darauß ich ſeine ſonderbare Affection geſpuͤret/ und es fuͤr ein ſehr angenehm Præſent gehalten hab.","norm":"Versichert euch / dass Herr Zacharias Härtel / ein ehrlicher redlicher Buchführer / mir euren Diskurs, de Reputation Academica, zugeschickt / daraus ich seine sonderbare Affektion gespürt / und es für ein sehr angenehm präsent gehalten habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.650400161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15821,"date":1663,"orig":"Jch hab eben zu der Zeit auff dem Bett ligen muͤſſen/ und hab groſſe Schmertzen gehabt von der Roſen/ oder von dem heiligen Ding.","norm":"Ich habe eben zu der Zeit auf dem Bett liegen müssen / und habe große Schmerzen gehabt von der Rosen / oder von dem heiligen Ding.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.733799934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15822,"date":1663,"orig":"Allein/ als ich euer Ding auff dem Bett durchleſen/ hab ich mich hoͤchlich delectiret/ und betrachtet/ was ihr fuͤr ein Schulfuͤchſiſcher Narr ſeyet/ und wie euer Patron, der euch wider mich angehetzt hat/ ein Ertz-Schulfuchs ſey.","norm":"Allein / als ich euer Ding auf dem Bett durchlesen / habe ich mich höchlich delektieret / und betrachtet / was ihr für ein Schulfüchsischer Narr seiet / und wie euer Patron, der euch wider mich angehetzt hat / ein Ertz-Schulfuchs sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.013400077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15823,"date":1663,"orig":"Jch hab drauff einem Studenten dieſe Antwort in die Feder dictirt, und dardurch meiner Schmertzen vergeſſen/ biß der Balbierer zu mir kommen.","norm":"Ich habe drauf einem Studenten diese Antwort in die Feder diktiert, und dadurch meiner Schmerzen vergessen / bis der Balbierer zu mir kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8257999420166025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15824,"date":1663,"orig":"Es waren Heute drey vornehme Studenten bey mir/ die bathen/ ich wolle ihnen die Execution in der Sache mit M.","norm":"Es waren heute drei vornehme Studenten bei mir / die baten / ich wolle ihnen die Exekution in der Sache mit M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.125800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15825,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmiden anbefehlen/ ſo wollen ſie ihn zuͤchtigen und loßlaſſen.","norm":"Bernhard schmieden anbefehlen / so wollen sie ihn züchtigen und loslassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.165900230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15826,"date":1663,"orig":"Jch fragte wie ſie in zuͤchtigen wolten?","norm":"Ich fragte wie sie in züchtigen wollten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.699900150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15827,"date":1663,"orig":"da ſagte der eine Student/ ich wil ein par gute Freunde bekommen/ die follen ihn zwiſchen die Sporn nehmen/ und zwingen daß er ein Blatt von ſeinem diſcurſu nach dem andern freſſe.","norm":"da sagte der eine Student / ich will ein par gute Freunde bekommen / die fallen ihn zwischen die Sporn nehmen / und zwingen dass er ein Blatt von seinem discursu nach dem anderen fresse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.074699878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15828,"date":1663,"orig":"Jch ſagte nein/ das begehr ich nicht.","norm":"Ich sagte nein / das begehre ich nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.515699863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15829,"date":1663,"orig":"Es iſt unterweilens gut Latein darinn/ damit man Ratzen und Maͤuſen vergeben koͤnte.","norm":"Es ist Unterweilens gut Latein darin / damit man Ratzen und Mäusen vergeben könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.7480998039245605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15830,"date":1663,"orig":"Wann der Kerl das Ding in Leib bekaͤme/ es wuͤrde ihm das Hertz abſtoſſen/ eben/ als wenn er Ratzen-Pulver gefreſſen haͤtte.","norm":"Wann der Kerl das Ding in Leib bekäme / es würde ihm das Herz abstoßen / eben / als wenn er Ratzenpulver gefressen hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.96560001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15831,"date":1663,"orig":"Der Student antwortete/ was waͤre groß daran gelegen/ wann ſchon M. Bernhard ſtuͤrb/ und alſo die Welt einen Narren weniger haͤtte/ als zuvor?","norm":"Der Student antwortete / was wäre groß daran gelegen / wann schon M. Bernhard stürbe / und also die Welt einen Narren weniger hätte / als zuvor?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.157800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15832,"date":1663,"orig":"Stirbt er/ ſo wollen wir ihm dieſes Epitaphium auffrichten:","norm":"Stirbt er / so wollen wir ihm dieses Epitaphium aufrichten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.226799964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15833,"date":1663,"orig":"Hier ligt M. Bernd im gruͤnen Gras/ Der ſo gerne ſauer Kraut aß/ Er lehrt die Knaben das A B C/ Genad ihm GOtt!","norm":"Hier liegt M. Bernd im grünen Gras / Der so gerne Sauerkraut aß / Er lehrt die Knaben das A B C/ Gnade ihm Gott!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.211699962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15834,"date":1663,"orig":"Er kont nicht meh.","norm":"Er konnte nicht meh.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.577300071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15835,"date":1663,"orig":"Der ander Student ſagte: Nein/ wir wollen ihn zuͤchtigen/ aber es muß ihm kein Schaden an ſeinem Leben geſchehen/ das fuͤnffte Gebot heiſt: Du ſolt nicht toͤdten!","norm":"Der ander Student sagte: Nein / wir wollen ihn züchtigen / aber es muss ihm kein Schaden an seinem Leben geschehen / das fünfte Gebot heißt: Du sollt nicht töten!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.889100074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15836,"date":1663,"orig":"Jch will an ein par gute Freund nach Leipzig ſchreiben/ die ſollen mir zu gefallen nach Dreßden ziehen/ und dieſen M.","norm":"Ich will an ein par gute Freund nach Leipzig schreiben / die sollen mir zu gefallen nach Dresden ziehen / und diesen M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.467100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15837,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmid auff den Weinkeller bitten/ wann er nun ein par Roͤmer außgetruncken hat/ ſo ſollen ſie ihm die Hoſen herunder ziehen/ und ihm einen rechten guten Product geben/ wie Monſieur Kley dem Wolfen zu Roſtock.","norm":"Bernhard Schmied auf den Weinkeller bitten / wann er nun ein par Römer ausgetrunken hat / so sollen sie ihm die Hosen herunterziehen / und ihm einen rechten guten Produkt geben / wie Monsieur Kley dem Wolfen zu Rostock.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.103199958801269} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15838,"date":1663,"orig":"Jch ſagte Nein/ das will ich auch nit haben/ in Churland werden die Bauren/ wann ſie peccirt haben/ auff Befehl der Obrigkeit/ mit Ruthen geſtrichen/ und ich hoͤre/ daß die alte Churlaͤndiſche Bauren das ſollen fuͤr ein Ehr halten; wañ ein junger Baur viel weiſer Wort machen will/ ſo ſollen ſie ihm uͤber die Naſe fahren/ und ſagen:","norm":"Ich sagte Nein / das will ich auch nicht haben / in Kurland werden die Bauern / wann sie pekziert haben / auf Befehl der Obrigkeit / mit Ruten gestrichen / und ich höre / dass die alte Churländische Bauern das sollen für ein Ehre halten; wann ein junger Bauer viel weiser Wort machen will / so sollen sie ihm über die Nase fahren / und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8856000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15839,"date":1663,"orig":"Was wiltu hiervon reden?","norm":"Was willst du hiervon reden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.48199987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15840,"date":1663,"orig":"Jch bin aͤlter als du/ und habe der Obrigkeit Straff ſo und ſo vielmal außgeſtanden.","norm":"Ich bin älter als du / und habe der Obrigkeit Strafe so und so vielmal ausgestanden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.051400184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15841,"date":1663,"orig":"Jch ſorge/ M.","norm":"Ich sorge / M.","lang_fastText":"pl","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":8.595199584960938} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15842,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmid werde durch das Ding nur hoffaͤrtiger gemachet werden.","norm":"Bernhard Schmied werde durch das Ding nur hoffärtiger gemacht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.582300186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15843,"date":1663,"orig":"Er werde ſich einbilden/ daß man ihn hinfuͤro werde zehlen muͤſſen unter die heilige Maͤrtyrer/ dann er ſey proreputatione Academicâ geſtrichen worden.","norm":"Er werde sich einbilden / dass man ihn hinfür werde zählen müssen unter die heilige Märtyrer / dann er sei proreputatione Academica gestrichen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.484000205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15844,"date":1663,"orig":"Und es iſt bey dieſem M.","norm":"Und es ist bei diesem M.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.546999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15845,"date":1663,"orig":"Bernd eine ſolche ſcholastiſche Hoffart/ daß wann er ſchon wuͤrde uͤber der Banck ligen/ und 40. Streich weniger ein empfangen/ ſo wuͤrde er es ſo hoch achten/ als ein Pferd latratum catelli, wie ſeine Wort in Præfatione lauten.","norm":"Bernd eine solche scholastische Hoffart / dass wann er schon würde über der Bank liegen / und 40. Streiche weniger ein empfangen / so würde er es so hoch achten / als ein Pferd latratum catelli, wie seine Wort in Praefatione lauten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.805699825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15846,"date":1663,"orig":"Der 3. Student ſagte: nun wolan/ ſo ſoll er ein par dutzent Ohrfeigẽ auf Rechnung nem̃en uñ bekom̃en/ das uͤbrige ſoll ihm auff Zeit und Ziel bezahlt werden/ alle Leipziger Meſſe ſoll er etwas bekom̃en/ biß er mit Quitungẽ beweiſen kan/ daß er recht und vollkoͤmmlich bezahlet ſey.","norm":"Der 3. Student sagte: nun wohlan / so soll er ein par Dutzend Ohrfeigen auf Rechnung nehmen und bekommen / das Übrige soll ihm auf Zeit und Ziel bezahlt werden / alle Leipziger Messe soll er etwas bekommen / bis er mit Quittungen beweisen kann / dass er recht und vollkömmlich bezahlet sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.25} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15847,"date":1663,"orig":"Jch ſagte/ ihr Herꝛen/ fahret mir ſaͤuberlich mit dem Knaben Abſolom.","norm":"Ich sagte / ihr Herren / fahret mir säuberlich mit dem Knaben Absolom.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5802998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15848,"date":1663,"orig":"Jch will erfahren M. Bernhard/ was ihr fuͤr ein Potentat ſeyet/ und nachdem ihr ein Mann ſeyt/ nachdem will ich euch in der Antwort einen Hering braten.","norm":"Ich will erfahren M. Bernhard / was ihr für ein Potentat seiet / und nachdem ihr ein Mann seid / nachdem will ich euch in der Antwort einen Hering braten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.23829984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15849,"date":1663,"orig":"Jch hab euch dieſen Abend kuͤrtzlich geantwortet auff die Præfation ewres wei��en diſcurſus.","norm":"Ich habe euch diesen Abend kürzlich geantwortet auf die Präfation eures weisen discursus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.394899845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15850,"date":1663,"orig":"Wann ich geliebts Gott auff den diſcurs ſelbſt Antworten werde/ ſo wird es euch vielleicht ergehen/ wie jenem Schwaben/ welcher in den Krieg ziehen wolte/ und gab einem Schneider Tuch zu einem Kleid/ und darneben ein ſtuͤck von einem Pantzer/ und begehrte dabey/ daß er ihm das ſtuͤck von dem Pantzer in das Futter nehen ſolte/ eben an das Ort/ da ihm das Hertz ſitze.","norm":"Wann ich geliebtes Gott auf den Diskurs selbst Antworten werde / so wird es euch vielleicht ergehen / wie jenem Schwaben / welcher in den Krieg ziehen wollte / und gab einem Schneider Tuch zu einem Kleid / und daneben ein Stück von einem Panzer / und begehrte dabei / dass er ihm das Stück von dem Panzer in das Futter nähen sollte / eben an das Ort / da ihm das Herz sitze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.835000038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15851,"date":1663,"orig":"Der Schneider nehete das ſtuͤck von dem Pantzer hinden in die Hoſen.","norm":"Der Schneider nähte das Stück von dem Panzer hinten in die Hosen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.018599987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15852,"date":1663,"orig":"Als nun der Schwab in den Krieg kam/ und einmahl außreiſſen und uͤber einen Zaun ſpringen wolte/ da ſchoß ihm einer mit einem Paleſter eben an das Ort/ da das ſtuͤck von dem Pantzer war/ da ſagte der Schwab/ Au an wie hat Meiſchter Hanß ſo wol gewuſcht/ wo mir das Hertz ſitze:","norm":"Als nun der Schwab in den Krieg kam / und einmal ausreißen und über einen Zaun springen wollte / da schoss ihm einer mit einem Palester eben an das Ort / da das Stück von dem Panzer war / da sagte der Schwab / Au an wie hat Maischer Hanß so wohl gewuscht / wo mir das Herz sitze:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.547599792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15853,"date":1663,"orig":"Jhr noͤtiget euch zu mir/ und wolt mit gewalt Kugeln mit mir wechſeln.","norm":"Ihr nötiget euch zu mir / und wollt mit Gewalt Kugeln mit mir wechseln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.689599990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15854,"date":1663,"orig":"Allein es ſcheinet daß ihr nicht lang in dem bello Grammaticali geweſen ſeyet.","norm":"Allein es scheinet dass ihr nicht lang in dem bello Grammaticali gewesen seiet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.293300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15855,"date":1663,"orig":"Kommen wir an ein ander/ oder ich ſchicke eine Parthey von meinem Volck auff euch aus/ ſo doͤrfftet ihr etwa getroffen werden an einen Orth/ da ihr nicht vermeint habt/ daß euch das Hertz daſelbſt ſitze.","norm":"Kommen wir an ein ander / oder ich schicke eine Partei von meinem Volk auf euch aus / so dürftet ihr etwa getroffen werden an einen Ort / da ihr nicht vermeint habt / dass euch das Herz daselbst sitze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.999599933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15856,"date":1663,"orig":"Jch wolte euch zwar mehr ſagen M.","norm":"Ich wollte euch zwar mehr sagen M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.99429988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15857,"date":1663,"orig":"Bernd/ allein es iſt ſehr ſpaͤt/ und ich muß ein wenig ſchlaffen.","norm":"Bernd / allein es ist sehr spät / und ich muss ein wenig schlafen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.809299945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15858,"date":1663,"orig":"Bonus veſper M. Bernd.","norm":"Bonus vesper M. Bernd.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"sq","lang_de":0,"norm_lmscore":6.6981000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15859,"date":1663,"orig":"Jedoch ich muß euch noch eins fragen:","norm":"Jedoch ich muss euch noch eins Fragen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.901299953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15860,"date":1663,"orig":"Warumb nennet ihr euch M.","norm":"Warum nennt ihr euch M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.605899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15861,"date":1663,"orig":"Bernhardus Schmidt/ da ihr doch ein Gelahrter ſeyt? ein Magiſter? ein Rabbi? ſtuͤnde es nicht gravitaͤtiſcher wann ihr ſchriebet M.","norm":"Bernhardus Schmidt / da ihr doch ein Gelahrter seid? ein Magister? ein Rabbi? stünde es nicht gravitätischer wann ihr schriebet M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.157100200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15862,"date":1663,"orig":"Bernhardus Faber?","norm":"Bernhardus Faber?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"et","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.639800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15863,"date":1663,"orig":"Jch hatte zu Koͤnigsberg in Preuſſen einẽ guten Freund der hieſſe Friedeborn.","norm":"Ich hatte zu Königsberg in Preußen einen guten Freund der hieße Friedeborn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.979000091552734} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15864,"date":1663,"orig":"Als ich etzliche Jahr hernach/ nach Leiden in Holland kam/ ſchickte er einen Jungen zu mir/ der ſagte Monſieur Pacifontius laſſe mich gruͤſſen/ er freue ſich meiner Geſundheit und gluͤcklichen Ankunfft/ wann es mir gelegen ſey/ woll er mich beſuchen/ unb die Freundſchafft erneuern/ welche wir zu Koͤnigsberg gehabt haben.","norm":"Als ich etliche Jahr hernach / nach Leiden in Holland kam / schickte er einen Jungen zu mir / der sagte Monsieur Pacifontius lasse mich grüßen / er freue sich meiner Gesundheit und glücklichen Ankunft / wann es mir gelegen sei / wohl er mich besuchen / und die Freundschaft erneuern / welche wir zu Königsberg gehabt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.238500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15865,"date":1663,"orig":"Jch ſagte zu dem Jungen/ Kleiner ihr werdet euch irren.","norm":"Ich sagte zu dem Jungen / Kleiner ihr werdet euch irren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.313499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15866,"date":1663,"orig":"Jch weiß mich nicht zu beſinnen/ daß ich jemals einen Freund zu Koͤnigsberg gehabt/ welcher Pacifontius geheiſſen.","norm":"Ich weiß mich nicht zu besinnen / dass ich jemals einen Freund zu Königsberg gehabt / welcher Pacifontius geheißen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.749300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15867,"date":1663,"orig":"Der Junge ſagt:","norm":"Der Junge sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.233699798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15868,"date":1663,"orig":"Ob ich nicht Schuppius heiſſe?","norm":"Ob ich nicht Schuppius heiße?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.63539981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15869,"date":1663,"orig":"Jch ſagte Ja.","norm":"Ich sagte Ja.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.422200202941894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15870,"date":1663,"orig":"Der Jung anwortete: wol/ ſo bin ich recht ankommen.","norm":"Der Jung anwortete: wohl / so bin ich recht ankommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.807000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15871,"date":1663,"orig":"Mein Herr wird alßbald bey ihm ſein.","norm":"Mein Herr wird alsbald bei ihm sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.270199775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15872,"date":1663,"orig":"Kuͤrtz hernach kam mein alter ehrlicher Friedenborn.","norm":"Kürz hernach kam mein alter ehrlicher Friedenboren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.079999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15873,"date":1663,"orig":"So bald ich ihn ſah/ lieff ich ihm entgegen/ und ſagte.","norm":"Sobald ich ihn sah / lief ich ihm entgegen / und sagte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7195000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15874,"date":1663,"orig":"O mein ehrlicher Bruder/ was warſtu fuͤr ein rechtſchaffen Kaͤrle da du noch Friedborn hieſſeſt.","norm":"O mein ehrlicher Bruder / was warst für ein rechtschaffen Kerle da du noch Friedborn hießest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.884799957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15875,"date":1663,"orig":"Wie komſtu aber dazu/ daß du dich nun Pacifontius nennen leſſeſt?","norm":"Wie kommst aber dazu / dass du dich nun Pacifontius nennen lässt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"co","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.519499778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15876,"date":1663,"orig":"Jch lag ihm ſo lang in den Ohren/ biß er ſich wieder bekehrte/ und ſich widerumb Friedenborn nennete.","norm":"Ich lag ihm so lang in den Ohren / bis er sich wieder bekehrte / und sich wiederum Friedenboren nannte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.853700160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15877,"date":1663,"orig":"Man ſagt: daß dem auffrichtigen und hochgelarten Theologo, Doctori N. N. ſeligen/ ein junger Student ſey recommendirt worden/ welcher ſein Landsman geweſen ſey.","norm":"Man sagt: dass dem aufrichtigen und hochgelahrten Theologo, Doctori N. N. seligen / ein junger Student sei rekommandiert worden / welcher sein Landsman gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.471399784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15878,"date":1663,"orig":"Doctor N. hab ihm alles guts gethan/ und ihn nicht allein andern Profeſſoribus, ſondern auch vornehmen Studenten recommendirt.","norm":"Doktor N. habe ihm alles Gutes getan / und ihn nicht allein anderen Professoribus, sondern auch vornehmen Studenten rekommandiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.29610013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15879,"date":1663,"orig":"Darvon ſey der Landsman etwas hoffaͤrtig worden/ und da er zuvor Johannes Jener geheiſſen hatte/ hab er hernach einen Lateiniſchen Namen haben wollen/ und hab in ein Stambuch geſchriben Iohannes Ianuarius.","norm":"Davon sei der Landsman etwas hoffärtig worden / und da er zuvor Johannes Jener geheißen hatte / habe er hernach einen lateinischen Namen haben wollen / und habe in ein Stammbuch geschrieben Johannes Ianuarius.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.958499908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15880,"date":1663,"orig":"Dem alten ehrlichen teutſchen/ auffrichtigen Doctori N. war dieſes Stambuch auch offerirt worden/ und als er gefragt/ wer dieſer Iohannes Ianuarius ſey?","norm":"Dem alten ehrlichen deutschen / aufrichtigen Doctori N. war dieses Stammbuch auch offeriert worden / und als er gefragt / wer dieser Johannes Ianuarius sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.799099922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15881,"date":1663,"orig":"Da war ihm zur Antwort geben worden/ es ſeye ſein Landsman.","norm":"Da war ihm zur Antwort geben worden / es sei sein Landsman.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.109399795532227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15882,"date":1663,"orig":"Ey hatte Doctor N. geſagt:","norm":"Ei hatte Doktor N. gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.042099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15883,"date":1663,"orig":"Dieſen Jrthumb muß ich meinem Landsman benehmen.","norm":"Diesen Irrtum muss ich meinem Landsman benehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.505300045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15884,"date":1663,"orig":"Woher weiß er/ daß er auff Lateiniſch ſoll heiſſen Iohannes Ianuarius, und nicht viel mehr Iohannes ILLE? M.","norm":"Woher weiß er / dass er auf Lateinisch soll heißen Johannes Ianuarius, und nicht viel mehr Johannes ILLE? M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.812699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15885,"date":1663,"orig":"Bernhard/ ich ſorge ihr werdet hinfuͤro gedencken/ daß ihr einem viro magni nominis einen reuterdienſt wider mich erwieſen habt/ werdet demnach auß Hoffart dazu getrieben werden/ daß ihr auch werdet ſein wollen Vir magni nominis, und werdet hinfuͤro nicht mehr heiſſen wollen M.","norm":"Bernhard / ich sorge ihr werdet hinfür Gedenken / dass ihr einem viro magni nominis einen Reiterdienst wider mich erwiesen habt / werdet demnach aus Hoffart dazu getrieben werden / dass ihr auch werdet sein wollen Vir magni nominis, und werdet hinfür nicht mehr heißen wollen M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.478099822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15886,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmid/ ſondern M. Bernhard.","norm":"Bernhard Schmied / sondern M. Bernhard.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"gl","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.07349967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15887,"date":1663,"orig":"Faber.","norm":"Faber.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"en","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.968400001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15888,"date":1663,"orig":"Und alsdann werd ich nit mehr mit euch zurecht kom̃en koͤnnen.","norm":"Und alsdann werde ich nicht mehr mit euch zurecht kommen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.017199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15889,"date":1663,"orig":"Dañ wann etwa Ambaſſadeur Zippuſius oder Mercurius aus dem Parnaſſo nach Dreßden kommen wuͤrde/ und wuͤrde euch die Antwort auff euren Diſcurſum de reputatione Academica bꝛingen/ und wuͤrde fragen/ wo wohnt M. Bernhard.","norm":"Dann wann etwa Ambassadeur Zippusius oder Mercurius aus dem Parnasso nach Dresden kommen würde / und würde euch die Antwort auf euren Discursum de Reputation Academica bringen / und würde fragen / wo wohnt M. Bernhard.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.740300178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15890,"date":1663,"orig":"Faber?","norm":"Faber?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"en","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.967400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15891,"date":1663,"orig":"So wuͤrden ſie die Leuth nicht zu recht weiſen koͤnnen/ und wañ ſie wuͤrden fragen/ wo wohnt der Studioſus inconſideratus, der den Diſcurs de reputatione Academica zu Leipzig hat drucken laſſen/ ſo wuͤrden ſie noch weniger da von wiſſen.","norm":"So würden sie die Leute nicht zu recht weisen können / und wann sie würden fragen / wo wohnt der Studiosus inconsideratus, der den Diskurs de Reputation Academica zu Leipzig hat drucken lassen / so würden sie noch weniger davon wissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.289599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15892,"date":1663,"orig":"Jch kenne die Schulfuͤchs inwendig und außwendig.","norm":"Ich kenne die Schulfüchse inwendig und auswendig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.815999984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15893,"date":1663,"orig":"Sie moͤgen leicht etwas thun/ ſo bilden ſie ſich alsbald ein/ ſie haben tauſend Philiſter mit einem Eſels Kinnebacken erſchlagen/ und man muͤſſe vor ihnen hergehen/ und die Poſaunen blaſen.","norm":"Sie mögen leicht etwas tun / so bilden sie sich alsbald ein / sie haben tausend Philister mit einem Esels Kinnebacken erschlagen / und man müsse vor ihnen hergehen / und die Posaunen blasen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.15939998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15894,"date":1663,"orig":"Jener Schulmeiſter wolte auch ſeyn/ Vir magni nominis, wolte demnach nit leyden/ daß ſeine Schuͤler ſolten auff die alte Welt ſingen ut, re, mi, fa, ſol, la, ſondern ſie ſolten ſingen/ Boz, di, co, lo, mi, ni. und vermeinet/ er habe damit ſich umb die Chriſtl. Kirch ſo wol verdient gemacht/ als Paulus mit ſeinen Epiſteln.","norm":"Jener Schulmeister wollte auch sein / Vir magni nominis, wollte demnach nicht leiden / dass seine Schüler sollten auf die alte Welt singen ut, re, mi, fa, soll, la, sondern sie sollten singen / Boz, di, co, lo, mi, ni . und vermeinet / er habe damit sich um die Christl. Kirche so wohl verdient gemacht / als Paulus mit seinen Episteln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.413300037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15895,"date":1663,"orig":"Jch ſorge es bleibe nit auß M.","norm":"Ich sorge es bleibe nicht aus M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.85890007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15896,"date":1663,"orig":"Bernd Schmidt/ euer Hertz wird ſich erheben/ ihr werdet einen Lateiniſchen Nahmen haben wollen.","norm":"Bernd Schmidt / euer Herz wird sich erheben / ihr werdet einen lateinischen Namen haben wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.524199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15897,"date":1663,"orig":"Was ſoll ich alsdann mit euch machen?","norm":"Was soll ich alsdann mit euch machen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.564599990844726} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15898,"date":1663,"orig":"Als ich zu Roſtock ſtudirte/ ſolte einsmals eine depoſition in deß vortrefflichen ICti Doctoris Lindemanni Behauſung/ fuͤrgehen:","norm":"Als ich zu Rostock studierte / sollte einsmals eine Deposition in des vortrefflichen Icti Doktor Lindemanne Behausung / Vorgehen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.824100017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15899,"date":1663,"orig":"Es war im Hauſe ein kleiner Jung/ welcher Chim genennet wurde.","norm":"Es war im Hause ein kleiner Jung / welcher Kim genannt wurde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5218000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15900,"date":1663,"orig":"Die Frau Doctorin wolte dieſen Chim uͤberreden/ daß er die Spaͤn auffleſen ſolle/ und ſagte:","norm":"Die Frau Doktorin wollte diesen Kim überreden / dass er die Spän auflesen solle / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.134900093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15901,"date":1663,"orig":"Chim wirſt du die Spaͤn auffleſen/ ſo ſolt du nicht allein ein gut Bier-Gelt bekommen/ ſondern du ſolt auch nicht mehr Chim/ ſondern Joachim heiſſen.","norm":"Kim wirst du die Spän auflesen / so sollt du nicht allein ein gut Bier-Gelt bekommen / sondern du sollt auch nicht mehr Kim / sondern Joachim heißen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.196599960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15902,"date":1663,"orig":"Mein lieber einfaͤltiger Magister Bernd/ werdet ihr euch auch in euren Graͤntzen halten/ und werdet euch nicht erheben/ und umb der an mir veruͤbten That willen/ wollen M.","norm":"Mein lieber einfältiger Magister Bernd / werdet ihr euch auch in euren Grenzen halten / und werdet euch nicht erheben / und um der an mir verübten Tat Willen / wollen M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.012400150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15903,"date":1663,"orig":"Bornhardus Faber genennet werden/ ſondern werdet M.","norm":"Bornhardus Faber genannt werden / sondern werdet M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.356200218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15904,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmid ſeyn und bleiben wollen/ damit euch die Leut welche euch hinfuͤro ſuchen werden/ werden finden koͤnnen/ ſo will ich euch auch wieder hoͤfflich Tractieren/ und euch hinfuͤro in Beantwortung eueres Diſcurſus de Reputatione Academica nicht mehr M. Bernd/ ſondern M. Bernhardus nennen.","norm":"Bernhard Schmied sein und bleiben wollen / damit euch die Leute welche euch hinfür suchen werden / werden finden können / so will ich euch auch wieder höflich traktieren / und euch hinfür in Beantwortung eueres Discursus de Reputation Academica nicht mehr M. Bernd / sondern M. Bernhardus nennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.651500225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15905,"date":1663,"orig":"Ita fies Vir magni nominis, Jn dem euch wird gegeben werden ein ſolcher Nahme/ welcher einem Vornehmen in der gantzen Chriſtenheit beruͤhmten Kirchen- Lehrer iſt gegeben worden/ welcher nicht iſt genent worden Magiſter Berhardus/ ſondern blos Bernhardus.","norm":"Ita fies Vir magni nominis, in dem euch wird gegeben werden ein solcher Nahme / welcher einem Vornehmen in der ganzen Christenheit berühmten Kirchen-Lehrer ist gegeben worden / welcher nicht ist genannt worden Magister Berhardus / sondern bloß Bernhardus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.139200210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15906,"date":1663,"orig":"Adieu Magiſter, noſter noſterq́ue Magiſter Bernharde.","norm":"Adieu Magister, noster nosterque Magister Bernharde.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.556399822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15907,"date":1663,"orig":"An den Leſer.","norm":"An den Leser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.056000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15908,"date":1663,"orig":"HOchgeehrter und hochgeneigter Leſer.","norm":"Hochgeehrter und hochgeneigter Leser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.32289981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15909,"date":1663,"orig":"Jch hoͤre daß laͤngſt eine Rede außgangen ſey/ unter etzlichen meinen Widerſachern/ daß die Vniverſitaͤten in Teutſchland mir wuͤrden an Halß gerathen.","norm":"Ich höre dass längst eine Rede ausgegangen sei / unter etlichen meinen Widersachern / dass die Universitäten in Deutschland mir würden an Hals geraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.948999881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15910,"date":1663,"orig":"Denn ich habe die Teutſche Univerſitaͤten verachet/ und in meinem Tractaͤlein genant Freund in der Noth/ geſagt:","norm":"Denn ich habe die Deutsche Universitäten Acht / und in meinem Tractälein genannt Freund in der Not / gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.787799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15911,"date":1663,"orig":"Es ſey nicht alle Weißheit an Univerſitaͤten gebunden/ und ich rathe einem treulich/ daß er ſich nicht lang auff Teutſchen Univerſitaͤten auffhalten ſol/ etc.","norm":"Es sei nicht alle Weisheit an Universitäten gebunden / und ich rate einem treulich / dass er sich nicht lang auf Deutschen Universitäten aufhalten soll / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.386600017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15913,"date":1663,"orig":"Es wird inſonderheit von Naſeweiſen Leuten in dieſer Stadt außgeſprenget/ daß die gantze Univerſitaͤt N. wider mich ſchreiben wolle.","norm":"Es wird in Sonderheit von Naseweisen Leuten in dieser Stadt ausgesprengt / dass die ganze Universität N. wieder mich schreiben wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.433000087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15914,"date":1663,"orig":"Jch weiß nicht womit ich dieſes verurſacht hab.","norm":"Ich weiß nicht womit ich dieses verursacht habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.974900007247925} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15915,"date":1663,"orig":"Und wann ſie etwas uͤber mich zu klagen haben/ moͤchte jhrem Fuͤrſten und Patron ich gern Antwort geben/ deſſen Durchl. Jch mit eventual- Pflichten verwandt bin.","norm":"Und wann sie etwas über mich zu klagen haben / möchte ihrem Fürsten und Patron ich gern Antwort geben / dessen Durchl. Ich mit eventual-Pflichten verwandt bin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.293499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15916,"date":1663,"orig":"Gefaͤlt ihn aber wider mich zu ſchreiben/ ſo kan ich wo ich geſund bin/ mit eben der Feder einer gantzen hochloͤblichen Univerſitaͤt antworten/ damit ich geliebts Gott Magiſter Bernhard Schmitten antworten werde.","norm":"gefällt ihn aber wider mich zu schreiben / so kann ich wo ich gesund bin / mit eben der Feder einer ganzen hochlöblichen Universität antworten / damit ich geliebtes Gott Magister Bernhard Schmitten antworten werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2083001136779785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15917,"date":1663,"orig":"Daß M.","norm":"Dass M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"az","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.714099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15918,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmid etwas daher ſchnattert/ und in ſeinem Diſcurs de reputatione Academica von mir ſagt/ Scommatibus excipit ut paucis me expediam, & riſu ſubſannat Academias, das muß ich geſchehen laſſen.","norm":"Bernhard Schmied etwas daher schnattert / und in seinem Diskurs de Reputation Academica von mir sagt / Scommatibus excipit ut paucis me expediam, & risu subsannat Academias, das muss ich geschehen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.2494001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15919,"date":1663,"orig":"Der verſtaͤndige Leſer/ welcher mein Tractaͤtlein/ genant Freund in der Noth/ mit M.","norm":"Der verständige Leser / welcher mein Traktätlein / genannt Freund in der Not / mit M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.987500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15920,"date":1663,"orig":"Bernds Diſcurſa de reputatione Academica Conferiret hat/ wird leichtlich ſehen/ daß M.","norm":"Bernds Discursa de Reputation Academica Conferieret hat / wird leichtlich sehen / dass M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"co","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.947800159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15921,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmidt ein Narꝛ ſey/ und daß ſein Patron/ vir ille magni nominis vom Neid Teufel verblendet ſey.","norm":"Bernhard Schmidt ein Narr sei / und dass sein Patron / vir ille magni nominis vom Neid Teufel verblendet sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.608099937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15922,"date":1663,"orig":"Der jenige welchem ich in gedachtem Tractaͤtlein einen Rath gegeben/ der wird virum illum magni nominis, und allen ſeinen Anhang/ nicht umb Promotion anſprechen.","norm":"Derjenige welchem ich in gedachtem Traktätlein einen Rat gegeben / der wird virum illum magni nominis, und allen seinen Anhang / nicht um Promotion ansprechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.407599925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15923,"date":1663,"orig":"Es iſt in groſſen Staͤdten der Brauch/ daß vornehme Leut/ (denen es nicht vonnoͤten thaͤte) ihre Kinder ſtudiren laſſen von Teſtaments Geldern.","norm":"Es ist in großen Städten der Brauch / dass vornehme Leute / (denen es nicht vonnöten täte) ihre Kinder studieren lassen von Testaments Geldern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1493000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15924,"date":1663,"orig":"Wie die Kinder ſolche Almoſen auff Univerſitaͤten anwenden/ davon werden ſie Gott am juͤngſten Tag Rechenſchafft geben muͤſſen.","norm":"Wie die Kinder solche Almosen auf Universitäten anwenden / davon werden sie Gott am jüngsten Tag Rechenschaft geben müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7052001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15925,"date":1663,"orig":"Es wird aber kein Menſch in der Welt gefunden werden/ der ſagen koͤnne/ daß die Perſon welcher ich dieſes Conſilium geben/ biß auff dieſe Stund/ einen einigen Rthl. zu befoͤrderung der Studten empfangen habe/ als von mir.","norm":"Es wird aber kein Mensch in der Welt gefunden werden / der sagen könne / dass die Person welcher ich dieses Consilium geben / bis auf diese Stunde / einen einigen Rthl . zu Beförderung der Stuten empfangen habe / als von mir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1579999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15926,"date":1663,"orig":"Was hat ſich dann M.","norm":"Was hat sich dann M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.919000148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15927,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmid und vir ille magni nominis umb ihn zubekuͤmmern/ da er doch weder ſtipendia oder Promotion von ihnen hat oder begehrt?","norm":"Bernhard Schmied und vir ille magni nominis um ihn zubekümmern / da er doch weder stipendia oder Promotion von ihnen hat oder begehrt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.982999801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15928,"date":1663,"orig":"Wann ich wuͤſte daß er Paſtor oder Diaconus zu N. werden koͤnt/ wolt ich ihm all anders rathen.","norm":"Wann ich wüste dass er Pastor oder Diaconus zu N. werden könnt / wollte ich ihm all anders raten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.322299957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15929,"date":1663,"orig":"Ein ieder weiß ſeinen/ Zweck/ und darnach muß er die Mittel diſponiren.","norm":"Ein jeder weiß seinen / Zweck / und danach muss er die Mittel disponieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7642998695373535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15930,"date":1663,"orig":"Wann ich Kaͤyſer Carln deß groſſen Reichthumb hette/ ſo wolt ich alle Univerſitaͤten in Teutſchland/ auffs new dotiren, und ſolte kein Profeſſor ſeyn/ der nit 500. biß in Tauſent Reichsthal. jaͤhrlicher Beſtallung haben ſolt.","norm":"Wann ich Kaiser Carln des großen Reichtum hätte / so wollte ich alle Universitäten in Deutschland / aufs neu dotieren, und sollte kein Professor sein / der nicht 500. bis in tausend Reichstal . jährlicher Bestallung haben sollt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.053400039672852} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15931,"date":1663,"orig":"Den Profeſſoribus Philoſophiæ, wolt ich die groͤſt Beſtallung geben.","norm":"Den Professoribus Philosophiae, wollte ich die größt Bestallung geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.771100044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15932,"date":1663,"orig":"Dem Logico wolte ich Tauſent Reichst. geben/ daß er ſein gantz Leben zubringe in excolenda Logica, und ſolle die Jugend lehren/ wie ſie dieſe Kunſt brauchen ſollen in ſuperioribus facultatibus, und ſollen mit Fewer verbrennen die ineptias, damit die Scholaſtici den Ariſtotelem obſcurirt haben.","norm":"Dem Logico wollte ich tausend Reichst . geben / dass er sein ganz Leben zubringe in excolenda Logica, und solle die Jugend lehren / wie sie diese Kunst brauchen sollen in superioribus facultatibus, und sollen mit Feuer verbrennen die ineptias, damit die Scholastici den Aristoteles obscurirt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.997499942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15933,"date":1663,"orig":"Dem Mathematico wolt ich dreytauſend Reichst. geben/ damit er dieſe ſcientias alſo excolire, in Deutſcher Sprach/ daß alle Handwercks-Leut dieſelbe lernen/ und ihre Handwerck dadurch perfectioniren koͤnnen.","norm":"Dem Mathematico wollte ich dreitausend Reichst . geben / damit er diese scientias also excolire, in Deutscher Sprache / dass alle Handwerksleute dieselbe lernen / und ihre Handwerk dadurch perfektionieren können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.015699863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15934,"date":1663,"orig":"Dem Phyſico wolt ich auch drey Tauſend Reichst. geben/ daß er gedaͤchte/ ich will die Phyſic alſo excolieren, daß die Bauern mehr von mir lernen koͤnnen/ als die gelahrte aus des Ariſtotelis Phyſic bißher gelernet haben.","norm":"Dem Physico wollte ich auch dreitausend Reichst . geben / dass er gedächte / ich will die Physik also excolieren, dass die Bauern mehr von mir lernen können / als die gelahrte aus des Aristotelis Physik bisher gelernt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.01609992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15935,"date":1663,"orig":"Es wird mir der Churfuͤrſtl. Saͤchſ. Hoffmeiſter/ Herꝛ Vitzetumb Zeugnuß geben/ daß ſein hochſeliger Herꝛ Vetter/ der Gottesfuͤrchtige und dapffere Held/ Herr Obriſter Vitzetumb/ fuͤr einer geraumen Zeit an mich geſchriben/ daß ein fuͤrnehmer Edelman ein Teſtament gemacht/ und hundert Tauſent Reichst. zu einer Adelichen Ritterſchul vermacht hab/ und hab begehrt/ daß ich ihm meine geringe Gedancken offenbaren wolle/ wie dieſes Werck recht anzuſtellen ſey?","norm":"Es wird mir der Churfürstl. Sächs. Hoffmeister / Herr Vitzetumb Zeugnis geben / dass sein hochseliger Herr Vetter / der Gottesfürchtige und tapfere Held / Herr Oberster Vitzetumb / für einer geraumen Zeit an mich geschrieben / dass ein fürnehmer Edelmann ein Testament gemacht / und hunderttausend Reichst . zu einer adeligen Ritterschule vermacht habe / und habe begehrt / dass ich ihm meine geringe Gedanken offenbaren wolle / wie dieses Werk recht anzustellen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.964300155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15936,"date":1663,"orig":"Da hab ich geantwortet:","norm":"Da habe ich geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.91700005531311} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15937,"date":1663,"orig":"Es ſeyen Schulen genug in Teutſchland.","norm":"Es seien Schulen genug in Deutschland.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.807600021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15938,"date":1663,"orig":"Wann ſie dieſes Capital wol wollen anlegen/ ſo rathe ich/ daß ſie es legen bey eine Univerſitaͤt/ und remuneriren davon nicht nur gelahrte Leut/ ſondern laſſen auch auß Jtalien und Franckreich die allerbeſten Exercitien Meiſter Vociren, und Beſolden dieſelbe reichlich/ damit der Teutſche Adel nicht bewogen werde/ ſo fruͤh ante confirmatum judicium, das Teutſche Gelt in Jtalien und Franckreich zu tragen/ darauß viel Vnheil in Teutſchland kommen/ wie Thomas Lanſius under der Perſohn deß Fuͤrſtl. Wuͤrtenbergiſch.","norm":"Wann sie dieses Kapital wohl wollen anlegen / so rate ich / dass sie es legen bei eine Universität / und remunerieren davon nicht nur gelahrte Leute / sondern lassen auch aus Italien und Frankreich die allerbesten Exerzitien Meister Vozieren, und Besolden dieselbe reichlich / damit der Deutsche Adel nicht bewogen werde / so früh ante confirmatum judicium, das Deutsche Geld in Italien und Frankreich zu tragen / daraus viel Unheil in Deutschland kommen / wie Thomas Lansius unter der Person des Fürstl. Würtenbergisch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.277400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15939,"date":1663,"orig":"Hofmeiſters zu Tuͤbingen/ ſehr wol davon redet in ſeinen Conſultationibus.","norm":"Hofmeisters zu Tübingen / sehr wohl davon redet in seinen Consultationibus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.446800231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15940,"date":1663,"orig":"Wie kompt nun M.","norm":"Wie kommt nun M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"lv","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.743299961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15941,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmidt auffgezogen/ und ſagt:","norm":"Bernhard Schmidt aufgezogen / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.223299980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15942,"date":1663,"orig":"Jch verachte die deutſche Univerſitaͤten?","norm":"Ich verachte die deutsche Universitäten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.916299819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15943,"date":1663,"orig":"Wie treulich ich es hiebevor mit den Studenten auff Univerſitaͤten gemeint hab/ wie ich auch von ihnen ſey geehrt und geliebt worden/ iſt noch manchem Grafen/ machem vornehmen Edelman/ manchem jungen Doctori und Magiſtro hier und da bekant.","norm":"Wie treulich ich es hiervor mit den Studenten auf Universitäten gemeint habe / wie ich auch von ihnen sei geehrt und geliebt worden / ist noch manchem Grafen / machem vornehmen Edelmann / manchem jungen Doctori und Magistro hier und da bekannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.971700191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15944,"date":1663,"orig":"Wer wolt mir doch da mahls geſagt haben/ daß ich noch den Tag erleben wuͤrde/ da ein ſolcher M Bernd/ ein ſolcher kahler Schurck/ der dem Priſciano aus der Schul entlauffen und die Grammatic nicht recht gelernet hat/ wie aus unterſchiedenen Orten ſeines Diſcurſ. de reput.","norm":"Wer wollt mir doch da Mals gesagt haben / dass ich noch den Tag erleben würde / da ein solcher M Bernd / ein solcher kahler Schurke / der dem Prisciano aus der Schule entlaufen und die Grammatik nicht recht gelernt hat / wie aus unterschiedenen Orten seines Discurs. de reput.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.661200046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15945,"date":1663,"orig":"Academicâ zu ſehen iſt/ ſein Pennal und Dintenfaß wider mich brauchẽ/ uñ ſolche Wort von mir ſchꝛeiben wuͤrde/ als wañ ich noch zu Gieſſen im kleinẽ Prædagogio ſitze/ daß ich alles ſoll fuͤr Weißheit halten/ was auf Univerſitaͤten fuͤrgeht/ das kan ich nit thun/ es wirds auch kein verſtaͤndiger Profeſſor thun.","norm":"Academica zu sehen ist / sein Pennal und Tintenfass wieder mich brauchen / und solche Wort von mir schreiben würde / als wann ich noch zu Gießen im kleinen Praedagogio sitze / dass ich alles soll für Weisheit halten / was auf Universitäten fürgeht / das kann ich nicht tun / es wird es auch kein verständiger Professor tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.393899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15946,"date":1663,"orig":"Wañ ich das Studenten Leben beſchreiben/ und nur ſagen wolt/ was ich ſelbſt als ein Student und Profeſſor geſehen und gehoͤrt hab/ ſo wolt ich es beſchreiben/ wie der edle Hoffman Cominæus (der nicht darnach gefragt hat/ ob alle Deſinentia in Ageneris Fœminini ſeyen.)","norm":"Wann ich das Studenten Leben beschreiben / und nur sagen wollt / was ich selbst als ein Student und Professor gesehen und gehört habe / so wollte ich es beschreiben / wie der edle Hoffman Cominaeus (der nicht danach gefragt hat / ob alle Desinentia in Ageneris Foeminini seien.)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.572500228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15947,"date":1663,"orig":"Den Lauff ſeiner Zeiten beſchrieben hat/ nicht aus Buͤchern/ ſondern aus Erfahrung.","norm":"Den Lauf seiner Zeiten beschrieben hat / nicht aus Büchern / sondern aus Erfahrung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.923600196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15948,"date":1663,"orig":"Es war einsmahl ein groſſer Eyſen freſſer eylff Jahr auff Univerſitaͤten geweſen/ und hatte ſo viel verfreſſen und verſoffen/ daß ſein Vatter allen ſeinen Kindern ſo viel nicht nachlaſſen kont/ als er diſem einigen Sohn auff Univerſitaͤten geſchickt hatte.","norm":"Es war einsmahl ein großer Eisen Fresser elf Jahr auf Universitäten gewesen / und hatte so viel verfressen und versoffen / dass sein Vater allen seinen Kindern so viel nicht nachlassen konnte / als er diesem einigen Sohn auf Universitäten geschickt hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.554200172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15949,"date":1663,"orig":"Endlich ſchrieb der Vatter/ er koͤnn ihm nichts mehr ſchicken.","norm":"Endlich schrieb der Vater / er könn ihm nichts mehr schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.382199764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15950,"date":1663,"orig":"Die andere Kinder wachſen auff/ er můſſe denſelbigen auch helffen.","norm":"Die andere Kinder wachsen auf / er Muße denselbigen auch helfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.439599990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15951,"date":1663,"orig":"Er ſoll ſehen/ daß er alsbald Doctor wuͤrde/ und nach Hauß kaͤme.","norm":"Er soll sehen / dass er alsbald Doktor würde / und nach Haus käme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.240699768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15952,"date":1663,"orig":"Die Herren Profeſſores verſuchten ihr beſtes.","norm":"Die Herren Professoren versuchten ihr Bestes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.241700172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15953,"date":1663,"orig":"Allein es war unmoͤglich/ aus dieſem groben Holtz einen Doctor oder Licentiaten zu ſchnitzen.","norm":"Allein es war unmöglich / aus diesem groben Holz einen Doktor oder Lizentiaten zu schnitzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.895400047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15954,"date":1663,"orig":"Da wurde ihm endlich gerathen/ er ſolle ein Notarius werden/ damit er nicht gar ohne Ehrentitul nach Hauß komme.","norm":"Da wurde ihm endlich geraten / er solle ein Notarius werden / damit er nicht gar ohne Ehrentitul nach Haus komme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.244400024414062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15955,"date":1663,"orig":"Als nun der Eyſenfreſſer ſolte examinirt/ und darauff ein Notartus werden/ da thaͤte ein Hochgelahrter Profeſſor/ welcher als Teſtis zu dieſer action erbethen worden/ mit freundlichem lachendem Munde dieſe Frag an ihn: Erkennet ihr daß ihr ein Stuͤmper ſeyd?","norm":"Als nun der Eisenfresser sollte examiniert / und darauf ein Notartus werden / da täte ein Hochgelahrter Professor / welcher als Testis zu dieser Aktion erbeten worden / mit freundlichem lachendem Munde diese Frag an ihn: Erkennt ihr dass ihr ein Stümper seid?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.422699928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15956,"date":1663,"orig":"Reſp: Ja ich erkenne es:","norm":"Resp: Ja ich erkenne es:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.177999973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15957,"date":1663,"orig":"Woher wiſſet ihr das?","norm":"Woher wisset ihr das?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.097300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15958,"date":1663,"orig":"Reſp. daher/ daß ich das Corpus juris nicht geleſen/ und mich dennoch einen Candidatum juris hab nennen laſſen.","norm":"Resp. daher / dass ich das Corpus juris nicht gelesen / und mich dennoch einen Candidatum juris habe nennen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.418900012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15959,"date":1663,"orig":"Jſt euch aber die Suͤnde leid? Reſp.","norm":"Ist euch aber die Sünde leid? Resp.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.447000026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15960,"date":1663,"orig":"Ja es iſt nur hertzlich leid/ daß ich Geld und Zeit ſo uͤbel angewendet habe.","norm":"Ja es ist nur herzlich leid / dass ich Geld und Zeit so übel angewendet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.923099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15961,"date":1663,"orig":"Was habt ihr mit dieſer Suͤnd fuͤr Straff Verdient? Reſp.","norm":"Was habt ihr mit dieser Sünde für Strafe verdient? Resp.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.229000091552734} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15962,"date":1663,"orig":"Daß ich nun muß ein Natarins werden/ da mein Vatter vermeint hat/ ich ſolle ein Doctor/ ein Syndicus oder Cantzler werden.","norm":"Dass ich nun muss ein Natarins werden / da mein Vater vermeint hat / ich solle ein Doktor / ein Syndikus oder Kanzler werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.151999950408935} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15963,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich/ daß ich einsmals in meiner Jugend geleſen habe eine Oration/ welche der Hochgelahrte N. zu N. gehaltẽ/ als er das Rectorat quitirt/ und hat Gott gedanckt/ daß die Laſt von ſeinen Schultern genommen ſeye.","norm":"Ich erinnere mich / dass ich einsmals in meiner Jugend gelesen habe eine Oration / welche der Hochgelahrte N. zu N. gehalten / als er das Rektorat quittiert / und hat Gott gedankt / dass die Last von seinen Schultern genommen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.540599822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15964,"date":1663,"orig":"Er erzehlet dabey was er bey dieſem Ampt fuͤr Verdruß gehabt habe.","norm":"Er erzählt dabei was er bei diesem Amt für Verdruss gehabt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.883399963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15965,"date":1663,"orig":"Wañ er des Morgens auffgeſtanden ſeye/ ſey etwa ein Schneider kommen/ und habe geſagt:","norm":"Wann er des Morgens aufgestanden sei / sei etwa ein Schneider kommen / und habe gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7881999015808105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15966,"date":1663,"orig":"Magnifice Domine Rector, Iohannes Biberius iſt mir 50 fl. ſchuldig.","norm":"Magnifice Domine Rektor, Johannes Biberius ist mir 50 fl. schuldig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.720099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15967,"date":1663,"orig":"Der Seiden Kramer ſey alsbald dazu kommen/ und habe geſagt/ mir iſt er 300. fl. ſchuldig.","norm":"Der Seiden Kramer sei alsbald dazukommen / und habe gesagt / mir ist er 300. fl. schuldig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.763599872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15968,"date":1663,"orig":"Die Weinwirt/ der Apothecker/ der Ballmeiſter/ der Fechter/ der Dantzmeiſter ſeyen gleichfals kom̃en mit ihren Rechnungen/ und haben begehrt weil Ioh. Biberius einen Boten aus ſeinem Vatterland bekommen/ welcher ihm ohne zweiffel Geld bracht habe/ daß er moͤge in Arreſt genommen werden/ biß ſie bezahlt ſeyen.","norm":"Die Weinwirt / der Apotheker / der Ballmeister / der Fechter / der Dantzmeister seien gleichfalls kommen mit ihren Rechnungen / und haben begehrt weil Ioh. Biberius einen Boten aus seinem Vaterland bekommen / welcher ihm ohne Zweifel Geld brachte habe / dass er möge in Arrest genommen werden / bis sie bezahlt seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.373499870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15969,"date":1663,"orig":"Der Pedell hab Iohannem Biberium und ſeinen Botten fordern muͤſſen.","norm":"Der Pedell habe Iohannem Biberium und seinen Botten fordern müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.676700115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15970,"date":1663,"orig":"Als ſie erſchienen/ ſey gefragt worden/ wie viel Geld der Botte bracht habe?","norm":"Als sie erschienen / sei gefragt worden / wie viel Geld der Bote brachte habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.740600109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15971,"date":1663,"orig":"Der Botte hab geantwortet 50.","norm":"Der Bote habe geantwortet 50.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.370500087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15972,"date":1663,"orig":"fl Quis Chymicus ê tantillo poſſet faceretantum, ut tot hominibus poſſet ſatis fieri?","norm":"fl Quis Chymicus e tantillo posset faceretantum, ut tot hominibus posset satis fieri?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.793499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15973,"date":1663,"orig":"Als der Kramer/ Schneider/ Wein-Wirth etc. noch gemurret haben/ da ſey eine Magd kommen/ und hab geſagt/ Magnifice Dn. Rector als ich geſtern Abends M. Bonifacio wolte nach Hauß leuchten/ da kam Iob.","norm":"Als der Kramer / Schneider / Weinwirt etc . noch gemurrt haben / da sei eine Magd kommen / und habe gesagt / Magnifice Dn . Rektor als ich gestern Abends M. Bonifacio wollte nach Haus leuchten / da kam Job.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.303299903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15974,"date":1663,"orig":"Biberius, loͤſchte mir die Leuchte aus/ wolte allerhand Kalberey mit mir treiben/ und als ich ihm nicht zu Willen ſein wolte/ da ſchlug er mich Ioh Biberius ſey deßwegen zu rede geſetzt wordẽ/ und hab es mit groſſem Ernſt gelaͤugnet Ja/ hab die Magd geſagt/ Herr Johannes/ wiſſet ihr nicht wie ihr mich zum andermahl geſchlagen habt/ als wir bey das Collegiũ kamen?","norm":"Biberius, löschte mir die Leuchte aus / wollte allerhand Kalberei mit mir treiben / und als ich ihm nicht zu Willen sein wollte / da schlug er mich Ioh Biberius sei deswegen zu Rede gesetzt worden / und habe es mit großem Ernst geleugnet Ja / habe die Magd gesagt / Herr Johannes / wisset ihr nicht wie ihr mich zum andermal geschlagen habt / als wir bei das Collegiu kamen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.986100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15975,"date":1663,"orig":"Johann Biberius habe geantwortet/ er wolle nicht in Gottes Reich kommen/ mann er innerhalb zwey Jahren bey das Collegium kommen/ oder das Collegium geſehen habe.","norm":"Johann Biberius habe geantwortet / er wolle nicht in Gottes Reich kommen / Mann er innerhalb zwei Jahren bei das Kollegium kommen / oder das Kollegium gesehen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.493299961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15976,"date":1663,"orig":"Wer Ohren hat zu hoͤren der hoͤre.","norm":"Wer Ohren hat zu hören der höre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.042900085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15977,"date":1663,"orig":"Wann ich einmahl Zeit haͤtte zu beſchreiben die Tohrheiten/ welche ich auff Univerſitaͤten mit meinen Augen geſehen/ und mit meinen Ohren gehoͤrt hab/ ich weiß es wuͤrde es mancher Vornehmer Profeſſor mit groſſem Luͤſten leſen.","norm":"Wann ich einmal Zeit hätte zu beschreiben die Torheiten / welche ich auf Universitäten mit meinen Augen gesehen / und mit meinen Ohren gehört habe / ich weiß es würde es mancher vornehmer Professor mit großem Lüsten lesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.071700096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15978,"date":1663,"orig":"Jn dem ich dieſes ſage/ wird M.","norm":"Indem ich dieses sage / wird M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.677000045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15979,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmidt gedencken/ ja ja/ haſtu ein Hertz im Leib/ ſo ſchreib nur etwas von Univerſitaͤten/ du ſolt erfahren/ wie ich meine Feder ergreiffen/ und ſo Ritterlich pro Reputatione Academica ſtreiten und kaͤmpffen wolle.","norm":"Bernhard Schmidt Gedenken / ja ja / hast du ein Herz im Leib / so schreibe nur etwas von Universitäten / du sollt erfahren / wie ich meine Feder ergreifen / und so Ritterlich pro Reputation Academica streiten und kämpfen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.335899829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15980,"date":1663,"orig":"Allein M. Bernh. ſeyd doch nicht ſo grimmig/ und wiſſet/ daß ich mich fuͤr euer Feder im geringſtẽ nicht fuͤrchte.","norm":"Allein M. Bernh. seid doch nicht so grimmig / und wisset / dass ich mich für euer Feder im Geringsten nicht fürchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.817999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15981,"date":1663,"orig":"Jch fuͤrchte mich aber fuͤr Miſtgabeln oder Miſtfurcken.","norm":"Ich fürchte mich aber für Mistgabeln oder Mistfurcken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.107500076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15983,"date":1663,"orig":"Dann das kan ich nit nachthun.","norm":"Dann das kann ich nicht nachtun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.8460001945495605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15985,"date":1663,"orig":"Jch habe dieſes wenige in meiner Kranckheit/ auff dem Bett liegend/ einem Studenten in die Feder dictirt.","norm":"Ich habe dieses wenige in meiner Krankheit / auf dem Bett liegend / einem Studenten in die Feder diktiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.067399978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15986,"date":1663,"orig":"Hilfft mir Gott wieder auff/ und beſcheret mir/ nach ſo vieler Widerwertigkeit/ einen froͤlichẽ Tag/ ſo ſolt ihr hoͤren M Bernd/ wie euch der Herr Goͤrgen ſo luſtig ſoll fuͤr geſungen werden Zwar mich verlangert zuerfahren/ ob eine Creatur zu Dreſden ſey/ welche M. Bernh. Schmidt heiſſe?","norm":"hilft mir Gott wieder auf / und beschert mir / nach so vieler Widerwertigkeit / einen fröhlichen Tag / so sollt ihr hören M Bernd / wie euch der Herr Gören so lustig soll für gesungen werden zwar mich verlanget zuerfahren / ob eine Kreatur zu Dresden sei / welche M. Bernh. Schmidt heiße?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.968400001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15987,"date":1663,"orig":"Es meynen etzliche er ſey ein Pedant, ein Schulfuchs/ der eines vornehmen Manns Kinder zu Dreſden informire, und von ſeinem hoſpite nicht erlangen koͤnn/ daß er ſo viel Bier und Toback ſauffen moͤge als er wolle/ und rathe deßwegen daß die Kinder welche den Catechiſmum und Ianuam Comenii wol verſtehen/ moͤgen auff Univerſitaͤtẽ geſchickt werdẽ/ damit er deſto mehr Freyheit habe.","norm":"Es meinen etliche er sei ein Pedant, ein Schulfuchs / der eines vornehmen Manns Kinder zu Dresden informiere, und von seinem hospite nicht erlangen könn / dass er so viel Bier und Tabak saufen möge als er wolle / und rate deswegen dass die Kinder welche den Catechismum und Ianuam Comenii wohl verstehen / mögen auf Universitäten geschickt werden / damit er desto mehr Freiheit habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5278000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15988,"date":1663,"orig":"Allein mich duͤnckt wans lang herumb gehe/ ſo werd ich dieſen M. Bernhad.","norm":"Allein mich dünkt wann es lang herumgehe / so werde ich diesen M. Bernhad.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.292500019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15989,"date":1663,"orig":"Schmidt und ſeinen Patron, Virum illum magni nominis, nit in Dreßden/ ſondern in einer andern Stadt findẽ.","norm":"Schmidt und seinen Patron, Virum illum magni nominis, nicht in Dresden / sondern in einer anderen Stadt finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.787600040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15990,"date":1663,"orig":"Jch bitt unterdeſſen alle gelahrten/ ſie wollen mit fleis betrachten die Wort/ damit M. Bernh. Schmidt p. 91. ſeinen Freund anredet und ſagt:","norm":"Ich bitte unterdessen alle gelahrten / sie wollen mit Fleiß betrachten die Wort / damit M. Bernh. Schmidt p. 91. seinen Freund anredet und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.136099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15991,"date":1663,"orig":"Patroni tui N. N. (welcher dich zu einer quarꝛ und einer Pfarꝛ/ mit Huͤlf deiner Patronæ Frau N. N. befoͤrdern will/ und ſolten auch Berge weichẽ muͤſſen) inſomni curæ, quæ omnes horas ex digitorũ articulis metitur (mich duͤnckt ich hoͤre hier des Jungen Tobiæ Mutter reden) dum omni exaſciata literatura exclutus, ex bonarum artium emporio reddas, fucum ne facias.","norm":"Patroni tui N. N. (welcher dich zu einer quarr und einer Pfarre / mit Hilf deiner Patronae Frau N. N. befördern will / und sollten auch Berge weichen müssen) insomni curae, quae omnes horas ex digitoru articulis metitur (mich dünkt ich höre hier des Jungen Tobiae Mutter reden) dum omni exasciata literatura exclutus, ex bonarum artium emporio reddas, fucum ne facias.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.796500205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15992,"date":1663,"orig":"Jch frage Mercurium und alle Poſt-Botten/ welche den Schnupffen nicht haben/ ob ſie nicht riechen/ was in dieſen Worten verborgen ſtecke?","norm":"Ich frage Mercurium und alle Postbotten / welche den Schnupfen nicht haben / ob sie nicht riechen / was in diesen Worten verborgen stecke?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.47790002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15993,"date":1663,"orig":"Nun wolan!","norm":"Nun wohlan!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"jv","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.793499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15994,"date":1663,"orig":"Fiat voluntas Domini.","norm":"Fiat voluntas Domini.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.594799995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15995,"date":1663,"orig":"GOtt geb gut Wetter zu der Reiß/ gut Bier und Wein auf die Hochzeit/ und die Soldaten ſehen ja zu/ daß ſie ſich ins Gewehr ſtellen/ wann er ankompt.","norm":"Gott gebe gut Wetter zu der Reise / gut Bier und Wein auf die Hochzeit / und die Soldaten sehen ja zu / dass sie sich ins Gewehr stellen / wann er ankommt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.106900215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15996,"date":1663,"orig":"Es wuͤꝛde nit uͤbel ſtehen/ wann alsdann M. Bernhard Schmidt vorher ritte/ neben einem Trompeter/ und ſagte:","norm":"Es würde nicht übel stehen / wann alsdann M. Bernhard Schmidt vorher ritt / neben einem Trompeter / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.098299980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15997,"date":1663,"orig":"Jhr Ehrliche Soldaten/ ins Gewehr.","norm":"Ihr ehrliche Soldaten / ins Gewehr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.355500221252441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15998,"date":1663,"orig":"Hier kompt Amicus meus, Viri illius, magni nominis, filius! ſchickt geſchwind einen voran/ und laſt es ſeinem Patron N N. anſagen/ damit ſeine inſomnis Cura in Frewde verwandelt werde/ und man in ſeinem gantzen Hauſe hoͤre:","norm":"Hier kommt Amicus meus, Viri illius, magni nominis, filius! schickt geschwind einen voran / und lässt es seinem Patron N N. ansagen / damit seine insomnis Cura in Freude verwandelt werde / und man in seinem ganzen Hause höre:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.945899963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":15999,"date":1663,"orig":"In dulci jubilo, nun ſinget und ſeyt froh.","norm":"In dulci jubilo, nun singet und seid froh.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"az","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.62280011177063} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16000,"date":1663,"orig":"Es zehle nun an den Fingern/ wer zehlen kan/ wie bald die Hochzeit ſein werde?","norm":"Es zähle nun an den Fingern / wer zählen kann / wie bald die Hochzeit sein werde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1975998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16001,"date":1663,"orig":"Da der Fuͤrſt von Wallenſtein mit dem Hertzogthumb Meckelnburg belehnet wurde/ da hatte ein Meckelburgiſcher Edelmann geſagt/ das kont ich wol errathen/ da ſo viel newe Fuͤrſten gemacht wurden/ daß der Alten ein Theil weichen muͤſſen.","norm":"Da der Fürst von Wallenstein mit dem Herzogtum Meckelnburg belehnet wurde / da hatte ein Meckelburgischer Edelmann gesagt / das konnte ich wohl erraten / da so viel neue Fürsten gemacht wurden / dass der Alten ein Teil weichen müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.779799938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16002,"date":1663,"orig":"Sapienti ſat.","norm":"Sapienti satt.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.4766998291015625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16003,"date":1663,"orig":"Es ermahnet M Bernd ſeinen Amicum, das er ſich der Gottesfurcht befleiſſige Und wer weiß nicht daß die Gottesfurcht ſey zu allen Dingen nuͤtz/ und hab Verheiſſuug dieſes und des zukuͤnfftigen Lebens?","norm":"Es ermahnet M Bernd seinen Amicum, das er sich der Gottesfurcht befleißige und wer weiß nicht dass die Gottesfurcht sei zu allen Dingen nütze / und habe Verheissuug dieses und des zukünftigen Lebens?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.331099987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16004,"date":1663,"orig":"Allein wo Gottesfurcht iſt/ da iſt auch Bruͤderliche Lieb.","norm":"Allein wo Gottesfurcht ist / da ist auch brüderliche Liebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.29040002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16005,"date":1663,"orig":"Wo Bruͤderliche Lieb iſt/ da iſt keine Falſchheit/ kein Vntreu.","norm":"Wo brüderliche Liebe ist / da ist keine Falschheit / kein Untreu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.851900100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16006,"date":1663,"orig":"Wo Falſchheit und Untreu iſt/ da iſt keine Gottesfurcht.","norm":"Wo Falschheit und Untreu ist / da ist keine Gottesfurcht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"co","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.787199974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16007,"date":1663,"orig":"Dann ein Gottsfuͤrchtiger weiß/ daß GOtt einen Grewel hab/ nicht nur an den Blutgierigen/ ſondern auch an den Falſchen.","norm":"Dann ein Gottesfürchtiger weiß / dass Gott einen Gräuel habe / nicht nur an den Blutgierigen / sondern auch an den Falschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.933000087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16008,"date":1663,"orig":"Wann nun M.","norm":"Wann nun M.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"mt","lang_cld3":"ha","lang_de":0,"norm_lmscore":6.674799919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16009,"date":1663,"orig":"Bernd die Leut will zur Gottesfurcht ermahnen/ ſo ermahne er ſie auch zur Chriſtl. Lieb/ zu Chriſtlicher Redlichkeit und Auffrichtigkeit/ er ermahne ſeinen Freund den er am End ſeines diſcurſus informirt, daß er iedermann mit Chriſtlicher und Redlicher Teutſcher Auffrichtigkeit unter Augen gehe.","norm":"Bernd die Leute will zur Gottesfurcht ermahnen / so ermahne er sie auch zur Christl. Liebe / zu christlicher Redlichkeit und Aufrichtigkeit / er ermahne seinen Freund den er am Ende seines discursus informiert, dass er jedermann mit christlicher und Redlicher Deutscher Aufrichtigkeit unter Augen gehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.114500045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16010,"date":1663,"orig":"Es ſind viel/ welche den ſchein der Gottſeligkeit haben/ aber ihre Krafft verleugnen ſie.","norm":"Es sind viel / welche den Schein der Gottseligkeit haben / aber ihre Kraft verleugnen sie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.809000015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16011,"date":1663,"orig":"Uber ſolche Leut klagt jener geuͤbte Creutztraͤger/ und ſagt:","norm":"Über solche Leute klagt jener geübte Kreuzträger / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.166900157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16012,"date":1663,"orig":"1.","norm":"1.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.70959997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16013,"date":1663,"orig":"ZEuch mich nicht mit den Boͤſen HErr ſo beym Nechſten ſtehn/ Und reden lieblich/ doch Buͤblich/ Die Meuchler/ die Heuchler/ Laß ſie zu grunde gehn.","norm":"Zeug mich nicht mit den Bösen Herr so beim Nächsten stehen / Und reden lieblich / doch Büblich / Die Meuchler / die Heuchler / Lass sie zu Grunde gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.400400161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16014,"date":1663,"orig":"2.","norm":"2.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.720999956130981} 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morden / So geht es in der Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.722599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16018,"date":1663,"orig":"4.","norm":"4.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.908900022506713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16019,"date":1663,"orig":"Drumb hilff HErꝛ GOtt den Frommen/ Steh dem Gerechten bey/ Sey du der Richter/ und Schlichter/ Mit Rathen/ mit Thaten; Der Trug iſt mancherley.","norm":"Darum hilf Herr Gott den Frommen / Stehe dem Gerechten bei / Sei du der Richter / und Schlichter / Mit Raten / mit Taten; der Trug ist mancherlei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1321001052856445} 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+{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16027,"date":1663,"orig":"Auff Gottes Guͤtigkeit?","norm":"Auf Gottes Gütigkeit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.999300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16028,"date":1663,"orig":"7.","norm":"7.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.926900029182434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16029,"date":1663,"orig":"Kein GOttsfurcht iſt auff Erden/ Der Neid nimt uͤberhand/ Die Frommen fuͤhlen/ wie ſpielen Die Luͤger/ die Truͤger; Dann Trew iſt aus dem Land.","norm":"Kein Gottsfurcht ist auf Erden / Der Neid nimmt überhand / Die Frommen fühlen / wie spielen die Lüger / die Trüger; dann Treue ist aus dem Land.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.297900199890137} 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+{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16033,"date":1663,"orig":"Und verzeihe meinen zuvor gefuͤhrten Schertzreden.","norm":"Und verzeihe meinen zuvor geführten Scherzreden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.8491997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16034,"date":1663,"orig":"Vita verecunda eſt, Muſa jocoſa mihi.","norm":"Vita verecunda est, Musa jocosa mihi.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":5.330800056457519} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16035,"date":1663,"orig":"Jch hoͤre/ daß von meinen Widerſachern mit uͤbel außgedeutet werde/ daß ich von einem Calender geſchrieben.","norm":"Ich höre / dass von meinen Widersachern mit übel ausgedeutet werde / dass ich von einem Kalender geschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.259399890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16036,"date":1663,"orig":"Als laſſe ich den Leſer wiſſen/ daß eine hohe Perſon mir gerathen habe/ daß ich eilends etwas ſchreiben ſolle auff Butyrolambii Paßquill.","norm":"Als lasse ich den Leser wissen / dass eine hohe Person mir geraten habe / dass ich eilends etwas schreiben solle auf Butyrolambii Pasquill.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.038599967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16037,"date":1663,"orig":"Es moͤge ſeyn was es wolle:","norm":"Es möge sein was es wolle:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":5.946700096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16038,"date":1663,"orig":"Das andere koͤnne wol hernach folgen.","norm":"Das andere könne wohl hernach folgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.263299942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16039,"date":1663,"orig":"Darauff hab ich an einem frembden Orth/ unter Hoffleuten/ Unluſt zuvertreiben/ des Abends wann ich allein geweſen bin/ dieſe Dinge auffs Papier geworffen/ eben zu der Zeit/ da jederman Calender kauffen und ſehen wolte/ ob die Calendermacher von Krieg/ Theurung oder Peſt Prognoſticiren.","norm":"Darauf habe ich an einem fremden Ort / unter Hoffleuten / Unlust zuvertreiben / des Abends wann ich allein gewesen bin / diese Dinge aufs Papier geworfen / eben zu der Zeit / da jedermann Kalender kaufen und sehen wollte / ob die Kalendermacher von Krieg / Teuerung oder Pest Prognostizieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.504300117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16040,"date":1663,"orig":"Und hat mich nechſt andern Veranlaſſungen/ auff dieſe Gedancken bracht ein diſcurs, welchen ein vornehmer Mann mit mir gewechſelt und einen Calender gezeigt/ welchen ein Engellaͤnder gemacht hat/ und von groſſer aͤnderung unterſchiedener Laͤnder und Koͤnigreich redet.","norm":"Und hat mich nächst anderen Veranlassungen / auf diese Gedanken brachte ein Diskurs, welchen ein vornehmer Mann mit mir gewechselt und einen Kalender gezeigt / welchen ein Engländer gemacht hat / und von großer Änderung unterschiedener Länder und Königreich redet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.209099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16041,"date":1663,"orig":"Dieſen diſcurs hab ich ridendo refutiren, und zu verſtehen geben wollen/ daß dieſe Ding davon ich gedacht hab/ gewiß geſchehen werden.","norm":"Diesen Diskurs habe ich ridendo refutieren, und zu verstehen geben wollen / dass diese Ding davon ich gedacht habe / gewiss geschehen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.018599987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16042,"date":1663,"orig":"Ob aber das davon der Engellaͤnder redet/ geſchehen werde/ das werde uns die Zeit lehren.","norm":"Ob aber das davon der Engländer redet / geschehen werde / das werde uns die Zeit lehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.503799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16043,"date":1663,"orig":"Jch werde hie von an einem andern Orth weiter reden.","norm":"Ich werde hie von an einem anderen Ort weiter reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.528800010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16044,"date":1663,"orig":"Jch bitte dich du wolleſt die errata Typographica welche nach meinem abzug in dieſem Calender untergelauffen ſind/ ſelbſt corrigiren, ſonderlich pag. 74. lin. 11.","norm":"Ich bitte dich du wollest die errata Typographica welche nach meinem Abzug in diesem Kalender untergelaufen sind / selbst korrigieren, sonderlich pag. 74. lin. 11.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.613100051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16045,"date":1663,"orig":"pro Großmaͤchtige lege Großmuͤtige Es iſt alhier ſpargiert/ daß einer zu Leipzig ſeye/ welcher auff den Calender antworten werde.","norm":"pro Großmächtige lege Großmütige es ist allhier spargiert / dass einer zu Leipzig sei / welcher auf den Kalender antworten werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.603600025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16046,"date":1663,"orig":"Jch wil ſeiner Antwort gewaͤrtig ſeyn/ und bitte ihn/ wann er ein redlicher Kaͤrle iſt/ daß er ſich bey ſeinem rechten Nahmen nennen wolle.","norm":"Ich will seiner Antwort gewärtig sein / und bitte ihn / wann er ein redlicher Kerle ist / dass er sich bei seinem rechten Namen nennen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.721700191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16047,"date":1663,"orig":"Jch laſſe ihn auch wiſſen/ daß unterſchiedene gelahrte Leuth an anderen ortern/ meine Partey halten/ und nicht nur dem Nectario Butyrolambio, ſondern auch M.","norm":"Ich lasse ihn auch wissen / dass unterschiedene gelahrte Leute an anderen Ortern / meine Partei halten / und nicht nur dem Nectario Butyrolambio, sondern auch M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.157599925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16048,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmiden und ſeinem Anhang antworten/ und ſich bey ihren rechten Nahmen und zu-Namen nennen werden.","norm":"Bernhard schmieden und seinem Anhang antworten / und sich bei ihren rechten Namen und Zunamen nennen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.013000011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16049,"date":1663,"orig":"Wer Butyrolambius ſeye/ begehr ich nicht zu wiſſen.","norm":"Wer Butyrolambius sei / begehre ich nicht zu wissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.348899841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16050,"date":1663,"orig":"Es wird mich aber niemand Verdencken/ daß ich ihm antworte/ wie ein Ehrwuͤrdiges Miniſterium zu Hamburg Elia Prætorio geantwort hat.","norm":"Es wird mich aber niemand Verdenken / dass ich ihm antworte / wie ein ehrwürdiges Ministerium zu Hamburg Elia Praetorio Geantworte hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.583899974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16051,"date":1663,"orig":"Der Leſer wolle von mir in kurtzer Zeit erwarten meine Citation.","norm":"Der Leser wolle von mir in kurzer Zeit erwarten meine Zitation.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.26579999923706} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16052,"date":1663,"orig":"II. den verthaͤdigten Fabulhanſen.","norm":"II. den tätigten Fabulhansen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.293200016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16053,"date":1663,"orig":"III. die Pruͤfung des Geiſtes Nectarii Butyrolambii.","norm":"III. die Prüfung des Geistes Nectarii Butyrolambii.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"yo","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.674600124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16054,"date":1663,"orig":"IV. Ambaſſadeur Zipphuſium/ darinn M. Bernhard Schmidten/ der Text wird geleſen werden.","norm":"IV. Ambassadeur Zipphusium / darin M. Bernhard Schmieden / der Text wird gelesen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.265900135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16055,"date":1663,"orig":"Wie mir in Druckereyen ſeyen Hinderungen fuͤrgeworffen/ davon wil ich zu anderer Zeit klagen, Adieu.","norm":"Wie mir in Druckereien seien Hinderungen vorgeworfen / davon will ich zu anderer Zeit klagen, Adieu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.303899765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16056,"date":1663,"orig":"Teutſcher LUCIANUS.","norm":"Deutscher LUCIANUS.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":5.914599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16057,"date":1663,"orig":"Dero Koͤnigl. Mayt. in Schweden Hochanſehnlichen General Majeur, Dem Durchleuchtigen Hochgeboꝛnen Fuͤrſten und Herrn/ Herrn Friederichen/ Land-Grafen zu Heſſen/ Grafen zu Catzenellenbogen/ Dietz/ Ziegenhain/ Nidda/ Jſenburg und Buͤdingen/ ꝛc. Meinem Gnaͤdigſten Fuͤrſten und Herrn.","norm":"Deren Königl . Mayt . in Schweden Hochansehnlichen General Majeur, dem Durchlauchtigen hochgeborenen Fürsten und Herrn / Herrn Friedeichen / Landgrafen zu Hessen / Grafen zu Katzenellenbogen / Dietz / Ziegenhain / Nidda / Jsenburg und Büdingen / etc. Meinem gnädigsten Fürsten und Herrn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.316699981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16058,"date":1663,"orig":"DUrchleuchtiger Hochgeboꝛner Fuͤrſt/ Gnaͤdigſter Fuͤrſt und Herr:","norm":"Durchleuchttiger hochgeborener Fürst / Gnädigster Fürst und Herr:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.756499767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16059,"date":1663,"orig":"Es werden unterſchiedene Cavalier und Politici mir Zeugnus geben/ wie hoch ich mich betruͤbet/ und E. Hoch-Fuͤrſtl. Gn. beklaget habe/ als die Zeitung in Hamburg kam/ daß E. Hoch-Fuͤrſtl. Gn. todt geſchoſſen ſeyen.","norm":"Es werden unterschiedene Kavalier und Politici mir Zeugnis geben / wie hoch ich mich betrübet / und E. Hochfürstl. Gn . beklagt habe / als die Zeitung in Hamburg kam / dass E. Hochfürstl. Gn . tot geschossen seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.831200122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16060,"date":1663,"orig":"Jch habe hiebevor zu Marpurg E. Hoch-Fuͤrſtl Gn. Hochſeeligem Herrn Vatter/ zu underthaͤnigſten Ehren ein Parentation gehalten/ und Deren hochruͤhmlichen gefuͤhrten Lebens-Lauff beſchrieben.","norm":"Ich habe hiervor zu Marpurg E. Hoch-Fürstl Gn . Hochseligem Herrn Vater / zu untertänigsten Ehren ein Parentation gehalten / und deren hochrühmlichen geführten Lebenslauf beschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.298999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16061,"date":1663,"orig":"Als ich die traurige Zeitung von E. Fuͤrſtl. Gn. Todt bekam/ reſolvierte ich mich alsbald/ daß ich dieſe Oration wider aufflegen laſſen/ dieſelbige Dero Elteſten Herrn Bruder dediciren/ meine Condolenz contestiren/ und dabey ein Klage- Lied anhefften/ und E. Hoch-Fuͤrſtl. Gnaden groſſe Qualitaͤten/ treues auffrichtiges Hertz/ unerſchrockenen Muth/ hohen Verſtand/ dapffere Fauſt/ unverdroſſene Arbeit und vigilanz beſchreiben/ und deren Verluſt oͤffentlich beklagen wolle.","norm":"Als ich die traurige Zeitung von E. Fürstl . Gn . Tod bekam / resolvierte ich mich alsbald / dass ich diese Oration wieder auflegen lassen / dieselbige deren ältesten Herrn Bruder dedizieren / meine Kondolenz kontestieren / und dabei ein Klage-Lied anheften / und E. Hochfürstl. Gnaden große Qualitäten / treues aufrichtiges Herz / unerschrockenen Mut / hohen Verstand / tapfere Faust / unverdrossene Arbeit und Vigilanz beschreiben / und deren Verlust öffentlich beklagen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.375100135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16062,"date":1663,"orig":"Nachdem ich aber erfahren habe/ daß E. Fuͤrſtl. Gn. noch am Leben ſeyn/ habe ich GOtt dem Allerhoͤchſten darfuͤr gedancket.","norm":"Nachdem ich aber erfahren habe / dass E. Fürstl. Gn. noch am Leben sein / habe ich Gott dem Allerhöchsten dafür gedankt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.277299880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16063,"date":1663,"orig":"Es iſt heute dieſen Tag der Engliſche Cavalier bey mir geweſen/ welcher bißher bey E. Fuͤrſtl. Gnaden ſich auffgehalten hat/ der hat von E Hoch-Fuͤrſtl. Gn. mir einen gnaͤdigen Gruß gebracht/ dafuͤr ich mich underthaͤnigſt bedancke.","norm":"Es ist heute diesen Tag der englische Kavalier bei mir gewesen / welcher bisher bei E. Fürstl . Gnaden sich aufgehalten hat / der hat von E Hochfürstl. Gn . mir einen gnädigen Gruß gebracht / dafür ich mich untertänigst bedanke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.247600078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16064,"date":1663,"orig":"Er hat darneben mich berichtet/ daß das Schreiben/ welches E Hochfuͤrſtl. Gn. Jhm an mich mit gegeben haben/ ihm neben andern Dingen abgenommen ſey.","norm":"Er hat daneben mich berichtet / dass das Schreiben / welches E Hochfürstl. Gn. Ihm an mich mitgegeben haben / ihm neben anderen Dingen abgenommen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.118000030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16065,"date":1663,"orig":"Auß ſeiner Relation habe ich zwar vernommen/ daß E. Hochfuͤrſtl. Gn. das Capreolſchneiden werde verbotten ſeyn/ allein ich habe allezeit darfuͤr gehalten/ daß in E. Hochfuͤrſtl. Gn. noch ein groſſer General ſtecke.","norm":"Aus seiner Relation habe ich zwar vernommen / dass E. Hochfürstl. Gn. das Capreolschneiden werde verboten sein / allein ich habe allezeit dafür gehalten / dass in E. Hochfürstl. Gn. noch ein großer General stecke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.332499980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16066,"date":1663,"orig":"Bitte demnach GOTT den Allerhoͤheſten/ Er wolle E. Hochfuͤrſtl Gn. ſtaͤrcken/ daß ſie wider auffs Pferd ſteigen/ und der Welt erweiſen koͤnnen/ daß zwar der Fuß weg ſey/ aber daß Jhr dapfferes Heroiſches unerſchrockenes Hertz/ und ihre bekante ſtarcke Arm noch in vorigem Vigor ſeyen.","norm":"Bitte demnach GOTT den Höchsten / Er wolle E. Hochfürstl Gn . stärken / dass sie wieder aufs Pferd steigen / und der Welt erweisen können / dass zwar der Fuß weg sei / aber dass Ihr tapferes Heroisches unerschrockenes Herz / und ihre bekannte starke Arm noch in vorigem Vigor seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.655600070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16067,"date":1663,"orig":"Die Grund-fromme Graͤfliche Matron, Frau Maria Magdalena/ geborne Graͤfin von Waldeck/ Graͤfin und Edle Frau zur Lipp/ ꝛc. Witwe/ meine gnaͤdige Graͤfin und Frau/ ſchriebe einsmals an mich/ als E. Hochfuͤrſtl. Gn. in Krieg giengen/ und ruͤhmten Dieſelbe auffs hoͤchſte.","norm":"Die Grund-fromme Gräfliche Matrone, Frau Maria Magdalena / geborene Gräfin von Waldeck / Gräfin und Edle Frau zur Lipp / etc. Witwe / meine gnädige Gräfin und Frau / schriebe einsmals an mich / als E. Hochfürstl. Gn. in Krieg gingen / und rühmten dieselbe aufs höchste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.255099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16068,"date":1663,"orig":"Unter andern ruͤhmte Sie dieſe beyde Stuͤck/ daß E. Hochfuͤrſtl. Gn. Gott fuͤrchteten/ und Jhre Frau Mutter ehreten.","norm":"Unter anderen rühmte Sie diese beide Stück / dass E. Hochfürstl. Gn. Gott fürchteten / und Ihre Frau Mutter ehrten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.662899971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16069,"date":1663,"orig":"Jch bitte GOTT den Allerhoͤheſten/ Er wolle uͤber E. Hochfuͤrſtl. Gn. regnen laſſen den Segen/ welchen er bey dem vierten Gebot verſprochen hat/ und wolle E. Fuͤrſtl. Gn. mit gutem Gluͤck/ mit gutem Wolergehen/ und langem Leben erfreuen.","norm":"Ich bitte GOTT den Höchsten / Er wolle über E. Hochfürstl. Gn. regnen lassen den Segen / welchen er bei dem vierten Gebot versprochen hat / und wolle E. Fürstl. Gn. mit gutem Glück / mit gutem Wohlergehen / und langem Leben erfreuen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.775199890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16070,"date":1663,"orig":"Allein E. Hochfuͤrſtl. Gn. wollen Jhrem underthaͤnigen treuen Heſſiſchen Knecht vergeben/ wann er eine Erinnerung bey Jhr thut.","norm":"Allein E. Hochfürstl. Gn. wollen Ihrem untertänigen treuen hessischen Knecht vergeben / wann er eine Erinnerung bei Ihr tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6479997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16071,"date":1663,"orig":"Jch habe allezeit dafuͤr gehalten/ daß E. Hochfuͤrſtl. Gn. gar zu kuͤhn ſeyen/ und wollen durchauß kein alter Soldat werden.","norm":"Ich habe allezeit dafür gehalten / dass E. Hochfürstl. Gn. gar zu kühn seien / und wollen durchaus kein alter Soldat werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.60860013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16072,"date":1663,"orig":"Der Printz von Uranien/ der dapffere Held/ ſchickte einsmals einen Trompeter zu Graf Peter Ernſt von Mannsfeld/ dem damaligen Gouverneur in den Niderlanden/ Graf Peter Ernſt ſagte zu dem Trompeter:","norm":"Der Prinz von Uranien / der tapfere Held / schickte einsmals einen Trompeter zu Graf Peter Ernst von Mannsfeld / dem damaligen Gouverneur in den Niederlanden / Graf Peter Ernst sagte zu dem Trompeter:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.647200107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16073,"date":1663,"orig":"Was macht dein Herr/ daß er ſich ſo verſchantzet? will er nicht einmal ins Feld ziehen?","norm":"Was macht dein Herr / dass er sich so verschanzet? will er nicht einmal ins Feld ziehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.400000095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16074,"date":1663,"orig":"Jch moͤchte ihn gern einmal auff einer gruͤnen Heyde ſehen; Nein/ ſagte der Trompeter/ das thut mein Herr der Printz von Uranien nicht/ Er wolte gerne ein ſolcher alter Soldat werden wie E. Excell. darumb verſchantzet er ſich alſo.","norm":"Ich möchte ihn gern einmal auf einer grünen Heide sehen; Nein / sagte der Trompeter / das tut mein Herr der Prinz von Uranien nicht / Er wollte gerne ein solcher alter Soldat werden wie E. Excell. darum verschanzet er sich also.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.520500183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16075,"date":1663,"orig":"GOtt erhoͤre E Fuͤrſtl. Gnaden Gottsfuͤrchtiger Anverwandter/ und Dero treuen Knecht und Diener Gebet und Seufftzer/ und helffe Euer Fuͤrſtl. Gn. widerumb auff das Pferd/ und gebe mir und andern ehrlichen Leuten Occaſion, daß Euer Hoch-Fuͤrſtl. Gnaden ruͤhmliche und Ritterliche Thaten wir noch lang beſchreiben und außbreiten koͤnnen. Euer Hochfuͤrſtl. Gnaden haben nach Jhrer beywohnenden hochruͤhmlichen Fuͤrſtlichen humanitaͤt durch den zuvor gedachten Engliſchen Cavalier von meinem Zuſtand fragen laſſen/ als laſſe Euer Hoch- Fuͤrſtl. Gnaden ich hiermit wiſſen/ daß etliche Schul-Fuͤchſe einen Grammaticaliſchen Krieg wider mich angefangen haben/ wie Euer Hoch-Fuͤrſtl. Gn. Jhr auß dem Beyſchluß koͤnnen referieren laſſen.","norm":"Gott erhöre E Fürstl . Gnaden gottesfürchtiger Anverwandter / und deren treuen Knecht und Diener Gebet und Seufzer / und helfe Euer Fürstl . Gn . wiederum auf das Pferd / und gebe mir und anderen ehrlichen Leuten Okkasion, dass Euer Hochfürstl. Gnaden rühmliche und ritterliche Taten wir noch lang beschreiben und ausbreiten können . Euer Hochfürstl . Gnaden haben nach Ihrer beiwohnenden hochrühmlichen fürstlichen Humanität durch den zuvor gedachten englischen Kavalier von meinem Zustand fragen lassen / als lasse Euer Hoch-Fürstl . Gnaden ich hiermit wissen / dass etliche Schulfüchse einen grammatikalischen Krieg wider mich angefangen haben / wie Euer Hochfürstl. Gn . Ihr aus dem Beischloss können referieren lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.108500003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16076,"date":1663,"orig":"Jch halte nicht darfuͤr/ daß E. Fuͤrſtl. Gn. der Verluſt Jhres Fuſſes ſo wehe thue/ als mich betruͤbet die Pedanterey, damit ich nit von Profeſſorn/ ſondern von jungen Limmeln/ von jungen Studenten angefochten werde. Euer Hochfuͤrſtl. Gnaden werden ſich gnaͤdig erinnern an die Zeit/ da ſie zu Marpurg ſtudirten/ und Euer Hoch-Fuͤrſtl. Gn. aͤlteſter Herr Bruder/ einsmals Jhrer Hochfuͤrſtl. Gn. Hertzog Ernſten Auguſto zu Braunſchweig Luͤneburg/ Herrn Land-Graf Ludwigen und Herrn Landgraf Georgen dem Juͤngern/ die Viſite gaben/ daß damals fuͤnff Fuͤrſten/ neun Grafen/ neben vielen Edelleuten auff einmal zu mir ſeyen ins Auditorium Philoſophicum kommen/ und haben mich fuͤr einen guten Kerle gehalten.","norm":"Ich halte nicht dafür / dass E. Fürstl . Gn . der Verlust Ihres Fußes so wehe tue / als mich betrübet die Pedanterie, damit ich nicht von Professoren / sondern von jungen Lümmeln / von jungen Studenten angefochten werde . Euer Hochfürstl . Gnaden werden sich gnädig erinnern an die Zeit / da sie zu Marpurg studierten / und Euer Hochfürstl. Gn . ältester Herr Bruder / einsmals Ihrer Hochfürstl . Gn . Herzog Ernsten Augusto zu Braunschweig Lüneburg / Herrn Landgraf Ludwig und Herrn Landgraf Georg dem Jüngeren / die Visite gaben / dass damals fünf Fürsten / neun Grafen / neben vielen Edelleuten auf einmal zu mir seien ins Auditorium Philosophicum kommen / und haben mich für einen guten Kerle gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.034999847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16077,"date":1663,"orig":"Und nun muß ich den ungluͤckſeeligen Tag erleben/ daß ein kahler Schurck/ ein junger Pedant, auff Angebung anderer boͤſen Leut/ an mir zu einem Ritter werden/ und Lateiniſche Kugeln mit mir wechſeln will.","norm":"Und nun muss ich den unglückseligen Tag erleben / dass ein kahler Schurke / ein junger Pedant, auf Angebung anderer bösen Leute / an mir zu einem Ritter werden / und Lateinische Kugeln mit mir wechseln will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.253699779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16078,"date":1663,"orig":"Jch zweiffle nicht daran/ wann ein ſolcher Grammaticaliſcher Muſquetierer in Euer Hoch-Fuͤrſtl. Gn. Quartier kaͤme/ ſie wuͤrden ihrem Regiments-Profoß befehlen/ daß er ihm ein par Naſenſtuͤber gebe/ oder ihn ein par Stund auff den Eſel ſetze.","norm":"Ich zweifle nicht daran / wann ein solcher Grammatikalischer Musketierer in Euer Hochfürstl. Gn . Quartier käme / sie würden ihrem Regimentsprofoß befehlen / dass er ihm ein par Nasenstüber gebe / oder ihn ein par Stunde auf den Esel setze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.889200210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16079,"date":1663,"orig":"Dagegen werde ich neben den Meinigen allezeit darauff bedacht ſeyn/ wie Euer Hochfuͤrſtlichen Gnaden Ritterliches und Hoch-Fuͤrſtliches Gemuͤth/ und Deroſelben unſterblicher Nahm/ nicht eben auff Marmorſtein oder Cedern-Holtz/ ſondern in das Buch der Ewigkeit moͤge geſchrieben werden.","norm":"Dagegen werde ich neben den Meinigen allezeit darauf bedacht sein / wie Euer hochfürstlichen Gnaden ritterliches und Hochfürstliches Gemüt / und derselben unsterblicher nahm / nicht eben auf Marmorstein oder Zedernholz / sondern in das Buch der Ewigkeit möge geschrieben werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.139599800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16080,"date":1663,"orig":"Und ich werde biß in die letzte Stund meines Lebens ſeyn und bleiben","norm":"Und ich werde bis in die letzte Stunde meines Lebens sein und bleiben","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.802799940109253} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16081,"date":1663,"orig":"Euer Hoch-Fuͤrſtl. Gnaden Underthaͤnigſter/ gehorſamer/ Pflichtſchuldiger/ treuer Knecht/ Diener und Fuͤrbitter bey GOTT J. B. Schupp. D.","norm":"Euer Hochfürstl. Gnaden Untertänigster / gehorsamer / Pflichtschuldiger / treuer Knecht / Diener und Fürbitter bei GOTT J. B. Schupp . D.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.013899803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16082,"date":1663,"orig":"Der Teutſche LVCIANVS.","norm":"Der Deutsche LVCIANVS.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.423999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16083,"date":1663,"orig":"VOn Trummel und Trompeten-Schall/ von Krieg und Krieges-Geſchrey/ hoͤrte man allenthalben/ Copiæ conſcribebantur in Academiis, wie M.","norm":"Von Trommel und Trompetenschall / von Krieg und Kriegesgeschrei / hörte man allenthalben / Copiae conscribebantur in Academiis, wie M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5802998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16084,"date":1663,"orig":"Bernhard Schmid/ Capitain de armis, aus Dreſden vom 4 Octobr. 1658. berichtet.","norm":"Bernhard Schmied / Kapitän de armis, aus Dresden vom 4 Octobr. 1658 . berichtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.690199851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16085,"date":1663,"orig":"Es wolte bald dieſer bald jener Grammaticaliſche Held Antenorn ans Leder/ und wolte einen Grammaticaliſchen Krieg mit ihm anfangen/ als Simplicius Christianus zu Jhme kam/ und fragte was Lucianus fuͤr ein Mann geweſen ſeye?","norm":"Es wollte bald dieser bald jener grammatikalische Held Antenorn ans Leder / und wollte einen grammatikalischen Krieg mit ihm anfangen / als Simplicius Christianus zu ihm kam / und fragte was Lucianus für ein Mann gewesen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.162099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16086,"date":1663,"orig":"Dann er viel Reden hoͤre von Lucianiſchen Speivoͤgeln.","norm":"Dann er viel Reden höre von Lucianischen Speivögeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.13640022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16087,"date":1663,"orig":"Antenor antwortete/ Lucianus iſt ein hochgelehrter Philoſophus geweſen/ welcher in ſeinem aͤuſſerlichen Leben und Wandel ſich der Tugend und Erbarkeit ſo wol befliſſen hat/ als Plato, Socrates oder Seneca, wie man unter andern ſihet auß der Præfation deß hoch gelehrten Frantzoſen/ Ioannes Bourdelotij ad opera Luciani.","norm":"Antenor antwortete / Lucianus ist ein hochgelehrter Philosophus gewesen / welcher in seinem äußerlichen Leben und Wandel sich der Tugend und Ehrbarkeit so wohl beflissen hat / als Plato, Socrates oder Seneca, wie man unter anderen sieht aus der Präfation des hochgelehrten Franzosen / Iohannes Bourdelotij ad opera Luciani.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.850200176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16088,"date":1663,"orig":"Es hat aber dieſer Lucianus die Welt beſchrieben/ nicht wie ſie ſeyn ſoll/ ſondern wie ſie vor Zeiten geweſen iſt.","norm":"Es hat aber dieser Lucianus die Welt beschrieben / nicht wie sie sein soll / sondern wie sie vor Zeiten gewesen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.516600131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16089,"date":1663,"orig":"Die Regenten waren damals Tyrannen/ und man konte ihn die Warheit nicht beybringen/ wann ſie nicht gleichſam mit Zucker uͤberzogen war.","norm":"Die Regenten waren damals Tyrannen / und man konnte ihn die Wahrheit nicht beibringen / wann sie nicht gleichsam mit Zucker überzogen war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.350200176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16090,"date":1663,"orig":"Jhre Raͤthe und Diener waren Fuchsſchwaͤntzer und eigennuͤtzige Leute.","norm":"Ihre Räte und Diener waren Fuchsschwänzer und eigennützige Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.017399787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16091,"date":1663,"orig":"Unter dem gemeinen Mann giengen alle Laſter im ſchwang.","norm":"Unter dem gemeinen Mann gingen alle Laster im schwang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.056099891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16092,"date":1663,"orig":"Die Philoſophi in den Schulen wolten fuͤr weiſe Leute gehalten ſeyn/ aber im Werck ſelbſten/ und wann es zum Treffen gieng/ waren ſie groſſe Narren.","norm":"Die Philosophie in den Schulen wollten für weise Leute gehalten sein / aber im Werk selbst / und wann es zum Treffen ging / waren sie große Narren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.582499980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16093,"date":1663,"orig":"Die Pythagoræi doͤrfften in fuͤnff Jahren mit keinem Menſchen reden Was war das fuͤr eine Weisheit?","norm":"Die Pythagoraei dürften in fünf Jahren mit keinem Menschen reden was war das für eine Weisheit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7469000816345215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16094,"date":1663,"orig":"Was iſt es/ das den Menſchen underſcheidet von einem unvernuͤnfftigen Thier?","norm":"Was ist es / das den Menschen unterscheidet von einem unvernünftigen Tier?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.030600070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16095,"date":1663,"orig":"Jſt es nicht die Vernunfft und die Rede?","norm":"Ist es nicht die Vernunft und die Rede?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.329999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16096,"date":1663,"orig":"Zu Marpurg wolte einesmals einer Magister werden.","norm":"Zu Marpurg wollte einsmals einer Magister werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.06790018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16097,"date":1663,"orig":"Als er nun in das Examen rigoroſum kam/ und von vielen Dingen gefraget wurde/ da ſchwieg er gantz ſtill.","norm":"Als er nun in das Examen Rigorosum kam / und von vielen Dingen gefragt wurde / da schwieg er ganz still.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.048099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16098,"date":1663,"orig":"Endlich ſagte der alte Poet Conradus Bachmannus: Herr Candidate, das iſt ſchoͤn Tuch/ davon euer Mantel gemachet iſt/ wo habt ihr das Tuch gekaufft/ und was koſtet eine Ele?","norm":"Endlich sagte der alte Poet Conradus Bachmanus: Herr Candidate, das ist schön Tuch / davon euer Mantel gemacht ist / wo habt ihr das Tuch gekauft / und was kostet eine Ele?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5868000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16099,"date":1663,"orig":"Der Candidatus antwortete:","norm":"Der Candidatus antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.204400062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16100,"date":1663,"orig":"Herr Profeſſor, ich habe es bey Heinrich Holſtein in der Wetter- Gaſſe gekauffet/ die Ele koſtet 2. Reichsthal. und ein halb Kopffſtuͤck.","norm":"Herr Professor, ich habe es bei Heinrich Holstein in der Wetter-Gasse gekauft / die Ele kostet 2. Reichstal . und ein halb Kopfstück.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.28249979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16101,"date":1663,"orig":"Da antwortet der alte Bachmann/ das iſt mir von Hertzen lieb/ daß ich hoͤre/ daß ihr noch reden koͤnnet/ ich hatte Sorge/ ihr wuͤrdet gantz Stumm und Sprachlos worden ſeyn/ ſeit ihr bey uns geweſen ſeyt.","norm":"Da antwortet der alte Bachmann / das ist mir von Herzen lieb / dass ich höre / dass ihr noch reden könnet / ich hatte Sorge / ihr würdet ganz Stumm und Sprachlos worden sein / seit ihr bei uns gewesen seid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8668999671936035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16102,"date":1663,"orig":"Was meynt ihr wol/ legte ein Vatter ſein Gelt nicht wolan/ wann er einen Sohn ein Jahr oder 3. in eine Schule ſchickte/ und der Sohn wuͤrde angefuͤhret/ wie deß Pythagoræ Schuͤler/ und duͤrffte in 5. Jahren nicht ein Wort reden/ und der Vatter beſuchte ihn irgend im dritten Jahr/ und fragte/ wie es ihm ergehe?","norm":"Was meint ihr wohl / legte ein Vater sein Geld nicht wohlan / wann er einen Sohn ein Jahr oder 3. in eine Schule schickte / und der Sohn würde angeführt / wie des Pythagorae Schüler / und dürfte in 5. Jahren nicht ein Wort reden / und der Vater besuchte ihn irgend im dritten Jahr / und fragte / wie es ihm ergehe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.681000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16103,"date":1663,"orig":"Der Sohn wolte zu verſtehen geben/ daß er kein Fleiſch und keine Bonen freſſen duͤrffte/ und daß ſonſten Schmal-Hans Kuͤchen-Meiſter in deß Pythagoræ Schule ſeye.","norm":"Der Sohn wollte zu verstehen geben / dass er kein Fleisch und keine Bonen fressen dürfte / und dass sonsten Schmalhans Küchenmeister in des Pythagorae Schule sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.512899875640869} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16104,"date":1663,"orig":"Der Sohn aber koͤnte es anders nicht vorbringen/ als daß er an die Zaͤhn deute/ daß dieſelbe lang nichts zu beiſſen gehabt haben.","norm":"Der Sohn aber könnte es anders nicht vorbringen / als dass er an die Zähne deute / dass dieselbe lang nichts zu beißen gehabt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.843200206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16105,"date":1663,"orig":"Der Vatter aber vermeynte/ daß dem Sohn die Zaͤhn weh thaͤten/ ſchickete zu einem Balbierer/ und lieſſe dem Sohn ein par Zaͤhn außbrechen.","norm":"Der Vater aber vermeinte / dass dem Sohn die Zähne weh täten / schickte zu einem Balbierer / und ließe dem Sohn ein par Zähne ausbrechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.747700214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16106,"date":1663,"orig":"Der Sohn duͤrffte auff Befehl ſeines Præceptoris nicht ein Wort ſprechen/ daß er geſunde Zaͤhn habe/ daß der Balbierer ihm Wehe thue.","norm":"Der Sohn dürfte auf Befehl seines Praeceptoris nicht ein Wort sprechen / dass er gesunde Zähne habe / dass der Balbierer ihm Wehe tue.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.513599872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16107,"date":1663,"orig":"Waͤre da nicht der Præceptor, der Vatter/ der Schuͤler und Balbierer vor Narren zu halten?","norm":"Wäre da nicht der Präzeptor, der Vater / der Schüler und Balbierer vor Narren zu halten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2093000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16108,"date":1663,"orig":"Gleichwol wolte damals niemand glauben/ daß Pythagoras und ſeine Schuͤler Narren ſeyen/ ſondern was Pythagoras ſagte/ das muſte gelten/ als wenns ein Engel vom Himmel geſagt haͤtte Zum Andern waren die Philoſophi Cynici, welche von dem Diogene her kamen/ welche vermeynten/ das ſey die hoͤchſte Gluͤckſeeligkeit/ wann ein Menſch ſeine Freyheit habe/ wann er doͤrffte thun/ was er wolle/ wann er ſchon dabey muͤſte auff der Erden ſchlaffen/ trucken Brot eſſen/ und Waſſer trincken.","norm":"Gleichwohl wollte damals niemand glauben / dass Pythagoras und seine Schüler Narren seien / sondern was Pythagoras sagte / das musste gelten / als wenn es ein Engel vom Himmel gesagt hätte zum Anderen waren die Philosophie Cynici, welche von dem Diogene her kamen / welche vermeinten / das sei die höchste Glückseligkeit / wann ein Mensch seine Freiheit habe / wann er dürfte tun / was er wolle / wann er schon dabei müsste auf der Erden schlafen / trocken Brot essen / und Wasser trinken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.394999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16109,"date":1663,"orig":"Sie lehreten die Leute/ wann ſie Gelt haͤtten/ ſo ſolten ſie es ins Meer werffen/ ſie ſollen weder nach Vatter oder nach Mutter/ nach Weib oder nach Kindern fragen/ ſondern wann ſie Hauß und Hof haben/ ſollen ſie daſſelbige verlaſſen/ und in einer Einoͤde/ in einer Speluncken wohnen/ oder in einem Faß/ wie ihr Großvatter der Diogenes bey Athen.","norm":"Sie lehrten die Leute / wann sie Geld hätten / so sollten sie es ins Meer werfen / sie sollen weder nach Vater oder nach Mutter / nach Weib oder nach Kindern fragen / sondern wann sie Haus und Hof haben / sollen sie dasselbe verlassen / und in einer Einöde / in einer Spelunken wohnen / oder in einem Fass / wie ihr Großvater der Diogenes bei Athen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.108099937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16110,"date":1663,"orig":"Eine Daſche mit ein par Buͤchern ſollen ſie vor ihren gantzen Reichthumb halten/ das uͤbrige ſollen ſie alles verachten.","norm":"Eine Tasche mit ein par Büchern sollen sie vor ihren ganzen Reichtum halten / das Übrige sollen sie alles verachten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.517600059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16111,"date":1663,"orig":"Alſo wuͤrden ſie viel gluͤckſeliger ſeyn/ als die allerfuͤrnehmſte Koͤnige ꝛc Sie ſolten auch auff keines Menſchen Freundſchafft achten ꝛc.","norm":"Also würden sie viel glückseliger sein / als die fürnehmste Könige etc Sie sollten auch auf keines Menschen Freundschaft achten etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.104400157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16112,"date":1663,"orig":"Alexander der Groſſe/ domitor ille Orientis, beſuchte einsmals den Diogenem.","norm":"Alexander der Große / domitor ille Orientis, besuchte einsmals den Diogenem.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.104599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16113,"date":1663,"orig":"Diogenes gieng nicht auß ſeinem Faß dem Koͤnig die Hand zu kuͤſſen/ ſondern blieb in ſeinem Faß ligen/ und dachte/ er ſey ſo gut als Alexander.","norm":"Diogenes ging nicht aus seinem Fass dem König die Hand zu küssen / sondern blieb in seinem Fass liegen / und dachte / er sei so gut als Alexander.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.679800033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16114,"date":1663,"orig":"Den Koͤnig jammerte deß gelehrten Manns/ und ſagte/ er ſoll etwas von ihm bitten/ er wolle es ihm nicht abſchlagen.","norm":"Den König jammerte des gelehrten Manns / und sagte / er soll etwas von ihm bitten / er wolle es ihm nicht abschlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.005899906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16115,"date":1663,"orig":"Da antwortet er/ Jch bitte dich O Koͤnig/ daß du von meinem Faß weggeheſt/ dann du macheſt/ daß die Sonne nicht hinein ſcheinen koͤnne.","norm":"Da antwortet er / Ich bitte dich O König / dass du von meinem Fass weggehest / dann du machest / dass die Sonne nicht hineinscheinen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.900599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16116,"date":1663,"orig":"Es war ein ſolche Hoffart bey dem Kerle/ als wann er ein Herr uͤber gantz Perſien und Macedonien waͤre.","norm":"Es war ein solche Hoffart bei dem Kerle / als wann er ein Herr über ganz Persien und Mazedonien wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.210400104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16117,"date":1663,"orig":"Einesmals ſahe er/ daß etliche Maͤuß in ſein Faß kamen/ und fraſſen von ſeinem Brot/ da erhub ſich ſein Hertz wie das Hertz Nebucadnezars in ſeiner groſſen Babel/ und gefiel ihm wol/ daß auch Schmarotzer ſich bey ſeiner Hofſtatt finden laſſen.","norm":"Einsmals sah er / dass etliche Mäuse in sein Fass kamen / und fraßen von seinem Brot / da erhob sich sein Herz wie das Herz Nebukadnezars in seiner großen Babel / und gefiel ihm wohl / dass auch Schmarotzer sich bei seiner Hofstatt finden lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.265100002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16118,"date":1663,"orig":"Wann einer mit einer Fackel bey hellen Tag auff dem Hopffenmarck zu Hamburg herumb gienge/ und ſagte:","norm":"Wann einer mit einer Fackel bei hellen Tag auf dem Hopfenmark zu Hamburg herumginge / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.218400001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16119,"date":1663,"orig":"Jch ſuche Menſchen/ ſo wuͤrden die Fiſcher ſagen/ laſt den Narren ins Zuchthauß bringen/ er moͤchte noch etwas anzuͤnden mit dieſer Fackel.","norm":"Ich suche Menschen / so würden die Fischer sagen / lässt den Narren ins Zuchthaus bringen / er möchte noch etwas anzünden mit dieser Fackel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.191400051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16120,"date":1663,"orig":"Allein als es Diogenes thaͤt/ wurde er fuͤr einen weiſen Mann gehalten.","norm":"Allein als es Diogenes täte / wurde er für einen weisen Mann gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.174699783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16121,"date":1663,"orig":"Zum Dritten waren die Democriti, welche lachten uͤber alles/ was in der Welt geſchahe.","norm":"Zum Dritten waren die Democriti, welche lachten über alles / was in der Welt geschah.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.098100185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16122,"date":1663,"orig":"Das waren rechte Ertz-Narren.","norm":"Das waren rechte Erznarren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"eu","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.626699924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16123,"date":1663,"orig":"Per riſum multum debes cognoſcere ſtultum.","norm":"Per risum multum debes cognoscere stultum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":7.311500072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16124,"date":1663,"orig":"Zum Vierten waren die Heracliti, welche weyneten uͤber alles/ was nicht allein in der Welt damals vorgienge/ ſondern dachten auch/ was hinfuͤro fuͤrgehen koͤnne/ und weyneten daruͤber wie die alten Weiber.","norm":"Zum Vierten waren die Heracliti, welche weinten über alles / was nicht allein in der Welt damals vorgienge / sondern dachten auch / was hinfür Vorgehen könne / und weinten darüber wie die alten Weiber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.942999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16125,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß einsmals ein junger Kerl habe eine Affection auff eine Jungfer geworffen/ und habe ihre Eltern umb ſie angeſprochen.","norm":"Mann sagt / dass einsmals ein junger Kerl habe eine Affektion auf eine Jungfer geworfen / und habe ihre Eltern um sie angesprochen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.685200214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16126,"date":1663,"orig":"Der Vatter habe geantwortet/ Ja/ er ſey mit ſeiner Perſon wol zu frieden/ er wolle aber gleichwol/ ehe er jhm voͤllige Antwort gebe/ mit ſeiner Frau und Tochter davon reden.","norm":"Der Vater habe geantwortet / Ja / er sei mit seiner Person wohl zu Frieden / er wolle aber gleichwohl / ehe er ihm völlige Antwort gebe / mit seiner Frau und Tochter davon reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.286900043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16127,"date":1663,"orig":"Darauff ſey er alſobald zu ſeiner Tochter gangen/ und habe ſie gefraget/ was ſie von dem Jungen Geſellen halte? und zugleich befohlen/ ſie ſolle in den Keller gehen/ und einen Trunck Wein holen.","norm":"Darauf sei er alsobald zu seiner Tochter gegangen / und habe sie gefragt / was sie von dem Jungen Gesellen halte? und zugleich befohlen / sie solle in den Keller gehen / und einen Trunk Wein holen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.082600116729736} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16128,"date":1663,"orig":"Die Tochter aber ſey uͤber ein halbe Stunde auſſenblieben.","norm":"Die Tochter aber sei über ein halbe Stunde Außenbelieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.231500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16129,"date":1663,"orig":"Da habe ihr Vater zu ihrer Mutter geſagt/ ſie ſolle ſehen wo ihre Tochter bliebe mit dem Weine?","norm":"Da habe ihr Vater zu ihrer Mutter gesagt / sie solle sehen wo ihre Tochter bliebe mit dem Weine?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.165500164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16130,"date":1663,"orig":"Als die Mutter in den Keller kommen/ habe die Tochter auff der Erden geſeſſen/ die Kanne darin ſie den Wein habe holen wollen/ habe noch ledig bey ihr geſtanden/ und ſie habe bitterlich geweinet.","norm":"Als die Mutter in den Keller kommen / habe die Tochter auf der Erden gesessen / die Kanne darin sie den Wein habe holen wollen / habe noch ledig bei ihr gestanden / und sie habe bitterlich geweint.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.54449987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16131,"date":1663,"orig":"Die Mutter habe geſagt/ Mein liebes Kind warum weineſtu 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gehorsames und einiges Kind setzen wollet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.053899765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16135,"date":1663,"orig":"Jhr begehret/ daß ich mit dieſem jungen Geſellen ſoll in den Eheſtand treten.","norm":"Ihr begehret / dass ich mit diesem jungen Gesellen soll in den Ehestand treten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.222499847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16136,"date":1663,"orig":"Nun dencket/ wann ich einmal ein Kind bekaͤhme/ und koͤnte das Kind nicht ſelbſt ſeugen/ und waͤre keine Amme zu bekommen/ in was groſſem Hertzenleid wuͤrden wir doch ſeyn?","norm":"Nun denket / wann ich einmal ein Kind bekäme / und könnte das Kind nicht selbst säugen / und wäre keine Amme zu bekommen / in was großem Herzenleid würden wir doch sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.707200050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16137,"date":1663,"orig":"Wann ich ſchon ein ſteinernes Hertze haͤtte/ wie wuͤrde ich doch ohne Thraͤnen und Seufftzen koͤnnen anſehen/ daß das arme Kind alſo verſchmachtete?","norm":"Wann ich schon ein steinernes Herze hätte / wie würde ich doch ohne Tränen und Seufzen können ansehen / dass das arme Kind also verschmachtete?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.137899875640869} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16138,"date":1663,"orig":"Und wann wir ſchon eine Amme mit groſſer Muͤhe und Unkoſten bekaͤmen/ und das Kindlein erwuͤchſe/ und die Amme ſolte es aus meines Liebſten Hauſe in euer Hauß tragen/ daß ihr mit ihm ſpielen koͤnnet/ und es ſchoͤſſe einer ohngefehr aus dem Fenſter mit einer Piſtol/ und treffe das arme Kindlein/ gleich wie juͤngſt ein ſolcher Fall ſich zugetragen hat/ ach in was fuͤr einem Hertzelaid wuͤrden wir alsdann ſeyn?","norm":"Und wann wir schon eine Amme mit großer Mühe und Unkosten bekämen / und das Kindlein erwüchse / und die Amme sollte es aus meines liebsten Hause in euer Haus tragen / dass ihr mit ihm spielen könnet / und es schösse einer ungefähr aus dem Fenster mit einer Pistole / und treffe das arme Kindlein / gleich wie jüngst ein solcher Fall sich zugetragen hat / ach in was für einem Herzeleid würden wir alsdann sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.628699779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16139,"date":1663,"orig":"Die Mutter habe alsbald angefangen zu Heulen und zu Weinen/ und habe geſagt?","norm":"Die Mutter habe alsbald angefangen zu heulen und zu Weinen / und habe gesagt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.829800128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16140,"date":1663,"orig":"Ach du libes Kind/ du biſt weiſer und fuͤrſichtiger als ich.","norm":"Ach du liebes Kind / du bist weiser und vorsichtiger als ich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.693900108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16141,"date":1663,"orig":"Das koͤnte ja gar leich geſchehen/ und was waͤren wir dann fuͤr betruͤbte Leuͤte!","norm":"Das könnte ja gar Leich geschehen / und was wären wir dann für betrübte Leute!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.50629997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16142,"date":1663,"orig":"Darauff habe bie Mutter einen Alt, die Tochter einen Diſcant, geheulet/ und das habe eine gantze viertel Stunde lang gewehret.","norm":"Darauf habe bie Mutter einen Alt, die Tochter einen Discant, geheult / und das habe eine ganze viertel Stunde lang gewehrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.049699783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16143,"date":1663,"orig":"Der Vatter habe ſich verwundert/ wo Mutter und Tochter ſo lange blieben/ ſey in den Keller gelauffen/ und habe da geſehen/ wie dieſe beyde ſo bitterlich weynen.","norm":"Der Vater habe sich verwundert / wo Mutter und Tochter so lange blieben / sei in den Keller gelaufen / und habe da gesehen / wie diese beide so bitterlich weinen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.362400054931641} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16144,"date":1663,"orig":"Als er aber die Urſache gefraget/ habe er angefangen einen Baſs zu heulen/ und da ſeye es angegangen auff drey Stimmen/ und habe eine geraume Zeit gewehret.","norm":"Als er aber die Ursache gefragt / habe er angefangen einen Bass zu heulen / und da sei es angegangen auf drei Stimmen / und habe eine geraume Zeit gewehrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.942599773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16145,"date":1663,"orig":"Der Junge Geſell habe endlich das Weynen und Heulen gehoͤret/ ſeye erſchrocken/ und alſobald in den Keller gelauffen/ vermeynend/ daß ein ſonderliches Ungluͤck vorgangen ſeye.","norm":"Der Junge Gesell habe endlich das weinen und Heulen gehöret / sei erschrocken / und alsobald in den Keller gelaufen / vermeinend / dass ein sonderliches Unglück vorgegangen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.899600028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16146,"date":1663,"orig":"Als er nun in den Keller kommen/ habe er gefraget/ warumb ſie alſo weynen?","norm":"Als er nun in den Keller kommen / habe er gefragt / warum sie also weinen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4593000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16147,"date":1663,"orig":"Da habe der Vatter erzehlet/ daß ſeine liebe Tochter und ſein liebes Weib ſorgfaͤltig ſeyen/ was ihnen hinfuͤro begegnen koͤnne/ wann ſie GOtt mit einem Kindlein ſegne/ und das mache ihm Nachdenckens/ daß er in dieſen Heyrath nicht willigen koͤnne/ dann ein Hauß-Vatter ſey ſchuldig die Seinigen zu verſorgen.","norm":"Da habe der Vater erzählt / dass seine liebe Tochter und sein liebes Weib sorgfältig seien / was ihnen hinfür begegnen könne / wann sie Gott mit einem Kindlein segne / und das mache ihm Nachdenkens / dass er in diesen Heirat nicht willigen könne / dann ein Hausvater sei schuldig die Seinigen zu versorgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.236000061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16148,"date":1663,"orig":"Wer das nicht thue/ der ſey aͤrger als ein Heyde/ und habe den Glauben verlaͤugnet.","norm":"Wer das nicht tue / der sei ärger als ein Heide / und habe den Glauben verleugnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.114799976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16149,"date":1663,"orig":"Der Junge Geſell habe geantwortet:","norm":"Der Junge Gesell habe geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.9730000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16150,"date":1663,"orig":"O ich ſehe wol/ daß ihr alle drey Narren ſeyt.","norm":"O ich sehe wohl / dass ihr alle drei Narren seid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.452099800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16151,"date":1663,"orig":"Gute Nacht!","norm":"Gute Nacht!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.020100116729736} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16152,"date":1663,"orig":"Eben ſolche Narren waren die Philoſophi Heraclitici, welche weynten/ nicht nur uͤber die gegenwaͤrtige/ ſondern auch uͤber die zukuͤnfftige Dinge/ gleichwol wollen ſie fuͤr weiſe Leute gehalten ſeyn.","norm":"Eben solche Narren waren die Philosophie Heraclitici, welche weinten / nicht nur über die gegenwärtige / sondern auch über die zukünftige Dinge / gleichwohl wollen sie für weise Leute gehalten sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.487500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16153,"date":1663,"orig":"Zum Fuͤnfften waren die Academici oder Platonici, die baueten Staͤtte und Schloͤſſer in die Lufft/ ſetzten Koͤnige/ Buͤrgermeiſter und Rahtsherren drein/ gaben ihnen Geſetz nach ihrem Gefallen/ und wolten unter andern/ daß die Weiber gemein ſeyn/ und ein Jeder Macht haben ſolle zu ſeines Nachbarn Weib zu gehen.","norm":"Zum Fünften waren die Academici oder Platonici, die bauten Städte und Schlösser in die Luft / setzten Könige / Bürgermeister und Ratsherren drein / gaben ihnen Gesetz nach ihrem Gefallen / und wollten unter anderen / dass die Weiber gemein sein / und ein Jeder Macht haben solle zu seines Nachbarn Weib zu gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.597300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16154,"date":1663,"orig":"Eben als wann nicht zu allen Zeiten mehr als zu viel Hurer und Ehebrecher in der Welt geweſen ſeyen.","norm":"Eben als wann nicht zu allen Zeiten mehr als zu viel Hurer und Ehebrecher in der Welt gewesen seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.47730016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16155,"date":1663,"orig":"Zum Sechſten waren die Epicuræi, das waren ſolche Leute wie die heutige Statiste und Mammoniste, welche zwar nicht mit dem Mund ſagen/ jedoch in ihrem Hertzen darfuͤr halten/ daß kein GOTT/ keine Aufferſtehung der Todten/ kein Ewiges Leben ſey/ ſondern wer hier in dieſer Welt wol leben/ ſeinen Estat groß machen koͤnne/ der habe ſein Himmelreich Und das ſind die aͤrgſte von der Epicureiſchen Sect/ welche alle ihr Actiones mit Theologiſchen und Philoſophiſchen Sentenzen bemaͤnteln/ und ſich in einen Engel deß Liechts verſtellen kan.","norm":"Zum Sechsten waren die Epicuraei, das waren solche Leute wie die heutige Statist und Mammoneste, welche zwar nicht mit dem Mund sagen / jedoch in ihrem Herzen dafür halten / dass kein GOTT / keine Auferstehung der Toten / kein ewiges Leben sei / sondern wer hier in dieser Welt wohl leben / seinen Estat groß machen könne / der habe sein Himmelreich und das sind die ärgste von der Epikureischen Sekte / welche alle ihr Actiones mit Theologischen und Philosophischen Sentenzen bemänteln / und sich in einen Engel des Lichts verstellen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.957600116729736} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16156,"date":1663,"orig":"Zum Siebenden waren die Stoici Philoſophi, die meyneten/ das ſey eine groſſe Weisheit und Tugend/ wann man ſich von einem jeden coujonieren und vexieren laſſe/ gleich wie ihr Alt-Vatter der Socrates, welcher meynete/ das ſey eine groſſe Tugend/ daß er mit Gedult vertrug/ daß ſein boͤſes Weib die Xantippe ihme mit einer Nacht-Kanne uͤber den Kopff goß.","norm":"Zum Siebenden waren die Stoici Philosophie, die meinten / das sei eine große Weisheit und Tugend / wann man sich von einem jeden kujonieren und vexieren lasse / gleich wie ihr Alt-Vater der Socrates, welcher meinte / das sei eine große Tugend / dass er mit Geduld vertrug / dass sein böses Weib die Xanthippe ihm mit einer Nacht-Kanne über den Kopf goss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.833899974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16157,"date":1663,"orig":"Haͤtte Socrates nicht beſſer gethan/ daß er dieſem Weibe ein par Ohrfeigen gegeben/ und ſie ihrer Schuldigkeit erinnert haͤtte/ welche die Natur auch die unvernuͤnfftigen Thier lehret?","norm":"Hätte Socrates nicht besser getan / dass er diesem Weibe ein par Ohrfeigen gegeben / und sie ihrer Schuldigkeit erinnert hätte / welche die Natur auch die unvernünftigen Tier lehrt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.641600131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16158,"date":1663,"orig":"Zum Achten kam Chryſippus mit ſeinem Anhange/ welche Narren in folio waren/ und mit ihren Syllogiſmis die Leute zu Eſeln/ und widerumb auß Eſeln zu Menſchen machen wolten.","norm":"Zum Achten kam Chrysippus mit seinem Anhing / welche Narren in folio waren / und mit ihren Syllogismus die Leute zu Eseln / und wiederum aus Eseln zu Menschen machen wollten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.986199855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16159,"date":1663,"orig":"Jhre Narren-Poſſen ſind heutiges Tages in den Schulen und Univerſitaͤten alſo bekant/ daß ich ſie nit erzehlen mag.","norm":"Ihre Narrenpossen sind heutiges Tages in den Schulen und Universitäten also bekannt / dass ich sie nicht erzählen mag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.783999919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16160,"date":1663,"orig":"Der Chryſippus ſelbſt wolte einsmals ſeine groſſe Weisheit ſehen laſſen/ und verkapte einen alten Mann/ fuͤhrte ſeinen Sohn hernach in das Gemach/ und fragte/ ob er auch ſeinen Vatter kenne?","norm":"Der Chrysippus selbst wollte einsmals seine große Weisheit sehen lassen / und verkappte einen alten Mann / führte seinen Sohn hernach in das Gemach / und fragte / ob er auch seinen Vater kenne?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.650400161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16161,"date":1663,"orig":"Er ſagte Ja/ warumb ſolt ich meinen Vatter nit kennen?","norm":"Er sagte Ja / warum sollte ich meinen Vater nicht kennen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5731000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16162,"date":1663,"orig":"Da ſagte Chryſippus, kenneſtu den Mann/ der allda verkapt und vermum̃et iſt?","norm":"Da sagte Chrysippus, kennest den Mann / der allda verkapt und vermummet ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.379300117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16163,"date":1663,"orig":"Da antwortet der Sohn: Nein/ den kenne ich nicht.","norm":"Da antwortet der Sohn: Nein / den kenne ich nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.771200180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16164,"date":1663,"orig":"Da lachte Chryſippus, und vermeynte/ er habe einen groſſen Fiſch gefangen/ und ſagte:","norm":"Da lachte Chrysippus, und vermeinte / er habe einen großen Fisch gefangen / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.297299861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16165,"date":1663,"orig":"Ey ſo kenneſt du deinen Vatter noch nicht.","norm":"Ei so kennest du deinen Vater noch nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.106599807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16166,"date":1663,"orig":"Zoge damit dem Atten die Kappe ab/ und ſagte: Sihe/ wer iſt der?","norm":"Zog damit dem Athen die Kappe ab / und sagte: Siehe / wer ist der?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.693900108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16167,"date":1663,"orig":"Jſt es nicht dein Vatter?","norm":"Ist es nicht dein Vater?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.124200105667114} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16168,"date":1663,"orig":"Man ſagt/ daß einesmals ein Pedant ſeye von Univerſitaͤten kommen/ welcher ſeinem Vatter viel Geld verzehret habe.","norm":"Mann sagt / dass einsmals ein Pedant sei von Universitäten kommen / welcher seinem Vater viel Geld verzehret habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.331900119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16169,"date":1663,"orig":"Als er angekommen/ habe der Vatter eben uͤber Tiſche geſeſſen/ und habe Fruͤhſtuͤcken wollen/ und auff dem Tiſche haben geſtanden drey geſottene Eyer.","norm":"Als er angekommen / habe der Vater eben über Tische gesessen / und habe Frühstücken wollen / und auf dem Tische haben gestanden drei gesottene Eier.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.486299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16170,"date":1663,"orig":"Der Vatter habe den Sohn beneventieret/ und neben ſich geſetzet.","norm":"Der Vater habe den Sohn beneventieret / und neben sich gesetzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.349599838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16171,"date":1663,"orig":"Endlich habe er gefraget/ was er die gantze Zeit gelernet habe/ vor das viele Geld/ das er ihm geſchicket habe auff Univerſitaͤten?","norm":"Endlich habe er gefragt / was er die ganze Zeit gelernt habe / vor das viele Geld / das er ihm geschickt habe auf Universitäten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.128900051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16172,"date":1663,"orig":"Der Sohn habe geantwortet:","norm":"Der Sohn habe geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.359300136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16173,"date":1663,"orig":"Mein lieber Vatter/ ich habe die Logicam gelernt/ und ihr ſehet jetzo in dieſer Schuͤſſel drey Eyer ligen/ allein ich will euch durch meine Logic erweiſen/ daß nicht drey/ ſondern fuͤnff Eyer in der Schuͤſſel ligen.","norm":"Mein lieber Vater / ich habe die Logicam gelernt / und ihr sehet jetzt in dieser Schüssel drei Eier liegen / allein ich will euch durch meine Logik erweisen / dass nicht drei / sondern fünf Eier in der Schüssel liegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.837200164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16174,"date":1663,"orig":"Wann euch dieſe ſubtilitaͤt zu hoch iſt/ muͤſt Jhr es euch nicht frembd vorkommen laſſen.","norm":"Wann euch diese Subtilität zu hoch ist / müsst Ihr es euch nicht fremd vorkommen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.234799861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16175,"date":1663,"orig":"Denn es iſt eine Kunſt/ und hat euch auch euer Gelt gekoſtet.","norm":"Denn es ist eine Kunst / und hat euch auch euer Geld gekostet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.576300144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16176,"date":1663,"orig":"Jhr ſeyt ein armer einfaͤltiger Laye.","norm":"Ihr seid ein armer einfältiger Laie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.22320008277893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16177,"date":1663,"orig":"Aber deßwegen habt ihr mich auff Univerſitaͤten geſchicket/ daß ich Weisheit und Kunſt lerne.","norm":"Aber deswegen habt ihr mich auf Universitäten geschickt / dass ich Weisheit und Kunst lerne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.081699848175049} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16178,"date":1663,"orig":"Alſo argumentiere ich nun/ und mache einen ſolchen Syllogiſmum oder Schluß:","norm":"Also argumentiere ich nun / und mache einen solchen Syllogismum oder Schluss:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.747099876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16179,"date":1663,"orig":"Wer drey Eyer hat/ der hat auch zwey.","norm":"Wer drei Eier hat / der hat auch zwei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.09119987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16180,"date":1663,"orig":"Nun ſind zwey und drey fuͤnff/ wie alle Rechen-Meiſter geſtehen.","norm":"Nun sind zwei und drei fünf / wie alle Rechenmeister gestehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.398499965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16181,"date":1663,"orig":"Darauß folget/ daß wer drey habe/ der hab auch fuͤnff.","norm":"Daraus folget / dass wer drei habe / der habe auch fünf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.47189998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16182,"date":1663,"orig":"Der Vatter habe geantwortet: Sohn/ Jch ſehe/ daß ich mein Geld wol angeleget habe.","norm":"Der Vater habe geantwortet: Sohn / Ich sehe / dass ich mein Geld wohl angelegt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.077199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16183,"date":1663,"orig":"Jch will die drey Eyer nemmen/ und eſſen/ die in der Schuͤſſel ligen/ du magſt die uͤbrige zwey eſſen/ welche du durch deine Logic erworben haſt.","norm":"Ich will die drei Eier nehmen / und essen / die in der Schüssel liegen / du magst die übrige zwei essen / welche du durch deine Logik erworben hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.890600204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16184,"date":1663,"orig":"Jch liebe die Philoſophos von gantzem Hertzen.","norm":"Ich liebe die Philosophos von ganzem Herzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.427499771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16185,"date":1663,"orig":"Jch wuͤnſche Jhnen ſo manchen guten Tag/ ſo manche Lauß in Ungarn/ ſo manche Gutſche zu Pariß/ ſo viel Scorpionen in Jtalien/ ſo viel Loͤwen in Spanien/ ſo viel Bier-Saͤuffer in Nider-Sachſen/ ſo viel Courtiſanen zu Rom/ ſo viel Pferde im Oldenburger Land/ ſo viel Fiſch in der Marck Brandenburg/ ſo viel Schweine in Weſtphalen/ ſo viel Schafe in Engelland/ ſo viel Ochſen in Hollſtein/ Dennemarck und Polen/ ſo viel Kuͤnſtler zu Nuͤrnberg/ ſo viel Juden zu Prag/ Wien/ Hamburg/ und anderswo/ ſo viel Heuſchrecken im Sommer/ ſo viel Dauben in der Wetterau/ ſo viel Heringe in Flandern und Thuͤringen/ ſo viel Ammen und Wartsfrauen zu Hamburg ſind/ und ſo viel Huren in zehen Jahren zu Altenau geweſen ſind.","norm":"Ich wünsche Ihnen so manchen guten Tag / so manche Laus in Ungarn / so manche Kutsche zu Paris / so viel Skorpionen in Italien / so viel Löwen in Spanien / so viel Bier-Säufer in Niedersachsen / so viel Kurtisanen zu Rom / so viel Pferde im Oldenburger Land / so viel Fisch in der Mark Brandenburg / so viel Schweine in Westfalen / so viel Schafe in England / so viel Ochsen in Hollstein / Dänemark und Polen / so viel Künstler zu Nürnberg / so viel Juden zu Prag / Wien / Hamburg / und anderswo / so viel Heuschrecken im Sommer / so viel Dauben in der Wetterau / so viel Heringe in Flandern und Thüringen / so viel Ammen und Wartsfrauen zu Hamburg sind / und so viel Huren in zehn Jahren zu Altenau gewesen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.558599948883056} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16186,"date":1663,"orig":"Summa/ ich wuͤnſche ihnen/ daß es ihnen moͤge wol gehen/ biß ein Sperling einen Centner wiege/ und ein Lahmer einen Jaͤger- Hund uͤberlauffen koͤnne.","norm":"Summa / ich wünsche ihnen / dass es ihnen möge wohl gehen / bis ein Sperling einen Zentner wiege / und ein Lahmer einen Jäger-Hund überlaufen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.331200122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16187,"date":1663,"orig":"Allein dieſe weiſe Leute/ welche auß dieſes Chryſippi Schule entſproſſen ſind/ wollen mir verzeyhen/ daß ich unterweilens uͤber ſie ſeufftze/ daß durch ihre Phantaſey mir die beſte Bluͤte meines Alters geſtolen ſey.","norm":"Allein diese weise Leute / welche aus dieses Chrysippi Schule entsprossen sind / wollen mir verzeihen / dass ich Unterweilens über sie seufze / dass durch ihre Phantasie mir die beste Blüte meines Alters gestohlen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.80079984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16188,"date":1663,"orig":"Jch war ein Knab von 15. Jahren/ als ich auff Univerſitaͤten kam/ und nichts hoͤrte als von Darapti und Felapton, von dem Collegio Connimbricenſi, von dem Ruvio, von dem Suaretz.","norm":"Ich war ein Knabe von 15. Jahren / als ich auf Universitäten kam / und nichts hörte als von Darapti und Felapton, von dem Collegio Connimbricensi, von dem Ruvio, von dem Suaretz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.263700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16189,"date":1663,"orig":"Es ſtiegen dieſe Logiſche Helden einwendig uͤber meinen Horizont.","norm":"Es stiegen diese Logische Helden einwendig über meinen Horizont.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.384099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16190,"date":1663,"orig":"Als wurde mir von meinem Præceptore recommendiret N. N. und Hippius.","norm":"Als wurde mir von meinem Praeceptore rekommandieret N. N. und Hippius.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.74970006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16191,"date":1663,"orig":"Jch war nicht faul/ ſondern laſe dieſelbe fleiſſig, Jch gieng in Collegia Logica, und wuſte den N. und Hippium außwendig.","norm":"Ich war nicht faul / sondern las dieselbe fleißig, Ich ging in Collegia Logica, und wusste den N. und Hippium auswendig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.459400177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16192,"date":1663,"orig":"Wann ich einmal reſpondieren ſolte/ verließ ich mich auff meine Logiſche Beichtvaͤtter N. und Hippium.","norm":"Wann ich einmal respondieren sollte / verließ ich mich auf meine Logische Beichtväter N. und Hippium.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.176799774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16193,"date":1663,"orig":"Wann der Opponens ſagte:","norm":"Wann der Opponens sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.229400157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16194,"date":1663,"orig":"Quæcunque definitio est latior ſuô definitô illa est vitioſa.","norm":"Quaecunque definitio est latior suo definito illa est vitiosa.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"gd","lang_de":0,"norm_lmscore":5.7322998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16195,"date":1663,"orig":"Hæe est talis.","norm":"Haee est talis.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":8.025500297546387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16196,"date":1663,"orig":"Ergò, aſſumirte ich das argument, und negirte minorem, damit ließ ich den Præſidem und Opponenten auffeinander gehen/ wie Koͤnig Guſtav und Tylli bey Leipzig.","norm":"Ergo, assumierte ich das Argument, und negierte minorem, damit ließ ich den Praesidem und Opponenten aufeinander gehen / wie König Gustav und Tylli bei Leipzig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.117899894714355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16197,"date":1663,"orig":"Jch ſaß unterdeſſen hinder meinem Suarez und Ruvio/ wie hinder einem Schantzen-Korbe/ und dachte/ wie jener General/ welcher eine Feld-Schlacht angeordnet hatte/ und hielt auff einem hohen Berge.","norm":"Ich saß unterdessen hinter meinem Suarez und Ruvio / wie hinter einem Schanzen-Korbe / und dachte / wie jener General / welcher eine Feld-Schlacht angeordnet hatte / und hielt auf einem hohen Berge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.258800029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16198,"date":1663,"orig":"Als er nun ſahe/ daß es gute Stoͤſſe gab/ da ritte er davon/ und ſagte:","norm":"Als er nun sah / dass es gute Stöße gab / da ritt er davon / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.731100082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16199,"date":1663,"orig":"Jch habe ihnen zuſammen geholffen/ ſie moͤgen ſehen/ wie ſie wider voneinander kommen.","norm":"Ich habe ihnen zusammen geholfen / sie mögen sehen / wie sie wieder voneinander kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.243299961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16200,"date":1663,"orig":"Als ich in dieſen Logicaliſchen Kriegen ein halb Jahr fuͤr einen Muſquetierer gedienet hatte/ und ohne blutigen Kopff davon kommen war/ da dachte ich/ wo will das hinauß?","norm":"Als ich in diesen Logicalischen Kriegen ein halb Jahr für einen Musketierer gedient hatte / und ohne blutigen Kopf davon kommen war / da dachte ich / wo will das hinaus?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8481998443603525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16201,"date":1663,"orig":"Auff dieſe Art wirſtu noch in langer Zeit kein Corporal werden.","norm":"Auf diese Art wirst du noch in langer Zeit kein Korporal werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.325200080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16202,"date":1663,"orig":"Jch fragte endlich meinen Cammeraden/ welcher ein Jahr aͤlter als ich war/ was er doch fuͤr Autores leſe?","norm":"Ich fragte endlich meinen Kameraden / welcher ein Jahr älter als ich war / was er doch für Autores lese?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.760200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16203,"date":1663,"orig":"Da ſagt er/ Jch leſe den einigen Scheiblerum, der iſt perſpicuus, darauß lerne ich mehr/ als auß allen Scholasticis, ſive veteribus ſive Neotericis.","norm":"Da sagt er / Ich lese den einigen Scheiblerum, der ist perspicuus, daraus lerne ich mehr / als aus allen Scholasticis, sive veteribus sive Neotericis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.139299869537353} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16204,"date":1663,"orig":"Jch dachte/ das ſolt du keinem Narrn geſagt haben/ und gieng alſobald/ und machte einen Uberſchlag/ wie bald ich den Scheiblerum durchleſen koͤnne.","norm":"Ich dachte / das sollt du keinem Narren gesagt haben / und ging alsobald / und machte einen Überschlag / wie bald ich den Scheiblerum durchlesen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.036799907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16205,"date":1663,"orig":"Jch nam mir fuͤr/ ich wolte alle Morgen zehen Blaͤtter in octavo außwendig lernen/ ehe ich einen Fuß auß meinem Logiment ſetzte.","norm":"Ich nahm mir für / ich wollte alle Morgen zehn Blätter in octavo auswendig lernen / ehe ich einen Fuß aus meinem Logement setzte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.453499794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16206,"date":1663,"orig":"Jch meynte/ zehen Blaͤtter auß dem Scheibler außwendig zu lernen/ das waͤre beſſer/ als 10. Capitel in der Bibel zu lernen und zu behalten.","norm":"Ich meinte / zehn Blätter aus dem Scheibler auswendig zu lernen / das wäre besser / als 10. Kapitel in der Bibel zu lernen und zu behalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.557000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16207,"date":1663,"orig":"Jch war in meiner Jugend feliciſſimæ memoriæ, und bin niemals zu Mittags Mahlzeit gangen/ wenn ich nicht zuvor auff meiner Stuben herumb ſpatzierte/ und zehen Blaͤtter in octavo aus dem Scheiblero memoriter recitirt hatte/ und wann ich ſie nicht recitiren kunte/ bliebe ich vom Tiſche und repetirte ſie noch einmahl.","norm":"Ich war in meiner Jugend felicissimae memoriae, und bin niemals zu Mittags Mahlzeit gegangen / wenn ich nicht zuvor auf meiner Stuben herumspazierte / und zehn Blätter in octavo aus dem Scheibleo memoriter rezitiert hatte / und wann ich sie nicht rezitieren konnte / bliebe ich vom Tische und repetierte sie noch einmal.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.614299774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16208,"date":1663,"orig":"Allein es war ein memori bey mir aber kein judicium.","norm":"Allein es war ein memori bei mir aber kein judicium.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.545100212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16209,"date":1663,"orig":"Jch lernete damals ſolche Dinge/ aber in ſpem futuræ oblivionis.","norm":"Ich lernte damals solche Dinge / aber in spem futurae oblivionis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.259399890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16210,"date":1663,"orig":"Jch hoͤrete daß einmals eines Schuſters Sohn zu Marpurg/ ein alter Pedant/ zu dem damaligen Profeſſore extraoraͤinario Logicæ kam/ und ihm klagte/ daß er drey Jahr zubracht/ und noch nicht habe erforſchen koͤnnen/ was eigetlich genus Logicæ ſey.","norm":"Ich hörte dass einmals eines Schusters Sohn zu Marpurg / ein alter Pedant / zu dem damaligen Professor extraoräinario Logicae kam / und ihm klagte / dass er drei Jahr zubracht / und noch nicht habe erforschen können / was eigetlich Genus Logicae sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.719600200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16211,"date":1663,"orig":"An ſit Ars? an ſit ſcientia?","norm":"An sit Ars? an sit scientia?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"gd","lang_de":0,"norm_lmscore":9.725600242614746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16212,"date":1663,"orig":"An ſit habitus inſtrumentalis practicus, &c. Jch erſchrack und gedachte/ hat der Kerl ſo viel Zeit zubracht/ und verſtehet die erſte Definition noch nicht/ was werde ich armer Troyff denn thun in dieſem bello Logicali?","norm":"An sit habitus instrumentalis practicus, & c. Ich erschrak und gedachte / hat der Kerl so viel Zeit zubracht / und verstehet die erste Definition noch nicht / was werde ich armer Troyff denn tun in diesem bello Logicali?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.002600193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16213,"date":1663,"orig":"Jch werde ein armer Mußquetirer bleiben muͤſſen/ ſonderlich da ich ſehe/ daß der alte Rudolphus Goclenius in die Stambuͤcher ſchreibe/ und nenne ſich Profeſſorem Depontanum, damit er ohne Zweiffel alludiret auff den Brauch der alten Roͤmer/ und damit ſein hohes Alter zu verſtehen giebt.","norm":"Ich werde ein armer Musketierer bleiben müssen / sonderlich da ich sehe / dass der alte Rudolphus Goclenius in die Stammbücher schreibe / und nenne sich Professorrem Depontanum, damit er ohne Zweifel alludiret auf den Brauch der alten Römer / und damit sein hohes Alter zu verstehen gibt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.382500171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16214,"date":1663,"orig":"Dieſer groſſe Alte diſputirte biß in ſeinen Todt/ und hatte immer noch etwas zu gruͤbeln in der Logic.","norm":"Dieser große Alte disputierte bis in seinen Tod / und hatte immer noch etwas zu grübeln in der Logik.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.95989990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16215,"date":1663,"orig":"Jch habe die Ehre gehabt/ daß dieſer alte Philoſophus mich als einen jungen Knaben/ umb deßwegen/ weil ich ſeine Lectiones ſo fleiſſig beſuchte/ in meinem Logiment beſuchet hat.","norm":"Ich habe die Ehre gehabt / dass dieser alte Philosophus mich als einen jungen Knaben / um deswegen / weil ich seine Lectiones so fleißig besuchte / in meinem Logement besuchet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.855500221252441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16216,"date":1663,"orig":"Da ich ihn mit einem Becher Wein tractiret habe/ und er mir ſo viel alte Heſſiſche Hiſtorien erzehlte/ und mir wol 20. zutrunck.","norm":"Da ich ihn mit einem Becher Wein traktiert habe / und er mir so viel alte hessische Historien erzählte / und mir wohl 20. Zutrunk.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.389200210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16217,"date":1663,"orig":"Allein unter vielen Diſcurſen vergaß er deß Lieferns.","norm":"Allein unter vielen Diskursen vergaß er des Lieferns.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.767000198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16218,"date":1663,"orig":"Jch dachte damals/ weil der groſſe Mann biß in den Tod ſich mit der Logic ſchleppe/ und laſſe das ſein principal ſtudium ſeyn/ ſo ſey es unmuͤglich/ daß ich armer Pennal aus dem Drecke herfuͤr kriechen koͤnne.","norm":"Ich dachte damals / weil der große Mann bis in den Tod sich mit der Logik schleppe / und lasse das sein Prinzipal studium sein / so sei es unmöglich / dass ich armer Pennal aus dem Drecke herfür kriechen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.217000007629394} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16219,"date":1663,"orig":"Allein glaubet mir ſicherlich/ daß ich nach der Zeit/ da ich habe lernen vernem̃ẽ/ worin die Logic beſtehe/ hette wuͤnſchen moͤgen/ daß ich die Zeit mit Spatzieren gehen zubracht hette/ welche ich an die Logiſche Bachanten-Troͤſter gewendet habe.","norm":"Allein glaubet mir sicherlich / dass ich nach der Zeit / da ich habe lernen Vernehmen / worin die Logik bestehe / hätte wünschen mögen / dass ich die Zeit mit Spazieren gehen zubracht hätte / welche ich an die Logische Bachantentröster gewendet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.519999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16220,"date":1663,"orig":"Jch wil zwar meinen Præceptoribus nicht fluchen.","norm":"Ich will zwar meinen Praeceptoribus nicht fluchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7600998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16221,"date":1663,"orig":"Allein ich werde gleichwohl ihr Grabe nicht mit Roſen und Violen/ mit Roßmarin Tulipanen beſtreuen/ darumb weil ſie mir damals nicht gerathen haben/ daß ich an ſtatt dieſer Logiſchen Bachanten Troͤſter einen guten Oratorem oder Hiſtoricum in die Hand nehmen/ und darin mein memoriam employren ſolle/ biß daß creſcente ætate das judicium wachſe Allein ich muß wider auff die alten Schulfuͤchſe kommen.","norm":"Allein ich werde gleichwohl ihr Grabe nicht mit Rosen und Violen / mit Rossmarin Tulpen bestreuen / darum weil sie mir damals nicht geraten haben / dass ich anstatt dieser Logischen Bachanten Tröster einen guten Oratorem oder Historicum in die Hand nehmen / und darin mein memoriam employren solle / bis dass crescente aetate das judicium wachse allein ich muss wieder auf die alten Schulfüchse kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.619900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16222,"date":1663,"orig":"Chriſippus und ſeine Geſellen waren gleich den Spinnen welche kuͤnſtliche und ſubtile Netze ſpinnen/ aber eine einige Fliege/ wenn ſie eine gute reſolution gefaſt hat/ kan dadurch hinfliegen.","norm":"Chrisippus und seine Gesellen waren gleich den Spinnen welche künstliche und subtile Netze spinnen / aber eine einige Fliege / wenn sie eine gute Resolution gefast hat / kann dadurch hinfliegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.848599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16223,"date":1663,"orig":"Jch beklagte daß dieſe Wuͤrme ſich nicht wollen curiren laſſen.","norm":"Ich beklagte dass diese Würmer sich nicht wollen kurieren lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.584099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16224,"date":1663,"orig":"Es war die Welt noch nicht genung mit Narren erfuͤllt/ da die Peripatetici kamen/ und ſich in Erforſchung der natuͤrlichen Dinge wolten Admirabel machen/ und wolten erforſchen wie lang ein Floch leben koͤnne?","norm":"Es war die Welt noch nicht genug mit Narren erfüllt / da die Peripatetici kamen / und sich in Erforschung der natürlichen Dinge wollten Admirabel machen / und wollten erforschen wie lang ein Flog leben könne?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.090499877929687} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16225,"date":1663,"orig":"wie weit ein Floch huͤppen koͤnne?","norm":"wie weit ein Flog hippen könne?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.787799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16226,"date":1663,"orig":"Wie tieff die Sonne mit ihren Strahlen in das Meer kommen koͤnne/ etc.","norm":"Wie tief die Sonne mit ihren Strahlen in das Meer kommen könne / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.392099857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16227,"date":1663,"orig":"Jch wil nicht ſagen von den Sternguckern/ welche am Himmel haben ſehen wollen/ was groſſen Potentaten uͤber zwey oder drey Jahr begegnen ſoll? und haben nicht gewuſt/ wie offt ihnen in ihrem Hauſe ſeyn Hoͤrner auffgeſetzet worden/ und was ihnen ſonſten fuͤr Poſſen von ihren Knechten und Maͤgden geſchehen ſeyn.","norm":"Ich will nicht sagen von den Sternguckern / welche am Himmel haben sehen wollen / was großen Potentaten über zwei oder drei Jahr begegnen soll? und haben nicht gewusst / wie oft ihnen in ihrem Hause sein Hörner aufgesetzt worden / und was ihnen sonsten für Possen von ihren Knechten und Mägden geschehen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.775100231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16228,"date":1663,"orig":"Jch wil auch nicht ſagen von den Sceptitis welche wann ihnen ſchon tauſend Ohrfeygen waͤren gegeben worden/ dennoch in Gegenwart deren/ welche ihnen die Ohrfeigen gegeben/ pro & contra argumentirt und diſputirt haͤtten/ ob es wahr ſey/ daß ſie Ohrfeigen bekommen oder daß ihr Gegenpart Ohrfeigen ausgegeben habe?","norm":"Ich will auch nicht sagen von den Sceptitis welche wann ihnen schon tausend Ohrfeigen wären gegeben worden / dennoch in Gegenwart deren / welche ihnen die Ohrfeigen gegeben / pro & contra argumentiert und disputiert hätten / ob es wahr sei / dass sie Ohrfeigen bekommen oder dass ihr Gegenpart Ohrfeigen ausgegeben habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.03380012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16229,"date":1663,"orig":"Das waren Narren/ welche in der oberſten Claß der Narren-Schule ſaſſen/ und mit einem gebornen Narren ſolte man lieber zuthun haben/ als mit einem ſolchen Witzdoͤlpel.","norm":"Das waren Narren / welche in der obersten Claß der Narrenschule saßen / und mit einem geborenen Narren sollte man lieber zutun haben / als mit einem solchen Witztölpel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.47160005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16230,"date":1663,"orig":"Als Lucianus ſolche und dergleichen Ding ſahe/ begegnete er den Philoſophis und andern/ nicht mit ſyllogiſmis in Darapti & Felapton. denn alſo haͤtte er aus Narren gantz tolle und raſende Leute gemacht.","norm":"Als Lucianus solche und dergleichen Ding sah / begegnete er den Philosophis und anderen / nicht mit syllogismis in Darapti & Felapton . denn also hätte er aus Narren ganz tolle und rasende Leute gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5640997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16231,"date":1663,"orig":"Sondern er tractirte ſie wie Reuchlin und Eraßmus/ die Hochgelahrte Maͤnner/ hiebevor die unſinnige Moͤnch tractirten.","norm":"Sondern er traktierte sie wie Reuchlin und Eraßmus / die Hochgelahrte Männer / hiervor die unsinnige Mönch traktierten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.850299835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16232,"date":1663,"orig":"Als die beyde/ Reuchlin und Eraßmus nicht wolten geigen wie die Moͤnch und Schulmeiſter eine geraume Zeit gefiddelt hatten/ Da war M. Ortwinus ein alter Schulfuchs ſampt ſeinem Anhang gantz darwider und ſagten:","norm":"Als die beide / Reuchlin und Eraßmus nicht wollten geigen wie die Mönch und Schulmeister eine geraume Zeit gefiddelt hatten / Da war M. Ortwinus ein alter Schulfuchs samt seinem Anhang ganz dawider und sagten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.706200122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16233,"date":1663,"orig":"Iſti Latinizatores poſſunt modicum latinizare, & ideò putant quòd nemo eſt dignus eos aſpicere, neque ſolvere corrigiam calceamenti eorum.","norm":"Isti Latinizatores possunt modicum latinizare, & ideo putant quod nemo est dignus eos aspicere, neque solvere corrigiam calceamenti eorum.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.687399864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16234,"date":1663,"orig":"Ipſi putant quod faciunt magna miracula dicendo groſſa verba.","norm":"Ipsi putant quod faciunt magna miracula dicendo grossa verba.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.258699893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16235,"date":1663,"orig":"Aſt creditis quod ſciunt aliquid de Bibliâ?","norm":"Ast creditis quod sciunt aliquid de Biblia?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"nl","lang_de":0,"norm_lmscore":6.006199836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16236,"date":1663,"orig":"Si daretur ipſis una poſitio, vel de pramiis Sanctorum, vel utrum Deus ſciat omnes pulices & omnes pediculos, qui creantur quotidiè Parifiis, creditis, quod ipſi poſſent arguere pro & contra?","norm":"Si daretur ipsis una positio, vel de pramiis Sanctorum, vel utrum Deus sciat omnes pulices & omnes pediculos, qui creantur quotidie Parifiis, creditis, quod ipsi possent arguere pro & contra?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.173999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16237,"date":1663,"orig":"Ego vellem quod iſti omnes Latinizatores eſſent in profundo inferni, unde nunquam poſſent revenire.","norm":"Ego vellem quod isti omnes Latinizatores essent in profundo inferni, und nunquam possent revenire.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.560200214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16238,"date":1663,"orig":"Profectò, Magiſtri noſtri de Pariſiu, qui ſapiunt arguere tam artificialiter, & qui ſunt adeò illuminati & zeloſi & renominati per omnes angulos terræ, faciunt malè, quod non confundunt iſtos zizaniatores.","norm":"Profecto, Magistri nostri de Parisiu, qui sapiunt arguere tam artificialiter, & qui sunt adeo illuminati & zelosi & renominati per omnes angulos terrae, faciunt male, quod non confundunt istos zizaniatores.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.009600162506103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16239,"date":1663,"orig":"Non oporteret, niſi facere unam parvam quæſtionem contra iſtum Latinizatorem Eraſmum, quod ipſe eſſet ſtatim ad metam non loqui.","norm":"Non oporteret, nisi facere unam parvam quaestionem contra istum Latinizatorem Erasmum, quod ipse esset statim ad metam non loqui.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.401500225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16240,"date":1663,"orig":"Creditis quod ipſi ſciunt aliquid fundamentaliter?","norm":"Creditis quod ipsi sciunt aliquid fundamentaler?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.823800086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16241,"date":1663,"orig":"Fundamentaliter vero?","norm":"Fundamentaler vero?","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.923399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16242,"date":1663,"orig":"In bona veritate, ego auderem benè ponere caput meum, quod ipſi non ſciunt ſuos terminos, neque ſuas ſummulas, & quomodo poſſunt ipſi reſpondere?","norm":"In bona veritate, ego auderem bene ponere caput meum, quod ipsi non sciunt suos terminos, neque suas summulas, & quomodo possunt ipsi respondere?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.412700176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16243,"date":1663,"orig":"Creditis quod ſciunt ſyllogiſmos & Elenchos?","norm":"Creditis quod sciunt syllogismos & Elenchos?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":6.159999847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16244,"date":1663,"orig":"Creditis quod ſciunt Prædicamenta & Prædicabilia?","norm":"Creditis quod sciunt Praedicamenta & Praedicabilia?","lang_fastText":"no","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":6.370100021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16245,"date":1663,"orig":"Creditis quod ipſi viderunt aliquid de Ethicis & de Phyſica & de Sphæra, & de Cœlo & de Mundo?","norm":"Creditis quod ipsi viderunt aliquid de Ethicis & de Physica & de Sphaera, & de Coelo & de Mundo?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"es","lang_de":0,"norm_lmscore":5.14079999923706} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16246,"date":1663,"orig":"Ego opto ut tot accipiam pediculos, quot carnifices occidunt poſt Paſcha vitulos, Si ipſe ſciunt de hoc unum vocabulum.","norm":"Ego opto ut tot accipiam pediculos, quot carnifices occidunt post Pascha vitulos, Si ipse sciunt de hoc unum vocabulum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.969699859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16247,"date":1663,"orig":"Ipſi derident nos, quia nos non dicimus groſſa verba, ſicut ipſi faciunt.","norm":"Ipsi derident nos, quia nos non dicimus große verba, sicut ipsi faciunt.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"gd","lang_de":0,"norm_lmscore":5.436600208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16248,"date":1663,"orig":"Aſt nos loquimur melius ſecundum Ciceronem quam ipſi non faciunt.","norm":"Ast nos loquimur melius secundum Ciceronem quam ipsi non faciunt.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.355999946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16249,"date":1663,"orig":"Cicero non habebat, niſi verba intelligibilia.","norm":"Cicero non habebat, nisi verba intelligibilia.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.686800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16250,"date":1663,"orig":"Sed iſti credunt ſe feciſſe unum magnum miraculum, ſi ipſi dixerint unum groſſum vocabulum.","norm":"Sed isti credunt se fecisse unum magnum miraculum, sie ipsi dixerint unum grossum vocabulum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.400400161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16251,"date":1663,"orig":"In bona veritate, ego vidi duos Theologos, multum artificiales in Daventria, quorum unus erat Magiſter noſter, alter dicebatur eſſe Magiſter noſtrandus.","norm":"In bona veritate, ego vidi duos Theologos, multum artificiales in Daventria, quorum unus erat Magister noster, alter dicebatur esse Magister nostrandus.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.767399787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16252,"date":1663,"orig":"Et ipſi ambo ſciebant bene tot, ſicut faciunt iſti buffones.","norm":"Et ipsi ambo sciebant bene tot, sicut faciunt isti buffones.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"sw","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":7.306099891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16253,"date":1663,"orig":"Sed tamen non volebant allegare iſta groſſa vocabula.","norm":"Sed tamen non volebant allegare ista große vocabula.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":6.779099941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16254,"date":1663,"orig":"Quia Cicero non amabat ea.","norm":"Quia Cicero non amabat ea.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.134900093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16255,"date":1663,"orig":"Iuriſtæ, Legiſtæ, Apothecarii, Ad vocati, Domini de Parlamento, omnes Clerici villagiorum loquuntur ſicut nos.","norm":"Iuristae, Legistae, Apothecarii, Ad vocati, Domini de Parlamento, omnes Clerici villagiorum loquuntur sicut nos.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.40749979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16256,"date":1663,"orig":"Sed iſti habent ſuum Latinum per ſe, & volunt corrigere magnificat.","norm":"Sed isti habent suum Latinum per se, & volunt corrigere magnificat.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.232399940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16257,"date":1663,"orig":"Profectò Papa eſt benè fatuus, quod non excommunicat iſtos groſſos buffones, ita iſti non facerent tot diſturbia in populo.","norm":"Profecto Papa est bene fatuus, quod non excommunicat istos grossos buffones, ita isti non facerent tot disturbia in populo.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"gl","lang_de":0,"norm_lmscore":5.5991997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16258,"date":1663,"orig":"Videbitis quod niſi illuminatiſſimi Doctores de Pariſiis mittant unam ambaſſiatam ad Papam, ad excommicandum eos, quod ipſi faciunt omnes hæreticos.","norm":"Videbitis quod nisi illuminatissimi Doctores de Parisiis mittant unam ambassiatam ad Papam, ad excommicandum eos, quod ipsi faciunt omnes haereticos.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.029500007629394} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16259,"date":1663,"orig":"Quando ego conſidero de prope ſcandalizationes, quas ipſi faciunt, ego non poſſum aliquid dicere, niſi quod ego credo quod Anti-Chriſtus bene citô veniet.","norm":"Quando ego considero de prope scandalizationes, quas ipsi faciunt, ego non possum aliquid dicere, nisi quod ego credo quod Anti-Christus bene cito veniet.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.1717000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16260,"date":1663,"orig":"Summa/ Es wurde damals faſt auff allen Kloͤſtern uͤber Reuchlin und Erasmum geklagt/ als wann ſie die allerſchaͤdliſte Leut ſeyen in gantz Europa.","norm":"Summa / Es wurde damals fast auf allen Klöstern über Reuchlin und Erasmum geklagt / als wann sie die Schädliste Leute seien in ganz Europa.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.253200054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16261,"date":1663,"orig":"Was ſolten da dieſe ehrliche Maͤnner arders machen/ als daß ſie dieſe Lateiniſche Haſen-Koͤpff verlachten?","norm":"Was sollten da diese ehrliche Männer arders machen / als dass sie diese Lateinische Hasen-Köpff verlachten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.808300018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16262,"date":1663,"orig":"Der Hochgelahrte Mann Faber Stapulenſis kame endlich zu dieſen beyden dapffern Maͤnnern/ eben zu der Zeit als er auch von Schulfuͤchſen angefochten wurde/ welche ihn auch wolten zu einem Ketzer machen/ (weil er geſagt hatte/ es ſeyn drey Magdalenæ geweſen) und ſagte/ Ego eorum verba nihil facio.","norm":"Der Hochgelahrte Mann Faber Stapulensis kam endlich zu diesen beiden tapferen Männern / eben zu der Zeit als er auch von Schulfüchsen angefochten wurde / welche ihn auch wollten zu einem Ketzer machen / (weil er gesagt hatte / es sein drei Magdalenae gewesen) und sagte / Ego eorum verba nihil facio.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.482699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16263,"date":1663,"orig":"Mordeant ut volunt, reſpondere non decrevi.","norm":"Mordeant ut volunt, respondere non decrevi.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.464900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16264,"date":1663,"orig":"Et vos ipſi, ſi verbis meis & conſilio meo velitis acquieſcere, relinquetis eos in ſua loquacitate, neque vanas hujusmodi curabitis injurias.","norm":"Et vos ipsi, sie verbis meis & consilio meo velitis acquiescere, relinquetis eos in sua loquacitate, neque vanas hujusmodi curabitis injurias.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.567699909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16265,"date":1663,"orig":"Scitis ſcriptum eſſe:","norm":"Scitis scriptum esse:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":7.13100004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16266,"date":1663,"orig":"Mihi vindictam & ego retribuam.","norm":"Mihi vindictam & ego retribuam.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"eu","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.4542999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16267,"date":1663,"orig":"Darauff ſagt Reuchlin: Certè Erasme, ut paucis dicam, optimè mihi videtur conſulere Faber doctiſſimus, Propterea ſi me audis, eos miſſos faciemus.","norm":"Darauf sagt Reuchlin: Certe Erasme, ut paucis dicam, optime mihi videtur consulere Faber doctissimus, Propterea sie me audis, eos missos faciemus.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.606599807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16268,"date":1663,"orig":"Crepent, increpent, clament, reclament, nihil ad nos, Si tacuerimus, invidia rumpentur.","norm":"Crepent, increpent, clament, reclament, nihil ad nos, Si tacuerimus, invidia rumpentur.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"ro","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.5019001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16269,"date":1663,"orig":"Eraſmus antwortete/ Placet, quod mones.","norm":"Erasmus antwortete / Placet, quod mones.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.492000102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16270,"date":1663,"orig":"Redeamus ergo ad priſtina ſtudia, neque ineptis cujusdam ſermonibus ab opere bono deſiſtamus.","norm":"Redeamus ergo ad pristina studia, neque ineptis cujusdam sermonibus ab opere bono desistamus.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"lt","lang_de":0,"norm_lmscore":5.9953999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16271,"date":1663,"orig":"Jch hoͤre/ daß mein hochgeehrter Simplicius Chriſtianus in die Leipziger Meß reiſen wolle.","norm":"Ich höre / dass mein hochgeehrter Simplicius Christianus in die Leipziger Messe reisen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.03980016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16272,"date":1663,"orig":"Wann nun etwa M. Bernhard Schmidt zu ihm kommt/ ſo wolle er ihm ſagen/ Jch laſſe ihn und den Calender-Schreiber zu Leipzig/ & alios qui Schuppium Hamburgenſem, Magiſtraliter damnaverunt, ut ſciunt fratres Carmelitæ & alii qui vocantur Iacobitæ, ſo offt gruͤſſen/ und ihm ſo manchen bonus dies zu entbieten/ ſo manche Sau in Weſtphalen oder in Beyerland ſey/ und laſſe ihn fragẽ/ wo doch Eraßmus das ſchoͤne zierliche Latein gelernet hab?","norm":"Wann nun etwa M. Bernhard Schmidt zu ihm kommt / so wolle er ihm sagen / Ich lasse ihn und den Kalenderschreiber zu Leipzig / & alios qui Schuppium Hamburgensem, Magistraliter damnaverunt, ut sciunt fratres Carmelitae & alii qui vocantur Iacobitae, so oft grüßen / und ihm so manchen bonus dies zu entbieten / so manche Sau in Westfalen oder in Beyerland sei / und lasse ihn fragen / wo doch Eraßmus das schöne zierliche Latein gelernt habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.46120023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16273,"date":1663,"orig":"Er hat es nicht gelernt auff der Univerſitaͤt zu Coͤlln von M. Ort vvino.","norm":"Er hat es nicht gelernt auf der Universität zu Köln von M. Ort vvino.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.085299968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16274,"date":1663,"orig":"Dann der redet vil anders als Eraßmus.","norm":"Dann der redet viel anders als Eraßmus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.599599838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16275,"date":1663,"orig":"Er hat es auch nicht gelernt auff der Univerſitaͤt Erffurd/ welche nunmehr GOtt Lob in gutem Wohlſtande iſt/ aber zu Eraßmi Zeiten/ ſagte Magiſter noſter noſter Schluntz: Erdfurdia, eſt una ſolennis civitas in Thuringia, & habet Vniverſitatem, quæ meo rempore fuit in flore.","norm":"Er hat es auch nicht gelernt auf der Universität Erfurt / welche nunmehr Gott Lob in gutem Wohlstande ist / aber zu Eraßmi Zeiten / sagte Magister noster noster Schluntz: Erdfurdia, est una solennis civitas in Thuringia, & habet Vniversitatem, quae meo rempore fuit in flore.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.972499847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16276,"date":1663,"orig":"Et fuerunt multa ſuppoſita ibi & etiam nobiliſtæ.","norm":"Et fuerunt multa supposita ibi & etiam nobilistae.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.073200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16277,"date":1663,"orig":"Et Magiſtri qui fuerunt regentes in burſis non permiſerunt legere in Poeſi & aliis fantaſiis:","norm":"Et Magistri qui fuerunt regentes in bursis non permiserunt legere in Poesi & aliis fantasiis:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.276299953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16278,"date":1663,"orig":"Sed fuerunt diligentes in Ariſtotele, & fuerunt moderni in reales, & ſciverunt fortiter diſputare contra antiquos & nominales.","norm":"Sed fuerunt diligentes in Aristoteles, & fuerunt moderni in reales, & sciverunt fortiter disputare contra antiquos & nominales.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.187699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16279,"date":1663,"orig":"Damahls wolte M. Schluntz ein groſſer Criticus und Orator ſeyn/ und ſagte eins mals zu ſeinen Zuhoͤren:","norm":"Damals wollte M. Schlunz ein großer Criticus und Orator sein / und sagte eins Mals zu seinen Zuhören:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.45329999923706} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16280,"date":1663,"orig":"Status dicitur à Stando.","norm":"Status dicitur à Stando.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.625999927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16281,"date":1663,"orig":"Quia quando aliquis eſt dives, vel habet unam bonam præbendam, vel dignitatem, tunc dicimus:","norm":"Quia quando aliquis est dives, vel habet unam bonam praebendam, vel dignitatem, tunc dicimus:","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.919000148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16282,"date":1663,"orig":"Iſte bene ſtat. Sed quando nihil habet, & eſt nulla in dignitate, tunc dicitur malè ſtat.","norm":"Iste bene stat. Sed quando nihil habet, & est nulla in dignitate, tunc dicitur male statt.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.834199905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16283,"date":1663,"orig":"Allein Eraßmus hette aus dieſer Lection wenig Troſt geſchoͤpfft.","norm":"Allein Eraßmus hätte aus dieser Lektion wenig Trost geschöpft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.009200096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16284,"date":1663,"orig":"Wann ich Eraſmi Leben durchleſe/ befinde ich/ daß er nicht unter Schulfuͤchſen/ ſondern unter Eſtats Leuten auffgewachſen ſey. M.","norm":"Wann ich Erasmi Leben durchlese / befinde ich / dass er nicht unter Schulfüchsen / sondern unter Estats Leuten aufgewachsen sey. M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.486800193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16285,"date":1663,"orig":"Bernd ſage mir doch/ wo reuchlin die Griechiſche und Hebraiſche Sprach gelernet habe/ Alſo daß/ da er als ein Churfuͤrſtlicher Legat in Griechiſcher Sprach perorirt hat/ ihn jederman angeſehen und angehoͤret hat/ als ob er ein Wunderthier ſey/ das juͤngſt aus Africa kommen ſey?","norm":"Bernd sage mir doch / wo reuchlin die Griechische und Hebraische Sprache gelernt habe / Also dass / da er als ein Kurfürstlicher Legat in griechischer Sprache peroriert hat / ihn jedermann angesehen und angehört hat / als ob er ein Wundertier sei / das jüngst aus Afrika kommen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.284299850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16286,"date":1663,"orig":"Er hat es nit auff Umverſitaͤten von M. Ortwino oder M. Lupoldo gelernet/ dañ ſie verachtetẽ ihn und Eraſmum deßwegen und ſagten:","norm":"Er hat es nicht auf Umversitäten von M. Ortwino oder M. Lupoldo gelernt / dann sie verachteten ihn und Erasmum deswegen und sagten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.127200126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16287,"date":1663,"orig":"Videtur eis, quia ſciunt dicere, tou, to, logos &c. quod ipſi ſciunt plusquam deus.","norm":"Videtur eis, quia sciunt dicere, tou, to, logos & c. quod ipsi sciunt plusquam deus.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.555799961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16288,"date":1663,"orig":"Creditis quod deus multum curat de iſto Græco?","norm":"Creditis quod deus multum curat de isto Graeco?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.723700046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16289,"date":1663,"orig":"Alſo ſiehet M.","norm":"Also sieht M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.168099880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16290,"date":1663,"orig":"Bernd/ daß man auch auſſerhalb Univerſitaͤten etwas lerne koͤnne.","norm":"Bernd / dass man auch außerhalb Universitäten etwas lerne könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"tr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.611599922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16291,"date":1663,"orig":"Antenor wolte mehr ſagẽ.","norm":"Antenor wollte mehr sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"rw","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.476399898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16292,"date":1663,"orig":"Allein Simplicius Chriſtianus ſagte/ ich hab auff dieſes mal genung gehoͤrt.","norm":"Allein Simplicius Christianus sagte / ich habe auf dieses Mal genug gehört.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.515399932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16293,"date":1663,"orig":"Wann ich mehr hoͤren ſolte/ wuͤrde ich es auff dieſes mal nicht behalten koͤnnen.","norm":"Wann ich mehr hören sollte / würde ich es auf dieses Mal nicht behalten können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.126399993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16294,"date":1663,"orig":"Wir werden weiter zuſammen kommen.","norm":"Wir werden weiter zusammen kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.548699855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16295,"date":1663,"orig":"Jch ſehe wol wann ihr von dem Schul weſen/ und von den Mißbrauchen der Schulen in in Teutſchland reden oder ſchreiben ſoltet/ Jhr wuͤrdet aus Erfahrung anders davon buchſtabiren/ als der fromme und Hochgelahrte D. Meyfart gethan hat.","norm":"Ich sehe wohl wann ihr von dem Schule Wesen / und von den Missbrauchen der Schulen in in Deutschland reden oder schreiben solltet / Ihr würdet aus Erfahrung anders davon buchstabieren / als der fromme und Hochgelahrte D. Meyfart getan hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.504000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16296,"date":1663,"orig":"Was ich gehoͤrt habe/ will ich referiren, denen welche mich zu euch geſendet haben/ Adieu.","norm":"Was ich gehört habe / will ich referieren, denen welche mich zu euch gesendet haben / Adieu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.449999809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16297,"date":1663,"orig":"An den Leſer.","norm":"An den Leser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.056000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16298,"date":1663,"orig":"HOchgeehrter Leſer.","norm":"Hochgeehrter Leser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.238399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16299,"date":1663,"orig":"Jch weiß gar wol/ daß viel unter meinen Verleumbdern ſeyn/ welche mich fuͤr einen Lucianiſchen Speyvogel halten.","norm":"Ich weiß gar wohl / dass viel unter meinen Verleumdern sein / welche mich für einen Lucianischen Speivogel halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.923699855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16300,"date":1663,"orig":"Allein ich wolte wuͤnſchen/ daß ſolche Pedante recht wiſſen moͤchten/ wer Lucianus geweſen ſey/ und daß ſie recht leſen moͤchten/ die ſchoͤne Oration welche der Hochgelahrte Boxhornius in Leyden/ de Satyricâ Veterum ſapientia gehalten hat.","norm":"Allein ich wollte wünschen / dass solche Pedante recht wissen möchten / wer Lucianus gewesen sei / und dass sie recht lesen möchten / die schöne Oration welche der Hochgelahrte Boxhornius in Leiden / de Satyrica Veterum sapientia gehalten hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.709799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16301,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht ohn/ daß/ wann ich mit tollen unſinnigen Leuten zuthun habe/ welche mit ſehenden Augen blind ſind/ ſo pflege ich ſie mit Schertzreden zu unterrichten.","norm":"Es ist nicht ohne / dass / wann ich mit tollen unsinnigen Leuten zutun habe / welche mit sehenden Augen blind sind / so pflege ich sie mit Scherzreden zu unterrichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.810800075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16302,"date":1663,"orig":"Mein Doeg der Butyrolambius ſagt in ſeiner Paßquill daß ich alle ſolche Ding auff die Cantzel bringe/ und ſagt untern andern ſeinen Luͤgen Pag. 16. Jch hab gepredigt von einem/ der gewuͤnſchet hab/ bey deß Vice Roy zu Neapolis ſeiner Ehefrauen zu ſchlaffen/ welches auch der Vice Roy hab geſchehen laſſen wollen/ allein die Frau hab nicht drinn willigen wollen.","norm":"Mein Doeg der Butyrolambius sagt in seiner Pasquill dass ich alle solche Ding auf die Kanzel bringe / und sagt unteren anderen seinen Lügen Pag. 16. Ich habe gepredigt von einem / der gewünscht habe / bei des Vice Roy zu Neapolis seiner Ehefrauen zu schlafen / welches auch der Vice Roy habe geschehen lassen wollen / allein die Frau habe nicht drin willigen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.322299957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16303,"date":1663,"orig":"Dabey ſetzt Butyrolambius, daß ich bey dieſem aͤrgerlichen Exempel/ auch dieſen Lehrpunct ausgefuͤhret hab/ daß mancher etwas wuͤnſchete und bete/ welches ihm doch nicht werden koͤnte.","norm":"Dabei setzt Butyrolambius, dass ich bei diesem ärgerlichen Exempel / auch diesen Lehrpunkt ausgeführt habe / dass mancher etwas wünschte und bete / welches ihm doch nicht werden könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.308199882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16304,"date":1663,"orig":"Jhr meine ehrliche Zuhoͤrer zu St. Jacob/ ſonderlich ihr Witwen/ ihr Wayſen/ und ihr arme Leut/ die ihr euer taͤglich Brot mit Spinnen verdienet/ und den Faden offtmals mit euern Thraͤnen naß machet/ gebet GOtt die Ehre/ und redet die Warheit.","norm":"Ihr meine ehrliche Zuhörer zu St. Jacob / sonderlich ihr Witwen / ihr Waisen / und ihr arme Leute / die ihr euer täglich Brot mit Spinnen verdienet / und den Faden oftmals mit euren Tränen nass macht / Gebet Gott die Ehre / und redet die Wahrheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.906499862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16305,"date":1663,"orig":"Jch begehr von euch keine Roſanobel.","norm":"Ich begehre von euch keine Rosanobel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.562699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16306,"date":1663,"orig":"Antwortet aber ob ihr dieſes von mir in der Kirchen gehoͤrt habt?","norm":"Antwortet aber ob ihr dieses von mir in der Kirchen gehört habt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.357699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16307,"date":1663,"orig":"Es iſt ein ieglicher Chriſt ſchuldig vermoͤg des achten Gebots/ ſeines Nechſten ehrlichen Namen zu retten/ wann er unſchuldig verleumbdet wird.","norm":"Es ist ein jeglicher Christ schuldig vermög des achten Gebots / seines Nächsten ehrlichen Namen zu retten / wann er unschuldig verleumdet wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.099800109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16308,"date":1663,"orig":"Wann ihr nun Chriſten ſeyd/ ſo ſagt doch/ und machet kund in gantz Hamburg/ daß der jenige/ der dieſes dem Butyrolambio referirt hat/ geredet hab wie ein Luͤgner/ und nicht wie ein ehrlicher Mann.","norm":"Wann ihr nun Christen seid / so sagt doch / und macht kund in ganz Hamburg / dass derjenige / der dieses dem Butyrolambio referiert hat / geredet habe wie ein Lügner / und nicht wie ein ehrlicher Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.024199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16309,"date":1663,"orig":"Jch wil aber dem Leſer ſagen/ woher dieſe Luͤgen kommen.","norm":"Ich will aber dem Leser sagen / woher diese Lügen kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4028000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16310,"date":1663,"orig":"Es wurde mir einsmals angemuthet/ daß ich etwas fordern ſolle/ von Leuten/ welche mir und den jenigen welche es von mir forderten zu befehlen hatte.","norm":"Es wurde mir einsmals angemutet / dass ich etwas fordern solle / von Leuten / welche mir und denjenigen welche es von mir forderten zu befehlen hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.024400234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16311,"date":1663,"orig":"Es wolten aber die jenige/ bey welchen ich es ſuchen ſolte/ weder den jenigen/ welche dieſe Ding an mich begehrten/ oder mir willfahren ſondern ſagten:","norm":"Es wollten aber diejenige / bei welchen ich es suchen sollte / weder denjenigen / welche diese Ding an mich begehrten / oder mir willfahren sondern sagten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.431000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16312,"date":1663,"orig":"Es erfordere es die Nothdurfft nicht.","norm":"Es erfordere es die Notdurft nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.034999847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16313,"date":1663,"orig":"Als kame ich zu guten Freunden/ und ſagte aus Schertz:","norm":"Als kam ich zu guten Freunden / und sagte aus Scherz:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8420000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16314,"date":1663,"orig":"Dieſe gute Leute begehren etwas an mich/ das nicht in meiner Macht ſtehet.","norm":"Diese gute Leute begehren etwas an mich / das nicht in meiner Macht steht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.904600143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16315,"date":1663,"orig":"Jch muß darauff eine Hiſtori erzehlen.","norm":"Ich muss darauf eine Historie erzählen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.983699798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16316,"date":1663,"orig":"Der Duc de Oſſuna, geweſener Vice Roy zu Neapolis/ hat ſeinen groſſen eſpiris in vielen ſchertzhafftigen Reden und Thaten entdecket.","norm":"Der Duc de Ossuna, gewesener Vice Roy zu Neapolis / hat seinen großen espiris in vielen schertzhafftigen Reden und Taten entdecket.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8867998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16317,"date":1663,"orig":"Es hat mir ein groſſer Herr erzehlet/ daß er habe pflegen in die Wirthshaͤuſer zu gehen/ und habe ſich fuͤr einen gemeinen Mann außgegeben/ und hab hoͤren wollen/ was man von ihm rede?","norm":"Es hat mir ein großer Herr erzählt / dass er habe pflegen in die Wirtshäuser zu gehen / und habe sich für einen gemeinen Mann ausgegeben / und habe hören wollen / was man von ihm rede?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.210400104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16318,"date":1663,"orig":"Einsmals ſey er in ein Weinhaus kommen/ da haben drey Perſonen geſeſſen/ ein Teutſcher und zwey Spanier Der Teutſche ſey ein Uhrmacher geweſen/ und hab geſagt:","norm":"Einsmals sei er in ein Weinhaus kommen / da haben drei Personen gesessen / ein Deutscher und zwei Spanier der Deutsche sei ein Uhrmacher gewesen / und habe gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.760300159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16319,"date":1663,"orig":"Jch hab mich in Neapolis wol befunden.","norm":"Ich habe mich in Neapolis wohl befunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"en","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.286499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16320,"date":1663,"orig":"Allein ich werde geneidet/ und man wil mich in meiner Bude nicht laͤnger leiden.","norm":"Allein ich werde geneidet / und man will mich in meiner Bude nicht länger leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.126100063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16321,"date":1663,"orig":"Wann ich noch zwey Jahr koͤnte in Neapolis bleiben/ ſo wolt ich hernach mit freuden in Teutſchland reiſen.","norm":"Wann ich noch zwei Jahr könnte in Neapolis bleiben / so wollte ich hernach mit Freuden in Deutschland reisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.497799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16322,"date":1663,"orig":"Der eine Spanier hatte geſagt/ wiltu mir zwanzig Ducaten geben/ ſo will ich den Vice Roy deintwegen anſprechen.","norm":"Der eine Spanier hatte gesagt / willst du mir zwanzig Dukaten geben / so will ich den Vice Roy deinetwegen ansprechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.952099800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16323,"date":1663,"orig":"Denn er iſt den Teutſchen ſehr wol gewogen Der ander Spanier/ hatte geſagt:","norm":"Denn er ist den Deutschen sehr wohl gewogen der ander Spanier / hatte gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.217599868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16324,"date":1663,"orig":"Man ſagt ſo viel von dem Vice Roy, daß er ein weiſer und verſtaͤndiger Herr ſey.","norm":"Man sagt so viel von dem Vice Roy, dass er ein weiser und verständiger Herr sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.185800075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16325,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr daß er ein Narr ſey.","norm":"Ich halte dafür dass er ein Narr sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.313000202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16326,"date":1663,"orig":"Und das nehm ich daher ab/ weil er ein ſolch boͤſes/ und gar nicht ſchoͤnes Weib genommen hat.","norm":"Und das nehme ich daher ab / weil er ein solch böses / und gar nicht schönes Weib genommen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.103099822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16327,"date":1663,"orig":"Jedoch hatte der Spanier geſagt/ ich moͤchte gern einmahl bey ihr ſchlaffen/ nicht umb ihrer Schoͤnheit willen/ ſondern umb ihres hohen Standes willen.","norm":"Jedoch hatte der Spanier gesagt / ich möchte gern einmal bei ihr schlafen / nicht um ihrer Schönheit willen / sondern um ihres hohen Standes Willen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.339799880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16328,"date":1663,"orig":"Der Vice Roy hatte dieſes alles angehoͤrt/ hatte darzu gelacht/ und dieſen dreyen ein Glaß Wein zubracht.","norm":"Der Vice Roy hatte dieses alles angehört / hatte dazu gelacht / und diesen drei ein Glas Wein zubracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.020800113677978} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16329,"date":1663,"orig":"Des Morgens hatte der Vice Roy den Uhrmacher zu ſich fordern laſſen/ und gefragt:","norm":"Des Morgens hatte der Vice Roy den Uhrmacher zu sich fordern lassen / und gefragt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.085400104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16330,"date":1663,"orig":"Wer geſtern bey ihm geweſen ſey?","norm":"Wer gestern bei ihm gewesen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.139699935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16331,"date":1663,"orig":"Als der Uhrmacher referit hab/ wer ſie ſeyen/ und wo ſie wohnen/ habe Vice Roy ſie gleichfals zu ſich fordern laſſen.","norm":"Als der Uhrmacher referit habe / wer sie seien / und wo sie wohnen / habe Vice Roy sie gleichfalls zu sich fordern lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.446199893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16332,"date":1663,"orig":"Als ſie zuſammen kommen/ hatte der Vice Roy zu dem Urmacher geſagt: Du haſt geſtern begehrt/ daß du moͤgeſt noch zwey Jahr in Neapolis bleiben/ du ſolt nicht nur zwey ſondern drey Jahr darinn bleiben/ und ſolſt mir keine Penſion aus deiner Buden geben.","norm":"Als sie zusammen kommen / hatte der Vice Roy zu dem Urmacher gesagt: Du hast gestern begehrt / dass du mögest noch zwei Jahr in Neapolis bleiben / du sollt nicht nur zwei sondern drei Jahr darin bleiben / und sollst mir keine Pension aus deiner Buden geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.650199890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16333,"date":1663,"orig":"Zu dem erſten Spanier hatte er geſagt: Du haſt geſtern zwantzig Ducaten begehrt/ daß du mich des Uhrmachers halben wolleſt anſprechen/ da haſtu zwantzig Ducaten.","norm":"Zu dem ersten Spanier hatte er gesagt: Du hast gestern zwanzig Dukaten begehrt / dass du mich des Uhrmachers halben wollest ansprechen / da hast du zwanzig Dukaten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.967199802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16334,"date":1663,"orig":"Der dritte hatte ſich erinnert/ was er von der Gemahlin geredet hab/ hatte demnach einen Fußfall gethan/ und umb Verzeihung gebeten.","norm":"Der dritte hatte sich erinnert / was er von der Gemahlin geredet habe / hatte demnach einen Fußfall getan / und um Verzeihung gebeten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.341899871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16335,"date":1663,"orig":"Der Vice Roy hatte geſagt: Du Narr was mãgelt dir?","norm":"Der Vice Roy hatte gesagt: Du Narr was magelt dir?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.759200096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16336,"date":1663,"orig":"Stehe auff.","norm":"Stehe auf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"sn","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.3859000205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16337,"date":1663,"orig":"Hatte darauff ſein Gemahlin fordern laſſe/ und geſagt:","norm":"Hatte darauf sein Gemahlin fordern lasse / und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.569799900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16338,"date":1663,"orig":"Meine Liebſte/ dieſer Mann wolte gern einmahl bey euch ſchlaffen.","norm":"Meine Liebste / dieser Mann wollte gern einmal bei euch schlafen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.878300189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16339,"date":1663,"orig":"Die Gemahlin hatte angefangen auff den Vice Roy zu donnern und zu blitzen/ und hatte gefraget:","norm":"Die Gemahlin hatte angefangen auf den Vice Roy zu donnern und zu blitzen / und hatte gefragt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.775100231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16340,"date":1663,"orig":"Ob er meyne daß ſie eine Hure ſey?","norm":"Ob er meine dass sie eine Hure sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.947199821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16341,"date":1663,"orig":"Der Vice Roy hatte geſagt zu dem Spanier der noch in groſſer Furcht auff den Knien geſeſſen hatte: Du guter Mann/ du hetteſt etwas von mir begehren ſollen/ das in meiner Macht geſtanden hette.","norm":"Der Vice Roy hatte gesagt zu dem Spanier der noch in großer Furcht auf den Knien gesessen hatte: Du guter Mann / du hättest etwas von mir begehren sollen / das in meiner Macht gestanden hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.067100048065185} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16342,"date":1663,"orig":"Allein du ſieheſt wol/ daß das jenige welches du begehreſt/ nicht in meiner Macht ſtehe.","norm":"Allein du siehst wohl / dass dasjenige welches du begehrest / nicht in meiner Macht stehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.274700164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16343,"date":1663,"orig":"Meine Frau wil nicht darin willigen.","norm":"Meine Frau will nicht darin willigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.461900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16344,"date":1663,"orig":"Jch kan dir nicht helffen. Hab ich mit dieſen Reden/ welche ich nicht auff der Cantzel/ ſondern in privat diſcurſen fuͤrbracht/ die Hoͤll verdient/ wie Butyrolambius pralet?","norm":"Ich kann dir nicht helfen . Hab ich mit diesen Reden / welche ich nicht auf der Kanzel / sondern in privat Diskursen vorbracht / die Höll verdient / wie Butyrolambius prahlet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.835400104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16345,"date":1663,"orig":"Jch frage abermals alle meine Zuhoͤrer auff ihre Seel und Gewiſſen/ ob ſie dieſe Hiſtori in der Kirchen von mir gehoͤrt habẽ?","norm":"Ich frage abermals alle meine Zuhörer auf ihre Seele und Gewissen / ob sie diese Historie in der Kirchen von mir gehört haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.009500026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16346,"date":1663,"orig":"Jch achte Butyrolambium, M. Bernd zu Dreßden/ den Calender-Schreiber zu Leipzig/ und andere Lemmel viel zu gering/ daß ich umb ihrentwillen/ meine ordentliche Arbeit verſaͤumen ſoll.","norm":"Ich achte Butyrolambium, M. Bernd zu Dresden / den Kalenderschreiber zu Leipzig / und andere Lemmel viel zu gering / dass ich um ihretwillen / meine ordentliche Arbeit versäumen soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.256400108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16347,"date":1663,"orig":"Allein wann mir GOtt einmal einen froͤlichen.","norm":"Allein wann mir Gott einmal einen fröhlichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.812099933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16348,"date":1663,"orig":"Tag beſchert/ daß ich zu einer Hochzeit oder einer andern Gaſterey geladen werde/ werde ich immerdar an ſolche Lemmel gedencken/ und werde ſehen/ daß immerdar einer etwas wo nicht alsbald in Schrifften/ iedoch in Gedancken ſo in Schrifften kommen ſollen/ von mir bekomme.","norm":"Tag beschert / dass ich zu einer Hochzeit oder einer anderen Gasterey geladen werde / werde ich immerdar an solche Lemmel Gedenken / und werde sehen / dass immerdar einer etwas wo nicht alsbald in Schriften / jedoch in Gedanken so in Schriften kommen sollen / von mir bekomme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.828100204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16349,"date":1663,"orig":"Es iſt faſt kein Paragraphus in Butyrolambii Paßquill/ davon ich nicht ein eigen Tractaͤtlein ſchreiben/ und ihm beweiſen wolte/ was fuͤr eine boßhafftige Seel bey ihm ſey/ und was er fuͤr Narren poſſen in ſeiner Paßquill fuͤrbringe.","norm":"Es ist fast kein Paragraphus in Butyrolambii Pasquill / davon ich nicht ein eigen Traktätlein schreiben / und ihm beweisen wollte / was für eine boshafte Seele bei ihm sei / und was er für Narren Possen in seiner Pasquill vorbringe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.581399917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16350,"date":1663,"orig":"Allein die Zeit iſt mir viel zu koͤſtlich.","norm":"Allein die Zeit ist mir viel zu köstlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.947799921035766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16351,"date":1663,"orig":"Jch hab mir fuͤrgenommen ich wolle dem Teuffel zu Trotz/ und meinen Zuhoͤren zu Nutz/ immer etwas widerlegen bey muͤſſigen Stunden/ biß gantz Teuſchland bezeugen koͤnne/ daß Butyrolambius M. Bernd und ihr Anhang ſolcher Stoͤß genugſam bekommen haben/ welche ſie geſucht/ und auff ihre Schultern gewuͤnſcht oder verdienet haben/ Adieu.","norm":"Ich habe mir vorgenommen ich wolle dem Teufel zu Trotz / und meinen Zuhören zu Nutz / immer etwas widerlegen bei müßigen Stunden / bis ganz Täuschland bezeugen könne / dass Butyrolambius M. Bernd und ihr Anhang solcher Stöße genügsam bekommen haben / welche sie gesucht / und auf ihre Schultern gewünscht oder verdienet haben / Adieu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.145999908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16352,"date":1663,"orig":"Fabul-Hanſz/ Oder:","norm":"Fabul-Hanß / Oder:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"pl","lang_de":0,"norm_lmscore":7.227799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16353,"date":1663,"orig":"Eine ſchoͤne anmutige Predigt/ von der Fabul/ welche Jotham den Buͤrgern zu Sichem erzehlet hat/ Jud. 9.","norm":"Eine schöne anmutige Predigt / von der Fabel / welche Jotham den Bürgern zu Sichem erzählt hat / Jud. 9.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.491300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16354,"date":1663,"orig":"Dem Hoch-Ehrwuͤrdigen/ Groß-Achtbaren und Hochgelahrten Herrn MENONI HANNEKENIO, Der H. Schrifft weitberuͤhmten Doctori, der Kirchen zu Luͤbeck hoch-verdienten Superintendent.","norm":"Dem Hochehrwürdigen / Großachtbaren und Hochgelahrten Herrn MENONI HANNEKENIO, der H. Schrift weitberühmten Doctori, der Kirchen zu Lübeck hochverdienten Superintendent.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.696499824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16355,"date":1663,"orig":"Meinem inſonders Hoch-geehrten und Hoch-geneigten Herrn/ Vettern und Paten/ wuͤnſche ich ſampt deſſen gantzem Hauſe alles zeitliches und ewiges Wolergehen.","norm":"Meinem insonders Hochgeehrten und Hochgeneigten Herrn / Vettern und Paten / wünsche ich samt dessen ganzem Hause alles zeitliches und ewiges Wohlergehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.414899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16356,"date":1663,"orig":"Hoch-Ehrwuͤrdiger/ Groß-Achtbarer und Hochgelahrter/ mein inſonders Hochgeehrter und Hochgeneigter Herr/ Vaͤtter und Pate:","norm":"Hochehrwürdiger / Groß-Achtbarer und Hochgelahrter / mein insonders hochgeehrter und Hochgeneigter Herr / Väter und Pate:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.700099945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16357,"date":1663,"orig":"JCh werde berichtet/ daß zu Luͤbeck ein Geſchrey erſchollen ſey/ daß drey Tractaͤtlein wider Antenorn ſollen gedrucket werden/ deren eins genannt werde Examen juxta legem & Evangelium, das andere der Geiſt Crobyle, einer Alten Huren/ das dritte/ der Geiſtliche Eulenſpiegel.","norm":"Ich werde berichtet / dass zu Lübeck ein Geschrei erschollen sei / dass drei Traktätlein wider Antenorn sollen gedruckt werden / deren eins genannt werde Examen juxta legem & Evangelium, das andere der Geist Crobyle, einer Alten Huren / das dritte / der Geistliche Eulenspiegel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.140399932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16358,"date":1663,"orig":"Antenorn zu ehren und zu lieben/ befihlet mir GOTT.","norm":"Antenorn zu ehren und zu lieben / befiehlt mir GOTT.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.752600193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16359,"date":1663,"orig":"Und wenn ich kein Chriſt/ ſondern ein Heyd waͤre/ ſo wuͤrde mich die Natur darzu antreiben.","norm":"Und wenn ich kein Christ / sondern ein Heide wäre / so würde mich die Natur dazu antreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.1468000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16360,"date":1663,"orig":"Jch habe gehoffet/ ſolche gottloſe Leut/ welche in Schafskleidern daher gehen/ und inwendig reiſſende Woͤlffe ſind/ wuͤrden einmal auffhoͤren wider ihn zu wuͤten und zu toben.","norm":"Ich habe gehofft / solche gottlose Leute / welche in Schafskleidern daher gehen / und inwendig reißende Wölfe sind / würden einmal aufhören wider ihn zu wüten und zu toben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9741997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16361,"date":1663,"orig":"Weil ich aber vernehme/ daß ihre Boßheit je mehr und mehr wachſe/ als will ich hinfuͤro Antenorn, der ſeine Zeit in hoͤhern Dingen anwenden kan/ die Muͤhe abnemmen/ und ſolchen Kerlen mit Gottes Huͤlff antworten/ und das Maul ſtopffen.","norm":"Weil ich aber vernehme / dass ihre Bosheit je mehr und mehr wachse / als will ich hinfür Antenorn, der seine Zeit in höheren Dingen anwenden kann / die Mühe abnehmen / und solchen Kerlen mit Gottes Hilfe antworten / und das Maul stopfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.282800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16362,"date":1663,"orig":"Jch bin zwar noch jung/ und E. Hoch-Ehrw. wiſſen am beſten/ wie viel Jahr verfloſſen ſeyn/ nachdem ſie mich auß der H. Tauff gehoben/ und nach ihrem Nahmen mich genennet haben.","norm":"Ich bin zwar noch jung / und E. Hochehrw. . wissen am besten / wie viel Jahr verflossen sein / nachdem sie mich aus der H. Taufe gehoben / und nach ihrem Namen mich genannt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.434199810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16363,"date":1663,"orig":"Jch hoͤre/ daß der Autor deß Examinis juxta legem & Evangelium ein Mann ſey von einem groſſen Bart.","norm":"Ich höre / dass der Autor des Examinis juxta legem & Evangelium ein Mann sei von einem großen Bart.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.179999828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16364,"date":1663,"orig":"Allein ich will vor ſeinem Bart mich nicht entſetzen/ wenn er auch ſo groß waͤre als ein Schlacht-Schwerd/ ſondern will mit GOttes Huͤlffe ſehen/ wie ich mit ihm zu recht kommen koͤnne.","norm":"Allein ich will vor seinem Bart mich nicht entsetzen / wenn er auch so groß wäre als ein Schlacht-Schwert / sondern will mit Gottes Hilfe sehen / wie ich mit ihm zu Recht kommen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.53849983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16365,"date":1663,"orig":"Jch bitte ihn aber/ wann er ein ehrlicher Mann/ und ein guter Chriſt iſt/ er wolle ſeinen rechten Nahmen und Zunahmen bey dieſes Tractaͤtlein ſetzen/ damit ich wiſſen koͤnne/ mit wem ich zu thun habe/ und einem jeden einen Haͤring braten koͤnne/ nachdem der Mann.","norm":"Ich bitte ihn aber / wann er ein ehrlicher Mann / und ein guter Christ ist / er wolle seinen rechten Namen und Zunahmen bei dieses Traktätlein setzen / damit ich wissen könne / mit wem ich zu tun habe / und einem jeden einen Hering braten könne / nachdem der Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.825399875640869} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16366,"date":1663,"orig":"Jch will ihm mit Hoͤfligkeit und Beſcheidenheit begegnen/ und alles der Cenſur vornehmer Theologorum unterwerffen/ ehe es in Druck kommet.","norm":"Ich will ihm mit Höflichkeit und Bescheidenheit begegnen / und alles der Zensur vornehmer Theologorum unterwerfen / ehe es in Druck kommet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.129000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16367,"date":1663,"orig":"Jch ſchwoͤre bey meiner Ehr und Redligkeit/ daß ich und mein Bruder Joſt Burchard hiebevor in dieſer Sache keine Feder angeſetzet haben/ und daß wir die Unſchuld Antenors nicht geſchrieben haben/ wie uns etzliche Schuld geben.","norm":"Ich schwöre bei meiner Ehre und Redlichkeit / dass ich und mein Bruder Jost Burchard hiervor in dieser Sache keine Feder angesetzt haben / und dass wir die Unschuld Antenors nicht geschrieben haben / wie uns etliche Schuld geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.88700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16368,"date":1663,"orig":"Sondern es hat es ein vornehmer Hofmann gethan an einem vornehmen Fuͤrſtl. Hof/ von welchem Antenor ſaget/ daß er ihm unter tauſend Freunden/ welche ihn mit Undanck belohnet haben/ kaum die geringſte Wolthat erwieſen habe/ und ſich demnach nit genugſam verwundern koͤnne/ was ihn zu ſolcher Treu und affection auffgemuntert habe.","norm":"Sondern es hat es ein vornehmer Hofmann getan an einem vornehmen Fürstl. Hof / von welchem Antenor sagt / dass er ihm unter tausend Freunden / welche ihn mit Undank belohnet haben / kaum die geringste Wohltat erwiesen habe / und sich demnach nicht genügsam verwundern könne / was ihn zu solcher Treue und Affektion aufgemuntert habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.813399791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16369,"date":1663,"orig":"Wann ich und mein juͤngerer Bruder etwas hinfuͤro ſchreiben werden/ ſo wollen wir unſere Nahmen darbey ſetzen.","norm":"Wann ich und mein jüngerer Bruder etwas hinfür schreiben werden / so wollen wir unsere Namen dabei setzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.836299896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16370,"date":1663,"orig":"Jch bitte unterdeſſen E. Hoch-Ehrw. gantz dienſtlich/ Sie wollen mich in dieſem Fall treulich informiren/ ob das eben eine Todtſuͤnde ſey/ daß ein Theologus auß guter intention eine Fabul erzehle/ dem gemeinen Mann dadurch eine gute Lehr beyzubringen?","norm":"Ich bitte unterdessen E. Hochehrw. . ganz dienstlich / Sie wollen mich in diesem Fall treulich informieren / ob das eben eine Todsünde sei / dass ein Theologus aus guter Intention eine Fabel erzähle / dem gemeinen Mann dadurch eine gute Lehre beizubringen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.555600166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16371,"date":1663,"orig":"Jch vernehme/ daß Antenorn vorgeworffen werde/ die Fabeln ſeyn in den Saͤchſiſchen Kirchen-Ordnungen und in Gottes Wort/ ſonderlich in der erſten an Timotheum am 4. verbotten.","norm":"Ich vernehme / dass Antenorn vorgeworfen werde / die Fabeln sein in den sächsischen Kirchenordnungen und in Gottes Wort / sonderlich in der ersten an Timotheum am 4. verboten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.210100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16372,"date":1663,"orig":"Allein was die Kirchen-Ordnungen anlanget/ die ſind gemacht worden zur Zeit der Reformation Doct.","norm":"Allein was die Kirchenordnungen anlanget / die sind gemacht worden zur Zeit der Reformation Doct.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.733699798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16373,"date":1663,"orig":"Lutheri, da haben unſere Theologi mit dem Wort Fabel geſehen auff der Papiſten Legenden von den verſtorbenen Heiligen/ von ihren falſchen Wunderwercken und andern Luͤgen/ dardurch das Fegfeuer iſt erbauet worden/ welches den Papiſten bißhero ſo viel eingetragen hat/ als dem Koͤnig in Hiſpanien die Silber-Flotte.","norm":"Luthers, da haben unsere Theologen mit dem Wort Fabel gesehen auf der Papisten Legenden von den verstorbenen Heiligen / von ihren falschen Wunderwerken und anderen Lügen / dadurch das Fegfeuer ist erbauet worden / welches den Papisten bisher so viel eingetragen hat / als dem König in Hispanien die Silberflotte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.388999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16374,"date":1663,"orig":"Was Paulum anlanget/ der 1. ad Timoth 4. ſagt:","norm":"Was Paulum anlanget / der 1. ad Timoth 4. sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.244400024414062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16375,"date":1663,"orig":"Der Ungeiſtlichen und Alt-vaͤtteliſchen Fabulen entſchlage dich; Da halte ich darvor/ Paulus habe darmit geſehen auff die alte Juͤdiſche Weiber/ welche ihren Kindern allerhand Maͤhrlein erzehlten:","norm":"Der Ungeistlichen und Alt-vättelischen Fabulen entschlage dich; da halte ich davor / Paulus habe damit gesehen auf die alte jüdische Weiber / welche ihren Kindern allerhand Mährlein erzählten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2118000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16376,"date":1663,"orig":"Als zum Exempel/ wann ein Menſch ſterbe/ ſo komme er widerumb in das Paradeis/ darauß Adam und Eva vertrieben/ da werde es luſtig hergehen/ da werde man eſſen/ trincken/ tantzen/ ꝛc.","norm":"Als zum Exempel / wann ein Mensch sterbe / so komme er wiederum in das Paradies / daraus Adam und Eva vertrieben / da werde es lustig hergehen / da werde man essen / trinken / tanzen / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8734002113342285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16377,"date":1663,"orig":"Welche und dergleichen Fabeln mein ſeeliger Großvatter Doctor Helvius auß ihrem Talmut in die Teutſche Sprach verſetzet hat/ dieſe Fabeln wurtzelten endlich alſo ein/ daß auch die Alten/ welche in ihrer Kindheit dieſe Maͤhrlein gehoͤret hatten/ dieſelbige ſo hoch hielten/ als wann es Moſes und die Propheten geredet haͤtten.","norm":"Welche und dergleichen Fabeln mein seliger Großvater Doktor Helvius aus ihrem Talmut in die Deutsche Sprache versetzet hat / diese Fabeln wurzelten endlich also ein / dass auch die Alten / welche in ihrer Kindheit diese Mährlein gehöret hatten / dieselbige so hoch hielten / als wann es Moses und die Propheten geredet hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.031000137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16378,"date":1663,"orig":"Salome mag wol eine gute Frau geweſen ſeyn/ allein ohne Zweiffel iſt ihr in ihrer Kindheit die opinion beygebracht worden/ was der Meſſias fuͤr ein groſſet HERR ſeyn werde/ wie er das gantze Juͤdiſche Volck werde groß machen/ und zu Ehrnbringen.","norm":"Salome mag wohl eine gute Frau gewesen sein / allein ohne Zweifel ist ihr in ihrer Kindheit die opinion beigebracht worden / was der Messias für ein gerosst Herr sein werde / wie er das ganze jüdische Volk werde groß machen / und zu Ehrenbringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.917600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16379,"date":1663,"orig":"Weil ſie nun ſahe/ daß Chriſtus der wahre Meſſias ſeye/ und ihr mit Blut-Freundſchafft ſo nahe anverwandt ſeye/ da kam ſie zu ihm/ und bate/ daß Er ihre beyde Soͤhne vor andern befoͤrdern wolle.","norm":"Weil sie nun sah / dass Christus der wahre Messias sei / und ihr mit Blutfreundschaft so nahe anverwandt sei / da kam sie zu ihm / und bat / dass Er ihre beide Söhne vor anderen befördern wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.80049991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16380,"date":1663,"orig":"Und wolte den Einen in ſeinem Reich laſſen ſitzen zu ſeiner Rechten/ den Andern zu ſeiner Lincken/ das iſt/ Er wolle auß dem Einen etwan einen Reichs-Marſchalck/ auß dem Andern einen Reichs-Cantzler machen Dieſe Einbildung iſt vielleicht entſtanden auß den Fabeln und Maͤhrlein/ welche Salome in ihrer Kindheit von den alten Weibern gehoͤret hatte Weil nun Timotheus auch ein junger Menſche war/ und ohne Zweiffel von ſolchen Fabuln gehoͤret hatte/ als ſchrieb Paulus an ihn/ daß er ſich derſelbigen enthalten ſolle:","norm":"Und wollte den Einen in seinem Reich lassen sitzen zu seiner Rechten / den Anderen zu seiner Linken / das ist / Er wolle aus dem Einen etwan einen Reichs-Marschalk / aus dem Anderen einen Reichskanzler machen diese Einbildung ist vielleicht entstanden aus den Fabeln und Mährlein / welche Salome in ihrer Kindheit von den alten Weibern gehöret hatte weil nun Timotheus auch ein junger Mensch war / und ohne Zweifel von solchen Fabuln gehöret hatte / als schrieb Paulus an ihn / dass er sich derselbigen enthalten solle:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.690899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16381,"date":1663,"orig":"Daß ſonſten alle paraboliſche Reden/ Gleichnuſſen oder Fabeln/ in Gottes Wort allerdings verbotten ſeyen/ das kan ich nirgend finden.","norm":"Dass sonsten alle parabolische Reden / Gleichnussen oder Fabeln / in Gottes Wort allerdings verboten seien / das kann ich nirgend finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.102200031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16382,"date":1663,"orig":"Warumb hat der H Geiſt auffzeichnen laſſen die Fabel/ welche Jotham den Buͤrgern zu Sichem erzehlet?","norm":"Warum hat der H Geist aufzeichnen lassen die Fabel / welche Jotham den Bürgern zu Sichem erzählt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.532299995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16383,"date":1663,"orig":"Warumh hat Er auffzeichnen laſſen die Fabel/ welche Nathan dem Koͤnig David erzehlete?","norm":"warum hat er aufzeichnen lassen die Fabel / welche Nathan dem König David erzählte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.427599906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16384,"date":1663,"orig":"Warumb ſagte Nathan nicht alsbald/ Koͤnig David/ du biſt ein Moͤrder und Ehebrecher/ und die Moͤrder und Ehebrecher werden das Reich GOttes nicht ererben/ ſondern erzehlete Jhme erſtlich die Fabul von dem Schaf?","norm":"Warum sagte Nathan nicht alsbald / König David / du bist ein Mörder und Ehebrecher / und die Mörder und Ehebrecher werden das Reich Gottes nicht ererben / sondern erzählte ihm erstlich die Fabel von dem Schaf?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.374599933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16385,"date":1663,"orig":"Warumb hat der Sohn GOttes/ der Meiſter mit der gelehrten Zungen/ der gewaltig predigte/ und nicht wie die Schrifftgelehrten/ nicht eine ſolche Art zu predigen gebrauchet/ wie Moſes und die Propheten/ ſondern hat die vornembſte Articul deß Glaubens/ die vornembſte Geheimnuͤs/ in allerhand ſchoͤnen Parabeln und Gleichnuͤſſen vorgeſtellet/ indeme er ſagt:","norm":"Warum hat der Sohn Gottes / der Meister mit der gelehrten Zungen / der gewaltig predigte / und nicht wie die Schriftgelehrten / nicht eine solche Art zu predigen gebraucht / wie Moses und die Propheten / sondern hat die vornehmste Artikel des Glaubens / die vornehmste Geheimnis / in allerhand schönen Parabeln und Gleichnissen vorgestellt / indem er sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9911999702453613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16386,"date":1663,"orig":"Es gieng ein Saͤemann auß zu ſaͤen ſeinen Samen/ ꝛc.","norm":"Es ging ein Sämann auszusäen seinen Samen / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.165999889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16387,"date":1663,"orig":"Das Himmelreich iſt gleich einem Haußvatter/ der außgienge Arbeiter zu mieten in ſeinen Weinberg/ ꝛc. Mattheſius ſagt recht und wol/ die Allegorien und Gleichuuͤſſe beweiſen und gruͤnden keinen Articul deß Glaubens/ ſondern dienen darzu/ daß die gegruͤndete Articul/ als in einem Gemaͤlde/ den Einfaͤltigen deutlicher vor die Augen geſtellet/ und illuminieret werden Es ſcheinet/ daß Antenors Verfolgere nicht recht verſtehen das Wort Fabel/ und ich wolte wuͤnſchen/ daß ſie moͤchten leſen die ſchoͤne Oration, welche der hochgelahrte Marcus Zuerius Buxhornius zu Leyden gehalten hat/ de ſapientiâ Æſopi, und daß ſie leſen moͤchten bey dem alten Ehrwuͤrdigen Bacchanten-Troͤſter Ambroſio Calepino, was eine Fabul ſeye?","norm":"Das Himmelreich ist gleich einem Hausvater / der außgienge Arbeiter zu mieten in seinen Weinberg / etc. Matthesius sagt recht und wohl / die Allegorien und Gleichuüsse beweisen und gründen keinen Artikel des Glaubens / sondern dienen dazu / dass die gegründete Artikel / als in einem Gemälde / den Einfältigen deutlicher vor die Augen gestellt / und illuminieret werden es scheinet / dass Antenors Folgere nicht recht verstehen das Wort Fabel / und ich wollte wünschen / dass sie möchten lesen die schöne Oration, welche der hochgelahrte Marcus Zuerius Buxhornius zu Leiden gehalten hat / de sapientia Aesopi, und dass sie lesen möchten bei dem alten ehrwürdigen Bacchanten-Tröster Ambrosio Calepino, was eine Fabel sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.219500064849853} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16388,"date":1663,"orig":"Jch erwarte hiervon Euer. Ehrw. hochvernuͤnfftiges Iudicium.","norm":"Ich erwarte hiervon Euer. Ehrw. hochvernünftiges Iudicium.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.716899871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16389,"date":1663,"orig":"Befehle dieſelbige mit allen ihren Liebſten Hochangehoͤrigen/ in den Schutz JESU Chriſti/ und bitte GOTT demuͤtig und inbruͤnſtig/ Er wolle E Hoch-Ehrwuͤrden/ der Chriſtl. Kirchen zur Auffnehmung und Erweiterung/ Jhrer vornehmen Familien zu Nutz und Troſt/ und mir zu einer ſonderbaren Freude/ viel Jahr lang bey beſtaͤndigen Leibes-Kraͤfften erhalten/ und ihr geben alles/ was ihr eigen Hertz contentiren kan.","norm":"Befehle dieselbige mit allen ihren Liebsten Hochangehörigen / in den Schutz Jesu Christi / und bitte GOTT demütig und inbrünstig / Er wolle E Hochehrwürden / der Christl . Kirchen zur Aufnehmung und Erweiterung / Ihrer vornehmen Familien zu Nutz und Trost / und mir zu einer sonderbaren Freude / viel Jahr lang bei beständigen Leibeskräften erhalten / und ihr geben alles / was ihr eigen Herz kontentieren kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.757800102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16390,"date":1663,"orig":"Jch werde biß in mein Grab verbleiben","norm":"Ich werde bis in mein Grab verbleiben","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.267499923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16391,"date":1663,"orig":"Euer Hoch-Ehrw.","norm":"Euer Hoch-Ehrw.","lang_fastText":"pl","lang_py3langid":"sv","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":7.444399833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16392,"date":1663,"orig":"Gehorſambſter und treueſter Diener und Sohn Anton Meno Schuppius.","norm":"Gehorsamster und treuester Diener und Sohn Anton Meno Schuppius.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.769499778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16393,"date":1663,"orig":"GEliebten Freunde im Herrn/ nachdem wir die Berg-Predigten auff dieſem eurem Berg-Feſt etliche Jahr her verrichtet/ wollen wir heut in Doctor Luthers Hiſtorien fortfahren/ und der Zeit ihr Recht thun/ und damit wir etwas luſtiges und liebliches fuͤr uns nehmen/ und deſto bequemlicher von deß Herrn Doctorn Eſopo reden koͤnnen/ ſolt ihr zum Eingang ein altes Maͤhrlein hoͤren/ welches der H. Geiſt in ſein heilige Bibel hat auffſchreiben/ und auff uns bringen laſſen.","norm":"Geliebten Freunde im Herrn / nachdem wir die Berg-Predigten auf diesem eurem Berg-Fest etliche Jahr her verrichtet / wollen wir heute in Doktor Luthers Historien fortfahren / und der Zeit ihr Recht tun / und damit wir etwas Lustiges und Liebliches für uns nehmen / und desto bequemlicher von des Herrn Doktoren Esopo reden können / sollt ihr zum Eingang ein altes Mährlein hören / welches der H. Geist in sein heilige Bibel hat aufschreiben / und auf uns bringen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.139900207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16394,"date":1663,"orig":"Da Jotham/ Gideons und Jerubbals Sohn/ die Juͤdenſchafft ſtraffen wolte/ daß ſie ſeines Vattern/ ihres treuen Regenten/ ſo bald vergaſſen/ und ſich greulich an ſeinen 69 Soͤhnen vergriffen/ und ein loſen Mann zum Regenten auffwarffen/ ſagt er ihnen dieſe Fabel/ welche am 9. C. deß B. der Rich durch den H Geiſt auffgeſchrieben iſt.","norm":"Da Jotham / Gideons und Jerubbals Sohn / die Judenschaft strafen wollte / dass sie seines Vattern / ihres treuen Regenten / so bald vergaßen / und sich gräulich an seinen 69 Söhnen vergriffen / und ein losen Mann zum Regenten aufwarfen / sagt er ihnen diese Fabel / welche am 9. C. des B. der Rich durch den H Geist aufgeschrieben ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.214499950408935} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16395,"date":1663,"orig":"Hoͤret ihr Maͤnner zu Sichem/ ſpricht Jotham/ daß euch GOtt wider hoͤre:","norm":"Höret ihr Männer zu Sichem / spricht Jotham / dass euch Gott wieder höre:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.430300235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16396,"date":1663,"orig":"Die Baͤume wolten einen Koͤnig uͤber ſich ſalben/ und ſprachen zum Oelbaum:","norm":"Die Bäume wollten einen König über sich salben / und sprachen zum Ölbaum:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9730000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16397,"date":1663,"orig":"Sey unſer Koͤnig/ aber er antworte/ ſoll ich meine Fettigkeit laſſen/ die beyde Gott und Menſchen an mir preiſen/ uñ uͤber die Baͤume herrſchen?","norm":"Sei unser König / aber er antworte / soll ich meine Fettigkeit lassen / die beide Gott und Menschen an mir preisen / und über die Bäume herrschen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.767199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16398,"date":1663,"orig":"Da es der Oelbaum alſo abſchlug/ lieſſen ſie es an Feigenbaum gelangen/ der wegerte ſich auch/ den undanckbaren Baͤumen zu willfahren/ ſoll ich meine Suͤſſigkeit und gute Fruͤchte laſſen/ und uͤber die Baͤume ſchweben?","norm":"Da es der Ölbaum also abschlug / ließen sie es an Feigenbaum gelangen / der wegerte sich auch / den undankbaren Bäumen zu willfahren / soll ich meine Süßigkeit und gute Früchte lassen / und über die Bäume schweben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.780200004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16399,"date":1663,"orig":"Darauff ſprachen die Baͤume zum Weinſtock:","norm":"Darauf sprachen die Bäume zum Weinstock:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.30210018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16400,"date":1663,"orig":"Sey du unſer Koͤnig/ Er antworte:","norm":"Sei du unser König / Er antworte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.688300132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16401,"date":1663,"orig":"Soll ich meinen Moſt laſſen/ der GOTT und Menſchen froͤlich machet/ und ein Regent uͤber euch ſeyn?","norm":"Soll ich meinen Most lassen / der GOTT und Menschen fröhlich macht / und ein Regent über euch sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.872099876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16402,"date":1663,"orig":"das iſt mir nicht zu rathen.","norm":"das ist mir nicht zu raten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.636499881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16403,"date":1663,"orig":"Darumb wehlen die Baͤume den Dorn-Strauch.","norm":"Darum wählen die Bäume den Dornstrauch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9654998779296875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16404,"date":1663,"orig":"Jſts wahr/ und meynet ihrs ernſtlich/ daß ich euer Herr ſoll ſeyn/ ſagt der ſtachlichte Regent/ ſo kompt/ und vertrauet euch alle unter meinen Schatten/ wo nicht/ ſo gehe Feur auß dem Dornbuſch/ und verzehre die Cedern Libanon.","norm":"Ist es wahr / und meinet ihrs ernstlich / dass ich euer Herr soll sein / sagt der stachlige Regent / so kommt / und vertrauet euch alle unter meinen Schatten / wo nicht / so gehe Feuer aus dem Dornbusch / und verzehre die Zedern Libanon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.246099948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16405,"date":1663,"orig":"Diß iſt Jothams Fabel/ deß weiſen Manns und groſſen Regenten/ und lieblichen Heylandes in Jſrael/ Gideons Sohn/ die ich euch erzehle/ damit ihr ſehet/ daß der Heil.","norm":"Dies ist Jothams Fabel / des weisen Manns und großen Regenten / und lieblichen Heilandes in Israel / Gideons Sohn / die ich euch erzähle / damit ihr sehet / dass der Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.676599979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16406,"date":1663,"orig":"Geiſt ihm auch die Weiſe gefallen laͤſſet.","norm":"Geist ihm auch die Weise gefallen lässt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.422599792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16407,"date":1663,"orig":"Wenn kluge Leut mit verdeckten und verbluͤmten Reden/ undanckbarn und ungeſchlachten Leuten predigen/ und daß die Weiſeſten auff Erden/ beyde unter Juden und Heyden/ auch in der Chriſtenheit/ ſich ſehr gerne auff dieſe Art befliſſen/ und die hoͤchſte Weisheit/ nach GOTTes Wort/ in ſolch Bildwerck und Gemaͤlde der unvernuͤnfftigen Creaturen und Thierlein gefaſſet/ und den Leuten fuͤrgehalten haben.","norm":"Wenn kluge Leute mit verdeckten und verblümten Reden / undankbaren und ungeschlachten Leuten predigen / und dass die Weisesten auf Erden / beide unter Juden und Heiden / auch in der Christenheit / sich sehr gerne auf diese Art beflissen / und die höchste Weisheit / nach Gottes Wort / in solch Bildwerk und Gemälde der unvernünftigen Kreaturen und Tierlein gefasst / und den Leuten vorgehalten haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.565299987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16408,"date":1663,"orig":"Hierauß/ hoffe ich/ werd ihr mich auch heut entſchuldigt wiſſen/ der ich deß Herrn Doctors Eſopi/ und ſeines Fleiß/ ſo er an die kluge und vernuͤnfftige Fabeln gewendet/ zur Faßnacht gedencke.","norm":"Hieraus / hoffe ich / werde ihr mich auch heute entschuldigt wissen / der ich des Herrn Doktors Esopi / und seines Fleiß / so er an die kluge und vernünftige Fabeln gewendet / zur Fassnacht gedenke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.521699905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16409,"date":1663,"orig":"Denn als unſer Doctor nun viel Jahr/ wie ihr gehoͤrt/ wider die Muͤnch und Schwermer hefftig geſtritten/ und ſich mit Predigen und Dolmetſchung in der heiligen Bibel abgearbeit/ und ſehr ein ſchwaches Haͤuptlein bekam/ wie er auß Copurg ſchreibet/ da er ſich dieſer Arbeit unterfieng/ will er ſich auch/ wie groſſe Leute pflegen/ ein wenig erquicken und erluſtieren.","norm":"Denn als unser Doktor nun viel Jahr / wie ihr gehört / wider die Münch und Schwärmer heftig gestritten / und sich mit Predigen und Dolmetschung in der heiligen Bibel Abgearbeite / und sehr ein schwaches Häuptlein bekam / wie er aus Copurg schreibet / da er sich dieser Arbeit unterfing / will er sich auch / wie große Leute pflegen / ein wenig erquicken und erlustieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.401500225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16410,"date":1663,"orig":"Darumb weil er mercket/ daß der H. Geiſt in ſeiner Bibel auch vernuͤnfftige und weiſe Maͤhrlein ſchreiben laͤſſet/ und die Alten gerne ſolche verdeckte und vermaͤntelte Warheit und Weisheit mit Thierleins-Haͤutlein und Spruͤchen uͤberzogen/ und weiſe Leut ein eigen Fabel-Buch/ mit groſſer Vernunfft zuſammen gebracht/ welches nun durch grobe und unverſtaͤndige Leute/ mit ungeſchickten und unzuͤchtigen Reden und Maͤhrlein vermenget und beſudelt waͤre/ nimmet er zu Copurg Gelegenheit/ nach Eſſens den Alten Teutſchen Eſopum fuͤr ſich/ und reiniget und ſchmuͤcket ihn mit guten und derben Teutſchen Worten/ und ſchoͤner Außlegung oder ſittlichen Lehren/ und machet 16. ſchoͤner Fabel/ die voller Weisheit/ guter Lehre/ und hoͤflicher Vermahnung ſeyn/ und wunderſchoͤne Bilder und Contrafacturen haben/ de caſibus mundi, wie es in der Welt/ in Regimenten und Haußweſen/ auff Erden pfleget zuzugehen.","norm":"Darum weil er merkt / dass der H. Geist in seiner Bibel auch vernünftige und weise Mährlein schreiben lässt / und die Alten gerne solche verdeckte und vermäntelte Wahrheit und Weisheit mit Thierleins-Häutlein und Sprüchen überzogen / und weise Leute ein eigen Fabel-Buch / mit großer Vernunft zusammen gebracht / welches nun durch grobe und unverständige Leute / mit ungeschickten und unzüchtigen Reden und Mährlein vermenget und besudelt wäre / nimmt er zu Copurg Gelegenheit / nach Essens den Alten Deutschen Esopum für sich / und reiniget und schmücket ihn mit guten und derben Deutschen Worten / und schöner Auslegung oder sittlichen Lehren / und macht 16. schöner Fabel / die voller Weisheit / guter Lehre / und höflicher Vermahnung sein / und wunderschöne Bilder und Contrafakturen haben / de casibus mundi, wie es in der Welt / in Regimenten und Hauswesen / auf Erden pflegt zuzugehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.142099857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16411,"date":1663,"orig":"Wie er auch ſolches ſein angefangen luſtig und nutzlich Werck mit einer ſehr gelehrten Vorrede zieret/ darinnen er frey bekennet/ daß nach der Heiligen Schrifft die feinſte Welt-Weisheit in vernuͤnfftigen Fabuln zu finden iſt/ wer allen denſelben mit Fleiß nachdencke.","norm":"Wie er auch solches sein angefangen lustig und nützlich Werk mit einer sehr gelehrten Vorrede zieret / darinnen er frei bekennet / dass nach der Heiligen Schrift die feinste Weltweisheit in vernünftigen Fabuln zu finden ist / wer allen denselben mit Fleiß nachdenke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.462699890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16412,"date":1663,"orig":"Denn under den Thierlein und Baͤumlein/ findet man das rechte Perlein der Welt-Weisheit/ gleich wie der Han im Miſt ein Edles Steinlein fand/ wol denen die es kennen/ und recht und bequemlich/ zu gelegener Zeit/ und an gebuͤrlichen Orten/ geſchicklich zu brauchen wiſſen.","norm":"Denn unter den Tierlein und Bäumlein / findet man das rechte Perllein der Weltweisheit / gleich wie der Haben im Mist ein Edles Steinlein fand / wohl denen die es kennen / und recht und bequemlich / zu gelegener Zeit / und an gebührlichen Orten / geschicklich zu brauchen wissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.262899875640869} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16413,"date":1663,"orig":"Denn wie der Koͤnigliche Prophet David ſein Pſalterlein in dem erſten Pſalm/ welches deß Pſalters Vorred iſt/ preiſet/ alſo hab auch der Meiſter/ ſo die Fabuln zuſammen geklaubet/ in der erſten Fabul diß Buch loben/ und den Leuten befehlen wollen.","norm":"Denn wie der königliche Prophet David sein Psalterlein in dem ersten Psalm / welches des Psalters Vorrede ist / preiset / also habe auch der Meister / so die Fabuln zusammen geklaubt / in der ersten Fabel dies Buch loben / und den Leuten befehlen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.182499885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16414,"date":1663,"orig":"Ob wol Bauren und Unverſtaͤndige/ die Weisheit/ ſo in die Fabuln verſtecket/ nicht achten/ und unwerth halten/ dennoch ſey und bleibe es ein Edles Perlein/ und weiſes Buͤchlein/ darinnen viel guter Lehre/ Treue/ Vermahnung/ und hoͤflicher Warnung gefaſt ſeyn.","norm":"Ob wohl Bauern und Unverständige / die Weisheit / so in die Fabuln verstecket / nicht achten / und unwert halten / dennoch sei und bleibe es ein Edles Perllein / und weises Büchlein / darinnen viel guter Lehre / Treue / Vermahnung / und höflicher Warnung gefast sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.44789981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16415,"date":1663,"orig":"Denn obwol Weltkluge Leute/ umb der Kinder und Albern willen/ Eſopum als ein Faßnachtsputzen und Popentzen abmahlen/ habe doch diß Buch kein Narr oder Unweiſer/ ſondern ſehr vernuͤnfftige Leut auff Erden zuſammen geleſen.","norm":"Denn obwohl weltkluge Leute / um der Kinder und Albern Willen / Esopum als ein Fassnachtsputzen und Popentzen abmalen / habe doch dies Buch kein Narr oder Unweiser / sondern sehr vernünftige Leute auf Erden zusammen gelesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.777699947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16416,"date":1663,"orig":"Denn es haben nicht allein die alten Lateiner und Griechen/ ſondern auch die aͤlteſten Juden/ welche die rechte Religion allezeit gehabt/ ſich auff dieſe Fabel-Weisheit befliſſen.","norm":"Denn es haben nicht allein die alten Lateiner und Griechen / sondern auch die ältesten Juden / welche die rechte Religion allezeit gehabt / sich auf diese Fabel-Weisheit beflissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.214600086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16417,"date":1663,"orig":"Darumb freylich die weiſen Maͤhrlein-Dichter nicht erſtlich in Phrygia oder Griechenland/ ſondern bey den Juden vor Alters geweſen/ wie Jothams Fabel/ welche vor Chriſti Geburt in dreytauſend Jahr alt war/ klaͤrlich bezeuget.","norm":"Darum freilich die weisen Mährleindichter nicht erstlich in Phrygia oder Griechenland / sondern bei den Juden vor Alters gewesen / wie Jothams Fabel / welche vor Christi Geburt in dreitausend Jahr alt war / klärlich bezeuget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.46589994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16418,"date":1663,"orig":"Wie wenn Aſſaph der Sangemeiſter/ der viel liebliche Pſalmen gedichtet/ der rechte Eſopus waͤre/ der erſtlich die Fabuln/ wie andere Leut Salomonis Spruͤchwoͤrter/ zuſamm geleſen haͤtte?","norm":"Wie wenn Assaf der Sangmeister / der viel liebliche Psalmen gedichtet / der rechte Esopus wäre / der erstlich die Fabuln / wie andere Leute Salomonis Sprichwörter / zusammen gelesen hätte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.07889986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16419,"date":1663,"orig":"denn die Namen treffen faſt miteinander ein.","norm":"denn die Namen treffen fast miteinander ein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.95550012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16420,"date":1663,"orig":"Weil nun diß die artlichſt und ſubtileſte Weiſe eine iſt/ bittere und ſcharffe Warheit/ die ſonſt feindſeelig und unangenehm iſt/ alſo von groſſen Leuten auch in die Kinder/ wie uͤberzuckerten Wurm-Samen und Keller-Hals zu dringen/ und hochberuͤhmte Leute offt mit ſolchen Fabuln groß Ding beyn Regenten/ Underthanen/ Kind und Geſind außgerichtet/ hat unſer Doctor ſeine Muͤhe und Arbeit an den alten und verunreinigten Eſopum legen/ und ſeinen Teutſchen ein verneuertes und geſchwertes Maͤhrlein-Buch zurichten wollen/ daran der Zeit viel guter Leut ein ſonderes Gefallen trugen.","norm":"Weil nun dies die artlichst und subtilste Weise eine ist / bittere und scharfe Wahrheit / die sonst feindselig und unangenehm ist / also von großen Leuten auch in die Kinder / wie überzuckerten Wurmsamen und Kellerhals zu dringen / und hochberühmte Leute oft mit solchen Fabuln groß Ding Bein Regenten / Untertanen / Kind und Gesinde ausgerichtet / hat unser Doktor seine Mühe und Arbeit an den alten und verunreinigten Esopum legen / und seinen Deutschen ein geneuertes und geschwärtes Mährleinbuch zurichten wollen / daran der Zeit viel guter Leute ein sonders Gefallen trugen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8566999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16421,"date":1663,"orig":"Denn als er Philippus unſers Doctors Vorrede und Fabuln ſihet/ bitt er Jhn/ er wolle fortfahren/ und diß Buch verrichten/ Er wolle ihme tauſend Guͤlden bey einem groſſen Herrn/ deme ers zuſchreiben ſolle/ darfuͤr zu wegen bringen.","norm":"Denn als er Philippus unseres Doktors Vorrede und Fabuln sieht / bitte er ihn / er wolle fortfahren / und dies Buch verrichten / Er wolle ihm tausend Gülden bei einem großen Herrn / dem er es zuschreiben solle / dafür zu wegen bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.740099906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16422,"date":1663,"orig":"Aber weil ſich der theure Mann an der Biblia/ neben viel Predigen und Schreiben/ abgearbeitet/ verblieb diß angefangene Werck/ welches Anfang gleichwol Magister Georg Roͤrer hernachmals in den Neunten Theil der Teutſchen Buͤcher Lutheri hat bringen laſſen.","norm":"Aber weil sich der teure Mann an der Biblia / neben viel Predigen und Schreiben / abgearbeitet / verblieb dies angefangene Werk / welches Anfang gleichwohl Magister Georg Röhrer hernach in den Neunten Teil der Deutschen Bücher Luthers hat bringen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.723899841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16423,"date":1663,"orig":"Ob aber wol dieſer nuͤtzliche Eſopus nicht zum Ende bracht/ hat doch der Herr Doctor zuvor und hernach/ uͤber Tiſch und in ſeinen Buͤchern/ wenn er zumal vom Regiment und Hof-Weſen pflegte zu reden/ der alten Fabeln und vernuͤnfftiger Spruͤchwoͤrter/ ſo in Teutſche Sprach auß den Fabeln kommen ſeyn/ gerne gebrauchet.","norm":"Ob aber wohl dieser nützliche Esopus nicht zum Ende brachte / hat doch der Herr Doktor zuvor und hernach / über Tisch und in seinen Büchern / wenn er zumal vom Regiment und Hof-Wesen pflegte zu reden / der alten Fabeln und vernünftiger Sprichwörter / so in Deutsche Sprache aus den Fabeln kommen sein / gerne gebraucht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.433899879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16424,"date":1663,"orig":"Jm ſchoͤnen Hof-Pſalm/ welches der 101. den Doctor Creutziger fuͤr die gelehrteſte und weiſeſte Schrifft in Teutfcher Sprach hielt/ gedencket der Doctor deß Affen/ ſo Holtz ſpalten wolte/ und deß Keils vergaß/ und da er die Axt außzog/ daruͤber zu Schaden kam.","norm":"Im schönen Hof-Psalm / welches der 101. den Doktor Kreuziger für die gelehrteste und weiseste Schrift in Teutfcher Sprache hielt / gedenkt der Doktor des Affen / so Holtz spalten wollte / und des Keils vergaß / und da er die Axt auszog / darüber zu Schaden kam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.589099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16425,"date":1663,"orig":"Denn wenn ſich einer frembder Haͤndel und erſtehet/ die er nicht gelernet/ gehet es ſelten ohne Nachtheil ab.","norm":"Denn wenn sich einer fremder Händel und erstehet / die er nicht gelernt / geht es selten ohne Nachteil ab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.648399829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16426,"date":1663,"orig":"Er gedencket auch deß Froſches/ ſo auff dem Heller ſaß/ und ſich ruͤhmet/ Gelt braͤcht Ehre.","norm":"Er gedenkt auch des Frosches / so auf dem Heller saß / und sich rühmet / Geld brächt Ehre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.998499870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16427,"date":1663,"orig":"Wie auch der Schwermer ſpottet/ die eytel Ruͤhmen fuͤrgaben/ mit dem alten Spruͤchwort: Ruͤhme dich Raͤuplein/ dein Vatter war ein Kohl- Wurm.","norm":"Wie auch der Schwärmer spottet / die eitel Rühmen vorgaben / mit dem alten Sprüchwort: Rühme dich Rauplein / dein Vater war ein Kohl-Wurm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.079599857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16428,"date":1663,"orig":"Uber Tiſche hab ich etliche gute Fabeln von Jhme gehoͤret/ als von der Krohe/ ſo die Affen ſtraffete/ die auß eim Johanneswuͤrmlein Feuer blaſen wolten/ und daruͤber ihren Kopff verlohr.","norm":"Über Tische habe ich etliche gute Fabeln von ihm gehöret / als von der Krohe / so die Affen strafte / die aus einem Johanneswürmlein Feuer blasen wollten / und darüber ihren Kopf verlor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.738399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16429,"date":1663,"orig":"Alſo gehets/ wenn man andern Leuten/ die kein Verſtand haben/ einreden will/ Affen und Pfaffen laſſen ſich nicht ſtraffen/ wie ich auß langer Erfahrung bin gewahr worden.","norm":"Also geht es / wenn man anderen Leuten / die kein Verstand haben / einreden will / Affen und Pfaffen lassen sich nicht strafen / wie ich aus langer Erfahrung bin gewahr worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.190899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16430,"date":1663,"orig":"Jtem/ da man eines erwehnet/ der ſich ſehr heuchleriſch und glimpfflich ſtellet/ gedachte er deß ſchoͤnen Spruͤch- Worts/ ſo auß dem Maͤhrlein von der alten Mauß/ und ihrem Toͤchterlein geſponnen iſt/ welche einen rauſchenden Han/ und ſchleichende Katze ſahen/ und ſich uͤber dem Leiſe-Tritt hart verwunderten/ Huͤte dich/ ſagt die Mutter-Mauß/ fuͤrn Schleichern/ die Rauſcher thun dir lang nichts.","norm":"Item / da man eines erwähnt / der sich sehr heuchlerisch und glimpflich stellet / gedachte er des schönen Sprüch-Worts / so aus dem Mährlein von der alten Maus / und ihrem Töchterlein gesponnen ist / welche einen rauschenden Haben / und schleichende Katze sahen / und sich über dem Leise-Tritt hart verwunderten / Hüte dich / sagt die Mutter-Maus / vorn Schleichern / die Rauscher tun dir lang nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.150000095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16431,"date":1663,"orig":"Jtem/ wie man meldet/ daß etliche Hurneuſel groſſe Kloͤſter-Guͤter an ſich gezogen/ und Hof-Schrantzen damit begnadet haͤtten/ ſagt er: Eſopus lehret/ wenn jemand ein Braten vom Altar zucket/ bleibt gemeinlich ein gluͤend Koͤhlein daran hencken/ das brenne Neſt und Jungen/ wie dem Adler geſchach","norm":"Item / wie man meldet / dass etliche Hurneusel große Klöster-Güter an sich gezogen / und Hofschranzen damit begnadet hätten / sagt er: Esopus lehrt / wenn jemand ein Braten vom Altar zucket / bleibt gemeinlich ein glühend Köchlein daran henken / das brenne Nest und Jungen / wie dem Adler geschah","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.210499763488769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16432,"date":1663,"orig":"Jch hab auch geſehen/ daß unſer Doctor den Saͤchſiſchen Renckefuchs mit zu Tiſche getragen/ und uͤber Eſſen darinn geleſen hat/ wie er auch ſeinem Sohn etliche Teutſche Fabeln zum Argument vorſchriebe/ die er verlateinen ſolte/ wie ich hernach der einen gedencken will.","norm":"Ich habe auch gesehen / dass unser Doktor den Sächsischen Renkefuchs mit zu Tische getragen / und über Essen darin gelesen hat / wie er auch seinem Sohn etliche Deutsche Fabeln zum Argument vorschriebe / die er Gelatinen sollte / wie ich hernach der einen Gedenken will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.928699970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16433,"date":1663,"orig":"Groſſe Leut haben je und je ſolcher verdeckter und vermummlicher Reden gern gebrauchet/ und bißweilen nicht allein zum Schertz und Kurtzweil/ ſondern auch in wichtigen Sachen/ gantze Fabeln/ oder ſchoͤne Sentenz, ſo darauß gewachſen/ in ihren Reden gefuͤhret.","norm":"Große Leute haben je und je solcher verdeckter und mummlicher Reden gern gebraucht / und bisweilen nicht allein zum Scherz und Kurzweil / sondern auch in wichtigen Sachen / ganze Fabeln / oder schöne Sentenz, so daraus gewachsen / in ihren Reden geführt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.52839994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16434,"date":1663,"orig":"Wie zwar auch der Sohn GOttes/ und ſeine Propheten und Apoſteln/ ihren Mund gerne in ſchoͤnen Gleichnuͤſſen auffthun/ und groſſe Weisheit in Bilden von Thierlein den Chriſten fuͤrſtellen.","norm":"Wie zwar auch der Sohn Gottes / und seine Propheten und Aposteln / ihren Mund gerne in schönen Gleichnissen auftun / und große Weisheit in Bilden von Tierlein den Christen vorstellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6921000480651855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16435,"date":1663,"orig":"Chriſtus weiſet uns zum Sperling/ zur Gluck-Henne/ zum Feld-Bluͤmlein/ zur Schlangen und Dauben/ und nennet Herodem einen Fuchs/ S Paulus Neronem ein Loͤwen/ die Prediger ſo einander zauſen/ wie die Kaͤlbertreiber/ heiſſet er Hunde/ Ketzer/ ſo ſich mit Gottes Wort und Chriſti Fellein heuchlich ſchmuͤcken/ heiſſet er reiſſende Woͤlffe/ Salomo weiſet uns zum Ametſlein/ Jotham mahlet in ſeinem Maͤhrlein die liebe Obrigkeit ab/ wie auch der Sohn GOttes den Babyloniſchen Keyſer in einem ſchoͤnen Baume fuͤrbildet/ darunter die Thierlein im Schatten ſitzen/ darfuͤr man ſich billich neigen/ und nicht mit Pruͤgeln darauff werffen/ oder wie ein Sau ſich daran reiben ſolle.","norm":"Christus weiset uns zum Sperling / zur Gluckhenne / zum Feldblümlein / zur Schlangen und Dauben / und nennt Herodem einen Fuchs / S Paulus Neronem ein Löwen / die Prediger so einander zausen / wie die Kälbertreiber / heißt er Hunde / Ketzer / so sich mit Gottes Wort und Christi Fehllein hauchlich schmücken / heißt er reißende Wölfe / Salomo weiset uns zum Amtslein / Jotham malt in seinem Mährlein die liebe Obrigkeit ab / wie auch der Sohn Gottes den babylonischen Kaiser in einem schönen Baume vorbildet / darunter die Tierlein im Schatten sitzen / dafür man sich billig neigen / und nicht mit Prügeln darauf werfen / oder wie ein Sau sich daran reiben solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.338099956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16436,"date":1663,"orig":"Unſer Jotham mahlet auch ein boͤſen Regenten ab in einem Dornſtrauch/ wie der Herr Chriſtus ein falſchen Propheten darinn abreiſſet/ und David mahlet ſeine Juden ab in ſtachlichten Diſteln oder Mannestreu/ wie er im 22. Pſalm/ Chriſtum in einem ungehoͤrnten Hirſchen/ und Judam in Leidhund/ und die Pfaffen-Knecht in Steubern und Windſpiel abconterfeyet.","norm":"Unser Jotham malt auch ein bösen Regenten ab in einem Dornstrauch / wie der Herr Christus ein falschen Propheten darin abreißet / und David malt seine Juden ab in stachligen Disteln oder Mannestreu / wie er im 22. Psalm / Christus in einem ungehörnten Hirschen / und Judam in Leidhund / und die Pfaffenknecht in Stäubern und Windspiel abkonterfeiet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.570799827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16437,"date":1663,"orig":"Da die Gemeine zu Rom ein Auffſtehen machet/ beredt ein kluger Mann die Auffgewigelten und Ungehorſamen/ daß ſie wider einzogen/ da er ihnen die Fabel von Haͤnd und Fuͤſſen ſaget/ die dem muͤſſigen Haupt und freſſenden Bauch/ wie ſie meyneten/ nimmer Zins gaben/ und daruͤber verſchmachteten und verdorben.","norm":"Da die Gemeine zu Rom ein Aufstehen macht / beredt ein kluger Mann die Auffgewigelten und Ungehorsamen / dass sie wieder einzogen / da er ihnen die Fabel von Hände und Füßen sagt / die dem müßigen Haupt und fressenden Bauch / wie sie meinten / nimmer Zins gaben / und darüber verschmachteten und verdorben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.119800090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16438,"date":1663,"orig":"Ein weiſer Mann in Griechenland beredet ſeine Buͤrger/ daß ſie dem Tyrannen nicht die Schaf-Hunde uͤberantworten/ denn darnach wuͤrden die Woͤlffe gut machen wider die gantze Heerde haben.","norm":"Ein weiser Mann in Griechenland beredet seine Bürger / dass sie dem Tyrannen nicht die Schafhunde überantworten / denn danach würden die Wölfe gut machen wieder die ganze Herde haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.911600112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16439,"date":1663,"orig":"Jener Loͤw/ der deß Hirten Tochter lieb gewan/ ließ ſich auß thoͤrichter Brunſt von der Jungfrauen Vatter bereden/ daß man ihm die Zaͤhne außſchluͤge/ und die Kralen abhiebe/ da er nun Wehrloß war/ muſt er mit der Haut bezahlen.","norm":"Jener Löwe / der des Hirten Tochter lieb gewann / ließ sich aus törichter Brunst von der Jungfrauen Vater bereden / dass man ihm die Zähne ausschlüge / und die Krallen abhiebe / da er nun Wehrloß war / musst er mit der Haut bezahlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.906400203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16440,"date":1663,"orig":"Der Chriſtenheit weiſſe Zaͤhn/ Kralen/ Wehr und Waffen/ iſt das ſtarcke Wort Gottes/ von Propheten und Apoſteln auffgeſchrieben/ wenn wir das dem vermeynten Hirten und ſeinen Miedlingen im Concilio uͤbergeben/ ſo iſt die Chriſtenheit Wehrloß/ und kan ſich wider deß Teuffels Mord und Luͤgen nimmer auffhalten.","norm":"Der Christenheit weiße Zähne / Krallen / Wehr und Waffen / ist das starke Wort Gottes / von Propheten und Aposteln aufgeschrieben / wenn wir das dem vermeinten Hirten und seinen Mietlingen im Concilio übergeben / so ist die Christenheit Wehrloß / und kann sich wider des Teufels Mord und Lügen nimmer aufhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.574699878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16441,"date":1663,"orig":"Darumb wolte unſer Doctor die Schrifft und das muͤndliche Wort/ ſein Lebtag nit fahren/ und keinem Menſchen ohne gewiſſe Schrifft uͤber ſeine Lehr urtheilen laſſen.","norm":"Darum wollte unser Doktor die Schrift und das mündliche Wort / sein Lebtag nicht fahren / und keinem Menschen ohne gewisse Schrift über seine Lehre urteilen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.085899829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16442,"date":1663,"orig":"Herr JESU/ du ſtarcker Loͤw auß dem Stamm Juda/ laß uns deine Klauen/ die zehen Gebot/ und deine weiſſe Zaͤhne/ dein heil. Evangelion nicht nemmen.","norm":"Herr Jesu / du starker Löwe aus dem Stamm Juda / lass uns deine Klauen / die zehn Gebot / und deine weiße Zähne / dein heil. Evangelion nicht nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.269400119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16443,"date":1663,"orig":"Und daß ich der Deutſchen Klugheit/ und wie ſie der Fabel ſo werckliche gebrauchen/ hie weiter gedencke/ wiſſet ihr/ da man Kaͤyſer Rudolff fragte/ weßhalben er ſich nicht zu Rom wolt kroͤnnen laſſen/ es gehen viel Kaͤyſers Farten aus Teutſchem Land gen rom/ und wenig wider heraus/ drum granet mir/ ſagt der Fuchs zum Loͤwen Ein groſſer Biſchoff redet mit eim Evangeliſchen/ man ſolte des Bapſts und der Biſchoffe nicht ſo feindſelig gedencken/ trette keiner den andern/ ſagt der Hann zum Pferd/ wir ſind euch zum Haupten gewachſen/ und unſer Fuͤß ſind mit Eiſen beſchlagen.","norm":"Und dass ich der Deutschen Klugheit / und wie sie der Fabel so werkliche gebrauchen / hie weiter gedenke / wisset ihr / da man Kaiser Rudolf fragte / weshalb er sich nicht zu Rom wollt krönen lassen / es gehen viel Kaisers Fahrten aus deutschem Land gen Rom / und wenig wieder heraus / darum Grant mir / sagt der Fuchs zum Löwen ein großer Bischof redet mit einem Evangelischen / man sollte des Papsts und der Bischöfe nicht so feindselig Gedenken / trete keiner den anderen / sagt der Hahn zum Pferd / wir sind euch zum Haupten gewachsen / und unser Füße sind mit Eisen beschlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.437600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16444,"date":1663,"orig":"Zu unſern Zeiten braucht ein Fuͤrſt gar hoͤflich des Fuchs Sprich-Worts zum Hann/ da man von groſſem Friede ſchneiden wolte/ es mag wol ein Land-Fried angeſtellet ſeyn/ er iſt aber noch nicht jedermann verkuͤndiget.","norm":"Zu unseren Zeiten braucht ein Fürst gar höflich des Fuchs Sprichworts zum Hahn / da man von großem Friede schneiden wollte / es mag wohl ein Landfriede angestellt sein / er ist aber noch nicht jedermann verkündigt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.12939977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16445,"date":1663,"orig":"Es ſagen auch die Weiſen/ Bald iſts berathſchlagt und beſchloſſen/ wer wil aber der Katze die Schelle anbinden/ und die Execution verrichten/ ſprach die alte Mauß/ da die Jungen fuͤrgaben/ man ſolte der Katzen eine Schelle anknuͤpffen.","norm":"Es sagen auch die Weisen / Bald ist es beratschlagt und beschlossen / wer will aber der Katze die Schelle anbinden / und die Exekution verrichten / sprach die alte Maus / da die Jungen vorgaben / man sollte der Katzen eine Schelle anknüpfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.787099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16446,"date":1663,"orig":"Ein Wolff gab den Fuchs beym krancken Loͤwen an/ als ein Auffwiegler/ wie der Fuchs erfehret/ kompt er auch fuͤr/ entſchuldigt ſich/ er waͤr auß geweſen/ uñ haͤt ſich bey den Aertzten/ des Koͤnigs Geſundheit halber/ auffgehalten/ die rietheten er ſolte ein warmen Wolffs-Balg auffs Hertz Legen/ bald zeucht man dem Wolff die Haut uͤber die Ohren.","norm":"Ein Wolff gab den Fuchs beim kranken Löwen an / als ein Aufwiegler / wie der Fuchs erfährt / kommt er auch für / entschuldigt sich / er wäre aus gewesen / und hätte sich bei den Ärzten / des Königs Gesundheit halber / aufgehalten / die rietet er sollte ein warmen Wolfs-Balg aufs Herz Legen / bald zieht man dem Wolff die Haut über die Ohren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.523099899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16447,"date":1663,"orig":"Alſo wer eim andern eine Grube graͤbt/ der faͤllet gemeinlich ſelber drein.","norm":"Also wer einem anderen eine Grube gräbt / der fället gemeinlich selber drein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.280200004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16448,"date":1663,"orig":"Jtem/ ein alter Hirten-Hund/ der ſeines Herrn Viehe treulich bewachet/ gehet zu Abend ein/ den Pelffern die Polſter-Huͤndlein auff der Gaſſen an/ er trabt fuͤr ſich/ und ſicht ſich nicht umb/ wie er fuͤr n Ruttel-Hofkompt/ fragt ihn ein Fleiſchers-Hund/ wie er diß Gepelffer leiden koͤnne/ und warumb er nicht einen beym Kamm nehme/ nein/ ſagt der Hirtenhund/ es zwackt und beiſt mich keiner/ ich muß meine Zaͤhne zun Woͤlffen haben.","norm":"Item / ein alter Hirtenhund / der seines Herrn Viehe treulich bewacht / geht zu Abend ein / den Belfern die Polster-Hündlein auf der Gassen an / er trabt für sich / und Sicht sich nicht um / wie er für n Ruttel-Hofkompt / fragt ihn ein Fleischershund / wie er dies Gebelfer leiden könne / und warum er nicht einen beim Kamm nehme / nein / sagt der Hirtenhund / es zwackt und beißt mich keiner / ich muss meine Zähne zun Wölfen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6178998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16449,"date":1663,"orig":"Der Loͤwe wolt ſich auch nicht am Meußlein rechen/ das wurde ihm endlich reichlich bezahlet/ da ihn das Maͤußlein auß ſein Stricken loß machet.","norm":"Der Löwe wollt sich auch nicht am Meußlein rächen / das wurde ihm endlich reichlich bezahlet / da ihn das Mäuslein aus sein Stricken losmacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.410299777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16450,"date":1663,"orig":"Ach wer bißweilen verhoͤren koͤnte/ und verantwort nicht alles/ und ließ S. Peters und Rolands Schwerd in der Scheiden ſtecken/ der blieb lang ungebiſſen/ und vertruͤg viel Sachen.","norm":"Ach wer bisweilen verhören könnte / und Antwort nicht alles / und ließ S. Peters und Rolands Schwert in der Scheiden stecken / der blieb lang ungebissen / und trüg viel Sachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.092599868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16451,"date":1663,"orig":"Es iſt Fuͤrſtl. ſagt auch der groſſe K. Alexander/ der den Leuten dienen/ und boͤſe Wort und Undanck darfuͤr einnehmen kan.","norm":"Es ist Fürstl. sagt auch der große K. Alexander / der den Leuten dienen / und böse Wort und Undank dafür einnehmen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.761000156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16452,"date":1663,"orig":"Und Kaͤyſer Auguſtus verantwortet ſich alſo/ da man uͤbel von ihm redete:","norm":"Und Kaiser Augustus verantwortet sich also / da man übel von ihm redete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.372700214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16453,"date":1663,"orig":"Jch laß mir an dem genuͤgen/ daß mir die Leut mit boͤſen Worten nicht ſchaden koͤnnen.","norm":"Ich lass mir an dem genügen / dass mir die Leute mit bösen Worten nicht schaden können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.337900161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16454,"date":1663,"orig":"Ein gut Gewiſſen uͤberwiegt und vertraͤgt viel Calumnien und verwendte Reden.","norm":"Ein gut Gewissen überwiegt und verträgt viel Calumnien und verwendete Reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.959700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16455,"date":1663,"orig":"Jtem/ auff ein Zeit kaufft ein Berg-Herr frembde Gewercken auß/ und wolte den Genieß gar allein haben/ wie ſolches uͤber Tiſch gedacht wird/ ſpricht der Herꝛ Docter:","norm":"Item / auf ein Zeit kauft ein Bergherr fremde Gewerken aus / und wollte den Genieße gar allein haben / wie solches über Tisch gedacht wird / spricht der Herr Docter:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.745800018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16456,"date":1663,"orig":"Eben ſo thaͤt jener Baur im Eſopo auch/ dem leget ein Gans alle Quartal ein guͤlden Ey/ da ihn aber der Geitz beſtund/ ſchurfft der die Gans auff/ da ſchnitt ſich das Ertz mit ab.","norm":"Eben so täte jener Bauer im Esopo auch / dem leget ein Gans alle Quartal ein gülden Ei / da ihn aber der Geiz bestand / schürft der die Gans auf / da schnitt sich das Erz mit ab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.285399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16457,"date":1663,"orig":"Alſo gehets/ wenn man ſich nicht will an den Gefaͤllen genuͤgen laſſen/ ſo GOtt ordentlich beſchehret/ und wenn der Jaͤger den Hunden und Sperbern ihr Jaͤger-Recht verſaget Bauren ſollen pfluͤgen und dreſchen/ Herꝛen ſollen der Zins/ Zehenden und Pracht warten/ und ihren armen Leuten Schutz halten/ Pfarrer ſollen lehren und beten/ ſaget Doctor Martin Luther/ ſo richtet ein jeder das Seinige auß/ und GOTT ſpricht ſeinen Segen darzu.","norm":"Also geht es / wenn man sich nicht will an den Gefällen genügen lassen / so Gott ordentlich bescheret / und wenn der Jäger den Hunden und Sperbern ihr Jägerrecht versaget Bauern sollen pflügen und dreschen / Herren sollen der Zins / Zehenden und Pracht warten / und ihren armen Leuten Schutz halten / Pfarrer sollen lehren und beten / sagt Doktor Martin Luther / so richtet ein jeder das Seinige aus / und GOTT spricht seinen Segen dazu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.036699771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16458,"date":1663,"orig":"Jtem/ ein groſſer Herꝛ ligt am Fenſter/ und ſihet ein Hoffſchrantzen gen Hoff kommen/ O wie ein groſſer Dieb iſt diß/ ſpricht er zu einem der bey ihm ſtund.","norm":"Item / ein großer Herr liegt am Fenster / und sieht ein Hofschranzen gen Hof kommen / O wie ein großer Dieb ist dies / spricht er zu einem der bei ihm stand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.278900146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16459,"date":1663,"orig":"Leid ihr denn ſolche an Dienſten/ ſagt der Raht?","norm":"Leid ihr denn solche an Diensten / sagt der Rat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.183499813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16460,"date":1663,"orig":"Wie ſprach der Fuchs zum Jgel/ antwort der Herꝛ/ laſſet mir die ſatten Fliegen ſitzen/ kommen Hungerige/ die ſaugen und ſauffen viel haͤrter/ es muß ein Herr viel ſehen und hoͤren/ der mit viel Leuten Haußhalten ſoll/ bißweilen findet man einen/ der druckt ein Hoff-Schwam aus/ der viel Waſſer in ſich gezogen/ und henckt ihn an die Sonne/ wie Aſverus ſeinem untreuen Haman thaͤte/ oder mancher knuͤpfft ſein Halß ſelber zu/ wie Achitophel/ denn Untreu trifft doch ihren eigen Herꝛn/ oder da ſichs verzeucht/ ſo zahlen endlich die Erben.","norm":"Wie sprach der Fuchs zum Igel / Antwort der Herr / lasst mir die satten Fliegen sitzen / kommen Hungrige / die saugen und saufen viel härter / es muss ein Herr viel sehen und hören / der mit viel Leuten Haushalten soll / bisweilen findet man einen / der druckt ein Hoff-Schwam aus / der viel Wasser in sich gezogen / und henkt ihn an die Sonne / wie Asverus seinem untreuen Haman täte / oder mancher knüpft sein Hals selber zu / wie Achitophel / denn untreu trifft doch ihren eigen Herrn / oder da sich es verzieht / so zahlen endlich die Erben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.623899936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16461,"date":1663,"orig":"Alſo/ ſag ich/ brauchen wir Teutſchen viel guter Fabeln und Sprich- Woͤrter von wenig Worten/ die aber viel Nachdeckens geben/ und hafften und kleben lange/ und podern und rumpeln im Hertzen/ als wenn man einem ein Floch in Ohr ſetzet.","norm":"Also / sage ich / brauchen wir Deutschen viel guter Fabeln und Sprich-Wörter von wenig Worten / die aber viel Nachdeckens geben / und haften und kleben lange / und pudern und rumpeln im Herzen / als wenn man einem ein Flog in Ohr setzet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.520400047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16462,"date":1663,"orig":"Drumb da unſer Jotham ſich bey wilden und groben Leuten auch wolte hoͤren laſſen/ dencket er auff ein werckliche Fabeln/ darinn er Moſts/ Joſue/ und ſeines lieben Vatters Gideons treue Dienſt und unzehliche Wolthat/ hoͤflich in den dreyen fruchtbarn Baͤumen widerholet/ und im Dorn-Buſch den neuen und unordenlichen Regenten/ der Magd Sohn/ meiſterlich und kuͤnſtlich abmahlet.","norm":"Darum da unser Jotham sich bei wilden und groben Leuten auch wollte hören lassen / denket er auf ein werkliche Fabeln / darin er Mosts / Josue / und seines lieben Vaters Gideons treue Dienst und unzählige Wohltat / höflich in den drei fruchtbaren Bäumen wiederholet / und im Dornbusch den neuen und unordentlichen Regenten / der Magd Sohn / meisterlich und künstlich abmalet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.656000137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16463,"date":1663,"orig":"Denn von frommen Regenten/ da ſie GOtt giebet/ hat ein gantz Land Schatten/ ja ſie erſreuen GOtt/ wenn ſie Kirche und Schulen beſtellen/ und ſich der wahren Religion annehmen/ da gibt GOtt Suͤſſigkeit/ und Freude fuͤr die Unterthanen.","norm":"Denn von frommen Regenten / da sie Gott gibt / hat ein ganz Land Schatten / ja sie erfreuen Gott / wenn sie Kirche und Schulen bestellen / und sich der wahren Religion annehmen / da gibt Gott Süßigkeit / und Freude für die Untertanen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.019899845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16464,"date":1663,"orig":"Wenn aber ein Land und Stadt ihrer frommen Obrigkeit vergiſſet/ und zahlet ihre Erben mit Teuffels-Danck/ kompt ſich ſelten beſſer Freund hernach/ ſondern queckende und undanckbare Froͤſch muͤſſen einen Storch haben/ der ſie ſchindt und verſchlingt/ oder muͤſſen ein Dornſtrauch leiden/ darunter Jgel/ Maͤuſe/ Schlangen und Kroͤten hecken/ die ein Land zerkratzen/ und ihme alles abſchaben/ drauß auch endlich ein Feuer kompt/ daß Land und Leut verzehret/ wie es hie den undanckbarn Sichemiten auch gieng/ die vergaſſen nicht allen ihres alten Richters/ ſondern ſie helffen ihrem Dorn-Buſch/ daß er Gideons 69. Kinder auff einem Stein moͤrdlich und tyranniſch umbbringet.","norm":"Wenn aber ein Land und Stadt ihrer frommen Obrigkeit vergisst / und zahlet ihre Erben mit Teufels-Dank / kommt sich selten besser Freund hernach / sondern quäkende und undankbare Frösche müssen einen Storch haben / der sie schind und verschlingt / oder müssen ein Dornstrauch leiden / darunter Igel / Mäuse / Schlangen und Kröten hecken / die ein Land zerkratzen / und ihm alles abschaben / daraus auch endlich ein Feuer kommt / dass Land und Leute verzehret / wie es hie den undankbaren Sichemiten auch ging / die vergaßen nicht allen ihres alten Richters / sondern sie helfen ihrem Dornbusch / dass er Gideons 69. Kinder auf einem Stein mordlich und tyrannisch umbringet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.050300121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16465,"date":1663,"orig":"Solch Undanckbarkeit und Untreu der Unterthanen und Nachkoͤm̃lingen/ bande ihnen ein eigen Beſen oder Dorn-Strauch uͤber ihren Leib/ denn ihr neuer Richter draſch ſie redlich uͤber ihre Koͤpff/ und ſtach ſie todt/ wie er endlich auch von einem Weibe erworffen wird.","norm":"Solch Undankbarkeit und Untreu der Untertanen und Nachkömmlingen / Bande ihnen ein eigen Besen oder Dornstrauch über ihren Leib / denn ihr neuer Richter drasch sie redlich über ihre Köpf / und stach sie tot / wie er endlich auch von einem Weibe erworffen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.457699775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16466,"date":1663,"orig":"Aquila electa juſtè omnia vincit, ſagt Kaͤyſer Friederich der Dritte/ wer wie ein Dorn Strauch ins Regiment kompt/ ungefordert und unbeſchneittelt/ kan nur ritzen und ſtechen/ und den Schafen die Wolle abziehen/ gehet gemeinlich mit blutigem oder brinnendem Kopff wider herauß/ und umb des Volcks Suͤnde/ Undanck und Boßheit willen/ ſchicket GOtt offtmals Dorn-Buͤſch und weltliche Diſtel-Koͤpffe.","norm":"Aquila electa juste omnia vincit, sagt Kaiser Friederich der Dritte / wer wie ein Dorn Strauch ins Regiment kommt / ungefordert und unbeschneittelt / kann nur ritzen und stechen / und den Schafen die Wolle abziehen / geht gemeinlich mit blutigem oder brennendem Kopf wieder heraus / und um des Volks Sünde / Undank und Bosheit Willen / schicket Gott oftmals Dorn-Büsch und weltliche Distelköpfe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.714600086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16467,"date":1663,"orig":"Diß erwehnte ich von Jothams Fabel/ und von unſers Doctors Eſopo/ und viel weiſer Leut Maͤhrlein/ der etliche in den alten Weiſen auch zuſammen klaubet ſeyn.","norm":"Dies erwähnte ich von Jothams Fabel / und von unseres Doktors Esopo / und viel weiser Leute Mährlein / der etliche in den alten Weisen auch zusammen klaubet sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.813499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16468,"date":1663,"orig":"Denn groſſe und Biderleut/ beyde in Regimenten/ Schul und Kirchen/ die ſich dermuͤdet/ muͤſſen auch ihr ehrliche Freud und luſtige Kurtzweil/ und liebliche Ergetzligkeit haben.","norm":"Denn große und Biderleut / beide in Regimenten / Schule und Kirchen / die sich dermüdet / müssen auch ihr ehrliche Freude und lustige Kurzweil / und liebliche Ergötzlichkeit haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.78410005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16469,"date":1663,"orig":"Wie ſagt S. Johannes der heilige Apoſtel und Evangeliſt/ da Jhm etliche verhuben/ daß er ſeine Voͤgelein und Rebhuͤnerlein hatte/ und bißweilen mit den Seinigen zum Sichermahl ſchoß/ ein Bogen/ der ſtetigs geſpant iſt/ verlamet und verdirbt endlich.","norm":"Wie sagt S. Johannes der heilige Apostel und Evangelist / da ihm etliche verhoben / dass er seine Vögelein und Rebhühnerlein hatte / und bisweilen mit den Seinigen zum Sichermal schoss / ein Bogen / der stetiges gespant ist / verlammet und verdirbt endlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9721999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16470,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer Carl der Erſte/ und Maximilianus/ hatten ihre Freude an Jagen.","norm":"Kaiser Carl der Erste / und Maximilianus / hatten ihre Freude an Jagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.68310022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16471,"date":1663,"orig":"S. Marcus mahlet bißweilen fuͤr die lange Weile.","norm":"S. Marcus malt bisweilen für die lange Weile.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.058899879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16472,"date":1663,"orig":"Cyrus der alt/ und der heilige Patriach Abraham/ bauten Luſt-Gaͤrten/ pflantzten Baͤum.","norm":"Cyrus der alt / und der heilige Patriach Abraham / bauten Lustgärten / pflanzten Bäume.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.257100105285644} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16473,"date":1663,"orig":"Salomo diſputirt zur Gelegenheit von allerley Kraͤutern und Baͤumen.","norm":"Salomo disputiert zur Gelegenheit von allerlei Kräutern und Bäumen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.058899879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16474,"date":1663,"orig":"Chur-Fuͤrſt Friederich zu Sachſen hatte ſein Drehe- Zeug und ſchifftet und fidert Boͤltze/ die offtmahls ander Leut verſchoſſen.","norm":"Kurfürst Friederich zu Sachsen hatte sein Drehe-Zeug und schifftet und fiedert Böltze / die oftmals ander Leute verschossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7729997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16475,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer Auguſtus machet bißweilen Verß/ wie auff ein Zeit ſein Ajax ſich am Schwamm erſtach/ wie Suetonius ſchreibet.","norm":"Kaiser Augustus macht bisweilen Vers / wie auf ein Zeit sein Ajax sich am Schwamm erstach / wie Suetonius schreibet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16476,"date":1663,"orig":"Doct. Martinus war uͤber Tiſch von viel guten Spruͤchen und froͤlichen Reden/ wie er auch zu Coburg mit M.","norm":"Doct. Martinus war über Tisch von viel guten Sprüchen und fröhlichen Reden / wie er auch zu Coburg mit M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.928999900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16477,"date":1663,"orig":"Veit Dieterich zum Ziel ſchoß/ und auff ein Zeit einer Fledermauß Hertz/ mit ſeinem Boͤltzlein auß dem Bauch zoge.","norm":"Veit Dietrich zum Ziel schoss / und auf ein Zeit einer Fledermaus Herz / mit seinem Böltzlein aus dem Bauch zog.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.854899883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16478,"date":1663,"orig":"So nun die Gelehrten/ dem weiſen Homero ſein Wercklich Gedicht von der Froͤſche und Maͤuſe gefaͤhrlichem Kriege/ koͤnnen zu gut halten/ wie kan man unſerm Doctor und andern zum argen deuten/ daß ſie zur Kurtzweil und Ergetzligkeit/ der Fabeln gedencken/ ſchreiben und predigen/ weil ſie zumahl von nuͤtzlichen und kuͤnſtlichen Haͤndeln reden.","norm":"So nun die Gelehrten / dem weisen Homero sein Werklich Gedicht von der Frösche und Mäuse gefährlichem Kriege / können zu gut halten / wie kann man unserem Doktor und anderen zum argen Deuten / dass sie zur Kurzweil und Ergötzlichkeit / der Fabeln Gedenken / schreiben und predigen / weil sie zumal von nützlichen und künstlichen Händeln reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.706500053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16479,"date":1663,"orig":"Damit wir nun dieſe Faßnacht/ nach Gelegenheit der Zeit/ bequemlich verrichten/ will ich dieſe Jothams und Eſaphs Predig/ nicht mit Rabiniſchen und Mahometiſchen/ oder alten Muͤnchiſchen Exempeln/ oder alt-vetteliſchen Maͤhrlein/ ſonder mit zweyen oder dreyen derben und ſcharffen Fabeln beſchlieſſen/ und mit dem Krebs/ Fuchs und Sperling/ manchem ein Kletten in Bart werffen/ oder Seifft in Hertz ſtecken laſſen.","norm":"Damit wir nun diese Fassnacht / nach Gelegenheit der Zeit / bequemlich verrichten / will ich diese Jothams und Esaphs Predig / nicht mit Rabinischen und Mahometischen / oder alten Mönchischen Exempeln / oder alt-vettelischen Mährlein / sonder mit zweien oder drei derben und scharfen Fabeln beschließen / und mit dem Krebs / Fuchs und Sperling / manchem ein Kletten in Bart werfen / oder seift in Herz stecken lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.826600074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16480,"date":1663,"orig":"Jch bitt und vermahne aber/ es woll ſichs keiner annehmen/ der unſchuldig iſt/ ſchreyet einer/ ſo muß man dencken er ſey getroffen.","norm":"Ich bitte und vermahne aber / es wohl sich es keiner annehmen / der unschuldig ist / schreiet einer / so muss man denken er sei getroffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.465099811553955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16481,"date":1663,"orig":"Unſer Doctor ſchrieb auff ein Zeit ſeinem Soͤhnlein Johanni dieſe Fabeln fuͤr: Ein Krebs wolt uͤber Land reiſen/ unterwegen koͤmpt er zur Schlangen/ die wird ſein Gefert/ nun windet und ſchlingt ſich die Schlang/ und gehet die quer/ und macht ſich kruͤmb/ der Krebs der auff viel Beinen ůbel zu Fuſſe war/ folget ſeinem ſchlimmen und ungeraden Wander-Geſellen/ und gehet ſich auſſm Athem/ helliget und mergelt ſich in dieſer ſchweren Reiſe ab/ wie es Abend wird/ kehren ſie beyde unter einem Strauch ein/ die Schlang legt ſich in ring/ und faͤhet an zu ſchlaffen und ſchnarchen/ der Krebs iſt muͤde/ und will kein Schlaff in ſeine Augen/ und thut ihm das Schnarchen oder Zuͤtzſchen wehe/ und will die Schlang ſtoſſen/ daß ſie ſtill liege/ wie ſie aufffaͤhrt/ und will ſich wehrẽ/ ergreifft er ſie mit ſeiner Schere beym Kopff/ und drucket hart zu/ biß ihr der Athem außgehet/ da ſtreckt ſie ſich die Laͤnge auß/ und ligt ſo todt fein gerad/ Ey ſagt der Krebs/ wenn du heut ſo gerad gangen waͤreſt/ haͤt ich auch beſſer folgen koͤnnen.","norm":"Unser Doktor schrieb auf ein Zeit seinem Söhnlein Johanni diese Fabeln für: Ein Krebs wollt über Land reisen / unterwegen kommt er zur Schlangen / die wird sein Gefährt / nun windet und schlingt sich die Schlange / und geht die quer / und macht sich krümm / der Krebs der auf viel Beinen übel zu Fuße war / folget seinem schlimmen und ungeraden Wander-Gesellen / und geht sich aus dem Atem / helllicht und mergelt sich in dieser schweren Reise ab / wie es Abend wird / kehren sie beide unter einem Strauch ein / die Schlange legt sich in ring / und fängt an zu schlafen und schnarchen / der Krebs ist müde / und will kein Schlaf in seine Augen / und tut ihm das Schnarchen oder Zützschen wehe / und will die Schlange stoßen / dass sie still liege / wie sie auffährt / und will sich wehren / ergreift er sie mit seiner Schere beim Kopf / und drucket hart zu / bis ihr der Atem ausgehet / da streckt sie sich die Länge aus / und liegt so tot fein gerade / Ei sagt der Krebs / wenn du heute so gerade gegangen wärest / hätte ich auch besser folgen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.923600196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16482,"date":1663,"orig":"Ach wie ſchwer kompt es einen an/ und blutlichen ſaur wirds ihm/ wer mit krummen/ ſchlim̃en/ ſchlipfferigen/ vngeraden/ zweyzuͤngigen/ falſchen und gifftigen Leuten uͤber Land ſolle reiſen/ oder in Regimenten mit ihnen rathſchlagen und umbgehen/ oder mit gifftigen und falſchen Predigern und Collegen/ und untreuem Weib und Geſinde Haus halten.","norm":"Ach wie schwer kommt es einen an / und blutlichen sauer wird es ihm / wer mit krummen / schlimmen / Schlipfferien / ungeraden / zweyzüngigen / falschen und giftigen Leuten über Land solle reisen / oder in Regimenten mit ihnen ratschlagen und umgehen / oder mit giftigen und falschen Predigern und Kollegen / und untreuem Weib und Gesinde Haus halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.282899856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16483,"date":1663,"orig":"Darumb beſchloß Doctor Luther dieſe Fabel: Lieber Sohn/ es iſt nicht allein ein ſchoͤner Schatz umb ein guten Nachbarn/ ſondern wenn einem GOtt auch uͤber Land und in ſeinem Ampte/ gute und gerade Leut zugibt/ mit Schlimmen und Falſchen kompt man ſchwerlich fort/ und wird eim blut-ſauer.","norm":"Darum beschloss Doktor Luther diese Fabel: Lieber Sohn / es ist nicht allein ein schöner Schatz um ein guten Nachbarn / sondern wenn einem Gott auch über Land und in seinem Amte / gute und gerade Leute zugibt / mit Schlimmen und Falschen kommt man schwerlich fort / und wird einem blutsauer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.587699890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16484,"date":1663,"orig":"Denn ein ungerader und tuͤckiſcher Freund/ iſt viel aͤrger/ denn ein offentlicher zorniger Feind.","norm":"Denn ein ungerader und tückischer Freund / ist viel ärger / denn ein öffentlicher zorniger Feind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.74399995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16485,"date":1663,"orig":"Hoͤꝛt noch eine/ ob wol der Seyger außgelauffen iſt.","norm":"Hört noch eine / ob wohl der Seiger ausgelaufen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.198800086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16486,"date":1663,"orig":"Da ich und ander gute Freund dem Herꝛn Philippo das Gleit von hinnen gaben/ und er auch mit ebentheurlichen Geferten beladen war/ ſaget er uns im Wiſenthal uͤber Tiſche dieſe Fabel:","norm":"Da ich und ander gute Freund dem Herrn Philippo das Gleit von hinnen gaben / und er auch mit abenteuerlichen Gefährten beladen war / sagt er uns im Wiesenthal über Tische diese Fabel:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.113800048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16487,"date":1663,"orig":"Ein groſſe Schlang verfiel ſich in einer Hoͤle/ und ſchrye jaͤmmerlich/ ein Baur koͤmpt zum Loch/ fragt was da ſey/ ſie bitt er wolle ihr herauß helffen/ traun nein/ ſagt der Mann/ an boͤſen Thieren iſt nichts Guts zu verdienen/ ich ſolt wol ein Schlung in meinem Buſen aufziehen/ die Schlang haͤlt an/ und verſpricht dem Bauren/ ſie wolle ihm bey ihrem GOtt/ der einmahl durch ſie geredt/ den beſten Lohn lieffern/ ſo die Welt pflegt zu geben.","norm":"Ein große Schlange verfiel sich in einer Höhle / und schrie jämmerlich / ein Bauer kommt zum Loch / fragt was da sei / sie bitte er wolle ihr heraushelfen / traun nein / sagt der Mann / an bösen Tieren ist nichts Gutes zu verdienen / ich sollte wohl ein Schlung in meinem Busen aufziehen / die Schlange hält an / und verspricht dem Bauern / sie wolle ihm bei ihrem Gott / der einmal durch sie geredet / den besten Lohn liefern / so die Welt pflegt zu geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.766499996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16488,"date":1663,"orig":"Gifft/ Gab und groſſe Verheiſſung/ bethoͤren auch die Weiſen/ der Baur hifft dem boͤſen und liſtigen Wurm heraus/ drauff will ſie ihn zu Lohn freſſen. Hab ich das umb dich verdienet?","norm":"Gift / Gab und große Verheißung / betören auch die Weisen / der Bauer Heft dem bösen und listigen Wurm heraus / drauf will sie ihn zu Lohn fressen . Hab ich das um dich verdienet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.940199851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16489,"date":1663,"orig":"Jſt das deiner Zuſag Gemaͤß?","norm":"Ist das deiner Zusage gemäß?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.766600131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16490,"date":1663,"orig":"Sagt der Baur/ ich bin zweyzuͤngig/ ſagt die Schlang/ die Welt lohnet nicht anders/ wer ein vom Galgen bitt/ der bringt ihn gemeiniglich wider dran.","norm":"Sagt der Bauer / ich bin zweyzüngig / sagt die Schlange / die Welt lohnet nicht anders / wer ein vom Galgen bitte / der bringt ihn gemeiniglich wieder dran.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.019100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16491,"date":1663,"orig":"Wie der Baur in Aengſten ſtehet/ ſagt die Schlang/ da du mir nicht glaubẽ wilt/ ſo wollen wirs auff die naͤchſten zwey ſetzen/ die uns begegnen/ was ſie in dieſer Sachen ſprechen/ das ſoll uns beydẽ wol und wehe thun.","norm":"Wie der Bauer in Ängsten steht / sagt die Schlange / da du mir nicht glauben willst / so wollen wir es auf die nächsten zwei setzen / die uns begegnen / was sie in dieser Sachen sprechen / das soll uns beiden wohl und wehe tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.717899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16492,"date":1663,"orig":"Bald kompt ein altes Pferd/ dem legen ſie die Sache fuͤr/ der Schiedmann ſpricht:","norm":"Bald kommt ein altes Pferd / dem legen sie die Sache für / der Schiedmann spricht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.008900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16493,"date":1663,"orig":"Jch habe meinem Kerner fuͤnffzehen Jahr gedienet/ morgen will er mich dem Schelm-Schinder geben/ die Welt lohnet nicht anders.","norm":"Ich habe meinem Kerner fünfzehn Jahr gedient / morgen will er mich dem Schelm-Schinder geben / die Welt lohnet nicht anders.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.63640022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16494,"date":1663,"orig":"Desgleichen ſpricht der alte Hund/ auff den ſie auch compromittirn/ ich habe zehen Jahr Tag und Nacht meim Junckern jagen/ und viel Fuͤchs und Haſen fangen helffen/ jetzt hat er ſeinem Weidmañ befohlen/ er ſoll mich an ein Weiden hencken/ das iſt der Welt Lohn.","norm":"Desgleichen spricht der alte Hund / auf den sie auch kompromittieren / ich habe zehn Jahr Tag und Nacht meim Junkern jagen / und viel Füchse und Hasen fangen helfen / jetzt hat er seinem Weidmann befohlen / er soll mich an ein Weiden henken / das ist der Welt Lohn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.16480016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16495,"date":1663,"orig":"Dem Bauren wird bang zu Muth/ in dem tratt ein Fuͤchslein daher/ dem legt der Baur ſeine Sache fuͤr/ und verheiſt ihm all ſein Huͤner/ er ſoll ihm von dem boͤſen Wurm helffen.","norm":"Dem Bauern wird bang zu Mut / in dem trat ein Füchslein daher / dem legt der Bauer seine Sache für / und verheißt ihm all sein Hühner / er soll ihm von dem bösen Wurm helfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.315400123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16496,"date":1663,"orig":"Der Fuchs unterwindet ſich des Handels/ beredet die Schlang/ ſie wolle ihm die Hoͤle zeigen/ nnd was ihr Gefahr/ und deß Bauren Dienſt geweſen ſey.","norm":"Der Fuchs unterwindet sich des Handels / beredet die Schlange / sie wolle ihm die Höhle zeigen / und was ihr Gefahr / und des Bauern Dienst gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.394499778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16497,"date":1663,"orig":"Man kompt zum Loch/ der Fuchs faͤhrt ein/ die Schlang hernach/ und zeigt ihm alle Gelegenheit/ indeß wiſcht der Fuchs herauß/ und ehe ſich die Schlang umbwendt/ weltzet der Baur auffs Fuchſen.","norm":"Man kommt zum Loch / der Fuchs fährt ein / die Schlange hernach / und zeigt ihm alle Gelegenheit / indes wischt der Fuchs heraus / und ehe sich die Schlange umwendet / Weltzet der Bauer aufs Fuchsen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.343599796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16498,"date":1663,"orig":"Abred/ wider ein groſſe Wand fuͤr.","norm":"Abrede / wieder ein große Wand für.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.081899642944336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16499,"date":1663,"orig":"Wie der Baur erlediget/ fordert der Fuchs/ Er ſoll ihm auffn Abend das Huͤner-Hauß offen laſſen/ der Baur kompt heim/ thut ſeim Weib Relation/ und was er dem Fuchs fuͤr ſein Procratorey ſey anheiſchig worden.","norm":"Wie der Bauer erlediget / fordert der Fuchs / Er soll ihm auf den Abend das Hüner-Hauß offen lassen / der Bauer kommt heim / tut Seim Weib Relation / und was er dem Fuchs für sein Procratorey sei anheischig worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.860099792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16500,"date":1663,"orig":"Die Baͤurin ſagt: Huͤner und Gaͤns ſeyen ihr/ Er hab ihr nichts zu vergeben Der Baur will ſein Worten nachkommen/ laͤſt dem Fuchs das Huͤner-Loch offen/ wie die Frau gewar wird/ wartet ſie mit ihrem Schiermeiſter die Nacht auff den Fuchs.","norm":"Die Bäuerin sagt: Hühner und Gänse seien ihr / Er habe ihr nichts zu vergeben der Bauer will sein Worten nachkommen / lässt dem Fuchs das Hüner-Loch offen / wie die Frau gewahr wird / wartet sie mit ihrem Schiermeister die Nacht auf den Fuchs.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.089799880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16501,"date":1663,"orig":"Als der in bona fiducia geſchlichen komt/ verrennen ſie ihm das Loch/ und bleuen auff ihn zu/ biß ſie ihn ergriffen.","norm":"Als der in bona fiducia geschlichen kommt / verrennen sie ihm das Loch / und bläuen auf ihn zu / bis sie ihn ergriffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.239999771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16502,"date":1663,"orig":"Ach/ ſagt der Fuchs/ iſt denn das recht/ und der Welt hoͤchſter Lohn fuͤr die groͤſte Wolthat/ ſo beſtetige ichs heut armer Schalck diß Weltrecht mit meinem Leben und Balg.","norm":"Ach / sagt der Fuchs / ist denn das recht / und der Welt höchster Lohn für die größte Wohltat / so bestätige ich es heute armer Schalk dies Weltrecht mit meinem Leben und Balg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.337999820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16503,"date":1663,"orig":"Freylich gehet es nicht anders auff Erden zu/ wer der Welt dienet/ der verleuret nicht allein ſeine Wolthat/ ſondern krieget mit der Zeit Teuffelsdanck zu Lohn/ doch muß es endlich alles bezalt werden Drauff laͤchelt der gute Herꝛ Melanchthon/ denn er hatte des Dancks auch von den Seinigen ein Micheltheil bekommen.","norm":"Freilich geht es nicht anders auf Erden zu / wer der Welt dient / der verlieret nicht allein seine Wohltat / sondern krieget mit der Zeit Teufelsdank zu Lohn / doch muss es endlich alles bezahlt werden drauf lächelt der gute Herr Melanchthon / denn er hatte des Danks auch von den Seinigen ein Micheltheil bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.125699996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16504,"date":1663,"orig":"Lernet ihr hieraus/ umb der Welt Lohn und Danck willen nichts anzufangen/ umb ihres Undancks und Untreu willen nichts unterlaſſen/ der Herr lebet und regiert zur Rechten ſeines Vattern/ der alle treue Dienſte und Wolthat redlich und reichlich bezahlẽ/ und eines jeden Gerechtigkeit zu ſeiner Zeit ans Mittagliecht bringen will.","norm":"Lernet ihr hieraus / um der Welt Lohn und Dank Willen nichts anzufangen / um ihres Undanks und untreu Willen nichts unterlassen / der Herr lebet und regiert zur Rechten seines Vattern / der alle treue Dienste und Wohltat redlich und reichlich bezahlen / und eines jeden Gerechtigkeit zu seiner Zeit ans Mittaglicht bringen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.84630012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16505,"date":1663,"orig":"Denn von allen ſinget Koͤnig David:","norm":"Denn von allen singet König David:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.134799957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16506,"date":1663,"orig":"Quid cuſtodit veritatem in ſeculum.","norm":"Quid custodit veritatem in seculum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.017799854278564} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16507,"date":1663,"orig":"Die Welt haͤlt nicht.","norm":"Die Welt hält nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.755799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16508,"date":1663,"orig":"Zum Beſchluß hoͤret auch meine Sperling/ denn der Maͤuſemiſt und Gerbeleur will ſie doch immer mit unter den Pfeffer mengen.","norm":"Zum Beschluss höret auch meine Sperling / denn der Mäusemist und Gerbeleur will sie doch immer mit unter den Pfeffer mengen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.821899890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16509,"date":1663,"orig":"Ein Sperling hat vier junge in einem Schwalben-Neſt/ wie ſie nun fluͤck waren/ ſtoſſen boͤſe Buben das Neſt ein/ ſie kommen aber alle im Windsbraus darvon/ nun iſt dem alten leide/ weil ſeine Soͤhne in die Welt kommen/ daß er ſie nicht zuvor fuͤr allerley Gefahr verwarnet/ und ihnen etliche gute Lehre fuͤrgeſagt habe.","norm":"Ein Sperling hat vier junge in einem Schwalbennest / wie sie nun flügge waren / stoßen böse Buben das Nest ein / sie kommen aber alle im Windsbraus davon / nun ist dem alten leide / weil seine Söhne in die Welt kommen / dass er sie nicht zuvor für allerlei Gefahr verwarnet / und ihnen etliche gute Lehre vorgesagt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.048200130462646} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16510,"date":1663,"orig":"Auffm Herbſt kommen in eim Weitzen-Acker viel Sperling zuſammen/ allda trifft der alte ſeine vier jungen an/ die fuͤhret er mit Freuden mit ſich heim/ ach mein lieben Soͤhne/ was habt ihr mir den Sommer uͤber Sorg gemachet/ dieweil ihr ohn mein Lehre von mir im Winde kamet/ hoͤret mein Wort/ und folget eurem Vatter/ und ſehet euch wol fuͤr/ kleine Voͤgelein haben groſſe Gefaͤhrligkeit außzuſtehen/ darauff fraget er den aͤltern/ wo er ſich den Sommer uͤber auffgehalten/ und wie er ſich ernehret haͤtte?","norm":"Aufm Herbst kommen in einem Weizenacker viel Sperling zusammen / allda trifft der alte seine vier jungen an / die führt er mit Freuden mit sich heim / ach mein Lieben Söhne / was habt ihr mir den Sommer über Sorge gemacht / dieweil ihr ohne mein Lehre von mir im Winde kamt / höret mein Wort / und folget eurem Vater / und sehet euch wohl für / kleine Vögelein haben große Gefährlichkeit auszustehen / darauf fraget er den älteren / wo er sich den Sommer über aufgehalten / und wie er sich ernähret hätte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3144001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16511,"date":1663,"orig":"Jch habe mich in die Gaͤrten gehalten/ Reuplein und Wuͤrmlein geſucht/ biß die Kirſchen reiff wurden.","norm":"Ich habe mich in die Gärten gehalten / Rauplein und Würmlein gesucht / bis die Kirschen reif wurden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3765997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16512,"date":1663,"orig":"Ach mein Sohn/ ſagt der Vatter/ die Schnabel- Weid iſt nicht boͤß/ aber es iſt groſſe Gefahr dabey/ darumb habe forthin deiner wol acht/ und ſonderlich wenn Leut in Gaͤrten umbher gehen/ die lange gruͤne Stangen tragen/ ſo inwendig holl ſeyn/ und oben ein Loͤchlein haben/ ja mein Vatter/ wenn denn ein gruͤn Blaͤtlein auffs Loͤchlein mit Wachs kleibet waͤr? ſpricht der Sohn.","norm":"Ach mein Sohn / sagt der Vater / die Schnabel-Weide ist nicht böse / aber es ist große Gefahr dabei / darum habe forthin deiner wohl acht / und sonderlich wenn Leute in Gärten umhergehen / die lange grüne Stangen tragen / so inwendig hol sein / und oben ein Löchlein haben / ja mein Vater / wenn denn ein grün Blättlein aufs Löchlein mit Wachs kleibet wäre? spricht der Sohn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.35890007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16513,"date":1663,"orig":"Wo haſt du das geſehen?","norm":"Wo hast du das gesehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":1.86899995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16514,"date":1663,"orig":"Jn eines Kauffmanns Garten/ ſagt der junge/ O mein Sohn ſpricht der Vatter/ Kauffleut/ geſchwinde Leut/ biſtu umb dieſe Welt-Kinder geweſen/ ſo haſtu Weltgeſcheidigkeit genug gelernet/ ſihe und brauchs nur recht und wol/ und trau dir nicht zuviel.","norm":"In eines Kaufmanns Garten / sagt der junge / O mein Sohn spricht der Vater / Kaufleut / geschwinde Leute / bist du um diese Weltkinder gewesen / so hast du Weltgescheidigkeit genug gelernt / siehe und brauche es nur recht und wohl / und traue dir nicht zu viel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.22629976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16515,"date":1663,"orig":"Darauff befraget er den andern/ wo haſtu dein Weſen gehabt?","norm":"Darauf befraget er den anderen / wo hast du dein Wesen gehabt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.602799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16516,"date":1663,"orig":"Zu Hofe? ſpricht der Sohne/ Sperling und albere Voͤgelein dienen nicht an diß Ort/ da viel Gold/ Sammet/ Seiden/ Wehr/ Harniſch/ Sperber/ Kautzen und Blaufuͤß ſeyn/ halt du dich zum Roßſtall/ da man den Habern ſchwingt/ oder da man driſchet/ ſo kan dirs Gluͤck mit gutem Fried auch dein taͤglich Koͤrnlein beſcheren/ ja Vatter ſagte dieſer Sohn/ wenn aber die Stalljungen Hebritzen machen/ und ihr Maſchen und Schlingen ins Stroh binden/ da bleibt auch mancher behencken/ wo haſtu das geſehen/ ſagt der alte?","norm":"Zu Hofe? spricht der Sohne / Sperling und albere Vögelein dienen nicht an dies Ort / da viel Gold / Samt / Seiden / Wehr / Harnisch / Sperber / Kauzen und Blaufüße sein / halte du dich zum Rossstall / da man den Habern schwingt / oder da man drischt / so kann dir es Glück mit gutem Frieden auch dein täglich Körnlein bescheren / ja Vater sagte dieser Sohn / wenn aber die Stalljungen Hebritzen machen / und ihr Maschen und Schlingen ins Stroh binden / da bleibt auch mancher behencken / wo hast du das gesehen / sagt der alte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.520400047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16517,"date":1663,"orig":"Zu Hof beyn Roßbuben/ O mein Sohn/ Hofbuben boͤſe Buben/ biſt du zu Hof und umb die Herren geweſen/ und haſt keine Federn da gelaſſen/ ſo haſt du zimlich gelernet/ du wirſt dich in der Welt wol wiſſen auszureiſen/ doch ſihe dich umb und auff/ die Woͤlffe freſſen auch offt die geſcheiden Huͤndlein.","norm":"Zu Hof Bein Rossbuben / O mein Sohn / Hofbuben böse Buben / bist du zu Hof und um die Herren gewesen / und hast keine Federn da gelassen / so hast du ziemlich gelernt / du wirst dich in der Welt wohl wissen auszureisen / doch siehe dich um und auf / die Wölfe fressen auch oft die gescheiten Hündlein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.404200077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16518,"date":1663,"orig":"Der Vatter nimbt den dritten auch fuͤr ſich/ wo haſtu dein Heil verſucht?","norm":"Der Vater nimmt den dritten auch für sich / wo hast du dein Heil versucht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.720699787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16519,"date":1663,"orig":"Auff den Fahrwegen und Landſtraſſen hab ich Kuͤbel und Seyl eingeworffen/ und da bißweilen ein Koͤrnlein oder Greuplein angetroffen.","norm":"Auf den Fahrwegen und Landstraßen habe ich Kübel und Seil eingeworfen / und da bisweilen ein Körnlein oder Grauplein angetroffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.833600044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16520,"date":1663,"orig":"Diß iſt ja/ ſagt der Vatter/ ein feine Nahrung/ aber merck gleich wol auff dein Schantz/ uud ſihe fleiſſig auff/ ſonderlich wenn ſich einer buͤcket/ und ein Stein auffheben will/ da iſt dir nicht lang zu bleiben/ war iſts/ ſagt der Sohn/ wenn aber einer zuvor ein Wand oder Handſtein im Buſen oder Taſchen truͤge/ wo haſt du diß geſehen?","norm":"Dies ist ja / sagt der Vater / ein feine Nahrung / aber merke gleich wohl auf dein Schanz / und siehe fleißig auf / sonderlich wenn sich einer bücket / und ein Stein aufheben will / da ist dir nicht lang zu bleiben / war ist es / sagt der Sohn / wenn aber einer zuvor ein Wand oder Handstein im Busen oder Taschen trüge / wo hast du dies gesehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.228499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16521,"date":1663,"orig":"Beyn Bergleuten/ lieber Vatter/ wenn ſie ausfahren/ fuͤhren ſie gemeiniglich Handſtein bey ſich/ Bergleut/ Werckleut/ anſchlaͤgig Leut/ biſtu umb Berg-Burſch geweſen/ ſo haſtu was geſehen und erfahren/ fahr hin/ und nimb deiner Sachen gleichwol gut Acht/ Bergbuben haben manchen Sperling mit Cobald umbracht.","norm":"Bein Bergleuten / lieber Vater / wenn sie ausfahren / führen sie gemeiniglich Handstein bei sich / Bergleut / Werkleute / anschlägig Leute / bist du um Berg-Bursch gewesen / so hast du was gesehen und erfahren / fahre hin / und nimm deiner Sachen gleichwohl gut Acht / Bergbuben haben manchen Sperling mit Cobalt umbracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.79040002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16522,"date":1663,"orig":"Endlich kompt der Vatter an juͤngſten Sohn/ du mein liebſtes Gackenneſtle/ du wareſt allezeit der alberſt uñ ſchwecheſt/ bleib du bey miꝛ/ die Welt hat viel grober und boͤſer Voͤgel/ die krumme Schnaͤbel und lange Kralen haben/ und nur auff arme Voͤgelein lauren und ſie verſchlicken/ halt dich zu deines gleichen/ und ließ die Spinlein und Reuplein von den Baͤumen/ oder Haͤuslein/ ſo bleibſtu lang zu frieden.","norm":"Endlich kommt der Vater an jüngsten Sohn / du mein liebstes Gackennestle / du warst allezeit der alberst und schwächest / bleibe du bei mir / die Welt hat viel grober und böser Vögel / die krumme Schnäbel und lange Krallen haben / und nur auf arme Vögelein lauern und sie verschlicken / halte dich zu deines gleichen / und ließ die Spinlein und Rauplein von den Bäumen / oder Häuslein / so bleibst lang zu Frieden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.24429988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16523,"date":1663,"orig":"Du mein lieber Vatter wer ſich nehret ohn ander Leut Schaden/ der kompt lang hin/ und kein Sperber/ Habicht/ Ahr oder Weyh wird ihm nicht ſchaden/ wenn er zumahl ſich und ſeine ehrliche Nahrung dem lieben Gott all Abend und Morgen treulich befihlt/ welcher alle Wald- und Doͤrffvoͤgelein/ Schoͤpffer und Erhalter iſt/ der auch den jungen Raͤblein Geſchrey und Gebet hoͤret Denn ohn ſein Willen faͤllet auch kein Sperling oder Schneekuͤnglein auff die Erde.","norm":"Du mein lieber Vater wer sich nähret ohne ander Leute Schaden / der kommt lang hin / und kein Sperber / Habicht / Ahr oder Weihe wird ihm nicht schaden / wenn er zumal sich und seine ehrliche Nahrung dem lieben Gott all Abend und Morgen treulich befiehlt / welcher alle Wald- und Dörfvögelein / Schöpfer und Erhalter ist / der auch den jungen Rablein Geschrei und Gebet höret denn ohne sein Willen fället auch kein Sperling oder Schneekinglein auf die Erde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.59250020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16524,"date":1663,"orig":"Wo haſtu diß gelernet?","norm":"Wo hast du dies gelernt?","lang_fastText":"ds","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.421799898147583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16525,"date":1663,"orig":"Antwort der Sohn/ wie mich der groſſe Windbrauß von dir wegriß/ kam ich in ein Kirch/ da las ich den Sommer die Fliegen und Spinnen von den Fenſtern ab/ und hoͤret dieſe Spruͤch predigen/ da hat mich der Vatter aller Sperling den Sommer uͤber ernehret/ und behuͤtet fuͤr allem Ungluͤck und grimmigen Voͤgeln.","norm":"Antwort der Sohn / wie mich der große Windbraus von dir wegriss / kam ich in ein Kirche / da las ich den Sommer die Fliegen und Spinnen von den Fenstern ab / und höret diese Sprüche predigen / da hat mich der Vater aller Sperling den Sommer über ernähret / und behütet vor allem Unglück und grimmigen Vögeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.809700012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16526,"date":1663,"orig":"Traun lieber mein Sohn/ fleuchſt du in die Kirchen/ und hilffeſt Spinnen und die ſumſenden Fliegen auffreumen und zirpſt zu Gott/ wie die jungen Raͤblein/ und befihlſt dich dem ewigen Schoͤpffer/ ſo wirſt du wol bleiben/ und wenn die gantze Welt voller wilder und tuͤckiſcher Voͤgel waͤre.","norm":"Trauen lieber mein Sohn / fleuchst du in die Kirchen / und hilfst Spinnen und die sumsenden Fliegen aufräumen und zirpst zu Gott / wie die jungen Rablein / und befielst dich dem ewigen Schöpfer / so wirst du wohl bleiben / und wenn die ganze Welt voller wilder und tückischer Vögel wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.789400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16527,"date":1663,"orig":"Denn wer dem HErꝛen befehlt ſeine Sache/ ſchweiget/ leid wartet/ betet/ braucht Glimpff/ thut gemach/ bewart Glaub und gut Gewiſſen rein/ des wil GOtt Schutz und Helffer ſeyn.","norm":"Denn wer dem Herren befehlt seine Sache / schweiget / leid wartet / betet / braucht Glimpf / tut gemach / bewahrt Glaube und gut Gewissen rein / des will Gott Schutz und Helfer sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.287799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16528,"date":1663,"orig":"Diß Aberſel und ſeines Vatter Spruch/ geliebten Freunde/ ſchencke ich heut zur Faßnacht/ die Kinder dieſer Welt/ ſind ja in ihrer Art kluͤger und verſchmitzter/ den die Kinder des Liechts/ doch friſt der Wolff offt auch die geſcheiden Huͤndlein/ und GOtt ergreifft die Verſchmitzten in ihrer Schalckheit/ und alle liſtige Fuͤchs kommen endlich beyen Kuͤrſchner in der Beiſſe zuſammen.","norm":"Dies Abersel und seines Vater Spruch / geliebten Freunde / schenke ich heute zur Fassnacht / die Kinder dieser Welt / sind ja in ihrer Art klüger und verschmitzter / den die Kinder des Lichts / doch frisst der Wolff oft auch die gescheiten Hündlein / und Gott ergreift die Verschmitzten in ihrer Schalkheit / und alle listige Füchse kommen endlich bein Kürschner in der Beiße zusammen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.593299865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16529,"date":1663,"orig":"Wer aber GOTT wol trauet/ der hat wol gebauet/ und wird in der argen Welt erhalten/ und endlich mit Ehren aus allem Ungluͤck errettet/ wann nun eines jeden Wandel und Gerechtigkeit an die Sonne kommen/ und jedermann vor dem Gerichtſtuel JEſu Chriſti an ſeinem Leibe empfahen wird/ was er guts oder boͤſes in ſeinem Leben gethan hat.","norm":"Wer aber GOTT wohl trauet / der hat wohl gebaut / und wird in der argen Welt erhalten / und endlich mit Ehren aus allem Unglück errettet / wann nun eines jeden Wandel und Gerechtigkeit an die Sonne kommen / und jedermann vor dem Gerichtstuel Jesu Christi an seinem Leibe empfangen wird / was er Gutes oder böses in seinem Leben getan hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.759300231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16530,"date":1663,"orig":"Denn wir ſind nicht zu dieſem Leben/ wie die armen Voͤgelein/ erſchaffen/ und mit Chriſti Blut erloͤſet/ nnd mit ſeinem Geiſt beſeliget/ ſondern daß wir hie Glauben und gut Gewiſſen bewahren/ und auff ein ander und ewiges Leben in Gedult hoffen und harren ſollen.","norm":"Denn wir sind nicht zu diesem Leben / wie die armen Vögelein / erschaffen / und mit Christi Blut erlöset / und mit seinem Geist beseliget / sondern dass wir hie Glauben und gut Gewissen bewahren / und auf ein ander und ewiges Leben in Geduld hoffen und harren sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.485000133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16531,"date":1663,"orig":"Komm HErꝛ JESU/ und laß dich auff deinem Richtſtul ſehen/ und erloͤſe und erquicke uns/ die wir hie die Hitze und Laſt des langen Tages tragen/ und reume mitler Zeit die brummenden und ſumſenden Fliegen auff/ ſo in der Kirchen murren/ und die Predigt verhindern wollen/ Amen HErre JESU Chriſti/ Amen/ der du uns in deinem Wort auch die armen Sperling weiſeſt/ und ſtelleſt ſie uns zu Doctorn und Lehrern fuͤr.","norm":"Komme Herr Jesu / und lass dich auf deinem Richtstul sehen / und erlöse und erquicke uns / die wir hie die Hitze und Last des langen Tages tragen / und Räume Mittler Zeit die brummenden und sumsenden Fliegen auf / so in der Kirchen murren / und die Predigt verhindern wollen / Amen Herr Jesu Christi / Amen / der du uns in deinem Wort auch die armen Sperling weisest / und stellest sie uns zu Doktoren und Lehrern für.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.353199958801269} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16532,"date":1663,"orig":"AMEN.","norm":"AMEN.","lang_fastText":"pt","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":4.361400127410889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16533,"date":1663,"orig":"An den Leſer.","norm":"An den Leser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.056000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16534,"date":1663,"orig":"DJeſes iſt hochgel.","norm":"Dieses ist hochgehl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.3144001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16535,"date":1663,"orig":"Leſer/ die Predigt welche der Hochgel. und Geiſtreiche Theologus Hr. Mattheſius Seliger/ von Jothams Fabul auff der Cantzel gehalten.","norm":"Leser / die Predigt welche der Hochgehl . und Geistreiche Theologus Hr. Matthesius seliger / von Jothams Fabel auf der Kanzel gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.992400169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16536,"date":1663,"orig":"Jch bitte/ dich du wolleſt dieſelbe noch einmal mit Fleiß durchleſen/ und daraus urtheilen/ wie Un-Chriſtlich Butyrolambius und ſein Anhang bey Antenorn handeln/ indem ſie ihn bey dem gemeinen Mann und ſonderlich ſeinen Zuhoͤrer wollen ſtinckend machẽ/ und ein Fabul-Hanſen neñen/ weil er hiebevor etwann einmahl eine Fabul erzehlet/ und ingeniosè appliciret hat.","norm":"Ich bitte / dich du wollest dieselbe noch einmal mit Fleiß durchlesen / und daraus urteilen / wie Unchristlich Butyrolambius und sein Anhang bei Antenorn handeln / indem sie ihn bei dem gemeinen Mann und sonderlich seinen Zuhörer wollen stinkend machen / und ein Fabulhansen nennen / weil er hiervor etwan einmal eine Fabel erzählt / und ingeniose applizieret hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.638299942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16537,"date":1663,"orig":"Jch will jetzo nicht gedencken/ wie viel Fabuln Mattheſius in ſeinen Schrifften und Predigten angezogen habe/ ſonder ich erinnere mich einer Predigt/ welche er an dem dritten Oſter-Feyertag zur Veſper gehalten/ und nennet ſie ein Oſterneu aus Simſons Hiſtorien Jud. 14. cap. Darin er alſo redet:","norm":"Ich will jetzt nicht Gedenken / wie viel Fabuln Matthesius in seinen Schriften und Predigten angezogen habe / sonder ich erinnere mich einer Predigt / welche er an dem dritten Osterfeiertag zur Vesper gehalten / und nennt sie ein Osterneu aus Simsons Historien Jud . 14. cap . Darin er also redet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.969600200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16538,"date":1663,"orig":"Liebe Freunde im HErꝛn/ ihr Alten habet euch zu erinnen/ wie man vor alters am Oſter-Tage zur Veſper pfleget von der Cantzel ein Oſter-Neu zu ſagen.","norm":"Liebe Freunde im Herrn / ihr Alten habet euch zu einen / wie man vor alters am Ostertage zur Vesper pflegt von der Kanzel ein Oster-Neu zu sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.148900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16539,"date":1663,"orig":"Das waren naͤrriſche Fabul und Maͤhrlein/ wie man ſich in Rocken-Stuben den Kindern erzehlet.","norm":"Das waren närrische Fabel und Mährlein / wie man sich in Rockenstuben den Kindern erzählt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.22599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16540,"date":1663,"orig":"Damit wolte man die Leute froͤlich machen.","norm":"Damit wollte man die Leute fröhlich machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.961299896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16541,"date":1663,"orig":"Wir dancken aber unſerem treuen Heyland/ der uns von aller Abgoͤtterey/ auch von den naͤrriſchen Fabuln und Luͤgenden errettet hat/ damit der leidige Sathan Chriſti/ und ſeines Leydens und Aufferſtehung ſpottet/ und verhoͤnet damit die Chriſtliche Religion/ und haͤtte gern unſer hoͤchſten Troſt und Hoffnung von der froͤlichen Aufferſtehung unſeres Fleiſches verdaͤchtig und zweiffelhafftig gemachet/ wie bey den Epicurern und Sadduceern geſchehen.","norm":"Wir danken aber unserem treuen Heiland / der uns von aller Abgötterei / auch von den närrischen Fabuln und Lügenden errettet hat / damit der leidige Satan Christi / und seines Leidens und Auferstehung spottet / und verhöhnet damit die christliche Religion / und hätte gern unser höchsten Trost und Hoffnung von der fröhlichen Auferstehung unseres Fleisches verdächtig und zweifelhaft gemacht / wie bei den Epikurern und Sadduzäern geschehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.287199974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16542,"date":1663,"orig":"Wir haben (GOtt ſey Lob und Danck) ſo viel troͤſtliche Spruͤche aus Altem und Neuem Teſtament von dieſem hohen Articul/ die unſer Troſt und Freude ſind/ daß wir des Geſpoͤtts gern entbehren.","norm":"Wir haben (Gott sei Lob und Dank) so viel tröstliche Sprüche aus Altem und Neuem Testament von diesem hohen Artikel / die unser Trost und Freude sind / dass wir des Gespötts gern entbehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.783299922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16543,"date":1663,"orig":"Es laͤſt ſich aber anſehen/ als ſey es in der Kirchen ein alter loͤblicher Brauch geweſen/ die hohen Articul unſers Chriſtlichen Glaubens den einfaͤltigen Leuten in feinen luſtigen Hiſtorien und Bildern zuerklaͤren/ und fuͤr zuſtellen.","norm":"Es lässt sich aber ansehen / als sei es in der Kirchen ein alter löblicher Brauch gewesen / die hohen Artikel unseres christlichen Glaubens den einfältigen Leuten in feinen lustigen Historien und Bildern zuerklären / und für Zustellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.110899925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16544,"date":1663,"orig":"Dieſer Gebrauch aber iſt hernach durch ungelaͤhrte und unverſtaͤndige Lehrer in einen Mißbrauch gerathen.","norm":"Dieser Gebrauch aber ist hernach durch ungelehrte und unverständige Lehrer in einen Missbrauch geraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.156300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16545,"date":1663,"orig":"Denn Chriſtus und der Heilige Geiſt reden gern in Bild- und Gleichniſſen/ darinnen ſie die Geheimnis GOttes außſprechen.","norm":"Denn Christus und der Heilige Geist reden gern in Bild- und Gleichnissen / darinnen sie die Geheimnis Gottes aussprechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.031199932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16546,"date":1663,"orig":"Alſo auch St. Paulus zu den Galatern/ da er den Haupt-Articul von der Gerechfertigung gruͤndlich und außfuͤrlich gelehret/ und mit gutem Grund und Zeugnis aus Moſen/ den Propheten und Pſalmen bewieſen/ daß ein armer Suͤnder fuͤr GOTT gerecht und angenehm werde/ nit durch deß Geſetzes Werck/ oder eigen Verdienſt/ ſonder auß lauter Gnaden/ durch den Glauben an den HErrn Chriſtum/ erklaͤrt er hernach (cap. 4.) dieſen wichtigen Articul mit der Hiſtorien von beyden Soͤhnen Abrahæ: Iſmaẽl, ſo von der Magd nach dem Fleiſch gebohren/ welcher nicht erbet/ und Jſaac der nach der Verheiſſung von der Freyen geboren/ und der rechte Erbe war.","norm":"Also auch St. Paulus zu den Galatern / da er den Hauptartikel von der Gerechfertigung gründlich und ausführlich gelehrt / und mit gutem Grund und Zeugnis aus Moosen / den Propheten und Psalmen bewiesen / dass ein armer Sünder für GOTT gerecht und angenehm werde / nicht durch des Gesetzes Werk / oder eigen Verdienst / sonder aus lauter Gnaden / durch den Glauben an den Herrn Christus / erklärt er hernach (cap . 4.) diesen wichtigen Artikel mit der Historien von beiden Söhnen Abrahams: Ismaenl, so von der Magd nach dem Fleisch geboren / welcher nicht erbet / und Jsaac der nach der Verheißung von der Freien geboren / und der rechte Erbe war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.936800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16547,"date":1663,"orig":"Dieſe weiſe zu lehren/ daß man durch Allegorien und heimliche Deutung der Hiſtorien/ die Articul des Glaubens den Kindern und Albern erklaͤret/ haben geſchickte und treue Lehrer in der Kirchen behalten.","norm":"Diese weise zu lehren / dass man durch Allegorien und heimliche Deutung der Historien / die Artikel des Glaubens den Kindern und Albern erkläret / haben geschickte und treue Lehrer in der Kirchen behalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7245001792907715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16548,"date":1663,"orig":"Wie auch der HErꝛ Chriſtus in der Hiſtorien Luce 10 von dem/ ſo unter die Moͤrder gefallen/ die gantze Chriſtliche Religion/ und eine vollkommene Kirchen- Hiſtory fuͤrgeſtellet/ wie erſtlich der Menſch von GOtt nach ſeinem Bilde in vollkommener Weisheit und Gerechtigkeit erſchaffen/ und mit Goͤttlicher Krafft/ und Unſterbligkeit gezieret.","norm":"Wie auch der Herr Christus in der Historien Luce 10 von dem / so unter die Mörder gefallen / die ganze christliche Religion / und eine vollkommene Kirchen-History vorgestellt / wie erstlich der Mensch von Gott nach seinem Bilde in vollkommener Weisheit und Gerechtigkeit erschaffen / und mit göttlicher Kraft / und Unsterblichkeit geziert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.970099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16549,"date":1663,"orig":"Jtem/ wie er durch den Ertz-Moͤrder und Luͤgner iſt beraubet und verwundet/ daß ihm weder das Geſetze noch Levitiſch Prieſterthumb oder Opffer helffen kundte/ ſondern allein der Sohn Gottes/ der Jacob in Samaria in der Him̃elfarth erſchienen/ Denſelben jam̃erte und erbarmte das beraubte und verwundete Menſchliche Geſchlecht/ der iſt unſer Artzt und Artzney/ durch deſſen Fuͤrbitt und Wunden wir ſind geheylet worden.","norm":"Item / wie er durch den Erzmörder und Lügner ist beraubet und verwundet / dass ihm weder das Gesetze noch Levitisch Priestertum oder Opfer helfen konnte / sondern allein der Sohn Gottes / der Jacob in Samaria in der Himmelfahrt erschienen / Denselben jammerte und erbarmte das beraubte und verwundete menschliche Geschlecht / der ist unser Arzt und Arznei / durch dessen Fürbitte und Wunden wir sind geheilt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.048299789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16550,"date":1663,"orig":"Weil denn dieſe Zeit von Weyhnachten an biß daher die hoͤchſten Articul von Chriſti Geburt/ Leiden/ Sterben und Aufferſtehung/ auß hellen und klaren Texten ſind gehandelt/ haben auff dieſe Zeit geſunde Lehrer und Seelſorger dieſe Articul in ſchoͤnen Hiſtorien/ und luſtigen Bildnuſſen/ ihren Kirchen fein artig vorgehalten:","norm":"Weil denn diese Zeit von Weihnachten an bis daher die höchsten Artikel von Christi Geburt / Leiden / Sterben und Auferstehung / aus hellen und klaren Texten sind gehandelt / haben auf diese Zeit gesunde Lehrer und Seelsorger diese Artikel in schönen Historien / und lustigen Bildnissen / ihren Kirchen fein artig vorgehalten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.672800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16551,"date":1663,"orig":"Dieſen alten loͤblichen Gebrauch wollen wir auff dieſesmal auch begehen/ und als viel Gott Gnad verleyhet/ auß Simſons deß Wunder-Manns Hiſtorien Chriſtum und ſein gantzes Reich/ und Kirchen-Hiſtorien/ von Anfang biß zu Ende/ als in einem Bilde fuͤrſtellen/ zu einer luſtigen Erklaͤrung/ ꝛc. Jch will nicht gedencken/ wie andere vortreffliche Theologi unterweilens dem gemeinen Mann in Fabeln und Gedichten allerhand gute Lehren beygebracht haben.","norm":"Diesen alten löblichen Gebrauch wollen wir auf diesmal auch begehen / und als viel Gott Gnade verleihet / aus Simsons des Wunder-Manns Historien Christus und sein ganzes Reich / und Kirchenhistorien / von Anfang bis zu Ende / als in einem Bilde vorstellen / zu einer lustigen Erklärung / etc. Ich will nicht Gedenken / wie andere vortreffliche Theologen Unterweilens dem gemeinen Mann in Fabeln und Gedichten allerhand gute Lehren beigebracht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.396100044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16552,"date":1663,"orig":"Jch ſehe/ daß Butyrolambius Antenorn ſehr uͤbel außdeute/ daß er im Geſind-Teuffel gedacht habe einer Fabul/ daß der Teuffel mit einer Trummel vor den Himmel kommen ſey/ habe Officiers werben wollen/ und habe ihnen gut Quartier verſprochen/ ꝛc. Allein man lieſet bey alten Scribenten dieſe Fabul und Gedicht/ daß der Teuffel ihm einsmals vorgenommen habe zu freyen/ und Kinder zu zeugen/ damit er dieſelbige in der Welt außſtatten/ und mit den Menſchen/ zu ihrem Verderben/ umb ſo viel deſto mehr befreunden moͤchte.","norm":"Ich sehe / dass Butyrolambius Antenorn sehr übel ausdeute / dass er im Gesinde-Teufel gedacht habe einer Fabel / dass der Teufel mit einer Trommel vor den Himmel kommen sei / habe Offiziers werben wollen / und habe ihnen gut Quartier versprochen / etc. Allein man liest bei alten Skribenten diese Fabel und Gedicht / dass der Teufel ihm einsmals vorgenommen habe zu freien / und Kinder zu zeugen / damit er dieselbige in der Welt ausstatten / und mit den Menschen / zu ihrem Verderben / um so viel desto mehr befreunden möchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.255599975585937} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16553,"date":1663,"orig":"Da ſey ihm vorkommen eine Frau/ die habe geheiſſen Impietas, gottloſes Weſen.","norm":"Da sei ihm vorkommen eine Frau / die habe geheißen Impietas, gottloses Wesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.584099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16554,"date":1663,"orig":"Mit derſelben habe er ſich vergattet/ und ſieben Toͤchter gezeuget/ die er zu Hauſe aufferzogen/ und endlich in die Welt außgetheilet/ und mit den Menſchenkindern verehelichet habe.","norm":"Mit derselben habe er sich gattet / und sieben Töchter gezeugt / die er zu Hause auferzogen / und endlich in die Welt ausgeteilt / und mit den Menschenkindern verehelichet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.26200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16555,"date":1663,"orig":"Die erſte und aͤltiſte Tochter habe geheiſſen Arrogantia, Jungfrau Hochmut/ dieſelbe hab er denen vom Adel/ und hohen Stands-Perſonen verheuratet.","norm":"Die erste und älteste Tochter habe geheißen Arrogantia, Jungfrau Hochmut / dieselbe habe er denen vom Adel / und hohen Standspersonen verheiratet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.156899929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16556,"date":1663,"orig":"Die andere habe geheiſſen Avaritia, Jungfrau Geitz/ die habe er denen Kauffleuten/ Handthierern und Parthierern in den Staͤtten verehelichet.","norm":"Die andere habe geheißen Avaritia, Jungfrau Geiz / die habe er denen Kaufleuten / Handtieren und Partierern in den Stätten verehelichet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.391200065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16557,"date":1663,"orig":"Die dritte hab geheiſſen Falſitas, Jungfrau Falſchheit/ die habe er denen Baurn/ und dem gemeinen Landvolck vermaͤhlet.","norm":"Die dritte habe geheißen Falsitas, Jungfrau Falschheit / die habe er denen Bauern / und dem gemeinen Landvolk vermählet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.502099990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16558,"date":1663,"orig":"Die vierte hab geheiſſen Invidia, Jungfrau Neid/ die habe er den Handwercks-Leuten außgeſteuret.","norm":"Die vierte habe geheißen Invidia, Jungfrau Neid / die habe er den Handwerksleuten ausgesteuert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.272799968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16559,"date":1663,"orig":"Die fuͤnffte habe geheiſſen Hypocriſis, Jungfrau Heucheley/ die habe er denen Geiſtlichen zugegattet/ welche in Schafs-Kleidern auffgezogen kommen/ inwendig aber ſind ſie reiſſende Woͤlffe/ Matth. 7. v. 15.","norm":"Die fünfte habe geheißen Hypocrisis, Jungfrau Heuchelei / die habe er denen Geistlichen zugegattet / welche in Schafskleidern aufgezogen kommen / inwendig aber sind sie reißende Wölfe / Matth . 7. v. 15.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.246099948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16560,"date":1663,"orig":"Die ſechſte habe geheiſſen Superbia, Jungfrau Stoltz/ die habe er dem Weiblichen Geſchlecht vertrauet.","norm":"Die sechste habe geheißen Superbia, Jungfrau Stolz / die habe er dem weiblichen Geschlecht vertrauet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.139900207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16561,"date":1663,"orig":"Die ſiebende und juͤngſte Tochter habe geheiſſen Fornicatio, Jungfrau Unzucht und Hurerey/ dieſe habe er/ als das juͤngſte und liebſte Kind/ nicht verheuraten wollen/ ſondern bey ſich zu Hauſe behalten/ und jederman in allen Staͤnden mit ihr zu bulen verguͤnſtiget.","norm":"Die siebende und jüngste Tochter habe geheißen Fornicatio, Jungfrau Unzucht und Hurerei / diese habe er / als das jüngste und liebste Kind / nicht verheiraten wollen / sondern bei sich zu Hause behalten / und jedermann in allen Ständen mit ihr zu buhlen vergünstiget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.094200134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16562,"date":1663,"orig":"Dieſe Fabul wird von vielen vornehmen Predigern in ihren offentlichen Schrifften allegiret.","norm":"Diese Fabel wird von vielen vornehmen Predigern in ihren öffentlichen Schriften allegieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.206399917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16563,"date":1663,"orig":"Warumb wird es denn Antenorn vor uͤbel auffgenommen/ wenn er dergleichen Arten zu lehren ſich unterweilens gebrauchet?","norm":"Warum wird es denn Antenorn vor übel aufgenommen / wenn er dergleichen Arten zu lehren sich Unterweilens gebraucht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.456200122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16564,"date":1663,"orig":"Jch halte davor/ daß kein groͤſſer Werck nach Keyſer Carl deß Groſſen Zeiten in Kirchen-Sachen in Teutſchland und andern Koͤnigreichen vorgangen ſey/ als da die Augſpurgiſche Confeſſion iſt uͤbergeben worden.","norm":"Ich halte davor / dass kein größer Werk nach Kaiser Carl des großen Zeiten in Kirchensachen in Deutschland und anderen Königreichen vorgegangen sei / als da die Augsburgische Konfession ist übergeben worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.173500061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16565,"date":1663,"orig":"Mattheſius redet in ſeiner 8. Predigt von dem Leben Lutheri alſo:","norm":"Matthesius redet in seiner 8. Predigt von dem Leben Luthers also:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6153998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16566,"date":1663,"orig":"Groͤſſer und hoͤher Werck/ und theurer und herrlicher Bekaͤntnus iſt nicht geſchehen von der Apoſtel Zeit an/ als dieſe zu Augſpurg/ vor dem gantzen Roͤmiſchen Reich Zu Jeru falem bekanten und bezeugten zwoͤlff Apoſtel/ die arme Fiſcher/ den Nahmen JESU Chriſti/ auch mit groſſer Freudigkeit deß Geiſtes fuͤr denen Hohen-Prieſtern/ Gelehrten/ Raht- und Hauptleuten deß Tempels/ und ſtrafften darneben/ die den Koͤnig der Ehren/ Jeſum Chriſtum den Sohn Gottes in ſeinem Fleiſch gecreutziget und umbbracht hatten/ welches freylich der groſſe Pfingſt-Tag/ und das hoͤheſte Werck der Chriſtenheit iſt/ von Anbegin der Welt geſchehen.","norm":"Größer und höher Werk / und teurer und herrlicher Bekenntnis ist nicht geschehen von der Apostel Zeit an / als diese zu Augsburg / vor dem ganzen Römischen Reich zu Jeu fahlem bekannten und bezeugten zwölf Apostel / die arme Fischer / den Namen Jesu Christi / auch mit großer Freudigkeit des Geistes für denen Hohepriestern / Gelehrten / Raht- und Hauptleuten des Tempels / und strafften daneben / die den König der Ehren / Jesus Christus den Sohn Gottes in seinem Fleisch gekreuzigt und umbracht hatten / welches freilich der große Pfingsttag / und das höchste Werk der Christenheit ist / von Anbeginn der Welt geschehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.994100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16567,"date":1663,"orig":"Nachdem aber der vermeynte Stul-Erbe St. Petrus ſich wider Gott und ſeinen Geſalbten/ und uͤber den gepredigten.","norm":"Nachdem aber der vermeinte Stul-Erbe St. Petrus sich wider Gott und seinen Gesalbten / und über den gepredigten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.784999847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16569,"date":1663,"orig":"Darumb bekenneten dieſe Herren und Staͤtte frey oͤffentlich und unerſchrocken/ als ſeelige Werckzeuge Gottes/ und wahre Gliedmaſſen Jeſu Chriſti/ und ernſtliche Zuhoͤrer und Liebhaber deß lebendigen Wortes/ voll rechtſchaffenes und lebendigen Glaubens/ ihren Glauben/ und was ſie auß Doctor Luthers Buͤchern und Predigten gelernet und behalten hatten/ ꝛc.","norm":"Darum bekennten diese Herren und Städte frei öffentlich und unerschrocken / als selige Werkzeuge Gottes / und wahre Gliedmaßen Jesu Christi / und ernstliche Zuhörer und Liebhaber des lebendigen Wortes / voll rechtschaffenes und lebendigen Glaubens / ihren Glauben / und was sie aus Doktor Luthers Büchern und Predigten gelernt und behalten hatten / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.74399995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16570,"date":1663,"orig":"Eben umb die Zeit/ und eben in dem Jahr/ als dieſes groſſe Werck vorgangen/ da die Augſpurgiſche Confeſſion uͤbergeben/ Chur- und Fuͤrſten/ ja endlich gantze Koͤnigreiche durch GOttes Erleuchtung die Augen auffgethan/ und das Pabſtumb verlaſſen haben/ hat Doctor Luther zu Coburg geſeſſen/ und die Fabeln Eſopi verteutſchet Wenn der Naſeweiſe Butyrolambius damals gelebt haͤtte/ wuͤrde er geſagt haben: Luthere, was macheſt du eben bey dieſer Zeit?","norm":"Eben um die Zeit / und eben in dem Jahr / als dieses große Werk vorgegangen / da die Augsburgische Konfession übergeben / Chur- und Fürsten / ja endlich ganze Königreiche durch Gottes Erleuchtung die Augen aufgetan / und das Pabstumb verlassen haben / hat Doktor Luther zu Coburg gesessen / und die Fabeln Esopi verdeutscht wenn der Naseweise Butyrolambius damals gelebt hätte / würde er gesagt haben: Ludere, was machest du eben bei dieser Zeit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.698500156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16571,"date":1663,"orig":"Du haſt keine Vocation ſolche Dinge zu tractiren.","norm":"Du hast keine Vokation solche Dinge zu traktieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.182799816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16572,"date":1663,"orig":"Warumb bekuͤmmerſtu dich nit vielmehr/ wie es jetzo zu Augſpurg hergehe?","norm":"Warum bekümmerst dich nicht vielmehr / wie es jetzt zu Augsburg hergehe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.276400089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16573,"date":1663,"orig":"Allein Lutherus hat ohne Zweiffel bey dieſer groſſen Veraͤnderung ſo vieler Laͤnder und Koͤnigreiche wol geſehen/ wie man unterweilen durch ſolche feine Gedicht groſſen und kleinen Leuten koͤnnen die Opinionem, illam mundi Reginam auß dem Kopff treiben.","norm":"Allein Luther hat ohne Zweifel bei dieser großen Veränderung so vieler Länder und Königreiche wohl gesehen / wie man unterweilen durch solche feine Gedicht großen und kleinen Leuten können die Opinionem, illam mundi Reginam aus dem Kopf treiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.181300163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16574,"date":1663,"orig":"Jch habe von andern Leuten gehoͤret/ wie Antenor offtmals mit einer Fabul oder mit einer ſchertzhafftigen Gleichnis/ in voꝛnehmen Conventen mehr außgerichtet habe/ als wenn er den gantzen Aristotelem und Ciceronem auff dem Ruͤcken getragen haͤtte.","norm":"Ich habe von anderen Leuten gehöret / wie Antenor oftmals mit einer Fabel oder mit einer schertzhafftigen Gleichnis / in vornehmen Conventen mehr ausgerichtet habe / als wenn er den ganzen Aristoteles und Ciceronem auf dem Rücken getragen hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.381800174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16575,"date":1663,"orig":"Butyrolambius mag ſagen was er will/ ſo ſiheſt du Hochgeehrter Leſer/ daß Jotham/ deſſen Fabel der H. Geiſt im Buch der Richter hat auffzeichnen laſſen/ nicht ſey ein Pedant oder Schul-Fuchs geweſen/ ſondern Mattheſius nennet ihn in ſeiner Predigt einen Weiſen/ einen groſſen Regenten/ und leiblichen Heyland in Jſrael.","norm":"Butyrolambius mag sagen was er will / so siehst du hochgeehrter Leser / dass Jotham / dessen Fabel der H. Geist im Buch der Richter hat aufzeichnen lassen / nicht sei ein Pedant oder Schulfuchs gewesen / sondern Matthesius nennt ihn in seiner Predigt einen Weisen / einen großen Regenten / und leiblichen Heiland in Israel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.339600086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16576,"date":1663,"orig":"Freylich iſt er ein groſſer Regent geweſen.","norm":"Freilich ist er ein großer Regent gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.411799907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16577,"date":1663,"orig":"Denn er hat zu befehlen gehabt einem Land/ das ſo reich und maͤchtig war/ als manches Koͤnigreich in Europâ.","norm":"Denn er hat zu befehlen gehabt einem Land / das so reich und mächtig war / als manches Königreich in Europa.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.46750020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16578,"date":1663,"orig":"Wenn Butyrolambius waͤre ſein Hof-Prediger geweſen/ er wuͤrde ihn vielleicht «excommuniciret haben.","norm":"Wenn Butyrolambius wäre sein Hofprediger gewesen / er würde ihn vielleicht« exkommuniziert haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.369100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16579,"date":1663,"orig":"Zum Andern ſagt Mattheſius, daß der H. Geiſt ihm auch dieſe Weiſe gefallen laſſe/ wenn kluge Leute mit verdeckten und verbluͤmten Reden undanckbaren und ungeſchlachten Leuten predigen/ und daß die Weiſeſten auff Erden/ beyden under Juden und Heyden/ auch in der Chriſtenheit/ ſich ſehr gern auff dieſe Art befliſſen/ und die hoͤchſte Weisheit nach Gottes Wort in ſolch Bilderwerck und Gemaͤlde der unvernuͤnfftigen Creaturen und Thierlein gefaſſet/ und den Leuten fuͤrgehalten halben.","norm":"Zum Anderen sagt Matthesius, dass der H. Geist ihm auch diese Weise gefallen lasse / wenn kluge Leute mit verdeckten und verblümten Reden undankbaren und ungeschlachten Leuten predigen / und dass die Weisesten auf Erden / beiden unter Juden und Heiden / auch in der Christenheit / sich sehr gern auf diese Art beflissen / und die höchste Weisheit nach Gottes Wort in solch Bilderwerk und Gemälde der unvernünftigen Kreaturen und Tierlein gefasst / und den Leuten vorgehalten halben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.955399990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16580,"date":1663,"orig":"Hat der Heilige Geiſt ihm ſolche Art zu lehren gefallen laſſen/ ſo muß Butyrolambius nicht vom Heiligen Geiſt getrieben werden/ indeme er in ſeiner Paßquill thut/ als ob Antenor damit die Hoͤll verdienet habe.","norm":"Hat der Heilige Geist ihm solche Art zu lehren gefallen lassen / so muss Butyrolambius nicht vom Heiligen Geist getrieben werden / indem er in seiner Pasquill tut / als ob Antenor damit die Höll verdienet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.711999893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16581,"date":1663,"orig":"Zum «Dritten ſagt Matthcſius, daß Lutherus ſechzehen ſchoͤner Fabeln ſelbſt gemachet habe/ welche voller Weisheit und guter Lehre/ und hoͤflicher Vermahnung ſeyn/ und Wunderſchoͤne Bilder und Contrafacturen haben/ de caſibus mundi, wie es in der Welt/ im Regiment und Haußweſen auff Erden pflege zu gehen.","norm":"Zum« Dritten sagt Matthcsius, dass Luther sechzehn schöner Fabeln selbst gemacht habe / welche voller Weisheit und guter Lehre / und höflicher Vermahnung sein / und Wunderschöne Bilder und Contrafakturen haben / de casibus mundi, wie es in der Welt / im Regiment und Hauswesen auf Erden pflege zu gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.432199954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16582,"date":1663,"orig":"Hier moͤchte ein Naſeweiſer Butyrolambius ſagen: Luthere, warumb haſtu die Zeit nicht beſſer angewendet?","norm":"Hier möchte ein Naseweiser Butyrolambius sagen: Ludere, warum hast du die Zeit nicht besser angewendet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.547699928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16583,"date":1663,"orig":"Warumb haſtu unterdeſſen nicht ein Pater noster gebetet/ oder geſagt:","norm":"Warum hast du unterdessen nicht ein Paternoster gebetet / oder gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2164998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16584,"date":1663,"orig":"Miſerere mei Deus?","norm":"Miserere mei Deus?","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.955699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16585,"date":1663,"orig":"«IV. Lutherus habe ſein angefangenes luſtiges und nuͤtzliches Werck mit einer gelahrten Vorrede gezieret/ darinnen er frey lehret/ daß nach der Heiligen Schrifft die feinſte Welt-Weisheit in vernuͤnfftigen Fabeln zu finden ſey/ wer allein denfelbigen mit Fleiß nach. dencke.","norm":"« IV. Luther habe sein angefangenes lustiges und nützliches Werk mit einer gelahrten Vorrede geziert / darinnen er frei lehrt / dass nach der Heiligen Schrift die feinste Weltweisheit in vernünftigen Fabeln zu finden sei / wer allein denselbigen mit Fleiß nach . denke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.990099906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16586,"date":1663,"orig":"V. Nennet er die jenigen Bauern und Unverſtaͤndige/ welche die Weisheit/ ſo in die Fabeln verſtecket ſey/ nicht achten/ und unwerth halten.","norm":"V. Nennt er diejenigen Bauern und Unverständige / welche die Weisheit / so in die Fabeln verstecket sei / nicht achten / und unwert halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.537499904632568} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16587,"date":1663,"orig":"VI. Sagt er/ daß die Fabeln Eſopi kein Narr oder Unweiſer gemachet habe/ ſondern es haben ſie ſehr vernuͤnfftige Leute auff Erden zuſammen geleſen.","norm":"VI. Sagt er / dass die Fabeln Esopi kein Narr oder Unweiser gemacht habe / sondern es haben sie sehr vernünftige Leute auf Erden zusammen gelesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7179999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16588,"date":1663,"orig":"Denn es haben nicht allein die alten Lateiner und Griechen/ ſondern auch die aͤltiſte Juden/ welche damals die rechte Religion gehabt/ ſich auff dieſe Fabul-Weisheit befliſſen.","norm":"Denn es haben nicht allein die alten Lateiner und Griechen / sondern auch die älteste Juden / welche damals die rechte Religion gehabt / sich auf diese Fabul-Weisheit beflissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5767998695373535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16589,"date":1663,"orig":"Es ſeyn die weiſen Maͤhrlein-Dichter nicht erſtlich in Phrygiâ und Griechenland/ ſondern bey den Juden vor Alters geweſen/ wie Jothams Fabel außweiſe/ welche etwa 3000.","norm":"Es sein die weisen Mährleindichter nicht erstlich in Phrygia und Griechenland / sondern bei den Juden vor Alters gewesen / wie Jothams Fabel ausweise / welche etwa 3000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.025199890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16590,"date":1663,"orig":"Jahr vor Chriſti Geburt iſt erzehlet worden.","norm":"Jahr vor Christi Geburt ist erzählt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"tr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.346700191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16591,"date":1663,"orig":"VII.","norm":"VII.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.952300071716308} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16592,"date":1663,"orig":"Sagt Mattheſius: Wie wenn Aſſaph der Sang-Meiſter/ der viel liebliche Pſalmen gedichtet/ der Eſopus waͤre/ der erſtlich die Fabuln/ wie andere Leute Salomonts Spruͤchwoͤrter/ zuſammen geleſen haͤtte?","norm":"Sagt Matthesius: Wie wenn Assaf der Sangmeister / der viel liebliche Psalmen gedichtet / der Esopus wäre / der erstlich die Fabuln / wie andere Leute Salomonts Sprichwörter / zusammen gelesen hätte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.744900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16593,"date":1663,"orig":"Denn die Nahmen treffen ſaſt miteinander ein.","norm":"Denn die Namen treffen fast miteinander ein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.050300121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16594,"date":1663,"orig":"Antenor ſagte vor etlichen Jahren/ daß Petrus Laurenbergius decus illud Academiæ Rostochienſis, ihm habe remonſtriren wollen/ daß Salomo die Fabeln Eſopi uͤber ſeiner Tafel erzehlet habe/ und ſein Muſicant der Aſſaph habe ſie zu Papier gebracht/ und endlich den Griechen communiciret. VIII. Sagt Mattheſius, daß dieſes die artigſte und ſubtileſte Weiſe ſey/ bittere und ſcharffe Warheit/ ſo wol groſſen Leuten/ als auch denen Kindern beyzubringen/ gleich wie einen uͤberzuckerten Wurm-Samen/ nnd es haben offt mit ſolchen Fabeln hochberuͤhmte Leute groſſe Dinge außgerichtet bey Regenten und Underthanen/ bey Kindern und Geſinde.","norm":"Antenor sagte vor etlichen Jahren / dass Petrus Laurenbergius decus illud Academiae Rostochiensis, ihm habe remonstrieren wollen / dass Salomo die Fabeln Esopi über seiner Tafel erzählt habe / und sein Musikant der Assaf habe sie zu Papier gebracht / und endlich den Griechen communiciret . VIII . Sagt Matthesius, dass dieses die artigste und subtilste Weise sei / bittere und scharfe Wahrheit / sowohl großen Leuten / als auch denen Kindern beizubringen / gleich wie einen überzuckerten Wurmsamen / und es haben oft mit solchen Fabeln hochberühmte Leute große Dinge ausgerichtet bei Regenten und Untertanen / bei Kindern und Gesinde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3790998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16595,"date":1663,"orig":"IX.","norm":"IX.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"bg","lang_de":0,"norm_lmscore":2.233599901199341} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16596,"date":1663,"orig":"Es haben viel gute Leute ein ſonderbares Wolgefallen gehabt an dieſen Fabeln Lutheri.","norm":"Es haben viel gute Leute ein sonderbares Wohlgefallen gehabt an diesen Fabeln Luthers.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.683899879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16597,"date":1663,"orig":"Denn als Philippus Melanchthon die Vorrede/ und die Fabeln Lutheri geſehen habe/ habe er ihn gebetten/ er wolle darinn fortfahren/ und dieſes Buch zu Ende bringen.","norm":"Denn als Philippus Melanchthon die Vorrede / und die Fabeln Luthers gesehen habe / habe er ihn gebeten / er wolle darin fortfahren / und dieses Buch zu Ende bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.813299894332885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16598,"date":1663,"orig":"Er wolle ihm bey einem groſſen Herrn/ dem er es dediciren ſolle/ 1000.","norm":"Er wolle ihm bei einem großen Herrn / dem er es dedizieren solle / 1000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.217100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16599,"date":1663,"orig":"Guͤlden vor die Dedication zu wege bringen Wenn Butyrolambius damals gelebt haͤtte/ er wuͤrde auß einem Phariſeiſchen Eyfer an den Chur-Fuͤrſten zu Sachſen geſchrieben/ und bey andern Obrigkeiten angehalten haben/ man ſolle dieſes Buch confiſciren/ und bey namhaffter Straff verbieten es zu verkauffen/ dann es ſey ein aͤrgerlich Buch. X. Sagt Mattheſius, daß Doctor Luther offt uͤber Tiſch/ wenn er zumal vom Regiment und Hofweſen geredet/ der alten Fabeln/ und vernuͤnfftigen Spruͤchwoͤrtlein/ ſo in Teutſche Sprach auß den Fabeln kommen ſeyn/ gerne gebrauchet habe.","norm":"Gülden vor die Dedikation zu Wege bringen wenn Butyrolambius damals gelebt hätte / er würde aus einem pharisäischen Eifer an den Kurfürsten zu Sachsen geschrieben / und bei anderen Obrigkeiten angehalten haben / man solle dieses Buch konfiszieren / und bei namhafter Strafe verbieten es zu verkaufen / dann es sei ein ärgerlich Buch. X. Sagt Matthesius, dass Doktor Luther oft über Tisch / wenn er zumal vom Regiment und Hofwesen geredet / der alten Fabeln / und vernünftigen Sprüchwörtlein / so in Deutsche Sprache aus den Fabeln kommen sein / gerne gebraucht habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.506899833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16600,"date":1663,"orig":"XI. Jn ſeinem ſchoͤnen Hof-Pſalmen/ welcher iſt der 101ſte/ davon Doctor Creutziger geurtheilet/ daß es ſey Lutheri gelahrteſte und weiſeſte Schrifft/ in Teutſcher Sprach gedencket D. Luther underſchiedener Fabuln.","norm":"XI. In seinem schönen Hof-Psalmen / welcher ist der 101ste / davon Doktor Kreuziger geurteilt / dass es sei Luthers gelahrteste und weiseste Schrift / in Deutscher Sprache gedenkt D. Luther unterschiedener Fabuln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.996399879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16601,"date":1663,"orig":"XII. Sagt Mattheſius, daß er geſehen habe/ daß Doct.","norm":"XII. Sagt Matthesius, dass er gesehen habe / dass Doct.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.289599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16602,"date":1663,"orig":"Luther den Saͤchſiſchen Reincke- Fuchs mit zu Tiſch getragen/ und darinnen geleſen habe.","norm":"Luther den Sächsischen Reincke-Fuchs mit zu Tisch getragen / und darinnen gelesen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.422399997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16603,"date":1663,"orig":"Antenor haͤlt davor/ daß in dieſem Buch/ wie auch in dem Froſchmaͤuſler/ eine groſſe Politiſche Weisheit verborgen ſtecke. XIII. Sagt Mattheſius, daß nicht allein vornehme Leute ſich ſolcher verdeckter und vermummlicher Reden gern gebrauchet haben/ ſondern auch der Sohn Gottes/ und ſeine Propheten und Apoſteln haben ihren Mund gerne auffgethan in ſchoͤnen Gleichniſſen/ und groſſe Weisheit in Bildern denen Leuten vorgeſtellet.","norm":"Antenor hält davor / dass in diesem Buch / wie auch in dem Froschmäusler / eine große politische Weisheit verborgen stecke. XIII. Sagt Matthesius, dass nicht allein vornehme Leute sich solcher verdeckter und mummlicher Reden gern gebraucht haben / sondern auch der Sohn Gottes / und seine Propheten und Aposteln haben ihren Mund gerne aufgetan in schönen Gleichnissen / und große Weisheit in Bildern denen Leuten vorgestellt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.316699981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16604,"date":1663,"orig":"XIV. Erzehlet Mattheſius, wie Menenius Agrippa mit einer Fabul einen Auffruhr in der groſſen Statt Rom geſtillet/ und die Buͤrger widerumb zu frieden geſprochen habe.","norm":"XIV. Erzählt Matthesius, wie Menenius Agrippa mit einer Fabel einen Aufruhr in der großen Stadt Rom gestillt / und die Bürger wiederum zu Frieden gesprochen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.872099876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16605,"date":1663,"orig":"Solches haͤtte vielleicht Cicero mit ſeinem utili & inutili, mit ſeinem honesto & jucundo ſo leicht nicht gethan.","norm":"Solches hätte vielleicht Cicero mit seinem utili & inutili, mit seinem honesto & jucundo so leicht nicht getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.032899856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16606,"date":1663,"orig":"XV.","norm":"XV.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"uz","lang_de":0,"norm_lmscore":2.583899974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16607,"date":1663,"orig":"Daß das eine ſonderbare Klugheit der Teutſchen ſey/ daß ſie der Fabeln ſo wercklich gebrauchen koͤnnen/ erweiſet Mattheſius mit dem Keyſer Rudolph/ und anderer groſſer Herren/ und ſchleuſſt endlich/ daß die Teutſchen viel guter Fabeln und Spruͤchwoͤrter brauchen von wenig Worten/ die aber viel Nachdenckens geben/ lang hafften und kleben/ und im Hertzen rumpeln/ als wenn man einem eine Floh ins Ohr geſetzt habe.","norm":"Dass das eine sonderbare Klugheit der Deutschen sei / dass sie der Fabeln so werklich gebrauchen können / erweiset Matthesius mit dem Kaiser Rudolph / und anderer großer Herren / und schleust endlich / dass die Deutschen viel guter Fabeln und Sprichwörter brauchen von wenig Worten / die aber viel Nachdenkens geben / lang haften und kleben / und im Herzen rumpeln / als wenn man einem eine Floh ins Ohr gesetzt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.977799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16608,"date":1663,"orig":"Antenor ſagt einmal/ daß der Alten Teutſchen Spruͤchwoͤrter lauter Axiomata, Politica, Ethica, und Decanomica ſeyn/ welche ſie auß vieler Erfahrung geſamblet haben/ und in dem Florilegio Politico Lehmanni, welches in Spruͤchwoͤrtern beſtehe/ ſtecke mehr Weisheit/ als in die 10. Diſputationibus Politicis, welche auff Univerſitaͤten gehalten werden.","norm":"Antenor sagt einmal / dass der Alten Deutschen Sprichwörter lauter Axiomata, Politica, Ethica, und Decanomica sein / welche sie aus vieler Erfahrung gesamblet haben / und in dem Florilegio Politico Lehmanni, welches in Sprichwörtern bestehe / stecke mehr Weisheit / als in die 10. Disputationibus Politicis, welche auf Universitäten gehalten werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.427499771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16609,"date":1663,"orig":"Solche Dinge laſſen offtmals ſolche acaleos oder Stachel hinder ſich/ daß es erſt viel Jahr hernach Frucht ſchaffe/ wie allhier die Fabel deß Jothams/ welche erſtlich gering geachtet wurde.","norm":"Solche Dinge lassen oftmals solche acaleos oder Stachel hinter sich / dass es erst viel Jahr hernach Frucht schaffe / wie allhier die Fabel des Jothams / welche erstlich gering geachtet wurde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.097700119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16610,"date":1663,"orig":"Aber drey Jahr hernach bey den Sichemitern wuͤrckte/ daß ſie an das unſchuldig-vergoſſene Blut gedachten.","norm":"Aber drei Jahr hernach bei den Sichemitern würgte / dass sie an das unschuldig-vergossene Blut gedachten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.621399879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16611,"date":1663,"orig":"XVI.","norm":"XVI.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"sr","lang_de":0,"norm_lmscore":4.610099792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16612,"date":1663,"orig":"Man muß ſich offtmals in die Zeit und in die Leut ſchicken/ und es machen wie Cicero, welcher anders geredet hat bey dem Iulio Caſare, anders bey dem Rath zu Rom/ und anders bey dem gemeinen Volck.","norm":"Man muss sich oftmals in die Zeit und in die Leute schicken / und es machen wie Cicero, welcher anders geredet hat bei dem Iulio Casare, anders bei dem Rat zu Rom / und anders bei dem gemeinen Volk.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8491997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16613,"date":1663,"orig":"Wenn einer in Republ Democraticâ aufftrette/ und dem gemeinen Volck die Ohren nicht mit vielen Worten ſtopffte/ ſo wuͤrde er darvor gehalten werden/ daß er nichts ſtudiret habe.","norm":"Wenn einer in Republ Democratica auftrete / und dem gemeinen Volk die Ohren nicht mit vielen Worten stopfte / so würde er davor gehalten werden / dass er nichts studiert habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.103199958801269} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16614,"date":1663,"orig":"Darumb ſagt Mattheſius, weil Jotham ſich bey groben und wilden Leuten habe wollen hoͤren laſſen/ da aber er gedacht auff eine werckliche Fabul/ darinnen er Moyſis/ Joſuaͤ/ und ſeines lieben Vatters Gideons treue Dienſte/ und unzehliche Wolthat/ hoͤflich in den dreyen fruchtbaren Baͤumen widerholet/ und im Dorn-Buſch den neuen und ordentlichen Regenten/ der Magd Sohn/ meiſterlich und kuͤnſtlich abgemahlet habe.","norm":"Darum sagt Matthesius, weil Jotham sich bei groben und wilden Leuten habe wollen hören lassen / da aber er gedacht auf eine werkliche Fabel / darinnen er Moysis / Josuä / und seines lieben Vaters Gideons treue Dienste / und unzählige Wohltat / höflich in den drei fruchtbaren Bäumen wiederholet / und im Dornbusch den neuen und ordentlichen Regenten / der Magd Sohn / meisterlich und künstlich abgemalt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.65939998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16615,"date":1663,"orig":"Er erklaͤret dieſe Fabel alſo/ daß ich mich ſehr darmit beluſtige. XVII. Sagt Mattheſius, daß nicht nur Vornehme/ ſondern auch andere ehrliche Biderleute/ ſo wol im Regiment/ als auch in Kirchen und Schulen/ nach ihrer vielfaltigen Arbeit/ ihre ehrliche Freude/ luſtige Kurtzweil/ und liebliche Ergoͤtzligkeit geſuchet haben.","norm":"Er erkläret diese Fabel also / dass ich mich sehr damit belustige. XVII. Sagt Matthesius, dass nicht nur vornehme / sondern auch andere ehrliche Biederleute / sowohl im Regiment / als auch in Kirchen und Schulen / nach ihrer vielfaltigen Arbeit / ihre ehrliche Freude / lustige Kurzweil / und liebliche Ergötzlichkeit gesucht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.598400115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16616,"date":1663,"orig":"S. Johannes der heilige Apoſtel und Evangeliſt habe unterweilens ſeine Kurtzweil gehabt mit ſeinen Voͤgelein und Rephuͤnerlein/ und habe bißweilen mit den Seinigen zum Sichernmahl geſchoſſen.","norm":"S. Johannes der heilige Apostel und Evangelist habe Unterweilens seine Kurzweil gehabt mit seinen Vögelein und Rephünerlein / und habe bisweilen mit den Seinigen zum Sicherenmal geschossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.020899772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16617,"date":1663,"orig":"Keyſer Carol und Keyſer Maximilian haben ihre Luſt geſucht im Jagen.","norm":"Kaiser Carol und Kaiser Maximilian haben ihre Lust gesucht im Jagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.916100025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16618,"date":1663,"orig":"Der Evangeliſt Marcus habe unterweilens vor die lange Weil gemahlet/ ꝛc. Wer will es denn Antenorn verdencken/ wenn er unterweilens nach vieler groſſer Arbeit/ nach vielen groſſen Widerwertigkeiten/ jemand laͤſt zu ſich kommen zu einer Philoſophiſchen Mahlzeit/ und ein Philoſophiſches Geſpraͤch mit ihm haͤlt?","norm":"Der Evangelist Marcus habe Unterweilens vor die lange Weil gemalt / etc. Wer will es denn Antenorn verdenken / wenn er Unterweilens nach vieler großer Arbeit / nach vielen großen Widerwertigkeiten / jemand lässt zu sich kommen zu einer philosophischen Mahlzeit / und ein philosophisches Gespräch mit ihm hält?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5731000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16619,"date":1663,"orig":"Oder nach der Mahlzeit ſeinem Diener/ oder etwa einem frembden Studenten einen luſtigen diſcours in die Feder dictieret?","norm":"Oder nach der Mahlzeit seinem Diener / oder etwa einem fremden Studenten einen lustigen Diskurs in die Feder diktieret?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.623700141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16620,"date":1663,"orig":"Dieſes iſt die einige recreation, welche Antenor hat.","norm":"Dieses ist die einige Rekreation, welche Antenor hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.655700206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16621,"date":1663,"orig":"Und dieſelbige kan und mag man ihm ja wol goͤnnen.","norm":"Und dieselbige kann und mag man ihm ja wohl gönnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.507699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16622,"date":1663,"orig":"Ein Bogen der allezeit geſpannet iſt/ verlahmet und verdirbet endlich. XIIX.","norm":"Ein Bogen der allezeit gespannt ist / verlahmt und verdirbt endlich . XIIX.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.416800022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16623,"date":1663,"orig":"Auß dieſer Predigt ſiheſt du/ Hochgeehrter Leſer/ daß Lutherus nicht allein ein Fabul- Hauß geweſen ſey/ ſondern auch ſeinen Sohn Johannem habe zu einem Fabul-Hanſen machen wollen/ indem er ihm underſchiedene Fabeln hat vorgeleſen/ welche er in die Lateiniſche Sprache hat verſetzen muͤſſen/ geſtalt denn Mattheſius gedencket/ daß er ſeinem Sohn habe eine Fabel vorgeleſen von einem Krebs/ welcher habe uͤber Land reyſen wollen/ und ſey underwegens kommen zu einer Schlangen/ ꝛc.","norm":"Aus dieser Predigt siehst du / Hochgeehrter Leser / dass Luther nicht allein ein Fabul-Haus gewesen sei / sondern auch seinen Sohn Johannes habe zu einem Fabulhansen machen wollen / indem er ihm unterschiedene Fabeln hat vorgelesen / welche er in die lateinische Sprache hat versetzen müssen / Gestalt denn Matthesius gedenkt / dass er seinem Sohn habe eine Fabel vorgelesen von einem Krebs / welcher habe über Land reisen wollen / und sei unterwegen kommen zu einer Schlangen / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.88640022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16624,"date":1663,"orig":"Durch dieſe Fabeln hat er ihm die Lehr geben wollen/ daß ein tuͤckiſcher Freund viel aͤrger ſey/ als ein offentlicher zorniger Feind.","norm":"Durch diese Fabeln hat er ihm die Lehre geben wollen / dass ein tückischer Freund viel ärger sei / als ein öffentlicher zorniger Feind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.578499794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16625,"date":1663,"orig":"Das hat Lutherus ohne Zweiffel nicht auß Buͤchern/ ſondern auß Erfahrung gelernet.","norm":"Das hat Luther ohne Zweifel nicht aus Büchern / sondern aus Erfahrung gelernt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.264800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16626,"date":1663,"orig":"XIX. Nicht nur Lutherus und ſein Sohn Johannes ſind Fabul- Hanſen geweſen/ ſondern auch Philippus Melanchthon, der Hochgelahrte Mann/ welchen auch ſeine aͤrgſte Feinde in und auſſer Teutſchland/ ſeiner Philoſophiſchen Wiſſenſchafft halben geliebet und gelobet haben.","norm":"XIX. Nicht nur Luther und sein Sohn Johannes sind Fabul-Hansen gewesen / sondern auch Philippus Melanchthon, der Hochgelahrte Mann / welchen auch seine ärgste Feinde in und außer Deutschland / seiner philosophischen Wissenschaft halben geliebt und gelobet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.058899879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16627,"date":1663,"orig":"Mattheſius erzehlet eine Fabel/ welche er ihm und ſeinen Freunden in Wieſenthal erzehlet habe von einer groſſen Schlangen/ und einem Baurn.","norm":"Matthesius erzählt eine Fabel / welche er ihm und seinen Freunden in Wiesental erzählt habe von einer großen Schlangen / und einem Bauern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.218500137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16628,"date":1663,"orig":"XX. Jch halte daryor/ daß durch die ſchoͤne Fabel von den vier jungen Sperlingen/ Mattheſius ſeinen Kindern habe eine Instruction und Memorial geben wollen.","norm":"XX. Ich halte daryor / dass durch die schöne Fabel von den vier jungen Sperlingen / Matthesius seinen Kindern habe eine Instruktion und Memorial geben wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.050600051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16629,"date":1663,"orig":"Jch vernehme gar gern/ daß Antenor gegen einem vornehmen Freund gedacht/ er wolle hinfuͤro in acht nemmen die Fabel/ welche Mattheſius erzehlet von einem alten Hirten-Hund/ der ſeines Herrn Vieh treulich bewachet habe.","norm":"Ich vernehme gar gern / dass Antenor gegen einem vornehmen Freund gedacht / er wolle hinfür in Acht nehmen die Fabel / welche Matthesius erzählt von einem alten Hirtenhund / der seines Herrn Vieh treulich bewacht habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.300099849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16630,"date":1663,"orig":"Deß Abends ſey er nach Hauſe gangen.","norm":"Des Abends sei er nach Hause gegangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.361900091171264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16631,"date":1663,"orig":"Da haben ihn underſchiedliche kleine Huͤndlein auff der Gaſſen angebellet.","norm":"Da haben ihn unterschiedliche kleine Hündlein auf der Gassen angebellt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9471001625061035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16632,"date":1663,"orig":"Der alte Hirten-Hund aber ſey vor ſich weg gangen/ und habe ſich nicht einmal umbgeſehen.","norm":"Der alte Hirtenhund aber sei vor sich weggegangen / und habe sich nicht einmal umgesehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.388700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16633,"date":1663,"orig":"Als er vor den Kuͤttel-Hof kommen/ habe ihn ein Fleiſchers-Hund gefraget/ wie er dieſes Bellen und Gepelver leiden koͤnne? warumb er nicht einen beym Kamm nehme?","norm":"Als er vor den Küttel-Hof kommen / habe ihn ein Fleischershund gefragt / wie er dieses Bellen und Gepelver leiden könne? warum er nicht einen beim Kamm nehme?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.923399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16634,"date":1663,"orig":"Nein/ habe der Hirten-Hund geſagt/ es zwackt und beiſſt mich keiner.","norm":"Nein / habe der Hirtenhund gesagt / es zwackt und beißt mich keiner.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.001299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16636,"date":1663,"orig":"GOTT laſſe Antenor leben/ und erhalte Jhn bey beſtaͤndigen Leibes-Kraͤfften.","norm":"GOTT lasse Antenor leben / und erhalte ihn bei beständigen Leibeskräften.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.724100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16637,"date":1663,"orig":"Butyrolambio und andern Lumpen-Hunden ſollen die Maͤuler wol geſtopffet werden.","norm":"Butyrolambio und anderen Lumpenhunden sollen die Mäuler wohl gestopft werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.120800018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16638,"date":1663,"orig":"Adieu, Hochgeehrter und Hochvernuͤnfftiger Leſer/ und bleibe guͤnſtig und geneigt","norm":"Adieu, hochgeehrter und Hochvernünftiger Leser / und bleibe günstig und geneigt","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.315499782562256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16639,"date":1663,"orig":"Deinem demuͤtigſten Diener und Knecht Anton-Menoni Schuppen.","norm":"Deinem demütigsten Diener und Knecht Anton-Menoni Schuppen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.223899841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16640,"date":1663,"orig":"Der Ungeſchickte Redner/ Mit Einwilligung ſeines Meiſters uͤberſetzet von M. B. Kindermann.","norm":"Der ungeschickte Redner / Mit Einwilligung seines Meisters übersetzet von M. B. Kindermann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.836699962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16641,"date":1663,"orig":"Antritt Zu dem ungeſchickten Redner.","norm":"Antritt zu dem ungeschickten Redner.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.739999771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16642,"date":1663,"orig":"DJe Vernunfft iſts/ welche die Menſchen von dem unvernuͤnfftigen Vieh unterſcheidet Der Gebrauch der Vernunfft macht kluge Leute Aber der Gebrauch der Wolredenheit unterſcheidet die Klugen ſelber.","norm":"Die Vernunft ist es / welche die Menschen von dem unvernünftigen Vieh unterscheidet der Gebrauch der Vernunft macht kluge Leute Aber der Gebrauch der Wohlredenheit unterscheidet die Klugen selber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.193999767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16643,"date":1663,"orig":"Vor deſſen hatten die Schweſtern der Muſen/ die Fuͤrſtinnen der Wolredenheit/ ihren Sitz auff dieſen Bergen/ welche ihr umb dieſe unſere Statt ligen ſehet.","norm":"Vor dessen hatten die Schwestern der Musen / die Fürstinnen der Wohlredenheit / ihren Sitz auf diesen Bergen / welche ihr um diese unsere Stadt liegen sehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.478000164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16644,"date":1663,"orig":"Sie liebeten dieſe angenehme Waldungen/ dieſe gruͤnende Wieſen/ das Gerauſche dieſer Guͤſſe und Fluͤſſe/ und verknuͤpfften ſich gleichſam/ als mit einem immerhaltenden Ehe- Bande/ mit den Toͤchtern dieſes Landes.","norm":"Sie liebten diese angenehme Waldungen / diese grünende Wiesen / das Gerausche dieser Güsse und Flüsse / und verknüpften sich gleichsam / als mit einem immerhaltenden Ehe-Bande / mit den Töchtern dieses Landes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.095099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16645,"date":1663,"orig":"Nun werden ſie hin und wider verjaget/ und hergegen dem heiligen Priſcianus ſo herrliche Ehren- Bilder unterweilen auffgerichtet.","norm":"Nun werden sie hin und wieder verjaget / und hingegen dem heiligen Priscianus so herrliche Ehren-Bilder unterweilen aufgerichtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.839000225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16646,"date":1663,"orig":"Ob nun das auß Unwiſſenheit der Lehrer/ oder Nachlaͤſſigkeit der Lernenden geſchehe/ werdet ihr ſelbſt zu urtheilen wiſſen/ ich geſtehe gar gerne/ daß dieſe meine Haͤnde ſo gar rein und ſauber nit ſeynd von dem Blut deß from̃en Priſcianus, glorw.","norm":"Ob nun das aus Unwissenheit der Lehrer / oder Nachlässigkeit der Lernenden geschehe / werdet ihr selbst zu urteilen wissen / ich gestehe gar gerne / dass diese meine Hände so gar rein und sauber nicht sind von dem Blut des frommen Priscianus, glorw.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.790299892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16647,"date":1663,"orig":"Andenckens.","norm":"Andenkens.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"es","lang_de":0,"norm_lmscore":5.237199783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16648,"date":1663,"orig":"Allein/ ſo die Nachahnung deß Laſters eine allgemeine Unſchuld iſt/ werde ich leichtlich entſchuldiget werden.","norm":"Allein / so die Nachahnung des Lasters eine allgemeine Unschuld ist / werde ich leichtlich entschuldiget werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.386300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16649,"date":1663,"orig":"Nachdem ich die Unwiſſenheit jetziger Zeit etwas genauer angeſehen/ hab ich mich endlich geſchaͤmt Es kriechen ſo viel Arten der Ungeſchickligkeit durch die Schulen/ welchen gaͤntzlich abzuhelffen meine Wenigkeit nicht gewachſen; aber wol meines Ampts iſt/ die Jugend von demſeldẽ abzumahnen.","norm":"Nachdem ich die Unwissenheit jetziger Zeit etwas genauer angesehen / habe ich mich endlich geschämt Es kriechen so viel Arten der Ungeschicklichkeit durch die Schulen / welchen gänzlich abzuhelfen meine Wenigkeit nicht gewachsen; aber wohl meines Amts ist / die Jugend von demselden abzumahnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.558700084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16650,"date":1663,"orig":"Wir ſind Kinder/ dafern wir meynen/ als haͤtten wir den Gipffel der Weißheit mit unſern Prædicamentaliſchen Leibern erſtiegen.","norm":"Wir sind Kinder / sofern wir meinen / als hätten wir den Gipfel der Weisheit mit unseren Praedicamentalischen Leibern erstiegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.985899925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16651,"date":1663,"orig":"Jn Schulen ſind wir die allerberuͤhmteſte Redner/ kommen wir aber auffs Rathhauß/ oder in die Kirche/ ſo verurſachen wir entweder ein Gelaͤchter/ oder ein Mitleiden.","norm":"In Schulen sind wir die berühmteste Redner / kommen wir aber aufs Rathaus / oder in die Kirche / so verursachen wir entweder ein Gelächter / oder ein Mitleiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.726799964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16652,"date":1663,"orig":"Die ſo in Egypten gebohren/ und nichts anders/ als den Nil/ den Vatter der Fruchtbarkeit/ geſehen haben/ zum Fall ſie etwan ſonſten wohin kommen/ und die fallenden Platzregen ſehen/ halten ſie/ aus Verwunderung ſo neuer Sachen/ bald davor/ als wolte der Himmel einfallen/ und die gantze Natur zu Grunde gehen: Alſo auch die jenige/ welche allein unter denen Seelen/ die mit dem Schulſtaube belaͤſtiget ſind/ aufferzogen werden/ und von den nuͤtzlichen und unnuͤtzlichen Dingen ſo viel unnuͤtzliche Worte machen/ auch auff den Schein der hoͤchſten Weißheit entweder die Schreibe-Kunſt loben/ oder die Vernunfft- Kunſt/ die doch niemad tadelt.","norm":"Die so in Ägypten geboren / und nichts anders / als den Nil / den Vater der Fruchtbarkeit / gesehen haben / zum Fall sie etwan sonsten wohin kommen / und die fallenden Platzregen sehen / halten sie / aus Verwunderung so neuer Sachen / bald davor / als wollte der Himmel einfallen / und die ganze Natur zu Grunde gehen: Also auch diejenige / welche allein unter denen Seelen / die mit dem Schulstaube belästiget sind / auferzogen werden / und von den nützlichen und unnützlichen Dingen so viel unnützliche Worte machen / auch auf den Schein der höchsten Weisheit entweder die Schreibekunst loben / oder die Vernunfft-Kunst / die doch niemad tadelt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.21619987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16653,"date":1663,"orig":"Die wann ſie zur Verrichtung wichtiger Sachen gelangen/ ſind gaͤntzlich der Meinung/ als waͤren ſie in eine andere Welt kommen.","norm":"Die wann sie zur Verrichtung wichtiger Sachen gelangen / sind gänzlich der Meinung / als wären sie in eine andere Welt kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.558599948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16654,"date":1663,"orig":"Mich ſchmertzet es/ in Warheit nicht wenig/ daß ich/ der ich das Alterthum/ und deſſen heilige Sachen/ zwar ehre/ nicht aber mit meinem Verſtande vollkoͤmmlich begreiffe/ unter dieſen Thorheiten wandern muß/ ich wolte wuͤnſchen/ daß ich entweder zur ſelben Zeit waͤre gebohren worden/ da noch keine Beredſamkeit war/ oder dazumal/ da die Roͤmiſche in voller Bluͤte ſtund.","norm":"Mich schmerzet es / in Wahrheit nicht wenig / dass ich / der ich das Altertum / und dessen heilige Sachen / zwar ehre / nicht aber mit meinem Verstande vollkömmlich begreife / unter diesen Torheiten wandern muss / ich wollte wünschen / dass ich entweder zur selben Zeit wäre geboren worden / da noch keine Beredsamkeit war / oder dazumal / da die Römische in voller Blüte stand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.813499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16655,"date":1663,"orig":"Die Roͤmiſche ſag ich/ welcher Nahmen ihrer viel Verlangen/ aber dero Preiß kaum die jenigen Seelen davon tragen/ welche ihren Urſprung etwas naͤher von dem Himmel bekommen haben.","norm":"Die Römische sage ich / welcher Namen ihrer viel Verlangen / aber deren Preis kaum diejenigen Seelen davon tragen / welche ihren Ursprung etwas näher von dem Himmel bekommen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.691100120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16656,"date":1663,"orig":"Jhr Anſehen beſtehet nicht in der Vollkommenheit der Saͤtze/ nicht in der Abmeſſung der Sylben oder Woͤrter/ welcher Nothwendigkeit uns von dem Keckermann wil auffgedrungen werden/ noch in andern Poſſen/ die wir heute bey Tage in Schulen lernen/ auff Hoffnung/ dieſelben ins kuͤnfftige widerum zuvergeſſen.","norm":"Ihr Ansehen bestehet nicht in der Vollkommenheit der Sätze / nicht in der Abmessung der Silben oder Wörter / welcher Notwendigkeit uns von dem Keckermann will aufgedrungen werden / noch in anderen Possen / die wir heute bei Tage in Schulen lernen / auf Hoffnung / dieselben ins Künftige wiederum zuvergessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.147299766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16657,"date":1663,"orig":"Es finden ſich etliche Neulinge unter den Menſchen/ die einen Abſcheu haben fuͤr dem Urtheil oder Beyſpiel der Alten.","norm":"Es finden sich etliche Neulinge unter den Menschen / die einen Abscheu haben für dem Urteil oder Beispiel der Alten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.260000228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16658,"date":1663,"orig":"Dafern wir nun ihnen nachſchlachten/ was haben wir anders zuerwarten/ als den Untergang der herꝛlichſten Seelen/ und eine Leuchte der ſchon Sterbenden Beredſamkeit auff kuͤnfftigen Jahrmarckt?","norm":"Sofern wir nun ihnen nachschlachten / was haben wir anders zuerwarten / als den Untergang der herrlichsten Seelen / und eine Leuchte der schon sterbenden Beredsamkeit auf künftigen Jahrmarkt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.237800121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16659,"date":1663,"orig":"Es ſind auch andere noch/ die ſich an den alten Zeiten gar zu ſehr vergaffen/ und das Alterthum aus der Meinung deſſelben nicht wol unter ſcheiden koͤnnen/ denen alle Worte gleichſam ein Eckel ſind/ daferne ſie nicht von den Letzten und vergeſſenen Zeiten hergeholet werden.","norm":"Es sind auch andere noch / die sich an den alten Zeiten gar zu sehr vergaffen / und das Altertum aus der Meinung desselben nicht wohl unterscheiden können / denen alle Worte gleichsam ein Ekel sind / daferne sie nicht von den Letzten und vergessenen Zeiten hergeholt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.095399856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16660,"date":1663,"orig":"O ihr Unbeſonnenen!","norm":"O ihr Unbesonnenen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.978000164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16661,"date":1663,"orig":"Jhr verſtehet es/ oder verſtehet es nit Verſtehet ihrs/ warumb/ oder wem zugefallen Redet ihr alſo?","norm":"Ihr verstehet es / oder verstehet es nicht Verstehet ihrs / warum / oder wem zugefallen Redet ihr also?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.072999954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16662,"date":1663,"orig":"So ihr es aber nicht verſtehet/ warum ſchweiget ihr nicht?","norm":"So ihr es aber nicht verstehet / warum schweiget ihr nicht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.532400131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16663,"date":1663,"orig":"Die Herꝛſchafft des Lateiniſchen Koͤniges Picus, hat ein Ende/ und Evandrus, nnd des Romulus Mutter die Lupa, ſind laͤngſt geſtorben.","norm":"Die Herrschaft des lateinischen Königes Picus, hat ein Ende / und Evandrus, und des Romulus Mutter die Lupa, sind längst gestorben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.131700038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16664,"date":1663,"orig":"Wer wolte ſich mit Eicheln laſſen ſpeiſſen/ nachdem die Saat erfunden iſt?","norm":"Wer wollte sich mit Eicheln lassen spissen / nachdem die Saat erfunden ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7399001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16665,"date":1663,"orig":"Wer wolte den Trunck des Waſſers dem fuͤſſen Rebenſaffte vorziehen?","norm":"Wer wollte den Trunk des Wassers dem Füßen Rebensafte vorziehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.879700183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16666,"date":1663,"orig":"Wer wolte an der Taffel den Kramets Vogel/ der doch unter allen Voͤgeln der Trefflichſte iſt/ von ſich ſtoſſen/ und nach einem Raben Beliebung tragen?","norm":"Wer wollte an der Tafel den Kramet Vogel / der doch unter allen Vögeln der Trefflichste ist / von sich stoßen / und nach einem Raben Beliebung tragen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.698699951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16667,"date":1663,"orig":"Soltet ihr mich nicht fuͤr unſinnig halten/ wann ich in einer offentlichen Predigt das Gebet des Herren auff ſolche Geſtalt her betete/ wie es vor langer Zeit/ und zwar vor achthundert Jahren bey dem Leben Karls des Groſſen/ iſt außgeſprochen worden; Gewiß ihr wuͤrdet mich ſo wenig verſtehen/ als wenn ich euch in Schwediſcher/ oder Daͤnnemaͤrckiſcher Sprach anredete. Hin mit denen zu den Sauromatiſchen Voͤlckern/ die das fuͤr Roͤmiſch außſchreyen/ welches von den Roͤmern ſchon laͤngſt verworffen/ und deſſen ſie ſich in ihrer Rede nicht einmahl gebrauchen wuͤrden/ das jene doch ſo eifrig nach ahmen.","norm":"Solltet ihr mich nicht für unsinnig halten / wann ich in einer öffentlichen Predigt das Gebet des Herren auf solche Gestalt her betete / wie es vor langer Zeit / und zwar vor achthundert Jahren bei dem Leben Karls des Großen / ist ausgesprochen worden; gewiss ihr würdet mich so wenig verstehen / als wenn ich euch in Schwedischer / oder Dänemärkischer Sprache anredete . Hin mit denen zu den Sauromatischen Völkern / die das für Römisch ausschreien / welches von den Römern schon längst verworfen / und dessen sie sich in ihrer Rede nicht einmal gebrauchen würden / das jene doch so eifrig nach ahmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.824399948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16668,"date":1663,"orig":"Gehet aber meine Soͤhne/ und leſet jene Geſchicht-Beſchreiber/ welche zur Zeit des Auguſtus gelebt/ da ſo mancher herꝛlicher Kopff Tag nnd Nacht ſtudieret/ da nebenſt andern Wiſſenſchafften auch die Wohlredenheit/ und die Majeſtaͤt deß Roͤmiſchen Reichs/ ſeinen groͤſten Zuwachs empfangen hat.","norm":"Gehet aber meine Söhne / und leset jene Geschichte-Beschreiber / welche zur Zeit des Augustus gelebt / da so mancher herrlicher Kopf Tag und Nacht studieret / daneben anderen Wissenschaften auch die Wohlredenheit / und die Majestät des Römischen Reichs / seinen größten Zuwachs empfangen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.513599872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16669,"date":1663,"orig":"Entweder ihr werdet daſelbſt/ die rechte Art und Tugend der Beredſamkeit/ und den Zierath und die Staͤrcke derſelben finden/ oder nirgends wo.","norm":"Entweder ihr werdet daselbst / die rechte Art und Tugend der Beredsamkeit / und den Zierrat und die Stärke derselben finden / oder nirgendwo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.077899932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16670,"date":1663,"orig":"Wie ſolte ſie dann ihre Krafft nicht mercken laſſen/ wenn der Soldat an der Spitze des Treffens ſtehet/ und nichts ſo ſehr durch Schild und Waffen/ als durch die Stimme ſeines Feld-Herꝛen auffgemuntert voller Luſt und als ein Siegender/ ehe er noch geſtritten/ auff den Feind zufaͤllt/ als wie in die Armen ſeines Freundes/ und das Leben durch den Todt wieder fodert.","norm":"Wie sollte sie dann ihre Kraft nicht merken lassen / wenn der Soldat an der Spitze des Treffens steht / und nichts so sehr durch Schild und Waffen / als durch die Stimme seines Feldherren aufgemuntert voller Lust und als ein Siegender / ehe er noch gestritten / auf den Feind zufällt / als wie in die Armen seines Freundes / und das Leben durch den Tod wieder fordert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.749899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16671,"date":1663,"orig":"Wolan/ ihr edle Gemuͤther/ laſſet uns etwas wagen/ laſſet uns ein Verſuch anſtellen dieſer Mannlichen Wolredenheit.","norm":"wohlan / ihr edle Gemüter / lasst uns etwas wagen / lasst uns ein Versuch anstellen dieser Mannlichen Wohlredenheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.990600109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16672,"date":1663,"orig":"Dieſer Wolredenheit/ ſag ich/ Krafft welcher wir die Bewegungen koͤnnen ein- und außtreiben/ welcher ſich ſo viel wiederſpenſtigen Seelen/ ſo viel Reiche/ ſo viel Fuͤrſtenthuͤmer unterworffen.","norm":"Dieser Wohlredenheit / sage ich / Kraft welcher wir die Bewegungen können ein- und austreiben / welcher sich so viel widerspenstigen Seelen / so viel Reiche / so viel Fürstentümer unterworfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.446599960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16673,"date":1663,"orig":"Welche das verrichtet/ was das Eiſen nicht thun kan/ und welche die Natur ſelbes weichen muͤſte/ wenn ſie koͤnte beweget werden.","norm":"Welche das verrichtet / was das Eisen nicht tun kann / und welche die Natur selbes weichen müsste / wenn sie könnte beweget werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.147600173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16674,"date":1663,"orig":"Gleich wie ein kluger Feld-Herꝛ ſeine Soldaten in ſteter Muſterung vnterhaͤlt: Alſo wollen wir auch in dieſen Schulweſen das jenige zu reden/ uns unterfangen/ deſſen wir dermaleins in dem Regiment/ oder auff der Cantzel werden benoͤtigt ſeyn.","norm":"Gleich wie ein kluger Feldherr seine Soldaten in steter Musterung unterhält: Also wollen wir auch in diesen Schulwesen dasjenige zu reden / uns unterfangen / dessen wir dermaleinst in dem Regiment / oder auf der Kanzel werden benötigt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.437099933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16675,"date":1663,"orig":"Nun wollen wir anklagen der alten Koͤnige Freyheit ſo wol als den Namen.","norm":"Nun wollen wir anklagen der alten Könige Freiheit so wohl als den Namen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.119200229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16676,"date":1663,"orig":"Nun wollen wir dichten/ als weren wir alle Catilinen/ und von dem Cicero angeklagt:","norm":"Nun wollen wir dichten / als wären wir alle Catilinen / und von dem Cicero angeklagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.73769998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16677,"date":1663,"orig":"Nun wollen wir ſagen/ als weren wir von dem Hannibal gefangen/ und wollen die Gefangenen in das Capitolium verweiſen; Nun wollen wir andere Gelegenheiten ſuchen/ durch welche die Roͤmiſche Jugend in der Wolredenheit unterwieſen ward.","norm":"Nun wollen wir sagen / als wären wir von dem Hannibal gefangen / und wollen die Gefangenen in das Capitolium verweisen; nun wollen wir andere Gelegenheiten suchen / durch welche die römische Jugend in der Wohlredenheit unterwiesen wurde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.82450008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16678,"date":1663,"orig":"Wolan/ ihr edlen Juͤnglinge/ ihr Hoffnung und Zierd eures Vaterlandes/ gehet hin/ wozu euch euer Gott beruffet/ deſſen Abgeſandte ihr dermaleins werden ſollet; Gehet hin/ wozu euch euer Fuͤrſt beruffet/ welcher ſich zu rechten Zeit eures Mundes gebrauchen wird.","norm":"wohlan / ihr edlen Jünglinge / ihr Hoffnung und Zierde eures Vaterlandes / geht hin / wozu euch euer Gott beruft / dessen Abgesandte ihr dermaleinst werden sollet; Gehet hin / wozu euch euer Fürst beruft / welcher sich zu rechten Zeit eures Mundes gebrauchen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.547900199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16679,"date":1663,"orig":"Dieſe meine Haͤnde/ dieſe meine Bruſt/ dieſes mein Gemuͤth hab ich euch geheiliget/ ihr moͤget mir nun folgen/ oder zuvor lauffen.","norm":"Diese meine Hände / diese meine Brust / dieses mein Gemüt habe ich euch geheiligt / ihr möget mir nun folgen / oder zuvor laufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.911099910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16680,"date":1663,"orig":"Entweder ich irre ſehr/ oder ich befinde/ daß eure edle Gemuͤther bereit erwecket ſind zu dieſer Ehre.","norm":"Entweder ich irre sehr / oder ich befinde / dass eure edle Gemüter bereit erwecket sind zu dieser Ehre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.793799877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16681,"date":1663,"orig":"Mich deucht/ ich ſehe ſchon eure groſſe Begierde.","norm":"Mich deucht / ich sehe schon eure große Begierde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.150000095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16682,"date":1663,"orig":"Mich beduͤncket/ ich ſehe allbereit den ſchoͤnſten Kampff der alten Beredſamkeit/ dergleichen jener Zeit bey dem Lugdunenſiſchen Altar in Franckreich war.","norm":"Mich bedünket / ich sehe allbereits den schönsten Kampf der alten Beredsamkeit / dergleichen jener Zeit bei dem Lugdunensischen Altar in Frankreich war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.389299869537353} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16683,"date":1663,"orig":"Derowegen ſo richte ich dieſe edlen und hoͤchſtnuͤtzlichen Ubung/ aus vollkommener Macht und Gewalt/ ein Zeichen auff.","norm":"Derowegen so richte ich diese edlen und höchstnützlichen Übung / aus vollkommener Macht und Gewalt / ein Zeichen auf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.969699859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16684,"date":1663,"orig":"Dahin lauffet/ ſo viel ihr euer wollen.","norm":"Dahin lauft / so viel ihr euer wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.014299869537353} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16685,"date":1663,"orig":"Es erzehlet unſer Lotichius von dem Mantuanus, daß derſelbe mehr ein Fuͤhrer der Poeten/ als ein Poet geweſen ſey.","norm":"Es erzählt unser Lotichius von dem Mantuanus, dass derselbe mehr ein Führer der Poeten / als ein Poet gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.276100158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16686,"date":1663,"orig":"Alſo will ich euch/ nechſt Goͤttlicher Huͤlffe/ den Weg zu dieſer alten und Adelichen Beredſamkeit zeigen: wiewol ich denſelben entweder nie betreten/ oder wegen meines ſchwachen Verſtandes nicht betreten kan.","norm":"Also will ich euch / nächst göttlicher Hilfe / den Weg zu dieser alten und adeligen Beredsamkeit zeigen: wiewohl ich denselben entweder nie betreten / oder wegen meines schwachen Verstandes nicht betreten kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.64900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16687,"date":1663,"orig":"Verkaufft nicht unſer Nappius entweder mit ſeinem/ oder mit anderer Nutzen Buͤcher/ die er nimmermehr verſtehet/ was verſtehet?","norm":"verkauft nicht unser Nappius entweder mit seinem / oder mit anderer Nutzen Bücher / die er nimmermehr verstehet / was verstehet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.469399929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16688,"date":1663,"orig":"Die er auch nicht einmahl leſen kan?","norm":"Die er auch nicht einmal lesen kann?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.126999855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16689,"date":1663,"orig":"War Vulcanus nicht ein ſolcher Schmied/ der die allerſchoͤnſte Waffen machte/ und dennoch kunte er den Hector nicht bezwingen?","norm":"War Vulcanus nicht ein solcher Schmied / der die allerschönste Waffen machte / und dennoch konnte er den Hector nicht bezwingen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.181099891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16690,"date":1663,"orig":"Urtheilet nicht ein Gaſt oftermahls viel beſſer von den Speiſen/ als der Koch ſelber? zeiget uns die Mercurialiſche Seule nicht den Weg/ welchen wir gehen ſolten/ und dennoch iſt ſie ſelber nicht beweglich?","norm":"Urteilet nicht ein Gast öftermals viel besser von den Speisen / als der Koch selber? zeiget uns die Mercurialische Seule nicht den Weg / welchen wir gehen sollten / und dennoch ist sie selber nicht beweglich?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.54610013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16691,"date":1663,"orig":"Verwundert euch darumb nicht/ daß ich euch den Weg zu der Roͤmiſchen Wolredenheit weiſen wolle/ welchen ich doch ſelbſt nicht gelernet habe.","norm":"Verwundert euch darum nicht / dass ich euch den Weg zu der Römischen Wohlredenheit weisen wolle / welchen ich doch selbst nicht gelernt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.16319990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16692,"date":1663,"orig":"Wollet ihr aber mit der ietzigen Zeit lieber ſchwermen/ ſo kommet um die eilffte Stund an dem gewoͤhnlichen Philoſophiſchen Ort/ da man zuleſen pflegt/ zuſammen.","norm":"Wollet ihr aber mit der jetzigen Zeit lieber Schwärmen / so kommet um die elfte Stunde an dem gewöhnlichen philosophischen Ort / da man zulesen pflegt / zusammen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16693,"date":1663,"orig":"Jch wil unſere redner beſchreiben/ nicht wie ſie ſollen beſchaffen ſeyn/ ſonder wie ſie itzund ſind.","norm":"Ich will unsere Redner beschreiben / nicht wie sie sollen beschaffen sein / sonder wie sie jetzund sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.516600131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16694,"date":1663,"orig":"Jch zwar bin kein Regent uͤber die Gemuͤther der Menſchen/ und habe auch nicht/ als ein Richter/ die Gewalt bekommen/ das Recht zuſprechen; ſondern wann das Urtheil eines auſſer der Ordnung lebenden Kerls ſolte gelten/ ſagte ich/ daß es nuͤtzlich ſey/ daß entweder ſolche doͤlpiſche Leute nicht gebohren wuͤrden/ oder daß ſie keine Weiber nehmen duͤrfften/ oder auß der Schule vertrieben wuͤrden/ damit doch dergleichen Narrenpoſſen nicht moͤchten fortgepflantzet werden/ mit welchen der Ort der Zuhoͤrer wißweileu angefuͤllet wird/ nicht aber das Gemuͤth eines rechtſchaffenen Zuhoͤrers ſelbſt.","norm":"Ich zwar bin kein Regent über die Gemüter der Menschen / und habe auch nicht / als ein Richter / die Gewalt bekommen / das Recht zusprechen; sondern wann das Urteil eines außer der Ordnung lebenden Kerls sollte gelten / sagte ich / dass es nützlich sei / dass entweder solche tölpische Leute nicht geboren würden / oder dass sie keine Weiber nehmen dürften / oder aus der Schule vertrieben würden / damit doch dergleichen Narrenpossen nicht möchten fortgepflanzt werden / mit welchen der Ort der Zuhörer wißweileu angefüllt wird / nicht aber das Gemüt eines rechtschaffenen Zuhörers selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.979499816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16695,"date":1663,"orig":"Wolte Gott/ daß ich zu meinen verwichenen Jahren wider gelangen koͤnte/ ſo wolte ich lauffen/ und mit euch lernen/ was mich jetzund verdreuſt/ und ſchamhafft machet/ daß ichs nicht kan.","norm":"Wollte Gott / dass ich zu meinen verwichenen Jahren wieder gelangen könnte / so wollte ich laufen / und mit euch lernen / was mich jetzund verdrießt / und schamhaft macht / dass ich es nicht kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.413700103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16696,"date":1663,"orig":"Folget nur nach/ ihr meine Freunde/ oder ſo ihr lieber wollet/ meine Bruͤder und Mit-Geſellen.","norm":"Folget nur nach / ihr meine Freunde / oder so ihr lieber wollet / meine Brüder und Mitgesellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.596099853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16697,"date":1663,"orig":"Jhr ſolt an mir ein Beyſpiel haben/ wo nicht deß Verſtandes und Geſchickligkeit/ doch deß Fleiſſes.","norm":"Ihr sollt an mir ein Beispiel haben / wo nicht des Verstandes und Geschicklichkeit / doch des Fleißes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.327199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16698,"date":1663,"orig":"Jch befinde eine gleiche Notwendigkeit in mir/ mit euch noch taͤglich etwas zu lernen.","norm":"Ich befinde eine gleiche Notwendigkeit in mir / mit euch noch täglich etwas zu lernen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.826900005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16699,"date":1663,"orig":"Denn ſo viel iſt es/ was wir nit wiſſen.","norm":"Denn so viel ist es / was wir nicht wissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"cy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.513299942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16700,"date":1663,"orig":"Gehabt euch wol.","norm":"Gehabt euch wohl.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"pl","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":2.467600107192993} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16701,"date":1663,"orig":"Gegeben zu Marpurg/ im Brach- Mond deß 1638ſten Heyl-Jahres.","norm":"Gegeben zu Marpurg / im Brach-Mond des 1638sten Heil-Jahres.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9172000885009775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16702,"date":1663,"orig":"Der ungeſchickte Redner an Jhm ſelbſt.","norm":"Der ungeschickte Redner an ihm selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.312600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16703,"date":1663,"orig":"AUff was wartet ihr/ ihr Zuhoͤrer?","norm":"auf was wartet ihr / ihr Zuhörer?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.553400039672852} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16704,"date":1663,"orig":"Woher ſoll ich anfangen?","norm":"Woher soll ich anfangen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"cy","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":2.338799953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16705,"date":1663,"orig":"Von den Philoſophiſchen Kunſt Woͤrtern?","norm":"Von den Philosophischen Kunst Wörtern?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.243599891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16706,"date":1663,"orig":"Oder andern Strittigkeiten?","norm":"Oder anderen Strittigkeiten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.248300075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16707,"date":1663,"orig":"Das einige weiß ich/ daß ich gar nichts weiß.","norm":"Das einige weiß ich / dass ich gar nichts weiß.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.794600009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16708,"date":1663,"orig":"Warumb? weil Andere alles wiſſen.","norm":"Warum? weil Andere alles wissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"af","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.909599781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16709,"date":1663,"orig":"Jch habe nichts/ das ich euch vortragen koͤnte/ ohne meine ungeſchickte naͤrriſche Sachen.","norm":"Ich habe nichts / das ich euch vortragen könnte / ohne meine ungeschickte närrische Sachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4207000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16710,"date":1663,"orig":"Vermeynet ihr dann wol/ Andere mit eurer Weisheit zu uͤberwinden?","norm":"Vermeinet ihr dann wohl / Andere mit eurer Weisheit zu überwinden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.76639986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16711,"date":1663,"orig":"So ihr dieſes glaubet/ ſeyt ihr naͤrriſcher/ dann alle Narren.","norm":"So ihr dieses glaubet / seid ihr närrischer / dann alle Narren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.730000019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16712,"date":1663,"orig":"Denn der erſte Staffel der Thorheit iſt/ andern ſich vorziehen So ihr mir was glaubet/ es ſind vielmehr Narren in der Welt/ als Syllaben im Calepinus.","norm":"Denn der erste Staffel der Torheit ist / anderen sich vorziehen so ihr mir was glaubet / es sind vielmehr Narren in der Welt / als Siellaben im Calepinus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.117499828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16713,"date":1663,"orig":"Und es iſt eine Art der Weisheit/ raſen mit den Raſenden/ und ſich nach den Laͤufften der Zeit richten.","norm":"Und es ist eine Art der Weisheit / rasen mit den Rasenden / und sich nach den Läufen der Zeit richten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.297100067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16714,"date":1663,"orig":"Cicero hat vor Zeiten ein Buch geſchrieben von dem vollkommenen Redner.","norm":"Cicero hat vor Zeiten ein Buch geschrieben von dem vollkommenen Redner.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.638999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16715,"date":1663,"orig":"Verweiſet das Buch zu den Garamenten und Jndianern.","norm":"Verweiset das Buch zu den Garamenten und Indianern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.179100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16716,"date":1663,"orig":"Lernet aber von mir/ wie ihr einen naͤrriſchen Redner in allem recht darſtellen ſollet/ damit ihr dieſer Zeit nicht ungleich werdet Machet die Ohren auff/ gleich wie die Fůrſprecher ihre Beutel weit auffzuzerren pflegen.","norm":"Lernet aber von mir / wie ihr einen närrischen Redner in allem recht darstellen sollet / damit ihr dieser Zeit nicht ungleich werdet Macht die Ohren auf / gleich wie die Fürsprecher ihre Beutel weit aufzuzerren pflegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.283100128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16717,"date":1663,"orig":"Jch will euch etliche Regeln geben/ wann ihr dieſelbigen nicht werdet vergeſſen/ ſo ſeyt verſichert/ daß ihr eher werdet Redner ſeyn/ als die Spargen koͤnnen gekocht werden.","norm":"Ich will euch etliche Regeln geben / wann ihr dieselbigen nicht werdet vergessen / so seid versichert / dass ihr eher werdet Redner sein / als die Spargel können gekocht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.413899898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16718,"date":1663,"orig":"Erſtlich/ worzu die Goͤtter Gluͤck und Segen verleyhen wollen/ der du dich meiner Lehre unterwerffen wilſt/ ſo verſchaffe/ daß du vor allen andern Dingen frevelhafftig ſeyeſt/ unverſchaͤmt und kuͤhn.","norm":"Erstlich / wozu die Götter Glück und Segen verleihen wollen / der du dich meiner Lehre unterwerfen willst / so verschaffe / dass du vor allen anderen Dingen frevelhafftig seiest / unverschämt und kühn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.796899795532227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16719,"date":1663,"orig":"Wirſt du mit dieſen Waffen außgebutzet ſeyn/ ſo will ich dich fuͤr ſehr gelehrt halten.","norm":"Wirst du mit diesen Waffen außgebutzet sein / so will ich dich für sehr gelehrt halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.032800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16720,"date":1663,"orig":"Denn der herrlichſte Vorrath meiner Schulen iſt die Unwiſſenheit.","norm":"Denn der herrlichste Vorrat meiner Schulen ist die Unwissenheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.289700031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16721,"date":1663,"orig":"Darnach bringe mit dir deß Stentors ſtarcke Stimme/ welche entweder allzeit ſinge/ oder allzeit heule.","norm":"Danach bringe mit dir des Stentors starke Stimme / welche entweder allzeit singe / oder allzeit heule.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.247099876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16722,"date":1663,"orig":"Und daß du nicht fuͤr einen Unbekanten der alten Kunſt und Geſchickligkeit geſcholten werdeſt/ ſo ſamble dir etliche Lateiniſche Woͤrter/ die du ſtets auff der Zunge habeſt.","norm":"Und dass du nicht für einen Unbekannten der alten Kunst und Geschicklichkeit gescholten werdest / so samble dir etliche lateinische Wörter / die du stets auf der Zunge habest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.379600048065185} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16723,"date":1663,"orig":"Umb das andere laß dich unbekuͤmmert.","norm":"Um das andere lass dich unbekümmert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.063300132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16724,"date":1663,"orig":"Deine Unſchamhafftigkeit wird alles ſo wol an den Mann bringen/ als die alten Thaler.","norm":"Deine Unschamhaftigkeit wird alles so wohl an den Mann bringen / als die alten Taler.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.492800235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16725,"date":1663,"orig":"Die aͤlteren/ verlegene und frembde Woͤrter/ dergleichen deß Evanders Mutter ſich damals gebrauchte/ liß zuſammen auß dem Antiquarius deß Lauremberges oder Lubines/ und drehe ſie mit groſſer Behendigkeit der Zungen in die Herumbſtehenden/ damit ſie dich ehren/ als einen vom Himmel gefallenen Menſchen Behalte ſtets in deinem Munde die Crembula, Siſtra, lobas, berecynthia, cruſmata, cannas, und andere/ welche auch kaum der alte Numa verſtehen koͤnte/ dafern er nicht die Goͤttlichen Egeriſchen Weiſſagungen umb Rath fragte.","norm":"Die älteren / verlegene und fremde Wörter / dergleichen des Evanders Mutter sich damals gebrauchte / ließ zusammen aus dem Antiquarius des Lauremberges oder Lubines / und drehe sie mit großer Behändigkeit der Zungen in die Herumstehenden / damit sie dich ehren / als einen vom Himmel gefallenen Menschen Behalte stets in deinem Munde die Crembula, Sistra, Lobas, berecynthia, crusmata, cannas, und andere / welche auch kaum der alte Numa verstehen könnte / sofern er nicht die Göttlichen Egerischen Weissagungen um Rat fragte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.699399948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16726,"date":1663,"orig":"Haſt du Mangel an den Woͤrtern/ ſo erdichte dir alsbald dieſelbigen nach deinem Gefallen.","norm":"Hast du Mangel an den Wörtern / so erdichte dir alsbald dieselbigen nach deinem Gefallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.966800212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16727,"date":1663,"orig":"Entfaͤllt dir etwa ein Barbariſmus oder Solœciſmus, ſo benenne alsbald einen Poeten/ oder ſolchen Scribenten/ der weder iſt/ noch jemals geweſen iſt in der Natur.","norm":"Entfällt dir etwa ein Barbarismus oder Soloecismus, so benenne alsbald einen Poeten / oder solchen Skribenten / der weder ist / noch jemals gewesen ist in der Natur.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.769000053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16728,"date":1663,"orig":"Ziehe an den Ennius, den Paccuvius, und Andere/ die entweder in aller Haͤnden und Libereyen nicht ſind/ oder in eines jeglichen Gedaͤchtnus.","norm":"Ziehe an den Ennius, den Paccuvius, und Andere / die entweder in aller Händen und Liebereien nicht sind / oder in eines jeglichen Gedächtnis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.346799850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16729,"date":1663,"orig":"Unſer Meſſieurs, die etwa zu Pariß in Franckreich einmal uͤbernachtet/ entſchuldigen alle dieſe Schmach/ welche ſie dem Grobianus zufuͤgen/ mit dem/ daß ſie ſagen:","norm":"Unser Messieurs, die etwa zu Paris in Frankreich einmal übernachtet / entschuldigen alle diese Schmach / welche sie dem Grobianus zufügen / mit dem / dass sie sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.212800025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16730,"date":1663,"orig":"Es iſt à la mode.","norm":"Es ist à la mode.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":3.905100107192993} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16731,"date":1663,"orig":"Was hinderts/ daß du nicht alle Priſcianiſche Wunden ſolteſt bedecken/ mit dem Pflaſter deß vermummten Criticus/ Du muſt ſtets etliche gewiſſe Beweiß-Gruͤnde in Bereitſchafft haben/ mit welchen du den Socrates, Demosthenes, Plautus, Plato und Tullius ſtraffen moͤgeſt.","norm":"Was hindert / dass du nicht alle Priscianische Wunden solltest bedecken / mit dem Pflaster des vermummten Criticus / Du musst stets etliche gewisse Beweisgründe in Bereitschaft haben / mit welchen du den Socrates, Demosthenes, Plautus, Plato und Tullius strafen mögest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.837200164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16732,"date":1663,"orig":"Solcher geſtalt werden dich die Leute fuͤr einen gewaltigen Critiſchen Mann halten/ ob dir ſchon nichts mehr ermangelt/ als Verſtand und Klugheit.","norm":"Solcher Gestalt werden dich die Leute für einen gewaltigen kritischen Mann halten / ob dir schon nichts mehr ermangelt / als Verstand und Klugheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.121399879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16733,"date":1663,"orig":"Sihe zu/ daß du die gezwungene Reden der neuen Scribenten ſtets in Haͤnden habeſt.","norm":"Siehe zu / dass du die gezwungene Reden der neuen Skribenten stets in Händen habest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9842000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16734,"date":1663,"orig":"Welche/ da es nur ſicherlich geſchehen kan/ du allezeit fuͤr die Deinen außgeben muſt.","norm":"Welche / da es nur sicherlich geschehen kann / du allezeit für die Deinen ausgeben musst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.026599884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16735,"date":1663,"orig":"Alles was du vorbringeſt/ ſage/ daß es von der Hand gemachet ſey.","norm":"Alles was du vorbringest / sage / dass es von der Hand gemacht sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.795100212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16736,"date":1663,"orig":"Huͤte dich/ daß du ja nicht darauff ſinneſt/ wie du etwa deine Reden in gewiſſe Stuͤck urtheileſt.","norm":"Hüte dich / dass du ja nicht darauf sinnest / wie du etwa deine Reden in gewisse Stück urteilest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.229400157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16737,"date":1663,"orig":"Denn das ſind ſchlechte Seelen/ welche nicht die Kunſt mit der Kunſt verſtellen koͤnnen Sage nur getroſt herauß/ was dir ins Maul kommet.","norm":"Denn das sind schlechte Seelen / welche nicht die Kunst mit der Kunst verstellen können Sage nur getrost heraus / was dir ins Maul kommet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.487599849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16738,"date":1663,"orig":"Obs ſich ſchon zutruͤge/ daß der Fuß zu dem Kopff/ der Stiefel zur Sturm- Haube/ und der Schwantz zur Maͤhn geſetzet wuͤrde/ was gehets dich an?","norm":"Ob es sich schon zutrüge / dass der Fuß zu dem Kopf / der Stiefel zur Sturm-Haube / und der Schwanz zur Mähen gesetzt würde / was geht es dich an?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.876100063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16739,"date":1663,"orig":"Genug/ daß du nur nicht ſchweigeſt.","norm":"Genug / dass du nur nicht schweigest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.905399799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16740,"date":1663,"orig":"Das Florilegium deß Langius laß von deiner Seite nimmermehr kommen.","norm":"Das Florilegium des Langius lass von deiner Seite nimmermehr kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.744999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16741,"date":1663,"orig":"Jm Fall du etwa von einem zerriſſenen Mantel oder Bader-Hut ſolteſt reden/ ſo erzehle auß obgedachtem Florilegio alle alte Zeit der Athenienſer.","norm":"Im Fall du etwa von einem zerrissenen Mantel oder Bader-Hut solltest reden / so erzähle aus obgedachtem Florilegio alle alte Zeit der Athener.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.623700141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16742,"date":1663,"orig":"Sage her/ was bey den Jndianern geſchehe.","norm":"Sage her / was bei den Indianern geschehe.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.434299945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16743,"date":1663,"orig":"Wirff auch mit unter die Sitten der wilden Scyther.","norm":"Wirf auch mitunter die Sitten der wilden Skythe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.7428998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16744,"date":1663,"orig":"Jn allen Saͤtzen ſage von dem groſſen Alexander und Julius Cæſar/ ohne welche du gantz und gar nichts redeſt Der Helleſpont werde mit Fuͤſſen betreten/ und die Sonne mit Perſiſchen Pfeilen um und um verdunckelt/ der Xerxes fliehe/ und Leonides triumphire.","norm":"In allen Sätzen sage von dem großen Alexander und Julius Cäsar / ohne welche du ganz und gar nichts redest der Hellespont werde mit Füßen betreten / und die Sonne mit persischen Pfeilen um und um verdunkelt / der Xerxes fliehe / und Leonides triumphiere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.943900108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16745,"date":1663,"orig":"Die Koͤnigin Artemiſia werde biß zum Verdruß und Eckel heraußgeſtrichen.","norm":"Die Königin Artemisia werde bis zum Verdruss und Ekel herausgestrichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.823299884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16746,"date":1663,"orig":"Und dieſe Exempel auß vielen Bettlers Manteln zuſammen gebettelt/ kanſt du gar ſchoͤn mit dieſen Woͤrlein zuſammen ſetzen:","norm":"Und diese Exempel aus vielen Bettlers Mandeln zusammen gebettelt / kannst du gar schön mit diesen Wörlein zusammen setzen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.543300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16747,"date":1663,"orig":"Aber/ ferner/ denn/ darnach u. w. Dieſe Blumen/ ſag ich/ kanſt du allezeit mit unter miſchen/ ob es ſchon die Sache am wenigſten bedarff.","norm":"Aber / ferner / denn / danach u. w. Diese Blumen / sage ich / kannst du allezeit mitunter mischen / ob es schon die Sache am wenigsten Bedarf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.270500183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16748,"date":1663,"orig":"Und daß du die Gemuͤther der Zuhoͤrer maͤnniglich bewegen koͤnneſt/ ſo ruffeſtets:","norm":"Und dass du die Gemüter der Zuhörer männiglich bewegen könnest / so ruffestets:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.622799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16749,"date":1663,"orig":"Jhr unſterblichen Goͤtter!","norm":"Ihr unsterblichen Götter!","lang_fastText":"gd","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.622399806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16750,"date":1663,"orig":"O drey und viermahl ſelige Leute!","norm":"O drei und viermal selige Leute!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.754799842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16751,"date":1663,"orig":"O des Elendes!","norm":"O des Elendes!","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.186800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16752,"date":1663,"orig":"Jch ſchwere durch die Goͤtter und Goͤttinne!","norm":"Ich schwere durch die Götter und Göttinnen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.440999984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16753,"date":1663,"orig":"O Zeiten/ O Sitten!","norm":"O Zeiten / O Sitten!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.514699935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16754,"date":1663,"orig":"Und dieſes alles muß zum oͤfftern widerholet/ die Bruſt zerſchlagen/ der Hut gedrehet/ mit der Stimme auff das erbaͤrmlichſte geheulet werden/ ob es ſchon nur wegen eines Sperlings Tod geſchehen ſolte.","norm":"Und dieses alles muss zum Öfteren wiederholet / die Brust zerschlagen / der Hut gedreht / mit der Stimme auf das erbärmlichste geheult werden / ob es schon nur wegen eines Sperlings Tod geschehen sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.315299987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16755,"date":1663,"orig":"Deine Rede ſey allezeit Metaphoriſch.","norm":"Deine Rede sei allezeit metaphorisch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.294099807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16756,"date":1663,"orig":"Und ob gleich die Gedancken durch verſtaͤndige Woͤrter muͤſſen vorgebildet werden/ ſo verhuͤlle doch du alle Sachen mit neuen Bildern/ und mache gleichſam einen Schatten uͤber den andern.","norm":"Und ob gleich die Gedanken durch verständige Wörter müssen vorgebildet werden / so verhülle doch du alle Sachen mit neuen Bildern / und mache gleichsam einen Schatten über den anderen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.348800182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16757,"date":1663,"orig":"Was hinderts/ daß man einen Zwerch/ des Greciſchen Maximius Hoſen nicht ſolte anziehen?","norm":"Was hindert / dass man einen Zwerch / des Grecischen Maximius Hosen nicht sollte anziehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.263000011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16758,"date":1663,"orig":"Was du thuſt/ ſo thu nichts ſo ſehr/ als wie ſich die Zuhoͤrer mehr uͤber dich verwundern/ als verſtehen moͤgen Die Gleichnuͤſſe ziehren gewaltig eine Rede?","norm":"Was du tust / so tue nichts so sehr / als wie sich die Zuhörer mehr über dich verwundern / als verstehen mögen die Gleichnisse zieren gewaltig eine Rede?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.584799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16759,"date":1663,"orig":"Welches dann jener Bauer wol in acht genommen/ der/ nach dem er den gantzen Pariſiſchen Rath beyſammen geſehen/ das Rath-Haus mit einem von Zwiebeln beſaͤeten Acker verglichen hat.","norm":"Welches dann jener Bauer wohl in Acht genommen / der / nach dem er den ganzen Parisischen Rat beisammen gesehen / das Rathaus mit einem von Zwiebeln besäten Acker verglichen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.675899982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16760,"date":1663,"orig":"Solſt du einen ehrbaren Mann gruͤſſen/ ſo mache den Eingang von einem zierlichen/ kurtzen Spruch Zum Exempel:","norm":"sollst du einen ehrbaren Mann grüßen / so mache den Eingang von einem zierlichen / kurzen Spruch zum Exempel:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.049300193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16761,"date":1663,"orig":"Sehr fein und wol redet Cato/ Ehrenveſter/ Achtbar und Wolgelahrter Herꝛ Benjam in/ von Stettin auß Pommern/ der Welt-Weißheit und H. Schrifft Befliſſener/ du Auge der Minerven/ mein ander Oreſtes/ und Amore/ more, ore, re, biß in Ewigkeit/ (und noch 14. Tage druͤber) hochgeehrter Herꝛ Bruder.","norm":"Sehr fein und wohl redet Cato / Ehrenfester / Achtbar und Wohlgelahrter Herr Benjam in / von Stettin aus Pommern / der Weltweisheit und H. Schrift Beflissener / du Auge der Minerva / mein ander Orestes / und Amore / more, ore, re, bis in Ewigkeit / (und noch 14. Tage drüber) hochgeehrter Herr Bruder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.698200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16762,"date":1663,"orig":"Sehr fein und wol redet Cato/ da er in dieſe Wort heraus bricht und ſpricht: Saluta libenter.","norm":"Sehr fein und wohl redet Cato / da er in diese Wort herausbricht und spricht: Saluta libenter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.519800186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16763,"date":1663,"orig":"Gruͤſſe gern Damit dann der weiſe Mann hat wollen andeuten/ und zuverſtehen geben/ daß man in Hoͤfligkeit nicht ſolle ſparſam ſeyn.","norm":"Grüße gern damit dann der weise Mann hat wollen andeuten / und zu verstehen geben / dass man in Höflichkeit nicht solle sparsam sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.518799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16764,"date":1663,"orig":"Dieſem nun nachzukommen/ wuͤnſche ich dem Herꝛen einen guten Tag.","norm":"Diesem nun nachzukommen / wünsche ich dem Herren einen guten Tag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9730000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16765,"date":1663,"orig":"Uber diß ſo iſt unter den Ubungen der Wolredenheit in Schulen nichts gemeiners/ als die Abdanckungen und Brieffe.","norm":"Über dies so ist unter den Übungen der Wohlredenheit in Schulen nichts Gemeines / als die Abdankungen und Briefe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.623199939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16766,"date":1663,"orig":"Melde derowegen alle Brieffe/ daferne nicht das gantze Blat von oben biß unten mit Worten angefuͤllet iſt.","norm":"Melde derowegen alle Briefe / daferne nicht das ganze Blatt von oben bis unten mit Worten angefüllt ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6178998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16767,"date":1663,"orig":"Denn niemand iſt zu dieſer Zeit/ der wol acht habe/ wie gut/ ſondern wie weitlaͤufftig du redeſt.","norm":"Denn niemand ist zu dieser Zeit / der wohl acht habe / wie gut / sondern wie weitläufig du redest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.627399921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16768,"date":1663,"orig":"Jn den Abdanckungen erzehle mit Fleiß/ auß was fuͤr einem Vaterlande/ auß was fuͤr einem Geſchlecht/ in was fuͤr einem Hauſe/ in was fuͤr einer Kammer der oder jener gebohren ſey/ was fuͤr Anſehen und Geſtalt/ was fuͤr ſonderliche Lehrmeiſter/ was fuͤr Wehmuͤtter und Ammen/ er gehabt.","norm":"In den Abdankungen erzähle mit Fleiß / aus was für einem Vaterlande / aus was für einem Geschlecht / in was für einem Hause / in was für einer Kammer der oder jener geboren sei / was für Ansehen und Gestalt / was für sonderliche Lehrmeister / was für Wehmütter und Ammen / er gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.357999801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16769,"date":1663,"orig":"Wie offt er auff einem langen Stoͤcken geritten.","norm":"Wie oft er auf einem langen Stöcken geritten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.489799976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16770,"date":1663,"orig":"Dieſem thue hinzu die natuͤrliche Eltern/ die geiſtlichen Eltern den Stieffvatter/ die Stieffmutter/ die Schweſtern/ die Vettern/ die Schwaͤger/ und Nachbarn.","norm":"Diesem tue hinzu die natürliche Eltern / die geistlichen Eltern den Stiefvater / die Stiefmutter / die Schwestern / die Vettern / die Schwäger / und Nachbarn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.383200168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16771,"date":1663,"orig":"Uber diß alles mache den Eingang entweder von dem Fluß Nilus/ odeꝛ von dem Tartariſchen Cham/ oder von ſonſt was wuͤchtigeren.","norm":"Über dies alles mache den Eingang entweder von dem Fluss Nilus / oder von dem Tartarischen Cham / oder von sonst was wichtigeren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.388800144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16772,"date":1663,"orig":"Du kanſt auch eingedenck ſeyn der Art zu reden/ welche jenem Teutſchen Cicero ſonderlich gebraͤuchlich war/ in dem er nach dem Leich-Begaͤngnuͤß entweder die Schuſter/ oder die Schneider faſt auff nachfolgenden Schlag anzureden pflegte: Wol-Ehrwuͤrdige/ Ehrenveſte/ Ehrengeachte/ Ehrenhaffte/ Hoch- und Wolgekahrte/ Großguͤnſtige/ Guͤnſtige liebe Herꝛn/ (Dieſe Titul muͤſſen fein geſchwind außgeſprochen werden/ wie die Muſici die geſchwaͤntzte Noten ſingen/ deren 16 auff einen Schlag gehen) daß alle Menſchen ſterblich ſeyn/ bezeuget nicht allein die heilige/ Goͤttliche Schrifft/ ſondern auch die taͤgliche Erfahrung.","norm":"Du kannst auch eingedenk Sein der Art zu reden / welche jenem Deutschen Cicero sonderlich gebräuchlich war / in dem er nach dem Leichbegängnis entweder die Schuster / oder die Schneider fast auf nachfolgenden Schlag anzureden pflegte: Wol-Ehrwürdige / Ehrenfeste / Ehrengeachte / Ehrenhafte / Hoch- und Wolgekahrte / Großgünstige / Günstige liebe Herrn / (Diese Titel müssen fein geschwind ausgesprochen werden / wie die Musici die geschwänzte Noten singen / deren 16 auf einen Schlag gehen) dass alle Menschen sterblich sein / bezeuget nicht allein die heilige / Göttliche Schrift / sondern auch die tägliche Erfahrung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.521699905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16773,"date":1663,"orig":"Ja wir ſehen es an unſerm verſtorbenen Sempronio ſeligen/ welchem wir itzo die letzte Ehre erzeigt.","norm":"Ja wir sehen es an unserem verstorbenen Sempronio seligen / welchem wir jetzt die letzte Ehre erzeigt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.795199871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16774,"date":1663,"orig":"Derſelbe war ein guter frommer Mann.","norm":"Derselbe war ein guter frommer Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.893899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16775,"date":1663,"orig":"Er aß gerne Sauerkraut/ und tranck gerne kuͤhlen Wein/ Gott wolle ſeiner Seelen gnaͤdig ſeyn.","norm":"Er aß gerne Sauerkraut / und Trank gerne kühlen Wein / Gott wolle seiner Seelen gnädig sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.024700164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16776,"date":1663,"orig":"Mit dem Titul muſtu nimmermehr karck ſeyn.","norm":"Mit dem Titel musst du nimmermehr karg sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"mt","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.04580020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16777,"date":1663,"orig":"Vor allem ſihe wol zu/ daß die Titul laͤnger ſeyn/ als die Rede ſelbſt.","norm":"Vor allem siehe wohl zu / dass die Titel länger sein / als die Rede selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7565999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16778,"date":1663,"orig":"Man giebt ja kein Gelt dafuͤr/ drum kan man ſie wol mit der Brabandiſchen Elen außmeſſen.","norm":"Man gibt ja kein Geld dafür / darum kann man sie wohl mit der Brabandischen Elen ausmessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.004700183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16779,"date":1663,"orig":"Nach dem Vorſchlag muſt du deine Zuhoͤrer mit weitlaͤufftigen Worten durch eine halbe Stunde auff das fleiſſigſte bitten/ daß ſie dir guͤnſtiges Gehoͤr geben wolten.","norm":"Nach dem Vorschlag musst du deine Zuhörer mit weitläufigen Worten durch eine halbe Stunde auf das fleißigste bitten / dass sie dir günstiges Gehör geben wollten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.434199810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16780,"date":1663,"orig":"Und ob du ſchon ſieheſt daß ſie dir mit Maul und Naſen zuhoͤren/ ſo fahre du doch immer fort/ je mehr und mehr und embſiger/ als zuvor/ zu bitten/ daß ſie wolten hoͤren.","norm":"Und ob du schon siehst dass sie dir mit Maul und Nasen zuhören / so fahre du doch immer fort / je mehr und mehr und emsiger / als zuvor / zu bitten / dass sie wollten hören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.199600219726562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16781,"date":1663,"orig":"Dieſe Art der Hoͤffligkeit haben unſere Redner von dem Salbader zu Jehna gelernet.","norm":"Diese Art der Höflichkeit haben unsere Redner von dem Salbader zu Jena gelernt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.564199924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16782,"date":1663,"orig":"Denn derſelbe pflag den Studenten/ die zu ihm kamen/ ohn Unterlaß zu zuſchreyen:","norm":"Denn derselbe pflegte den Studenten / die zu ihm kamen / ohne Unterlass zuzuschreien:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.144800186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16783,"date":1663,"orig":"Der Herꝛ waſche ſich doch/ der Herꝛ waſche ſich doch/ der Herꝛ ſchwitze doch.","norm":"Der Herr wasche sich doch / der Herr wasche sich doch / der Herr schwitze doch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.965100049972534} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16784,"date":1663,"orig":"Da koͤnte eine einfaͤltige Seele wol antworten: Du naͤrriſcher Salbader/ darum/ bin ich kommen/ daß ich ſchwitze/ daß ich mich waſche.","norm":"Da könnte eine einfältige Seele wohl antworten: Du närrischer Salbader / darum / bin ich kommen / dass ich schwitze / dass ich mich wasche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.493100166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16785,"date":1663,"orig":"Aber dieſer Art zu reden muß der Salbader/ und ſein gantzes Adeliches Geſchlecht nach zu ſchlachten wiſſen.","norm":"Aber dieser Art zu reden muss der Salbader / und sein ganzes adeliges Geschlecht nach zu schlachten wissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.181099891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16786,"date":1663,"orig":"Jn allen deinen Reden Lateiniſchen Sendebriefen muſt du eingedenck ſeyn/ wol zu voſſitiren Dann ſo du das nicht thuſt/ ſo kan es nicht anders ſeyn/ du muſt dem Grobianus und Priſcianus, nach aller Verſtaͤndigen Meynung/ einen Schaden zufuͤgen.","norm":"In allen deinen Reden Lateinischen Sendebriefen musst du eingedenk sein / wohl zu vossitiren dann so du das nicht tust / so kann es nicht anders sein / du musst dem Grobianus und Priscianus, nach aller Verständigen Meinung / einen Schaden zufügen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.127699851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16787,"date":1663,"orig":"Rede demnach alſo:","norm":"Rede demnach also:","lang_fastText":"pt","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"sk","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.485600471496582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16788,"date":1663,"orig":"Reverendiſſimæ vestræ Dominationis mancipium, Reverendiſſimæ vestræ Dominationi precatur bonum diem, & precatur, ut Reverendiſſima vestra Dominatio Reverendiſſimæ ſuæ dominationis mancipio velit dare tres thaleros, ut poſſit ſtudere benè.","norm":"Reverendissimae vestrae Dominationis mancipium, Reverendissimae vestrae Dominationi precatur bonum diem, & precatur, ut Reverendissima vestra Dominatio Reverendissimae suae dominationis mancipio velit dare tres thaleros, ut possit studere bene.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":4.028600215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16789,"date":1663,"orig":"Und damit deine gewoͤhnliche Rede die Rede deß gemeinen Volcks uͤbertreffe/ ſo kanſt du allezeit die Kunſt-Woͤrter und Erfindungen der Poeten/ und andere auffgeblaſene Worte auß dem Amadis/ oder auß der Arcadia der Graͤfin von Pempruck genommen/ mit undermiſchen/ als zum Exempel: Jungfrau/ ich ſchwoͤre euch bey dem hoͤchſten Gott Jupiter/ daß der kleine Knabe Cupido mein Hertz dermaſſen verletzet/ daß es mir in meinem Leibe thut/ als wolte es Capreol ſchneiden.","norm":"Und damit deine gewöhnliche Rede die Rede des gemeinen Volks übertreffe / so kannst du allezeit die Kunstwörter und Erfindungen der Poeten / und andere aufgeblasene Worte aus dem Amadis / oder aus der Arcadia der Gräfin von Pempruck genommen / mit untermischen / als zum Exempel: Jungfrau / ich schwöre euch bei dem höchsten Gott Jupiter / dass der kleine Knabe Cupido mein Herz dermaßen verletzet / dass es mir in meinem Leibe tut / als wollte es Capreol schneiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.057499885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16790,"date":1663,"orig":"Wann ihr euch nicht uͤber mich erbarmen wolt/ ſo will ich euch die Eumenides und Furias, und alle Goͤtter und Goͤttinen/ die nur Rache uͤben koͤnnen/ bewegen/ daß ſie euch mit gleicher Plage verfolgen ſollen.","norm":"Wann ihr euch nicht über mich erbarmen wollt / so will ich euch die Eumenide und Furias, und alle Götter und Göttinnen / die nur Rache üben können / bewegen / dass sie euch mit gleicher Plage verfolgen sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.451399803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16791,"date":1663,"orig":"O ich klage gleichſam die Natur an/ daß ſie in einen ſolchen ſchoͤnen Leib ein ſo ſteinernes Hertz geſetzt hat/ das ſich weder durch Threnen oder Seufftzen will bewegen laſſen.","norm":"O ich klage gleichsam die Natur an / dass sie in einen solchen schönen Leib ein so steinernes Herz gesetzt hat / das sich weder durch Tränen oder Seufzen will bewegen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.855199813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16792,"date":1663,"orig":"Wirſt du alſo reden/ ſo werden dich die Jungfern weit viel lieber haben als einen Bettel-Sack/ waͤre er auch gleich auß der beſten Hollaͤndiſchen Leinwand zuſammen geſtuͤcket Und weil Quintilianus lib ult. inst. Crut. cap 1. ſaget/ es koͤnne niemand kein Redner ſeyn/ er muͤſſe dann auch ein guter und ehrbarer Mann ſeyn/ ſo iſt vonnoͤten/ daß du dich auch aller Erbarkeit und ſchoͤnen Sitten befleiſſigeſt.","norm":"Wirst du also reden / so werden dich die Jungfern weit viel lieber haben als einen Bettelsack / wäre er auch gleich aus der besten holländischen Leinwand zusammen gestückt und weil Quintilianus lieb ult . inst . Crut . cap 1. sagt / es könne niemand kein Redner sein / er müsse dann auch ein guter und ehrbarer Mann sein / so ist vonnöten / dass du dich auch aller Ehrbarkeit und schönen Sitten befleißigest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.243899822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16793,"date":1663,"orig":"Dafern du nun auff der Franckfurtiſchen Meſſe etwa einen Frantzoſen ſiheſt/ ſo gedencke alsbald/ wie du ihm moͤchteſt nachahmen.","norm":"Sofern du nun auf der Frankfurtischen Messe etwa einen Franzosen siehst / so gedenke alsbald / wie du ihm möchtest nachahmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.251999855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16794,"date":1663,"orig":"Dein Gang muß ſeyn wie der Stoͤrche/ und nach der Niderlaͤndiſchen Tabulatur.","norm":"Dein Gang muss sein wie der Störche / und nach der niederländischen Tabulatur.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8109002113342285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16795,"date":1663,"orig":"Das Stamm-Regiſter deiner Groß-Mutter muſt du ſtets im Munde fuͤhren.","norm":"Das Stammregister deiner Großmutter musst du stets im Munde führen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.326200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16796,"date":1663,"orig":"Und da du etwa deine Reiſen beſchreiben ſolſt/ ſo kanſt du ſehr viel von Frantzoͤſiſchen/ Welſchen und Spaniſchen Sachen auß deß Münsterus Welt-Beſchreibung/ mit einer kuͤnſtlichen Luͤgen/ vorbringen.","norm":"Und da du etwa deine Reisen beschreiben sollst / so kannst du sehr viel von französischen / Welschen und Spanischen Sachen aus des Münsterus Weltbeschreibung / mit einer künstlichen Lügen / vorbringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.12470006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16797,"date":1663,"orig":"Und damit ſie dich nicht auch darfuͤr anſehen/ als ſeyeſt du gar ein Jdiot in frembden Sprachen/ ſo wirff nur ſtattlich die Außlaͤndiſchen Woͤrter untereinander/ als: Der Monſieur, als ein praver Cavalier, thu mir doch die Pleiſier/ und viſitier mich auff meinem logier, ich will ihn mit poculiren nicht importuniren/ ſondern ihn dimittiren/ ſo bald er mirs wird imperirn.","norm":"Und damit sie dich nicht auch dafür ansehen / als seiest du gar ein Idiot in fremden Sprachen / so wirf nur stattlich die ausländischen Wörter untereinander / als: Der Monsieur, als ein praver Kavalier, tue mir doch die Pleisier / und visitier mich auf meinem logier, ich will ihn mit pokulieren nicht importuneren / sondern ihn dimittieren / so bald er mir es wird imperirn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.690499782562256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16798,"date":1663,"orig":"Kan ich dem Herrn wider etwas thun in reciproci amoris σημεῖον, & debitæ gratitudinis τεκμήριον, ſo will ichs nicht laſſen.","norm":"Kann ich dem Herrn wieder etwas tun in reciproci amoris σημεῖον, & debitae gratitudinis τεκμήριον, so will ich es nicht lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.128799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16799,"date":1663,"orig":"Behuͤte GOtt/ wie trefflich koͤnnen doch dergleichen Zierligkeiten die attiſchen Ohren erquicken.","norm":"Behüte Gott / wie trefflich können doch dergleichen Zierlichkeiten die attischen Ohren erquicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8572001457214355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16800,"date":1663,"orig":"Endlich beſchleuß auch alle deine Reden mit dem gebraͤuchlichen Wort:","norm":"Endlich beschleus auch alle deine Reden mit dem gebräuchlichen Wort:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.305300235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16801,"date":1663,"orig":"Dixi.","norm":"Dixi.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.903900146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16802,"date":1663,"orig":"Haſt du alles gleich geſagt/ dannoch bleibt von dieſen allen Das noch uͤbrig/ daß du ſageſt:","norm":"Hast du alles gleich gesagt / dennoch bleibt von diesen allen Das noch übrig / dass du sagest:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.540800094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16803,"date":1663,"orig":"Jch hab alles nun geſagt; Haben mich ſchon deine Worte nach der Laͤnge was geplagt/ So hat mir das letzte doch auſſer maſſen wol gefallen.","norm":"Ich habe alles nun gesagt; Haben mich schon deine Worte nach der Länge was geplagt / So hat mir das letzte doch außer Maßen wohl gefallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.668399810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16804,"date":1663,"orig":"Jch will nichts mehr reden von den naͤrriſchen Rednern/ damit ihr mich nicht ſelbſt fuͤr naͤrriſch haltet.","norm":"Ich will nichts mehr reden von den närrischen Rednern / damit ihr mich nicht selbst für närrisch haltet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.350500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16805,"date":1663,"orig":"Jhr habt ſehr viel gehoͤret/ daß ihr lachen koͤnnet/ oder zuͤrnen.","norm":"Ihr habt sehr viel gehöret / dass ihr lachen könnet / oder zürnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.748199939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16806,"date":1663,"orig":"Dafern ihr mehr davon zu wiſſen begehret/ koͤnnet ihr nachſchlagen in meinen Unterweiſungen von der Wolredenheit/ welche an das Tagliecht kommen werden/ ſo bald der Mangel deß Papiers/ uͤber welchen unſere Buchdrucker der geſtalt ſich beklagen/ in etwas nachlaſſen wird/ welcher vielleicht auß der Verſchwendung unſer Vorfahren entſprungen iſt.","norm":"Sofern ihr mehr davon zu wissen begehret / könnet ihr nachschlagen in meinen Unterweisungen von der Wohlredenheit / welche an das Tageslicht kommen werden / so bald der Mangel des Papiers / über welchen unsere Buchdrucker der Gestalt sich beklagen / in etwas nachlassen wird / welcher vielleicht aus der Verschwendung unser Vorfahren entsprungen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.174799919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16807,"date":1663,"orig":"Und damit euch nicht verborgen bleibe/ ihr meine Zuhoͤrer/ ſo bin ich unter denen/ welche Buͤcher ſchreiben vom Papier auff Papier.","norm":"Und damit euch nicht verborgen bleibe / ihr meine Zuhörer / so bin ich unter denen / welche Bücher schreiben vom Papier auf Papier.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7154998779296875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16808,"date":1663,"orig":"Es ligen jetzund unter meinen Haͤnden etliche Oratoriſche Wercke/ welche am Gewicht wol ſtreiten moͤchten mit der Sylve der Woͤrter/ oder mit dem Dictionario deß Daſypodius.","norm":"Es liegen jetzund unter meinen Händen etliche oratorische Werke / welche am Gewicht wohl streiten möchten mit der Sylve der Wörter / oder mit dem Dictionario des Dasypodius.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.825699806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16809,"date":1663,"orig":"Vor deſſen hat ſich einer in Engelland/ auß deß Acteons Geſchlecht buͤrtig/ durch einen gewaltigen Zorn bewogen/ zu rathen unterſtanden/ man ſolte alle Hoͤrnertraͤger in das Meer werffen/ welchem das Weib geantwortet/ er ſolte doch ſeinen Zorn in etwas daͤmpffen/ und zuvor ſchwimmen lernen.","norm":"Vor dessen hat sich einer in England / aus des Acteons Geschlecht gebürtig / durch einen gewaltigen Zorn bewogen / zu raten unterstanden / man sollte alle Hörnerträger in das Meer werfen / welchem das Weib geantwortet / er sollte doch seinen Zorn in etwas dämpfen / und zuvor schwimmen lernen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.751100063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16810,"date":1663,"orig":"Wolte auch etwa einer uͤber meine Arbeit ein dergleichen Urtheil faͤllen/ ſo muͤſſen alle Redner mit mir zugleich umbkommen/ welche alle das Jhrige entweder auß dem Quintilian, oder auß dem tordan Brunus, oder auß dem Cauſſinus genommen haben.","norm":"Wollte auch etwa einer über meine Arbeit ein dergleichen Urteil fällen / so müssen alle Redner mit mir zugleich umkommen / welche alle das Ihrige entweder aus dem Quintilian, oder aus dem Tordan Brunus, oder aus dem Caussinus genommen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.313199996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16811,"date":1663,"orig":"Soll meine Feder dann allein erſtarren in dieſer Zeit/ da die Schreibe-Sucht ſo gar eingeriſſen iſt/ da die Unfruchtbaren gebaͤren/ da die Verſchnittenen Kinder zeugen/ und kein Scheiſſender ſich mehr halten kan.","norm":"Soll meine Feder dann allein erstarren in dieser Zeit / da die Schreibe-Sucht so gar eingerissen ist / da die Unfruchtbaren gebären / da die verschnittenen Kinder zeugen / und kein Scheissender sich mehr halten kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.008399963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16812,"date":1663,"orig":"Aber ehe ich fortfahre/ will ich zuvor die jenigen Beweiſe durchgehen/ und pruͤfen/ welche etliche Verderber der vollkommenen Wolredenheit uns fuͤrwerffen/ und durch welche ich zu der Ketzerey der naͤrriſchen Redner bin verleitet worden.","norm":"Aber ehe ich fortfahre / will ich zuvor diejenigen Beweise durchgehen / und prüfen / welche etliche Verderber der vollkommenen Wohlredenheit uns vorwerfen / und durch welche ich zu der Ketzerei der närrischen Redner bin verleitet worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.592199802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16813,"date":1663,"orig":"Jch bitte ſie aber/ ſo hoch ich immer kan/ daß ſie mir dieſe nachgeſetzte Bekuͤmmerniſſe benehmen wollen.","norm":"Ich bitte sie aber / so hoch ich immer kann / dass sie mir diese nachgesetzte Bekümmernisse benehmen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.723599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16814,"date":1663,"orig":"Der Erſte Einwurff iſt dieſer/ daß die Wolredenheit kein Brot ins Hauß bringe/ noch etwas in die Kuͤchen verſchaffe.","norm":"Der Erste Einwurf ist dieser / dass die Wohlredenheit kein Brot ins Haus bringe / noch etwas in die Küchen verschaffe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.976500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16815,"date":1663,"orig":"Aber ich antworte:","norm":"Aber ich antworte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7916998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16816,"date":1663,"orig":"Meine Kuͤche iſt ſo wol beſetzt/ daß ſie mir und meinen Freunden zur Notdurfft dienen kan Midas haͤlt vielmehr von der Wein-Kanne/ als von der Laute/ ich nicht.","norm":"Meine Küche ist so wohl besetzt / dass sie mir und meinen Freunden zur Notdurft dienen kann Midas hält vielmehr von der Weinkanne / als von der Laute / ich nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.960299968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16817,"date":1663,"orig":"Aber hoͤre/ mein liebſter Benjamin/ wie viel Schweitzer haſt du gemietet/ die dir deine Schaͤtze huͤten ſollen?","norm":"Aber höre / mein liebster Benjamin / wie viel Schweizer hast du gemietet / die dir deine Schätze hüten sollen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5254998207092285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16818,"date":1663,"orig":"Wie viel Beutelſchneider haſt du zu Franckfurt oder Leipzig reich gemacht?","norm":"Wie viel Beutelschneider hast du zu Frankfurt oder Leipzig reich gemacht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.962699890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16819,"date":1663,"orig":"Auff allen meinen Reyſen hab ich ein einiges Ding geſehen/ welches wol werth war/ daß man ſich hoͤchlich daruͤber verwundern moͤgen.","norm":"Auf allen meinen Reisen habe ich ein einiges Ding gesehen / welches wohl wert war / dass man sich höchlich darüber verwundern mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.123300075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16820,"date":1663,"orig":"Jch habe drey/ oder wo ich mich recht beſinnen kan/ vier Metaphyſiſche Lehrer geſehen/ die Haͤuſer gebauet haben.","norm":"Ich habe drei / oder wo ich mich recht besinnen kann / vier metaphysische Lehrer gesehen / die Häuser gebaut haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.828999996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16821,"date":1663,"orig":"So wir alles nur Gewinſt halben lernen/ ſo iſt es uͤbel mit uns beſchaffen.","norm":"So wir alles nur Gewinst halben lernen / so ist es übel mit uns beschaffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.951700210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16822,"date":1663,"orig":"Was runtzelſt du die Stirne?","norm":"Was runzelst du die Stirn?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.047800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16823,"date":1663,"orig":"Jſt dir das Gluͤck bewogen/ glaube gewiß/ die Wolredenheit wird dich trefflich zieren, Raſet aber daſſelbige/ ſo kan dir dieſe nichts als bloſſe Wort an die Hand geben/ mit welchen du auff jenes Boßheit fluchen moͤgeſt.","norm":"Ist dir das Glück bewogen / glaube gewiss / die Wohlredenheit wird dich trefflich zieren, Raset aber dasselbe / so kann dir diese nichts als bloße Wort an die Hand geben / mit welchen du auf jenes Bosheit fluchen mögest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.568299770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16824,"date":1663,"orig":"Der Andere Einwurff iſt/ daß wir/ hindangeſetzt der Wolredenheit und anderer alten Schrifften/ auff einem kuͤrtzern Wege zu den hoͤchſten Stuffen in den oberſten Wiſſenſchafften gelangen koͤnten.","norm":"Der andere Einwurf ist / dass wir / hintangesetzt der Wohlredenheit und anderer alten Schriften / auf einem kürzeren Wege zu den höchsten Stufen in den obersten Wissenschaften gelangen könnten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.759099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16825,"date":1663,"orig":"Wir haben geſehen/ ſagen ſie/ daß dieſe/ welche alle dergleichen Narrenpoſſen verlaſſen/ eine ſolche Geſchickligkeit in einer oder der andern Wiſſenſchafft verſchlucket/ daß/ ſo man das Neue mit dem Alten vergleichen ſolle/ auch der Crotonienſiſche Milo ſich verkriechen muͤſſen/ und ſie den hoͤchſten Ehrengrad in ihrer Bluͤt erhalten.","norm":"Wir haben gesehen / sagen sie / dass diese / welche alle dergleichen Narrenpossen verlassen / eine solche Geschicklichkeit in einer oder der anderen Wissenschaft verschlucket / dass / so man das Neue mit dem Alten vergleichen solle / auch der Crotoniensische Milo sich verkriechen müssen / und sie den höchsten Ehrengrad in ihrer Blut erhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.442200183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16826,"date":1663,"orig":"Aber/ mein liebſter Benjamin/ irre dich nicht/ du muſt einen genauen Unterſcheid machen/ unter denen Doctorn/ und Doctoraten.","norm":"Aber / mein liebster Benjamin / irre dich nicht / du musst einen genauen Unterschied machen / unter denen Doktoren / und Doktoraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.575900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16827,"date":1663,"orig":"Zu dem Doctorat wird ein weniges erfordert.","norm":"Zu dem Doktorat wird ein weniges erfordert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5142998695373535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16828,"date":1663,"orig":"Zu dem Doctor aber ein ſehr groſſes.","norm":"Zu dem Doktor aber ein sehr großes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.937399864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16829,"date":1663,"orig":"Vor Zeiten ward ich von meinem Vatter nach Marpurg gefuͤhrt.","norm":"Vor Zeiten wurde ich von meinem Vater nach Marpurg geführt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.93149995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16830,"date":1663,"orig":"Jch war noch ein kleiner Knab.","norm":"Ich war noch ein kleiner Knabe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.146100044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16831,"date":1663,"orig":"Demnach ich nun von der Reyſe muͤd worden/ hub ich meine Augen auff/ und nachdeme ich die oberſten Spitzen deß Schloſſes daſelbſt geſehen/ wandte ich mich zu meinem Vatter/ und ſprach: Sehet/ lieber Vatter/ nun hat unſere Reys ein Ende/ nun ſind wir bereit nach Marpurg kommen.","norm":"Demnach ich nun von der Reise müde worden / hob ich meine Augen auf / und nachdem ich die obersten Spitzen des Schlosses daselbst gesehen / wandte ich mich zu meinem Vater / und sprach: Sehet / lieber Vater / nun hat unsere Reis ein Ende / nun sind wir bereit nach Marpurg kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.326099872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16832,"date":1663,"orig":"Aber der Vatter ſahe mich mit ſtrengen Augen an/ und antwortete mir:","norm":"Aber der Vater sah mich mit strengen Augen an / und antwortete mir:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.221700191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16833,"date":1663,"orig":"Mein Kind/ glaube hinfort nicht/ daß deine Reys geendigt ſey/ im Fall du etwa die Spitzen der Kirchen oder Thuͤrne ſiheſt/ wir ſind noch ſehr weit von der Statt.","norm":"Mein Kind / glaube hinfort nicht / dass deine Reis geendigt sei / im Fall du etwa die Spitzen der Kirchen oder Türme siehst / wir sind noch sehr weit von der Stadt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.142899990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16834,"date":1663,"orig":"Ein Ding kan viel und unterſchiedliche Eygenſchafften haben.","norm":"Ein Ding kann viel und unterschiedliche Eigenschaften haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.394800186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16835,"date":1663,"orig":"Dahero glaub ich/ es werden etlichen Doctoraten am hellen liechten Tage nur deßwegen brennende Fackeln vorgetragen/ damit ſie an ihrer Blindheit nicht zu zweiffeln haben.","norm":"Daher glaube ich / es werden etlichen Doktoraten am hellen liegen Tage nur deswegen brennende Fackeln vorgetragen / damit sie an ihrer Blindheit nicht zu zweifeln haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.261199951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16836,"date":1663,"orig":"Cato wolte lieber/ daß die Leute fragten/ warumb ihme/ dem Cato, keine Saͤule waͤre auffgerichtet worden? als/ warumb ſie ihme dieſelbe auffgeſtellet haͤtten?","norm":"Cato wollte lieber / dass die Leute fragten / warum ihm / dem Cato, keine Säule wäre aufgerichtet worden? als / warum sie ihm dieselbe aufgestellt hätten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.488999843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16837,"date":1663,"orig":"Der Dritte Einwurff iſt/ daß ſie ſagen:","norm":"Der Dritte Einwurf ist / dass sie sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.413000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16838,"date":1663,"orig":"Es waͤren viel beruͤhmte Theologen und Rechtsgelehrte in der Welt gefunden/ die doch in dergleichen Sachen weniger als nichts verſtuͤnden.","norm":"Es wären viel berühmte Theologen und Rechtsgelehrte in der Welt gefunden / die doch in dergleichen Sachen weniger als nichts verstünden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.313199996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16839,"date":1663,"orig":"Aber ich antworte:","norm":"Aber ich antworte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7916998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16840,"date":1663,"orig":"Es ſahe einesmals einer den Eraſmus von Roterodam ungefaͤhr mit einer Feder ſchreiben/ welche er/ von wegen ihrer Kuͤrtze/ an ſtatt deß Stiels/ ein Hoͤltzlein angebunden/ und alsbald gieng derſelbe hin/ und knuͤpffte ſeiner Feder auch ein Holtz an/ meynend/ er ahmete ſolcher geſtalt dem Eraſmus nach.","norm":"Es sah einsmals einer den Erasmus von Roterodam ungefähr mit einer Feder schreiben / welche er / von wegen ihrer Kürze / anstatt des Stiels / ein Hölzlein angebunden / und alsbald ging derselbe hin / und knüpfte seiner Feder auch ein Holz an / meinend / er ahmte solcher Gestalt dem Erasmus nach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.76200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16841,"date":1663,"orig":"Vielleicht lachſt du/ aber du biſt nichts deſto weniger ſelbſt alſo zu verlachen/ der du dich anderer Faulheit oder Unwiſſenheit nachzuarten/ befleiſſigen wilſt.","norm":"Vielleicht lachst du / aber du bist nichtsdestoweniger selbst also zu verlachen / der du dich anderer Faulheit oder Unwissenheit nachzuarten / befleißigen willst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.951499938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16842,"date":1663,"orig":"Glaubeſtu/ daß Plato an ſeinen Schuͤlern werde ein ſonderbares Gefallen getragen haben/ in dem dieſelbigen ihre Schulter kuͤrtzer machten/ welches doch an dem Plato ein Gebrechen war.","norm":"Glaubest / dass Plato an seinen Schülern werde ein sonderbares Gefallen getragen haben / in dem dieselbigen ihre Schulter kürzer machten / welches doch an dem Plato ein Gebrechen war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.012100219726562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16843,"date":1663,"orig":"Glaubeſt du/ daß Aristoteles ſeine Schuͤler werde gelobt haben/ wann ſie in ihren Reden etwas ſtammleten/ welcher wegen Aristoteles doch nicht in ſo groſſem Anſehen war.","norm":"Glaubest du / dass Aristoteles seine Schüler werde gelobt haben / wann sie in ihren Reden etwas stammelten / welcher wegen Aristoteles doch nicht in so großem Ansehen war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.841000080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16844,"date":1663,"orig":"Jm Vierten Einwurff ſagen ſie/ es ſey die Wolredenheit denen Gottes gelehrten gar nichts nuͤtz Aber ich verwundere mich/ was etlichen Leuten in Sinn komme/ daß ſie dieſer Edlen Kunſt vtererley Arten zugeben/ in welchen ſie alle Sachen/ ſo unter der Sonnen ſind/ begreiffen/ und achten dennoch die Wiſſenſchafft der Rechten allein von ſolcher Wuͤrde/ da ſie obgedachter Wolredenheit moͤge auffwarten.","norm":"Im vierten Einwurf sagen sie / es sei die Wohlredenheit denen Gottes gelehrten gar nichts nütze Aber ich verwundere mich / was etlichen Leuten in Sinn komme / dass sie dieser Edlen Kunst vtererley Arten zugeben / in welchen sie alle Sachen / so unter der Sonnen sind / begreifen / und achten dennoch die Wissenschaft der Rechten allein von solcher Würde / da sie obgedachter Wohlredenheit möge aufwarten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.955100059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16845,"date":1663,"orig":"Was iſt ein Prediger?","norm":"Was ist ein Prediger?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nn","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.654200077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16846,"date":1663,"orig":"Signum interrogationis?","norm":"Signum interrogationis?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.738100051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16847,"date":1663,"orig":"Entweder ich irre hefftig/ oder iſt unter einem Prediger und Kirchen-Redner kein anderer Unterſcheid/ als unter dem groſſen Alexander/ und unter Philippus Sohn von Macedo.","norm":"Entweder ich irre heftig / oder ist unter einem Prediger und Kirchen-Redner kein anderer Unterschied / als unter dem großen Alexander / und unter Philippus Sohn von Macedo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.907199859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16848,"date":1663,"orig":"Jch frage/ ob nit nur allein die Art zu richten und zu urtheilen/ auff die Richter-Banck/ und zu den ſtreitigen Haͤndeln gehoͤre/ die andern Arten aber in allen Wiſſenſchafften und Kuͤnſten/ ihren Ort und Nutzen haben?","norm":"Ich frage / ob nicht nur allein die Art zu richten und zu urteilen / auf die Richterbank / und zu den streitigen Händeln gehöre / die anderen Arten aber in allen Wissenschaften und Künsten / ihren Ort und Nutzen haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.872399806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16849,"date":1663,"orig":"Jch frage/ ob die Wolredenheit nit ein Werckzeug ſey der gantzen Weltweisheit/ aller Kuͤnſte und Wiſſenſchafften/ ſo wol als etwa die Vernunfft- und Schreib-Kunſt?","norm":"Ich frage / ob die Wohlredenheit nicht ein Werkzeug sei der ganzen Weltweisheit / aller Künste und Wissenschaften / so wohl als etwa die Vernunfft- und Schreibkunst?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.230100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16850,"date":1663,"orig":"Was iſt die uͤberredung?","norm":"Was ist die Überredung?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.895299911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16851,"date":1663,"orig":"Dafern wir dem Aristoteles, Cicero und Quintilianus Glauben zuſtellen/ ſo iſt das uͤberreden nichts anders/ als mit einer glaubwuͤrdigen Rede/ eine Meynung in eines andern Gemuͤt hinein bringen.","norm":"Sofern wir dem Aristoteles, Cicero und Quintilianus Glauben zustellen / so ist das überreden nichts anders / als mit einer glaubwürdigen Rede / eine Meinung in eines anderen Gemüt hinein bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.333799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16852,"date":1663,"orig":"Nun iſt ja gewiß/ daß alle Wiſſenſchafften/ alle Kuͤnſte eine gewiſſe Meynung in eines andern Gemuͤt mit einer glaubwuͤrdigen Rede hinein bringen.","norm":"Nun ist ja gewiss / dass alle Wissenschaften / alle Künste eine gewisse Meinung in eines anderen Gemüt mit einer glaubwürdigen Rede hinein bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.870100021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16853,"date":1663,"orig":"Drumb uͤberreden ſie auch alle.","norm":"Darum überreden sie auch alle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.247600078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16854,"date":1663,"orig":"So ſie alle uͤberreden/ ſo muͤſſen ſie auch alle ſich der Wolredenheit gebrauchen/ als eines Werckzeuges zu uͤberreden.","norm":"So sie alle überreden / so müssen sie auch alle sich der Wohlredenheit gebrauchen / als eines Werkzeuges zu überreden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.144899845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16855,"date":1663,"orig":"Der ſich einem etwas ohne die Wolredenheit zu uͤberreden unterſtehet/ der iſt nicht gar ungleich einem Armen/ welcher ohne Gelt den beſten Wein kauffen wolte.","norm":"Der sich einem etwas ohne die Wohlredenheit zu überreden unterstehet / der ist nicht gar ungleich einem Armen / welcher ohne Geld den besten Wein kaufen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.732100009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16856,"date":1663,"orig":"Es ſind etliche Lehrer/ O Sitten!","norm":"Es sind etliche Lehrer / O Sitten!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.869999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16857,"date":1663,"orig":"O Zeiten! die nichts anders von den Jenigen (welche ſich der Kunſt recht und wol zu reden/ auff das beſte befleiſſigen/) halten wolten/ als daß ſie Spott- und Hohnweiſe von Jhnen ſagen:","norm":"O Zeiten! die nichts anders von denjenigen (welche sich der Kunst recht und wohl zu reden / auf das beste befleißigen /) halten wollten / als dass sie Spott- und Hohnweise von Ihnen sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.370900154113769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16858,"date":1663,"orig":"Das ſind Grammaticaliſche/ Critiſche/ Philoſophiſche/ und mit einem Worte/ ſolche Koͤpffe/ welch ſich umb nichts anders/ als bloſſe Worte/ zu bekuͤmmern pflegen; Sich aber nennen ſie ſolche Leut/ die mit lauter vornehmen Sachen zu thun haben.","norm":"Das sind grammatikalische / Kritische / Philosophische / und mit einem Worte / solche Köpfe / welch sich um nichts anders / als bloße Worte / zu bekümmern pflegen; sich aber nennen sie solche Leute / die mit lauter vornehmen Sachen zu tun haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.986499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16859,"date":1663,"orig":"Gleich als weñ die ſo in Außuͤbung der Rede geſchaͤfftig ſind/ die Wiſſenſchafft der Sachen gar nicht achteten.","norm":"Gleich als wenn die so in Ausübung der Rede geschäftig sind / die Wissenschaft der Sachen gar nicht achteten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.162499904632568} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16860,"date":1663,"orig":"Wenn dem alſo iſt/ ſo werden die Vaͤter/ welche GOtt der erſten Kirchen fuͤrgeſtellt hat/ daß ſie dieſelbige erweiterten/ und auff ihre Nachkommen fortpflantzten mit keinen Sachen/ die auch ſolchen Maͤnnern zugeſtanden haͤtten/ umgegangen ſeyn.","norm":"Wenn dem also ist / so werden die Väter / welche Gott der ersten Kirchen vorgestellt hat / dass sie dieselbige erweiterten / und auf ihre Nachkommen fortpflanzten mit keinen Sachen / die auch solchen Männern zugestanden hätten / umgegangen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.233399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16861,"date":1663,"orig":"Denn ſie hatten ſich in der alten Schullehrern ihrem Unflat nicht herumb geweltzet/ noch auff die hæcceitates, lohanneiates auff die erſten und andern Nationen/ und was dergleichen Barbariſche Ergoͤtzligkeiten mehr ſind/ ihr meiſte Zeit geſetzt/ ſondern die Zterligkeit im Reden mit dem/ aus den helleſten Jſraelitiſchen Brunnen hergenommenẽ Sachen/ ſo Majeſtaͤtiſch zuſammen gefuͤgt/ daß du zweiffeln moͤchteſt/ in welchen ſie die vortreflichſten geweſen.","norm":"Denn sie hatten sich in der alten Schullehrern ihrem Unflat nicht herumgewälzt / noch auf die haecceitates, lohanneiates auf die ersten und anderen Nationen / und was dergleichen barbarische Ergötzlichkeiten mehr sind / ihr meiste Zeit gesetzt / sondern die Zterligkeit im Reden mit dem / aus den hellsten israelitischen Brunnen hergenommenen Sachen / so Majestätisch zusammen gefügt / dass du zweifeln möchtest / in welchen sie die vortrefflichsten gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.627900123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16862,"date":1663,"orig":"Jhre Lippen kundten den Himmeliſchen Nectar/ in die Ohren aller Voͤlcker/ durch zuthun dieſer edlen Kunſt/ ſo lieblich hinnein floͤſſen.","norm":"Ihre Lippen Kunden den himmlischen Nektar / in die Ohren aller Völker / durch Zutun dieser edlen Kunst / so lieblich hinein flössen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6504998207092285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16863,"date":1663,"orig":"Sehet an den Athanaſius, deſſen wehr als maͤnnliche Beredſamkeit das Wuͤten der Kaͤyſer/ und die Laſt der faſt raſenden Welt auff ſich genommen/ getragen und von ſich geſchlagen hat.","norm":"Sehet an den Athanasius, dessen wehr als männliche Beredsamkeit das Wüten der Kaiser / und die Last der fast rasenden Welt auf sich genommen / getragen und von sich geschlagen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9644999504089355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16864,"date":1663,"orig":"Was und wie groß iſt Gregorius Nazianzenus geweſen?","norm":"Was und wie groß ist Gregorius Nazianzenus gewesen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.264200210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16865,"date":1663,"orig":"wie anſehnlich/ wie harte/ wie geſchwind und wie gleichmuͤtig war er anzuſehen/ als er den abtruͤnnigen Cæſar verdammcte?","norm":"wie ansehnlich / wie harte / wie geschwind und wie gleichmütig war er anzusehen / als er den abtrünnigen Cäsar verdammcte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.493800163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16866,"date":1663,"orig":"Uber den Baſilius hat ſich der vortrefflichſte/ unter den Heydniſchen Rednern/ Libanius/ groͤßlich verwundert.","norm":"Über den Basilius hat sich der vortrefflichste / unter den heidnischen Rednern / Libanius / grässlich verwundert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.505300045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16867,"date":1663,"orig":"Libanius/ ſag ich/ der doch mit dem Baſilius nicht einer Lehre war/ und die Chriſten auff das aͤrgeſte haſſete.","norm":"Libanius / sage ich / der doch mit dem Basilius nicht einer Lehre war / und die Christen auf das ärgste hasste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.341400146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16868,"date":1663,"orig":"Chryſoſtomus war ein rechter Schauplatz der rechtſchaffenen Beredſamkeit.","norm":"Chrysostomus war ein rechter Schauplatz der rechtschaffenen Beredsamkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.907099962234497} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16869,"date":1663,"orig":"Uber deſſen Liebligkeit verwunderten ſich die zu Antiochia/ deſſen Majeſtaͤt verehreten die Byzantiner/ deſſen Krafft fuͤrchteten die Fuͤrſten/ und deſſen gewaltigen Nachtruck hielt die gantze Welt in groſſer Achtbarkeit.","norm":"Über dessen Lieblichkeit verwunderten sich die zu Antiochia / dessen Majestät verehrten die Byzantiner / dessen Kraft fürchteten die Fürsten / und dessen gewaltigen Nachtruck hielt die ganze Welt in großer Achtbarkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.543600082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16870,"date":1663,"orig":"Der Syriſche Ephrem hat wie eine brennende Fackel alle Gemuͤther angezuͤndt und erleuchtet.","norm":"Der Syrische Ephrem hat wie eine brennende Fackel alle Gemüter angezündet und erleuchtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.624899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16871,"date":1663,"orig":"Was ſol ich ſagen von dem Ambroſius?","norm":"Was soll ich sagen von dem Ambrosius?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.366600036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16872,"date":1663,"orig":"Hat es nicht das Anſehen/ als were er mit lauter Nectar und Ambroſien geſpeiſet worden?","norm":"Hat es nicht das Ansehen / als wäre er mit lauter Nektar und Ambrosia gespeist worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.974699974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16873,"date":1663,"orig":"Jn ſeinen Reden finden ſich meiſientheils ſo ſubttele Liebligkeiten/ daß du glaubeſt/ es muͤſten noch die Bienen/ welche ihn/ als ein Kind in ſeiner Wiegen/ hauffenweiß umgeben/ auff ſeinen Lippen ſitzen.","norm":"In seinen Reden finden sich meisientheils so subttele Lieblichkeiten / dass du glaubest / es müssten noch die Bienen / welche ihn / als ein Kind in seiner Wiegen / Haufenweiß umgeben / auf seinen Lippen sitzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.206299781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16874,"date":1663,"orig":"Hieronymus/ der Kuͤnſtler aller Wolreden heit/ was fuͤhrt er nicht fuͤr herrliche Schaͤtze in ſeinen Reden? was fuͤr Stralen? was fuͤr Pfeile? das Gedaͤchtnuͤß/ die Geſchickligkeit/ Kunſt/ Weißheit und Verſtand des Severtniſchen Boetius fordert alle gelehrte Maͤnner auff den Platz.","norm":"Hieronymus / der Künstler aller Wohlreden heit / was führt er nicht für herrliche Schätze in seinen Reden? was für Strahlen? was für Pfeile? das Gedächtnis / die Geschicklichkeit / Kunst / Weisheit und Verstand des Severtnischen Boetius fordert alle gelehrte Männer auf den Platz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.822400093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16875,"date":1663,"orig":"Denn dieſer hat weder der Liebligkeit durch ſeine vielfaͤltige herrliche Spruͤche; noch der verſtaͤndlichen Auffrichtigkeit/ wegen ſeines ſcharffſinnigen Redens/ koͤnne benommen werden.","norm":"Denn dieser hat weder der Lieblichkeit durch seine vielfältige herrliche Sprüche; noch der verständlichen Aufrichtigkeit / wegen seines scharfsinnigen Redens / könne benommen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.083099842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16876,"date":1663,"orig":"Jch muß allhier etwas innehalten und verblaſen/ meine Zuhoͤrer.","norm":"Ich muss allhier etwas innehalten und verblasen / meine Zuhörer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.69290018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16877,"date":1663,"orig":"Dencket doch nur ſelber nach/ wie viel/ und wie treffliche Dinge/ ich von dieſen/ und anderen Kirchen-Vaͤtern/ wegen der groſſen Armuth meines Verſtandes/ vor dißmahl nicht außzuſprechen Vermoͤge?","norm":"Denket doch nur selber nach / wie viel / und wie treffliche Dinge / ich von diesen / und anderen Kirchenvätern / wegen der großen Armut meines Verstandes / vor diesmal nicht auszusprechen vermöge?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.887599945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16878,"date":1663,"orig":"Zum Fuͤnfften ſagen ſie/ daß die Wolredenheit einem Rechtsgelehrten zwar nuͤtzlich ſey/ es koͤnne aber dieſelbe auff dem Rath haus auß der taͤglichen Ubung erlernet werden.","norm":"Zum Fünften sagen sie / dass die Wohlredenheit einem Rechtsgelehrten zwar nützlich sei / es könne aber dieselbe auf dem Rat Haus aus der täglichen Übung erlernet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.972499847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16879,"date":1663,"orig":"Aber ich antworte und ſage/ das die Ubung/ welche einen Kuͤnſtler machet/ allein von der Kunſt ihren Urſprung habe.","norm":"Aber ich antworte und sage / das die Übung / welche einen Künstler macht / allein von der Kunst ihren Ursprung habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.578000068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16880,"date":1663,"orig":"Die Natur iſt der Kunſt Anfang/ die Kunſt aber der Natur Vollfuͤhrung.","norm":"Die Natur ist der Kunst Anfang / die Kunst aber der Natur Vollführung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.466800212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16881,"date":1663,"orig":"So dieſe Sache allein aus der Ubung kan erlernet werden/ ſo iſt Cicero ein erſchrecklicher Eſel geweſen/ der weder Witz noch Verſtand gehabt.","norm":"So diese Sache allein aus der Übung kann erlernet werden / so ist Cicero ein erschrecklicher Esel gewesen / der weder Witz noch Verstand gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.399899959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16882,"date":1663,"orig":"Denn in dem ſiebenzehen den Jahre ſeines Alters hat er den Anfang in den Oratoriſchen Ubungen gemacht.","norm":"Denn in dem Siebenzehen den Jahre seines Alters hat er den Anfang in den oratorischen Übungen gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.53380012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16883,"date":1663,"orig":"Jn den zweyen nachfolgenden Jahren hat er Eilf unterſchiedene Redner auff der Catheder angehoͤret Zum Dritten war er ein Lehr-Jung in des Cn. Pompejus Kriege.","norm":"In den zweien nachfolgenden Jahren hat er Elf unterschiedene Redner auf der Katheder angehört zum Dritten war er ein Lehrjunge in des Cn . Pompejus Kriege.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.218100070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16884,"date":1663,"orig":"Zum Vierdten hat er dem Sulpitius auff den Richterſtuel alle Tage hoͤren reden/ und das was er gehoͤret/ ſich zu Nutzen gemacht.","norm":"Zum vierten hat er dem Sulpitius auf den Richterstuel alle Tage hören reden / und das was er gehöret / sich zu Nutzen gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.894000053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16885,"date":1663,"orig":"Zum Fuͤnfften iſt er von den Alab adenſiſchen Mole einem vornehmen Rechtsfuͤhrer unterwieſen worden.","norm":"Zum Fünften ist er von den Alab adensischen Mole einem vornehmen Rechtsführer unterwiesen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.333000183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16886,"date":1663,"orig":"Drey Jahr hernach hat er ſich mit etlichen edlen Rednern bekandt gemacht/ ſon derlich mit dem Hortenſius/ welchem er in allen nachzukommen/ ſich fuͤrgeſetzet hat.","norm":"Drei Jahr hernach hat er sich mit etlichen edlen Rednern bekannt gemacht / son derlich mit dem Hortensius / welchem er in allen nachzukommen / sich vorgesetzt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.965799808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16887,"date":1663,"orig":"So hat er auch mit groſſer Begierde die Welt-Weißheit erlernet/ doch alſo/ daß er keinen Tag lieſſe vorbey gehen/ an welchen er in der Wolredenheit ſich nicht geuͤbet haͤtte.","norm":"So hat er auch mit großer Begierde die Weltweisheit erlernet / doch also / dass er keinen Tag ließe vorbeigehen / an welchen er in der Wohlredenheit sich nicht geübt hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9878997802734375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16888,"date":1663,"orig":"Mit dem M. Piſo und Cn. Pompejus hat er ſich offtermals im Griechiſchen und Lateiniſchen offentlich geuͤbet.","norm":"Mit dem M. Piso und Cn. Pompejus hat er sich öftermals im Griechischen und Lateinischen öffentlich geübt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.970200061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16889,"date":1663,"orig":"Jm Grichtſchen biß zu ſeinem Richter-Ampt; im Lateiniſchen auch biß inſeinen Tod.","norm":"Im Grichtschen bis zu seinem Richter-Ampt; im Lateinischen auch bis inseinen Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.267499923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16890,"date":1663,"orig":"So ſieheſt du demnach/ mit was fuͤr Eifer der jenige die Wolredenheit geliebet/ deſſen Mutter-Sprache die Lateiniſche ſelbſt war.","norm":"So siehst du demnach / mit was für Eifer derjenige die Wohlredenheit geliebt / dessen Muttersprache die Lateinische selbst war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.302199840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16891,"date":1663,"orig":"Und du/ der du kaum aus der Pennal haut gekrochen/ haͤlteſt dafuͤr/ als haͤtteſt du ſchon alle Weißheit gefreſſen/ und wuͤrde dein Anſehen mercklichen geringert werden/ dafern du nu dergleichen Ubungen ſelber ſolteſt obligen.","norm":"Und du / der du kaum aus der Pennal Haut gekrochen / helltest dafür / als hättest du schon alle Weisheit gefressen / und würde dein Ansehen merklichen verringert werden / sofern du nun dergleichen Übungen selber solltest obliegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.050600051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16892,"date":1663,"orig":"Ja ſprichſt du: Habe ich doch das Florilegium des Langius und des Zwingerus Theatrum/ wie auch das groſſe Werck des Beyerlings/ welches Cicero nicht haben koͤnnen.","norm":"Ja sprichst du: Habe ich doch das Florilegium des Langius und des Zwingeruss Theatrum / wie auch das große Werk des Beyerlings / welches Cicero nicht haben können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.1528000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16893,"date":1663,"orig":"Aber meineſt du daß wo des Achilles Waffen ſey/ alldar auch alsbald der Achilles ſelbſten ſtehe? weit gefehlt.","norm":"Aber meinest du dass wo des Achilles Waffen sei / allda auch alsbald der Achilles selbst stehe? weit gefehlt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.242199897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16894,"date":1663,"orig":"Der allein iſt fuͤr gluͤckſelig zu halten/ welcher dieſe Buͤcher von GOtt bekommen hat:","norm":"Der allein ist für glückselig zu halten / welcher diese Bücher von Gott bekommen hat:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.488399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16895,"date":1663,"orig":"Die Kunſt/ und derſelben recht zu gebrauchen.","norm":"Die Kunst / und derselben recht zu gebrauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.040499687194824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16896,"date":1663,"orig":"Wann der Hannibal vor den Thoren ſich ſehen laͤſſt/ wenn man von den Pyrrhiſchen Buͤndnuͤß handelt/ wann der Beklagte in Bekuͤmmernuͤß iſt/ da kan dir wenig/ oder gar nichts dein Langius oder Beyerling nuͤtzlich ſeyn.","norm":"Wann der Hannibal vor den Toren sich sehen lässt / wenn man von den Pyrrhischen Bündnis handelt / wann der Beklagte in Bekümmernis ist / da kann dir wenig / oder gar nichts dein Langius oder Beyerling nützlich sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.504700183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16897,"date":1663,"orig":"O ihr Ungluͤckſeeligen/ was hat euch fuͤr eine Thorheit eingenommen?","norm":"O ihr Unglückseeligen / was hat euch für eine Torheit eingenommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.745999813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16898,"date":1663,"orig":"Lernet ihr die Wolredenheit nur zu dem Ende/ daß Jhr euch in Schulen damit ſehen laſſet/ oder daß ihr dieſelbige zu dem gemeinen Nutz dermaleins anwendet?","norm":"Lernet ihr die Wohlredenheit nur zu dem Ende / dass Ihr Euch in Schulen damit sehen lasst / oder dass ihr dieselbige zu dem gemeinen Nutz dermaleinst anwendet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.116000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16899,"date":1663,"orig":"Ein anders iſt/ auß dem Langius etwas zu ſchreiben/ ein anders uͤberreden koͤnnen.","norm":"Ein anders ist / aus dem Langius etwas zu schreiben / ein anders Überreden können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.546999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16900,"date":1663,"orig":"Jch will mich mit euch in keinen Streit einlaſſen/ ob die Wolredenheit ſo ein leichtes Ding ſey/ daß ſie nur allein auß der uͤbung koͤnne erlernet werden.","norm":"Ich will mich mit euch in keinen Streit einlassen / ob die Wohlredenheit so ein leichtes Ding sei / dass sie nur allein aus der Übung könne erlernet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.049200057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16901,"date":1663,"orig":"Ein vornehmer gelahrter Mann/ deſſen Nahmen ich den Eſeln nicht ſagen will/ die Gelehrten kennen ihn doch ohn mein nennen wol/ iſt gar anderer Meynung.","norm":"Ein vornehmer gelahrter Mann / dessen Namen ich den Eseln nicht sagen will / die Gelehrten kennen ihn doch ohne mein Nennen wohl / ist gar anderer Meinung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4797000885009775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16902,"date":1663,"orig":"Dieſer ſagt/ in ſeiner Handlung von der Lateiniſchen Sprach/ es waͤre leichter heutiges Tages in allen dreyen Faculiaͤten ein Doctor zu werden/ als nur eine rechte Lateiniſche Ciceronianiſche Rede zu verfertigen.","norm":"Dieser sagt / in seiner Handlung von der lateinischen Sprache / es wäre leichter heutiges Tages in allen drei Faculiäten ein Doktor zu werden / als nur eine rechte Lateinische Ciceronianische Rede zu verfertigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5696001052856445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16903,"date":1663,"orig":"Nemblich die Natur ſelber hat nicht gewolt/ daß ein groſſes Ding ſolte auff der Flucht geendigt werden/ ſondern hat einem jedweden herrlichen Wercke auch eine ſonderliche Schwere zugetheilet.","norm":"nämlich die Natur selber hat nicht gewollt / dass ein großes Ding sollte auf der Flucht geendigt werden / sondern hat einem jedweden herrlichen Werke auch eine sonderliche Schwere zugeteilt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.55590009689331} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16904,"date":1663,"orig":"Jndem ich dieſes ſage/ und indem mir noch mehrere Sachen/ die ich ſolte ſagen/ vorkommen/ ſehe ich meinen Mantel an.","norm":"Indem ich dieses sage / und indem mir noch mehrere Sachen / die ich sollte sagen / vorkommen / sehe ich meinen Mantel an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.417799949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16905,"date":1663,"orig":"Jhr bekuͤmmert euch vielleicht/ ihr meine Zuhoͤrer/ warumb ich doch allzeit in einem langen/ ſchwartzen und traurigen Mantel einher gehe.","norm":"Ihr bekümmert euch vielleicht / ihr meine Zuhörer / warum ich doch allzeit in einem langen / schwarzen und traurigen Mantel einhergehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.449900150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16906,"date":1663,"orig":"Jch weyne/ daß Mæcenas geſtorben iſt Jch beweyne/ ſag ich/ deß Mæcenas ſeinen Todt.","norm":"Ich Weine / dass Maecenas gestorben ist Ich beweine / sage ich / des Maecenas seinen Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.328400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16907,"date":1663,"orig":"Kein Mæcenas iſt mehr in der Welt/ ſo iſt auch kein Maro mehr in der Welt.","norm":"Kein Maecenas ist mehr in der Welt / so ist auch kein Maro mehr in der Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.047500133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16908,"date":1663,"orig":"Wann ich der Alten ihre Kunſt und Geſchickligkeit betrachte/ ſo erſtarre ich/ wann ich unſere anſehe/ ſo lache ich/ oder werde fuͤr Scham gantz Blutroth Unſere Reden beduͤrffen eine von den Mathematiſchen Abmeſſungen.","norm":"Wann ich der Alten ihre Kunst und Geschicklichkeit betrachte / so erstarre ich / wann ich unsere ansehe / so lache ich / oder werde für Scham ganz Blutrot unsere Reden bedürfen eine von den mathematischen Abmessungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.421500205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16909,"date":1663,"orig":"Sie ſind lang genug/ ſie ſind breit genug/ aber nicht tieff genug.","norm":"Sie sind lang genug / sie sind breit genug / aber nicht tief genug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.532399892807007} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16910,"date":1663,"orig":"Mit wenigen Lehrſaͤtzen oder Regeln beſchmieren wir ſo viel Papier/ welche auch alle Eſel/ die in Arcadien ſind/ nicht ertragen koͤnnen.","norm":"Mit wenigen Lehrsätzen oder Regeln beschmieren wir so viel Papier / welche auch alle Esel / die in Arcadien sind / nicht ertragen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.733099937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16911,"date":1663,"orig":"Jch zweiffle gar ſehr/ ob wir den Dieben zu vergleichen/ oder denſelben vorzuziehen ſind.","norm":"Ich zweifle gar sehr / ob wir den Dieben zu vergleichen / oder denselben vorzuziehen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.632699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16912,"date":1663,"orig":"Denn wir ſtelen der Jugend die Zeit/ welche doch unſchaͤtzbar iſt.","norm":"Denn wir Stellen der Jugend die Zeit / welche doch unschätzbar ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.238399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16913,"date":1663,"orig":"Die Kunſt iſt lang/ das Leben kurtz/ welches wir mehr mit leſen als lernen zubringen/ nicht verhindern; wir betruͤgen Andere/ weil wir auch betrogen ſind/ wir gehen nicht/ dahin wir ſolten/ ſondern wo der meiſte Theil hingehet.","norm":"Die Kunst ist lang / das Leben kurz / welches wir mehr mit lesen als lernen zubringen / nicht verhindern; wir betrügen Andere / weil wir auch betrogen sind / wir gehen nicht / dahin wir sollten / sondern wo der meiste Teil hingehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.219799995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16914,"date":1663,"orig":"Und daß ichs kurtz mache/ wir ſind ungeſchickte/ naͤrriſche Redner/ und wie mich beduͤncket/ iſt Midas unſers Großvatters Vatter geweſen.","norm":"Und dass ich es kurz mache / wir sind ungeschickte / närrische Redner / und wie mich bedünket / ist Midas unseres Großvaters Vater gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.772299766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16915,"date":1663,"orig":"Denn gleich wie Midas alles/ was er nur anruͤhrete/ in Gold verwandelte: Alſo verwandeln wir alle an uns geerbte Midaiſche Guͤter in lauter Dreck/ daß ſie zwar einer Farbe/ nicht aber eines Geruchs bleiben.","norm":"Denn gleich wie Midas alles / was er nur anrührte / in Gold verwandelte: Also verwandeln wir alle an uns geerbte Midaische Güter in lauter Dreck / dass sie zwar einer Farbe / nicht aber eines Geruchs bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.510700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16916,"date":1663,"orig":"Jndeme wir dem Apulejiſchen goldenen Eſel nachahmen/ werden wir zu hoͤltzernen Narren.","norm":"Indem wir dem Apulejischen goldenen Esel nachahmen / werden wir zu hölzernen Narren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.578999996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16917,"date":1663,"orig":"Wir ſterben endlich in unſer eygener Perſon/ wie der vortrefflichſte unter den Vogeln Phoͤnir.","norm":"Wir sterben endlich in unser eigener Person / wie der vortrefflichste unter den Vögeln Phönir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.120699882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16918,"date":1663,"orig":"Es iſt kein Mæcenas, es iſt auch kein Maro mehr in der Welt.","norm":"Es ist kein Maecenas, es ist auch kein Maro mehr in der Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.750999927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16919,"date":1663,"orig":"So offt ich meine Buͤcher anſehe/ muß ich heimlich lachen.","norm":"So oft ich meine Bücher ansehe / muss ich heimlich lachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.138000011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16920,"date":1663,"orig":"Wie viel ſind der jenigen/ die den Erdboden mit ihren Buͤchern angefuͤllet/ und ſich bey denſelben zu todt gearbeitet haben/ und doch damit zu ihrer taͤglichen Notdurfft kaum das Saltz gewinnen koͤnnen Wo ſind dann nun die herrlichen und freygebigen Befoͤrderer/ welcher Nahmen den Buͤchern fuͤrgeſetzet worden?","norm":"Wie viel sind derjenigen / die den Erdboden mit ihren Büchern angefüllt / und sich bei denselben zu tot gearbeitet haben / und doch damit zu ihrer täglichen Notdurft kaum das Salz gewinnen können wo sind dann nun die herrlichen und freigebigen Beförderer / welcher Namen den Büchern vorgesetzt worden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.312900066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16921,"date":1663,"orig":"Wo bleibet nun der ewige Zehrpfenning unſerer Kuͤnſte?","norm":"Wo bleibt nun der ewige Zehrpfennig unserer Künste?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.465700149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16922,"date":1663,"orig":"Wo iſt nun die ſichere Belohnung unſerer Tugend?","norm":"Wo ist nun die sichere Belohnung unserer Tugend?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.757800102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16923,"date":1663,"orig":"Das alles iſt nur der Alten Schwarm geweſen; Jetzund aber muͤſſen wir gar anders leben.","norm":"Das alles ist nur der Alten Schwarm gewesen; Jetzund aber müssen wir gar anders leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7195000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16924,"date":1663,"orig":"Es waͤre jetzund fuͤrwar beſſer/ die Schuh flicken/ als groſſer Herren Gunſt mit Schrifften zu erbetteln.","norm":"Es wäre jetzund fürwahr besser / die Schuh flicken / als großer Herren Gunst mit Schriften zu erbetteln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.708799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16925,"date":1663,"orig":"Alphonſus, der Koͤnig aller Verſtaͤndtgen/ und verſtaͤndigſte aller Koͤnige/ achtete deß jenigen Stimme nicht fuͤr eines Menſchen/ ſondern fuͤr eines Ochſen Stimme/ der da vorgab/ die freye Kuͤnſte haͤtten gantz und gar keinen Nutz auff Erden.","norm":"Alphonsus, der König aller Verständigen / und verständigste aller Könige / achtete desjenigen Stimme nicht für eines Menschen / sondern für eines Ochsen Stimme / der da vorgab / die freie Künste hätten ganz und gar keinen Nutz auf Erden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.204400062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16926,"date":1663,"orig":"Allein/ ſo ihr meinen Worten jemals getrauet/ ſo trauet mir auch vor dißmal/ wann ich ſage/ daß die Ochſen heute bey Tage in groͤſſerem Werth gehalten worden/ als die freyen Kuͤnſte/ oder die Gelehrten.","norm":"Allein / so ihr meinen Worten jemals getrauet / so trauet mir auch vor diesmal / wann ich sage / dass die Ochsen heute bei Tage in größerem Wert gehalten worden / als die freien Künste / oder die Gelehrten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.405900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16927,"date":1663,"orig":"Es iſt kein Mæcenas, es iſt auch kein Maro mehr in der Welt.","norm":"Es ist kein Maecenas, es ist auch kein Maro mehr in der Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.750999927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16928,"date":1663,"orig":"Jch verwundere mich/ daß die vortrefflichſten Rechtsgelehrten keinen Unterſcheid machen duͤrffen/ unter einer Oratoriſchen/ und unter einer Iuriſtiſchen Art zu reden.","norm":"Ich verwundere mich / dass die vortrefflichsten Rechtsgelehrten keinen Unterschied machen dürfen / unter einer Oratorischen / und unter einer juristischen Art zu reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6981000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16929,"date":1663,"orig":"Vielleicht kommet es daher/ weil Bartholus ein barbariſcher Menſch geweſen/ und mehr das Recht/ als die Grammatic hat gelehret.","norm":"Vielleicht kommet es daher / weil Bartholus ein barbarischer Mensch gewesen / und mehr das Recht / als die Grammatik hat gelehrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.356500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16930,"date":1663,"orig":"Aber wie viel ſind der Rechtsgelehrten gefunden worden/ welche die Zierligkeit der Sprachen mit der Vortreffligkeit der Rechten ſo nahe verknuͤpffet/ daß auch die Lateiniſche reine Sprache bey ihnen allein koͤnte wider gefunden werden/ dafern ſie etwa auß allen andern Buͤchern waͤre vertilget worden.","norm":"Aber wie viel sind der Rechtsgelehrten gefunden worden / welche die Zierlichkeit der Sprachen mit der Vortrefflichkeit der Rechten so nahe verknüpft / dass auch die Lateinische reine Sprache bei ihnen allein könnte wieder gefunden werden / sofern sie etwa aus allen anderen Büchern wäre vertilget worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.097799777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16931,"date":1663,"orig":"Denen wolt ich nun viel lieber nachzuahmen mich befleiſſen/ als dem Bartholus, ob er ſchon hundertmal ſagte:","norm":"Denen wollte ich nun viel lieber nachzuahmen mich befleißen / als dem Bartholus, ob er schon hundert Mal sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.583199977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16932,"date":1663,"orig":"Rusticus falconem alicujus nobilis reperit cum Kettis & ſonalis, & poſuit eum ſub banco, & dedit ei beccarim.","norm":"Rusticus falconem alicujus nobilis reperit cum Kettis & sonalis, & posuit eum sub banco, & dedit ei beccarim.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.8308000564575195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16933,"date":1663,"orig":"Jch will euch etwas ſagen/ aber in Geheim:","norm":"Ich will euch etwas sagen / aber in Geheim:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.934899806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16934,"date":1663,"orig":"Das iſt die vortheilhafftigſte Kunſt/ mit welcher die beruͤhmteſten Juriſten die Augen und Gemuͤter der gantzen Welt bezaubern koͤnnen/ nemblich/ wann ſie den Dreck jener barbariſchen Leute mit dem Gold uͤberzogen haben.","norm":"Das ist die vorteilhaftigste Kunst / mit welcher die berühmtesten Juristen die Augen und Gemüter der ganzen Welt bezaubern können / nämlich / wann sie den Dreck jener barbarischen Leute mit dem Gold überzogen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.768599987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16935,"date":1663,"orig":"Die Kinder/ wann ſie offtermals das Gold/ und die Bilder an dem Becher mit Fleiß beſchauen/ trincken den Artzney-Tranck biß auff den Grund auß/ und werden nicht einmal gewahr/ was fuͤr Bitterkeit in demſelbigen geweſen.","norm":"Die Kinder / wann sie öftermals das Gold / und die Bilder an dem Becher mit Fleiß beschauen / trinken den Arzneitrank bis auf den Grund aus / und werden nicht einmal gewahr / was für Bitterkeit in demselbigen gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.91510009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16936,"date":1663,"orig":"Der Sechſte Einwurff iſt dieſer/ daß ſie ſagen:","norm":"Der Sechste Einwurf ist dieser / dass sie sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.849899768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16937,"date":1663,"orig":"Die Wolredenheit ſey dem Artzt nichts nuͤtze.","norm":"Die Wohlredenheit sei dem Arzt nichts nütze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.831900119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16938,"date":1663,"orig":"Denn der Artzt mache die Leute geſund mit Kraͤutern/ und nicht mit Worten.","norm":"Denn der Arzt mache die Leute gesund mit Kräutern / und nicht mit Worten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.743800163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16939,"date":1663,"orig":"Aber bey dieſer Antwort erinnere ich mich/ daß alle Sonnabend vor meinem Hauſe ein junger Hippocrates ſeine Wahren auslegt/ der meines Erachtens die erſte Zeit ſeines Lebens in der Pytagoriſchẽ Schul zugebracht.","norm":"Aber bei dieser Antwort erinnere ich mich / dass alle Sonnabend vor meinem Hause ein junger Hippokrates seine Wahren auslegt / der meines Erachtens die erste Zeit seines Lebens in der pythagoreischen Schule zugebracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.848999977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16940,"date":1663,"orig":"Dieſer geht mit tieffen Stillſchweigen fort und fuͤr um den Tiſch herum/ und ſiehet auff den Himmel.","norm":"Dieser geht mit tiefen Stillschweigen fort und für um den Tisch herum / und sieht auf den Himmel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.304699897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16941,"date":1663,"orig":"Du ſchwureſt/ es were ein Stern- Kucker. Gar ſelten trit ein Bauer hinzu/ der da ſpreche: Herꝛ Dotter/ ich haͤtte gern ſechs Ockels/ drey fuͤr mich/ und drey fuͤr meine Frau.","norm":"Du schwurst / es wäre ein Stern-Kucker. Gar selten tritt ein Bauer hinzu / der da spreche: Herr Dotter / ich hätte gern sechs Ockels / drei für mich / und drei für meine Frau.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.379499912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16942,"date":1663,"orig":"O wann dieſer Dotter brave aufgeblaſene und klaffterlange Worte fuͤrbringen koͤnte/ was gilts/ die Bauren fuͤhrten ihm das Geld auff einem Schublarn zu.","norm":"O wann dieser Dotter brave aufgeblasene und klafterlange Worte vorbringen könnte / was gilt es / die Bauern führten ihm das Geld auf einem Schublaren zu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.539599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16943,"date":1663,"orig":"Sey verſichert/ ſo lange du nicht reden wirſt/ ſo lange wird ſich auch kein Menſch uͤberreden laſſen/ deine Sachen an ſich zu kauffen.","norm":"Sei versichert / so lange du nicht reden wirst / so lange wird sich auch kein Mensch überreden lassen / deine Sachen an sich zu kaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.655300140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16944,"date":1663,"orig":"Ein Artzt ohne die Wollredenheit gemahnet mich nicht anders/ als ein Schiff ohne Ruder/ eine Leyer/ die nur ſchweiget/ und ein Bogen/ der nicht geſpannet wird.","norm":"Ein Arzt ohne die Wohlredenheit gemahnet mich nicht anders / als ein Schiff ohne Ruder / eine Leier / die nur schweiget / und ein Bogen / der nicht gespannt wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.406000137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16945,"date":1663,"orig":"Rede demnach/ mein lieber Mann/ daß dich die Bauren ſehen.","norm":"Rede demnach / mein lieber Mann / dass dich die Bauern sehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2270002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16946,"date":1663,"orig":"Jch habe einen von Natur wolbeſchwatzten Dorff-Prieſter geſehen/ welcher bey nahe verzweiffeln wolte.","norm":"Ich habe einen von Natur wohlbeschwatzten Dorfpriester gesehen / welcher bei nahe verzweifeln wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.163400173187256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16947,"date":1663,"orig":"Erholte ſich demnach Rahts bey einem alten Weib/ das ihrem und anderer naͤrriſchen Leute Beduͤncken macht/ nicht wenig von der Artzney Kunſt im Kopff hatte.","norm":"Erholte sich demnach Rats bei einem alten Weib / das ihrem und anderer närrischen Leute Bedünken macht / nicht wenig von der Arznei Kunst im Kopf hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.894199848175049} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16948,"date":1663,"orig":"Dieſe Vettel brachte etliche Kraͤuter zuſammen/ ſagte dem Priſter von derſelben Krafft und Eigenſchafft/ und gab ſie ihm hin bey vorfallender Zeit zubrauchen.","norm":"Diese Vettel brachte etliche Kräuter zusammen / sagte dem Priester von derselben Kraft und Eigenschaft / und gab sie ihm hin bei vorfallender Zeit zubrauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.22569990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16949,"date":1663,"orig":"Der Prieſter folgete die ſem Raht/ und wurd in der Artzney-Kunſt ſo weit gebracht/ daß er in wenig Monat mehr ſahe als 25. Blinden mit ihren Brillen.","norm":"Der Priester folgte die sein Rat / und wurde in der Arzneikunst so weit gebracht / dass er in wenig Monat mehr sah als 25. Blinden mit ihren Brüllen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.581200122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16950,"date":1663,"orig":"Endlich werffen ſie auch ein/ die Wolredenheit ſey den Weltweiſen gar nichts nuͤtze.","norm":"Endlich werfen sie auch ein / die Wohlredenheit sei den Weltweisen gar nichts nütze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9106998443603525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16951,"date":1663,"orig":"Worauff ich zur antwort gebe/ ich ſey nicht ſo naͤrriſch/ daß ich entweder die rechtſchaffenen Liebhaber der Weisheit ſebſt tadeln ſolte.","norm":"Worauf ich zur Antwort gebe / ich sei nicht so närrisch / dass ich entweder die rechtschaffenen Liebhaber der Weisheit sebst tadeln sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.921500205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16952,"date":1663,"orig":"Denn wer nit philoſophiren will/ der wolle auch nicht/ daß er gluͤckſelig ſey?","norm":"Denn wer nicht philosophieren will / der wolle auch nicht / dass er glückselig sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.48769998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16953,"date":1663,"orig":"Denn alsdann ſind wir recht gluͤckſelig Leute/ wann wir ſehr viel Guͤter haben/ und dieſelben auch alſo haben/ daß ſie uns nit ſchaden Sie ſind uns nichts nuͤtz/ dafern wir derſelben nicht gebrauchen.","norm":"Denn alsdann sind wir recht glückselig Leute / wann wir sehr viel Güter haben / und dieselben auch also haben / dass sie uns nicht schaden Sie sind uns nichts nütze / sofern wir derselben nicht gebrauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.745100021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16954,"date":1663,"orig":"Daß wir aber ſie recht gebrauchẽ/ macht die Wiſſenſchafft.","norm":"Dass wir aber sie recht gebrauchen / macht die Wissenschaft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.489699840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16955,"date":1663,"orig":"Die Wiſſenſchafft wird nu von der Welt-Weißheit entweder begehrt oder beſeſſen.","norm":"Die Wissenschaft wird nun von der Weltweisheit entweder begehrt oder besessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.384500026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16956,"date":1663,"orig":"Derowegen daß wir moͤgen gluͤckſeelig ſeyn/ iſt von noͤthen/ daß wir uns der Welt Weisheit befleiſſigen/ und philoſophiren.","norm":"Derowegen dass wir mögen glückselig sein / ist vonnöten / dass wir uns der Welt Weisheit befleißigen / und philosophieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.858799934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16957,"date":1663,"orig":"Wie man aber philoſophiren muͤſſe/ ſcheinet vielen unbekandt zu ſeyn.","norm":"Wie man aber philosophieren müsse / scheinet vielen unbekannt zu sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2540998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16958,"date":1663,"orig":"Ariſtophanus/ ein Meiſter der alten Spiele/ hat ſeine Geſchickligkeit/ Krafft und Spitzfuͤndigkeit in keiner Fabel ſo artlich laſſen ſehen/ als in dieſer/ welche er mit dem Titel/ Nubes benennet/ in welcher er den alten Socrates gar zierlich beſchrieben/ als wenn er abmieſſe/ wie weit eine Floh huͤpffen koͤnne.","norm":"Aristophanus / ein Meister der alten Spiele / hat seine Geschicklichkeit / Kraft und Spitzfündigkeit in keiner Fabel so artlich lassen sehen / als in dieser / welche er mit dem Titel / Nubes benennet / in welcher er den alten Socrates gar zierlich beschrieben / als wenn er abmiesse / wie weit eine Floh hüpfen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.281599998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16959,"date":1663,"orig":"Die Sceptiſche weltklugen Leute/ aus den Pyrrhoniſchen Geſchlecht/ haben keine gewiſſe Wiſſenſchafft gelehret/ ſondern das war ihr einiges Thun/ daß ſie nichts glaubeten/ alſo gar/ daß ſie zweiffelten/ wañ ſie auff dem Marckt geſchlagen worden/ und nach Hauſe kamen/ ob ſie waren geſchlagen worden.","norm":"Die skeptische weltklugen Leute / aus den Pyrrhonischen Geschlecht / haben keine gewisse Wissenschaft gelehrt / sondern das war ihr einiges Tun / dass sie nichts glaubten / also gar / dass sie zweifelten / wann sie auf dem Markt geschlagen worden / und nach Hause kamen / ob sie waren geschlagen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.98360013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16960,"date":1663,"orig":"Auch ich kenne in unſer Nachbarſchafft einen ſolchen Weltklugen Mann/ der auch ſeinen Nachbar nicht einmal kennet/ und nicht weiß/ ob er ſchwartz oder weiß/ ob er ein Menſch oder ein unvernuͤnfftiges Thier ſey/ ja der auch nicht einmal die Straſſe weiß/ auff welcher man zum Marckte gehet.","norm":"Auch ich kenne in unser Nachbarschaft einen solchen weltklugen Mann / der auch seinen Nachbar nicht einmal kennet / und nicht weiß / ob er schwarz oder weiß / ob er ein Mensch oder ein unvernünftiges Tier sei / ja der auch nicht einmal die Straße weiß / auf welcher man zum Markte geht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.32859992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16961,"date":1663,"orig":"Wenn er fuͤr den Richter kommet/ und von den Sachen/ die vor ſeinen Augen/ und unter ſeinen Haͤnden ſchweben/ Red und Antwort geben ſolle/ zweiffelt/ erſtarret er/ und verſtehet nichts/ er ſitzt wie ein Vogel auff der Leimſtange/ oder wie ein Fledermauß an der Sonnen/ und machet/ daß ihn die Maͤgde und Jungen auff das erbaͤrmlichſte verlachen.","norm":"Wenn er für den Richter kommet / und von den Sachen / die vor seinen Augen / und unter seinen Händen schweben / Rede und Antwort geben solle / zweifelt / erstarret er / und verstehet nichts / er sitzt wie ein Vogel auf der Leimstange / oder wie ein Fledermaus an der Sonnen / und macht / dass ihn die Mägde und Jungen auf das erbärmlichste verlachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.129799842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16962,"date":1663,"orig":"Unterdeß uͤberwirfft er ſich mit den Schluteriſchen Zanck-Fragen ſo wol deß Nachts als deß Tages.","norm":"Unterdes überwirft er sich mit den Schlutterischen Zank-Fragen so wohl des Nachts als des Tages.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.588399887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16963,"date":1663,"orig":"Als einsmals ſeine Schuͤler nicht zugeben wolten/ daß das Woͤrtlein diſſerendi, in Beſchreibung der Vernunfft-Kunſt/ metaphoriſch waͤre/ hat er ſie ſo lang mit Ruthen abgeſtrichen/ daß ſie mit bebendem Munde ſagen muſten:","norm":"Als einsmals seine Schüler nicht zugeben wollten / dass das Wortlein disserendi, in Beschreibung der Vernunftkunst / metaphorisch wäre / hat er sie so lang mit Ruten abgestrichen / dass sie mit bebendem Munde sagen mussten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.377200126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16964,"date":1663,"orig":"Ja/ Herr Rector, es iſt metaphoriſch.","norm":"Ja / Herr Rektor, es ist metaphorisch.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"nl","lang_de":0,"norm_lmscore":4.736100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16965,"date":1663,"orig":"Dieſer Philoſephiſche Haſen-Kopff nun (die Herren werden mir ein Wort zu gut halten) lieff alsbald zu ſeiner Zahnloſen alten Kuͤchen-Magd/ hielt in einer Hand die Ruthe/ mit der andern hub er ihr den Rock auff/ und rieff mit vollem Hauen/ mit triumphierender Stimme: Siheſt du nun mein Aennichen/ mit was vor Großmuͤtigkeit ich fuͤr die Ehr und Lehr der Scholaſtiſchen Lehrer/ geſtritten habe:","norm":"Dieser Philosephische Hasenkopf nun (die Herren werden mir ein Wort zu gut halten) lief alsbald zu seiner Zahnlosen alten Küchen-Magd / hielt in einer Hand die Rute / mit der anderen hob er ihr den Rock auf / und rief mit vollem Hauen / mit triumphierender Stimme: Siehst du nun mein Aennichen / mit was vor Großmütigkeit ich für die Ehre und Lehre der Scholastischen Lehrer / gestritten habe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.06879997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16966,"date":1663,"orig":"Meine Primaner machten mir einen Schluß/ daß das Woͤrtlein diſſerendi nicht mctaphoriſch ſey?","norm":"Meine Primaner machten mir einen Schluss / dass das Wortlein disserendi nicht mctaphorisch sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.359099864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16967,"date":1663,"orig":"Jch antwortete/ daß der groͤſſere cæteris paribus wahr ſey?","norm":"Ich antwortete / dass der größere caeteris paribus wahr sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.649700164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16968,"date":1663,"orig":"Allein ich laͤugnete den kleinern/ und ſagt endlich/ daß im gantzen Argument keine Folgerey ſey:","norm":"Allein ich leugnete den kleineren / und sagt endlich / dass im ganzen Argument keine Folgerei sei:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.972899913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16969,"date":1663,"orig":"O ihr armen Philoſophastriſchen Leute!","norm":"O ihr armen Philosophastrischen Leute!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.28219985961914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16970,"date":1663,"orig":"Jch bitte euch durch die Ariſtoteliſchen abgeſchabten Tafeln/ durch deß Philippus Melanchthons warmen Beltz/ durch das Melibæiſche Vieh/ durch die Virgiltaniſchen Hirten-Lieder/ und durch alle Schrifften/ ſo wol Griechtſche als Lateiniſche/ daß ihr mir ohne Scheu bekennet/ ob euch dergleichen Poſſen eine warhafftige Luſt verurſachen koͤnnen?","norm":"Ich bitte euch durch die aristotelischen abgeschabten Tafeln / durch des Philippus Melanchthons warmen Beltz / durch das Melibaeische Vieh / durch die Virgiltanischen Hirtenlieder / und durch alle Schriften / so wohl Griechtsche als Lateinische / dass ihr mir ohne Scheu bekennet / ob euch dergleichen Possen eine wahrhaftige Lust verursachen können?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.188099861145019} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16971,"date":1663,"orig":"Ob ihr unfehlbar darvor haltet/ daß in dieſen Schrancken die Entelechia (ich fuͤrchte mich dieſes Wort Lateiniſch außzuſprechen/ weil die Weltklugen Leute den Cicero, als den Vatter der Wolredenheit/ ſtraffen wollen/ daß er daſſelbe nicht recht verdolmetſchet hat/) der Weisheit beſtehe/ und ohne dieſelbigen weder die Kirche/ noch das gemeine Weſen/ ſeinen Wolſtand haben koͤnne?","norm":"Ob ihr unfehlbar davor haltet / dass in diesen Schranken die Entelechie (ich fürchte mich dieses Wort Lateinisch auszusprechen / weil die weltklugen Leute den Cicero, als den Vater der Wohlredenheit / strafen wollen / dass er dasselbe nicht recht verdolmetschet hat /) der Weisheit bestehe / und ohne dieselbigen weder die Kirche / noch das gemeine Wesen / seinen Wohlstand haben könne?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.084799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16972,"date":1663,"orig":"Jch/ daß ichs frey herauß geſtehe/ halte vielmehr von einem klugen Schuſter oder Schneider/ als von tauſend halb-Lateiniſchen ſtreitenden Narren.","norm":"Ich / dass ich es frei heraus gestehe / halte vielmehr von einem klugen Schuster oder Schneider / als von tausend halb-Lateinischen streitenden Narren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.010900020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16973,"date":1663,"orig":"Das/ was alle Weibrichen vor gewiß und unzweiffelhafftig halten/ muß bey ihnen dennoch verdaͤchtig ſeyn.","norm":"Das / was alle Weibrechen vor gewiss und unzweiffelhafftig halten / muss bei ihnen dennoch verdächtig sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.748799800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16974,"date":1663,"orig":"Eben/ als wenn ich/ ſagte: Heinrich/ wie heiſſeſt du?","norm":"Eben / als wenn ich / sagte: Heinrich / wie heißest du?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.623700141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16975,"date":1663,"orig":"Und was noch mehr iſt/ ſo ſind ſie die Verwegenſten auff Erden.","norm":"Und was noch mehr ist / so sind sie die Verwegensten auf Erden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.298900127410889} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16976,"date":1663,"orig":"Denn wan ſie nur wollen/ ſo machen ſie/ durch ihre Schluß-Reden/ die Goͤtter ſelbſt zu lauter Eſeln/ indem ſie nemblich Sinnreichlich alſo ſchlieſſen:","norm":"Denn wann sie nur wollen / so machen sie / durch ihre Schlussreden / die Götter selbst zu lauter Eseln / indem sie nämlich Sinnreichlich also schließen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.963799953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16977,"date":1663,"orig":"Das ander Theil der Wiederrede iſt allzeit wahr.","norm":"Das ander Teil der Wiederrede ist allzeit wahr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.625199794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16978,"date":1663,"orig":"Jupiter iſt ein Eſel/ iſt das ander Theil/ der Wiederrede.","norm":"Jupiter ist ein Esel / ist das ander Teil / der Wiederrede.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.783400058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16979,"date":1663,"orig":"Darum: iſts wahr.","norm":"Darum: ist es wahr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.315999984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16980,"date":1663,"orig":"Jupiter/ als er einſten dergleichen Schwencke vernahm/ antwortete er/ Hoͤre du Philoſophaſter/ ich wil ein Eſel ſeyn/ ſey du Jupiter.","norm":"Jupiter / als er einst dergleichen Schwenke vernahm / antwortete er / Höre du Philosophaster / ich will ein Esel sein / sei du Jupiter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.52209997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16981,"date":1663,"orig":"Nun aber geſchehe widerum eine Umwechſelung auff einem Fuſſe.","norm":"Nun aber geschehe wiederum eine Umwechselung auf einem Fuße.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.695499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16982,"date":1663,"orig":"Verzeihet mir ihr groſſen Goͤtter freyer Kuͤnſte/ und laſſet zu/ daß ich/ ich weis nicht mit was fuͤr Eyfer/ dieſe philoſophiſche Grillenſtraffen moͤge.","norm":"Verzeihet mir ihr großen Götter freier Künste / und lasst zu / dass ich / ich weiß nicht mit was für Eifer / diese philosophische Grillenstraffen möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.004000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16983,"date":1663,"orig":"Jch wil nicht/ daß ihr nur dieſer Sache ſollet hoͤren:","norm":"Ich will nicht / dass ihr nur dieser Sache sollet hören:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.350100040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16984,"date":1663,"orig":"Jch will alle alte Schrifften/ die mir hierinnen Beyfall werden geben/ herfuͤr bringen.","norm":"Ich will alle alte Schriften / die mir hierinnen Beifall werden geben / herfür bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.882500171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16985,"date":1663,"orig":"Es iſt mehr Weisheit in den Aeſopiſchen Fabeln/ als in allen denen Diſputationen/ welche von den Occaniſten und Thomiſten geſchrieben ſind.","norm":"Es ist mehr Weisheit in den Äsopischen Fabeln / als in allen denen Disputationen / welche von den Occanisten und Thomisten geschrieben sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.584700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16986,"date":1663,"orig":"Aeſopus hat niemahls etwas beſchrieben/ oder abgetheilet/ oder mit Schlußreden behaͤuptet.","norm":"Aesopus hat niemals etwas beschrieben / oder abgeteilt / oder mit Schlussreden behauptet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.334099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16987,"date":1663,"orig":"Denn er hielt dafuͤr/ das die Gemuͤther der Menſchen durch dieſelbe mehr ſtumpff gemacht/ als unterrichtet wurden.","norm":"Denn er hielt dafür / das die Gemüter der Menschen durch dieselbe mehr stumpf gemacht / als unterrichtet wurden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.095900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16988,"date":1663,"orig":"Mit der Hand hielt er den Karſt/ mit den Augen ſah er uͤber ſich/ und auff die Sterne/ und mit ſeinen Gedancken erhub er ſich noch hoͤher.","norm":"Mit der Hand hielt er den Karst / mit den Augen sah er über sich / und auf die Sterne / und mit seinen Gedanken erhob er sich noch höher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.061600208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16989,"date":1663,"orig":"Den Gemuͤthern der ſeinigen jagte er fleiſſig nach/ und lockte ſie auff mancherley weiſe an/ damit er ſie moͤchte fangen.","norm":"Den Gemütern der seinigen jagte er fleißig nach / und lockte sie auf mancherlei weise an / damit er sie möchte fangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.809800148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16990,"date":1663,"orig":"Sie ſchaͤmten ſich ingeſammt dergleichen Laſter zu begehen/ vor welchen das unvernuͤfftige Vich einen Abſcheu hatte.","norm":"Sie schämten sich insgesamt dergleichen Laster zu begehen / vor welchen das unvernüfftige Viech einen Abscheu hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.435800075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16991,"date":1663,"orig":"Die Egypter/ von welchem unſre Weisheit gantz und gar ihren Urſprung genommen/ haben in ihren Bildern durch die unterſchiedenen Darſtellungen der unvernuͤnfftigen Thiere die Menſchen alles das jenige gelehret/ was zu thun und zu laſſen ſey.","norm":"Die Ägypter / von welchem unsere Weisheit ganz und gar ihren Ursprung genommen / haben in ihren Bildern durch die unterschiedenen Darstellungen der unvernünftigen Tiere die Menschen alles dasjenige gelehrt / was zu tun und zu lassen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.887599945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16992,"date":1663,"orig":"Jn den Spruͤchwoͤrtern der Alten/ in welchen meines Erachtens ihre gantz ſcharffſinnige und ordentliche Weisheit verfaſſet/ werden unzehlich viel Lebens-Regeln von den wilden Thieren genommen.","norm":"In den Sprichwörtern der Alten / in welchen meines Erachtens ihre ganz scharfsinnige und ordentliche Weisheit verfasset / werden unzählig viel Lebensregeln von den wilden Tieren genommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.082900047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16993,"date":1663,"orig":"Und ich halte dafuͤr/ daß denſelben von dem menſchlichen Geſchlecht nicht wenig koͤnne zugeſchrieben werden.","norm":"Und ich halte dafür / dass denselben von dem menschlichen Geschlecht nicht wenig könne zugeschrieben werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.184599876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16994,"date":1663,"orig":"Da diſputiret nun/ ihr Philoſophaſtiſchen Le ute/ biß ihr toll werdet/ ob auch das unverſtaͤndige Vieh vermoͤge Schlußreden zn machen? welches/ ſo viel ich mich noch erinnere/ vordeſſen mit vielen Gruͤnden iſt bejahet worden.","norm":"Da disputieret nun / ihr Philosofastischen Le ute / bis ihr toll werdet / ob auch das unverständige Vieh vermöge Schlussreden zn machen? welches / so viel ich mich noch erinnere / vordessen mit vielen Gründen ist bejahet worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.271299839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16995,"date":1663,"orig":"Was anders zu Erbauung der Chriſtlichen Kirche/ und des gemeinen Weſens dienet/ das alle wird umſonſt gelernet und gelehret.","norm":"Was anders zu Erbauung der christlichen Kirche / und des gemeinen Wesens dient / das alle wird umsonst gelernt und gelehrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.934899806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16996,"date":1663,"orig":"Zwey Dinge ſind/ auß welchen eine vollkommene Weisheit beſtehet: wol leben/ und wol reden Das wol-Leben lehren die Geſchicht Beſchreiber.","norm":"Zwei Dinge sind / aus welchen eine vollkommene Weisheit bestehet: wohl leben / und wohl reden das Wohl-Leben lehren die Geschichte Beschreiber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.190599918365478} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16997,"date":1663,"orig":"Von denen haben die Alten den Raht und Willen der Goͤtter/ das verborgene Alterthum der gantzen Welt/ die Thaten der groffen Helden/ die Beyſpiel/ ja die goͤttliche und weltliche Geſchickligkeit hergenommen.","norm":"Von denen haben die Alten den Rat und Willen der Götter / das verborgene Altertum der ganzen Welt / die Taten der großen Helden / die Beispiel / ja die göttliche und weltliche Geschicklichkeit hergenommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.048600196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16998,"date":1663,"orig":"Und kan kein Theil der rechtſchaffenen Geſchickligkeit gegeben werden/ welche von den Geſchicht Schreibern nicht were verfaſſet worden/ und welchen wir heute zu Tage in ihren Buͤchern nicht zufinden haͤtten.","norm":"Und kann kein Teil der rechtschaffenen Geschicklichkeit gegeben werden / welche von den Geschichte Schreibern nicht wäre verfasset worden / und welchen wir heute zu Tage in ihren Büchern nicht zu finden hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.06279993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":16999,"date":1663,"orig":"Wollreden aber lehren nur die Redner.","norm":"Wollreden aber lehren nur die Redner.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.337500095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17000,"date":1663,"orig":"Dieſe zwey Stuͤcke ſinds/ welche die Alten mit ſolchem Fleiſſe ſuchten/ und erhielten.","norm":"Diese zwei Stücke sind es / welche die Alten mit solchem Fleiße suchten / und erhielten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.684000015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17001,"date":1663,"orig":"Wann ſie dieſe beyde zur Seiten hatten/ duͤrfften ſie ſich weder fuͤr das Gericht/ noch fuͤr das gemeine Weſen zu tretten/ etwas ſcheuen.","norm":"Wann sie diese beide zur Seiten hatten / dürften sie sich weder für das Gericht / noch für das gemeine Wesen zu treten / etwas scheuen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.40880012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17003,"date":1663,"orig":"Wir vergnuͤgen uns an der Bluͤte der Wiſſenſchafft/ weil uns die Frucht mangelt.","norm":"Wir vergnügen uns an der Blüte der Wissenschaft / weil uns die Frucht mangelt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.194699764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17004,"date":1663,"orig":"Ja wir haben auch noch nicht einmahl die Bluͤte/ ſondern wir weltzen dieſen unſern Himmliſchen Geiſt in lautern Koht herum.","norm":"Ja wir haben auch noch nicht einmal die Blüte / sondern wir Welsen diesen unseren himmlischen Geist in lauteren Kot herum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.233399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17005,"date":1663,"orig":"Gleich wie aus dem Oceanus der Mæotis/ aus dem Mæotis/ der Pontus/ aus dem Pontus der Helleſpontus/ und aus dem Helleſpontus das Meer: Alſo hat die gantze Welt-Weisheit ihren Urſprung von dem Plato/ Plato vom Homerus, Homerus iſt ſo wol ein Redner/ als ein Poet geweſen.","norm":"Gleich wie aus dem Oceanus der Maeotis / aus dem Maeotis / der Pontus / aus dem Pontus der Hellespontus / und aus dem Hellespontus das Meer: Also hat die ganze Weltweisheit ihren Ursprung von dem Plato / Plato vom Homer, Homer ist so wohl ein Redner / als ein Poet gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.857100009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17006,"date":1663,"orig":"Die ſcharffſinnigen Philoſophen und Redner ſind zwar in allen Dingen einer Meinung/ aber ſie reden dieſelbige auff einerley Art und weiſe nit auß/ Homerus lehret alles das jenige in ſeinem Hector, was Ariſtoteles von der Staͤrcke geſchrieben hat.","norm":"Die scharfsinnigen Philosophen und Redner sind zwar in allen Dingen einer Meinung / aber sie reden dieselbige auf einerlei Art und Weise nicht aus / Homer lehrt alles dasjenige in seinem Hector, was Aristoteles von der Stärke geschrieben hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.815800189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17007,"date":1663,"orig":"Alle die verborgne Dieng der Natur/ alle Unterrichtungen der Buͤrgerlichen Klugheit/ alle Lehren der Sitten/ die ihr in dem Ariſtotel findet hat Homerus vor laͤngſt in ſeinen Oratoriſchen und Poetiſchen Erfindungen begriffen/ welche wir nicht erforſchen koͤnnen/ weil unſer Verſtand durch die naͤrriſchen Phantaſeyen gantz verblendet iſt.","norm":"Alle die verborgene Ding der Natur / alle Unterrichtungen der bürgerlichen Klugheit / alle Lehren der Sitten / die ihr in dem Aristotel findet hat Homer vor längst in seinen Oratorischen und poetischen Erfindungen begriffen / welche wir nicht erforschen können / weil unser Verstand durch die närrischen Phantasien ganz verblendet ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.123600006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17008,"date":1663,"orig":"Der hat endlich der groͤſten und aͤlteſten Weißheit am beſten wahr genommen/ welcher/ nach dem er verſtehet/ was er lieſet/ auff ein anders dencket/ welches er nicht lieſet.","norm":"Der hat endlich der größten und ältesten Weisheit am besten wahr genommen / welcher / nach dem er verstehet / was er liest / auf ein anders denket / welches er nicht liest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.304299831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17009,"date":1663,"orig":"Epictetus hat Griechiſch diſputiret/ und Seneca Lateniſch/ und handeln doch beyde von einerley Weisheit.","norm":"Epictetus hat Griechisch disputieret / und Seneca Latenisch / und handeln doch beide von einerlei Weisheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.015299797058105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17010,"date":1663,"orig":"Derowegen iſt faſt unteꝛ einem rechtſchaffenen weltklugen Mañ/ und unter einem Redner in Underſcheid/ als unter dem Socrates/ und unter der Xantippen Manne/ Ja nur ſo viel ſind die Redner den Philophen vorzuziehẽ/ als eine wolgezogene und geſtimmte Laut/ der jenigen/ die weder Klang noch Seiten hat.","norm":"Derowegen ist fast unter einem rechtschaffenen weltklugen Mann / und unter einem Redner in Unterscheid / als unter dem Socrates / und unter der Xanthippen Manne / Ja nur so viel sind die Redner den Philofenn vorzuziehen / als eine wohlgezogene und gestimmte Laut / derjenigen / die weder Klang noch Seiten hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6118998527526855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17011,"date":1663,"orig":"Aber wir laſſen dieſes/ mit allen andern Eitelkeit billich fahren.","norm":"Aber wir lassen dieses / mit allen anderen Eitelkeit billig fahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.951900005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17012,"date":1663,"orig":"Jch wolte wol noch mehr Sachen fuͤrbringen/ mit welchen ich die Eſel ſelbſten zum lachen bewegen koͤnte.","norm":"Ich wollte wohl noch mehr Sachen vorbringen / mit welchen ich die Esel selbst zum Lachen bewegen könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.258600234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17013,"date":1663,"orig":"Aber ich wil der guten Leute Gedult/ die hie zugegen ſind/ nit mißbrauchen.","norm":"Aber ich will der guten Leute Geduld / die hie zugegen sind / nicht missbrauchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.553800106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17014,"date":1663,"orig":"So aber unter deſſen jemand fragen wird/ warum in dieſer Rede gantz und gar kein Stuͤck an dem andern hange/ dem ich zur Antwort geben/ ich ſey ein ungeſchickter Redner.","norm":"So aber unter dessen jemand fragen wird / warum in dieser Rede ganz und gar kein Stück an dem anderen hange / dem ich zur Antwort geben / ich sei ein ungeschickter Redner.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.521100044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17015,"date":1663,"orig":"So aber jemand weiter fragen wolte/ warum ich dieſelbe von dem Papier weggeleſen/ und nicht außwendig gehalten habe/ den will ich antworten; Jch ſey ein ungeſchickter Redner/ ich verlaſſe mich auff dieſes Papier (hiermit reckte er das Papier in die Hoͤh) und auff meine Kunſt.","norm":"So aber jemand weiter fragen wollte / warum ich dieselbe von dem Papier weggelesen / und nicht auswendig gehalten habe / den will ich antworten; Ich sei ein ungeschickter Redner / ich verlasse mich auf dieses Papier (hiermit reckte er das Papier in die Höhe) und auf meine Kunst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.401899814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17016,"date":1663,"orig":"Denn ſo mir dieſes Papier entfaͤllt (wirffet das Papier von ſich) ſo fleucht auch meine Kunſt aus der Welt.","norm":"Denn so mir dieses Papier entfällt (wirft das Papier von sich) so fleucht auch meine Kunst aus der Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3719000816345215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17017,"date":1663,"orig":"(Nach alſo geſtellter Beſtuͤrtzung fuhr er fort) da ſeht ihr nu/ ihr meine liebſten Zuhoͤrer/ wie alle meine Einwuͤrffe ſo gantz verſtoben ſind.","norm":"(Nach also gestellter Bestürzung fuhr er fort) da seht ihr nun / ihr meine liebsten Zuhörer / wie alle meine Einwürfe so ganz verstoben sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9166998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17018,"date":1663,"orig":"Jch haͤtte mehr Einhaltung vorbringen wollen/ aber da liegen ſie hier im Drecke.","norm":"Ich hätte mehr Einhaltung vorbringen wollen / aber da liegen sie hier im Drecke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.394000053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17019,"date":1663,"orig":"Derowegen muß ich wieder meinen Willen auffhoͤren.","norm":"Derowegen muss ich wieder meinen Willen aufhören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.591700077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17020,"date":1663,"orig":"Ago vobis gratias pro ſolidis argumentorum ſolutionibus.","norm":"Ago vobis gratias pro solidis argumentorum solutionibus.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.030700206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17021,"date":1663,"orig":"Offero vobis officia mea quovis tempore & loco promptiſſima paratiſſima.","norm":"Offero vobis officia mea quovis tempore & loco promptissima paratissima.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.66949987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17022,"date":1663,"orig":"An den Leſer.","norm":"An den Leser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.056000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17023,"date":1663,"orig":"FReundlicher/ liebwehrter Leſer/ kein Geſchlecht unter den Menſchen iſt dem Neid ſo ſehr unterworffen/ als eben dieſes/ welches die freyen Kuͤnſte entweder lehret oder lernet.","norm":"Freundlicher / liebwerter Leser / kein Geschlecht unter den Menschen ist dem Neid so sehr unterworfen / als eben dieses / welches die freien Künste entweder lehrt oder lernet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.596799850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17024,"date":1663,"orig":"Neulicher Zeit hatte ſich einer in Hoffnung/ den gemeinen Nutzen zu befoͤrdern/ endlich unterfangen/ etliche deutſche Geſaͤnge/ als:","norm":"Neulicher Zeit hatte sich einer in Hoffnung / den gemeinen Nutzen zu befördern / endlich unterfangen / etliche deutsche Gesänge / als:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.240399837493896} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17025,"date":1663,"orig":"Gut Henchen woll uͤber die Heyden nauß ritt/ ꝛc. der Hirſch wol aus dem Buſche ſprang ꝛc. zuſammen zu leſen/ und damit er fuͤr dem Neid moͤchte geſichert ſeyn/ dieſe Opitzi aniſche Verſe vornen an zu ſetzen:","norm":"Gut Hängen wohl über die Heiden nauß ritt / etc. der Hirsch wohl aus dem Busche sprang etc . zusammenzulesen / und damit er für dem Neid möchte gesichert sein / diese Opitzi anische Verse vorne anzusetzen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.854800224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17026,"date":1663,"orig":"Dem Tadler.","norm":"Dem Tadler.","lang_fastText":"tr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":7.405399799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17027,"date":1663,"orig":"Diß Buch laß mir zu frieden fein/ Oder mach etwas beſſers drein/ Aber du wirſts nicht koͤnnen. Nam Ne ſutor ultra crepidam.","norm":"Dies Buch lass mir zu Frieden fein / Oder mache etwas besseres drein / Aber du wirsts nicht können . Nam eine sutor ultra crepidam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.709799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17028,"date":1663,"orig":"Was hinders/ daß ich dieſe herrliche Reime nicht mir zueigne/ und mit denſelbigen den beſchaͤfftigen Neid/ Fuꝛcht und Schrecken einjage.","norm":"Was hinters / dass ich diese herrliche Reime nicht mir zueigne / und mit denselbigen den beschäftigen Neid / Furcht und Schrecken einjage.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.895500183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17029,"date":1663,"orig":"Aber weg ietzund mit dem Schertz?","norm":"Aber weg jetzund mit dem Scherz?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.338199615478516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17030,"date":1663,"orig":"Jch will dich freundlich gebetẽ haben/ daß du/ in dem du dieſe kurtze Rede durch lieſeſt/ deine Begierde im Zaum halteſt.","norm":"Ich will dich freundlich gebeten haben / dass du / in dem du diese kurze Rede durchliest / deine Begierde im Zaum haltest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.15339994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17031,"date":1663,"orig":"Es iſt kein einiges Straff-Geſetz in dem H. Roͤmiſchen Reich/ welches etwas heiſſe oder beſchlieſſe/ ohne zugelaſſene Appellation.","norm":"Es ist kein einiges Straff-Gesetz in dem H. Römischen Reich / welches etwas heiße oder beschließe / ohne zugelassene Appellation.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.052199840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17032,"date":1663,"orig":"So du alles in derſelbigen lobeſt/ ſo biſt du ein Narꝛ; So du aber alles tadelſt/ ſo biſt du ein rechter Eſell.","norm":"So du alles in derselbigen lobest / so bist du ein Narr; so du aber alles tadelst / so bist du ein rechter Esel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nn","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.276100158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17033,"date":1663,"orig":"Jch habe ſie bloß zu dem Ende zuſammen geſchrieben/ damit ich entweder moͤchte wiederlegt werden/ oder die ſtudierende Jugend zur Wolredenheit auffmuntern/ welche heutiger Zeit hin und wider gelobet wird/ aber doch ſehr feyeren muß.","norm":"Ich habe sie bloß zu dem Ende zusammen geschrieben / damit ich entweder möchte widerlegt werden / oder die studierende Jugend zur Wohlredenheit aufmuntern / welche heutiger Zeit hin und wieder gelobet wird / aber doch sehr Feieren muss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.815100193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17034,"date":1663,"orig":"Endweder die Jugend thut ietzund gar nichts/ oder ſie eylet mit ungewaſchenen Haͤnden entweder zu den hohen Geheimniſſen der Welt Weisheit/ oder woll gar zu den hoͤheſten Facultaͤten.","norm":"entweder die Jugend tut jetzund gar nichts / oder sie eilet mit ungewaschenen Händen entweder zu den hohen Geheimnissen der Welt Weisheit / oder wohl gar zu den höchsten Fakultäten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.430600166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17035,"date":1663,"orig":"Wo das nit heiſſet/ mit dem Jcarus ohne Fluͤgel davon fliegen/ ſo weiß ich nicht/ was der Poet damit habe wollen andeuten.","norm":"Wo das nicht heißt / mit dem Jcarus ohne Flügel davon fliegen / so weiß ich nicht / was der Poet damit habe wollen andeuten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.118599891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17036,"date":1663,"orig":"Es iſt dir nicht unbekandt/ geehrter Leſer/ wie ſchwer es ſey/ andere zu ſtraffen.","norm":"Es ist dir nicht unbekannt / geehrter Leser / wie schwer es sei / andere zu strafen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.16349983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17037,"date":1663,"orig":"Denn der jenige der gottloß iſt/ will vor fromm gehalten ſeyn.","norm":"Denn derjenige der gottlos ist / will vor fromm gehalten sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.833399772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17038,"date":1663,"orig":"Gleich wie aber nu der Artzt einen raſenden und tollen Patienten/ welchem er nit helffen kan/ entweder auß lacht oder verachtet.","norm":"Gleich wie aber nun der Arzt einen rasenden und tollen Patienten / welchem er nicht helfen kann / entweder aus lacht oder verachtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.485199928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17039,"date":1663,"orig":"Alſo habe ich in der verzweiffelten Kranckheit unſere Jugend von den laͤcherlichen und falſchen Reden entweder Artzney/ oder einen bloſſen Troſt ſuchen wollen Deine Beſcheidenheit wird meine Wort zum allerbeſten auszulegen wiſſen Dafern du in dieſen Studien mit mir zunehmen wilſt/ ſo wiſſe/ daß ich dir/ nach Art der Alten/ dieſes Vor-Eſſen habe zugericht/ welches gleichſam eine Anreitzung ſey deß eckelnden Magens/ und Vorbereitung zu andern Speiſen.","norm":"Also habe ich in der verzweifelten Krankheit unsere Jugend von den lächerlichen und falschen Reden entweder Arznei / oder einen bloßen Trost suchen wollen Deine Bescheidenheit wird meine Wort zum allerbesten auszulegen wissen So fern du in diesen Studien mit mir zunehmen willst / so wisse / dass ich dir / nach Art der Alten / dieses Voressen habe zugerichtet / welches gleichsam eine Anreizung sei des ekelnden Magens / und Vorbereitung zu anderen Speisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.816699981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17040,"date":1663,"orig":"Jch will allhier keinen Menſchen inſonderheit angegriffen haben/ ſondern ich rede mit Socratiſchem Gemuͤth frey heraus/ wie mirs ums Hertz iſt.","norm":"Ich will allhier keinen Menschen in Sonderheit angegriffen haben / sondern ich rede mit Sokratischem Gemüt frei heraus / wie mir es ums Herz ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.805099964141846} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17041,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht allzulange/ da ich noch auff der Hohen-Schul zu Koͤnigsberg in Preuſſen ſtudterete.","norm":"Es ist nicht allzu lange / da ich noch auf der Hohenschul zu Königsberg in Preußen studterete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6956000328063965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17042,"date":1663,"orig":"Die Buͤrger aber daſelbſt ſind in drey unterſchiedene Stuͤcke abgetheilet.","norm":"Die Bürger aber daselbst sind in drei unterschiedene Stücke abgeteilt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.740600109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17043,"date":1663,"orig":"Die in der Alt- und Neuen Stadt ſind vornehme Handels-Leut/ und von guten Mitteln.","norm":"Die in der Alt- und Neuen Stadt sind vornehme Handelsleute / und von guten Mitteln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.351099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17044,"date":1663,"orig":"Die Loͤbenichter aber ſuchen ihren Gewinn mehrertheils im Bierbrauen/ und werden von andern Schertzweiſe Baurn genennet.","norm":"Die Löbenichter aber suchen ihren Gewinn Mehrerteils im Bierbrauen / und werden von anderen Scherzweise Bauern genannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.725399971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17045,"date":1663,"orig":"Einsmals trug ſichs zu/ daß ein Buͤrger dieſer Stadt/ der ſonſt ſeines ehrlichen Wandels in gutem Beruffwar/ anſing ein Hauß zu bauen/ welches er doch/ wegen ſeines unverhofften Todes/ nicht verfertigen kunte.","norm":"Einsmals trug sich es zu / dass ein Bürger dieser Stadt / der sonst seines ehrlichen Wandels in gutem Beruffwar / ansich ein Haus zu bauen / welches er doch / wegen seines unverhofften Todes / nicht verfertigen konnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8242998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17046,"date":1663,"orig":"Er hinterließ aber einen Sohn/ mit Namen Sempronius/ einen Liebhaber der freyen Kuͤnſte/ welcher von der Mutter genoͤhtiget wurde/ ſein ſtudieren zu verlaſſen/ und die Haushaltung anzuͤnehmen.","norm":"Er hinterließ aber einen Sohn / mit Namen Sempronius / einen Liebhaber der freien Künste / welcher von der Mutter genötigt wurde / sein studieren zu verlassen / und die Haushaltung anzunehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.34119987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17047,"date":1663,"orig":"Dieſer brachte nun das Haus/ welches der Vatter zu bauen hatte angefangen/ zu ende/ und lies auff die Spitze deſſelbigen an ſtat der Fahnen/ den Neptun hin ſetzen/ mit ſeinem Drey Zanck-Stab.","norm":"Dieser brachte nun das Haus / welches der Vater zu bauen hatte angefangen / zu Ende / und ließ auf die Spitze desselbigen anstatt der Fahnen / den Neptun hin setzen / mit seinem Drei Zank-Stab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.741799831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17048,"date":1663,"orig":"Ein anderer Buͤrger/ aus eben dieſer Stadt/ nach dem er dieſes ungewoͤhnliche Bild zur Gnuͤge beſchauet/ ſagte:","norm":"Ein anderer Bürger / aus eben dieser Stadt / nach dem er dieses ungewöhnliche Bild zur Genüge beschauet / sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.235599994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17049,"date":1663,"orig":"Was zum Hencker iſt das fuͤr eine Verwegenheit?","norm":"Was zum Henker ist das für eine Verwegenheit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.231300115585327} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17050,"date":1663,"orig":"Dieſer Sempronius/ weil er ein Gelehrter iſt/ darff vielleicht uns neben ſich verachten/ und daß er unſer ſpotte/ hat er einen Bauer mit einer Gabel auff ſein Haus geſetzet.","norm":"Dieser Sempronius / weil er ein Gelehrter ist / darf vielleicht uns neben sich verachten / und dass er unser spotte / hat er einen Bauer mit einer Gabel auf sein Haus gesetzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.910600185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17051,"date":1663,"orig":"Es wehrete kurtze Zeit/ da hatte dieſer alle ſeine Nachbarn mit dieſem Wahn bethoͤret/ daß ſie bey ſolchem gemeinen Geſchrey/ welches von Stunde zu Stunde groͤſſer wird/ nicht mehr daran zweifelten/ ſondern als eine groſſe Sache untereinander außſchrien:","norm":"Es währte kurze Zeit / da hatte dieser alle seine Nachbarn mit diesem Wahn betöret / dass sie bei solchem gemeinen Geschrei / welches von Stunde zu Stunde größer wird / nicht mehr daran zweifelten / sondern als eine große Sache untereinander ausschrien:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.729800224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17052,"date":1663,"orig":"Sempronius were ein Veraͤchter ihrer Stadt/ und darumb habe er auch einen Baurn mit einer Gabel auff ſein Hauß geſetzet.","norm":"Sempronius wäre ein Verächter ihrer Stadt / und darum habe er auch einen Bauern mit einer Gabel auf sein Haus gesetzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.904099941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17053,"date":1663,"orig":"Aus welcher Anzeigung aber ſie dergleichen Wahn hattẽ glaͤuben ſollen/ das wuſten ſie nicht/ darumb bekuͤmmerten ſie ſich auch nicht.","norm":"Aus welcher Anzeigung aber sie dergleichen Wahn hatten glauben sollen / das wussten sie nicht / darum bekümmerten sie sich auch nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.298299789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17054,"date":1663,"orig":"Sie lieffen aber haͤuffig zuſammen/ und machten den gantzen Marck mit ihrem ſchrecklichen Geſchrey gantz voll.","norm":"Sie liefen aber häufig zusammen / und machten den ganzen Mark mit ihrem schrecklichen Geschrei ganz voll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.886000156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17055,"date":1663,"orig":"Und als einer unter dieſen Auffwiglern dem ander zurieff:","norm":"Und als einer unter diesen Aufwieglern dem ander zurief:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.230700016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17056,"date":1663,"orig":"Es ſey nit lange zu verziehen/ man ſolle machen/ was man wolle machen/ ſprungen ſie in groſſe Menge hervor/ und kamen mit erwiſchten Waffen/ wie dieſelben die Gelegenheit in der Eyle ihnen in die Hand gegeben hatte/ vor des Sempronius Haußthuͤr.","norm":"Es sei nicht lange zu verziehen / man solle machen / was man wolle machen / sprangen sie in große Menge hervor / und kamen mit erwischten Waffen / wie dieselben die Gelegenheit in der Eile ihnen in die Hand gegeben hatte / vor des Sempronius Haustür.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.841300010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17057,"date":1663,"orig":"Die Mutter des Sempronius fragte die tollen unſinnigen Leute/ als ſie mit gantzer Gewalt das Hauß erbrechen wolten/ durch ein Fenſter:","norm":"Die Mutter des Sempronius fragte die tollen unsinnigen Leute / als sie mit ganzer Gewalt das Haus erbrechen wollten / durch ein Fenster:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.98390007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17058,"date":1663,"orig":"Was ſie begerten?","norm":"Was sie begehrten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.13700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17059,"date":1663,"orig":"Dieſe/ als ſie mit ſchnaubenden Worten geantwortet/ ſie kaͤmen mit Gewalt/ und doͤrfften ihrer Sache wegen niemand Rechnung geben/ ſtuͤrmeten die Thuͤr/ und ſtiegen haͤuffig hinein Der Sempronius/ nach dem er ſo viel bewaffnete Buͤrger um ſich her ſahe/ ward er ergrimmt/ ergrieff den Degen/ ſchickte ſich zum Streit/ und vermaß ſich unter ihrem Blut zu ſterben; Hierauff erhub ſich ein Loͤbnichter und ſagte: Sempronius/ ſo biſt du nun zum andermal leichtfertig/ were es nicht genung/ daß du der gantzen Stadt Zorn und Unwillen auff dich geladen/ in dem du zum ewigen Spott aller deiner Mit-Buͤrger einen Bauren auff dein Hauß geſetzet haſt/ wilſt du auch noch das Schwerdt auff uns zucken?","norm":"Diese / als sie mit schnaubenden Worten geantwortet / sie kämen mit Gewalt / und dürften ihrer Sache wegen niemand Rechnung geben / stürmten die Tür / und stiegen häufig hinein der Sempronius / nach dem er so viel bewaffnete Bürger um sich hersah / wurde er ergrimmt / ergriff den Degen / schickte sich zum Streit / und vermass sich unter ihrem Blut zu sterben; hierauf erhob sich ein Löbnichter und sagte: Sempronius / so bist du nun zum andermal leichtfertig / wäre es nicht genug / dass du der ganzen Stadt Zorn und Unwillen auf dich geladen / in dem du zum ewigen Spott aller deiner Mitbürger einen Bauern auf dein Haus gesetzt hast / willst du auch noch das Schwert auf uns zucken?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.870299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17060,"date":1663,"orig":"Flugs ſtracks lege dein Waffen nieder/ und gib dich gefangen.","norm":"Flugs stracks lege dein Waffen nieder / und gib dich gefangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.055799961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17061,"date":1663,"orig":"Sempronius ſchwur hoch und theuer.","norm":"Sempronius schwor hoch und teuer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.915500164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17062,"date":1663,"orig":"Er haͤtt weder die Stadt verachtet/ noch einen Bauer auff ſein Haus geſetzet/ ſondern nur den Reptunus mit ſeinem Dreyzanckſtab.","norm":"Er hätte weder die Stadt verachtet / noch einen Bauer auf sein Haus gesetzt / sondern nur den Reptunus mit seinem Dreizankstab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.347400188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17063,"date":1663,"orig":"Auff dieſe Worte wurden die Loͤbnichter noch mehr ergrimmet/ und ſchrien mit greulicher und verwirter Stimme/ Es mag Klinklunus/ der Teuffel/ oder ſeine Mutter ſeyn.","norm":"Auf diese Worte wurden die Löbnichter noch mehr ergrimmet / und schrien mit gräulicher und verwirrter Stimme / Es mag Klinklunus / der Teufel / oder seine Mutter sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.70550012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17064,"date":1663,"orig":"Den Bauren vom Haus.","norm":"Den Bauern vom Haus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.734399795532227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17065,"date":1663,"orig":"Was ſolte der gute Sempronius thun? damit er dieſe Menge bereden moͤchte/ wie ſie nicht nur nicht weren verachtet worden/ ſondern auch/ wie ſie uͤberwunden/ und rechte Sache haͤtten/ muſt er den Neptun von ſeinem Hauſe nehmen/ und die erzuͤrneten Gemuͤther deſto mehr zu beſanfftigen/ etliche Schleuche Wein heraus geben/ und das beſte Bier herzuſchaffen.","norm":"Was sollte der gute Sempronius tun? damit er diese Menge bereden möchte / wie sie nicht nur nicht wären verachtet worden / sondern auch / wie sie überwunden / und rechte Sache hätten / musst er den Neptun von seinem Hause nehmen / und die erzürnten Gemüter desto mehr zu besanfftigen / etliche Schläuche Wein herausgeben / und das beste Bier herzuschaffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.929200172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17066,"date":1663,"orig":"Biß endlich alſo die Loͤbnichter toll und voll weg giengen/ nach allem ihrem Begehren wol vergnuͤget.","norm":"Bis endlich also die Löbnichter toll und voll weggingen / nach allem ihrem Begehren wohl vergnüget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.035399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17067,"date":1663,"orig":"So offt ich an dieſe Geſchicht gedencke/ ſo erinnere ich mich zugleich des Zuſtandes/ welchen andere gute Leute haben.","norm":"So oft ich an diese Geschichte gedenke / so erinnere ich mich zugleich des Zustandes / welchen andere gute Leute haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.57889986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17068,"date":1663,"orig":"Denn auch auff ſie erboſſen ſich manche Narꝛen/ ehe ſie noch wiſſen/ daß ſie beleydiget ſeyn.","norm":"Denn auch auf sie erbosen sich manche Narren / ehe sie noch wissen / dass sie beleidiget sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"vi","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.354400157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17069,"date":1663,"orig":"Aber man muß auff beſſere Zeiten hoffen.","norm":"Aber man muss auf bessere Zeiten hoffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.49429988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17070,"date":1663,"orig":"Die Hitze faͤngt ſich nicht alsbald mit dem anbrechenden Tag an.","norm":"Die Hitze fängt sich nicht alsbald mit dem anbrechenden Tag an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.818900108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17071,"date":1663,"orig":"Das Kind redet nit flugs in der Wiege.","norm":"Das Kind redet nicht flugs in der Wiege.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.132100105285644} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17072,"date":1663,"orig":"Man muß durch die engern Wege zu den hoͤhern wandern.","norm":"Man muss durch die engeren Wege zu den höheren wandern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.262400150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17073,"date":1663,"orig":"Aber das iſt der Scribenten gewoͤhnliche Kunſt jtzund/ daß ſie alle ihre Fehler/ ſie moͤgen geſetzt oder außgelaſſen ſeyn/ wann ſie etwa den heiligen Vatter Priſcianus damit beleidigen/ den ungeſchickten Buchdruckern zuſchreiben wollen.","norm":"Aber das ist der Skribenten gewöhnliche Kunst jetzund / dass sie alle ihre Fehler / sie mögen gesetzt oder ausgelassen sein / wann sie etwa den Heiligen Vater Priscianus damit beleidigen / den ungeschickten Buchdruckern zuschreiben wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.805500030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17074,"date":1663,"orig":"Allein ſo du etliche Fehler in dieſen meinem Buch wider die Rechtſchreibung/ darinnen ſonſt Beanulen zu verſtoſſen pflegen/ antreffen wirſt (du wirſt aber derſelben etliche gar gewiß finden) ſo wil ich/ daß du dieſelbigen nicht dem Drucker/ ſondern mir allein beymeſſen moͤgeſt.","norm":"Allein so du etliche Fehler in diesen meinem Buch wider die Rechtschreibung / darinnen sonst Beanulen zu verstoßen pflegen / antreffen wirst (du wirst aber derselben etliche gar gewiss finden) so will ich / dass du dieselbigen nicht dem Drucker / sondern mir allein beimessen mögest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.975399971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17075,"date":1663,"orig":"Denn darum bin ich ein ungeſchickter Redner.","norm":"Denn darum bin ich ein ungeschickter Redner.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.114399909973144} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17076,"date":1663,"orig":"Deß Prieſters Heli Belials-Buben/ Das iſt: Kurtzer und gruͤndlicher Bericht/ DE VERA RATIONE STATVS: Warumb mancher/ bey den Lutheriſchen/ Kirchen-Dienſt vergeblich ſuchen muß/ und nicht finden kan?","norm":"Des Priesters Heli Belials-Buben / Das ist: kurzer und gründlicher Bericht / DE VERA RATIONE Status: Warum mancher / bei den Lutherischen / Kirchen-Dienst vergeblich suchen muss / und nicht finden kann?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.032800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17077,"date":1663,"orig":"Wider deß So-genannten D. J. Balth. Schuppii, &c. Kurtzen Bericht/ Wie/ und auff was Weis/ man heutiges Tags/ bey den Lutheriſchen/ Kirchen-Dienſt ſuchen muß?","norm":"Wider des Sogenannten D. J. Balth . Schuppii, & c. kurzen Bericht / Wie / und auf was Weiß / man heutiges Tags / bei den Lutherischen / Kirchen-Dienst suchen muss?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.756100177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17078,"date":1663,"orig":"Herauß gegeben Durch Antenorn, der H. Schrifft Liebhabern.","norm":"heraus gegeben durch Antenorn, der H. Schrift Liebhabern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.619999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17079,"date":1663,"orig":"AD MAJOREM DEI GLORIAM!","norm":"AD MAJOREM Dei GLORIAM!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5808000564575195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17080,"date":1663,"orig":"JN verwichenen Hundstagen/ da manchen die Hundsmucken plagen/ ſaß einsmals Dominus Cornelius in ſeinem Muſeo gantz melancholiſch/ und machte Calender auff kuͤnfftige Jahr:","norm":"In verwichenen Hundstagen / da manchen die Hundsmucken plagen / saß einsmals Dominus Cornelius in seinem Museum ganz melancholisch / und machte Kalender auf künftige Jahr:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.298299789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17081,"date":1663,"orig":"Er fand im calculiren lauter verworffene Tag/ und eitel widerwertige Aſpecten; da war keing uter Schein zu Dienſten/ zu Heuraten/ boͤß heuraten/ boͤß umb Aempter zu bitten: Und hingegen/ haue Holtz/ gut zu wandern/ ſtund in allen Monaten/ ein jeder Tag hatte ſeine eygene Plag.","norm":"Er fand im Kalkulieren lauter verworfene Tag / und eitel widerwärtige Aspekten; da war keing uter Schein zu Diensten / zu Heiraten / böse heiraten / böse um Ämter zu bitten: Und hingegen / haue Holz / gut zu wandern / stand in allen Monaten / ein jeder Tag hatte seine eigene Plagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.422500133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17082,"date":1663,"orig":"Der gute Geſell war in ſeinem Kopff gantz verwirret/ das Hirn war ihm ſo ſchwer von Grillen/ daß er es mit der Hand underſtuͤtzen muſte; machte ein paar Augen/ wie ein geſtochener Bock/ holt endlich einen tieffen Seufftzer/ und ſprach:","norm":"Der gute Gesell war in seinem Kopf ganz verwirret / das Hirn war ihm so schwer von Grillen / dass er es mit der Hand unterstützen musste; machte ein paar Augen / wie ein gestochener Bock / holt endlich einen tiefen Seufzer / und sprach:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.807199954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17083,"date":1663,"orig":"Wo nun hinauß? graben mag ich nicht/ ſo ſchaͤme ich mich zu bettlen! ô mihi præteritos!","norm":"Wo nun hinaus? graben mag ich nicht / so schäme ich mich zu bettle! o mihi praeteritos!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.312600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17084,"date":1663,"orig":"Da er nun in ſolcher postur und Gedancken ſaß/ platzte ſeiner Gewonheit nach/ alſobald unangeklopfft zur Thuͤr hinein Dominus Veix Finx, ſein guter Camerade, Hanß ohne Sorgen Sohn/ und als er Cornelium in ſothanem Unmuth erſehen/ ſprach er: wie ſo Monfrere? warumb ſo Maulhengkoliſch? hat ihm der Schauer in Beutel geſchlagen? oder das Waͤſcher-Annel ein repuls gegeben?","norm":"Da er nun in solcher Postur und Gedanken saß / platzte seiner Gewohnheit nach / alsobald unangeklopft zur Tür hinein Dominus Feix Finx, sein guter Kamerad, Hanß ohne Sorgen Sohn / und als er Cornelium in sotanem Unmut ersehen / sprach er: wie so Monfrere? warum so Maulhengkolisch? hat ihm der Schauer in Beutel geschlagen? oder das Wäscher-Annel ein repuls gegeben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.287099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17085,"date":1663,"orig":"ich meynete/ es hieſſe bey ihm: ſemper luſtig/ nunquam traurig: oder wie ſein Spruͤchwort lautet:","norm":"ich meinte / es hieße bei ihm: semper lustig / nunquam traurig: oder wie sein Sprüchwort lautet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.034999847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17086,"date":1663,"orig":"Bin doch wol auff/ luſtig/ luſtig/ ihr lieben Bruͤder/ ein reiches Weib bringt alles wider.","norm":"Bin doch wohl auf / lustig / lustig / ihr lieben Brüder / ein reiches Weib bringt alles wieder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.400700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17087,"date":1663,"orig":"Ja wol ein reiches Weib! antwortet Gornelius:","norm":"Ja wohl ein reiches Weib! antwortet Gornelius:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.633500099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17088,"date":1663,"orig":"Jch meynte/ ich haͤtte ſchon eine beym Kopff/ bin aber zweymal durch den Korb gefallen.","norm":"Ich meinte / ich hätte schon eine beim Kopf / bin aber zweimal durch den Korb gefallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.006400108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17089,"date":1663,"orig":"Wie das? fragt Veix Finx: Cornelius, das will ich dir/ als meinem trauteſtem Hertzen-Bruder wol ſagen:","norm":"Wie das? fragt Feix Finx: Cornelius, das will ich dir / als meinem trautestem Herzen-Bruder wohl sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.852399826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17090,"date":1663,"orig":"Die Kuhe war fuͤr der Hand/ nur ſolt ich mich umb den Stall umbſehen.","norm":"Die Kuh war für der Hand / nur sollte ich mich um den Stall umsehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.889699935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17091,"date":1663,"orig":"Jch ſchantzte dapffer zu/ und meynte/ es wuͤrde mir nicht fehlen: die Hoffnung war ſo gewiß/ daß ich fuͤr Freuden herumb geſprungen/ und geſchryen:","norm":"Ich schanzte tapfer zu / und meinte / es würde mir nicht fehlen: Die Hoffnung war so gewiss / dass ich für Freuden herumgesprungen / und geschrien:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.601799964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17092,"date":1663,"orig":"Heh!","norm":"Heh!","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"id","lang_de":0,"norm_lmscore":4.896500110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17093,"date":1663,"orig":"nun bin ichs! aber ich wars/ lig nun im Koth: und hab zum Schaden auch ben Spott.","norm":"nun bin ich es! aber ich war es / lieg nun im Kot: und habe zum Schaden auch ben Spott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.024899959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17094,"date":1663,"orig":"Hoho/ ſprach Veix Finx, ligſtu in dem Spital kranck?","norm":"Hoho / sprach Feix Finx, liegst in dem Spital krank?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.591800212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17095,"date":1663,"orig":"da weiß ich guten Rath.","norm":"da weiß ich guten Rat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.739799976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17096,"date":1663,"orig":"Zoge darauff herfuͤr ein Chartek, mit der Uberſchrifft: Ratio ſtatus.","norm":"Zog darauf herfür ein Charteck, mit der Überschrift: Ratio status.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.877999782562256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17097,"date":1663,"orig":"Sihe da/ ſprach er/ mein alter Ego, D. Schupp ſoll dich weiſen:","norm":"siehe da / sprach er / mein alter Ego, D. Schupp soll dich weisen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.4653000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17098,"date":1663,"orig":"Wie und auff was Weiſe man heutiges Tages bey den Lutheriſchen die Kirchen- Dienſt ſuchen muß?","norm":"Wie und auf was Weise man heutiges Tages bei den Lutherischen die Kirchen-Dienst suchen muss?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.555200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17099,"date":1663,"orig":"Haͤtteſt du dieſe Practic recht gelernet/ waͤre dir vielleicht beſſer gelungen.","norm":"Hättest du diese Praktik recht gelernt / wäre dir vielleicht besser gelungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.11329984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17100,"date":1663,"orig":"Man muß ſich nach der Welt richten/ dann die Welt richtet ſich nicht nach uns.","norm":"Man muss sich nach der Welt richten / dann die Welt richtet sich nicht nach uns.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.048699855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17101,"date":1663,"orig":"Was Schuppius? was Ratio ſtatus? ſagt Cornelius: kommt der kahle Salbader nun erſt in den Truck/ den ich vor etlich Jahren ſchon ſchrifftlich herumb flattiren geſehen: welchen der Seel. D. Schupp ſelbſt nicht fuͤr ſeine Geburt/ ſondern fuͤr einen Baſtart erkennet: und mag der Editor wol ein Simpler Stuͤmpler geweſen ſeyn/ der nit einmal gewuſt/ daß D. Schupp kein Præpoſitus zu Hamburg geweſt ſey?","norm":"Was Schuppius? was Ratio status? sagt Cornelius: kommt der kahle Salbader nun erst in den Druck / den ich vor etlich Jahren schon schriftlich herum flattieren gesehen: welchen der Seel. D. Schupp selbst nicht für seine Geburt / sondern für einen Bastard erkennt: und mag der Editor wohl ein Simpler Stümpler gewesen sein / der nicht einmal gewusst / dass D. Schupp kein Praepositus zu Hamburg gewesen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.461699962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17102,"date":1663,"orig":"Jch halt/ der gute Kerl ſey eben an der Schwindſucht auch gelegen/ darinnen ich lige.","norm":"Ich halte / der gute Kerl sei eben an der Schwindsucht auch gelegen / darinnen ich liege.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.354000091552734} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17103,"date":1663,"orig":"Haͤtte er zu Dienſt kommen koͤnnen/ er wuͤrde ſich den Dativum nicht haben laſſen dauren/ weil es ihme am Genitivo Zweiffelsfrey nicht gemangelt.","norm":"Hätte er zu Dienst kommen können / er würde sich den Dativum nicht haben lassen dauern / weil es ihm am Genitivo zweifelsfreie nicht gemangelt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.536200046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17104,"date":1663,"orig":"Mein Bruder/ verſichere dich/ daß ich ſo ein guter Statist in dem Fall bin geweſen/ als einer:","norm":"Mein Bruder / versichere dich / dass ich so ein guter Statist in dem Fall bin gewesen / als einer:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.082499980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17105,"date":1663,"orig":"Haͤtte ich in einer Reichs-Statt/ da/ dahin ſtunde mein Sinn/ da es gute Pfarren/ und reiche Maͤgdigen gibt/ zu Dienſte kommen koͤnnen/ ich wuͤrde wol alles practicieret haben.","norm":"Hätte ich in einer Reichs-Statt / da / dahin stand mein Sinn / da es gute Pfarren / und reiche Mägdchen gibt / zu Dienste kommen können / ich würde wohl alles praktizieret haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5584001541137695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17106,"date":1663,"orig":"Jch haͤtte gern ein dutzet gelbe Raben auß Ungarn fliegen laſſen/ die mir Brot und Fleiſch/ Dienſt und ein Weib/ haͤtten gebracht; aber nicht wie dem Propheten Eliæ am Bach Crith/ dann das Waſſertrincken hab ich nicht gelernet: und was ſolte mich ein ſilberne groſſe Kandel gedauret haben/ habe ich doch wol eher eine verdiſtilliert:","norm":"Ich hätte gern ein Dutzend gelbe Raben aus Ungarn fliegen lassen / die mir Brot und Fleisch / Dienst und ein Weib / hätten gebracht; aber nicht wie dem Propheten Eliae am Bach Crith / dann das Wassertrinken habe ich nicht gelernt: und was sollte mich ein silberne große Kandel gedauert haben / habe ich doch wohl eher eine destilliert:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.209700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17107,"date":1663,"orig":"Jch und du ſeynd alte Alkuͤmiſten/ und ſo fix auff der Kunſt/ daß wir Gold und Silber gar geſchwind zum elixir machen koͤnnen/ damit die Bauren-Saͤu hinder den Zaͤunen ſich ergoͤtzen:","norm":"Ich und du sind alte Alkümisten / und so fix auf der Kunst / dass wir Gold und Silber gar geschwind zum Elixier machen können / damit die Bauren-Säu hinter den Zäunen sich ergötzen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7108001708984375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17108,"date":1663,"orig":"Vom Maͤgdigen vexiren/ weiſtu auß langhergebrachter praxi, daß es wahr ſey/ was der Poet ſagt:","norm":"Vom Mägdchen vexieren / weist aus langhergebrachter praxi, dass es wahr sei / was der Poet sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5578999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17109,"date":1663,"orig":"Fallere credentem non est operoſa puellam Gloria:","norm":"Fallere credentem non est operosa puellam Gloria:","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.7083001136779785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17110,"date":1663,"orig":"Wir ſeynd das Meiſterſtuͤck noch ſchuldig/ und foͤrchte/ der gerechte Gott ſey ſchon auffgewacht.","norm":"Wir sind das Meisterstück noch schuldig / und fürchte / der gerechte Gott sei schon aufgewacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.195799827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17111,"date":1663,"orig":"Hinc illæ lachrymæ! darumb hab ich keine Ruhe Tag und Nacht.","norm":"Hinc illae lachrymae! darum habe ich keine Ruhe Tag und Nacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.826000213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17112,"date":1663,"orig":"Du daureſt mich/ ſprach Veix Finx, mein Bruder/ biſt viel zu alber in dieſe Welt.","norm":"Du dauerst mich / sprach Feix Finx, mein Bruder / bist viel zu alber in diese Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.225500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17113,"date":1663,"orig":"Wer da will durchkommen/ muß ſo ein enges Gewiſſen haben/ daß man Hund durchbeutlen kan.","norm":"Wer da will durchkommen / muss so ein enges Gewissen haben / dass man Hund durchbeutle kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.121500015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17114,"date":1663,"orig":"Quærenda pecunia primum, wann man erſt was hat/ dann iſt gut fromm und gewiſſenhafft zu ſeyn.","norm":"Quaerenda pecunia primum, wann man erst was hat / dann ist gut fromm und gewissenhaft zu sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.486000061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17115,"date":1663,"orig":"Das iſt dieſes Schuppii, ſey wer er wolle/ Meynung auch.","norm":"Das ist dieses Schuppii, sei wer er wolle / Meinung auch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.620200157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17116,"date":1663,"orig":"Lauff/ wer nur lauffen kan:","norm":"Lauf / wer nur laufen kann:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.418300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17117,"date":1663,"orig":"Lauff wer nur lauffen kan/ weil der Marck fuͤr der Thuͤr iſt.","norm":"Lauf wer nur laufen kann / weil der Mark für der Tür ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.338799953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17118,"date":1663,"orig":"So iſt heutigs Tags der gemeine Kauff und Lauff/ und eben das klagt auch neulichſt in der neuen Poſtillen-Poſt ein alter erfahrner Prediger/ Gailfink genannt/ welcher ohne Scheu bezeuget:","norm":"So ist heutiges Tags der gemeine Kauf und Lauf / und eben das klagt auch neulichst in der neuen Postillen-Post ein alter erfahrener Prediger / Gailfink genannt / welcher ohne Scheu bezeuget:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.264500141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17119,"date":1663,"orig":"es geſchehe ſelten/ daß ein Prediger rechtmaͤſſiger Weis vociret werde/ wie unſere Theologi den Beruff beſchreiben und reſtringiren.","norm":"es geschehe selten / dass ein Prediger rechtmäßiger Weiß vozieret werde / wie unsere Theologen den Beruf beschreiben und restringieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.1915998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17120,"date":1663,"orig":"Ach/ antwortet Cornelius, wer dieſer Gailfink ſey/ iſt ohnſchwer zu errathen/ man kennet den Vogel an den Federn/ und den Rabenſchnabel am Geſang.","norm":"Ach / antwortet Cornelius, wer dieser Gailfink sei / ist unschwer zu erraten / man kennet den Vogel an den Federn / und den Rabenschnabel am Gesang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.975900173187256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17121,"date":1663,"orig":"Solte ein alter erfahrner Prediger ehrliche dapffere Maͤnner/ die ſich ſo hoch umb GOttes Kirch verdient gemacht/ ſo an den Pranger ſtellen wollen?","norm":"Sollte ein alter erfahrener Prediger ehrliche tapfere Männer / die sich so hoch um Gottes Kirche verdient gemacht / so an den Pranger stellen wollen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.650300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17122,"date":1663,"orig":"GOTT wird ihn zeichnen.","norm":"GOTT wird ihn zeichnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.11329984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17123,"date":1663,"orig":"Solche Dockmaͤuſer machen es/ wie jener alte Manichæ er/ der ſich mit ſeinem eigenen Geiffer wuſch/ weil er kein Waſſer brauchen wolte.","norm":"Solche Duckmäuser machen es / wie jener alte Manichae er / der sich mit seinem eigenen Geifer wusch / weil er kein Wasser brauchen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.379700183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17124,"date":1663,"orig":"Zu Dienſten haben ſie nicht kommen koͤnnen in der Chriſtlichen Kirchen/ weil ſie dieſes Heil.","norm":"Zu Diensten haben sie nicht kommen können in der christlichen Kirchen / weil sie dieses Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.0625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17125,"date":1663,"orig":"Ampts nicht werth/ und kaum fuͤr Saͤu-Hirten paſſiren ſolten; das ſolten ſie/ nach Zeugnus ihres Gewiſſens/ dem Goͤttlichen Gericht zuſchreiben; So muͤſſen redliche Politici, eyferige Prediger/ dapffere Regenten/ daran ſchuldig ſeyn/ und hat ſie der genitivus und dativus gehindert/ der ſie am meiſten haͤtte koͤnnen befoͤrdern/ wann kein Gott mehr im Himmel/ und kein Redligkeit mehr auff Erden waͤre.","norm":"Amts nicht wert / und kaum für Sauhirten passieren sollten; das sollten sie / nach Zeugnis ihres Gewissens / dem göttlichen Gericht zuschreiben; so müssen redliche Politici, eifrige Prediger / tapfere Regenten / daran schuldig sein / und hat sie der Genitivus und dativus gehindert / der sie am meisten hätte können befördern / wann kein Gott mehr im Himmel / und kein Redlichkeit mehr auf Erden wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.077099800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17126,"date":1663,"orig":"Mein Bruder/ Jch will dir die Warheit ſagen/ warumb mich beduͤncke/ daß ſo mancher unſers gleichen umb Dienſt lauffen muß/ und doch nichts erlauffen kan? wird mir hoffentlich umb bie Bruſt leichter werden/ wann ich mein Hertz außgeſchuͤttet/ und dir auch zum Guten dienen.","norm":"Mein Bruder / Ich will dir die Wahrheit sagen / warum mich bedünke / dass so mancher unseresgleichen um Dienst laufen muss / und doch nichts erlaufen kann? wird mir hoffentlich um bie Brust leichter werden / wann ich mein Herz ausgeschüttet / und dir auch zum Guten dienen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3927998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17127,"date":1663,"orig":"Daß mancher durch alle obliquos caſus nach Kirchen-Dienſt ſtrebet/ und wann er die rechte Thuͤr nicht offen findet/ zur Neben- oder Hinder-Thuͤr einſchleichet/ oder gar zum Dach hinein ſteiget/ iſt nichts neues Sic fuit, est, & erit.","norm":"Dass mancher durch alle obliquos Kasus nach Kirchen-Dienst strebet / und wann er die rechte Tür nicht offen findet / zur Neben- oder Hinder-Tür einschleichet / oder gar zum Dach hinein steiget / ist nichts neues Sic fuit, est, & erit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.895599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17128,"date":1663,"orig":"Die falſche Propheten und falſche Apoſtel habens ſo getrieben Simon der Zauber-Meiſter war nicht der erſte/ zu welchem S. Petrus ſprach:","norm":"Die falsche Propheten und falsche Apostel habens so getrieben Simon der Zauber-Meister war nicht der erste / zu welchem S. Petrus sprach:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.933300018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17129,"date":1663,"orig":"Daß du verdammt werdeſt mit deinem Gelt/ daß du meyneſt/ Gottes Gaben werden durchs Gelt erlanget.","norm":"Dass du verdammt werdest mit deinem Geld / dass du meinest / Gottes Gaben werden durchs Geld erlanget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5208001136779785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17130,"date":1663,"orig":"Jerobeam/ der das gantze Jſrael ſuͤndigen machte/ der wehlete auff ſolchen Schlag ſeine Kaͤlber-Pfaffen/ zu wem er Luſt hatte/ deſſen Hand fuͤllet er/ und der ward Prieſter der Hoͤhen/ und diß gerieth zur Suͤnd dem Hauß Jerobeam/ daß er verderbet/ und von der Erden vertilget ward/ 1 Regum 13. 23.","norm":"Jerobeam / der das ganze Israel sündigen machte / der wählte auf solchen Schlag seine Kälber-Pfaffen / zu wem er Lust hatte / dessen Hand füllt er / und der wurde Priester der Höhen / und dies geriet zur Sünde dem Haus Jerobeam / dass er verderbet / und von der Erden vertilget wurde / 1 Regum 13. 23.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.009099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17131,"date":1663,"orig":"Da gienge es hernach/ wie die Propheten ſagen:","norm":"Da ginge es hernach / wie die Propheten sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.736800193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17132,"date":1663,"orig":"Wie das Volck/ ſo der Prieſter/ biß ſie miteinander zu Grunde gegangen/ Eſa. 24. 2. Hoſ. 4. 9. Jn der haͤrteſten Zeit der groͤſten Verfolgung/ underſtunde ſich Alcimus mit Gewalt Hoher- Prieſter zu werden/ und haͤnget an ſich alle Abtruͤnnige in Jſrael/ 1. Maccab.","norm":"Wie das Volk / so der Priester / bis sie miteinander zu Grunde gegangen / Esa. 24. 2. Hos. 4. 9. In der härtesten Zeit der größten Verfolgung / Unterstunde sich Alcimus mit Gewalt Hoher-Priester zu werden / und hänget an sich alle Abtrünnige in Israel / 1. Maccab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.029399871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17133,"date":1663,"orig":"7. 21. endlich ruͤhret ihn der Schlag/ daß er nicht mehr reden/ oder etwas ordnen und ſchaffen kont von ſeinen Sachen; ſtarb alſo dahin ſine lux & crux mit groſſen Schmertzen/ Cap. 9. v. 56. Jaſon ſtunde auch nach dem Hohenprieſter-Ampt/ und kauffets umb groſſes Gelt: bald kam Menelaus/ gab noch mehr/ und hub jenen auß dem Sattel/ handelt nicht wie ein Hoher-Prieſter/ ſondern wie ein wuͤtiger Tyrann/ und grauſam wildes Thier/ 2. Maccab. 4 v. 8 25.","norm":"7. 21. endlich rühret ihn der Schlag / dass er nicht mehr reden / oder etwas ordnen und schaffen konnte von seinen Sachen; starb also dahin sine lux & crux mit großen Schmerzen / Cap . 9. v. 56. Jason stand auch nach dem Hohepriesteramt / und kaufet um großes Geld: bald kam Menelaus / gab noch mehr / und hob jenen aus dem Sattel / handelt nicht wie ein Hohepriester / sondern wie ein wütiger Tyrann / und grausam wildes Tier / 2. Maccab . 4 v. 8 25.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.429699897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17134,"date":1663,"orig":"Jener muſt in der Flucht/ von jederman verfluchet/ im Elend ſterben/ und ward wie ein Eſel begraben/ 2. B. Maccab 5 v 10.","norm":"Jener musst in der Flucht / von jedermann verfluchet / im Elend sterben / und wurde wie ein Esel begraben / 2. B. Maccab 5 v 10.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.571599960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17135,"date":1663,"orig":"Dieſer nam ein Ende wie ein Moͤrder/ und ward auff das Rad geleget/ und in der Aſchen gebraten/ 2 B Maccab.","norm":"Dieser nahm ein Ende wie ein Mörder / und wurde auf das Rad gelegt / und in der Aschen gebraten / 2 B Maccab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.448699951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17136,"date":1663,"orig":"13 v. 5.","norm":"13 v. 5.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"sk","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":5.356900215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17137,"date":1663,"orig":"Wie Annas und Caiphas zum Hohenprieſter-Ampt kommen/ und wie ihre Nachfahren darmit geſpielet/ biß Statt und Tempel zu Aſchen verbrannt/ und bey den Juden Geiſt- und Weltlich Regiment undergangen/ iſt dir bekant:","norm":"Wie Annas und Caiphas zum Hohepriesteramt kommen / und wie ihre Nachfahren damit gespielt / bis Stadt und Tempel zu Aschen verbrannt / und bei den Juden Geist- und weltlich Regiment Untergang / ist dir bekannt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.923099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17138,"date":1663,"orig":"So weiſtu auch/ was ſo wol die Propheten im Alten/ als die Apoſtel im Neuen Teſtament hieruͤber geklaget/ wie es zu ihren Zeiten hergegangen/ wie es Lauffer/ Schleicher/ Kraͤmpler/ ja Dieb und Moͤrder der Seelen/ wie unſer HERR ſie nennet/ getrieben.","norm":"So weist auch / was so wohl die Propheten im Alten / als die Apostel im Neuen Testament hierüber geklagt / wie es zu ihren Zeiten hergegangen / wie es Laufer / Schleicher / Krempler / ja Dieb und Mörder der Seelen / wie unser Herr sie nennt / getrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.951300144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17139,"date":1663,"orig":"Nit beſſer iſt es auch ſo gar in der erſten Kirchen ergangen/ am alleraͤrgſten aber/ da dieſelbe nach 300. jaͤhriger Verfolgung endlich in Ruhe und gluͤcklichen Wolſtand geſetzet worden.","norm":"Nicht besser ist es auch so gar in der ersten Kirchen ergangen / am allerärgsten aber / da dieselbe nach 300. jähriger Verfolgung endlich in Ruhe und glücklichen Wohlstand gesetzt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.60290002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17140,"date":1663,"orig":"Unzaͤhlige Klagen der Alten Vaͤtter/ Exempel der Simonie, und daher gemachte Canonen der Kirchen von rechtmaͤſſiger Wahl/ ſeynd vorhanden/ und deren ein guter Theil im Secret der Geiſtlichen Rechten/ wie auch im Codice de Epiſc.","norm":"Unzählige Klagen der Alten Väter / Exempel der Simonie, und daher gemachte Kanonen der Kirchen von rechtmäßiger Wahl / sind vorhanden / und deren ein guter Teil im Sekret der geistlichen Rechten / wie auch im Codice de Episc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.890500068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17141,"date":1663,"orig":"& Cleric. zu finden.","norm":"& Cleric. zu finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.072299957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17142,"date":1663,"orig":"Jch verwundere mich/ daß unſere Widerſacher ſich mit der ratione ſtatus ſo kuͤtzeln/ als wann ſie fuͤr ihren Thuͤren nichts zu kehren haͤtten.","norm":"Ich verwundere mich / dass unsere Widersacher sich mit der ratione status so kitzeln / als wann sie für ihren Türen nichts zu kehren hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.401500225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17143,"date":1663,"orig":"Solt man thnen aufs Brod ſchmieren/ wie auch ihre Ober- Haͤupter auff H. Petersſtuel geſtiegen/ ſo wurden Baronius und Spondanus ihr eigene hiſtorici materi genug geben zu groſſen Buͤchern.","norm":"Sollte man ihnen aufs Brot schmieren / wie auch ihre Ober-Häupter auf H. Petersstuel gestiegen / so wurden Baronius und Spondanus ihr eigene historici Materie genug geben zu großen Büchern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.776700019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17144,"date":1663,"orig":"Vom Jahr Chriſti 252 biß 1449 rechnet Onuphrius, Parinius in ſeiner Kirchen-Chronick allein 28. Schiſmata und Trennungen/ da zugleich zween/ drey oder mehr ſich ins Papſtum eingedrungen/ und die Kirche zuriſſen haben.","norm":"Vom Jahr Christi 252 bis 1449 rechnet Onuphrius, Parinius in seiner Kirchen-Chronik allein 28. Schismata und Trennungen / da zugleich zweien / drei oder mehr sich ins Papsttum eingedrungen / und die Kirche zerrissen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.595399856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17145,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich/ dir zur Nachricht/ nur etlicher Exempel.","norm":"Ich erinnere mich / dir zur Nachricht / nur etlicher Exempel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.325799942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17146,"date":1663,"orig":"Als Anno 367. wider Damaſum der Vrſictnus von ſeiner faction zum Papſt erwehlt worden/ gerieth die Sach zum ſchlagen/ und wurden in der Kirchen nur auff einen Tag 137. Leichnam gezaͤhlt/ die daruͤber eingebuͤſt.","norm":"Als Anno 367. wider Damasum der Vrsictnus von seiner Faktion zum Papst erwählt worden / geriet die Sache zum Schlagen / und wurden in der Kirchen nur auf einen Tag 137. Leichnam gezählt / die darüber eingebüßt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.910699844360352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17147,"date":1663,"orig":"Anno 537. brachts Vigilius bey der Kaͤyſerin Theodora, und Beliſario, dem er zwo Tonnen Golds verſprochen/ dahin/ daß Sil verius der Papſt/ durch falſche Zeugnus/ entſetzet/ ins Elend vertrieben/ und er an ſeine ſtat erwehlt worden.","norm":"Anno 537. bracht Vigilius bei der Käyserin Theodora, und Belisario, dem er zwei Tonnen Golds versprochen / dahin / dass Sil verius der Papst / durch falsche Zeugnis / entsetzet / ins Elend vertrieben / und er an seine statt erwählt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.764599800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17148,"date":1663,"orig":"Baronius ſagt; man koͤnne ihn von rechtswegen nicht anders nennen als einen Wolff/ Dieb und Moͤrder/ der in den Schafſtall eingebrochen/ ſey ein falſcher Biſchoff und Antichriſt geweſen:","norm":"Baronius sagt; man könne ihn von Rechts wegen nicht anders nennen als einen Wolff / Dieb und Mörder / der in den Schafstall eingebrochen / sei ein falscher Bischof und Antichrist gewesen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.985599994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17149,"date":1663,"orig":"doch nach dem er Silverium in einem Jahr durch Hunger und Kummer gemartert und getoͤdtet/ iſt er ſitzen blieben/ und/ wers glaubt/ ein anderer Mann und Chriſti Statthalter worden.","norm":"doch nach dem er Silverium in einem Jahr durch Hunger und Kummer gemartert und getötet / ist er sitzen blieben / und / wer es glaubt / ein anderer Mann und Christi Statthalter worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.392099857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17150,"date":1663,"orig":"Anno 757. ward an ſeines Bruders Stephani ſtat Papſt Paulus; wieder denſelben hiengen viel Theophylacto an/ dem Gegenpapſt:","norm":"Anno 757. wurde an seines Bruders Stephani statt Papst Paulus; wieder denselben hingen viel Theophylacto an / dem Gegenpapst:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.363999843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17151,"date":1663,"orig":"Nach Pauli Tod A. 767. ward ein Ley Conſtantinus mit Gewalt eingeſetzt; im folgenden Jahr hat man ihm die Augen ausgeſtochen/ und blind auff der Gaſſen liegen laſſen:","norm":"Nach Pauli Tod A. 767. wurde ein Ley Constantinus mit Gewalt eingesetzt; im folgenden Jahr hat man ihm die Augen ausgestochen / und blind auf der Gassen liegen lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.572199821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17152,"date":1663,"orig":"an ſeine ſtatt ward Philippus erwehlt/ und alſobald wiederum entſetzet: V Valdiperto dem Prieſter/ der ihn auff den Stul erhoben/ wurden die Augen ausgeſtochen/ die Zung heraus geriſſen/ daruͤber er im Spittal geſtorben.","norm":"an seine statt wurde Philippus erwählt / und alsobald wiederum entsetzet: V Valdiperto dem Priester / der ihn auf den Stuhl erhoben / wurden die Augen ausgestochen / die Zunge herausgerissen / darüber er im Spittal gestorben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.561299800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17153,"date":1663,"orig":"Ums Jahr Chriſti 891. wurden im Schiſmate zween Paͤpſt gemacht/ Formoſus und Sergius, Was Greuel darauß entſtanden/ kan kein Zung genugſam ausſprechen.","norm":"Ums Jahr Christi 891. wurden im Schismate zweien Päpste gemacht / Formosus und Sergius, was Gräuel daraus entstanden / kann kein Zunge genügsam aussprechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.779200077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17154,"date":1663,"orig":"Weil Sergius weichen muſte/ bracht ers dahin/ daß Stephanus den toden Leichnam Formoſi Anno 897 auß dem Grab herauß reiſſen/ degradiren/ die drey vordere Finger/ mit welchen der Papſt den Segen zu geben pflegt/ abhauen/ und den Leichnam in die Tiber werffen ließ.","norm":"Weil Sergius weichen musste / brachte er es dahin / dass Stephanus den Toden Leichnam Formosi Anno 897 aus dem Grab heraus reißen / degradieren / die drei vordere Finger / mit welchen der Papst den Segen zu geben pflegt / abhauen / und den Leichnam in die Tiber werfen ließ.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.147799968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17155,"date":1663,"orig":"Baronius ſagt/ dieſer Stephanus, wie auch ſein Vorfahr Bonifacius, welcher nur 15. Tag auff dem Stul geſeſſen/ ſeyen nicht werth/ daß ſie unter der Zahl der Paͤpſt ſolten gezaͤhlt werden.","norm":"Baronius sagt / dieser Stephanus, wie auch sein Vorfahr Bonifazius, welcher nur 15. Tag auf dem Stuhl gesessen / seien nicht wert / dass sie unter der Zahl der Päpste sollten gezählt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.72130012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17156,"date":1663,"orig":"Die Steine haben wider Stephanum geſchrien/ die Erde ſey erbebet/ die Kirche in Lateran/ da der Paͤpſtliche Sitz/ ſey vom Tenffel erſchuͤttert/ vom Altar biß zu den Pforten/ auff die Erde geworffen worden.","norm":"Die Steine haben wider Stephanum geschrien / die Erde sei erbebet / die Kirche in Lateran / da der päpstliche Sitz / sei vom Tenffel erschüttert / vom Altar bis zu den Pforten / auf die Erde geworfen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.109099864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17157,"date":1663,"orig":"Darauff iſt die eiſerne und bleyerne Zeit erfolgt/ wie er Anno 900. ſchreibet; da auff dem Roͤmiſchen Stul ſo viel ſchreckliche Monſtra intrudirt/ und daraus ſo viel Tragœdiæ entſtanden ſeynd.","norm":"Darauf ist die eiserne und bleierne Zeit erfolgt / wie er Anno 900. schreibet; da auf dem römischen Stuhl so viel schreckliche Monstra intrudiert / und daraus so viel Tragoediae entstanden sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.533400058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17158,"date":1663,"orig":"Jn gedachtem Jahr ward Stephanus gefangen/ und im Kercker mit dem Strick erdroſſelt.","norm":"In gedachtem Jahr wurde Stephanus gefangen / und im Kerker mit dem Strick erdrosselt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.051300048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17159,"date":1663,"orig":"Nicht lang hernach kam endlich der verfluchte Sergius zum Papſtum/ ein Sclav aller Laſter/ wie Baronius ſagt.","norm":"Nicht lang hernach kam endlich der verfluchte Sergius zum Papsttum / ein Sklave aller Laster / wie Baronius sagt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.388400077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17160,"date":1663,"orig":"Theodora eine groſſe Hur; batte das Regiment zu Rom/ und herꝛſchet in der Engelburg daſelbſt: ihre Toͤchter Marozia und Theodora hureten mit den Paͤpſten: ſetzten ab und ein/ welche ſie wolten/ ihres Gefallens, Davon ſehe ſelbſt Baronii Klag/ deſſen eigene Wort ich anziehe/ Anno 908. Jch bin muͤde zuerzehlen/ was dieſe gantze hundert Jahr erfolgt/ und wie in den folgenden Zeiten viel andere mit Liſt und Gewalt ſich auff den Apoſtoliſchen Stul geſchwungen.","norm":"Theodora eine große Hure; batte das Regiment zu Rom / und herrschet in der Engelburg daselbst: Ihre Töchter Marozia und Theodora hurten mit den Päpsten: setzten ab und ein / welche sie wollten / ihres Gefallens, davon sehe selbst Baronii Klage / dessen eigene Wort ich anziehe / Anno 908. Ich bin müde zuerzählen / was diese ganze hundert Jahr erfolgt / und wie in den folgenden Zeiten viel andere mit List und Gewalt sich auf den apostolischen Stuhl geschwungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.557600021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17161,"date":1663,"orig":"Und meinete/ Gegentheil ſolten der Lutheriſchen Spliterlein billich vergeſſen/ und an ihren ungeheuren Balcken gedencken.","norm":"Und meinte / Gegenteil sollten der Lutherischen Splitterlein billig vergessen / und an ihren ungeheuren Balken gedenken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.981900215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17162,"date":1663,"orig":"Wiltu wiſſen/ wie es unterdeſſen ſonſten mit geringen Biſtumen und Prælaturen getrieben worden/ ſihe/ da ſtehet Iohannis Saresberienſis Policraticum, welches Anno 1170. ohngefehr geſchrieben worden.","norm":"Willst du wissen / wie es unterdessen sonsten mit geringen Bistume und Prälaturen getrieben worden / siehe / da steht Johannis Saresberiensis Policraticum, welches Anno 1170 . ungefähr geschrieben worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.408699989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17163,"date":1663,"orig":"Jch will dir zu gefallen aus dem 7. Buch cap. 18. und 19. nur etliche ſtellen leſen:","norm":"Ich will dir zu gefallen aus dem 7. Buch cap. 18. und 19. nur etliche stellen lesen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.617599964141846} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17164,"date":1663,"orig":"Der Chriſtlichen Lehr und Religion entſtehet ein groſſe Schand daher/ ſagt er/ daß die Kirchendienſt und Prieſterthum nur nach Gunſt und Ehrgeitz/ und nicht nach Verdienſt und Wuͤrdigkeit/ vergeben werden.","norm":"Der christlichen Lehre und Religion entstehet ein große Schande daher / sagt er / dass die Kirchendienst und Priestertum nur nach Gunst und Ehrgeiz / und nicht nach Verdienst und Würdigkeit / vergeben werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.665299892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17165,"date":1663,"orig":"Alle lauffen/ und einer erlangt endlich das Kleinod.","norm":"Alle laufen / und einer erlangt endlich das Kleinod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.218400001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17166,"date":1663,"orig":"Das ſeynd die/ welche groſſe Herꝛen/ ihre Diener und Hofleut mit Gaben begruͤſſen/ a ſo gar die Ofenheitzer bitten ihrer zu gedencken/ die welche der Prælaten Jahr außrechnen/ ihrer grauen Harr ſich erfreuen/ Sternſeher von ihrem Leben zurathfragen/ und wann ihnen einer zu lang lebt/ klagen/ daß ſie aͤlter werden als Neſtor, und die Raben und Kraͤen uͤberleben.","norm":"Das sind die / welche große Herren / ihre Diener und Hofleut mit Gaben begrüßen / a so gar die Ofenheizer bitten ihrer zu gedenken / die welche der Prälaten Jahr ausrechnen / ihrer grauen Harr sich erfreuen / Sternseher von ihrem Leben Zuratfragen / und wann ihnen einer zu lang lebt / klagen / dass sie älter werden als Nestor, und die Raben und Kräen überleben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.055799961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17167,"date":1663,"orig":"Etliche bringen die Schwache in Kranckheiten/ die Untadeliche in boͤſen Verdacht und Leumuth: accordiren um promotion, oder coadjuturn; wollen Dienſte die ſie den Patronen und Gewaltigen leiſten/ nicht erklecken/ Vorbitten nicht helffen/ ſo ſteigen ſie offentlich auff den Berg/ und ſchreien:","norm":"Etliche bringen die Schwache in Krankheiten / die Untadelige in bösen Verdacht und Leumuth: akkordieren um Promotion, oder coadjuturn; wollen Dienste die sie den Patronen und Gewaltigen leisten / nicht erklecken / Vorbitten nicht helfen / so steigen sie öffentlich auf den Berg / und schreien:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7530999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17168,"date":1663,"orig":"das alles will ich dir geben wann du vom Grund deß Glaubens faͤlleſt/ und mich promoviereſt.","norm":"das alles will ich dir geben wann du vom Grund des Glaubens fällest / und mich promovierest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.230199813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17169,"date":1663,"orig":"Da weiß man denn allen exceptionen wider ihre Perſon zu begegnen:","norm":"Da weiß man denn allen Exzeptionen wider ihre Person zu begegnen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.85860013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17170,"date":1663,"orig":"Jſt einer un- Edel; Ey/ Petrus war auch ein ſchlechter vom Adel.","norm":"Ist einer un-Edel; Ei / Petrus war auch ein schlechter vom Adel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.338699817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17171,"date":1663,"orig":"Jſt er zu jung; Jeremias und deß HERRN Vorlauffer ſeynd ſeine Vorgaͤnger.","norm":"Ist er zu jung; Jeremias und des HERRN Vorlaufer sind seine Vorgänger.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.197700023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17172,"date":1663,"orig":"Jſt er noch ein Bub; Daniel war auch noch ein Knab/ da er die Elteſte verdammet.","norm":"Ist er noch ein Bub; Daniel war auch noch ein Knabe / da er die älteste verdammet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.253300189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17173,"date":1663,"orig":"Jſt er ungelehrt; Die Apoſtel ſeynd auch in keine Schul gegangen Hat er ein Weib; Der Apoſtel ſagt/ Ein Biſchoff ſoll ſeyn eines Weibes Mann.","norm":"Ist er ungelehrt; die Apostel sind auch in keine Schule gegangen hat er ein Weib; der Apostel sagt / Ein Bischof soll sein eines Weibes Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.273499965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17174,"date":1663,"orig":"Hat er zur Un-Ehr deß Eheſtandes ſein Weib verlaſſen; Johannes/ wie man ſagt/ iſt auch vom Hochzeit-Stand zu dem Evangelio beruffen worden.","norm":"Hat er zur Un-Ehr des Ehestandes sein Weib verlassen; Johannes / wie man sagt / ist auch vom Hochzeit-Stand zu dem Evangelio berufen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.777299880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17175,"date":1663,"orig":"Jſt er unberedt; Aaron muſte Moſts Doll metſch ſeyn.","norm":"Ist er unberedt; Aaron musste Mosts Doll matsch sein.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fy","lang_de":0,"norm_lmscore":8.34469985961914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17176,"date":1663,"orig":"Jſt er den Huren nachgelauffen; Oſee hat auß GOttes Befehl eine Hur geheuratet.","norm":"Ist er den Huren nachgelaufen; Osee hat aus Gottes Befehl eine Hure geheiratet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.776299953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17177,"date":1663,"orig":"Jſt er ein Thor; GOTT hat beſchloſſen/ durch Thorheit ſeelig zn machen/ die da glauben.","norm":"Ist er ein Tor; GOTT hat beschlossen / durch Torheit selig zn machen / die da glauben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.658599853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17178,"date":1663,"orig":"Jſt er ein Balger; Petrus hat auch mit dem Schwerd drein geſchlagen.","norm":"Ist er ein Balger; Petrus hat auch mit dem Schwert drein geschlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.076399803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17179,"date":1663,"orig":"Jſt er ein Freſſer/ ein Weinſauffer; Hat man doch den HERRN ſelbſt ſo geſcholten.","norm":"Ist er ein Fresser / ein Weinsaufer; Hat man doch den HERRN selbst so gescholten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.282299995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17180,"date":1663,"orig":"Jſt er ein Zaͤncker; Die Apoſtel haben auch gezancket.","norm":"Ist er ein Zänker; die Apostel haben auch gezankt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.037000179290771} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17181,"date":1663,"orig":"Jſt er ein Plauderer; Paulus iſt auch einer genennet worden/ und ſo fortan.","norm":"Ist er ein Plauderer; Paulus ist auch einer genannt worden / und so fortan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.113399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17182,"date":1663,"orig":"Ob es heutiges Tags anderſt und beſſer hergehe/ mag fragen/ wers wiſſen will.","norm":"Ob es heutiges Tags anders und besser hergehe / mag fragen / wer es wissen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.068699836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17183,"date":1663,"orig":"Die Klagen vieler dapfferer Roͤmiſcher Lehrer gehen auff kein Kuͤhe-Haut/ und die Buͤcher von der Simonie auff keinen “Heu-Wagen Mit einem Wort/ ſagt Salmeron, der zehen Patriarchen deß Jeſuiters Ordens nicht der geringſte:","norm":"Die Klagen vieler tapferer römischer Lehrer gehen auf kein Kühehaut / und die Bücher von der Simonie auf keinen“ Heu-Wagen mit einem Wort / sagt Salmeron, der zehn Patriarchen des Jesuiters Ordens nicht der geringste:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.421599864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17184,"date":1663,"orig":"Es iſt nur eine Thuͤr zur Catholiſchen Kirchen/ aber unſere Boßheit hat viel andere Thuͤren erdichtet/ dardurch man zu hohen Stellen/ und fetten Pfruͤnden ſteigen mag:","norm":"Es ist nur eine Tür zur katholischen Kirchen / aber unsere Bosheit hat viel andere Türen erdichtet / dadurch man zu hohen Stellen / und fetten Pfründen steigen mag:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.564199924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17185,"date":1663,"orig":"Da iſt die Koͤnigs- oder Keyſers-Pfort/ dardurch viel Hofleut eingehen: Darnach die guldene Pfort/ dardurch Simonis deß Zauberers Nachfolger die Kirchen-Dienſt erkauffen/ wie Caiphas:","norm":"Da ist die Königs- oder Keysers-Pfort / dadurch viel Hofleut eingehen: Danach die güldene Pforte / dadurch Simonis des Zauberers Nachfolger die Kirchen-Dienst erkaufen / wie Caiphas:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.394599914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17186,"date":1663,"orig":"Zum Dritten die Blut-Pforte/ dardurch viel/ ohn alle Verdienſt/ allein umb Blut-Freundſchafft willen/ die hoͤchſte Stuffen der Kirchen erwerben:","norm":"Zum Dritten die Blut-Pforte / dadurch viel / ohne alle Verdienst / allein um Blutfreundschaft Willen / die höchste Stufen der Kirchen erwerben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.931399822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17187,"date":1663,"orig":"Die Vierte iſt die Schenck- Pfort/ dardurch Leut/ ohne Kunſt und Tugend/ mit Gaben und Geſchencken/ groſſe Maͤnner beſtreiten/ groſſe Ehren fiſchen:","norm":"Die Vierte ist die Schenck-Pforte / dadurch Leute / ohne Kunst und Tugend / mit Gaben und Geschenken / große Männer bestreiten / große Ehren fischen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.177499771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17188,"date":1663,"orig":"Endlich folget die Knecht-Pfort/ da die/ welche lang gedtenet/ auch wol manchen ſchnoͤden Schand-Dienſt/ als Hurenfuͤhrer ihrer eygenen Schweſtern/ Schwaͤgerin/ Baſen/ und dergleichen geleiſtet/ ihnen einen Zutritt zu Kirchen-Dienſten machen/ &c. in Parab.","norm":"Endlich folget die Knecht-Pforte / da die / welche lang gedtenet / auch wohl manchen schnöden Schande-Dienst / als Hurenführer ihrer eigenen Schwestern / Schwägerin / Basen / und dergleichen geleistet / ihnen einen Zutritt zu Kirchendiensten machen / & c. in Parab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.810100078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17189,"date":1663,"orig":"Evang. Mag den Reſt nicht widerholen/ oder mich und dich laͤnger auffhalten: haͤtte auch dieſes nicht gedencken wollen/ aber wie man in den Wald ſchreyet/ ſo hallet es wider herauß/ und wer ſagt was er will/ muß hoͤren was er nicht will.","norm":"Evang. Mag den Rest nicht wiederholen / oder mich und dich länger aufhalten: hätte auch dieses nicht Gedenken wollen / aber wie man in den Wald schreiet / so hallet es wider heraus / und wer sagt was er will / muss hören was er nicht will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.303699970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17190,"date":1663,"orig":"Am beſten waͤre es geweſt/ der die Rationem ſtatus an einem Catholiſchen Ort laſſen aufflegen/ haͤtt ein neuen Beſen dafuͤr gekaufft/ und vor ſeiner Thuͤr gekehret.","norm":"Am besten wäre es gewesen / der die Rationem status an einem katholischen Ort lassen auflegen / hätte ein neuen Besen dafür gekauft / und vor seiner Tür gekehrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.566100120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17191,"date":1663,"orig":"Wir wollen fuͤr unſerer ſauber machen.","norm":"Wir wollen für unserer sauber machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.147600173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17192,"date":1663,"orig":"Jn der Griechiſchen Kirchen/ ſonderlich zu Conſtantinopel/ gehets noch auff den heutigen Tag eben ſo her: Wer dem Groß-Tuͤrcken/ und ſeinen Baſſen am meiſten gibt/ wird Patriarch/ und iſt daher das Peſceſion oder Geſchenck/ welches der neue Patriarch dem Tuͤrcken liefern muß/ von einem tauſend biß auff zehentauſend Thaler geſteigert worden:","norm":"In der griechischen Kirchen / sonderlich zu Konstantinopel / geht es noch auf den heutigen Tag eben so her: Wer dem Großtürken / und seinen Basse am meisten gibt / wird Patriarch / und ist daher das Pescesion oder Geschenk / welches der neue Patriarch dem Türken liefern muss / von einem tausend bis auf zehntausend Taler gesteigert worden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.61299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17193,"date":1663,"orig":"Jn Summa/ Miedling und Bauch-Diener haben ſich zu aller Zeit/ an allen Orten/ in der gantzen Kirchen GOttes eingedrungen/ und wird wol ſo bleiben/ biß der groſſe Ertz-Hirt erſcheinen/ und allgemeine Muſterung halten wird.","norm":"In Summa / Mietling und Bauch-Diener haben sich zu aller Zeit / an allen Orten / in der ganzen Kirchen Gottes eingedrungen / und wird wohl so bleiben / bis der große Erzhirt erscheinen / und allgemeine Musterung halten wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.272500038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17194,"date":1663,"orig":"Wann dann nun dergleichen Kirchenrauber und Pfruͤnden-Dieb die Gottſeeligkeit fuͤr ein Gewerb halten/ deren Bauch ihr GOtt iſt/ deren Ehr endlich zu ſchanden wird/ auch in Lutheriſchen Kirchen gefunden wuͤrden/ was waͤre es Wunder? daß aber dieſes die gemeine Praxis ſeye/ und man auff ſolche Weis per genitivum & dativum bey den Lutheriſchen Kirchen-Dienſt ſuchen muͤſte; iſt Teutſch davon zu reden/ ein offenbare Land- und Schandlugen/ darmit diefe Dockmaͤuſer und Fledermaͤuß Evangeliſche Koͤnige/ Chur- und Fuͤrſten/ und andere Obrigkeiten/ auch deren Geiſt- und Weltliche Bediente/ Ehrendiebiſcher Weis beſchmitzen/ und wann ſie dieſe ſchwere Aufflagen fuͤr der hellen Sonnen mit Beweiß und Exempeln ſolten verificiren muͤſſen/ wurde der Lutheriſchen Kirchen Unſchuld/ und ihr der Laͤſterer Drachengifft/ aller Welt fuͤr Augen gelegt werden.","norm":"Wann dann nun dergleichen Kirchenrauber und Pfründen-Dieb die Gottseligkeit für ein Gewerbe halten / deren Bauch ihr Gott ist / deren Ehre endlich zu Schanden wird / auch in Lutherischen Kirchen gefunden würden / was wäre es Wunder? dass aber dieses die gemeine Praxis sei / und man auf solche Weiß per genitivum & dativum bei den lutherischen Kirchen-Dienst suchen müsste; ist Deutsch davon zu reden / ein offenbare Land- und Schandelugen / damit tiefe Duckmäuser und Fledermäuse evangelische Könige / Chur- und Fürsten / und andere Obrigkeiten / auch deren Geist- und Weltliche bediente / Ehrendiebischer Weiß beschmitzen / und wann sie diese schwere Auflagen für der hellen Sonnen mit Beweis und Exempeln sollten verifizieren müssen / wurde der Lutherischen Kirchen Unschuld / und ihr der Lästerer Drachengift / aller Welt für Augen gelegt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6528000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17195,"date":1663,"orig":"Auff was Weis man zu Dienſt kommen muͤſſe in Dennemarck/ Hollſtein/ Pommern/ Mechelburg/ oder in den groſſen Staͤtten Hamburg/ Luͤbeck/ und andern mehr/ da allerdings die Hundspeitſcher/ wie der Calumniant geiffert/ ohne den genitivum nicht inveſtirt werden; hab ich nit erfahren/ audietur & altera pars, und wird ein vernuͤnfftiger Richter/ wider ſolches anbellen/ dem Beklagten auch ein Ohr offen laſſen.","norm":"Auf was Weiß man zu Dienst kommen müsse in Dänemark / Hollstein / Pommern / Mechelburg / oder in den großen Stätten Hamburg / Lübeck / und anderen mehr / da allerdings die Hundspeitscher / wie der Calumniant geifert / ohne den genitivum nicht investiert werden; habe ich nicht erfahren / audietur & altera pars, und wird ein vernünftiger Richter / wieder solches anbellen / dem Beklagten auch ein Ohr offen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.952400207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17196,"date":1663,"orig":"Si accus âſſe ſufficiat, quis erit innocens?","norm":"Si accus asse sufficiat, quis erit innocens?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.761499881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17197,"date":1663,"orig":"Daß es aber in Ober Teutſchland/ ſonderlich in den Erbarn Reichsſtaͤtten/ nicht viel beſſer hergehe/ weiß ich auß Erfahrung/ daß es/ Teutſch/ offenbarlich erlogen ſeye.","norm":"Dass es aber in Ober Deutschland / sonderlich in den ehrbaren Reichsstätten / nicht viel besser hergehe / weiß ich aus Erfahrung / dass es / Deutsch / offenbarlich erlogen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.468400001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17198,"date":1663,"orig":"Und verraͤth deß Ertz-Luͤgners Gewiſſensloſe Hertz ſein eygen Maul.","norm":"Und verrät des Erz-Lügners Gewissenslose Herz sein eigen Maul.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.655900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17199,"date":1663,"orig":"Nun ſagt er/ daß es nicht nur ſo frey offentlich geſchicht/ ſondern es muß heimlich zugehen/ daß es der Bauer nicht mercke.","norm":"Nun sagt er / dass es nicht nur so frei öffentlich geschieht / sondern es muss heimlich zugehen / dass es der Bauer nicht merke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.710100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17200,"date":1663,"orig":"Wer hat dir geſagt/ was heimlich geſchehe?","norm":"Wer hat dir gesagt / was heimlich geschehe?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.625699996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17201,"date":1663,"orig":"Wo iſt die Reichs-Statt/ da einmal/ Warlich/ wie du leichtfertig ſchwoͤreſt/ der befoͤrdert werden will/ den genitivum declinirit muß/ wann er nicht will ſitzen bleiben?","norm":"Wo ist die Reichs-Statt / da einmal / Wahrlich / wie du leichtfertig schwörest / der befördert werden will / den genitivum declinirit muss / wann er nicht will sitzen bleiben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.269499778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17202,"date":1663,"orig":"Wo iſt der arme Teuffel/ der den dativum decliniret/ der hundert/ mehr oder minder Reichsthaler ſpendiret/ mit guͤldenen Pocalen und ſilbern Kannen umb ſich geworffen?","norm":"Wo ist der arme Teufel / der den dativum deklinieret / der hundert / mehr oder minder Reichstaler spendieret / mit güldenen Pokalen und silbern Kannen um sich geworfen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.993500232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17203,"date":1663,"orig":"Wer ſeynd die Herꝛen/ die Patronen/ die Juriſten/ die Politici, dann den Herꝛen Geiſtlichen redeſtu ſelbſten das Wort/ koͤnnen offtermals wenig bey der Sachen thun/ die ſich ſo haben ſchmieren und beſtechen laſſen?","norm":"Wer sind die Herren / die Patronen / die Juristen / die Politici, dann den Herren Geistlichen redest selbst das Wort / können öftermals wenig bei der Sachen tun / die sich so haben schmieren und bestechen lassen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.706399917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17204,"date":1663,"orig":"Exempla ſunt odioſa, ſagſtu:","norm":"Exempla sunt odiosa, sagst du:","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"hy","lang_cld3":"pl","lang_de":0,"norm_lmscore":5.976099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17205,"date":1663,"orig":"iſt aller Dockmaͤuſeriſchen Calumnianten Niderkleid/ damit ſie ihre Schand wollen bemaͤnteln.","norm":"ist aller Dockmäuserischen Calumnianten Niederkleid / damit sie ihre Schande wollen bemänteln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.194700241088867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17206,"date":1663,"orig":"Quaſi verò, als wann der jenige ſich foͤrchtet Haß und Mißgunſt/ oder einige Gefahr auff ſich zu laden/ der ſo frech und verwegen/ an einem Ort/ da beyder Religionen Chur- und Fuͤrſtliche anſehenliche Legaten beyſammen ſeynd/ in die Welt hinein zu liegen/ und gantze Koͤnigreich/ Chur- und Fuͤrſtenthumb/ wie auch die Evangeliſche Reichs-Staͤtte ins gemein/ als wenn das/ wie du der Laͤnge nach daher leugſt/ die rati ſtatus in puncto vocationis waͤre/ offentlich anzugeben/ ſich erkuͤhnet.","norm":"Quasi vero, als wann derjenige sich fürchtet Hass und Missgunst / oder einige Gefahr auf sich zu laden / der so frech und verwegen / an einem Ort / da beider Religionen Chur- und Fürstliche ansehenliche Legaten beisammen sind / in die Welt hinein zu liegen / und ganze Königreich / Chur- und Fürstentum / wie auch die evangelische Reichsstätte ins gemein / als wenn das / wie du der Länge nach daher lugst / die rati status in puncto vocationis wäre / öffentlich anzugeben / sich erkühnt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.481100082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17207,"date":1663,"orig":"Hoͤre mein Kerl/ ich muß dir ein wenig die Nativitaͤt ſtellen.","norm":"Höre mein Kerl / ich muss dir ein wenig die Nativität stellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.626399993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17208,"date":1663,"orig":"Biſtu nicht auch der wilden dollen Buben einer geweſt/ in welcher Zunfft ich leyder Cornelius mich auch laſſen anſchreiben/ dann Gottes Gericht foltert mein Hertz/ daß ich die Warheit bekennen muß; welche etliche Jahr auff Univerſitaͤten bacchirt/ viel verfreſſen/ verſoffen/ verhuret/ verbubet/ und wenig dabey gelernet/ letztlich/ wie du ſelbſten ſagſt/ ein paar Schmarren im Kopff/ und ein unnuͤtze Thorheit darinnen mitbracht? welche dem Nahmen nach Studioſi Theologiæ und Propheten-Kinder/ in der That Studioſues und Beltals-Kinder/ alle ihr Hoffnung kuͤnfftigen Gluͤcks und Befuͤrderung/ auff den genitivum, daß ſie etwan Prieſters Kinder/ oder auff den dativum, auff deß Vatters Beichtpfenning/ ꝛc. geſtellet; ſich ihres Anhangs/ ihrer Freundſchafft/ und deren emendicatorum ſuffragiorum, wie Gailfink ſagt/ ihrer Pocalen und ſilbern Kandeln getroͤſtet? welche ſich bey ihrer Buͤberey groſſe gewiſſe Hoffnung gemacht/ es koͤnne ihnen nit fehlen; und wachender traͤumen laſſen/ von reichen Courteſiſchen Dammes/ die ihnen nit entgehen wuͤrden:","norm":"Bist du nicht auch der wilden dollen Buben einer gewesen / in welcher Zunft ich leider Cornelius mich auch lassen anschreiben / dann Gottes Gericht foltert mein Herz / dass ich die Wahrheit bekennen muss; welche etliche Jahr auf Universitäten bacchirt / viel verfressen / versoffen / verhuret / verbubet / und wenig dabei gelernt / letztlich / wie du selbst sagst / ein paar Schmarren im Kopf / und ein unnütze Torheit darinnen mitbracht? welche dem Namen nach Studiosi Theologiae und Prophetenkinder / in der Tat Studiosus und Beltals-Kinder / alle ihr Hoffnung künftigen Glücks und Beförderung / auf den genitivum, dass sie etwan Priesters Kinder / oder auf den dativum, auf des Vaters Beichtpfennig / etc. gestellt; sich ihres Anhangs / ihrer Freundschaft / und deren emendicatorum suffragiorum, wie Gailfink sagt / ihrer Pokalen und silbern Kandeln getröstet? welche sich bei ihrer Büberei große gewisse Hoffnung gemacht / es könne ihnen nicht fehlen; und wachender träumen lassen / von reichen Courthesischen Dammes / die ihnen nicht entgehen würden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.807499885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17210,"date":1663,"orig":"Predigampt zum Ziel und Scheiben ihres Studii geſetzet/ offentlich darnach gezielt; bey ihres gleichen aber daſſelbe verachtet und geſchaͤndet/ und was ſie im Hertzen davon halten/ gnugſam zuverſtehen geben:","norm":"Predigamt zum Ziel und Scheiben ihres Studii gesetzt / öffentlich danach gezielt; bei ihresgleichen aber dasselbe verachtet und geschändet / und was sie im Herzen davon halten / genugsam zu verstehen geben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.398399829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17211,"date":1663,"orig":"dann weſſen das Hertz voll iſt/ geht das Maul uͤber? welche Gunſt zuerwerden aen Pfarꝛherꝛn und Kirchendienern mit Bezeugung groſſer Reverentz und Demuht auffgewartet/ und doch dieſelbe bey guten Geſellen durch die Hechel gelaſſen/ auch wol ihren reſpect und credit bey Zuhoͤrern zu ſchmaͤlern/ alles getadelt/ was ſie auch nicht gewuſt/ nicht gelernet/ nicht verſtanden: daß man gedencken ſolte:","norm":"dann wessen das Herz voll ist / geht das Maul über? welche Gunst zuerwerden aen Pfarrherrn und Kirchendienern mit Bezeugung großer Reverenz und Demut aufgewartet / und doch dieselbe bei guten Gesellen durch die Hechel gelassen / auch wohl ihren Respekt und credit bei Zuhörern zu schmälern / alles getadelt / was sie auch nicht gewusst / nicht gelernt / nicht verstanden: dass man Gedenken sollte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.783400058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17212,"date":1663,"orig":"iſte ſapit ſolus, reliqui volitant, velut umbræ? welche unter Buͤrgern und Bauren diſputirt wie Marck ſchreyer/ wann ſie ihren Dreck ſack verkauffen wollen; in Examinibus aber oder ſonſten unter Gelehrten ſo ſtum̃ als wie Fiſch/ nicht einmal pipſen doͤrffen/ wie die Maͤuſe? welche/ daß ichs kuͤrtzlich faſſe/ wo ſie beſorgt/ daß man ihnen ins Spiel ſehen moͤchte/ ſich wie die Engel; wo ſie ſich ſicher gewuſt/ wie Bengel ja wie junge Teuffel ſich erzeigt; und nicht geglaubt/ daß ein Aug im Himmel ſeye/ das alles ſiehet/ ein Ohr das alles hoͤret/ ein Hand die alles lencket/ ein Scepter das alles regieret/ ein Schwerd das alles ſtraffen wird?","norm":"iste sapit solus, reliqui volitant, velut umbrae? welche unter Bürgern und Bauern disputiert wie Mark Schreier / wann sie ihren Dreck sack verkaufen wollen; in Examinibus aber oder sonsten unter Gelehrten so stumm als wie Fisch / nicht einmal Piepsen dürfen / wie die Mäuse? welche / dass ich es kürzlich fasse / wo sie besorgt / dass man ihnen ins Spiel sehen möchte / sich wie die Engel; wo sie sich sicher gewusst / wie Bengel ja wie junge Teufel sich erzeigt; und nicht geglaubt / dass ein Auge im Himmel sei / das alles sieht / ein Ohr das alles höret / ein Hand die alles lenket / ein Zepter das alles regieret / ein Schwert das alles strafen wird?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.209400177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17213,"date":1663,"orig":"Und ſolten ſolche Buben hernach eben per genitivum oder dativum ins Predigampt kommen? und ſolte Kunſt und Geſchicklichkeit wenig helffen; daß einer wol ſtudirt/ gereiſet/ tuͤchtig und qualificirt/ darzu von Gott begnadet iſt mit guten naturalibus, das nicht conſiderirt werden/ ſondern man allein auffs Geld oder Heuraht ſehen?","norm":"Und sollten solche Buben hernach eben per genitivum oder dativum ins Predigamt kommen? und sollte Kunst und Geschicklichkeit wenig helfen; dass einer wohl studiert / gereist / tüchtig und qualifiziert / dazu von Gott begnadet ist mit guten naturalibus, das nicht considerirt werden / sondern man allein aufs Geld oder Heirat sehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.753799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17214,"date":1663,"orig":"Ey leug du Teuffel leug!","norm":"Ei leug du Teufel leug!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"cy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":10.052599906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17215,"date":1663,"orig":"ſo weit wirds Gott dem Sathan nimmermehr verhaͤngen.","norm":"so weit wird es Gott dem Satan nimmermehr verhängen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.986499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17216,"date":1663,"orig":"Wo ſeynd die/ welche wol ſtudirt/ gereiſet/ tuͤchtig und qualificirt/ die nicht conſiderirt werden? wo ſind ſie ſitzen blieben?","norm":"Wo sind die / welche wohl studiert / gereist / tüchtig und qualifiziert / die nicht considerirt werden? wo sind sie sitzen blieben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.522299766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17217,"date":1663,"orig":"Du aber haſt wohl ſtudirt nicht in der Bibel/ ſondern in Buͤblen; nicht in Patribus, ſondern in matribus; die Weinkandel/ war dein Dintenfaß/ Glaͤſer dein Feder/ die Gurgel dein Papier; Codices, meretricum podices, darauff haſtu dich gelegt/ und ſtatliche profuſion gemacht/ biß dem Vater der Beutel ſo leer worden/ als dein Kopff von Kunſt/ und dein Seel von Gewiſſen iſt: Du haſt anſehnlich gereiſet/ durchs gantze Schlauraffenland/ und in allen Weinkellern/ Bubenwinckeln/ wol gar Kaͤuchen und Narrenhaͤuſeln/ deines Namens Gedaͤchtnus hinterlaſſen; manchen Baͤren angebunden/ manchen Affen gefangen/ manche Sau gehetzet/ Fuͤchs geſchoſſen/ Haſen agirt; darffſt dich mit Ehren wieder ſehen laſſen/ wann die Speckmaͤuß außfliegen.","norm":"Du aber hast wohl studiert nicht in der Bibel / sondern in Büblen; nicht in Patribus, sondern in matribus; die Weinkandel / war dein Tintenfass / Gläser dein Feder / die Gurgel dein Papier; Codices, meretricum podices, darauf hast du dich gelegt / und staatliche Profusion gemacht / bis dem Vater der Beutel so leer worden / als dein Kopf von Kunst / und dein Seele von Gewissen ist: Du hast ansehnlich gereist / durchs ganze Schlaraffenland / und in allen Weinkellern / Bubenwinkeln / wohl gar Keuchen und Narrenhäufeln / deines Namens Gedächtnis hinterlassen; manchen Bären angebunden / manchen Affen gefangen / manche Sau gehetzt / Füchse geschossen / Hasen agiert; darfst dich mit Ehren wieder sehen lassen / wann die Speckmäuß ausfliegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.639900207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17218,"date":1663,"orig":"Aber wo komme ich hin/ mein Bruder/ Veix Finx? haͤtte ſchier dein vergeſſen; wiewol ich weder dein noch mein vergeſſen hab.","norm":"Aber wo komme ich hin / mein Bruder / Feix Finx? hätte schier dein vergessen; wiewohl ich weder dein noch mein Vergessen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.17519998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17219,"date":1663,"orig":"Das ſage ich dir/ Experto crede Ruperto, wer ſich auff genitivum und dativum verlaͤſt/ wird ſich betꝛogen finden/ und endlich in ſolche deſperation ſtuͤrtzen/ darinnen ich jetzo ſchwebe/ da es heiſt: aut miles aut monachus! doch wer weiß?","norm":"Das sage ich dir / Experto crede Ruperto, wer sich auf genitivum und dativum verlässt / wird sich betrogen finden / und endlich in solche Desperation stürzen / darinnen ich jetzt schwebe / da es heißt: aut miles aut monachus! doch wer weiß?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.557000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17220,"date":1663,"orig":"Gott wird noch etwan ein Tertium zeigen.","norm":"Gott wird noch etwan ein Tertium zeigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.179399967193603} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17221,"date":1663,"orig":"Mein Bruder/ ich habs erfahren/ daß der dativuswenig helffe Wer mit ſilbern Kugeln will ſchieſſen/ verſchieſt viel/ und erſchieſt wenig.","norm":"Mein Bruder / ich habe es erfahren / dass der dativuswenig helfe wer mit silbern Kugeln will schießen / verschießt viel / und erschießt wenig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.024799823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17222,"date":1663,"orig":"Es ſeynd/ ſonderlich in Reichsſtaͤdten/ ſo viel veſt und ſchußfreye/ daß kein gulden Pocal oder ſilbern Kandel/ deren ich und du und unſers gleichen wenig zuverſchieſſen haben/ durch die Haut gehet.","norm":"Es sind / sonderlich in Reichsstädten / so viel fest und Schussfreie / dass kein Gulden Pokal oder silbern Kandel / deren ich und du und unseresgleichen wenig zuverschießen haben / durch die Haut geht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.410299777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17223,"date":1663,"orig":"Jch meine/ man ſolt einen ſolchen Schuͤtzen bewillkommen; wanns gnaͤdig abgienge/ wuͤrde man ihn den alten Canonem Concilii Bracacenſis unter die Naſe reiben:","norm":"Ich meine / man sollt einen solchen Schützen bewillkommen; wann es gnädig abgienge / würde man ihn den alten Canonem Concilii Bracacensis unter die Nase reiben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.11460018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17224,"date":1663,"orig":"Die uhralte Regul der Vaͤter hat von Prieſterwahl und Weyhe es alſo geordnet/ und geſagt: Anathema ſit danti & accipienti! daß du verflucht ſeyſt/ mit deinem Geld! ſo kan auch in ſolchen Orten einer allein/ er ſey Herꝛ oder Diener/ wenig außrichten da ſo viel im Raht/ im Conſiſtorio in der Doctor-Stuben/ auff der Cantzeley/ beyſammen ſitzen/ und wann mich und dich nur einer kennet/ und zu erkennen gibt/ wird uns keiner mehr auffheben.","norm":"Die uralte Regel der Väter hat von Priesterwahl und Weyhe es also geordnet / und gesagt: Anathema sit danti & accipienti! dass du verflucht seist / mit deinem Geld! so kann auch in solchen Orten einer allein / er sei Herr oder Diener / wenig ausrichten da so viel im Rat / im Konsistorio in der Doktor-Stuben / auf der Kanzlei / beisammen sitzen / und wann mich und dich nur einer kennet / und zu erkennen gibt / wird uns keiner mehr aufheben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.128200054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17225,"date":1663,"orig":"Wo aber Buͤchſen/ wo Kugeln genug?","norm":"Wo aber Büchsen / wo Kugeln genug?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ht","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.950300216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17226,"date":1663,"orig":"wo geharniſchte Maͤnner/ ſo viel zubeſtreiten?","norm":"wo geharnischte Männer / so viel zubestreiten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.833700180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17227,"date":1663,"orig":"Narꝛen plaudern/ davon ſie nichts wiſſen:","norm":"Narren plaudern / davon sie nichts wissen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5833001136779785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17228,"date":1663,"orig":"es gehoͤrt mehr zum Tantz/ als ein paar neuer Schuh.","norm":"es gehört mehr zum Tanz / als ein paar neuer Schuh.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.269199848175049} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17229,"date":1663,"orig":"Jſt wol ehender geſchehen/ daß einer vermeint/ er ſitze ſchon/ und hab alle Stimmen hinweg:","norm":"Ist wohl eher geschehen / dass einer vermeint / er sitze schon / und habe alle Stimmen hinweg:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.78879976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17230,"date":1663,"orig":"da ihn ein einiger mit lebendigen Farben abgemahlet/ ward er in den Koht geworffen/ da ihm kaum die Hund mehr anſeichen.","norm":"da ihn ein einiger mit lebendigen Farben abgemalt / wurde er in den Kot geworfen / da ihm kaum die Hund mehr anseichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.818299770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17231,"date":1663,"orig":"So gehen auch ſolche ſilbern Kugel je wol zuweil in Beltz und Beutel/ aber nicht ins Hertz.","norm":"So gehen auch solche silbern Kugel je wohl zueile in Beltz und Beutel / aber nicht ins Herz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.029699802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17232,"date":1663,"orig":"Kan wol ſeyn/ daß einer/ wie der Dockmaͤuſer ſagt/ auff Hoffnung 50. Ducaten dargelegt/ und ſeines Gelds quitt gangen/ weil er den angebotenen geringen Dienſt nicht annehmen wolte.","norm":"Kann wohl sein / dass einer / wie der Duckmäuser sagt / auf Hoffnung 50. Dukaten dargelegt / und seines Gelds quitt gegangen / weil er den angebotenen geringen Dienst nicht annehmen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.48799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17233,"date":1663,"orig":"Solche Exempel ſeynd nicht rar, an denen Orten/ davon Saresberienſis oben redet/ und dergleichen erzehlt.","norm":"Solche Exempel sind nicht rar, an denen Orten / davon Saresberiensis oben redet / und dergleichen erzählt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.687099933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17234,"date":1663,"orig":"Einer kaufft eine reiche Abtey/ ſagt er; da er beruffen ward/ fieng er an pro more ſich zu entſchuldigen/ er kenne ſich unwuͤrdig dazu: ja/ ſprach der Patron/ das iſt wahr/ dann du haſt ſie um ſo und ſo viel von mir erkaufft:","norm":"Einer kauft eine reiche Abtei / sagt er; da er berufen wurde / fing er an pro more sich zu entschuldigen / er kenne sich unwürdig dazu: ja / sprach der Patron / das ist wahr / dann du hast sie um so und so viel von mir erkauft:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.506199836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17235,"date":1663,"orig":"weil du dich aber ſelbſt untuͤchtig bekenneſt/ ſo bin ich frey: magſt hinziehen/ wo du herkommen biſt/ und wollen wir uns um eines tuͤchtigen und wuͤrdigen umſehen.","norm":"weil du dich aber selbst untüchtig bekennest / so bin ich frei: magst hinziehen / wo du herkommen bist / und wollen wir uns um eines tüchtigen und würdigen umsehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.209199905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17236,"date":1663,"orig":"Unter Regierung Rogerii des Koͤnigs/ waꝛd in Apulien ein ſtattlich Biſtum ledig: drey marckten darum/ ein Apt/ ein Archidiacon, und ein Leye/ des Koͤnigs Vogt.","norm":"Unter Regierung Rogerii des Königs / wart in Apulien ein stattlich Bistum ledig: drei markten darum / ein Apt / ein Archidiacon, und ein Leye / des Königs Vogt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.071599960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17237,"date":1663,"orig":"Ein jeder verſprach mit Hand und Siegel dem Cantzler ein ſtarcks Summa Gelds:","norm":"Ein jeder versprach mit Hand und Siegel dem Kanzler ein starkes Summa Gelds:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.170000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17238,"date":1663,"orig":"Als man zur Wahl ſchreiten ſollen/ legte der Cantzler die obligationen offentlich auff: wurden alſo die 3. Simoniaci verdamt; ein armer Muͤnch/ der an nits weniger gedacht/ Canonicè erwehlt/ und muſten jene drey/ was ſie verſchrieben/ biß auff den letzten Heller bezahlen.","norm":"Als man zur Wahl schreiten sollen / legte der Kanzler die Obligationen öffentlich auf: wurden also die 3. Simoniaci verdammt; ein armer Münch / der an Nitz weniger gedacht / Canonice erwählt / und mussten jene drei / was sie verschrieben / bis auf den letzten Heller bezahlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.760300159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17239,"date":1663,"orig":"So/ ſo/ ſagt er/ muß man es den Spuͤrhunden machen/ qui omnes ſedes olfaciunt.","norm":"So / so / sagt er / muss man es den Spürhunden machen / qui omnes sedes olfaciunt.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.948999881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17240,"date":1663,"orig":"Geſchichts dann je zuweilen/ welches nicht widerſprochen wird/ daß ein geitziger Amaſias, Decanus und Kaͤlber-Superintendent zu Bethel/ oder ein Patron von Jſcharioths Art/ zu einem ſolchen ſchwartzen Candidaten ſagt:","norm":"Geschichtes dann je zuweilen / welches nicht widersprochen wird / dass ein geiziger Amasias, Decanus und Kälber-Superintendent zu Bethel / oder ein Patron von Jscharioths Art / zu einem solchen schwarzen Kandidaten sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.163300037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17241,"date":1663,"orig":"was wolt ihr mir geben/ ſo will ich ihn euch verꝛahten; ſo muß es Gebern und Nehmern gedeyen/ wie dem Hund das Gras.","norm":"was wollt ihr mir geben / so will ich ihn euch verraten; so muss es Gebern und Nehmern gedeihen / wie dem Hund das Gras.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.089399814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17242,"date":1663,"orig":"Alle Judasfluͤch muͤſſen ſie treffen/ im Pſalm.","norm":"Alle Judasflüche müssen sie treffen / im Psalm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.255300045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17243,"date":1663,"orig":"109. Jhrer Tag muͤſſe wenig werden/ ihr Ampt muß ein anderer empfahen; ihre Kinder muͤſſen Weyſen/ ihre Weiber muͤſſen Wittwen werden: ihre Kinder muͤſſen in der Jrꝛ gehen und betteln/ niemand muß ſich ihrer Weyſen erbarmen; ihre Nachkom̃en muͤſſen außgerottet/ ihr Name muß im andern Glied vertilget werden/ und ſo fortan.","norm":"109. Ihrer Tag müsse wenig werden / ihr Amt muss ein anderer empfangen; ihre Kinder müssen Weisen / ihre Weiber müssen Witwen werden: Ihre Kinder müssen in der Irr gehen und betteln / niemand muss sich ihrer Weisen erbarmen; ihre Nachkommen müssen ausgerottet / ihr Name muss im anderen Glied vertilget werden / und so fortan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.131400108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17244,"date":1663,"orig":"Baronius erzehlt/ daß umbs Jahr Chriſti 1047. ein Biſchoff/ der vom Pabſt Leo IX. ſuſpendirt worden/ ſich durch Geld wieder eingekaufft hab: als Leo ſolches innen worden/ hab er den Prieſter/ der dem Cantzler das Geld/ von wegen des Biſchoffs/ zubracht/ fuͤr ſich gefordert und geſagt: dein Geld ſey mit dir verflucht/ dz du diebiſcher weiß Gottes Gaben beſitzen wollen.","norm":"Baronius erzählt / dass ums Jahr Christi 1047 . ein Bischof / der vom Papst Leo IX. suspendiert worden / sich durch Geld wieder eingekauft habe: als Leo solches innen worden / habe er den Priester / der dem Kanzler das Geld / von wegen des Bischofs / zubracht / für sich gefordert und gesagt: Dein Geld sei mit dir verflucht / dass du diebischer weiß Gottes Gaben besitzen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.325799942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17245,"date":1663,"orig":"Von der Stund an ſey derſelbig unſinnig worden/ daß er allenthalben umblauffen muͤſſen/ nirgend uͤber 2. oder 3. Stunden bleiben koͤnnen.","norm":"Von der Stunde an sei derselbige unsinnig worden / dass er allenthalben umlaufen müssen / nirgend über 2. oder 3. Stunden bleiben können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.915599822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17246,"date":1663,"orig":"Dergleichen Miracul geſchehen in den Lutheriſchen Kirchen gar offt/ durchs offenbare Kirchen-Gebet:","norm":"Dergleichen Mirakel geschehen in den Lutherischen Kirchen gar oft / durchs offenbare Kirchengebet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.526199817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17247,"date":1663,"orig":"Wir arme Suͤnder bitten/ du wolleſt uns erhoͤren/ lieber HErre Gott/ und deine Kirche allenthalben von Woͤlffen und Miedlingen erloͤſen uud ſelig machen: Erhoͤre uns/ lieber HErre Gott! das dringet durch die Wolcken.","norm":"Wir arme Sünder bitten / du wollest uns erhören / lieber Herr Gott / und deine Kirche allenthalben von Wölfen und Mietlingen erlösen und selig machen: Erhöre uns / lieber Herr Gott! das dringet durch die Wolken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.541500091552734} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17248,"date":1663,"orig":"Darumb muß mancher/ wie ich und du/ in der irꝛ umher lauffen: mancher/ gar Hirnloß/ Witzloß/ Gewiſſensloß zum Narꝛen werden.","norm":"Darum muss mancher / wie ich und du / in der irr umherlaufen: mancher / gar Hirnloß / Witzloß / Gewissenschloss zum Narren werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.15310001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17249,"date":1663,"orig":"Obs dem der Rationem ſtatus geſchmiedet/ oder dem der es ſpargirt/ ſo gegangen/ davon kan dieſelbe ſelbſt zeugen.","norm":"Ob es dem der Rationem status geschmiedet / oder dem der es spargirt / so gegangen / davon kann dieselbe selbst zeugen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.561699867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17250,"date":1663,"orig":"Das Werck lobt ſeinen Meiſter.","norm":"Das Werk lobt seinen Meister.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.136799812316894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17251,"date":1663,"orig":"Narrenboſſen ſeynd es/ was er auch genitivo mit dem groſſen Meſſer auffſchneidet.","norm":"Narrenbossen sind es / was er auch genitivo mit dem großen Messer aufschneidet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.015999794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17252,"date":1663,"orig":"Daß man in etlichen Orten fuͤr armer Prediger Wittwen und Weyſen ſorget/ das mag den Teuffel verdrieſſen.","norm":"Dass man in etlichen Orten für armer Prediger Witwen und Weisen sorget / das mag den Teufel verdrießen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.46019983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17253,"date":1663,"orig":"Solt das wider GOtt ſeyn/ wann einer ein ſolche heurahtet/ und cæteris paribus fuͤr andern zum Dienſt gelangt? daß man einem ein Weib an den Hals zwingt; daß mancher ein 99. jaͤhrige Wittib/ oder ein krume und lahme Tochter heurahten muͤſte/ ſeynd Luͤgen/ darunter ſich Balcken beugen moͤchten.","norm":"Sollte das wider Gott sein / wann einer ein solche heiratet / und caeteris paribus für anderen zum Dienst gelangt? dass man einem ein Weib an den Hals zwingt; dass mancher ein 99. jährige Wittib / oder ein krume und lahme Tochter heiraten müsste / sind Lügen / darunter sich Balken beugen möchten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.913400173187256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17254,"date":1663,"orig":"Solte aber ein ehrlicher Geſell/ der ſeine Theologi von Gott gelernet/ ſich beſchweren/ ſeines Vorfahren hinderbliebene Wittib/ oder Tochter zu heurahten?","norm":"Sollte aber ein ehrlicher Gesell / der seine Theologen von Gott gelernt / sich beschweren / seines Vorfahren Hinterbliebene Wittib / oder Tochter zu heiraten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.36899995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17255,"date":1663,"orig":"Solte er nicht gedencken: hodiè mihi, cras tibi! ſolt er nicht gedencken/ daß die Todtenbaar auch offt unter der Cantzel ſtehe/ und ſeine Fußgaͤnger allen Nachfolgern zuruffen: Kom̃t alle hernach! ſolt er nicht gedencken/ daß er ihm ſelbſt auch ein Troſt weꝛde ſeyn in letztẽ Zuͤgen; wann er weis/ daß ſeine hinterlaſſene Weib und Kinder nicht wuͤrden verlaſſen ſeyn?","norm":"Sollte er nicht Gedenken: hodie mihi, cras tibi! sollt er nicht Gedenken / dass die Todtenbaar auch oft unter der Kanzel stehe / und seine Fußgänger allen Nachfolgern zurufen: Kommt alle hernach! sollt er nicht Gedenken / dass er ihm selbst auch ein Trost werde sein in letzten Zügen; wann er weiß / dass seine hinterlassene Weib und Kinder nicht würden verlassen sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4552998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17256,"date":1663,"orig":"Kan doch kaum ein armer Avothecker-Geſell zur Officin, ein Bader-Geſell zum Bad/ ein Schneider-Geſell zur Werckſtatt kommen/ er heurahte dann in- Handwerck/ oder nehme ein Wittib oder Tochter zum Weib; und ſollen allein Predigers Wittwen und Weyſen/ weil ſie leider nicht viel zum beſten haben/ ſonſten wuͤrde man ſich umb ſie reiſſen/ nach ihres Herren oder Vaters Tod bettlen gehen?","norm":"Kann doch kaum ein armer Avothecker-Gesell zur Offizin, ein Bader-Gesell zum Bad / ein Schneidergesell zur Werkstatt kommen / er heirate dann in-Handwerk / oder nehme ein Wittib oder Tochter zum Weib; und sollen allein Predigers Witwen und Weisen / weil sie leider nicht viel zum besten haben / sonsten würde man sich um sie reißen / nach ihres Herren oder Vaters Tod bettle gehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.617499828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17257,"date":1663,"orig":"Ithacus hoc velit, & magno mercentur Atridæ.","norm":"Ithacus hoc velit, & magno mercentur Atridae.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.469200134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17258,"date":1663,"orig":"Aber nur von Reichsſtaͤdten zu reden/ da ſolcher Brauch nicht herkommen; ſo muß ich dir/ mein Bruder/ ein ſonderbares Arcanum der Wunderregierung Gottes offenbaren.","norm":"Aber nur von Reichsstädten zu reden / da solcher Brauch nicht herkommen; so muss ich dir / mein Bruder / ein sonderbares Arkanum der Wunderregierung Gottes offenbaren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.732399940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17259,"date":1663,"orig":"Jch weiß/ und du auch/ daß mancher Prediger/ ſo frommẽ/ von Natur und Tugend wolbegabte Toͤchter hab/ daß auch der Teuffel nichts finden ſoll an ihnen zu tadlen: dennoch wann unſere Domini Feudi vom Unverſtand heimkommen/ und nach Dienſten lauffen/ begehrt keiner ein ſolche zu heurahren.","norm":"Ich weiß / und du auch / dass mancher Prediger / so frommen / von Natur und Tugend wohlbegabte Töchter habe / dass auch der Teufel nichts finden soll an ihnen zu tadeln: dennoch wann unsere Domini Feudi vom Unverstand heimkommen / und nach Diensten laufen / begehrt keiner ein solche zu heurahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.960100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17260,"date":1663,"orig":"Warumb das? mit einem Wort:","norm":"Warum das? mit einem Wort:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8531999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17261,"date":1663,"orig":"Gott will nicht zugeben/ daß ein ſolcher Geſell eines frommen Mannes Kind beſudele/ der nicht werth iſt/ daß ihm der Hencker ein Tochter gebe: und ſolte einem ſolchen Gott ſelbſt ein Kirch/ mit Chriſti Blut erarnet/ gleichſam zum Weibe geben?","norm":"Gott will nicht zugeben / dass ein solcher Gesell eines frommen Mannes Kind besudele / der nicht wert ist / dass ihm der Henker ein Tochter gebe: und sollte einem solchen Gott selbst ein Kirche / mit Christi Blut erarnet / gleichsam zum Weibe geben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2631001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17262,"date":1663,"orig":"Hier wachet Gottes Aug/ und wornach ſolche Geſellen ringen/ darnach muß es ihnen gelingen.","norm":"Hier wachet Gottes Auge / und wonach solche Gesellen ringen / danach muss es ihnen gelingen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5843000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17263,"date":1663,"orig":"Tugend gilt bey ihnen nichts; darumb muß ihnen auch keine zu theil werden.","norm":"Tugend gilt bei ihnen nichts; darum muss ihnen auch keine zuteilwerden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.274099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17264,"date":1663,"orig":"Nach Reichthumb ſtreben ſie: darumb muͤſſen ſie Bettler ſterben:","norm":"Nach Reichtum streben sie: darum müssen sie Bettler sterben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"vi","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.408100128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17265,"date":1663,"orig":"Nach Ehren trachten ſie; darumb werden ſie zu ſchanden:","norm":"Nach Ehren trachten sie; darum werden sie zu Schanden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.639100074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17266,"date":1663,"orig":"Nach Dienſten lauffen ſie/ darumb muͤſſen ſie Dienſtloß umblauffen/ biß ſie im Spital den Geiſt auffgeben.","norm":"Nach Diensten laufen sie / darum müssen sie Dienstlos umlaufen / bis sie im Spital den Geist aufgeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.509399890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17267,"date":1663,"orig":"Den Fluch wollen ſie haben/ der muß ihnen auch kommen: des Segens/ den Gott treuen Knechten biß ins tauſende Glied verheiſſen/ wolten ſie nicht/ darumb muß er auch ferne von ihnen bleiben.","norm":"Den Fluch wollen sie haben / der muss ihnen auch kommen: Des Segens / den Gott treuen Knechten bis ins tausende Glied verheißen / wollten sie nicht / darum muss er auch ferne von ihnen bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.084799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17268,"date":1663,"orig":"Hurer muͤſſen endlich mit Huren und Buͤberey bezahlt werden: und der ſich zu gut duͤncket ein Arſchpaucker zu ſeyn/ dem kan es oft nit ſogut werden/ daß er ein Hundspeitſcher werde.","norm":"Hurer müssen endlich mit Huren und Büberei bezahlt werden: und der sich zu gut dünket ein Arschpauker zu sein / dem kann es oft nicht so gut werden / dass er ein Hundspeitscher werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.367199897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17269,"date":1663,"orig":"Mein Bruder/ ich will dir ſagen/ was mir in meiner Melancholi begegnet/ ſchier wie dem H. Auguſtino.","norm":"Mein Bruder / ich will dir sagen / was mir in meiner Melancholie begegnet / schier wie dem H. Augustino.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.571899890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17270,"date":1663,"orig":"Jch ſaß in tieffen Gedancken/ nicht weit von der Hoͤllenpforten: doch lag die Bibel/ an die ich zuvorhin lang nicht gedacht/ vor mir auff dem Tiſch.","norm":"Ich saß in tiefen Gedanken / nicht weit von der Höllenpforten: doch lag die Bibel / an die ich zuvorhin lang nicht gedacht / vor mir auf dem Tisch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.122099876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17271,"date":1663,"orig":"Mich deucht/ es ruff mir einer zu: Tolle, lege!","norm":"Mich deucht / es Ruf mir einer zu: Tolle, lege!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.98960018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17272,"date":1663,"orig":"Tolle, lege!","norm":"Tolle, lege!","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":8.270299911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17273,"date":1663,"orig":"Jch nam das Buch in die Hand/ ſchlugs auff/ da kam mir alſobald unter die Augen die Hiſtori/ die ich dir auch vorleſen will:","norm":"Ich nahm das Buch in die Hand / schlug es auf / da kam mir alsobald unter die Augen die Historie / die ich dir auch vorlesen will:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.478099822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17274,"date":1663,"orig":"Aber die Soͤhne Eli waren boͤſe Buben:","norm":"Aber die Söhne Eli waren böse Buben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5005998611450195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17275,"date":1663,"orig":"die fragten nicht nach dem Herren/ noch nach dem Recht der Prieſter an das Volck/ ꝛc.","norm":"die fragten nicht nach dem Herren / noch nach dem Recht der Priester an das Volk / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.876699924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17276,"date":1663,"orig":"Die Suͤnd der Buben war ſehr groß fuͤr dem HErꝛn; dann die Leut laͤſterten das Speißopffer des HErꝛn.","norm":"Die Sünde der Buben war sehr groß für dem Herrn; dann die Leute lästerten das Speisopfer des Herrn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.735099792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17277,"date":1663,"orig":"Eli aber war ſehr alt/ und erfuhr alles/ was ſeine Soͤhne thaͤten dem gantzen Jſrael/ und daß ſie ſchlieffen bey den Weibern/ die da dieneten fuͤr der Thuͤr der Huͤtten des Stiffts.","norm":"Eli aber war sehr alt / und erfuhr alles / was seine Söhne täten dem ganzen Israel / und dass sie schliefen bei den Weibern / die da dienten für der Tür der Hütten des Stifts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.2153000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17278,"date":1663,"orig":"Und er ſprach zu ihnen: warum thut ihr ſolches? dann ich hoͤre euer boͤſes Weſen von dieſem gantzen Volck?","norm":"Und er sprach zu ihnen: warum tut ihr solches? dann ich höre euer böses Wesen von diesem ganzen Volk?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.8524999618530273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17279,"date":1663,"orig":"Jhr macht des HErꝛn Volck uͤbertretten!","norm":"Ihr macht des Herrn Volk übertreten!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.09689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17280,"date":1663,"orig":"Aber ſie gehorchten ihres Vaters Stimme nicht/ dann der HErꝛ hatte willens ſie zu toͤdten.","norm":"Aber sie gehorchten ihres Vaters Stimme nicht / dann der Herr hatte Willens sie zu töten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5030999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17281,"date":1663,"orig":"Hoͤre nun auch Gottes Urtheil:","norm":"Höre nun auch Gottes Urteil:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.283299922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17282,"date":1663,"orig":"Wer mich ehret/ den will ich auch ehren:","norm":"Wer mich ehret / den will ich auch ehren:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.665999889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17283,"date":1663,"orig":"Wer aber mich verachtet/ ſoll wiederum verachtet werden.","norm":"Wer aber mich verachtet / soll wiederum verachtet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.696400165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17284,"date":1663,"orig":"Deine zween Soͤhne Hophni und Pinehas ſollen beyde auff ein Tag ſterben.","norm":"Deine zweien Söhne Hophni und Pinehas sollen beide auf ein Tag sterben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.395800113677978} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17285,"date":1663,"orig":"Jch aber will mir einen treuen Prieſter erwecken der ſoll thun/ wie es meinem Hertzen und meiner Seel gefaͤllet/ dem will ich ein beſtaͤndig Hauß bauen/ daß er fuͤr meinem Geſalbten wandle immerdar/ und wer uͤbrig iſt von deinem Hauß/ der wird kommen/ und fuͤr jenem niederfallen/ umb einẽ filbern pfennig/ und ſtuͤck Brods/ und wird ſagen: liber/ laß mich zu einem Prieſtertheil/ daß ich ein biſſen Brods eſſe.","norm":"Ich aber will mir einen treuen Priester erwecken der soll tun / wie es meinem Herzen und meiner Seele gefällt / dem will ich ein beständig Haus bauen / dass er für meinem Gesalbten wandle immerdar / und wer übrig ist von deinem Haus / der wird kommen / und für jenem niederfallen / um einen Felbern Pfennig / und Stück Brots / und wird sagen: lieber / lass mich zu einem Priesterteil / dass ich ein bissen Brots esse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.559299945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17286,"date":1663,"orig":"Mein Bruͤder Eli Soͤhn ſind geſtorben/ und leben doch noch/ ich meine die Hiſtori rede von unſern Prieſters und Propheten Kindern auff Univerſitaͤten/ es gehet gern nach dem Sprichwort: Herren Soͤhn ſind Ochſen.","norm":"Mein Brüder Eli Söhn sind gestorben / und leben doch noch / ich meine die Historie rede von unseren Priesters und Propheten Kindern auf Universitäten / es geht gern nach dem Sprichwort: Herren Söhn sind Ochsen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.263500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17287,"date":1663,"orig":"Jch foͤrchte du und ich gehoͤren auch ins Eli Geſchlecht/ wo nicht in allen/ doch in meiſten Stuͤcken.","norm":"Ich fürchte du und ich gehören auch ins Eli Geschlecht / wo nicht in allen / doch in meisten Stücken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.785399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17288,"date":1663,"orig":"Was thaten jene/ daß dieſe auch nicht thun?","norm":"Was taten jene / dass diese auch nicht tun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.027400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17289,"date":1663,"orig":"Jene waren Belials-Buben/ dieſe auch.","norm":"Jene waren Belials-Buben / diese auch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.125899791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17290,"date":1663,"orig":"Laß die offene Placata reden/ die auff Chur- und Fuͤrſtliche und andere Obrigkeitliche Befehl angeſchlagen worden/ den Pennalismum einmal außzurotten.","norm":"Lass die offene Placata reden / die auf Chur- und Fürstliche und andere Obrigkeitliche Befehl angeschlagen worden / den Pennalismum einmal auszurotten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.949900150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17291,"date":1663,"orig":"Wo in der Tuͤrckey/ wo in der Tartarey/ unter welchen Barbaren iſt je dergleichen erhoͤret worden? haben wir nicht Bubenſtuͤck geſehen/ gehoͤret/ mitgeuͤbt und getrieben/ dann was huͤlffe laͤugnen? deren wir uns ſchaͤmen muͤſſen unſer Lebenlang.","norm":"Wo in der Türkei / wo in der Tartarey / unter welchen Barbaren ist je dergleichen erhöret worden? haben wir nicht Bubenstück gesehen / gehöret / mitgeübt und getrieben / dann was Hilfe leugnen? deren wir uns schämen müssen unser Leben lang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.720300197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17292,"date":1663,"orig":"Wo aber? nicht nur in Winckeln/ im Tunckeln/ ſondern am hellen Tag/ auff offener Gaſſen und Straſſen fuͤr den Augen der Sonnen/ und der Gerechtigkeit:","norm":"Wo aber? nicht nur in Winkeln / im Dunkeln / sondern am hellen Tag / auf offener Gassen und Straßen für den Augen der Sonnen / und der Gerechtigkeit:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.934100151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17293,"date":1663,"orig":"Ja proh magni Solis pudor! in der Kirchen/ da der Prediger auff der Cantzel/ da die H. Sacramenta auff dem Altar geſtanden/ vor dem gegenwertigen Angeſicht Gottes und ſeiner H. Engel.","norm":"Ja pro magni Solis pudor! in der Kirchen / da der Prediger auf der Kanzel / da die H. Sacramenta auf dem Altar gestanden / vor dem gegenwärtigen Angesicht Gottes und seiner H. Engel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.043000221252441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17294,"date":1663,"orig":"Wie hat man es getrieben? wann mans Deutſch ſagen ſoll/ waͤr zubeſorgen/ die Sonne moͤchte vor Scham erſchwartzen.","norm":"Wie hat man es getrieben? wann man es Deutsch sagen soll / wäre zubesorgen / die Sonne möchte vor Scham erschwartzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.853600025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17295,"date":1663,"orig":"Die Buben zu Sodom fuͤr des Lohts Hauß habens kaum ſo arg gemacht/ kurtz zuvor in der letzten Nacht/ ehe ſie mit Feur/ Schwefel und Pech vom Himmel herab verbrant worden.","norm":"Die Buben zu Sodom für des Lots Haus habens kaum so arg gemacht / kurz zuvor in der letzten Nacht / ehe sie mit Feuer / Schwefel und Pech vom Himmel herab verbrannt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.756100177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17296,"date":1663,"orig":"Wer hat das gethan? keine mehr/ keine abſcheulicher/ als Prieſters Eli Soͤhne Hophni und Pinehas.","norm":"Wer hat das getan? keine mehr / keine abscheulicher / als Priesters Eli Söhne Hophni und Pinehas.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.638500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17297,"date":1663,"orig":"Ach ſagts nicht an zu Gath/ verkuͤndigts nicht auffden Gaſſen zu Aſcalon! und waͤre wol zu wuͤnſchen/ daß nicht allein ſolche Laſter/ ſondern auch ihr Gedaͤchtnuß mit ewiger Finſternus bedeckt blieben.","norm":"Ach sagt es nicht an zu Gatt / verkündigt nicht auffden Gassen zu Ascalon! und wäre wohl zu wünschen / dass nicht allein solche Laster / sondern auch ihr Gedächtnis mit ewiger Finsternis bedeckt blieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.837100028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17298,"date":1663,"orig":"Jene fragten nichts nach dem Herren! dieſe auch Neſcientes Dominum, ſie haben nichts von Gott gewuſt/ theoreticè: und nichts nach ihm gefragt/ practicè.","norm":"Jene fragten nichts nach dem Herren! diese auch Nescientes Dominum, sie haben nichts von Gott gewusst / theoretice: und nichts nach ihm gefragt / practice.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.05210018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17299,"date":1663,"orig":"Es klagt zwar unſer Statiſt:","norm":"Es klagt zwar unser Statist:","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":10.389800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17300,"date":1663,"orig":"So jemalen ein Zeit geweſt/ da Gelehrte florirt/ ſo ſey es gewiß unſer Seculum: dann der lieben Leut ſo viel/ daß es ſcheine als ſchneyetẽ ſie vom Himmel heꝛab/ inſondeꝛheit die Studioſi Theologiæ, aber es ſind nicht alle Koͤch die lange Meſſer tragen:","norm":"So jemals ein Zeit gewesen / da Gelehrte floriert / so sei es gewiss unser Säkulum: dann der lieben Leute so viel / dass es scheine als schneiten sie vom Himmel herab / in Sonderheit die Studiosi Theologiae, aber es sind nicht alle Köche die lange Messer tragen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.676599979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17301,"date":1663,"orig":"Maͤuſedreck miſcht ſich auch unter den Pfeffer/ wann du einen ſteheſt der dich weiſe dunckt/ da iſt an einem Narren mehr Hoffnung/ dann an ihm/ ſagt Salomon.","norm":"Mäusedreck mischt sich auch unter den Pfeffer / wann du einen stehest der dich weise dünkt / da ist an einem Narren mehr Hoffnung / dann an ihm / sagt Salomon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.975200176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17302,"date":1663,"orig":"Wann S. Paulus unſere Studioſos Theologiæ ſolte anreden/ wurd er eben dieſe Wort brauchen/ ſo er an die Corinth. geſchrieben:","norm":"Wann S. Paulus unsere Studiosus Theologiae sollte anreden / wurde er eben diese Wort brauchen / so er an die Corinth. geschrieben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.68779993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17303,"date":1663,"orig":"Werdet doch einmal recht nuͤchtern/ und ſuͤndiget nicht:","norm":"Werdet doch einmal recht nüchtern / und sündiget nicht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.100200176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17304,"date":1663,"orig":"dann etliche wiſſen nichts von Gott.","norm":"dann etliche wissen nichts von Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.635200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17305,"date":1663,"orig":"Solten die etwas von Gott wiſſen/ oder glauben daß Gott ſeye/ die da hauſen und ſchmauſen/ wuͤrmen und ſchwaͤrmen? die Gott die Feigen weiſen/ und ſagen:","norm":"sollten die etwas von Gott wissen / oder glauben dass Gott sei / die da hausen und schmausen / Würmern und schwärmen? die Gott die Feigen weisen / und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.24370002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17306,"date":1663,"orig":"Heb dich von uns/ wir wollen von deinen Wegen nichts wiſſen!","norm":"Hebe dich von uns / wir wollen von deinen Wegen nichts wissen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.479100227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17307,"date":1663,"orig":"Aber weiter.","norm":"Aber weiter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.131700038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17308,"date":1663,"orig":"Jene fragten nicht nach dem Recht der Prieſter/ nahmen was ſie wolten; dieſe begehren nicht einmal zu ſtudiren/ was das neue Prieſterꝛecht vermoͤge.","norm":"Jene fragten nicht nach dem Recht der Priester / nahmen was sie wollten; diese begehren nicht einmal zu studieren / was das neue Priesterrecht vermöge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.901899814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17309,"date":1663,"orig":"Wann ſie auff der Cantzel oder vor dem Altar bey der ordination hoͤreten/ wann ſie anderſt fuͤr raſen hoͤren koͤnten oder wolten/ was ein Prediger/ als ein Haußhalter Gottes vor requiſita haben ſolte?","norm":"Wann sie auf der Kanzel oder vor dem Altar bei der Ordination hörten / wann sie anders für Rasen hören könnten oder wollten / was ein Prediger / als ein Haushalter Gottes vor requisita haben sollte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.59089994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17310,"date":1663,"orig":"ſo daͤchten ſie ja/ kehr umb/ nicht unſtraͤfflich/ ſondern Laſterhafftig/ nicht zuͤchtig/ ſondern unzuͤchtig/ nicht keuſch/ ſondern unkeuſch: Ein Weinſauffer/ dann Waſſer gibt gar kein ſubtilen Sinn:","norm":"so dächten sie ja / kehre um / nicht unsträflich / sondern Lasterhafftig / nicht züchtig / sondern unzüchtig / nicht keusch / sondern unkeusch: Ein Weinsaufer / dann Wasser gibt gar kein subtilen Sinn:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.604300022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17311,"date":1663,"orig":"Ein Bocher/ dann ſo ſtaͤrckt man ihn: Zornig/ dann ſo ſtehet man den Eyfer.","norm":"Ein Boche / dann so stärkt man ihn: Zornig / dann so steht man den Eifer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.021500110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17312,"date":1663,"orig":"Eigenſinnig/ ſonſten doͤrfft man dencken/ er wuͤſte wenig/ wann er andern nachgebe: vom Geitz wiſſen ſie nichts/ haͤtten nur gern fette Pfꝛuͤnden: ihr Demuth erſcheinet daher/ daß ſie kein Baurenprediger ſondern Stadtprediger ſeyn/ und oben/ nicht unten an ſitzen wollen.","norm":"Eigensinnig / sonsten dürft man denken / er wüsste wenig / wann er anderen nachgebe: vom Geiz wissen sie nichts / hätten nur gern fette Pfründen: Ihr Demut erscheinet daher / dass sie kein Bauernprediger sondern Stadtprediger sein / und oben / nicht unten an sitzen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.177000045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17313,"date":1663,"orig":"Jene ſchlieffen bey den Weibern/ dieſe auch:","norm":"Jene schliefen bei den Weibern / diese auch:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.900400161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17314,"date":1663,"orig":"Jene gehorchten nicht der Stimm ihres Vaters/ dieſe fragen nach Vater/ nach Mutter/ nach Vormuͤndern/ nach Obrigkeit/ nach Beichtvaͤter/ nach Profeſſoren nicht umb ein Haar/ und wann ſie geſtrafft und abgemahnet worden/ dachten ſie wie des Goldſchmieds- Jung.","norm":"Jene gehorchten nicht der Stimme ihres Vaters / diese fragen nach Vater / nach Mutter / nach Vormündern / nach Obrigkeit / nach Beichtväter / nach Professoren nicht um ein Haar / und wann sie gestraft und abgemahnt worden / dachten sie wie des Goldschmieds-Jung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.365699768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17315,"date":1663,"orig":"Ach freylich war die Suͤnd der Buben ſehr groß fuͤr dem HErren/ daß ſich auch Jung und Alt aͤrgerten/ die Studien, die hohe Schulen/ die Lehrer/ und die Lehr ſelbſten laͤſterten.","norm":"Ach freilich war die Sünde der Buben sehr groß für dem Herren / dass sich auch Jung und Alt ärgerten / die Studien, die hohe Schulen / die Lehrer / und die Lehre selbst lästerten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.684800148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17316,"date":1663,"orig":"Nun gleiche Bruͤder/ gleiche Kappen/ wie ſie Gott geehret/ ſo ehret er ſiewiderum: ja wie ſie ihn ve ꝛachtet/ ſo muͤſſen ſie wiederum verachtet werden.","norm":"Nun gleiche Brüder / gleiche Kappen / wie sie Gott geehrt / so ehret er siewiderum: ja wie sie ihn ve ragtet / so müssen sie wiederum verachtet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.574900150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17317,"date":1663,"orig":"Was iſts Wunder/ daß mancher umb Dienſt laufft/ umb einen ſilbern Pfennig laufft/ umb einen biſſen Brod laufft?","norm":"Was ist es Wunder / dass mancher um Dienst lauft / um einen silbern Pfennig lauft / um einen bissen Brot lauft?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.480100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17318,"date":1663,"orig":"Gottes Barmhertzigkeit iſt es/ daß ſie nicht wie Hophni und Pinehas am kalten Eyſen geſtorben/ wiewol auch mancher im duell auff dem Platz bleiben/ und wol ehender einer oder ander ein Feldprieſter worden/ der den Segen mit den Fuͤſſen gibt:","norm":"Gottes Barmherzigkeit ist es / dass sie nicht wie Hophni und Pinehas am kalten Eisen gestorben / wiewohl auch mancher im Duell auf dem Platz bleiben / und wohl eher einer oder ander ein Feldpriester worden / der den Segen mit den Füßen gibt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.614299774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17319,"date":1663,"orig":"Die Guͤte des HErꝛn iſt noch nicht auß/ ſonſten haͤtte ſolche laͤngſt das Feuer verbrennet/ wie Nadab und Abihu/ oder die Hoͤlle lebendig verſchlungen/ wie Core/ Dathan und Abiram.","norm":"Die Güte des Herrn ist noch nicht aus / sonsten hätte solche längst das Feuer verbrennet / wie Nadab und Abihu / oder die Hölle lebendig verschlungen / wie Core / Dathan und Abiram.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.84689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17320,"date":1663,"orig":"Was Rahts?","norm":"Was Rats?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"sw","lang_de":0,"norm_lmscore":12.418700218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17321,"date":1663,"orig":"mein Bruder/ was Rahts?","norm":"mein Bruder / was Rats?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.55459976196289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17322,"date":1663,"orig":"Jch will umbkehren/ mit dem verlohrnen Sohn/ meinem himliſchen Vater einen Fußfall thun/ und ſagen?","norm":"Ich will umkehren / mit dem verlorenen Sohn / meinem himmlischen Vater einen Fußfall tun / und sagen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.023399829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17323,"date":1663,"orig":"Vater ich hab geſuͤndiget in dem Himmel/ und fuͤr dir/ und bin nicht werth/ daß ich dein Prieſter heiſſen ſolle/ mach mich nur als den geringſten Cuſter oder Schulmeiſter einen Jch begehr kein Ehrenrock und Pfarꝛers Kleid/ will mit einem Baurenkittel; kein gemaͤſtes Kalb/ will mit Waſſer und Brod vorlieb nehmen! vielleicht/ wann Gott eine rechtſchaffene Buß/ meine thraͤnende Augẽ/ mein zerknirſchtes Hertz/ meinen rechten Ernſt ihm zu dienen/ meine Treue in dem geringen und wenigen anſiehet/ wird er mich Gnad finden laſſen/ und mich wieder holen.","norm":"Vater ich habe gesündigt in dem Himmel / und für dir / und bin nicht wert / dass ich dein Priester heißen solle / mache mich nur als den geringsten Custer oder Schulmeister einen Ich begehre kein Ehrenrock und Pfarrers Kleid / will mit einem Bauernkittel; kein Gemästes Kalb / will mit Wasser und Brot vorliebnehmen! vielleicht / wann Gott eine rechtschaffene Buße / meine tränende Augen / mein zerknirschtes Herz / meinen rechten Ernst ihm zu dienen / meine Treue in dem geringen und wenigen ansieht / wird er mich Gnade finden lassen / und mich wieder holen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.091599941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17324,"date":1663,"orig":"Spricht er alſo:","norm":"Spricht er also:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pt","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.083499908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17325,"date":1663,"orig":"Jch hab nicht Luſt zu dir!","norm":"Ich habe nicht Lust zu dir!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.621699810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17326,"date":1663,"orig":"Siehe HErr/ hier bin ich/ Er machs mit mir/ wie es ihm wolgefaͤllt?","norm":"Siehe Herr / hier bin ich / Er mache es mit mir / wie es ihm wohlgefällt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.510900020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17327,"date":1663,"orig":"Jn dem er ſolches redet/ floſſen die Thraͤnen wie ein Bach/ das Hertz gluchſete/ daß der Leib erſchuͤttert: die Zung blieb am Gaumen bekleben/ und konte mehr nicht herauß bringen als dieſe Wort:","norm":"Indem er solches redet / flossen die Tränen wie ein Bach / das Herz geluchste / dass der Leib erschüttert: Die Zunge blieb am Gaumen bekleben / und konnte mehr nicht herausbringen als diese Wort:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.599999904632568} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17328,"date":1663,"orig":"Adieu mein Bruder/ Gehe hin/ und thue desgleichen.","norm":"Adieu mein Bruder / Gehe hin / und tue desgleichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.54610013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17329,"date":1663,"orig":"Einfaͤltige Erklaͤrung der Litaney/ Den Kindern/ Knechten/ Maͤgden/ und andern einfaͤltigen gemeinen Leuten im Kirchſpiel zu S. Jacob in Hamburg/ zum Neuen Jahre mitgetheilet.","norm":"Einfältige Erklärung der Litanei / Den Kindern / Knechten / Mägden / und anderen einfältigen gemeinen Leuten im Kirchspiel zu S. Jacob in Hamburg / zum neuen Jahre mitgeteilt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.121500015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17330,"date":1663,"orig":"Denenreichen und armen Kindern/ denen Knechten und Maͤgden im Kirchſpiel zu S. Jacob","norm":"Dänenreichen und armen Kindern / denen Knechten und Mägden im Kirchspiel zu S. Jacob","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.903900146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17331,"date":1663,"orig":"WUnſche ich von Hertzen/ daß ſie nicht allein in dieſem/ ſondern auch in nachfolgenden Jahren moͤgen wachſen und zunehmen/ an Weißheit/ Alter/ und Gnade bey Gott und Menſchen/ und recommendire ihnen zum Neuen Jahr das Reimgebetlein deß andaͤchtigen und hochgelahrten Theologi zu Nuͤrnberg/ welches alſo lautet/","norm":"Wunsche ich von Herzen / dass sie nicht allein in diesem / sondern auch in nachfolgenden Jahren mögen wachsen und zunehmen / an Weisheit / Alter / und Gnade bei Gott und Menschen / und rekommandiere ihnen zum Neuen Jahr das Reimgebetlein des andächtigen und hochgelahrten Theologen zu Nürnberg / welches also lautet /","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.334099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17332,"date":1663,"orig":"Jeſulein du bringeſt allen/ Etwas mit auß deinem Thron/ Als ein wahrer Gottes Sohn: Laſſe mich dir auch gefallen; Bring auch mir/ ich bitte dich/ Etwas/ das erfreue mich.","norm":"Jesulein du bringest allen / Etwas mit aus deinem Thron / Als ein wahrer Gottes Sohn: Lasse mich dir auch gefallen; Bringe auch mir / ich bitte dich / Etwas / das erfreue mich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7617998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17333,"date":1663,"orig":"Bringe uns mit dieſer Hertzen Davids/ Salomons/ und Jobs:","norm":"Bringe uns mit dieser Herzen Davids / Salomons / und Jobs:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.962800025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17334,"date":1663,"orig":"Daß mein Thun ſey deines Lobs:","norm":"Dass mein Tun sei deines Lobs:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"az","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.016599655151367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17335,"date":1663,"orig":"Daß ich klug und allen Schmertzen Zu vertragen/ maͤchtig ſey/ Gib auch Joſcphs Hertz darbey.","norm":"Dass ich klug und allen Schmerzen zu vertragen / mächtig sei / Gib auch Joscphs Herz dabei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.384600162506103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17336,"date":1663,"orig":"Reichthumb und der Schoͤnheit Gaben/ Jſt ein Thun/ das leichtlich bricht:","norm":"Reichtum und der Schönheit Gaben / Ist ein Tun / das leichtlich bricht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.572299957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17337,"date":1663,"orig":"Drumb auch ſolchs ich bitte nicht.","norm":"Darum auch solches ich bitte nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.76609992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17338,"date":1663,"orig":"Der geſunden Leib kan haben/ Und ein taͤglich-liebes Brodt/ Hat zu klagen keine Noth.","norm":"Der gesunden Leib kann haben / Und ein täglich-liebes Brot / Hat zu klagen keine Not.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.273300170898437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17339,"date":1663,"orig":"DJeſer geiſtreiche Mann klagt in einer Predigt uͤber ſeine Zuhoͤrer/ daß ihrer viel nicht zur Kirchen kommen/ wann die Litaney geſungen werde/ und dieſelbe nicht fein mit zuſammen geſetzten Hertzen und Zungen abſingen/ und ſagt:","norm":"Dieser geistreiche Mann klagt in einer Predigt über seine Zuhörer / dass ihrer viel nicht zur Kirchen kommen / wann die Litanei gesungen werde / und dieselbe nicht fein mit zusammen gesetzten Herzen und Zungen absingen / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4654998779296875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17340,"date":1663,"orig":"Man bittet ja darinnen/ umb alle zeitliche und ewige/ leibliche und geiſtliche Wolthaten/ eines jeden inſonderheit/ und ins gemein der gantzen Chriſtlichen Kirchen/ wegen alles Verdienſts unſers HErꝛns Jeſu Chriſti:","norm":"Man bittet ja darinnen / um alle zeitliche und ewige / leibliche und geistliche Wohltaten / eines jeden in Sonderheit / und ins gemein der ganzen christlichen Kirchen / wegen alles Verdiensts unseres Herrn Jesu Christi:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.27839994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17341,"date":1663,"orig":"Wegen ſeiner Geburt:","norm":"Wegen seiner Geburt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.039000034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17342,"date":1663,"orig":"Wegen ſeines Todtkampffs und blutigen Schweiſſes; Wegen ſeines Creutzes und Todtes; Wegen ſeiner heiligen Aufferſtehung und Himmelfahrt.","norm":"Wegen seines Totkampfs und blutigen Schweißes; Wegen seines Kreuzes und Totes; Wegen seiner heiligen Auferstehung und Himmelfahrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.931700229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17343,"date":1663,"orig":"Und man verſaͤumet gemeiniglich einen ſolchen herꝛlichen Geſang/ deßgleichen in dem gantzen Geſangbuch/ ſchwerlich wird zu finden ſeyn.","norm":"Und man versäumet gemeiniglich einen solchen herrlichen Gesang / desgleichen in dem ganzen Gesangbuch / schwerlich wird zu finden sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.586400032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17344,"date":1663,"orig":"Mit welchem Ernſt Eyfer du mit ſingeſt:","norm":"Mit welchem Ernst Eifer du mit singest:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.537099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17345,"date":1663,"orig":"Jn unſer letztẽ Noth/ am juͤngſten Gericht/ Hilffuns lieber HErre Gott: Alſo wird dir auch einmal in deiner letzten Noth/ und am Juͤngſten Gericht/ von unſerm lieben HErꝛn Gott geholffen werden.","norm":"In unser letzten Not / am jüngsten Gericht / Hilffuns lieber Herr Gott: Also wird dir auch einmal in deiner letzten Not / und am jüngsten Gericht / von unserem lieben Herrn Gott geholfen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.3917999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17346,"date":1663,"orig":"Nun wird in dieſer loͤblichen Stadt alle Donnerſtage in der Bettſtunde die Litaney auch geſungen.","norm":"Nun wird in dieser löblichen Stadt alle Donnerstage in der Bettstunde die Litanei auch gesungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.173099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17347,"date":1663,"orig":"Allein ich ſehe an meinem Ort daß gar wenig Leute darbey ſich einſtellen.","norm":"Allein ich sehe an meinem Ort dass gar wenig Leute dabei sich einstellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.649499893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17348,"date":1663,"orig":"Mancher wird dencken/ ich bete und ſinge zu Hauß/ eh die Betſtunde angehet.","norm":"Mancher wird denken / ich bete und singe zu Haus / ehe die Betstunde angehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.208199977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17349,"date":1663,"orig":"Es iſt eine unbequeme Stund.","norm":"Es ist eine unbequeme Stunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.401999950408935} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17350,"date":1663,"orig":"Jch wolt/ daß es entweder fruͤher oder ſpaͤter angieng/ damit nicht die Vormittags Arbeit verhindert wuͤrde.","norm":"Ich wollte / dass es entweder früher oder später anging / damit nicht die Vormittags Arbeit verhindert würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.691299915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17351,"date":1663,"orig":"Alles hat ſeine Zeit.","norm":"Alles hat seine Zeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.553800106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17352,"date":1663,"orig":"Jch ſitze gemeiniglich wann die Bettſtunde angehet uͤber meiner Arbeit.","norm":"Ich sitze gemeiniglich wann die Bettstunde angehet über meiner Arbeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9172000885009775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17353,"date":1663,"orig":"Allein/ wann du ſo viel zu thun haſt/ warumb befihleſt du nicht deinen Soͤhnen und Toͤchtern/ deinen Knechten und Maͤgden/ daß zum wenigſten etliche unter ihnen die Bettſtunde beſuchen?","norm":"Allein / wann du so viel zu tun hast / warum befielest du nicht deinen Söhnen und Töchtern / deinen Knechten und Mägden / dass zum wenigsten etliche unter ihnen die Bettstunde besuchen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.627699851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17354,"date":1663,"orig":"Hoͤre/ was Chriſtus ſagt/ Matth. 18. v. 19.","norm":"Höre / was Christus sagt / Matth. 18. v. 19.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":4.887700080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17355,"date":1663,"orig":"Wo zween unter euch eins werden auff Erden/ warumb es iſt/ das ſie bitten wollen/ das ſoll ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel.","norm":"Wo zweien unter euch eins werden auf Erden / warum es ist / das sie bitten wollen / das soll ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.394000053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17356,"date":1663,"orig":"Will Gott erhoͤren/ wo zween eins werden auff Erden/ was wuͤrde geſchehen/ wo 100. 200. 300. 1000. ja etliche tauſend eins wuͤrden auff Erden umb etwas zu bitten?","norm":"Will Gott erhören / wo zweien eins werden auf Erden / was würde geschehen / wo 100. 200. 300. 1000 . ja etliche tausendeins würden auf Erden um etwas zu bitten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.029399871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17357,"date":1663,"orig":"Wann wir alſo miteinander einmuͤtiglich zu Gott wuͤrden ruffen und ſchreyen/ Gott wuͤrde uns geben/ was unſer Hertz begehret/ wanns uns nicht ſchaͤdlich were an unſer Seligkeit.","norm":"Wann wir also miteinander einmütig zu Gott würden rufen und schreien / Gott würde uns geben / was unser Herz begehret / wann es uns nicht schädlich wäre an unser Seligkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.361899852752685} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17358,"date":1663,"orig":"Auff den Sontag iſt die Kirche offt ſo voll/ daß der Prediger ſich durch das Volck tringen muß nach der Cantzel zu/ und wann 1000. alte Mann- und Weibsperſonen in der Kirchen ſind/ ſo ſind kaum der zehende Theil ſo viel Kinder darinnen/ frage ich/ warumb?","norm":"Auf den Sonntag ist die Kirche oft so voll / dass der Prediger sich durch das Volk Trinen muss nach der Kanzel zu / und wann 1000 . alte Mann- und Weibspersonen in der Kirchen sind / so sind kaum der zehnte Teil so viel Kinder darinnen / frage ich / warum?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.647500038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17359,"date":1663,"orig":"So wird mir geantwortet/ die Kinder haben keine Stuͤle darin ſie ſitzen koͤnnen.","norm":"So wird mir geantwortet / die Kinder haben keine Stühle darin sie sitzen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.89709997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17360,"date":1663,"orig":"Nun werden in Hamburg ſo viel 1000.","norm":"Nun werden in Hamburg so viel 1000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.228799819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17361,"date":1663,"orig":"Rthaler jaͤhrlich verbauet/ man koͤnte auch leichte noch ein paar Leiter in der Kirchen bauen/ daß die Kinder da ſtehen/ und am Sontag die Predigt anhoͤren koͤnten/ geſetzt aber/ daß die Kinder am Sontag in der Fruͤhpredigt nicht ſitzen koͤnnen/ warumb kommen ſie nicht in die Mittagspredigt da der Catechiſmus erklaͤret wird?","norm":"Rthaler jährlich verbauet / man könnte auch leichte noch ein paar Leiter in der Kirchen bauen / dass die Kinder da stehen / und am Sonntag die Predigt anhören könnten / gesetzt aber / dass die Kinder am Sonntag in der Frühpredigt nicht sitzen können / warum kommen sie nicht in die Mittagspredigt da der Catechismus erkläret wird?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.658400058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17362,"date":1663,"orig":"Warumb kom̃en ſie nicht in die Bettſtunde?","norm":"Warum kommen sie nicht in die Bettstunde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5680999755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17363,"date":1663,"orig":"Dann da gibt es offt ſo viel lediger Plaͤtze in der Kirchen/ daß man faſt mit einem Pferd darin koͤnte herumb reiten.","norm":"Dann da gibt es oft so viel lediger Plätze in der Kirchen / dass man fast mit einem Pferd darin könnte herumreiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7835001945495605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17364,"date":1663,"orig":"Jch halte nicht dafuͤr/ daß der zehende Theil der Kinder in dem Kirchſpiel Jacobi zur Schulen gehalten werde/ ſondern die gemeine Leute laſſen ihre Kinder auffwachſen/ als wann es nicht getauffter Chriſten/ ſondern Heydniſcher Eltern Kinder weren.","norm":"Ich halte nicht dafür / dass der zehnte Teil der Kinder in dem Kirchspiel Jacobi zur Schulen gehalten werde / sondern die gemeine Leute lassen ihre Kinder aufwachsen / als wann es nicht getaufter Christen / sondern heidnischer Eltern Kinder wären.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.153299808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17365,"date":1663,"orig":"Frembde Leute verwundern ſich uͤber den groſſen Muthwillen/ welcher ſonderlich am Sontag auff dem Kirchhoff und in andern Gaſſen und Straſſen getrieben wird.","norm":"Fremde Leute verwundern sich über den großen Mutwillen / welcher sonderlich am Sonntag auf dem Kirchhof und in anderen Gassen und Straßen getrieben wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.811600208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17366,"date":1663,"orig":"Jch ruffe Himmel und Erden zu Zeugen an/ daß ich den Eltern gnugſam geſaget habe/ daß ſie auff ihre Kinder beſſer Achtung geben/ und ſie alſo erziehen ſollen/ daß ſie gerathen wie die Pfeile in der Hand eines Starcken.","norm":"Ich rufe Himmel und Erden zu Zeugen an / dass ich den Eltern genugsam gesagt habe / dass sie auf ihre Kinder besser Achtung geben / und sie also erziehen sollen / dass sie geraten wie die Pfeile in der Hand eines starken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.493100166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17367,"date":1663,"orig":"Werden ſie das nicht thun/ ſo werden ſie dermalen eins dort eine ſchwere Rechenſchafft thun muͤſſen.","norm":"Werden sie das nicht tun / so werden sie dermalen eins dort eine schwere Rechenschaft tun müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.84660005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17368,"date":1663,"orig":"Wuͤrden die Kinder recht erzogen/ ſo beduͤrfften wir keines Scharffrichters/ und innerhalb 20. Jahren haͤtten wir eine neue Welt.","norm":"Würden die Kinder recht erzogen / so bedürften wir keines Scharfrichters / und innerhalb 20. Jahren hätten wir eine neue Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.061100006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17369,"date":1663,"orig":"Auß frommen gottsfuͤrchtigen Kindern/ werden fromme Juͤnglinge und Jungfrauen/ auß frommen Juͤnglingen und Jungfrauen werden gottsfuͤrchtige Eheleute/ welche thun was Gott und Obrigkeit von ihnen erfordert.","norm":"Aus frommen gottesfürchtigen Kindern / werden fromme Jünglinge und Jungfrauen / aus frommen Jünglingen und Jungfrauen werden gottesfürchtige Eheleute / welche tun was Gott und Obrigkeit von ihnen erfordert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.28410005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17370,"date":1663,"orig":"Wo ſolche Leute ſind/ da wandelt Gott mit ſeinem Segen/ und ſeine Fußſtapffen trieffen von Fett.","norm":"Wo solche Leute sind / da wandelt Gott mit seinem Segen / und seine Fußstapfen triefen von Fett.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.595900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17371,"date":1663,"orig":"Der Hoheprieſter Eli war ein groſſer Mann.","norm":"Der Hohepriester Eli war ein großer Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.088699817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17372,"date":1663,"orig":"Er hatte zu befehlen einem Lande das maͤchtiger war/ als Schweden oder Dennemarck.","norm":"Er hatte zu befehlen einem Lande das mächtiger war / als Schweden oder Dänemark.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.472899913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17373,"date":1663,"orig":"Er hatte auch viel gute Qualitaͤten an ſich.","norm":"Er hatte auch viel gute Qualitäten an sich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.482200145721435} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17374,"date":1663,"orig":"Als Hanna/ Samuelis Mutter in das Hauß deß HErꝛn gen Silo kam/ und mit betruͤbtem Hertzen betete/ da vermeynte er ſie ſey truncken/ und ſchalte ſie deßwegen.","norm":"Als Hanna / Samuelis Mutter in das Haus des Herrn gen Silo kam / und mit betrübtem Herzen betete / da vermeinte er sie sei trunken / und schalte sie deswegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.871300220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17375,"date":1663,"orig":"Darauß ich abnehme/ daß er kein Trunckenbold geweſen ſey/ ſondern nuͤchtern und maͤſſig gelebet habe.","norm":"Daraus ich abnehme / dass er kein Trunkenbold gewesen sei / sondern nüchtern und mäßig gelebt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6753997802734375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17376,"date":1663,"orig":"Er mag auch wol ein guter patriot geweſen ſeyn/ der deß Landes Wolfahrt ſich hat treulich angelegen ſeyn.","norm":"Er mag auch wohl ein guter Patriot gewesen sein / der des Landes Wohlfahrt sich hat treulich angelegen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.064899921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17377,"date":1663,"orig":"Dann als er hoͤrete/ daß ſeine beyde Soͤhne in der Schlacht blieben ſeyn/ da iſt es ihm ohne Zweiffel nahe zu Hertzen gantzen.","norm":"Dann als er hörte / dass seine beide Söhne in der Schlacht blieben sein / da ist es ihm ohne Zweifel nahe zu Herzen ganzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.891200065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17378,"date":1663,"orig":"Als er aber hoͤrete/ daß die Lade deß Bundes/ das Kleinod der Jſraelitiſchen Kirchen/ in der Feinde Haͤnde kommen ſey/ da erſchrack er ſo ſehr/ daß er vom Stul fiel/ und den Hals brach.","norm":"Als er aber hörte / dass die Lade des Bundes / das Kleinod der israelitischen Kirchen / in der Feinde Hände kommen sei / da erschrak er so sehr / dass er vom Stuhl fiel / und den Hals brach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.741600036621093} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17379,"date":1663,"orig":"Aber umb der einigen boͤſen Kinderzucht willen ſtraffet Gott dieſen qualificirten vornehmen/ umb das geiſtliche uñ weltliche Regiment wolverdienten Mann/ und ſeine gantze Poſteritaͤt/ alſo/ daß einem gewiſſenhafften Haußvater die Haare moͤchten zu Berge ſtehen/ wann er es lieſet.","norm":"Aber um der einigen bösen Kinderzucht Willen straft Gott diesen qualifizierten vornehmen / um das geistliche und weltliche Regiment wohlverdienten Mann / und seine ganze Posterität / also / dass einem gewissenhaften Hausvater die Haare möchten zu Berge stehen / wann er es liest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.024400234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17380,"date":1663,"orig":"Er ſchwiege zwar nicht gar ſtille zu ſeiner Kinder Boßheit/ ſondern ſagte: Nicht meine Kinder/ das iſt nicht ein gut Geſchrey/ das ich hoͤre/ ihr macht deß HErren Volck uͤbertreten.","norm":"Er schwiege zwar nicht gar stille zu seiner Kinder Bosheit / sondern sagte: Nicht meine Kinder / das ist nicht ein gut Geschrei / das ich höre / ihr macht des Herren Volk übertreten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.083600044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17381,"date":1663,"orig":"Wann jemand wider einen Menſchen ſuͤndiget/ ſo kans der Richter ſchlichten.","norm":"Wann jemand wider einen Menschen sündiget / so kann es der Richter schlichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.066500186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17382,"date":1663,"orig":"Wann aber jemand wider Gott ſuͤndiget/ wer kan fuͤr ihn bitten? im 1. B. Sam. am 2. Cap.","norm":"Wann aber jemand wider Gott sündiget / wer kann für ihn bitten? im 1. B. Sam. am 2. Kap.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7444000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17383,"date":1663,"orig":"Aber weil dieſer groſſe Mann mit ſeinen vaͤterlichen Ermahnungen und Warnungen nicht mit einem Ernſt und Eyfer anhielte/ ſondern mit einem Fuchsſchwantz druͤber herſtrich/ und ſeine Soͤhne mehr ehrete als Gott/ lieſſe ihm der HErꝛ ſagen.","norm":"Aber weil dieser große Mann mit seinen väterlichen Ermahnungen und Warnungen nicht mit einem Ernst und Eifer anhielte / sondern mit einem Fuchsschwanz drüber herstrich / und seine Söhne mehr ehrte als Gott / ließe ihm der Herr sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.002799987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17384,"date":1663,"orig":"Sihe es wird die Zeit kommen/ daß ich will entzwey brechen deinen Arm/ und den Arm deines Vaters Hauß/ daß kein Alter ſey in deinem Hauſe.","norm":"Siehe es wird die Zeit kommen / dass ich will entzweibrechen deinen Arm / und den Arm deines Vaters Haus / dass kein Alter sei in deinem Hause.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.205699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17385,"date":1663,"orig":"Und wirſt ſehen deinen Widerwertigen in der Wohnung/ in allerley Gut/ das Jſrael geſchehen wird/ und wird kein Alter ſeyn in deines Vaters Hauſe ewiglich.","norm":"Und wirst sehen deinen widerwärtigen in der Wohnung / in allerlei Gut / das Israel geschehen wird / und wird kein Alter sein in deines Vaters Hause ewiglich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.913000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17386,"date":1663,"orig":"Doch will ich auß dir memand von meinem Altar außrotten/ auff daß deine Augen verſchmachten/ und deine Seele ſich graͤme/ und alle Menge deines Hauſes ſoll ſterben/ wann ſie Maͤnner worden ſind.","norm":"Doch will ich aus dir memand von meinem Altar ausrotten / auf dass deine Augen verschmachten / und deine Seele sich gräme / und alle Menge deines Hauses soll sterben / wann sie Männer worden sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8659000396728525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17387,"date":1663,"orig":"Und das ſoll dir ein Zeichen ſeyn/ daß uͤber deine zween Soͤhne/ Hophni und Pinehas kommen wird/ auff einen Tag werden ſie beyde ſterben.","norm":"Und das soll dir ein Zeichen sein / dass über deine zweien Söhne / Hophni und Pinehas kommen wird / auf einen Tag werden sie beide sterben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.827500104904175} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17388,"date":1663,"orig":"Jch will mir einen treuen Prieſter erwecken/ der ſoll thun wie es meinem Hertzen/ und meiner Seele gefaͤllet/ dem will ich ein beſtaͤndig Hauß bauen/ daß er fuͤr meinem Geſalbten wandele immerdar.","norm":"Ich will mir einen treuen Priester erwecken / der soll tun wie es meinem Herzen / und meiner Seele gefällt / dem will ich ein beständig Haus bauen / dass er für meinem Gesalbten wandele immerdar.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.531099796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17389,"date":1663,"orig":"Und wer uͤbrig iſt von deinem Hauſe/ der wird kommen und fuͤr jenem niderfallen/ umb einen ſilber Pfenning/ und Stuͤck Brodt/ und wird ſagen:","norm":"Und wer übrig ist von deinem Hause / der wird kommen und für jenem niederfallen / um einen Silber Pfennig / und Stück Brot / und wird sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.918900012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17390,"date":1663,"orig":"Lieber laß mich zu einem Prieſter-Theil/ daß ich ein Biſſen Brodt eſſe.","norm":"Lieber lass mich zu einem Priester-Teil / dass ich ein Bissen Brot esse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.242000102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17391,"date":1663,"orig":"Jhr Eltern iſt jemand unter euch/ der Ohren hat zu hoͤren/ der hoͤre und ſpiegele ſich an dieſem erſchrecklichen Exempel.","norm":"Ihr Eltern ist jemand unter euch / der Ohren hat zu hören / der höre und spiegele sich an diesem erschrecklichen Exempel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.94789981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17392,"date":1663,"orig":"Sind Kinder/ und kein Geld zu Kindern euch gegeben/ So lehret ſie was gut’s/ damit ſie koͤnnen Leben.","norm":"Sind Kinder / und kein Geld zu Kindern euch gegeben / So lehrt sie was Gutes / damit sie können Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.135300159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17393,"date":1663,"orig":"Man hat nicht lauter Doctor und Licentiaten vonnoͤthen/ ſondern Gott will die Welt und den Himmel auch mit frommen Kauffleuten/ mit frommen Handwercksleuten/ mit frommen Tageloͤhnern erfuͤllet haben.","norm":"Man hat nicht lauter Doktor und Lizentiaten vonnöten / sondern Gott will die Welt und den Himmel auch mit frommen Kaufleuten / mit frommen Handwerksleuten / mit frommen Tagelöhnern erfüllet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.157700061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17394,"date":1663,"orig":"Das allerfuͤrtrefflichſte/ das Gott den Eltern auff dieſer Welt geben kan/ ſind fromme Kinder.","norm":"Das fürtrefflichste / das Gott den Eltern auf dieser Welt geben kann / sind fromme Kinder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.162099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17395,"date":1663,"orig":"Dann es ſind Ebenbilde Gottes; Es ſind Bruͤder deß HErꝛn Jeſu Chriſti; Es ſind Mitgenoſſen der Engliſchen Heerſchaaren; Es ſind Erben deß ewigen Leben.","norm":"Dann es sind Ebenbilde Gottes; es sind Brüder des Herrn Jesu Christi; es sind Mitgenossen der englischen Heerscharen; es sind Erben des ewigen Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.373400211334228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17396,"date":1663,"orig":"Derowegen Eltern ſolche billich auffs allerſorgfaͤltigſte ſollen in acht nehmen:","norm":"Derowegen Eltern solche billig aufs sorgfältigste sollen in Acht nehmen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.55739974975586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17397,"date":1663,"orig":"Und ſollen ihnen nechſt ihrer eignen Seel auff der gantzẽ Welt keine Sorge laſſen hoͤher angelegẽ ſeyn/ als daß die Kinder wol aufferzogen werden.","norm":"Und sollen ihnen nächst ihrer eigenen Seele auf der ganzen Welt keine Sorge lassen höher angelegen sein / als dass die Kinder wohl auferzogen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.614099979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17398,"date":1663,"orig":"Damit nicht Gott einmal im Zorn/ Rechenſchafft von ihnen fordere/ wegen ſolches ſeines anvertrauten koſtbaren Gutes/ das er/ mit ſeines eigenen und ewigen Sohns Blut/ hat erloͤſen laſſen.","norm":"Damit nicht Gott einmal im Zorn / Rechenschaft von ihnen forder / wegen solches seines anvertrauten kostbaren Gutes / das er / mit seines eigenen und ewigen Sohns Blut / hat erlösen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.183899879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17399,"date":1663,"orig":"Alles was dir Gott ſonſt in dieſer Welt beſcheret/ das muſt du zuruͤcke laſſen/ wann du ſtirbeſt.","norm":"Alles was dir Gott sonst in dieser Welt beschert / das musst du zurücklassen / wann du stirbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.377099990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17400,"date":1663,"orig":"Allein wann du ein frommes/ wolerzogenes/ gottsfuͤrchtiges Kind haſt/ das kanſt du mit in Himmel nehmen.","norm":"Allein wann du ein frommes / wohlerzogenes / gottesfürchtiges Kind hast / das kannst du mit in Himmel nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.103700160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17401,"date":1663,"orig":"Und wann dein frommes Kind eh ſtirbt als du/ ſo biſt du verſichert/ daß eine Seele im Himmel ſey/ die von deiner Seelen herkomme/ und daß durch dieſe Seele der Himmel vermehret ſey.","norm":"Und wann dein frommes Kind ehe stirbt als du / so bist du versichert / dass eine Seele im Himmel sei / die von deiner Seelen herkomme / und dass durch diese Seele der Himmel vermehret sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.536499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17402,"date":1663,"orig":"Koͤnnet ihr arme Eltern euren Kindern nicht groſſe Kunſt und Weißheit lernen laſſen/ ſo ziehet ſie doch auff in der Zucht und Vermahnung zum HErꝛn/ wie Paulus befihlet Eph. 6. Und befihlet ihnen/ daß ſie fleiſſig zur Kirchen gehen/ Gottes Wort hoͤren/ und ſteiſſig beten.","norm":"Könnet ihr arme Eltern euren Kindern nicht große Kunst und Weisheit lernen lassen / so ziehet sie doch auf in der Zucht und Vermahnung zum Herrn / wie Paulus befiehlt Eph. 6 . Und befiehlt ihnen / dass sie fleißig zur Kirchen gehen / Gottes Wort hören / und steissig beten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.998300075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17403,"date":1663,"orig":"Die Rabbinen/ oder Lehrer der Juͤden/ hatten ein Gebot:","norm":"Die Rabbinen / oder Lehrer der Juden / hatten ein Gebot:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.571700096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17404,"date":1663,"orig":"Daß/ wann ein Kind nunmehr dreyzehen Jahr alt were/ man es zu Erfuͤllung der Geſetze Gottes/ ernſtlich mit anhalten/ und wann es demſelbigen nicht nachkaͤme gebuͤrlich beſtraffen ſolte.","norm":"Dass / wann ein Kind nunmehr dreizehn Jahr alt wäre / man es zu Erfüllung der Gesetze Gottes / ernstlich mit anhalten / und wann es demselbigen nicht nachkäme gebührlich bestrafen sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.736499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17405,"date":1663,"orig":"Sie hatten aber auch dieſes Sprichwort.","norm":"Sie hatten aber auch dieses Sprichwort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.242199897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17406,"date":1663,"orig":"Daß ein weiſer und frommer Menſch dem Geſetz bevor kaͤme/ und nicht wartete biß er darzu getrieben wuͤrde.","norm":"Dass ein weiser und frommer Mensch dem Gesetz bevor käme / und nicht wartete bis er dazu getrieben würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.412300109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17407,"date":1663,"orig":"Derowegen nahmen Joſeph und Maria noch fuͤr Außgang deß dreyzehenden Jahrs/ ihr Soͤhnlein mit hinauff gen Jeruſalem/ auff das Oſterfeſt.","norm":"Derowegen nahmen Joseph und Maria noch für Ausgang des dreizehnten Jahrs / ihr Söhnlein mit hinauf gen Jerusalem / auf das Osterfest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.22160005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17408,"date":1663,"orig":"O ihr Eltern/ die ihr nicht allein ſelbſt in den Tag hinein ſuͤndiget/ ſondern auch eure Kinder ſo uͤbel aufferziehet/ dencket doch/ daß ihr denſelbigen allen Segen entziehet/ und den Fluch zum Erbtheil hinter euch laſſet.","norm":"O ihr Eltern / die ihr nicht allein selbst in den Tag hinein sündiget / sondern auch eure Kinder so übel auferziehet / denket doch / dass ihr denselbigen allen Segen entziehet / und den Fluch zum Erbteil hinter euch lasst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.228499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17409,"date":1663,"orig":"Man kan ja recht von einer ſolchen ungewiſſenhafften Mutter/ oder von einem ſolchen ungewiſſenhafften Vater/ ſampt ſeinem Geſchlecht ſagen/ wie in dem 119. Pſalm ſtehet:","norm":"Man kann ja recht von einer solchen ungewissenhaften Mutter / oder von einem solchen ungewissenhaften Vater / samt seinem Geschlecht sagen / wie in dem 119. Psalm steht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.803199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17410,"date":1663,"orig":"Er wolte den Fluch haben; der wird ihm auch kommen:","norm":"Er wollte den Fluch haben; der wird ihm auch kommen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.837299823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17411,"date":1663,"orig":"Er wolte deß Segens nicht; ſo wird er auch ferne von thm bleiben/ etc.","norm":"Er wollte des Segens nicht; so wird er auch ferne von thm bleiben / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.149899959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17412,"date":1663,"orig":"Niemand hat jemals ſein eigen Fleiſch gehaſſet; ſondern er nehret es/ und pfleget ſeyn/ ſaget Paulus auß der Natur/ in der Epiſt. an die Eph. am 5. Cap. Soll man ſich dann nicht wundern/ daß ihr euer eigen Fleiſch ſo haſſet; (dann was ſind Kinder anders/ dann euer Fleiſch und Blut?) daß ihr ſie mit euren eigenen ungeſcheueten Miſſethaten/ und mit boͤſer Aufferziehung/ ſie in ſo groſſes Ungluͤck ſtuͤrtzet?","norm":"Niemand hat jemals sein eigen Fleisch gehasst; sondern er nähret es / und pflegt sein / sagt Paulus aus der Natur / in der Epist . an die Eph. am 5. Cap. Soll man sich dann nicht wundern / dass ihr euer eigen Fleisch so hasset; (dann was sind Kinder anders / dann euer Fleisch und Blut?) dass ihr sie mit euren eigenen ungescheuten Missetaten / und mit böser Auferziehung / sie in so großes Unglück stürzet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.904799938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17413,"date":1663,"orig":"O ihr Muͤtter/ die ihr offtmals umbreiſſet/ was der Vater bauet/ ich bitte euch umb Gottes Ehre/ und umb eurer zeit- und ewigen Wolfahrt willen/ gebt doch wol acht auff eure Kinder/ und ſehet wol zu was ihr thut.","norm":"O ihr Mütter / die ihr oftmals umreißet / was der Vater bauet / ich bitte euch um Gottes Ehre / und um eurer zeit- und ewigen Wohlfahrt Willen / gebt doch wohl acht auf eure Kinder / und sehet wohl zu was ihr tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.359000205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17414,"date":1663,"orig":"Es bezeuget es die Erfahrung/ wie man ſo leichtlich in dieſer ſtinckenden Grundſuppe der verderbten Welt/ an ihnen Kummer und Hertzenleid erleben koͤnne; und wie ſich der Teuffel freue/ wann er erlebten Eltern/ an ungeſchlachten und ungerathenen Kindern einen Schandfleck zum neuen Jahr verehren kan.","norm":"Es bezeuget es die Erfahrung / wie man so leichtlich in dieser stinkenden Grundsuppe der verderbten Welt / an ihnen Kummer und Herzenleid erleben könne; und wie sich der Teufel freue / wann er erlebten Eltern / an ungeschlachten und ungeratenen Kindern einen Schandfleck zum neuen Jahr verehren kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.998199939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17415,"date":1663,"orig":"Bey ſolchen beſchimpfften Eltern heiſt es wol recht/ wie dort der HErꝛ Chriſtus ſagte:","norm":"Bei solchen beschimpften Eltern heißt es wohl recht / wie dort der Herr Christus sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.771599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17416,"date":1663,"orig":"Selig ſind die Unfrucht baren/ und die Leiber die nicht geſaͤuget haben/ Luc. 23. Cap. Bedencket doch ihr Muͤtter/ daß Kinder ſeyn eine Gabe deß HErꝛn/ und Leibsfrucht ein Geſchenck.","norm":"Selig sind die Unfrucht baren / und die Leiber die nicht gesäugt haben / Luc. 23. Cap. Bedenket doch ihr Mütter / dass Kinder sein eine Gabe des Herrn / und Leibsfrucht ein Geschenk.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.94379997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17417,"date":1663,"orig":"Und dieſe Gabe hat Gott nicht dem Vater allein gegeben/ ſondern auch der Mutter/ und wird nicht nur von dem Vater/ ſondern auch von der Mutter Rechenſchafft fordern/ wie ſie dieſe Gabe in acht genommen haben?","norm":"Und diese Gabe hat Gott nicht dem Vater allein gegeben / sondern auch der Mutter / und wird nicht nur von dem Vater / sondern auch von der Mutter Rechenschaft fordern / wie sie diese Gabe in Acht genommen haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.978800058364868} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17418,"date":1663,"orig":"Laſſet hinfuͤro eure Kinder/ Knechte und Maͤgde fleiſſig zur Bettſtunden kommen/ und laſt ſie Gott nicht nur ihre eigene/ ſondern auch eure/ eures gantzen Hauſes/ dieſer gantzen Stadt/ und der gantzen Chriſtenheit/ Noth und Anligen in der Litaney vortragen.","norm":"Lasst hinfür eure Kinder / Knechte und Mägde fleißig zur Bettstunden kommen / und lässt sie Gott nicht nur ihre eigene / sondern auch eure / eures ganzen Hauses / dieser ganzen Stadt / und der ganzen Christenheit / Not und Anliegen in der Litanei vortragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.328199863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17419,"date":1663,"orig":"Jch vermercke/ daß viel einfaͤltige Leute/ die gemeine Kirchen- Geſaͤnge nicht verſtehen/ dann wann der Geſang/ Nun bitten wir den heiligen Geiſt/ geſungen wird:","norm":"Ich vermerke / dass viel einfältige Leute / die gemeine Kirchen-Gesänge nicht verstehen / dann wann der Gesang / Nun bitten wir den Heiligen Geist / gesungen wird:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.924600124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17420,"date":1663,"orig":"So ſingen offtmals die Leute/ daß in uns die Suͤnde nicht verzagen/ da ſie ſolten ſingen/ daß in uns die Sinne nicht verzagen.","norm":"So singen oftmals die Leute / dass in uns die Sünde nicht verzagen / da sie sollten singen / dass in uns die Sinne nicht verzagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.796199798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17421,"date":1663,"orig":"Wann der Glaube geſungen wird/ ſo ſingen viel einfaͤltige Leute/ von dem heiligen Geiſt alſo: Und mit Gaben gezieret ſchone.","norm":"Wann der Glaube gesungen wird / so singen viel einfältige Leute / von dem Heiligen Geist also: Und mit Gaben geziert schone.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.714099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17422,"date":1663,"orig":"Da ſie ſolten ſingen/ und mit Gaben zieret ſchone.","norm":"Da sie sollten singen / und mit Gaben zieret schone.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.308599948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17423,"date":1663,"orig":"O wie radbrechen ſie doch offtmals das Lied In dulci jubilo?","norm":"O wie radebrechen sie doch oftmals das Lied in dulci jubilo?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.290999889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17424,"date":1663,"orig":"Die Ohren thun mir weh/ wann ich hoͤre die Knaben bey der Leiche ſingen:","norm":"Die Ohren tun mir weh / wann ich höre die Knaben bei der Leiche singen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.512899875640869} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17425,"date":1663,"orig":"Jam mœſta, quieſta querela.","norm":"Jam moesta, quiesta querela.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"pt","lang_de":0,"norm_lmscore":6.35699987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17426,"date":1663,"orig":"Ob viel gebratenes ſey an den Lateiniſchen ſingen/ das in der Veſper geſchiehet/ (da die Knaben die Lateiniſche Lieder ſingen/ nicht nur ohne Andacht/ ſondern auch ohne Verſtand/ eben wie die Nonnen in den Kloͤſtern) davon laſſe ich andere urtheilen.","norm":"Ob viel Gebratenes sei an den Lateinischen singen / das in der Vesper geschieht / (da die Knaben die Lateinische Lieder singen / nicht nur ohne Andacht / sondern auch ohne Verstand / eben wie die Nonnen in den Klöstern) davon lasse ich andere urteilen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.897799968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17427,"date":1663,"orig":"Wuͤnſchen moͤchte ich/ daß ein Prediger in Hamburg die gebraͤuchlichſten Kirchenlieder/ dem gemeinen Volck zu Nutz/ auff der Cautzel zu erklaͤren moͤchte vor ſich nehmen/ wie mein hochgeliebter Herꝛ Collega Magiſter Vincentius Crull/ in der Capell zu S. Gertraut einen guten Anfang darzu gemacht hat; Weil ich auch vermercke daß viel Leut auch die Litaney nicht verſtehen/ als habe ich den Kindern und Einfaͤltigen eine kurtze Erklaͤrung derſelben mittheilen wollen.","norm":"Wünschen möchte ich / dass ein Prediger in Hamburg die gebräuchlichsten Kirchenlieder / dem gemeinen Volk zu Nutz / auf der Cautzel zu erklären möchte vor sich nehmen / wie mein hochgeliebter Herr Collega Magister Vincentius Crull / in der Kapelle zu S. Gertraut einen guten Anfang dazu gemacht hat; weil ich auch Vermerke dass viel Leute auch die Litanei nicht verstehen / als habe ich den Kindern und Einfältigen eine kurze Erklärung derselben mitteilen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.327300071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17428,"date":1663,"orig":"Wer ſie kuͤrtzer/ deutlicher und einfaͤltiger erklaͤren kan/ der thu es.","norm":"Wer sie kürzer / deutlicher und einfältiger erklären kann / der tue es.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.787899971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17429,"date":1663,"orig":"Erklaͤrung der Litaney.","norm":"Erklärung der Litanei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.151100158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17430,"date":1663,"orig":"WAnn Unterthanen in hoͤchſten Noͤthen ſeyn/ und wiſſen nicht wo auß oder ein/ ſo machen ſie eine unterthaͤnige Supplication, und bitten von ihrem Herꝛn gnaͤdige Huͤlffe oder Rath.","norm":"Wann Untertanen in höchsten Nöten sein / und wissen nicht wo aus oder ein / so machen sie eine untertänige Supplikation, und bitten von ihrem Herrn gnädige Hilfe oder Rat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.133200168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17431,"date":1663,"orig":"Eben alſo macht es die Chriſtliche Kirche hier auff Erden/ wann ſie in hoͤchſten Noͤthen iſt/ ſo ſtellet ſie eine unterthaͤnige Supplication an den Koͤnige aller Koͤnigen/ an den HErꝛn aller Herꝛen/ und bittet umb gnaͤdige Huͤlffe.","norm":"Eben also macht es die christliche Kirche hier auf Erden / wann sie in höchsten Nöten ist / so stellet sie eine untertänige Supplikation an den Könige aller Königen / an den Herrn aller Herren / und bittet um gnädige Hilfe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.115799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17432,"date":1663,"orig":"Eine ſolche Supplication iſt das Vater unſer.","norm":"Eine solche Supplikation ist das Vater unser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.920400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17433,"date":1663,"orig":"Das Chriſtus mit ſeinen eignen Lippen geheiliget/ und uns zu beten befohlen hat.","norm":"Das Christus mit seinen eigenen Lippen geheiligt / und uns zu beten befohlen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.046800136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17434,"date":1663,"orig":"Eine ſolche Supplication iſt auch die Litaney.","norm":"Eine solche Supplikation ist auch die Litanei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.317100048065185} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17435,"date":1663,"orig":"Jn dieſen beyden Gebeten iſt kuͤrtzlich alles verfaſſet/ was weitlaͤufftiger außgefuͤhret wird in allen Gebetbuͤchern/ welche von Chriſti Himmelfahrt an/ biß auff dieſe Stund/ gemacht/ geſchrieben/ oder gedruckt ſind.","norm":"In diesen beiden Gebeten ist kürzlich alles verfasset / was weitläufiger ausgeführt wird in allen Gebetbüchern / welche von Christi Himmelfahrt an / bis auf diese Stunde / gemacht / geschrieben / oder gedruckt sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.95959997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17436,"date":1663,"orig":"Wann ein Unterthan eine Supplication an ſeinen Herꝛn macht/ ſo gibt er ihm erſtlich ſeinen gebuͤhrenden Titul.","norm":"Wann ein Untertan eine Supplikation an seinen Herrn macht / so gibt er ihm erstlich seinen gebührenden Titel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.056600093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17437,"date":1663,"orig":"Eben alſo macht es auch die Chriſtliche Kirche wann ſie ihrem HErꝛn/ ihre allgemeine Noth und Anligen/ in der Litaney vortragen will/ und ſagt:","norm":"Eben also macht es auch die christliche Kirche wann sie ihrem Herrn / ihre allgemeine Not und Anliegen / in der Litanei vortragen will / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.121300220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17438,"date":1663,"orig":"Kyrie eleiſon/ ꝛc.","norm":"Kyrie eleison / etc.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"ro","lang_cld3":"ga","lang_de":0,"norm_lmscore":6.489099979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17439,"date":1663,"orig":"Das ſind Griechiſche Woͤrter/ und heiſſet HERR erbarme dich/ ꝛc.","norm":"Das sind griechische Wörter / und heißt Herr erbarme dich / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.534200191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17440,"date":1663,"orig":"Darauff ſagt ſie ferner:","norm":"Darauf sagt sie ferner:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.849100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17441,"date":1663,"orig":"HErr Gott Vater im Himmel erbarme dich uͤber uns.","norm":"Herr Gott Vater im Himmel erbarme dich über uns.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.6222000122070312} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17442,"date":1663,"orig":"Es will die Chriſtliche Kirche ſo viel ſagen:","norm":"Es will die christliche Kirche so viel sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.216899871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17443,"date":1663,"orig":"HErr Gott Vater/ du haſt uns gemacht/ und nicht wir ſelbſt; deine Haͤnde haben uns gearbeitet/ und gemacht alles/ was wir umb und umb ſeynd; Du haſt uns auß Leimen gemacht/ und wirſt uns wider zur Erden machen; Du haſt uns Haut und Fleiſch angezogen/ mit Beinen und Adern haſt du uns zuſammen gefuͤget; Leben und Wolthat haſt du an uns gethan/ und dein Auffſehen bewahret unſern Odem/ unſer Leben/ das der Odem anzeigt.","norm":"Herr Gott Vater / du hast uns gemacht / und nicht wir selbst; deine Hände haben uns gearbeitet / und gemacht alles / was wir um und um sind; Du hast uns aus Leimen gemacht / und wirst uns wieder zur Erden machen; Du hast uns Haut und Fleisch angezogen / mit Beinen und Adern hast du uns zusammen gefügt; Leben und Wohltat hast du an uns getan / und dein Aufsehen bewahret unseren Odem / unser Leben / das der Odem anzeigt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9832000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17444,"date":1663,"orig":"Ach ſo erbarme dich uͤber uns deine Creaturen und dein Geſchoͤpff.","norm":"Ach so erbarme dich über uns deine Kreaturen und dein Geschöpf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9351999759674072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17445,"date":1663,"orig":"Du haſt deines eigen Sohns nicht verſchonet/ ſondern haſt Jhn fuͤr uns alle dahin gegeben/ Roͤm. 8. v. 32. Ja es hat ſchier das Anſehen/ als haͤtteſt du uns/ in einen Weg/ lieber gehabt/ als deinen eigenen hertzallerliebſten Sohn/ dann eh du uns haſt wollen in dem Ort der ewigen Qual ſehen/ eh haſt du deinen eigenen Sohn jaͤmmerlich martern/ und creutzigen laſſen:","norm":"Du hast deines eigen Sohns nicht verschonet / sondern hast ihn für uns alle dahin gegeben / Röm. 8. v. 32. Ja es hat schier das Ansehen / als hättest du uns / in einen Weg / lieber gehabt / als deinen eigenen herzallerliebsten Sohn / dann ehe du uns hast wollen in dem Ort der ewigen Qual sehen / ehe hast du deinen eigenen Sohn jämmerlich martern / und kreuzigen lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.736700057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17446,"date":1663,"orig":"Ach erbarme dich auch jetzo uͤber uns.","norm":"Ach erbarme dich auch jetzt über uns.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.043300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17447,"date":1663,"orig":"HErr Gott Sohn der Welt Heyland.","norm":"Herr Gott Sohn der Welt Heiland.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.823200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17448,"date":1663,"orig":"Erbarme dich uͤber uns.","norm":"Erbarme dich über uns.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"es","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.867100000381469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17449,"date":1663,"orig":"Das iſt.","norm":"Das ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.6132001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17450,"date":1663,"orig":"Du haſt uns ſo theur erkaufft.","norm":"Du hast uns so teuer erkauft.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":3.621000051498413} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17451,"date":1663,"orig":"Du haſt uns lieber gehabt als dich ſelbſten.","norm":"Du hast uns lieber gehabt als dich selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.789700031280517} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17452,"date":1663,"orig":"Dann eh du haſt wollen ſehen/ daß wir ewig verdambt ſeyn/ eh haſt du dein Leib/ deine Seel/ dich ſelbſten gantz und gar fuͤr uns auffgeopffert.","norm":"Dann ehe du hast wollen sehen / dass wir ewig verdammt sein / ehe hast du dein Leib / deine Seele / dich selbst ganz und gar für uns aufgeopfert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.076200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17453,"date":1663,"orig":"Du haſt uns lieber gehabt/ als dich ſelbſten/ dieweil du uns dann alſo geliebt haſt.","norm":"Du hast uns lieber gehabt / als dich selbst / dieweil du uns dann also geliebt hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.759500026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17454,"date":1663,"orig":"Ach ſo erbarme dich auch jetzo uͤber uns.","norm":"Ach so erbarme dich auch jetzt über uns.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"sk","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.099100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17455,"date":1663,"orig":"HErr Gott Heiliger Geiſt.","norm":"Herr Gott Heiliger Geist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.553100109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17456,"date":1663,"orig":"Erbarme dich uͤber uns.","norm":"Erbarme dich über uns.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"es","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.867100000381469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17457,"date":1663,"orig":"Das iſt.","norm":"Das ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.6132001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17458,"date":1663,"orig":"Du haſt uns geheiliget zu dem ewigen Leben.","norm":"Du hast uns geheiligt zu dem ewigen Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.904200077056884} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17459,"date":1663,"orig":"Du haſt uns gewuͤrdiget/ daß wir deine Tempel/ Kirchen/ Wohnungen ſeyn ſollen/ 1. Cor. 3. Cap. 6. Ach ſo erbarme dich uͤber uns.","norm":"Du hast uns gewürdigt / dass wir deine Tempel / Kirchen / Wohnungen sein sollen / 1. Cor. 3. Cap. 6. Ach so erbarme dich über uns.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.132999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17460,"date":1663,"orig":"II.","norm":"II.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"xh","lang_de":0,"norm_lmscore":1.316900014877319} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17461,"date":1663,"orig":"Was begehren wir nun von unſerm dreyeinigen Gott?","norm":"Was begehren wir nun von unserem dreieinigen Gott?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.958400011062622} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17462,"date":1663,"orig":"Was ſoll er bey uns thun?","norm":"Was soll er bei uns tun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"gd","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.518199920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17463,"date":1663,"orig":"Worin ſoll er ſich uͤber uns erbarmen?","norm":"Worin soll er sich über uns erbarmen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"cy","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.434099912643432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17464,"date":1663,"orig":"Darauff demuͤtiget ſich die Chriſtliche Kirche abermals/ und ſagt:","norm":"Darauf demütiget sich die christliche Kirche abermals / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.505099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17465,"date":1663,"orig":"Sey uns gnaͤdig.","norm":"Sei uns gnädig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"es","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.19350004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17466,"date":1663,"orig":"Verſchon unſer lieber HErre Gott.","norm":"Verschon unser lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":6.374000072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17467,"date":1663,"orig":"Die Chriſtliche Kirche macht es eben wie der arme Zoͤllner im Tempel zu Jeruſalem/ der macht nicht viel Großſprecherey/ wie der ſtoltze Phariſeer/ ſondern betrachtete was er verdient hab/ ſchlug an ſeine Bruſt/ und ſagte:","norm":"Die christliche Kirche macht es eben wie der arme Zöllner im Tempel zu Jerusalem / der macht nicht viel Großsprecherei / wie der stolze Pharisäer / sondern betrachtete was er verdient habe / schlug an seine Brust / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.713900089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17468,"date":1663,"orig":"Gott ſey mir Suͤnder gnaͤdig.","norm":"Gott sei mir Sünder gnädig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"sv","lang_cld3":"az","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.332399845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17469,"date":1663,"orig":"Er wuſte wol wann GOtt mit ihm handeln wolle nach ſeiner ſtrengen Gerechtigkeit/ ſo were er wol werth/ daß die Erde ſich auffthue/ und ihn lebendig verſchlinge/ gleichwie Cohre/ Dathan und Abiram.","norm":"Er wusste wohl wann Gott mit ihm handeln wolle nach seiner strengen Gerechtigkeit / so wäre er wohl wert / dass die Erde sich auftue / und ihn lebendig verschlinge / gleichwie Kore / Dathan und Abiram.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.912300109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17470,"date":1663,"orig":"Eben alſo erinnert ſich die Chriſtliche Kirche ihrer Fehltritt/ ihrer Maͤngel und Gebrechen/ und bittet/ Gott wolle ihrer verſchonen/ und alle wolverdiente Straffen gnaͤdiglich abwenden.","norm":"Eben also erinnert sich die christliche Kirche ihrer Fehltritt / ihrer Mängel und Gebrechen / und bittet / Gott wolle ihrer verschonen / und alle wohlverdiente Strafen gnädiglich abwenden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.866600036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17471,"date":1663,"orig":"Sey uns gnaͤdig.","norm":"Sei uns gnädig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"es","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.19350004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17472,"date":1663,"orig":"Hilff uns lieber Herre Gott.","norm":"Hilfe uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.476399898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17473,"date":1663,"orig":"Hier macht es die Chriſtliche Kirche wie das Cananeiſche Weiblein/ welches vor Chriſto dem HErꝛn niderfiel/ und ſagte: HERR hilff mir.","norm":"Hier macht es die christliche Kirche wie das Cananeische Weiblein / welches vor Christo dem Herrn niederfiel / und sagte: Herr hilf mir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.103000164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17474,"date":1663,"orig":"Sie weiß daß Gott allmaͤchtig ſey und helffen koͤnne/ daß er mitleidig ſey/ und helffen wolle.","norm":"Sie weiß dass Gott allmächtig sei und helfen könne / dass er mitleidig sei / und helfen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5416998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17475,"date":1663,"orig":"Allein gleichwie das Cananeiſche Weiblein dem HErꝛn Jeſu Chriſto weder Zeit noch Maß vorſchriebe/ ſondern bloß alles ſeiner Erbarmung heim ſtellete/ alſo bittet auch die Chriſtliche Kirche/ nicht umb Recht/ ſondern umb Gnade/ und bittet/ daß ihr Gott auß Gnaden helffen wolle.","norm":"Allein gleichwie das Cananeische Weiblein dem Herrn Jesu Christo weder Zeit noch Maß vorschriebe / sondern bloß alles seiner Erbarmung heim stellte / also bittet auch die christliche Kirche / nicht um Recht / sondern um Gnade / und bittet / dass ihr Gott aus Gnaden helfen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.15880012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17476,"date":1663,"orig":"Ein jegliches rechtſchaffenes Glied der Chriſtlichen Kirchen ſeufftze bey dieſer Bitt alſo:","norm":"Ein jegliches rechtschaffenes Glied der christlichen Kirchen seufze bei dieser Bitte also:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.96120023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17477,"date":1663,"orig":"JEſu dein mitleidig Hertz/ Wende Leibs/ und Seelenſchmertz!","norm":"Jesu dein mitleidig Herz / Wende Leibs / und Seelenschmerz!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.520500183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17478,"date":1663,"orig":"JEſu dein allmaͤchtig Hand/ Helffe mir in meinem Stand.","norm":"Jesu dein allmächtig Hand / helfe mir in meinem Stand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.01200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17479,"date":1663,"orig":"Und eim jeden armen Land.","norm":"Und einem jeden armen Land.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.775400161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17480,"date":1663,"orig":"Fuͤr allen Suͤnden/ fuͤr allem Jrrthumb/ fuͤr allem Ubel.","norm":"Für allen Sünden / vor allem Irrtum / vor allem Übel.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"sv","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.128799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17481,"date":1663,"orig":"Behuͤt uns lieber HErꝛe Gott;","norm":"Behüte uns lieber Herr 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voneinander:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.876500129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17485,"date":1663,"orig":"Ach ſo behuͤte uns fuͤr allen Suͤnden; Ach gib daß wir nicht fluchen/ nicht ſchweren/ dein Wort nicht verachten/ Vater und Mutter nicht ungehorſam ſeyn; Ach gib daß unſre Hertzen nicht beſchweret werd en mit Freſſen und Sauffen/ und mit Sorgen der Nahrungen; Ach gib daß wir keine Neidhaͤmmel ſeyn.","norm":"Ach so behüte uns für allen Sünden; ach gib dass wir nicht fluchen / nicht schweren / dein Wort nicht verachten / Vater und Mutter nicht ungehorsam sein; ach gib dass unsere Herzen nicht beschweret werde en mit Fressen und Saufen / und mit Sorgen der Nahrungen; ach gib dass wir keine Neidhammel sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.204299926757812} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17486,"date":1663,"orig":"Wann wir aber in der Religion/ und in der Lehr irꝛen/ und nicht Chriſtlich leben/ ſondern allerley Ubels thun.","norm":"Wann wir aber in der Religion / und in der Lehre irren / und nicht christlich leben / sondern allerlei Übels tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.744200229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17487,"date":1663,"orig":"Ach ſo gib uns deinen heiligen Geiſt/ daß wir wider auffſtehen/ und wahre Buß thun.","norm":"Ach so gib uns deinen heiligen Geist / dass wir wieder aufstehen / und wahre Buße tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.719699859619141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17488,"date":1663,"orig":"Bekehre du uns HErꝛ/ ſo werden wir bekehret.","norm":"Bekehre du uns Herr / so werden wir bekehret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.3993000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17489,"date":1663,"orig":"Fuͤr deß Teuffels Trug und Liſt.","norm":"Für des Teufels Trug und List.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"az","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.035999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17490,"date":1663,"orig":"Behuͤt uns lieber HErre Gott.","norm":"Behüte uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.643099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17491,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17492,"date":1663,"orig":"Ach lieber Gott/ uͤbergib uns doch dem Teuffel nicht.","norm":"Ach lieber Gott / übergib uns doch dem Teufel nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.625699996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17493,"date":1663,"orig":"Du weiſt wann ein armer Suͤnder dem Teuffel in ſeine Hand und Band kommet/ wie gefaͤhrlich es mit einem ſolchen armen Menſchen ſtehe.","norm":"Du weist wann ein armer Sünder dem Teufel in seine Hand und Band kommet / wie gefährlich es mit einem solchen armen Menschen stehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.84660005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17494,"date":1663,"orig":"Ach ſo behuͤte uns/ fuͤr deß Teuffels Trug und Liſt.","norm":"Ach so behüte uns / für des Teufels Trug und List.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.337800025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17495,"date":1663,"orig":"Fuͤr boͤſem ſchnellen Todt.","norm":"Für bösem schnellen Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.200099945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17496,"date":1663,"orig":"Behuͤt uns lieber HErre Gott.","norm":"Behüte uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.643099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17497,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17498,"date":1663,"orig":"Ach laß uns nicht ſterben/ wann wir etwan von unſerm Fleiſch uͤbereilet/ groͤblich wider dich ſuͤndigen/ eh wir Buſſe thun.","norm":"Ach lass uns nicht sterben / wann wir etwan von unserem Fleisch übereilet / gröblich wider dich sündigen / ehe wir Buße tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.818299770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17499,"date":1663,"orig":"Dann ſolten wir ſterben/ in dem wir fluchen und ſchweren/ dein Wort verachten/ neidiſch/ geitzig/ etc. ſeynd:","norm":"Dann sollten wir sterben / in dem wir fluchen und schweren / dein Wort verachten / neidisch / geizig / etc. sind:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.485599994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17500,"date":1663,"orig":"Ach wie wuͤrde es unſer armen Seel ergehen:","norm":"Ach wie würde es unser armen Seele ergehen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.950200080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17501,"date":1663,"orig":"Dann du haſts einmal geſagt/ und wirſt es darbey bleiben laſſen.","norm":"Dann du hasts einmal gesagt / und wirst es dabei bleiben lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.973700046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17502,"date":1663,"orig":"Gal. 5. v. 19. 20. Offenbar ſind die Wercke deß Fleiſches/ als da ſeynd Ehebruch/ Hurerey/ Unreinigkeit/ Unzucht/ Abgoͤtterey/ Zauberey/ Feindſchafft/ Hader/ Netd/ Zorn/ Zanck/ Zwitracht/ Rotten/ Haß/ Mord/ Freſſen/ Sauffen und dergleichen/ von welchen ich euch hab zuvor geſagt/ und ſage noch zuvor/ daß die ſolches thun/ werden das Reich Gottes nicht erben.","norm":"Gal. 5. v. 19. 20. Offenbar sind die Werke des Fleisches / als da sind Ehebruch / Hurerei / Unreinigkeit / Unzucht / Abgötterei / Zauberei / Feindschaft / Hader / näht / Zorn / Zank / Zwietracht / Rotten / Hass / Mord / Fressen / Saufen und dergleichen / von welchen ich euch habe zuvor gesagt / und sage noch zuvor / dass die solches tun / werden das Reich Gottes nicht erben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.6603000164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17503,"date":1663,"orig":"Ach ſo behuͤte uns fuͤr boͤſem ſchnellen Todt/ und laß uns in Suͤnden nicht ſterben.","norm":"Ach so behüte uns für bösem schnellen Tod / und lass uns in Sünden nicht sterben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.16319990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17504,"date":1663,"orig":"Wilt du uns aber ja die Gnade thun/ O Vater im Himmel/ und ſchnell uns auß dieſem Jammerthal wegraffen/ ſo gib daß wir alsdann geruͤſt/ und bereit ſeyn in wahrem Glauben.","norm":"Willst du uns aber ja die Gnade tun / O Vater im Himmel / und schnell uns aus diesem Jammertal wegraffen / so gib dass wir alsdann Gerüst / und bereit sein in wahrem Glauben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.036600112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17505,"date":1663,"orig":"Für Peſtilentz und theurer Zeit/ fuͤr Krieg und Blutvergieſſen/ fuͤr Auffruhr und Zwytracht/ fuͤr Hagel und Ungewitter/ fuͤr Feur und Waſſersnoth.","norm":"Für Pestilenz und teurer Zeit / für Krieg und Blutvergießen / für Aufruhr und Zwietracht / für Hagel und Ungewitter / für Feuer und Wassersnot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.105999946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17506,"date":1663,"orig":"Behuͤt uns lieber HErre Gott.","norm":"Behüte uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.643099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17507,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17508,"date":1663,"orig":"Weil wir/ O allmaͤchtiger Gott/ mit unſern Suͤndẽ allerley Straffen und Plagen/ und die ewige Verdamnis wol/ wol (uͤber die maſſen wol) verſchuldet haben:","norm":"Weil wir / O allmächtiger Gott / mit unseren Sünden allerlei Strafen und Plagen / und die ewige Verdammnis wohl / wohl (über die Maßen wohl) verschuldet haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.330699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17509,"date":1663,"orig":"Ach ſo ſeufftzen wir auß dem Propheten Oſea.","norm":"Ach so seufzen wir aus dem Propheten Osea.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.178599834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17510,"date":1663,"orig":"14. Cap. v. 3. Vergib uns alle Suͤnde/ und thue uns wol/ ſo wollen wir opffern die Farꝛen unſer Lippen.","norm":"14. Cap. v. 3. Vergib uns alle Sünde / und tue uns wohl / so wollen wir Opfern die Farren unser Lippen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.367199897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17511,"date":1663,"orig":"Behuͤte uns fuͤr der ſchaͤdlichen Peſtilentz.","norm":"Behüte uns für der schädlichen Pestilenz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.564499855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17512,"date":1663,"orig":"Dann zu Zeiten der Peſtilentz gehet es traurig her.","norm":"Dann zu Zeiten der Pestilenz geht es traurig her.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.329899787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17513,"date":1663,"orig":"Auff einen Tag werden wol zehen/ zwantzig begraben/ ſonderlich in groſſen Staͤdten.","norm":"Auf einen Tag werden wohl zehn / zwanzig begraben / sonderlich in großen Städten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.499199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17514,"date":1663,"orig":"Die Leut fliehen einander.","norm":"Die Leute fliehen einander.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.677299976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17515,"date":1663,"orig":"Die Eltern wollen nicht gern zu ihren Kindern/ die Kinder wollen in ſolchem Zuſtand nicht gern zu ihren Eltern kommen.","norm":"Die Eltern wollen nicht gern zu ihren Kindern / die Kinder wollen in solchem Zustand nicht gern zu ihren Eltern kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.774600028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17516,"date":1663,"orig":"Ach ſo behuͤte uns doch fuͤr der ſchaͤdlichen Peſtilentz.","norm":"Ach so behüte uns doch für der schädlichen Pestilenz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.591899871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17517,"date":1663,"orig":"Theurung.","norm":"Teuerung.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"su","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.434100151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17518,"date":1663,"orig":"Und Armuth thut auch weh.","norm":"Und Armut tut auch weh.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.579899787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17519,"date":1663,"orig":"Ach ſo behuͤte uns lieber HERRE Gott/ fuͤr Theurung/ Hagel und Ungewitter/ und laſſe alles wol gerathen.","norm":"Ach so behüte uns lieber Herr Gott / für Teuerung / Hagel und Ungewitter / und lasse alles wohl geraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.707499980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17520,"date":1663,"orig":"Krieg.","norm":"Krieg.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.065799951553344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17521,"date":1663,"orig":"Jſt auch eine grauſame Straffe.","norm":"Ist auch eine grausame Strafe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.303999900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17522,"date":1663,"orig":"Wie uͤbel hauſen die Soldaten/ wo ſie hinkommen?","norm":"Wie übel hausen die Soldaten / wo sie hinkommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.476600170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17523,"date":1663,"orig":"Ach ſo behuͤte uns lieber HErꝛe Gott/ fuͤr Krieg/ Blutvergieſſen/ Auffruhr und Zwitracht.","norm":"Ach so behüte uns lieber Herr Gott / für Krieg / Blutvergießen / Aufruhr und Zwietracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.127500057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17524,"date":1663,"orig":"Feur/ und Waſſer","norm":"Feuer / und Wasser","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.022600173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17525,"date":1663,"orig":"Koͤnnen groſſen Schaden thun/ und in einem Tag/ viel arme Leute machen.","norm":"Können großen Schaden tun / und in einem Tag / viel arme Leute machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.970600128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17526,"date":1663,"orig":"Groſſen Schaden thut das Feur/ aber noch groͤſſern Schaden kan das Waſſer thun.","norm":"Großen Schaden tut das Feuer / aber noch größeren Schaden kann das Wasser tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.573500156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17527,"date":1663,"orig":"Ach ſo behuͤte uns lieber HErꝛe Gott fuͤr Feur/ und Waſſersnoth.","norm":"Ach so behüte uns lieber Herr Gott für Feuer / und Wassersnot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.289599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17528,"date":1663,"orig":"Fuͤr dem ewigen Todt.","norm":"Für dem ewigen Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.052299976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17529,"date":1663,"orig":"Behuͤt uns lieber HErre Gott.","norm":"Behüte uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.643099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17530,"date":1663,"orig":"Das iſt.","norm":"Das ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.6132001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17531,"date":1663,"orig":"Allmaͤchtiger Gott haben wir es zu grob gemacht mit unſern ſtatcken groben Suͤnden/ und du kanſt uns nicht laͤnger zuſehen/ ſondern muſt uns ſtraffen/ entweder mit Peſtilentz/ oder Theurung/ oder Krieg und Blutvergieſſen/ oder mit allen dreyen Ruthen zugleich.","norm":"Allmächtiger Gott haben wir es zu grob gemacht mit unseren statcken groben Sünden / und du kannst uns nicht länger zusehen / sondern musst uns strafen / entweder mit Pestilenz / oder Teuerung / oder Krieg und Blutvergießen / oder mit allen drei Ruten zugleich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.26230001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17532,"date":1663,"orig":"Soll und muß es dann alſo ſeyn/ daß Creutz und Pein auff Suͤnde folgen muͤſſen/ ſo fahr hier fort/ und ſchone dort/ und laß uns hier wol buͤſſen.","norm":"Soll und muss es dann also sein / dass Kreuz und Pein auf Sünde folgen müssen / so fahre hier fort / und schone dort / und lass uns hier wohl büßen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.832600116729736} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17533,"date":1663,"orig":"Brenne hier/ ſaͤnge hier/ ſchneide hier/ ſchlage allhier/ plage allhier.","norm":"Brenne hier / sänge hier / schneide hier / schlage allhier / plage allhier.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.174499988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17534,"date":1663,"orig":"Mache es allhier mit uns wie du wilt.","norm":"Mache es allhier mit uns wie du willst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.348800182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17535,"date":1663,"orig":"Alleine ſchone unſerer dort/ und behuͤte uns fuͤr dem ewigen Todt.","norm":"Alleine schone unserer dort / und behüte uns für dem ewigen Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.543300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17536,"date":1663,"orig":"O du ſuͤſſer JEſu Chriſt/ der du Menſch geboren biſt/ behuͤt uns fuͤr der Hoͤllen.","norm":"O du süßer Jesu Christ / der du Mensch geboren bist / behüte uns für der Höllen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.268799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17537,"date":1663,"orig":"III.","norm":"III.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"xh","lang_de":0,"norm_lmscore":1.069100022315979} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17538,"date":1663,"orig":"Gleichwie ein Unterthan in ſeiner Supplication Urſachen einwendet/ warumb ihm ſein Herr gnaͤdige Huͤlffe koͤnne widerfahren laſſen/ alſo macht es die Chriſtliche Kirche allhier auch/ und ſagt:","norm":"Gleichwie ein Untertan in seiner Supplikation Ursachen einwendet / warum ihm sein Herr gnädige Hilfe könne widerfahren lassen / also macht es die christliche Kirche allhier auch / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.59250020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17539,"date":1663,"orig":"Durch deine heilige Geburt.","norm":"Durch deine heilige Geburt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.167399883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17540,"date":1663,"orig":"Hilffuns lieber HErre Gott.","norm":"Hilffuns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.491300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17541,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17542,"date":1663,"orig":"Ach lieber HErr JEſu Chriſte/ du biſt vom Himmel kommen/ und uns zu gutem ein Menſch worden.","norm":"Ach lieber Herr Jesu Christ / du bist vom Himmel kommen / und uns zu gutem ein Mensch worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.224199771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17543,"date":1663,"orig":"Jn unſer armes Fleiſch und Blut haſtu dich verkleidet du ewiges Gut.","norm":"In unser armes Fleisch und Blut hast du dich verkleidet du ewiges Gut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.157100200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17544,"date":1663,"orig":"Ach ſo hilff uns durch deine heilige Geburt und Menſchwerdung.","norm":"Ach so hilf uns durch deine heilige Geburt und Menschwerdung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.541399955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17545,"date":1663,"orig":"Durch deinen Todtes-Kampff und blutigen Schweiß/ durch dein Creutz und Todt/ Hilff uns lieber HErre Gott.","norm":"Durch deinen Todtes-Kampff und blutigen Schweiß / durch dein Kreuz und Tod / Hilfe uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.470699787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17546,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17547,"date":1663,"orig":"Du haſt lieber HErꝛ JEſu/ unſert halben am Oelberg angefangen zu trauren/ zu zittern/ zu zagen/ ja gar Blut zu ſchwitzen/ du haſt dich alſo geiſſeln laſſen/ daß ein Heydniſch Hertz ein Mitleiden mit dir getragen/ und geſagt:","norm":"Du hast lieber Herr Jesu / unsert halben am Oelberg angefangen zu trauern / zu zittern / zu zagen / ja gar Blut zu schwitzen / du hast dich also geißeln lassen / dass ein heidnisch Herz ein Mitleiden mit dir getragen / und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.674200057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17548,"date":1663,"orig":"Sehet welch ein Menſch!","norm":"Sehet welch ein Mensch!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.786399841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17549,"date":1663,"orig":"Jſt diß nicht ein Marterbild?","norm":"Ist dies nicht ein Marterbild?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.768700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17550,"date":1663,"orig":"Jſt dieſer Menſch nicht elend zugerichtet?","norm":"Ist dieser Mensch nicht elend zugerichtet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.088099956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17551,"date":1663,"orig":"Du HERR Chriſte haſt dich alſo creutzigen laſſen/ daß du am Creutz geweinet/ und mit ſtarckem Geſchrey geruffen haſt:","norm":"Du Herr Christ hast dich also kreuzigen lassen / dass du am Kreuz geweint / und mit starkem Geschrei gerufen hast:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.625999927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17552,"date":1663,"orig":"Mein Gott/ mein Gott/ wie haſt du mich ſo verlaſſen!","norm":"Mein Gott / mein Gott / wie hast du mich so verlassen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.847599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17553,"date":1663,"orig":"Ach ſo verlaſſe uns anjetzo nicht/ ſondern hilff uns durch deinen Todtskampff und blutigen Schweiß/ durch dein Creutz und Todt.","norm":"Ach so verlasse uns jetzt nicht / sondern hilf uns durch deinen Todtskampff und blutigen Schweiß / durch dein Kreuz und Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.58050012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17554,"date":1663,"orig":"Durch dein heiliges Aufferſtehn und Himmelfahrt.","norm":"Durch dein heiliges Auferstehen und Himmelfahrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.405700206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17555,"date":1663,"orig":"Hilffuns lieber HErre Gott.","norm":"Hilffuns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.491300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17556,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17557,"date":1663,"orig":"Du HERR Chriſte biſt gewaltig von den Todten aufferſtanden/ und haſt dadurch kraͤfftiglich erwieſen/ daß du uͤberwunden habeſt; Du biſt in die Hoͤhe gefahren/ und haſt das Gefaͤngnuͤs gefangen/ du haſt Gaben empfangen fuͤr die Menſchen/ auch die Abtruͤnnigen/ daß Gott der HErꝛ dennoch daſelbſt bleiben wird.","norm":"Du Herr Christ bist gewaltig von den Toten auferstanden / und hast dadurch kräftiglich erwiesen / dass du überwunden habest; Du bist in die Höhe gefahren / und hast das Gefängnis gefangen / du hast Gaben empfangen für die Menschen / auch die Abtrünnigen / dass Gott der Herr dennoch daselbst bleiben wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.384799957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17558,"date":1663,"orig":"Jm 68. Pſalm. v. 19. Ach ſo hilff uns durch dein heilig Aufferſtehn und Himmelfahrt/ und laſſe deine Gaben vom Himmel fallen.","norm":"Im 68. Psalm . v. 19. Ach so hilf uns durch dein heilig Auferstehen und Himmelfahrt / und lasse deine Gaben vom Himmel fallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.259799957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17559,"date":1663,"orig":"Jn unſer letzten Noth/ am Juͤngſten Gericht.","norm":"In unser letzten Not / am jüngsten Gericht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.295499801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17560,"date":1663,"orig":"Hilffuns lieber HErre Gott.","norm":"Hilffuns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.491300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17561,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17562,"date":1663,"orig":"Du weiſt/ daß die letzte Noth ſeye eine groſſe Noth.","norm":"Du weist / dass die letzte Not sei eine große Not.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.965400218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17563,"date":1663,"orig":"Solten wir alsdann darnider ligen/ ſo were es geſchehen umb unſer Seelen Seligkeit.","norm":"sollten wir alsdann danieder liegen / so wäre es geschehen um unser Seelen Seligkeit.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.140500068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17564,"date":1663,"orig":"Ach ſo hilff uns in unſer letzten Noth.","norm":"Ach so hilf uns in unser letzten Not.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.664700031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17565,"date":1663,"orig":"Laſſe dein bitterſtes Leiden und Sterben an uns armen Suͤndern nicht verloren ſeyn/ fuͤhre uns alſo/ daß wir nicht in das Gericht kommen/ ſondern vom Todt zum Leben hindurch tringen/ am Juͤngſten Gericht wol beſtehen/ und hoͤren moͤgen die froͤliche Stimm kommet her/ ihr Geſegneten meines Vaters/ ererbet das Reich/ welches euch bereitet iſt/ von Anbegin der Welt.","norm":"Lasse dein bitterstes Leiden und Sterben an uns armen Sündern nicht verloren sein / führe uns also / dass wir nicht in das Gericht kommen / sondern vom Tod zum Leben hindurch Trinen / am jüngsten Gericht wohl bestehen / und hören mögen die fröhliche Stimme kommet her / ihr Gesegneten meines Vaters / ererbet das Reich / welches euch bereitet ist / von Anbeginn der Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.453700065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17566,"date":1663,"orig":"IV.","norm":"IV.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"zu","lang_de":0,"norm_lmscore":2.057800054550171} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17567,"date":1663,"orig":"Die Chriſtliche Kirch faͤhret darauff fort/ und bittet fuͤr die drey Haupt-Staͤnde/ fuͤr das Predigampt/ fuͤr die weltliche Obrigkeit/ und fuͤr das Haußweſen/ und ſpricht:","norm":"Die christliche Kirche fährt darauf fort / und bittet für die drei Hauptstände / für das Predigamt / für die weltliche Obrigkeit / und für das Hauswesen / und spricht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.002699851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17568,"date":1663,"orig":"Wir armen Suͤnder bitten/ du wolleſt uns erhoͤren lieber HErre Gott.","norm":"Wir armen Sünder bitten / du wollest uns erhören lieber Herr Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.914000034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17569,"date":1663,"orig":"Und deine heilige Chriſtliche Kirche regieren und fuͤhren.","norm":"Und deine heilige christliche Kirche regieren und führen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.801300048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17570,"date":1663,"orig":"Erhoͤr uns lieber HErre Gott.","norm":"Erhör uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.645599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17571,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17572,"date":1663,"orig":"Ach barmhertziger Vater/ wir ſind ſo arme Suͤnder/ daß es auch unterweilens wol mitten unterm Gebet/ nicht gantz ohne Suͤnde und Schwachheit abgehet.","norm":"Ach barmherziger Vater / wir sind so arme Sünder / dass es auch Unterweilens wohl mitten unterm Gebet / nicht ganz ohne Sünde und Schwachheit abgehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.518199920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17573,"date":1663,"orig":"Dann wann wir uns ſchon fuͤrnehmen/ wir wollen einbruͤnſtig und andaͤchtig beten/ ſo kommen uns dennoch offt Zweiffelung und Kleinmuth/ oder frembde Gedancken darunter.","norm":"Dann wann wir uns schon fürnehmen / wir wollen einbrünstig und andächtig beten / so kommen uns dennoch oft Zweifelung und Kleinmut / oder fremde Gedanken darunter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.889100074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17574,"date":1663,"orig":"Unſer ſuͤndliches Fleiſch laͤſſet ſeine Tuͤcke nicht/ und machet/ daß auch diß gute Werck unvollkommen iſt.","norm":"Unser sündliches Fleisch lässt seine Tücke nicht / und macht / dass auch dies gute Werk unvollkommen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.060999870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17575,"date":1663,"orig":"Heiſt alſo wol; Wir armen Suͤnder bitten; Nicht/ wir Heilige bitten.","norm":"Heißt also wohl; wir armen Sünder bitten; nicht / wir Heilige bitten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.025199890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17576,"date":1663,"orig":"Dann in dem beten nicht alles heilig und rein:","norm":"Dann in dem beten nicht alles heilig und rein:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.403500080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17577,"date":1663,"orig":"Aber ach es iſt uns hertzlich leid/ und thut uns ſchmertzlich wehe; Ach wir begehren Gnade Wir arme Suͤnder bitten/ du wolleſt deine heilige Chriſtliche Kirche regieren und fuͤhren.","norm":"Aber ach es ist uns herzlich leid / und tut uns schmerzlich wehe; ach wir begehren Gnade wir arme Sünder bitten / du wollest deine heilige christliche Kirche regieren und führen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.606100082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17578,"date":1663,"orig":"Du ſieheſt/ wie deine Chriſtliche Kirch/ ſo harte Anſtoͤß leiden muß/ ach ſo regiere und fuͤhre ſie/ daß ſie nicht darnieder lige:","norm":"Du siehst / wie deine christliche Kirche / so harte Anstösse leiden muss / ach so regiere und führe sie / dass sie nicht danieder liege:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.832499980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17579,"date":1663,"orig":"Erhalte uns HERR bey deinem Wort/ und ſteur deß Pabſts und Tuͤrcken Mord/ die Jeſum Chriſtum deinen Sohn/ wollen ſtuͤrtzen von ſeinem Thron.","norm":"Erhalte uns Herr bei deinem Wort / und steuer des Papsts und Türken Mord / die Jesus Christus deinen Sohn / wollen stürzen von seinem Thron.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.381199836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17580,"date":1663,"orig":"Beweiß deine Macht HErꝛ Jeſu Chriſt/ der du ein HErꝛ aller Herren biſt/ beſchirm dein arme Chriſtenheit/ daß ſie dich loben in Ewigkeit.","norm":"Beweis deine Macht Herr Jesu Christ / der du ein Herr aller Herren bist / beschirm dein arme Christenheit / dass sie dich loben in Ewigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.962200164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17581,"date":1663,"orig":"Alle Biſchoͤffe/ Pfarꝛ-Herꝛn und Kirchendiener in heylſamen Wort und heiligem Leben erhalten/ Allen Rotten und Aergernuͤſſen wehren/ Alle Jrrige und Verfuͤhrte wiederbringen/ Den Satan unter unſere Fůſſe treten.","norm":"Alle Bischöfe / Pfarrherrn und Kirchendiener in heilsamen Wort und heiligem Leben erhalten / Allen Rotten und Ärgernissen wehren / Alle Irrige und verführte wiederbringen / Den Satan unter unsere Fuße treten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.700900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17582,"date":1663,"orig":"Erhoͤr uns lieber HErre Gott.","norm":"Erhör uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.645599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17583,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17584,"date":1663,"orig":"Weil die Chriſtliche Kirche nicht beſtehen kan/ ohne Prediger/ ſo bitten wir du wolleſt alle Biſchoffe/ Pfarꝛer/ und Kirchendiener im heilſamen Wort/ und heiligen Leben behalten.","norm":"Weil die christliche Kirche nicht bestehen kann / ohne Prediger / so bitten wir du wollest alle Bischöfe / Pfarrer / und Kirchendiener im heilsamen Wort / und heiligen Leben behalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9430999755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17585,"date":1663,"orig":"Gib daß ſie nichts predigen/ als was in der H. 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Schrift fast ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.638500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17586,"date":1663,"orig":"Gib daß ſie dem Wort gemeß leben.","norm":"Gib dass sie dem Wort gemäß leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.788400173187256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17587,"date":1663,"orig":"Wann ein Prediger lang wol predigt/ und thut ſelbſten nicht nach ſeiner Predigt/ ſo werden die Zuhoͤrer geaͤrgert.","norm":"Wann ein Prediger lang wohl Predigt / und tut selbst nicht nach seiner Predigt / so werden die Zuhörer geärgert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.656899929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17588,"date":1663,"orig":"Darumb/ O allmaͤchtiger Vater gib/ daß ſie ſeyn ein Fuͤrbilde den Glaubigen im Wort/ im Wandel/ in der Liebe/ im Geiſt/ im Glauben/ und in der Keuſchheit.","norm":"Darum / O allmächtiger Vater gib / dass sie sein ein Vorbilde den Gläubigen im Wort / im Wandel / in der Liebe / im Geist / im Glauben / und in der Keuschheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.137700080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17589,"date":1663,"orig":"Wir wiſſen/ daß der Teuffel von Anfang der Welt/ allzeit dir nachgetrachtet habe/ daß/ wo du eine Kirche gebauet haſt/ da hat er darneben eine Capell bauen/ und allerley Rotten und Aergernuͤs anrichten wollen.","norm":"Wir wissen / dass der Teufel von Anfang der Welt / allzeit dir nachgetrachtet habe / dass / wo du eine Kirche gebaut hast / da hat er daneben eine Kapelle bauen / und allerlei Rotten und Ärgernis anrichten wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.672399997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17590,"date":1663,"orig":"Er gehet herumb wie ein bruͤllender Loͤwe/ und ſuchet welchen er verſchlinge.","norm":"Er geht herum wie ein brüllender Löwe / und suchet welchen er verschlinge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4141998291015625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17591,"date":1663,"orig":"Wo du guten Samen außſaͤeſt/ da will er ſein Unkraut darzwiſchen ſaͤen.","norm":"Wo du guten Samen aussäest / da will er sein Unkraut dazwischen säen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.215400218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17592,"date":1663,"orig":"Drumb bitten wir dich/ du wolleſt allen Rotten und Aergernuͤſſen wehren/ und die jenige irꝛende Schaͤfflein/ welche durch deß Teuffels Liſt verfuͤhret ſind/ widerumb zu deiner Heerde bringen.","norm":"Darum bitten wir dich / du wollest allen Rotten und Ärgernissen wehren / und diejenige irrende Schäflein / welche durch des Teufels List verführet sind / wiederum zu deiner Herde bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.954500198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17593,"date":1663,"orig":"Dem Teuffel ſey geboten Trutz:","norm":"Dem Teufel sei geboten Trutz:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.222800254821777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17594,"date":1663,"orig":"Denn JEſus Chriſt/ iſt unſer Schutz:","norm":"Denn Jesus Christ / ist unser Schutz:","lang_fastText":"rm","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":5.826900005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17595,"date":1663,"orig":"O JEſu ſteh’ uns treulich bey:","norm":"O Jesu stehe uns treulich bei:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.704400062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17596,"date":1663,"orig":"Daß wir vom Satan bleiben frey.","norm":"Dass wir vom Satan bleiben frei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.116199970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17597,"date":1663,"orig":"Und weil der Teuffel ein ſonderlicher abgeſagter Feind deß Predigampts iſt/ als bitten wir dich/ O du gebenedeyeter Schlangentreter/ du wolleſt den Satan unter unſer Fuͤſſe treten/ daß er Lehrer und Zuhoͤrer in threr Andacht nicht verhindere.","norm":"Und weil der Teufel ein sonderlicher abgesagter Feind des Predigamts ist / als bitten wir dich / O du Gebenedeiter Schlangentreter / du wollest den Satan unter unser Füße treten / dass er Lehrer und Zuhörer in threr Andacht nicht verhindere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.75570011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17598,"date":1663,"orig":"Wir bitten dich HErr JEſu Chriſt/ Behuͤt uns fuͤr deß Satans Liſt/","norm":"Wir bitten dich Herr Jesu Christ / Behüte uns für des Satans List /","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"mt","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.838399887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17599,"date":1663,"orig":"Der ſtaͤts nach unſer Seelen tracht:","norm":"Der stets nach unser Seelen Tracht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":11.440199851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17600,"date":1663,"orig":"Daß er an uns hab keine Macht.","norm":"Dass er an uns habe keine Macht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7399001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17601,"date":1663,"orig":"Sind wir doch dein ererbtes Gut/ Erworben durch dein theures Blut:","norm":"Sind wir doch dein ererbtes Gut / Erworben durch dein teures Blut:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.959499835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17602,"date":1663,"orig":"Das war deß ewigen Vaters Raht/ Als er uns dir geſchencket hat.","norm":"Das war des ewigen Vaters Rat / Als er uns dir geschenkt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.804999828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17603,"date":1663,"orig":"Befihl deim Engel daß er komm/ Und uns bewach dein Eigenthum:","norm":"Befehl deinem Engel dass er komme / Und uns bewach dein Eigentum:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.904399871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17604,"date":1663,"orig":"Gib uns die lieben Waͤchter zu; Daß wir fuͤrm Satan haben Ruh.","norm":"Gib uns die lieben Wächter zu; dass wir vorm Satan haben Ruhe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.746799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17605,"date":1663,"orig":"Treue Arbeiter in deine Erndte ſenden.","norm":"Treue Arbeiter in deine Ernte senden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.054399967193603} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17606,"date":1663,"orig":"Erhoͤr uns lieber HErre Gott.","norm":"Erhör uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.645599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17607,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das 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+{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17609,"date":1663,"orig":"Da Loth den reichen Stadt Junckern zu Sodoma predigte/ und ſie von groben Laſtern abmahnte/ da ſagten ſie: Du biſt der einige Frembdling allhier/ und wilt regieren.","norm":"Da Lot den reichen Stadt Junkern zu Sodoma predigte / und sie von groben Lastern abmahnte / da sagten sie: Du bist der einige Fremdling allhier / und willst regieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.50029993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17610,"date":1663,"orig":"Wolan wir wollen dich baß plagen dann jene/ Gen. 19.","norm":"wohlan wir wollen dich bass plagen dann jene / Gen. 19.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.421999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17611,"date":1663,"orig":"Die ſchaͤndliche Leut thaͤten dem gerechten Loth alles Leyd an mit ihrem unzuͤchtigen Wandel/ und quaͤlten die gerechte Seel von Tag zu Tag mit ihren unrechten Wercken/ 2. Petr. 2.","norm":"Die schändliche Leute täten dem gerechten Lot alles Leid an mit ihrem unzüchtigen Wandel / und quälten die gerechte Seele von Tag zu Tag mit ihren unrechten Werken / 2. Petr. 2.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.510499954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17612,"date":1663,"orig":"Und alſo gehet es den Predigern noch heutiges Tags wann ſie treu ſeyn wollen.","norm":"Und also geht es den Predigern noch heutiges Tags wann sie treu sein wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.085299968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17613,"date":1663,"orig":"Der Teuffel kan die Leut nicht leiden/ welche ſeinem hoͤlliſchen Reich Abbruch thun wollen.","norm":"Der Teufel kann die Leute nicht leiden / welche seinem höllischen Reich Abbruch tun wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.38040018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17614,"date":1663,"orig":"Ach ſo verſchaffe lieber HErꝛ/ daß Lehrer und Prediger in ſolchem elenden Zuſtand gleichwol treue Arbeiter ſeyn und bleibẽ.","norm":"Ach so verschaffe lieber Herr / dass Lehrer und Prediger in solchem elenden Zustand gleichwohl treue Arbeiter sein und bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.054599761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17615,"date":1663,"orig":"Du weiſt/ daß dein Prophet Jeremias ſich ſchier nit hab hierin ſchicken koͤnnen.","norm":"Du weist / dass dein Prophet Jeremias sich schier nicht habe hierin schicken können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.895299911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17616,"date":1663,"orig":"Darumb ſagt er in ſeiner Propheceyung am 20. Cap. v. 7. 8. 9. HErꝛ du haſt mich uͤberꝛedet/ (daß ich ſolch Predigampt hab angenommen/ und ich nicht gewuſt/ daß die Leute ſo boͤß weren/ und das Predigen ſo viel und groſſe Gefahr haͤtte/) und ich hab mich uͤberꝛeden laſſen.","norm":"Darum sagt er in seiner Prophezeiung am 20. Cap. v. 7 . 8. 9. Herr du hast mich überredet / (dass ich solch Predigamt habe angenommen / und ich nicht gewusst / dass die Leute so böse wären / und das Predigen so viel und große Gefahr hätte /) und ich habe mich überreden lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.098999977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17617,"date":1663,"orig":"Dann du biſt mir zu ſtarck geweſen/ und haſt gewonnen/ aber ich bin druͤber zum Spott worden taͤglich/ und jederman verlacht mich/ etc.","norm":"Dann du bist mir zu stark gewesen / und hast gewonnen / aber ich bin drüber zum Spott worden täglich / und jedermann verlacht mich / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.764900207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17618,"date":1663,"orig":"Da dacht ich wolan/ ich will ſein nicht mehr gedencken/ und nicht mehr in ſeinem Namen predigen/ etc.","norm":"Da dachte ich wohlan / ich will sein nicht mehr Gedenken / und nicht mehr in seinem Namen predigen / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.416900157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17619,"date":1663,"orig":"Dann ich hoͤre/ wie mich viel ſcholten/ und allenthalben ſchrecken/ hui/ verklagt ihn/ wir wollen ihn verklagen/ (ſprechen alle meine Freunde und Geſellen) ob wir ihn uͤberfortheilen/ und ihm beykommen moͤgen/ und uns an ihm raͤchen/ etc.","norm":"Dann ich höre / wie mich viel Scholten / und allenthalben schrecken / hui / verklagt ihn / wir wollen ihn verklagen / (sprechen alle meine Freunde und Gesellen) ob wir ihn überforteilen / und ihm beikommen mögen / und uns an ihm rächen / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.785099983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17620,"date":1663,"orig":"Verflucht ſey der Tag darin ich geboren bin/ der Tag muͤſſe ungeſegnet ſeyn/ darinnen mich meine Mutter geboren hat.","norm":"Verflucht sei der Tag darin ich geboren bin / der Tag müsse ungesegnet sein / darinnen mich meine Mutter geboren hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.2204999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17621,"date":1663,"orig":"Verflucht ſey der/ ſo meinem Vater gute Bottſchafft bracht/ und ſprach/ du haſt einen jungen Sohn/ daß er ihn froͤlich machen wolt/ ꝛc.","norm":"Verflucht sei der / so meinem Vater gute Botschaft brachte / und sprach / du hast einen jungen Sohn / dass er ihn fröhlich machen wollt / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.600299835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17622,"date":1663,"orig":"Daß du mich doch nicht getoͤdtet haſt in Mutterleibe/ daß meine Mutter mein Grab geweſen/ und ihr Leib ewig ſchwanger blieben were.","norm":"Dass du mich doch nicht getötet hast in Mutterleibe / dass meine Mutter mein Grab gewesen / und ihr Leib ewig schwanger blieben wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.015100002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17623,"date":1663,"orig":"Warumb bin ich doch auß Mutterleib herfuͤr kommen/ daß ich ſolch Jammer und Hertzenleid ſehen muß/ und meine Tage mit Schanden zubringen?","norm":"Warum bin ich doch aus Mutterleib herfür kommen / dass ich solch Jammer und Herzenleid sehen muss / und meine Tage mit Schanden zubringen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.930500030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17624,"date":1663,"orig":"Wann nun ſolche Gedancken treuen Lehrern auch auffſteigen mit Jeremia allhier/ ſo gib ihnen deinen heiligen Geiſt/ daß ſie dieſelbe uͤberwinden.","norm":"Wann nun solche Gedanken treuen Lehrern auch aufsteigen mit Jeremia allhier / so gib ihnen deinen heiligen Geist / dass sie dieselbe überwinden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.006100177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17625,"date":1663,"orig":"Du weiſt lieber HErꝛ Jeſu Chriſte/ wie es dir in deinem Predigampt ergangen ſey/ wie dich die Juden/ denen du alles guts thateſt/ fuͤr einen Zauberer und Schwartzkuͤnſtler hielten/ der da Teuffel außtriebe durch Beelzebub/ ſie ſagten dir nicht nur hinter deinem Ruͤcken nach/ daß du ſeyeſt ein Freſſer und Weinſaͤuffer/ ſondern auch die vornehmſte Praͤlaten zu Jeruſalem ſagten dir ins Geſicht/ du ſeyeſt ein Samariter/ und habeſt den Teuffel/ und huben Steine auff/ und wolten auff dich zuwerffen.","norm":"Du weist lieber Herr Jesu Christ / wie es dir in deinem Predigamt ergangen sei / wie dich die Juden / denen du alles Gutes tatest / für einen Zauberer und Schwarzkünstler hielten / der da Teufel austriebe durch Beelzebub / sie sagten dir nicht nur hinter deinem Rücken nach / dass du seiest ein Fresser und Weinsäufer / sondern auch die vornehmste Prälaten zu Jerusalem sagten dir ins Gesicht / du seiest ein Samariter / und habest den Teufel / und hoben Steine auf / und wollten auf dich zuwerfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.300000190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17626,"date":1663,"orig":"Soll es der Juͤnger beſſer haben/ als ſein Meiſter.","norm":"Soll es der Jünger besser haben / als sein Meister.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.928999900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17627,"date":1663,"orig":"Der Evangeliſt Mattheus ſagt cap. 9. von dir.","norm":"Der Evangelist Mattheus sagt cap. 9. von dir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.426300048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17628,"date":1663,"orig":"Und Jeſus gieng umbher in alle Staͤdte und Maͤrckte/ lehret in ihren Schulen/ und prediget das Evangelium von dem Reich/ und heilet allerley Seuche/ und allerley Kranckheit im Volck.","norm":"Und Jesus ging umher in alle Städte und Märkte / lehrt in ihren Schulen / und prediget das Evangelium von dem Reich / und heilet allerlei Seuche / und allerlei Krankheit im Volk.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.158600091934204} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17629,"date":1663,"orig":"Und da er das Volck ſahe/ jammert ihn deſſelbigen/ dann ſie waren verſchmachtet und zerſtreuet/ wie die Schaafe/ die keinen Hirten haben.","norm":"Und da er das Volk sah / jammert ihn desselbigen / dann sie waren verschmachtet und zerstreuet / wie die Schafe / die keinen Hirten haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.675800085067749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17630,"date":1663,"orig":"Da ſprach er zu ſeinen Juͤngern:","norm":"Da sprach er zu seinen Jüngeren:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.225599765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17631,"date":1663,"orig":"Die Erndte iſt groß/ aber wenig ſind der Arbeiter/ darumb bittet den Herꝛn der Erndte/ daß er Arbeiter in ſeine Erndte ſende.","norm":"Die Ernte ist groß / aber wenig sind der Arbeiter / darum bittet den Herrn der Ernte / dass er Arbeiter in seine Ernte sende.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.88479995727539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17632,"date":1663,"orig":"Es war damals zu Jeruſalem eine groſſe Schaar/ Menge und Anzahl Prieſter/ Leviten/ Phariſeer und Schrifftgelehrten.","norm":"Es war damals zu Jerusalem eine große Schar / Menge und Anzahl Priester / Leviten / Pharisäer und Schriftgelehrten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.811100006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17633,"date":1663,"orig":"Warumb ſagſtu dann lieber HErꝛ Jeſu/ die Erndte iſt groß/ aber wenig ſind der Arbeiter?","norm":"Warum sagst du dann lieber Herr Jesu / die Ernte ist groß / aber wenig sind der Arbeiter?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.493100166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17634,"date":1663,"orig":"Ach was ſoll ich ſagen:","norm":"Ach was soll ich sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.207600116729736} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17635,"date":1663,"orig":"Es waren keine treue Arbeiter.","norm":"Es waren keine treue Arbeiter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.28350019454956} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17636,"date":1663,"orig":"So ſende doch nun treue Arbeiter in deine Erndte/ die nicht nur ſehen auf die Wolle/ oder auf die Beſoldung/ ſondern auff die verſchmachtete Schaaf/ daß dieſelbige dem hoͤlliſchen Wolff auß dem Rachen geriſſen werden.","norm":"So sende doch nun treue Arbeiter in deine Ernte / die nicht nur sehen auf die Wolle / oder auf die Besoldung / sondern auf die verschmachtete Schaf / dass dieselbige dem höllischen Wolff aus dem Rachen gerissen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.056399822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17637,"date":1663,"orig":"Und wann ſolche treue Arbeiter von der gottloſen Welt mit Undanck belohnet/ verfolget/ geſchaͤndet und geſchmaͤhet werden/ ſo gebe daß ſie allezeit gedencken an dein Wort das du in deiner Bergpredigt geredet haſt:","norm":"Und wann solche treue Arbeiter von der gottlosen Welt mit Undank belohnet / verfolget / geschändet und geschmäht werden / so gebe dass sie allezeit Gedenken an dein Wort das du in deiner Bergpredigt geredet hast:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.860400199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17638,"date":1663,"orig":"Seyd froͤlich und getroſt/ es wird euch im Himmel wol belohnet werden.","norm":"Seid fröhlich und getrost / es wird euch im Himmel wohl belohnet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.612900018692016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17639,"date":1663,"orig":"Alſo haben ſie verfolgt die Propheten die vor euch geweſen ſind.","norm":"Also haben sie verfolgt die Propheten die vor euch gewesen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.645199775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17640,"date":1663,"orig":"Und weil treuen Lehrern und Predigern viel dran gelegen iſt/ daß die Jugend wol aufferzogen/ und in dem Fundament deß Chriſtenthumbs wol angefuͤhret werde.","norm":"Und weil treuen Lehrern und Predigern viel dran gelegen ist / dass die Jugend wohl auferzogen / und in dem Fundament des Christentums wohl angeführt werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.27209997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17641,"date":1663,"orig":"Als gib deinen reichen Segen zur Kinderzucht/ ſo wol in Privat-Haͤuſern/ als in den Schulen/ damit alſo dein Name geheiliget werde/ dein Reich zukomme/ dein Wille geſchehe/ wie im Himmel/ alſo auch auff Erden/ und ſonderlich in dieſer Stadt Hamburg.","norm":"Als gib deinen reichen Segen zur Kinderzucht / so wohl in Privathäusern / als in den Schulen / damit also dein Name geheiligt werde / dein Reich zukomme / dein Wille geschehe / wie im Himmel / also auch auf Erden / und sonderlich in dieser Stadt Hamburg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.3094000816345215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17642,"date":1663,"orig":"Deinen Geiſt und Krafft zum Wort geben.","norm":"Deinen Geist und Kraft zum Wort geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.013999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17643,"date":1663,"orig":"Erhoͤr uns lieber HErre Gott.","norm":"Erhör uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.645599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17644,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das 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Cor. 3. Ach ſo bitten wir du wolleſt deinen Geiſt und Krafft zum Wort geben/ daß keine Predigt leer abgehe/ ſondern thue das dir gefaͤllet/ und ihr gelinge/ darzu du ſie ſendeſt/ Eſa. 55.","norm":"Weil nichts ist / weder der da pflanzet / noch der da begießet / sondern Gott der das Gedeihen gibt / 1. Cor. 3. Ach so bitten wir du wollest deinen Geist und Kraft zum Wort geben / dass keine Predigt leer abgehe / sondern tue das dir gefällt / und ihr gelinge / dazu du sie sendest / Esa. 55.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.172900199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17646,"date":1663,"orig":"Allen Betruͤbten und Bloͤden helffen und ſie troͤſten.","norm":"Allen Betrübten und Blöden helfen und sie trösten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.933899879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17647,"date":1663,"orig":"Erhoͤr uns lieber HErre Gott.","norm":"Erhör uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.645599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17648,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17649,"date":1663,"orig":"Es gerathen auch offtmals die allerfroͤmmſten Leute in allen Staͤnden in ſolle Kleinmuͤtigkeit/ daß ſie vermeynen/ ſie ſeyn nicht nur von Menſchen verlaſſen/ ſondern auch von deinem Angeſicht verſtoſſen.","norm":"Es geraten auch oftmals die frommsten Leute in allen Ständen in solle Kleinmütigkeit / dass sie vermeinen / sie sein nicht nur von Menschen verlassen / sondern auch von deinem Angesicht verstoßen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.573800086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17650,"date":1663,"orig":"Aber du biſt getreu/ und laͤſſeſt niemand verſucht werden/ uͤber Vermoͤgen/ ſondern ſchaffeſt/ daß die Verſuchung ſo ein Ende gewinne/ daß wirs koͤnnen ertragen.","norm":"Aber du bist getreu / und lässt niemand versucht werden / über Vermögen / sondern schaffest / dass die Versuchung so ein Ende gewinne / dass wir es können ertragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.163000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17651,"date":1663,"orig":"Ach ſo wolleſt du ſolchen betruͤbten und bloͤden Leuten helffen und ſie troͤſten.","norm":"Ach so wollest du solchen betrübten und blöden Leuten helfen und sie trösten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.277500152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17652,"date":1663,"orig":"Allen Koͤnigen und Fuͤrſten Fried und Eintracht geben.","norm":"Allen Königen und Fürsten Frieden und Eintracht geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.715099811553955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17653,"date":1663,"orig":"Erhoͤr uns lieber HErre Gott.","norm":"Erhör uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.645599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17654,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17655,"date":1663,"orig":"Allmaͤchtiger Vater/ es iſt ein kleines Ding umb die Erden; Der Mond ſambt der Veſte/ ſambt dem Himmel darin er laͤufft (Sphæra lunæ) iſt/ (wie es die Gelehrten außrechnen) 216000. mal/ das iſt/ uͤber zweymal hundert tauſendmal groͤſſer dann die Erdkugel/ und hat doch gegen den uͤbrigen Theilen der Welt/ noch ein geringere Proportion.","norm":"Allmächtiger Vater / es ist ein kleines Ding um die Erden; der Mond samt der Feste / samt dem Himmel darin er läuft (Sphaera lunae) ist / (wie es die Gelehrten ausrechnen) 216000 . Mal / das ist / über zweimal hunderttausendmal größer dann die Erdkugel / und hat doch gegen den übrigen Teilen der Welt / noch ein geringere Proportion.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.206500053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17656,"date":1663,"orig":"Ach was muß dann die Erdkugel ſeyn?","norm":"Ach was muss dann die Erdkugel sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.242000102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17657,"date":1663,"orig":"Sie iſt eben wie ein Puͤnctlein.","norm":"Sie ist eben wie ein Pünktlein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.932700157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17658,"date":1663,"orig":"Ach ſo gib/ daß Koͤnige und Fuͤrſten ſich uͤber dieſem kleinen und nichtigen Dinglein nicht alſo entzweyen/ ſondern in Fried und Eintracht daſſelbe beſitzen.","norm":"Ach so gib / dass Könige und Fürsten sich über diesem kleinen und nichtigen Dinglein nicht also entzweien / sondern in Frieden und Eintracht dasselbe besitzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.474699974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17659,"date":1663,"orig":"Was huͤlffe es doch dem Menſchen/ wann er die gantze Welt gewinne/ und lidte Schaden an ſeiner Seelen?","norm":"Was Hilfe es doch dem Menschen / wann er die ganze Welt gewinne / und litt Schaden an seiner Seelen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.724899768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17660,"date":1663,"orig":"Wann ein groſſer Potentat mit Vergieſſung ſo vieles Chriſten Bluts/ das du O HErꝛ Jeſu mit deinem Blut ſo theur erkaufft haſt ein groß Koͤnigreich an ſich bringe/ ſo iſt er noch kein Her�� in Europa.","norm":"Wann ein großer Potentat mit Vergießung so vieles Christen Bluts / das du O Herr Jesu mit deinem Blut so teuer erkauft hast ein groß Königreich an sich bringe / so ist er noch kein Herr in Europa.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.462999820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17661,"date":1663,"orig":"Und wann er ſchon ein Herꝛ in Europa were/ ſo were er noch kein Herꝛ der gantzen Welt.","norm":"Und wann er schon ein Herr in Europa wäre / so wäre er noch kein Herr der ganzen Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.568399906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17662,"date":1663,"orig":"Und wann er ſchon ein Herꝛ der gantzen Welt were/ was were ihm damit gedienet/ wann er Schaden lidte an ſeiner Seelen?","norm":"Und wann er schon ein Herr der ganzen Welt wäre / was wäre ihm damit gedient / wann er Schaden litt an seiner Seelen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.462999820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17663,"date":1663,"orig":"O du groſſer weltlicher Potentat:","norm":"O du großer weltlicher Potentat:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.19789981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17664,"date":1663,"orig":"Hier zeitlich/ dort ewig/ darnach richte dich.","norm":"Hier zeitlich / dort ewig / danach richte dich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.679599761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17665,"date":1663,"orig":"Unſern Rath und Gemeine ſegnen und behuͤten.","norm":"Unseren Rat und Gemeine segnen und behüten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.204999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17666,"date":1663,"orig":"Erhoͤr uns lieber HErre Gott.","norm":"Erhör uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.645599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17667,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17668,"date":1663,"orig":"Gib unſer Obrigkeit/ Friede und gut Regiment/ daß wir unter ihnen ein ſtilles und ruhiges Leben fuͤhren moͤgen/ in aller Gottſeligkeit und Erbarkeit.","norm":"Gib unser Obrigkeit / Friede und gut Regiment / dass wir unter ihnen ein stilles und ruhiges Leben führen mögen / in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.01170015335083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17669,"date":1663,"orig":"Uberſchuͤtte ſie mit gutem Segen.","norm":"Überschütte sie mit gutem Segen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.950300216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17670,"date":1663,"orig":"Behuͤte ſie wie deinen Augapffel.","norm":"Behüte sie wie deinen Augapfel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.404400110244751} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17671,"date":1663,"orig":"Breite deine Fittige auß/ und trage ſie auff deinen Fluͤgeln.","norm":"Breite deine Fittiche aus / und trage sie auf deinen Flügeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.883800029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17672,"date":1663,"orig":"Gib daß ſie dem Geitz feind ſeyn/ keine Perſon im Gericht anſehen/ ſondern den kleinen hoͤren wie den groſſen/ und fuͤr niemands Perſon ſich ſcheuen.","norm":"Gib dass sie dem Geiz Feind sein / keine Person im Gericht ansehen / sondern den kleinen hören wie den großen / und für niemandes Person sich scheuen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.606900215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17673,"date":1663,"orig":"Zerbrich auch das Joch der Laſt/ und den Stecken deß Treibers/ wie zur Zeit Midian.","norm":"Zerbrich auch das Joch der Last / und den Stecken des Treibers / wie zur Zeit Midian.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.910900115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17674,"date":1663,"orig":"Behuͤte die gantze Gemeine fuͤr Auffruhr und Ungehorſam.","norm":"Behüte die ganze Gemeine für Aufruhr und Ungehorsam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.315199851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17675,"date":1663,"orig":"Dann wo Ungehorſam iſt/ da iſt lauter Fluch","norm":"Dann wo Ungehorsam ist / da ist lauter Fluch","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"ht","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.624300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17676,"date":1663,"orig":"Daß du uns vor deiner Feinde/ deß Tuͤrcken und Pabſtes Gottslaͤſterung auch greulichen Mordund Unzucht gnaͤdiglich behuͤten wolleſt.","norm":"Dass du uns vor deiner Feinde / des Türken und Papstes Gottslästerung auch gräulichen Mordund Unzucht gnädiglich behüten wollest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5725998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17677,"date":1663,"orig":"Erhoͤr uns lieber HErre Gott.","norm":"Erhör uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.645599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17678,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17679,"date":1663,"orig":"Es koͤmpt offtmals/ daß der Tuͤrck und andere Feinde deß Chriſtlichen Namens/ ſich wider uns auffmachen/ und es ſcheinet/ daß eben itzo der Tuͤrckiſche Bluthund ſeine Saͤbel wieder uns wetze/ ſeinen Racheñ auffſperꝛe/ und uns gerne verſchlingen wolle.","norm":"Es kommt oftmals / dass der Türk und andere Feinde des christlichen namens / sich wider uns aufmachen / und es scheinet / dass eben jetzt der türkische Bluthund seine Säbel wieder uns wetze / seinen Rachen aufsperre / und uns gerne verschlingen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.170000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17680,"date":1663,"orig":"Ach ſo behuͤte uns fuͤr dieſen Bluthund/ und gib unſer hohen Obrigkeit Sieg wieder Deine Feinde.","norm":"Ach so behüte uns für diesen Bluthund / und gib unser hohen Obrigkeit Sieg wieder Deine Feinde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.76140022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17681,"date":1663,"orig":"Allen ſo in Noht und Gefahr ſind/ mit Huͤlff erſcheinen.","norm":"Allen so in Not und Gefahr sind / mit Hilfe erscheinen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.076200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17682,"date":1663,"orig":"Erhoͤr uns lieber HErre GOtt.","norm":"Erhör uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"ds","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.645599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17683,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17684,"date":1663,"orig":"Wir hoͤren von ſo vielem Ungluͤck/ daß zu Waſſer und Land geſchihet/ ſonderlich auff dem Meer.","norm":"Wir hören von so vielem Unglück / dass zu Wasser und Land geschehet / sonderlich auf dem Meer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.086999893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17685,"date":1663,"orig":"Das Meer ernehret viel/ und verzehret viel.","norm":"Das Meer ernähret viel / und verzehret viel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.644400119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17686,"date":1663,"orig":"Wann ein Schiff auff dem Meer zu Grund gehet/ ſo macht es betruͤbte Wittwen und Weyſen.","norm":"Wann ein Schiff auf dem Meer zu Grund geht / so macht es betrübte Witwen und Weisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.711900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17687,"date":1663,"orig":"Und macht viel reiche Leut arm?","norm":"Und macht viel reiche Leute arm?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.719200134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17688,"date":1663,"orig":"Als bitten wir dich/ du wolleſt allen denjenigen/ welche zu Waſſer oder Land in Noht und Gefahr ſind/ mit Huͤlff erſcheinen.","norm":"Als bitten wir dich / du wollest allen denjenigen / welche zu Wasser oder Land in Not und Gefahr sind / mit Hilfe erscheinen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.316999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17689,"date":1663,"orig":"Allen Schwangern und Saͤugern froͤliche Frucht und Gedeyen geben.","norm":"Allen Schwangeren und Säugern fröhliche Frucht und Gedeihen geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6321001052856445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17690,"date":1663,"orig":"Erhoͤr uns lieber HErre Gott.","norm":"Erhör uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.645599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17691,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17692,"date":1663,"orig":"Weil die Kirche/ und der Stand der Obrigkeit endlich nicht beſtehen koͤnte/ wann der heilige Ehſtand ſolte untergehen.","norm":"Weil die Kirche / und der Stand der Obrigkeit endlich nicht bestehen könnte / wann der heilige Ehestand sollte untergehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.326499938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17693,"date":1663,"orig":"Als bitten wir dich/ du wolleſt allen Schwangern froͤliche Frucht geben.","norm":"Als bitten wir dich / du wollest allen Schwangeren fröhliche Frucht geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.605999946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17694,"date":1663,"orig":"Du haſt dem Weiblichen Geſchlecht zur Straffe aufferlegt/ daß ſie mit Schmertzen ſollen Kinder gebaͤhren Und das ſind nicht gemeine und geringe/ ſondern groſſe und ſehr empfindliche Schmertzen/ ſonderlich wann die Kinder biß an die Geburt kommen ſind/ und iſt keine Krafft da/ zugebaͤhren.","norm":"Du hast dem weiblichen Geschlecht zur Strafe auferlegt / dass sie mit Schmerzen sollen Kinder gebären und das sind nicht gemeine und geringe / sondern große und sehr empfindliche Schmerzen / sonderlich wann die Kinder bis an die Geburt kommen sind / und ist keine Kraft da / zugebären.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9309000968933105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17695,"date":1663,"orig":"Ach ſo gib doch allen frommen ſchwangern Frauen eine gnaͤdige Entbindung/ und eine froͤliche Frucht/ daß ſie nicht mehr gedencken/ an ihre zuvor außgeſtandene Angſt:","norm":"Ach so gib doch allen frommen schwangeren Frauen eine gnädige Entbindung / und eine fröhliche Frucht / dass sie nicht mehr Gedenken / an ihre zuvor ausgestandene Angst:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.177000045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17696,"date":1663,"orig":"Gib auch ihren ſaͤugenden Kindern Gedeyen/ daß ſie auffwachſen und zunehmen an Weißheit (Alter/ und Gnade bey dir/ und den Menſchen/ und bereite dir ein Lob zu/ auß ihren lallenden Muͤndlein.","norm":"Gib auch ihren säugenden Kindern Gedeihen / dass sie aufwachsen und zunehmen an Weisheit (Alter / und Gnade bei dir / und den Menschen / und bereite dir ein Lob zu / aus ihren lallenden Mündlein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.926700115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17697,"date":1663,"orig":"Aller Kindern und Krancken pflegen und warten.","norm":"Aller Kindern und Kranken pflegen und warten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.726900100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17698,"date":1663,"orig":"Erhoͤr uns lieber HErre GOtt.","norm":"Erhör uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"ds","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.645599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17699,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17700,"date":1663,"orig":"Die arme Kindlein koͤnnen ihre Noth ſelbſt nicht klagen/ Gottloſe Maͤgde gehen offtmals unbarmhertzig mit ihnen umb.","norm":"Die arme Kindlein können ihre Not selbst nicht klagen / Gottlose Mägde gehen oftmals unbarmherzig mit ihnen um.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.578400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17701,"date":1663,"orig":"Krancke Leute ſonderlich/ die arme werden offtmals von Prieſter und Leviten/ von Nachbarn und Bluts Freunden verlaſſen.","norm":"Kranke Leute sonderlich / die arme werden oftmals von Priester und Leviten / von Nachbarn und Bluts Freunden verlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.309599876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17702,"date":1663,"orig":"Ach ſo wolleſtu als ein Vater der Barmhertzigkeit/ und Gott alles Troſtes/ der Kinder und Krancken pflegen und ihrer warten.","norm":"Ach so wollest als ein Vater der Barmherzigkeit / und Gott alles Trostes / der Kinder und Kranken pflegen und ihrer warten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.845900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17703,"date":1663,"orig":"Alle Gefangene loß und ledig machen.","norm":"Alle Gefangene los und ledig machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.860599994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17704,"date":1663,"orig":"Erhoͤr uns lieber HErꝛe Gott.","norm":"Erhör uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":6.645599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17705,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17706,"date":1663,"orig":"Es kompt offtmals/ daß fromme Leut unſchuldiger Weiſe ins Gefaͤngnuͤs geworffen worden/ gleich wie Joſeph in Egypten.","norm":"Es kommt oftmals / dass fromme Leute unschuldiger Weise ins Gefängnis geworfen worden / gleich wie Joseph in Ägypten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.40339994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17707,"date":1663,"orig":"Wir erfahren es auch in dieſer Stadt/ daß viel ehrliche Leute von den Tuͤrcken und andern See-Raͤubern/ in barbariſche Gefaͤngnuͤs gefuͤhret werden/ und darin groſſes Elend außſtehen muͤſſen.","norm":"Wir erfahren es auch in dieser Stadt / dass viel ehrliche Leute von den Türken und anderen Seeräubern / in barbarische Gefängnis geführt werden / und darin großes Elend ausstehen müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.726099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17708,"date":1663,"orig":"Ach ſo wolleſtu doch ſolche arme gefangene Leut/ loß und ledig machen.","norm":"Ach so wollest doch solche arme gefangene Leute / los und ledig machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.067200183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17709,"date":1663,"orig":"Alle Wittwen und Weyſen vertheidigen und verſorgen.","norm":"Alle Witwen und Weisen verteidigen und versorgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.274799823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17710,"date":1663,"orig":"Erhoͤr uns lieber HErre Gott.","norm":"Erhör uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.645599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17711,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17712,"date":1663,"orig":"Weil Mann/ Weib/ und Kinder nicht ewig auff dieſer Welt bey einander leben koͤnnen/ ſondern durch den zeitlichen Tod von einander geriſſen werden/ als gibt es viel Wittwen und Weyſen.","norm":"Weil Mann / Weib / und Kinder nicht ewig auf dieser Welt bei einander leben können / sondern durch den zeitlichen Tod voneinander gerissen werden / als gibt es viel Witwen und Weisen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.092800140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17713,"date":1663,"orig":"Nun weiſſeſtu/ Allmaͤchtiger Gott/ wie 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Schrifft befohlen/ man ſolle Wittwen und Weyſen verſorgen:","norm":"Darum hast du so oft in der H. Schrift befohlen / man solle Witwen und Weisen versorgen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.999499797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17715,"date":1663,"orig":"Ach ſo bitten wir vertheidige uñ verſorge du ſie/ regiere die Hertzẽ der Obrigkeitẽ/ uñ aller Menſchen/ dz ſie ſich der Wittwen und Weyſen treulich annehmẽ.","norm":"Ach so bitten wir verteidige und versorge du sie / regiere die Herz der Obrigkeiten / und aller Menschen / dass sie sich der Witwen und Weisen treulich annehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.063600063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17716,"date":1663,"orig":"Uñ ruͤhre dochaller Menſchẽ Hertz/ dz ſie an dẽ Wittwẽ ſich nit vergreiffen/ uñ dieſelbigen nicht beleidigen.","norm":"Und rühre dochaller Menschen Herz / dass sie an den Witwen sich nicht vergreifen / und dieselbigen nicht beleidigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.815000057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17717,"date":1663,"orig":"Dann du haſt eine eigene Verheiſſung gethan/ daß du der Wittwen Schreyen/ und Gebet/ erhoͤren/ und die/ welche ſie beleidigen/ an Leib und Leben/ an Weib und Kindern ſtraffen/ und ſie mit dem Schwerd (O wie mancherley iſt dieſes dein Rach-Schwerdt?) toͤdten/ und ihre Weiber wieder zu Wittwen/ und ihre Kinder zu Weyſen machen wolleſt.","norm":"Dann du hast eine eigene Verheißung getan / dass du der Witwen Schreien / und Gebet / erhören / und die / welche sie beleidigen / an Leib und Leben / an Weib und Kindern strafen / und sie mit dem Schwert (O wie mancherlei ist dieses dein Rachschwert?) töten / und ihre Weiber wieder zu Witwen / und ihre Kinder zu Weisen machen wollest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.488900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17718,"date":1663,"orig":"Aller Menſchen dich erbarmen.","norm":"Aller Menschen dich erbarmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.248000144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17719,"date":1663,"orig":"Erhoͤr uns lieber HErꝛe Gott.","norm":"Erhör uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":6.645599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17720,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17721,"date":1663,"orig":"Es hat ein jeglicher ſeine Laſt/ er ſey Groß oder Klein/ Edel oder Unedel/ Jung oder Alt.","norm":"Es hat ein jeglicher seine Last / er sei groß oder Klein / Edel oder unedel / Jung oder Alt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.93179988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17722,"date":1663,"orig":"Drumb erbarm dich aller Menſchen.","norm":"Darum erbarm dich aller Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ca","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.821800231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17723,"date":1663,"orig":"Unſern Feinden/ Verfolgern und Laͤſterern vergeben und ſie bekehren.","norm":"Unseren Feinden / Verfolgern und Lästerern vergeben und sie bekehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.007900238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17724,"date":1663,"orig":"Erhoͤre uns lieber HErꝛe Gott.","norm":"Erhöre uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":5.8196001052856445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17725,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17726,"date":1663,"orig":"Unſer ſuͤndlichs Fleiſch kompt zwar nicht gern daran.","norm":"Unser sündliches Fleisch kommt zwar nicht gern daran.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.031300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17727,"date":1663,"orig":"Es vergiebt den Feinden nicht gerne.","norm":"Es vergibt den Feinden nicht gerne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4797000885009775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17728,"date":1663,"orig":"Aber es muß ſeyn/ ſonſten koͤnnen wir nicht beten:","norm":"Aber es muss sein / sonsten können wir nicht beten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.903900146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17729,"date":1663,"orig":"Darumb bitten wir auch fuͤr unſere Feind.","norm":"Darum bitten wir auch für unsere Feind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"co","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.888700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17730,"date":1663,"orig":"Vergib ihnen und bekehre ſie.","norm":"Vergib ihnen und bekehre sie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.372100114822387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17731,"date":1663,"orig":"Wir goͤnnen ihnen den Himmel von Hertzen/ und wuͤnſchen nicht/ daß ſie verdampt werden.","norm":"Wir gönnen ihnen den Himmel von Herzen / und wünschen nicht / dass sie verdammt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.535999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17732,"date":1663,"orig":"Dann es iſt ein erſchroͤcklich Ding umb die Hoͤlliſche Verdambnuͤß.","norm":"Dann es ist ein erschröcklich Ding um die Höllische Verdambnüß.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.799200057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17733,"date":1663,"orig":"Darumb bekehre ſie/ daß ſie auch ſelig werden.","norm":"Darum bekehre sie / dass sie auch selig werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.142199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17734,"date":1663,"orig":"Wollen ſie aber ſich nicht bekehren laſſen/ ſo haben wir dennoch das unſere gethan.","norm":"Wollen sie aber sich nicht bekehren lassen / so haben wir dennoch das unsere getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.696300029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17735,"date":1663,"orig":"Die Fruͤchte auff dem Lande ſegnen und bewahren.","norm":"Die Früchte auf dem Lande segnen und bewahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.282400131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17736,"date":1663,"orig":"Erhoͤre uns lieber HErꝛe Gott.","norm":"Erhöre uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":5.8196001052856445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17737,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17738,"date":1663,"orig":"Weil keine Haußhaltung ohne Fruͤchte der Erden ſich auffhalten kan.","norm":"Weil keine Haushaltung ohne Früchte der Erden sich aufhalten kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.18720006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17739,"date":1663,"orig":"So bitten wir/ Du wolleſt die Fruͤchte auff dem Land geben und bewahren.","norm":"So bitten wir / Du wollest die Früchte auf dem Land geben und bewahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.491899967193603} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17740,"date":1663,"orig":"Und wann du ſie gegeben haſt/ ach ſo bewahre ſie fuͤr Hagel und Ungewitter/ fuͤr allem Schaden/ daß wir dieſelben in Frieden und Geſundheit/ genieſſen koͤnnen.","norm":"Und wann du sie gegeben hast / ach so bewahre sie für Hagel und Ungewitter / vor allem Schaden / dass wir dieselben in Frieden und Gesundheit / genießen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.02209997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17741,"date":1663,"orig":"V.","norm":"V.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":2.73140001296997} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17742,"date":1663,"orig":"Damit die Chriſtliche Kirche in allem dieſem erhoͤret werde/ ſo beſchleuſt ſie endlich/ und ſeufftzet abermal alſo.","norm":"Damit die christliche Kirche in allem diesem erhöret werde / so beschließt sie endlich / und seufzet abermals also.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.515399932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17743,"date":1663,"orig":"Und uns gnaͤdiglich erhoͤren.","norm":"Und uns gnädiglich erhören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9842000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17744,"date":1663,"orig":"Erhoͤr uns lieber HErꝛe Gott.","norm":"Erhör uns lieber Herr Gott.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":6.645599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17745,"date":1663,"orig":"O JEſu Chriſte/ Gottes Sohn.","norm":"O Jesu Christ / Gottes Sohn.","lang_fastText":"id","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"sq","lang_de":0,"norm_lmscore":5.38670015335083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17746,"date":1663,"orig":"Erbarm dich uͤber uns.","norm":"Erbarm dich über uns.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"es","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.072100162506103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17747,"date":1663,"orig":"Das iſt:","norm":"Das ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.5792999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17748,"date":1663,"orig":"Du heiſſeſt JESUS/ dieweil du dein Volck ſeelig machſt von ihren Suͤnden.","norm":"Du heißest JESUS / dieweil du dein Volk selig machst von ihren Sünden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.1427998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17749,"date":1663,"orig":"Ach ſo wirſtu auch unſer JESUS/ unſer Heyland/ unſer Erloͤſer/ und unſer Seligmacher ſeyn/ und wirſt uns ſelig machen von unſern Suͤnden.","norm":"Ach so wirst du auch unser JESUS / unser Heiland / unser Erlöser / und unser Seligmacher sein / und wirst uns selig machen von unseren Sünden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.769399881362915} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17750,"date":1663,"orig":"Du haſt mit einem doppeln AMEN und Eydſchwur verſprochen/ daß/ was wir deinem himliſchen Vater in deinem Namen bitten werden/ das werde er uns geben.","norm":"Du hast mit einem doppeln AMEN und Eidschwur versprochen / dass / was wir deinem himmlischen Vater in deinem Namen bitten werden / das werde er uns geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.109300136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17751,"date":1663,"orig":"Dieſer deiner treuen Verheiſſung und Zuſage erinnern wir dich itzo in tieffſter Demuth/ und ſagen.","norm":"Dieser deiner treuen Verheißung und Zusage erinnern wir dich jetzt in tiefster Demut / und sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.972499847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17752,"date":1663,"orig":"O du Lamb Gottes/ das der Welt Sünde traͤgt.","norm":"O du Lamm Gottes / das der Welt Sünde trägt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pt","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.203499794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17753,"date":1663,"orig":"O du Lamb Gottes/ das der Welt (und alſo auch meine/ dieſer gantzen Gemein/ und diſer gantzen Stadt) Suͤnde traͤgt.","norm":"O du Lamm Gottes / das der Welt (und also auch meine / dieser ganzen Gemein / und dieser ganzen Stadt) Sünde trägt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.420899868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17754,"date":1663,"orig":"Erbarm dich uͤber uns.","norm":"Erbarm dich über uns.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"es","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.072100162506103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17755,"date":1663,"orig":"Wir bitten nicht umb Recht/ ſondern umb Genad.","norm":"Wir bitten nicht um Recht / sondern um Gnade.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.21150016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17756,"date":1663,"orig":"Erbarm bich uͤber uns.","norm":"Erbarm bich über uns.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.63070011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17757,"date":1663,"orig":"O du Lamb Gottes/ das der Welt Suͤnde traͤgt.","norm":"O du Lamm Gottes / das der Welt Sünde trägt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.203499794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17758,"date":1663,"orig":"Verleihe uns ſteten Fried.","norm":"Verleihe uns steten Frieden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.150000095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17759,"date":1663,"orig":"Friede/ im Geiſtlichen Stand/ Friede im Weltlichen/ Friede im Eheſtand/ Friede in unſerm Hertzen und Gewiſſen.","norm":"Friede / im geistlichen Stand / Friede im Weltlichen / Friede im Ehestand / Friede in unserem Herzen und Gewissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.324900150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17760,"date":1663,"orig":"Der Friede Gottes welcher hoͤher iſt/ als aller Vernunfft/ bewahre unſer Hertzen und Sinn/ in Chriſto JEſu zum ewigen Leben.","norm":"Der Friede Gottes welcher höher ist / als aller Vernunft / bewahre unser Herzen und Sinn / in Christo Jesu zum ewigen Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.456299781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17761,"date":1663,"orig":"Chriſte erhoͤre uns.","norm":"Christ erhöre uns.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.781599998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17762,"date":1663,"orig":"Kyrie Eley ſon/ das iſt/ HErꝛ erbarm dich unſer.","norm":"Kyrie Eley son / das ist / Herr erbarm dich unser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"cy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.165699958801269} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17763,"date":1663,"orig":"Chriſte Eleyſon/ das iſt/ Erbarm dich unſer.","norm":"Christ Eleyson / das ist / Erbarm dich unser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"cy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.835400104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17764,"date":1663,"orig":"Kyrie Eleyſon AMEN.","norm":"Kyrie Eleyson AMEN.","lang_fastText":"pt","lang_py3langid":"pl","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":7.595699787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17765,"date":1663,"orig":"AMEN das iſt es werde wahr/ Staͤrck unſern Glauben immerdar/ Auff daß wir ja nicht zweiffeln dran/ Was wir hiemit gebeten han/ Auff dein Wort in dem Namen dein/ So ſprechen wir das AMEN fein.","norm":"AMEN das ist es werde wahr / Stärk unseren Glauben immerdar / Auf dass wir ja nicht zweifeln dran / Was wir hiermit gebeten haben / Auf dein Wort in dem Namen dein / So sprechen wir das AMEN fein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.678599834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17766,"date":1663,"orig":"An den Leſer.","norm":"An den Leser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.056000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17767,"date":1663,"orig":"GUnſtiger Leſer/ nachdem ich dieſe einfaͤltige Erklaͤrung der Lytaney zu Papier bracht/ und meine Zuhoͤrer zu unterſchiedenen mahlen ermahnet hatte/ daß ſie ihre Kinder/ Knechte und Maͤgde/ auff den Donnerſtag fleiſſig zur Bettſtunde ſchicken wollen/ und meine Herꝛn Collegæ mir in dieſer Ermahnung treulich aſſiſtirten, hab ich befunden/ daß viel Kinder/ und einfaͤltige Leut erſchienen/ und die Kirche ſehr voll worden ſey.","norm":"Günstiger Leser / nachdem ich diese einfältige Erklärung der Litanei zu Papier brachte / und meine Zuhörer zu unterschiedenen malen ermahnet hatte / dass sie ihre Kinder / Knechte und Mägde / auf den Donnerstag fleißig zur Bettstunde schicken wollen / und meine Herrn Collegae mir in dieser Ermahnung treulich assistierten, habe ich befunden / dass viel Kinder / und einfältige Leute erschienen / und die Kirche sehr voll worden sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.023399829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17768,"date":1663,"orig":"Jch hab daran meines Hertzens-Freude geſehen/ und hab mich darbey erinnert/ was Lucæ am 10. Cap. geſchrieben ſtehet/ da der HErꝛ Chriſtus etliche Staͤdte ſchilt darin ſein heiliges Wort vielfaͤltig war gepredigt worden/ aber die Leute hatten es angehoͤret ohne Buß und ſagt: Wehe dir Choratzin/ wehe dir Bethſaida.","norm":"Ich habe daran meines Herzensfreude gesehen / und habe mich dabei erinnert / was Lucae am 10. Cap . geschrieben steht / da der Herr Christus etliche Städte schilt darin sein heiliges Wort vielfältig war gepredigt worden / aber die Leute hatten es angehört ohne Buße und sagt: Wehe dir Choratzen / wehe dir Bethsaida.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.548799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17769,"date":1663,"orig":"Denn waͤren ſolche Thaten zu Tyro und Sidon geſchehen/ die bey euch geſchehen ſind/ ſie haͤtten vor Zeiten im Sack und in der Aſchen geſeſſen/ und Buſſe gethan.","norm":"Denn wären solche Taten zu Tyro und Sidon geschehen / die bei euch geschehen sind / sie hätten vor Zeiten im Sack und in der Aschen gesessen / und Buße getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.918499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17770,"date":1663,"orig":"Doch es wird Tyro und Sydon traͤglicher ergehen am Juͤngſten Gericht/ deñ euch.","norm":"Doch es wird Tyro und Sydon traglicher ergehen am jüngsten Gericht / denn euch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.375800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17771,"date":1663,"orig":"Und du Capernaum/ die du biß an den Himmel erhaben biſt/ du wirſt in die Hoͤlle hinunter geſtoſſen werden.","norm":"Und du Capernaum / die du bis an den Himmel erhaben bist / du wirst in die Hölle hinuntergestoßen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.079299926757812} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17772,"date":1663,"orig":"Darauff gab er ſeinen ſiebentzig Juͤngern/ welche er außſenden wolte zu predigen einen Troſt/ und ſagt:","norm":"Darauf gab er seinen siebzig Jüngeren / welche er aussenden wollte zu predigen einen Trost / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.213600158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17773,"date":1663,"orig":"Wer euch hoͤret/ der hoͤret mich/ und weꝛ euch veꝛachtet/ der verachtet mich/ weꝛ abeꝛ mich verachtet/ der verachtet den/ der mich geſand hat.","norm":"Wer euch höret / der höret mich / und wer euch verachtet / der verachtet mich / wer aber mich verachtet / der verachtet den / der mich gesandt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.055700063705444} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17774,"date":1663,"orig":"Mit dieſen Worten macht er ihnen einen guten Muht/ daß ſie wiſſen ſolten/ daß Gott diejenige ſtraffen werde/ welche ſie veꝛachten/ und nicht hoͤren wuͤrden.","norm":"Mit diesen Worten macht er ihnen einen guten Mut / dass sie wissen sollten / dass Gott diejenige strafen werde / welche sie verachten / und nicht hören würden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.436399936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17775,"date":1663,"orig":"Hergegen wann jemand ihre Lehr mit wahrem Glauben annehmen werde/ der werde eben ſo wol ſelig werden/ als wann er Chriſtum ſelbſt gehoͤret haͤtte.","norm":"Hergegen wann jemand ihre Lehre mit wahrem Glauben annehmen werde / der werde eben so wohl selig werden / als wann er Christus selbst gehöret hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.05019998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17776,"date":1663,"orig":"Und als die ſtebentzig Juͤnger wider kamen/ thaͤten ſie mit Freuden Relation daß es ihnen auff dieſe Reiſe ſe gar wol gangen/ daß man ſie an vielen Orten gerne gehoͤret habe/ und ſagten:","norm":"Und als die stebentzig Jünger wieder kamen / täten sie mit Freuden Relation dass es ihnen auf diese Reise se gar wohl gegangen / dass man sie an vielen Orten gerne gehöret habe / und sagten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.896599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17777,"date":1663,"orig":"HErr es ſind uns auch die Teuffel unterthan in deinem Namen.","norm":"Herr es sind uns auch die Teufel untertan in deinem Namen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.874300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17778,"date":1663,"orig":"Jn dem ſie ſich damit gekitzelt und ſich in ihrem Sinn deßwegen erhoben haben/ daß ſie ſo wol haben predigen koͤnnen/ daß ſie die Leut ſo gern gehoͤrt haben/ daß ſie auch die Teufel haben trillen koͤnnen/ daß ſie ihnen haben unterthan ſein muͤſſen.","norm":"Indem sie sich damit gekitzelt und sich in ihrem Sinn deswegen erhoben haben / dass sie so wohl haben predigen können / dass sie die Leute so gern gehört haben / dass sie auch die Teufel haben drillen können / dass sie ihnen haben untertan sein müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9798998832702632} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17779,"date":1663,"orig":"Mann findet offt Leut/ die umb etlicher Gaben willen des H. Geiſtes ihnen ſelbſt ſo wol gefallen/ als mangelte ihnen zu der wahren und ewigen Wolfahrt nichts mehr/ da doch viel Gaben des H. Geiſtes ſeyn/ die einen Menſchen fuͤr Gott nicht beſſer machen.","norm":"Mann findet oft Leute / die um etlicher Gaben Willen des H. Geistes ihnen selbst so wohl gefallen / als mangelte ihnen zu der wahren und ewigen Wohlfahrt nichts mehr / da doch viel Gaben des H. Geistes sein / die einen Menschen für Gott nicht besser machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.45550012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17780,"date":1663,"orig":"Dann es wird Chriſtus zu etlichen/ die in ſeinem Namen Teufel außgetrieben haben/ an jenem Tage ſagen; Weichet von mir alle ihr Ubelthaͤter/ Matth 7.","norm":"Dann es wird Christus zu etlichen / die in seinem Namen Teufel ausgetrieben haben / an jenem Tage sagen; Weichet von mir alle ihr Übeltäter / Matth 7.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.195700168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17781,"date":1663,"orig":"Der guͤtige Gott wolle mich und meine Herꝛn Collegas vor ſolcher geiſtlichen Hoffart gnaͤdiglich behuͤten und geben/ daß wir immerdar mit Ermahnung bey Jungen und Alten anhalten/ und dadurch nicht unſer ſondern einig und allein Gottes Ehre ſuchen.","norm":"Der gütige Gott wolle mich und meine Herrn Collegas vor solcher geistlichen Hoffart gnädiglich behüten und geben / dass wir immerdar mit Ermahnung bei Jungen und Alten anhalten / und dadurch nicht unser sondern einig und allein Gottes Ehre suchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.542099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17782,"date":1663,"orig":"Zu dieſen ſiebentzig Juͤngern ſagte Chriſtus:","norm":"Zu diesen siebzig Jüngeren sagte Christus:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.74970006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17783,"date":1663,"orig":"Freuet euch nicht/ daß euch die Geiſter unterthan ſind/ freuet euch aber/ daß eure Namen im Himmel angeſchrieben ſind.","norm":"Freuet euch nicht / dass euch die Geister untertan sind / freuet euch aber / dass eure Namen im Himmel angeschrieben sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.736200094223022} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17784,"date":1663,"orig":"Wann nicht Prediger ſehen/ daß uns die Leut gerne hoͤren/ daß wir einen groſſen Zulauff haben/ ſo ſollen wir uns deßwegen nicht erheben/ und auß einer heimlichen Hoffarth frolocken/ ſondern daruͤber ſollen wir uns freuen/ daß wir durch die Tauffe/ Buͤrger des Himmelreichs worden ſind.","norm":"Wann nicht Prediger sehen / dass uns die Leute gerne hören / dass wir einen großen Zulauf haben / so sollen wir uns deswegen nicht erheben / und aus einer heimlichen Hoffart frohlocken / sondern darüber sollen wir uns freuen / dass wir durch die Taufe / Bürger des Himmelreichs worden sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.209499835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17785,"date":1663,"orig":"Dann/ wer getaufft iſt/ und an Chriſtum glaͤubt/ deſſen Nahm iſt im Regiſter/ der himliſchen Buͤrger auffgezeichnet.","norm":"Dann / wer getauft ist / und an Christus glaubt / dessen Nahm ist im Register / der himmlischen Bürger aufgezeichnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.06879997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17786,"date":1663,"orig":"Und da muͤſſen wir im Glauben/ und in der wahren Gottſeligkeit verharꝛen/ auff daß unſere Namen nicht aus dem Buch deß Lebens wiederumb außgeloͤſcht/ und durchſtrichen werde.","norm":"Und da müssen wir im Glauben / und in der wahren Gottseligkeit verharren / auf dass unsere Namen nicht aus dem Buch des Lebens wiederum ausgelöscht / und durchstrichen werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.847899913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17787,"date":1663,"orig":"Was waͤre einem Prediger damit gedient/ wann er viel tauſend Leuten Weg zum Himmel gezeigt haͤtte/ und er ſelbſt muſte zum Teufel in die Hoͤlle fahren.","norm":"Was wäre einem Prediger damit gedient / wann er viel tausend Leuten Weg zum Himmel gezeigt hätte / und er selbst musste zum Teufel in die Hölle fahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3703999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17788,"date":1663,"orig":"Zu der Stund ſagt der Evangeliſt/ Eben zu der Stund da die Juͤnger relation thaͤten von gluͤcklichen Forgang ihres Predigampts/ da freuete ſich JEſus im Geiſt und ſprach:","norm":"Zu der Stunde sagt der Evangelist / Eben zu der Stunde da die Jünger Relation täten von glücklichen Vorgang ihres Predigamts / da freute sich Jesus im Geist und sprach:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.822000026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17789,"date":1663,"orig":"Jch preiſe dich Vater und HErꝛ Himmels und der Erden/ daß du ſolches verborgen haſt den Weiſen und Klugen/ und haſt es offenbaret den Unmuͤndigen.","norm":"Ich preise dich Vater und Herr Himmels und der Erden / dass du solches verborgen hast den Weisen und Klugen / und hast es offenbaret den Unmündigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.296099901199341} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17790,"date":1663,"orig":"Das iſt/ dieweil groſſe/ beruͤhmte/ und weiſe Leut/ mein Evangelium verachten/ ſo dancke ich dir O Vater/ daß du dennoch ſolches/ den einfaͤltigen Leuten/ welche wie die unmuͤndige Kinder ſind/ geoffenbahret haſt/ alſo daß mein Evangeltum biß daher nicht ohne Frucht iſt geprediget worden.","norm":"Das ist / dieweil große / berühmte / und weise Leute / mein Evangelium verachten / so danke ich dir O Vater / dass du dennoch solches / den einfältigen Leuten / welche wie die unmündige Kinder sind / geoffenbart hast / also dass mein Evangeltum bis daher nicht ohne Frucht ist gepredigt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.84060001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17791,"date":1663,"orig":"Jch freuete mich damals auch von Hertzen/ als ich nicht viel vornehme reiche Leut in Sammeten und Seidenen Kleidungen/ ſondern ein hauffen Kinder/ Knechte/ Maͤgde/ und andere gemeine arme Leut haͤuffig in der Kirchen ſahe.","norm":"Ich freute mich damals auch von Herzen / als ich nicht viel vornehme reiche Leute in samten und seidenen Kleidungen / sondern ein Haufen Kinder / Knechte / Mägde / und andere gemeine arme Leute häufig in der Kirchen sah.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.150499820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17792,"date":1663,"orig":"Jch hab nun uͤber 1000. mal in Hamburg geprediget/ und offtmals in ſehr Volckreicher Verſamblung.","norm":"Ich habe nun über 1000 . Mal in Hamburg gepredigt / und oftmals in sehr Volkreicher Versammlung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.436200141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17793,"date":1663,"orig":"Solte ich wol durch 1000.","norm":"Sollte ich wohl durch 1000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7266998291015625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17794,"date":1663,"orig":"Predigten zehen reiche Maͤnner oder Frauen zu wahre Buß bewogen? und den Teuffel auß dem Rachen geriſſen haben?","norm":"Predigten zehn reiche Männer oder Frauen zu wahre Buße bewogen? und den Teufel aus dem Rachen gerissen haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.909599781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17795,"date":1663,"orig":"Jch ſehe nicht daß die Leute anders worden ſeyn/ als ſie waren zu der Zeit/ da ich anhero kam.","norm":"Ich sehe nicht dass die Leute anders worden sein / als sie waren zu der Zeit / da ich anher kam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7754998207092285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17796,"date":1663,"orig":"Da Matthaͤus und Zacheus die beyde Schrapper/ Wucherer/ und Geitzhaͤlſe ſich bekehret hatten/ da wurden ſie gantz andere Leut.","norm":"Da Matthäus und Zacheus die beide Schrapper / Wucherer / und Geizhälse sich bekehret hatten / da wurden sie ganz andere Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.375999927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17797,"date":1663,"orig":"Die Buß iſt eine Bekehrung von Suͤnden zu Gott/ wer wahre Buß thun will/ bey dem muß ſein eine Converſio, eine Bekehrung.","norm":"Die Buße ist eine Bekehrung von Sünden zu Gott / wer wahre Buße tun will / bei dem muss sein eine Conversio, eine Bekehrung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9463000297546382} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17798,"date":1663,"orig":"Wo aber ein Geitzhals/ bleibt ein Geitzhals/ ein Ehebrecher bleibt ein Ehebrecher/ da iſt keine Bekehrung/ drumb iſt auch da keine wahre Buß.","norm":"Wo aber ein Geizhals / bleibt ein Geizhals / ein Ehebrecher bleibt ein Ehebrecher / da ist keine Bekehrung / darum ist auch da keine wahre Buße.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.363699913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17799,"date":1663,"orig":"Wer wolte wol gedacht haben/ daß in der vornehmen Volckreichen Koͤniglichen Reſidentz-Stadt Sodoma/ darin der eyferige Geſetzprediger Loth/ ſo fleiſſig predigte/ nicht ſolten zehen fromme und gerechte Leut gefunden werden?","norm":"Wer wollte wohl gedacht haben / dass in der vornehmen Volkreichen königlichen Residenzstadt Sodoma / darin der eifrige Gesetzprediger Lot / so fleißig predigte / nicht sollten zehn fromme und gerechte Leute gefunden werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.416800022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17800,"date":1663,"orig":"Allein wann ich betrachte das Geſpraͤch/ welches Gott mit dem Ertzvater Abraham gewechſelt hat/ Gen. 18.","norm":"Allein wann ich betrachte das Gespräch / welches Gott mit dem Erzvater Abraham gewechselt hat / Gen. 18.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.631400108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17801,"date":1663,"orig":"So befinde ich/ daß in der gantzen Stadt Sodoma unter allen des Lohts Zuhoͤrern nicht ſein zehen fromme/ und gelehrte Leut geweſen/ Siehe alſo wuͤtet und tobet der Teufel auch an denen Oertern da das Wort Gottes rein und lauter geprediget wird.","norm":"So befinde ich / dass in der ganzen Stadt Sodoma unter allen des Lots Zuhörern nicht sein zehn fromme / und gelehrte Leute gewesen / Siehe also wütet und tobet der Teufel auch an denen Orten da das Wort Gottes rein und lauter gepredigt wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.401800155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17802,"date":1663,"orig":"Jſt das dem Mann Gottes Loth widerfahren? hat der mit allem ſeinem predigen/ nicht zehen Leut bekehret und fromb gemacht/ was kan und wird mir armen Stuͤmper nicht begegnen/ der ich mit dem Loth im geringſten nicht zu vergleichen.","norm":"Ist das dem Mann Gottes Lot widerfahren? hat der mit allem seinem predigen / nicht zehn Leute bekehret und fromm gemacht / was kann und wird mir armen Stümper nicht begegnen / der ich mit dem Lot im Geringsten nicht zu vergleichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.395599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17803,"date":1663,"orig":"Jch kan nicht klagen/ daß die Leut zu S.","norm":"Ich kann nicht klagen / dass die Leute zu S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1468000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17804,"date":1663,"orig":"Jacob nicht fleiſſig zur Kirchen gehen.","norm":"Jacob nicht fleißig zur Kirchen gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.991499900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17805,"date":1663,"orig":"Allein das Hertz im Leibe thut mir weh/ wann ich betrachte/ daß viel meiner Zuhoͤrer dermal eins im hoͤlliſchen Fcur/ deſto hefftiger werden gepeiniget und gemartert werden/ bloß umb der Urſach willen/ weil ſie ſo offt ſind zur Kirchen kommen/ und haben Gottes Wort angehoͤret/ aber ſie haben es gehoͤret ohne Buß/ ohne Beſſerung ihres Lebens/ Dann das Wort Gottes hoͤren/ und nicht darnach thun/ das bringt nicht nur die Verdamnuͤß/ ſondern auch eine ſchwere Verdamnuͤß.","norm":"Allein das Herz im Leibe tut mir weh / wann ich betrachte / dass viel meiner Zuhörer dermal eins im höllischen Fcur / desto heftiger werden gepeinigt und gemartert werden / bloß um der Ursache willen / weil sie so oft sind zur Kirchen kommen / und haben Gottes Wort angehört / aber sie haben es gehöret ohne Buße / ohne Besserung ihres Lebens / Dann das Wort Gottes hören / und nicht danach tun / das bringt nicht nur die Verdammnis / sondern auch eine schwere Verdammnis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.652400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17806,"date":1663,"orig":"Das gibt uns Chriſtus zuverſtehen/ Luc. am 12. da er ſagt:","norm":"Das gibt uns Christus zu verstehen / Luc. am 12. da er sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.215400218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17807,"date":1663,"orig":"Ein Knecht der ſeines Herꝛen willen weiß/ und hat ſich nicht bereitet/ und nach ſeinen Willen gethan/ der wird viel Streiche leiden muͤſſen.","norm":"Ein Knecht der seines Herren Willen weiß / und hat sich nicht bereitet / und nach seinen Willen getan / der wird viel Streiche leiden müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.636300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17808,"date":1663,"orig":"Sardanapalo dem Maſtſchwein/ der immer dieſe Wort im Munde fuͤhrete/ friß/ ſauff/ ſpiele/ oder hure und bube/ wann wir todt ſind ſo hat alle Luſt ein End.","norm":"Sardanapalo dem Mastschwein / der immer diese Wort im Munde führte / friss / sauff / spiele / oder hure und bube / wann wir tot sind so hat alle Lust ein Ende.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.638400077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17809,"date":1663,"orig":"Neroni dem Mutter- Moͤrder/ der ſich endlich ſelbſt umbs Leben bracht/ und ſagte:","norm":"Neroni dem Mutter-Mörder / der sich endlich selbst ums Leben brachte / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.410799980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17810,"date":1663,"orig":"Schaͤndlich hab ich gelebt/ ſchaͤndlich will ich ſterben.","norm":"Schändlich habe ich gelebt / schändlich will ich sterben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.849299907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17811,"date":1663,"orig":"Diocletiano und andern Bluthunden und Tyrannen/ wird es am Juͤngſten Tag ertraͤglicher ergehen/ als ſolchen Maul-Chriſten/ die zwar zur Kirchen gehen/ und Gottes Wort anhoͤren/ aber ſie thun nicht darnach.","norm":"Diocletiano und anderen Bluthunden und Tyrannen / wird es am jüngsten Tag erträglicher ergehen / als solchen Maulchristen / die zwar zur Kirchen gehen / und Gottes Wort anhören / aber sie tun nicht danach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.09600019454956} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17812,"date":1663,"orig":"Man ruͤhmt das Evangelium/ Und will doch niemand werden fromb Fuͤrwar man ſpott den lieben Gott/ Noch ſprechen ſie es hat kein Noht/ Das iſt ein Zeichen vorm Juͤngſten Tag.","norm":"Man rühmt das Evangelium / Und will doch niemand werden fromm Fürwahr man Spott den lieben Gott / Noch sprechen sie es hat kein Not / Das ist ein Zeichen vorm Jüngsten Tag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7032999992370605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17813,"date":1663,"orig":"Herꝛ Doctor Johannes Muͤller Paſtor und Senior zu S. Peter in Hamburg redet hiervon ſehr wol/ in einer Epiſtel/ welche bey der Catechißmus-Ubung Herꝛn Lonneri zu finden iſt.","norm":"Herr Doktor Johannes Müller Pastor und Senior zu S. Peter in Hamburg redet hiervon sehr wohl / in einer Epistel / welche bei der Catechißmus-Ubung Herrn Lonneri zu finden ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.024899959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17814,"date":1663,"orig":"Zu dieſen Zeiten ſagt er/ bildet der Satan vielen Leuten ein/ daß ſie den wahren Glauben haben/ ob ſie gleich in ſchweren Suͤnden wieder das Gewiſſen leben/ und gute Wercke unterlaſſen.","norm":"Zu diesen Zeiten sagt er / bildet der Satan vielen Leuten ein / dass sie den wahren Glauben haben / ob sie gleich in schweren Sünden wieder das Gewissen leben / und gute Werke unterlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.13040018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17815,"date":1663,"orig":"Das mag wol heiſſen ein neues Evangelium/ davon Chriſtus und ſeine Apoſteln nichts gelernet haben.","norm":"Das mag wohl heißen ein neues Evangelium / davon Christus und seine Aposteln nichts gelernt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.967800140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17816,"date":1663,"orig":"Wo liſet man doch in H. Schrifft von glaͤubigen Hurern und Ehebrechern/ von glaͤubigen Zauberinnen/ und Gottslaͤſtern? von glaͤubigen meineidigen/ und trunckenbolten? von glaͤubigen geitzigen und neidiſchen? von glaͤubigen Zaͤnckern und unverſoͤhnlichen zornigen Hertzen? von glaͤubigen Luͤgnern und Verlaͤumbdern/ Diebẽ und dergleichen? die Welt will ſich an Gottes Woꝛt nicht binden laſſen/ ſondern will auß fleiſchltchem Sinne einen Weg zum ewigen Leben erdichten.","norm":"Wo liest man doch in H. Schrift von gläubigen Hurern und Ehebrechern / von gläubigen Zauberinnen / und Gottslästern? von gläubigen meineidigen / und Trunkenbolden? von gläubigen geizigen und neidischen? von gläubigen Zänkern und unversöhnlichen zornigen Herzen? von gläubigen Lügnern und Verleumdern / Dieben und dergleichen? die Welt will sich an Gottes Wort nicht binden lassen / sondern will aus fleischltchem Sinne einen Weg zum ewigen Leben erdichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.116899967193603} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17817,"date":1663,"orig":"Nun wolan lieber Gott/ wollen die alten und reiche nit hoͤren uñ gehorchen/ ſo erfuͤlle doch einmal deinen Himmel mit einem hauffen Kinder/ mit from̃en Knechtẽ und Maͤgden/ und andern armẽ einfaͤltigen Leutẽ.","norm":"Nun wohlan lieber Gott / wollen die alten und reiche nicht hören und gehorchen / so erfülle doch einmal deinen Himmel mit einem Haufen Kinder / mit frommen Knechten und Mägden / und anderen armen einfältigen Leuten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.719900131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17818,"date":1663,"orig":"Dein lieber Sohn ſagt Marc. 10. Laſſet die Kinder zu mir kom̃en/ uñ wehret ihnen nit/ dañ ſolcher iſt dz Him̃elreich.","norm":"Dein lieber Sohn sagt Marc . 10. Lasst die Kinder zu mir kommen / und wehret ihnen nicht / dann solcher ist das Himmelreich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9552001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17819,"date":1663,"orig":"Uñ Mat. 18. ſagt er:","norm":"Und Mat. 18. sagt er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.907400131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17820,"date":1663,"orig":"Es ſey dañ dz ihr umkehret/ und werdet wie die Kinder/ ſo koͤnnet ihr nicht in das Himmelꝛeich kom̃en.","norm":"Es sei dann dass ihr umkehret / und werdet wie die Kinder / so könnet ihr nicht in das Himmelreich kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.507800102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17821,"date":1663,"orig":"Jch bin nun ein halb 100 Jahr alt.","norm":"Ich bin nun ein halb 100 Jahr alt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.848599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17822,"date":1663,"orig":"Ach hilf/ dz ich wieder umb kehre/ uñ werde wie ein Kind/ damit ich auch in dẽ Kinder Him̃el kom̃ẽ moͤge/ da mein Heyl Chriſtus JEſus ſeinen Einzug zu Jeruſalem hielte/ und wolte vor das gantze Menſchliche Geſchlecht leiden und ſterben/ da hatten die vornehmſten Praͤlaten und Statiſten/ moͤꝛderiſche Gedancken/ und giengen mit boͤſen Tuͤcken und Stuͤcken umb.","norm":"Ach hilf / dass ich wieder um kehre / und werde wie ein Kind / damit ich auch in den Kinder Himmel kommen möge / da mein Heil Christus Jesus seinen Einzug zu Jerusalem hielte / und wollte vor das ganze menschliche Geschlecht leiden und sterben / da hatten die vornehmsten Prälaten und Statisten / mörderische Gedanken / und gingen mit bösen Tücken und Stücken um.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.666100025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17823,"date":1663,"orig":"Die Mammoniſten und Kauffleute trieben ihren Wucher und Schinderey in dem Tempel.","norm":"Die Mammonesten und Kaufleute trieben ihren Wucher und Schinderei in dem Tempel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.545899868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17824,"date":1663,"orig":"Aber der Geiſt Gottes trieb die Kinder daß ſie im Tempel ſchryen und ſagten Hoſianna dem Sohn David.","norm":"Aber der Geist Gottes trieb die Kinder dass sie im Tempel schrien und sagten Hosianna dem Sohn David.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.66349983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17825,"date":1663,"orig":"Das iſt: Hilff du lieber G ott unſerm Meſſia/ der auß dem Geſchlecht Davids ſeine Ankunfft hat.","norm":"Das ist: Hilfe du lieber G Od unserem Messia / der aus dem Geschlecht Davids seine Ankunft hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.613500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17826,"date":1663,"orig":"Als die Hohenprieſter und andere Gottloſe Pfaffen zu Jeruſalem dieſes hoͤreten/ da wurden ſie entruͤſtet/ ſie wurden zornig ſo woll uͤber die Kinder/ daß ſie Chriſto alſo zuſchryen/ als uͤber Chriſtum/ daß er ihnen nicht abwehrete/ und ſprachen zu ihm: Hoͤreſtu auch/ was dieſe ſagen?","norm":"Als die Hohepriester und andere gottlose Pfaffen zu Jerusalem dieses hörten / da wurden sie entrüstet / sie wurden zornig so wohl über die Kinder / dass sie Christo also zuschrien / als über Christus / dass er ihnen nicht abwehrte / und sprachen zu ihm: Hörest auch / was diese sagen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.304299831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17827,"date":1663,"orig":"Das iſt/ hoͤreſtu nicht daß dieſe Kinder/ dir die Ehre des Meſſiaͤ zumeſſen?","norm":"Das ist / hörest nicht dass diese Kinder / dir die Ehre des Messiä zumessen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.30019998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17828,"date":1663,"orig":"Warumb heiſſeſtu ſie nicht ſchwetgen?","norm":"Warum heißest sie nicht Schweden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.194300174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17829,"date":1663,"orig":"Schaͤmeſtu dich nicht/ daß du ſolche Lobſpruͤche annimmeſt/ die dir nicht gebuͤhren?","norm":"Schämest dich nicht / dass du solche Lobsprüche annimmst / die dir nicht gebühren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.35129976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17830,"date":1663,"orig":"Aber der HErꝛ JEſus ſprach zu ihnen/ Ja/ das iſt/ ich hab wol gehoͤrt was die Kinder geſagt haben.","norm":"Aber der Herr Jesus sprach zu ihnen / Ja / das ist / ich habe wohl gehört was die Kinder gesagt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.613399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17831,"date":1663,"orig":"Habt ihr aber nie geleſen/ auß dem Mund/ der unmuͤndigẽ und Saͤuglingen haſtu Lob zugerichtet.","norm":"Habt ihr aber nie gelesen / aus dem Mund / der unmündigen und Säuglingen hast du Lob zugerichtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.784599781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17832,"date":1663,"orig":"Wie das zugehe/ daß Gott auß dem Mund der jungen Kinder nicht nur deren Kinder/ welche fuͤnff/ ſechs/ oder ſieben Jahr alt ſind/ ſondern auch auß dem Mund der Unmuͤndigen und Saͤuglingen/ oder deren Kinder welche noch an ihrer Mutter oder ihrer Ammen Bruͤſte hangen/ Jhm ein Lob zurichte/ das weiß ich nicht/ Jch verſtehe es nicht/ ich kan es nicht begreiffen.","norm":"Wie das zugehe / dass Gott aus dem Mund der jungen Kinder nicht nur deren Kinder / welche fünf / sechs / oder sieben Jahr alt sind / sondern auch aus dem Mund der Unmündigen und Säuglingen / oder deren Kinder welche noch an ihrer Mutter oder ihrer Ammen Brüste hingen / Ihm ein Lob zurichte / das weiß ich nicht / Ich verstehe es nicht / ich kann es nicht begreifen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.15749979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17833,"date":1663,"orig":"Aber daß es geſchehe/ das lehret mich David im 8. Pſalm.","norm":"Aber dass es geschehe / das lehrt mich David im 8. Psalm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.279399871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17834,"date":1663,"orig":"Chriſtus der HErꝛ/ nimbt das Lob welches ihm die Kinder im Tempel zu Jeruſalem gaben/ wol an/ und erkennet es vor einen rechtſchaffenen Preiß ſeines Namens.","norm":"Christus der Herr / nimmt das Lob welches ihm die Kinder im Tempel zu Jerusalem gaben / wohl an / und erkennt es vor einen rechtschaffenen Preis seines Namens.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9182000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17835,"date":1663,"orig":"Drumb iſt es gewiß/ daß es auß derſelben Kinder recht Gottſeligen Hertzen/ durch Anregung des H. Geiſtes/ herkommen.","norm":"Darum ist es gewiss / dass es aus derselben Kinder recht Gottseligen Herzen / durch Anregung des H. Geistes / herkommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.344900131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17836,"date":1663,"orig":"Und iſt auch daher unfehlbar zuſchliſſen/ daß die Kinder mit dem H. Geiſt erleuchtet werden/ und Chriſtum (nach der Maß ihres Glaubens) erkennen/ ob ſie gleich der euſſerlichen Lehr und Unterꝛichtung noch nicht faͤhig ſeyn.","norm":"Und ist auch daher unfehlbar zuschlissen / dass die Kinder mit dem H. Geist erleuchtet werden / und Christus (nach der Maß ihres Glaubens) erkennen / ob sie gleich der äußerlichen Lehre und Unterrichtung noch nicht fähig sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.160799980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17837,"date":1663,"orig":"Und es ſind die Wiedertaͤuffer naͤrriſche Leute/ welche meinen/ Jn den Kindern/ auch wenn ſie gleich getaufft worden/ ſey eben ſo wenig Erkaͤntnuͤs Chriſti/ als in einem Kalbe oder Schweinlein/ da doch Johannes der Taͤuffer auch in Mutter Leib mit dem H. Geiſt erfuͤllet worden/ Luc. 1. Jch dencke offtmals an einen frommen Fuͤrſten/ welcher/ als in dem deutſchen Kriegsweſen ſein Land und Leut in groſſem Elend und Gefahr ſtunden/ einen Buß.","norm":"Und es sind die Wiedertäufer närrische Leute / welche meinen / In den Kindern / auch wenn sie gleich getauft worden / sei ebenso wenig Erkenntnis Christi / als in einem Kalbe oder Schweinlein / da doch Johannes der Täufer auch in Mutter Leib mit dem H. Geist erfüllet worden / Luc. 1. Ich denke oftmals an einen frommen Fürsten / welcher / als in dem deutschen Kriegswesen sein Land und Leute in großem Elend und Gefahr Stunden / einen Buße.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.287199974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17838,"date":1663,"orig":"Feſt- und Bettag außſchrieb/ und unter andern befahl/ daß ein jegliche Mutter/ in Staͤdten und Doͤrffern/ die ein ſaͤugendes Kind habe/ ihr Kind ſolle mit in die Kirche bringen/ ſie moͤge Reich oder Arm ſeyn.","norm":"Fest- und Bettag ausschrieb / und unter anderen befahl / dass ein jegliche Mutter / in Städten und Dörfern / die ein säugendes Kind habe / ihr Kind solle mit in die Kirche bringen / sie möge Reich oder Arm sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.067800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17839,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ wann ein kleines unmuͤndiges Kind vor ſeines Vatern Tiſch trete/ ſeine Haͤndlein zuſammen faſſe/ und anfange zu lallen/ ſo bringe dieſes Lallen den Eltern groſſe ſtuͤcker Brod/ alſo daß die Eltern mit dieſen lallenden Kindlein eſſen/ und nicht die Kindlein mit den Eltern.","norm":"Ich halte dafür / wann ein kleines unmündiges Kind vor seines Vaters Tisch trete / seine Händlein zusammen fasse / und anfange zu lallen / so bringe dieses Lallen den Eltern große Stücker Brot / also dass die Eltern mit diesen lallenden Kindlein essen / und nicht die Kindlein mit den Eltern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.446199893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17840,"date":1663,"orig":"Wiewol wir dieſes Lallen nicht verſtehen/ ſo verſtehet es doch der H. Geiſt/ und hat ſeinen ſonderbahre Luſt/ und Wolgefallen daran.","norm":"Wiewohl wir dieses Lallen nicht verstehen / so verstehet es doch der H. Geist / und hat seinen sonderbare Lust / und Wohlgefallen daran.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.986999988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17841,"date":1663,"orig":"O ihr Kinder helfft doch beten/ ihr koͤnnet mit eur em Vater Unſer/ viel Ungluͤcks von uns Alten abwenden.","norm":"O ihr Kinder helft doch beten / ihr könnet mit euer em Vater unser / viel Unglücks von uns Alten abwenden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.704400062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17842,"date":1663,"orig":"Es iſt aber nicht genug/ daß die Kinder zu S.","norm":"Es ist aber nicht genug / dass die Kinder zu S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.911499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17843,"date":1663,"orig":"Jacob angefangen haben zur Bethſtunde zu kommen/ ſondern ſie muͤſſen auch darinnen fortfahren/ und in ihrer guten Andacht beſtaͤndig verharꝛen.","norm":"Jacob angefangen haben zur Betstunde zu kommen / sondern sie müssen auch darinnen fortfahren / und in ihrer guten Andacht beständig verharren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.90339994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17844,"date":1663,"orig":"Die Deutſchen haben ein Sprichwort/ wann ſie zur Adern laſſen/ und ſagen:","norm":"Die Deutschen haben ein Sprichwort / wann sie zur Adern lassen / und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.972099781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17845,"date":1663,"orig":"Den erſten Tag maͤſſig/ den andern Tag freſſig/ den dritten Tag voll/ ſo gereth die Aderlaß wohl.","norm":"Den ersten Tag mäßig / den anderen Tag fressig / den dritten Tag voll / so gerät die Aderlass wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.837200164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17846,"date":1663,"orig":"Eben alſo gehet es oftmals mit der Hamburger Andacht.","norm":"Eben also geht es oftmals mit der Hamburger Andacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.278500080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17847,"date":1663,"orig":"Sie dauren nicht lange.","norm":"Sie dauern nicht lange.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.928900003433227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17848,"date":1663,"orig":"Ein Hochweiſer Raht allhier ließ einsmals ein ernſtes Decret von allen Cantzeln verleſen/ daß die Heiligung des Sabbaths beſſer in acht genommen werden ſolle/ und daß unter andern am Sontag/ alle Cramer-Laden ſollen verſchloſſen ſeyn/ biß der Gottesdienſt verꝛichtet ſey.","norm":"Ein Hochweiser Rat allhier ließ einsmals ein ernstes Dekret von allen Kanzeln verlesen / dass die Heiligung des Sabbats besser in Acht genommen werden solle / und dass unter anderen am Sonntag / alle Kramer-Laden sollen verschlossen sein / bis der Gottesdienst verrichtet sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3744001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17849,"date":1663,"orig":"Am erſten Sontag wurde es genau in acht genommen.","norm":"Am ersten Sonntag wurde es genau in Acht genommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.65310001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17850,"date":1663,"orig":"Jch war damals nicht wol auf/ und haͤtte gern eine Citron gehabt.","norm":"Ich war damals nicht wohl auf / und hätte gern eine Citron gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.797900199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17851,"date":1663,"orig":"Aber da war niemand/ der mir eine Citrone verkauffen wolt.","norm":"Aber da war niemand / der mir eine Zitrone verkaufen wollt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5808000564575195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17852,"date":1663,"orig":"Sondern es hieſſe Sabbata Sancta colo.","norm":"Sondern es hieße Sabbata Sancta colo.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"ht","lang_de":0,"norm_lmscore":5.613699913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17853,"date":1663,"orig":"Soll ich Citronen verkauffen?","norm":"Soll ich Zitronen verkaufen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.471799850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17854,"date":1663,"orig":"Nolo.","norm":"Nolo.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"es","lang_de":0,"norm_lmscore":6.655099868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17855,"date":1663,"orig":"Wann ich am nachfolgenden Sontag haͤtte tauſend Citronen haben wollen/ ſo haͤtte ich ſie bekommen koͤnnen.","norm":"Wann ich am nachfolgenden Sonntag hätte tausend Zitronen haben wollen / so hätte ich sie bekommen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.377600193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17856,"date":1663,"orig":"Am drtten und vierdten Sontag gienge es wiederumb nach dem alten Schlendrian/ eben als ob von Heiligung des Sabbats niemals etwas waͤre gedacht worden/ auff dem Berg Sinai oder auff Befehl eines Hochweiſen Rahts/ auff den Cantzeln zu Hamburg.","norm":"Am drtten und vierten Sonntag ginge es wiederum nach dem alten Schlendrian / eben als ob von Heiligung des Sabbats niemals etwas wäre gedacht worden / auf dem Berg Sinai oder auf Befehl eines Hochweisen Rats / auf den Kanzeln zu Hamburg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.474699974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17857,"date":1663,"orig":"Jch ſorge/ daß es mit dieſer Beſuchung der Bettſtunden eben alſo ergehen werde.","norm":"Ich sorge / dass es mit dieser Besuchung der Bettstunden eben also ergehen werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.028299808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17858,"date":1663,"orig":"Wir haben bey dieſer Kirchen zwey alte wohlverdiente Maͤnner/ welche in Auffmunterung der Jugend/ durch Gottes Beyſtand viel thun koͤnnen/ nemlich Herꝛ Magiſter Johannes Jaͤger/ und Herꝛ Heino Lambeck.","norm":"Wir haben bei dieser Kirchen zwei alte wohlverdiente Männer / welche in Aufmunterung der Jugend / durch Gottes Beistand viel tun können / nämlich Herr Magister Johannes Jäger / und Herr Heino Lambeck.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.297900199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17859,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ daß mein hochgeliebter Herꝛ Collega Mag. Jaͤger wenig Beicht-Kinder habe/ welche nicht ſagen koͤnnen/ Mag. Jaͤger iſt meines Vaters/ und meines Großvaters Beicht- Vater geweſen.","norm":"Ich halte dafür / dass mein hochgeliebter Herr Collega Mag . Jäger wenig Beicht-Kinder habe / welche nicht sagen können / Mag . Jäger ist meines Vaters / und meines Großvaters Beicht-Vater gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4994001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17860,"date":1663,"orig":"Und ich halte dafuͤr/ daß wenig Kinder in der Schulen zu S. Jacob ſeyn/ welche nicht ſagen muͤſſen Heino Lambeck iſt meines Vaters Lehrmeiſter geweſen.","norm":"Und ich halte dafür / dass wenig Kinder in der Schulen zu S. Jacob sein / welche nicht sagen müssen Heino Lambeck ist meines Vaters Lehrmeister gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8277997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17861,"date":1663,"orig":"Jch zweifle nicht dran/ dieſe beyde alte ehrliche Maͤnner werden die Kinder/ oder ihre Eltern fleiſſig ermahnen/ daß ſie in dieſer angefangenen Andacht beſtaͤndig verharren.","norm":"Ich zweifle nicht dran / diese beide alte ehrliche Männer werden die Kinder / oder ihre Eltern fleißig ermahnen / dass sie in dieser angefangenen Andacht beständig verharren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.224899768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17862,"date":1663,"orig":"Gott ſegne ſie/ und ihre Kinder/ und Nachkommen und gebe ihnen in ihrem hohen Alter neue Adlers Krafft.","norm":"Gott segne sie / und ihre Kinder / und Nachkommen und gebe ihnen in ihrem hohen Alter neue Adlers Kraft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.845699787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17863,"date":1663,"orig":"Als einsmals unter den Buͤrgern zu Rom Unruhe und Wider wertigkeit entſtunde/ da kam Kaͤyſer Auguſtus auff das Capitolium und redete die Roͤmer an mit dieſen Worten: Audite Juvenes ſenem quem ſenes audivêre juvenem.","norm":"Als einsmals unter den Bürgern zu Rom Unruhe und Wider Wertigkeit entstand / da kam Kaiser Augustus auf das Capitolium und redete die Römer an mit diesen Worten: Audite Juvenes senem quem senes audivere juvenem.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.79610013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17864,"date":1663,"orig":"Das iſt/ Jhr junge Leut hoͤret mich Alten.","norm":"Das ist / Ihr junge Leute höret mich Alten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.694900035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17865,"date":1663,"orig":"Dann euer alte Vorfahren haben mich gehoͤrt und mir gehorcht als ich noch jung ware.","norm":"Dann euer alte Vorfahren haben mich gehört und mir gehorcht als ich noch jung war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.736499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17866,"date":1663,"orig":"Darauff wurde alles ſtill in gantz Rom/ und jederman ſchaͤmte ſich daß er dem alten Kaͤyſer Auguſto etwas ſolle zuwider thun/ welchen ſein Vater oder Großvater parirt und gehorchet hab.","norm":"Darauf wurde alles still in ganz Rom / und jedermann schämte sich dass er dem alten Kaiser Augusto etwas solle zuwider tun / welchen sein Vater oder Großvater pariert und gehorchet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.142399787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17867,"date":1663,"orig":"Jhr Kinder zu S.","norm":"Ihr Kinder zu S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8007001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17868,"date":1663,"orig":"Jacob/ hoͤret auch dieſe beyde alte Maͤnner und gehorchet ihn/ wann ſie euch zur Beſtaͤndigkeit im Beten und Kirchen gehen ermahnen.","norm":"Jacob / höret auch diese beide alte Männer und gehorchet ihn / wann sie euch zur Beständigkeit im Beten und Kirchen gehen ermahnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.681600093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17869,"date":1663,"orig":"Dann eure Vaͤter haben ſie gehoͤrt und ihnen gehorchet/ als ſie noch jung waren.","norm":"Dann eure Väter haben sie gehört und ihnen gehorchet / als sie noch jung waren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.223599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17870,"date":1663,"orig":"Wir ſehen/ daß Gott/ uns allerhand Dinge zeige/ am Himmel/ in der Lufft/ auff Erden/ und in dem Meer.","norm":"Wir sehen / dass Gott / uns allerhand Dinge zeige / am Himmel / in der Luft / auf Erden / und in dem Meer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.6923999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17871,"date":1663,"orig":"Am Himmel hat er uns gezeiget einen Cometen.","norm":"Am Himmel hat er uns gezeigt einen Kometen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.011799812316894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17872,"date":1663,"orig":"Und es iſt niemals ein Comet am Himmel geſtanden/ der nicht ein ſonderlichs Ungluͤck bedeutet hat/ wie ich weitlaͤufftig erweiſen/ und durch die Hiſtorien allerzeit gehen wolt/ wann es die Enge des Papiers leiden wolt.","norm":"Und es ist niemals ein Komet am Himmel gestanden / der nicht ein sonderliches Unglück bedeutet hat / wie ich weitläufig erweisen / und durch die Historien allzeit gehen wollt / wann es die Enge des Papiers leiden wollt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.350100040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17873,"date":1663,"orig":"Jn der Lufft predigt uns Gott mit groſſen Sturmwinden/ von welchen Syr. c. 40. ſagt.","norm":"In der Luft Predigt uns Gott mit großen Sturmwinden / von welchen Syr. c. 40. sagt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.414899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17874,"date":1663,"orig":"Es ſind auch die Winde ein Theil zur Rache geſchaffen/ und durch ihr Stuͤrmen thun ſie Schaden/ und wenn die Straffe kommen ſoll/ ſo toben ſie/ und richten den Zorn auß/ des/ der ſie geſchaffen hat.","norm":"Es sind auch die Winde ein Teil zur Rache geschaffen / und durch ihr Stürmen tun sie Schaden / und wenn die Strafe kommen soll / so toben sie / und richten den Zorn aus / des / der sie geschaffen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5157999992370605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17875,"date":1663,"orig":"Auff dem Meer iſt in kurtzer Zeit ſolch Ungluͤck geſchehen/ als bey Menſchen Gedencken/ nicht geſchehen iſt.","norm":"Auf dem Meer ist in kurzer Zeit solch Unglück geschehen / als bei Menschen Gedenken / nicht geschehen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.504799842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17876,"date":1663,"orig":"Wer hat erlebt/ oder von ſeinen Eltern gehoͤret/ daß ſolche Ding/ welche ſich dieſen Winter uͤber zugetragen/ im Billwerder geſchehen ſeyen/ in den ſchoͤnen Luſt-Gaͤrten/ welche nicht ungleich ſind den Luſt-Gaͤrten zu Sodoma/ von welchen der H. Geiſt ſagt: Gen. 13.","norm":"Wer hat erlebt / oder von seinen Eltern gehöret / dass solche Ding / welche sich diesen Winter über zugetragen / im Billwerder geschehen seien / in den schönen Lustgärten / welche nicht ungleich sind den Lustgärten zu Sodoma / von welchen der H. Geist sagt: Gen . 13.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.779799938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17877,"date":1663,"orig":"Daß ehe der HErꝛ Sodoma und Gomorra verderbet/ ſeyen ſie Waſſerꝛeich geweſen/ biß man gen Zoar kompt/ als ein Garten des HErꝛen gleich wie Egypten Land.","norm":"Dass ehe der Herr Sodoma und Geomora verderbet / seien sie Wasserreich gewesen / bis man gen Zoar kommt / als ein Garten des Herren gleich wie Ägypten Land.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6975998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17878,"date":1663,"orig":"Egypten Land war vor andern Landſchafften ein herꝛliches fruchtbares Land.","norm":"Ägypten Land war vor anderen Landschaften ein herrliches fruchtbares Land.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.670400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17879,"date":1663,"orig":"Und Sodoma war wie ein Garten des HErꝛen.","norm":"Und Sodoma war wie ein Garten des Herren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.391200065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17880,"date":1663,"orig":"Das iſt/ als ein ſchoͤner Luſt-Garte/ darinnen Gott ſelber ſich haͤtte erluſtigen moͤgen.","norm":"Das ist / als ein schöner Lustgarten / darinnen Gott selber sich hätte erlustigen mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.10830020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17881,"date":1663,"orig":"Allein dieſe Fruchtbarkeit und Liebligkeit dieſes Landes Sodoma iſt bald hernach umb der Einwohner Suͤnde willen vergangen/ da derſelbe Ort in das todte Meer verkehret worden/ welches/ nur ſchaͤdlich boͤß Waſſer hat/ ſo noch von Schweffel und Pech einen heßlichen Geſtanck von ſich gibt/ daß man noch alſo auff den heutigen Tag ein greiffliches und Augenſcheinliches Exempel des Zorns Gottes dran ſiehet/ da es zuvor als ein ſchoͤner Luſt-Garte/ und wie ein Paradieß geweſen iſt.","norm":"Allein diese Fruchtbarkeit und Lieblichkeit dieses Landes Sodoma ist bald hernach um der Einwohner Sünde Willen vergangen / da derselbe Ort in das Tote Meer verkehret worden / welches / nur schädlich böse Wasser hat / so noch von Schwefel und Pech einen hässlichen Gestank von sich gibt / dass man noch also auf den heutigen Tag ein greifliches und Augenscheinliches Exempel des Zorns Gottes dran sieht / da es zuvor als ein schöner Lustgarten / und wie ein Paradies gewesen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.30210018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17882,"date":1663,"orig":"Jch weis/ daß viel groſſe Leute ſind/ welche lachen wann man ſagt das bedeute nichts guts.","norm":"Ich weiß / dass viel große Leute sind / welche lachen wann man sagt das bedeute nichts Gutes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.059800148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17883,"date":1663,"orig":"Allein ſie werden es einmal erfahren.","norm":"Allein sie werden es einmal erfahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9471001625061035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17884,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich daß ein Krieg entſtunde zwiſchen zweyen vornehmen Fuͤrſtlichen Anverwandten Haͤuſern.","norm":"Ich erinnere mich dass ein Krieg entstand zwischen zweien vornehmen fürstlichen Anverwandten Häusern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.565199851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17885,"date":1663,"orig":"Kurtz zuvor war eine groſſe Waſſerfluth im gantzen Land.","norm":"Kurz zuvor war eine große Wasserflut im ganzen Land.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.933500051498413} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17886,"date":1663,"orig":"Man ſagt daß ein vornehmer Theologus damals hab eine Predigt gehalten/ und hab geſagt dieſe Waſſerfluhten ſeyen eine gute Anzeigung.","norm":"Man sagt dass ein vornehmer Theologus damals habe eine Predigt gehalten / und habe gesagt diese Wasserfluten seien eine gute Anzeigung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.184299945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17887,"date":1663,"orig":"Man finde in den Cronicken/ daß es dem Land etwas gutes bedeutet habe.","norm":"Man finde in den Chroniken / dass es dem Land etwas Gutes bedeutet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.287099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17888,"date":1663,"orig":"Allein ſein Collega, vir cordatus & candidus hatte geſagt:","norm":"Allein sein Collega, vir cordatus & candidus hatte gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.867099761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17889,"date":1663,"orig":"Jch glaub wann der Teufel den Pfaffen von der Cantzel holte/ ſo wuͤrden die Leut ſagen/ es ſey eine gute Anzeigung.","norm":"Ich glaube wann der Teufel den Pfaffen von der Kanzel holte / so würden die Leute sagen / es sei eine gute Anzeigung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.197000026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17890,"date":1663,"orig":"Betet ihr Kinder betet.","norm":"Betet ihr Kinder betet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.992199897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17891,"date":1663,"orig":"Jhr koͤnnet mit eurem Gebet noch viel Ungluͤck von uns Alten abwenden.","norm":"Ihr könnet mit eurem Gebet noch viel Unglück von uns Alten abwenden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0756001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17892,"date":1663,"orig":"Als Gott der HErꝛ der groſſen Stadt Ninive umb der Kinder willen verſchonete/ da fielen die Jnwohner wiederum in vorige Suͤnde und Laſter.","norm":"Als Gott der Herr der großen Stadt Ninive um der Kinder willen verschonte / da fielen die Einwohner wiederum in vorige Sünde und Laster.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7743000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17893,"date":1663,"orig":"Als ſchickte Gott den Propheten Nahum zu ihnen/ und ließ ihnen ihren endlichen Untergang ankuͤndigen.","norm":"Als schickte Gott den Propheten Nahum zu ihnen / und ließ ihnen ihren endlichen Untergang ankündigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.730899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17894,"date":1663,"orig":"Der Prophet muſte ihnen ſagen/ diß iſt die Laſt uͤber Ninive.","norm":"Der Prophet musste ihnen sagen / dies ist die Last über Ninive.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4054999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17895,"date":1663,"orig":"Die Laſt/ das iſt/ die harte Prophetiſche Straff-Predigt vom Untergang des Aſſyriſchen Koͤnigreichs/ in welchem Ninive die Haupt- Stadt/ und die Koͤnigliche Reſidentz war.","norm":"Die Last / das ist / die harte prophetische Strafpredigt vom Untergang des Assyrischen Königreichs / in welchem Ninive die Haupt-Stadt / und die königliche Residenz war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.671000003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17896,"date":1663,"orig":"Die Niniviter werden vielleicht damals gedacht haben/ es iſt hiebevor auch ein Landlauffer auß dem Juͤdiſchen Land anhero kommen mit Namen Jonas/ der hatte auch verkuͤndiget/ daß Ninive innerhalb viertzig Tagen wuͤrde untergehen.","norm":"Die Niniviter werden vielleicht damals gedacht haben / es ist hiervor auch ein Landlaufer aus dem jüdischen Land anher kommen mit Namen Jonas / der hatte auch verkündigt / dass Ninive innerhalb vierzig Tagen würde untergehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.649099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17897,"date":1663,"orig":"Allein Ninive ſtehet noch wie ſie damals geſtanden hat/ und hat jemehr und mehr zugenommen.","norm":"Allein Ninive steht noch wie sie damals gestanden hat / und hat je mehr und mehr zugenommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.777400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17898,"date":1663,"orig":"Wer wird doch der groſſen Weltberuͤhmten Stadt Ninive etwas zuwider thun?","norm":"Wer wird doch der großen weltberühmten Stadt Ninive etwas zuwider tun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.456399917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17899,"date":1663,"orig":"Solchen hoffaͤrtigen Gedancken zubegegnen/ muſte ihnen der Prophet Nahum ſagen/ wer ſein HErꝛ ſey der ihn abgefertiget habe/ und daß demſelbigen alle Elemente dienen muͤſſen/ wann Er ſtraffen wolle.","norm":"Solchen hoffärtigen Gedanken zubegegnen / musste ihnen der Prophet Nahum sagen / wer sein Herr sei der ihn abgefertigt habe / und dass demselbigen alle Elemente dienen müssen / wann er strafen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.635200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17900,"date":1663,"orig":"Er ſagt: Der HErꝛ iſt ein Eyfriger Gott/ und ein Raͤcher/ ja ein Raͤcher iſt der HErꝛ und zornig/ der HErr iſt ein Raͤcher wider ſeine Widerſacher/ und der es ſeinen Feinden nicht vergeſſen wird.","norm":"Er sagt: Der Herr ist ein eifriger Gott / und ein Rächer / ja ein Rächer ist der Herr und zornig / der Herr ist ein Rächer wider seine Widersacher / und der es seinen Feinden nicht vergessen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.161900043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17901,"date":1663,"orig":"Der HErꝛ iſt gedultig und von groſſer Krafft/ fuͤr welchem niemand unſchuldig iſt/ Er iſt der HErꝛ/ des Wege im Wetter und Sturm ſind/ und unter ſeinen Fuͤſſen dicker Staub.","norm":"Der Herr ist geduldig und von großer Kraft / für welchem niemand unschuldig ist / Er ist der Herr / des Wege im Wetter und Sturm sind / und unter seinen Füßen dicker Staub.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.814700126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17902,"date":1663,"orig":"Der das Meer ſchild/ und treuge macht/ und alle Waſſer vertrocknet.","norm":"Der das Meer Schild / und Truge macht / und alle Wasser vertrocknet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.863699913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17903,"date":1663,"orig":"Baſan und Carmel verſchmachten/ und was aufden Berge Libanon bluͤhet/ verſchmachtet.","norm":"Basan und Carmel verschmachten / und was aufden Berge Libanon blühet / verschmachtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.120299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17904,"date":1663,"orig":"Die Berge zittern fuͤr ihm/ und die Huͤgel zergehen/ das Erdreich bebet fuͤr ihm/ darzu der Welt-Kreiß/ und alle die darinnen wohnen.","norm":"Die Berge zittern für ihm / und die Hügel zergehen / das Erdreich bebet für ihm / dazu der Weltkreis / und alle die darinnen wohnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.852099895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17905,"date":1663,"orig":"Wer kan fuͤr ſeinem Zorn ſtehẽ??","norm":"Wer kann für seinem Zorn stehen??","lang_fastText":"sv","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.44890022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17906,"date":1663,"orig":"Und wer kan fuͤr ſeinẽ Grim bleiben?","norm":"Und wer kann für seinen Grimm bleiben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.749199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17907,"date":1663,"orig":"Sein Zorn brennet fuͤr Feur/ uñ die Felſẽ zerſpringẽ.","norm":"Sein Zorn brennet für Feuer / und die Felsen zerspringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.335100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17908,"date":1663,"orig":"Kommet/ kommet ihr Kinder und betet.","norm":"Kommt / kommet ihr Kinder und betet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2399001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17909,"date":1663,"orig":"Verſichert euch Gott hat eine groſſe Ruhte gebunden.","norm":"Versichert euch Gott hat eine große Ruhte gebunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.540200233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17910,"date":1663,"orig":"Wo der Juͤngſte Tag nicht bald koͤmbt/ und die Welt untergehet/ ſo werden doch allen Anſehen nach ſolche Dinge in der Welt geſchehen/ davon eure Vaͤter nicht gehoͤret haben/ wann wir nicht umbkehren/ und waͤhre Buſſe thun.","norm":"Wo der Jüngste Tag nicht bald kommt / und die Welt untergehet / so werden doch allen Ansehen nach solche Dinge in der Welt geschehen / davon eure Väter nicht gehöret haben / wann wir nicht umkehren / und währe Buße tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.809500217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17911,"date":1663,"orig":"Wann mein Heyland zum Juͤngſten Gericht kommen/ und zu mir ſagen wird/ was bringſt du mir?","norm":"Wann mein Heiland zum Jüngsten Gericht kommen / und zu mir sagen wird / was bringst du mir?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.121900081634521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17912,"date":1663,"orig":"So will ich antworten/ lieber HErꝛ Chriſte/ ich bin mit vielen groſſen Herꝛen/ mit vornehmen Statiſten bekand geweſen.","norm":"So will ich antworten / lieber Herr Christ / ich bin mit vielen großen Herren / mit vornehmen Statisten bekannt gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.079899787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17913,"date":1663,"orig":"Jch hab auch in einer Weltberuͤhmten Stadt unter vielen reichen Mammoniſten leben muͤſſen.","norm":"Ich habe auch in einer weltberühmten Stadt unter vielen reichen Mammonesten leben müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.251800060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17914,"date":1663,"orig":"Allein du weiſt/ daß Statiſten und Mammoniſten ins gemein ſeyn boͤſe Chriſten.","norm":"Allein du weist / dass Statisten und Mammonesten ins gemein sein böse Christen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.17870044708252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17915,"date":1663,"orig":"Der Samen deines Goͤttlichen Worts iſt unter den Dornen ihres Reichthumbs/ und ihre Wolluſt erſtickt/ und hat keine Frucht bringen wollen.","norm":"Der Samen deines göttlichen Worts ist unter den Dornen ihres Reichtums / und ihre Wollust erstickt / und hat keine Frucht bringen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.686600208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17916,"date":1663,"orig":"Hier haſtu ein Haͤuflein armer Handwercksleute/ welche ihnen ihr Leben haben blutſaur werden laſſen/ und wann ſie auß den Wochenpredigten kommen/ haben ſie ihr Hertz zu dir erhoben/ und unter ihrer Arbeit dir zu Ehren einen Lobgeſang geſungen.","norm":"Hier hast du ein Häuflein armer Handwerksleute / welche ihnen ihr Leben haben blutsaur werden lassen / und wann sie aus den Wochenpredigten kommen / haben sie ihr Herz zu dir erhoben / und unter ihrer Arbeit dir zu Ehren einen Lobgesang gesungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.797599792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17917,"date":1663,"orig":"Da haſtu ein Haͤufflein armer Wittwen/ welche in der Welt/ viel Thraͤnenbrod haben eſſen muͤſſen/ und da iſt ein Haͤuflein Kinder/ Knecht und Maͤgd und anderer armen Leut.","norm":"Da hast du ein Häuflein armer Witwen / welche in der Welt / viel Tränenbrot haben essen müssen / und da ist ein Häuflein Kinder / Knecht und Mägde und anderer armen Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.462399959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17918,"date":1663,"orig":"Weiter hab ich es nicht bringen koͤnnen.","norm":"Weiter habe ich es nicht bringen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.45740008354187} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17919,"date":1663,"orig":"Jch verhoffe mein lieber Heyland werde alsdann meines gefuͤhrten Ampts halber mit mir zufrieden ſeyn.","norm":"Ich verhoffe mein lieber Heiland werde alsdann meines geführten Amts halber mit mir zufrieden sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6605000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17920,"date":1663,"orig":"Damit ich aber dem lieben Gott dermaleins fromme Kinder/ Knecht und Maͤgde zufuͤhren koͤnne/ ſo bitte ich euch ihr ehrliche Handwercksleute/ Jhr wollet nicht nur eure Kinder ſondern auch eure Knecht und Diener fleiſſig zur Kirchen gehen/ und auch die Betſtunden beſuchen laſſen.","norm":"Damit ich aber dem lieben Gott dermaleinst fromme Kinder / Knecht und Mägde zuführen könne / so bitte ich euch ihr ehrliche Handwerksleute / Ihr wollet nicht nur eure Kinder sondern auch eure Knecht und Diener fleißig zur Kirchen gehen / und auch die Betstunden besuchen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7769999504089355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17921,"date":1663,"orig":"Es iſt ein altes Sprichwort/ und wahr Wort.","norm":"Es ist ein altes Sprichwort / und wahr Wort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9415998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17922,"date":1663,"orig":"Kirchen gehen ſaͤumet nicht/ Allmoſen geben armet nicht, Es iſt alles gelegen an Gottes Segen.","norm":"Kirchen gehen säumet nicht / Almosen geben armet nicht, es ist alles gelegen an Gottes Segen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.09660005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17923,"date":1663,"orig":"Und der Segen Gottes muß durch das Gebet auff unſere Arbeit gebracht werden.","norm":"Und der Segen Gottes muss durch das Gebet auf unsere Arbeit gebracht werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.938999891281128} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17924,"date":1663,"orig":"Jbr Herꝛen Studioſi die ihr vornehmer Leut Kinder informiret, laſſet eure diſcipulos auff den Sontag in die Nachmittags Predigt/ und auff den Donnerſtag in die Bettſtunde kommen.","norm":"Jbr Herren Studiosi die ihr vornehmer Leute Kinder informieret, lasst eure discipulos auf den Sonntag in die Nachmittags Predigt / und auf den Donnerstag in die Bettstunde kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.20389986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17925,"date":1663,"orig":"Als ich noch ein kleiner Knabe war/ ſchrieb mir ein frommer und gelahrter Mann in die Grammaticam Giſſen ſium:","norm":"Als ich noch ein kleiner Knabe war / schrieb mir ein frommer und gelahrter Mann in die Grammaticam Gissen sium:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3927998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17926,"date":1663,"orig":"Dimidium ſtudii rite precatus habet, das iſt/ wol gebeth iſt halb ſtudirt.","norm":"Dimidium studii rite precatus habet, das ist / wohl gebeth ist halb studiert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.90910005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17927,"date":1663,"orig":"Und ich hab im Werck befunden und erfahren/ daß er mir darin wol gerahten habe.","norm":"Und ich habe im Werk befunden und erfahren / dass er mir darin wohl geraten habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.047299861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17928,"date":1663,"orig":"Jhr hoͤffliche und von Chriſtlichen Eltern wolerzogene Kinder/ ich bitte euch ihr wollet anderer gemeiner Leut Kinder mit gutem Exempel vorgehen/ und wollet eure Chriſtliche Demuth/ und Andacht im Beten auch in euſſerlichen Gebaͤrden ſehen laſſen.","norm":"Ihr höfliche und von christlichen Eltern wohlerzogene Kinder / ich bitte euch ihr wollet anderer gemeiner Leute Kinder mit gutem Exempel vorgehen / und wollet eure christliche Demut / und Andacht im Beten auch in äußerlichen Gebärden sehen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.907700061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17929,"date":1663,"orig":"Wann die Kinder im Pabſtumb in die Kirche kommen/ ſo fallen ſie auff ihre Knie nieder und beten.","norm":"Wann die Kinder im Pabstumb in die Kirche kommen / so fallen sie auf ihre Knie nieder und beten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.767099857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17930,"date":1663,"orig":"Die Tuͤrcken fallen noch heutiges Tages gar auff ihre Angeſichter/ wañ ſie in die Kirche kommen und beten.","norm":"Die Türken fallen noch heutiges Tages gar auf ihre Angesichter / wann sie in die Kirche kommen und beten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.24560022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17931,"date":1663,"orig":"Warumb wollen denn wir/ die wir das helle Liecht der Warheit haben/ ſo unbeweglich vor dem groſſen Gott erſcheinen.","norm":"Warum wollen denn wir / die wir das helle Licht der Wahrheit haben / so unbeweglich vor dem großen Gott erscheinen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.524799823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17932,"date":1663,"orig":"Da Abraham der hachberuͤmhte Fuͤrſt Gottes/ dem Gott ſo offt erſchienen/ dem er die allerherꝛlichſte Verheiſſung gethan hatte/ mit dem er geredet hatte/ wie ein Freund mit dem andern/ mit Gott dem HErꝛn redete/ da buͤcket er ſich/ und fiel auff ſein Angeſicht.","norm":"Da Abraham der hachberümhte Fürst Gottes / dem Gott so oft erschienen / dem er die allerherrlichste Verheißung getan hatte / mit dem er geredet hatte / wie ein Freund mit dem anderen / mit Gott dem Herrn redete / da bücket er sich / und fiel auf sein Angesicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.34060001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17933,"date":1663,"orig":"Von den Seraphim/ und H. Engeln ſchreibet der Prophet Eſaias/ wie er/ in einem Geſicht/ geſehen hatte; daß ſie in ihrem Dienſte/ fuͤr dem Angeſicht Gottes/ Jhre Fuͤſſe bedeckt/ und ihre Angeſichter verborgen haben.","norm":"Von den Seraphim / und H. Engeln schreibet der Prophet Esaias / wie er / in einem Gesicht / gesehen hatte; dass sie in ihrem Dienste / für dem Angesicht Gottes / Ihre Füße bedeckt / und ihre Angesichter verborgen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.527500152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17934,"date":1663,"orig":"Ach wie viel tauſendmal mehr ſollen wir uns alſo demuͤtigen? die wir weder mit den Seraphim/ und H. Engeln/ noch mit dem Fuͤrſteu Gottes Abraham/ zuvergleichen ſind/ noch auch mit andern/ die im Gebet dergleichen Demuth an ſich haben verſpuͤhren laſſen:","norm":"Ach wie viel tausendmal mehr sollen wir uns also demütigen? die wir weder mit den Seraphim / und H. Engeln / noch mit dem Fürsteu Gottes Abraham / zuvergleichen sind / noch auch mit anderen / die im Gebet dergleichen Demut an sich haben verspüren lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.396900177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17935,"date":1663,"orig":"Wie Jacob/ wie Elias/ wie David/ wie Salomon/ wie Eßdras/ wie Joſua/ wie Daniel/ und andere.","norm":"Wie Jacob / wie Elias / wie David / wie Salomon / wie Eßdras / wie Josua / wie Daniel / und andere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.865099906921386} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17936,"date":1663,"orig":"Wann ihr ja nicht unter dem Gebet auff die Knie fallen wollet/ oder auch wegen Enge der Stuͤle nicht niederknien koͤnnet/ ſo ſtehet auff/ und bleibt nicht ſitzen/ ſonderlich wann das Vater Unſer gebetet wird/ und dencket/ wann ihr betet/ da�� ihr kommet in den groſſen Himmels Saal/ vor die allerheiligſte Dreyeynigkeit/ welcher tauſendmal tauſend Cherubim dienen/ und zehen hundert mal tauſend Seraphim auffwarten.","norm":"Wann ihr ja nicht unter dem Gebet auf die Knie fallen wollet / oder auch wegen Enge der Stühle nicht niederknien könnet / so steht auf / und bleibt nicht sitzen / sonderlich wann das Vater unser gebetet wird / und denket / wann ihr betet / dass ihr kommet in den großen Himmels Saal / vor die allerheiligste Dreieinigkeit / welcher tausendmal tausend Cherubim dienen / und zehn hundert Mal tausend Seraphim aufwarten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6092000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17937,"date":1663,"orig":"Jean de Werth der beruͤhmte Kaͤyſerl. Gen. war einsmals zu meinem gnaͤdigſten Herꝛen/ Herꝛn Landgraff Georgen nach Darmſtadt kommen/ und hatte ſeinen Bruder mit ſich bracht/ welcher kurtz zuvor auß einem jungen Bauren Knecht war ein gemeiner Reuter worden.","norm":"Jean de Wert der berühmte Käyserl. Gen. war einsmals zu meinem gnädigsten Herren / Herrn Landgraf Georg nach Darmstadt kommen / und hatte seinen Bruder mit sich brachte / welcher kurz zuvor aus einem jungen Bauern Knecht war ein gemeiner Reuter worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.389699935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17938,"date":1663,"orig":"Dem General zu Ehren war der Bruder unten an die Fuͤrſtl. Tafel geſetzt worden.","norm":"Dem General zu Ehren war der Bruder unten an die Fürstl. Tafel gesetzt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.239999771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17939,"date":1663,"orig":"Mein gnaͤdigſter Fuͤrſt und Herꝛ hatte endlich angefangen auff Geſundheit der Roͤm. Kaͤyſ. Maͤj. des Churf. in Baͤyern/ ꝛc.","norm":"Mein gnädigster Fürst und Herr hatte endlich angefangen auf Gesundheit der Röm. Käys. Mäj . des Churf . in Bayern / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.888000011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17940,"date":1663,"orig":"Da hatte jederman bey der Tafel auffgeſtanden/ Jean de Werths Bruder aber hatte ſich nichts dran gekehrt/ ſondern hatte geſeſſen und gefreſſen/ gleich wie ein Schmiedknecht.","norm":"Da hatte jedermann bei der Tafel aufgestanden / Jean de Werts Bruder aber hatte sich nichts dran gekehrt / sondern hatte gesessen und gefressen / gleich wie ein Schmiedknecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.806099891662598} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17941,"date":1663,"orig":"Da hatte Jean de Werth geruffen/ op/ op/ Broer/ op/ du muſt opſtahn.","norm":"Da hatte Jean de Wert gerufen / op / op / Broer / op / du musst opstahn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"fy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.895999908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17942,"date":1663,"orig":"Thut man das einem weltlichen Potentaten/ zu Ehren/ daß man ſich demuͤhtiget/ wann man ſeiner gedencket/ wie vielmehr ſol man es thun/ dem Koͤnige aller Koͤnigen/ und HErꝛn aller HErꝛen?","norm":"Tut man das einem weltlichen Potentaten / zu Ehren / dass man sich demütiget / wann man seiner gedenkt / wie vielmehr soll man es tun / dem Könige aller Königen / und Herrn aller Herren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.539700031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17943,"date":1663,"orig":"Jhr Kinder/ wann ihr hinfuͤhro zur Bettſtunde/ oder in die Kirche kompt/ und das Vater Unſer ſoll gebetet werden/ ſo werde ich auch ſprechen/ op/ op ihr Kinder op.","norm":"Ihr Kinder / wann ihr hinfür zur Bettstunde / oder in die Kirche kommt / und das Vater unser soll gebetet werden / so werde ich auch sprechen / op / op ihr Kinder op.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.770599842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17944,"date":1663,"orig":"Jhr muͤſt opſtahn/ und euer Hertzen und Haͤnde zu Gott erheben.","norm":"Ihr müsst opstahn / und euer Herzen und Hände zu Gott erheben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8927998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17945,"date":1663,"orig":"Jhr Lehrmeiſter und Lehrmeiſterinnen/ in den Neben und Klipp-Schulen/ kommet hinfuͤhro in die Betſtunden/ und bringt eure Kinder mit hinein/ und fuͤhret ſie/ in einer guten Ordnung hin ein.","norm":"Ihr Lehrmeister und Lehrmeisterinnen / in den Neben und Klipp-Schulen / kommet hinfür in die Betstunden / und bringt eure Kinder mit hinein / und führt sie / in einer guten Ordnung hin ein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.646599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17946,"date":1663,"orig":"Koͤnnet ihr die Kinder in einer Ordnung in das Gruͤne fuͤhren/ warumb koͤnnet ihr ſie nicht auch in einer Ordnung in die Kirche fuͤhren?","norm":"Könnet ihr die Kinder in einer Ordnung in das Grüne führen / warum könnet ihr sie nicht auch in einer Ordnung in die Kirche führen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.565200090408325} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17947,"date":1663,"orig":"Jhr habt allhier nicht noͤhtig/ daß ihr etwas auff Spielleute ſpendiret.","norm":"Ihr habt allhier nicht nötig / dass ihr etwas auf Spielleute spendieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.957499980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17948,"date":1663,"orig":"Jch werde euch hinfuͤhro wo mich Gott leben und geſund laͤſt/ beſſer auff der Hauben ſitzen/ und wenn ich vermercke/ daß ihr die Kinder nicht beſſer in acht nehmet/ ſo wird man auff Mittel bedacht ſeyn/ daß einem oder dem andern das Schulmeiſter Handwerck niedergeleget werde.","norm":"Ich werde euch hinfür wo mich Gott leben und gesund lässt / besser auf der Hauben sitzen / und wenn ich Vermerke / dass ihr die Kinder nicht besser in Acht nehmet / so wird man auf Mittel bedacht sein / dass einem oder dem anderen das Schulmeister Handwerk niedergelegt werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.394800186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17949,"date":1663,"orig":"Jhr Huren/ ihr Ammen/ ich hab euch offt geſagt/ daß wann ihr keine andere Suͤnde begangen haͤttet/ ſo waͤre die einige Hurerey ſo groſſe Suͤnd/ daß umb derſelben willen der Himmel vor euch werde zugeſchloſſen werden/ gleich wie vor den thoͤrichten Jungfrauen.","norm":"Ihr Huren / ihr Ammen / ich habe euch oft gesagt / dass wann ihr keine andere Sünde begangen hättet / so wäre die einige Hurerei so große Sünde / dass um derselben Willen der Himmel vor euch werde zugeschlossen werden / gleich wie vor den törichten Jungfrauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.625199794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17950,"date":1663,"orig":"Wann ihr nicht bey zeiten Buſſe thut.","norm":"Wann ihr nicht beizeiten Buße tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.941699981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17951,"date":1663,"orig":"Dann die Hurer und Ehebrecher/ und alſo auch die Huren/ und Ehebrecherinnen/ werden das Reich Gottes nicht ererben/ 1. Cor. 6. Wer das Reich Gottes nicht ererbet/ den holet der Teuffel mit Leib und Seel.","norm":"Dann die Hurer und Ehebrecher / und also auch die Huren / und Ehebrecherinnen / werden das Reich Gottes nicht ererben / 1. Cor. 6. Wer das Reich Gottes nicht ererbet / den holet der Teufel mit Leib und Seele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.724100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17952,"date":1663,"orig":"Laſſet doch einmal die Hurenlieb auß eurem Hertzen weichen/ gebt Raum der Liebe Gottes/ und thut mit Maria Magdalena rechtſchaffene Buß. Joh. 14. ſagt Chriſtus:","norm":"Lasst doch einmal die Hurenlieb aus eurem Herzen weichen / gebt Raum der Liebe Gottes / und tut mit Maria Magdalena rechtschaffene Buß. Joh. 14. sagt Christus:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.435200214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17953,"date":1663,"orig":"Wer mich liebet der wird mein Wort halten/ und mein Vater wird ihn lieben/ und wir werden zu ihm kommen/ und Wohnung bey ihm machen.","norm":"Wer mich liebet der wird mein Wort halten / und mein Vater wird ihn lieben / und wir werden zu ihm kommen / und Wohnung bei ihm machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.160099983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17954,"date":1663,"orig":"Raͤumet doch ein keuſches reines Hertz ein/ der heiligen hochgelobten Dreyfaltigkeit/ welche zu euch kommen wil.","norm":"Räumet doch ein keusches reines Herz ein / der heiligen hochgelobten Dreifaltigkeit / welche zu euch kommen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.336699962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17955,"date":1663,"orig":"Jhr Huren kompt ſelten zur Kirchen/ und ſprecht/ ihr koͤnnet nicht von den Kindern kommen.","norm":"Ihr Huren kommt selten zur Kirchen / und sprecht / ihr könnet nicht von den Kindern kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.646999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17956,"date":1663,"orig":"Nehmet die Kinder mit in die Bettſtunde/ und gewehnet ſie die Haͤndlein zuſammen falten/ uud wenn die Bettſtunde auß iſt/ ſo lehret ſie ſprechen Amen.","norm":"Nehmet die Kinder mit in die Bettstunde / und gewähnt sie die Händlein zusammen falten / und wenn die Bettstunde aus ist / so lehrt sie sprechen Amen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.633900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17957,"date":1663,"orig":"Jhr Arme/ die ihr die Allmoſen bey den Kirchen mildiglich genieſſet.","norm":"Ihr Arme / die ihr die Almosen bei den Kirchen mildiglich genießet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.771200180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17958,"date":1663,"orig":"So lang ich allhier geweſen bin/ hab ich wann ihr habt ſollen gekleidet werden/ und zuvor auß den Catechißmo ſeyd examiniret worden/ keinen unter euch funden/ der dem Catechißmum verſtanden hat/ als ein einigen Mann/ der war ein Hollaͤnder und ein Schuflicker.","norm":"Solang ich allhier gewesen bin / habe ich wann ihr habt sollen gekleidet werden / und zuvor aus den Catechißmo seid examinieret worden / keinen unter euch fanden / der dem Catechißmum verstanden hat / als ein einigen Mann / der war ein Holländer und ein Schuflicker.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.635799884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17959,"date":1663,"orig":"Zu Rom iſt ein Cardinal geweſen/ der hat einen Papagoy gehabt/ welcher die Articul des Chriſtlichen Glaubens hat deutlich außſprechen und herſagen koͤnnen.","norm":"Zu Rom ist ein Kardinal gewesen / der hat einen Papagei gehabt / welcher die Artikel des christlichen Glaubens hat deutlich aussprechen und hersagen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.097300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17960,"date":1663,"orig":"Jhr ſeyd vernuͤnffttge Menſchen/ und wenn euer 10. in ſolchem Examine ſind zu mir kommen/ hab ich kaum einen funden/ der die Außlegung der 10. Gebot gewuſt hat/ wie ſie in dem Kinder-Catechiſmo Lutheri ſteht.","norm":"Ihr seid vernünftige Menschen / und wenn euer 10. in solchem Examine sind zu mir kommen / habe ich kaum einen fanden / der die Auslegung der 10. Gebot gewusst hat / wie sie in dem Kinderkatechismus Luthers steht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.905300140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17961,"date":1663,"orig":"Wann ich frage/ was am vergangenen Sontag vor ein Evangelium geweſen ſey/ ſo ſprecht ihr euer Gedaͤchtnuͤs ſey gar zu ſchwach/ ihr koͤnnet es nicht behalten.","norm":"Wann ich frage / was am vergangenen Sonntag vor ein Evangelium gewesen sei / so sprecht ihr euer Gedächtnis sei gar zu schwach / ihr könnet es nicht behalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.593100070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17962,"date":1663,"orig":"Wann man aber fragen ſolte/ was ihr am Sontag geſreſſen/ was ihr ſonſten gethan/ was ihr mit andern Gottloſen Leuten geredet habet/ mit was vor leichtfertigem Geſchwaͤtz ihr den heiligen Sontag zubracht habt/ ſo wuͤrdet ihr eine weitlaͤufftige Erzehlung davon anſtellen koͤnnen.","norm":"Wann man aber fragen sollte / was ihr am Sonntag gefressen / was ihr sonsten getan / was ihr mit anderen gottlosen Leuten geredet habet / mit was vor leichtfertigem Geschwätz ihr den heiligen Sonntag zubracht habt / so würdet ihr eine weitläufige Erzählung davon anstellen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.093500137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17963,"date":1663,"orig":"O wie viel Leute werden wol in der Hoͤll bey den reichen Schlaͤmmer ſitzen/ welche zu S.","norm":"O wie viel Leute werden wohl in der Höll bei den reichen Schlämmer sitzen / welche zu S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.952199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17964,"date":1663,"orig":"Jacob der Allmoſen genoſſen haben?","norm":"Jacob der Almosen genossen haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"es","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.253799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17965,"date":1663,"orig":"Chriſtus ſagt in ſeiner Berg-Predigt nicht bloß/ ſelig ſind die geiſtlich arm ſind.","norm":"Christus sagt in seiner Bergpredigt nicht bloß / selig sind die geistlich arm sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.30049991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17966,"date":1663,"orig":"Dann das Himmelreich iſt ihre.","norm":"Dann das Himmelreich ist ihre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.276599884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17967,"date":1663,"orig":"Jch binde hiermit auff euer Seele und auff euer Gewiſſen/ daß ich hinfuͤr den Sontag fleiſſig in die Mittags-Predigt/ und auff den Mittwochen in die Fruͤh-predigt kommet/ da der Catechiſmus erklaͤret wird/ und auff den Donnerſtag in die Bettſtunden kommet/ und Gott umb Abwendung aller wolverdienten Straffen anruffet.","norm":"Ich binde hiermit auf euer Seele und auf euer Gewissen / dass ich hinfür den Sonntag fleißig in die Mittagspredigt / und auf den Mittwochen in die Frühpredigt kommet / da der Catechismus erkläret wird / und auf den Donnerstag in die Bettstunden kommet / und Gott um Abwendung aller wohlverdienten Strafen anrufet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.391200065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17968,"date":1663,"orig":"Jch wil euer Blut nicht auff meiner Seele haben.","norm":"Ich will euer Blut nicht auf meiner Seele haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.545099973678589} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17969,"date":1663,"orig":"Sondern wo mich Gott leben und geſund laͤſt/ biß wiederumb ein Examen mit euch angeſtellet wird/ und ich befinde/ daß ihr den Catechiſmum nicht beſſer gelernet habt/ als zuvor/ ſo wil ich das Kind mit dem Bad außſchuͤtten und ſagen/ was zu ſagen iſt.","norm":"Sondern wo mich Gott leben und gesund lässt / bis wiederum ein Examen mit euch angestellt wird / und ich befinde / dass ihr den Catechismum nicht besser gelernt habt / als zuvor / so will ich das Kind mit dem Bad ausschütten und sagen / was zu sagen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.714900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17970,"date":1663,"orig":"Darnach richtet euch.","norm":"Danach richtet euch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.190199851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17971,"date":1663,"orig":"Die Gnade unſers HErꝛen JEſu Chriſti ſey mit uns allen/ Amen.","norm":"Die Gnade unseres Herren Jesu Christi sei mit uns allen / Amen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.564700126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17972,"date":1663,"orig":"Ermahnung etzlicher geiſtreichen Theologorum, an die Eltern/ daß ſie ihre Kinder wol aufferziehen ſollen.","norm":"Ermahnung ätzlicher geistreichen Theologorum, an die Eltern / dass sie ihre Kinder wohl auferziehen sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.860599994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17973,"date":1663,"orig":"LUTHERUS. Tom. VI. Jen. in der Sermon, daß man die Kinder zur Schulen halten ſoll.","norm":"LUTHERUS. Tom. VI. Jen. in der Sermon, dass man die Kinder zur Schulen halten soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.237899780273437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17974,"date":1663,"orig":"VErachte nur die Geſellen nicht die fuͤr der Thuͤr/ Panem propter Deum ſagen/ und den Brod-Reyen ſingen ꝛc.","norm":"Verachte nur die Gesellen nicht die für der Tür / Panem propter Deum sagen / und den Brod-Reyen singen etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.182400226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17975,"date":1663,"orig":"Jch bin auch ein ſolcher Partecken Hengſt geweſen/ und hab das Brod fuͤr den Haͤuſern genommen ꝛc.","norm":"Ich bin auch ein solcher Partecken Hengst gewesen / und habe das Brot für den Häusern genommen etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.930099964141846} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17976,"date":1663,"orig":"Aber dennoch durch die Schreib-Feder ſo weit kommen/ daß ich anjetzo nicht wolte mit dem Tuͤrckiſchen Kaͤyſer beuten; daß ich ſein Gut ſolte haben/ und ich meiner Kunſt entbehren:","norm":"Aber dennoch durch die Schreibfeder so weit kommen / dass ich jetzt nicht wollte mit dem türkischen Kaiser beuten; dass ich sein Gut sollte haben / und ich meiner Kunst entbehren:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5954999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17977,"date":1663,"orig":"Ja!","norm":"Ja!","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"fi","lang_de":0,"norm_lmscore":3.311800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17978,"date":1663,"orig":"ich wolte der Welt Gut/ vielmal gehaͤufft/ nicht dafuͤr nehmen.","norm":"ich wollte der Welt Gut / vielmal gehäuft / nicht dafür nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.148900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17979,"date":1663,"orig":"Und waͤre doch ohne Zweiffel nicht dahin kommen:","norm":"Und wäre doch ohne Zweifel nicht dahin kommen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.031899929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17980,"date":1663,"orig":"Wo ich nicht in die Schule/ und ins Schreiber Handwerck waͤre gerahten.","norm":"Wo ich nicht in die Schule / und ins Schreiber Handwerk wäre geraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.960899829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17981,"date":1663,"orig":"Darumb laß deinen Sohn getroſt ſtudiren; und ſolte er auch die Weil nach Brod gehen:","norm":"Darum lass deinen Sohn getrost studieren; und sollte er auch die Weil nach Brot gehen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.311399936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17982,"date":1663,"orig":"So gibſtu unſerm HErꝛen Gott ein feines Hoͤltzlein/ da er dir einen Herꝛn außſchnitzeln kan.","norm":"So gibst du unserem Herren Gott ein feines Hölzlein / da er dir einen Herrn außschnitzeln kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.360199928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17983,"date":1663,"orig":"Es wird doch dabey bleiben:","norm":"Es wird doch dabei bleiben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.35069990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17984,"date":1663,"orig":"Daß dein/ und mein Sohn/ das iſt/ gemeiner Leute Kinder/ werden die Welt regieren/ beydes im geiſtlichen und weltlichen Stande.","norm":"Dass dein / und mein Sohn / das ist / gemeiner Leute Kinder / werden die Welt regieren / beides im geistlichen und weltlichen Stande.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.261300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17985,"date":1663,"orig":"Thut man nit hiezu andeꝛs bey Zeit:","norm":"Tut man nicht hierzu anders bei Zeit:","lang_fastText":"sv","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.47599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17986,"date":1663,"orig":"So muͤſſẽ wiꝛ Tartarn und Tuͤrcken werden/ oder wird wiederumb ein ungelehrter Locat, oder Bacchant, ein Doctor und Raht zu Hoffe werden.","norm":"So müssen wir Tataren und Türken werden / oder wird wiederum ein ungelehrter Locat, oder Bacchant, ein Doktor und Rat zu Hoffe werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.160200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17987,"date":1663,"orig":"Darumb halte dich/ daß nie kein beſſere Zeit geweſen ſey/ zu ſtudiren/ denn itzt:","norm":"Darum halte dich / dass nie kein bessere Zeit gewesen sei / zu studieren / denn jetzt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.253699779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17988,"date":1663,"orig":"Nicht allein deßhalben/ daß die Kunſt jetzt ſo reichlich und wolfeil fuͤrhanden iſt: Sondern auch daß groß Gut und Ehre folgen muß:","norm":"Nicht allein deshalb / dass die Kunst jetzt so reichlich und wohlfeil vorhanden ist: Sondern auch dass groß Gut und Ehre folgen muss:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7052001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17989,"date":1663,"orig":"Und die ſo zu dieſer Zeit ſtudiren/ werden teure Leute ſeyn:","norm":"Und die so zu dieser Zeit studieren / werden teure Leute sein:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.066199779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17990,"date":1663,"orig":"Daß ſich noch/ umb einen Gelehrten zweene Fuͤrſten/ und drey Staͤdte/ reiſſen werden ꝛc. Ibid. Wann du gleich ein Koͤnig waͤreſt:","norm":"Dass sich noch / um einen Gelehrten zwei Fürsten / und drei Städte / reißen werden etc. Ibid. Wann du gleich ein König wärest:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6656999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17991,"date":1663,"orig":"So ſolteſt du doch dich nicht werth laſſen duͤncken/ daß du deinen Sohn mit allem deinen Gut daran gewagt/ und zu ſolchem Ampt und Werck (des geiſtlichen Standes) geben und ziehen moͤchteſt.","norm":"So solltest du doch dich nicht wert lassen dünken / dass du deinen Sohn mit allem deinen Gut daran gewagt / und zu solchem Amt und Werk (des geistlichen Standes) geben und ziehen möchtest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.659800052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17992,"date":1663,"orig":"Jſt nicht hier dein Pfennig/ oder Arbeit/ ſo du an ſolchen Sohn wendeſt/ allzu hoch geehret/ allzu herꝛlich geſegnet/ allzu koͤſtlich angelegt/ und beſſer denn kein Koͤnigreich/ noch Kaͤyſerthumb fuͤr Gottes Augen/ gerechnet iſt?","norm":"Ist nicht hier dein Pfennig / oder Arbeit / so du an solchen Sohn wendest / allzu hoch geehrt / allzu herrlich gesegnet / allzu köstlich angelegt / und besser denn kein Königreich / noch Käyserthumb für Gottes Augen / gerechnet ist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.037399768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17993,"date":1663,"orig":"Auff den Knien ſolte einer einen ſolchen Pfennig an der Welt Ende tragen:","norm":"Auf den Knien sollte einer einen solchen Pfennig an der Welt Ende tragen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.246799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17994,"date":1663,"orig":"Wann er wuͤſt daß er ſolte daſelbſt ſo herꝛlich und theur angelegt werden.","norm":"Wann er wüst dass er sollte daselbst so herrlich und teuer angelegt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.954999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17995,"date":1663,"orig":"Und ſiehe!","norm":"Und siehe!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.834499835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17996,"date":1663,"orig":"du haſt in deinem Hauß/ und in deinem Schoß/ daran du es ſo herꝛlich kanſt anlegen.","norm":"du hast in deinem Haus / und in deinem Schoß / daran du es so herrlich kannst anlegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.011000156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17997,"date":1663,"orig":"Pfui/ und aber Pfui/ und wieder Pfui/ unſerer blinden und ſchaͤndlichen Undanckbarkeit:","norm":"Pfui / und aber Pfui / und wieder Pfui / unserer blinden und schändlichen Undankbarkeit:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.768700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17998,"date":1663,"orig":"Daß wir nicht ſehen; Wie treflich ſchoͤnen Gottesdtenſt wir thun/ ja! welche groſſe Herꝛen wir ſeyn koͤnten/ fuͤr Gott:","norm":"Dass wir nicht sehen; wie trefflich schönen Gottesdtenst wir tun / ja! welche große Herren wir sein könnten / für Gott:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.4232001304626465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":17999,"date":1663,"orig":"Mit geringem Thun; darzu mit unſerm eigen Geld und Gut. NB.","norm":"Mit geringem Tun; dazu mit unserem eigen Geld und Gut. NB.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.603400230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18000,"date":1663,"orig":"Merckt dieſes ihr hoffaͤꝛtige dolle Eltern/ die ihr vermeinet euer Schild und Wapen werde dadurch beſchimpffet/ wann eure Soͤhn ſolten Geiſtliche werden oder eure Toͤchter ſolten Geiſtliche zur Ehe nehmen.","norm":"merkt dieses ihr hoffärtige dolle Eltern / die ihr vermeinet euer Schild und Wappen werde dadurch beschimpfet / wann eure Söhn sollten Geistliche werden oder eure Töchter sollten Geistliche zur Ehe nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.650100231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18001,"date":1663,"orig":"Jm Pabſtumb begeben ſich die Koͤnige und Fuͤrſten Soͤhn in geiſtlichen Stand.","norm":"Im Pabstumb begeben sich die Könige und Fürsten Söhn in geistlichen Stand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8765997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18002,"date":1663,"orig":"Und im Anfang der Reformation, traten hohe Stands Perſonen unter den Lutheranern auff die Cantzel und predigten/ als Fuͤrſt Georg von Anhalt und andere.","norm":"Und im Anfang der Reformation, traten hohe Stands Personen unter den Lutheranern auf die Kanzel und predigten / als Fürst Georg von Anhalt und andere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7067999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18003,"date":1663,"orig":"Allein wo komt es nun hin unter den Lutheraneꝛn?","norm":"Allein wo kommt es nun hin unter den Lutheranern?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.964900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18004,"date":1663,"orig":"Du achteſt es fuͤr eine Ehr/ wann du eines Koͤnigs oder Fuͤrſten Diener biſt.","norm":"Du achtest es für eine Ehre / wann du eines Königs oder Fürsten Diener bist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.418099880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18005,"date":1663,"orig":"Jſt nun das nicht eine groͤſſere Ehx/ wann einer iſt ein Diener des Koͤnigs aller Koͤnigen/ und des HErꝛn aller HErꝛen/ wan einer iſt ein Abgeſandter Gottes/ ſtehet an Chirſti Stadt uñ hat Macht in ſeinem Namen Suͤnde zu vergeben und zubehalten/ zu binden oder zu loͤſen/ auff daß es im Himmel gebunden oder loß ſey. Luth. loc. cit.","norm":"Ist nun das nicht eine größere Ehx / wann einer ist ein Diener des Königs aller Königen / und des Herrn aller Herren / wann einer ist ein abgesandter Gottes / steht an Chirsti Stadt und hat Macht in seinem Namen Sünde zu vergeben und zubehalten / zu binden oder zu lösen / auf dass es im Himmel gebunden oder los sey. Luth. loc. cit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.134799957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18006,"date":1663,"orig":"Es hat dir Gott Kinder gegeben/ und Nahrung darzu:","norm":"Es hat dir Gott Kinder gegeben / und Nahrung dazu:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3881001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18007,"date":1663,"orig":"Nit darum/ dz du allein deine Luſt an ihnen ſolleſt haben/ oder zur Welt Pracht ziehẽ:","norm":"Nicht darum / dass du allein deine Lust an ihnen sollest haben / oder zur Welt Pracht ziehen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.660999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18008,"date":1663,"orig":"Es iſt dir ernſtlich gebohten/ daß du ſie ſolleſt ziehen/ zu Gottes Dienſte: Oder ſolleſt mit Kind und allem rein außgewurtzelt werden:","norm":"Es ist dir ernstlich geboten / dass du sie sollest ziehen / zu Gottes Dienste: Oder sollest mit Kind und allem rein ausgewurzelt werden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.21560001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18009,"date":1663,"orig":"Daß alles verdampt ſey/ was du an ſie legſt ꝛc.","norm":"Dass alles verdammt sei / was du an sie legst etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"gd","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.617099761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18010,"date":1663,"orig":"So dir Gott ein Kind gegeben hat zuͤchtig/ geſchickt zu ſolchem Ampt; Und du zeuchſt es nit darzu ſieheſt allein auf den Bauch/ und zeitliche Nahrung/ ꝛc.","norm":"So dir Gott ein Kind gegeben hat züchtig / geschickt zu solchem Amt; und du zeugst es nicht dazu siehst allein auf den Bauch / und zeitliche Nahrung / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.887700080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18011,"date":1663,"orig":"So entzeuchſt du/ ſo viel an dir iſt GOtt einen Engel/ einen Diener/ einen Koͤnig/ und Fuͤrſten in ſeinem Reich/ einen Heyland und Troͤſter der Menſchen an Leib und Seele/ an Gut und Ehre/ einen Hauptmann und Ritter wider den Teuffel:","norm":"So entseuchst du / so viel an dir ist Gott einen Engel / einen Diener / einen König / und Fürsten in seinem Reich / einen Heiland und Tröster der Menschen an Leib und Seele / an Gut und Ehre / einen Hauptmann und Ritter wider den Teufel:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.682700157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18012,"date":1663,"orig":"Damit du einraumeſt den Teuffel/ und forderſt ihm ſein Reich:","norm":"Damit du einraumest den Teufel / und forderst ihm sein Reich:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.484499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18013,"date":1663,"orig":"Alſo/ daß er die Seele in Suͤnden/ Todt/ und Hoͤllen behaͤlt/ und vielmehr taͤglich hinein bringet/ etc.","norm":"Also / dass er die Seele in Sünden / Tod / und Höllen behält / und vielmehr täglich hineinbringt / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.748799800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18014,"date":1663,"orig":"Herrn Johann Michael Dilherrn/ deß geiſtreichen Theologi zu Nuͤrnberg/ Ermahnung an die Eltern/ daß ſie die Kinder nicht nur zur Gottesfurcht anhalten/ ſondern auch in guten Kuͤnſten ſollen ſie unterꝛichten laſſen.","norm":"Herrn Johann Michael Dilherrn / des geistreichen Theologen zu Nürnberg / Ermahnung an die Eltern / dass sie die Kinder nicht nur zur Gottesfurcht anhalten / sondern auch in guten Künsten sollen sie unterrichten lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.171599864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18015,"date":1663,"orig":"Am Sontag Oculi, uͤber die Wort deß Evangeliſten","norm":"Am Sonntag Oculi, über die Wort des Evangelisten","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.196400165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18016,"date":1663,"orig":"Lucaͤ Cap. 11.","norm":"Luke Cap. 11.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"ms","lang_de":0,"norm_lmscore":5.952600002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18017,"date":1663,"orig":"Und es begab ſich/ da Er ſolches redete/ erhub ein Weib im Volck die Stimme und ſprach zu Jhm: Selig iſt der Leib/ der dich getragen hat/ und die Bruͤſte/ die du geſogen haſt.","norm":"Und es begab sich / da Er solches redete / erhob ein Weib im Volk die Stimme und sprach zu ihm: Selig ist der Leib / der dich getragen hat / und die Brüste / die du gesogen hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.623899936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18018,"date":1663,"orig":"Er aber ſprach/ ja ſelig ſind/ die Gottes Wort hoͤren und bewahren.","norm":"Er aber sprach / ja selig sind / die Gottes Wort hören und bewahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.763299942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18019,"date":1663,"orig":"ES kan nicht gelaͤugnet werden/ ſagte er/ Kinder ſind ein Stuͤck der Gluͤckſeligkeit; und ſollen ſich die Muͤtter die groſſe Beſchwerungen/ ſo ſie mit dem Kindtragen/ ſaͤugen und aufferziehen/ außſtehen/ gantz nicht verdrieſſen laſſen:","norm":"Es kann nicht geleugnet werden / sagte er / Kinder sind ein Stück der Glückseligkeit; und sollen sich die Mütter die große Beschwerungen / so sie mit dem Kindtragen / säugen und auferziehen / ausstehen / ganz nicht verdrießen lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.599800109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18020,"date":1663,"orig":"Dann ſie haben auch hernach widerumb den groͤſten Theil deß Lobs/ wann das Kind ein feiner nuͤtzlicher Mann im Regiment/ im Predigampt/ und im Haußſtand worden iſt:","norm":"Dann sie haben auch hernach wiederum den größten Teil des Lobs / wann das Kind ein feiner nützlicher Mann im Regiment / im Predigamt / und im Hausstand worden ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.308400154113769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18021,"date":1663,"orig":"Daß man ſaget:","norm":"Dass man sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"vi","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.082399845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18022,"date":1663,"orig":"Selig iſt die Mutter/ die einen ſolchen Sohn hat!","norm":"Selig ist die Mutter / die einen solchen Sohn hat!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.366000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18023,"date":1663,"orig":"Deßwegen es auch ſonderlich die Muͤtter deſto inbruͤnſtiger mit ihrem Gebet/ Gott in den Ohren ligen/ und deſto groͤſſern Fleiß anwenden ſollen:","norm":"Deswegen es auch sonderlich die Mütter desto inbrünstiger mit ihrem Gebet / Gott in den Ohren liegen / und desto größeren Fleiß anwenden sollen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.368199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18024,"date":1663,"orig":"Damit ſie ſolche Hertzens-Freude/ an ihren Kindern/ erleben moͤgen.","norm":"Damit sie solche Herzensfreude / an ihren Kindern / erleben mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.423999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18025,"date":1663,"orig":"Jedoch iſt es nur ein Stuͤck der zeitlichen Gluͤckſeligkeit.","norm":"Jedoch ist es nur ein Stück der zeitlichen Glückseligkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.20329999923706} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18026,"date":1663,"orig":"Dann fuͤrtreffliche Kinder erzeuget/ und erzogen haben/ wird dich einmal am Juͤngſten Gericht nichts helffen; wann du nicht Gottes Wort wirſt gehoͤret/ und bewahret haben.","norm":"Dann fürtreffliche Kinder erzeuget / und erzogen haben / wird dich einmal am jüngsten Gericht nichts helfen; wann du nicht Gottes Wort wirst gehöret / und bewahret haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.797999858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18027,"date":1663,"orig":"Gleich wie es aber ein Stuͤck der zeitlichen Gluͤckſeligkeit iſt tapffere Kinder haben: Alſo kanſt du in die ewige hoͤlliſche Ungluͤckſeligkeit gerathen:","norm":"Gleich wie es aber ein Stück der zeitlichen Glückseligkeit ist tapfere Kinder haben: Also kannst du in die ewige höllische Unglückseligkeit geraten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.936999797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18028,"date":1663,"orig":"Wann dir GOtt Kinder gibt/ und du verwarloſeſt ſie/ mit nachlaͤſſiger/ oder aͤrgerlicher Aufferziehung:","norm":"Wann dir Gott Kinder gibt / und du verwahrlosest sie / mit nachlässiger / oder ärgerlicher Auferziehung:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.473400115966797} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18029,"date":1663,"orig":"Daß Lutherus recht geſchrieben:","norm":"Dass Luther recht geschrieben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.982799530029297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18030,"date":1663,"orig":"Die Hoͤlle iſt nicht leichter zu verdienen/ denn an ſeinen eigenen Kindern.","norm":"Die Hölle ist nicht leichter zu verdienen / denn an seinen eigenen Kindern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.054699897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18031,"date":1663,"orig":"Und warlich/ wann man itzunder/ bey den meiſten/ die Kinderzucht anſiehet:","norm":"Und wahrlich / wann man Jetzunder / bei den meisten / die Kinderzucht ansieht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.432300090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18032,"date":1663,"orig":"So iſt es unmoͤglich/ daß man eine beſſere Welt hoffen kan.","norm":"So ist es unmöglich / dass man eine bessere Welt hoffen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.389400005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18033,"date":1663,"orig":"Dann/ was wird die wahre Gottſeligkeit geachtet?","norm":"Dann / was wird die wahre Gottseligkeit geachtet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.183800220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18034,"date":1663,"orig":"Wer wird ernſtlich von Kindesbeinen an/ darzu erzogen?","norm":"Wer wird ernstlich von Kindesbeinen an / dazu erzogen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.893499851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18035,"date":1663,"orig":"Jſt man irꝛdiſchen Narꝛngrillen nicht vielmehr ergeben/ denn der Sorge deß Himmelreichs?","norm":"Ist man irdischen Narrengrillen nicht vielmehr ergeben / denn der Sorge des Himmelreichs?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.148600101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18036,"date":1663,"orig":"Wer kans laͤugnen?","norm":"Wer kann es leugnen?","lang_fastText":"fi","lang_py3langid":"sv","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.918400049209594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18037,"date":1663,"orig":"Was kan nun gutes hierauß folgen?","norm":"Was kann nun gutes hieraus folgen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fi","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.959099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18038,"date":1663,"orig":"Siehet man dann das grundverderbte gemeine Weſen an/ und dencket demſelbigen wolbedachtſam nach/ ſo iſt es kein wunder/ wann man die Wort widerholet/ welche der HErꝛ Chriſtus bey einer Außfuͤhrung zu den Hieroſolymitaniſchen Weibern geſagt:","norm":"Sieht man dann das grundverderbte gemeine Wesen an / und denket demselbigen wohlbedachtsam nach / so ist es kein Wunder / wann man die Wort wiederholet / welche der Herr Christus bei einer Ausführung zu den Hierosolymitanischen Weibern gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.323200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18039,"date":1663,"orig":"Selig ſind die Unfruchtbaren/ und die Leiber/ die nicht geboren haben/ und die Bruͤſte/ die nicht geſaͤuget haben/ Luc. 23 Cap.","norm":"Selig sind die Unfruchtbaren / und die Leiber / die nicht geboren haben / und die Brüste / die nicht gesäugt haben / Luc. 23 Kap.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.285399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18040,"date":1663,"orig":"Idem am Tage deß Apoſtels Andreaͤ.","norm":"Idem am Tage des Apostels Andreä.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"hu","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.032599925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18041,"date":1663,"orig":"WEil der HErꝛ guter/ ſchlechter Leute Kinder herfuͤr gezogen/ und zu ſeinen Juͤngern gemacht:","norm":"Weil der Herr guter / schlechter Leute Kinder herfür gezogen / und zu seinen Jüngeren gemacht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.203499794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18042,"date":1663,"orig":"Haben geringe Leutlein/ und niedrige Eltern/ noch einen Troſt zu ſchoͤpffen:","norm":"Haben geringe Leutlein / und niedrige Eltern / noch einen Trost zu schöpfen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.378200054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18043,"date":1663,"orig":"Daß er auch ihrer Kinder nicht vergeſſen/ ſondern ſie zu ſeiner Zahl wol herfuͤr ſuchen werde.","norm":"Dass er auch ihrer Kinder nicht vergessen / sondern sie zu seiner Zahl wohl herfür suchen werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.642199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18044,"date":1663,"orig":"Ob gleich (ein Sohn ſolt ligen/ unwerth ein Zeit) im Staub und Kot/ Fuͤr jederman ſich biegen; Traut er nur Gott; es hat kein Not. Manch arm Kind ſteht dahinden/ ſucht ſein Brodt fuͤr der Thuͤr:","norm":"Ob gleich (ein Sohn sollt liegen / unwert ein Zeit) im Staub und Kot / Für jedermann sich biegen; traut er nur Gott; es hat kein Not. Manch arm Kind steht dahinten / sucht sein Brot für der Tür:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.450500011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18045,"date":1663,"orig":"Gott weiß es wol zu finden; Zeuchts auß dem Staub herfuͤr/ Und ſtellt es an die Seiten/ den Herren in dem Land:","norm":"Gott weiß es wohl zu finden; Zeugs aus dem Staub herfür / Und stellt es an die Seiten / den Herren in dem Land:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.532100200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18046,"date":1663,"orig":"Dem HErren und viel Leuten/ kompt Heil durch ſein Verſtand:","norm":"Dem Herren und viel Leuten / kommt Heil durch sein Verstand:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.323400020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18047,"date":1663,"orig":"Auß dem 113. Pſalm.","norm":"Aus dem 113. Psalm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lv","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.9886999130249023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18048,"date":1663,"orig":"Derowegen wann Eltern bey ihren hertzlieben Ehepflaͤntzlein eine gute Natur und Zuneigung zum ſtudiren befinden:","norm":"Derowegen wann Eltern bei ihren Herzlieben Ehepflänzlein eine gute Natur und Zuneigung zum Studieren befinden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.51140022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18049,"date":1663,"orig":"Sollen ſie alles/ was ihnen immer muͤglich/ unverdroſſen anwenden/ und dencken:","norm":"Sollen sie alles / was ihnen immer möglich / unverdrossen anwenden / und denken:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.124199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18050,"date":1663,"orig":"Daß dieſes die allerbeſte und ſicherſte Verlaſſenſchafft ſey/ ſo wolerzogenen Kindern/ in dem Gemuͤth/ und in dem Verſtand hinterbleibet.","norm":"Dass dieses die allerbeste und sicherste Verlassenschaft sei / so wohlerzogenen Kindern / in dem Gemüt / und in dem Verstand hinterbleibet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.130499839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18051,"date":1663,"orig":"Dieſes iſt ein ſtattliches Capital/ davon man aller Orten ſein gutes intereſſe erheben kan.","norm":"Dieses ist ein stattliches Kapital / davon man aller Orten sein gutes Interesse erheben kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.377799987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18052,"date":1663,"orig":"Und were es auch/ daß die Kunſt an einem Ort ſolte nach Brodt gehen:","norm":"Und wäre es auch / dass die Kunst an einem Ort sollte nach Brot gehen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.83489990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18053,"date":1663,"orig":"ſo iſt die Welt groß; und heiſt:","norm":"so ist die Welt groß; und heißt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.048600196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18054,"date":1663,"orig":"So jemand hat die Kunſt zur Hand/ So find er leicht ein Vaterland.","norm":"So jemand hat die Kunst zur Hand / So finde er leicht ein Vaterland.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.735899925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18055,"date":1663,"orig":"Erinnerung an die Handwercksleut/ wie groß ihre Gluͤckſeligkeit ſey/ wann ſie und ihre Kinder/ ſich in der Gottsfurcht ůben/ und fleiſſig ſich zur Kirchen und zum Gebet halten.","norm":"Erinnerung an die Handwerksleute / wie groß ihre Glückseligkeit sei / wann sie und ihre Kinder / sich in der Gottsfurcht üben / und fleißig sich zur Kirchen und zum Gebet halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.516499996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18056,"date":1663,"orig":"Herr Johann Michael Dillherr am Tage Andreæ.","norm":"Herr Johann Michael Dillherr am Tage Andreä.","lang_fastText":"pt","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"ga","lang_de":0,"norm_lmscore":7.047299861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18057,"date":1663,"orig":"WEil der HErꝛ Chriſtus Simon Petrum und Andream ſeinen Bruder/ die beyde Fiſcher/ wie auch Jacobum und Johannem zu Apoſteln beruffen/ als ſie eben ihrem Handwerck abgewartet haben/ als koͤnnen hierauß ehrliche Handwercks Leut einen ſchoͤnen Troſt nehmen/ daß Gott auch auff ſie ein gnaͤdiges Auge habe.","norm":"Weil der Herr Christus Simon Petrum und Andream seinen Bruder / die beide Fischer / wie auch Jacobum und Johannes zu Aposteln berufen / als sie eben ihrem Handwerk abgewartet haben / als können hieraus ehrliche Handwerks Leute einen schönen Trost nehmen / dass Gott auch auf sie ein gnädiges Auge habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.643400192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18058,"date":1663,"orig":"Dann er hat ſelber die Handwercke/ zu deß menſchlichen Lebens Nothturfft geordnet.","norm":"Dann er hat selber die Handwerke / zu des menschlichen Lebens Notdurft geordnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.369900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18059,"date":1663,"orig":"Wird dirs nun ſaur in deiner Nahrung/ ſo laß dichs nicht verdrieſſen:","norm":"Wird dir es nun sauer in deiner Nahrung / so lass dich es nicht verdrießen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.593500137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18060,"date":1663,"orig":"Dann GOtt hats alſo geſchaffen: ſagt der Haußlehrer Syrach im 7. Cap.","norm":"Dann Gott hat es also geschaffen: sagt der Hauslehrer Syrach im 7. Kap.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.095600128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18061,"date":1663,"orig":"Und von den ſubtilen Gold- und Silberarbeitern/ Rothſchmieden/ Bortenwirckern und Teppichmachern/ Bezaleek/ Ahaliab/ und dergleichen ſagt Moſes; Daß der HErr ihnen Weißheit und Verſtand gegeben habe/ zu wiſſen/ wie ſie allerley Wercke machen ſolten/ zum Dienſt deß Heiligthumbs:","norm":"Und von den subtilen Gold- und Silberarbeitern / Rotschmieden / Bortenwirkern und Teppichmachern / Bezaleek / Ahaliab / und dergleichen sagt Moses; dass der Herr ihnen Weisheit und Verstand gegeben habe / zu wissen / wie sie allerlei Werke machen sollten / zum Dienst des Heiligtums:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.320799827575684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18062,"date":1663,"orig":"in ſeinem andern Buch im 36. Cap.","norm":"in seinem anderen Buch im 36. Kap.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.306700229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18063,"date":1663,"orig":"Jm erſten Buch der Chronic. am 4. Cap. wird klar bezeuget/ daß in dem Koͤniglichen Stamm Juda/ darauß der Hertzog deß Lebens/ Jeſus Chriſtus entſproſſen/ Zimmerleute/ Leinenweber und Toͤpffer geweſen.","norm":"Im ersten Buch der Chronik . am 4. Cap. wird klar bezeuget / dass in dem königlichen Stamm Juda / daraus der Herzog des Lebens / Jesus Christus entsprossen / Zimmerleute / Leinenweber und Töpfer gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.039700031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18064,"date":1663,"orig":"Jetzt ermeldter Syrach gedencket der Schreiner/ der Zimmerleute/ (wie dann der HErꝛ Chriſtus/ ſambt ſeinem Pflegvater/ ſelbſt ein Zim̃ermann geweſen) der Schmide und Toͤpffer/ auch gar loͤblich: und ſchleuſt endlich von ſolchen und andern Handwercken alſo:","norm":"Jetzt ermeldeter Syrach gedenkt der Schreiner / der Zimmerleute / (wie dann der Herr Christus / samt seinem Pflegvater / selbst ein Zimmermann gewesen) der Schmiede und Töpfer / auch gar löblich: und schleust endlich von solchen und anderen Handwerken also:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.017600059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18065,"date":1663,"orig":"Dieſe alle troͤſten ſich ihres Handwercks/ und ein jeglicher fleiſſiget ſich/ daß er ſeine Arbeit koͤnne:","norm":"Diese alle trösten sich ihres Handwerks / und ein jeglicher fleissiget sich / dass er seine Arbeit könne:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.376299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18066,"date":1663,"orig":"Man kan ihrer in der Stadt nicht entberen/ im 38. c.","norm":"Man kann ihrer in der Stadt nicht entbehren / im 38. c.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.401899814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18067,"date":1663,"orig":"Dannenhero wird es im 1. Buch Sam. am 13. Cap. vor eine groſſe Noth gerechnet/ daß im gantzen Lande Jſrael kein Schmid mehr geweſen.","norm":"Dannenher wird es im 1. Buch Sam. am 13. Cap. vor eine große Not gerechnet / dass im ganzen Lande Israel kein Schmied mehr gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.635000228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18068,"date":1663,"orig":"Und es bringt einem Land oder Stadt/ ſchlechten Nutzen; Wann gute Handwercker darinnen abnehmen:","norm":"Und es bringt einem Land oder Stadt / schlechten Nutzen; wann gute Handwerker darinnen abnehmen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.557499885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18069,"date":1663,"orig":"Welche bey ihrem ſauren Schweiß/ ſtaͤtig gedencken ſollen an den Segen/ den der heilige Geiſt uͤber ſie geſprochen: Du wirſt dich nehren deiner Haͤnde Arbeit:","norm":"Welche bei ihrem sauren Schweiß / stetig Gedenken sollen an den Segen / den der Heilige Geist über sie gesprochen: Du wirst dich nähren deiner Hände Arbeit:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.900400161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18070,"date":1663,"orig":"Wol dir/ du haſt es gut: Jm 128. Pſalm.","norm":"Wohl dir / du hast es gut: im 128. Psalm.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"oc","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.234399795532227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18071,"date":1663,"orig":"Mercket doch dieſes ihr hoffaͤrtige Leute/ die ihr ſprecht/ ich bin nit von ſolchen Leuten/ welche Schuſter und Schneider in ihrem Geſchlecht haben.","norm":"Merkt doch dieses ihr hoffärtige Leute / die ihr sprecht / ich bin nicht von solchen Leuten / welche Schuster und Schneider in ihrem Geschlecht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.965400218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18072,"date":1663,"orig":"Jn dein Koͤnigl. Stamm Juda/ darauß der Hertzog deß Lebens entſproſſen iſt/ ſind unterſchiedene Handwercksleute geweſen.","norm":"In dein Königl. Stamm Juda / daraus der Herzog des Lebens entsprossen ist / sind unterschiedene Handwerksleute gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.528900146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18073,"date":1663,"orig":"Wie manchen Hechel- und Maͤußfallentraͤger hat der Koͤnig in Engelland in ſeinem Geſchlecht gehabt.","norm":"Wie manchen Hechel- und Mäusfallenträger hat der König in England in seinem Geschlecht gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.160299777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18074,"date":1663,"orig":"Qui genus jactat ſuum, aliena laudat.","norm":"Qui Genus jactat suum, aliena laudat.","lang_fastText":"ca","lang_py3langid":"lt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.691100120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18075,"date":1663,"orig":"Wer nicht einen ungerathenen Kerl in ſeinem Geſchlecht hat/ der gehe nach Nuͤrnberg/ und leſche den Reimen auß.","norm":"Wer nicht einen ungeratenen Kerl in seinem Geschlecht hat / der gehe nach Nürnberg / und lösche den Reimen aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.262499809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18076,"date":1663,"orig":"Warumb gehen ſolche Leute nicht in die Kirche/ und ſagen mit jenem ſtoltzen Phariſeer: HErꝛ ich dancke dir/ daß ich nicht bin wie andere Leute.","norm":"Warum gehen solche Leute nicht in die Kirche / und sagen mit jenem stolzen Pharisäer: Herr ich danke dir / dass ich nicht bin wie andere Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.179699897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18077,"date":1663,"orig":"Sebaſtian Schertlo der beruͤhmte Obriſte/ war eines Bauren Sohn/ und ſeiner Tapfferkeit halben/ erhube ihn Kaͤyſer Carl der fuͤnffte in den Stand deß Adels/ und verheyrathete ſich an eine vornehme Fraͤnckiſche vom Adel.","norm":"Sebastian Schertlo der berühmte Oberste / war eines Bauern Sohn / und seiner Tapferkeit halben / erhube ihn Kaiser Carl der fünfte in den Stand des Adels / und verheiratete sich an eine vornehme Fränkische vom Adel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.856500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18078,"date":1663,"orig":"Einsmals ſchimpffete ſeiner Frauen Bruder darauff/ daß er eines Bauren Sohn ſey/ da antwortete er/ ich bin ſo gut/ als der erſte von Berlingẽ/ als der erſte von Saͤckendorff/ ꝛc. aber ich kan dem Roͤm.","norm":"Einsmals schimpfte seiner Frauen Bruder darauf / dass er eines Bauern Sohn sei / da antwortete er / ich bin so gut / als der erste von Berlinern / als der erste von Säckendorff / etc. aber ich kann dem Röm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1315999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18079,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer mehr Dienſte thun/ als du/ und ſchlug ihn damit in die Augen.","norm":"Kaiser mehr Dienste tun / als du / und schlug ihn damit in die Augen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.953100204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18080,"date":1663,"orig":"Mattheſ. ſuper Cap. VII. Sirac. Conc. IV.","norm":"Matthes. super Cap. VII. Sirac. Conc. IV.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":5.965099811553955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18081,"date":1663,"orig":"DU Handwercksmann! hoͤre:","norm":"Du Handwerksmann! höre:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"sv","lang_cld3":"is","lang_de":0,"norm_lmscore":9.451899528503418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18082,"date":1663,"orig":"Wann dichs verdreuſt/ und wird dir in deinem Stande und Beruff/ blutſauer/ und der Schweiß treufft dir uͤber die Naſen: Lieber! ſey nicht ungedultig:","norm":"Wann dich es verdrießt / und wird dir in deinem Stande und Beruf / blutsauer / und der Schweiß träuft dir über die Nasen: Lieber! sei nicht ungeduldig:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.30709981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18083,"date":1663,"orig":"Wende deine Augen auff den Stiffter der Arbeit.","norm":"Wende deine Augen auf den Stifter der Arbeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.079400062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18084,"date":1663,"orig":"Denn der Teuffel hat die Arbeit nicht erdacht:","norm":"Denn der Teufel hat die Arbeit nicht erdacht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.753699779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18085,"date":1663,"orig":"(Wie die faulen Knechte und Maͤgde pflegen zu reden) ſondern er iſt deß Muͤſſiggangs und Faulentzens Stiffter: Dadurch die Leute moͤgen in allerley Ungemach/ Suͤnden/ Schand und Schaden/ an Leib und Seele kommen und gebracht werden:","norm":"(Wie die faulen Knechte und Mägde pflegen zu reden) sondern er ist des Müssiggangs und Faulenzens Stifter: Dadurch die Leute mögen in allerlei Ungemach / Sünden / Schande und Schaden / an Leib und Seele kommen und gebracht werden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.94789981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18086,"date":1663,"orig":"Sondern Gott ſelber iſt ein Stiffter und Schoͤpffer der Arbeit/ derſelbige liebe Gott hat dem menſchlichen Geſchlecht/ nach dem Fall/ zur Straffe der Suͤnden/ und zu Nutz deß menſchlichen Leibes/ Krafft und Staͤrcke zu erhalten die Arbeit aufferleget.","norm":"Sondern Gott selber ist ein Stifter und Schöpfer der Arbeit / derselbige liebe Gott hat dem menschlichen Geschlecht / nach dem Fall / zur Strafe der Sünden / und zu Nutz des menschlichen Leibes / Kraft und Stärke zu erhalten die Arbeit auferleget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.631499767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18087,"date":1663,"orig":"Und der Sohn Gottes ſelber/ hat mit ſeinem Zimmer-Handwerck alle unſere Arbeit geweihet/ geſegnet und geheiliget.","norm":"Und der Sohn Gottes selber / hat mit seinem Zimmerhandwerk alle unsere Arbeit geweiht / gesegnet und geheiligt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.411200046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18088,"date":1663,"orig":"Dann er iſt in der Arbeiter Zunfft; gleichwie der Teuffel in der Muͤſſiggaͤnger Zunfft: Und er iſt bey denen/ die gerne arbeiten/ und es ihnen laſſen ſauer werden/ gegenwertig; und ſtehet ihnen treulich bey:","norm":"Dann er ist in der Arbeiter Zunft; gleichwie der Teufel in der Müßiggänger Zunft: Und er ist bei denen / die gerne arbeiten / und es ihnen lassen sauer werden / gegenwärtig; und steht ihnen treulich bei:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.037899971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18089,"date":1663,"orig":"Wie er dann bey S.","norm":"Wie er dann bei S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.048500061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18090,"date":1663,"orig":"Petri Fiſchereyen geweſen/ und ihm beygeſtanden iſt: Und er ſpricht und gibt ſeinen Segen zu der Frommen und Gottsfuͤrchtigen Arbeit.","norm":"Petri Fischereien gewesen / und ihm beigestanden ist: Und er spricht und gibt seinen Segen zu der Frommen und gottesfürchtigen Arbeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.451799869537353} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18091,"date":1663,"orig":"Derohalben wer ſich in ſeiner Arbeit und Naſenſchweiß will zu frieden geben; der erkenne Gottes Gegenwertigkeit/ Ordnung/ Segen/ und ſeinen ſelbſt eignen Nutzen/ der ihm zu Hauß und Hoffe kompt/ in ſeiner Arbeit:","norm":"Derohalben wer sich in seiner Arbeit und Nasenschweiß will zu Frieden geben; der erkenne Gottes Gegenwertigkeit / Ordnung / Segen / und seinen selbst eigenen Nutzen / der ihm zu Haus und Hoffe kommt / in seiner Arbeit:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.820000171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18092,"date":1663,"orig":"Dann laͤſſige Hand machet arm: aber fleiſſige Hand machet reich.","norm":"Dann lässige Hand macht arm: aber fleißige Hand macht reich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.315999984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18093,"date":1663,"orig":"Mattheſ. Conc. IV. in cap. Sir. v. 35. DJeſe alle ſagt Sirach/ nemlich fromme/ gottſelige/ arbeitſame/ getreue/ fleiſſige/ warhafftige Handwercker/ troͤſten ſich ihres Handwercks.","norm":"Matthes. Conc. IV. in cap. Sir. v. 35. Diese alle sagt Sirach / nämlich fromme / gottselige / arbeitsame / getreue / fleißige / wahrhaftige Handwerker / trösten sich ihres Handwerks.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.245299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18094,"date":1663,"orig":"Dann es hat einen guͤldenen Boden/ und gibt taͤglich Nutzung.","norm":"Dann es hat einen güldenen Boden / und gibt täglich Nutzung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.69789981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18095,"date":1663,"orig":"Sie trauen Gott/ und ihren Haͤnden wie man ſagt; und haben einen Troſt:","norm":"Sie trauen Gott / und ihren Händen wie man sagt; und haben einen Trost:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6732001304626465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18096,"date":1663,"orig":"Daß ihnen Gott/ zu ihrer getreuen und fleiſſigen Arbeit ſeinen Segen gebe/ und ſie fein/ mit ihren Kindern/ ernehren will: Und daß ſie mit gutem Gewiſſen/ von ihrer Haͤnde Nahrung/ ſich redlich/ und im Glauben nehren koͤnnen.","norm":"Dass ihnen Gott / zu ihrer getreuen und fleißigen Arbeit seinen Segen gebe / und sie fein / mit ihren Kindern / ernähren will: Und dass sie mit gutem Gewissen / von ihrer Hände Nahrung / sich redlich / und im Glauben nähren können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.24970006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18097,"date":1663,"orig":"Diß Wort ſollen die Eltern und die Kinder wol mercken; nemlich daß man ja etwas nuͤtzliches und ehrliches lerne.","norm":"Dies Wort sollen die Eltern und die Kinder wohl merken; nämlich dass man ja etwas Nützliches und Ehrliches lerne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4461002349853525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18098,"date":1663,"orig":"Es iſt ein elendes Ding/ wann einer nicht Rente und Zinſe hat; und hat nichts gelernet/ weder in der Schulen noch im Handwerck: Der muß nohthalben ein Kriegsmann werden/ oder umb Hofedienſt rennen und lauffen/ und offt die Seel an Zaum hencken.","norm":"Es ist ein elendes Ding / wann einer nicht Rente und Zinse hat; und hat nichts gelernt / weder in der Schulen noch im Handwerk: Der muss nohthalben ein Kriegsmann werden / oder um Hofdienst rennen und laufen / und oft die Seele an Zaum henken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.659299850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18099,"date":1663,"orig":"Und da er ſchon ein Dienſtlein bekombt: Sitzet er auff der Ziſchuckel/ muß allen Hofſchrantzen die Haͤnde und den Hals fuͤllen und fronen.","norm":"Und da er schon ein Dienstlein bekommt: Sitzet er auf der Zischuckel / muss allen Hofschranzen die Hände und den Hals füllen und fronen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.418600082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18100,"date":1663,"orig":"Derohalben ſollen Vaͤter und Kinder mit Fleiß mercken/ daß ſie etwas lernen/ das ehrlich und redlich iſt:","norm":"Derohalben sollen Väter und Kinder mit Fleiß merken / dass sie etwas lernen / das ehrlich und redlich ist:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.366499900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18101,"date":1663,"orig":"Nicht daß man Koͤrnlein durch ein Nadeloͤr werffen/ und einem andern zur Wolluſt und Freude/ ein Hofrecht und Faßnachtſpiel machen koͤnnen.","norm":"Nicht dass man Körnlein durch ein Nadelöhr werfen / und einem anderen zur Wollust und Freude / ein Hofrecht und Fassnachtspiel machen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.555699825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18102,"date":1663,"orig":"Id. Conc. IV. in cap. 41. Sir. 18. EJn Handwerck hat einen guͤldenen Boden/ und einen taͤglichen Pfennig:","norm":"Id. Conc. IV. in cap. 41. Sir. 18. Ein Handwerk hat einen güldenen Boden / und einen täglichen Pfennig:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.382199764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18103,"date":1663,"orig":"Da kan einer daheim bey Weib und Kind bleiben/ und den Leuten dienen.","norm":"Da kann einer daheim bei Weib und Kind bleiben / und den Leuten dienen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.801599979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18104,"date":1663,"orig":"Wann er ein ehrlich Handwerck lernet; da darff er nicht umb Dienſt lauffen: hat ers wol gelernet; ſo bringet mans ihm ins Hauß: darff nicht abſent gehen/ und herumb nach Arbeit lauffen.","norm":"Wann er ein ehrlich Handwerk lernet; da darf er nicht um Dienst laufen: hat er es wohl gelernt; so bringt man es ihm ins Haus: darf nicht absent gehen / und herum nach Arbeit laufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.327099800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18105,"date":1663,"orig":"Alſo eine fromme Magd/ eine gute treue Arbeiterin/ eine reinliche/ und gute Koͤchin/ eine fleiſſige Viehmagd/ hat zehen Haͤnde und Herꝛen/ die nach ihr trachten:","norm":"Also eine fromme Magd / eine gute treue Arbeiterin / eine reinliche / und gute Köchin / eine fleißige Viehmagd / hat zehn Hände und Herren / die nach ihr trachten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.048099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18106,"date":1663,"orig":"Ja maucher frommer Geſell/ und Witwer freyet ſie ihm.","norm":"Ja maucher frommer Gesell / und Witwer freiet sie ihm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.081200122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18107,"date":1663,"orig":"Das iſt eine ſelige Nahrung; da gibt Gott Segeu und Gedeyen zu:","norm":"Das ist eine selige Nahrung; da gibt Gott Segeu und Gedeihen zu:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.326200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18108,"date":1663,"orig":"Da bleibet das Gewiſſen ohnverletzt/ der Leib friſch und geſund/ der Magẽ luſtig; eſſen und trincken ſchmecket wol/ es beſchere Gott/ was er will:","norm":"Da bleibt das Gewissen unverletzt / der Leib frisch und gesund / der Magen lustig; essen und trinken schmecket wohl / es beschere Gott / was er will:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.952199935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18109,"date":1663,"orig":"da ſchlaͤfft ſich ſanft; da vertreibet uñ vergiſſet man viel boͤſe Gedanckẽ/ und ſuͤndliche Einfaͤlle: da kan man die Kinder zur Arbeit gewehnen/ und etwas lernen laſſen/ und den Kindern etwas erſparen/ und fuͤrſamlen:","norm":"da schläft sich sanft; da vertreibet und vergisst man viel böse Gedanken / und sündliche Einfälle: da kann man die Kinder zur Arbeit gewehnen / und etwas lernen lassen / und den Kindern etwas ersparen / und fürsamlen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.220900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18110,"date":1663,"orig":"Was die Eltern zurathe halten/ davon kan man andern Leuten helffen/ geben und leihen.","norm":"Was die Eltern zurate halten / davon kann man anderen Leuten helfen / geben und leihen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.732399940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18111,"date":1663,"orig":"Summa/ ein Handwerck iſt Goldes werth:","norm":"Summa / ein Handwerk ist Goldes wert:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.858099937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18112,"date":1663,"orig":"Da iſt ein gewiſſer Zinß- und Quellbrunnen:","norm":"Da ist ein gewisser Zinß- und Quellbrunnen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.325200080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18113,"date":1663,"orig":"da quillet alle Tage etwas herauß.","norm":"da quillt alle Tage etwas heraus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.58489990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18114,"date":1663,"orig":"Summa.","norm":"Summa.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"fi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.220300197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18115,"date":1663,"orig":"Allein gib Gott dem HErrn die Ehr/ Mit deinem Kind ſein Reich vermehr/ Amen.","norm":"Allein gib Gott dem Herrn die Ehre / Mit deinem Kind sein Reich vermehr / Amen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.673600196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18116,"date":1663,"orig":"J. B. Schuppens Fruͤhetaͤgiges Selbgeſpraͤch.","norm":"J. B. Schuppens Frühetägiges Selbgespräch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"vi","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.217899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18117,"date":1663,"orig":"NUn muß einmal bey zu End lauffender Nacht der Sternen Heer ſich verlieren/ und beginnet ein neues Tagliecht die Erde zu beleuchten.","norm":"Nun muss einmal bei zu Ende laufender Nacht der Sternen Heer sich verlieren / und beginnt ein neues Tageslicht die Erde zu beleuchten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.638800144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18118,"date":1663,"orig":"Nunmehr faͤhet das Gebuͤſch bey anbrechendem Tag ſich zu erꝛoͤthen an/ und die zwitzrende Voͤgel einander auff den hohen Gipffeln der Baͤume mit vermiſchtem Geſang einander zulocken!","norm":"Nunmehr fängt das Gebüsch bei anbrechendem Tag sich zu erröten an / und die zwitzernde Vögel einander auf den hohen Gipfeln der Bäume mit vermischtem Gesang einander zulocken!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.145899772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18119,"date":1663,"orig":"Nun werden die Haͤuſer allenthalben wider geoͤffnet/ und hoͤrt man die Thuͤren auff- und zugehen/ und einen jeden ſeine Handthierung treiben!","norm":"Nun werden die Häuser allenthalben wieder geöffnet / und hört man die Türen auff- und zugehen / und einen jeden seine Hantierung treiben!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.841300010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18120,"date":1663,"orig":"Jn deme ich nun auch deren Fleiß es nachzuthun/ und mich auß meinem Lager zu erheben im Werck bin/ ſo wolleſt du/ hoͤchſter Gott mein Gemuͤth ermuntern/ und verleihen/ daß dieſe helleuchtende Morgenroͤth mich deß jenigen Glantzes erinnere/ der durch meine Seele erleuchtet dir gefallen moͤge.","norm":"Indem ich nun auch deren Fleiß es nachzutun / und mich aus meinem Lager zu erheben im Werk bin / so wollest du / höchster Gott mein Gemüt ermuntern / und verleihen / dass diese hellleuchtende Morgenröte mich desjenigen Glanzes erinnere / der durch meine Seele erleuchtet dir gefallen möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.90500020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18121,"date":1663,"orig":"Daß du dieſe gantze Nacht fuͤr mich gewachet/ dafuͤr dancke ich deiner Guͤtigkeit nach meinem Vermoͤgen; O daß ich ſo viel vermoͤchte/ als ich wol billich ſolte!","norm":"Dass du diese ganze Nacht für mich gewacht / dafür danke ich deiner Gütigkeit nach meinem Vermögen; O dass ich so viel vermöchte / als ich wohl billig sollte!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.417399883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18122,"date":1663,"orig":"Wann ich betrachte/ wie wunderlich mich deine Rechte in meinem gantzen Leben geleitet und gefuͤhret/ muß ich daruͤber gantz verſtum̃en/ nit zwar/ daß ich deiner Wolthaten vergeſſe/ ſondern durch die Menge derſelbigen mich ſo ſehr uͤberhaͤuffet/ und faſt auſſer mir ſelbſt befinde.","norm":"Wann ich betrachte / wie wunderlich mich deine Rechte in meinem ganzen Leben geleitet und geführt / muss ich darüber ganz verstummen / nicht zwar / dass ich deiner Wohltaten vergesse / sondern durch die Menge derselbigen mich so sehr überhäufet / und fast außer mir selbst befinde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.715700149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18123,"date":1663,"orig":"Worauß ich dann die Fuͤrtreffligkeit deiner Gaben erkenne/ die kein Menſch mit ſeinen Gedancken erꝛeichen/ noch mit ſeinem Munde genugſam ruͤhmen und preiſen kan.","norm":"Woraus ich dann die Fürtrefflichkeit deiner Gaben erkenne / die kein Mensch mit seinen Gedanken erreichen / noch mit seinem Munde genügsam rühmen und preisen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.821000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18124,"date":1663,"orig":"Mein HErꝛ/ in dem ich dieſes mit dir rede/ ſo ſpuͤre ich deinen Thau in mich Unwuͤrdigen von oben herab treuffeln.","norm":"Mein Herr / in dem ich dieses mit dir rede / so spüre ich deinen Tau in mich Unwürdigen von oben herab träufeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.200900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18125,"date":1663,"orig":"Hoffnung und Troſt umbgeben mich/ uñ weiß faſt ſelber nit/ was Freudigkeit uñ Troſt/ ich in meinem vorhin durch ſo viel Ungluͤck abgemattetem und bekuͤmmertem Gemuͤth empfinde.","norm":"Hoffnung und Trost umgeben mich / und weiß fast selber nicht / was Freudigkeit und Trost / ich in meinem vorhin durch so viel Unglück abgemattetem und bekümmertem Gemüt empfinde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.736700057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18126,"date":1663,"orig":"Wann ich den Himmel anſehe/ mein Gemuͤt zu dir erhebe/ und dich umb Verzeihung meiner begangenen Suͤnde bitte/ ſo mercke ich/ daß du mir dieſelbige/ eh ich ſie begehre/ ſelber freywillig anbeutſt.","norm":"Wann ich den Himmel ansehe / mein Gemüt zu dir erhebe / und dich um Verzeihung meiner begangenen Sünde bitte / so merke ich / dass du mir dieselbige / ehe ich sie begehre / selber freiwillig anbietest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.057499885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18127,"date":1663,"orig":"Ach mein Gott/ mein Gemuͤt demuͤtiget ſich nochmals fuͤr deiner Majeſtaͤt/ ich aber beuge meine Knie zu der Erden/ dir meinem Erbarmer/ wo nicht wie ich billich ſolte/ jedoch mit wahrem und auffrichtigem Hertzen fuͤr deine Wolthat en zu dancken.","norm":"Ach mein Gott / mein Gemüt demütiget sich nochmals für deiner Majestät / ich aber beuge meine Knie zu der Erden / dir meinem Erbarmer / wo nicht wie ich billig sollte / jedoch mit wahrem und aufrichtigem Herzen für deine Wohltat en zu danken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.146599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18128,"date":1663,"orig":"O daß ich wegen meiner Schwachheit dir nach der Groͤſſe und Menge deiner Gutthaten/ auß welchen deine Guͤte und Liebe gegen mir trefflich herfuͤr leuchtet/ dancken koͤnte!","norm":"O dass ich wegen meiner Schwachheit dir nach der Größe und Menge deiner Guttaten / aus welchen deine Güte und Liebe gegen mir trefflich herfür leuchtet / danken könnte!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.888899803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18129,"date":1663,"orig":"Aber du erkenneſt meine Bloͤdigkeit/ welche zu allem guten mehr den Willen/ als Kraͤfften hat.","norm":"Aber du erkennst meine Blödigkeit / welche zu allem guten mehr den Willen / als Kräften hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.457399845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18130,"date":1663,"orig":"Wolleſt derowegen meine Schwachheit mit deiner Rechten auffrichten/ und mache auß mir/ was ich nicht bin/ was du auch in und bey mir nicht finden wirſt/ das wolleſt du auß dem unerſchoͤpfflichen Brunnen deiner Barmhertzigkeit erſetzen.","norm":"Wollest derowegen meine Schwachheit mit deiner Rechten aufrichten / und mache aus mir / was ich nicht bin / was du auch in und bei mir nicht finden wirst / das wollest du aus dem unerschöpflichen Brunnen deiner Barmherzigkeit ersetzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.98390007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18131,"date":1663,"orig":"O du unbegreiffliche/ unaußſprechliche/ und unverenderliche Guͤtigkeit/ erbarme dich meiner Schwachheit und Bloͤdigkeit!","norm":"O du unbegreifliche / unaussprechliche / und unveränderliche Gütigkeit / erbarme dich meiner Schwachheit und Blödigkeit!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.442599773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18132,"date":1663,"orig":"Loͤſe du das Band meiner ſtammlenden Zungen auff/ und gib mir ſelbſten ein/ was ich gedencken und reden ſoll.","norm":"Löse du das Band meiner stammelnden Zungen auf / und gib mir selbst ein / was ich gedenken und reden soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.729400157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18133,"date":1663,"orig":"Dieweil dann deine Guͤte ſo uͤberſchwenglich iſt/ daß du gerne wilſt; deine Weißheit ſo groß/ daß du es verſteheſt und weiſſeſt; und deine Macht ſo unermeßlich/ daß du mir auß allen meinen Noͤthẽ helffen kanſt/ ſo will ich nicht auffhoͤren deine Barmhertzigkeit demuͤtigſt darumb anzuflehen.","norm":"Dieweil dann deine Güte so überschwänglich ist / dass du gerne willst; deine Weisheit so groß / dass du es verstehest und weißest; und deine Macht so unermesslich / dass du mir aus allen meinen Nöten helfen kannst / so will ich nicht aufhören deine Barmherzigkeit demütigst darum anzuflehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.035600185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18134,"date":1663,"orig":"Gleich wie du nicht unterlaͤſſeſt uns jederzeit gutes zu thun; alſo gib mir/ daß ich niemals auffhoͤre/ dich zu erkennẽ/ ſondern in wahrer rechtſchaffener Forcht deß morgens auf dichſehe/ deß Tages dich anbete/ daß Nachts an dich gedencke/ dir jederzeit und allweg anhange!","norm":"Gleich wie du nicht unterlassest uns jederzeit gutes zu tun; also gib mir / dass ich niemals aufhöre / dich zu erkennen / sondern in wahrer rechtschaffener Fürchtet des morgens auf dichsehe / des Tages dich anbete / dass Nachts an dich gedenke / dir jederzeit und allweg anhing!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.269599914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18135,"date":1663,"orig":"Verleihe mir/ O guͤtiger Gott/ daß ich dieſen Tag mit heiligem und unſtraͤfflichem Wandel zubringen moͤge/ wende von mir ab die zweyfache Finſternus/ der Suͤnde nemlich/ und der Unwiſſenheit/ und mich willig und geſchickt deinen Willen zu vollbringen/ daß mir derſelbige die einige Richtſchnur meines Thuns und Wandels ſeye/ damit ich mit dem Jrꝛdiſchen alſo umbgehe und handele/ daß es mich nicht von ſolchem deinem heiligen Willen abfuͤhre.","norm":"Verleihe mir / O gütiger Gott / dass ich diesen Tag mit heiligem und unsträflichem Wandel zubringen möge / wende von mir ab die zweifache Finsternis / der Sünde nämlich / und der Unwissenheit / und mich willig und geschickt deinen Willen zu vollbringen / dass mir derselbige die einige Richtschnur meines Tuns und Wandels sei / damit ich mit dem Irdischen also umgehe und handele / dass es mich nicht von solchem deinem heiligen Willen abführe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.239099979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18136,"date":1663,"orig":"Laß mich der koͤſtlichen und unwiderbringlichen Zeit wol warnehmen/ und den Wercken meines Beruffs/ die ich dir/ mir/ und meinem Nechſten zu leiſten ſchuldig bin/ fleiſſig und treulich abwarten/ daß ich keine Stunde unnuͤtzlich zubringe/ keinen Tag vergeblich fuͤruͤber ſtreichen laſſe.","norm":"Lass mich der köstlichen und unwiederbringlichen Zeit wohl wahrnehmen / und den Werken meines Berufs / die ich dir / mir / und meinem Nächsten zu leisten schuldig bin / fleißig und treulich abwarten / dass ich keine Stunde unnützlich zubringe / keinen Tag vergeblich vorüber streichen lasse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.739099979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18137,"date":1663,"orig":"Mache mich munter und wacker/ daß ich nicht wachend entſchlaffe/ und indeſſen die ewige Nacht einbreche/ darauff kein Tag mehr zu hoffen iſt.","norm":"Mache mich munter und wacker / dass ich nicht wachend entschlaffe / und indessen die ewige Nacht einbreche / darauf kein Tag mehr zu hoffen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.079599857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18138,"date":1663,"orig":"Gib/ daß ich Gluͤck und Ungluͤck mit gleichmaͤſſiger Standhafftigkeit ertrage/ und in beyden einerley Muth habe/ daß ich mich in jenem nicht uͤberhebe/ in dieſem aber den Muth nicht ſincken laſſe.","norm":"Gib / dass ich Glück und Unglück mit gleichmäßiger Standhaftigkeit ertrage / und in beiden einerlei Mut habe / dass ich mich in jenem nicht überhebe / in diesem aber den Mut nicht sinken lasse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5644001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18139,"date":1663,"orig":"HERR/ ſo es dir gefaͤllig iſt/ ſo laß mich Gunſt und Gnade finden bey denen/ mit welchen ich taͤglich umbzugehen habe/ wann mir alles gluͤcklich von ſtatten gehet/ ſo gib mir zu erkennen/ daß ſolches alles allein von dir herkomme/ und ich nur der Werckzeuge und Diener hierzu ſeye.","norm":"Herr / so es dir gefällig ist / so lass mich Gunst und Gnade finden bei denen / mit welchen ich täglich umzugehen habe / wann mir alles glücklich von statten geht / so gib mir zu erkennen / dass solches alles allein von dir herkomme / und ich nur der Werkzeuge und Diener hierzu sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6971001625061035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18140,"date":1663,"orig":"Deine Rechte halte mich/ daß ich nicht von dem Lauff der Froͤmmigkeit abgehalten/ und von gegenwertiger boͤſen verfuͤhriſchen Zeit/ die alles gutes verderbet/ nicht zur Ubelthat verleitet werde.","norm":"Deine Rechte halte mich / dass ich nicht von dem Lauf der Frömmigkeit abgehalten / und von gegenwärtiger bösen verführerischen Zeit / die alles gutes verderbet / nicht zur Übeltat verleitet werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.759799957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18141,"date":1663,"orig":"Jch befinde/ wie gering meine Kraͤfften in dieſem Kampff ſeyen/ wo du mir nicht einen ſolchen ſtandhafften Sinn giebeſt/ der ſich von nichts nicht bewegen/ noch durch boͤſe Neigungen einnehmen und verfuͤhren laſſe.","norm":"Ich befinde / wie gering meine Kräften in diesem Kampf seien / wo du mir nicht einen solchen standhaften Sinn gibst / der sich von nichts nicht bewegen / noch durch böse Neigungen einnehmen und verführen lasse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.265900135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18142,"date":1663,"orig":"Wolleſt mir derowegen ein ſolches Gemuͤth beſchehren/ und gib/ daß ich nicht mit Begehung frembder Suͤnde mich dannoch fuͤr unſchuldig halten wolle/ ſondern jederzeit und allenthalben ſo verhalte/ damit niemand mir uͤbels nachzureden/ oder ſich uͤber mich zu beſchweren Urſach haben/ ſondern mich darfuͤr huͤten moͤge/ daß ich in Ungluͤck nicht gehaſſet und angefeindet/ noch in Gluͤck geneidet werde:","norm":"Wollest mir derowegen ein solches Gemüt bescheren / und gib / dass ich nicht mit Begehung fremder Sünde mich dennoch für unschuldig halten wolle / sondern jederzeit und allenthalben so verhalte / damit niemand mir Übels nachzureden / oder sich über mich zu beschweren Ursache haben / sondern mich dafür hüten möge / dass ich in Unglück nicht gehasst und angefeindet / noch in Glück geneidet werde:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.953700065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18143,"date":1663,"orig":"Oder wann ſich je mißguͤnſtige Leute an mich zu reiben Luſt haͤtten/ ſo gib/ daß ich mir dieſes eine Antreibung zur Tugend ſeyn laſſe/ derer nichts ſchwer ſeyn kan/ worzu ſie nicht einen Weg finden/ und allem Widerſtand gewachſen ſeyn koͤnne.","norm":"Oder wann sich je missgünstige Leute an mich zu reiben Lust hätten / so gib / dass ich mir dieses eine Antreibung zur Tugend sein lasse / derer nichts schwer sein kann / wozu sie nicht einen Weg finden / und allem Widerstand gewachsen sein könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.419899940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18144,"date":1663,"orig":"Laß meine Haͤnde ſich niemals mit Ubelthat beſudeln/ ſie als Werckzeuge gebrauchen/ die gemeine Wolfahrt damit zubefoͤrdern.","norm":"Lass meine Hände sich niemals mit Übeltat besudeln / sie als Werkzeuge gebrauchen / die gemeine Wohlfahrt damit zubefördern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.323800086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18145,"date":1663,"orig":"Alles was mir gluͤckliches zu Handen kommet/ das laß mich nicht zu meinem eigenen Ruhm/ ſondern zum gemeinen Nutzen anwenden.","norm":"Alles was mir glückliches zu Händen kommet / das lass mich nicht zu meinem eigenen Ruhm / sondern zum gemeinen Nutzen anwenden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.021900177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18146,"date":1663,"orig":"Gib/ daß ich alles gegen der ewigen und unendlichen Belohnung vor nichts achte/ die du/ HErꝛ/ denen geben wilſt/ ſo dir mit wahrem Glauben anhangen/ und deinen Willen allezeit vollbringen.","norm":"Gib / dass ich alles gegen der ewigen und unendlichen Belohnung vor nichts achte / die du / Herr / denen geben willst / so dir mit wahrem Glauben anhängen / und deinen Willen allezeit vollbringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.211400032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18147,"date":1663,"orig":"Verleihe mir/ daß ich mich nicht nur euſſerlich fromm und erbar ſtelle/ ſondern es in der That ſeye: daß ich mit boͤſen und gottloſen Leuten keine Gemeinſchafft habe/ ſondern mit den Frommen gerne umbgehe/ ihnen einen freyen Zutritt geſtatte/ und ihnen alles liebs und gutes erweiſe.","norm":"Verleihe mir / dass ich mich nicht nur äußerlich fromm und ehrbar stelle / sondern es in der Tat sei: dass ich mit bösen und gottlosen Leuten keine Gemeinschaft habe / sondern mit den Frommen gerne umgehe / ihnen einen freien Zutritt gestatte / und ihnen alles Liebs und gutes erweise.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.259399890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18148,"date":1663,"orig":"Laß meine Zunge durch einen ungefaͤrbten Sinn regieret werden/ und behuͤte mich fuͤr allem falſchen Schein und Gleißnerey/ daß ich vor den Menſchen alſo wandele/ als ſtuͤnde ich vor deinem heiligen Angeſicht/ vor welchem nichts beſtehen kan/ was nicht auffrichtig und ohne Falſch iſt/ und allezeit glaube/ daß der ſich in ſeiner Meynung ſehr betruͤge/ der da gedencket/ daß deine Augen geteuſchet werden koͤnnen.","norm":"Lass meine Zunge durch einen ungefärbten Sinn regieret werden / und behüte mich vor allem falschen Schein und Gleisnerei / dass ich vor den Menschen also wandele / als stünde ich vor deinem heiligen Angesicht / vor welchem nichts bestehen kann / was nicht aufrichtig und ohne Falsch ist / und allezeit glaube / dass der sich in seiner Meinung sehr betrüge / der da gedenkt / dass deine Augen getäuscht werden können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.578400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18149,"date":1663,"orig":"Verſchaffe/ daß ich dir in allem gehorſam ſeye/ und mich einig und allein in deinem Wort ergetze/ daſſelbige taͤglich und mit Fleiß auffſchlage/ darauß meine vielfaͤltige ſchwere Suͤnden erkennen/ und mit Zittern betrachten moͤge/ wie mein Leben mit deinem Willen ſo gar nicht uͤberein ſtimme.","norm":"Verschaffe / dass ich dir in allem Gehorsam sei / und mich einig und allein in deinem Wort ergötze / dasselbe täglich und mit Fleiß aufschlage / daraus meine vielfältige schwere Sünden erkennen / und mit Zittern betrachten möge / wie mein Leben mit deinem Willen so gar nicht überein Stimme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.404300212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18150,"date":1663,"orig":"Du aber/ O HErr/ der du alles kanſt/ wolleſt mich dieſes kraͤfftige Zeugnis in meinem Hertzen ſpuͤren laſſen/ daß du allein der ſeyeſt/ der ſeiner Zuſage nicht vergeſſen koͤnne oder wolle.","norm":"Du aber / O Herr / der du alles kannst / wollest mich dieses kräftige Zeugnis in meinem Herzen spüren lassen / dass du allein der seiest / der seiner Zusage nicht vergessen könne oder wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.314599990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18151,"date":1663,"orig":"Du haſt aber mit einem theuren Eid verſprochen/ du wolleſt nicht den Todt deß Suͤnders/ ſondern daß er ſich bekehre/ und lebe.","norm":"Du hast aber mit einem teuren Eid versprochen / du wollest nicht den Tod des Sünders / sondern dass er sich bekehre / und lebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.132400035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18152,"date":1663,"orig":"Jn Erinnerung nun dieſer deiner Verheiſſung/ bin ich bißhero mit erſchrockenem Hertzen/ nidergeſchlagenen Augen/ zur Erde gebogenem Geſicht/ außgeſtreckten Armen/ zuſammen gefaltenen Haͤnden/ flehentlichen Geberden und zerknirſchtem Geiſt fuͤr dein H. Angeſicht getreten/ und habe meine Seufftzen/ ſo ich dir vorzutragen mir vorgenommen/ kaum außſchuͤtten koͤnnen.","norm":"In Erinnerung nun dieser deiner Verheißung / bin ich bisher mit erschrockenem Herzen / niedergeschlagenen Augen / zur Erde gebogenem Gesicht / ausgestreckten Armen / zusammen gefalteten Händen / flehentlichen Gebärden und zerknirschtem Geist für dein H. Angesicht getreten / und habe meine Seufzen / so ich dir vorzutragen mir vorgenommen / kaum ausschütten können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.753399848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18153,"date":1663,"orig":"Ach mein HErꝛ! ich habe mehr geſuͤndiget/ als ich dir bekennen kan:","norm":"Ach mein Herr! ich habe mehr gesündigt / als ich dir bekennen kann:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.526199817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18154,"date":1663,"orig":"du kanſt aber auch mehr verzeihen/ als ich uͤbertreten.","norm":"du kannst aber auch mehr verzeihen / als ich übertreten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.272900104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18155,"date":1663,"orig":"Warumb wolleſt du dann dich wegern/ meine Seele auß dieſer Dienſtbarkeit herauß zu reiſſen?","norm":"Warum wollest du dann dich weigern / meine Seele aus dieser Dienstbarkeit heraus zu reißen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.855999946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18156,"date":1663,"orig":"Was were ſonſt deine Barmhertzigkeit/ wann ich kein Suͤnder were?","norm":"Was wäre sonst deine Barmherzigkeit / wann ich kein Sünder wäre?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.196300029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18157,"date":1663,"orig":"Sintemaln/ wo keine Suͤnde iſt/ da kan auch deine Barmhertzigkeit keine ſtatt haben; nicht darumb/ daß jene ſo groß/ ſondern daß dieſe ſo uͤberſchwenglich iſt.","norm":"Sintemal / wo keine Sünde ist / da kann auch deine Barmherzigkeit keine statt haben; nicht darum / dass jene so groß / sondern dass diese so überschwänglich ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.233799934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18158,"date":1663,"orig":"Weiſt du dann nicht/ O du getreuer Hirt/ daß ich auch unter deine Schaafe gehoͤre?","norm":"Weist du dann nicht / O du getreuer Hirte / dass ich auch unter deine Schafe gehöre?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.930600166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18159,"date":1663,"orig":"Jch bin zwar ſehr in der Jrre gegangen/ und habe wol verdienet/ daß du dich meiner nichts annehmeſt.","norm":"Ich bin zwar sehr in der Irre gegangen / und habe wohl verdienet / dass du dich meiner nichts annehmest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.548399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18160,"date":1663,"orig":"Du wirſt aber nicht zugeben/ daß meine Boßheit deine Guͤtigkeit uͤbertreffe/ dann ob ich ſchon ein verirꝛtes und nichtswerthes Schaaf bin/ ſo biſt und bleibeſt du doch der rechte gute und getreue Hirt.","norm":"Du wirst aber nicht zugeben / dass meine Bosheit deine Gütigkeit übertreffe / dann ob ich schon ein verirrtes und Nichtschwertes Schaf bin / so bist und bleibest du doch der rechte gute und getreue Hirte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.852499961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18161,"date":1663,"orig":"Was Gewin wirſt du daran haben/ wann ich ſolte verloren haben?","norm":"Was Gewinn wirst du daran haben / wann ich sollte verloren haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.23199987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18162,"date":1663,"orig":"Wann du mich aber ſucheſt/ heyleſt und erhaͤlteſt/ ſo wird der Gewin zugleich dein und mein ſeyn.","norm":"Wann du mich aber suchest / heilest und erhältst / so wird der Gewinn zugleich dein und mein sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.603799819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18163,"date":1663,"orig":"Wolteſtu dann ſolches dir noch mir nicht goͤnnen?","norm":"Wolltest dann solches dir noch mir nicht gönnen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.274199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18164,"date":1663,"orig":"Alles/ womit ich Abtruͤnniger dich erzuͤrnet/ das kommet einig und allein von mir her: dieſen Sinn aber/ wodurch ich meinen Jrꝛthumb erkenne und bereue/ habe ich von dir.","norm":"Alles / womit ich abtrünniger dich erzürnet / das kommet einig und allein von mir her: Diesen Sinn aber / wodurch ich meinen Irrtum erkenne und bereue / habe ich von dir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.371500015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18165,"date":1663,"orig":"Wolleſt demnach dieſen geringen Anfang der Buſſe dir gefallen laſſen/ und meine Hoffnung und Glauben alſo vermehren/ daß ſie mir beyde den Weg zu dir bahnen moͤgen: daß ich dich ſuche/ biß ich dich finde: nach dir je mehr und mehr Verlangen trage/ biß ich dich ſehen werde/ und du mich von dieſer Erden zu dir in den Himmel auffnehmen wirſt/ da der hoͤchſte Friede herꝛſchet/ und ewige Ruhe zu finden iſt.","norm":"Wollest demnach diesen geringen Anfang der Buße dir gefallen lassen / und meine Hoffnung und Glauben also vermehren / dass sie mir beide den Weg zu dir bahnen mögen: dass ich dich suche / bis ich dich finde: nach dir je mehr und mehr Verlangen trage / bis ich dich sehen werde / und du mich von dieser Erden zu dir in den Himmel aufnehmen wirst / da der höchste Friede herrschet / und ewige Ruhe zu finden ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.546500205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18166,"date":1663,"orig":"Aber/ was mag es doch wol ſeyn/ das mich von dieſer Betrachtung unvermerckt abfuͤhret?","norm":"Aber / was mag es doch wohl sein / das mich von dieser Betrachtung unvermerkt abführet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4507999420166025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18167,"date":1663,"orig":"Jn dem bey dieſer Morgenſtunde der Hirt ſeine Heerde auff die liebliche Auen treibet/ in ſein Horn blaͤſet/ und bey ſolchem Thon ſeines armſeligen geringen Standes vergiſſet:","norm":"In dem bei dieser Morgenstunde der Hirte seine Herde auf die liebliche Auen treibet / in sein Horn bläst / und bei solchem Ton seines armseligen geringen Standes vergisst:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.769800186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18169,"date":1663,"orig":"Wann er ſich auff ſeinen Hirtenſtab lehnet/ und nach demſelbigen kein Verlangen traͤget/ was er nicht hat; ſo erneueren ſich in deſſen meine Sorgen/ und ſchwebe ich zwiſchen Forcht und Hoffnung in lauter eyteln Gedancken.","norm":"Wann er sich auf seinen Hirtenstab lehnet / und nach demselbigen kein Verlangen trägt / was er nicht hat; so erneuere sich in dessen meine Sorgen / und schwebe ich zwischen Fürchtet und Hoffnung in lauter eyteln Gedanken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.502600193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18170,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich anjetzo deß Pſalmens/ worinne der Koͤnigliche Prophet David ſeines Staats Beſchaffenheit beſchreibet/ und in ſolche Wort außbricht:","norm":"Ich erinnere mich jetzt des Psalmes / worin der königliche Prophet David seines Staats Beschaffenheit beschreibet / und in solche Wort ausspricht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.915999889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18171,"date":1663,"orig":"O daß ich Taubenfluͤgel haͤtte/ daß ich floͤge/ und etwo bliebe!","norm":"O dass ich Taubenflügel hätte / dass ich flöge / und etwa bliebe!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.103400230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18172,"date":1663,"orig":"Warumb wuͤnſchet ihme der heilige Mann die Fluͤgel einer einfaͤltigen Tauben/ nicht aber eines maͤchtigen Adlers/ rauberiſchen Habichts/ oder praͤchtigen und hoffaͤrtigen Pfauens?","norm":"Warum wünschet ihm der heilige Mann die Flügel einer einfältigen Tauben / nicht aber eines mächtigen Adlers / Rauberischen Habichts / oder prächtigen und hoffärtigen Pfaues?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.106400012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18173,"date":1663,"orig":"Wann die geiſtliche Braut an einem andern Ort die Augen ihres Braͤutigams lobet/ ſpricht ſie:","norm":"Wann die geistliche Braut an einem anderen Ort die Augen ihres Bräutigams lobet / spricht sie:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.813799858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18174,"date":1663,"orig":"Seine Augen ſind wie Tauben Augen an den Waſſerbaͤchen.","norm":"Seine Augen sind wie Tauben Augen an den Wasserbächen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.031700134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18175,"date":1663,"orig":"Nemlich weil die Tauben ſich nicht wie die Endten und Gaͤnſe ins Waſſer tauchen/ und darauff ſchwim̃en/ ſondern halten ſich an dem Ufer deß Fluſſes/ oder Strande der Waſſer/ in welchen ſie die ihnen nachſtellende Raubvoͤgel ſehen/ und ſich fuͤr ihnen huͤten koͤnnen.","norm":"Nämlich weil die Tauben sich nicht wie die Enten und Gänse ins Wasser tauchen / und darauf schwimmen / sondern halten sich an dem Ufer des Flusses / oder Strande der Wasser / in welchen sie die ihnen nachstellende Raubvögel sehen / und sich für ihnen hüten können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.263800144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18176,"date":1663,"orig":"Scheinet alſo/ der Pſalmiſt habe darmit ſo viel bitten wollen/ daß er ſich in dem ſtrengen und reiſſenden Weltſtrom/ und truͤbem Gewaͤſſer der euſſerlichen Geſchaͤfften nit zu ſehr vertieffen/ ſondern nur an dem Ufer uñ Strande der weltlichen Sorgen und Haͤndel halten moͤge.","norm":"Scheinet also / der Psalmist habe damit so viel bitten wollen / dass er sich in dem strengen und reißenden Weltstrom / und trübem Gewässer der äußerlichen Geschäften nicht zu sehr vertiefen / sondern nur an dem Ufer und Strande der weltlichen Sorgen und Händel halten möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.148300170898437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18177,"date":1663,"orig":"HErꝛ mein Gott/ auß Liebe und Verwunderung deiner hohen Majeſtaͤt werde ich gezwungen dieſen Wunſch zu thun/ den du dir gnaͤdiglich wol gefallen laſſen wolleſt.","norm":"Herr mein Gott / aus Liebe und Verwunderung deiner hohen Majestät werde ich gezwungen diesen Wunsch zu tun / den du dir gnädiglich wohl gefallen lassen wollest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.905900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18178,"date":1663,"orig":"Verwirff nicht dieſe meine ſchwache Zuverſicht und zarte Hoffnung/ die deinen Namen bekennet/ der doch nicht zu nennen iſt/ die dich zu ſehen wuͤnſchet/ der du doch nicht geſehen werden kanſt.","norm":"Verwirf nicht diese meine schwache Zuversicht und zarte Hoffnung / die deinen Namen bekennet / der doch nicht zu nennen ist / die dich zu sehen wünschet / der du doch nicht gesehen werden kannst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.250999927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18179,"date":1663,"orig":"Verleihe mir/ daß ich an dem Ufer der weltlichen Unruhe allezeit den Himmel und deine unermeßliche Majeſtaͤt betrachte/ und mich mit gantzem Hertzen ſolchen Betrachtungen ergebe/ die auff dieſer Welt nicht auffhoͤren/ ſondern biß in den Himmel waͤhren.","norm":"Verleihe mir / dass ich an dem Ufer der weltlichen Unruhe allezeit den Himmel und deine unermessliche Majestät betrachte / und mich mit ganzem Herzen solchen Betrachtungen ergebe / die auf dieser Welt nicht aufhören / sondern bis in den Himmel währen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.437300205230713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18180,"date":1663,"orig":"Jch begehre zwar dieſes gar ſpat von dir/ nachdeme ich ſo viel edler Stunden in weltlichen Haͤndeln uͤbel angewendet.","norm":"Ich begehre zwar dieses gar spät von dir / nachdem ich so viel edler Stunden in weltlichen Händeln übel angewendet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.447999954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18181,"date":1663,"orig":"Du kanſt aber machen/ daß dieſe meine ſpate Reue ernſtlich ſeye/ und noch zu rechter Zeit geſchehe/ wann du nach deiner Erbarmung das jenige erſetzen wirſt/ was meinem Wiſſen und Gewiſſen abgehet.","norm":"Du kannst aber machen / dass diese meine spate Reue ernstlich sei / und noch zu rechter Zeit geschehe / wann du nach deiner Erbarmung dasjenige ersetzen wirst / was meinem Wissen und Gewissen abgehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.161699771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18182,"date":1663,"orig":"HErꝛ/ wann ich zugleich dich und mich betrachte/ ſo reuet es mich/ daß ich dir ſo undanckbar bin/ dann ſolches iſt weit uͤber meinen Verſtand/ und kan ich die Groͤſſe und Vielheit deiner Erbarmungen mit meinen Gedancken nicht erꝛeichen.","norm":"Herr / wann ich zugleich dich und mich betrachte / so reuet es mich / dass ich dir so undankbar bin / dann solches ist weit über meinen Verstand / und kann ich die Größe und Vielheit deiner Erbarmungen mit meinen Gedanken nicht erreichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.346799850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18183,"date":1663,"orig":"Wann ich den Himmel anſchaue/ und die wunderliche ſchoͤne Ordnung/ deine herꝛliche Wohnung/ und dieſes Erdenhauß/ ſo du uns zu bewohnen eingeraumet/ betrachte/ ſolte es mich billich deiner Guͤte/ und meiner Pflicht erinnern.","norm":"Wann ich den Himmel anschaue / und die wunderliche schöne Ordnung / deine herrliche Wohnung / und dieses Erdenhaus / so du uns zu bewohnen eingeräumt / betrachte / sollte es mich billig deiner Güte / und meiner Pflicht erinnern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5395002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18184,"date":1663,"orig":"Und gewißlich/ ſehe ich den Himmel an/ ſo erzehlet er gar klaͤrlich die Herꝛligkeit/ man betrachte gleich ſeine treffliche Hoͤhe/ oder verwundere ſich uͤber deſſen groſſe Weite/ und die Schoͤnheit der glaͤntzenden und helleuchtenden Sterne.","norm":"Und gewisslich / sehe ich den Himmel an / so erzählt er gar klärlich die Herrlichkeit / man betrachte gleich seine treffliche Höhe / oder verwundere sich über dessen große Weite / und die Schönheit der glänzenden und hellleuchtenden Sterne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.850399971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18185,"date":1663,"orig":"Wende ich aber meine Augen auff unſer aller Mutter/ die Erde ab/ ſo muß ich auch daſelbſt das Werck deiner Haͤnde erkennen.","norm":"Wende ich aber meine Augen auf unser aller Mutter / die Erde ab / so muss ich auch daselbst das Werk deiner Hände erkennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.607399940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18186,"date":1663,"orig":"Dann gleichwie du den Himmel in die Hoͤhe geſetzet/ alſo haſt du den Laſt deß Erdkreiſes zuſammen gewicklet/ und auff dieſen Mittelpunct gegruͤndet.","norm":"Dann gleichwie du den Himmel in die Höhe gesetzt / also hast du den Last des Erdkreises zusammen gewickelt / und auf diesen Mittelpunkt gegründet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.201200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18187,"date":1663,"orig":"Du haſt ſie mit einer groſſen Menge Waſſer umbgeben/ und mit dem blauen Naß umbhaͤunet.","norm":"Du hast sie mit einer großen Menge Wasser umgeben / und mit dem blauen Nass umbhäunet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.386300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18188,"date":1663,"orig":"An einem Ort haſt du ſie geebnet/ am andern mit Huͤgeln erhaben/ und mit reichen Quellen verſehen/ und hier und dar mit ſehr hohen Bergen gerundet.","norm":"An einem Ort hast du sie geebnet / am anderen mit Hügeln erhaben / und mit reichen Quellen versehen / und hier und dar mit sehr hohen Bergen gerundet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.877299785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18189,"date":1663,"orig":"Jn dieſes ſo groſſe und wunderſame Gebaͤu haſt du das bewegliche und lebhaffte Gemaͤcht/ den Menſchen/ geſetzet.","norm":"In dieses so große und wundersame Gebäude hast du das bewegliche und lebhafte Gemächt / den Menschen / gesetzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.808499813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18190,"date":1663,"orig":"So trefflich hoch und werth haſt du dieſe vereinigte Gliedmaſſen/ dieſe unſers Leibs und der Seele Zuſammenfuͤgung/ dieſes ſo wunderliche Gemaͤchte/ dieſen ſo vielfaltigen Beweißthumb deiner Allmacht/ dieſes ſo ſcheinbarliche Zeugnus deiner Barmhertzigkeit geſchaͤtzet!","norm":"So trefflich hoch und wert hast du diese vereinigte Gliedmaßen / diese unseres Leibs und der Seele Zusammenfügung / dieses so wunderliche Gemächte / diesen so vielfaltigen Beweißthumb deiner Allmacht / dieses so scheinbarliche Zeugnis deiner Barmherzigkeit geschätzt!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.695199966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18191,"date":1663,"orig":"Solche Vereinigung und Gemeinſchafft deß Himmel und Erden/ ſolte mich billich der Einigkeit/ ſo zwiſchen mir und dir ſeyn ſoll/ erinnern.","norm":"Solche Vereinigung und Gemeinschaft des Himmel und Erden / sollte mich billig der Einigkeit / so zwischen mir und dir sein soll / erinnern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.608500003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18192,"date":1663,"orig":"Es ſind aber die Augen meines Gemuͤths ſo verfinſtert/ mein Hertz ſo unverſtaͤndig/ meine Ohren ſo taub/ und alle meine Sinne ſo verduͤſtert/ daß ſie/ was du mich durch dieſes alles lehreſt/ nicht faſſen noch begreiffen koͤnnen.","norm":"Es sind aber die Augen meines Gemüts so verfinstert / mein Herz so unverständig / meine Ohren so taub / und alle meine Sinne so verdüstert / dass sie / was du mich durch dieses alles lehrest / nicht fassen noch begreifen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.67519998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18193,"date":1663,"orig":"Wolleſt derowegen mein Gemuͤth auffmuntern/ daß es ſolches erkennen; meine Augen eroͤffnen/ daß ſie es mercken; meine Zunge loͤſen/ daß ſie deine uͤbertreffliche Wolthaten außreden moͤge.","norm":"Wollest derowegen mein Gemüt aufmuntern / dass es solches erkennen; meine Augen eröffnen / dass sie es merken; meine Zunge lösen / dass sie deine übertreffliche Wohltaten ausreden möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.678199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18194,"date":1663,"orig":"Heiliger Gott/ ich flehe dich von gantzem meinem Gemuͤth an/ du wolleſt mich auß deinem Feind/ zu deinem Sohn und Kind machẽ/ und mich lehren/ was du mir beydes zu wiſſen und zu thun befohlen haſt.","norm":"Heiliger Gott / ich flehe dich von ganzem meinem Gemüt an / du wollest mich aus deinem Feind / zu deinem Sohn und Kind machen / und mich lehren / was du mir beides zu wissen und zu tun befohlen hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.103600025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18195,"date":1663,"orig":"Was du biſt/ das biſt du auß und von dir ſelber; was aber wir ſind/ das iſt alles dein Geſchenck und Gabe.","norm":"Was du bist / das bist du aus und von dir selber; was aber wir sind / das ist alles dein Geschenk und Gabe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.44920015335083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18196,"date":1663,"orig":"O himliſcher Vater/ willſt du dann zugeben/ daß diß dein Werck unvollkommen ſolle genennet werden?","norm":"O himmlischer Vater / willst du dann zugeben / dass dies dein Werk unvollkommen solle genannt werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6290998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18197,"date":1663,"orig":"Es iſt aber daſſelbe gantz heßlich und ungeſtallt/ wo du unſere Hertzen nicht heiligeſt.","norm":"Es ist aber dasselbe ganz hässlich und ungestallt / wo du unsere Herzen nicht heiligest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.139299869537353} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18198,"date":1663,"orig":"Darumb ſo laß deinen Namen an uns geheiliget werden/ daß wir/ als deine liebe Kinder/ ſolchen trefflichen Vorzug vor allen deinen Geſchoͤpffen durch unſtraͤfflichen Wandel behalten/ und unſer Leben ſich unſerm Urſprung gemaͤß bezeuge/ daß unſere Sinne zuͤchtig/ unſere Gedancken fuͤrſichtig/ unſere Reden verſtaͤndig/ unſere Sitten erbar/ und wir reine und unbefleckte Spiegel ſeyen/ darinnen deine Gaben hervor leuchten.","norm":"Darum so lass deinen Namen an uns geheiligt werden / dass wir / als deine liebe Kinder / solchen trefflichen Vorzug vor allen deinen Geschöpfen durch unsträflichen Wandel behalten / und unser Leben sich unserem Ursprung gemäß bezeuge / dass unsere Sinne züchtig / unsere Gedanken vorsichtig / unsere Reden verständig / unsere Sitten ehrbar / und wir reine und unbefleckte Spiegel seien / darinnen deine Gaben hervorleuchten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.747600078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18199,"date":1663,"orig":"Gib daß ich meine eigene Begierden von mir lege/ deß Fleiſches Luͤſte daͤmpffe/ und dir mich gantz ergebe.","norm":"Gib dass ich meine eigene Begierden von mir lege / des Fleisches Lüste Dämpfe / und dir mich ganz ergebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.048500061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18200,"date":1663,"orig":"Laß dieſes meinen einigen Wunſch ſeyn/ daß/ gleich wie alle Elementen dir zu Gebot ſtehen/ die unuͤberwindliche Heerſcharen der H. Engel deinen Befehl außrichten/ und die Sonne/ Mond und Sternen Morgens und Abends dein Lob verkuͤndigen: Alſo auch ich nichts anders begehre noch woͤlle/ als was du willſt/ und mein Wuͤnſchen und Verlangen mit deinen Geboten uͤberein ſtimme.","norm":"Lass dieses meinen einigen Wunsch sein / dass / gleich wie alle Elementen dir zu Gebot stehen / die unüberwindliche Heerscharen der H. Engel deinen Befehl ausrichten / und die Sonne / Mond und Sternen Morgens und Abends dein Lob verkündigen: Also auch ich nichts anders begehre noch wolle / als was du willst / und mein Wünschen und Verlangen mit deinen Geboten überein Stimme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.168399810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18201,"date":1663,"orig":"Thue hinweg die dicke Scheidwand der Suͤnden/ wodurch ich gehindert werde gen Himmel zu ſchauen.","norm":"Tue hinweg die dicke Scheidwand der Sünden / wodurch ich gehindert werde gen Himmel zu schauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.59250020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18202,"date":1663,"orig":"Wende deine Augen von meiner Unreinigkeit/ und ſchaue den trefflichen Glantz meines Heylandes JEſu Chriſti an:","norm":"Wende deine Augen von meiner Unreinigkeit / und schaue den trefflichen Glanz meines Heilandes Jesu Christi an:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.708499908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18203,"date":1663,"orig":"da wirſt du reichlich finden/ was dich erfreuen/ da kanſt du nehmen/ was dir volle Genuͤge geben kan.","norm":"da wirst du reichlich finden / was dich erfreuen / da kannst du nehmen / was dir volle Genüge geben kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.972799777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18204,"date":1663,"orig":"Verleihe mir/ O heiliger und wolthaͤtiger Vater/ daß mein Hertz dir nur ein heiliger Tempel ſeyn moͤge/ darein ich die Opffer der Liebe bringe/ woſelbſt die ſchaͤdliche/ abſcheuliche und unreine Suͤndenduͤnſte getilget werden/ und allenthalben den lieblichen Geruch deß Weyrauchs von mir gebe/ den ich mir auß deinem Wort geſamlet/ und der vom Feuer deiner Goͤttlichen Liebe angezuͤndet worden.","norm":"Verleihe mir / O heiliger und wohltätiger Vater / dass mein Herz dir nur ein heiliger Tempel sein möge / darein ich die Opfer der Liebe bringe / woselbst die schädliche / abscheuliche und unreine Sündendünste getilgt werden / und allenthalben den lieblichen Geruch des Weyrauchs von mir gebe / den ich mir aus deinem Wort gesammelt / und der vom Feuer deiner göttlichen Liebe angezündet worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.213300228118896} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18205,"date":1663,"orig":"Alles was in mir iſt/ das opffere ich dir auff/ daß es ins kuͤnfftig dir allein diene.","norm":"Alles was in mir ist / das opfere ich dir auf / dass es ins künftig dir allein diene.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.808899879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18206,"date":1663,"orig":"Meine Augen ſollen hinfuͤro nicht ſuchen/ was in der Erden verborgen iſt/ noch ſich uͤber die gebrechliche und hinfaͤllige Schoͤnheit/ ſondern uͤber die himliſche ſchoͤne Wercke und Geſchoͤpffe Gottes verwundern:","norm":"Meine Augen sollen hinfür nicht suchen / was in der Erden verborgen ist / noch sich über die gebrechliche und hinfällige Schönheit / sondern über die himmlische schöne Werke und Geschöpfe Gottes verwundern:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.467299938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18207,"date":1663,"orig":"Sich auch nicht durch das glaͤntzende Metall/ oder die Liede der Wolluͤſten blenden/ oder den Rauch der Ehren beiſſen/ noch durch den Miſt menſchlicher/ das iſt/ verweßlicher Dinge/ ihnen einen blauen Dunſt fuͤrmachen laſſen:","norm":"Sich auch nicht durch das glänzende Metall / oder die Liede der Wollüsten blenden / oder den Rauch der Ehren beißen / noch durch den Mist menschlicher / das ist / verweslicher Dinge / ihnen einen blauen Dunst vormachen lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.434999942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18208,"date":1663,"orig":"Vielmehr ſollen ſie das heylſame Thraͤnen-Waſſer/ ſo auß dem Abgrund einer bußfertigen Seelen herfuͤr gequollen/ vergieſſen/ und meine Wangen benetzen/ darinnen will ich die Fuͤſſe meines Heylaudes baden/ ſie mit meinen Haaren abtruͤcknen/ und inbruͤnſtig kuͤſſen.","norm":"Vielmehr sollen sie das heilsame Tränenwasser / so aus dem Abgrund einer bußfertigen Seelen herfür gequollen / vergießen / und meine Wangen benetzen / darinnen will ich die Füße meines Heylaudes baden / sie mit meinen Haaren abtrücknen / und inbrünstig küssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.06689977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18209,"date":1663,"orig":"Meine Ohren ſollen offen ſtehen/ die liebliche himliſche Weiſen anzuhoͤren/ und ſich reinigen/ damit alsdann die goͤttliche Stimme dardurch in das Hertz tringen/ und ſein Lob deſto leichter in ihnen erſchallen moͤge.","norm":"Meine Ohren sollen offen stehen / die liebliche himmlische Weisen anzuhören / und sich reinigen / damit alsdann die göttliche Stimme dadurch in das Herz Trinen / und sein Lob desto leichter in ihnen erschallen möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2221999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18210,"date":1663,"orig":"Meine Zunge ſoll hinfuͤro einen Abſcheu fuͤr allem boͤſen Geſpraͤch haben/ und ſich befleiſſigen gottſelige und heilige Gedancken treulich an den Tag zu bringen; hie ſolle ſie frey und ungebunden ſeyn/ die Werck Gottes und ſeine unermeßliche Barmhertzigkeit ſo viel als ſie kan und mag zu ruͤhmen und zu preiſen:","norm":"Meine Zunge soll hinfür einen Abscheu vor allem bösen Gespräch haben / und sich befleißigen gottselige und heilige Gedanken treulich an den Tag zu bringen; hie solle sie frei und ungebunden sein / die Werk Gottes und seine unermessliche Barmherzigkeit so viel als sie kann und mag zu rühmen und zu preisen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.659900188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18211,"date":1663,"orig":"Zuweilen aber auß groſſer Verwunderung der Goͤttlichen Majeſtaͤt gantz ſtill werden und verſtummen.","norm":"Zuweilen aber aus großer Verwunderung der göttlichen Majestät ganz still werden und verstummen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.603099822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18212,"date":1663,"orig":"Meine Haͤnde ſollen den Armen hinfuͤro reichlicher geben/ die ich/ wo nicht allerdings rein und unbefleckt/ jedoch in rechtſchaffener Gottesforcht und Demuth gen Himmel erheben/ und damit Gott nicht deß Herbſtes reiche Gaben/ ſondern die Fruͤchte eines zerknirſchten und demuͤtigen Hertzens bringen und uͤberꝛeichen will.","norm":"Meine Hände sollen den Armen hinfür reichlicher geben / die ich / wo nicht allerdings rein und unbefleckt / jedoch in rechtschaffener Gottesfurcht und Demut gen Himmel erheben / und damit Gott nicht des Herbstes reiche Gaben / sondern die Früchte eines zerknirschten und demütigen Herzens bringen und überreichen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.882800102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18213,"date":1663,"orig":"Dieſes bringe ich dir/ mein Gott und HErꝛ/ ob es ſchon ſchlecht und gering/ mache es dir angenehm und wolgefaͤllig durch deinen geliebten Sohn/ unſern HErꝛn Jeſum Chriſtum/ welcher mit dir lebet und regieret/ in Einigkeit deß heiligen Geiſtes/ hochgelobt in alle Ewigkeit/ Amen.","norm":"Dieses bringe ich dir / mein Gott und Herr / ob es schon schlecht und gering / mache es dir angenehm und wohlgefällig durch deinen geliebten Sohn / unseren Herrn Jesus Christus / welcher mit dir lebet und regieret / in Einigkeit des Heiligen Geistes / hochgelobt in alle Ewigkeit / Amen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.241799831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18214,"date":1663,"orig":"DOCTORIS SCHUPPII Morgen Und Abend-Lieder.","norm":"DOCTORIS SCHUPPII Morgen und Abendlieder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.355299949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18215,"date":1663,"orig":"Denen Edlen/ Hochgelahrten und Wolweiſen H. Hieronymo Freſen/ der Rechten Licentiato.","norm":"Denen Edlen / Hochgelahrten und Wohlweisen H. Hieronymo Fressen / der Rechten Licentiato.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.234799861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18216,"date":1663,"orig":"Und H. Herman Langebeck/ beyden deß Raths und Kirchſpiel Herrn zu S. Jacob.","norm":"Und H. Herman Langebeck / beiden des Rats und Kirchspiel Herrn zu S. Jacob.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.434599876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18217,"date":1663,"orig":"Und dann Denen Ehrenveſten/ Großachtbarn und Weiſen Herren Leichnams/ Kirch-Geſchwornen/ Diaconis und Sub Diaconis der Kirchen zu S. Jacob in Hamburg.","norm":"Und dann denen Ehrenfesten / Großachtbarn und Weisen Herren Leichnams / Kirchgeschworenen / Diaconis und Sub Diaconis der Kirchen zu S. Jacob in Hamburg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.997799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18218,"date":1663,"orig":"H. Dethleff Helden.","norm":"H. Detlef Helden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.160200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18219,"date":1663,"orig":"H. Georg von Holten dem Jůngern/ H. Georg Schroͤtering/ H. Jacob Simers/ H. Claus Schwartz/ H. Hans Webern/ H. Frantz Papke/ H. Peter Goldner/ H. Dieterich Faßmarn/ H. Johann Beckhoff/ H. Joſt Band/ H. Claus Luͤes/ H. Heinrich Schlebuſch.","norm":"H. Georg von holten dem Jungen / H. Georg Schröterring / H. Jacob Simers / H. Claus Schwarz / H. Hans Webern / H. Frantz Papke / H. Peter Goldener / H. Dietrich Faßmarn / H. Johann Beckhoff / H. Jost Band / H. Claus Lues / H. Heinrich Schlebusch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.911600112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18220,"date":1663,"orig":"H. Georg Becceler/ H. Johann Trebbe/ ꝛc. ꝛc. Meinen inſonders großg. hochgeehrten Herꝛn und werthen Freunden.","norm":"H. Georg Becceler / H. Johann Treppe / etc. etc. Meinen insonders großg . hochgeehrten Herrn und werten Freunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.562399864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18221,"date":1663,"orig":"Und andern meinen vielgeliebten Zuhoͤrern zu S.","norm":"Und anderen meinen vielgeliebten Zuhörern zu S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.310999870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18222,"date":1663,"orig":"Jacob/ dedicire und uͤberꝛeiche ich dieſe Lieder zu ſchuldiger Danckſagung fuͤr alle erzeigte gute affection.","norm":"Jacob / dediziere und überreiche ich diese Lieder zu schuldiger Danksagung für alle erzeigte gute Affektion.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.859600067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18223,"date":1663,"orig":"Jch wuͤnſche auch Jhnen und allen ihren lieben Angehoͤrigen/ Groß und Kleinen/ Gluͤck und Gottes reichen Segen/ gute Nahrung/ gute Geſundheit/ gute Kinderzucht/ Fried und Einigkeit mit jederman/ und alles was ihn zu zeitlicher und ewiger Wolfahrt erſprießlich iſt/ und bin der jenige deſſen Hertz Gott am beſten kennet.","norm":"Ich wünsche auch Ihnen und allen ihren lieben Angehörigen / Groß und Kleinen / Glück und Gottes reichen Segen / gute Nahrung / gute Gesundheit / gute Kinderzucht / Frieden und Einigkeit mit jedermann / und alles was ihn zu zeitlicher und ewiger Wohlfahrt ersprießlich ist / und bin derjenige dessen Herz Gott am besten kennet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.520199775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18224,"date":1663,"orig":"D. 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Schuppius.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"lt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.154900074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18225,"date":1663,"orig":"An den Leſer.","norm":"An den Leser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.056000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18226,"date":1663,"orig":"Sonderlich an die junge Teutſche Poeten.","norm":"Sonderlich an die junge Deutsche Poeten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.649799823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18227,"date":1663,"orig":"GUnſtiger und geehrter Leſer.","norm":"Günstiger und geehrter Leser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.668499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18228,"date":1663,"orig":"Dieſe Lieder hab ich auff der Univerſitaͤt Marpurg trucken laſſen/ nicht zu dem End/ daß ſie in Kaͤyſerlichen oder Koͤniglichen Hof-Capellen moͤgen geſungen werden/ ſondern zu meiner und meiner guten Freund privat Ergetzligkeit.","norm":"Diese Lieder habe ich auf der Universität Marpurg trocken lassen / nicht zu dem Ende / dass sie in Kaiserlichen oder königlichen Hofkapellen mögen gesungen werden / sondern zu meiner und meiner guten Freund privat Ergötzlichkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.584400177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18229,"date":1663,"orig":"Jch bekenne/ daß ich in der Teutſchen Proſodi mich nicht hoch uͤberſtiegen hab/ und hab im Anfang nichts geleſen/ als was damals durch einen groſſen Patron mir communicirt wurde/ ſo von deß Obriſten Wehrters ſinnreicher Hand kommen.","norm":"Ich bekenne / dass ich in der Deutschen Prosodie mich nicht hoch überstiegen habe / und habe im Anfang nichts gelesen / als was damals durch einen großen Patron mir kommuniziert wurde / so von des Obristen Werters sinnreicher Hand kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.467599868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18230,"date":1663,"orig":"Als ich dieſes tapfferen Helden Particulir Schrifften laſe/ daucht mich ſeine Vers klingen etwas beſſer/ als deß alten Hermans Lieder/ den das Podagra plagte.","norm":"Als ich dieses tapferen Helden Partikulier Schriften las / taucht mich seine Vers klingen etwas besser / als des alten Hermans Lieder / den das Podagra plagte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4232001304626465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18231,"date":1663,"orig":"Schertzte demnach offtmals mit dem alten hochgelahrten Heſſiſchen Poeten/ Conrado Bachmanno, und laſe ihm offt in Schertz fuͤr die teutſche Vers/ welche er hiebevor gemacht auff den Lindenbaum/ auff dem Gottesacker zu Gieſen/ darunter der theure und vieler Urſachen halben von mir hochgeehrte Theologus und Polyhiſtor D. Chriſtoph.","norm":"Scherzte demnach oftmals mit dem alten hochgelahrten hessischen Poeten / Conrado Bachmanno, und las ihm oft in Scherz für die deutsche Vers / welche er hiervor gemacht auf den Lindenbaum / auf dem Gottesacker zu Giesen / darunter der teure und vieler Ursachen halben von mir hochgeehrte Theologus und Polyhistor D. Christoph.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.129499912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18232,"date":1663,"orig":"Helvicius begraben worden.","norm":"Helvicius begraben worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.5467000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18233,"date":1663,"orig":"Allein Bachmannus, der ein gelahrter und ehrlicher Mann war/ lachte dazu/ und ſagte/ er hab damals gemeynt/ was ſich reyme das reyme ſich.","norm":"Allein Bachmanus, der ein gelahrter und ehrlicher Mann war / lachte dazu / und sagte / er habe damals gemeint / was sich reime das reime sich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.79010009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18234,"date":1663,"orig":"Als ich aber endlich Opitzen/ Buchners/ Harsdoͤrfers/ Cæſii/ und anderer vornehmen tentſchen Poeten Schrifften und Anleitung zur Poeterey bekam/ und ihm zu leſen gab/ da kam er in meinem Avellin zu mir/ und ſagte/ in Gegenwart vornehmer Studioſorum:","norm":"Als ich aber endlich Opitzen / Buchenes / Harsdörfers / Caesii / und anderer vornehmen tentschen Poeten Schriften und Anleitung zur Poetik bekam / und ihm zu lesen gab / da kam er in meinem Avellin zu mir / und sagte / in Gegenwart vornehmer Studiosorum:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.715700149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18235,"date":1663,"orig":"Wer von Natur inventioͤs iſt/ copiam verborum hat/ und in bonis authoribus beleſen iſt/ und will ſich auff den Nothfall nicht reſolviren, daß er wolle innerhalb 14. Tagen ein teutſcher Poet werden/ der iſt nicht werth daß er Brodt eſſe.","norm":"Wer von Natur inventiös ist / copiam verborum hat / und in bonis authoribus belesen ist / und will sich auf den Notfall nicht resolvieren, dass er wolle innerhalb 14. Tagen ein deutscher Poet werden / der ist nicht wert dass er Brot esse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.552499771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18236,"date":1663,"orig":"Mein teutſches Carmen aber/ das ich auff den Lindenbaum zu Gieſen gemacht/ wil ich nicht aͤndern/ ſondern wann ein Student euch etwas davon ſagt/ ſo ſprecht M. Bachman wil es alſo habẽ/ was fragſtu darnach?","norm":"Mein deutsches Carmen aber / das ich auf den Lindenbaum zu Giesen gemacht / will ich nicht ändern / sondern wann ein Student euch etwas davon sagt / so sprecht M. Bachman will es also haben / was fragst danach?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.920199871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18237,"date":1663,"orig":"Was damals der alte ehrliche Bachmann von ſeinem teutſchen Carmine ſagte/ das ſag ich von dieſen Liedern.","norm":"Was damals der alte ehrliche Bachmann von seinem deutschen Carmine sagte / das sage ich von diesen Liedern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.86269998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18238,"date":1663,"orig":"Ob das Woͤrtlein und/ die/ das/ der/ ihr und dergleichen/ kurtz oder lang ſeyn/ daran iſt mir und allen Mußquetirern in Stade und Bremen wenig gelegen.","norm":"Ob das Wortlein und / die / das / der / ihr und dergleichen / kurz oder lang sein / daran ist mir und allen Musketierern in Stade und Bremen wenig gelegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.504000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18239,"date":1663,"orig":"Welcher Roͤm.","norm":"Welcher Röm.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.907299995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18240,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer/ ja welcher Apoſtel hat ein Geſetz geben/ daß man einer Sylben halben/ dem Opitio zu Gefallen/ ſolle einen guten Gedancken/ einen guten Einfall fahren laſſen?","norm":"Kaiser / ja welcher Apostel hat ein Gesetz geben / dass man einer Silben halben / dem Opitio zu Gefallen / solle einen guten Gedanken / einen guten Einfall fahren lassen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.535699844360352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18241,"date":1663,"orig":"Jhr vornehme Critici ſagt mir/ ob der Koͤnig David in ſeinen Pſalmen ſich allzeit gebunden hab an die Reguln/ welche Pindarus in ſeinen Odis obſervirt hat?","norm":"Ihr vornehme Critici sagt mir / ob der König David in seinen Psalmen sich allzeit gebunden habe an die Regeln / welche Pindarus in seinen Odis observiert hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.911399841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18242,"date":1663,"orig":"Und ihr Teutſche Poetæ ſagt mir/ ob Lutherus/ wann er traurig oder freudig geweſen/ und ſein Gemuͤth zu erquicken/ ein geiſtreiches Liedlein gemacht/ darin er mehr auff das Anligen ſeines Hertzens/ und auff die realia, als auff Poetiſche/ Opitianiſche/ Jſabelliſche/ Florabelliſche/ Corydoniſche/ Galateiſche Phraſes geſehen hat/ allzeit in acht genommen hab/ eure Antipericatamet anapar beugedamphirribificationes poeticas, ſive in Parnaſſo ſive in Helicone, ex utero parturientis Minervæ, non ſine riſu prudentiorum Satyricorum productas?","norm":"Und ihr Deutsche Poetae sagt mir / ob Luther / wann er traurig oder freudig gewesen / und sein Gemüt zu erquicken / ein geistreiches Liedlein gemacht / darin er mehr auf das Anliegen seines Herzens / und auf die realia, als auf Poetische / Opitianische / Jsabellische / Florabellische / Corydonische / Galatische Phrases gesehen hat / allzeit in Acht genommen habe / eure Antiperikatamet anapar beugedamphirribificationes poeticas, sive in Parnasso sive in Helikon, ex utero parturientis Minervae, non sine risu prudentiorum Satyricorum productas?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.721799850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18243,"date":1663,"orig":"Jch will wie der Apelles ſo lang hinter dieſer geringen Tafel ſtehen/ und mit Verlangen warten/ biß einer auffſtehe/ von Hans Sachſen Schuſter Geiſt regiert/ der mir Anlaß gebe/ ihm meine Meynung/ teutſch und auffrichtig zu ſagen/ von dem heutigen teutſchen Reimen reiſſen/ darin offt iſt mare verborum & guttula rerum.","norm":"Ich will wie der Apelles so lang hinter dieser geringen Tafel stehen / und mit Verlangen warten / bis einer aufstehe / von Hans Sachsen Schuster Geist regiert / der mir Anlass gebe / ihm meine Meinung / deutsch und aufrichtig zu sagen / von dem heutigen deutschen Reimen reißen / darin oft ist mare verborum & guttula rerum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.081299781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18244,"date":1663,"orig":"Jch haͤtte dieſe Lieder leichtlich aͤndern/ und nach Opitii Gehirn richten koͤnnen.","norm":"Ich hätte diese Lieder leichtlich ändern / und nach Opitii Gehirn richten können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.385700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18245,"date":1663,"orig":"Allein ich will es mit Fleiß nicht thun.","norm":"Allein ich will es mit Fleiß nicht tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.165500164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18246,"date":1663,"orig":"Jch wil es alſo haben/ wie ich es damals hab drucken laſſen.","norm":"Ich will es also haben / wie ich es damals habe drucken lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.399099826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18247,"date":1663,"orig":"Und was fragſtu darnach?","norm":"Und was fragst danach?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.140100002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18248,"date":1663,"orig":"Jch hab offt geſehen/ daß ein junger Lauteniſt in eine Compagnie kommen/ vnd hat ihm groſſe Ding eingebildet/ und man hat ihn weder mit freundlichen Worten oder reichen Geſchencken bewegen koͤnnen/ daß er ein gut Stuͤcklein geſchlagen.","norm":"Ich habe oft gesehen / dass ein junger Lautenist in eine Compagnie kommen / und hat ihm große Ding eingebildet / und man hat ihn weder mit freundlichen Worten oder reichen Geschenken bewegen können / dass er ein gut Stücklein geschlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.161799907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18249,"date":1663,"orig":"Wann er aber einen alten Leyrentraͤher gehoͤrt/ der nach ſeiner Einfalt etwas geſpielet/ hat er ſeine Lauten ergriffen/ und mit einem ſonderlichen neuen Stuͤcklein ſich hoͤren laſſen.","norm":"Wann er aber einen alten Leyrenträher gehört / der nach seiner Einfalt etwas gespielt / hat er seine Lauten ergriffen / und mit einem sonderlichen neuen Stücklein sich hören lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.032700061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18250,"date":1663,"orig":"Macht es auch alſo ihr jungen Leut.","norm":"Macht es auch also ihr jungen Leute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.839700222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18251,"date":1663,"orig":"Und in dem ihr dieſe Lieder hoͤrt/ laſt euere Galateen, euer Roſemund, euer andere Salbadereyen fahren/ und uͤbet euch in andern Geiſtlichen Dingen.","norm":"Und in dem ihr diese Lieder hört / lässt eure Galateen, euer Rosemund, euer andere Salbadereien fahren / und übt euch in anderen geistlichen Dingen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.684500217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18252,"date":1663,"orig":"Macht es wie die alte Lateiniſche und Griechiſche Kirchen-Vaͤter/ welche ſich in der Jugend geuͤbt haben in der Poeſi/ und allerhand ſchoͤne Geiſtliche Lieder gemacht haben.","norm":"Macht es wie die alte Lateinische und griechische Kirchenväter / welche sich in der Jugend geübt haben in der Poesi / und allerhand schöne geistliche Lieder gemacht haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.968999862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18253,"date":1663,"orig":"A Poetis loqui diſcunt Oratores.","norm":"A Poetis loqui discunt Oratores.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":8.619000434875488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18254,"date":1663,"orig":"Wann ſie in ſolchen lieblichen Liedern geuͤbt ſind geweſen/ habẽ ſie ſich hernach begeben auff die Eloquentiam ſacram, und ſich in ſchoͤnen Geiſtlichen Orationen geuͤbt.","norm":"Wann sie in solchen lieblichen Liedern geübt sind gewesen / haben sie sich hernach begeben auf die Eloquentiam sacram, und sich in schönen Geistlichen Orationen geübt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.383399963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18255,"date":1663,"orig":"Zum Exempel wie etwa Noa geredet hab/ als er itzo in die Arcam treten/ und dem gantzen menſchlichen Geſchlecht hab valediciren wollen?","norm":"Zum Exempel wie etwa Noa geredet habe / als er jetzt in die Arcam treten / und dem ganzen menschlichen Geschlecht habe valedizieren wollen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.884399890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18256,"date":1663,"orig":"Wie etwa Abraham geredet/ als er ſeinen Sohn Jſaac gebunden/ und auffs Holtz gelegt/ daß er den Halß herauß ſtrecken/ und ſich vor ſeinem Schwerdt nicht foͤrchten ſolle/ etc.","norm":"Wie etwa Abraham geredet / als er seinen Sohn Jsaac gebunden / und aufs Holz gelegt / dass er den Hals herausstrecken / und sich vor seinem Schwert nicht fürchten solle / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3383002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18257,"date":1663,"orig":"Was iſt ein guter Prediger anders als ein Orator Eccleſiaſticus?","norm":"Was ist ein guter Prediger anders als ein Orator Ecclesiasticus?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nn","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.867399930953979} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18258,"date":1663,"orig":"Was iſts/ wann lang ein Dorffprediger weiß/ wie er einen Photinianer reſutiren ſolle/ und er bekombt wol in zehen Jahren keinen Photinianer zu ſehen?","norm":"Was ist es / wann lang ein Dorfprediger weiß / wie er einen Photinianer refutieren solle / und er bekommt wohl in zehn Jahren keinen Photinianer zu sehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.339099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18259,"date":1663,"orig":"Allein wie er einen Betruͤbten troͤſten/ einem Epicurer die hoͤlliſche Flamm recht abmahlen ſolle/ dazu hat er alle Tag Gelegenheit.","norm":"Allein wie er einen Betrübten trösten / einem Epikureer die höllische Flamm recht abmalen solle / dazu hat er alle Tag Gelegenheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.045899868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18260,"date":1663,"orig":"Ein Juriſt der auff der Catheder von dieſem oder jenem lege reden kan/ wie Bartholus oder Baldus, der kan nicht alſobald einen reum in foro accuſiren, oder excuſiren, wie Cicero, oder andere Oratores gethan haben.","norm":"Ein Jurist der auf der Katheder von diesem oder jenem lege reden kann / wie Bartholus oder Baldus, der kann nicht alsobald einen reum in foro accusiren, oder excusiren, wie Cicero, oder andere Oratores getan haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.445499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18261,"date":1663,"orig":"Eben alſo iſt nit ein jeder Theologus, der von Controverſien reden kan/ geſchickt/ einen Epicurer zu ſchrecken/ einen Troſtloſen zu erquicken/ einem Ubelthaͤter/ der jetzt ſterben ſol/ einen Muth zuzuſprechen/ daß er nichts nach Galgen/ Feuer oder Rad ſrage/ ꝛc. Dieſes hat zu unſern Zeiten unter den Evangeliſchen geſehen der edele Huͤlſeman zu Leipzig/ der in ſeinem Buͤchlein de Oratoriâ Eccleſiaſticâ (das ſo viel Gold und Diamant werth iſt/) mehr nach zu dencken geben/ als er geſchrieben hat.","norm":"Eben also ist nicht ein jeder Theologus, der von Controversien reden kann / geschickt / einen Epikureer zu schrecken / einen Trostlosen zu erquicken / einem Übeltäter / der jetzt sterben soll / einen Mut zuzusprechen / dass er nichts nach Galgen / Feuer oder Rad schrage / etc. Dieses hat zu unseren Zeiten unter den Evangelischen gesehen der edle Hülseman zu Leipzig / der in seinem Büchlein de Oratoria Ecclesiastica (das so viel Gold und Diamant wert ist /) mehr nachzudenken geben / als er geschrieben hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.88700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18262,"date":1663,"orig":"Wolt ihr euch/ ihr junge Leut/ in der deutſchen Poeterey uͤben/ ſo nehmet unterweilens fuͤr euch die Hymnos Prudentii, Bernhardi, Ambroſii, Hieronymi, Auguſtini, und anderer Griechiſchen und Lateiniſchen Kirchenlehrer.","norm":"Wollt ihr euch / ihr junge Leute / in der deutschen Poetik üben / so nehmet Unterweilens für euch die Hymnos Prudentii, Bernhardi, Ambrosii, Hieronymi, Augustini, und anderer Griechischen und lateinischen Kirchenlehrer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.632599830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18263,"date":1663,"orig":"Verſetzt ��ie in deutſche Sprach/ oder in deutſche Vers/ macht auß dieſen Verſen wiederumb deutſche Orationes.","norm":"Versetzt sie in deutsche Sprache / oder in deutsche Vers / macht aus diesen Versen wiederum deutsche Orationes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.521900177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18264,"date":1663,"orig":"Jch verſichere euch/ es wird euch nicht gereuen.","norm":"Ich versichere euch / es wird euch nicht gereuen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.561100006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18265,"date":1663,"orig":"Allein/ wo gerath ich hin?","norm":"Allein / wo gerat ich hin?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.674499988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18266,"date":1663,"orig":"Gehab dich wohl lieber Leſer.","norm":"Gehabe dich wohl lieber Leser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.02299976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18267,"date":1663,"orig":"SCHUPPIUS.","norm":"SCHUPPIUS.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"lt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.739099979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18268,"date":1663,"orig":"Dieſes Lied kan von den Einfaͤltigen geſungen werden in der Melodey: Erhalt uns HErꝛ bey deinem Wort.","norm":"Dieses Lied kann von den Einfältigen gesungen werden in der Melodei: Erhalte uns Herr bei deinem Wort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.917900085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18269,"date":1663,"orig":"Oder Vom Himmel hoch da kom̃ ich her.","norm":"Oder vom Himmel hoch da komm ich her.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.813699960708618} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18270,"date":1663,"orig":"Oder Chriſte der du biſt Tag und Liecht.","norm":"Oder Christ der du bist Tag und Licht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.386099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18271,"date":1663,"orig":"DAs walte Gott! ſo iſt die Nacht Auch wider aller Feinde Macht Nun abermal fuͤrbey/ und Jch Bin noch geſund und freue mich.","norm":"Das walte Gott! so ist die Nacht auch wieder aller Feinde Macht nun abermals vorbei / und Ich bin noch gesund und freue mich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9481000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18272,"date":1663,"orig":"2.","norm":"2.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.720999956130981} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18273,"date":1663,"orig":"Das iſt/ O allerhoͤchſtes Gut Ja freylich deine Vater Hut Und deiner Gnaden fluͤgel Wacht O unerſchoͤpffte Gottes Macht.","norm":"Das ist / O allerhöchstes Gut Ja freilich deine Vater Hut und deiner Gnaden flügel Wacht O unerschöpfte Gottes Macht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.518799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18274,"date":1663,"orig":"3.","norm":"3.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.702999949455261} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18275,"date":1663,"orig":"Ach HErꝛ/ du einig und allein Kanſt unſer rechter Huͤter ſeyn/ Du biſt alleine unſer Hort Und deiner Chriſten Gnaden port.","norm":"Ach Herr / du einig und allein kannst unser rechter Hüter sein / Du bist alleine unser Hort und deiner Christen Gnaden Port.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.133999824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18276,"date":1663,"orig":"4.","norm":"4.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.908900022506713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18277,"date":1663,"orig":"Drum komme ich in wahrer Buß/ Und fall dir abermal zu Fuß/ Und bitte/ ach ſchuͤtz mich auch heut Du Vater der Barmhertzigkeit.","norm":"Darum komme ich in wahrer Buße / Und Fall dir abermals zu Fuß / Und bitte / ach schütz mich auch heute Du Vater der Barmherzigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.48829984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18278,"date":1663,"orig":"5.","norm":"5.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.28410005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18279,"date":1663,"orig":"Die Seele/ welche du erkaufft Mit deinem Blute haſt getauft Laß dir zu deiner Gnaden Schein O JESU anbefohlen ſeyn.","norm":"Die Seele / welche du erkauft Mit deinem Blute hast getauft Lass dir zu deiner Gnaden Schein O Jesu anbefohlen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.696000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18280,"date":1663,"orig":"6.","norm":"6.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.222300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18281,"date":1663,"orig":"Daß ſie nicht in Unglauben ſich Ach HErꝛ/ vergreiffe wider dich/ Noch etwa vor der Tugend Straß Zum Suͤnden-Weg verleiten laß.","norm":"Dass sie nicht in Unglauben sich ach Herr / vergreife wider dich / Noch etwa vor der Tugend Strass zum Sünden-Weg verleiten lass.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.266300201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18282,"date":1663,"orig":"7.","norm":"7.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.926900029182434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18283,"date":1663,"orig":"Send ihr/ O JESU/ deinen Geiſt Damit er ihr Geſellſchafft leiſt/ Und ſie von aller Boßheit-Bahn Zu Glaub und Tugend fuͤhre an.","norm":"Send ihr / O Jesu / deinen Geist damit er ihr Gesellschaft Leist / Und sie von aller Boßheit-Bahn zu Glaube und Tugend führe an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.309299945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18284,"date":1663,"orig":"8.","norm":"8.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.9600000381469722} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18285,"date":1663,"orig":"Jnſonderheit daß ſeine Hand Mein Hertz und deſſen Unverſtand Zur wahren Lehr und Weißheit fuͤhr Und mit der Himmel Gnaden ruͤhr.","norm":"Insonderheit dass seine Hand Mein Herz und dessen Unverstand zur wahren Lehre und Weisheit führe und mit der Himmel Gnaden rühr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.97629976272583} 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Macht/ fuͤr aller Noht Mich wol behuͤten ſtarcker Gott.","norm":"Befehl der lieben Engel Schar / Dass sie für Unglück und Gefahr / Für List und Macht / für aller Not mich wohl behüten starker Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.85290002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18290,"date":1663,"orig":"11.","norm":"11.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.425300002098083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18291,"date":1663,"orig":"Du weiſt es HErꝛ/ und ſieheſt ſchon Weil du allwiſſend/ Gottes Sohn/ Was Gluͤck und Ungluͤck heute mir Vorſtehe/ ich befehl es dir.","norm":"Du weist es Herr / und siehst schon weil du allwissend / Gottes Sohn / Was Glück und Unglück heute mir Vorstehe / ich Befehl es dir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.268899917602539} 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dieſer groſſe Erden-Kreiß Unendlich ſingen Ruhm und Preiß.","norm":"Dir sei allzeit Lob / Ruhm und Ehre / Dir müsse aller Himmel Heer / Und dieser große Erdenkreis unendlich singen Ruhm und Preis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.1828999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18296,"date":1663,"orig":"14.","norm":"14.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.9932999610900881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18297,"date":1663,"orig":"Dein iſt die Krafft/ die Herꝛligkeit/ Dein iſt die Herꝛſchafft allezeit/ Dein iſt die Macht/ du kanſt allein Der groſſe Helffers Helffer ſeyn.","norm":"Dein ist die Kraft / die Herrlichkeit / Dein ist die Herrschaft allezeit / Dein ist die Macht / du kannst allein der große Helfers Helfer sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.072299957275391} 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Geiſt Sey ewig von nun an gepreiſt.","norm":"Ach heilig / Heilig / Heilig ist der Gott der Allmacht / Jesus Christ mit Vater und dem H. Geist Sei ewig von nun an gepriesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.191100120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18302,"date":1663,"orig":"Dieſes Lied kan auch geſungen werden/ in der bekandten Melodey: Auff meinen lieben Gott/ ꝛc.","norm":"Dieses Lied kann auch gesungen werden / in der bekannten Melodei: auf meinen lieben Gott / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.154699802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18303,"date":1663,"orig":"LOb und Danck ſag ich dir Du meine Himmel Zier/ Daß ich geſund auffſtehe Du Huͤtter auß der Hoͤhe/ Send deiner Gnaden Wercke Du meines Lebens Staͤrcke.","norm":"Lob und Dank sage ich dir Du meine Himmel Zier / Dass ich gesund aufstehe Du Hüter aus der Höhe / Send deiner Gnaden Werke Du meines Lebens Stärke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.259699821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18304,"date":1663,"orig":"2","norm":"2","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":null} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18305,"date":1663,"orig":"Daß mich in dieſer Nacht Der Hoͤllen Loͤwen Macht Nicht gaͤntzlich hat verderbet/ Mit Angſt und Noth gefaͤrbet/ Das iſt/ du Burg der Frommen/ Von deiner Allmacht kommen.","norm":"Dass mich in dieser Nacht der Höllen Löwen Macht nicht gänzlich hat verderbet / Mit Angst und Not gefärbt / Das ist / du Burg der Frommen / Von deiner Allmacht kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.637199878692627} 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tauſend Netze ſtellt Die Deinige zu binden/ Laß mich/ HErꝛuͤberwinden.","norm":"Den Teufel und die Welt so tausend Netze stellt die Deinige zu binden / Lass mich / Herrüberwinden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2204999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18310,"date":1663,"orig":"Laß deine Gnade ſcheinen Mir und den lieben Meinen.","norm":"Lass deine Gnade scheinen mir und den lieben Meinen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.73829984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18311,"date":1663,"orig":"5.","norm":"5.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.28410005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18312,"date":1663,"orig":"Geuß deines Geiſtes Schein Jn meine Seele ein/ Daß ich heut deinen Willen Jn allem moͤg’ erfuͤllen/ Nur nach der Tugend ſtrebe Und auſſer Suͤnden lebt.","norm":"Gieß deines Geistes Schein in meine Seele ein / Dass ich heute deinen Willen in allem möge erfüllen / Nur nach der Tugend strebe und außer Sünden lebt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.77269983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18313,"date":1663,"orig":"6.","norm":"6.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.222300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18314,"date":1663,"orig":"Ruͤhr meinen Unverſtand Mit deiner Weißheit Hand/ Daß ich in deinen Wegen Durch deines Geiſtes Segen Jn erbarn Thun und Wandel Vollfuͤhre m einen Handel.","norm":"Rühr meinen Unverstand mit deiner Weisheit Hand / Dass ich in deinen Wegen durch deines Geistes Segen in ehrbaren Tun und Wandel Vollführe m einen Handel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.752600193023682} 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Schertz Nach dir und nach der Ehre Der wahren Weißheit kehre Daß meine bloͤde Sinnen Nichts wider dich beginnen.","norm":"Eröffne du das Herz dass es sich sonder Scherz nach dir und nach der Ehre der wahren Weisheit kehre dass meine blöde Sinnen nichts wider dich beginnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.243000030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18319,"date":1663,"orig":"9","norm":"9","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":null} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18320,"date":1663,"orig":"O! groſſer Gott/ gib du Doch meiner Seelen Ruh Dir ſey es heimgeſtellet Thu du was dir gefaͤllet/ Beſchuͤtze/ ſegne/ lehre/ Erhalte/ nehre/ mehre.","norm":"O! großer Gott / gib du doch meiner Seelen Ruhe Dir sei es heimgestellt Tue du was dir gefällt / Beschütze / segne / Lehre / Erhalte / nähre / mehrere.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.230899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18321,"date":1663,"orig":"Wann dir geliebt/ ſo ſing es in der Melodey/ Vom Himmel hoch da kom ich her.","norm":"Wann dir geliebt / so singe es in der Melodei / Vom Himmel hoch da komme ich her.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.791100025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18322,"date":1663,"orig":"Oder/ Erhalt uns HErꝛ bey deinem Wort.","norm":"Oder / Erhalte uns Herr bei deinem Wort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.153500080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18323,"date":1663,"orig":"Oder/ Chriſte der du biſt Tag und Liecht.","norm":"Oder / Christ der du bist Tag und Licht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.467000007629394} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18324,"date":1663,"orig":"LOb/ Preiß/ Ruhm/ Ehr und Herꝛligkeit Sey dir/ O Gott/ dem allezeit Lob/ Preiß und Ehr und Ruhm gebuͤhrt Von allem/ was der Odem ruͤhrt.","norm":"Lob / Preis / Ruhm / Ehre und Herrlichkeit Sei dir / O Gott / dem allezeit Lob / Preis und Ehre und Ruhm gebührt von allem / was der Odem rührt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.963799953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18325,"date":1663,"orig":"2.","norm":"2.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.720999956130981} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18326,"date":1663,"orig":"Ach!","norm":"Ach!","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"gd","lang_de":0,"norm_lmscore":3.069200038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18327,"date":1663,"orig":"wie ſoll meine Zunge dir Sein Lob doch geben recht herfuͤr Darmit ich dir/ du Fuͤrſt der Zeit/ Auffopffre meine Danckbarkeit?","norm":"wie soll meine Zunge dir Sein Lob doch geben recht herfür damit ich dir / du Fürst der Zeit / Aufopfre meine Dankbarkeit?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.707399845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18328,"date":1663,"orig":"2.","norm":"2.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.720999956130981} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18329,"date":1663,"orig":"Wie ſoll doch mein unreiner Mund Bey dieſer ſchoͤnen Morgenſtund Dir gnugſam dancken fuͤr die Nacht Und deine Vaͤterliche Wacht?","norm":"Wie soll doch mein unreiner Mund bei dieser schönen Morgenstund Dir genugsam danken für die Nacht und deine väterliche Wacht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.915900230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18330,"date":1663,"orig":"4.","norm":"4.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.908900022506713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18331,"date":1663,"orig":"Jch bin zu wenig fuͤr die Gnad Die mich hie uͤberſchuͤttet hat Mit Guͤte und Barmhertzigkeit/ Von Kindheit an biß dieſe Zeit.","norm":"Ich bin zu wenig für die Gnade die mich hie überschüttet hat mit Güte und Barmherzigkeit / Von Kindheit an bis diese Zeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.448999881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18332,"date":1663,"orig":"5.","norm":"5.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.28410005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18333,"date":1663,"orig":"Ach/ du biſt doch der rechte Held/ Der uns durch die betruͤbte Welt So vaͤterlich durchfuͤhren kan Daß wir nicht einmal ſtoſſen an.","norm":"Ach / du bist doch der rechte Held / Der uns durch die betrübte Welt so väterlich durchführen kann dass wir nicht einmal stoßen an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.443299770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18334,"date":1663,"orig":"6.","norm":"6.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.222300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18335,"date":1663,"orig":"Du/ du biſt Jſraelis Hut/ Und meiner Seelen hoͤchſtes Gut Du biſt mein Schutz/ mein Schild/ mein Hort/ Mein Schirm/ mein Arm/ mein Heyl und Port.","norm":"Du / du bist Israelis Hut / Und meiner Seelen höchstes Gut Du bist mein Schutz / mein Schild / mein Hort / Mein Schirm / mein Arm / mein Heil und Port.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.325500011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18336,"date":1663,"orig":"7.","norm":"7.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.926900029182434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18337,"date":1663,"orig":"Ach bleib’ es doch auch dieſen Tag/ Daß mich kein Unfall ruͤhren mag Und keine Ungelegenheit/ Du heilige Dreyfaltigkeit.","norm":"Ach bleibe es doch auch diesen Tag / Dass mich kein Unfall rühren mag und keine Ungelegenheit / Du heilige Dreifaltigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.572500228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18338,"date":1663,"orig":"8.","norm":"8.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.9600000381469722} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18339,"date":1663,"orig":"Kein Menſch iſt der mir helffen kan/ Druͤm nimm dich meiner gnaͤdig an; Laß deiner Vater Augen Schein/ Stets um und in und bey mir ſeyn.","norm":"Kein Mensch ist der mir helfen kann / Darum nimm dich meiner gnädig an; Lass deiner Vater Augen Schein / Stets um und in und bei mir sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.577499866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18340,"date":1663,"orig":"9.","norm":"9.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.257699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18341,"date":1663,"orig":"Jch bin von Mutter Leibe an Auff dich geworffen/ darumb kan Mein Vater/ darum kan ich dich Nicht laſſen/ biß du ſegneſt mich.","norm":"Ich bin von Mutter Leibe an auf dich geworfen / darum kann Mein Vater / darum kann ich dich Nicht lassen / bis du segnest 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+{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18345,"date":1663,"orig":"Mein Braͤutigam und liebſter Freund/ Der du mich alſo wol gemeynt/ Daß du dich mit mir deiner Braut Jn einem Fleiſche anvertraut.","norm":"Mein Bräutigam und liebster Freund / Der du mich also wohl gemeint / Dass du dich mit mir deiner Braut in einem Fleische anvertraut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.043300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18346,"date":1663,"orig":"12.","norm":"12.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.423099994659423} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18347,"date":1663,"orig":"Ach! halte mich in deiner Hut/ Und ſchencke mir zum Heyraths Gut Dich ſelber?","norm":"Ach! halte mich in deiner Hut / Und schenke mir zum Heirats Gut Dich selber?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.015600204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18348,"date":1663,"orig":"Auff daß ich in dir/ Mich wol befinde fuͤr und fuͤr.","norm":"Auf dass ich in dir / Mich wohl befinde für und für.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7118000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18349,"date":1663,"orig":"13.","norm":"13.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0.333,"norm_lmscore":1.757400035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18350,"date":1663,"orig":"Daß mich in deiner Hut und Hand Kein Ungluͤck/ Neid/ Leid/ Mord und Brand/ Suͤnd’/ Hoͤlle/ Teuffel/ Angſt und Noth Beruͤhre/ noch ein boͤſer Todt.","norm":"Dass mich in deiner Hut und Hand kein Unglück / Neid / Leid / Mord und Brand / Sünde / Hölle / Teufel / Angst und Not Berühre / noch ein böser Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.433199882507324} 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bin/ Gib Glauben/ Liebe und Gedult/ Vergib darbey der Suͤnden-Schuld.","norm":"Entzünde meinen schwachen Sinn / Dieweil ich ohne dich nichts bin / Gib Glauben / Liebe und Geduld / Vergib dabei der Sündenschuld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.964099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18355,"date":1663,"orig":"16.","norm":"16.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.470000028610229} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18356,"date":1663,"orig":"Laß mich dir einen Tempel ſeyn/ Und ruͤſte mich mit wahrem Schein Der Weißheit/ Glaub/ und Tugend auß Als ein geſchmuͤcktes Gottes Hauß.","norm":"Lass mich dir einen Tempel sein / Und rüste mich mit wahrem Schein der Weisheit / Glaube / und Tugend aus Als ein geschmücktes Gottes Haus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.324900150299072} 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ſey Ehr/ ꝛc.","norm":"Dieses Lied kannst du auch singen in der Melodei: Allein Gott in der Höhe sei Ehre / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.406499862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18367,"date":1663,"orig":"OHeilige Drey-Einigkeit/ Du groſſer Gott der Ehren Dir ſey Lob/ Danck und Preiß allzeit Durch dein allmaͤchtigs wehren/ Durch deinen Schutz und Vater-Treu/ Jſt dieſer Tag nun auch vorbey/ Ohn alles mein verſehren.","norm":"Oheilige Dreieinigkeit / Du großer Gott der Ehren Dir sei Lob / Dank und Preis allzeit durch dein allmächtiges wehren / Durch deinen Schutz und Vatertreu / Ist dieser Tag nun auch vorbei / Ohne alles mein versehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.554800033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18368,"date":1663,"orig":"2.","norm":"2.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.720999956130981} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18369,"date":1663,"orig":"Gott Lob ich hab in ſichrer Ruh Den lieben Tag vollendet/ Du haſt mir/ frommer Gott/ darzu Mein taͤglichs Brod geſendet/ Und von mir heute gantz und gar Leid/ Elend/ Jammer/ Noth/ Gefahr/ Jn Gnaden abgewendet.","norm":"Gott Lob ich habe in sicherer Ruhe den lieben Tag vollendet / Du hast mir / frommer Gott / dazu Mein tägliches Brot gesendet / Und von mir heute ganz und gar Leid / Elend / Jammer / Not / Gefahr / In Gnaden abgewendet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.339099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18370,"date":1663,"orig":"3.","norm":"3.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.702999949455261} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18371,"date":1663,"orig":"Wie ſoll doch meine Zunge dir Dein Lob/ HErꝛ zuvermehren Jtzt bringen Preiß und Ruhm herfuͤr/ Wenn alle Himmel wehren Nur lauter Lob und Lobgeſang So koͤnt’ ich doch mein Lebenlang Dich nicht genugſam ehren.","norm":"Wie soll doch meine Zunge dir Dein Lob / Herr zuvermehren jetzt bringen Preis und Ruhm herfür / Wenn alle Himmel wehren nur lauter Lob und Lobgesang so könnte ich doch mein Leben lang Dich nicht genügsam ehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.004799842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18372,"date":1663,"orig":"4.","norm":"4.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.908900022506713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18373,"date":1663,"orig":"Drum opffere ich mich ſelber auff/ Dir geb ich mich mit allen/ Mit inniglicher Seufftzer Lauff/ Mit groſſem Hertzens-wallen; Verſchmaͤhe doch das Opffer nicht/ Laß dirs dieweil es iſt gericht Auff deinen Sohn gefallen.","norm":"Darum opfere ich mich selber auf / Dir gebe ich mich mit allen / Mit inniglicher Seufzer Lauf / Mit großem Herzens-Wallen; Verschmähe doch das Opfer nicht / Lass dir es dieweil es ist Gericht auf deinen Sohn gefallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.508900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18374,"date":1663,"orig":"5.","norm":"5.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.28410005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18375,"date":1663,"orig":"Auch wie du mich durch deinen Geiſt Getrieben und gelehret/ Wie du mich ſelber unterweiſt/ So laß/ was ich gehoͤret/ Mich wol gebrauchen deine Gnad Deck was dein Knecht geirꝛet hat/ Daß dein Sohn werd geehret.","norm":"Auch wie du mich durch deinen Geist getrieben und gelehrt / Wie du mich selber unterweist / So lass / was ich gehöret / Mich wohl gebrauchen deine Gnade Deck was dein Knecht geirrt hat / Dass dein Sohn werde geehrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.36959981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18376,"date":1663,"orig":"6.","norm":"6.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.222300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18377,"date":1663,"orig":"Ach! nim dich meiner fermer an/ Ach! fuͤhr durch deine Staͤrcke Und Guͤte auß/ du Wunder-Mann Die vaͤterliche Wercke/ Du wahre Jſraelis Huht/ Schick deinen Engel mir zu gut/ Daß er wol auff mich mercke.","norm":"Ach! nimm dich meiner Farmer an / Ach! führe durch deine Stärke und Güte aus / du Wundermann die väterliche Werke / Du wahre Israelis Hut / Schick deinen Engel mir zu gut / Dass er wohl auf mich merke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.977200031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18378,"date":1663,"orig":"7.","norm":"7.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.926900029182434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18379,"date":1663,"orig":"Dann/ Vater ich befehl mich dir Jn deine Gnaden-Haͤnde; Daß meine Seel allzeit in mir Sich wachſam zu dir wende/ Deck du den Leib in ſanffter Ruh Mit deinen Gnaden-Fluͤgeln zu/ Und deine Huͤlffe ſende.","norm":"Dann / Vater ich Befehl mich dir In deine Gnaden-Hände; dass meine Seele allzeit in mir Sich wachsam zu dir wende / Deck du den Leib in sanfter Ruhe mit deinen Gnadenflügeln zu / Und deine Hilfe sende.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.784299850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18380,"date":1663,"orig":"8.","norm":"8.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.9600000381469722} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18381,"date":1663,"orig":"Laß kein Geſpenſte dieſe Nacht Mir meine Ruh verſtoͤren/ Daß mich des Teuffels Liſt und Macht Nicht mag im Schlaff verſehren/ Laß deine Engel uͤm mich gehn/ Und ſtets zu meiner Seyte ſtehn/ Den Teuffel abzuwehren.","norm":"Lass kein Gespenste diese Nacht mir meine Ruhe verstören / Dass mich des Teufels List und Macht nicht mag im Schlaf versehren / Lass deine Engel um mich gehen / Und stets zu meiner Seite stehen / Den Teufel abzuwehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.451399803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18382,"date":1663,"orig":"9.","norm":"9.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.257699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18383,"date":1663,"orig":"Tritt du zu mir daß deine Hand/ Die alle Welt erſchrecket/ Auff mich ſey/ und die mir verwand/ Jn Gnaden außgeſtrecket.","norm":"Tritt du zu mir dass deine Hand / Die alle Welt erschrecket / Auf mich sei / und die mir verwandt / In Gnaden ausgestreckt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.423999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18384,"date":1663,"orig":"Biß freudig mich der Himmels-Geiſt Zur Arbeit wieder gehen heiſt/ Und von dem Schlaff auffwecket.","norm":"Bis freudig mich der Himmelsgeist zur Arbeit wieder gehen heißt / Und von dem Schlaf aufwecket.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.141300201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18385,"date":1663,"orig":"Gebet/ Morgens und Abends zu ſprechen.","norm":"Gebet / Morgens und Abends zu sprechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.564199924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18386,"date":1663,"orig":"DUgroſſer GOtt/ deſſen Weſen unendlich/ deſſen Macht ewig/ deſſen Weißheit unbegreifflich/ deſſen Guͤte unaußſprechlich iſt.","norm":"Dugroßer Gott / dessen Wesen unendlich / dessen Macht ewig / dessen Weisheit unbegreiflich / dessen Güte unaussprechlich ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.581600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18387,"date":1663,"orig":"Hier erſcheine ich abermahl vor deinem heiligen Angeſicht/ beuge die Knie meines Hertzens/ und dancke dir von Grund meiner Seelen/ daß du mich dieſen Tag (oder dieſe Nacht) und die Zeit meines gantzen Lebens fuͤr vielem Ubel und Gefahr an Leib und Seele bewahret und gnaͤdiglich behuͤtet haſt.","norm":"Hier erscheine ich abermals vor deinem heiligen Angesicht / beuge die Knie meines Herzens / und danke dir von Grund meiner Seelen / dass du mich diesen Tag (oder diese Nacht) und die Zeit meines ganzen Lebens für vielem Übel und Gefahr an Leib und Seele bewahret und gnädiglich behütet hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.670599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18388,"date":1663,"orig":"Jch bitte dich umb das Blut und Todes JEſu Chriſti willen/ du wolleſt mir alle meine Suͤnde/ wo ich dich mit Gedancken/ Worten oder Wercken/ heimlich oder oͤffentlich/ wiſſentlich oder unwiſſentlich beleydiget/ und erzuͤrnet hab/ auß Gnaden verzeihen/ uñ vergeben/ und mich dieſe Nacht (oder dieſen Tag) und allezeit fuͤr Laſter und Suͤnden und allem Unfall genaͤdig behuͤten.","norm":"Ich bitte dich um das Blut und Todes Jesu Christi Willen / du wollest mir alle meine Sünde / wo ich dich mit Gedanken / Worten oder Werken / heimlich oder öffentlich / wissentlich oder unwissentlich beleidiget / und erzürnet habe / aus Gnaden verzeihen / und vergeben / und mich diese Nacht (oder diesen Tag) und allezeit für Laster und Sünden und allem Unfall gnädig behüten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.820199966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18389,"date":1663,"orig":"Verleihe mir deinen H. guten Geiſt/ daß er mich regiere uñ fuͤhre auff ebener Bahn/ daß dir all mein Thun und Leben in Chriſto JEſu wollgefallen moͤge.","norm":"Verleihe mir deinen H. guten Geist / dass er mich regiere und führe auf ebener Bahn / dass dir all mein Tun und Leben in Christo Jesu wollgefallen möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.960700035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18390,"date":1663,"orig":"Gib mir was du mir befiehleſt/ und befehl mir dann was du wilt: Verlaß mich nicht/ auff daß ich dich nicht wieder auß menſchlicher Schwachheit verlaſſe:","norm":"Gib mir was du mir befiehlst / und Befehl mir dann was du willst: Verlass mich nicht / auf dass ich dich nicht wieder aus menschlicher Schwachheit verlasse:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.996000051498413} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18391,"date":1663,"orig":"Gedencke nicht was ich hab an dir gethan/ ſondern was dein lieber Sohn hab bey mir gethan.","norm":"gedenke nicht was ich habe an dir getan / sondern was dein lieber Sohn habe bei mir getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.491000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18392,"date":1663,"orig":"Mein arme Seele/ meinen bedoͤrfftigen Leib/ meinen Beruff/ Ampt und Stand/ mein Weib/ Kinder und Geſind/ meine Obrigkeit und meine Seelſorger/ meine Eltern/ Schweſter/ Bruͤder und Verwandte/ nicht nur meine Freund/ ſondern auch meine Feind/ Mißgoͤnnere und Verfolgere/ und nothleidende Chriſten/ alle die jenige fuͤr welche ich ſchuldig bin zu bitten/ alle meine Anſchlaͤge und Gedancken/ all mein Thun und Laſſen/ mein Wort uñ Werck/ meinen Außgang und Eingang/ mein Leben und Sterben/ meinen Glauben und gut Gewiſſen/ mein Ehꝛ und guten Namen/ mein Haab und Gut/ und alles was ich von deiner Guͤtigkeit empfangen hab/ befehl ich dir jetzt und allezeit in deine Allmaͤchtige gnaͤdige Hand.","norm":"Mein arme Seele / meinen bedürftigen Leib / meinen Beruf / Amt und Stand / mein Weib / Kinder und Gesinde / meine Obrigkeit und meine Seelsorger / meine Eltern / Schwester / Brüder und Verwandte / nicht nur meine Freund / sondern auch meine Feind / Missgönner und Folgere / und notleidende Christen / alle diejenige für welche ich schuldig bin zu bitten / alle meine Anschläge und Gedanken / all mein Tun und Lassen / mein Wort und Werk / meinen Ausgang und Eingang / mein Leben und Sterben / meinen Glauben und gut Gewissen / mein Ehre und guten Namen / mein Hab und Gut / und alles was ich von deiner Gütigkeit empfangen habe / Befehl ich dir jetzt und allezeit in deine Allmächtige gnädige Hand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9798998832702632} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18393,"date":1663,"orig":"Segne/ benedeye/ behuͤte/ ſchuͤtze/ fuͤhre/ regiere mich und die meinigẽ/ und hilff uns wie du weiſt daß uns wol geholffen ſey.","norm":"Segne / benedeie / behüte / schütze / führe / regiere mich und die meinigen / und hilf uns wie du weist dass uns wohl geholfen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.354400157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18394,"date":1663,"orig":"Gib daß wir alſo beten/ als ob kein Arbeit helffe/ und alſo arbeiten/ als ob kein Gebet helffe.","norm":"Gib dass wir also beten / als ob kein Arbeit helfe / und also arbeiten / als ob kein Gebet helfe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.502500057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18395,"date":1663,"orig":"Gib daß wir alſo leben/ als ob kein Evangelium ſey/ und alſo Sterben/ als ob kein Geſetz ſey.","norm":"Gib dass wir also leben / als ob kein Evangelium sei / und also Sterben / als ob kein Gesetz sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.24340009689331} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18396,"date":1663,"orig":"Du biſt der Gott/ der mir bißhero Speiß und Tranck/ Kleider und andere Nothdurfft gegeben.","norm":"Du bist der Gott / der mir bisher Speise und Trank / Kleider und andere Notdurft gegeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.730299949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18397,"date":1663,"orig":"Und du lebeſt Morgen und Ubermorgen auch noch/ Ja deine Guͤte waͤret Ewiglich.","norm":"Und du lebest Morgen und Übermorgen auch noch / Ja deine Güte wäret Ewiglich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.482600212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18398,"date":1663,"orig":"Du ernehrefl die Voͤgel in der Lufft/ die Fiſch im Meer.","norm":"Du ernehrefl die Vögel in der Luft / die Fisch im Meer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.712399959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18399,"date":1663,"orig":"Warumb ſolteſtu nicht auch mich ernehren/ fuͤr den du dein Blut vergoſſen haſt?","norm":"Warum solltest nicht auch mich ernähren / für den du dein Blut vergossen hast?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.936100006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18400,"date":1663,"orig":"du haſt einen ſtarcken Ruͤcken.","norm":"du hast einen starken Rücken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.592199802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18401,"date":1663,"orig":"Drumb werff ich all mein Anliegen auff dich/ und hoffe auff dich.","norm":"Darum werfe ich all mein Anliegen auf dich / und hoffe auf dich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.904400110244751} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18402,"date":1663,"orig":"Jch laſſe dich ſorgen fuͤr jetzt und fuͤr Morgen.","norm":"Ich lasse dich sorgen für jetzt und für morgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"mt","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.523499965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18403,"date":1663,"orig":"O du treuer Huͤter Jſraelis/ der du nit ſchlaͤffeſt oder ſchlummerſt/ behuͤte mich und die Meinigen/ fuͤr dem Teuffel und allem ſeinem Anhang/ fuͤr allen unſern ſichtbarn und unſichtbarn Feinden/ fuͤr allem Ubel und Gefahr an Leib und Seele/ an Ehr und Gut. Siehe du HErꝛ Himmels und der Erden/ da haſtu mein Hertz und meine Hand.","norm":"O du treuer Hüter Israelis / der du nicht schläfst oder schlummerst / behüte mich und die Meinigen / für dem Teufel und allem seinem Anhang / für allen unseren sichtbaren und unsichtbaren Feinden / vor allem Übel und Gefahr an Leib und Seele / an Ehre und Gut. Siehe du Herr Himmels und der Erden / da hast du mein Herz und meine Hand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.638899803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18404,"date":1663,"orig":"Fuͤhre mich wie du wilt/ Jch bin dein Knecht.","norm":"Führe mich wie du willst / Ich bin dein Knecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.163700103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18405,"date":1663,"orig":"(oder deine Magd) Du haſt mich wunderlich in der Welt gefuͤhrt/ mach es ferner wunderlich doch ſeliglich.","norm":"(oder deine Magd) Du hast mich wunderlich in der Welt geführt / mache es ferner wunderlich doch selig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8979997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18406,"date":1663,"orig":"Du Sohn Gottes Chriſte JEſu/ der du ſitzeſt zur Rechten deines himliſchen Vaters/ und mein Advocat und Fuͤrſprecher biſt/ du haſt mir befohlen zu beten/ und haſt mir Erhoͤrung mit einem doppelten AMEN und Eydſchwur verſprochen/ ſo hoͤre mich nun/ und hilff mir um deines heiligen Namens Ehre willen, AMEN.","norm":"Du Sohn Gottes Christ Jesu / der du sitzest zur Rechten deines himmlischen Vaters / und mein Advokat und Fürsprecher bist / du hast mir befohlen zu beten / und hast mir Erhörung mit einem doppelten AMEN und Eidschwur versprochen / so höre mich nun / und hilf mir um deines heiligen Namens Ehre Willen, AMEN.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.401100158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18407,"date":1663,"orig":"DOCTORIS SCHUPPII Paſſion-Buß-Troſt- Bitt- und Danck-Lieder.","norm":"DOCTORIS SCHUPPII Passion-Buß-Trost-Bitt- und Dancklieder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.988100051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18408,"date":1663,"orig":"Denen Ehrengeachten und Vornehmen Saͤmptlichen Sub-Diaconis der Kirchen zu S. Jacob in Hamburg.","norm":"Denen Ehrengeachten und Vornehmen sämtlichen Sub-Diaconis der Kirchen zu S. Jacob in Hamburg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.698200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18409,"date":1663,"orig":"H. Paul Goldener/ H. Joachim Boͤtefuͤr/ H. Hans Keller/ H. Georg Krogman/ H. Georg Meyer/ H. Heinrich Gerkens/ H. Bernhart Brand/ H. Gabriel Ritſcher/ H. Georg Schultzen/ H. Antoni Ehrhard/ H. Dieterich Engels/ H. Gottfried Schultzen/ H. Heinrich Groten/ H. Albert Plan/ H. Magnus Tieſſen/ H. Jochim Lapin/ H. Conrad Oſtermeyer/ H. Hans Diricks/ H. Gerhard Schele/ Seinen guͤnſtigen guten Freunden und Zuhoͤrern/ hat’ zu Gedaͤchtnuͤs dieſer Zeiten/ dieſe Paſſion und Buß/ auch Troſt Bitt- und Danck-Lieder/ welche koͤnnen geſungen werden/ ſo offt man zum H. Abendmal gehen wil/ mit Anwuͤnſchung aller zeitlichen und ewigen Wolfahrt/ auß guter wollmeinender Affection dediciren wollen/ ihr jetziger Seelſorger","norm":"H. Paul Goldener / H. Joachim Bötefür / H. Hans Keller / H. Georg Krogman / H. Georg Meyer / H. Heinrich Gerkens / H. Bernhart Brand / H. Gabriel Ritscher / H. Georg Schulzen / H. Antoni Ehrhard / H. Dietrich Engels / H. Gottfried Schulzen / H. Heinrich Groten / H. Albert Plan / H. Magnus Tiessen / H. Jochim Lapin / H. Conrad Ostermeier / H. Hans Diricks / H. Gerhard Schäle / Seinen günstigen guten Freunden und Zuhörern / hat zu Gedächtnis dieser Zeiten / diese Passion und Buße / auch Trost Bitt- und Dancklieder / welche können gesungen werden / so oft man zum H. Abendmahl gehen will / mit Anwünschung aller zeitlichen und ewigen Wohlfahrt / aus guter wollmeinender Affektion dedizieren wollen / ihr jetziger Seelsorger","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.392600059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18410,"date":1663,"orig":"D. Schuppius.","norm":"D. Schuppius.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"lt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.154900074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18411,"date":1663,"orig":"Dieſes Lied kan auch geſungen werden in der Melodey: Erbarm dich mein O HErre GOtt/ ꝛc.","norm":"Dieses Lied kann auch gesungen werden in der Melodei: Erbarm dich mein O Herr Gott / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.864999771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18412,"date":1663,"orig":"GEdencke meiner/ JESU Chriſt/ Jn deines Reiches Herꝛligkeit Und laß mich ſeyn zu jeder friſt Bey dir durch deinen Tod allzeit Dann was iſt es/ daß du allhier Am Creutze ſtirbeſt/ als daß du Daß Paradeiß er oͤffneſt mir/ So meine Suͤnde ſchloſſen zu?","norm":"gedenke meiner / Jesu Christ / In deines Reiches Herrlichkeit und lass mich sein zu jeder Frist bei dir durch deinen Tod allzeit dann was ist es / dass du allhier am Kreuze stirbst / als dass du dass Paradies er öffnest mir / So meine Sünde schlossen zu?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.367400169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18413,"date":1663,"orig":"2.","norm":"2.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.720999956130981} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18414,"date":1663,"orig":"Ach! wer iſt der doch der hier haͤngt?","norm":"Ach! wer ist der doch der hier hängt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.805600166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18415,"date":1663,"orig":"Der ſein Holdſelig-liebes Haͤupt So elend zu der Erden ſenckt Von groſſer Marter abgeleibt.","norm":"Der sein Holdselig-liebes Haupt so elend zu der Erden senkt von großer Marter abgeleibt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.664400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18416,"date":1663,"orig":"Biſt du es nicht O JEſu Chriſt?","norm":"Bist du es nicht O Jesu Christ?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.28849983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18417,"date":1663,"orig":"O Gottes Sohn/ biſt du es nicht Dem meine Suͤnd’ und Satans-Liſt Die Augen und das Hertze bricht?","norm":"O Gottes Sohn / bist du es nicht dem meine Sünde und Satans-List die Augen und das Herze bricht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.463900089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18418,"date":1663,"orig":"3.","norm":"3.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.702999949455261} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18419,"date":1663,"orig":"O Tieffe aller Guͤtigkeit!","norm":"O tiefe aller Gütigkeit!","lang_fastText":"zh","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.150799751281738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18420,"date":1663,"orig":"Der HErꝛ des Himmels durch das Recht Der Lieb’ in hoͤchſter Schmach und Leid Bezahlt und ſtirbet fur den Knecht?","norm":"Der Herr des Himmels durch das Recht der Liebe in höchster Schmach und Leid bezahlt und stirbt für den Knecht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.42549991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18421,"date":1663,"orig":"Die Unſchuld leidet fuͤr die Schuld Das Leben fuͤr den Tod in Tod/ Gott ſelber ſtirbet in Gedult Und buͤſſet unſre Seelen-Noth.","norm":"Die Unschuld leidet für die Schuld das Leben für den Tod in Tod / Gott selber stirbt in Geduld und büßet unsere Seelennot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.529300212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18422,"date":1663,"orig":"4.","norm":"4.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.908900022506713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18423,"date":1663,"orig":"Der arme Menſch iſt nimmermehr Der Gnaden wehrt die ihm erzeigt/ Was iſt er? daß du doch ſo ſehr Der armen Erden biſt geneigt?","norm":"Der arme Mensch ist nimmermehr der Gnaden wert die ihm erzeigt / Was ist er? dass du doch so sehr der armen Erden bist geneigt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7428998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18424,"date":1663,"orig":"Doch wie unwuͤrdig ich auch ſey/ So ſih die Duͤrfftigkeit nur an/ Wie ich mich/ gehſtu mir vorbey/ Des Todes nicht erwehren kan.","norm":"Doch wie unwürdig ich auch sei / So sie die Dürftigkeit nur an / Wie ich mich / Gest mir vorbei / Des Todes nicht erwehren kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.424300193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18425,"date":1663,"orig":"5.","norm":"5.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.28410005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18426,"date":1663,"orig":"So komme nun und theil dich mir Mit deinem gantzen Leiden mit/ Und mache mich gerecht in dir Zeig mich dem Vater/ HErꝛ/ und trit Mit deinen Wunden mitten ein/ Wañ ich durch Suͤnd’ und Teufel ſoll Hoch-peinlich angeklaget ſeyn/ Jn deinem Creutz beſteh ich woll.","norm":"So komme nun und Teil dich mir Mit deinem ganzen Leiden mit / Und mache mich gerecht in dir Zeige mich dem Vater / Herr / und tritt mit deinen Wunden mitten ein / Wann ich durch Sünde und Teufel soll Hoch-peinlich angeklagt sein / In deinem Kreuz bestehe ich wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.57450008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18427,"date":1663,"orig":"6.","norm":"6.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.222300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18428,"date":1663,"orig":"Du biſt der meine/ und darum Jſt HErꝛ/ dein gantzes Leiden mein/ Die Streiche Wunden um und um/ Die meiner Seelen Felſen ſeyn/ Die Schmach und Schande/ und was du Jn dieſer groſſen Seelen-Noth/ Gelitten/ das iſt meine Ruh Dardurch ich dir gefall’ O Gott.","norm":"Du bist der meine / und darum ist Herr / dein ganzes Leiden mein / Die Streiche Wunden um und um / Die meiner Seelen Felsen sein / Die Schmach und Schande / und was du in dieser großen Seelennot / Gelitten / das ist meine Ruhe dadurch ich dir gefalle ’ O Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.432400226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18429,"date":1663,"orig":"7.","norm":"7.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.926900029182434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18430,"date":1663,"orig":"Jn dieſem Rock und Ehren-Kleid Trett’ ich fuͤr Gottes Richter-ſtuhl/ Und fordre die Gerechtigkeit/ Daß du fuͤr mich der Hoͤllen Pful Haſt außgeloͤſcht.","norm":"In diesem Rock und Ehrenkleid tretet ich für Gottes Richterstuhl / Und fordre die Gerechtigkeit / Dass du für mich der Höllen Pfuhl Hast ausgelöscht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.105500221252441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18431,"date":1663,"orig":"Ach tritt herbey Und zeige deinem Vater an Daß ich derſelbe eben ſey Fuͤr welchen du genug gethan.","norm":"Ach tritt herbei und zeige deinem Vater an Dass ich derselbe eben sei für welchen du genug getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.597300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18432,"date":1663,"orig":"8.","norm":"8.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.9600000381469722} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18433,"date":1663,"orig":"Sprich/ Vater/ ach vergib doch ihn Und ſteh wie finſter und wie blind Der gantz-verderbte Menſchen-Sinn Auch nicht eins weiß was er begint/ Sieh auff mich/ auff das reine Blut/ Das ich am Creutz fuͤr ihn vergoß/ Weil es doch einig ihm zu gut Auß meiner reinen Seiten floß.","norm":"Sprich / Vater / ach vergib doch ihn Und stehe wie finster und wie blind der ganz-verderbte Menschensinn auch nicht eins weiß was er beginnt / Sieh auf mich / auf das reine Blut / Das ich am Kreuz für ihn vergoss / Weil es doch einig ihm zu gut Aus meiner reinen Seiten floss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9822998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18434,"date":1663,"orig":"9.","norm":"9.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.257699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18435,"date":1663,"orig":"Du haſt/ mein Braͤutigam/ du haſt Nunmehro alles gnug vollbracht Und meiner gantzen Suͤnden-Laſt.","norm":"Du hast / mein Bräutigam / du hast nunmehr alles genug vollbracht Und meiner ganzen Sündenlast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.174499988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18436,"date":1663,"orig":"Jns Grab gelegt und todt gemacht/ Daß nun nichts mehres uͤbrig iſt/ Als daß ich mich in dich allein/ Mein Heyland und HErꝛ JEſu Chriſt/ Jn deine Wunden wickle ein.","norm":"Ins Grab gelegt und tot gemacht / Dass nun nichts mehr übrig ist / Als dass ich mich in dich allein / Mein Heiland und Herr Jesu Christ / In deine Wunden wickle ein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.838500022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18437,"date":1663,"orig":"10.","norm":"10.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.53980004787445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18438,"date":1663,"orig":"Die Hertzens-Angſt die du gefuͤhlt Als du gleich wie verlaſſen hiengſt/ Da dich der Zorn des HErꝛen hielt/ Daß du nun an zu klagen fingſt:","norm":"Die Herzensangst die du gefühlt Als du gleich wie verlassen hingst / Da dich der Zorn des Herren hielt / Dass du nun anzuklagen fingst:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.312900066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18439,"date":1663,"orig":"Ach HErꝛ warum verlaͤſt du 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Reu und Glaubens-Brunſt Von nun an duͤrſte fuͤr und fuͤr Und kraͤncke mich mit deiner Gunſt.","norm":"Wie dich / du wahrer Lebens-Fürst / So sehnlich / in des Kreuzes Hitze nach meiner Seligkeit gedürst / So gib / dass ich nicht nach der Pfütze der Sünden / sondern ganz nach dir In wahrer Reue und Glaubens-Brunst von nun an dürste für und für Und kränke mich mit deiner Gunst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.186500072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18443,"date":1663,"orig":"12.","norm":"12.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.423099994659423} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18444,"date":1663,"orig":"Sieh wie ich/ HErꝛ/ ſo einſam bin Und niemand habe auſſer dich/ Laß dieſes deinen Bruder-Sinn Bewegen/ ſorge du fuͤr mich/ Und laß mich dir befohlen ſeyn/ Wie du fuͤr deine Mutter hier Geſorget haſt/ du biſt allein Mein Schutz und Vater fuͤr und fuͤr.","norm":"Sieh wie ich / Herr / so einsam bin und niemand habe außer dich / Lass dieses deinen Bruder-Sinn Bewegen / Sorge du für mich / Und lass mich dir befohlen sein / Wie du für deine Mutter hier gesorgt hast / du bist allein Mein Schutz und Vater für und für.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.976600170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18445,"date":1663,"orig":"13.","norm":"13.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0.333,"norm_lmscore":1.757400035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18446,"date":1663,"orig":"Auch wann es einſt ſoll außgeſpant Und auß der Welt ſeyn abgereiſt/ So geb’ ich dir in deine Hand Den durch dein Blut erloͤſten Geiſt/ Den nim/ O HErꝛ/ in Gnaden auff Zu dir/ HErꝛ/ in dein Paradeiß Daß er mit aller Engel Hauff Dir bringe Lob/ Ruhm/ Ehr und Preiß.","norm":"Auch wann es einst soll ausgespannt und aus der Welt sein abgereist / So gebe ich dir in deine Hand den durch dein Blut erlösten Geist / Den nimm / O Herr / in Gnaden auf zu dir / Herr / in dein Paradies dass er mit aller Engel Hauff Dir bringe Lob / Ruhm / Ehre und Preis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.757900238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18447,"date":1663,"orig":"Dieſes Lied kan auch von den Einfaͤltigen geſungen werden in der Mel. Hertzlich lieb hab ich dich O HErꝛ/ ꝛc.","norm":"Dieses Lied kann auch von den Einfältigen gesungen werden in der Mel. Herzlich lieb habe ich dich O Herr / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.317800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18448,"date":1663,"orig":"OEdle Wuuden/ was ſoll ich Du groſſer Richter gegen dich Verdienen und erwarten?","norm":"Oedle Wuuden / was soll ich Du großer Richter gegen dich Verdienen und erwarten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.41510009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18449,"date":1663,"orig":"Dieweil du hier der Suͤnden-Laſt So eiffrig abgeſtraffet haſt?","norm":"Dieweil du hier der Sündenlast so eifrig abgestraft hast?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.495699882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18450,"date":1663,"orig":"Der blutige Schweiß im Garten/ Der Dornen Schmertz/ der Geiſſel Schmach/ Der rohten Striemen Ungemach/ Die Creutzes-Laſt/ der ſchnoͤde Tod/ Erinnern mich/ O ſtarcker Gott!","norm":"Der blutige Schweiß im Garten / Der Dornen Schmerz / der Geißel Schmach / Der roten Striemen Ungemach / Die Kreuzeslast / der schnöde Tod / Erinnern mich / O starker Gott!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.930799961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18451,"date":1663,"orig":"O ſtarcker Gott!","norm":"O starker Gott!","lang_fastText":"pt","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"fy","lang_de":0,"norm_lmscore":8.354599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18452,"date":1663,"orig":"Was Suͤnde ſey/ Und dann darbey Der ſtrengen Straffen mancherley.","norm":"Was Sünde sei / Und dann dabei der strengen Strafen mancherlei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.573800086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18453,"date":1663,"orig":"2.","norm":"2.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.720999956130981} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18454,"date":1663,"orig":"Ach! liebſter Vater geh doch nicht Mit deinem Knechte ins Gericht/ Jch ſchrey’ und appellire Jn wahrem Glauben/ Reu und Leid Von deiner Richter Strengigkeit An deine Gnad’/ und ruͤhre Mit Seufftzen dieſes Vater Hertz So in dem Creutz’ und Todes-Schmertz Fuͤr meine ſchwere Miſſethat Auch ſeinen Sohn gegeben hat.","norm":"Ach! liebster Vater gehe doch nicht mit deinem Knechte ins Gericht / Ich schrei und appelliere in wahrem Glauben / Reue und Leid von deiner Richter Strengigkeit an deine Gnade / und rühre mit Seufzen dieses Vater Herz so in dem Kreuz und Todes-Schmertz für meine schwere Missetat auch seinen Sohn gegeben hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.312099933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18455,"date":1663,"orig":"HErꝛ JESU Chriſt Jch halte mich Getroſt an dich Und an dein Lieben ewiglich.","norm":"Herr Jesu Christ Ich halte mich Getrost an dich Und an dein Lieben ewiglich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.987199783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18456,"date":1663,"orig":"3.","norm":"3.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.702999949455261} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18457,"date":1663,"orig":"Du biſt das theure Loſe-Geld/ Der werthe Schatz der gantzen Welt/ Jn deinen tieffen Wunden/ Hat mein zerknirſchtes Suͤnden-Hertz Von ſeiner Angſt und Hoͤllen-Schmertz Erwuͤnſchte Ruh gefunden/ Jſt meine Suͤnde ohne Zahl So iſt dein thures Wundenmal Auch unermaͤßlich/ und daß Gott Sich ſelber gibt darfuͤr in Tod.","norm":"Du bist das teure Lose-Geld / Der werte Schatz der ganzen Welt / In deinen tiefen Wunden / Hat mein zerknirschtes Sünden-Hertz von seiner Angst und Höllen-Schmerz erwünschte Ruhe gefunden / Ist meine Sünde ohne Zahl So ist dein thures Wundenmal auch unermesslich / und dass Gott sich selber gibt dafür in Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.108699798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18458,"date":1663,"orig":"HErꝛ JESU Chriſt Weil ich in dir Und du in mir So bin ich ſelig fuͤr und fuͤr.","norm":"Herr Jesu Christ weil ich in dir Und du in mir So bin ich selig für und für.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.255499839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18459,"date":1663,"orig":"4.","norm":"4.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.908900022506713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18460,"date":1663,"orig":"Dieweil du mir dein Ehren-Kleid Der himliſchen Gerechtigkeit Dein gantz-hoch-Heilig Leiden Mittheileſt/ ſo trett’ ich mit dir Fuͤr deinen Vater glaͤubig hier Auch deiner Sieges-Freuden Jn Bruder-Recht Theilhafft zu ſeyn/ Der raumet mir in Gnaden ein Die Himmels-Guͤter/ weil er ſchon Dich mir geſchenckt/ du Gottes Sohn HErꝛ JESU Chriſt Weil deine Pein Und Creutz iſt mein Kan mir nichts mehr verſaget ſeyn.","norm":"Dieweil du mir dein Ehrenkleid der himmlischen Gerechtigkeit Dein gantz-hoch-Heilig Leiden Mitteilest / so tretet ich mit dir Für deinen Vater gläubig hier auch deiner Sieges-Freuden in Bruder-Recht Teilhaft zu sein / Der Raumet mir in Gnaden ein die Himmelsgüter / weil er schon Dich mir geschenkt / du Gottes Sohn Herr Jesu Christ weil deine Pein und Kreuz ist mein Kann mir nichts mehr versaget sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.758399963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18461,"date":1663,"orig":"Dieſes Lied kan geſungen werden in der Melodey:","norm":"Dieses Lied kann gesungen werden in der Melodei:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.787199974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18462,"date":1663,"orig":"Nun laſt uns den Leib begraben/ ꝛc.","norm":"Nun lässt uns den Leib begraben / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"an","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.941299915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18463,"date":1663,"orig":"ACh Jammer/ Noht und Hertzeleid!","norm":"Ach Jammer / Not und Herzeleid!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.86359977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18464,"date":1663,"orig":"Hat denn den HErꝛn der Herꝛligkeit Der Menſchen groſſe Suͤnden-Macht Nun endlich in das Grab gebracht.","norm":"Hat denn den Herrn der Herrlichkeit der Menschen große Sündenmacht nun endlich in das Grab gebracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.757299900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18465,"date":1663,"orig":"2.","norm":"2.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.720999956130981} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18466,"date":1663,"orig":"Ach Jammer! muß der groſſe Gott/ Der HErꝛ der Ehren/ in den Tod Jn unerhoͤrte Creutzes-Pein Fuͤr ſeinen Knecht gegeben ſeyn?","norm":"Ach Jammer! muss der große Gott / Der Herr der Ehren / in den Tod in unerhörte Kreuzespein für seinen Knecht gegeben sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.717199802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18467,"date":1663,"orig":"3.","norm":"3.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.702999949455261} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18468,"date":1663,"orig":"Wie haͤngſt du doch ſo elend hier Du Fuͤrſt des Lebens/ meine Zier/ Wie iſt doch deine Helffer-Hand So gar erbaͤrmlich außgeſpant?","norm":"Wie hängst du doch so elend hier Du Fürst des Lebens / meine Zier / Wie ist doch deine Helfer-Hand so gar erbärmlich ausgespannt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.796899795532227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18469,"date":1663,"orig":"4.","norm":"4.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.908900022506713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18470,"date":1663,"orig":"Ach daß der Tod das ſuͤſſe Licht Der ſo liebreichen Augen bricht!","norm":"Ach dass der Tod das süße Licht der so liebreichen Augen bricht!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8094000816345215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18471,"date":1663,"orig":"Das werthe Haͤupt in Tod gekraͤnckt Wird zu der Erden abgeſenckt!","norm":"Das werte Haupt in Tod gekränkt Wird zu der Erden abgesenkt!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.342100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18472,"date":1663,"orig":"5.","norm":"5.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.28410005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18473,"date":1663,"orig":"Der heiligen Seiten Lebens-Ort Wird durch den rauhen Speer durchbohrt Ach daß das edle Blut gehaͤufſt Auff die verfluchte Erde laͤufft!","norm":"Der heiligen Seiten Lebens-Ort wird durch den rauen Speer durchbohrt ach dass das edle Blut gehäufst auf die verfluchte Erde läuft!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.088099956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18474,"date":1663,"orig":"6.","norm":"6.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.222300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18475,"date":1663,"orig":"Die reine Fuͤſſe ſind erſtart/ Die Seele aͤngſtget ſich ſo hart/ Daß ſie/ als wie verlaſſen ſcheint/ Und blut-gemengte Thraͤnen weint.","norm":"Die reine Füße sind erstarrt / Die Seele ängstiget sich so hart / Dass sie / als wie verlassen scheint / Und blut-gemengte Tränen weint.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.354000091552734} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18476,"date":1663,"orig":"8.","norm":"8.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.9600000381469722} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18477,"date":1663,"orig":"Der gantze Leib iſt uͤberfaͤrbt Mit vielen Striemen/ und verderbt Durch Eiſen/ Peitſche/ Ruth und Dorn/ Und durch der harten Geiſſel Zorn.","norm":"Der ganze Leib ist überfärbt mit vielen Striemen / und verderbt durch Eisen / Peitsche / Ruth und Dorn / Und durch der harten Geißel Zorn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.212699890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18478,"date":1663,"orig":"8.","norm":"8.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.9600000381469722} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18479,"date":1663,"orig":"Ach wie iſt doch ſo gar an dir/ Du allerſchoͤnſte Lebens-Zier 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endlich auch ins Grab gebracht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.386300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18483,"date":1663,"orig":"10.","norm":"10.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.53980004787445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18484,"date":1663,"orig":"So biſt du/ O du groſſer Gott/ Der Juden Wurm/ der Heyden Spott/ Das allerarmſte Menſchen-Kind Das einer nur auff Erden find’t.","norm":"So bist du / O du großer Gott / Der Juden Wurm / der Heiden Spott / Das Armeste Menschenkind das einer nur auf Erden findet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.71019983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18485,"date":1663,"orig":"11.","norm":"11.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.425300002098083} 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untergeht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.263700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18489,"date":1663,"orig":"13.","norm":"13.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0.333,"norm_lmscore":1.757400035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18490,"date":1663,"orig":"Die Felſen reiſſen! alle Lufft Erſtarꝛet! die verfluchte Grufft Der Hoͤllen/ und den Hoͤllen-Mann Kompt ſelbſt ein Zitter-Schrecken an.","norm":"Die Felsen reißen! alle Luft Erstarret! die verfluchte Gruft der Höllen / und den Höllen-Mann kommt selbst ein Zitter-Schrecken an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.566800117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18491,"date":1663,"orig":"14.","norm":"14.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.9932999610900881} 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Und Jhm die Dornen auffgeſetzt.","norm":"Du hast geschlagen ihn allein / Du / du machst ihm so große Pein / Du hast den zarten Leib verletzt / Und ihm die Dornen aufgesetzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.233399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18500,"date":1663,"orig":"18.","norm":"18.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.696300029754638} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18501,"date":1663,"orig":"Daß Jhm der Speer durchs Hertze geht Daß Jhm die Seyte offen ſteht/ Das haſtu wildes Hertz gemacht/ Du haſt das Laͤmblein umbgebracht.","norm":"Dass ihm der Speer durchs Herze geht dass ihm die Seite offen steht / Das hast du wildes Herz gemacht / Du hast das Lämmlein umgebracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.987299919128418} 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geduͤrſt.","norm":"Nach meiner Seligkeit gedürst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.816699981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18509,"date":1663,"orig":"22.","norm":"22.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.167999982833862} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18510,"date":1663,"orig":"Es hat ja alſo muͤſſen ſeyn/ Sonſt haͤtte mich der Hoͤllen-Pein Von wegen meiner Suͤnden-Laſt Mit ihrer Feuer-Glut umfaſſt.","norm":"Es hat ja also müssen sein / Sonst hätte mich der Höllenpein von wegen meiner Sündenlast mit ihrer Feuer-Glut umfasst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.099599838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18511,"date":1663,"orig":"23.","norm":"23.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0.333,"norm_lmscore":1.9507999420166011} 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hinan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.661799907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18515,"date":1663,"orig":"25.","norm":"25.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0.333,"norm_lmscore":1.999199986457824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18516,"date":1663,"orig":"Dein Blut bewaͤſcht mich/ daß ich nun Kan einen Sprung zum Vater thun Mit dir im reinen Hochzeit-Kleid/ Regiere biß in Ewigkeit.","norm":"Dein Blut bewäscht mich / dass ich nun Kann einen Sprung zum Vater tun mit dir im Reinen Hochzeitskleid / Regiere bis in Ewigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.767399787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18517,"date":1663,"orig":"26.","norm":"26.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.02209997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18518,"date":1663,"orig":"Darfuͤr ſag’ ich Lob/ Preiß und Ehr Dir HErr mit allem Himmels-Heer Biß in die graue Ewigkeit Ohn’ End’ und uͤber alle Zeit.","norm":"Dafür sage ich Lob / Preis und Ehre Dir Herr mit allem Himmelsheer bis in die graue Ewigkeit Ohne Ende und über alle Zeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.186500072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18519,"date":1663,"orig":"27.","norm":"27.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.228600025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18520,"date":1663,"orig":"Ach Jeſu/ Jeſu/ ach verleih/ Daß ich in Ewigkeit darbey Jn wahrem Glauben feſte bleib’","norm":"Ach Jesu / Jesu / ach verleih / Dass ich in Ewigkeit dabei in wahrem Glauben feste bleibe","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.322299957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18521,"date":1663,"orig":"Ein heilig Glied an deinem Leib.","norm":"Ein heilig Glied an deinem Leib.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.006599903106689} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18522,"date":1663,"orig":"28.","norm":"28.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0.333,"norm_lmscore":1.9848999977111812} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18523,"date":1663,"orig":"Daß ich in reinem Leben dir Mich creutzige/ und fuͤr und fuͤr Durch einen Weg der dir gefaͤllt Mag wandern in die Freuden-Welt.","norm":"Dass ich in reinem Leben dir Mich kreuzige / und für und für durch einen Weg der dir gefällt Mag wandern in die Freuden-Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.085899829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18524,"date":1663,"orig":"29.","norm":"29.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.196500062942505} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18525,"date":1663,"orig":"Da ich in alle Ewigkeit Dich zubeſingen bin bereit Und dir mit Freuden ſtimmen an Das Heilig/ Heilig/ Heilig kan.","norm":"Da ich in alle Ewigkeit Dich zubesingen bin bereit und dir mit Freuden stimmen an Das heilig / Heilig / Heilig kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.758399963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18526,"date":1663,"orig":"Dieſes kan geſungen werden in der Melodey:","norm":"Dieses kann gesungen werden in der Melodei:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.567599773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18527,"date":1663,"orig":"Kompt her zu mir ſpricht Gottes Sohn/ ꝛc.","norm":"kommt her zu mir spricht Gottessohn / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.1579999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18528,"date":1663,"orig":"WEg/ weg mit dir du ſchnoͤde Welt/ Weg/ weg Anſehen/ Luſt und Geld/ Jch wil mich hoͤher ſchwingen!","norm":"Weg / weg mit dir du schnöde Welt / Weg / weg Ansehen / Lust und Geld / Ich will mich höher schwingen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.049799919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18529,"date":1663,"orig":"Mein Jeſus hangt hier außgeſpant/ Der hat ſein Hertz zu mir gewant und der will fuͤr mich ringen.","norm":"Mein Jesus hangt hier ausgespannt / Der hat sein Herz zu mir gewandt und der will für mich ringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.999000072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18530,"date":1663,"orig":"2.","norm":"2.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.720999956130981} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18531,"date":1663,"orig":"Was frag ich viel nach Menſchen Gunſt?","norm":"Was frag ich viel nach Menschen Gunst?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.072999954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18532,"date":1663,"orig":"Es iſt doch alles gantz umbſonſt Was Sterbliche zuſagen.","norm":"Es ist doch alles ganz umsonst Was Sterbliche zusagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.70959997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18533,"date":1663,"orig":"Es iſt umb einen Tritt gethan So weichet von dir jederman/ Der zu dir Huld thaͤt tragen.","norm":"Es ist um einen Tritt getan so weichet von dir jedermann / Der zu dir Huld täte tragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.777200222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18534,"date":1663,"orig":"3.","norm":"3.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.702999949455261} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18535,"date":1663,"orig":"Hier dieſer Freund iſt ſtandhafft treu/ Auff daß er dir ein Leben ſey Jſt er fuͤr dich geſtorben/ Du/ Gott/ haſt meiner Suͤnden Schuld Jn hoͤchſter Liebe und Gedult Das Himmelreich erworben.","norm":"Hier dieser Freund ist standhaft treu / Auf dass er dir ein Leben sei ist er für dich gestorben / Du / Gott / hast meiner Sünden Schuld in höchster Liebe und Geduld das Himmelreich erworben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3541998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18536,"date":1663,"orig":"4.","norm":"4.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.908900022506713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18537,"date":1663,"orig":"O komm/ O komm O liebe Seel!","norm":"O komme / O komme O liebe Seele!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"so","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.645500183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18538,"date":1663,"orig":"Beſihe doch die Gnaden-Hoͤl.","norm":"Besiehe doch die Gnaden-Höl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.789899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18539,"date":1663,"orig":"Der auffgemachten Seiten Und deines lieben Jeſu Tod Der dich auß ſchwerer Suͤnden Noth Zur Himmels-Burg kan leiten.","norm":"Der aufgemachten Seiten und deines lieben Jesu Tod der dich aus schwerer Sünden Not zur Himmelsburg kann leiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.814499855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18540,"date":1663,"orig":"5.","norm":"5.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.28410005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18541,"date":1663,"orig":"Ach/ mein HErr JEſu/ nim mich an!","norm":"Ach / mein Herr Jesu / nimm mich an!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"cy","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.684000015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18542,"date":1663,"orig":"Weil ich durch dich alleine kan Der Laſter ſeyn benommen.","norm":"Weil ich durch dich alleine kann der Laster sein 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nimm mich aus dem irdenen Haus in deine Himmelsfreude / Dass mich von deiner Liebe und Huld nicht mehr der geilen Sünden Schuld und Eitelkeit abscheide.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.207900047302246} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18549,"date":1663,"orig":"Dieſes Lied kan geſungen werden in der Melodey deß 42. Pſalms im Lobwaſſer:","norm":"Dieses Lied kann gesungen werden in der Melodei des 42. Psalms im Lobwasser:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.045400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18550,"date":1663,"orig":"Wie nach einer Waſſerquelle/ ꝛc.","norm":"Wie nach einer Wasserquelle / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.438700199127197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18551,"date":1663,"orig":"ACh mein Vater/ ach! ich habe Mißgehandelt ſehr an dir; Ja/ ich bin gantz von dir abe Durch die fleiſchliche Begier Zu der Suͤnd und Teuffel zu Abgefallen/ auß der Ruh Jn die Angſt/ die mich ſo naget Und mit Hoͤllen-Schmertzen plaget.","norm":"Ach mein Vater / ach! ich habe Missgehandelt sehr an dir; Ja / ich bin ganz von dir ab Durch die fleischliche Begier zu der Sünde und Teufel zu abgefallen / aus der Ruhe in die Angst / die mich so naget und mit Höllenschmerzen plaget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.948299884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18552,"date":1663,"orig":"2.","norm":"2.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.720999956130981} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18553,"date":1663,"orig":"Ach mein Vater/ ach! ich habe Was du mir gegeben haſt Deine himmeliſche Gabe Mißgebrauchet und verpraſt/ Meine Seele ſchwimt allzeit Jn der Ungerechtigkeit/ Und der Leib reiſt ſeine Glieder Zu Suͤnd’ Erd’ und Hoͤlle nieder.","norm":"Ach mein Vater / ach! ich habe was du mir gegeben hast Deine himmlische Gabe missbraucht und verprasst / Meine Seele schwimmt allzeit in der Ungerechtigkeit / Und der Leib reißt seine Glieder zu Sünde Erde und Hölle nieder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8668999671936035} 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+{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18556,"date":1663,"orig":"4.","norm":"4.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.908900022506713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18557,"date":1663,"orig":"Alſo gar bin ich verſencket Jn verfluchten Suͤnden-Pful/ Eben dieſes ſchmertzt und kraͤncket Mein Gemuͤthe/ daß der Stul Deines Zornes mich verdampt/ Daß die Unthat ingeſampt Meine verurtheilte Seele Reiſſet in deß Kerckers Hoͤle.","norm":"Also gar bin ich versenket in verfluchten Sündenpfuhl / Eben dieses schmerzt und kränket Mein Gemüte / dass der Stuhl Deines Zornes mich verdammt / Dass die Untat insgesamt Meine verurteilte Seele Reisset in des Kerkers Höhle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.776899814605713} 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+{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18565,"date":1663,"orig":"6.","norm":"6.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.222300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18566,"date":1663,"orig":"Ach!","norm":"Ach!","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"gd","lang_de":0,"norm_lmscore":3.069200038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18567,"date":1663,"orig":"zu dir/ du meine Freude/ Du mein ſuͤſſer Jeſu Chriſt Meiner Seelen Himmel-Weide/ Du mein Heyland/ dann du biſt HErr mein Schild/ mein Heyl/ zu dir Eile ich/ ich liege hier Dir zu Fuß auff meinen Knien/ Laß mich dieſer Angſt entfliehen.","norm":"zu dir / du meine Freude / Du mein süßer Jesu Christ meiner Seelen Himmel-Weide / Du mein Heiland / dann du bist Herr mein Schild / mein Heil / zu dir Eile ich / ich liege hier Dir zu Fuß auf meinen Knien / Lass mich dieser Angst entfliehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.894100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18568,"date":1663,"orig":"7.","norm":"7.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.926900029182434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18569,"date":1663,"orig":"Nim dich doch noch dißmal meiner/ O du liebſter Bruder/ an/ Laß doch/ laß doch mich auch deiner/ Und was du fuͤr mich gethan/ Jetzt genieſſen/ HErꝛ dein Blut/ Und dein Todt komm mir zu gut/ Schlieſſe mich in deine Wunden/ Welche du fuͤr mich empfunden.","norm":"Nimm dich doch noch diesmal meiner / O du liebster Bruder / an / Lass doch / lass doch mich auch deiner / Und was du für mich getan / Jetzt genießen / Herr dein Blut / Und dein Tod komme mir zu gut / Schließe mich in deine Wunden / Welche du für mich empfunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.741600036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18570,"date":1663,"orig":"8.","norm":"8.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.9600000381469722} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18571,"date":1663,"orig":"Nimm durch deines Creutzes Buͤrde Meiner Suͤndenlaſt hinweg/ Kleide mich auch mit der Wuͤrde Deiner Unſchuld/ HErr dein Steg/ Den du zu dem Creutz gethan/ Fuͤhre mich zum Himmel nahn.","norm":"Nimm durch deines Kreuzes Bürde meiner Sündenlast hinweg / Kleide mich auch mit der Würde Deiner Unschuld / Herr dein Steg / Den du zu dem Kreuz getan / Führe mich zum Himmel nahen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.473899841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18572,"date":1663,"orig":"Laß mich aller meiner Suͤnden HErꝛ durch deinen Band entbinden.","norm":"Lass mich aller meiner Sünden Herr durch deinen Band entbinden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.871099948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18573,"date":1663,"orig":"9.","norm":"9.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.257699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18574,"date":1663,"orig":"Dein gewuͤnſcht-gebohren werden/ Deiner Kindſchafft Lieblichkeit/ Deine Ankunfft hier auff Erden Meine Seel’ alſo erneut/ Daß ich dieſe ſchnoͤde Art/ Darinn Jch gebohren ward/ Nun bey dich mein Gott verſtecke Und mit deiner Unſchuld decke.","norm":"Dein gewünscht-gebohren werden / Deiner Kindschaft Lieblichkeit / Deine Ankunft hier auf Erden Meine Seele also erneut / Dass ich diese schnöde Art / Darin Ich geboren wurde / Nun bei dich mein Gott verstecke und mit deiner Unschuld decke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.534599781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18575,"date":1663,"orig":"10.","norm":"10.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.53980004787445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18576,"date":1663,"orig":"Dein Gehorſam und dem Leben Ohne Mackel außgefuͤhrt Sol mir ſeine Kraͤffte geben Und die unverwelckte Zierd Deiner reinen Heiligkeit Sey mein weiſſes Seelen-Kleid Daß ich ewig drinnen prange/ Und an meinem Braͤutgam hange.","norm":"Dein Gehorsam und dem Leben ohne Makel ausgeführt Soll mir seine Kräfte geben und die unverwelkte Zierde Deiner reinen Heiligkeit Sei mein weißes Seelenkleid dass ich ewig drinnen prange / Und an meinem Bräutigam hange.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.34089994430542} 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erwählt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.724100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18582,"date":1663,"orig":"13.","norm":"13.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0.333,"norm_lmscore":1.757400035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18583,"date":1663,"orig":"Deine außgedoͤnten Arme An dem Holtze zeigen mir/ Wie dein Hertz ſich ſehr erbarme Uber mich; Jch komm zu dir/ Mein HErr JEſu/ faſſe mich Und umbfang mich bruͤderlich Daß der Feind mich keiner weiſe Auß den Bruder-Armen reiſſe.","norm":"Deine ausgetönten Arme an dem Holze zeigen mir / Wie dein Herz sich sehr erbarme über mich; Ich komme zu dir / Mein Herr Jesu / fasse mich und Umfang mich brüderlich Dass der Feind mich keiner weise Aus den Bruder-Armen reiße.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.539899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18584,"date":1663,"orig":"14.","norm":"14.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.9932999610900881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18585,"date":1663,"orig":"Deine Finger/ durchgeſtochen Von der rauhen Naͤgel Macht/ Haben nunmehr durchgebrochen/ Und das Leben wider bracht/ Ach mit denen/ meine Zier/ Zieh’ und leite mich zu dir/ Um mich dir einzuverleiben Und in deine Hand zu ſchreiben.","norm":"Deine Finger / durchgestochen von der rauen Nägel Macht / Haben nunmehr durchgebrochen / Und das Leben wieder brachte / Ach mit denen / meine Zier / Ziehe und leite mich zu dir / Um mich dir einzuverleiben und in deine Hand zu schreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.055799961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18586,"date":1663,"orig":"15.","norm":"15.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.067600011825561} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18587,"date":1663,"orig":"Daß die durch-geborte Fuͤſſe Mich von aller Suͤnden Bahn Zu dem/ was dein Wort mich hieſſe Leiteten!","norm":"Dass die durchgebohrte Füße mich von aller Sünden Bahn zu dem / was dein Wort mich hieße leiteten!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.218699932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18588,"date":1663,"orig":"Ach fuͤhr mich an Durch deß ſchwachen Lebens Noht/ Creutze/ Angſt/ ja Grab und Todt Jn den Himmel zu regieren Und mit dir zu triumphiren.","norm":"Ach führe mich an durch des schwachen Lebens Not / Kreuze / Angst / ja Grab und Tod in den Himmel zu regieren und mit dir zu triumphieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.434299945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18589,"date":1663,"orig":"16.","norm":"16.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.470000028610229} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18590,"date":1663,"orig":"Schlieſſe mich in deine Seite/ Druck mich an dein Bruder-Hertz/ Uberſchuͤtt mich mit der Freude/ Die du nach deß Leidens Schmertz Haſt empfunden/ nach der Schmach Zieh mich dir in Himmel nach/ Mache mich nach dieſem Leiden Auch theilhafftig deiner Freuden.","norm":"Schließe mich in deine Seite / Druck mich an dein Bruderhertz / Überschütte mich mit der Freude / Die du nach des Leidens Schmerz Hast empfunden / nach der Schmach Zieh mich dir in Himmel nach / Mache mich nach diesem Leiden auch teilhaftig deiner Freuden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.841100215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18591,"date":1663,"orig":"17.","norm":"17.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.867500066757202} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18592,"date":1663,"orig":"Traͤncke mich mit deinem Blute: Speiſe mich/ O HERR/ mit dir/ Gleich als wie du mir zu gute An dem Creutze haſt dafuͤr Dieſes alles außgezahlt/ Und mich Suͤnder dergeſtalt Außgeſoͤhnet/ daß ich lebe Und in deiner Gnaden ſchwebe.","norm":"Tränke mich mit deinem Blute: Speise mich / O Herr / mit dir / Gleich als wie du mir zu gute An dem Kreuze hast dafür dieses alles ausgezahlt / Und mich Sünder dergestalt ausgesöhnt / dass ich lebe und in deiner Gnaden schwebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.552499771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18593,"date":1663,"orig":"18.","norm":"18.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.696300029754638} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18594,"date":1663,"orig":"Alſo gar biſt du der meine/ Alſo gar gibſt du dich mir/ Alſo gar iſt all das deine Mein/ und ich dazu in dir/ Daß ich nun in deiner Macht Weder Todt noch Suͤnden acht/ Sondern dich und alle Gabe Mit dir hier im Hertzen habe.","norm":"Also gar bist du der meine / Also gar gibst du dich mir / Also gar ist all das deine Mein / und ich dazu in dir / Dass ich nun in deiner Macht weder Tod noch Sünden acht / Sondern dich und alle Gabe mit dir hier im Herzen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.384399890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18595,"date":1663,"orig":"ACh!","norm":"Ach!","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"gd","lang_de":0,"norm_lmscore":3.069200038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18596,"date":1663,"orig":"was machet ihr mir Schmertzen/ Freunde/ durch die falſche Lahr/ Wer dieſelbe hat im Hertzen Bleibet warlich in Gefahr:","norm":"was macht ihr mir Schmerzen / Freunde / durch die falsche Lahr / Wer dieselbe hat im Herzen bleibt wahrlich in Gefahr:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.778800010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18597,"date":1663,"orig":"Ob er koͤnne ſelig werden/ Wann er ſegnet dieſe Erden","norm":"Ob er könne selig werden / Wann er segnet diese Erden","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"no","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.329899787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18598,"date":1663,"orig":"2.","norm":"2.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.720999956130981} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18599,"date":1663,"orig":"Sol ich mit euch dieſes glauben Daß nicht all beruffen ſeyn; Ey!","norm":"Soll ich mit euch dieses glauben dass nicht all berufen sein; Ei!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.527500152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18600,"date":1663,"orig":"ſo bleibet ja auff Schrauben Mit der groͤſten Hertzens-Pein/ Ob ich werde ſeyn bey dieſen/ Oder zu der Hoͤll gewieſen.","norm":"so bleibt ja auf Schrauben mit der größten Herzenspein / Ob ich werde sein bei diesen / Oder zu der Höll gewiesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.908299922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18601,"date":1663,"orig":"3.","norm":"3.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.702999949455261} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18602,"date":1663,"orig":"Beſſer wer’ es heydniſch leben/ Sich gebrauchen dieſer Welt; Als der Tugend ſich ergeben/ Und thun was Gott wolgefaͤllt; Wer will mir zur Freude rathen Wann ich dort ſoll ewig braten?","norm":"Besser wer' es heidnisch leben / Sich gebrauchen dieser Welt; als der Tugend sich ergeben / Und tun was Gott wohlgefällt; wer will mir zur Freude raten wann ich dort soll ewig braten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.587100028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18603,"date":1663,"orig":"4.","norm":"4.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.908900022506713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18604,"date":1663,"orig":"Wie viel ſeliger zu ſchaͤtzen Jſt ein Hirſch und wildes Thier/ Welches ſich kan beſſer letzen Jn den Puͤſchen fuͤr und fuͤr/ Lebet lang’ und wann es ſtirbet/ Freud’ und Leid zugleich verdirbet.","norm":"Wie viel seliger zu schätzen ist ein Hirsch und wildes Tier / Welches sich kann besser letzen in den Büschen für und für / Lebet lange und wann es stirbt / Freude und Leid zugleich verdirbt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.250899791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18605,"date":1663,"orig":"5.","norm":"5.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.28410005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18606,"date":1663,"orig":"Moͤcht’ es mir ſo gut doch werden Daß ich wer’ ein Kieſelſtein!","norm":"Möchte es mir so gut doch werden dass ich wer' ein Kieselstein!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3719000816345215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18607,"date":1663,"orig":"So koͤnt’ ich ſtaͤts auff der Erden Auff den wuͤſten Bergen ſeyn!","norm":"So könnte ich stets auf der Erden auf den wüsten Bergen sein!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.561800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18608,"date":1663,"orig":"Wer’ ich gleichfalls ohne Freuden/ So wer’ ich auch auſſer Leiden.","norm":"Wer' ich gleichfalls ohne Freuden / So wer' ich auch außer Leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8902997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18609,"date":1663,"orig":"6.","norm":"6.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.222300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18610,"date":1663,"orig":"Nun/ ihr ſprecht ich koͤnne wiſſen Ob ich auch ſey außerwehlt/ Wann ich koͤnne recht genieſſen Meines Glaubens/ und gezehlt Unter die ſey/ ſo befinden Gottes Geiſt in Reu der Suͤnden.","norm":"Nun / ihr sprecht ich könne wissen ob ich auch sei auserwählt / Wann ich könne recht genießen meines Glaubens / und gezählt unter die sei / so befinden Gottes Geist in Reue der Sünden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.211699962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18611,"date":1663,"orig":"7.","norm":"7.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.926900029182434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18612,"date":1663,"orig":"Lieber meynſt du wol zu haben Stetig dieſe Himmels-Gnad/ Daß du ſtets deß Geiſtes Gaben Spuͤreſt nach der Ubelthat?","norm":"Lieber meinst du wohl zu haben Stetig diese Himmels-Gnad / Dass du stets des Geistes Gaben Spürest nach der Übeltat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.148200035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18613,"date":1663,"orig":"Wann du die nun nicht wirſt ſehen/ Muſt du klaͤglich untergehen.","norm":"Wann du die nun nicht wirst sehen / Musst du kläglich untergehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18614,"date":1663,"orig":"8.","norm":"8.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.9600000381469722} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18615,"date":1663,"orig":"Nein/ ich wil euch gerne laſſen Eure Weißheit und Verſtand; Laß mich diß in Einfalt faſſen/ (Werd’ ich ſchon ein Narr genandt/)","norm":"Nein / ich will euch gerne lassen Eure Weisheit und Verstand; Lass mich dies in Einfalt fassen / (Werde ich schon ein Narr genannt /)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.831399917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18616,"date":1663,"orig":"Daß Gott alle wolle lieben/ Die vor Witz den Glauben uͤben.","norm":"Dass Gott alle Wolle lieben / Die vor Witz den Glauben üben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.834099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18617,"date":1663,"orig":"9.","norm":"9.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.257699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18618,"date":1663,"orig":"Keinen hat Gott je verſchmaͤhet Der die Seligkeit begehrt; Ey wie koͤnte/ wann man ſiehet Seyn bey ihm was ungewehrt?","norm":"Keinen hat Gott je verschmähet der die Seligkeit begehrt; Ei wie könnte / wann man sieht Sein bei ihm was 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jedermann?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.375100135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18622,"date":1663,"orig":"Alle/ alle ſeynd beruffen/ Allen ſteht der Himmel offen.","norm":"Alle / alle sind berufen / Allen steht der Himmel offen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.093500137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18623,"date":1663,"orig":"11.","norm":"11.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.425300002098083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18624,"date":1663,"orig":"JEſu/ hilff durch deine Wunden/ Daß von mir werd’ offt betracht/ Daß bey mir ſtets werde funden Deines groſſen Geiſtes Macht/ Daß ich glaub’/ ich ſey erwehlet/ Und den deinen zugezehlet.","norm":"Jesu / hilf durch deine Wunden / Dass von mir werde oft Betracht / Dass bei mir stets werde fanden Deines großen Geistes Macht / Dass ich glaube / ich sei erwählt / Und den deinen zugezählt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.744100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18625,"date":1663,"orig":"12.","norm":"12.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.423099994659423} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18626,"date":1663,"orig":"Alſo wird mich nicht bewegen Zweiffel/ Trauren/ Teuffels-Lahr/ Wann ſich meine Suͤnd’ auch regen/ Bleib’ ich doch bey Gottes Schaar; Weil ein jeder iſt beruffen/ Und der Himmel allen offen.","norm":"Also wird mich nicht bewegen Zweifel / Trauern / Teuffels-Lahr / Wann sich meine Sünde auch regen / Bleibe ich doch bei Gottes Schar; weil ein jeder ist berufen / Und der Himmel allen offen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.761099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18627,"date":1663,"orig":"Ein Lied/ darin eine traurige und betruͤbte Seele getroͤſtet wird auß den vornehmſten Spruͤchen altes und neuen Teſtaments.","norm":"Ein Lied / darin eine traurige und betrübte Seele getröstet wird aus den vornehmsten Sprüchen altes und neuen Testaments.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.046999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18628,"date":1663,"orig":"Zu dieſem Liede ſchicken ſich unterſchiedene Frantzoͤſiſcher und Hollaͤndiſcher Lieder Melodeyen:","norm":"Zu diesem Liede schicken sich unterschiedene französischer und holländischer Lieder Melodeien:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.713699817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18629,"date":1663,"orig":"Es kan auch geſungen werden/ Jm Thon: Erhalt uns HErr bey deinem Wort/ ꝛc. Oder Chriſte der du biſt Tag und Liecht.","norm":"Es kann auch gesungen werden / Im Ton: Erhalte uns Herr bei deinem Wort / etc. Oder Christ der du bist Tag und Licht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.615799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18630,"date":1663,"orig":"WEin Zion warum winſelſt du/ Warum machſt du dir ſelbſt Unruh:","norm":"Wein Zion warum winselst du / Warum machst du dir selbst Unruhe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.435800075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18631,"date":1663,"orig":"Warum machſt du dir ſelber Pein/ Du ſchoͤnſtes Fuͤrſten-Toͤchterlein?","norm":"Warum machst du dir selber Pein / Du schönstes Fürsten-Töchterlein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.272799968719482} 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auch der Hoͤllen ſelber lacht.","norm":"Mit Liebe / derer süßer Brand weit stärker als des Totes Hand / Mit Liebe / welche aller Macht Ja / auch der Höllen selber lacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.875199794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18636,"date":1663,"orig":"4.","norm":"4.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.908900022506713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18637,"date":1663,"orig":"Mit Liebe welcher Feuer Glut Und ſchneller Waſſerwogen Flut Erſaͤuffen/ noch außlaͤſchen kan/ Mit Liebe von Erſchaffung an.","norm":"Mit Liebe welcher Feuer Glut und schneller Wasserwogen Flut Ersäufen / noch Auslässchen kann / Mit Liebe von Erschaffung an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.665599822998047} 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nun?","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.379199981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18642,"date":1663,"orig":"Wie ſolte deiner ich Vergeſſen/ denn ich liebe dich/ Die Mutter ſchlaͤgt ja auß dem Sinn Die Leibes-Frucht ſo bald nicht hin.","norm":"Wie sollte deiner ich Vergessen / denn ich liebe dich / Die Mutter schlägt ja aus dem Sinn die Leibesfrucht so bald nicht hin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6930999755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18643,"date":1663,"orig":"7.","norm":"7.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.926900029182434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18644,"date":1663,"orig":"Und ob ſie wilder als das Meer Und rauher als ein Tiger wer/ Und ihres Sohns ſich nicht erbarmt/ So biſt du doch von mir umarmt.","norm":"Und ob sie wilder als das Meer und rauer als ein Tiger wer / Und ihres Sohns sich nicht erbarmt / So bist du doch von mir umarmt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.231299877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18645,"date":1663,"orig":"8.","norm":"8.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.9600000381469722} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18646,"date":1663,"orig":"Ja in mein Hertz biſt du geſetzt!","norm":"Ja in mein Herz bist du gesetzt!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"eu","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.926799774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18647,"date":1663,"orig":"Und wie ein Sigel außgeaͤtzt/ Jch habe dich mit Diamant Gezeichnet feſt in meine Hand.","norm":"Und wie ein Sigel ausgeätzt / Ich habe dich mit Diamant gezeichnet fest in meine 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lieblicher als Wein/ Du biſt/ O Zion!","norm":"Du bist mir lieblicher als Wein / Du bist / O Zion!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"oc","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.741000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18655,"date":1663,"orig":"ja die Frucht Die Libanon herfuͤr geſucht.","norm":"ja die Frucht die Libanon herfür gesucht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.756499767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18656,"date":1663,"orig":"12.","norm":"12.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.423099994659423} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18657,"date":1663,"orig":"Jſt Ephraim der kleine nicht Mein ALLES? meiner Augen Liecht?","norm":"Ist Ephraim der kleine nicht Mein ALLES? meiner Augen Licht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.013800144195557} 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dencke ja noch wol daran Was ich ihm fuͤr Verheiß gethan/ Darum mir auch mein Hertze bricht/ Die groſſe Liebe birgt ſich nicht.","norm":"Ich denke ja noch wohl daran was ich ihm für Verheiß getan / Darum mir auch mein Herze bricht / Die große Liebe birgt sich nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.872000217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18663,"date":1663,"orig":"14.","norm":"14.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.9932999610900881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18664,"date":1663,"orig":"Sie ſchlaͤget auß in voller Glut Und zwinget meinen Vater-Muht/ Daß ich mit einem Freuden-Kuß Mich ſeiner doch erbarmen muß.","norm":"Sie schlägt aus in voller Glut und zwinget meinen Vater-Muht / Dass ich mit einem Freudenkuß mich seiner doch erbarmen 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+{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18668,"date":1663,"orig":"So du durch tieffe Waſſer gehſt Und mitten in der Flamme ſtehſt/ So ſol dich doch in mein er Hut Betreffen weder Strom noch Glut.","norm":"So du durch tiefe Wasser gehst und mitten in der Flamme stehst / So soll dich doch in mein er Hut Betreffen weder Strom noch Glut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.253600120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18669,"date":1663,"orig":"17.","norm":"17.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.867500066757202} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18670,"date":1663,"orig":"Jch ſehe ſchon dein wolergehn Allhier in meinen Haͤnden ſtehn/ Jch wil dich wol zu rechter Zeit Erheben auß dem Hertzeleid.","norm":"Ich sehe schon dein Wohlergehen Allhier in meinen Händen stehen / Ich will dich wohl zu rechter Zeit Erheben aus dem 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+{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18680,"date":1663,"orig":"Jch habe zwar mein Angeſicht Ein wenig von dir weg gericht/ Jch habe mich gekehrt zuruͤck/ Jn meines Zornes Augenblick","norm":"Ich habe zwar mein Angesicht ein wenig von dir weg Gericht / Ich habe mich gekehrt zurück / In meines Zornes Augenblick","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.34250020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18681,"date":1663,"orig":"23.","norm":"23.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0.333,"norm_lmscore":1.9507999420166011} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18682,"date":1663,"orig":"Nun aber will ich endlich mich Erbarmen Liebſte uͤber dich/ Und dieſes ſol mir/ wie zur Zeit Deß Noe/ ſein ein theurer Eid.","norm":"Nun aber will ich endlich mich Erbarmen Liebste über dich / Und dieses soll mir / wie zur Zeit des Noe / sein ein teurer Eid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4253997802734375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18683,"date":1663,"orig":"24.","norm":"24.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.8513000011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18684,"date":1663,"orig":"Geſchworen hab’ ich uͤberlaut Daß Zion die erwehlte Braut/ Daß ich nicht wil entruͤſten mich Noch zornig ſchelten wider dich.","norm":"Geschworen habe ich überlaut Dass Zion die erwählte Braut / Dass ich nicht will entrüsten mich Noch zornig schelten wider dich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.272600173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18685,"date":1663,"orig":"25.","norm":"25.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0.333,"norm_lmscore":1.999199986457824} 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dir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.781499862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18689,"date":1663,"orig":"27.","norm":"27.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.228600025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18690,"date":1663,"orig":"O du Troſtloſe! dein Geſicht/ Das von dem Sturm ſo zugericht/ Die Wangen welche ſo erblaſt Hab’ ich durch einen Kuß umbfaſt.","norm":"O du Trostlose! dein Gesicht / Das von dem Sturm so zugerichtet / Die Wangen welche so erblasst Habe ich durch einen Kuss umfast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.096499919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18691,"date":1663,"orig":"28.","norm":"28.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0.333,"norm_lmscore":1.9848999977111812} 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Rubinen-Stein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.958799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18695,"date":1663,"orig":"30.","norm":"30.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.268500089645385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18696,"date":1663,"orig":"Deß Grundes Feſten ſollen ſich Jn Saphir zeigen praͤchtiglich/ Die aber dir zuwider ſeyn/ Zu denen ſchlage wacker ein.","norm":"Des Grundes Festen sollen sich In Saphir zeigen prächtig / Die aber dir zuwider sein / Zu denen schlage wacker ein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.708199977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18697,"date":1663,"orig":"31.","norm":"31.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.030200004577636} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18698,"date":1663,"orig":"Jn Summa/ bin der deine ich Wer ſolte denn ſeyn wider dich?","norm":"In Summa / bin der deine ich wer sollte denn sein wider dich?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.351600170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18699,"date":1663,"orig":"Die Hand ſo alle Welt erſchreckt Jſt uͤber dein Haupt außgeſtreckt.","norm":"Die Hand so alle Welt erschreckt ist über dein Haupt ausgestreckt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2829999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18700,"date":1663,"orig":"32.","norm":"32.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.662600040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18701,"date":1663,"orig":"Du hiſt die Mein’/ ich ſtehe dir Zu deiner Rechten/ glaube mir Daß ich nach meiner Himmels-Treu/ Der deine/ liebes Zion/ ſey.","norm":"Du hisst die Meine / ich stehe dir Zu deiner Rechten / glaube mir Dass ich nach meiner Himmels-Treu / Der deine / liebes Zion / sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.432700157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18702,"date":1663,"orig":"Ein Lied/ in welchem man bittet umb Huͤlff und Beyſtand deß heiligen Geiſtes zu vorhabender Arbeit.","norm":"Ein Lied / in welchem man bittet um Hilfe und Beistand des Heiligen Geistes zu vorhabender Arbeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.937399864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18703,"date":1663,"orig":"Dieſes Lied kan geſungen werden in der Melodey:","norm":"Dieses Lied kann gesungen werden in der Melodei:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.787199974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18704,"date":1663,"orig":"Nun laſt uns Gott den HErren/ ꝛc.","norm":"Nun lässt uns Gott den Herren / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"eu","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.095300197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18705,"date":1663,"orig":"DU groſſer Gott/ du Feuer Deß Himmels/ du Erneuer Der Erden/ Troſt der Hertzen/ Du ſuͤſſe Cur der Schmertzen.","norm":"Du großer Gott / du Feuer des Himmels / du Erneuer der Erden / Trost der Herzen / Du süße Kur der Schmerzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.830599784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18706,"date":1663,"orig":"2.","norm":"2.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.720999956130981} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18707,"date":1663,"orig":"Gott heilger Geiſt/ du Lehrer/ Du heilger Glaubens-Mehrer/ Ach! ſenck dich in die Hoͤle Der hoch-betruͤbten Seele.","norm":"Gott heiliger Geist / du Lehrer / Du heiliger Glaubens-Mehrer / Ach! senk dich in die Höhle der hochbetrübten Seele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.337999820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18708,"date":1663,"orig":"3.","norm":"3.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.702999949455261} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18709,"date":1663,"orig":"Gib mir/ HErr/ zu erkennen Was Weißheit ſey zu nennen/ Daß ich dich recht verehre Ohn’ alle Ketzer-Lehre.","norm":"Gib mir / Herr / zu erkennen was Weisheit sei zu nennen / Dass ich dich recht verehre ohne alle Ketzer-Lehre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.452899932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18710,"date":1663,"orig":"4.","norm":"4.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.908900022506713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18711,"date":1663,"orig":"Laß durch ein heiligs Leben Mich ſtets nach Tugend ſtreben/ Laß mich auch deinen Willen Gehorſamlich erfuͤllen.","norm":"Lass durch ein heiliges Leben mich stets nach Tugend streben / Lass mich auch deinen Willen Gehorsamlich erfüllen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.236100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18712,"date":1663,"orig":"5.","norm":"5.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.28410005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18713,"date":1663,"orig":"Sinck’ ich in Suͤnden nieder So richte du bald wieder Mich auff/ daß ich die Haͤnde Zu dir/ HErr Jeſu/ wende.","norm":"Sink ich in Sünden nieder so richte du bald wieder Mich auf / dass ich die Hände zu dir / Herr Jesu / wende.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.533299922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18714,"date":1663,"orig":"6.","norm":"6.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.222300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18715,"date":1663,"orig":"Bleib du mein rechter Lehrer/ Du Brunn-Quell/ und Vermehrer Der Weißheit/ mein ſtudiren Laß mich/ HErr/ wol vollfuͤhren.","norm":"Bleibe du mein rechter Lehrer / Du Brunnquell / und Vermehrer der Weisheit / mein Studieren Lass mich / Herr / wohl vollführen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.73859977722168} 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/ gib Freunde / Regiere meine Feinde dass sie doch endlich können mir nichts / als Gutes / gönnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.103799819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18720,"date":1663,"orig":"9.","norm":"9.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.257699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18721,"date":1663,"orig":"Dir ſey es heim gegeben/ Seel’/ Ehre/ Gut und Leben/ Jch ſetz’ in deine Haͤnde Den Anfang und das Ende!","norm":"Dir sei es heim gegeben / Seele / Ehre / Gut und Leben / Ich setze in deine Hände den Anfang und das Ende!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.983500003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18722,"date":1663,"orig":"Diß folgende Lied iſt auch ein Bitt-Lied umb Beyſtand deß heiligen Geiſtes.","norm":"Dies folgende Lied ist auch ein Bittlied um Beistand des Heiligen Geistes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.448699951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18723,"date":1663,"orig":"Kan auch geſungen werden in der Melodey deß 77. 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Psalmes im Lobwasser:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.753499984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18724,"date":1663,"orig":"Zu Gott in dem Himmel droben.","norm":"Zu Gott in dem Himmel droben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.756400108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18725,"date":1663,"orig":"ACh HErr/ daß ich deine Gabe Welche ich empfunden habe Biß jetzt/ von der Wiegen an/ Nicht genugſam loben kan!","norm":"Ach Herr / dass ich deine Gabe welche ich empfunden habe bis jetzt / von der Wiegen an / Nicht genügsam loben kann!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.803100109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18726,"date":1663,"orig":"Ach! mein Helffer/ meines Hertzens Freud’ und Wonne/ meines Schmertzens Troſt und Huͤlffe/ ach!","norm":"Ach! mein Helfer / meines Herzens Freude und Wonne / meines Schmerzens Trost und Hilfe / ach!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.133500099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18727,"date":1663,"orig":"mein Gott/ Ach du Meiſter in der Noth!","norm":"mein Gott / Ach du Meister in der Not!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.661799907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18728,"date":1663,"orig":"2.","norm":"2.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.720999956130981} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18729,"date":1663,"orig":"Ruͤhre meine bloͤde Sinnen/ Daß ſie recht erkennen koͤnnen Jhren Heyland/ der im Licht Deiner Predigt einher bricht/ Laß mich Jhn doch feſte halten Durch dein allgewaltigs Walten/ Mehre HErr/ ach! mehr’ in mir Meinen Glauben fuͤr und fuͤr.","norm":"Rühre meine blöde Sinnen / Dass sie recht erkennen können Ihren Heiland / der im Licht Deiner Predigt einher bricht / Lass mich ihn doch feste halten durch dein allgewaltiges Walten / Mehrere Herr / ach! mehr in mir Meinen Glauben für und für.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.741000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18730,"date":1663,"orig":"3.","norm":"3.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.702999949455261} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18731,"date":1663,"orig":"Bleibe bey mir/ und bewohne Dieſe Seel’ O Himmels-Krone/ Die du dir in Lieb und Freud’/ Und im Glauben zubereit; Groſſer Lehrer/ laß mein flehen Offt und bruͤnſtiglich abgehen/ Trage doch der Gnaden-Thuͤr Meine Hertzens-Seufftzen fuͤr.","norm":"Bleibe bei mir / und bewohne diese Seele O Himmelskrone / Die du dir in Liebe und Freude / Und im Glauben zubereite; Großer Lehrer / lass mein flehen oft und brünstiges abgehen / Trage doch der Gnadentür Meine Hertzens-Seufftzen für.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.955999851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18732,"date":1663,"orig":"4.","norm":"4.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.908900022506713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18733,"date":1663,"orig":"Zaͤhm’/ und leite meinen Willen Alles kindlich zu erfuͤllen/ Durch dein fuͤhren/ heilger Geiſt/ Was mich dein Geſetze heiſt/ Ach! laß mich nicht in die Suͤnden Fallen/ ſondern uͤberwinden Welt/ und Luſt/ und Fleiſch/ und Noht Hoͤll’/ und Teuffel/ Grab/ und Todt.","norm":"Zähm' / und leite meinen Willen alles kindlich zu erfüllen / Durch dein Führen / heiliger Geist / Was mich dein Gesetze heißt / Ach! lass mich nicht in die Sünden Fallen / sondern überwinden Welt / und Lust / und Fleisch / und Not Hölle / und Teufel / Grab / und Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.184599876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18734,"date":1663,"orig":"5.","norm":"5.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.28410005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18735,"date":1663,"orig":"Dem Beruff/ und Amptes Wercke Gib/ O Vater! ſeine Staͤrcke/ Groſſer Doctor/ du alleine Kanſt mein beſter Lehrer ſeyn.","norm":"Dem Beruf / und Amtes Werke Gib / O Vater! seine Stärke / Großer Doktor / du alleine Kannst mein bester Lehrer sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.4461002349853525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18736,"date":1663,"orig":"Und weil unſre bloͤde Sinnen/ Ohne dich nichts guts beginnen/ Ach!","norm":"Und weil unsere blöde Sinnen / Ohne dich nichts Gutes beginnen / Ach!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.064700126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18737,"date":1663,"orig":"ſo laß es deinem Schein Nochmals anbefohlen ſeyn.","norm":"so lass es deinem Schein nochmals anbefohlen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.780200004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18738,"date":1663,"orig":"6.","norm":"6.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.222300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18739,"date":1663,"orig":"Rede/ HErr/ mein Gott und lehre/ Jch dein Knecht und Schuͤler hoͤre/ Ruͤhre durch der Weißheit Hand Meiner Sinnen Unverſtand.","norm":"Rede / Herr / mein Gott und Lehre / Ich dein Knecht und Schüler höre / Rühre durch der Weisheit Hand meiner Sinnen Unverstand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.16540002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18740,"date":1663,"orig":"Meinen Rath/ That/ Thun und Laſſen/ Fuͤhre du mein Gott dermaſſen/ Wie es dir zu jeder friſt Ruͤhmlich/ und mir nuͤtzlich iſt.","norm":"Meinen Rat / Tat / Tun und Lassen / Führe du mein Gott dermaßen / Wie es dir zu jeder Frist rühmlich / und mir nützlich ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.212900161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18741,"date":1663,"orig":"7.","norm":"7.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.926900029182434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18742,"date":1663,"orig":"Und dann an dem letzten Ende HErr/ mir deine Huͤlffe ſende/ Wann ich nicht mehr reden kan So nimm du dich meiner an.","norm":"Und dann an dem letzten Ende Herr / mir deine Hilfe sende / Wann ich nicht mehr reden kann so nimm du dich meiner an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.348499774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18743,"date":1663,"orig":"Fuͤhre mich auß dieſem Leiden Jn den himmeliſchen Freuden/ Da mein Mund ſein Lob dir dringt Und ſein dreymal Heilig ſingt.","norm":"Führe mich aus diesem Leiden in den himmlischen Freuden / Da mein Mund sein Lob dir dringt und sein dreimal Heilig singt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.70359992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18744,"date":1663,"orig":"Ein Lob- und Danck-Lied.","norm":"Ein Lob- und Danklied.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.298299789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18745,"date":1663,"orig":"Dieſes Lied kan geſungen werden in voriger Melodey/ nach dem 77. Pſalm im Lobwaſſer.","norm":"Dieses Lied kann gesungen werden in voriger Melodei / nach dem 77. Psalm im Lobwasser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.544899940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18746,"date":1663,"orig":"HEilig/ heilig/ heilig Amen! Dir/ Gott/ deinem groſſen Namen Singe aller Himmel Heer Ewig Lob/ Ruhm/ Preiß und Ehr.","norm":"Heilig / heilig / heilig Amen! Dir / Gott / deinem großen Namen Singe aller Himmel Heer ewig Lob / Ruhm / Preis und Ehre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.630099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18747,"date":1663,"orig":"Alle Welt von hellen Oſten/ An die rothe Abend-poſten/ Ruͤhme dich/ und alles Land Lobe deine Vater-Hand.","norm":"Alle Welt von hellen Osten / An die rote Abend-Posten / Rühme dich / und alles Land Lobe deine Vaterhand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.172399997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18748,"date":1663,"orig":"2.","norm":"2.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.720999956130981} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18749,"date":1663,"orig":"Alſo muß es gluͤcklich gehen/ Wann wir/ HErr/ mit dir wol ſtehen/ HErr mit dir du groſſer Gott/ Wahrer Helffer in der Noth.","norm":"Also muss es glücklich gehen / Wann wir / Herr / mit dir wohl stehen / Herr mit dir du großer Gott / Wahrer Helfer in der Not.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1915998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18750,"date":1663,"orig":"Der wird nimmermehr zu Schanden/ Was auch ihm nur ſtoͤſt zu Handen/ Der auff deine Guͤte baut/ Und/ HErr/ deinen Worten traut.","norm":"Der wird nimmermehr zu Schanden / Was auch ihm nur stößt zu Händen / Der auf deine Güte baut / Und / Herr / deinen Worten traut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.706099987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18751,"date":1663,"orig":"3.","norm":"3.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.702999949455261} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18752,"date":1663,"orig":"Jch gedachte an dem Tage/ Da ich fuͤhlte groſſe Plage/ An deß Hoͤchſten Guͤtigkeit/ Daß ſie hilff zu rechter Zeit.","norm":"Ich gedachte an dem Tage / Da ich fühlte große Plage / An des Höchsten Gütigkeit / Dass sie hilf zu rechter Zeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.285699844360352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18753,"date":1663,"orig":"Als es aber faſt zu lange Dauren wolte/ wuͤrd mir bange/ Daß ich dachte: ſolt dich Gott Auch verlaſſen in der Noth.","norm":"Als es aber fast zu lange Dauern wollte / würde mir bange / Dass ich dachte: sollt dich Gott auch verlassen in der Not.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.882299900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18754,"date":1663,"orig":"4.","norm":"4.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.908900022506713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18755,"date":1663,"orig":"Ach! vielleicht ſind meine Suͤnden Viel zu groß die Gnad zu finden/ Dann dieſelbe geht die an Welche allzeit recht gethan.","norm":"Ach! vielleicht sind meine Sünden viel zu groß die Gnade zu finden / Dann dieselbe geht die an Welche allzeit recht getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.425899982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18757,"date":1663,"orig":"5.","norm":"5.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.28410005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18758,"date":1663,"orig":"Und mich riß auß allen Plagen/ Auß der Angſt die ich getragen/ Und bewieſe in der That/ Daß Er mir geholffen hat.","norm":"Und mich riss aus allen Plagen / Aus der Angst die ich getragen / Und beweise in der Tat / Dass er mir geholfen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.705599784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18759,"date":1663,"orig":"Dafuͤr ſey Jhm Lob und Ehre/ Alle Welt und Engel-Heere/ Ruͤhme/ Lobe auch mit mir Dieſen Helffer fuͤr und fuͤr.","norm":"Dafür sei ihm Lob und Ehre / Alle Welt und Engel-Heere / Rühme / Lobe auch mit mir diesen Helfer für und für.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.53380012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18760,"date":1663,"orig":"6.","norm":"6.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.222300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18761,"date":1663,"orig":"Nun ich ruffe zu dem HErren/ Recke meine Hand von ferren Jn der Angſt/ und harten Noht Zu dem wunder-frommen Gott.","norm":"Nun ich rufe zu dem Herren / Recke meine Hand von fern In der Angst / und harten Not zu dem wunder-frommen Gott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.601099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18762,"date":1663,"orig":"Er erhoͤret meine Seele/ Ob ſie ſchon in dieſer Hoͤle Wie ein Frembdling ſeufftzt und klagt Dem die Huͤlffe iſt verſagt.","norm":"Er erhöret meine Seele / Ob sie schon in dieser Höhle wie ein Fremdling seufzt und klagt dem die Hilfe ist versagt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.997099876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18763,"date":1663,"orig":"7.","norm":"7.","lang_fastText":"cs","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.926900029182434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18764,"date":1663,"orig":"Meiner naſſen Augen-Lieder Heb’ ich auff zum Berge wieder Von dem mir kommt Huͤlff’ und Raht/ Der mein Creutz gewendet hat.","norm":"Meiner nassen Augenlider Heb ich auf zum Berge wieder von dem mir kommt Hilfe und Rat / Der mein Kreuz gewendet hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.054100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18765,"date":1663,"orig":"Meine Huͤlffe iſt nicht ferren/ Dann ſie koͤmmt mir von dem HErren/ Der den Himmel hat gemacht Und herfuͤr die Erde bracht.","norm":"Meine Hilfe ist nicht fern / Dann sie kommt mir von dem Herren / Der den Himmel hat gemacht und herfür die Erde brachte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.525599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18766,"date":1663,"orig":"8.","norm":"8.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.9600000381469722} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18767,"date":1663,"orig":"Er laͤſt meinen Fuß nicht gleiten/ Er wacht fuͤr mich bey der Seiten Wann ich ſchlaffe/ ſeine Macht Hilffet mir ja Tag und Nacht.","norm":"Er lässt meinen Fuß nicht gleiten / Er wacht für mich bei der Seiten wann ich schlaffe / seine Macht hilft mir ja Tag und Nacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.438899993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18768,"date":1663,"orig":"Er behuͤtet meine Seele Daß ſie ja kein Unfall quaͤle/ Er behuͤtet meinen Gang Auß und ein mein lebenlang.","norm":"Er behütet meine Seele dass sie ja kein Unfall quäle / Er behütet meinen Gang aus und ein mein Leben lang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.937300205230713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18769,"date":1663,"orig":"9.","norm":"9.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":2.257699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18770,"date":1663,"orig":"Jch erfreue mich der Gaben Die dein Wort verheiſſen haben/ Daß ich in dein Hauß ſol gehn/ Und in deinen Thoren ſtehn.","norm":"Ich erfreue mich der Gaben die dein Wort verheißen haben / Dass ich in dein Haus soll gehen / Und in deinen Toren stehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.542099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18771,"date":1663,"orig":"HErr/ was ich nicht kan vollbringen Jn der Welt/ wil ich mit ſingen Dort nach-holen/ mit der Zeit Jn der rechten Ewigkeit.","norm":"Herr / was ich nicht kann vollbringen in der Welt / will ich mit singen dort nachholen / mit der Zeit in der rechten Ewigkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.232500076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18772,"date":1663,"orig":"10.","norm":"10.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":1.53980004787445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18773,"date":1663,"orig":"Bleib du doch/ mein Gott/ mein Huͤter/ Daß mir deine Himmels-Guͤter Folgen/ die mir deine Gnad Durch dein Wort verheiſſen hat.","norm":"Bleibe du doch / mein Gott / mein Hüter / Dass mir deine Himmelsgüter Folgen / die mir deine Gnade durch dein Wort verheißen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7779998779296875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18774,"date":1663,"orig":"Kroͤne mich mit allem Gluͤcke/ Treibe alle Noth zuruͤcke/ Segne mich mit deinem Gut/ Wende ab was Schaden thut.","norm":"Kröne mich mit allem Glücke / Treibe alle Not zurück / Segne mich mit deinem Gut / Wende ab was Schaden tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.764900207519531} 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+{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18779,"date":1663,"orig":"13.","norm":"13.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0.333,"norm_lmscore":1.757400035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18780,"date":1663,"orig":"Heilig/ heilig/ heilig Amen! Dir Gott/ deinem groſſen Namen Singe aller Himmel Heer Ewig Lob/ Ruhm/ Preiß/ und Ehr’.","norm":"Heilig / heilig / heilig Amen! Dir Gott / deinem großen Namen Singe aller Himmel Heer ewig Lob / Ruhm / Preis / und Ehre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.632199764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18781,"date":1663,"orig":"Alle Welt von hellen Oſten An die rothe Abend-Poſten Ruͤhme dich und alles Land/ Lobe deine Vater-Hand.","norm":"Alle Welt von hellen Osten an die rote Abend-Posten Rühme dich und alles Land / Lobe deine Vaterhand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.287799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18782,"date":1663,"orig":"Reiſe-Liedlein/ Deß ſinnreichen Poeten D. Paul Flemmings/ welches er gemacht als er ſeine Perſianiſche Reiſe angefangen/ und kan geſungen werden nach der Melodey deß VI. Pſalmens im Lobwaſſer.","norm":"Reise-Liedlein / Des sinnreichen Poeten D. Paul Flemmings / welches er gemacht als er seine Persische Reise angefangen / und kann gesungen werden nach der Melodei des VI. Psalmes im Lobwasser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.533599853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18783,"date":1663,"orig":"JN allen meinen Thaten/ Laß ich den Hoͤchſten rathen/ Der alles kan und hat/ Er muß zu allen Dingen/ Sols anders wol gelingen Selbſt geben Rath und That.","norm":"In allen meinen Taten / Lass ich den Höchsten raten / Der alles kann und hat / Er muss zu allen Dingen / Sols anders wohl gelingen Selbst geben Rat und Tat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.772799968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18784,"date":1663,"orig":"Nichts iſt es ſpat und fruͤhe Umb alle meine Muͤhe/ Mein Sorgen iſt uͤmbſonſt/ Er mags mit meinen Sachen/ Nach ſeinem Willen machen.","norm":"Nichts ist es spät und frühe um alle meine Mühe / Mein Sorgen ist umsonst / Er mag es mit meinen Sachen / Nach seinem Willen machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.636099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18785,"date":1663,"orig":"Jch ſtells in ſeine Gunſt.","norm":"Ich stell in seine Gunst.","lang_fastText":"gd","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":7.185699939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18786,"date":1663,"orig":"Es kan mir nichts geſchehen/ Als was er hat verſehen/ Und was mir ſelig iſt/ Jch nehm’ es/ wie ers giebet/ Was Jhm von mir geliebet/ Das hab’ ich auch erkieſt.","norm":"Es kann mir nichts geschehen / Als was er hat versehen / Und was mir selig ist / Ich nehme es / wie er es gibt / Was ihm von mir geliebt / Das habe ich auch erkiest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.144199848175049} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18787,"date":1663,"orig":"Jch traue deiner Gnaden/ Die mich fuͤr allem Schaden/ Fuͤr allem Ubel ſchuͤtzt/ Leb’ ich nach ſeinen Saͤtzen/ So wird mich nicht verletzen/ Nichts fehlen/ was mir nuͤtzt.","norm":"Ich traue deiner Gnaden / Die mich vor allem Schaden / Vor allem Übel schützt / Lebe ich nach seinen Sätzen / So wird mich nicht verletzen / Nichts fehlen / was mir nützt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.032100200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18788,"date":1663,"orig":"Er wolle meiner Suͤnden Jn Gnaden mich entbinden/ Durchſtreichen meine Schuld/ Er wird auff mein Verbrechen Nicht ſtracks das Urtheil ſprechen/ Und haben doch Gedult.","norm":"Er wolle meiner Sünden in Gnaden mich entbinden / Durchstreichen meine Schuld / Er wird auf mein Verbrechen nicht stracks das Urteil sprechen / Und haben doch Geduld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.650400161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18789,"date":1663,"orig":"Jch zieh’ in ferne Lande/ Zu nuͤtzen einem Stande/ An den er mich beſtellt/ Sein Segen wird mir laſſen/ Was gut und recht iſt/ faſſen Zu dienen ſeiner Welt.","norm":"Ich ziehe in ferne Lande / Zu nützen einem Stande / An den er mich bestellt / Sein Segen wird mir lassen / Was gut und recht ist / fassen zu dienen seiner Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.341300010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18790,"date":1663,"orig":"Bin ich in wilder Wuͤſten/ So bin ich doch bey Chriſten/ Und Chriſtus iſt bey mir; Der Helffer in Gefahren Der kan mich doch bewahren/ Wie dorte/ ſo auch hier.","norm":"Bin ich in wilder Wüssten / So bin ich doch bei Christen / Und Christus ist bei mir; der Helfer in Gefahren der kann mich doch bewahren / Wie dort / so auch hier.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.031300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18791,"date":1663,"orig":"Er wird zu dieſen Reiſen Gewuͤnſchten Fortgang weiſen/ Wol helffen hin und her/ Geſundheit/ Heyl und Leben/ Zeit/ Wind vnd Wetter geben/ Und alles nach Begehr.","norm":"Er wird zu diesen Reisen gewünschten Fortgang weisen / Wohl helfen hin und her / Gesundheit / Heil und Leben / Zeit / Wind und Wetter geben / Und alles nach Begehre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.64769983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18792,"date":1663,"orig":"Sein Engel/ der getreue/ Macht meine Feinde ſcheue/ Trit zwiſchen mich und ſie/ Durch ſeinen Zug/ den frommen/ Sind wir ſo weit nun kommen/ Und wiſſen faſt nicht wie.","norm":"Sein Engel / der getreue / Macht meine Feinde scheue / tritt zwischen mich und sie / Durch seinen Zug / den frommen / Sind wir so weit nun kommen / Und wissen fast nicht wie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.300399780273437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18793,"date":1663,"orig":"Leg’ ich mich ſpaͤte nieder/ Erwach’ ich fruͤhe wieder/ Lieg’/ oder zieh’ ich fort/ Jn Schwachheit und in Banden/ Und was mir ſtoſt zu handen So troͤſtet mich ſein Wort.","norm":"Lege ich mich späte nieder / Erwach ich frühe wieder / Liege ’ / oder ziehe ich fort / In Schwachheit und in Banden / Und was mir stoßt zu Händen so tröstet mich sein Wort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.857699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18794,"date":1663,"orig":"Hat er es denn beſchloſſen/ So wil ich unverdroſſen/ An mein Verhaͤngnis gehn/ Kein Unfall unter allen/ Wird mir zu harte fallen Jch wil ihn uͤberſtehn.","norm":"Hat er es denn beschlossen / So will ich unverdrossen / An mein Verhängnis gehen / Kein Unfall unter allen / Wird mir zu harte fallen Ich will ihn überstehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.255000114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18795,"date":1663,"orig":"Jhm hab ich mich ergeben/ Zu ſterben und zu leben/ So bald er mir gebeut/ Es ſey heut oder morgen/ Dafuͤr laß ich ihn ſorgen/ Er weiß die rechte Zeit.","norm":"Ihm habe ich mich ergeben / Zu sterben und zu leben / So bald er mir gebietet / Es sei heute oder morgen / Dafür lass ich ihn sorgen / Er weiß die rechte Zeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.242099761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18796,"date":1663,"orig":"Gefaͤllt es ſeiner Guͤte Und ſagt mir mein Gemuͤhte Nicht was vergeblichs zu/ So werd’ ich Gott noch preiſen Mit manchen ſchoͤnen Weiſen Daheim in meiner Ruh.","norm":"Gefällt es seiner Güte und sagt mir mein Gemühte Nicht was Vergebliches zu / So werde ich Gott noch preisen mit manchen schönen Weisen Daheim in meiner Ruhe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.748700141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18797,"date":1663,"orig":"Jn deß wird er den Meinen/ Mit Segen auch erſcheinen/ Jhr Schutz/ wie meiner ſeyn/ Wird beyderſeits gewehren/ Was unſer Wunſch und Zaͤhren Jhn bitten uͤberein.","norm":"In des wird er den Meinen / Mit Segen auch erscheinen / Ihr Schutz / wie meiner sein / Wird beiderseits gewähren / Was unser Wunsch und Zähren ihn bitten überein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.172100067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18798,"date":1663,"orig":"So ſey nun/ Seele/ deine/ Und traue dem alleine/ Der dich geſchaffen hat/ Es gehe wie es gehe/ Dem Vater in der Hoͤhe Weiß allen Sachen Raht.","norm":"So sei nun / Seele / deine / Und traue dem alleine / Der dich geschaffen hat / Es gehe wie es gehe / Dem Vater in der Höhe Weiß allen Sachen Rat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.513299942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18799,"date":1663,"orig":"Der Lobwuͤrdige Loͤw/ Einem vornehmen Freund zu Ehren/ eylend abgemahlet.","norm":"Der Lobwürdige Löwe / Einem vornehmen Freund zu Ehren / eilend abgemalt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.353799819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18800,"date":1663,"orig":"Dem Edlen/ Veſten und Hochgelahrten Herrn MARCO Penſin/ Der Rechten vornehmen Doctori, Koͤnigl. Schwediſchen wolbeſtellten Regierungs- Cantzley und Conſiſtorial-Raht.","norm":"Dem Edlen / Festen und Hochgelahrten Herrn MARCO Pensen / Der Rechten vornehmen Doctori, Königl . Schwedischen wohlbestellten Regierungs-Kanzlei und Konsistorialrat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.492000102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18801,"date":1663,"orig":"Meinen inſonders großguͤnſtigen hochgeehrten Herrn/ und hochwerthen vertrauten Freunde.","norm":"Meinen insonders großgünstigen hochgeehrten Herrn / und hochwerten vertrauten Freunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.474299907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18802,"date":1663,"orig":"Und dann Der Edlen/ Viel Ehr und Tugendreichen Frauen.","norm":"Und dann der Edlen / Viel Ehre und Tugendreichen Frauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.790299892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18803,"date":1663,"orig":"CATHARINÆ Penſins/ Gebohrner Schwelandin.","norm":"CATHARINAE Pensins / Geborener Schwelandin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"sw","lang_cld3":"is","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.491099834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18804,"date":1663,"orig":"Wuͤnſch ich hiemit nochmals Gottes tauſendfaͤltigen Segen/ beſtaͤndige Geſundheit/ langes Leben/ Fried und Einigkeit/ und Erfuͤllung alles deſſen/ was ihnen auff ihrem Hochzeitlichen Ehrentag von ihren guten Freunden iſt gewuͤnſchet worden. ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ Pictoribus atque Poetis Quilibet audendi ſemper fuit æqua poteſtas.","norm":"Wünsche ich hiermit nochmals Gottes tausendfältigen Segen / beständige Gesundheit / langes Leben / Frieden und Einigkeit / und Erfüllung alles dessen / was ihnen auf ihrem hochzeitlichen Ehrentag von ihren guten Freunden ist gewünscht worden . ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ ‒ Pictoribus atque Poetis Quilibet audendi semper fuit aequa potestas.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.789999961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18805,"date":1663,"orig":"WAnn ich ein Poet waͤre/ ſo wolte ich den Herrn Braͤutigam/ als meinen hochgeehrten Herꝛn/ und alten/ offt probirten/ treuen Freund an etwas ſonderlichs erinnern.","norm":"Wann ich ein Poet wäre / so wollte ich den Herrn Bräutigam / als meinen hochgeehrten Herrn / und alten / oft probierten / treuen Freund an etwas Sonderliches erinnern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.024899959564209} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18806,"date":1663,"orig":"Jch ſag abermals/ wann ich ein Poet waͤre/ wolt ich eine kurtzweilige Frage an ihn thun.","norm":"Ich sage abermals / wann ich ein Poet wäre / wollte ich eine kurzweilige Frage an ihn tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.993500232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18807,"date":1663,"orig":"Allein ich bin kein Poet!","norm":"Allein ich bin kein Poet!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.98960018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18808,"date":1663,"orig":"Wann ich gleich wol mich in H. Schrifft umſehe/ finde ich/ daß es nichts neues und ungewoͤhnliches ſey/ daß man auff Hochzeiten luſtige Fragen anſtelle.","norm":"Wann ich gleich wohl mich in H. Schrift umsehe / finde ich / dass es nichts Neues und ungewöhnliches sei / dass man auf Hochzeiten lustige Fragen anstelle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.831500053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18809,"date":1663,"orig":"Da Simſon der tapfere Held (der einen jungen bruͤllenden Loͤwen zuriſſe/ wie man ein Boͤcklein zureiſt/ (ſich zu Thimnath in der Philiſter Land/ verheyrahtet hatte/ und ſeinen Hochzeitlichen Ehren-Tag hielt/ thaͤt er an die dreyſſig junge Geſellen/ welche zu ihm zur Hochzeit kommen waren/ eine Frage/ und begehrte zu wiſſen/ was das ſey/ Speiſe ging von dem Freſſer/ und Suͤſſigkeit von dem Starcken?","norm":"Da Simson der tapfere Held (der einen jungen brüllenden Löwen zurisse / wie man ein Böcklein zureist / (sich zu Thimnath in der Philister Land / verheiratet hatte / und seinen Hochzeitlichen Ehrentag hielt / täte er an die Dreißig junge Gesellen / welche zu ihm zur Hochzeit kommen waren / eine Frage / und begehrte zu wissen / was das sei / Speise ging von dem Fresser / und Süßigkeit von dem starken?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.807799816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18810,"date":1663,"orig":"Verſprach ihnen auch/ daß/ wann ſie innerhalb 7. Tagen dieſe Frage recht beantworten wuͤrden/ wolle er ihnen dreyſſig Hembder/ und dreyſſig Feyerkleider geben.","norm":"Versprach ihnen auch / dass / wann sie innerhalb 7. Tagen diese Frage recht beantworten würden / wolle er ihnen Dreißig Hemde / und Dreißig Feierkleider geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.752600193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18811,"date":1663,"orig":"So vergoͤnnet mir nun/ daß ich auff dieſer Hochzeit auch einmal ſchertze/ und eine Frage auß der Bibel thue an die Jungfrau Braut/ von welcher mir bekant iſt/ daß ſie eine ſonderbare Liebhaberin des Worts Gottes ſey.","norm":"So vergönnet mir nun / dass ich auf dieser Hochzeit auch einmal scherze / und eine Frage aus der Bibel tue an die Jungfrau Braut / von welcher mir bekannt ist / dass sie eine sonderbare Liebhaberin des Worts Gottes sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.443399906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18812,"date":1663,"orig":"Sagt mir/ Edle und Gottſelige Jungfrau/ ſagt mir/ warumb wird der Evangeliſt Marcus in der Bibel gemahlet/ mit einem Loͤwen? Euer Liebſter heiſt auch Marcus.","norm":"Sagt mir / Edle und Gottselige Jungfrau / sagt mir / warum wird der Evangelist Marcus in der Bibel gemalt / mit einem Löwen? Euer Liebster heißt auch Marcus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.82390022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18813,"date":1663,"orig":"Wann er ſich nun wolte erzeigen wie ein Loͤw/ ſo haͤttet ihr euch fuͤr ihm fuͤrzuſehen/ und zu huͤten.","norm":"Wann er sich nun wollte erzeigen wie ein Löwe / so hättet ihr euch für ihm vorzusehen / und zu hüten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.475200176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18814,"date":1663,"orig":"Dañ Syrach c. 4. haͤlt gantz und gar nichts von den Ehemaͤnnern/ die in ihrem Hauſe thun/ wie ein Loͤwe.","norm":"Dann Syrach c. 4. hält ganz und gar nichts von den Ehemännern / die in ihrem Hause tun / wie ein Löwe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.853499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18815,"date":1663,"orig":"Eure Antwort auff meine Frage/ wil ich zu andrer Zeit/ und an einem andern Ort erwarten:","norm":"Eure Antwort auf meine Frage / will ich zu anderer Zeit / und an einem anderen Ort erwarten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.914200067520141} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18816,"date":1663,"orig":"Jnzwiſchen bitte ich euch/ ihr wollet euch fuͤr eurem Liebſten/ nicht fuͤrchten und entſetzen.","norm":"Inzwischen bitte ich euch / ihr wollet euch für eurem Liebsten / nicht fürchten und entsetzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.300399780273437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18817,"date":1663,"orig":"Zwar es iſt nicht ohn/ Er iſt wie ein Loͤw/ ich habe ihn lange gekant.","norm":"Zwar es ist nicht ohne / Er ist wie ein Löwe / ich habe ihn lange gekannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.64769983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18818,"date":1663,"orig":"Aber glaͤubt mir ſicherlich/ er wird euch kein Leid thun.","norm":"Aber glaubt mir sicherlich / er wird euch kein Leid tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.594200134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18819,"date":1663,"orig":"Wann ich ſeinen auff Univerſttaͤten/ und an andern vornehmen Orten gefuͤhrten Wandel betrachte/ erinnere ich mich/ was Salomon ſagt Prov.","norm":"Wann ich seinen auf Universitäten / und an anderen vornehmen Orten geführten Wandel betrachte / erinnere ich mich / was Salomon sagt Prof.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.886600017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18820,"date":1663,"orig":"28. Der gerechte iſt getroſt wie ein junger Loͤw.","norm":"28. Der gerechte ist getrost wie ein junger Löwe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.4857001304626465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18821,"date":1663,"orig":"Wer iſt aber gerecht? der jenige/ der ſeine Ungerechtigkeit mit Petro bitterlich beweinet und bereuet/ und die Gerechtigkeit Chriſti ihm in wahren Glauben zueignet.","norm":"Wer ist aber gerecht? derjenige / der seine Ungerechtigkeit mit Petro bitterlich beweinet und bereuet / und die Gerechtigkeit Christi ihm in wahren Glauben zueignet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.290999889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18822,"date":1663,"orig":"Der Loͤwe iſt das alleredelſte Thier unter allen vierfuͤſſigen Thieren:","norm":"Der Löwe ist das alleredelste Tier unter allen vierfüßigen Tieren:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.77970004081726} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18823,"date":1663,"orig":"Eben alſo ſind bußfertige Suͤnder die alleredleſte unter allen Leuten.","norm":"Eben also sind bußfertige Sünder die edelste unter allen Leuten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.470799922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18824,"date":1663,"orig":"Edel ſind ſie und angenehm vor Gottes Angeſicht/ und die H. Engel haben ihre Luſt und Wollgefallen an ihn.","norm":"Edel sind sie und angenehm vor Gottes Angesicht / und die H. Engel haben ihre Lust und Wollgefallen an ihn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3140997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18825,"date":1663,"orig":"Ein Loͤw iſt ein großmuͤtig uñ hertzhafftiges Thier:","norm":"Ein Löwe ist ein großmütig und hertzhafftiges Tier:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.929500102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18826,"date":1663,"orig":"Eben alſo iſt ein rechtſchaffener Chriſt/ der ſich eines guten Gewiſſens befleiſſiget/ muͤhtig und hertzhafft/ in Gluͤck und Ungluͤck/ in Leben und Tod.","norm":"Eben also ist ein rechtschaffener Christ / der sich eines guten Gewissens befleißiget / mühtig und herzhaft / in Glück und Unglück / in Leben und Tod.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.858299970626831} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18827,"date":1663,"orig":"Chryſoſtomus ſagt/ wann fromme Chriſten zu Gottes Tiſche gehen/ und mit dem Leib und Blut JESU Chriſti geſpeiſet/ und getraͤncket werden/ gehen ſie wieder zuruͤck/ veluti leones ignem ſpirantes, Diabolo facti formidabiles, das iſt/ ſie gehen zu ruͤck wie die Feuerſpruͤtzende Loͤwen/ fuͤr welchen ſich der Teufel ſelbſt fuͤrchten und entſetzen muͤſſe.","norm":"Chrysostomus sagt / wann fromme Christen zu Gottes Tische gehen / und mit dem Leib und Blut Jesu Christi gespeist / und getränkt werden / gehen sie wieder zurück / veluti leones ignem spirantes, Diabolo facti formidabiles, das ist / sie gehen zu rück wie die Feuersprützende Löwen / für welchen sich der Teufel selbst fürchten und entsetzen müsse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.200699806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18828,"date":1663,"orig":"Wiewol aber ein Loͤw hertzhafft und muhtig iſt/ ſo ſagt man doch/ dz er ſich fuͤr dreyen Dingen fuͤrchte/ erſchrecke und entſetze.","norm":"Wiewohl aber ein Löwe herzhaft und mutig ist / so sagt man doch / dass er sich für drei Dingen fürchte / erschrecke und entsetze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0655999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18829,"date":1663,"orig":"Nemlich fuͤr dem Feur/ fuͤr einem weiſſen Hahn und ſeinem Geſchrey/ und fuͤr einem umlauffenden knarꝛenden Rad.","norm":"Nämlich für dem Feuer / für einem weißen Hahn und seinem Geschrei / und für einem umlaufenden knarrenden Rad.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.135799884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18830,"date":1663,"orig":"Zwar Rollenhagen will dieſes der Warheit nicht gemaͤß halten/ ſondern ſagt/ es ſey dieſes/ was von dem Loͤwen geſagt werde/ zu zehlen unter die alte Luͤgen/ deren viel von unſern aberglaubigen Vorfahren ſind zu Papier gebracht worden; die bißher einer auß dem andern außgeſchrieben/ und gleichſam fuͤr Evangelia gehalten/ und nicht probirt hat/ ob es Warheit ſey oder nicht.","norm":"Zwar Rollenhagen will dieses der Wahrheit nicht gemäß halten / sondern sagt / es sei dieses / was von dem Löwen gesagt werde / zu zählen unter die alte Lügen / deren viel von unseren abergläubigen Vorfahren sind zu Papier gebracht worden; die bisher einer aus dem anderen ausgeschrieben / und gleichsam für Evangelia gehalten / und nicht probiert hat / ob es Wahrheit sei oder nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.36870002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18831,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich/ daß Joan Barclajus, der gelehrte Engellaͤnder/ der Rom mit Roͤmiſchen Munde zu reden gelehrt hat/ dieſe Opinion von dem Loͤwen in ſeiner Argenide beruͤhrt/ und ſo mir recht iſt/ ſagt er/ es ſey dasjenige/ was von Furchtſamkeit des Loͤwen geſagt werde/ zu zehlen unter die Dinge/ quæ majorum noſtrorum inexplorata authoritas, pro veris tradidit fama.","norm":"Ich erinnere mich / dass Joan Barclajus, der gelehrte Engländer / der Rom mit römischen Munde zu reden gelehrt hat / diese Opinion von dem Löwen in seiner Argenide berührt / und so mir recht ist / sagt er / es sei dasjenige / was von Furchtsamkeit des Löwen gesagt werde / zu zählen unter die Dinge / quae majorum nostrorum inexplorata authoritas, pro veris tradidit fama.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1427001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18833,"date":1663,"orig":"Dem ſey aber wie ihm wolle/ es mag das jenige/ was die Naturkuͤndiger von dem Loͤwen ſagen/ war ſeyn oder nicht/ ſo hab ich doch auß langer converſation, von eurem Liebſten gemerckt/ daß er ſich hefftig fuͤrchte/ entſetze/ und erſchrecke fuͤr dieſen dreyen Dingen: Fuͤr dem Feuer/ fuͤr einem Hahn/ und fuͤr einem Rad.","norm":"Dem sei aber wie ihm wolle / es mag dasjenige / was die Naturkündiger von dem Löwen sagen / war sein oder nicht / so habe ich doch aus langer conversation, von eurem Liebsten gemerkt / dass er sich heftig fürchte / entsetze / und erschrecke für diesen drei Dingen: für dem Feuer / für einem Hahn / und für einem Rad.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.245800018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18834,"date":1663,"orig":"Fuͤr dem Feuer entſetzet er ſich/ nemlich fuͤr dem hoͤlliſchen Feuer/ und es moͤgen die Papiſten ſchwaͤtzen was ſie wollen/ ſo wil er durchauß nit in das Fegfeuer/ vielweniger in die Hoͤlle/ an den Ort/ darinn der vornehme weltberuͤhmte reiche Mann ſitzet/ und in Ewigkeit ſchreyet/ ich leide Pein in dieſer Flam.","norm":"Für dem Feuer entsetzet er sich / nämlich für dem höllischen Feuer / und es mögen die Papisten schwätzen was sie wollen / so will er durchaus nicht in das Fegfeuer / viel weniger in die Hölle / an den Ort / darin der vornehme weltberühmte reiche Mann sitzet / und in Ewigkeit schreiet / ich leide Pein in dieser Flam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.777400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18835,"date":1663,"orig":"Zum Andern erſchrickt er fuͤr dem Hahn/ und erinnert ſich an Petrum/ ſchlaͤgt demnach offt an ſeine Bruſt/ und ſagt mit ſeufftzen:","norm":"Zum Anderen erschrickt er für dem Hahn / und erinnert sich an Petrum / schlägt demnach oft an seine Brust / und sagt mit seufzen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.369200229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18836,"date":1663,"orig":"HErꝛ gehe nicht ins Gerichte mit deinem Knechte.","norm":"Herr gehe nicht ins Gerichte mit deinem Knechte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.343400001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18837,"date":1663,"orig":"Gedencke nicht der Suͤnde meiner Jugend.","norm":"gedenke nicht der Sünde meiner Jugend.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.06850004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18838,"date":1663,"orig":"Zum Dritten fuͤrchtet er ſich auch fuͤr einem Rad/ fuͤr dem umlauffenden Gluͤcksrad/ und trauet demſelben gantz und gar nichts Dann er weis wol/ wie es in der Welt gehe/ Bald unten/ bald oben/ bald wiederum unten.","norm":"Zum Dritten fürchtet er sich auch für einem Rad / für dem umlaufenden Glücksrad / und trauet demselben ganz und gar nichts Dann er weiß wohl / wie es in der Welt gehe / Bald unten / bald oben / bald wiederum unten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.480100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18839,"date":1663,"orig":"Darum befleiſſiget er ſich der Demut/ uñ jemehr ihn Gott erhoͤhet/ jemehr er ſich in ſeinẽ Hertzẽ ernidriget/ uñ ſich fuͤr Gott uñ Menſchẽ buͤcket und demuͤtiget.","norm":"Darum befleißiget er sich der Demut / und je mehr ihn Gott erhöhet / je mehr er sich in seinen Herz erniedriget / und sich für Gott und Menschen bücket und demütiget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.629600048065185} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18840,"date":1663,"orig":"Ein Loͤw iſt ein gutthaͤtiges oder freygebiges Thier.","norm":"Ein Löwe ist ein guttätiges oder freigebiges Tier.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.884799957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18841,"date":1663,"orig":"Wann er ein Wild im Wald geraubet und gefangen hat/ ſo friſt er es nicht AL- LEJN/ ſondern laͤſt andere kleine Thiere mit freſſen.","norm":"Wann er ein Wild im Wald geraubt und gefangen hat / so frisst er es nicht AL-Lein / sondern lässt andere kleine Tiere mit fressen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.107999801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18842,"date":1663,"orig":"Alſo iſt auch euer Liebſter geartet.","norm":"Also ist auch euer Liebster geartet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.703100204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18843,"date":1663,"orig":"Er kan ſeinen Biſſen nicht wol allein eſſen/ ſondern ſeine Freunde/ ſonderlich Wittben/ Wayſen/ und Frembdlinge/ die muͤſſen auch ein Theil davon haben.","norm":"Er kann seinen Bissen nicht wohl allein essen / sondern seine Freunde / sonderlich Wittiben / Waisen / und Fremdlinge / die müssen auch ein Teil davon haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.350399971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18844,"date":1663,"orig":"Wann ein Loͤw ſchon ſchlaͤft/ ſo haͤlt er doch die Augen offen/ damit ihn nicht etwa eine Schlange beſchaͤdige.","norm":"Wann ein Löwe schon schläft / so hält er doch die Augen offen / damit ihn nicht etwa eine Schlange beschädige.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.482999801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18845,"date":1663,"orig":"Alſo macht es euer Liebſter.","norm":"Also macht es euer Liebster.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lv","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.543600082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18846,"date":1663,"orig":"Wann man meinet/ er ſchlaͤft/ und achte ein Ding nicht/ ſo ſiehet er am allerbeſten zu.","norm":"Wann man meinet / er schläft / und achte ein Ding nicht / so sieht er am allerbesten zu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.388000011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18847,"date":1663,"orig":"Er gehet behutſam in allen ſeinen Sachen/ er ſteckt ſeine Augen nicht in Hoſenſack/ ſondern laͤſſet ſie im Kopffe ſtehen.","norm":"Er geht behutsam in allen seinen Sachen / er steckt seine Augen nicht in Hosensack / sondern lässt sie im Kopfe stehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.630300045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18848,"date":1663,"orig":"Ein Loͤw wird zwar offt zornig/ aber er hat einen rechten edlen Zorn.","norm":"Ein Löwe wird zwar oft zornig / aber er hat einen rechten edlen Zorn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.880499839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18849,"date":1663,"orig":"Der Poet ſagt:","norm":"Der Poet sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.786600112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18850,"date":1663,"orig":"Hæc nobilis ira leonis, Parcere ſubjectis, & debellare ſuperbos!","norm":"Haec nobilis ira leonis, Parcere subjectis, & debellare superbos!","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.228499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18851,"date":1663,"orig":"Ein ander Poet ſagt:","norm":"Ein ander Poet sagt:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.716899871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18852,"date":1663,"orig":"Corpora magnanimo ſatis eſt proſtraſſe leoni, Pugna ſuum finem, cum jacet hoſtis, habet.","norm":"Corpora magnanimo satis est prostrasse leoni, Pugna suum finem, cum jacet hostis, habet.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":6.654699802398682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18853,"date":1663,"orig":"At lupus & turpes inſtant morientibus urſi, &c.","norm":"At lupus & turpes instant morientibus ursi, etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.103700160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18855,"date":1663,"orig":"Aber dem/ der ſich vor ihm demuͤtiget/ thut er kein Leyd.","norm":"Aber dem / der sich vor ihm demütiget / tut er kein Leid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.708799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18856,"date":1663,"orig":"Glaubt mir Jungfrau/ daß euer Liebſter auch von ſolch einem hohen Gemuͤhte ſey.","norm":"Glaubt mir Jungfrau / dass euer Liebster auch von solch einem hohen Gemühte sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.51039981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18857,"date":1663,"orig":"Er laͤſt ſich zwar nicht unter der Naſen gruͤbeln.","norm":"Er lässt sich zwar nicht unter der Nasen grübeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.341700077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18858,"date":1663,"orig":"Allein/ wann er erzoͤrnt/ und in Harniſch gejagt iſt/ ſo kan er mit einem freundlichen Wort wieder beguͤtiget werden.","norm":"Allein / wann er erzürnt / und in Harnisch gejagt ist / so kann er mit einem freundlichen Wort wieder begütiget werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.684000015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18859,"date":1663,"orig":"Wann ein Loͤw in Angſt und Noth iſt/ ſo faͤngt er an hefftig zu bruͤllen.","norm":"Wann ein Löwe in Angst und Not ist / so fängt er an heftig zu brüllen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.433800220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18860,"date":1663,"orig":"Solches Bruͤllen hat euer Liebſter auch gelernet.","norm":"Solches Brüllen hat euer Liebster auch gelernt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.10890007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18861,"date":1663,"orig":"Wann er in Creutz und Truͤbſal ſteckt/ wie andere Gottes allerliebſte Freunde/ ſo faͤngt er an zu bruͤllẽ und zu beten/ daß es durch die Wolcken/ und Ohren des Allerhoͤchſten tringet.","norm":"Wann er in Kreuz und Trübsal steckt / wie andere Gottes allerliebste Freunde / so fängt er an zu brüllen und zu beten / dass es durch die Wolken / und Ohren des Allerhöchsten dringet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.761099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18862,"date":1663,"orig":"Und darumb pflag eꝛ hiebevor auff Univerſitaͤten in die Stambuͤcher zu ſchreiben:","norm":"Und darum pflegte er hiervor auf Universitäten in die Stammbücher zu schreiben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7846999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18863,"date":1663,"orig":"Vincam mea fata precando,","norm":"Vincam mea fata precando,","lang_fastText":"br","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"pt","lang_de":0,"norm_lmscore":6.023200035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18864,"date":1663,"orig":"Das iſt ſo viel geſagt/ Jch wil mein Ungluͤck mit Beten uͤberwinden/ und vertreiben, Jch erinnere mich/ daß ich einmals beym Gellio geleſen habe/ daß ein Knecht/ mit Namen Androdus, ſeinem Herꝛn zu Rom entlauffen/ und in einen wilden Wald kommen ſey/ da ſey er matt und muͤde geweſen/ habe ſich unter einen Baum geſetzt/ und ſey ihm ein Loͤw begegnet/ der habe ſich freundlich gegen ihn angeſtellt/ und ihm ſeinen Fuß in Schoß gelegt.","norm":"Das ist so viel gesagt / Ich will mein Unglück mit Beten überwinden / und vertreiben, Ich erinnere mich / dass ich einmals beim Gellio gelesen habe / dass ein Knecht / mit Namen Androdus, seinem Herrn zu Rom entlaufen / und in einen wilden Wald kommen sei / da sei er matt und müde gewesen / habe sich unter einen Baum gesetzt / und sei ihm ein Löwe begegnet / der habe sich freundlich gegen ihn angestellt / und ihm seinen Fuß in Schoß gelegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.48960018157959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18865,"date":1663,"orig":"Der Knecht habe geſehen/ daß der Loͤw in einen Dorn getreten/ und ihm deßwegen der Fuß geſchwollen ſey/ habe demnach ihm den Dorn auß dem Fuß gezogen/ den Eyter mit reverentz zu melden auß dem Fuß getruckt/ das der Loͤw in kurtzer Zeit wieder geſund worden/ und im Wald habe herumb lauffen koͤnnen/ wie zuvor.","norm":"Der Knecht habe gesehen / dass der Löwe in einen Dorn getreten / und ihm deswegen der Fuß geschwollen sei / habe demnach ihm den Dorn aus dem Fuß gezogen / den Eiter mit Reverenz zu melden aus dem Fuß gedruckt / das der Löwe in kurzer Zeit wieder gesund worden / und im Wald habe herumlaufen können / wie zuvor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.771299839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18866,"date":1663,"orig":"Dafuͤr ſey der Loͤwe ſo danckbar worden/ daß er dieſem Knecht Androdo allerhand Wildpraͤtt/ Kraͤuter und Wurtzeln zubracht/ und ihn etzlich Jahrlang in ſeiner Hoͤhe ernehret habe.","norm":"Dafür sei der Löwe so dankbar worden / dass er diesem Knecht Androdo allerhand Wildbret / Kräuter und Wurzeln zubracht / und ihn ätzlich Jahrlang in seiner Höhe ernähret habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.397799968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18867,"date":1663,"orig":"Androdus aber ſey dieſes Lebens endlich muͤde und uͤberdruͤſſig worden/ habe ſich demnach reſolviret den Wald zu verlaſſen.","norm":"Androdus aber sei dieses Lebens endlich müde und überdrüssig worden / habe sich demnach resolvieret den Wald zu verlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.462800025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18868,"date":1663,"orig":"Er ſey aber kaum auß dem Walde kommen/ da ſey er von etlichen Roͤmern gefangen/ und ſeinem alten Herꝛn zu Rom zubracht worden.","norm":"Er sei aber kaum aus dem Walde kommen / da sei er von etlichen Römern gefangen / und seinem alten Herrn zu Rom zubracht worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.855199813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18869,"date":1663,"orig":"Eben zu der Zeit ſey dieſer Loͤw gefangen/ und eben dieſes Knechtes Herꝛn/ als einem Roͤmiſchen Rathsherꝛn zugefuͤhrt worden.","norm":"Eben zu der Zeit sei dieser Löwe gefangen / und eben dieses Knechtes Herrn / als einem Römischen Ratsherrn zugeführt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.053999900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18870,"date":1663,"orig":"Der Herꝛ habe gedacht/ er wolle ſeinen Freunden einen Luſten machen/ und ſeinen alten verlauffenen Knecht dem Loͤwen vorwerffen/ und ihn zureiſſen laſſen.","norm":"Der Herr habe gedacht / er wolle seinen Freunden einen Lüsten machen / und seinen alten verlaufenen Knecht dem Löwen vorwerfen / und ihn zureißen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.079599857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18871,"date":1663,"orig":"Aber der Loͤw hab ihm kein Leid gethan.","norm":"Aber der Löwe habe ihm kein Leid getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.010499954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18872,"date":1663,"orig":"Bildet euch ſelbſt ein/ wie das zugangen ſey?","norm":"Bildet euch selbst ein / wie das zugegangen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.554699897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18873,"date":1663,"orig":"Mich duncket ich ſehe/ wie eine groſſe Menge Volcks zuſammen gelauffen ſey!","norm":"Mich dunket ich sehe / wie eine große Menge Volks zusammen gelaufen sei!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.203999996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18874,"date":1663,"orig":"Wann man jemand/ der damals zugeſehen hat/ fragen koͤnt/ wie alles zugangen ſey/ wuͤrde er ohne Zweifel alſo antworten:","norm":"Wann man jemand / der damals zugesehen hat / fragen könnt / wie alles zugegangen sei / würde er ohne Zweifel also antworten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.251399993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18875,"date":1663,"orig":"Als der Roͤmiſche Rahtsherꝛ vermeinte/ jtzt werde der Loͤw auffs Theatrum kommen/ und ſeinen alten Knecht/ den Androdum zureiſſen/ da ſtund zwar Androdus voller Furcht/ er haͤtte umb ſein Leben nicht ein Pfifferling geben.","norm":"Als der römische Ratsherr vermeinte / jetzt werde der Löwe aufs Theatrum kommen / und seinen alten Knecht / den Androdum zureißen / da stand zwar Androdus voller Furcht / er hätte um sein Leben nicht ein Pfifferling geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.970699787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18876,"date":1663,"orig":"Er zitterte und bebte/ und wuͤnſchete nur/ daß ihm der Loͤwe alsbald die Gurgel ergreiffen/ und ihn erwuͤrgen moͤge.","norm":"Er zitterte und bebte / und wünschte nur / dass ihm der Löwe alsbald die Gurgel ergreifen / und ihn erwürgen möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.189000129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18877,"date":1663,"orig":"Die blutgierige Zuſeher aber hoffeten/ der Loͤw wuͤrde mit dem armen Androdo allerhand Kurtzweil treiben/ und ihm bald die Haͤnde bald die Fuͤſſe abfreſſen/ da wuͤrde dann bald Herꝛ/ bald Frau/ bald Kinder und Geſinde ſagen.","norm":"Die blutgierige Zuseher aber hofften / der Löwe würde mit dem armen Androdo allerhand Kurzweil treiben / und ihm bald die Hände bald die Füße abfressen / da würde dann bald Herr / bald Frau / bald Kinder und Gesinde sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.212200164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18878,"date":1663,"orig":"O recht/ recht dem Androdo!","norm":"O recht / recht dem Androdo!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.296599864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18879,"date":1663,"orig":"Allein ſo bald der Loͤw herauß kam/ und den Androdum, der ihm den Dorn auß dem Fuß gezogen hatte/ anſahe/ begehret er ihm kein Leid zu thun/ ſondern erzeigte ſich auffs allerfreundlichſte gegen ihn!","norm":"Allein so bald der Löwe herauskam / und den Androdum, der ihm den Dorn aus dem Fuß gezogen hatte / ansah / begehret er ihm kein Leidzutun / sondern erzeigte sich aufs allerfreundlichste gegen ihn!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.172599792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18880,"date":1663,"orig":"Daruͤber entſetzten ſich alle Zuſeher/ fragten den Knecht Androdus, erzehlte alles was ihm im Wald/ nach dem er von ſeinem Herꝛen gelauffen/ bey bem Loͤwen/ und in ſeiner Gruben begegnet ſey.","norm":"Darüber entsetzten sich alle Zuseher / fragten den Knecht Androdus, erzählte alles was ihm im Wald / nach dem er von seinem Herren gelaufen / bei bem Löwen / und in seiner Gruben begegnet sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.09499979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18881,"date":1663,"orig":"Dadurch wurde der Herꝛ alſo bewogen/ daß er den Knecht nicht allein perdonirte, ſondern ihm auch dazu den Loͤwen ſchenckte! dieſen Loͤwen hat Androdus eine geraume Zeit an einem Strick gebunden herumb gefuͤhret/ und der Loͤw hat gethan/ was Androdus begehret hat.","norm":"Dadurch wurde der Herr also bewogen / dass er den Knecht nicht allein pardonierte, sondern ihm auch dazu den Löwen schenkte! diesen Löwen hat Androdus eine geraume Zeit an einem Strick gebunden herumgeführt / und der Löwe hat getan / was Androdus begehret hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.44980001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18882,"date":1663,"orig":"Bey dieſer Hiſtory muß ich euch was erinnern/ O hochgeehrte Jungfrau Braut!","norm":"Bei dieser History muss ich euch was erinnern / O hochgeehrte Jungfrau Braut!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.707699775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18883,"date":1663,"orig":"Ein Mann der einen groſſen HErren dienet/ oder ſonſt in einem hohen Ampt iſt/ kan es nicht allezeit jedeꝛman recht machen.","norm":"Ein Mann der einen großen Herren dient / oder sonst in einem hohen Amt ist / kann es nicht allezeit jedermann recht machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.296199798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18884,"date":1663,"orig":"Da unſer erſte Eltern/ Adam und Eva geſuͤndiget haben/ hat Gott den Acker verflucht/ daß er Dorn und Diſteln tragen ſoll.","norm":"Da unser erste Eltern / Adam und Eva gesündigt haben / hat Gott den Acker verflucht / dass er Dorn und Disteln tragen soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.005899906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18885,"date":1663,"orig":"Da bleibt es nun nicht auß/ wer durch die Welt/ und uͤber den Acker/ den Gott verfluchet hat/ gehen muß/ den ſtechen Dorn und Diſteln.","norm":"Da bleibt es nun nicht aus / wer durch die Welt / und über den Acker / den Gott verfluchet hat / gehen muss / den stechen Dorn und Disteln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6066999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18886,"date":1663,"orig":"Alle/ die da Gottſelig leben wollen/ in Chriſto JEſu/ die muͤſſen Verfolgung leiden.","norm":"Alle / die da Gottselig leben wollen / in Christo Jesu / die müssen Verfolgung leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.3277997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18887,"date":1663,"orig":"Muͤſſen es alle thun/ ſo koͤnnẽ Jch und Jhr nicht außgeſchloſſen ſeyn.","norm":"Müssen es alle tun / so können Ich und Ihr nicht ausgeschlossen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"vi","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.647200107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18888,"date":1663,"orig":"Sind wir aber außgeſchloſſen/ ſo ſind wir nicht Kinder Gottes/ ſondern Baſtard.","norm":"Sind wir aber ausgeschlossen / so sind wir nicht Kinder Gottes / sondern Bastard.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.920300006866455} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18889,"date":1663,"orig":"Welchen dieſe Diſtel und Dorne in dieſer Welt nicht ſtechen/ den will Gott gemeiniglich in jenem Leben ſtraffen.","norm":"Welchen diese Distel und Dornen in dieser Welt nicht stechen / den will Gott gemeiniglich in jenem Leben strafen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.521999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18890,"date":1663,"orig":"Dann wir koͤnnen nicht zwo Freunde haben/ eine in dieſer/ die ander in jener Welt.","norm":"Dann wir können nicht zwei Freunde haben / eine in dieser / die ander in jener Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.405600070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18891,"date":1663,"orig":"Wer dort wil mit Chriſto herꝛſchen/ der muß hie mit ihm leiden.","norm":"Wer dort will mit Christo herrschen / der muss hie mit ihm leiden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.036200046539307} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18892,"date":1663,"orig":"Wann ihr nun vermercket/ daß euer Liebſter ein Geſchwuͤr habe an ſeinem Hertzen/ an ſeiner Seele/ und daß ihm in ſeinem hohen Ampt ſein Gemuͤth mit allerhand vorfallenden Widerwertigkeiten/ wie mit ſpitzigen Dornen/ durchſtochen/ durchbohret/ und durchnagt werde/ ſo thut ihr ſo weißlich/ wie jener Roͤmiſche Knecht Androdus, und ziehet ihm die Doͤrner/ welche ſein Gemuͤth durchſtechẽ/ mit freundlichen Worten herauß.","norm":"Wann ihr nun vermerket / dass euer Liebster ein Geschwür habe an seinem Herzen / an seiner Seele / und dass ihm in seinem hohen Amt sein Gemüt mit allerhand vorfallenden Widerwertigkeiten / wie mit spitzigen Dornen / durchstochen / durchbohret / und durchnagt werde / so tut ihr so weißlich / wie jener römische Knecht Androdus, und ziehet ihm die Dornen / welche sein Gemüt durchstechen / mit freundlichen Worten heraus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.523499965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18893,"date":1663,"orig":"Jch verſichere euch/ er wird es machen/ wie der vorgedachte danckbare Loͤw/ ihr werdet ihn wiederumb fuͤhren und leiten/ und von ihm erlangen koͤnnen/ was eueꝛ ehrliches Heꝛtz begehret/ und euch nutz und gut iſt.","norm":"Ich versichere euch / er wird es machen / wie der vorgedachte dankbare Löwe / ihr werdet ihn wiederum führen und leiten / und von ihm erlangen können / was euer ehrliches Herz begehret / und euch Nutz und gut ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.591000080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18894,"date":1663,"orig":"Jn dem ich dieſes ſage/ und noch vielmehr von den Qualitaͤten des Edlen Loͤwen zu ſagen haͤtte/ ſehe ich die Jungfrau Braut an/ und bilde mir ein/ daß ſie dem Herꝛn Braͤutigam wincke/ und in ihrem Hertzen dencke:","norm":"Indem ich dieses sage / und noch vielmehr von den Qualitäten des Edlen Löwen zu sagen hätte / sehe ich die Jungfrau Braut an / und bilde mir ein / dass sie dem Herrn Bräutigam winke / und in ihrem Herzen denke:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.491300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18895,"date":1663,"orig":"Ey ſo komm her/ du edler Loͤw!","norm":"Ei so komme her / du edler Löwe!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"sv","lang_cld3":"vi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.315800189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18896,"date":1663,"orig":"Biſt du von ſolcher edlen Art/ ſo wil ich dir im Werck zeigen/ unb beweiſen/ daß ich nicht ſey auß der Zahl der Damen/ uͤber welche Syrach klagt und ſagt:","norm":"Bist du von solcher edlen Art / so will ich dir im Werk zeigen / und beweisen / dass ich nicht sei aus der Zahl der Damen / über welche Syrach klagt und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.909900188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18897,"date":1663,"orig":"Jch wolte lieber unter Loͤwen und Drachen wohnen/ als bey einem boͤſen Weibe!","norm":"Ich wollte lieber unter Löwen und Drachen wohnen / als bei einem bösen Weibe!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.302499771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18898,"date":1663,"orig":"Langes Leben ſtehe zu deiner Rechten/ Ehr und Reichthum zu deiner Lincken.","norm":"Langes Leben stehe zu deiner Rechten / Ehre und Reichtum zu deiner Linken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.945499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18899,"date":1663,"orig":"Siehe/ da haſt du meine Hand und mein Hertz/ daß ſey hinfuͤro Gott/ und dir allein ergeben.","norm":"Siehe / da hast du meine Hand und mein Herz / dass sei hinfür Gott / und dir allein ergeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.885700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18900,"date":1663,"orig":"Dein Hertz/ mein Hertz/ ein Hertz.","norm":"Dein Herz / mein Herz / ein Herz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.400599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18901,"date":1663,"orig":"Dein Mund/ mein Mund/ ein Mund.","norm":"Dein Mund / mein Mund / ein Mund.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.713900089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18902,"date":1663,"orig":"Dein Will/ mein Will/ ein Will.","norm":"Dein Will / mein Will / ein Will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.717400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18903,"date":1663,"orig":"Wolanliſt das euer beyder Meinung?","norm":"Wolanlist das euer beider Meinung?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.49530029296875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18904,"date":1663,"orig":"Ey ſo lebt mit einander gluͤcklich/ und wol/ biß ihr alt und grau werdet/ biß ihr Lebens ſatt/ Ehr ſatt/ Gluͤck ſatt/ Kinder ſatt werdet.","norm":"Ei so lebt miteinander glücklich / und wohl / bis ihr alt und grau werdet / bis ihr Lebens satt / Ehre satt / Glück satt / Kinder satt werdet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.667600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18905,"date":1663,"orig":"Der HErr erhoͤre euch in der Noth/ wann ihr bruͤllet wie ein Loͤwe nach dem Raube.","norm":"Der Herr erhöre euch in der Not / wann ihr brüllt wie ein Löwe nach dem Raube.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.531199932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18906,"date":1663,"orig":"Der Name des Gottes Jacob ſchuͤtze euch.","norm":"Der Name des Gottes Jacob schütze euch.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.7221999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18907,"date":1663,"orig":"Er ſende euch Huͤlff von ſeinem Heiligthum/ und ſtaͤrcke euch auß Zion.","norm":"Er sende euch Hilfe von seinem Heiligtum / und stärke euch aus Zion.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.978300094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18908,"date":1663,"orig":"Jch habe euch von Grund meiner Seelen nach gehaltenen Sponſalien offt gewuͤnſchet/ daß Gott wolle auff euch außſchuͤtten allen den Segen/ deſſen im Neuen Teſtament gedacht wird.","norm":"Ich habe euch von Grund meiner Seelen nach gehaltenen Sponsalien oft gewünscht / dass Gott wolle auf euch ausschütten allen den Segen / dessen im Neuen Testament gedacht wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.643199920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18909,"date":1663,"orig":"Das ſind zwar wenig Wort/ allein es ſteckt viel darinn verborgen.","norm":"Das sind zwar wenig Wort / allein es steckt viel darin verborgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9944000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18910,"date":1663,"orig":"Wann ich dieſe Wort erklaͤren und ſagen wolte/ was ich damit meine/ ſo wolte ich erſtlich gehen durch das Alte Teſtament/ und wolte wuͤnſchen/ daß Gott euch ſegnen und mehren wolle wie die Sterne am Himmel. Geneſ. 15. v. 6. daß er keine Kranckheit auff euch lege.","norm":"Wann ich diese Wort erklären und sagen wollte / was ich damit meine / so wollte ich erstlich gehen durch das Alte Testament / und wollte wünschen / dass Gott euch segnen und mehren wolle wie die Sterne am Himmel. Genes. 15. v. 6. dass er keine Krankheit auf euch lege.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.613500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18911,"date":1663,"orig":"Exod. 15. v. 26. daß er unter euch wandele/ und euer GOTT ſey.","norm":"Exod. 15. v. 26. dass er unter euch wandele / und euer GOTT sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.228899955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18912,"date":1663,"orig":"Levit. 26. v. 12. daß er euch ſegne und behuͤte/ Num. 6. v. 24. daß er euch ſegne/ wann ihr ein und außgehet/ daß er ſegne die Frucht eures Leibes/ euren Korb/ und euer uͤbriges/ Deut. 28. daß er euch in Noͤhten nicht verlaſſe/ Joſ. 1. v. 15. daß ihr ſeyd/ wie die Sonn auffgehet in ihrer Macht/ Jud. 5. v. 31. ꝛc. Allein ich ſorge ich moͤcht es zu lang machen/ und euch mit Weitlaͤufftigkeit verdrießlich ſeyn.","norm":"Levit. 26. v. 12. dass er euch segne und behüte / Num. 6. v. 24. dass er euch segne / wann ihr ein und ausgehet / dass er segne die Frucht eures Leibes / euren Korb / und euer übriges / Deut. 28. dass er euch in Nöten nicht verlasse / Jos. 1. v. 15. dass ihr seid / wie die Sonne aufgeht in ihrer Macht / Jud. 5. v. 31. etc. Allein ich sorge ich möchte es zu lang machen / und euch mit Weitläufigkeit verdrießlich sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.783699989318847} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18913,"date":1663,"orig":"Darumb wil ich mein Gemuͤth und gethanen Wunſch zu erklaͤren itzo nur durch das Neue Teſtament gehen/ und wuͤnſche von gantzem Hertzen/ von gantzer Seele/ und von gantzem Gemuͤhte/ Daß/ weil euch Gott zuſammen gefuͤgt hat/ euch kein Menſch ſcheide.","norm":"Darum will ich mein Gemüt und getanen Wunsch zu erklären jetzt nur durch das Neue Testament gehen / und wünsche von ganzem Herzen / von ganzer Seele / und von ganzem Gemühte / Dass / weil euch Gott zusammen gefügt hat / euch kein Mensch scheide.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.02839994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18914,"date":1663,"orig":"Matth. 10. v. 6.","norm":"Matth. 10. v. 6.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"sk","lang_cld3":"bg-Latn","lang_de":0,"norm_lmscore":4.204100131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18915,"date":1663,"orig":"Sondern daß ihr bey einander lebt/ als ein Fleiſch/ Marc. 10 v. 8. daß in eurem Hauſe Friede ſey/ Luc. 10. v. 5.","norm":"Sondern dass ihr bei einander lebt / als ein Fleisch / Marc. 10 v. 8. dass in eurem Hause Friede sei / Luc. 10. v. 5.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.399799823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18916,"date":1663,"orig":"Und ihr euch unter einander liebet/ Joh. 13. v. 34. daß ihr ſeyd/ als ein Hertz und Seel. Act. 4. v. 32. daß euer Liebe nicht falſch ſey.","norm":"Und ihr euch untereinander liebet / Joh. 13. v. 34. dass ihr seid / als ein Herz und Seel. Act. 4. v. 32. dass euer Liebe nicht falsch sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.97599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18917,"date":1663,"orig":"Rom. 12. v. 9. ſondern ſtarck/ und nimmermehr auffhoͤre/ 1. Cor. 13, v. 8. daß ihr einerley Sinn habt/ und friedſam ſeyd/ 2. Corint.","norm":"Rom. 12. v. 9. sondern stark / und nimmermehr aufhöre / 1. Cor. 13, v. 8. dass ihr einerlei Sinn habt / und friedsam seid / 2. Corint.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.42579984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18918,"date":1663,"orig":"13. v. 11. daß eines des andern Laſt trage.","norm":"13. v. 11. dass eines des anderen Last trage.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.478000164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18919,"date":1663,"orig":"Gal. 6. v. 2. daß ihr unter einander froͤlich und hertzlich ſeyd.","norm":"Gal. 6. v. 2. dass ihr untereinander fröhlich und herzlich seid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.113900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18920,"date":1663,"orig":"Eph. 4. v. 32. daß ihr ſeyd ohne Tadel/ lauter und unſtraͤfflich/ Phil. 2. v. 13. daß der Friede Gottes in eurem Hertzen regiere. Col. 3. v. 15. daß ein jeglicher wiſſe ſein Faß zu behalten in Heiligung und Ehren.","norm":"Eph. 4. v. 32. dass ihr seid ohne Tadel / lauter und unsträflich / Phil. 2. v. 13. dass der Friede Gottes in eurem Herzen regiere . Col. 3. v. 15. dass ein jeglicher wisse sein Fass zu behalten in Heiligung und Ehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.12939977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18921,"date":1663,"orig":"1. Theſſ. 4. v. 4. daß der HErꝛ des Friedens euch gebe Friede allenthalben/ auf allerley Weiſe/ 2. Theſſ. 3. v. 16. daß er euch gebe/ daß ihr nicht ſtoltz ſeyd/ und nicht hoffet auffden ungewiſſen Reichthum/ 1. Timot.","norm":"1. Thess. 4. v. 4. dass der Herr des Friedens euch gebe Friede allenthalben / auf allerlei Weise / 2. Thess. 3. v. 16. dass er euch gebe / dass ihr nicht stolz seid / und nicht hoffet auffden ungewissen Reichtum / 1. Timot.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.218400001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18922,"date":1663,"orig":"6. 17. daß ihr nachjaget der Gerechtigkeit/ dem Glauben/ der Liebe/ dem Frieden.","norm":"6. 17. dass ihr nachjaget der Gerechtigkeit / dem Glauben / der Liebe / dem Frieden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.653600215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18923,"date":1663,"orig":"2. Tim. 2. 22. daß ihr ſittig/ keuſch/ haͤußlich/ guͤtig ſeyd.","norm":"2. Tim. 2. 22. dass ihr sittig / keusch / häuslich / gütig seid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"az","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.5218000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18924,"date":1663,"orig":"Tit. 2. v. 5. daß eines ſich an dem andern ergetze in dem HErꝛn.","norm":"Tit. 2. v. 5. dass eines sich an dem anderen ergötze in dem Herrn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.376399993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18925,"date":1663,"orig":"Epiſt. an Phil. v. 20. daß ihr durch Liebe bedecket der Suͤnden Menge/ 1. Pet. 4. v. 8. und darreichet in der Gottſeligkeit bruͤderliche Liebe/ und in der Bruͤderlichen Liebe gemeine Liebe.","norm":"Epist . an Phil. v. 20. dass ihr durch Liebe bedecket der Sünden Menge / 1. Pet. 4. v. 8. und darreichet in der Gottseligkeit brüderliche Liebe / und in der brüderlichen Liebe gemeine Liebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6371002197265625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18926,"date":1663,"orig":"2. Pet. 1. v. 7. daß ihr euch untereinander liebet/ nicht mit Worten und mit der Zungen.","norm":"2. Pet. 1. v. 7. dass ihr euch untereinander liebet / nicht mit Worten und mit der Zungen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.098999977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18927,"date":1663,"orig":"1. Johan. 3. v. 13. ſondern in der Warheit.","norm":"1. Johan. 3. v. 13. sondern in der Wahrheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.062900066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18928,"date":1663,"orig":"2. Joh. v. 1. daß es euch wolgehe/ und ihr geſund ſeyd.","norm":"2. Joh. v. 1. dass es euch wolgehe / und ihr gesund seid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6717000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18929,"date":1663,"orig":"3. Joh an. v. 2. daß eure Ehe ehrlich/ und euer Ehbett unbefleckt gehalten werde.","norm":"3. Joh an. v. 2. dass eure Ehe ehrlich / und euer Ehbett unbefleckt gehalten werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.545599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18930,"date":1663,"orig":"Heb. 13. v. 4. und keines von ſeiner Luſt zum Boͤſen gereitzet werde.","norm":"Heb. 13. v. 4. und keines von seiner Lust zum Bösen gereizt werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.444900035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18931,"date":1663,"orig":"Jacob.","norm":"Jacob.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ceb","lang_de":0,"norm_lmscore":3.439199924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18932,"date":1663,"orig":"1. v. 14.","norm":"1. v. 14.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"sk","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":4.253300189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18933,"date":1663,"orig":"Sondern daß euch GOtt behuͤte ohne Fehl/ und ſtelle euch vor das Angeſicht ſeiner Herrligkeit unſtraͤflich mit Freuden. Epiſt. Jud. verſ. 24. Summa ich wuͤnſche euch mit den letzten Worten der Offenbarung Johannis/ ja mit den letzten Worten der gantzen H. Schrifft/ daß die Gnade unſers HErꝛn JESU Chriſti ſey mit euch allen/ AMEN.","norm":"Sondern dass euch Gott behüte ohne Fehl / und stelle euch vor das Angesicht seiner Herrlichkeit unsträflich mit Freuden . Epist. Jud. vers. 24. Summa ich wünsche euch mit den letzten Worten der Offenbarung Johannis / ja mit den letzten Worten der ganzen H. Schrift / dass die Gnade unseres Herrn Jesu Christi sei mit euch allen / AMEN.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.659599781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18934,"date":1663,"orig":"Wer Euch zu Ehren auff eurem hochzeitlichen Ehren-Tag erſchienen iſt/ der ſprech auch von Hertzen/ AMEN.","norm":"Wer Euch zu Ehren auf eurem hochzeitlichen Ehrentag erschienen ist / der spreche auch von Herzen / AMEN.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.964099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18935,"date":1663,"orig":"T. SCHUPPIUS.","norm":"T. SCHUPPIUS.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"lt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.083799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18936,"date":1663,"orig":"Luſtiger und anmuhtiger DISCURS, Von Der eingebildeten Academiſcher Hoheit und Reputation eines unvorſichtigen Studentens.","norm":"Lustiger und anmutiger DISCURS, von der eingebildeten akademischer Hoheit und Reputation eines unvorsichtigen Studenten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.790299892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18937,"date":1663,"orig":"JCh wil anjetzo beſchreiben/ was ich geſtrige Nacht geſehen und gehoͤret.","norm":"Ich will jetzt beschreiben / was ich gestrige Nacht gesehen und gehöret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.53980016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18938,"date":1663,"orig":"Ein mercklicher Traum und der in den vorigen Zeiten nicht erhoͤret worden/ hat mein Gemuͤhte gantz beſtuͤrtzet und eingenommen.","norm":"Ein merklicher Traum und der in den vorigen Zeiten nicht erhöret worden / hat mein Gemühte ganz bestürzet und eingenommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.46560001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18939,"date":1663,"orig":"Hier hilffet kein Verſuͤhnen/ kein Flehen/ kein Bitten/ es hilffet weder Waſſer noch Feuer.","norm":"Hier hilft kein Versühnen / kein Flehen / kein Bitten / es hilft weder Wasser noch Feuer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.638500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18940,"date":1663,"orig":"Jch muß gleichwol auff den Klapper-Marck gehen/ und alldar vernehmen was Herꝛ Hans urtheile und fuͤr einen Außſchlag gebe/ damit ich allein wiſſe/ wie hoch ich dem Mercurio verbunden/ der mir bey hoher Straffe verbotten/ daß ich ja nicht ſchweigen ſolte.","norm":"Ich muss gleichwohl auf den Klapper-Mark gehen / und allda vernehmen was Herr Hans urteile und für einen Ausschlag gebe / damit ich allein wisse / wie hoch ich dem Mercurio verbunden / der mir bei hoher Strafe verboten / dass ich ja nicht schweigen sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.554100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18941,"date":1663,"orig":"Die Haut ſchuͤttert mir wegen groſſer Furcht dieſes Goͤtzen-Bildes; und nach deme ich mich auß den Federn gemachet hatte; ergrieffe ich die Schreibfeder.","norm":"Die Haut schüttert mir wegen großer Furcht dieses Götzenbildes; und nach dem ich mich aus den Federn gemacht hatte; ergriffe ich die Schreibfeder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.092299938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18942,"date":1663,"orig":"Es waͤre eben um die Zeit/ da die erſte Ruhe denen muͤhſeligen ſterblichen Menſchen von den Goͤttern gegoͤnnet/ und ſie als mit einem koͤſtlichen Geſchencke darmit verſehen werden.","norm":"Es wäre eben um die Zeit / da die erste Ruhe denen mühseligen sterblichen Menschen von den Göttern gegönnt / und sie als mit einem köstlichen Geschenke damit versehen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.240399837493896} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18943,"date":1663,"orig":"Jhr muͤſſet wiſſen/ daß ich Raums und Platzes genung hatte zutraͤumen.","norm":"Ihr müsset wissen / dass ich Raums und Platzes genug hatte zuträumen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.89169979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18944,"date":1663,"orig":"Es hatte die liebliche Ruhe mich kaum eingenommen/ uñ nach dem ich gleichſam von dem Leibe befreyet/ ſchwingete ich meinen Geiſt ſehr hoch in die Hoͤhe/ da erblickte ich ſo fort einen alten Greiſen von den Goͤttern/ der aͤlter war als Saturnus ſelbſten/ den die Bauren den Kinderfreſſer nennen.","norm":"Es hatte die liebliche Ruhe mich kaum eingenommen / und nach dem ich gleichsam von dem Leibe befreiet / schwinget ich meinen Geist sehr hoch in die Höhe / da erblickte ich so fort einen alten Greisen von den Göttern / der älter war als Saturnus selbst / den die Bauern den Kinderfresser nennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.801000118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18945,"date":1663,"orig":"Der redete weder Griechiſch noch Lateiniſch/ ſondern durch ein Miſch Maſch:","norm":"Der redete weder Griechisch noch Lateinisch / sondern durch ein Misch Masch:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.689000129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18946,"date":1663,"orig":"doch hieſſe er mich hinzu treten/ und ſchwaͤtzete mir einen hauffen/ ich weis nicht was/ von der neuen Welt:","norm":"doch hieße er mich hinzutreten / und schwätzte mir einen Haufen / ich weiß nicht was / von der neuen Welt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.661499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18947,"date":1663,"orig":"Jch ſtreckete mich ziemlich und baumete mich uff/ als der ich ohn das gerne was neues hoͤꝛe/ und ward duꝛch ſolchen freundlichẽ Befehl nur deſto kecker.","norm":"Ich streckte mich ziemlich und baumte mich auf / als der ich ohne das gerne was Neues höre / und wurde durch solchen freundlichen Befehl nur desto kecker.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.517199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18948,"date":1663,"orig":"Und dieſes war der Vater Schlaff.","norm":"Und dieses war der Vater Schlaf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.336599826812744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18949,"date":1663,"orig":"Jch folgete/ und der ergriff mich bey der Hand/ und fuͤhrete mich/ ich weiß nicht wohin.","norm":"Ich folgte / und der ergriff mich bei der Hand / und führte mich / ich weiß nicht wohin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.993900060653686} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18950,"date":1663,"orig":"Nach dem ich nun von dem entlediget/ ſiehe da/ ſagte er/ da haſtu den Menippum den hoͤlliſchen Heerfuͤhrer.","norm":"Nachdem ich nun von dem entlediget / siehe da / sagte er / da hast du den Menippum den höllischen Heerführer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.430300235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18951,"date":1663,"orig":"Jch gruͤſſete den Alten; und war ſo viel kuͤhner/ weil ich eines Philoſophi Bart und Mantel ſahe.","norm":"Ich grüßte den Alten; und war so viel kühner / weil ich eines Philosophie Bart und Mantel sah.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.095600128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18952,"date":1663,"orig":"Der aber/ nach dem er die Augenbranen ziemlich zuſammen gezogen/ redet wenig und repetirte offters:","norm":"Der aber / nach dem er die Augenbrauen ziemlich zusammen gezogen / redet wenig und repetierte öfters:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.052599906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18953,"date":1663,"orig":"BITE MEDECOM.","norm":"BITE MEDECOM.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"pt","lang_de":0,"norm_lmscore":8.149800300598145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18954,"date":1663,"orig":"Jch aber/ als der ich kaͤlter als der Frantzoͤſich Winter war/ meinete dieſes einige/ daß er mich ihme hieſſe folgen/ und fragte ohne einigen Verzug/ wo er mich hinfuͤhrete?","norm":"Ich aber / als der ich kälter als der Französisch Winter war / meinte dieses einige / dass er mich ihm hieße folgen / und fragte ohne einigen Verzug / wo er mich hinführte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.534900188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18955,"date":1663,"orig":"Der fieng an viel zu reden und zu plaudern von des Epicuri neben- oder untern Welt/ allwo die Geiſter oder Seelen der vortreflichen Helden ſich uffhalten und verwahret ſind/ welche den/ weilen ſie nunmehr witziger gemachet worden/ cenſiren und urtheilen/ ſie auch mit groſſem Zorn und Eyfer von der ſterblichen Menſchen Thor- und Verwegenheit.","norm":"Der fing an viel zu reden und zu plaudern von des Epicure neben- oder unteren Welt / wo die Geister oder Seelen der vortrefflichen Helden sich aufhalten und verwahret sind / welche den / weilen sie nunmehr witziger gemacht worden / zensieren und urteilen / sie auch mit großem Zorn und Eifer von der sterblichen Menschen Thor- und Verwegenheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.084199905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18956,"date":1663,"orig":"Jch aber furchte mich uͤberauß ſehr graͤßlich vor dem hoͤlliſchen Richter Æaco, denn ich hatte gehoͤret/ wie er kuͤrtzlich gar hart und unbarmhertzig etliche Abgeſtorbene verurtheilet haͤtte.","norm":"Ich aber furchte mich überaus sehr grässlich vor dem höllischen Richter Aeaco, denn ich hatte gehöret / wie er kürzlich gar hart und unbarmherzig etliche Abgestorbene verurteilet hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.005799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18957,"date":1663,"orig":"Biß mir ſolche Furcht benommen der Menippus, der ſagte zu mir/ du wirſt durch einen vortheilhafften und kurtzen Weg zu der geheimen Rahtſtuben vortreflicher Maͤnner kommen und gefuͤhret werden/ deren Namen man in keinem Namen-Buch oder Lexico zu erlernen noͤtig habe/ ſo gar in friſchen Angedencken ſind ſie und reden noch immerzu nichts als nur von derſelben andern Welt.","norm":"Bis mir solche Furcht benommen der Menippus, der sagte zu mir / du wirst durch einen vorteilhaften und kurzen Weg zu der geheimen Ratstuben vortrefflicher Männer kommen und geführt werden / deren Namen man in keinem Namen-Buch oder Lexico zu erlernen nötig habe / so gar in frischen Angedenken sind sie und reden noch immerzu nichts als nur von derselben anderen Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.673299789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18958,"date":1663,"orig":"Und in dem er dieſes redete/ riß er mich zugleich/ als ich nur ein klein wenig mich ſaͤumete und bey mir anſtunde/ dahin zu des beſagten Gemachs Vorthuͤr; und als er einen herauß geruffen/ da habt ihr/ ſagte er/ einen naßweiſen Studir-Knecht/ euch wil es obliegen daß ihr ſehet und pruͤffet was hinter ihme ſeye.","norm":"Und in dem er dieses redete / riss er mich zugleich / als ich nur ein klein wenig mich säumte und bei mir anstünde / dahin zu des besagten Gemachs Vortür; und als er einen herausgerufen / da habt ihr / sagte er / einen naßweisen Studier-Knecht / euch will es obliegen dass ihr sehet und prüfet was hinter ihm sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.478300094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18959,"date":1663,"orig":"Den Eraſmum erkante ich auß dem Geſichte/ und wurde ſo viel gewiſſer/ in deme ich etwas von den Sitten ihn reden hoͤrete.","norm":"Den Erasmum erkannte ich aus dem Gesichte / und wurde so viel gewisser / in dem ich etwas von den Sitten ihn reden hörte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.246699810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18960,"date":1663,"orig":"Jch folgete den gleich der mich fuͤhrete:","norm":"Ich folgte den gleich der mich führte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.177499771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18961,"date":1663,"orig":"Es wurde allenthalben ein groſſes Geſchrey und Gedoͤß gehoͤret/ derer die von wichtigen Sachen redeten und rahtſchlagten.","norm":"Es wurde allenthalben ein großes Geschrei und Gedöß gehöret / derer die von wichtigen Sachen redeten und ratschlagten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.389100074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18962,"date":1663,"orig":"Aber von Stund an/ ſchwiegen ſie alle und wurde alles gantz ſtille.","norm":"Aber von Stunde an / schwiegen sie alle und wurde alles ganz stille.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.624800205230713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18963,"date":1663,"orig":"Da erſahe ich die Philippos, Politianos, Scaligeros, Lipſios, Douſas, Gruteros; und daß ich nicht alle Gelehrte/ die in der vorigen Zeit gelebet haben/ erzehle/ derer etliche die geſtalt und poſtur hatten/ als die etwan Leſen und Lehren; etliche traurig und ſehr ernſthafft/ andere als laͤchelten ſie und ſchmuntzelten.","norm":"Da ersah ich die Philippos, Politianos, Scaligeros, Lipsios, Dousas, Gruteros; und dass ich nicht alle Gelehrte / die in der vorigen Zeit gelebt haben / erzähle / derer etliche die Gestalt und Postur hatten / als die etwan Lesen und Lehren; etliche traurig und sehr ernsthaft / andere als lächelten sie und schmunzelten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.400000095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18964,"date":1663,"orig":"Als ſich der Eraſmus zu dem Julio der Zeiten Monſterer verfuͤgete/ ſagte er/ wir wollen heute andere fragen und Gezaͤnck beyſeiten ſetzen/ was mich belanget/ weis ich nicht/ welcher Parthey recht zugeben ſeye.","norm":"Als sich der Erasmus zu dem Julio der Zeiten Monsterer verfügte / sagte er / wir wollen heute andere fragen und Gezänk beiseite setzen / was mich belanget / weiß ich nicht / welcher Partei recht zugeben sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.054500102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18965,"date":1663,"orig":"Man hat ſich lange gekappelt und gezerret und viel vergebliche Scheltwort abgeben.","norm":"Man hat sich lange gekoppelt und gezerrt und viel vergebliche Scheltwort abgeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.743500232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18966,"date":1663,"orig":"Das iſt nicht das Auffnehmen Heyl und Befoͤrderung der Freyen Kuͤnſte.","norm":"Das ist nicht das Aufnehmen Heil und Beförderung der Freien Künste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.12060022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18967,"date":1663,"orig":"Julius aber als etwas hitziger ſagte:","norm":"Julius aber als etwas hitziger sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.690299987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18968,"date":1663,"orig":"Dieſes Gezaͤncke hat kein Ende/ und ſtehet man allenthalben eiteler verwegener Leute bloſſe Schwerdier.","norm":"Dieses Gezänke hat kein Ende / und steht man allenthalben Eiteler verwegener Leute bloße Schwerdier.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.240200042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18969,"date":1663,"orig":"Die nur in die Buͤcher gegucket haben und etwas wiſſen zu diſputiren, ſchelten und keufen ſich/ wann man es eigentlich beſihet/ iſt es um des Eſels ſeinen Schatten zuthun.","norm":"Die nur in die Bücher geguckt haben und etwas wissen zu disputieren, schelten und kaufen sich / wann man es eigentlich besehet / ist es um des Esels seinen Schatten zutun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.224400043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18970,"date":1663,"orig":"Unterdeſſen haben wir nichts als Verdruß und Unluſt/ es iſt aber die Wolfahrt der freyen Studien und Wiſſenſchafften der Geſtalt zu erhalten/ daß wir die meiſten Schedas und Schrifften als unzeitige Geburten verwerffen und abſchaffen.","norm":"Unterdessen haben wir nichts als Verdruss und Unlust / es ist aber die Wohlfahrt der freien Studien und Wissenschaften der Gestalt zu erhalten / dass wir die meisten Schedas und Schriften als unzeitige Geburten verwerfen und abschaffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.98829984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18971,"date":1663,"orig":"Dieſes wurde alſo ihres Theils verhandelt.","norm":"Dieses wurde also ihres Teils verhandelt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.243900299072266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18972,"date":1663,"orig":"Aber ich der ich halb erſtorben und gantz verbaſt redete bey mir ſelber/ ach wolte Gott/ daß dieſe Richter zu unſerer Zeit lebeten/ da die Buchfuͤhrer von grober ungeſchmackter Leute Streit und Zanck leben und die Kuͤchen von ſpicken!","norm":"Aber ich der ich halb erstorben und ganz Bast redete bei mir selber / ach wollte Gott / dass diese Richter zu unserer Zeit lebten / da die Buchführer von grober ungeschmackter Leute Streit und Zank leben und die Küchen von spicken!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.262700080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18973,"date":1663,"orig":"Man wuͤrde nicht ſo viel klagens hoͤren von dem Goͤttlich verhaͤngeten Untergang gelaͤhrter Gemuͤhter.","norm":"Man würde nicht so viel Klagens hören von dem Göttlich verhängten Untergang gelehrter Gemüter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7795000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18974,"date":1663,"orig":"Wo ſind diejenige Geburten/ denen ſo vortrefliche Helden das Leben geben?","norm":"Wo sind diejenige Geburten / denen so vortreffliche Helden das Leben geben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.625699996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18975,"date":1663,"orig":"Sind ſie nicht vom Schimmel/ von Motten und Wuͤrmen gantz geſchabet und zerfreſſen?","norm":"Sind sie nicht vom Schimmel / von Motten und Würmern ganz geschabt und zerfressen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.781499862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18976,"date":1663,"orig":"Sind ſie nicht heufferiger in den Gewuͤrtz-Kraͤmen/ als in anſehnlichen Buchlaͤden.","norm":"Sind sie nicht heufferiger in den Gewürtz-Krämen / als in ansehnlichen Buchläden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.089000225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18977,"date":1663,"orig":"Aber dieſe Gezaͤncke haben einen groſſen Nachtruck/ ſie haben anſehnliche Titul und Uberſchrifften/ glaͤntzen und haben einen groſſen Schein","norm":"Aber diese Gezänke haben einen großen Nachtruck / sie haben ansehnliche Titel und Überschriften / glänzen und haben einen großen Schein","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.664700031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18978,"date":1663,"orig":"Neulicher Zeit hatte einer den andern mit dem Nachtgeſchirꝛ verehret und gebadet/ da ſind gleich beyderſeits Schrifften und Buͤcher gefertiget worden.","norm":"Neulicher Zeit hatte einer den anderen mit dem Nachtgeschirr verehret und gebadet / da sind gleich beiderseits Schriften und Bücher gefertigt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.544099807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18979,"date":1663,"orig":"Daß aber die Freyen Kuͤnſte und Studien dergeſtalt tractiret und mit ſo abſcheulichen Namen verunehret werden/ wer ſolte wol dieſes nicht ſchmertzlich beſeufftzen und vernichten?","norm":"Dass aber die Freien Künste und Studien dergestalt traktiert und mit so abscheulichen Namen verunehret werden / wer sollte wohl dieses nicht schmerzlich beseufzen und vernichten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.939000129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18980,"date":1663,"orig":"Jn dem ich in ſolchen hitzigen Gedancken/ kompt der Menippus mit greulichem Geſichte und facklenden Augen/ und ſagte/ wir haben lange Friede gehabt mit einem Menſchen/ der zu Krieg und Unfriede geboren.","norm":"Indem ich in solchen hitzigen Gedanken / kommt der Menippus mit gräulichem Gesichte und fackelnden Augen / und sagte / wir haben lange Friede gehabt mit einem Menschen / der zu Krieg und Unfriede geboren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.050399780273437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18981,"date":1663,"orig":"Nun aber iſt der Scioppius abermal da und weis nicht worauff er umgehet.","norm":"Nun aber ist der Scioppius abermals da und weiß nicht worauf er umgehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.138400077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18982,"date":1663,"orig":"Der Julius Scaliger hoͤrete ungerne von ſeiner Ankunfft/ und ich wolte/ ſagte er/ daß der unverſchaͤmte Menſch einmal auffhoͤrete Unruhe und Ungelegenheit zu machen.","norm":"Der Julius Scaliger hörte ungern von seiner Ankunft / und ich wollte / sagte er / dass der unverschämte Mensch einmal aufhörte Unruhe und Ungelegenheit zu machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.94290018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18983,"date":1663,"orig":"Wir haben ihn ſchon einmal auß unſerer Geſellſchafft verſtoſſen und ihn zu ſeinem vorgeſetzten verwieſen.","norm":"Wir haben ihn schon einmal aus unserer Gesellschaft verstoßen und ihn zu seinem vorgesetzten verwiesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.511499881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18984,"date":1663,"orig":"Dennoch wil er unter und bey uns ſeyn: und wer weis ob er nicht abermalen etwas neues und Verwirꝛung in den freyen Studien vorhat.","norm":"Dennoch will er unter und bei uns sein: und wer weiß ob er nicht abermals etwas Neues und Verwirrung in den freien Studien vorhat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.271900177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18985,"date":1663,"orig":"Jedoch kompt er/ ſo kom er: wenn er nur/ wie er pfleget/ nicht halsſtarrig und zaͤnckiſch/ wann er das verſprechen wird/ wollen wir die Sache anhoͤren.","norm":"Jedoch kommt er / so komme er: wenn er nur / wie er pflegt / nicht halsstarrig und zänkisch / wann er das versprechen wird / wollen wir die Sache anhören.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6880998611450195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18986,"date":1663,"orig":"Menippus fuͤhret den Menſchen hinein: welcher/ als ihme nieder zu ſitzen angedeutet/ ziehet er ein Buch auß dem Sack herfuͤr/ und ſagte/ ob einer diß verſtehe?","norm":"Menippus führt den Menschen hinein: Welcher / als ihm niederzusitzen angedeutet / ziehet er ein Buch aus dem Sack herfür / und sagte / ob einer dies verstehe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.009399890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18987,"date":1663,"orig":"Ein halber Welſch- und Teutſcher hat neulich dieſe unzeitige Geburt gezeuget und an den Tag geben/ nicht ohne ſonderliche Beliebung zweyer leiblichen Gebruͤdere.","norm":"Ein halber Welsch- und Deutscher hat neulich diese unzeitige Geburt gezeugt und an den Tag geben / nicht ohne sonderliche Beliebung zweier leiblichen Gebrüdere.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.12909984588623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18988,"date":1663,"orig":"Leſet und erkennet ihr Gelehrten/ ob auch ein eintziges geſchmacktes Koͤrnlein in einem ſo groſſen Hauffen zu finden?","norm":"Leset und erkennt ihr Gelehrten / ob auch ein einziges geschmacktes Körnlein in einem so großen Haufen zu finden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.929699897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18989,"date":1663,"orig":"Dennoch ſolte uns dieſes zu dnꝛch ſehen kein Veꝛdruß ſeyn/ und ſo vielen ich auß dem Hauptwerck erſehe/ hat es etwas von dem Lateiniſchen Sprin gbronnen in ſich und geſchoͤpffet; Der Jnhalt aber ſchmecket nach dem Teutſchen: Und damit ihr dieſes frech und tollkuͤhnen Menſchens Hochmuth verſtehet/ weis ich nicht/ welchen unſerer Enckeln er anſiehet/ und dieſes ſo verholen/ daß es auch ein jeder Geyer riechen und ſchmecken kan/ auff der Seyten ſtunde der VVorvverius, der/ als er das Buch auß des ſchwaͤtzenden Haͤnden geriſſen/ neulich/ ſagt er/ ich weis nicht was mir auß der gemeinen Rede zukommen.","norm":"Dennoch sollte uns dieses zu dnrch sehen kein Verdruss sein / und so vielen ich aus dem Hauptwerk ersehe / hat es etwas von dem Lateinischen Sprin gbronnen in sich und geschöpft; der Inhalt aber schmecket nach dem Deutschen: Und damit ihr dieses frech und tollkühnen Menschen Hochmut verstehet / weiß ich nicht / welchen unserer Enkeln er ansieht / und dieses so verholen / dass es auch ein jeder Geier riechen und schmecken kann / auf der Seiten stand der Vvorvverius, der / als er das Buch aus des schwätzenden Händen gerissen / neulich / sagt er / ich weiß nicht was mir aus der gemeinen Rede zukommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.516200065612793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18990,"date":1663,"orig":"Jſt nicht Schoppius in einer ſtattlichen und wolbekanten Stadt Ober-Pfarꝛer/ der hier getroffen wird.","norm":"Ist nicht Schoppius in einer stattlichen und wohlbekannten Stadt Ober-Pfarrer / der hier getroffen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.380300045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18991,"date":1663,"orig":"Jch kenn des Menſchen?","norm":"Ich kenne des Menschen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.25409984588623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18992,"date":1663,"orig":"Er iſt uͤberauß ſehr gelehrt/ und uͤber das uͤberauß luſtig und voller Kurtzweil:","norm":"Er ist überaus sehr gelehrt / und über das überaus lustig und voller Kurzweil:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.450900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18993,"date":1663,"orig":"Hingegen aber auch nicht wenig der Mißgunſt und der Leute Haß unterworffen.","norm":"Hingegen aber auch nicht wenig der Missgunst und der Leute Hass unterworfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.355899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18994,"date":1663,"orig":"Schoppius bejahete ſolches/ und damit ihr wiſſet/ ſagt er/ wie tapffere Haͤnde ein ander geklopffet und gezauſet/ ſo hoͤret auch von den andern/ nemlich vom Scioppio.","norm":"Schoppius bejahte solches / und damit ihr wisset / sagt er / wie tapfere Hände ein ander geklopft und gezaust / so höret auch von den anderen / nämlich vom Scioppio.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.689199924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18995,"date":1663,"orig":"Er iſt auß dem Geſchlecht/ auß welchem einen der Juſtus Lipſius in den Buͤcher-Handel zu knechtiſchen Geſchaͤfften verurtheilt hat/ Buͤcher-Regiſter zu machen/ und Buͤcher zu corrigiren.","norm":"Er ist aus dem Geschlecht / aus welchem einen der Justus Lipsius in den Bücher-Handel zu knechtischen Geschäften verurteilt hat / Bücherregister zu machen / und Bücher zu korrigieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.255499839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18996,"date":1663,"orig":"Dieſen hat er tapffere und treue Dienſte geleiſtet und iſt ſehr Wunder daß er nicht vorlaͤngſten und zwar nicht ohne ſondere Ergetzligkeit/ den Kindern das A. B. C. lehret/ jedoch iſt er ſo ſchlecht nicht/ und ſehet nur den Titul an/ wie alles ſo wol an einander!","norm":"Diesen hat er tapfere und treue Dienste geleistet und ist sehr Wunder dass er nicht vorlangsten und zwar nicht ohne sondere Ergötzlichkeit / den Kindern das A. B. C. lehrt / jedoch ist er so schlecht nicht / und sehet nur den Titel an / wie alles so wohl aneinander!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.240300178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18997,"date":1663,"orig":"Dieſes hatte den Iſaac Cauſabonum, der ſonſt ein ſitſamer und freundlicher Mann/ in etwas auffgebracht/ der ſagte/ wenn dieſes eine neue Art iſt zu ſchreiben/ ſo vergoͤnnet uns daruͤber zu urtheilen.","norm":"Dieses hatte den Isaac Causabonum, der sonst ein sittsamer und freundlicher Mann / in etwas aufgebracht / der sagte / wenn dieses eine neue Art ist zu schreiben / so vergönnet uns darüber zu urteilen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.361800193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18998,"date":1663,"orig":"Doch mit eurem guten Willen/ und daß es keinem zu Nachtheil gereiche.","norm":"Doch mit eurem guten Willen / und dass es keinem zu Nachteil gereiche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.873000144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":18999,"date":1663,"orig":"Jhr wiſſet daß ich vor dieſem die Muͤhewaltung uͤber mich genommen habe/ beyderley Saturam zu verbeſſern und zu erleutern/ und nahm alſo von dem VVorvverio, der es gutwillig zulieſſe/ das Buch/ und als er erſahe/ daß es weder Kopff noch Schwantz hatte/ wuͤnſchte er ihm alle S. Vetin.","norm":"Ihr wisset dass ich vor diesem die Mühewaltung über mich genommen habe / beiderlei Saturam zu verbessern und zu erläutern / und nahm also von dem Vvorvverio, der es gutwillig zuließe / das Buch / und als er ersah / dass es weder Kopf noch Schwanz hatte / wünschte er ihm alle S. Vetin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.644000053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19000,"date":1663,"orig":"Welches als es der Lipſius erhoͤrete/ erinnerte er den Dou ſam als necht anſitzenden/ daß auch er einer Cenſur des neuen Buchs ſich unternehmen wolte.","norm":"Welches als es der Lipsius erhörte / erinnerte er den Dou sam als nacht ansitzenden / dass auch er einer Zensur des neuen Buchs sich unternehmen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.885799884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19001,"date":1663,"orig":"Und hielte auß ſolcher Entruͤſtung ſeines guten Freundes dafuͤr/ daß auch er billicher Urſache haben moͤchte zu zuͤrnen.","norm":"Und hielte aus solcher Entrüstung seines guten Freundes dafür / dass auch er billiger Ursache haben möchte zu zürnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.969299793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19002,"date":1663,"orig":"So balden als er des Buches Copey bekommen/ theileter ſolches mit dem Douſa, bald lachete er/ bald runtzelte er die Stirn/ und ſagte/ O du Block/ O du Stock! und habet ihr redliche Leute ſolches leſen koͤnnen oder moͤgen?","norm":"So bald als er des Buches Kopie bekommen / Teiletter solches mit dem Dose, bald lachte er / bald runzelte er die Stirn / und sagte / O du Block / O du Stock! und habet ihr redliche Leute solches lesen können oder mögen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.985300064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19003,"date":1663,"orig":"Jch vermaledeyte allen Jnhalt dieſes Buchs/ wenn ich Teutſchland nicht beſuchet und durchwandert und zugleich derſelben Sitten und Sprachen erlernet haͤtte.","norm":"Ich vermaledeite allen Inhalt dieses Buchs / wenn ich Deutschland nicht besuchet und durchwandert und zugleich derselben Sitten und Sprachen erlernet hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.866099834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19004,"date":1663,"orig":"Denn ſolte dieſes Buch etwas rechtes von der rechten Lateiniſchen Sprachen oder ſonſten etwas Roͤmiſches in ſich haben?","norm":"Denn sollte dieses Buch etwas rechtes von der rechten lateinischen Sprachen oder sonsten etwas Römisches in sich haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4542999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19005,"date":1663,"orig":"Alſo/ daß ſo viel ihrer ſehen kan/ mich deuchtet/ iſt es in ſolchen Ruff/ daß ſolche elende Chartecken nicht wuͤrdig noch werth/ daß ſie in einem ſolchem Orte auffgehoben werden/ da die vollen Waͤnſte ihre groſſe Magenwuͤrſt außzuleeren pflegen.","norm":"Also / dass so viel ihrer sehen kann / mich deichtet / ist es in solchen Ruf / dass solche elende Chartecken nicht würdig noch wert / dass sie in einem solchem Orte aufgehoben werden / da die vollen Wänste ihre große Magenwürste auszuleeren pflegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.706900119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19006,"date":1663,"orig":"Zwar es iſt mein Muhtmaſſen und Urtheil von Europa allzu wahr geweſen; doch gebe es Unruhe/ das ich ſchier geklaget/ daß die Studien hier und dort verſtoſſen/ und als er offters in das Buch ſahe/ haͤtte es nit weit gefehlet/ daß er es in Stuͤcken zerꝛiſſen und in die Lufft geworffen haͤtte.","norm":"Zwar es ist mein Mutmassen und Urteil von Europa allzu wahr gewesen; doch gebe es Unruhe / das ich schier geklagt / dass die Studien hier und dort verstoßen / und als er öfters in das Buch sah / hätte es nicht weit gefehlt / dass er es in Stücken zerrissen und in die Luft geworfen hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.133600234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19007,"date":1663,"orig":"Aber er fuͤrchte ſich vor den greulichen Zorn des Scioppii, der jetzt gantz erhitzet war von den groſſen Worten und Begierde der Urtheil.","norm":"Aber er fürchte sich vor den gräulichen Zorn des Scioppii, der jetzt ganz erhitzet war von den großen Worten und Begierde der Urteil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.03879976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19008,"date":1663,"orig":"Welche daß ſie nicht ordentlich gegeben und ertheilet woͤrden/ war deſſen Urſach die groſſe Begieꝛligkeit eines jedwedern/ die da begierig die Sache recht zu erforſchen und zu ergruͤnden.","norm":"Welche dass sie nicht ordentlich gegeben und erteilet worden / war dessen Ursache die große Begierligkeit eines jedweden / die da begierig die Sache recht zu erforschen und zu ergründen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.208499908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19009,"date":1663,"orig":"Dieſes als es der Eraſmus vernommen/ ruffete er einen Namens Lucium herbey/ und trug deme auff das Buch zu leſen.","norm":"Dieses als es der Erasmus vernommen / Ruffete er einen Namens Lucium herbei / und trug dem auf das Buch zu lesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.388199806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19010,"date":1663,"orig":"Dieſer war nur ein gemeiner Kerl/ und war in das Collegium zu leſen und zu ſchreiben wann es die Noth erforderte/ auff und angenommen/ da der den Titul oder Uberſchrifft DE REPUTATIONE zu leſen anfieng/ alsbalden biſſen ſie die Zaͤhne zuſammen/ ſtunden auff/ etliche aber wolten gar hinweg und darvon gehen; Einer/ ich weis nicht wer auß den aͤlteſten:","norm":"Dieser war nur ein gemeiner Kerl / und war in das Kollegium zu lesen und zu schreiben wann es die Not erforderte / auf und angenommen / da der den Titel oder Überschrift DE Reputation zu lesen anfing / alsbald bissen sie die Zähne zusammen / standen auf / etliche aber wollten gar hinweg und davon gehen; Einer / ich weiß nicht wer aus den ältesten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.210000038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19011,"date":1663,"orig":"iſt dieſes der Anfang/ Uberſchrifft und Jnhalt dieſes Buchs?","norm":"ist dieses der Anfang / Überschrift und Inhalt dieses Buchs?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.619900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19012,"date":1663,"orig":"Es iſt warlich wol gegeben/ und nach der Regel und Richtſchnur der Uberſchrifften/ die da deutlich und vermuhtlich ſein ſollen.","norm":"Es ist wahrlich wohl gegeben / und nach der Regel und Richtschnur der Überschriften / die da deutlich und vermutlich sein sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.091400146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19013,"date":1663,"orig":"Was iſt das fuͤr eine Mißgeburt REPUTATIO?","norm":"Was ist das für eine Missgeburt REPUTATIO?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.52400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19014,"date":1663,"orig":"Sollen wir ſie dem Varroni oder Verrio Flacco, dem Feſto aut Nonio denen vortreflichen Roͤmiſchen Feld-Obriſten und andern vornehmen Leuten zu ſchicken.","norm":"Sollen wir sie dem Varroni oder Verrio Flacco, dem Festo aut Nonio denen vortrefflichen Römischen Feldobristen und anderen vornehmen Leuten zu schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.212600231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19015,"date":1663,"orig":"Wiewohlen ſie auch ſelbſten ſehr klagen/ daß faſt nichts mehr vollkommenes oder unverfaͤlſchtes ſeye in ihren Namen- oder Woͤrt-Buͤchern.","norm":"Wiewohlen sie auch selbst sehr klagen / dass fast nichts mehr Vollkommenes oder unverfälschtes sei in ihren Namen- oder Wört-Büchern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.406400203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19016,"date":1663,"orig":"Hierauff ſagte Scaliger, mein Sohn und du Mercere, erinnert ihr euch nie nicht dieſer abſcheulichen und gehaͤſſigen Worte/ da doch einer dem Varroni und Feſto, der ander dem Nonio die Naſe geruͤmpffet hat.","norm":"Hierauf sagte Scaliger, mein Sohn und du Mercere, erinnert ihr euch nie nicht dieser abscheulichen und gehässigen Worte / da doch einer dem Varroni und Festo, der ander dem Nonio die Nase gerümpft hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4461002349853525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19017,"date":1663,"orig":"Gewißlich dieſe unverſchaͤmte Neuling moͤgen immerhin zum Ergernuͤß und boͤſen Exempel reden: und es moͤchte ihnẽ frey ſtehen/ daß eine jedwedere Rede neue Farbe an ſich nehme und anthue:","norm":"Gewisslich diese unverschämte Neuling mögen immerhin zum Ärgernis und bösen Exempel reden: und es möchte ihnen frei stehen / dass eine jedweder Rede neue Farbe an sich nehme und Andy:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.471199989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19018,"date":1663,"orig":"Wir muͤſſen gleichwol zur Mittags Mahlzeit gehen/ nach dem wir von ſo ſuͤſſen Meth beſchenckt worden.","norm":"Wir müssen gleichwohl zur Mittags Mahlzeit gehen / nach dem wir von so süßen Met beschenkt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.619800090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19019,"date":1663,"orig":"Und als der Lucius fortfuhre und ſelbe Reputationem beſchriebe durch den Namen Studioſi INCONSIDERATI.","norm":"Und als der Lucius fortführe und selbe Reputationem beschriebe durch den Namen Studiosi INCONSIDERATI.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.891900062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19020,"date":1663,"orig":"Eben der ſagte:","norm":"Eben der sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.208799839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19021,"date":1663,"orig":"Es ſolte hier etwas folgen von den greulich verderbten und gantz umgekehrten Sitten der Univerſitaͤten/ und wo es euch/ ihr lieben Bruͤder/ nicht mißfelt/ werdet ihr hoͤren wunderliche und ſeltzame Veraͤnderung der vorigen Zeiten.","norm":"Es sollte hier etwas folgen von den gräulich verderbten und ganz umgekehrten Sitten der Universitäten / und wo es euch / ihr lieben Brüder / nicht missfällt / werdet ihr hören wunderliche und seltsame Veränderung der vorigen Zeiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.422399997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19022,"date":1663,"orig":"Aber huͤtet euch/ daß ihr dem Schwaͤtzer und halbgelehrten Menſchen nicht alles glaubet.","norm":"Aber hütet euch / dass ihr dem Schwätzer und halbgelehrten Menschen nicht alles glaubet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.613699913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19023,"date":1663,"orig":"Unterdeſſen wil ich alles fleiſſig durchſuchen/ und will euch von allen dem/ was ich in warhaffte Erkundigung bringen werde/ Bericht erſtatten.","norm":"Unterdessen will ich alles fleißig durchsuchen / und will euch von allen dem / was ich in wahrhafte Erkundigung bringen werde / Bericht erstatten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.204599857330322} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19024,"date":1663,"orig":"Dieſer Raht ward beliebet/ wiewol der Scioppius nicht wenig entgegen war: ſeinem Enckel aber/ wie ſich es geziemete/ gefiel es ſehr wol/ und der vielmehr auff allerley Mittel und Wege/ auch Feuer und Schwefel bedacht war/ wie ſolches heyloſes Buch moͤchte vertilget und abgeſchaffet werden.","norm":"Dieser Rat wurde beliebet / wiewohl der Scioppius nicht wenig entgegen war: Seinem Enkel aber / wie sich es geziemte / gefiel es sehr wohl / und der vielmehr auf allerlei Mittel und Wege / auch Feuer und Schwefel bedacht war / wie solches heilloses Buch möchte vertilget und abgeschafft werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.17549991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19025,"date":1663,"orig":"Doch hat man dem geziemenden Vorhaben Folge geleiſtet; und indeme er das was er verſprochen zuverꝛichten angriffe: wurde allenthalben eine groſſe Stille und groſſes warten auff Hoffnung/ biß daß der Cenſor von dem Leſen muͤde und wie es ſchiene/ ſehr zornig das verdrießliche Buch auß den Haͤnden geſchlagen: und damit ihr wiſſet/ ſagt er/ was mich ſo ſehr verdrieſſe/ daß ich dieſen Menſchen nicht der Gebuͤhr nach hier in euerer Seſſion vorgeſtellet/ iſt das ich einem Ankoͤmling und in unſerer Verſamlunge Frembden willfahren woͤllen.","norm":"Doch hat man dem geziemenden Vorhaben Folge geleistet; und indem er das was er versprochen zuverrichten angriffe: wurde allenthalben eine große Stille und großes warten auf Hoffnung / bis dass der Zensor von dem Lesen müde und wie es schiene / sehr zornig das verdrießliche Buch aus den Händen geschlagen: und damit ihr wisset / sagt er / was mich so sehr verdrieße / dass ich diesen Menschen nicht der Gebühr nach hier in eurer Session vorgestellt / ist das ich einem Ankömmling und in unserer Versammlung fremden willfahren wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.321400165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19026,"date":1663,"orig":"Jch aber hielte dafuͤr daß mir dieſes als eine Vorꝛichtung auffgetragen waͤre/ damit ich das jenige was etwan nicht zum beſten außgearbeitet waͤre/ beobachten ſolte.","norm":"Ich aber hielte dafür dass mir dieses als eine Vorrichtung aufgetragen wäre / damit ich dasjenige was etwan nicht zum besten ausgearbeitet wäre / beobachten sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.234000205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19027,"date":1663,"orig":"Man mag oder woͤlle mich auch nur fuͤr halb gelehret halten/ wil ich doch vielmehr lieber den zehenden Theil deß Herculis ſeiner Arbeit uͤber mich nehmen/ als dieſe Laſt.","norm":"Man mag oder wolle mich auch nur für halb gelehrt halten / will ich doch vielmehr lieber den zehnten Teil des Herculis seiner Arbeit über mich nehmen / als diese Last.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.799900054931641} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19028,"date":1663,"orig":"Dann wie raͤumet ſich doch der Anfang zu dieſem Buche! ſolte man nicht weniger lachen; als wann ein Mahler einen Pferdskopff auff eine menſchliche Bruſt mahlete/ und deme allerhand Farben anſtriche.","norm":"Dann wie räumet sich doch der Anfang zu diesem Buche! sollte man nicht weniger lachen; als wann ein Maler einen Pferdskopf auf eine menschliche Brust malte / und dem allerhand Farben anstriche.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.26609992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19029,"date":1663,"orig":"Das were ja ein greulicher entlehnter Wortverſtand/ der nicht ſachte ſondern auff einmal mit groſſem Ungeſtuͤmm uͤber einen hauffen fallen muͤſte.","norm":"Das wäre ja ein gräulicher entlehnter Wortverstand / der nicht sachte sondern auf einmal mit großem Ungestüm über einen Haufen fallen müsste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.174600124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19030,"date":1663,"orig":"Es werden auff denen Univerſitaͤten groſſe Laſten zuſammen geſchrieben/ die werden daſelbſt durchleſen/ und von darauß werden ſie in alle Welt/ Ort und Ecken verſchicket.","norm":"Es werden auf denen Universitäten große Lasten zusammengeschrieben / die werden daselbst durchlesen / und von daraus werden sie in alle Welt / Ort und Ecken verschicket.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.958600044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19031,"date":1663,"orig":"Worzu dienen ſie?","norm":"Wozu dienen sie?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.952899932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19032,"date":1663,"orig":"Worzu nutzet ſolche groſſe Ruͤſtunge der Waffen/ die ſo fort das Gehoͤr der Menſchen einnehmen?","norm":"Wozu nutzet solche große Rüstung der Waffen / die so fort das Gehör der Menschen einnehmen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.470799922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19033,"date":1663,"orig":"wir wiſſen wol daß die Diana geharniſcht/ und daß die Studien ſeyn gleichſam ein Krieg oder Scharmuͤtzel ohne Blut.","norm":"wir wissen wohl dass die Diana geharnischt / und dass die Studien sein gleichsam ein Krieg oder Scharmützel ohne Blut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.000500202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19034,"date":1663,"orig":"Dieſes aber alles miteinander iſt nichtes zu achten noch zu rechnen gegen das Wort (oder vielmehr Laſter) Reputation.","norm":"Dieses aber alles miteinander ist nichts zu achten noch zu rechnen gegen das Wort (oder vielmehr Laster) Reputation.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.024199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19035,"date":1663,"orig":"Deſſen verwundere ich mich aber/ daß welchen ſie alſo vorwerts feindlich anbacket/ faͤllet ſie/ weiß nicht/ welchen Feind mit offenem Geſchoß an.","norm":"Dessen verwundere ich mich aber / dass welchen sie also vorwärts feindlich anbacket / fället sie / weiß nicht / welchen Feind mit offenem Geschoss an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.974899768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19036,"date":1663,"orig":"Dieſe iſt die Kriegesſchaar/ welche dir und allen deines gleichen als eine getreue Folgemagd allenthalben und ohnauffhoͤrlich anhanget und anklebet.","norm":"Diese ist die Kriegesschaar / welche dir und allen deines gleichen als eine getreue Folgemagd allenthalben und unaufhörlich anhanget und anklebet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.466100215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19037,"date":1663,"orig":"Es muß dann einer ſeyn/ welchen ſie gleichſam zu durchſpiſſen ihr vorgeſetzet: daß aber ſeiner Meldung vorhergehen ſollen/ ſo kan auch keiner/ die es leſen/ ſolches erhalten.","norm":"Es muss dann einer sein / welchen sie gleichsam zu durchspissen ihr vorgesetzt: dass aber seiner Meldung vorhergehen sollen / so kann auch keiner / die es lesen / solches erhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3480000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19038,"date":1663,"orig":"Dieſes ſind durch das gantze Buch hindurch die Mapalien und Kinderboſſen.","norm":"Dieses sind durch das ganze Buch hindurch die Mapalien und Kinderbossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.156700134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19039,"date":1663,"orig":"Doch wil ich die vornehmſten Capita, ſo viel ich kan/ zuſammen ziehen/ die mit ſolchen abgeſchmackten und ſcheußlichen Worten gezieret ſind/ daß ich mich kaum deß brechens und Gerbens enthalten koͤnnen.","norm":"Doch will ich die vornehmsten Capita, so viel ich kann / zusammen ziehen / die mit solchen abgeschmackten und scheußlichen Worten geziert sind / dass ich mich kaum des Brechens und Gerbens enthalten können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.581999778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19040,"date":1663,"orig":"Er hechlet und ziehet hefftig und grauſam hindurch die groſſe Freyheit auff den Univerſiteten/ die doch in den alten und beſten Zeiten und zwar in Grichenlande viel groͤſſer geweſen iſt.","norm":"Er hechelt und ziehet heftig und grausam hindurch die große Freiheit auf den Universitäten / die doch in den alten und besten Zeiten und zwar in Griechenlande viel größer gewesen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.467899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19041,"date":1663,"orig":"Er tadelt auch etliche Sitten und Gebraͤuche/ ob ſie von ſolchen Wuͤrden ſind/ daß ich ſie erzehle/ weiß ich nicht/ darzu ſind ſie nicht bey allem uͤblich/ auch nicht alle gleich ſchaͤdlich.","norm":"Er tadelt auch etliche Sitten und Gebräuche / ob sie von solchen Würden sind / dass ich sie erzähle / weiß ich nicht / dazu sind sie nicht bei allem üblich / auch nicht alle gleich schädlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.333600044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19042,"date":1663,"orig":"Es ſol zwar ein jeder Ort zuſehen/ wie ſolche durch gute Geſetz/ Ordnung und Straffe moͤgen eingehalten und verbeſſert werden.","norm":"Es soll zwar ein jeder Ort zusehen / wie solche durch gute Gesetz / Ordnung und Strafe mögen eingehalten und verbessert werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.383600234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19043,"date":1663,"orig":"Jch haͤtte zu thun und zu ſchaffen genug ſolche in eurer Gegenwart zu erzehlen/ welches in deme ich ſolches zu verꝛichten mir angelegen ſeyn laſſe/ ſo ſol ich doch gleichwol auch das ander nicht verabſaͤumen.","norm":"Ich hätte zu tun und zu schaffen genug solche in eurer Gegenwart zu erzählen / welches in dem ich solches zu verrichten mir angelegen sein lasse / so soll ich doch gleichwohl auch das ander nicht verabsäumen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.339900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19044,"date":1663,"orig":"Er greiffet an hart und verfolget einen Mann der geiſtliches Ordens/ und ſo viel ich erſehe und verſpuͤre einen tapffern und verſtaͤndigen.","norm":"Er greifet an hart und verfolget einen Mann der geistliches Ordens / und so viel ich ersehe und verspüre einen tapferen und verständigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.934100151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19045,"date":1663,"orig":"Der hat eine Schrifft unter andern außgehen laſſen/ in welchem er behutſamer als ſonſten in das gemein geſchehen pfleget/ von den freyen Kuͤnſten und Gelahrten urtheilet und ſentiret.","norm":"Der hat eine Schrift unter anderen ausgehen lassen / in welchem er behutsamer als sonsten in das gemein geschehen pflegt / von den freien Künsten und Gelahrten urteilet und sentiret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.525300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19046,"date":1663,"orig":"Es hat und begreiffet in ſich viel von ſeinem ſonderlichem groſſem Verſtande/ viel von eigner Erfahrung/ viel von Beſuchung frembder Nationen und Laͤndern/ und derer Sitten und Gebraͤuchen: welche Dinge viele der bloſſen Betrachtung und Schulwiſſenſchafft zuſchreiben.","norm":"Es hat und begreifet in sich viel von seinem sonderlichem großem Verstande / viel von eigener Erfahrung / viel von Besuchung fremder Nationen und Ländern / und derer Sitten und Gebräuchen: welche Dinge viele der bloßen Betrachtung und Schulwissenschaft zuschreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.463600158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19047,"date":1663,"orig":"Aber dich Jacobe Cujaci wil ich erinnert und vermahnet haben/ daß du/ wann du die Stimmen ſamleſt nicht vergeſſeſt deß unverſchaͤmten Beginnens.","norm":"Aber dich Jacobe Cujaci will ich erinnert und vermahnet haben / dass du / wann du die Stimmen sammelst nicht vergessest des unverschämten Beginnens.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.498899936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19048,"date":1663,"orig":"Er hat auch ſo wol der alten als neuen Jurisprudentz Geheimnuͤſſe entdecket/ die doch wol und ſtattlich erklaͤret/ und ſiheſtu nicht wie gantze Blaͤtter hin und wider von Regiſtern und Vorzeichniſſen der Geſetzen angefuͤllet ſind?","norm":"Er hat auch so wohl der alten als neuen Jurisprudenz Geheimnisse entdecket / die doch wohl und stattlich erkläret / und siehst nicht wie ganze Blätter hin und wieder von Registern und Vorzeichnessen der Gesetzen angefüllt sind?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.81279993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19049,"date":1663,"orig":"Dieſes wenige habe ich geſehen/ obſerviret und auch erinnert.","norm":"Dieses wenige habe ich gesehen / observieret und auch erinnert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.194799900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19050,"date":1663,"orig":"Jhr nun ſo ihr wollet/ koͤnnet das uͤbrige wol beſehen und beleuchten/ und was mit ſolcher Mißgeburt zu thun/ wollet ihr eure Gemuͤthsmeynunge frey und ohngeſcheuet herauß ſagen? die meiſten giengen dahin/ daß es zu verwerffen und zu verdammen/ und war keiner der ſich ſonderlich darwider geſetzet haͤtte/ auſſer der Daniel Heinß/ der gienge auß Liebe und affection der Partheyen von dieſer Meynung abe und zuruͤcke.","norm":"Ihr nun so ihr wollet / könnet das übrige wohl besehen und beleuchten / und was mit solcher Missgeburt zu tun / wollet ihr eure Gemütsmeinung frei und ungescheut heraussagen? die meisten gingen dahin / dass es zu verwerfen und zu verdammen / und war keiner der sich sonderlich dawider gesetzt hätte / außer der Daniel Hains / der ginge aus Liebe und Affektion der Parteien von dieser Meinung ab und zurück.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.361299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19051,"date":1663,"orig":"Dann er erinnerte ſich noch in friſchem Angedencken/ derer ihme von Schoppio auffgeruͤckten Hochmuths/ und dieſes triebe und verleitete ihn mit Gewalt zu einer andern abſonderlichen Meynunge.","norm":"Dann er erinnerte sich noch in frischem Angedenken / derer ihm von Schoppio aufgerückten Hochmuts / und dieses triebe und verleitete ihn mit Gewalt zu einer anderen absonderlichen Meinung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.818399906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19052,"date":1663,"orig":"Als aber der meiſte Theil der Stimmenden zugelaſſen/ hat die Beſchimpffung auß Haß und Neid verurſachet/ daß die Stimmen mehr unterſchieden/ als widrig und gegeneinander geweſen.","norm":"Als aber der meiste Teil der Stimmenden zugelassen / hat die Beschimpfung aus Hass und Neid verursachet / dass die Stimmen mehr unterschieden / als widrig und gegeneinander gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.383200168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19053,"date":1663,"orig":"Der Eraſmus hat ernſtlich dafuͤr gehalten/ dieſes Buch ſey nicht zu gedulden mit Schimpff der gantzen Welt; welches kaum ein wenig von der Barbarey geſaͤubert und gereiniget worden/ und ſolte nunmehr widerumb beſudelt und beſchmitzet werden/ durch die neue und groſſe Begierde der Buͤcher-Schreiber:","norm":"Der Erasmus hat ernstlich dafür gehalten / dieses Buch sei nicht zu gedulden mit Schimpf der ganzen Welt; welches kaum ein wenig von der Barbarei gesäubert und gereinigt worden / und sollte nunmehr wiederum besudelt und beschmitzet werden / durch die neue und große Begierde der Bücherschreiber:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.140399932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19054,"date":1663,"orig":"Deme gaben Beyfall die Scaligeri, Muretus, Turnebus, Lipſius, Grüterus, Helias Putſchius, den man neulich mit in den Rath genommen/ begehrete dieſes fuͤr ſich ſelbſten:","norm":"Dem gaben Beifall die Scaligeri, Muretus, Turnebus, Lipsius, Grüterus, Helias Putschius, den man neulich mit in den Rat genommen / begehrte dieses für sich selbst:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.598299980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19055,"date":1663,"orig":"Es weren die Teutſchen zu ſchelten und zu ſtraffen/ als die da Wolthaten nicht erkenneten:","norm":"Es wären die Deutschen zu schelten und zu strafen / als die da Wohltaten nicht erkennten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.316400051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19056,"date":1663,"orig":"Er haͤtte ihnen mehr dann dreyſſig Grammaticos wider gegeben und verbeſſert/ nur damit ſie reden lerneten:","norm":"Er hätte ihnen mehr dann Dreißig Grammaticos wieder gegeben und verbessert / nur damit sie reden lernten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.916200160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19057,"date":1663,"orig":"ſo finde man dennoch ſo viele ſtammlende/ und gleichſam halbſtumme Geſellen/ die da nicht drey oder vier Zeilen ohne ſtamlen reden und zuwege bringen koͤnnen.","norm":"so finde man dennoch so viele stammelnde / und gleichsam halbstumme Gesellen / die da nicht drei oder vier Zeilen ohne stammeln reden und zuwege bringen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.967100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19058,"date":1663,"orig":"Das beklagten nicht weniger auch eben andere Leute die dazumal lebeten/ gar ſehr.","norm":"Das beklagten nicht weniger auch eben andere Leute die dazumal lebten / gar sehr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.532800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19059,"date":1663,"orig":"Von dem Buch wurde alſo ſtatuiret, geſchloſſen und geurtheilt.","norm":"Von dem Buch wurde also statuieret, geschlossen und geurteilt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.033299922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19060,"date":1663,"orig":"Man ſolte entweder es beybehalten/ oder begraben/ daß es kein ſterblicher Menſch zu ſehen bekomme.","norm":"Man sollte entweder es beibehalten / oder begraben / dass es kein sterblicher Mensch zu sehen bekomme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2820000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19061,"date":1663,"orig":"Darmit es ſeinem Gifft und Untugend weit und breit außbreitete/ und dieſer Schluß ſolte von allen ſteiff und feſte gehalten werden/ daß niemanden ſeiner gedencken ſolte.","norm":"Damit es seinem Gift und Untugend weit und breit ausbreitete / und dieser Schluss sollte von allen steif und feste gehalten werden / dass niemanden seiner Gedenken sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.092999935150146} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19062,"date":1663,"orig":"Dieſer Rathſchluß und Sententz iſt zugleich von allen beſigelt und unterſchrieben/ und in Form eines Decrets deß ſaͤmtlichen Collegii außgefertiget worden.","norm":"Dieser Ratschluss und Sentenz ist zugleich von allen besigelt und unterschrieben / und in Form eines Dekrets des sämtlichen Collegii ausgefertigt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19063,"date":1663,"orig":"Als ich dieſes mit ſtarꝛenden ohnverwendeten Augen anſehe und betrachte dieſe anſehentliche Rathsherꝛen/ und erwarte der Sachen Außgang/ kompt zu mir/ ich weiß nicht ob auß Befehl deß Menippi, Mercurius, und ſagte/ wann du es nicht weiſſeſt/ ich bin der Goͤtter Votte/ der die Geiſter und Seelen pfleget hin und her zu fuͤhren/ und magſt du/ als der du ſonſten curios biſt/ hierinnen in dieſe Geheimnuͤſſen gruͤbeln und nachdencken.","norm":"Als ich dieses mit starrenden unverwendeten Augen ansehe und betrachte diese ansehentliche Ratsherren / und erwarte der Sachen Ausgang / kommt zu mir / ich weiß nicht ob aus Befehl des Menippi, Mercurius, und sagte / wann du es nicht weißest / ich bin der Götter Vote / der die Geister und Seelen pflegt hin und her zu führen / und magst du / als der du sonsten kurios bist / hierinnen in diese Geheimnissen grübeln und nachdenken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.493199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19064,"date":1663,"orig":"Nunmehr packe und trolle dich/ auß Befehl und Geheiß der Goͤtter zu deinem Orte und Hauſe.","norm":"Nunmehr packe und trolle dich / aus Befehl und Geheiß der Götter zu deinem Orte und Hause.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.240200042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19065,"date":1663,"orig":"Das aber/ was du hier geſehen und gehoͤret haſt/ das laß an das offene Liecht kommen/ und ich begehre von dir dieſer meiner dir geleiſteten Dienſte und Gunſt ein Trinckgeld/ und machte zugleich mir deß Schlaffes Thuͤr auff.","norm":"Das aber / was du hier gesehen und gehöret hast / das lass an das offene Licht kommen / und ich begehre von dir dieser meiner dir geleisteten Dienste und Gunst ein Trinkgeld / und machte zugleich mir des Schlaffes Tür auf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.226799964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19066,"date":1663,"orig":"Jch in deme ich mich nun auff den Weg machte/ tappete in Finſternuͤs/ und ſtieß hier und dort an/ da erwachte ich auß dem Schlaff: verwunderte mich aller der Boſſen, ſo ich geſehen und gehoͤret/ und miſchet alles ineinander/ was war und nicht war.","norm":"Ich in dem ich mich nun auf den Weg machte / tappete in Finsternis / und stieß hier und dort an / da erwachte ich aus dem Schlaf: verwunderte mich aller der Bossen, so ich gesehen und gehöret / und mischet alles ineinander / was war und nicht war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.563499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19067,"date":1663,"orig":"Der Buͤcher-Dieb/ Gewarnet und ermahnet Durch J. B. SCHUPPIUMD.","norm":"Der Bücherdieb / Gewarnt und ermahnet durch J. B. SCHUPPIUMD.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.359499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19068,"date":1663,"orig":"Dem Edlen und Ehrnveſten/ Herrn Hans Martin Porſen/ vornehmen Buchfuͤhrern zu Franckfurt am Mayn.","norm":"Dem Edlen und Ehrenfesten / Herrn Hans Martin Parsen / vornehmen Buchführern zu Frankfurt am Main.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6427998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19069,"date":1663,"orig":"Meinen inſonders Großguͤnſtigen Herrn und gantz werthen Freunde.","norm":"Meinen insonders Großgünstigen Herrn und ganz wehrten Freunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.70829963684082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19070,"date":1663,"orig":"EDler und Ehrenveſter/ mein inſonders großguͤnſtiger Herr und werther Freund/ Jch uͤberſchicke ihm hiemit hundert Exemplaxia von dem Buͤcher-Diebe/ und bitte ihn umb der Freundſchafft willen/ welche ich von Jugend auff mit ihm/ und hiebevor mit ſeinem redlichen/ auffrichtigen teutſchen/ nunmehr ſel.","norm":"Edler und Ehrenfester / mein insonders großgünstiger Herr und werter Freund / Ich überschicke ihm hiermit hundert Exemplaxia von dem Bücherdiebe / und bitte ihn um der Freundschaft willen / welche ich von Jugend auf mit ihm / und hiervor mit seinem redlichen / aufrichtigen deutschen / nunmehr sel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.229199886322021} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19071,"date":1663,"orig":"Herr Vater gehalten/ er wolle dieſelbige in dieſer Franckforter Oſter-Meſſe ſpargiren/ und alle/ welche mit Buͤchern handeln/ warnen/ daß ſie an meine geringe Sahlbadereyen keine geitzige Hand legen/ oder ich werde ihnen auff die Finger klopffen/ daß ſie ſich daruͤber verwundern werden.","norm":"Herr Vater gehalten / er wolle dieselbige in dieser Frankfurter Ostermesse Spargieren / und alle / welche mit Büchern handeln / warnen / dass sie an meine geringe Salbadereien keine geizige Hand legen / oder ich werde ihnen auf die Finger klopfen / dass sie sich darüber verwundern werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.042099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19072,"date":1663,"orig":"Jch laſſe den Herrn wiſſen/ daß der Salomo wider auffgeleget werde/ und ich kein Blat mehr davon habe.","norm":"Ich lasse den Herrn wissen / dass der Salomo wieder aufgelegt werde / und ich kein Blatt mehr davon habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.872900009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19073,"date":1663,"orig":"Andere/ ſo wol hiebevor als auch juͤngſt außgegebene Tractaͤtlein/ werden auch wider auffgeleget/ und ſind allbereit unter der Preſſe/ wie auch etzliche neue Dinge/ welche der Herr mit nechſter Haarburger Fuhre bekommen wird/ und werde ihm allezeit Exemplaria zuſchicken/ in und auſſer der Meſſe.","norm":"Andere / sowohl hiervor als auch jüngst ausgegebene Traktätlein / werden auch wieder aufgelegt / und sind allbereits unter der Presse / wie auch etliche neue Dinge / welche der Herr mit nächster Haarburger Fuhre bekommen wird / und werde ihm allezeit Exemplaria zuschicken / in und außer der Messe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.797399997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19074,"date":1663,"orig":"Jch mache keine Pralerey von meinen geringen Dingen.","norm":"Ich mache keine Prahlerei von meinen geringen Dingen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.168000221252441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19075,"date":1663,"orig":"Jch wil aber haben/ daß mir ein jeder das meinige laſſen ſol.","norm":"Ich will aber haben / dass mir ein jeder das meinige lassen soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.220300197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19076,"date":1663,"orig":"Wann Gott das H. Roͤm. Reich wird widerumb ſegnen mit einem Oberhaupte/ hoffe ich durch Befoͤrderung deß Hoch- und Wolgebornen Herꝛn/ Herꝛn Johann Chriſtian/ Freyherꝛn von Boyneburg/ Ritters/ etc. meines gar ſonderbaren gnaͤdigen Herꝛn/ und alten Patrons/ ein Kaͤyſerliches Privilegium zu erlangen/ auff die Art/ wie unterſchiedene andere Koͤnige und Potentaten mir es allergnaͤdigſt und gnaͤdig ertheilet haben.","norm":"Wann Gott das H. Röm. Reich wird wiederum segnen mit einem Oberhaupte / hoffe ich durch Beförderung des Hoch- und Wohlgebornen Herrn / Herrn Johann Christian / Freiherrn von Boyneburg / Ritters / etc. meines gar sonderbaren gnädigen Herrn / und alten Patrons / ein Kaiserliches Privilegium zu erlangen / auf die Art / wie unterschiedene andere Könige und Potentaten mir es allergnädigst und gnädig erteilet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.670599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19077,"date":1663,"orig":"Jch bitte den Herꝛn ſonderlich/ er wolle machen/ daß das Theatrum Hiſtoricum Helvici, ohne meinen Conſens nicht getruckt werde.","norm":"Ich bitte den Herrn sonderlich / er wolle machen / dass das Theatrum Historicum Helvici, ohne meinen Konsens nicht gedruckt werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3871002197265625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19078,"date":1663,"orig":"Es iſt ein guter Mann/ welcher deß alten Herꝛn Hampelii Handlung an ſich gekaufft/ hat deßwegen ſonderliche Grillen in den Kopff gefaſt/ und dieſes Werck in den Leipziger catalogum ſetzen laſſen.","norm":"Es ist ein guter Mann / welcher des alten Herrn Hampelii Handlung an sich gekauft / hat deswegen sonderliche Grillen in den Kopf gefast / und dieses Werk in den Leipziger catalogum setzen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.149499893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19079,"date":1663,"orig":"Jch hoͤre/ daß er durch einen andern es habe augiren laſſen.","norm":"Ich höre / dass er durch einen anderen es habe augiren lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.00540018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19080,"date":1663,"orig":"Jch will nicht hoffen/ daß ein verſtaͤndiger gelehrter Mann mir werde Urſach geben/ meine Feder deßwegen wider ihn zu fuͤhren/ und ihm den Bart zu putzen mit einem ſcharffen Scheermeſſer/ welches genant wird Quid ad te?","norm":"Ich will nicht hoffen / dass ein verständiger gelehrter Mann mir werde Ursache geben / meine Feder deswegen wieder ihn zu führen / und ihm den Bart zu putzen mit einem scharfen Schermesser / welches genannt wird Quid ad te?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.365799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19081,"date":1663,"orig":"Jch kan gar wol leiden/ daß es dieſer gute Mann CÆTERIS PARIBUS (ut utar phraſi Marpurgenſi, tibi nota) wider aufflege.","norm":"Ich kann gar wohl leiden / dass es dieser gute Mann CAETERIS PARIBUS (ut utar phrasi Marpurgensi, tibi nota) wieder auflege.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.7916998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19082,"date":1663,"orig":"Allein die Continuation muß verſchoben werden/ biß auff kuͤnfftige Herbſt-Meſſe.","norm":"Allein die Kontinuation muss verschoben werden / bis auf künftige Herbstmesse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.701399803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19083,"date":1663,"orig":"Jch habe mehr Zeit in der Chronologia zubracht/ als mir lieb iſt.","norm":"Ich habe mehr Zeit in der Chronologia zubracht / als mir lieb ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9928998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19084,"date":1663,"orig":"Und ich weiß/ daß mein aͤlteſter Sohn/ der zwar noch jung iſt/ in Chronologia alles thun koͤnne/ was ſein ſel.","norm":"Und ich weiß / dass mein ältester Sohn / der zwar noch jung ist / in Chronologia alles tun könne / was sein sel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8933000564575195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19085,"date":1663,"orig":"Großvater gethan hat.","norm":"Großvater getan hat.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.007999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19086,"date":1663,"orig":"Wolte demnach gern/ daß er dieſes Buch/ deſſen ein gelahrter Mann nicht wol entrathen kan/ ihm lieſſe recommendiret ſeyn/ daſſelbe immer fort augirte, defendirte, und auff die Nachkommen transferirte.","norm":"Wollte demnach gern / dass er dieses Buch / dessen ein gelahrter Mann nicht wohl entraten kann / ihm ließe rekommandieret sein / dasselbe immer fort augirte, defendierte, und auf die Nachkommen transferierte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.005899906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19087,"date":1663,"orig":"Er muß ſich aber noch etwa ein Monat oder etzliche ſtill halten.","norm":"Er muss sich aber noch etwa ein Monat oder etliche still halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.390699863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19088,"date":1663,"orig":"Die Urſache kan der Herr leicht erꝛathen.","norm":"Die Ursache kann der Herr leicht erraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.488800048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19089,"date":1663,"orig":"Es iſt dieſes Theatrum zu Londen in Engelland nachgedruckt/ welches ich nicht hab hindern koͤnnen.","norm":"Es ist dieses Theatrum zu London in England nachgedruckt / welches ich nicht habe hindern können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.588799953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19090,"date":1663,"orig":"Wer innerhalb 6. Monat Exemplaria hoch vonnoͤthen hat/ der kan ſie von dannen bekommen.","norm":"Wer innerhalb 6. Monat Exemplaria hoch vonnöten hat / der kann sie von dannen bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3343000411987305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19091,"date":1663,"orig":"Nach dieſer Zeit ſol den Liebhabern der Hiſtorien mit dieſem Buche gute ſatisfaction begegnen.","norm":"Nach dieser Zeit soll den Liebhabern der Historien mit diesem Buche gute Satisfaktion begegnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.165900230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19092,"date":1663,"orig":"Wird der gute und mir ſonſt liebe Mann/ welcher dieſes Buch in Catalogum hat ſetzen laſſen/ etwas thun ohne meinen Conſens, werde ich nicht allein ihm auff die Finger klopffen/ ſondern auch die Exemplaria wegnehmen/ wo ich ſie finde.","norm":"Wird der gute und mir sonst liebe Mann / welcher dieses Buch in Catalogum hat setzen lassen / etwas tun ohne meinen Konsens, werde ich nicht allein ihm auf die Finger klopfen / sondern auch die Exemplaria wegnehmen / wo ich sie finde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.338399887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19093,"date":1663,"orig":"Jch hab ihn fuͤr etzlich Jahren muͤndlich zu Franckfurt gefragt/ ob dieſes Buch muͤſſe wider auffgelegt werden/ da antwortet er/ es ſeyen noch zimlich viel Exemplaria von Hampelii edition vorhanden.","norm":"Ich habe ihn für ätzlich Jahren mündlich zu Frankfurt gefragt / ob dieses Buch müsse wieder aufgelegt werden / da antwortet er / es seien noch ziemlich viel Exemplaria von Hampelii Edition vorhanden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.256800174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19094,"date":1663,"orig":"Warumb will er mich zwingen/ daß ich ihm alſobald auffſpringe/ wann es ihm gefaͤllt:","norm":"Warum will er mich zwingen / dass ich ihm alsobald aufspringe / wann es ihm gefällt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.731599807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19095,"date":1663,"orig":"Jch befehle damit den Herrn in den Schutz Jeſu Chriſti/ und bleibe allzeit","norm":"Ich befehle damit den Herrn in den Schutz Jesu Christi / und bleibe allzeit","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.552999973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19096,"date":1663,"orig":"Sein treuer Freund und Diener J. B. Schupp. D. Antenor","norm":"Sein treuer Freund und Diener J. B. Schupp. D. Antenor","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.435400009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19097,"date":1663,"orig":"ANtenor, ein Liebhaber der H. Schrifft/ war juͤngſt von Hertzen betruͤbet/ als ihm zugeſetzet wurde von unterſchiedenen Gelehrten/ welche vorgaben/ daß auß ſeinen Schrifften ſich viel Leute aͤrgerten.","norm":"Antenor, ein Liebhaber der H. Schrift / war jüngst von Herzen betrübet / als ihm zugesetzt wurde von unterschiedenen Gelehrten / welche vorgaben / dass aus seinen Schriften sich viel Leute ärgerten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.592899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19098,"date":1663,"orig":"Als er in dieſer Traurigkeit herumb gienge/ und im Anfange war wie ein Stummer/ der keine Widerꝛede in ſeinem Munde hat/ und das Anſehen nicht haben wolte/ als ob er Zaͤnckerey anfange/ ſondern dachte/ er wolle Aergernuͤs zu verhuͤten/ ſich generoſo ſilentio & contemptu vindiciren; unterdeſſen aber Mittel genug wuͤſte/ ſeinen Adverſariis zu begegnen/ wie ein bruͤllender Loͤwe im Walde/ da wurden ihm endlich unterſchiedene/ theils Fuͤrſtlicher und Graͤfflicher Perſonen/ theils ihrer hochgelehrten Theologorum und Politicorum Cantzler/ Raͤthe/ Hofprediger/ Superintendenten, auch beruͤhmter Profeſſorum Handſchreiben geſchicket/ welche keinen Mißfallen daran trugen/ daß er mit lachendem Munde/ Groſſen und Kleinen die Warheit geſaget habe.","norm":"Als er in dieser Traurigkeit herumginge / und im Anfange war wie ein Stummer / der keine Widerrede in seinem Munde hat / und das Ansehen nicht haben wollte / als ob er Zänkerei anfange / sondern dachte / er wolle Ärgernis zu verhüten / sich generoso silentio & contemptu vindizieren; unterdessen aber Mittel genug wüsste / seinen Adversariis zu begegnen / wie ein brüllender Löwe im Walde / da wurden ihm endlich unterschiedene / teils fürstlicher und Gräflicher Personen / teils ihrer hochgelehrten Theologorum und Politicorum Kanzler / Räte / Hofprediger / Superintendenten, auch berühmter Professorum Handschreiben geschickt / welche keinen Missfallen daran trugen / dass er mit lachendem Munde / Großen und Kleinen die Wahrheit gesagt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.060200214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19099,"date":1663,"orig":"Als Antenor dieſe Brieffe nacheinander durchlaſe/ lacht er/ und dachte an jenen reichen Patricium in einer fuͤrnehmen Stadt in Schwabenlande/ welcher einsmals zu einem Schmide kam/ und ſagte:","norm":"Als Antenor diese Briefe nacheinander durchlasse / lacht er / und dachte an jenen reichen Patricium in einer fürnehmen Stadt in Schwabenlande / welcher einsmals zu einem Schmiede kam / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.35860013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19100,"date":1663,"orig":"Guten Morgen/ Meiſter Hans/ guten Morgen.","norm":"Guten Morgen / Meister Hans / guten Morgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.481599807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19101,"date":1663,"orig":"Der Schmid antwortete:","norm":"Der Schmied antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.214700222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19102,"date":1663,"orig":"Gott dancke euer Ehrenveſcht.","norm":"Gott danke euer Ehrenvescht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.155600070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19103,"date":1663,"orig":"Der Patricius ſagte: Meiſchter Hans/ ſeyd ihr vergangne Woche geſtorben oder euer Bruder?","norm":"Der Patricius sagte: Maischer Hans / seid ihr vergangene Woche gestorben oder euer Bruder?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.363500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19104,"date":1663,"orig":"Der Schmid antwortete: Nein/ nein Ehrenveſchter Herr/ mein Bruder iſt geſtorben.","norm":"Der Schmied antwortete: Nein / nein Ehrenveschter Herr / mein Bruder ist gestorben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.844299793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19105,"date":1663,"orig":"Der Patricius ſagte:","norm":"Der Patricius sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.511000156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19106,"date":1663,"orig":"Gau werle/ Meiſchter Hans/ ich bin berichtet worden/ daß ihr ſelbſt geſtorben ſeyd.","norm":"Gau werle / Maischer Hans / ich bin berichtet worden / dass ihr selbst gestorben seid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.142000198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19107,"date":1663,"orig":"Die Leute/ welche mir es geſaget haben/ ſind keine Kinder/ es ſind vornehme Leute/ Leute von hohem Verſtande.","norm":"Die Leute / welche mir es gesagt haben / sind keine Kinder / es sind vornehme Leute / Leute von hohem Verstande.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.416600227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19108,"date":1663,"orig":"Jch glaube den Leuten mehr/ als euch.","norm":"Ich glaube den Leuten mehr / als euch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.514200210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19109,"date":1663,"orig":"Die Quackſalber auff dem Hopffen- Marckt zu Hamburg/ oder auff dem Fiſch-Marckt zu Franckfurt/ pflegen groſſe Siegel und Brieffe auffzuhaͤngen/ und wollen damit beweiſen/ was ſie vor groſſe Thaten mit ihrer Salbe/ mit ihrem Scorpionoͤl/ mit ihrem oleo papoleo, mit ihrem Murmelthier- Schmaltze gethan haben/ und ſetzen etwa einen Affen oder eine Meerkatze darbey/ daß ſie das gemeine Volck herbey locken/ damit ſie endlich dieſe Brieffe leſen.","norm":"Die Quacksalber auf dem Hopffen-Markt zu Hamburg / oder auf dem Fischmarkt zu Frankfurt / pflegen große Siegel und Briefe aufzuhängen / und wollen damit beweisen / was sie vor große Taten mit ihrer Salbe / mit ihrem Scorpionöl / mit ihrem oleo papoleo, mit ihrem Murmelthier-Schmalze getan haben / und setzen etwa einen Affen oder eine Meerkatze dabei / dass sie das gemeine Volk herbeilocken / damit sie endlich diese Briefe lesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.977499961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19110,"date":1663,"orig":"Wann es Antenor auch alſo machen wolte/ koͤnte er dieſer groſſen Herꝛen und hochgelahrter Leut Schreiben leichtlich drucken laſſen/ der Welt vorlegen und ſagen:","norm":"Wann es Antenor auch also machen wollte / könnte er dieser großen Herren und hochgelahrter Leute Schreiben leichtlich drucken lassen / der Welt vorlegen und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.699999809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19111,"date":1663,"orig":"Das ſagt der Fuͤrſt/ der Graff/ der hochgelehrte Mann/ von Antenors Schrifften/ und das ſagen ſeine Widerſacher.","norm":"Das sagt der Fürst / der Graf / der hochgelehrte Mann / von Antenors Schriften / und das Sagen seine Widersacher.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.993000030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19112,"date":1663,"orig":"Wem glaͤubt ihr am meiſten?","norm":"Wem glaubt ihr am meisten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.72979998588562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19113,"date":1663,"orig":"Allein an ſolcher Quackſalberiſchen Hoffart hat er jederzeit einen Eckel gehabt.","norm":"Allein an solcher Quacksalberrischen Hoffart hat er jederzeit einen Ekel gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.040200233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19114,"date":1663,"orig":"Wer ihn ſprechen wil/ der komme ſelbſt zu ihm/ er wird ihm ſchon Rede und Antwort geben/ und wann es auch ſchon Pabſt Alexander von Rom were/ und alle ſeine Cardinaͤle bey ſich haͤtte.","norm":"Wer ihn sprechen will / der komme selbst zu ihm / er wird ihm schon Rede und Antwort geben / und wann es auch schon Papst Alexander von Rom wäre / und alle seine Kardinäle bei sich hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.694900035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19115,"date":1663,"orig":"Die hoffaͤrtige und andere unverſtaͤndige Leute/ welche ſich an dieſen Tractaten aͤrgern/ werden hiemit verſichert/ daß ſie bey dem kuͤnfftigen Roͤm.","norm":"Die hoffärtige und andere unverständige Leute / welche sich an diesen Traktaten ärgern / werden hiermit versichert / dass sie bei dem künftigen Röm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5355000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19116,"date":1663,"orig":"Kaͤyſer nicht werden in Ungnade kommen/ wann ſie dieſe Ding ungekaufft und ungeleſen laſſen.","norm":"Kaiser nicht werden in Ungnade kommen / wann sie diese Ding ungekauft und ungelesen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.95989990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19117,"date":1663,"orig":"Jener hochgelehrte Weſtphaͤlinger kam an den Rheinſtrom/ da ſetzte ihm ein Gaſtgeber zweyerley Wein fuͤr/ einen Ringkauer und einen Klingenberger/ und fragte/ welcher am beſten ſchmecke?","norm":"Jener hochgelehrte Westfälinger kam an den Rheinstrom / da setzte ihm ein Gastgeber zweierlei Wein für / einen Ringkauer und einen Klingenberger / und fragte / welcher am besten schmecke?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.770500183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19118,"date":1663,"orig":"Da antwortet er/ dieſer hat einen guten Hopffen/ aber der ander iſt beſſer von Maltze.","norm":"Da antwortet er / dieser hat einen guten Hopfen / aber der ander ist besser von Malze.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.801700115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19119,"date":1663,"orig":"Solten die Kauffleut am Rheinſtrom deßwegen Narren ſeyn/ wann ſie nicht auch von dem Wein reden/ wie jener beruͤhmte Weſtphaͤliſche Doctor?","norm":"sollten die Kaufleut am Rheinstrom deswegen Narren sein / wann sie nicht auch von dem Wein reden / wie jener berühmte westfälische Doktor?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.847300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19120,"date":1663,"orig":"Es kam endlich ein vornehmer gelehrter Cavallier/ Namens Philander/ auß Ober-Teutſchland zu ihm/ und ſagte: Antenor, deine Schrifften ſind an unterſchiedenen Orten zum andern und drittenmal wider aufgeleget.","norm":"Es kam endlich ein vornehmer gelehrter Cavalier / namens Philander / aus Oberteutschland zu ihm / und sagte: Antenor, deine Schriften sind an unterschiedenen Orten zum anderen und dritten Male wieder aufgelegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4369001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19121,"date":1663,"orig":"Die Schuld hat der erſte Verleger/ welcher keine Exemplaria nach Franckfurt geſchicket hat/ und ich habe Commiſſion von fuͤrnehmen Leuten/ dir zu ſagen/ wann ſich keine Verleger in Norden wollen finden laſſen/ welche deine Tractatus, die du/ wie uns bewuſt iſt/ verfertiget haſt/ mit deinem Nutzen und mit Belohnung deiner Arbeit verlegen wollen/ ſo wolleſtu ſie nur an dieſe und jene Oerter in Oberteutſchland ſchicken/ da ſich ehrliche Leute finden werden/ welche ſie mit gutem Willen/ und deinem Nutzen verlegen werden.","norm":"Die Schuld hat der erste Verleger / welcher keine Exemplaria nach Frankfurt geschickt hat / und ich habe Kommission von fürnehmen Leuten / dir zu sagen / wann sich keine Verleger in Norden wollen finden lassen / welche deine Tractatus, die du / wie uns bewusst ist / verfertiget hast / mit deinem Nutzen und mit Belohnung deiner Arbeit verlegen wollen / so wollest sie nur an diese und jene Orte in Oberteutschland schicken / da sich ehrliche Leute finden werden / welche sie mit gutem Willen / und deinem Nutzen verlegen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.994699954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19122,"date":1663,"orig":"Antenor verwunderte ſich/ daß in der kurtzen Zeit dieſe Dinge ſeyen diſtrahiretworden/ und daß ſolche Untreu ſolcher Diebſtal ihm begegnet ſey/ und beſchwerte ſich/ daß er Arbeit und Wunderey habe/ daß er muͤſſe jederman Rede und Antwort geben/ andere Geitzhaͤlſe aber haben den Nutzen davon.","norm":"Antenor verwunderte sich / dass in der kurzen Zeit diese Dinge seien distrahiretworden / und dass solche Untreu solcher Diebstahl ihm begegnet sei / und beschwerte sich / dass er Arbeit und Wunderei habe / dass er müsse jedermann Rede und Antwort geben / andere Geizhälse aber haben den Nutzen davon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.270299911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19123,"date":1663,"orig":"Er klagte/ daß unter Schneidern/ Muͤllern/ ꝛc. dergleichen nicht vorgehe/ als unter den Druckherꝛn und Buchfuͤhrern/ welche ſich ſonderlicher Kaͤyſerlicher Privilegien ruͤhmeten/ und unterdeſſen wider das andere und ſiebende Gebot offt gar groͤblich ſuͤndigten/ wie er ihnen hinfuͤhro weitlaͤuffig remonſtriren wolle/ und D. Luther zu ſeiner Zeit hefftig daruͤber geklaget habe.","norm":"Er klagte / dass unter Schneidern / Müllern / etc. dergleichen nicht vorgehe / als unter den Druckherrn und Buchführern / welche sich sonderlicher kaiserlicher Privilegien rühmten / und unterdessen wider das andere und siebende Gebot oft gar gröblich sündigten / wie er ihnen hinfür weitläufig remonstrieren wolle / und D. Luther zu seiner Zeit heftig darüber geklagt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.532100200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19124,"date":1663,"orig":"Er erzehlte Exempel unterſchiedener Buchdrucker und Buchfuͤhrer/ welche ſolcher Diebsgriffe ſich gebrauchet/ andern ehrlichen Leuten etwas nachgedrucket/ theure Eyde geſchworen/ daß ſie nichts ohne conſens und Cenſur wollen drucken/ ſie haben aber dieſen Eyd gehalten/ wie der Hund die Faſten.","norm":"Er erzählte Exempel unterschiedener Buchdrucker und Buchführer / welche solcher Diebsgriffe sich gebraucht / anderen ehrlichen Leuten etwas nachgedruckt / teure Eide geschworen / dass sie nichts ohne consens und Zensur wollen drucken / sie haben aber diesen Eid gehalten / wie der Hund die Fasten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.130099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19125,"date":1663,"orig":"Und ſie haben zwar viel Geld und Gut zuſammen geſcharꝛet.","norm":"Und sie haben zwar viel Geld und Gut zusammen gescharrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.973899841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19126,"date":1663,"orig":"Dann wo Buͤcher recht abgehen/ und jederman/ nicht nur ein Theologus, ein Juriſt, ein Medicus, ein Philoſophus, ein groſſer Herr/ ein gemeiner Buͤrger oder Bauer/ ſondern auch Herr Omnis, junge und Alte/ Mann und Weibsperſonen ſie leſen/ da koͤñe man cento pro cento machen.","norm":"Dann wo Bücher recht abgehen / und jedermann / nicht nur ein Theologus, ein Jurist, ein Medikus, ein Philosophus, ein großer Herr / ein gemeiner Bürger oder Bauer / sondern auch Herr Omnis, junge und Alte / Mann und Weibspersonen sie lesen / da könne man cento pro cento machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.901199817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19127,"date":1663,"orig":"Aber die Erfahrung/ ſagt er/ hat mich gelehret/ daß wann geitzige Drucker und Buchfuͤhrer ehrlichen Leuten ihre Arbeit ſtehlen/ und ſich dadurch bereichen/ daß ihr Geld und Gut nicht an den dritten Erben komme.","norm":"Aber die Erfahrung / sagt er / hat mich gelehrt / dass wann geizige Drucker und Buchführer ehrlichen Leuten ihre Arbeit stehlen / und sich dadurch Bereichen / dass ihr Geld und Gut nicht an den dritten Erben komme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.423099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19128,"date":1663,"orig":"Das ſiebende Gebot heiſt/ du ſolt nit ſtehlen.","norm":"Das siebende Gebot heißt / du sollt nicht stehlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"zu","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.6143999099731445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19129,"date":1663,"orig":"Was iſt das?","norm":"Was ist das?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":1.347900032997131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19130,"date":1663,"orig":"Sehe und lerne es im Kinder-Catechiſmo Lutheri.","norm":"Sehe und lerne es im Kinderkatechismus Luthers.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9166998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19131,"date":1663,"orig":"Was ſagt Gott auch von dem ſiebenden Gebot:","norm":"Was sagt Gott auch von dem siebenten Gebot:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.414599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19132,"date":1663,"orig":"Er ſagt alſo:","norm":"Er sagt also:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"pt","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.184500217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19133,"date":1663,"orig":"Jch der HErꝛ dein Gott/ bin ein ſtarcker eyferiger Gott/ der da heimſucht der Vaͤter Miſſethat an den Kindern biß in das dritte uñ vierdte Glied/ Exod. 20.","norm":"Ich der Herr dein Gott / bin ein starker eifriger Gott / der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied / Exod. 20.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.958199977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19134,"date":1663,"orig":"Wie mancher Dieb haͤngt am Galgen/ wie mancher iſt mit Ruthen außgeſtrichen/ der nit halb ſo viel wider das ſiebende Gebot geſuͤndiget hat/ als mancher Drucker oder Buchfuͤhrer?","norm":"Wie mancher Dieb hängt am Galgen / wie mancher ist mit Ruten ausgestrichen / der nicht halb so viel wider das siebende Gebot gesündigt hat / als mancher Drucker oder Buchführer?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.130799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19135,"date":1663,"orig":"Aber verſichere dich du Buͤcher-Dieb/ daß deine Kinds Kinder von dieſem Diebsgeld keine ſteinerne Haͤuſer bauen werden.","norm":"Aber versichere dich du Bücherdieb / dass deine Kinds Kinder von diesem Diebsgeld keine steinerne Häuser bauen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.052999973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19136,"date":1663,"orig":"Und die welche du gebauet haſt/ wird der Fluch Gottes wider niderwerffen.","norm":"Und die welche du gebaut hast / wird der Fluch Gottes wieder niederwerfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.566999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19137,"date":1663,"orig":"Jch kenne viel redliche Drucker und Buchfuͤhrer/ welche ſich fuͤr ſolchen Diebsgriffen huͤten/ die ſegnet Gott augenſcheinlich.","norm":"Ich kenne viel redliche Drucker und Buchführer / welche sich für solchen Diebsgriffen hüten / die segnet Gott augenscheinlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.584700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19138,"date":1663,"orig":"Was du nit wilt/ daß man dir thue/ das ſoltu einem andern auch nit thun.","norm":"Was du nicht willst / dass man dir tue / das sollst du einem anderen auch nicht tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.230999946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19139,"date":1663,"orig":"Jch bitte dich Philander/ weil du itzo nach Franckfurt in die Meſſe zu ziehen vorhabens biſt/ du wolleſt allen Buͤcher-Dieben kund machen/ daß Antenor von unterſchiedlichen Koͤnigen/ Chur- und Fuͤrſten/ ſonderliche Privilegia theils habe/ theils mit nechſter Gelegenheit gewiß erwarte.","norm":"Ich bitte dich Philander / weil du jetzt nach Frankfurt in die Messe zu ziehen Vorhabens bist / du wollest allen Bücher-Dieben kund machen / dass Antenor von unterschiedlichen Königen / Chur- und Fürsten / sonderliche Privilegia teils habe / teils mit nächster Gelegenheit gewiss erwarte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7067999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19140,"date":1663,"orig":"An den Leſer.","norm":"An den Leser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.056000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19141,"date":1663,"orig":"HOchgeehrter Leſer/ du wirſt dich verwundern/ uͤber den Titul dieſer Schrifft.","norm":"Hochgeehrter Leser / du wirst dich verwundern / über den Titel dieser Schrift.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.34060001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19142,"date":1663,"orig":"Allein/ wiſſe/ daß zweyerley Dieb ſeyẽ/ groſſe und kleine.","norm":"Allein / wisse / dass zweierlei Dieb seien / große und kleine.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.824399948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19143,"date":1663,"orig":"Die kleine haͤngt man an den Galgen/ die groſſe aber gehen offt in Sam̃et und Seiden daher/ und man muß den Hut vor ihnen abziehen/ ſich buͤcken und neigen.","norm":"Die kleine hängt man an den Galgen / die große aber gehen oft in Samt und Seiden daher / und man muss den Hut vor ihnen abziehen / sich bücken und neigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8105998039245605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19144,"date":1663,"orig":"Laſſe dich nicht wunder nehmen/ daß ich geſagt hab/ daß offt Dieberey oder Diebſtal vorgehe/ unter den Druckern und Buchfuͤhrern/ welche von Roͤm.","norm":"Lasse dich nicht Wunder nehmen / dass ich gesagt habe / dass oft Dieberei oder Diebstahl vorgehe / unter den Druckern und Buchführern / welche von Röm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.85830020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19145,"date":1663,"orig":"Kaͤyſern ihrer Edlen und der Chriſtenheit hochnuͤtzlichen Kunſt halber mit ſonderbaren Privilegien begnaͤdiget ſind.","norm":"Kaisern ihrer Edlen und der Christenheit hochnützlichen Kunst halber mit sonderbaren Privilegien begnadiget sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.745699882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19146,"date":1663,"orig":"Es ſey auch fern und abermals fern von miꝛ/ daß ich in meine Gedancken faſſen ſolle/ daß es alle thun.","norm":"Es sei auch fern und abermals fern von mir / dass ich in meine Gedanken fassen solle / dass es alle tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.36929988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19147,"date":1663,"orig":"Allein Chriſtus hatte 12. Apoſteln/ welche viel 1000.","norm":"Allein Christus hatte 12. Aposteln / welche viel 1000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.193999767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19148,"date":1663,"orig":"Leut fuͤr Hoch- Ehrwuͤrdige Leut hielten.","norm":"Leute für Hoch-Ehrwürdige Leute hielten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.314700126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19149,"date":1663,"orig":"Gleichwol war einer unter ihnen/ der Judas Simonis Sohn/ Jſchariothes/ von welchem S. Joh. ſagt/ c. 12.","norm":"Gleichwohl war einer unter ihnen / der Judas Simonis Sohn / Jschariothes / von welchem S. Joh. sagt / c. 12.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.618000030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19150,"date":1663,"orig":"Er war ein Dieb.","norm":"Er war ein Dieb.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.147300004959106} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19151,"date":1663,"orig":"Was iſt es wunder/ daß nit unter 12. ſondern unter 50. frommen Druckern und Buchfuͤhrern/ unterweilens auch ein Dieb gefunden werde?","norm":"Was ist es Wunder / dass nicht unter 12. sondern unter 50. frommen Druckern und Buchführern / Unterweilens auch ein Dieb gefunden werde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.101500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19152,"date":1663,"orig":"Die fromme wolle Gott je mehr und mehr ſegnen/ die andere wolle er bekehren/ und uns allen gnaͤdig ſeyn/ umb Chriſti willen/ Amen.","norm":"Die fromme wolle Gott je mehr und mehr segnen / die andere wolle er bekehren / und uns allen gnädig sein / um Christi Willen / Amen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.39709997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19153,"date":1663,"orig":"Etliche Tractaͤtlein/ Welche theils im Nahmen Herrn Doctor Joh. Balthaſaris Schuppii gedruckt/ und von Jhm nicht gemacht worden.","norm":"Etliche Traktätlein / Welche teils im Namen Herrn Doktor Joh. Balthasaris Schuppii gedruckt / und von ihm nicht gemacht worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.696100234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19154,"date":1663,"orig":"Theils auch contrà Herꝛn Schuppium geſchrieben/ darauß zu erſehen/ wie ſie denſelben/ dargegen zu ſchreiben/ veranlaſſet.","norm":"Teils auch contra Herrn Schuppium geschrieben / daraus zu ersehen / wie sie denselben / dagegen zu schreiben / veranlasst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.062699794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19155,"date":1663,"orig":"HANAU/ Anno M DC LXIII .","norm":"HANAU / Anno M DC LXIII.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"hmn","lang_de":0,"norm_lmscore":5.902100086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19156,"date":1663,"orig":"Gromio und Lagaſſo zweyer Studenten Unvorgreiffliches Bedencken/ Von M.","norm":"Gromio und Lagasso zweier Studenten Unvorgreifliches Bedenken / Von M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.02869987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19157,"date":1663,"orig":"Bernd Fabers Begangener Witzenburgiſcher Weisheit.","norm":"Bernd Fabers begangener Witzenburgischer Weisheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8907999992370605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19158,"date":1663,"orig":"Denen Wol-Ehrenveſten/ Groß-Achtbaren und Wolgelahrten Herꝛen Herrn Joh. Bergen/ H. Joh. Andr. Simmern/ H. Henning Kenlern/ H. Simon Sittman/ H. Joh. Jac. Fritzſchen/ H. Joh. Frid.","norm":"Denen Wol-Ehrenvesten / Großachtbaren und Wohlgelehrten Herren Herrn Joh . Bergen / H. Joh . Andr . Simmern / H. Henning Kenlern / H. Simon Sittman / H. Joh . Jac . Fritzschen / H. Joh . Frieden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.430500030517578} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19159,"date":1663,"orig":"Gruͤnern/ Herrn N. Kirchnern/ Herrn N. Procopio.","norm":"Grünern / Herrn N. Kirchnern / Herrn N. Procopio.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ig","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.909999847412109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19160,"date":1663,"orig":"Der Goͤttlichen Schrifft/ und Heiligen Geſetze voꝛnehmen Studioſis.","norm":"Der göttlichen Schrift / und Heiligen Gesetze vornehmen Studiosi.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.008399963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19161,"date":1663,"orig":"Meinen vielgeehrten Goͤnnern/ und werthen Tiſch-Burſchen/ Wuͤnſche ich an Leib und Seelen alles erſprießliches Wolergehen anvor.","norm":"Meinen vielgeehrten Gönnern / und werten Tisch-Burschen / Wünsche ich an Leib und Seelen alles ersprießliches Wohlergehen anvor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4004998207092285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19162,"date":1663,"orig":"Hochgeehrte/ Vielgoͤnſtige Herren/ Liebwertheſte Freunde:","norm":"Hochgeehrte / Vielgönstige Herren / Liebwerteste Freunde:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.474699974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19163,"date":1663,"orig":"JCh habe in dem letzten an ſie auß Leipzig uͤbermachtem Schreiben/ Jhnen verſprochen:","norm":"Ich habe in dem letzten an sie aus Leipzig übermachtem Schreiben / Ihnen versprochen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.474100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19164,"date":1663,"orig":"Jch wolte vor die mir erwieſene Gunſt/ Ehre und Freundſchafft/ danckbar zu ſeyn/ die Zeit meines Lebens mir hoͤchſt angelegen ſeyn laſſen.","norm":"Ich wollte vor die mir erwiesene Gunst / Ehre und Freundschaft / dankbar zu sein / die Zeit meines Lebens mir höchst angelegen sein lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1605000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19165,"date":1663,"orig":"Auff meiner Reyſe/ und biß jetzund/ hat ſich zu ſolchem gantz und gar keine Gelegenheit ereignen wollen.","norm":"Auf meiner Reise / und bis jetzund / hat sich zu solchem ganz und gar keine Gelegenheit ereignen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.420400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19166,"date":1663,"orig":"Wie waͤre es aber/ wenn ich jetzund darzu einen kleinen Anfang machete?","norm":"Wie wäre es aber / wenn ich jetzund dazu einen kleinen Anfang machte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.101099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19167,"date":1663,"orig":"Jch will es wagen/ und Jhnen hiermit/ und zu contestirung meiner gegen ſie allzeit Dienſtfertigkeit/ dieſes geringe Tractaͤtgen offeriren und zuſchreiben.","norm":"Ich will es wagen / und Ihnen hiermit / und zu contestirung meiner gegen sie allzeit Dienstfertigkeit / dieses geringe Traktätchen offerieren und zuschreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.135700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19168,"date":1663,"orig":"Jch wolte zwar wuͤnſchen/ daß ich meine Danckbarkeit zu erweiſen/ Jhnen mit dieſen drey Bogen Papier nicht doͤrffte auffgezogen kommen/ ſondern darfuͤr einem jedwedern von hier einen Wechſel von 300. Reichsthalern koͤnte uͤbermachen.","norm":"Ich wollte zwar wünschen / dass ich meine Dankbarkeit zu erweisen / Ihnen mit diesen drei Bogen Papier nicht dürfte aufgezogen kommen / sondern dafür einem jedweden von hier einen Wechsel von 300. Reichstalern könnte übermachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6940999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19169,"date":1663,"orig":"Jch weiß/ den Herren wuͤrde dieſer viel angenehmer ſeyn/ und auch wol beſſer anſtehen.","norm":"Ich weiß / den Herren würde dieser viel angenehmer sein / und auch wohl besser anstehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.965199947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19170,"date":1663,"orig":"Allein verſichert euch liebs Herren/ die Leute koͤnnen hier ſo viel Gelt nicht gar wol entberen/ und ich habe bey ihnen auch nicht ſo viel Credit.","norm":"Allein versichert euch Liebs Herren / die Leute können hier so viel Geld nicht gar wohl entbehren / und ich habe bei ihnen auch nicht so viel Kredit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.537099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19171,"date":1663,"orig":"Es ſeynd aber uͤber obengedachte Urſache/ noch zwey andere/ warumb ich eben den Herren dieſes Schrifftgen uͤbergeben wollen/ welche ich Jhnen auch nicht vorhalten will Jch erinnere mich/ daß als mir von Dreßden/ von einem vornehmen Freunde Magiſter Fabers, Philanderſon, gleich als wir an dem Tiſche ſaſſen/ zugeſchicket wurde/ und ich ſolchen mit den Herren durchgeleſen/ keiner nicht allein geweſen/ welcher etwan dem Edlen Antenor in ſeiner allzuwahren Meynung abgeleget/ ſondern auch gedachten Magiſter Faber gar nicht gelobet/ daß er ſich wider einen ſolchen vornehmen Mann zu ſchreiben unterſtanden.","norm":"Es sind aber über obengedachte Ursache / noch zwei andere / warum ich eben den Herren dieses Schriften übergeben wollen / welche ich Ihnen auch nicht vorhalten will Ich erinnere mich / dass als mir von Dresden / von einem vornehmen Freunde Magister Fabers, Philanderson, gleich als wir an dem Tische saßen / zugeschickt wurde / und ich solchen mit den Herren durchgelesen / keiner nicht allein gewesen / welcher etwan dem Edlen Antenor in seiner allzuwahren Meinung abgelegt / sondern auch gedachten Magister Faber gar nicht gelobet / dass er sich wieder einen solchen vornehmen Mann zu schreiben unterstanden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.311699867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19172,"date":1663,"orig":"Anderweit aber ſoll M.","norm":"Anderweit aber soll M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.413599967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19173,"date":1663,"orig":"Faber durch dieſe Zuſchrifft inne werden/ daß er mit den Studenten nicht gar zu wol ſtehe/ und daß er ſeiner reputierlichen Arbeit wegen Jhnen gar nicht trauen doͤrffe/ und ich auch ſelbſten/ der ich dieſes wider ihn/ auff Anbefehlen vornehmer Leute geſchrieben/ auff Vniverſitaͤten ein bekanter Studioſus ſey/ und der es mit ihm wagen wuͤrde/ wann er auch noch zweymal ſo viel geſchnittene Federn/ die auff Antenors Dienſt warten/ ligen haͤtte.","norm":"Faber durch diese Zuschrift innewerden / dass er mit den Studenten nicht gar zu wohl stehe / und dass er seiner reputierlichen Arbeit wegen Ihnen gar nicht trauen dürfe / und ich auch selbst / der ich dieses wider ihn / auf Anbefehlen vornehmer Leute geschrieben / auf Universitäten ein bekannter Studiosus sei / und der es mit ihm wagen würde / wann er auch noch zweimal so viel geschnittene Federn / die auf Antenors Dienst warten / liegen hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.618100166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19174,"date":1663,"orig":"Guͤnſtige Herren/ wir haben manchmal zueinander geſaget:","norm":"Günstige Herren / wir haben manchmal zueinander gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.16469955444336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19175,"date":1663,"orig":"Es muͤſſe Antenorn ſehr ſchmertzen/ daß er ſich jetzund von einem ſolchen Menſchen/ der ihm gantz und gar nicht zu vergleichen/ muͤſſe angreiffen laſſen.","norm":"Es müsse Antenorn sehr Schmerzen / dass er sich jetzund von einem solchen Menschen / der ihm ganz und gar nicht zu vergleichen / müsse angreifen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.229599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19176,"date":1663,"orig":"Allein die Herren verſichern ſich/ und ich wolte/ daß dieſes auch alle andere Leute wiſſen moͤchten/ die Antenorn ſehr lieben/ derer viel Tauſend in allen Laͤndern ſind/ wir haben damals geirret.","norm":"Allein die Herren versichern sich / und ich wollte / dass dieses auch alle andere Leute wissen möchten / die Antenorn sehr lieben / derer viel Tausend in allen Ländern sind / wir haben damals geirrt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6844000816345215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19177,"date":1663,"orig":"Jch bin in Hamburg geweſen/ allwo ich nicht allein von verſtaͤndigen Leuten/ und die zum oͤfftern mit Antenorn umbgehen/ deſſen vergewiſſert worden bin/ ſondern ich habe auch auß ſeinen trefflichen Predigten ſo viel hoͤren und mercken koͤnnen/ daß der Mann gantz und gar nichts mehr darnach frage/ und es auch wenig achte/ was dieſer oder jener Narr von ihm ſchreibet/ oder ob Jhn ſo ein Sparr-Hanß ſchelte oder lobe.","norm":"Ich bin in Hamburg gewesen / wo ich nicht allein von verständigen Leuten / und die zum Öfteren mit Antenorn umgehen / dessen vergewissert worden bin / sondern ich habe auch aus seinen trefflichen Predigten so viel hören und merken können / dass der Mann ganz und gar nichts mehr danach frage / und es auch wenig achte / was dieser oder jener Narr von ihm schreibet / oder ob ihn so ein Sparr-Hanß schelte oder lobe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.745299816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19178,"date":1663,"orig":"Er hat ſich die Sache/ und auff Einrathen hochgelahrter Leute/ gantz auß dem Gemuͤthe geſchlagen/ und achtet ſeine Verfolger nicht werth/ daß er ihnen zu gefallen ſolte eintzige Feder anſetzen.","norm":"Er hat sich die Sache / und auf Einraten hochgelahrter Leute / ganz aus dem Gemüte geschlagen / und achtet seine Verfolger nicht wert / dass er ihnen zu gefallen sollte einzige Feder ansetzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.824999809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19179,"date":1663,"orig":"Was meynen die Herren/ koͤnte dieſer Hochverſtaͤndige Mann ſeinen Feinden auch einen groͤſſern Poſſen anthun?","norm":"Was meinen die Herren / könnte dieser Hochverständige Mann seinen Feinden auch einen größeren Possen antun?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.884099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19180,"date":1663,"orig":"Jch ſpreche/ GOTT muß ihm dieſes eingegeben haben.","norm":"Ich spreche / GOTT muss ihm dieses eingegeben haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7357001304626465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19181,"date":1663,"orig":"Jch habe die Ehre gehabt/ als ich durch Hamburg gereyſet/ dieſem theuren Mann auffzuwarten/ welcher mir geringen Menſchen nicht allein ſehr hoͤflich begegnet/ ſondern auch einſten mit an ſeinen Tiſch zu gehen genoͤtiget hat.","norm":"Ich habe die Ehre gehabt / als ich durch Hamburg gereist / diesem teuren Mann aufzuwarten / welcher mir geringen Menschen nicht allein sehr höflich begegnet / sondern auch einst mit an seinen Tisch zu gehen genötigt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.258699893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19182,"date":1663,"orig":"Als jetzund das Eſſen ſolte auffgehaben werden/ kommt ein Weibgen/ und verehret deſſen Kindern ein artig Huͤndgen.","norm":"Als jetzund das Essen sollte aufgehoben werden / kommt ein Weibchen / und verehret dessen Kindern ein artig Hinden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.867000102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19183,"date":1663,"orig":"Dieſe fragen alsbald den Herrn Vatter/ wie dieſer Hund ſolle genennet werden?","norm":"Diese fragen alsbald den Herrn Vater / wie dieser Hund solle genannt werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.184000015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19184,"date":1663,"orig":"Es war aber dazumal auch an dem Tiſche/ von dem Lande ein vornehmer und gelahrter Mann.","norm":"Es war aber dazumal auch an dem Tische / von dem Lande ein vornehmer und gelahrter Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.451399803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19185,"date":1663,"orig":"Als aber umb den Tiſch herumb gefraget wurde/ faͤnget dieſer zu Antenorn alſo an:","norm":"Als aber um den Tisch herumgefragt wurde / fängt dieser zu Antenorn also an:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2846999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19186,"date":1663,"orig":"Jhre Excellenz belieben ſich/ und laſſen den Hund entweder Butter-Lecker/ oder Smit/ oder Soprin nennen.","norm":"Ihre Exzellenz belieben sich / und lassen den Hund entweder Butter-Lecker / oder Smit / oder Soprin nennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.267199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19187,"date":1663,"orig":"Antenor aber fienge hierauff an zu lachen/ und ſagte:","norm":"Antenor aber finge hierauf an zu lachen / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.955699920654297} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19188,"date":1663,"orig":"Nein/ Herr/ dieſer Hund iſt zu ſolchem Nahmen noch gar zu gut.","norm":"Nein / Herr / dieser Hund ist zu solchem Namen noch gar zu gut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.321300029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19189,"date":1663,"orig":"Er ſoll aber Achts nicht/ benennet werden.","norm":"Er soll aber Acht nicht / benennet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7947001457214355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19190,"date":1663,"orig":"Die Kinderchen kunten dieſen ſchweren Nahmen gantz und gar im Anfang nicht behalten/ weil er Jhnen etwas ſchwer vorkam.","norm":"Die Kinderchen konnten diesen schweren Namen ganz und gar im Anfang nicht behalten / weil er Ihnen etwas schwer vorkam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.889999866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19191,"date":1663,"orig":"Nun aber/ wenn er arme Hund etwan einen guten Biſſen ertappet/ und darnach gefraget wird/ ſo ſchreyet alles:","norm":"Nun aber / wenn er arme Hund etwan einen guten Bissen ertappet / und danach gefragt wird / so schreiet alles:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.855899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19192,"date":1663,"orig":"Achts nicht/ Achts nicht/ haͤtte es gethan.","norm":"Acht nicht / Acht nicht / hätte es getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.144899845123291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19193,"date":1663,"orig":"Allerliebſte Herren/ Sie leben wol.","norm":"Allerliebste Herren / Sie leben wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.546299934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19194,"date":1663,"orig":"Jch wuͤnſche Jhnen an Leib und Seele alles erſprießliches Wolergehen/ guten Progreß in Jhrem hohen Studieren/ daß ſie den vorgeſetzten Zweck bald und gluͤckſeelig erreichen moͤgen.","norm":"Ich wünsche Ihnen an Leib und Seele alles ersprießliches Wohlergehen / guten Progress in Ihrem hohen Studieren / dass sie den vorgesetzten Zweck bald und glückselig erreichen mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.114799976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19195,"date":1663,"orig":"Naͤchſt ſolcher Goͤttlichen Befehlung/ wuͤnſche ich mir die groſſe Ehre zu haben/ die Zeit meines Lebens mich zu nennen","norm":"Nächst solcher Göttlichen Befehlung / wünsche ich mir die große Ehre zu haben / die Zeit meines Lebens mich zu nennen","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.689599990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19196,"date":1663,"orig":"Geben zu Caſſel/ den 30. Jul. 1659.","norm":"Geben zu Kassel / den 30. Jul. 1659.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.798399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19197,"date":1663,"orig":"Meiner großguͤnſt.","norm":"Meiner großgünst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":13.446900367736816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19198,"date":1663,"orig":"Herren treuen Diener Filenum.","norm":"Herren treuen Diener Filenum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.006100177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19199,"date":1663,"orig":"DEr angenehme Lentz war ſchon eingetretten.","norm":"Der angenehme Lenz war schon eingetreten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.052999973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19200,"date":1663,"orig":"Die liebliche Violen thaten ihr Angeſicht auff.","norm":"Die liebliche Violen taten ihr Angesicht auf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.623499870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19201,"date":1663,"orig":"Die gantze Welt ſtund in voller Roſe.","norm":"Die ganze Welt stand in voller Rose.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.085700035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19202,"date":1663,"orig":"Der Guguck begunte wider zu ſchreyen.","norm":"Der Guguck begann widerzuschreien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.883099555969238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19203,"date":1663,"orig":"Und die gelehrte Nachtigallen lieſſen ſich uͤberall hoͤren:","norm":"Und die gelehrte Nachtigallen ließen sich überall hören:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.474599838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19204,"date":1663,"orig":"Als ich Filenus an vergangener Leipziger Oſter-Meſſe in einen vornehmen Buchladen kam/ mich darinnen umb etliche Buͤcher zu befragen.","norm":"Als ich Filenus an vergangener Leipziger Ostermesse in einen vornehmen Buchladen kam / mich darinnen um etliche Bücher zu befragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.133600234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19205,"date":1663,"orig":"Als ich aber in demſelben etwas umbgehe/ kommen auch da hinein zwey vornehme/ und in Leipzig wolbekante Studioſi, welche ich vor dißmal/ und durch Buchſtabenwechſel/ Gromio und Lagaſſo nennen will.","norm":"Als ich aber in demselben etwas umgehe / kommen auch da hinein zwei vornehme / und in Leipzig wohlbekannte Studiosi, welche ich vor diesmal / und durch Buchstabenwechsel / Gromio und Lagasso nennen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.463600158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19206,"date":1663,"orig":"Dieſe/ weil ſie mich/ und ich ſie wider/ nicht kennete/ movirten einen und den andern diſcurs ſonderlich aber dieſelbigen/ welche ihnen damals gleichſam unter die Haͤnde lieffen.","norm":"Diese / weil sie mich / und ich sie wieder / nicht kennte / movierten einen und den anderen Diskurs sonderlich aber dieselbigen / welche ihnen damals gleichsam unter die Hände liefen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.106400012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19207,"date":1663,"orig":"Lagaſſo aber bekommet ungefaͤhr in dem herumbſuchen der Buͤcher M. Schmids Diſcurs de Reputatione Academica in die Haͤnde.","norm":"Lagasso aber bekommet ungefähr in dem Herumsuchen der Bücher M. Schmieds Diskurs de Reputation Academica in die Hände.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.40850019454956} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19208,"date":1663,"orig":"Und faͤnget zu Gromio, dem mit ihm gekommenden Studioſo alſo an: Monſ.","norm":"Und fängt zu Gromio, dem mit ihm gekommenden Studioso also an: Mons.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.238800048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19209,"date":1663,"orig":"Gromio, allhier ſihet er den Diſcurs, von welchem unſer Profeſſer an dem Tiſche geſtern erwehnet hat.","norm":"Gromio, allhier sieht er den Diskurs, von welchem unser Professer an dem Tische gestern erwähnt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.47599983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19210,"date":1663,"orig":"Gromio fragte hier alsbald den Buchfuͤhrer/ was dieſes Diſcurs Preiß waͤre? und er kauffte ſich ſolchen/ bittende dabey Lagaſſo:","norm":"Gromio fragte hier alsbald den Buchführer / was dieses Diskurs Preis wäre? und er kaufte sich solchen / bittende dabei Lagasso:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.53819990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19211,"date":1663,"orig":"Ob er ſich nicht wolte belieben laſſen/ ein Halbſtuͤndgen in dem Buchladen nider zu ſitzen/ und den Diſcurs helffen durchleſen/ welches ihme Lagaſſo auch nicht abgeſchlagen.","norm":"Ob er sich nicht wollte belieben lassen / ein Halbstündigen in dem Buchladen niederzusitzen / und den Diskurs helfen durchlesen / welches ihm Lagasso auch nicht abgeschlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.962800025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19212,"date":1663,"orig":"Jch hatte nun zwar in N. N. dieſen Diſcurs ſchon durchgeleſen/ daß ich alſo hier dieſen noch einmal nicht doͤrffen anhoͤren; Gleichwol aber/ daß ich auch von dieſen Studenten vernemmen moͤchte/ was ſie davon hielten/ machte ich mir ſo lang in dem Buchladen zu thun und zu leſen.","norm":"Ich hatte nun zwar in N. N. diesen Diskurs schon durchgelesen / dass ich also hier diesen noch einmal nicht dürfen anhören; Gleichwohl aber / dass ich auch von diesen Studenten Vernehmen möchte / was sie davon hielten / machte ich mir so lang in dem Buchladen zu tun und zu lesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.268700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19213,"date":1663,"orig":"Weil aber die Zeit kurtz/ und es kaum eine Stunde vor Tiſche war/ giengen ſie M.","norm":"Weil aber die Zeit kurz / und es kaum eine Stunde vor Tische war / gingen sie M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.955599784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19214,"date":1663,"orig":"Schmids Diſcurs curſoriè, biß etwan auff den letzten Bogen durch/ als aber Lagaſſo mitten in dem leſen war/ fiel ihm Gromio in die Rede/ und ſprach:","norm":"Schmieds Diskurs cursorie, bis etwan auf den letzten Bogen durch / als aber Lagasso mitten in dem lesen war / fiel ihm Gromio in die Rede / und sprach:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.543900012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19215,"date":1663,"orig":"Gromio.","norm":"Gromio.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"fi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.967700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19216,"date":1663,"orig":"Mein Herr Lagaſſo, er hat hier ſo lange Zeit ſtudiret/ und kennet ſehr viel Studioſos, kan er ſich denn nicht entſinnen/ ob ihm dieſer Faber (denn ſo nenneten ihn dieſe Studioſi,) hier nicht auch bekant geweſen ſey.","norm":"Mein Herr Lagasso, er hat hier so lange Zeit studiert / und kennet sehr viel Studiosus, kann er sich denn nicht entsinnen / ob ihm dieser Faber (denn so nennten ihn diese Studiosi,) hier nicht auch bekannt gewesen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.338699817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19217,"date":1663,"orig":"Was war es dann vor ein Kerle?","norm":"Was war es dann vor ein Kerle?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.320400238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19218,"date":1663,"orig":"Dergleichen Subjecta Philoſophantia, und ſchwaͤtzhafftige Paralogiſmi, laſſen ſich ja ſonſten gerne immer vorne vorſehen.","norm":"Dergleichen Subjecta Philosophantia, und schwätzhafftige Paralogismi, lassen sich ja sonsten gerne immer vorne vorsehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.637700080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19219,"date":1663,"orig":"Lagaſſo.","norm":"Lagasso.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":5.84689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19220,"date":1663,"orig":"Ja ich habe ihn wol gekant/ und darumb verwundert mich es auch ſo ſehr/ was der Menſch jetzund vor eine Einbildungs- Krafft haben muß.","norm":"Ja ich habe ihn wohl gekannt / und darum verwundert mich es auch so sehr / was der Mensch jetzund vor eine Einbildungs-Kraft haben muss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.17140007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19221,"date":1663,"orig":"Da er noch ein Penal allhier war/ kam er mir vor wie ein junger Ochſe/ dem erſtlich das Joch angelegt wird.","norm":"Da er noch ein Pennal allhier war / kam er mir vor wie ein junger Ochse / dem erstlich das Joch angelegt wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.547699928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19222,"date":1663,"orig":"So weit man ihn mit Haͤnd und Fuͤſſen geſtoſſen/ ſo weit kunte man ihn bringen.","norm":"So weit man ihn mit Hände und Füßen gestoßen / so weit konnte man ihn bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.082200050354004} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19223,"date":1663,"orig":"Jch habe ihm auch manche gute Ohrfeige gegeben.","norm":"Ich habe ihm auch manche gute Ohrfeige gegeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.802999973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19224,"date":1663,"orig":"Als er nun auß dem Jahre/ ſo war kein leichtfertiger Vogel als er.","norm":"Als er nun aus dem Jahre / so war kein leichtfertiger Vogel als er.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.695000171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19225,"date":1663,"orig":"Gromio.","norm":"Gromio.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"fi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.967700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19226,"date":1663,"orig":"Ja das ſind die beſten.","norm":"Ja das sind die besten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.197999954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19227,"date":1663,"orig":"Jetzund nun/ und nachdem er außgeraſet/ verachtet und verkleinert er die Studenten gantz und gar/ ungeachtet ſie ohne deß nicht vielmehr bey der Welt gelten.","norm":"Jetzund nun / und nachdem er ausgerast / verachtet und verkleinert er die Studenten ganz und gar / ungeachtet sie ohne des nicht vielmehr bei der Welt gelten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.02269983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19228,"date":1663,"orig":"Meynet aber der Kerle/ daß weil er ein ſolcher unnuͤtzer Studente/ wie er ſich in ſeiner Reputation fein ſelbſt beſchreibet/ geweſen/ Andere auch deß Meels ſeynd?","norm":"Meinet aber der Kerle / dass weil er ein solcher unnützer Studente / wie er sich in seiner Reputation fein selbst beschreibet / gewesen / Andere auch des Mehls sind?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.818399906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19229,"date":1663,"orig":"Nein/ M.","norm":"Nein / M.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.167900085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19230,"date":1663,"orig":"Faber das iſt nicht wahr.","norm":"Faber das ist nicht wahr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.730400085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19231,"date":1663,"orig":"Lagaſſo.","norm":"Lagasso.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":5.84689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19232,"date":1663,"orig":"Es wuͤrde alſo wenig von ihm hier gehalten.","norm":"Es würde also wenig von ihm hier gehalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5883002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19233,"date":1663,"orig":"Biß er endlich von Dreßden dieſe ungewoͤhnliche/ unreiffe/ und uͤber aller Menſchen Verſtand ſich außbreitende Geburt hieher geſchicket.","norm":"Bis er endlich von Dresden diese ungewöhnliche / Unreife / und über aller Menschen Verstand sich ausbreitende Geburt hierher geschickt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9309000968933105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19234,"date":1663,"orig":"Welche wie ungereimt/ & diſpoſitione & ſermone ſie auch/ dennoch hier bald ihren Verleger und Drucker gefunden.","norm":"Welche wie ungereimt / & dispositione & sermone sie auch / dennoch hier bald ihren Verleger und Drucker gefunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.839799880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19235,"date":1663,"orig":"Hinter dieſer Reputation nun/ ſprechen viel gelehrte Leut/ ſtecke jemand anders mehr als M. Faber, ob es ſo ſey/ weiß ich nicht.","norm":"Hinter dieser Reputation nun / sprechen viel gelehrte Leute / stecke jemand anders mehr als M. Faber, ob es so sei / weiß ich nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.804500102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19236,"date":1663,"orig":"Dieſes aber ſagte zu mir in Dreßden Jhr Excell. Herr Doctor N. N. als wir ungefaͤhr auff M. Fabern kamen:","norm":"Dieses aber sagte zu mir in Dresden Ihr Excell. Herr Doktor N. N. als wir ungefähr auf M. Fabern kamen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.954899787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19237,"date":1663,"orig":"Man wiſſe in Dreßden gantz und gar nicht von einem Magni nominis Viro, welchem M. Faber in Außfertigung dieſes Tractaͤtgen auffgewartet.","norm":"Man wisse in Dresden ganz und gar nicht von einem Magni nominis Viro, welchem M. Faber in Ausfertigung dieses Traktätchen aufgewartet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.935200214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19238,"date":1663,"orig":"Denn welcher Magnus Vir wuͤrde/ wenn er etwas zu thun haͤtte/ ſolches tam projectæ eruditionis homini, aufftragen?","norm":"Denn welcher Magnus Vir würde / wenn er etwas zu tun hätte / solches tam projectae eruditionis homini, auftragen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.795400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19239,"date":1663,"orig":"Man koͤnte ja darzu/ und zu ſolchen Sachen/ wol verſtaͤndigere Leute bekommen.","norm":"Man könnte ja dazu / und zu solchen Sachen / wohl verständigere Leute bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.112199783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19240,"date":1663,"orig":"Et cur ille hunc, qui à virtutis ſemit â pauliſper deflexit, corrigat, penitus ab illâ qui deflectit? M.","norm":"Et cur ille hunc, qui à virtutis semit a paulisper deflexit, corrigat, penitus ab illa qui deflectit? M.","lang_fastText":"ia","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.496300220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19241,"date":1663,"orig":"Faber haͤtte dieſes entweder ex aliquâ jactantiâ, & ut diſcurſu ſuo applauſum faciat gethan/ oder es ſtecke gar ein elender Vir Magni hominis darhinter.","norm":"Faber hätte dieses entweder ex aliqua jactantia, & ut discursu suo applausum faciat getan / oder es stecke gar ein elender Vir Magni hominis darhinter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.66379976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19242,"date":1663,"orig":"Ein guter Schmarrutzer/ Butter- oder Honiglecker/ haͤtte er ſo einen vornehmen Patron, warumb darff er ſeiner nicht mit Nahmen gedencken?","norm":"Ein guter Schmarotzer / Butter- oder Honiglecker / hätte er so einen vornehmen Patron, warum darf er seiner nicht mit Namen Gedenken?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.442699909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19243,"date":1663,"orig":"So kaͤme er auß allem Verdacht/ und die Sache wuͤrde bald verglichen werden.","norm":"So käme er aus allem Verdacht / und die Sache würde bald verglichen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.973100185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19244,"date":1663,"orig":"So ſagte der Doctor N. N. zu Dreßden.","norm":"So sagte der Doktor N. N. zu Dresden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.934999942779541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19245,"date":1663,"orig":"Gromio.","norm":"Gromio.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"fi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.967700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19246,"date":1663,"orig":"So muß M. Faber auch wol ein einfaͤltiger Kerl ſeyn/ und der ſich bald zu etwas uͤberreden laͤſt/ ob er ſchon weiß/ daß er ſolches nicht außfuͤhren kan.","norm":"So muss M. Faber auch wohl ein einfältiger Kerl sein / und der sich bald zu etwas überreden lässt / ob er schon weiß / dass er solches nicht ausführen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.412199974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19247,"date":1663,"orig":"Lagaſſo.","norm":"Lagasso.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":5.84689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19248,"date":1663,"orig":"Es iſt wahr/ aber das will M.","norm":"Es ist wahr / aber das will M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4166998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19249,"date":1663,"orig":"Faber nicht glauben/ und es kan ihm dieſes auch tein Menſch einreden/ daß er ein Simpliciste ſey.","norm":"Faber nicht glauben / und es kann ihm dieses auch tein Mensch einreden / dass er ein Simpliciste sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.920300006866455} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19250,"date":1663,"orig":"Wo wir aber von dem Kerne dieſes Diſcurs reden wollen/ und von dem/ was wir uͤber dem Tiſche geredet/ Beſcheid haben/ ſo muͤſſen wir uns unverzuͤglich zu deſſen letzten Bogen wenden/ alwo M. Faber ſeine Weisheit alzukal an den Tag gebracht hat.","norm":"Wo wir aber von dem Kerne dieses Diskurs reden wollen / und von dem / was wir über dem Tische geredet / Bescheid haben / so müssen wir uns unverzüglich zu dessen letzten Bogen wenden / wo M. Faber seine Weisheit alzukal an den Tag gebracht hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.448699951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19251,"date":1663,"orig":"Gromio.","norm":"Gromio.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"fi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.967700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19252,"date":1663,"orig":"Jch laſſe mir es belieben.","norm":"Ich lasse mir es belieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ht","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.345300197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19253,"date":1663,"orig":"Ehe wir aber fort leſen/ ſo muß ich mich den ſtatum controverſia beſſer berichten laſſen.","norm":"Ehe wir aber fort lesen / so muss ich mich den statum controversia besser berichten lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.86329984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19254,"date":1663,"orig":"Und wer iſt aber dieſer Author?","norm":"Und wer ist aber dieser Autor?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.780399799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19255,"date":1663,"orig":"Und Freund in der Noht/ von dem M.","norm":"Und Freund in der Not / von dem M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.75570011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19256,"date":1663,"orig":"Faber hier p. 69. gedencket.","norm":"Faber hier p. 69. gedenkt.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.908899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19257,"date":1663,"orig":"Lagaſſo.","norm":"Lagasso.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":5.84689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19258,"date":1663,"orig":"Jch will ihn von der Sach mit gantzen Umbſtaͤnden berichten.","norm":"Ich will ihn von der Sache mit ganzen Umständen berichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.124300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19259,"date":1663,"orig":"Der Author dieſes Tractaͤtgen welches genand wird: Freund in der Noth/ Jſt der hochgelehrte und wolbekandte","norm":"Der Autor dieses Traktätchen welches genannt wird: Freund in der Not / Ist der hochgelehrte und wohlbekannte","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.341899871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19260,"date":1663,"orig":"Antenor.","norm":"Antenor.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"sr","lang_de":0,"norm_lmscore":6.317800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19261,"date":1663,"orig":"Dieſer wolte jetzund ſeine beyde Soͤhne auff die Univerſitaͤt ſchicken/ damit er aber ihnen nun auch einen guten Hoffmeiſter mit gebe/ ſchrieb er dieſen zu gefallen den Freund in der Noht.","norm":"Dieser wollte jetzund seine beide Söhne auf die Universität schicken / damit er aber ihnen nun auch einen guten Hoffmeister mitgebe / schrieb er diesen zu gefallen den Freund in der Not.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.192599773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19262,"date":1663,"orig":"Solcher Tractat koͤmbt aus Hamburg/ hier auch in etlicher hochgelehrter Leute Haͤnde.","norm":"Solcher Traktat kommt aus Hamburg / hier auch in etlicher hochgelehrter Leute Hände.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.702099800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19263,"date":1663,"orig":"Und endlich auch unter uns Studenten.","norm":"Und endlich auch unter uns Studenten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.462999820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19264,"date":1663,"orig":"Er wurde von jederman ſehr beliebet/ wie dieſes M.","norm":"Er wurde von jedermann sehr beliebet / wie dieses M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.739099979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19265,"date":1663,"orig":"Faber uͤber ſein hoffen und willen p. 69. auch ſelbſt geſtehen muß/ und die Exemplaria giengen hier reiſſend weg.","norm":"Faber über sein Hoffen und Willen p. 69. auch selbst gestehen muss / und die Exemplaria gingen hier reißend weg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8815999031066895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19266,"date":1663,"orig":"Solches Tractaͤtgen nun bekoͤmbt auch zu ſeinem groſſen Ungluͤcke/ der uͤbelgelarte/ tieffſinnige und ſpitzkoͤpfichte M Bernhardus Faber.","norm":"Solches Traktätchen nun bekommt auch zu seinem großen Unglücke / der übelgelahrte / tiefsinnige und spitzköpfige M Bernhardus Faber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.414400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19267,"date":1663,"orig":"Cygneus.","norm":"Cygneus.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pt","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.61329984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19268,"date":1663,"orig":"Studioſus, in conſideratus in dem er ſeine reputation, juſſu nulliuc Viri ſchreibet.","norm":"Studiosus, in consideratus in dem er seine Reputation, jussu nulliuc Viri schreibet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"co","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.020299911499023} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19269,"date":1663,"orig":"Und nach dem er ſolchen wie eine Brantwein Saw durchwuͤhlet und durchſtanckert/ zeucht er auß diſem deß vornehmen Antenors Freunde/ etliche reden (welche ihm nach ſeinem groben Schmidtsgehirne nicht recht deuchteten/ weil er ſie nicht beſſer verſtanden) zu ſeiner reputirlichen Arbeit/ und refutirct ſolche ſo unbarmhertzig/ daß auch der hochgelahrte Antenor, wie zwar M.","norm":"Und nach dem er solchen wie eine Branntwein Sau durchwühlet und durchstankt / zieht er aus diesem des vornehmen Antenors Freunde / etliche reden (welche ihm nach seinem groben Schmiedsgehirne nicht recht deuchten / weil er sie nicht besser verstanden) zu seiner reputierlichen Arbeit / und refutirct solche so unbarmherzig / dass auch der hochgelahrte Antenor, wie zwar M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.609000205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19270,"date":1663,"orig":"Faber meinet als er dieſe geleſen/ das heilige Ding oder die Roſe daruͤber bekommen.","norm":"Faber meinet als er diese gelesen / das heilige Ding oder die Rose darüber bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.764500141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19271,"date":1663,"orig":"Gromio.","norm":"Gromio.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"fi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.967700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19272,"date":1663,"orig":"Ey das muß ich lachen.","norm":"Ei das muss ich lachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.94350004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19273,"date":1663,"orig":"Antenor muß ſich trefflich uͤmb ſo einen kalen Studenten bekuͤmmern.","norm":"Antenor muss sich trefflich um so einen kahlen Studenten bekümmern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.524199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19274,"date":1663,"orig":"Es iſt nur zu erbarmen/ daß uͤberall ſolche groſſe Narꝛen in der Welt ſind/ wer muß doch den ungluͤckſeligen Fabrum zu dieſer ihn außzufuͤhren unmuͤgliche Schreiberey auffgefriſchet haben.","norm":"Es ist nur zu erbarmen / dass überall solche große Narren in der Welt sind / wer muss doch den unglückseligen Fabrum zu dieser ihn auszuführen unmögliche Schreiberei aufgefrischt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.590799808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19275,"date":1663,"orig":"Jſt denn eben dieſer Schmidt der allergroͤbſte geweſen/ der ſich zu dieſem viel auf ſich habenden Streit uͤberreden 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müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.358200073242187} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19278,"date":1663,"orig":"Es iſt zwar war/ es were Antenor 1000mal lieber/ wenn ers mit ſeines gleichen zuthun hatte/ und mit rechten verſtaͤndigen Leuten/ als eben mit dieſem Faber.","norm":"Es ist zwar war / es wäre Antenor 1000mal lieber / wenn er es mit seinesgleichen zutun hatte / und mit rechten verständigen Leuten / als eben mit diesem Faber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.513599872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19279,"date":1663,"orig":"Aber weil der Schmidt nicht hat wollen ſtille ſitzen/ ſo muß er geſtopfft werden.","norm":"Aber weil der Schmidt nicht hat wollen stille sitzen / so muss er gestopft werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.574900150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19280,"date":1663,"orig":"Lagaſſo.","norm":"Lagasso.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":5.84689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19281,"date":1663,"orig":"Es haben ſich hochgelarte Leute zum hoͤchſten daruͤber verwundert/ daß M.","norm":"Es haben sich hochgelahrte Leute zum höchsten darüber verwundert / dass M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.205100059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19282,"date":1663,"orig":"Faber damahls nicht kluͤger/ als ſo klug geweſen.","norm":"Faber damals nicht klüger / als so klug gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.429599761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19283,"date":1663,"orig":"Denn es iſt ja gantz und gar keine conferentz zwiſchen den hochgelahrten Antenor und M. Fabern.","norm":"Denn es ist ja ganz und gar keine Konferenz zwischen den hochgelahrten Antenor und M. Fabern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.484300136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19284,"date":1663,"orig":"Weis auch M. Faber, daß Antenor albereit groſſe Ehrenaͤmpter ſchon beſeſſen gehabt/ als M.","norm":"Weiß auch M. Faber, dass Antenor allbereits große Ehrenämter schon besessen gehabt / als M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.008100032806396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19285,"date":1663,"orig":"Faber noch τέχνη decliniren gelernet?","norm":"Faber noch τέχνη deklinieren gelernt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.961900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19286,"date":1663,"orig":"Es kan mich trefflich verdrieſſen wenn ein Kerle ſo uͤbermuͤtig iſt/ und ſich ſeiner Schwachheit erinnern will.","norm":"Es kann mich trefflich verdrießen wenn ein Kerle so übermütig ist / und sich seiner Schwachheit erinnern will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.886000156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19287,"date":1663,"orig":"Denn M.","norm":"Denn M.","lang_fastText":"br","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"hi-Latn","lang_de":0,"norm_lmscore":5.942699909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19288,"date":1663,"orig":"Faber weiß wol wer er iſt/ und es wird ihm erſt recht einer die conſonantes in ein tractaͤtgen/ benennet.","norm":"Faber weiß wohl wer er ist / und es wird ihm erst recht einer die consonantes in ein tractätigen / benennet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.042399883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19289,"date":1663,"orig":"Der vorwitzige Schmiedeknecht/ expliciren.","norm":"Der vorwitzige Schmiedeknecht / explizieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.98390007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19290,"date":1663,"orig":"Kaufft euch dieſes ja bald ſo geſchwinde es herauß koͤmbt/ lieber M. Faber.","norm":"kauft euch dieses ja bald so geschwinde es herauskommt / lieber M. Faber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.176300048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19291,"date":1663,"orig":"Jhr koͤnnet es nicht glauben/ wie gar luſtig drinnen zu leſen iſt.","norm":"Ihr könnet es nicht glauben / wie gar lustig drinnen zu lesen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.718599796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19292,"date":1663,"orig":"Jhr ſeyd die Hauptperſon in dieſer Comœdi, und ihr habt allermeiſten zu reden.","norm":"Ihr seid die Hauptperson in dieser Comoedi, und ihr habt allermeisten zu reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.265100002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19293,"date":1663,"orig":"Gromo.","norm":"Gromo.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"gl","lang_de":0,"norm_lmscore":4.970799922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19294,"date":1663,"orig":"Seiner meinug kommet auch bey was geſtern unſer Profeſſor uͤber Tiſche davon redet/ als er ſagte:","norm":"Seiner meinug kommet auch bei was gestern unser Professor über Tische davon redet / als er sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.619900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19295,"date":1663,"orig":"Wenn dieſen Tractat Freund in der Noht/ einer und M. Fabers gleichen (es muͤſſe aber eben ſo ein Narꝛ qualitate & quantitate ſeyn) geſchrieben/ und etwas unrechtes (welches doch aber nicht were) darinn zu befinden geweſt/ ſo hette es ſo viel nicht auff ſich/ wenn M.","norm":"Wenn diesen Traktat Freund in der Not / einer und M. Fabers gleichen (es müsse aber eben so ein Narr qualitate & quantitate sein) geschrieben / und etwas Unrechtes (welches doch aber nicht wäre) darin zu befinden gewesen / so hätte es so viel nicht auf sich / wenn M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.462999820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19296,"date":1663,"orig":"Faber darwider geſchrieben hette/ eſſent enim pars ordine & dignitate.","norm":"Faber darwider geschrieben hette / essent enim pars ordine & dignitate.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.372399806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19297,"date":1663,"orig":"Nun er aber wider einen ſolchen Mann/ den Gott ſelbſt beehret/ und ſolche hohe und groſſe Leute lieben/ geſchrieben, Damit hette er die allerhoͤchſte Straff verdienet/ und verſtuͤnde wie klug er auch ſein wolte/ die Chriſtliche Liebe und das vierdte Gebott gar nit recht.","norm":"Nun er aber wieder einen solchen Mann / den Gott selbst beehret / und solche hohe und große Leute lieben / geschrieben, damit hätte er die allerhöchste Strafe verdienet / und verstünde wie klug er auch sein wollte / die christliche Liebe und das vierte Gebot gar nicht recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.713399887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19298,"date":1663,"orig":"Man ſolte auch den Kerlen/ wenn er auff Vni verſitaͤten were/ dieſes auch ohne des Herꝛn Antenores begehren ungeſtrafft gar nicht hingehen laſſen.","norm":"Man sollte auch den Kerlen / wenn er auf Uni gesitteten wäre / dieses auch ohne des Herrn Antenores begehren ungestrafft gar nicht hingehen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.670899868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19299,"date":1663,"orig":"Durch dieſes wuͤrde kein Menſch mehr von den Kerln etwas halten.","norm":"Durch dieses würde kein Mensch mehr von den Kerlen etwas halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.341100215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19300,"date":1663,"orig":"Lagaſſo.","norm":"Lagasso.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":5.84689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19301,"date":1663,"orig":"Jch geſtehe es/ es muß eine treffliche einbildungskrafft bey dieſem M.","norm":"Ich gestehe es / es muss eine treffliche Einbildungskraft bei diesem M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.396299839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19302,"date":1663,"orig":"Faber ſeyn/ daß er meinet/ er duͤrffe es wol wagen wieder einen ſolchen Mann zu ſchreiben.","norm":"Faber sein / dass er meinet / er dürfe es wohl wagen wieder einen solchen Mann zu schreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.127799987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19303,"date":1663,"orig":"Und er verſtuͤnde ja auch eine ſache die nicht groß were.","norm":"Und er verstünde ja auch eine Sache die nicht groß wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.986100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19304,"date":1663,"orig":"Das iſt zwar wahr.","norm":"Das ist zwar wahr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6149001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19305,"date":1663,"orig":"Allein M. Faber ihr haltet mehr von euch/ als andere Leute thun.","norm":"Allein M. Faber ihr haltet mehr von euch / als andere Leute tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5192999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19306,"date":1663,"orig":"Jhr betrieget euch aber ſelber in ewrer Einbildung.","norm":"Ihr betrüget euch aber selber in eurer Einbildung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.036699771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19307,"date":1663,"orig":"Du lieber Gott/ dencke ich viel mahl/ muß ſich ſo ein vornehmer Mann/ und der viel hundert Studenten mit rath und that gedienet/ jetzund nun von einem ſolchen kalen Dintenlecker herum fuͤhren laſſen.","norm":"Du lieber Gott / denke ich viel Mal / muss sich so ein vornehmer Mann / und der viel hundert Studenten mit Rat und tat gedient / jetzund nun von einem solchen kahlen Tintenlecker herumführen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.841800212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19308,"date":1663,"orig":"Hochgelarte Leute leſen mit verwunderung ſeine Schrifften/ und vor ſolchen hat er Friede/ Aber von einem ungeſunden Grobſchmiede mag er nicht unangetaſtet bleiben.","norm":"Hochgelahrte Leute lesen mit Verwunderung seine Schriften / und vor solchen hat er Friede / Aber von einem ungesunden Grobschmiede mag er nicht unangetastet bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8460001945495605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19309,"date":1663,"orig":"Wenn doch den Kerlen/ als er dieſes geſchrieben/ GOtt nur ſo viel Verſtand verliehen hette/ daß er gedacht; Wann Antenor etwann jrren ſolte/ es wuͤrden in Hamburg oder auff Univerſitaͤten ja woll vornehmere und verſtaͤndigere Leute ſeyn/ welche ihm darauff antworten wuͤrden.","norm":"Wenn doch den Kerlen / als er dieses geschrieben / Gott nur so viel Verstand verliehen hätte / dass er gedacht; wann Antenor etwan irren sollte / es würden in Hamburg oder auf Universitäten ja wohl vornehmere und verständigere Leute sein / welche ihm darauf antworten würden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.479000091552734} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19310,"date":1663,"orig":"Sie wolten denn/ den hochgelarten Faber nicht gerne vorgreiffen/ welches ich nit weiß Es ſol der liebe und thewre Mann/ ſo wol in Hamburg/ alß anderswo nit wenige Widerſacher haben/ die auff ihn/ und alles ſein thun/ ſolche Achtung geben/ gleich/ als ob ſie darzu verdinget weren/ und ihren Lohn darvor bekaͤmen.","norm":"Sie wollten denn / den hochgelahrten Faber nicht gerne vorgreifen / welches ich nicht weiß es soll der liebe und teure Mann / so wohl in Hamburg / als anderswo nicht wenige Widersacher haben / die auf ihn / und alles sein tun / solche Achtung geben / gleich / als ob sie dazu verdinget wären / und ihren Lohn davor bekämen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.249100208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19311,"date":1663,"orig":"Hette nun der Edle Antenor nicht recht geſchrieben/ ſeine Feinde wuͤrden hald die Feder an geſetzet/ und jedweder wort zu 1000.","norm":"hätte nun der Edle Antenor nicht recht geschrieben / seine Feinde würden Halt die Feder angesetzt / und jedweder Wort zu 1000.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.215099811553955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19312,"date":1663,"orig":"Centnern auff gemutzet haben.","norm":"Zentnern auf gemutst haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.321400165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19313,"date":1663,"orig":"Und hetten fuͤrwar nicht gewartet/ biß etwan dieſer noch nicht recht geklopffte Stockfiſch auff der Elbe were hergeſchwommem kommen.","norm":"Und hätten fürwahr nicht gewartet / bis etwan dieser noch nicht recht geklopfte Stockfisch auf der Elbe wäre hergeschwommem kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.638800144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19314,"date":1663,"orig":"Gromio.","norm":"Gromio.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"fi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.967700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19315,"date":1663,"orig":"Jch mag dieſe Rilputation hinten oder fornen anſehen/ ſo kombt ſie mir ungereimbt uͤberall vor.","norm":"Ich mag diese Rilputation hinten oder vorne ansehen / so kommt sie mir ungereimt überall vor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.683599948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19316,"date":1663,"orig":"Der Kerle muß boͤſe Præceptores gehabt haben/ oder auch/ welches ich eher glaube/ auf Schulen ſehr faul geweſen ſeyn/ daß er Rhetoricam und Artem diſponendi nit beſſer gelernet hat.","norm":"Der Kerle muss böse Praeceptores gehabt haben / oder auch / welches ich eher glaube / auf Schulen sehr faul gewesen sein / dass er Rhetoricam und Artem disponendi nicht besser gelernt hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.107800006866455} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19317,"date":1663,"orig":"Sein gantzer diſcurs iſt ein confus Werck durch und durch Bald redet er von dieſen/ bald bekoͤmbt er einen andern Schwarm in Kopff/ und zwinget manchmahl was heran/ das ſich reimet wie eine Fauſt auff ein Auge.","norm":"Sein ganzer Diskurs ist ein konfus Werk durch und durch bald redet er von diesen / bald bekommt er einen anderen Schwarm in Kopf / und zwinget manchmal was heran / das sich reimet wie eine Faust auf ein Auge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.604899883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19318,"date":1663,"orig":"Das Latein iſt auch wol von zwantzigerley art: bald imitiret er dem Ciceronem, bald dem Senecam, hier iſt dieſes/ dort aber ein anders außgeſchrieben.","norm":"Das Latein ist auch wohl von Zwanzigerlei Art: bald imitieret er dem Ciceronem, bald dem Senecam, hier ist dieses / dort aber ein anders ausgeschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.765600204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19319,"date":1663,"orig":"Mich wundert daß dieſer Diſcurs nicht in groͤſſerer Maͤnge auffgeleget wird/ daß er in wolbeſtellten Schulen/ an ſtatt eines guten Authoris eingefuͤhret werde; Denn ein Knabe ſolte darauß ſo einen æqualem ſtylum lernen/ den er anders wo ſchlimmer und ungleicher/ auch bey den beſten Oratoribus ſelbſt nicht finden ſolte.","norm":"Mich wundert dass dieser Diskurs nicht in größerer Menge aufgelegt wird / dass er in wohlbestellten Schulen / anstatt eines guten Authoris eingeführt werde; denn ein Knabe sollte daraus so einen aequalem stylum lernen / den er anders wo schlimmer und ungleicher / auch bei den besten Oratoribus selbst nicht finden sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.14079999923706} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19320,"date":1663,"orig":"So koͤmpt er auch hier ex abrupto und ich weiß nicht wie/ auff die Refutirung des wehrten Antenors.","norm":"So kommt er auch hier ex abrupto und ich weiß nicht wie / auf die Refutierung des wehrten Antenors.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.547100067138672} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19321,"date":1663,"orig":"Jch ſpreche auch dieſer letzte Bogen ſey nur ein angeflicktes Werck.","norm":"Ich spreche auch dieser letzte Bogen sei nur ein angeflicktes Werk.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.611299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19322,"date":1663,"orig":"Weil aber dieſer Schmid ſo grob auff Antenorn zuhaͤmmert/ hat Antenor dieſen nicht auch wider ein wenig zugedecket?","norm":"Weil aber dieser Schmied so grob auf Antenorn zuhämmert / hat Antenor diesen nicht auch wieder ein wenig zugedeckt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9328999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19323,"date":1663,"orig":"Lagaſſo.","norm":"Lagasso.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":5.84689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19324,"date":1663,"orig":"Er hat es zwar/ in ſeiner erſten und eylfertigen Antwoꝛt gethan/ aber alle Leute ſprechen/ es ſey noch zu wenig/ und der Kerle hette ein mehrers verdienet.","norm":"Er hat es zwar / in seiner ersten und eilfertigen Antwort getan / aber alle Leute sprechen / es sei noch zu wenig / und der Kerle hätte ein mehreres verdienet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.162799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19325,"date":1663,"orig":"Denn ich frage ihn ſelber/ was gieng dieſer Freund in der Noht M. Fabern an? oder wer hat ihn darzu beſtellet/ daß er darwieder ſchreiben ſolte?","norm":"Denn ich frage ihn selber / was ging dieser Freund in der Not M. Fabern an? oder wer hat ihn dazu bestellet / dass er dawider schreiben sollte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.058599948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19326,"date":1663,"orig":"Antenor ſchrieb ſeinen Soͤhnẽ dieſen Noht-Freund/ und gab ihnen ſolchen mit auff den Weg/ alß ſie jetzund auff die Acade mie ziehen wolten.","norm":"Antenor schrieb seinen Söhnen diesen Noht-Freund / und gab ihnen solchen mit auf den Weg / als sie jetzund auf die Agade mie ziehen wollten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.404799938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19327,"date":1663,"orig":"Was er aber nun/ in dieſem/ ſeinen Soͤhnen gerahten/ dieſes hat er nicht allen gerahten.","norm":"Was er aber nun / in diesem / seinen Söhnen geraten / dieses hat er nicht allen geraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7368998527526855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19328,"date":1663,"orig":"Es hat einer ja immer einen andern zweck/ als der ander.","norm":"Es hat einer ja immer einen anderen Zweck / als der ander.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.228000164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19329,"date":1663,"orig":"Was weiß M. Faber, was Antenor auß ſeinen Soͤhnen haben und machen will.","norm":"Was weiß M. Faber, was Antenor aus seinen Söhnen haben und machen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.349899768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19330,"date":1663,"orig":"Der ſpitzige dickkopff ſpricht hier pag. 69. Scommatibus excipit, ut paucis me expediam, & riſû ſubſannat Academias ut p. 84. Non ſufficit ei in Academias in genere & c. diß iſt erſtuncken und erlogen.","norm":"Der spitzige dickkopff spricht hier pag. 69 Scommatibus excipit, ut paucis me expediam, & risau subsannat Academias ut p. 84 Non sufficit ei in Academias in genere & c. dies ist erstuncken und erlogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.571700096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19331,"date":1663,"orig":"Ein anders iſt Univerſitaͤten an ſich ſelbſt/ ein anders ihre muͤßbraͤuche taxiren. M.","norm":"Ein anders ist Universitäten an sich selbst / ein anders ihre Müssbräuche taxiren. M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.3383002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19332,"date":1663,"orig":"Faber aut tu diſtingue, aut accipies alapam.","norm":"Faber aut tu distingue, aut accipies alapam.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":6.786499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19333,"date":1663,"orig":"Wenn Antenor die Univerſitaͤten verachtete/ er wuͤrde fuͤrwar ſeine Soͤhne biß jetzund an ſolchen oͤrtern und mit groſſem Unkoſten nit leben laſſen/ oder verſtehet M Faber nicht teuſch.","norm":"Wenn Antenor die Universitäten verachtete / er würde fürwahr seine Söhne bis jetzund an solchen örtern und mit großem Unkosten nicht leben lassen / oder verstehet M Faber nicht täusch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.50570011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19334,"date":1663,"orig":"Antenor ſaget klar:","norm":"Antenor sagt klar:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"sv","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.175399780273437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19335,"date":1663,"orig":"Es ſolten ſeine Soͤhne auff Univerſitaͤten ziehen/ allda ſtudiren/ in Philoſophiâ und Theologiâ guten grund legen/ und dann wider weg ziehen.","norm":"Es sollten seine Söhne auf Universitäten ziehen / allda studieren / in Philosophia und Theologia guten Grund legen / und dann wieder wegziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.169400215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19336,"date":1663,"orig":"Jſt aber dieſes nun ſo uͤbel geredet? M.","norm":"Ist aber dieses nun so übel geredet? M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"af","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.914999961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19337,"date":1663,"orig":"Faber koͤndt ihr einen wol einen beſſern Rath geben?","norm":"Faber könnt ihr einen wohl einen besseren Rat geben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.019100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19338,"date":1663,"orig":"Was kompt ihr Luͤgner denn/ und ſprecht.","norm":"Was kommt ihr Lügner denn / und sprecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.755799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19339,"date":1663,"orig":"Scommatibus excipit, Riſû ſubſannat Bellum indicis Academiis pag. 82. Ach daß euch GOtt doch Augen und Verſtand eroͤffnen moͤchte/ daß ihr ſehen koͤntet/ wie der Mann rede!","norm":"Scommatibus excipit, Risau subsannat Bellum indicis Academiis pag. 82. Ach dass euch Gott doch Augen und Verstand eröffnen möchte / dass ihr sehen könntet / wie der Mann rede!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.403600215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19340,"date":1663,"orig":"Habt ihr auch geleſen/ was Syrach ſagt cap.","norm":"Habt ihr auch gelesen / was Syrach sagt cap.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.59660005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19341,"date":1663,"orig":"3. Was dich nicht brennet/ darfſtu nicht leſchen. Dir iſt ſonſt mehr befohlen/ als du kanſt außrichten.","norm":"3. Was dich nicht brennet / darfstu nicht Leschen . Dir ist sonst mehr befohlen / als du kannst ausrichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.015999794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19342,"date":1663,"orig":"Hette M.","norm":"hätte M.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":6.603400230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19343,"date":1663,"orig":"Faber vor dieſe Arbeit Voſſii Rhetoricam in die Hand genommen/ und geſehen/ wie er eine Predigt wol diſponiren koͤndte/ daß er ſeinen Bauren etwas auß ſeinem Gehirne/ und nicht auß denen auff Univerſitaͤten zuſammen geklaubten diſpoſitionibus, herſagen koͤnne.","norm":"Faber vor diese Arbeit Vossii Rhetoricam in die Hand genommen / und gesehen / wie er eine Predigt wohl disponieren könnte / dass er seinen Bauern etwas aus seinem Gehirne / und nicht aus denen auf Universitäten zusammen geklaubten dispositionibus, hersagen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.538700103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19344,"date":1663,"orig":"Welcher 50. Jahr auff Academien freſſen und ſauffen/ dabey ſich etwan ein fein Megdgen/ welcher frey Stube und Bette hette/ halten will/ dem wird Antenor das Univerſitaͤt Leben gar nicht widerrahten Und vor dieſen dienet diß Trataͤtgen gar nicht.","norm":"Welcher 50. Jahr auf Akademien fressen und saufen / dabei sich etwan ein fein Mägden / welcher frei Stube und Bette hätte / halten will / dem wird Antenor das Universität Leben gar nicht widerraten und vor diesen dient dies Tratätgen gar nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.533699989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19345,"date":1663,"orig":"Und es i��t jetzund auff Univerſitaͤten nichts neues.","norm":"Und es ist jetzund auf Universitäten nichts Neues.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.440800189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19346,"date":1663,"orig":"Denn ich kenne auff einer beruͤhmten Univerſitaͤt ſelbſt einen Magiſter, welcher eine Liebſte ſich zulegen muſte/ eh er noch eine Pfarr hatte.","norm":"Denn ich kenne auf einer berühmten Universität selbst einen Magister, welcher eine Liebste sich zulegen musste / ehe er noch eine Pfarre hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.014100074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19347,"date":1663,"orig":"Nun aber halt ich/ were er ihr wenn er nur koͤnte gerne wider loß.","norm":"Nun aber halte ich / wäre er ihr wenn er nur könnte gerne wieder los.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.0106000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19348,"date":1663,"orig":"Jch ſage noch einmal:","norm":"Ich sage noch einmal:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.539999961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19349,"date":1663,"orig":"Der hochgelahrte Antenor hat dieſen Freund impertinenter ſeinen Soͤhnen geſchreiben.","norm":"Der hochgelahrte Antenor hat diesen Freund impertinenter seinen Söhnen geschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.087600231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19350,"date":1663,"orig":"Derer Zweck hat er am beſten gewuſt.","norm":"Derer Zweck hat er am besten gewusst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.935800075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19351,"date":1663,"orig":"Und hat darumb ſich deßwegen niemand mehr zu bekuͤmmern.","norm":"Und hat darum sich deswegen niemand mehr zu bekümmern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.867300033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19352,"date":1663,"orig":"Gromio.","norm":"Gromio.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"fi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.967700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19353,"date":1663,"orig":"Jch halte M. Fabern in dieſem falle vor einen außbuͤndigen Narꝛen/ daß er ſich in ſolche Sachen die er nicht verſtehet/ menget.","norm":"Ich halte M. Fabern in diesem falle vor einen ausbündigen Narren / dass er sich in solche Sachen die er nicht verstehet / menget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.85699987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19354,"date":1663,"orig":"Lagaſſo.","norm":"Lagasso.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":5.84689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19355,"date":1663,"orig":"Ein andermal/ wenn M.","norm":"Ein andermal / wenn M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9395999908447275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19356,"date":1663,"orig":"Faber nicht beſſer argumentiren, oder ſeine theſes erklaͤren wird/ als er hier p. 82. und denn auch p. 90. (denn ein gut Ding mag man wol zweymal ſetzen) in argumento:","norm":"Faber nicht besser argumentieren, oder seine theses erklären wird / als er hier p. 82. und denn auch p. 90 . (denn ein gut Ding mag man wohl zweimal setzen) in argumento:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.054100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19357,"date":1663,"orig":"Quod alicui verum eſt, idem alteri non poſſit eſſe falſum.","norm":"Quod alicui verum est, idem alteri non possit esse falsum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":4.688399791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19358,"date":1663,"orig":"(med. term.) Quia veritas ſimplex eſt &c. gethan:","norm":"(med. term.) Quia veritas simplex est & c. getan:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":6.261199951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19359,"date":1663,"orig":"So will ich ihn vor meine eigene Perſon/ aͤrger als einen Veutelſchneider auß machen.","norm":"So will ich ihn vor meine eigene Person / ärger als einen Veutelschneider aus machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.009099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19360,"date":1663,"orig":"Jtzund mag er noch mit hinlanffen/ aber er komme nicht mehr.","norm":"Jetzund mag er noch mit hinlanffen / aber er komme nicht mehr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3119001388549805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19361,"date":1663,"orig":"Es wird alsdenn alber herauß kommen/ wann man tanti nominis Magiſtrum, wird widerumb ad Barbara Celarent, muͤſſen in die Schul fuͤhren.","norm":"Es wird alsdann alber herauskommen / wann man tanti nominis Magistrum, wird wiederum ad Barbara Celarent, müssen in die Schule führen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.366099834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19362,"date":1663,"orig":"Si tacuiſſes, Philoſophus manſiſſes.","norm":"Si tacuisses, Philosophus mansisses.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"hy","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.534200191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19363,"date":1663,"orig":"Was muß aber hier M. Fabern fehlen/ daß er dieſes/ und was die Erfahrung ihm ſelbſt an die Hand gibt/ ſich in ſeinen Kopff nicht wil einbringen laſſen?","norm":"Was muss aber hier M. Fabern fehlen / dass er dieses / und was die Erfahrung ihm selbst an die Hand gibt / sich in seinen Kopf nicht will einbringen lassen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.678599834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19364,"date":1663,"orig":"Antenor ſaget:","norm":"Antenor sagt:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"sr","lang_de":0,"norm_lmscore":6.072700023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19365,"date":1663,"orig":"Es ſeye nicht alle Weisheit an Vniverſitaͤten gebunden.","norm":"Es sei nicht alle Weisheit an Universitäten gebunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.950099945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19366,"date":1663,"orig":"Jſt aber das nicht war?","norm":"Ist aber das nicht war?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.373600006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19367,"date":1663,"orig":"Wir ſind beyde Studioſi, wollen wir aber nicht luͤgen/ ſo muͤſſen wir dieſes ſelbſt bekennen.","norm":"Wir sind beide Studiosi, wollen wir aber nicht lügen / so müssen wir dieses selbst bekennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.425099849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19368,"date":1663,"orig":"Jch ſelbſt wolte M. Fabern, wenn ich bey ihm were/ auß Erfarung und Exempeln dieſes gnugſam darthun.","norm":"Ich selbst wollte M. Fabern, wenn ich bei ihm wäre / aus Erfahrung und Exempeln dieses genugsam dartun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.242400169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19369,"date":1663,"orig":"Denn wie viel gelehrte Leute ſind hier und anderswo/ welche auß Armuth kaum das erſte Jahr auff Vniverſitaͤten haben außhalten koͤnnen?","norm":"Denn wie viel gelehrte Leute sind hier und anderswo / welche aus Armut kaum das erste Jahr auf Universitäten haben aushalten können?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.593800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19370,"date":1663,"orig":"Dennoch aber ſich bemuͤhet/ daß ſie in dieſem Jahre etwan ſo viel vor ſich bracht/ daß ſie hernach durch ihren privat Fleiß zu hochgelarten Maͤnnern geworden ſind.","norm":"Dennoch aber sich bemühet / dass sie in diesem Jahre etwan so viel vor sich brachte / dass sie hernach durch ihren privat Fleiß zu hochgelahrten Männern geworden sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.331900119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19371,"date":1663,"orig":"Daß dieſe aber zuvor und ehe ſie auff Vniverſitaͤten kommen/ nicht einen guten Grund in omni ſcibili legen muͤſſen/ iſt auch unfehlbar.","norm":"Dass diese aber zuvor und ehe sie auf Universitäten kommen / nicht einen guten Grund in omni scibili legen müssen / ist auch unfehlbar.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.470099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19372,"date":1663,"orig":"Dieſes aber iſt Antenors meinung auch ſelbſt Denn er ſpricht poſitis prius fundamentis ſolle man nicht lange auff Vniverſitaͤten warten.","norm":"Dieses aber ist Antenors Meinung auch selbst Denn er spricht positis prius fundamentis solle man nicht lange auf Universitäten warten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.137499809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19373,"date":1663,"orig":"Was darff die Sache dann nun viel Streits? oder was kan Antenor darzu/ daß M.","norm":"Was darf die Sache dann nun viel Streits? oder was kann Antenor dazu / dass M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.170300006866455} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19374,"date":1663,"orig":"Faber ſo ein unſinnigen Kopff hat/ daß er die contro verſiæ nicht beſſer verſtanden?","norm":"Faber so ein unsinnigen Kopf hat / dass er die contro versiae nicht besser verstanden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.522200107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19375,"date":1663,"orig":"Jch will M. Fabern, wenn ich etwan dadurch ihn auff den Weg bringen koͤnte/ zugefallen was ſonderliches erzehlen.","norm":"Ich will M. Fabern, wenn ich etwan dadurch ihn auf den Weg bringen könnte / zugefallen was Sonderliches erzählen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.590199947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19376,"date":1663,"orig":"Der itzige Fuͤrſtliche Anhaltiſche hochgelahrte Superattendens Herꝛ D. Iohannes Dürrius.","norm":"Der jetzige Fürstliche Anhaltische hochgelahrte Superattendens Herr D. Johannes Dürrius.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.970399856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19377,"date":1663,"orig":"Dresdenſis.","norm":"Dresdensis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"ku","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.628799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19378,"date":1663,"orig":"(welchen der heilige GOtt alles gutes gebe und verleihe) war Magiſter Philoſophiæ und Adjunctus zu Wittenberg/ als er zu dieſem hohen Ehren Ampt beruffen war:","norm":"(welchen der heilige Gott alles gutes gebe und verleihe) war Magister Philosophiae und Adjunctus zu Wittenberg / als er zu diesem hohen Ehren Amt berufen war:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.316100120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19379,"date":1663,"orig":"Nun konte der theure Mann (und ſein Ampt wolte dieſes auch nicht zulaſſen) alle Tage von Zerbſt nach Wittenberg nicht reiſen/ und alda die Collegia Theologica beſuchen/ denn es iſt vor dar 6. Meilen.","norm":"Nun konnte der teure Mann (und sein Amt wollte dieses auch nicht zulassen) alle Tage von Zerbst nach Wittenberg nicht reisen / und allda die Collegia Theologica besuchen / denn es ist vor dar 6. Meilen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.595699787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19380,"date":1663,"orig":"Er hat aber zu Zerbſt und nicht zu Wittenberg auff der Vuiverſitaͤt/ ſo viel geleſen und ſtudiret, daß er vor einem Jahre/ in Wittenberg mit vieler 110. Studenten vermunderung trefflich wol pro Licentiâ diſputiret, und Doctor Theologiæ ruͤhmlich worben iſt.","norm":"Er hat aber zu Zerbst und nicht zu Wittenberg auf der Vuiversität / so viel gelesen und studiert, dass er vor einem Jahre / in Wittenberg mit vieler 110. Studenten Munterung trefflich wohl pro Licentia disputieret, und Doktor Theologiae rühmlich warben ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.807499885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19381,"date":1663,"orig":"Jch habe auch dißmahl ſelbſt zu deß hochgelahrten Mannes Fuͤſſen unwuͤrdig geſeſſen/ und mit Luſt diſputiren hoͤren/ die Sache bedarff gantz keines diſputats/ wenn der Schmid nur ſo viel verſtehen koͤnte daß Antener p. 192. in ſeinem Freund in der Noth/ limitative rede:","norm":"Ich habe auch diesmal selbst zu des hochgelahrten Mannes Füßen unwürdig gesessen / und mit Lust disputieren hören / die Sache bedarf ganz keines disputats / wenn der Schmied nur so viel verstehen könnte dass Antener p. 192. in seinem Freund in der Not / limitative rede:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.269999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19382,"date":1663,"orig":"Denn wer auff Schulen kein fundamenta leget/ und auff Vniverſiteten auch nichts thut/ daß dieſer koͤnne Doctor werden/ oder auch zu Hauſe und vor ſich ſelbſt koͤnne etwas thun/ hat noch niemand bejahet.","norm":"Denn wer auf Schulen kein fundamenta leget / und auf Universitäten auch nichts tut / dass dieser könne Doktor werden / oder auch zu Hause und vor sich selbst könne etwas tun / hat noch niemand bejahet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.616199970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19383,"date":1663,"orig":"Dieſes aber iſt auch klar genung/ daß/ wer guten Grund in ſeinem Studio geleget/ auch auſſerhalb Vniverſitaͤten etwas thun koͤnne.","norm":"Dieses aber ist auch klar genug / dass / wer guten Grund in seinem Studio gelegt / auch außerhalb Universitäten etwas tun könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.384300231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19384,"date":1663,"orig":"Und dieſes iſt des vielbelobten Antenors Meinung auch.","norm":"Und dieses ist des vielbelobten Antenors Meinung auch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.466400146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19385,"date":1663,"orig":"Und M.","norm":"Und M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.970900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19386,"date":1663,"orig":"Faber wenn er dieſes nur geſtehen wolte/ weiß das Ding ſelber gut genung.","norm":"Faber wenn er dieses nur gestehen wollte / weiß das Ding selber gut genug.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.360400199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19387,"date":1663,"orig":"Denn ihm und mir iſt wol wiſſent/ daß er in Leiptzig die kurtze Zeit wenig gethan/ und von hier nicht viel Kunſt nach Dreßden mit gebracht: (Einmal abeꝛ hat er Hebraͤiſch/ ich weiß nicht wie diſputiret) kan er nun itzund was/ ſo hat er es ſeinem privat fleiſſe/ und zuvor auff Schulen gelegten fundamentis beyzulegen.","norm":"Denn ihm und mir ist wohl wissend / dass er in Leipzig die kurze Zeit wenig getan / und von hier nicht viel Kunst nach Dresden mit gebracht: (Einmal aber hat er Hebräisch / ich weiß nicht wie disputieret) kann er nun jetzund was / so hat er es seinem privat Fleiße / und zuvor auf Schulen gelegten fundamentis beizulegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.649199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19388,"date":1663,"orig":"Welches ich ihm endlich wol goͤnnen kan/ es verdreuſt mich aber/ wenn ein Menſch ſo pur wider ſein ſelbſt eigen Gewiſſen reden kan.","norm":"Welches ich ihm endlich wohl gönnen kann / es verdrießt mich aber / wenn ein Mensch so pur wider sein selbst eigen Gewissen reden kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.509099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19389,"date":1663,"orig":"Jſt aber M.","norm":"Ist aber M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"ht","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.038000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19390,"date":1663,"orig":"Faber auch wol werht/ daß ich ſo viel Worte von ihm mache?","norm":"Faber auch wohl Wert / dass ich so viel Worte von ihm mache?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.65500020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19391,"date":1663,"orig":"Gromio.","norm":"Gromio.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"fi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.967700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19392,"date":1663,"orig":"Jch weiß es nicht.","norm":"Ich weiß es nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":1.446300029754638} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19393,"date":1663,"orig":"Objectum ſane vile eſt nulliusque momenti.","norm":"Objectum sane viele est nulliusque momenti.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":7.802299976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19394,"date":1663,"orig":"Aber wer muß doch dieſer ſeyn/ welcher M.","norm":"Aber wer muss doch dieser sein / welcher M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.043399810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19395,"date":1663,"orig":"Fabers Stylum examiniren und die Phraſes darauß colligiren ſoll?","norm":"Fabers Stylum examinieren und die Phrases daraus zolligeren soll?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.9745001792907715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19396,"date":1663,"orig":"Es wird dieſes M. Fabern eine ſchlechte Ehre geben.","norm":"Es wird dieses M. Fabern eine schlechte Ehre geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.394999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19397,"date":1663,"orig":"Lagaſſo.","norm":"Lagasso.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":5.84689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19398,"date":1663,"orig":"Das ſchadet gar nicht.","norm":"Das schadet gar nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.049499988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19399,"date":1663,"orig":"Jhm widerfaͤhret pro merito.","norm":"Jhm widerfähret pro merito.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"it","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.137199878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19400,"date":1663,"orig":"Es ſoll dieſes aber der Subpra fectus zu Zwicke thun.","norm":"Es soll dieses aber der Supra fectus zu Zwicke tun.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.764900207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19401,"date":1663,"orig":"Gromico.","norm":"Gromico.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ga","lang_de":0,"norm_lmscore":8.1628999710083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19402,"date":1663,"orig":"Ey ſo ſchlag Bley hinein/ oder ſonſt etwas ſchweres!","norm":"Ei so Schlag Blei hinein / oder sonst etwas Schweres!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.620200157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19403,"date":1663,"orig":"Das geſchiehet M. Fabern auch nur zum Poſſen.","norm":"Das geschieht M. Fabern auch nur zum Possen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.587900161743164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19404,"date":1663,"orig":"Kan man dann dieſes nicht etwann einem Studioſo aufftragen/ als ſo einem verachten Schulfuͤchſe?","norm":"Kann man dann dieses nicht etwan einem Studioso auftragen / als so einem verachten Schulfüchse?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.55049991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19405,"date":1663,"orig":"Doch wer hat auch gerne mit den Narren zu ſchaffen?","norm":"Doch wer hat auch gerne mit den Narren zu schaffen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.337200164794922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19406,"date":1663,"orig":"Und wer ſetzt ſich gerne Laͤuſe in den Buſen?","norm":"Und wer setzt sich gerne Läuse in den Busen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.804999828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19407,"date":1663,"orig":"aber das ſag ich/ der Kerl erhenckt ſich doch/ wenn er dieſes ſehen wird.","norm":"aber das sage ich / der Kerl erhängt sich doch / wenn er dieses sehen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.365900039672852} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19408,"date":1663,"orig":"Lagaſſo.","norm":"Lagasso.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":5.84689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19409,"date":1663,"orig":"Das ſtehet ihm endlich auch frey.","norm":"Das steht ihm endlich auch frei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.454400062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19410,"date":1663,"orig":"Es iſt aber doch noch eine beſſere comparation zwiſchen gedachten Subpræfectum und M. Fabern als zwiſchen dieſem und dem hochgelahrten Antenor.","norm":"Es ist aber doch noch eine bessere Komparation zwischen gedachten Subpraefectum und M. Fabern als zwischen diesem und dem hochgelahrten Antenor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.823699951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19411,"date":1663,"orig":"Dieſer Subpræfectus und M.","norm":"Dieser Subpraefectus und M.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.083000183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19412,"date":1663,"orig":"Faber ſind gleicher qualitaͤten/ die moͤgen ſich nun ſo lange ſchlagen und beiſſen als ſie wollen/ ſo werden ſie doch endlich beyde beſchiſſen. juxta illud:","norm":"Faber sind gleicher Qualitäten / die mögen sich nun so lange schlagen und beißen als sie wollen / so werden sie doch endlich beide beschissen . juxta illud:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.420899868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19413,"date":1663,"orig":"Hoc ſcio pro certo quoties cum ſtercore certo Vinco, ſeu vincor, ſemper ego maculor.","norm":"Hoc scio pro certo quoties cum stercore certo Vinco, seu vincor, semper ego maculor.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":6.337600231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19414,"date":1663,"orig":"Gromio.","norm":"Gromio.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"fi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.967700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19415,"date":1663,"orig":"Er gedachte oben es haͤtte Antenor in einem Tractaͤtgen/ ſo betittelt: Erſte und eilfertige Antwort/ ꝛc. dieſen M.","norm":"Er gedachte oben es hätte Antenor in einem Traktätchen / so betitelt: Erste und eilfertige Antwort / etc. diesen M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.007599830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19416,"date":1663,"orig":"Alberſtoltzen/ ein wenig/ doch aber noch nicht recht den Text geleſen/ kan man den ſolches hier nicht zu kauffe haben?","norm":"Alberstoltzen / ein wenig / doch aber noch nicht recht den Text gelesen / kann man den solches hier nicht zu kaufe haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.955999851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19417,"date":1663,"orig":"Lagaſſo.","norm":"Lagasso.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":5.84689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19418,"date":1663,"orig":"Die Exemplaria ſind reiſſende weg gegangen/ dieſer Herꝛ (und weißte auff den Buchfuͤhrer) aber/ damit wir ihm ein andermal wieder abkenffen/ wird noch wol ein Exemplar vor einen guten Freund haben/ wie auch von deme welches M.","norm":"Die Exemplaria sind reißende weggegangen / dieser Herr (und weißte auf den Buchführer) aber / damit wir ihm ein andermal wieder abkenffen / wird noch wohl ein Exemplar vor einen guten Freund haben / wie auch von dem welches M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.293000221252441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19419,"date":1663,"orig":"Faber widerumb darauff geſchrieben.","norm":"Faber wiederum darauf geschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.636500358581543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19420,"date":1663,"orig":"Gromio.","norm":"Gromio.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"fi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.967700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19421,"date":1663,"orig":"Was hoͤr ich?","norm":"Was höre ich?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.218999862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19422,"date":1663,"orig":"Wie hat M.","norm":"Wie hat M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.027400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19423,"date":1663,"orig":"Faber nochmals wider Antenorn geſchrieben?","norm":"Faber nochmals wieder Antenorn geschrieben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":10.438400268554688} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19424,"date":1663,"orig":"Das were viel.","norm":"Das wäre viel.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.718900203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19425,"date":1663,"orig":"Er wird ja nicht toll und unſinnig ſeyn?","norm":"Er wird ja nicht toll und unsinnig sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4008002281188965} 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fahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.706699848175049} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19430,"date":1663,"orig":"Daß/ nach dem Antenor, und andere vornehme hochgelarte Leute geſehen/ daß M.","norm":"Dass / nach dem Antenor, und andere vornehme hochgelahrte Leute gesehen / dass M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.305300235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19431,"date":1663,"orig":"Faber wider geſchrieben/ haben ſie Antenorn durch Schreiben hoͤflich erſuchet/ er wolte doch ſo wohl thun/ und mit M. Fabern nicht ſo freundlich mehr uͤmbgehen/ daß er ihn eintziger Antwort wuͤrdigte/ der Kerle were es nicht werht/ daß man ihm antwortete.","norm":"Faber wieder geschrieben / haben sie Antenorn durch Schreiben höflich ersuchet / er wollte doch so wohltun / und mit M. Fabern nicht so freundlich mehr ümbgehen / dass er ihn einziger Antwort würdigte / der Kerle wäre es nicht wert / dass man ihm antwortete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.898900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19432,"date":1663,"orig":"Man erholete ſich bey ſolchen kalen Kerlen auch keine Ehre. M.","norm":"Man erholte sich bei solchen kahlen Kerlen auch keine Ehre. M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.825099945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19433,"date":1663,"orig":"Faber wuͤrde aber dadurch nur immer hoffaͤrtiger/ denn er vermeintet er muͤſſe gleichwohl noch was verſtehen/ wenn ihm ſo ein voꝛnehmer Mann widerſchriebe/ dieſes hat auch Antenor gedachten hochgelarten Leuten zugeſaget.","norm":"Faber würde aber dadurch nur immer hoffärtiger / denn er vermeintet er müsse gleichwohl noch was verstehen / wenn ihm so ein vornehmer Mann wiederschriebe / dieses hat auch Antenor gedachten hochgelahrten Leuten zugesagt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.384099960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19434,"date":1663,"orig":"Gromio.","norm":"Gromio.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"fi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.967700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19436,"date":1663,"orig":"Wer wird er alsdenn werden Dn. M. Faber, wenn ihr auff einen Tag 8. oder 9. Schrifften in dem Buchladen finden werdet?","norm":"Wer wird er alsdann werden Dn. M. Faber, wenn ihr auf einen Tag 8. oder 9. Schriften in dem Buchladen finden werdet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.311399936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19437,"date":1663,"orig":"Alsdenn weil ihr ſo ein diſputax animal ſeyd/ werdet ihr genung zu thun bekommen.","norm":"Alsdann weil ihr so ein disputax animal seid / werdet ihr genug zu tun bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.159800052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19438,"date":1663,"orig":"Der Vetzer doͤrffte euch denn enge genug werden/ und wuͤnſchen daß ihr das Spiel nie angefangen.","norm":"Der Fetzer dürfte euch denn enge genug werden / und wünschen dass ihr das Spiel nie angefangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.878200054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19439,"date":1663,"orig":"Als denn wird es gut ſeyn/ daß ihr das groſſe Bund Federn/ das ſonſt zu Antenors Dienſte da geſtanden/ dieſe Schrifften zu widerlegen/ zu rechte ſchneidet.","norm":"Als denn wird es gut sein / dass ihr das große Bund Federn / das sonst zu Antenors Dienste da gestanden / diese Schriften zu widerlegen / zu rechte schneidet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.016799926757812} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19440,"date":1663,"orig":"Aber mein Herꝛ Lagaſſo ſind wir uͤber den Kopff kommen/ ſo kommen wir auch weiter.","norm":"Aber mein Herr Lagasso sind wir über den Kopf kommen / so kommen wir auch weiter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3572998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19441,"date":1663,"orig":"Haben wir ſo lange gewartet/ ſo wollen wir auch volents dieſe beyde Refutationes miteinander durchleſen.","norm":"Haben wir so lange gewartet / so wollen wir auch vollends diese beide Refutation miteinander durchlesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5883002281188965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19442,"date":1663,"orig":"Jch will gerne Eſſen und Trincken daruͤber entbehren/ wo es dem Herꝛn nur nicht beſchwerlich iſt Jch will ihn alsdenn mit zu dem Paſteten Becker nehmen/ alwo wir uns erholen wollen.","norm":"Ich will gerne Essen und trinken darüber entbehren / wo es dem Herrn nur nicht beschwerlich ist Ich will ihn alsdann mit zu dem Pasteten Becker nehmen / wo wir uns erholen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.219900131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19443,"date":1663,"orig":"Da will ich ihm auff Jhre Excellentz des Edlen Antenors gute Geſundheit und Wolſtand ein Glaͤßgen Reiniſches Weins zutrincken.","norm":"Da will ich ihm auf Ihre Exzellenz des Edlen Antenors gute Gesundheit und Wohlstand ein Gläßgen Rheinisches Weins zutrinken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.557300090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19444,"date":1663,"orig":"Mein Herꝛ aber (und wandte ſich zu dem Buchfuͤhrer) will er nicht vor eine gute Bezahlung dieſe beyde Schrifften laſſen?","norm":"Mein Herr aber (und wandte sich zu dem Buchführer) will er nicht vor eine gute Bezahlung diese beide Schriften lassen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.171000003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19445,"date":1663,"orig":"Monſieur, (ſagte der Buchfuͤhrer darauff/) Herꝛ Antenors ſeine Erſte und eilfertige Antwort kan ich ihm wol laſſen.","norm":"Monsieur, (sagte der Buchführer darauf /) Herr Antenors seine Erste und eilfertige Antwort kann ich ihm wohl lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8429999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19446,"date":1663,"orig":"Aber M.","norm":"Aber M.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.7399001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19447,"date":1663,"orig":"Schmids Paſquil darff ich bey vermeidung meiner Buͤcher und 200. fl. Straffe nicht ſehen noch verkauffen laſſen.","norm":"Schmieds Pasquill darf ich bei Vermeidung meiner Bücher und 200. fl. Strafe nicht sehen noch verkaufen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6707000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19448,"date":1663,"orig":"Denn ſie ſind hier confiſciret worden/ durch den hochgelehrten NN. welcher es nicht zulaſſen wollen/ daß dieſer Kerl wider einen ſo vornehmen Mann ſchreibe.","norm":"Denn sie sind hier konfiszieret worden / durch den hochgelehrten NN . welcher es nicht zulassen wollen / dass dieser Kerl wieder einen so vornehmen Mann schreibe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.938600063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19449,"date":1663,"orig":"Jſt der Herꝛ nicht ſeltzam?","norm":"Ist der Herr nicht seltsam?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.028200149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19450,"date":1663,"orig":"(ſagte Gromio zu dem Buchfuͤhrer weiter) ich ſchwere ihm bey meinen Ehren/ ich will gedachtes Paſquil keinem Menſchen zeigen.","norm":"(sagte Gromio zu dem Buchführer weiter) ich schwere ihm bei meinen Ehren / ich will gedachtes Pasquill keinem Menschen zeigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.823400020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19451,"date":1663,"orig":"Uber diß/ begehre ich auch ſolches Herꝛn Antenorn nicht zu zuſchicken; Denn er es wol ſchon haben wird.","norm":"Über dies / begehre ich auch solches Herrn Antenorn nicht zuzuschicken; denn er es wohl schon haben wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.061800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19452,"date":1663,"orig":"Jch wolte zwar wuͤnſchen daß er es nimmermehr bekaͤhme/ daß ſich der liebe Mann nur nicht daruͤber kraͤncken muͤſſen/ wenn ihn ſo ein elender Teuffel ſchmehet Unter dieſen Reden kam der Buchfuͤhrer zu mir/ fragende ob mir nicht etwas gefalle? meynende/ weil ich eine lange Zeit da gewartet/ mich hiermit weg zubringen/ und das begehrte Paſquil zn verkauffen.","norm":"Ich wollte zwar wünschen dass er es nimmermehr bekäme / dass sich der liebe Mann nur nicht darüber kränken müssen / wenn ihn so ein elender Teufel schmähet Unter diesen Reden kam der Buchführer zu mir / fragende ob mir nicht etwas gefalle? meinende / weil ich eine lange Zeit da gewartet / mich hiermit wegzubringen / und das begehrte Pasquill zn verkaufen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.305200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19453,"date":1663,"orig":"Jch merckte dieſes bald/ und ſagte zu dem mir ſonſt wolbekandten Buchfuͤhrer: Mein Herꝛ beſorge ſich meinet wegen nicht:","norm":"Ich merkte dieses bald / und sagte zu dem mir sonst wohlbekannten Buchführer: Mein Herr besorge sich meinetwegen nicht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.790599822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19454,"date":1663,"orig":"Jch bin ihm ein bekandter Student Jch werde auch kein Verraͤther ſeyn/ Jch bitte ſelber/ er verkauffe das Paſquil gegenwaͤrtigen Monſieur.","norm":"Ich bin ihm ein bekannter Student Ich werde auch kein Verräter sein / Ich bitte selber / er verkaufe das Pasquill gegenwärtigen Monsieur.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.383399963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19455,"date":1663,"orig":"Er ließ ſich endlich uͤberbitten/ und langte dieſe beyde Exemplaria.","norm":"Er ließ sich endlich überbitten / und langte diese beide Exemplaria.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.698599815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19456,"date":1663,"orig":"Als bald hielten ſie dieſe beyde Studioſi gegen einander/ und fingen ſie mit groſſer Begierde an zu leſen.","norm":"Als bald hielten sie diese beide Studiosi gegen einander / und fingen sie mit großer Begierde an zu lesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.776299953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19457,"date":1663,"orig":"Lagaſſo nam Herrn Schmids von Dreßden Paſquill in die Hand/ und laß dieſes mit ſolchem Fleiſſe/ daß er auch dieſes Diſcurs Rubricam nicht undurch gezogen ließ.","norm":"Lagasso nahm Herrn Schmieds von Dresden Pasquill in die Hand / und lass dieses mit solchem Fleiße / dass er auch dieses Diskurs Rubricam nicht undurch gezogen ließ.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.97189998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19458,"date":1663,"orig":"Er fragte deßwegen bald/ warumb ſich M. Faber, Philnarſon genennet habe/ und ſich gantz oben mit groſſen Lateiniſchen Buchſtaben geſetzet?","norm":"Er fragte deswegen bald / warum sich M. Faber, Philnarson genannt habe / und sich ganz oben mit großen lateinischen Buchstaben gesetzt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.79449987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19459,"date":1663,"orig":"Der Nahme und das Geſchlecht waͤr ihm gar nicht bekant/ und ob etwan wenig Narren ſeine Blutsfreunde waͤren?","norm":"Der Nahme und das Geschlecht wäre ihm gar nicht bekannt / und ob etwan wenig Narren seine Blutsfreunde wären?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.906099796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19460,"date":1663,"orig":"Die gantze Rubricam ſatzte er ſo zuſammen (wie ſie auch ſo ſtehet:) Philnarſon Thorheit mit drey klugen Rahtgebern NN. und ſagte: M.","norm":"Die ganze Rubricam setzte er so zusammen (wie sie auch so steht:) Philnarson Torheit mit drei klugen Ratgebern NN . und sagte: M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.734499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19461,"date":1663,"orig":"Faber haͤtte gleichwol die Regul in der Grammatic (Subſtantivum cum Subſtantivo) nicht vergeſſen/ weil ſie hier meiſterlich (in den Worten: Philnarſon Thorheit) angebracht.","norm":"Faber hätte gleichwohl die Regel in der Grammatik (Substantivum cum Substantivo) nicht vergessen / weil sie hier meisterlich (in den Worten: Philnarson Torheit) angebracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.929200172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19462,"date":1663,"orig":"Dieſe drey Rahtgeber aber waͤren (wie es auch M.","norm":"Diese drei Ratgeber aber wären (wie es auch M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.982999801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19463,"date":1663,"orig":"Faber ſelber geſtehet) drey junge Narren.","norm":"Faber selber gesteht) drei junge Narren.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"nl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.0826997756958} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19464,"date":1663,"orig":"Und er Philnarſon waͤre der Alte darzu.","norm":"Und er Philnarson wäre der Alte dazu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.256400108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19465,"date":1663,"orig":"Denn er ſtehet auch mit Vniverſal Buchſtaben oben an/ daß ihn alle Leute bald primo intuitu ſehen moͤgen.","norm":"Denn er steht auch mit universal Buchstaben oben an / dass ihn alle Leute bald primo intuitu sehen mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.70959997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19466,"date":1663,"orig":"Bey dieſen drey Narren/ omponio, Morologo und Fabullo, waͤre M.","norm":"Bei diesen drei Narren / omponio, Morologo und Fabullo, wäre M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.270800113677978} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19467,"date":1663,"orig":"Faber auch lange Zeit in Franckreich Hof-Meiſter geweſen/ deßwegen wuͤrff er auch hier und da in ſeinem Diſcurs Frantzoͤſiſche Woͤrter mit ein/ ob er ſie ſelber gleich nicht verſtuͤnde.","norm":"Faber auch lange Zeit in Frankreich Hof-Meister gewesen / deswegen würfe er auch hier und da in seinem Diskurs französische Wörter mit ein / ob er sie selber gleich nicht verstünde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.687399864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19468,"date":1663,"orig":"Gromio.","norm":"Gromio.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"fi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.967700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19469,"date":1663,"orig":"Es ſeynd aber fuͤrwar alle drey feine Narren/ man ſolte ſie in zweyer Herren Laͤnder ſo gut nicht wider zuſammen bringen/ denn das machts/ ſie haben einen guten Præceptorem gehabt.","norm":"Es sind aber fürwahr alle drei feine Narren / man sollte sie in zweier Herren Länder so gut nicht wieder zusammen bringen / denn das macht es / sie haben einen guten Praeceptorem gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.576399803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19470,"date":1663,"orig":"Da kan man ſehen/ was gute Institutio thun koͤnne.","norm":"Da kann man sehen / was gute Institutio tun könne.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ha","lang_de":0,"norm_lmscore":5.621099948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19471,"date":1663,"orig":"Da ſtehen nun vier Narren/ mit groſſen Buchſtaben/ und iſt keiner klug darunter.","norm":"Da stehen nun vier Narren / mit großen Buchstaben / und ist keiner klug darunter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.235400199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19472,"date":1663,"orig":"Der Buchfuͤhrer fiel ihnen hier in die Rede/ ſagende:","norm":"Der Buchführer fiel ihnen hier in die Rede / sagende:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.124899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19473,"date":1663,"orig":"Die Herren haben ein falſch Exemplar bekommen.","norm":"Die Herren haben ein falsch Exemplar bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.193099975585937} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19474,"date":1663,"orig":"Es iſt verdruckt.","norm":"Es ist verdruckt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.116099834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19475,"date":1663,"orig":"Das erſte Wort ſoll heiſſen Philanderſon.","norm":"Das erste Wort soll heißen Philanderson.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"vi","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.20329999923706} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19476,"date":1663,"orig":"Lagaſſo.","norm":"Lagasso.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":5.84689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19477,"date":1663,"orig":"Deſto ſchlimmer iſt es Aber potz tauſend/ M.","norm":"Desto schlimmer ist es Aber Pots tausend / M.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":7.742400169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19478,"date":1663,"orig":"Faber darff auch wol deß hochgelahrten Philanders von Sittewald/ Sohn ſeyn? welchen.","norm":"Faber darf auch wohl des hochgelahrten Philanders von Sittewald / Sohn sein? welchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.110199928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19479,"date":1663,"orig":"Antenor ruͤhmet/ daß er ſo ein wolgelahrter und hoͤflicher Menſch geweſen/ als er zu ihm kommen.","norm":"Antenor rühmet / dass er so ein wohlgelahrter und höflicher Mensch gewesen / als er zu ihm kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.986100196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19480,"date":1663,"orig":"Aber M. Faber, quantum cœlum à terrâ, tantum hoc ab illo distat.","norm":"Aber M. Faber, quantum coelum à terra, tantum hoc ab illo distat.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"pt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.839300155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19481,"date":1663,"orig":"Jhr habt euch darzu noch nicht gewaſchen.","norm":"Ihr habt euch dazu noch nicht gewaschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.475500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19482,"date":1663,"orig":"Jch muß der Poſſen fuͤrwar bey mir lachen.","norm":"Ich muss der Possen fürwahr bei mir lachen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.216400146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19483,"date":1663,"orig":"Denn was meynet Monſieur, wie dem Edlen Moſcheroſch dieſes theils verdrießlich/ theils laͤcherlich vorkommen wird: daß er nun auff ſeine alte Tage einen ſo unerhoͤrten/ groben/ derben/ und außgebackenen Schmid/ zu einem Sohne bekommet.","norm":"Denn was meinet Monsieur, wie dem Edlen Moscherosch dieses teils verdrießlich / teils lächerlich vorkommen wird: dass er nun auf seine alte Tage einen so unerhörten / groben / derben / und ausgebackenen Schmied / zu einem Sohne bekommet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.372099876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19484,"date":1663,"orig":"Das Kind kan ſchon lauffen/ man darff es in kein Serperastrum einſchlieſſen/ auch von ſich ſelber eſſen/ man wird nicht groſſe Muͤh darmit haben duͤrffen.","norm":"Das Kind kann schon laufen / man darf es in kein Serperastrum einschließen / auch von sich selber essen / man wird nicht große Mühe damit haben dürfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.064899921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19485,"date":1663,"orig":"Monſieur, wo dieſer unwuͤrdige Philanderſon wider auff die Academie kompt/ de quo tamen Authores dubitantur, will ich verſchaffen/ daß ihn alle Penaͤle M. Philnarſon nennen ſollen Und ſie thun es auch wol ohne meinen Geheiß/ waͤre er nur ſchon dar.","norm":"Monsieur, wo dieser unwürdige Philanderson wieder auf die Akademie kommt / de quo tamen Autores dubitantur, will ich verschaffen / dass ihn alle Penäle M. Philnarson nennen sollen und sie tun es auch wohl ohne meinen Geheiß / wäre er nur schon dar.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.051599979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19486,"date":1663,"orig":"Jn Summa/ ich weiß nicht was ich auß dem Kerlen machen ſoll?","norm":"In Summa / ich weiß nicht was ich aus dem Kerlen machen soll?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.529900074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19487,"date":1663,"orig":"Er wird auff dieſem erſten Blat beydes ein Narr und ein Affe.","norm":"Er wird auf diesem ersten Blatt beides ein Narr und ein Affe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.795000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19488,"date":1663,"orig":"Er hat ſich auß ſeinem gantzen groſſen Kopff/ ihm nicht einen Nahmen erdencken koͤnnen; der Affe aͤffe dann dem Edlen Philander nach.","norm":"Er hat sich aus seinem ganzen großen Kopf / ihm nicht einen Namen erdenken können; der Affe äffe dann dem Edlen Philander nach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.58459997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19489,"date":1663,"orig":"Darnach das Antenor ſetzet/ ſeine Antwort were zu Altenaw bey Victor de Leeu gedruͤckt/ da aͤffet er dieſem hier auch nach.","norm":"Danach das Antenor setzet / seine Antwort wäre zu Altenaw bei Victor de Leu gedrückt / da äffet er diesem hier auch nach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.330800056457519} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19490,"date":1663,"orig":"Je M.","norm":"Je M.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"bs","lang_de":0,"norm_lmscore":6.057199954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19491,"date":1663,"orig":"Faber was machet ihr denn entlich auß euch?","norm":"Faber was macht ihr denn endlich aus euch?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8831000328063965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19492,"date":1663,"orig":"Jhr wollet mit alle zwange zweyer vornehmer Leute Narꝛ und Affe ſeyn/ die euch doch nicht haben wolle.","norm":"Ihr wollet mit alle Zwange zweier vornehmer Leute Narr und Affe sein / die euch doch nicht haben wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.273099899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19493,"date":1663,"orig":"Jch moͤchte M. Fabern wol gerne fragen/ weil er ſpricht ſein viel naͤrſcher Diſcurs were zu Altenau gedruckt; Was doch Altenau ſey?","norm":"Ich möchte M. Fabern wohl gerne fragen / weil er spricht sein viel närscher Diskurs wäre zu Altenau gedruckt; was doch Altenau sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.867499828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19494,"date":1663,"orig":"Ob es die alte Elbe/ oder ein Land in Europa/ ein Dorff oder Flecken ſey/ und ob es Menſchen drinnen gebe/ oder nicht?","norm":"Ob es die alte Elbe / oder ein Land in Europa / ein Dorf oder Flecken sei / und ob es Menschen drinnen gebe / oder nicht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.555300235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19495,"date":1663,"orig":"Er wuͤrde mich ſo viel berichten koͤnnen/ alß ich ihm ſagen koͤndte/ was der Pabſt zu Rom jetzund thue.","norm":"Er würde mich so viel berichten können / als ich ihm sagen könnte / was der Papst zu Rom jetzund tue.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.925600051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19496,"date":1663,"orig":"Proh Superi, quantum mortalia pectora, cœcæ noctis habent Jch habe mir aber geſtern noch ſagen laſſen/ als wann es ſehr kahl mit dieſen Altenauiſchen druck ablauffen ſolte/ Denn nach dem nachgefraget worden/ und der Victor de Leeu, dieſen ſeinen falſchen druck auch ſelber geſehen/ ſoll er geſagt haben:","norm":"pro Superi, quantum mortalia pectora, coecae noctis habent Ich habe mir aber gestern noch sagen lassen / als wann es sehr kahl mit diesen Altenauischen druck ablaufen sollte / Denn nach dem nachgefragt worden / und der Victor de Leu, diesen seinen falschen druck auch selber gesehen / soll er gesagt haben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.105899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19497,"date":1663,"orig":"Es hette ihm dieſes ein etc. gethan.","norm":"Es hätte ihm dieses ein etc. getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.401800155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19498,"date":1663,"orig":"Und er wolte es auß allen Rechten behaubten/ daß es kein ehrlich ſtuͤck were/ unter eines andern Nahmen Paßquill druͤcken.","norm":"Und er wollte es aus allen Rechten behaupten / dass es kein ehrlich Stück wäre / unter eines anderen Namen Pasquill drücken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.220699787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19499,"date":1663,"orig":"Frage auch hiermit alle Buchdruͤcker/ ob dieſer Paßquillanten-Drucker nicht ſeinen Eyd gebrochen/ etc.","norm":"Frage auch hiermit alle Buchdrücker / ob dieser Paßquillanten-Drucker nicht seinen Eid gebrochen / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.888899803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19500,"date":1663,"orig":"Wie wird M.","norm":"Wie wird M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.45550012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19501,"date":1663,"orig":"Faber und der Drucker ankommen?","norm":"Faber und der Drucker ankommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.075500011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19502,"date":1663,"orig":"Es darff leichte geſchehen/ daß der drucker M. Fabern ins faciem ſchlaͤgt/ als welcher ihn in das Ungluͤck bringet.","norm":"Es darf leichte geschehen / dass der Drucker M. Fabern ins faciem schlägt / als welcher ihn in das Unglück bringt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.956900119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19503,"date":1663,"orig":"Wie ſchoͤne wird es alsdann ſtehen/ wenn M.","norm":"Wie schöne wird es alsdann stehen / wenn M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.068299770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19504,"date":1663,"orig":"Faber und ſein Verleger wird wacker muͤſſen in die Buͤchſe blaſen!","norm":"Faber und sein Verleger wird wacker müssen in die Büchse blasen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.69189977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19505,"date":1663,"orig":"Gromio.","norm":"Gromio.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"fi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.967700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19506,"date":1663,"orig":"Es iſt wahr Monſieur, und mich betauret nichts mehr als M Fabers Einfalt und Ungluͤck/ welcher faſt unſchuldig darzu koͤmbt.","norm":"Es ist wahr Monsieur, und mich bedauert nichts mehr als M Fabers Einfalt und Unglück / welcher fast unschuldig dazukommt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.774799823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19507,"date":1663,"orig":"Lagaſſo.","norm":"Lagasso.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":5.84689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19508,"date":1663,"orig":"Was unſchuldig?","norm":"Was unschuldig?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"es","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.775300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19509,"date":1663,"orig":"Jſt der Kerle nicht zu hoffaͤrtig geweſen/ einen ſolchen Mann anzugreiffen/ ſo mag er nun auch nicht zu hoffertig ſeyn/ ſolches außzufuͤhren.","norm":"Ist der Kerle nicht zu hoffärtig gewesen / einen solchen Mann anzugreifen / so mag er nun auch nicht zu hoffertig sein / solches auszuführen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.273799896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19510,"date":1663,"orig":"Jhm geſchicht recht.","norm":"Ihm geschieht recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.032599925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19511,"date":1663,"orig":"Gromio.","norm":"Gromio.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"fi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.967700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19512,"date":1663,"orig":"Wie ſolt ich ihm aber dieſes goͤnnen?","norm":"Wie sollte ich ihm aber dieses gönnen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.043600082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19513,"date":1663,"orig":"Er iſt ein guter einfaͤltiger Menſch/ und der es beſſer nicht verſtanden.","norm":"Er ist ein guter einfältiger Mensch / und der es besser nicht verstanden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6132001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19514,"date":1663,"orig":"Jch hab uͤber diß von ſeinem Landsmanne Herꝛ NN. gehoͤret/ daß M. Faber, ich weiß nicht wo/ vielleicht in Patriâ, Schul-Rector koͤndte ſeyn/ wenn er ſich nicht an dieſem vornehmem Mann gerieben.","norm":"Ich habe über dies von seinem Landsmanne Herr NN . gehöret / dass M. Faber, ich weiß nicht wo / vielleicht in Patria, Schulrektor könnte sein / wenn er sich nicht an diesem vornehmem Mann gerieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.416900157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19515,"date":1663,"orig":"Welches aber nun deßwegen hinterbleiben wuͤrde.","norm":"Welches aber nun deswegen hinterbleiben würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.8805999755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19516,"date":1663,"orig":"Der gute Menſch hat nun ſchon Ungluͤcks genung davon.","norm":"Der gute Mensch hat nun schon Unglücks genug davon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.171299934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19517,"date":1663,"orig":"Lagaſſo.","norm":"Lagasso.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":5.84689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19518,"date":1663,"orig":"Ja nun/ was ich vor geſagt/ ſage ich noch.","norm":"Ja nun / was ich vorgesagt / sage ich noch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.526199817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19519,"date":1663,"orig":"Der Patron welcher ihn in dieſe Schwaͤrtze gebracht/ mag ihm auch wieder heraußhelffen.","norm":"Der Patron welcher ihn in diese Schwärze gebracht / mag ihm auch wieder heraushelfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.190100193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19520,"date":1663,"orig":"Jhn wird dieſes gar nicht ſchuͤtzen/ daß M.","norm":"Ihn wird dieses gar nicht schützen / dass M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.727499961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19521,"date":1663,"orig":"Faber ſagen wolte:","norm":"Faber sagen wollte:","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.190999984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19522,"date":1663,"orig":"Er ſey ein guter einfaͤltiger Ignorant, und haͤtte dazumal diß nicht beſſer verſtanden/ und ſich etwas uͤberreden laſſen.","norm":"Er sei ein guter einfältiger Ignorant, und hätte dazumal dies nicht besser verstanden / und sich etwas überreden lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.821400165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19523,"date":1663,"orig":"Nein/ deſto mehr ſolt er ſich ſeiner Schwachheit erinnert und vornehme Leute unattequiret gelaſſen haben.","norm":"Nein / desto mehr sollt er sich seiner Schwachheit erinnert und vornehme Leute unattequiret gelassen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.780900001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19524,"date":1663,"orig":"Gromio.","norm":"Gromio.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"fi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.967700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19525,"date":1663,"orig":"Er leſe weiter.","norm":"Er lese weiter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"cy","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.401400089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19526,"date":1663,"orig":"Lagaſſo.","norm":"Lagasso.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":5.84689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19527,"date":1663,"orig":"Gar gerne.","norm":"Gar gerne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.504799842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19528,"date":1663,"orig":"Aber Menſieur was ſetzet hier M. Faber, er haͤtte 3 Helden auff der Boͤrſche ſehen herum ſpatzieren?","norm":"Aber Mensieur was setzet hier M. Faber, er hätte 3 Helden auf der Börsche sehen herumspazieren?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.744100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19529,"date":1663,"orig":"Zu Dreßden bin ich wol bekandt/ da weiß ich keinen Ort der ſo hieſſe.","norm":"Zu Dresden bin ich wohl bekannt / da weiß ich keinen Ort der so hieße.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.360799789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19530,"date":1663,"orig":"Zu Altenau auch nicht.","norm":"Zu Altenau auch nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8649001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19531,"date":1663,"orig":"Die Hamburgiſche Boͤrſche aber kan es auch nicht ſeyn/ denn hat doch der gute Menſch Hamburg und die Boͤrſche nie geſehen.","norm":"Die Hamburgische Börsche aber kann es auch nicht sein / denn hat doch der gute Mensch Hamburg und die Börsche nie gesehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.054999828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19532,"date":1663,"orig":"Er iſt ja weiter nicht als von Zwickau biß nach Leiptzig kommen.","norm":"Er ist ja weiter nicht als von Zwickau bis nach Leipzig kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.91349983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19533,"date":1663,"orig":"Er haͤtte denn Hamburg und die Boͤrſche gemahlet auff ſeiner Stuben/ welches ich endlich gleuben wil.","norm":"Er hätte denn Hamburg und die Börsche gemalt auf seiner Stuben / welches ich endlich glauben will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.542699813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19534,"date":1663,"orig":"Und dencket ihr M.","norm":"Und denket ihr M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.765600204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19535,"date":1663,"orig":"Faber wenn die Kauffleute auff die Boͤrſche kommen/ daß ſie etwan herumb ſpatztren wie ihr meinet?","norm":"Faber wenn die Kaufleute auf die Börsche kommen / dass sie etwan herum spatztren wie ihr meinet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.987100124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19536,"date":1663,"orig":"Nein/ die Leute muͤſſen auff der Boͤrſe auff den Koͤpffen gehen.","norm":"Nein / die Leute müssen auf der Börse auf den Köpfen gehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.183700084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19537,"date":1663,"orig":"Ein andermal M. Faber was ihr nicht verſtehet/ das laſſet ungeſchrieben.","norm":"Ein andermal M. Faber was ihr nicht verstehet / das lasst ungeschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.05079984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19538,"date":1663,"orig":"Sie haben euch in Dreßden auch nur zum Narꝛen gehabt/ weil ſie euch weiß gemacht haben/ man ſchriebe Boͤrſe/ Baͤrſche wie ihr gethan habt.","norm":"Sie haben euch in Dresden auch nur zum Narren gehabt / weil sie euch weiß gemacht haben / man schriebe Börse / Barsche wie ihr getan habt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.510700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19539,"date":1663,"orig":"Hier (p. 6.) ſpricht er:","norm":"Hier (p. 6.) spricht er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.161900043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19540,"date":1663,"orig":"Er koͤnne ſich nicht entſinnen daß er in ſeinem inconſiderato Diſcurſſe wider Hoͤffligkeit gehandelt habe.","norm":"Er könne sich nicht entsinnen dass er in seinem inconsiderato Discursse wider Höflichkeit gehandelt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.662899971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19541,"date":1663,"orig":"Ey nein/ M.","norm":"Ei nein / M.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.928800106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19542,"date":1663,"orig":"Faber ich glaͤube es euch wol/ daß ihr euch nun nicht entſinnen wollet.","norm":"Faber ich glaube es euch wohl / dass ihr euch nun nicht entsinnen wollet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.463500022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19543,"date":1663,"orig":"Entweder ihr wiſſet nicht/ was Hoͤfflichkeit ſey/ oder Hoͤfflichkeit und Flegelspoſſen ſeynd euch einerley; Oder der reputirliche Diſcurs iſt nicht eure Arbeit/ daß ihr das Latein nicht darinn verſtehet/ daß ein ehrlicher vornehmer Mann angegriffen ſey.","norm":"Entweder ihr wisset nicht / was Höflichkeit sei / oder Höflichkeit und Flegelspossen sind euch einerlei; Oder der reputierliche Diskurs ist nicht eure Arbeit / dass ihr das Latein nicht darin verstehet / dass ein ehrlicher vornehmer Mann angegriffen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.154300212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19544,"date":1663,"orig":"Wird es auch euer zukuͤnfftiger Schuͤler gerne leiden/ wenn ihr als ein neuer Rector ihm ſein Grickiſch exercitium degenerem cerebri fœtum nennen werdet? item daß er inexcuſabiliter inſolens und anders mehr ſey/ welches ihr aber alles den hochgelahrten Antenor zeihet.","norm":"Wird es auch euer zukünftiger Schüler gerne leiden / wenn ihr als ein neuer Rektor ihm sein Grickisch exercitium degenerem cerebri foetum nennen werdet? item dass er inexcusabiliter insolens und anders mehr sei / welches ihr aber alles den hochgelahrten Antenor zeihet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.935100078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19545,"date":1663,"orig":"Der Schuͤler ſolte euch clariſſime Domine Rector, den groben Donaten uͤmb den Kopff legen.","norm":"Der Schüler sollte euch clarissime Domine Rektor, den groben Donaten um den Kopf legen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.05649995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19546,"date":1663,"orig":"Sonderlich wo er etwan ein Candidatus Academiæ iſt Hier p. 8. ſetzet M.","norm":"Sonderlich wo er etwan ein Candidatus Academiae ist hier p. 8. setzet M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.958700180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19547,"date":1663,"orig":"Faber einen verſchlagenen Syllogiſmum her; wenn ich aber bey ihm were/ wolt ich ihm per Inſtantiam dieſen vorlegen/ welcher ſeiner Perſon wegen beſſer eintreffen ſolte/ mir aber wurde er von dem alten Depoſitori zu Leiptzig/ Chriſtmildeſter Gedaͤchtnuͤß vor zehen Jahren mit einem Naſenſtuͤber auffgegeben.","norm":"Faber einen verschlagenen Syllogismum her; wenn ich aber bei ihm wäre / wollte ich ihm per Instantiam diesen vorlegen / welcher seiner Person wegen besser eintreffen sollte / mir aber wurde er von dem alten Depositori zu Leipzig / Christmildester Gedächtnis vor zehn Jahren mit einem Nasenstüber aufgegeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.130499839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19548,"date":1663,"orig":"Qui cornua nondum depoſuit, ille adhuc habet.","norm":"Qui cornua nondum deposuit, ille adhuc habet.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.132999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19549,"date":1663,"orig":"(Das iſt war) Magiſter Fabricius nondum depoſuit.","norm":"(Das ist war) Magister Fabricius nondum deposuit.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":6.380199909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19550,"date":1663,"orig":"(Das iſt auch war)","norm":"(Das ist auch war)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.4120001792907715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19551,"date":1663,"orig":"(neceſſariò E. quia præmiſſæ veræ fuerunt hæc ſequitur ex illis concluſio) Ergo: Magiſter Fabricius adhuc habet.","norm":"(necessario E. quia praemissae verae fuerunt haec sequitur ex illis conclusio) Ergo: Magister Fabricius adhuc habet.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"pt","lang_de":0,"norm_lmscore":5.021599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19552,"date":1663,"orig":"Ach ja er hat Hoͤrner noch gar zu ſehr/ er moͤchte ſich noch wol einmal deponiren laſſen.","norm":"Ach ja er hat Hörner noch gar zu sehr / er möchte sich noch wohl einmal deponieren lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.818900108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19553,"date":1663,"orig":"Jhr Herꝛn Penaͤle fragt ihr nur auch/ wer weiß iſt M.","norm":"Ihr Herrn Penäle fragt ihr nur auch / wer weiß ist M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.560500144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19554,"date":1663,"orig":"Faber nicht noch ein Bachante/ und der nicht deponiret iſt. M. Faber, den Naſenſtuͤber koͤnt ihr auch darzu bekommen/ den mir der Depoſitor gab.","norm":"Faber nicht noch ein Bachante / und der nicht deponieret ist. M. Faber, den Nasenstüber könnt ihr auch dazubekommen / den mir der Depositor gab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.855800151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19555,"date":1663,"orig":"Jhr werdet euch wol vielleicht deſſen bedancken/ aber dancket nicht eher/ biß ihr ihn bekommen habt. M.","norm":"Ihr werdet euch wohl vielleicht dessen bedanken / aber danket nicht eher / bis ihr ihn bekommen habt. M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.71019983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19556,"date":1663,"orig":"Faber kan ſich hier auch gantz und gar nicht einbilden/ daß ihm Leute zugefallen 50. Meilen ziehen ſollen/ und ihm dem Herꝛen Georgen ſingen.","norm":"Faber kann sich hier auch ganz und gar nicht einbilden / dass ihm Leute zugefallen 50. Meilen ziehen sollen / und ihm dem Herren Georg singen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7316999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19557,"date":1663,"orig":"Aber warum das nicht hochgelahrter Herꝛ M.","norm":"Aber warum das nicht hochgelahrter Herr M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6269001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19558,"date":1663,"orig":"Faber?","norm":"Faber?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"en","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.967400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19559,"date":1663,"orig":"Jch wolt euch zu gefallen wol weniger als 50. 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Meilen reisen / dass ich den Menschen und den vielbegabten Geist sehen möchte / welcher wieder Antenor geschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.0005998611450195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19560,"date":1663,"orig":"Es muß fuͤrwar diß ein Kerle ſeyn/ der nicht von Pferde Drecke/ wie etwan die Roßkaͤffer/ herkommen.","norm":"Es muss fürwahr dies ein Kerle sein / der nicht von Pferde Drecke / wie etwan die Rosskäfer / herkommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.931399822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19561,"date":1663,"orig":"Aber ich kenne euch vor.","norm":"Aber ich kenne euch vor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.485499858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19562,"date":1663,"orig":"Gromio.","norm":"Gromio.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"fi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.967700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19563,"date":1663,"orig":"Der Herꝛ nimbt den guten Schmidt auch gar zu ſehr uͤm.","norm":"Der Herr nimmt den guten Schmidt auch gar zu sehr um.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.27370023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19564,"date":1663,"orig":"Er ſolte diß nicht thun des Handwercks wegen.","norm":"Er sollte dies nicht tun des Handwerks wegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.874300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19565,"date":1663,"orig":"Lagaſſo.","norm":"Lagasso.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":5.84689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19566,"date":1663,"orig":"Ey Monſieur, mich verdrieſſen ſolche Poſſen zu ſehr.","norm":"Ei Monsieur, mich verdrießen solche Possen zu sehr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ht","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.6834001541137695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19567,"date":1663,"orig":"Er ſehe aber hier p 9. und 10. die Fabel die M. Faber ſetzet/ ſelber an/ und wie ſchaͤndlich er den hochgelarten Mann darauff appliciren wil.","norm":"Er sehe aber hier p 9. und 10. die Fabel die M. Faber setzet / selber an / und wie schändlich er den hochgelahrten Mann darauf applizieren will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.774600028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19568,"date":1663,"orig":"Jſt das mode?","norm":"Jst das mode?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"oc","lang_cld3":"gl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.561200141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19569,"date":1663,"orig":"Wer ein quintlein Gehirnes hat/ der ſaget/ daß Antenors Schrifften alle Art und Nachdruck haben.","norm":"Wer ein Quintlein Gehirnes hat / der sagt / dass Antenors Schriften alle Art und Nachdruck haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.029200077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19570,"date":1663,"orig":"Und Antenors Neidteuffel der Schmidt/ muß uͤber ſeinen Willen die Schrifften ſelber loben.","norm":"Und Antenors Neidteufel der Schmidt / muss über seinen Willen die Schriften selber loben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.126299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19571,"date":1663,"orig":"Es verdreußt nur M. Fabern daß Antenor ihm nicht ſeinen gebuͤhrlichen Magiſter Titul gibt.","norm":"Es verdrießt nur M. Fabern dass Antenor ihm nicht seinen gebührlichen Magister Titel gibt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.414400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19572,"date":1663,"orig":"Der gute und edle Antenor traͤgt ſich nit gern mit Titular Buͤchern.","norm":"Der gute und edle Antenor trägt sich nicht gern mit Titular Büchern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.068600177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19573,"date":1663,"orig":"Uber diß kan man M.","norm":"Über dies kann man M.","lang_fastText":"sv","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.436500072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19574,"date":1663,"orig":"Fabers Titul in keiner eintzigen Cantzley recht außfragen.","norm":"Fabers Titel in keiner einzigen Kanzlei recht ausfragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.947400093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19575,"date":1663,"orig":"Aber glaͤubet mir Illuminate Faber, Antenor weiß ſich in alle Koͤpff ſehr wol zufinden auch jedwedern ſeinen rechten Titul zu geben/ und er hat euch wol den rechten Hut auffgeſetzet/ ihr koͤnt euch nur ſelber darein nicht finden.","norm":"Aber glaubet mir Illuminate Faber, Antenor weiß sich in alle Köpf sehr wohl zu finden auch jedweden seinen rechten Titel zu geben / und er hat euch wohl den rechten Hut aufgesetzt / ihr könnt euch nur selber darein nicht finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.888599872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19576,"date":1663,"orig":"Nam tali capiti, talis eſt quærendus Pileus.","norm":"Nam tali capiti, talis est quaerendus Pileus.","lang_fastText":"no","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"sq","lang_de":0,"norm_lmscore":6.338900089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19577,"date":1663,"orig":"Were auch Antenor hoͤfflicher mit euch uͤmbgangen/ ſo haͤttet ihr uͤber ihn klagen moͤgen/ und ſagen:","norm":"Wäre auch Antenor höflicher mit euch Umgang / so hättet ihr über ihn klagen mögen / und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8454999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19578,"date":1663,"orig":"Der Mann were gar zu politiſch.","norm":"Der Mann wäre gar zu politisch.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.000800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19579,"date":1663,"orig":"Jch wolte M. Fabern, daß er es hoͤrete/ nit gerne einen Kerlen nennen/ wie er dieſes zwar hier p. 11. ſelber thut.","norm":"Ich wollte M. Fabern, dass er es hörte / nicht gerne einen Kerlen nennen / wie er dieses zwar hier p. 11. selber tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.01639986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19580,"date":1663,"orig":"Und noch darzu einen ehrlichen Kerlen.","norm":"Und noch dazu einen ehrlichen Kerlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.773099899291992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19581,"date":1663,"orig":"Aber M.","norm":"Aber M.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.7399001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19582,"date":1663,"orig":"Faber ihr ſeyd ſo ein grober Kerle/ als man nicht zwiſchen Himmel und Erden finden ſoll.","norm":"Faber ihr seid so ein grober Kerle / als man nicht zwischen Himmel und Erden finden soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.78439998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19583,"date":1663,"orig":"Jſt das ehrlich gehandelt/ ſo einen Mann beſchimpffen/ der ihr nim̃ermehr werden koͤnt/ und euch ſein Tage kein uͤbels gethan hat.","norm":"Ist das ehrlich gehandelt / so einen Mann beschimpfen / der ihr nimmermehr werden könnt / und euch sein Tage kein Übels getan hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5030999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19584,"date":1663,"orig":"Ach daß ſich ſo ein kaler Kerl/ wider einen ſo vornehmen Mann aufflegen darff/ und in ſolchen Sachen/ die ihn doch gantz und gar nicht angehen?","norm":"Ach dass sich so ein kaler Kerl / wieder einen so vornehmen Mann auflegen darf / und in solchen Sachen / die ihn doch ganz und gar nicht angehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.122700214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19585,"date":1663,"orig":"Schemet euch in das Hertze hinein M. Faber, ihr thut Suͤnde/ wider GOtt und Menſchen das verſichert euch.","norm":"Schämet euch in das Herze hinein M. Faber, ihr tut Sünde / wider Gott und Menschen das versichert euch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.1427001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19586,"date":1663,"orig":"Nach dem nun M.","norm":"Nach dem nun M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"az","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.430699825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19587,"date":1663,"orig":"Faber Philoſophicè diſputiret, faͤngt er hier p. 12. auch Theologicè an Und argumentiret ex Loco Authoritatis.","norm":"Faber Philosophice disputiret, fängt er hier p. 12. auch Theologice an Und argumentiret ex Loco Authoritatis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.092599868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19588,"date":1663,"orig":"Jn dem er ſpricht:","norm":"Indem er spricht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.6981000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19589,"date":1663,"orig":"Nicht nur Schulfuͤchſe/ ſondern auch vornehme Cavallier ſagen:","norm":"Nicht nur Schulfüchse / sondern auch vornehme Cavalier sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.640600204467773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19590,"date":1663,"orig":"Es habe Antener die Graͤntzen eines Theologi uͤberſchritten.","norm":"Es habe Antener die Grenzen eines Theologen überschritten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.910999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19591,"date":1663,"orig":"Riſum teneatis Amici. 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M.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.689000129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19592,"date":1663,"orig":"Faber bleibt in diſputando Theologieè eben ſo ein Narꝛ als vor: Seine Theologiſche Meinung zu beſtetigen/ bringet er hier zwey vornehme Thelogos her: einen Schulfuchs und einen Cavallier.","norm":"Faber bleibt in disputando Theologie eben so ein Narr als vor: Seine theologische Meinung zu bestätigen / bringt er hier zwei vornehme Thelogos her: einen Schulfuchs und einen Cavalier.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.27239990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19593,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar zwey gute Thelogi!","norm":"Fürwahr zwei gute Thelogi!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"tr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.80649995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19594,"date":1663,"orig":"Ein Gavallier muß ſich trefflich bekuͤmmern:","norm":"Ein Gavallier muss sich trefflich bekümmern:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.175300121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19595,"date":1663,"orig":"Ob Antenor Theologiſch handele oder nicht.","norm":"Ob Antenor theologisch handele oder nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.889999866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19596,"date":1663,"orig":"Monſieur Schulfuchs aber/ fraget nach der Regul Nominativus præcedit Verbum perſonale &c. vielmehr/ als nach controverſiis Theologicis.","norm":"Monsieur Schulfuchs aber / fraget nach der Regel Nominativus praecedit Verbum personale & c. vielmehr / als nach controversiis Theologicis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.339600086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19597,"date":1663,"orig":"Seht nur ſeht/ M.","norm":"Seht nur seht / M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"eo","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.660600185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19598,"date":1663,"orig":"Faber wie ihr euch ſelbſt proſtituiret!","norm":"Faber wie ihr euch selbst prostituieret!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.422200202941894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19599,"date":1663,"orig":"Wenn ihr mit dieſen euern Theologis ſoltet zur Catheder gehen/ ſo wuͤrdet ihr noch heute Theologiæ Doctor.","norm":"Wenn ihr mit diesen euren Theologis solltet zur Katheder gehen / so würdet ihr noch heute Theologiae Doktor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.726099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19600,"date":1663,"orig":"Aber ſo denck ich/ wird es noch wol verzug haben.","norm":"Aber so denk ich / wird es noch wohl Verzug haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.374100208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19601,"date":1663,"orig":"Denn die Fackeln ſind noch nicht alle fertig.","norm":"Denn die Fackeln sind noch nicht alle fertig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.351599931716919} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19602,"date":1663,"orig":"Eure dieſe Meynung zu behaupten/ haͤtte beſſer geſtanden/ wenn ihr mit Warheit ſagen koͤnnen Dieſer Theologus, oder jenes Conſiſtorium haͤtte diß von Antenorn geſagt.","norm":"Eure diese Meinung zu behaupten / hätte besser gestanden / wenn ihr mit Wahrheit sagen können dieser Theologus, oder jenes Konsistorium hätte dies von Antenorn gesagt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.445400238037109} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19603,"date":1663,"orig":"Aber glaubet mir M.","norm":"Aber glaubet mir M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.771299839019775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19604,"date":1663,"orig":"Faber die Reſponſa Theologica, worauff ihr und der ehrliche Cavallier Butterlecker/ mit ſeinem Herꝛn Schwager ſich verlaͤßt/ koͤnnen vor der letzten Leiptziſchen Meſſe nicht fertig werden.","norm":"Faber die Responsa Theologica, worauf ihr und der ehrliche Cavalier Butterlecker / mit seinem Herrn Schwager sich verlässt / können vor der letzten Leiptzischen Messe nicht fertig werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.41510009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19605,"date":1663,"orig":"Aber der Tractat iſt ſchon halb fertig/ in welchem Euer Excellentz M. Faber demuͤtig gebeten wird/ ihr ſollet euch doch des Iuris Retorſionis nit gebrauchen/ worauff ihr euch hier/ p. 1. berufft.","norm":"Aber der Traktat ist schon halb fertig / in welchem Euer Exzellenz M. Faber demütig gebeten wird / ihr sollet euch doch des Juris Retorsionis nicht gebrauchen / worauf ihr euch hier / p. 1. beruft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.23330020904541} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19606,"date":1663,"orig":"Denn Antenor befuͤrchte ſich/ weil er ſehr viel Feinde unter den Advocaten haͤtte/ dieſe moͤchten ihm ſeine Sache/ wie gut ſie ſey nur boͤſe machen Und es kaͤme doch endlich auff einen guͤtlichen Vertrag:","norm":"Denn Antenor befürchte sich / weil er sehr viel Feinde unter den Advokaten hätte / diese möchten ihm seine Sache / wie gut sie sei nur böse machen und es käme doch endlich auf einen gütlichen Vertrag:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5177998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19607,"date":1663,"orig":"Daß/ wenn M.","norm":"Dass / wenn M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"az","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.256999969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19608,"date":1663,"orig":"Faber die Sache erhielte/ einen Naſenſtuͤber/ wenn er ſie aber verliere/ eine Ohrfeyge zugewarten haͤtte.","norm":"Faber die Sache erhielte / einen Nasenstüber / wenn er sie aber verliere / eine Ohrfeige zugewarten hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6880998611450195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19609,"date":1663,"orig":"Ob M.","norm":"Ob M.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":6.081900119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19610,"date":1663,"orig":"Faber mit Cavallier Butterleckern/ unter der Decke liege/ will ich itzund nicht ſagen:","norm":"Faber mit Cavalier Butterleckern / unter der Decke liege / will ich jetzund nicht sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.427299976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19611,"date":1663,"orig":"Weil der ehrliche und redliche Butterlecker/ nun zimlich an den Tag und an das Liecht kommen/ und man bald eine neue adviſo hoͤren wird.","norm":"Weil der ehrliche und redliche Butterlecker / nun ziemlich an den Tag und an das Licht kommen / und man bald eine neue adviso hören wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.294899940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19612,"date":1663,"orig":"Denn GOtt laͤſſet Verleumbder nicht vngeſtrafft.","norm":"Denn Gott lässt Verleumder nicht ungestrafft.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.749899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19613,"date":1663,"orig":"Das aber ſagen Profeſſores und alle Leute:","norm":"Das aber sagen Professoren und alle Leute:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.174099922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19614,"date":1663,"orig":"Butyrolambius ſey auch wer er immer ſey/ in was vor einem Stande er auch lebe; So habe er an Antenor dem wehrten Mann gehandelt/ als wie ein &c.","norm":"Butyrolambius sei auch wer er immer sei / in was vor einem Stande er auch lebe; so habe er an Antenor dem wehrten Mann gehandelt / als wie ein etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.93720006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19615,"date":1663,"orig":"Und man ſolte ihn in gute Straffe nehmen.","norm":"Und man sollte ihn in gute Straffe nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.842400074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19616,"date":1663,"orig":"Butterlecker gibt hiermit in dem Buͤcherdieb an den Tag ſeine groſſe Unwiſſenheit.","norm":"Butterlecker gibt hiermit in dem Bücherdieb an den Tag seine große Unwissenheit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.869100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19617,"date":1663,"orig":"Er thaͤte auch nicht unrecht/ wenn er ſeinem Praceptori ſchriebe/ und ſagete:","norm":"Er täte auch nicht Unrecht / wenn er seinem Praceptori schriebe / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.725299835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19618,"date":1663,"orig":"Er haͤtte ihn in modo diſputandi & refutandi unterrichtet nicht als einem ehrlichen Præceptori gehoͤre.","norm":"Er hätte ihn in modo disputandi & refutandi unterrichtet nicht als einem ehrlichen Praeceptori gehöre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9679999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19619,"date":1663,"orig":"Wiewol der Præceptor woll auſſer Schuld ſeyn darff.","norm":"Wiewohl der Präzeptor wohl außer Schuld sein darf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"cy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.6946001052856445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19620,"date":1663,"orig":"Und Butterlecker bleibt doch ein Ignorant in folio auff Regal Papier geſchrieben Nein/ Butterlecker ihr habt gemeint/ ihr wollet es gar gut machen/ wenn ihr wieder den Mann ſchriebet.","norm":"Und Butterlecker bleibt doch ein Ignorant in folio auf Regal Papier geschrieben Nein / Butterlecker ihr habt gemeint / ihr wollet es gar gut machen / wenn ihr wieder den Mann schriebet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.892000198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19621,"date":1663,"orig":"Scilicet.","norm":"Scilicet.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.337800025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19622,"date":1663,"orig":"Exitus acta probabit.","norm":"Exitus acta probabit.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":8.346599578857422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19623,"date":1663,"orig":"Habet ihr Butterlecker/ ihr ſubtiles Koͤpffgen auch je gehoͤret und geſehen; Daß/ wann man mit der Warheit nicht fort kommen koͤnne/ man auff einen ehrlichen Mann luͤgen muͤſſe/ oder etwan einen oder den ander Mangel auffruͤcken:","norm":"Habet ihr Butterlecker / ihr subtiles Köpfen auch je gehöret und gesehen; dass / wann man mit der Wahrheit nicht fort kommen könne / man auf einen ehrlichen Mann lügen müsse / oder etwan einen oder den ander Mangel aufrücken:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.018899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19624,"date":1663,"orig":"Was iſt das/ daß ihr einem Hochgelahrten Manne ſein Armuht vorwerffen wolt?","norm":"Was ist das / dass ihr einem Hochgelahrten Manne sein Armut vorwerfen wollt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.994900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19625,"date":1663,"orig":"Jhr alberner Teuffel!","norm":"Ihr alberner Teufel!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.544899940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19626,"date":1663,"orig":"Jſt das nun von Antenor eine Tugend oder ein Laſter?","norm":"Ist das nun von Antenor eine Tugend oder ein Laster?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.013500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19627,"date":1663,"orig":"Mich duͤncket das erſte.","norm":"Mich dünket das Erste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.8572001457214355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19628,"date":1663,"orig":"Waß gehet euch diß aber an?","norm":"was geht euch dies aber an?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.995999813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19629,"date":1663,"orig":"Antener iſt kein Geitzhalß/ und der allenthalben zuſammen kratze und ſcharre/ und ſpreche darnach:","norm":"Antener ist kein Geizhals / und der allenthalben zusammen kratze und scharre / und spreche danach:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.373400211334228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19630,"date":1663,"orig":"Er muͤſſe den ſeinigen wol vorſtehen.","norm":"Er müsse den seinigen wohl vorstehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1697998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19631,"date":1663,"orig":"Wenn Antenor einen Schilling hat/ wenn er ihn bedarff/ ſo iſt er vergnuͤget.","norm":"Wenn Antenor einen Schilling hat / wenn er ihn bedarf / so ist er vergnüget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.303800106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19632,"date":1663,"orig":"Ach ſehet doch ihr edler Antenor, was ihr vor Verfolger und Luͤgner habt!","norm":"Ach sehet doch ihr edler Antenor, was ihr vor Verfolger und Lügner habt!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9394001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19633,"date":1663,"orig":"Doch GOtt wird es richten.","norm":"Doch Gott wird es richten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.19320011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19634,"date":1663,"orig":"Mit dieſem eintzigen periodo ſo p. 11. biß 12. in dem Buͤcherdiebe Butterleckers ſtehet: habt ihr Butterlecker verdienet/ daß kein ehrlicher Menſch mit euch uͤmb gehe/ oder etwas zu thun habe.","norm":"Mit diesem einzigen periodo so p. 11. bis 12. in dem Bücherdiebe Butterleckers steht: habt ihr Butterlecker verdienet / dass kein ehrlicher Mensch mit euch um gehe / oder etwas zu tun habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.458399772644043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19635,"date":1663,"orig":"Denn ihr ſeyt ein verlogener Verleuͤmbder.","norm":"Denn ihr seid ein verlogener Verleumder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.744400024414062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19636,"date":1663,"orig":"Das ander welches vornehme Leute in dem Buͤcherdiebe des untreuen Butterleckers vor die Koͤpffe ſtoͤßt/ iſt dieſes daß er ſich p. 50. ſelber/ als wie ein ſtinckender undanckbahrer Guckuck verraͤht und ſpricht:","norm":"Das ander welches vornehme Leute in dem Bücherdiebe des untreuen Butterleckers vor die Köpfe stößt / ist dieses dass er sich p. 50. selber / als wie ein stinkender undankbarer Guckuck verrät und spricht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.90369987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19637,"date":1663,"orig":"Daß man diß oder das bey jener Hochzeit oder Gaſtmahl von Antenor gehoͤret.","norm":"Dass man dies oder das bei jener Hochzeit oder Gastmahl von Antenor gehöret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.883500099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19638,"date":1663,"orig":"Da ſehe und hoͤre man doch/ wie man auff den ehrlichen Mann lauren und harchen muß:","norm":"Da sehe und höre man doch / wie man auf den ehrlichen Mann lauern und horchen muss:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.464200019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19639,"date":1663,"orig":"Daß weñ er ietzund einem guten Freund zugefallen wohin gehet/ leichfertige Leute ihre Spiones haben/ welche auff des liebẽ Mannes Reden achtung geben muͤſſen/ und ihn verrahten.","norm":"Dass wenn er jetzund einem guten Freund zugefallen wohin geht / leichfertige Leute ihre Spiones haben / welche auf des lieben Mannes Reden Achtung geben müssen / und ihn verraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.529300212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19640,"date":1663,"orig":"Jch habe gehoͤret/ daß der Mann nicht ſicher in ſeinem Hauſe vor Verraͤhterey ſey/ daß Gottloſe Leute auch ſein Geſinde zubeſtechen pflegen.","norm":"Ich habe gehöret / dass der Mann nicht sicher in seinem Hause vor Verräterei sei / dass gottlose Leute auch sein Gesinde zubestechen pflegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.444600105285644} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19641,"date":1663,"orig":"GOtt werd dir darvor lohnen du Teuffel!","norm":"Gott werde dir davor lohnen du Teufel!","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.105299949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19642,"date":1663,"orig":"Du Hencker!","norm":"Du Henker!","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"sv","lang_de":0,"norm_lmscore":4.838799953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19643,"date":1663,"orig":"Du boͤſer Menſch!","norm":"Du böser Mensch!","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":4.5665998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19644,"date":1663,"orig":"Proditionem amo, Proditorem autem fugio.","norm":"Proditionem amo, Proditorem autem fugio.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.315800189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19645,"date":1663,"orig":"Und der Durchlaͤuchtigſte Churfuͤrſt zu Sachſen ſeeligſt.","norm":"Und der Durchlauchtigste Kurfürst zu Sachsen seligst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.33650016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19646,"date":1663,"orig":"Gedaͤchtnuͤs ſagte einmal: Verraͤhterey iſt gut/ aber der Verraͤhter iſt ein Schelme.","norm":"Gedächtnis sagte einmal: Verräterei ist gut / aber der Verräter ist ein Schelme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.743299961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19647,"date":1663,"orig":"Huͤtet euch darumb ihr Leute/ die ihr Butterleckern kennet/ huͤtet euch vor ihm/ und gehet nit mit ihm umb/ denn er iſt ein Gottloſer/ ein falſcher/ ein unchriſtlicher/ ein verlogner/ ein boͤſer Menſch/ und ein Verraͤther.","norm":"Hütet euch darum ihr Leute / die ihr Butterleckern kennet / hütet euch vor ihm / und geht nicht mit ihm um / denn er ist ein Gottloser / ein falscher / ein unchristlicher / ein verlogener / ein böser Mensch / und ein Verräter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.104100227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19648,"date":1663,"orig":"Pulchra me hercle Encomia.","norm":"Pulchra me hercle Encomia.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"cy","lang_cld3":"mi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.196100234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19649,"date":1663,"orig":"Spectate virum, Cives, ſpectate.","norm":"Spectate virum, Cives, spectate.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"gl","lang_cld3":"gd","lang_de":0,"norm_lmscore":5.639699935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19650,"date":1663,"orig":"Aber hæc obiter.","norm":"Aber haec obiter.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"da","lang_de":0,"norm_lmscore":9.853300094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19651,"date":1663,"orig":"Das gehet uns hier nicht an/ wir haben M.","norm":"Das geht uns hier nicht an / wir haben M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7480998039245605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19652,"date":1663,"orig":"Fabers Schrifft in den Haͤnden/ die muͤſſen wir vollends durchgehen/ wie Butterleckern ſchon das Gewiſſen auffwachen will/ alſo wird er noch/ wenn er nun vollend wird erklaͤret werden/ die Haͤnde uͤber dem Kopff zuſammen ſchlagen.","norm":"Fabers Schrift in den Händen / die müssen wir vollends durchgehen / wie Butterleckern schon das Gewissen aufwachen will / also wird er noch / wenn er nun vollende wird erkläret werden / die Hände über dem Kopf zusammen schlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.91379976272583} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19653,"date":1663,"orig":"Hier p. 16. kan es M.","norm":"Hier p. 16 . kann es M.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":7.535099983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19654,"date":1663,"orig":"Faber noch nicht glaͤuben/ daß es geſchehen koͤnte/ daß ihn etwan ein Student von Leiptzig oder anderswo/ auff Antenors Geſundheit ein Dutzend Maulſchellen zu braͤchte: Fuͤrwar/ deswegen ſolten diß keine Bandit-Verrichtungen ſeyn.","norm":"Faber noch nicht glauben / dass es geschehen könnte / dass ihn etwan ein Student von Leipzig oder anderswo / auf Antenors Gesundheit ein Dutzend Maulschellen zu brächte: Fürwahr / deswegen sollten dies keine Bandit-Verrichtungen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.172200202941894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19655,"date":1663,"orig":"Wenn es aber gleich ſchon einer thun wolte/ wenn bekaͤme er die Ohrfeyge von M. Faber wieder?","norm":"Wenn es aber gleich schon einer tun wollte / wenn bekäme er die Ohrfeige von M. Faber wieder?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.353799819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19656,"date":1663,"orig":"Nimmermehr p. 19. wil er Antenor zeihen er ſey kein Logicus: Ach Logiciſſime Dn. Faber. wenn doch ihr nur ſo viel koͤntet/ als Antenor vergeſſen hat.","norm":"Nimmermehr p. 19 . will er Antenor zeihen er sei kein Logicus: ach Logicissime Dn. Faber . wenn doch ihr nur so viel könntet / als Antenor vergessen hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.488900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19657,"date":1663,"orig":"Jhr moͤchtet euch warlich gluͤckſeelig ſchaͤtzen.","norm":"Ihr möchtet euch wahrlich glückselig schätzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.275899887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19658,"date":1663,"orig":"Jch ſehe aber wol/ ihr wollet gleichwol hier Antenorn treulich gewarnet haben/ daß er nicht wieder ſchreiben ſolte.","norm":"Ich sehe aber wohl / ihr wollet gleichwohl hier Antenorn treulich gewarnt haben / dass er nicht wieder schreiben sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.296299934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19659,"date":1663,"orig":"Bey Leibe Edler Antenor, vergreiffet euch ja nicht etwan an dieſem verſtaͤndigen Subjecto!","norm":"Bei Leibe Edler Antenor, vergreifet euch ja nicht etwan an diesem verständigen Subjecto!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.21589994430542} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19660,"date":1663,"orig":"Denn er iſt ein trefflicher Praler.","norm":"Denn er ist ein trefflicher Prahler.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.41700005531311} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19661,"date":1663,"orig":"Aber Dn. Faber.","norm":"Aber Dn. Faber.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.4217000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19662,"date":1663,"orig":"Jhr doͤrfft euch nicht beſorgen daß Antenor mehr ſo hoͤfflich mit euch uͤmbgehen wird/ und euch ſelber wieder ſchreiben.","norm":"Ihr dürft euch nicht besorgen dass Antenor mehr so höflich mit euch ümbgehen wird / und euch selber wieder schreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.152699947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19663,"date":1663,"orig":"Darzu werden ſich ſchon andere Leute finden.","norm":"Dazu werden sich schon andere Leute finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.59660005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19664,"date":1663,"orig":"Der Mañ iſt euch darzu viel zu gut.","norm":"Der Mann ist euch dazu viel zu gut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8993000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19665,"date":1663,"orig":"Daß M.","norm":"Dass M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"az","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.714099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19666,"date":1663,"orig":"Faber ein General Majeur, der Schulfuͤchſe ſey/ ſiehet man hier p. 23. da er es Antenor verweißt/ daß Ovveni Hexameter nicht voll ſtehe.","norm":"Faber ein General Majeur, der Schulfüchse sei / sieht man hier p. 23. da er es Antenor verweist / dass Ovveni Hexameter nicht voll stehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.033999919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19667,"date":1663,"orig":"Ey welch ein Narr iſt der Kerle!","norm":"Ei welch ein Narr ist der Kerle!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.764999866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19668,"date":1663,"orig":"Aber hoͤrt doch M. Faber, iſt aber den der ſenſus gleichwol vollkommen drinnen?","norm":"Aber hört doch M. Faber, ist aber den der sensus gleichwohl vollkommen drinnen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.208700180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19669,"date":1663,"orig":"Das iſt wahr.","norm":"Das ist wahr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":2.6105000972747803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19670,"date":1663,"orig":"Nun was begehret ihr denn mehr?","norm":"Nun was begehret ihr denn mehr?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.355899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19671,"date":1663,"orig":"Antenor hat gleich allemal ſo faule Tage wie ihr/ daß er zehlen kan/ ob Ovveni Verſe alle genug Fuͤſſe haben.","norm":"Antenor hat gleich allemal so faule Tage wie ihr / dass er zählen kann / ob Ovveni Verse alle genug Füße haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.096700191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19672,"date":1663,"orig":"Nein/ der Mann hat hoͤhere Sachen zu thun und zu gedencken.","norm":"Nein / der Mann hat höhere Sachen zu tun und zu gedenken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.748199939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19673,"date":1663,"orig":"Jch ſehe wol wenn man von euch hinfuͤhro wird wollen unattaquiret ſeyn/ ſo wird man euch nach euren.","norm":"Ich sehe wohl wenn man von euch hinfür wird wollen unattaquiret sein / so wird man euch nach euren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.65939998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19674,"date":1663,"orig":"Schulfuͤchßiſchen Poſſen die Verſe zuvor abmeſſen muͤſſen/ oder ſcandiren/ wie man es nennet Exempelsweiſe ſo:","norm":"Schulfüchßischen Possen die Verse zuvor abmessen müssen / oder skandieren / wie man es nennt Exempelsweise so:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.008500099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19675,"date":1663,"orig":"1 2 3 4 5 6 Faber ſtultiti am monſtrat u biq; ſu am","norm":"1 2 3 4 5 6 Faber stultiti am monstrat u biq; su am","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":6.310500144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19676,"date":1663,"orig":"Seht M.","norm":"Seht M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"pt","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.317000389099121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19677,"date":1663,"orig":"Faber ſo wolt ihr es haben/ daß ihr bald ſehen moͤget/ waß dem Verſe fehle.","norm":"Faber so wollt ihr es haben / dass ihr bald sehen möget / was dem Verse fehle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.724299907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19678,"date":1663,"orig":"Nun ihr nicht weiter im diſputiren fortkommen koͤnt/ ſo wolt ihr Antenorn Verſe lernen machen.","norm":"Nun ihr nicht weiter im disputieren fortkommen könnt / so wollt ihr Antenorn Verse lernen machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.81850004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19679,"date":1663,"orig":"Diß wird villeicht die neuſte Edition von diſputiren ſeyn Daß ſich aber Antenor ſolte einbilden/ als wenn anderswo nicht auch gelehrte Leute weren/ und nur zu Hamburg/ darfuͤr gehoͤret M. Fabern eine Maulſchelle/ weil es erlogen iſt/ juxta tritum Proverbium.","norm":"Dies wird vielleicht die neueste Edition von disputieren sein Dass sich aber Antenor sollte einbilden / als wenn anderswo nicht auch gelehrte Leute wären / und nur zu Hamburg / dafür gehöret M. Fabern eine Maulschelle / weil es erlogen ist / juxta tritum Proverbium.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.873700141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19680,"date":1663,"orig":"Aber das mag Antenor wol nit gleuͤben wollen/ daß ſich M.","norm":"Aber das mag Antenor wohl nicht gleüben wollen / dass sich M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9182000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19681,"date":1663,"orig":"Faber unter die Leute die uͤber dem Waſſer wohnen/ und gelehrt ſeyn/ mit rechnẽ und zehlen koͤnte.","norm":"Faber unter die Leute die über dem Wasser wohnen / und gelehrt sein / mit rechnen und zählen könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8933000564575195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19682,"date":1663,"orig":"Wenn es moͤglich koͤnte ſein M.","norm":"Wenn es möglich könnte sein M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.127999782562256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19683,"date":1663,"orig":"Faber lieſſe ſich gerne mit unter die gelehrte Leute bringen.","norm":"Faber ließe sich gerne mit unter die gelehrte Leute bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6732001304626465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19684,"date":1663,"orig":"Mit Æſopo trug ſich einmal dieſes zu.","norm":"Mit Aesopo trug sich einmal dieses zu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.173799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19685,"date":1663,"orig":"Sein Herꝛ war einſten mit ihm nicht zu frieden/ ſchickte deßwegen ſelbigen auff den Marckt/ daß er verkauffet wuͤrde.","norm":"Sein Herr war einst mit ihm nicht zu Frieden / schickte deswegen selbigen auf den Markt / dass er verkaufet würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.363699913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19686,"date":1663,"orig":"Es waren aber dazumal auch da 2. andere Knechte die auch verkauffet werden ſolten/ zu dieſen geſellet ſich Æſopus, und tritt zu ihnen gantz unten an.","norm":"Es waren aber dazumal auch da 2. andere Knechte die auch verkaufet werden sollten / zu diesen gesellet sich Aesopus, und tritt zu ihnen ganz unten an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7444000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19687,"date":1663,"orig":"Es koͤmbt ein Keuffer/ und fraget den erſten Knecht:","norm":"Es kommt ein Käufer / und fraget den ersten Knecht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.467700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19688,"date":1663,"orig":"Waß er koͤnne/ oder verſtuͤnde?","norm":"Was er könne / oder verstünde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.799300193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19689,"date":1663,"orig":"Der Knecht antwortet:","norm":"Der Knecht antwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.415299892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19690,"date":1663,"orig":"Er koͤnne alles.","norm":"Er könne alles.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"no","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.696199893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19691,"date":1663,"orig":"Der Keuffer fraget den andern auch auff dieſe Art:","norm":"Der Käufer fraget den anderen auch auf diese Art:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.107600212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19692,"date":1663,"orig":"Der antwortet ihm wieder:","norm":"Der antwortet ihm wieder:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.831900119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19693,"date":1663,"orig":"Er koͤnne auch alles.","norm":"Er könne auch alles.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"no","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.617700099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19694,"date":1663,"orig":"Er koͤmbt endlich zu Æſopo und fraget den:","norm":"Er kommt endlich zu Aesopo und fraget den:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.769100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19695,"date":1663,"orig":"Aber was kanſtu denn?","norm":"Aber was kannst du 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nichts kanſt/ und die andern zwey koͤnnen alles?","norm":"Aber was bist du denn vor ein Flegel / dass du nichts kannst / und die anderen zwei können alles?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.162399768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19700,"date":1663,"orig":"Ja/ antwortete Æſopus darauff:","norm":"Ja / antwortete Aesopus darauf:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.295300006866455} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19701,"date":1663,"orig":"Die andern zwey haben mir alles weg gelernet/ und es war vor mich nichts mehr uͤbrig.","norm":"Die anderen zwei haben mir alles weg gelernt / und es war vor mich nichts mehr übrig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.403800010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19702,"date":1663,"orig":"Der Kauffman merckt daß diſer der Kluͤgſte unter den andern zweyen war/ und erkauffte ſich Æſopum zu einem Knecht.","norm":"Der Kaufmann merkt dass dieser der Klügste unter den anderen zweien war / und erkaufte sich Aesopum zu einem Knecht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.793900012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19703,"date":1663,"orig":"Jch dencke es wird uns ja nimmermehr mit M. Fabern auch etwan ſo gehen/ daß er uns hier in Leipzig vielleicht alles weg gelernet hat/ daß wir nichts mehr lernen koͤnnen/ und es jetzund ſo viel ungelehrte Leute gibt.","norm":"Ich denke es wird uns ja nimmermehr mit M. Fabern auch etwan so gehen / dass er uns hier in Leipzig vielleicht alles weg gelernt hat / dass wir nichts mehr lernen können / und es jetzund so viel ungelehrte Leute gibt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.983099937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19704,"date":1663,"orig":"Wenn man es erfahren koͤnte/ ſo ſolte man ſo einen Kunſtdieb ungeſtrafft nicht hingehen laſſen.","norm":"Wenn man es erfahren könnte / so sollte man so einen Kunstdieb ungestrafft nicht hingehen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.579899787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19705,"date":1663,"orig":"Am 28 B. ſpricht M. Faber:","norm":"Am 28 B. spricht M. Faber:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.133699893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19706,"date":1663,"orig":"Er koͤnne das Latein noch/ wo er es nicht vergeſſen.","norm":"Er könne das Latein noch / wo er es nicht vergessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.190199851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19707,"date":1663,"orig":"Das wil ich ſelber gerne zugeben/ daß er daß Latein vergeſſen.","norm":"Das will ich selber gerne zugeben / dass er dass Latein vergessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.714000225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19708,"date":1663,"orig":"Denn er hat es noch nie recht gekunt.","norm":"Denn er hat es noch nie recht gekunt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.278299808502197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19709,"date":1663,"orig":"Daß er auch mehr Latein koͤnne als Antenor lieb ſey/ geb ich auch zu.","norm":"Dass er auch mehr Latein könne als Antenor lieb sei / gebe ich auch zu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.228400230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19710,"date":1663,"orig":"Denn Antenor hat nur gut Latein lieb/ und nicht boͤſes.","norm":"Denn Antenor hat nur gut Latein lieb / und nicht böses.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6645002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19711,"date":1663,"orig":"Wenn doch M.","norm":"Wenn doch M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"kk","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.072299957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19712,"date":1663,"orig":"Faber deß bißgen Lateins wegen nicht ſolch pralen her machte/ denn fuͤrwar Latein reden allein/ macht ja keinen gelehrten Kerlen.","norm":"Faber des bissen Lateins wegen nicht solch prahlen hermachte / denn fürwahr Latein reden allein / macht ja keinen gelehrten Kerlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.77400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19713,"date":1663,"orig":"Sonſten wolte ich ſprechen:","norm":"Sonsten wollte ich sprechen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.784599781036377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19714,"date":1663,"orig":"Jch were auch gelehrt.","norm":"Ich wäre auch gelehrt.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.834799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19715,"date":1663,"orig":"Aber es iſt noch weit gefehlet.","norm":"Aber es ist noch weit gefehlt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.739500045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19716,"date":1663,"orig":"Was aber der edle Antenor in ſeiner erſten und eilfertigen Antwort p. 38. geſchrieben/ das wil M.","norm":"Was aber der edle Antenor in seiner ersten und eilfertigen Antwort p. 38. geschrieben / das will M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.116700172424316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19717,"date":1663,"orig":"Faber hier/ wenn er nur koͤndte p. 30. gerne zu einem Elephanten machen.","norm":"Faber hier / wenn er nur könnte p. 30. gerne zu einem Elefanten machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.684100151062012} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19718,"date":1663,"orig":"Aber hoͤret M. Faber mit eheſten werdet ihr davon/ und von dieſer Controverſia was anders hoͤren Aber zum Uberfluß ſag ich auch diß darzu:","norm":"Aber höret M. Faber mit ehesten werdet ihr davon / und von dieser Controversia was anders hören Aber zum Überfluss sage ich auch dies dazu:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.622200012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19719,"date":1663,"orig":"Ein anders iſt, Wort und Red- Arten/ non ſolum ſcripturæ ſacræ ſed etiam nobis propriæ, anziehen und brauchen:","norm":"Ein anders ist, Wort und Red-Arten / non solum scripturae sacrae sed etiam nobis propriae, anziehen und brauchen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.237100124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19720,"date":1663,"orig":"Ein anders iſt auch von dieſer heiligen Schrifft gantze Saͤtze oder Periodos abuſivè auff das Pappier bringen.","norm":"Ein anders ist auch von dieser heiligen Schrift ganze Sätze oder Periodos abusive auf das Papier bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.499000072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19721,"date":1663,"orig":"Dieſes aber iſt in der erſten Antwort Antenors nicht geſchehen/ daruͤmb ſeyd ihr ein Luͤgner.","norm":"Dieses aber ist in der ersten Antwort Antenors nicht geschehen / darum seid ihr ein Lügner.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.991099834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19722,"date":1663,"orig":"Wollet ihr kein Wort oder auch zwey drey Woͤrter zuſammen reden/ die in der Bibel ſtehen/ ſo werdet ihr in acht Tagen ſtumm.","norm":"Wollet ihr kein Wort oder auch zwei drei Wörter zusammen reden / die in der Bibel stehen / so werdet ihr in acht Tagen stumm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.158199787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19723,"date":1663,"orig":"Gromio.","norm":"Gromio.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"fi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.967700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19724,"date":1663,"orig":"Aber worzu hat denn hier M.","norm":"Aber wozu hat denn hier M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.839900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19725,"date":1663,"orig":"Faber Opitzii Verſe zwiſchen dieſer zwey Narren Philnarſon und Morologi Reden geſetzet?","norm":"Faber Opitzii Verse zwischen dieser zwei Narren Philnarson und Morologi Reden gesetzt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.34589958190918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19726,"date":1663,"orig":"Oder zu was ſollen ſie dienen?","norm":"Oder zu was sollen sie dienen?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.195000171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19727,"date":1663,"orig":"Jch kan nicht ſehen was ſie bedeuten ſollen M. Faber hat Einfaͤlle wie ein Alt Scheißhauß.","norm":"Ich kann nicht sehen was sie bedeuten sollen M. Faber hat Einfälle wie ein Alt Scheißhaus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8155999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19728,"date":1663,"orig":"Und warumb hat er ſie erſt entlehnet/ und nicht ſelber auß ſeinem Kopffe was erdacht?","norm":"Und warum hat er sie erst entlehnet / und nicht selber aus seinem Kopfe was erdacht?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1915998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19729,"date":1663,"orig":"Aber ſo geſchickt iſt er nicht.","norm":"Aber so geschickt ist er nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.677999973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19730,"date":1663,"orig":"Und er haͤtte ſie doch nicht beſſer koͤnnen machen/ als ſie Opitz ſelber gemacht hat.","norm":"Und er hätte sie doch nicht besser können machen / als sie Opitz selber gemacht hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.167600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19731,"date":1663,"orig":"Wir muͤſſen aber nur fort leſen.","norm":"Wir müssen aber nur fort lesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"qu","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.232200145721435} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19732,"date":1663,"orig":"Von dem 37. B. biß auff das 42. ſind nur lauter Poſſen/ und M.","norm":"Von dem 37. B. bis auf das 42. sind nur lauter Possen / und M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4791998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19733,"date":1663,"orig":"Faber als Hoffemeiſter und Præceptor examiniret hier auff dieſen Blaͤttern ſeine 3. untergebene/ und fordert von ihnen die Specimina ab/ waruͤmb aber weiß ich nicht.","norm":"Faber als Hofmeister und Präzeptor examinieret hier auf diesen Blättern seine 3. untergebene / und fordert von ihnen die Specimina ab / warum aber weiß ich nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.433199882507324} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19734,"date":1663,"orig":"Lagaſſo.","norm":"Lagasso.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"az","lang_de":0,"norm_lmscore":5.84689998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19735,"date":1663,"orig":"Vielleicht wird er gerne ſein Salarium wollen haben?","norm":"Vielleicht wird er gerne sein Salarium wollen haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.981100082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19736,"date":1663,"orig":"Er bedarff jetzund Geld.","norm":"Er bedarf jetzund Geld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":10.157500267028809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19737,"date":1663,"orig":"Er iſt dem Drucker noch etwas ſchuldig Oder villeicht auch darumb/ weil er ſie wil zu Antenorn ſchicken.","norm":"Er ist dem Drucker noch etwas schuldig Oder vielleicht auch darum / weil er sie will zu Antenorn schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.572500228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19738,"date":1663,"orig":"Weil aber die ehrlichen drey Narren nicht gewuſt/ ob ſie zu ihrem wolverdienten Præceptori moͤchten wider kommen/ weil die Reyſe etwas groß/ und gefaͤhrlich war/ hinterlieſſen ſie zu letztem Angedencken M. Fabern dieſe Lateiniſche Grabſchrifft:","norm":"Weil aber die ehrlichen drei Narren nicht gewusst / ob sie zu ihrem wohlverdienten Praeceptori möchten wieder kommen / weil die Reise etwas groß / und gefährlich war / hinterließen sie zu letztem Angedenken M. Fabern diese lateinische Grabschrift:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.815000057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19739,"date":1663,"orig":"M. Fabers EPITAPHIVM Auß ſeinen eygenen Schrifften.","norm":"M. 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Faber der Schwartze/ Er ſah auß bald wie eine Katze/ Umbs Maul war er glatt wie ein Aal/ Und tranck gar gerne kalte Schal.","norm":"Hier liegt M. Faber der Schwarze / Er sah aus bald wie eine Katze / ums Maul war er glatt wie ein Aal / Und trank gar gerne kalte Schal.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.420400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19824,"date":1663,"orig":"Er war ein Saͤnger/ und kein Ochs/ Verſtand ſich wol auff Æqui vox.","norm":"Er war ein Sänger / und kein Ochs / Verstand sich wohl auf Aequi vox.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.974299907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19825,"date":1663,"orig":"Nun ſage/ lieber Leſer frey/ Ob das nicht immer Schade ſey!","norm":"Nun sage / lieber Leser frei / Ob das nicht immer Schade sei!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.145100116729736} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19826,"date":1663,"orig":"Dieſe Grabſchrifft/ ſagte Lagaſſo weiter/ ſind mir geſtern von einem guten Freunde in das Hauß geſchickt worden.","norm":"Diese Grabschrift / sagte Lagasso weiter / sind mir gestern von einem guten Freunde in das Haus geschickt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.854599952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19827,"date":1663,"orig":"Und ich halte ſie gar heimlich.","norm":"Und ich halte sie gar heimlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.894999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19828,"date":1663,"orig":"Weil ſie noch nicht in vieler Leute Haͤnden ſind.","norm":"Weil sie noch nicht in vieler Leute Händen sind.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.810800075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19829,"date":1663,"orig":"Aber genug/ wir wollen nun weg gehen.","norm":"Aber genug / wir wollen nun weggehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.747099876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19830,"date":1663,"orig":"Die Herren (und zeigte auff mich und den Buchfuͤhrer) werden unſern Diſcurs nicht verrathen/ damit uns M.","norm":"Die Herren (und zeigte auf mich und den Buchführer) werden unseren Diskurs nicht verraten / damit uns M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.307300090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19831,"date":1663,"orig":"Faber nicht in die Haar komme?","norm":"Faber nicht in die Haar komme?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.283299922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19832,"date":1663,"orig":"Gantz nit; (ſagte der Buchfuͤhrer darauff) Mir aber werden die Herren auch ſaͤmptlich Parol halten/ und mich deß verkaufften Pasquills wegen in kein Ungluͤck bringen.","norm":"Ganz nicht; (sagte der Buchführer darauf) mir aber werden die Herren auch sämtlich Parole halten / und mich des verkauften Pasquills wegen in kein Unglück bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5329999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19833,"date":1663,"orig":"An den Leſer.","norm":"An den Leser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.056000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19834,"date":1663,"orig":"ALs dieſe beyde Studioſi auß dem Buch-Ladeu weg/ und ich den Buchfuͤhrer gefraget/ wer ſie geweſen waͤren/ damit ich meine Anſager in dieſer Sache haͤtte? gieng ich auch wider nach meinem Loſter.","norm":"Als diese beide Studiosi aus dem Buch-Ladeu weg / und ich den Buchführer gefragt / wer sie gewesen wären / damit ich meine Ansager in dieser Sache hätte? ging ich auch wieder nach meinem Loste.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.909200191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19835,"date":1663,"orig":"Allda warteten etliche meiner Herren Landsleute auff mich/ welchen ich was ich gehoͤret/ alles zu erzehlen anfieng.","norm":"Allda warteten etliche meiner Herren Landsleute auf mich / welchen ich was ich gehöret / alles zu erzählen anfing.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.242199897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19837,"date":1663,"orig":"Jch hab mich darzu uͤberreden laſſen.","norm":"Ich habe mich dazu überreden lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cs","lang_de":0.667,"norm_lmscore":2.829299926757812} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19838,"date":1663,"orig":"Herꝛ M. Schmid doͤrffte mir deßwegen wol in die Haare wollen.","norm":"Herr M. Schmied dürfte mir deswegen wohl in die Haare wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.718100070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19839,"date":1663,"orig":"Jch frage zwar endlich wenig darnach/ aber Herr M. Schmid thut mir unrecht/ denn ich dieſes nur recitativè geſchrieben.","norm":"Ich frage zwar endlich wenig danach / aber Herr M. Schmied tut mir Unrecht / denn ich dieses nur Rezitative geschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.33519983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19840,"date":1663,"orig":"Er mag es aber mit den 2 Stutioſis außfechten.","norm":"Er mag es aber mit den 2 Stutiosis ausfechten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.34119987487793} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19841,"date":1663,"orig":"Herr M. Schmid mag ſeyn wer er will/ und er wird vielleicht wol nicht wiſſen/ daß ich ihn ſo gut kenne/ aber ſo ſag ich doch dieſes:","norm":"Herr M. Schmied mag sein wer er will / und er wird vielleicht wohl nicht wissen / dass ich ihn so gut kenne / aber so sage ich doch dieses:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.608799934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19842,"date":1663,"orig":"Er thut fuͤrwahr an dem vornehmen und hochgelahrten Herrn Antenor unrecht und unchriſtlich.","norm":"Er tut fürwahr an dem vornehmen und hochgelahrten Herrn Antenor Unrecht und unchristlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.003799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19843,"date":1663,"orig":"Geſtehet er es (p. 52 in ſeinem Diſcurs) und ſey ihm leyd/ N B daß er einen Mann/ welchen GOtt in einen heiligen Stand/ und hohen gradum geſetzt/ alſo antworte:","norm":"Gestehet er es (p. 52 in seinem Diskurs) und sei ihm leid / N B dass er einen Mann / welchen Gott in einen heiligen Stand / und hohen gradum gesetzt / also antworte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.92110013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19844,"date":1663,"orig":"Warumb gehet er denn nicht anders und gelinder mit ſo einem Mann umb: Antenor iſt ja nicht etwan Herr M.","norm":"Warum geht er denn nicht anders und gelinder mit so einem Mann um: Antenor ist ja nicht etwan Herr M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.523600101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19845,"date":1663,"orig":"Schmids Diſcipel geweſen.","norm":"Schmieds Discipel gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.858799934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19846,"date":1663,"orig":"Jch moͤchte Herr M.","norm":"Ich möchte Herr M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.8242998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19847,"date":1663,"orig":"Schmid/ aber in gutem Vertrauen/ doch wol fragen/ was ihn anfangs der Freund in der Noth angegangen?","norm":"Schmied / aber in gutem Vertrauen / doch wohl fragen / was ihn anfangs der Freund in der Not angegangen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.142499923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19848,"date":1663,"orig":"Weniger als nichts.","norm":"Weniger als nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.046999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19849,"date":1663,"orig":"Haͤtte er Scrupulos drinn gefunden/ er haͤtte es ja beſſer gethan/ wenn er die nicht verſtanden/ daß er daruͤber einen gelahrten Mann gefraget/ als daß er bald ſeine tolle Gedancken zu Papier gebracht/ und ſich jetzund in einen ſolchen Weltkuͤndigen Schimpff bringet.","norm":"Hätte er Scrupulos drin gefunden / er hätte es ja besser getan / wenn er die nicht verstanden / dass er darüber einen gelahrten Mann gefragt / als dass er bald seine tolle Gedanken zu Papier gebracht / und sich jetzund in einen solchen Weltkündigen Schimpf bringt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.636300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19850,"date":1663,"orig":"Will aber Herr M Schmid ein Exempel ſehen/ wie man einem ſolchen hohen Mann/ wie Antenor iſt/ ſchreiben ſolle/ ſo ſehe er an Alexandri Mori, Calvinum, in quo Ampliſſimus Grotius refellitur.","norm":"Will aber Herr M Schmied ein Exempel sehen / wie man einem solchen hohen Mann / wie Antenor ist / schreiben solle / so sehe er an Alexandri Mori, Calvinum, in quo Amplissimus Grotius refellitur.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.059899806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19851,"date":1663,"orig":"Er wird ſich verwundern/ wie Morus als doch damaliger Vniverſitaͤt Rector ſo placide dem Grotio antworte.","norm":"Er wird sich verwundern / wie Morus als doch damaliger Universität Rektor so placide dem Grotio antworte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.110400199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19852,"date":1663,"orig":"Er wird in der gantzen Oration nicht ſehen/ daß Morus den Grotium etwan inſolentem (wie er Herr M Schmid dem edlen Antenor wol thut p. 84. R. A.) oder anderswo benenne/ das groͤſte Schmaͤhwort iſt/ daß er ſaget:","norm":"Er wird in der ganzen Oration nicht sehen / dass Morus den Grotium etwan insolentem (wie er Herr M Schmied dem edlen Antenor wohltut p. 84. R. A.) oder anderswo benenne / das größte Schmähwort ist / dass er sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.083600044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19853,"date":1663,"orig":"Grotius est vir excultiſſimi Ingenii & c. p. (m.) 6. & 7. Ey wenn mich doch jemand auch ſo außmachen wolte!","norm":"Grotius est vir excultissimi Ingenii & c. p. (m.) 6. & 7. Ei wenn mich doch jemand auch so ausmachen wollte!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.956200122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19854,"date":1663,"orig":"Aber Antenor hat vielleicht diß von Herrn M. Schmiden nicht verdienet?","norm":"Aber Antenor hat vielleicht dies von Herrn M. schmieden nicht verdienet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.349199771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19855,"date":1663,"orig":"Herr M.","norm":"Herr M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"no","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.74399995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19856,"date":1663,"orig":"Schmid weiß wol wer Antenor ſey/ und daß er diß nim̃ermehr werden werde/ was er allbereit ſchon geweſen iſt Aber er weiß auch wer er iſt.","norm":"Schmied weiß wohl wer Antenor sei / und dass er dies nimmermehr werden werde / was er allbereits schon gewesen ist Aber er weiß auch wer er ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.827899932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19857,"date":1663,"orig":"Das beſte was in Hn. M.","norm":"Das beste was in Hn. M.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.220399856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19858,"date":1663,"orig":"Schmids Diſcurs zu refutiren geweſt/ lieſſen die zwey Studioſi auſſen.","norm":"Schmieds Diskurs zu refutieren gewesen / ließen die zwei Studiosi außen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.45580005645752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19859,"date":1663,"orig":"Jch aber habe es vor mich nicht thun wollen.","norm":"Ich aber habe es vor mich nicht tun wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.211100101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19860,"date":1663,"orig":"Es doͤrffte aber Herrn M Schmiden bald ein andere gebratene Gans hergeflogen kommen/ an der er wol eine gute Zeit wird zu eſſen haben.","norm":"Es dürfte aber Herrn M schmieden bald ein andere gebratene Gans hergeflogen kommen / an der er wohl eine gute Zeit wird zu essen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7418999671936035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19861,"date":1663,"orig":"Jch weiß es.","norm":"Ich weiß es.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":2.359400033950805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19862,"date":1663,"orig":"Herr M.","norm":"Herr M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"no","lang_de":0.333,"norm_lmscore":3.74399995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19863,"date":1663,"orig":"Faber mag ſich unterdeſſen nur auff gute Flederwiſche gefaſt und fertig machen.","norm":"Faber mag sich unterdessen nur auf gute Flederwische gefast und fertig machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.029600143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19864,"date":1663,"orig":"Denn man muß ſolche geringe Leute/ gegen einen ſolchen vornehmen Mann nit auffkommen laſſen.","norm":"Denn man muss solche geringe Leute / gegen einen solchen vornehmen Mann nicht aufkommen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.918900012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19865,"date":1663,"orig":"Jch verſichere Herr M. Schmiden diß:","norm":"Ich versichere Herr M. schmieden dies:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.430099964141846} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19866,"date":1663,"orig":"Es werden zwar hochgelahrte Leute an ihn ſelber nit ſchreiben/ aber andern wol die Feder ſpitzen/ und in die Hand geben/ daß Herr M Schmid genug zu thun haben wird. Dir aber/ Politiſcher Prieſter-Schreiber/ muß ich diß apophoreti loco ſagen: Mir iſt dein gantzes Thun und Laſſen wol bekant.","norm":"Es werden zwar hochgelahrte Leute an ihn selber nicht schreiben / aber anderen wohl die Feder spitzen / und in die Hand geben / dass Herr M Schmied genug zu tun haben wird . Dir aber / Politischer Priester-Schreiber / muss ich dies apophoreti loco sagen: Mir ist dein ganzes Tun und Lassen wohl bekannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.529200077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19867,"date":1663,"orig":"Daß du aber auch wiſſeſt daß ich dich kenne/ ſo entſinne dich/ wer dir in Wittenberg/ als du jetzund wolteſt wegziehen/ Heideri Politicam zum Andencken hinterließ?","norm":"Dass du aber auch wissest dass ich dich kenne / so entsinne dich / wer dir in Wittenberg / als du jetzund wolltest wegziehen / Heideri Politicam zum Andenken hinterließ?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.322800159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19868,"date":1663,"orig":"Sich das bin ich/ und wiſſe nun/ daß ich dich kenne.","norm":"Sich das bin ich / und wisse nun / dass ich dich kenne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.742000102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19869,"date":1663,"orig":"Darumb rathe ich dir/ ſo lieb dir deine zeitliche Ehre und Wolfart iſt/ huͤte dich vor ungegruͤndetem ſchreiben.","norm":"Darum rate ich dir / so lieb dir deine zeitliche Ehre und Wolfart ist / hüte dich vor ungegründetem schreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.239399909973144} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19870,"date":1663,"orig":"Thuſtu aber diß/ ſo ſolt du ſehen/ was ich auß dir machen will.","norm":"Tust du aber dies / so sollt du sehen / was ich aus dir machen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.6803998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19871,"date":1663,"orig":"Du biſt ſo ein grober Kerl/ daß du dieſer Schreiberey ſelber nicht Meiſter ſeyn wirſt/ diß will ich zu allererſt der Welt entdecken.","norm":"Du bist so ein grober Kerl / dass du dieser Schreiberei selber nicht Meister sein wirst / dies will ich zuallererst der Welt entdecken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8902997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19872,"date":1663,"orig":"Vor das Ander/ weiſtu religierter Schelm auch/ daß du von zwey Vniverſitaͤten cum infamiâ religiret biſt? gelt ich kenne dich?","norm":"Vor das Ander / weist religierter Schelm auch / dass du von zwei Universitäten cum infamia relegieret bist? gelt ich kenne dich?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5507001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19873,"date":1663,"orig":"Huͤte dich darumb deß ſchreibens/ ſonſten will ich dir deine Stuͤck beſſer auffdecken.","norm":"Hüte dich darum des Schreibens / sonsten will ich dir deine Stück besser aufdecken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.188300132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19875,"date":1663,"orig":"Aber Nein/ du wirſt es wol bleiben laſſen.","norm":"Aber Nein / du wirst es wohl bleiben lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.897900104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19876,"date":1663,"orig":"Jch bin dein Freund/ und will mit ehſter Poſt an dich ſchreiben/ wo du dich hierinnen nur huͤteſt/ und in Sachen/ die dich nicht angehen/ nicht mengeſt Was iſt dir mit deinem Ungluͤck gedienet?","norm":"Ich bin dein Freund / und will mit ehester Post an dich schreiben / wo du dich hierinnen nur hütest / und in Sachen / die dich nicht angehen / nicht mengest was ist dir mit deinem Unglück gedient?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.257500171661377} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19878,"date":1663,"orig":"Denn ſeine Verleumbder wol ſehen/ daß Antenor mehr als Brot eſſen kan/ und bey gar zu groſſen Leuten Nachdruck habe.","norm":"Denn seine Verleumder wohl sehen / dass Antenor mehr als Brot essen kann / und bei gar zu großen Leuten Nachdruck habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.377500057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19879,"date":1663,"orig":"Wer in dem Spiel iſt/ der wolte gerne herauß.","norm":"Wer in dem Spiel ist / der wollte gerne heraus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.503200054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19880,"date":1663,"orig":"Du aber du armer Kerle/ was wilſtu mit deinen Poſſen anfangen?","norm":"Du aber du armer Kerle / was willst du mit deinen Possen anfangen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.150000095367432} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19881,"date":1663,"orig":"Jch ſage noch einmal/ woferne du ſchreibeſt/ ſo bringeſt du dich umb deine zeitliche Wolfart und Ehre.","norm":"Ich sage noch einmal / sofern du schreibest / so bringest du dich um deine zeitliche Wolfart und Ehre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2052998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19882,"date":1663,"orig":"Diß iſt das Lied vom Ende.","norm":"Dies ist das Lied vom Ende.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.917799949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19883,"date":1663,"orig":"Der unguͤnſtige und guͤnſtige Leſer lebe wol/ deſſen beharꝛlicher Diener ich allzeit verbleibe.","norm":"Der ungünstige und günstige Leser lebe wohl / dessen beharrlicher Diener ich allzeit verbleibe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.889100074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19884,"date":1663,"orig":"Filenus.","norm":"Filenus.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"et","lang_de":0,"norm_lmscore":5.971199989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19885,"date":1663,"orig":"UNSCHULD Deß ANTENORS: Gewieſen von Einem Bekanten/ doch Unpartheyiſchen.","norm":"UNSCHULD des ANTENORS: Gewiesen von Einem bekannten / doch Unparteiischen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.86959981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19886,"date":1663,"orig":"Hochgeneigter Unpartheyiſcher Leſer:","norm":"Hochgeneigter unparteiischer Leser:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.696800231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19887,"date":1663,"orig":"ES iſt hoͤchlichen zu verwundern/ daß das verfluchte Paßquillieren/ als ein von frembden Nationen angenommenes Laſter/ bey uns Deutſchen/ die doch ſonſten ihrer Auffrichtigkeit wegen allen und jeden Nationen weit vorgezogen worden/ anjetzo ſo gar gemein will werden/ daß man auch keines vornehmen Mannes mehr ſchohnet.","norm":"Es ist höchlichen zu verwundern / dass das verfluchte Paßquillieren / als ein von fremden Nationen angenommenes Laster / bei uns Deutschen / die doch sonsten ihrer Aufrichtigkeit wegen allen und jeden Nationen weit vorgezogen worden / jetzt so gar gemein will werden / dass man auch keines vornehmen Mannes mehr schonet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.492000102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19888,"date":1663,"orig":"Ja/ welches hoͤchlich zu beklagen/ ſo iſt faſt kein Potentat/ Obrigkeit und Stands-Perſon mehr davor geſichert.","norm":"Ja / welches höchlich zu beklagen / so ist fast kein Potentat / Obrigkeit und Standsperson mehr davor gesichert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.826300144195557} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19889,"date":1663,"orig":"Und obwol in unterſchiedenen Schrifften diß Laſter heßlich abgemahlet/ und die Menſchen zu dem alten Tugend-Weg angewieſen ſeyn/ will es doch ſo gar nicht bekleiben/ ſondern vermehret ſich von Tage zu Tage/ von Zeiten zu Zeiten umb ſo viel mehr/ als mehr es von GOtt und Ehrliebenden verachtet/ und von der Obrigkeit mit harter Straffe bedrohet wird.","norm":"Und obwohl in unterschiedenen Schriften dies Laster hässlich abgemalt / und die Menschen zu dem alten Tugend-Weg angewiesen sein / will es doch so gar nicht bekleiben / sondern vermehret sich von Tage zu Tage / von Zeiten zu Zeiten um so viel mehr / als mehr es von Gott und Ehrliebenden verachtet / und von der Obrigkeit mit harter Strafe bedrohet wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.674600124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19890,"date":1663,"orig":"Daß es faſt ſcheinet/ als ob dieſem eingeriſſenen Laſter nicht mehr zu ſteuren waͤre/ dieweil alles Chriſtliche Vornehmen/ gute Ordnung im Geiſt- und Weltlichen Stande/ nicht nur von dergleichen Leuten boßhafftiger weiſe auß den Augen geſetzet/ ſondern noch wol gar Chriſtliche Obrigkeit und Prediger deßwegen ſo wol privatim, als auch publicè, mit leichtfertigen Dockmaͤuſeriſchen Schmaͤhe-Schrifften durchgezogen und verlaͤſtert werden.","norm":"Dass es fast scheinet / als ob diesem eingerissenen Laster nicht mehr zu steuern wäre / dieweil alles christliche Vornehmen / gute Ordnung im Geist- und Weltlichen Stande / nicht nur von dergleichen Leuten boshafter weise aus den Augen gesetzt / sondern noch wohl gar christliche Obrigkeit und Prediger deswegen sowohl privatim, als auch publice, mit leichtfertigen Dockmäuserischen Schmähschriften durchgezogen und verlästert werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.849100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19891,"date":1663,"orig":"Man ſolte zwar meynen/ es wuͤrden doch etwa die Geiſtlichen Perſonen/ die Geſalbten deß HERRN/ im 105. Pſal. 15. v. und GOttes Augapffel/ Zach. 2. v. 8. damit verſchohnet bleiben/ allein daß auch dieſelben hievon nicht befreyet/ ſondern ihre Lehre/ Thun und Vorhaben/ wie gut es auch nur gemeynet/ zum aͤrgſten außgelegt und durchgezogen worden/ iſt an dem Ehrlichen Antenor, meinem hochgeliebten vornehmen Freunde/ uͤberfluͤſſig erhellet.","norm":"Man sollte zwar meinen / es würden doch etwa die geistlichen Personen / die Gesalbten des HERRN / im 105. Psal. 15. v. und Gottes Augapfel / Zach. 2. v. 8. damit verschonet bleiben / allein dass auch dieselben hiervon nicht befreiet / sondern ihre Lehre / Tun und Vorhaben / wie gut es auch nur gemeint / zum ärgsten ausgelegt und durchgezogen worden / ist an dem Ehrlichen Antenor, meinem hochgeliebten vornehmen Freunde / überflüssig erhellet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.48199987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19892,"date":1663,"orig":"Jch habe mir es Anfangs/ als ich darvon gehoͤret/ wie ſich einer unter verdecktem Nahmen Antenor mit dergleichen Schmaͤhſchrifft anzutaſten/ und ſelbigem alles/ was auch zum beſten gemeynet/ auff das boͤſeſte außzulegen unterfangen/ nicht wol glauben koͤnnen.","norm":"Ich habe mir es Anfangs / als ich davon gehöret / wie sich einer unter verdecktem Namen Antenor mit dergleichen Schmähschrift anzutasten / und selbigem alles / was auch zum besten gemeint / auf das böseste auszulegen unterfangen / nicht wohl glauben können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.074699878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19893,"date":1663,"orig":"Als ich aber vergewiſſert worden/ habe ich dennoch einen Abſcheu getragen/ ſolche Schmaͤhe-Schrifft zu leſen/ auch alle occaſion, etwas darvon zu hoͤren/ geflohen/ zumal das gute Gemuͤte/ und die Auffrichtigkeit deß Antenors mir gar zu wol bekant.","norm":"Als ich aber vergewissert worden / habe ich dennoch einen Abscheu getragen / solche Schmähschrift zu lesen / auch alle occasion, etwas davon zu hören / geflohen / zumal das gute Gemüte / und die Aufrichtigkeit des Antenors mir gar zu wohl bekannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.005599975585937} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19894,"date":1663,"orig":"Wiewol es nicht ſo gar endlich von mir hat koͤnnen vermieden werden/ zumal ich geſehen/ wie mein Hochgeliebter Antenor dem Dockmaͤuſer/ welcher ſich Butyrolambium nennet/ ſelbſt auff eines und das andere/ ſo er vor noͤtig geachtet/ geantwortet/ biß mich endlich ein bekanter Freund/ die Schmaͤhe-Schrifft ſelbſt zu leſen/ angemahnet/ umb nur zu ſehen/ wie unguͤtlich und unbillich/ ja unchriſtlich der Butyrolambius dem offenhertzigen/ gutthaͤtigen/ und treumeynenden Antenorn begegnet.","norm":"Wiewohl es nicht so gar endlich von mir hat können vermieden werden / zumal ich gesehen / wie mein Hochgeliebter Antenor dem Duckmäuser / welcher sich Butyrolambium nennt / selbst auf eines und das andere / so er vor nötig geachtet / geantwortet / bis mich endlich ein bekannter Freund / die Schmähschrift selbst zu lesen / angemahnt / um nur zu sehen / wie ungütlich und unbillig / ja unchristlich der Butyrolambius dem offenherzigen / guttätigen / und treumeinenden Antenorn begegnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.142399787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19895,"date":1663,"orig":"Da ich denn zu leſen bekommen/ wovor mir ſo lang gegrauet/ und muß ich bekeñen/ daß ich bey Leſung deſſelben das Creutz vor mich geſchlagen.","norm":"Da ich denn zu lesen bekommen / wovor mir so lang gegraut / und muss ich bekennen / dass ich bei Lesung desselben das Kreuz vor mich geschlagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.595699787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19896,"date":1663,"orig":"Wann ich dann meines Hochgeliebten Antenors ſeine angenehme hohe Freund ſchafft unverfaͤlſcht vielmals genoſſen/ ſo hat mich darbey hertzlich gekraͤncket/ daß ich dergleichen von einem ſolchen hohen und vortrefflichen Mann/ und welcher Jhme/ mit ſeiner hohen Wolgewogenheit/ mich ſo feſte verbunden/ leſen muͤſſen. Habe auch daher meiner Schuldigkeit zu ſeyn erachtet/ nach meinem wenigen Vermoͤgen/ und ſo viel mir von ſeinem guten Leben und Wandel (weil ich andere Qualitaͤten zu ruͤhmen/ mich viel zu wenig gern erkenne/) wiſſend iſt/ gegen den Butyrolambium zu verthaͤdigen.","norm":"Wann ich dann meines Hochgeliebten Antenors seine angenehme hohe Freund schafft unverfälscht vielmals genossen / so hat mich dabei herzlich gekränkt / dass ich dergleichen von einem solchen hohen und vortrefflichen Mann / und welcher ihm / mit seiner hohen Wohlgewogenheit / mich so feste verbunden / lesen müssen . Habe auch daher meiner Schuldigkeit zu sein erachtet / nach meinem wenigen Vermögen / und so viel mir von seinem guten Leben und Wandel (weil ich andere Qualitäten zu rühmen / mich viel zu wenig gern erkenne /) wissend ist / gegen den Butyrolambium zu verteidigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.525300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19897,"date":1663,"orig":"Und ob mir zwar wol wiſſend iſt/ daß mein Hochgeliebter Antenor meines Zeugniſſes und Verthaͤdigung ſo ſehr nicht vonnoͤten hat/ ſintemal ſeine hohe Tugenden den Vornehmſten und Gelehrteſten der Welt ſchon zuvor wol bekant ſind/ ſo hab ich doch nur meine Schuldigkeit bezeugen/ und mein danckbares Gemuͤte/ damit ich bißher in Pflicht geweſen/ hierinne erweiſen wollen.","norm":"Und ob mir zwar wohl wissend ist / dass mein Hochgeliebter Antenor meines Zeugnisses und Verteidigung so sehr nicht vonnöten hat / sintemal seine hohe Tugenden den Vornehmsten und Gelehrtesten der Welt schon zuvor wohl bekannt sind / so habe ich doch nur meine Schuldigkeit bezeugen / und mein dankbares Gemüte / damit ich bisher in Pflicht gewesen / hierin erweisen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.816699981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19898,"date":1663,"orig":"Wiewol ich von Hertzen wuͤnſche/ daß ſich eine andere occaſion hierzu ereygnet haͤtte.","norm":"Wiewohl ich von Herzen wünsche / dass sich eine andere occasion hierzu ereignet hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.289700031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19899,"date":1663,"orig":"Mein vielgeliebter Antenor wird ſich deß Butyrolambii ſchmaͤhen ſo ſehr nicht annehmen/ ſondern mit der im Rechten darauff geſetzten Straffe in ſo weit vergnuͤgen laſſen/ und dem Paſquillanten vor ſeine Muͤhe goͤnnen/ daß er durch ein allgemeines Urtheil aller Chriſtl. Obrigkeit vor infam declarirt/ zu welcher Gewißheit er ſich denn ſeine Ehren-Saͤule ſelbſt geſetzet/ die Uberſchrifft aber ſoll heiſſen:","norm":"Mein vielgeliebter Antenor wird sich des Butyrolambii schmähen so sehr nicht annehmen / sondern mit der im Rechten darauf gesetzten Strafe insoweit vergnügen lassen / und dem Pasquillanten vor seine Mühe gönnen / dass er durch ein allgemeines Urteil aller Christl . Obrigkeit vor infam deklariert / zu welcher Gewissheit er sich denn seine Ehrensäule selbst gesetzt / die Überschrift aber soll heißen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.811200141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19900,"date":1663,"orig":"Butyrolambius die Rache ruffet ſchon/ Ein Buͤrcken Crucifix ſoll ſeyn dein Ehren-Lohn.","norm":"Butyrolambius die Rache rufet schon / Ein Birken Kruzifix soll sein dein Ehrenlohn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.870100021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19901,"date":1663,"orig":"Zwar es thut einem wehe/ wann man an ſeinem ehrlichen Nahmen/ ohne welchen keiner werth iſt under den Menſchen zu leben/ ſoll angegriffen werden/ noch viel weher aber/ wann man unſchuldig.","norm":"Zwar es tut einem wehe / wann man an seinem ehrlichen Namen / ohne welchen keiner wert ist unter den Menschen zu leben / soll angegriffen werden / noch viel weher aber / wann man unschuldig.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.526800155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19902,"date":1663,"orig":"Berauben doch die glorwuͤrdigen/ auch noch von den Heyden verordente Geſetze/ keinen ſeines Ehren-Kleides/ beſondern helffen/ auch denen jenigen vielmehr/ die deſſen ermangeln.","norm":"Berauben doch die glorwürdigen / auch noch von den Heiden verortete Gesetze / keinen seines Ehrenkleides / besonderen helfen / auch denenjenigen vielmehr / die dessen ermangeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.98829984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19903,"date":1663,"orig":"Doch wann mein hoch geliebter Antenor bedencken wird/ was das Paßquillieren fuͤr ein Laſter/ und was Ehrliche Leute darvon halten/ wird er ſich leicht koͤnnen zu frieden geben/ denn ſo gemein es jetzo iſt/ ſo wenig kan es einem Chriſtlichen Mann an ſeinem guten Nahmen ſchaden/ ſintemal einem jeden bekant/ was ein Paßquill ſey/ und was fuͤr Leute ſich darzu gebrauchen laſſen/ nemblich die jenigen/ ſo nach deß boͤſen Feindes Art ihres Naͤchſten guten Leumund ihnen bey jedermaͤnniglichen abzuſchneiden ſich bemuͤhen/ und daher auch das Lohn von demſelbigen/ als ihrem Lehrmeiſter/ zu gewarten haben.","norm":"Doch wann mein hoch geliebter Antenor bedenken wird / was das Paßquillieren für ein Laster / und was ehrliche Leute davon halten / wird er sich leicht können zu Frieden geben / denn so gemein es jetzt ist / so wenig kann es einem christlichen Mann an seinem guten Namen schaden / sintemal einem jeden bekannt / was ein Pasquill sei / und was für Leute sich dazu gebrauchen lassen / nämlich diejenigen / so nach des bösen Feindes Art ihres Nächsten guten Leumund ihnen bei jedermänniglichen abzuschneiden sich bemühen / und daher auch das Lohn von demselbigen / als ihrem Lehrmeister / zu gewarten haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.117099761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19904,"date":1663,"orig":"Denn gewiß iſts/ daß einer durch kein Laſter dem boͤſen Feinde ſo aͤhnlich wird/ als durch das verleumbden und laͤſtern/ maſſen denn der boͤſe Feind daher κατ᾽ ἐξοχὴν genennet wird Diabolus, das iſt/ ein Verleumbder.","norm":"Denn gewiss ist es / dass einer durch kein Laster dem bösen Feinde so ähnlich wird / als durch das verleumden und lästern / Maßen denn der böse Feind daher κατ᾽ ἐξοχὴν genannt wird Diabolus, das ist / ein Verleumder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.1458001136779785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19905,"date":1663,"orig":"So hat auch ein ſolcher Menſch von ſolcher Schmaͤh-Karte anders nichts zu gewarten/ als daß wer ſie geleſen/ nicht wuͤrdig achtet/ dieſelbe an die Postprædicamenta zu halten/ und das judicium zu faͤllen:","norm":"So hat auch ein solcher Mensch von solcher Schmäh-Karte anders nichts zu gewarten / als dass wer sie gelesen / nicht würdig achtet / dieselbe an die Postpraedicamenta zu halten / und das judicium zu fällen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.915200233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19906,"date":1663,"orig":"Das hat ein Paßquillante gemachet.","norm":"Das hat ein Paßquillante gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.398200035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19907,"date":1663,"orig":"Jſt in der Warheit ein trefflicher recompens, wers in der Welt ſo hoch bringen kan/ mag ſich wol ruͤhmen/ daß er darinne geweſen/ und ſeine hochge Ohrte Perſon mit Nahmen und Titul an das Sternen- Hauß/ in welchem die armen Suͤnder zu ruhen pflegen/ ſetzen laſſen.","norm":"Ist in der Wahrheit ein trefflicher Rekompens, wer es in der Welt so hoch bringen kann / mag sich wohl rühmen / dass er darin gewesen / und seine hochge Ohrte Person mit Namen und Titel an das Sternen-Haus / in welchem die armen Sünder zu ruhen pflegen / setzen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.948999881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19908,"date":1663,"orig":"Was wird bey Gott dem Richter der Lebendigen und Todten zu gewarten ſeyn/ gewiß hat derſelbe das achte Gebot den Bauren nicht alleine vorgeſchrieben.","norm":"Was wird bei Gott dem Richter der Lebendigen und Toten zu gewarten sein / gewiss hat derselbe das achte Gebot den Bauern nicht alleine vorgeschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.227399826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19909,"date":1663,"orig":"Butyrolambius muß ja die von Hoch- und Nidrig- von Gelehrt- und Ungelehrten geliebte Schrifften verſtehen/ wie ein Meerkatz das Spaniſche/ die geliebte Schrifften deß Antenors ſage ich/ die bald 100. mal auffgelegt/ uñd dennoch nicht zu bekommen ſeyn.","norm":"Butyrolambius muss ja die von Hoch- und Nidrig- von Gelehrt- und ungelehrten geliebte Schriften verstehen / wie ein Meerkatz das Spanische / die geliebte Schriften des Antenors sage ich / die bald 100. Mal aufgelegt / und dennoch nicht zu bekommen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.948599815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19910,"date":1663,"orig":"Jch bin auff juͤngſt-gehaltenem Keyſerl. Wahl- und Croͤnungs-Tage in Franckfurt am Mayn geweſen/ und von dieſen Schrifften nicht ein Exemplar mehr zu kauff bekommen koͤnnen/ es trugen ſich die Leute mehr damit/ als die Tugendhafften in des Trajani Boccalini 31. Rel. cent. 1. von denenſelben gehaltenen Faſtnacht mit den ſo herrlich-geruͤhmten Torte und in Jtalien ſo hochgehaltenen Paſtor Fido.","norm":"Ich bin auf jüngste-gehaltenem Keyserl . Wahl- und Crönungstage in Frankfurt am Main gewesen / und von diesen Schriften nicht ein Exemplar mehr zu Kauf bekommen können / es trugen sich die Leute mehr damit / als die Tugendhaften in des Trajani Boccalini 31. Rel . cent . 1. von denselben gehaltenen Fastnacht mit den so herrlich-gerühmten Torte und in Italien so hochgehaltenen Pastor Fido.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.2006001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19911,"date":1663,"orig":"Jch muß ohne Ruhm zu ſchreiben bekeñen/ daß damals/ auch anderswo ich viel vortreffliche Leute deß Antenors Schrifften mit denen Worten habe hoͤren loben.","norm":"Ich muss ohne Ruhm zu schreiben bekennen / dass damals / auch anderswo ich viel vortreffliche Leute des Antenors Schriften mit denen Worten habe hören loben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.394599914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19912,"date":1663,"orig":"Daß dergleichen nie geſehen were.","norm":"Dass dergleichen nie gesehen wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.691299915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19913,"date":1663,"orig":"Jch habe mich auch bemuͤhet die Iudicia ſolcher Leute/ und da ſedes Imperii war/ zu erkundigen.","norm":"Ich habe mich auch bemühet die Iudicia solcher Leute / und da sedes Imperii war / zu erkundigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9446001052856445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19914,"date":1663,"orig":"Daß nun dieſer Phantaſte die guten meinungen ſo ungleich anmercket/ verdrehet/ mit ſo vielen Luͤgen/ Laͤſtern/ Injurien und beſchuldigung/ wieder allen Warheits- Grund/ auch Allegirung wie der Teuffel die Schrifft bey dem Matthæo beſchmitzen und beklecken wil/ darvor wird meinen Hochgel.","norm":"Dass nun dieser Phantast die guten Meinungen so ungleich anmerket / verdrehet / mit so vielen Lügen / Lästern / Injurien und Beschuldigung / wieder allen Warheits-Grund / auch Allegierung wie der Teufel die Schrift bei dem Matthaeo beschmitzen und beklecken will / davor wird meinen Hochgehl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.981500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19915,"date":1663,"orig":"Antenor nicht grauen/ Er als ein geuͤbter Theologus weiß ſich ſelbſt zu troͤſten/ die Rache GOtt zu befehlen/ der einem jeglichen vergelten wird/ wie er gehandelt/ und das Verſtaͤndige wiſſen/ daß Antenor ein ehrlicher Mann/ Butyrolambius aber Verleumbder iſt.","norm":"Antenor nicht grauen / Er als ein geübter Theologus weiß sich selbst zu trösten / die Rache Gott zu befehlen / der einem jeglichen vergelten wird / wie er gehandelt / und das Verständige wissen / dass Antenor ein ehrlicher Mann / Butyrolambius aber Verleumder ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.976799964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19916,"date":1663,"orig":"Sonſten ſehe eine ſonderliche Faute in Schmeheſchrifft/ ſintemal Butyrolambius ſo argliſtig geweſen/ dieſes heraus zu geben/ darbey aber nicht ſo klug/ daß er die materiam ingeniosè & ſatyricè tractiret/ ſondern das gantze Werck voller affecten ſchmieret/ auch ſonderlich gleichſam mit den Haaren herbey ziehet/ und ſo alber appliciret, daß es juͤngſten bey einem Patienten/ der 8. Tage verſtopffet geweſen/ eine groͤſſere wirckung/ als das ſtaͤrckſte Cliſtier verurſachet.","norm":"Sonsten sehe eine sonderliche Faute in Schmeheschrifft / sintemal Butyrolambius so arglistig gewesen / dieses herauszugeben / dabei aber nicht so klug / dass er die materiam ingeniose & satyrice traktiert / sondern das ganze Werk voller Affekten schmieret / auch sonderlich gleichsam mit den Haaren herbei ziehet / und so alber applizieret, dass es jüngsten bei einem Patienten / der 8. Tage verstopfet gewesen / eine größere Wirkung / als das stärkste Klistier verursachet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.625199794769287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19917,"date":1663,"orig":"Alber/ tumm/ unverſtaͤndig und ungeſchickt leget er das Wort Saalbader auß/ wenn er fraget/ Was iſt Antenorn geſchehen/ iſt auß einem D ein Saalbader worden/ iſt auch ein Saalbader unter den Geiſtlich-Gelehrten? u. a. m. Ratio hæc: Antenor nennet ſeine Schrifften geringe Saalbadereyen/ ergo bona dies.","norm":"Alber / dumm / unverständig und ungeschickt leget er das Wort Saalbader aus / wenn er fraget / Was ist Antenorn geschehen / ist aus einem D ein Saalbader worden / ist auch ein Saalbader unter den Geistlich-Gelehrten? u. a. m. Ratio haec: Antenor nennt seine Schriften geringe Salbadereien / ergo bona dies.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.301599979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19918,"date":1663,"orig":"Du tummer mit Neid und Verleumdung angefuͤllter Narꝛe formireſt Naͤrriſche Syllogiſmos.","norm":"Du tumber mit Neid und Verleumdung angefüllter Narre formierest Närrische Syllogismos.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.989799976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19919,"date":1663,"orig":"Marquis dun Lunus ein Jtaliaͤner und an dem Ertzhertzoglichen Hoff des vor wenig Jahren in Spaniſch- Niderlanden geweſenen Gouvernatoren, beruͤhmter kurtzweiliger Rath hieſſe ſeine Frau einsmals eine Hure/ einen andern der es auch thun wolte ſchmiß er auff den Freßkorb.","norm":"Marquis dun Lunus ein Italiener und an dem Erzherzoglichen Hof des vor wenig Jahren in Spanisch-Niederlanden gewesenen Gouvernatoren, berühmter kurzweiliger Rat hieße seine Frau einsmals eine Hure / einen anderen der es auch tun wollte schmiss er auf den Fresskorb.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.197500228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19920,"date":1663,"orig":"Antenor wird ja ſo Kindiſch nicht ſeyn/ und ſeine Sachen ſelber ruͤhmen.","norm":"Antenor wird ja so Kindisch nicht sein / und seine Sachen selber rühmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.998700141906738} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19921,"date":1663,"orig":"Folgende Puncten lauffen auff oben dieſe Art hinaus;","norm":"Folgende Punkten laufen auf oben diese Art hinaus;","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.296199798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19922,"date":1663,"orig":"1. Als/ Antenors Pralerey; indeme er ſeinen Sohn ſeinem Groß-Vatter D. Helvico in Chronologicu gleich æſtimiret/ und NB.","norm":"1. Als / Antenors Prahlerei; indem er seinen Sohn seinem Großvater D. Helvico in Chronologicu gleich ästimieret / und NB.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.887700080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19923,"date":1663,"orig":"Helvicum einen alten Theologum nennet/ der doch in ſeinem 36 Jahre geſtorben.","norm":"Helvicum einen alten Theologum nennt / der doch in seinem 36 Jahre gestorben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.443699836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19924,"date":1663,"orig":"2. Pralerey/ daß er den Salomo inter obambulandum nach der Mahlzeit in die Feder dictiret.","norm":"2. Prahlerei / dass er den Salomo inter obambulandum nach der Mahlzeit in die Feder diktieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.561100006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19925,"date":1663,"orig":"3. Daß er nicht wol Haußhalte.","norm":"3. Dass er nicht wohl Haushalte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.680200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19926,"date":1663,"orig":"4. Daß er kaum 2 oder 3. Rthlr. im Hauſe habe/ u a. m.","norm":"4. Dass er kaum 2 oder 3. Rthlr . im Hause habe / u a. m.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.858799934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19927,"date":1663,"orig":"5. Pralerey/ Daß er junge Fuͤrſten ohne Grammatic die Lateiniſche Sprache wolte lehren","norm":"5. Prahlerei / Dass er junge Fürsten ohne Grammatik die lateinische Sprache wollte lehren","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.874100208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19928,"date":1663,"orig":"6. Pralerey/ daß er das Buch: Freund in der Noth/ in wenig Stunden zu Papier bracht/ da er doch 2. Tage an 7. Bogen zu ſchreiben genung gehabt.","norm":"6. Prahlerei / dass er das Buch: Freund in der Not / in wenig Stunden zu Papier brachte / da er doch 2. Tage an 7. Bogen zu schreiben genug gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.178899765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19929,"date":1663,"orig":"7. Pralerey/ daß er ſchriebe/ er ſey der Mann/ der den Leuten die Thraͤnen auß den Augen Predige/ u. a. m.","norm":"7. Prahlerei / dass er schriebe / er sei der Mann / der den Leuten die Tränen aus den Augen Predige / u. a. m.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.560500144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19930,"date":1663,"orig":"Auff das erſte zu antworten/ ſo iſt unſtreitig/ daß Antenors Sohn in Chronologicis ſo gute Wiſſenſchafft wiewol auß des Seeligen Herꝛn Groß-Vatters Chronologia hat/ als ſelbiger iemahls mag gehabt haben/ und weiß ich mich zu erinnern/ daß zu meiner Zeit/ und Anton Meno Schupp noch ein Knabe war/ er des Seel.","norm":"Auf das erste zu antworten / so ist unstreitig / dass Antenors Sohn in Chronologicis so gute Wissenschaft wiewohl aus des seligen Herrn Großvaters Chronologia hat / als selbiger jemals mag gehabt haben / und weiß ich mich zu erinnern / dass zu meiner Zeit / und Anton Meno Schupp noch ein Knabe war / er des Seele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.682199954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19931,"date":1663,"orig":"Herꝛn Groß-Vatters Chronologiam ad unguem herzuſagen wuſte/ und iſt eine ſchlechte folge/ daß das einer nicht lernen ſolte/ und zwar in kurtzer Zeit/ (zumahl wann Naturalia verhanden) was ein ander mit langer Zeit verfertiget/ immittelſt bleibet die Ehre der Wiſſenſchafft/ der Muͤhe und Arbeit dem Seel. D. Helvico, welcher hierdurch gantz nicht geſchimpffet/ beſondern vielmehr/ und wann er noch bey Leben/ vor Freuden weinen wuͤrde/ daß einer von ſeinen Lenden kommen/ der in ſo jungen Jahren ſolche Loͤbliche Nachfolge thete/ und daß ſein Geiſt/ nicht allein in ſeinen Schrifften/ beſondern auch in ſeinem Ebenbilde lebendig ruhete.","norm":"Herrn Großvaters Chronologiam ad unguem herzusagen wusste / und ist eine schlechte Folge / dass das einer nicht lernen sollte / und zwar in kurzer Zeit / (zumal wann Naturalia vorhanden) was ein ander mit langer Zeit verfertiget / immittelst bleibt die Ehre der Wissenschaft / der Mühe und Arbeit dem Seel . D. Helvico, welcher hierdurch ganz nicht geschimpft / besonderen vielmehr / und wann er noch bei Leben / vor Freuden weinen würde / dass einer von seinen Lenden kommen / der in so jungen Jahren solche löbliche Nachfolge täte / und dass sein Geist / nicht allein in seinen Schriften / besonderen auch in seinem Ebenbilde lebendig ruhte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.644599914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19932,"date":1663,"orig":"Hieher gehoͤret/ was Antenorn in ſeinem Salomo auß dem Syrach an 30.","norm":"Hierher gehöret / was Antenorn in seinem Salomo aus dem Syrach an 30.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.632199764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19933,"date":1663,"orig":"Cap ſagt/ wann einer ſein Kind zeucht/ das verdreuſt ſeine Feind/ und erfreuet ſeinen Freund/ dann wann ſein Vatter ſtirbt/ ſo iſt/ als were er nicht geſtorben/ denn er hat ſeines gleichen hinter ſich gelaſſen.","norm":"Kap sagt / wann einer sein Kind zieht / das verdrießt seine Feind / und erfreuet seinen Freund / dann wann sein Vater stirbt / so ist / als wäre er nicht gestorben / denn er hat seinesgleichen hinter sich gelassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7393999099731445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19934,"date":1663,"orig":"Zum 2. daß er den Salomo inter obambulandum in die Feder dictiret, iſt leicht zu glaͤuben/ dann ſo iſt ſeine Art zu meditiren, Buͤcher ſchreiben/ und ſeine Schreiben an Hohe und Niedrige abzufaſſen.","norm":"Zum 2. dass er den Salomo inter obambulandum in die Feder diktieret, ist leicht zu glauben / dann so ist seine Art zu meditieren, Bücher schreiben / und seine Schreiben an Hohe und Niedrige abzufassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.089000225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19935,"date":1663,"orig":"Drittens und vierdtens/ kan ich nicht ſehen/ daß das uͤbel Haus gehalten/ wenn einer Holtz auff dem Lande bedinget/ und ſeinen Befreundten uͤm Bittfuhre anſpricht/ und die helffte zu der Zeit/ wann die Pferde ſeines Freundes im Felde nicht zu verrichten einfuͤhren/ die andere helfte aber wann der Winter herbey koͤmt/ und im Feld ohne das nichts zu thun vollends einruͤckẽ leſt.","norm":"Drittens und viertens / kann ich nicht sehen / dass das übel Haus gehalten / wenn einer Holz auf dem Lande bedinget / und seinen Befreundeten um Bittfuhre anspricht / und die Hälfte zu der Zeit / wann die Pferde seines Freundes im Felde nicht zu verrichten einführen / die andere Hälfte aber wann der Winter herbeikommt / und im Feld ohne das nichts zu tun vollends einrücken lest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.207699775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19936,"date":1663,"orig":"So iſt auch der vielmehr ein guter Haushalter/ der zu Hamburg das Holtz/ welches ſeltza mer als das Silber zu Jeruſalem/ bey Salomonis Zeiten geweſen/ mit Dorft vermiſcht als wenn er eitel Kolen/ oder Zimmetrinde wolte brennen/ Jn Ober-Teutſchland iſt an vielen Orthen breuchlich mit Stroh einzuhitzen/ Ergo, ſeyn das keine Haußhalter/ und haben kein 2. oder 3 Thaler. in Beutel.","norm":"So ist auch der vielmehr ein guter Haushalter / der zu Hamburg das Holz / welches seltza mehr als das Silber zu Jerusalem / bei Salomonis Zeiten gewesen / mit Dorft vermischt als wenn er eitel Kohlen / oder Zimtrinde wollte brennen / In Oberteutschland ist an vielen Orten bräuchlich mit Stroh einzuhetzen / Ergo, sein das keine Haushalter / und haben kein 2. oder 3 Taler . in Beutel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.89109992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19937,"date":1663,"orig":"Und geſetzt/ es ſey alles unrecht/ geſetzt Antenor ſey kein Haußhalter: geſetzt/ er habe nicht 2. oder 3. Rthlr. im Hauſe/ kan er ſeiner Gemeine deßwegen nicht wohl fuͤrſtehen/ wie viel tapffere Lehrer und Prediger ſeyn in der Welt die keine Haushalter geben/ zu deme hat er dich Lumpenhund und Geitzhals doch uͤmb nichts angeſprochen/ daß du ſagen kanſt/ er habe kein Geld?","norm":"Und gesetzt / es sei alles Unrecht / gesetzt Antenor sei kein Haushalter: gesetzt / er habe nicht 2. oder 3. Rthlr . im Hause / kann er seiner Gemeine deswegen nicht wohl vorstehen / wie viel tapfere Lehrer und Prediger sein in der Welt die keine Haushalter geben / zu dem hat er dich Lumpenhund und Geizhals doch um nichts angesprochen / dass du sagen kannst / er habe kein Geld?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3796000480651855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19938,"date":1663,"orig":"Dieſes iſt zwar wahr.","norm":"Dieses ist zwar wahr.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.697700023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19939,"date":1663,"orig":"Antenor wird wohl ſelig/ aber daß er uͤbrig reich werde/ das wird ſchwerlich geſchehen/ denn das letztere begehrt er nicht zu ſeyn/ weil er in ſeinem Gemuͤth und Hertzen/ mit deme was ihm GOTT giebet ſich vergnuͤgen laͤſt/ das uͤbrige aber den Armuth/ Nothduͤrfftigen Leuten/ die ihn uͤmb etwas anſprechen/ und gute Freunden/ meiſtentheils aber Frembden/ und die der Wind manchmal durch Hamburg wehet/ zum beſten anwendet/ ihnen guts thut/ und die Gaſtfreyheit/ nach der Lehre des Apoſtels Petri in ſeiner 4. Epiſtel v. 8. einem jeden bezeuget/ dieſes auch fuͤr eine der groͤſten Maximen haͤlt/ daß alles/ was er ſolcher geſtalt auffwendet/ auf intereſſe geleget ſey/ denn ob ſchon unter hunderten nicht einer/ ſo were unter tauſenden doch einer/ der ſeinen Kindern guts thete/ oder zum wenigſten den Willen eines danckbaren Gemuͤths hette.","norm":"Antenor wird wohl selig / aber dass er übrig reich werde / das wird schwerlich geschehen / denn das letztere begehrt er nicht zu sein / weil er in seinem Gemüt und Herzen / mit dem was ihm GOTT gibt sich vergnügen lässt / das übrige aber den Armut / Notdürftigen Leuten / die ihn um etwas ansprechen / und gute Freunden / meistenteils aber fremden / und die der Wind manchmal durch Hamburg wehet / zum besten anwendet / ihnen Gutes tut / und die Gastfreiheit / nach der Lehre des Apostels Petri in seiner 4. Epistel v. 8. einem jeden bezeuget / dieses auch für eine der größten Maximen hält / dass alles / was er solcher Gestalt aufwendet / auf Interesse gelegt sei / denn ob schon unter hunderten nicht einer / so wäre unter tausenden doch einer / der seinen Kindern Gutes täte / oder zum wenigsten den Willen eines dankbaren Gemüts hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.889200210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19940,"date":1663,"orig":"Jch habe auß Erfahrung gelernet/ daß GOttes Segen nicht beſtehe einig und allein in Gelt und Gut.","norm":"Ich habe aus Erfahrung gelernt / dass Gottes Segen nicht bestehe einig und allein in Geld und Gut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.756899833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19941,"date":1663,"orig":"Wie manches reichen Theologi Kinder ſind zu Bettlern worden.","norm":"Wie manches reichen Theologen Kinder sind zu Bettlern worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.521999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19942,"date":1663,"orig":"Wie viel ehrliche auffrichtige Theologi ſind dargegen/ derer Kinder GOtt augenſcheinlich ſegnet/ ſie auß dem Staub erhebet/ und ſie neben die Fuͤrſten ſetzet.","norm":"Wie viel ehrliche aufrichtige Theologen sind dagegen / derer Kinder Gott augenscheinlich segnet / sie aus dem Staub erhebet / und sie neben die Fürsten setzet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.478499889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19943,"date":1663,"orig":"Es ſcheinet/ daß GOtt keine reiche Theologos haben wolle.","norm":"Es scheinet / dass Gott keine reiche Theologos haben wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.148399829864502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19944,"date":1663,"orig":"Er ſagt zu Aaron/ du ſolt kein Theil haben im Lande Canaan/ denn ich bin dein Theil.","norm":"Er sagt zu Aaron / du sollt kein Teil haben im Lande Kanaan / denn ich bin dein Teil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.327099800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19945,"date":1663,"orig":"Jſt das nicht ein groß Capital.","norm":"Ist das nicht ein Großkapital.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.111800193786621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19946,"date":1663,"orig":"Hiebey faͤllt mir ein/ daß ihm ſonderlich der Butyrolambius faͤlſchlich und ohne allen Warheits-Grund nachredet/ ob hielte ſich Antenor in Eſſen und Trincken koſtbar/ ich bin offt und viel bey ihm geweſen/ und bey ihm unterſchiedliche Expeditiones zu verrichten gehabt/ ich kan mit Gott und meinem Gewiſſen bezeugen/ daß auch nicht der geringſte Exceß in einem oder dem andern vorgangen.","norm":"Hierbei fällt mir ein / dass ihm sonderlich der Butyrolambius fälschlich und ohne allen Warheitsgrund nachredet / ob hielte sich Antenor in Essen und trinken kostbar / ich bin oft und viel bei ihm gewesen / und bei ihm unterschiedliche Expeditiones zu verrichten gehabt / ich kann mit Gott und meinem Gewissen bezeugen / dass auch nicht der geringste Exzess in einem oder dem anderen vorgegangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.624599933624268} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19947,"date":1663,"orig":"Er pflegte mich allezeit auff eine Philoſophiſche Mahlzeit zu bitten/ die er auch redlich hielte/ ich bekenne/ daß in dieſen Qvalitaͤten ich noch mein Lebetage keinen angetroffen.","norm":"Er pflegte mich allezeit auf eine philosophische Mahlzeit zu bitten / die er auch redlich hielte / ich bekenne / dass in diesen Qualitäten ich noch mein Lebetage keinen angetroffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.505899906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19948,"date":1663,"orig":"Was fuͤnfftens die Erlernung Lateiniſcher Sprache junger Fuͤrſten anbetrifft/ iſt ſolches gantz keine Pralerey noch unmoͤglich/ ſintemahl mit denſelben viel anders als mit gemeinen Knaben uͤmbzugehen/ weil deroſelben Heroiſche Gemuͤther/ mehr durch eine ſonderliche geſchicklichkeit/ eines klugen Hoffmeiſters/ als durch vielfaͤltige Schulfuͤchſiſche blaͤuung zu unterrichten ſind/ dahero die beſten Schulen und Freyen Kuͤnſte junger Fuͤrſten/ die ſchoͤnen Zeughaͤuſer/ Ruͤſtkammer/ und geheimte Rathsſtuben ſeyn/ darinne von richtigen Staatsſachen tractiret und gehandelt wird? die rechten Præceptores erfahrene Kriegs-Obriſten/ kluge verſtaͤndige Raͤthe/ die Ruthe aber damit man ſie zuͤchtiget/ iſt das Gedaͤchtnuͤs ihrer Vor-Eltern/ ruͤhmliche tapffere Thaten voriger Fuͤrſten/ die ſie ſo wohl in Kriegs-als Friedenzeiten begangen haben/ denen ſie nachzufolgen ſich befleiſſen ſollen.","norm":"Was fünftens die Erlernung lateinischer Sprache junger Fürsten anbetrifft / ist solches ganz keine Prahlerei noch unmöglich / sintemal mit denselben viel anders als mit gemeinen Knaben umzugehen / weil derselben heroische Gemüter / mehr durch eine sonderliche Geschicklichkeit / eines klugen Hoffmeisters / als durch vielfältige Schulfüchsische Bläuung zu unterrichten sind / daher die besten Schulen und Freien Künste junger Fürsten / die schönen Zeughäuser / Rüstkammer / und geheime Ratsstuben sein / darin von richtigen Staatssachen traktiert und gehandelt wird? die rechten Praeceptores erfahrene Kriegsobristen / kluge verständige Räte / die Rute aber damit man sie züchtiget / ist das Gedächtnis ihrer Voreltern / rühmliche tapfere Taten voriger Fürsten / die sie so wohl in Kriegs- als Friedenzeiten begangen haben / denen sie nachzufolgen sich befleißen sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.154900074005127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19949,"date":1663,"orig":"B. C I. R 80.","norm":"B. C I. R 80.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"uz","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.413899898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19950,"date":1663,"orig":"Als ich in meiner Jugend in die Schule gieng/ hatte ich unter andern einen Præceptorem, wann die Knaben die lection nicht konten/ ſo nahm er ſie bey den Haaren und ſagte? lerne es! lerne es.","norm":"Als ich in meiner Jugend in die Schule ging / hatte ich unter anderen einen Praeceptorem, wann die Knaben die Lektion nicht konnten / so nahm er sie bei den Haaren und sagte? lerne es! lerne es.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.575900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19951,"date":1663,"orig":"Butyrolambius, weil du dann an der alten Pedantiſchen und Orbilianiſchen Schulmeiſterey ein groſſes gefallen/ und die neuerfundene leichtere Art ohn Praxi und Erfahrenheit doch tadeln wilt/ muſt du dich nur nach Hamburg begeben/ da dich die neue Methodiſten wol nach der alten Arth werden informiren koͤnnen/ und dir deines unzeitigen Iudicii wegen eine Haarhuſche oder die Pritzſche geben und ſprechen/ Butyrolambi, wenn du ein ding nicht weiſt/ ſo lerne es! lerne es.","norm":"Butyrolambius, weil du dann an der alten Pedantischen und Orbilianischen Schulmeisterei ein großes gefallen / und die neuerfundene leichtere Art ohne Praxi und Erfahrenheit doch tadeln willst / musst du dich nur nach Hamburg begeben / da dich die neue Methodisten wohl nach der alten Art werden informieren können / und dir deines unzeitigen Iudicii wegen eine Haarhusche oder die Pritzsche geben und sprechen / Butyrolambi, wenn du ein Ding nicht weist / so lerne es! lerne es.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.547500133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19952,"date":1663,"orig":"Der Tapffere Fuͤrſt Printz Johan Moritz von Naſſau/ Gouvernator uͤber das Hertzogthumb Cleve/ hatte zu meiner Zeit/ als ich die Gnade gehabt an ſeiner Taffel zu ſitzen/ einen einfaͤltigen Menſchen/ dem lieſſe er eine Schuͤſſel Caldaunen zu verzehren auß der Kuͤche holen/ der Narꝛ ſagte/ Herꝛgen/ wer eine Wittwe heyrathen/ und Caldaunen freſſen will/ muß nicht dencken was drinnen geweſen.","norm":"Der tapfere Fürst Prinz Johan Moritz von Nassau / Gouvernator über das Herzogtum Cleve / hatte zu meiner Zeit / als ich die Gnade gehabt an seiner Tafel zu sitzen / einen einfältigen Menschen / dem ließe er eine Schüssel Kaldaunen zu verzehren aus der Küche holen / der Narr sagte / Herren / wer eine Witwe heiraten / und Kaldaunen fressen will / muss nicht denken was drinnen gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.799699783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19953,"date":1663,"orig":"Du einfaͤltiger Narꝛ Butyrolambius, weiſt auch nit was in deiner Feder geweſen/ da du ſie zu dieſem Werck angeſetzet/ wiſſe/ wenn du es auch anders wiſſen wilſt/ daß Antenors Methodus informandi mehr Leuten bekant.","norm":"Du einfältiger Narr Butyrolambius, weist auch nicht was in deiner Feder gewesen / da du sie zu diesem Werk angesetzt / wisse / wenn du es auch anders wissen willst / dass Antenors Methode informandi mehr Leuten bekannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.529099941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19954,"date":1663,"orig":"Es iſt leider mehr als zu wahr/ wie annoch an vielen Orten die zarten Gemuͤther mit dem Maſcula, Panis, penis, crinis, zermartert und aͤrger tribuliret werden/ als die Hunde die das groſſe Waſſer- Rad zu Leyden umbtreiben muͤſſen.","norm":"Es ist leider mehr als zu wahr / wie annoch an vielen Orten die zarten Gemüter mit dem Mascula, Panis, penis, crinis, zermartert und ärger tribulieret werden / als die Hunde die das große Wasser-Rad zu Leiden umtreiben müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.079899787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19955,"date":1663,"orig":"Jch will keinen außfuͤrlichen Diſcurs hievon ſchreiben/ weil der gantzen Welt die an vielen Orten pedantiſche information bekand/ und jedweder Verſtaͤndiger weiß/ was das viel und uñoͤtige außwendig lernen fuͤr einen Schaden nach ſich ziehet.","norm":"Ich will keinen ausführlichen Diskurs hiervon schreiben / weil der ganzen Welt die an vielen Orten pedantische Information bekannt / und jedweder Verständiger weiß / was das viel und undötige auswendig lernen für einen Schaden nach sich ziehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.666399955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19956,"date":1663,"orig":"Ant. wird in ſeinem Methodo mit Luſt und Ergetzung in 2. Monaten mehr als mancher in 2. Jahren außrichten.","norm":"Ant. wird in seinem Methodo mit Lust und Ergötzung in 2. Monaten mehr als mancher in 2. Jahren ausrichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.654099941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19957,"date":1663,"orig":"Jch habe viel Proben geſehen.","norm":"Ich habe viel Proben gesehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.495200157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19958,"date":1663,"orig":"Maſſen H. M. Ioh. Bunon, Rector Scholæ Luneb. ad D. Mich. wird geſtehen muͤſſen/ daß ihme zu dieſem beruͤhmten officio dergleichen Information geholffen/ und er die Proba an des Herꝛn Stadthalters zu Zelle Herren Soͤhnen erwieſen.","norm":"Massen H. M. Ioh. Bunon, Rektor Scholae Luneb . ad D. Mich . wird gestehen müssen / dass ihm zu diesem berühmten officio dergleichen Information geholfen / und er die Proba an des Herrn Statthalters zu Zelle Herren Söhnen erwiesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.602099895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19959,"date":1663,"orig":"Es verſprach mir Antenor, als ich von einer Fuͤrſtl. Perſon an Jhr Fuͤrſtl. Gn. nacher Zelle einsmahls verſchickt wurde/ wenn ich wieder zu ruͤck kaͤme/ wolte er mir in zwey Stunden zeigen/ wie ich in Verſchickung an einen Fuͤrſten oder deſſen Regierung/ wann auch der Puncte 30. biß 40. nichts/ wann ich auch ſchon in der Rede corrumpiret wuͤrde/ verſehen oder vergeſſen ſolte.","norm":"Es versprach mir Antenor, als ich von einer Fürstl. Person an Ihr Fürstl. Gn. nachher Zelle einsmals verschickt wurde / wenn ich wieder zu rück käme / wollte er mir in zwei Stunden zeigen / wie ich in Verschickung an einen Fürsten oder dessen Regierung / wann auch der Punkte 30. bis 40. nichts / wann ich auch schon in der Rede korrumpieret würde / versehen oder vergessen sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.51039981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19960,"date":1663,"orig":"Jch bekenne/ wenn mir Antenor nicht were bekant geweſen/ ich haͤtte geglaͤubet/ was Butyrolambius der Welt weiß machen.","norm":"Ich bekenne / wenn mir Antenor nicht wäre bekannt gewesen / ich hätte geglaubt / was Butyrolambius der Welt weiß machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.317399978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19961,"date":1663,"orig":"Als ich nacher Zelle kam/ und ohngefaͤhr bey einem der vornehmſten Fuͤrſtl. Miniſtern von Antenorn redete/ verſicherte derſelbe vornehme Mann mich obangefuͤhrten/ und bezeugte daß er die Probe an ſich ſelbſt habe.","norm":"Als ich nachher Zelle kam / und ungefähr bei einem der vornehmsten Fürstl. Ministern von Antenorn redete / versicherte derselbe vornehme Mann mich angeführten / und bezeugte dass er die Probe an sich selbst habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.940700054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19962,"date":1663,"orig":"6. Jſt es ein ſchlechtes zu glauben/ daß Antenor ſeinen Freund in der Noth in wenig Stunden zu Papier gebracht.","norm":"6. Ist es ein schlechtes zu glauben / dass Antenor seinen Freund in der Not in wenig Stunden zu Papier gebracht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.607500076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19963,"date":1663,"orig":"Es iſt ja ein anders ein Werck abfaſſen/ ein anders ſchreiben.","norm":"Es ist ja ein anders ein Werk abfassen / ein anders schreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.264900207519531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19964,"date":1663,"orig":"Einer der wie Butyrolambius auß auffgeſchwollenen affecten, Antenorn der Pralerey hierinne beſchuldigen will/ kan wol ſagen/ es were der Freund in der Noth abzuſchreiben/ 2. Tagewercke/ Antenor muß es auch ſelbſten geſtehen/ und ich mit ihm/ ein ander Unpartheyiſcher aber wird bekennen/ daß Antenor nicht von abſchreiben/ ſondern Concipiren redet.","norm":"Einer der wie Butyrolambius aus aufgeschwollenen Affekten, Antenorn der Prahlerei hierin beschuldigen will / kann wohl sagen / es wäre der Freund in der Not abzuschreiben / 2. Tagewerke / Antenor muss es auch selbst gestehen / und ich mit ihm / ein ander unparteiischer aber wird bekennen / dass Antenor nicht von abschreiben / sondern Konzipieren redet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.756199836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19965,"date":1663,"orig":"Es wird ſelten ein Prediger ſeyn/ der mehr als die Diſpoſition zu Papier ſetzet/ deßwegen prediget er dochwol eine Stunde.","norm":"Es wird selten ein Prediger sein / der mehr als die Disposition zu Papier setzet / deswegen prediget er dochwol eine Stunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9166998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19966,"date":1663,"orig":"Jch kan in verſicherter Warheit ſchreiben/ daß nach Leſung des Butyrolambii Paßquill ich dieſes Tractaͤtlein in einer Meile fahrens abgefaſſet/ deßwegen folget nicht/ daß ich nureine Stunde daruͤber geſchrieben.","norm":"Ich kann in versicherter Wahrheit schreiben / dass nach Lesung des Butyrolambii Pasquill ich dieses Traktätlein in einer Meile Fahrens abgefasst / deswegen folget nicht / dass ich nureine Stunde darüber geschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9380998611450195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19967,"date":1663,"orig":"Solte nun ein ſolcher Gelahrter Hochqualificirter Mann/ der ſumma cum laude etzliche Jahr Oratoriam publicè zu Marvurg profitiret hat/ ein Werck von etzlichen Bogen innerhalb wenig ſtunden/ nicht verabfaſſen?","norm":"Sollte nun ein solcher Gelahrter hochqualifizierter Mann / der summa cum laude etliche Jahr Oratoriam publice zu Marvurg profitieret hat / ein Werk von etlichen Bogen innerhalb wenig Stunden / nicht verabfassen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.30709981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19968,"date":1663,"orig":"Das muͤſte ein ſchlechter Secretarius ſeyn/ der in anbefohlener Sache/ zu mahl wann eyl verhanden/ ſo lange ſolte ſtiliſiren/ als der Concipiſt abſchriebe.","norm":"Das müsste ein schlechter Sekretarius sein / der in anbefohlener Sache / zumal wann Eile vorhanden / so lange sollte stilisieren / als der Konzipist abschriebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.360199928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19969,"date":1663,"orig":"Endlichen und zum 7.","norm":"Endlichen und zum 7.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.325500011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19970,"date":1663,"orig":"Wie Antenor ſeinen Zuhoͤrern die Thraͤnen aus den Augen predigen kan/ das werden ſelbige/ auch bey ſeiner ietzigen Verfolgung annoch gerne bezeugen/ gnug iſt es/ daß in den 3. Jahren da ich ſo gluͤcklich geweſen/ wochentlich ſeine Predigten zweymahl zu hoͤren/ ſolches offt und mit meinen Augen geſehen.","norm":"Wie Antenor seinen Zuhörern die Tränen aus den Augen predigen kann / das werden selbige / auch bei seiner jetzigen Verfolgung annoch gerne bezeugen / genug ist es / dass in den 3. Jahren da ich so glücklich gewesen / wöchentlich seine Predigten zweimal zu hören / solches oft und mit meinen Augen gesehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.391600131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19971,"date":1663,"orig":"So ziehet er ſolches auch zu keinem Ruhm an/ in deme er eines andern Worte referiret, der geſagt habe:","norm":"So ziehet er solches auch zu keinem Ruhm an / in dem er eines anderen Worte referieret, der gesagt habe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.07480001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19972,"date":1663,"orig":"Das iſt der Mann/ der einem die Thraͤnen auß den Augen predigen kan/ worauff ihn eine Theologiſche und ſubtile Hoffart uͤberfallen/ welche er aber bereuet/ und andere/ die mit dergleichen angeſteckt/ davor warnet.","norm":"Das ist der Mann / der einem die Tränen aus den Augen predigen kann / worauf ihn eine Theologische und subtile Hoffart überfallen / welche er aber bereuet / und andere / die mit dergleichen angesteckt / davor warnet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.055399894714355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19973,"date":1663,"orig":"O daß doch ein jedweder die vortreffliche Tugend des Noſce te ipſum lernete wie Antenor, oder durch Antenors Augen ſeine eigene Actiones nur beſchauete.","norm":"O dass doch ein jedweder die vortreffliche Tugend des Nosce te ipsum lernte wie Antenor, oder durch Antenors Augen seine eigene Actiones nur beschaute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.031799793243408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19974,"date":1663,"orig":"Zu Jena wolte im Duel einer Friede machen/ gieng ihm aber nach dem Sprichwort:","norm":"Zu Jena wollte im Duell einer Friede machen / ging ihm aber nach dem Sprichwort:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.446899890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19975,"date":1663,"orig":"Der Scheider bekoͤmt das beſte Theil/ und wurde auff das oberſte Tabernackel ſeines Verſtandes getroffen/ daß ihm der rothe Safft uͤbers Geſichte floß/ Als der Balbierer ihn beſichtigen/ und zuſehen will/ ob das Gehirn wund/ ſprach einer: Du ſucheſt vergebens/ dann wann Gehirn bey dem Patienten vorhanden/ ſo hette er ſich nicht in frembde Haͤndel gemiſcht.","norm":"Der Scheider bekommt das beste Teil / und wurde auf das oberste Tabernakel seines Verstandes getroffen / dass ihm der rote Saft übers Gesichte floss / Als der Balbierer ihn besichtigen / und zusehen will / ob das Gehirn wund / sprach einer: Du suchest vergebens / dann wann Gehirn bei dem Patienten vorhanden / so hätte er sich nicht in fremde Händel gemischt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.597300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19976,"date":1663,"orig":"O Butyrolambi, dein Gehirn muß gewiß außgetrucknet ſeyn/ daß du dich in ſachen mengeſt/ die dich nicht angehen.","norm":"O Butyrolambi, dein Gehirn muss gewiss ausgetrocknet sein / dass du dich in Sachen mengest / die dich nicht angehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.988699913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19977,"date":1663,"orig":"Chriſtianus Quartus der alte tapffere Nordiſche Held war ein Liebhaber der Muſic/ und pflegte ſelbe vielmal zu ruͤhmen/ zu dem ſagte einsmals ein Muſicant: Gnaͤdigſter Koͤnig/ es iſt ein groſſer Underſchied zwiſchen einem Scepter und einem Fiedelbogen.","norm":"Christianus Quartus der alte tapfere nordische Held war ein Liebhaber der Musik / und pflegte selbe vielmal zu rühmen / zu dem sagte einsmals ein Musikant: Gnädigster König / es ist ein großer Unterschied zwischen einem Zepter und einem Fiedelbogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.864500045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19978,"date":1663,"orig":"Und eben ſo judicioͤſch iſt Butyrolambius von Antenors gewuͤrtzten Tractamenten zu reden.","norm":"Und eben so judiciösch ist Butyrolambius von Antenors gewürzten Traktamenten zu reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.468900203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19979,"date":1663,"orig":"Als die Spanter die Neue Welt erfunden/ ſagte der Koͤnig in Peru, der das Glaß unter allen ſo in ſeiner Gegend gebracht wurde/ am hoͤchſten æſtimirte, zu Franciſco Piſardo.","norm":"Als die Spante die Neue Welt erfunden / sagte der König in Peru, der das Glas unter allen so in seiner Gegend gebracht wurde / am höchsten ästimierte, zu Francisco Pisardo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.224599838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19980,"date":1663,"orig":"Es nehm ihn ſehr wunder/ warumb mit ſolcher groſſen Ungelegenheit das Geld an ſeinen Orte geſchuͤtt wuͤrde/ ſintemal Spanien viel ſchoͤnere ſachen (das Glaß meinende) hette.","norm":"Es nehme ihn sehr Wunder / warum mit solcher großen Ungelegenheit das Geld an seinen Orte gescheut würde / sintemal Spanien viel schönere Sachen (das Glas meinende) hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.432300090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19981,"date":1663,"orig":"Zu wuͤnſchen were/ daß mit dem Koͤnig in Peru dieſes einfaͤltige Iudiciren auffgehoͤret/ allein der Butyrolambius zeiget/ daß ſolches unter uns noch vielfaͤltig geſchiehet/ à la fin.","norm":"Zu wünschen wäre / dass mit dem König in Peru dieses einfältige Judizieren aufgehört / allein der Butyrolambius zeiget / dass solches unter uns noch vielfältig geschieht / à la fin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.192399978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19982,"date":1663,"orig":"Es bleibet dennoch gut was gut gemeinet iſt/ Wenn du Butyrolamb: ſchon laͤngſt verdorret biſt.","norm":"Es bleibt dennoch gut was gut gemeint ist / Wenn du Butyrolamb: schon längst verdorrt bist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"br","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.289199829101562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19983,"date":1663,"orig":"Es giebet der vorerwehnte vortreffliche Sitten Lehrer Trajanus Boccalinus in ſeiner andern Cent.","norm":"Es gibt der vorerwähnte vortreffliche Sitten Lehrer Trajanus Boccalinus in seiner anderen Cent.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.100599765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19984,"date":1663,"orig":"Rel. 14 ein ſtattliches morals, wann er ſaget:","norm":"Rel. 14 ein stattliches Moral, wann er sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.104300022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19985,"date":1663,"orig":"Es ſtehet einem jeden Biedermann wol an/ niemand ſeine Rede (oder Schrifften) durch zuhecheln/ ſondern/ ſolte man auch gleich den Worten ihren rechten Verſtand benehmen vielmehr alles zum beſten deuten/ dann dieſes eine Anzeigung eines boͤſen Gemuͤths/ jemanden das jenige uͤbel außlegen/ welches auch NB. in guten Verſtand kan gezogen werden.","norm":"Es steht einem jeden Biedermann wohl an / niemand seine Rede (oder Schriften) durch Zuhecheln / sondern / sollte man auch gleich den Worten ihren rechten Verstand benehmen vielmehr alles zum besten deuten / dann dieses eine Anzeigung eines bösen Gemüts / jemanden dasjenige übel auslegen / welches auch NB . in guten Verstand kann gezogen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.994100093841553} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19986,"date":1663,"orig":"Wie dieſes Butyrelambius beobachtet/ kan der geringſte abſehen/ Ja ſage nochmahls/ es ſeyn nichts als pur-lautere affecten, und refutiret ſich Butyrolambius mit ſeinen eigenen Worten/ daß dahero einige Nothturfft an die Hand zu nehmen unnoͤhtig were.","norm":"Wie dieses Butyrelambius beobachtet / kann der geringste absehen / Ja sage nochmals / es sein nichts als purlautere Affekten, und refutiert sich Butyrolambius mit seinen eigenen Worten / dass daher einige Notdurft an die Hand zu nehmen unnötig wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.113500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19987,"date":1663,"orig":"Wie nun dieſes als ein unerfindlicher Zuſatz erdichtet/ und endlich die verdrießlichen affecten die Mißverſtaͤnde/ zwiſchen Antenorn und ſeinen Collegen nur der Sache einen verderbten Schein zu machen/ anfuͤhren/ ſtehet in der Wahrheit nicht wol/ zwar halte ich gaͤntzlichen dafuͤr/ Butyrolambius habe dieſes deßwegen angefuͤhret/ daß man deſtoweniger mercken ſolte/ wer er ſey Alleine ſey verſichert/ daß deine affecten und dein ſtylus dich verrathen/ Antenor kenne dich/ und ich auch:","norm":"Wie nun dieses als ein unerfindlicher Zusatz erdichtet / und endlich die verdrießlichen Affekten die Missverstände / zwischen Antenorn und seinen Kollegen nur der Sache einen verderbten Schein zu machen / anführen / steht in der Wahrheit nicht wohl / zwar halte ich gänzlichen dafür / Butyrolambius habe dieses deswegen angeführt / dass man desto weniger merken sollte / wer er sei alleine sei versichert / dass deine Affekten und dein stylus dich verraten / Antenor kenne dich / und ich auch:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7241997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19988,"date":1663,"orig":"Jch wolte dich mit Namen nennen/ oder zum wenigſten hier ſagen in was officio du anjetzo ſitzeſt/ auch in was officio du vor dieſem geſeſſen.","norm":"Ich wollte dich mit Namen nennen / oder zum wenigsten hier sagen in was officio du jetzt sitzest / auch in was officio du vor diesem gesessen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4141998291015625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19989,"date":1663,"orig":"Jch weiß alle Mißverſtaͤnde zwiſchen Antenorn und ſeinen Collegen.","norm":"Ich weiß alle Missverstände zwischen Antenorn und seinen Kollegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.272900104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19990,"date":1663,"orig":"Alleine einem Hoch-Ehrwuͤrdigen Miniſterio zu gehorſamen Reſpect, ſoll ſolches in meiner Feder verfaulen.","norm":"Alleine einem Hochehrwürdigen Ministerio zu gehorsamen Respekt, soll solches in meiner Feder verfaulen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.924200057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19991,"date":1663,"orig":"Es ſeyn Mißverſtaͤnde unter Collegen nichts neues.","norm":"Es sein Missverstände unter Kollegen nichts Neues.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.260000228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19992,"date":1663,"orig":"Antenor leugnet ſelbige auch nicht/ welche wie ſeine Herren Collegen, und ſeine Herren Collegen wie Er/ Engel und Mundboten an Gottes ſtatt/ aber auch Menſchen ſeyn/ ſed ſatis.","norm":"Antenor leugnet selbige auch nicht / welche wie seine Herren Kollegen, und seine Herren Kollegen wie Er / Engel und Mundboten an Gottes statt / aber auch Menschen sein / sed satis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.185800075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19993,"date":1663,"orig":"Aber was das vor ein Vogel muß ſeyn geweſen/ der bey vorgang erwehnter Mißverſtaͤnde/ ohnegefehr ins Fenſter geflogen/ zugehoͤret/ und dir Butyrol. geheimen Bericht gethan/ moͤchte ich gerne wiſſen.","norm":"Aber was das vor ein Vogel muss sein gewesen / der bei Vorgang erwähnter missverstände / ungefähr ins Fenster geflogen / zugehöret / und dir Butyrol . geheimen Bericht getan / möchte ich gerne wissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.015699863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19994,"date":1663,"orig":"Wir Chriſten haben einen Gott/ der uns aber auff dieſe Weiſe keine Offenbarung nach Mahometiſcher Art wiſſen laͤſt Jn Jtalien predigte zu Milono ein Benedictiner-Muͤnch/ der vor Liebe gegen eine Dame Nahmens Victoria brennete/ dieſer Ca vallier mit der geſchornen Platte wuſte dieſer Keuſchheit durch keine occaſion beyzukommen/ oder dahin zu mitteln/ daß das Gold ihrer unſchuldigen Keuſchheit/ auch nur im geringſten haͤtte koͤnnen bemackelt werden/ fing derowegen ſeine Oſter-Predigt mit den Worten an Victoria, Victoria, Victoria, Cazo, Cazo, Cazo.","norm":"Wir Christen haben einen Gott / der uns aber auf diese Weise keine Offenbarung nach Mahometischer Art wissen lässt in Italien predigte zu Milono ein Benedictiner-Münch / der vor Liebe gegen eine Dame namens Victoria brennte / dieser Ca valier mit der geschorenen Platte wusste dieser Keuschheit durch keine occasion beizukommen / oder dahin zu mitteln / dass das Gold ihrer unschuldigen Keuschheit / auch nur im Geringsten hätte können bemakelt werden / fing derowegen seine Oster-Predigt mit den Worten an Victoria, Victoria, Victoria, Cazo, Cazo, Cazo.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.291800022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19995,"date":1663,"orig":"Was dieſem vor ein Vogel auß dem Munde geredet/ iſt leicht zu ermeſſen/ und ein ſolcher Vogel wird der auch ſeyn.","norm":"Was diesem vor ein Vogel aus dem Munde geredet / ist leicht zu ermessen / und ein solcher Vogel wird der auch sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.805600166320801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19996,"date":1663,"orig":"Wie ſonſten die Paßquillanten Feder/ von pag 30. biß zum Ende wuͤtet/ und den Ehrlichen Gottfuͤrchtigen Antenor vor einen Gottes-Laͤſterer und Auffruͤhrer ſchilt/ ja Himmel und Seeligkeit abſpricht/ das habe ich zu recapituliren weniger zu beantworten nicht wuͤrdig achten moͤgen.","norm":"Wie sonsten die Pasquillanten Feder / von Pak 30. bis zum Ende wütet / und den Ehrlichen Gottesfürchtigen Antenor vor einen Gotteslästerer und Aufrührer schilt / ja Himmel und Seligkeit abspricht / das habe ich zu rekapitulieren weniger zu beantworten nicht würdig achten mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.542300224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19997,"date":1663,"orig":"Der Welt und dir Butyrolambio wil ich den eigentlichen Antenor vorſtellen.","norm":"Der Welt und dir Butyrolambio will ich den eigentlichen Antenor vorstellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.339700222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19998,"date":1663,"orig":"GOtt der aller Hertzen-Kuͤndiger/ ſey mein Zeuge/ wann ich einige affecten oder flattirung oder ertichtetes vorbringe/ Selbiger iſt nun ein rechter Longobarder mit der Zungen zu frey und mit dem Hertzen zu auffrichtig. ſeyn in der warheit zwey herrliche Tugenden bey den alten unſern Vorfahrenden Teutſchen deren Wirckung Kaͤyſer Carl des V. hochanſehnlicher Cantzler Mercurinus bey dem Gvicciardino lib.","norm":"Gott der aller Herzenkündiger / sei mein Zeuge / wann ich einige Affekten oder Flattierung oder erdichtetes vorbringe / Selbiger ist nun ein rechter Langobarde mit der Zungen zu frei und mit dem Herzen zu aufrichtig . sein in der Wahrheit zwei herrliche Tugenden bei den alten unseren vorfahrenden Deutschen deren Wirkung Kaiser Carl des V. hochansehnlicher Kanzler Mercurinus bei dem Gvicciardino lieb.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.335299968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":19999,"date":1663,"orig":"16. Hiſtor. anderer zu uͤbergehen/ uns fuͤr Augen ſtellet","norm":"16. Histor. anderer zu übergehen / uns für Augen stellet","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.468299865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20000,"date":1663,"orig":"Alleine heutiges Tages heiſt es/ wer die Warheit geiget/ dem ſchlaͤgt man den Fiedelbogen auff den Kopff/ dannenhero dieſe ruhmwuͤrdige Tugenden bey den meiſten vor ein abſcheuliges Laſter nunmehro gehalten werden/ welches der weitberuͤhmte Engelaͤndiſche Cantzler Thomas Morus unter ſeinem Koͤnig Heinrico VII. erbaͤrmlich erfahren.","norm":"Alleine heutiges Tages heißt es / wer die Wahrheit geiget / dem schlägt man den Fiedelbogen auf den Kopf / dannenher diese ruhmwürdige Tugenden bei den meisten vor ein abscheuliches Laster nunmehr gehalten werden / welches der weitberühmte Engeländische Kanzler Thomas Morus unter seinem König Heinrico VII . erbärmlich erfahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.906499862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20001,"date":1663,"orig":"Und will ich hier nicht etwa reden/ wie Antenor ſeine Zuhoͤrer mit der Schaͤrffe des Geſetzes er bittert machet/ hernach mit dem gelinden Oel des heil. Evangelii zu troͤſten weis/ dann dieſes ſeine gantze Gemeine unſtreitig bekennet.","norm":"Und will ich hier nicht etwa reden / wie Antenor seine Zuhörer mit der Schärfe des Gesetzes er bittet macht / hernach mit dem gelinden Öl des heil. Evangelii zu trösten weiß / dann dieses seine ganze Gemeine unstreitig bekennet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.586999893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20002,"date":1663,"orig":"So will ich auch nicht reden/ wie er ſeine untergebene pri vatim troͤſtet.","norm":"So will ich auch nicht reden / wie er seine untergebene pri vatim tröstet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.467899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20003,"date":1663,"orig":"Auch hie nicht etwa reden/ daß/ wenn er zur Leiche gehet und mit ſaurem Schweis/ Muͤhe und Ungelegenheit das beſte accidẽs ſeines officii: den Gebrauch des Ortes gemeß: Des Tages uͤberlauffen/ und etwa ein Exulant ein vertriebner Kiſter/ oder abgerißener Vagant auff der Straße ihm begegnet und umb ein Viaticum anſpricht/ er ſich nicht etwa beſinnet ob ers werth ſey/ ſondern ſaget mit dem Edlen Hochſinnreichen H. Harsdoͤrffer Seel.","norm":"Auch hie nicht etwa reden / dass / wenn er zur Leiche geht und mit saurem Schweiß / Mühe und Ungelegenheit das beste accidens seines officii: den Gebrauch des Ortes gemäß: Des Tages überlaufen / und etwa ein Exulant ein Vertriebener Kister / oder abgerissener Vagant auf der Straße ihm begegnet und um ein Viaticum anspricht / er sich nicht etwa besinnet ob er es wert sei / sondern sagt mit dem Edlen Hochsinnreichen H. Harsdörffer Seele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.776599884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20004,"date":1663,"orig":"Es ſteht dem milden Geber nicht zu/ ob der Betler es werth ſey oder nicht/ beſondern wie dieſer die Verantwortung/ ſo hat jener die Belohnung bey GOtt bevor.","norm":"Es steht dem milden Geber nicht zu / ob der Bettler es wert sei oder nicht / besonderen wie dieser die Verantwortung / so hat jener die Belohnung bei Gott bevor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.525599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20005,"date":1663,"orig":"Gibt alſo Antenor das verdiente mit willigem Hertzen dahin/ und thut offt ſeine Tags-Arbeit umſonſt/ Man ſaget ein Freygebiger der ſeinem Nechſten gerne guts thut/ iſt ein Freund Gottes/ ein Freund der Menſchen/ ein Freund des Paradieſes/ und ſicher fuͤr dem hoͤlliſchen Feuer.","norm":"Gibt also Antenor das verdiente mit willigem Herzen dahin / und tut oft seine Tagsarbeit umsonst / Man sagt ein Freigebiger der seinem Nächsten gerne Gutes tut / ist ein Freund Gottes / ein Freund der Menschen / ein Freund des Paradieses / und sicher für dem höllischen Feuer.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.095900058746338} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20006,"date":1663,"orig":"Sondern ich wil ſagen/ daß er offt in Gaſt- und Wirtshaͤuſer ſchicket/ und vor duͤrftige Studenten heimlich das verzehrte auszahlen/ und darbey ihn zu nennen verbieten laͤſt.","norm":"Sondern ich will sagen / dass er oft in Gast- und Wirtshäuser schicket / und vor dürftige Studenten heimlich das verzehrte auszahlen / und dabei ihn zu nennen verbieten lässt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.225299835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20007,"date":1663,"orig":"Jch will ſagen wie manchen Nackenden er bekleidet/ und zu einem ſtuͤcke Brot ſeine Nahrung fort zuſetzen geholffen.","norm":"Ich will sagen wie manchen Nackenden er bekleidet / und zu einem stücke Brot seine Nahrung fort zusetzen geholfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.116300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20008,"date":1663,"orig":"Sagen wil ich/ wie viel er an ſeinem Tiſch/ und zu Haus ohne entgeld genommen/ von ſelbigen hernach Undanck und allerhand gifftige Nachrede erlitten.","norm":"Sagen will ich / wie viel er an seinem Tisch / und zu Haus ohne Entgelt genommen / von selbigen hernach Undank und allerhand giftige Nachrede erlitten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.325799942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20009,"date":1663,"orig":"Jch wil ſagen/ wie vielen er mit ſeinen recommendationibus auff die Beine geholffen/ darunter die meiſten an unterſchiedlichen Herrenhoͤfen ihr Brod ſo gut/ als der Ehrliche Antenor genieſſen.","norm":"Ich will sagen / wie vielen er mit seinen recommendationibus auf die Beine geholfen / darunter die meisten an unterschiedlichen Herrenhöfen ihr Brot so gut / als der Ehrliche Antenor genießen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8231000900268555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20010,"date":1663,"orig":"Es wird Herꝛ Johann Treubler/ ſo zu meiner Zeit zu Leyden in Doctorem Medicinæ cum laude creiret wurde/ und anietzo Phyſicus zu Bergen in Norwegẽ iſt/ die von Antenorn an den Fůrſtl.","norm":"Es wird Herr Johann Treubler / so zu meiner Zeit zu Leiden in Doctorem Medicinae cum laude kreieret wurde / und anjetzt Physicus zu Bergen in Norwegen ist / die von Antenorn an den Furstl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.345699787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20011,"date":1663,"orig":"Hoff in Holſtein gegebne recommendation ſein Lebetag in ruͤhmlichem Andencken fuͤhren/ dadurch er ſich nicht allein in Sr. Fuͤrſtl. Durchl. hohe Gnade/ als auch in Dero fuͤrnehmſten Miniſter gute gewogenheit geſetzet/ daß dahero der Ort/ allwo er ſeine Wolfahrt auch bekommen/ ihm vorgeſchlagen/ und nebenſt empfangener gnaͤdiger Verehrung/ mit ſonderbahrer Gnade abgefertiget wurde.","norm":"Hoffe in Holstein gegebene recommendation sein Lebetag in rühmlichem Andenken führen / dadurch er sich nicht allein in Sr. Fürstl. Durchl. hohe Gnade / als auch in deren fürnehmsten Minister gute Gewogenheit gesetzt / dass daher der Ort / wo er seine Wohlfahrt auch bekommen / ihm vorgeschlagen / und neben empfangener gnädiger Verehrung / mit sonderbarer Gnade abgefertigt wurde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4832000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20012,"date":1663,"orig":"Jch bezeige mit GOTT/ ich habe ſelbſten einsmahls 3. Recommendationes von hohen Perſohnen an einen vornehmen Fuͤrſtl. Hoff gehabt/ und ſein zu Befoͤrderung meiner Sache nicht in ſolche Conſideration als Antenorn ſeine gezogen worden.","norm":"Ich bezeige mit GOTT / ich habe selbst einsmals 3. Recommendationes von hohen Personen an einen vornehmen Fürstl. Hoffe gehabt / und sein zu Beförderung meiner Sache nicht in solche Konsideration als Antenorn seine gezogen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.444900035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20013,"date":1663,"orig":"Jch wil ſagen/ daß ich mein Lebtage mit 100. und aber 100. Hoch- und Niedrigen/ die Antenorn kennen/ geredet/ und muß bekennen/ daß ich nichts als Ruhm und Ehre von ihm ſagen hoͤren/ daß keiner iemahls uͤber ihn geklaget; daß er keinem dem er hat guts thun koͤnnen/ etwas abgeſchlagen: daß Er keinem uͤbels nachgeredet:","norm":"Ich will sagen / dass ich mein Lebtage mit 100. und aber 100. Hoch- und Niedrigen / die Antenorn kennen / geredet / und muss bekennen / dass ich nichts als Ruhm und Ehre von ihm sagen hören / dass keiner jemals über ihn geklagt; dass er keinem dem er hat Gutes tun können / etwas abgeschlagen: dass er keinem Übels nachgeredet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.865499973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20014,"date":1663,"orig":"Jn Summa/ daß Er gethan als ein Ehrlicher/ mit Mund und Hertzen auffrichtiger Mann.","norm":"In Summa / dass Er getan als ein Ehrlicher / mit Mund und Herzen aufrichtiger Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.906300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20015,"date":1663,"orig":"Jch habe ſeiner an dem Fuͤrſtl. Hoff zu Zelle/ an den Fuͤrſtl. Hoͤfen in Nieder Sachſen/ Mechelnburg/ Holſtein/ Heſſen/ Naſſau/ Dillenburg/ u. a. m. Reſpectivè in Gnaden uñ guten Gunſtẽ hoͤren gedencken/ ich weiß was das ſaͤmbtliche Hochgraͤffl.","norm":"Ich habe seiner an dem Fürstl. Hoffe zu Zelle / an den Fürstl. Höfen in nieder Sachsen / Mechelnburg / Holstein / Hessen / Nassau / Dillenburg / u. a. m. respektive in Gnaden und guten Gunsten hören Gedenken / ich weiß was das sämtliche Hochgräffl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.546800136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20016,"date":1663,"orig":"Haus Waldeck und von der Lippe/ wie auch alle die Wetterauiſchen Herren Grafen von ihm halten.","norm":"Haus Waldeck und von der Lippe / wie auch alle die Wetterauischen Herren Grafen von ihm halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.36959981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20017,"date":1663,"orig":"Jch habe unwuͤrdig die Gnade gehabt/ an der Taffel des alten Fuͤrſten und Hochweiſen Tapffern Helden/ Fuͤrſt Heinrich Ludewig von Naſſau Dillenburg zu ſeyn/ und ob ſchon anderer Religion dennoch Autenors qualitaͤten/ auß Jhr.","norm":"Ich habe unwürdig die Gnade gehabt / an der Tafel des alten Fürsten und Hochweisen tapferen Helden / Fürst Heinrich Ludewig von Nassau Dillenburg zu sein / und ob schon anderer Religion dennoch Autenors Qualitäten / aus Ihr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.885300159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20018,"date":1663,"orig":"Fuͤrſtl:","norm":"Fürstl:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"az","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.68209981918335} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20019,"date":1663,"orig":"Gn. Munde/ nebenſt einen gnaͤdigen Gruß an ihm ruͤhmen hoͤren/ und weiß ich gantz gewiß/ daß Antenorn wegen ſeiner Auffrichtigkeit/ und andern trefflichen Qualitaͤten/ mehr Fuͤrſten/ mehr Graffen und Herren/ mehr gelahrte Leute lieben und ehren/ als der Paßquillante weiß/ daß ihrer in der Welt ſeyn/ zu geſchweigen/ daß auch ſeine aͤrgſten Feinde/ Neideꝛ und Mißgoͤnner/ auch Butyrolambius ſelbſt ſeine Tugend/ ob ſchon nicht oͤffentlich/ doch in ihren Hertzen und Gewiſſen ruͤhmen muͤſſen.","norm":"Gn. Munde / neben einen gnädigen Gruß an ihm rühmen hören / und weiß ich ganz gewiss / dass Antenorn wegen seiner Aufrichtigkeit / und anderen trefflichen Qualitäten / mehr Fürsten / mehr Grafen und Herren / mehr gelahrte Leute lieben und ehren / als der Paßquillante weiß / dass ihrer in der Welt sein / zu geschweigen / dass auch seine ärgsten Feinde / Neider und Missgönner / auch Butyrolambius selbst seine Tugend / ob schon nicht öffentlich / doch in ihren Herzen und Gewissen rühmen müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.065899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20020,"date":1663,"orig":"Jch erinnere mich/ daß in Ober-Teutſchland eine Frau mit ihrem Manne/ wie ihr Kind in der Tauffe benennet werden ſolte/ nicht konte einig werden/ endlich wurden beyderſeits ſchluͤſſig/ ſolches dem Prieſter zu uͤberlaſſen/ welcher denn das Kind Nicodemus auß dem Calender/ ſo eben der Tag war/ beneynete/ die Mutter fragete:","norm":"Ich erinnere mich / dass in Oberteutschland eine Frau mit ihrem Manne / wie ihr Kind in der Taufe benennet werden sollte / nicht konnte einig werden / endlich wurden beiderseits schlüssig / solches dem Priester zu überlassen / welcher denn das Kind Nicodemus aus dem Kalender / so eben der Tag war / beneynete / die Mutter fragte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.867300033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20021,"date":1663,"orig":"Nun/ wie heiſt das Kind? die Bate ſagte/ Nicodemus.","norm":"Nun / wie heißt das Kind? die Bat sagte / Nicodemus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.762199878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20022,"date":1663,"orig":"Was iſt das vor ein Kerl geweſen/ ſagte die Muter/ daß er ſo einen heßlichen Nahmen gehabt?","norm":"Was ist das vor ein Kerl gewesen / sagte die Mutter / dass er so einen hässlichen Namen gehabt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.100800037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20023,"date":1663,"orig":"Ey antwortete die Bate:","norm":"Ei antwortete die Bat:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":10.156000137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20024,"date":1663,"orig":"Frau Gevatterin/ es iſt ein guter Kerl geweſen/ er kam zu JEſu bey der Nacht/ Je ja/ ſagte die Frau/ ich dachte wol/ es waͤre ſo ein Schelm geweſen/ waͤre etwas redliches an ihm/ er waͤre wol bey Tage kommen.","norm":"Frau Gevatterin / es ist ein guter Kerl gewesen / er kam zu Jesu bei der Nacht / Je ja / sagte die Frau / ich dachte wohl / es wäre so ein Schelm gewesen / wäre etwas redliches an ihm / er wäre wohl bei Tage kommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.709199905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20025,"date":1663,"orig":"Butyrolambius, waͤre etwas redliches an dir/ du waͤreſt nicht mit der verlogenen Feder bey der dunckeln Nacht deines veraͤnderten/ beſondern mit deinem rechten Nahmen kommen/ und alsdenn haͤtte dir Antenor, wie du verdienet/ geantwortet/ aber vermoͤg ſeiner vortrefflichen Gemuͤts-Gaben wird er zum Beſchluß ſolches unterlaſſen.","norm":"Butyrolambius, wäre etwas redliches an dir / du wärest nicht mit der verlogenen Feder bei der dunklen Nacht deines veränderten / besonderen mit deinem rechten Namen kommen / und alsdann hätte dir Antenor, wie du verdienet / geantwortet / aber vermög seiner vortrefflichen Gemüts-Gaben wird er zum Beschluss solches unterlassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.856400012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20026,"date":1663,"orig":"Niemal hat einer Ehr erlanget/ der einem andern die ſeine abgeſchnitten/ er iſt contentiret mit der in Rechten auff die Paßquillanten geſetzte Straffe/ welche in der Uberſchrifft beſtehet:","norm":"Niemals hat einer Ehre erlanget / der einem anderen die seine abgeschnitten / er ist kontentieret mit der in Rechten auf die Pasquillanten gesetzte Strafe / welche in der Überschrift bestehet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5725998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20027,"date":1663,"orig":"Butyrolambius die Rache ruffet ſchon/ Ein Buͤrcken Crucifix ſoll ſeyn dein Ehren-Lohn.","norm":"Butyrolambius die Rache rufet schon / Ein Birken Kruzifix soll sein dein Ehrenlohn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.870100021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20028,"date":1663,"orig":"Zugabe An Herrn M. Bernd Schmid.","norm":"Zugabe an Herrn M. Bernd Schmied.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.137100219726562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20029,"date":1663,"orig":"OMnia ſcire non omnia exequi, ſagt der Tacitus in vit.","norm":"Omnia scire non omnia exequi, sagt der Tacitus in vit.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.4028000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20030,"date":1663,"orig":"Agr. dieſe guͤldene Sentenz habe ich mit groſſen Buchſtaben/ ſolche wol zu behalten/ und mich in meinem gantzen Leben darnach zu richten/ in meine Stube ſchreiben laſſen.","norm":"Agr. diese güldene Sentenz habe ich mit großen Buchstaben / solche wohl zu behalten / und mich in meinem ganzen Leben danach zu richten / in meine Stube schreiben lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.037099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20031,"date":1663,"orig":"Haͤttet ihr M.","norm":"Hättet ihr M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.375599861145019} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20032,"date":1663,"orig":"Schmid/ der ihr euch eingebildet/ alle Weisheit Salomonis gefreſſen/ und unter dem Silber zu Jeruſalem an Schuhen zuriſſen zu haben/ dieſes auch gethan/ und den Diſcurt de Reputatione Academica herauß zu geben/ oder zum wenigſten ehrliche vornehme Leute unverſchuldet darinnen anzugreiffen/ unterwegens gelaſſen/ ſo waͤret ihr in den Schimpff/ auß welchem euch nunmehro nicht zu helffen/ nicht gerathen.","norm":"Schmied / der ihr euch eingebildet / alle Weisheit Salomonis gefressen / und unter dem Silber zu Jerusalem an Schuhen zerrissen zu haben / dieses auch getan / und den Discurt de Reputation Academica herauszugeben / oder zum wenigsten ehrliche vornehme Leute unverschuldet darinnen anzugreifen / unterwegs gelassen / so wäret ihr in den Schimpf / aus welchem euch nunmehr nicht zu helfen / nicht geraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.608399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20033,"date":1663,"orig":"Mein/ ſchaͤmet ihr euch nicht in euer Hertz/ wider einen alten vornehmen Profeſſor, einen Mann/ der in ſo vielen Ehren-Staͤnden geſeſſen/ zu ſchreiben/ eben als wann eine Muͤcke gegen einem Elephanten wolte ſtreiten.","norm":"Mein / schämet ihr euch nicht in euer Herz / wider einen alten vornehmen Professor, einen Mann / der in so vielen Ehrenständen gesessen / zu schreiben / eben als wann eine Mücke gegen einem Elefanten wollte streiten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8649001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20034,"date":1663,"orig":"Wiſſet ihr nicht/ was das vierte Gebot in ſich haͤlt/ ſagt nit Gott zu Moſe im 3 Buch: Fuͤr einem grauen Haupt ſolt du auffſtehen/ und die Alten ehren/ denn du ſolt dich foͤrchten fuͤr deinem GOtt/ denn ich bin der Herr.","norm":"Wisset ihr nicht / was das vierte Gebot in sich hält / sagt nicht Gott zu Mose im 3 Buch: Für einem grauen Haupt sollt du aufstehen / und die Alten ehren / denn du sollt dich fürchten für deinem Gott / denn ich bin der Herr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.186299800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20035,"date":1663,"orig":"Und ihr M.","norm":"Und ihr M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.440899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20036,"date":1663,"orig":"Bernd Schmid taſtet ohn Urſach/ mit eurer noch neugeſchnittenen Feder/ ohne Kaͤntnus der Perſon/ einen Mann von ſolchen Qualitaͤten an/ deſſen Schuh-Riehmen (was Erudition anreichet) auffzuloͤſen/ ihr euch gluͤcklich ſchaͤtzen ſolt; einen Mann/ ſag ich/ der viel 100. und 1000. gelehret hat/ und von ihnen geliebet wird.","norm":"Bernd Schmied tastet ohne Ursache / mit eurer noch neugeschnittenen Feder / ohne Käntnus der Person / einen Mann von solchen Qualitäten an / dessen Schuh-Riemen (was Erudition anreichet) aufzulösen / ihr euch glücklich schätzen sollt; einen Mann / sage ich / der viel 100. und 1000 . gelehrt hat / und von ihnen geliebt wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8354997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20037,"date":1663,"orig":"Wiſſet ihr nicht/ daß in den Scriptis gelehrter und beruͤhmter Leute man nur auff den rechten Verſtand ſihet/ Pedanten aber erwegen allein die bloſſen Worte/ Antenor wird euch in der Warheit nach eurem Willen zu antworten nicht wuͤrdigen/ ich wolte ihm ſolches vor eine der groͤſten Fauten anſchreiben/ ſeyt verſichert/ er æstimirt euch nur vor einen Froſch/ an dem nichts als das Maul und die Stimme.","norm":"Wisset ihr nicht / dass in den Scriptis gelehrter und berühmter Leute man nur auf den rechten Verstand sieht / Pedanten aber erwägen allein die bloßen Worte / Antenor wird euch in der Wahrheit nach eurem Willen zu antworten nicht würdigen / ich wollte ihm solches vor eine der größten Fauten anschreiben / seid versichert / er ästimiert euch nur vor einen Frosch / an dem nichts als das Maul und die Stimme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.438799858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20038,"date":1663,"orig":"Es waͤre billich der jenige fuͤr einen groſſen Thorn zu halten/ welcher auff ſeiner Reyſe im hohen Sommer immerdar von ſeinem Pferd abſteigen/ und alle Heuſchrecken/ die ihm die Ohren voll ſingen/ todt ſchlagen wolte.","norm":"Es wäre billig derjenige für einen großen Thorn zu halten / welcher auf seiner Reise im hohen Sommer immerdar von seinem Pferd absteigen / und alle Heuschrecken / die ihm die Ohren voll singen / tot schlagen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.563700199127197} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20039,"date":1663,"orig":"Fuͤr kluͤger und verſtaͤndiger aber wird er gehalten werden/ wann er ſich ſolches nicht irren laͤſt/ ſondern ſeines Wegs fort reyſet/ und ſie ſo lang ſingen und ſchreyen laͤſt/ biß ſie muͤd werden.","norm":"Für klüger und verständiger aber wird er gehalten werden / wann er sich solches nicht irren lässt / sondern seines Wegs fort reiset / und sie so lang singen und schreien lässt / bis sie müde werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5817999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20040,"date":1663,"orig":"Es iſt dir ô Mome dieſer Kaͤß nicht vorgeſetzet.","norm":"Es ist dir o Mom dieser Käse nicht vorgesetzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.834799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20041,"date":1663,"orig":"Wollet ihr Herr M Schmid dieſes Morale von mir annehmen/ das der vortreffliche Sitten-Lehrer Boccalinus gibt/ ſo will ichs hier ſetzen/ wo nicht/ ſo laſt es bleiben/ und erfahret auß dem Widerſpiel das Widerſpiel.","norm":"Wollet ihr Herr M Schmied dieses Morale von mir annehmen / das der vortreffliche Sittenlehrer Boccalinus gibt / so will ich es hier setzen / wo nicht / so lässt es bleiben / und erfahret aus dem Widerspiel das Widerspiel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.480400085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20042,"date":1663,"orig":"Da der Bernhardinus Rota angeklagt ward/ ob haͤtte er die affection aller Leute mit verbottenen Kuͤnſten zu wege gebracht/ bekante er zur gegen-Notdurfft frey herauß/ daß er bey jederman ſich verbuͤndlich gemachet/ durch das herrliche Kleinod der Auffrichtigkeit deß Gemuͤts/ und offen Hertzens/ und daß er ſich in keine frembde Sache gemiſchet/ noch umb anderer Leute Haͤndel bekuͤmmert/ auch gegen jederman ſich der herrlichen Tugend befleiſſen/ ſeiner guten Freunde actiones zu ſehen/ zu hoͤren/ und dieſelbe zu verſchweigen/ die jenigen aber allein ruchtbar gemacht/ und außgeruffen/ die einem Ehr und Reputation zu wege bringen koͤnnen Zu dem habe er allen und jeden einen guten Rauch von dem ſiorax deß Lobes/ und dem Weyhrauch deß guten Nachredens angezuͤndet/ das iſt/ er habe ſich befliſſen/ niemand zu ſchelten noch zu verkleinern/ ſondern von jederman liebs und gutes zu reden.","norm":"Da der Bernhardinus Rota angeklagt wurde / ob hätte er die Affektion aller Leute mit verbotenen Künsten zu Wege gebracht / bekannte er zur Gegen-Notdurft frei heraus / dass er bei jedermann sich verbündlich gemacht / durch das herrliche Kleinod der Aufrichtigkeit des Gemüts / und offen Herzens / und dass er sich in keine fremde Sache gemischt / noch um anderer Leute Händel bekümmert / auch gegen jedermann sich der herrlichen Tugend befleißen / seiner guten Freunde actiones zu sehen / zu hören / und dieselbe zu verschweigen / diejenigen aber allein fruchtbar gemacht / und ausgerufen / die einem Ehre und Reputation zu Wege bringen können Zudem habe er allen und jeden einen guten Rauch von dem siorax des Lobes / und dem Weihrauch des guten Nachredens angezündet / das ist / er habe sich beflissen / niemand zu schelten noch zu verkleinern / sondern von jedermann Liebs und gutes zu reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.856299877166748} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20043,"date":1663,"orig":"Daß ich aber euren Sachen etwas naͤher kommen/ ſo gebet nur Achtung/ wie ihr den Statum contro verſiæ ſo fein in acht genommen habet.","norm":"Dass ich aber euren Sachen etwas näher kommen / so Gebet nur Achtung / wie ihr den Statum contro versiae so fein in Acht genommen habet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.623300075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20044,"date":1663,"orig":"Antenors ſtatus controverſiæ iſt dieſer:","norm":"Antenors status controversiae ist dieser:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":6.211699962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20045,"date":1663,"orig":"Ob einer/ der in Studiis Philoſ. & Theol. ſeine ſolida fundamenta geleget hat/ auff ſolchen Univerſitaͤten/ da alles liederlich hergehet/ und ſolche exceß begangen werden/ die M. Schmid ſelbſten ſchreibet am 67. blat/ inſonderheit wañ andere ſpecial Urſachen ihn darvon abhalten/ ſich lange auffhalten/ oder aber vielmehr ſich an ſolchem vornehmen Ort/ da er ohne Unkoſten lebe/ ſeine Studia vor ſich und docendo treiben und foͤrdern kan/ begeben ſoll/ hierauff antwortet Antenor auffs erſte Nein/ auffs andere Ja","norm":"Ob einer / der in Studiis Philos. & Theol. seine solida fundamenta gelegt hat / auf solchen Universitäten / da alles liederlich hergehet / und solche Exzess begangen werden / die M. Schmied selbst schreibet am 67. Blatt / in Sonderheit wann andere Special Ursachen ihn davon abhalten / sich lange aufhalten / oder aber vielmehr sich an solchem vornehmen Ort / da er ohne Unkosten lebe / seine Studia vor sich und docendo treiben und fördern kann / begeben soll / hierauf antwortet Antenor aufs erste Nein / aufs andere Ja","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.097300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20046,"date":1663,"orig":"M. Schmid aber formiret ihn alſo:","norm":"M. Schmied aber formiert ihn also:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.664000034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20047,"date":1663,"orig":"Ob auff den Univerſitaͤten/ da der Proceß vom Teuffel dem unſaubern Geiſt/ und Fuͤrſten aller Laſter/ gefuͤhret und eingefuͤhret iſt/ doch gleichwol Kunſt und Geſchickligkeit gekaufft und verkaufft wird (wie M. Schmid am 68. Bl. cum Acad.","norm":"Ob auf den Universitäten / da der Prozess vom Teufel dem unsauberen Geist / und Fürsten aller Laster / geführt und eingeführt ist / doch gleichwohl Kunst und Geschicklichkeit gekauft und verkauft wird (wie M. Schmied am 68. Bl. cum Acad.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.959000110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20048,"date":1663,"orig":"Rintel. redet/) von den Viris Excellent iſſimis, welche die unſaubere Schlacken nicht außfegen koͤnnen/ (in præfat p. 1.) einer ohne Unterſchied der Perſon ſich lange auffhalten/ und ſonſten an keinen andern Ort ziehen ſoll/ und ſagt bloſſer Dinge/ Ja.","norm":"Rintel. redet /) von den Viris Excellent issimis, welche die unsaubere Schlacken nicht ausfegen können / (in praefat p. 1.) einer ohne Unterschied der Person sich lange aufhalten / und sonsten an keinen anderen Ort ziehen soll / und sagt bloßer Dinge / Ja.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.740099906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20049,"date":1663,"orig":"Hierauff ſage ich nun/ daß M. Schmid den Statum controverſiæ Antenors noch niemals verſtanden/ geſchweige denn recht antworten koͤnnen.","norm":"Hierauf sage ich nun / dass M. Schmied den Statum controversiae Antenors noch niemals verstanden / geschweige denn recht antworten können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.446400165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20050,"date":1663,"orig":"Denn 1. redet Antenor von Leuten/ die ihre Fundamenta in Philoſ. & Theolog. auff Univerſitaͤten geleget/ welches/ wann es recht mit Nutz und Frucht geſchehen ſolle/ ein Jahr oder drey zum wenigſten erfordert/ M. Schmid nimmts ſimpliciter von allen an/ p. 20. 2. Schreibet Antenor, daß alle Weisheit nicht an die Univerſitaͤten gebunden/ wolte er damit alle Profeſſores verachten/ verachtete er ſich mit/ was nun Antenor von wenigen ſagt/ welche nicht eben ex ignorantia, ſondern auß andern Urſachen ihren Auditoribus nicht groſſe Sachen communiciren/ oder aber nit Gelegenheit haben die Praxin zu weiſen/ nimmt M. Schmid von allen an/ und zwar als wann ſie es nicht thun koͤnten/ p. 72. 3. Antenor redet von Teutſchen Univerſitaͤten dieſes jetzigen Seculi. Mag. Schmid redet vom ſeculo priori, da Hobanus Heſius gelebet/ und menget auch die Theologiſche ein p. 71.","norm":"Denn 1. redet Antenor von Leuten / die ihre Fundamenta in Philos. & Theolog. auf Universitäten gelegt / welches / wann es recht mit Nutz und Frucht geschehen solle / ein Jahr oder drei zum wenigsten erfordert / M. Schmied nimmt es simpliciter von allen an / p. 20. 2. Schreibet Antenor, dass alle Weisheit nicht an die Universitäten gebunden / wollte er damit alle Professoren verachten / verachtete er sich mit / was nun Antenor von wenigen sagt / welche nicht eben ex ignorantia, sondern aus anderen Ursachen ihren Auditoribus nicht große Sachen kommunizieren / oder aber nicht Gelegenheit haben die Praxen zu weisen / nimmt M. Schmied von allen an / und zwar als wann sie es nicht tun könnten / p. 72. 3. Antenor redet von Deutschen Universitäten dieses jetzigen Seculi. Mag. Schmied redet vom seculo priori, da Hobanus Hesius gelebt / und menget auch die Theologische ein p. 71.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.445099830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20051,"date":1663,"orig":"Jch will geſchweigen was M. Schmid ſonſten fuͤr Fauten begehet/ und ſchuldig wird an dem Vers:","norm":"Ich will geschweigen was M. Schmied sonsten für Fauten begehet / und schuldig wird an dem Vers:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.362800121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20052,"date":1663,"orig":"Turpe est Doctori cum culpa redarguit ipſum.","norm":"Turpe est Doctori cum culpa redarguit ipsum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"ro","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.301499843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20053,"date":1663,"orig":"Und deſſen was die Schrifft ſaget: Veritatem & pacem diligite.","norm":"Und dessen was die Schrifft sagt: Veritatem & pacem diligite.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.751500129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20054,"date":1663,"orig":"Alles was Antenor ſaget/ ſoll nicht recht ſeyn/ wenn es aber Mag. Schmid ſagt/ ſo ſoll es wahr ſeyn/ nach der alten Regul.","norm":"Alles was Antenor sagt / soll nicht recht sein / wenn es aber Mag. Schmied sagt / so soll es wahr sein / nach der alten Regel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.76669979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20055,"date":1663,"orig":"Duo cum faciunt idem.","norm":"Duo cum faciunt idem.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.130899906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20056,"date":1663,"orig":"non est idem.","norm":"non est idem.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"gl","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.892000198364258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20057,"date":1663,"orig":"Antenor ſtellet der Welt fuͤr Augen die greulichẽ Mißbraͤuch/ welche auff Univerſitaͤten vorgehen/ und warnet unter der Perſon ſeines Sohns/ wie ich gaͤntzlich darvor halte/ und der liebe M. Schmid und viel andere noch nit verſtanden/ dardurch alle Eltern/ ſo ihre Kinder auff Univerſitaͤten ſchicken/ daß ſie fleiſſig auff dieſelbe acht haben ſollen/ auch die Candidatos Academiarum ſelber/ damit ſie ihnen rathen laſſen.","norm":"Antenor stellet der Welt für Augen die gräulichen Missbrauch / welche auf Universitäten vorgehen / und warnet unter der Person seines Sohns / wie ich gänzlich davor halte / und der liebe M. Schmied und viel andere noch nicht verstanden / dadurch alle Eltern / so ihre Kinder auf Universitäten schicken / dass sie fleißig auf dieselbe acht haben sollen / auch die Candidatos Academiarum selber / damit sie ihnen raten lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.696000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20059,"date":1663,"orig":"Hergegen iſt M. Schmid nicht darmit zu frieden/ daß er als ein Studioſus inconſideratus die Maͤngel der Univerſitaͤten auffdecke/ eine greuliche rubric, als die; Parturiunt montes und ſesquipedalia verba vorſetze/ da es Antenor nur incidenter beruͤhret/ ſondern allegiret noch uͤber das/ und holet noch ein Testimonium von der Weſer/ das er nicht weit von Dreßden an der Elbe/ Pleiſſe/ oder Saale bekommen koͤnnen/ damit man ihm ja glauben ſolte/ wie ſolches am angezogenen 67.","norm":"Hergegen ist M. Schmied nicht damit zu Frieden / dass er als ein Studiosus inconsideratus die Mängel der Universitäten aufdecke / eine gräuliche Rubrik, als die; Parturiunt montes und sesquipedalia verba vorsetze / da es Antenor nur incidenter berühret / sondern allegieret noch über das / und holet noch ein Testimonium von der Weser / das er nicht weit von Dresden an der Elbe / Pleiße / oder Saale bekommen können / damit man ihm ja glauben sollte / wie solches am angezogenen 67.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.711100101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20060,"date":1663,"orig":"Bl zu finden.","norm":"Bl zu finden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.281499862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20061,"date":1663,"orig":"Einsmals kam ein Bauer zu ſeinem Juncker/ und klagte: Juncker/ mein Pferd hat eure Kuh todt geſchlagen/ der Juncker ſagte/ ſo muſtu mir ſie bezahlen/ Ey ſagte der Bauer/ ich verſprach mich/ euer Pferd hat meine Kuh todt geſchlagen/ der Juncker antwortete/ das iſt ein anders.","norm":"Einsmals kam ein Bauer zu seinem Junker / und klagte: Junker / mein Pferd hat eure Kuh tot geschlagen / der Junker sagte / so musst du mir sie bezahlen / Ei sagte der Bauer / ich versprach mich / euer Pferd hat meine Kuh tot geschlagen / der Junker antwortete / das ist ein anders.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.20550012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20063,"date":1663,"orig":"Jch koͤnte zwar mehr dergleichen Sachen auß eurem Tractatu ſatis inconſideratè ſcripto anfuͤhren/ allein ich will alles was ich wider euch habe/ in die nachfolgende Schluß-Rede ſaſſen:","norm":"Ich könnte zwar mehr dergleichen Sachen aus eurem Tractatu satis inconsiderate scripto anführen / allein ich will alles was ich wider euch habe / in die nachfolgende Schlussrede saßen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.381199836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20064,"date":1663,"orig":"Wer","norm":"Wer","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":null} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20065,"date":1663,"orig":"1. Seinen Catechiſmum nicht kan.","norm":"1. Seinen Catechismum nicht kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.797399997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20066,"date":1663,"orig":"2. Seine Grammatic nicht verſtehet.","norm":"2. Seine Grammatik nicht verstehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.871799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20067,"date":1663,"orig":"3. Seine Logicam nicht weiß.","norm":"3. Seine Logicam nicht weiß.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9319000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20068,"date":1663,"orig":"4. Seine Phyſicam und Mathematicam nicht recht gekernet.","norm":"4. Seine Physicam und Mathematicam nicht recht gekernet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.610199928283691} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20069,"date":1663,"orig":"5. Die Ethicam verkehret.","norm":"5. Die Ethicam verkehret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.004799842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20070,"date":1663,"orig":"6 Jn der Politica verſtoͤſſet/ der iſt ein Studioſus inconſideratus, und ungeſchickt einem gelehrten Mann und Profeſſor (welche M.","norm":"6 In der Politica verstößt / der ist ein Studiosus inconsideratus, und ungeschickt einem gelehrten Mann und Professor (welche M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.201200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20071,"date":1663,"orig":"Schmid alle ohne Unterſcheid vertheidiget) zu widerlegen.","norm":"Schmied alle ohne Unterschied verteidiget) zu widerlegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.26140022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20072,"date":1663,"orig":"M. Schmid iſt ein ſolcher/ der ſeinen Catechiſmum nicht kan/ ſeine Grammatic nicht verſtehet/ ꝛc. ergò iſt M. Schmid ein Studioſus inconſideratus, und ungeſchickt einen gelehrten Mann und alten Profeſſor zu widerlegen.","norm":"M. Schmied ist ein solcher / der seinen Catechismum nicht kann / seine Grammatik nicht verstehet / etc. ergo ist M. Schmied ein Studiosus inconsideratus, und ungeschickt einen gelehrten Mann und alten Professor zu widerlegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.037600040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20073,"date":1663,"orig":"Major wird von M. Schmid nicht geleugnet werden/ der Minor aber wird ihm bedencklich vorkommen/ doch hoffe ich die Warheit theils auß ſeinem Leben/ theils auß ſeinem Diſcurs zu erhalten.","norm":"Major wird von M. Schmied nicht geleugnet werden / der Minor aber wird ihm bedenklich vorkommen / doch hoffe ich die Wahrheit teils aus seinem Leben / teils aus seinem Diskurs zu erhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.035799980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20074,"date":1663,"orig":"Denn 1. daß M. Schmid ſeinen Catechiſmum nicht kan/ beweiſe ich ihm auß den zehen Geboten/ die hat er nicht gehalten Das erſte Gebot hat er uͤbertretten/ indeme er ſelbſt dem Teuffel gedienet/ wie er denn das balgen und ſchlagen nennet/ daß es eine That ſey von dem Teuffel dem Luͤgner und Todtſchlaͤger herruͤhrend/ p. 47. welche die Grundſuppe aller Boßheit/ auß Antrieb deß Teuffels begienge/ p. 48. ja daß ein Teuffliſch beginnen und vornehmen ſey/ ſich ſelbſt raͤchen/ p. 55. nun iſt M.","norm":"Denn 1. dass M. Schmied seinen Catechismum nicht kann / beweise ich ihm aus den Zehn Geboten / die hat er nicht gehalten das erste Gebot hat er übertreten / indem er selbst dem Teufel gedient / wie er denn das balgen und schlagen nennt / dass es eine Tat sei von dem Teufel dem Lügner und Totschläge herrührend / p. 47. welche die Grundsuppe aller Bosheit / aus Antrieb des Teufels beginge / p. 48 . ja dass ein Teuflisch beginnen und vornehmen sei / sich selbst rächen / p. 55. nun ist M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.797299861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20075,"date":1663,"orig":"Schmiden leichtlich zu beweiſen/ daß dergleichen Thaten vou ihm vielfaͤltig begangen/ und er zu Leipzig vom Muſterplatz wol ehe mit halb auffgehauenem Arm nach Hauß kommen/ und hat alſo ſein eigen Urtheil geſprochen Alſo koͤnte ich wider ihn auch das ander Gebot von ſeinem taͤglichen fluchen und ſchwoͤren/ das dritte von Entheiligung deß Sabbats/ mit Grund der Warheit/ und meinem guten Gewiſſen außfůhren/ weil mir aber die materia unter der Hand waͤchſet/ als will ichs hierbey bewenden laſſen; auch die andere Tafel/ die er eben alſo gehalten/ wie der Hund die Faſten/ nit beruͤhren/ und waͤre gleichfalls leicht zu erweiſen/ wie er durch Verachtung Antenors, gifftige Verleumbdung/ Schmaͤlerung deß guten Nahmens/ falſche Aufflagen/ und Verkehrung der Worte/ auch an den andern Geboten ſich verſuͤndiget habe.","norm":"schmieden leichtlich zu beweisen / dass dergleichen Taten vou ihm vielfältig begangen / und er zu Leipzig vom Musterplatz wohl ehe mit halb aufgehauenem Arm nach Haus kommen / und hat also sein eigen Urteil gesprochen also könnte ich wider ihn auch das ander Gebot von seinem täglichen fluchen und schwören / das dritte von Entheiligung des Sabbats / mit Grund der Wahrheit / und meinem guten Gewissen Ausfuhren / weil mir aber die materia unter der Hand wächst / als will ich es hierbei bewenden lassen; auch die andere Tafel / die er eben also gehalten / wie der Hund die Fasten / nicht berühren / und wäre gleichfalls leicht zu erweisen / wie er durch Verachtung Antenors, giftige Verleumdung / Schmälerung des guten Namens / falsche Auflagen / und Verkehrung der Worte / auch an den anderen Geboten sich versündiget habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.441400051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20076,"date":1663,"orig":"So er aber weitern Bericht/ und es bewieſen haben will/ mag ers begehren/ ſo ſoll ihm gutes contentement geſchehen.","norm":"So er aber weiteren Bericht / und es bewiesen haben will / mag er es begehren / so soll ihm gutes contentement geschehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.609499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20077,"date":1663,"orig":"2. Daß M Schmid ſeine Grammatic nicht verſtehet/ beweiſe ich ihm auß ſeinen vielen wunderlichen Arten zu reden/ welche ſich zuſamm reimen wie A und Friederich/ iſt ſo wunderlich zuſammen geſtoppelt Ding/ da Barbara, Technica und Claſſica Vocabula untereinander ligen wie Kraut und Ruͤben/ daß/ wann keine Jahrzahl bey dem Diſcurs waͤre/ man meynen ſolte/ M.","norm":"2. Dass M Schmied seine Grammatik nicht verstehet / beweise ich ihm aus seinen vielen wunderlichen Arten zu reden / welche sich zusammen reimen wie A und Friederich / ist so wunderlich zusammen gestoppelt Ding / da Barbara, Technika und Classica Vocabula untereinander liegen wie Kraut und Rüben / dass / wann keine Jahrzahl bei dem Diskurs wäre / man meinen sollte / M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9721999168396} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20078,"date":1663,"orig":"Schmid gehoͤrte mit unter die Zahl der obſcurorum virorum, welche vor und zu den Zeiten Eraſmi und Reuchlini gelebt haben.","norm":"Schmied gehörte mitunter die Zahl der obscurorum virorum, welche vor und zu den Zeiten Erasmi und Reuchlini gelebt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.180200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20079,"date":1663,"orig":"Haͤttet ihr mit eurem Tractat einen Ruhm wollen erjagen/ muͤſtet ihr euch eines reinen und beſſern Styli befliſſen haben/ damit der Studioſus inconſideratus wenn er ja druͤber kommen/ noch etwas haͤtte darauß lernen/ und ſich an dem albern Quarck nicht aͤrgern moͤgen/ dardurch eurer Reputation ein merckliches abgehet:","norm":"Hättet ihr mit eurem Traktat einen Ruhm wollen erjagen / müsstet ihr euch eines reinen und besseren Styli beflissen haben / damit der Studiosus inconsideratus wenn er ja drüber kommen / noch etwas hätte daraus lernen / und sich an dem albern Quark nicht ärgern mögen / dadurch eurer Reputation ein merkliches abgehet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.392899990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20080,"date":1663,"orig":"Und hilfft eben hierzu euer Barbariſches Woꝛt Reputatio, welches ihr gewißlich wol bey keinem Lateiniſchen Scribenten finden werdet/ noch bildet ihr euch ein/ ihr ſeyd ein trefflicher Lateiniſte.","norm":"Und hilft eben hierzu euer barbarisches Wort Reputatio, welches ihr gewisslich wohl bei keinem Lateinischen Skribenten finden werdet / noch bildet ihr euch ein / ihr seid ein trefflicher Lateinist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.330900192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20081,"date":1663,"orig":"Hic Rhodus, Hic Salta! mehr anzufuͤhren will ich verſparen/ biß auff gelegenere Zeit.","norm":"Hic Rhodos, Hic Salta! mehr anzuführen will ich versparen / bis auf gelegenere Zeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.722400188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20082,"date":1663,"orig":"Jhr beruffet euch gewiß auff das alte:","norm":"Ihr beruft euch gewiss auf das alte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.091000080108643} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20083,"date":1663,"orig":"Loquendum cum Vulgo, ſentiendum cum doctis.","norm":"Loquendum cum Vulgo, sentiendum cum doctis.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.05649995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20084,"date":1663,"orig":"Allein ſo haͤttet ihr doch mit dem Vulgo Teutſch/ und nicht Lateiniſch reden moͤgen/ weil inſonderheit der Studioſus inconſiaeratus nicht viel Latein pfleget zu verſchuͤtten/ ſo gebet ihr euch bloß/ daß das Ding mehr/ von euch Ehre zu erjagen/ als Nutzen zu ſchaffen/ geſchrieben.","norm":"Allein so hättet ihr doch mit dem Vulgo Deutsch / und nicht Lateinisch reden mögen / weil in Sonderheit der Studiosus inconsiaeratus nicht viel Latein pflegt zu verschütten / so Gebet ihr euch bloß / dass das Ding mehr / von euch Ehre zu erjagen / als Nutzen zu schaffen / geschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.015900135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20085,"date":1663,"orig":"Jhr moͤchtet euch doch erinnern/ wie es euch mit eurer Diſputation de Lingua Hebræa ergangen/ davon ihr groſſen Ruhm verhoffet zu erhalten/ und deßwegen ein Hauffen Hebraͤiſch ohne Puncten hinein geſetzet:","norm":"Ihr möchtet euch doch erinnern / wie es euch mit eurer Disputation de Lingua Hebraea ergangen / davon ihr großen Ruhm verhoffet zu erhalten / und deswegen ein Haufen Hebräisch ohne Punkten hineingesetzt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.983099937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20086,"date":1663,"orig":"Als aber dazumal P. L. G. von euch begehrte/ ihr moͤchtet dem Auditorio zum beſten ſolche Citata Verba herleſen/ ſtundet ihr wie das Huͤndgen von Breda Von D. Huͤlſemans Breviario, welches ihr/ als Ordinarius, doch inconſideratus Corrector officinæ VVittagavianæ, gar falſch/ mit ſeinem hoͤchſten Verdruß/ habt laſſen ans Liecht kommen/ will ich jetzt nicht ſagen.","norm":"Als aber dazumal P. L. G. von euch begehrte / ihr möchtet dem Auditorio zum besten solche Citata Verba herlesen / stundet ihr wie das Hinden von Breda von D. Hülsemans Breviario, welches ihr / als Ordinarius, doch inconsideratus Korrektor officinae Vvittagavianae, gar falsch / mit seinem höchsten Verdruss / habt lassen ans Licht kommen / will ich jetzt nicht sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.902500152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20087,"date":1663,"orig":"3. Daß M. Schmiedt ſeine Logicam nicht weiß/ beweiſe ich ihm daher/ weil er (a) nicht kan abſtractum â concreto und uſum ab uſu unterſcheiden/ welches er doch Antenorn ſchuld giebet/ denn Antenor redet von den Univerſitaͤten/ die alſo ſeyn wie ſie M. Schmidt ſelbſt beſchreibet M Schmidt aber von den Univerſitaͤten an ſich ſelbſt/ ꝛc. (b) unterſchiedene Contradictiones materiales einbringet/ die doch zugleich ſollen wahr ſeyn/ als: Antenors Buch/ Freund in der Noht/ ſolle man in vollen Fuß ſtapffen nachtreten am 69. Blat/ und Antenors Buch habe ſchaͤdliche Jrꝛthuͤmer in ſich p. 89. Antenor ſey vir plæclarus am 68. Blat/ habe doch die Setentias noſtratium nicht geleſen am 89. Blat/ (c) Seltzame Argumenta und Scopas diſolutas vorbringet.","norm":"3. Dass M. Schmied seine Logicam nicht weiß / beweise ich ihm daher / weil er (a) nicht kann abstractum a concreto und usum ab usu unterscheiden / welches er doch Antenorn schuld gibt / denn Antenor redet von den Universitäten / die also sein wie sie M. Schmidt selbst beschreibet M Schmidt aber von den Universitäten an sich selbst / etc. (b) unterschiedene Contradictiones materiales einbringet / die doch zugleich sollen wahr sein / als: Antenors Buch / Freund in der Not / solle man in vollen Fuß stapfen nachtreten am 69. Blatt / und Antenors Buch habe schädliche Irrtümer in sich p. 89. Antenor sei vir plaeclarus am 68. Blatt / habe doch die Setentias nostratium nicht gelesen am 89. Blatt / (c) seltsame Argumenta und Scopas disolutas vorbringet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.360400199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20088,"date":1663,"orig":"Erſtlich an 86. Blat.","norm":"Erstlich an 86. 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Pfenning werth/ die Pritzſche her) amore tanto Stigmate Germanas Academias notat.","norm":"Aut viri omnes praeclari omnium Academiarum Professoren non possunt Studiosum informare aut non volunt, aut denique Autor abs omni ratione solo singularitatis (das Wort ist nicht 3. Pfennig wert / die Pritzsche her) amore tanto Stigmate Germanas Academias notat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.964300155639648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20092,"date":1663,"orig":"Ipſum ignorantiæ, illud impietatis, hoc ſtultitiæ est NB. auff dieſe Art zu reden/ antworte ich wider alſo: Und zwar den Teutſchliebenden Leſer in M. Schmids ſeiner Mutterſprache nur per inſtantiam.","norm":"Ipsum ignorantiae, illud impietatis, hoc stultitiae est NB . auf diese Art zu reden / antworte ich wieder also: und zwar den Deutschliebenden Leser in M. Schmieds seiner Muttersprache nur per instantiam.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.879700183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20093,"date":1663,"orig":"Entweder alle vornehme Profeſſores zu Leipzig haben M. Schmiden die Leges Syllogiſmi dujunctivi nicht lehren koͤnnen/ oder haben ſie ihn nit lehren wollen/ oder aber M.","norm":"Entweder alle vornehme Professoren zu Leipzig haben M. schmieden die Leges Syllogismi dujunctivi nicht lehren können / oder haben sie ihn nicht lehren wollen / oder aber M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.106800079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20094,"date":1663,"orig":"Schmid will ſeine Kuͤnſt nit ſehen laſſen Das erſte wird M. Schmid von ſeinen Herren Profeſſoribus, die ihn wol treulich inform ret haͤtten/ wenn es bloß an ihnen lege/ nicht ſagen; das andere wird er noch weniger ihnen beybringen koͤnnen/ weil die Erfahrung ein anders bezeuget; darumb bleibet das dritte auff M. Schmiden ſitzen:","norm":"Schmied will seine Künste nicht sehen lassen das erste wird M. Schmied von seinen Herren Professoribus, die ihn wohl treulich inform ret hätten / wenn es bloß an ihnen lege / nicht sagen; das andere wird er noch weniger ihnen beibringen können / weil die Erfahrung ein anders bezeuget; darum bleibt das dritte auf M. schmieden sitzen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.061800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20095,"date":1663,"orig":"Hoc a ſtultitiæ est.","norm":"Hoc a stultitiae est.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":6.492300033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20096,"date":1663,"orig":"Will M.","norm":"Will M.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"sn","lang_de":0,"norm_lmscore":4.784800052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20097,"date":1663,"orig":"Schmid ſolches von ſich ſchieben/ muß er ſein Argument anders einrichten/ und dann ſein Heyl verſuchen.","norm":"Schmied solches von sich schieben / muss er sein Argument anders einrichten / und dann sein Heil versuchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.798600196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20098,"date":1663,"orig":"(d) Darnach haͤlt er Antenorn fuͤr uͤbel/ daß er ſchreibe:","norm":"(d) Danach hält er Antenorn für übel / dass er schreibe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"tr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.053100109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20099,"date":1663,"orig":"Wiltu dich in Contro verſiis Theologicis uͤben/ ſo ſihe/ daß du mit den Adverſariis ſelbſt dich in Diſputation einlaͤſſeſt.","norm":"Willst du dich in Contro versiis Theologicis üben / so siehe / dass du mit den Adversariis selbst dich in Disputation einläsest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.758500099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20100,"date":1663,"orig":"Allhte ſehe man/ wie ſchoͤn M. Schmid abermal den Statum controverſiæ getroffen/ da er ſpricht: Legitne Dominus Doctor aliquando Caſum Conſcientiæ?","norm":"Allhte sehe man / wie schön M. Schmied abermals den Statum controversiae getroffen / da er spricht: Legitne Dominus Doktor aliquando Casum Conscientiae?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.677199840545654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20101,"date":1663,"orig":"Dieſer Caſus iſt nun alſo: ob auch Eltern ihre junge Soͤhn/ die noch ihr Fundament zur gnuͤge nicht gelegt/ in der Jeſuiten Information geben ſollen/ daß ſie von ihnen den Gifft in ihren falſchen Principiis einſaugen/ wie ſolches bey ihrer Information pfleget zu geſchehen/ und ſagen darzu unſere Theologi Nein.","norm":"Dieser Kasus ist nun also: ob auch Eltern ihre junge Söhn / die noch ihr Fundament zur Genüge nicht gelegt / in der Jesuiten Information geben sollen / dass sie von ihnen den Gift in ihren falschen Principiis einsaugen / wie solches bei ihrer Information pflegt zu geschehen / und sagen dazu unsere Theologen Nein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.009500026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20102,"date":1663,"orig":"Wie klinget aber Antenors ſeiner? gewiß viel anders/ nemlich alſo: Ob einer/ der ſeine principia Philoſophica und Theologica allbereit ſattſam gelegt/ und auß Gottes Woꝛt gnugſamen Grund hat/ nit vielmehr mit den Adverſariis ſelber zu rechter Zeit ſich einlaſſen ſolte/ umb ihre Finten und Griffe deſto beſſer zu erlernen/ weil ſolches zu Erbauung der Einfaͤltigen/ welche von den liſtigen Jeſuiten offtermals hintergangen werden/ den Studioſis Theologiæ hernachmals inſonderheit dienen kan/ und ſagt darzu Ja/ wie dann ſolches auch unſere Theologi nicht leugnen werden/ da ſihet man nun ja klar/ wie M. Schmid den ſtatum verkehret/ doch muß mans ſeinem Unverſtande zu gut halten.","norm":"Wie klinget aber Antenors seiner? gewiss viel anders / nämlich also: Ob einer / der seine principia Philosophica und Theologica allbereits sattsam gelegt / und aus Gottes Wort genugsamen Grund hat / nicht vielmehr mit den Adversariis selber zu rechter Zeit sich einlassen sollte / um ihre Finten und Griffe desto besser zu erlernen / weil solches zu Erbauung der Einfältigen / welche von den listigen Jesuiten öftermals hintergangen werden / den Studiosi Theologiae hernach in Sonderheit dienen kann / und sagt dazu Ja / wie dann solches auch unsere Theologen nicht leugnen werden / da sieht man nun ja klar / wie M. Schmied den statum verkehret / doch muss man es seinem Unverstand zu gut halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.577899932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20103,"date":1663,"orig":"(e)","norm":"(e)","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":2.9433999061584473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20104,"date":1663,"orig":"Es ſetzet zwar M.","norm":"Es setzet zwar M.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.214000225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20105,"date":1663,"orig":"Schmid noch einmal ein par gehoͤrnte Syllogiſmos auff am 90. Bl. trifft aber mit allen beyden gleich viel/ das iſt nichts.","norm":"Schmied noch einmal ein par gehörnte Syllogismos auf am 90. Bl. trifft aber mit allen beiden gleich viel / das ist nichts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.4120001792907715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20106,"date":1663,"orig":"Denn alſo ſagt er:","norm":"Denn also sagt er:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"ga","lang_de":0.333,"norm_lmscore":4.310500144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20107,"date":1663,"orig":"Aut Studioſus est perfectus abſolutè, aut tanta est ejus eruditio quæ nondum plenè est conſummata.","norm":"Aut Studiosus est perfectus absolute, aut tanta est ejus eruditio quae nondum plene est consummata.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":6.321000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20108,"date":1663,"orig":"Si prius, erit ſine fructu, ſi poſterius, aliquid hæreſis ipſi adhærebit, wie denn der Verſtand dahin gehet am angezogenen Ort.","norm":"Si prius, erit sine fructu, sie posterius, aliquid haeresis ipsi adhaerebit, wie denn der Verstand dahin geht am angezogenen Ort.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":4.938300132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20109,"date":1663,"orig":"Jch antworte darauff/ daß antecedens & conſequens utriusꝙ keine connexion ſey/ denn zu geſchweigen/ daß keiner jemals zu der Vollkommenheit gelanget/ daß nicht etwas geweſt/ welches er noch von einem gelahrten Mann haͤtte lernen koͤnnen/ ſo folget doch nicht/ daß eines ſolchen Mannes Diſputation, geſetzt/ daß er zu finden ſey/ ſolt ohne einige Frucht abgehen/ weil er derſelben entweder mit ſolcher ſeiner Geſchickligkeit einen Ketzer (darauff M. Schmid nur hoͤhniſch iſt) bekehren/ oder aber doch ſeiner falſchen Lehr in ſeinem Gewiſſen zum wenigſten uͤberzeugen kan.","norm":"Ich antworte darauf / dass antecedens & consequens utrius keine Konnexion sei / denn zu geschweigen / dass keiner jemals zu der Vollkommenheit gelangt / dass nicht etwas gewesen / welches er noch von einem gelahrten Mann hätte lernen können / so folget doch nicht / dass eines solchen Mannes Disputation, gesetzt / dass er zu finden sei / sollt ohne einige Frucht abgehen / weil er derselben entweder mit solcher seiner Geschicklichkeit einen Ketzer (darauf M. Schmied nur höhnisch ist) bekehren / oder aber doch seiner falschen Lehre in seinem Gewissen zum wenigsten überzeugen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.105500221252441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20110,"date":1663,"orig":"Weil aber von ſolchem Antenor nicht redet/ ſey ſolches an ſeinen Ort geſtellet.","norm":"Weil aber von solchem Antenor nicht redet / sei solches an seinen Ort gestellt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.45419979095459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20111,"date":1663,"orig":"Das andere Horn ſtoͤſſet gleicher geſtalt auch fehl/ weil ein offenbarer Elenchus Accidentalis vorhanden/ und der Abfall oder Verfuͤhrung ſolcher Leute alſo ein falſch einbringen/ oder ein mehr particular ja vorſetzlich und mutwillig Werck iſt.","norm":"Das andere Horn stößt gleicher Gestalt auch fehl / weil ein offenbarer Elenchus Accidentalis vorhanden / und der Abfall oder Verführung solcher Leute also ein falsch einbringen / oder ein mehr partikular ja vorsätzlich und mutwillig Werk ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.908599853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20112,"date":1663,"orig":"Das Gegenſpiel/ wie nemlich die jenigen/ ſo die Ketzereyen mit ihren Augen geſehen/ und mit ihren Ohren gehoͤret/ meiſtentheils hefftiger und eyferiger dargegen zu ſeyn pflegen/ das bezeuget das Exempel deß Herrn Lutheri/ welcher ſelber ſaget/ daß ihn viel geholffen/ daß er mit ſeinen Augen die Greuel deß Antichriſtiſchen Pabſtumbs zu Rom in Jtalien ſelbſt geſehen/ und dadurch ein ſolch wichtiges Werck anzufangen deſto mehr bewogen ſey/ da er doch zu der Zeit kein vollkom̃ener Theologus, ſondern ein irriger Muͤnch in den meiſten Stuͤcken geweſen.","norm":"Das Gegenspiel / wie nämlich diejenigen / so die Ketzereien mit ihren Augen gesehen / und mit ihren Ohren gehöret / meistenteils heftiger und eifriger dagegen zu sein Pflegen / das bezeuget das Exempel des Herrn Luthers / welcher selber sagt / dass ihn viel geholfen / dass er mit seinen Augen die Gräuel des Antichristlichen Papsttums zu Rom in Italien selbst gesehen / und dadurch ein solch wichtiges Werk anzufangen desto mehr bewogen sei / da er doch zu der Zeit kein vollkommener Theologus, sondern ein irriger Münch in den meisten Stücken gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.737400054931641} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20113,"date":1663,"orig":"(f)","norm":"(f)","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"mt","lang_de":0,"norm_lmscore":3.8208999633789062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20114,"date":1663,"orig":"Auch finde ich ja noch ein ander Argument am 79 Bl. worauff M. Schmid ſchroͤcklich pochet/ da doch ſein Lebetag Antenor ſolches nicht geleugnet/ auch nicht leugnen wird/ wiewol in propoſitione minore eine groſſe ἀνιστερισία befindlich/ da er meynet/ es waͤre ſein Tage von den Patribus, welche er am 78. Bl. ſetzet/ keiner an einen Kayſerlichen oder Koͤniglichen Hof gekommen/ moͤchte aber nur die Hiſtoriam Eccleſ. auffſchlagen/ ſo wuͤrde er viel eines beſſern berichtet werden Jſt alſo auch dieſes Fulgur ex Pelvi.","norm":"Auch finde ich ja noch ein ander Argument am 79 Bl. worauf M. Schmied schrecklich pochet / da doch sein Lebetag Antenor solches nicht geleugnet / auch nicht leugnen wird / wiewohl in propositione minore eine große ἀνιστερισία befindlich / da er meinet / es wäre sein Tage von den Patribus, welche er am 78. Bl. setzet / keiner an einen Kaiserlichen oder königlichen Hof gekommen / möchte aber nur die Historiam Eccles . aufschlagen / so würde er viel eines besseren berichtet werden ist also auch dieses Fulgur ex Pelvi.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.560200214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20115,"date":1663,"orig":"4. Daß M. Schmid ſeine Phyſicam und Matheſin nit verſtehe/ erhellet darauß/ daß er nit glauben will/ daß Antenor auß eines Schippers diſcurs mehr gelernt/ als auff Univerſitaͤten hiebevor auß groſſen Buͤchern.","norm":"4. Dass M. Schmied seine Physicam und Mathesinn nicht verstehe / erhellet daraus / dass er nicht glauben will / dass Antenor aus eines Schippers Diskurs mehr gelernt / als auf Universitäten hiervor aus großen Büchern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.072999954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20116,"date":1663,"orig":"Denn zu geſchweigen daß M Schmid hier begehet einen Elenchum oppoſitorum, deſſen er abermals Antenorn beſchuldiget/ und gegeneinander ſetzet/ was beyſammen und untereinander ſtehen kan/ ſo muß ja M. Schmid wiſſen/ daß man alle Tage neue inventiones hat/ ſo wol was anbelanget die noch unbekanten Kraͤuter/ welche die Herrn Phyſici und Medici auff Univerſitaͤten/ durch die Schiffer/ welche den Erdboden uͤmbſegeln/ erlangen muͤſſen/ als auch in den Mathematiſchen Kuͤnſten und Inſtrumenten; darinner dieſelben auch nach ihrer Art excelliren, und durch die ocular demon ſtration in einer viertelſtunde einẽ mehr weiſen koͤñen/ als einer de ſonſt in Matheſi nicht beſchlagen in einen gantzen Tage/ ja Monat und Jahre/ aus einem Buche lernen ſoll/ wie dann hierin gewiß alle dieſer Wiſſenſchafft erfahrne mir leichtlich Beyfall geben werden/ doch weil auch dieſes Antenor ſelbſt wiederleget/ laſſe ichs fahren.","norm":"Denn zu geschweigen dass M Schmied hier begehet einen Elenchum oppositorum, dessen er abermals Antenorn beschuldiget / und gegeneinander setzet / was beisammen und untereinander stehen kann / so muss ja M. Schmied wissen / dass man alle Tage neue inventiones hat / sowohl was anbelanget die noch unbekannten Kräuter / welche die Herrn Physici und Medici auf Universitäten / durch die Schiffer / welche den Erdboden ümbsegeln / erlangen müssen / als auch in den mathematischen Künsten und Instrumenten; darinner dieselben auch nach ihrer Art exzellieren, und durch die ocular Dämon stration in einer Viertelstunde einen mehr weisen können / als einer de sonst in Mathesi nicht beschlagen in einen ganzen Tage / ja Monat und Jahre / aus einem Buche lernen soll / wie dann hierin gewiss alle dieser Wissenschaft erfahrene mir leichtlich Beifall geben werden / doch weil auch dieses Antenor selbst widerleget / lasse ich es fahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.050899982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20117,"date":1663,"orig":"5. M.","norm":"5. 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Schmieden an der Prudentia, welche / wie sie Aristoteles definiret / ist Habitus agendi verus cum ratione circa ea quae sunt homini bona aut mala.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.640500068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20120,"date":1663,"orig":"Wie aber ſo viel falſche concepten in ſeinem Kopff ſeyn/ weiſet ſein Diſcurſus ſatſam aus.","norm":"Wie aber so viel falsche Konzepten in seinem Kopf sein / weiset sein Discursus sattsam aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"pl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.095200061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20121,"date":1663,"orig":"Es fehlen Jhm die partes integrantes, da iſt nicht memoria præteritorum, wie ers auff Univerſitaͤten getrieben/ und wie wenig Zeit er auff ſein Studiren gewand:","norm":"Es fehlen ihm die partes integrantes, da ist nicht memoria praeteritorum, wie er es auf Universitäten getrieben / und wie wenig Zeit er auf sein Studieren Gewand:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.655099868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20123,"date":1663,"orig":"da iſt nit pro videntia futurorum daß er gedacht haͤtt/ was auß ſolchem ſeinem Schreiben entſtehen koͤnte?","norm":"da ist nicht pro videntia futurorum dass er gedacht hätte / was aus solchem seinem Schreiben entstehen könnte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.853400230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20124,"date":1663,"orig":"Zum andern fehlet es ihm an der Juſtitia, welcher Symbolum iſt/ Declina â malo & fac bonum, das kehret M Schmidt umb/ und practiciret das Widerſpiel/ Declina â bono & fac malum.","norm":"Zum anderen fehlet es ihm an der Justitia, welcher Symbol ist / Declina a malo & fac bonum, das kehret M Schmidt um / und praktiziert das Widerspiel / Declina a bono & fac malum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.66349983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20125,"date":1663,"orig":"Exempla ſunt odioſa.","norm":"Exempla sunt odiosa.","lang_fastText":"pt","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":6.150300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20126,"date":1663,"orig":"Zum dritten fehlet es ihm an der Fortitudine, denn dieſelbe iſt Mediocritas circa metum & audaciam, Ariſt. 2. Ethic. cap. 7. hie excediret M. Schmidt greulich/ und nimt ſich eine Gurcke hinauß/ daß er dran erſticken moͤchte.","norm":"Zum dritten fehlet es ihm an der Fortitudine, denn dieselbe ist Mediocritas circa metum & audaciam, Arist. 2. Ethic. cap. 7. hie exzedieret M. Schmidt gräulich / und nimmt sich eine Gurke hinaus / dass er dran ersticken möchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.653200149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20127,"date":1663,"orig":"Ne quid nimis, heiſt ein Knebelſpieß/ wer damit leufft/ ſchlaͤgt man denſelben auff den Kopff.","norm":"Eine quid nimis, heißt ein Knebelspieß / wer damit läuft / schlägt man denselben auf den Kopf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.865799903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20128,"date":1663,"orig":"Zum vierdten gebricht es ihm an der Temperantia.","norm":"Zum vierten gebricht es ihm an der Temperantia.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.155499935150146} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20129,"date":1663,"orig":"Jch will nicht ſagen/ wie manchen guten Penal-Biſſen er verſchluckt/ und ſeinen Voigtlaͤndern den Beutel geleeret habe/ ſondern nur davon/ wie er mit ſeinem Reden und Schreiben die Limites Verecundiæ & Honeſtatis gar uͤbertretten/ weil es gar unverſchaͤmt und liederlich ſtehet/ daß ein junger Kerl/ und wann er noch ſo viel ſtudteret haͤtte/ einen alten gelehrten und vornemhmen Ambtgeſeſſenen Mann mit Schmaͤheworten ohne Vrſach antaſten/ durchhecheln und auffziehen will/ den er doch nicht kennet/ der ihm nichts zu wider gethan/ ja wieder welchen zu ſchreiben/ ſeines Ampts nicht iſt.","norm":"Ich will nicht sagen / wie manchen guten Pennal-Bissen er verschluckt / und seinen Voigtländern den Beutel geleert habe / sondern nur davon / wie er mit seinem Reden und Schreiben die Limites Verecundiae & Honestatis gar übertreten / weil es gar unverschämt und liederlich steht / dass ein junger Kerl / und wann er noch so viel studteret hätte / einen alten gelehrten und vornehmen Amtgesessenen Mann mit Schmähworten ohne Ursache antasten / durchhecheln und aufziehen will / den er doch nicht kennet / der ihm nichts zu wieder getan / ja wieder welchen zu schreiben / seines Amts nicht ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.027900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20130,"date":1663,"orig":"Er leſe doch nur was Sirach ſpricht:","norm":"Er lese doch nur was Sirach spricht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.574399948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20131,"date":1663,"orig":"Mein Kind dencke nicht uͤber dein Vermoͤgen/ und was deines Ampts nicht iſt/ da laß deine Fuͤrwitz/ denn dir iſt vor mehr befohlen/ weder du kanſt außrichten.","norm":"Mein Kind denke nicht über dein Vermögen / und was deines Amts nicht ist / da lass deine Fürwitz / denn dir ist vor mehr befohlen / weder du kannst ausrichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.958099842071533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20132,"date":1663,"orig":"Solcher Duͤnckel hat vielmehr betrogen/ und ihre Vermeſſenheit hat ſie geſtuͤrtzet. vid. cap. 3. v. 21. 24. 25. 26. & ſeqq. ſonderlich Herꝛn Lutheri Seel.","norm":"Solcher Dünkel hat vielmehr betrogen / und ihre Vermessenheit hat sie gestürzt . vid. cap. 3. v. 21. 24. 25. 26. & seqq. sonderlich Herrn Luthers Seele.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.376100063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20133,"date":1663,"orig":"Gloſſe.","norm":"Glosse.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"hy","lang_cld3":"ht","lang_de":0,"norm_lmscore":4.418300151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20134,"date":1663,"orig":"Doch haͤtte M. Schmiedt nur die Schmaͤhewort außgelaſſen/ wenn er ja was ſchreiben wollen/ mit welchen er Antenorn zu erſt antaſtet/ wenn er ſchimpfflich ſpricht:","norm":"Doch hätte M. Schmied nur die Schmähwort ausgelassen / wenn er ja was schreiben wollen / mit welchen er Antenorn zuerst antastet / wenn er schimpflich spricht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.108200073242187} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20135,"date":1663,"orig":"Domine Doclor ſein Conſilium per Ironiam nennet pulcrum inſtitutum p. 70. item Jhn nennet ambitionis ſorex. item Diſcurſum elumbem nennet ſeinen Tractat p. 77. item daß er alto ſupercilio verachte die Academien p. 79. nennet ſeine Conſilia abſurdas perſuaſiones p. 80. item, daß ſein conſilium methodus quam qui magni fecit ut cochlea podagroſum curſum ſuum citiſſimè abſolvere poterit. p. 82. item Antenorn zuſchreibet inexcuſabilem inſolentiam pag. 84. item ihn nennet ſingulare genus portenti, Tantalum ſitientem, Salamandram algentem.","norm":"Domine Doclor sein Consilium per Ironiam nennt pulcrum institutum p. 70. item Jhn nennt ambitionis sorex . item Discursum elumbem nennt seinen Traktat p. 77. item dass er alto supercilio verachte die Academien p. 79. nennt seine Consilia absurdas persuasiones p. 80. item, dass sein consilium Methode quam qui magni fecit ut cochlea podagrosum cursum suum citissime absolvere poterit. p. 82. item Antenorn zuschreibet inexcusabilem insolentiam pag. 84 item ihn nennt singulare Genus portenti, Tantalum sitientem, Salamandram algentem.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.181300163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20136,"date":1663,"orig":"Lamiam domi oculis captam, Ereſichthonem inter delicias pereuntem, pag. 85. Item Jhm Stultitiam NB. beymiſſet p. 86. ſpricht er ſoll ſich ſchaͤmen/ p. 88. Jhm ſchuld giebt/ er habe ein pernicioſum errorem p. 80. &c. ſo were ihm noch viel zu vergeben geweſt/ und wuͤrde er ſich nicht uͤber Antenorn wie er thut/ zu beſchweren haben/ allein ſo faͤngt er erſt an zu ſchmaͤhen/ wie hierauff Antenor retorquiret, ſiehet Schmiedt erſt was er geſchmiedet.","norm":"Lamiam domi oculis captam, Eresichthonem inter delicias pereuntem, pag. 85. Item ihm Stultitiam NB . beimisst p. 86. spricht er soll sich schämen / p. 88. Ihm schuld gibt / er habe ein perniciosum errorem p. 80. & c. so wäre ihm noch viel zu vergeben gewesen / und würde er sich nicht über Antenorn wie er tut / zu beschweren haben / allein so fängt er erst an zu schmähen / wie hierauf Antenor retorquiret, sieht Schmied erst was er geschmiedet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.583899974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20137,"date":1663,"orig":"Wil der Welt Brillen verkauffen und antwortet abermal/ Es ſey ſein Ehrlicher Name daran gelegen/ muſte retorquiren.","norm":"Will der Welt Brüllen verkaufen und antwortet abermals / Es sei sein ehrlicher Name daran gelegen / musste retorquiren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.285200119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20138,"date":1663,"orig":"Haͤtte M. Schmidt anfangs ſein Schmaͤhen gelaſſen/ was hette Antenor zu Hamburg vom Schmiedt zu Dreßden gewuſt/ er wuͤrde ihm ſeine Reputation nicht abgeſchnitten/ oder in einer Information ihn turbiret haben.","norm":"Hätte M. Schmidt anfangs sein Schmähen gelassen / was hätte Antenor zu Hamburg vom Schmied zu Dresden gewusst / er würde ihm seine Reputation nicht abgeschnitten / oder in einer Information ihn turbieret haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.890500068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20139,"date":1663,"orig":"Wer geſchlagen wird und ſchlaͤgt als denn wider/ der hat das jus retorſionis.","norm":"Wer geschlagen wird und schlägt als denn wieder / der hat das jus retorsionis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.247600078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20140,"date":1663,"orig":"Jhr aber M.","norm":"Ihr aber M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.9791998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20141,"date":1663,"orig":"Schmiedt habt erſt außgeſchlagen/ und wolt doch das Ius retorſionis fuͤr euch brauchen/ zwar da ihr auff deß Cantoris Staͤndgen zu Leipzig Ohrfeygen bekamt/ da hettet ihr das jus retorſionis gehabt/ aber hier nicht.","norm":"Schmied habt erst ausgeschlagen / und wollt doch das Jus retorsionis für euch brauchen / zwar da ihr auf des Cantoris Ständen zu Leipzig Ohrfeigen bekamt / da hättet ihr das jus retorsionis gehabt / aber hier nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.967800140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20142,"date":1663,"orig":"Pudeat Domine Magiſter vobis talia protulers.","norm":"Pudeat Domine Magister vobis talia protulers.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"et","lang_de":0,"norm_lmscore":7.129899978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20143,"date":1663,"orig":"6. 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Reſidens-Stadt Dreßden geweſt/ daß ihr zum wenigſten wuͤrdet geſehen oder gehoͤret haben/ was vor Leute an Fuͤrſtl Hoͤfen gefunden werden/ und wie es mit der Information Junger Printzen daher gehe: oder weil euch ſolches ſo duͤnne deucht/ daß Jhr bey Hofe etwas lernen ſollet/ da doch die Hoͤfe ein Wetzſtein ſind/ darauff der Menſchen Verſtand muß geſchliffen und geſchaͤrffet werden/ ja die rechte hohe Schule/ darauff man die vortreffliche Tugend der Disſimulation, ohne welche keiner durch das wuͤſte Meer dieſer Welt kommen kan/ wie nicht weniger Gedult und Verſchlagenheit ſtudiren muß/ deren ſich keiner ruͤhmen kan/ der auff dieſer Schule nicht geweſen. hette ich vermeinet/ Jhr wuͤrdet ja ſolches von der Univerſitaͤt noch mit gebracht haben/ da man (euer außſage nach) alles lernen kan/ ihr muͤſſet dann etwa auch ſo ein hart gebackener Dreck und Subjectum incapax da nichts ein will/ geweſen ſeyn/ welches aller Unwiſſenheit ſchuld ſeyn ſoll/ wie ihr ſetzt p. 89. doch weil ihrs nicht wiſſet/ wil ichs euch ſagen.","norm":"Zu verwundern ist es / dass ihr euch vornehmer Fürsten und Herren / Kanzler / Hoffmeister / Hofräte / Hofprediger / Informators, welche vornehme gelehrte Leute / ja respektive, die berühmtesten Doctores Theologiae und geschickte wohlerfahrene und geübte Leute sind / ohne allen Unterschied / weil sie nicht auf Universitäten leben / Lacunas oder Mistpfützen zu nennen nicht schämet / p. 70. Ich meinte ihr wärt nun so lange in der Kurfürstl. Residens-Stadt Dresden gewesen / dass ihr zum wenigsten würdet gesehen oder gehöret haben / was vor Leute an Fürstl Höfen gefunden werden / und wie es mit der Information junger Prinzen daher gehe: oder weil euch solches so dünne deucht / dass Ihr bei Hofe etwas lernen sollet / da doch die Höfe ein Wetzstein sind / darauf der Menschen Verstand muss geschliffen und geschärft werden / ja die rechte hohe Schule / darauf man die vortreffliche Tugend der Dissimulation, ohne welche keiner durch das wüste Meer dieser Welt kommen kann / wie nicht weniger Geduld und Verschlagenheit studieren muss / deren sich keiner rühmen kann / der auf dieser Schule nicht gewesen . hätte ich vermeinet / Ihr würdet ja solches von der Universität noch mitgebracht haben / da man (euer Aussage nach) alles lernen kann / ihr müsset dann etwa auch so ein hart gebackener Dreck und Subjectum incapax da nichts ein will / gewesen sein / welches aller Unwissenheit schuld sein soll / wie ihr setzt p. 89. doch weil ihrs nicht wisset / will ich es euch sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.037099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20146,"date":1663,"orig":"Leſet doch nur die Worte/ ſo hinten an die Predig anhaͤngt/ welche H. D. Weller/ Chur-Saͤchſiſcher Ober-Hoff-Prediger bey der Inveſtitur D. Calovii gehalten/ und zu Wittenberg Anno 1654 gedruckt iſt/ ſo werdet ihr inne werden/ wem die inſpection des Chur-Printzen von Jhrer Churfuͤrſtl. Durchl. anbefohlen ſey Deroſelben Wort lauten alſo:","norm":"Leset doch nur die Worte / so hinten an die Predig anhängt / welche H. D. Weller / Kursächsischer Ober-Hoff-Prediger bei der Investitur D. Calovii gehalten / und zu Wittenberg Anno 1654 gedruckt ist / so werdet ihr innewerden / wem die Inspektion des Kurprinzen von Ihrer Churfürstl . Durchl . anbefohlen sei derselben Wort lauten also:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.73390007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20147,"date":1663,"orig":"Herr D. Weller/ Jhr habt heute auff des neuen Herrn Superintendenten Seele/ die Seelen/ der Zuhoͤrer gebunden/ hoͤret nun:","norm":"Herr D. Weller / Ihr habt heute auf des neuen Herrn Superintendenten Seele / die Seelen / der Zuhörer gebunden / höret nun:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.281599998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20148,"date":1663,"orig":"Jch binde auch die Seele meines jungen Printzen auff eure Seele/ das Jhr etc. den jungen Herrn in keiner andern Lehre wolt erziehen laſſen/ als darinnen ich bin gebohren/ ietzt lebe/ und durch Goͤttlichen Beyſtand und Huͤlffe biß an mein ſeeliges Ende verharren und drauff leben und ſterben wil/ nehmlich in der allein wahren Lutheriſchen Religion der ungeenderten Augſpurgiſchen Confesſion.","norm":"Ich binde auch die Seele meines jungen Prinzen auf eure Seele / das Ihr etc. den jungen Herrn in keiner anderen Lehre wollt erziehen lassen / als darinnen ich bin geboren / jetzt lebe / und durch göttlichen Beistand und Hilfe bis an mein seliges Ende verharren und drauf leben und sterben will / nämlich in der allein wahren lutherischen Religion der ungeendeten Augsburgischen Confession.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.026599884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20149,"date":1663,"orig":"Ob nun ſolche Leute an Fuͤrſtl. Hoͤfen/ denen die inſpection befohlen/ vor Lacunas zuachten/ mit denen umzugehen ſich ſonſt iederman gluͤckſelig ſchaͤtzet/ weil ſie die Seulen unſerer Kirchen und Policey ſeyn/ muͤget ihrs ſelbſt ſehen/ und ſo ihr das nicht verſtehet/ ſeyd ihr nichtwerth daß ihr Dreßden betreten ſollet.","norm":"Ob nun solche Leute an Fürstl. Höfen / denen die Inspektion befohlen / vor Lacunas zuachten / mit denen umzugehen sich sonst jedermann glückselig schätzet / weil sie die Säulen unserer Kirchen und Polizei sein / möget ihrs selbst sehen / und so ihr das nicht verstehet / seid ihr nichtwert dass ihr Dresden betreten sollet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.855199813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20150,"date":1663,"orig":"Von Politicis wil ich ietz nich ſagen/ weil wir haͤuptſaͤchlich alhie auff die Studioſos Theologiæ zielen.","norm":"Von Politicis will ich jetzt nicht sagen / weil wir häuptsächlich allhier auf die Studiosus Theologiae zielen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.791100025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20151,"date":1663,"orig":"Zwar wenn M. Schmiedt meinet:","norm":"Zwar wenn M. Schmied meinet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.610400199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20152,"date":1663,"orig":"Es ſoll ihm alles vorgekeuet werden/ ſo wird er zu kurtz kommen/ weil man nicht ungelehrte Eſel/ ſondern Leute die ihre gute (mercke gute) Fundamenta in Philoſ. & Theol. auff Univerſitaͤten gelegt haben/ nach Hofe ſchicken ſoll.","norm":"Es soll ihm alles vorgekaut werden / so wird er zu kurz kommen / weil man nicht ungelehrte Esel / sondern Leute die ihre gute (merke gute) Fundamenta in Philos. & Theol. auf Universitäten gelegt haben / nach Hofe schicken soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.497700214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20153,"date":1663,"orig":"Solte nun ein ſolcher alda wann er nur eines/ geſchweige viel ſolcher vornehmen Leute Raht und Anweiſung nach Nothurfft zu rechter Zeit gebrauchet/ nicht zu volkommer Wiſſenſchafft kommen/ ſo wird gewis einer auff Univerſitaͤten/ wenn er noch keine Fundamenta in Philoſ & Theol. hat/ da eben die Herren Profeſſores nicht in der Taſchen bey ſich tragen kan/ noch weniger ausrichten.","norm":"Sollte nun ein solcher allda wann er nur eines / geschweige viel solcher vornehmen Leute Rat und Anweisung nach Nothurfft zu rechter Zeit gebraucht / nicht zu volkommer Wissenschaft kommen / so wird gewiss einer auf Universitäten / wenn er noch keine Fundamenta in Philos & Theol. hat / da eben die Herren Professoren nicht in der Taschen bei sich tragen kann / noch weniger ausrichten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.989799976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20154,"date":1663,"orig":"Parcius iſta viris his objicienda memento.","norm":"Parcius ista viris his objicienda Memento.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.480100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20155,"date":1663,"orig":"Zu geſchweigen daß/ wenn an Kaͤyſerlichen/ Koͤniglichen und Fuͤrſtlichen Hoͤſen nicht ſolche Leute weren/ die des Lands Wolfahrt durch ihre reiffe und hohe Conſilia befoͤrdern huͤlffen/ es gewißlich auff Univerſitaͤten ſchlecht beſtellet ſeyn wuͤrde/ denn wie Herren und Fuͤrſten ſeyn die Nutricii Academiarum, alſo muͤſſen ja die vornehmſten Fuͤrſtlichen Bedienten/ ſo zu reden/ die Vbera ſeyn/ aus welchen dieſelbe ihre Nahrung und Wohlſtand ſaugen und ſchoͤpffen muͤſſen Aber genug auch hiervon.","norm":"Zu geschweigen dass / wenn an Kaiserlichen / Königlichen und fürstlichen Hosen nicht solche Leute wären / die des Lands Wohlfahrt durch ihre reife und hohe Consilia befördern Hilfen / es gewisslich auf Universitäten schlecht bestellet sein würde / denn wie Herren und Fürsten sein die Nutricii Academiarum, also müssen ja die vornehmsten Fürstlichen Bedienten / so zu reden / die Überra sein / aus welchen dieselbe ihre Nahrung und Wohlstand saugen und schöpfen müssen Aber genug auch hiervon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.373000144958496} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20156,"date":1663,"orig":"Inunc & verbis virtutem illude ſuperbis.","norm":"Inunc & verbis virtutem illude superbis.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":8.569700241088867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20157,"date":1663,"orig":"Alſo habe ich zur gnuͤge den Minorem meines vorgeſetzten Syllogismi bewieſen/ bleibet dahero und ſtehet unbeweglich die Concluſio.","norm":"Also habe ich zur Genüge den Minorem meines vorgesetzten Syllogismi bewiesen / bleibt daher und steht unbeweglich die Conclusio.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.862199783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20158,"date":1663,"orig":"Ergo iſt M. Schmied ein Studioſus inconſideratus, und ungeſchickt einen gelehrten Mann und alten Profeſſor zu wiederlegen.","norm":"Ergo ist M. Schmied ein Studiosus inconsideratus, und ungeschickt einen gelehrten Mann und alten Professor zu widerlegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.300399780273437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20159,"date":1663,"orig":"Zum Beſchluß wende ich mich zu dir mein Hochgeliebter Antenor, und wie ich nicht zweifele/ dein in vielen Widerwertigkeitẽ niemahls uͤberwundenes Gemuͤthe werde noch zur Zeit ſteiff und unverruckt ſtehen/ alſo wirſtu auch inſonderheit bey denen gleichſam mit ſtuͤrmender Hand auff dich loß dringenden feindſeligen Anlaͤuffen dich zu erinnern wiſſen/ wie daß dem Willen GOttes allezeit beliebet habe/ das Gold der Unſchuld in dem Tiegel der Verfolgung durch das Feuer der Verleumdung zu probiren.","norm":"Zum Beschluss wende ich mich zu dir mein Hochgeliebter Antenor, und wie ich nicht zweifele / dein in vielen Widerwertigkeiten niemals überwundenes Gemüte werde noch zur Zeit steif und unverrückt stehen / also wirst du auch in Sonderheit bei denen gleichsam mit stürmender Hand auf dich los dringenden feindseligen Anläufen dich zu erinnern wissen / wie dass dem Willen Gottes allezeit beliebet habe / das Gold der Unschuld in dem Tiegel der Verfolgung durch das Feuer der Verleumdung zu probieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.20329999923706} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20160,"date":1663,"orig":"— — — hic murus aheneus eſto, Nil conſcire ſibi, nulla palleſcere culpa.","norm":"— — — hic murus aheneus esto, Nil conscire sibi, nulla pallescere culpa.","lang_fastText":"uk","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":5.843800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20161,"date":1663,"orig":"Tune cede malis, ſed contra audentiorito.","norm":"Tune cede malis, sed contra audentiorito.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":7.191299915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20162,"date":1663,"orig":"Hoͤchſtgeliebter Antenor, lebe wol/ und bleibe mir in beharrender Freundſchafft gewogen.","norm":"Höchstgeliebter Antenor, lebe wohl / und bleibe mir in beharrender Freundschaft gewogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.196300029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20163,"date":1663,"orig":"C. V. M. B. S. V. Z.","norm":"C. V. M. B. S. V. Z.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"sl","lang_de":0,"norm_lmscore":2.9261000156402592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20164,"date":1663,"orig":"Hic eſt magnus ille Magiſter Schmid Qui magna fecit ſed neſcio quid Quam quod ſcripſit de REPUTATIONE.","norm":"Hic est magnus ille Magister Schmied Qui magna fecit sed nescio quid Quam quod scripsit de REPUTATIONE.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.553199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20165,"date":1663,"orig":"Cum ſuæ reputationis disreputatione Eſt quidem unus bonus ſocius Sed non eſt valde doctus Poteſt modicum latinizare, Propterea vult omnes ſuper diſputare, Sed Docti eum cœperunt deridere.","norm":"Cum suae reputationis disreputatione Est quidem unus bonus socius Sed non est valde doctus Potest modicum latinizare, Propterea vult omnes super disputare, Sed Docti eum coeperunt deridere.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.374300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20166,"date":1663,"orig":"Vt deberet Lapidem commovere, Potuit etiam bene bibere Et penales vexare libere Sed hoc non voluit juvare Et non potebat in Lipſia ſtare Propterea ad Dresdam migravit Et ibi liberos informavit Si docuiſſet illos modo A B C. M.","norm":"Vt deberet Lapidem commovere, Potuit etiam bene bibere Et penales vexare libere Sed hoc non voluit juvare Et non potebat in Lipsia stare Propterea ad Dresdam migravit Et ibi liberos informavit Si docuisset illos modo A B C. M.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.350500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20167,"date":1663,"orig":"Schmiedt manſiſſet in pace.","norm":"Schmiedt mansisset in pace.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"fy","lang_de":0,"norm_lmscore":6.427999973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20168,"date":1663,"orig":"Non credo quod accipiet Parochiam Ergò redeat ad Zvickaviam Et diſcat ibi Knaptizare Quia non poteſt baptizare.","norm":"Non credo quod accipiet Parochiam Ergo redeat ad Zvickaviam Et discat ibi Knaptizare Quia non potest baptizare.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"oc","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":6.617400169372559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20169,"date":1663,"orig":"O bone Magiſter Schmidt Si fecißetis neſcio quid Vel tractaretis Veſtrum Bereſchit Non fieret ita ſicut jam fit Sed quia fuiſtis Studioſus inconſideratus Non eſtis multum amplius amatus Impoſterum volo vos hortari Vt cautius jam diſcatis mercari.","norm":"O bone Magister Schmidt Si fecißetis nescio quid Vel tractaretis Vestrum Bereschit Non fieret ita sicut jam fit Sed quia fuistis Studiosus inconsideratus Non estis multum amplius amatus Imposterum volo vos hortari Vt cautius jam discatis mercari.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.664599895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20170,"date":1663,"orig":"Wolverdienter Naſenſtieber.","norm":"Wohlverdienter Nasenstieber.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.763999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20171,"date":1663,"orig":"An den Leſer.","norm":"An den Leser.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.056000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20172,"date":1663,"orig":"HOchgeneigter Warheit-liebender Leſer/ Es iſt mir nit unlangſt eine leichtfertige Paſquill zu haͤnden gekommen/ welche einer mit Nahmen Magiſter Bernd Schmied, welcher hiebevor einigen vornehmen Kidern in Dreßden die Hindern (ſalva venia) beſehen/ gemachet/ und nachdem ich dieſelbe in etwas uͤberleſen/ habe ich befunden/ daß nur gemeleter Schulfuchs dieſe ſeine gifftige Paſquill, mit vnzehlichen unverſchaͤmpten Luͤgen und Calumnien, uͤber den Hoch-Ehrwuͤrdigen hocherleuchten und Hochgel. Hn. D. Schupp- Predigern zu S. Jacob in Hamburg/ leichtfertiger und unverantwortlicher weiſe außgegoſſen.","norm":"Hochgeneigter Warheit-liebender Leser / Es ist mir nicht unlängst eine leichtfertige Pasquill zu Händen gekommen / welche einer mit Namen Magister Bernd Schmied, welcher hiervor einigen vornehmen Kedern in Dresden die Hindern (salva venia) besehen / gemacht / und nachdem ich dieselbe in etwas überlesen / habe ich befunden / dass nur gemeleter Schulfuchs diese seine giftige Pasquill, mit unzähligen unverschämten Lügen und Calumnien, über den Hochehrwürdigen Hocherleuchten und Hochgel . Hn . D. Schupp-Predigern zu S. Jacob in Hamburg / leichtfertiger und unverantwortlicher weise ausgegossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8480000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20173,"date":1663,"orig":"Weil dann nun Hochgemeldeten Herꝛn Schuppii Auffrichtigkeit und ehrliches Gemuͤht/ auß ſeinen Schrifften ſo wol/ als anderer vornehmen Herꝛen Relationibus mir ſehr wol bekandt/ der auch an allen Luͤgen die gemeldter M. Schmied, wider jhn leichtfertiger weiſe außgegoſſen/ laut ſeines Tractats Freund in der Noth/ unſchuldig/ wie er ſich auch ſelbſten hochruͤhmlich verantwortet/ und M.","norm":"Weil dann nun Hochgemeldeten Herrn Schuppii Aufrichtigkeit und ehrliches Gemüt / aus seinen Schriften so wohl / als anderer vornehmen Herren Relationibus mir sehr wohl bekannt / der auch an allen Lügen die gemeldeter M. Schmied, wider ihn leichtfertiger weise ausgegossen / laut seines Traktats Freund in der Not / unschuldig / wie er sich auch selbst hochrühmlich verantwortet / und M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.705100059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20174,"date":1663,"orig":"Schmieds Thorheit der gantzen Welt vorgeſtellet.","norm":"Schmieds Torheit der ganzen Welt vorgestellt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.203199863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20175,"date":1663,"orig":"So habe meinem Erachtens nach gemeinet/ es werde nicht undienlich ſeyn/ daß gleiches lauts Verantwortungen mehr herauß kaͤmen.","norm":"So habe meinem Erachtens nach gemeint / es werde nicht undienlich sein / dass gleiches Lauts Verantwortungen mehr herauskämen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.873199939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20176,"date":1663,"orig":"Damit endlich dieſes Pasquillantens unverantwortliches Vornehmen offenbahr wuͤrde.","norm":"Damit endlich dieses Pasquillanten unverantwortliches Vornehmen offenbar würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.006899833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20177,"date":1663,"orig":"Weil ich auch davor halte/ Herr D. Schuppius hieran keinen Muͤßfallen tragen werde/ zu welchem Ende gegenwaͤrtige Verantwortung gegen M- Schmieden voran ſenden wollen/ biß ich die andere wider Nectarium Butyrolambium, einem raſenden Jrr-Geiſt/ und Calumnianten mit eheſten auch herauß gebe.","norm":"Weil ich auch davor halte / Herr D. Schuppius hieran keinen Müssfallen tragen werde / zu welchem Ende gegenwärtige Verantwortung gegen M-Schmieden voran senden wollen / bis ich die andere wieder Nectarium Butyrolambium, einem rasenden Irrgeist / und Calumnianten mit ehesten auch herausgebe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.9618000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20178,"date":1663,"orig":"Du Hochgeneigter Leſer/ wolleſt ein unpartheiiſches Iudicium fellen/ und GOtt zu Lob und Rettung der Ehre und guten Nahmens deß Geiſtreichen und umb die Chriſtliche Kirche Hochverdienten Theologi Herrn D. Schuppii der Warheit Beyfall geben.","norm":"Du Hochgeneigter Leser / wollest ein unparteiisches Iudicium Fällen / und Gott zu Lob und Rettung der Ehre und guten Namens des Geistreichen und um die christliche Kirche hochverdienten Theologen Herrn D. Schuppii der Wahrheit Beifall geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.290900230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20179,"date":1663,"orig":"Lebe wol unterm Schutz Gottes/ welches hertzlich wuͤnſchet.","norm":"Lebe wohl unterm Schutz Gottes / welches herzlich wünschet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6757001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20180,"date":1663,"orig":"Dein allzeit verbundener Chriſtianus Milichius.","norm":"Dein allzeit verbundener Christianus Milichius.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"la","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.3225998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20181,"date":1663,"orig":"DEr Glorwuͤrdigſte Koͤnig in Schweden/ Carol Guſtav, hatte ſchon eine weile dem Sarmatiſchen Gebiete ſeine ſiegreiche Waffen ſehen laſſen/ und wurde gleich als zu einem Triumph nach Norden beruffen/ umb dießſeits Einwohnern zu weiſen/ daß Schwediſche Tapfferkeit/ nicht eben in Bielheit und Maͤnge der Soldaten/ ſondern in Vorſichtigkeit derſelben beſtehe; Als mir/ weiß nicht durch was Gelegenheit/ eine Scharteck, intituliret.","norm":"Der Glorwürdigste König in Schweden / Carol Gustav, hatte schon eine Weile dem Sarmatischen Gebiete seine siegreiche Waffen sehen lassen / und wurde gleich als zu einem Triumph nach Norden berufen / um diesseits Einwohnern zu weisen / dass schwedische Tapferkeit / nicht eben in Bielheit und Menge der Soldaten / sondern in Vorsichtigkeit derselben bestehe; als mir / weiß nicht durch was Gelegenheit / eine Scharteke, intituliret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.919099807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20182,"date":1663,"orig":"Diſcurſus de Reputatione Academica Studioſi inconſiderati, zuhanden kame; Jch/ wie ich begierig von Jugend auff geweſen/ etwas neues zu ſehen und zu leſen/ maſſen ich halte/ daß ſolche neue Luͤſterung mit mir viel gemein haben/ brache alſobald andern nohtwendigen Geſchaͤfften ein Stuͤndgen ab/ und durchlaſe die Paſquill (den alſo haͤtte billig der Nahme dieſes Lumpen-Gedichts ſeyn ſollen)","norm":"Discursus de Reputation Academica Studiosi inconsiderati, zuhanden kam; Ich / wie ich begierig von Jugend auf gewesen / etwas Neues zu sehen und zu lesen / Maßen ich halte / dass solche neue Lüsterung mit mir viel gemein haben / brach alsobald anderen notwendigen Geschäften ein Stünden ab / und durchlasse die Pasquill (den also hätte billig der Nahme dieses Lumpen-Gedichts sein sollen)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.930799961090088} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20183,"date":1663,"orig":"Jch hatte aber kaum etzliche Blaͤtter durchwandert/ als ich ſahe/ wohin der nichts-erleuchtete Academiſche Meiſter/ ſeine Paſquillantiſche Thorheit gerichtet.","norm":"Ich hatte aber kaum etliche Blätter durchwandert / als ich sah / wohin der nichts-erleuchtete akademische Meister / seine Pasquillantiesche Torheit gerichtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.31850004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20184,"date":1663,"orig":"Jch kunte mich nicht gnugſam uͤber die unverſchaͤmbte Grobheit deß Kerls/ welcher ſich Bernhard Schmied nennet/ verwundern/ muſte zum theil lachen/ zum theil auch mit hertzlich betruͤben/ jenes/ umb daß mir ſein Drecktat eben ſo fuͤrkam/ als wann die Jungen in der Schulen/ irgends eine Oration machen wollen/ ſo pflegen ſie zu lauffen/ nach ihren groſſen Voluminibus dariñ ſie allerhand Sententias oder Phraſes auffgeſchribẽ/ auß ſelben raffen ſie ſo vil zuſam̃/ daß ſie endlich den voꝛgeſetzten Bogen voll bekom̃en/ es reim ſich gleich recht oder linck.","norm":"Ich konnte mich nicht genugsam über die unverschämte Grobheit des Kerls / welcher sich Bernhard Schmied nennt / verwundern / musste zum Teil lachen / zum Teil auch mit herzlich betrüben / jenes / um dass mir sein Drecktat eben so vorkam / als wann die Jungen in der Schulen / irgendeine Oration machen wollen / so pflegen sie zu laufen / nach ihren großen Voluminibus darin sie allerhand Sententias oder Phrases aufgeschrieben / aus selben raffen sie so viel zusamm / dass sie endlich den vorgesetzten Bogen voll bekommen / es Reim sich gleich recht oder Link.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.615499973297119} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20185,"date":1663,"orig":"Alſo daucht mir auch/ hat Bernd Schmid auß ſeinem groſſen Paraſibus Buche/ dergleichen Bernheuterey/ wie er in ſeinem Drektat vorbringet/ zuſammen geleſen/ und entlich mit dem Nahmen De Reputatione Academica beleget.","norm":"Also taucht mir auch / hat Bernd Schmied aus seinem großen Parasibus Buche / dergleichen Bernheuterey / wie er in seinem Drecktat vorbringet / zusammen gelesen / und endlich mit dem Namen De Reputation Academica beleget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.547800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20186,"date":1663,"orig":"Jch verwundere mich/ daß H. M.","norm":"Ich verwundere mich / dass H. M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.114099979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20187,"date":1663,"orig":"Bernd ſolchen trefflichen Nahmen durch das Buch in der Welt ihm gemacht/ ſcilicet, er hat numehro ſeinen Namen in den Dreck oder Druck wolt ich ſagen geben.","norm":"Bernd solchen trefflichen Namen durch das Buch in der Welt ihm gemacht / scilicet, er hat nunmehr seinen Namen in den Dreck oder Druck wollte ich sagen geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.209799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20188,"date":1663,"orig":"Er wird nimmermehr ſterben.","norm":"Er wird nimmermehr sterben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.6796998977661133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20189,"date":1663,"orig":"Jn dieſem ſeinem Drektat, wird er leben/ auch wann er nicht lebet.","norm":"In diesem seinem Drecktat, wird er leben / auch wann er nicht lebet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.06879997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20190,"date":1663,"orig":"Aber o elender Tropff/ haͤtteſtu irgend deinen Schul-Jungen Muſa, vorgeſchrieben auff die Taffel.","norm":"Aber o elender Tropf / hättest du irgend deinen Schuljungen Musa, vorgeschrieben auf die Tafel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.974100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20191,"date":1663,"orig":"Davon haͤtteſtu mehr Ehre gehabt/ als von einer ſolchen Paſquill, Solte man mit dir verfahren/ wie der Glorwuͤrdigſte Kaͤyſer Carolus V. verordnet/ oder wie vnſere Land-Rechte mitbringen/ mir daucht M. Bernd ihr wuͤrdet den Kuͤrtzern ziehen.","norm":"Davon hättest du mehr Ehre gehabt / als von einer solchen Pasquill, Sollte man mit dir verfahren / wie der Glorwürdigste Kaiser Carolus V. verordnet / oder wie unsere Landrechte mitbringen / mir taucht M. Bernd ihr würdet den Kürzern ziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.331900119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20192,"date":1663,"orig":"Jch muß ja wohl lachen/ daß ihr/ bey allgemeiner Auffruhr der Welt/ da allenthalben Krieg und Blutvergieſſen gehoͤret und geſehen wird/ nicht habet ſtill ſitzen koͤnnen/ ihr habt gewiß euren Kopff in langer Zeit nicht waſchen laſſen/ und habet endlich eine ſcharffe Laugen dazu haben wollen.","norm":"Ich muss ja wohl lachen / dass ihr / bei allgemeiner Aufruhr der Welt / da allenthalben Krieg und Blutvergießen gehöret und gesehen wird / nicht habet still sitzen können / ihr habt gewiss euren Kopf in langer Zeit nicht waschen lassen / und habet endlich eine scharfe Laugen dazu haben wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.155600070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20193,"date":1663,"orig":"Aber ihr ſehet euch nicht recht wol fuͤr/ darauß ich mercke/ daß ihr nicht ein rechter erfahrner Soldat ſeyt/ ſondern nur ein Troßbube.","norm":"Aber ihr sehet euch nicht recht wohl für / daraus ich merke / dass ihr nicht ein rechter erfahrener Soldat seid / sondern nur ein Trossbube.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.929100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20194,"date":1663,"orig":"Haͤttet ihr wollen Ehr einlegen/ in dieſem eurem Anfangs Scharmuͤtzel/ haͤttet ihr euch muͤſſen an einen Eſel machen als ihr ſeyd/ aber nit an einen Ehrlichen auffrichtigen/ und Hochgelehrten Mann. O Thorheit/ O Einfalt/ O Unbeſonnenheit/ wann ſchon die Maͤuſe mit den Katzen/ und die Haſen mit den Loͤwen ſpielen wollen/ ſo iſt es zu ſpaͤht/ ſo begehr ich warlich laͤnger nicht zuzuſehen!","norm":"Hättet ihr wollen Ehre einlegen / in diesem eurem Anfangs Scharmützel / hättet ihr euch müssen an einen Esel machen als ihr seid / aber nicht an einen Ehrlichen aufrichtigen / und hochgelehrten Mann. O Torheit / O Einfalt / O Unbesonnenheit / wann schon die Mäuse mit den Katzen / und die Hasen mit den Löwen spielen wollen / so ist es zu späht / so begehre ich wahrlich länger nicht zuzusehen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9029998779296875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20195,"date":1663,"orig":"Jch moͤchte gern wiſſen/ wer euch beruffen haͤtte. M. Bernd, daß ihr wider die Vniverſitaͤten in gemein eine ſolche Reprehenſion ſchreiben ſollet.","norm":"Ich möchte gern wissen / wer euch berufen hätte. M. Bernd, dass ihr wider die Universitäten in gemein eine solche Reprehension schreiben sollet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.193399906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20196,"date":1663,"orig":"Jhr ſeyd gewiß der Mann nicht darnach/ der ſolchem Werck gewachſen waͤre.","norm":"Ihr seid gewiss der Mann nicht danach / der solchem Werk gewachsen wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.138500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20197,"date":1663,"orig":"Und wundert mich nicht mehr/ daß unter ſo viel hundert Studenten, die auff Academien leben/ nicht einer gefunden wird/ der eurer Bernheuterey antwortet.","norm":"Und wundert mich nicht mehr / dass unter so viel hundert Studenten, die auf Akademien leben / nicht einer gefunden wird / der eurer Bernheuterey antwortet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.548799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20198,"date":1663,"orig":"Jch weiß nicht/ woran es fehlen muͤſſe/ wo nicht daß ſie euch zu unwuͤrdig halten/ mit euch Papier Kugeln zu wechſeln.","norm":"Ich weiß nicht / woran es fehlen müsse / wo nicht dass sie euch zu unwürdig halten / mit euch Papier Kugeln zu wechseln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.913899898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20199,"date":1663,"orig":"Jch kan zwar nicht leugnen/ daß etwas derer Sachen mit eintreffen/ die ihr von einigen Mißbraͤuchen ſchreibet/ ſo auff Academien vorgehen/ daß ihr aber alſobald/ ein jedes/ was irgends dieſer oder jener/ nichtswehrter Bengel/ auff Academien veruͤbet/ vor Reputationem Academicam haltet/ darinn habet ihr euch maͤchtig verſtoſſen/ und haͤtte ich warlich eurer eigenen/ oder euerer Adhærenten, von euch gemachten pralerey nach/ unter eurem Magiſter Muͤtzgen/ etwas verſtaͤndigers geſuchet.","norm":"Ich kann zwar nicht leugnen / dass etwas derer Sachen mit eintreffen / die ihr von einigen Missbräuchen schreibet / so auf Akademien vorgehen / dass ihr aber alsobald / ein jedes / was irgend dieser oder jener / Nichtschwerter Bengel / auf Akademien verübet / vor Reputationem Academicam haltet / darin habet ihr euch mächtig verstoßen / und hätte ich wahrlich eurer eigenen / oder eurer Adhärenten, von euch gemachten Prahlerei nach / unter eurem Magister Mützen / etwas Verständigers gesucht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.452899932861328} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20200,"date":1663,"orig":"Wiewol ich gargewiß weiß/ daß ihr und eure geſchorne Bruͤder ungezweiffelt davor haltet/ daß ihr Lumen Orbis ſeyt: aber im Flegel-Stall; Dann mir die auffgeblaſene naͤrriſche und greuliche Thorheit/ der Herꝛen Magiſtrorum, (Jch rede nicht von allen/ ſondern nur von denen/ die/ ſo bald ſie den Donat zu Ende haben/ und wiſſen/ wieviel prædicamenta in Logicis ſind/ alſobald auſſer ihrem Verdienſt/ vor ein gewiß Geld Magiſtri Artium gemachet werden) ſo wol bekandt/ daß ich euch Herr Magiſter davon ein Liedlein ſingen wolle.","norm":"Wiewohl ich gargewiss weiß / dass ihr und eure geschorene Brüder ungezweifelt davor haltet / dass ihr Lumen Orbis seid: aber im Flegel-Stall; dann mir die aufgeblasene närrische und gräuliche Torheit / der Herren Magistrorum, (Ich rede nicht von allen / sondern nur von denen / die / so bald sie den Donat zu Ende haben / und wissen / wie viel praedicamenta in Logicis sind / alsobald außer ihrem Verdienst / vor ein gewiss Geld Magistri Artium gemacht werden) so wohl bekannt / dass ich euch Herr Magister davon ein Liedlein singen wolle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.518400192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20201,"date":1663,"orig":"Es meynen die Eſel/ wann ſie nur Meiſter heiſſen/ ſo haben ſie allen Dreck gefreſſen/ ſo gebuͤhre ihnen ein pluͤſchen Beltz/ ein ſchwartz Muͤtzgen und ein patetiſcher Amptsgang/ ja ſie bilden ihnen ein/ daß in Warheit bey ihnen das zufinden/ wofuͤr ſie ſich außgeben; da es doch nur ein ſelbſt Betrug iſt/ und mancher elender Teuffel/ weder weiß/ was Fis, oder Fa, oder F. und K. Jch ſtunde neulich bey einem Pitzſchier-ſtecher in der Bude/ zu dem ein Schul-Junge kam/ meines Erachtens einer von denen/ die nur neulich erſt der groſſe Ruhten entlauffen waren/ dieſer hatte ein Pitzſchier ſtechen laſſen und nach dem es ihme verfertiget war geweſen.","norm":"Es meinen die Esel / wann sie nur Meister heißen / so haben sie allen Dreck gefressen / so gebühre ihnen ein plüschen Beltz / ein schwarz Mützen und ein pathetischer Amptsgang / ja sie bilden ihnen ein / dass in Wahrheit bei ihnen das zu finden / wofür sie sich ausgeben; da es doch nur ein selbst Betrug ist / und mancher elender Teufel / weder weiß / was Fis, oder Fa, oder F. und K. Ich stand neulich bei einem Pitzschier-stecher in der Bude / zu dem ein Schul-Junge kam / meines Erachtens einer von denen / die nur neulich erst der große Ruhten entlaufen waren / dieser hatte ein Pitzschier stechen lassen und nach dem es ihm verfertiget war gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.293600082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20202,"date":1663,"orig":"Ey ſagte er.","norm":"Ei sagte er.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.6082000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20203,"date":1663,"orig":"Herꝛ ihr habt es nicht recht gemachet.","norm":"Herr ihr habt es nicht recht gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.514200210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20204,"date":1663,"orig":"Hierinn iſt kein Raum/ da ein M. ſtehen kan.","norm":"Hierin ist kein Raum / da ein M. stehen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.649400234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20205,"date":1663,"orig":"Wo zu ſagte der Meiſter?","norm":"Wo zu sagte der Meister?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.741600036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20206,"date":1663,"orig":"Heiſſet ihr doch nicht Martinus; Ja ſagte er/ ich reiſe morgen nach der Vniverſitaͤt/ und ſo bald mein Pennal.","norm":"Heißt ihr doch nicht Martinus; Ja sagte er / ich reise morgen nach der Universität / und so bald mein Pennal.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.60260009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20207,"date":1663,"orig":"Jahr außgeſtanden/ ſoll ich Magiſter werden.","norm":"Jahr ausgestanden / soll ich Magister 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aber / ist eine solche Hochmut / und teuflischer Stolz / dass sie keiner Sau aus dem Wege gehen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.666200160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20211,"date":1663,"orig":"Dieſe Flegel/ halten ihre maxima darinnen/ daß ſie andere Leute beſchimpffen und ſchmehen koͤnnen.","norm":"Diese Flegel / halten ihre maxima darinnen / dass sie andere Leute beschimpfen und schmähen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.302000045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20212,"date":1663,"orig":"Ein ſolcher gEſell ſeyd ihr auch mein lieber Magiſt.","norm":"Ein solcher Gesell seid ihr auch mein lieber Magist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.253600120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20213,"date":1663,"orig":"Bernd.","norm":"Bernd.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"bs","lang_de":0,"norm_lmscore":4.211999893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20214,"date":1663,"orig":"Dann ob ich euch gleich nicht kenne/ ſo ſehe ich es auß euren operibus.","norm":"Dann ob ich euch gleich nicht kenne / so sehe ich es aus euren operibus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.263199806213379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20215,"date":1663,"orig":"Es iſt noch nicht ſo lange vorbey/ als mich ein junger Magiſter beſuchte/ welcher mit mir vor dieſem in die Schule gangen/ und ſein armer Stuͤmper geweſen; ohn daß er allezeit viel von dem Fonſeca, Guaretz, Alvaretz, und wie die Schulfuͤchſe alle heiſſen zu ſagen wiſſen/ ob er gleich nichts von verſtanden.","norm":"Es ist noch nicht so lange vorbei / als mich ein junger Magister besuchte / welcher mit mir vor diesem in die Schule gegangen / und sein armer Stümper gewesen; ohne dass er allezeit viel von dem Fonseca, Guaretz, Alvarez, und wie die Schulfüchse alle heißen zu sagen wissen / ob er gleich nichts von verstanden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.803299903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20216,"date":1663,"orig":"Dieſer ſagte einsmals zu mir/ Mein Herꝛ/ ich mercke wol/ daß ihr ein fein ſubjectum ſeyd.","norm":"Dieser sagte einsmals zu mir / Mein Herr / ich merke wohl / dass ihr ein fein subjectum seid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.625400066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20217,"date":1663,"orig":"Aber ihr verſtehet die Theologiam noch nicht recht/ ich habe ein Collegium zu Hauſe/ daß iſt nur zwoͤlff Bogen lang/ das ſtuͤnde euch trefflich wol an.","norm":"Aber ihr verstehet die Theologiam noch nicht recht / ich habe ein Kollegium zu Hause / dass ist nur zwölf Bogen lang / das stünde euch trefflich wohl an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.441699981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20218,"date":1663,"orig":"Jhr werdet darinnen alles finden/ was zur gantzen Theologia gehoͤret/ da wird keine diſtinction ſeyn/ die euch mangeln wird/ wann ihr daſſelbe nur durchleſetet.","norm":"Ihr werdet darinnen alles finden / was zur ganzen Theologia gehöret / da wird keine Distinktion sein / die euch mangeln wird / wann ihr dasselbe nur durchlesetet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.872000217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20219,"date":1663,"orig":"Jch hab es ſelbſten gemachet/ und koſtet mir manchen Fleiß.","norm":"Ich habe es selbst gemacht / und kostet mir manchen Fleiß.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.401299953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20220,"date":1663,"orig":"Jch lachte deß armen Bernheuters/ und gedachte bey mir ſelber.","norm":"Ich lachte des armen Bernheuters / und gedachte bei mir selber.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.993800163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20221,"date":1663,"orig":"Was doch fuͤr eine ſchroͤckliche Thorheit unter dieſen Leuten verborgen ſtecke.","norm":"Was doch für eine schreckliche Torheit unter diesen Leuten verborgen stecke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.196400165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20222,"date":1663,"orig":"Jch wundere mich zwar offt woher es kommen muͤſſe/ daß die Profeſſores auff Academien, die Gradus, ſolchen unwuͤrdigen Luͤmmeln außtheilen/ und damit ein ſolchen Schandfleck den vor dieſem trefflichen Gradibus anhaͤngen.","norm":"Ich wundere mich zwar oft woher es kommen müsse / dass die Professoren auf Akademien, die Gradus, solchen unwürdigen Lümmeln austeilen / und damit ein solchen Schandfleck den vor diesem trefflichen Gradibus anhängen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.506499767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20223,"date":1663,"orig":"Jch habe auch deßwegen offt mit vornehmen Profeſſoribus geredet.","norm":"Ich habe auch deswegen oft mit vornehmen Professoribus geredet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.317299842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20224,"date":1663,"orig":"Befinde aber/ daß ſie es thun/ damit der Gradus, den Eſeln ein Stimulus ſeyn moͤge/ damit ſie kuͤnfftig deſto fleiſſiger ſtudiren und dem Gradui ein Genuͤgẽ thun moͤgen.","norm":"Befinde aber / dass sie es tun / damit der Gradus, den Eseln ein Stimulus sein möge / damit sie künftig desto fleißiger studieren und dem Gradui ein Genügen tun mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.376299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20225,"date":1663,"orig":"Aber warlich weit gefehlet.","norm":"Aber wahrlich weit gefehlt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.793600082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20226,"date":1663,"orig":"Hieran gedencket der Tauſende nicht/ ſondern ſo bald er nur Magiſter, muß er eine Pfarꝛ haben/ ob er gleich ein Flegel und Toͤlpel.","norm":"Hieran gedenkt der Tausende nicht / sondern so bald er nur Magister, muss er eine Pfarre haben / ob er gleich ein Flegel und Tölpel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.944699764251709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20227,"date":1663,"orig":"Die armen Bauer- Seelen/ muͤſſen ſich doch von ihm coujoniren laſſen.","norm":"Die armen Bauer-Seelen / müssen sich doch von ihm kujonieren lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9781999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20228,"date":1663,"orig":"Alsdann entſtehet ihm nicht dieſes oder jenes Tochter/ weil ſie in einen hohen Ehrenſtand kommet/ und kuͤnfftige Fraw Magiſter in heiſſen ſoll.","norm":"Alsdann entstehet ihm nicht dieses oder jenes Tochter / weil sie in einen hohen Ehrenstand kommet / und künftige Frau Magister in heißen soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.441500186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20229,"date":1663,"orig":"Ein jeglicher/ der einen Præceptorem begehrt/ greiffet nach dem Magiſter, dann in dieſem meynet er/ daß alle Weisheit verborgen.","norm":"Ein jeglicher / der einen Praeceptorem begehrt / greifet nach dem Magister, dann in diesem meinet er / dass alle Weisheit verborgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.193999767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20230,"date":1663,"orig":"Jch will mir aber den Kopff daruͤber nicht brechen/ ich werde doch dieſen Muͤßbrauch nicht abbringen.","norm":"Ich will mir aber den Kopf darüber nicht brechen / ich werde doch diesen Müssbrauch nicht abbringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.103799819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20231,"date":1663,"orig":"Und es muß Unkraut auff der Welt ſeyn.","norm":"Und es muss Unkraut auf der Welt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.07889986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20233,"date":1663,"orig":"Jhr ſeyd außlachens werth/ mit ewrer Saalbaderey.","norm":"Ihr seid Auslachens wert / mit eurer Salbaderei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.355700016021728} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20234,"date":1663,"orig":"Den Ruhm/ den ihr davon haben ſollet/ oder allbereit habet/ begehre ich mit euch nicht zu theilen.","norm":"Den Ruhm / den ihr davon haben sollet / oder allbereits habet / begehre ich mit euch nicht zu teilen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.575200080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20235,"date":1663,"orig":"Wer aber hat euch befohlen/ oder beruffen/ daß ihr wider den Hocherleuchteten und Hochgelehrten Theologum Herꝛn Ioh. Balthaſar Schuppium, Eure leichtfertige Feder ſchaͤrffen ſollet?","norm":"Wer aber hat euch befohlen / oder berufen / dass ihr wider den Hocherleuchteten und hochgelehrten Theologum Herrn Ioh. Balthasar Schuppium, Eure leichtfertige Feder schärfen sollet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.280600070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20236,"date":1663,"orig":"Glaubet ſicherlich/ wie ich dieſes euer vergifftetes Buch durchblaͤttert/ und endlich darauff gekommen/ da ihr dieſen Hochberuͤhmbten und umb die Chriſtliche Kirche/ und hohe Schulen/ Hoͤchſt-verdienten Alten Ehrlichen und Auffrichtigen Theologum in eure verfluchte Faͤuſte faſſet/ und mit ihm/ doch nur auff dem Papier euren Willen treibet/ ich hertzlich erſeufftzet/ daß ihr als ein Chriſt/ der ihr ſeyn wollet/ euch zu deß Teuffels Werckzeug gebrauchen laſſen/ und einen Mann den ihr (1.) nit kennet.","norm":"Glaubet sicherlich / wie ich dieses euer vergiftetes Buch durchblättert / und endlich darauf gekommen / da ihr diesen Hochberühmten und um die christliche Kirche / und hohe Schulen / Höchstverdienten Alten Ehrlichen und Aufrichtigen Theologum in eure verfluchte Fäuste fasset / und mit ihm / doch nur auf dem Papier euren Willen treibet / ich herzlich ersäuftst / dass ihr als ein Christ / der ihr sein wollet / euch zu des Teufels Werkzeug gebrauchen lassen / und einen Mann den ihr (1.) nicht kennet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.130199909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20237,"date":1663,"orig":"Der (2.) euch nichts zu wider gethan.","norm":"Der (2.) euch nichts zu wieder getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.703400135040283} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20238,"date":1663,"orig":"Und (3.) der gantzen Welt bißhero ſich mit unvergleichlichem Ruhm vorgeſtellt/ anfangt zu laͤſtern Aller Welt iſt es bekant/ was dieſer hochbegabte Theologus, vor dieſem da er noch Profeſſor zu Marpurg geweſen/ bey der ſtudirenden Jugend angewendet/ in was hohem Lob und Ehren er bey vielen vornehmen Potentaten geweſen/ und noch iſt/ wegen ſeiner hohen Geſchickligkeit/ und auffrichtigen Gemuͤths.","norm":"Und (3.) der ganzen Welt bisher sich mit unvergleichlichem Ruhm vorgestellt / anfangt zu lästern aller Welt ist es bekannt / was dieser hochbegabte Theologus, vor diesem da er noch Professor zu Marpurg gewesen / bei der studierenden Jugend angewendet / in was hohem Lob und Ehren er bei vielen vornehmen Potentaten gewesen / und noch ist / wegen seiner hohen Geschicklichkeit / und aufrichtigen Gemüts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.084799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20239,"date":1663,"orig":"Und endlich/ wie hertzlich er von der Gemeine in Hamburg geliebet/ und geehret werde/ wegen der unvergleichlichen Gabe/ die ihm die Allmacht GOttes reichlich und mildiglich verliehen/ ſo ſind auch ſeine Schrifften am Tage/ darinn er ihm und allen ſeinen Nachkoͤmlingen dadurch ein unaußloͤſchliches Lob auffgerichtet.","norm":"Und endlich / wie herzlich er von der Gemeine in Hamburg geliebt / und geehrt werde / wegen der unvergleichlichen Gabe / die ihm die Allmacht Gottes reichlich und mildiglich verliehen / so sind auch seine Schriften am Tage / darin er ihm und allen seinen Nachkömmlingen dadurch ein unauslöschliches Lob aufgerichtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.598100185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20240,"date":1663,"orig":"Wie kommet ihr dann dazu/ ihr unverſchaͤmter gEſell/ daß ihr dieſen theuren Mann/ einen Diener Gottes/ einen vortrefflichen Theologum, und deren Doctorem oͤffentlich vor der gantzen Welt durch eure Teuffliſche Feder ſchimpffen wollet.","norm":"Wie kommet ihr dann dazu / ihr unverschämter Gesell / dass ihr diesen teuren Mann / einen Diener Gottes / einen vortrefflichen Theologum, und deren Doctorem öffentlich vor der ganzen Welt durch eure teuflische Feder schimpfen wollet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.836900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20241,"date":1663,"orig":"Welcher Welcher Teuffel hat euch hierzu beruffen? daß ihr den guten Leimund eines ſo auffrichtigen und Geiſtlichen Theologi verdaͤchtig machen ſollet.","norm":"Welcher welcher Teufel hat euch hierzu berufen? dass ihr den guten Leimund eines so aufrichtigen und geistlichen Theologen verdächtig machen sollet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.129700183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20242,"date":1663,"orig":"Haͤtteſtu Flegel davor zu Hauſe geſeſſen/ und deinen Scholaren den Hindern beſehen/ was gilts/ ob dir nit beſſer waͤre gerahten geweſen Jch ſehe zwar/ daß ihr in eurem Drecktat, gedenckt eines Viri magni Nominis, der euch hiezu angefriſchet/ ob ich nun zwar halte/ daß eine von euch erdichtete Luͤgen ſey/ damit ihr eurer Bernheuterey einen deſto beſſern Schein geben mochtet.","norm":"Hättestu Flegel davor zu Hause gesessen / und deinen Scholaren den Hindern besehen / was gilt es / ob dir nicht besser wäre geraten gewesen Ich sehe zwar / dass ihr in eurem Drecktat, gedenkt eines Viri magni Nominis, der euch hierzu angefrischt / ob ich nun zwar halte / dass eine von euch erdichtete Lügen sei / damit ihr eurer Bernheuterey einen desto besseren Schein geben mochtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.214000225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20243,"date":1663,"orig":"Dann ich wol weiß/ in was hoher æſtimation Seine Excellentz Herꝛ D. Schup. bey den Viris magni Nominis in Dreßden iſt.","norm":"Dann ich wohl weiß / in was hoher Ästimation Seine Exzellenz Herr D. Schub . bei den Viris magni Nominis in Dresden ist.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.319900035858154} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20244,"date":1663,"orig":"So mag der Vir magni Nom. er ſey gleich wor er wolle/ weil er wider die Lieb deß Nechſtẽ gethan/ und dazu auß unverdienter Sach leichtfertiger weiſe/ einen Ehrlichen Theologum, und redlichen Mann/ ſchimpffen/ ſchmaͤhen und beluͤgen helffen/ mit euch ein Narr ſeyn.","norm":"So mag der Vir magni Nom. er sei gleich wor er wolle / weil er wider die Liebe des nächsten getan / und dazu aus unverdienter Sache leichtfertiger weise / einen Ehrlichen Theologum, und redlichen Mann / schimpfen / schmähen und belügen helfen / mit euch ein Narr sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.811800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20245,"date":1663,"orig":"Jhr ſollet euch ſchaͤmen/ und alle eure Nachkommen/ daß ihr ſolch ein Narr geweſen/ und euch gegen dieſen unvergleichlichen Mann aufflegen doͤrffen; deſſen Schuchriemen auffzuloͤſen ihr nicht werth ſeyd.","norm":"Ihr sollet euch schämen / und alle eure Nachkommen / dass ihr solch ein Narr gewesen / und euch gegen diesen unvergleichlichen Mann auflegen dürfen; dessen Schachriemen aufzulösen ihr nicht wert seid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.207699775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20246,"date":1663,"orig":"Haͤttet ihr ja ein Muͤßgefallen an ſeinen Scriptis gehabt/ daran doch nicht viel waͤre gelegen geweſen/ weil die Eſel auch wol den beſten Brey umbſtoſſen) haͤtte ich deßwegen mit ihm ſchrifftlich communiciren ſollen.","norm":"Hättet ihr ja ein Müssgefallen an seinen Scriptis gehabt / daran doch nicht viel wäre gelegen gewesen / weil die Esel auch wohl den besten Brei umstoßen) hätte ich deswegen mit ihm schriftlich kommunizieren sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.230400085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20247,"date":1663,"orig":"Da ich dann gewiß weiß daß dieſer auffrichtige und gewiſſenhaffte Mann/ euch mit groſer Luſt amicè wuͤrde geantwortet haben.","norm":"Da ich dann gewiss weiß dass dieser aufrichtige und gewissenhafte Mann / euch mit großer Lust amice würde geantwortet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.644400119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20248,"date":1663,"orig":"Aber das muß nicht ſeyn/ M.","norm":"Aber das muss nicht sein / M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.844200134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20249,"date":1663,"orig":"Bernd muſt ein opus herauß geben/ damit ſeines Nahmens gedacht wuͤrde.","norm":"Bernd musst ein opus herausgeben / damit seines Namens gedacht würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.060800075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20250,"date":1663,"orig":"Es iſt mir leyd umb euch/ daß ihr dem Teuffel folget.","norm":"Es ist mir leid um euch / dass ihr dem Teufel folget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"cy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.815700054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20251,"date":1663,"orig":"Wiſſet ihr nicht/ weil ihr ein geiſtlicher ſeyd (wie der Teuffel ein Apoſtel) daß GOtt der HErꝛ verbotten/ ſeinen Neben-Chriſten nicht zu ſchmaͤhen/ noch zu laͤſtern/ ſondern alles zum beſten kehren.","norm":"Wisset ihr nicht / weil ihr ein geistlicher seid (wie der Teufel ein Apostel) dass Gott der Herr verboten / seinen Nebenchristen nicht zu schmähen / noch zu lästern / sondern alles zum besten kehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.772200107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20252,"date":1663,"orig":"Jhr aber folget dem Teuffel und gebet Aergernuß der gantzen Chriſtlichen Kirchen:","norm":"Ihr aber folget dem Teufel und Gebet Ärgernis der ganzen christlichen Kirchen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7891998291015625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20253,"date":1663,"orig":"als welchen ihr einen ihr bißhoͤre nuͤtzlichen Mann/ der dem Teuffel und deſſen Mitt-gliedern in allen Dingen Widerſtand gethan verdaͤchtig machen wollen.","norm":"als welchen ihr einen ihr bißhöre nützlichen Mann / der dem Teufel und dessen Mit-Gliedern in allen Dingen Widerstand getan verdächtig machen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.239299774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20254,"date":1663,"orig":"Jhr habet endlichen deß Teuffels Willen erfuͤllet/ welcher dieſem und andern GOttliebenden Theologis Spinnenfeind iſt; GOtt behuͤte euch nur/ daß ihr von eurem Meiſter den Lohn nit empfangen moͤget.","norm":"Ihr habet endlichen des Teufels Willen erfüllet / welcher diesem und anderen Gottliebenden Theologis Spinnenfeind ist; Gott behüte euch nur / dass ihr von eurem Meister den Lohn nicht empfangen möget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3653998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20255,"date":1663,"orig":"GOtt der Herr/ wird ſchon die Rach von euch nehmen.","norm":"Gott der Herr / wird schon die Rache von euch nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.268499851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20257,"date":1663,"orig":"Jhr habt euch vorgenommen/ auß unbeſonnener und unchriſtlicher Leichtſinnigkeit getrieben/ den hiebevor von Herrn Doct. Schuppio herauß gegebenen Tractat, genant Freund in der Noth/ zu carpiren/ dieſes ins Werck zu ſetzen/ machet ihr erſtlich einen langen Senff in eurer Schmiererey De Reputatione Academica, und gieſſet endlich zu Ende deſſelben/ euren verborgenen Gifft wider den ehrlichen Mann auß.","norm":"Ihr habt euch vorgenommen / aus unbesonnener und unchristlicher Leichtsinnigkeit getrieben / den hiervor von Herrn Doct. Schuppio heraus gegebenen Traktat, genannt Freund in der Not / zu carpiren / dieses ins Werk zu setzen / macht ihr erstlich einen langen Senf in eurer Schmiererei De Reputation Academica, und gießet endlich zu Ende desselben / euren verborgenen Gift wider den ehrlichen Mann aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.343900203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20258,"date":1663,"orig":"Was den Tractat, Freund in der Noth anlanget/ darvon hab ich hiebevor/ auch auſſerhalb Teutſchland/ vieler vornehmer Teutſcher Herren herrliche Iudicia gehoͤret/ daß nemlich nichts darinn enthalten/ was nicht der ungefaͤlſchten Warheit aͤhnlich/ und da ſind ja freylich die mores der heutigen Welt alſo beſchaffen/ wie ſie von Herrn Schuppio darinn beſchrieben werden.","norm":"Was den Traktat, Freund in der Not anlanget / davon habe ich hiervor / auch außerhalb Deutschland / vieler vornehmer Deutscher Herren herrliche Iudicia gehöret / dass nämlich nichts darin enthalten / was nicht der ungefälschten Wahrheit ähnlich / und da sind ja freilich die mores der heutigen Welt also beschaffen / wie sie von Herrn Schuppio darin beschrieben werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.656899929046631} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20259,"date":1663,"orig":"So hat auch/ abſonderlich was die Academias belanget/ Herr D. Schuppius den Rath davon niemand anders/ als ſeinem eigenen Sohn vorgeſchrieben/ deſſen ſcopus ihm am allerbeſten bekant/ und dannenhero ihn auch durch darzu taugliche Mittel dahin leiten wollen/ und verachtet darinn keine Academien/ ſondern befihlet vielmehr ſeinem Sohn/ darauff die fundamenta wol zu legen.","norm":"So hat auch / absonderlich was die Academias belanget / Herr D. Schuppius den Rat davon niemand anders / als seinem eigenen Sohn vorgeschrieben / dessen Skopus ihm am allerbesten bekannt / und dannenher ihn auch durch dazu taugliche Mittel dahin leiten wollen / und verachtet darin keine Akademien / sondern befiehlt vielmehr seinem Sohn / darauf die fundamenta wohl zu legen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.669899940490723} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20260,"date":1663,"orig":"Jch bin gewiß/ daß der ehrliche Herr D. Schuppius auff euch oder eure Schulfuͤchſerey/ zur Zeit/ wie er den Tractat geſchrieben/ nicht wird gedacht haben/ und was bekuͤmmert er ſich auch umb euch/ ob ihr auff Academien ſeyn wollet/ oder nicht.","norm":"Ich bin gewiss / dass der ehrliche Herr D. Schuppius auf euch oder eure Schulfuchserei / zur Zeit / wie er den Traktat geschrieben / nicht wird gedacht haben / und was bekümmert er sich auch um euch / ob ihr auf Akademien sein wollet / oder nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.684000015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20261,"date":1663,"orig":"Es ſcheinet aber/ daß ihr davor haltet/ wie aller Schul-Fuͤchſe Manier iſt/ daß die Reputatio Academica nur darinn beſtehe/ wann ihr nebenſt euren Adhærenten ruͤhmen koͤnnet/ daß ihr ein zwoͤlff oder mehr jaͤhriger Academicus geweſen:","norm":"Es scheinet aber / dass ihr davor haltet / wie aller Schulfüchse Manier ist / dass die Reputatio Academica nur darin bestehe / wann ihr neben euren Adhärenten rühmen könnet / dass ihr ein zwölf oder mehr jähriger Academicus gewesen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.193600177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20262,"date":1663,"orig":"Jhr werdet ein groſſes Anſehen haben/ wann ihr einmal in den Himmel kommen werdet.","norm":"Ihr werdet ein großes Ansehen haben / wann ihr einmal in den Himmel kommen werdet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.135700225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20263,"date":1663,"orig":"Wird nicht Sanct Petrus euch entgegen gehen/ und ſagen:","norm":"Wird nicht Sankt Petrus euch entgegengehen / und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.736000061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20264,"date":1663,"orig":"Salve Domine Decenvalis Magister Academice.","norm":"Salve Domine Decenvalis Magister Academice.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":7.41319990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20265,"date":1663,"orig":"Jhr alberer Narr/ was machet ihr von euch ſelbſt/ oder euren Academien.","norm":"Ihr alberer Narr / was macht ihr von euch selbst / oder euren Akademien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.857100009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20266,"date":1663,"orig":"Nicht quamdiu in Academiis vixeris, ſed quam bene ibi vixeris quærendum.","norm":"Nicht quamdiu in Academiis vixeris, sed quam bene ibi vixeris quaerendum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.955900192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20267,"date":1663,"orig":"Meynet/ daß eben daran gelegen/ daß ihr eurem Schulfuͤchſiſchen Methodo nach/ ſo viel Jahr auff Academien lebet.","norm":"Meinet / dass eben daran gelegen / dass ihr eurem Schulfüchsischen Methodo nach / so viel Jahr auf Akademien lebet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.70989990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20268,"date":1663,"orig":"Es kan mancher ehrlicher und fleiſſiger Kerl in einem Jahr darauff mehr thun als ihr/ die ihr eure Stunden abgetheilet/ und die meiſten zum Bier- und Tobackſauffen anleget.","norm":"Es kann mancher ehrlicher und fleißiger Kerl in einem Jahr darauf mehr tun als ihr / die ihr eure Stunden abgeteilt / und die meisten zum Bier- und Tobaksaufen anleget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.34250020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20269,"date":1663,"orig":"Jch wolte wuͤnſchen/ daß der gute Ortv vinus Gratius, welcher auch ein Magister noster geweſen/ noch leben ſolte/ er wuͤrde an euch einen guten Gehuͤlffen haben/ dann ihr ihm die Bufones fleiſſig anhalten wuͤrdet/ ut diu ſtarent in Bursâ.","norm":"Ich wollte wünschen / dass der gute Ortv vinus Gratius, welcher auch ein Magister noster gewesen / noch leben sollte / er würde an euch einen guten Gehilfen haben / dann ihr ihm die Bufones fleißig anhalten würdet / ut diu starent in Bursa.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.822000026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20270,"date":1663,"orig":"Jhr elender barmhertziger Tropff/ was habt ihr gedacht/ daß ihr euch dem Iudicio eines ſo erfahrnen Theologi, und weitberuͤhmten Mannes/ habt widerlegen doͤrffen/ laſſet uns aber fehen/ wie ihr euer Lager gegen ihm auffſchlaget.","norm":"Ihr elender barmherziger Tropf / was habt ihr gedacht / dass ihr euch dem Iudicio eines so erfahrenen Theologen, und weitberühmten Mannes / habt widerlegen dürfen / lasst uns aber Fehen / wie ihr euer Lager gegen ihm aufschlaget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.043600082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20271,"date":1663,"orig":"(1.) Ruͤhmet ihr gleichſam ſeinen Tractat, Freund in der Noth/ wann er p. 125. deß Unweſens auff Academien gedencket.","norm":"(1.) Rühmet ihr gleichsam seinen Traktat, Freund in der Not / wann er p. 125. des Unwesens auf Akademien gedenkt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.367000102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20272,"date":1663,"orig":"Und bildet euch ein/ Herr Schuppius ſey mit euch einerley Meynung/ aber weit gefehlet/ ſo weit die Sonne von der Erden/ ſo weit iſt ſolches vornehmen Mannes Iudicium, eurer Schul-Pedanterey entlegen.","norm":"Und bildet euch ein / Herr Schuppius sei mit euch einerlei Meinung / aber weit gefehlt / so weit die Sonne von der Erden / so weit ist solches vornehmen Mannes Iudicium, eurer Schul-Pedanterey entlegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.857900142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20273,"date":1663,"orig":"Bald aber darauff rathet ihr einem jeglichen/ den Tractat zu kauffen/ mit dieſen Worten:","norm":"Bald aber darauf ratet ihr einem jeglichen / den Traktat zu kaufen / mit diesen Worten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.477099895477295} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20274,"date":1663,"orig":"Parvulo pretio emas quæſo tibi tractatum illum.","norm":"Parvulo pretio emas quaeso tibi tractatum illum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"pt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.801300048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20275,"date":1663,"orig":"Freund in der Noth/ non ut piperi culullus ſit, vel ſi honeſtiori decreto agitur, ſclopeto inſarciatur.","norm":"Freund in der Not / non ut piperi culullus sit, vel sie honestiori decreto agitur, sclopeto insarciatur.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.619699954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20276,"date":1663,"orig":"Und weiter nennet er ihn degenerem cerebri illius fœtum, und ſaget/ ihr wiſſet nicht/ ob mens authoris eo tempore in Peloponeſo fuerit.","norm":"Und weiter nennt er ihn degenerem cerebri illius foetum, und sagt / ihr wisset nicht / ob mens authoris eo tempore in Peloponeso fuerit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.808800220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20277,"date":1663,"orig":"Lieber was gedencket ihr/ daß ihr Bengel von der Schrifft eines ſolchen Mannes ein ſolch Iudicium geben ſollet/ deſſen Schrifften doch von ſo viel vornehmen Potentaten in hohen Ehren und Reſpect gehalten werden:","norm":"Lieber was gedenkt ihr / dass ihr Bengel von der Schrift eines solchen Mannes ein solch Iudicium geben sollet / dessen Schriften doch von so viel vornehmen Potentaten in hohen Ehren und Respekt gehalten werden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.672900199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20278,"date":1663,"orig":"Jhr ſeyt ein unverſchaͤmtes Thier/ und ſchreibet frey hinein in die Welt/ was nur Liripipium euch eingibet.","norm":"Ihr seid ein unverschämtes Tier / und schreibet frei hinein in die Welt / was nur Liripipium euch eingibt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5655999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20279,"date":1663,"orig":"Was Herrn Schuppij Schrifften anlanget/ halte ich mit der auffrichtigen Welt dieſelbe in hoher Ehre und Wuͤrde/ als welche er alle ſchreibet zu Erbauung deß Naͤchſten/ welches er bald in hoͤflichem Schertz/ bald in Ernſt thut.","norm":"Was Herrn Schuppij Schriften anlanget / halte ich mit der aufrichtigen Welt dieselbe in hoher Ehre und Würde / als welche er alle schreibet zu Erbauung des Nächsten / welches er bald in höflichem Scherz / bald in Ernst tut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.001599788665771} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20280,"date":1663,"orig":"Mit eurer Schmirigation aber weiß ich nicht/ was ich machen ſoll.","norm":"Mit eurer Schmirigation aber weiß ich nicht / was ich machen soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.885000228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20281,"date":1663,"orig":"Wiewol ich neulich etzliche Blaͤtter davon verbrennet/ und in die Maͤusloͤcher geſtecket/ derer ich auff meiner Stuben viel gehabt/ habe aber befunden/ daß ſie nach empfangenem Geruch eurer Thorheit/ alſobald ſich verloren/ wannenhero ich euch was verpflichtet waͤre/ wann ihr nicht einen ſo vortrefflichen Mann/ den ich wie einen Vatter ehre/ leichtfertiger weiſe angegriffen:","norm":"Wiewohl ich neulich etliche Blätter davon verbrennet / und in die Mäuslöcher gesteckt / derer ich auf meiner Stuben viel gehabt / habe aber befunden / dass sie nach empfangenem Geruch eurer Torheit / alsobald sich verloren / wannenhero ich euch was verpflichtet wäre / wann ihr nicht einen so vortrefflichen Mann / den ich wie einen Vater ehre / leichtfertiger weise angegriffen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.710000038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20282,"date":1663,"orig":"Sonſten ſehe ich nicht/ was mit euren Lappereyen anzufangen.","norm":"Sonsten sehe ich nicht / was mit euren Lappereyen anzufangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.458899974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20283,"date":1663,"orig":"Soltet ihr euch nicht ſchaͤmen/ ſolche auffgeblaſene Ehren-ruͤhrige Wort von eines ſo trefflichen Mannes nuͤtzlichen Schrifften zu ſchreiben Bey euch aber hat alle Scham ein Ende.","norm":"Solltet ihr euch nicht schämen / solche aufgeblasene Ehrenrührige Wort von eines so trefflichen Mannes nützlichen Schriften zu schreiben bei euch aber hat alle Scham ein Ende.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.241300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20284,"date":1663,"orig":"Und halt ich gewiß dafuͤr/ daß euer Maul damals in einer Bier-Kannen gehangen/ wie ihr dieſe doͤlpiſche Wort geſchrieben/ und euren degenerem fœtum herauß gegeben/ welcher mehr einem Monſtro aͤhnlich/ und billich nicht degener heiſſen ſoll/ weil ich noch nie von euch was redliches geſehen/ und ſchwerlich ſehen werde.","norm":"Und halte ich gewiss dafür / dass euer Maul damals in einer Bierkannen gehangen / wie ihr diese tölpische Wort geschrieben / und euren degenerem foetum herausgegeben / welcher mehr einem Monstro ähnlich / und billig nicht degener heißen soll / weil ich noch nie von euch was redliches gesehen / und schwerlich sehen werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.80109977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20285,"date":1663,"orig":"Es werde dann irgends ein verbeſſert A b c Buch ſeyn/ nach Herr Balhorns Art; Pfuy dich an/ M. Bernd, daß ihr auff euer alte Tage/ nachdem ihr ſo manchem Schul-Jungen den Hinderſten beſuchet/ nicht mehr Wetsheit gelernet/ als euch einer Sachen zu unterfangen/ darzu ihr nicht capabel genug ſeyt.","norm":"Es werde dann irgendein verbessert A b c Buch sein / nach Herr Balhorns Art; Pfui dich an / M. Bernd, dass ihr auf euer alte Tage / nachdem ihr so manchem Schuljungen den Hintersten besuchet / nicht mehr Wetsheit gelernt / als euch einer Sachen zu unterfangen / dazu ihr nicht kapabel genug seid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.477499961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20286,"date":1663,"orig":"(2.) Fahret ihr fort.","norm":"(2.) Fahret ihr fort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.360599994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20287,"date":1663,"orig":"Scommatibus excipit, & riſu ſubſannat Academias, das iſt eine Ertz-Luͤgen.","norm":"Scommatibus excipit, & risu subsannat Academias, das ist eine Ertz-Lügen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.42609977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20288,"date":1663,"orig":"Wo du nicht blind biſt/ ließ doch den Tractat auffrichtig von Anfang biß zum Ende/ und zeige mir ein einig Scomma, auff die Academien außgeſprenget/ oder ich halte dich vor einen Ertz-calumnianten/ wie du biſt.","norm":"Wo du nicht blind bist / ließ doch den Traktat aufrichtig von Anfang bis zum Ende / und zeige mir ein einig Scomma, auf die Akademien ausgesprengt / oder ich halte dich vor einen Ertz-calumnianten / wie du bist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.423699855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20289,"date":1663,"orig":"Solte dieſer vortreffliche Mann/ der ſo viel Jahr auff Academien ſelbſt mit ſolchem Ruhm dociret/ und die hoͤchſte Ehren-Aempter darauff bedienet/ jetzt erſt anfangen die Academias zu ſchimpffen/ wann man die Mißbraͤuche/ die in dieſem oder jenem Stande vorgehen/ hervor zeucht/ und beſchreibet/ ja auch davor Andere warnet/ ſo muͤſten alle Prediger auff ihren Cantzeln Schimpffvoͤgel ſeyn/ die die Laſter ihrer Gemein publicè ſtraffen.","norm":"Sollte dieser vortreffliche Mann / der so viel Jahr auf Akademien selbst mit solchem Ruhm dozieret / und die höchste Ehren-Aempter darauf bedienet / jetzt erst anfangen die Academias zu schimpfen / wann man die Missbräuche / die in diesem oder jenem Stande vorgehen / hervorzieht / und beschreibet / ja auch davor Andere warnet / so müssten alle Prediger auf ihren Kanzeln Schimpfvögel sein / die die Laster ihrer Gemein publice strafen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.188600063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20290,"date":1663,"orig":"Jch fordere noch einmal von dir Beweiß/ im Fall du ehrlich biſt.","norm":"Ich forder noch einmal von dir Beweis / im Fall du ehrlich bist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.263899803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20291,"date":1663,"orig":"Jhr zeiget aber endlich (3.) die Urſach/ und die Reden/ darinn Herr Schuppius die Vniverſitaͤten geſchimpffet/ wann er ſeinem Herrn Sohne raͤth/ nicht lang auff Academien zu bleiben.","norm":"Ihr zeiget aber endlich (3.) die Ursache / und die Reden / darin Herr Schuppius die Universitäten geschimpft / wann er seinem Herrn Sohne rät / nicht lang auf Akademien zu bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.759900093078613} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20292,"date":1663,"orig":"Du Eſel/ hat er nicht hinzu geſetzet/ wann du gute fundamenta in Theologia und Philoſophia geleget/ alsdann begib dich an einen vornehmen Fuͤrſtlichen oder Graͤflichen Hof/ und informiere ein paar junge Herren/ auff die Art/ welche ich dir gezeiget habe.","norm":"Du Esel / hat er nicht hinzugesetzt / wann du gute fundamenta in Theologia und Philosophia gelegt / alsdann begib dich an einen vornehmen Fürstlichen oder Gräflichen Hof / und informiere ein paar junge Herren / auf die Art / welche ich dir gezeigt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.970099925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20293,"date":1663,"orig":"Was ligt dir nun daran/ daß Herr Schuppius will/ daß ſein Sohn es alſo mache/ oder hat er dich zu deſſen Vormunde/ oder Hofmeiſter beſtellet?","norm":"Was liegt dir nun daran / dass Herr Schuppius will / dass sein Sohn es also mache / oder hat er dich zu dessen Vormunde / oder Hofmeister bestellet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.698299884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20294,"date":1663,"orig":"Du ungeſchliffener! haſtu auß dem Abyſſo deiner Philoſophiæ, derer du ein Rabbi und Meiſter biſt/ nicht gelernet/ daß man ſich in frembde Haͤndel nicht miſchen ſoll?","norm":"Du ungeschliffener! hast du aus dem Abysso deiner Philosophiae, derer du ein Rabbi und Meister bist / nicht gelernt / dass man sich in fremde Händel nicht mischen soll?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.162799835205078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20295,"date":1663,"orig":"Machet Herr Schuppius hiermit/ daß man nicht auff Academiam ziehen/ oder darauff lang bleiben ſollen? das iſt eine offenbare Luͤgen.","norm":"Macht Herr Schuppius hiermit / dass man nicht auf Academiam ziehen / oder darauf lang bleiben sollen? das ist eine offenbare Lügen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.218999862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20297,"date":1663,"orig":"Was bekuͤmmerſtu dich dann umb ſeines Sohns information.","norm":"Was bekümmerst dich dann um seines Sohns Information.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.686299800872803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20298,"date":1663,"orig":"Jch weiß aber/ daß bey dir eine ſolche verteuffelte Einbildung iſt/ daß du gewiß davor halteſt/ du koͤnneſt wol eines Koͤniglichen Printzen Hofmeiſter ſeyn.","norm":"Ich weiß aber / dass bei dir eine solche verteufelte Einbildung ist / dass du gewiss davor haltest / du könnest wohl eines königlichen Prinzen Hofmeister sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9745001792907715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20299,"date":1663,"orig":"Gott aber ſey ewig gelobet/ daß er dich davor behuͤtet/ du wuͤrdeſt ein greulicher Ketzer geworden ſeyn.","norm":"Gott aber sei ewig gelobet / dass er dich davor behütet / du würdest ein gräulicher Ketzer geworden sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.050399780273437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20300,"date":1663,"orig":"Ein Schmaͤh- Vogel biſtu ſchon/ und ein Vatter der Luͤgen und Calumnien.","norm":"Ein Schmäh-Vogel bist du schon / und ein Vater der Lügen und Calumnien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.808899879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20301,"date":1663,"orig":"Du Narr/ was ſind das vor rationes, daß du ſageſt/ weil dieſes oder jenes Taubmanni diſcipuli nicht gethan/ ſo ſey es nicht recht.","norm":"Du Narr / was sind das vor rationes, dass du sagest / weil dieses oder jenes Taubmanni discipuli nicht getan / so sei es nicht recht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.881899833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20303,"date":1663,"orig":"Es will Herr Schuppius nicht/ daß man die Academias verlaſſen ſolle/ ſondern nur/ daß man darauff nicht conſeneſciren ſoll/ und ihm gaͤntzlich einbilden/ daß man auſſer denſelben nichts lernen koͤnne.","norm":"Es will Herr Schuppius nicht / dass man die Academias verlassen solle / sondern nur / dass man darauf nicht consenesciren soll / und ihm gänzlich einbilden / dass man außer denselben nichts lernen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.469900131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20304,"date":1663,"orig":"Dann es weiß dieſer hochgelahrte Mann/ welcher ſelbſten in pulvere Academico eine Zeitlang laboriret/ was vor groſſe inſolentien und Uppigkeiten auff Academien vorgehen/ und wie mancher durch die nimiam libertatem Academicam, je laͤnger er darauff lebet/ je toͤlpiſcher er werde.","norm":"Dann es weiß dieser hochgelahrte Mann / welcher selbst in pulvere Academico eine Zeitlang laborieret / was vor große insolentien und Üppigkeiten auf Akademien vorgehen / und wie mancher durch die nimiam libertatem Academicam, je länger er darauf lebet / je tölpischer er werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.015100002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20305,"date":1663,"orig":"Wie er deſſen unterſchiedliche Exempel anziehet.","norm":"Wie er dessen unterschiedliche Exempel anziehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.633600234985352} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20306,"date":1663,"orig":"Beſſer iſt es ja/ daß man nach wolgelegten fundamentis den Vſum und Praxin darauff baue/ in andern Laͤndern/ oder auch an Oertern/ da man dazu beſſer Gelegenheit und ſtimulos hat","norm":"Besser ist es ja / dass man nach wohlgelegten fundamentis den Usum und Praxen darauf baue / in anderen Ländern / oder auch an Orten / da man dazu besser Gelegenheit und stimulos hat","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.110499858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20307,"date":1663,"orig":"Jhr aber M.","norm":"Ihr aber M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.9791998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20308,"date":1663,"orig":"Bernd ſeyt gaͤntzlich in der Meynung erſoffen/ es koͤnne und muͤſte keiner etwas wiſſen/ ohne du und deine Mit-Collegen, die auff Academien etzliche Jahr gelebet/ und darauff einen Bart/ gleich der Schweitzer Schlacht-Schwerder zugeleget.","norm":"Bernd seid gänzlich in der Meinung ersoffen / es könne und müsste keiner etwas wissen / ohne du und deine Mitkollegen, die auf Akademien etliche Jahr gelebt / und darauf einen Bart / gleich der Schweizer Schlacht-Schwerter zugelegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.251800060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20309,"date":1663,"orig":"Dann alſo ſagt er.","norm":"Dann also sagt er.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"ga","lang_de":0,"norm_lmscore":5.421999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20310,"date":1663,"orig":"(4.) Caudices, fungos, ſtipites eſſe, qui auram Academicam non captant.","norm":"(4.) Caudices, fungos, stipites esse, qui auram Academicam non captant.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.662700176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20311,"date":1663,"orig":"Du unverſchaͤmter Menſch/ damit haſtu vielen ehrlichen Leuten einen groſſen Schandfleck angehaͤnget.","norm":"Du unverschämter Mensch / damit hast du vielen ehrlichen Leuten einen großen Schandfleck angehängt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.777900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20312,"date":1663,"orig":"Was machſtu ſelber von dir.","norm":"Was machst selber von dir.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.33650016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20313,"date":1663,"orig":"Du Eſel.","norm":"Du Esel.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":7.252500057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20314,"date":1663,"orig":"Du biſt aͤrger als ein fungus, dann der bleibet auff Erden/ du aber flieheſt durch die Lufft/ und vergiffteſt mit deiner Leichtfertigkeit manchen ehrlichen Menſchen.","norm":"Du bist ärger als ein fungus, dann der bleibt auf Erden / du aber fliehest durch die Luft / und vergiftest mit deiner Leichtfertigkeit manchen ehrlichen Menschen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.769800186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20315,"date":1663,"orig":"Wie mancher ehrlicher Mann hat Fuͤrſten und Herren gedienet/ Kirchen und Schulen auffgewartet/ mit vortrefflichem Nutz und Heyl/ der niemals auff Academien gekommen/ und dannoch beruͤhmt genug geweſen.","norm":"Wie mancher ehrlicher Mann hat Fürsten und Herren gedient / Kirchen und Schulen aufgewartet / mit vortrefflichem Nutz und Heil / der niemals auf Akademien gekommen / und dennoch berühmt genug gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.318999767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20316,"date":1663,"orig":"Aber das glaubet Herr Fabricius nicht/ wer nit ein Pennal geweſen/ abſit, daß er koͤnne ein gelehrter Mann ſeyn.","norm":"Aber das glaubet Herr Fabricius nicht / wer nicht ein Pennal gewesen / absit, dass er könne ein gelehrter Mann sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.61329984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20317,"date":1663,"orig":"Jch wundere nuch/ daß ſo viel ehrliche Leute/ denen er hiemit zu viel gethan/ und in ihre Ehre geredet/ den Eſel nicht lang deponiret.","norm":"Ich wundere noch / dass so viel ehrliche Leute / denen er hiermit zu viel getan / und in ihre Ehre geredet / den Esel nicht lang deponieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.435800075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20318,"date":1663,"orig":"Einem ſolchen General Luͤgner/ und Ertz-Calumnianten gebuͤrte billich eine General und Exemplariſche Straffe.","norm":"Einem solchen General Lügner / und Ertz-Calumnianten gebührte billig eine General und exemplarische Strafe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.706500053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20319,"date":1663,"orig":"Das iſt aber heutiges Tages der meiſten maxime, daß ſie ſich ruͤhmen koͤnnen/ alte Academicos, ob ſie gleich Flegel in der Haut/ und wiſſen nachmals ihren Reſpect dermaſſen in acht zu nemmen/ daß auch die einfaͤltigen Kinder ihrer lachen muͤſſen.","norm":"Das ist aber heutiges Tages der meisten maxime, dass sie sich rühmen können / alte Academicos, ob sie gleich Flegel in der Haut / und wissen nachmals ihren Respekt dermaßen in Acht zu nehmen / dass auch die einfältigen Kinder ihrer lachen müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.494999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20320,"date":1663,"orig":"Und iſt in keinem Stande der Welt eine ſolche erſchrockliche Thorheit und Narrheit zu finden/ als in dem Stande der Studenten/ dennoch nicht bey allen deſſelben Gliedern/ dann ſie fort nicht alle wie der Dunſtreiche und ungehirnte Herr Faber geſinnet ſeyn.","norm":"Und ist in keinem Stande der Welt eine solche erschröckliche Torheit und Narrheit zu finden / als in dem Stande der Studenten / dennoch nicht bei allen desselben Gliedern / dann sie fort nicht alle wie der Dunstreiche und ungehirnte Herr Faber gesinnt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.143300056457519} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20321,"date":1663,"orig":"(5.) Weiß er nicht gnugſam zu beſchimpffen deß ehrlichen Herꝛn Schuppii Frage/ woher gelehrte Leute gekommen/ ehe ſo viel Univerſitaͤten in Teutſchland entſtanden/ nennet ihn diſcurſum elumbem und ſtutica expellendum.","norm":"(5.) Weiß er nicht genugsam zu beschimpfen des ehrlichen Herrn Schuppii Frage / woher gelehrte Leute gekommen / ehe so viel Universitäten in Deutschland entstanden / nennt ihn discursum elumbem und stutica expellendum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.502399921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20322,"date":1663,"orig":"Nicht Scutica, ſondern mit einer Ruthen ſoll man dich ſtreichen M.","norm":"Nicht Scutica, sondern mit einer Ruten soll man dich streichen M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.796000003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20323,"date":1663,"orig":"Bernd/ vor dieſe deine toͤlpiſche Conſequentz, und dieſen deinen recht Elumbem und plumbeum diſcurſum, Du Flegel nenneſt anderer ehrlichen Leute Sachen/ Diſcurſum elumbem, da doch deine Schulfuͤchſerey ſo elumbis iſt/ daß wann man nicht forma Virorum Clariſſimorum ſuccurieren muͤſte/ nicht werth waͤre/ daß man ſie von der Preſſe auffnehmen ſolte Das kommet euch ſo wunderlich vor/ daß Herr Schuppius fraget/ wo die gelehrte Leute hergekommen/ ehe die Academien in Teutſchland entſtanden?","norm":"Bernd / vor diese deine tölpische Konsequenz, und diesen deinen recht Elumbem und plumbeum discursum, Du Flegel nennest anderer ehrlichen Leute Sachen / Discursum elumbem, da doch deine Schulfuchserei so elumbis ist / dass wann man nicht forma Virorum Clarissimorum succurieren müsste / nicht wert wäre / dass man sie von der Presse aufnehmen sollte das kommet euch so wunderlich vor / dass Herr Schuppius fraget / wo die gelehrte Leute hergekommen / ehe die Akademien in Deutschland entstanden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.639800071716309} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20324,"date":1663,"orig":"Du antworteſt alſo fort/ auß dem Schatz deiner Eſeley/ es ſeyen keine gelehrte Leute zuvor geweſen.","norm":"Du antwortest also fort / aus dem Schatz deiner Eselei / es seien keine gelehrte Leute zuvor gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.198200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20325,"date":1663,"orig":"Du Luͤmmel/ ſo keine geweſen/ wer haͤtte dann auff Teutſchen Univerſitaͤten/ wie ſie geſtifftet/ dociren wollen?","norm":"Du Lümmel / so keine gewesen / wer hätte dann auf Deutschen Universitäten / wie sie gestiftet / dozieren wollen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.363399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20326,"date":1663,"orig":"Meyneſt du/ daß es Außlaͤndiſche Doctores geweſen? oder daß GOTT vom Himmel ſie habe regnen laſſen?","norm":"Meinest du / dass es ausländische Doctores gewesen? oder dass GOTT vom Himmel sie habe regnen lassen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.619500160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20327,"date":1663,"orig":"Lege den Donat und das Vestibulum ein wenig beyſeit/ ſtecke die Naſe in die Hiſtorien/ ſo wirſtu befinden/ daß es Teutſche geweſen.","norm":"Lege den Donat und das Vestibulum ein wenig beiseite / stecke die Nase in die Historien / so wirst du befinden / dass es Deutsche gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.131899833679199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20328,"date":1663,"orig":"Meyneſt du denn auch/ daß die Teutſche Potentaten/ die die Academias geſtifftet/ ſo ungeſchickt geweſen?","norm":"Meinest du denn auch / dass die Deutsche Potentaten / die die Academias gestiftet / so ungeschickt gewesen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.021900177001953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20329,"date":1663,"orig":"Warlich ſo das geweſen waͤre/ wuͤrden ſie ſich ſo viel darumb nicht bekuͤmmert haben/ noch darzu ſo viel legiret.","norm":"Wahrlich so das gewesen wäre / würden sie sich so viel darum nicht bekümmert haben / noch dazu so viel legieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.891600131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20330,"date":1663,"orig":"Du gibſt deine Thorheit genug an Tag.","norm":"Du gibst deine Torheit genug an Tag.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.653900146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20331,"date":1663,"orig":"Jch ſchaͤme mich weiter hievon mit einem ungehirnten Narren zu reden.","norm":"Ich schäme mich weiter hiervon mit einem ungehirnten Narren zu reden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.877600193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20332,"date":1663,"orig":"Ein jeglicher Verſtaͤndiger wird leicht deine grobe Verleumbdung/ da du gantz Teutſchland vor Stifftung der Academien zu Eſeln machen wilt/ abſehen.","norm":"Ein jeglicher Verständiger wird leicht deine grobe Verleumdung / da du ganz Deutschland vor Stiftung der Akademien zu Eseln machen willst / absehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.422500133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20333,"date":1663,"orig":"(6.)","norm":"(6.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":4.658100128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20334,"date":1663,"orig":"Kan ihm M.","norm":"Kann ihm M.","lang_fastText":"fi","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"yo","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.6427998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20335,"date":1663,"orig":"Bernd auch nicht einbilden/ wie es muͤglich ſey/ daß Herr Schuppius ſaget:","norm":"Bernd auch nicht einbilden / wie es möglich sei / dass Herr Schuppius sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.340499877929687} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20336,"date":1663,"orig":"Er habe zuweilen mehr gelernet auß eines Schippers Diſcurs, als hiebevor auß groſſen Buͤchern.","norm":"Er habe zuweilen mehr gelernt aus eines Schippers Diskurs, als hiervor aus großen Büchern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.353400230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20337,"date":1663,"orig":"Laͤſſet aber den Kauffmann auß/ und meynet unumbſtoͤßlich/ wahr zu ſeyn/ weil ein Schiffer oder Kauffmann nicht wiſſe/ wie viel partes zu einer Oratoriſchen Chrie gehoͤren/ ſo ſey es unmuͤglich/ daß man auß eines ſo unerfahrnen Mannes Diſcurs, welcher doch nie auff Academien geweſen/ etwas lernen koͤnne/ aber wiſſe mein lieber Bernd/ daß die Schiffer in Hamburg nicht ſolche Leute ſeyn/ wie die/ ſo von Dreßden auff Meiſſen oder Thorgau fahren/ ſondern Leute/ ſo allenthalben in der Welt herumb reyſen/ manche Staͤtt und Laͤnder beſuchen/ mit mancher Art Leuten umbgehen/ dannenhero ihre Sitten und Gebraͤuche lernen.","norm":"Lässt aber den Kaufmann aus / und meinet unumstößlich / wahr zu sein / weil ein Schiffer oder Kaufmann nicht wisse / wie viel partes zu einer Oratorischen Chrie gehören / so sei es unmöglich / dass man aus eines so unerfahrenen Mannes Diskurs, welcher doch nie auf Akademien gewesen / etwas lernen könne / aber wisse mein lieber Bernd / dass die Schiffer in Hamburg nicht solche Leute sein / wie die / so von Dresden auf Meißen oder Thorgau fahren / sondern Leute / so allenthalben in der Welt herum Reisen / manche Stät und Länder besuchen / mit mancher Art Leuten umgehen / dannenher ihre Sitten und Gebräuche lernen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.969099998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20338,"date":1663,"orig":"Dannenhero ſie zuweilen dergleichen quæſtiones hervor bringen koͤnnen/ darauff du Bernd/ und alle deine Adhærenten zu antworten nit Gehirn genug haben; Jch ſchaͤtze mich gluͤckſelig/ daß ich in Holland geweſen/ da ich manchesmahl/ von mir ſo gemeinten und geſchaͤtzten einfaͤltigen Leuten/ einen diſcurs gehoͤret/ welcher mir/ nachmahls ſehr nutzlich/ und wol in meinem Propo zu ſtatten gekommen.","norm":"Dannenher sie zuweilen dergleichen quaestiones hervorbringen können / darauf du Bernd / und alle deine Adhärenten zu antworten nicht Gehirn genug haben; Ich schätze mich glückselig / dass ich in Holland gewesen / da ich manchmal / von mir so gemeinten und geschätzten einfältigen Leuten / einen Diskurs gehöret / welcher mir / nachmals sehr nützlich / und wohl in meinem Propo zu statten gekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.63640022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20339,"date":1663,"orig":"Es ſtehet dir ſonſten frey/ wird auch H. Schupp. dir oder andern Luͤmmeln nicht wehren/ ob du mit einem Voigtlaͤndiſchen Bauern von Aufferziehung eines jungen Eſels/ reden/ und dich wolleſt informiren laſſen.","norm":"Es steht dir sonsten frei / wird auch H. Schupp . dir oder anderen Lümmeln nicht wehren / ob du mit einem Voigtländischen Bauern von Auferziehung eines jungen Esels / reden / und dich wollest informieren lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9654998779296875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20340,"date":1663,"orig":"Wiſſet aber daß dergleichen diſcurſen vor gelehrte Leute nicht gehoͤre.","norm":"Wisset aber dass dergleichen Diskursen vor gelehrte Leute nicht gehöre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.962299823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20341,"date":1663,"orig":"Schaͤme dich du Narꝛ/ daß du von diſcurſen derer Leute reden wilſt/ zu denen du dein Lebtag nicht gekommen/ ſondern nur bey deiner Mutter Milchtoͤpffen aufferzogen/ und die groſſe Tour zwiſchen Leipzig und Wittenberg etzlich mal per pedes geritten; wolte Gott der Herꝛ du haͤtteſt eines ehrlichen Schipfers Verſtand/ du wuͤrdeſt mit beſſerm Ruhm wiſſen/ wie du mit einem Ehrlichen Mann umbgehen ſolteſt.","norm":"Schäme dich du Narr / dass du von Diskursen derer Leute reden willst / zu denen du dein Lebtag nicht gekommen / sondern nur bei deiner Mutter Milchtöpfen auferzogen / und die große Tour zwischen Leipzig und Wittenberg ätzlich Mal per pedes geritten; wollte Gott der Herr du hättest eines ehrlichen Schipfers Verstand / du würdest mit besserem Ruhm wissen / wie du mit einem ehrlichen Mann umgehen solltest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.225900173187256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20342,"date":1663,"orig":"(7.)","norm":"(7.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.032999992370605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20343,"date":1663,"orig":"Will auch Herꝛ Schmieden nicht wol zu Kopffe/ daß Herꝛ Schuppius ſaget/ man koͤnne auch etwas lernen von Leuten/ die nit eben auff Academien ſeyn/ ſondern wol auff einem Dorff waͤren.","norm":"Will auch Herr Schmieden nicht wohl zu Kopfe / dass Herr Schuppius sagt / man könne auch etwas lernen von Leuten / die nicht eben auf Akademien sein / sondern wohl auf einem Dorf wären.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.187600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20344,"date":1663,"orig":"Da ſagt M.","norm":"Da sagt M.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"lb","lang_de":0,"norm_lmscore":5.502200126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20345,"date":1663,"orig":"Bernd nein zu.","norm":"Bernd nein zu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"co","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.990300178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20346,"date":1663,"orig":"Dann wie ſolte das muͤglich ſeyn/ daß einer alles wiſſen koͤnte/ der nicht Magiſter waͤre/ oder ſich P. 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C. schreiben könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.749000072479248} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20347,"date":1663,"orig":"O du alberer Narꝛ.","norm":"O du alberer Narr.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"nn","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":6.236199855804443} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20348,"date":1663,"orig":"Es wuͤrde mancher ſeine Erudition mit deiner Bernheuterey nicht vertauſchen/ ob er gleich kein Magiſter inertium iſt/ wie du biſt.","norm":"Es würde mancher seine Erudition mit deiner Bernheuterey nicht vertauschen / ob er gleich kein Magister inertium ist / wie du bist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.38640022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20349,"date":1663,"orig":"Glaube nur ſicherlich/ daß mancher Ehrlicher Mann auff einem Dorffe lebet/ welcher in ſeinem kleineſten Finger mehr Wiſſenſchafft und Experientz hat/ als du in deinem gantzen Magiſter Muͤtzchen.","norm":"Glaube nur sicherlich / dass mancher ehrlicher Mann auf einem Dorfe lebet / welcher in seinem kleinsten Finger mehr Wissenschaft und Experientz hat / als du in deinem ganzen Magister Mützchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.741099834442139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20350,"date":1663,"orig":"Aber ſprichſtu.","norm":"Aber sprichst.","lang_fastText":"hu","lang_py3langid":"vi","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":9.086999893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20351,"date":1663,"orig":"Auff Academien habe man es alles beſſer/ weil non omnibus liceat adire Corinthum.","norm":"Auf Academien habe man es alles besser / weil non omnibus liceat adire Corinthum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.771500110626221} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20352,"date":1663,"orig":"Du Narꝛ bleibe auff Academien, welcher Geyer will dich davon reiſſen/ hat doch niemand dich mit einem Strick davon geriſſen.","norm":"Du Narr bleibe auf Akademien, welcher Geier will dich davon reißen / hat doch niemand dich mit einem Strick davon gerissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.955999851226807} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20353,"date":1663,"orig":"So hat auch Herꝛ Schuppius ſeinen Tractat dir nicht dediciret, ob du gleich mit aller Gewalt ihn auff dich zieheſt/ wann du ſageſt:","norm":"So hat auch Herr Schuppius seinen Traktat dir nicht dediziert, ob du gleich mit aller Gewalt ihn auf dich ziehest / wann du sagest:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.676499843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20354,"date":1663,"orig":"Quod filio tuo verum eſt, mihi non erit falſum.","norm":"Quod filio tuo verum est, mihi non erit falsum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.428299903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20355,"date":1663,"orig":"Das iſt eine Conſequentz, welche ob du ſie in Vtopia oder Arragonia gelernet/ iſt mir unwiſſend/ was Herꝛn Schuppii Sohn belanget/ weiß ich gewiß/ daß er ein vortreffliches ſubjectum, von dem man mit wachſenden Jahren groß Hoffnung hahe.","norm":"Das ist eine Konsequenz, welche ob du sie in Utopia oder Arragonia gelernt / ist mir unwissend / was Herrn Schuppii Sohn belanget / weiß ich gewiss / dass er ein vortreffliches subjectum, von dem man mit wachsenden Jahren groß Hoffnung hahe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.798399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20356,"date":1663,"orig":"Und bin wol verſichert/ daß ob gleich ein fruͤhzeitiger Todesfall Herꝛn Schuppio ſeine Mannliche Erben entziehen ſolte/ (welches doch GOtt der HErꝛ gnaͤdiglich abwenden wolle/ und ſie diſem vortrefflichen Mann/ in ſeinem angehenden Alter zu Troſt und Freude wolle leben laſſen) daß er dannoch dergleichen Eſel/ wie du biſt/ zu Soͤhnen nicht begehren wuͤrde.","norm":"Und bin wohl versichert / dass ob gleich ein frühzeitiger Todesfall Herrn Schuppio seine Mannliche Erben entziehen sollte / (welches doch Gott der Herr gnädiglich abwenden wolle / und sie diesem vortrefflichen Mann / in seinem angehenden Alter zu Trost und Freude wolle leben lassen) dass er dennoch dergleichen Esel / wie du bist / zu Söhnen nicht begehren würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.413700103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20357,"date":1663,"orig":"Wie kan nun mit dir das eintreffen/ was er ſeinem Sohne vorſchreibet.","norm":"Wie kann nun mit dir das Eintreffen / was er seinem Sohne vorschreibet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.591599941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20358,"date":1663,"orig":"Jch ſage noch einmahl/ daß du in dieſer einigen Conſequentz, die Vortrefflichkeit deines Geiſtes naͤrriſch gnug an den Tag gegeben/ und do man anders nicht wiſſe/ daß du ein Narꝛ waͤreſt/ ſo koͤnt es doch hirauß ſo merckbar erwieſen werden.","norm":"Ich sage noch einmal / dass du in dieser einigen Konsequenz, die Vortrefflichkeit deines Geistes närrisch genug an den Tag gegeben / und da man anders nicht wisse / dass du ein Narr wärest / so könnt es doch hirauß so merkbar erwiesen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.153800010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20359,"date":1663,"orig":"(8.) Geiſſet er allen Gifft auff einmahl auß/ und fuͤnget ſo erſchroͤcklich an zu luͤgen/ daß man vor ſeiner leichfertigen Calumnien billich Naſen und Ohren zuſtopfen muͤſte/ wann er durchauß beweiſen will/ Herꝛ Schuppius verachte die Academias in Teutſchland/ in dem er ſeinem Sohn raͤth/ nicht lang darauff zu bleiben/ ſondern in Franckreich ꝛc. zu reiſen/ als wo er ſeinen Scopum am aller beſten aſſequiren koͤnne.","norm":"(8.) Geist er allen Gift auf einmal aus / und finget so erschröcklich anzulügen / dass man vor seiner leichfertigen Calumnien billig Nasen und Ohren zustopfen müsste / wann er durchaus beweisen will / Herr Schuppius verachte die Academias in Deutschland / in dem er seinem Sohn rät / nicht lang darauf zu bleiben / sondern in Frankreich etc. zu reisen / als wo er seinen Scopum am aller besten assequiren könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.696400165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20360,"date":1663,"orig":"Daher nennet Schmied ihn ambitionis ſoricem, beſchuldiget ihn einer inſolentz.","norm":"Daher nennt Schmied ihn ambitionis soricem, beschuldiget ihn einer Insolenz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.971700191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20361,"date":1663,"orig":"Nun beruffe ich alle Ehr- und Warheit-liebende/ ob dieſes auß Herꝛn Schuppii Worten zuerzwingen:","norm":"Nun Berufe ich alle Ehr- und Warheit-liebende / ob dieses aus Herrn Schuppii Worten zuerzwingen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.80019998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20362,"date":1663,"orig":"Jch ſage nein/ und ſpreche du luͤgeſtes in deinen Halß/ Du Schmaͤhvogel/ und Ertz-Calumniant, Es vermahnet allhier/ wie in vorigen der gute Herꝛ Schuppius, (welcher bey ſeiner hohen Autoritaͤt die ihm GOtt verliehen/ den Ruhm von jedermaͤnniglich hat/ daß er demuͤhtig und gegen jederman freundlich ſey.) ſeinen Sohn daß er nicht wie eine Katze an einem Ort allein bleiben ſolte/ ſondern auch andere Laͤnder beſehe/ als in welchen er ſich perfectioniren koͤnne.","norm":"Ich sage nein / und spreche du lügestes in deinen Hals / Du Schmähvogel / und Ertz-Calumniant, es vermahnet allhier / wie in vorigen der gute Herr Schuppius, (welcher bei seiner hohen Autorität die ihm Gott verliehen / den Ruhm von jedermänniglich hat / dass er demütig und gegen jedermann freundlich sei .) seinen Sohn dass er nicht wie eine Katze an einem Ort allein bleiben sollte / sondern auch andere Länder besehe / als in welchen er sich perfektionieren könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.503900051116943} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20363,"date":1663,"orig":"Und will/ daß nach dem er ſich auff Academien der Fundamentorum wol verſichert/ in ander Laͤnder/ oder an Fuͤrſten Hoͤfe begeben/ und dabey das Exercitium Oratorio-Eccleſiaſticum fleiſſig uͤben.","norm":"Und will / dass nach dem er sich auf Akademien der Fundamentorum wohl versichert / in ander Länder / oder an Fürsten Höfe begeben / und dabei das Exerzitium Oratorio-Ecclesiasticum fleißig üben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.585700035095215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20364,"date":1663,"orig":"Warumb ſolte nun dieſes die Academien verachtet ſeyn?","norm":"warum sollte nun dieses die Akademien verachtet sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.437600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20365,"date":1663,"orig":"Es iſt wahr/ daß an Fuͤrſtlichen Hoͤfen/ man hierzu am beſten gelangen koͤnne/ als an welchen man vortrefliche Auditor. hat/ welche bald dieſes bald jenes werden wiſſen zuverbeſſern und zu moniren:","norm":"Es ist wahr / dass an fürstlichen Höfen / man hierzu am besten gelangen könne / als an welchen man vortreffliche Auditor . hat / welche bald dieses bald jenes werden wissen zuverbessern und zu monieren:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.796599864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20366,"date":1663,"orig":"So kan man auch in Franckreich/ und anders wo daſſelbe ebenmaͤſſig haben/ dann ob zwar an denen Orten/ man das Exercitium Religionis nicht hat/ ſo wird man dannoch ex vivis Magiſtris geſtuum viel haben koͤnnen/ mehr/ als wann man hundert Methodos concionandi lieſet und außwendig lernet.","norm":"So kann man auch in Frankreich / und anders wo dasselbe ebenmäßig haben / dann ob zwar an denen Orten / man das Exerzitium Religionis nicht hat / so wird man dennoch ex vivis Magistris gestuum viel haben können / mehr / als wann man hundert Methodos concionandi liest und auswendig lernet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.629899978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20367,"date":1663,"orig":"Dann gewiß/ daß ein rechter Orator Eccleſiafticus ſchwerlich ſey zu finden/ wo er nicht dazu gebohren/ und ſeine eigene Natur ihn durch den Geiſt GOttes dazu treibet.","norm":"Dann gewiss / dass ein rechter Orator Ecclesiafticus schwerlich sei zu finden / wo er nicht dazu geboren / und seine eigene Natur ihn durch den Geist Gottes dazu treibet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.591800212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20368,"date":1663,"orig":"Was fuͤr ein Unterſcheid ſey unter einem gezwungenen Prediger/ der wie ein Oelgoͤtz auff der Cantzel ſtehe/ weder Gedehrden noch Geſtus gebrauchet/ noch bewegliche Reden/ und unter einem/ der nicht allein Worte her ſagen kan/ wie die Nonnen den Pſalter/ ſondern auch zugleich durch Mitwuͤrckung deß Heiligen Geiſtes/ die Worte in das Hertz der Menſchen eindrucken kan/ davon laſſe man/ manche Gemeine urtheilen.","norm":"Was für ein Unterschied sei unter einem gezwungenen Prediger / der wie ein Ölgötze auf der Kanzel stehe / weder Gedehrden noch Gestus gebraucht / noch bewegliche Reden / und unter einem / der nicht allein Worte hersagen kann / wie die Nonnen den Psalter / sondern auch zugleich durch Mitwirkung des Heiligen Geistes / die Worte in das Herz der Menschen eindrucken kann / davon lasse man / manche Gemeine urteilen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.701200008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20369,"date":1663,"orig":"Gehet mir dan- noch hertzlich nach/ daß ein ſolcher/ wie Bernd iſt/ dieſen heilſamen Raht/ deß vortrefflichen Theologi, mit ſolchen hoͤniſchen Worten/ weiß auffzuziehen.","norm":"Gehet mir dan- noch herzlich nach / dass ein solcher / wie Bernd ist / diesen heilsamen Rat / des vortrefflichen Theologen, mit solchen höhnischen Worten / weiß aufzuziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.249300003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20370,"date":1663,"orig":"Und noch dazu ſich bemuͤhet/ den Worten deſſelben einen andern Verſtand anzudrehen.","norm":"Und noch dazu sich bemühet / den Worten desselben einen anderen Verstand anzudrehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.060200214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20371,"date":1663,"orig":"Du geheſt mit Herꝛ Schuppio, eben ſo umb/ wie der Teuffel mit dem Herꝛn Chriſto/ daauß erhaͤllet/ daß du ſeine Kunſt ihm meiſterlich abgelernet.","norm":"Du gehest mit Herr Schuppio, eben so um / wie der Teufel mit dem Herrn Christo / Daus erhellet / dass du seine Kunst ihm meisterlich abgelernt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.908100128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20372,"date":1663,"orig":"Vmb deſto mehr/ weil du auch die Wort/ die der Geiſtreiche David von dem Sohne GOttes Chriſto anziehet/ gebraucheſt/ Herꝛn Schuppii Sohn damit zu aͤffen/ wann ſein Herꝛ Vatter ihm raͤth/ mit vornehmen Herꝛen umbgehen/ als von welchen er mehr Ehr habe/ als von converſation haͤuffiger Pedanten und Schulfuͤchſe/ wie du einer biſt.","norm":"Um desto mehr / weil du auch die Wort / die der Geistreiche David von dem Sohne Gottes Christo anziehet / gebrauchest / Herrn Schuppii Sohn damit zu äffen / wann sein Herr Vater ihm rät / mit vornehmen Herren umgehen / als von welchen er mehr Ehre habe / als von conversation häufiger Pedanten und Schulfüchse / wie du einer bist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.790999889373779} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20373,"date":1663,"orig":"Und ſprichſt: Oſculamini filium, neireſcitur.","norm":"Und sprichst: Osculamini filium, neirescitur.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"sw","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":7.071800231933594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20374,"date":1663,"orig":"Du unverſchaͤmpter Hund/ darffſtu alſo die teure Worte GOttes muͤßbrauchen/ ſo iſts kein Wunder/ daß du auch dieſes Ehrlichen Mannes wolgemeinten Rath verkehreſt.","norm":"Du unverschämter Hund / darfst du also die teure Worte Gottes missbrauchen / so ist es kein Wunder / dass du auch dieses ehrlichen Mannes wohlgemeinten Rat verkehrest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.05649995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20375,"date":1663,"orig":"Und gedenckeſt ihm die Vniverſitaͤten an den Halß zu hetzen.","norm":"Und gedenkest ihm die Universitäten an den Hals zu hetzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.855999946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20376,"date":1663,"orig":"Glaub aber gewiß/ daß andere vortreffliche Leute mehr Gehirns haben/ weder du Eſel/ und ſey verſichert/ daß der Gott/ welcher ſich nicht ſpotten laͤſſet/ dieſe Leichtfertigkeit an ſeinem Hochheiligen Wort erwiſen/ nit werde ungerochen laſſen; abſonderlich/ weil du ſie gebraucheſt/ deinen Neben-Chriſten damit zu ſchimpffen und zu ſchmaͤhen.","norm":"Glaube aber gewiss / dass andere vortreffliche Leute mehr Gehirns haben / weder du Esel / und sei versichert / dass der Gott / welcher sich nicht spotten lässt / diese Leichtfertigkeit an seinem Hochheiligen Wort erwiesen / nicht werde ungerochen lassen; absonderlich / weil du sie gebrauchest / deinen Nebenchristen damit zu schimpfen und zu schmähen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.129899978637695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20377,"date":1663,"orig":"Jch rathe dir von Hertzen/ daß du den Sohn GOttes kuͤſſeſt/ daß er dir deine Leichtfertigkeit vergeben moͤge.","norm":"Ich rate dir von Herzen / dass du den Sohn Gottes küssest / dass er dir deine Leichtfertigkeit vergeben möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.9916999340057373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20378,"date":1663,"orig":"Jch habe jederzeit einen groſſen Muͤßgefallen gehabt/ an der gleichen Reden/ wann man deß Wortes GOttes ſich gebrauchet/ im Schimpff und Schertz.","norm":"Ich habe jederzeit einen großen Müssgefallen gehabt / an der gleichen Reden / wann man des Wortes Gottes sich gebraucht / im Schimpf und Scherz.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.584099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20379,"date":1663,"orig":"Dieſer Luͤmmel aber ſchaͤmet ſich nit dem Teuffel zugefallen/ das Wort GOttes/ wider ſeine Diener zugebrauchen/ und ſie damit zu aͤffen.","norm":"Dieser Lümmel aber schämet sich nicht dem Teufel zugefallen / das Wort Gottes / wider seine Diener zu gebrauchen / und sie damit zu äffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.143700122833252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20380,"date":1663,"orig":"Sitze du nun immer hin unter Bernheutern/ laß dich von ihnen kuͤſſen wohin ſie wollen.","norm":"Sitze du nun immerhin unter Bernheutern / lass dich von ihnen küssen wohin sie wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5447998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20381,"date":1663,"orig":"Weil doch an dir nicht viel Gebratens.","norm":"Weil doch an dir nicht viel Gebratens.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.277200222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20382,"date":1663,"orig":"Und ob du gleich ſtill liegeſt/ das Roͤmiſche Reich dannoch wol beſtehen wird laß nur deine Naſe auß anderer ehrlichen Leute Schrifften/ oder lerne ſie auch beſſer verſtehen.","norm":"Und ob du gleich still liegest / das Römische Reich dennoch wohl bestehen wird lass nur deine Nase aus anderer ehrlichen Leute Schriften / oder lerne sie auch besser verstehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.177899837493896} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20383,"date":1663,"orig":"Schaͤmen ſolteſtu dich/ daß du ein Magiſter ſeyn wilſt/ und deine Adhærenten, die ſich deiner ſtinckenden Sachen annemen/ von dir ruͤhmen und pralen/ daß du ein treflicher Quackſalber ſeyeſt/ der ſo viel Collegia Logica gehalten/ daß du endlich dich hierinn zum Narren gemacht.","norm":"Schämen solltest dich / dass du ein Magister sein willst / und deine Adhärenten, die sich deiner stinkenden Sachen annehmen / von dir rühmen und prahlen / dass du ein trefflicher Quacksalber seiest / der so viel Collegia Logica gehalten / dass du endlich dich hierin zum Narren gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.386000156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20384,"date":1663,"orig":"O ſi tacuiſſes Philoſophus manſiſſes.","norm":"O sie tacuisses Philosophus mansisses.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"hy","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.714099884033203} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20385,"date":1663,"orig":"Es iſt Thorheit daß du von hohen Sachen reden wilſt/ der du von Jugend auff/ unter Schulfuͤchſen aufferzogen/ wie kanſtu Pfeffer riechen/ der Maͤuſe Dreck gewohnet/ du Narꝛ/ ſchweig ſtill und verkreuch dich.","norm":"Es ist Torheit dass du von hohen Sachen reden willst / der du von Jugend auf / unter Schulfüchsen auferzogen / wie kannst du Pfeffer riechen / der Mäuse Dreck gewohnt / du Narr / schweige still und kreuch dich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.028999805450439} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20386,"date":1663,"orig":"Jch ſehe aber auß deiner fernern Sahlbaderey/ daß du durchauß nicht wolleſt/ daß man in frembde Lande reiſen ſoll.","norm":"Ich sehe aber aus deiner ferneren Salbaderei / dass du durchaus nicht wollest / dass man in fremde Lande reisen soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.018400192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20387,"date":1663,"orig":"Ey gnaͤdiger Herꝛ verzeihet mirs/ ich wolte gern in Franckreich ziehen.","norm":"Ei gnädiger Herr verzeihet mir es / ich wollte gern in Frankreich ziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.731400012969971} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20388,"date":1663,"orig":"Ey du grober Eſel/ ſoll dann deinem toͤlpiſchen Verſtande nach/ niemand auslaͤndiſche Laͤnder beſehen?","norm":"Ei du grober Esel / soll dann deinem tölpischen Verstande nach / niemand ausländische Länder besehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.210800170898437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20389,"date":1663,"orig":"Weil du Flegel nicht haſt hinkommen 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jener Fuchs/ der gern Birn gefreſſen/ der Baum ihm aber zu hoch war/ da hinauff zu klettern/ ſagte:","norm":"Du kommest mir vor / wie jener Fuchs / der gern Birnen gefressen / der Baum ihm aber zu hoch war / da hinaufzuklettern / sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.035500049591064} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20393,"date":1663,"orig":"Jch mag ſte nicht/ ſie ſindt ſauer.","norm":"Ich mag steh nicht / sie sind sauer.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.1645002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20394,"date":1663,"orig":"Weil dich niemand capabel befunden/ dahin zu ſenden/ meyneſtu es dahin zu bringen/ daß auch andere nicht reiſen ſollen.","norm":"Weil dich niemand kapabel befunden / dahin zu senden / meinest es dahin zu bringen / dass auch andere nicht reisen sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.333600044250488} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20395,"date":1663,"orig":"Aber ungnaͤdiger Herꝛ Magiſter, endert doch euren ſtrengen Sententz, was wollet ihr zuͤrnen/ laſſet doch zu/ daß man reiſen moͤge.","norm":"Aber ungnädiger Herr Magister, endet doch euren strengen Sentenz, was wollet ihr zürnen / lasst doch zu / dass man reisen möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.568399906158447} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20396,"date":1663,"orig":"Jch halte es vor eine meiner hoͤchſten irꝛdiſchen Gluͤckſeligkeit/ daß ich die Ehre gehabt/ mit vornehmen Herꝛen Franckreich/ Jtalien/ Hiſpanien/ Engelandt/ Holland/ ꝛc. zu ſehen/ und wolte das/ was ich darauß gelernet/ nicht/ umb alle deine Magiſterey geben.","norm":"Ich halte es vor eine meiner höchsten irdischen Glückseligkeit / dass ich die Ehre gehabt / mit vornehmen Herren Frankreich / Italien / Hispanien / Engeland / Holland / etc. zu sehen / und wollte das / was ich daraus gelernt / nicht / um alle deine Magisterei geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7210001945495605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20397,"date":1663,"orig":"Wahr iſts/ daß wir auch/ GOtt lob/ in Teutſchlandt/ Leute genug haben/ allein/ was ein rechtſchaffen Gemuͤt iſt/ trachtet immer mehr zu ſehen.","norm":"Wahr ist es / dass wir auch / Gott Lob / in Deutschland / Leute genug haben / allein / was ein rechtschaffen Gemüt ist / trachtet immer mehr zu sehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.14300012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20398,"date":1663,"orig":"Jch dancke GOtt/ der mich beyzeiten von Academien genommen/ und mich in frembde Laͤnder gefuͤhret/ bin ich gleich kein Magiſter darinne worden/ ſo bleibe ich dannoch/ ein ehrlicher Kerl/ und weiß einem andern Antwort zu geben wann man von Sachen redet.","norm":"Ich danke Gott / der mich beizeiten von Akademien genommen / und mich in fremde Länder geführt / bin ich gleich kein Magister darin worden / so bleibe ich dennoch / ein ehrlicher Kerl / und weiß einem anderen Antwort zu geben wann man von Sachen redet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.980000019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20399,"date":1663,"orig":"Jch wolt wuͤnſchen/ daß du Narꝛ in die Welt gekommen waͤreſt/ vielleicht moͤchteſtu anders Sinnes ſeyn geworden/ und den Diſcurs de Reputatione Academica nicht geſchrieben haben.","norm":"Ich wollte wünschen / dass du Narr in die Welt gekommen wärest / vielleicht möchtest anders Sinnes sein geworden / und den Diskurs de Reputation Academica nicht geschrieben haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.878799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20400,"date":1663,"orig":"Was vor herꝛlichen Nutzen auß Reiſen dem Teutſchland/ vnſerm geliebten Vatterlande von denen vernuͤnfftig Reiſenden erwachſen/ davon werde ich in meinem Itinerario mit mehrerm gedencken:","norm":"Was vor herrlichen Nutzen aus Reisen dem Deutschland / unserem geliebten Vaterlande von denen vernünftig Reisenden erwachsen / davon werde ich in meinem Itinerario mit mehrerem Gedenken:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.401400089263916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20401,"date":1663,"orig":"Was hingegen deines gleichen pedanten, in ihren auff Academien manchmal von Poetiſchen Sachen heraußgegebenen Diſputationibus vor Thorheiten und Verwirrung geſtifftet/ iſt am Tage.","norm":"Was hingegen deines gleichen pedanten, in ihren auf Akademien manchmal von poetischen Sachen herausgegebenen Disputationibus vor Torheiten und Verwirrung gestiftet / ist am Tage.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.085100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20402,"date":1663,"orig":"Dann da iſt mancher/ ſo bald er ein M. vor ſeinen Nahmen ſetzen kan/ ſo bald faͤnget er an eine Politicam zu ſchreiben/ gleich als ob dieſes die allerleichteſte Materie waͤre/ da doch hiern der hoͤchſte Verſtand und die meiſte Klugheit befindlich.","norm":"Dann da ist mancher / so bald er ein M. vor seinen Namen setzen kann / so bald fängt er an eine Politicam zu schreiben / gleich als ob dieses die allerleichteste Materie wäre / da doch hirn der höchste Verstand und die meiste Klugheit befindlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.968400001525879} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20403,"date":1663,"orig":"Allein/ ſolte wol einem ungelehrten M. etwas unmuͤglich ſeyn/ weil er ſeinen Gradum zuweilen nur erkauft/ ohn alles ſein Verdienſt und Wuͤrdigkeit/ meynt er alſobald/ er habe die Wiſſenſchafft mit gekaufft/ und bildet ihm ein/ er ſey der Gelehrteſte in Europa.","norm":"Allein / sollte wohl einem ungelehrten M. etwas unmöglich sein / weil er seinen Gradum zuweilen nur erkauft / ohne alles sein Verdienst und Würdigkeit / meint er alsobald / er habe die Wissenschaft mit gekauft / und bildet ihm ein / er sei der Gelehrteste in Europa.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.532400131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20404,"date":1663,"orig":"Aber Narꝛ ſteck die Naſen in die Welt/ ſo wirſtu befinden und ſehen/ was gelehrte Leute ſind/ und was an einem ehrlichen M. oder der den Ruhm mit Ehren fuͤhren will/ erfodert werde.","norm":"Aber Narr steck die Nasen in die Welt / so wirst du befinden und sehen / was gelehrte Leute sind / und was an einem ehrlichen M. oder der den Ruhm mit Ehren führen will / erfordert werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.291900157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20405,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht genug/ daß du allein einen ſyllogiſmum in diſcurs machen koͤnneſt/ es gehoͤrt mehr zum Tantz als ein par Schuh.","norm":"Es ist nicht genug / dass du allein einen syllogismum in Diskurs machen könnest / es gehört mehr zum Tanz als ein par Schuh.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7129998207092285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20406,"date":1663,"orig":"Du auffgeblaſener Rabbi.","norm":"Du aufgeblasener Rabbi.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"tr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.58620023727417} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20407,"date":1663,"orig":"Jch ſage noch einmal/ daß ich mich nit gnugſam verwundern koͤnnen uͤber die Thorheit der jenigen/ die einen Gradum begehren/ dem ſie noch nit gnug thun koͤnnen.","norm":"Ich sage noch einmal / dass ich mich nicht genugsam verwundern können über die Torheit derjenigen / die einen Gradum begehren / dem sie noch nicht genug tun können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.89300012588501} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20408,"date":1663,"orig":"Mann findet heutiges Tages viel Poetas Larvatos, Laureatos wolt ich ſagen/ welchen Titulum ſie mit Geld erkauffen/ und der tauſende darunter/ nit einen Vers machen kan/ wie ſichs gebuͤhret.","norm":"Mann findet heutiges Tages viel Poetas Larvatos, Laureatos wollte ich sagen / welchen Titulum sie mit Geld erkaufen / und der tausende darunter / nicht einen Vers machen kann / wie sich es gebühret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.170400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20409,"date":1663,"orig":"Wie man zu Rom anfing die Aempter zuverkauffen/ gieng die vortreffliche Reſpublica zu grunde.","norm":"Wie man zu Rom anfing die Ämter zuverkaufen / ging die vortreffliche Respublica zu Grunde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.690899848937988} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20410,"date":1663,"orig":"Jch fuͤrchte/ man werde durch ſolche Schacherey endlich auch ein Recht Barbarien auß Teutſchland mache.","norm":"Ich fürchte / man werde durch solche Schacherei endlich auch ein Recht Barbarien aus Deutschland mache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.867800235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20411,"date":1663,"orig":"Mir wuͤrde einsmals an einem Ort angebotten/ ich ſolte Licentiatus Iuris werden/ da ich doch nim̃ermehr zum Studio Iuris mich begeben hatte.","norm":"Mir würde einsmals an einem Ort angeboten / ich sollte Licentiatus Juris werden / da ich doch nimmermehr zum Studio Juris mich begeben hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.873499870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20412,"date":1663,"orig":"Wie ich nun mein Unmoͤgligkeit vorſchluge/ ſagte derſelbe gute Mann/ er wolte mir vor 40. Thaler abweſend ein Titul verſchaffen/ und waͤre ich hernach frey von allen Stads-Aufflagen/ die er vor ſich brauchen wolte.","norm":"Wie ich nun mein Unmöglichkeit vorschlüge / sagte derselbe gute Mann / er wollte mir vor 40. Taler abwesend ein Titel verschaffen / und wäre ich hernach frei von allen Stads-Aufflagen / die er vor sich brauchen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.652200222015381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20413,"date":1663,"orig":"Gedachte alſo mit mir ein Schacherey zu treiben.","norm":"Gedachte also mit mir ein Schacherei zu treiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.841599941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20414,"date":1663,"orig":"Jch bedanckte mich aber in Gnaden gegen dem Ehrlichen Mann/ und bliebe der ich war.","norm":"Ich bedankte mich aber in Gnaden gegen dem ehrlichen Mann / und bliebe der ich war.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.19920015335083} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20415,"date":1663,"orig":"Wie mich auch die Furiæ Inſolentiæ, auff Academien plagten/ wolte ich einmal Magiſter werden/ ließ mirs auch in meinem Sinn duͤncken/ ich waͤre wuͤrdig genug dazu/ Meine Eltern aber ſchrieben mir/ ſo ich Magiſter wuͤrde/ wolten ſie mich gautz Exhærediren.","norm":"Wie mich auch die Furiae Insolentiae, auf Akademien plagten / wollte ich einmal Magister werden / ließ mir es auch in meinem Sinn dünken / ich wäre würdig genug dazu / Meine Eltern aber schrieben mir / so ich Magister würde / wollten sie mich gautz Exhaerediren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.791800022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20416,"date":1663,"orig":"Was nun damahls ihre Meynung gemeſen/ weiß ich nicht/ ich dancke ihnen aber/ daß ſie mich damals von einer ſolchen Thorheit abgehalten/ welche mich jetzo haͤfftig gereuen wuͤrde.","norm":"Was nun damals ihre Meinung gemessen / weiß ich nicht / ich danke ihnen aber / dass sie mich damals von einer solchen Torheit abgehalten / welche mich jetzt heftig gereuen würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3993000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20417,"date":1663,"orig":"(9.)","norm":"(9.)","lang_fastText":"hr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":5.43310022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20418,"date":1663,"orig":"Gefaͤllet auch den Magiſtrirten Narren nicht wol/ daß Herꝛ Schuppius ſeinem Sohn raͤth/ daß er ſich mit denen Adverſariis ſelbſt in Diſputation ein laſſen ſolle/ giebt allerhand Bernheuteriſche Urſachen davon/ und nenets Errorem pernicioſum, zihet Herrn D. Balduini Caſum Conſcientiæ an/ da er fraget/ ob Chriſtliche Eltern ihre Kinder der Ieſuitiſchen Information uͤbergeben/ ſollen?","norm":"Gefällt auch den Magistrirten Narren nicht wohl / dass Herr Schuppius seinem Sohn rät / dass er sich mit denen Adversariis selbst in Disputation ein lassen solle / gibt allerhand Bernheuterische Ursachen davon / und nenets Errorem perniciosum, ziehet Herrn D. Balduini Casum Conscientiae an / da er fraget / ob christliche Eltern ihre Kinder der Jesuitischen Information übergeben / sollen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.034800052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20419,"date":1663,"orig":"Da dann freylich gemeldeter Theologus mit Nein antwortet.","norm":"Da dann freilich gemeldeter Theologus mit Nein antwortet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.413700103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20420,"date":1663,"orig":"Allein du Eſel/ wo ſagt D.","norm":"Allein du Esel / wo sagt D.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nn","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.662599563598633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20421,"date":1663,"orig":"Schuppius davon oder raͤth dazu.","norm":"Schuppius davon oder rät dazu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.6132001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20422,"date":1663,"orig":"Er will/ daß wer ſich in controverſiis uͤben wolle/ der ſolle ſelbſt mit denen Adverſariis umbgehen.","norm":"Er will / dass wer sich in controversiis üben wolle / der solle selbst mit denen Adversariis umgehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.601099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20423,"date":1663,"orig":"Da er dann ihre Gruͤnde deſtobeſſer von ihnen ſelber hoͤren wird.","norm":"Da er dann ihre Gründe desto besser von ihnen selber hören wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.501399993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20424,"date":1663,"orig":"Hierwider ſchnarchet und ſchnaubet M. Bernd ob er raſend waͤre/ vieleicht hat er ihm etzliche locos communes gemacht/ und etzliche objectiones darinn notiret, darauff er wol antworten kan/ befahret ſich aber/ wo etwas neues auffkaͤme/ daß er uͤbel beſtehe wuͤrde/ ſo fuͤrchtet er ſich auch/ wann er mit einem Adverſario reden wuͤrde/ er werde ihn alſobald in die Augen werffen.","norm":"Hierwider schnarchet und schnaubet M. Bernd ob er rasend wäre / vielleicht hat er ihm etliche locos communes gemacht / und etliche Objektiones darin notieret, darauf er wohl antworten kann / befahret sich aber / wo etwas Neues aufkäme / dass er übel bestehe würde / so fürchtet er sich auch / wann er mit einem Adversario reden würde / er werde ihn alsobald in die Augen werfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.584799766540527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20425,"date":1663,"orig":"Du Narꝛ/ ſey deßwegen unbekuͤmmert/ es ſind eben ſo wol Leute als du/ weil dirs aber nicht gefaͤllet/ ſo bleibe daheim/ welches du wol ohn denn thun muſt.","norm":"Du Narr / sei deswegen unbekümmert / es sind eben so wohl Leute als du / weil dir es aber nicht gefällt / so bleibe daheim / welches du wohl ohne denn tun musst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.684800148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20426,"date":1663,"orig":"Hr. D. Schuppii conſilium werden keine rechtſchaffene Leute tadeln/ an dir aber iſt nicht viel gelegen.","norm":"Hr. D. Schuppii consilium werden keine rechtschaffene Leute tadeln / an dir aber ist nicht viel gelegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.926799774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20427,"date":1663,"orig":"Dann wer kan allen Eſeln das Maul ſtopffen.","norm":"Dann wer kann allen Eseln das Maul stopfen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.97160005569458} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20428,"date":1663,"orig":"Die Correctores aber oder Cenſores zu Leiptzig muͤſſen treffliche Chriſten ſeyn/ welche eine ſolche apertiſſimam calumniam, und Ertz-Paſquill zum Truck kommen laſſen.","norm":"Die Correctores aber oder Censores zu Leipzig müssen treffliche Christen sein / welche eine solche apertissimam calumniam, und Erz-Pasquill zum Druck kommen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.21750020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20429,"date":1663,"orig":"Die Liebe aber iſt auß aller Menſchen Hertzen.","norm":"Die Liebe aber ist aus aller Menschen Herzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.078199863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20430,"date":1663,"orig":"Es folget alles dem Teuffel/ welcher ſuchet die Chriſtliche Kirche und deren Glieder taͤglich zu betruͤben und zu aͤngſtigen.","norm":"Es folget alles dem Teufel / welcher suchet die christliche Kirche und deren Glieder täglich zu betrüben und zu ängstigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.229800224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20431,"date":1663,"orig":"Jch habe die Hoffnung zu GOtt/ Er werde den Hocherleuchteten und Hochgelehrten Herꝛn Schuppium bey langem Leben erhalten/ ſeiner Kirchen zu Nutz und Erbawung/ und ſeinen Feinden zum endlichen Untergang/ wie ich dann an meinem Ort davor bitten und betten will/ damit dem Teuffel ſein Reich zerſtoͤret/ die Ehre GOttes aber befoͤrdert moͤge werden.","norm":"Ich habe die Hoffnung zu Gott / Er werde den Hocherleuchteten und hochgelehrten Herrn Schuppium bei langem Leben erhalten / seiner Kirchen zu Nutz und Erbauung / und seinen Feinden zum endlichen Untergang / wie ich dann an meinem Ort davor bitten und betten will / damit dem Teufel sein Reich zerstöret / die Ehre Gottes aber befördert möge werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.56820011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20432,"date":1663,"orig":"Eines habe ich dir noch zu ſagen.","norm":"Eines habe ich dir noch zu sagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.022000074386596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20433,"date":1663,"orig":"Bernd enthalte dich du Eſel der groben ungehobelten Saͤwiſchen Reden/ in deiner Schmiererey.","norm":"Bernd enthalte dich du Esel der groben ungehobelten Säwischen Reden / in deiner Schmiererei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.313000202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20434,"date":1663,"orig":"Du Grobianus, und gedenck daß du mit einem Manne zuthun habeſt/ den du Luͤm̃el billich anders ehren ſolteſt.","norm":"Du Grobianus, und gedenk dass du mit einem Manne zutun habest / den du Lümmel billig anders ehren solltest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.527599811553955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20435,"date":1663,"orig":"Du ſprichſt in deiner Verantwortung gegen Herꝛn Schuppium, daß derſelbe dir ſolche Pillen zu verſchlucken gegeben/ daß ein ehrlicher Menſch davor erroͤthẽ moͤchte Wañ ich aber ſein Tractaͤtlein durchleſe/ befinde ich/ daß er ſo hoͤfflich mit dir umbgehe/ daß man ſich uͤber deß Ehrlichen Mannes groſſe Patientz und Leutſeligkeit nicht gnugſam zu verwundern.","norm":"Du sprichst in deiner Verantwortung gegen Herrn Schuppium, dass derselbe dir solche Pillen zu verschlucken gegeben / dass ein ehrlicher Mensch davor erröten möchte wann ich aber sein Traktätlein durchlese / befinde ich / dass er so höflich mit dir umgehe / dass man sich über des ehrlichen Mannes große Patiens und Leutseligkeit nicht genugsam zu verwundern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.30620002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20436,"date":1663,"orig":"Du aber haſt ihn leichtfertiger Weiſe injuriret, und waͤreſt werth/ daß man dich nach meriten tractirete.","norm":"Du aber hast ihn leichtfertiger Weise injuriret, und wärest wert / dass man dich nach Meriten traktierte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.489200115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20437,"date":1663,"orig":"Enthalte/ dich dergleichen Sawpoſſen hinfuͤhro/ du grober gEſell/ oder ſey verſichert ich will dir mit eheſten den Kopff mit einer ſolchen Laugen waſchen/ daß dir die Augen uͤbergehen ſollen.","norm":"Enthalte / dich dergleichen Saupossen hinfür / du grober Gesell / oder sei versichert ich will dir mit ehesten den Kopf mit einer solchen Laugen waschen / dass dir die Augen übergehen sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.454699993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20438,"date":1663,"orig":"Jch habe dieſes vorher ſenden wollen/ dir zur Warnung/ wie ich dann dem Flattergeiſt/ und Ehrendieb Butyrolambio eheſter Tagen ſein Lection auch geben will.","norm":"Ich habe dieses vorher senden wollen / dir zur Warnung / wie ich dann dem Flattergeist / und Ehrendieb Butyrolambio ehester Tagen sein Lektion auch geben will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.767199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20439,"date":1663,"orig":"GOtt bekehre euch boͤſe Menſchen/ ſchutze ſeine Kirche/ und verleihe Herꝛn Doct.","norm":"Gott bekehre euch böse Menschen / Schutze seine Kirche / und verleihe Herrn Doct.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.192699909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20440,"date":1663,"orig":"Schuppio langes Leben und Chriſtliche Gedult.","norm":"Schuppio langes Leben und christliche Geduld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.770500183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20441,"date":1663,"orig":"Jch weiß gewiß/ GOTT werde ſelbſt ſeine Sache an euch dermaleins auß fuͤhren.","norm":"Ich weiß gewiss / GOTT werde selbst seine Sache an euch dermaleinst aus führen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.33459997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20442,"date":1663,"orig":"Vom Lob M. Bernd Fabers.","norm":"Vom Lob M. Bernd Fabers.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"mt","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.015000343322754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20443,"date":1663,"orig":"1. JCh ſag Magiſter Schmied/ ſey ein Coujon und Flegel.","norm":"1. Ich sage Magister Schmied / sei ein Kujon und Flegel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.660999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20444,"date":1663,"orig":"Ein unverſchaͤmter Kerl/ ein Ehren-Dieb und Eſel.","norm":"Ein unverschämter Kerl / ein Ehrendieb und Esel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.319600105285644} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20445,"date":1663,"orig":"Du ſprichſt: es reimt ſich nicht/ es reimt ſich mehr als wol/ Sein ungehirnt Gehirn/ iſt ſolcher Narꝛheit vol.","norm":"Du sprichst: Es reimt sich nicht / es reimt sich mehr als wohl / Sein ungehirnt Gehirn / ist solcher Narrheit voll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3871002197265625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20446,"date":1663,"orig":"2. Soldaten ins Gewehr/ Magiſter Bernd von Dreſen/ Der nicht unlaͤngſt alda ein Schul-Fuchs iſt geweſen/ Kom̃t trotzig zu euch her.","norm":"2. Soldaten ins Gewehr / Magister Bernd von Dresen / Der nicht unlängst allda ein Schulfuchs ist gewesen / Kommt trotzig zu euch her.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.893899917602539} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20447,"date":1663,"orig":"Mein ſchauet ihn doch an/ Jſt Meiſter Berndhard nicht ein trefflich groſſer Mann.","norm":"Mein schauet ihn doch an / Ist Meister Berndhard nicht ein trefflich großer Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.519499778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20448,"date":1663,"orig":"3. Herr Bernd waͤr wol gelehrt/ und hochberuͤhmt geblieben/ Wann er nicht ſein Trecktat ſo toͤlpiſch haͤtt geſchrieben.","norm":"3. Herr Bernd wäre wohl gelehrt / und hochberühmt geblieben / Wann er nicht sein Trecktat so tölpisch hätte geschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.303500175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20449,"date":1663,"orig":"Nun ſihet jederman/ daß Bernd ein Eſel ſey/ Weil ers ſo haben will/ wolan ſo bleibs dabey.","norm":"Nun sieht jedermann / dass Bernd ein Esel sei / Weil er es so haben will / wohlan so bleib dabei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.839399814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20450,"date":1663,"orig":"Kurtzer Bericht/ Wie und auff was Weiß man heutiges Tags Kirchen-Dienſt ſuchen muß.","norm":"kurzer Bericht / Wie und auf was Weiß man heutiges Tags Kirchen-Dienst suchen muss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.5167999267578125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20451,"date":1663,"orig":"SO jemalen ein Zeit geweſen/ darinnen die Gelaͤhrten floriret, ſo iſts gewiß diß unſer Sæculum: dann der lieben Leuth ſo viel/ daß es ſcheinet/ als ſchneieten ſie vom Himmel herab; inſonderheit die Studioſi Theologiæ, deren einer vor dem andern nicht kan fortkommmen/ und rennet ſchier einer den andern zu Boden/ da etwann ein Kirchen-Dienſt entlediget wird: alle Vniverſitaͤten ſeynd voll/ es wimmelt allenthalben von jungen Magiſtris und Candidaten/ daß man ſchier nicht außſpeyen darff/ auß Forcht/ man moͤchte einem ins Angeſicht ſpeyen.","norm":"So jemals ein Zeit gewesen / darinnen die Gelehrten florieret, so ist es gewiss dies unser Saeculum: dann der lieben Leute so viel / dass es scheinet / als schneiten sie vom Himmel herab; in Sonderheit die Studiosi Theologiae, deren einer vor dem anderen nicht kann Fortkommen / und rennet schier einer den anderen zu Boden / da etwan ein Kirchen-Dienst entlediget wird: Alle Universitäten sind voll / es wimmelt allenthalben von jungen Magistris und Kandidaten / dass man schier nicht ausspeien darf / aus Fürchtet / man möchte einem ins Angesicht speien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.116499900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20452,"date":1663,"orig":"O ihr faulen Schlingels! ſagte vor Zeiten mein Præceptor, ſtudirt nur fleiſſig/ es wird bald an Gelehrten Leuthen mangeln.","norm":"O ihr faulen Schlingels! sagte vor Zeiten mein Präzeptor, studiert nur fleißig / es wird bald an Gelehrten Leuten mangeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.310699939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20453,"date":1663,"orig":"Ja weit gefehlt!","norm":"Ja weit gefehlt!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.826900005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20454,"date":1663,"orig":"Wer dazumal eine Schreib Feder 16.","norm":"Wer dazumal eine Schreibe Feder 16.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.889699935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20455,"date":1663,"orig":"Schuh lang zur Hand genommen/ waͤre laͤngſt ein Ochſen Prælat oder Trummelſchlaͤger/ der nun ligen muß/ und auff Dienſt lauren/ biß ihm das Gewehr verroſtet.","norm":"Schuh lang zur Hand genommen / wäre längst ein Ochsen Prälat oder Trommelschläger / der nun liegen muss / und auf Dienst lauern / bis ihm das Gewehr verrostet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9832000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20456,"date":1663,"orig":"Aber es iſt ein melancoliſcher Diſcurs.","norm":"Aber es ist ein melancolischer Diskurs.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.8491997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20457,"date":1663,"orig":"Afflictis non eſt addenda afflictio.","norm":"Afflictis non est addenda afflictio.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"eo","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.06279993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20458,"date":1663,"orig":"Meine Meinung iſt/ den Studioſis Theologiæ zu zeigen Rationem Status, wie man heutiges Tags die Kirchen-Dienſt ſuchen muß.","norm":"Meine Meinung ist / den Studiosi Theologiae zu zeigen Rationem Status, wie man heutiges Tags die Kirchen-Dienst suchen muss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.101200103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20459,"date":1663,"orig":"Jſt demnach zu wiſſen/ daß ein Studioſus Theologiæ, der jetzo will befoͤdert ſeyn/ der muß nicht alleweil uͤber den Buͤchern ſitzen/ als ein Ganß uͤber den Eyern/ und warten/ biß man ihn ſuche/ ſondern er muß wol ſelber lauffen/ maſſen geſchriben ſtehet Ierem.","norm":"Ist demnach zu wissen / dass ein Studiosus Theologiae, der jetzt will befödert sein / der muss nicht alleweil über den Büchern sitzen / als ein Gans über den Eiern / und warten / bis man ihn suche / sondern er muss wohl selber laufen / Maßen geschrieben steht Ierem.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.571899890899658} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20460,"date":1663,"orig":"23. Currebant, & non mittebam eos.","norm":"23. Currebant, & non mittebam eos.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.6905999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20461,"date":1663,"orig":"Wann ich jetzund warten ſolte/ biß ich ordentlicher Weiß beruffen wuͤrde/ ſo muſte ich auff ein ander Sæculum warten/ ſagte ſehr weißlich Valentenus Andreæ.","norm":"Wann ich jetzund warten sollte / bis ich ordentlicher Weiß berufen würde / so musste ich auf ein ander Saeculum warten / sagte sehr weißlich Valentenus Andreä.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.126999855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20462,"date":1663,"orig":"Es muß ſich einer aber angeben bey den Herren Politicis, oder bey denen/ die das Ius præſentandi, vocandi & confirmandi haben.","norm":"Es muss sich einer aber angeben bei den Herren Politicis, oder bei denen / die das Ius praesentandi, vocandi & confirmandi haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.285999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20463,"date":1663,"orig":"Die Herꝛen Geiſtliche koͤnnen offtermahls wenig bey der Sach thun/ ſie moͤgen einen recommendiren/ aber das kan wenig helffen/ es ſtehet meiſtentheils bey den Politicis bey denen muß man ſich angeben/ mit ihren Verwaltern und Bedienten/ auch Kammer-Maͤdigen bekant machen/ hier und da Freyens vorgeben/ ſich auch verloben auff kuͤnfftige Befoͤrderung/ und das nicht an einem/ ſondern unterſchiedlichen Orten: manè ſeminæ ſemen tuum, nec veſpere ceſſet manus tua, quia neſcis quid magis oriatur, hoc aut illud.","norm":"Die Herren Geistliche können öftermals wenig bei der Sache tun / sie mögen einen rekommendieren / aber das kann wenig helfen / es steht meistenteils bei den Politicis bei denen muss man sich angeben / mit ihren Verwaltern und Bedienten / auch Kammer-Mädchen bekannt machen / hier und da Freiens vorgeben / sich auch verloben auf künftige Beförderung / und das nicht an einem / sondern unterschiedlichen Orten: mane seminae semen tuum, nec vespere cesset manus tua, quia nescis quid magis oriatur, hoc aut illud.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.567800045013428} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20464,"date":1663,"orig":"Eccleſ 11.","norm":"Eccles 11.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"pl","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":5.31850004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20465,"date":1663,"orig":"Man kan ſich auch mit andern Maͤdiges verloben/ auff dieſe Condition, daß ſie einem ſeinen Dienſt verſchaffen; dann ſo fern ſie Mittel haben/ koͤnnen ſie durch Geſchenck viel darbey wuͤrcken/ dann durch Gelt kan man alles zu wegen bringen.","norm":"Man kann sich auch mit anderen Madiges verloben / auf diese Kondition, dass sie einem seinen Dienst verschaffen; dann so fern sie Mittel haben / können sie durch Geschenk viel dabei wirken / dann durch Geld kann man alles zu wegen bringen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.687600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20466,"date":1663,"orig":"Traͤgt ſichs unterdeſſen zu/ daß ein Pastor ſtirbt/ (wie wir dann alle ſterblich ſeynd/ und ſich einer uͤber deß andern Todt freuet) da muß man ſich bekant machen mit der Wittib oder Tochter/ und von der Heyrat anfangen/ die kan hernach die Leut auff ihre Seiten bringen/ und bitten/ daß ſie ihr doch den Dienſt wollen uͤberlaſſen/ ſie wolle ſich nach einem feinen realiſchen Menſchen umbſehen/ der der Gemeine wiſſe vorzuſtehen.","norm":"Trägt sich es unterdessen zu / dass ein Pastor stirbt / (wie wir dann alle sterblich sind / und sich einer über des anderen Tod freuet) da muss man sich bekannt machen mit der Wittib oder Tochter / und von der Heirat anfangen / die kann hernach die Leute auf ihre Seiten bringen / und bitten / dass sie ihr doch den Dienst wollen überlassen / sie wolle sich nach einem feinen realeschen Menschen umsehen / der der Gemeine wisse vorzustehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.801000118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20467,"date":1663,"orig":"Da aber die Wittib vornehme Freund haͤtte/ oder auch/ der das Ius patronatus zu verwalten hat/ wolte vergwiſſert ſeyn/ muß man bald eine Handſchrifft von ſich geben auff kuͤnfftige Heyrat/ man iſt gleichwol nit ſchuldig/ ſolche hernach zu halten/ juxta illud: in malè promiſſis reſcinde fidem:","norm":"Da aber die Wittib vornehme Freund hätte / oder auch / der das Jus patronatus zu verwalten hat / wollte vergewissert sein / muss man bald eine Handschrift von sich geben auf künftige Heirat / man ist gleichwohl nicht schuldig / solche hernach zu halten / juxta illud: in male promissis rescinde fidem:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.389699935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20468,"date":1663,"orig":"quid incautè promiſisti vel voviſti, ne facias.","norm":"quid incaute promisisti vel vovisti, ne facias.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"ht","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":6.617099761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20469,"date":1663,"orig":"Sie doͤrffen auch ſelbſten mit ſolchem Beweiß nit ans Liecht kommen/ wo ſie nicht aller Schand den Kopff abgebiſſen; qui enim malè agit, lucem fugit, Ioan. 3. ſeynd ſie aber ſo gar unverſchamt/ und wollen einen mit Recht darzu bringen und zwingen/ da man doch keinem kein Weib an den Hals zwinget/ (dann auch die Bittel und Henckersknecht die Freyheit haben/ zu freyen/ wo es ihnen beliebt) ſo muß man erwaͤhlen/ viel lieber in cælibatu, und auſſer der Ehe zu leben eine Zeitlang/ als wider ſeinen Willen zu heuraten/ man kan unterdeſſen ein glattmaͤulichte Koͤchin halten/ weilen ſolches in jure Canonico unverbotten.","norm":"Sie dürfen auch selbst mit solchem Beweis nicht ans Licht kommen / wo sie nicht aller Schande den Kopf abgebissen; qui enim male agit, lucem fugit, Ioan. 3. sind sie aber so gar unverschamt / und wollen einen mit Recht dazu bringen und zwingen / da man doch keinem kein Weib an den Hals zwinget / (dann auch die Bettel und Henkersknecht die Freiheit haben / zu freien / wo es ihnen beliebt) so muss man erwählen / viel lieber in caelibatu, und außer der Ehe zu leben eine Zeitlang / als wider seinen Willen zu heiraten / man kann unterdessen ein glattmäulichte Köchin halten / weilen solches in jure Canonico unverboten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.115699768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20470,"date":1663,"orig":"Es pflegen auch etliche/ damit ſie die unangenehme Geſtalt der Damen/ welche offt alt/ auch beruͤchtiget/ als haͤtte ſie ihre Guͤter durch oder umbgebracht/ nit abſchrecken/ bey Liecht oder in der Demmerung/ da alle Katzen grau ſcheinen/ Verloͤbnus zu machen/ die Vocation anzunehmen/ ehe ſie præſentirt/ und von der Gemeine gehoͤrt werden; dann meliùs est prævenire quàm præveniri Es begibt ſich auch zuweilen/ daß wegen Freundſchafft der Wittib ein Stuͤck oder zehen vorgeritten werden/ damit ſie außleſen/ welcher ihnen am beſten gefaͤllt/ da muß man ſeine Perſon alsdann als ein Cavalier præſentiren/ und nicht als ein Schulſchleicher/ Schulfuchs/ Arſchpaucker geſchlichen kommen/ vestis enim qualificat hominem, non virtus veleruditio.","norm":"Es pflegen auch etliche / damit sie die unangenehme Gestalt der Damen / welche oft alt / auch berüchtigt / als hätte sie ihre Güter durch oder umgebracht / nicht abschrecken / bei Licht oder in der Dämmerung / da alle Katzen grau scheinen / Verlöbnis zu machen / die Vokation anzunehmen / ehe sie präsentiert / und von der Gemeine gehört werden; dann melius est praevenire quam praeveniri es begibt sich auch zuweilen / dass wegen Freundschaft der Wittib ein Stück oder zehn vorgeritten werden / damit sie auslesen / welcher ihnen am besten gefällt / da muss man seine Person alsdann als ein Kavalier präsentieren / und nicht als ein Schulschleicher / Schulfuchs / Arschpauker geschlichen kommen / vestis enim qualificat hominem, non virtus veleruditio.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.274400234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20471,"date":1663,"orig":"Da auch die Patroni die Dienſt den Jungfrauen verſchencken oder verkauffen/ da muß man hinreyſen/ deroſelben Gunſt erwerben/ und durch ſie ſich præſentiren laſſen/ dann Media non ſunt negligenda.","norm":"Da auch die Patroni die Dienst den Jungfrauen verschenken oder verkaufen / da muss man hinreisen / derselben Gunst erwerben / und durch sie sich präsentieren lassen / dann Media non sunt negligenda.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.219900131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20472,"date":1663,"orig":"Manchem wird dieſes laͤcherlich vorkommen/ und vermeynen/ daß es ein ſehr ungewiß Ding ſey/ alſo Befoͤrderung zu ſuchen/ inſonderheit an denen Oertern/ wo ihrer drey oder mehr zugleich præſentiret werden/ und man nicht wiſſen kan/ welchen die Gemeine wehlen wird?","norm":"Manchem wird dieses lächerlich vorkommen / und vermeinen / dass es ein sehr ungewiss Ding sei / also Beförderung zu suchen / in Sonderheit an denen Orten / wo ihrer drei oder mehr zugleich praesentiret werden / und man nicht wissen kann / welchen die Gemeine wählen wird?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.317200183868408} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20473,"date":1663,"orig":"Ja weit gefehlt/ Da wiſſen die Politici guten Rath vor/ iſt die Heyrat richtig/ die Wahl wird ſchon folgen.","norm":"Ja weit gefehlt / Da wissen die Politici guten Rat vor / ist die Heirat richtig / die Wahl wird schon folgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.406499862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20474,"date":1663,"orig":"Geſetzt/ daß ihrer Etliche auffgeſtellt werden/ ſo ſtehen die andern nur pro formâ, als die Narren da/ damit ſie die Weiſe begehen helffen/ die Leute wiſſen doch ſchon/ welchen ſie wehlen ſollen; oder/ da ſie ja recht wehlen/ wird ihnen von der Obrigkeit die Wahl inhibiret/ biß auff weitern Beſcheid/ unterdeſſen miniret man ſo lang/ biß daß das Ding ſeinen effect erreichet.","norm":"Gesetzt / dass ihrer Etliche aufgestellt werden / so stehen die anderen nur pro forma, als die Narren da / damit sie die Weise begehen helfen / die Leute wissen doch schon / welchen sie wählen sollen; oder / da sie ja recht wählen / wird ihnen von der Obrigkeit die Wahl inhibieret / bis auf weiteren Bescheid / unterdessen minieret man so lang / bis dass das Ding seinen Effekt erreichet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.106200218200684} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20475,"date":1663,"orig":"Es pflegen auch etliche zuvor den Leuten in die Haͤuſer zu lauffen/ oder die Seinigen zu ſchicken/ ehe die Wahl angehet/ ſie unterdienſtlich umb ihr Votum zu bitten/ den Vornemſten etwas zu ſchencken/ den Geringern aber Wein und Bier zu ſpendiren/ und die Haut voll zu ſauffen/ (dann wer den Bauern friſch zu ſauffen gibt/ bey dem laſſen ſie Leib und Leben) da auch eine Gefahr wegen der præſentation, wird der Gemein an die Hand gegeben/ daß ſie umb einen Paſtorem ſuppliciren/ und ſo bald der Herr per Genitivum geprediget hat/ ſuppliciren ſie/ es ſey genug/ ſie wollen keinen mehr hoͤren/ damit iſt die Sach klar/ und kommt dann der Superintendens, und introducirt ihn/ thut darbey eine herrliche Predigt vom Beruff der Prediger/ wie Goͤttlich/ wie rechtmaͤſſig er ſeyn muͤſſe/ ohne Gifft/ ohne Gaben/ ohne Gunſt: inſumma, er declinirt durch alle caſus, laͤſt allein den Genitivum auß/ damit er einem andern ein Gewiſſen deßwegen mache.","norm":"Es pflegen auch etliche zuvor den Leuten in die Häuser zu laufen / oder die Seinigen zu schicken / ehe die Wahl angehet / sie unterdienstlich um ihr Votum zu bitten / den Vornehmsten etwas zu schenken / den Geringeren aber Wein und Bier zu spendieren / und die Haut vollzusaufen / (dann wer den Bauern frisch zu saufen gibt / bei dem lassen sie Leib und Leben) da auch eine Gefahr wegen der Präsentation, wird der Gemein an die Hand gegeben / dass sie um einen Pastorem supplizieren / und so bald der Herr per Genitivum gepredigt hat / supplizieren sie / es sei genug / sie wollen keinen mehr hören / damit ist die Sache klar / und kommt dann der Superintendens, und introduziert ihn / tut dabei eine herrliche Predigt vom Beruf der Prediger / wie Göttlich / wie rechtmäßig er sein müsse / ohne Gift / ohne Gaben / ohne Gunst: insumma, er dekliniert durch alle Kasus, lässt allein den Genitivum aus / damit er einem anderen ein Gewissen deswegen mache.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.014699935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20476,"date":1663,"orig":"Sic Deus & homines ludificantur etiam ab iis, qui veritatem dicere & poterant & debebant.","norm":"Sic Deus & homines ludificantur etiam ab iis, qui veritatem dicere & poterant & debebant.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.352700233459473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20477,"date":1663,"orig":"Das iſt der Genitivus & promotio per vulvam, wie es jener Profeſſor zu Altorff genennet.","norm":"Das ist der Genitivus & promotio per vulvam, wie es jener Professor zu Altorff genannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.256400108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20478,"date":1663,"orig":"Auff ſolche Weis muß man zu Dienſt kommen in Dennemarck/ Hollſtein/ Pommern/ Meckelburg/ auch in den groſſen Staͤtten/ Hamburg/ Luͤbeck/ und andern mehr/ da allerdings die Hundspeitſcher (ſo doch unter den Geiſtlichen der geringſte gradus iſt) ohne den Genitivum nicht in vestirt werden.","norm":"Auf solche Weiß muss man zu Dienst kommen in Dänemark / Hollstein / Pommern / Meckelburg / auch in den großen Stätten / Hamburg / Lübeck / und anderen mehr / da allerdings die Hundspeitscher (so doch unter den Geistlichen der geringste gradus ist) ohne den Genitivum nicht in vestirt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.793099880218506} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20479,"date":1663,"orig":"Dieſer Caſus iſt ſehr troͤſtlich/ daß auch alte verlebte Witwen von 60 und mehr Jahren ſich deſſen zu erfreuen haben/ dann/ ob ſie wol zwey oder drey Prieſter uͤberlebten/ nehmen ſie doch den vierten/ nach dem Spruͤchwort: Stirbt der Fuchs/ ſo gilt der Balck.","norm":"Dieser Kasus ist sehr tröstlich / dass auch alte verlebte Witwen von 60 und mehr Jahren sich dessen zu erfreuen haben / dann / ob sie wohl zwei oder drei Priester überlebten / nehmen sie doch den vierten / nach dem Sprüchwort: Stirbt der Fuchs / so gilt der Balg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.238100051879883} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20480,"date":1663,"orig":"Ja es ſeynd an vielen Orten die Prieſter-Dienſt alle Erblich/ daß/ wann auch die Wittib 99. Jahr/ die Tochter krumm und lahm/ bleiben ſie doch beym Dienſt/ ſo ſie nur wollen.","norm":"Ja es sind an vielen Orten die Priesterdienst alle Erblich / dass / wann auch die Wittib 99. Jahr / die Tochter krumm und lahm / bleiben sie doch beim Dienst / so sie nur wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7052001953125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20481,"date":1663,"orig":"Es iſt Landluͤndig/ daß vor etlich Jahren die Herren Politici in Dania ſolches abſchaffen wollen/ vielleicht daß ihre Kammer-Maͤdiges auch einmal mit auff die Wahl kaͤmen; aber die Herren Geiſtlichen haben ſich ſupplicando darwider gelegt/ und gebetten/ daß es bey dem alten bleiben ſolte/ quia, quod antiquiſſim um, illud veriſſimum:","norm":"Es ist Landlündig / dass vor etlich Jahren die Herren Politici in Dania solches abschaffen wollen / vielleicht dass ihre Kammer-Mädiges auch einmal mit auf die Wahl kämen; aber die Herren Geistlichen haben sich supplicando dawider gelegt / und gebeten / dass es bei dem alten bleiben sollte / quia, quod antiquissim um, illud verissimum:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.761499881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20482,"date":1663,"orig":"Darbey wirds auch wol bleiben Jn Ober-Teutſchland gehet es nicht viel beſſer her/ nur daß es nit ſo frey offentlich geſchicht/ ſondern es muß heimlich zugehen/ daß es der Bauer nicht mercke.","norm":"Dabei wird es auch wohl bleiben in Oberteutschland geht es nicht viel besser her / nur dass es nicht so frei öffentlich geschieht / sondern es muss heimlich zugehen / dass es der Bauer nicht merke.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.742800235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20483,"date":1663,"orig":"Dann ſo ein armer Teuffel irgend in einem Fuͤrſtenthumb/ oder Reichs-Statt will befoͤrdert werden/ muß er Warlich nur den Genitivum declinieren/ und ſich entweder mit einem Kammer-Maͤgdigen verkuppeln/ oder aber in dieſes oder jenes Manns/ ſo viel bey ſeiner Promotion thun kan/ Freundſchafft heyraten/ damit er alſo/ per ipſius ſuffragium zu Dienſt gelangen moͤge/ dann ſonſt wird er wol ſitzen bleiben/ ſo er einer rechtmaͤſſigen Vocation erwarten wolte.","norm":"Dann so ein armer Teufel irgend in einem Fürstentum / oder Reichs-Statt will befördert werden / muss er wahrlich nur den Genitivum deklinieren / und sich entweder mit einem Kammer-Mägdchen verkuppeln / oder aber in dieses oder jenes Manns / so viel bei seiner Promotion tun kann / Freundschaft heiraten / damit er also / per ipsius suffragium zu Dienst gelangen möge / dann sonst wird er wohl sitzen bleiben / so er einer rechtmäßigen Vokation erwarten wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.519199848175049} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20484,"date":1663,"orig":"Wo aber der Genitivus nicht angehen will/ da muß man den Dati vum decliniren/ und denen/ ſo das Ius patronatus zu verwalten haben/ die Haͤnde ſchmieren/ ein hundert/ mehr oder minder Reichsthal ſpendiren/ mit gůldenen Pocalen und ſilbernen Kannen umb ſich werffen/ und damit ſolches mit Recht zugehe/ (dann ſonſt nehmen es die Herren nicht/ es waͤre ein Suͤnd/ deßwegen Geſchenck zu nemmen) ſo muß mans ſtillſchweigend niderſetzen/ und hinweg gehen/ oder ihren Liebſten/ Kindern/ und Frauen-Zimmer offeriren/ dann dieſe koͤnnen es mit beſſerm Gewiſſen nehmen.","norm":"Wo aber der Genitivus nicht angehen will / da muss man den Dati vum deklinieren / und denen / so das Jus patronatus zu verwalten haben / die Hände schmieren / einhundert / mehr oder minder Reichstal spendieren / mit güldenen Pokalen und silbernen Kannen um sich werfen / und damit solches mit Recht zugehe / (dann sonst nehmen es die Herren nicht / es wäre ein Sünde / deswegen Geschenk zu nehmen) so muss man es stillschweigend niedersetzen / und hinweggehen / oder ihren Liebsten / Kindern / und Frauenzimmer offerieren / dann diese können es mit besserem Gewissen nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.058300018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20486,"date":1663,"orig":"Ein anderer ſo auff gleiche Hoffnung 50. Ducaten dargeleget/ iſt ſeines Gelts quit gangen/ weilen er den Dienſt/ ſo gering/ und ihm angebotten/ nicht annehmen wollen.","norm":"Ein anderer so auf gleiche Hoffnung 50. Dukaten dargelegt / ist seines Geldes quitt gegangen / weilen er den Dienst / so gering / und ihm angeboten / nicht annehmen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.603899955749512} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20487,"date":1663,"orig":"Jch halte aber deßwegen dieſen Weg vor den beſten/ daß man eine Handſchrifft auff ein oder zweyhundert Thaler/ nach Beſchaffenheit deß Dienſts/ præſentire, man kan das Gelt hernach zahlen oder nicht/ ſintemal bey den Iuriſten eine herꝛliche exception non numeratæ pecuniæ vorhanden/ doch foͤrcht ich/ es moͤchte nit angehen/ dann die Herꝛn Politici ſeynd viel zu ſchlauh/ manus eorum ſunt oculatæ, credunt quod vident.","norm":"Ich halte aber deswegen diesen Weg vor den besten / dass man eine Handschrift auf ein oder zweihundert Taler / nach Beschaffenheit des Diensts / praesentire, man kann das Geld hernach zahlen oder nicht / sintemal bei den Juristen eine herrliche exception non numeratae pecuniae vorhanden / doch förcht ich / es möchte nicht angehen / dann die Herrn Politici sind viel zu schlau / manus eorum sunt oculatae, credunt quod vident.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.581500053405762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20488,"date":1663,"orig":"Jch koͤnte zwar noch einen vortrefflichen Handgrieff zeigen/ aber ich muß ihn vor mich ſelbſten behalten/ es dienet nicht alle Kunſt zu offenbaren:","norm":"Ich könnte zwar noch einen vortrefflichen Handgriff zeigen / aber ich muss ihn vor mich selbst behalten / es dient nicht alle Kunst zu offenbaren:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.293600082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20489,"date":1663,"orig":"Secreta enim vulgata vileſcunt.","norm":"Secreta enim vulgata vilescunt.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"eu","lang_de":0,"norm_lmscore":7.625100135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20490,"date":1663,"orig":"Jmmittelſt/ ſo muß nichts deſto weniger ſolche dativiſche vocation, gleichwol divina vocatio, ein Goͤttlicher Beruff ſeyn/ in dem man faſt nicht weiß/ den Vocatum genugſam zu commendiren/ wie gar unvermuthtlich/ wider alles verhoffen/ ohne einiges Anſuchen und ſpentiren/ weder von ihm noch den ſeinigen beſchehen/ er zu ſolcher function und Dienſt gelanget/ da doch offtermals das Widerſpil maͤnniglich bekant.","norm":"Immittelst / so muss nichtsdestoweniger solche dativische Vokation, gleichwohl divina vocatio, ein göttlicher Beruf sein / in dem man fast nicht weiß / den Vocatum genügsam zu kommenderen / wie gar unvermuthtlich / wieder alles verhoffen / ohne einiges Ansuchen und spendieren / weder von ihm noch den seinigen geschehen / er zu solcher Funktion und Dienst gelangt / da doch öftermals das Widerspiel m��nniglich bekannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.718900203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20491,"date":1663,"orig":"Exempla ſunt odioſa Und das iſt ratio ſtatus in puncto vocationis.","norm":"Exempla sunt odiosa und das ist ratio status in puncto vocationis.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.53249979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20492,"date":1663,"orig":"Alſo muß man zu Dienſt kommen/ Kunſt und Geſchickligkeit helffen wenig/ daß einer wol ſtudirt, gereiſt/ tuͤchtig/ und qualiſicirt/ darzu von GOtt begnadet iſt mit guten naturalibus, das wird nicht conſiderit, ſondern man ſihet allein auff Gelt oder Heurath.","norm":"Also muss man zu Dienst kommen / Kunst und Geschicklichkeit helfen wenig / dass einer wohl studiert, gereist / tüchtig / und qualisicirt / dazu von Gott begnadet ist mit guten naturalibus, das wird nicht considerit, sondern man sieht allein auf Geld oder Heirat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.747099876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20493,"date":1663,"orig":"Es lehren die Theologi, daß die Erwaͤhlung zur Seeligkeit geſchehe/ ſine præviſione meritorum; Eben dieſes geſchicht auch in electione Paſtorum, da ſihet man nicht auff Verdienſt/ auff Kunſt und Geſchickligkeit/ ob diſer oder jener genugſam qualificirt ſeye/ der Gemeine vorzuſtehen/ und mit nutz der Kirchen zu dienen/ ſondern auff Gelt und Heyrath.","norm":"Es lehren die Theologen, dass die Erwählung zur Seligkeit geschehe / sine praevisione meritorum; Eben dieses geschieht auch in electione Pastorum, da sieht man nicht auf Verdienst / auf Kunst und Geschicklichkeit / ob dieser oder jener genügsam qualifiziert sei / der Gemeine vorzustehen / und mit Nutz der Kirchen zu dienen / sondern auf Geld und Heirat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.851099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20494,"date":1663,"orig":"Eruditio iſt nur cauſa ſine qua non.","norm":"Eruditio ist nur causa sine qua non.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.638599872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20495,"date":1663,"orig":"So bemuͤhet euch derowegen im ſtudiren nicht all zuviel ihr redliche Studenten/ verlaſſet euch nicht auff euer Kunſt/ declinirt dieſe beyde caſus, den genitivum und dativum, ſo werdet ihr die Prob durch die Erfahrung bald davon ziehen.","norm":"So bemühet euch derowegen im Studieren nicht allzu viel ihr redliche Studenten / verlasset euch nicht auf euer Kunst / dekliniert diese beide Kasus, den genitivum und dativum, so werdet ihr die Probe durch die Erfahrung bald davon ziehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.290599822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20496,"date":1663,"orig":"Fragſt du aber/ ob das recht ſey/ alſo zu Dienſt kommen/ ob das die ordentliche Mittel und Weg ſeynd/ in den Schaff-Stall zugehen/ das iſt eine ſchwere Frag/ und gehet mich nichts an.","norm":"Fragst du aber / ob das recht sei / also zu Dienst kommen / ob das die ordentliche Mittel und Weg sind / in den Schafstall zugehen / das ist eine schwere Frag / und geht mich nichts an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.912300109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20497,"date":1663,"orig":"Ein Herꝛ/ ſagte jener vom Adel/ ſo da will reich werden/ der muß vor 60. Jahren nicht wiſſen/ daß er eine Seel habe:","norm":"Ein Herr / sagte jener vom Adel / so da will reich werden / der muss vor 60. Jahren nicht wissen / dass er eine Seele habe:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.733399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20498,"date":1663,"orig":"Alſo ſag ich auch/ ein Studioſus Theologiæ, der heutigs Tags will zu Dienſt kommen/ muß nicht ehe wiſſen/ daß es unrecht ſeye/ biß er allbereit in Dienſten ſitzet/ dann ſonſt wird er ſchwerlich befoͤrdert werden/ wofern er ſich deßwegen ein Gewiſſen machen will.","norm":"Also sage ich auch / ein Studiosus Theologiae, der heutiges Tags will zu Dienst kommen / muss nicht ehe wissen / dass es unrecht sei / bis er allbereits in Diensten sitzet / dann sonst wird er schwerlich befördert werden / sofern er sich deswegen ein Gewissen machen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4842000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20500,"date":1663,"orig":"Damit man aber dißfals glauben zuſtelle/ will ich etlicher ihre Schrifften de verbo ad verbum anfuͤhren.","norm":"Damit man aber diesfalls glauben zustelle / will ich etlicher ihre Schriften de verbo ad verbum anführen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.667200088500977} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20501,"date":1663,"orig":"Arrige aures Pamphile!","norm":"Arrige aures Pamphile!","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.792200088500977} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20502,"date":1663,"orig":"Ita Seren Sax. Elector Confiſt.","norm":"Ita Seren Sax. Elector Confist.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":8.615500450134277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20503,"date":1663,"orig":"Wittenb.","norm":"Wittenb.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.90939998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20504,"date":1663,"orig":"Die 20 Febr 16 8.","norm":"Die 20 Febr 16 8.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.872799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20505,"date":1663,"orig":"Was bey uns Priſca Sebaſtians Kamans/ weyland Pfarherꝛn zu Riegiſen/ hinterlaſſene Wittib/ wegen ihrer Tochter/ damit dieſelbe vermittelſt einer Heyrath bey der Pfarꝛ bleiben moͤge/ demuͤtiglich ſuchet/ ſolches habt ihr auß der Einlag zu vernehmen:","norm":"Was bei uns Prisca Sebastians Kamans / weiland Pfarrherrn zu Riegisen / hinterlassene Wittib / wegen ihrer Tochter / damit dieselbe vermittels einer Heirat bei der Pfarre bleiben möge / demütig suchet / solches habt ihr aus der Einlag zu vernehmen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.113900184631348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20506,"date":1663,"orig":"wenn mir aber die Pfarꝛdienſt vererben zulaſſen/ nicht bedacht/ als begehren wir hiemit/ ihr wollet die Supplicantin von ihrem ſuchen abweiſen/ daran vollbringet ihr unſere Meinung.","norm":"wenn mir aber die Pfarrdienst vererben zulassen / nicht bedacht / als begehren wir hiermit / ihr wollet die Supplikantin von ihrem suchen abweisen / daran vollbringet ihr unsere Meinung.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.813600063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20507,"date":1663,"orig":"Ita Facultas Theol. Wittenb. in Reſp. ad N. N.","norm":"Ita Facultas Theol. Wittenb. in Resp. ad N. N.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"af","lang_de":0,"norm_lmscore":6.013999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20508,"date":1663,"orig":"Gleich wie die Kirchen Patroni niemand eben darumb/ daß er die Tochter oder Wittib freyen will/ zum Pſarꝛ-Ampt beruffen ſollen/ alſo ſoll auch niemand umb der Urſach willen ſich beſtellen laſſen/ ſondern zu erſt zuſehen/ daß ihme das Ampt rechmeſſiger Weiß anvertrauet werde/ und dañ zu ſehen/ was ſolcher Frey halber vorzunehmen/ damit es nicht das Anſehen habe/ als ſey er nicht umb ſeiner Geſchicklichkeit/ ſondern umb ſeiner Heyrath willen befoͤrdert worden.","norm":"Gleich wie die Kirchen Patroni niemand eben darum / dass er die Tochter oder Wittib freien will / zum Psarr-Ampt berufen sollen / also soll auch niemand um der Ursache willen sich bestellen lassen / sondern zuerst zusehen / dass ihm das Amt Rechmessiger Weiß anvertrauet werde / und dann zu sehen / was solcher Frey halber vorzunehmen / damit es nicht das Ansehen habe / als sei er nicht um seiner Geschicklichkeit / sondern um seiner Heirat willen befördert worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.564599990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20509,"date":1663,"orig":"D. Gerhardus in Loc.","norm":"D. Gerhardus in Loc.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.798799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20510,"date":1663,"orig":"De Miniſt. Sect. 6. Dixi equidem & adhuc dico, conferre vel accipere Parochiam non niſi cum conditione faciendarum hujus aut illius nuptiarum, ſimpliciter eſſe impium & profanum, nec enim miniſterium ſuper matrimonio, nec matrimonium ſuper miniſterio fundatum eſt.","norm":"De Minist. Sect. 6. Dixi equidem & adhuc dico, conferre vel accipere Parochiam non nisi cum conditione faciendarum hujus aut illius nuptiarum, simpliciter esse impium & profanum, nec enim ministerium super matrimonio, nec matrimonium super ministerio fundatum est.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.831999778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20511,"date":1663,"orig":"D. V Veber tract. Canon.","norm":"D. V Veber tract. Canon.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.257699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20512,"date":1663,"orig":"Iuris Patr.","norm":"Juris Pater.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lt","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.774199962615967} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20513,"date":1663,"orig":"Fuͤrnehmlich ſolle die jenigen/ welche Lehrer und Prediger in der Kirchen geben wolten/ allhier erinneret ſeyn/ daß ſie nicht wie die falſchen Propheten lauffen/ das iſt/ ins Predigampt ſich eindringen/ einſchleichen/ einkauffen/ einfreyen/ ein practiciren/ dann das kan nimmermehr wol gerathen noch gedeyen/ ſondern es muͤſſen ſolche eingetrungene/ eingeſchlichene/ eingekauffte/ eingefreyte/ ein practicirte, eingeſchwigerte/ entlich mit ihrem Schaden erfahren/ daß ſie es gar uͤbel getroffen.","norm":"Vornehmlich solle diejenigen / welche Lehrer und Prediger in der Kirchen geben wollten / allhier erinnert sein / dass sie nicht wie die falschen Propheten laufen / das ist / ins Predigamt sich eindringen / einschleichen / einkaufen / einfreien / ein Praktizieren / dann das kann nimmermehr wohl geraten noch gedeihen / sondern es müssen solche eingedrungene / eingeschlichene / eingekaufte / eingefreite / ein praktizierte, eingeschwigerte / endlich mit ihrem Schaden erfahren / dass sie es gar übel getroffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.492199897766113} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20514,"date":1663,"orig":"D. Gliſſius in ſeiner Spruch-Poſtill: Die ſich zum Predigampt gebrauchen laſſen wollen/ ſollen vor allen Dingen eines ordentlichen und ehrlichen Beruffs erwarten/ dann die ſchlimme/ ungebuͤrliche Mittel/ als da ſind die guͤfftigen Geſchenck und Gaben/ Weiber nehmen/ Herꝛn und Freuͤlein Gunſt/ ꝛc. in dieſem heiligen Ampt ein kommen/ einſchleichen/ wir koͤnnen die ſelben in ihrem Gewiſſen verſichert ſeyn/ daß die Goͤttliche Stimm zu ihnen geſchehen: Predige/ ꝛc. Cum quibus conſentiunt multi alii.","norm":"D. Glissius in seiner Spruch-Postille: Die sich zum Predigamt gebrauchen lassen wollen / sollen vor allen Dingen eines ordentlichen und ehrlichen Berufs erwarten / dann die schlimme / ungebührliche Mittel / als da sind die giftigen Geschenk und Gaben / Weiber nehmen / Herrn und Freilein Gunst / etc. in diesem heiligen Amt ein kommen / einschleichen / wir können dieselben in ihrem Gewissen versichert sein / dass die göttliche Stimme zu ihnen geschehen: Predige / etc. Cum quibus consentiunt multi alii.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.550099849700928} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20515,"date":1663,"orig":"Summa, ſolche Genitiviſche Befoͤrderunge ſeynd Gelehrten Leuthen ſehr ſchaͤdlich/ dann umb deß willen muß mancher geſchickter Mañ all ſein Lebenlang in nulla bleiben/ und kan nicht befoͤrdert werden/ weil er ſchon verheyratet:","norm":"Summa, solche Genitivische Beförderung sind Gelehrten Leuten sehr schädlich / dann um des Willen muss mancher geschickter Mann all sein Leben lang in nulla bleiben / und kann nicht befördert werden / weil er schon verheiratet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.173500061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20516,"date":1663,"orig":"Deßgleichen auch mancher Diaconus muß Diaconus bleiben/ und mit Schmertzen anſehen/ daß ihm ein junger Kerl/ ſo neulich von der Academiſchen Leichtfertigkeit heim kommen/ ein paar Schmarren im Kopff/ und ein unnuͤtze Thorheit darinnen mitgebracht/ zum Haupt geſetzt wird/ darauß dann Hader und Zanck entſtehet/ uti teſtatur experientia.","norm":"Desgleichen auch mancher Diaconus muss Diaconus bleiben / und mit Schmerzen ansehen / dass ihm ein junger Kerl / so neulich von der akademischen Leichtfertigkeit heimkommen / ein paar Schmarren im Kopf / und ein unnütze Torheit darinnen mitgebracht / zum Haupt gesetzt wird / daraus dann Hader und Zank entstehet / uti testatur experientia.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.294400215148926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20517,"date":1663,"orig":"Solche Genitiviſche Befoͤrderunge machen einen Zwang auß der Freye/ dann weil ein Candidatus Ministerii nicht anderſt kan zu Dienſt gelangen/ ſo muß er endlich wider ſeinen Willen ſolche ondition eingehen.","norm":"Solche Genitivische Beförderung machen einen Zwang aus der Freie / dann weil ein Candidatus Ministerii nicht anders kann zu Dienst gelangen / so muss er endlich wider seinen Willen solche Ondition eingehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.19290018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20518,"date":1663,"orig":"Jn der Roͤmiſchen Kirchen verbeut man den Prieſtern die Ehe/ nicht zwar abſolutè, ſondern conditionatè, nemblich alſo: Wilſtu ein Prieſter ſeyn/ ſo muſt du nicht heyraten/ wilſt du aber heyraten/ ſo kanſt du kein Prieſter ſeyn; Dieſe Lehr verdammt man als eine Teuffels-Lehr.","norm":"In der römischen Kirchen verbietet man den Priestern die Ehe / nicht zwar absolute, sondern conditionate, nämlich also: Willst du ein Priester sein / so musst du nicht heiraten / willst du aber heiraten / so kannst du kein Priester sein; diese Lehre verdammt man als eine Teuffels-Lehr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.631700038909912} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20519,"date":1663,"orig":"Jm Lutherthum zwinget man die Pastores zur Ehe/ nicht zwar abſolutè, ſondern conditionatè, dann die Patroni ſagen alſo: Wolt ihr unſer Pastor ſeyn/ ſo ſaget uns zuvor zu/ die Wittib oder Tochter zu heuraten/ wolt ihr aber ſie nicht freyen/ ſo koͤnnen wir euch nicht præſentiren/ ſondern wir muͤſſen uns nach einem andern umbſehen.","norm":"Im Luthertum zwinget man die Pastores zur Ehe / nicht zwar absolute, sondern conditionate, dann die Patroni sagen also: Wollt ihr unser Pastor sein / so sagt uns zuvor zu / die Wittib oder Tochter zu heiraten / wollt ihr aber sie nicht freien / so können wir euch nicht präsentieren / sondern wir müssen uns nach einem anderen umsehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.064300060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20520,"date":1663,"orig":"Ob das nicht ein Zwang ſey/ kan ein dummer Menſch wol mercken.","norm":"Ob das nicht ein Zwang sei / kann ein dummer Mensch wohl merken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.228600025177002} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20521,"date":1663,"orig":"Das heiſt/ einen Teuffel außtreiben/ und ſieben aͤrgere darfuͤr einjagen.","norm":"Das heißt / einen Teufel austreiben / und sieben ärgere dafür einjagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.610000133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20522,"date":1663,"orig":"Lieber/ welches iſt leidenlicher/ gar nicht heyraten/ oder gezwungen heyraten?","norm":"Lieber / welches ist leidenlicher / gar nicht heiraten / oder gezwungen heiraten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.531000137329102} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20523,"date":1663,"orig":"Ferner/ ſo benimmet auch ſolche Genitiviſche Befoͤrderung der Gemein ihren freyen Willen/ dann wollen ſie die Wittib oder Tochter beym Dienſt erhalten/ muͤſſen ſie den wehlen/ ſo ihr beliebet: Urſach/ die Heyrat muß vor der Wahl ſchon richtig ſeyn/ ſonſt werden ſie betrogen/ oder aber/ es muß ſich die Perſon mit allen præſtandis zugleich verſprechen.","norm":"Ferner / so benimmt auch solche Genitivische Beförderung der Gemein ihren freien Willen / dann wollen sie die Wittib oder Tochter beim Dienst erhalten / müssen sie den wählen / so ihr beliebet: Ursache / die Heirat muss vor der Wahl schon richtig sein / sonst werden sie betrogen / oder aber / es muss sich die Person mit allen praestandis zugleich versprechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.940199851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20524,"date":1663,"orig":"Es iſt zu beklagen/ daß nicht allein der gemeine Mann/ ſondern auch viel verſtaͤndige Leut in der Opinion erſoffen/ daß die Wittib oder Tochter notwendig muͤſſen beym Dienſt bleiben/ und daß die Dienſt ihnen erblich gehoͤren/ dann ſie meynen/ es habe mit dem Pfarr-Dienſt eben eine ſolche Beſchaffenheit/ als mit den Handwercks-Gilten und Zuͤnfften/ da ein Geſell/ wann er will Meiſter werden/ eines Meiſters Tochter muͤſſe heyraten/ als zu Koͤnigsberg in Preuſſen/ wie auch zu Luͤbeck/ und zu Hall in Sachſen die Schneider dieſe Gerechtigkeit haben.","norm":"Es ist zu beklagen / dass nicht allein der gemeine Mann / sondern auch viel verständige Leute in der Opinion ersoffen / dass die Wittib oder Tochter notwendig müssen beim Dienst bleiben / und dass die Dienst ihnen erblich gehören / dann sie meinen / es habe mit dem Pfarrdienst eben eine solche Beschaffenheit / als mit den Handwerks-Gelten und Zünften / da ein Gesell / wann er will Meister werden / eines Meisters Tochter müsse heiraten / als zu Königsberg in Preußen / wie auch zu Lübeck / und zu Hall in Sachsen die Schneider diese Gerechtigkeit haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9039998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20525,"date":1663,"orig":"Dahero kommen auch allezeit die Jungfrauen ehe auff die Wahl/ als die Pastores, und ehe man weiß/ wer Pastor iſt/ weiß man ſchon/ wer Pastoriſin iſt.","norm":"Daher kommen auch allezeit die Jungfrauen ehe auf die Wahl / als die Pastores, und ehe man weiß / wer Pastor ist / weiß man schon / wer Pastorisin ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.10290002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20526,"date":1663,"orig":"Darumb ſagen auch die Kauff-Leute auff der Baͤrſch nicht unrecht/ Sie ſagen nicht/ dieſer oder jener Studioſus habe einen Dienſt bekommen/ ſondern dieſe oder jene Jungfrau habe einen Dienſt bekommen/ dann ſie gar wol wiſſen/ daß die Frau erſt erwehlet wird.","norm":"Darum sagen auch die Kaufleute auf der Barsch nicht Unrecht / Sie sagen nicht / dieser oder jener Studiosus habe einen Dienst bekommen / sondern diese oder jene Jungfrau habe einen Dienst bekommen / dann sie gar wohl wissen / dass die Frau erst erwählt wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.870500087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20527,"date":1663,"orig":"Balduinus und Tarnovius, und etzliche mit ihnen/ haben hierinnen ein Temperament geſuchet/ und die Gewiſſen deßwegen befriedigen wollen/ daß ſolcher Beruff gleichwol Goͤttlich ſey/ darumb laſſen ſie es zu/ als ein freywillig accidens vocationis, machen aber groſſe diſtinctiones, welche heutigs Tags nit obſervirt werden.","norm":"Balduinus und Tarnovius, und etliche mit ihnen / haben hierinnen ein Temperament gesucht / und die Gewissen deswegen befriedigen wollen / dass solcher Beruf gleichwohl Göttlich sei / darum lassen sie es zu / als ein freiwillig accidens vocationis, machen aber große distinctiones, welche heutiges Tags nicht observiert werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.634699821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20528,"date":1663,"orig":"Es hat aber jetzo gar ein andere Gelegenheit/ und kan mit Warheit nit geſagt werden/ daß es ein freywillig accidens ſey/ ſondern es iſt de eſſentia vocationis, maſſen jetzo keiner præſentirt wird/ er habe dann zuvor in die Heyrat gewilliget/ wer ſich aber deſſen wegert/ und gerne zuvor ordentlicher Weis wolte præſentirt, eligirt, und vocirt werden/ der muß zuruck ſtehen.","norm":"Es hat aber jetzt gar ein andere Gelegenheit / und kann mit Wahrheit nicht gesagt werden / dass es ein freiwillig accidens sei / sondern es ist de essentia vocationis, maßen jetzt keiner präsentiert wird / er habe dann zuvor in die Heirat gewilligt / wer sich aber dessen weigert / und gerne zuvor ordentlicher Weiß wollte präsentiert, eligirt, und voziert werden / der muss zurückstehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.012499809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20529,"date":1663,"orig":"Wer demnach ſagt/ daß dieſes ein freywilliges accidens ſey/ der hat gewißlich ſeine Logicam vergeſſen/ dann die ſagt/ accidens est. quod potest adeſſe & abeſſe ſine ſubjecti interitu.","norm":"Wer demnach sagt / dass dieses ein freywilliges accidens sei / der hat gewisslich seine Logicam vergessen / dann die sagt / accidens est . quod potest adesse & abesse sine subjecti interitu.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.837100028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20530,"date":1663,"orig":"Es ſeynd auch ſolche Genitiviſche Befoͤrderungen einem Candidaten ſehr aͤrgerlich/ dann indem er in ein ſo hohes heiliges Ampt tretten/ ſich wuͤrdiglich darzu bereiten/ Gottſeelige meditationes und Gedancken haben/ beten/ und GOtt umb ſeinen H. Geiſt erſuchen ſoll/ damit er wuͤrdig werden moͤge/ ſein Wort zu predigen/ da redet man nichts mit ihm/ als nur von lauter freyen.","norm":"Es sind auch solche Genitivische Beförderungen einem Kandidaten sehr ärgerlich / dann indem er in ein so hohes heiliges Amt treten / sich würdig dazu bereiten / Gottselige meditationes und Gedanken haben / beten / und Gott um seinen H. Geist ersuchen soll / damit er würdig werden möge / sein Wort zu predigen / da redet man nichts mit ihm / als nur von lauter freien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.311699867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20531,"date":1663,"orig":"Dannenhero ſchreibt gar recht und wol D. Arnoldus Mengering, es ſey bey ſolchem Beruff kein Segen/ dann wo ein Beruff und Beſtellung der Kirchen- und Schul-Diener dem Goͤttlichen Befehl und Ordnung nit folget/ ſondern auff andere Weis darinn gebauet wird/ da erkennet GOtt der Herr ſolche unrechtmaͤſſigerwehlte Prediger nicht vor ſeine Diener/ will auch ihr Ampt nicht ſegnen/ ſich ihres Ampts nicht annehmen/ noch von der Gemeine angenommen/ gehoͤrt und geduldet wiſſen.","norm":"Dannenher schreibt gar recht und wohl D. Arnoldus Mengering, es sei bei solchem Beruf kein Segen / dann wo ein Beruf und Bestellung der Kirchen- und Schul-Diener dem göttlichen Befehl und Ordnung nicht folget / sondern auf andere Weiß darin gebaut wird / da erkennt Gott der Herr solche unrechtmässigerwehlte Prediger nicht vor seine Diener / will auch ihr Amt nicht segnen / sich ihres Amts nicht annehmen / noch von der Gemeine angenommen / gehört und geduldet wissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.544700145721435} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20532,"date":1663,"orig":"Die Erfahrung bezeugets/ daß die jenigen wenig Segen/ und nicht viel Guts in der Kirchen anrichten/ die ohne rechtmaͤſſigen Beruff ſich ſelbſt ins Ministerium eindringen/ einkauffen/ einfreyen/ ein practiciren und einſchleichen Und das mag vielleicht die Urſach ſeyn/ daß viel Prieſter ſo aͤrgerlich leben/ und wenig bekehren in ihrem Ampt/ dann weil ſie keinen rechtmaͤſſigen Beruff haben/ verrichten ſie ihr Ampt nicht im Segen/ ſondern im Zorn Gottes/ wie Dedekennus ex Chemnitio bezeuget.","norm":"Die Erfahrung bezeuget / dass diejenigen wenig Segen / und nicht viel Gutes in der Kirchen anrichten / die ohne rechtmäßigen Beruf sich selbst ins Ministerium eindringen / einkaufen / einfreien / ein Praktizieren und einschleichen und das mag vielleicht die Ursache sein / dass viel Priester so ärgerlich leben / und wenig bekehren in ihrem Amt / dann weil sie keinen rechtmäßigen Beruf haben / verrichten sie ihr Amt nicht im Segen / sondern im Zorn Gottes / wie Dedekennus ex Chemnitio bezeuget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.194600105285644} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20533,"date":1663,"orig":"O vos ſordidi & ſtercorei homines!","norm":"O vos sordidi & stercorei homines!","lang_fastText":"ia","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"es","lang_de":0,"norm_lmscore":6.001299858093262} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20534,"date":1663,"orig":"Eben als wann es de eſſentia verbi Miniſtri waͤre/ ſtracks ein Weib nehmen.","norm":"Eben als wann es de essentia verbi Ministri wäre / stracks ein Weib nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.697000026702881} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20535,"date":1663,"orig":"Hinc non immeritò dicunt vulgò: ein Pfarꝛ/ ein Quar/ ein Plar (quod de Conjuge, & prole intelligunt) man koͤnte fuͤglich darzu ſetzen/ ein Narr; eben als wann es einem Prediger nit frey ſtunde/ zu heyraten/ oder nit zu heyraten Die Jeſuiten ſpotten uns redlich deßwegen/ und ſagen/ daß die Lutheriſchen mit Vigilantio ſtatuiren/ es muͤß ein Prediger ein Weib haben/ DEI uxoratum.","norm":"Hinc non immerito dicunt vulgo: ein Pfarre / ein Quarr / ein Plar (quod de Conjuge, & prole intelligunt) man könnte füglich dazusetzen / ein Narr; eben als wann es einem Prediger nicht stand / zu heiraten / oder nicht zu heiraten die Jesuiten spotten uns redlich deswegen / und sagen / dass die Lutherischen mit Vigilantio statuieren / es müsse ein Prediger ein Weib haben / Dei uxoratum.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.629300117492676} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20536,"date":1663,"orig":"Man laugnets zwar mit dem Mund/ aber in der Warheit iſt es nit anderſt.","norm":"Man laugnets zwar mit dem Mund / aber in der Wahrheit ist es nicht anders.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.505099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20537,"date":1663,"orig":"D. V Veber tract. Canon.","norm":"D. V Veber tract. Canon.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gl","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.257699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20538,"date":1663,"orig":"Jch glaube ſicherlich/ ſolte einer in cœlibatu leben wollen/ wurde er nicht nur von ſeinen Mitbruͤdern verſpottet/ und fuͤr einen Hermophroditen außgeruffen/ ſondern von dem gemeinen Mann fuͤr keinen rechten Prieſter geachtet werden:","norm":"Ich glaube sicherlich / sollte einer in coelibatu leben wollen / wurde er nicht nur von seinen Mitbrüdern verspottet / und für einen Hermaphroditen ausgerufen / sondern von dem gemeinen Mann für keinen rechten Priester geachtet werden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.081600189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20539,"date":1663,"orig":"Dann die gemeinen Leut/ an theils Orten/ halten alle die jenige vor Schelmen/ die keine Weiber haben.","norm":"Dann die gemeinen Leute / an teils Orten / halten alle diejenige vor Schelmen / die keine Weiber haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.164400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20540,"date":1663,"orig":"Es wurde Anno 1647. ein Studioſus zu Friedland in Preuſſen offentlich fuͤr einen Schelmen geſcholten von einem Becken/ da nun die Sach per appellationem an den Polniſchen Hof kam/ und der Beck beweiſen ſolte/ woher der Studioſus ein Schelm waͤr/ fieng er an/ und ſagte?","norm":"Es wurde Anno 1647 . ein Studiosus zu Friedland in Preußen öffentlich für einen Schelmen gescholten von einem Becken / da nun die Sache per appellationem an den polnischen Hof kam / und der Beck beweisen sollte / woher der Studiosus ein Schelm wäre / fing er an / und sagte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.489500045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20541,"date":1663,"orig":"See hefft keen Wief noch Kinder/ iſt ſee den nicht ein Schelm?","norm":"See Heft kein Wief noch Kinder / ist see den nicht ein Schelm?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.316200256347656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20542,"date":1663,"orig":"Da wurde der Koͤnig und alle Herren Senatores laut lachend/ und wandte ſich der Reichs-Cantzler umb/ und ſagte zu den herumbſtehenden Moͤnchen/ und Geiſtlichen Herren/ die auch theils mit in dem Raht ſaſſen:","norm":"Da wurde der König und alle Herren Senatores laut lachend / und wandte sich der Reichskanzler um / und sagte zu den herumstehenden Mönchen / und Geistlichen Herren / die auch teils mit in dem Rat saßen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.900300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20543,"date":1663,"orig":"Jhr Herren/ wofern ihr keine Frauen habet/ ſo ſehet gleichwol zu/ daß ihr Kinder bekommet/ ſonſt werdet ihr vor Schelmen geachtet von dieſem Friedlaͤndiſchen Becken.","norm":"Ihr Herren / sofern ihr keine Frauen habet / so sehet gleichwohl zu / dass ihr Kinder bekommet / sonst werdet ihr vor Schelmen geachtet von diesem Friedländischen Becken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.997300148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20544,"date":1663,"orig":"Wormit ſich auch der Studioſus rechtfertigte/ ſagend: Sehet her/ mins Gelicken; ſo geit ed Luͤden/ ſo ſpoͤlet de Duͤfel mit den Liethen.","norm":"Womit sich auch der Studiosus rechtfertigte / sagend: Sehet her / meins Gelicken; so geit ed lüden / so spölet de Düffel mit den litten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.560699939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20545,"date":1663,"orig":"Aber widerumb auff unſern Diſcurs zu kommen/ ſo ziehet ſolche Genitiviſche Befoͤrderung noch viel andere inconvenientien mit ſich/ indem es ſich nemlich offtermals begibt/ daß eine Wittib mit ſieben Kindern beym Dienſt iſt/ darzu noch mit Schulden behafftet/ ſo dann nun ein Prediger Sie/ oder eines auß ihren Kindern heyraten muß/ ladet man ihm dann nicht eine ſchwere Laſt auff?","norm":"Aber wiederum auf unseren Diskurs zu kommen / so ziehet solche Genitivische Beförderung noch viel andere inconvenientien mit sich / indem es sich nämlich öftermals begibt / dass eine Wittib mit sieben Kindern beim Dienst ist / dazu noch mit Schulden behaftet / so dann nun ein Prediger Sie / oder eines aus ihren Kindern heiraten muss / ladet man ihm dann nicht eine schwere Last auf?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.838699817657471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20546,"date":1663,"orig":"Dann er muß ſie allzumal ernehren/ daruͤber geraͤth er in Sorg und Bekuͤmmernus/ auch offtermals in boͤſe Ehe/ wie die Exempel bezeugen.","norm":"Dann er muss sie allzumal ernähren / darüber gerät er in Sorge und Bekümmernis / auch öftermals in böse Ehe / wie die Exempel bezeugen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.56879997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20547,"date":1663,"orig":"Es gehet ſelten ein Jahr hin in Dennemarck/ da nicht ein paar Prieſter ob adulterium abgeſetzet werden:","norm":"Es geht selten ein Jahr hin in Dänemark / da nicht ein paar Priester ob adulterium abgesetzt werden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.057300090789795} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20548,"date":1663,"orig":"Dann weilen ſie alte verlebte Witwen wider ihren Willen heuraten muͤſſen/ fuͤhren ſie hernach ein Schandloß Leben.","norm":"Dann weilen sie alte verlebte Witwen wider ihren Willen heiraten müssen / führen sie hernach ein Schandloß Leben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.389100074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20549,"date":1663,"orig":"Jch kan ſie auch deßwegen nicht verdencken/ die aber hierzu Urſach geben/ und ſolche Aergernus in der Kirchen nicht abſchaffen/ moͤgen die Suͤnd auff ſich nemmen.","norm":"Ich kann sie auch deswegen nicht verdenken / die aber hierzu Ursache geben / und solche Ärgernis in der Kirchen nicht abschaffen / mögen die Sünde auf sich nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.400499820709228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20550,"date":1663,"orig":"Doch will ich hier niemand vorſchreiben/ was er thun oder laſſen ſoll/ es wird mir auch niemand folgen/ dann ich viel zu jung bin/ alle alte Schaͤlck from̃ zu machen/ ſondern ich hab allein wollen anzeigen auß unſerer Theologorum eigenen Schrifften/ daß es unrecht ſey/ alſo zu Dienſt kommen/ ein jeder thue/ was ihn recht und gut duͤncket/ ich darf fuͤr keinen Rechenſchafft geben.","norm":"Doch will ich hier niemand vorschreiben / was er tun oder lassen soll / es wird mir auch niemand folgen / dann ich viel zu jung bin / alle alte Schälke fromm zu machen / sondern ich habe allein wollen anzeigen aus unserer Theologorum eigenen Schriften / dass es Unrecht sei / also zu Dienst kommen / ein jeder tue / was ihn recht und gut dünket / ich darf für keinen Rechenschaft geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.875800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20551,"date":1663,"orig":"Doch ſo alle Studioſi Theologiæ mit mir eines Sinnes waͤren/ ſolte dieſe Ordnung bald fallen:","norm":"Doch so alle Studiosi Theologiae mit mir eines Sinnes wären / sollte diese Ordnung bald fallen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.313399791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20552,"date":1663,"orig":"Dann ſo wir als redliche Leut handelten/ und auff ſolche Weis ſich nicht præſentieren lieſſen/ wurde es wol anderſt lauffen Es koͤnten auch die Superintendenten ſolches verwehren/ wann ſie vor dem examine die Candiaͤaten Iuramentum purgatorium lieſſen ablegen/ daß ſie durch ordentliche Mittel die Befoͤrderung geſucht.","norm":"Dann so wir als redliche Leute handelten / und auf solche Weiß sich nicht präsentieren ließen / wurde es wohl anders laufen es könnten auch die Superintendenten solches verwehren / wann sie vor dem examine die Candiäaten Juramentum Purgatorium ließen ablegen / dass sie durch ordentliche Mittel die Beförderung gesucht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3225998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20553,"date":1663,"orig":"Aber die guten Herren kommen ungern daran/ vielleicht auß Forcht/ es moͤchten ihnen ihre Toͤchtrigen ſolcher geſtalt ſelbſten auch verſitzen/ und in das alte Eiſen gerathen.","norm":"Aber die guten Herren kommen ungern daran / vielleicht aus fürchtet / es möchten ihnen ihre Töchtrigen solcher Gestalt selbst auch versitzen / und in das alte Eisen geraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.637499809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20554,"date":1663,"orig":"Aber wie dem allem/ was redliche Kerls ſeynd/ wollen lieber eines Dienſts entrathen/ als auff ſolche Weis darzu gelangen.","norm":"Aber wie dem allem / was redliche Kerls sind / wollen lieber eines Diensts entraten / als auf solche Weiß dazu gelangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.476500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20555,"date":1663,"orig":"Jmmittelſt wolte ich fuͤr ſolche Leute nicht gerne Rechenſchafft geben/ die entweder/ wegen Außſchlagung dieſer oder jener Heyrat/ einen guten ehrlichen Menſchen undertrucken/ oder aber auch dißfalls Geſchenck nemmen/ und ſich beſtechen laſſen Sed ſurdo narratur fabula.","norm":"Immittelst wollte ich für solche Leute nicht gerne Rechenschaft geben / die entweder / wegen Ausschlagung dieser oder jener Heirat / einen guten ehrlichen Menschen undertrucken / oder aber auch diesfalls Geschenk nehmen / und sich bestechen lassen Sed surdo narratur fabula.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.226099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20556,"date":1663,"orig":"Jn Anmerckung/ daß die Herren Theologi zum Theil ſelbſt dieſen Weg zeigen/ auch die Herren Politici ihnen ſolchen nicht uͤbel gefallen laſſen:","norm":"In Anmerkung / dass die Herren Theologen zum Teil selbst diesen Weg zeigen / auch die Herren Politici ihnen solchen nicht übel gefallen lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.022900104522705} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20557,"date":1663,"orig":"So lauffe/ wer nun lauffen kan/ Jch werde auch ſehen/ daß ich endlich zu Dienſt komme.","norm":"So laufe / wer nun laufen kann / Ich werde auch sehen / dass ich endlich zu Dienst komme.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.497200012207031} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20558,"date":1663,"orig":"Etwas Neues von Lobe und Redligkeit ANTENORS.","norm":"Etwas Neues von Lobe und Redlichkeit ANTENORS.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6092000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20559,"date":1663,"orig":"Dem Hoch-Ehrwuͤrdigen/ Hoch-Achtbarn/ und Hochgelahrten Herrn/ Herrn Johanni Moͤllern/ der Heiligen Schrifft beruͤhmten Doctori, und zu S. Peter in Hamburg wol verordneten Paſtori, auch deß Hoch Ehrwuͤrdigen Miniſterii anſehnlichen Seniori, als ſeinen vielmoͤgenden Patron, und maͤchtigen Befoͤrderer uͤbergiebet dieſes ſchlechte ein Bekanter Lands-Mann.","norm":"Dem Hochehrwürdigen / Hoch-Achtbarn / und Hochgelahrten Herrn / Herrn Johanni Möllern / der Heiligen Schrift berühmten Doctori, und zu S. Peter in Hamburg wohl verordneten Pastori, auch des Hoch ehrwürdigen Ministerii ansehnlichen Seniori, als seinen vielmögenden Patron, und mächtigen Beförderer übergibt dieses schlechte ein bekannter Landsmann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.877900123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20560,"date":1663,"orig":"Anrede.","norm":"Anrede.","lang_fastText":"pt","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"es","lang_de":0,"norm_lmscore":6.111700057983398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20561,"date":1663,"orig":"NJm̃ Silberweiſſes Haupt/ diß ſchlechte Thun und Weſen Von meiner Wenigkeit mit allem Willen an.","norm":"Nimm Silberweißes Haupt / dies schlechte Tun und Wesen von meiner Wenigkeit mit allem Willen an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.837299823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20562,"date":1663,"orig":"Es iſt zwar nur Papier/ Du wirſt darinn doch leſen.","norm":"Es ist zwar nur Papier / Du wirst darin doch lesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.664100170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20563,"date":1663,"orig":"Was offt in dieſer Welt ein boͤſer Nechſter kan.","norm":"Was oft in dieser Welt ein böser nächster kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.698400020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20564,"date":1663,"orig":"Fuͤrwar ich weiß es nicht/ und wer es mir geſaget/ (Was mich nicht ſelbſt angeht/ das acht ich auch nicht viel.) Du haͤtteſt in dem Creutz Herꝛ Schuppen ſehr beklaget; Ja/ Ja/ da thuſt du recht/ weil diß der Hoͤchſte will.","norm":"Fürwahr ich weiß es nicht / und wer es mir gesagt / (Was mich nicht selbst angeht / das acht ich auch nicht viel.) Du hättest in dem Kreuz Herr Schuppen sehr beklagt; Ja / Ja / da tust du recht / weil dies der Höchste will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.497900009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20565,"date":1663,"orig":"Darff der verfluchte Neid ſo einen Lehrer ſchelten/ Den Du und alles Volck von gantzer Seelen liebt?","norm":"Darf der verfluchte Neid so einen Lehrer schelten / Den Du und alles Volk von ganzer Seelen liebt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.983799934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20566,"date":1663,"orig":"GOtt wird zu ſeiner Zeit/ dem Luͤgner das vergelten/ Was er an dieſem Mann vor Falſchheit hat veruͤbt!","norm":"Gott wird zu seiner Zeit / dem Lügner das Vergelten / Was er an diesem Mann vor Falschheit hat verübt!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.708499908447266} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20567,"date":1663,"orig":"Verſchmertzet dieſes nicht/ und helt von allen Seiten/ Jhr/ die Jhr Bruͤder ſeyd.","norm":"Verschmerzet dieses nicht / und hält von allen Seiten / Ihr / die Ihr Brüder seid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.009600162506103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20568,"date":1663,"orig":"Es geht euch ſelber an.","norm":"Es geht euch selber an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.458300113677978} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20569,"date":1663,"orig":"GOtt heiſſt es.","norm":"Gott heißt es.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ca","lang_de":0,"norm_lmscore":4.336999893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20570,"date":1663,"orig":"Geht und helfft vor euren Bruder ſtreiten/ Vielleicht/ daß dieſes Euch auch widerfahren kan.","norm":"Geht und helft vor euren Bruder streiten / Vielleicht / dass dieses Euch auch widerfahren kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.463600158691406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20571,"date":1663,"orig":"Der Mann thut niemands leid.","norm":"Der Mann tut niemandes leid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.7515997886657715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20572,"date":1663,"orig":"Er bleibt bey ſeinen Buͤchern- Dofern ihr aber ihn in dieſer Noth verlaßt/ «So glaubt gewiß daran/ ich will euch das verſichern Daß GOtt kein Laſter mehr als Untreu ſtraft und haßt.","norm":"Er bleibt bei seinen Büchern-Dofern ihr aber ihn in dieser Not verlasst /« So glaubt gewiss daran / ich will euch das versichern dass Gott kein Laster mehr als Untreu straft und hasst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.703999996185303} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20573,"date":1663,"orig":"Jch trau es euch nicht zu/ du wirſt vor allen dingen.","norm":"Ich traue es euch nicht zu / du wirst vor allen Dingen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.671500205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20574,"date":1663,"orig":"Du Moͤller theurer Mann/ vor deinen Bruder ſtehn.","norm":"Du Möller teurer Mann / vor deinen Bruder stehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.792799949645996} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20575,"date":1663,"orig":"Hilff wacker auff den Deib/ den Ehren-Schelmen dringẽ/ Und ſchau ja daß er nicht der Straffe mag entgehn.","norm":"Hilfe wacker auf den Dieb / den Ehren-Schelmen dringen / Und schau ja dass er nicht der Strafe mag entgehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.113399982452393} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20576,"date":1663,"orig":"Jch weiß du wirſt es thun/ der Richter der Gerechten Der zahl dich richtig auß/ und gebe dir den Lohn.","norm":"Ich weiß du wirst es tun / der Richter der Gerechten der Zahl dich richtig aus / und gebe dir den Lohn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.251100063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20577,"date":1663,"orig":"Der beygeleget iſt dort allen frommen Knechten.","norm":"Der beigelegt ist dort allen frommen Knechten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.014999866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20578,"date":1663,"orig":"Bekoͤmbſtu dieſen nur/ du traͤgſt genug davon.","norm":"Bekömbstu diesen nur / du trägst genug davon.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"se","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.725200176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20579,"date":1663,"orig":"Geehrter/ Guͤnſtiger lieber Leſer/","norm":"Geehrter / Günstiger lieber Leser /","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.269999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20580,"date":1663,"orig":"JJch weiß/ du wirſt es gerne wiſſen wollen/ woher doch dieſe Gedichte kommen?","norm":"Jjch weiß / du wirst es gerne wissen wollen / woher doch diese Gedichte kommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.67609977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20581,"date":1663,"orig":"So viel ich aber von ſolchen ſelber weiß/ will ich dir nicht verhalten.","norm":"So viel ich aber von solchen selber weiß / will ich dir nicht verhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.117599964141846} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20582,"date":1663,"orig":"Erſtlich wiſſe/ daß dieſe Gedichte nicht von gemeinen Leuten/ Antenorn in Briefen/ als er ietzund von allen Seiten mit den Teuffel und deſſen Kindern zu fechten hatte/ zugeſchicket worden/ welche ihm in ſolcher Anfechtung auch ſehr lieb geweſen.","norm":"Erstlich wisse / dass diese Gedichte nicht von gemeinen Leuten / Antenorn in Briefen / als er jetzund von allen Seiten mit den Teufel und dessen Kindern zu fechten hatte / zugeschickt worden / welche ihm in solcher Anfechtung auch sehr lieb gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4274001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20583,"date":1663,"orig":"Nach dem er aber dieſe durchleſen/ hat er ſie/ weil in dieſen nichts verfaͤngliches geweſen/ zu ſeinen andern Gruß-Briefen und Schreiben geleget Er hat aber dazumal einen getreuen und curioͤſchen Diener gehabt/ welcher/ als er uͤber dieſe Gedichte kommen/ hat er ſolche etlichen bekanten Studioſis gemein gemacht/ welchen dieſe Reime ſehr beliebt/ und immer einer dem andern communiciret, dabey gebeten/ daß dieſe Verſe moͤchten heimlich gehalten werden/ damit Antenor, welcher ſolche Sachen gern verſchwiegen haben will/ nicht dahinter kommen moͤchte.","norm":"Nachdem er aber diese durchlesen / hat er sie / weil in diesen nichts Verfängliches gewesen / zu seinen anderen Gruß-Briefen und Schreiben gelegt er hat aber dazumal einen getreuen und curiöschen Diener gehabt / welcher / als er über diese Gedichte kommen / hat er solche etlichen bekannten Studiosi gemein gemacht / welchen diese Reime sehr beliebt / und immer einer dem anderen kommunizieret, dabei gebeten / dass diese Verse möchten heimlich gehalten werden / damit Antenor, welcher solche Sachen gern verschwiegen haben will / nicht dahinter kommen möchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.228799819946289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20584,"date":1663,"orig":"Dieſes hat zwar immer einer dem andern zugeſaget/ Es iſt aber/ wie der Polniſche Krieg verſchwiegen geblieben.","norm":"Dieses hat zwar immer einer dem anderen zugesagt / Es ist aber / wie der polnische Krieg verschwiegen geblieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.98829984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20585,"date":1663,"orig":"Jch ſelbſt bin in Hamburg/ als ein Frembder durch die 3te oder 4te Hand darzu kommen.","norm":"Ich selbst bin in Hamburg / als ein fremder durch die 3te oder 4te Hand dazukommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5030999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20586,"date":1663,"orig":"Weil mir aber ſolche Verſe auch beliebet/ hab ich ſie heimlich abgeſchrieben/ und auff meine weitere Reiſe mit genommen.","norm":"Weil mir aber solche Verse auch beliebet / habe ich sie heimlich abgeschrieben / und auf meine weitere Reise mit genommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.603000164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20587,"date":1663,"orig":"Jch habe ſie da und dorten ſehen laſſ en/ biß endlich gar ein vornehmer Mann in einer groſſen Stadt gebeten/ ſolche weil es nicht viel were drucken zu laſſen.","norm":"Ich habe sie da und dorten sehen lasse en / bis endlich gar ein vornehmer Mann in einer großen Stadt gebeten / solche weil es nicht viel wäre drucken zu lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.048399925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20588,"date":1663,"orig":"Denn erſtlich dieſe Gedichte gleichſam eine kleine Apologia were/ wieder alle ſeine Verleumbder/ und die gantze Welt darauß ſehen koͤnne/ daß uͤberall auch wo man nicht meinete/ Leute weren/ welche dem falſchen und gottloſen Butyrolambio noch immer in das Angeſicht ſegnen.","norm":"Denn erstlich diese Gedichte gleichsam eine kleine Apologia wäre / wieder alle seine Verleumder / und die ganze Welt daraus sehen könne / dass überall auch wo man nicht meinte / Leute wären / welche dem falschen und gottlosen Butyrolambio noch immer in das Angesicht segnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8796000480651855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20589,"date":1663,"orig":"Anderweit aber hette er durch gewiſſe Schreiben Bericht/ und befinde es auß Erfahrung/ daß Antenor gaͤntzlich nicht mehr wieder ſeine grobe Luͤgner/ und derbe außgebackene Flegel ſchriebe/ oder diſputirte nur ſo/ daß er die doctrinalia angrieffe/ und andere Luͤgen uͤbergehe.","norm":"Anderweit aber hätte er durch gewisse Schreiben Bericht / und befinde es aus Erfahrung / dass Antenor gänzlich nicht mehr wieder seine grobe Lügner / und derbe ausgebackene Flegel schriebe / oder disputierte nur so / dass er die doctrinalia Angriffe / und andere Lügen übergehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.258999824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20590,"date":1663,"orig":"Drittens wuͤrden andere Geiſter auch auffgemahnet/ die mit dergleichen Ehrengedichten vor Antenorn ſtehen/ und dem Neide in die Augen greiffen wuͤrden.","norm":"Drittens würden andere Geister auch aufgemahnt / die mit dergleichen Ehrengedichten vor Antenorn stehen / und dem Neide in die Augen greifen würden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.851500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20591,"date":1663,"orig":"Jch wandte aber immer ein/ wenn Antenor erfahren moͤchte wer ich were/ Er moͤchte mich in dreyer Herren Laͤnder ſuchen laſſen/ und mich deßwegen zur Rede ſetzen/ wo ich zu ſeinen Brieffen kommen?","norm":"Ich wandte aber immer ein / wenn Antenor erfahren möchte wer ich wäre / Er möchte mich in dreier Herren Länder suchen lassen / und mich deswegen zur Rede setzen / wo ich zu seinen Briefen kommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.718200206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20592,"date":1663,"orig":"Gedachter vornehme Mann ſagte aber drauff: Wo Antenor das thun wird/ ſo berufft euch auff mich/ Jch will vor euch ſtehen.","norm":"Gedachter vornehme Mann sagte aber drauf: Wo Antenor das tun wird / so beruft euch auf mich / Ich will vor euch stehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.839799880981445} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20593,"date":1663,"orig":"Alſo lieber Leſer/ hab ich mich darzu uͤberredenlaſſen/ und dir gedachte Gedichte communiciren wollen/ du kanſt/ wo du nicht den Schnuppen haſt/ ſehr viel darauß mercken.","norm":"Also lieber Leser / habe ich mich dazu Überredenlassen / und dir gedachte Gedichte kommunizieren wollen / du kannst / wo du nicht den Schnuppen hast / sehr viel daraus merken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.030300140380859} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20594,"date":1663,"orig":"Und daß niemand in der Welt ſey/ welcher Butyrolambium in den Himmel ſetze/ weil er ſo leichtfertig an ſeinem Nechſten gehandelt.","norm":"Und dass niemand in der Welt sei / welcher Butyrolambium in den Himmel setze / weil er so leichtfertig an seinem Nächsten gehandelt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.639100074768066} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20595,"date":1663,"orig":"Lebe wol/ und vertrit mich/ wo es uͤbel werden will/ ja auch bey dem vornehmen Antenor, und erwarte mit ehſten ein mehrers.","norm":"Lebe wohl / und vertritt mich / wo es übel werden will / ja auch bei dem vornehmen Antenor, und erwarte mit ehesten ein mehreres.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.202000141143799} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20596,"date":1663,"orig":"I.","norm":"I.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"mg","lang_de":0.333,"norm_lmscore":2.600199937820434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20597,"date":1663,"orig":"Ein Lob-Gedicht an Antenorn, welchen alle bußfertige Suͤnder lieben und ehren/ die hoffaͤrtigen und Schriffgelehrten Phariſeer und Saduceer aber haſſen und verfolgen.","norm":"Ein Lobgedicht an Antenorn, welchen alle bußfertige Sünder lieben und ehren / die hoffärtigen und Scheriffgelehrten Pharisäer und Saduceer aber hassen und verfolgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.524499893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20598,"date":1663,"orig":"Worinnen zugleich ſein Verleumbder gefragt wird/ warumb er ſeinen Nechſten/ welchen Gott etwan ein mehrers Pfund als ihm vielleicht verliehen/ deßwegen ſo unchriſtlich ſchmaͤhe/ und nicht gedenck daß dieſes der Hoͤchſte ſtrafen wuͤrde.","norm":"Worin zugleich sein Verleumder gefragt wird / warum er seinen Nächsten / welchen Gott etwan ein mehreres Pfund als ihm vielleicht verliehen / deswegen so unchristlich schmähe / und nicht gedenk dass dieses der Höchste strafen würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.86899995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20599,"date":1663,"orig":"Solches hab ich von Wort zu Wort ſo abgeſchrieben:","norm":"Solches habe ich von Wort zu Wort so abgeschrieben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.715199947357178} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20600,"date":1663,"orig":"DU Himmelvoller Geiſt/ du theurer Gottes Mann!","norm":"Du Himmelvoller Geist / du teurer Gottes Mann!","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"fr","lang_cld3":"da","lang_de":0,"norm_lmscore":8.488499641418457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20601,"date":1663,"orig":"Es darff mein ſchlechter Kiel ſich etwas unterſtehen/ Und itzt da alles faſt auff dich nur loß will gehen/ Schickt er dir dieſe Schrifft.","norm":"Es darf mein schlechter Kiel sich etwas unterstehen / Und jetzt da alles fast auf dich nur loswill gehen / Schickt er dir diese Schrift.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.644599914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20602,"date":1663,"orig":"Nimm dieſe guͤnſtig an.","norm":"Nimm diese günstig an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.429399967193603} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20603,"date":1663,"orig":"Auß Schrifften biſtu nu der gantzen Welt bekand.","norm":"Aus Schriften bist du nun der ganzen Welt bekannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.097700119018555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20604,"date":1663,"orig":"Jch bin auch wo ich bin/ ſo hoͤr ich ruͤhmlich nennen. Dich grundgelahrten Mann.","norm":"Ich bin auch wo ich bin / so höre ich rühmlich nennen . Dich grundgelahrten Mann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.350900173187256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20605,"date":1663,"orig":"Ein jeder will dich kennen.","norm":"Ein jeder will dich kennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.609499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20606,"date":1663,"orig":"Der Himmel hat in dich nicht ſchlechte Kunſt gewand Wer rechtes Urthel fellt/ ich weiß der legt mir bey/ Jch frag in Heſſen auch euch hochgelaͤhrte Leuthe/ Seind dieſer von euch weg/ habt Jhr auch biß noch heute Deßgleichen wol geſehn? und der ihm aͤhnlich ſey.","norm":"Der Himmel hat in dich nicht schlechte Kunst Gewand wer rechtes Urteil fehlt / ich weiß der legt mir bei / Ich frag in Hessen auch euch hochgelehrte Leute / Sind dieser von euch weg / habt Ihr auch bis noch heute Desgleichen wohl gesehen? und der ihm ähnlich sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.23829984664917} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20607,"date":1663,"orig":"Du Marpurg kenneſt noch den weitberuͤhmten Geiſt.","norm":"Du Marpurg kennest noch den weitberühmten Geist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.883800029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20608,"date":1663,"orig":"Wie konteſtu mit Jhm ſo uͤbermuͤtig prangen?","norm":"Wie konntest mit ihm so übermütig prangen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lv","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.029500007629394} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20609,"date":1663,"orig":"Er war dein Aug und Hertz/ dein Zierath/ dein Verlangen.","norm":"Er war dein Auge und Herz / dein Zierrat / dein Verlangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.14769983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20610,"date":1663,"orig":"Ja/ Ja/ du Heſſen Land haſt den Mann hoch gepreiſt.","norm":"Ja / Ja / du Hessen Land hast den Mann hochgepriesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.50600004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20611,"date":1663,"orig":"Dein Atlaß welcher itzt des Landes Unluſt traͤgt Hat auch kein ſchlechtes nicht/ ihm ſelber auffgetragen/ Fellt etwas ſchweres vor/ ſo leſt er dieſen fragen Gedencke was dein Fuͤrſt auff dieſen Mann gelegt.","norm":"Dein Atlas welcher jetzt des Landes Unlust trägt hat auch kein schlechtes nicht / ihm selber aufgetragen / fehlt etwas Schweres vor / so lest er diesen fragen gedenke was dein Fürst auf diesen Mann gelegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.630099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20612,"date":1663,"orig":"Du Hamburg weiſt auch wol von ſeiner Redligkeit.","norm":"Du Hamburg weist auch wohl von seiner Redlichkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.926599979400635} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20613,"date":1663,"orig":"Wer ſagte doch einmahl?","norm":"Wer sagte doch einmal?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.488800048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20614,"date":1663,"orig":"Es ſind doch Wunder Gaben Die unſer Schuppe hat.","norm":"Es sind doch Wunder Gaben die unser Schuppe hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.241499900817871} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20615,"date":1663,"orig":"Du haſt den Mann erhaben Biß an deß Himmels Dach.","norm":"Du hast den Mann erhaben bis an des Himmels Dach.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.69320011138916} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20616,"date":1663,"orig":"Er war ein Licht der Zeit.","norm":"Er war ein Licht der Zeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.886499881744384} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20617,"date":1663,"orig":"Du weiſt es liebes Volck.","norm":"Du weist es liebes Volk.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.007699966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20618,"date":1663,"orig":"Die Stuͤle werden voll/ Kein Apffel kan auch faſt auff ſeinem Boden kommen Wenn Er ſich hoͤren leſt.","norm":"Die Stühle werden voll / Kein Apfel kann auch fast auf seinem Boden kommen wenn er sich hören lest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.58489990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20619,"date":1663,"orig":"Es lieben den die Frommen/ Die Boͤſen haſſen Jhn/ und werden raſend toll Der Teuffel waget zwar ſich ſelbſt an dieſen nicht/ Nichts deſtoweniger befiehlt er ſeinen Kindern/ Sie ſollen nur den Mann auff allen Seiten hindern/ Biß ihm vor ſolcher Angſt das Hertz im Leibe bricht.","norm":"Es lieben den die Frommen / Die Bösen hassen ihn / und werden rasend toll der Teufel waget zwar sich selbst an diesen nicht / nichtsdestoweniger befiehlt er seinen Kindern / Sie sollen nur den Mann auf allen Seiten hindern / Bis ihm vor solcher Angst das Herz im Leibe bricht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8282999992370605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20620,"date":1663,"orig":"Verfluchtes Teufels Kind!","norm":"Verfluchtes Teufels Kind!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"hu","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.33459997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20621,"date":1663,"orig":"Ertz Moͤrder! und Tyraun!","norm":"Erz Mörder! und Tyraun!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.680999755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20622,"date":1663,"orig":"Wilſtu nun deinen Tod an deſſen Tode freſſen?","norm":"Willst du nun deinen Tod an dessen Tode fressen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"br","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.672500133514404} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20623,"date":1663,"orig":"Wie? haſtu boͤſer Menſch/ denn Gottes Wort vergeſſen/ Daß/ welcher dieſes thut/ vor Jhm nicht bleiben kan?","norm":"Wie? hast du böser Mensch / denn Gottes Wort vergessen / Dass / welcher dieses tut / vor ihm nicht bleiben kann?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.697299957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20624,"date":1663,"orig":"Verdreuſt dich dieſes denn/ was ſonſt ein jeder liebt?","norm":"Verdrießt dich dieses denn / was sonst ein jeder liebt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.783299922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20625,"date":1663,"orig":"Daß auch ein eintzig Wort/ wenn ſich ſein Geiſt erreget/ Viel tauſend Seelen offt zur Andachts Brunſt beweget.","norm":"Dass auch ein einzig Wort / wenn sich sein Geist erreget / Viel tausend Seelen oft zur Andacht Brunst beweget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.199699878692627} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20626,"date":1663,"orig":"Gott iſt es welcher ihm diß auff die Zunge giebt.","norm":"Gott ist es welcher ihm dies auf die Zunge gibt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.662300109863281} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20627,"date":1663,"orig":"Nur darumb wird der Mann du Laͤſterer geplagt/ Du ſieheſt wie ihn GOtt und auch der Kaͤyſer ehret/ Und daß ein jeder gern den theuren Lehrer hoͤret.","norm":"Nur darum wird der Mann du Lästerer geplagt / Du siehst wie ihn Gott und auch der Kaiser ehret / Und dass ein jeder gern den teuren Lehrer höret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.573500156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20628,"date":1663,"orig":"Allein von dir wird nichts was ruͤhmlich ſey/ geſagt.","norm":"Allein von dir wird nichts was rühmlich sei / gesagt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.649799823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20629,"date":1663,"orig":"Verſichre Laͤſtrer dich/ Gott ſieht nicht laͤnger zu/ Dein Ungluͤck wartet ſchon.","norm":"Versichre Lästrer dich / Gott sieht nicht länger zu / Dein Unglück wartet schon.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3719000816345215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20630,"date":1663,"orig":"Jtzt/ Jtzt wird Rache kommen/ Denn Gott hat unſer Bitt im Himmel angenommen/ Und bringet ſeinen Knecht nun wiederumb in Ruh So ſey doch nur getroſt/ O theurer GOttes Mann/ Und wart ein wenig noch.","norm":"Jetzt / Jetzt wird Rache kommen / Denn Gott hat unser Bitte im Himmel angenommen / Und bringt seinen Knecht nun wiederum in Ruhe so sei doch nur getrost / O teurer Gottes Mann / Und wart ein wenig noch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.606800079345703} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20631,"date":1663,"orig":"Es wird gewiß geſchehen/ Du wirſt noch deine Luſt an deinen Feinden ſehen.","norm":"Es wird gewiss geschehen / Du wirst noch deine Lust an deinen Feinden sehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.015699863433838} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20632,"date":1663,"orig":"GOtt iſt es/ welcher diß nicht laͤnger dulden kan.","norm":"Gott ist es / welcher dies nicht länger dulden kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.982699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20633,"date":1663,"orig":"Die Rache kommt/ und treibt die Laͤſter Maͤuler ein.","norm":"Die Rache kommt / und treibt die Läster Mäuler ein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9355998039245605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20634,"date":1663,"orig":"Du haſt genug gehoͤrt/ du haſt genug erlitten/ Und nun kommt Huͤlffe her auff dein beſtaͤndig bitten.","norm":"Du hast genug gehört / du hast genug erlitten / Und nun kommt Hilfe her auf dein beständig bitten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.044099807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20635,"date":1663,"orig":"Gott der dich hat betruͤbt/ will wieder bey dir ſeyn.","norm":"Gott der dich hat betrübt / will wieder bei dir sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.631400108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20636,"date":1663,"orig":"Weicht Boͤſe/ weichet weg.","norm":"Weicht Böse / weichet weg.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.714900016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20637,"date":1663,"orig":"Gott ſelber iſt im Spiel/ Die gute Sache ſiegt.","norm":"Gott selber ist im Spiel / Die gute Sache 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um.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.475200176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20641,"date":1663,"orig":"Erfreu dich in dem HErren/ Jtzt kanſtu wieder Jhn getroſt den Mund auffſperren.","norm":"Erfreue dich in dem Herren / Jetzt kannst du wieder ihn getrost den Mund aufsperren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.777500152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20642,"date":1663,"orig":"Jhr Menſchen ſehet her: die gute Sache ſiegt.","norm":"Ihr Menschen sehet her: Die gute Sache siegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.314000129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20643,"date":1663,"orig":"II. Eben in dieſem Brieffe ſtunden folgende Worte:","norm":"II. Eben in diesem Briefe standen folgende Worte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.201900005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20644,"date":1663,"orig":"Uber ihre Magnificentz Herꝛn Doctor Schuppii, Nachdencklichen Wahl-Spruch:","norm":"Über ihre Magnifizenz Herrn Doktor Schuppii, Nachdenklichen Wahlspruch:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.310400009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20645,"date":1663,"orig":"Domine, da mihi nosſe Te, noſse Me, nosſe Mundum.","norm":"Domine, da mihi nosse Te, nosse Me, nosse Mundum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"sw","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":4.9766998291015625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20646,"date":1663,"orig":"Sonnet.","norm":"Sonett.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":6.500899791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20647,"date":1663,"orig":"DJch erſtlich/ und mich ſelbſt/ alsdenn die Welt zu kennen Das gib mir liebſter GOtt!","norm":"dich erstlich / und mich selbst / alsdann die Welt zu kennen das gib mir liebster Gott!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.609300136566162} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20648,"date":1663,"orig":"Jch bin ein eintzig Ziel An dem nu jedermann zum Ritter werden will/ So laß mich ja von dir das Laͤſter-Maul nicht trennen!","norm":"Ich bin ein einzig Ziel an dem nun jedermann zum Ritter werden will / So lass mich ja von dir das Lästermaul nicht trennen!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.619200229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20649,"date":1663,"orig":"Jch bin dein liebſtes Kind/ das ſich darff nach dir nennen.","norm":"Ich bin dein liebstes Kind / das sich darf nach dir nennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.171999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20650,"date":1663,"orig":"Denn als mein Nechſter mich ſo unrecht uͤberfiel/ Da dacht ich manchmal ſo:","norm":"Denn als mein nächster mich so unrecht überfiel / Da dachte ich manchmal so:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.197199821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20651,"date":1663,"orig":"GOtt iſt mit mir im Spiel/ Der Neid mag lichter-loh vor Haß und Eyfer brennen.","norm":"Gott ist mit mir im Spiel / Der Neid mag lichterloh vor Hass und Eifer brennen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.960000038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20652,"date":1663,"orig":"Es ſchadet mir ja nicht daß er des Maules braucht/ Mein Segen waͤchſt dadurch/ ein Wort iſt bald verraucht.","norm":"Es schadet mir ja nicht dass er des Maules braucht / Mein Segen wächst dadurch / ein Wort ist bald verraucht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.167900085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20653,"date":1663,"orig":"Was kan mich ſo ein Menſch doch loben oder ſchelten/ Der voller Luͤgen iſt? und jederman verſpricht.","norm":"Was kann mich so ein Mensch doch loben oder schelten / Der voller Lügen ist? und jedermann verspricht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.874499797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20654,"date":1663,"orig":"GOtt hab ichs heimgeſtellt/ Denn Rache will ich nicht.","norm":"Gott habe ich es heimgestellt / Denn Rache will ich nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.575799942016602} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20655,"date":1663,"orig":"Derſelbe wird es dir zu ſeiner Zeit vergelten.","norm":"Derselbe wird es dir zu seiner Zeit vergelten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.457099914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20656,"date":1663,"orig":"Honori Schuppiano dep. N. N.","norm":"Honori Schuppiano dep. N. N.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"ig","lang_de":0,"norm_lmscore":6.7230000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20657,"date":1663,"orig":"III. Folgen nun drey feine Palm-Eſel/ welche auß einem andern Brieffe geſchrieben","norm":"III. Folgen nun drei feine Palmesel / welche aus einem anderen Briefe geschrieben","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.351500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20658,"date":1663,"orig":"Uber den Ertz Verleumbder Butyrolambium.","norm":"Über den Erz Verleumder Butyrolambium.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.476600170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20659,"date":1663,"orig":"Sonnet.","norm":"Sonett.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":6.500899791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20660,"date":1663,"orig":"O Daß der Him̃el doch dir Freund Bekehrung goͤnne!","norm":"O Dass der Himmel doch dir Freund Bekehrung gönne!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.836900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20661,"date":1663,"orig":"Der du ſo hefftig dich haſt auff den Mann erhitzt/ Und der dir nichts gethan/ du haſt den Pfeil geſpitzt/ Und gehſt dem Hertzen nach Es will mir kaum zu Sinne/","norm":"Der du so heftig dich hast auf den Mann erhitzt / Und der dir nichts getan / du hast den Pfeil gespitzt / Und gehst dem Herzen nach Es will mir kaum zu Sinne /","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.41540002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20662,"date":1663,"orig":"Daß diß ein Mann wie Du/ den Nechſten anthun koͤnne.","norm":"Dass dies ein Mann wie Du / den Nächsten antun könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.03819990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20663,"date":1663,"orig":"Verſichere dich mein Freund/ GOtt der im Himmel ſitzt/ Derſelbe ſag ich noch/ der mich und dich beſchuͤtzt/ Schreibt alles fleiſſig auff/ was ich und du beginne!","norm":"Versichere dich mein Freund / Gott der im Himmel sitzt / Derselbe sage ich noch / der mich und dich beschützt / Schreibt alles fleißig auf / was ich und du beginne!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.677000045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20664,"date":1663,"orig":"Du aber bleibſt verſtockt/ ſchuͤtt auch des Himmels Haus Gleich allen Fluch auff dich mit Plitz und Donner auß.","norm":"Du aber bleibst verstockt / schütte auch des Himmels Haus Gleich allen Fluch auf dich mit Blitz und Donner aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.269599914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20665,"date":1663,"orig":"Ertz Luͤgner-Ehren-Dieb/ Verleumder/ Teuffels-Kind/","norm":"Erz Lügner-Ehren-Dieb / Verleumder / Teufelskind /","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.489500045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20666,"date":1663,"orig":"Gedencke wie es dir will noch zuletzt ergehen/ Wenn du vor GOttes Thron wirſt im Gerichte ſtehen?","norm":"gedenke wie es dir will noch zuletzt ergehen / Wenn du vor Gottes Thron wirst im Gerichte stehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.823200225830078} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20667,"date":1663,"orig":"Weh dem/ weh welchen GOtt in ſolchen Suͤnden find.","norm":"Weh dem / weh welchen Gott in solchen Sünden finde.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.010200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20668,"date":1663,"orig":"IV. Auß eben dieſem","norm":"IV. Aus eben diesem","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.54640007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20669,"date":1663,"orig":"An einen ungeſunden Studenten.","norm":"An einen ungesunden Studenten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.5507001876831055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20670,"date":1663,"orig":"Sonnet.","norm":"Sonett.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":6.500899791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20671,"date":1663,"orig":"VErgebens wirffſtu dich/ Schmid wider Schuppen auff/ Fuͤrwar es iſt ein Mann/ den fromme Leute lieben.","norm":"Vergebens wirfst dich / Schmied wieder Schuppen auf / Fürwahr es ist ein Mann / den fromme Leute lieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.58650016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20672,"date":1663,"orig":"Wer hat dich guter Menſch doch an den Mann getrieben?","norm":"Wer hat dich guter Mensch doch an den Mann getrieben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.811100006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20673,"date":1663,"orig":"Du bringſt dich ſelbſt in Spott.","norm":"Du bringst dich selbst in Spott.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"co","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.327499866485596} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20674,"date":1663,"orig":"Die Welt giebt Achtung drauff","norm":"Die Welt gibt Achtung drauf","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.649900436401367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20675,"date":1663,"orig":"Und mercket deinen Fall.","norm":"Und merkt deinen Fall.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.397100448608398} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20676,"date":1663,"orig":"Es iſt ein toller Kauff Und daß du nicht geſehn an wem du dich gerieben/ Ach wereſt du darvor bey deinen Kindern blieben!","norm":"Es ist ein toller Kauf und dass du nicht gesehen an wem du dich gerieben / Ach Werst du davor bei deinen Kindern blieben!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.895500183105469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20677,"date":1663,"orig":"Schau was nicht Vorwitz kan?","norm":"Schau was nicht Vorwitz kann?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.054400444030762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20678,"date":1663,"orig":"Dein gantzer Lebens-Lauff","norm":"Dein ganzer Lebenslauf","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.449000358581543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20679,"date":1663,"orig":"Bekoͤmt durch dieſes thun ein unaußleſchlich Mahl/ Mein Schmid bekenne doch wer dir das Ding befahl/ Du biſt ſonſt alſo klug/ und giengeſt dieſes ein?","norm":"Bekommt durch dieses tun ein unaußleschlich Mahl / Mein Schmied bekenne doch wer dir das Ding befahl / Du bist sonst also klug / und giengest dieses ein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.071000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20680,"date":1663,"orig":"Die Hoffart koͤm̃t vor Fall.","norm":"Die Hoffart kommt vor Fall.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.034900188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20681,"date":1663,"orig":"Du haſt es nu verſehen/ Verſichre dich mein Schmid/ wer diſes nicht geſchehen/ Fuͤrwar du koͤnteſt ietzt in Zwicke Rector ſeyn.","norm":"Du hast es nun versehen / Versichre dich mein Schmied / wer dieses nicht geschehen / Fürwahr du könntest jetzt in Zwicke Rektor sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.912099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20682,"date":1663,"orig":"V. Auß eben denſelbigen","norm":"V. Aus eben denselbigen","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.940100193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20683,"date":1663,"orig":"An einen ungeſunden Faß-Nacht-Narren.","norm":"An einen ungesunden Fass-Nacht-Narren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.638899803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20684,"date":1663,"orig":"Sonnet.","norm":"Sonett.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"fi","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":6.500899791717529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20685,"date":1663,"orig":"MEhr auff ein ander mal.","norm":"Mehr auf ein ander Mal.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.203000068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20686,"date":1663,"orig":"Jch hab ietzund nicht Zeit/ Du biſt der Letzte zwar/ doch groͤſte Narr von dreyen/ Wilſtu mit andern nun auch wider Schuppen ſchreyen?","norm":"Ich habe jetzund nicht Zeit / Du bist der Letzte zwar / doch größte Narr von drei / Willst du mit anderen nun auch wieder Schuppen schreien?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.174099922180176} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20687,"date":1663,"orig":"Was ſchadet ihn dein Maul? und den die Ewigkeit","norm":"Was schadet ihn dein Maul? und den die Ewigkeit","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.398799896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20688,"date":1663,"orig":"Schon da hathin gebracht/ wo du verfluchter Neid Muſt wider deinen Ruhm und deinen Vnfallſpeyen.","norm":"Schon da hathin gebracht / wo du verfluchter Neid musst wider deinen Ruhm und deinen Unfallspeien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.301499843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20689,"date":1663,"orig":"Gedencke nur daran/ es wird dich noch gereuen.","norm":"gedenke nur daran / es wird dich noch gereuen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.626500129699707} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20690,"date":1663,"orig":"Mein Schuppe bleibet wol.","norm":"Mein Schuppe bleibt wohl.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.518099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20691,"date":1663,"orig":"Dein Lohn nur iſt mir leid/","norm":"Dein Lohn nur ist mir leid /","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"fo","lang_cld3":"et","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.5447998046875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20692,"date":1663,"orig":"Den dir die Rache wird mit andern bald beſtellen.","norm":"Den dir die Rache wird mit anderen bald bestellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.125400066375732} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20693,"date":1663,"orig":"Wilſtu beſeßner Menſch ſo einen Mann vergaͤllen Den Gott ſo hoch geſetzt?","norm":"Willst du besessener Mensch so einen Mann vergällen den Gott so hoch gesetzt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.437600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20694,"date":1663,"orig":"Das muß man dir verwehren.","norm":"Das muss man dir verwehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.28849983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20695,"date":1663,"orig":"Es mag deß Neides Alp gleich druͤcken was er kan/ So koͤmmt doch der empor/ und ſteiget Himmel an/ Den Gott und Menſchen hier auff dieſem Boden ehren.","norm":"Es mag des Neides Alp gleich drücken was er kann / So kommt doch der empor / und steiget Himmel an / Den Gott und Menschen hier auf diesem Boden ehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.165900230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20696,"date":1663,"orig":"Hochgeehrter Leſer!","norm":"Hochgeehrter Leser!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.776999950408935} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20697,"date":1663,"orig":"ALs ich dieſe Verſe zuſammen bracht/ und in eine Druckerey ſchicken wolte/ kam ein ander vornehmer Mann zu mir/ welcher von meinem Vorhaben etwas vernommen hatte/ animirte mich trefflich zu Vollfuͤhrung meines Vorſatzes/ und ſagte: daß er Antenorn lange gekant habe/ als er ſey Rector Magnif. zu Marpurg geweſen/ hab er ſich bey ihm dem Albo Academico inſcribiren laſſen/ und es ſey eines vornehmen Mannes Sohn/ welcher eben auß Schulen kommen/ neben ihm erſchienen/ da ſie nach Verleſung der Legum Academicarum das Iurament miteinander abgeleget haben.","norm":"Als ich diese Verse zusammen brachte / und in eine Druckerei schicken wollte / kam ein ander vornehmer Mann zu mir / welcher von meinem Vorhaben etwas vernommen hatte / animierte mich trefflich zu Vollführung meines Vorsatzes / und sagte: dass er Antenorn lange gekannt habe / als er sei Rektor Magnif. zu Marpurg gewesen / habe er sich bei ihm dem Albo Academico inskribieren lassen / und es sei eines vornehmen Mannes Sohn / welcher eben aus Schulen kommen / neben ihm erschienen / da sie nach Verlesung der Legum Academicarum das Jurament miteinander abgelegt haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.99560022354126} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20698,"date":1663,"orig":"Nach dieſem hab er ihm ein Præſent geben wollen/ er habe es aber mit groſſer Hoͤfligkeit recuſiret.","norm":"Nach diesem habe er ihm ein präsent geben wollen / er habe es aber mit großer Höflichkeit recusiret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.55109977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20699,"date":1663,"orig":"Der junge Kerle/ der noch ein Penal geweſen/ hab ihm auch etwas præſentiren wollen/ er habe ſich aber herumb gewandt/ und geſagt:","norm":"Der junge Kerle / der noch ein Pennal gewesen / habe ihm auch etwas präsentieren wollen / er habe sich aber herum gewandt / und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.525599956512451} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20700,"date":1663,"orig":"Jch will es nicht mit einem Auge anſehen.","norm":"Ich will es nicht mit einem Auge ansehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.214499950408935} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20701,"date":1663,"orig":"Jch bin Euerm vornehmen Herrn Vatter hoͤher obligiret/ der mir einsmals/ als ich von Univerſitaͤten kam/ groſſe Courteſie im durchreyſen erwieſen.","norm":"Ich bin Euerem vornehmen Herrn Vater höher obligieret / der mir einsmals / als ich von Universitäten kam / große Courtesie im Durchreisen erwiesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.915500164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20702,"date":1663,"orig":"Befahle darauff ſeinem Diener/ er ſolte einen Roͤmer Wein bringen/ und fragte mich/ wo ich herkommen? fragt auch den Penal/ wie es umb ſeinen Herrn Vatter ſtehe? und dimittirte uns alſo mit groſſer Freundligkeit.","norm":"Befahl darauf seinem Diener / er sollte einen Römer Wein bringen / und fragte mich / wo ich herkommen? fragt auch den Pennal / wie es um seinen Herrn Vater stehe? und dimittierte uns also mit großer Freundlichkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.308000087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20703,"date":1663,"orig":"Als wir auff den Marckt kamen/ lachte der Penal/ und ſagte: Monſieur, er komme doch zu mir/ ich will einen Roſenobel zum beſten geben/ und will meinem Vatter ſchreiben/ ich habe ihn dem Magnifico pro Inſcriptione verehret.","norm":"Als wir auf den Markt kamen / lachte der Pennal / und sagte: Monsieur, er komme doch zu mir / ich will einen Rosenobel zum Besten geben / und will meinem Vater schreiben / ich habe ihn dem Magnifico pro Inscriptione verehret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.646599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20704,"date":1663,"orig":"Er gedachte/ daß er von andern guten Freunden gehoͤret habe/ daß er nicht dafuͤr halte/ daß Antenor in den 10. Jahren/ da er Profeſſor P. geweſen/ 20. Ducaten vor alle Collegia eingenommen/ da er doch manchen Tag 3. 4. Partheyen abſonderlich und fideliſſimè informiret habe/ in Dingen welche ihn viel Fleiß und Gelt gekoſtet haben.","norm":"Er gedachte / dass er von anderen guten Freunden gehöret habe / dass er nicht dafür halte / dass Antenor in den 10. Jahren / da er Professor P. gewesen / 20. Dukaten vor alle Collegia eingenommen / da er doch manchen Tag 3. 4. Parteien absonderlich und fidelissime informieret habe / in Dingen welche ihn viel Fleiß und Geld gekostet haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.276299953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20705,"date":1663,"orig":"Sondern wenn einer reich geweſen ſey/ ſey er gemeiniglich von ſeinen Freunden an ihn recommendiret geweſen/ und hab deßwegen nichts von ihm nehmen wollen.","norm":"Sondern wenn einer reich gewesen sei / sei er gemeiniglich von seinen Freunden an ihn rekommandieret gewesen / und habe deswegen nichts von ihm nehmen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.887499809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20706,"date":1663,"orig":"Wann aber einer arm geweſen ſey/ ſo hab er lieber ihm Gelt darzu geben wollen/ hab ihm Buͤcher gelehnet/ habe ihm fruͤh und ſpat einen freyen Zutritt vergoͤnnet/ und alles verſucht/ daß er ihn darzu antreiben moͤge/ das Studium Eloquentiæ und Hiſtoriarum zu excolliren, welches damals in Heſſenland veracht geweſen ſey/ ſonderlich unter den Land- Kindern/ welche ſich nur bemuͤhet haben daß ſie predigen/ oder ſonſt etwas lernen moͤchten/ damit ſie alsbald ein ſtuͤck Brot erwerben koͤnten.","norm":"Wann aber einer arm gewesen sei / so habe er lieber ihm Geld dazugeben wollen / habe ihm Bücher gelehnt / habe ihm früh und spät einen freien Zutritt vergönnet / und alles versucht / dass er ihn dazu antreiben möge / das Studium Eloquentiae und Historiarum zu excolliren, welches damals in Hessenland verachte gewesen sei / sonderlich unter den Land-Kindern / welche sich nur bemühet haben dass sie predigen / oder sonst etwas lernen möchten / damit sie alsbald ein Stück Brot erwerben könnten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.716599941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20707,"date":1663,"orig":"Das eintzige hab er gehoͤrt/ daß ſie ihm einsmal/ als er zum erſtenmal ein Collegium Chronologicum auff eine ſonderliche Art gehalten/ eine ſilberne Kanne verehret haben/ und etwan 100. und 20. Emblemata mahlen laſſen/ darinnen er faſt die gantze Philoſophiam pract, adumbriret/ und damit ſein Hauß gezieret hatte.","norm":"Das einzige habe er gehört / dass sie ihm einsmal / als er zum ersten Mal ein Kollegium Chronologicum auf eine sonderliche Art gehalten / eine silberne Kanne verehret haben / und etwan 100. und 20. Emblemata malen lassen / darinnen er fast die ganze Philosophiam prasst, adumbriret / und damit sein Haus geziert hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.469900131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20708,"date":1663,"orig":"Sonderlich erinnere er ſich/ wie trenlich er es mit armen Studenten gemeynet.","norm":"Sonderlich erinnere er sich / wie tränlich er es mit armen Studenten gemeint.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.798600196838379} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20709,"date":1663,"orig":"Als nach Hertzog Bernhards Todt die Weymariſche Armee neben dem Duc de Longeville unverſehens in Heſſen-Land kommen/ ſey das gantze Land in Confuſion gerathen/ da ſeyn etliche arme Studenten/ und underſchiedene Land-Kinder zu ihm kommen/ und haben ihn umb Rath gefraget/ was ſie machen ſolten?","norm":"Als nach Herzog Bernhards Tod die Weimarische Armee neben dem Duc de Longeville unversehens in Hessenland kommen / sei das ganze Land in Konfusion geraten / da sein etliche arme Studenten / und unterschiedene Landkinder zu ihm kommen / und haben ihn um Rat gefragt / was sie machen sollten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8520002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20710,"date":1663,"orig":"Jn Marpurg haͤtten ſie nichts mehr zu verzehren/ ſolten ſie zu ihren Eltern ziehen/ ſo haͤtten dieſelbigen eben ſo wenig als ſie/ darneben das Hauß voll Soldaten.","norm":"In Marpurg hätten sie nichts mehr zu verzehren / sollten sie zu ihren Eltern ziehen / so hätten dieselbigen ebenso wenig als sie / daneben das Haus voll Soldaten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.945499897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20711,"date":1663,"orig":"Da hatte der redliche Antenor groß Mitleiden mit dieſen armen Kerlen getragen/ hatte ſeinem Diener den Schluͤſſel zu ſeinem Keller gegeben/ und befohlen/ er ſolte ſie auff ſein Loſament nehmen/ ſolte ihnen troͤſtlich zuſprechen/ und ſagen: Sie ſolten deß Morgens fruͤh wider zu ihm kommen/ er wolte mit Gottes Huͤlffe ſehen/ wie ihnen zu helffen ſey.","norm":"Da hatte der redliche Antenor groß Mitleiden mit diesen armen Kerlen getragen / hatte seinem Diener den Schlüssel zu seinem Keller gegeben / und befohlen / er sollte sie auf sein Losament nehmen / sollte ihnen tröstlich zusprechen / und sagen: Sie sollten des Morgens früh wieder zu ihm kommen / er wollte mit Gottes Hilfe sehen / wie ihnen zu helfen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7195000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20712,"date":1663,"orig":"Darauff hat er die gantze Nacht geſchrieben/ und hat auch ſeine eigne Ehe- Liebſte zu ihm nicht kommen duͤrffen/ und ihn verhindern Als ſie deß Morgens wider zu ihm kommen/ hatte er geſagt: Moſſieurs, die Erde iſt deß Herrn/ und mich deucht/ unſer HErr Gott hat mich zu einem Quartier-Meiſter angenommen.","norm":"Darauf hat er die ganze Nacht geschrieben / und hat auch seine eigene Ehe-Liebste zu ihm nicht kommen dürfen / und ihn verhindern als sie des Morgens wieder zu ihm kommen / hatte er gesagt: Mossieurs, die Erde ist des Herrn / und mich deucht / unser Herr Gott hat mich zu einem Quartiermeister angenommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.746699810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20713,"date":1663,"orig":"Jch will gantz Europam unter euch außtheilen Euch will ich die See-Staͤtt eingeben.","norm":"Ich will ganz Europam unter euch austeilen Euch will ich die See-Stätt eingeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.571199893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20714,"date":1663,"orig":"Euch Dennemarck.","norm":"Euch Dänemark.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.54069995880127} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20715,"date":1663,"orig":"Euch Preuſſen.","norm":"Euch Preußen.","lang_fastText":"nl","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":8.23289966583252} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20716,"date":1663,"orig":"Euch Liffland.","norm":"Euch Liffland.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ja","lang_de":0,"norm_lmscore":7.761099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20717,"date":1663,"orig":"Euch Franckreich.","norm":"Euch Frankreich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.526899814605713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20718,"date":1663,"orig":"Euch die Reichs-Staͤtte/ ꝛc. und habe darauff einem jeglichen etliche ſonderbare recommendation Schreiben uͤbergeben/ und geſagt:","norm":"Euch die Reichsstätte / etc. und habe darauf einem jeglichen etliche sonderbare recommendation Schreiben übergeben / und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.292500019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20719,"date":1663,"orig":"Gehet hin/ und ſuchet euer Gluͤck/ der Herr unſer Gott ſey mit euch/ ꝛc. und es ſey keiner unter allen dieſen/ dem nicht GOtt ſonderlich geholffen habe.","norm":"Gehet hin / und suchet euer Glück / der Herr unser Gott sei mit euch / etc. und es sei keiner unter allen diesen / dem nicht Gott sonderlich geholfen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6605000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20720,"date":1663,"orig":"Als ich dieſes hoͤrte/ dachte ich/ wenn zum wenigſten unter dieſen Leuten nicht einer gefunden wird/ der in dieſem Fall den ehrlichen Antenorn wider ſeine Verleumbder ſchuͤtzet/ ſo kan ich anders nichts ſagen/ als daß ſie ſeyn INGRATI.","norm":"Als ich dieses hörte / dachte ich / wenn zum wenigsten unter diesen Leuten nicht einer gefunden wird / der in diesem Fall den ehrlichen Antenorn wider seine Verleumder schützet / so kann ich anders nichts sagen / als dass sie sein INGRATI.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.97130012512207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20721,"date":1663,"orig":"Et bac unâ voce magna vitia & omne nefas ipſis objicio.","norm":"Et bac una voce magna vitia & omne nefas ipsis objicio.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"cy","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.556399822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20722,"date":1663,"orig":"Sapienti pauca.","norm":"Sapienti pauca.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.749199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20723,"date":1663,"orig":"Gehab dich wol/ lieber Leſer!","norm":"Gehabe dich wohl / lieber Leser!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.620100021362305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20724,"date":1663,"orig":"Apophoretæ loco adpono quod","norm":"Apophoretae loco adpono quod","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"sr","lang_de":0,"norm_lmscore":7.596700191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20725,"date":1663,"orig":"Gregor. lib. I. ſup. Ezech. Homil.","norm":"Gregor. lib. I. sup. Ezech. Homil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"da","lang_de":0,"norm_lmscore":5.584700107574463} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20726,"date":1663,"orig":"9. aſſerit.","norm":"9. asserit.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"zh","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.473800182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20727,"date":1663,"orig":"PErverſorum derogatio, vitæ noſtræ adprobatio eſt.","norm":"Perversorum derogatio, vitae nostrae adprobatio est.","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"is","lang_de":0,"norm_lmscore":5.589000225067139} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20728,"date":1663,"orig":"Quia jam oſtenditur, nos aliquid Juſtitiæ habere, ſi illis diſplicere incipimus qui non placent Deo.","norm":"Quia jam ostenditur, nos aliquid Justitiae habere, sie illis displicere incipimus qui non placent Deo.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.244900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20729,"date":1663,"orig":"Philandersons DISCURS, Mit drey klugen Rathgebern/ POMPONIO, MOROLOGO, und FABULLO.","norm":"Philandersons DISCURS, mit drei klugen Ratgebern / POMPONIO, MOROLOGO, und FABULLO.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.292600154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20730,"date":1663,"orig":"Von Antenors neulichſt-begangener Thorheit.","norm":"Von Antenors neulichst-begangener Torheit.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.036699771881103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20731,"date":1663,"orig":"Philanderſon.","norm":"Philanderson.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"es","lang_de":0,"norm_lmscore":6.388000011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20732,"date":1663,"orig":"ES hatte Cynthia ohngefaͤhr dreymal ihr Geſicht erfuͤllet/ als ein guter Kerl einen Diſcurs de Reputatione Academica Studioſi inconſiderati, in den Parnaſſum einlieferte/ welcher auch von den meiſten Muſen-Soͤhnen/ welche quid Iuris verſtunden/ mit ſonderbarer Hoͤfligkeit und Beliebung auffgenommen wurde/ bevorauß weil der Author in der Vorrede die Urſache/ ſo ihn denſelben zu verfertigen angetrieben hatte/ in etwas beruͤhrete Gleich aber/ als er daſſelbe ſchrieb/ kam ihm/ wie ich vermute/ Antenors Freund in der Noth under die Haͤnde; weil denn in denſelben etliche ungewoͤhnliche opiniones waren/ welche ſich in ſein Gehirn nicht wolten bringen laſſen/ brachte er in Gegentheil ſeine Meynung mit wenigem zu Papier/ und ließ/ als ein obiter dictum, mit hin paſſiren.","norm":"Es hatte Cynthia ungefähr dreimal ihr Gesicht erfüllet / als ein guter Kerl einen Diskurs de Reputation Academica Studiosi inconsiderati, in den Parnassum einlieferte / welcher auch von den meisten Musensöhnen / welche quid Juris verstanden / mit sonderbarer Höflichkeit und Beliebung aufgenommen wurde / bevorauß weil der Autor in der Vorrede die Ursache / so ihn denselben zu verfertigen angetrieben hatte / in etwas berührte Gleich aber / als er dasselbe schrieb / kam ihm / wie ich vermute / Antenors Freund in der Not unter die Hände; weil denn in denselben etliche ungewöhnliche opiniones waren / welche sich in sein Gehirn nicht wollten bringen lassen / brachte er in Gegenteil seine Meinung mit wenigem zu Papier / und ließ / als ein obiter dictum, mit hin passieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.383999824523926} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20733,"date":1663,"orig":"Aber was thaͤt Antenor?","norm":"Aber was täte Antenor?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.209099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20734,"date":1663,"orig":"Unhoͤfligkeit/ Zorn/ Rachgier/ und andere dergleichen ſchoͤne Tugenden zogen in ſein Gemuͤt/ ſo bald er ſolches zu Geſichte bekom̃en/ mit gantzen Eſquadronen ein:","norm":"Unhöflichkeit / Zorn / Rachgier / und andere dergleichen schöne Tugenden zogen in sein Gemüt / so bald er solches zu Gesichte bekommen / mit ganzen Esquadronen ein:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.325500011444092} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20735,"date":1663,"orig":"Jch meyne/ wenn ſie die Qualitaͤten deß Muſquetenpulvers haͤttẽ/ ſie wuͤrden ſich vor ſeinem erhitzten Gebluͤt entzuͤndet/ und ſeine Glieder/ Haut und Eingeweid in die 4. Theil der Welt zerſtreut habẽ.","norm":"Ich meine / wenn sie die Qualitäten des Musquetenpulvers hätten / sie würden sich vor seinem erhitzten Geblüt entzündet / und seine Glieder / Haut und eingeweiht in die 4. Teil der Welt zerstreut haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.538300037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20736,"date":1663,"orig":"Jch hoͤrt auch unterſchidlich/ als ſolt er alsbald ein unhoͤfliche charteque wider den Autor. in Druck gegebẽ habẽ/ von welcher zwar jederman viel redete/ aber niemand wolte ſie geſehen haben.","norm":"Ich hört auch unterschiedlich / als sollt er alsbald ein unhöfliche charteque wider den Autor . in Druck gegeben haben / von welcher zwar jedermann viel redete / aber niemand wollte sie gesehen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.50439977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20737,"date":1663,"orig":"Jch meynete/ ſie wuͤrde etwan von Monſieur Confiſcatio ſeyn in Hafft genommen worden/ machte mich demnach dem Authori zu Gefallen unter das gemeine Voͤlckgen/ zu vernehmen/ ob man auch Beſemen zu Producten/ und groſſe Schuͤſſeln die Ohrfeigen und Naſenſtieber auffzutragen/ einkauffen ſehe/ denn in meinem Sinn war er wegen der hochmuͤtigen Draͤuwort ſchon todt und begraben.","norm":"Ich meinte / sie würde etwan von Monsieur Confiscatio sein in Haftet genommen worden / machte mich demnach dem Authori zu Gefallen unter das gemeine Völkern / zu vernehmen / ob man auch Besämen zu Produkten / und große Schüsseln die Ohrfeigen und Nasenstieber aufzutragen / einkaufen sehe / denn in meinem Sinn war er wegen der hochmütigen Dräuwort schon tot und begraben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.243800163269043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20738,"date":1663,"orig":"Von ferne ſahe ich auff der Boͤrſche drey Helden ſpatzierrn/ ſchrecklich und tyranniſch war ihr Angeſicht/ inceſſus tardus, vox tonans, grava omnia, were ein Maͤusloch zugegen geweſt/ ich wuͤrde mein Reiterade darauff zugenommen haben; aber","norm":"Von ferne sah ich auf der Börsche drei Helden spatzierrn / schrecklich und tyrannisch war ihr Angesicht / incessus tardus, vox tonans, grava omnia, wäre ein Mäusloch zugegen gewesen / ich würde mein Reiterade darauf zugenommen haben; aber","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.928899765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20739,"date":1663,"orig":"Fallunt nos oculi vagiꝙ́ ſenſus. oppreßà ratione metiuntur, non turris, propè quæ quadrata ſurgit, Detritis procul angulis rotatur,","norm":"Fallunt nos oculi vagi sensus . oppressa ratione metiuntur, non turris, prope quae quadrata surgit, Detritis procul angulis rotatur,","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":5.668499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20740,"date":1663,"orig":"wie Petr.","norm":"wie Petr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"pl","lang_cld3":"fy","lang_de":0.333,"norm_lmscore":10.402899742126465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20741,"date":1663,"orig":"Arb vielleicht mit dieſen Verſen im Geiſt auff dieſe drey Kerl geſehen hat:","norm":"Arb vielleicht mit diesen Versen im Geist auf diese drei Kerl gesehen hat:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.57390022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20742,"date":1663,"orig":"Denn ſo bald ich ihnen ein wenig naͤher kam/ befand ich/ daß ſie arme/ elende pecora waren.","norm":"Denn so bald ich ihnen ein wenig näher kam / befand ich / dass sie arme / elende pecora waren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.327700138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20743,"date":1663,"orig":"Bona dies ihr Herren/ ſagte ich/ was ſaget man gutes von Antenor?","norm":"Bona dies ihr Herren / sagte ich / was sagt man gutes von Antenor?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.994900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20744,"date":1663,"orig":"Die Kerl hetten mir lieber ſchlaͤge angeboten/ daß ich ihnen ihre Titul nicht gab.","norm":"Die Kerl hätten mir lieber Schläge angeboten / dass ich ihnen ihre Titel nicht gab.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.207099914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20745,"date":1663,"orig":"Jhr/ meine Herren/ verzeihet mir/ ſagte ich/ ich habe kein Titularbuch bey handen/ daß ich mich Raths erholen koͤnte/ und ob ich gleich auch durch gantz Europam alle Cantzeleyen durchſuchte/ ſo hilfft es doch nicht/ weil ich ihrer Altetz Namen nicht weiß.","norm":"Ihr / meine Herren / verzeihet mir / sagte ich / ich habe kein Titularbuch bei Händen / dass ich mich Rats erholen könnte / und ob ich gleich auch durch ganz Europam alle Kanzeleien durchsuchte / so hilft es doch nicht / weil ich ihrer Altetz Namen nicht weiß.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.199299812316894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20746,"date":1663,"orig":"Marol.","norm":"Marol.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":6.440800189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20747,"date":1663,"orig":"Alteza iſt ein klein Bißgen zu viel fuͤr uns/ aber ich wil euchs ſagen wer wir ſind:","norm":"Alteza ist ein klein Bissen zu viel für uns / aber ich will euchs sagen wer wir sind:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.748199939727783} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20748,"date":1663,"orig":"Jch heiſſe Marologus, dieſer Pomponius, und jener Fabullus, mit dem Zunamen Æſopus redivivus Philand.","norm":"Ich heiße Marologus, dieser Pomponius, und jener Fabullus, mit dem Zunamen Aesopus redivivus Philand.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lv","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.127699851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20749,"date":1663,"orig":"Wol! aber was machet Antenor?","norm":"Wohl! aber was macht Antenor?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.398799896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20750,"date":1663,"orig":"Fab.","norm":"Fab.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":6.230899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20751,"date":1663,"orig":"Er liget an heiligem Dinge kranck/ oder an der Roſe/ wie man es ſonſt nennet.","norm":"Er liegt an heiligem Dinge krank / oder an der Rose / wie man es sonst nennt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"da","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.549699783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20752,"date":1663,"orig":"Er hat ſich uͤber eines kahlen Schulfuchſes Diſcurs, de Reputatione Academica inconſiderati Studioſi etwas zu ſehr entruͤſtet; aber er hat ihn bezahlet/ daß ſich andere Schulfuͤchſiſche Narren daran ſpiegeln werden/ in dem er ihm ſeine Pedanterey/ Schulboſſen/ Lyripipium, Magiſter noſter, Summa/ die Bernheuterey alle miteinander nicht unter die Banck geſteckt.","norm":"Er hat sich über eines kahlen Schulfuchses Diskurs, de Reputation Academica inconsiderati Studiosi etwas zu sehr entrüstet; aber er hat ihn bezahlet / dass sich andere Schulfüchsische Narren daran spiegeln werden / in dem er ihm seine Pedanterie / Schulbossen / Lyripipium, Magister noster, Summa / die Bernheuterey alle miteinander nicht unter die Bank gesteckt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.901299953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20753,"date":1663,"orig":"Phil. Jch erinnere mich/ daß einsmals Keyſer Sigiſmundo auff dem Conſilio zu Coſtnitz das Wort Schiſmam entfuhr:","norm":"Phil. Ich erinnere mich / dass einsmals Kaiser Sigismundo auf dem Consilio zu Costnitz das Wort Schismam entfuhr:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.437399864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20754,"date":1663,"orig":"Deß Papſts Geſandter erinnerte ihn/ daß es in Accuſativo nicht Schiſmam hieſſe; aber der Kaͤyſer ſagte Alexander Gallus, Priſcianus und andere gelehrte Maͤnner/ und der uſus felbſten/ antwortet der Geſandte.","norm":"Des Papsts Gesandter erinnerte ihn / dass es in Accusativo nicht Schismam hieße; aber der Kaiser sagte Alexander Gallus, Priscianus und andere gelehrte Männer / und der usus falbsten / antwortet der Gesandte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.529300212860107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20755,"date":1663,"orig":"Der Kaͤyſer ſagte lachend:","norm":"Der Kaiser sagte lachend:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.091899871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20756,"date":1663,"orig":"So wollen wir ſehen/ ob denn ich/ der ich uͤber Land und Leute Herꝛ bin/ auch uͤber ein einiges Wort/ wider der Schulfuͤchſe Meynung/ zu gebieten habe?","norm":"So wollen wir sehen / ob denn ich / der ich über Land und Leute Herr bin / auch über ein einiges Wort / wieder der Schulfüchse Meinung / zu gebieten habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.88700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20757,"date":1663,"orig":"Hinfort ſoll es Schiſmam heiſſen.","norm":"Hinfort soll es Schismam heißen.","lang_fastText":"es","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":6.18179988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20758,"date":1663,"orig":"Vielleicht/ was dieſer Potentat ſchertzweiſe ſagte/ will antenor mit Ernſt auffbringen/ und die Schulfuͤchſe zum Lande hinaus jagen.","norm":"Vielleicht / was dieser Potentat scherzweise sagte / will antenor mit Ernst aufbringen / und die Schulfüchse zum Lande hinausjagen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.030799865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20759,"date":1663,"orig":"Der Mann iſt uͤbel auff die Schulfuͤchſe/ darein er viel vornehme Leute mit begreifft/ zu ſprechen/ iſt er kein Potentat/ ſo iſt er doch gewiß ein Cavallier/ der ſeinem Feinde etliche tauſend Schock Schlachten geliefert hat.","norm":"Der Mann ist übel auf die Schulfüchse / darein er viel vornehme Leute mit begreift / zu sprechen / ist er kein Potentat / so ist er doch gewiss ein Cavalier / der seinem Feinde etliche tausend Schock Schlachten geliefert hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.215700149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20760,"date":1663,"orig":"Pompon, Antenor iſt ein Geiſtlicher. Phil.","norm":"Pompon, Antenor ist ein Geistlicher . Phil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6128997802734375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20761,"date":1663,"orig":"Es iſt gut/ daß ihrs ſaget/ denn wie man von ſeinem juͤngſten Tractat ſaget/ ſo iſt gar kein Theologiſcher Geiſt darinnen zu ſpuͤren.","norm":"Es ist gut / dass ihrs sagt / denn wie man von seinem jüngsten Traktat sagt / so ist gar kein theologischer Geist darinnen zu spüren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.112899780273437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20762,"date":1663,"orig":"Fabul.","norm":"Fabel.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ms","lang_de":0,"norm_lmscore":6.63640022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20763,"date":1663,"orig":"Er mag ſeyn wer er will/ ſo hette doch ein ſolcher Kerl/ der damahls noch in der Schule iſt mit Ruthen geſtrichen worden/ da Antenor ſchon hohe Ehrenaͤmpter bedienet hat/ ſeine Feder nicht ſo freventlich wider ihn/ brauchen ſollen.","norm":"Er mag sein wer er will / so hätte doch ein solcher Kerl / der damals noch in der Schule ist mit Ruten gestrichen worden / da Antenor schon hohe Ehrenämter bedienet hat / seine Feder nicht so freventlich wider ihn / brauchen sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.44189977645874} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20764,"date":1663,"orig":"Phil. Jhr Herren/ ich habe den Tractat de Reputatione Academica auch geleſen/ weiß mich aber nichts zu ertſinnen/ daß der Author darinnen wieder diſcretion und Hoͤffligkeit gehandelt habe.","norm":"Phil. Ihr Herren / ich habe den Traktat de Reputation Academica auch gelesen / weiß mich aber nichts zu ertsinnen / dass der Autor darinnen wieder Diskretion und Höflichkeit gehandelt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2778000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20765,"date":1663,"orig":"Fabul.","norm":"Fabel.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ms","lang_de":0,"norm_lmscore":6.63640022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20766,"date":1663,"orig":"Er hette gar nicht wider ihn ſchreiben ſollen Phil.","norm":"Er hätte gar nicht wieder ihn schreiben sollen Phil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.177000045776367} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20767,"date":1663,"orig":"Jch weiß nicht anders/ Phytagoras ſey geſtorben/ und habe ſein Authosepha mit ſich in die Elyſiſchen Felder genommen/ wie kan ſich denn der Herꝛ ſo alber Ding einbilden/ als ob man alles glaͤuben muͤſſe was Antenor faget: Zumal in einer abſurden Meynung/ daß ein Studioſus NB.","norm":"Ich weiß nicht anders / Phytagoras sei gestorben / und habe sein Authosepha mit sich in die elysischen Felder genommen / wie kann sich denn der Herr so alber Ding einbilden / als ob man alles glauben müsse was Antenor saget: zumal in einer absurden Meinung / dass ein Studiosus NB.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.482500076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20768,"date":1663,"orig":"Theologiæ in ſeinem Studiren mehr Nutzen ſchaffe auſſer als auff einer Univerſitaͤt/ 2. daß er beſſer in Franckreich und Jtalien diſputiren und predigen lerne/ ꝛc.","norm":"Theologiae in seinem Studieren mehr Nutzen schaffe außer als auf einer Universität / 2. dass er besser in Frankreich und Italien disputieren und predigen lerne / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.109099864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20769,"date":1663,"orig":"Dieſes glaͤube ich nicht/ es werde denn erwieſen/ oder dem Authori auff ſeine rationes geantwortet/ und ob es gleich der Papſt mit allen ſeinen Cardinaͤlen und Biſchoffen Reimweiſe herſagten/ wird alſo der Author ſchwerlich an Leib und Leben ſeines Schreibens wegen geſtraffet werden.","norm":"Dieses glaube ich nicht / es werde denn erwiesen / oder dem Authori auf seine rationes geantwortet / und ob es gleich der Papst mit allen seinen Kardinälen und Bischof Reimweise hersagten / wird also der Autor schwerlich an Leib und Leben seines Schreibens wegen gestraft werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.664899826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20770,"date":1663,"orig":"Pompon.","norm":"Pompon.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"da","lang_de":0,"norm_lmscore":5.799799919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20771,"date":1663,"orig":"Hier ſehet ihr ſeine erſte eilfertige Antwort/ durchlauffet ſie/ und ſaget mir davon eure Meynung/ ich halte dafuͤr/ er hat ihm gute gegeben. Phil.","norm":"Hier sehet ihr seine erste eilfertige Antwort / durchlaufet sie / und sagt mir davon eure Meinung / ich halte dafür / er hat ihm gute gegeben . Phil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.824999809265137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20772,"date":1663,"orig":"Was ſaget ihr viel von der Antwort?","norm":"Was sagt ihr viel von der Antwort?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.10099983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20773,"date":1663,"orig":"Jſt denn dieſes geantwortet/ wann man ohne Grund der Warheit Calumnien wider einen ausſpeyet?","norm":"Ist denn dieses geantwortet / wann man ohne Grund der Wahrheit Calumnien wieder einen ausspeiet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.116799831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20774,"date":1663,"orig":"Jch beſehe dieſe Schmaͤhkarte hin und her/ und befinde daß Antenor diſputiret/ wie jener Albinus, welcher auff dieſen Syllogiſmum alſo antwortete:","norm":"Ich besehe diese Schmähkarte hin und her / und befinde dass Antenor disputieret / wie jener Albinus, welcher auf diesen Syllogismum also antwortete:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.876999855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20775,"date":1663,"orig":"Omnis homo currit.","norm":"Omnis homo currit.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"lt","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.384699821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20776,"date":1663,"orig":"Reſp. 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Schmid bildet ſich nicht anders ein/ als er werde nun gefreſſen werden.","norm":"Sagt mir doch / ihr Herren / habt ihr etwa Antenorn einen Arm oder Bein zum Halse sehen heraushängen / denn M. Schmied bildet sich nicht anders ein / als er werde nun gefressen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.157599925994873} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20784,"date":1663,"orig":"Es ſollen ihm ja (welches eine nachdenckliche/ und ſonſten leichtfertige Rede iſt) Leute auff 50. Meilen zu gefallen ziehen/ und ihm den Herꝛ Goͤrgen ſingen:","norm":"Es sollen ihm ja (welches eine nachdenkliche / und sonsten leichtfertige Rede ist) Leute auf 50. Meilen zu gefallen ziehen / und ihm den Herr Gören singen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.690800189971924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20785,"date":1663,"orig":"Er ſelbſt will ihn (vielleicht in Gedancken) tractiren wie einen Hund:","norm":"Er selbst will ihn (vielleicht in Gedanken) traktieren wie einen Hund:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.631499767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20786,"date":1663,"orig":"Er will ihn aͤrger trillen/ als in 10. Jahren kein Pennal iſt getrillt woꝛdẽ.","norm":"Er will ihn ärger drillen / als in 10. Jahren kein Pennal ist gedrillt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.824100017547607} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20787,"date":1663,"orig":"Das muß ein Tyrann ſeyn!","norm":"Das muss ein Tyrann sein!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"az","lang_de":0.667,"norm_lmscore":3.691999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20788,"date":1663,"orig":"Aber vielleicht laͤſſet er ſich noch erbitten/ daß er einen armen Pedanten/ an dem er doch nicht wird zum Ritter werden/ Quartier gibt.","norm":"Aber vielleicht lässt er sich noch erbitten / dass er einen armen Pedanten / an dem er doch nicht wird zum Ritter werden / Quartier gibt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.002799987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20789,"date":1663,"orig":"Morol.","norm":"Morol.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ceb","lang_de":0,"norm_lmscore":5.544700145721435} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20790,"date":1663,"orig":"Ey ſaget doch ihr eure Meynung von dem Tractat an ſich ſelbſt.","norm":"Ei sagt doch ihr eure Meinung von dem Traktat an sich selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.266600131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20791,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20792,"date":1663,"orig":"Es faͤllet mir jetzo ein/ was ſich einsmals eben auff dieſem Platz zutrug:","norm":"Es fället mir jetzt ein / was sich einsmals eben auf diesem Platz zutrug:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.188199996948242} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20793,"date":1663,"orig":"Es kam ein armer Leſebengel/ und begehrete von etlichen eures gleichen ein viaticum: die guten Leute wolten ihr Gelt nicht uͤbel anwenden/ fragten demnach/ ob er auch etwas ſtudieret haͤtte?","norm":"Es kam ein armer Lesebengel / und begehrte von etlichen eures gleichen ein viaticum: Die guten Leute wollten ihr Geld nicht übel anwenden / fragten demnach / ob er auch etwas studieret hätte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.809599876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20794,"date":1663,"orig":"Ja etwas/ ſagte er/ aber doch ſo viel/ daß ich in puncto temporis von einer hohen wichtigen materi eine Oration halten kan.","norm":"Ja etwas / sagte er / aber doch so viel / dass ich in puncto temporis von einer hohen wichtigen Materie eine Oration halten kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.636300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20795,"date":1663,"orig":"Als ſie deſſen eine Prob ſehen wolten/ ſagte er: Hochgeehrte Herꝛn/ (dieſes iſt das Exordium mit ſeiner capt. bene volentiæ,) meine Oration hat vier Theil: (Propoſ. und Partitio) das erſte weiß ich und ihr nicht/ das andere wiſſet ihr und ich nicht/ das dritte weiß keiner unter uns/ und das vierte weiß gar niemand (Tractatio)","norm":"Als sie dessen eine Probe sehen wollten / sagte er: Hochgeehrte Herrn / (dieses ist das Exordium mit seiner capt. bene volentiae,) meine Oration hat vier Teil: (Propos . und Partitio) das erste weiß ich und ihr nicht / das andere wisset ihr und ich nicht / das dritte weiß keiner unter uns / und das vierte weiß gar niemand (Tractatio)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.170599937438965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20796,"date":1663,"orig":"Mein Hoſenfutter iſt zerriſſen/ das weiß ich und ihr nicht/ 2. ob ihr mir zu neuen Gelt ſpendieren wollet/ wiſſet ihr und ich nicht/ 3. ob es der Schneider umbſonſt machen werde/ weiß unſer keiner/ und 4. wenn ihr mir kein Gelt gebet/ ſo weiß kein Menſch/ wo ich ein neues hernehmen werde.","norm":"Mein Hosenfutter ist zerrissen / das weiß ich und ihr nicht / 2. ob ihr mir zu neuen Geld spendieren wollet / wisset ihr und ich nicht / 3. ob es der Schneider umsonst machen werde / weiß unser keiner / und 4. wenn ihr mir kein Geld Gebet / so weiß kein Mensch / wo ich ein neues hernehmen werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.635300159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20797,"date":1663,"orig":"Wiewol ich mich nun der Thoꝛheit dieſes Leſebengels nicht will theilhafftig machen/ ſo kan ich ebener maſſen doch mein Iudicium von dieſer Charteque in 4. Theil fuͤrtragen.","norm":"Wiewohl ich mich nun der Torheit dieses Lesebengels nicht will teilhaftig machen / so kann ich ebener maßen doch mein Iudicium von dieser Charteque in 4. Teil vortragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.247900009155273} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20798,"date":1663,"orig":"Das Exordium bleibt/ wie auch die partitio.","norm":"Das Exordium bleibt / wie auch die partitio.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.99970006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20799,"date":1663,"orig":"Von dem Erſten weiß die Hoͤfligkeit nichts/ von dem Andern weiß nichts die Klugheit/ das Dritte iſt unbekant der Warheit/ und das Vierte allen Chriſtlichen Tugenden/ ja der Gottſeeligkeit ſelbſten.","norm":"Von dem Ersten weiß die Höflichkeit nichts / von dem Anderen weiß nichts die Klugheit / das Dritte ist unbekannt der Wahrheit / und das Vierte allen christlichen Tugenden / ja der Gottseligkeit selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.30649995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20800,"date":1663,"orig":"Pomp.","norm":"Pomp.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"pl","lang_de":0,"norm_lmscore":7.28849983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20801,"date":1663,"orig":"Jch meyne/ man ſolte die Hoͤfligkeit in groſſer Quantitaͤt bey Antenorn finden/ zeiget mir doch etwas unhoͤflichs darinnen.","norm":"Ich meine / man sollte die Höflichkeit in großer Quantität bei Antenorn finden / zeiget mir doch etwas Unhöfliches darinnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.455100059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20802,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20803,"date":1663,"orig":"Hinden nauß/ wie die Schwaͤbiſchen Bauern die Spieſſe tragen.","norm":"Hinten nauß / wie die schwäbischen Bauern die Spieße tragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.752299785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20804,"date":1663,"orig":"Wenn dieſe Charteque ohne Benennung deß Autoris waͤre herauß kemmen/ ſo wuͤrde jederman meynen/ es habe Imprudentius unverſchaͤmt das loͤbliche Handwerck der Unhoͤfligkeit gelernet/ und dieſes als ein fuͤrtreffliches Meiſterſtuͤck verfertiget.","norm":"Wenn diese Charteque ohne Benennung des Autors wäre herauskämen / so würde jedermann meinen / es habe Imprudentius unverschämt das löbliche Handwerk der Unhöflichkeit gelernt / und dieses als ein fürtreffliches Meisterstück verfertiget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.539100170135498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20805,"date":1663,"orig":"Jſt dieſes nicht eine Anzeigung eines ungehobelten Menſchens/ daß er einen ehrlichen Kerl ſo ſchimpfflich durchhechelt/ daß es kein Verſtaͤndiger ohne Roͤthe leſen kan? und am End kompt er erſt:","norm":"Ist dieses nicht eine Anzeigung eines ungehobelten Menschen / dass er einen ehrlichen Kerl so schimpflich durchhechelt / dass es kein Verständiger ohne Röte lesen kann? und am Ende kommt er erst:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.730100154876709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20806,"date":1663,"orig":"Jch will erfahren/ was ihr fuͤr ein Potentat ſeyt/ und nachdem ihr ein Mann ſeyt/ will ich euch in der Antwort einen Hering braten.","norm":"Ich will erfahren / was ihr für ein Potentat seid / und nachdem ihr ein Mann seid / will ich euch in der Antwort einen Hering braten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.412700176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20807,"date":1663,"orig":"Stultum est re actâ deliberare. ſaget Lanſius, ein Narr iſt der einen wol außſchaͤndet/ und darnach erſt fragen will/ was er fuͤr ein Mann ſey?","norm":"Stultum est re acta deliberare . sagt Lansius, ein Narr ist der einen wohl außschändet / und danach erst fragen will / was er für ein Mann sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.884799957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20808,"date":1663,"orig":"Morol.","norm":"Morol.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ceb","lang_de":0,"norm_lmscore":5.544700145721435} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20809,"date":1663,"orig":"Aber was iſt albers drinnen?","norm":"Aber was ist Albes drinnen?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.372600078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20810,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20811,"date":1663,"orig":"Jſt dieſes nit alber und thoͤricht genug gehandelt/ daß ſich Antenor bey der gantzen Welt ſo unbeſonnen proſtituiret?","norm":"Ist dieses nicht alber und töricht genug gehandelt / dass sich Antenor bei der ganzen Welt so unbesonnen prostituieret?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.032899856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20812,"date":1663,"orig":"Meyneſt du auch/ daß nit allein Schulfuͤchſe/ ſondern auch vornehme Cavallier ſagen/ Er habe die Grentzen eines Theologi uͤberſchritten?","norm":"Meinest du auch / dass nicht allein Schulfüchse / sondern auch vornehme Cavalier sagen / Er habe die Grenzen eines Theologen überschritten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.832099914550781} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20813,"date":1663,"orig":"was meyneſt du werden die/ ſo den Autorem kennen/ und dieſe Schmaͤh- Schrifft dagegen halten/ ihm fur ein Zeugnus geben? meynet denn Antenor, daß eine Kunſt ſey/ was ſonſten die gottloſeſten Leute/ die ungeſchickteſten Jdioten/ die aͤrgſten Lumpenhunde am beſten koͤñen? nemlich ſeiner Zungen Gifft auff ehrliche Leute außſchuͤtten.","norm":"was meinest du werden die / so den Autor kennen / und diese Schmäh-Schrift dagegen halten / ihm für ein Zeugnis geben? meinet denn Antenor, dass eine Kunst sei / was sonsten die gottlosesten Leute / die ungeschicktesten Idioten / die ärgsten Lumpenhunde am besten können? nämlich seiner Zungen Gift auf ehrliche Leute ausschütten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.725500106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20814,"date":1663,"orig":"Glauben die Herren auch wol/ daß hiedurch ein gutes Theil der Antenoriſchen Reputation, wie deß Cantors zu Luͤtzen ſeine Fackel/ verloſchẽ ſey?","norm":"Glauben die Herren auch wohl / dass hierdurch ein gutes Teil der Antenorischen Reputation, wie des Kantors zu Lützen seine Fackel / verloschen sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.543600082397461} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20815,"date":1663,"orig":"Saget mir doch/ ob Antenor die Roſe am Bein oder am Kopff gehabt/ da er dieſes ſchrieb/ oder in die Feder dictirt?","norm":"Sagt mir doch / ob Antenor die Rose am Bein oder am Kopf gehabt / da er dieses schrieb / oder in die Feder diktiert?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.246200084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20816,"date":1663,"orig":"Jch meyne am Kopff/ ſonſt haͤtte er ein ſolch ſpecimen ſtultitiæ nit begangen.","norm":"Ich meine am Kopf / sonst hätte er ein solch specimen stultitiae nicht begangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"fy","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.758399963378906} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20817,"date":1663,"orig":"Weñ ſich nun der Autor deß Ius Retorſionis brauchen wird/ wie wird Antenorn dieſer Biſſen ſchmecken?","norm":"Wenn sich nun der Autor des Jus Retorsionis brauchen wird / wie wird Antenorn dieser Bissen schmecken?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.666900157928467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20818,"date":1663,"orig":"Pag. 3. nim̃t er deß Autoris Wort:","norm":"Pag . 3. nimmt er des Autors Wort:","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.594799995422363} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20819,"date":1663,"orig":"Copiæ conſcribuntur in Acadedemiis & à Spiritu Sancto omnium facultatum ſupremo Præſide, ad evertendum Diaboli regnum, emittantur, und ſetzet ſein judicium «daruͤber: Es iſt mir leyd/ nicht allein fuͤr die Nordiſchen Koͤnige/ ſondern auch fuͤr andere confœderirte Potentaten/ denn wenn ſie hinfuͤro ein paar Trummelſchlaͤger (nit Drummel) oder Mußquetierer werden vonnoͤten haben/ werden ſie dieſelben ſchwerlich bekommen koͤnnen/ denn man ſolche Burſch auff Univerſitaͤten ſelbſten wird vonnoͤten haben.","norm":"Copiae conscribuntur in Acadedemiis & à Spiritu Sancto omnium facultatum supremo Praeside, ad evertendum Diaboli regnum, emittantur, und setzet sein judicium« darüber: Es ist mir leid / nicht allein für die nordischen Könige / sondern auch für andere konföderierte Potentaten / denn wenn sie hinfür ein paar Trommelschläger (nicht Drummel) oder Musketierer werden vonnöten haben / werden sie dieselben schwerlich bekommen können / denn man solche Bursch auf Universitäten selbst wird vonnöten haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.318299770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20820,"date":1663,"orig":"Welches ſich reimet/ wie Speck zur Buttermilch/ und ſihet man hierauß nichts als deß Antenors ſtudium ca villandi.","norm":"Welches sich reimet / wie Speck zur Buttermilch / und sieht man hieraus nichts als des Antenors studium ca villandi.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.155099868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20821,"date":1663,"orig":"Noch ungereimter iſt es/ daß er ſich ſelbſten einen Feind einbildet/ und unter den Worten Vir magni nominis ſich mit ſeiner eygenen Phantaſey biß auff den Todt herumb keiffet.","norm":"Noch ungereimter ist es / dass er sich selbst einen Feind einbildet / und unter den Worten Vir magni nominis sich mit seiner eigenen Phantasie bis auf den Tod herumkeifet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.387800216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20822,"date":1663,"orig":"Pompon.","norm":"Pompon.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"da","lang_de":0,"norm_lmscore":5.799799919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20823,"date":1663,"orig":"Es ſtehet aber da/ daß ihn Vir magni nominis darzu habe angeſtifftet/ wie denn Antenor dannenhero nicht unbillich ſaget:","norm":"Es steht aber da / dass ihn Vir magni nominis dazu habe angestiftet / wie denn Antenor dannenher nicht unbillig sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.734000205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20824,"date":1663,"orig":"Dieſe Pfeile/ welche auff ihn geſchoſſen wuͤrden/ weren nicht auß M. Schmids Koͤcher kommen/ ꝛc.","norm":"Diese Pfeile / welche auf ihn geschossen würden / wären nicht aus M. 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ſchenckeſt du noch ſauer Bier?","norm":"pro Superi Quant um motalia pectora coecae noctis habent, du blinde Welt / schenkest du noch sauer Bier?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"fr","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.8582000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20828,"date":1663,"orig":"So viel ich verſtehen kan/ ſo ſehe ich hierauß/ daß der Autor die Urſach ſaget/ warumb er dieſen Tractat geſchrieben/ nicht warumb er Antenors darinnen obiter gedencket.","norm":"So viel ich verstehen kann / so sehe ich hieraus / dass der Autor die Ursache sagt / warum er diesen Traktat geschrieben / nicht warum er Antenors darinnen obiter gedenkt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.450900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20829,"date":1663,"orig":"Will er ja einen Virum magni nominis zum Feinde haben/ ſo ſchreibe er wider Nebucadnezar oder Artaxerxem, dieſes ſind Viri magni nominis.","norm":"Will er ja einen Virum magni nominis zum Feinde haben / so schreibe er wieder Nebukadnezar oder Artaxerxem, dieses sind Viri magni nominis.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.850200176239014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20830,"date":1663,"orig":"Wollet ihr aber Nachricht haben von ſeinem Butyrolambio ſo fragt Nectarium, bey M.","norm":"Wollet ihr aber Nachricht haben von seinem Butyrolambio so fragt Nectarium, bei M.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.00629997253418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20831,"date":1663,"orig":"Schmiden koͤnnet ihr es ſchwerlich erfaͤhren.","norm":"schmieden könnet ihr es schwerlich erfahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.113200187683105} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20832,"date":1663,"orig":"Thut ihm aber unterdeſſen ſo viel zu gefallen/ und verſchꝛeibet eine gute Venediſche Brille/ einer ſetze ſie auff/ der ander nemme deß Diogenis Fackel/ und der dritte Narr buchſtabire/ ſo werdet ihr ja endlich den ſenſum finden/ den ich und andere Leſer darauß nehmen.","norm":"Tut ihm aber unterdessen so viel zu gefallen / und verschreibet eine gute Venetische Brille / einer setze sie auf / der ander nehme des Diogenis Fackel / und der dritte Narr buchstabiere / so werdet ihr ja endlich den sensum finden / den ich und andere Leser daraus nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.750800132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20833,"date":1663,"orig":"Pag. 14. ſetzet Antenor deß Autoris Worte:","norm":"Pag . 14. setzet Antenor des Autors Worte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lv","lang_de":0.667,"norm_lmscore":8.3100004196167} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20834,"date":1663,"orig":"Tacita voluptate perfundor magni nominis Viro, dum non neminem à virtutis ſemita deflectentem juſſu ejus hoc ipſo corripui, me ſatisfeciſſe.","norm":"Tacita voluptate perfundor magni nominis Viro, dum non neminem à virtutis semita deflectentem jussu ejus hoc ipso corripui, me satisfecisse.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"lv","lang_de":0,"norm_lmscore":6.079299926757812} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20835,"date":1663,"orig":"Dieſes zeucht er/ gleich als ob es etwas ruͤhmliches waͤre/ auff ſich/ wider die Connexion, Zweck und Verſtand deß gantzen Tractats/ und ſaget:","norm":"Dieses zieht er / gleich als ob es etwas Rühmliches wäre / auf sich / wider die Konnexion, Zweck und Verstand des ganzen Traktats / und sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.730199813842773} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20836,"date":1663,"orig":"Hierauß ſehe ich/ daß ihr auch in der tollen (nicht dollen) Opinion ſeyt/ als ob ich mit meinen Tractaͤtlein wider die erſte und andere Tafel deß Geſetzes geſuͤndiget haͤtte/ und à virtutis ſemitâ abgewichen ſey.","norm":"Hieraus sehe ich / dass ihr auch in der tollen (nicht dollen) Opinion seid / als ob ich mit meinen Traktätlein wider die erste und andere Tafel des Gesetzes gesündigt hätte / und à virtutis semita abgewichen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.217899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20837,"date":1663,"orig":"Da ihn doch dieſes ſo wenig angehet/ als mich S.","norm":"Da ihn doch dieses so wenig angehet / als mich S.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7058000564575195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20838,"date":1663,"orig":"Jacob zu Compoſtell.","norm":"Jacob zu Komposttell.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.742899894714355} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20839,"date":1663,"orig":"Ungereimt/ armſeelig und elend klinget es/ wenn er den Autorem auff Naſenſtuͤber/ Ohrfeigen und andere unſchmackhaffte Tractamenten vertroͤſtet:","norm":"Ungereimt / armselig und elend klinget es / wenn er den Autor auf Nasenstüber / Ohrfeigen und andere unschmackhafte Traktamenten vertröstet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.191500186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20840,"date":1663,"orig":"Bald ſollen ſie ihm Hamburgiſche Leſebengel/ bald Studenten von Leipzig geben.","norm":"Bald sollen sie ihm Hamburgische Lesebengel / bald Studenten von Leipzig geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.244900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20841,"date":1663,"orig":"Morol.","norm":"Morol.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ceb","lang_de":0,"norm_lmscore":5.544700145721435} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20842,"date":1663,"orig":"Pro merito.","norm":"Pro merito.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"it","lang_de":0,"norm_lmscore":8.216300010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20843,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20844,"date":1663,"orig":"Meynet denn Antenarr, daß ſich die ehrlichen Studenten von Leipzig zu Banditen-Verrichtungen gebrauchen laſſen? Auff dieſe Weiſe/ ihr guten Stuͤmper/ wird kein Argument ſolvirt, muͤſte dieſes alſo nur eine Straffe ſeyn/ daß er nicht alles glauben will/ was Antenor herpralet Seyt verſichert/ der Autor iſt ein libealer Menſch/ er wird dem Truchſes/ der ihm diſe Speiſen fuͤrtragen will/ fuͤr einen jeden Naſenſtieber zwey Dutzend feine grobe Bauermaulſchellen geben/ daß er ſich eine weile beſinnen muß/ ob er ein Maͤgdgen oder Bubgen ſey.","norm":"Meinet denn Antenarr, dass sich die ehrlichen Studenten von Leipzig zu Banditen-Verrichtungen gebrauchen lassen? Auf diese Weise / ihr guten Stümper / wird kein Argument solviert, müsste dieses also nur eine Strafe sein / dass er nicht alles glauben will / was Antenor herprahlet seid versichert / der Autor ist ein libealer Mensch / er wird dem Truchsess / der ihm diese Speisen vortragen will / für einen jeden Nasenstieber zwei Dutzend feine grobe Bauermaulschellen geben / dass er sich eine Weile besinnen muss / ob er ein Mädchen oder Buben sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7621002197265625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20845,"date":1663,"orig":"Die Natur lehret alſo/ und die Exempel ehrlicher Kerl bekraͤfftigen es.","norm":"Die Natur lehrt also / und die Exempel ehrlicher Kerl bekräftigen es.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.282800197601318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20846,"date":1663,"orig":"Alber und ungeſchickt iſt es/ daß er dem Authori fuͤrruͤcket/ er were/ da er (Antenor) ſchon vornehme aͤmpter bedienet/ noch in der Schule mit Ruthen geſtrichen worden.","norm":"Alber und ungeschickt ist es / dass er dem Authori vorrücket / er wäre / da er (Antenor) schon vornehme Ämter bedienet / noch in der Schule mit Ruten gestrichen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5802998542785645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20847,"date":1663,"orig":"Concedo totum argumentum, denn es iſt gewiß/ daß der Author nicht alſobald mit Mathuſalems Alter und itziger Groͤſſe auff die Welt kommen/ denn ſonſt hetten ſich ſeiner Paten an ihm zu Tode getragen.","norm":"Concedo totum argumentum, denn es ist gewiss / dass der Autor nicht alsobald mit Mathusalems Alter und jetziger Größe auf die Welt kommen / denn sonst hätten sich seiner Paten an ihm zu Tode getragen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.495999813079834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20848,"date":1663,"orig":"Deswegen aber kein Hund nicht!","norm":"Deswegen aber kein Hund nicht!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.766900062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20849,"date":1663,"orig":"Wer weiß ob Antenor nit auch zu der Zeit/ da man mit Paleſtern im Kriege geſchoſſen/ auch noch in die Schule gegangen iſt.","norm":"Wer weiß ob Antenor nicht auch zu der Zeit / da man mit Palestern im Kriege geschossen / auch noch in die Schule gegangen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.343900203704834} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20850,"date":1663,"orig":"Jſt er ſo ein kluger erfahrner Mann/ warumb laͤſſet er denn den Haſen alſo lauffen?","norm":"Ist er so ein kluger erfahrener Mann / warum lässt er denn den Hasen also laufen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"no","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.900100231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20852,"date":1663,"orig":"Die Hiſtoͤrgen von alten Studenten oder vielmehr Faullentzer/ welche 20. und mehr Jahr auff Univerſitaͤten gelegen und nichts gelernet/ ſind nicht weit her: Denn von einem ſolchen inutili terræ pondere, das nur Speiſe verdauen/ und Tranck durch diſtilliren kan/ haben wir nicht zu reden/ damit wird er wenig beweiſen/ denn wer will das ſagen/ daß man nur von Academiſcher Lufft gelehrt werde?","norm":"Die Histörchen von alten Studenten oder vielmehr Faulenzer / welche 20. und mehr Jahr auf Universitäten gelegen und nichts gelernt / sind nicht weit her: Denn von einem solchen inutili terrae pondere, das nur Speise verdauen / und Trank durch Destillieren kann / haben wir nicht zu reden / damit wird er wenig beweisen / denn wer will das sagen / dass man nur von akademischer Luft gelehrt werde?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.438899993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20853,"date":1663,"orig":"Fabul.","norm":"Fabel.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ms","lang_de":0,"norm_lmscore":6.63640022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20854,"date":1663,"orig":"Aber er beweiſets doch auch mit vornehmer Leute Exempeln/ welche fuͤrtreflich gelehret/ aus den Gymnaſiis kommen ſind/ daß eben nicht alle Weisheit an die Univerſitaͤten gebunden ſey.","norm":"Aber er beweiset doch auch mit vornehmer Leute Exempeln / welche fürtrefflich gelehrt / aus den Gymnasiis kommen sind / dass eben nicht alle Weisheit an die Universitäten gebunden sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.498600006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20855,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20856,"date":1663,"orig":"Erſtlich ſehe doch Antenor des Authoris theſin beſſer an.","norm":"Erstlich sehe doch Antenor des Authoris Thesen besser an.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"gd","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.432000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20857,"date":1663,"orig":"2. Wenn er diſputiren will/ ſo muß er Gymnaſia als ſubordinata, den Univerſitaͤten nicht opponiren, ſonſt ſiehet man/ daß er ein elender barmhertziger Logicus iſt.","norm":"2. Wenn er disputieren will / so muss er Gymnasia als subordinata, den Universitäten nicht opponieren, sonst sieht man / dass er ein elender barmherziger Logicus ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.523799896240234} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20858,"date":1663,"orig":"3. Warumb ſich etliche derſelbigen/ dennoch erſt auff Univerſitaͤten gezogen?","norm":"3. warum sich etliche derselbigen / dennoch erst auf Universitäten gezogen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.685100078582764} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20859,"date":1663,"orig":"Jch meyne/ daß ſie zur rechten perfection kommen ſind/ welches er wider ſich ſelbſt ſchlieſſen muß.","norm":"Ich meine / dass sie zur rechten Perfektion kommen sind / welches er wider sich selbst schließen muss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.188899993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20860,"date":1663,"orig":"Fabul.","norm":"Fabel.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ms","lang_de":0,"norm_lmscore":6.63640022277832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20861,"date":1663,"orig":"Antenors vornehmſte Exception iſt/ daß er dieſes einer Perſon inſonderheit gerathen hat/ wie weiß nun der Author/ wie dieſe Perſon beſchaffen ſey/ und warum Antenor dieſen Rath ertheilet hat?","norm":"Antenors vornehmste Exception ist / dass er dieses einer Person in Sonderheit geraten hat / wie weiß nun der Autor / wie diese Person beschaffen sei / und warum Antenor diesen Rat erteilet hat?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.459099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20862,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20863,"date":1663,"orig":"Eine trefliche Jnſtantz!","norm":"Eine treffliche Instanz!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.267899990081787} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20864,"date":1663,"orig":"Hat er nicht die Antwort in tractat de Reputatione pag. 82. mit groſſen Verſal-Buchſtaben:","norm":"Hat er nicht die Antwort in tractat de Reputation pag . 82. mit großen Versalbuchstaben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.95389986038208} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20865,"date":1663,"orig":"Veritas eſt ſimplex, & quod mihi verum, alteri non erit falſum, & contra.","norm":"Veritas est simplex, & quod mihi verum, alteri non erit falsum, & contra.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.050399780273437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20866,"date":1663,"orig":"Jch muß ſchulfuchſich antworten: Wiſſen die Herꝛen auch was Ariſtot. Organon iſt/ darinnen ſtehet ein Canon:","norm":"Ich muss schulfuchsig antworten: Wissen die Herren auch was Aristot. Organon ist / darinnen steht ein Canon:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.041699886322021} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20867,"date":1663,"orig":"Quod per ſe & ſimpliciter falſum eſt, illud non verificatur mutatis circumſtantiis.","norm":"Quod per se & simpliciter falsum est, illud non verificatur mutatis circumstantiis.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.804100036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20868,"date":1663,"orig":"mag alſo die Perſon beſchaffen ſeyn wie ſie will/ ſo iſt es doch nicht wahr/ daß ein Lutheraner zu Rom/ zu Paris oder andern dergleichen Ort wird predigen lernen/ es were denn das ein ſolcher Studioſus religionem Politicam, wie ſie Herr Glaſenius beſchriben/ hette.","norm":"mag also die Person beschaffen sein wie sie will / so ist es doch nicht wahr / dass ein Lutheraner zu Rom / zu Paris oder anderen dergleichen Ort wird predigen lernen / es wäre denn das ein solcher Studiosus religionem Politicam, wie sie Herr Glasenius beschrieben / hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5081000328063965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20869,"date":1663,"orig":"Es predige einer zu Rom de fide juſtificante, de authoritate S. Scripturæ, de Sacramento Cœnæ, &c. wie er denn ohne Verletzung ſeines Gewiſſens/ nach Gelegenheit des Textes/ nicht unterlaſſen kan/ er duͤrft ein gut Trinckgeld bekommen.","norm":"Es predige einer zu Rom de fide justificante, de authoritate S. Scripturae, de Sacramento Coenae, & c. wie er denn ohne Verletzung seines Gewissens / nach Gelegenheit des Textes / nicht unterlassen kann / er dürft ein gut Trinkgeld bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20870,"date":1663,"orig":"Jſt ein ſtattlich Theologiſches Conſilium!","norm":"Ist ein stattlich Theologisches Consilium!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.238699913024902} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20871,"date":1663,"orig":"Was das Studium Polemicum oder Controverſiarum anlanget/ ſo hat es eben dieſe Beſchaffenheit/ denn der Kerl/ dem dieſes gerathen wird/ iſt entweder halb und halb gelehrt/ oder iſt gantz perfect.","norm":"Was das Studium Polemicum oder Controversiarum anlanget / so hat es eben diese Beschaffenheit / denn der Kerl / dem dieses geraten wird / ist entweder halb und halb gelehrt / oder ist ganz perfekt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.252399921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20872,"date":1663,"orig":"Jſt er mittelmaͤßig gelaͤhrt/ ſo wird er verfuͤhret/ oder doch ſo treulich und fleiſſig nicht unterwieſen; iſt er aber perfect, was hilfft es denn daß er ſich lange in ſo groſſer Gefahr allerhand Vngelegenheiten weiter uͤbet/ wie der Author ſolches ſchon in gedachtem Tractat außfuͤhrlich deduciret.","norm":"Ist er mittelmäßig gelehrt / so wird er verführet / oder doch so treulich und fleißig nicht unterwiesen; ist er aber perfekt, was hilft es denn dass er sich lange in so großer Gefahr allerhand Ungelegenheiten weiter übt / wie der Autor solches schon in gedachtem Traktat ausführlich deduzieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.056000232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20873,"date":1663,"orig":"Aber damit ich fortfahre/ iſt das nicht alber/ was er p. 59. ſetzet:","norm":"Aber damit ich fortfahre / ist das nicht alber / was er p. 59. setzet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.613999843597412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20875,"date":1663,"orig":"Wiederſchreiben.","norm":"Wiederschreiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.547999858856201} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20876,"date":1663,"orig":"(Wiederſchreiben mit groſſen grewlichen Buchſtaben/ damit man ſich ja dafuͤr fuͤrchtẽ moͤge.)","norm":"(Wiederschreiben mit großen gräulichen Buchstaben / damit man sich ja dafür fürchten möge.)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.942699909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20878,"date":1663,"orig":"Weiß aber Antenor auch wol/ was es bedeute/ wenn man bey Erzehlung eines Dinges pfeiffet?","norm":"Weiß aber Antenor auch wohl / was es bedeute / wenn man bei Erzählung eines Dinges pfeifet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.916999816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20879,"date":1663,"orig":"Hette er nicht unbedachtſam gehandelt/ er wuͤrde den Authorem nicht pfeiffen heiſſen:","norm":"Hätte er nicht unbedachtsam gehandelt / er würde den Authorem nicht Pfeifen heißen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.377799987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20880,"date":1663,"orig":"Jch meyne aber er wird das Pfeiffen ſparen/ biß ihm Antenor den Herr Goͤrgen ſinget/ da duͤrffte etwas luſtiges zu hoffen feyn.","norm":"Ich meine aber er wird das Pfeifen sparen / bis ihm Antenor den Herr Gören singet / da dürfte etwas Lustiges zu hoffen fein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.751999855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20881,"date":1663,"orig":"Der vornehme ehrliche Mann/ der Dominum Iohannem nach Braunſchweig hat heiſſen ziehen/ welcher nach Paris hat ziehen wollen/ iſt beſſerer Ehre wuͤrdig/ als er ihm anthut.","norm":"Der vornehme ehrliche Mann / der Dominum Iohannem nach Braunschweig hat heißen ziehen / welcher nach Paris hat ziehen wollen / ist besserer Ehre würdig / als er ihm antut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.338500022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20882,"date":1663,"orig":"Hette Antenor nur den Uberfall von ihm/ oder hette nur ſeine Ethicam geleſen/ ſo wuͤrde er nicht ein ſolcher Grobianus ſeyn.","norm":"hätte Antenor nur den Überfall von ihm / oder hätte nur seine Ethicam gelesen / so würde er nicht ein solcher Grobianus sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.679599761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20883,"date":1663,"orig":"Ferner redet der Author von dem rauhen Weauff wirge/ dar Sterblichen nach dem Himmel anſteigen/ welches eine Art zu reden welcher ſich auch die alten Kirchvaͤter offters zu gebrauchen nicht geſcheuet/ der verſtaͤndigen Heyden zu geſchweigen/ die nimmt er p. 36. und conjungirt ſie mit dem Diſticho Ovvenit","norm":"Ferner redet der Autor von dem rauen Weauff würge / dar Sterblichen nach dem Himmel ansteigen / welches eine Art zu reden welcher sich auch die alten Kirchväter öfters zu gebrauchen nicht gescheut / der verständigen Heiden zu geschweigen / die nimmt er p. 36. und konjungiert sie mit dem Disticho Ovvenit","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.255799770355225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20884,"date":1663,"orig":"Sic petitur cœlum, ſic itur ad aſtra adſcendens furcam fur Labienus ait.","norm":"Sic petitur coelum, sic itur ad astra adscendens furcam für Labienus ait.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.665800094604492} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20885,"date":1663,"orig":"Ob Ovvenus keinen rechten Vers hat machen koͤnnen/ oder ob Antenor einen Fuß von dem Hexametro verlohren habe/ kan ich nicht wiſſen; aber dieſes weiß ich nunmehr/ daß Antenor ein Scopticus ſey/ und daß Poſſen machen bey ihm in ſeinem Kopff fuͤr eine von den ſieben freyen Kuͤnſten gehalten werde.","norm":"Ob Ovvenus keinen rechten Vers hat machen können / oder ob Antenor einen Fuß von dem Hexametro verloren habe / kann ich nicht wissen; aber dieses weiß ich nunmehr / dass Antenor ein Scopticus sei / und dass Possen machen bei ihm in seinem Kopf für eine von den sieben freien Künsten gehalten werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.289999961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20886,"date":1663,"orig":"Wem es beliebet der ſteige zuvor an und pfeiffe/ wenn es ihm wolgefaͤllet/ wir andern wollen folgen.","norm":"Wem es beliebet der steige zuvor an und pfeife / wenn es ihm wohlgefällt / wir anderen wollen folgen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.579100131988525} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20887,"date":1663,"orig":"Albertaͤten ſind es/ daß er ein Geſchnatter machet/ wie er Univerſitaͤten dotiren wolte/ wenn er Kaͤyſer Carlens Geld hette: wie ein ieder Profeſſer ſein Ampt verrichten/ und was er hergegen fuͤr Beſoldung haben ſolte.","norm":"Albertäten sind es / dass er ein Geschnatter macht / wie er Universitäten dotieren wollte / wenn er Kaiser Carlens Geld hätte: wie ein jeder Professer sein Amt verrichten / und was er hingegen für Besoldung haben sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.533899784088135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20888,"date":1663,"orig":"Claus Narr ſagte einsmals zu einem Freyhern:","norm":"Claus Narr sagte einsmals zu einem Freiherrn:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.693600177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20889,"date":1663,"orig":"Jhre Gnaden/ laſſe mir doch ein kalten Haſen geben/ der geſtern von der Tafel wider hinaus kam/ wenn ich ein Fuͤrſt werde/ ſollen ſie einen Auerhan dafuͤr bekommen; Aber hett der Herr nicht eher einen Auerhahn/ als von dieſem Narren bekommen/ es wuͤrde ihm endlich der Appetit vergangen ſeyn.","norm":"Ihre Gnaden / lasse mir doch ein kalten Hasen geben / der gestern von der Tafel wieder hinauskam / wenn ich ein Fürst werde / sollen sie einen Auerhahn dafür bekommen; Aber hat der Herr nicht eher einen Auerhahn / als von diesem Narren bekommen / es würde ihm endlich der Appetit vergangen sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.095399856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20890,"date":1663,"orig":"Und die Herren Profeſſores werden auff dieſe Weiſe auch langſam drey tauſend Reichsthaler Beſoldung bekommen.","norm":"Und die Herren Professoren werden auf diese Weise auch langsam dreitausend Reichstaler Besoldung bekommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.5569000244140625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20891,"date":1663,"orig":"P. 31. bittet er den Authorem auff Hamburg/ damit er ihm zeige/ daß unterſchiedliches in Münſteri Coſmographia ſtehe/ welches erſtuncken und erlogen ſey:","norm":"P. 31. bittet er den Authorem auf Hamburg / damit er ihm zeige / dass unterschiedliches in Münsteri Cosmographia stehe / welches erstunken und erlogen sei:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.967899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20892,"date":1663,"orig":"Desgleichen will er ihn zu Leuten fuͤhren/ die ihm ex Opticis Dinge zeigen ſollen/ daß er meynen werde/ es ſey Zauberey.","norm":"Desgleichen will er ihn zu Leuten führen / die ihm ex Opticis Dinge zeigen sollen / dass er meinen werde / es sei Zauberei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.734000205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20893,"date":1663,"orig":"Deßgleichen will er ihn zu einem Mann fuͤhren/ der gantz Orient durchzogen/ und fuͤnffzehen Sprachen kan/ und was deß Dinges von dem mobiliperpetuo, von ſonderbahren Jnſtrumenten/ damit man groſſe pondera auffheben kan/ und andern Mathematiſchen Sachen mehr iſt.","norm":"Desgleichen will er ihn zu einem Mann führen / der ganz Orient durchzogen / und fünfzehn Sprachen kann / und was des Dinges von dem mobiliperpetuo, von sonderbaren Instrumenten / damit man große pondera aufheben kann / und anderen mathematischen Sachen mehr ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.954800128936768} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20894,"date":1663,"orig":"Jch halte dafuͤr/ Antenor muß ſich einbilden/ es ſeyn uͤber dem Waſſer druͤben keine Leute:","norm":"Ich halte dafür / Antenor muss sich einbilden / es sein über dem Wasser drüben keine Leute:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.563499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20895,"date":1663,"orig":"Daß viel kluge Koͤpfe zu Hamburg anzutreffen ſeyn/ leugnet niemand/ aber deßwegen darff man nicht eben mit der Coſmographia Münſteri dahin ziehen/ man findet geſchickte Leute auch an andern Orten.","norm":"Dass viel kluge Köpfe zu Hamburg anzutreffen sein / leugnet niemand / aber deswegen darf man nicht eben mit der Cosmographia Münsteri dahin ziehen / man findet geschickte Leute auch an anderen Orten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.704699993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20896,"date":1663,"orig":"Einen Mañ der Orient durchzogen/ und die daſelbſt uͤblichſte Sprachen reden und ſchreiben kan/ kan der Author alle Tage zu ſehen bekommen:","norm":"Einen Mann der Orient durchzogen / und die daselbst üblichste Sprachen reden und schreiben kann / kann der Autor alle Tage zu sehen bekommen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.967599868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20897,"date":1663,"orig":"Die Miracula in Opticis, in Statica &c. wird er mir vielleicht nicht beſſer beſchreiben als ſie bey dem wundergelehrten Mann R. P. Kirchern beſchrieben ſind in Myſter.","norm":"Die Miracula in Opticis, in Statica & c. wird er mir vielleicht nicht besser beschreiben als sie bei dem wundergelehrten Mann R. P. Kirchen beschrieben sind in Meister.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.846099853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20898,"date":1663,"orig":"Lucis & Vmbræ, Arte magnetica, Muſurgia und andern ſeinen Buͤchern Daß aber in Munſteri Coſmographia viel ſtehet dazu man pfeiffen moͤchte/ wiſſen in Meiſſen auch verſtaͤndige Handwercksleut/ der Gelehrten zu geſchweigen.","norm":"Lucis & Umbra, Arte magnetica, Musurgia und anderen seinen Büchern dass aber in Munsteri Cosmographia viel steht dazu man Pfeifen möchte / wissen in Meißen auch verständige Handwerksleute / der Gelehrten zu geschweigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.777100086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20899,"date":1663,"orig":"Und was iſt es zu verwundern/ daß in einem ſo groſſen Buch etwan eine Luͤge ſtehet? wie viel findet ſich in Antenors eilfertiger Antwort/ welche doch ein kleines Tractaͤtlein iſt/ dafuͤr der Warheit die Haare zu Berge ſtehen moͤchten.","norm":"Und was ist es zu verwundern / dass in einem so großen Buch etwan eine Lüge steht? wie viel findet sich in Antenors eilfertiger Antwort / welche doch ein kleines Traktätlein ist / dafür der Wahrheit die Haare zu Berge stehen möchten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.123899936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20900,"date":1663,"orig":"Pomp.","norm":"Pomp.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"pl","lang_de":0,"norm_lmscore":7.28849983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20901,"date":1663,"orig":"Dieſes iſt das Dritte Stuͤck eures Diſcurſes/ welches ſchwerlich zu erweiſen iſt.","norm":"Dieses ist das Dritte Stück eures Diskurses / welches schwerlich zu erweisen ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.509699821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20902,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20903,"date":1663,"orig":"Jſt dieſes nicht erlogen/ daß er p. 34. ſetzet/ der Author hette ſich Studioſum inconſider atum genennet?","norm":"Ist dieses nicht erlogen / dass er p. 34. setzet / der Autor hätte sich Studiosum inconsider atum genannt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.566500186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20904,"date":1663,"orig":"So lange ihm GOtt ſeinen Verſtand laͤſſet/ und ſo lange Antenor auffrichtig allegiren will/ wird man ihm dieſes nicht beymeſſen koͤnnen.","norm":"Solange ihm Gott seinen Verstand lässt / und so lange Antenor aufrichtig allegieren will / wird man ihm dieses nicht beimessen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.210299968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20905,"date":1663,"orig":"Auff folgendem Blat allegirt er einen periodum dem Authori draus zu erweiſen/ daß er nicht recht diſtingviren koͤnne/ alſo: Lata eſt via per quam hic cucurrit hactenus.","norm":"Auf folgendem Blatt allegiert er einen periodum dem Authori draus zu erweisen / dass er nicht recht distinguieren könne / also: Lata est via per quam hic cucurrit hactenus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.615099906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20906,"date":1663,"orig":"Nec tamen ab omni hominum commercio remota.","norm":"Nec tamen ab omni hominum commercio remota.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":7.058800220489502} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20907,"date":1663,"orig":"Aſpera illa per quam ad aſtra tendimus.","norm":"Aspera illa per quam ad astra tendimus.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"it","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.002699851989746} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20908,"date":1663,"orig":"Daß es alſo in dem Tractat de Reputatione ſtehe/ iſt erlogen.","norm":"Dass es also in dem Traktat de Reputation stehe / ist erlogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.477399826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20909,"date":1663,"orig":"Wird nicht jederman der dieſes nachſuchete/ befinden/ daß Antenor das donum impudentiæ habe?","norm":"Wird nicht jedermann der dieses nachsuchte / befinden / dass Antenor das donum impudentiae habe?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.588500022888184} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20910,"date":1663,"orig":"Daß der Author dem Priſciano auß der Schule entlauffen ſey/ muß erwieſen werden; ſonſt ſage ich/ es ſey erlogen.","norm":"Dass der Autor dem Prisciano aus der Schule entlaufen sei / muss erwiesen werden; sonst sage ich / es sei erlogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.183300018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20911,"date":1663,"orig":"Es ſchreibe der Naſenweiſe Antenor Lateiniſch wider des Authoris angefuͤhrte fundamenta, ſo wird er befinden/ daß er mehr Latein koͤnne/ als dem Antenor lieb iſt.","norm":"Es schreibe der Nasenweise Antenor Lateinisch wider des Authoris angeführte fundamenta, so wird er befinden / dass er mehr Latein könne / als dem Antenor lieb ist.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.136300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20912,"date":1663,"orig":"Erlogen iſt es/ daß man mit des Authoris Latein Ratzen und Maͤuſen vergeben koͤnne/ welches man aus ſeinem Tractat nicht wird erweiſen koͤnnen.","norm":"Erlogen ist es / dass man mit des Authoris Latein Ratzen und Mäusen vergeben könne / welches man aus seinem Traktat nicht wird erweisen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.044700145721435} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20913,"date":1663,"orig":"Dieſes weiß ich gewiß/ daß M. 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Schmidt sonsten Latein gekund hat / hat er es nicht vergessen / so kann er es noch / und hat Antenor gelogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.803699970245361} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20914,"date":1663,"orig":"Erlogen iſt es/ daß der Author ſein Lebtag einem Kinde das ABC gelehret habe/ welches zwar an ſich ſelbſten keine Schande were/ aber weil er es nicht gethan hat/ ſo iſt es eine gute Luͤgen.","norm":"Erlogen ist es / dass der Autor sein Lebtag einem Kinde das ABC gelehrt habe / welches zwar an sich selbst keine Schande wäre / aber weil er es nicht getan hat / so ist es eine gute Lügen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.442500114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20915,"date":1663,"orig":"Andere zu uͤbergehen.","norm":"Andere zu 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ein grobes Holz gehöret ein grober Keil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.786399841308594} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20920,"date":1663,"orig":"Morol.","norm":"Morol.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ceb","lang_de":0,"norm_lmscore":5.544700145721435} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20921,"date":1663,"orig":"Jhr gedachtet unter andern auch/ es wer etwas in Antenors Antwort/ welches allen Chriſtlichen Tugenden/ ja der Gottſeligkeit ſelbſten zu wider were/ wie wollet ihr dieſes erweiſen?","norm":"Ihr gedachtet unter anderen auch / es wer etwas in Antenors Antwort / welches allen christlichen Tugenden / ja der Gottseligkeit selbst zu wider wäre / wie wollet ihr dieses erweisen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.257299900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20922,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20923,"date":1663,"orig":"Jhr habt zwey Augen/ Morologus, und koͤnnet es nicht ſehen/ welches doch der gnaͤdige/ einaͤugigte Bettelvoigt leicht finden wuͤrde Fuͤhret Antenor nicht die Schrifft und die Rudimenta unſers Chriſtlichen Glaubens ſo liederlich an/ daß der Heilige Geiſt erbittert/ und fromme Hertzen/ ſcandalo dato dadurch geaͤrgert werden?","norm":"Ihr habt zwei Augen / Morologus, und könnet es nicht sehen / welches doch der gnädige / einäugige Bettelvoigt leicht finden würde führt Antenor nicht die Schrift und die Rudimenta unseres christlichen Glaubens so liederlich an / dass der Heilige Geist erbittert / und fromme Herzen / scandalo dato dadurch geärgert werden?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.505000114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20924,"date":1663,"orig":"Pompon.","norm":"Pompon.","lang_fastText":"eo","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"da","lang_de":0,"norm_lmscore":5.799799919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20925,"date":1663,"orig":"Wer es ohne Ergernuͤß nicht leſen kan/ der laſſe es ſtehen/ ſagt Antenor an einem Ort.","norm":"Wer es ohne Ärgernis nicht lesen kann / der lasse es stehen / sagt Antenor an einem Ort.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9079999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20926,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20927,"date":1663,"orig":"So moͤchte er auff den Titul mit 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Beweis ſage/ ſo ſehe doch nur an einer die Worte/ welche er fein mit groſſen Buchſtaben geſetzet hat pag. 38.","norm":"Aber / dass ich nichts ohne Beweis sage / so sehe doch nur an einer die Worte / welche er fein mit großen Buchstaben gesetzt hat pag. 38.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.946700096130371} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20931,"date":1663,"orig":"Wir wollen ihn zuͤchtigen und loß laſſen.","norm":"Wir wollen ihn züchtigen und loslassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.984499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20932,"date":1663,"orig":"Sind Worte/ welche Pilatus in der blutigen Paßion unſers Heylandes geſprochen Pag. 56. redet er von einem Notario Publico: Erkennet ihr auch daß ihr ein Stuͤmper ſeyd? Reſp.","norm":"Sind Worte / welche Pilatus in der blutigen Passion unseres Heilandes gesprochen Pag. 56. redet er von einem Notario Publikum: Erkennt ihr auch dass ihr ein Stümper seid? Resp.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.379000186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20933,"date":1663,"orig":"Ja ich erkenne es.","norm":"Ja ich erkenne es.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.172599792480469} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20934,"date":1663,"orig":"Woher wiſſet ihr das?","norm":"Woher wisset ihr das?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.097300052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20935,"date":1663,"orig":"Reſponſ.","norm":"Respons.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"te","lang_cld3":"vi","lang_de":0,"norm_lmscore":4.876999855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20936,"date":1663,"orig":"Daher/ daß ich das Corpus Iuris nicht geleſen habe/ und mich dennoch einen Candidatum Iuris habe nennen laſſen. iſt euch dieſe Suͤnde auch leid? Reſp.","norm":"Daher / dass ich das Corpus Juris nicht gelesen habe / und mich dennoch einen Candidatum Juris habe nennen lassen . ist euch diese Sünde auch leid? Resp.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.421999931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20937,"date":1663,"orig":"Ja es iſt mir hertzlich leid/ dz ich Geld und Zeit ſo uͤbelangewendet habe.","norm":"Ja es ist mir herzlich leid / dass ich Geld und Zeit so übelangewendet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.737500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20938,"date":1663,"orig":"Was habt ihr denn mit dieſer Suͤnde fuͤr Straffe verdienet? Reſp.","norm":"Was habt ihr denn mit dieser Sünde für Strafe verdienet? Resp.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.601399898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20939,"date":1663,"orig":"Daß ich muß Notarius werden/ da mein Vater vermeynet hat/ ich ſoll ein Doctor, Syndicus oder Cantzler werden Wenn Antenor Carl deß Kaͤyſers Reichthumb hette/ ſo wolte ich ihm rathen/ daß er es nit auff Univerſitaͤten wendete/ ſondern daß er ſich nur an gute Leute hielte/ welche ihn ſeines Ampts/ Gradus und Chriſtenthumbs erinnerten.","norm":"Dass ich muss Notarius werden / da mein Vater vermeinet hat / ich soll ein Doktor, Syndikus oder Kanzler werden wenn Antenor Carl des Kaisers Reichtum hätte / so wollte ich ihm raten / dass er es nicht auf Universitäten wendete / sondern dass er sich nur an gute Leute hielte / welche ihn seines Amts / Gradus und Christentums erinnerten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.076499938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20940,"date":1663,"orig":"Jch glaͤube nicht/ daß dieſer erſchreckliche Mißbrauch des Wortes GOttes ihm bey dem Jurament auff die Formulam Concordiæ ſey frey gelaſſen worden:","norm":"Ich glaube nicht / dass dieser erschreckliche Missbrauch des Wortes Gottes ihm bei dem Jurament auf die Formulam Concordiae sei frei gelassen worden:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.769800186157227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20941,"date":1663,"orig":"Er ſchlage doch nach was alda ſtehe/ und per bonam conſequentiam heraus komme/ von dem Mißbrauch des Namens und Worts Gottes.","norm":"Er schlage doch nach was allda stehe / und per bonam consequentiam herauskomme / von dem Missbrauch des Namens und Worts Gottes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.443600177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20942,"date":1663,"orig":"Was moͤgen wol die Widerſacher unſerer Religion von dieſem Antenor ſagen?","norm":"Was mögen wohl die Widersacher unserer Religion von diesem Antenor sagen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.996799945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20943,"date":1663,"orig":"Was muß er ſelbſt dencken/ wenn er ein ſolches Wort/ deſſen er ſo ſchaͤndlich und zum Poſſenſpiel ſonſt mißbrauchet hat/ an heiliger Staͤtte der Gemeine Gottes fuͤrtragen ſoll?","norm":"Was muss er selbst denken / wenn er ein solches Wort / dessen er so schändlich und zum Possenspiel sonst missbrauchet hat / an heiliger Stätte der Gemeine Gottes vortragen soll?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.682400226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20944,"date":1663,"orig":"Was ſonſten gewiſſenhaffte Leute davon ſagen/ will ich nicht herbey ſetzen.","norm":"Was sonsten gewissenhafte Leute davon sagen / will ich nicht herbei setzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7617998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20945,"date":1663,"orig":"Herꝛ Pomponius, ich ſehe daß ihr mit Antenorn gute/ Converſation haltet/ erweiſet mir doch den Gefallen/ und uͤberbringt ihm bey Gelegenheit diſes Buch/ welches der andaͤchtige und geiſtreiche Theologus Herꝛ Michael Dillherr/ da er noch Profeſſor zu Jena war/ geſchrieben/ und Contemplationes Chriſtianæ genennet hat/ da habe ich im 35. Capitel ein Blat eingeſchlagen/ das ſoll er mir zu gefallen leſen/ nemlich dieſes:","norm":"Herr Pomponius, ich sehe dass ihr mit Antenorn gute / Conversation haltet / erweiset mir doch den Gefallen / und überbringt ihm bei Gelegenheit dieses Buch / welches der andächtige und geistreiche Theologus Herr Michael Dillherr / da er noch Professor zu Jena war / geschrieben / und Contemplationes Christianae genannt hat / da habe ich im 35. Kapitel ein Blatt eingeschlagen / das soll er mir zu gefallen lesen / nämlich dieses:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.883900165557861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20946,"date":1663,"orig":"Si quando urbanè jocari volueris, hæc tibi præpono: Primò, ne verbis Scripturæ ad jocos tuos abutaris & religionem tuam ita conſpurces.","norm":"Si quando urbane jocari volueris, haec tibi praepono: Primo, ne verbis Scripturae ad jocos tuos abutaris & religionem tuam ita conspurces.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.898600101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20947,"date":1663,"orig":"Quid ſentire Deum putas, cùm inter Chriſtianos ſuos hæc videt, audit que, inter eos, qui plus ſapere reliquis valunt; nec tamen pro peccatis hæc unquam reputant?","norm":"Quid sentire Deum putas, cum inter Christianos suos haec videt, audit que, inter eos, qui plus sapere reliquis valunt; nec tamen pro peccatis haec unquam reputant?","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":5.197999954223633} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20948,"date":1663,"orig":"Vt taceam, multos hâc ratione graviſſimè offendi, ſcandalo peſſimo turbari & contriſtari, qui poſt modò eâ, quâ ante devotione verba Dei legere, audire aut orare non poſſunt.","norm":"Vt taceam, multos hac ratione gravissime offendi, scandalo pessimo turbari & contristari, qui post modo ea, qua ante devotione verba Dei legere, audire aut orare non possunt.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"ro","lang_de":0,"norm_lmscore":5.720200061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20949,"date":1663,"orig":"Ipſa enim natura docet, cum tàm ſanctis, tam gravibus verbis, tàm negligenter, tàm frivolè, tàm ridiculè agi non debere, Qui conſcientiam ſuam conſulit, deprehendit ejusmodi eſſe obſcænitates, ſtultiloquia & ſcurrilitates, quæ Chriſtianis non conveniunt, & quæ ſequuntur.","norm":"Ipsa enim natura docet, cum tam sanctis, tam gravibus verbis, tam negligenter, tam frivole, tam ridicule agi non debere, Qui conscientiam suam consulit, deprehendit ejusmodi esse obscaenitates, stultiloquia & scurrilitates, quae Christianis non conveniunt, & quae sequuntur.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.764599800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20950,"date":1663,"orig":"Jch ſehe es euch an der Naſe an Don, daß ihr dieſes Ding nicht verſtehet/ ich muß es euch «teutſch ſagen:","norm":"Ich sehe es euch an der Nase an Don, dass ihr dieses Ding nicht verstehet / ich muss es euch« deutsch sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.40500020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20951,"date":1663,"orig":"Wann du Schertz treiben wilſt/ ſo nimm erſtlich dieſes wol in acht/ daß du nicht etwan zu deinen Poſſen die heilige Schrifft mißbraucheſt/ und alſo deiner Religion einen Schandfleck anhaͤngeſt.","norm":"Wann du Scherz treiben willst / so nimm erstlich dieses wohl in acht / dass du nicht etwan zu deinen Possen die heilige Schrift missbrauchest / und also deiner Religion einen Schandfleck anhängest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.311999797821045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20952,"date":1663,"orig":"Was meyneſt du wol/ werde der groſſe GOtt dencken/ wenn er dieſes unter ſeinen Ehriſten hoͤret und ſiehet/ auch wol unter denen/ welche mehr als andere wiſſen uñ verſtehen (ja andern den Weg zur Seligkeit weiſen) wollen/ und dieſes doch nicht fuͤr eine Suͤnde halten?","norm":"Was meinest du wohl / werde der große Gott denken / wenn er dieses unter seinen Ehristen höret und sieht / auch wohl unter denen / welche mehr als andere wissen und verstehen (ja anderen den Weg zur Seligkeit weisen) wollen / und dieses doch nicht für eine Sünde halten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.340099811553955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20953,"date":1663,"orig":"Jch will itzo geſchweigen/ daß ihrer viel dadurch ſchaͤndlich geaͤrgert/ und in ihrem Chriſtenthumb irꝛe gemachet werden/ welche hernachmals/ nicht wie zuvor/ mit ſo groſſer inbruͤnſtiger Andacht das Wort Gottes hoͤren/ leſen/ und auß denſelben beten koͤnnen.","norm":"Ich will jetzt geschweigen / dass ihrer viel dadurch schändlich geärgert / und in ihrem Christentum irregemacht werden / welche hernach / nicht wie zuvor / mit so großer inbrünstiger Andacht das Wort Gottes hören / lesen / und aus denselben beten können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.670499801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20954,"date":1663,"orig":"Denn es gibets die Natur/ daß man mit ſo heiligen Worten nicht ſo liederlich/ leichtfaͤrtig und laͤcherlich uͤmbgehen ſoll.","norm":"Denn es Gebets die Natur / dass man mit so heiligen Worten nicht so liederlich / leichtfertig und lächerlich ümbgehen soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.246399879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20955,"date":1663,"orig":"Wer ſein Gewiſſen deßwegen befraget (fraget es Antenor) der wird befinden/ daß dieſes ſind die ſchandbaren Wort und Narrentheidinge oder ſchertz/ die den Chriſten nicht geziemen/ ꝛc.","norm":"Wer sein Gewissen deswegen befraget (fraget es Antenor) der wird befinden / dass dieses sind die schandbaren Wort und Narreteidinge oder Scherz / die den Christen nicht geziemen / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.749199867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20956,"date":1663,"orig":"Jch ſpreche/ Antenor iſt wol getroffen.","norm":"Ich spreche / Antenor ist wohl getroffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.78980016708374} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20957,"date":1663,"orig":"Ob ſich aber GOtt ſein Wort durch Antenors Vers:","norm":"Ob sich aber Gott sein Wort durch Antenors Vers:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.775100231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20958,"date":1663,"orig":"Vita verecunda eſt, Muſa jocoſa mihi. werde reformiren laſſen/ das glaͤube ich nicht/ ſo lange ich ein Chriſt bin.","norm":"Vita verecunda est, Musa jocosa mihi . werde reformieren lassen / das glaube ich nicht / so lange ich ein Christ bin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.098800182342529} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20959,"date":1663,"orig":"Vielmehr glaͤube ich Sermo character animi, den Vogel kennet man an ſeinem Geſang.","norm":"Vielmehr glaube ich Sermo character animi, den Vogel kennet man an seinem Gesang.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.386499881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20960,"date":1663,"orig":"Fab.","norm":"Fab.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":6.230899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20961,"date":1663,"orig":"Jch meyne nicht/ daß dieſes fuͤr eine Suͤnde zu rechnen ſey/ wenn man mit Worten der H. Schrifft etwas beſchreibet/ gewißlich/ wenn uns dieſe Wort im gemeinen Weſen werden verbotten ſeyn/ ſo ſeyn wir ſtumm.","norm":"Ich meine nicht / dass dieses für eine Sünde zu rechnen sei / wenn man mit Worten der H. Schrift etwas beschreibet / gewisslich / wenn uns diese Wort im gemeinen Wesen werden verboten sein / so sein wir stumm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.395199775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20962,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20963,"date":1663,"orig":"Mein Fabull. ein anders ſind Worte der Schrifft/ derer wir freylich benoͤthiget ſind/ ein anders ſind phraſes Spiritui Sproprie, die man vorſetzlich mißbrauchet/ wie Antenor, nur daß andere was zu lachen haben.","norm":"Mein Fabull . ein anders sind Worte der Schrift / derer wir freilich benötiget sind / ein anders sind phrases Spiritui Sproprie, die man vorsätzlich missbrauchet / wie Antenor, nur dass andere was zu lachen haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.577700138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20964,"date":1663,"orig":"Morol.","norm":"Morol.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ceb","lang_de":0,"norm_lmscore":5.544700145721435} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20965,"date":1663,"orig":"Jſt denn der Sermon nicht einmal auß/ es wird Abend/ und man leutet mit Tiſchtuͤchern zur Mahlzeit.","norm":"Ist denn der Sermon nicht einmal aus / es wird Abend / und man läutet mit Tischtüchern zur Mahlzeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.148900032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20966,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20967,"date":1663,"orig":"Jch hette noch manches Nuͤßgen fuͤr Antenorn auffzubeiſſen/ aber ich muß bey ſo geſtalten Sachen den Beſchluß ſetzen/ welchen ich auß deß gut-Teutſchen Opitzens Worten nehme:","norm":"Ich hätte noch manches Nüssen für Antenorn aufzubeißen / aber ich muss bei so gestalten Sachen den Beschluss setzen / welchen ich aus des gut-deutschen Opitzens Worten nehme:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.190000057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20968,"date":1663,"orig":"Bey Loͤwen ligt zwar meine Seel allein/ Der Luͤgner Schaar die faſſt mich mitten ein/ Ein ſolches Volck/ die ſpitzig ſind an Zaͤhnen/ Als nie kein Pfeil/ noch Spieß nie pflegt zu ſeyn/ Die ihre Zung als Schwerter ſcharff gewehnen.","norm":"Bei Löwen liegt zwar meine Seele allein / Der Lügner Schar die fasst mich mitten ein / Ein solches Volk / die spitzig sind an Zähnen / Als nie kein Pfeil / noch Spieß nie pflegt zu sein / Die ihre Zunge als Schwerter scharf gewehnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.408100128173828} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20969,"date":1663,"orig":"Oder wie er an einem andern Orte ſaget:","norm":"Oder wie er an einem anderen Orte sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.1402997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20970,"date":1663,"orig":"Die Zungen pflegen ſie zu ſpitzen/ Als wenn uns eine Schlange trifft/ Und unter ihren Lippen ſitzen/ Der Nattern Schaum und kaltes Gifft.","norm":"Die Zungen pflegen sie zu spitzen / Als wenn uns eine Schlange trifft / Und unter ihren Lippen sitzen / Der Nattern Schaum und kaltes Gift.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.643400192260742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20971,"date":1663,"orig":"Nun erzehlet ihr Herꝛen auch etwas/ ich habe des Redes bald 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+{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20975,"date":1663,"orig":"Ego in Vniverſitate Hominibus ſtudi.","norm":"Ego in Vniversitate Hominibus studi.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"sw","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":6.518799781799316} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20976,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20977,"date":1663,"orig":"Was iſt dieſes fuͤr eine Univerſitaͤt:","norm":"Was ist dieses für eine Universität:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.949900150299072} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":20978,"date":1663,"orig":"Morol.","norm":"Morol.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ceb","lang_de":0,"norm_lmscore":5.544700145721435} 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der gute Mann sollte nicht gar viel Gutes auf der Katheder können zu Wege bringen / wie ihm denn mein Patron Antenor in seinem Traktat Freund in der Not / als einem alten Schulfuchs / gar ein schlechtes Zeugnis gibt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.437600135803223} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21001,"date":1663,"orig":"Aber ich habe ihn in meinem Stammbuch.","norm":"Aber ich habe ihn in meinem Stammbuch.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.662699937820434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21002,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21003,"date":1663,"orig":"Jn was fuͤr einer Facultaͤt ſtudiret ihr?","norm":"In was für einer Fakultät studiert 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Doctoribus ſchwanger/ weil ich ſo ein politiſcher Kopff bin.","norm":"was ist mir es nütze / ich studiere Jura, und gehe / wie Antenor, mit drei Doctoribus schwanger / weil ich so ein politischer Kopf bin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.486899852752685} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21023,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21024,"date":1663,"orig":"Ceu quaſi die Herren Politici nicht auch die Bibel leſen/ aber wie viel ſind Buͤcher in Inſtitutionibus Iustiniani?","norm":"Ceu quasi die Herren Politici nicht auch die Bibel lesen / aber wie viel sind Bücher in Institutionibus Iustiniani?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"co","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.62529993057251} 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+{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21036,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21037,"date":1663,"orig":"In Historicis werdet ihr weit kommen ſeyn?","norm":"In Historicis werdet ihr weit kommen sein?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":9.323699951171875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21038,"date":1663,"orig":"Morol.","norm":"Morol.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ceb","lang_de":0,"norm_lmscore":5.544700145721435} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21039,"date":1663,"orig":"Jch bin noch zimblich drinnen verſiculiert/ habe auch noch heute eine Hiſtory von Carolus Quinque den Erſten dieſes Nahmens/ in den verteutſchten Sleidanus geleſen:","norm":"Ich bin noch ziemlich drinnen versiculiert / habe auch noch heute eine History von Carolus Quinque den Ersten dieses Namens / in den verdeutschten Sleidanus gelesen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.502099990844727} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21040,"date":1663,"orig":"Deßgleichen hoͤrete ich geſtern von Antenor eine Geſchicht erzehlen von dem Ritter Wurm/ welcher Lindgeorgen erſtach/ und denſelben/ Herr Goͤrgen will er nun M. Schmiden fuͤrſingen.","norm":"Desgleichen hörte ich gestern von Antenor eine Geschichte erzählen von dem Ritter Wurm / welcher Lindgeorgen erstach / und denselben / Herr Gören will er nun M. schmieden vorsingen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.613500118255615} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21041,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21042,"date":1663,"orig":"Tu ſolus neſcis omnia.","norm":"Tu solus nescis omnia.","lang_fastText":"ia","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":7.642499923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21043,"date":1663,"orig":"Herr Fabull. habt ihr auch etwas gereyſet?","norm":"Herr Fabull . habt ihr auch etwas gereist?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.859499931335449} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21044,"date":1663,"orig":"Fabull.","norm":"Fabull.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ms","lang_de":0,"norm_lmscore":8.058500289916992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21045,"date":1663,"orig":"Ja/ ich habe die vornemſten Staͤtte in der gantzen Welt geſehen.","norm":"Ja / ich habe die vornehmsten Städte in der ganzen Welt gesehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.001800060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21046,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21047,"date":1663,"orig":"So werdet ihr die Laͤnder ſonder Zweiffel auch geſehen haben?","norm":"So werdet ihr die Länder sonder Zweifel auch gesehen haben?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.316299915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21048,"date":1663,"orig":"Fab.","norm":"Fab.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":6.230899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21049,"date":1663,"orig":"Nein/ denn in der Stube/ da ich hinein kam/ hiengen nur die Staͤtte.","norm":"Nein / denn in der Stube / da ich hinein kam / hingen nur die Städte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.670300006866455} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21050,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21051,"date":1663,"orig":"So habt ihr ſie nur auff dem Bilder-Hauſe geſehen? aber habt ihr auch Exercitia gelernet?","norm":"So habt ihr sie nur auf dem Bilder-Hause gesehen? aber habt ihr auch Exercitia gelernt?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.68179988861084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21052,"date":1663,"orig":"Fab.","norm":"Fab.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":6.230899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21053,"date":1663,"orig":"Fuͤrnemlich die zwey/ die einem guten Kerl am beſten anſtehen/ reiten und fechten.","norm":"Vornehmlich die zwei / die einem guten Kerl am besten anstehen / reiten und fechten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.649499893188477} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21054,"date":1663,"orig":"Einmals hatten mir etliche Weinglaͤſer die Courage verdoppelt/ und ich hatte mir gleich fuͤr 8. Groſchen ein Pferd gemietet/ da habe ich gerannt/ daß dem Pferd die Caldaunen an einem Dornſtrauch haͤngen blieben/ und ich kam alſo mit dem laͤeren Thier nach Hauſe.","norm":"Einmals hatten mir etliche Weingläser die Courage verdoppelt / und ich hatte mir gleich für 8. Groschen ein Pferd gemietet / da habe ich gerannt / dass dem Pferd die Kaldaunen an einem Dornstrauch hängen blieben / und ich kam also mit dem leeren Tier nach Hause.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6097002029418945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21055,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21056,"date":1663,"orig":"Habt ihr euch auch/ weil ihr habet fechten gelernet/ etwan eures Degens mißbrauchet?","norm":"Habt ihr euch auch / weil ihr habet fechten gelernt / etwan eures Degens missbrauchet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.162600040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21057,"date":1663,"orig":"Fab.","norm":"Fab.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":6.230899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21058,"date":1663,"orig":"Nein Herr/ es iſt Klinge/ Tuch/ Spaͤne und Leder an meinem Degen/ von ſeiner Jugend auff ein Ding geweſen/ und ich halte mehr von einem guten paar Beinen/ als von zehen Degen.","norm":"Nein Herr / es ist Klinge / Tuch / Späne und Leder an meinem Degen / von seiner Jugend auf ein Ding gewesen / und ich halte mehr von einem guten paar Beinen / als von zehn Degen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.79449987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21059,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21060,"date":1663,"orig":"Koͤnnet ihr auch gebratene Aepffel eſſen?","norm":"Könnet ihr auch gebratene Äpfel essen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.781199932098388} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21061,"date":1663,"orig":"Pomp.","norm":"Pomp.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"pl","lang_de":0,"norm_lmscore":7.28849983215332} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21062,"date":1663,"orig":"Der Kerl agiret uns.","norm":"Der Kerl agieret uns.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.155099868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21063,"date":1663,"orig":"Laſſet uns wider zu Antenonn gehen/ da wollen wir ferner rathſchlagen/ wie dem elenden Schulfuchs zu begegnen ſey/ ob wir ihn mit Sporen/ oder mit Ruthen/ oder mit Ohrfeigen/ wegen ſeiner Thorheit/ abſtraffen ſollen.","norm":"Lasst uns wieder zu Antenonn gehen / da wollen wir ferner ratschlagen / wie dem elenden Schulfuchs zu begegnen sei / ob wir ihn mit Sporen / oder mit Ruten / oder mit Ohrfeigen / wegen seiner Torheit / abstrafen sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.730800151824951} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21064,"date":1663,"orig":"Phil.","norm":"Phil.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":3.191099882125854} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21065,"date":1663,"orig":"Noch ein Wort ihr Herren:","norm":"Noch ein Wort ihr Herren:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.108500003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21066,"date":1663,"orig":"Seyt ihr nicht die drey fuͤrnehmen Studenten/ die zu Antenor kamen/ da er den Schulfuͤchſiſchen Diſcurs de Reputatione Academica Studioſi inconſiderati, wie ihr ſeyt/ empfieng:","norm":"Seid ihr nicht die drei fürnehmen Studenten / die zu Antenor kamen / da er den Schulfüchsischen Diskurs de Reputation Academica Studiosi inconsiderati, wie ihr seid / empfing:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.223299980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21067,"date":1663,"orig":"Jch moͤchte wol von Grund meines Hertzens wuͤnſchen/ daß der Autor euch arme/ elendẽ Miſeros nur ſehen ſolte/ wie ſolte er euch armen Schmeltzern die Ignoranten-Koͤpffe zu recht ſetzen.","norm":"Ich möchte wohl von Grund meines Herzens wünschen / dass der Autor euch arme / elenden Miseros nur sehen sollte / wie sollte er euch armen Schmelzern die Ignoranten-Köpfe zu Recht setzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.739799976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21068,"date":1663,"orig":"Er wuͤrde zwar erſchrecken/ daß ihm das Hertz im Leibe wie eine welcke Ruͤbe ſeyn wuͤrde/ wenn er an Fabulli Sporen noch Eingeweyde wuͤrde haͤngen ſehen/ muͤſte ſich auch einbilden/ daß er in kurtzer Zeit ſo wenig Eingeweyde/ als euer Pferd haben wuͤrde:","norm":"Er würde zwar erschrecken / dass ihm das Herz im Leibe wie eine welcke Rübe sein würde / wenn er an Fabulli Sporen noch Eingeweide würde hängen sehen / müsste sich auch einbilden / dass er in kurzer Zeit so wenig Eingeweide / als euer Pferd haben würde:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.052499771118164} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21069,"date":1663,"orig":"Aber/ wenn er bedaͤchte/ daß euer Degen eingeroſtet/ und bey den andern zween Meſſieurs die Courage eingefroren waͤre/ koͤnte er wider zu ſich ſelbſt kommen/ und duͤrfften Maulſchellen und Kopff-Stoͤſſe fuͤr dieſe executores Iustitiæ, wie ihr habet ſeyn wollen/ die beſte Labung ſeyn.","norm":"Aber / wenn er bedächte / dass euer Degen eingerostet / und bei den anderen zweien Messieurs die Courage eingefroren wäre / könnte er wieder zu sich selbst kommen / und dürften Maulschellen und Kopf-Stösse für diese executores Iustitiae, wie ihr habet sein wollen / die beste Labung sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.328800201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21070,"date":1663,"orig":"So gehet nun hin/ ihr armſeligen Stuͤmper/ zu dem Praler und Großſprecher Antenor, und vermeldet ihm/ daß euch heut ein fremder Kerl die Warheit geſagt habe.","norm":"So geht nun hin / ihr armseligen Stümper / zu dem Prahler und Großsprecher Antenor, und vermeldet ihm / dass euch heute ein fremder Kerl die Wahrheit gesagt habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6041998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21071,"date":1663,"orig":"Die Warheit iſt zwar ein Ding/ wie das Weyhwaſſer im Pabſtumb/ jederman haͤlt es hoch/ aber wenn man es den Leuten unter die Augen ſpruͤtzet/ ſo iſts ihnen beſchwerlich.","norm":"Die Wahrheit ist zwar ein Ding / wie das Weihwasser im Pabstumb / jedermann hält es hoch / aber wenn man es den Leuten unter die Augen spritzet / so ist es ihnen beschwerlich.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.438899993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21072,"date":1663,"orig":"Es hatte ein Bott dieſen Gebrechen an ſich/ daß er jederman die Warheit ſagte/ dannenhero ihn die Leut ſo wenig/ als Antenor die Schulfuͤchſe/ bey ſich leiden kunten.","norm":"Es hatte ein Bott diesen Gebrechen an sich / dass er jedermann die Wahrheit sagte / dannenher ihn die Leute so wenig / als Antenor die Schulfüchse / bei sich leiden konnten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.82289981842041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21073,"date":1663,"orig":"Einsmals kam er fuͤr einer alten Frauen Thuͤr/ und beklagte/ daß ihn ſeiner Warheit und Auffrichtigkeit wegen niemand herbergen wolte.","norm":"Einsmals kam er für einer alten Frauen Tür / und beklagte / dass ihn seiner Wahrheit und Aufrichtigkeit wegen niemand herbergen wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.61299991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21074,"date":1663,"orig":"Die Frau ſagte:","norm":"Die Frau sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"af","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.277900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21075,"date":1663,"orig":"mein lieber ehrlicher Menſch/ ich liebe und ehre die Warheit/ kommt herein/ ihr ſolt mir ein lieber Gaſt ſeyn.","norm":"mein lieber ehrlicher Mensch / ich liebe und ehre die Wahrheit / kommt herein / ihr sollt mir ein lieber Gast sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.607999801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21076,"date":1663,"orig":"Als er aber hinein kam/ ſagte er: Schiel-heppe/ wo leg ich meinen Spieß hin?","norm":"Als er aber hineinkam / sagte er: Schiel-heppe / wo leg ich meinen Spieß hin?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.596099853515625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21077,"date":1663,"orig":"Die Frau fluchte ihm gantze Stattgraben voll auff den Hals/ und jagte ihn zum Hauſe hinauß.","norm":"Die Frau fluchte ihm ganze Stattgraben voll auf den Hals / und jagte ihn zum Hause hinaus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6097002029418945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21078,"date":1663,"orig":"Eben alſo wuͤrde es mir Philanderſon auch gehen/ wenn ich mit zu Antenor gienge/ ob er gleich ſaget/ er koͤnne die Warheit wol leiden/ ſo wuͤrde ich dennoch entlauffen muͤſſen","norm":"Eben also würde es mir Philanderson auch gehen / wenn ich mit zu Antenor ginge / ob er gleich sagt / er könne die Wahrheit wohl leiden / so würde ich dennoch entlaufen müssen","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.736000061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21079,"date":1663,"orig":"Vermeldet ihr Antenorn meinetwegen/ wenn er mit dem Autori Kugel wechſeln/ und ihm das Hertz treffen will/ ſo ſolle er mit dem Paleſter nicht dahin Feur geben/ da der Schwab den Pantzer gehabt/ denn ſeiner Pralerey wegen faͤllet niemand das Hertz in die Hoſen:","norm":"Vermeldet ihr Antenorn meinetwegen / wenn er mit dem Autori Kugel wechseln / und ihm das Herz treffen will / so solle er mit dem Palester nicht dahin Feuer geben / da der Schwab den Panzer gehabt / denn seiner Prahlerei wegen fället niemand das Herz in die Hosen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.979499816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21080,"date":1663,"orig":"Saget auch/ daß ich einen groſſen Bund Federn bey dem Autore habe ligen ſehen/ welche alle zu Antenor Dienſten ſtehen: Er muß nit meynen/ daß andere Leute Katzen ſind/ wenn ſie gleich rauche Koͤpff haben: Will er ins kuͤnfftige nicht fuͤr einen Calumnianten geſcholten ſeyn/ ſo ſoll er in ſeinem Ambaſſadeur Zippaſio/ darinnen M. Schmiden der Text ſoll geleſen/ und der Herr Goͤrge geſungen werden/ an ſtatt der Injurien/ Hiſtoͤrgen/ Faͤbelgen und albern Boͤßgen/ die Columnen mit rationibus fuͤllen laſſen/ ſo ſoll ihm ſerio und gruͤndlich geantwortet werden.","norm":"Sagt auch / dass ich einen großen Bund Federn bei dem Autore habe liegen sehen / welche alle zu Antenor Diensten stehen: Er muss nicht meinen / dass andere Leute Katzen sind / wenn sie gleich rauche Köpf haben: Will er ins Künftige nicht für einen Calumnianten gescholten sein / so soll er in seinem Ambassadeur Zippasio / darinnen M. schmieden der Text soll gelesen / und der Herr Görge gesungen werden / anstatt der Injurien / Histörchen / Fabeln und albern Bösen / die Kolumnen mit rationibus füllen lassen / so soll ihm serio und gründlich geantwortet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.817699909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21081,"date":1663,"orig":"Wenn er aber noch einſt mit ſolchem albern Ding auffgezogen kompt/ und ich ſolte an deß Autoris ſtatt ſeyn/ ſo wolte ich ihn eine Antwort hoͤren laſſen/ da fuͤr ihm die Haar zu Berg ſtehen/ und/ wie jener Bauer ſagte/ die Seel ſchwitzen ſolte:","norm":"Wenn er aber noch einst mit solchem albern Ding aufgezogen kommt / und ich sollte an des Autors statt sein / so wollte ich ihn eine Antwort hören lassen / da für ihm die Haar zu Berg stehen / und / wie jener Bauer sagte / die Seele schwitzen sollte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.612199783325195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21082,"date":1663,"orig":"Was er thun wird/ lehret die Zeit.","norm":"Was er tun wird / lehrt die Zeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.654399871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21083,"date":1663,"orig":"Valete Tauricè.","norm":"Valete Taurice.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"ht","lang_cld3":"zh","lang_de":0,"norm_lmscore":6.460299968719482} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21084,"date":1663,"orig":"Jndem Philanderſon weggienge/ reichte er Pomponio einen Brieff mit dieſer Uberſchrifft:","norm":"Indem Philanderson weggienge / reichte er Pomponio einen Brief mit dieser Überschrift:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.6153998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21085,"date":1663,"orig":"Dem unbeſonnenen/ jedennoch unuͤberwindlichen Antenor, unſerm unbarmhertzigen Herꝛn.","norm":"Dem unbesonnenen / dennoch unüberwindlichen Antenor, unserem unbarmherzigen Herrn.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.867099761962891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21086,"date":1663,"orig":"Mein GOtt/ ſagte Pomponius/ was muß in dieſem Brieffe ſtehen?","norm":"Mein Gott / sagte Pomponius / was muss in diesem Briefe stehen?","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.103000164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21087,"date":1663,"orig":"Die Uberſchrifft zeiget an/ daß wenn ihn Antenor leſen wird/ ſo wird er fuͤr Unſinnigkeit ſterben.","norm":"Die Überschrift zeiget an / dass wenn ihn Antenor lesen wird / so wird er für Unsinnigkeit sterben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.720200061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21088,"date":1663,"orig":"Fabull.","norm":"Fabull.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ms","lang_de":0,"norm_lmscore":8.058500289916992} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21089,"date":1663,"orig":"Stirbt er/ ſo macht ihm M Schmid dieſes Epitaphium:","norm":"Stirbt er / so macht ihm M Schmied dieses Epitaphium:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.329899787902832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21090,"date":1663,"orig":"Hier ligt Antenor im grůnen Gras/ Der ſo gerne Paſteten fraß/ Und tranck ſo gern guten Wein/ Und bracht ſo feine Fabeln ein.","norm":"Hier liegt Antenor im grünen Gras / Der so gerne Pasteten fraß / Und trank so gern guten Wein / Und brachte so feine Fabeln ein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9847002029418945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21091,"date":1663,"orig":"Drumb denck nur lieber Leſer frey/ Jſt das nicht Schad!","norm":"Darum denk nur lieber Leser frei / Ist das nicht Schad!","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":8.054400444030762} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21092,"date":1663,"orig":"Ey/ ey/ ey/ ey!","norm":"Ei / ei / ei / ei!","lang_fastText":"sl","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"cy","lang_de":0,"norm_lmscore":4.586900234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21093,"date":1663,"orig":"Wir ſind Antenors Hertzens-Freunde/ ſagte Morologus, wir werden es wol verantworten koͤnnen/ ob wir dieſen Brieff er brechen?","norm":"Wir sind Antenors Herzensfreunde / sagte Morologus, wir werden es wohl verantworten können / ob wir diesen Brief er brechen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7932000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21094,"date":1663,"orig":"Nein/ ſagte Pomponius, es ziemet ſich dieſes nicht/ und ob wir gleich nicht alles wiſſen/ ſo bleibet dennoch die Welt ſtehen.","norm":"Nein / sagte Pomponius, es ziemet sich dieses nicht / und ob wir gleich nicht alles wissen / so bleibt dennoch die Welt stehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.211400032043457} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21095,"date":1663,"orig":"Was dieſe Triga Stultorum nun weiter miteinander geredet/ weiß Philanderſon nicht.","norm":"Was diese Triga Stultorum nun weiter miteinander geredet / weiß Philanderson nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.708899974822998} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21096,"date":1663,"orig":"Er haͤlt aber darfuͤr/ es ſey dieſer Brieff ein Memorial geweſen von der ſaͤmptlichen Geſellſchafft der Buchdrucker-Jungen/ darinnen ſie bitten/ daß Antenor doch ins kuͤnfftige die Teutſche Orthographia beſſer in Acht nemmen wolle/ denn wenn dieſe Manier auffkommen ſolte/ muͤſten ſie von neuem widerumb zu lernen anfahen: Sie wolten lieber hundert Zeſen in der Sprache reformiren laſſen/ als einen Antenor.","norm":"Er hält aber dafür / es sei dieser Brief ein Memorial gewesen von der sämtlichen Gesellschaft der Buchdruckerjungen / darinnen sie bitten / dass Antenor doch ins Künftige die Deutsche Orthographia besser in Acht nehmen wolle / denn wenn diese Manier aufkommen sollte / müssten sie von neuem wiederum zu lernen anfangen: Sie wollten lieber hundert Zesen in der Sprache reformieren lassen / als einen Antenor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.624899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21097,"date":1663,"orig":"Aber/ wie geſagt/ was weiter vorgangen/ weiß Philanderſon nicht.","norm":"Aber / wie gesagt / was weiter vorgegangen / weiß Philanderson nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.303199768066406} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21098,"date":1663,"orig":"Hochgeehrter Viel-guͤnſtiger Leſer:","norm":"Hochgeehrter Viel-günstiger Leser:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"vi","lang_de":0.667,"norm_lmscore":6.119400024414062} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21099,"date":1663,"orig":"ERweiſe mir doch die hohe affection, und wende auff meinen tractat de Reputatione ein paar muͤſſige Stunden/ ſo wirſtn befinden/ daß Antenorn ein grober/ ungeſchliffener Mañ ſey/ wie er die Præfation impertin, auff ſich ziehe/ die concluſion dios und alber außlegt/ unterdeſſen aber mir ſolche Pillulen zu verſchlucken giebt/ die auch kein Strauß-Magen verdauen kan.","norm":"Erweise mir doch die hohe Affektion, und wende auf meinen tractat de Reputation ein paar müßige Stunden / so wirstn befinden / dass Antenorn ein grober / ungeschliffener Mann sei / wie er die Präfation impertin, auf sich ziehe / die conclusion dios und alber auslegt / unterdessen aber mir solche Pillulen zu verschlucken gibt / die auch kein Strauß-Magen verdauen kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.898600101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21100,"date":1663,"orig":"Es iſt mir zwar Leid/ daß ich einen Mann/ welchen Gott in einen heiligen Stand und hohen Gradum geſetzet hat/ auff dieſe Maſſe antworten ſoll:","norm":"Es ist mir zwar Leid / dass ich einen Mann / welchen Gott in einen heiligen Stand und hohen Gradum gesetzt hat / auf diese Masse antworten soll:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.485300064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21101,"date":1663,"orig":"Allein es iſt meine nothwendige Defenſion, welche mir in allen Rechten/ da legitima retorſio gegruͤndet iſt/ zugelaſſen wird.","norm":"Allein es ist meine notwendige Defension, welche mir in allen Rechten / da legitima retorsio gegründet ist / zugelassen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.41319990158081} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21102,"date":1663,"orig":"Jch goͤñe Antenorn von grund meines Hertzens alles gutes/ aber meinen ehrlichen Namen kan ich in ſolcher Schmach nicht ſtecken laſſen.","norm":"Ich gönne Antenorn von Grund meines Herzens alles gutes / aber meinen ehrlichen Namen kann ich in solcher Schmach nicht stecken lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.650100231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21103,"date":1663,"orig":"Wird mir demnach dieſe eilfertige Verantwortung kein Verſtaͤndiger uͤbel außlegen/ bevorauß weil ich ihm nicht nach ſeinem Ehrnſtande und Vitæ genere, welches ich tieffſter Demuth ehre/ ſondern nach ſeiner groſſen Perſon betrachte.","norm":"Wird mir demnach diese eilfertige Verantwortung kein Verständiger übel auslegen / bevorauß weil ich ihm nicht nach seinem Ehrenstande und Vitae genere, welches ich tiefster Demut ehre / sondern nach seiner großen Person betrachte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.090000152587891} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21104,"date":1663,"orig":"Jch habe in der Eil unterſchiedliches uͤbergehen wollen/ welches einer Antwort beduͤrffte/ aber es bleibet unvergeſſen Jedennoch hoffe ich es wird ſich Antenor eines beſſern bedencken/ und in kuͤnfftigen Schrifften beobachten/ daß er mit einem Kerl zu thun habe/ der ſich weder heut noch morgen wil ſchimpffen laſſen/ ſondern ſo lange Feder und Dinte im Lande zu bekommen iſt/ ſich gnugſam revangiren kan.","norm":"Ich habe in der Eile unterschiedliches übergehen wollen / welches einer Antwort bedürfte / aber es bleibt unvergessen dennoch hoffe ich es wird sich Antenor eines besseren bedenken / und in künftigen Schriften beobachten / dass er mit einem Kerl zu tun habe / der sich weder heute noch morgen will schimpfen lassen / sondern so lange Feder und Tinte im Lande zu bekommen ist / sich genugsam revanchieren kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.887599945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21106,"date":1663,"orig":"Hiermit in den Schutz des groſſen GOttes befohlen.","norm":"Hiermit in den Schutz des großen Gottes befohlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.862100124359131} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21107,"date":1663,"orig":"M. B. Schmied.","norm":"M. B. Schmied.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"es","lang_cld3":"fy","lang_de":0,"norm_lmscore":4.825099945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21108,"date":1663,"orig":"Wider Antenors Buͤcher-Dieb/ Empfangen/ und wider abgefertiget Durch Nectarium Butyrolambium, Ambroſ.","norm":"Wider Antenors Bücherdieb / Empfangen / und wieder abgefertigt Durch Nectarium Butyrolambium, Ambros.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.724100112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21109,"date":1663,"orig":"Mellilambii Conſobrinum, der Artzney-Kunſt Liebhabern.","norm":"Mellilambii Consobrinum, der Arzneikunst Liebhabern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"sw","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.141900062561035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21110,"date":1663,"orig":"NEctarius Butyrolambius, ein Liebhaber der Artzney- Kunſt/ war einsmals von Beſuchung vieler Patienten/ und medicinaliſchen Verſchreibung in die Apothecken/ ſehr ermuͤdet/ und eylete in ſeine Behauſung/ Ruhe zu ſuchen.","norm":"Nectarius Butyrolambius, ein Liebhaber der Artzney-Kunst / war einsmals von Besuchung vieler Patienten / und Medizinaleschen Verschreibung in die Apotheken / sehr ermüdet / und eilte in seine Behausung / Ruhe zu suchen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.921599864959717} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21111,"date":1663,"orig":"Als er nun dahin kam/ fand er ſeinen guten und alten Freund Muſſidorem, einen Rechtsgelehrten/ welcher in ſeinem Abweſen deß alſo genanten Antenoris, Hollaͤndiſchen Pratgen/ Freund in der Noth/ Mellilambium, Lucidor, ſieben boͤſe Geiſter/ und andere deß Schlages Buͤcher/ auff dem Tiſch ligend gefunden/ und biß auff Butyrolambit Zukunfft ſich darinn erſehen hatte.","norm":"Als er nun dahin kam / fand er seinen guten und alten Freund Mussidorem, einen Rechtsgelehrten / welcher in seinem Abwesen des also genannten Antenoris, Holländischen Braten / Freund in der Not / Mellilambium, Lucidor, sieben böse Geister / und andere des Schlages Bücher / auf dem Tisch liegend gefunden / und bis auf Butyrolambit Zukunft sich darin ersehen hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.825900077819824} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21112,"date":1663,"orig":"Als nun Butyrolambius ſeinen guten Freund Muſſidorum freundlich willkommen geheiſſen/ und was neues waͤre? gefraget:","norm":"Als nun Butyrolambius seinen guten Freund Mussidorum freundlich willkommen geheißen / und was Neues wäre? gefragt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.630099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21113,"date":1663,"orig":"Zog Muſſidorus ein Buͤchlein von Antenorn ediret/ und Buͤcher-Dieb rubriciret/ herfuͤr/ ſagte/ daß er ſolches mit Verwunderung durchleſen/ und weil er nicht zweiffelte/ Butyrolambius es auch wuͤrde ſchon geſehen haben/ als bete er/ daß er ihn davon unterrichten/ und ſein Gutachten uͤber dieſes Buͤchlein ſagen moͤchte.","norm":"Zog Mussidorus ein Büchlein von Antenorn edieret / und Bücherdieb rubrizieret / herfür / sagte / dass er solches mit Verwunderung durchlesen / und weil er nicht zweifelte / Butyrolambius es auch würde schon gesehen haben / als bete er / dass er ihn davon unterrichten / und sein Gutachten über dieses Büchlein sagen möchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7332000732421875} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21114,"date":1663,"orig":"Butyrolambius entſchuldigte ſich ſeiner Muͤdigkeit halben/ daß er jetzo zum leſen nicht geſchickt waͤre/ inſonderheit weil er zuletzt von einem wunderlichen Menſchen kommen/ bey welchem keine Artzney mehr helffen wolte/ und weil er anhuͤbe auch die Medicos und Apothecker/ die ihn clyſtieren wollen/ zu ſchlagen/ man ihn eheſten in Ketten wuͤrde ſchlieſſen muͤſſen.","norm":"Butyrolambius entschuldigte sich seiner Müdigkeit halben / dass er jetzt zum Lesen nicht geschickt wäre / in Sonderheit weil er zuletzt von einem wunderlichen Menschen kommen / bei welchem keine Arznei mehr helfen wollte / und weil er anhöbe auch die Medicos und Apotheker / die ihn klistieren wollen / zu schlagen / man ihn ehesten in Ketten würde schließen müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.672900199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21115,"date":1663,"orig":"Jedoch ſagte er zu/ dafern Muſſidorus ihm den Jnhalt deß ermeldten Buͤcher-Diebes fuͤrtragen/ und Articulsweiſe ihn fragen wuͤrde/ daß er nach ſeinem Wiſſen und Vermoͤgen ihm gute Antwort darauff geben wolte.","norm":"Jedoch sagte er zu / sofern Mussidorus ihm den Inhalt des ermeldeten Bücher-Diebes vortragen / und Articulsweise ihn fragen würde / dass er nach seinem Wissen und Vermögen ihm gute Antwort darauf geben wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.847799777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21116,"date":1663,"orig":"Hierauff fieng Muſſidorus an/ und ſagte:","norm":"Hierauf fing Mussidorus an / und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.872099876403809} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21117,"date":1663,"orig":"Jch befinde ſtracks auff der erſten oder andern Seiten dieſes opuſculi, daß der Autor ſeine vorhin außgelaſſene Schrifften geringe Salbadereyen nennet:","norm":"Ich befinde stracks auf der ersten oder anderen Seiten dieses opusculi, dass der Autor seine vorhin ausgelassene Schriften geringe Salbadereien nennt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.313899993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21118,"date":1663,"orig":"Jſt denn nun Antenor ein Salbader?","norm":"Ist denn nun Antenor ein Salbader?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nn","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.098100185394287} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21119,"date":1663,"orig":"er iſt ja ein Biſchoff in der vornehmen Statt Gambrivia, hat denn derſelbige ſeine Kirche und Gemeine einen Salepater oder Salbader zum Auffſeher?","norm":"er ist ja ein Bischof in der vornehmen Stadt Gambrivia, hat denn derselbige seine Kirche und Gemeine einen Salepater oder Salbader zum Aufseher?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.673799991607666} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21120,"date":1663,"orig":"Was iſt dem Sohn Kis geſchehen?","norm":"Was ist dem Sohn Kis geschehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"mt","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.168399810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21121,"date":1663,"orig":"iſt Saul auch unter den Propheten/ und wer iſt ihr Vatter/ ward dort geſaget 1. 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Samuel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.72189998626709} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21122,"date":1663,"orig":"10. v. 12.","norm":"10. v. 12.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"sk","lang_cld3":"no","lang_de":0,"norm_lmscore":4.338399887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21123,"date":1663,"orig":"So moͤchte man hie auch wol fragen:","norm":"So möchte man hie auch wohl fragen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.202600002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21124,"date":1663,"orig":"Was iſt dem Antenor geſchehen?","norm":"Was ist dem Antenor geschehen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.146599769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21125,"date":1663,"orig":"iſt er auß einem Doctore ein Salbader worden? und iſt auch ein Salbader under den Geiſtlichen gelehrten Leuten in Gambrivia, haben ſie/ da ſie das Colloquium pro more mit ihm gehalten vor ſeinem Antritt/ ihn zu einem Salepater, oder zu einem Mit-Kaͤmpffer/ und guten Streiter JESU Chriſti angenommen?","norm":"ist er aus einem Doctore ein Salbader worden? und ist auch ein Salbader unter den Geistlichen gelehrten Leuten in Gambrivia, haben sie / da sie das Colloquium pro more mit ihm gehalten vor seinem Antritt / ihn zu einem Salepater, oder zu einem Mit-Kämpfer / und guten Streiter Jesu Christi angenommen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.046500205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21126,"date":1663,"orig":"Haben ſie ihm vor dem hohen Altar/ in Gegenwart aller Kirchen-Staͤnde/ Salbadereyen zu ſchreiben/ auff ſeiner Seelen Seeligkeit anbefohlen?","norm":"Haben sie ihm vor dem hohen Altar / in Gegenwart aller Kirchenstände / Salbadereien zu schreiben / auf seiner Seelen Seligkeit anbefohlen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4278998374938965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21127,"date":1663,"orig":"Wie reimen ſich dieſe Salbadereyen mit ſeinem Geiſtlichen Ampt und Beruff?","norm":"Wie reimen sich diese Salbadereien mit seinem geistlichen Amt und Beruf?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.241600036621094} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21128,"date":1663,"orig":"Wann jemand anders Antenorn einen Salbader/ oder auch ſeine Schrifften Salbadereyen geheiſſen haͤtte/ ich achte/ er wuͤrde mit demſelben eine Actionem injuriarum anfahen/ und die Sache bey Koͤnigen/ Fuͤrſten/ Grafen und andern hohen Perſonen anhaͤngig machen:","norm":"Wann jemand anders Antenorn einen Salbader / oder auch seine Schriften Salbadereien geheißen hätte / ich achte / er würde mit demselben eine Actionem injuriarum anfangen / und die Sache bei Königen / Fürsten / Grafen und anderen hohen Personen anhängig machen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8730998039245605} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21129,"date":1663,"orig":"wie kompt er dann darzu/ daß er ſich ſelbſten alſo beſchimpffet?","norm":"wie kommt er dann dazu / dass er sich selbst also beschimpfet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lb","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.023499965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21130,"date":1663,"orig":"Nectarius Butyrolambius antwortete hierauff: Mein lieber alter Freund Muſſidore, ſollet euch dieſes Zeugniſſes/ das Antenor ihme ſelbſten mit ſein Schrifften gibet/ nicht laſſen wundern/ dann er wol mehr und aͤrgere Dinge in ſeinen Buͤchern von ſich ſelbſten geſchrieben/ die ihm und ſeinem geiſtlichen Ampt zu groſſem Deſpect gereichen.","norm":"Nectarius Butyrolambius antwortete hierauf: Mein lieber alter Freund Mussidore, sollet euch dieses Zeugnisses / das Antenor ihm selbst mit sein Schriften gibt / nicht lassen wundern / dann er wohl mehr und ärgere Dinge in seinen Büchern von sich selbst geschrieben / die ihm und seinem geistlichen Amt zu großem Despect gereichen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.159299850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21131,"date":1663,"orig":"Er bekennet gegen ſeinem Sohn/ (daß er wiſſe/ was er fuͤr einen Vatter habe) daß er ſey hoffaͤrtig geweſen/ und mit 2 oder 3. Doctoren ſchwanger gegangen in ſeinem Penal-Jahr/ im Magiſter-Stande aber ſey er eine Sau/ und zwar keine gemeine geweſen/ in Gambrivia habe man Aufangs einen Narren an ihme gefreſſen gehabt/ er ſey auch theologiſch hoffaͤrtig/ und dabey ein Rattenfaͤnger geweſen/ der mit Affen handlen/ und in Groͤnland alle Wall-Fiſche/ daß keiner mehr in der See blieben/ habe fangen wollen/ ſey ein armer Socius geweſen/ einer auß den dreyen/ Sunt mihi tres Fratres, quorum unus in arte Magister, alter adhuc nihil est, tertius ego vocor.","norm":"Er bekennet gegen seinem Sohn / (dass er wisse / was er für einen Vater habe) dass er sei hoffärtig gewesen / und mit 2 oder 3. Doktoren schwanger gegangen in seinem Penaljahr / im Magister-Stande aber sei er eine Sau / und zwar keine gemeine gewesen / in Gambrivia habe man Aufangs einen Narren an ihm gefressen gehabt / er sei auch theologisch hoffärtig / und dabei ein Rattenfänger gewesen / der mit Affen handeln / und in Grönland alle Walfische / dass keiner mehr in der See blieben / habe fangen wollen / sei ein armer Socius gewesen / einer aus den drei / Sunt mihi tres Fratres, quorum unus in Arte Magister, alter adhuc nihil est, tertius ego vocor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.146200180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21132,"date":1663,"orig":"Er ſpricht:","norm":"Er spricht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.303500175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21133,"date":1663,"orig":"Er ſey unter den Gelehrten wie ein Scheler unter den Blinden/ und wie ein Leyrentraͤher auff einem Dorffe/ da Kirchweyh gehalten wird/ geweſen/ ꝛc.","norm":"Er sei unter den Gelehrten wie ein Scheler unter den Blinden / und wie ein Leyrenträher auf einem Dorfe / da Kirchweih gehalten wird / gewesen / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7067999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21134,"date":1663,"orig":"Er habe Laͤuſe gehabt/ da er in Gambrivien zu erſt ankom̃en.","norm":"Er habe Läuse gehabt / da er in Gambrivien zuerst ankommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.085100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21135,"date":1663,"orig":"Als er einsmals geſchlaffen/ ſchreibet er/ ſey ein Zahnbrecher uͤber ihm geweſen/ und habe mit einem Inſtrument ihme den Schlund und Gurgel ſo weit auffgeſchraubet/ daß/ wann andere Leut Pillulen verſchlucken/ und das Geſicht veraͤndern/ ſo koͤnne er einen kleinen Kuͤrbis einſchlucken/ und hindere ihn nichts:","norm":"Als er einsmals geschlafen / schreibet er / sei ein Zahnbrecher über ihm gewesen / und habe mit einem Instrument ihm den Schlund und Gurgel so weit aufgeschraubt / dass / wann andere Leute Pillulen verschlucken / und das Gesicht verändern / so könne er einen kleinen Kürbis Einschlucken / und hindere ihn nichts:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21136,"date":1663,"orig":"Er muß bekennen/ daß er das Seine ſo gering geachtet und verſchwendet habe/ welches der groͤſten Fauten eine ſey/ die er begangen habe.","norm":"Er muss bekennen / dass er das Seine so gering geachtet und verschwendet habe / welches der größten Fauten eine sei / die er begangen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6915998458862305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21137,"date":1663,"orig":"Beklaget/ daß er auff das honestum mehr/ als auff das utile geſehen habe/ und die ihn ſolches gelehret haben/ ſchilt er fuͤr alte Philoſophiſche Socratiſche Schulfuͤchſe.","norm":"Beklagt / dass er auf das honestum mehr / als auf das utile gesehen habe / und die ihn solches gelehrt haben / schilt er für alte Philosophische Sokratische Schulfüchse.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.497799873352051} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21138,"date":1663,"orig":"Was duͤncket euch hiebey/ mein lieber Muſſidore, das ſaget Antenor, und ſchreibet von ſich ſelbſt in die Welt auß/ das iſt noch ein mehrers/ als das jenige/ da er ſpricht/ er habe Salbadereyen geſchrieben.","norm":"Was dünket euch hierbei / mein lieber Mussidore, das sagt Antenor, und schreibet von sich selbst in die Welt aus / das ist noch ein mehreres / als dasjenige / da er spricht / er habe Salbadereien geschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.381999969482422} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21139,"date":1663,"orig":"Muſſidorus ſagt hierauff:","norm":"Mussidorus sagt hierauf:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"lv","lang_de":0.333,"norm_lmscore":8.131799697875977} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21140,"date":1663,"orig":"Hier hat unſere Regula juris ſtatt:","norm":"Hier hat unsere Regula juris statt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.632800102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21141,"date":1663,"orig":"Confeſſio oris proprii est omnium probationum optima ac ſuperlativa.","norm":"Confessio oris proprii est omnium probationum optima ac superlativa.","lang_fastText":"fr","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":4.602200031280518} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21142,"date":1663,"orig":"Weil er ſolche Dinge von ihm ſelbſt ſchreibet/ ſo kan er auch niemand verdencken/ der alſo ihn haͤlt/ wie er ſich ſelbſten abmahlet:","norm":"Weil er solche Dinge von ihm selbst schreibet / so kann er auch niemand verdenken / der also ihn hält / wie er sich selbst abmalet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.697800159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21143,"date":1663,"orig":"Denn auch Chriſtus ſpricht:","norm":"Denn auch Christus spricht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.873600006103516} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21144,"date":1663,"orig":"Auß deinen Worten wirſt du gerechtfertiget werden/ und auß deinen Worten wirſt du verdam̃t werden/ Matth 12. v. 37.","norm":"Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden / und aus deinen Worten wirst du verdammt werden / Matth 12. v. 37.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.295400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21145,"date":1663,"orig":"Aber eines muß ich hierbey erinnern/ daß er vielleicht unter den jetzt-ermeldeten Dingen viel auß Demuth geſchrieben/ und daß er nicht das Anſehen haben wolle/ daß er ſeine eigene Sachen ruͤhme/ wie er denn auch ſpricht im Buͤcher-Diebe/ daß er keine Pralerey mit ſeinen Sachen treibe","norm":"Aber eines muss ich hierbei erinnern / dass er vielleicht unter den jetzt-ermeldeten Dingen viel aus Demut geschrieben / und dass er nicht das Ansehen haben wolle / dass er seine eigene Sachen rühme / wie er denn auch spricht im Bücherdiebe / dass er keine Prahlerei mit seinen Sachen treibe","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7519001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21146,"date":1663,"orig":"Butyrolambius antwortete 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Groß-Vatter D. Helvicus gethan.","norm":"Denn Prahlerei ist / dass er im Bücherdiebe schreibet / er wisse / dass sein ältester Sohn / der zwar noch jung ist / in Chronologia alles tun könne / was sein seel . Großvater D. Helvicus getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"ku","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.33519983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21149,"date":1663,"orig":"Wer wolte doch das glauben/ daß ein junger Menſch/ welcher noch in ſeinem Probation.","norm":"Wer wollte doch das Glauben / dass ein junger Mensch / welcher noch in seinem Probation.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.886099815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21150,"date":1663,"orig":"Jahr in Academia lebet/ alles NB. alles thun koͤnne/ was der alte wolgeuͤbte gelehrte Theologus D. Helvicus ſeel in Chronologiâ gethan hat; Antenor erkennet ſelbſten/ daß er hiemit einen Schnitt mit dem groſſen Meſſer gethan/ wann er bald darauff von ſeinem Sohn ſchreilet:","norm":"Jahr in Academia lebet / alles NB . alles tun könne / was der alte wohlgeübte gelehrte Theologus D. Helvicus Seele in Chronologia getan hat; Antenor erkennt selbst / dass er hiermit einen Schnitt mit dem großen Messer getan / wann er bald darauf von seinem Sohn Schreilet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.416800022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21151,"date":1663,"orig":"Er muͤſſe ſich aber noch ein Monat oder etzlich ſtill halten/ die Urſach koͤnne man leichtlich erachten.","norm":"Er müsse sich aber noch ein Monat oder ätzlich still halten / die Ursache könne man leichtlich erachten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.033199787139893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21152,"date":1663,"orig":"Pralerey iſt/ daß er ſchreibet/ er habe das Buch Salomo ſeinem Diener nach der Mahlzeit inter obambulandum in die Feder dictirt, gleich als ob er/ wann er den Leib voll Paſteten und Wein hat/ auch im groͤltzen Commentaria uͤber dieſe notabile und ſchwere Hiſtoriam herauß ſtoſſen koͤnne.","norm":"Prahlerei ist / dass er schreibet / er habe das Buch Salomo seinem Diener nach der Mahlzeit inter obambulandum in die Feder diktiert, gleich als ob er / wann er den Leib voll Pasteten und Wein hat / auch im grölzen Commentaria über diese notabile und schwere Historiam herausstoßen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7546000480651855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21153,"date":1663,"orig":"Pralerey iſt es/ daß er im Salomo will andere lehren Haußhalten/ und ſie informiret/ daß ſie nicht umb Weyhnachten Holtz/ und Korn umb Pfingſten/ und Wein umb Bartholomæi kauffen ſollen/ ſo er doch ſelbſten uͤbel Hauß haͤlt/ von den viel tauſenden/ die er in Gambrivia eingenommen/ bißweilen kein 2. oder 3 Thaler im Hauſe hat/ und dieſen Winter uͤber kleine Fuͤderchen Torff/ wie die armen Keller-Leute thun/ einkauffen/ und ſich darmit behelffen muͤſſen/ dazu auch von den Schuld-Leuten elendiglich gebiſſen/ und ſo gar auch von den Juden gemahnet wird/ das ſind die Fruͤchte davon/ wann man in der Viſite eines guten Freundes/ zehen Paͤſtetenbecker/ und zehen Bratenwender holen laͤſſet/ wie Antenor redet/ (im Salomo part. 2. lit. B.) und den Wein bey Fudern bringen laͤſſet/ auch bald Citronen-Wein/ Roßmarin-Wein/ bald Kirſchen- Wein/ bald Himbeer-Wein/ bald andere Weine zubereitet/ (vid.","norm":"Prahlerei ist es / dass er im Salomo will andere lehren Haushalten / und sie informieret / dass sie nicht um Weihnachten Holz / und Korn um Pfingsten / und Wein um Bartholomaei kaufen sollen / so er doch selbst übel Haus hält / von den viel tausenden / die er in Gambrivia eingenommen / bisweilen kein 2. oder 3 Taler im Hause hat / und diesen Winter über kleine Füderchen Torf / wie die armen Keller-Leute tun / einkaufen / und sich damit behelfen müssen / dazu auch von den Schuld-Leuten elendiglich gebissen / und so gar auch von den Juden gemahnet wird / das sind die Früchte davon / wann man in der Visite eines guten Freundes / zehn Pästetenbecker / und zehn Bratenwender holen lässt / wie Antenor redet / (im Salomo part . 2. lit . B.) und den Wein bei Fudern bringen lässt / auch bald Zitronenwein / Rossmarin-Wein / bald Kirschen-Wein / bald Himbeer-Wein / bald andere Weine zubereitet / (vid.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.144299983978271} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21154,"date":1663,"orig":"Salom. lit. D. part. 2.)","norm":"Salom. lit. D. part. 2.)","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"fr","lang_de":0,"norm_lmscore":5.892199993133545} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21155,"date":1663,"orig":"Da ſolte deß Reichen Mannes Gut wol alle werden/ und moͤchte man noch wol klagen/ daß man mit ſeinem Tractament und Beſoldung nicht koͤnte außkommen.","norm":"Da sollte des Reichen Mannes Gut wohl alle werden / und möchte man noch wohl klagen / dass man mit seinem Traktament und Besoldung nicht könnte auskommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.441699981689453} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21156,"date":1663,"orig":"Wer aber ſeinem eigenen Hauß nicht weiß fuͤrzuſtehen/ wie wird er die Gemeine GOttes verſorgen?","norm":"Wer aber seinem eigenen Haus nicht weiß vorzustehen / wie wird er die Gemeine Gottes versorgen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.989200115203857} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21157,"date":1663,"orig":"Jſt eine invicta Conſequentia S. Pauli/ die Antenor nicht umbſtoſſen wird/ 1. Tim. 3. v. 5.","norm":"Jst eine invicta Consequentia S. Pauli / die Antenor nicht umbstossen wird / 1. Tim. 3. v. 5.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.936699867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21158,"date":1663,"orig":"Pralerey iſt/ daß er von ſich ſchreibet:","norm":"Prahlerei ist / dass er von sich schreibet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.901700019836426} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21159,"date":1663,"orig":"Der Keyſer Carolus Magnus habe zu Antenorn im Traum geſaget:","norm":"Der Kaiser Carolus Magnus habe zu Antenorn im Traum gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.789999961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21160,"date":1663,"orig":"Jch hoͤre wol/ daß du die Dinge/ die ehmal fuͤrgangen/ eben ſo wol weiſſeſt/ als wenn du mein Cantzler/ Schreiber oder Secretarius geweſen waͤreſt.","norm":"Ich höre wohl / dass du die Dinge / die ehmal vorgegangen / eben so wohl weißest / als wenn du mein Kanzler / Schreiber oder Sekretarius gewesen wärest.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4191999435424805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21161,"date":1663,"orig":"Jch mercke wol/ daß du die Naſe in die Hiſtorien-Schreiber geſtecket haſt.","norm":"Ich merke wohl / dass du die Nase in die Historienschreiber gesteckt hast.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.871200084686279} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21162,"date":1663,"orig":"Pralerey iſt/ das er junge Fuͤrſten ohne die Grammatic und ohne Maſcula panis, penis, cinis, &c. will die Lateiniſche Sprache lehren","norm":"Prahlerei ist / das er junge Fürsten ohne die Grammatik und ohne Mascula panis, penis, cinis, & c. will die lateinische Sprache lehren","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.117000102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21163,"date":1663,"orig":"Pralerey iſt/ daß er ſchreibet:","norm":"Prahlerei ist / dass er schreibet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"tr","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.129499912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21164,"date":1663,"orig":"Er habe das Buch/ Freund in der Noth/ auß weiß nicht was fuͤr einer ſonderbaren Bewegung deß Gemuͤtes zu Papier gebracht in wenig Stunden/ da er doch 2. Tage mit 7. Bogen an dem Buche zuſchreilen gnug gehabt haͤtte.","norm":"Er habe das Buch / Freund in der Not / aus weiß nicht was für einer sonderbaren Bewegung des Gemütes zu Papier gebracht in wenig Stunden / da er doch 2. Tage mit 7. Bogen an dem Buche Zuschreielen genug gehabt hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8734002113342285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21165,"date":1663,"orig":"Pralerey iſt/ daß er ſchreibt:","norm":"Prahlerei ist / dass er schreibt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.018099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21166,"date":1663,"orig":"Er ſeyder Mann/ der den Leuten die Threnen auß den Augen predigen koͤnne/ welches er zwar auß anderer Leute Gezeugnuͤß von ihm/ aber non ſine jactantia, fuͤrbringet.","norm":"Er Seide Mann / der den Leuten die Tränen aus den Augen predigen könne / welches er zwar aus anderer Leute Gezeugnüß von ihm / aber non sine jactantia, vorbringet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.946599960327148} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21167,"date":1663,"orig":"Pralerey iſt/ daß er ruͤhmet/ wie alle ſeine Famuli einen beſondern Spiritum, und beſondere Ingenia haben/ auch jetzo im Geiſtlichen Stande ſitzen/ und eben wol als Antenor ihr gut Tractament und Contentement haben;","norm":"Prahlerei ist / dass er rühmet / wie alle seine Famuli einen besonderen Spiritum, und besondere Ingenia haben / auch jetzt im geistlichen Stande sitzen / und eben wohl als Antenor ihr gut Traktament und Contentement haben;","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.045700073242187} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21168,"date":1663,"orig":"Pralerey iſt/ daß er ſchreibt:","norm":"Prahlerei ist / dass er schreibt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"is","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.018099784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21169,"date":1663,"orig":"Er wolle ſeine Mandatarios hin und wider in Ober- und Nider-Teutſchland beſtellen/ welche die diebiſchen und geitzigen Drucker auff die Finger klopffen/ und von ihnen 12. Marck loͤhtiges Goldes abfordern ſollen.","norm":"Er wolle seine Mandatarios hin und wieder in Ober- und Niderteutschland bestellen / welche die diebischen und geizigen Drucker auf die Finger klopfen / und von ihnen 12. Mark löhtiges Goldes abfordern sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.285999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21170,"date":1663,"orig":"Das Gold iſt ſchon gewogen/ Antenor mag ſich nur auff gute feſtgenaͤhte Beutel ſchicken/ daß es nicht durchfaͤllet.","norm":"Das Gold ist schon gewogen / Antenor mag sich nur auf gute festgenähte Beutel schicken / dass es nicht durchfället.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9430999755859375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21171,"date":1663,"orig":"Und ſolcher Pralereyen koͤnten auß ſeinen Schrifften noch viel mehr angezogen werden/ wie darff Antenor denn ſchreiben/ daß er von ſeinen geringen Dingen keine Pralerey mache?","norm":"Und solcher Prahlereien könnten aus seinen Schriften noch viel mehr angezogen werden / wie darf Antenor denn schreiben / dass er von seinen geringen Dingen keine Prahlerei mache?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.42140007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21172,"date":1663,"orig":"Muſſidoru redet weiter und ſagte:","norm":"Mussidoru redet weiter und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.870500087738037} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21173,"date":1663,"orig":"Mein Herꝛ Butyrolambie, wie iſt nun zuverſtehen/ daß Antenor in dieſem Opuſculo deß Buͤcheꝛdiebes ſchreibet:","norm":"Mein Herr Butyrolambie, wie ist nun zu verstehen / dass Antenor in diesem Opusculo des Bücherdiebes schreibet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.586100101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21174,"date":1663,"orig":"Er ſey neulich ſehr betruͤbt geweſen/ da ihm unterſchiedene Gelahrte ſeiner von ihnen aͤrgerlich gehaltenen Schrifften halben zugeſetzet/ welcher er generoſo ſilentio & contemptu vindiciren, ihnen/ aber damit zum bruͤllenden Loͤwen werden/ und mir unterſchiedener Fuͤrſten/ Grafen/ Theologorum, Politicorum, Cantzler/ Raͤthe/ Hofprediger/ Superintendenten Handſchreiben/ ſie eintreiben wollen/ welche Antenorn Beyfall geben und ſagen/ daß es ihnen nicht mißgefiele/ daß er mit lachendem Munde groſſen und kleinen die Warheit geſaget haͤtte; Worinn vergleich doch Antenor dieſelben Gelehrten den Hamburgiſchen Quackſalbern auff dem Hopffenmarckt/ und ihren beſigelten Brifen und Affen/ Meerkatzen und Murmelthieren.","norm":"Er sei neulich sehr betrübt gewesen / da ihm unterschiedene Gelahrte seiner von ihnen ärgerlich gehaltenen Schriften halben zugesetzt / welcher er generoso silentio & contemptu vindizieren, ihnen / aber damit zum brüllenden Löwen werden / und mir unterschiedener Fürsten / Grafen / Theologorum, Politicorum, Kanzler / Räte / Hofprediger / Superintendenten Handschreiben / sie eintreiben wollen / welche Antenorn Beifall geben und sagen / dass es ihnen nicht mißgefiele / dass er mit lachendem Munde großen und kleinen die Wahrheit gesagt hätte; worin Vergleich doch Antenor dieselben Gelehrten den Hamburgischen Quacksalbern auf dem Hopfenmarkt / und ihren besigelten Briefen und Affen / Meerkatzen und Murmeltieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.80109977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21175,"date":1663,"orig":"Butyrolambius antwortete hierauff/ wiſſet lieber Freund Muſſidore, nach dem Antenor einen modum docendi fabuloſum, ſatyricum & hiſtrionicum in Gambrivia einzufuͤhrn ſich unterſtanden/ daß ſeine Herren Collegæ ſaͤmplich ſecundum gradus admonitionis à Chriſto præſcriptos, Matth. 18. mit ihme erfahren/ ihne zum 1. 2: und 3. mahl untereinander freundlich ermahnet/ daß Er den alten im Antenorn in Gottes Wort/ in ſeinem Doctorat, in der Gambriviſchen Kirchen-Ordnung und Ordinationis formulâ auff ſeine Seele anbefohlenen Grund nicht umbreiſſen/ noch verfaͤlſchen/ ſondern ohne Zuſatz der Fabeln und ſatyriſchen Poſſen auff denſelben Grund ſeine Lehre alleine bauen ſolte; Antenor aber hat dieſe bruͤderliche Ermahnung gantz freventlich verachtet/ und ſeinen Herren Collegen in die Augen geſaget/ das waͤre eine neue Arth zn lehren/ die ſie nicht verſtuͤnden die Fabeln waͤren die rechte Schwenckruhte/ damit er ſeine Auditores zuſammen lockte/ und ein beſonder Mittel die Statiſten als des Teuffels Liebe Getreue/ dahinzubringen/ daß ſie GOttes Wort/ vermittels der Fabeln/ hoͤreten/ welches ihnen ſonſt ohne dieſelben nicht beyzubringen waͤre.","norm":"Butyrolambius antwortete hierauf / wisset lieber Freund Mussidore, nach dem Antenor einen modum docendi fabulosum, satyricum & histrionicum in Gambrivia einzuführen sich unterstanden / dass seine Herren Collegae sämplich secundum gradus admonitionis à Christo praescriptos, Matth . 18. mit ihm erfahren / jene zum 1. 2: und 3. Mal untereinander freundlich ermahnet / dass er den alten im Antenorn in Gottes Wort / in seinem Doktorat, in der Gambrivischen Kirchenordnung und Ordinationis formula auf seine Seele anbefohlenen Grund nicht umreißen / noch verfälschen / sondern ohne Zusatz der Fabeln und satirischen Possen auf denselben Grund seine Lehre alleine bauen sollte; Antenor aber hat diese brüderliche Ermahnung ganz freventlich verachtet / und seinen Herren Kollegen in die Augen gesagt / das wäre eine neue Art zn lehren / die sie nicht verstünden die Fabeln wären die rechte Schwenkrute / damit er seine Auditores zusammen lockte / und ein besondere Mittel die Statisten als des Teufels Liebe Getreue / dahinzubringen / dass sie Gottes Wort / vermittels der Fabeln / hörten / welches ihnen sonst ohne dieselben nicht beizubringen wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.605000019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21176,"date":1663,"orig":"Derohalben ſo hat er darauff ſo wol in Predigten und Schrifften loßgezogen/ mit unterſchiedenen theils auch groben und aͤrgerlichen Huren-Fabeln/ ſchandbaren Worten und Narrentheidigungen/ dieſelbe entweder auff der Cantzel/ und in Vertrauungen der Eheleute/ oder auch in Schrifften fuͤrzutragen:","norm":"Derohalben so hat er darauf so wohl in Predigten und Schriften losgezogen / mit unterschiedenen teils auch groben und ärgerlichen Hurenfabeln / schandbaren Worten und Narrentheidigungen / dieselbe entweder auf der Kanzel / und in Vertrauungen der Eheleute / oder auch in Schriften vorzutragen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.460100173950195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21177,"date":1663,"orig":"Da iſt angefuͤhret worden die Fabel vom Krieg/ welchen die Thiere im Walde angefangen/ Fabel vom Affen/ der in Schweden gefuͤhret worden/ Fabel von der Ziegen und Clauß-Narren/ Fabel von der Alten und jungen Mauß/ Fabel vom Lahmen und Blinden/ die uͤber eine gefundene Qeſterſchnecke einen Rechts-Proceſſ angefangen/ Fabel vom Schaff unnd Eſel.","norm":"Da ist angeführt worden die Fabel vom Krieg / welchen die Tiere im Walde angefangen / Fabel vom Affen / der in Schweden geführt worden / Fabel von der Ziegen und Clauß-Narren / Fabel von der Alten und jungen Maus / Fabel vom Lahmen und Blinden / die über eine gefundene Qesterschnecke einen Rechts-Prozess angefangen / Fabel vom Schaffe und Esel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.605899810791016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21178,"date":1663,"orig":"Da ſind herfuͤr gebracht worden Fabeln ex Facetiis Pennalium, von einem Pennal/ der ſich gegen dem Fuhrmann beſchwerete/ daß es ihm ins Maul regnete: von einem Pennal/ der ſeine Pferd wolte lehren Hunger leiden/ da ſind geweſen Huren-Fabeln/ von einem Weibe/ welche eine Buͤrſte verſchlungen die ihr unten hat abgehen wollen/ da aber die Vorſten ſtecken blieben.","norm":"Da sind herfür gebracht worden Fabeln ex Facetiis Pennalium, von einem Pennal / der sich gegen dem Fuhrmann beschwerte / dass es ihm ins Maul regnete: von einem Pennal / der seine Pferd wollte lehren Hunger leiden / da sind gewesen Hurenfabeln / von einem Weibe / welche eine Bürste verschlungen die ihr unten hat abgehen wollen / da aber die Forsten stecken blieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.327600002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21179,"date":1663,"orig":"Fabel von einem Weibe/ die ihres Mannes todten Leichnam auß Liebe bewachet/ aber bald anders Sinnes worden/ mit einem Einſpaͤnniger ſich eingelaſſen/ dem todten Coͤrper einen Zahn außgeſchlagen/ den Bart außgeriſſen/ und ihn an ſtatt eines Diebes/ der aus dem Galgen geſtolen war/ wider hingehaͤncket/ bey welchem Exempel Er der Weiber Unbeſtaͤndigkeit ſeinen Zuhoͤrern von der Cantzel hat wollen zu Gemuͤht fuͤhren.","norm":"Fabel von einem Weibe / die ihres Mannes toten Leichnam aus Liebe bewacht / aber bald anders Sinnes worden / mit einem Einspänniger sich eingelassen / dem toten Körper einen Zahn ausgeschlagen / den Bart ausgerissen / und ihn anstatt eines Diebes / der aus dem Galgen gestohlen war / wieder hingehenkt / bei welchem Exempel er der Weiber Unbeständigkeit seinen Zuhörern von der Kanzel hat wollen zu Gemüt führen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.34250020980835} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21180,"date":1663,"orig":"Da iſt auch geprediget worden von einem/ der wuͤnſchete bey des Vice Roy zu Neapoli ſeiner Ehfrauen zuſchlaffen/ welches auch der Vice Roy geſchehen laſſen wolte/ aber die Frau wolte nicht drein willigen.","norm":"Da ist auch gepredigt worden von einem / der wünschte bei des Vice Roy zu Neapoli seiner Ehefrauen zuschlaffen / welches auch der Vice Roy geschehen lassen wollte / aber die Frau wollte nicht drein willigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8531999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21181,"date":1663,"orig":"Mit welchem aͤrgerlichen Exempel er auch dieſen Lehrpunct außgefuͤhret/ daß mancher etwas wuͤnſchete und bete/ welches ihm doch nicht werden koͤnte.","norm":"Mit welchem ärgerlichen Exempel er auch diesen Lehrpunkt ausgeführt / dass mancher etwas wünschte und bete / welches ihm doch nicht werden könnte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.058300018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21182,"date":1663,"orig":"Geprediget iſt auch worden von einem/ der ſich beduͤncken laſſen/ er habe einen glaͤſern Hindern/ deßwegen er auß Forcht/ daß er zubrechen wollen/ ſich nicht habe wollen niderſetzen.","norm":"Gepredigt ist auch worden von einem / der sich bedünken lassen / er habe einen gläsern Hindern / deswegen er aus Fürchtet / dass er zubrechen wollen / sich nicht habe wollen niedersetzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.475900173187256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21183,"date":1663,"orig":"Jtem: von einem/ der ſich beduͤncken laſſen er ſey ein Gerſtenkorn/ wann er nun einen Hahn geſehen/ ſey er fuͤr ihm auß dem Weg geloffen/ dieweil er ſich gefuͤrchtet/ daß ihn der Hahn freſſen werde.","norm":"Item: von einem / der sich bedünken lassen er sei ein Gerstenkorn / wann er nun einen Hahn gesehen / sei er für ihm aus dem Weg gelaufen / dieweil er sich gefürchtet / dass ihn der Hahn fressen werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.861499786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21184,"date":1663,"orig":"Hieher gehoͤren gar viel in Antenors Schrifften befindliche Sau-poſſen/ Schandreden/ und grobe Zoten/ als nemblich iſt die diſquiſition, ob David als ein alter Mann/ die junge Abiſag von Sunem zur titillation gebraucht/ wie einer ein Canonicus worden/ der in dem Venus Kriege ihres Sohns Cupidinis Koͤcher und Pfeil nicht brauchen koͤnnen:","norm":"Hierher gehören gar viel in Antenors Schriften befindliche Sau-Possen / Schandereden / und grobe Zoten / als nämlich ist die disquisition, ob David als ein alter Mann / die junge Abisag von Sunem zur titillation gebraucht / wie einer ein Kanoniker worden / der in dem Venus Kriege ihres Sohns Cupidinis Köcher und Pfeil nicht brauchen können:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.96999979019165} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21185,"date":1663,"orig":"Was fuͤr Contento Salomo ſeinen Weibern im Bette gethan/ und ob das Contento gut geweſen: Wie einer der Frauen ein Maaß zum Kinde geben: von Biberſchwaͤntzen/ wie weit ſie den Alten Non Mœchaberis unnd wozu ſie zu gebrauchen dienlich/ von Herode der ſeinen Bruder zum Hanrey gemacht: wie man ihme ein Weib ſchaffen ſolle/ das noch zur Frawen ſolle gemacht werden: von den alten Damen zu Paris/ welche nach langer gnugſamer Conſervation mit den Cavaliren endlich in ihrem Alter leſen den Pſalter/ wie die Schweinſchneider und Juden mit ihren Meſſern etliche Maͤnner tractiren ſollen/ die ſich von den Weibern laſſen bezwingen/ wie man etlichen uͤbelgetleideten Pagen/ wann ſie fuͤr der Tafel ſtehen/ koͤnnen die Poſteriora analytica Aviſtotelis ſehen/ ꝛc.","norm":"Was für Contento Salomo seinen Weibern im Bette getan / und ob das Contento gut gewesen: Wie einer der Frauen ein Maß zum Kinde geben: von Biberschwänzen / wie weit sie den Alten Non Moechaberis und wozu sie zu gebrauchen dienlich / von Herode der seinen Bruder zum Hahnrei gemacht: wie man ihm ein Weib schaffen solle / das noch zur Frauen solle gemacht werden: von den alten Damen zu Paris / welche nach langer genugsamer Konservation mit den Cavaliren endlich in ihrem Alter lesen den Psalter / wie die Schweinschneider und Juden mit ihren Messern etliche Männer traktieren sollen / die sich von den Weibern lassen bezwingen / wie man etlichen übelgetleideten Pagen / wann sie für der Tafel stehen / können die Posteriora analytica Avistotelis sehen / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.887800216674805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21186,"date":1663,"orig":"Hieher gehoͤret auch/ daß er ſolche ſcurriliſche Art zu ſchreiben dem ſtylo des heiligen Geiſtes im Hohenlied Solomonis gefuͤhret/ dergleichen auch erzehlet Fabuln von GOtt/ welcher alle Officirer/ ſo in einer Schlacht blieben/ zu ſich in Himmel genommen/ Fabuln vom Teuffel/ welcher fuͤr dem Himmel eine gantze Stunde lang getrummelt:","norm":"Hierher gehöret auch / dass er solche scurrilische Art zu schreiben dem stylo des Heiligen Geistes im Hohelied Solomonis geführt / dergleichen auch erzählt Fabuln von Gott / welcher alle Offizier / so in einer Schlacht blieben / zu sich in Himmel genommen / Fabuln vom Teufel / welcher für dem Himmel eine ganze Stunde lang getrommelt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.718299865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21187,"date":1663,"orig":"Fabuln vom Teuffel/ der tranck geweſen/ und Procurator-Zungen in Paſteten gebacken/ hat eſſen wollen:","norm":"Fabuln vom Teufel / der trank gewesen / und Prokuratorzungen in Pasteten gebacken / hat essen wollen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.232699871063232} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21188,"date":1663,"orig":"Fabul von S. Petern und der Ziege/ da S. Petrus die Welt regieren wollen.","norm":"Fabel von S. Betern und der Ziege / da S. Petrus die Welt regieren wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.778900146484375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21190,"date":1663,"orig":"So ſind ſeine des Antenors Herrn Collegen (welche er nicht hoͤren wollen) genoͤthiget worden/ andern Unparteyiſchen Geiſtlichen Richtern dieſe Quæſtionem Theologicam fuͤr zutragen/ zu welchem Ende ſie dann Antenors Schrifften zweyen anſehnlichen Collegiis Theologicic auff 2. Lutheriſchen Academiis uͤberſendet/ und jhre theologiſche Cenſuras und Conſilia gebetten/ dieſelbe auch/ als Antenorn gaͤntzlichzuwider lauffend/ erhalten/ und Antenorn communiciren wollen/ in Hoffnung/ daß er ſolche vornehme Liechter der Evangeliſchen Kirchen und ihre Conſili, reſpectiren wuͤrde/ zu welchem Ende ſie Antenorn auch freundlich in vitiren laſſen/ daß er zu ihnen kommen/ und neben ihnen auß ſolchen Conſiliis ſich informiren und berichten laſſen wolle:","norm":"So sind seine des Antenors Herrn Kollegen (welche er nicht hören wollen) genötigt worden / anderen Unparteiischen geistlichen Richtern diese Quaestionem Theologicam für Zutragen / zu welchem Ende sie dann Antenors Schriften zweien ansehnlichen Collegiis Theologicic auf 2. Lutherischen Academiis übersendet / und ihre theologische Censuras und Consilia gebeten / dieselbe auch / als Antenorn gäntzlichzuwider laufend / erhalten / und Antenorn kommunizieren wollen / in Hoffnung / dass er solche vornehme Lichter der Evangelischen Kirchen und ihre Consili, respektieren würde / zu welchem Ende sie Antenorn auch freundlich in vidieren lassen / dass er zu ihnen kommen / und neben ihnen aus solchen Consiliis sich informieren und berichten lassen wolle:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6732001304626465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21191,"date":1663,"orig":"Aber ob Antenor auch anfangs zugeſaget zu erſcheinen/ hat er doch bald ſeine Verheiſſung retractiret, und die Copiam der Conſiliorum erſtlich zuſehen begehret/ auff daß er ſie zu Hauſe refutiren, und alsdann mit der Refutation in conventu erſcheinen moͤchte.","norm":"Aber ob Antenor auch anfangs zugesagt zu erscheinen / hat er doch bald seine Verheißung retractiret, und die Copiam der Consiliorum erstlich zusehen begehret / auf dass er sie zu Hause refutieren, und alsdann mit der Refutation in conventu erscheinen möchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.678299903869629} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21192,"date":1663,"orig":"Weil aber ſeine H. Collegæ im ſaͤmplichen Miniſterio ſich dazu nicht verſtehen wollen/ alſo hat er die Fraternam admonitionem abrumpirt, und das gantze Miniſterium fuͤr die Obrigkeit in Gambrivia gerichtlich verilaget/ mit einem ſolchen ſchaͤndlichen Libello, daß es herauß zugeben nicht rathſam befunden/ ſondern von etlichen verſtaͤndigen Leuten/ die es verleſen gehoͤret/ des Feurs wůrdig geachtet worden.","norm":"Weil aber seine H. Collegae im sämplichen Ministerio sich dazu nicht verstehen wollen / also hat er die Fraternam admonitionem abrumpirt, und das ganze Ministerium für die Obrigkeit in Gambrivia gerichtlich verilaget / mit einem solchen schändlichen Libello, dass es herauszugeben nicht ratsam befunden / sondern von etlichen verständigen Leuten / die es verlesen gehöret / des Feurs würdig geachtet worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7600998878479} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21193,"date":1663,"orig":"Auff dieſe etwas lange Rede antwortete Muſſidorus, und ſagte:","norm":"Auf diese etwas lange Rede antwortete Mussidorus, und sagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.943600177764893} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21194,"date":1663,"orig":"Auß dieſem allen iſt lieber Herꝛ Butyrolambie zu vermuthen/ daß in dieſem Klag-libell nicht viel Gutes muß enthalten geweſen.","norm":"Aus diesem allen ist lieber Herr Butyrolambie zu vermuten / dass in diesem Klaglibell nicht viel Gutes muss enthalten gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.599599838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21195,"date":1663,"orig":"Aber ich moͤchte wol Bericht hoͤren/ wann und mit was Gelegenheit denn Antenor zu ſeinen Herren Collegen kommen/ von welchen er klaget/ daß ſie ihm zugeſetzet haben ſeiner Schrifften halben/ da er aber generoſo ſilentio & contemptu ihnen begegnet ſey.","norm":"Aber ich möchte wohl Bericht hören / wann und mit was Gelegenheit denn Antenor zu seinen Herren Kollegen kommen / von welchen er klaget / dass sie ihm zugesetzt haben seiner Schriften halben / da er aber generoso silentio & contemptu ihnen begegnet sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.041800022125244} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21196,"date":1663,"orig":"Butyrolambius antwortete hierauff/ ſagende:","norm":"Butyrolambius antwortete hierauf / sagende:","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":7.9685001373291025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21197,"date":1663,"orig":"Darauff will ich euch nun mein lieber Freund Muſſidore Bericht geben/ daß Antenor endlich es gewaget/ und zu ſeinen Herꝛn Collegis in ihre Verſamlung gangen/ welche ihm fuͤr daſſelbe mahl nicht mehr fuͤrgehalten/ und gewiſſen rationibus remonſtrirt haben/ dann dieſen einigen Punct:","norm":"Darauf will ich euch nun mein lieber Freund Mussidore Bericht geben / dass Antenor endlich es gewagt / und zu seinen Herrn Collegis in ihre Versammlung gegangen / welche ihm für dasselbe Mal nicht mehr vorgehalten / und gewissen rationibus remonstriert haben / dann diesen einigen Punkt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.979100227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21198,"date":1663,"orig":"Daß ein Prediger und Theologus, wann er ſein Lehr-Ampt verrichtet/ nichts anders als das lautere waare und reine Wort GOttes predigen und mit denſelben Fabeln und Poſſen nicht vermengen ſolle.","norm":"Dass ein Prediger und Theologus, wann er sein Lehr-Ampt verrichtet / nichts anders als das lautere wahre und reine Wort Gottes predigen und mit denselben Fabeln und Possen nicht vermengen solle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.005099773406982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21199,"date":1663,"orig":"Unb hat mir einer von den Voͤgeln/ derer Salomo Eccleſ. c. 10. v. 20. gedencket/ welcher ohngefehr ins Fenſter geflogen und zugehoͤrt/ dieſen geheimen Bericht gethan/ daß frey lich Antenor in der Hauptſache und ihrer Beantwortung einen Silentiarium agiret, und die Zung im Hoſenſack gehabt/ (wiewol ihm der Mund von Injurien und zornigen boͤſen Worten geſchaumet) aber das Silentium ſey nicht generoſum, ſondern turpe und zumahlen uͤbel anſtaͤndig geweſen/ ihm/ als der immer von ſeinem Doctor, und wie lange er den gradum gehabt/ viel Geſpeyes getrieben/ aber in der Antwort nicht Doctoraliter, ſonder ſtummer als ein Fiſch geſtanden/ und Nichts/ nichts/ und aber nichts auff die Jhme fuͤrgehaltene unwidertreibliche Zeugnuße und Gruͤnde habe antworten koͤnnen.","norm":"Und hat mir einer von den Vögeln / derer Salomo Eccles. c. 10. v. 20. gedenkt / welcher ungefähr ins Fenster geflogen und zugehört / diesen geheimen Bericht getan / dass frei lich Antenor in der Hauptsache und ihrer Beantwortung einen Silentiarium agieret, und die Zunge im Hosensack gehabt / (wiewohl ihm der Mund von Injurien und zornigen bösen Worten Geschaumet) aber das Silentium sei nicht generosum, sondern turpe und zumal übel anständig gewesen / ihm / als der immer von seinem Doktor, und wie lange er den gradum gehabt / viel Gespeyes getrieben / aber in der Antwort nicht Doctoraliter, sonder stummer als ein Fisch gestanden / und nichts / nichts / und aber nichts auf die ihm vorgehaltene unwidertreibliche Zeugnisse und Gründe habe antworten können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.771999835968018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21200,"date":1663,"orig":"Daß aber Antenor in ſeinem Buͤcherdiebe dreuet/ er wolle ſeinen Adverſariis zum bruͤllenden Loͤwen im Walde werden/ das iſt fulgur ex pelvi, und wird er in ſolchem Verſtande/ wie er dieſes meynet und ſchreibet/ alsdenn eine Loͤwen-Stimme von ſich hoͤren laſſen/ wann der Eſel in einen Loͤwen wird transformiret werden.","norm":"Dass aber Antenor in seinem Bücherdiebe dräuet / er wolle seinen Adversariis zum brüllenden Löwen im Walde werden / das ist fulgur ex pelvi, und wird er in solchem Verstande / wie er dieses meinet und schreibet / alsdann eine Löwen-Stimme von sich hören lassen / wann der Esel in einen Löwen wird transformieret werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.027400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21201,"date":1663,"orig":"Es ſind ſolcher Pocher/ Schnarcher und Wurmſchneider ſchon vor Antenorn mehr in Gambrivia (wtewol auſſer dem Predig-Ampte) geweſen/ mit welchen es auch eine Zeitlang gewaͤret/ aber ſie haben zuletzt ihren Abſchied genommen/ wie das Huͤndlein von Bretta/ und das Kaͤtzlein Miau im Kaſten/ da zu ihm geſaget mard:","norm":"Es sind solcher Pocher / Schnarcher und Wurmschneider schon vor Antenorn mehr in Gambrivia (wtewol außer dem Predigampte) gewesen / mit welchen es auch eine Zeitlang gewähret / aber sie haben zuletzt ihren Abschied genommen / wie das Hündlein von Bretta / und das Kätzlein Miau im Kasten / da zu ihm gesagt mard:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.102399826049805} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21202,"date":1663,"orig":"Kaͤtzlein gib dich zufrieden/ mein gnaͤdigſter Herꝛ iſt mir in Gnaden wol gewogen.","norm":"Kätzlein gib dich zufrieden / mein gnädigster Herr ist mir in Gnaden wohl gewogen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7617998123168945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21203,"date":1663,"orig":"Denn ihme nichts helffen mag/ das er ſchreibet/ er hab vornehmer Theologorum, Hofprediger und Superintendenten Handſchreiben/ die ſeiner Sache Beyfall geben/ ſintemal wie die Beichte iſt/ ſo iſt auch die Abſolution, und wie Antenor hat gefraget/ ſo iſt ihme ohn zweiffel geantwortet worden: Kommen ſeine Außſchreiben nicht mit der Haupt-Frag/ daruͤber ſeine Collegen ſich von Theologis Academicis haben informiren laſſen/ uͤberein/ ſo hilfft ihn die entfangene Antwort nichts/ und wird er damit nicht wie ein Loͤwe bruͤllen koͤnnen.","norm":"Denn ihm nichts helfen mag / das er schreibet / er habe vornehmer Theologorum, Hofprediger und Superintendenten Handschreiben / die seiner Sache Beifall geben / sintemal wie die Beichte ist / so ist auch die Absolution, und wie Antenor hat gefragt / so ist ihm ohne Zweifel geantwortet worden: Kommen seine ausschreiben nicht mit der Haupt-Frage / darüber seine Kollegen sich von Theologis Academicis haben informieren lassen / überein / so hilft ihn die entfangene Antwort nichts / und wird er damit nicht wie ein Löwe brüllen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.217599868774414} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21204,"date":1663,"orig":"Anlangend aber/ daß er ſetzet/ es geben ihm verſchiedene Fuͤrſten/ Grafen/ und ihre Cantzler/ Raͤthe und Politici Beyfall/ iſt darauß zu erſehen/ daß Antenor die Welt noch nicht kennet/ der doch von ſich ruͤhmet/ daß von Jugend auff ein Welt- und Cantzler-Geiſt in ihm geſteckt ſey.","norm":"Anlangend aber / dass er setzet / es geben ihm verschiedene Fürsten / Grafen / und ihre Kanzler / Räte und Politici Beifall / ist daraus zu ersehen / dass Antenor die Welt noch nicht kennet / der doch von sich rühmet / dass von Jugend auf ein Welt- und Cantzler-Geist in ihm gesteckt sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.198400020599365} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21205,"date":1663,"orig":"Weiß denn nun Antenor nicht/ daß Fuͤrſten/ Grafen und vornehme Herren auch kurtzweilige Raͤthe zuweilen zuſetzen:","norm":"Weiß denn nun Antenor nicht / dass Fürsten / Grafen und vornehme Herren auch kurzweilige Räte zuweilen zusetzen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.479000091552734} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21206,"date":1663,"orig":"Hat er nie gehoͤret/ daß an Fuͤrſtlichen Hoͤfen wol ehe Naͤrriſche Magiſtri, Poeten und Wurmſchneider ſind gehalten/ und zuweilen wol an die Fuͤrſtliche Taffel geſetzet/ als ob ſie verſtaͤndige Leut waͤren/ eine Zeitlang ſind gehalten worden/ aber wann der Wein in die Herren kommen/ haben ſie Naſen ſtuͤber zum Confect und Nacheſſen empfangen und zu ſich nehmen muͤſſen?","norm":"Hat er nie gehöret / dass an fürstlichen Höfen wohl ehe Närrische Magistri, Poeten und Wurmschneider sind gehalten / und zuweilen wohl an die fürstliche Tafel gesetzt / als ob sie verständige Leute wären / eine Zeitlang sind gehalten worden / aber wann der Wein in die Herren kommen / haben sie Nasen Stüber zum Konfekt und Nachessen empfangen und zu sich nehmen müssen?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.27209997177124} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21207,"date":1663,"orig":"Oder hat denn Antenor ſo gar ſeiner ſelbſt/ und ſeiner eigenen Worte vergeſſen/ da er ſchreibet von gelehrten Poetiſchen Narꝛen/ welche zu Zeiten (ihrem Beduͤncken nach) als Raͤthe oder Hofprediger venerirt, aber wann die Comœdia zum Ende iſt/ dann auch ein Geſetz ihnen mit Ruhten geſtrichen worden/ wie Clement Marotten geſchehen.","norm":"Oder hat denn Antenor so gar seiner selbst / und seiner eigenen Worte vergessen / da er schreibet von gelehrten poetischen Narren / welche zu Zeiten (ihrem Bedünken nach) als Räte oder Hofprediger veneriert, aber wann die Comoedia zum Ende ist / dann auch ein Gesetz ihnen mit Ruhten gestrichen worden / wie Clément Marotten geschehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.735400199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21208,"date":1663,"orig":"Er halte ſich eine Zeitlang an Fuͤrſtlichen Hoͤfen auff/ und laſſe die Satyriſchen und Hiſtrioniſchen Hafen ſo außlauffen/ wie er in Gambrivia gethan/ was gilts/ ſie werden ihn bald fertig machen/ oder auch/ Er wird ſich auß dem Staube machen muͤſſen/ und von der Fuͤrſten und Grafen Beyfall nicht viel dicentes mehr machen.","norm":"Er halte sich eine Zeitlang an fürstlichen Höfen auf / und lasse die Satirischen und Histrionischen Hafen so auslaufen / wie er in Gambrivia getan / was gilt es / sie werden ihn bald fertig machen / oder auch / Er wird sich aus dem Staube machen müssen / und von der Fürsten und Grafen Beifall nicht viel dicentes mehr machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.00409984588623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21209,"date":1663,"orig":"Und wann gleich Antenor in den Fuͤrſtlichen und Graͤflichen Handſchreiben nicht vexirt waͤre/ dennoch ſo ſind ſolche Handſchreiben groſſer Herren keine Rechts-ſpruͤche/ ſondern wann man die von ihnen ſordert/ ſo ertheilen ſie dieſelbe durch ihre Conſiſtoria, und geiſtliche oder weltliche Dicaſteria, welche dazu verordnet ſeyn/ auch deßwegen ihre Aſſeſſores von ihnen ſalutiret und gehalten/ welche die groſſen Herꝛen mit ihren Handſchreiben nimmer præjudiciren werden.","norm":"Und wann gleich Antenor in den Fürstlichen und Gräflichen Handschreiben nicht vexiert wäre / dennoch so sind solche Handschreiben großer Herren keine Rechts-Sprüche / sondern wann man die von ihnen fordert / so erteilen sie dieselbe durch ihre Consistoria, und geistliche oder weltliche Dicasteria, welche dazu verordnet sein / auch deswegen ihre Assessores von ihnen salutieret und gehalten / welche die großen Herren mit ihren Handschreiben nimmer präjudizieren werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.16949987411499} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21210,"date":1663,"orig":"Er verſuche es Antenor und extrahire ſeine Bompernickel und Satyriſche Iean Petage Poſſen getreulich auß ſeinen Buͤchern/ und berichte auch ohn Hinterhaltung und Verleugnung der Warheit/ was er in Gambrivia, weil er da im Ampt geweſen/ habe geprediget/ und begehre von einem Fuͤrſtl. Lutheriſchen conſiſtorio Unterricht:","norm":"Er versuche es Antenor und extrahiere seine Bombernickel und Satirische Ian Betage Possen getreulich aus seinen Büchern / und berichte auch ohne Hinterehaltung und Verleugnung der Wahrheit / was er in Gambrivia, weil er da im Amt gewesen / habe gepredigt / und begehre von einem Fürstl. Lutherischen consistorio Unterricht:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.163700103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21211,"date":1663,"orig":"Ob alles der Augſpurgiſchen Confeſſion, Formulæ Concordiæ, und Libris ſymbolicis, abſonderlich aber der Gambriviſchen Kirchen Agenda und Formulæ Ordinationis, und Eydlichen darauff geleiſteten Zuſagen (die Antenor gehalten hat/ wie der Hund die Faſten) nicht fein gemaͤß ſeye?","norm":"Ob alles der Augsburgischen Konfession, Formulae Concordiae, und Libris symbolicis, absonderlich aber der Gambrivischen Kirchen Agenda und Formulae Ordinationis, und Eidlichen darauf geleisteten Zusagen (die Antenor gehalten hat / wie der Hund die Fasten) nicht fein gemäß sei?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.191999912261963} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21212,"date":1663,"orig":"ſo wird er vielleicht Antwort bekommen/ welche auch die Fuͤrſtlichen Perſonen/ von deren Handſchreiben er pralet/ nicht abfaͤllig ſeyn werden.","norm":"so wird er vielleicht Antwort bekommen / welche auch die fürstlichen Personen / von deren Handschreiben er prahlet / nicht abfällig sein werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.315499782562256} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21213,"date":1663,"orig":"Anlagend aber (ſagt Butyrolambius weiter) daß Antenor ſeine ſaͤmptliche Herren Collegen und Mitarbeiter am Wort GOttes den Hamburgiſchen Quackſalbern auff dem Hopffenmarckt/ und ihren geſiegelten Briefen/ Affen/ Meerkatzen und Murmelthieren vergleichet/ damit thut er wider die Ehre/ und Reſpect/ welche er dieſen guten redlichen Leuten ſchuldig iſt/ und rufft vielmehr damit/ als ein Guckuck/ ſeinen eigenen Namen auß.","norm":"Anlagernd aber (sagt Butyrolambius weiter) dass Antenor seine sämtliche Herren Kollegen und Mitarbeiter am Wort Gottes den Hamburgischen Quacksalbern auf dem Hopfenmarkt / und ihren gesiegelten Briefen / Affen / Meerkatzen und Murmeltieren vergleicht / damit tut er wider die Ehre / und Respekt / welche er diesen guten redlichen Leuten schuldig ist / und ruft vielmehr damit / als ein Guckuck / seinen eigenen Namen aus.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.682799816131592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21214,"date":1663,"orig":"Es haben des Antenors ſeine Herren Collegen ſich auff die eingeholeten Reſponſa & Conſilia Theologica beruffen nicht in ſolcher Meynung/ als ob ſie ohn dieſelben ihrer Sache keinen Grund haͤtten/ und mit Zeugnußen heiliger Goͤttlicher Schrifft des Antenors ſeinen Satyriſchen Grillen/ Fabeln und Fratzen nicht wuͤſten zubegegnen/ auch haben ſie auff ſolche Conſilia ſich beruffen/ nicht zu dem Ende/ als ob ſie ihnen oder ihrem Collegio, nach der Quackſalber Art/ ein Anſehen damit machen wolten/ welches in der Warheit ſonſt keinen Grund haͤtte/ denn von der Zeit an/ das Papſtthumb in Gambrivia auffgehoͤret/ das Miniſterium daſelbſt keine Fabularios und Fratzenprediger gehabt/ ſondern guten theils ſolche Maͤnner/ welche noch heutiges Tages fuͤr der Evangeliſchen Kirchen einen guten Geruch und Namen haben/ daſſelbige pro DEO, ejus glaria & Eccleſiæ ſalute gewaget/ und durch GOttes Gnade præſtiret, dazu Antenor keinen Loͤffel zuwaſchen/ noch Amen zuſagen weiß; Sondern darumb hat mehrermeldetes Miniſterium auff die offtgedachten Reſponſa theologica ſich beruffen/ weil Antenor ihre bruͤderliche Vermahnung verworffen/ ſie auch ins Angeſicht und hinterrucks beſchuldiget/ daß ſie lgnoranten, unſinnige/ von Affecten trunckene Leute waͤren/ welche mit ihm umbgiengen/ als die Juden mit dem HErꝛn Chriſto/ welchen ſie umb der Warheit und Gerechtigkeit willen creutzigten: Umb ſolcher Urſachen willen hat Ehrengedachtes Miniſterium, aller Verſtaͤndigen Urtheil nach/ nicht beſſer thun koͤnnen/ als daß ſie Antenors Schrifften an unpartheiſche Collegia Theologica verſchicket/ und da ſie Zuſtimmung von ſoviel vornehmen Doctoribus Eccleſiæ, und ihre Einigkeit im Geiſt erhalten/ haben ſie weder hoffaͤrtig noch Quackſalberiſch ſich bezeuget/ in dem ſie auff ſolche Conſilia ſich beruffen/ dieweil dieſelben auff GOttes Wort ſich referiren und beziehen/ welches traun keine Quackſalbe/ ſondern ein Geruch des Lebens zum Leben iſt/ denen die es annehmen/ und nach dieſer Regel einher gehen.","norm":"Es haben des Antenors seine Herren Kollegen sich auf die eingeholten Responsa & Consilia Theologica berufen nicht in solcher Meinung / als ob sie ohne dieselben ihrer Sache keinen Grund hätten / und mit Zeugnussen heiliger göttlicher Schrift des Antenors seinen satirischen Grillen / Fabeln und Fratzen nicht wüssten zubegegnen / auch haben sie auf solche Consilia sich berufen / nicht zu dem Ende / als ob sie ihnen oder ihrem Collegio, nach der Quacksalber Art / ein Ansehen damit machen wollten / welches in der Wahrheit sonst keinen Grund hätte / denn von der Zeit an / das Papsttum in Gambrivia aufgehört / das Ministerium daselbst keine Fabularios und Fratzenprediger gehabt / sondern guten teils solche Männer / welche noch heutiges Tages für der Evangelischen Kirchen einen guten Geruch und Namen haben / dasselbe pro DEO, ejus glaria & Ecclesiae salute gewagt / und durch Gottes Gnade prästieret, dazu Antenor keinen Löffel zuwaschen / noch Amen zusagen weiß; sondern darum hat mehrermeldetes Ministerium auf die oft gedachten Responsa theologica sich berufen / weil Antenor ihre brüderliche Vermahnung verworfen / sie auch ins Angesicht und hinterrücks beschuldiget / dass sie lgnoranten, unsinnige / von Affekten trunkene Leute wären / welche mit ihm umgienen / als die Juden mit dem Herrn Christo / welchen sie um der Wahrheit und Gerechtigkeit Willen kreuzigten: Um solcher Ursachen Willen hat Ehrengedachtes Ministerium, aller Verständigen Urteil nach / nicht besser tun können / als dass sie Antenors Schriften an unpartheische Collegia Theologica verschicket / und da sie Zustimmung von soviel vornehmen Doctoribus Ecclesiae, und ihre Einigkeit im Geist erhalten / haben sie weder hoffärtig noch Quacksalberisch sich bezeuget / in dem sie auf solche Consilia sich berufen / dieweil dieselben auf Gottes Wort sich referieren und beziehen / welches traun keine Quaksalbe / sondern ein Geruch des Lebens zum Leben ist / denen die es annehmen / und nach dieser Regel einhergehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1057000160217285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21215,"date":1663,"orig":"So aber jemand als einen hoffaͤrtigen Quackſalber ſich bezeiget/ ſo hat es Antenor gethan.","norm":"So aber jemand als einen hoffärtigen Quacksalber sich bezeigt / so hat es Antenor getan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.358399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21216,"date":1663,"orig":"Quackſalberey iſt/ daß er im Buͤcherdiebe auff groſſer Herren Handſchreiben ſich beruffet mit nachfolgenden Worten:","norm":"Quacksalberei ist / dass er im Bücherdiebe auf großer Herren Handschreiben sich beruft mit nachfolgenden Worten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.624899864196777} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21217,"date":1663,"orig":"Das ſaget der Fuͤrſt/ der Graff/ der hochgelehrte Mann von Antenors Schrifften/ und das ſagen ſeine Widerſacher (h e. ſeine Mitarbeiter am Wort GOttes) wem glaubet ihr am meiſten?","norm":"Das sagt der Fürst / der Graf / der hochgelehrte Mann von Antenors Schriften / und das Sagen seine Widersacher (h. e. seine Mitarbeiter am Wort Gottes) wem glaubet ihr am meisten?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.219099998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21218,"date":1663,"orig":"Das iſt nicht Prophetiſch/ denn die Propheten ſprechen:","norm":"Das ist nicht prophetisch / denn die Propheten sprechen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.821300029754639} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21219,"date":1663,"orig":"So ſpricht der Herr/ der GOTT Jſrael/ Hoͤret ihr Kinder Jſrael des Herrn Wort/ ꝛc.","norm":"So spricht der Herr / der GOTT Israel / Höret ihr Kinder Israel des Herrn Wort / etc.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":4.6554999351501465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21220,"date":1663,"orig":"Es iſt nicht Apoſtoliſch/ denn Sanct Paulus ſagt:","norm":"Es ist nicht apostolisch / denn Sankt Paulus sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.02400016784668} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21221,"date":1663,"orig":"Er habe ſein Evangelium von dem Herrn entfangen/ Er ſey ein Apoſtel/ nicht von Menſchen/ auch nicht durch Menſchen/ Galat.","norm":"Er habe sein Evangelium von dem Herrn entfangen / Er sei ein Apostel / nicht von Menschen / auch nicht durch Menschen / Galat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.844900131225586} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21222,"date":1663,"orig":"1. verſ 1.","norm":"1. vers 1.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"el","lang_cld3":"ku","lang_de":0,"norm_lmscore":6.160999774932861} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21223,"date":1663,"orig":"Es iſt auch nicht Lutheriſch/ denn Lutherus ſeinem Evangelio mit keines Fuͤrſten/ Grafens oder Welt-Herrns Authoritaͤt hat ein Anſehen machen/ viel weniger mit weltlicher Fuͤrſten approbation oder Gutheiſſen ſeiner Lehre hat beſtaͤttigen wollen/ ſondern wanns zur Behauptung ſeiner Lehre kom̃en iſt/ ſo hat er geſagt:","norm":"Es ist auch nicht lutherisch / denn Luther seinem Evangelio mit keines Fürsten / Grafen oder Welt-Herrns Autorität hat ein Ansehen machen / viel weniger mit weltlicher Fürsten Approbation oder Gutheißen seiner Lehre hat bestätigen wollen / sondern wann es zur Behauptung seiner Lehre kommen ist / so hat er gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7195000648498535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21224,"date":1663,"orig":"So ſpricht JEſus Chriſtus/ durch welchen ich mein Evangelium vom Himmel empfangen habe.","norm":"So spricht Jesus Christus / durch welchen ich mein Evangelium vom Himmel empfangen habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.3993000984191895} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21225,"date":1663,"orig":"(Beſihe tom. 2. len. Germ. fol. 79. a.)","norm":"(Besihe tom. 2. len. Germ. fol. 79. a.)","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"en","lang_cld3":"ga","lang_de":0.333,"norm_lmscore":5.866799831390381} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21226,"date":1663,"orig":"Nicht aber hat er geſprochen:","norm":"Nicht aber hat er gesprochen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.869200229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21227,"date":1663,"orig":"So ſaget Hertzog Friederich zu Sachſen/ oder ſo ſaget der Fuͤrſt/ der Graf/ der hochgelehrte Mann/ wie allhie Antenor quackſalbert/ und die Warheit und Guͤtigkeit ſeiner Lehre mit Menſchlichem Beyfall und Verlaſſen auff Fuͤrſten beſtaͤtigen will/ welches doch GOtt ihm verbotten hat/ Pſalm. 46. v. 3. Antenor ſoll wiſſen/ daß ſein Gegentheil auff Epistolam DEI Omnipotentis ad creaturam ſuam ſich beruffet/ wie Gregorius M. die Heilige Schrifft genennet hat/ derſelbe Brieff gilt mehr/ als aller Koͤnige/ Fuͤrſten Handſchreiben in der gantzen weiten Welt.","norm":"So sagt Herzog Friederich zu Sachsen / oder so sagt der Fürst / der Graf / der hochgelehrte Mann / wie allhier Antenor quacksalbert / und die Wahrheit und Gütigkeit seiner Lehre mit menschlichem Beifall und Verlassen auf Fürsten bestätigen will / welches doch Gott ihm verboten hat / Psalm. 46. v. 3. Antenor soll wissen / dass sein Gegenteil auf Epistolam Dei Omnipotentis ad creaturam suam sich beruft / wie Gregorius M. die Heilige Schrift genannt hat / derselbe Brief gilt mehr / als aller Könige / Fürsten Handschreiben in der ganzen weiten Welt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.498300075531006} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21228,"date":1663,"orig":"Quackſalberey iſt/ daß Antenor noch auff zukuͤnfftige Privilegia der Koͤnigl. zu Hungarn und Boͤhmen/ und Koͤnigl zu Dennemarck und Norwegen Majeſt. ſich beruffet/ und das Koͤnigliche Schwediſche Privilegium, welches doch ſeine Satyriſche Poſſen/ Fabuln und Fratzen canoniſiret/ von Wort zu Wort daher ſetzet:","norm":"Quacksalberei ist / dass Antenor noch auf zukünftige Privilegia der Königl. zu Ungarn und Böhmen / und Königl zu Dänemark und Norwegen Majest. sich beruft / und das Königliche Schwedische Privilegium, welches doch seine Satirische Possen / Fabuln und Fratzen kanonisieret / von Wort zu Wort daher setzet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.455599784851074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21229,"date":1663,"orig":"Denn was dieſes letztere Privilegium anlanget/ iſt in demſelben das erſte und fuͤrnembſte/ daruͤber es ertheilet worden/ Doct. Helvici ſeel. Theatrum Chronologicum, und denn folgen erſtlich deß Antenoris Schrifften/ welche doch in dieſem Koͤniglichen Privilegio nicht ſimpliciter, und ſo/ wie ſie in der Mitternacht bey dem Weinbecher auß der Feder geſpruͤtzet/ ſondern 1. ſo fern ſie zu Fortpflantzung Goͤttliches Worts/ und anderer freyen Kuͤnſte und Wiſſenſchafften gereichen:","norm":"Denn was dieses letztere Privilegium anlanget / ist in demselben das erste und fürnehmste / darüber es erteilet worden / Doct. Helvici seel. Theatrum Chronologicum, und denn folgen erstlich des Antenoris Schriften / welche doch in diesem Königlichen Privilegio nicht simpliciter, und so / wie sie in der Mitternacht bei dem Weinbecher aus der Feder gespritzt / sondern 1. sofern sie zu Fortpflanzung göttliches Worts / und anderer freien Künste und Wissenschaften gereichen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.6269001960754395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21230,"date":1663,"orig":"Und dann 2. daß ſie auch anderswo (verſtehe von den rechten Cenſoribus) zuvor approbiret worden/ mit Koͤniglicher Freyheit verwahret und verſehen werden.","norm":"Und dann 2. dass sie auch anderswo (verstehe von den rechten Censoribus) zuvor approbieret worden / mit königlicher Freiheit verwahret und versehen werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.674499988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21231,"date":1663,"orig":"Dieweil aber die Satyriſchen und Pennal-Poſſen/ ſampt den vorerwehnten Zotten und Schand-Poſſen/ mit welchen Antenors Schrifften durchſpicket ſeyn/ weder zur Fortpflantzung Goͤttlichen Worts/ noch auch freyer Kuͤnſt und Wiſſenſchafften gereichen/ auch Antenor ſeine etliche Zeit her außgelaſſene Teutſche Opuſcula dem Ludicio Theologiſcher Cenſorum nicht unterworffen/ als iſt hierauß offenbar/ daß er dem Koͤniglichen Schwediſchen/ und anderer hohen Haͤupter Privilegiis eine ſchlechte Ehr angethan/ wann er mit denenſelben die Fabul von GOtt/ und die Fabul vom Teuffel/ der eine Stund lang vor dem Himmel getrummelt/ (im Tractat von ſieben boͤſen Geiſtern) hat gleichſam canoniſiren/ und damit behaupten wollen/ daß ſolche und dergleichen Fabeln und Poſſen/ dem Goͤttlichen Wort/ der Augſpurgiſchen Confeſſion, und andern Libris ſymbolicis, der Evangeliſch-Lutheriſchen Kirchen gemaͤſſe ſeyen.","norm":"Dieweil aber die Satirischen und Pennal-Possen / samt den vorerwähnten Zotten und Schandepossen / mit welchen Antenors Schriften durchspicket sein / weder zur Fortpflanzung göttlichen Worts / noch auch freier Künste und Wissenschaften gereichen / auch Antenor seine etliche Zeit her ausgelassene Deutsche Opuscula dem Ludicio theologischer Censorum nicht unterworfen / als ist hieraus offenbar / dass er dem Königlichen Schwedischen / und anderer hohen Häupter Privilegiis eine schlechte Ehre angetan / wann er mit denselben die Fabel von Gott / und die Fabel vom Teufel / der eine Stunde lang vor dem Himmel getrommelt / (im Traktat von sieben bösen Geistern) hat gleichsam kanonisieren / und damit behaupten wollen / dass solche und dergleichen Fabeln und Possen / dem göttlichen Wort / der Augsburgischen Konfession, und anderen Libris symbolicis, der Evangelisch-lutherischen Kirchen gemäße seien.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.189300060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21232,"date":1663,"orig":"Quackſalberey iſt/ daß er die Saylmacher/ die Bomſidenmacher/ die Zimmerleute/ die Schuhmacher/ und andere Handwercker beſchicken/ und durch Notarium nnd Zeugen teſtimonialia von ſeiner Lehre bey ihnen einzuholen/ ſich unterſtanden hat.","norm":"Quacksalberei ist / dass er die Saylmacher / die Bomsidenmacher / die Zimmerleute / die Schuhmacher / und andere Handwerker beschicken / und durch Notarium und Zeugen Testimonialja von seiner Lehre bei ihnen einzuholen / sich unterstanden hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5030999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21233,"date":1663,"orig":"Solcher Zeugnuͤſſe Einholung iſt gleich alſo gethan/ als wann einer Silber und Gold bey dem Gruͤtzmacher probiren, oder Diamanten/ Saphiren und andere Edelgeſteine bey den Riemern und Sattlern wolte wardiren laſſen.","norm":"Solcher Zeugnisse Einholung ist gleich also getan / als wann einer Silber und Gold bei dem Grützmacher probieren, oder Diamanten / Saphiren und andere Edelgesteine bei den Riemern und Sattlern wollte wardieren lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.19980001449585} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21234,"date":1663,"orig":"Weil ja Antenor auff ſolche und dergleichen Zeugnuͤſſe ſich beruffet/ und damit ſeine Art zu lehren behaupten will/ thue er nicht beſſer/ als daß er ſich damit/ wann die Inſtrumenta nun werden fertig ſeyn/ hinden und fornen behaͤnget/ und mit dem Stumpff-Ohr/ welchen (Gaul) ihm der Kayſer Carolus M. im Traum geſchencket/ (Salom. lit. K. part. 1.) durch die Welt reutet/ daß ſeine atteſtaten/ Handſchreiben und Teſtimonialia, von jederman/ ſampt ihren Sigillen geſehen werden/ (will er ein paar Affen und Murmelthiere/ damit er eigenem Bekantnus nach vor dieſem gehandelt/ auff beyden Seiten neben ſich herfuͤhren/ oder auch eine Groͤnlaͤndiſche Wallſiſch-Haut fuͤr ſich hertragen/ und die Trompete dabey blaſen laſſen/ wird es ſo viel beſſer ſeyn/) denn ſo wird jederman/ der ihn ſehen wird/ ſagen:","norm":"Weil ja Antenor auf solche und dergleichen Zeugnisse sich beruft / und damit seine Art zu lehren behaupten will / tue er nicht besser / als dass er sich damit / wann die Instrumenta nun werden fertig sein / hinten und vorne behänget / und mit dem Stumpf-Ohr / welchen (Gaul) ihm der Kaiser Carolus M. im Traum geschenkt / (Salom. lit. K. part. 1.) durch die Welt reutet / dass seine Attesttaten / Handschreiben und Testimonialja, von jedermann / samt ihren Sigillen gesehen werden / (will er ein paar Affen und Murmeltiere / damit er eigenem Bekenntnis nach vor diesem gehandelt / auf beiden Seiten neben sich herführen / oder auch eine Grönländische Wallsisch-Haut für sich hertragen / und die Trompete dabei blasen lassen / wird es so viel besser sein /) denn so wird jedermann / der ihn sehen wird / sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2230000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21235,"date":1663,"orig":"Troß/ Troß/ Trull/ Da reut der Abbt von Fuld.","norm":"Tross / Tross / Troll / Da reut der Abt von Fuld.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.91540002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21236,"date":1663,"orig":"Die Schwaben aber/ welche er im Buͤcher-Diebe mit ihrem Dialectico exagitiret/ wann ſie Jhn ſehen/ werden ſagen:","norm":"Die Schwaben aber / welche er im Bücherdiebe mit ihrem Dialectico exagitiret / wann sie ihn sehen / werden sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.195199966430664} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21237,"date":1663,"orig":"Gau Werle Meiſchter Hanſch/ wer iſcht der? eſch iſcht der Ehrnveſchte Antenor.","norm":"Gau Werle Maischer Hansch / wer ist der? Esche ist der Ehrnveschte Antenor.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"nl","lang_cld3":"lb","lang_de":0.333,"norm_lmscore":7.335000038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21238,"date":1663,"orig":"Bomper-Nickel iſcht widerkumme/ Hat die Schuh mit Baſcht gebunde.","norm":"Bomber-Nickel ist wiederkomme / Hat die Schuh mit Bascht gebunden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.549499988555908} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21239,"date":1663,"orig":"Quackſalberey iſt auch/ daß Antenor am Ende ſeines Buͤcher- Diebes durch Philandrum und ſeine andere Mandatarios zu Franckfurt und im Reich verkuͤndigen laͤſſet/ daß die Einwohner deß Roͤmiſchen Reichs hinfuͤro alle Monat etwas Neues von ſeiner Hand empfangen ſollen; wo es ſolche Novitaͤten ſeyn/ die Antenor kuͤnfftig will herauß geben/ als ſeine Schrifft von ſieben boͤſen Geiſtern iſt/ ſo wird es nicht neu/ ſondern alt heiſſen/ was kuͤnfftig in die Buchlaͤden von Antenorn kommen wird.","norm":"Quacksalberei ist auch / dass Antenor am Ende seines Bücher-Diebes durch Philandrum und seine andere Mandatarios zu Frankfurt und im Reich verkündigen lässt / dass die Einwohner des Römischen Reichs hinfür alle Monat etwas Neues von seiner Hand empfangen sollen; wo es solche Novitäten sein / die Antenor künftig will herausgeben / als seine Schrift von sieben bösen Geistern ist / so wird es nicht neu / sondern alt heißen / was künftig in die Buchläden von Antenorn kommen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.513500213623047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21240,"date":1663,"orig":"Denn das Buch von ſieben boͤſen Geiſtern/ (wie mich allhier in Amſterdam ein Geiſtlicher Bericht) auß M. Petri Glaſers Buch/ Geſind- Teuffel tituliret/ gantz unnd gar außgeſchriben iſt ſoll der Unterſcheid beyder Buͤcher nur darinn beſtehen/ daß M. Glaſer einen boͤſen Geiſt hat eingefuͤhret/ welcher auff ſiebenfache Weiſe in boͤſem Geſinde wuͤrcket/ welche Lehre ermelter M. Glaſer in ſieben Capitel verfaſſet hat.","norm":"Denn das Buch von sieben bösen Geistern / (wie mich allhier in Amsterdam ein Geistlicher Bericht) aus M. Petri Glasers Buch / Gesind-Teufel titulieret / ganz und gar ausgeschrieben ist soll der Unterschied beider Bücher nur darin bestehen / dass M. Glaser einen bösen Geist hat eingeführt / welcher auf siebenfache Weise in bösem Gesinde wirket / welche Lehre ermeldeter M. Glaser in sieben Kapitel verfasset hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.101500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21241,"date":1663,"orig":"So iſt Antenor herkommen/ und hat auß ſieben Capiteln ſieben abſonderliche boͤſe Geiſter gemacht/ und alſo mit des guten Glaſers Kalbe gepfluͤget/ und ſeine Worte è Charta in Papyrum geſchrieben.","norm":"So ist Antenor herkommen / und hat aus sieben Kapiteln sieben absonderliche böse Geister gemacht / und also mit des guten Glasers Kalbe gepflügt / und seine Worte e Charta in Papyrum geschrieben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.097000122070312} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21242,"date":1663,"orig":"Dabey einer wol ſingen moͤchte die Worte Antenoris, mit welchen er vor dieſem die Gambriviſchen Schulmeiſter hat paſquillirt:","norm":"Dabei einer wohl singen möchte die Worte Antenoris, mit welchen er vor diesem die Gambrivischen Schulmeister hat pasquillirt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.921000003814697} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21243,"date":1663,"orig":"Dic tuis bominibus, ne fidant chartæ, ſed ſpem ponant in arte; nam ſi charta cadit, talis ſapientia vadit.","norm":"Dic tuis bominibus, ne fidant chartae, sed spem ponant in Arte; nahm sie charta cadit, talis sapientia vadit.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"mt","lang_de":0,"norm_lmscore":5.559199810028076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21244,"date":1663,"orig":"Clericus ex Libro non valet ova duo.","norm":"Clericus ex Libro non valet ova duo.","lang_fastText":"it","lang_py3langid":"gl","lang_cld3":"la","lang_de":0,"norm_lmscore":6.325099945068359} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21245,"date":1663,"orig":"Dieſer Antenor klaget uͤber Buͤcher- Diebe/ und diebiſche Buch- und Nachdrucker/ er aber hat das nachſchreiben zu practiciren ſo meiſterlich gelernet/ als wann er bey den Plagiariis in die Schule gegangen/ und Meiſter-Knecht worden waͤre.","norm":"Dieser Antenor klaget über Bücher-Diebe / und diebische Buch- und Nachdrucker / er aber hat das nachschreiben zu praktizieren so meisterlich gelernt / als wann er bei den Plagiariis in die Schule gegangen / und Meisterknecht worden wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.394400119781494} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21246,"date":1663,"orig":"Turpe eſt Doctori, cum culpa redarguit ipſum.","norm":"Turpe est Doctori, cum culpa redarguit ipsum.","lang_fastText":"la","lang_py3langid":"la","lang_cld3":"co","lang_de":0,"norm_lmscore":6.108399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21247,"date":1663,"orig":"Fuͤr ſolch Buͤcher-außſchreiben ſolte Antenor auff ſeine Predigten fleiſſig ſtudiren/ ſo duͤrffte er offt auff der Cantzel nicht ſo viel reuſperns/ huſtens und Geſpeyes machen/ als er thut:","norm":"Für solch Bücherausschreiben sollte Antenor auf seine Predigten fleißig studieren / so dürfte er oft auf der Kanzel nicht so viel Räusperns / Hustens und Gespeyes machen / als er tut:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.814300060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21248,"date":1663,"orig":"Er doͤrffte ſich und ſeine Schande nicht ſo bekennen/ daß er auff ſeine Predigten nichts ſtudieret habe/ wie er offtmals von der Cantzel fuͤr der Gemeine außruffet.","norm":"Er dürfte sich und seine Schande nicht so bekennen / dass er auf seine Predigten nichts studieret habe / wie er oftmals von der Kanzel für der Gemeine ausrufet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.328499794006348} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21249,"date":1663,"orig":"Er ſolte die Schulen in ſeinem Kirch-Spiel fuͤr ſolch Buͤcher-außſchreiben viſitiren/ die er/ weil er in Gambrivia geweſen/ das iſt/ in acht oder neun Jahren nur einmal beſucht hat/ daruͤber ein jed weder Schulmeiſter/ wer da will/ und die Kinder der gemeinen Leute wie Dornen und Hecken auffwachſen Er ſolte etwas nutzliches ſchreiben/ damit die Gambriviſche Kirche/ ſo mit unglaubigen Juden/ Rotten und Secten gantz umbgeben iſt/ wider ſolche Jrꝛgeiſter ſich ſchuͤtzen koͤnte: von welcher Art Schrifften Antenor zwar nichts haͤlt/ ſondern auff der Cantzel und ſonſten/ gelehrte Leute/ die mit Theologiſchen Schrifften die Kirch Gottes erbauet/ folgender geſtalt pfleget außzuhoͤhnen:","norm":"Er sollte die Schulen in seinem Kirchspiel für solch Bücherausschreiben visitieren / die er / weil er in Gambrivia gewesen / das ist / in acht oder neun Jahren nur einmal besucht hat / darüber ein jed weder Schulmeister / wer da will / und die Kinder der gemeinen Leute wie Dornen und Hecken aufwachsen er sollte etwas Nützliches schreiben / damit die Gambrivische Kirche / so mit ungläubigen Juden / Rotten und Sekten ganz umgeben ist / wider solche Irrgeister sich schützen könnte: von welcher Art Schriften Antenor zwar nichts hält / sondern auf der Kanzel und sonsten / gelehrte Leute / die mit theologischen Schriften die Kirche Gottes erbauet / folgender Gestalt pflegt auszuhöhnen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.366300106048584} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21250,"date":1663,"orig":"An jenem Tage werden viel kommen/ und ſagen:","norm":"An jenem Tage werden viel kommen / und sagen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8780999183654785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21251,"date":1663,"orig":"Herr/ Herr/ haben wir nicht in deinem Nahmen Controverſien geſchrieben/ haben wir nicht in deinem Nahmen wider die Ketzer diſputiret:","norm":"Herr / Herr / haben wir nicht in deinem Namen Controversien geschrieben / haben wir nicht in deinem Namen wider die Ketzer disputieret:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.486000061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21252,"date":1663,"orig":"Denn wird ihnen der Herr bekennen/ Jch hab euch noch nie erkant/ weichet alle von mir ihr Ubelthaͤter.","norm":"Denn wird ihnen der Herr bekennen / Ich habe euch noch nie erkannt / weichet alle von mir ihr Übeltäter.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.672900199890137} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21253,"date":1663,"orig":"Aber wann Antenor kommen wird/ und ſagen: Herr/ habe ich nicht in deinem Nahmen ſatyriſiret/ habe ich nicht in deinem Nahmen fabuliret/ habe ich nicht in deinem Nahmen Schand-Poſſen/ Pickelherings-Poſſen/ und dergleichen geprediget/ ja Stroh und Weitzen untereinander gemenget/ damit das Wort GOttes dardurch den Statiſten annemblich gemacht/ und die primam admiſſionem oder das aͤuſſerliche Gehoͤr bey ihnen erlangen moͤchte.","norm":"Aber wann Antenor kommen wird / und sagen: Herr / habe ich nicht in deinem Namen satirisieret / habe ich nicht in deinem Namen fabulieret / habe ich nicht in deinem Namen Schandepossen / Pickelherings-Possen / und dergleichen gepredigt / ja Stroh und Weizen untereinander gemengt / damit das Wort Gottes dadurch den Statisten annemblich gemacht / und die primam admissionem oder das äußerliche Gehör bei ihnen erlangen möchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.084199905395508} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21254,"date":1663,"orig":"So wird er einerley Antwort von dem Richter alles Fleiſches/ mit denen bekommen/ davon Matth. 7. v. 22. 23. geredet wird/ und wird an ſtatt der erfceulichen Stimme/ Kommet her/ ꝛc. das ſchroͤckliche Urtheil hoͤren und fuͤhlen muͤſſen:","norm":"So wird er einerlei Antwort von dem Richter alles Fleisches / mit denen bekommen / davon Matth. 7. v. 22. 23. geredet wird / und wird anstatt der erfceulichen Stimme / Kommt her / etc. das schreckliche Urteil hören und fühlen müssen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.630499839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21255,"date":1663,"orig":"Gehet hin von mir ihr Verfluchten in das ewige Feuer/ das bereitet iſt dem Teuffel und ſeinen Engeln/ Matt. 25. v. 41. Jch habe euch/ (nemblich mit eurem Evangelio Satyrico, fabuloſo & histrionico, als meine getreue Diener und Mundbotten) noch nie erkant.","norm":"Gehet hin von mir ihr Verfluchten in das ewige Feuer / das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln / Matt. 25. v. 41. Ich habe euch / (nämlich mit eurem Evangelio Satyrico, fabuloso & histrionico, als meine getreue Diener und Mundbotten) noch nie erkannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.753200054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21256,"date":1663,"orig":"Jch habe das alles wol verſtanden/ (ſagte hierauff Muſſidorus) und faͤllet mir jetzo ein/ daß Antenor (wie ihr zuvor erwehnt) nicht allein die Aempter beſchicket/ ſondern auch die Capitainſchafften unter der anſehenlichen Buͤrgerſchafft in Gæmbrivien befragen/ und umb Attestation habe erſuchen laſſen/ ja es hat mir ein vornehmer Mann/ welcher es mit Ohren angehoͤrt/ referiret/ ob haͤtte Antenor die gantze Gemeine in ſeiner Kirchen umb Zeugnus ſeiner Predigten und Schrifften halben angeruffen/ dardurch ein groſſer Unwillen der Gemeine gegen Antenors Widerſacher ſoll entſtanden ſeyn.","norm":"Ich habe das alles wohl verstanden / (sagte hierauf Mussidorus) und fället mir jetzt ein / dass Antenor (wie ihr zuvor erwähnt) nicht allein die Ämter beschicket / sondern auch die Capitainschafften unter der ansehenlichen Bürgerschaft in Gaembrivien befragen / und um Attestation habe ersuchen lassen / ja es hat mir ein vornehmer Mann / welcher es mit Ohren angehört / referieret / ob hätte Antenor die ganze Gemeine in seiner Kirchen um Zeugnis seiner Predigten und Schriften halben angerufen / dadurch ein großer Unwillen der Gemeine gegen Antenors Widersacher soll entstanden sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.496399879455566} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21257,"date":1663,"orig":"Bey dem/ daß auch zuvor von euch geſaget ward/ daß er ſchimpfflich von wolverdienten Leuten im Lehr-Ampt geredet haͤtte/ erinnere ich mich/ daß mich neulich/ als ich noch in Gambrivia war/ zween Doctores berichtet/ ob haͤtte Antenor auf einer Hochzeit uͤber Tiſch in unterſchiedener Leute Gegenwart auff die Theol. Acad. welche in ſeiner Sach von ſeinen Adverſariis conſulirt worden/ geſchmaͤlert/ ſie Pedanten und Schulfuͤchs geheiſſen/ und gedrohet/ er wolle denenſelben die Baͤrt ſtutzen/ und ſie zur Schulen fuͤhren/ wie Iohan.","norm":"Bei dem / dass auch zuvor von euch gesagt wurde / dass er schimpflich von wohlverdienten Leuten im Lehr-Ampt geredet hätte / erinnere ich mich / dass mich neulich / als ich noch in Gambrivia war / zweien Doctores berichtet / ob hätte Antenor auf einer Hochzeit über Tisch in unterschiedener Leute Gegenwart auf die Theol . Acad . welche in seiner Sache von seinen Adversariis consulirt worden / geschmälert / sie Pedanten und Schulfüchse geheißen / und gedroht / er wolle denselben die Bert stutzen / und sie zur Schulen führen / wie Johan.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.656099796295166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21258,"date":1663,"orig":"Reuchlinus M. Ort vvino Gratio gethan haͤtte.","norm":"Reuchlinus M. Ort vvino Gratio getan hätte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"lb","lang_cld3":"da","lang_de":0.333,"norm_lmscore":6.8317999839782715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21259,"date":1663,"orig":"So beduͤntet mich auch/ daß er in ſeinen Schrifften den alten wolverdienten D. Ægidium Hunnium exagitirt, und mit ihm noch mehr gelehrte Leute auffgezogen und verhoͤnet habe.","norm":"So bedüntet mich auch / dass er in seinen Schriften den alten wohlverdienten D. Aegidium Hunnium exagitirt, und mit ihm noch mehr gelehrte Leute aufgezogen und verhöhnet habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.332699775695801} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21260,"date":1663,"orig":"Butyrolambius antwortete hierauff und ſagte/ dieſes alles verhaͤlt ſich in der Warheit alſo/ und hat ſich nach ſolchen Beſchickungen und Beſprechungen durch Notarium und Zeugen von Antenorn angeſtellet/ dieſes begeben/ daß der Notarius, welchen Antenor zu Außruͤſtung dieſer Sachen gebrauchet/ ſeinen Principalen zu ſchlechten Ehren/ und zur Warnung/ ins Gefaͤngniß geworffen worden.","norm":"Butyrolambius antwortete hierauf und sagte / dieses alles verhält sich in der Wahrheit also / und hat sich nach solchen Beschickungen und Besprechungen durch Notarium und Zeugen von Antenorn angestellt / dieses begeben / dass der Notarius, welchen Antenor zu Ausrüstung dieser Sachen gebraucht / seinen Prinzipalen zu schlechten Ehren / und zur Warnung / ins Gefängnis geworfen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.807700157165527} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21261,"date":1663,"orig":"Zwar iſt er zu erſt darumb zum Gefaͤngnuß condemniret, weil er ein hohes gecroͤntes Haupt mit einem gedichteten Carmine hatte paſquilliret/ aber als in der Befragung knnd worden/ daß dieſer der jenige geweſen/ durch welchen Antenor wider der Stadt Gambrivia Fundamental-Geſetze und Verfaſſungen/ allerhand Factiones, Rottereyen und Auffwiglungen habe anrichten wollen/ iſt er der Gefaͤngnuß noch mehr ſchuldig erkant/ und dazu noch etliche Tage in die Eiſen geſchloſſen/ auch nicht ehe loß gelaſſen worden/ biß daß er in emer Uhrfehde zugeſaget/ Er woll zu dergleichen ſaulen ſtinckenden Haͤndeln ſich nimmer gebrauchen laſſen/ und ſind ihme zugleich auch die uͤber die Außſagen der Handwercker und Aempter auffgerichtete Inſtrumenta von den Gerichten abgenommen worden.","norm":"Zwar ist er zuerst darum zum Gefängnis kondemnieret, weil er ein hohes gekröntes Haupt mit einem gedichteten Carmine hatte pasquilliret / aber als in der Befragung knnd worden / dass dieser derjenige gewesen / durch welchen Antenor wieder der Stadt Gambrivia Fundamentalgesetze und Verfassungen / allerhand Factiones, Rottereien und Auffwiglungen habe anrichten wollen / ist er der Gefängnis noch mehr schuldig erkannt / und dazu noch etliche Tage in die Eisen geschlossen / auch nicht ehe losgelassen worden / bis dass er in Emmer Uhrfehde zugesagt / Er wohl zu dergleichen faulen stinkenden Händeln sich nimmer gebrauchen lassen / und sind ihm zugleich auch die über die Aussagen der Handwerker und Ämter aufgerichtete Instrumenta von den Gerichten abgenommen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8221001625061035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21262,"date":1663,"orig":"Antenor hat dieſen ſeinem lieben getreuen Mandatario bey zwo Stũden auff dem Winſerthurn im Gefaͤngniß troͤſtlich beygewohnet/ und darauff in Feſto Annunciationis Mariæ auff der Cantzel ſich entſchuldiget/ daß er nit beſſer predige/ denn er haͤtte den vorigen Tag (da er nehmlich ſeinen lieben gefangenen Freund beſuchet) viel Verhinderungen gehabt.","norm":"Antenor hat diesen seinem lieben getreuen Mandatario bei zwei Stuten auf dem Winserthurn im Gefängnis tröstlich beigewohnt / und darauf in Festo Annunciationis Marias auf der Kanzel sich entschuldiget / dass er nicht besser predige / denn er hätte den vorigen Tag (da er nämlich seinen lieben gefangenen Freund besuchet) viel Verhinderungen gehabt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.781300067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21263,"date":1663,"orig":"Belangend aber die Beſchimpffung des Sel. D. Ægidii Hunnii iſt dieſelbe gewißlich in dem Antenoriſchen Salomo zu befinden/ da der hochgelehrte fuͤrnehme Mann mit ſeiner Schwaͤbiſchen Pronunciation, (der nach Antenors Bericht die Spruͤche der Schrifft nicht ſolle haben behalten koͤnnen) geſagt habe: Herꝛ Magiſebter es iſcht ein groſſer Mangel.","norm":"Belangend aber die Beschimpfung des Sel. D. Aegidii Hunnii ist dieselbe gewisslich in dem Antenorischen Salomo zu befinden / da der hochgelehrte fürnehme Mann mit seiner Schwäbischen Pronunciation, (der nach Antenors Bericht die Sprüche der Schrift nicht solle haben behalten können) gesagt habe: Herr Magisebter es ist ein großer Mangel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.775700092315674} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21264,"date":1663,"orig":"Die gute redliche Leute/ welche (wie bekant) Saͤulen und Vorfechter der Evangeliſchen Lutheriſchen Kirchen geweſen/ und fuͤr den Riß getretten ſind/ muͤſſen ſich auch noch nach ihrem Sel.","norm":"Die gute redliche Leute / welche (wie bekannt) Säulen und Vorfechter der Evangelischen Lutherischen Kirchen gewesen / und für den Riss getreten sind / müssen sich auch noch nach ihrem Sel.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.821199893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21265,"date":1663,"orig":"Tode von dem Dreck-Hiſtorico, Antenorn (die Hiſtoria von einem der einen Dreck eſſen wolte/ ſtehet im Salomo part. 2. lit. B.) exagitiren und ihre Aſche von ſeinem Satyriſchen Ruͤſſel auffwuͤhlen laſſen/ gleich wie auch die von euch Muſſidore erwehnte fuͤrtreffliche annoch lebende Theologi zur Ungebuͤhr leiden muͤſſen/ derer Schatten Antenor billich reſpectiren und fuͤrchten ſolte.","norm":"Tode von dem Dreck-Historico, Antenorn (die Historia von einem der einen Dreck essen wollte / steht im Salomo part. 2. lit. B.) Exagitieren und ihre Asche von seinem Satirischen Rüssel aufwühlen lassen / gleich wie auch die von euch Mussidore erwähnte fürtreffliche annoch lebende Theologen zur Ungebühr leiden müssen / derer Schatten Antenor billig respektieren und fürchten sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.973999977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21266,"date":1663,"orig":"Wie will doch dieſer Antenor verantworten/ daß er ſo viel fuͤrnehmer und ſtattlicher Leute/ ſampt ihrem Ampt/ Stand und nuͤtzlichen Arbeit/ ſo heßlich denigriret und verachtet?","norm":"Wie will doch dieser Antenor verantworten / dass er so viel fürnehmer und stattlicher Leute / samt ihrem Amt / Stand und nützlichen Arbeit / so hässlich denigriret und verachtet?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.8003997802734375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21267,"date":1663,"orig":"Er ſchreibet/ was man auff Univerſitaͤten auß dem Ariſtotele daher ſchnacket/ de virtutibus & vitiis, de numero Elementorum, de motu &c. diſputicret/ ſeye Pedautereyen.","norm":"Er schreibet / was man auf Universitäten aus dem Aristoteles daher schnacket / de virtutibus & vitiis, de numero Elementorum, de motu & c. disputicret / sei Pedautereyen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"eu","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.938499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21268,"date":1663,"orig":"Die Oratoria iſt ihm eine Kunſt ingenioſe zu luͤgen.","norm":"Die Oratoria ist ihm eine Kunst ingeniose zu lügen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.451399803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21269,"date":1663,"orig":"Auß eines Kauffmanns oder Schippers Diſcurs habe er mehr gelehret/ als auff Univerſitaͤten auß groſſen Buͤchern.","norm":"Aus eines Kaufmanns oder Schippers Diskurs habe er mehr gelehrt / als auf Universitäten aus großen Büchern.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.389699935913086} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21270,"date":1663,"orig":"Er verachtet deß Heinſii Lectiones, heiſt ihn den General Majeur in bello Grammaticali.","norm":"Er verachtet des Heinsii Lectiones, heißt ihn den General Majeur in bello Grammaticali.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.960999965667725} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21271,"date":1663,"orig":"Die Doctores und Licentiati werden mit dem Barbara Celarent, darepti, felapton agiret:","norm":"Die Doctores und Lizentiate werden mit dem Barbara Celarent, darepti, felapton agieret:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.729499816894531} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21272,"date":1663,"orig":"Es muͤſſen auch die Dorff- Prieſter herhalten mit ihrer Theologia, und leiden/ daß ein junger Herr auff Antenoriſch/ ohne Maſcula ſunt panis, penis, crinis, &c. underrichtet/ gelehrter in der Theology ſeyn/ als zehen Dorff- Prieſter.","norm":"Es müssen auch die Dorff-Priester herhalten mit ihrer Theologia, und leiden / dass ein junger Herr auf Antenorisch / ohne Mascula sunt panis, penis, crinis, & c. unterrichtet / gelehrter in der Theologie sein / als zehn Dorff-Priester.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.244699954986572} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21273,"date":1663,"orig":"Die vertriebene Prieſter heiſſet er Brauer- Knechte und Maͤurer-Leute werden.","norm":"Die vertriebene Priester heißt er Brauer-Knechte und Maurer-Leute werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.051799774169922} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21274,"date":1663,"orig":"Den 19. Martij deß Freytags hat er auff der Cantzel offentlich in der Predigt geſaget/ daß in Dennemarck die Prediger faſt monatlich umb Ehbruchs willẽ geſtrafft werden/ welches daher kom̃en/ dieweil ſie ihrer Anteceſſovũ Wittwen und Toͤchter nehmen muͤſſen/ dazu ſie keine Liebe truͤgen.","norm":"Den 19. März des Freitags hat er auf der Kanzel öffentlich in der Predigt gesagt / dass in Dänemark die Prediger fast monatlich um Ehebruchs willen gestraft werden / welches daher kommen / dieweil sie ihrer Antecessovu Witwen und Töchter nehmen müssen / dazu sie keine Liebe trügen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.525899887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21275,"date":1663,"orig":"Die Promotiones Doctorum und Magiſtrorum, ſampt den gebraͤuchlichen Academiſchen Solennitaͤten/ werden auch verſpottet/ unnd ſchreibt er/ daß ein Profeſſor, wo er ſeine Bezahlung von dem Tiſchgaͤnger haben wolle/ ihme helffen muͤſſe/ daß er Doctor oder Magiſter werde/ da werden denn bey hellem Tage Fackeln angezuͤndet/ damit man ja die ungelehrten Doctores und Magiſtros ſehen koͤnne. lacobus Koͤnig in Engelland wird verſpottet/ und Magiſter Iacohus genant/ der durch Metaphyſic Land und Leut habe wollen regiren.","norm":"Die Promotiones Doctorum und Magistrorum, samt den gebräuchlichen akademischen Solennitäten / werden auch verspottet / und schreibt er / dass ein Professor, wo er seine Bezahlung von dem Tischgänger haben wolle / ihm helfen müsse / dass er Doktor oder Magister werde / da werden denn bei hellem Tage Fackeln angezündet / damit man ja die ungelehrten Doctores und Magistros sehen könne . lacobus König in England wird verspottet / und Magister Iacohus genannt / der durch Metaphysik Land und Leute habe wollen regieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.108699798583984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21276,"date":1663,"orig":"Poſſirliche und gelehrte Narren ſind ihm/ die ihre opiniones mit der Grammatic und Logic defendiren wollen.","norm":"Possirliche und gelehrte Narren sind ihm / die ihre opiniones mit der Grammatik und Logik defendieren wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.857600212097168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21277,"date":1663,"orig":"Die Profeſſor auff Vniverſitaͤten (ſchreibt er) verkauffen unterweilen der Welt Brillen/ das ſolle ihnen GOtt verzeihen.","norm":"Die Professor auf Universitäten (schreibt er) verkaufen unterweilen der Welt Brüllen / das solle ihnen Gott verzeihen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.731500148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21278,"date":1663,"orig":"Er exagitiret die Decanos Capitulires und Canonicos, heiſſet ſie Blackſcheiſſer/ ſticht an ihre Statuten belter/ daß ſie ſagenies ſeye nichts in corpore:","norm":"Er exagitiret die Decanos Capitulires und Canonicos, heißt sie Blackscheisser / sticht an ihre Statuten bellte / dass sie sagenies sei nichts in corpore:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.468800067901611} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21279,"date":1663,"orig":"Er agirt die Schreiber/ heiſſet ſie Dintenſieder/ Stifelſchmierer/ welche zu den Studenten/ die gern Pfarr-Dienſte haben wollen/ ſprechen: Domine Iohannes, ihr ſollet zwar den Dienſt haben/ allein ihr muͤſt Jungf.","norm":"Er agiert die Schreiber / heißt sie Dintensieder / Stiefelschmierer / welche zu den Studenten / die gern Pfarrdienste haben wollen / sprechen: Domine Johannes, ihr sollet zwar den Dienst haben / allein ihr müsst Jungf.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.04040002822876} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21280,"date":1663,"orig":"Margretlein meiner gnaͤdigen Frauen Kammer-Maͤgdlein heyraten.","norm":"Margretlein meiner gnädigen Frauen Kammermägdlein heiraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.536900043487549} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21281,"date":1663,"orig":"Da muß der gute Magister Koͤnig zu Rinteln/ und ſein ſtuͤck Brot und Schincken/ das er auß der Hand geſſen/ auch herfuͤr:","norm":"Da muss der gute Magister König zu Rinteln / und sein Stück Brot und Schinken / das er aus der Hand gegessen / auch herfür:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.626699924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21282,"date":1663,"orig":"Die Academiſchen Jungfrauen mit ihren halben Hopffengarten muͤſſen auch herhalten/ und ſo gar die alten Weiber muͤſſen mit ihren Rotztroͤpfflein/ die ſie an der Naſen haͤngen haben/ nicht ungeſchurigelt bleiben.","norm":"Die akademischen Jungfrauen mit ihren halben Hopfengarten müssen auch herhalten / und so gar die alten Weiber müssen mit ihren Rotztröpflein / die sie an der Nasen hängen haben / nicht ungeschurigelt bleiben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.139599800109863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21283,"date":1663,"orig":"Daß es alſo das Anſehen hat/ als ob dieſer Antenor jederman frey und ungehindert zu ſtechen/ zu exagitiren/ auch zu ſchaͤnden/ Beſtallung empfangen/ und von dem Vatter aller Laͤſterung/ der (wie zuvor underſchiedlich erwehnet) mit der Trummel fuͤr dem Himmel muſiciret/ ſonderlich angenommen ſey.","norm":"Dass es also das Ansehen hat / als ob dieser Antenor jedermann frei und ungehindert zu stechen / zu Exagitieren / auch zu schänden / Bestallung empfangen / und von dem Vater aller Lästerung / der (wie zuvor unterschiedlich erwähnt) mit der Trommel für dem Himmel musizieret / sonderlich angenommen sei.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5229997634887695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21284,"date":1663,"orig":"Und das alles muß nach ſeinem Weinverſtaͤndigen Gehirn dem Goͤttlichen Wort/ der Augſpurgiſchen Confeſſion, und andern Libris ſymbolicis, der Evangeliſchen Kirchen gemeß geredt und geſchrieben heiſſen/ und wer es anders ſagen wolte/ der muͤſte nach Antenoris Urtheil/ wol ein Pedant, Schulfuchs/ ein metaphori Lyripipiſt, ein gelehrter Narr/ und ein Lateiniſcher Haſe ſeyn.","norm":"Und das alles muss nach seinem Weinverständigen Gehirn dem göttlichen Wort / der Augsburgischen Konfession, und anderen Libris symbolicis, der Evangelischen Kirchen gemäß geredet und geschrieben heißen / und wer es anders sagen wollte / der müsste nach Antenoris Urteil / wohl ein Pedant, Schulfuchs / ein metaphori Lyripipist, ein gelehrter Narr / und ein lateinischer Hase sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.477799892425537} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21285,"date":1663,"orig":"Muſſidorus ſagte hierauff/ auß dem allen iſt gnugſam zuerſehen/ daß die Klagen/ welche Antenor im Buͤcherdiebe/ und ſonſt auff offentlicher Cantzel uͤber groſſe Verfolgungen/ die er leiden muͤſſen/ gethan hat/ gantz ungegruͤndet/ und ſo iemand mit ihm nicht zufrieden geweſen/ hat er mit ſeinen groben delictis, die auch wider aͤuſſerliche Ehrbarkeit lauffen/ fromme Chriſten Haß und Wiederwillen ihm verurſachet.","norm":"Mussidorus sagte hierauf / aus dem allen ist genugsam zuersehen / dass die Klagen / welche Antenor im Bücherdiebe / und sonst auf öffentlicher Kanzel über große Verfolgungen / die er leiden müssen / getan hat / ganz ungegründet / und so jemand mit ihm nicht zufrieden gewesen / hat er mit seinen groben delictis, die auch wider äußerliche Ehrbarkeit laufen / fromme Christen Hass und Widerwillen ihm verursachet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.68720006942749} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21286,"date":1663,"orig":"Aber bey dem allen faͤlt mir noch eins jetzo ein/ daß Antenor viel/ was von euch jetzo geſaget worden/ nicht will geſtaͤndig ſeyn.","norm":"Aber bei dem allen fällt mir noch eins jetzt ein / dass Antenor viel / was von euch jetzt gesagt worden / nicht will geständig sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.841100215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21287,"date":1663,"orig":"Butyrol. ſagte hierauff wider/ das iſt eben deß Antenors groͤſten Tugenden eine/ daß er ehrliche Leute unverſchamt kan liegen heiſſen/ auch wann er ſelbſt lengt/ nicht einmahl roth dafuͤr wird.","norm":"Butyrol . sagte hierauf wieder / das ist eben des Antenors größten Tugenden eine / dass er ehrliche Leute unverschamt kann liegen heißen / auch wann er selbst längt / nicht einmal rot dafür wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.3902997970581055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21288,"date":1663,"orig":"Aber verſichert euch deſſen/ liebſter Freund Musſidore, was ich ietzo von dieſer Sachen erzehlet habe/ iſt entweder mit ſeinen in offnen Druck außgelaſſenen Schrifften zubeweiſen/ oder es kan auch mit beglaubten Anmerckungen dargethan werden/ in welchen von etlichẽ Jahren hero/ was Antenor offentlich geredet und getrieben/ fleiſſig und treulich iſt veꝛzeichnet/ und mit vilen lebendigen unverwerfflichen Zeugen kan bekraͤfftiget werden.","norm":"Aber versichert euch dessen / liebster Freund Mussidore, was ich jetzt von dieser Sachen erzählt habe / ist entweder mit seinen in offenen Druck ausgelassenen Schriften zubeweisen / oder es kann auch mit beglaubigten Anmerkungen dargetan werden / in welchen von etlichen Jahren her / was Antenor öffentlich geredet und getrieben / fleißig und treulich ist verzeichnet / und mit vielen lebendigen unverwerflichen Zeugen kann bekräftiget werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.758200168609619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21289,"date":1663,"orig":"Muſſidorus wolte weiter fortfahren/ und fragen/ ob denn Antenor, ſo lang er in ſolchen offentlichen Suͤnden wider die erſte und andere Tafel Goͤttliches Geſetzes lebete/ und darbey von ſolchen Suͤnden nicht zu laſſen/ rund herauß ſagte/ wann auch gleich der zukuͤnfftige Roͤm.","norm":"Mussidorus wollte weiter fortfahren / und fragen / ob denn Antenor, solang er in solchen öffentlichen Sünden wider die erste und andere Tafel göttliches Gesetzes lebete / und dabei von solchen Sünden nicht zu lassen / rund heraus sagte / wann auch gleich der zukünftige Röm.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.0416998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21290,"date":1663,"orig":"Keyſer/ und die 8. Chur-Fuͤrſten es ihme verboͤten/ oder ihm jemand gar darumb wolte den Hals abhauen/ oder auch/ wann er mit dem Bettelſtabe auß Gambrivia gehen ſolte?","norm":"Kaiser / und die 8. Kurfürsten es ihm verböten / oder ihm jemand gar darum wollte den Hals abhauen / oder auch / wann er mit dem Bettelstabe aus Gambrivia gehen sollte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.110700130462646} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21291,"date":1663,"orig":"Ob (wie geſagt) er ohne gethane Buſſe/ und zugeſagte Beſſerung ſeines Lebens/ wol der heiligen Abſolution faͤhig/ und das Heil.","norm":"Ob (wie gesagt) er ohne getane Buße / und zugesagte Besserung seines Lebens / wohl der heiligen Absolution fähig / und das Heil.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.446000099182129} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21292,"date":1663,"orig":"Abendmahl wuͤrdig/ und zur ewigen Seeligkeit empfangen koͤnte?","norm":"Abendmahl würdig / und zur ewigen Seligkeit empfangen könnte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.101799964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21293,"date":1663,"orig":"Weilen aber Butyrolambius dieſe Frage den Theologis auffzuloͤſen anheim ſchob/ und auch Philoclea deß Butyrolambii Hauß-Ehre anmeldete/ daß er eylend zu einem Apoplectico kommen/ und dem Aderlaſſen beywohnen ſolte/ als muſte Butyrolambius fuͤr dißmal ſein Geſpraͤche mit Muſſidoro abbrechen.","norm":"Weilen aber Butyrolambius diese Frage den Theologis aufzulösen anheim schob / und auch Philoklee des Butyrolambii Hausehre anmeldete / dass er eilend zu einem Apoplectico kommen / und dem Aderlassen beiwohnen sollte / als musste Butyrolambius für diesmal sein Gespräche mit Mussidoro abbrechen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.411499977111816} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21294,"date":1663,"orig":"INSTRUMENTUM PACIS Zwiſchen Mann und Weib/ Worinn mit fleiſſiger Anmerckung beſchauet/ und mit Klug- und Sinnreichen Lehr-Gruͤnden angefuͤhret und erwieſen wird/ auß waßerley Haupt-Quelle die Mißhelligkeiten/ Streit- und Ungeneigtheiten/ ſo zwiſchen denen Ehelich-Verliebten/ dem Mann- und Weiblichen Stande in dem Hauß-Reiche und Regimente zu entſpringen pflegen/ mit vernuͤnfftigen Sitten-Lehren und anmutigen Geſchichten außgezieret und beglaubiget.","norm":"INSTRUMENTUM PACIS zwischen Mann und Weib / Worin mit fleißiger Anmerkung beschauet / und mit Klug- und Sinnreichen Lehr-Gründen angeführt und erwiesen wird / aus wasserlei Hauptquelle die Misshelligkeiten / Streit- und Ungeneigtheiten / so zwischen denen Ehelich-Verliebten / dem Mann- und Weiblichen Stande in dem Hausreiche und Regimente zu entspringen pflegen / mit vernünftigen Sittenlehren und anmutigen Geschichten ausgeziert und beglaubiget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.185900211334228} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21295,"date":1663,"orig":"Friedens Puncten/ ſo in dem Mann und Weiblichen Hauß-Regiment zuhalten.","norm":"Friedens Punkten / so in dem Mann und weiblichen Hausregiment zuhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.123899936676025} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21296,"date":1663,"orig":"WAnn zwiſchen groſſen Fuͤrſten und Herrn wegen derer entſtandenen und gefuͤhrten Kriege und Streitigkeiten/ Friedens-Tractaten vorgenommen und abgehandelt werden ſollen/ muß man vorhero eines jeden Hochheit und Anſehn nach/ die Sachen unterſuchen und examiniren/ und nach derer eigentlichen Befindung die Friedens- Puncten abfaſſen und ſchlieſſen.","norm":"Wann zwischen großen Fürsten und Herrn wegen derer entstandenen und geführten Kriege und Streitigkeiten / Friedenstraktaten vorgenommen und abgehandelt werden sollen / muss man vorher eines jeden Hochheit und Ansehen nach / die Sachen untersuchen und examinieren / und nach derer eigentlichen Befindung die Friedens-Punkten abfassen und schließen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.695300102233887} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21297,"date":1663,"orig":"Weil wir dann die Urſachen und Haupt-Quellen der Uneinigkeiten und Friedſamheit der Liebes Damen und Venus Ritter/ nebſt deren Ehrlichen Matronen und guten Hauß- Regenten mit gnugſamer Betrachtung bemercket und erforſchet/ als wollen wir auch eine kurtze Entwerffung der einhellig getroſſenen Vergleichung/ nach eines jeden Standes Wuͤrde und Anſehen vor Augen ſtellen.","norm":"Weil wir dann die Ursachen und Hauptquellen der Uneinigkeiten und Friedsamhit der Liebes Damen und Venus Ritter / nebst deren ehrlichen Matronen und guten Hauß-Regenten mit genugsamer Betrachtung bemerket und erforschet / als wollen wir auch eine kurze Entwerfung der einhellig getrossenen Vergleichung / nach eines jeden Standes Würde und Ansehen vor Augen stellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.889400005340576} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21298,"date":1663,"orig":"Jſt demnach nach vorgepflogener reiflicher Erwegung beliebet worden/ daß das jenige Frau-Zimmer/ welches der Himmel und die guͤnſtige Mutter der Natur vor andern mit ſonderbahrer Schoͤnheit/ Leibes und Geberden Geſchickligkeit begabet/ von ihren Maͤnnern in allen geehret und hochgewuͤrdiget werden ſollen/ weil ſie deß Himmels und der Natur rechte Kunſt-bilder/ dann gleich wie uns die Geſetze befehlen/ der Koͤniginnen Ebenbildnuͤſſe ſo wol als der Majeſtaͤt zu ehren/ alſo auch dieſe Himliſche Ebenbilder.","norm":"Ist demnach nach vorgepflogener reiflicher Erwägung beliebet worden / dass dasjenige Frauenzimmer / welches der Himmel und die günstige Mutter der Natur vor anderen mit sonderbarer Schönheit / Leibes und Gebärden Geschicklichkeit begabt / von ihren Männern in allen geehrt und hochgewürdigt werden sollen / weil sie des Himmels und der Natur rechte Kunst-Bilder / dann gleich wie uns die Gesetze befehlen / der Königinnen Ebenbildnisse so wohl als der Majestät zu ehren / also auch diese himmlische Ebenbilder.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.078800201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21299,"date":1663,"orig":"2. Sollen die Maͤnner allen ihren Befehlen und Geſetzen denen Japonenſiſchen offentlichen Rechten nach unterworffen ſeyn/ da die Frau in allen ſchaltet und waltet/ und das Regiment fuͤhret/ der Mann aber alle Dienſte verrichtet und gehorſampt.","norm":"2. Sollen die Männer allen ihren Befehlen und Gesetzen denen Japonensischen öffentlichen Rechten nach unterworfen sein / da die Frau in allen schaltet und waltet / und das Regiment führt / der Mann aber alle Dienste verrichtet und gehorsampt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.635799884796143} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21300,"date":1663,"orig":"3. Sol der Mann alle Niedligkeiten der Speiſen und Getraͤncke nach ihres Hertzens Wunſch und Begierde anſchaffen/ damit ihr ſchoͤner und vollſtaͤndiger Coͤrper an Geſtalt und Kraͤfften nicht moͤge abnehmen und in deſſen Schatten verwandelt werden.","norm":"3. Soll der Mann alle Niedlichkeiten der Speisen und Getränke nach ihres Herzens Wunsch und Begierde anschaffen / damit ihr schöner und vollständiger Körper an Gestalt und Kräften nicht möge abnehmen und in dessen Schatten verwandelt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.342299938201904} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21301,"date":1663,"orig":"4. Wann die ſchoͤne Dame von andern Cavallierern beſucht und zu allerhand Froͤligkeit eingeladen wird/ ſol ſie den Mann im geringſten umb Erlaubnuß anſuchen/ welcher ſie auch nicht eins deßwegen befragen noch mit einigen unfreundlichen Augen anſehen ſol.","norm":"4. Wann die schöne Dame von anderen Kavalieren besucht und zu allerhand Fröhlichkeit eingeladen wird / soll sie den Mann im Geringsten um Erlaubnis ansuchen / welcher sie auch nicht eins deswegen befragen noch mit einigen unfreundlichen Augen ansehen soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.046899795532227} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21302,"date":1663,"orig":"Sondern nach denen Englaͤndiſchen Gebrauch/ unſern Engliſchen Bildern recht Engliſchen Rechten/ ihm ſolches vor die hoͤchſte Ehre zurechnen/ daß ihm deß Himmelsgunſt mit einer ſolchen Liebes-Bilde beſeeliget/ welche von vornehm- und anſehnlichen Venus Rittern bedienet und geliebet wird.","norm":"Sondern nach denen englischen Gebrauch / unseren englischen Bildern recht englischen Rechten / ihm solches vor die höchste Ehre zurechnen / dass ihm des Himmelsgunst mit einer solchen Liebes-Bilde beseliget / welche von vornehm- und ansehnlichen Venus Rittern bedienet und geliebt wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.886899948120117} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21303,"date":1663,"orig":"Dieweil die Ehrlichkeit nichts anders als eine Kunſt ehrlich zu ſcheinen/ oder ein geſchoͤpffter Wahn/ welcher aus eines andern wilkuͤhrigen Verehrung und euſſerlichen Stellung entſteht.","norm":"Dieweil die Ehrlichkeit nichts anders als eine Kunst ehrlich zu scheinen / oder ein geschöpfter Wahn / welcher aus eines anderen wilkührigen Verehrung und äußerlichen Stellung entsteht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.253499984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21304,"date":1663,"orig":"Und weil der jenige nicht ernſtlich liebet der keine Mittbuler vertragen kan/ alſo wuͤrde der Mann ſeine Frau auch nicht lieben/ der ſolches nicht erdulten wolte.","norm":"Und weil derjenige nicht ernstlich liebet der keine Mitbuhler vertragen kann / also würde der Mann seine Frau auch nicht lieben / der solches nicht erdulden wollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.497000217437744} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21305,"date":1663,"orig":"5. Der Mann ſol ſie mit denen koſtbarſten Kleidungen und Schmuck verſehen/ damit ſie ein deſto herrlicher Anſehen uͤberkommen/ und der Venus Hoff Cavallierern deſto behaglicher erſcheinen und gefallen moͤge/ dieweil Sie nicht zu dem Ende allein von dem Himmel und Natur mit ſolchen Schoͤnheits-Gaben außgezieret/ daß einer allein ſein Beluſtigung und Vergnuͤgung daran ſuchen ſoll/ ſondern daß ein jeder der ſolcher Wuͤrdig genieſſe und theilhafftig werde/ dieweil die Natur die zur Schmuͤck behoͤrige Dinge darzu erſchaffen/ daß ſie die Schoͤnen nochſchoͤner außſchmuͤcken/ die Geliebten noch lieblicher/ die Holdſeeligen noch angenehmer/ und die Wolgeſtalten mit gebuͤhrender Außzierung/ noch wolgeſtalter machen/ dann obgleich die Kleider und Schmuck Leib- und Seel loß ſeyn/ ſeynd ſie doch zum wenigſten mit einer ſo ſchoͤnen Seele und Leibe deß Menſchen erfuͤllet/ und werden von ſelbigen beweget.","norm":"5. Der Mann soll sie mit denen kostbarsten Kleidungen und Schmuck versehen / damit sie ein desto herrlicher Ansehen überkommen / und der Venus Hof Kavalieren desto behaglicher erscheinen und gefallen möge / dieweil Sie nicht zu dem Ende allein von dem Himmel und Natur mit solchen Schönheitsgaben ausgeziert / dass einer allein sein Belustigung und Vergnügung daran suchen soll / sondern dass ein jeder der solcher Würdig genieße und teilhaftig werde / dieweil die Natur die zur Schmück gehörige Dinge dazu erschaffen / dass sie die Schönen nachschöner ausschmücken / die Geliebten noch lieblicher / die Holdseeligen noch angenehmer / und die Wohlgestalten mit gebührender Auszierung / noch Wohlgestalter machen / dann obgleich die Kleider und Schmuck Leib- und Seele los sein / sind sie doch zum wenigsten mit einer so schönen Seele und Leibe des Menschen erfüllet / und werden von selbigen beweget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.976099967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21306,"date":1663,"orig":"Sol derowegen das Vaconiſche Geſetze/ ſo dem Frau Zimmer ihren Schmuck und Kleider-Pracht verbotten und abgelegt/ hiermit gantz abgeſchafft und auffgehaben ſeyn.","norm":"Soll derowegen das Vaconische Gesetze / so dem Frau Zimmer ihren Schmuck und Kleiderpracht verboten und abgelegt / hiermit ganz abgeschafft und aufgehoben sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.183300018310547} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21307,"date":1663,"orig":"6. Sol der Mann alle angenommene Fehler/ dieweil eine ſo vollkommen ſchoͤn und hochbegabtes Weibes-Bilde keine Gebrechen oder Fehler der Liebe begehen kan/ aus ſeinen Gedancken und Sinnen gantz ableſchen/ und wofern ja einer begangen wuͤrde/ ſolche nicht achten/ ſondern leicht verzeihen/ dieweil ein aus Liebe veruͤbter Fehler an einem Weibes Bilde Mitleidens und einer aus Noht begangener Entſchuldigungs werth.","norm":"6. Soll der Mann alle angenommene Fehler / dieweil eine so vollkommen schön und hochbegabtes Weibesbilde keine Gebrechen oder Fehler der Liebe begehen kann / aus seinen Gedanken und Sinnen ganz ableschen / und sofern ja einer begangen würde / solche nicht achten / sondern leicht verzeihen / dieweil ein aus Liebe verübter Fehler an einem Weibes Bilde Mitleidens und einer aus Not begangener Entschuldigung wert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.251800060272217} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21308,"date":1663,"orig":"Und gleich wie denen groſſen Herrn alles wol anſteht und gebuͤhret/ alſo muß auch denen hochgeachteten Damen alle Liebes Neigung zur Freundligkeit und Holdſeeligkeit zugerechnet werden/ und ſollen deßwegen an ihrer Ehr-anſehung und Hochwuͤrdigkeit nichts verlieren.","norm":"Und gleich wie denen großen Herrn alles wohl ansteht und gebühret / also muss auch denen hochgeachteten Damen alle Liebes Neigung zur Freundlichkeit und Holdseligkeit zugerechnet werden / und sollen deswegen an ihrer Ehr-Ansehung und Hochwürdigkeit nichts verlieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.542099952697754} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21309,"date":1663,"orig":"Einem Cavallierer und Venus Ritter aber/ welchen die Mißgunſt ſeines Geſtirns eine ungeſtalte und eiß kalte Dame verhenget/ mit welcher Er nicht befriedigt ſeyn kan/ dahero Er ihm eine Thuͤre zum Gluͤcks-wechſel eroͤfnen und anderer Liebs-Beluſtigungen ſuchen und pflegen muß.","norm":"Einem Cavallierer und Venus Ritter aber / welchen die Missgunst seines Gestirns eine ungestalte und Eis kalte Dame verhänget / mit welcher Er nicht befriedigt sein kann / daher er ihm eine Türe zum Glücks-Wechsel eröffnen und anderer Lieb-Belustigungen suchen und pflegen muss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.966300010681152} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21310,"date":1663,"orig":"Sol demnach freyſtehen und erlaube ſeyn/ die jenigen zu belieben/ und ſich in derer Arme zu ſchlieſſen/ welche mit ihrer Liebe gegen Einſtimmung ihn umbfangen/ und nach welchen alle ſeine Sinne und Gedancken achtzen/ dieweil ein von der Natur frey gemachter Geiſt einer unwuͤrdigen nicht zu Dienſte geſchaffen iſt/ und ob er ſchon unter einem ſolchen Geſtirn gebohren/ welches ihn in einen ſo unbeſeeligten Standt geſetzet/ ſo ſtehts doch einem jeden frey die Boßheit ſeines Unſterns zu uͤberwinden/ und der Leibeigenſchafft eines ſo ſchmertzhafften Lebens/ mit einer ungeſtalten Geſellin zu entgehen/ dieweil die Standhafftigkeit in allen wichtigen Gelegenheiten zu erweiſen/ zwar auch von dem Geluͤck herruͤhret/ aber auch nicht ohne Verdruß ins Werck geſetzet wird.","norm":"Soll demnach freistehen und erlaube sein / diejenigen zu belieben / und sich in derer Arme zu schließen / welche mit ihrer Liebe gegen Einstimmung ihn umfangen / und nach welchen alle seine Sinne und Gedanken Achsen / dieweil ein von der Natur frei gemachter Geist einer unwürdigen nicht zu Dienste geschaffen ist / und ob er schon unter einem solchen Gestirn geboren / welches ihn in einen so unbeseligten Stand gesetzt / so steht es doch einem jeden frei die Bosheit seines Unsterns zu überwinden / und der Leibeigenschaft eines so schmerzhaften Lebens / mit einer ungestalten Gesellin zu entgehen / dieweil die Standhaftigkeit in allen wichtigen Gelegenheiten zu erweisen / zwar auch von dem Glück herrühret / aber auch nicht ohne Verdruss ins Werk gesetzt wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.052299976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21311,"date":1663,"orig":"Dann wer kan die jene belieben/ derer Leibes Mißſtellung mit der Ungeſtalt deß Gemuͤhts vereinigt/ alles was die Natur an Heßligkeit unter die Menſchen außgeſtreuet/ verfaſſet.","norm":"Dann wer kann die jene belieben / derer Leibes Missstellung mit der Ungestalt des Gemüts vereinigt / alles was die Natur an Heßligkeit unter die Menschen ausgestreut / verfasset.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.815299987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21312,"date":1663,"orig":"2. Wann der Mann auch das Seinige mit dem Jhrigen alles verſchlampampet und verpraſſet/ ſol die Frau im geringſtẽ nicht darwider murren/ weil der Mann Herr und Beſitzer aller Guͤter/ und ſoll die Fraue zu frieden ſeyn/ daß ſie nur den Nahmen von ihm hat/ dieweil jetzo die Zeit vorhanden/ da ihrer Sieben ſich umb eines Mannes Hoſen ſchlagen/ und ihnen ihre Lebens Nohturfft ſelbſt ſchaffen ſollen.","norm":"2. Wann der Mann auch das Seinige mit dem Ihrigen alles schlampampet und verprasset / soll die Frau im Geringsten nicht dawider murren / weil der Mann Herr und Besitzer aller Güter / und soll die Frau zu Frieden sein / dass sie nur den Namen von ihm hat / dieweil jetzt die Zeit vorhanden / da ihrer Sieben sich um eines Mannes Hosen schlagen / und ihnen ihre Lebens Nohturfft selbst schaffen sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.401299953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21313,"date":1663,"orig":"3. Wann der Mann gleich in den Venus-Ritter-Spielen und Wet-kaͤmpfe alle ſeine Liebes Waffen verlohren und im Stiche gelaſſen/ ſol die Frau deßwegen keinen Unwillen noch Mißfallen gegen ihn ſchoͤpffen/ ihn anfeinden/ ſich umb andere umbſehen und ſich zu denen halten/ welchen Spot und-Schimpff Er dann mit nichten leyden/ und uͤber ſolche der Frauen Boßheit durch die Finger ſehen ſol/ damit ihm nicht der Hohn begegne/ der dem Koͤnig Philip deß Alexanders Vater vorgeworffen/ daß Er als ein Uberwinder ſo vieler Voͤlcker und Potentaten/ ſeine Gemahl in ſolchem Verdacht hielt/ und ſolches mit gedultigem Gemuͤhte ertragen/ ſol demnach der ſo manchen Preiß in den Venus Turniren bey dem Frauen- Zimmer davon getragen/ ob gleich entlich ſeine Lantzen zerbrochen/ nicht zuſtatten/ daß Er von ſeiner Frauen in das Regiſter der Hanrey-Ritter geſetzet werde/ und ſein Ehr-Anſehen einen ſo ſchaͤndlichen Flecken erlange/ ſondern ſol ſich hierin nach des Solons Geſetze richten/ und in Befindung oder Erfahrung deſſen/ ſeine Schmach und Untreu durch die Rache deß Todes verfolgen/ dann ſolch Geſetz wil daß der Mann die Frau in ſolcher Geſtalt frey hinrichten und toͤdten darff/ die Frau ſol aber den Mann deßwegen nicht eins anruͤhren.","norm":"3. Wann der Mann gleich in den Venus-Ritter-Spielen und Wettkämpfe alle seine Liebes Waffen verloren und im Stiche gelassen / soll die Frau deswegen keinen Unwillen noch Missfallen gegen ihn schöpfen / ihn anfeinden / sich um andere umsehen und sich zu denen halten / welchen Spot und-Schimpff er dann mit nichten leiden / und über solche der Frauen Bosheit durch die Finger sehen soll / damit ihm nicht der Hohn begegne / der dem König Philip des Alexanders Vater vorgeworfen / dass er als ein Überwinder so vieler Völker und Potentaten / seine Gemahl in solchem Verdacht hielt / und solches mit geduldigem Gemühte ertragen / soll demnach der so manchen Preis in den Venus Turnieren bei dem Frauen-Zimmer davon getragen / ob gleich endlich seine Lanzen zerbrochen / nicht zustatten / dass Er von seiner Frauen in das Register der Hahnrei-Ritter gesetzt werde / und sein Ehransehen einen so schändlichen Flecken erlange / sondern soll sich hierin nach des Solons Gesetze richten / und in Befindung oder Erfahrung dessen / seine Schmach und untreu durch die Rache des Todes verfolgen / dann solch Gesetz will dass der Mann die Frau in solcher Gestalt frei hinrichten und töten darf / die Frau soll aber den Mann deswegen nicht eins anrühren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.234799861907959} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21314,"date":1663,"orig":"Hingegen aber haben die jenigen/ ſo durch auffrichtige und ungefaͤrbte Liebe ſich mit einander ehelich verbunden und nicht hoͤher als nach ihres gleichen getrachtet/ dieweil die Ungleichheit eine Verachtung ſteten Widerwillen und Zanck erwecken/ die Gleichheit aber die Gemuͤhter durch ein feſtes Band der Liebe und Einigkeit verknuͤpfft/ beſchloſſen/ daß die Frau dem Manne in allen gehorſamen/ ſich niemahln anders mit Worten/ Geſtalt und Gebeerben gegen ihn erzeigen/ als ihr Hertz meinet/ die Liebe erfordert und die Natur ihr geſchencket/ dieweil ſie anders durch falſchen Wort-ſchein und angeſchmuͤckte Schoͤnheit ſich bey ihrem Mannne in Verachtung/ Haß und Mißneigung bringen wuͤrde.","norm":"Hingegen aber haben diejenigen / so durch aufrichtige und ungefärbte Liebe sich miteinander ehelich verbunden und nicht höher als nach ihresgleichen getrachtet / dieweil die Ungleichheit eine Verachtung steten Widerwillen und Zank erwecken / die Gleichheit aber die Gemüter durch ein festes Band der Liebe und Einigkeit verknüpft / beschlossen / dass die Frau dem Manne in allen gehorsamen / sich niemals anders mit Worten / Gestalt und Gebeerben gegen ihn erzeigen / als ihr Herz meinet / die Liebe erfordert und die Natur ihr geschenkt / dieweil sie anders durch falschen Wort-Schein und angeschmückte Schönheit sich bei ihrem Manne in Verachtung / Hass und Missneigung bringen würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.076399803161621} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21315,"date":1663,"orig":"2. Wolle ſie die Haußhaltung mit fleiſſiger Auffſicht und wachſamer Sorgfaͤltigkeit verwalten und allen Ernſt vorkehren/ damit aller Schade und Nachtheil verhuͤtet und abgelencket werde.","norm":"2. Wolle sie die Haushaltung mit fleißiger Aufsicht und wachsamer Sorgfältigkeit verwalten und allen Ernst vorkehren / damit aller Schade und Nachteil verhütet und abgelenkt werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.297800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21316,"date":1663,"orig":"3. Wolle ſie ihre Zucht/ Scham und Eheliche Keuſchheit von allen ſchandbahren Gedancken vielmehr Thaten bewahren/ weil ſie mehr in der Wachſamkeit der Auffſicht und Unſchuld beſteht/ welche die Gemuͤhts-Regungen und Begierde unterdrucken/ wie jene Keyſerliche Dame geſagt/ die nackenden Manns-Bilder weren ihr gleich denen Bild-Stoͤcken/ welche ſie ohn einige Beweg oder Verenderung deß Gemuͤhts anſchauete.","norm":"3. Wolle sie ihre Zucht / Scham und Eheliche Keuschheit von allen schandbaren Gedanken vielmehr Taten bewahren / weil sie mehr in der Wachsamkeit der Aufsicht und Unschuld besteht / welche die Gemütsregungen und Begierde Unterdrucken / wie jene kaiserliche Dame gesagt / die nackenden Mannsbilder wären ihr gleich denen Bild-Stöcken / welche sie ohne einige Beweg oder Veränderung des Gemüts anschaute.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.896200180053711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21317,"date":1663,"orig":"Weil auch die Frauens-Bilder/ ſo einmahl gerecht oder ungerechter weiſe in ein boͤß Geruͤcht gerahten/ ſolch Schandmahl nimmer wieder ableſchen koͤnnen/ wolle ſie ſich auch vor allen falſchen Geſchrey huͤten und ihren Nahmen unbelaͤſtert bewahren.","norm":"Weil auch die Frauen-Bilder / so einmal gerecht oder ungerechter weise in ein böse Gerücht geraten / solch Schandmal nimmer wieder ableschen können / wolle sie sich auch vor allen falschen Geschrei hüten und ihren Namen unbelästert bewahren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.810999870300293} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21318,"date":1663,"orig":"4. Wolle ſie die ihnen von den Himmel und allgemeinen Zeuge Mutter mitgetheilete Ehepflantzen ſelbſt hegen und pflegen/ dann weil die Kinderzucht in zweyen Stuͤcken beſteht.","norm":"4. Wolle sie die ihnen von den Himmel und allgemeinen Zeuge Mutter mitgeteilte Ehepflantzen selbst hegen und pflegen / dann weil die Kinderzucht in zweien Stücken besteht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.035399913787842} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21319,"date":1663,"orig":"Als in dem Natuͤrlichen Geſetze zu leben/ und das Leben zu erhalten/ und dann in dem Lehr-Geſetze/ woll zu leben und das Leben recht anzuſtellen/ jenes ſoll die Mutter/ dieſes aber der Vater woll in acht nehmen.","norm":"Als in dem Natürlichen Gesetze zu leben / und das Leben zu erhalten / und dann in dem Lehrgesetze / wohl zu leben und das Leben recht anzustellen / jenes soll die Mutter / dieses aber der Vater wohl in Acht nehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.848599910736084} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21320,"date":1663,"orig":"Darumb wil ſie der Natur nach ihren jungen Kindern mit ihren eigenen Bruͤſten die Nahrung einfloͤſen und auff die Beine bringen/ und nicht gedencken daß ihnen die Bruͤſte nur zur Zierde deß Buſens oder Enttzuͤndung deß Verlangens der Maͤnner Vorwitz darmit abzuſpeiſen/ dieweil die Bruſt eine Erhoͤhung/ ſo die Natur zur Nahrung ehrlicher Kinder/ und nicht zur Zucht groſſer Liebes und Luſtgoͤtter erhaben.","norm":"Darum will sie der Natur nach ihren jungen Kindern mit ihren eigenen Brüsten die Nahrung einflössen und auf die Beine bringen / und nicht Gedenken dass ihnen die Brüste nur zur Zierde des Busens oder Entzündung des Verlangens der Männer Vorwitz damit abzuspeisen / dieweil die Brust eine Erhöhung / so die Natur zur Nahrung ehrlicher Kinder / und nicht zur Zucht großer Liebes und Lustgötter erhaben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.28350019454956} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21321,"date":1663,"orig":"Dann die jenigen nur halb- oder Stieff-Mutter zu nennen/ die ihre Kinder unter ihren Hertzen mit ihrem Blute ſpeiſen/ und nachmahln/ wann ſie an das Welt-Licht gebohren/ verſtoſſen ſie ſie/ und wollen ſie mit ihrer Bruͤſte Milch nicht nehren.","norm":"Dann diejenigen nur halb- oder Stiefmutter zu nennen / die ihre Kinder unter ihren Herzen mit ihrem Blute speisen / und nachmals / wann sie an das Weltlicht geboren / verstoßen sie sie / und wollen sie mit ihrer Brüste Milch nicht nähren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.133699893951416} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21322,"date":1663,"orig":"5. Wollen ſie ihre Kinder und Geſinde in aller Hauß-Zucht und ehrbahren Sitten unterweiſen/ und der Iſis, Lyde, Pene!ope, Lucretien und Cajen, denen Weltgeprieſenen Matronen Vorbildern nach/ ſie in der Neher-Spin-Strick- und Wuͤrck-Kunſt fleiſſig unterrichten/ und in ihrer Wohnung ein eingezogenes Leben und Wandel fuͤhren wolle/ dann die jenigen die vor ſich und nachmaln mit ihren Toͤchtern viel wollen geſehn ſeyn/ werden offt mit ſchelen Augen angeſehn.","norm":"5. Wollen sie ihre Kinder und Gesinde in aller Hauszucht und ehrbaren Sitten unterweisen / und der Isis, Liede, Pene! ope, Lucretien und Cajen, denen Weltgepriesenen Matronen Vorbildern nach / sie in der Neher-Spin-Strick- und Würck-Kunst fleißig unterrichten / und in ihrer Wohnung ein eingezogenes Leben und Wandel führen wolle / dann diejenigen die vor sich und nachmals mit ihren Töchtern viel wollen gesehen sein / werden oft mit Schellen Augen angesehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.710000038146973} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21323,"date":1663,"orig":"Letzlich wolle ſie alle ihre innerlich- und euſſerliche Sinne/ gleich der Magnet Nadel nach dem Seegel-ſteine/ nach ihrem Manne richten/ und deren Fuß-Bahn der Armenia und Hieronis Frauen nachfolgen/ dann wie Tigranes ſeine Frau Armenia, nach dem Er von deß Cyrus Bancket wieder nach Hauſe gangen/ und jedermann deß Cyri ſchoͤne anſehnliche Geſtalt hoͤchlich gelobet/ gefraget/ wie er ihr gefallen/ hat ſie geantwortet/ mein lieber Mann/ ich habe niemahln meiner Augen-ſtralen von Euch ſchieſſen und auff einen andern blicken laſſen/ darum weiß ich nicht wie das Geſichte anderer Maͤnner geſtaltet/ Jene aber hat geſagt/ Mein lieber Mann/ Er wolle nicht uͤber mich erzuͤrnen/ dann ich gemeinet/ daß alle Maͤnner einen ſolchen uͤbeln Mund-Geruch haͤtten.","norm":"Letztlich wolle sie alle ihre innerlich- und äußerliche Sinne / gleich der Magnet Nadel nach dem Segel-Steine / nach ihrem Manne richten / und deren Fuß-Bahn der Armenia und Hieronis Frauen nachfolgen / dann wie Tigranes seine Frau Armenia, nach dem Er von des Cyrus Bankett wieder nach Hause gegangen / und jedermann des Cyri schöne ansehnliche Gestalt höchlich gelobet / gefragt / wie er ihr gefallen / hat sie geantwortet / mein lieber Mann / ich habe niemals meiner Augen-Strahlen von Euch schießen und auf einen anderen blicken lassen / darum weiß ich nicht wie das Gesichte anderer Männer gestaltet / Jene aber hat gesagt / Mein lieber Mann / Er wolle nicht über mich erzürnen / dann ich gemeint / dass alle Männer einen solchen üblen Mund-Geruch hätten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3520002365112305} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21324,"date":1663,"orig":"Hingegen will der Mann ſeine Ehlich und Ehrliche Junge- Frau/ (derer Geſtalt Er nicht zu ſchoͤn noch zu heßlich/ ſondern Ehrbahr und Wollgeſtalt vor die angenehmſte haͤlt/ weil die Mittelmaͤſſigkeit auch in der Schoͤnheit hochwuͤrdig zu ſchaͤtzen/ mit gleicher Gegen-Liebe umbfangen/ dieweil es ſchwerer eine alzuſchoͤne zu huͤten und zu bewahren/ als eine Ungeſtalte zu haben) mit gleicher Gegenliebe umbfangen/ und ſie in allen guten heußlich und Ehrbahren Tugenden nach ſeinem Gefallen anfuͤhren/ damit Er ſie nicht nachmahln mit Betrohungen/ Schmaͤhworten oder Schlaͤgen zur Gebuͤhr antreiben darff/ dieweil es bey der Ehelichen Beywohnung die hoͤchſte Gewalt und Tyranney/ eine Frau auff leibeigene und Schlaviſche Mannier zu tractiren/ dann das gemeine Sprichwort gewiß wahr zu befinden/ Wann man einen Teuffel mit Schlaͤgen wil außbannen/ ſo treibt man zehen wieder ein/ werden von Schlaͤgen und ſtetigem ſchelten aͤrger/ ſetzen alle eheliche Liebe und Pflicht bey ſeits und gerahten in Schande und Laſter.","norm":"Hingegen will der Mann seine Ehelich und Ehrliche Junge-Frau / (derer Gestalt er nicht zu schön noch zu hässlich / sondern Ehrbar und Wollgestalt vor die angenehmste hält / weil die Mittelmäßigkeit auch in der Schönheit hochwürdig zu schätzen / mit gleicher Gegenliebe umfangen / dieweil es schwerer eine allzuschöne zu hüten und zu bewahren / als eine Ungestalte zu haben) mit gleicher Gegenliebe umfangen / und sie in allen guten häuslich und ehrbaren Tugenden nach seinem Gefallen anführen / damit Er sie nicht nachmals mit Bedrohungen / Schmähworten oder Schlägen zur Gebühr antreiben darf / dieweil es bei der Ehelichen Beiwohnung die höchste Gewalt und Tyrannei / eine Frau auf leibeigene und Sklavische Manier zu traktieren / dann das gemeine Sprichwort gewiss wahr zu befinden / Wann man einen Teufel mit Schlägen will außbannen / so treibt man zehn wieder ein / werden von Schlägen und stetigem schelten ärger / setzen alle eheliche Liebe und Pflicht bei seit und geraten in Schande und Laster.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.281599998474121} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21325,"date":1663,"orig":"Bey den Alten haben die Prieſterin aus den Opfern/ die ſie deß Eheſtands-Goͤttin Juno geſchlachtet/ die Galle außgenommen/ zu bezeugen/ daß alle Bitterkeit deß Haſſes und Mißhelligkeit bey der Ehelichen Liebe ſol außgebannet ſeyn.","norm":"Bei den Alten haben die Priesterin aus den Opfern / die sie des Ehestands-Göttin Juno geschlachtet / die Galle ausgenommen / zu bezeugen / dass alle Bitterkeit des Hasses und Misshelligkeit bei der Ehelichen Liebe soll außgebannet sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.001999855041504} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21326,"date":1663,"orig":"Wil demnach der Mann ſeine Lebens-Tage mit ſeiner Ehegemahl in aller Liebe/ Geneigtheit und Ehrbarkeit/ in Genieſſung der ſuͤſſen Liebes-Fruͤchte/ ohne einigen Eckel und Mißfallen beſtatten biß an ihr ENDE.","norm":"Will demnach der Mann seine Lebenstage mit seiner Ehegemahl in aller Liebe / Geneigtheit und Ehrbarkeit / in Genießung der süßen Liebesfrüchte / ohne einigen Ekel und Missfallen bestatten bis an ihr ENDE.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5991997718811035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21327,"date":1663,"orig":"Mein Deutſch-Geſintes Liebes Volck.","norm":"Mein Deutsch-gesinntes liebes Volk.","lang_fastText":"en","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.212299823760986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21328,"date":1663,"orig":"MAnn ich den Natuͤrlich eigentlichen und innerlich pollirten Tugendt-Spiegel deß Lieb-reichen und hold-geneigten Frauen Zimmers vor die Augen deß Verſtandes ſtelle/ und deſſen Schoͤnheits-Farben was eigendtlich beſchaue/ muß ich mich uͤber den Vollkommenheits Glantz und ſelbſtaͤndigen Annehmligkeit der ſchoͤnen Geſtalt empfindlich verwundern/ dann was kan wol vor eine Adelichere Tugend an denen ſterblichen Menſch-Geſchoͤpffen zu begehren und mehr zierlicher ſeyn/ als die Keuſchheit/ welche ſie denen Engliſchen Einwohnern deß Himmels vergleichet/ Es iſt das Gold das reineſte und vollkommeſte Metall der Erden/ dennoch hat es ſeine Unreinigkeit und Schlacken/ welche durch das Feuer muͤſſen außgeſaubert werden/ die Keuſchheit aber in der kleinen Himmels-Welt/ laͤſt keine Unſauberheit zu/ ſondern iſt vielmehr einem helgeſchlieffenen Diamant zu vergleichen/ welcher das Gold zieret/ und ſeine Feurig-glaͤntzende Flammen hervor ſtralen laͤſt.","norm":"Mann ich den Natürlich eigentlichen und innerlich polierten Tugend-Spiegel des Liebreichen und hold-geneigten Frauen Zimmers vor die Augen des Verstandes stelle / und dessen Schönheits-Farben was eigentlich beschaue / muss ich mich über den Vollkommenheit Glanz und selbständigen Annehmlichkeit der schönen Gestalt empfindlich verwundern / dann was kann wohl vor eine Adeligere Tugend an denen sterblichen Mensch-Geschöpfen zu begehren und mehr zierlicher sein / als die Keuschheit / welche sie denen englischen Einwohnern des Himmels vergleicht / Es ist das Gold das reinste und vollkommeste Metall der Erden / dennoch hat es seine Unreinigkeit und Schlacken / welche durch das Feuer müssen außgesaubert werden / die Keuschheit aber in der kleinen Himmels-Welt / lässt keine Unsauberheit zu / sondern ist vielmehr einem Helgeschlieffeen Diamant zu vergleichen / welcher das Gold zieret / und seine Feurig-glänzende Flammen hervor strahlen lässt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.172800064086914} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21329,"date":1663,"orig":"Es wird die Keuſchheit jener Spartaniſchen Jungfrauen vor das ſchoͤneſte Gedaͤchtnuͤß Werck deß Alterthumbs unablaͤſſig geprieſen werden/ ſo lange der Sonnen- Licht am Himmel glaͤntzet/ dann wie ſie von ihren Eltern zu den Meſſeniern ihre Opffer zu verrichten abgeſchickt worden/ ſeynd die Meſſenier von ſolcher Unleuſchheits Begierde gegen ſie entbrant worden/ daß ſie alle Rechte und Geſetze deß groſſen Gottes Jupiters, der Freyheit der Wirtſchafft auß den Gedancken geſchlagen/ und mit Gewalt dieſe Funfftzig Spartaniſche Jungfrauen zur Unzucht zwungen/ welche ſich aber dergeſtalt freudig wiederſetzt/ daß ſie lieber ihr Leben der Keuſchheits-Goͤttin Diana auffopffern und mit reinen unbefleckten Geiſtern ihre Seelen in die Elyſeiſche Felder abſchicken/ als ihre Jungfraͤuliche Reinigkeit der geſtalt beſchandflecken laſſen wollen/ derer unſchuldig und unbeflecktes Blut die Lacedæmoner durch deß Himmels Beyſtand mit unverſoͤ hnlicher Rache verfolget und gerochen.","norm":"Es wird die Keuschheit jener spartanischen Jungfrauen vor das schönste Gedächtnis Werk des Altertums unablässig gepriesen werden / so lange der Sonnen-Licht am Himmel glänzet / dann wie sie von ihren Eltern zu den Messeniern ihre Opfer zu verrichten abgeschickt worden / sind die Messenier von solcher Unleuschheits-Begierde gegen sie entbrannt worden / dass sie alle Rechte und Gesetze des großen Gottes Jupiters, der Freiheit der Wirtschaft aus den Gedanken geschlagen / und mit Gewalt diese fünfzig spartanische Jungfrauen zur Unzucht zwangen / welche sich aber dergestalt freudig wiedersetzt / dass sie lieber ihr Leben der Keuschheitsgöttin Diana aufopfern und mit reinen unbefleckten Geistern ihre Seelen in die Elysäische Felder abschicken / als ihre jungfräuliche Reinheit der Gestalt beschandflecken lassen wollen / derer unschuldig und unbeflecktes Blut die Lacedaemoner durch des Himmels Beistand mit unversö hnlicher Rache verfolget und gerächt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.912399768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21330,"date":1663,"orig":"Wie Nicanor die Stadt Thebas erobert und ſchleiffen laſſen wollen/ iſt er in Liebe einer gefangenen Jungfrau hefftig enttzuͤckt worden/ daß Er ſie auch zu ſeiner Ehegemahl begehrt/ ſie hat ſich aber zu keiner Gegenliebe wollen zwingen laſſen/ ſondern ſich auff ein Schwert gelehnet/ und mit ſelbigen ihre Keuſchheit in die ewige Finſternuͤß deß Todtes unberuͤhrt begraben/ damit zu bezeugen/ daß die Schahm und Keuſchheit viel hoͤher zu ſchaͤtzen/ als ein Koͤnigreich/ ja als das Welt-Leben ſelbſt.","norm":"Wie Nicanor die Stadt Thebas erobert und schleifen lassen wollen / ist er in Liebe einer gefangenen Jungfrau heftig entzückt worden / dass Er sie auch zu seiner Ehegemahl begehrt / sie hat sich aber zu keiner Gegenliebe wollen zwingen lassen / sondern sich auf ein Schwert gelehnt / und mit selbigen ihre Keuschheit in die ewige Finsternis des Totes unberührt begraben / damit zu bezeugen / dass die Scham und Keuschheit viel höher zu schätzen / als ein Königreich / ja als das Weltleben selbst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.850399971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21331,"date":1663,"orig":"Es haben nicht allein die Griechen und Roͤmer/ ſondern die wilden Barbaren die Jungfrauſchafft und Keuſchheit hoͤher geachtet als das Leben/ wie der gewaltige Koͤnig Mithridates in Ponto von dem Roͤmiſchen Feldherrn Pompejus geſchlagen/ und in ſeines Reichs aͤuſſerſte Grentzen fluͤchtig worden/ hat ſein Cammerling Menophilus ſeine Tochter Drypetinem auff einem Schloſſe in Verwahrnuͤß gehabt/ ſolches aber hart belaͤgert worden/ hat Er auß Furcht/ es moͤchte ſeines Koͤnigs Tochter in deß Feindes Gewalt gerahten/ und Jhrer Jungfrauſchafft heraubet werden/ dieſelbige mit einem ſcharff polirten Stahl durchſtochen/ und das Bluttrieffende Schwerdt auß der Wunde gezogen/ und es in ſein Hertz geſtoſſen/ damit Er nicht als ein unachtſamer nachlaͤſſiger Huͤter jhrer Keuſchheit zu beſchuldigen waͤre.","norm":"Es haben nicht allein die Griechen und Römer / sondern die wilden Barbaren die Jungfrauschaft und Keuschheit höher geachtet als das Leben / wie der gewaltige König Mithridates in Ponto von dem Römischen Feldherrn Pompejus geschlagen / und in seines Reichs äußerste Grenzen flüchtig worden / hat sein Cammehrling Menophilus seine Tochter Drypetinem auf einem Schlosse in Verwahrnüß gehabt / solches aber hart belagert worden / hat er aus Furcht / es möchte seines Königs Tochter in des Feindes Gewalt geraten / und Ihrer Jungfrauschaft herraubet werden / dieselbige mit einem scharf polierten Stahl durchstochen / und das Bluttriefende Schwert aus der Wunde gezogen / und es in sein Herz gestoßen / damit Er nicht als ein unachtsamer nachlässiger Hüter ihrer Keuschheit zu beschuldigen wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.778200149536133} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21332,"date":1663,"orig":"Wer wolte aber alle die Tugendfarben mit einer groben Feder entwerffen/ und alle die Adelichen/ Himmliſch- und Engliſchen Gaben/ als Schoͤnheit/ Zucht/ Verſtand und Sittſamkeit unſeres Frauenzim mers vorſtellen und beſchreiben/ wer eine ſolche außgezierte Liebes Seele in dieſer Sterbligkeit von deß Geluͤcks-Gunſt zum Geſchencke empfaͤnget/ der muß billig dem Himmel auff den Knyen darvor dancken/ und kan ein recht friedſames und froͤliches Weltſeeliges Leben hiernieder auff Erden fuͤhren.","norm":"Wer wollte aber alle die Tugendfarben mit einer groben Feder entwerfen / und alle die Adeligen / Himmlisch- und Englischen Gaben / als Schönheit / Zucht / Verstand und Sittsamkeit unseres Frauenziem Meeres vorstellen und beschreiben / wer eine solche ausgezierte Liebes Seele in dieser Sterblichkeit von des Gelücks-Gunst zum Geschenke empfängt / der muss billig dem Himmel auf den Knien davor danken / und kann ein recht friedsames und fröhliches Weltseliges Leben hiernieder auf Erden führen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.892600059509277} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21333,"date":1663,"orig":"Wer kan aber dergleichen Eyfer der Keuſchheit und Liebe der Leibes-Unbefleckung von denen Manns-Bildern preißbar nachruͤhmen:","norm":"Wer kann aber dergleichen Eifer der Keuschheit und Liebe der Leibes-Unbefleckung von denen Mannsbildern preisbar nachrühmen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.632599830627441} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21334,"date":1663,"orig":"Wir finden nur ein einig wahres Fuͤrbilde deſſen in den Geſchichten deß Geiſtes GOttes/ von dem Egyptiſchen Joſeph.","norm":"Wir finden nur ein einig wahres Vorbilde dessen in den Geschichten des Geistes Gottes / von dem ägyptischen Joseph.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.948500156402588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21335,"date":1663,"orig":"Sonſt ſchreiben die Poetiſchen Geſchicht-Dichter ein Exempel von dem Narciſſus, welchen die Echo/ noch biß zu ewigen Zeiten nachrufft/ weil Er ſtets vor Jhr fluͤchtig/ welche aber gemeiniglich die Menſchen in Goͤtter/ und die Unmenſchen und hoͤlliſche Geiſter zu Engeln machen/ die Tugend in Laſter/ und die Laſter in Tugend verkehren.","norm":"Sonst schreiben die poetischen Geschicht-Dichter ein Exempel von dem Narcissus, welchen die Echo / noch bis zu ewigen Zeiten nachruft / weil Er stets vor Ihr flüchtig / welche aber gemeiniglich die Menschen in Götter / und die Unmenschen und höllische Geister zu Engeln machen / die Tugend in Laster / und die Laster in Tugend verkehren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.014200210571289} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21336,"date":1663,"orig":"Weil aber eine bekandte Liebes-Regel/ daß der jenige ſo nicht hertz- und inbruͤnſtiglich liebet/ ein GOtt oder Stein ſeyn muͤſſe/ und die Natur das liebreiche Frauenzimmer dergeſtalt begabet/ ſo werden die Menſchen billich dahin getrieben/ die allerſuͤſſeſte Genoſſenſchafft/ und Liebes Suͤſſigkeit zuſuchen/ zu genieſſen und die verlangete Seele und verliebte Geiſter zu befriedigen.","norm":"Weil aber eine bekannte Liebesregel / dass derjenige so nicht hertz- und inbrünstig liebet / ein Gott oder Stein sein müsse / und die Natur das liebreiche Frauenzimmer dergestalt begabt / so werden die Menschen billig dahin getrieben / die allersüßeste Genossenschaft / und liebes Süßigkeit zusuchen / zu genießen und die verlangte Seele und verliebte Geister zu befriedigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.24340009689331} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21337,"date":1663,"orig":"Es hat der Sinnreiche Apelles die Krafft und Wirckung der Liebe hiermit wollen vorbilden/ da Er ſchreibet/ daß drey Schweſtern geweſen/ unter denen die eine Namens Pſyche, mit ſo Engliſcher Schoͤnheit und holdſeeliger Freundligkeit außgezieret geweſen/ daß ſie von einem unſichtbaren Geiſte haͤfftig geliebet worden/ Sie hat aber einsmals ihren beyden andern Schweſtern ſolche Jhre verborgene Liebe entdeckt/ und ihre himmliſche Gluͤckſeeligkeit erzehlt/ wie Sie in einem mehr als Koͤniglichen Pallaſte wohnete/ deſſen Kammern und Zimmer mit den reineſten Golde bezogen/ mit Edelſteinen verſetzet/ mit denen Kuͤnſtlichſt geſtickt/ und Bildweiß gewuͤrckten Tapeten umbhaͤnget und beleget/ das Schlaffzimmer mit Gold- und Silbern Lampen behaͤngt/ die Ruh-Stadt von dichtem Golde nach Gold-Arbeiter Kunſt/ mit denen herrlichſt- und lebhaffteſten Figuren außgearbeitet/ die Bette mit den weicheſten Federn gefuͤllet/ mit Seyd und Sammet uͤberzogen/ und die Gardinen von zarter weiſſer Seyde mit Goldflammenden Pfeilen durchwuͤrcket/ umb dieſes Wolluſt-Gebaͤu haͤtte die Natur ein recht erdiſch Paradeiß außgepflantzet/ und mit denen edleſten ſchatrigen Baͤumen und Blumen geſchmuͤcket/ daß es ſcheinete die Erde prachtete allhier in ihrem ſchoͤnſten Schmuck der Gruͤne/ und ſtoltzierte in Blumen-Reichthumb/ die Lufft-Kinder erwecketen durch Jhr Geſchrey in ihrer Geburts-Wohnung eine ſuͤſſe Angenehmheit/ der HErr dieſer Himmliſchen Reſidentz aber/ fuͤgete ſich in einer duncklen Nachtſtille zu Jhr/ und beliebte ſich mit Jhr in ſolchem Lehr- Befehl/ daß ſie ſeine Perſon oder Geſtalt zu ſehn kein Verlangen tragen ſolte/ dieſe Paradyſiſche Luſt-Freude und verlangbare Weltſeeligkeit mißgoͤnneten Jhr die andern Schweſtern/ und verleiteten Sie durch Einbildung/ es moͤchte wol ein ſchwartz- und grauſamer Nachtgeiſt ſolche Behauſung bewohnen und ihrer Goͤttlichen Schoͤnheit unter einer verbottenen Sorgfaͤltigkeit/ genieſſen/ daß ſie folgende Nacht/ wie Jhr Liebſter bey Jhr in einen tieffen Schlaff geſuncken/ eine Lampe ergrieffen zuſehn/ wie ihr Liebſter geſtallet/ da ſie dann den kleinen Liebes-Gott Cupido ſelbſt nackende mit einen harten Schlaff uͤberfallen gefunden/ da ſie ſich aber uͤber deſſen Goͤttlich Angeſicht verwundrend/ in deſto haͤfftigere Liebe entbrandt Jhn zu kuͤſſen/ hinzugenahet/ hat ſie unvorſichtig einen heißen Oel Tropffen auß der Lampen uͤber ſeinen Schenckel auß gefloͤſſet/ woruͤber er erwachet/ und wegen groſſen Schmertzens und Mißhaͤlligkeit darvon geflogen/ und ſich zu ſeiner Mutter verfuͤget/ welches die ſchoͤne Pſyche auß ſolchen ſeeligen Stande in ein Labyrmt voller Ungluͤcks und Hertzens Angſt geſtuͤrtzt.","norm":"Es hat der Sinnreiche Apelles die Kraft und Wirkung der Liebe hiermit wollen vorbilden / da Er schreibet / dass drei Schwestern gewesen / unter denen die eine Namens Psyche, mit so englischer Schönheit und holdseliger Freundlichkeit ausgeziert gewesen / dass sie von einem unsichtbaren Geiste heftig geliebt worden / sie hat aber einsmals ihren beiden anderen Schwestern solche Ihre verborgene Liebe entdeckt / und ihre himmlische Glückseligkeit erzählt / wie Sie in einem mehr als Königlichen Palaste wohnte / dessen Kammern und Zimmer mit den reinsten Golde bezogen / mit Edelsteinen versetzet / mit denen Künstlichst gestickt / und Bildweiß gewürgten Tapeten umhänget und beleget / das Schlaffzimmer mit Gold- und Silbern Lampen behängt / die Ruhstadt von dichtem Golde nach Goldarbeiter Kunst / mit denen herrlichst- und lebhaftesten Figuren ausgearbeitet / die Bette mit den weichsten Federn gefüllt / mit Seid und Samt überzogen / und die Gardinen von zarter weißer Seide mit Goldflammenden Pfeilen durchwirket / um dieses Wollust-Gebäu hätte die Natur ein recht erdisch Paradies ausgepflanzt / und mit denen edelsten Schahtrigen Bäumen und Blumen geschmückt / dass es scheinet die Erde brachtet allhier in ihrem schönsten Schmuck der Grüne / und stolzierte in Blumen-Reichtum / die Luft-Kinder erweckten durch Ihr Geschrei in ihrer Geburts-Wohnung eine süße Angenehmheit / der Herr dieser himmlischen Residenz aber / fügte sich in einer dunklen Nachtstille zu Ihr / und beliebte sich mit Ihr in solchem Lehr-Befehl / dass sie seine Person oder Gestalt zu sehen kein Verlangen tragen sollte / diese paradiesische Lustfreude und verlangbare Weltseligkeit missgönnten Ihr die anderen Schwestern / und verleiteten Sie durch Einbildung / es möchte wohl ein schwartz- und grausamer Nachtgeist solche Behausung bewohnen und ihrer göttlichen Schönheit unter einer verbotenen Sorgfältigkeit / genießen / dass sie folgende Nacht / wie Ihr Liebster bei Ihr in einen tiefen Schlaf gesunken / eine Lampe ergriffen zusehen / wie ihr Liebster gestallt / da sie dann den kleinen Liebesgott Cupido selbst nackende mit einen harten Schlaf überfallen gefunden / da sie sich aber über dessen göttlich Angesicht verwundernd / in desto heftigere Liebe entbrannt ihn zu küssen / hinzugenaht / hat sie unvorsichtig einen heißen Öl Tropfen aus der Lampen über seinen Schenkel aus geflößt / worüber er erwachet / und wegen großen Schmerzens und Misshelligkeit davon geflogen / und sich zu seiner Mutter verfüget / welches die schöne Psyche aus solchen seligen Stande in ein Labyrmt voller Unglücks und Herzens Angst gestürzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.218999862670898} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21338,"date":1663,"orig":"Jener Romaner hatte ſich auch in eine Sicilianiſche Dame wegen ihrer Himmliſchen Schoͤnheit und Adelichen Tugenden haͤfftig vergafft/ weil ſie aber ihre kenſche Liebe zu einem Sicilianiſchen Cavallierer gewant/ und ſich nimmer davon abwenden zu laſſen feſtiglich bey Jhr beſchloſſen/ hat Er die Sache auff allerhand heimliche Liſtwege angegriffen/ und Sie mit verdeckter Gewalt ihrer Jungfraͤulichen Keuſchheit zuberauben/ ſich bemuͤht/ dann wie ſie ſich mit Kammer Maͤgden in der Goͤttinne Diane Tempel begeben/ alldar jhr der Keuſchheits-Goͤttin gethanes Geluͤbte abzulegen/ und ſich Roͤmiſchen Gebrauch nach zu reinigen/ hat Er deß Reinigungs- Zimmer einem kleinen Tempel gleich auffs aller koſtbarſte unnd praͤchtigſte außzieren/ und mit einem kuͤnſtlichen Himmel uͤberziehen laſſen/ wie ſich nun die Dame abgekleidet/ und ſich in einen von Marmor außgekuͤnſtelten Brunkeſſel zu baden begeben/ da das Waſſer durch Untertrehung zweyer Kranen durch guͤldene Pipen kalt und warm außgefloͤſet wuͤrde/ ſiehe da hat ſich der Himmel eroͤffnet und etzliche kleine Liebes-Goͤtter außgelaſſen/ die mit kuͤnſtlich flammenden Feuer-Pfeilen auff ſie geſchoſſen/ welche aber alſobald verloſchen/ und keine empfindliche Verletzung zugefuͤget/ darauff ſich eine falſche Diana abwart begeben/ auff derer linckere Schulter der durch haͤfftige Brunſt entzuͤndete Liebſte gelehnet/ die Goͤttin hat mit einer lieblich und holdſeeligen Stimme ſich gegen ſie erzeiget/ als weren Jhr der Dame Opfer lieb und haͤtte ihr Geluͤbde erhoͤret/ darumb Sie ihr dann ſelbſt einen ſolchen Liebſten zufuͤhren wollen/ mit welchem ſie in ſteter Gluͤckſeeligkeit leben ſolte/ die Dame den Betrug vermerckende/ hat ſich in das daſelbſt zubereite Bette begeben und ſich gantz verwickelt/ worauff die vermeinte Goͤttinn den Liebſten mit den kleinen Knaben allein gelaſſen/ der ſich dann haͤfftig bemuͤhet gewaltſam ſeine Begierde zu vergnuͤgen.","norm":"Jener Romaner hatte sich auch in eine sizilianische Dame wegen ihrer himmlischen Schönheit und adeligen Tugenden heftig vergafft / weil sie aber ihre kensche Liebe zu einem Sizilianischen Cavallierer gewandt / und sich nimmer davon abwenden zu lassen fest bei Ihr beschlossen / hat er die Sache auf allerhand heimliche Listwege angegriffen / und Sie mit verdeckter Gewalt ihrer jungfräulichen Keuschheit zuberauben / sich bemüht / dann wie sie sich mit Kammer Mägden in der Göttinnen Diane Tempel begeben / allda ihr der Keuschheitsgöttin getanes Gelübde abzulegen / und sich römischen Gebrauch nach zu reinigen / hat er des Reinigungs-Zimmer einem kleinen Tempel gleich aufs aller kostbarste und prächtigste auszieren / und mit einem künstlichen Himmel überziehen lassen / wie sich nun die Dame abgekleidet / und sich in einen von Marmor außgekünstelten Brunkessel zu baden begeben / da das Wasser durch Unterdrehung zweier Kranen durch güldene Pipen kalt und warm außgeflöset würde / siehe da hat sich der Himmel eröffnet und etliche kleine Liebesgötter ausgelassen / die mit künstlich flammenden Feuerpfeilen auf sie geschossen / welche aber alsobald verloschen / und keine empfindliche Verletzung zugefügt / darauf sich eine falsche Diana abwart begeben / auf derer linkere Schulter der durch heftige Brunst entzündete Liebste gelehnt / die Göttin hat mit einer lieblich und holdseligen Stimme sich gegen sie erzeiget / als wären Ihr der Dame Opfer lieb und hätte ihr Gelübde erhöret / darum Sie ihr dann selbst einen solchen Liebsten zuführen wollen / mit welchem sie in steter Glückseligkeit leben sollte / die Dame den Betrug vermerkende / hat sich in das daselbst zubereite Bette begeben und sich ganz verwickelt / worauf die vermeinte Göttin den Liebsten mit den kleinen Knaben allein gelassen / der sich dann heftig bemühet gewaltsam seine Begierde zu vergnügen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.888999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21339,"date":1663,"orig":"Sie aber hat ihre reine Keuſchheit ſo hertzhafft vertheidigt/ biß die Prieſterin deß Tempels darzu kommen/ und ſie von der Gefahr ihrer ſchambaren Ehre errettet.","norm":"Sie aber hat ihre reine Keuschheit so herzhaft verteidigt / bis die Priesterin des Tempels dazukommen / und sie von der Gefahr ihrer schambaren Ehre errettet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.809800148010254} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21340,"date":1663,"orig":"Wann man aber hingegen den Laſter- Spiegel dieſen Tugend-Spiegel entgegen ſtellet/ kan man viel ſchandbare und belaſterungs-wuͤrdige Mackel der Unzucht und Unkeuſchheit ſchembar befinden/ daher man vielmehr Anlaß nehmen ſolte/ das Frauen Zimmer hoͤchſtthadel- und ſtraffbar zu ſchaͤtzen/ als dergeſtalt hoch zu achten und preißbar außzuruͤhmen:","norm":"Wann man aber hingegen den Laster-Spiegel diesen Tugendspiegel entgegen stellet / kann man viel schandbare und belasterungs-würdige Makel der Unzucht und Unkeuschheit schämbar befinden / daher man vielmehr Anlass nehmen sollte / das Frauen Zimmer höchstthadel- und straffbar zu schätzen / als dergestalt hoch zu achten und preisbar außzurühmen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.029099941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21341,"date":1663,"orig":"Wann ich aber ferner einen freundlichen Zuneigungs-Blick auff das liebe und holdſeelige Frauen Zimmer ſehieſſen laſſe/ und darbey das Gedaͤchtnuß zuruͤck in der alten Liebes-Geſchichte wende/ in welchen ich augenſcheinlich befinde/ wie die Liebes-Goͤttinn Venus mit ihren feurigen Liebes-Flammen das grimmig- und blutgierige Hertz deß wuͤtenden Kriegs-Gottes ſelbſt entzuͤndet/ ſein zornig Gemuͤth mit ihren angenehmen Geneigtheiten und Worte-Suͤſſigkeiten beſanfftiget/ und durch ihre Goͤttliche Schoͤnheit in jhrer zarte Schoß gezogen/ daß Er einen Stillſtand mit ſeinen feind ſeelig-grauſamen Waffen gemacht/ ſein Blut-trieffend Schwerd abgeguͤrtet/ ſeinen rauſchenden und ſtarcken Harniſch abgezogen/ ſich in ihre Engliſche Arme eingeſchloſſen/ ſich gleichſam darmit/ als mit ſtarcken Liebes- Ketten einfeßlen und gefaͤnglich annehmen laſſen/ in ſolcher Gebaͤrdung die angenehmſte Buhlſchafft auff der Welt abgelegt/ die Vergnuͤgung ſeiner ſonſt eyffrigverletzenden und unfreundlichen Seele geſuchet/ und empfunden/ darauß das luͤſtrende Liebes-Volck einen wolgefaͤlligen Schluß herzu ziehen vermeint/ daß weil der gewaltige Wuͤrge- und Blut-Gott durch das Anſchauen eines Frauen Bildes ſeines Zornes Brunſt geleget/ Jhre Liebe hoͤher als ſich ſelbſt und ſeine eygene Wolfarth und Waffen-Preiß geachtet/ und Sie zu ſeiner Hertzens-Zwingerinn und Gemuͤths-Herrſcherinn erwehlet.","norm":"Wann ich aber ferner einen freundlichen Zuneigungs-Blick auf das liebe und holdselige Frauen Zimmer sehiessen lasse / und dabei das Gedächtnis zurück in der alten Liebesgeschichte wende / in welchen ich augenscheinlich befinde / wie die Liebes-Göttin Venus mit ihren feurigen Liebesflammen das grimmig- und blutgierige Herz des wütenden Kriegsgottes selbst entzündet / sein zornig Gemüt mit ihren angenehmen Geneigtheiten und Worte-Süssigkeiten besanfftiget / und durch ihre göttliche Schönheit in ihrer zarte Schoß gezogen / dass Er einen Stillstand mit seinen Feind selig-grausamen Waffen gemacht / sein Blutt-triefend Schwert abgegürtet / seinen rauschenden und starken Harnisch abgezogen / sich in ihre englische Arme eingeschlossen / sich gleichsam damit / als mit starken Liebes-Ketten einfeßlen und gefänglich annehmen lassen / in solcher Gebärdung die angenehmste Buhlschaft auf der Welt abgelegt / die Vergnügung seiner sonst eifrigverletzenden und unfreundlichen Seele gesucht / und empfunden / daraus das lüsternde Liebesvolk einen wohlgefälligen Schluss herzu ziehen vermeint / dass weil der gewaltige Würge- und Blut-Gott durch das Anschauen eines Frauen Bildes seines Zornes Brunst gelegt / Ihre Liebe höher als sich selbst und seine eigene Wohlfahrt und Waffen-Preis geachtet / und Sie zu seiner Hertzens-Zwingerinn und Gemüts-Herrscherin erwählt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.056700229644775} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21342,"date":1663,"orig":"Wie ſolten dann die ſterblichen Menſchen-Bilder die Seelen der Maͤnner nicht dergeſtalt durch jhre wunderliche Schoͤnheiten anfeuren/ unnd durch Jhre empfindliche Behaͤglichkeiten zu jhrer Wolgewaltheit anlocken/ daß einer jhnen ſeine Seele zu verpflichten/ und das treu Liebes Pfand von jhren ſaubꝛen Haͤnden zu heiſchẽ/ und jhre Goͤttliche Abbildung in ſein Hertz zu druͤcken gezwungen wird.","norm":"Wie sollten dann die sterblichen Menschenbilder die Seelen der Männer nicht dergestalt durch ihre wunderliche Schönheiten anfeuern / und durch Ihre empfindliche Behaglichkeiten zu ihrer Wolgewaltheit anlocken / dass einer ihnen seine Seele zu verpflichten / und das treu liebes Pfand von ihren sauberen Händen zu heischen / und ihre göttliche Abbildung in sein Herz zu drücken gezwungen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.430200099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21343,"date":1663,"orig":"Es muß zwar ein jeder ſo wol ſchmertzlich als ergetzlich bekennen/ daß keine ſuͤſſere Unterhaltung und Geſellſchafft als ſeine Zeit mit denen Erd-Goͤttinnen zu beſtatten/ eine froͤlich und adelich vertrauliche Wort-Wechslung mit Jhnen zu halten/ ſeiner Sinnen ein Vergnuͤgen zu ſchoͤpffen/ der Beſeeligung deß Gluͤcks Sie zubeſitzen und die Himmelſuͤſſe Liebes-Fruͤchte zu ſchmecken/ theilhafftig zu werden.","norm":"Es muss zwar ein jeder so wohl schmerzlich als ergötzlich bekennen / dass keine süßere Unterhaltung und Gesellschaft als seine Zeit mit denen Erdgöttinnen zu bestatten / eine fröhlich und adelig vertrauliche Wortwechslung mit Ihnen zu halten / seiner Sinnen ein Vergnügen zu schöpfen / der Beseligung des Glücks Sie zubesitzen und die Himmelsüsse Liebesfrüchte zu schmecken / teilhaftig zu werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.543499946594238} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21344,"date":1663,"orig":"Und weil die Venus ſich nicht entſetzet das Blutruͤſtige Schwerdt/ und von Blutes Schweiß beſpruͤtzten Harniſch anzugreiffen/ und den Waffen-Gott ſelbſt zuzwingen/ wie ſolten dann unſere Venus-Schweſtern nicht ein fleiſchern Hertz anfallen und uͤberwaͤltigen koͤnnen.","norm":"Und weil die Venus sich nicht entsetzet das Blutrüstige Schwert / und von Blutes Schweiß bespritzten Harnisch anzugreifen / und den Waffengott selbst zuzwingen / wie sollten dann unsere Venusschwestern nicht ein fleischern Herz anfallen und überwältigen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.034900188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21345,"date":1663,"orig":"Aber die jenigen werffen nur jhre Augen auff die aͤuſſerliche Geſtalt/ ſchein Ergoͤtzungen/ und falſchen Umhang der Venus Kinder/ worunter lauter Liſtigkeiten und Truges-volle Schalckheiten verdeckt liegen; dann wann einer alle das Unheil ſo darunter verſteckt und die Scham-Schande und Verſpottung ſo darunter hervor blicken/ in Betrachtung zieht und in Augengenſchein nimbt/ wuͤrde er die Venus-Toͤchter nicht vor ſeine Hertzens-Koͤniginnen erwehlen/ ſondern vielmehr leibeygene deß Fleiſches und der ſchnoͤden Wolluͤſte nennen/ wuͤrde ſie nicht vor ſeiner Sinnen Sonne/ ſondern Seelen Finſternuͤſſen halten.","norm":"Aber diejenigen werfen nur ihre Augen auf die äußerliche Gestalt / Schein Ergötzungen / und falschen Umhang der Venus Kinder / worunter lauter Listigkeiten und Truges-volle Schalkheiten verdeckt liegen; dann wann einer alle das Unheil so darunter versteckt und die Scham-Schande und Verspottung so darunter hervorblicken / in Betrachtung zieht und in Augengenschein nimmt / würde er die Venus-Töchter nicht vor seine Hertzens-Königinnen erwählen / sondern vielmehr Leibeigene des Fleisches und der schnöden Wollüste nennen / würde sie nicht vor seiner Sinnen Sonne / sondern Seelen Finsternissen halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.458199977874756} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21346,"date":1663,"orig":"Wuͤrde nicht ſo inniglich nach denen Stunden ſeufftzen/ die jhm jhre Gegenwarten vorſtellen/ ſondern wuͤrde Sie vielmehr vermaledeyen/ und ſolche ſchoͤne Welt-Geſellſchafft vor die Furcht- und grauſamſten Wuͤſteneyen der Seelenzerreiſſenden grimmigen Thiere achten.","norm":"Würde nicht so inniglich nach denen Stunden seufzen / die ihm ihre Gegenwarten vorstellen / sondern würde Sie vielmehr vermaledeien / und solche schöne Welt-Gesellschaft vor die Furcht- und grausamsten Wüsteneien der Seelenzerreißenden grimmigen Tiere achten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.992599964141846} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21347,"date":1663,"orig":"Er wuͤrde die ſchoͤnen Geſichter nicht vor ſo groſſe Welt-Wunder anſchauen/ wann Er die Maͤngel von den Vollkommenheiten wolte unterſcheiden/ und gedencken/ daß auch dieſelbſte Ungeſtalt ſich vor ſchoͤn koͤnne außgeben/ wañ ſie unter der kalſch-angeſtrichenen Antlitz-Farbe verſteckt liegt.","norm":"Er würde die schönen Gesichter nicht vor so große Weltwunder anschauen / wann er die Mängel von den Vollkommenheiten wollte unterscheiden / und Gedenken / dass auch dieselbeste Ungestalt sich vor schön könne ausgeben / wann sie unter der kalesch-angestrichenen Antlitz-Farbe versteckt liegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.033699989318848} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21348,"date":1663,"orig":"Er wuͤrde die ihm von ihnen zugelaſſene Freyheit mehr vor einen ewigwehrenden Seelen Kercker rechnen/ er wuͤrde ihre Ehrerzeigungen mehr vor einen Hohn und Stoltz annehmen/ ihre freundliche Holdſeeligkeit der Reden vor Todtes Pfeile/ ihre Beſitzung vor eine Beraubung/ ihre ſuͤſſe Genieſſung vor einen toͤdtlichen Safft und Speiſe der Seelen/ und die groſſe Beſeeligung vor eine unvergaͤngliche Verdammung deß Leibes und Geiſtes halten.","norm":"Er würde die ihm von ihnen zugelassene Freiheit mehr vor einen ewigwehrenden Seelen Kerker rechnen / er würde ihre Ehrerzeigungen mehr vor einen Hohn und Stolz annehmen / ihre freundliche Holdseligkeit der Reden vor Totes Pfeile / ihre Besitzung vor eine Beraubung / ihre süße Genießung vor einen tödlichen Saft und Speise der Seelen / und die große Beseligung vor eine unvergängliche Verdammung des Leibes und Geistes halten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.167200088500977} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21349,"date":1663,"orig":"Es wende nur einer ſeine Augen und Gedancken bey unſern Martis und Venus Liebe ein wenig ſeitswarts/ und beſchaue den Anfang Fort- und Außgang ſolcher Bertrauligkeit/ ſo wird er dieſe Luſt-Comœdie in eine Schand-Tragœdie veraͤndert befinden.","norm":"Es wende nur einer seine Augen und Gedanken bei unseren Martis und Venus Liebe ein wenig seitswarts / und beschaue den Anfang Fort- und Ausgang solcher Bertrauligkeit / so wird er diese Lust-Komödie in eine Schande-Tragödie verändert befinden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.318900108337402} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21350,"date":1663,"orig":"Und ob gleich die klugen vernuͤnfftigen Heyden unter ſolchen erdichteten/ Begebenheit/ die Hefftigkeit der Liebe und Wanckelſinnigkeit deß untreuen Gemuͤhts und geylen Leibes/ eines gar zu ſchoͤnen Weibes entdecken und vor Augen ſtellen wollen/ ſo befindet man doch in der That dergleiche Nahrhaffte Beyſpiele und Geſchichte/ die ſich bey dieſen Jahre-Alter begeben.","norm":"Und ob gleich die klugen vernünftigen Heiden unter solchen erdichteten / Begebenheit / die Heftigkeit der Liebe und Wanckelsinnigkeit des untreuen Gemüts und geilen Leibes / eines gar zu schönen Weibes entdecken und vor Augen stellen wollen / so befindet man doch in der Tat dergleichen nahrhafte Beispiele und Geschichte / die sich bei diesen Jahre-Alter begeben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.351900100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21351,"date":1663,"orig":"Es iſt einsmals ein vornehmer Legat aus Deutſchland an einem außlaͤndiſchen Hoffe angelanget/ der einen jungen vom Adel ſchoͤner anſehnlicher Geſtalt bey ſich gehabt/ welche eine hohe Fuͤrſtliche Dame ſelbigen Orts durch ihre Diener mit verbundenen Augen zu ſich fuͤhren laſſen/ ſich ſeines jungen/ ſchoͤnen und friſchen Leibes zu ihrer geylen Liebe zu bedienen/ weil nun ſolches zum offtern beſchehen/ hat ers ſeinem Herrn dem Abgeſandten entdeckt/ der ihm dann (auch aus Vorwitz und Vnwiſſenheit derſelbigen Nation eyferſinnigen Gewohnheit) dieſen Anſchlag gegeben/ Er ſolte auff eine Zeit mit einem Diamant-Ringe ihr in dem ſuͤſſen Liebes Schertz ein ſchramchen uͤber die Wangen ritzen/ wie nun ſolches geſchehen/ und er ſolches ſeinem Herrn angedeutet/ hat er bey derſelbigen Dame auffwelche er geargwohnet umb Audientz anſuchen laſſen/ da er in denen Gedancken geſtanden/ wann ſie Jhn nicht wuͤrde vor ſich laſſen/ were ſie ſchon verrahten/ und/ wofern Sie ihn aber vor ihr erſcheinen lieſſe/ kondte Er ſichtbahr das Zeichen in Augenſchein nehmen/ Sie aber hat groͤſſere Klugheit gebraucht/ und ihrem Frau-Zimmer ingeſambt Jhr zu Ehren und Gefallen ein ſolch Wangenpflaͤſterlein auffzulegen befohlen.","norm":"Es ist einsmals ein vornehmer Legat aus Deutschland an einem ausländischen Hoffe angelanget / der einen jungen vom Adel schöner ansehnlicher Gestalt bei sich gehabt / welche eine hohe fürstliche Dame selbigen Orts durch ihre Diener mit verbundenen Augen zu sich führen lassen / sich seines jungen / schönen und frischen Leibes zu ihrer geilen Liebe zu bedienen / weil nun solches zum Öfteren geschehen / hat er es seinem Herrn dem Abgesandten entdeckt / der ihm dann (auch aus Vorwitz und Unwissenheit derselbigen Nation eifersinnigen Gewohnheit) diesen Anschlag gegeben / Er sollte auf eine Zeit mit einem Diamantringe ihr in dem süßen Liebes Scherz ein Schrammchen über die Wangen ritzen / wie nun solches geschehen / und er solches seinem Herrn angedeutet / hat er bei derselbigen Dame auffwelche er geargwohnt um Audienz ansuchen lassen / da er in denen Gedanken gestanden / wann sie ihn nicht würde vor sich lassen / wäre sie schon verraten / und / sofern Sie ihn aber vor ihr erscheinen ließe / konnte er sichtbar das Zeichen in Augenschein nehmen / sie aber hat größere Klugheit gebraucht / und ihrem Frauenzimmer insgesamt Ihr zu Ehren und Gefallen ein solch Wangenpflästerlein aufzulegen befohlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.164199829101562} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21352,"date":1663,"orig":"Wie nun der Geſandte bey ihr im Geleite deß Frauen Zimmers erſchienen/ und bey einer jeden eine ſolche Blendung eines Wohlſtandes Merckmals geſehen/ iſt ſein Gemuͤht mit noch groͤſſerer Verwirrung deß Zweifels verunruhiget worden/ weil die ſcharffſinnige Liſtigkeit derſelben Fuͤrſtlichen Dame ſeine Gedancken gaͤntzlich verruͤckt/ deß nechſten Morgens aber iſt der junge Edel-Bage auff der Stadtgaſſen als ein Rach-opffer der entbrandten Eyferſucht/ und Gedaͤcht-nuͤßmahl deß Vorwitzes ertoͤdtet gefunden worden.","norm":"Wie nun der Gesandte bei ihr im Geleite des Frauen Zimmers erschienen / und bei einer jeden eine solche Blendung eines Wohlstandes Merkmals gesehen / ist sein Gemüt mit noch größerer Verwirrung des Zweifels verunruhiget worden / weil die scharfsinnige Listigkeit derselben fürstlichen Dame seine Gedanken gänzlich verrückt / des nächsten Morgens aber ist der junge Edel-Bage auf der Stadtgassen als ein Rach-Opfer der entbrannten Eifersucht / und Gedächt-nüßmahl des Vorwitzes ertötet gefunden worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.394100189208984} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21353,"date":1663,"orig":"Dann die heimliche Liebe einer Dame dahin treibet alle ihre An- und Rahtſchlaͤge dahin zurichten/ wie ſie Jhre verborgene Brunſt dergeſtalt daͤmpfen und leſchen moͤge/ damit auch derjenige/ deſſen ſuͤſſe Liebes-genieſſung ſie zu ihrer erbrandten Hitze Abkuͤhlung/ gebrauchen/ ihren Stand und Geſtalt wiſſen noch in Augenſchein nehmen koͤnne.","norm":"Dann die heimliche Liebe einer Dame dahin treibet alle ihre An- und Ratschläge dahin zurichten / wie sie Ihre verborgene Brunst dergestalt dämpfen und Leschen möge / damit auch derjenige / dessen süße Liebes-Geniessung sie zu ihrer erbrandten Hitze Abkühlung / gebrauchen / ihren Stand und Gestalt wissen noch in Augenschein nehmen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.951099872589111} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21354,"date":1663,"orig":"Dann ob wohl das Frau Zimmer beſchuldigt wird/ daß ſie der Plauder-Goͤttin ihre Lebens-tage mehr als die Mannsbilder aufopffern/ ſo erfahren ſie doch offter mit hoͤchſtſchimpfflicher Beleidigung/ daß die heimliche gepflogene Liebe mehr durch die Buler als ſie entdeckt und offenbahr gemacht werden/ dieweil ihm mancher ruhmredig ein groß Anſehen zuerjagen vermeinet/ daß Er mit dieſer oder jener ſchoͤnen Dame gute Gemeinſchafft gepflogen/ und ſaget offt ein mehrers als er im Wercke genoſſen.","norm":"Dann ob wohl das Frau Zimmer beschuldigt wird / dass sie der Plauder-Göttin ihre Lebens-Tage mehr als die Mannsbilder aufopfern / so erfahren sie doch offter mit höchstschimpflicher Beleidigung / dass die heimliche gepflogene Liebe mehr durch die Buhler als sie entdeckt und offenbar gemacht werden / dieweil ihm mancher ruhmredig ein groß Ansehen zuerjagen vermeinet / dass Er mit dieser oder jener schönen Dame gute Gemeinschaft gepflegt / und sagt oft ein mehreres als er im Werke genossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.673999786376953} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21355,"date":1663,"orig":"Dadoch das hochwitzige Frauen Zimmer von ſolchem Hans Unvernunfft ſelbſt ob die Schande-fruͤchte auch ihnen ihre Ehre vermehren koͤnnen.","norm":"Dadoch das hochwitzige Frauen Zimmer von solchem Hans Unvernunft selbst ob die Schande-Früchte auch ihnen ihre Ehre vermehren können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.527100086212158} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21356,"date":1663,"orig":"Jener Schnabel Bruder haͤtte ſich in Geſellſchafft einer Anzahl Frau-Zimmer ihre Ehrliche Treu und ſtandthaffte Liebe zweifelbahr zu machen/ mit ſchimpflichen Worten außgelaſſen/ wie Er an einem Orte eine ſchoͤne Junge Frau bebulet/ ihrer ſuͤſſen Liebes Fruͤchte genoſſen/ und mit liſtigen Rencken dem Manne eine gehoͤrnte Maſque uͤber das Geſichte gezogen/ dieſes hat eine klug- und Sinreiche Dame wol bemercket/ und Mittel erdacht/ Jhm ſeinen Vorwitz zu bezahlen/ laͤſt ihn demnach in geheim zu ihr fordern/ ſtellet ſich/ ob wolle ſie mit ihme ihre verdeckte uñ lang verhollene Liebes Heimlichkeiten abhandeln/ bringt ihn derowegen in einen wollgezierten Saal dahin/ daß Er ſich abkleidet/ in ein wollauffgemachtes Bette legt/ und mit ſoͤhnlichen Verlangen ſeine gequetſchte Liebes-Wunden zu heylen vermeinet/ in zwiſchen aber kompt ihr Liebſter zu ihr ins Zimmer/ welchen ſie mit ſolcher holdſeeligen Freundligkeit bereden wollen/ ſich mit ihr ins Bette zu verfuͤgen und ein wenig Mittags-Ruhe zu halten/ wie er ſich aber dahin bewegen laſſen/ hat ſie in dem ſich gleichſam eines andern beſinnende geſagt/ wir wollens auch lieber ſparen biß auff die Nacht/ deß guten Kerlen im Bette gequelte Liebes-Pein iſt in einen ungeſtuͤmen Wirbel der Furcht/ Entſetzung und Zweifel verendert worden.","norm":"Jener Schnabel Bruder hätte sich in Gesellschaft einer Anzahl Frauenzimmer ihre ehrliche Treue und standhafte Liebe zweifelbar zu machen / mit schimpflichen Worten ausgelassen / wie Er an einem Orte eine schöne Junge Frau bebulet / ihrer süßen Liebes Früchte genossen / und mit listigen Renken dem Manne eine gehörnte Masque über das Gesichte gezogen / dieses hat eine klug- und Sinnreiche Dame wohl bemerket / und Mittel erdacht / ihm seinen Vorwitz zu bezahlen / lässt ihn demnach in geheim zu ihr fordern / stellet sich / ob wolle sie mit ihm ihre verdeckte und lang verhohlene liebes Heimlichkeiten abhandeln / bringt ihn derowegen in einen wollgezierten Saal dahin / dass Er sich abkleidet / in ein wollaufgemachtes Bette legt / und mit söhnlichen Verlangen seine gequetschte Liebeswunden zu heilen vermeinet / inzwischen aber kommt ihr Liebster zu ihr ins Zimmer / welchen sie mit solcher holdseligen Freundlichkeit bereden wollen / sich mit ihr ins Bette zu verfügen und ein wenig Mittagsruhe zu halten / wie er sich aber dahin bewegen lassen / hat sie in dem sich gleichsam eines anderen besinnende gesagt / wir wollen es auch lieber sparen bis auf die Nacht / des guten Kerlen im Bette gequälte Liebespein ist in einen ungestümen Wirbel der Furcht / Entsetzung und Zweifel verändert worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2418999671936035} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21357,"date":1663,"orig":"Wie nun ihr Liebſter wieder abgeſchieden/ hat ſie den vermeinten Liebes-Geſellen mit freundlichen Worten abgeſpeiſet/ und einer andern beſſern Gelegenheit zu erwarten/ vertroͤſtet.","norm":"Wie nun ihr Liebster wieder abgeschieden / hat sie den vermeinten Liebesgesellen mit freundlichen Worten abgespeist / und einer anderen besseren Gelegenheit zu erwarten / vertröstet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.474699974060059} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21358,"date":1663,"orig":"Wie Er ſich auff eine andere Zeit wieder bey ihr finden laſſen/ da ſie dann der Stunde erwartet/ daß jhr Ehe-Liebſter zu jhr auffgetreten/ da Sie jhren Mit-Lieber hinter ein Gemaͤhlde ſich zu verbergen befohlen/ wie nun jhr Liebſter bey Jhr im Zimmer geweſen/ hat Sie ein Paar Piſtolen von der Wand genommen/ und mit jhrem Ehe- Herrn eine Wette angeſtaͤllt/ wer am gewiſſeſten deß Bildnuͤſſes Haupt treffen koͤnte/ wie aber Jhr Liebſter die Koſtbarheit deſſelben vorgewandt/ hat ſie jhr ſonderlich Gefallen und Kurtzweil darbey zu ſuchen geantwortet/ endlich aber wie Er eingewilliget/ hat Sie ſelbſt bekandt/ es waͤre ſchade daß ein ſolch kuͤnſtlich-ſchoͤn abgeſchillert Gemaͤhlde durch einen Schuß auß Luſt-Buͤſſung ſolte gantz verderbet werden.","norm":"Wie Er sich auf eine andere Zeit wieder bei ihr finden lassen / da sie dann der Stunde erwartet / dass ihr Eheliebster zu ihr aufgetreten / da Sie ihren Mit-Lieber hinter ein Gemälde sich zu verbergen befohlen / wie nun ihr Liebster bei Ihr im Zimmer gewesen / hat Sie ein paar Pistolen von der Wand genommen / und mit ihrem Ehe-Herrn eine Wette angestellt / wer am gewissesten des Bildnisses Haupt treffen könnte / wie aber Ihr Liebster die Kostbarhit desselben vorgewandt / hat sie ihr sonderlich Gefallen und Kurzweil dabei zu suchen geantwortet / endlich aber wie Er eingewilligt / hat sie selbst bekannt / es wäre schade dass ein solch künstlich-schön abgeschillert Gemälde durch einen Schuss aus Lust-Büssung sollte ganz verderbet werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.427800178527832} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21359,"date":1663,"orig":"Der gute Kerl hat ſchmertzlich gewuͤnſchet/ auß dieſem Ungluͤcks-Kercker zum andernmal errettet zu werden/ Er wolte ſich das drittemal durch keine gewaltſame Liebesſtricke dahin ziehen laſſen.","norm":"Der gute Kerl hat schmerzlich gewünscht / aus diesem Unglücks-Kerker zum anderen Mal errettet zu werden / Er wollte sich das dritte Mal durch keine gewaltsame Liebesstricke dahin ziehen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.19950008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21360,"date":1663,"orig":"Es hat aber die hoͤflich- und ehrliche Dame mit ſicherer Vertroͤſtung Jhn aller Furcht abermal entnommen/ unnd zwiſchen Hoffnung und Zweiffelmuth ſchwebende von Jhr gelaſſen.","norm":"Es hat aber die höflich- und ehrliche Dame mit sicherer Vertröstung ihn aller Furcht abermals entnommen / und zwischen Hoffnung und Zweifelmut schwebende von Ihr gelassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.333300113677978} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21361,"date":1663,"orig":"Wie Er nun zum drittenmahl von Jhr ins Bad geladen worden/ und ſie beyderſeits entbloͤſſet ſich gebadet/ Er jhm auch die Gedancken gemacht/ Es waͤre ſolche Zuſammenkunfft ein ſichtbahrer Bruch der Ehelich verheiſſenen Treue an jhren Liebſten/ darumb weil Sie die keuſche Liebe zerſtoͤrte/ als koͤnte es nun nicht anders fallen/ Er wuͤrde nunmehr die verlangte Stunde erreichet haben/ ſeine Liebes-Quetzuren nach Vergnuͤgen zu ſtillen.","norm":"Wie Er nun zum dritten Male von Ihr ins Bad geladen worden / und sie beiderseits entblößet sich gebadet / Er ihm auch die Gedanken gemacht / Es wäre solche Zusammenkunft ein sichtbarer Bruch der Ehelich verheißenen Treue an ihren Liebsten / darum weil Sie die keusche Liebe zerstörte / als könnte es nun nicht anders fallen / Er würde nunmehr die verlangte Stunde erreichet haben / seine Liebes-Quetzuren nach Vergnügen zu stillen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.363800048828125} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21362,"date":1663,"orig":"Jn dem Er nun auff ſeinen Gedancken alſo Luſtwandelt/ geht der Frauen jhr Ehe-Liebſter das Bade-Zimmer vorbey/ welchen Sie durch ein Fenſterlein zugeruffen/ Er ſolle was naͤher kommen und zuſchauẽ/ Sie haͤtte einen jungen Cavallierer bey Jhr im Bade.","norm":"In dem Er nun auf seinen Gedanken also lustwandelt / geht der Frauen ihr Eheliebster das Badezimmer vorbei / welchen Sie durch ein Fensterlein zugerufen / Er solle was näher kommen und zuschauen / sie hätte einen jungen Cavallierer bei Ihr im Bade.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.172200202941894} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21363,"date":1663,"orig":"Er aber hats vor Jhren gewohnlich-luſtigen Schertz auffgenommen/ wie Er aber endlich hinzugetretten/ und durch das Fenſter einſehen wollen/ hat ſie Jhm das Geſichte mit Waſſer vollgeſpruͤtzet/ darauff Er ſolches vor Jhre Luſt-Freude auffnehmende/ darvon gangen.","norm":"Er aber hat es vor Ihren gewöhnlich-lustigen Scherz aufgenommen / wie er aber endlich hinzugetreten / und durch das Fenster einsehen wollen / hat sie ihm das Gesichte mit Wasser vollgespritzt / darauf er solches vor Ihre Lustfreude aufnehmende / davon gegangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.786600112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21364,"date":1663,"orig":"Nachdem der gute Schnabel-Buhler nun dreymahl gedeuſchet/ hat Sie Jhm mit einer vernuͤnfftigen Rede ſeine Leichtſinnigkeit und Unverſchwiegenheit verwieſen/ und ermahnet/ wann ja die Liebe/ ſo die ſterblichen Menſchen/ und vornemlich das Frauen-Zimmer mit Liebes-Schertzen umbjagt/ Jhren Spott und Luſt-Spiel mit Jhnen treibt/ und dermaſſen die innerlichen Sinnen blendet/ daß ſie nicht wiſſen noch ſehen/ was die aͤuſſerlichen thun oder beginnen/ Eine Dame in Liebes-Flammen gegen Jhn entzuͤndet/ ſo ſolte Er ſich behutſam mit Jhr in Gegenliebe einlaſſen/ und ſeinem Munde ein feſt Siegel auffdrucken/ alle die Geheimnuͤſſen der Liebe zu verſchweigen/ und ſolche durch der Zungen ungezeumte Freyheit zuentdecken/ Jhm nicht geluͤſten laſſen/ dann wann eine Dame nicht in Bedencken zieht einem Jhr Hertz und Seele/ Leben und Ehre zu vertrauen/ warumb ſolte dann ein Manns-Bild ſo Sinn und Vernunfft-auch Glauben und Treuloß ſeyn/ die jenige auß unbedachtſamer Leichtfertigkeit in Schande und Gefahr zu leiten/ die Jhn zum Herrn und Beſitzer jhres gantzen Weſens macht/ und ſich auff die Treue ſeiner Gegenliebe ſicherlich verlaͤſt/ dahingegen Er mit Herluͤgung unmenſchlichen Argliſt zwar groſſe Treue verpfaͤndet/ und hingegen groſſe Untreue und Boßheit an Jhr außuͤbet.","norm":"Nachdem der gute Schnabel-Buhler nun dreimal geduscht / hat Sie ihm mit einer vernünftigen Rede seine Leichtsinnigkeit und Unverschwiegenheit verwiesen / und ermahnet / wann ja die Liebe / so die sterblichen Menschen / und vornehmlich das Frauenzimmer mit Liebes-Scherzen umjagt / Ihren Spott und Lust-Spiel mit Ihnen treibt / und dermaßen die innerlichen Sinnen blendet / dass sie nicht wissen noch sehen / was die äußerlichen tun oder beginnen / Eine Dame in Liebesflammen gegen ihn entzündet / so sollte er sich behutsam mit Ihr in Gegenliebe einlassen / und seinem Munde ein fest Siegel aufdrucken / alle die Geheimnissen der Liebe zu verschweigen / und solche durch der Zungen ungezäumte Freiheit zuentdecken / ihm nicht gelüsten lassen / dann wann eine Dame nicht in Bedenken zieht einem Ihr Herz und Seele / Leben und Ehre zu vertrauen / warum sollte dann ein Mannsbild so Sinn und Vernunfft- auch Glauben und Treulos sein / diejenige aus unbedachtsamer Leichtfertigkeit in Schande und Gefahr zu leiten / die ihn zum Herrn und Besitzer ihres ganzen Wesens macht / und sich auf die Treue seiner Gegenliebe sicherlich verlässt / dahingegen er mit Herlügung unmenschlichen Arglist zwar große Treue verpfändet / und hingegen große Untreue und Bosheit an Ihr ausübet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.87529993057251} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21365,"date":1663,"orig":"Dann das Liebes-Volck nicht ihre eygene Verraͤther ſeyn ſoll/ dieweil ſie auſſer dem den angeſponnenen Liebes-Betrug zumahln bey Geſellſchafften nicht ſo wol verbergen koͤnnen/ daß nicht au�� denen Worten/ Reden/ Gebaͤrden/ Blicken und Wincken/ ſo zwiſchen Jhnen gewechſelt/ als denen recht eygentlichen Liebes Dolmetſchern nicht moͤchte verſtanden werden/ und jhre Gedancken und Zuneigung ſolte hervor blicken.","norm":"Dann das Liebesvolk nicht ihre eigene Verräter sein soll / dieweil sie außer dem den angesponnenen Liebes-Betrug zumal bei Gesellschaften nicht so wohl verbergen können / dass nicht aus denen Worten / Reden / Gebärden / Blicken und winken / so zwischen Ihnen gewechselt / als denen recht eigentlichen Liebes Dolmetschern nicht möchte verstanden werden / und ihre Gedanken und Zuneigung sollte hervorblicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.217899799346924} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21366,"date":1663,"orig":"Dieweil auß dem Munde der Verliebten balde zu hoͤren und auß jhren Augen zuſehen/ was ſie im Schilde fuͤhren/ dann die Liebe nimmer ſo verborgen ſeyn kan/ daß ſie bey Zuſammenkunfften und Gegenwart der verliebten Perſonen und luſtigen Froͤligkeit oder andern Begehenheiten ſich nicht ſolte außlaſſen und geſpuͤhret werden.","norm":"Dieweil aus dem Munde der Verliebten bald zu hören und aus ihren Augen zusehen / was sie im Schilde führen / dann die Liebe nimmer so verborgen sein kann / dass sie bei Zusammenkünften und Gegenwart der verliebten Personen und lustigen Fröhlichkeit oder anderen Begehenheiten sich nicht sollte auslassen und gespürt werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.7368998527526855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21367,"date":1663,"orig":"Es ſeynd einsmahls zwey gute Cammeraden/ Reſolut von Muhte/ aber nicht gar zu ſchwer beladen mit Guthe durch frembde Lande gereiſet/ da dann der eine einsmals in einen ſtatlichen Pallaſt kommen ſelbigen zubeſchauen/ wie dann die Reiſende auß Neugierigkeit und Curioſitaͤt fern entlegene Orther mit groſſer Gefahr in Augenſchein zu nehmen ſich bemuͤhen/ Wie Er nun ſeine Gedancken und Sinne auff die koſtbahre Baukunſt deſſelbigen Hauſes geſchlagen/ iſt Er von einer Perſohn in einen ſtatlichen wollgezierten Saal genoͤhtigt/ woll tractirt und mit vielen Auffwartern bedienet worden/ wie die Nacht aber herein gebrochen/ haben ſie ihn in ein wollbereitetes Bette gefuͤhrt/ wie ſie nun alle von ihm gewichen/ iſt eine Dame in ihren Nacht-Kleidern hinein getreten/ und ſich zu ihm gefuͤget/ bey fruͤer Tages-Zeit aber vermaſchet wieder von ihm abgetreten/ da ſich dann einige Diener eingefunden die ihm ein koͤſtlich Kleid und andere Zubehoͤr nebſt ein Paar hundert Ducaten uͤbergeben/ ſich darmit woll außzuſtaffieren.","norm":"Es sind einsmals zwei gute Kameraden / Resolut von Muhte / aber nicht gar zu schwer beladen mit Gute durch fremde Lande gereist / da dann der eine einsmals in einen staatlichen Palast kommen selbigen zubeschauen / wie dann die Reisende aus Neugierigkeit und Kuriosität fern entlegene Orter mit großer Gefahr in Augenschein zu nehmen sich bemühen / Wie er nun seine Gedanken und Sinne auf die kostbare Baukunst desselbigen Hauses geschlagen / ist er von einer Person in einen staatlichen wollgezierten Saal genötigt / wohl traktiert und mit vielen Aufwartern bedienet worden / wie die Nacht aber hereingebrochen / haben sie ihn in ein wollbereitetes Bette geführt / wie sie nun alle von ihm gewichen / ist eine Dame in ihren Nachtkleidern hinein getreten / und sich zu ihm gefügt / bei früher Tageszeit aber vermaschet wieder von ihm abgetreten / da sich dann einige Diener eingefunden die ihm ein köstlich Kleid und andere Zubehör nebst ein Paar hundert Dukaten übergeben / sich damit wohl auszustaffieren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.154099941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21368,"date":1663,"orig":"Wie Er aber inſtaͤndig bey ihr Anſuchung gethan/ ihm doch auch nebſt ſolcher hohen Liebes Beguͤnſtigung und Genieſſung ihres zart und wollgeberten Leibes der hohen Ehre theilhafftig zu machen/ ihr ſchoͤn und Lieb-reitzendes Angeſicht einmahl erfreulich anzuſchauen/ darauff ſie wegen der wolgepflogenẽ Liebes-Schertze ſein Verlangẽ zu vergnuͤgen/ Jhm befohlen in der Kirche an einem beſtimten Orte behutſam auffzumercken/ welche Dame auff dem Fuͤrſtlichen Andachts-Zimmer im Fenſter den Geſicht-Schleyer auffheben und ihr Antlitz entdecken wuͤrde/ dieſelbige were Sie.","norm":"Wie er aber inständig bei ihr Ansuchung getan / ihm doch auch nebst solcher hohen Liebes Begünstigung und Genießung ihres zart und Wollgebeten Leibes der hohen Ehre teilhaftig zu machen / ihr schön und Lieb-reizendes Angesicht einmal erfreulich anzuschauen / darauf sie wegen der wolgepflogenen Liebesscherze sein Verlangen zu vergnügen / ihm befohlen in der Kirche an einem bestimmten Orte behutsam aufzumerken / welche Dame auf dem fürstlichen Andachts-Zimmer im Fenster den Gesicht-Schleier aufheben und ihr Antlitz entdecken würde / dieselbige wäre Sie.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.563600063323975} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21369,"date":1663,"orig":"Es hat aber der gute Kerl ſeinen Reiſe-Gefaͤhrten neben ſich ſtehen gehabt/ dem Er dieſe Dame gezeiget/ und Jhm die Gluͤckſeeligkeit ihrer verdeckten Brunſt-Liebe offenbahret/ dieweil Er die rechten Kunſt-Wege die Liebes-Heimligkeiten abzuhandeln noch nicht gewuſt/ dieweil dann die beleidigte Liebe von den Zunder deß Zorns und Eyfers eingeglimmet/ in eine haͤfftige brennende Rachier-Flamme außbricht/ als hat dieſe Dame die Liebe in einen Haß verkehret/ und dieſen jhren untreuen Schnabler befehlen laſſen/ ſich alſobald auß derſelbigen Stadt zu packen/ damit das Geruͤchte ihrer heimlich gepflogenen Liebes-Schertze/ nicht weiter lautmehrig werden moͤchte.","norm":"Es hat aber der gute Kerl seinen Reisegefährten neben sich stehen gehabt / dem Er diese Dame gezeigt / und ihm die Glückseligkeit ihrer verdeckten Brunstliebe offenbaret / dieweil er die rechten Kunstwege die Liebes-Heimlichkeiten abzuhandeln noch nicht gewusst / dieweil dann die beleidigte Liebe von den Zunder des Zorns und Eifers eingeglimmt / in eine heftige brennende Rachier-Flamme ausspricht / als hat diese Dame die Liebe in einen Hass verkehret / und diesen ihren untreuen Schnabler befehlen lassen / sich alsobald aus derselbigen Stadt zu packen / damit das Gerüchte ihrer heimlich gepflogenen Liebesscherze / nicht weiter lautmehrig werden möchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.227499961853027} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21370,"date":1663,"orig":"Es kan aber keine Liebe vollkommen zu achten ſeyn/ wofern ſie nicht in allen getreu und ohn falſch iſt/ dann wann einiger Schatten deß Argwohns und Mißhaͤlligkeit ſie verhuͤllet/ ſo ſincken die Verliebten auß einen Jrrthum und Fehler in den andern/ unnd leben in ſteter Furcht/ daß alle Worte und Reden/ alle Bewegungen/ und Augenblicke/ ſo in Geſellſchafft anderer beſchehn/ angenommen werden/ als weren ſie ihrenthalben angeſtellt/ und ob gleich die heimliche Liebes-Kunſt ein wolbedachter Jnbegriff iſt/ allerbehaͤnden Liſtigkeiten die ein Gehirn und Verſtand zu erſinnen vermag/ ſo kan ſie doch nimmer ſo ſubtil und behutſam ſeyn/ daß ſie nicht ſolten hervorbrechen/ dieweil ſie nicht alle die jenige Kunſt-Wege zu finden wiſſen/ die Heimligkeiten der verborgenen Brunſt-Liebe zu entdecken/ und deſſen reiffe Fruͤchte zu genieſſen/ wie jene Jtaliaͤniſche Dame, welche ſich in einem Jungen Deutſchen Cavallier verliebet/ weil Sie aber keine Gelegenheit haben koͤnnen ſich zu Jhm zu finden/ hat ſie die Feder zu ihren geheimen Kuppelbotten gebraucht/ und deß Jnhalts an Jhn geſchrieben/ wie ſeine holdſeelige Geſtalt und liebreitzendes Angeſicht ſolche Gewalt uͤber Jhr Gemuͤth und Seele erlanget/ daß ſie nichts anders wuͤnſchte/ als daß ſie ihm die voͤllige Beſitzung daruͤber geben moͤchte/ Solte demnach ſchlechte Kleidung anthun/ und ſich bey ihren Liebſten vor einen Leibdiener in Beſtallung geben/ wie ſolches beſchehn/ hat ſie Jhn ferner ſchrifftlich die Thuͤre zn ihrer Schlaff kammer und den Weg zu ihrer Ruhſtatt gezeiget/ wie er nun bey finſtern Abend vor ihr Bett kommen/ hat ſie ihn bey beyden Haͤnden feſte ergriffen/ und ihren Mann auff der andern Seite deß Schlaff-Zimmers liegende/ alſo angeredet.","norm":"Es kann aber keine Liebe vollkommen zu achten sein / sofern sie nicht in allen getreu und ohne falsch ist / dann wann einiger Schatten des Argwohns und Misshelligkeit sie verhüllet / so sinken die Verliebten aus einen Irrtum und Fehler in den anderen / und leben in steter Furcht / dass alle Worte und Reden / alle Bewegungen / und Augenblicke / so in Gesellschaft anderer beschehen / angenommen werden / als wären sie ihrethalben angestellt / und ob gleich die heimliche Liebeskunst ein wohlbedachter Inbegriff ist / behänden Listigkeiten die ein Gehirn und Verstand zu ersinnen vermag / so kann sie doch nimmer so subtil und behutsam sein / dass sie nicht sollten hervorbrechen / dieweil sie nicht alle diejenige Kunstwege zu finden wissen / die Heimlichkeiten der verborgenen Brunstliebe zu entdecken / und dessen reife Früchte zu genießen / wie jene italienische Dame, welche sich in einem Jungen Deutschen Cavalier verliebet / weil Sie aber keine Gelegenheit haben können sich zu ihm zu finden / hat sie die Feder zu ihren geheimen Kuppelbotten gebraucht / und des Inhalts an ihn geschrieben / wie seine holdselige Gestalt und liebreizendes Angesicht solche Gewalt über Ihr Gemüt und Seele erlanget / dass sie nichts anders wünschte / als dass sie ihm die völlige Besitzung darüber geben möchte / Sollte demnach schlechte Kleidung antun / und sich bei ihren Liebsten vor einen Leibdiener in Bestallung geben / wie solches beschehen / hat sie ihn ferner schriftlich die Türe zn ihrer Schlaf Kammer und den Weg zu ihrer Ruhstatt gezeigt / wie er nun bei finsteren Abend vor ihr Bett kommen / hat sie ihn bei beiden Händen feste ergriffen / und ihren Mann auf der anderen Seite des Schlaff-Zimmers liegende / also angeredet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.768599987030029} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21371,"date":1663,"orig":"Liebſter/ hier iſt der Teutſche Laqueie, (dem guten Kerl iſt zwar der Muth faſt entfallen/ jedoch hat er des Außgangs erwarten wollen/) welcher mir Unehr angemuhtet/ und mich beſcheiden zu ihm auf dieſe Stunde in unſerm Luſt-Hauſe des Gartens zu kommen/ damit ihr nun die Warheit erfahret/ ſo ziehet meine Nachtkleider an/ und erwartet am beſtimbten Ort ſeiner Ankunfft/ der Mann ihm gaͤntzlich einbildende/ hat ſich dahin verfuͤget/ wie er auß der Kammer entwichen/ hat ſie ihren Schrabler-Liebſten angemahnet/ daß es nun Zeit/ ihre Liebes-Quetſchung zu heylen/ und ihr Gemuͤhte und zarten Leib mit einer angenehmen Liebes-Vergnuͤgung zu erſaͤttigen/ nachmahln hat ſie ihn einen guten Pruͤgel gegeben/ ihn zu ihrem Ehe-Herꝛn gewieſen/ und befohlen denſelbigen in Meynung als wann es die Frau waͤre/ eyferich abzuſchmieren/ und ihn mit ſchimpflichen Worten zu ruͤck zu weiſen/ wie nun der gute Juncker wieder wohl abgeſchmieret zu ſeiner Liebſten in die Kammer kommen/ und ſie nach dem Außgang des Handels gefragt/ hat er geſagt:","norm":"Liebster / hier ist der Deutsche Laqueie, (dem guten Kerl ist zwar der Mut fast entfallen / jedoch hat er des Ausgangs erwarten wollen /) welcher mir Unehre angemutet / und mich bescheiden zu ihm auf diese Stunde in unserem Lust-Hause des Gartens zu kommen / damit ihr nun die Wahrheit erfahret / so ziehet meine Nachtkleider an / und erwartet am bestimmten Ort seiner Ankunft / der Mann ihm gänzlich einbildende / hat sich dahin verfüget / wie er aus der Kammer entwichen / hat sie ihren Schrabler-Liebsten angemahnt / dass es nun Zeit / ihre Liebes-Quetschung zu heilen / und ihr Gemühte und zarten Leib mit einer angenehmen Liebes-Vergnügung zu ersättigen / nachmals hat sie ihn einen guten Prügel gegeben / ihn zu ihrem Eheherrn gewiesen / und befohlen denselbigen in Meinung als wann es die Frau wäre / eifrig abzuschmieren / und ihn mit schimpflichen Worten zu rück zu weisen / wie nun der gute Junker wieder wohl abgeschmiert zu seiner Liebsten in die Kammer kommen / und sie nach dem Ausgang des Handels gefragt / hat er gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.775100231170654} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21372,"date":1663,"orig":"Ey der redliche Teutſche iſt nimmermehr des Sinnes geweſen/ ich habe ihn allezeit vor einen aufrichtig und treuen Kerl gehalten/ und ihn ſehr geliebet/ Jch weiß daß er ein ſolches nicht wieder mich vorzunemen gedencket/ darumb will ich ihn nachmaln deſto lieber und werther halten/ dann er vermeynet/ der Teutſche wuͤrde nicht anders geſehen haben/ als waͤre es die Frau ſelbſt geweſen/ die ſo wohl mit Bruͤgeln empfangen/ daher er ihr/ und ſie ihm nicht ferner trauen wuͤrden/ ſie aber waren mit ſolchen eingebildeten Wahn wohl zu frieden/ und funden nachmahl ſichere und freye Wege/ ihre heimliche Liebes-Geſchaͤffte abzuhandeln.","norm":"Ei der redliche Deutsche ist nimmermehr des Sinnes gewesen / ich habe ihn allezeit vor einen aufrichtig und treuen Kerl gehalten / und ihn sehr geliebt / Ich weiß dass er ein solches nicht wieder mich vorzunehmen gedenkt / darum will ich ihn nachmals desto lieber und werter halten / dann er vermeinet / der Deutsche würde nicht anders gesehen haben / als wäre es die Frau selbst gewesen / die so wohl mit Prügeln empfangen / daher er ihr / und sie ihm nicht ferner trauen würden / sie aber waren mit solchen eingebildeten Wahn wohl zu Frieden / und fanden nachmals sichere und freie Wege / ihre heimliche Liebesgeschäfte abzuhandeln.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.117800235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21373,"date":1663,"orig":"Weil aber die Eheliche Liebe nicht allein eine unauffloͤßliche Verbindung Freund- und Genoßſchafft der Leiber/ ſondern auch beſtaͤndige und unverfaͤlſchte Treu der Gemuͤther und Standhafftigkeit des Ehelich verſprochenen Glaubens und unzertrennlichen Geſelſchafft ſeyn ſoll/ ſolte dergleichen Betrug und Falſchheit nicht zu finden ſeyn/ daher die Heyden der Liebes-Goͤttin die Huldinnen/ Kunſt-Goͤttin und Wolredenheits- Gott zugeſellet/ daß dieſer ihr die freundliche Holdſeeligkeit der Worte in den Mund und Zunge legen/ die Muſen ſie in allen ehrbaren Wiſſenſafften unterrichten und mit ihrer Geſelſchafft beluͤſtigen und von allen Laſtern ab und zur Tugend lencken/ die Gratien aber in zierlichen und liebreichen Geberden unterweiſen ſollen/ damit ſie einig und allein ihren Ehe-Liebſten gefaͤllig ſeyn moͤgen.","norm":"Weil aber die Eheliche Liebe nicht allein eine unauflösliche Verbindung Freund- und Genoßschafft der Leiber / sondern auch beständige und unverfälschte Treue der Gemüter und Standhaftigkeit des Ehelich versprochenen Glaubens und unzertrennlichen Gesellschaft sein soll / sollte dergleichen Betrug und Falschheit nicht zu finden sein / daher die Heiden der Liebesgöttin die Huldinnen / Kunstgöttin und Wolredenheits-Gott zugesellet / dass dieser ihr die freundliche Holdseligkeit der Worte in den Mund und Zunge legen / die Musen sie in allen ehrbaren Wissensaften unterrichten und mit ihrer Gesellschaft belustigen und von allen Lastern ab und zur Tugend lenken / die Gratien aber in zierlichen und liebreichen Gebärden unterweisen sollen / damit sie einig und allein ihren Eheliebsten gefällig sein mögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.894499778747559} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21374,"date":1663,"orig":"Wann ſie aber die Beredtſamkeit andere darmit zu beſtricken und in ihr Liebes-Netz zu locken brauchen/ die Klugheit zur Argliſtigkeit anwenden/ die Tugend mit Laſtern verkleiden/ und ihre Wolgeſtalt und Schmuck nur andern zugefallen anlegen/ da ſchleichen ſie weit von dem vorgeſteckten Endeziel vorbey/ und wird die Eheliche Liebe in eine unehrliche Gemeinſchaft und Ungeneigtheit verwandelt.","norm":"Wann sie aber die Beredsamkeit andere damit zu bestricken und in ihr Liebesnetz zu locken brauchen / die Klugheit zur Arglistigkeit anwenden / die Tugend mit Lastern verkleiden / und ihre Wohlgestalt und Schmuck nur anderen zugefallen anlegen / da schleichen sie weit von dem vorgesteckten Endeziel vorbei / und wird die Eheliche Liebe in eine unehrliche Gemeinschaft und Ungeneigtheit verwandelt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.002799987792969} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21375,"date":1663,"orig":"Jch moͤchte wol von einer ſchoͤnen und ſtoltzen Dame die Gunſt erbitten/ mich zu verſtaͤndigen/ was ſie doch veranlaſſe und reitze/ wann ſie auß dem Hauſe von ihren Ehe-Liebſten zu anderen Zuſammenkunften ſich begeben wollen/ ſie vorhero aufs praͤchtigſte und zierlichſte ſich außputzen/ da ſie entweder des Leibes-Schoͤnheit mit einer nicht unehn ichen Kleiderzierde vergleichen oder auch deſſen ungeſtalte Heßligkeit darmit zu verſchoͤnen und zu bedecken.","norm":"Ich möchte wohl von einer schönen und stolzen Dame die Gunst erbitten / mich zu verständigen / was sie doch veranlasse und Reize / wann sie aus dem Hause von ihren Eheliebsten zu anderen Zusammenkünften sich begeben wollen / sie vorher aufs prächtigste und zierlichste sich ausputzen / da sie entweder des Leibesschönheit mit einer nicht unehn Ichen Kleiderzierde vergleichen oder auch dessen ungestalte Heßligkeit damit zu verschönen und zu bedecken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.160299777984619} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21376,"date":1663,"orig":"Dann da muͤſſen die Haarlocken gekraͤuſet und mit wolriechenden Cyprichen Pulver bepudert/ die Ohren mit Diamanten und Edelſteinen bezieret/ die Wangen mit koſtbahrſten Waſſern beſchmincket/ und angefaͤrbet ſeyn/ ſie wenden alle ihre Gedancken und Bemuͤhung auf dieſen Fleiß/ da unterrichten ſie den Mund zu reden/ Lachen und Stillſchweigen/ denen Augen geben ſie Geſetze zu blicken und ſich zu bewegen/ da uͤben ſie die hoͤfliſche Stellung und bilden der Geſtalt-Schickligkeit aufs angenehmſte ab/ und nehmen genau in acht auf welcherley Weiſe ſie ſich holdſeelig ſchoͤn und liebreich erzeigen/ und mit allen Schmuͤck blendungen bekleiden moͤgen/ die ſie am frechſten und lieb-reitzend beduͤncken.","norm":"Dann da müssen die Haarlocken gekraust und mit wohlriechenden Cyprichen Pulver bepudert / die Ohren mit Diamanten und Edelsteinen bezieret / die Wangen mit kostbarsten Wassern beschmincket / und angefärbt sein / sie wenden alle ihre Gedanken und Bemühung auf diesen Fleiß / da unterrichten sie den Mund zu reden / Lachen und Stillschweigen / denen Augen geben sie Gesetze zu blicken und sich zu bewegen / da üben sie die höflische Stellung und bilden der Gestalt-Schickligkeit aufs angenehmste ab / und nehmen genau in acht auf welcherlei Weise sie sich holdselig schön und liebreich erzeigen / und mit allen Schmück Blendungen bekleiden mögen / die sie am frechsten und lieb-reizend bedünken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.780700206756592} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21377,"date":1663,"orig":"Jch kan mir nicht in die Gedancken fuͤhren/ zu glauben daß ſies ihren Eheliebſten zu behaͤglichen Gefallen thun/ dieweil ſie alſo angethan auß ſeinen Augen und Gegenwart andern ſich ins Geſichte vorſtellen/ und ſich freundlicher gegen die gebehrden/ als gegen ihn/ ſo bald ſie auch wieder zu Hauſe kommen/ legen ſie den Schmuck wieder ab und ihre taͤgliche Kleidungen an/ und bekuͤmmern ſich wenig ob ſie ihren Maͤnnern gefallen oder nicht.","norm":"Ich kann mir nicht in die Gedanken führen / zu glauben dass sie es ihren Eheliebsten zu behaglichen Gefallen tun / dieweil sie also angetan aus seinen Augen und Gegenwart anderen sich ins Gesichte vorstellen / und sich freundlicher gegen die gebärden / als gegen ihn / so bald sie auch wieder zu Hause kommen / legen sie den Schmuck wieder ab und ihre tägliche Kleidungen an / und bekümmern sich wenig ob sie ihren Männern gefallen oder nicht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.0903000831604} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21378,"date":1663,"orig":"Jch weiß und habe geſehen daß in andern Laͤndern das Frauen- Zimmer ſich mit Seiden oder andern langen Geſicht-ſchleyern uͤberdecken/ daß man nichts an ihrem Anlitz und Obertheil des Leibes ſehen noch ſie anſchauen oder erkennen kan/ wann ſie auf offentlichen Straſſen gehen/ und wuͤrde ihnen vor die groͤſte Leichtfertigkeit zugeeignet werden/ wann ſie mit entdeckten Geſichte uͤber die Gaſſen ſpazierten.","norm":"Ich weiß und habe gesehen dass in anderen Ländern das Frauen-Zimmer sich mit Seiden oder anderen langen Gesicht-Schleiern überdecken / dass man nichts an ihrem Anlitz und Oberteil des Leibes sehen noch sie anschauen oder erkennen kann / wann sie auf öffentlichen Straßen gehen / und würde ihnen vor die größte Leichtfertigkeit zugeeignet werden / wann sie mit entdeckten Gesichte über die Gassen spazierten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.119900226593018} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21379,"date":1663,"orig":"Bey den Spartanern war denen Jungfrauen durch die Geſetze zugelaſſen offentlich mit entbloͤſten Geſichtern umher zu gehen biß ſie verheyrahtet worden/ damit ſie Maͤnner ſuchen und finden moͤgten/ nachdem ſie aber gefreyet/ haben ſie ihr Antlitz bedeckt/ zu bezeugen/ daß ſie die gefundene Maͤnner in Schutz und Ehren halten ſollen.","norm":"Bei den Spartanern war denen Jungfrauen durch die Gesetze zugelassen öffentlich mit entblößten Gesichtern umher zu gehen bis sie verheiratet worden / damit sie Männer suchen und finden möchten / nachdem sie aber gefreit / haben sie ihr Antlitz bedeckt / zu bezeugen / dass sie die gefundene Männer in Schutz und Ehren halten sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.503799915313721} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21380,"date":1663,"orig":"Hingegen vermeynen unſere je wilder und friſcher ſie umſich ſchauen und ſich anſtellen koͤnnen/ je beſſer ihnen ſolches anſtehet.","norm":"Hingegen vermeinen unsere je wilder und frischer sie umsich schauen und sich anstellen können / je besser ihnen solches anstehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.48360013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21381,"date":1663,"orig":"Jch habe vor 20. Jahren die Perſianiſchen Geſandten an unterſchiedenen Orten geſehen und von denen in Perſien geweſenen Teutſchen verſtanden/ daß ſie bey ihren Einzuͤgen in die teutſchen groſſen Staͤdte bey dem groſſen Zulauff des Volckes vermeynet/ es waͤren lauter ehrloſe unzuͤchtige Weiber/ die ſich oͤffentlich und mit gantz bloſen Geſichte auf offentlichen Orten unter ſo groſſem Volck-gedraͤnge finden und ſehen lieſſen.","norm":"Ich habe vor 20. Jahren die persischen Gesandten an unterschiedenen Orten gesehen und von denen in Persien gewesenen Deutschen verstanden / dass sie bei ihren Einzügen in die deutschen großen Städte bei dem großen Zulauf des Volkes vermeinet / es wären lauter ehrlose unzüchtige Weiber / die sich öffentlich und mit ganz bloßen Gesichte auf öffentlichen Orten unter so großem Volk-Gedränge finden und sehen ließen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.233799934387207} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21382,"date":1663,"orig":"Ob nun ſolches wol aus alter teutſchen redlichen Gewonheit geſchicht/ ſo weiß ich doch nicht ob die alte teutſche Redligkeit und Keuſchheit auch darbey zu mercken/ welches ich einer jeden anheim ſtelle/ in ihren Buſen ſelbſt zu greiffen und zu fuͤhlen/ was ſie vor Begierde und Gedancken darinne hege.","norm":"Ob nun solches wohl aus alter deutschen redlichen Gewohnheit geschieht / so weiß ich doch nicht ob die alte deutsche Redlichkeit und Keuschheit auch dabei zu merken / welches ich einer jeden anheimstelle / in ihren Busen selbst zu greifen und zu fühlen / was sie vor Begierde und Gedanken darin hege.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6743998527526855} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21383,"date":1663,"orig":"Ob ſie nicht manchen Adonis und Martis Geſellen darſelbſt anſchauet/ den ſie lieber in Armen als auf freyer Straſſe zu ſehen wuͤnſchet.","norm":"Ob sie nicht manchen Adonis und Martis Gesellen daselbst anschauet / den sie lieber in Armen als auf freier Straße zu sehen wünschet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.640200138092041} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21384,"date":1663,"orig":"Es iſt die Schoͤnheit und gute Geſtalt des Leibes die edleſte und herꝛlichſte Gabe der Natur/ die ſie dem Menſchen auff dieſe Welt mit geben kan.","norm":"Es ist die Schönheit und gute Gestalt des Leibes die edelste und herrlichste Gabe der Natur / die sie dem Menschen auf diese Welt mitgeben kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.974499940872192} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21385,"date":1663,"orig":"Wann aber ſolche inſonderheit bey dem Frauen-Zimmer hoch zu loben und zu lieben/ ſo fern ſie mit deren Tugenden der Zucht und ſchambaren Erbarkeit begleitet; Aber ſolch koͤſtlich Kleinod der guͤtigen Mutter wird von ihren Toͤchtern mehr zum Mißbrauch als rechten Gebrauch angewand.","norm":"Wann aber solche in Sonderheit bei dem Frauenzimmer hoch zu loben und zu lieben / so fern sie mit deren Tugenden der Zucht und schambaren Ehrbarkeit begleitet; Aber solch köstlich Kleinod der gütigen Mutter wird von ihren Töchtern mehr zum Missbrauch als rechten Gebrauch angewandt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.438499927520752} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21386,"date":1663,"orig":"Wann die natuͤrliche Schoͤnheit ſauber und rein mit der Ehrlichkeit/ Keuſchheit und Sittſamkeit geſchmuͤcket unterhalten wird/ iſt ſie die groͤſte Zierde und Tugend eines Frauẽ- Bildes/ wormit ſie ihrem Ehemanne gefallen und zum hoͤchſten prangen kan/ dieweil ſie ihr ein Hertz damit feſtiglich verknuͤpffet und in ſtaͤter Liebe erhaͤlt.","norm":"Wann die natürliche Schönheit sauber und rein mit der Ehrlichkeit / Keuschheit und Sittsamkeit geschmückt unterhalten wird / ist sie die größte Zierde und Tugend eines Frauen-Bildes / womit sie ihrem Ehemanne gefallen und zum höchsten prangen kann / dieweil sie ihr ein Herz damit fest verknüpft und in steter Liebe erhält.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.627299785614014} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21387,"date":1663,"orig":"Wann ſie aber durch Kunſt farbe ihre natuͤliche Geſtaͤlt zu verſchoͤnen gedenckt/ und mit koſtbahren Salben und wolriechenden Waͤſſern und Pudern/ praͤchtigen Kleidern und Kunſtſchmuck ſich ſchoͤn zu machen/ und ihrem Manne zu behagen gedenckt/ darbey aber voller Unzucht und Laſter ſteckt/ macht ſie ſich mit ſolcher entlehnten Schoͤnheit und Zierde vielmehr heßlich unn verraͤchtlich/ ſondern auch bey ihrem Ehe-Liebſten unangenehm und verhaßt.","norm":"Wann sie aber durch Kunst Farbe ihre natüliche gestellt zu verschönen gedenkt / und mit kostbaren Salben und wohlriechenden Wässern und Pudern / prächtigen Kleidern und Kunstschmuck sich schönzumachen / und ihrem Manne zu behagen gedenkt / dabei aber voller Unzucht und Laster steckt / macht sie sich mit solcher entlehnten Schönheit und Zierde vielmehr hässlich unn verächtlich / sondern auch bei ihrem Eheliebsten unangenehm und verhasst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9496002197265625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21388,"date":1663,"orig":"Solche Weiber ſind nicht anders als ein uͤberduͤnchtes Grab/ ein verſchoͤnter Wuſt und Unflaht/ lauter eytler Fleiß der ſchnoͤden Kunſt- Geſchickligkeit und Pracht der Eitelkeit.","norm":"Solche Weiber sind nicht anders als ein übertünchtes Grab / ein verschönter Wust und Unflat / lauter eitler Fleiß der schnöden Kunst-Geschicklichkeit und Pracht der Eitelkeit.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.3881001472473145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21389,"date":1663,"orig":"Dann es verbirget ſich unter dem Schein eines wohlgeſchmuͤckten Geſichts mehr als ein hundert Mangel und Gebrechen voller Leib/ deſſen verborgene Ungeſtalt und innerliche Heßlichkeit einem jeden einen Abſcheu erwecken ſolten/ wann er ſie nur mit einem Blicke beſchauen moͤchte.","norm":"Dann es verbirgt sich unter dem Schein eines wohlgeschmückten Gesichts mehr als einhundert Mangel und Gebrechen voller Leib / dessen verborgene Ungestalt und innerliche Hässlichkeit einem jeden einen Abscheu erwecken sollten / wann er sie nur mit einem Blicke beschauen möchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.165599822998047} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21390,"date":1663,"orig":"Des Kaͤyſers Nero Weib Poppea hat ſich nicht allein in die hoͤchſte beſchimpff- und Verſpottũg/ ſondern ewige Schande gebracht/ daß ſie alle ihre Sorgfaͤltigkeit und Fleiß dahin gewandt ihren Leib zu zaͤrteln/ zu ſaͤubren/ aufs praͤchtigſte außzuſtaffieren/ da nichts ſchandbahrers iſt/ als ſich anders bildẽ und geſtalten/ gleichwie ſich die Natur gebildet und außgezieret hat.","norm":"Des Kaisers Nero Weib Poppea hat sich nicht allein in die höchste beschimpff- und Verspottug / sondern ewige Schande gebracht / dass sie alle ihre Sorgfältigkeit und Fleiß dahin gewandt ihren Leib zu zärteln / zu säubre / aufs prächtigste auszustaffieren / da nichts schandbares ist / als sich anders bilden und gestalten / gleichwie sich die Natur gebildet und ausgeziert hat.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.344600200653076} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21391,"date":1663,"orig":"Die Comœdianten und Schanſpiel Dantzer werden deßwegen veraͤchtlich gehalten/ daß ſie andere Staltung/ Habit und Perſonen an ſich nehmen/ und denen Zuſehern zum Spott und Gelaͤchter machen.","norm":"Die Komödianten und Schanspiel Dantzer werden deswegen verächtlich gehalten / dass sie andere Staltung / Habit und Personen an sich nehmen / und denen Zusehern zum Spott und Gelächter machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.368500232696533} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21392,"date":1663,"orig":"Es iſt aber die Schoͤnheit ein lautres Werckzeug oder Thuͤre der Laſter/ eine Pfortnerin der Suͤnden/ ein Heroldin boͤſer Begierden/ und ein Netz und Fallſtrick des Satans.","norm":"Es ist aber die Schönheit ein lauteres Werkzeug oder Türe der Laster / eine Pförtnerin der Sünden / ein Heroldin böser Begierden / und ein Netz und Fallstrick des Satans.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.663599967956543} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21393,"date":1663,"orig":"Die Venus iſt wegen ihrer Schoͤnheit und Holdſeligkeit vor die Goͤttin der Liebe gehalten worden/ unter welchen Leibes-Schoͤnheit aber verbirget ſich lauter Stoltz und Hoffart/ Uppigkeit und trotzige Geberden/ Leichtfertigkeit und Geilheit/ freundliche Beredheit/ Liſtigkeit und Falſchheit/ Boßheit und Zanckſichtigkeit/ Eheliche Untreu/ Beſchimpfung und Schande.","norm":"Die Venus ist wegen ihrer Schönheit und Holdseligkeit vor die Göttin der Liebe gehalten worden / unter welchen Leibesschönheit aber verbirgt sich lauter Stolz und Hoffart / Üppigkeit und trotzige Gebärden / Leichtfertigkeit und Geilheit / freundliche Beredtheit / Listigkeit und Falschheit / Bosheit und Zanksichtigkeit / Eheliche untreu / Beschimpfung und Schande.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.356599807739258} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21394,"date":1663,"orig":"Wañ wir unſere Augen was zuruͤck in die Geſchichtbuͤcher ſchlagẽ/ finden wir daß die ſchoͤnſten Weiber die unzuͤchtigſten und geyleſten geweſen/ Semiramis iſt wegen ihrer ſchoͤnen Geſtalt von dem dritten Monarchen der Welt Ninus zu einem Gemahl erwehlet worden/ nach deſſen Tode aber iſt ſie ſo leichtfertig geweſen/ daß ſie auch ihrem eigenen Sohne Ninyas Unehre angemuhtet/ welcher ſie deßwegen ertoͤdtet.","norm":"Wann wir unsere Augen was zurück in die Geschichtsbücher schlagen / finden wir dass die schönsten Weiber die unzüchtigsten und geilsten gewesen / Semiramis ist wegen ihrer schönen Gestalt von dem dritten Monarchen der Welt Ninus zu einem Gemahl erwählt worden / nach dessen Tode aber ist sie so leichtfertig gewesen / dass sie auch ihrem eigenen Sohne Ninyas Unehre angemutet / welcher sie deswegen ertötet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.702600002288818} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21395,"date":1663,"orig":"Helena war die Schoͤnſte der Griechiſchen Koͤmginnen/ aber wegen ihrer ſchaͤndlichen Untreu wurd gantz Griechenland in einẽ Lermẽ gebracht/ und die herꝛliche Stadt Troja mit Feuer uñ Schwerdt außgerottet und vertilget.","norm":"Helena war die Schönste der Griechischen Kömginnen / aber wegen ihrer schändlichen Untreu wurde ganz Griechenland in einen Lärmen gebracht / und die herrliche Stadt Troja mit Feuer und Schwert ausgerottet und vertilget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.409800052642822} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21396,"date":1663,"orig":"Thais und Lais ſeyn zu ihren Zeiten die Schoͤnſten/ aber wegen ihrer Unzucht auch die Beruͤhmteſtẽ geweſen.","norm":"Thais und Lais sein zu ihren Zeiten die Schönsten / aber wegen ihrer Unzucht auch die Berühmtesten gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.037600040435791} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21397,"date":1663,"orig":"Damit wir aber zu unſerm Venus und Vulcanus Krieg und Frieden wieder gelangen/ die Urſachen derer Uneinig- und Treuloſigkeitẽ/ Haders und Zwyſpalts der Ehelich-geliebten zu unterſuchen und zu betrachten.","norm":"Damit wir aber zu unserem Venus und Vulcanus Krieg und Frieden wieder gelangen / die Ursachen derer Uneinig- und Treulosigkeiten / Haders und Zwiespalts der Ehelich-geliebten zu untersuchen und zu betrachten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.100399971008301} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21398,"date":1663,"orig":"So iſt keine Geſellſchafft oder Vereinpaarung der Natur ehnlicher und gemaͤſſer als die Eheliche Vertrau- und Beywohnung eines Mannes und Weibes.","norm":"So ist keine Gesellschaft oder Vereinpaarung der Natur ähnlicher und gemässer als die Eheliche Vertrau- und Beiwohnung eines Mannes und Weibes.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.679500102996826} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21399,"date":1663,"orig":"Dann durch dieſes Band werden nicht allein Mann und Weib mit ehrlicher Liebe verknuͤpft/ ſondern es wird eine rechte Buͤrgerlich-vertrauliche Freundſchafft dadurch angeſtellt/ und die Feindſeligkeit ſelbſt beyſeits geſetzt und aufgehaben.","norm":"Dann durch dieses Band werden nicht allein Mann und Weib mit ehrlicher Liebe verknüpft / sondern es wird eine rechte Bürgerlich-vertrauliche Freundschaft dadurch angestellt / und die Feindseligkeit selbst beiseite gesetzt und aufgehoben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.10890007019043} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21400,"date":1663,"orig":"Wie bey denen maͤchtig und anſehnlichen Roͤmiſchen Feld-Herrn zu ſehen/ dañ ſo lange ihre Bluts-Verwandſchafft gewehret/ hat ſie die Brunſt der innerlichen Kriege gedaͤmpffet/ und ſie in Einigkeit erhalten.","norm":"Wie bei denen mächtig und ansehnlichen römischen Feldherren zu sehen / dann so lange ihre Bluts-Verwandschafft gewehrt / hat sie die Brunst der innerlichen Kriege gedämpft / und sie in Einigkeit erhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.144999980926514} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21401,"date":1663,"orig":"Wann die geraubten Jungfrauen der Sabinerder Eltern ereyferte Gemuͤhter beſanfftiget/ und ihnen die Ehelichen Geſetze vorbehalten/ waͤre es mit dem Roͤmiſchen Staat außgeweſen/ dann die neu-eꝛbaute Stadt leicht zu grunde geriſſen und zerſtoͤret worden.","norm":"Wann die geraubten Jungfrauen der Sabinerder Eltern ereiferte Gemüter besanfftiget / und ihnen die Ehelichen Gesetze vorbehalten / wäre es mit dem römischen Staat ausgewesen / dann die neu-erbaute Stadt leicht zu Grunde gerissen und zerstöret worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.779200077056885} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21402,"date":1663,"orig":"Weil aber die allgemeine ſorgfaͤltige Mutter den Menſchen Geſellbar gemacht/ und ihm die Eheliche Gefalligkeit eingepflantzet/ damit der Menſch nicht allein eine angenehme und liebreiche ſondern auch nutzbahre Gemein- oder Geſellſchafft ſtiftete.","norm":"Weil aber die allgemeine sorgfältige Mutter den Menschen Gesellbar gemacht / und ihm die Eheliche Gefalligkeit eingepflanzt / damit der Mensch nicht allein eine angenehme und liebreiche sondern auch nutzbare Gemein- oder Gesellschaft stiftete.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.742700099945068} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21403,"date":1663,"orig":"So iſt nicht allein dieſem Stande die Fortpflantzung menſchlichen Geſchlechtes zu dancken/ ſondern macht auch daß der Menſch ein ruhiger/ ehrbarer und bequemer Leben anſtellet und fuͤhret/ dieweil es nicht ſicher und rahtſam alles in einer Stadt und gemeinem Weſen gemein zu haben/ oder auch ſeinen Vorraht und nohtwendigen Unterhalt offentlich einem jedem zum Raub auſſer einiger gewahrſam zu laſſen/ ſondern vielmehr unter ſeinem Tache und haͤußlichen Wohnung in Sicherheit zuſammen zu halten.","norm":"So ist nicht allein diesem Stande die Fortpflanzung menschlichen Geschlechtes zu danken / sondern macht auch dass der Mensch ein ruhiger / ehrbarer und bequemer Leben anstellet und führt / dieweil es nicht sicher und ratsam alles in einer Stadt und gemeinem Wesen gemein zu haben / oder auch seinen Vorrat und notwendigen Unterhalt öffentlich einem jedem zum Raub außer einiger Gewahrsam zu lassen / sondern vielmehr unter seinem Tage und häuslichen Wohnung in Sicherheit zusammenzuhalten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.376399993896484} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21404,"date":1663,"orig":"Weil aber der Mann nicht ſtets zu Hauſe leben und das Seine bewachen kan/ ſondern auſſerhalb ſeine Handthierung und Gewerbſchaft treiben und ſortſetzen muß/ ſo hat ihm die Natur eine Geſellin zugeordnet/ die ſeine Haußhalterin/ und wachſame Huͤterin ſeyn ſoll/ welche das jenige was der Mann durch ſeine ſorgfaͤltige Arbeit und Fleiß erworben und eingeſchafft mit guter Fuͤrſichtigkeit verwalte und beware.","norm":"Weil aber der Mann nicht stets zu Hause leben und das Seine bewachen kann / sondern außerhalb seine Hantierung und Gewerbschaft treiben und fortsetzen muss / so hat ihm die Natur eine Gesellin zugeordnet / die seine Haushalterin / und wachsame Hüterin sein soll / welche dasjenige was der Mann durch seine sorgfältige Arbeit und Fleiß erworben und eingeschafft mit guter Vorsichtigkeit verwalte und bewahre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.8531999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21405,"date":1663,"orig":"Es kehren aber unſere Frau-Zimmers Mutter der allgemeinen Mutter Geſetze umb/ erdencken allerhand Liſt-griffe und fuͤhren gantz neu und verderbliche Geſetze in ihre Policey-Ordnungen ein.","norm":"Es kehren aber unsere Frau-Zimmers Mutter der allgemeinen Mutter Gesetze um / erdenken allerhand List-Griffe und führen ganz neu und verderbliche Gesetze in ihre Polizeiordnungen ein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.203800201416016} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21406,"date":1663,"orig":"Dann erſtlich wann ihre Toͤchter von der Natur etwan vor andern mit Leibes-Zierde und guten Geſtalt begabet/ ſeynd ſie nicht eins darmit zufrieden/ ſondern da wird alle Kunſt und Muͤgligkeit angewandt/ ihnen eine neue Geſtaltung zu geben und mit koſtbaren Schmuck und Pracht uͤber die Natur zu erheben/ und auß eytlen Menſchen Engel-bilder zu machen/ da es doch ein ſehr nichtige und fluͤchtige Beluſtigung iſt/ welche das liebſichtige Frauenzimmer in ihren Antlitzen vor wichtig und zu aller Geſellſchafft bequem ſchaͤtzet.","norm":"Dann erstlich wann ihre Töchter von der Natur etwan vor anderen mit Leibes-Zierde und guten Gestalt begabt / sind sie nicht eins damit zufrieden / sondern da wird alle Kunst und Mügligkeit angewandt / ihnen eine neue Gestaltung zu geben und mit kostbaren Schmuck und Pracht über die Natur zu erheben / und aus eitlen Menschen Engel-Bilder zu machen / da es doch ein sehr nichtige und flüchtige Belustigung ist / welche das liebsichtige Frauenzimmer in ihren Antlitzen vor wichtig und zu aller Gesellschaft bequem schätzet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.216899871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21407,"date":1663,"orig":"Sie vermeynen aber die Schoͤnheit habe ſie deßwegen ſo annehmlich bekleidet/ daß ſie nur darmit prachten und ſtoltzieren und zu allen Laſtern als ein geſchickt Werckzeug gebrauchen ſollen.","norm":"Sie vermeinen aber die Schönheit habe sie deswegen so annehmlich bekleidet / dass sie nur damit brachten und stolzieren und zu allen Lastern als ein geschickt Werkzeug gebrauchen sollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.448599815368652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21408,"date":1663,"orig":"Daher ſie ſich auch wol uͤber ihren Stand erheben und ſagen duͤrffen:","norm":"Daher sie sich auch wohl über ihren Stand erheben und sagen dürfen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.354800224304199} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21409,"date":1663,"orig":"Bin ich gleich nicht reich oder hoch von Stammen/ ſo bin ich doch ſchoͤn und holdſelig von Geſtalt und Gebaͤrden.","norm":"Bin ich gleich nicht reich oder hoch von Stamm / so bin ich doch schön und holdselig von Gestalt und Gebärden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.866000175476074} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21410,"date":1663,"orig":"Jener Roͤmiſcher Kaͤyſer hat pflegen zu ſagen/ daß die hochpralende Schoͤnheit/ praͤchtige Kleydung ein Faͤhnlein der Hoffart/ und eine Anzeigung verborgener Geylheit waͤre.","norm":"Jener römischer Kaiser hat pflegen zu sagen / dass die hochprahlende Schönheit / prächtige Kleidung ein Fähnlein der Hoffart / und eine Anzeigung verborgener Geilheit wäre.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.239799976348877} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21411,"date":1663,"orig":"Unſere Muͤtter aber duͤrffen viel anders ſagen/ daß ihrer Toͤchter Schoͤnheit gebuͤhre/ daß ſie mit gleich zierlichen Schmuck und wolgeſtalten Kleidern vollkommen außgeſaubert werde/ und erheben die ſtattlichen Zierdungen der Kleynoden uno koſtbaren Gewandes ihre Schoͤnheit/ ſondern ihre Schoͤnheit vollziehet den euſſerlichen erhabenen Kunſt-Pracht/ dieweil ſie den natuͤrlichen auch nach Adlegung des außgekuͤnſtelten vollſtaͤndig an ihr behalte.","norm":"Unsere Mütter aber dürfen viel anders sagen / dass ihrer Töchter Schönheit gebühre / dass sie mit gleich zierlichen Schmuck und Wohlgestalten Kleidern vollkommen außgesaubert werde / und erheben die stattlichen Zierdunen der Kleinoden uno kostbaren Gewandes ihre Schönheit / sondern ihre Schönheit vollziehet den äußerlichen erhabenen Kunst-Pracht / dieweil sie den natürlichen auch nach Adlegung des außgekünstelten vollständig an ihr behalte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.685200214385986} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21412,"date":1663,"orig":"Wann demnach ein ſolch natuͤrlich und kuͤnſtlich ſchoͤnes Bilde einem vermaͤhlet wird/ da wil die Dame nie dem Mañe bedienlich ſeyn/ und ihm die Ehelich-ſchuldige Pflicht denen Haußgeſetzten gemaͤß leiſten/ ſondern da ſoll und muß der Mann der ſchoͤnen und zarten Frauẽ aufdienen/ und ihren Gebott und Befehlen gehorſamen.","norm":"Wann demnach ein solch natürlich und künstlich schönes Bilde einem vermählet wird / da will die Dame nie dem Manne badienlich sein / und ihm die Ehelich-schuldige Pflicht denen Hausgesetzten gemäß leisten / sondern da soll und muss der Mann der schönen und zarten Frauen ausdienen / und ihren Gebot und Befehlen gehorsamen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.798299789428711} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21413,"date":1663,"orig":"Dann was vor neue Allamoden nur zu ſehen ſeyn/ darzu muß der Mann die ſeineſt und koſtbahrſten Stoffen/ Sammet und ſeidene Zeuge verſchaffen/ was vor leckere Niedligkeitẽ nur am theuerſten und die Beſchmeichelung des Schmacks am meiſten reitzen/ die muͤſſen erkaufft werden/ dieweil ſie die geſundeſten und anmuͤhtigſten den Appetit zu erwecken und die Eſſens-Luſt zu vermehren ſeyn; Sie achtet keiner Speiſen noch Getraͤnckes/ wann ſie nicht von weit abgelegenen Orten zugefuͤhret werden/ die Suͤſſigkeit ſelbſt iſt auf ihrer Zunge eitel Bitterkeit wann ſie nicht außlaͤndiſch ſchmecke/ da muß ihre luͤſterne Begierde erſaͤttiget ſeyn/ es koſte auch was es wolle/ dann wann eine Weibesperſon uͤber einem Dinge den Kopff auffſetzt/ kan ſie kein Engel noch Teuffel darvon abwendig machen/ wil der Mann ſeine zart und ſchoͤne Frau nicht erzuͤrnen/ muß er ſchaffen was ſie begehrt und haben wil/ damit ſeine Schoͤne ſich nicht ereyfere und zum Zorn bewege/ ihren Lebens-Stand in die unterſte Helle alles Elendes vermaledeye/ ihre wolgeſtalte Wangen-Farbe erblaſſe/ die Kraͤfte ihres geil-zarten Leibes verliere und ihren weichmuͤhtigen Leib auf das Bette ſencke der Todtes-Stunde zu erwarten.","norm":"Dann was vor neue Allahmoden nur zu sehen sein / dazu muss der Mann die feinest und kostbarsten Stoffen / Samt und seidene Zeuge verschaffen / was vor leckere Niedlichkeiten nur am teuersten und die Beschmeichelung des Geschmack am meisten reizen / die müssen erkauft werden / dieweil sie die gesündesten und anmutigsten den Appetit zu erwecken und die Essenslust zu vermehren sein; Sie achtet keiner Speisen noch Getränkes / wann sie nicht von weit abgelegenen Orten zugeführt werden / die Süßigkeit selbst ist auf ihrer Zunge eitel Bitterkeit wann sie nicht ausländisch schmecke / da muss ihre lüsterne Begierde ersättiget sein / es koste auch was es wolle / dann wann eine Weibesperson über einem Dinge den Kopf aufsetzt / kann sie kein Engel noch Teufel davon abwendig machen / will der Mann seine zart und schöne Frau nicht erzürnen / muss er schaffen was sie begehrt und haben will / damit seine Schöne sich nicht ereifere und zum Zorn bewege / ihren Lebensstand in die unterste Helle alles Elendes vermaledeie / ihre Wohlgestalt Wangen-Farbe erblasse / die Kräfte ihres geil-zarten Leibes verliere und ihren weichmütigen Leib auf das Bette senke der Todtes-Stunde zu erwarten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.053899765014648} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21414,"date":1663,"orig":"Weil auch die Wolluſt und Gelaſſenheit eine Außrufferin iſt/ welche die Ehrbarkeit in die Acht erklaͤret und gantz auß den Hertzen und Gedancken außbannet/ dann wann ſie einige Lebens-Lufft wieder geſchoͤpfft/ und die natuͤrlichen Geiſter etwas aufgemuntert/ ſetzt ſie die Wuͤrckung ihres Eyfers recht fort und geuſt den gantzen Zorn-Strohm wieder ihren Mann auß/ da iſt er unwuͤrdig daß er eine ſolche liebe Seele anſchauen und umb ſich haben/ und ein ſo ſchoͤner (ſchnoͤder vielmehr) wolformierter und wolgebeerder Leib bey einem ſo grob und unhoͤflichen Unhold ruhen ſol.","norm":"Weil auch die Wollust und Gelassenheit eine Ausruferin ist / welche die Ehrbarkeit in die acht erkläret und ganz aus den Herzen und Gedanken außbannet / dann wann sie einige Lebensluft wieder geschöpft / und die natürlichen Geister etwas aufgemuntert / setzt sie die Wirkung ihres Eifers recht fort und geust den ganzen Zorn-Strom wieder ihren Mann aus / da ist er unwürdig dass er eine solche liebe Seele anschauen und um sich haben / und ein so schöner (schnöder vielmehr) wohlformierter und wolgebeerder Leib bei einem so grob und unhöflichen Unhold ruhen soll.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.537099838256836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21415,"date":1663,"orig":"Ob er nicht weiß was ſie vor ein ſchoͤn/ holdſelig und angenehmes Frauen-Bild ſey/ ſo weiß ſie ſolches ſo viel beſſer/ dieweil bey allen ſolchen Damen des hochloͤblichen Kaͤyſers Auguſtus Tochter Julia Muht und Siñ verborgen liegt/ welche/ wie ſie von einem Hoffraht ermahnet worden/ ſie ſolte ſich nach des Herꝛn Vatern Vorbilde demuͤtig halten/ gar frech geantwortet.","norm":"Ob er nicht weiß was sie vor ein schön / holdselig und angenehmes Frauenbild sei / so weiß sie solches so viel besser / dieweil bei allen solchen Damen des hochlöblichen Kaisers Augustus Tochter Julia Mut und Sinn verborgen liegt / welche / wie sie von einem Hoffraht ermahnet worden / sie sollte sich nach des Herrn Vaters Vorbilde demütig halten / gar frech geantwortet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.600800037384033} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21416,"date":1663,"orig":"Mein Vater hats vergeſſen daß er Kaͤyſer iſt/ ich aber weiß/ daß ich eines Kaͤyſers Tochter bin.","norm":"Mein Vater hat es vergessen dass er Kaiser ist / ich aber weiß / dass ich eines Kaisers Tochter bin.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.99399995803833} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21417,"date":1663,"orig":"Alſo ſagen unſere Frauen/ mein Mann hat vergeſſen daß er eine ſo ſchoͤne/ wolgeſtalte zarte Frau genommen/ ich aber weis es noch wol daß ich eine ſolche bin/ die wol eines andern wuͤrdig als eines ſo unhoͤflichen Geſellen.","norm":"Also sagen unsere Frauen / mein Mann hat vergessen dass er eine so schöne / Wohlgestalt zarte Frau genommen / ich aber weiß es noch wohl dass ich eine solche bin / die wohl eines anderen würdig als eines so unhöflichen Gesellen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.187300205230713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21418,"date":1663,"orig":"Nach mahln erwaͤchſet hierauß ein Wiederwille/ Verachtung und Uneinigkeit/ der Mann geraͤht entweder in melancoliſche Gedancken oder auch unordentlich und ſorgloß Leben/ die Frau aber ſucht andere ſriſche Weyde/ beſucht den Tempel der Blauder Goͤttin gewydmet fleiſſig/ und thut derſelbigen Geluͤbde die Tage ihres Lebens/ nebſt ihrer Neben-Goͤttin der Wolluſt auffzuopffern/ da ſie dann leicht erhoͤret und ihr der Weg dahin zugelangen gewieſen wird.","norm":"Nach Mals erwächst hieraus ein Wiederwille / Verachtung und Uneinigkeit / der Mann gerät entweder in melancolische Gedanken oder auch unordentlich und sorglos Leben / die Frau aber sucht andere frische Weide / besucht den Tempel der Plauder Göttin gewidmet fleißig / und tut derselbigen Gelübde die Tage ihres Lebens / nebst ihrer Neben-Göttin der Wollust aufzuopfern / da sie dann leicht erhöret und ihr der Weg dahin zugelangen gewiesen wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.189700126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21419,"date":1663,"orig":"Jch weiß einen bekandten und hochberuͤhmten Ort/ da das Frau-Zimmer ihrer Jahre- Stunden in ſolcher Uppigkeit und Gelaſſenheit auch Verachtung ihrer Maͤnner beſtatteten/ daß ſie ſagen duͤrffen:","norm":"Ich weiß einen bekannten und hochberühmten Ort / da das Frauenzimmer ihrer Jahre-Stunden in solcher Üppigkeit und Gelassenheit auch Verachtung ihrer Männer bestatteten / dass sie sagen dürfen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.040900230407715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21420,"date":1663,"orig":"Was ſollen wir unſere Maͤnner umb Erlaubnuß anſuchen und fragen/ wann wir wolten luſtig ſeyn/ das muͤſſen wir ihnen nicht einbilden/ wir wollen nicht eher wieder zu Hauß kommen/ biß der Morgenſtern hervor leuchte.","norm":"Was sollen wir unsere Männer um Erlaubnis ansuchen und fragen / wann wir wollten lustig sein / das müssen wir ihnen nicht einbilden / wir wollen nicht eher wieder zu Haus kommen / bis der Morgenstern hervorleuchte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.783999919891357} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21421,"date":1663,"orig":"Es erzehlete mir vor kurtzer Zeit in einer vornemẽ Stadt ein guter Freund/ daß er nebſt andern von hochanſehnlicher Perſonen jungen Frauen auf ein abgelegenes Zim̃er und Weinkeller auff einẽ Abend-Schmauß eingeladen worden/ da ſie dann in ſolcher Vertrauligkeit ſich mit einander beluſtiget/ und ein ſolch Schmauß-Geſetze beliebet/ daß keine Perſon Mann oder Weibes-Bilder der andern etwas vor uͤbel oder ſchambahr auffnehmen und außlegen ſolte.","norm":"Es erzählte mir vor kurzer Zeit in einer vornehmen Stadt ein guter Freund / dass er nebst anderen von hochansehnlicher Personen jungen Frauen auf ein abgelegenes Zimmer und Weinkeller auf einen Abend-Schmaus eingeladen worden / da sie dann in solcher Vertraulichkeit sich miteinander belustiget / und ein solch Schmaus-Gesetze beliebet / dass keine Person Mann oder Weibsbilder der anderen etwas vor übel oder Schambar aufnehmen und auslegen sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.264299869537353} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21422,"date":1663,"orig":"Es iſt eine bekandte Geſchicht/ daß zu Dantzig eine luſtige Geſellſchafft Maͤñer und Frauen-Zimmer zuſammen gefunden/ und alle gantz nackend und entbloͤſet ſich froͤlich erzeiget.","norm":"Es ist eine bekannte Geschichte / dass zu Danzig eine lustige Gesellschaft Männer und Frauenzimmer zusammen gefunden / und alle ganz nackend und entblößet sich fröhlich erzeiget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.900899887084961} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21423,"date":1663,"orig":"Weil nun ſolche verſtohlne Zuſammenkuͤnfften gewiſſe Neigungen und Veranlaſſungen zu groͤſſerer Vertrauligkeit ſeyn/ und das Frau-Zimmer darvor haͤlt/ daß die Eingezogenheit eine ihn von den Maͤnnern aufferlegte Beſchwerde ſey/ welche ſie aber laͤngſt vom Halſe geſchuͤttet/ und der Iſis Geſetze wieder eingefuͤhret/ kan man leicht gedencken/ was bey ſolcher Luſt-Bancketen und Nachtſchmauſſen der Goͤttin Venus vor Beopfferung geſchehen.","norm":"Weil nun solche verstohlene Zusammenkünften gewisse Neigungen und Veranlassungen zu größerer Vertraulichkeit sein / und das Frauenzimmer davor hält / dass die Eingezogenheit eine ihn von den Männern auferlegte Beschwerde sei / welche sie aber längst vom Halse geschüttet / und der Isis Gesetze wieder eingeführt / kann man leicht Gedenken / was bei solcher Lust-Banketten und Nachtschmausen der Göttin Venus vor Beopfferung geschehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.886300086975098} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21424,"date":1663,"orig":"Es pflegen aber die Jungfrauen auch wol ſolche natuͤrliche Geliebte und Wolluſt-Opffer abzuſtatten/ bevor ſie in den Tempel der Eheſtands- Goͤttin Juno eingefuͤhret/ und daſelbſt ihre Jungfrauſchafft abgeleget und die Eheliche Keuſchheit unverfaͤlſchet zu bewahren verſprochen.","norm":"Es pflegen aber die Jungfrauen auch wohl solche natürliche Geliebte und Wollust-Opfer abzustatten / bevor sie in den Tempel der Ehestands-Göttin Juno eingeführt / und daselbst ihre Jungfrauschaft abgelegt und die Eheliche Keuschheit unverfälscht zu bewahren versprochen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.191500186920166} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21425,"date":1663,"orig":"Es hat ſich vor weniget Zeit eine junge Dame des Abendes in maͤnnlicher Kleidung in ein Gaſthoff mit einer Leuchte begleiten laſſen/ da ſie nach einem Cavallierer ſo ſelbigen Abends daſelbſt angelangt/ gefragt/ welcher alſobald von der Tafel hervor kommen/ ſich ihrer Geſundheit unter einem verdeckten Manns-Namen erfreuet/ nach abgelegten Complementen gebetten bey Jhm zu verbleiben/ da ſie ihnen dann ein abſonderlich Zimmerlein zeigen/ und einen guten Wein und Confect auffbringen laſſen/ wie ſie ſich nun der naͤchtlichen Ruhe und Beluſtigung zu genieſſen/ in das weiche Federbette gelegt/ hat in der nechſt anſtoſſenden Kammer einer gelegen/ der die meiſte Nacht-Stunden ſchlaffloß hinbringen muͤſſen/ und dahero ihre annehmliche Kurtzweile angemercket/ wie er des Morgens das Bette verlaſſen/ ſeine Kleydung angethan und ſich hinab zur Wirthin verfuͤget/ hat er ſich bey ſelbiger erkunden wollen/ was vor ein paar Liebes-Volck ſie auff der Kammer einloſieret.","norm":"Es hat sich vor weniget Zeit eine junge Dame des Abends in männlicher Kleidung in ein Gasthof mit einer Leuchte begleiten lassen / da sie nach einem Cavallierer so selbigen Abends daselbst angelangt / gefragt / welcher alsobald von der Tafel hervorkommen / sich ihrer Gesundheit unter einem verdeckten Manns-Namen erfreuet / nach abgelegten Komplementen gebeten bei ihm zu verbleiben / da sie ihnen dann ein absonderlich Zimmerlein zeigen / und einen guten Wein und Konfekt aufbringen lassen / wie sie sich nun der nächtlichen Ruhe und Belustigung zu genießen / in das weiche Federbette gelegt / hat in der nächst anstoßenden Kammer einer gelegen / der die meiste Nachtstunden Schlaffloß hinbringen müssen / und daher ihre annehmliche Kurzweile angemerkt / wie er des Morgens das Bette verlassen / seine Kleidung angetan und sich hinab zur Wirtin verfüget / hat er sich bei selbiger erkunden wollen / was vor ein paar Liebesvolk sie auf der Kammer einlosieret.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.232800006866455} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21426,"date":1663,"orig":"Weil ſie aber/ gemeinem Gebrauch nach/ nicht alſobald wiſſen koͤnnen/ was vor Gaͤſte bey ihr bewuͤrtet/ hat ſie laͤchlend ſich verwundert/ weil ſie ſaͤmbtlich nicht anders geſehen und vermeynt/ als waͤren es zwey junge Geſellen/ und als ſie etwas lange die Nachtruhe außgeſetzt/ hat ſie ſich in die Kammer verfuͤget/ als wann ſie etwas von dar abholen wollen/ da ſie dann erſtlich ein weiblich Bruſtleib unter den Kleidern gefunden/ und wie ſie nachmahln gleichſam ſchertzende ihnen die Oberdecke abziehen und kitzlen wollen/ hat ſie an ihren Bruͤſten balde befunden was vor ein Cavallierer es geweſen.","norm":"Weil sie aber / gemeinem Gebrauch nach / nicht alsobald wissen können / was vor Gäste bei ihr bewirtet / hat sie lächelnd sich verwundert / weil sie sämtlich nicht anders gesehen und vermeint / als wären es zwei junge Gesellen / und als sie etwas lange die Nachtruhe ausgesetzt / hat sie sich in die Kammer verfüget / als wann sie etwas von dar abholen wollen / da sie dann erstlich ein weiblich Brustleib unter den Kleidern gefunden / und wie sie nachmals gleichsam scherzende ihnen die Oberdecke abziehen und kitzle wollen / hat sie an ihren Brüsten bald befunden was vor ein Cavallierer es gewesen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.349299907684326} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21427,"date":1663,"orig":"Wann aber ſolche Damen nachmahln ſich ehlich verbinden und wiſſen/ daß ihrer zwey im Venus-Kriege dapferer kaͤmpfen koͤnnen/ dann einer/ unterlaſſens ſie es nicht andere Mit- Kaͤmpffer auf ihre Schule zu fuͤhren.","norm":"Wann aber solche Damen nachmals sich ehelich verbinden und wissen / dass ihrer zwei im Venuskriege tapferer kämpfen können / dann einer / Unterlassens sie es nicht andere Mit-Kämpfer auf ihre Schule zu führen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.190400123596191} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21428,"date":1663,"orig":"Es iſt am ſelbigen Ort geſchehen/ daß eine jung/ friſche Dame (Jch halte davor/ daß allhier das Wort Dame von dem Lateiniſchen Dama herzufuͤhren ſey/ welches eine Gemſe/ dieweil ſie gerne ſteigen und ſich noch lieber beſteigen laſſen) in Abweſenheit ihres Mannes einen jungen ſtreitbahren Venus-Ritter auf ihre Reñban gebracht/ wie nun des Morgens ihr Mann unvermuhtet zu Hauß kommen und angeklopfft/ hat er ſich eylig auß dem Staube auf ſeine Stube ſo er in ſelbigen Hauſe/ gemacht/ in Eyl aber ſeine Unterhoſen hinterlaſſen/ wie nun der Mann von der Reiſe ermuͤdet/ was lange geſchlaffen/ iſt die Frau darvon nichts wiſſende/ aufgeſtanden/ hat er die Hoſen gefunden/ und den Handel leicht vermerckende/ auf die ſeite gelegt/ weil dann des Morgens der junge Held ihr ſolches entdeckt/ und ſie ſolche nicht finden koͤnnen/ hat ſie nicht gewuſt wie der Handel anzugreiffen/ derowegen ſie ihre Mutter berahtfraget/ die ihr dann den Einſchlag gegeben/ ſie ſolle erkunden was vor Gewandt und weſſerley Farben es geweſen/ und wo es gekauft/ da ſie dann vor ſich und ihre andere Schweſter ein paar ſolche Unterhoſen verfertigen laſſen.","norm":"Es ist am selbigen Ort geschehen / dass eine jung / frische Dame (Ich halte davor / dass allhier das Wort Dame von dem Lateinischen Dama herzuführen sei / welches eine Gämse / dieweil sie gerne steigen und sich noch lieber besteigen lassen) in Abwesenheit ihres Mannes einen jungen streitbaren Venusritter auf ihre Rennban gebracht / wie nun des Morgens ihr Mann unvermutet zu Haus kommen und angeklopft / hat er sich eilig aus dem Staube auf seine Stube so er in selbigen Hause / gemacht / in Eile aber seine Unterhosen hinterlassen / wie nun der Mann von der Reise ermüdet / was lange geschlafen / ist die Frau davon nichts wissende / aufgestanden / hat er die Hosen gefunden / und den Handel leicht vermerkende / auf die Seite gelegt / weil dann des Morgens der junge Held ihr solches entdeckt / und sie solche nicht finden können / hat sie nicht gewusst wie der Handel anzugreifen / derowegen sie ihre Mutter berahtfraget / die ihr dann den Einschlag gegeben / sie solle erkunden was vor Gewandt und wasserlei Farben es gewesen / und wo es gekauft / da sie dann vor sich und ihre andere Schwester ein paar solche Unterhosen verfertigen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.135200023651123} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21429,"date":1663,"orig":"Wie nun der junge Mann ſeiner ehrlichen Frauen Eltern nebſt andern guten Freunden zu einer Gaſterey eingeladen/ umb die Falſchheit ſeiner Frauen zu offenbahren/ und ſie ſich eingefunden/ hat die Mutter mit ihrer Tochter/ gepflogener Abrede nach/ den Mann mit ſolcher Liſt betrogen/ wie die Tochter in die Stube kommen und nach dem warmen Ofen geeylet/ hat ſie die Mutter gefragt/ wie ſie ſich ſo froftig anſtaͤlte/ darauf ſie zur Antwort geben; Sie wuͤſte nicht wo ihr Unterhoſen blieben/ die Mutter aber den Rock in Beyſeyn der andern inſonderheit des Mannes/ aufgehaben/ die Hoſen gezeiget/ und geſagt/ ſie wolte ſie bey ſolcher Kaͤlte nicht vor viel miſſen/ auch die andere Tochter gefraget/ ob ſie ihre nicht auch anhaͤtte/ wie ſie ſolches bejahet/ und der junge Mann geſehen/ daß ſeiner Frauẽ Mutter und Schweſter dergleichen Unterhabit vor die Gewalt des ſtrengen Froſtes truͤgen/ hat er mit lachenden Worten bekandt/ wie er die Hoſen gefundẽ/ und auß gefaſter Mißhelligkeit verwaret/ auch deßwegen in Beyſeyn ihrer Eltern und Freunde befragen wollen/ weil er aber anjetzo geſehen/ daß ihre Mutter und Schweſter mit der gleichen Unterkleidern verwahret/ hat er ſeinen Argwohn ſincken laſſen/ und ſeine Frau nebſt den Jhrigen umb Verzeihung angeſucht.","norm":"Wie nun der junge Mann seiner ehrlichen Frauen Eltern nebst anderen guten Freunden zu einer Gasterey eingeladen / um die Falschheit seiner Frauen zu offenbaren / und sie sich eingefunden / hat die Mutter mit ihrer Tochter / gepflogener Abrede nach / den Mann mit solcher List betrogen / wie die Tochter in die Stube kommen und nach dem warmen Ofen geeilt / hat sie die Mutter gefragt / wie sie sich so frostig anstälte / darauf sie zur Antwort geben; Sie wüsste nicht wo ihr Unterhosen blieben / die Mutter aber den Rock in Beisein der anderen in Sonderheit des Mannes / aufgehoben / die Hosen gezeigt / und gesagt / sie wollte sie bei solcher Kälte nicht vor viel missen / auch die andere Tochter gefragt / ob sie ihre nicht auch anhätte / wie sie solches bejahet / und der junge Mann gesehen / dass seiner Frauen Mutter und Schwester dergleichen Unterhabit vor die Gewalt des strengen Frostes trügen / hat er mit lachenden Worten bekannt / wie er die Hosen gefunden / und aus gefaster Misshelligkeit verwahrt / auch deswegen in Beisein ihrer Eltern und Freunde befragen wollen / weil er aber jetzt gesehen / dass ihre Mutter und Schwester mit der gleichen Unterkleidern verwahret / hat er seinen Argwohn sinken lassen / und seine Frau nebst den Ihrigen um Verzeihung angesucht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.774600028991699} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21430,"date":1663,"orig":"Jſt alſo der gute Mann liſtiglich umb die Fichte gefuͤhret worden.","norm":"Ist also der gute Mann listig um die Fichte geführt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.27239990234375} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21431,"date":1663,"orig":"Es hat bey den Egyptiern die Koͤnigin Iſis (ſo vor eine Goͤttin geehret wordẽ) dieſe Geſetze geordnet/ daß die Weiber im Hauß-Reiche das Regiment und Obergewalt fuͤhren/ und ihnen die Maͤnner bey zugeſagten Glauben in allen gehorſamen und unterwuͤrffig ſeyn ſolten.","norm":"Es hat bei den Ägyptern die Königin Isis (so vor eine Göttin geehrt worden) diese Gesetze geordnet / dass die Weiber im Hausreiche das Regiment und Obergewalt führen / und ihnen die Männer bei zugesagten Glauben in allen gehorsamen und unterwürfig sein sollten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.401299953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21432,"date":1663,"orig":"Wie ſie dann in ihre Grabſeule in der Stadt Nyſa in Arabien dieſe Wort einhauen laſſen:","norm":"Wie sie dann in ihre Grabseule in der Stadt Nysa in Arabien diese Wort einhauen lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.948999881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21433,"date":1663,"orig":"Was ich durch die Geſetze verordnet/ ſol niemand abſchaffen.","norm":"Was ich durch die Gesetze verordnet / soll niemand abschaffen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.673500061035156} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21434,"date":1663,"orig":"Ob nun wol ſolche Geſetz unſern Frauen-Zimmer den Worten und dieſer Iſis Gebott noch wenig bekandt/ muß ihnen doch ſolche ein ſonderlich verborgener Geiſt in ihre Hertzen und Gemuͤhter einfuͤhren oder einblaſen/ dieweil ſie ihnen auff alle Weiſe und Wege die Herrſchaft entweder durch Gewalt oder Liſt oder auch bittliche Anſuchung zu erlangen unterſtehn.","norm":"Ob nun wohl solche Gesetz unseren Frauenzimmer den Worten und dieser Isis Gebot noch wenig bekannt / muss ihnen doch solche ein sonderlich verborgener Geist in ihre Herzen und Gemüter einführen oder einblasen / dieweil sie ihnen auf alle Weise und Wege die Herrschaft entweder durch Gewalt oder List oder auch bittliche Ansuchung zu erlangen unterstehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.950200080871582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21435,"date":1663,"orig":"Solches iſt nicht allein bey hohen Potentaten zu ſehen/ ſondern ein jeder empfindet auch ſolches mit nicht wenig Ehren-Verletzung und Verkleinerung in ſeinem eigenẽ Hauß- Regiment.","norm":"Solches ist nicht allein bei hohen Potentaten zu sehen / sondern ein jeder empfindet auch solches mit nicht wenig Ehrenverletzung und Verkleinerung in seinem eigenen Hauß-Regiment.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.502500057220459} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21436,"date":1663,"orig":"Jenes Koͤniges Ehrenfriede auß Thuͤringen Gemahl fuͤhrete dergeſtalt das Regiment/ daß ſie ihren Herrn umb Scepter und Cron/ Leib und Leben bracht.","norm":"Jenes Königes Ehrenfriede aus Thüringen Gemahl führte dergestalt das Regiment / dass sie ihren Herrn um Zepter und Krone / Leib und Leben brachte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.822299957275391} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21437,"date":1663,"orig":"Dann wie ſie durch Huͤlffe ihres Brudern Koͤnig Theodoricus ſo viel zu wege gerichtet/ daß ihr Herr ſeine Bruͤder uͤberfallen und hingerichtet:","norm":"Dann wie sie durch Hilfe ihres Brüdern König Theodoricus so viel zu Wege gerichtet / dass ihr Herr seine Brüder überfallen und hingerichtet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.972400188446045} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21438,"date":1663,"orig":"Wie nun ihr Bruder eine anſehenliche Geſandtſchafft an ſeinen Schwager abgeſchickt/ und Kraft der auffgerichteten Buͤndnuß umb Einraͤumung der Helfte der von ihnen beyderſeits eroberten Landſchafft anſuchen laſſen.","norm":"Wie nun ihr Bruder eine ansehenliche Gesandtschaft an seinen Schwager abgeschickt / und Kraft der aufgerichteten Bündnis um Einräumung der Hälfte der von ihnen beiderseits eroberten Landschaft ansuchen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.150800228118896} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21439,"date":1663,"orig":"Uber welchen Suchen die Koͤnigliche Gemahlin uͤbel zu frieden/ hat ſie bey Anweſenheit ihres Herrn Bruders Geſandten die Tafel nur halb zu decken befohlen:","norm":"Über welchen Suchen die königliche Gemahlin übel zu Frieden / hat sie bei Anwesenheit ihres Herrn Bruders Gesandten die Tafel nur halb zu decken befohlen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.802700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21440,"date":1663,"orig":"Wie der Koͤnig Ehrenfriede ſie gefragt/ was es bedeuten ſolte?","norm":"Wie der König Ehrenfriede sie gefragt / was es bedeuten sollte?","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.24809980392456} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21441,"date":1663,"orig":"Hat ſie dieſe ſtoltz und hochmuͤhtige Antwort geben:","norm":"Hat sie diese stolz und hochmütige Antwort geben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.420499801635742} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21442,"date":1663,"orig":"Wann er nur ein halbes Reich haben wolte/ ſo waͤre er auch nicht werth/ daß er an einer gantz bedecktẽ Tafel Mahlzeit halten ſolte.","norm":"Wann er nur ein halbes Reich haben wollte / so wäre er auch nicht wert / dass er an einer ganz bedeckten Tafel Mahlzeit halten sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.865099906921387} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21443,"date":1663,"orig":"Worauf ein ſchwerer Krieg erfolget/ daß Koͤnig Ehrenfried nicht allein auf der Flucht gefangen/ ſondern voñ ſeinen eigenen verraͤhteriſchen Raht Jrnig elende ermordet worden.","norm":"Worauf ein schwerer Krieg erfolget / dass König Ehrenfried nicht allein auf der Flucht gefangen / sondern von seinen eigenen verräterischen Rat Jrnig elende ermordet worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.473299980163574} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21444,"date":1663,"orig":"Wie die boͤſe Zantippe uͤber den Weltweiſen Socrates das Regiment gefuͤhrt/ iſt gnugſam bekandt.","norm":"Wie die böse Zantippe über den Weltweisen Socrates das Regiment geführt / ist genugsam bekannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.462699890136719} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21445,"date":1663,"orig":"Der andere Weg/ auf welchen unſere Muͤtter zum Tempel der Goͤttin Juno fuͤhren/ iſt der jenige/ welchen ihnen der blinde Reichthumbs-Gott Plutus zeiget.","norm":"Der andere Weg / auf welchen unsere Mütter zum Tempel der Göttin Juno führen / ist derjenige / welchen ihnen der blinde Reichtums-Gott Plutus zeiget.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.402900218963623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21446,"date":1663,"orig":"Es haben die klugſinnigen Heyden den Plutus als einen Geber und Außſpender des Geldes und Gutes/ der Schaͤtze uñ Reichthums blind erdichtet/ dieweil der Welt-Guͤter ohne Anſehẽ der Wuͤrdigkeit uñ Nohturft denẽ ſterblichẽ mitgetheilet werden/ welches dann auch bey unſerm Frau-Zimmer zu erkennen/ dann wann dieſer blinde Gott ihnen einen Uberfluß deſſen/ gleich als einen guͤldenen Regen in ihre Schoß geſchuͤttet/ meynen ſie es muͤſſe ſolcher nicht anders angeleget werden/ als zu obbemeldeten Schoͤnheits- Pracht/ da ſuchen und forſchen die Muͤtter wo etwa ein reicher Fuͤcker/ dem ſie ihre Tochter beyſchwatzen koͤnnen/ dann wann nur alles Gold iſt/ ob er gleich ein grober hochgeoͤhrter Mydas Bruder/ ſo haben ſie ihre Toͤchter wol angebracht/ ihren Stoltz und Pracht fort zuſetzen uñ außzufuͤhren/ dann der Reichthumb zu anders nichts dienlich/ als zu Unterhaltung des Prachts.","norm":"Es haben die klugsinnigen Heiden den Plutus als einen Geber und Ausspender des Geldes und Gutes / der Schätze und Reichtums blind erdichtet / dieweil der Weltgüter ohne Ansehen der Würdigkeit und Nohturft den sterblichen mitgeteilt werden / welches dann auch bei unserem Frauenzimmer zu erkennen / dann wann dieser blinde Gott ihnen einen Überfluss dessen / gleich als einen güldenen Regen in ihre Schoß geschüttet / meinen sie es müsse solcher nicht anders angelegt werden / als zu obbemeldeten Schönheits-Pracht / da suchen und forschen die Mütter wo etwa ein reicher Fücker / dem sie ihre Tochter beyschwatzen können / dann wann nur alles Gold ist / ob er gleich ein grober hochgeehrter Mydas Bruder / so haben sie ihre Töchter wohl angebracht / ihren Stolz und Pracht fort zusetzen und auszuführen / dann der Reichtum zu anders nichts dienlich / als zu Unterhaltung des Prachts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.276999950408935} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21447,"date":1663,"orig":"Jm uͤbrigen wird ſie wol ſelbſt zuſehen/ wie ſie ſich in die Poſſen lerne ſchicken.","norm":"Im Übrigen wird sie wohl selbst zusehen / wie sie sich in die Possen lerne schicken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.600599765777588} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21448,"date":1663,"orig":"Dann wann er ein alter karger Geitzhalß iſt/ der die Schluͤſſel zum Geldkaſten verlohren/ und der ſchoͤnen Damen nicht alles anf ihren ſchnoͤd- und ſtoltzen Leib wenden wil/ weil ſie allerhand Liſte und Griffe zu erfinden/ ihm heimlich ſeine Schatzkaſten zu viſitiren/ oder bey denen Jubilirern/ Kauffleuten uñ Seiden Kramern aufzuborgen/ ihren gewohnlich auch oft hoͤhern Staat zu fuͤhren.","norm":"Dann wann er ein alter karger Geizhals ist / der die Schlüssel zum Geldkasten verloren / und der schönen Damen nicht alles ans ihren schnöd- und stolzen Leib wenden will / weil sie allerhand Liste und Griffe zu erfinden / ihm heimlich seine Schatzkasten zu visitieren / oder bei denen Jubilierern / Kaufleuten und Seiden Kramern auszuborgen / ihren gewöhnlich auch oft höheren Staat zu führen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.929800033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21449,"date":1663,"orig":"Dann da wolte es ihr ſchimpflich ſtehen die jenigen Kleidungen und Geſchmeide zu tragen/ die ſie in ihrem Jungfrauſtande gebraucht.","norm":"Dann da wollte es ihr schimpflich stehen diejenigen Kleidungen und Geschmeide zu tragen / die sie in ihrem Jungfraustande gebraucht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.795400142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21450,"date":1663,"orig":"Da muß ihre Schoͤne in ihrem neuen jungen Frauen- Stand auch mit neuen Seltenheiten des Schmuckes viel koſtbahrer gemacht werden/ dardurch an Tage zu geben/ daß ſie nicht allein eine ſtatliche Heyraht gethan/ ſondern auch daß ſie nach ihren Gefallen zu ſchalten und walten habe.","norm":"Da muss ihre Schöne in ihrem neuen jungen Frauen-Stand auch mit neuen Seltenheiten des Schmuckes viel kostbarer gemacht werden / dadurch an Tage zu geben / dass sie nicht allein eine stattliche Heirat getan / sondern auch dass sie nach ihren Gefallen zu schalten und walten habe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.73360013961792} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21451,"date":1663,"orig":"Wann ein junger Heyland zur Welt gebohren/ da muß die ſchoͤne Princeſſin in ihrem Wochen-Bette nicht allein an ihrem Leibe auf ſonderbahre Art taͤglich angethan werden/ ſondern es muß auch ein ſteter Abwechſel der kuͤnſtlich gewuͤrckten Gardienen und Decken gehalten werden.","norm":"Wann ein junger Heiland zur Welt geboren / da muss die schöne Prinzessin in ihrem Wochenbett nicht allein an ihrem Leibe auf sonderbare Art täglich angetan werden / sondern es muss auch ein steter Abwechsele der k��nstlich gewürgten Gardienen und Decken gehalten werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.318999767303467} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21452,"date":1663,"orig":"Wann ihre Geſpielen und Befreundin ſie beſuchen/ da muß an allen ein recht Wolluſt-Sieg-gepraͤnge zubereitet werden/ dann der edleſten Getraͤncke uͤbermaſſe/ und der koſtbahrſten Suͤſſigkeiten der Confemen unzahlbare Ordnung muß all dar zu finden ſeyn.","norm":"Wann ihre Gespielen und Befreunden sie besuchen / da muss an allen ein recht Wollust-Sieg-gepränge zubereitet werden / dann der edelsten Getränke Übermaße / und der kostbarsten Süßigkeiten der Confemen unzahlbare Ordnung muss all darzufinden sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.279399871826172} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21453,"date":1663,"orig":"Damit dieſe Liebes-Goͤttin nit allein nach ihrẽ Beliebẽ ihre Luſt ſaͤttigen/ ſondern auch eine ſuͤſſe Begierde erwecken koͤñen der Venus ihre gebuͤhrende Nacht-Opffer vorzutragen/ dieweil ſie ſonſt kein Brunſt-Feuer haben wuͤrden/ als die ſie von der Erd-Goͤttin und dem Wein-Gotte entlehnen Will der Mann einig mißhagen darob ſchoͤpffen oder ſein Geſichte in etwas veraͤndern/ wird ſie ihm bald eine ungenehme Meſſe leſen/ und die ſamptlichen Blauder-Goͤttin die vom Manne ihr angethane Beſchimpffung helffen zu eyfern und zu raͤchen anhaͤtzen.","norm":"Damit diese Liebesgöttin nicht allein nach ihren Belieben ihre Lust sättigen / sondern auch eine süße Begierde erwecken können der Venus ihre gebührende Nacht-Opfer vorzutragen / dieweil sie sonst kein Brunst-Feuer haben würden / als die sie von der Erd-Göttin und dem Weingotte entlehnen Will der Mann einig mißhagen darob schöpfen oder sein Gesichte in etwas verändern / wird sie ihm bald eine ungenehme Messe lesen / und die samtlichen Blauder-Göttin die vom Manne ihr angetane Beschimpfung helfen zu eifern und zu rächen anhetzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.322500228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21454,"date":1663,"orig":"Dann ob der Mann ſchon die Ehrbare Nohtdurfft anſieht/ ſo iſt doch ihre gewohnliche Thorheit daß ſie nur auf den Luſt und Pracht ſehen/ dieweil das jenige/ was vormahln zur Nohtwendigkeit gegeben und angeordnet/ von ihnen zu allen Laſtern gekehret wird/ und weil ſie Uppigkeit und Schande unter einem ſcheinbahren Namen wiſſen zu verhuͤllẽ/ als muß ſolches alles auch damit vermaͤntelt werden/ daß ihr Stand ſolches erfordere/ und muͤſſe ſie ſich andern gleich halten/ ſonſt wuͤrde ihnen beyderſeits ſolches ſchimpff und verkleinerlich ſeyn.","norm":"Dann ob der Mann schon die ehrbare Notdurft ansieht / so ist doch ihre gewöhnliche Torheit dass sie nur auf den Lust und Pracht sehen / dieweil dasjenige / was vormals zur Notwendigkeit gegeben und angeordnet / von ihnen zu allen Lastern gekehrt wird / und weil sie Üppigkeit und Schande unter einem scheinbaren Namen wissen zu verhüllen / als muss solches alles auch damit vermäntelt werden / dass ihr Stand solches erfordere / und müsse sie sich anderen gleich halten / sonst würde ihnen beiderseits solches Schimpf und verkleinerlich sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.156199932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21455,"date":1663,"orig":"Wann nach gehaltenem Sechs-wochen Gepraͤnge der Mann die Rechnung wil uͤberſchlagen/ die Frau die Summa nur ſchlecht und geringſchaͤtzig machen wil/ pflegt oft ein unangenehm Facit darauß zu entſtehen/ zumaln wann er ſolches auf der Frauen Ruͤcken zu uͤberſchlagen beginnet.","norm":"Wann nach gehaltenem Sechs-Wochen Gepränge der Mann die Rechnung will überschlagen / die Frau die Summa nur schlecht und geringschätzig machen will / pflegt oft ein unangenehm Fazit daraus zu entstehen / zumal wann er solches auf der Frauen Rücken zu überschlagen beginnt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.127200126647949} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21456,"date":1663,"orig":"Daher ſie dann/ weil ſie keine behutſamere Augen auf ihre Rache haben kan/ anfangt die angenehmſt und verborgenſten Bulſchafften auf der Welt abzuhandeln/ und unzihmliche Rachgierigkeit wider ihn anzuſpinnen.","norm":"Daher sie dann / weil sie keine behutsamere Augen auf ihre Rache haben kann / anfangt die angenehmst und verborgensten Bulschafften auf der Welt abzuhandeln / und unziemliche Rachgierigkeit wider ihn anzuspinnen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.549799919128418} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21457,"date":1663,"orig":"Es iſt ein vornehmer anſehnlicher Mañ geweſen/ der auch eine ſolche Dame zu ſeiner Eheliebſten gehabt/ welcher er auf die aller gebuͤhrlig��te Weiſe/ als die Geſetze einer vollkommenen Liebes-Hulde erheiſchen/ aufgedienet/ weil er ſich aber einer ehrbaren Sparſamkeit beflieſſen/ und der Frauen Pracht nicht nachhangen wollen/ hat ſie ſich zur Speiſe eines andern Liebesflam̃en zu machẽ entſchloſſen/ und zu ſolcher Bulſchaft eine verſchwiegene Geheimnuͤß-Dienerin gebraucht.","norm":"Es ist ein vornehmer ansehnlicher Mann gewesen / der auch eine solche Dame zu seiner Eheliebsten gehabt / welcher er auf die aller gebührlichste Weise / als die Gesetze einer vollkommenen Liebes-Hulde erheischen / ausgedient / weil er sich aber einer ehrbaren Sparsamkeit beflissen / und der Frauen Pracht nicht nachhangen wollen / hat sie sich zur Speise eines anderen Liebesflammen zu machen entschlossen / und zu solcher Buhlschaft eine verschwiegene Geheimnis-Dienerin gebraucht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.878200054168701} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21458,"date":1663,"orig":"Es iſt ihm aber einsmahls der Weg zur Liebſten Schnaberelin mißlungen/ dieweil etwan ohngefehr bey duncklem Abend der Alte auß dem Fenſter in ſeinen Nachtkleidern geſehen/ welchen der Cortigian die Frau zu ſeyn vermeynend/ mit gar gelinden Worten angeredet die Thuͤre zu eroͤffnen/ und ihn einzulaſſen.","norm":"Es ist ihm aber einsmals der Weg zur Liebsten Schnaberelin misslungen / dieweil etwan ungefähr bei dunklem Abend der Alte aus dem Fenster in seinen Nachtkleidern gesehen / welchen der Cortigian die Frau zu sein vermeinend / mit gar gelinden Worten angeredet die Türe zu eröffnen / und ihn einzulassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.159299850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21459,"date":1663,"orig":"Weil nun der Alte vermerckend/ es muͤſte ſeiner Frauen geheimer Cammer-Raht ſeyn/ iſt er ſtille hinunter geſchlichen/ die Thuͤre aufgemacht/ ihn ſtillſchweigens bey der Hand die Treppen aufgeleitet/ und in ein geheimes Zimmer ſeiner Wohnung geſperret; weil er dann die gantze Nacht daſelbſt in Furcht und Hoffnung ſelbigen Liebes-Zweck zu erreichen/ verharren muͤſſen/ iſt er des folgendẽ Morgens in nicht geringe Bekuͤmmernuͤß gerahten/ dieweil Er wol abnehmen koͤnnen/ die Karte muͤſſe falſch verſteckt ſeyn.","norm":"Weil nun der Alte vermerkend / es müsste seiner Frauen geheimer Cammerraht sein / ist er stille hinuntergeschlichen / die Türe aufgemacht / ihn Stillschweigens bei der Hand die Treppen aufgleitet / und in ein geheimes Zimmer seiner Wohnung gesperrt; weil er dann die ganze Nacht daselbst in Furcht und Hoffnung selbigen Liebeszweck zu erreichen / verharren müssen / ist er des folgenden Morgens in nicht geringe Bekümmernis geraten / dieweil er wohl abnehmen können / die Karte müsse falsch versteckt sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.115900039672852} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21460,"date":1663,"orig":"Es iſt aber ohngefehr ein Maͤdchen ſelbige Kammer vorbey gangen/ die er durchs Schluͤſſelloch angeredet/ der Frauen anzudeuten/ ihn auß dem Kercker wieder zubefreyen/ die Frau/ welcher der Handel nit wiſſende geweſen/ iſt gleichſam daruͤber erſtaunet/ nach langen Suchen/ hat ſie den Schluͤſſel unter des Mannes Hauptkuͤſſen gefunden/ die Thuͤre eroͤffnet/ den zu einem ſonderlichen Schimpff-ſpiel Eingekerckerten erloͤſet/ und einen Ziegenbock an deſſen ſtelle wieder eingeſetzt.","norm":"Es ist aber ungefähr ein Mädchen selbige Kammer vorbeigegangen / die er durchs Schlüsselloch angeredet / der Frauen anzudeuten / ihn aus dem Kerker wieder zubefreien / die Frau / welcher der Handel nicht wissende gewesen / ist gleichsam darüber erstaunet / nach langen Suchen / hat sie den Schlüssel unter des Mannes Hauptküssen gefunden / die Türe eröffnet / den zu einem sonderlichen Schimpf-Spiel Eingekerkerten erlöset / und einen Ziegenbock an dessen stelle wieder eingesetzt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.163899898529053} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21461,"date":1663,"orig":"Jnzwiſchen hat der Mann ſeine gebuͤhrende Rache zu verfolgen/ ihr und ſeine Anverwandten eingeladen/ denenſelbigen den Handel vorzutragen/ und ihre Beurtheilung einzunehmen.","norm":"Inzwischen hat der Mann seine gebührende Rache zu verfolgen / ihr und seine Anverwandten eingeladen / denselbigen den Handel vorzutragen / und ihre Beurteilung einzunehmen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.275300025939941} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21462,"date":1663,"orig":"Nach geendeter Mahlzeit hat er ihnen den Handel eroͤffnet/ woruͤber die Frau ein wehmuͤhtig Klagen und Geſchrey zu Rettung ihrer Ehre angeſtelt/ und ſich dergeſtalt gebaͤrdet/ als wolte ſie durch Klagen zu eitel Seuffzen werden/ und in einer Thraͤnen Bache erſticken.","norm":"Nach geendeter Mahlzeit hat er ihnen den Handel eröffnet / worüber die Frau ein wehmütig Klagen und Geschrei zu Rettung ihrer Ehre angestellt / und sich dergestalt gebärdet / als wollte sie durch Klagen zu eitel Seufzen werden / und in einer Tränen Bache ersticken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.138999938964844} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21463,"date":1663,"orig":"Der Mann ſo gaͤntzlich ſich verſichert in ſeinen Gedancken befandt/ als haͤtte er dẽ Vogel in einẽ wolverwahrten Bauer/ hat die gantze Freundſchafft dahin gefuͤhrt/ ſolchen offentlich vorzuſtellen und zu zeigen/ wie er aber kaum die Kammerthuͤre aufgeſperret/ iſt der Ziegenbock im vollen Satz auf ihn zugeſprungen/ dieſem Gefaͤngnuͤß zu entgehen/ uͤber welchen Wunderſpiel der Mann ſich dergeſtalt heftig entſatzt/ daß er laut geſchryen:","norm":"Der Mann so gänzlich sich versichert in seinen Gedanken befand / als hätte er den Vogel in einen wohlverwahrten Bauer / hat die ganze Freundschaft dahin geführt / solchen öffentlich vorzustellen und zu zeigen / wie er aber kaum die Kammertüre aufgesperrt / ist der Ziegenbock im vollen Satz auf ihn zugesprungen / diesem Gefängnis zu entgehen / über welchen Wunderspiel der Mann sich dergestalt heftig entsatzt / dass er laut geschrien:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.427700042724609} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21464,"date":1663,"orig":"O du boͤſer Geiſt/ wie haſtu mir meine Sinne und Verſtand dergeſtalt verblendet/ daß ich meine liebe Frau ſo faͤlſchlich beſchuldigt/ und dieſe gantze Freundſchaft ſo betruͤglich teuſchen muͤſſen/ hat darauf nicht ohne Thraͤnen ſeine Frau umbhaͤlſet/ ſie mit eyfrigen bitten umb Verzeihung angeflehet/ und ſie vor der gantzen Verwandſchaft unſchuldig erkandt.","norm":"O du böser Geist / wie hast du mir meine Sinne und Verstand dergestalt verblendet / dass ich meine liebe Frau so fälschlich beschuldigt / und diese ganze Freundschaft so betrüglich täuschen müssen / hat darauf nicht ohne Tränen seine Frau umhalset / sie mit eifrigen bitten um Verzeihung angefleht / und sie vor der ganzen Verwandtschaft unschuldig erkannt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.976200103759766} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21465,"date":1663,"orig":"Wie er auf eine andere Zeit fruͤh Morgens zur Kirchen gangen/ und wieder zuruͤck kom̃en ſein Gebetbuch zu holen/ hat dieſer Geiſt ſich bey ſeiner Frau im Bette gefunden/ wie er die Gardine etwas zuruͤck gezogen/ und ihn liegen ſehen/ hat er ein Creutz vor ſich gemacht und geſagt/ ich kenne dich boͤſen Geiſt wol/ du haſt mich einmahl verblendet/ GOtt behuͤte mich vor dir/ daß ich nicht zum andernmahl von dir verfuͤhret werde.","norm":"Wie er auf eine andere Zeit früh Morgens zur Kirchen gegangen / und wieder zurückkommen sein Gebetbuch zu holen / hat dieser Geist sich bei seiner Frau im Bette gefunden / wie er die Gardine etwas zurückgezogen / und ihn liegen sehen / hat er ein Kreuz vor sich gemacht und gesagt / ich kenne dich bösen Geist wohl / du hast mich einmal verblendet / Gott behüte mich vor dir / dass ich nicht zum anderen Mal von dir verführet werde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.524400234222412} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21466,"date":1663,"orig":"Wer kan die Liſtwege und heimlichen betruͤge unſer Schnablerinnen und lieben Venus-Schweſtern erforſchen vielweniger verſperren.","norm":"Wer kann die Listwege und heimlichen betrüge unser Schnablerinnen und lieben Venusschwestern erforschen viel weniger versperren.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.541500091552734} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21467,"date":1663,"orig":"Jener alte Cavallier in Spanien hat ſein beſtes Jugend-Alter der Venus-Goͤttin aufgeopffert/ und beym Schnabel-volck beſtattet/ wie er nun vermeynet alle liſtige Fallſtricke und verborgene Truͤgligkeiten des Frauenzimmers dergeſtalt unterſucht zu haben/ daß er ſeine Liebſte nicht allein von den Anruͤhren und Zunahen/ ſondern auch verdaͤchtigen Anſchauen zu erhten und zubewahren/ wie er aber wegen ſeines hohen Standes und Geſchlechtes eine junge ſchoͤne Dame geheyrahtet/ und ein ſtets machendes Auge und fleiſſigere Obhut uͤber ſie gehalten/ als dort der hundertaͤugige Argus uͤber des Iupiters Bulſchafft/ hat ſich doch auf einen Morgen begeben/ daß ſeine Liebſte zur Kirchen von ihren Dieneriñen begleitet worden/ in dem ſie nun einen ſtattlichen Pallaſt vorbey gangen/ iſt ein Kammer-Topff mit naͤchtlich bereitetem Balſam herab und uͤber die ſchoͤne Dame gegoſſen worden.","norm":"Jener alte Cavalier in Spanien hat sein bestes Jugend-Alter der Venus-Göttin aufgeopfert / und beim Schnabel-Volk bestattet / wie er nun vermeinet alle listige Fallstricke und verborgene Trüglichkeiten des Frauenzimmers dergestalt untersucht zu haben / dass er seine Liebste nicht allein von den Anrühren und Zunahen / sondern auch verdächtigen Anschauen zu erden und zubewahren / wie er aber wegen seines hohen Standes und Geschlechtes eine junge schöne Dame geheiratet / und ein stets machendes Auge und fleißigere Obhut über sie gehalten / als dort der hundertäugige Argus über des Jupiters Bulschafft / hat sich doch auf einen Morgen begeben / dass seine Liebste zur Kirchen von ihren Dienerinnen begleitet worden / in dem sie nun einen stattlichen Palast vorbeigegangen / ist ein Kammer-Topf mit nächtlich bereitetem Balsam herab und über die schöne Dame gegossen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.01579999923706} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21468,"date":1663,"orig":"Wie nun ſo wol ſie nebſt ihren bey ſich habenden Alten Frauẽ/ als auch die im Hauſe darob einen unverſehenen Auflauf gemacht und ſich erzeiget/ als waͤre ſolches auſſer allen Vorſatz geſchehen/ ſich hoͤchſt entſchuldiget/ die junge Dame dergeſtalt beſalbet in den Pallaſt eingefuͤhret/ ſie zu reinigen und anders zu bekleiden/ da ſie dann ihre bey ſich habenden Weiber eine nach der andern nach Hauſe geſchickt/ ihre andere Kleider zu holen/ haben ſie ihrem Herrn dem alten Cortigian den verlauffenen Handel erzehlet/ der dann endlich ſich auch in den Pallaſt verfuͤget/ und wie er des Orts Gelegenheit beſichtiget und leicht riechen koͤnnen/ mit was vor Lauge ſeine Liebſte wieder abgebadet worden/ und was vor einer Goͤttin zu Dienfle ſie ſelbigen Morgen ſich bereitet hatte.","norm":"Wie nun sowohl sie nebst ihren bei sich habenden Alten Frauen / als auch die im Hause darob einen unversehenen Auflauf gemacht und sich erzeiget / als wäre solches außer allen Vorsatz geschehen / sich höchst entschuldiget / die junge Dame dergestalt besalbet in den Palast eingeführt / sie zu reinigen und anders zu bekleiden / da sie dann ihre bei sich habenden Weiber eine nach der anderen nach Hause geschickt / ihre andere Kleider zu holen / haben sie ihrem Herrn dem alten Cortigian den verlaufenen Handel erzählt / der dann endlich sich auch in den Palast verfüget / und wie er des Orts Gelegenheit besichtigt und leicht riechen können / mit was vor Lauge seine Liebste wieder abgebadet worden / und was vor einer Göttin zu Dienfle sie selbigen Morgen sich bereitet hatte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.229899883270264} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21469,"date":1663,"orig":"Hat er geſagt:","norm":"Hat er gesagt:","lang_fastText":"da","lang_py3langid":"da","lang_cld3":"da","lang_de":0,"norm_lmscore":3.049700021743774} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21470,"date":1663,"orig":"Den Strich hab ich noch nicht gelernet.","norm":"Den Strich habe ich noch nicht gelernt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":3.716000080108642} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21471,"date":1663,"orig":"Jch lobe jene junge Wittbe deßwegen hoͤchlich/ daß ſie mehr von einem friſchen jungen Venus-Ritter/ als von einem alten Reichen gehalten/ dann als dieſer bey ihr angehalten/ und ihr einen Sack voll Geld vor die Fuͤſſe gelegt/ hat ſie ſolchen mit dem Fuſe von ihr geſtoſſen/ und geſagt:","norm":"Ich lobe jene junge Wittib deswegen höchlich / dass sie mehr von einem frischen jungen Venusritter / als von einem alten Reichen gehalten / dann als dieser bei ihr angehalten / und ihr einen Sack voll Geld vor die Füße gelegt / hat sie solchen mit dem Fuse von ihr gestoßen / und gesagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.349899768829346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21472,"date":1663,"orig":"Wann ſie den Beutel voll Golde auf eine und ihn auf die andere Seite legte/ empfinde ſie von einem ſo viel Waͤrme/ Luſt und Freude/ als von dem andern/ darumb ſie mit jener es lieber gehalten/ da die geſungen: Jung bey Jung/ Alt bey Alt/ das iſt das beſte Leben/ Gott helff mir von dem alten Hahnrey/ einen Jungen wolle er mir geben.","norm":"Wann sie den Beutel voll Golde auf eine und ihn auf die andere Seite legte / empfinde sie von einem so viel Wärme / Lust und Freude / als von dem anderen / darum sie mit jener es lieber gehalten / da die gesungen: Jung bei Jung / Alt bei Alt / das ist das beste Leben / Gott hilf mir von dem alten Hahnrei / einen Jungen wolle er mir geben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.447500228881836} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21473,"date":1663,"orig":"Dann auf breit beſchten Bergen wenig Hitze zu finden/ die einige Blumen hervor bringen koͤnten/ und wo es auf den Gipffeln der Berge kalt und alles mit Schne uͤberdecket/ pflegt in den Gruͤnden wenig Waͤrme zu ſpuͤhren ſeyn.","norm":"Dann auf breit beschten Bergen wenig Hitze zu finden / die einige Blumen hervorbringen könnten / und wo es auf den Gipfeln der Berge kalt und alles mit Schnee überdecket / pflegt in den Gründen wenig Wärme zu spüren sein.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3831000328063965} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21474,"date":1663,"orig":"Es meynete jener Alte zwar man duͤrffe nur wenig duͤrre Holtz ein junges Huͤhnlein gar zu kochen/ er hat aber nicht darbey in acht genommen/ daß ein wenig duͤrre Holtz bald von der Flamme des Feuers angezuͤndet und in einem Huy und Augenblick verzehret wird/ hingegen ein gruͤn und friſches wegen ſeines innerlich verhaltenen Safftes die Flamme nicht ſo balde an ſich nim̃t/ ſondern je hefftiger des Feures Brunſt ſolches umgiebet/ je kraͤftigern Gegenſtand ſolches thut/ den entzuͤndeten Safft hervor geuſt/ und das Feuer deſto ſtaͤrcker gleichſam entzuͤndet und erhitzet macht.","norm":"Es meinte jener Alte zwar man dürfe nur wenig dürre Holz ein junges Hühnlein gar zu kochen / er hat aber nicht dabei in Acht genommen / dass ein wenig dürre Holz bald von der Flamme des Feuers angezündet und in einem Huy und Augenblick verzehret wird / hingegen ein grün und frisches wegen seines innerlich verhaltenen Saftes die Flamme nicht so bald an sich nimmt / sondern je heftiger des Feuers Brunst solches umgibt / je kräftigeren Gegenstand solches tut / den entzündeten Saft hervor geust / und das Feuer desto stärker gleichsam entzündet und erhitzet macht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.444799900054932} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21475,"date":1663,"orig":"Wann man demnach des verzehrend Liebes-Feuer Eigenſchaft unterſuchen ſolte/ wuͤrde man befinden daß ſhes bey dem Frauenzim̃er eine viel heftigere Lohe auffeuret/ als bey dn Maͤnnern/ daher auch ſolches eine uͤberfluͤſſigere Speiſe zu ihren Unterhalt und Erſaͤttigung erfordert/ dann gleichwie die Natur dem Frauenzimmer einen gar zu geyl genauen Entpfindungs mit getheilet/ daß ſie die Suͤſſigkeit der Liebes-Koſt gar zu eigentlich ſchmecken koͤnnen/ als erwecket die Hitze des Liebes-Feuers auch eine groͤſſere Brunſt der Begierde in ihnen ſelbige zu erlangen und zu genieſſen.","norm":"Wann man demnach des verzehrend Liebesfeuer Eigenschaft untersuchen sollte / würde man befinden dass shes bei dem Frauenzimmer eine viel heftigere Lohe auffieret / als bei dann Männern / daher auch solches eine überflüssigere Speise zu ihren Unterhalt und Ersättigung erfordert / dann gleichwie die Natur dem Frauenzimmer einen gar zu geil genauen Entpfindungs mitgeteilt / dass sie die Süßigkeit der Liebeskost gar zu eigentlich schmecken können / als erwecket die Hitze des Liebesfeuers auch eine größere Brunst der Begierde in ihnen selbige zu erlangen und zu genießen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.467100143432617} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21476,"date":1663,"orig":"Daß alſo ein ſolches ſtarckes Feuer viel leichter ein altes außgeduͤrtes Holtz gantz und gar verzehren kan/ als daß die wenige Materie des Holtzes einer ſolchen Gluht Speiſe gnug ſeyn ſolte.","norm":"Dass also ein solches starkes Feuer viel leichter ein altes außgedürtes Holz ganz und gar verzehren kann / als dass die wenige Materie des Holzes einer solchen Glut Speise genug sein sollte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.345399856567383} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21477,"date":1663,"orig":"Welches jene vornehme Dame wol verſtanden/ daher ſie ihren alten Herrn Vater eine Junge wieder zu freyen/ wie er ihm vorgenom̃en/ abgerahten.","norm":"Welches jene vornehme Dame wohl verstanden / daher sie ihren alten Herrn Vater eine Junge wieder zu freien / wie er ihm vorgenommen / abgeraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.680300235748291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21478,"date":1663,"orig":"Die Coriſca gibt ſolches durch ihre Unterredung mit ihrer Schweſter auch ſatſam zu verſtehen/ wann ſie ſagt/ daß ein alter Cavallierer von denen Jungen wegẽ ſeines Verſtandes/ Erfahrenheit und hohen Ehren Anſehens bedienet/ auffgewartet/ und in ſonderlichen Wuͤrden gehalten werden/ hingegen bemuͤhen ſie ſich den jungen Damen und Frauen-Zim̃er wegen ihrer ſchoͤnen Geſtalt/ holdſeligen Beredtheit/ freundlichen Gebaͤrdungen/ und allen andern Liebes-Reitzungen/ ihre gantze Lebens-Tage aufzuopffern/ und ihre Gunſt durch alle Wege und Weiſe an ſie verſchuldigt und verpflichtet zu machen/ dieweil bey ſolchen Aufwartungen die Ehre muß zun Fuͤſſen liegen und aufdienen/ da hingegen die Liebe regieret und herrſchet.","norm":"Die Corisca gibt solches durch ihre Unterredung mit ihrer Schwester auch sattsam zu verstehen / wann sie sagt / dass ein alter Cavallierer von denen Jungen wegen seines Verstandes / Erfahrenheit und hohen Ehren Ansehens bedienet / aufgewartet / und in sonderlichen Würden gehalten werden / hingegen bemühen sie sich den jungen Damen und Frauenzimmer wegen ihrer schönen Gestalt / holdseligen Beredtheit / freundlichen Gebärdungen / und allen anderen Liebesreizungen / ihre ganze Lebenstage aufzuopfern / und ihre Gunst durch alle Wege und Weise an sie schuldig und verpflichtet zu machen / dieweil bei solchen Aufwartungen die Ehre muss zun Füßen liegen und ausdienen / da hingegen die Liebe regieret und herrschet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.005000114440918} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21479,"date":1663,"orig":"Wann aber eine Dame eraltet und erkaltet/ wird ſie von maͤnniglich verachtet und nicht eins mit ſchoͤlen Augen angeſehen/ gleichwie ein alter Cavallierer von denen jungen Frauen-Zim̃er mehr gefuͤrchtet und geſcheuet/ als beliebet wird/ die Ehre aber die ſie ihnen erzeigen/ geſchehe mehr auß ſcheinbarer Hoͤffligkeit als ernſtlichen Ehrenbezeigung/ dieweil die Liebes-Bewegung einer jungen Dame Gemuͤhte nimmer dahin treiben wird/ daß ſie mit belebten Ernſt einen alten Greiß in ihre Seele ſchlieſſen koͤnne.","norm":"Wann aber eine Dame eraltet und erkaltet / wird sie von männiglich verachtet und nicht eins mit schöllen Augen angesehen / gleichwie ein alter Cavallierer von denen jungen Frauenzimmer mehr gefürchtet und gescheut / als beliebet wird / die Ehre aber die sie ihnen erzeigen / geschehe mehr aus scheinbarer Höflichkeit als ernstlichen Ehrenbezeigung / dieweil die Liebesbewegung einer jungen Dame Gemühte nimmer dahin treiben wird / dass sie mit belebten Ernst einen alten Greis in ihre Seele schließen könne.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.322800159454346} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21480,"date":1663,"orig":"Und wann man auch die Sache auſſer Schertz warhaftig eigentlich beleuchten ſolte/ wird man gewiß befinden/ daß die Verehligung eines Alten mit einer Jungen mehr Schande und Laſter/ als Liebe und Treue gebaͤhre/ dieweil er nit allein nimmer ſattſam angenehm bey ihr ſeyn kan/ ſondern es werden auch alle Liſt und Wege unternommen/ ihre keuſche Liebe zuſtoͤren/ dann die Liebe ihr Abſehen nicht auf die euſſerliche Gunſt des Gluͤcks/ als Ehre/ Hochheit und Reichthumb/ ſondern auf die innerlichen Bewegungen des Gemuͤhts richtet.","norm":"Und wann man auch die Sache außer Scherz wahrhaftig eigentlich beleuchten sollte / wird man gewiss befinden / dass die Verehelichung eines Alten mit einer Jungen mehr Schande und Laster / als Liebe und Treue gebäre / dieweil er nicht allein nimmer sattsam angenehm bei ihr sein kann / sondern es werden auch alle List und Wege unternommen / ihre keusche Liebe zustören / dann die Liebe ihr Absehen nicht auf die äußerliche Gunst des Glücks / als Ehre / Hochheit und Reichtum / sondern auf die innerlichen Bewegungen des Gemüts richtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.911600112915039} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21481,"date":1663,"orig":"Es iſt ein vornehmer Herre geweſen/ der nur eine einige Tochter gehabt/ die ſich in einer ſeiner Gelahrten Bedienten wegen ſeiner Geſchickligkeit und anſehnlicher Geſtalt hertzlich verliebet/ daß Sie auch durch heimliche Gaͤnge offter zuſammen kommen/ und ihre keuſche reine Liebe einander entdeckt.","norm":"Es ist ein vornehmer Herr gewesen / der nur eine einige Tochter gehabt / die sich in einer seiner Gelahrten bedienten wegen seiner Geschicklichkeit und ansehnlicher Gestalt herzlich verliebet / dass Sie auch durch heimliche Gänge offter zusammen kommen / und ihre keusche reine Liebe einander entdeckt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.229100227355957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21482,"date":1663,"orig":"Wie aber der Vater einsmahls unverſehens in der Tochter Zimmer kommende vermercket/ hat er den Bedienten alſobald greiffen/ und nach dem er den eyfrichen Liebes-Sinn ſeiner Tochter geſpuͤret/ ihn jaͤmmerlich wuͤrgen/ das Hertz auß dem Leibe reiſſen und ſeiner Tochter in einer ſilbern Schuͤſſel zuſchicken laſſen/ welche von groſſer Truͤbnuß und Achtzen gantz Siñloß das Hertz mit unablaͤſſigen Kuͤſſen und Seuffzen beklaget/ einen gifftigen Safft eingetruncken/ ſich auf das Bette niedergelaſſen/ ſein annoch warm und gleichſam wallend Hertz an ihren Mund und Bruſt gedruckt/ wie ſolches den Vater angedeutet/ der nicht vermeynet/ daß ſeiner Tochter Liebe zu grimmich ſeine Rachgier eyfren ſolte/ iſt er zu ihr in die Kammer geeylet/ da ſie aber der Tod bereit gefaͤllet und ihre Seele zu ſeiner hingeriſſen.","norm":"Wie aber der Vater einsmals unversehens in der Tochter Zimmer kommende vermerket / hat er den Bedienten alsobald greifen / und nach dem er den eifrigen Liebessinn seiner Tochter gespürt / ihn jämmerlich würgen / das Herz aus dem Leibe reißen und seiner Tochter in einer silbern Schüssel zuschicken lassen / welche von großer Trübnis und Achsen ganz Sinnloß das Herz mit unablässigen Küssen und Seufzen beklagt / einen giftigen Saft eingetrunken / sich auf das Bette niedergelassen / sein annoch warm und gleichsam wallend Herz an ihren Mund und Brust gedruckt / wie solches den Vater angedeutet / der nicht vermeinet / dass seiner Tochter Liebe zu grimmig seine Rachgier eifre sollte / ist er zu ihr in die Kammer geeilt / da sie aber der Tod bereit gefällt und ihre Seele zu seiner hingerissen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.18120002746582} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21483,"date":1663,"orig":"Hierbey iſt die Ehrſucht der Alten dergeſtalt hefftig/ daß ſie auch ihrer Jugend ewige Seelen Wolfahrt vernachlaͤſſigen und durch ihre ſtrenge Grauſamkeit der Liebes-Hefftigkeit zu unterdrucken und außzurotten gedencken.","norm":"Hierbei ist die Ehrsucht der Alten dergestalt heftig / dass sie auch ihrer Jugend ewige Seelen Wohlfahrt vernachlässigen und durch ihre strenge Grausamkeit der Liebesheftigkeit zu Unterdrucken und auszurotten gedenken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.811699867248535} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21484,"date":1663,"orig":"Es ſey ferne denen jenigen ihre gebuͤhrende Ehre Gewalt und Hochheit zu entziehen/ die ihnen GOtt und die Natur uͤbergeben und zugeeignet/ ſondern will nur anziehen/ daß/ weil die Sterblichen von keinen hefftigern Gemuͤhts-Regungen umbtrieben und in keiner groͤſſere Fehler und Begegnuͤſſen verleitet werden/ als von der Gewalt der Liebe/ die Alten nach ihrer erfahrnen Klugheit und reiffen Verſtande/ ſolche deſto eigentlicher mit denen Vernunffts-Augen beſchauen/ und denen auß ehrlich und keuſcher Lieber-Treu begangenen Jrrungen verzeihen.","norm":"Es sei ferne denenjenigen ihre gebührende Ehre Gewalt und Hochheit zu entziehen / die ihnen Gott und die Natur übergeben und zugeeignet / sondern will nur anziehen / dass / weil die Sterblichen von keinen heftigeren Gemütsregungen umtrieben und in keiner größere Fehler und Begegnüssen verleitet werden / als von der Gewalt der Liebe / die Alten nach ihrer erfahrenen Klugheit und reifen Verstande / solche desto eigentlicher mit denen Vernunftsaugen beschauen / und denen aus ehrlich und keuscher Lieber-Treu begangenen Irrungen verzeihen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.592700004577637} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21485,"date":1663,"orig":"Es iſt die Liebe der Eltern gegen die Kinder/ die angelegte Muͤhe und Arbeit/ Sorgfaͤltigkeit uñ Fleiß/ Unkoſten/ die auf ſie geſetzte Hoffnung/ auch die Macht und Gewalt der Eltern gegen die Kinder und der Kinder-Pflicht gegen die Eltern der Beſchaffenheit/ daß ſie ſolche Ehr-Ehrzeihung erfadern/ daß ſie auch einen Fuß oder Hand zu bewegen/ vielweniger ehelich vereinpaaren ſolten/ ohne der Eltern Willen und Gefallen.","norm":"Es ist die Liebe der Eltern gegen die Kinder / die angelegte Mühe und Arbeit / Sorgfältigkeit und Fleiß / Unkosten / die auf sie gesetzte Hoffnung / auch die Macht und Gewalt der Eltern gegen die Kinder und der Kinderpflicht gegen die Eltern der Beschaffenheit / dass sie solche Ehr-Ehrzeihung erfadern / dass sie auch einen Fuß oder Hand zu bewegen / viel weniger ehelich Einpaaren sollten / ohne der Eltern Willen und Gefallen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.865600109100342} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21486,"date":1663,"orig":"Den- noch iſt auß eben dieſen Urſachen zu ſchlieſſen/ daß es der Liebe der Eltern nicht wol geziemen wolle/ noch mit denen Geſetzen der Natur/ dem feſten Bande der Blutverwandtſchafft/ und der Ampts-Gebuͤhr eines klug-vernuͤnfftigen Menſchen uͤbereinkommen koͤnne/ daß die Eltern wegen eines begangenen Liebes-Fehler der Kinder/ alle ihre Schuldigkeit in Vergeſſenheit wollen ſincken/ alle ſolche Bemuͤhung und Fleiß bey derer Aufferziehung nichtig und vergeblich ſeyn/ und im Mittel eines menſchlichen Lebens alle Hoffnung in den Wind fahren laſſen:","norm":"Den- noch ist aus eben diesen Ursachen zu schließen / dass es der Liebe der Eltern nicht wohl geziemen wolle / noch mit denen Gesetzen der Natur / dem festen Bande der Blutverwandtschaft / und der Ampts-Gebühr eines klug-vernünftigen Menschen übereinkommen könne / dass die Eltern wegen eines begangenen Liebes-Fehler der Kinder / alle ihre Schuldigkeit in Vergessenheit wollen sinken / alle solche Bemühung und Fleiß bei derer Auferziehung nichtig und vergeblich sein / und im Mittel eines menschlichen Lebens alle Hoffnung in den Wind fahren lassen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.158299922943115} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21487,"date":1663,"orig":"Wer iſt wol/ der einen leibeigenen Sclaven hat/ welcher nicht einen/ zwey/ drey/ oder auch mehr begangene Unthaten mit gebuͤhrender Sanfftmuht ertragen ſolte/ bevor er ihn gantz auß ſeiner Behauſung verjagte:","norm":"Wer ist wohl / der einen leibeigenen Sklaven hat / welcher nicht einen / zwei / drei / oder auch mehr begangene Untaten mit gebührender Sanftmut ertragen sollte / bevor er ihn ganz aus seiner Behausung verjagte:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.72760009765625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21488,"date":1663,"orig":"wie ſolten dann die Eltern wegen eines ſolchen Fehlers und Gebrechen der Kinder/ welcher auß ehrbarer Liebe (die unkeuſche und unkuͤchtige Geylheit beſtrafft und ſcheuet ein ſchambar Gemuͤht ſelbſt/) begangen/ die Pflicht/ wormit ſie denen Kindern zugethan/ gaͤntzlich auß den Gedancken vertilgen/ und alle das jenige/ ſo die Geſetze der Natur befehlen/ auf die Seite ſetzen.","norm":"wie sollten dann die Eltern wegen eines solchen Fehlers und Gebrechen der Kinder / welcher aus ehrbarer Liebe (die unkeusche und unküchtige Geilheit bestraft und scheuet ein schambar Gemüt selbst /) begangen / die Pflicht / womit sie denen Kindern zugetan / gänzlich aus den Gedanken vertilgen / und alle dasjenige / so die Gesetze der Natur befehlen / auf die Seite setzen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.101500034332275} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21489,"date":1663,"orig":"Wañ die Toͤchter oftmahln die ſchandbahrſten Unzucht und Suͤnden veruͤben/ wiſſen ſolche die Muͤtter/ auch mit der groͤſten Seelen Gefahr/ und wider dẽ Lauff der Natur zu verdecken.","norm":"Wann die Töchter oftmals die schandbarsten Unzucht und Sünden verüben / wissen solche die Mütter / auch mit der größten Seelen Gefahr / und wider den Lauf der Natur zu verdecken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.209099769592285} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21490,"date":1663,"orig":"Wann aber ein Sohn oftmaln am fremden Orten auß wolbedachten Urſachen ein ehrlich Maͤdgen durch eheliche Liebe ihm zu vertrauen begehrt/ da wird das gantze Land aufruͤhriſch/ da iſt es ein ungehorſamer Sohn/ da lauffen alle Weiber auf ihrem Plaudermarckte zuſam̃en und zerbrechen ihre Koͤpffe/ wie doch ſolches zugehe/ daß dieſer auſſerhalb ſich mit einer eingelaſſen/ und der Eltern Willen noch nicht eingeholet/ gleich als koͤnte Einer vor ſeinen eigenen Gedancken und Zuneigung und Einwilligung oder Belieben der Perſon eines andern Bedencken oder Einſtimmung daruͤber begehren/ und alſo vor einig gefaſten Raht der That Beſtaͤtigung erheiſchen/ dann wann einer den Conſens oder Gutachten ſeiner Eltern auß einem fremden Ort erfodern/ iſt der Handel an ſelbigen Ort bereit dergeſtalt richtig und feſte/ auch alſo ruchtbar/ daß er nicht kan wieder zuruͤck gezogen werden/ dieweil anderwarts die Leute der ihrigen Ehre und guten Namen eben ſo hoch achten/ als an dem Orte ſeines Vaterlands:","norm":"Wann aber ein Sohn oftmals am fremden Orten aus wohlbedachten Ursachen ein ehrlich Mädchen durch eheliche Liebe ihm zu vertrauen begehrt / da wird das ganze Land aufrührisch / da ist es ein ungehorsamer Sohn / da laufen alle Weiber auf ihrem Plaudermarkte zusammen und zerbrechen ihre Köpfe / wie doch solches zugehe / dass dieser außerhalb sich mit einer eingelassen / und der Eltern Willen noch nicht eingeholt / gleich als könnte Einer vor seinen eigenen Gedanken und Zuneigung und Einwilligung oder Belieben der Person eines anderen Bedenken oder Einstimmung darüber begehren / und also vor einig gefasten Rat der Tat Bestätigung erheischen / dann wann einer den Konsens oder Gutachten seiner Eltern aus einem fremden Ort erfordern / ist der Handel an selbigen Ort bereit dergestalt richtig und feste / auch also fruchtbar / dass er nicht kann wieder zurückgezogen werden / dieweil anderwärts die Leute der ihrigen Ehre und guten Namen eben so hoch achten / als an dem Orte seines Vaterlands:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.375500202178955} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21491,"date":1663,"orig":"Woſelbſt oft die Leute dergeſtalt genaturt und das Frauen- Zimmer ſo zwatzhaft und Naßweiſe ſeyn/ daß ſie auch Haß uñ Feindſchafft denen Eltern die Ohren/ mit ſo groß und groben Fabeln voll zu ſchlagen/ denenſelbigen ſelbſt nur faͤlſchlich einen Schimpff anzuhengen pflegen/ dann wie moͤgen ſie anders von denen Dingen reden und urtheilen/ die ihnen unbekandt/ und von denen ſie auch wegen Abgelegenheit des Ortes keine Wiſſenſchafft haben.","norm":"Woselbst oft die Leute dergestalt genaturt und das Frauen-Zimmer so zwatzhaft und Nassweise sein / dass sie auch Hass und Feindschaft denen Eltern die Ohren / mit so groß und groben Fabeln vollzuschlagen / denselbigen selbst nur fälschlich einen Schimpf anzuhängen pflegen / dann wie mögen sie anders von denen Dingen reden und urteilen / die ihnen unbekannt / und von denen sie auch wegen Abgelegenheit des Ortes keine Wissenschaft haben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.468100070953369} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21492,"date":1663,"orig":"Aber man findet ſolche Staͤdte/ da ein zuſammen gehengtes Volck einerley Handthierung ſich ſolcher Geſtalt mit einander befreundet/ daß ſie nur ihre gegeweſene Bauerjungens und Knechte mit ihren Weibesbildern verheyrahten/ und meynen Frembde die nicht in ihre Freundſchafft verknuͤppelt/ ſeyn anderwerts hinter den Zaune/ gleichwie die undienliche Schweine entſproſſen.","norm":"Aber man findet solche Städte / da ein zusammen gehängtes Volk einerlei Hantierung sich solcher Gestalt miteinander befreundet / dass sie nur ihre gegewesene Bauerjungen und Knechte mit ihren Weibesbildern verheiraten / und meinen Fremde die nicht in ihre Freundschaft knüppelt / sein anderwärts hinter den Zaune / gleichwie die undienliche Schweine entsprossen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.061800003051758} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21493,"date":1663,"orig":"Wann ihre Toͤchter einigen Brautſchatz zugewarten/ wollen ſie dieſelbigen keinen Gelahr- oder andern Kuͤnſtler verehlichen/ wann ſie aber Banckruht gemacht/ und ſonſt alles verbancketirt/ wenden ſie allen muͤglichen Fleiß an/ alsdann ihre Toͤchter ſolchen Leuten die mit ihrer ehrlich gelernten Kunſt ihre Nahrung gewiſſer zu ſuchen und fortzuſetzen wiſſen/ beybringen koͤnnen.","norm":"Wann ihre Töchter einigen Brautschatz zugewarten / wollen sie dieselbigen keinen Gelahr- oder anderen Künstler verehelichen / wann sie aber Banckruht gemacht / und sonst alles bankettiert / wenden sie allen möglichen Fleiß an / alsdann ihre Töchter solchen Leuten die mit ihrer ehrlich gelernten Kunst ihre Nahrung gewisser zu suchen und fortzusetzen wissen / beibringen können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.917500019073486} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21494,"date":1663,"orig":"Wann aber ferner die Eltern keine andere Urſache/ als der Zorn und Eyfer zũ Wiederwillen antreibet/ ihre natuͤrliche Zuneigung den Kindern/ ſo ohne dero volligen Conſens ſich verheyrahtet/ zu entziehen/ iſt der Fehler deſto groͤſſer bey ihnen/ dieweil die Begierde des Zorns eine ſolche Bewegung die der Vernunfft gaͤntzlich zu wieder/ da hingegen die ehrbare Liebe eine ſolche Gemuͤhts-Regung die auß gutem Bedacht entſpringet/ dieweil der Verſtand eine Gleichformigkeit an dem Geliebten finden/ welche die Gegenliebe verurſacht.","norm":"Wann aber ferner die Eltern keine andere Ursache / als der Zorn und Eifer zu Widerwillen antreibet / ihre natürliche Zuneigung den Kindern / so ohne deren völligen Konsens sich verheiratet / zu entziehen / ist der Fehler desto größer bei ihnen / dieweil die Begierde des Zorns eine solche Bewegung die der Vernunft gänzlich zu wieder / da hingegen die ehrbare Liebe eine solche Gemühts-Regung die aus gutem Bedacht entspringet / dieweil der Verstand eine Gleichförmigkeit an dem Geliebten finden / welche die Gegenliebe verursacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.284200191497803} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21495,"date":1663,"orig":"Da die hefftige Wuͤrckung der Liebe mehr vermag/ als ein Wanckelmuͤhtiger glauben kan.","norm":"Da die heftige Wirkung der Liebe mehr vermag / als ein Wankelmütiger glauben kann.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.118899822235107} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21496,"date":1663,"orig":"Es hatte ſich Philamon in Turpilla hertzlich verliebet/ und weiln ſeine Eltern und Befreundten nicht zulaſſen wollen eine eheliche Vermaͤhlung einzugehen/ iſt Philamon hierdurch gantz Siñ- und Witz lotz worden/ wie nun endlich die Sache vor den Landes Fuͤrſten gerahten/ und er die Turpilla zu ſehen begehrt/ hat er ſich zwar ſelbſt uͤber derſelbigen Ungeſtalt verwundert/ worauff aber Philamon geantwortet/ wann Jhre Fuͤrſtl. Gnaden die eigentliche Schoͤnheit und Geſtalt vollkommen beſchauen und beurtheilen wolte/ muſte ſie ſolche nicht mit ihren/ ſondern mit ſeinen des Philamons Augen beſchauen.","norm":"Es hatte sich Philamon in Turpilla herzlich verliebet / und weil seine Eltern und Befreundeten nicht zulassen wollen eine eheliche Vermählung einzugehen / ist Philamon hierdurch ganz Sinn- und Witz lots worden / wie nun endlich die Sache vor den Landes Fürsten geraten / und er die Turpilla zu sehen begehrt / hat er sich zwar selbst über derselbigen Ungestalt verwundert / worauf aber Philamon geantwortet / wann Ihre Fürstl. Gnaden die eigentliche Schönheit und Gestalt vollkommen beschauen und beurteilen wollte / musste sie solche nicht mit ihren / sondern mit seinen des Philamons Augen beschauen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.253499984741211} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21497,"date":1663,"orig":"Wann demnach die zu ſtraffen und anzufeinden die da lieben/ wie vielmehr ſeynd die zu tadeln/ die ſich von Zorn und Eyfer erbittern und einnehmen laſſen.","norm":"Wann demnach die zu strafen und anzufeinden die da lieben / wie vielmehr sind die zu tadeln / die sich von Zorn und Eifer erbittern und einnehmen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.109000205993652} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21498,"date":1663,"orig":"Es iſt einmals ein groſſer Herꝛ mit ſeiner Gemahl und Kindern durch ſeine Reſidentz-Stadt ſpatziret/ da ſich dann eine groſſe Volckmenge verſamlet/ iſt ohnverſehens einer hinzu getreten/ und deß Koͤnigs Tochter gekuͤſſet/ woruͤber ſich die Koͤnigin ſehr ereyfert/ und bey ihrem Herꝛn Anſuchung gethan/ die Perſon wegen ſolcher frevel That greiffen und abſtraffen zu laſſen/ darauff er dann laͤchlende geantwortet:","norm":"Es ist einmals ein großer Herr mit seiner Gemahl und Kindern durch seine Residenzstadt spazieret / da sich dann eine große Volkmenge versammelt / ist unversehens einer hinzugetreten / und des Königs Tochter geküsst / worüber sich die Königin sehr ereifert / und bei ihrem Herrn Ansuchung getan / die Person wegen solcher frevel Tat greifen und abstrafen zu lassen / darauf er dann lächelnde geantwortet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.388700008392334} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21499,"date":1663,"orig":"Sollen wir die jenigen ſtraffen die uns Liebe und Zuneigung erweiſen/ wie ſolten wir dañ mit denen verfahren/ die uns verfolgen und anfeinden.","norm":"Sollen wir diejenigen strafen die uns Liebe und Zuneigung erweisen / wie sollten wir dann mit denen verfahren / die uns verfolgen und anfeinden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.233399868011475} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21500,"date":1663,"orig":"Nachmaln kan auch die Nothwendigkeit deß Gefalls oder himliſchen Schickung hinzu kommen/ unter welchen ein Menſch geboren/ die dann nicht kan uͤberwunden und gemieden werden/ als von alten Klug-erfahrnen Leuten.","norm":"Nachmals kann auch die Notwendigkeit des Gefall oder himmlischen Schickung hinzukommen / unter welchen ein Mensch geboren / die dann nicht kann überwunden und gemieden werden / als von alten Klug-erfahrenen Leuten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.7245001792907715} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21501,"date":1663,"orig":"Wann demnach deß Himmels Wille zwey Seelen miteinander durch ein ehelich Band verknuͤpffet/ kan deß Menſchen Wille ſolche nicht von einander reiſſen.","norm":"Wann demnach des Himmels Wille zwei Seelen miteinander durch ein ehelich Band verknüpft / kann des Menschen Wille solche nicht voneinander reißen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":7.103000164031982} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21502,"date":1663,"orig":"Wann die Kinder und inſonderheit ein Sohn ſonſt der Tugendbahn folget/ und in ſeiner Handthierung dahin trachtet einẽ ehr- und ruhmwuͤrdigen Namen zu erlangen/ und aber allein auß denen Urſachen ihm von den ſeinigen zugeſetzet wird/ daß ſein Gemuͤth in Verwirrung gebracht/ und von der Tugend auf den Laſterweg verleitet wird/ haben ſie keine Entſchuldigung einzuwenden/ die ihnen das Schimpfmahl abwiſchen koͤnnen/ und ſeynd mehr deßwegen zu beſchuldigen als die Kinder; dann weil ſie der Jahre Grauheit zu reiffem Verſtande/ und die langwuͤrige Zeit der Erfahrenheit zur Klugheit bracht/ ſolten ſie ſich mehr der menſchlichen Zufaͤlle und himliſchen Schickungen erinnern/ und ihrer Pflicht nicht vergeſſen/ welche ſie verbindet umb eines geringen Fehlers die Kinder von der Tugend zu Laſtern/ und von der natuͤrlichen Zuneigung zu bittern Haß und Feindſchafft zu reitzen/ zumaln wann die Kinder ſelbſt bekennen und erkennen/ daß ſie das Geſetze der Natur hierin uͤberſchritten/ in dem ſie den Eltern ihre gebuͤhrliche Ehr entwand/ dieweil ſie auß der wider ihrem vollen Conſens in der frembde geſchloſſene Eheſtifftung einen Widerwillen gefaſſet/ nachdem es ein allgemein durchgehender Gebrechen der Menſchen iſt/ daß ſie irꝛen und fehlen/ hingegen aber zu bekennen und erkennen/ daß einer den Jrꝛthumb begangen/ ſolches iſt allein ein Zeichen eines hohen und verſtaͤndigen Gemuͤths.","norm":"Wann die Kinder und in Sonderheit ein Sohn sonst der Tugendbahn folget / und in seiner Hantierung dahin trachtet einen ehr- und ruhmwürdigen Namen zu erlangen / und aber allein aus denen Ursachen ihm von den seinigen zugesetzt wird / dass sein Gemüt in Verwirrung gebracht / und von der Tugend auf den Lasterweg verleitet wird / haben sie keine Entschuldigung einzuwenden / die ihnen das Schimpfmal abwischen können / und sind mehr deswegen zu beschuldigen als die Kinder; dann weil sie der Jahre Grauheit zu reifem Verstande / und die langwierige Zeit der Erfahrenheit zur Klugheit brachte / sollten sie sich mehr der menschlichen Zufälle und himmlischen Schickungen erinnern / und ihrer Pflicht nicht vergessen / welche sie verbindet um eines geringen Fehlers die Kinder von der Tugend zu Lastern / und von der natürlichen Zuneigung zu bitteren Hass und Feindschaft zu reizen / zumal wann die Kinder selbst bekennen und erkennen / dass sie das Gesetze der Natur hierin überschritten / in dem sie den Eltern ihre gebührliche Ehre entwand / dieweil sie aus der wider ihrem vollen Konsens in der fremde geschlossene Ehestiftung einen Widerwillen gefasst / nachdem es ein allgemein durchgehender Gebrechen der Menschen ist / dass sie irren und fehlen / hingegen aber zu bekennen und erkennen / dass einer den Irrtum begangen / solches ist allein ein Zeichen eines hohen und verständigen Gemüts.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.9328999519348145} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21503,"date":1663,"orig":"Dann wer den Fehler bekent/ der verpflichtet ſich ſolchen auß dem Gedaͤchtnus der Menſchen durch eine ſeiner profeſſion gemaͤſſe Verꝛichtung und ruhmwuͤrdige That abzuleſchen/ dann der jenige ſo ſolchen begangen zu haben ableugnet/ der gibt dardurch zu verſtehn/ daß er noch groͤſſere zu veruͤbẽ gedencke/ und iſt in Warheit eine wichtige und merckliche Sache/ daß ein unwitziger Verſtandloſer niemaln einen Fehler bekennen wil/ da doch ein vernuͤnfftiger und weiſer geſteht/ daß auch der Gerechte deß Tages ſiebenmal falle.","norm":"Dann wer den Fehler bekennt / der verpflichtet sich solchen aus dem Gedächtnis der Menschen durch eine seiner profession gemäße Verrichtung und ruhmwürdige Tat abzuleschen / dann derjenige so solchen begangen zu haben ableugnet / der gibt dadurch zu verstehen / dass er noch größere zu verüben gedenke / und ist in Wahrheit eine wichtige und merkliche Sache / dass ein unwitziger Verstandloser niemals einen Fehler bekennen will / da doch ein vernünftiger und weiser gesteht / dass auch der Gerechte des Tages siebenmal falle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.001599788665771} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21504,"date":1663,"orig":"Wann demnach die Erkaͤntnuͤs der Kinder wegen ſolch begangenen Fehlers keinen Raum der Verzeihung finden kan/ und ſie darauff in groͤſſere gerathen/ weiß ich nit wer deßwegen zu beſchuldigen:","norm":"Wann demnach die Erkenntnis der Kinder wegen solch begangenen Fehlers keinen Raum der Verzeihung finden kann / und sie darauf in größere geraten / weiß ich nicht wer deswegen zu beschuldigen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.237500190734863} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21505,"date":1663,"orig":"Jch ſehe auch nicht welche Geſetze verſtatten/ daß man ein Verbrechen oder Fehler durch einen andern groͤſſern ſolle abſchaffen/ und daher ein groͤſſer Unheil entſtehe/ als auß dem erſten: und was vor ein Unterſcheid wuͤrde zwiſchẽ den Eltern und Kindern/ und einem grimmigen Feind gegen den andern ſeyn/ wann die Eltern/ wegen eines Jrꝛthumbs deß Sohnes auß ehrlicher Liebe veruͤbet/ keine andere Verſoͤhnung als die euſſerſte Ruin uñ Untergang deſſelben begehrtẽ/ welche ein Feind dem andern anzuthun ſuchet.","norm":"Ich sehe auch nicht welche Gesetze verstatten / dass man ein Verbrechen oder Fehler durch einen anderen größeren solle abschaffen / und daher ein größer Unheil entstehe / als aus dem ersten: und was vor ein Unterschied würde zwischen den Eltern und Kindern / und einem grimmigen Feind gegen den anderen sein / wann die Eltern / wegen eines Irrtums des Sohnes aus ehrlicher Liebe verübet / keine andere Versöhnung als die äußerste Ruin und Untergang desselben begehrten / welche ein Feind dem anderen anzutun suchet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.843699932098389} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21506,"date":1663,"orig":"Jch halte aber gewiß darvor/ daß gleich wie die Natur das Abſehen eines Vatern uñ Sohns dergeſtalt auffeinander gerichtet und verknuͤpffet/ daß kein Sohn ohne Vater/ und kein Vater ohne Sohn ſeyn kan; alſo wil ſie auch daß die Liebe deß einen gegen den andern nimmer verleſchen ſol: Und wann ja einer unter ihnen die richtigen Grentzen ſolches natuͤrlichen Geſetzes uͤberſchreiten moͤchte/ daher an ſtatt der Liebe ein bitterer Haß gegen den Sohn einwurtzeln ſolte/ kan ich niemaln die Gedancken ſchoͤpffen/ daß der mit den Namen eines Vatern zu belegen und zu wuͤrdigen.","norm":"Ich halte aber gewiss davor / dass gleich wie die Natur das Absehen eines Vaters und Sohns dergestalt aufeinander gerichtet und verknüpft / dass kein Sohn ohne Vater / und kein Vater ohne Sohn sein kann; also will sie auch dass die Liebe des einen gegen den anderen nimmer verlöschen soll: Und wann ja einer unter ihnen die richtigen Grenzen solches natürlichen Gesetzes überschreiten möchte / daher anstatt der Liebe ein bitterer Hass gegen den Sohn einwurzeln sollte / kann ich niemals die Gedanken schöpfen / dass der mit den Namen eines Vaters zu belegen und zu würdigen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.811600208282471} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21507,"date":1663,"orig":"Es pflegen auch offt Einwendungen eingeworffen werden/ daß ſolche Verheyrathungen jungen Leuten/ groſſe Verhindernuͤſſen verurſachẽ/ zumaln denen Gelahrten ihre Studía zu vollziehn/ wann aber ſolches vielmehr eine hefftigere Anreitzung deſto wachſamern Fleiß anzulegẽ/ umb die ſtaͤts gruͤnende Lorberkrone der Ehrs und Ruhms ſo die Gelahrten Kuͤnſte ihren Soͤhnen zu uͤberꝛeichen/ zu erlangen/ ſo iſt daher keine Veranlaſſung einigen Zorns uñ Unwillens zu ergreiffen/ dieweil von der Urſache/ die der Urſprung deß Eyfers geweſen/ denen Eltern Ehre/ Troſt/ und angenehme Freude erwachſen kan/ daß auß der Bitterkeit/ ſo auß dem Fehler hergeruͤhrt/ viel lieblichere Fruͤchte entſtehẽ koͤnnen/ welche denn auß einem beſtaͤndig- und treulich liebenden Gemuͤthseyfer hergefloſſenen Jrꝛthumb mit vielfaͤltigen Behagligkeiten wider außzuwurtzeln vermoͤgen.","norm":"Es pflegen auch oft Einwendungen eingeworfen werden / dass solche Verheiratungen jungen Leuten / große Verhindernisse verursachen / zumal denen Gelahrten ihre Studia zu vollziehen / wann aber solches vielmehr eine heftigere Anreizung desto wachsameren Fleiß anzulegen / um die stets grünende Lorberkrone der Ehr und Ruhms so die Gelahrten Künste ihren Söhnen zu überreichen / zu erlangen / so ist daher keine Veranlassung einigen Zorns und Unwillens zu ergreifen / dieweil von der Ursache / die der Ursprung des Eifers gewesen / denen Eltern Ehre / Trost / und angenehme Freude erwachsen kann / dass aus der Bitterkeit / so aus dem Fehler hergerührt / viel lieblichere Früchte entstehen können / welche denn aus einem beständig- und treulich liebenden Gemütseifer hergeflossenen Irrtum mit vielfältigen Behaglichkeiten wieder auszuwurzeln vermögen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.548099994659424} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21508,"date":1663,"orig":"Wann aber einer das jenige einwenden wolte/ was die meiſten alten betagten Leute vorzuſchuͤtzen pflegen/ da ſie ihnen ihrer Jugend Jahre nicht vor Augen ſtellen/ noch von denen darin verlauffenen Haͤndeln hoͤren wollen/ gleich als wann ſie von der Wiegen an keine Thorheits fehler begangen/ da ſie doch wol groͤbere offter zu verꝛichten pflegen.","norm":"Wann aber einer dasjenige einwenden wollte / was die meisten alten betagten Leute vorzuschützen pflegen / da sie ihnen ihrer Jugend Jahre nicht vor Augen stellen / noch von denen darin verlaufenen Händeln hören wollen / gleich als wann sie von der Wiegen an keine Torheit Fehler begangen / da sie doch wohl gröbere offter zu verrichten pflegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.624800205230713} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21509,"date":1663,"orig":"Sie ſeynd auch verliebt geweſen/ dannoch haben ſie ſich nicht von der Liebe in einen ſolchen Jrꝛgarten und außfindlich Labyrinth verleiten laſſen.","norm":"Sie sind auch verliebt gewesen / dennoch haben sie sich nicht von der Liebe in einen solchen Irrgarten und außfindlich Labyrinth verleiten lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.920000076293945} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21510,"date":1663,"orig":"Wer ſich dergeſtalt in ſeinem Alter zu ruͤhmen vermeynet/ der hat entweder heimlich-verbotene Schnabler Liebe und unreine Geilheit gepflogen/ welche nicht beſſer kan geſtillet werden/ als durch offtere Freundſchafft- und Freundinnen Abwechſelung und verſchwiegene Genieſſung/ oder haben keine voꝛ ihnen gefunden die ſie zu felt und beſtaͤndiger ehrlichen Liebe anlocken/ und ihr Vergnuͤgen befoͤrdern koͤnnen.","norm":"Wer sich dergestalt in seinem Alter zu rühmen vermeinet / der hat entweder heimlich-verbotene Schnabler Liebe und unreine Geilheit gepflegt / welche nicht besser kann gestillt werden / als durch öftere Freundschafft- und Freundinnen Abwechslung und verschwiegene Genießung / oder haben keine vor ihnen gefunden die sie zu fehlt und beständiger ehrlichen Liebe anlocken / und ihr Vergnügen befördern können.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.316199779510498} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21511,"date":1663,"orig":"Wann ſich aber ein alter in ſeiner Jugend in ein Frauenbilde verliebet/ hat er ſolches ja wol mit gutem Verſtande und Bedacht gethan/ und hat ſie ſeiner und ſich ihrer wuͤrdig geſchaͤtzet/ und wuͤrde ſchwerlich zugelaſſen haben (dieweil es alsdann ein unvernuͤnfftiger Fehler geweſen) daß ſelbige einem andern/ und nicht ihme zu theil worden.","norm":"Wann sich aber ein alter in seiner Jugend in ein Frauenbilde verliebet / hat er solches ja wohl mit gutem Verstande und Bedacht getan / und hat sie seiner und sich ihrer würdig geschätzt / und würde schwerlich zugelassen haben (dieweil es alsdann ein unvernünftiger Fehler gewesen) dass selbige einem anderen / und nicht ihm zuteilworden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.996500015258789} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21512,"date":1663,"orig":"Ob auch weiter alle Menſchen nach einem allgemein durchgehenden Urſprungsweſen/ und auff eine ſelbſt ehnliche Weiſe geboren werden/ ſo iſt doch die von der allgemeinen Zeugemutter eingefloͤſte Natur und Eigenſchafft nicht einerley/ wiewol ſie niemaln anders als gar feſt wuͤrckt:","norm":"Ob auch weiter alle Menschen nach einem allgemein durchgehenden Ursprungswesen / und auf eine selbst ähnliche Weise geboren werden / so ist doch die von der allgemeinen Zeugemutter eingeflößte Natur und Eigenschaft nicht einerlei / wiewohl sie niemals anders als gar fest würgt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.70359992980957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21513,"date":1663,"orig":"ſo iſt doch der Wille uñ Gemuͤthsregung gleich geebenmaͤſſiget/ daß ſie alle gleiche Kraͤffte und Tugend in ſich ſolten eingepflantzet haben/ denen Bewegungen und Reitzungen deß Gemuͤths und Willens Begierden zu widerſtreben.","norm":"so ist doch der Wille und Gemütsregung gleich geebenmässiget / dass sie alle gleiche Kräfte und Tugend in sich sollten eingepflanzt haben / denen Bewegungen und Reizungen des Gemüts und Willens Begierden zu widerstreben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.468299865722656} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21514,"date":1663,"orig":"Daher wann gleich ein Vater einen Sohn gezeuget der ihm der euſſerlichen Statur und Geſtalt nach gleich/ ſo hat er doch nit einen andern ſich ſelbſt der ſeine ſelbſt eigene Natur und ſinnliche Empfindungen in ſich geſchloſſen/ von der allgemeinen Mutter empfangen/ und an das Weltliecht bracht/ derowegen muß er ihn deren Eigenſchafften nach annehmen und haben/ wie ihm die Natur einen Unterſcheid der Complexion und Gemuͤthswuͤrckungen eingeſencket/ darumb niemand die Schrancken der Natur uͤberſchreiten kan/ welche dann in aller ihrer Zerſtoͤrung und Verenderung hefftig widerſtrebet/ und ob ſie auch gewaltſam außgetrieben wuͤrde/ kehr ſie doch wider an ihre Geburtsſtelle.","norm":"Daher wann gleich ein Vater einen Sohn gezeugt der ihm der äußerlichen Statur und Gestalt nach gleich / so hat er doch nicht einen anderen sich selbst der seine selbst eigene Natur und sinnliche Empfindungen in sich geschlossen / von der allgemeinen Mutter empfangen / und an das Weltlich brachte / derowegen muss er ihn deren Eigenschaften nach annehmen und haben / wie ihm die Natur einen Unterschied der Komplexion und Gemütswirkungen eingesenkt / darum niemand die Schranken der Natur überschreiten kann / welche dann in aller ihrer Zerstörung und Veränderung heftig widerstrebet / und ob sie auch gewaltsam ausgetrieben würde / kehre sie doch wieder an ihre Geburtsstelle.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.110899925231934} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21515,"date":1663,"orig":"Wann demnach wegen einer ohne der Eltern vorbewuſten und voͤllich ertheilten conſens getroffen ehelichen Liebesvermaͤhlung/ ein Unwille und Abneigung von den Kindern entſteht/ iſt ſolches nicht denen Kindern ſchlechter Dinge zuzumaſſen/ ſondern die Schuld iſt vielmehr der Natur beyzumeſſen/ der Natur ſage ich/ als welche ſie nicht geſchickt und ſtarck genug außgeruͤſtet/ denen Hefftigkeiten/ Betrohungen und Gegenſpott der Liebe zu widerſtehn/ und auß ihrem Geiſte zu bannen.","norm":"Wann demnach wegen einer ohne der Eltern vorbewussten und völlig erteilten consens getroffen ehelichen Liebesvermählung / ein Unwille und Abneigung von den Kindern entsteht / ist solches nicht denen Kindern schlechter Dinge zuzumaßen / sondern die Schuld ist vielmehr der Natur beizumessen / der Natur sage ich / als welche sie nicht geschickt und stark genug ausgerüstet / denen Heftigkeiten / Bedrohungen und Gegenspott der Liebe zu widerstehen / und aus ihrem Geiste zu bannen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.573999881744385} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21516,"date":1663,"orig":"Wann auch die Perſon der Eigenſchafft und Geſtalt/ ſo in allen der Erbarkeit/ Zucht und Tugend gemaͤß/ daß anders keine Hindernuͤs und Beſchwerde koͤnne darbey gefunden werdẽ/ als daß ſie ihre Vaterlandswohnung nit an dem Orte/ da die Eltern ihre Behauſung haben/ daſelbſt dañ deßwegen kein Geſchrey noch Verdruß entſtanden/ ſo geſchicht denen ehrliebenden Leutẽ anderer Orten Gewalt und Unrecht/ wann die ihren auß den Urſachẽ daß ſie ſich ehr- und ehelich verbundẽ/ geſchimpfet und belaſtert werdẽ/ dieweil auſſer dem ein Sohn nit allzeit zu Hauß bey den ſeinigen ligẽ/ und ſein Geluͤcksloß abwarten kan/ ſondern offtmaln deß Himmels Geleite folgen/ und ſeine Wolfahrt anderwerts ſuchen muß/ ſo hat einer von der goͤttlichen Gnade nichts hoͤhers auf dieſer Erden zu wuͤnſchen und zu begehren/ als daß ihn der Himmel mit einer friedlichen Nahrung/ liebreichen ehelichen Beywohnung/ und einen froͤlich- und ſtandhafften Gemuͤthe beſeligen moͤge/ und dieweil er an allen Orten gleich hoch und ſeinen geſegneten Regen fruchtbarlich kan herab flieſſen laſſen/ iſt ſolches gleich/ ob es im Oſten oder Weſten/ Suͤden oder Norden beſchehe.","norm":"Wann auch die Person der Eigenschaft und Gestalt / so in allen der Ehrbarkeit / Zucht und Tugend gemäß / dass anders keine Hindernis und Beschwerde könne dabei gefunden werden / als dass sie ihre Vaterlandswohnung nicht an dem Orte / da die Eltern ihre Behausung haben / daselbst dann deswegen kein Geschrei noch Verdruss entstanden / so geschieht denen ehrliebenden Leuten anderer Orten Gewalt und Unrecht / wann die ihren aus den Ursachen dass sie sich ehr- und ehelich verbunden / geschimpft und belastet werden / dieweil außer dem ein Sohn nicht allzeit zu Haus bei den seinigen Liegen / und sein Gelücksloß abwarten kann / sondern oftmals des Himmels Geleite folgen / und seine Wohlfahrt anderwärts suchen muss / so hat einer von der göttlichen Gnade nichts Höheres auf dieser Erden zu wünschen und zu begehren / als dass ihn der Himmel mit einer friedlichen Nahrung / liebreichen ehelichen Beiwohnung / und einen frölich- und standhaften Gemüte beseligen möge / und dieweil er an allen Orten gleich hoch und seinen gesegneten Regen fruchtbarlich kann herab fließen lassen / ist solches gleich / ob es im Osten oder Westen / Süden oder Norden geschehe.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.063300132751465} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21517,"date":1663,"orig":"Wann auch endlich der Geiſt deß groſſen Gottes ſelbſt ſagt:","norm":"Wann auch endlich der Geist des großen Gottes selbst sagt:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"gd","lang_de":0.667,"norm_lmscore":5.743199825286865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21518,"date":1663,"orig":"Es werde ein Mann ſeinen Vater und Mutter verlaſſen/ und an ſeinem Weibe hangen/ ſo wird ja hierdurch denen Eltern die herꝛſchende Gewalt/ die dem natuͤrlichen Geſetze nach in einer ſorgfaͤltigen Liebe beſteht/ und ihnen nach ſolchem Rechte zugeeignet wird/ entnommen/ und denen Kindern auff ihre Kinder und Nachkommen dieſelbige fortzuſetzen zugeeignet/ wordurch doch die gebuͤhrende Ehre und Liebe nicht aufgehoben und getrennet/ ſondern nur nach der Zucht und Zwange/ gemaͤſſiget wird.","norm":"Es werde ein Mann seinen Vater und Mutter verlassen / und an seinem Weibe hängen / so wird ja hierdurch denen Eltern die herrschende Gewalt / die dem natürlichen Gesetze nach in einer sorgfältigen Liebe besteht / und ihnen nach solchem Rechte zugeeignet wird / entnommen / und denen Kindern auf ihre Kinder und Nachkommen dieselbige fortzusetzen zugeeignet / wodurch doch die gebührende Ehre und Liebe nicht aufgehoben und getrennt / sondern nur nach der Zucht und Zwange / gemäßigt wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.984899997711182} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21519,"date":1663,"orig":"Letzlich bezeuget auch die Erfahrenheit/ daß die jenige Ehe viel friedſamer und gluͤcklicher außzuſchlagen pflegt/ als wann die Eltern mit Zwang ſie dahin treiben/ das jenige einzugehn/ und ſich in die Eheverbuͤndnus einzulaſſen/ die ſie zwiſchen einander beſchloſſen/ da doch derer verehlichten Hertz und Gemuͤther durch keine ernſtlich und treue Liebe koͤnnen verknuͤpfft werden.","norm":"Letztlich bezeuget auch die Erfahrenheit / dass diejenige Ehe viel friedsamer und glücklicher auszuschlagen pflegt / als wann die Eltern mit Zwang sie dahin treiben / dasjenige einzugehen / und sich in die Eheverbündnus einzulassen / die sie zwischen einander beschlossen / da doch derer verehelichten Herz und Gemüter durch keine ernstlich und treue Liebe können verknüpft werden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.544000148773193} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21520,"date":1663,"orig":"Jch war vor kurtzer Zeit an einem beruͤhmten Orte/ woſelbſt eine vornehme junge Frau mit anſehlichen Leichgepraͤnge zur Erden beſtattet/ uñ in ihres Grabes Grufft beygeſetzt worden/ wie ich mich ihres Standes erkundet/ erlangte ich dieſen Bericht/ daß Jhr Fr.","norm":"Ich war vor kurzer Zeit an einem berühmten Orte / woselbst eine vornehme junge Frau mit ansehnlichen Leichgepränge zur Erden bestattet / und in ihres Grabes Gruft beigesetzt worden / wie ich mich ihres Standes erkundet / erlangte ich diesen Bericht / dass Ihr Fr.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.237899780273437} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21521,"date":1663,"orig":"Mutter ſie einem vornehmen vom Adel wegen ſeines hohen Geſchlechtes und vermoͤgenen Guͤtern ohne ihre Liebes Gunſt und Zuneigung vermaͤhlet/ wie ſie aber auff ihrem Adelichen Sitz einander ehelich beywohnen ſollen/ hat ſie keine einige Huld und Geneigtheit koͤnnen zu ihm wenden/ noch ihm ihren Willen verpflichten koͤnnen/ ſondern wann er zu einer Thuͤre in ihr Zimmer einkommen/ iſt ſie zur andern auß und ihm auß den Augen gangen/ weil er von Statur und Anſehn deß Vulcanus Bruder/ ſie aber eine friſche Dame, daher ſie auß Mißhellig- und Wehmuͤtigkeit ſich niedergelegt/ und auß Betruͤbnis ihren Geiſt auffgegeben/ nach derer Leichbegaͤngnuͤs hat die Mutter der Reuel in gleiche Bekuͤmmernuͤs geſtuͤrtzt/ daß ſie ihrer Tochter in das Grab nachfolgen muͤſſen Solche gezwungene Liebe pflegt auch zum offtern in einen ſo unverſoͤhnlichen Haß verwandelt werden/ daß eine Frau alle Mittel und Wege erdenckt ſich der Beywohnung deß Mannes zu enteuſſern/ da einer ihre heimliche Liebe leicht gewinnen/ und alles wider ihren Ehemann vorzunehmen erlangen kan/ dann wann ein Weibsbilde einen andern ihre Keuſchheit auffgeopffert/ und die Beſitzung ihres Leibes uͤbergeben/ wird ſie ihm nachmaln in allen Rath und Entſchluß ohngeweigert willfahren/ und Folge leiſten.","norm":"Mutter sie einem vornehmen vom Adel wegen seines hohen Geschlechtes und vermögen Gütern ohne ihre Liebes Gunst und Zuneigung vermählet / wie sie aber auf ihrem adeligen Sitz einander ehelich beiwohnen sollen / hat sie keine einige Huld und Geneigtheit können zu ihm wenden / noch ihm ihren Willen verpflichten können / sondern wann er zu einer Türe in ihr Zimmer einkommen / ist sie zur anderen aus und ihm aus den Augen gegangen / weil er von Statur und Ansehen des Vulcanus Bruder / sie aber eine frische Dame, daher sie aus Mißhellig- und Wehmütigkeit sich niedergelegt / und aus Betrübnis ihren Geist aufgegeben / nach derer Leichbegängnis hat die Mutter der Reuel in gleiche Bekümmernis gestürzt / dass sie ihrer Tochter in das Grab nachfolgen müssen Solche gezwungene Liebe pflegt auch zum Öfteren in einen so unversöhnlichen Hass verwandelt werden / dass eine Frau alle Mittel und Wege erdenkt sich der Beiwohnung des Mannes zu entäußern / da einer ihre heimliche Liebe leicht gewinnen / und alles wider ihren Ehemann vorzunehmen erlangen kann / dann wann ein Weibsbilde einen anderen ihre Keuschheit aufgeopfert / und die Besitzung ihres Leibes übergeben / wird sie ihm nachmals in allen Rat und Entschluss ungeweigert willfahren / und Folge leisten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.943699836730957} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21522,"date":1663,"orig":"Dahero ſich einer nicht gewiſſer und grauſamer an ſeinem heimlichen Feind raͤchen kan/ als wann er ſich bemuͤhet deſſen Frau ihre Scham/ Ehr/ Zucht und ehelichen Treu zu berauben/ und wann eine Frau auch ihre Eyferſucht verfolgen/ und ihren Mann auß dem Weg raumen wil/ wird ſie vorher alle Tugend und Erbarkeit auß ihren Gedancken bannen/ augenblicklich nach der Stunde ihrer Rache ſeufftzen/ einen andern durch die Wolluſt ihres Leibes ihr verpflichten/ die grauſamen Anſchlaͤge außzufuͤhren/ und ſich an ihres Mannes Leben ſchuldbruͤchig zu machen.","norm":"Daher sich einer nicht gewisser und grausamer an seinem heimlichen Feind rächen kann / als wann er sich bemühet dessen Frau ihre Scham / Ehre / Zucht und ehelichen Treue zu berauben / und wann eine Frau auch ihre Eifersucht verfolgen / und ihren Mann aus dem Weg räumen will / wird sie vorher alle Tugend und Ehrbarkeit aus ihren Gedanken bannen / augenblicklich nach der Stunde ihrer Rache seufzen / einen anderen durch die Wollust ihres Leibes ihr verpflichten / die grausamen Anschläge auszuführen / und sich an ihres Mannes Leben schuldbrüchig zu machen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.679800033569336} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21523,"date":1663,"orig":"Als im Jahr 574. der Lombarder Koͤnig Alboinus ein Pancket gehalten/ und unter andern ein Trinckgeſchirꝛ auff die Tafel bringen laſſen/ welches auß ſeiner Schweſter Hirnſchal gemacht worden/ und ſeine Gemahlin Roſimund gezwungen/ darauß zu trincken:","norm":"Als im Jahr 574. der Lombarde König Alboinus ein Bankett gehalten / und unter anderen ein Trinkgeschirr auf die Tafel bringen lassen / welches aus seiner Schwester Hirnschal gemacht worden / und seine Gemahlin Rosimund gezwungen / daraus zu trinken:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.06790018081665} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21524,"date":1663,"orig":"Hat ſie ſolches vor einen ſonderlichen Spott und Verhoͤhnung angenommen/ daß ſie daruͤber in unbeſonnene Rachgier gerathen/ an ihrem Herꝛn treuloß worden/ und mit einem Hoffdiener durch begangenen Ehebruch einen Rathſchluß gemacht/ daß er ihren Herꝛn umbs Leben bringen muͤſſen.","norm":"Hat sie solches vor einen sonderlichen Spott und Verhöhnung angenommen / dass sie darüber in unbesonnene Rachgier geraten / an ihrem Herrn treulos worden / und mit einem Hoffdiener durch begangenen Ehebruch einen Ratschluss gemacht / dass er ihren Herrn ums Leben bringen müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.272999763488769} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21525,"date":1663,"orig":"Nach begangener That ſeynd ſie mit ihrem beſten Schatz und Kleinodien nach Ravenna geflohen/ damit die begangene Mordthat von den Lombardern nicht gerochen wuͤrde:","norm":"Nach begangener Tat sind sie mit ihrem besten Schatz und Kleinodien nach Ravenna geflohen / damit die begangene Mordtat von den Lombarden nicht gerächt würde:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6371002197265625} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21526,"date":1663,"orig":"Es hat ihr aber der Herꝛ deſſelben Orts gerathen/ ſie ſolte dem Moͤrder und Ehebrecher nach geendetem Bade einen Giffttranck beybringen/ wie ſie nun ſolchem Rathe nachkommen/ und derſelbe/ als er die helffte außgetruncken/ ſolches bald empfunden/ hat er ſie gezwungen/ daß ſie die uͤbrige helffte eintrincken muͤſſen/ daß ſie alſo beyde ihnen ſelbſt mit einem ſo toͤdtlichen Saffte das Leben ploͤtzlich geraubet.","norm":"Es hat ihr aber der Herr desselben Orts geraten / sie sollte dem Mörder und Ehebrecher nach geendetem Bade einen Gifttrank beibringen / wie sie nun solchem Rate nachkommen / und derselbe / als er die Hälfte ausgetrunken / solches bald empfunden / hat er sie gezwungen / dass sie die übrige Hälfte Eintrinken müssen / dass sie also beide ihnen selbst mit einem so tödlichen Safte das Leben plötzlich geraubt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.345200061798096} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21528,"date":1663,"orig":"Schließlich aber ſeynd die Kinder hoͤchſt zu beſtraffen/ und derer Fehler Meiſterin gebuͤhrend anzutaſten/ die durch unzuͤchtige Liebe/ und heimliche leichtfertige Verkuppelung ihren ehrlichen Eltern und anſehnlichen Geſchlechte einen boͤſen Schandflecken anſchmitzen/ uñ von ſolchem Schimpffe ſich ſelbſt ſpoͤttlich verachtet ſehen muͤſſen/ welches dañ als eine von einer tugendhafften Liebe entfrembdete That nicht allein ſchelt-ſchandbar zu nennen/ ſondern auch der natuͤrlichen Pflicht gegen die Eltern und Verwandten/ wie auch der ſaubern und voͤlligen ehelichen Liebe hoͤchſtbeſchwerliche Quetzſchneen zu bringen/ die unkeuſche Liebe bald zu ſtoͤren/ und nit lange zu heben pflegt.","norm":"Schließlich aber sind die Kinder höchst zu bestrafen / und derer Fehler Meisterin gebührend anzutasten / die durch unzüchtige Liebe / und heimliche leichtfertige Verkuppelung ihren ehrlichen Eltern und ansehnlichen Geschlecht einen bösen Schandflecken anschmißen / und von solchem Schimpfe sich selbst spöttisch verachtet sehen müssen / welches dann als eine von einer tugendhaften Liebe entfremdete Tat nicht allein schelt-schandbar zu nennen / sondern auch der natürlichen Pflicht gegen die Eltern und Verwandten / wie auch der sauberen und völligen ehelichen Liebe höchstbeschwerliche Quetzschneen zu bringen / die unkeusche Liebe bald zu stören / und nicht lange zu heben pflegt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.792900085449219} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21529,"date":1663,"orig":"Vielfaͤltig beſchicht auch daß die Sorgloſigkeit deß Mannes der Fraue Anlaß und Gelegenheit eroͤffnet/ eines andern Liebe zu ſuchen:","norm":"Vielfältig beschichte auch dass die Sorglosigkeit des Mannes der Frau Anlass und Gelegenheit eröffnet / eines anderen Liebe zu suchen:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.913000106811523} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21530,"date":1663,"orig":"Dann wañ der Mann allein auſſer ſeinem Hauſe ſeinen Haͤndeln und Geſchaͤfften nachhaͤnget/ und ſich wenig umb die Haußgeſchaͤffte bekuͤmmert/ ſindẽ ſich bald andere/ die Wege und Mittel finden/ ſeiner Frauen uñ Toͤchtern/ wañ ſie zumaln ſchoͤn und freundlich ſeyn/ auffzuwarten/ und an ſeine ſtatt auffzudienẽ; Wie jener Lauteniſte am Polniſchen Hofe mehr auſſerhalb andern mit ſeiner Lauten bedient war/ als daß er zu Hauß ſeiner ſchoͤnen Frauen eins auffſpielen ſollen/ hat ſich ein Hofjuncker gefunden/ der ihr die Zeit verkuͤrtzet/ und ſich ihres Mannes Lauten zu ihrer Beluſtigung bedienet:","norm":"Dann wann der Mann allein außer seinem Hause seinen Händeln und Geschäften nachhänget / und sich wenig um die Hausgeschäfte bekümmert / senden sich bald andere / die Wege und Mittel finden / seiner Frauen und Töchtern / wann sie zumal schön und freundlich sein / aufzuwarten / und an seine statt auffzudienen; wie jener Lautenist am polnischen Hofe mehr außerhalb anderen mit seiner Lauten bedient war / als dass er zu Haus seiner schönen Frauen eins aufspielen sollen / hat sich ein Hofjunker gefunden / der ihr die Zeit verkürzet / und sich ihres Mannes Lauten zu ihrer Belustigung bedienet:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.251699924468994} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21531,"date":1663,"orig":"Es iſt aber der Mann einsmals zu Hauß kom̃en/ wie ſie am angenehmſten geſpielet/ da ſich die Frau gar ſchwach und krafftloß geſtellt/ und ſich hertzlich beklaget/ wie ſie mit einem hitzigen Fieber befallen/ weil ſie aber wol vernommen/ daß der Lauten wolſtimmende Seiten auch bey ſolchen Kranckheiten das Hertz/ und die abgematteten Lebensgeiſterlein wider erfriſchen und erfroͤlichen ſolten/ ſo bate ſie er moͤchte ihr zu Liebe ſeine Laute nehmen/ vors Fenſter tretẽ und eins auffſpielen/ welches er ihm gefallen laſſen/ ſo lange biß der Hof-Cavallier ihr das Fieber curirt, und die ſtarcke Liebeshitze abgekuͤhlet/ wie nun der Lauteniſt ſolchen Handel endlich erfahren/ und er dem Hofjuncker mit eintzigen Geldern verſchuldet geweſen/ hat er eine Liquidation mit ihm angeſtellt/ uñ vor ein jedes Stuͤcke/ ſo er auf ſeiner Lauten geſpielet/ imgleichen ſo offt der Hofjuncker ſeiner Frauẽ ffgewartet einen Ducaten abgezogen/ und ihm den Reſt bezahlet/ dañ einem Kuͤnſtler billich ſeine Kunſtarbeit nach Wuͤrden zu bezahlen.","norm":"Es ist aber der Mann einsmals zu Haus kommen / wie sie am angenehmsten gespielt / da sich die Frau gar schwach und kraftlos gestellt / und sich herzlich beklagt / wie sie mit einem hitzigen Fieber befallen / weil sie aber wohl vernommen / dass der Lauten wohlstimmende Seiten auch bei solchen Krankheiten das Herz / und die abgematteten Lebensgeisterlein wieder erfrischen und erfreulichen sollten / so bat sie er möchte ihr zuliebe seine Laute nehmen / vors Fenster treten und eins aufspielen / welches er ihm gefallen lassen / so lange bis der Hofcavallier ihr das Fieber kuriert, und die starke Liebeshitze abgekühlt / wie nun der Lautenist solchen Handel endlich erfahren / und er dem Hofjunker mit einzigen Geldern verschuldet gewesen / hat er eine Liquidation mit ihm angestellt / und vor ein jedes Stücke / so er auf seiner Lauten gespielt / ingleichen so oft der Hofjunker seiner Frauen ffgewartet einen Dukaten abgezogen / und ihm den Rest bezahlet / dann einem Künstler billig seine Kunstarbeit nach Würden zu bezahlen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.184299945831299} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21532,"date":1663,"orig":"Auff eine Zeit war ein vornehmer Aſtrologus ſtellatim gangen/ der himliſchen Geſtirne Zuſammenkunfft und Wuͤrckung eigentlich zu erforſchen/ da dann inzwiſchen ein ander zu ſeiner kleinen Haußwelt kommen/ und bey ſelbigerviel eigentlich und richtiger das Centrum und Mittelpunct gefunden; wie er nun darzu kommen/ und ſolches geſehẽ/ hat er ein hefftig Geſchrey erwecket/ ſeiner Frauen Untreu/ und deß andern Boßheit geeifert/ weßwegen ihn ein Philoſophus ſchimpflich verlachet/ daß er ſo vernuͤnfft- und ſinnloß zu ergruͤnden und zu beſchauen/ was deß hohen Himmels Lauff vor Eigenſchafften in ſich verborgen/ da er nicht ſehen noch wiſſen koͤnnen/ was in ſeinem Hauſe uñ eigenen Ehebette beſchehen/ vorgangen.","norm":"Auf eine Zeit war ein vornehmer Astrologus stellatim gegangen / der himmlischen Gestirne Zusammenkunft und Wirkung eigentlich zu erforschen / da dann inzwischen ein ander zu seiner kleinen Hauswelt kommen / und bei selbigerviel eigentlich und richtiger das Zentrum und Mittelpunkt gefunden; wie er nun dazukommen / und solches gesehen / hat er ein heftig Geschrei erwecket / seiner Frauen untreu / und des anderen Bosheit geeifert / weswegen ihn ein Philosophus schimpflich verlachet / dass er so vernünfft- und sinnlos zu ergründen und zu beschauen / was des hohen Himmels Lauf vor Eigenschaften in sich verborgen / da er nicht sehen noch wissen können / was in seinem Hause und eigenen Ehebette geschehen / vorgegangen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.216100215911865} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21533,"date":1663,"orig":"Sol demnach ein Mann mit einem Auge auff ſein Haußregiment ſchauen/ mit dem andern ſeine euſſerliche Haͤndel und Verꝛichtungen betrachtẽ/ wil er aber entweder beyde Augen und Gedancken nur buffwarts wenden/ oder auch auß Eyferſucht/ oder gar zu Brunſtgeiler Liebe ſie allein auff ſeine Schoͤne ſchlagen/ pflegt gemeiniglich ſolch Haußreich auff einen Sturtzfall zu gerathen/ dieweil dem weiblichen Volcke nicht ſol in zu groſſer Sclaviſcher Dienſtbarkeit/ noch in zu ſtaͤter Gelaſſenheit zu leben verſtattet werden/ der Mann auch ſo wol ſeine eyfer-als bruͤnſtige Liebe nicht zu ſehr gegen ſeine Frau außlaſſen und entdeckẽ muß.","norm":"Soll demnach ein Mann mit einem Auge auf sein Hausregiment schauen / mit dem anderen seine äußerliche Händel und Verrichtungen betrachten / will er aber entweder beide Augen und Gedanken nur buffwarts wenden / oder auch aus Eifersucht / oder gar zu Brunstgeiler Liebe sie allein auf seine Schöne schlagen / pflegt gemeiniglich solch Hausreich auf einen Sturzfall zu geraten / dieweil dem weiblichen Volke nicht soll in zu großer Sklavischer Dienstbarkeit / noch in zu steter Gelassenheit zu leben verstattet werden / der Mann auch so wohl seine eyfer- als brünstige Liebe nicht zu sehr gegen seine Frau auslassen und entdecken muss.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.52269983291626} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21534,"date":1663,"orig":"Es iſt aber niemand nachmaln ein groͤſſerer Feind der unzimlichen Liede/ als der jenige/ ſo die Keuſchheit ſelbſt beraubet/ und die Jungfrauſchafft mit unzulaͤſſiger Genieſſung zu einem Wolluſtſiegs-Gepraͤnge/ und Leibes- und Geruͤchts Schandmahl gemacht.","norm":"Es ist aber niemand nachmals ein größerer Feind der unziemlichen Liede / als derjenige / so die Keuschheit selbst beraubet / und die Jungfrauschaft mit unzulässiger Genießung zu einem Wollustsiegs-Gepränge / und Leibes- und Gerüchts Schandmal gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.242499828338623} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21535,"date":1663,"orig":"Jener wie ihm mit ſonderlichen Schmachworts-hohne ſeiner Liebſten leichte Federn vorgerupfft und nach ihren eigentlichen Farben außgeſtrichen worden/ hat er zur Antwort geben/ ey das achte ich nicht/ man laͤſt ſie doch nit Jungfer/ durch ſolche Vorbilder aber ſol ein ehrliebend Gemuͤthe ſich nicht verleiten laſſen ihnen nach zufolgen/ ſondern ſol ſich vielmehr bemuͤhen/ ſich ſolcher Nachrede gaͤntzlich zu entziehen/ und dahin alle ſeine Sinne und Gedancken zu richten/ eine ſolche zu erwehlen mit der er einig und allein in keuſcher unverfaͤlſchter Liebe/ ſeine Lebenstage lieb- und friedreich beſtatten moͤge.","norm":"Jener wie ihm mit sonderlichen Schmachworts-Hohne seiner Liebsten leichte Federn vorgerupft und nach ihren eigentlichen Farben ausgestrichen worden / hat er zur Antwort geben / ei das achte ich nicht / man lässt sie doch nicht Jungfer / durch solche Vorbilder aber soll ein ehrliebend Gemüte sich nicht verleiten lassen ihnen nach zufolgen / sondern soll sich vielmehr bemühen / sich solcher Nachrede gänzlich zu entziehen / und dahin alle seine Sinne und Gedanken zu richten / eine solche zu erwählen mit der er einig und allein in keuscher unverfälschter Liebe / seine Lebenstage lieb- und friedreich bestatten möge.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.257999897003174} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21536,"date":1663,"orig":"Damit aber das ehrliebende und liebreiche Frauenzimmer/ deſſen Tugend in Zucht und Scham beſtehet/ durch bißher gefuͤhrten Diſcurs/ nicht wider mich zu gebuͤhrendem Eyfer gereitzet werde/ gleich als wann ich ſelbigen allein alle Liebesfehler zuſchreiben/ und ihm mit Beyfuͤhrung einiger laſterhafften Gebrechen verkleidete Schmach zubringen wolle/ weßwegen meine Feder vielmehr einen ſchaͤndlichen Flecken verdienen wuͤrde/ und mit einem gebuͤhrlich hoͤniſchen Gelaͤchter zuruͤck zu weiſen were/ auß Urſachen/ als wann ſie ſich wolle mit Tadlung deß edlen Liebes- Volckes beluſtigen/ da doch ſonſt alle Welt ihre Hoͤfligkeit/ Liebes-Freundligkeit/ und edle Tugenden mit tauſend Lobreden ewig preißbahr zu machen/ und mit Ehrenpflichtiger Auffſicht und Hochachtung zu bedienen.","norm":"Damit aber das ehrliebende und liebreiche Frauenzimmer / dessen Tugend in Zucht und Scham bestehet / durch bisher geführten Diskurs / nicht wider mich zu gebührendem Eifer gereizt werde / gleich als wann ich selbigen allein alle Liebesfehler zuschreiben / und ihm mit Beyführung einiger lasterhaften Gebrechen verkleidete Schmach zubringen wolle / weswegen meine Feder vielmehr einen schändlichen Flecken verdienen würde / und mit einem gebührlich höhnischen Gelächter zurückzuweisen wäre / aus Ursachen / als wann sie sich wolle mit Tadlung des edlen Liebes-Volkes belustigen / da doch sonst alle Welt ihre Höflichkeit / Liebes-Freundligkeit / und edle Tugenden mit tausend Lobreden ewig preisbar zu machen / und mit Ehrenpflichtiger Aufsicht und Hochachtung zu bedienen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.244999885559082} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21537,"date":1663,"orig":"Derowegen ich die Augen auf unſere ſelbſt eigene Beſchauung wil ſchieſſen laſſen/ damit es nicht das Anſehen als wann ich das leicht glaubige Liebes volck mit erdichteten Dinge zu ſpeiſen vermeynete/ und wolte den mannigfaltiger Suͤſſigkeit/ vergiffteten Verdruß mit eitel Schmeicheley heylen/ ſo weiß ich doch daß meine Feder den Ruhm ſucht/ daß ſie von Heucheley und Falſchheit gar nichts weiß/ ſich auch zu keinem Schmeichel noch Straffrichter zu machen begehret/ ſondern nur durch warhafftige Geſchichte einen klaren Spiegel der Liebeſpott/ und deſſen Betrug uñ Falſchheit volle Liſtigkeit zu entdecken/ vorzubuden/ in welchen dann gleicher geſtalt zu ſehn/ mit was vor ſcheinbar und wolbeſchmuckten Larven ſich unſere Mannesbilder auch zu vernaſchen pflegen in das auffrichtige Frauenzimmer mit ihren Spielblendungen zu teuſchen/ und in ihr unaußwicklich Netz zu fuͤhren.","norm":"Derowegen ich die Augen auf unsere selbst eigene Beschauung will schießen lassen / damit es nicht das Ansehen als wann ich das leicht gläubige liebes Volk mit erdichteten Dinge zu speisen vermeinte / und wollte den mannigfaltiger Süßigkeit / vergifteten Verdruss mit eitel Schmeichelei heilen / so weiß ich doch dass meine Feder den Ruhm sucht / dass sie von Heuchelei und Falschheit gar nichts weiß / sich auch zu keinem Schmeichel noch Straffrichter zu machen begehret / sondern nur durch wahrhaftige Geschichte einen klaren Spiegel der Liebespott / und dessen Betrug und Falschheit volle Listigkeit zu entdecken / vorzubuden / in welchen dann gleicher Gestalt zu sehen / mit was vor scheinbar und wolbeschmuckten Larven sich unsere Mannesbilder auch zu vernaschen pflegen in das aufrichtige Frauenzimmer mit ihren Spielblendungen zu täuschen / und in ihr unaußwicklich Netz zu führen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.4105000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21538,"date":1663,"orig":"Es kan aber jenes abgebildete Beyſpiel ſattſame Erklaͤrung geben/ auß welcher die unzehliche Verenderungen der Fallſtricke und verdeckte Liſtgriffe/ wormit ſie das lieb- und lobwuͤrdige Liebesvolck beruͤcken koͤnnen/ zu bemercken.","norm":"Es kann aber jenes abgebildete Beispiel sattsame Erklärung geben / aus welcher die unzählige Verenderungen der Fallstricke und verdeckte Listgriffe / womit sie das lieb- und lobwürdige Liebesvolk berücken können / zu bemerken.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.919600009918213} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21539,"date":1663,"orig":"Dann es iſt ein Cortigian oder Loͤffelbruder geweſen/ welcher ſich der geſtalt der Schnabelliebe bedienet/ daß keine von ihm unangeſteckt blieben/ die er nicht mit ſonderlich gefuͤrterten Pfeilen zu beſchieſſen und zu veraifften gewuſt.","norm":"Dann es ist ein Cortigian oder Löffelbruder gewesen / welcher sich der Gestalt der Schnabelliebe bedienet / dass keine von ihm unangesteckt blieben / die er nicht mit sonderlich gefürderten Pfeilen zu beschießen und zu veraifften gewusst.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.737800121307373} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21540,"date":1663,"orig":"Nachdem ſie aber alle mit ihrer ſchaͤdlichſten Beraubung den Betrug gemercket/ haben ſie ſich mit einander vereiniget/ ihrer Rache Brunſt auff einmal wider ihn außzugieſſen/ wie ihn nun eine allein in einen ſchoͤnen Luſtgarten eingeladen/ und er ſie allein zu finden vermeynet/ ſich bey ihr eingefunden/ ſeynd ſie alle hinter den Blaͤtterꝛeichen Buͤſchen hervor gewiſchet/ ihn dergeſtalt alle Wege verꝛennet/ daß er ihnen nicht entgehen koͤnnen/ wie ſie ihn nun in ihre Gewalt bekommen/ haben ſie ihn gantz eutbloͤſſet/ und alſo nackend an eine gruͤne Linde gebunden/ weil ſie aber keine andere Gewehr/ als ſpitzige Nadeln bey ihnen gehabt/ hat eine jede an dem Theil ſeines Leibes ihre Rache außgeuͤbet/ wormit er ſie in ſeine Heuchelliebe gezogen/ die eine hat ihm ſeine Golgefaͤrbte Haare auß dem Haupte geriſſen/ die andere ſeine vetruͤglich-ſtralende Augen durchbohret/ die ihr Hertz uñ Seele mit ihrem feurigen Glantz angeflammet/ die dritte ſeinen Mund/ von deſſen Corall rothen Lippen ſie ſo manchen Kuß empfangen/ der ihr ein ſuͤſſes Liebesgifft eingefloͤſſet/ eine andere hat ſeine Zunge durchſtochen/ welche ſie mit ihrer liſtigen Wolredenheit verleitet/ eine andere hat ihm ſein Hertz auß der eroͤffneten Bruſt geriſſen/ welches ihr ſtaͤts wehrende Hertzenstreu faͤlſchlich verſprochen/ die eine die betruͤglichen Haͤnde/ welche er ihr vielfaͤltig zum beſtaͤndigen Liebespfande dargeboten/ die letzte hat ein klein Kindlein auff der lincken gehalten/ und ihre Rachgier (ich weiß nicht wie) außzueyfern geſucht/ biß endlich der elende ſeine Falſchheitsſtraffe ſatzam buͤſſende/ die Seele in die Elyſeiſchen Felder geſchicket/ den Eoͤrper aber ſeinen grauſamen Liebhaberinnen zum Spott und Schauſpiel uͤberlaſſen muͤſſen.","norm":"Nachdem sie aber alle mit ihrer schädlichsten Beraubung den Betrug gemerkt / haben sie sich miteinander vereiniget / ihrer Rache Brunst auf einmal wieder ihn auszugießen / wie ihn nun eine allein in einen schönen Lustgarten eingeladen / und er sie allein zu finden vermeinet / sich bei ihr eingefunden / sind sie alle hinter den Blätterreichen Büschen hervor gewischt / ihn dergestalt alle Wege verrennet / dass er ihnen nicht entgehen können / wie sie ihn nun in ihre Gewalt bekommen / haben sie ihn ganz eutblösset / und also nackend an eine grüne Linde gebunden / weil sie aber keine andere Gewehr / als spitzige Nadeln bei ihnen gehabt / hat eine jede an dem Teil seines Leibes ihre Rache ausgeübt / womit er sie in seine Heuchelliebe gezogen / die eine hat ihm seine Golgefärbte Haare aus dem Haupte gerissen / die andere seine vetrüglich-stralende Augen durchbohret / die ihr Herz und Seele mit ihrem feurigen Glanz angeflammet / die dritte seinen Mund / von dessen Koralle roten Lippen sie so manchen Kuss empfangen / der ihr ein süßes Liebesgift eingeflößt / eine andere hat seine Zunge durchstochen / welche sie mit ihrer listigen Wohlredenheit verleitet / eine andere hat ihm sein Herz aus der eröffneten Brust gerissen / welches ihr stets währende Herzenstreu fälschlich versprochen / die eine die betrüglichen Hände / welche er ihr vielfältig zum beständigen Liebespfande dargeboten / die letzte hat ein klein Kindlein auf der Linken gehalten / und ihre Rachgier (ich weiß nicht wie) außzueyfern gesucht / bis endlich der elende seine Falschheitsstraffe sattsam büßende / die Seele in die elysäischen Felder geschickt / den Eörper aber seinen grausamen Liebhaberinnen zum Spott und Schauspiel überlassen müssen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.857900142669678} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21541,"date":1663,"orig":"Mancher iſt ſolcher Schnabelliebe gewohnt/ daß er nachdem er ſich mit einer ehelich eingelaſſen/ dennoch mehr der heimlichen Luſt nachhenget/ und ſeine ehrliche Vertraute in Verachtung und Einſamkeit ſitzen laͤſt/ wie jener gethan/ der Tag und Nacht ſich ſeiner alten Gewonheit nach/ bey luſtiger Geſellſchafft finden laſſen/ und das ſeinige liederlich verzehret/ wie nun ſein Liebſte ihres Mannes boͤſe Gewonheit abzuſchaffen vermeynet/ hat ſie dieſe Griffe erdacht/ ſie beredet ſich mit ihren Geſpielin und guten Bekanten ein luſtig Freudenmahl anzuſtellen/ woſelbſt ihr Mann ſich mehrentheils hat finden laſſen/ wie ſie ſich nun miteinander verſamlet/ und die Gelegenheit ihres Liebſten erwartet/ haben ſie die ſtattlichſt- und niedlichſten Speiſen durch ſelbiges Zimmer/ in welchem er geweſen/ tragen laſſen/ woruͤber er ſich verwundert; wie ſie ſich aber bey gehaltener Tafel zimlich froͤlich erzeiget/ und er gemercket daß die gantze Geſellſchafft in Frauzimmer beſtund/ und auß der Stim̃e die ſeinige erkandt/ hat er ſelbige zu ſehen begehrt/ wie ſie nun das Zimmer eroͤffnet/ und er zur Thuͤre eingetreten/ hat ſeine Liebſte eben ein koſtbar Glaß mit Wein außgetruncken/ und das Glaß zu ſtuͤcken zerſchlagen/ welcher die andern gleicher geſtalt gefolget/ wie er ſich nun darob entſetzet und zu wiſſen begehrt/ was ſolches bedeutete/ hat ihm ſeine Liebſte zur Antwort gegeben/ weil er im ſtaͤten Schmauſe und Sauſe lebete/ und alles mit froͤlich- und ſchnabler-Geſellſchafft zu verpraſſen gedaͤchte/ haͤtte ſie ihr vorgenommen deßgleichen zu thun/ damit alles deſto geſchwinder auffgienge/ und deſto eher der Feyerabend gemachet wuͤrde/ uͤber welche Rede er eine wolbedachte Ruͤcklenckung gemachet/ ſich mit ſeiner Liebſten nach ſeiner Behauſung verfuͤget/ und ein liebreich und erbarer Leben mit ihr angeſtalt.","norm":"Mancher ist solcher Schnabelliebe gewohnt / dass er nachdem er sich mit einer ehelich eingelassen / dennoch mehr der heimlichen Lust nachhänget / und seine ehrliche Vertraute in Verachtung und Einsamkeit sitzen lässt / wie jener getan / der Tag und Nacht sich seiner alten Gewohnheit nach / bei lustiger Gesellschaft finden lassen / und das seinige liederlich verzehret / wie nun sein Liebste ihres Mannes böse Gewohnheit abzuschaffen vermeinet / hat sie diese Griffe erdacht / sie beredet sich mit ihren Gespielin und guten bekannten ein lustig Freudenmahl anzustellen / woselbst ihr Mann sich mehrenteils hat finden lassen / wie sie sich nun miteinander versammelt / und die Gelegenheit ihres Liebsten erwartet / haben sie die stattlichst- und niedlichsten Speisen durch selbiges Zimmer / in welchem er gewesen / tragen lassen / worüber er sich verwundert; wie sie sich aber bei gehaltener Tafel ziemlich fröhlich erzeiget / und er gemerkt dass die ganze Gesellschaft in Frauzimmer bestand / und aus der Stimme die seinige erkannt / hat er selbige zu sehen begehrt / wie sie nun das Zimmer eröffnet / und er zur Türe eingetreten / hat seine Liebste eben ein kostbar Glas mit Wein ausgetrunken / und das Glas zu stücken zerschlagen / welcher die anderen gleicher Gestalt gefolgt / wie er sich nun darob entsetzet und zu wissen begehrt / was Solches bedeutete / hat ihm seine Liebste zur Antwort gegeben / weil er im steten Schmause und Sause lebete / und alles mit frölich- und schnabler-Gesellschafft zu verprassen gedächte / hätte sie ihr vorgenommen desgleichen zu tun / damit alles desto geschwinder auffgienge / und desto eher der Feierabend gemacht würde / über welche Rede er eine wohlbedachte Rücklenkung gemacht / sich mit seiner Liebsten nach seiner Behausung verfüget / und ein liebreich und ehrbarer Leben mit ihr angestalt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.752600193023682} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21542,"date":1663,"orig":"Andere werden dergeſtalt vom Argwohn eingenom̃en/ daß ſie in ſtaͤten Gedancken leben/ wer ihre ſchoͤne Hertzens Koͤnigin nur beſchauet/ der beſitze ſie auch/ und vermeynen ein jeder Tritt derſelben auß ihrem Hauſe/ iſt ein Bruch der ſchuldigen Treue/ dahero ſie den heimlichen Zweiffel ihrer verwirten Gedancken ſtaͤts beſeufftzen/ und die unruhige Liebe in eine viehiſche Eyferſucht wenden/ und recht unſchuldige Grauſamkeiten veruͤben:","norm":"Andere werden dergestalt vom Argwohn eingenommen / dass sie in steten Gedanken leben / wer ihre schöne Herzens Königin nur beschauet / der besitze sie auch / und vermeinen ein jeder Tritt derselben aus ihrem Hause / ist ein Bruch der schuldigen Treue / daher sie den heimlichen Zweifel ihrer verwirrten Gedanken stets beseufzen / und die unruhige Liebe in eine viehische Eifersucht wenden / und recht unschuldige Grausamkeiten verüben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.130199909210205} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21543,"date":1663,"orig":"Wie jener Romaniſche Fuͤrſt gethan/ welcher eine uͤberauß ſchoͤne Dame zur Gemahlin gehabt/ wie ſie nun eins deß Abends in ihrem Schlaffzimmer ſich abgekleidet/ und vor ihm auff einem Stul ſitzend ſich gebuͤckt die Schue auffzuloͤſen/ hat er ſie mit eyferſinnigen Augen unbeweglich angeſchauet/ und ſich ſelbſt uͤber ihre Schoͤnheit verwundert/ und weil er daher in Furcht gerathen/ eines ſolchen Engelsbilde allein zu genieſſen/ hat er ein Stillet genommen/ ihr ſolches durch den Nacken ins Hertz geſtoſſen/ und ſie zu einem erbaͤrmlichen Schlachtopffer ſeiner Rache und wuͤtendẽ Eyferſucht gemacht.","norm":"Wie jener romanische Fürst getan / welcher eine überaus schöne Dame zur Gemahlin gehabt / wie sie nun eins des Abends in ihrem Schlaffzimmer sich abgekleidet / und vor ihm auf einem Stuhl sitzend sich gebückt die Schu aufzulösen / hat er sie mit eifersinnigen Augen unbeweglich angeschaut / und sich selbst über ihre Schönheit verwundert / und weil er daher in Furcht geraten / eines solchen Engelsbilde allein zu genießen / hat er ein Stillet genommen / ihr solches durch den Nacken ins Herz gestoßen / und sie zu einem erbärmlichen Schlachtopfer seiner Rache und wütenden Eifersucht gemacht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.773600101470947} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21544,"date":1663,"orig":"Jch habe zu Wien in Oeſterreich auch nachmaln zu Rom einen vornehmen Herꝛn gekandt/ der eine gleiche That veruͤbet.","norm":"Ich habe zu Wien in Österreich auch nachmals zu Rom einen vornehmen Herrn gekannt / der eine gleiche Tat verübet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.909299850463867} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21545,"date":1663,"orig":"Vor ſolchen grauſamen wuͤtrigen kan keine ehrliche Frau verſichert ſeyn/ dann iſt ſie ihnen zu ſchoͤn/ bilden ſie ihnẽ ein ſie haben ſie nit allein/ daher dann auß einem Zweifelmuth die Eiferſucht entſteht/ daß ſie auff alle Mittel und Wege bedacht auß hefftiger Verblendung ihrer Schoͤnheit/ ſie auß den Augẽ zu ſchaffen/ worzu ſie dann ihre beſten und glaubwuͤrdigſten Freundinnen oder Bedienten zu gebrauchen pflegen.","norm":"Vor solchen grausamen Wüttrigen kann keine ehrliche Frau versichert sein / dann ist sie ihnen zu schön / bilden sie ihnen ein sie haben sie nicht allein / daher dann aus einem Zweifelmut die Eifersucht entsteht / dass sie auf alle Mittel und Wege bedacht aus heftiger Verblendung ihrer Schönheit / sie aus den Augen zu schaffen / wozu sie dann ihre besten und glaubwürdigsten Freundinnen oder Bedienten zu gebrauchen pflegen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.039400100708008} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21546,"date":1663,"orig":"Vor wenig Jahren hat ſich zu Genua in Jtalien begebẽ/ daß ein anſehnlicher Deutſcher an dem Canal ſpatzieret/ wie nun ein klein Gundel oder Schiflein von der andern Seite uͤber ans Land geſetzt/ und er ſolches anſchauend geſtanden/ und ſich vor keiner Gefahr befuͤrchtet/ haben ihn etzliche Banditen angefaſſet/ mit Gewalt ins Schif geſetzt/ und mit ihnen uͤber in einem ſtattlich gezierten Pallaſt/ auff einen mit ſchwartzen Tapeten umbhangten und uͤberlegten Saal gefuͤhret/ da ihm dann eine ſchoͤne junge Frau entgegen gangen/ die biß auff die Guͤrtelſtelle entbloͤſſet/ welche einen Dolch mit der Hand ihm uͤberꝛeichet/ und begehret/ ihr ſelbigen durchs Hertz zu ſtoſſen: woruͤber er ſich hefftig entſetzet/ nit wiſſend wie er ſich in einem ſo gefaͤhrlichen Handel verhalten ſolte/ in welcher Furcht und Zweifel ihn die Dame angeredet/ er ſolte ihm keine mißhellige Gedancken hierauß ſchoͤpffen/ dann ſie ihr einen Todt erwehlen muͤſſen/ darumb wolle ſie von den Haͤnden eines redlichen Deutſchen ſterben/ und weil ihn die Banditen darbey hart betrohet/ hat er ihr wehmuͤtig mit einem Stoß das Hertz geruͤhret/ daß ſie vor ſeinen Fuͤſſen nidergeſuncken/ und ihre Seele mit der Blutquelle herauß gegoſſen/ und deß Him̃els Rache zugeſchickt.","norm":"Vor wenig Jahren hat sich zu Genua in Italien begeben / dass ein ansehnlicher Deutscher an dem Kanal spazieret / wie nun ein klein Gundel oder Schifflein von der anderen Seite über ans Land gesetzt / und er solches anschauend gestanden / und sich vor keiner Gefahr befürchtet / haben ihn etliche Banditen angefasst / mit Gewalt ins Schiff gesetzt / und mit ihnen über in einem stattlich gezierten Palast / auf einen mit schwarzen Tapeten umbhangten und überlegten Saal geführt / da ihm dann eine schöne junge Frau entgegengegangen / die bis auf die Gürtelstelle entblößet / welche einen Dolch mit der Hand ihm überreichet / und begehret / ihr selbigen durchs Herz zu stoßen: worüber er sich heftig entsetzet / nicht wissend wie er sich in einem so gefährlichen Handel verhalten sollte / in welcher Furcht und Zweifel ihn die Dame angeredet / er sollte ihm keine misshellige Gedanken hieraus schöpfen / dann sie ihr einen Tod erwählen müssen / darum wolle sie von den Händen eines redlichen Deutschen sterben / und weil ihn die Banditen dabei hart bedrohet / hat er ihr wehmütig mit einem Stoß das Herz gerührt / dass sie vor seinen Füßen niedergesunken / und ihre Seele mit der Blutquelle herausgegossen / und des Himmels Rache zugeschickt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.628600120544434} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21547,"date":1663,"orig":"Es gehet aber ſolchen Voͤgeln gleich denen/ die gar zu ſcharff in der Sonnen Glantz ihre Augenſtralen wenden/ und davon gantz verblendet werden/ dann es iſt die Schoͤnheit der guͤldenen Sonne zu gleichen/ derer himliſche Stralen die Liecht ſcheuende Fledermaͤuſe nit vertragen koͤnnen/ dahero ihre Hitze derer Seelen/ wañ nur ihr Glantz ihre Leiber beruͤhret/ dergeſtallt entzuͤndet/ daß ihre Liebesflamme in ein brennend Feuer deß Eyferſinnens verwandelt wird.","norm":"Es geht aber solchen Vögeln gleich denen / die gar zu scharf in der Sonnen Glanz ihre Augenstrahlen wenden / und davon ganz verblendet werden / dann es ist die Schönheit der güldenen Sonne zu gleichen / derer himmlische Strahlen die Licht scheuende Fledermäuse nicht vertragen können / daher ihre Hitze derer Seelen / wann nur ihr Glanz ihre Leiber berühret / dergestalt entzündet / dass ihre Liebesflamme in ein brennend Feuer des Eifersinnens verwandelt wird.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.216599941253662} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21548,"date":1663,"orig":"Geſchichts aber daß dieſe Lebensſonnen ihr ſchoͤnes Liecht verhuͤllen/ weil ſie allzeit einer Verfinſterung faͤhig/ entſteht ein gleiches Unheil darauß/ dieweil ſie bey ihren Liebſten in Verachtung und Verſchmaͤhung gerathen/ welche die Unholdſeligkeit und verdunckelte Geſtallt nit anſehen koͤnnen/ daher ſie dann ſelbige in groͤſſerer Finſternis ſitzen laſſen/ und bemuͤhen ſich ihre Augen vom frembden Sonnenliecht zu vergnuͤgen/ die ſich beſſer auff ihre Reitzblicke wiſſen zu befleiſſen/ und ihre Seele mit einer verbotenen Brunſtliebe zu brennen/ da doch derer Thorheit wunderbarer als ihre Schoͤnheit/ deſſen Gefahr deſto groͤſſer weil ihr Muth ſo hefftig/ daß ſie Seel und Geiſt verzehrt/ derer wuͤrckende Krafft nit das Leben/ ſondern einen ſchmaͤlichen Todt verurſachet/ dann da jene Haußſonne Geiſt und Leben eingieſſet/ und daſſelbe mit ſtaͤtem Liebesdau erfriſchet/ da wuͤrcket dieſe das endliche ſchnelle Verderben.","norm":"Geschichtes aber dass diese Lebenssonnen ihr schönes Licht verhüllen / weil sie allzeit einer Verfinsterung fähig / entsteht ein gleiches Unheil daraus / dieweil sie bei ihren Liebsten in Verachtung und Verschmähung geraten / welche die Unholdseligkeit und verdunkelte Gestalt nicht ansehen können / daher sie dann selbige in größerer Finsternis sitzen lassen / und bemühen sich ihre Augen vom fremden Sonnenlicht zu vergnügen / die sich besser auf ihre Reizblicke wissen zu befleißen / und ihre Seele mit einer verbotenen Brunstliebe zu brennen / da doch derer Torheit wunderbarer als ihre Schönheit / dessen Gefahr desto größer weil ihr Mut so heftig / dass sie Seele und Geist verzehrt / derer wirkende Kraft nicht das Leben / sondern einen schmählichen Tod verursachet / dann da jene Haussonne Geist und Leben eingießet / und dasselbe mit stetem Liebesdau erfrischet / da wirket diese das endliche schnelle Verderben.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.894199848175049} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21549,"date":1663,"orig":"Darumb weil der Himmel nicht immerdar truͤbe zweyn pflegt/ noch mit ſeinen Wolcken der Sonnen lieblichen Glantz verfinſtert/ ſol einer die Hoffnung faſſen/ es werde ein freundlicher Geluͤckswind ſolche Nebeldunckele verjagen/ und ſeiner Haußſonnen liebliche Stralen wider erfreulich hervor blicken laſſen.","norm":"Darum weil der Himmel nicht immerdar trübe zweien pflegt / noch mit seinen Wolken der Sonnen lieblichen Glanz verfinstert / soll einer die Hoffnung fassen / es werde ein freundlicher Glückswind solche Nebeldunkele verjagen / und seiner Haussonnen liebliche Strahlen wieder erfreulich hervorblicken lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.603700160980225} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21550,"date":1663,"orig":"Es beklagen ſich die Tuͤrckinnen/ daß ihr Mahomet bey ihnen wider alle Rechte gehandelt/ da er ſich nach ſeinen Geſetzen ihren Maͤnnern zu einer ewigen Dienſtbarkeit und Sclaverey uͤbergeben/ ſchaͤtzen deßwegen die Chriſtinnen vor ſelige Weider/ daß ihnen ihr Meſſias und Heyland viel guͤnſtiger und gnaͤdiger erſchienen/ dieweil er die Strengheit und Gewalt der Maͤnner durch ſeine Geſetze gemaͤſſiget und gelindert.","norm":"Es beklagen sich die Türkinnen / dass ihr Mohammed bei ihnen wider alle Rechte gehandelt / da er sich nach seinen Gesetzen ihren Männern zu einer ewigen Dienstbarkeit und Sklaverei übergeben / schätzen deswegen die Christinnen vor selige Weider / dass ihnen ihr Messias und Heiland viel günstiger und gnädiger erschienen / dieweil er die Strengheit und Gewalt der Männer durch seine Gesetze gemäßigt und gelindert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2505998611450195} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21551,"date":1663,"orig":"Manche Chriſtin aber muß offtmaln wol ſchmertzlich empfinden/ daß ihr Mañ ein Mahometaner worden/ und ſein Haußregiment den Tuͤrckiſchen Geſetzen nach anſtellt.","norm":"Manche Christin aber muss oftmals wohl schmerzlich empfinden / dass ihr Mann ein Mohammedaner worden / und sein Hausregiment den türkischen Gesetzen nach anstellt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9664998054504395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21552,"date":1663,"orig":"Es iſt eine gemeine Schlußregel oder Sprichwort/ Ein jeder ſoll ſich zu ſeines gleichen halten/ daher wie jener berathfraget worden/ ſeine Meynung einem guten Freunde zu ertheilen/ wie er ſich verhalten ſolte/ wann er eine zu freyen/ und ihme zu verehelichen geſinnet were/ hat er ihn zu den Kindern auff den offentlichen Plaͤtzen ſpielende/ gewieſen/ wie er von ſelbigen wider zuruͤck kommen und berichtet/ daß die jungen Knaben geſagt/ Ein jeder ſolte zu ſeines gleichen gehn/ und ſich zu dem halten/ hat er ihn ermahnet ſolches bey ſeiner Verheyrathung auch wol zu beobchten:","norm":"Es ist eine gemeine Schlussregel oder Sprichwort / Ein jeder soll sich zu seinesgleichen halten / daher wie jener berathfraget worden / seine Meinung einem guten Freunde zu erteilen / wie er sich verhalten sollte / wann er eine zu freien / und ihm zu verehelichen gesinnt wäre / hat er ihn zu den Kindern auf den öffentlichen Plätzen spielende / gewiesen / wie er von selbigen wieder zurückkommen und berichtet / dass die jungen Knaben gesagt / Ein jeder sollte zu seinesgleichen gehen / und sich zu dem halten / hat er ihn ermahnet solches bei seiner Verheiratung auch wohl zu beobchten:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.84060001373291} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21553,"date":1663,"orig":"Hiebey kan aber in zweiffel gezogen werden worin dieſe Gleichheit beſtehen ſol/ dieweil man insgemein ſiehet und erfaͤhret/ daß ſelten einer mit ſeinem Stande friedlich/ ſondern (wie wir auch weitlaͤuftiger betrachtet) trachtet entweder nach hoͤhereꝛ Ehr und Anſehen/ oder auch groͤſſere Guͤter und Reichthum/ und dergleichen Gluͤcksgaben durch die eheliche Buͤndnuͤs zu erlangen/ daher ſich dann offt begibt/ daß eine ſchoͤne junge Dame/ einen alten und ungeſtallten reichen oder hohen Bedienten zu theil wird: oder daß ein junger tapfferer Venus-Ritter eine betagte Matrone wegen ihrer koͤſtlichen Schaͤtze und wolbeſpicktẽ Beutel zur Ehe begehret/ worbey aber die Liebe nit im geringſtẽ zu Rathe gezogen/ ſondern gantz außgeſchloſſen wird/ dieweil ihnen dieſelbige einen viel andern Anſchlag und Entſchluß mit beſſerer Vorſichtigkeit und Bedacht einzugehn rathẽ wuͤrde.","norm":"Hierbei kann aber in Zweifel gezogen werden worin diese Gleichheit bestehen soll / dieweil man insgemein sieht und erfährt / dass selten einer mit seinem Stande friedlich / sondern (wie wir auch weitläufiger betrachtet) trachtet entweder nach höherer Ehre und Ansehen / oder auch größere Güter und Reichtum / und dergleichen Glücksgaben durch die eheliche Bündnis zu erlangen / daher sich dann oft begibt / dass eine schöne junge Dame / einen alten und ungestallten reichen oder hohen Bedienten zuteilwird: oder dass ein junger tapferer Venusritter eine betagte Matrone wegen ihrer köstlichen Schätze und wohlbespickten Beutel zur Ehe begehret / wobei aber die Liebe nicht im Geringsten zu Rate gezogen / sondern ganz ausgeschlossen wird / dieweil ihnen dieselbige einen viel anderen Anschlag und Entschluss mit besserer Vorsichtigkeit und Bedacht einzugehen raten würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.265500068664551} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21554,"date":1663,"orig":"Dann wo die Liebe Rathgeberin iſt/ da wird kein Abſehen oder Gedancken auf Gold und Geld/ Gewalt und Anſehen gerichtet/ ſondern die Neigung der Gemuͤther und deß Himmels Gunſt/ fuͤhret eine ſolche Wolgewogenheit in ihre Hertzen/ welche die Liebe erwecket/ die alsdañ durch tauſenderley kuͤnſtliche Erfindung ſolche einander zu verpflichten/ wol wollen zu erlangen zu Rathe gehet.","norm":"Dann wo die Liebe Ratgeberin ist / da wird kein Absehen oder Gedanken auf Gold und Geld / Gewalt und Ansehen gerichtet / sondern die Neigung der Gemüter und des Himmels Gunst / führt eine solche Wohlgewogenheit in ihre Herzen / welche die Liebe erwecket / die alsdann durch tausenderlei künstliche Erfindung solche einander zu verpflichten / wohl wollen zu erlangen zu Rate geht.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.5416998863220215} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21555,"date":1663,"orig":"Es haben einige der alten Philoſophen bey Formirung und Anſchickung eines Stadt- und Hauß-Regiments/ eine allgemeine durchgehende Gleichheit der Guͤter auch Ehrenaͤmpter einfuͤhren wollen/ welches aber ſelten beſtehen wollen.","norm":"Es haben einige der alten Philosophen bei Formierung und Anschickung eines Stadt- und Hausregiments / eine allgemeine durchgehende Gleichheit der Güter auch Ehrenämter einführen wollen / welches aber selten bestehen wollen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.9303998947143555} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21556,"date":1663,"orig":"Andere haben gewolt/ die reichen Jungfrauen ſolten die armen Geſellen/ und die reichen Geſellen die unvermoͤgenen Jungfrauen heyrathen.","norm":"Andere haben gewollt / die reichen Jungfrauen sollten die armen Gesellen / und die reichen Gesellen die Unvermögen Jungfrauen heiraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.2967000007629395} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21557,"date":1663,"orig":"Bey denen Aſtaniſchen Voͤlckern iſt annoch im Brauch/ daß einer denen Eltern ein ſtuͤcke Geldes verſprechen oder geben muß/ wann er ihre Toͤchter ehelichen wil.","norm":"Bei denen Astanischen Völkern ist annoch im Brauch / dass einer denen Eltern ein stücke Geldes versprechen oder geben muss / wann er ihre Töchter ehelichen will.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.7204999923706055} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21558,"date":1663,"orig":"Andere verkauffen auf ſolche Weiſe ihre ſchoͤn- und wolgeſtalten Toͤchter/ und geben nachmaln ſolch Geld denen heßlich- und ungeſtallten zum Heyrathsgute mit/ damit alſo die eine der andern/ ihr von Natur geweigerten Mangel erſetze/ und zu Ehren befoͤrderte.","norm":"Andere verkaufen auf solche Weise ihre schön- und Wohlgestalten Töchter / und geben nachmals solch Geld denen heßlich- und ungestallten zum Heiratsgute mit / damit also die eine der anderen / ihr von Natur geweigerten Mangel ersetze / und zu Ehren beförderte.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.192299842834473} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21559,"date":1663,"orig":"Wann ich aber die rechte Gleichheit der ehelichen Vereinbarung und Bundnuͤſſe auff die rechte Goldwage der geſunden Vernunfft und richtigen Verſtandes legen ſolte/ wuͤrde ich ohnfehlbar befinden/ ſich dieſe Ebenmaſſe richten und lencken wuͤrde.","norm":"Wann ich aber die rechte Gleichheit der ehelichen Vereinbarung und Bündnisse auf die rechte Goldwaage der gesunden Vernunft und richtigen Verstandes legen sollte / würde ich unfehlbar befinden / sich diese Ebenmaße richten und lenken würde.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.656700134277344} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21561,"date":1663,"orig":"Die Roͤmer haben gleicher geſtalt die jenigen auß der Zahl der Oberkeits Perſonen außgeſchloſſen uñ unwuͤrdig geſchaͤtzet/ ſie mit einiger Buͤrgerlichen Hoheit und Regimentsſtelle zu beehren/ die deß allgemeinen Vaterlands Wolfahrt durch ehrlich gezeugte Kinder zu befoͤrdern ſich geſcheuet.","norm":"Die Römer haben gleicher Gestalt diejenigen aus der Zahl der Oberkits Personen ausgeschlossen und unwürdig geschätzt / sie mit einiger bürgerlichen Hoheit und Regimentsstelle zu beehren / die des allgemeinen Vaterlands Wohlfahrt durch ehrlich gezeugte Kinder zu befördern sich gescheut.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":6.664299964904785} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21562,"date":1663,"orig":"Jch wolte auß dem Wercke der Schoͤpffung und Bildung deß erſten Menſchen Adams und deſſen Gemahl wol dieſe Gedancken faſſen/ daß ſie Gott in der Geſtallt und Eigenſchafft aller natuͤrlichen Kraͤffte und Leibes Statur erſchaffen/ wie das rechte Zeit eines Maͤnnlichen und Weiblichen Jugendalters erheiſchet/ damit ſie Welt deſto fruchtbarer vermehren/ und nach dem Fall alle Hauß- und Feldarbeit verꝛichten koͤnten/ ſie auch beyderſeits mit gleichem Habit bekleidet/ einem jeden ſeine Geſchaͤffte anvertraut/ und ſie zu gleichen Beſitzern ſeiner Weltgeſchoͤpffe gemacht/ denen dann ihre Nachkommen folgen ſollen/ und ihnen derer Vorbilde bey ihrem Eheſtande vor Augen ſtellen/ da ſie beyde im gleichen Stande geweſen/ wie ſie Gott ehelich miteinander vermaͤhlet/ und ihnen nach ſolcher Vertrauung den allgemeinen Segen gegeben:","norm":"Ich wollte aus dem Werke der Schöpfung und Bildung des ersten Menschen Adams und dessen Gemahl wohl diese Gedanken fassen / dass sie Gott in der Gestalt und Eigenschaft aller natürlichen Kräfte und Leibes Statur erschaffen / wie das rechte Zeit eines Männlichen und weiblichen Jugendalters erheischet / damit sie Welt desto fruchtbarer vermehren / und nach dem Fall alle Hauß- und Feldarbeit verrichten könnten / sie auch beiderseits mit gleichem Habit bekleidet / einem jeden seine Geschäfte anvertraut / und sie zu gleichen Besitzern seiner Weltgeschöpfe gemacht / denen dann ihre Nachkommen folgen sollen / und ihnen derer Vorbilde bei ihrem Ehestande vor Augen stellen / da sie beide im gleichen Stande gewesen / wie sie Gott ehelich miteinander vermählet / und ihnen nach solcher Vertrauung den allgemeinen Segen gegeben:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.808599948883057} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21563,"date":1663,"orig":"Wer ſolte demnach ſo wenig Vernunfft haben/ daß er nicht auß dem goͤttlichen und natuͤrlichen Geſetze einen hellen Spiegel vor Augen ſehen ſolte/ worin die rechte Gleichheit der ehelichen Liebe und Beywohnung beſtehet.","norm":"Wer sollte demnach so wenig Vernunft haben / dass er nicht aus dem göttlichen und natürlichen Gesetze einen hellen Spiegel vor Augen sehen sollte / worin die rechte Gleichheit der ehelichen Liebe und Beiwohnung bestehet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.256800174713135} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21564,"date":1663,"orig":"Nachdem aber die Ehrſucht/ Geitz und Reichthumb/ Geilheit und Boßheit der Menſchen das goͤtt- und natuͤrliche Geſetze verkehret/ und die ehrliche Liebe/ zu ſolcher Laſter eigenen Sclavin gemacht/ iſt alle eheliche Pflicht und Treue verbannet/ in die Acht geſchrieben und außgeblaſen worden.","norm":"Nachdem aber die Ehrsucht / Geiz und Reichtum / Geilheit und Bosheit der Menschen das gött- und natürliche Gesetze verkehret / und die ehrliche Liebe / zu solcher Laster eigenen Sklavin gemacht / ist alle eheliche Pflicht und Treue verbannet / in die acht geschrieben und ausgeblasen worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.6656999588012695} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21565,"date":1663,"orig":"Bey denen Aſtaniſchen Koͤnigen und Potentaten iſt die Gewonheit geweſen/ daß ſie bey Antretung deß Reichs auß ihren Laͤndern die ſchoͤnſten/ und an Wolgeſchaffenheit und Geſchickligkeit deß Leibes wol formirten Jungfrauen nach Hoffe verſamlen/ und ein Jahr lang in allen Fuͤrſtlichen Tugenden und Schmuck unterweiſen laſſen/ nach deſſen Verflieſ��nng/ hat er ohne Anſehen deß Standes und Herkunfft/ allein nach ihrer Geſtallt und Tugenden/ die jenige zu ſeiner Gemahl auch Beyſchlaͤfferin erwehlet/ die ihm gefallen; die andern ſeinen hohen Bedienten vermaͤhlet und beygelegt: welches aber in unſern Policey-Ordnungen denen Geſetzen der Hoheit und Standes entgegen lauffen wuͤrde/ dann wann einer nur das geringſte Ehrenampt erlanget/ ſicht er ſich nach einer Staats-Dame umb/ vermeynet ſeinem nunmehr erꝛeichten Stand verkleinerlich zu ſeyn ein ehrlich Maͤdgen/ derer Scham und Zucht hoͤher zu achten/ als jener Hochheit und Schaͤtze/ zu heyrathen.","norm":"Bei denen Astanischen Königen und Potentaten ist die Gewohnheit gewesen / dass sie bei Antretung des Reichs aus ihren Ländern die schönsten / und an Wohlgeschaffenheit und Geschicklichkeit des Leibes wohl formierten Jungfrauen nach Hoffe versammeln / und ein Jahr lang in allen fürstlichen Tugenden und Schmuck unterweisen lassen / nach dessen Verfliessnng / hat er ohne Ansehen des Standes und Herkunft / allein nach ihrer Gestalt und Tugenden / diejenige zu seiner Gemahl auch Beischläferin erwählt / die ihm gefallen; die anderen seinen hohen Bedienten vermählet und beigelegt: Welches aber in unseren Polizeiordnungen denen Gesetzen der Hoheit und Standes entgegenlaufen würde / dann wann einer nur das geringste Ehrenampt erlanget / Sicht er sich nach einer Staatsdame um / vermeinet seinem nunmehr erreichten Stand verkleinerlich zu sein ein ehrlich Mädchen / derer Scham und Zucht höher zu achten / als jener Hochheit und Schätze / zu heiraten.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.48859977722168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21566,"date":1663,"orig":"Es iſt einsmals ein Hertzog in Boͤhmen geweſen/ der in der Jagt auff einer luſtig begruͤnten Aue/ in einem ſchattichen Buſche/ ein Maͤgdlein/ ihres Vaters Schaffe weydend gefunden/ zu welcher er auß Schertz ſie zu begruͤſſen geritten/ wie er nun naͤher zu ihr konmen/ und ſie angeredet/ hat ſie ihre Augen ſo zuͤchtiglich auffgeſchlagen/ ſich mit ſolchen hoͤflichen Geberden erhaben/ und ihr Angeſicht mit einer ſolchen Scham/ und hochbegabten Schoͤnheit erfuͤllet/ daß der Hertzog anfangs eine ſonderliche Verwunderung und Zuneigung geſchoͤpffet/ und nachmaln ihre adeliche Gaben der Schoͤnheit/ Zucht/ Sitiſamkeit und Verſtand in ſeinen Gedancken betrachtend/ eine keuſche Liebesbewegung in ſeinem Gemuͤthe empfunden/ daß er ſie als ein lebendig Ebenbild der Tugend unter einem niedrigen Stande verdunckelt und verkleidet geſchaͤtzet/ und wegen der Unendligkeit ihrer Wuͤrde zu ſeiner Gemahlin zu erwehlen ihm vorgenommen.","norm":"Es ist einsmals ein Herzog in Böhmen gewesen / der in der Jagt auf einer lustig begrünten Aue / in einem schattigen Busche / ein Mägdlein / ihres Vaters Schaffe weidend gefunden / zu welcher er aus Scherz sie zu begrüßen geritten / wie er nun näher zu ihr konmen / und sie angeredet / hat sie ihre Augen so züchtig aufgeschlagen / sich mit solchen höflichen Gebärden erhaben / und ihr Angesicht mit einer solchen Scham / und hochbegabten Schönheit erfüllet / dass der Herzog anfangs eine sonderliche Verwunderung und Zuneigung geschöpft / und nachmals ihre adelige Gaben der Schönheit / Zucht / Sitisamkeit und Verstand in seinen Gedanken betrachtend / eine keusche Liebesbewegung in seinem Gemüte empfunden / dass er sie als ein lebendig Ebenbild der Tugend unter einem niedrigen Stande verdunkelt und verkleidet geschätzt / und wegen der Unendlichkeit ihrer Würde zu seiner Gemahlin zu erwählen ihm vorgenommen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":4.713799953460693} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21567,"date":1663,"orig":"Daher Er ſolch ſein Vorhaben ſeinem Geheimen Cantzeler entdeckt/ welcher deß folgenden Morgens mit dem Hertzog zu deß Maͤgdleins Vater geritten/ da der Fuͤrſt ſeine Geneigtheit gegen ſie noch hefftiger blicken laſſen/ und mit dem Cantzeler welcher eine vollkommene Wuͤrdigkeit an ihr befunden/ einen Rathſchluß getroffen/ das Maͤgdlein in unbekanter Perſon einer alten verwitweten Fuͤrſtin ihre natuͤrliche Gaben durch Unterweiſung Fuͤrſtlichen Tugenden vollkommen zu machen/ anzuvertrauen/ nach einiger Zeit hat der Cantzler ſeines Herꝛn ſchoͤne Schaͤferin offentlich vorſtellen und beproben wollen/ ob ihr natuͤrlicher Wolſtands-Urſprung durch die Kunſt Anfuͤhrung zu einem ſichtbaren Meiſterſtuͤcke der Fuͤrſtlichen Tugenden vollkommen gemacht worden/ derowegen Er ein Schau- und Turnierſpiel angeſtellt/ und nachdem das gantze Frauenzimmer verſamlet/ hat er dieſe ſchoͤne Schaͤfferin auch mit ſtattlichem Schmuck angethan/ und mit ihren Dienerin begleitet auff die Schau-Buͤne treten laſſen/ da ſich dann jederman uͤber dieſer unbekanten Damen Engliſchen Geſtallt und adelichen Geberden verwundert.","norm":"Daher er solch sein Vorhaben seinem Geheimen Kanzeler entdeckt / welcher des folgenden Morgens mit dem Herzog zu des Mägdleins Vater geritten / da der Fürst seine Geneigtheit gegen sie noch heftiger blicken lassen / und mit dem Kanzeler welcher eine vollkommene Würdigkeit an ihr befunden / einen Ratschluss getroffen / das Mägdlein in unbekannter Person einer alten verwitweten Fürstin ihre natürliche Gaben durch Unterweisung fürstlichen Tugenden vollkommen zu machen / anzuvertrauen / nach einiger Zeit hat der Kanzler seines Herrn schöne Schäferin öffentlich vorstellen und beproben wollen / ob ihr natürlicher Wohlstands-Ursprung durch die Kunst Anführung zu einem sichtbaren Meisterstücke der fürstlichen Tugenden vollkommen gemacht worden / derowegen er ein Schau- und Turnierspiel angestellt / und nachdem das ganze Frauenzimmer versammelt / hat er diese schöne Schäferin auch mit stattlichem Schmuck angetan / und mit ihren Dienerin begleitet auf die Schau-Büne treten lassen / da sich dann jedermann über dieser unbekannten Damen englischen Gestalt und adeligen Gebärden verwundert.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.189899921417236} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21568,"date":1663,"orig":"Nach geendetem Stechen/ wie die Außtheilung deß Preiſes geſchehen ſollen/ und der Hertzog zum Frauenzimmer genahet/ ihre Beurtheilung zu vernehmen/ iſt er uͤber dieſem himmliſchen Schoͤnheits-Bilde gleichſam entzuͤckt worden/ und dem Cantzler zu verſtehn geben/ daß dieſe Dame ſeine ſchoͤne Schaͤfferin uͤbertreffe/ welcher ſie aber alſobald auß der Menſchen Augen in ihr Gewohnſam bringen laſſen/ endlich aber hat er dem Fuͤrſten auß dem Zweiffel zu ziehen/ ihm entdeckt/ daß ſies in eigener Perſon geweſen/ dem Er doch faſt nicht Glauben beymeſſen koͤnnen/ biß Er ſich mit ihm in geheim zu der Fuͤrſtinnen anffs Schloß verfuͤget/ ſie bey gehaltener Tafel verborgener Weiſe beſchauet und erkandt/ damit ſie ihm nun ohne einige Schwuͤrigkeit und Mißhelligkeit ihrer ſchlechten Ankunfft moͤchte zuerkandt werden/ hat der Cantzler ſeinem Hertzog gerathen/ durch einen offentlichen Befehl ſeinen Staͤnden kund zu thun/ wie er geſinnet ſich zu vermaͤhlen/ ſolten derowegen ihre Toͤchter auffs zierlichſte geſchmuͤckt auff benahmten Tag einſchicken/ damit ihm auß denen ſelbigen eine von den ſaͤmptlichen Reichs-Raͤthen zuerkandt wuͤrde:","norm":"Nach geendetem Stechen / wie die Austeilung des Preises geschehen sollen / und der Herzog zum Frauenzimmer genaht / ihre Beurteilung zu vernehmen / ist er über diesem himmlischen Schönheits-Bilde gleichsam entzückt worden / und dem Kanzler zu verstehen geben / dass diese Dame seine schöne Schäferin übertreffe / welcher sie aber alsobald aus der Menschen Augen in ihr Gewohnsam bringen lassen / endlich aber hat er dem Fürsten aus dem Zweifel zu ziehen / ihm entdeckt / dass sie es in eigener Person gewesen / dem Er doch fast nicht Glauben beimessen können / bis Er sich mit ihm in geheim zu der Fürstinnen anffs Schloss verfüget / sie bei gehaltener Tafel verborgener Weise beschauet und erkannt / damit sie ihm nun ohne einige Schwierigkeit und Misshelligkeit ihrer schlechten Ankunft möchte zuerkannt werden / hat der Kanzler seinem Herzog geraten / durch einen öffentlichen Befehl seinen Ständen kund zu tun / wie er gesinnt sich zu vermählen / sollten derowegen ihre Töchter aufs zierlichste geschmückt auf benahmt Tag einschicken / damit ihm aus denen selbigen eine von den sämtlichen Reichsräten zuerkannt würde:","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.447100162506103} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21569,"date":1663,"orig":"Wie ſie nun alle erſchienen/ hat der Cantzler ſeine Schaͤfer- Dirne auch einleiten laſſen/ da die Wahl beſchehen/ hat eine jede Dame herzu treten und ſich waſchen muͤſſen/ da der Cantzler liſtiglich einen Diener/ ihnen das Handtuch zu halten beſtallt/ welcher Erbſen im Munde kauende ſie angehauchet/ worvon ſie dann alle ihre angeſchmuͤckte Schoͤnheit verlohren/ das Bauer-Maͤgdlein aber hat ihre Schoͤnheit durch das Waſchen vermehret/ weil ſie keine Liſtigkeit gebraucht/ ihre Geſtalt zu verſchoͤnen/ und die Hertzen zu beſtricken/ weßwegen ſie mit einhelliger Wahl-Stimme dem Hertzog zur Gemahlin zuerkandt worden/ dieweil die Behagung und Vollſtaͤndigkeit aller Tugenden ihr an einen jeden ſo angebohren/ daß ſie ſonder daran gedencken/ ſich zu lieben verurſacht/ darauff ſie den Hertzog mit groſſen Freuden und Fuͤrſtlicher Pracht beygelegt worden.","norm":"Wie sie nun alle erschienen / hat der Kanzler seine Schäfer-Dirne auch einleiten lassen / da die Wahl geschehen / hat eine jede Dame herzu treten und sich waschen müssen / da der Kanzler listig einen Diener / ihnen das Handtuch zu halten bestallt / welcher Erbsen im Munde kauende sie angehaucht / wovon sie dann alle ihre angeschmückte Schönheit verloren / das Bauermägdlein aber hat ihre Schönheit durch das Waschen vermehret / weil sie keine Listigkeit gebraucht / ihre Gestalt zu verschönen / und die Herzen zu bestricken / weswegen sie mit einhelliger Wahlstimme dem Herzog zur Gemahlin zuerkannt worden / dieweil die Behagung und Vollständigkeit aller Tugenden ihr an einen jeden so angeboren / dass sie sonder daran Gedenken / sich zu lieben verursacht / darauf sie den Herzog mit großen Freuden und fürstlicher Pracht beigelegt worden.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.197199821472168} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21570,"date":1663,"orig":"Hingegen aber hat folgende Geſchicht ein klaͤglich Ende gewonnen/ da an einem vornehmen Fuͤrſtlichen Hofe ſich ein frembder Graff auffgehalten/ auff welchen ein Fuͤrſtlich Fraͤulein ihre keuſche Liebe/ und Er ſeine auff ſie geworffen/ daß ſie beyderſeits gewuͤnſcht/ es moͤchte ihr Verlangen ſo wol vom Himmel als denen Fuͤrſtlichen Angehoͤrigen begnadet werden/ welche Hoffnung aber eine Werckmeiſterin ihres Verderbens geweſen/ dann weil der Graffe nicht gleichen Standes und groſſen Vermoͤgens/ darzu ſeiner Guͤter entſetzt/ hat ihm die Fuͤrſtliche Dame nicht koͤnnen anvertraut werden/ weil aber ihre Liebe ſo feſte verknuͤpfft/ hat man ſolche durch ſeinen Todt zu trennen vermeynet/ und ihm deß Endes den Kopff abſchlagen laſſen.","norm":"Hingegen aber hat folgende Geschichte ein kläglich Ende gewonnen / da an einem vornehmen fürstlichen Hofe sich ein fremder Graf aufgehalten / auf welchen ein fürstlich Fräulein ihre keusche Liebe / und er seine auf sie geworfen / dass sie beiderseits gewünscht / es möchte ihr Verlangen so wohl vom Himmel als denen Fürstlichen Angehörigen begnadet werden / welche Hoffnung aber eine Werkmeisterin ihres Verderbens gewesen / dann weil der Grafe nicht gleichen Standes und großen Vermögens / dazu seiner Güter entsetzt / hat ihm die fürstliche Dame nicht können anvertraut werden / weil aber ihre Liebe so feste verknüpft / hat man solche durch seinen Tod zu trennen vermeinet / und ihm des Endes den Kopf abschlagen lassen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.247399806976318} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21571,"date":1663,"orig":"So bald ſolches das Fraͤulein erfahren/ hat ſie die ungluͤckſelige Gefaͤngnuͤs der Liebe mit einem Dolchen eroͤffnet/ einen Weg zum Hertzen geraͤumet/ ihre Seele mit ihres Verliebten vereinpahrt/ und in die Ewigkeit geſchickt.","norm":"So bald solches das Fräulein erfahren / hat sie die unglückselige Gefängnis der Liebe mit einem Dolchen eröffnet / einen Weg zum Herzen geräumt / ihre Seele mit ihres Verliebten vereinbart / und in die Ewigkeit geschickt.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.55019998550415} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21572,"date":1663,"orig":"Haben ſich aber nachmaln taͤglich Mittags und Nachts ſehen laſſen/ da er den Kopff in der einen Hand gehalten/ und ſie mit der andern gefuͤhret/ ſie aber hat ein Stillet in der Bruſt ſtecken gehabt/ und bey dem Camin Feueꝛ geſeſſen und geſpielet/ welches mir vor wenig Tagen ein Koch erzeht/ der auff ſelbigem Hauſe gedienet/ und ſie offter mit ſichtigen Augen geſehn.","norm":"Haben sich aber nachmals täglich Mittags und Nachts sehen lassen / da er den Kopf in der einen Hand gehalten / und sie mit der anderen geführt / sie aber hat ein Stillet in der Brust stecken gehabt / und bei dem Kamin Feuer gesessen und gespielt / welches mir vor wenig Tagen ein Koch erzeht / der auf selbigem Hause gedient / und sie offter mit sichtigen Augen gesehen.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.3480000495910645} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21573,"date":1663,"orig":"Aber wer wil alle die Urſchen und Begebenheiten der Streite/ Uneinigkeit/ Mißhelligkeiten und Unheils deß kleinen groſſen Liebes-Gottes mit einem ſchwachen Kiehle beſchreiben/ welcher mehr Schaden und Unheil in dem Hauß-Reiche mit ſeinen unſichtbaren Pfeilen/ als der grauſame Kriegs-Gott Mars mit ſeinem dlutduͤrſtigen Schwerdt in der groſſen Welt-Regiment ſtifftet und anrichtet.","norm":"Aber wer will alle die Urschen und Begebenheiten der Streite / Uneinigkeit / Misshelligkeiten und Unheils des kleinen großen Liebesgottes mit einem schwachen Kiele beschreiben / welcher mehr Schaden und Unheil in dem Hausreiche mit seinen unsichtbaren Pfeilen / als der grausame Kriegsgott Mars mit seinem dlutdürstigen Schwert in der großen Welt-Regiment stiftet und anrichtet.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.1149001121521} +{"basename":"schupp_schriften_1663","par_idx":21574,"date":1663,"orig":"Der Himmel geb daß beyderſeits ſchaͤdliche Waffen moͤgen verſoͤhnet/ und durch eine gewuͤnſchten Frieden-Schluß beygelegt werden/ damit ein jeder moͤge ruhig und ſicher/ in ſtill und ſuͤſſem Liebes-Friede leben/ biß an ſein ENDE.","norm":"Der Himmel gebe dass beiderseits schädliche Waffen mögen versöhnet / und durch eine gewünschten Friedenschluss beigelegt werden / damit ein jeder möge ruhig und sicher / in still und süßem Liebes-Friede leben / bis an sein ENDE.","lang_fastText":"de","lang_py3langid":"de","lang_cld3":"de","lang_de":1.0,"norm_lmscore":5.624800205230713}